# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 494cc1d8-19c3-5868-b677-190c6e6ca11c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-02-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 13.02.2007 UV 2006/43
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2006-43_2007-02-13.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2006/43

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 13.02.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 13.02.2007
Art. 6 UVG. Sturz vom Baugerüst auf den Rücken. Prüfung der 
Unfallkausalität der verbleibenden gesundheitlichen Einschränkung. 
Rentenbemessung. Festlegung des Invalideneinkommens anhand von DAP-
Löhnen nach Vergleich mit LSE-Daten nicht zu beanstanden (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. Februar 2007, UV 
2006/43).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei und 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 13. Februar 2007

In Sachen

O.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Werner Kamm, Höschgasse 33, Postfach 610, 

8034 Zürich,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Invalidenrente und Integritätsentschädigung

hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- Der 1950 geborene O.___ war als Bauarbeiter bei der C.__ AG in B.__ tätig und 

dadurch bei der Suva versichert, als er am 20. November 2003 aus ca. zwei Meter 

Höhe von einem Gerüst auf den Rücken fiel. In der Folge war er nach einer 

Erstbehandlung im Spital D.__ bis zum 28. November 2003 im Kantonsspital E.___ 

hospitalisiert, wo die Diagnosen eines Einhöhlen-Traumas bei Sturz aus zwei Metern 

mit Mantelpneumothorax rechtsventral, Rippenfraktur, Erguss pleural rechts, 

Scapulablattfraktur rechts, Berstungsspaltfraktur BWK 11 und Deckplattenimpression 

BWK 12 (instabil) sowie anamnestisch einer Hypertonie gestellt wurden. Am 21. 

November 2003 erfolgte eine entsprechende operative Versorgung (Suva-act. 11). Vom 

28. November bis 15. Dezember 2003 hielt sich der Versicherte im Kantonalen Spital 

F.___ (Suva-act. 14) und anschliessend vom 15. Dezember 2003 bis 10. Januar 2004 in 

der Klinik G.___ auf (Suva-act. 18). Am 26. Januar 2005 erfolgte im Kantonsspital E.___ 

die operative Metallentfernung (Suva-act. 57.1). Nach weiteren ärztlichen 

Behandlungen und Abklärungen eröffnete die Suva dem Versicherten mit Verfügung 

vom 28. Juni 2005, für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 20. 

November 2003 stehe ihm ab 1. Juli 2005 eine Invalidenrente aufgrund eines IV-Grades 

von 45% und eines Jahresverdienstes von Fr. 94'918.-- sowie eine 

Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 15% zu (Suva-act. 

80). Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (Suva-act. 84, 90) wies die Suva 

mit Einsprache-Entscheid vom 17. Februar 2006 ab (Suva-act. 97). Die 

Invalidenversicherung gewährte dem Versicherten mit Verfügung vom 9. Juni 2006 

rückwirkend ab 1. November 2004 eine Rente auf der Basis eines IV-Grades von 45% 

(Suva-act. 109).

B.- Gegen den Einsprache-Entscheid vom 17. Februar 2006 liess der Versicherte durch 

Rechtsanwalt Dr. Werner Kamm, Zürich, mit Eingabe vom 19. Mai 2006 Beschwerde 

erheben mit den Anträgen, es sei ihm eine höhere Invalidenrente (als einer 45% 

Erwerbsunfähigkeit entsprechend) sowie eine höhere Integritätsentschädigung (als 

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einer Integritätseinbusse von 15% entsprechend) auszurichten; es sei ihm die 

unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu bewilligen. Zur Begründung liess er unter 

anderem ausführen, er verspüre auch heute noch Nackenbeschwerden und vom 

Ellbogen in die Finger der rechten Hand ausstrahlende Schmerzen. Er sei auch aktuell 

weiterhin arbeitsunfähig. Bereits im Kantonsspital E.___ habe er Nackenbeschwerden 

und vom Ellbogen in die Finger der rechten Hand ausstrahlende Schmerzen sowie 

Gefühllosigkeit verspürt. Hievon habe er damals jedoch nichts erwähnt, weil er die 

Beschwerden nicht habe differenzieren können. Im Kantonalen Spital F.___ habe er 

darüber zwar berichtet. Wegen Sprachschwierigkeiten sei er aber nicht verstanden 

worden. Diese Leiden seien deshalb nicht in die Krankengeschichte aufgenommen 

worden. Die Tatfrage beurteile sich nicht nur nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit, sondern auch nach der Häufung von weiteren Zusatzkriterien 

(besondere Eindrücklichkeit des Unfalls, Schwere der erlittenen Verletzungen, 

ungewöhnlich lange Dauer der Behandlung, körperliche Dauerschmerzen, schwieriger 

Heilungsverlauf, Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit). Die Sensibilitätsstörung in den 

Fingern IV und V stelle eine mögliche Unfallfolge dar. Der Beschwerdeführer habe nicht 

erst bei der kreisärztlichen Untersuchung vom 5. August 2004 die von der Schulter 

ausstrahlenden Schmerzen angegeben. Diese seien bereits in früheren ärztlichen 

Berichten vermerkt. Es könne mit Sicherheit gesagt werden, dass die Schulter- und 

Fingerschmerzen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge des erlittenen Unfalls seien. 

Voreilig sei der Schluss, dass die Scapulafraktur rechts vollständig ausgeheilt sei. 

Tatsache sei, dass die Schmerzen weiterhin bestehen würden und weit und breit keine 

andere Ursache als der Unfall zu erkennen sei. Aber auch die Sensibilitätsstörungen 

der Finger IV und V rechts seien, wenn überhaupt, zu wenig abgeklärt worden. Der 

falsche Entscheid, dass ein Zusammenhang zwischen den Schulter-Arm- und 

Fingerleiden mit dem Unfall nicht bestehe, sei nicht von einem Arzt, sondern von einem 

Suva-Sachbearbeiter gefällt worden (Suva-act. 41). Entsprechend seien die Nacken-

HWS-Beschwerden unfallbedingt. Es sei eine Tatsache, dass heute in der Wirtschaft 

Gründe wie mangelnde Ausbildung, unzureichende Sprachkenntnisse, Alter und 

dergleichen eine entscheidende Bedeutung für Erwerbseinbussen hätten. Weit herum 

würden nur junge und überqualifizierte Mitarbeiter gesucht. Unabhängig vom Schulter-, 

Arm- und Fingerleiden rechts könne der Beschwerdeführer schon wegen seiner 

übrigen Leiden die von ihm verlangten Montage- und Sortierarbeiten nicht verrichten. 

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Auch könne er keine Lagerarbeiten (mit leichten Gewichtsbelastungen, Mitfahren in 

Fahrzeugen auf kurzen Strecken) ausführen. Der Kreisarzt Dr. med. H.___ sei völlig 

voreingenommen. Er suche nach fadenscheinigen Argumenten, gemäss welchen der 

Beschwerdeführer in der Lage sein solle, vollzeitig und vollschichtig die von ihm 

verlangten Arbeiten zu verrichten. Das vom Arzt erstellte Zumutbarkeitsprofil fusse auf 

dem Vorurteil, dass der Beschwerdeführer simuliere. Ohne möglichen Test in einer 

Eingliederungsanlage werde vom Arzt abstrakt und nicht fallbezogen einfach 

behauptet, der Beschwerdeführer könne wechselbelastende Tätigkeiten vollzeitig und 

vollschichtig ausführen; dies obwohl er nur sehr kurzzeitig gehen und stehen könne 

und sich absolut nicht bis zum Boden hinunter bücken könne. Auf den Bericht von Dr. 

H.___ könne dementsprechend nicht abgestellt werden. Es müsse ein neues aktuelles 

Zumutbarkeitsprofil erstellt werden, welches auf die tatsächlichen 

Bewegungsmöglichkeiten des Beschwerdeführers abstelle. Die ermittelten Einkommen 

möchten für das von der Beschwerdegegnerin diktierte Zumutbarkeitsprofil richtig sein. 

Dieses Zumutbarkeitsprofil sei jedoch falsch. Vom Valideneinkommen von Fr. 96'290.-- 

könne unter Vorbehalt einer eingehenden Prüfung ausgegangen werden. Bei der 

Integritätsschadenschätzung müssten wegen der Ellbogen- und 

Fingersensibilitätsstörungen auch noch die Tabellen 1 und 6 zur Anwendung kommen 

(act. G 1).

C.- In der Beschwerdeantwort vom 18. August 2006 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des 

angefochtenen Entscheids. Sie erklärte die Erwägungen im angefochtenen Entscheid 

zum integrierenden Bestandteil der Beschwerdeantwort. Auf die weiteren 

Ausführungen wird in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

D.- Mit Replik vom 8. September 2006 bestätigte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers seinen Standpunkt.

E.- Am 26. September 2006 gewährte der Versicherungsgerichtspräsident dem 

Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtsverbeiständung für das vorliegende 

Verfahren (act. G 14).

F.- Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (act. G 15). 

Die Parteien verzichteten auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung.

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II.

1.- a) Streitig ist vorliegend der natürliche und adäquate Kausalzusammenhang 

zwischen den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden und dem 

Unfall vom 20. November 2003. Die Beschwerdegegnerin legte die rechtlichen 

Voraussetzungen des Vorliegens eines natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und danach auftretenden gesundheitlichen 

Einschränkungen sowie die Voraussetzungen der Ausrichtung von Rente und 

Integritätsentschädigung im angefochtenen Entscheid (Erwägung 1b, c, 2a-d, 5b) 

zutreffend dar; darauf ist zu verweisen. Der Beschwerdeführer lässt ausführen, neben 

den Rückenbeschwerden leide er auch an Nackenbeschwerden und Gefühllosigkeit in 

den Fingern IV und V der rechten Hand. Bereits im Kantonsspital E.___ habe er 

Nackenbeschwerden und vom Ellbogen in die Finger der rechten Hand ausstrahlende 

Schmerzen sowie Gefühllosigkeit verspürt. Hievon habe er damals jedoch nichts 

erwähnt, weil er die Beschwerden nicht habe differenzieren können. Im Spital habe er 

darüber zwar berichtet. Wegen Sprachschwierigkeiten sei er aber nicht verstanden 

worden. Die Sensibilitätsstörung in den Fingern IV und V stelle eine Unfallfolge dar. Der 

Beschwerdeführer liess sodann die Festlegung des IV-Grades sowie der 

Integritätseinbusse beanstanden (act. G 1).

b) Im Bericht vom 5. August 2004 kam Suva-Kreisarzt Dr. med. E. H.___ hinsichtlich 

des vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einschlafgefühls an den Fingern IV und 

V der rechten Hand zum Schluss, ein eigentliches Tinnel-Phänomen über dem Sulcus 

nervi ulnaris bestehe nicht. Es sei jedoch eine neurologische Beurteilung indiziert 

(Suva-act. 32). Der Neurologe Dr. med. I.___, hielt im Bericht vom 21. September 2004 

unter anderem fest, die Ursache der Sensibilitätsstörung der Finger IV und V der 

rechten Hand liege in einer leichten bis mässigen Neuropathie des Nervus ulnaris am 

Sulcus. Hinweise für eine Ulnarisschädigung sowie für eine Armplexus- oder eine 

zervikale Nervenwurzelläsion würden sich nicht finden. Die Indikation zu einem 

operativen Vorgehen sei nicht gegeben. Die Prognose bezüglich Rückbildung sei 

günstig (Suva-act. 39). Die Neuropathie des Nervus ulnaris wurde daraufhin vom Suva-

Kreisarzt Dr. med. K.___ in einem lediglich möglichen (nicht wahrscheinlichen) 

Zusammenhang mit dem Unfall vom 20. November 2003 gesehen (Suva-act. 40, 46), 

wohingegen Dr. med. L.___, FMH Chirurgie, am 4. November 2004 den Standpunkt 

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vertrat, dass die Beschwerden im Bereich der Finger im Zusammenhang mit dem 

Unfall stehen würden (Suva-act. 45). Dr. K.___ bestätigte am 6. Dezember 2004, dass 

er eine Tätigkeit des Beschwerdeführers auf dem Bau nicht mehr als möglich ansehe. 

Er sei für leichte bis mittelschwere Arbeiten, ohne vorn übergebeugte Stellung und 

ohne Zwangshaltung der Wirbelsäule, arbeitsfähig. Lasten bis zu 15kg könnten 

gehoben werden (Suva-act. 52). Dem Bericht des Universitätsspitals E.___ vom 24. Mai 

2005 ist unter anderem zu entnehmen, dass die Metallentfernung zu keiner 

Beschwerdebesserung führte. Bei geheilter Fraktur und stabiler Spondylodese Th11/12 

würden aus wirbelsäulenorthopädischer Sicht keine weiteren Therapiemöglichkeiten 

mehr gesehen. Empfohlen werde Physiotherapie bei Bedarf. Als Bauarbeiter bestehe 

eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 67). Dr. H.___ hielt im Kreisarzt-Bericht vom 

3. Juni 2005 als Schlussfolgerung fest, der Beschwerdeführer klage immer wieder über 

Nacken-HWS-Beschwerden, wobei nach dem Unfallereignis keine Verletzungen 

festgestellt worden seien. Die Scapulafraktur rechts sei vollständig ausgeheilt ohne 

Residuen, so dass diese Beschwerden, Verspannungen und Schmerzen nicht mit dem 

Unfallereignis erklärt werden könnten und allfällige Therapien über die 

Krankenversicherung abzuwickeln seien. Dem Beschwerdeführer seien 

wechselbelastende Tätigkeiten für die Wirbelsäule, mit Zusatzbelastungen von 

vereinzelt 10kg vom Boden bis Schulterhöhe, ohne andauernd vorgeneigte 

Körperposition (unabhängig von Alter, Sprache, Ausbildung, Konstitution und 

Arbeitsmarkt) vollzeitlich zumutbar. Am ehesten vorstellbar seien Montage- oder 

Sortierarbeiten an tischhoher Oberfläche mit freier Arbeitsposition, Lagerarbeiten mit 

leichten Gewichtsbelastungen sowie Mitfahrer auf kurzen Strecken in einem Fahrzeug. 

Nicht zumutbar seien kraftvolle Stoss-, Zug- und Drehbewegungen mit dem 

Oberkörper, andauernde axiale Scherkräfte auf den Wirbelsäulenbereich sowie 

Zwangshaltungen für den Oberkörper und schwere Arbeiten wie Pickeln, Schaufeln, 

Bohren, Vibrationen und Hämmern. Bei residuenfrei abgeheilter Rippenfraktur rechts 

dorsal und Scapulafraktur rechts bestehe als Restfolge eine minimale PHS-

Symptomatik an der rechten Schulter. Hinsichtlich der Wirbelsäule bestehe eine 

erhebliche Belastungsintoleranz und Bewegungseinschränkung sowie leichte 

Ruheschmerzen mit belastungsabhängier Verstärkung (Suva-act. 68). Dr. I.___ 

berichtete am 25. November 2005, klinisch finde sich nur eine diskrete Ulnarisläsion mit 

Sensibilitätsstörung im autonomen Areal und angedeuteter Schwäche der ulnaren 

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Lubricales. Im Vergleich zur Voruntersuchung sei eine weitgehende Besserung der 

Ulnarisneuropathie zu verzeichnen. Die subjektive Schwäche bei Gebrauch von 

Messern und Werkzeugen sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine 

schmerzbedingte Minderinnervation zurückzuführen. Weitergehende diagnostische 

Massnahmen seien nicht notwendig; der Pa¬tient solle weiterhin jeglichen Druck auf 

den Sulcus vermeiden. Da die Schmerzen im Vordergrund stünden und zu einer 

Schmerzhemmung führen würden, stelle er zur Diskussion, nochmals eine Serie 

Physiotherapie in die Wege zu leiten (Suva-act. 93). Dr. M.___, Facharzt FMH für 

Chirurgie, legte in der Beurteilung vom 25. Juli 2006 dar, der behandelnde Arzt Dr. 

L.___ attestiere nur aufgrund subjektiver Klagen und ohne objektive Befunde einfach 

ganzheitlich eine volle Arbeitsunfähigkeit. Eine kritische Beurteilung der Zumutbarkeit 

auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erfolge nicht. Was die leichte Ulnaris-Neuropathie 

am Ellbogen rechts betreffe, so sei echtzeitlich von solchen Beschwerden bis zur 

kreisärzltichen Untersuchung vom 5. August 2004 nie die Rede gewesen; dies trotz 

Hospitalisationen in E.___, F.___ und G.___. Die betreuenden Ärzte hätten einfach eine 

zeitliche Kausalordnung "post hoc" aufgrund der nachträglichen Angaben ihres 

Patienten gemacht. Angebliche Brückensymptome seien eine Glaubensfrage. Experten 

müssten sich an Fakten halten. Medizinisch würden die an sich unbestrittenen Befunde 

von Dr. I.___ vom 21. September 2004 jedenfalls keine Rückschlüsse auf die Ursache 

erlauben. Erfahrungsgemäss würden Neuropathien des Nervus ulnaris am Ellbogen-

Sulcus meistens spontan auftreten bei anatomischen Varianten oder degenerativen 

Veränderungen. Eine Unfallkausalität sei höchstens möglich. Im übrigen seien die 

Befunde des Neurologen anlässlich der Kontrolle vom 24. November 2005 derart 

diskret gewesen, dass deswegen auch ungeachtet von akademischen Kausalitäts-

Diskussionen weder ein dauernder und erheblicher Integritätsschaden noch eine 

zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Schon am 25. November 2004 

(Suva-act. 50) sei im Kantonsspital E.___ festgehalten worden, dass die Ulnaris-

Problematik für den Patienten weitaus im Hintergrund gestanden sei und kaum gestört 

habe. Eine Verschlimmerung seither sei objektiv nicht nachgewiesen, im Gegenteil. 

Auch die bestens geheilte Fraktur des Schulterblattes könne die geltend gemachten 

diffusen Armbeschwerden rechts nicht erklären. Im übrigen bestätigte Dr. M.___ die 

Beurteilungen der Kreisärzte (Suva-act. 111).

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c) Die Beurteilungen von Dr. H.___ vom 3. Juni 2005 und von Dr. M.___ vom 25. Juli 

2006 setzen sich ausführlich mit der medizinischen Aktenlage auseinander und 

enthalten insbesondere eine nachvollziehbare Begründung, wieso die vom 

Beschwerdeführer geklagten Nacken-HWS-Beschwerden und die 

Sensibilitätsstörungen der Finger IV und V der rechten Hand nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 20. November 2003 zurückgeführt werden 

können. Dass diese Beschwerden auch anlässlich der Besprechung vom 12. März 

2004 nicht zur Sprache kamen, kann nicht auf Verständigungsprobleme zurückgeführt 

werden (vgl. act. G 1 S. 4), denn an dieser nahmen der Beschwerdeführer, seine 

Ehefrau sowie die deutsch sprechende Schwägerin teil (Suva-act. 21). Zu Recht hielt 

die Beschwerdegegnerin fest, für die Mitteilung von Schmerzen in einem bestimmten 

Körperbereich seien keine fundierten Sprachkenntnisse erforderlich (act. G 9 S. 4). Die 

Sensibilitätsstörungen in den Fingern IV und V der rechten Hand führte Dr. I.___ im 

Bericht vom 21. September 2004 auf eine leichte bis mässige Neuropathie des Nervus 

ulnaris zurück. Nerven- oder Nervenwurzelschädigungen konnten jedoch nicht 

objektiviert werden (Suva-act. 39). Von Seiten des Kantonsspitals E.___ wurden 

neurologische Ausfälle explizit verneint ("keine Neurologie"; Suva-act. 10). Erst am 5. 

August 2004 erwähnte der Beschwerdeführer erstmals ein Einschlafgefühl an den 

Fingern IV und V der rechten Hand (Suva-act. 32 S. 3). Diese Problematik bezeichnete 

er am 25. November 2004 als kaum störend (Suva-act. 50), und Dr. I.___ stellte am 25. 

November 2005 eine weitgehende Besserung der Ulnarisproblematik fest (Suva-act. 

93). Der Nacken war nach Lage der Akten vom Unfall nicht betroffen, und es ergaben 

sich auch im HWS-Bereich keine Unfallfolgen. Die HWS präsentierte sich bei der 

kreisärztlichen Untersuchung vom 30. Mai 2005 völlig unauffällig (Suva-act. 68 S. 3). 

Gegenüber den Ärzten des Universitätsspitals hatte der Beschwerdeführer im übrigen 

das Bestehen von Nackenschmerzen verneint (Suva-act. 50). Unbestritten ist 

demgegenüber die Unfallkausalität der Befunde im Bereich des Rückens und an der 

rechten Schulter (PHS-Symptomatik; vgl. Suva-act. 69), wobei die Scapulafraktur 

rechts vollständig ausheilte. Anlässlich der Untersuchung vom 30. Mai 2005 zeigten 

sich normale Verhältnisse an der rechten Schulter mit voller und freier Beweglichkeit 

und ohne Druck- und Bewegungsschmerzen (Suva-act. 68 S. 3). Es besteht 

dementsprechend kein Anlass, die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung von Dr. H.___ in Zweifel 

zu ziehen. Dies umso weniger, als der Beschwerdeführer sich anlässlich der 

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Untersuchung vom 30. Mai 2005 eher gegenspannend und wenig bewegungsfreudig 

gezeigt und seine Behinderungen demonstriert hatte, wobei sich dies durch die 

objektiven Befunde nicht erklären liess (Suva-act. 68). Bereits im Austrittsbericht der 

Klinik G.___ war eine reduzierte Belastungsbereitschaft festgehalten worden (Suva-act. 

16). Wenn der behandelnde Arzt Dr. L.___ im Zeugnis vom 10. Februar 2006 weiterhin 

eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigte und festhielt, eine Arbeitsversuch zu 50% sei 

gescheitert (act. G 1.1.1 /3), so ist festzuhalten, dass er seine Einschätzung nicht näher 

begründete und lediglich auf subjektive Angaben des Beschwerdeführers, d.h. das 

Bestehen von heftigen Rückenbeschwerden und von Sensibilitätsstörungen im Bereich 

der Finger IV und V der rechten Hand, verwies. Die Unfallkausalität der letzteren sind 

jedoch wie dargelegt nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Dass ein Zusammenhang möglich ist, vermag noch 

keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auszulösen. Die Schmerzangaben des 

Beschwerdeführers allein vermögen keine andere Beurteilung zu rechtfertigen (vgl. 

Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 14. Februar 2006 [U 57/05] Erw. 

4). Konkrete Anhaltspunkte, welche gegen die Zuverlässigkeit der kreisärztlichen 

Beurteilung vom 3. Juni 2005 (Suva-act. 68) sowie derjenigen von Dr. M.___ vom 25. 

Juli 2006 (Suva-act. 111) sprechen würden, liegen nicht vor, weshalb ihnen entgegen 

der Auffassung des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers (act. G 1 S. 9f) auch 

uneingeschränkte Beweiskraft (vgl. BGE 125 V 351 Erw. 3b/ee) zukommt. Die 

Rechtsprechung erachtet Aktengutachten als zulässig, wenn die Akten ein 

vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben und 

diese Daten unbestritten sind. Voraussetzung ist ein lückenloser Untersuchungsbefund, 

damit der Experte imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein 

lückenloses Bild zu verschaffen (PVG 1996, 265 Erw. 3b). Lediglich für psychiatrische 

Berichte ist in der Regel eine persönliche Untersuchung durch den Bericht erstattenden 

Arzt vorausgesetzt (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 30. 

November 2004 i/S E.M., Erw. 3.2.4 [I 163/04]). Der Bericht von Dr. M.___ (Suva-act. 

111) erfüllt die erwähnten Voraussetzungen.

Das Datum des Einsprache-Entscheids (17. Februar 2006) bildet 

rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Prüfungsbefugnis (vgl. 

BGE 121 V 362 Erw. 1b mit Hinweisen). Dass sich im Nachgang zum Bericht von Dr. 

H.___ vom Juni 2005 bis zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids vom 17. 

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Februar 2006 eine unfallbedingte Verschlechterung des Gesundheitszustandes 

ergeben hätte, wird nicht geltend gemacht und lässt sich auch den Akten nicht 

entnehmen. Wenn der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers darlegt, dass weitere 

Zusatzkriterien (besondere Eindrücklichkeit des Unfalls, Schwere der erlittenen 

Verletzungen usw.) erfüllt seien (act. G 1 S. 5f), so ist festzuhalten, dass diese Kriterien 

bei der Adäquanzprüfung im Zusammenhang mit psychischen Beschwerden zu prüfen 

sind. Psychische Beschwerden wurden jedoch - ohne entsprechende ärztliche 

Bestätigung - erstmals in der Replik dieses Verfahrens geltend gemacht (Suva-act. 12 

S. 4), so dass sie ausser Betracht zu bleiben haben. Dies umso mehr, als sie nicht 

Gegenstand des angefochtenen Entscheids bildeten. Im weiteren bilden nicht 

unfallbedingte Gründe wie mangelnde Ausbildung und Sprachkenntnisse sowie Alter 

keine Basis, eine Arbeitsfähigkeit in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit zu 

verneinen (BGE 107 V 21).

d) Bei der verwertbaren Restarbeitsfähigkeit darf nicht von realitätsfremden 

Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden. Insbesondere kann von einer zumutbaren 

Tätigkeit dort nicht gesprochen werden, wo diese nur in so eingeschränkter Form 

möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie 

nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers 

möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle deshalb zum vornherein als 

ausgeschlossen erscheint. Ferner beinhaltet der Begriff des ausgeglichenen 

Arbeitsmarktes nicht nur ein gewisses Gleichgewicht zwischen dem Angebot und der 

Nachfrage nach Stellen, sondern bezeichnet einen Arbeitsmarkt, der von seiner 

Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl 

bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie 

auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts vom 3. Dezember 2003 i/S E.H, mit Hinweisen [I 349/01]). Nach 

der Rechtsprechung darf auf eine medizinisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit von 

50% nicht abgestellt werden, wenn sie praktisch nicht ausgenützt werden kann. 

Besteht nämlich die 50%ige Arbeitsfähigkeit nur für eine Arbeit ohne ständiges 

Bücken, Heben oder Tragen schwerer Lasten, ist es beispielsweise einem Maurer nicht 

möglich, in seinem angestammten Beruf tätig zu sein. Auch kann von einem immer als 

Maurer tätig gewesenen Versicherten in einem gewissen Alter vernünftigerweise nicht 

verlangt werden, auf eine andere Tätigkeit umzusteigen.

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Ebenso kann nicht auf eine Restarbeitsfähigkeit von 25% abgestellt werden, wenn 

diese praktisch nicht verwertbar ist (RUMO-JUNGO, a.a.o., S. 115 und 116, mit 

Hinweisen; zur Frage der sozialpraktischen Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit vgl. 

auch Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 12. Oktober 2004 i/S D. [I 

299/04], Erw. 4.3.1 mit Hinweisen). Beim Beschwerdeführer liegt mit einer medizinisch-

theoretischen Arbeitsfähigkeit von 100% eine erheblich höhere Restarbeitsfähigkeit als 

in den erwähnten Fällen vor. Sodann erscheint es zumutbar, dass der im Zeitpunkt des 

Einsprache-Entscheids 56jährige Beschwerdeführer, welcher zuvor eine Tätigkeit auf 

dem Bau ausübte, nunmehr eine andere, seinem Gesundheitsschaden angepasste 

Hilfsarbeit ausübt. Nach ständiger Rechtsprechung ist davon auszugehen, dass solche 

Stellen in zureichender Zahl vorhanden sind, auch wenn zusätzliche Einschränkungen, 

beispielsweise die Unmöglichkeit von Positionen in Vorneigehaltung und repetitiven 

Rotationsbewegungen im Oberkörper, zu berücksichtigen sind (EVG-Urteil vom 3. 

Dezember 2003, a.a.o, Erw. 6.1).

2.- a) Das Valideneinkommen 2005 des Beschwerdeführers von Fr. 96'290.--, welches 

vom versicherten Jahresverdienst (Fr. 94'918.--; Suva-act. 74) ausgeht und eine 

Lohnerhöhung seit dem Unfall von 2.5% auf Fr. 54'870.-- (Grundlohn einschliesslich 

13. Monatslohn) beinhaltet, blieb als solches unbestritten und erscheint aufgrund der 

Akten ausgewiesen. Die Invalidenversicherung ging bei ihrer Berechnung vorerst von 

einem tieferen Betrag (Fr. 89'000.--) aus (Suva-act. 94), berücksichtigte dabei jedoch 

die Ferienentschädigung von 13% des Stundenlohns nicht, welche der 

Beschwerdeführer gestützt auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin auch im 

Jahr 2005 erhalten hätte (vgl. Suva-act. 64, 65, 71, 73). Auf das vorerwähnte 

Valideneinkommen ist abzustellen.

b) Die Beschwerdegegnerin legte das Invalideneinkommen gestützt auf DAP-Zahlen 

mit Fr. 53'192.-- fest. Im Hinblick auf die geforderte Repräsentativität der DAP-Profile 

und der daraus abgeleiteten Lohnangaben hat die Beschwerdegegnerin nach der 

Rechtsprechung, zusätzlich zur Auflage von mindestens fünf DAP-Blättern, Angaben zu 

machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage 

kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie 

über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil 

entsprechenden Gruppe. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen 

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Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, 

gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-

Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (Urteil 

des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 28. August 2003 i/S C. [U 35/00] Erw. 

4.2.2). Konkret liegen die erforderlichen Angaben vor (Suva-act. 78). Die von der 

Beschwerdegegnerin ausgewählten DAP-Arbeitsplätze sind den 

behinderungsbedingten Einschränkungen des Beschwerdeführers angepasst, weshalb 

sie zu Recht als Grundlage für die Bemessung des Invalideneinkommens verwendet 

wurden. Dies gilt auch für die bei der Tätigkeit in der N.___ AG (selten) erforderlichen 

Arbeiten über Kopfhöhe und die Rotationen, da sie soweit ersichtlich keine 

Gewichtsbelastung beinhalten bzw. keine erhebliche Kraftausübung voraussetzen. 

Dem Beschwerdeführer sind lediglich kraftvolle Stoss-, Zug- und Drehbewegungen mit 

dem Oberkörper unzumutbar (Suva-act. 68). Im Rahmen des DAP-Systems sind 

leidensbedingte Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht und damit nicht zulässig (BGE 

129 V 472 Erw. 4.2.3.; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 26. 

Februar 2004 i/S H.M. [U 208/02]).

Zum Vergleich kann das zumutbare Invalideneinkommen anhand der 

Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik ermittelt und dabei auf 

Tabelle 1 (Privater Sektor) Niveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) abgestellt 

werden. Zugrunde zu legen wären - wie beim Valideneinkommen - die Zahlen des 

Jahres 2005 bzw. diejenigen im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs (BGE 128 

V 174). Der Beschwerdeführer ist zwar auf leichte Hilfsarbeiten beschränkt, aber er 

wäre in der Lage, seine Restarbeitsfähigkeit in vielen Branchen zu verwerten, sowohl im 

Sektor Produk¬tion als auch im Sektor Dienstleistungen. Auszugehen ist deshalb vom 

allgemeinen Durchschnittslohn aller Branchen. Aus der LSE 2004 TA 1 Niveau 4 ist für 

Männer ein Monatssalär von Fr. 4'588.-- ersichtlich. Das hieraus errechnete Jahressalär 

von Fr. 55'056.-- (2004) basiert auf 40 Wochenstunden und ist auf die betriebsübliche 

durchschnittliche Arbeitszeit 2004, d.h. auf 41.6 Stunden, aufzurechnen, woraus sich 

ein Betrag von Fr. 57'258.-- ergibt. Im Jahr 2005 stiegen die Nominallöhne um 1.2%, 

woraus für dieses Jahr ein Betrag von Fr. 57'945.-- resultiert. Unter Berücksichtigung 

eines Leidensabzuges von 10% ergäbe sich ein solcher von Fr. 52'150.--. Der 

Umstand, dass der DAP-Wert diesen Betrag um rund 1'000.-- Franken überschreitet, 

stellt jedoch keinen Grund dar, nicht auf den DAP-Wert abzustellen. Der von der 

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Beschwerdegegnerin errechnete IV-Grad von 45% lässt sich unter diesen 

Gegebenheiten nicht beanstanden.

3.- Der Beschwerdeführer lässt beantragen, es sei ihm eine höhere 

Integritätsentschädigung als aufgrund einer Integritätseinbusse von 15% 

zuzusprechen. - Die Integritätsschadenschätzung vom 30. Mai 2005 durch Dr. H.___ 

ergab gestützt auf Tabelle 7 Punkt 1 (Frakturen BWS, Schmerzfunktionsskala ++ - ++

+ : 5-20%) und unter Berücksichtigung der nachgewiesenen strukturellen 

Veränderungen und der Spondylodese eine Integritätseinbusse von 15% (Suva-act. 

69). Die unfallfremden Finger- bzw. Ellbogenbeschwerden sowie Nacken-HWS-

Beschwerden vermögen eine durch die Beschwerdegegnerin zu entschädigende 

Integritätseinbusse nicht zu begründen. Es muss deshalb bei der grundsätzlich nicht 

beanstandeten Einschätzung von Dr. H.___ sein Bewenden haben.

4.- Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

angefochtenen Entscheids abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 

lit. a ATSG). Zufolge der bewilligten unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ist der 

Rechtsbeistand vom Staat zu entschädigen. Es rechtfertigt sich, die Entschädigung auf 

pauschal Fr. 2'800.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrtwertsteuer) festzulegen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Der Staat entschädigt den Rechtsbeistand des Beschwerdeführers mit Fr. 2'800.--.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 13.02.2007
	Art. 6 UVG. Sturz vom Baugerüst auf den Rücken. Prüfung der Unfallkausalität der verbleibenden gesundheitlichen Einschränkung. Rentenbemessung. Festlegung des Invalideneinkommens anhand von DAP-Löhnen nach Vergleich mit LSE-Daten nicht zu beanstanden (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. Februar 2007, UV 2006/43).

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