# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 77516e6c-89d4-599b-8600-c5eaf20bbf42
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.12.2025 E-7826/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7826-2025_2025-12-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-7826/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  D e z e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Kaspar Gerber (Vorsitz), 

Richter Thomas Segessenmann,  

Richter Lorenz Noli, 

Gerichtsschreiberin Anna Lisa Blaser. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Eritrea,   

vertreten durch Kerstin Krüger, Rechtsschutz für Asyl- 

suchende Bundesasylzentrum (…), 

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Datenschutz (Datenänderung im Zentralen  

Migrationsinformationssystem [ZEMIS]);  

Verfügung des SEM vom 10. September 2025 / N (…). 

 

 

 

E-7826/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer, ein eritreischer Staatsangehöriger aus B._______ 

(Provinz C._______), stellte am 6. Juni 2025 in der Schweiz ein Asylge-

such und wurde dem Bundesasylzentrum (BAZ) Region D._______ zuge-

wiesen. Auf dem Personalienblatt gab er an, am (…) geboren und somit 

minderjährig zu sein. 

B.  

Am 10. Juni 2025 wurden seine Daten durch das Schweizerische Grenz-

wachtkorps aufgenommen, nachdem er schriftenlos in E._______ aufge-

griffen worden war. Als Geburtsdatum wurde dabei der (…) 2007 registriert. 

C.  

Ein Abgleich der Fingerabdrücke mit der Eurodac-Datenbank ergab, dass 

der Beschwerdeführer am 25. Mai 2025 in F._______ aufgegriffen worden 

war. 

D.  

Mit Vollmacht vom 30. Juni 2025 mandatierte er die Mitarbeitenden des 

Rechtsschutzes für Asylsuchende im BAZ Region D._______ zur rechtli-

chen Vertretung im Asylverfahren. 

E.  

Das SEM führte mit ihm am 2. Juli 2025 im Beisein seiner Rechtsvertretung 

eine Erstbefragung durch, wobei er als unbegleiteter Minderjähriger mit 

Geburtsdatum (…) 2010 behandelt wurde. 

F.  

Die zuständigen italienischen Behörden informierten das SEM mit Schrei-

ben vom 14. Juli 2025, dass der Beschwerdeführer in Italien einmal mit 

Geburtsdatum (…) 2010 und einmal mit Geburtsdatum (…) 2010 registriert 

worden sei. 

G.  

Das Institut für Rechtsmedizin des (…) erstellte am 6. August 2025 im Auf-

trag des SEM ein Gutachten zur medizinischen Altersanalyse betreffend 

den Beschwerdeführer. 

H.  

Mit Zwischenverfügung vom 12. August 2025 erklärte das SEM das Dublin-

E-7826/2025 

Seite 3 

Verfahren bezüglich des Beschwerdeführers für beendet, infolgedessen 

sein Asylgesuch in der Schweiz geprüft werde. 

I.  

Das SEM hörte den Beschwerdeführer am 26. August 2025 – weiterhin als 

unbegleiteter Minderjähriger – vertieft zu seinen Asylgründen an. 

J.  

Am 2. September 2025 gewährte das SEM dem Beschwerdeführer das 

rechtliche Gehör zur beabsichtigten Anpassung seines Geburtsdatums im 

ZEMIS auf den (…) 2007, da es seine vorgebrachte Minderjährigkeit als 

weniger wahrscheinlich als die Volljährigkeit erachtete. 

K.  

Hierzu nahm der Beschwerdeführer am 3. September 2025 schriftlich Stel-

lung. 

L.  

Am 5. September 2025 gewährte das SEM dem Beschwerdeführer erneut 

das rechtliche Gehör zur beabsichtigten Anpassung seines Geburtsdatums 

im ZEMIS auf den (…) 2007, womit dasjenige vom 2. September 2025 er-

setzt wurde. 

M.  

Die Stellungnahme des Beschwerdeführers zur Anpassung der ZEMIS-Da-

ten erfolgte am 8. September 2025. 

N.  

Am 10. September 2025 verfügte das SEM die Änderung des Geburtsda-

tums des Beschwerdeführers im ZEMIS auf den (…) 2007, wobei ein Be-

streitungsvermerk anzubringen sei. 

O.  

Gleichentags teilte das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers der 

Behandlung im erweiterten Verfahren zu. 

P.  

Am 11. September 2025 wies das SEM den Beschwerdeführer dem Kan-

ton G._______ zu. 

Q.  

Gleichentags bevollmächtigte der Beschwerdeführer die Mitarbeitenden 

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Seite 4 

des Rechtsschutzes für Asylsuchende im BAZ D._______ zur Vertretung 

in Sachen Änderung seiner Personendaten im ZEMIS. 

R.  

Mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom 10. Oktober 2025 (Posteingang 

vom 13. Oktober 2025) erhob der Beschwerdeführer beim Bundesverwal-

tungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung des SEM vom 10. Septem-

ber 2025. Er beantragte dabei im Wesentlichen die Aufhebung der ange-

fochtenen Verfügung sowie die Änderung seines Geburtsdatums im ZEMIS 

auf den (…) 2010. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung zur voll-

ständigen Feststellung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuwei-

sen. 

In verfahrensrechtlicher Hinsicht verlangte er die Wiederherstellung der 

aufschiebenden Wirkung seiner Beschwerde verbunden mit der Rückver-

legung in eine Struktur für unbegleitete minderjährige Asylsuchende. Dar-

über hinaus ersuchte er um die Gewährung der unentgeltlichen Prozess-

führung unter Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses, um 

amtlichen Rechtsbeistand gemäss Art. 102m Abs. 1 AsyIG (SR 142.31) so-

wie um «Entschädigung der Parteikosten». 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Da keine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im 

Sinne von Art. 32 VGG vorliegt, ist das Bundesverwaltungsgericht für die 

Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (Art. 31 VGG). 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts 

anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 

1.3 Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung. Er ist somit zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 37 VGG 

i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG).  

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Seite 5 

1.4 Auf frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten 

(Art. 37 VGG i.V.m. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

2.  

Hinsichtlich der Berichtigung von Personendaten in der Datenbank ZEMIS 

entscheidet das Bundesverwaltungsgericht mit uneingeschränkter Kogni-

tion. Es überprüft die angefochtene Verfügung somit auf die Verletzung von 

Bundesrecht, die unrichtige und unvollständige Feststellung des Sachver-

halts sowie auf die Unangemessenheit hin (Art. 49 VwVG). 

3.  

3.1 Der Beschwerdeführer erhebt formelle Rügen, die vorab zu prüfen sind, 

da ihre Begründetheit eine Kassation der vorinstanzlichen Verfügung be-

wirken könnte. 

3.2 Gemäss Art. 29 VwVG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches 

Gehör, welches als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse umfasst, die einer 

Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt 

wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 144 I 11 E. 5.3; 

BVGE 2009/35 E. 6.4.1). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der 

Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in 

ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen. Nicht erforderlich 

ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich aus-

einandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt 

(vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2). 

Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes we-

gen fest und bedient sich nötigenfalls der gesetzlichen Beweismittel (Ur-

kunden, Auskünfte der Parteien, Auskünfte oder Zeugnis von Drittperso-

nen, Augenschein und Gutachten von Sachverständigen). Unrichtig ist die 

Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidri-

ger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt wor-

den sind. Die Sachverhaltsfeststellung ist demgegenüber unvollständig, 

wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände be-

rücksichtigt werden (KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI/BUNDI, Verwaltungsverfahren 

und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 4. Aufl. 2025, Rz. 630). Der 

Amtsgrundsatz zur Feststellung des Sachverhalts findet seine Grenze an 

der Mitwirkungspflicht der Partei (Art. 13 Abs. 1 VwVG; vgl. zum Ganzen 

Urteil des BVGer D-6398/2025 vom 3. September 2025 E. 4.2.1). 

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Seite 6 

3.3  

3.3.1 In der Beschwerde wird geltend gemacht, das SEM habe mit der an-

gefochtenen Verfügung vom 10. September 2025 den Untersuchungs-

grundsatz und den Teilgehalt der Begründungspflicht verletzt sowie den 

rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig festgestellt. So stütze sich die Ver-

fügung zwar auf das medizinische Altersgutachten betreffend den Be-

schwerdeführer, jedoch fehle eine substanzielle Auseinandersetzung des-

sen Aussagekraft im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, ins-

besondere zur fehlenden Unsicherheit hinsichtlich der Volljährigkeit. 

3.3.2 Das Gericht kann dieser Argumentation nicht folgen. Das SEM stützt 

seine Erwägungen auf bundesverwaltungsgerichtliche Rechtsprechung 

und führt nachvollziehbar aus, weshalb nach einer Abwägung der Wahr-

scheinlichkeiten dem medizinischen Altersgutachten eine erhebliche Be-

weiskraft zukomme und weshalb es die Volljährigkeit des Beschwerdefüh-

rers letztendlich als wahrscheinlichstes Alter erachte (angefochtene Verfü-

gung Ziff. II, S. 4 ff.). Das SEM setzt sich in der Verfügung über zwei Seiten 

mit den vorliegenden Indizien auseinander und nimmt eine differenzierte 

Gesamtwürdigung der Umstände vor. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass 

dem Beschwerdeführer die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich vorgängig 

zur beabsichtigten Änderung seines Geburtsdatums im ZEMIS zu äussern. 

Auf seine entsprechende Stellungnahme vom 8. September 2025 ist das 

SEM in der anschliessend eröffneten Verfügung eingegangen (angefoch-

tene Verfügung Ziff. II, S. 7). Nachdem dem Beschwerdeführer die sach-

gerechte Anfechtung der Verfügung des SEM vom 10. September 2025 of-

fensichtlich möglich war, liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs im 

Sinne nicht erfüllter Begründungspflicht vor. Zudem wurde der Sachverhalt 

rechtsgenüglich festgestellt. Dass der Beschwerdeführer betreffend seinen 

Altersnachweis aus verschiedenen (materiellen) Gründen zu einem ande-

ren Schluss gelangt als die Vorinstanz, betrifft schliesslich die materielle 

Beurteilung (E. 6 hinten). 

3.4 Die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz ist vor diesem Hinter-

grund nicht angezeigt. Das entsprechende Eventualbegehren ist abzuwei-

sen. 

  

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Seite 7 

4.  

4.1 Das SEM führt zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben das ZEMIS, 

welches der Bearbeitung von Personendaten aus dem Ausländer- und dem 

Asylbereich dient (Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 2 des Bundesgesetzes vom 

20. Juni 2003 über das Informationssystem für den Ausländer- und den 

Asylbereich [BGIAA, SR 142.51]) und in der Verordnung über das Zentrale 

Migrationsinformationssystem vom 12. April 2006 (ZEMIS-Verordnung, 

SR 142.513) näher geregelt ist. Nach Art. 19 Abs. 1 ZEMIS-Verordnung 

richten sich die Rechte der Betroffenen, insbesondere deren Auskunfts-, 

Berichtigungs- und Löschungsrecht sowie das Recht auf Informationen 

über die Beschaffung besonders schützenswerter Personendaten, nach 

den Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Datenschutz vom 

25. September 2020 (DSG, SR 235.1) und des VwVG (vgl. diesbezüglich 

und zum Folgenden BVGE 2018 VI/3 E. 3). 

4.2 Wer Personendaten bearbeitet, hat sich über deren Richtigkeit zu ver-

gewissern (Art. 6 Abs. 5 DSG). Werden Personendaten von Bundesorga-

nisationen bearbeitet, kann jede betroffene Person insbesondere verlan-

gen, dass unrichtige Personendaten berichtigt werden (Art. 41 Abs. 2 

Bst. a DSG). Auf die Berichtigung besteht in einem solchen Fall ein abso-

luter und uneingeschränkter Anspruch (vgl. BVGE 2018 VI/3 E. 3.2). Die 

ZEMIS-Verordnung sieht zudem in Art. 19 Abs. 3 ausdrücklich vor, dass 

unrichtige Daten von Amtes wegen zu berichtigen sind. Die mit dem Be-

richtigungsverfahren konfrontierte Behörde hat zwar nach dem Untersu-

chungsgrundsatz den Sachverhalt grundsätzlich von Amtes wegen abzu-

klären (Art. 12 VwVG); die gesuchstellende Person ist jedoch gemäss 

Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG verpflichtet, an dessen Feststellung mitzuwir-

ken (vgl. statt vieler Urteil des BVGer A-3791/2022 vom 26. Februar 2024 

E. 3.3 m.w.H.). 

4.3 Kann bei einer verlangten oder von Amtes wegen beabsichtigten Be-

richtigung weder die Richtigkeit der bisherigen noch diejenige der neuen 

Personendaten bewiesen werden, dürfen grundsätzlich weder die einen 

noch die anderen Daten bearbeitet werden (vgl. Art. 41 Abs. 3 Bst. a DSG). 

Dies ist jedoch nicht immer möglich, müssen doch bestimmte Personenda-

ten zur Erfüllung wichtiger öffentlicher Aufgaben notwendigerweise bear-

beitet werden. Dies gilt namentlich auch für im ZEMIS erfasste Namen und 

Geburtsdaten. In solchen Fällen überwiegt das öffentliche Interesse an der 

Bearbeitung möglicherweise unzutreffender Daten das Interesse an deren 

Richtigkeit. Unter diesen Umständen sieht Art. 41 Abs. 4 DSG die Anbrin-

gung eines Bestreitungsvermerks vor. Spricht dabei mehr für die Richtigkeit 

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Seite 8 

der neuen Daten, sind die bisherigen Angaben zunächst zu berichtigen und 

die neuen Daten anschliessend mit einem entsprechenden Vermerk zu ver-

sehen. Verhält es sich umgekehrt, erscheint also die Richtigkeit der bisher 

eingetragenen Daten als wahrscheinlicher oder zumindest nicht als un-

wahrscheinlicher, sind diese zu belassen und mit einem Bestreitungsver-

merk zu versehen. Über dessen Anbringung ist jeweils von Amtes wegen 

und unabhängig davon zu entscheiden, ob ein entsprechender Antrag ge-

stellt worden ist (vgl. Urteil des BVGer D-2365/2024 vom 1. Mai 2024 

E. 4.5 m.w.H.). 

4.4 Es obliegt somit grundsätzlich dem SEM zu beweisen, dass die Perso-

nalien des Beschwerdeführers gemäss aktuellem ZEMIS-Eintrag korrekt 

sind. Der Beschwerdeführer wiederum hat nachzuweisen, dass die von ihm 

geltend gemachten Personalien richtig beziehungsweise zumindest wahr-

scheinlicher sind als die derzeit im ZEMIS erfassten Angaben, ihnen mithin 

eine höhere Glaubwürdigkeit zukommt als dem bisherigen Eintrag 

(vgl. BVGE 2018 VI/3 E. 3.5 m.w.H.). Gelingt keiner Partei der sichere 

Nachweis, ist dasjenige Geburtsdatum im ZEMIS zu belassen oder einzu-

tragen, dessen Richtigkeit wahrscheinlicher ist. 

4.5 Die für die Berichtigung des Geburtsdatums im ZEMIS geltenden Be-

weisregeln gemäss DSG sind von jenen des Asylverfahrens zu unterschei-

den (vgl. BVGE 2018 VI/3 E. 4.2.3). Im letzteren Bereich, in dem es um die 

Frage der Minder- respektive Volljährigkeit einer gesuchstellenden Person 

und nicht um das genaue Geburtsdatum geht, gelten nach wie vor die von 

der Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) – der Vorgängerorga-

nisation der Asylabteilungen des Bundesverwaltungsgerichts – dargeleg-

ten Beweisregeln (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der ARK 

[EMARK] 2004 Nr. 31 E. 5, 6.2 und 7.3; 2004 Nr. 30 E. 5–6; 2001 Nr. 23 

E. 6c; 2000 Nr. 19 E. 8b). 

5.  

5.1 Das SEM führte zur Begründung seiner Verfügung vom 10. September 

2025 aus, der Beschwerdeführer habe anlässlich seiner Befragungen an-

gegeben, im (…) 2010 geboren und somit (im Zeitpunkt der ergangenen 

Verfügung) 14 Jahre alt zu sein. Er vermöge dies jedoch mit keinem rechts-

genüglichen Identitätsdokument zu belegen. Zudem seien seine Erklärun-

gen zur Kenntnisnahme seines Geburtsdatums sowie zur Registrierung ei-

nes anderen Geburtsdatums durch die Grenzpolizei in Chiasso unwahr-

scheinlich und liessen Zweifel am angegebenen Geburtsdatum aufkom-

men. Das medizinische Altersgutachten komme in der Zusammenschau 

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Seite 9 

aller Untersuchungsergebnisse zu einem durchschnittlichen Lebensalter 

von 14 bis 18 Jahren und einem Mindestalter von 16,1 Jahren im Zeitpunkt 

der Untersuchung, womit sein chronologisches Alter von 14 Jahren und 

(…) Monaten nicht zutreffen könne. Dies stelle ein starkes Indiz für eine 

versuchte Verschleierung seiner Volljährigkeit dar. Seine Volljährigkeit seit 

damit wahrscheinlicher als seine Minderjährigkeit. Das von ihm einge-

reichte Schulzeugnis vermöge letztere in keiner Weise zu belegen, da da-

rauf erstens nicht sein vollständiger Name und zudem kein Jahresdatum 

zu erkennen sei. 

5.2 Dem entgegnet der Beschwerdeführer in der Beschwerde, gemäss 

Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts seien medizinische Al-

tersabklärungen nicht geeignet, mit der nötigen Sicherheit die Volljährigkeit 

einer Person festzustellen, sofern das Ergebnis der zahnärztlichen Unter-

suchung und der Schlüsselbeinanalyse ein Mindestalter unter 18 Jahren 

ergebe, was vorliegend der Fall sei. Das ermittelte Durchschnittsalter von 

14 bis 18 Jahren bei einem Mindestalter von 16,1 Jahren weise zudem 

darauf hin, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit minderjährig sei. In Bezug 

auf seine Ausführungen anlässlich der beiden Anhörungen seien diese je-

weils konsistent, altersadäquat und nachvollziehbar gewesen. Sowohl 

seine Aussagen zur Kenntnis über sein genaues Geburtsdatum als auch 

diejenigen zu seiner Schulzeit, dem Schulabbruch sowie der Razzia 

zwecks Militärdiensteinzugs seien plausibel und würden keine Indizien für 

seine Volljährigkeit darstellen. Darüber hinaus habe er sich bemüht, das 

von ihm angegebene Geburtsdatum zu belegen, und sei in der Folge an 

das beschädigte Foto seines Zeugnisses gelangt, welches er bei der Vor-

instanz eingereicht habe. Dies spreche für seine Glaubwürdigkeit. 

6.  

6.1 Vorab ist festzuhalten, dass dem vom Beschwerdeführer zum Beleg 

seines Alters eingereichten Schulzeugnis nur ein geringer Beweiswert bei-

gemessen werden kann. Erstens handelt es sich bei einem Schulzeugnis 

nicht um ein Identitätsdokument, zweitens enthält es keine fälschungssi-

cheren Merkmale. Vorliegend handelt es sich ausserdem um eine Kopie 

respektive um ein Foto des Zeugnisses, was den Beweiswert weiter 

schmälert. Zudem ist der Name des Beschwerdeführers darauf nur zu er-

ahnen, da lediglich die ersten sieben Buchstaben leserlich sind. Schliess-

lich ist darauf keine Jahreszahl verzeichnet, womit unklar bleibt, in wel-

chem Jahr das Schulzeugnis dem Beschwerdeführer als Erstklässler res-

pektive Siebenjähriger ausgehändigt worden ist. 

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Seite 10 

6.2 In den Akten liegen keine originalen oder rechtsgenüglichen Identitäts-

dokumente vor. Das exakte Geburtsdatum des Beschwerdeführers lässt 

sich somit nicht beweisen, weshalb diejenigen Daten im ZEMIS einzutra-

gen sind, welche am wahrscheinlichsten – also überwiegend wahrschein-

lich – sind (vgl. oben E. 4.3). 

6.3  

6.3.1 Zunächst ist auf das Altersgutachten näher einzugehen. Nach der 

Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts stellen medizinische Al-

tersabklärungen je nach Ergebnis unterschiedlich zu gewichtende Indizien 

für das Alter einer Person dar. Die Schlüsselbein- respektive Skelettalters-

analyse und die zahnärztliche Untersuchung sind dabei grundsätzlich, an-

ders als die Handknochenanalyse und die ärztliche Untersuchung, zum 

Beweis geeignet. Das Bundesverwaltungsgericht hat in dieser Hinsicht 

Grundsätze zur Gewichtung der Resultate der Untersuchungen definiert 

(eingehend hierzu BVGE 2018 VI/3 E. 4.2.1 f.; bestätigt im Urteil des 

BVGer E-794/2024 vom 5. April 2024 E. 6.3.3). Darüber hinaus sind die 

üblichen verfahrensrechtlichen Regeln der Beweiswürdigung zu beachten, 

wobei es umso mehr auf eine Gesamtwürdigung der Beweise ankommt, je 

weniger die medizinischen Abklärungen ein Indiz für das Vorliegen des 

streitigen Alters darstellen (vgl. BVGE 2018 VI/3 E. 4.2.2 f., 2019 I/6 

E. 6.1 ff.). 

6.3.2 Im Gutachten des Rechtsmedizinischen Instituts des Kantonsspitals 

H._______ vom 6. August 2025 wird unter anderem ausgeführt, dass sich 

die Beurteilung auf die Untersuchung der Hand, Schlüsselbein-Brustbein-

gelenke sowie der Weisheitszähne stütze. Das Skelettwachstum der Hand 

des Beschwerdeführers sei abgeschlossen und entspreche je nach Lehr-

meinung einem mittleren Alter von 18 oder 19 Jahren sowie einem Min-

destalter von 16,1 Jahren. Die Wachstumsfugen der inneren Schlüssel-

beinanteile würden rechtsseitig ein Stadium «2a», linksseitig ein Stadium 

«2b» aufweisen. Entsprechend aktuellen Erkenntnissen in der Literatur 

werde für die Begutachtung die weiter entwickelte Seite herangezogen. 

Dabei entspreche das vorliegende Stadium «2b» einem durchschnittlichen 

Lebensalter von 17 Jahren (17,8 ± 1,6) sowie einem Mindestalter von 16,1 

Jahren. Nach den Ergebnissen der zahnärztlichen Untersuchung könne an 

den Zähnen 1 bis 7 in dritten Quadranten ein vollständiger Abschluss des 

Wurzelwachstums festgestellt werden. An den Weisheitszähnen könne in 

Regio 18 und 28 jeweils ein Mineralisationsstadium von «E» sowie in Regio 

38 und 48 jeweils ein Mineralisationsstadium von «F» festgestellt werden. 

Die sich daraus ergebenden Entwicklungsstadien würden (nach OLZE A. et 

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Seite 11 

al., Untersuchungen zum zeitlichen Verlauf der Weisheitszahnmineralisa-

tion bei einer deutschen Population. Rechtsmedizin, 2003. 13[1]: p. 5-10; 

OLZE A. et al., Forensic age estimation in living subjects: the ethnic factor 

in wisdom tooth mineralization. International Journal of Legal Medicine, 

2004. 118[3]: p. 170-173) auf ein Durchschnittsalter von 16 bis 18 Jahren 

(16.7 ± 2.6, 16.6 ± 2.3, 18.3 ± 2.2, 18.2 ± 2.1) schliessen lassen. Allgemein 

werde diskutiert, dass die Mineralisationsstadien «D» bis «G» bei Indivi-

duen aus Subsahara-Afrika etwa ein Jahr früher erreicht würden als bei 

Mitteleuropäern. Je nach Studie werde für eine männliche Population aus 

Südafrika für das Mineralisationsstadium «F» des Zahns 48 ein Durch-

schnittsalter von 18 Jahren oder für eine männliche Population aus Bots-

wana für das Mineralisationsstadium «E» des Zahns 28 ein Durchschnitts-

alter von 14 Jahren sowie für das Mineralisationsstadium «F» des Zahns 

38 ein Durchschnittsalter von 16 Jahren ermittelt. Es lägen jedoch keine 

speziellen Referenzdaten für eine männliche Population aus Eritrea vor. 

In Zusammenschau aller Untersuchungsbefunde ergebe sich beim Be-

schwerdeführer zum Zeitpunkt der Untersuchung am 30. Juli 2025 ein 

durchschnittliches Lebensalter von 14 bis 18 Jahren und ein Mindestalter 

von 16,1 Jahren. Folge man der referenzierten Standardliteratur, könne 

das von ihm angegebene Geburtsdatum (chronologisches Lebensalter von 

14 Jahren und (…) Monaten) nicht zutreffen. 

6.3.3 Vorliegend bestehen keine begründeten Anhaltspunkte, welche ge-

eignet sind, die Erkenntnisse des Altersgutachtens vom 6. August 2025 in 

Zweifel zu ziehen. Das Gutachten ist von zertifizierten ärztlichen Fachper-

sonen verfasst worden und basiert auf den Empfehlungen der Arbeitsge-

meinschaft für Forensische Altersdiagnostik der Deutschen Gesellschaft 

für Rechtsmedizin (AGFAD). Es wurde nach wissenschaftlichen Kriterien 

erstellt und basiert nicht auf einer einzelnen, sondern auf mehreren ver-

schiedenen Untersuchungen. Es handelt sich folglich um ein umfassendes 

Sachverständigengutachten im Sinne von Art. 12 Bst. e VwVG, welchem 

eine erhebliche Beweiskraft zukommt. Das Gutachten unterliegt grundsätz-

lich der freien Beweiswürdigung. Jedoch darf das Gericht nicht ohne triftige 

Gründe vom Gutachten abweichen. Ein Abweichen ist zulässig, wenn die 

Glaubwürdigkeit des Gutachtens durch die Umstände ernsthaft erschüttert 

ist, mithin wenn das Gutachten auf unzutreffenden Rechtsgrundlagen be-

ruht, unvollständig oder unklar ist, keine gehörige Begründung vorliegt oder 

schlicht widersprüchlich ausfällt (vgl. BGE 140 II 334 E. 3; BGE 132 II 257 

E. 4.4.1; BGE 130 I 337 E. 5.4.2; Urteil des BVGer A-585/2022 vom 

31. März 2023 E. 6.5.2). Solche sind vorliegend nicht erkennbar. Ferner 

E-7826/2025 

Seite 12 

liegen gemäss Altersgutachten aus medizinischer Sicht keine Hinweise auf 

das Vorliegen einer entwicklungsbeeinflussenden Erkrankung beziehungs-

weise einer manifesten Entwicklungsstörung beim Beschwerdeführer vor. 

6.3.4 Für die Beurteilung des Alters des Beschwerdeführers kann folglich 

auf das medizinische Altersgutachten vom 6. August 2025 abgestellt wer-

den. Demgemäss könnte der Beschwerdeführer zwar sowohl volljährig als 

auch minderjährig sein. Das von ihm angegebene Geburtsdatum ([…] 

2010) liegt jedoch ausserhalb des ermittelten möglichen Bereichs. Das me-

dizinische Altersgutachten stützt somit die beschwerdeführerische Argu-

mentation a priori nicht. 

6.4  

6.4.1 Zur Einschätzung des Alters des Beschwerdeführers ist eine Ge-

samtwürdigung vorzunehmen, bei der auch die protokollierten Aussagen 

zu den persönlichen Lebensumständen zu berücksichtigen sind. Wie er-

wähnt liegen keine Identitätsdokumente zum Beweis des Geburtsdatums 

des Beschwerdeführers vor. Auch dem Altersgutachten lässt sich keine ein-

deutige Schlussfolgerung zum Geburtsdatum des Beschwerdeführers ent-

nehmen. Den von ihm gemachten Aussagen ist daher besonderes Gewicht 

beizumessen (vgl. statt vieler Urteil des BVGer E-5606/2021 vom 5. Mai 

2022 E. 6.4). 

6.4.2 Der Beschwerdeführer äusserte sich zu seinem Geburtsdatum da-

hingehend, dass er dieses nicht auf den Tag genau kenne, jedoch den Mo-

nat sowie das Geburtsjahr (Protokoll […], F134 f.). Er habe darüber Kennt-

nis erlangt, indem er auf seinen Schulzeugnissen jeweils die Jahreszahl 

2010 gelesen habe und ab der vierten Klasse selbst Formulare für die 

Schule habe ausfüllen müssen (SEM-Akten Protokoll […], F1.06; Protokoll 

[…], F133). Als er auf seiner Flucht Italien erreicht habe, habe er den (…) 

2010 als sein Geburtsdatum genannt, wobei es zu Verständigungsproble-

men gekommen sei (Protokoll […], F2.06). Bei der Grenzpolizei in Chiasso 

habe er am 4. Juni 2025 ein Formular ausgefüllt beziehungsweise sei die-

ses von den Polizisten ausgefüllt worden. Es sei kein Dolmetscher vor Ort 

gewesen und die Beamten hätten nur Englisch gesprochen, was er nicht 

verstanden habe. Die Polizei habe ihn nur nach seinem Namen und der 

Staatsangehörigkeit, nicht jedoch nach seinem Geburtsdatum gefragt. Er 

glaube, die Polizei habe sein Geburtsdatum einfach geschätzt (Protokoll 

[…], F1.15). Später bei der zweiten Anhörung gab er an, er habe sein rich-

tiges Geburtsdatum genannt, die Polizei habe es jedoch anders eingetra-

gen und er habe dies nicht ändern können (Protokoll […], F129 f.). 

E-7826/2025 

Seite 13 

6.4.3 Als Indiz für die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen liegt ein Schreiben 

der italienischen Behörden vom 14. Juli 2025 vor, wonach der Beschwer-

deführer dort mit Geburtsdaten (…) 2010 sowie (…) 2010 registriert worden 

sei. Es ist naheliegend, dass es hierbei zu einer Verwechslung der Tages- 

mit der Monatszahl (« […] » respektive « […] ») gekommen ist. Als Indiz 

gegen diese Sichtweise ist jedoch das von der schweizerischen Grenzpo-

lizei erfasste Geburtsdatum (…) 2007 (SEM-Akte […]) zu werten. Das Ge-

richt schliesst sich hier der Auffassung der Vorinstanz an, wonach es selbst 

bei nicht vorhandenem Übersetzer höchst unwahrscheinlich ist, dass die 

Polizisten einfach ein Datum geschätzt haben, was zudem gemäss gängi-

ger Praxis zur Angabe «1. Januar» des geschätzten Geburtsjahres geführt 

hätte. Darüber hinaus ist zweifelhaft, dass der Beschwerdeführer auf Eng-

lisch zwar verstanden haben soll, dass die Polizei ihn nach seinem Namen 

sowie Herkunftsstaat, nicht jedoch, dass sie ihn nach seinem Geburtsda-

tum gefragt haben. Die Aussagen dazu, ob die Polizei ihn nach seinem 

Geburtsdatum gefragt hat oder nicht, fallen zudem widersprüchlich aus. 

Schliesslich wirken die Aussagen dazu, wie er über sein Geburtsdatum 

(respektive Geburtsmonat und -jahr) Kenntnis erlangt haben soll, konstru-

iert und überzeugen nicht. 

6.4.4 Insgesamt fallen die Aussagen des Beschwerdeführers zu seinen 

Ungunsten aus, da sie teilweise konstruiert wirken und Widersprüche ent-

halten. Dies lässt Zweifel an der Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen aufkom-

men und legt die Vermutung nahe, dass er sein echtes Geburtsdatum zu 

verschleiern versucht. 

6.5 Nach dem Gesagten ist festzustellen, dass das angegebene Geburts-

datum des Beschwerdeführers vom (…) 2010 nicht zutreffen kann und das 

vom SEM eingetragene Geburtsdatum vom (…) 2007 demgegenüber 

wahrscheinlicher erscheint. Das im ZEMIS eingetragene Geburtsdatum 

(…) 2007 ist demnach unverändert zu belassen und weiterhin mit einem 

Bestreitungsvermerk zu versehen. 

7.  

Aus den angestellten Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Ver-

fügung Bundesrecht nicht verletzt und auch sonst nicht zu beanstanden ist 

(Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist abzuweisen. 

8.  

Mit dem vorliegenden Urteil wird der mit der Beschwerde gestellte Antrag, 

die aufschiebende Wirkung der Beschwerde sei wiederherzustellen und 

E-7826/2025 

Seite 14 

der Beschwerdeführer sofort wieder in eine Struktur für unbegleitete min-

derjährige Asylsuchende zu verlegen, gegenstandslos. 

9.  

9.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Dieser beantragte 

indessen die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung im Sinne von 

Art. 65 Abs. 1 VwVG. Dieses Gesuch ist gutzuheissen, da die Begeh-

ren – ex ante und insbesondere aufgrund des näher prüfungsbedürftigen 

Altersgutachtens und den übrigen Indizien für die Altersbestimmung – nicht 

als aussichtslos zu bezeichnen sind und aufgrund der Akten von der Be-

dürftigkeit des Beschwerdeführers auszugehen ist. 

9.2 Auf den Antrag des Beschwerdeführers um amtlichen Rechtsbeistand 

gemäss Art. 102m Abs. 1 AsyIG «bei Beschwerden gegen ablehnende 

Asyl- sowie Wegweisungsentscheide nach den Artikeln 31a und 44 AsylG 

im Rahmen des erweiterten Verfahrens» ist nicht einzutreten, da ein be-

sagter ablehnender Asyl- sowie Wegweisungsentscheid vorliegend nicht 

Streitgegenstand bildet.  

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-7826/2025 

Seite 15 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM, die kantonale Mig-

rationsbehörde und das Generalsekretariat des Eidgenössischen Justiz- 

und Polizeidepartements (EJPD). 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Kaspar Gerber Anna Lisa Blaser 

 

 

(Rechtsmittelbelehrung nächste Seite) 

  

E-7826/2025 

Seite 16 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss 

Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, wenn 

die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht 

eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung überge-

ben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer 

Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit 

Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefoch-

tene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdefüh-

rende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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