# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2de59580-1d92-5878-9305-0c98698379e2
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-26
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 26.02.2025 810 24 282 (810 2024 282)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-24-282_2025-02-26.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 26. Februar 2025 (810 24 282) 

___________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Prüfung von Kindesschutzmassnahmen / vorsorgliche Anpassung der Betreuungszeit 

 

 
Besetzung Präsident Pascal Leumann, Gerichtsschreiberin Julia Kempfert 

 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Roman Baumgartner, 
Advokat 

  
 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
C.____, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Claudia Weible, Ad-
vokatin 
 

  
  
Betreff Prüfung von Kindesschutzmassnahmen / vorsorgliche Anpassung 

Betreuungszeit (Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbe-
hörde B.____ vom 26. November 2024) 

 
 
 
 
A. D.____, geboren 2021, ist das gemeinsame Kind der getrenntlebenden Eltern C.____ 
und A.____. Mit Entscheid der Präsidentin des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft E.____ vom 
7. Dezember 2023 wurde das Getrenntleben der Eltern bewilligt und D.____ unter die Obhut 
der Mutter gestellt. Weiter wurde der Vater berechtigt und verpflichtet, D.____ wie folgt zu 
betreuen: jeden Mittwoch und Freitag jeweils von 8.00 bis 17.00 Uhr; ab 1. März 2024: jeden 

 
 
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Mittwoch von 8.00 bis 17.00 Uhr und jedes Wochenende alternierend am Samstag von 8.00 
bis 17.00 Uhr oder am Sonntag von 8.00 bis 17.00 Uhr; ab 1. Mai 2024: jeden Mittwoch von 
8.00 bis 17.00 Uhr und von Samstag 8.00 bis Sonntag 17.00 Uhr (mit Übernachtung) (Ziffer 
3). 
 
B. Mit Eingabe vom 12. Februar 2024 reichte A.____, nachfolgend vertreten durch Roman 
Baumgartner, Advokat, beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, gegen 
den Entscheid vom 7. Dezember 2023 Berufung ein. Mit Entscheid vom 28. Mai 2024 wurde 
die anlässlich der Hauptverhandlung vom 28. Mai 2024 getroffene Vereinbarung zwischen den 
Eltern genehmigt und insbesondere Ziffer 3 des erstinstanzlichen Entscheids geändert: A.____ 
wurde berechtigt und verpflichtet, D.____ jeden Mittwoch und jeden Freitag jeweils von 8.00 
bis 17.00 Uhr und ab 1. August 2024 jeden Mittwoch von 8.00 bis 17.00 Uhr und jedes zweite 
Wochenende von Samstag 8.00 bis Sonntag 18.00 Uhr (mit Übernachtung) zu betreuen. Ein 
weitergehendes Besuchs- und Ferienrecht hätten die Eltern direkt untereinander zu vereinba-
ren, allenfalls mit Hilfe der zuständigen KESB (Ziffer 3). 
 
C. Mit E-Mails vom 16. Juli 2024 sowie vom 21. Juli 2024 gelangte die Kindsmutter an die 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ (KESB) und äusserte zum einen Bedenken 
hinsichtlich des Wohlergehens von D.____ während der Betreuung durch den Vater. Zum an-
dern wies sie auf Unregelmässigkeiten bei der Umsetzung des Besuchsrechts hin, da der 
Kindsvater die Kontakte über Monate nicht wahrgenommen habe. 
 
D. Mit Verfügung vom 13. August 2024 eröffnete die KESB ein Verfahren betreffend die 
Prüfung von Kindsschutzmassnahmen und hörte beide Eltern am 30. August 2024 persönlich 
an. 
 
E. Die KESB wies die Kindseltern mit Entscheid vom 3. September 2024 vorsorglich an, 
gemäss Art. 307 Abs. 3 ZGB eine Mediation durchzuführen. Zudem wurde der Kindsvater bei 
seiner Bereitschaft behaftet, beim Institut F.____ eine Haaranalyse bezüglich Alkohol zu ma-
chen. Die Mutter wurde bei ihrer Bereitschaft behaftet, D.____ auf die Übernachtung beim 
Vater vorzubereiten und Einschlafrituale einzuführen, welche der Vater ebenfalls ausführen 
könne. Der Vater wurde seinerseits bei seiner Bereitschaft behaftet, diese Rituale für und mit 
D.____ umzusetzen. 
 
F. Am 12. November 2024 wurden die Kindseltern von der KESB persönlich zum Gutach-
ten des F.____ und zum weiteren Vorgehen angehört. 
 
G. Mit Verfügung vom 26. November 2024 wurde der persönliche Verkehr zwischen dem 
Kindsvater und C.____ gemäss Art. 273 Abs. 1 und 2 ZGB vorsorglich wie folgt geregelt: 14-
täglich an den Wochenendtagen Samstag und Sonntag (a.), Samstag und Sonntag tagsüber 
(b.) (Ziffer 1). Die Eltern wurden gemäss Art. 307 Abs. 3 ZGB vorsorglich angewiesen, die 
Mediation weiterzuführen (Ziffer 2). Der Vater wurde gemäss Art. 273 Abs. 2 ZGB angewiesen, 
sich mit D.____ in rauchfreien Räumen aufzuhalten (Ziffer 3). Einer allfälligen Beschwerde 
wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Ziffer 4) und über die Erhebung von Verfahrens-
kosten werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden (Ziffer 5). 

 
 
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H. Gegen den Entscheid der Vorinstanz erhob A.____ mit Eingabe vom 6. Dezem-
ber 2024 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragt, es seien die Ziffern 1 und 3 des Entscheids 
der Vorinstanz aufzuheben; unter o/e Kostenfolge, wobei dem Beschwerdeführer die unent-
geltliche Prozessführung zu bewilligen sei. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wird beantragt, 
dass auf die Erhebung eines Prozesskostenvorschusses zu verzichten sei und die Parteien zu 
einer Verhandlung zu laden seien. 
 
I. Mit Eingabe vom 14. Januar 2024 liess sich die Vorinstanz vernehmen und beantragt 
die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. 
 
J. Die Beschwerdegegnerin, nachfolgend vertreten durch Claudia Weible, Advokatin, 
liess sich mit Eingabe vom 16. Januar 2025 vernehmen und beantragt, es sei die Beschwerde 
vollumfänglich abzuweisen und der Eventualantrag des Beschwerdeführers auf Gewährung 
der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung sei abzuweisen. Der Verfahrensan-
trag des Beschwerdeführers, die Parteien zu einer Verhandlung zu laden, sei ebenfalls abzu-
weisen; unter o/e-Kostenfolge.  
 
K. Mit Verfügung vom 20. Januar 2025 wurde festgestellt, dass das Urteil schriftlich eröff-
net werde. 
 
L. Der Beschwerdeführer nahm mit Schreiben vom 31. Januar 2025 Stellung zu den Ver-
nehmlassungen der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) vom 10. Dezem-
ber 1907 in Verbindung mit Art. 314 Abs.1 ZGB kann gegen Entscheide der Kindes- und Er-
wachsenenschutzbehörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. Von Bun-
desrechts wegen anfechtbar sind sämtliche Endentscheide (Art. 450 Abs. 1 ZGB) sowie Zwi-
schenentscheide über vorsorgliche Massnahmen (Art. 445 Abs. 3 ZGB). Beim angefochtenen 
Präsidialentscheid, welcher die Anordnung vorsorglicher Massnahmen zum Gegenstand hat, 
handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 445 Abs. 3 ZGB. Die Zustän-
digkeit zur Beurteilung der vorliegenden Streitsache liegt demnach in analoger Anwendung 
von § 43 Abs. 2bis lit. f des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(VPO) vom 16. Dezember 1993 bei der präsidierenden Person (§ 66 Abs. 2 des Gesetzes über 
die Einführung des Zivilgesetzbuches [EG ZGB] vom 16. November 2006 in Verbindung mit 
§ 1 Abs. 3 lit. f VPO). Da auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, kann auf die 
Beschwerde eingetreten werden.  
 
2. Nach Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziff. 1), 
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Unange-
messenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vorlie-
genden Beschwerde somit volle Kognition zu. 

 
 
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3.1 Die Vorinstanz hält in ihrem Entscheid fest, dass eine gute Beziehung zum Beschwer-
deführer davon abhänge, dass D.____ regelmässig und vorhersehbar den Kontakt zum Vater 
erlebe. Zusätzlich sei zu berücksichtigen, dass die Beschwerdegegnerin durch die kurzfristi-
gen Absagen und das Nichterscheinen in ihrer Planung betroffen sei und kurzfristig nach einer 
Ersatzbetreuung suchen müsse. D.____ bekomme mit, dass der dadurch verursachte Stress 
durch den Beschwerdeführer ausgelöst werde. Die Beschwerdegegnerin bereite D.____ auf 
den Kontakt mit dem Vater vor und das bedeute für D.____ zusätzlich eine Anpassungsleis-
tung an andere, notfallmässig einspringende Personen. Zugunsten von D.____s Wohl und 
seinem kindlichen Anspruch auf möglichst hohe Verbindlichkeit der Bezugspersonen sei die 
Betreuungszeit des Beschwerdeführers vorerst auf die 14-täglichen Wochenenden zu be-
schränken. Die vom Gericht verfügten Übernachtungen könnten aufgrund des nachgewiese-
nen, übermässigen Alkoholkonsums des Beschwerdeführers nicht durchgeführt werden, da 
D.____ nachts Betreuung brauche und eine adäquate Reaktion des Beschwerdeführers bei 
einem Notfall nicht grundsätzlich angenommen werden könne. Gemäss Angaben der Be-
schwerdegegnerin leide D.____ an Atemapnoe, worüber der Beschwerdeführer informiert sei. 
Im Rahmen seiner Fürsorgepflicht habe der Beschwerdeführer auf die Gesundheit von D.____ 
zu achten und Rücksicht darauf zu nehmen, dass seine Wohnung bzw. sein Aufenthaltsort 
während der Betreuungszeit rauchfrei seien. Die Eltern seien beide mit der Weiterführung der 
Mediation einverstanden, weshalb diese weitergeführt werde. Es sei notwendig, dass die Mas-
snahmen sofort umgesetzt werden können, weshalb die aufschiebende Wirkung entzogen 
werde. 
 
3.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, dass D.____ während den Besuchstagen 
bei ihm noch nie etwas passiert sei. Er sei in der Lage, die Betreuung an den vereinbarten 
Tagen wahrzunehmen und auch Übernachtungen zu bewerkstelligen. Der Beschwerdeführer 
liebe seinen Sohn und geniesse jede Sekunde, welche er mit ihm verbringen könne. Die Aus-
sagen der Beschwerdegegnerin über die angebliche Vernachlässigung der Betreuungsverant-
wortung, die angeblichen Verletzungen des Sohnes durch den Beschwerdeführer, das angeb-
liche Rauchen in Anwesenheit des Sohnes sowie über einen angeblich problematischen Alko-
holkonsum des Beschwerdeführers würden nicht zutreffen. Der Beschwerdegegnerin gehe es 
nur darum, den Beschwerdeführer zu denunzieren. Richtig sei, dass der Beschwerdeführer 
vereinzelte Betreuungstage am Mittwoch nicht selbst habe wahrnehmen können, da er sich 
zwecks Jobsuche zeitweise im Ausland aufgehalten habe. Es wäre ihm jedoch möglich gewe-
sen, die Betreuungsverantwortung an diesen Tagen durch Dritte abzudecken, was die Be-
schwerdegegnerin hingegen nicht zulasse. Die Beschwerdegegnerin verhindere die Betreu-
ungstage des Beschwerdeführers, indem sie an Besuchstagen Ferien plane, D.____ krank-
melde oder sich einfach weigere, den Sohn in der Betreuungszeit dem Beschwerdeführer zu 
übergeben. Der Beschwerdeführer habe in Anwesenheit von D.____ nie Alkohol getrunken 
und er sei jederzeit in der Lage, adäquat zu reagieren. Zudem unterlasse er es, in Gegenwart 
von D.____ zu rauchen, da er ihm insbesondere aufgrund der Atemapnoe eine rauchfreie Um-
gebung bieten wolle. Für die Anweisung gemäss Ziffer 3 des angefochtenen Entscheids be-
stehe darum keine Notwendigkeit, weshalb sie aufzuheben sei. Es werde schliesslich mit aller 
Vehemenz bestritten, dass der Beschwerdeführer gegenüber seinem Sohn je tätlich geworden 
sei.  
 

 
 
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3.3 Die Beschwerdegegnerin führt aus, dass der übermässige Alkoholkonsum des Be-
schwerdeführers gutachterlich und durch weitere Akten belegt sei. Dass sich der Beschwer-
deführer gegen die Anweisung in Ziffer 3 des angefochtenen Entscheids wehre, wonach er 
sich mit D.____ nur in rauchfreien Räumen aufzuhalten habe, erstaune, zumal der Beschwer-
deführer dies seinen Angaben zufolge ohnehin mache. Die Anweisung schränke ihn somit 
nicht ein und es gebe keinen Grund, sich dagegen zu wehren, ausser er wolle in Anwesenheit 
von D.____ rauchen. Die Befürchtungen des übermässigen Alkoholkonsums des Beschwer-
deführers sowie dessen Rauchverhalten und damit einhergehend eine Gefährdung von 
D.____ hätten sich somit bewahrheitet. Mit Denunziation habe dies nichts zu tun. Dieser Vor-
wurf beweise vielmehr, dass der Beschwerdeführer zum einen sein Verhalten nicht ändern 
wolle, die Verantwortung für sein Handeln auf andere abschiebe und sich seiner Verantwor-
tung gegenüber D.____ nicht bewusst sei. Der Beschwerdeführer habe sich weder an die Be-
suchsrechtsregelung im Entscheid des Zivilkreisgerichts E.____ vom 7. Dezember 2023 noch 
an die Vereinbarung vom 28. Mai 2024 gehalten. Im Jahr 2024 habe der Beschwerdeführer 
diverse Besuchstage abgesagt bzw. sei nicht erschienen. 
 
4.1 Eltern, denen die elterliche Sorge oder Obhut nicht zusteht, und das minderjährige Kind 
haben gegenseitig Anspruch auf angemessenen persönlichen Verkehr (Art. 273 Abs. 1 ZGB). 
Persönlicher Verkehr ist ein Recht der Eltern und des Kindes (sog. Pflichtrecht). Zweck des 
Besuchsrechts ist vor allem die Aufrechterhaltung regelmässiger Kontakte des Kindes zu sei-
nen Eltern (vgl. PETER BREITSCHMID, in: Breitschmid/Rumo-Jungo [Hrsg.], Handkommentar 
zum Schweizer Privatrecht, Personen- und Familienrecht, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2016, 
N 3 zu Art. 273 ZGB). Verpflichtet, den persönlichen Verkehr zwischen Eltern und Kind zu 
dulden bzw. zu ermöglichen, ist die die elterliche Sorge oder Obhut innehabende Person, d.h. 
in der Regel der andere Elternteil. So haben auch der Vater und die Mutter alles zu unterlas-
sen, was das Verhältnis des Kindes zum anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Aufgabe 
der erziehenden Person erschwert (Art. 274 Abs. 1 ZGB; vgl. INGEBORG SCHWENZER/MI-
CHELLE COTTIER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch, 
7. Auflage, Basel 2022, N 5 zu Art. 273 ZGB). Als oberste Richtschnur für die Ausgestaltung 
des Besuchsrechts gilt immer das Kindeswohl, das anhand der gegebenen Umstände zu be-
urteilen ist. Allfällige Interessen der Eltern haben zurückzustehen. Welche Ordnung des per-
sönlichen Verkehrs zwischen Eltern und Kindern angemessen ist, entscheidet sich im konkre-
ten Einzelfall nach gerichtlichem Ermessen. Es ist allgemein anerkannt, dass die Beziehungs-
pflege zu beiden Elternteilen für die gedeihliche Entwicklung des Kindes sehr wichtig ist und 
bei dessen Identitätsfindung eine entscheidende Rolle spielen kann (vgl. BGE 130 III 585 
E. 2.2.2; Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV] 
vom 10. Mai 2017 [810 17 12] E. 7.4).  
 
4.2 Der aus Art. 273 Abs. 1 ZGB fliessende Anspruch kann gestützt auf Art. 274 Abs. 2 
ZGB verweigert oder entzogen werden, wenn das Wohl des Kindes durch den persönlichen 
Verkehr gefährdet wird, wenn ihn der betreffende Elternteil pflichtwidrig ausgeübt hat, wenn 
sich dieser nicht ernsthaft um das Kind gekümmert hat oder wenn andere wichtige Gründe 
vorliegen. Bei der Beschränkung des persönlichen Verkehrs ist stets das Gebot der Verhält-
nismässigkeit zu beachten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_404/2015 vom 27. Juni 2016 
E. 5.2.4). 

 
 
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5.1 Aus den vorliegenden Akten ergibt sich, dass die Kindseltern in der gerichtlich geneh-
migten Vereinbarung vom 28. Mai 2024 eine Betreuungsregelung festgelegt haben, wonach 
der Beschwerdeführer D.____ ab dem 1. August 2024 jeden Mittwoch von 8.00 bis 17.00 Uhr 
und jedes zweite Wochenende von Samstag 8.00 bis Sonntag 18.00 Uhr (mit Übernachtung) 
betreut. Nachdem sich die Beschwerdegegnerin im Juli 2024 an die KESB gewandt hatte, 
wurden beide Eltern am 30. August 2024 von der Vorinstanz angehört. Im Rahmen dieser An-
hörung bestätigte der Beschwerdeführer, längere Zeit im Ausland gewesen zu sein, führte je-
doch nicht aus, wie lange er tatsächlich weg war. Einen problematischen Umgang mit Alkohol 
bestritt der Beschwerdeführer und gab zu Protokoll, dass er seine Besuchszeit an den Mitt-
wochnachmittagen zu 99 % wahrnehmen werde. Aus den Akten zeigt sich jedoch, dass es 
nach der Anhörung weiterhin zu kurzfristigen Absagen der Besuchskontakte durch den Be-
schwerdeführer gekommen ist, von welchen die Beschwerdegegnerin erst auf Nachfrage hin 
erfahren hat und sich neu organisieren musste (vgl. E-Mail-Verkehr zwischen der Beschwer-
degegnerin, der KESB und dem Beschwerdeführer vom Oktober 2024). Bereits vor der Anhö-
rung im August kam es wiederholt zu kurzfristigen Absagen der Besuche (vgl. WhatsApp-
Nachrichten zwischen der Beschwerdegegnerin und dem Beschwerdeführer von Januar bis 
Mai 2014). Der Beschwerdeführer erklärt seine Absagen mit beruflichen Verpflichtungen, wel-
chen er nachgehen müsse. Er versuche alles, um seinen Job zu organisieren und habe keine 
Zeit, sich mit allen anderen Vorwürfen auseinanderzusetzen (vgl. E-Mail des Beschwerdefüh-
rers vom 29. Oktober 2024 an die KESB). Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerde-
führer durch seine beruflichen Angelegenheiten sehr eingebunden ist und diese oft priorisiert. 
Darunter leidet in erster Linie die Beziehung zu seinem Sohn. Der Beschwerdeführer vermag 
nicht aufzuzeigen, wie er künftig mit solchen kurzfristigen beruflichen Verpflichtungen umge-
hen und wie er sich zum Wohl von D.____ anders organisieren möchte. Das Schreiben der 
G.____ AG vom 29. November 2024 bestätigt zwar, dass der Beschwerdeführer mittwochs 
keine Angebote annehmen könne, jedoch hat der Beschwerdeführer auch während seiner An-
stellung bei G.____ Besuchstage am Mittwoch aus beruflichen Gründen kurzfristig abgesagt 
(vgl. E-Mail-Verkehr zwischen der Beschwerdegegnerin, der KESB und dem Beschwerdefüh-
rer vom Oktober 2024). D.____ wird durch die kurzfristigen Absagen seines Vaters jedes Mal 
mit einer Planänderung und Enttäuschungen konfrontiert, welche das Verhältnis zum Be-
schwerdeführer trüben und einer sicheren Bindung entgegenstehen. Die Vorinstanz führt dazu 
zu Recht aus und es wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten, dass D.____ bei Wiederho-
lungen solcher Situationen eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber dem Beschwerdeführer 
entwickeln könne, was zu einer unsicheren Bindung führe und sowohl D.____ als auch der 
Vater-Sohn-Beziehung schade (vgl. auch Protokoll der Anhörung vom 12. November 2024). 
Aus den Akten ist ersichtlich, dass dem Beschwerdeführer sehr viel an seinem Sohn liegt, er 
jedoch intensiv mit seiner Berufsplanung beschäftigt ist, welche seine zeitlichen Ressourcen 
stark beansprucht. Durch die dadurch bedingte anhaltende Unzuverlässigkeit des Beschwer-
deführers wird das Wohl von D.____ beeinträchtigt. Mit diesem Umstand und den Bedürfnis-
sen von D.____ setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und vermag nicht darauf 
einzugehen. Er zeigt keine Anpassungsmöglichkeiten oder Verhaltensänderungen seinerseits 
auf (vgl. Protokoll der Anhörung vom 12. November 2024, E-Mail des Beschwerdeführers vom 
29. Oktober 2024 an die KESB, E-Mail des Beschwerdeführers an den Mediator vom 28. Ok-
tober 2024). Wie sich aus den Akten ergibt, hat die Beschwerdeführerin mittwochs Verpflich-

 
 
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tungen und ist beim Fernbleiben des Beschwerdeführers gezwungen, kurzfristig andere Be-
treuungspersonen zu suchen und D.____ muss sich auf wechselnde Situationen einlassen, 
was für beide Stressfaktoren darstellt. An den Wochenenden kann die Beschwerdeführerin 
kurzfristige Absagen besser auffangen, da sie D.____ selber betreuen kann. Durch das Bei-
behalten der Wochenenden wird der Kontakt zwischen dem Beschwerdeführer und D.____ 
regelmässig ermöglicht und durch den Wegfall des Mittwochs wird D.____ weniger durch kurz-
fristige Absagen seines Vaters enttäuscht. Diese vorsorgliche Regelung liegt somit im Inte-
resse von D.____. Sofern der Beschwerdeführer vorbringt, dass D.____ während seiner Ab-
wesenheiten von Drittpersonen betreut werden könne, ist dem zum einen entgegenzuhalten, 
dass der Beschwerdeführer hierzu keine Belege vorbringt und zum andern dient die Regelung 
des persönlichen Verkehrs zwischen Vater und Kind dessen Beziehung und nicht der Bezie-
hung zu Drittpersonen, weshalb die Betreuung grundsätzlich persönlich auszuüben ist. Vor 
diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz vorsorglich das Besuchs-
recht des Beschwerdeführers am Mittwoch eingeschränkt hat. 
 
5.2 Unzuverlässiges Verhalten zeigte der Beschwerdeführer auch im Rahmen der Media-
tion, indem er auch dort kurzfristig absagte, unentschuldigt fernblieb und die Sitzung vom 
18. November 2024 nach kurzer Zeit verliess (vgl. Schreiben des Mediators vom 18. Dezem-
ber 2024, E-Mail des Beschwerdeführers an den Mediator vom 28. Oktober 2024, E-Mail des 
Mediators an die KESB vom 11. November 2024). In der Mediation hätten unter anderem die 
aktuell sehr schwierigen Übergaben besprochen werden und die Übernachtungen von D.____ 
beim Beschwerdeführer vorbereitet werden sollen, da die Beschwerdegegnerin Vorbehalte hat 
und um D.____s Wohl besorgt ist (Schreiben des Mediators vom 18. Dezember 2024). Beim 
Beschwerdeführer ist ein übermässiger Alkoholkonsum nachgewiesen worden (vgl. Foren-
sisch toxikologisches Gutachten des F.____ vom 9. Oktober 2024) und aus den ärztlichen 
Unterlagen geht hervor, dass C.____ insbesondere nachts einen erhöhten Betreuungsbedarf 
hat. Der Alkoholkonsum des Beschwerdeführers und sein Umgang damit hätten ebenfalls im 
Rahmen der Mediation thematisiert werden sollen. Dabei hätte der Beschwerdeführer Gele-
genheit gehabt, sich mit seinem Alkoholkonsum auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, wie 
er sich diesem Thema stellen und während der Betreuungszeit konkret damit umgehen wird. 
Dadurch wäre ersichtlich geworden und die Beschwerdegegnerin hätte Vertrauen fassen kön-
nen, dass sich der Beschwerdeführer verantwortungsvoll um D.____ kümmern kann. Dem Be-
richt des Mediators ist jedoch zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nicht bereit gewesen 
sei, sich auf die Mediation einzulassen. Den dargestellten Problemen konnte nicht begegnet 
werden und der Beschwerdeführer zeigt keine Einsicht, sich zum Wohl von seinem Sohn mit 
seiner Unzuverlässigkeit und seinem übermässigen Alkoholkonsum auseinanderzusetzen 
(vgl. Schreiben des Mediators vom 18. Dezember 2024, Protokoll der Anhörung vom 12. No-
vember 2024, Aktennotiz der KESB vom 4. Dezember 2024). Die Voraussetzungen für Über-
nachtungen sind somit aktuell nicht gegeben. Vor diesem Hintergrund ist die vorsorgliche Ein-
schränkung des Besuchsrechts zum Wohl von D.____ erforderlich und gerechtfertigt. 
 
5.3 Sofern der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde allgemein und grundsätzlich vor-
bringt, er rauche nicht in der Gegenwart von D.____, zeigt er nicht auf, wie er sein Rauchver-
halten während der Betreuungszeit anpasst, bzw. wo und wie er raucht, wenn er für die Be-

 
 
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treuung zuständig ist. Die Zweifel und die Ungewissheit insbesondere der Beschwerdegegne-
rin vermag der Beschwerdeführer somit nicht zu mindern, weshalb die Vorinstanz angesichts 
der dokumentierten Atemprobleme von D.____ und dessen gewichtigen Interessen an einer 
stets rauchfreien Umgebung den Beschwerdeführer zu Recht zu einem kinderverträglichen 
Umgang mit dem Rauchen während der Betreuungszeit angewiesen hat. Inwiefern der Be-
schwerdeführer durch die Anweisung in Ziffer 3 einen Nachteil erleidet und er an der Beseiti-
gung dieses Nachteils ein schützenswertes Interesse hat, wenn er sich zwischenzeitlich nach 
eigenen Angaben an diese hält, legt er nicht substantiiert dar. Auf diese Rüge ist somit nicht 
weiter einzugehen. 
 
5.4 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers erfolgte die vorsorgliche Abän-
derung der Besuchstage im angefochtenen Entscheid nicht ohne Not, sondern aufgrund sach-
licher Entscheidgrundlagen und aufgrund des gezeigten Verhaltens des Beschwerdeführers. 
Die Vorinstanz war folglich verpflichtet, geeignete Massnahmen zum Schutz des Kindswohls 
zu treffen. Die vorsorgliche Einschränkung des vereinbarten Besuchsrechts erlaubt die not-
wendige sofortige Entlastung der Situation und ermöglicht währenddessen, die Gesamtsitua-
tion abzuklären und die Verhältnisse zu prüfen und eine nachhaltige Lösung zu finden. 
 
6. Aufgrund der vorliegenden umfassenden Akten und der Eingaben der Beteiligten, aus 
welchen die jeweiligen Standpunkte deutlich hervorgehen, sowie der hier massgeblichen Prü-
fungsdichte kann auf eine Befragung der Beteiligten verzichtet werden. Von einer Befragung 
sowie einem persönlichen Eindruck sind namentlich keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. 
Gegenteiliges wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Der Antrag des Be-
schwerdeführers auf Durchführung einer Parteiverhandlung ist demzufolge abzuweisen. 
 
7. Gestützt auf die vorstehenden Ausführungen ist die Beschwerde abzuweisen. 
 
8.1 Der Beschwerdeführer beantragt die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. 
Gemäss § 22 Abs. 1 VPO und Art. 29 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft (BV) vom 18. April 1999 wird eine Partei auf ihr Begehren von der Bezah-
lung der Verfahrenskosten und der Kosten von Beweismassnahmen befreit, sofern ihr die nö-
tigen Mittel fehlen und ihr Begehren nicht offensichtlich als aussichtslos erscheint. Unter den 
gleichen Voraussetzungen wird einer Partei der kostenlose Beizug eines Anwalts gewährt, 
sofern dies zur Wahrung seiner Rechte notwendig erscheint (§ 22 Abs. 2 VPO). Aufgrund der 
vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen ist seine Bedürftigkeit hinreichend erstellt. 
Da auch die weiteren Voraussetzungen gemäss § 22 VPO erfüllt sind, ist dem Beschwerde-
führer die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung zu bewilligen. 
 
8.2 Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor Kantonsgericht kostenpflichtig. Die 
Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der 
Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder teilweise unterliegenden Partei auferlegt 
(§ 20 Abs. 3 VPO). Da der Beschwerdeführer vollumfänglich unterliegt, sind ihm die Verfah-
renskosten in der Höhe von Fr. 800.-- aufzuerlegen, wobei sie zufolge Bewilligung der unent-
geltlichen Rechtspflege zulasten der Gerichtskasse gehen. 
 

 
 
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8.3 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann gemäss § 21 Abs. 1 VPO für den 
Beizug eines Anwalts oder einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten 
der Gegenpartei zugesprochen werden. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist der 
Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung zu Lasten des Beschwerdeführers zuzuspre-
chen. Die Rechtsvertreterin der obsiegenden Beschwerdegegnerin macht in ihrer Honorarnote 
vom 11. Februar 2025 einen Aufwand von 8.58 Stunden à Fr. 270.-- geltend. Der Stundenauf-
wand scheint angemessen, jedoch ist praxisgemäss der Stundenansatz auf Fr. 250.-- zu re-
duzieren. Die Parteientschädigung ist demzufolge auf Fr. 2'419.60 (inkl. Auslagen und 8.1 % 
MWST) festzusetzen.  
 
8.4 Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung ist dem Rechtsvertreter des 
Beschwerdeführers ein Honorar zulasten der Gerichtskasse auszurichten. In seiner Honorar-
note vom 31. Januar 2025 macht er einen Aufwand von 12.1667 Stunden à Fr. 200.-- geltend. 
Der geltend gemachte Aufwand ist angemessen. Demzufolge ist dem Rechtsvertreter des Be-
schwerdeführers ein Honorar in der Höhe von Fr. 2'672.70 (inkl. Auslagen und 8.1 % MWST) 
zulasten der Gerichtskasse auszurichten. 
 
8.5 Der Beschwerdeführer wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er zur Nachzahlung 
der in diesem Verfahren infolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege der Gerichts-
kasse belasteten Kosten verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist (§ 53a Abs. 1 des Ge-
setzes über die Organisation der Gerichte [Gerichtsorganisationsgesetz, GOG] vom 22. Feb-
ruar 2001). 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  

 
 
Seite 10 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessfüh-

rung und Verbeiständung wird bewilligt. 
   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Pro-
zessführung gehen die Verfahrenskosten zu Lasten der Gerichts-
kasse. 

   
 4. Der Beschwerdeführer hat der Beschwerdegegnerin eine Parteient-

schädigung in der Höhe von Fr. 2'419.60 (inkl. Auslagen und 8.1 % 
MWST) auszurichten. 

   
 5. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem Be-

schwerdeführer ein Honorar in der Höhe von Fr. 2'672.70 (inkl. Ausla-
gen und 8.1 % MWST) aus der Gerichtskasse ausgerichtet. 

 
 
 
 
Präsident 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin