# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8bc1efd1-3c26-5a8f-ae14-a477f134bcfd
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-15
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 15.09.2025 100 2024 146
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-146_2025-09-15.pdf

## Full Text

100.2024.146U
HER/CSA/AMA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil der Einzelrichterin vom 15. September 2025

Verwaltungsrichterin Herzog
Gerichtsschreiberin Cotting

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Kanton Bern
handelnd durch die Bildungs- und Kulturdirektion, Sulgeneckstrasse 70, 
3005 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Ausbildungsbeiträge; teilweise Rückerstattung des Stipendiums 
2022/2023 (Entscheid der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern 
vom 23. April 2024; 2023.BKD.8897)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15.09.2025, Nr. 100.2024.146U, 
Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

A.________ (geb. 19..) studierte ab dem Herbstsemester 2022 an der Uni-
versität Bern Rechtswissenschaften im Bachelorstudiengang und stellte am 
24. November 2022/13. Januar 2023 beim Amt für Zentrale Dienste (AZD), 
Abteilung Ausbildungsbeiträge (AAB), ein Gesuch um Ausbildungsbeiträge 
für das Ausbildungsjahr 2022/23.

Mit Verfügung vom 8. Februar 2023 gewährte die AAB A.________ für das 
Jahr 2022/2023 einen Ausbildungsbeitrag in Form von Stipendien in der 
Höhe von Fr. 10'579.-- sowie eines Darlehens in Höhe von Fr. 5'300.-- für 12 
Monate. A.________ wurde darauf hingewiesen, dass das effektiv erzielte 
Einkommen am Ende des Ausbildungsjahrs überprüft und die Verfügung bei 
Bedarf angepasst werde. Gleichzeitig wurde er angehalten, die Einkom-
mensbelege nach Ende des Ausbildungsjahrs unaufgefordert mit dem ent-
sprechenden Formular einzureichen.

Am 10. und 30. Oktober 2023 reichte A.________ das ausgefüllte Formular 
Einkommensbestätigung ein, zusammen mit weiteren Angaben und Unterla-
gen zu seinen Einnahmen während des Ausbildungsjahrs 2022/23.

Gestützt auf das effektive Nettoeinkommen von A.________ verfügte die 
AAB am 20. November 2023, dass sich der Stipendienanspruch für das Aus-
bildungsjahr 2022/23 auf Fr. 1'692.-- belaufe und A.________ daher ver-
pflichtet werde, den Differenzbetrag (zwischen dem effektiven Anspruch und 
dem ausbezahlten Stipendium) in der Höhe von Fr. 8'887.-- zurückzuerstat-
ten.

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 18. Dezember 2023 Be-
schwerde bei der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD).

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Mit Verfügung vom 19. März 2024 informierte der instruierende Rechtsdienst 
der BKD A.________ über eine mögliche Schlechterstellung im 
Beschwerdeverfahren und gewährte ihm das rechtliche Gehör sowie die 
Möglichkeit des Beschwerderückzugs. Nach vorläufiger Einschätzung habe 
die AAB im persönlichen Budget wohl einen zu hohen Betrag für bezahlte 
Steuern berücksichtigt, weshalb A.________ möglicherweise einen höheren 
Betrag zurückzahlen müsse, als von der AAB verfügt.

A.________ nahm dazu mit Eingabe vom 25. März 2024 Stellung und hielt 
an der Beschwerde fest.

Mit Entscheid vom 23. April 2024 wies die BKD die Beschwerde von 
A.________ ab, soweit sie darauf eintrat, und verfügte die Rückzahlung der 
Ausbildungsbeiträge (Stipendien) neu in der Höhe von Fr. 8'996.--. Nicht 
eingetreten ist sie auf die Beschwerde, soweit A.________ um Verzicht auf 
die Rückerstattung ersuchte.

C.

Hiergegen hat A.________ am 23. Mai 2024 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Ent-
scheids sowie der Verfügung der AAB. Es sei von der Rückforderung der 
Stipendien abzusehen. Er hat zudem ein Gesuch um unentgeltliche Rechts-
pflege eingereicht (Eingaben vom 10. und 23.6.2024).

Die BKD beantragt mit Beschwerdeantwort vom 10. Juli 2024 die Abweisung 
der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.

A.________ hat am 7. August 2024 eine Replik eingereicht. Die BKD hat auf 
das Einreichen einer Duplik verzichtet.

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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG).

1.2 Anfechtungsobjekt vor Verwaltungsgericht bildet einzig der Be-
schwerdeentscheid der BKD vom 23. April 2024. Er hat die Verfügung der 
AAB vom 20. November 2023 ersetzt (sog. Devolutiveffekt der Beschwerde; 
vgl. statt vieler BVR 2022 S. 515 E. 1.7). Soweit der Beschwerdeführer auch 
die Aufhebung dieser Verfügung beantragt, ist auf die Beschwerde nicht ein-
zutreten.

1.3 Im Streit liegt die Rückerstattung von Stipendien im Gesamtbetrag 
von Fr. 8ʹ996.-- (vorne Bst. B). Der Streitwert liegt mithin unter Fr. 20ʹ000.--, 
weshalb der Entscheid in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 
Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Im Streit liegt die Frage, ob die BKD zu Recht die Rückzahlung der Ausbil-
dungsbeiträge (Stipendien) verfügt hat.

2.1 Die Gewährung und die Rückerstattung von Ausbildungsbeiträgen 
sind im Gesetz vom 18. November 2004 über die Ausbildungsbeiträge (ABG; 

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BSG 438.31) sowie in der konkretisierenden Verordnung vom 5. April 2006 
über die Ausbildungsbeiträge (ABV; BSG 438.312) geregelt. Gemäss Art. 19 
Abs. 1 ABG werden Berechtigung und Höhe des bewilligten Beitrags über-
prüft und die Beitragsverfügung angepasst, wenn sich die Verhältnisse än-
dern. Zu viel bezogene Beiträge sind zurückzuerstatten. In der Verordnung 
wird die Rückerstattung von Stipendien konkretisiert. Gemäss Art. 43 Abs. 1 
ABV verfügt die AAB die Rückerstattung von Stipendien. Abs. 2 von Art. 43 
ABV regelt die Zahlungsfristen. Abs. 3 sieht vor, dass bei Bestehen eines 
Anspruchs auf Ausbildungsbeiträge in den folgenden Bemessungsperioden 
zurückzuerstattende Stipendien mit diesen Ansprüchen verrechnet werden. 
Gemäss Art. 43 Abs. 4 ABV kann die AAB in Härtefällen ganz oder teilweise 
auf eine Rückerstattung verzichten.

2.2 Der Beschwerdeführer beantragt, dass auf die Rückforderung des 
Stipendiums für das Ausbildungsjahr 2022/23 zu verzichten sei. Die Berech-
nungen der BKD im angefochtenen Entscheid bestreitet er vor Verwaltungs-
gericht nicht. Er macht vielmehr geltend, dass prinzipiell von einer Rücker-
stattung der Ausbildungsbeiträge abzusehen sei, weil er diese zur Bestrei-
tung seiner Lebenshaltungskosten verwendet habe, und kritisiert diesbezüg-
lich das Nichteintreten der Vorinstanz auf sein Begehren (vgl. Beschwerde 
S. 2). Damit macht er sinngemäss einen Härtefall (Art. 43 Abs. 4 ABV) gel-
tend. Mit seiner Replik vom 7. August 2024 bestätigt er, dass auf die Rück-
forderung der Stipendien zu verzichten sei. 

2.3 ABG und ABV definieren den Härtefall nicht. Erläuterungen dazu 
enthält der Vortrag ABV vom 5. April 2006 (Erläuterungen zu Art. 43-45). Da-
nach kann praxisgemäss auf die Rückerstattung insbesondere verzichtet 
werden, wenn die Leistungsfähigkeit der Schuldnerin oder des Schuldners 
durch besondere Verhältnisse wie aussergewöhnliche Belastung durch die 
Familie, andauernde Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Erwerbsunfähigkeit, 
Unglücksfall, Invalidität oder andere Umstände beeinträchtigt ist und die 
Schuldnerin oder der Schuldner dadurch in eine Notlage geraten ist und da-
von auszugehen ist, dass auch längerfristig keine Rückzahlung möglich und 
zumutbar sein wird.

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3.

3.1 Die BKD hat im angefochtenen Entscheid die Rügen des Beschwer-
deführers wiedergegeben und kam zum Schluss, dass er (nebst der Bean-
standung der für die Rückzahlung massgebenden Berechnungen) sinn-
gemäss um Verzicht der Rückerstattung im Sinn von Art. 43 Abs. 4 ABV er-
suche (vgl. angefochtener Entscheid E. 1.2). Sie befand, dass diese Frage 
ausserhalb des Streitgegenstands liege, weil der Beschwerdeführer weder 
im vorinstanzlichen Verfahren darum ersucht, noch die AAB in der angefoch-
tenen Verfügung darüber befunden habe. Die BKD trat daher insoweit nicht 
auf die Beschwerde ein.

3.2 In der (ursprünglichen) Verfügung vom 8. Februar 2023, mit welcher 
die AAB dem Beschwerdeführer das Stipendium zusprach, wurde er darauf 
hingewiesen, dass am Ende des Ausbildungsjahrs das effektive Einkommen 
überprüft und die Verfügung bei Bedarf angepasst werde. Er wurde daher 
bereits damals angewiesen, am Ende des Ausbildungsjahrs die Einkom-
mensbelege mit dem Formular Einkommensbestätigung unaufgefordert ein-
zureichen. Dem kam der Beschwerdeführer nach und übermittelte der AAB 
am 10. Oktober 2023 das unterzeichnete Formular mit diversen Belegen und 
Unterlagen (vgl. vorne Bst. A). Die AAB hat sodann am 20. November 2023 
die Rückerstattung der Ausbildungsbeiträge verfügt, ohne den Beschwerde-
führer vorgängig auf die voraussichtliche Rückzahlung aufmerksam zu ma-
chen und ihm dazu das rechtliche Gehör zu gewähren (vgl. unpag. Vorakten 
in Akten BKD 7A Beilagen zu act. 2). 

Der Beschwerdeführer machte anschliessend beschwerdeweise geltend, 
dass unter anderem aufgrund von Härte auf die Rückerstattung zu verzichten 
sei, was die BKD auch anerkennt (angefochtener Entscheid E. 1.2; vgl. auch 
Beschwerdeantwort S. 2).

3.3 Weder das ABG noch die Verordnung sehen für den Verzicht auf die 
Rückerstattung von Ausbildungsbeiträgen in Härtefällen eigens ein Verfah-
ren vor (vgl. insb. Art. 43 ABV). Auch die Materialien (insb. der Vortrag zur 
ABV) liefern dafür keine Anhaltspunkte. Anders gestaltet sich die Rechtslage 
beispielsweise im Zusammenhang mit der Rückerstattung von Prämienver-
billigungen. Das Gesetz unterscheidet hier, in welchen Fällen die zuständige 

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Behörde wegen Härte (direkt) ganz oder teilweise auf die Rückerstattung 
verzichtet und in welchen Fällen Betroffene im Nachgang zur Rückerstat-
tungsverfügung ein Gesuch um ganzen oder teilweisen Erlass der Rückfor-
derung ersuchen können (vgl. Art. 27a des Gesetzes vom 06.06.2000 be-
treffend die Einführung der Bundesgesetze über die Kranken-, die Unfall- 
und die Militärversicherung [EG KUMV; BSG 842.11]). Die Ausbildungsbei-
tragsgesetzgebung sieht den Verzicht auf Rückerstattung in der Rückerstat-
tungsverfügung vor, nicht hingegen ein separates Verfahren auf Erlass der 
Rückforderung (vgl. auch VGE 2013/267 vom 24.9.2014 E. 2.3 und 4). Im 
Übrigen machen weder die BKD noch die AAB geltend, dass es ihrer Praxis 
entspräche, das Vorliegen eines Härtefalls in einem nachgelagerten Ge-
suchsverfahren zu prüfen (vgl. die Formulierung in E. 1.2 des angefochtenen 
Entscheids, sowie Beschwerdeantwort; Stellungnahme der AAB vom 
13.2.2024, Akten BKD 7A act. 4).

3.4 Die BKD stellt sich vielmehr auf den Standpunkt, dass die Prüfung 
eines Härtefalls ausserhalb des Anfechtungsobjekts liege, da ein solcher 
vom Beschwerdeführer erstmals in der Beschwerde vorgebracht wurde (vgl. 
vorne E. 3.1). – Bei der geschilderten Sachlage (vgl. vorne E. 3.2) greift dies 
indes zu kurz. Soweit aktenkundig, hat die AAB dem Beschwerdeführer nach 
Einreichen der Einkommensnachweise für das vergangene Ausbildungsjahr 
und vor Erlass der Verfügung weder konkret die Rückerstattung in Aussicht 
gestellt noch die Gelegenheit eingeräumt, sich zur aktuellen finanziellen Si-
tuation und zu einem möglichen Härtefall zu äussern. Dem Beschwerdefüh-
rer kann folglich nicht vorgehalten werden, dass er im Verwaltungsverfahren 
(vor Erlass der Rückerstattungsverfügung) keinen Härtefall geltend gemacht 
hat. Vielmehr hat er dieses Argument erst mit Beschwerde an die BKD vor-
bringen können, weil erst die von der AAB am 20. November 2023 verfügte 
Verpflichtung zur Rückzahlung dazu Anlass gab. Da es ausserdem keine 
Regelung gibt, die für den Verzicht der Rückerstattung in Härtefällen ein an 
die Rückforderungsverfügung nachgelagertes Gesuchsverfahren vorsieht, 
hätte die BKD – auch vor dem Hintergrund des Rechtsverweigerungsverbots 
(vgl. Bernhard Waldmann, in Basler Kommentar, 2015, Art. 29 BV N. 23) – 
auch in diesem Punkt auf die Beschwerde eintreten müssen.

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4.

Nach dem Ausgeführten erweist sich die Beschwerde, soweit darauf einzu-
treten ist (vorne E. 1.2), insofern als begründet, als die Vorinstanz auch be-
treffend den geltend gemachten Härtefall auf die Beschwerde hätte eintreten 
müssen. Die Sache ist demnach an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit 
diese den Verzicht auf die Rückerstattung in Bezug auf das Vorliegen eines 
Härtefalls (vgl. vorne E. 2.2) prüft. Dabei wird sie dem Beschwerdeführer vor-
gängig die Möglichkeit einzuräumen haben, sich zu möglichen Gründen ei-
nes Härtefalls (vgl. vorne E. 2.3) zu äussern. Nicht erneut zu prüfen haben 
wird die Vorinstanz hingegen die Berechnungen, aufgrund derer die 
grundsätzliche Pflicht zur Rückerstattung der Stipendien verfügt wurde (vgl. 
vorne E. 2.2).

5.

5.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens dringt der Beschwerdeführer mit 
seinem Rechtsmittel nur teilweise durch, hat er doch einen reformatorischen 
Hauptantrag gestellt (vgl. vorne Bst. C). Nach der Praxis des Verwaltungs-
gerichts ist indes im Kostenpunkt von einem vollumfänglichen Obsiegen aus-
zugehen, sofern bei Vorliegen eines reformatorischen (Haupt-)Antrags ein 
Rückweisungsentscheid ergeht und die infolge Rückweisung vorzuneh-
mende Neubeurteilung – wie hier – noch zu einer vollständigen Gutheissung 
der Begehren führen kann (BVR 2016 S. 222 E. 4.1; jünger etwa VGE 
2022/93 vom 2.12.2024 E. 5.2). Für das Verfahren vor dem Verwaltungsge-
richt sind daher keine Kosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1 und 2 VRPG). Er-
satzfähige Parteikosten sind keine angefallen (vgl. Art. 104 VRPG). Das Ge-
such um unentgeltliche Rechtspflege für das verwaltungsgerichtliche Verfah-
ren ist als gegenstandslos geworden abzuschreiben (Art. 39 Abs. 1 VRPG).

5.2 Die BKD wird die im vorinstanzlichen Verfahren entstandenen Kosten 
neu zu verlegen haben; dazu hat sich das Verwaltungsgericht im Rückwei-
sungsentscheid nicht zu äussern (vgl. BVR 2022 S. 19 [VGE 2020/188 vom 
5.10.2021] nicht publ. E. 8.3; Ruth Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 7; VGE 
2022/93 vom 2.12.2024 E. 5.3).

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6.

Rückweisungsentscheide gelten nach der Regelung des Bundesgesetzes 
vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; 
SR 173.110) als Zwischenentscheide. Sie können nur unter den Vorausset-
zungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit dem in der Hauptsache offenstehenden 
Rechtsmittel selbständig angefochten werden (statt vieler BGE 140 V 282 
E. 2 mit Hinweisen).

Demnach entscheidet die Einzelrichterin:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf eingetreten wird, dahin gutgeheis-
sen, dass der angefochtene Entscheid betreffend das teilweise Nichtein-
treten aufgehoben und die Sache im Sinn der Erwägungen an die Vor-
instanz zur weiteren Behandlung zurückgewiesen wird.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch Parteikosten gespro-
chen.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Beschwerdegegner

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.