# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ed190f04-6265-59d1-8fce-888f997875a1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-04
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 04.11.2021 SB190467
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB190467_2021-11-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB190467-O/U/cs 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, Oberrichterin lic. iur. Haus 

Stebler und Ersatzoberrichterin lic. iur. Tschudi sowie Gerichts-

schreiberin MLaw Wolter 

 

Urteil vom 4. November 2021 

 

in Sachen 

 

1. A._____, 
2. B._____, 
Beschuldigte, Erstberufungskläger und Anschlussberufungsbeklagte  

 

1 amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____,  

2 amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X2._____,  

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich,  
vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. Pellegrini,  

Anklägerin, Berufungsbeklagte und Anschlussberufungsklägerin  

 

sowie 

1.-6. ... 

7. C._____,  
Privatkläger und Zweitberufungskläger  

8.-12. ... 

13. D._____,  
Privatkläger und Anschlussberufungskläger  

14. ... 

-   2   - 

15. E._____,  
16. ... 

17. F._____, 
18. ... 

19. G._____ AG, 
20.-22. ... 

Privatkläger und Zweitberufungskläger  

23. H._____, 
Privatkläger, Zweitberufungskläger und Anschlussberufungskläger 

24. I._____, 
25. J._____,  
26. ... 

27. K._____,  
28.-29. ... 

Privatkläger und Zweitberufungskläger  

30. L._____, Dr., 
Privatkläger und Anschlussberufungskläger 

31.-36. ... 

37. M._____,  
Privatkläger und Anschlussberufungskläger  

38.-83. ... 

7 vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Y1._____,  

15 vertreten durch lic. iur Y2._____,  

17 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y3._____,  

23 vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y4._____,  

19, 27 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y5._____,  

 

betreffend Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die eidgenössische 
Finanzmarktaufsicht etc.  
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung, vom 
15. August 2019 (DG180216) 

-   3   - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 21. August 

2018 (Urk. 00101019 ff.) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− der Tätigkeit ohne Bewilligung im Sinne von Art. 44 Abs. 1 FINMAG 

(Anklageziffer D), sowie 

− der mehrfachen Widerhandlung gegen das BG gegen den unlauteren 

Wettbewerb im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. b UWG in Verbindung mit 

Art. 23 UWG (Anklageziffer E) ab 15. August 2012. 

2. Der Beschuldigte B._____ ist schuldig 

− der Tätigkeit ohne Bewilligung im Sinne von Art. 44 Abs. 1 FINMAG 

(Anklageziffer D), 

− der mehrfachen Widerhandlung gegen das BG gegen den unlauteren 

Wettbewerb im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. b UWG in Verbindung mit 

Art. 23 UWG (Anklageziffer E) ab 15. August 2012, 

− der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit 

im Sinne von Art. 91a Abs. 1 SVG (Anklageziffer F.2), sowie 

− der fahrlässigen Verletzung von Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 

Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 31 Abs. 1 SVG (Anklageziffer F.1). 

-   4   - 

3. Das Verfahren betreffend Anklageziffer G, Übertretung des BG über die Be-

täubungsmittel im Sinne von Art. 19a BetmG durch den Beschuldigten 

B._____, wird eingestellt. 

4. a) Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 27 Monaten Freiheitsstrafe. 

b) Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 15 Monaten aufge-

schoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. 

c) Im Übrigen (12 Monate, abzüglich 37 Tage, die durch Untersuchungs-

haft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen. 

5. a) Der Beschuldigte B._____ wird bestraft mit 24 Monaten Freiheitsstrafe 

(wovon bis und mit heute 38 Tage durch Haft erstanden sind) sowie mit 

einer Geldstrafe von 360 Tagessätzen zu CHF 40 und einer Busse von 

CHF 700.  

b) Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit 

auf 2 Jahre festgesetzt. 

c) Die Geldstrafe ist im Umfang von 150 Tagessätzen innert der von der 

Vollzugsbehörde anzusetzenden Frist zu bezahlen. 

d) Der Vollzug der restlichen Geldstrafe von 210 Tagessätzen wird aufge-

schoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. 

e) Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuld-

haft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 7 Ta-

gen. 

6. Dem Beschuldigten A._____ wird für die Dauer von zwei Jahren untersagt, 

selbstständig, als Organ einer juristischen Person oder Handelsgesellschaft, 

als Beauftragter oder als Vertreter einer anderen Person oder durch eine 

von seinen Weisungen abhängige Person im Verkauf oder der Vermittlung 

von Gesellschaftsanteilen von juristischen Personen und/oder Gesellschaf-

ten tätig zu sein. 

-   5   - 

7. Dem Beschuldigten B._____ wird für die Dauer von zwei Jahren untersagt, 

selbstständig, als Organ einer juristischen Person oder Handelsgesellschaft, 

als Beauftragter oder als Vertreter einer anderen Person oder durch eine 

von seinen Weisungen abhängige Person im Verkauf oder der Vermittlung 

von Gesellschaftsanteilen von juristischen Personen und/oder Gesellschaf-

ten tätig zu sein. 

8. Die Privatkläger N._____ (18), O._____ (20) und P._____ (59) werden aus 

dem Rubrum entfernt. 

9. Die Beschuldigten werden unter solidarischer Haftung verpflichtet, den fol-

genden Privatklägern Schadenersatz in nachfolgender Höhe zu bezahlen: 

− Q._____ (2), EUR 140'000, zuzüglich 2 % Zins ab 26. Mai 2015; 
− R._____ (3) und S._____ (4), insgesamt EUR 490'000, zuzüglich 5 % 

Zins ab 2. Dezember 2015; 
− T._____ (5) und U._____ (6), insgesamt EUR 52'500, zuzüglich 5 % 

Zins ab 12. November 2012; 
− C._____ (7), EUR 840'000, zuzüglich 5 % Zins ab 8. November 2015; 
− V._____ (8), EUR 518'600; 
− W._____ (9), EUR 585'000; 
− AA._____ (10), EUR 202'500, zuzüglich 5 % Zins ab 17. März 2014; 
− AB._____ (11), EUR 62'500, zuzüglich 5 % Zins ab 11. Dezember 

2012; 
− D._____ (13), EUR 307'500, zuzüglich 5 % Zins ab 2. Oktober 2013; 
− AC._____ (14), EUR 630'000, zuzüglich 5 % Zins ab 28. April 2015; 
− AD._____ (16), EUR 1'267'186; 
− F._____ (17), EUR 402'500, zuzüglich 5 % Zins ab 27. Juli 2013; 
− AF._____ (21), EUR 1'170'000; 
− AG._____ (22), EUR 157'500, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Oktober 2012; 
− H._____ (23), EUR 332'640, zuzüglich 5 % Zins ab 22. Juli 2015; 
− I._____ (24), EUR 317'640; 
− J._____ (25), EUR 272'500; 
− AH._____ (26), EUR 167'000, zuzüglich 5 % Zins ab 29. Juni 2013; 
− AI._____ (29), EUR 763'000, zuzüglich 5 % Zins ab 21. April 2015; 
− L._____ (30), EUR 552'000, zuzüglich 5 % Zins ab 6. Dezember 2014; 

-   6   - 

− AJ._____ (31), EUR 265'000, zuzüglich 5 % Zins ab 27. November 
2014; 

− AK._____ (32), EUR 82'250 zuzüglich 5 % Zins ab 21. Juli 2014; 
− AL._____ (34), EUR 137'614.68, zuzüglich 5 % Zins ab 9. August 

2014; 
− AM._____ (35), EUR 98'000, zuzüglich 5 % Zins ab 12. September 

2015; 
− AN._____ (36), EUR 62'500 zuzüglich 5 % Zins ab 24. April 2013; 
− M._____ (37), EUR 238'000 zuzüglich 5 % Zins ab 2. Juli 2015; 
− AO._____ (38), EUR 157'500; 
− AP._____ (40), EUR 250'000, zuzüglich 5 % Zins ab 28. Juni 2013; 
− AQ._____ (41), EUR 160'280, zuzüglich 5 % Zins ab 2. November 

2013; 
− AR._____ (42), EUR 62'500 zuzüglich 5 % Zins ab 28. Juli 2013; 
− AS._____ (43) und AT._____ (69), insgesamt EUR 37'500, zuzüglich 

5 % Zins ab 12. August 2013; 
− AU._____ (44), EUR 55'045.87, zuzüglich 5 % Zins ab 21. Mai 2014; 
− AV._____ (46), EUR 205'500, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2014; 
− AW._____ (47), EUR 140'000, zuzüglich 5 % Zins ab 8. November 

2014; 
− BA._____ (48), EUR 700'000, zuzüglich 5 % Zins ab 17. August 2014; 
− BB._____ (49), EUR 140'000; 
− BC._____ (50), EUR 410'000 zuzüglich 5 % Zins ab 17. Januar 2015; 
− BD._____ (51), EUR 49'000; 
− BE._____ (52), EUR 52'640; 
− BF._____ (53), EUR 140'000, zuzüglich 5 % Zins ab 18. Dezember 

2014; 
− BG._____ (54), EUR 70'000, zuzüglich 5 % Zins ab 20. März 2015; 
− BH._____ (55), EUR 42'000, zuzüglich 5 % Zins ab 11. Dezember 

2014; 
− BI._____ (56), EUR 280'000 zuzüglich 5 % Zins ab 1. August 2015; 
− BJ._____ (57), EUR 98'000 zuzüglich 5 % Zins ab 3. August 2015; 
− BK._____ (58), EUR 210'000, zuzüglich 5 % Zins ab 16. Juli 2015; 
− BL._____ (60), EUR 70'000, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 

2015; 
− BM._____ (61), EUR 70'000, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 

2015; 

-   7   - 

− BN._____ (62), EUR 210'000, zuzüglich 5 % Zins ab 13. Oktober 2015; 
− BO._____ (63), EUR 280'000, zuzüglich 5 % Zins ab 2. Dezember 

2015; 
− BP._____ (64), EUR 140'000, zuzüglich 5 % Zins ab 28. April 2015; 
− BQ._____ (65), EUR 28'000, zuzüglich 5 % Zins ab 22. Dezember 

2015; 
− BR._____ (66), EUR 70'000, zuzüglich 5 % Zins ab 14. Dezember 

2015; 
− BS._____ AG (71), EUR 268'807.34; 
− BT._____ (73), EUR 42'000, zuzüglich 5 % Zins ab 23. September 

2015; 
− BU._____ (75), EUR 350'560, zuzüglich 5 % Zins ab 16. März 2015; 
− BV._____ (76), EUR 140'000, zuzüglich 5 % Zins ab 17. Juni 2015; 
− BW._____ (77), EUR 294'000, zuzüglich 5 % Zins ab 26. Mai 2015; 
− CA._____ AG (78), EUR 140'000, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Oktober 

2014; 
− CB._____ (79), EUR 112'000, zuzüglich 5 % Zins ab 18. August 2015; 
− CC._____ (80), EUR 28'000 zuzüglich 5 % Zins ab 3. Dezember 2015; 
− CD._____ (81), EUR 50'000, zuzüglich 5 % Zins ab 17. November 

2013; 
− CE._____ (82), EUR 265'000, zuzüglich 5 % Zins ab 16. Oktober 2014;  
− CF._____ (83), EUR 28'000. 

Im allfälligen Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf den Zivil-

weg verwiesen. 

10. Der Beschuldigte A._____ wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern 

Schadenersatz in nachfolgender Höhe zu bezahlen: 

− Q._____ (2), EUR 140'000, zuzüglich 2 % Zins ab 6. April 2016; 
− AN._____ (36), EUR 70'000, zuzüglich 5 % Zins ab 1. April 2016; 
− M._____ (37), EUR 112'000, zuzüglich 5 % Zins ab 14. März 2016; 
− CG._____ (39), EUR 70'000, zuzüglich 5 % Zins ab 14. März 2016; 
− CH._____ (67), EUR 28'000, zuzüglich 5 % Zins ab 8. März 2016; 
− CI._____ (68), EUR 280'000 zuzüglich 5 % Zins ab 8. März 2016; 
− CJ._____ (70), EUR 49'000 zuzüglich 5 % Zins ab 8. März 2016; 
− BT._____ (73), EUR 28'000, zuzüglich 5 % Zins ab 16. März 2016; 

-   8   - 

− CK._____ (74), EUR 28'000. 

Im allfälligen Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf den Zivil-

weg verwiesen. 

11. Die folgenden Privatkläger werden mit ihren Schadenersatzbegehren auf 

den Weg des Zivilprozesses verwiesen: 

− E._____ (15); 
− G._____ AG (19); 
− K._____ (27); 
− CL._____ (28); 
− CM._____ (45); 
− CN._____ (72). 

12. Die Genugtuungsbegehren der folgenden Privatkläger werden abgewiesen: 

− AG._____ (22); 
− I._____ (24); 
− AK._____ (32); 
− AM._____ (35); 
− AN._____ (36); 
− AV._____ (46); 
− BC._____ (50); 
− BH._____ (55); 
− BO._____ (63); 
− BS._____ AG (71); 
− BT._____ (73); 
− CE._____ (82). 

13. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 9. Juni 

2017 beschlagnahmten vier Ecstasy-Pillen (Lagernummer B02322-2016; 

Asservat-Nr. A009'324'565) werden eingezogen und der Kantonspolizei Zü-

rich als Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen. 

14. Von der Anordnung einer Sperrung der URL http://www.CU._____.ch wird 

abgesehen. 

-   9   - 

15. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich 

vom 9. Januar 2017 (Beschuldigter 1) und vom 11. Januar 2017 (Beschul-

digter 2) beschlagnahmten Guthaben, welche sich bei der CO._____ auf 

den gesperrten Konti gemäss Anklage-Anhang D befinden, werden 

eingezogen: 

 Finanzinstitut Konto (Geschäfts-Nr.), Inhaber Anh. D 

a) CO._____ Nr. 1 
A._____ 

Nr. 7 

b) CO._____ Nr. 2 
B._____ 

Nr. 55 

Die CO._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, die Konti zu 

saldieren und die Saldi der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

16. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich 

vom 17. Juni 2016 (Beschuldigter 1) und vom 30. Juni 2016 (Beschuldig-

ter 2) beschlagnahmten Guthaben, welche sich bei der UBS auf den 

gesperrten Konti gemäss Anklage-Anhang D befinden, werden eingezogen: 

 Finanzinstitut Konto (IBAN), Inhaber Anh. D 

a) UBS 3 
A._____ 

Nr. 8 

b) UBS 4 
A._____ 

Nr. 9 

c) UBS 5 
B._____ 

Nr. 56 

d) UBS 6 
B._____ 

Nr. 57 

Die UBS wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, die Konti zu saldie-

ren und die Saldi der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

17. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 19. Ju-

li 2016 beschlagnahmte Lebensversicherung V34 bei der DB._____ AG des 

Beschuldigten 2 (Anklage-Anhang D Nr. 62) wird im Umfang von CHF 

140'000 eingezogen. Im Mehrbetrag ist gemäss Dispositiv-Ziffer 26.p) zu 

verfahren. 

-   10   - 

Die DB._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Betrag von 

CHF 140'000 der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

18. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich 

vom 10. Januar 2017 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen: 

 Gegenstand Inhaber Anh. D 

a) Armbanduhr Hublot mit 
Originalschachtel 

A._____ Nr. 28 

b) Armbanduhr Patek Phi-
lippe 

A._____ Nr. 33 

Die Kasse des Bezirksgerichts wird nach Eintritt der Rechtskraft angewie-

sen, die Gegenstände zu verwerten. 

19. Die folgenden mit Hausdurchsuchungs- und Sicherstellungsverfügung des 

Tribunal d'arrondissement de et à Luxembourg vom 27. Juni 2016 

(295/16/CRIL, Catella [1]) beschlagnahmten Guthaben der Beschuldigten 

bei der Catella Bank S.A., sise L-8308 Capellen, 38, rue Pafebruch, werden 

eingezogen: 

 Finanzinstitut Konto-Nr., Inhaber Anh. D 

a) Catella Bank S.A. 7 
A._____ 

Nr. 21 

b) Catella Bank S.A. 8 
B._____ 

Nr. 64 

20. Das Parquet Général du Grand-Duché de Luxembourg wird nach Eintritt der 

Rechtskraft ersucht, die Saldi der in Dispositiv-Ziffer 19 aufgeführten Konti 

einzuziehen und der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

21. Die auf folgenden, durch das Fürstliche Landgericht Liechtenstein mit Verfü-

gungsverboten belegten (aktuelles Aktenzeichen unbekannt; ehemals 

RS.2016.184 und RS.2016.193), Konti gemäss Anklage-Anhang D befindli-

chen Guthaben werden eingezogen: 

 Finanzinstitut Konto (IBAN), Inhaber Anh. D 

a) VP Bank AG IBAN LI9 Nr. 1 

-   11   - 

CP._____ Ltd 

b) VP Bank AG IBAN LI10 
CP._____ Ltd 

Nr. 2 

c) Valartis Bank AG 
(neu: Bendura Bank AG) 

IBAN LI11 
CQ._____ Foundation 

Nr. 3 

d) Valartis Bank AG 
(neu: Bendura Bank AG) 

IBAN LI12 
CQ._____ Foundation 

Nr. 4 

e) VP Bank AG IBAN LI 13 
CR._____ Foundation 

Nr. 5 

f) VP Bank AG IBAN LI 14 
CR._____ Foundation 

Nr. 6 

g) Valartis Bank AG 
(neu: Bendura Bank AG) 

IBAN LI15 
CS._____ Foundation 

Nr. 51 

h) Valartis Bank AG  
(neu: Bendura Bank AG) 

IBAN LI16 
CS._____ Foundation 

Nr. 52 

i) VP Bank AG IBAN LI 17 
CT._____ Foundation 

Nr. 53 

j) VP Bank AG IBAN LI 18 
CT._____ Foundation 

Nr. 54 

22. Das Fürstliche Landgericht Liechtenstein wird umgehend ersucht, die am 

18. September 2019 auslaufenden Verfügungsverbote betreffend die in Dis-

positiv-Ziffer 21 aufgeführten Konti auf unbestimmte Zeit und bis auf Wider-

ruf zu verlängern. 

23. Das Fürstliche Landgericht Liechtenstein wird nach Eintritt der Rechtskraft 

ersucht, die Saldi der in Dispositiv-Ziffer 21 aufgeführten Konti einzuziehen 

und der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

24. Der Beschuldigte A._____ wird verpflichtet, dem Staat als Ersatz für nicht 

mehr vorhandenen, widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil 

CHF 2'700'000 zu bezahlen. 

25. Der Beschuldigte B._____ wird verpflichtet, dem Staat als Ersatz für nicht 

mehr vorhandenen, widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil 

CHF 1'700'000 zu bezahlen. 

-   12   - 

26. Die folgenden, am 31. Mai 2016 und 19. Juli 2016 (Beschuldigter A._____) 

sowie 17. Juni 2016 und 19. Juli 2016 (Beschuldigter B._____) seitens der 

Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich verfügten, Beschlagnahmungen 

gemäss Anklage-Anhang D werden im Umfang der Ersatzforderungen ge-

mäss vorstehenden Dispositiv-Ziffern 24 und 25 aufrecht erhalten, bis im 

Zwangsvollstreckungsverfahren betreffend die Ersatzforderungen über Si-

cherungsmassnahmen entschieden oder die Ersatzforderungen getilgt wur-

den, längstens jedoch für die Dauer von zwei Jahren nach Eintritt der 

Rechtskraft dieses Entscheides betreffend Verpflichtung zur Bezahlung der 

Ersatzforderungen: 

  

-   13   - 

 Finanzinstitut Konto (IBAN), Inhaber Anh. D 

a) CS 19 
A._____ 

Nr. 10 

b) CS 20 
A._____ 

Nr. 11 

c) CS 21 
A._____ 

Nr. 12 

d) CS 22 
A._____ 

Nr. 13 

e) DB._____ V23 
A._____ 

Nr. 14 

f) DB._____ V24 
A._____ 

Nr. 15 

g) DB._____ V25 
A._____ 

Nr. 16 

h) DB._____ V26 
A._____ 

Nr. 17 

i) DB._____ V27 
A._____ 

Nr. 18 

j) DB._____ V28 
A._____ 

Nr. 19 

k) EE._____ AG Police Nr. 29 
A._____ 

Nr. 20 

l) EF._____ 30 
B._____ 

Nr. 58 

m) EF._____ 31 
B._____ 

Nr. 59 

n) EF._____ 32 
B._____ 

Nr. 60 

o) EF._____ 33 
B._____ 

Nr. 61 

p) DB._____ V34 (im CHF 140'000 übersteigen-
den Betrag gemäss Dispositiv-Ziffer 
17) 
B._____ 

Nr. 62 

q) DB._____ V35 
B._____ 

Nr. 63 

-   14   - 

27. Die folgenden, am 10. Januar 2017 (Beschuldigter A._____) sowie am 27. 

Juli 2016 und 17. August 2016 (Beschuldigter B._____) seitens der Staats-

anwaltschaft III des Kantons Zürich verfügten, Beschlagnahmungen gemäss 

Anklage-Anhang D werden nach Eintritt der Rechtskraft durch die Kasse des 

Bezirksgerichts Zürich verwertet. 

Die Verwertungserlöse werden beschlagnahmt und die Beschlagnahme im 

Umfang der Ersatzforderungen gemäss vorstehenden Dispositiv-Ziffern 24 

und 25 aufrecht erhalten, bis im Zwangsvollstreckungsverfahren betreffend 

die Ersatzforderungen über Sicherungsmassnahmen entschieden oder die 

Ersatzforderungen getilgt wurden, längstens jedoch für die Dauer von zwei 

Jahren nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides betreffend Verpflich-

tung zur Bezahlung der Ersatzforderungen: 

 Gegenstand Inhaber Anh. D 

a) Personenwagen Aston-Martin, DB9 Coupé, 
Stamm-Nr. 36 inkl. 5 Schlüssel und Fahrzeug-
ausweis 

A._____ Nr. 35 

b) 1 Standuhr, Jaeger-LeCoultre, Atmos mit 
Mondphase 

A._____ Nr. 36 

c) 1 Standuhr, Jaeger-LeCoultre, Atmos A._____ Nr. 37 

d) 1 Skulptur, "Siegfried der Drachentöter" von 
Dali 

A._____ Nr. 38 

e) Skulptur mit Uhr/Zifferblatt von "Dali" A._____ Nr. 39 

f) Skulptur von Salvador Dali "Unicorn", Bronze, 
num./sign. 

A._____ Nr. 40 

g) Skulptur Bruno Bruni „Kiss“ A._____ Nr. 41 

h) Musikdose Marke Reuge, "Winch" A._____ Nr. 42 

i) Gemälde "Post von Blinky" A._____ Nr. 43 

j) Gemälde, Artist: Shorin Dmitry, Titel: Ana-
logue, Medium: Oil in Convas 

A._____ Nr. 44 

k) Gemälde "Metro/Paris" A._____ Nr. 45 

l) Gemälde von AH 2006-088, "Blumenstilleben 
Nr. 312" 

A._____ Nr. 46 

m) Gemälde AH 2006-083 "Blumenstilleben 
Nr. 310" 

A._____ Nr. 47 

-   15   - 

n) Gemälde AH 2005-119 "Interieur Nr. 306" A._____ Nr. 48 

o) Gemälde AH 2004-217 "Interieur Nr. 275" A._____ Nr. 49 

p) Skulptur aus Holz, AH 06 A._____ Nr. 50 

q) Standuhr Jaeger-LeCoultre Atmos, Referenz 
241.00.1, Item 719010 

B._____ Nr. 65 

r) Mercedes McLaren (Halterin: CU._____ AG; 
Stamm-Nr: 37; 1. Inverkehrssetzung: 19. Sep-
tember 2007) 

B._____ Nr. 68 

s) Porsche Cayenne Turbo (Halterin: CU._____ 
AG, Stamm-Nr. 38, 1. Inverkehrssetzung: 12. 
April 2012) 

B._____ Nr. 69 

28. Die folgenden, am 10. Januar 2017 (Beschuldigter A._____) sowie am 27. 

Juli 2016 und 9. Juni 2017 (Beschuldigter B._____) seitens der Staatsan-

waltschaft III des Kantons Zürich verfügten Beschlagnahmungen gemäss 

Anklage-Anhang D werden im Umfang der Ersatzforderungen gemäss vor-

stehenden Dispositiv-Ziffern 24 und 25 aufrecht erhalten, bis im Zwangsvoll-

streckungsverfahren betreffend die Ersatzforderungen über Sicherungs-

massnahmen entschieden oder die Ersatzforderungen getilgt wurden, längs-

tens jedoch für die Dauer von zwei Jahren nach Eintritt der Rechtskraft die-

ses Entscheides betreffend Verpflichtung zur Bezahlung der Ersatzforderun-

gen: 

 Gegenstand Inhaber Anh. D 

a) Armbanduhr DeWitt A._____ Nr. 22 

b) Armbanduhr DeWitt Academia A._____ Nr. 23 

c) Armbanduhr IWC Da Vinci A._____ Nr. 24 

d) Armbanduhr Jaeger le Coultre A._____ Nr. 25 

e) 15 Goldmünzen A._____ Nr. 26 

f) Armbanduhr Maurice Lacroix MP6518 A._____ Nr. 27 

g) Armbanduhr Jaeger le Coultre 
Modell Grande Memovox 

A._____ Nr. 29 

h) Armbanduhr Brequet  A._____ Nr. 30 

i) Armbanduhr Maurice Lacroix 
"Shooting Stars Benefit" 

A._____ Nr. 31 

-   16   - 

j) 1 Münze, Premium-Ausgabe "Leopard und 
schwarzer Panther" 

A._____ Nr. 32 

k) Armbanduhr Roger Dubuis Sympathie, Refe-
renz SY4314395NP1C7A, Item 25/28 

B._____ Nr. 66 

l) Armbanduhr Audemars Piguet Royal Oak, Ti-
tan, Perpetuel Autom., Referenz 
25854TI.00.1150TI.01, Item P02875-540325-
0016 

B._____ Nr. 67 

m) Uhr Armband Hublot Big Bang King B._____ Nr. 70 

n) Armbanduhr IWC Da Vinci Perpetual Calender B._____ Nr. 71 

o) Armbanduhr Girard-Perregaux Ref. 4980 B._____ Nr. 72 

p) Armbanduhr Tudor Geneve Stoffarmband B._____ Nr. 73 

q) Armbanduhr Rolex Yacht-Master (in grünem 
Etui) 

B._____ Nr. 74 

29. a) Die Ersatzforderungen gemäss vorstehenden Dispositivziffern 24 und 

25 werden vorab zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet. 

b) Im Übrigen werden sie zusammen mit den Einziehungen gemäss vor-

stehenden Dispositivziffern 15–23 den Privatklägern zur Deckung ihrer 

Schadenersatzansprüche gegen die Beschuldigten anteilsmässig bis 

zu einem Gesamtabtretungsbetrag von EUR 6'596'140 wie folgt zuge-

sprochen: 

−  Q._____ (2) 4.24 % 

−  R._____ und S._____ (3/4) 7.43 % 

−  T._____ und U._____ (5/6) 0.81 % 

−  C._____ (7) 12.73 % 

−  W._____ (9) 8.87 % 

−  AB._____ (11) 0.95 % 

−  AC._____ (14) 9.55 % 

−  AF._____ (21) 17.74 % 

−  AG._____ (22) 2.39 % 

−  H._____ (23) 5.04 % 

−  AO._____ (38) 2.39 % 

−  CG._____ (39) 1.06 % 

-   17   - 

−  AP._____ (40) 3.79 % 

−  AR._____ (42) 0.95 % 

−  BG._____ (54) 1.06 % 

−  BK._____ (58) 3.18 % 

−  BN._____ (62) 3.18 % 

−  BR._____ (66) 1.06 % 

−  CI._____ (68) 4.24 % 

−  BT._____ (73) 1.06 % 

−  BV._____ (76) 2.12 % 

−  BW._____ (77) 4.46 % 

−  CB._____ (79) 1.70 % 

c) Es wird davon Vormerk genommen, dass die in lit. b) aufgeführten Pri-

vatkläger den ihrem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forde-

rung an den Staat abgetreten haben. 

d) Ein allfälliger über den Gesamtabtretungsbetrag von EUR 6'596'140 

hinausgehender Mehrerlös verfällt dem Staat bis zu einem Maximalbe-

trag von CHF 8'720'000. 

e) Ein allfälliger über den Maximalbetrag hinausgehender Mehrerlös ver-

fällt unter Vorbehalt allfällig anderweitig bestehender Sicherungsmass-

nahmen den Beschuldigten. 

30. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 

10. Januar 2017 beschlagnahmten CHF 9'900 werden zur Deckung der Ver-

fahrenskosten des Beschuldigten A._____ verwendet. 

31. Dem Beschuldigten A._____ werden folgende seitens der Staatsanwalt-

schaft III des Kantons Zürich am 9. Juni 2017 beschlagnahmte Gegenstände 

nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides auf erstes Verlangen her-

ausgegeben: 

 

 Sicherstel- Gegenstand 

-   18   - 

lungs-Nr. 

a) 4/9/1/01 Umschlag mit Willkommenskarte vom Hotel CV._____, 
... [Stadt in Deutschland] 

b) 4/9/3/01 Ordner "Das Geheimnis" 

c) 4/9/3/02 div. Mietverträge ...[Adresse] 

d) 4/9/3/03 div. gestempelte Empfangsscheine Post 

e) 4/9/3/05 Zeugnis und Lebenslauf A._____ 

f) 4/9/3/06 Persönliche Notizen 

g) 4/9/3/07 div. schriftliche Unterlagen 

h) 4/9/3/08 div. Kredit- und Kundenkarten 

i) 4/9/4/01 Zertifikate Bronzestatue und Bild im Schlafzimmer 

j) 4/9/5/10 Diverse Zertifikate 

k) 4/9/5/1 MasterCard Nr. 40 ausgestellte auf … 

l) 4/9/2/01 iPad in braunem Lederetui 

m) 4/9/2/02 iPad pro in dunkler Ledermappe 

n) 4/9/2/03 iPhone weiss 

o) 4/9/2/04 MacBook inkl. Ladegerät 

Bei Nichtabholung innert drei Monaten seit Eintritt der Rechtskraft dieses 

Entscheides werden die Gegenstände vernichtet. 

32. Dem Beschuldigten B._____ werden folgende seitens der Staatsanwalt-

schaft III des Kantons Zürich am 9. Juni 2017 beschlagnahmte Gegenstände 

nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides auf erstes Verlangen her-

ausgegeben: 

 Sicherstel-
lungs-Nr. 

Gegenstand 

a) 4/10/2/3 2 Abhol-Avis "DC._____" Nr. 62839, Nr. 62838 

b) 4/10/8/1 Mastercard Kartennr. 41 gültig bis 11/18 

c) 4/10/4/3 Div. lose Unterlagen (CP._____ Ltd./CW._____ Treuhand 
AG etc.) 

d) 4/10/4/7 Anlagesparheft Migros Bank 43 ltd. B._____ 

e) 4/10/4/8 Div. handschriftliche Notizblätter mit Telefonnummern, 
Namen, etc. 

-   19   - 

f) 4/10/4/9 Div. Unterlagen und kleine Notizhefter A._____, CU._____ 
etc. 

g) 4/10/4/11 Div. lose Visitenkarten 

h) 4/10/5/1 Aus Jackentasche schwarz div. Notizzettel mit Telefon-
nummern 

i) 4/10/5/2 Visitenkartenetui mit Führer- und Ausländerausweis, beide 
ltd. auf B._____, Mastercard EF._____ Bank gold ltd. 
B._____ Karten Nr. 42, Casino Karte, etc. 

j) 4/10/8/5 Div. Unterlagen DA._____ 

k) 4/10/8/3 Natel iPhone schwarz mit durchsichtiger Schutzhülle hin-
ten Pin … 

l) 4/10/8/4 Laptop Apple Mac Book Air 11 Zoll in schwarzer Hülle mit 
Netzkabel 

m) 4/34/7 DVD-R, weiss in Papier Etui, "Backup 17.09.09" 

n) 4/34/8 DVD-RW, lose, DA._____ 

o) 4/34/19 Grundsatzvereinbarung CU._____ und Newco, 19.12.06, 
div. Beilagen 

p) 4/34/20 Kapitalerhöhungsvertrag, DD._____, 06.09.2005, div. Bei-
lagen 

q) 4/34/21 Repräsentationsvertrag B._____-DE._____ Anstalt, 
06.08.07 

r) 4/34/22 Kaufvertrag B._____-DF._____ Partners Corp., 20.07.07 

s) 4/34/23 Vermittlungsvereinbarung DD._____-B._____, 08.08.07 

Bei Nichtabholung innert drei Monaten seit Eintritt der Rechtskraft dieses 

Entscheides werden die Gegenstände vernichtet. 

33. Der CU._____ AG werden folgende seitens der Staatsanwaltschaft III des 

Kantons Zürich am 12. Juni 2017 beschlagnahmte Gegenstände nach Ein-

tritt der Rechtskraft dieses Entscheides auf erstes Verlangen herausgege-

ben: 

 Sicherstel-
lungs-Nr. 

Gegenstand 

a) 4/11 01 01 div. Flipchart Seiten 

b) 4/11 01 02 DG._____ Businessplan 

c) 4/11 02 03 Kundenkartei 

-   20   - 

d) 4/11 02 04 Unterlagen DH._____ 

e) 4/11 02 05 Kundenkartei 

f) 4/11 02 06 Kundenkartei 

g) 4/11 02 07 Ordner mit Verkaufsinstruktionen 

h) 4/11 02 08 div. Unterlagen DA._____ 

i) 4/11 03 01 div. Unterlagen 

j) 4/11 03 02 Kundenkartei 

k) 4/11 04 01 div. Unterlagen, Kundenkartei (ohne Harddisk) 

l) 4/11 05 01 div. Unterlagen 

m) 4/11 05 02 Kundenkartei 

n) 4/11 05 03 Kundenkartei 

o) 4/11 05 04 Kundenkartei 

p) 4/11 06 01 div. Unterlagen 

q) 4/11 07 01 div. Unterlagen (ohne Harddisk) 

r) 4/11 08 01 div. Unterlagen 

s) 4/11 09 01 div. Unterlagen 

t) 4/11 10 01 div. Unterlagen 

u) 4/11 10 02 div. Unterlagen 

v) 4/11 10 06 iPhone 6, IMEI: 44, inkl. Ladekabel 

w) 4/11 10 07 iPhone 6, IMEI: 45, Display beschädigt 

x) 4/11 10 08 USB Stick, DataTraveler Locker, 8 GB 

y) 4/11 11 01 Ordner blau, mit div. Unterlagen, beschriftet B._____ 

z) 4/11 11 02 div. Unterlagen 

aa) 4/11 11 03 Aktenkoffer, schwarz 

bb) 4/11 12 07 iPhone 4 mit Hologramm "Steve Jobs" 

cc) 4/11 12 10 Sack mit diversen losen Akten 

dd) 4/11 12 12 Zertifikat für Uhr "Roger Dubois" 

ee) 4/11 12 13 Sack mit diversen losen Akten B._____ 

ff) 4/11 12 16 Sack mit diversen losen Akten, DG._____, DA._____ 
etc. 

gg) 4/11 14 01 Sack mit diversen losen Unterlagen, DA._____ etc. 

hh) 4/11 14 03 Sack mit div. losen Unterlagen, DD._____ etc. 

-   21   - 

ii) 4/11 14 04 Sack mit div. losen Unterlagen, Fahrzeugverträge, 
DA._____ etc. 

jj) 4/11 14 05 Sack mit div. losen Unterlagen, Verträge DA._____, 
DE._____ Anstalt DG._____ [Gemeinde] etc. 

kk) 4/11 14 08 Sack mit div. losen Unterlagen DA._____ 

ll) 4/11 14 09 BO schwarz, CU._____, 2014-2015, Mitarbeiter, Pro-
visionen, Abrechnungen 

mm) 4/11 14 10 BO, blau, CU._____, Mitarbeiter, Provisionen, Ab-
rechn. 

nn) 4/11 14 12 BO schmal hellblau, CU._____, ehemalige Mitarbei-
ter, Provisionen, Abrechnungen 

oo) 4/11 14 14 Sichtmäppli, Kaufverträge 

pp) 4/11 14 16 BO schmal, grau, Steuern 2012 

qq) 4/11 14 17 11 Hängeregister mit Kundendossiers 

rr) 4/11 14 18 BO schwarz, div. Verträge Pers. usw. 

ss) 4/11 14 19 Sack mit diversen Unterlagen DD._____, Aktionärs-
register, Aktienbuch, Geschäftsbericht etc. 

tt) 4/11 05 05 USB Stick Microsoft 

uu) 4/11 05 06 USB Stick disk2go 

vv) 4/11 05 07 USB Stick Verbatim 

ww) 4/11 10 04 Apple iMac 27", SN: C02NMCNCF834 

xx) 4/11 10 05 Mobiltelefon Samsung, IMEI: 44, inkl. Ladekabel 

yy) 4/11 11 04 Apple MacBook Pro, SN: WQ036RVATM 

zz) 4/11 11 05 USB-Stick, Disc2go.com 

aaa) 4/11 12 01 USB Stick Scandisk, schwarz, BGB 

bbb) 4/11 12 02 USB Stick, blau, 2GB 

ccc) 4/11 12 03 USB Stick, Cruzer blase, rot, 8GB 

ddd) 4/11 12 04 USB Stick "LANexpert, schwarz/silber 

eee) 4/11 12 05 USB Stick "Chronopost", schwarz/silber 

fff) 4/11 12 06 USB Stick "lntenso", schwarz, 16 GB 

ggg) 4/11 12 08 iPhone 4 schwarz 

hhh) 4/11 12 09 Mobiltelefon VERTU, schwarz, Ledergehäuse, inkl. 
Ladebank 

iii) 4/11 12 15 unbeschriftete CD-R 

-   22   - 

jjj) 4/11 12 17 Apple iMac, silberfarben 

kkk) 4/11 14 02 USB Stick Netgear, silber/schwarz 

lll) 4/11 14 06 Harddisk "A._____ 201 O" 

mmm) 4/11 14 07 Harddisk "Samsung HD103SJ" 

nnn) 4/11 13 01 Server Dell ECM01, S/N: 9BXVH3J 

Bei Nichtabholung innert drei Monaten seit Eintritt der Rechtskraft dieses 

Entscheides werden die Gegenstände vernichtet. 

34. Die Gerichtsgebühr für den Beschuldigten A._____ wird festgesetzt auf: 

Fr. 20'000.-- ; die weiteren Auslagen betragen: 
Fr. 50'000.--   Gebühr Anklagebehörde 
Fr. 2'885.--   Auslagen Polizei (Aufwand Spezialisten) 
Fr. 160.--   Auslagen Polizei (Material) 
Fr. 15.--   Amtsblatt 
Fr. 1'107.70   Auslagen nach Anklageerhebung 
Fr. 510.--   Akteneinsicht 

Fr. 350.--   Schlüsseldienst 

Fr. 8'223.75   Lager- und Transportkosten 

Fr. 15'800.--   amtliche Verteidigung (Akontozahlung) 

Fr. 53'887.13   amtliche Verteidigung 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

  

-   23   - 

35. Die Gerichtsgebühr für den Beschuldigten B._____ wird festgesetzt auf: 

Fr. 20'000.-- ; die weiteren Auslagen betragen: 
Fr. 50'000.--   Gebühr Anklagebehörde 
Fr. 2'885.--   Auslagen Polizei (Aufwand Spezialisten) 
Fr. 160.--   Auslagen Polizei (Material) 
Fr. 15.--   Amtsblatt 
Fr. 1'107.70   Auslagen nach Anklageerhebung 
Fr. 45.45   Akteneinsicht 

Fr. 160.--   Akteneinsicht (Material) 

Fr. 545.40   Schlüsseldienst 

Fr. 800.--   Lager- und Transportkosten 

Fr. 15'300.--   amtliche Verteidigung (Akontozahlung) 

Fr. 6'290.--   amtliche Verteidigung (Akontozahlung) 

Fr. 47'294.70   amtliche Verteidigung 

Fr. 500.--   Entscheidgebühr GM160013 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

36. Die Kosten des Entscheids GM160013 in der Höhe von CHF 500 werden 

dem Beschuldigten B._____ auferlegt. 

37. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge-

nommen diejenigen der amtlichen Verteidigungen, werden dem Beschuldig-

ten A._____ gemäss Dispositiv-Ziffer 34 und dem Beschuldigten B._____ 

gemäss Dispositiv-Ziffern 0 und 36 [GM160013] auferlegt, je unter solidari-

scher Haftung im Umfang von CHF 74'167.70. 

38. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen werden auf die Gerichtskasse ge-

nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO. 

39. Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher 

Verteidiger des Beschuldigten A._____ mit CHF 69'687.13 (abzüglich Akon-

tozahlung von CHF 15'800) aus der Gerichtskasse entschädigt. 

-   24   - 

40. Rechtsanwalt lic. iur. X2._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher 

Verteidiger des Beschuldigten B._____ mit CHF 68'884.70 (inkl. MwSt.; ab-

züglich Akontozahlungen von CHF 15'300 und CHF 6'290) aus der Gerichts-

kasse entschädigt. 

41. Die Beschuldigten werden unter solidarischer Haftung verpflichtet, den fol-

genden Privatklägern Prozessentschädigungen in nachfolgender Höhe zu 

bezahlen: 

− Staatssekretariat für Wirtschaft SECO (1), CHF 7'200; 
− C._____ (7), CHF 17'759.13 (inkl. MwSt.); 
− G._____ AG (19) und K._____ (27), CHF 9'669.41 (inkl. MwSt.). 

42. Die Umtriebs- und Prozessentschädigungsforderungen der Privatkläger 2, 3, 

4, 5, 6, 10, 14 und 23 werden abgewiesen. 

(Mitteilungen/Rechtsmittel) 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten A._____: 

(Urk. 503 S. 2 ff.) 

1. Es seien Dispositiv-Ziff. 1, 4, 6, 15 a), 16 a) - b), 18, 19 a), 20, 21 a) - 

f), 22, 23, 24, 26 a) - k), 27 a) - p), 28 a) - j), 29 a) - d), 30, 34, 37 und 

41 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 15. August 

2019, DG180216-L/U, aufzuheben und es sei der Beschuldigte 1 frei-

zusprechen vom Vorwurf der Tätigkeit ohne Bewilligung im Sinne von 

Art. 44 Abs. 1 FINMAG (Anklageziffer D) sowie der mehrfachen Wider-

handlung gegen das BG gegen den unlauteren Wettbewerb im Sinne 

von Art. 3 Abs. 1 lit. b UWG in Verbindung mit Art. 23 UWG (Anklage-

ziffer E). 

2. Eventualiter, für den Fall der Abweisung von vorstehendem Antrag 1 / 

einer Schuldigsprechung des Beschuldigten 1  

-   25   - 

a. sei Dispositiv-Ziff. 4 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 9. Ab-

teilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzuheben und 

der Beschuldigte 1 mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe 

von höchstens 22 Monaten zu bestrafen, unter Anrechnung der 

erstandenen Haft; und der Vollzug der Geld- oder Freiheitsstrafe 

aufzuschieben und die Probezeit auf 2 Jahre festzusetzen; sube-

ventualiter sei der unbedingt zu vollziehende Teil der Freiheits-

strafe auf 6 Monate festzulegen; 

b. sei Dispositiv-Ziff. 6 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 9. Ab-

teilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzuheben und 

es sei auf die Auferlegung eines Berufsverbotes im Sinne von 

Art. 67 StGB abzusehen; subeventualiter sei das Berufsverbot auf 

eine Dauer von höchstens 6 Monaten zu beschränken; 

c. sei Dispositiv-Ziff. 15 a) des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 

9. Abteilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzuheben 

und die Vermögenswerte gemäss Anklage-Anhang D, Nr. 7, frei-

zugeben / an den Beschuldigten 1 herauszugeben; 

d. seien Dispositiv-Ziff. 16 a) - b) des Urteils des Bezirksgerichts Zü-

rich, 9. Abteilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzu-

heben und die Vermögenswerte gemäss Anklage-Anhang D, 

Nr. 8-9, freizugeben/ an den Beschuldigten 1 herauszugeben;  

e. sei Dispositiv-Ziff. 18 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 

9. Abteilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzuheben 

und die Gegenstände gemäss Anklage-Anhang D, Nr. 28 und 33, 

freizugeben / an den Beschuldigten 1 herauszugeben;  

f. seien Dispositiv-Ziff. 19 a) und 20 des Urteils des Bezirksgerichts 

Zürich, 9. Abteilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, auf-

zuheben und die Vermögenswerte gemäss Anklage-Anhang D, 

Nr. 21, freizugeben/ an den Beschuldigten 1 herauszugeben; 

-   26   - 

g. seien Dispositiv-Ziff. 21 a) 7 f), 22 und 23, des Urteils des Be-

zirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 15. August 2019, 

DG180216-L/U, aufzuheben und  

 - die Vermögenswerte gemäss Anklage-Anhang D, Nr. 1-2, 

freizugeben/an die CP._____ Ltd. herauszugeben;  

 - die Vermögenswerte gemäss Anklage-Anhang D, Nr. 3 und 

4, freizugeben/an die CQ._____ FOUNDATION herauszu-

geben; 

 - die Vermögenswerte gemäss Anklage-Anhang D, Nr. 5 und 

6, an die CR._____ FOUNDATION herauszugeben; 

h. sei Dispositiv-Ziff. 24 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 

9. Abteilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/ U, aufzuheben 

und von einer Ersatzforderung abzusehen; 

i. subeventualiter sei eine Ersatzforderung höchstens in einem den 

Betrag der beschlagnahmten und zur Deckung einer Ersatzforde-

rung tatsächlich zur Verfügung stehenden Vermögenswerte fest-

zusetzen; 

j. sei Dispositiv-Ziff. 26 a) - k) des Urteils des Bezirksgerichts Zü-

rich, 9. Abteilung, vom 15. August 2019, DG180216-L / U, aufzu-

heben und die Vermögenswerte gemäss Anklage-Anhang D, 

Nr. 10-20, freizugeben / an den Beschuldigten 1 herauszugeben, 

soweit sie nicht zur Deckung einer Ersatzforderung und/oder der 

Verfahrenskosten einzuziehen und zu verwerten sind;  

k. sei Dispositiv-Ziff. 27 a) - p) des Urteils des Bezirksgerichts Zü-

rich, 9. Abteilung, vom 15. August 2019, DG180216-L / U, aufzu-

heben und die Gegenstände gemäss Anklage-Anhang D, Nr. 35-

50, freizugeben / an den Beschuldigten 1 herauszugeben, soweit 

-   27   - 

sie nicht zur Deckung einer Ersatzforderung und/oder der Verfah-

renskosten einzuziehen und zu verwerten sind; 

l. sei Dispositiv-Ziff. 28 a) - j) des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 

9. Abteilung, vom 15. August 2019, DG180216-L / U, aufzuheben 

und die Gegenstände gemäss Anklage-Anhang D, Nr. 22 - 32, 

freizugeben/ an den Beschuldigten 1 herauszugeben, soweit sie 

nicht zur Deckung einer Ersatzforderung und/oder der Verfah-

renskosten einzuziehen und zu verwerten sind;  

m. sei Dispositiv-Ziff. 30 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 

9. Abteilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzuheben 

und die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft 111 des Kantons 

Zürich vom 10. Januar 2017 beschlagnahmten CHF 9'900 freizu-

geben / an den Beschuldigten 1 herauszugeben 

3. Es sei Dispositiv-Ziff. 9 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abtei-

lung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzuheben und es seien 

die Zivilklagen der Privatkläger 2-11, 13-14, 16-17, 21-26, 29-32, 34-

38, 40-44, 46-58, 60-66, 71, 73 und 75-83 auf den Zivilweg zu verwei-

sen, eventualiter seien sie abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist, 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der vorgenannten 

Privatkläger. 

4. Es sei Dispositiv-Ziff. 10 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 9. Ab-

teilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzuheben und es sei-

en die Zivilklagen der Privatkläger 2, 36-37, 39, 67-68, 70, 73 und 74 

auf den Zivilweg zu verweisen, eventualiter seien sie abzuweisen, so-

weit darauf einzutreten ist, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 

zulasten der vorgenannten Privatkläger. 

5. Es sei Dispositiv-Ziff. 39 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 9. Ab-

teilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzuheben und 

Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ für seine Aufwendungen als amtlicher 

-   28   - 

Verteidiger des Beschuldigten 1 mit CHF 79'191.53 (inklusive Mehr-

wertsteuer; abzüglich Akontozahlung von CHF 15'800.00) aus der Ge-

richtskasse zu entschädigen. 

6. Es sei Dispositiv-Ziff. 41 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich, 9. Ab-

teilung, vom 15. August 2019, DG180216-L/U, aufzuheben und die Pri-

vatkläger 1, 7, 19 und 27 zu verpflichten, dem Beschuldigten 1 je eine 

angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen. 

7. Es seien die Kosten der Untersuchung, des erstinstanzlichen Verfah-

rens und des Berufungsverfahrens auf die Staatskasse zu nehmen und 

es sei dem Beschuldigten 1 eine Entschädigung im Sinne von Art. 429 

Abs. 1 lit. a StPO sowie eine Genugtuung im Sinne von Art. 429 Abs. 1 

lit. c StPO zuzusprechen. 

b) Der Verteidigung des Beschuldigten B._____: 

(Urk. 505 S. 10, sinngemäss) 

 Mit Bezug auf die Privatkläger werden je separat folgende Rechtsbegehren 

gestellt: 

1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen. 

2. Eventualiter sei die Klage auf den Zivilweg zu verweisen. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Privatklägers 

bzw. der Privatklägerin. 

c) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich:  

(Urk. 495 S. 1 f., sinngemäss) 

1. Dispositivziffer 1, zweiter Spiegelstrich, sei aufzuheben und der Be-

schuldigte A._____ für die angeklagten Widerhandlungen gegen das 

UWG gemäss Anklageziffer E.1, E.2, E.3 und E.5 vollständig schuldig 

zu sprechen, hinsichtlich Anklageziffer E.4 ab dem 15. August 2012. 

-   29   - 

2. Dispositivziffern 4a, b und c seien aufzuheben und der Beschuldigte 

A._____ sei zu bestrafen mit einer Freiheitsstrafe von 32 Monaten. Die 

Freiheitsstrafe sei im Umfang von 12 Monaten (abzüglich 37 Tage Un-

tersuchungshaft) zu vollziehen unter Gewährung des bedingten Vollzu-

ges der restlichen Freiheitsstrafe von 20 Monaten, unter Ansetzung ei-

ner Probezeit von 2 Jahren. 

3. Dispositivziffer 24 sei aufzuheben und der Beschuldigte A._____ sei zu 

verpflichten, dem Staat als Ersatz für nicht mehr vorhandenen, wider-

rechtlich erlangten Vermögensvorteil Fr. 3'000'000.– zu bezahlen. 

4. Im Übrigen sei das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 15. August 

2019 zu bestätigen und die Berufung des Berufungsklägers abzuwei-

sen. 

d) Des Privatklägers 13 (D._____): 

(Urk. 396, sinngemäss) 

Zusprechung der geltend gemachten Schadenersatzforderung. 

 Berücksichtigung der Forderung in Ziff. 29 b) des vorinstanzlichen Urteils 

und anteilsmässige Beteiligung am Gesamtabtretungsbetrag. 

e) Der Vertreterin des Privatklägers 15 (E._____): 

(Urk. 372 S. 1, sinngemäss) 

1. Das Urteil sei zu ändern hinsichtlich des Schuldspruchs des Verstos-

ses gegen das UWG (Anklage lit. E/Urteil lit. F): Im Sinne einer ande-

ren rechtlichen Würdigung seien die beiden Beschuldigten auch des 

gewerbsmässigen Betrugs schuldig zu sprechen. 

2. Ziff. 1., 2. Spiegelstrich, des Urteils DG180216-L/U des Bezirksgerich-

tes Zürich, 9. Abteilung, ist somit aufzuheben und A._____ zusätzlich 

-   30   - 

der Begehung des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 StGB 

schuldig zu sprechen. 

3. Es sei Ziff. 2, 2. Spiegelstrich des Urteils DG180216-L/U des Bezirks-

gerichtes Zürich, 9. Abteilung, somit aufzuheben und B._____ zusätz-

lich der Begehung des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 

StGB schuldig zu sprechen. 

4. Das Urteil sei somit zu ändern bezüglich des Zivilanspruchs meines 

Klienten (Ziff. 9.15.2 des Urteils). Das Urteil sei diesbezüglich aufzuhe-

ben und der Zivilanspruch gutzuheissen und es seien die beiden Be-

schuldigten zu verurteilen, die Forderung des Privatklägers E._____ 

nebst Zins zu 5% so wie geltend gemacht in solidarischer Verbindung 

zu bezahlen. 

f) Des Vertreters des Privatklägers 17 (F._____): 

(Urk. 499 S. 3, sinngemäss) 

1. Die Ersatzforderungen, soweit sie nicht vorab zur Deckung der Verfah-

renskosten verwendet werden, und die Einziehungen, seien nicht nur 

zu Gunsten der in Dispositivziffer 29b des Urteils genannten Privatklä-

ger Nr. 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 11, 14, 21, 22, 23, 38, 39, 40, 42, 54, 58, 62, 

66, 68, 73, 76, und 79, sondern auch zu Gunsten des Privatklägers 

Nr. 17 zu verwenden bzw. ihm zuzusprechen, im Verhältnis zu seinem 

Schadenersatzanspruch im Betrag von EUR 402'500.–. Der Vertei-

lungsschlüssel in Ziff. 29b des Dispositivs sei entsprechend anzupas-

sen. 

2. Entsprechen sei die Kasse des Bezirksgerichts Zürich anzuweisen, die 

Summe aus Einziehungen und Ersatzforderungserträgen nach Mass-

gabe des angepassten Verteilungsschlüssels nicht nur auf die Privat-

kläger 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 11, 14, 21, 22, 23, 38, 39, 40, 42, 54, 58, 62, 

66, 68, 73, 76, 77 und 79, sondern auch auf den Privatkläger 17 zu ver-

teilen und es sei davon Vormerk zu nehmen, dass der Privatkläger 17 

-   31   - 

den entsprechenden Teil seiner Forderung an den Staat abgetreten 

hat. 

g) Des Vertreters der Privatklägerin 19 (G._____ AG) und des Privatklägers 27 

(K._____): 

(Urk. 374 S. 2 f., Urk. 502 S. 2, sinngemäss) 

1. Es sei Ziff. 1 des Urteils DG180216-L/U des Bezirksgerichts Zürich, 

9. Abteilung, aufzuheben und A._____, gegebenenfalls nach Rückwei-

sung der Anklage zur Ergänzung an die Staatsanwaltschaft, auch der 

Begehung des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 StGB 

schuldig zu sprechen; 

2. Es sei Ziff. 2 des Urteils DG180216-L/U des Bezirksgerichts Zürich, 

9. Abteilung, aufzuheben und B._____, gegebenenfalls nach Rückwei-

sung der Anklage zur Ergänzung an die Staatsanwaltschaft, auch der 

Begehung des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 StGB 

schuldig zu sprechen; 

3. Es sei Ziff. 11, 2. Spiegelstrich des Urteils DG180216-L/U des Bezirks-

gerichts Zürich, 9. Abteilung, aufzuheben und die Beschuldigten unter 

solidarischer Haftung zu verpflichten, der Privatklägerin G._____ AG 

EUR 630'000.– zuzüglich Zins von 5% ab 23. Juli 2018 zu bezahlen; 

4. Es sei Ziff. 11, 3. Spiegelstrich des Urteils DG180216-L/U des Bezirks-

gerichts Zürich, 9. Abteilung, aufzuheben und die Beschuldigten unter 

solidarischer Haftung zu verpflichten, dem Privatkläger K._____ insge-

samt EUR 1'536'000.– zuzüglich Zins von 5% ab 23. Juli 2018 zu be-

zahlen; 

5. Es sei Ziff. 29, lit. b), c) und d) des Urteils DG180216-L/U des Bezirks-

gerichts Zürich, 9. Abteilung, aufzuheben und der Privatklägerin 

G._____ AG ein ihrem Schadenersatzanspruch entsprechender Zu-

weisungsanteil zuzusprechen, der Gesamtabtretungsbetrag dement-

-   32   - 

sprechend zu erhöhen und von der Abtretung des dem Zuweisungsan-

teils entsprechenden Teils der Forderung von G._____ AG an den 

Staat Vormerk zu nehmen; 

6. Es sei Ziff. 29, lit. b), c) und d) des Urteils DG180216-L/U des Bezirks-

gerichts Zürich, 9. Abteilung, aufzuheben und dem Privatkläger 

K._____ ein seinem Schadenersatzanspruch entsprechender Zuwei-

sungsanteil zuzusprechen, der Gesamtabtretungsbetrag dementspre-

chend zu erhöhen und von der Abtretung des dem Zuweisungsanteils 

entsprechenden Teils der Forderung von K._____ an den Staat Vor-

merk zu nehmen; 

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt) zu Lasten 

der Beschuldigten, eventualiter zu Lasten der Staatskasse. 

h) Der Vertreterin des Privatklägers 23 (H._____): 

(Prot. II S. 41, Urk. 401, sinngemäss) 

1. Es sei Ziff. 1 des Urteils DG180216-L/U des Bezirksgerichtes Zürich 

aufzuheben und A._____, gegebenenfalls nach Rückweisung der An-

klage zur Ergänzung an die Staatsanwaltschaft, auch der Begehung 

des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB schuldig 

zu sprechen; 

2. Es sei Ziff. 9, 15. Spiegelstrich des Urteils DG180216-L/U des Bezirks-

gerichtes Zürich aufzuheben und die Beschuldigten unter solidarischer 

Haftung zu verpflichten, dem Privatkläger 23, H._____, EUR 424'948.– 

nebst Zins zu 5% seit dem 22. Juli 2015 zu bezahlen; 

3. Es sei Ziff. 29 lit. b), 10. Spiegelstrich und lit. d) des Urteils DG180216-

L/U des Bezirksgerichtes Zürich aufzuheben und die Zuweisungsquote 

des Privatklägers 23, H._____, sowie des Gesamtabtretungsbetrags 

entsprechend anzupassen; 

-   33   - 

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschul-

digten. 

i) Des Privatklägers 30 (L._____): 

(Urk. 498, sinngemäss) 

1. Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils hinsichtlich Schuldspruch, 

rechtlicher Qualifikation und Strafmass sowie Zusprechung von Scha-

denersatz an die Privatkläger, insbesondere von meiner als Privatklä-

ger Nr. 30 gelten gemachten Schadenersatzforderung von 

EUR 552000.– samt Zins seit 6. Dezember 2014. 

2. Bezüglich der Ziff. 29 lit. b des erstinstanzlichen Urteils beantrage ich 

aber ihre Ergänzung mit meiner Schadenersatzforderung von 

EUR 552'000.– und der entsprechenden Anpassung des Verteilungs-

schlüssels dieser Ziffer, nachdem ich mit Schreiben vom 15. Januar 

2020 meine Schadenersatzforderung im Sinne von Art. 73 StGB 

rechtsgenüglich an den Staat abgetreten habe. 

j) Des Privatklägers 37 (M._____): 

(Prot. II S. 42, sinngemäss) 

 Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. 

-   34   - 

Erwägungen: 

I. Prozessuales  

1. Verfahrensgang 

1.1. Zum Verfahrensgang bis zum vorinstanzlichen Urteil kann zwecks Ver-

meidung von unnötigen Wiederholungen auf die zutreffenden Erwägungen der 

Vorinstanz im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Urk. 361 S. 20 ff.). 

1.2. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 15. August 2019 

wurden die Beschuldigten 1 und 2 im Sinne des eingangs wiedergegebenen Ur-

teilsdispositivs schuldig gesprochen und bestraft. Das Urteil wurde am 15. August 

2019 im Dispositiv eröffnet und versandt (Urk. 344; Urk. 345/1-84). Gegen dieses 

Urteil meldeten die Beschuldigten 1 und 2 sowie die Privatkläger 7, 15, 17, 19, 23, 

24, 25, 27, 66 sowie 73 Berufung an (Urk. 346 A-K). Auf die Berufungen der Pri-

vatkläger 66 sowie 73 wurde mit Beschluss vom 18. Dezember 2019 nicht einge-

treten (Urk. 391).  

1.3. Das begründete Urteil (Urk. 350 bzw. Urk. 361) wurde am 13. September 

2019 versendet (Urk. 351 ff.). Daraufhin reichten die Beschuldigten 1 und 2 sowie 

die Privatkläger 15, 17, 19, 24, 25 und 27 fristgerecht die Berufungserklärungen 

beim hiesigen Gericht ein (Urk. 362, 364, 365, 371-374). Die Privatkläger 7 und 

23 zogen ihre Berufungen mit Eingaben vom 3. Oktober 2019 bzw. 7. Oktober 

2019 zurück (Urk. 368 und 369). Vom Rückzug des Privatklägers 7 ist Vormerk zu 

nehmen, der Privatkläger 23 hat in der Folge Anschlussberufung erhoben (vgl. 

Ziff. 1.5. nachfolgend).  

1.4. Am 30. September 2019 erhob die Verteidigung des Beschuldigten 

A._____ Beschwerde bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zü-

rich und beantragte eine Erhöhung der ihm für seine Aufwendungen als amtlicher 

Verteidiger zugesprochenen Entschädigung. Mit Beschluss vom 3. April 2020 

überwies die III. Strafkammer die Beschwerde zur weiteren Behandlung an die 

hiesige Strafkammer zuhanden des vorliegenden Berufungsverfahrens und 

-   35   - 

schrieb das Verfahren UP190044 als dadurch erledigt ab (Geschäfts-Nr. 

UP190044; Urk. 432/1-11).  

1.5. Mit Präsidialverfügung vom 7. Januar 2020 wurde den Parteien Frist an-

gesetzt, um Anschlussberufung zu erheben, oder begründet ein Nichteintreten auf 

die Berufung zu beantragen (Urk. 393). Daraufhin erhoben die Anklagebehörde 

sowie die Privatkläger 13, 23, 30 und 37 Anschlussberufung (Urk. 395, 396, 398, 

400, 401).  

1.6. Mit Eingabe vom 11. Oktober 2021 zog die Verteidigung des Beschuldig-

ten B._____ die Berufung zurück, soweit sie nicht den Zivilpunkt betrifft (Urk. 

482).  

1.7. Bezüglich der Berufungen der Privatkläger 15, 19 und 27 haben die Be-

schuldigten 1 und 2 je ein Nichteintreten beantragt (Urk. 404 und Urk. 406). Der 

Beschuldigte 1 beantragt zudem ein Nichteintreten auf die Anschlussberufungen 

der Privatkläger 23 und 37 (Urk. 423).  

Nachdem - wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird - auf die Berufungen bzw. An-

schlussberufungen einzutreten ist, mussten keine Weiterungen vorgenommen 

werden (vgl. BSK StPO II-Eugster, Art. 403 N 9). Die Parteien wurden zur Beru-

fungsverhandlung vom 2. und 3. November 2021 vorgeladen, zu welcher der Be-

schuldigte 1, A._____, in Begleitung seines amtlichen Verteidigers, Rechtsanwalt 

lic. iur. X1._____, der Beschuldigte 2, B._____, in Begleitung seines amtlichen 

Verteidigers, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, Staatsanwalt lic. iur. Labhart als 

Vertreter der Anklagebehörde sowie von der Privatklägerschaft D._____ (Privat-

kläger 13), Rechtsanwalt Dr. Y3._____ für den Privatkläger 17, Rechtsanwalt 

lic. iur. Y5._____ für die Privatkläger 19 und 27, Rechtsanwältin lic. iur. Y4._____ 

für den Privatkläger 23, J._____ (Privatkläger 25), L._____ (Privatkläger 30), 

M._____ (Privatkläger 37), Q._____ (Privatkläger 2), R._____ (Privatkläger 3), 

AU._____ (Privatkläger 44) und BT._____ (Privatkläger 73) erschienen. Das Ver-

fahren erweist sich als spruchreif.  

2. Legitimation der Privatkläger 15, 19, 23, 27 sowie 37 (Nichteintretensan-

träge der Beschuldigten) 

-   36   - 

2.1. Die Beschuldigten 1 und 2 beantragen, dass auf die Berufungen der Pri-

vatkläger 15, 19 und 27 nicht einzutreten sei. Zusammengefasst wird geltend ge-

macht, dass diese Privatkläger nicht beschwert seien, da das erstinstanzliche Ur-

teil ihren Anträgen - sie hätten sich der rechtlichen Würdigung des Sachverhalts 

durch die Staatsanwaltschaft als Widerhandlungen gegen das UWG angeschlos-

sen bzw. nicht widersetzt - gefolgt sei und sie, die Beschuldigten 1 und 2, in ihrem 

Sinne schuldig gesprochen habe. An diese Anträge seien sie nun gebunden und 

könnten nicht nachträglich eine Verurteilung wegen (gewerbsmässigen) Betrugs 

beantragen. Wenn die Privatkläger nun - nachdem sie erkannt hätten, dass eine 

für sie im Gegensatz zu einer Verurteilung wegen Betrugs ungünstige Verjährung 

gelte - nachträglich eine diesbezügliche Schuldigsprechung forderten, handelten 

sie zudem gegen Treu und Glauben. Die Anklage enthalte im Übrigen keinen Be-

trugsvorwurf, das erkennende Gericht sei an die Anklage gebunden (Urk. 404, 

406 und 423).  

 

Zur Anschlussberufung des Privatklägers 23 macht der Beschuldigte 1 geltend, 

dass das Gesagte auch für dessen Antrag auf einen Schuldspruch wegen Betrugs 

gelte (Urk. 423 Rz. 11 ff.). Ebenso fehle es dem Privatkläger 37 an einem recht-

lich geschützten Interesse an einer Anschlussberufung. Dieser habe vor dem 

Friedenrichteramt am 30. Januar 2019 mit der CU._____ AG (CU._____) einen 

Vergleich inklusive Saldoklausel über EUR 56‘000 abgeschlossen. Damit könne 

er keine Ansprüche mehr gegenüber ihm, dem Beschuldigten 1, geltend machen 

(Urk. 423 Rz. 14 ff.). 

2.2. Die Legitimation ist Eintretensvoraussetzung für den Rechtsmittelent-

scheid. Das vorausgesetzte rechtlich geschützte Interesse bezieht sich nicht auf 

den Schutzzweck einer Norm, sondern auf die notwendige Beschwer der betref-

fenden Partei (BSK StPO II-Ziegler/Keller, Art. 382 N 1). Die Privatklägerschaft 

kann einen Entscheid in allen Punkten anfechten, soweit sie in ihren rechtlich ge-

schützten Interessen betroffen ist, mit Ausnahme der ausgesprochenen Sanktion 

(vgl. Art. 382 Abs. 2 StPO; BSK StPO II-Ziegler/Keller, Art. 382 N 4 und BSK 

StPO II-Eugster, Art. 398 N 13). Bei einer Konstituierung als Privatklägerschaft 

besteht in jedem Fall das Recht, in Bezug auf die Schuld des Angeschuldigten 

-   37   - 

Berufung einzulegen, dies unabhängig von der Stellung von Zivilanträgen (vgl. 

BGE 139 IV 78, E. 3). Daraus folgt ohne Weiteres, dass auf die Berufungen bzw. 

Anschlussberufungen der Privatkläger 15, 19, 23 und 27 einzutreten ist. Im Übri-

gen hat der Privatkläger 15 entgegen der Darstellung der Verteidigung des Be-

schuldigten 2 (Urk. 406 Rz. 4) den Zivilpunkt angefochten (Urk. 372 S. 1). Hin-

sichtlich dem Privatkläger 37 beruft sich der Beschuldigte 1 auf den vor Friedens-

richter abgeschlossenen Vergleich vom 30. Januar 2019. Aus diesem geht hervor, 

dass der Vergleich zwischen dem Privatkläger 37 und der CU._____ AG 

(CU._____) abgeschlossen wurde (Urk. 424/1). Eine formelle res judicata liegt 

somit nicht vor. Ob dieser Vergleich auch gegenüber dem Beschuldigten 1 gilt 

(der Beschuldigte macht geltend, dass es sich dabei um einen echten Vertrag zu 

Gunsten eines Dritten handle, Urk. 423 N 16), ist eine Frage des materiellen 

Rechts. Auch auf die Anschlussberufung des Privatklägers 37 ist mithin einzutre-

ten.  

3. Umfang der Berufung 

In ihrer Berufungserklärung beantragt die amtliche Verteidigung des Beschuldig-

ten 1 (A._____) die Aufhebung der Dispositivziffern 1, 4, 6, 9, 10, 15 lit. a), 16 lit. 

a) - b), 18, 19 lit. a), 20, 21 lit. a) - f), 22, 23, 24, 26 lit. a) - k), 27 lit. a) - p), 28 lit. 

a) - j), 29, 30, 34, 37 sowie 41 (Urk. 371). Durch die Beschwerde bei der III. Straf-

kammer ist materiell auch Ziffer 39 (Entschädigung Verteidigung des Beschuldig-

ten 1) angefochten.  

 

Die amtliche Verteidigung des Beschuldigten 2 (B._____) beantragte mit ihrer Be-

rufung die Aufhebung der Dispositivziffern 7, 9, 15 lit. b), 16 lit. c) und d), 17, 19 

lit. b), 20, 21 lit. g) - j), 22, 23, 25, 26 lit. l) - q), 27 lit. q) - s), 28 lit. k) - q), 29, 40 

sowie 41 (Urk. 373). Mit ihrem teilweisen Rückzug der Berufung bleiben die Dis-

positivziffern 9, 29 sowie 41 angefochten. Da die Einziehungen, die Festsetzung 

der Ersatzforderungen sowie die entsprechenden Beschlagnahmungen beide Be-

schuldigten betreffen und diverse Mitteilungen zu erfolgen haben, werden zwecks 

Wahrung der Übersichtlichkeit im Dispositiv die den Beschuldigten B._____ ent-

sprechenden Dispositivziffern trotz Eintritt der Rechtskraft aufgeführt.   

-   38   - 

 

Von der Staatsanwaltschaft wurde das Urteil hinsichtlich der Dispositivziffern 1 

(zweiter Spiegelstrich für den Zeitraum vor dem 15. August 2012), 2 (zweiter 

Spiegelstrich für den Zeitraum vor dem 15. August 2012), 4, 5, 24 sowie 25 ange-

fochten (Urk. 400). Mit dem teilweisen Rückzug der Berufung durch den Beschul-

digten B._____ fällt die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft hinsichtlich der 

Dispositivziffern 2 (zweiter Spiegelstrich), 5 sowie 25 weg.  

Die Privatklägerschaft ficht folgende Dispositivziffern an:  

Privatkläger 13 (Urk. 396): 29  
Privatkläger 15 (Urk. 372): 1 (zweiter Spiegelstrich), 2 (zweiter Spiegelstrich) 

sowie 9 (recte: 11) 
Privatkläger 17 (Urk. 364): 29  
Privatkläger 19 (Urk. 374): 1, 2, 11 (zweiter Spiegelstrich) sowie 29  
Privatkläger 23 (Urk. 401): 1, 2, 9 (15. Spiegelstrich) sowie 29  
Privatkläger 24 (Urk. 365): 29  
Privatkläger 25 (Urk. 362): 29 
Privatkläger 27 (Urk. 374): 1, 2, 11 (dritter Spiegelstrich) sowie 29  
Privatkläger 30 (Urk. 395): 29  
Privatkläger 37 (Urk. 398): (sinngemäss) 29  

Die Privatkläger 15, 19, 23 sowie 27 fechten zwar formell neben den abgewiese-

nen bzw. nur teilweise zugesprochenen Zivilforderungen auch die Schuldsprüche 

an, indem sie eine Verurteilung wegen Betrugs verlangen. Indes ist auf Grund des 

Anklagegrundsatzes eine Verurteilung wegen Betrugs nicht möglich und auch ei-

ne Rückweisung der Anklage im Sinne von Art. 333 StPO an die Staatsanwalt-

schaft kommt im vorliegenden Verfahren nicht in Frage. Es kann diesbezüglich 

vollumfänglich auf die nachfolgenden Ausführungen unter Ziffer I.4.2. verwiesen 

werden. Nicht angefochten sind somit die Dispositivziffern 2 (Schuldspruch Be-

schuldigter B._____), 3 (Einstellung Übertretung BetmG), 5 (Strafe Beschuldigter 

B._____), 7 (Tätigkeitsverbot Beschuldigter B._____), 8 (Entfernung Privatkläger 

18, 20 und 59 aus dem Rubrum), 11 (Zivilforderungen der Privatkläger 28, 45, 

72), 12 (Abweisung Genugtuungsbegehren), 13 (Einziehung Ecstasy-Pillen), 14 

(keine Sperrung der URL), 25 (Ersatzforderung Beschuldiger B._____), 31 - 33 

-   39   - 

(Herausgaben beschlagnahmter Gegenstände), 35 (erstinstanzliche Gerichtsge-

bühr Beschuldiger B._____), 36 (Kosten Entscheid GM160013), 38 (Übernahme 

Kosten amtliche Verteidigungen auf Gerichtskasse), 40 (Entschädigung amtlicher 

Verteidiger Beschuldiger B._____) sowie 42 (Abweisung Prozessentschädigungs-

forderungen der Privatkläger 2-6, 10, 14, 23).  

Es ist daher festzustellen, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abtei-

lung, vom 15. August 2019 diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen ist.  

4. Anklagegrundsatz/Immutabilitätsprinzip/Anträge der Privatkläger 15, 19, 

23 und 27 auf Rückweisung Anklage 

4.1. Die Privatkläger 15, 19, 23 und 27 beantragen eine Abänderung des 

Schuldspruchs in dem Sinne, dass die Beschuldigten 1 und 2 auch des (ge-

werbsmässigen) Betrugs schuldig zu sprechen seien. Auch mit der vorliegenden 

Anklageschrift sei eine zusätzliche Verurteilung wegen Betrugs möglich und vor-

zunehmen. Das Gericht sei nicht an die rechtliche Würdigung der Staatsanwalt-

schaft gebunden. Zudem wäre das Berufungsgericht auch ermächtigt, die Ankla-

ge gestützt auf Art. 333 StPO an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen, damit 

der Anklagesachverhalt ergänzt werden könne (vgl. Urk. 372, Urk. 374 Rz. 7 ff., 

Urk. 401, Urk. 500, Urk. 502).  

4.2. Nach dem Anklagegrundsatz (Art. 9 Abs. 1 StPO) bestimmt die Anklage-

schrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens und dient der Information der be-

schuldigten Person. Ihr kommt damit eine Umgrenzungsfunktion zu (vgl. Art. 9 

und Art. 325 StPO; Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 1 und Ziff. 3 

lit. a und b EMRK). Das Akkusationsprinzip bezweckt zugleich den Schutz der 

Verteidigungsrechte der beschuldigten Person und dient dem Anspruch auf recht-

liches Gehör. Die beschuldigte Person muss unter dem Gesichtspunkt der Infor-

mationsfunktion aus der Anklage ersehen können, wessen sie angeklagt ist. Das 

bedingt eine zureichende Umschreibung der Tat. Entscheidend ist, dass der Be-

troffene genau weiss, welcher konkreter Handlungen er beschuldigt und wie sein 

Verhalten rechtlich qualifiziert wird, damit er sich in seiner Verteidigung richtig 

vorbereiten kann. Er darf nicht Gefahr laufen, erst an der Gerichtsverhandlung mit 

-   40   - 

neuen Anschuldigungen konfrontiert zu werden. Das Gericht ist an den in der An-

klage wiedergegebenen Sachverhalt gebunden (Immutabilitätsprinzip), nicht aber 

an dessen rechtliche Würdigung durch die Anklagebehörde (vgl. Art. 350 StPO). 

Indes müssen bei einer unterschiedlichen rechtlichen Würdigung die betreffenden 

Sachverhaltselemente, die der zusätzlichen Tatbestandserfüllung zugrunde lie-

gen, im Anklagevorwurf zumindest implizit enthalten sein. So darf z.B. statt einer 

angeklagten qualifizierten Veruntreuung kein Betrug angenommen werden, wenn 

in der Anklageschrift die notwendige Sachverhaltsdarstellung im Hinblick auf eine 

Erfüllung der Tatbestandsmerkmale der Täuschung, Arglist und des Irrtums fehlt 

(BGE 143 IV 63 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen; BSK StPO II-Heimgartner/Niggli 

Art. 350 N 12 f.).  

 

Vorliegend enthält die Anklageschrift keine eigenständige Umschreibung der Be-

trugsmerkmale; ein (gewerbsmässiger) Betrug wurde denn auch nicht angeklagt. 

Die den Beschuldigten 1 und 2 vorgeworfenen Verhaltensweisen werden in Sei-

te 39 der Anklageschrift festgehalten und als „Täuschungshandlungen“ der Mitar-

beiter der CU._____ in mittelbarer Täterschaft beschrieben, wobei diese Mitarbei-

ter durch die Beschuldigten 1 und 2 in entsprechender Weise angewiesen worden 

seien, nämlich den Investoren via Cold-Calls die Aktien der DA._____ anzubieten, 

den Investoren die Term-Sheets sowie die Beteiligungsverträge zu versenden und 

die Website zu betreiben. Diese Mitarbeiter hätten dabei nicht gewusst oder damit 

rechnen müssen, dass sie diese Täuschungshandlungen begingen. Betrugs-

merkmale von Tätigkeiten durch die Beschuldigten 1 und 2 bzw. der Mitarbeiter 

der CU._____ sind damit nicht umschrieben. Auch implizit finden sich die dem Be-

trug innewohnenden wesentlichen Tatbestandsmerkmale in der Anklageschrift 

nicht, so fehlt insbesondere das Element der Arglist, welches sowohl in objektiver 

als auch in subjektiver Hinsicht hätte umschrieben werden müssen. Weder die 

Umschreibung des täuschenden oder in anderer Weise gegen den Grundsatz von 

Treu und Glauben verstossenden Verhaltens oder Geschäftsgebarens noch die 

Beschreibung unrichtiger oder irreführender Angaben können für die Grundlage 

der Prüfung der Arglist durch das erkennende Gericht dienen. Zudem wird in der 

Anklageschrift auch nicht umschrieben, wie die Betrugshandlungen in mittelbarer 

-   41   - 

Täterschaft hätten erfolgt sein sollen (vgl. zum Dreiecksbetrug BGE 143 IV 63). 

Der Betrugsvorwurf war zudem unbestrittenermassen nicht Thema des erstin-

stanzlichen Verfahrens und die Beschuldigten mussten mit diesem Vorwurf auch 

nicht rechnen bzw. sich dagegen verteidigen. Eine Verurteilung wegen (ge-

werbsmässigem) Betrugs auf Grund der vorliegenden Anklageschrift ist mithin 

nicht zulässig. 

 

Das Anklageprinzip findet in Art. 333 StPO eine gesetzliche Relativierung. Ge-

mäss Abs. 1 dieser Bestimmung gibt das Gericht der Staatsanwaltschaft dann 

Gelegenheit zur Änderung oder Erweiterung der Anklage, wenn nach seiner Auf-

fassung der in der Anklageschrift umschriebene Sachverhalt einen anderen Straf-

tatbestand erfüllen könnte, die Anklageschrift aber den gesetzlichen Anforderun-

gen nicht entspricht. Es gilt dabei eine Güterabwägung vorzunehmen zwischen 

dem legitimen Interesse des Beschuldigten, sich auf eine definierte Anklage ver-

lassen und sich entsprechend verteidigen zu können (vgl. das vorerwähnte Im-

mutabilitätsprinzip) und dem öffentlichen Interesse an der Ahndung strafbarer 

Handlungen (BSK StPO II-Stephenson/Zalunardo-Walser, Art. 333 N 4). Vorlie-

gend ergeben sich aus den Akten keine Hinweise darauf, dass die Anklageerhe-

bung der Staatsanwaltschaft unvollständig war. Es ist auf Grund der Akten nicht 

davon auszugehen, dass eine weitere Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft 

Umstände hervorbringen könnte, welche eine Ergänzung der Anklage aufdrängen 

würden. Zudem wäre die Staatsanwaltschaft zur Ergänzung oder Änderung der 

Anklage nicht verpflichtet (BSK StPO II-Stephenson/Zalunardo-Walser, Art. 333 

N 5a und N 7). Bei einer Güterabwägung überwiegen die Interessen der Beschul-

digten 1 und 2 auf eine definierte Anklage gegenüber dem Interesse der beru-

fungserhebenden Privatkläger Nr. 15, 19, 23 und 27 an deren Erweiterung klar. 

Denn die Beschuldigten hätten nicht nur die erneute Durchführung einer (allenfalls 

ergänzenden) staatsanwaltschaftlichen Untersuchung zu gegenwärtigen, sondern 

auch die erneute Durchführung des erstinstanzlichen Verfahrens. Auf der anderen 

Seite stehen die aus heutiger Sicht geringen Chancen der berufungserhebenden 

Privatkläger, dass ein Betrugsvorwurf nach der Rückweisung der Anklage tat-

sächlich zusätzlich angeklagt wird und anschliessend erstinstanzlich ein entspre-

-   42   - 

chender Schuldpunkt erfolgt. Das Interesse der Privatkläger Nr. 15, 19, 23 und 27 

besteht zudem ausschliesslich in der dem Betrug innewohnenden längeren Ver-

jährungsfrist, nachdem ihre Forderungen infolge der eingetretenen Verjährung 

durch die Vorinstanz ganz oder teilweise abgewiesen wurden. Den Privatklägern 

Nr. 15, 19, 23 und 27 ist es indes möglich, ihre Forderungen auf dem Zivilweg gel-

tend zu machen. In die Waagschale zu werfen sind zudem das Interesse der 

staatlichen Behörden an einer effizienten Durchführung des vorliegenden Verfah-

rens sowie die Interessen der übrigen Privatkläger - welche den weit grösseren 

Anteil ausmachen als die berufungserhebenden Privatkläger Nr. 15, 19, 23 und 

27 - daran, in absehbarer Zeit einen rechtskräftigen Entscheid betreffend ihrer Zi-

vilforderungen zu erlangen. Eine Rückweisung der Anklage würde zudem auf 

Grund der Komplexität und des Umfangs des Verfahrens zu einer übergebührli-

chen Erschwerung des Verfahrens gemäss Art. 333 Abs. 3 StPO führen. Aus all 

diesen Gründen hat keine Rückweisung der Anklage an die Staatsanwaltschaft im 

Sinne von Art. 333 StPO zu erfolgen. 

5. Strafantrag betreffend das UWG 

5.1. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO stellte mit Eingaben vom 

24. März 2017 und vom 11. Januar 2018 (Ergänzung) Strafantrag betreffend Wi-

derhandlungen gegen das UWG (Urk. 21301086 ff. und Urk. 21301105 ff.). 

5.2. Die Verteidigungen der beiden Beschuldigten machten im Verfahren vor 

der Vorinstanz geltend, die Strafantragsfrist sei verpasst, da der Bund bzw. des-

sen Amtsstellen bereits früher von den Anschuldigungen Kenntnis erhalten hät-

ten, nämlich das Eidgenössische Finanzdepartement EFD bereits mit der Korres-

pondenz mit der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 23. Juni 2016 und 

die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA jedenfalls Ende November 2016 

(Urk. 337 S. 9 ff.; Urk. 340/1 S. 35 f.).  

5.3. Gemäss Art. 23 Abs. 2 UWG ist zur Stellung eines Strafantrages legiti-

miert, wer nach den Artikeln 9 und 10 UWG zur Zivilklage berechtigt ist. Diese 

Legitimation steht unter anderem dann, wenn die Interessen mehrerer Personen  

oder andere Kollektivinteressen bedroht oder verletzt sind, gemäss Art. 10 Abs. 3 

-   43   - 

lit. b UWG auch dem Bund zu, wobei der Bund in diesem Falle durch das Staats-

sekretariat für Wirtschaft (SECO) vertreten wird (Art. 1 Abs. 1 der Verordnung 

über das Klagerecht des Bundes im Rahmen des Bundesgesetzes gegen den un-

lauteren Wettbewerb; SR 241.3). Die Voraussetzungen gemäss Art. 10 Abs. 3 

lit. b UWG sind vorliegend erfüllt und das SECO mithin zur Einreichung des Straf-

antrags berechtigt. Gemäss Art. 2 Abs. 2 der Verordnung über das Klagerecht 

des Bundes im Rahmen des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb 

darf sich der Bund nur in besonderen Fällen und nur im Einvernehmen mit dem 

SECO durch eine andere Amtsstelle vertreten lassen. Wenn andere Bundesstel-

len von möglichen UWG-Verletzungen Kenntnis erhalten, so kann dies - entgegen 

den Ausführungen der Verteidigungen - mithin nicht per se zur Auslösung der An-

tragsfrist führten. Die Eidgenossenschaft verfügt über diverse Bundesbehörden 

mit unterschiedlichen Zuständigkeiten und Abteilungen. Ausgehend von den Aus-

führungen der Verteidigungen müssten diese untereinander von sämtlichen ihnen 

zugetragenen Informationen bzw. Vorgängen quasi automatisch Kenntnis erhal-

ten, sich untereinander unverzüglich austauschen und allenfalls jeweils zeitgleich 

handeln. Die Ausführungen der Verteidigungen gehen damit ins Leere. Lediglich 

die Kenntnisnahme von der Tat sowie der Täterschaft durch die zuständige Bun-

desbehörde, welche auch über die notwendigen Befugnisse verfügt, vermag die 

Antragsfrist auszulösen. Die Vorinstanz hat zudem zu Recht darauf hingewiesen, 

dass keine Weiterleitungspflicht der weiteren Bundesbehörden betreffend Infor-

mationen, welche für einen Strafantrag des SECO relevant sind bzw. sein könn-

ten, statuiert werde und sich auch aus den allgemeinen Grundsätzen des Verwal-

tungsrechts nicht herleiten lasse (Urk. 361 S. 47 ff.). Dies ist auch daher sachge-

recht, da nur schon die Abklärung, welches die zuständige Behörde ist, Zeit in 

Anspruch nehmen kann. Da mithin darauf abzustellen ist, wann das SECO 

Kenntnis von Tat und Täter erlangt hat, was mit dem Schreiben vom 9. Januar 

2017 der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich an das SECO ("Information 

zur Prüfung der Strafantragsstellung") der Fall war (Urk. 21301001 ff.), ist der 

Strafantrag des SECO rechtzeitig erfolgt. Auf die von den Privatklägern gestellten 

Strafanträge ist mithin nicht einzugehen. 

6. Verjährung 

-   44   - 

6.1. Die strafbaren Handlungen, welche in der Anklageschrift beiden Beschul-

digten zur Last gelegt werden, ereigneten sich zwischen dem 3. April 2008 und 

dem 6. Mai 2016 (Anklageschrift S. 11 ff., S. 23 ff und S. 39.).  

6.2. Seit dem 1. Januar 2007 bis zur Revision der Verjährungsvorschriften, 

welche am 1. Januar 2014 in Kraft gesetzt wurde, trat die Verfolgungsverjährung 

für Tatbestände, welche mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren bedroht 

sind, nach 7 Jahren ein (Art. 97 Abs. 1 lit. c aStGB). Das neue Recht sieht dem-

gegenüber eine 10-jährige Verjährungsfrist vor (vgl. Art. 97 Abs. 1 lit. c StGB). 

Das neue Verjährungsrecht gelangt grundsätzlich nur zur Anwendung, wenn die 

Straftat nach seinem Inkrafttreten verübt wurde. Ist die Tat vor Inkrafttreten des 

neuen Verjährungsrechts begangen worden, so bestimmt sich die Verfolgungs-

verjährung nach dem alten Recht, es sei denn, dass das neue Recht für den Be-

schuldigten das mildere ist (der Grundsatz der "lex mitior"; Art. 2 Abs. 2 StGB gilt 

auch in Bezug auf die Verjährung vgl. u.a. BGE 129 IV 49, E. 5.1.).  

6.3. Tätigkeit ohne Bewilligung gemäss Art. 44 Abs. 1 FINMAG: Die Tätigkeit 

ohne Bewilligung gemäss Art. 44 Abs. 1 FINMAG ist als tatbestandliche Hand-

lungseinheit und daher als Dauerdelikt zu beurteilen (vgl. Urteil SK.2015.31 des 

Bundesstrafgerichts vom 3. November 2015, E. 2.3.1 f. und E. 3.1). Von einer tat-

bestandlichen Handlungseinheit ist selbst dann auszugehen, wenn man zum 

Schluss gelangt, dass hinsichtlich eines gewissen Aktienumfangs ein Handeln auf 

dem Primärmarkt zu bejahen ist, ein solches für den übrigen Umfang aber ver-

neint wird (vgl. die Ausführungen der Verteidigung des Beschuldigten A._____ in 

Urk. 337 S. 6 f. und Urk. 503 S. 9 f.). Ein gewerbsmässiges und öffentliches An-

bieten von Effekten setzt nämlich auch für den Fall, dass nur ein Teil der Transak-

tionen innerhalb einer Gruppe erfolgten, ein über den Einzelfall hinausreichendes, 

auf gleichartige Tatwiederholungen gerichtetes Verhalten voraus (vgl. Urteil 

SK.2015.31 des Bundesstrafgerichts vom 3. November 2015, E. 2.3.1 f. und 

E. 3.1.). Damit beginnt die Verfolgungsverjährung mit dem Tag, an welchem die 

letzte Handlung ausgeführt wurde. Die Taten waren somit im Zeitpunkt der Fäl-

lung des erstinstanzlichen Urteils noch nicht verjährt. Dies wird auch von der Ver-

teidigung des Beschuldigten A._____ nicht bestritten (vgl. Urk. 337 S. 7). 

-   45   - 

6.4. Widerhandlungen gegen das UWG im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. b UWG 

in Verbindung mit Art. 23 UWG: Die Vorinstanz erachtete sämtliche Handlungen, 

welche als Widerhandlungen gegen das UWG im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. b 

UWG in Verbindung mit Art. 23 UWG zur Anklage gebracht wurden, als verjährt, 

soweit sie sich vor dem 15. August 2012 ereignet haben (7 Jahre vor Urteilsfäl-

lung, vgl. Urk. 361 S. 52).  

Die Staatsanwaltschaft verlangt mit ihrer Berufung eine Verurteilung auch für die 

Zeit vor dem 15. August 2012 (Urk. 400 S. 2). Sie macht geltend, dass es sich bei 

den Widerhandlungen gegen das UWG mit Bezug auf die Täuschung über den 

Preis sowie der Täuschung über das Aktionariat der DA._____ um natürliche 

Handlungseinheiten handle, welche auf einem einheitlichen Willensakt beruhten. 

Sie würden daher aufgrund des engen räumlichen und zeitlichen Zusammen-

hangs als einheitliches Geschehen erscheinen. Daher habe mit Bezug auf die Zif-

fern E. 1, E. 2, E. 3 und E. 5 die Verjährung frühestens im Jahre 2014 begonnen; 

die Taten seien mithin noch nicht verjährt. Verjährt seien indes die vorgeworfenen 

Handlugen mit Bezug auf die Täuschung über die vorrätige Menge (Anklageziffer 

E. 4) für die Zeit vor dem 15. August 2012 (Urk. 332 S. 16; Urk. 495 S. 13 ff.).  

 

Dem kann nicht gefolgt werden: Das Bundesgericht hat entschieden, dass der 

Straftatbestand des unlauteren Wettbewerbs im Sinne von Art. 23 i.V.m. Art. 3 

lit. b UWG keine Elemente enthält, die ausdrücklich oder zumindest sinngemäss 

ein andauerndes pflichtwidriges Verhalten erfassen und daher die einzelnen 

Handlungen keine verjährungsrechtliche Einheit bilden. Jedermann ist ständig 

verpflichtet, sich irreführender Handlungen im Sinne von Art. 3 lit. b UWG zu ent-

halten, und hat das vom UWG geschützte Rechtsgut des lauteren und unver-

fälschten Wettbewerbs andauernd zu respektieren. Dass diese Pflicht andauernd 

besteht, bedeutet nicht, dass die Missachtung dieser Pflicht von dem in Frage 

stehenden Straftatbestand sinngemäss mitumfasst werde (Urteil BGer 

6S.184/2003 vom 16. September 2003, E. 1.2 f.). Es liegen keine Gründe vor, 

welche ein Abweichen von dieser bundesgerichtlichen Rechtsprechung rechtferti-

gen würden, zumal das Bundesgericht seine Auffassung ausführlich begründete. 

Die Vorinstanz ist daher zu Recht von mehrfachen Täuschungshandlungen zulas-

-   46   - 

ten der individuell Geschädigten ausgegangen (Urk. 361 S. 49 ff.), womit die Ver-

jährung mit jeder einzelnen Handlung einzeln zu laufen beginnt.  

 

Die Verteidigung des Beschuldigten A._____ führte hierzu aus, dass die Verfol-

gungsverjährung betreffend unlautere Aussagen auf der Website 

www.CU._____.ch bereits mit der Aufschaltung der Aussagen auf der Website zu 

laufen begonnen hätte (Urk. 337 S. 7, Urk. 503 S. 11 ff.). Dem ist nicht so, denn 

solange Inhalte auf einer Website publiziert bleiben, können diese von potentiel-

len Adressaten immer wieder zu unterschiedlichen Zeitpunkten zur Kenntnis ge-

nommen werden. Wenn sich die Verteidigung des Beschuldigten A._____ auf ei-

nen Fall von Ehrverletzung bezieht (vgl. den Verweis auf den Entscheid des 

Obergerichts des Kantons Zürich; UE170083), so ist hierzu festzuhalten, dass ei-

ne solche Verletzung der Ehre schon mit der Publikation vollendet ist. Täuschen-

de Angaben im Sinne des UWG setzen indes eine unbestimmte Anzahl Personen 

einer Täuschungsgefahr aus. Dies hat die Vorinstanz richtigerweise festgehalten 

(Urk. 361 S. 51 f.) und auch die Verteidigung selber geht in ihren Ausführungen 

von keiner verjährungsrechtlichen Einheit aus (vgl. Urk. 337 S. 7 f.).  

 

Somit sind die vor dem 15. August 2012 angeklagten Widerhandlung gegen das 

UWG gemäss Art. 3 Abs. 1 lit. b UWG in Verbindung mit Art. 23 UWG verjährt 

und das Verfahren diesbezüglich einzustellen (Art. 329 Abs. 4 und 5 StPO).  

II. Schuldpunkt  

1. Vorbemerkungen zur Sachverhaltserstellung und Beweiswürdigung  

1.1. Vorliegend handelt es sich um einen äusserst umfangreichen Straffall 

(Hauptdossier plus über 160 Bundesordner, Beizugsakten etc.; das vorinstanzli-

che Urteil umfasst 387 Seiten). Es ist daher vorab darauf hinzuweisen, dass im 

vorliegenden zweitinstanzlichen Urteil auf Wiederholungen möglichst verzichtet 

wird, um den Umfang des Entscheides in Grenzen zu halten und die Lesbarkeit 

zu erhöhen. In Bezug auf die tatsächliche und rechtliche Würdigung wird daher 

ergänzend an den entsprechenden Stellen auf die vorinstanzlichen Erwägungen 

-   47   - 

verwiesen (vgl. Art. 82 Abs. 4 StPO). Zudem ist darauf hinzuweisen, dass sich die 

urteilende Instanz nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinanderset-

zen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss. Vielmehr wird 

dem Gericht zugestanden, sich auf die seiner Auffassung nach wesentlichen und 

massgeblichen Vorbringen der Parteien zu beschränken (vgl. dazu Urteil des 

Bundesgerichts 1P.378/2002 vom 9. September 2002, E. 5.1; 6B_600/2012 vom 

26.2.2013, E. 3.2; BGE 136 I 229, E. 5.2; BGE 133 I 277, E. 3.1; BGE 129 I 232, 

E. 3.2; BGE 126 I 97, E. 2b mit Hinweisen). Folgerichtig wird sich auch die Beru-

fungsinstanz nur mit denjenigen Einwänden auseinandersetzen, welche die rele-

vanten Anklagesachverhalte betreffen und für die rechtliche Beurteilung wesent-

lich sind.  

1.2. Mit den Grundsätzen der Beweiswürdigung und Würdigung von Aussagen 

sowie der Glaubwürdigkeit der einvernommenen Personen und der Glaubhaf-

tigkeit ihrer Aussagen hat sich die Vorinstanz ausführlich und korrekt befasst, so 

dass darauf zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen vollumfänglich verwiesen 

werden kann (Urk. 361 S. 53 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Die Aussagen der Beschul-

digten und der weiteren einvernommenen Personen sowie die übrigen Beweismit-

tel wurden im vorinstanzlichen Urteil in Bezug auf die sachlich relevanten Inhalte 

bei den jeweiligen Anklagevorwürfen umfassend und ausführlich wiedergegeben 

(u.a. Urk. 361 S. 56 ff.), weshalb auch darauf vollumfänglich zu verweisen ist 

(Art. 82 Abs. 4 StPO). Auf die konkreten Aussagen der verschiedenen Personen 

bzw. die Beweismittel ist nachfolgend daher nur noch ergänzend bzw. konkretisie-

rend einzugehen.  

1.3. Zur Beweiswürdigung ist festzuhalten, dass auch unter dem Gesichtspunkt 

des Grundsatzes "in dubio pro reo" eine absolute Gewissheit nicht verlangt wer-

den kann. Vielmehr müssen erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel an 

der Schuld des Beschuldigten bestehen, die sich nach der objektiven Sachlage 

aufdrängen. Dabei ist es Aufgabe des Richters, seinem Gewissen verpflichtet in 

objektiver Würdigung des gesamten Beweisergebnisses zu prüfen, ob er von ei-

nem bestimmten Sachverhalt überzeugt ist und an sich mögliche Zweifel an des-

sen Richtigkeit zu überwinden vermag (Art. 10 StPO; BGE 124 IV 86 E. 2a). Es 

-   48   - 

liegt in der Natur der Sache, dass mit menschlichen Erkenntnismitteln keine abso-

lute Sicherheit in der Beweisführung erreicht werden kann; daher muss es genü-

gen, dass das Beweisergebnis über jeden vernünftigen Zweifel erhaben ist. Lässt 

sich ein Sachverhalt nicht mit letzter Gewissheit feststellen, was schon im Wesen 

menschlichen Erkenntnisvermögens liegt, so hindert dies den Richter nicht, will-

kürfrei subjektiv mit Gewissheit davon überzeugt zu sein (vgl. Entscheid des Bun-

desgerichtes 6B_172/2009 vom 29. Oktober 2009 E. 1.6. am Ende unter Hinweis 

auf BGE 127 I 54 E. 2b).  

1.4. Vorliegend wird auf Grund der Komplexität der Materie sowie zur leichteren 

Nachverfolgbarkeit dem Aufbau der Anklageschrift sowie dem vorinstanzlichen 

Urteil gefolgt, welche zunächst die involvierten Gesellschaften, deren Tätigkeiten 

etc. behandeln, um in der Folge auf die Widerhandlungen gegen das FINMAG 

und das UWG einzugehen. Die Schuldsprüche (und damit die Sachverhaltserstel-

lung) wurden nur durch den Beschuldigten A._____ angefochten; der Beschuldig-

te B._____ hat diese akzeptiert und dagegen keine Berufung erhoben. Die 

Staatsanwaltschaft ficht die Schuldsprüche ausschliesslich hinsichtlich der Wider-

handlung gegen das UWG und lediglich insoweit an, als dass sie die Zeit vor dem 

15. August 2012 betreffen. Wie vorstehend unter Ziffer I. 6.4. ausgeführt, ist dies-

bezüglich die Verjährung eingetreten. 

2. Lit. A. der Anklageschrift: Die Beschuldigten und die involvierten Gesell-

schaften; Grundlagen für Täuschungshandlungen nach UWG und für das Ausü-

ben einer bewilligungspflichtigen Tätigkeit nach FINMAG (S. 4 ff. der Anklage-

schrift) 

2.1. CU._____ AG (CU._____), Gesellschaft, Tätigkeit der CU._____ im Ge-

nerellen sowie die Rolle der Beschuldigten bei der CU._____ (S. 4 ff. der Ankla-

geschrift) 

2.1.1. Unbestritten (vgl. Urk. 337 S. 13) und erstellt (vgl. die korrekten Ausfüh-

rungen der Vorinstanz in Urk. 361 S. 56 ff., auf welche verwiesen wird) sind die in 

der Anklageschrift zur Gesellschaft CU._____ AG (CU._____) sowie deren Tätig-

-   49   - 

keit im Generellen gemachten Ausführungen. Die CU._____ AG, ... [Adresse], 

wurde am 2. März 2000 gegründet mit dem statutarischen Zweck von …- und 

…geschäften aller Art, der Erbringung von …dienstleistungen, insbesondere im 

Bereich der Spezial… sowie der …verwaltung. Seit 4. Oktober 2001 war der Be-

schuldigte A._____ als alleiniges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunter-

schrift tätig und als Geschäftsführer ist seit tt.mm.2000 DG._____ im Handelsre-

gister eingetragen. Als Revisionsstelle fungiert die CW._____ Treuhand AG, Zü-

rich. Seit 21. Februar 2006 verfügt die CU._____ über ein Aktienkapital von CHF 

300'000, eingeteilt in 3'000 Namenaktien zu CHF 100. Spätestens seit dem 13. 

November 2008 verfügte der Beschuldigte A._____ über einen Anteil von 1'530 

Aktien, der Beschuldigte B._____ über einen Anteil von 1'001 Aktien und 

DG._____ über einen Anteil von 469 Aktien. Seit einem nicht näher bestimmbaren 

Zeitpunkt im Jahr 2015 hat der Beschuldigte A._____ dann über einen Anteil von 

1'999 Aktien und der Beschuldigte B._____ über einen Anteil von 1'001 Aktien 

verfügt.  

 

Die CU._____ trat als sogenannte Vermittlerin von CP._____ + CU._____ Anla-

gen auf, wobei ihre Tätigkeit darin bestand, einen bestehenden Investor oder eine 

Gesellschaft, welche über einen Bestand an Beteiligungspapieren verfügte, mit 

einem (neuen) Anleger zusammenzubringen. Seit April 2008 hat die CU._____ 

Anteile an drei in Deutschland angesiedelten und im Medizinalbereich tätigen Un-

ternehmen vermittelt, unter anderem an der DA._____ (DA._____), wobei sie seit 

Mitte 2011 bis mindestens am 24. Mai 2016 ausschliesslich Aktien der DA._____ 

vermittelte. Andere Tätigkeiten hat die CU._____ in dieser Zeit nicht entwickelt - 

dies entgegen der Ausführung der Verteidigung des Beschuldigten A._____, wel-

cher weitere nachgelagerte Dienstleistungen für die von ihr vermittelten Investo-

ren als erbracht sieht (Urk. 337 S. 14). Die Vorinstanz hat hierzu zu Recht festge-

halten, dass diese Dienstleistungen allesamt in engem Zusammenhang mit der 

Vermittlung der Aktien standen (Urk. 361 S. 58). Dem ist zuzustimmen, gehört 

das Versorgen der Investoren mit aktuellen Informationen (vgl. die geltend ge-

machte Tätigkeit der Verteidigung in Urk. 337 S. 14) doch zum Kernbereich einer 

Vermittlungstätigkeit. Worin eine besondere andere Tätigkeit bestanden haben 

-   50   - 

soll, wird denn auch weder vom Beschuldigten A._____ noch von dessen Vertei-

digung ausgeführt.  

 

Die Vermittlung der Aktien der DA._____ erfolgte durch die CU._____ im Auftrag 

der CP._____ Ltd. (CP._____), einer Aktionärin der DA._____, wobei die vertrag-

lichen Details zwischen der CU._____ und der CP._____ in sogenannten Koope-

rationsvereinbarungen festgelegt wurden. Die CP._____ wurde dabei durch 

DH._____ und die CU._____ durch den Beschuldigten A._____ vertreten. In die-

sen Vereinbarungen verpflichtete sich die CU._____ im Auftrag der CP._____, 

Käufer für die von der CP._____ an der DA._____ gehaltenen Anteile zu suchen 

und es wurde vereinbart, für wie viele Aktien maximal Käufer zu suchen seien und 

wie hoch der Verkaufspreis pro Aktie, welchen die CU._____ von den Käufern zu 

verlangen hätte, mindestens sein müsse. Sodann wurde festgelegt, wie im Innen-

verhältnis der erzielte Kaufpreis zwischen der CP._____ und der CU._____ auf-

geteilt wird. Schliesslich wurde festgehalten, dass die CW._____ Treuhand AG, 

die Revisionsgesellschaft der CU._____, die Einzahlungen der von der CU._____ 

angeworbenen Käufer entgegennehmen und gemäss Instruktion der CU._____ im 

Sinne des vereinbarten Aufteilungsschlüssels an die CU._____ und die CP._____ 

weiterleiten solle. Es handelt sich dabei um folgende Kooperationsvereinbarungen 

mit den folgenden Inhalten (vgl. Kooperationsvereinbarung vom 19. März 2008 

[Urk. 41305514 f.] in Verbindung mit der Ergänzung vom 6./14. Mai 2008 [Urk. 

41305460], die Kooperationsvereinbarungen vom 3./7. April 2008 [Urk. 41305509 

f.], vom 19./22. Juni 2009 [Urk. 41305443 f.], vom 19./22. Februar 2010 [Urk. 

41305367 f.], vom 1./3. Oktober 2010 [Urk. 41305262 f.], vom 1./5. Oktober 2010 

[Urk. 40101061 f.], vom 1./3. Juli 2011 [Urk. 42401102 f.] sowie vom 1./5. Sep-

tember 2012 [Urk. 41305134 f.]): 

 

Datum  Maximale  
Anzahl zu  
verkaufende 
Aktien  

Mindest-
Verkaufspreis für 
von der CU._____ 
anzuwerbenden 
Käufer pro Aktie 
in EUR  

Fixer Anteil 
CP._____ am Ver-
kaufserlös pro Ak-
tie in EUR  

Mindestanteil 
CU._____ am 
Verkaufserlös 
pro Aktie in 
EUR  

19.03.2008  1'730'000  3.50  2.55  0.95  

03./07.04.2008  1'730'000  3.50  2.57  0.93  

-   51   - 

19./22.06.2009  200'000  6.30  4.70  1.60  

19./22.02.2010  800'000  8.10  6.10  2.00  

01./03.10.2010  700'000  9.10  6.70  2.40  

01./05.10.2010  400'000  9.10  6.70  2.40  

01./03.07.2011  750'000  10.50  7.70  2.80  

01./05.09.2012  1'000'000  12.50  9.50  3.00  

Der Beschuldigte A._____ hat die CU._____ im Jahr 2000 zusammen mit weite-

ren Personen gegründet und ist - wie erwähnt - seit Oktober 2001 alleiniger Ver-

waltungsrat der CU._____ und als einzige Person innerhalb der CU._____ einzel-

zeichnungsberechtigt. Zudem ist er seit spätestens 13. November 2008 auch 

Mehrheitsaktionär der CU._____. Der Beschuldigte B._____ ist seit dem Jahr 

2003 für die CU._____ tätig. Seit Mitte 2007 bis 29. Februar 2016 war er als Pro-

jektleiter und Kundenberater angestellt. Gleichzeitig war und ist der Beschuldigte 

B._____ seit spätestens 13. November 2008 zu einem Drittel am Aktienkapital der 

CU._____ beteiligt.  

2.1.2. Die Anklageschrift führt in der Folge aus, dass zwischen Mitte 2007 und 

dem 29. Februar 2016 der Beschuldigte A._____ und der Beschuldigte B._____ 

zusammen und unter Ausschluss anderer Personen, namentlich auch unter Aus-

schluss des eingetragenen Geschäftsführers DG._____, die Geschäfte der 

CU._____ geführt und gemeinsam die operativen und strategischen Entscheide 

für die CU._____ getroffen haben (S. 6 f. der Anklageschrift). Dies wird durch den 

Beschuldigten A._____ anerkannt (vgl. Urk. 50201006 f.), durch seine Verteidi-

gung so ausgeführt (Urk. 337 S. 13 f.) und ist erstellt, es kann zudem auf die zu-

treffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 361 S. 60 ff.). 

Hinzuweisen ist hier insbesondere, dass die Beschuldigten gleichmässig am Ge-

winn der CU._____ und der CP._____ partizipierten (vgl. Urk. 361 S. 69 und die 

Überweisungen vom Konto der DI._____ bei der DJ._____ auf die Konten der 

dem Beschuldigten A._____ zugehörigen CQ._____ Foundation und der dem Be-

schuldigten B._____ zugehörigen CS._____ Foundation; zum Ganzen vgl. Urk. 

361 S. 333 mit Verweisen auf die diversen Aktenstellen). Erstellt und nicht bestrit-

ten ist zudem der Anklagesachverhalt, dass der Beschuldigte A._____ für die ad-

ministrativen Belange verantwortlich und der Beschuldigte B._____ schwer-

-   52   - 

punktmässig für die Suche nach neuen Vermittlungsobjekten zuständig war sowie 

andere Kundenberater bei Detailfragen von Investoren zu den vermittelten Ge-

sellschaften unterstützt hat. Ebenso, dass der Beschuldigte A._____ nach dem 

29. Februar 2016 die Geschäfte der CU._____ alleine führte (Urk. 337 S. 13 f.). 

Es kann ergänzend auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen 

werden (Urk. 361 S. 60 ff.).  

 

Die Verteidigung des Beschuldigten A._____ machte abweichend vom Anklage-

vorwurf einzig geltend, dass er nicht für die Schulung der Mitarbeiter zuständig 

gewesen sei. Er habe lediglich die Informationen zur DA._____ an die Verkäufer 

weitergegeben. Es habe keine eigentlichen Verkaufsschulungen gegeben, die 

Verkäufer seien in der Gestaltung der Verkaufsgespräche frei gewesen und es sei 

ihnen von Seiten der CU._____ keinerlei Vorgaben gemacht worden. Von der 

CU._____ sei den Verkäufern lediglich ein vom Beschuldigten A._____ erstellter 

Gesprächsleitfaden zur Verfügung gestellt worden (vgl. Urk. 337 S. 13 f.).  

 

Dem kann nicht gefolgt werden. Anlässlich seiner Hafteinvernahme durch die 

Staatsanwaltschaft vom 25. Mai 2016 sagte der Beschuldigte A._____ nämlich 

selber aus, dass er Schulungen darüber gegeben habe, wie die Telefongespräche 

bei der CU._____ abzulaufen hätten (Urk. 50201001, S. 10). Und anlässlich der 

Einvernahme vom 6. Juni 2016 führte er aus, dass er den Gesprächsleitfaden für 

das Erstgespräch mit den Kunden erstellt habe (Urk. 50201107, S. 14 und S. 30). 

Gemäss seiner Einvernahme vom 29. Juni 2016 hat der Beschuldigte A._____ 

zudem Motivationsschulungen gemacht. Es sei eine Schulung mit Anführungs- 

und Schlusszeichen gewesen. Er habe einfach gesagt, dass man etwas Gas ge-

ben müsse (Urk. 50201342, S. 3). Auch der Beschuldigte B._____ gab an, dass 

er zusammen mit dem Beschuldigten A._____ Mitarbeiterschulungen durchge-

führt habe. In diesen sei es u.a. um die Zielgesellschaften gegangen, man habe 

Marktanalysen gemacht, das Management, Expansionsmöglichkeiten und die 

Strategie angeschaut und es sei auch um die Financial Due Diligence gegangen 

(Urk. 50301277, S. 5). Diese Mitarbeiterschulungen bestätigte zudem DK._____, 

ehemaliger Kundenberater bei der CU._____. Diese habe teilweise der Beschul-

-   53   - 

digte A._____ gemacht. Es habe hierzu auch einen Gesprächsleitfaden gegeben 

(Urk. 50501008, S. 4 f. und S. 19). Ebenso erwähnte DL._____, Sekretariatsan-

gestellter der CU._____, dass es bei der CU._____ interne Schulungen bzw. in-

terne Meetings und Weiterbildungen für die Vermittler gegeben habe (Urk. 

50701007, S. 5). Einzig DM._____, ehemaliger Kundenberater bei der CU._____, 

sagte aus, dass es bei der CU._____ keine eigentlichen Mitarbeiterschulungen 

gegeben habe, sondern es ein "Learning by doing" gewesen sei. Dabei wies er 

indes explizit darauf hin, dass der Beschuldigte A._____ für alles, was den Kun-

den präsentiert worden sei, die Verantwortung übernommen habe (Urk. 

50401008, S. 4 ff.). 

Auf Grund dieser Aussagen bestehen keine vernünftigen Zweifel daran und ist 

daher mit der Vorinstanz (Urk. 361 S. 68) erstellt, dass der Beschuldigte A._____ 

für die Schulung der Mitarbeiter zuständig war. Daran ändert nichts, dass wohl 

auch ein Teil der Schulung der Mitarbeiter "on the job" durch erfahrene Kunden-

berater übernommen wurde, wobei diese erfahrenen Mitarbeiter das Vorgehen 

ursprünglich durch die vom Beschuldigten A._____ erstellten Vorgaben erlernt 

hatten. Der Beschuldigte A._____ hatte mithin massgebenden Einfluss darauf, 

was durch die Vermittler am Telefon gegenüber den Kunden mitgeteilt wurde und 

übernahm diesbezüglich auch die Verantwortung. Dieser Teil des Anklagesach-

verhalts ist damit erstellt.  

2.2. DA._____ (DA._____; S. 7 ff. der Anklageschrift) 

Unbestritten (vgl. Urk. 337 S. 14 ff.) und erstellt (vgl. die korrekten Ausführungen 

der Vorinstanz in Urk. 361 S. 79 ff., auf welche ergänzend verwiesen wird) ist, 

dass die DA._____ am tt.mm. 2010 im Handelsregister des Amtsgerichtes Char-

lottenburg eingetragen wurde mit Sitz in ... [Stadt in Deutschland]. Die Gesell-

schaft bezweckte die industrielle Fertigung und den Vertrieb von innovativen 

…produkten, insbesondere im … Bereich. Seit ihrer Gründung amtete DN._____ 

als einziges Vorstandsmitglied mit Einzelunterschrift. Die DA._____ ist aus einer 

Umwandlung aus der DA._____ GmbH hervorgegangen. Deren Geschäftsführer 

war seit der Gründung bis zum 14. Oktober 2009 Dr. DO._____ Anhalt; seit 26. 

November 2008 amtete zusätzlich DN._____ als Geschäftsführer. Nach dem 

-   54   - 

Rücktritt von Dr. DO._____ Anhalt am 14. Oktober 2009 war DN._____ bis zur 

Umwandlung der GmbH in die AG am tt.mm. 2010 alleiniger Geschäftsführer. Die 

DA._____ GmbH verfügte bei ihrer Gründung am 4. November 2005 über ein 

Stammkapital von EUR 50'000, welches am 27. Mai 2008 zunächst auf EUR 

100'000 und am 14. Oktober 2009 auf EUR 5'190'000 erhöht wurde. Dabei hielten 

die folgenden Personen und Gesellschaften zu den nachgenannten Zeitpunkten 

die nachgenannten Anteile am Stammkapital: 

Datum  29.06.2007  27.05.2008  27.08.2009  14.10.2009  

DP._____ AG  27'500  30'000  17'500  2'386'493  

DQ._____ Holdings Ltd.  12'500  12'500  25'000  849'548  

Dr. med. DR._____  10'000  10'000  10'000  339'819  

DS._____ Ltd.  --  14'500  14'500  492'737  

CP._____ Ltd.  --  33'000  33'000  1'121'403  

Kapital Total  50'000  100'000  100'000  5'190'000  

Nach der erfolgten Umwandlung von der GmbH in eine AG wurde die DA._____ - 

wie erwähnt - am tt.mm. 2010 in das Handelsregister eingetragen. Dabei verfügte 

sie über ein Aktienkapital von EUR 5'190'000, eingeteilt in 5'190'000 auf den Na-

men lautende und vinkulierte Stückaktien, wobei keine verbrieften Aktien ausge-

geben wurden. Die bisherigen Gesellschafter erhielten pro Stammanteil eine 

Stückaktie zugeteilt. Unmittelbar im Anschluss an die Eintragung kam es aufgrund 

eines zwischen der DP._____ AG und den übrigen Aktionären (mit Ausnahme der 

DS._____ Ltd.) vereinbarten Verwässerungsschutzes zu einer Übertragung von 

Aktien von der DP._____ AG an die anderen Aktionäre. Unmittelbar nach der Ein-

tragung der DA._____ in das Handelsregister setzte sich das Aktionariat wie folgt 

zusammen:  

Aktionär  Anzahl Aktien  

DP._____ AG  1'168'063  

DS._____ Ltd.  492'737  

DQ._____ Holdings Ltd.  1'297'500  

Dr. med. DR._____  519'000  

CP._____ Ltd.  1'712'700  

Total: 5'190'000 

-   55   - 

In der Folge wurde die Anzahl Aktien der DA._____ am 27. Oktober 2011 auf 

6'248'794, am 12. Juni 2013 auf 7'023'794 und schliesslich am 23. März 2015 auf 

7'945'804 Aktien erhöht. An der Stückelung, Vinkulierung und Verbriefung der Ak-

tien änderte sich dadurch nichts. Hingegen kam es beim Aktionariat zu zahlrei-

chen Verschiebungen, u.a. erwarb die DI._____ am 20. Dezember 2010 eine 

Tranche von 1'297'500 Aktien an der DA._____. 

Per 3. Mai 2016 war die CP._____ Hauptaktionärin der DA._____ und hielt von 

den in jenem Zeitpunkt ausgegebenen 7'945'804 Aktien 6'845'501 Aktien – mithin 

einen Anteil von 86 % (eine Übersicht betreffend die im Verlauf der Jahre 2008-

2016 durch die CP._____ an der DA._____ gehaltenen Aktien befindet sich im 

Anhang B zur Anklageschrift, vgl. die entsprechenden Aktenstellen in Urk. 361 S. 

82 f.). Mit Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 1. April 2018 wurde 

das Insolvenzverfahren über das Vermögen der DA._____ eröffnet und diese in 

der Folge aufgelöst.  

2.3. CP._____ Ltd. (CP._____; S. 9 der Anklageschrift) 

Unbestritten (Urk. 337 S. 14 ff.) und erstellt (Urk. 361 S. 83 f.) ist, dass die 

CP._____ Gründungsaktionärin der DA._____ ist und zuvor Gesellschafterin der 

DA._____ GmbH war. Sie hat Sitz in ... [Insel], ... [Britisches Überseegebiet], wur-

de am 19. März 2008 gegründet und weist keinen spezifischen Zweck auf. Als Di-

rektorin und einziges Exekutivorgan der CP._____ amtet DH._____, DG._____, 

Fürstentum Liechtenstein. Das Aktienkapital der CP._____ ist eingeteilt in 10'000 

Aktien ohne Nennwert. Seit der Gründung der CP._____ war DT._____, Cumbria, 

Grossbritannien, einziger Aktionär und er wurde auch gegenüber der Liechten-

steinischen Landesbank und der Verwaltungs- und Privatbank AG, Liechtenstein, 

als wirtschaftlich Berechtigter der CP._____ ausgewiesen. DT._____ verstarb am 

tt. November 2014. 

2.4. DI._____ Participation Corp. (S. 10 der Anklageschrift) 

Unbestritten (Urk. 337 S. 14 ff.) und erstellt (Urk. 361 S. 84) ist, dass die DI._____ 

Participation Corp. (DI._____) Aktionärin der DA._____ war. Sie ist eine Gesell-

-   56   - 

schaft mit Sitz in ... [Insel], ... [Britisches Überseegebiet], wurde am 18. Juni 2010 

gegründet und weist keinen spezifischen Zweck auf. Als Direktoren und einzige 

Exekutivorgane der DI._____ amteten Dr. DU._____, …, Fürstentum Liechten-

stein, und DV._____, …, Fürstentum Liechtenstein. Das Aktienkapital der 

DI._____ ist in 10'000 Aktien ohne Nennwert eingeteilt. Die DI._____ verfügte seit 

Juli 2010 über Konti bei der Liechtensteinischen Landesbank. Gegenüber dieser 

wurde DT._____ als wirtschaftlich Berechtigter ausgewiesen. 

2.5. DP._____ AG/GmbH (S. 10 der Anklageschrift) 

Unbestritten (Urk. 337 S. 14 ff.) und erstellt (Urk. 361 S. 84) ist weiter, dass die 

DP._____ GmbH (vormals DP._____ AG) Gründungsaktionärin der DA._____ 

und zuvor Gesellschafterin der DA._____ GmbH war. Sie wurde am tt.mm.2000 in 

das Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg eingetragen mit Sitz in ... 

[Stadt in Deutschland]. Ihr Zweck war der Erwerb, die Beteiligung, das Halten und 

die Veräusserung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Seit ihrer Grün-

dung amtete DN._____ als einziges Vorstandsmitglied mit Einzelunterschrift. Das 

Aktienkapital betrug EUR 50'000 und wurde zuletzt von DW._____, der Ehefrau 

von DN._____, gehalten. Die Gesellschafterversammlung der DP._____ AG hat 

am 7. Februar 2014 die formwechselnde Umwandlung in die DP._____ GmbH 

beschlossen, diese wurde hierauf am tt.mm.2014 in das Handelsregister des 

Amtsgerichtes Charlottenburg eingetragen. Sitz, Geschäftsanschrift und Gesell-

schaftszweck blieben dabei unverändert. DN._____ amtet seit der Gründung als 

alleiniger Geschäftsführer. Das Stammkapital beträgt EUR 50'000 und wird von 

DW._____ gehalten. 

2.6. Lit. B. der Anklageschrift betr. Vermittlung von Aktien an der DA._____ 

durch die CU._____ (S. 11 ff.) 

2.6.1. Unbestritten (Urk. 337 S. 14 ff.) und erstellt (Urk. 361 S. 85 ff.) ist, dass 

die CU._____ von ihrem Sitz in Zürich aus seit April 2008 Aktien an der DA._____ 

vermittelte. Zwischen April 2008 und Juli 2010, als die DA._____ noch eine GmbH 

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war, vermittelte sie zukünftig auszugebende Aktien an der DA._____. Die Vermitt-

lungstätigkeit der CU._____ bestand im Anwerben neuer Investoren.  

2.6.2. Die Anklageschrift hält weiter fest, dass diese Anwerbung dabei über so-

genannte Cold-Calls erfolgt sei, also Telefonanrufe an potentielle Neukunden, oh-

ne dass vorher ein Kontakt zu diesen Personen bestanden hätte. Die Auswahl der 

kontaktierten Pe