# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cb0b5f41-d978-5c37-b12e-39dd5943958e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.11.2010 A-4221/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-4221-2010_2010-11-01.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-4221/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Richter Michael Beusch (Vorsitz), Richter Daniel Riedo, 
Richter Daniel de Vries Reilingh, 
Gerichtsschreiberin Ursula Spörri.

X._______, ...,
vertreten durch ...,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
Task Force Amtshilfe USA, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Amtshilfe (DBA-USA).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-4221/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Schweizerische  Eidgenossenschaft  (Schweiz)  und  die  Ver-
einigten Staaten von Amerika (USA) am 19. August 2009 ein Abkom-
men über ein Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der USA 
betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Ak-
tiengesellschaft, schlossen (AS 2009 5669, Abkommen 09),

dass sich die Schweiz darin verpflichtete, anhand im Anhang zum Ab-
kommen festgelegter Kriterien und gestützt auf das geltende Abkom-
men vom 2. Oktober  1996 zwischen der  Schweizerischen Eidgenos-
senschaft  und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung 
der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen 
(SR 0.672.933.61, DBA-USA 96) ein Amtshilfegesuch der USA zu be-
arbeiten,

dass die amerikanische Einkommenssteuerbehörde (Internal Revenue 
Service in Washington, IRS) am 31. August 2009 unter Berufung auf 
das  Abkommen 09 ein  Ersuchen um Amtshilfe an die Eidgenössische 
Steuerverwaltung (ESTV) richtete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  A-7789/2009  vom 
21. Januar 2010 eine Beschwerde gegen eine Schlussverfügung der 
ESTV, welche einen Fall der Kategorie 2/A/b gemäss Anhang des Ab-
kommens 09 betraf, guthiess mit der Begründung, das Abkommen 09 
sei eine Verständigungsvereinbarung und habe sich an das Stammab-
kommen zu halten,  welches Amtshilfe nur bei  Steuer-  oder  Abgabe-
betrug, nicht aber bei Steuerhinterziehung vorsehe,

dass in der Folge der Bundesrat nach weiteren Verhandlungen mit den 
USA am 31. März 2010 ein Protokoll zur Änderung des Abkommens 
zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  und den Vereinig-
ten Staaten von Amerika über ein Amtshilfegesuch des Internal Reve-
nue Service der Vereinigten Staaten von Amerika betreffend UBS AG, 
einer nach schweizerischem Recht errichteten Aktiengesellschaft, un-
terzeichnet  in  Washington  am  19. August  2009  (Änderungsprotokoll 
Amtshilfeabkommen, AS 2010 1459),  unterschrieb und die vorläufige 
Anwendung des Vertrages beschloss,

dass  die  ESTV  daraufhin  mit  Schlussverfügung  vom  20. April  2010 
entschied,  dem  IRS  betreffend  X._______  (nachfolgend:  Be-

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schwerdeführerin) Amtshilfe zu leisten, weil sie (aus näher dargelegten 
Gründen)  zum Schluss  kam,  es  handle  sich  um einen  Fall  der  Ka-
tegorie 2/A/b, für den gemäss dem Abkommen 09 in der Fassung vom 
31. März 2010 (SR 0.672.933.612, Staatsvertrag 10) Amtshilfe zu ge-
währen sei,

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 9. Juni 2010 gegen die 
vorerwähnte Schlussverfügung der ESTV beim Bundesverwaltungsge-
richt  Beschwerde erhob und in  materieller  Hinsicht  im Wesentlichen 
beantragte,  die  angefochtene  Verfügung  aufzuheben  und  die  Sache 
zur Gewährung des rechtlichen Gehörs und erneuten Beurteilung an 
die ESTV zurückzuweisen (1), eventualiter die Verfügung aufzuheben 
und das Amtshilfeverfahren einzustellen (2) – alles unter Kosten- und 
Entschädigungsfolgen,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 11. Juni 2010 
den Beschwerdeeingang bestätigte und weitere Instruktionsverfügun-
gen nach Vorliegen eines Entscheids im entsprechenden Pilotverfah-
ren in Aussicht stellte,

dass  die  Bundesversammlung  mit  Bundesbeschluss  vom  17. Juni 
2010 über die Genehmigung des Abkommens zwischen der Schweiz 
und den  Vereinigten  Staaten  von Amerika  über  ein  Amtshilfegesuch 
betreffend  UBS AG sowie  des Änderungsprotokolls  (AS 2010 2907) 
das  Abkommen 09  und  das  Änderungsprotokoll  Amtshilfeabkommen 
genehmigte und den Bundesrat ermächtigte, diese zu ratifizieren; dass 
der eben genannte Bundesbeschluss nicht dem Staatsvertragsreferen-
dum unterstellt wurde,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 21. Juli  2010 
der Beschwerdeführerin mitteilte, es habe am 15. Juli 2010 im Pilotfall  
A-4013/2010 über die Gültigkeit des Abkommens vom 19. August 2009 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten 
Staaten von Amerika über ein Amtshilfegesuch des Internal Revenue 
Service der Vereinigten Staaten von Amerika betreffend UBS AG, einer 
nach schweizerischem Recht  errichteten Aktiengesellschaft,  (mit  An-
hang und Erkl.; SR 0.672.933.612) entschieden,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
24. August  2010 die  Besetzung des Spruchkörpers  mitteilte  und die 
Beschwerdeführerin  aufforderte  einen  Kostenvorschuss  in  der  Höhe 
von Fr. 20'000.-- zu leisten,

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dass  die  Vorinstanz  in  ihrer  Vernehmlassung  vom 11. Oktober  2010 
beantragte, die Beschwerde bezüglich des Antrages in Ziff. 1 gutzu-
heissen und die Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an sie 
zurückzuweisen,

dass das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist zur Beurteilung von 
Beschwerden  gegen  Schlussverfügungen  der  ESTV  betreffend  die 
Amtshilfe gestützt auf Art. 26 DBA-USA (vgl. Art. 20k Abs. 1 und 4 der 
Verordnung  vom  15. Juni  1998  zum  schweizerisch-amerikanischen 
Doppelbesteuerungsabkommen  vom  2. Oktober  1996  [Vo DBA-USA, 
SR 672.933.61]  i.V.m. Art.  31  -  33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021]) und sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit 
das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG),

dass auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwer -
de einzutreten ist,

dass unter dem Titel "Rechte der betroffenen Person" Art. 20e Abs. 1 
Vo DBA-USA bestimmt, dass die ESTV die an den Informationsinhaber 
gerichtete  Verfügung  sowie  eine  Kopie  des  Ersuchens  der  amerika-
nischen Behörde (soweit  darin nicht ausdrücklich die Geheimhaltung 
verlangt wird) auch der betroffenen Person, die einen schweizerischen 
Zustellungsbevollmächtigten bezeichnet hat, eröffnet; hat die betroffe-
ne Person keinen Zustellungsbevollmächtigten bezeichnet,  so ist  die 
Eröffnung von der zuständigen amerikanischen Behörde nach ameri -
kanischem Recht vorzunehmen; gleichzeitig  setzt  die ESTV der Per-
son  eine Frist  zur  Zustimmung zum Informationsaustausch oder  zur 
Bestellung eines Zustellungsbevollmächtigten (Art. 20e Abs. 2 Vo DBA-
USA),

dass gemäss Art. 20e Abs. 3 Vo DBA-USA die vom Amtshilfeverfahren 
betroffene Person sich  am vorinstanzlichen Verfahren beteiligen und 
Einsicht in die Akten nehmen kann,

dass letztere Regelung auch dem in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfas-
sung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, 
SR 101) festgehaltenen und in den Art. 26 – 33 VwVG exemplarisch 
konkretisierten Grundsatz der Gewährung des rechtlichen Gehörs ent-
spricht, wonach Parteien ein Recht haben, in einem vor einer Verwal-
tungs- oder Justizbehörde geführten Verfahren mit ihrem Begehren an-

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gehört zu werden, Einblick in die Akten zu erhalten und zu den für die 
Entscheidung wesentlichen Punkten Stellung zu nehmen (BGE 135 II 
286 E. 5.1, 132 II 485 E. 3.2, 129 I 232 E. 3.2; Urteil des Bundesge-
richts 1P.26/2007 vom 4. Juli 2007 E. 3.1; BVGE 2009/36 E. 7.1; Urtei-
le  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-4936/2010  vom 21.  September 
2010 E. 4.2, A-3786/2010 vom 15. Juli 2010, A-3123/2008 vom 27. Ap-
ril 2010 E. 2.2),

dass der Gehörsanspruch gemäss ständiger Rechtsprechung formeller 
Natur ist, mit der Folge, dass seine Verletzung ungeachtet der Erfolgs-
aussichten der Beschwerde grundsätzlich zur Aufhebung des mit dem 
Verfahrensmangel  behafteten  Entscheids  führt;  es  somit  mit  andern 
Worten nicht darauf ankommt, ob die Anhörung im konkreten Fall für 
den  Ausgang  der  materiellen  Streitentscheidung  von  Bedeutung  ist, 
d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird 
oder  nicht  (statt  vieler:  BGE  126  V  130  E. 2b;  Urteil  des  Bundes-
gerichts  9C_363/2009  vom  18.  März  2010  E. 3.1;  BVGE  2008/47 
E. 3.3.4;  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-3123/2008  vom 
27. April 2010 E. 2.2); dass nach der Rechtsprechung eine Verletzung 
des Gehörsanspruchs als geheilt gelten kann, wenn die unterbliebene 
Gewährung des rechtlichen Gehörs (also etwa die unterlassene An-
hörung,  Akteneinsicht,  Begründung)  in  einem  Rechtsmittelverfahren 
nachgeholt wird, in dem die Beschwerdeinstanz mit der gleichen Prü-
fungsbefugnis  entscheidet  wie  die  untere  Instanz;  dass  die  Heilung 
aber ausgeschlossen ist, wenn es sich um eine besonders schwerwie-
gende Verletzung der Parteirechte handelt, zudem dem Beschwerde-
führer  kein  Nachteil  erwachsen  darf  und  die  Heilung  die  Ausnahme 
bleiben  soll  (BGE  126  V  130  E.  2b;  Urteil  des  Bundesgerichts 
1C_148/2010 vom 6. September 2010 E. 4.3; Urteile des Bundesver-
waltungsgerichts  A-3123/2008  vom  27. April  2010  E. 2.2.3,  A-
1681/2006 vom 13. März 2008 E. 2.4; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX 
UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6. Aufl.,  Zürich/Basel/Genf 
2010, Rz. 1709 ff.),

dass  die  Beschwerdeführerin  in  ihrer  Beschwerdeschrift  vom 9. Juni 
2010 geltend macht, sie sei nie von der UBS AG (im Auftrag der Vorin-
stanz) darüber informiert worden, dass ein Informationsgesuch vorlie-
ge, weshalb sie auch nie Gelegenheit bekommen habe, einen Zustel -
lungsbevollmächtigten zu bezeichnen; dass das Verfahren daher von 
der zuständigen amerikanischen Behörde hätte eröffnet werden müs-
sen, was nie geschehen sei; dass sie – die Beschwerdeführerin – vor 

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Zustellung der  Schlussverfügung keinerlei  Gelegenheit  gehabt  habe, 
sich am Verfahren zu beteiligen und Einsicht in die Akten zu nehmen; 
dass die Vorinstanz demzufolge in der angefochtenen Verfügung auf 
einen Sachverhalt abgestellt habe, zu dem sie sich nie habe äussern 
können,

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung dieser Darstellung nicht 
widerspricht, sondern ihrerseits ebenfalls beantragt, die Angelegenheit 
zur Gewährung des rechtlichen Gehörs zurückzuweisen,

dass aus den Akten nicht ersichtlich ist, dass die Beschwerdeführerin 
vom vorinstanzlichen  Verfahren  Kenntnis  gehabt  hätte,  weshalb  den 
übereinstimmenden Anträgen der Prozessparteien ohne weiteres statt-
zugeben ist,

dass es sich aufgrund des Gesagten rechtfertigt, die Beschwerde im 
Sinn  der  Erwägungen  gutzuheissen,  den  angefochtenen  Entscheid 
aufzuheben und die Streitsache zur Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs und zum allfälligen Erlass eines neuen Entscheids an die Vorin-
stanz zurückzuweisen,

dass es sich unter diesen Umständen erübrigt,  auf die weiteren Vor-
bringen der Beschwerdeführerin einzugehen,

dass  gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  die  Rückweisung 
der  Sache  an  die  Vorinstanz  zwecks  ergänzender  Abklärungen  als 
volles Obsiegen der beschwerdeführenden Partei gilt (BGE 132 V 215 
E. 6.1;  MARCEL MAILLARD,  in:  Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weis-
senberger [Hrsg.], Zürich 2009, Art. 63 N 14),

dass der Beschwerdeführerin demzufolge keine Verfahrenskosten auf-
zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG e contrario); dass somit der ge-
leistete Kostenvorschuss von Fr. 20'000.-- der Beschwerdeführerin zu-
rückzuerstatten ist,

dass  auch  der  unterliegenden  Vorinstanz  als  Bundesbehörde  keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),

dass der Beschwerdeführerin nach Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 
Abs. 1  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, 
SR 173.320.2) eine Parteientschädigung zuzusprechen ist,

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dass das Bundesverwaltungsgericht den Entscheid über die Parteient-
schädigung  von Amtes wegen aufgrund  der  Kostennote,  sofern  vor-
handen, sowie der Akten und in der Regel ohne eingehende Begrün-
dung trifft; dass es auch bei der Festsetzung der Parteientschädigung 
auf der Basis einer Kostennote Aufgabe des Gerichts ist, zu überprü-
fen, in welchem Umfang die geltend gemachten Kosten als notwendig 
für die Vertretung anerkannt werden können (Art. 10 ff. VGKE),

dass das Gericht im vorliegenden Verfahren unter Würdigung der ein-
gereichten Rechtsschrift zur Auffassung gelangt, Kosten von pauschal 
Fr. 10'000.-- seien als notwendig für die Vertretung zu qualifizieren,

dass dieser  Entscheid nicht  mit  Beschwerde in  öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten  an  das  Bundesgericht  weitergezogen  werden  kann 
(Art. 83 Bst. h BGG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird  im Sinn der Erwägungen gutgeheissen. Der an-
gefochtene  Entscheid  wird  aufgehoben  und  die  Streitsache  zur  Ge-
währung  des  rechtlichen  Gehörs  und  zum  allfälligen  Erlass  eines 
neuen Entscheids an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 20'000.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.

3.
Die Vorinstanz wird verpflichtet,  der Beschwerdeführerin eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 10'000.-- zu bezahlen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Beusch Ursula Spörri

Versand: 

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