# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0e85fd8b-b5ac-58e9-86fa-6d232f4ae7f5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-01-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.01.2012 E-7001/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7001-2011_2012-01-11.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung V
E­7001/2011

U r t e i l   v om   1 1 .   J a nua r   2 0 1 2

Besetzung Einzelrichterin Regula Schenker Senn,
mit Zustimmung von Richterin Muriel Beck Kadima;  
Gerichtsschreiberin Anna Poschung.

Parteien A._______,
Irak,
vertreten durch (…),
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), 
Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Aufhebung der vorläufigen Aufnahme (Beschwerde gegen 
Wiedererwägungsentscheid); Verfügung des BFM vom 
8. Dezember 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  das  BFM  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  mit  Verfügung 
vom  10.  September  2007  abwies  und  ihn  wegen  Unzumutbarkeit  des 
Wegweisungsvollzugs vorläufig aufnahm,

dass  das  Bundesamt  die  vorläufige  Aufnahme  mit  Verfügung  vom  3. 
August  2011  aufhob,  den  Wegweisungsvollzug  aus  der  Schweiz 
anordnete  und  gleichzeitig  einer  allfälligen  Beschwerde  die 
aufschiebende Wirkung entzog,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  1.  September  2011 
dagegen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob, auf welche 
mit Urteil  vom 30. September 2011  infolge Nichtleistung des erhobenen 
Kostenvorschusses nicht eingetreten wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  am  1.  November  2011  durch  seinen 
Rechtsvertreter beim BFM eine als Wiedererwägungsgesuch bezeichnete 
Eingabe machte  und die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft  sowie 
die  Feststellung  der  Unzumutbarkeit  der  "Verweisung"  (recte:  des 
Wegweisungsvollzugs) beantragte,

dass in prozessualer Hinsicht dem Gesuch die aufschiebende Wirkung zu 
gewähren  sei  und dem Gesuchsteller  die Verfahrenskosten  zu erlassen 
seien,

dass  er  zur  Begründung  unter  Beilage  zweier  Arztzeugnisse  im 
Wesentlichen  ausführte,  er  sei  in  seiner  physischen  und  psychischen 
Gesundheit  beeinträchtigt  [(…)],  weshalb  ihm  die  Fortsetzung  seiner 
Therapie  beziehungsweise  Behandlung  in  der  Schweiz  zu  ermöglichen 
sei,

dass zudem die Situation im Nordirak instabil sei,

dass  der  Beschwerdeführer  als  Beweismittel  einen  Austrittsbericht  des 
Spitals (…), datiert vom 25. Oktober 2011, an Dr. med. B._______, (…), 
sowie einen Arztbericht vom 29. Oktober 2011, von Dr. med. C._______, 
(…), einreichte,

dass  das  BFM  das  Wiedererwägungsgesuch  mit  Verfügung  vom  8. 
Dezember 2011 (soweit darauf eingetreten wurde) abwies, die Verfügung 
vom  3.  August  2011  als  rechtskräftig  und  vollstreckbar  erklärte  sowie 

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feststellte,  einer  allfälligen  Beschwerde  komme  keine  aufschiebende 
Wirkung zu, 

dass  es  zur Begründung  im Wesentlichen  ausführte,  die Argumentation 
des Beschwerdeführers genüge nicht, um die Rechtskraft der Verfügung 
hinsichtlich  Anordnung  des  Wegweisungsvollzugs  zu  beseitigen,  zumal 
die  geltend  gemachten  gesundheitlichen  Beeinträchtigungen  auch  in 
seinem  Heimatland  behandelbar  seien  und  nicht  zwingend  in  der 
Schweiz,  wo  er  in  hohem  Mass  straffällig  geworden  sei,  behandelt 
werden müssten,

dass  weiter  allfälligen  suizidalen  Tendenzen  im  Rahmen  eines 
Wegweisungsvollzuges medikamentös begegnet und gegebenenfalls gar 
unter  ärztlicher  Betreuung Rechnung  getragen werden  könnte, weshalb 
das Wiedererwägungsgesuch abzuweisen sei,

dass  auf  den  Antrag,  dem  Beschwerdeführer  sei  die 
Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen, nicht einzutreten sei, 

dass  dieses  Rechtsbegehren  aus  dem  Zusammenhang  gerissen  und 
mangels jeglicher Begründung nicht nachvollziehbar sei, zumal notorisch 
sein  dürfte,  dass  im  Nordirak  weder  Bürgerkrieg  noch  eine  Situation 
allgemeiner Gewalt herrschten,

dass  schliesslich  die  Flüchtlingseigenschaft  des  Beschwerdeführers 
längst geprüft und (rechtskräftig) negativ beurteilt worden sei,

dass  der  Beschwerdeführer  gegen  diese  Verfügung  mit  Eingabe  vom 
29. Dezember  2011  und  Schreiben  vom  6.  Januar  2012  durch  seinen 
Rechtsvertreter beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob,

dass  er  darin  die  Feststellung  der  Unzumutbarkeit  der  "Verweisung" 
(recte:  des  Wegweisungsvollzugs)  sowie  die  Gewährung  der 
aufschiebenden Wirkung und den Erlass der Verfahrenskosten beantragt,

dass er unter Verweis auf die Arztberichte vom 25. und 29. Oktober 2011 
zur Begründung anführt,  er  verfüge über  "neue Tatsachen  in Bezug auf 
seine physische und psychische Gesundheit",

dass  er weiter  die  im Wiedererwägungsgesuch  vom 1. November  2011 
gemachten Ausführungen zu seinem Gesundheitszustand wiederholt, 

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dass es zwar zutreffe, dass Irak nicht mehr im Kriegszustand sei, jedoch 
immer  wieder  Konflikte  und  Auseinandersetzungen  zwischen  religiösen 
Gruppierungen stattfänden,

dass  er  straffällig  geworden  sei,  die Straftaten  aber  im Zusammenhang 
mit seinen psychischen Problemen stünden,

dass er schwer  traumatisiert  in die Schweiz gekommen sei und  ihm die 
Fortsetzung der Behandlung seines Traumas hier zu ermöglichen sei,

dass  er  im  Irak  nicht  mehr  verwurzelt  sei  und  dort  keine  Arbeit  finden 
könne,

dass  die  Instruktionsrichterin  mit  Telefax  vom  30.  Dezember  2011 
feststellte,  aufgrund  der  jetzigen  Aktenlage  sehe  sich  das 
Bundesverwaltungsgericht nicht dazu veranlasst, eine vollzugshindernde 
superprovisorische  Massnahme  anzuordnen  und  weiter  festhielt,  über 
das  Gesuch  um  Gewährung  der  aufschiebenden  Wirkung  der 
Beschwerde werde nach Eingang und Prüfung der Akten entschieden,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  3.  Januar  2012  beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM 
entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des 
Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht 
(Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i. V. m. 
Art. 31 – 33  des Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 
vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet,

dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG 
richtet,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG  und 
Art. 6 AsylG),

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dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  entschieden  wird 
(Art.  111  Bst.  e  AsylG)  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend 
aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid 
nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  auf  einen  Schriftenwechsel 
verzichtet wurde, 

dass  gemäss  herrschender  Lehre  und  ständiger  Praxis  des 
Bundesgerichts  aus Art. 29  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  vom  18. April  1999  (BV,  SR  101)  unter  bestimmten 
Voraussetzungen  ein  verfassungsmässiger  Anspruch  auf 
Wiedererwägung  abgeleitet  wird  (vgl.  Entscheidungen  des 
Schweizerischen  Bundesgerichts  [BGE]  127  I  133  E.  6  mit  weiteren 
Hinweisen),

dass danach auf ein Wiedererwägungsgesuch einzutreten ist, wenn sich 
der  rechtserhebliche  Sachverhalt  seit  dem  ursprünglichen  Entscheid 
beziehungsweise  seit  dem  Urteil  der  mit  Beschwerde  angerufenen 
Rechtsmittelinstanz  in  wesentlicher Weise  verändert  hat  und mithin  die 
ursprüngliche  (fehlerfreie)  Verfügung  an  nachträglich  eingetretene 
Veränderungen der Sachlage anzupassen ist,

dass  auch  Revisionsgründe  einen  Anspruch  auf  Wiedererwägung 
begründen  können,  sofern  sie  sich  auf  eine  in  materielle  Rechtskraft 
erwachsene Verfügung beziehen, die entweder unangefochten geblieben 
oder  deren  Beschwerdeverfahren  mit  einem  formellen  Prozessurteil 
abgeschlossen worden ist,

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dass  ein  solchermassen  als  qualifiziertes  Wiedererwägungsgesuch  zu 
bezeichnendes  Rechtsmittel  grundsätzlich  nach  den  Regeln  des 
Revisionsverfahrens  zu  behandeln  ist  (vgl.  Entscheidungen  und 
Mitteilungen  der Schweizerischen Asylrekurskommission  [EMARK]  2003 
Nr. 17 E. 2a S. 103 f. mit weiteren Hinweisen),

dass  eine Wiedererwägung  hingegen  dann  nicht  in  Betracht  fällt,  wenn 
lediglich  eine  neue  Würdigung  der  beim  früheren  Entscheid  bereits 
bekannten Tatsachen herbeigeführt werden soll oder Gründe vorgebracht 
werden,  die  bereits  in  einem  ordentlichen  Beschwerdeverfahren  gegen 
die  frühere  Verfügung  hätten  geltend  gemacht  werden  können  (Art.  66 
Abs. 3 VwVG; EMARK 2003 Nr. 17 E. 2b S. 104),

dass vorab  festzustellen  ist,  dass die Vorinstanz auf den Antrag,  es sei 
dem  Beschwerdeführer  die  Flüchtlingseigenschaft  zuzuerkennen,  zu 
Recht nicht eingetreten ist, zumal die Prüfung der Flüchtlingseigenschaft 
nicht Gegenstand der früheren Verfügung des BFM vom 3. August 2011 
war,

dass  der  Beschwerdeführer  sein  Wiedererwägungsgesuch  massgeblich 
mit  einer  Beeinträchtigung  seiner  physischen  und  psychischen 
Gesundheit begründet,

dass  er  damit  sinngemäss  eine  seit  der  letzten Beurteilung wesentliche 
Veränderung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend macht,

dass  bezüglich  der  geltend  gemachten  psychischen  Schwierigkeiten 
festzustellen  ist,  dass  dem  Beschwerdeführer  bereits  mit  ärztlichem 
Bericht vom 6. Dezember 2006 eine (…) (vgl. vorinstanzliche Akten A17/2 
S. 2),

dass sich diese Diagnose mit dem aktuellen Arztbericht vom 29. Oktober 
2011  deckt  und  folglich  keine  seit  dem  ursprünglichen  vorinstanzlichen 
Entscheid veränderte Sachlage vorliegt,

dass  die  psychischen  Probleme  im  ordentlichen  Beschwerdeverfahren 
gegen  die  ursprüngliche  Verfügung  hätten  geltend  gemacht  werden 
können, 

dass  Gleiches  für  die  Ausführungen  des  Beschwerdeführers  zur 
allgemeinen Situation  im  Irak und der  geltend gemachten Entwurzelung 
gilt,

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dass  es  der  Beschwerdeführer  anlässlich  des  Beschwerdeverfahrens 
unterlassen  hatte,  den  eingeforderten  Kostenvorschuss  zu  leisten, 
weshalb  davon  auszugehen  ist,  dass  er  die  vom  Instruktionsrichter 
erwogene Aussichtslosigkeit seiner Beschwerdebegehren anerkannte,

dass  im Weiteren ein Wiedererwägungsgesuch nicht dazu dienen kann, 
im Rahmen des ordentlichen Beschwerdeverfahrens gesetzte Fristen zu 
umgehen,

dass  betreffend  der  geltend  gemachten  physischen  Erkrankung 
offengelassen  werden  kann,  ob  es  sich  hierbei  um  eine  veränderte 
Sachlage  handelt,  zumal  die  wiedererwägungsrechtliche  Relevanz 
ohnehin  nicht  gegeben  ist,  wobei  auf  die  zutreffenden  Erwägungen  der 
Vorinstanz zu verweisen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  schliesslich  zusammen  mit  der  Vorinstanz  festzuhalten  ist,  dass 
allfällige  suizidale  Tendenzen,  die  auf  einem  bevorstehenden 
Wegweisungsvollzug gründen,  diesem nicht  entgegenstehen und mit  im 
Rahmen  der  Rückreiseorganisation  zu  ergreifenden  geeigneten 
Vorkehrungen der kantonalen Migrationsbehörde zu begegnen wäre, 

dass  der  Beschwerdeführer  nach  dem  Gesagten  keinen 
wiedererwägungsrechtlich relevanten Sachverhalt darzutun vermag,

dass  demzufolge  das  BFM  das  Wiedererwägungsgesuch  vom 
1. November  2011  zu  Recht  abgewiesen  hat  beziehungsweise  nicht 
darauf eingetreten ist,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist,  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder 
unangemessen sei (Art. 106 AsylG), 

dass  die  Beschwerde  daher  abzuweisen  ist  und  es  sich  erübrigt,  auf 
weitere  Ausführungen  näher  einzugehen,  zumal  sie  am  Ausgang  des 
Verfahrens nichts zu ändern vermögen,

dass  sich  die  Rechtsbegehren  des  Beschwerdeführers  aufgrund 
vorstehender Erwägungen als aussichtslos erwiesen haben, weshalb das 
Gesuch  um  unentgeltliche  Rechtspflege  nach  Art.  65  Abs.  1  VwVG 
abzuweisen ist, 

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dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 1200.­
(Art. 1 – 3  des Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG),

dass mit  dem  instruktionslosem Direktentscheid  in  der  Hauptsache  das 
Gesuch  um  Gewährung  der  aufschiebenden  Wirkung  der  Beschwerde 
hinfällig geworden ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  gemäss 
Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3. 
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 1200.­  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Regula Schenker Senn Anna Poschung

Versand: