# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e51197b3-3541-5077-842c-a62e9faf00b0
**Source:** Zürich (entscheidsuche) (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-16
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 16.12.2025 PS250415
**Docket/Reference:** PS250415
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250415_2025-12-16.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250415-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Ersatzrichterin Dr. C. Schoder 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw C. Widmer

Beschluss vom 16. Dezember 2025

in Sachen

A._____,
Beschwerdeführerin

betreffend Kostenvorschussverfügung vom 5. November 2025 / Betreibungs-
Nr. …
(Beschwerde über das Betreibungsamt Dietikon)

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Dietikon vom 
26. November 2025 (CB250025)

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Erwägungen:

1.

1.1. Mit Eingabe vom 2. Dezember 2025 (Poststempel vom 3. Dezember 2025) 

wandte sich die Beschwerdeführerin an die hiesige Kammer (act. 2). Mit Schrei-

ben vom 4. Dezember 2025 (Poststempel vom 6. Dezember 2025) reichte sie 

eine Ergänzung ein (act. 5 f.). 

1.2. Die Akten des vorinstanzlichen Verfahrens CB250025 des Bezirksgerichts 

Dietikon als untere kantonale Aufsichtsbehörde wurden von Amtes wegen beige-

zogen (act. 6/1–4). Auf die Einholung einer Stellungnahme kann verzichtet wer-

den (vgl. § 18 EG SchKG i.V.m. § 84 GOG i.V.m. Art. 324 ZPO). Das Verfahren 

erweist sich als spruchreif. 

2.  

2.1. Das Verfahren der Aufsichtsbeschwerde in Schuldbetreibungs- und Kon-

kurssachen richtet sich nach den Bestimmungen von Art. 20a Abs. 2 SchKG. So-

weit Art. 20a Abs. 2 SchKG keine Bestimmungen enthält, regeln die Kantone das 

Verfahren (Art. 20a Abs. 3 SchKG; BSK SchKG I-COMETTA/MÖCKLI, 3. Aufl. 2021, 

Art. 20a N 38). Im Kanton Zürich richtet sich das Beschwerdeverfahren gemäss 

§ 18 EG SchKG nach § 83 f. GOG. Dabei ist der Sachverhalt von Amtes wegen 

zu untersuchen und die Bestimmungen der ZPO sind sinngemäss anwendbar 

(§ 83 Abs. 3 GOG). Für den Weiterzug an das Obergericht gelten insbesondere 

die Bestimmungen über die Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO (§ 84 GOG).

2.2.

2.2.1. Die Beschwerdeführerin rügt verschiedene Handlungen des Betreibungs-

amts Dietikon. Insbesondere habe das Betreibungsamt Dietikon die Pfändung 

ohne entsprechende Verfügung vollzogen und ihr bei der Lohnpfändung das Exis-

tenzminimum nicht belassen (act. 2 S.1 f.). In diesem Rahmen beantragt die Be-

schwerdeführerin, dass das Betreibungsamt Dietikon superprovisorisch anzuwei-

sen sei, sämtliche noch zurückbehaltenen Beträge aus den laufenden Pfändun-

gen bis zum Entscheid über die Beschwerde nicht zu verteilen (act. 2 2. Antrag 

S. 3). Ferner ersucht die Beschwerdeführerin sinngemäss um Einleitung eines 

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Disziplinarverfahrens betreffend den Amtsleiter des Betreibungsamts Dietikon, 

Frau B._____, eine Sachbearbeiterin und weitere Vollzugsmitarbeitende (act. 2). 

2.2.2. Als obere kantonale Aufsichtsbehörde fungiert die II. Zivilkammer des Ober-

gerichts des Kantons Zürich als Rechtsmittelinstanz gegen Entscheide der unte-

ren Aufsichtsbehörden des Kantons Zürich. Sie ist somit für die Überprüfung der 

Entscheide der unteren Aufsichtsbehörden zuständig (vgl. Art. 18 SchKG). Das 

bedeutet, dass Entscheide, Handlungen und Unterlassungen des Betreibungs-

amts grundsätzlich zunächst bei der unteren kantonalen Aufsichtsbehörde zu be-

anstanden sind (vgl. Art. 17 SchKG). Sofern die Beschwerdeführerin betreibungs-

rechtliche Handlungen des Betreibungsamts Dietikon rügt, ist deshalb das Be-

zirksgericht Dietikon als untere Aufsichtsbehörde zuständig; auch für den diesbe-

züglich gestellten Antrag auf Erlass von superprovisorischen Massnahmen (vgl. 

Art. 261 Abs. 1 i.V.m. Art. 265 ZPO). Auf die Beschwerde ist insofern wegen feh-

lender Zuständigkeit nicht einzutreten. 

2.2.3. Soweit die Beschwerdeführerin eine Disziplinarbeschwerde erhebt, ist fest-

zuhalten, dass für Disziplinarverfahren über Beamte und Angestellte der Betrei-

bungs- und Konkursämter nach Art. 14 Abs. 2 SchKG im Kanton Zürich in erster 

Instanz das Bezirksgericht und in zweiter Instanz die Verwaltungskommission des 

Obergerichts zuständig ist (vgl. § 17 ff. EG SchKG, insbesondere § 19 EG SchKG 

i.V.m. § 81 Abs. 1 lit. c GOG i.V.m. § 18 Abs. 1 lit. k Ziff. 3 Verordnung über die 

Organisation des Obergerichts, LS 212.51). Der Kammer fehlt es somit (in erster 

wie in zweiter Instanz) an der sachlichen Zuständigkeit zur Behandlung von allen-

falls disziplinarisch relevanten Vorbringen, weshalb auch insofern auf die Be-

schwerde nicht einzutreten ist.

2.2.4. Zuständigkeitshalber ist eine Kopie der Eingabe vom 2. Dezember 2025 

inkl. Beilagen (act. 2, act. 4/1–10, act. 4/13, act. 4/15/1–2) und der Ergänzung 

vom 4. Dezember 2025 (act. 5, act. 6/1–4) an das Bezirksgericht Dietikon weiter-

zuleiten. 

2.3.

2.3.1. Die Beschwerdeführerin legt ihrer Eingabe vom 2. Dezember 2025 den Be-

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schluss des Bezirksgerichts Dietikon als untere Aufsichtsbehörde über die Betrei-

bungsämter vom 26. November 2025 bei. Mit diesem wurde dem Betreibungsamt 

Dietikon Frist angesetzt, um sich zur Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen 

die Kostenvorschussverfügung in der Betreibung Nr. … vernehmen zu lassen 

(act. 3 = act. 7 [Aktenexemplar]). 

2.3.2. Weder in ihrer Eingabe vom 2. Dezember 2025 noch in der Ergänzung vom 

4. Dezember 2025 nimmt die Beschwerdeführerin auf den Beschluss Bezug. 

Wäre die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 2. Dezember 2025 trotzdem als 

Beschwerde gegen den Beschluss vom 26. November 2025 entgegenzunehmen, 

so wäre auf die Beschwerde nicht einzutreten. Auf das von einer Partei ergriffene 

Rechtsmittel kann nur dann eingetreten werden, wenn die Partei durch den ange-

fochtenen Entscheid beschwert ist (DIKE ZPO-SCHWENDENER, 3. Aufl. 2025, Vor 

Art. 308 – 334 N 95). Das Erfordernis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur 

derjenige zur Erhebung eines Rechtsmittels befugt ist, welcher ein (von der 

Rechtsordnung geschütztes, d.h. ein schutzwürdiges) Interesse (tatsächlicher 

oder rechtlicher Natur) an der Abänderung des angefochtenen Entscheids besitzt 

(REETZ, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 4. A. 2025, 

Art. 308–318 N. 19 m.V.a. BGE 120 II 5 E. 2.a). 

Mit dem Beschluss vom 26. November 2025 wurde keine Anordnung getrof-

fen, welche sich an die Beschwerdeführerin richtet. Auf die Beschwerde wäre 

deshalb ohnehin mangels Beschwer nicht einzutreten. 

3. Das Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-

bungs- und Konkurssachen ist kostenlos. Parteientschädigungen sind nicht zuzu-

sprechen (Art. 20 Abs. 2 Ziff. 5 SchKG; Art. 61 Abs. 2 lit. a und Art. 62 Abs. 2 

GebV SchKG).

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Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigung 

zugesprochen.

3. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin, unter Rücksendung der 

erstinstanzlichen Akten sowie unter Beilage einer Kopie von act. 2 inkl. Bei-

lagen (act. 4/1–10, act. 4/13, act. 4/15/1–2), act. 5 und act. 6/1–4 an die Vor-

instanz sowie an das Betreibungsamt Dietikon, je gegen Empfangsschein.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-
nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw C. Widmer

versandt am:
16. Dezember 2025