# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4faf07f6-e447-5141-bf42-37fe68dfb9ec
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.10.2010 C-6720/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6720-2010_2010-10-29.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6720/2010/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 9 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Beat Weber 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

M._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut,
Hallerstrasse 7, Postfach, 3000 Bern 9,
Vorinstanz.

Einfuhr von Arzneimitteln (LIDA Daidaihua); Verfügung 
swissmedic vom 20. Juli 2010.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6720/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  swissmedic  (Schweizerisches  Heilmittelinstitut) mit  Verfügung 
vom 20. Juli 2010 die Vernichtung einer an  M._______ (Beschwerde-
führer)  gerichteten Sendung mit 60 Kapseln des Arzneimittels "Li Da 
Daidaihua" (Wirkstoff: Sibutramin), welche vom Zollinspektorat Zürich-
Mülligen am 14. April 2010 an der Grenze zurückbehalten wurde, an-
ordnete  und  dem Beschwerdeführer  eine  Gebühr  von  Fr. 300.-  auf-
erlegte  (act.  5),  dies  mit  der  Begründung,  bei  der  zurückbehaltenen 
Ware  handle  es  sich  um  ein  verschreibungspflichtiges  Arzneimittel, 
das in der Schweiz nicht zugelassen sei,

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 16. 
September 2010  (Poststempel)  beim  Bundesverwaltungsgericht  an-
focht (act. 1),

dass  gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 
gegen  Verfügungen  nach  Art.  5  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass das Institut als öffentlichrechtliche Anstalt des Bundes eine Vor-
instanz  gemäss  Art.  33  Bst.  e  VGG  darstellt  und  vorliegend  keine 
Ausnahme von der  Zuständigkeit  auszumachen ist,  sodass  das  Ge-
richt zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Zwischenverfügung  vom  22. 
September 2010 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 300.- 
bis  zum  22.  Oktober  2010  aufgefordert  wurde,  ansonsten  auf  das 
Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass  diese  Zwischenverfügung  dem  Beschwerdeführer  am  24. 
September 2010 eröffnet wurde (vgl. Rückschein act. 3),

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert  der gesetzten Frist 
nicht geleistet hat,

dass  somit  androhungsgemäss  und  im  einzelrichterlichen  Verfahren 
auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

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dass  die  Verfahrenskosten  ganz  oder  teilweise  erlassen  werden 
können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es 
als  unverhältnismässig  erscheinen  lassen,  diese  der  Partei  aufzu-
erlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE, SR 173.320.2]),

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)
- das Eidgenössische Departement des Innern

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 

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öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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