# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 75ca195e-9d99-5114-a2f7-55c157a129f0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-05-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.05.2007 D-2558/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2558-2007_2007-05-11.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-2558/2007
gar/geg
{T 0/2}

Urteil vom 11. Mai 2007

Mitwirkung: Richter Galliker, Richterin De Coulon Scuntaro, Richter Bovier
Gerichtsschreiber Geisser

A._______,
und B._______,
und deren Tochter C._______, Sri Lanka,
alle vertreten durch Martin Ilg,

Beschwerdeführer

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz

betreffend

Verfügung vom 1. März 2007 i. S. Asyl und Wegweisung

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Beschwerdeführer am 28. Juli 2006 im D._______ vorsprachen, - ohne ein zur 
Identifikation  genügendes  Papier  vorzuweisen  -  die  rubrizierten  Angaben  zu  ihren 
Personen machten und um Asyl nachsuchten,

dass das BFM am 24. beziehungsweise 29. August 2006 im E._______ ihre Personalien 
erhob und sie summarisch zum Reiseweg und zu den Gründen für das Verlassen des 
Heimatlandes befragte,

dass  die  Beschwerdeführer  für  die  weitere  Dauer  des  Verfahrens  dem  Kanton 
F._______  zugewiesen  wurden  und  von  der  zuständigen  kantonalen  Behörde  am 
9. beziehungsweise 13. November 2006 zu ihren Asylgründen angehört wurden,

dass  die  Beschwerdeführer  anlässlich  der  beiden  Befragungen  zur  Begründung  der 
Asylgesuche  im  Wesentlichen  geltend  machten,  sie  stammten  aus  Sri  Lanka,  seien 
singhalesischer Ethnie und hätten bis zu ihrer Ausreise in Colombo gelebt,

dass er (der Beschwerdeführer)  bis im Jahre 2006 unter anderem als G._______ tätig 
gewesen  sei,  in  dieser  Funktion  seit  dem  Jahr  2004  allerdings  etliche  Probleme 
bekommen habe,

dass  er  zunächst  im  August  2004  an  einem  Ringwettkampf  vom  ehemaligen  srilan-
kischen  Nationaltrainer  namens  H._______  geschlagen  und  bedroht  worden  sei, 
woraufhin er bei der Polizei Anzeige erstattet habe,

dass sie in der nachfolgenden Zeit verschiedentlich bedroht worden seien, sei es dass 
sie zuhause behelligt oder telefonisch belästigt worden seien,

dass diese Probleme aus der Verstaatlichung des Ringsportverbandes im Jahre 2004 
resultieren würden (Einsetzung eines so genannten "Interim Wrestling Committee"), weil 
der Verband fortan nicht mehr unabhängig gewesen sei,

dass  das  im  Jahre  2004  von  der  Regierung  neu  eingesetzte  "Interim  Wrestling 
Committee"  für konkrete Missstände verantwortlich sei,  indem es etwa der damaligen 
Präsidentin  Chandrika  nicht  gewogene  Leute  entlassen  habe,  den  Beitrag  für  seine 
I._______ des Jahres 2005 nicht bezahlt  und gleichzeitig -  statt  ihm - unqualifiziertes 
Personal an Wettbewerbe geschickt habe,

dass  der  Sportminister  auf  die  entsprechenden  Beanstandungen  des  Beschwerde-
führers  zunächst  nicht  reagiert  und  erst  auf  Intervention  des  damaligen  Minister-
präsidenten Rajapaksa hin eine Untersuchung eingeleitet habe,

dass, nachdem das  "Interim Wrestling Committee" vom Sportminister verwarnt worden 
sei, dessen Präsident ihm gegenüber telefonisch Morddrohungen ausgesprochen habe,

dass er im Juni 2006 vier tamilische Ringkämpfer zu sich nach Hause eingeladen habe, 
um ihnen die neuen Regeln im Ringsport zu erklären und diese die Nacht im Hause der 
Beschwerdeführer verbracht hätten,

dass  die  besagten  Tamilen  mit  einem  tags  zuvor  verübten  Bombenanschlag  in 
Verbindung gebracht worden seien und anlässlich ihrer Festnahme offenbar angegeben 
hätten, bei ihm zuhause gewesen zu sein,

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dass er wegen der Beherbergung der mutmasslichen Attentäter verdächtigt worden sei, 
die  LTTE  [Liberation  Tigers  of  Tamil  Eelam]  zu  unterstützen,  entsprechend  mehrere 
Personen bei ihm zuhause aufgetaucht seien, sein Haus durchsucht sowie Ehefrau und 
Kind verschleppt hätten, um mit diesen gleichentags zurückkommen, wobei die Eheleute 
daraufhin in getrennten Räumen gehalten und er verhört worden sei,

dass  er  dabei  unter  Schlägen  und  Todesdrohungen  während  Stunden  zu  seinem 
Verhältnis  zur  LTTE  befragt  und  ihm  schliesslich  eine  siebentätige  Frist  angesetzt 
worden sei, um die Leute bekanntzugeben, welchen er geholfen habe,

dass er in dieser Zwangslage zusammen mit seiner Familie Sri Lanka am 25. Juli 2006 
mit eigenem Pass verlassen habe, um auf dem Luftweg nach Mailand zu gelangen, von 
wo aus sie mit Hilfe eines Schleppers am 28. Juli 2006 illegal in die Schweiz eingereist 
seien,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  1.  März  2007 -  eröffnet  am  8.  März  2007  -  die 
Asylgesuche ablehnte sowie die Wegweisung der Beschwerdeführer  aus der  Schweiz 
und den Vollzug anordnete,

dass das BFM als Begründung für die Nichtzuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und 
Verweigerung des Asyls anführte, die Vorbringen der Beschwerdeführer hielten den An-
forderungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 
1998 (AsylG, SR 142.31) nicht stand,

dass  zu  den  Übergriffen  auf  den  Beschwerdeführer  im  Zusammenhang  mit  seiner 
J._______  vorweg  festzuhalten  sei,  der  srilankische  Staat  sei  grundsätzlich  willens, 
Personen, die bedroht beziehungsweise verfolgt würden, den erforderlichen Schutz zu 
gewähren,  die  Polizei  denn  auch  die  Anzeigen  des  Beschwerdeführers 
entgegengenommen und der srilankische [Minister]präsident interveniert habe,

dass es gestützt auf die Akten sodann seit August 2004 – abgesehen von Drohungen – 
zu keinen weiteren Übergriffen mehr gekommen sei,

dass ausserdem aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer seit der Zeit, als diese 
Drohungen eingesetzt hätten, wiederholt im Ausland geweilt habe und jeweils nach Sri 
Lanka zurückgekehrt sei, geschlossen werden könne, diese Ereignisse hätten dem Be-
schwerdeführer den weiteren Aufenthalt in Sri Lanka nicht verunmöglicht oder in unzu-
mutbarer Weise erschwert,

dass,  was  die  –  nicht  belegten  –  Befragungen  und  die  Hausdurchsuchung  nach  der 
Bombenexplosion anbelange, nicht von einer gezielten Verfolgung die Rede sein könne 
und  keine  Anhaltspunkte  dafür  vorlägen,  dass  die  Ermittlungen  aus  einem  anderen 
Grund als der im polizeilichen Auftrag liegenden Aufdeckung des Attentats erfolgt seien,

dass der Beschwerdeführer weder festgenommen noch angeklagt oder verurteilt worden 
sei,

dass dem Beschwerdeführer  mit  Blick  auf  die siebentätige Frist  zur  Bekanntgabe der 
Namen der  Personen,  welche  er  unterstützt  habe,  eine legale  Ausreise  mit  eigenem 
Pass einige Wochen nach Ablauf dieser Frist wohl kaum möglich gewesen wäre, wenn 
seitens  der  heimatlichen  Behörden  eine  ernsthafte  Verfolgungsabsicht  vorhanden 
gewesen wäre,

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar, technisch möglich und praktisch 

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durchführbar sei,

dass die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. April 2007 (Poststempel) gegen diesen 
Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben, 

dass  sie  darin  beantragten,  die  vorinstanzliche  Verfügung  sei  aufzuheben  und  den 
Beschwerdeführern  sei  Asyl  zu  gewähren;  eventualiter  seien  die  Beschwerdeführer 
wegen  Unzumutbarkeit  nicht  wegzuweisen,  stattdessen  sei ihnen  die  vorläufige  Auf-
nahme zu gewähren,

dass  sie  in  prozessualer  Hinsicht  sinngemäss  um  Gewährung  der  aufschiebenden 
Wirkung der Beschwerde ersuchten und ein Gesuch um Erlass des Kostenvorschusses 
stellten,

dass  sie  in  ihrer  Beschwerdeschrift  den  Erwägungen  des  BFM  im  Asylpunkt  im 
Wesentlichen entgegenhielten, obwohl sich der Beschwerdeführer wegen der Tätlichkeit 
und  den  anschliessenden  Drohungen  durch  den  ehemaligen  Nationaltrainer  und  der 
allgemeinen Missstände im Sport nicht nur an den nationalen und den internationalen 
Ringerverband, sondern auch an den srilankischen Sportminister gewandt habe, sich in 
der Folge nichts geändert habe,

dass die durch den ehemaligen Nationaltrainer begangene "körperliche Attacke" auf den 
Beschwerdeführer  entgegen  den  Vorbringen  des  Beschwerdegegners  auch  aus 
objektivierter  Sicht  als eine konkrete Bedrohung zu qualifizieren sei,  und das Gleiche 
bezüglich der Verhöre der Beschwerdeführer gelte,

dass es in Sri Lanka nichts bringe, auf Missstände hinzuweisen, wie der vorliegende Fall 
beweise, weil die dort herrschende Korruption eines der grössten Probleme sei,

dass es vorliegend nicht nur um eine Verweigerung staatlichen Schutzes gehe, sondern 
vielmehr um die konkrete Verfolgung wegen der unterstellten Unterstützung zu einer po-
litischen  Organisation,  womit  ein  typischer  Fall  von  politisch  motivierter  Verfolgung 
vorliege,

dass  die  Beschwerdeführer  auf  Beschwerdeebene  an  Beweismitteln  zunächst  zwei 
Schreiben  der  "Wrestling  Federation  of  Sri  Lanka"  vom  28.  Februar  2002  und  15. 
November  2004 in  singhalesische  Sprache  und ohne  Übersetzung  (in  Kopie)  zu  den 
Akten reichten, im Weiteren zwei Zeitungsartikel zur allgemeinen Sicherheitslage in Sri 
Lanka  (in  Kopie)  und  schliesslich  ein  Schreiben  der  Beschwerdeführer  an  das 
Bundesamt für Migration vom 21. März 2007, verfasst in englischer Sprache (in Kopie),

und zieht in Erwägung, 

dass das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen 
(Art. 5  des Bundesgesetzes  vom 20.  Dezember  1968 über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG,  SR  172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art.  105  AsylG  i.V.m.  Art. 31  -  34  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass die Beschwerdeführer legitimiert sind, weshalb auf die frist- und formgerecht einge-

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reichte Beschwerde - unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen - einzutreten ist 
(Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 50 ff. VwVG),

dass Asylbewerber den Abschluss des Verfahrens in der Regel in der Schweiz abwarten 
dürfen (Art. 42 Abs. 1 AsylG) und die Vorinstanz einer allfälligen Beschwerde die auf-
schiebende Wirkung nicht entzogen hat (vgl. Art. 55 Abs. 2 VwVG),

dass demzufolge auf das sinngemässe Begehren,  der Beschwerde sei  aufschiebende 
Wirkung zu gewähren, mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten ist,

dass  mit  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Verletzung  von  Bundes-
recht,  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachver-
halts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einem vereinfachten Verfahren 
entschieden wird und die vorliegende Beschwerde, wie nachfolgend aufgezeigt,  offen-
sichtlich unbegründet  ist,  weshalb  auf  einen Schriftenwechsel  verzichtet  werden kann 
und der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 
AsylG),

dass die Schweiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei 
als Flüchtling eine ausländische Person anerkannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat 
oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehö-
rigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  wegen  ihrer  politischen  Anschau-
ungen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat,  solchen 
Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),

dass  die  geltend  gemachte  Tätlichkeit  gegenüber  dem  Beschwerdeführer  im August 
2004  eigenen  Angaben  zufolge  von  einer  -  auf  ihn  eifersüchtigen  -  Person  verübt 
worden ist (vgl. A 17, S. 17), weshalb diesbezüglich keine weiteren Verfolgungsakteure 
involviert sein dürften,

dass in Übereinstimmung mit den Erwägungen des BFM gestützt auf die Akten sodann 
vom Schutzwillen und der Schutzfähigkeit der srilankischen Behörden auszugehen ist,

dass  die  im  Weiteren  geltend  gemachten  Probleme  mit  dem  "Interim  Wrestling 
Committee" ihrerseits Benachteiligungen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit 
seiner  J._______  darstellen  (vgl.  A  1,  S.  5;  A  17,  S.  19),  und  als  solche  nicht  die 
Intensität aufweisen, welche für die Annahme einer asylrelevanten Verfolgung im Sinne 
von Art. 3 AsylG notwendig wäre,

dass abgesehen davon die vom Beschwerdeführer vorinstanzlich zu den Akten gelegten 
Beweismittel belegen, dass die Beanstandungen des Beschwerdeführers von verschie-
denen staatlichen Instanzen zur  Kenntnis  genommen sowie  entsprechende Verfahren 
durchgeführt wurden (vgl. A 19), und insofern der in der Beschwerdeeingabe formulierte 
Korruptionsvorwurf an die Adresse staatlicher Behörden keinen realen Hintergrund hat,

dass  es  den  weiteren,  von  den  Beschwerdeführern  in  Verbindung  mit  dem  "Interim 
Wrestling Committee" gebrachten Problemen - namentlich Behelligungen zuhause und 
Drohanrufe -, sodann an Substanz fehlt, zumal die geltend gemachte Bedrohungslage 
sowie die einzelnen Verfolgungsakteure gestützt auf die Akten pauschalisiert und wenig 
fassbar erscheinen (vgl. u.a. A 1, S. 6 und A 2, S. 5),

dass auch die Beschwerdeeingabe diesbezüglich keine neuen Argumente enthält, wes-

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halb  auf  die  diesbezüglich  zutreffenden  Erwägungen  der  Vorinstanz  zu verweisen  ist 
(vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 6 AsylG und Art. 4 VwVG),

dass  auch  aus  den  weiteren  Vorbringen,  wonach  der  Beschwerdeführer  von  den 
srilankischen  Behörden  der  Unterstützung  der  LTTE  verdächtigt  und  entsprechend 
verfolgt werde, keine Asylrelevanz im Sinne von Art. 3 AsylG abzuleiten ist,

dass angesichts der durch die Regierung seit dem Jahre 2006 verschärften Sicherheits-
massnahmen zwar nicht auszuschliessen ist, dass die Beschwerdeführer im Juni 2006 
in der Folge eines Bombenanschlages in die Fahndung nach mutmasslichen Drahtzie-
hern involviert worden sind,

dass mit  Blick  auf die Person des Beschwerdeführers entgegen den Ausführungen in 
der Rechtsmitteleingabe nicht davon auszugehen ist,  dieser werde von den Behörden 
ernsthaft  der  Unterstützung  der  LTTE verdächtigt  und  mithin  auf  asylelevante  Weise 
verfolgt, zumal er ethnischer Singhalese ist und sich eigenen Angaben zufolge über das 
Sportliche hinaus für die Tamilen politisch nicht engagiert hat  (vgl. A 17, S. 24, 27 und 
28),

dass  schliesslich  im  Sinne  der  vorinstanzlichen  Erwägungen  der  Umstand,  dass  der 
Beschwerdeführer  seine  Heimat  durch  Passieren  der  srilankischen  Grenzkontrollen 
unbehelligt  hat  verlassen  können,  gegen  das  Vorliegen  einer  ernsthaften  Verfolgung 
durch die heimatlichen Behörden spricht (vgl. A 17, S. 26),

dass es sich aufgrund der aufgezeigten Sachlage und in antizipierter Beweiswürdigung 
(vgl.  Entscheide  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [ARK] 
[EMARK] 2003  Nr.  13  S.  84)  erübrigt,  die  im  Beschwerdeverfahren  eingereichten 
Beweismittel  übersetzen  zu  lassen  beziehungsweise  darauf  näher  einzugehen  und 
ebenso  auf  die  von  den  Beschwerdeführern  beantragte  Einholung  einer  Botschafts-
abklärung  verzichtet  werden  kann,  da  diese  nicht  geeignet  sind,  einen  anderen  Ent-
scheid in den Fragen der Flüchtlingseigenschaft und Asylgewährung herbeizuführen,

dass nach dem Gesagten die Furcht der Beschwerdeführer vor zukünftiger Verfolgung in 
Sri  Lanka  als  offensichtlich  unbegründet  zu qualifizieren  ist,  weshalb  das Bundesamt 
ihre Asylgesuche zu Recht abgelehnt hat,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in 
der  Regel  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  zur  Folge  hat  (Art.  44  Abs.  1  AsylG), 
vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und die Beschwerdeführer 
zudem keinen Anspruch auf Erteilung einer solchen haben (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen 
steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt, ist der Vollzug nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, 
das Anwesenheitsverhältnis  nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige 
Aufnahme von Ausländern regelt (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 14a Abs. 1 des Bundesge-
setzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer vom 26. März 1931 [ANAG, SR 
142.20]),

dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- und landes-
rechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht und 
keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Behandlung  ersichtlich  sind,  die 
den  Beschwerdeführern  in  ihrem Heimat-  oder  Herkunftsstaat  droht  (Art.  14a  Abs.  3 

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ANAG),

dass  aus  humanitären  Gründen,  nicht  in  Erfüllung  völkerrechtlicher  Pflichten  der 
Schweiz,  auf  den Vollzug der  Wegweisung als  unzumutbar  verzichtet  wird,  wenn die 
Rückkehr in den Heimatstaat für die Betroffenen eine konkrete Gefährdung darstellt (vgl. 
Art. 14a Abs. 4 ANAG)

dass gemäss Praxis der vormals zuständigen ARK (vgl. EMARK 2006 Nr. 6) eine Rück-
kehr  der  Beschwerdeführer  in  die  südlicheren  Provinzen  Sri  Lankas -  mithin  in  den 
Grossraum Colombo - generell als zumutbar zu erachten ist (vgl. EMARK 1998 Nr. 23 S. 
196 ff.; 1999 Nr. 24 S. 157; 2001 Nr. 16 S. 123),

dass das Bundesverwaltungsgericht in Kenntnis der neuesten Entwicklungen bezüglich 
der  Sicherheitslage  keine  Veranlassung  sieht,  im  heutigen  Zeitpunkt  von  dieser 
Lageeinschätzung  abzuweichen,  weshalb  auch  die  als  Beweismittel  eingereichten, 
undatierten Zeitungsartikel  nichts zu ändern vermögen, zumal diese keinen konkreten 
Bezug zu den Beschwerdeführern haben,

dass sich aus den Akten zudem keine konkreten Anhaltspunkte ergeben, aufgrund derer 
allenfalls  geschlossen werden könnte,  die Beschwerdeführer,  die der singhalesischen 
Ethnie angehören, gerieten im Falle der Rückkehr in ihren Heimatstaat aus individuellen 
Gründen  wirtschaftlicher,  sozialer  oder  gesundheitlicher  Natur  in  eine  existenz-
bedrohende Situation,

dass hierbei namentlich die gute Ausbildung des Beschwerdeführers, seine beruflichen 
Perspektiven als Inhaber einer K._______ und die soziale Verwurzelung der – soweit 
aktenkundig – gesunden Beschwerdeführer in Colombo zu berücksichtigen ist (vgl. u.a. 
A 17, S. 13; A 1, S. 2; A 2, S. 2 f.; vgl. auch Ziff. 2.2.8. der Beschwerdeeingabe),

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführer in ihren Heimatstaat schliess-
lich möglich ist,  da keine praktischen Hindernisse erkennbar sind,  die einer Rückkehr 
entgegenstehen könnten, und sie verpflichtet sind, sich bei der heimatlichen Vertretung 
allenfalls benötigte Reisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass nach dem Gesagten somit keine Wegweisungshindernisse vorliegen und der vom 
Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es den Beschwerdeführern demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die an-
gefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den  rechtserheblichen  Sachverhalt 
unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb 
die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass  mit  Fällung  des  vorliegenden  Urteils  das  Gesuch  um  Erlass  des  Kosten-
vorschusses gegenstandslos wird,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst a 
VGG i.V.m. Art. 1 bis 3 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  vom  11.  Dezember  2006  [VGKE])  den  Beschwerdeführern 
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die  Verfahrenskosten,  bestimmt  auf  Fr.  600.--,  werden  den  Beschwerdeführern 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  zu  Gunsten  der  Gerichtskasse  zu 
überweisen.

3. Dieses Urteil geht an:

- die Beschwerdeführer durch Vermittlung ihres Rechtsvertreters,  (2 Expl.,  ein-
geschrieben,  Beilage:  Einzahlungsschein;  über  die  Herausgabe  der  bei  der 
Vorinstanz eingereichten Beweismittel entscheidet das BFM auf Anfrage)

- die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, zu den Akten

- das L._______ des Kantons F._______ (Kopie)

Der Richter: Der Gerichtsschreiber:

Robert Galliker Gregor Geisser

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