# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 10cf48ab-fda1-5d61-a448-e56c9086d533
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 16.03.2015 IV 2013/270
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-270_2015-03-16.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/270

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 11.05.2020

Entscheiddatum: 16.03.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 16.03.2015
Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Würdigung Gutachte. Gutachten beweiskräftig. 
Kein Tabellenlohnabzug. Kein rentenbegründender Invaliditätsgrad 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. März 
2015, IV 2013/270).

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus

und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Daniel Furrer

Entscheid vom 16. März 2015

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rainer Braun, Oberdorfstrasse 6, Postfach 29, 

8887 Mels,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

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Sachverhalt:

A.

A.a  A.___ meldete sich am 15. August 2011 wegen Fersen-Schmerzen und einer 

Depression zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 1). Die Versicherte arbeitete 

zuletzt vom 8. November 2010 bis 9. Mai 2011 (letzter effektiver Arbeitstag: 31. 

Dezember 2010) als Produktionsmitarbeiterin Verpackung bei der B.___ AG (IV-act. 6).

A.b  Im Bericht der Klinik für Chirurgie und Orthopädie, Spital C.___, vom 28. Februar 

2011 wurde ein Fersensporn beidseits, aktuell links symptomatisch, diagnostiziert. Es 

wurde eine Stosswellen-Therapie bei Dr. med. D.___, FMH Physikalische Medizin und 

Rehabilitation, Manuelle Medizin, empfohlen (IV-act. 12-4). Im Arztbericht vom 21. März 

2011 gab Dr. D.___ an, dass sie die Versicherte schon 2007 wegen den gleichen 

Beschwerden behandelt habe. Nach lokalen Infiltrationen sei es zu einer Besserung 

gekommen. Die Versicherte habe eine erneute Therapie mit Infiltration nicht gewünscht 

und eine Stosswellentherapie habe nicht durchgeführt werden können, da sie auch die 

minimale Energie nicht ertragen habe  (IV-act. 11). Anlässlich des Telefongesprächs 

zwischen dem RAD-Arzt Dr. med. E.___, Facharzt für innere Medizin FMH, und Dr. 

D.___ vom 23. August 2011 gab diese bei den Diagnosen zusätzlich zur Fascitis 

plantaris links ein Impingement der linken Schulter (deutlich gebessert nach einer 

Infiltrationstherapie) an. Bezüglich der Fersenschmerzen attestierte sie der Versicherten 

eine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen stehenden Tätigkeit als Packerin. In einer 

wechselbelastenden, vorwiegend im Sitzen ausgeübten Tätigkeit sei die Versicherte ab 

dem 15. September 2011 in einem 50%igen, im Verlauf von zwei bis drei Monaten 

steigerbaren Pensum wieder arbeitsfähig (IV-act. 12).

A.c  Im Arztbericht vom 6. Januar 2012 diagnostizierte med. prakt. F.___, Assistenzarzt, 

Psychiatrie-Zentrum G.___, eine mittelgradige bis schwere depressive Episode 

(ICD-10: F33.11), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) sowie 

den Verdacht auf eine generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1) und attestierte eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100% für sämtliche Tätigkeiten seit Behandlungsbeginn am 30. 

August 2011 (IV-act. 21).

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A.d  Im Verlaufsbericht vom 17. Januar 2012 attestierte Dr. D.___ der Versicherten eine 

Arbeitsfähigkeit von 100% für sitzende Tätigkeiten (IV-act. 22). Im undatierten 

Arztbericht (Eingang bei der IV-Stelle: 6. März 2012) diagnostizierte Dr. med. H.___, 

Facharzt für Allgemeine Medizin FMH einen deprimierten Verstimmungszustand mit 

häufigen Panikattacken, eine arterielle Hypertonie mit hypertensiver Entgleisung und 

Diabetes mellitus Typ II. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er 

eine somatoforme Angststörung. Er attestierte der Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit 

von 100% (IV-act. 27).

A.e  Am 2. März 2012 erfolgte eine notfallmässige Selbstvorstellung der Versicherten 

im Spital C.___ bei Blutdruckentgleisung und thorakalen Schmerzen. Auf dem Notfall 

sei es zu einer spontanen Normalisierung des Blutdruckes gekommen und nach 

einmaliger Gabe von 20 Tropfen Novalgin hätten sich die Beschwerden gebessert. Die 

Versicherte habe eine arterielle Blutgasanalyse und eine stationäre Überwachung zur 

Abklärung abgelehnt und sei gegen den ärztlichen Rat entlassen worden (IV-act. 29-4 

ff.).

A.f Im Verlaufsbericht vom 6. Juli 2012 berichtete Dr. H.___ über eine Verschlechterung 

des Gesundheitszustands und führte die somatoforme Angststörung neu als Diagnose 

mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit auf (IV-act. 29). Im Verlaufsbericht vom 16. August 

2012 berichtete med. prakt. F.___ von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes 

(leichtgradige Stabilisierung im Sinn einer Stimmungsaufhellung) bei unveränderter 

Diagnose. Er attestierte der Versicherten weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100% 

(IV-act. 31).

A.g  Im von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen polydisziplinären Gutachten des Swiss 

Medical Assessment and Business-Center vom 23. Januar 2013 (SMAB-Gutachten) 

diagnostizierten die Experten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte bis 

mittelschwere depressive Episode (ICD-10: F32.1), ein generalisiertes 

Weichteilschmerzsyndrom mit Dekonditionierung und eine Plantarfaszitis bei plantarem 

Fersensporn links. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten sie eine 

Diabetes mellitus Typ 2, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: 

F45.4), eine arterielle Hypertonie, eine Osteopenie sowie Übergewicht. In der 

bisherigen Tätigkeit attestierten die Experten der Versicherten eine Arbeitsfähigkeit von 

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0%. Eine Verweistätigkeit (leichte und mittelschwere körperliche Arbeiten einfacher 

geistiger Art mit geringen Verantwortungsbereichen ohne besonderen Zeitdruck und 

ohne Nachtarbeitsbedingungen) könne die Versicherte 8.5 Stunden täglich mit 30% 

Minderung der Leistungsfähigkeit ausüben, es bestehe somit eine Arbeitsfähigkeit in 

der Grössenordnung von 70% (IV-act. 41). Der RAD-Arzt Dr. E.___ beurteilte das 

SMAB-Gutachten als umfassend, kohärent und widerspruchsfrei. Die im Konsens 

zwischen den beteiligten Fachspezialisten ausgearbeitete Beurteilung werde klar 

ersichtlich und die Schlussfolgerungen hinsichtlich der IV-relevanten Fragen könnten 

plausibel nachvollzogen werden (Aktennotiz vom 31. Januar 2013, IV-act. 42).

A.h  Mit Vorbescheid vom 11. Februar 2013 stellte die IV-Stelle der Versicherten die 

Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit 

von 70% resultiere anhand des durchgeführten Einkommensvergleichs ein 

Invaliditätsgrad von 27% (IV-act. 45).

A.i Mit Einwand vom 5. April 2013 machte die Versicherte geltend, dass das SMAB-

Gutachten sowohl bei der Diagnosestellung als auch bei der Beurteilung der Arbeits­

fähigkeit den Angaben des Psychiatriezentrums G.___ diametral widerspreche (IV-act. 

51). Im nachgereichten Befundbericht vom 5. April 2013 führte med. prakt. F.___ aus, 

dass die Versicherte weiterhin die diagnostischen Kriterien für das Vorliegen einer 

schweren depressiven Episode erfülle. Bei der Durchsicht des psychiatrischen Teils der 

Begutachtung seien wesentliche Mängel aufgefallen. Es sei der Eindruck entstanden, 

dass weder sorgfältig noch systematisch gearbeitet worden sei und dass klar definierte 

Regeln zur Diagnosefindung nicht eingehalten worden seien. Zudem sei die 

diagnostizierte Panikstörung derart ausgeprägt, dass eine eigenständige Diagnose mit 

Krankheitswert vorliege und die Symptome nicht als Bestandteil der Depression zu 

subsumieren seien (IV-act. 54).

A.j In einer Stellungnahme vom 29. April 2013 äusserten sich die Experten der SMAB 

zu den Vorwürfen dahingehend, dass die Befunderhebung nach den Standards des 

psychiatrischen Fachgebietes erhoben und entsprechend AMDP dokumentiert worden 

seien. Wenn die behandelnden Ärzte von einer schweren depressiven Episode 

ausgingen, so würden sie sich offenbar im Wesentlichen auf die subjektiven 

Beschwerden der versicherten Person stützen und würden es jedoch unterlassen, 

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diese auf der Befundebene zu verifizieren. Sie gelangten daher – fehlerhaft – zu einer 

gravierenderen Einschätzung des Schweregrades der psychischen Störung. 

Hinsichtlich der Panikstörung sei festzuhalten, dass der ICD-10 klar feststelle, dass die 

Panikstörung nicht als Hauptdiagnose verwendet werden solle, wenn die betroffene 

Person bei Beginn der Panikattacken an einer depressiven Störung leide. 

Zusammenfassend lasse sich festhalten, dass sich aus der Kritik der behandelnden 

Ärzte an dem vorliegenden Gutachten keine neuen Aspekte ergeben würden, welche 

eine Abänderung der gutachterlichen Einschätzung begründen könnten (IV-act. 57). 

Dieser Beurteilung schloss sich RAD-Arzt. Dr. E.___ an (IV-act. 58).

A.k  Mit Verfügung vom 21. Mai 2013 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren 

entsprechend dem Vorbescheid ab (IV-act. 59).

B.

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegend zu beurteilende Beschwerde 

vom 19. Juni 2013. Die Beschwerdeführerin beantragt unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge die Aufhebung der Verfügung vom 21. Mai 2013 und die 

Zusprechung einer Invalidenrente ab Januar 2012. Sie begründet dies im Wesentlichen 

damit, dass nicht auf die Beurteilung des SMAB-Gutachtens abgestellt werden könne, 

sondern die Angaben des Psychiatrie-Zentrums G.___ medizinisch massgebend seien, 

wonach eine Arbeitsunfähigkeit von 100% bestehe. Allenfalls sei die Frage der 

psychiatrischen Diagnosen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit von einem 

neutralen Gutachter zu klären. Zudem sei beim Einkommensvergleich ein 

Leidensabzug vorzunehmen (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 23. August 2013 beantragt die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. Insgesamt vermöge der Bericht des Psychiatrie-

Zentrums G.___ nicht, am Gutachten Zweifel zu wecken oder gar die Angaben im 

Gutachten zu widerlegen und selbst zu überzeugen. In Bezug auf die Angaben der 

Behandler sei festzuhalten, dass diese in erster Linie als Therapeuten agieren würden 

und ihre Stellungnahmen dadurch geprägt seien. Es könne ohne weiteres auf das 

SMAB-Gutachten abgestellt werden. Zudem sei das im Gutachten diagnostizierte 

generalisierte Weichteilschmerzsyndrom unter der Rechtsprechung zur Fibromyalgie 

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und somit unter den Grundsätzen der somatoformen Schmerzstörung zu würdigen. Die 

leichte depressive Episode erfülle das Kriterium der psychiatrischen Komorbidität von 

erheblicher Schwere und Dauer nicht. Auch die Foerster-Kriterien seien nicht hin­

reichend erfüllt. Aufgrund der aktuell geltenden Rechtsprechung müsse daher das 

Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens verneint werden und die 

Verfügung sei im Ergebnis zu schützen (act. G 3).

B.c  Mit Replik vom 19. September 2013 hält die Beschwerdegegnerin unverändert an 

ihrer Beschwerde fest (act. G 8). Der Replik war ein Schreiben des Psychiatrie-

Zentrums G.___ beigelegt, in welchem erneut verschiedene Mängel am SMAB-

Gutachten geltend gemacht und dessen Beweistauglichkeit in Frage gestellt wurde 

(act. G 8.1). Die Beschwerdeführerin verzichtete am 14. Oktober 2013 auf die 

Einreichung einer Duplik (act. G 10).

Erwägungen:

1. 

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch 

der Beschwerdeführerin.

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Invalidität kann Folge von 

Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Die Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

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wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, so 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40% auf eine Viertelsrente.

2.3 Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im 

Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 

Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden 

können (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). Für das gesamte Verwaltungs- und 

Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgericht 

die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 

pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 

entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen 

Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 

Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen).

2.4 Die Rechtsprechung hat es mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als 

vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 

Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b). Das 

im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholte Gutachten von externen 

Spezialärzten, die aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 

nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu 

schlüssigen Ergebnissen gelangen, besitzt bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft, 

solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 

125 V 351 E. 3b/bb).

3. 

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3.1 Vorab ist die Frage zu beantworten, ob die medizinische Aktenlage eine rechts­

genügliche Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin erlaubt. Die 

Beschwerdegegnerin stützt sich in medizinischer Sicht in der angefochtenen Verfügung 

vom 21. Mai 2013 auf das SMAB-Gutachten vom 23. Januar 2013 (IV-act. 41) und auf 

die Stellungnahme des SMAB vom 29. April 2013 (IV-act. 57). Die Beschwerdeführerin 

hält den psychiatrischen Teil des Gutachtens aus verschiedenen Gründen für 

mangelhaft (act. G 1 und G 8) und stützt sich dabei vor allem auf die Ausführungen des 

Psychiatrie-Zentrums G.___ (act. G 1.4 und 8.1).

3.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass das SMAB-Gutachten in der Ein­

leitung des psychiatrischen Teils bereits in der Eingangsformulierung suggeriere, dass 

die Beschwerdeführerin eine Simulantin sei, dabei sei der Gutachter nicht in der Lage, 

sein subjektives Urteil durch objektive Untersuchungsbefunde zu belegen. Zudem 

sollte die Beurteilung, inwieweit ein auffälliges Gangbild auf körperliche Beschwerden 

zurückzuführen sei, einem orthopädisch fachärztlichen Kollegen überlassen werden. 

Damit dokumentiere der Gutachter, dass es ihm weniger um die Wahrheitsfindung als 

um die Kundenpflege gehe, um auch zukünftig vom Auftraggeber profizieren zu können 

(act. G 8, S. 2 und G 8.1, S. 1).

3.2.1 Der psychiatrische Gutachter hält unter dem Punkt Beobachtungen im Verhalten 

der versicherten Person folgendes fest: "Die Versicherte verbringt eine kurze Wartezeit 

in der Wartezone sitzend, in sich zusammengesunken, den Blick auf den Boden 

gerichtet. Beim Aufruf zur Exploration erhebt sich die Versicherte sehr zögernd, 

stöhnend. Mit skurril wirkendem Gangbild, welches eine Entlastung der Fersen und des 

Rückens dokumentieren soll, folgt die Versicherte ins Untersuchungszimmer. Die 

Versicherte nimmt sodann auf dem Besucherstuhl Platz, nimmt dabei aber sofort 

wieder eine schlaffe Schonhaltung ein, welche sie im Verlauf der Exploration mehrfach 

verändert" (IV-act. 41-10).

3.2.2 Die Verhaltensbeobachtung gehört zum Kernstück einer psychiatrischen 

Begutachtung (vgl. Leitlinien der Schweizerischen Gesellschaft für 

Versicherungspsychiatrie für die Begutachtung psychischer Störungen, in: 

Schweizerische Ärztezeitung, 2004; 85: Nr. 20, S. 1050). Es ist nicht ersichtlich, 

weshalb die Ausführungen des psychiatrischen Gutachters zum Verhalten der 

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Beschwerdeführerin vor der eigentlichen Untersuchung den Beweiswert des 

Gutachtens schmälern sollten, zumal er – entgegen den Ausführungen der 

Beschwerdeführerin – keine Rückschlüsse über die körperlichen Beschwerden 

vornimmt.

3.3 Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, dass die Abklärungen im psychiatrischen 

Teil des SMAB-Gutachtens weder sorgfältig noch systematisch erfolgt und klar 

definierte Regeln zur Diagnosefindung nicht eingehalten worden seien (act. G 1, S. 6 f. 

und G 1.4, S. 2). Der Gutachter erfasse bei seiner Anamneseerhebung eine 

Symptomatik, welche die Diagnose einer schweren Depression nahelege, ohne 

allerdings diese Symptomatik anhand der diagnostischen Leitlinien auszuwerten. Wenn 

diese Auswertung richtig wäre, sei die Diagnose einer schweren Depression zwingend. 

Die diagnostischen Kriterien nach ICD-10 würden im gesamten Gutachten mit keinem 

Wort erwähnt, was ebenfalls den Verdacht nahelege, dass dem Gutachter vor allem 

daran gelegen gewesen sei, eine vorgefasste Diagnose wortreich zu untermauern (act. 

G 8, S. 2 f. und G 8.1, S. 1).

3.3.1 Wie die Gutachter in der Stellungnahme vom 29. April 2013 erklärten (vgl. IV-act. 

57-2), wurde die Befunderhebung entsprechend AMDP dokumentiert. Aus dem 

Gutachten ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass die Anamnese- und die Befunder­

hebung nicht sorgfältig und systematisch erfolgt sei.

3.3.2 Bei der Befunderhebung im SMAB-Gutachten sind einige Abweichungen zur 

Befunderhebung des behandelnden Psychiaters feststellbar. So hält der behandelnde 

Psychiater fest, dass die Aufmerksamkeit, die Konzentration sowie das 

Selbstwertgefühlt herabgesetzt bzw. vermindert seien (IV-act. 54-1 und 21-3). 

Demgegenüber wird im SMAB-Gutachten festgehalten, dass die Beschwerdeführerin 

das Explorationsgeschehen durchaus aufmerksam und attent verfolge. Das 

Konzentrationsvermögen sei durchaus erhalten, sie nehme die gestellten Fragen auf, 

könne sich den jeweiligen Gesprächsinhalten widmen, verharre aber dabei stets in 

einer klagsam-jammernden Grundhaltung. Vor diesem Hintergrund sei die Fähigkeit der 

Beschwerdeführerin, sich auf wechselnde Gesprächsthemen rasch einzurichten viskös, 

die höheren kognitiven Leistungen wie problemlösendes Denken und Handeln seien 

nur schlicht differenziert (IV-act. 41-11). Weiter hält der behandelnde Psychiater fest, 

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dass eine deutliche Antriebsminderung vorliege (IV-act. 54-1, 31-1 und 21-3). 

Demgegenüber wird im SMAB-Gutachten ausgeführt, dass die Willenskräfte durchaus 

zielgerichtet und strukturiert seien, die Beschwerdeführerin verfolge spürbar 

durchgehend das Ziel, ihr Leiden ausdrucksvoll und kraftvoll darzustellen. Die 

Antriebslage sei ausreichend erhalten. Ambivalenz oder Ambitendenz liege nicht vor 

(IV-act. 41-11). Der behandelnde Psychiater berichtet zudem über einen Verlust von 

Freude und Interesse sowie ein ausgeprägtes Rückzugsverhalten (IV-act. 54-1 und 

31-1). Im SMAB-Gutachten wird demgegenüber festgehalten, dass die Fähigkeit 

Freude zu empfinden reduziert sei, es bestehe ein partieller Interessenverlust, jedoch 

kein vollständiges Erlöschen von Interessen. Immerhin nehme die Beschwerdeführerin 

doch interessiert Anteil am familiären Werdegang und Schicksal und sei auch nicht 

sozial vollkommen zurückgezogen (IV-act. 41-12). Entgegen dem behandelnden 

Psychiater (vgl. IV-act. 54-1 f., und 21-3) wird im SMAB-Gutachten auch festgehalten, 

dass keine Suizidalität vorliege (IV-act. 41-12).

3.3.3 Aufgrund dieser Unterschiede in der Befunderhebung ist die im SMAB-Gutachten 

gestellte Diagnose einer leichten bis mittelschweren depressiven Episode (ICD-10: F 

32.1) nachvollziehbar. Diesbezüglich ist auch zu berücksichtigen, dass der 

behandelnde Psychiater im Arztbericht vom 6. Januar 2012 unter anderem eine mittel-

gradige bis schwere depressive Episode (ICD-10: F33.11) diagnostizierte. Obwohl er 

sowohl im Verlaufsbericht vom 16. August 2012 eine Verbesserung des 

Gesundheitszustandes geltend machte und von einer leichtgradigen Stabilisierung im 

Sinne einer Stimmungsaufhellung berichtete als auch im Befundbericht vom 5. April 

2013 eine leichte Stabilisierung der Beschwerdeführerin erwähnte, stellte er in diesen 

beiden Berichten die Diagnose einer schweren depressiven Episode (ICD-10: F33.2). 

Diese Verschlechterung in der Diagnose trotz der ausgeführten gesundheitlichen 

Verbesserung bzw. Stabilisierung ist, im Gegensatz zur gutachterlichen Diagnose, nicht 

nachvollziehbar.

3.4 Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, dass die diagnostizierte Panikstörung 

derart ausgeprägt sei, dass eine klare Co-Morbidität bestehe und die Symptome nicht 

als Bestandteil der Depression zu subsumieren seien (act. G 1, S. 6 und G 1.4, S. 2). Im 

SMAB-Gutachten sei die Panikstörung nur am Rande erwähnt worden, obwohl sie 

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mehrfach zu notfallmässigen Hospitalisationen der Beschwerdeführerin geführt habe 

(act. G 8, S. 3 und G 8.1, S. 2).

3.4.1 Im SMAB-Gutachten wird unter der Würdigung der Arztberichte festgehalten, 

dass weder eine generalisierte Angststörung noch eine Panikstörung ohne 

Agoraphobie bestehe, weil die Angstsymptome in engem Zusammenhang mit einer 

depressiven Episode aufgetreten seien, so dass die von der Beschwerdeführerin 

geschilderten Ängste unter das depressive Krankheitsbild zu subsumieren seien (IV-

act. 41-17). Wie die Gutachter in der Stellungnahme vom 29. April 2013 festhalten (IV-

act. 57-2), soll die Panikstörung nicht als Hauptdiagnose verwendet werden, wenn der 

Betroffene bei Beginn der Panikattacken an einer depressiven Störung leidet. Unter 

diesen Umständen sind die Panikattacken wahrscheinlich sekundäre Folge der 

Depression (vgl. H. Dilling/H.J. Frey-berger [Hrsg.], Taschenführer zur ICD-10-

Klassifikation psychischer Störungen, 7. Aufl. Bern 2014). Vor diesem Hintergrund 

hätten die Gutachter auf die Diagnose der Panikstörung als gesonderte Diagnose 

verzichtet (IV-act. 57-2).

3.4.2 Die Begründung der Gutachter, dass eine Panikstörung nicht als Hauptdiagnose 

zu verwenden sei, wenn die betroffene Person bei Beginn der Panikattacken an einer 

depressiven Störung leidet, überzeugt. Die anderslautende Meinung des behandelnden 

Arztes vermag deshalb keine Zweifel an der gutachterlichen Beurteilung zu wecken.

3.5 Bezüglich der Kritik des behandelnden Psychiaters am SMAB-Gutachten gilt es 

zudem zu berücksichtigen, dass rechtsprechungsgemäss unter Beachtung der 

Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag es nicht angehen 

kann, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu 

stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden 

medizinischen Fachpersonen nachher zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangen 

oder an solchen vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. 

Anders verhält es sich hingegen, wenn die behandelnden medizinischen Fachpersonen 

objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorbringen, die im Rahmen der Begutachtung 

unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu 

führen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: 

Sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts] vom 13. März 2006, I 676/05, E. 2.4 mit 

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Hinweisen). Weiter ist zu beachten, dass – behandelnde und begutachtende – 

Psychiater, die mit der gleichen Person als Patientin oder Explorandin in verschiedenen 

Zeitpunkten und Situationen konfrontiert, zu unterschiedlichen Beurteilungen der 

psychischen Beeinträchtigungen und – invalidenversicherungsrechtlich entscheidend – 

deren Schweregrades mitsamt den sich daraus ergebenden Einschränkungen der 

Arbeitsfähigkeit gelangen können. Diese in der Natur der Sache begründete, 

weitgehend fehlende Validierbarkeit ("Reliabilität") psychiatrischer Diagnosen kann 

nicht automatisch zu Beweisweiterungen bei sich widersprechenden psychiatrischen 

Berichten und Expertisen führen, wenn die gutachtliche Einschätzung die 

Anforderungen an beweiskräftige Gutachten erfüllt (Urteil des Bundesgerichts vom 29. 

September 2009, 9C_661/09, E. 3.2).

3.6 Zusammenfassend bestehen keine Zweifel an dem auf umfassenden 

Untersuchungen beruhenden, in Kenntnis der vollständigen Aktenlage und in 

Berücksichtigung des gesamten Leidensbildes ergangenen, nachvollziehbaren SMAB-

Gutachten vom 23. Januar 2013. Auch aus den Einwänden des behandelnden 

Psychiaters und der Beschwerdeführerin ergeben sich weder objektiven 

Gesichtspunkte, welche im Gutachten ausser Acht gelassen worden wären, noch 

konkrete Indizien, welche gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens sprechen würden. 

Gestützt darauf ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin für adaptierte 

Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 70% arbeitsfähig ist. Es besteht kein 

Bedarf für die Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen.

4. 

4.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass beim Einkommensvergleich ein 

Leidensabzug hätte vorgenommen werden müssen. Die Leistungseinbusse von 30% 

werde im SMAB-Gutachten nicht näher umschrieben. Zudem seien ihr nicht sämtliche 

leichten und mittelschweren körperlichen Arbeiten möglich. Vielmehr müssten die 

Arbeiten einfacher geistiger Art mit geringen Verantwortungsbereichen ohne 

besonderen Zeitdruck und ohne Nachtarbeitsbedingungen sein. Ein durchschnittliches 

Einkommen könne damit nicht erzielt werden (act. G 1, S. 7).

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4.2 Im SMAB-Gutachten wird festgehalten, dass die Beschwerdeführerin in der Lage 

sei, leichte und mittelschwere körperliche Arbeiten einfacher geistiger Art mit geringen 

Verantwortungsbereichen ohne besonderen Zeitdruck, ohne Nachtarbeitsbedingungen 

zu verrichten. Solche Verweistätigkeiten könne sie 8.5 Stunden täglich bei einer 

Minderung der Leistungsfähigkeit um 30% ausüben (IV-act. 41-17).

4.3 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung rechtfertigt der Umstand, dass 

die versicherte Person zwar ganztags arbeitsfähig, hierzu aber nur reduziert 

leistungsfähig ist, grundsätzlich keinen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 28. Januar 2014, 9C_796/2013, E. 3.1.2, Urteil des 

Bundesgerichts vom 16. August 2012, E. 3.2, je mit Hinweisen).

4.4 Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem 

Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich 

leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Sind hingegen 

leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar, ist allein deswegen auch bei 

eingeschränkter Leistungsfähigkeit noch kein Abzug gerechtfertigt, weil der 

Tabellenlohn im Anforderungsniveau 4 bereits eine Vielzahl von leichten und 

mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Dezember 

2009, 9C_722/2009, E. 3.3 mit Hinweisen).

4.5 Die Einschränkung auf Tätigkeiten ohne besonderen Zeitdruck und ohne Nacht­

arbeitsbedingungen rechtfertigt gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ebenfalls 

keinen Tabellenlohnabzug (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 22. Januar 2015, 

8C_693/2014, E. 4.2.2 mit Hinweisen). Die Voraussetzung von Tätigkeiten einfacher 

geistiger Art mit geringen Verantwortungsbereichen schränkt die Einsatzmöglichkeiten 

im niedrigsten Anforderungsniveau zudem auch nicht weiter ein.

4.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass vorliegend die Voraussetzungen für einen 

Tabellenlohnabzug nicht erfüllt sind. Damit bleibt es beim in der angefochtenen 

Verfügung vorgenommenen Einkommensvergleich und somit bei einem nicht renten­

begründenden Invaliditätsgrad von 27%.

5. 

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Nach dem Gesagten ist die Beschwerde vom 19. Juni 2013 abzuweisen. Das 

Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des 

Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. 

Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600 ist ihr daran anzurechnen. 

Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  Die Beschwerdeführerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der geleistete 

Kostenvorschuss wird angerechnet.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 16.03.2015
	Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Würdigung Gutachte. Gutachten beweiskräftig. Kein Tabellenlohnabzug. Kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. März 2015, IV 2013/270).

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