# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d2000156-3b5c-55ed-9e26-c2a4e222fe0f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.07.2010 D-5136/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5136-2010_2010-07-22.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5136/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  J u l i  2 0 1 0

Einzelrichter Walter Lang,
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi;
Gerichtsschreiber Martin Maeder.

A._______, geboren (...),
Serbien,
vertreten durch lic. iur. Claudia Zumtaugwald, 
Rechtsanwältin,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl und Wegweisung (Beschwerde gegen 
Wiedererwägungsentscheid); Verfügung des BFM vom 
14. Juni 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5136/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer, angeblich aus B._______ (seit 2004 auch 
C._______,  serb.  D._______,  gelegen  in  der  gleichnamigen  Gross-
gemeinde  im  (...)  von  Kosovo  [Anm.  des  Gerichts])  stammend,  am 
9. November 2002 in der Schweiz ein Asylgesuch einreichte, auf wel-
ches das damalige Bundesamt für Flüchtlinge (BFF, seit 2005 Teil des 
BFM) mit Verfügung vom 29. November 2002 wegen grober Verletzung 
der  Mitwirkungspflicht  in  Anwendung  von  Art.  32  Abs. 2  Bst.  c  des 
Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat,

dass der Beschwerdeführer laut eigener Aussage Ende Januar 2003 
nach  B._______  zurückkehrte  und  am 21.  April  2003  wieder  in  die 
Schweiz gelangte, wo er am 22. April 2003 erneut um Asyl nachsuch-
te,

dass das Bundesamt auf jenes zweite Asylgesuch mit Verfügung vom 
12. Mai 2003 abermals gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. c AsylG nicht 
eintrat, nachdem der Beschwerdeführer sich (wie anlässlich des ersten 
Asylverfahrens)  aus  der  Empfangsstelle  entfernt  hatte,  ohne  seinen 
neuen Aufenthaltsort bekanntzugeben,

dass der Beschwerdeführer am 18. Juni 2005 im Rahmen einer Kon-
trolle  der  Kantonspolizei  E._______  als  Beifahrer  in  einem 
Lieferwagen  einer  Reinigungsfirma  angehalten  wurde,  sich 
tatsachenwidrig als  Inhaber einer  Aufenthaltsbewilligung ausgab und 
auf  seine  Festnahme mit  der  Einreichung  eines  neuen  Asylgesuchs 
reagierte,  wobei  er  auf  Befragen  erklärte,  er  sei  im  April/Mai  2003 
nach  Kosovo  zurückgekehrt,  habe  seine  Heimat  vor  zwei  Wochen 
wieder verlassen und sei am 12. Juni 2005 in die Schweiz eingereist,

dass das BFM auf jenes dritte Asylgesuch vom 20. Juni 2005 mit Ver-
fügung vom 14. Juli 2005 – bei gleichzeitiger Anordnung der Wegwei-
sung  und  ihres  Vollzugs  –  gestützt  auf  Art.  32  Abs. 2  Bst.  b  AsylG 
(Täuschung über die Identität) nicht eintrat,

dass der Beschwerdeführer die Nichteintretensverfügung vom 14. Juli 
2005 mit Beschwerde vom 21. Juli  2005 bei der damals zuständigen 
Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) anfocht  und das BFM 
in  seiner  Vernehmlassung vom 12. August  2005 das erstinstanzliche 
Verfahren  bei  gleichzeitiger  wiedererwägungsweiser  Aufhebung  des 

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angefochtenen Entscheids wieder aufnahm, woraufhin die ARK die Be-
schwerde mit Beschluss vom 25. August 2005 als gegenstandslos ge-
worden abschrieb,

dass das BFM mit Verfügung vom 16. September 2005 feststellte, der 
Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, das Asylge-
such  ablehnte,  die  Wegweisung aus  der  Schweiz  verfügte  und  den 
Vollzug anordnete,

dass die am 19. Oktober  2005 gegen diese Verfügung erhobene Be-
schwerde vom Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-4206/2006 vom 
10. Februar 2009 abgewiesen wurde,

dass der Beschwerdeführer am 12. März 2009 beim BFM ein Wieder-
erwägungsgesuch einreichte,

dass das BFM dieses Gesuch an das Bundesverwaltungsgericht wei-
terleitete zur Abklärung der Frage, ob die mit dem Gesuch eingereich-
ten Beweismittel im Rahmen eines Revisionsverfahrens zu prüfen sei-
en,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  das  Wiedererwägungsgesuch 
vom 12. März 2009 zusammen mit den Akten an das BFM retournierte 
und dazu  im Überweisungsschreiben vom 27. März  2009  (Verfahren 
D-1890/2009) ausführte, die professionelle Rechtsvertreterin stelle ex-
plizit ein an das Bundesamt gerichtetes Wiedererwägungsgesuch und 
erläutere  konkret  die  Gründe,  aus  denen  sie  dieses  nicht  als  Revi-
sionsgesuch verstanden haben wolle, weshalb es Sache des BFM sei, 
über das Gesuch zu befinden,

dass  das  BFM  dem  Beschwerdeführer  mit  Zwischenverfügung vom 
8. April 2009 Frist bis zum 21. April 2009 zur Bezahlung eines Gebüh-
renvorschusses  setzte  und  zur  Begründung  zunächst  auf  Art.  112 
AsylG hinwies, wonach die Einreichung ausserordentlicher Rechtsmit-
tel und Rechtsbehelfe den Vollzug nicht hemme, es sei denn, die für 
die Behandlung zuständige Behörde entscheide anders, und in mate-
rieller  Hinsicht  ausführte,  das  Wiedererwägungsgesuch  erweise  sich 
als aussichtslos,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 21. April 2009 gegen die-
se  Zwischenverfügung beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde 
erhob und darin in der Hauptsache die Behandlung des im Wiederer-

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wägungsgesuch gestellten Antrags auf Aussetzung des Wegweisungs-
vollzugs beantragte,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  D-2549/2009  vom 
14. Mai  2009 wegen verspäteter  Beschwerdeeinreichung auf  die Be-
schwerde vom 21. April 2009 nicht eintrat,

dass das BFM mit Verfügung vom 5. Juni 2009 das Wiedererwägungs-
gesuch vom 12. März 2009 abwies, die Verfügung vom 16. September 
2005 als rechtskräftig und vollstreckbar erklärte, das Gesuch um un-
entgeltliche Verbeiständung abwies und die für das Verfahren erhobe-
ne Gebühr von Fr. 600.- mit dem in dieser Höhe geleisteten Vorschuss 
verrechnete,

dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 
8. Juli 2009 wiederum Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht er-
hob,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  D-4391/2009  vom 
26. August 2009 auch diese Beschwerde abwies,

dass  für  Einzelheiten  betreffend  die  vorerwähnten  Verfahren  auf  die 
zugehörigen Akten des Bundesamts, der ARK und des Bundesverwal-
tungsgerichts zu verweisen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  am  17.  Dezember  2009  mit  einer  als 
"4. Asylgesuch" bezeichneten schriftlichen Eingabe seiner Rechtsver-
treterin an das BFM gelangte,

dass er darin beantragte, es sei auf das Asylgesuch einzutreten, die -
ses materiell zu behandeln, ihm die Flüchtlingseigenschaft zuzuerken-
nen und Asyl zu gewähren, eventuell ihm die vorläufige Aufnahme zu 
erteilen,

das er weiter beantragte, es sei der Wegweisungsvollzug auszusetzen 
und festzustellen, dass dieser unzulässig sei,

dass er dem BFM zusammen mit der Gesuchsschrift vom 17.  Dezem-
ber  2009  verschiedene  Beweismittel  zur  Prüfung  vorlegte  (QJQ 
"Shpresa Demokratike" vom 19. Oktober 2009, PRBK-dega me Podu-
jeve, Schreiben von F._______, Austrittsbericht vom 7. Juli 2008 vom 
Kantonsspital G._______, Kantonsspital G._______ vom 7. Dezember 

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2009,  A._______/Claudia  Zumtaugwald,  Psychiatrie-Team 
H._______/Anwaltskanzlei  Zumtaugwald  vom  10.  Dezember  2009 
[Übernahme  der  im  Beilagenverzeichnis  der  Gesuchsschrift 
verwendeten  Dokumentennamen  durch  das 
Bundesverwaltungsgericht]),

dass das BFM die Eingabe vom 17. Dezember 2009 als Gesuch um 
Wiedererwägung der Verfügung vom 20. Juni 2005 entgegennahm und 
mit  Zwischenverfügung  vom 11.  Januar  2010  unter  Hinweis  auf  die 
Aussichtslosigkeit des Wiedererwägungsgesuchs einen Gebührenvor-
schuss  in  der  Höhe  von  Fr. 600.-  einforderte,  unter  Androhung  des 
Nichteintretens im Säumnisfall,

dass der Gebührenvorschuss fristgerecht geleistet wurde,

dass das BFM mit Verfügung vom 14. Juni 2010 – eröffnet am 15. Juni 
2010 – das Wiedererwägungsgesuch vom 17. Dezember 2009 abwies, 
die Rechtskraft und Vollstreckbarkeit der Verfügung vom 16. Septem-
ber  2005  bestätigte,  das  Gesuch  um unentgeltliche  Verbeiständung 
abwies und – unter Verrechnung mit dem in dieser Höhe geleisteten 
Vorschuss – eine Gebühr von Fr. 600.- erhob,

dass der Beschwerdeführer am 15. Juli 2010 (Poststempel) beim Bun-
desverwaltungsgericht  Beschwerde  einreichte  und  darin  beantragte, 
es sei die Verfügung des BFM vom 14. Juni 2010 aufzuheben und ihm 
nach  Zuerkennung  der  Flüchtlingseigenschaft  Asyl  zu  gewähren, 
eventuell die vorläufige Aufnahme zu erteilen,

dass er daneben das Begehren stellte, es sei das Gesuch vom 17. De-
zember 2009 als neues Asylgesuch entgegenzunehmen und ihm dem-
zufolge die volle Kompetenz als Asylbewerber zuzugestehen, das heis-
se ihn  zu legalisieren,  und es  seien die  Behörden anzuweisen,  ihm 
den Status als Asylbewerber zu erteilen,

dass er gleichzeitig in prozessualer Hinsicht um Gewährung der unent -
geltlichen Rechtspflege und Verbeiständung durch die von ihm bevoll-
mächtigte Rechtsanwältin ersuchte,

dass er zusammen mit der Beschwerdeschrift ein eigenhändig verfass-
tes Schreiben vom 17. Juni 2010 zu den Akten reichte,

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und zieht in Erwägung,

dass gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  das Bundesverwaltungsgericht  unter  Vorbe-
halt  der  in  Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen 
Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021)  beurteilt, welche 
von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden,

dass  darunter  auch  Verfügungen  fallen,  mit  denen  das  BFM  (vgl. 
Art. 33 Bst. d VGG) ein Gesuch um Wiedererwägung eines rechtskräf-
tigen Entscheides auf dem Gebiet des Asyls abgewiesen hat (zur strit-
tigen Rechtsnatur der Eingabe vom 17. Dezember 2009 vgl. die nach-
folgenden Erwägungen),

dass dagegen erhobene Beschwerden vom Bundesverwaltungsgericht 
endgültig beurteilt werden (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenommen 
hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und sich 
auf ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  berufen  kann  (Art. 105  AsylG  i.V.m. Art.  37  VGG und 
Art. 48 Abs. 1 VwVG), womit er zur Einreichung der dagegen gerichte-
ten Beschwerde legitimiert ist,

dass die Beschwerde von ihm innert der gesetzlichen Frist von 30 Ta-
gen in gültiger Form eingereicht wurde, weshalb auf sie einzutreten ist 
(Art. 108  Abs.  1  AsylG  und  Art.  105  AsylG  i.V.m. Art.  37  VGG und 
Art. 52 Abs. 1 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art.  106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  die  Wiedererwägung  im  Verwaltungsverfahren  einen  gesetzlich 
nicht geregelten Rechtsbehelf darstellt, auf dessen Behandlung durch 
die verfügende Behörde grundsätzlich kein Anspruch besteht,

dass gemäss herrschender Lehre und ständiger Praxis des Bundesge-
richts jedoch aus Art. 29 der Bundesverfassung der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) unter bestimmten 
Voraussetzungen ein verfassungsmässiger Anspruch auf Wiedererwä-
gung abgeleitet wird (vgl. BGE 127 I 133 E. 6 mit weiteren Hinweisen),

dass  gemäss  diesem  Anspruch  die  zuständige  Behörde  zunächst 
dann eine selbst getroffene Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen 
hat,  wenn  sich  der  rechtserhebliche  Sachverhalt  seit  Eintritt  der 
Rechtskraft – am Tag nach Ablauf der nicht genutzten Rechtsmittelfrist 
oder  durch  bestätigendes  Urteil  der  mit  Beschwerde  angerufenen 
Rechtsmittelinstanz – in wesentlicher Weise verändert hat und mithin 
eine Anpassung der (fehlerfreien) Verfügung erforderlich ist, ohne dass 
deren Gegenstand neu beurteilt wird,

dass sodann auch Revisionsgründe einen Anspruch auf Wiedererwä-
gung begründen können, sofern sie sich auf eine rechtskräftige Verfü-
gung beziehen, die entweder unangefochten geblieben oder deswegen 
niemals einer materiellen Prüfung unterzogen worden ist, weil das an-
gehobene Beschwerdeverfahren mit einem formellen Prozessurteil ge-
endet hat, wobei ein derartiges, als qualifiziertes Wiedererwägungsge-
such zu bezeichnendes Rechtsmittel  grundsätzlich nach den Regeln 
des Revisionsverfahrens zu behandeln ist,

dass  auf  ein  Wiedererwägungsgesuch  gar  nicht  erst  einzutreten  ist,  
wenn zu dessen Begründung lediglich unsubstanziierte Behauptungen 
aufgestellt  werden  und  aus  der  Rechtsschrift  die  tatsächlichen  An-
haltspunkte,  die  auf  das  Vorliegen  eines  Wiedererwägungsgrundes 
hindeuten sollen, nicht ersichtlich sind (zum Ganzen vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK]  2005  Nr. 25  E.  4.2.  S.  227  f.,  EMARK  2003  Nr. 17  E. 2a 
S. 103 f. mit weiteren Hinweisen, EMARK 2001 Nr. 20 E. 3c.dd S. 156),

dass das Bundesverwaltungsgericht unter Befolgung des Grundsatzes 
der  Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art.  62  Abs. 4 VwVG)  auf 

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den festgestellten  Sachverhalt  jene Rechtsnormen anwendet,  die es 
als  zutreffend  erachtet,  und  ihnen  jene  Auslegung  gibt,  von  der  es 
überzeugt  ist  (vgl.  Entscheide  des  Schweizerischen  Bundesverwal-
tungsgerichts [BVGE] 2007/41 E. 2 S. 529 f.),

dass vorliegend zunächst im Einklang mit der Vorinstanz die Eingabe 
vom 17. Dezember 2009, in welcher für die Zeit nach dem ordentlichen 
Beschwerdeentscheid vom 10. Februar 2009 keine für die Begründung 
der Flüchtlingseigenschaft im klassischen Sinn von Art. 3 AsylG geeig-
neten Ereignisse geltend gemacht werden (vgl. BVGE 2009/53 E. 4.2 
S. 769), einschliesslich der ihr beigefügten Beweismittel als Wiederer-
wägungsgesuch  und  nicht  als  neues  Asylgesuch  zu  qualifizieren  ist 
(zur wiedererwägungsrechtlichen [anstelle der unzulässigen revisions-
rechtlichen] Prüfung nach dem ordentlichen Beschwerdeentscheid ent-
standener und sich auf davor eingetretene Tatsachen beziehender Be-
weismittel vgl. Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG letzter Halbsatz),

dass der Beschwerdeführer im Übrigen in der als "4. Asylgesuch" be-
zeichneten  Eingabe  vom  17.  Dezember  2009  (vgl.  daselbst,  S.  3 
Ziff. I.4) und in der Beschwerde (vgl. daselbst, S. 2 Ziff. I.4) selber das 
Vorliegen "neuer Tatsachen und Beweismittel"  behauptet,  welche ein 
"qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch begründeten",

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung  auf das Wiedererwä-
gungsgesuch des Beschwerdeführers vom 17. Dezember 2009 einge-
treten ist und zu dessen Abweisung zusammenfassend ausgeführt hat, 
die  eingereichten  Schreiben  zweier  nichtstaatlicher  Organisationen 
(Dokument  vom  19.  Oktober  2009  mit  dem  Titel  "QJQ.'Shpresa 
Demokratike'", Dokument vom 2. Oktober 2009 mit dem Titel "PRBK-
dega me POdujevë" [Anm. des Gerichts]) und einer Lehrerin vermöch-
ten die  früheren  Erkenntnisse zur  tatsächlichen  ethnischen Herkunft 
des Beschwerdeführers nicht zu tangieren,

dass mittels eines auf wissenschaftlich fundierten Analysen beruhen-
den Lingua-Gutachtens festgestellt worden sei, dass der Beschwerde-
führer keiner albanischsprachigen ethnischen Minderheit aus dem Ko-
sovo angehöre,

dass  die  beigebrachten  Schreiben  nicht  wissenschaftlich  seien  und 
Gefälligkeitsschreiben ohne Beweiswert darstellten,

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dass  sich  das  Bundesverwaltungsgericht  dieser  Einschätzung  nach 
Prüfung  der  Akten  im  vorliegenden  und  den  ihm  vorangegangenen 
Verfahren anschliesst,

dass  weder  im  Wiedererwägungsgsgesuch  noch  in  der  Beschwerde 
oder dem ihr beigelegten, eigenhändig verfassten Schreiben des Be-
schwerdeführers die genauen Umstände transparent gemacht werden, 
welche  die  Erstellung  der  beiden  angeblichen  Bestätigungschreiben 
vom 19. Oktober 2009 und 2. Oktober 2009 begleitet haben,

dass dadurch verborgen bleibt, ob und gegebenenfalls welche Abklä-
rungen vorgenommen und der  dahin  enthaltenen Aussage zugrunde 
gelegt  wurden,  wonach es sich  beim Beschwerdeführer  um ein  Mit -
glied der Gemeinschaft der Ashkali handle,

dass  die  beiden  Schreiben  allein  schon  deswegen,  d.h. unabhängig 
von ihrer formellen Mangelhaftigkeit (vgl. dazu die ausführlichen Erwä-
gungen  in  der  Zwischenverfügung  des  BFM vom 11.  Januar  2010), 
nicht  geeignet  sind,  die  Angaben  des  Beschwerdeführers  zu  seiner 
ethnischen Zugehörigkeit in einem glaubhafteren Licht erscheinen zu 
lassen,

dass  in  diesem  Zusammenhang  die  einlässlichen  Erwägungen  des 
Bundesverwaltungsgericht  im  Urteil  D-4206/2006  vom  10.  Februar 
2009  und  die  dort  vorgenommene  Unterscheidung  zwischen  dem 
ethnischen Eigenverständnis einerseits (E. 4.3.2) und der ethnischen 
Zuordnung durch Dritte andererseits (E. 4.3.3) in Erinnerung zu rufen 
sind,

dass angesichts  der  nahezu gänzlich  fehlenden Kenntnisse des Be-
schwerdeführers  von den  Lebensgewohnheiten  und der  allgemeinen 
Situation  der  Ashkali  einerseits  und  seiner  mehrmaligen  freiwilligen 
Rückkehr just an den Ort der angeblichen Verfolgung sowie des Feh-
lens detaillierter Verfolgungsvorbringen in Anknüpfung an die angeb-
lich ethnisch motivierte Ermordung des Vaters andererseits hinlänglich 
auszuschliessen ist, die beiden Schreiben vom 19. Oktober 2009 und 
vom 2. Oktober 2009 hätten das Ergebnis der Lingua-Analyse ernst-
haft in Frage zu stellen vermocht,

dass aus denselben Gründen dem undatierten Schreiben der Deutsch-
lehrerin  eine relevante  Beweiseignung im Hinblick auf  die  Frage der 
ethnischen Zugehörigkeit abzusprechen ist,

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dass im Übrigen das Bundesverwaltungsgericht im Urteil D-4206/2006 
vom 10. Februar  2009 losgelöst  vom Streitpunkt  der  ethnischen Zu-
gehörigkeit  das  Fazit  gezogen hat,  der  Beschwerdeführer  sei  weder 
anlässlich der Anhörung vom 13. September 2005 noch den vorausge-
gangenen Summarbefragungen oder der Gewährung des rechtlichen 
Gehörs zu einer  detaillierten und nachvollziehbaren Schilderung der 
angeblichen Verfolgungsvorbringen imstande gewesen und habe aus-
gesprochen  stereotype Angaben ohne  jegliche Realkennzeichen  ge-
macht, so dass "auch in diesem Lichte besehen" das Bild einer angeb-
lichen Verfolgungssituation ohne reale Gefährdung entstehe (E. 4.3.3 
S. 14),

dass der Beschwerdeführer mit seinen Sachvorbringen und Beweismit-
teleingaben im Wiedererwägungsverfahren ebenso wenig mit Blick auf 
die Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs eine modifizierte tatbe-
ständliche Grundlage, die überdies eine andere Beurteilung nahe le-
gen könnte, herzuleiten vermag,

dass  er  chronische  Knieschmerzen  nach  nicht  optimal  verlaufenen 
operativen Eingriffen in der Schweiz beklagt,

dass  die  beiden  durchgeführten  Knieoperationen  dem eingereichten 
ärztlichen  Kurzbericht  vom 7.  Dezember  2009  zufolge  am 22.  März 
2007  und  –  nach  aufgetretenen  Instabilitätsbeschwerden  und  einer 
Hospitalisierung vom 3. bis 8. Januar 2008 – am 1. März 2008 stattfan-
den,

dass der Beschwerdeführer auch nach der zweiten Operation nicht be-
schwerdefrei wurde und Instabilitätsprobleme weiterbestanden,

dass der Beschwerdeführer demzufolge die Krankengeschichte betref-
fend seine Kniebeschwerden bereits in  das ordentliche Beschwerde-
verfahren hätte  einbringen können,  weshalb  er  in  wiedererwägungs-
rechtlicher Hinsicht daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  im  Urteil  D-4206/2006  vom 
10. Februar 2009 erwogen hatte, der Beschwerdeführer leide gemäss 
Aktenlage nicht unter behandlungsbedürftigen Krankheiten (E. 6.2.2),

dass im eingereichten Bericht des Psychiatrie-Teams H._______ vom 
10. Dezember 2009 ausgeführt wird, der Beschwerdeführer habe sich 
zwischen dem 20. März und 1. April 2009 nach einer Zunahme seeli-

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scher Beschwerden in ambulanter psychiatrischer Behandlung befun-
den,  und  eine  geplante  Weiterbehandlung  mit  schlafhygienischen 
Massnahmen, Psychopharmaka und Anpassung des Tages- und Wo-
chenprogramms sei deshalb ausgeblieben, weil man den Beschwerde-
führer aus den Augen verloren habe,

dass  insoweit  ein  Gesuch  um Wiedererwägung im klassischen  Sinn 
der  Anpassung  (frz. "adaptation")  einer  ursprünglich  fehlerfreien 
rechtskräftigen  Verfügung  an  eine  massgeblich  veränderte  Sachlage 
vorliegt (vgl. EMARK 2003 Nr. 17 E. 2a S. 104),

dass  die  vorzunehmende  komparative  Prüfung  entlang  der  Bestim-
mung von Art. 83 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 
über  Ausländerinnen  und  Ausländer  (AuG,  SR 142.20)  zu  verlaufen 
hat,  nach  welcher  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zumutbar  ist, 
wenn die beschwerdeführende Person bei einer Rückkehr in ihren Hei-
matstaat einer konkreten Gefährdung ausgesetzt wäre,

dass  diese  Bestimmung  unter  anderem  auf  Personen  Anwendung 
findet, die nach ihrer Rückkehr einer konkreten Gefahr ausgesetzt wä-
ren, weil sie die absolut notwendige medizinische Versorgung nicht er-
halten könnten oder – aus objektiver Sicht – wegen der vorherrschen-
den Verhältnisse mit  grosser  Wahrscheinlichkeit  unwiederbringlich  in 
völlige Armut gestossen würden, dem Hunger und somit einer ernst-
haften  Verschlechterung  ihres  Gesundheitszustands,  der  Invalidität 
oder  sogar  dem Tod ausgeliefert  wären  (vgl.  BVGE 2009/51 E. 5.5, 
BVGE 2009/41 E. 7.1,  BVGE 2009/28 E. 9.3.1,  jeweils  mit  weiteren 
Hinweisen),

dass  bei  der  hier  aktuellen  Gefährdungsvariante  der  medizinischen 
Notlage nach Art. 83  Abs. 4  AuG nur  dann  auf  Unzumutbarkeit  des 
Wegweisungsvollzugs  geschlossen  werden  kann,  wenn  das  Fehlen 
einer notwendigen medizinischen Behandlung im Heimatland nach der 
Rückkehr zu einer raschen und lebensgefährdenden Beeinträchtigung 
des Gesundheitszustandes der betroffenen Person führen würde, wo-
bei als wesentlich die allgemeine und dringende medizinische Behand-
lung erachtet wird, welche zur Gewährleistung einer menschenwürdi-
gen  Existenz  absolut  notwendig  ist,  und  Unzumutbarkeit  jedenfalls 
dann noch nicht  vorliegt,  wenn im Heimat-  oder  Herkunftsstaat  eine 
nicht dem schweizerischen Standard entsprechende medizinische Be-
handlung möglich ist (vgl. BVGE 2009/2 E. 9.3.2),

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dass in Kosovo in psychiatrischen Einrichtungen neben den notwendi-
gen Medikamenten auch eine stationäre  und ambulante Behandlung 
sowie in  gewissem Umfang auch eine psychotherapeutische Betreu-
ung zur Verfügung stehen,

dass es dem Beschwerdeführer zuzumuten ist, allfälligen psychischen 
Problemen nach der Rückkehr nach Kosovo mit der Inanspruchnahme 
der örtlichen Behandlungsmöglichkeiten zu begegnen,

dass er  im Bedarfsfall  um medizinische Rückkehrhilfe  im Sinne  von 
Art.  75  der  Asylverordnung  2  vom  11. August  1999  über  Finanzie-
rungsfragen (AsylV 2, SR 142.312) ersuchen, so etwa die Mitgabe ei-
nes Medikamentenvorrats beantragen kann, um allfällige Engpässe in 
der medikamentösen Versorgung in Kosovo aufzufangen,

dass der Beschwerdeführer mit  seinen Sachvorbringen im Wiederer-
wägungsgesuch und in der Beschwerde sowie mit  den eingereichten 
Beweismitteln verglichen mit der tatsächlichen Situation bei Eintritt der 
Rechtskraft  der  ursprünglichen  Verfügung  vom 16.  September  2005 
keine entscheidrelevant veränderte Sachlage darzutun vermag,

dass die von ihm eingereichten Beweismittel, welche nach dem 10. Fe-
bruar 2009 entstanden sind, sich auch nicht zur Erhärtung von Sach-
verhalten eignen, die ihm bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu ei-
nem günstigeren Ergebnis verholfen hätten, wenn sich das Bundesver-
waltungsgericht im ordentlichen Beschwerdeverfahren darauf hätte ab-
stützen können,

dass es sich nach dem Erwogenen erübrigt, auf die Einwendungen in 
der Beschwerde und auf die eingereichten Beweismittel weiter einzu-
gehen, weil diese kein anderes Prüfungsergebnis herbeizuführen ver-
mögen,

dass das BFM nach dem Gesagten das Wiedererwägungsgesuch vom 
17. Dezember 2009 zu Recht abgewiesen hat,

dass  gemäss  Art.  17b  Abs.  1  AsylG  das  BFM eine  Gebühr  erhebt, 
wenn  eine  Person  nach  rechtskräftigem  Abschluss  ihres  Asyl-  und 
Wegweisungsverfahrens ein Wiedererwägungsgesuch stellt und dieses 
abgelehnt wird,

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dass vorliegend diese gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt waren und 
demnach die vorinstanzliche Gebührenerhebung nicht zu beanstanden 
ist,

dass die  Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Verbeiständung 
im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG durch das BFM ebenfalls zu schüt-
zen ist,

dass  für  die  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtsverbeiständung 
das Kriterium ausschlaggebend ist,  ob die  Partei  zur  Wahrung ihrer 
Rechte notwendigerweise der professionellen juristischen Hilfe eines 
Anwalts bedarf (vgl. dazu BGE 122 I 8 E. 2c S. 51 ff., BGE 120 Ia 43  
E. 2 S. 44 ff.),

dass es gemessen daran vorliegend an der sachlichen Notwendigkeit 
einer  Rechtsverbeiständung  im  erstinstanzlichen  Wiedererwägungs-
verfahren gefehlt  hat,  weil  es sich – wie auch an den vorstehenden 
Erwägungen  zu  erkennen  ist  –  nicht  um  einen  aussergewöhnlichen 
Fall handelt, in welchem in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht er-
höhte Schwierigkeiten bestanden hätten,

dass es dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten nicht gelungen ist 
darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, 
den  rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  fest-
stellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwer-
de abzuweisen ist,

dass  mit  Ergehen  des  vorliegenden  verfahrensabschliessenden  Ent-
scheides in der Hauptsache das Begehren, es sei dem Beschwerde-
führer der Status eines Asylbewerbers zu erteilen und ihm die damit  
verbundene volle Kompetenz zu übertragen, gegenstandslos wird,

dass das BFM abgesehen davon aus den vorne dargelegten Gründen 
die Eingabe vom 17. Dezember 2009 zu Recht nicht als neues Asylge-
such, sondern als Wiedererwägungsgesuch entgegengenommen und 
einer Prüfung zugeführt hat, weshalb dem Beschwerdeführer der Sta-
tus  eines  Asylbewerbers  mangels  Hängigkeit  eines  Asylverfahrens 
ohnehin  nicht  hätte  zugesprochen  werden  können  (vgl.  dazu  BVGE 
2007/18 E. 4.6),

dass die mit der Beschwerde eingebrachten Gesuche um Gewährung 
der  unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeiständung gemäss 

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Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG – unabhängig von der Frage der prozes-
sualen Bedürftigkeit – zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab-
zuweisen sind,

dass entsprechend dem Ausgang des Verfahrens die auf Fr. 1200.- zu 
bestimmenden Kosten (Art.  1,  2  und  3  Bst.  a  des  Reglements  vom 
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  im  gesamten  Umfang 
dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63  Abs.  1  und  5 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  und 
Verbeiständung wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 1200.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Versand des vorlie-
genden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beila-
ge: Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 
Kurier; in Kopie)

- (kantonale Migrationsbehörde) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Walter Lang Martin Maeder

Versand: 

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