# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 78b53841-a2b8-5af9-9843-b77094b1bcc2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.11.2010 A-4224/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-4224-2010_2010-11-22.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-4224/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Richter Michael Beusch (Vorsitz), 
Richter Daniel de Vries Reilingh, 
Richterin Charlotte Schoder, 
Gerichtsschreiber Keita Mutombo.

A._______ und B._______, ...,
beide vertreten durch ...,
Beschwerdeführende,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
Task Force Amtshilfe USA, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Amtshilfe (DBA-USA).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-4224/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Schweizerische  Eidgenossenschaft  (Schweiz)  und  die  Ver-
einigten Staaten von Amerika (USA) am 19. August 2009 ein Abkom-
men über ein Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der USA 
betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Ak-
tiengesellschaft (AS 2009 5669, Abkommen 09), schlossen,

dass sich die Schweiz darin verpflichtete, anhand im Anhang zum Ab-
kommen festgelegter Kriterien und gestützt auf das geltende Abkom-
men vom 2. Oktober  1996 zwischen der  Schweizerischen Eidgenos-
senschaft  und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung 
der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen 
(SR 0.672.933.61, DBA-USA 96) ein Amtshilfegesuch der USA zu be-
arbeiten,

dass die amerikanische Einkommenssteuerbehörde (Internal Revenue 
Service in Washington, IRS) am 31. August 2009 unter Berufung auf 
das  Abkommen 09 ein  Ersuchen um Amtshilfe an die Eidgenössische 
Steuerverwaltung (ESTV) richtete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  A-7789/2009  vom 
21. Januar 2010 eine Beschwerde gegen eine Schlussverfügung der 
ESTV, welche einen Fall der Kategorie 2/A/b gemäss dem Anhang des 
Abkommens  09  betraf,  guthiess  mit  der  Begründung,  das  Abkom-
men 09  sei  eine  Verständigungsvereinbarung  und  habe  sich  an  das 
Stammabkommen zu halten,  welches Amtshilfe nur bei  Steuer-  oder 
Abgabebetrug, nicht aber bei Steuerhinterziehung vorsehe,

dass in der Folge der Bundesrat nach weiteren Verhandlungen mit den 
USA am 31. März 2010 ein Protokoll zur Änderung des Abkommens 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  den  Ver-
einigten Staaten von Amerika über  ein Amtshilfegesuch des Internal 
Revenue  Service  der  Vereinigten  Staaten  von  Amerika  betreffend 
UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Aktiengesell-
schaft, unterzeichnet in Washington am 19. August 2009 (Änderungs-
protokoll Amtshilfeabkommen, AS 2010 1459), abschloss und die vor-
läufige Anwendung des Vertrages beschloss,

dass  die  ESTV  daraufhin  mit  Schlussverfügung  vom 20. April  2010 
entschied,  dem IRS  betreffend  A._______  und  B._______  (nachfol-

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gend: Beschwerdeführende) Amtshilfe zu leisten, weil sie (aus näher 
dargelegten Gründen) zum Schluss kam, es handle sich um einen Fall 
der  Kategorie  2/A/b,  für  den  gemäss  dem  Abkommen 09  in  der 
revidierten Fassung Amtshilfe zu gewähren sei,

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 9. Juni 2010 gegen 
die  vorerwähnte  Schlussverfügung  der  ESTV  beim  Bundesver-
waltungsgericht  Beschwerde  erhoben  und  beantragten,  die  an-
gefochtene  Verfügung  sei  aufzuheben  und  das  Verfahren  zur  Ge-
währung  des  rechtlichen  Gehörs  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen; 
eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und das be-
sagte  Amtshilfeersuchen  des  IRS  definitiv  und  vollumfänglich  abzu-
weisen,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 11. Juni 2010 
den  Beschwerdeeingang  bestätigte  und  weitere  Instruktionsver-
fügungen nach Vorliegen eines Entscheids im entsprechenden Pilot-
verfahren in Aussicht stellte,

dass  die  Bundesversammlung  mit  Bundesbeschluss  vom  17. Juni 
2010 über die Genehmigung des Abkommens zwischen der Schweiz 
und den  Vereinigten  Staaten  von Amerika  über  ein  Amtshilfegesuch 
betreffend  UBS AG sowie  des Änderungsprotokolls  (AS 2010  2907) 
das  Abkommen 09  und  das  Änderungsprotokoll  Amtshilfeabkommen 
genehmigte und den Bundesrat ermächtigte, diese zu ratifizieren,

dass der eben genannte Bundesbeschluss nicht dem Staatsvertrags-
referendum unterstellt wurde,

dass das  Bundesverwaltungsgericht mit  Schreiben vom 22. Juli  2010 
den  Beschwerdeführenden  mitteilte,  es  –  das  Bundesverwaltungs-
gericht  –  habe  am  15. Juli  2010  im  Pilotfall  A-4013/2010  über  die 
Gültigkeit  des  Abkommens  vom  19. August  2009  zwischen  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von 
Amerika über ein Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der 
Vereinigten  Staaten  von  Amerika  betreffend  UBS  AG,  einer  nach 
schweizerischem  Recht  errichteten  Aktiengesellschaft  (mit  Anhang 
und Erkl.; Staatsvertrag 10, SR 0.672.933.612), entschieden, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  den  Verfahrensbeteiligten  mit 
Zwischenverfügung vom 24. August 2010  die Besetzung des Spruch-

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körpers  mitteilte  und  die  Beschwerdeführenden  zur  Leistung  eines 
Kostenvorschusses von Fr. 20'000.-- aufforderte,

dass der Kostenvorschuss innert Frist geleistet wurde,

dass das Bundesverwaltungsgericht der Vorinstanz mit Verfügung vom 
17. September 2010 Frist zur Vernehmlassung ansetzte,

dass  die  Vorinstanz  in  ihrer  Vernehmlassung  vom  6. Oktober  2010 
(Postaufgabe am 8. Oktober  2010)  beantragte,  die  Beschwerde vom 
9. Juni  2010  sei  gutzuheissen  und  zur  Gewährung  des  rechtlichen 
Gehörs an sie zurückzuweisen,

dass  sich  die  Beschwerdeführenden  mit  unaufgeforderter 
Noveneingabe vom 14. Oktober 2010 nochmals zum rechtserheblichen 
Sachverhalt äusserten,

dass die ESTV in ihrer Stellungnahme vom 20. Oktober 2010 am ge-
stellten Antrag auf Gutheissung der Beschwerde zur Gewährung des 
rechtlichen  Gehörs  festhielt  und  im  Übrigen  versicherte,  sie  werde 
auch die erwähnte Noveneingabe der  Beschwerdeführenden bei  der 
Erarbeitung der neuen Schlussverfügung berücksichtigen und prüfen,

dass das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist zur Beurteilung von 
Beschwerden  gegen  Schlussverfügungen  der  ESTV  betreffend  die 
Amtshilfe gestützt auf Art. 26 DBA-USA (vgl. Art. 20k Abs. 1 und 4 der 
Verordnung  vom  15. Juni  1998  zum  schweizerisch-amerikanischen 
Doppelbesteuerungsabkommen  vom  2. Oktober  1996  [Vo DBA-USA, 
SR 672.933.61]  i.V.m. Art.  31  -  33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  [VwVG, SR 
172.021]) und sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das 
VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG),

dass  die  Beschwerdeführenden  durch  die  angefochtene  Verfügung 
besonders berührt  sind und an deren Aufhebung ein schutzwürdiges 
Interesse haben (Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  somit 
einzutreten ist,

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dass unter dem Titel "Rechte der betroffenen Person" Art. 20e Abs. 1 
Vo DBA-USA  bestimmt,  dass  die  ESTV  die  an  den  Informations-
inhaber  gerichtete  Verfügung  sowie  eine  Kopie  des  Ersuchens  der 
amerikanischen Behörde (soweit darin nicht ausdrücklich die Geheim-
haltung  verlangt  wird)  auch  der  betroffenen  Person,  die  einen 
schweizerischen Zustellungsbevollmächtigten bezeichnet hat, eröffnet; 
hat  die  betroffene  Person  keinen  Zustellungsbevollmächtigten  be-
zeichnet,  so  ist  die  Eröffnung  von  der  zuständigen  amerikanischen 
Behörde nach amerikanischem Recht vorzunehmen; gleichzeitig setzt 
die ESTV der Person eine Frist zur Zustimmung zum Informationsaus-
tausch  oder  zur  Bestellung  eines  Zustellungsbevollmächtigten 
(Art. 20e Abs. 2 Vo DBA-USA),

dass gemäss Art. 20e Abs. 3 Vo DBA-USA die vom Amtshilfeverfahren 
betroffene Person sich  am vorinstanzlichen Verfahren beteiligen und 
Einsicht in die Akten nehmen kann,

dass  letztere  Regelung  auch  dem in  Art. 29  Abs. 2  der  Bundesver-
fassung der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  vom 18. April  1999 
(BV,  SR  101)  festgehaltenen  und  in  den  Art.  26  -  33  VwVG exem-
plarisch  konkretisierten  Grundsatz  der  Gewährung  des  rechtlichen 
Gehörs  entspricht,  wonach  Parteien  ein  Recht  haben,  in  einem vor 
einer Verwaltungs- oder Justizbehörde geführten Verfahren mit ihrem 
Begehren angehört zu werden, Einblick in die Akten zu erhalten und 
zu  den  für  die  Entscheidung  wesentlichen  Punkten  Stellung  zu 
nehmen (BGE 132 II 485 E. 3.2, 129 I 232 E. 3.2; Urteil des Bundes-
gerichts  1P.26/2007  vom 4. Juli  2007  E. 3.1;  BVGE  2009/36  E. 7.1; 
Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-4230/2010 vom 27. Oktober 
2010, A-4936/2010 vom 21. September 2010 E. 4.2, A-3786/2010 vom 
15. Juli 2010, A-3123/2008 vom 27. April 2010 E. 2.2),

dass der Gehörsanspruch gemäss ständiger Rechtsprechung formeller 
Natur ist, mit der Folge, dass seine Verletzung ungeachtet der Erfolgs-
aussichten der Beschwerde grundsätzlich zur Aufhebung des mit dem 
Verfahrensmangel  behafteten  Entscheids  führt;  es  somit  mit  andern 
Worten nicht darauf ankommt, ob die Anhörung im konkreten Fall für 
den  Ausgang  der  materiellen  Streitentscheidung  von  Bedeutung  ist, 
d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheids veranlasst wird 
oder  nicht  (statt  vieler:  BGE  126  V  130  E. 2b;  Urteil  des  Bundes-
gerichts  9C_363/2009  vom  18. März  2010  E. 3.1;  BVGE  2008/47 

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E. 3.3.4;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-4231/2010  vom 
27. Oktober 2010, A-3123/2008 vom 27. April 2010 E. 2.2), 

dass nach der Rechtsprechung eine Verletzung des Gehörsanspruchs 
als geheilt gelten kann, wenn die unterbliebene Gewährung des recht -
lichen Gehörs  (also  etwa die  unterlassene  Anhörung,  Akteneinsicht, 
Begründung) in einem Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird, in dem 
die Beschwerdeinstanz mit der gleichen Prüfungsbefugnis entscheidet 
wie  die  untere  Instanz;  dass  die  Heilung  aber  ausgeschlossen  ist,  
wenn  es  sich  um  eine  besonders  schwerwiegende  Verletzung  der 
Parteirechte handelt, zudem dem Beschwerdeführer kein Nachteil er-
wachsen darf und die Heilung die Ausnahme bleiben soll (BGE 126 V 
130 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts 1C_148/2010 vom 6. September 
2010 E. 4.3; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-4230/2010 vom 
27. Oktober  2010,  A-3123/2008  vom  27. April  2010  E. 2.2.3,  A-
1681/2006  vom  13. März  2008  E. 2.4;  ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/ 
FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6. Aufl.,  Zürich/Basel/ 
Genf 2010, Rz. 1709 ff.),

dass die Beschwerdeführenden in ihrer Beschwerdeschrift vom 9. Juni 
2010 vorbringen, sie seien erst  mit  Zustellung der Schlussverfügung 
am 10. Mai 2010 (bzw. erst nach Weiterleitung der angefochtenen Ver-
fügung  durch  eine  andere,  zunächst  als  Zustellungsempfängerin 
agierende  Kanzlei)  auf  das  gegen  sie  gerichtete  Amtshilfeverfahren 
aufmerksam geworden,

dass  die  ESTV  in  ihrer  Vernehmlassung  vom 6. Oktober  2010  dem 
nicht  widerspricht,  sondern  ihrerseits  beantragt,  die  Beschwerde  sei 
gutzuheissen  und  zur  Gewährung  des  rechtlichen  Gehörs  an  sie 
zurückzuweisen,

dass auch aus den Akten nicht ersichtlich ist,  dass die Beschwerde-
führenden  vom vorinstanzlichen  Verfahren  Kenntnis  erhalten  hätten, 
weshalb  den  übereinstimmenden  Anträgen  der  Verfahrensbeteiligten 
ohne weiteres stattzugeben ist,

dass es sich aufgrund des Gesagten rechtfertigt, die Beschwerde im 
Sinn  der  Erwägungen  gutzuheissen,  den  angefochtenen  Entscheid 
aufzuheben und die Streitsache zur Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs  und zum allfälligen Erlass  eines  neuen Entscheids  an die  Vor-
instanz zurückzuweisen,

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dass es sich unter diesen Umständen erübrigt,  auf die weiteren Vor-
bringen der Beschwerdeführenden einzugehen,

dass  gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  die  Rückweisung 
der  Sache an die  Vorinstanz zu neuem Entscheid  mit  offenem Aus-
gang als volles Obsiegen der beschwerdeführenden Partei  gilt  (BGE 
132 V 215 E. 6.1;  MARCEL MAILLARD, in:  Praxiskommentar VwVG, Wald-
mann/Weissenberger [Hrsg.], Zürich 2009, N 14 zu Art. 63),

dass  den  Beschwerdeführenden  demzufolge  keine  Verfahrenskosten 
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG e contrario); dass somit  der 
geleistete  Kostenvorschuss  von  Fr. 20'000.--  den  Beschwerde-
führenden zurückzuerstatten ist,

dass  auch  der  unterliegenden  Vorinstanz  als  Bundesbehörde  keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),

dass  den  Beschwerdeführenden  nach  Art. 64  Abs. 1  VwVG  i.V.m. 
Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 
173.320.2) eine Parteientschädigung zuzusprechen ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Entscheid über die Parteient-
schädigung  von Amtes wegen aufgrund  der  Kostennote,  sofern  vor-
handen, sowie der Akten und in der Regel ohne eingehende Begrün-
dung trifft; dass auch bei der Festsetzung der Parteientschädigung auf 
der Basis einer Kostennote es Aufgabe des Gerichts ist, zu überprü-
fen, in welchem Umfang die geltend gemachten Kosten als notwendig 
für die Vertretung anerkannt werden können (Art. 10 ff. VGKE),

dass das Gericht im vorliegenden Verfahren unter Würdigung der ein-
gereichten Rechtsschriften  zur  Auffassung gelangt,  Kosten von pau-
schal  Fr. 10'000.--  seien  als  notwendig  für  die  Vertretung  zu  qualifi -
zieren,

dass dieser  Entscheid nicht  mit  Beschwerde in  öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten  an  das  Bundesgericht  weitergezogen  werden  kann 
(Art. 83 Bst. h BGG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  im  Sinn  der  Erwägungen  gutgeheissen.  Der 
angefochtene  Entscheid  wird  aufgehoben  und  die  Streitsache  zur 
Gewährung des rechtlichen Gehörs und zum allfälligen Erlass eines 
neuen Entscheids an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 20'000.-- wird den Beschwerdeführenden zurückerstat-
tet.

3.
Die  Vorinstanz  wird  verpflichtet,  den  Beschwerdeführenden  eine 
Parteientschädigung in Höhe von Fr. 10'000.-- zu bezahlen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführenden (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Michael Beusch Keita Mutombo

Versand: 

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