# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5ec96b2f-9eb8-52d3-9699-a52143c33d46
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-10
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 10.09.2015 IV 2013/273
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-273_2015-09-10.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/273

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 27.05.2020

Entscheiddatum: 10.09.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 10.09.2015
Art. 17 ATSG, Art. 28 Abs. 3 IVG (so genannte gemischte Methode). Vorliegen 
eines Revisionsgrundes, weil im Gesundheitsfall das Arbeitspensum erhöht 
worden wäre und wegen Veränderung im Haushalt (insbesondere 
Heranwachsen der Tochter). Berechnung des Invaliditätsgrades nach der 
gemischten Methode (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 10. September 2015, IV 2013/273).

Entscheid Versicherungsgericht, 10.09.2015

Entscheid vom 10. September 2015

Besetzung

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Miriam

Lendfers und Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Beatrix Zahner

Geschäftsnr.

IV 2013/273

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Karin Herzog, M.A. HSG in Law,

schmuckipartner, Neugasse 26, Postfach, 9004 St. Gallen,

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rentenrevision (Einstellung)

Sachverhalt

A.       

A.a      A.___ (damals B.___), (im Folgenden: Versicherte), meldete sich am 3. April 2001 

bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Als Grund gab sie ein 

angeborenes Rückenleiden (Halswirbel, Lendenwirbel) an (IV-act. 1; IV-act. 2-2). Aus 

der Krankenakte von Dr. med. C.___, Wirbelsäulenzentrum D.___, geht im Wesentlichen 

hervor, dass die Versicherte mehrfach an der lumbalen Wirbelsäule operiert worden 

war (IV-act. 9-7 f.).

A.b     Dr. C.___ erachtete die Versicherte aufgrund von rezidivierenden Lumbalgien in 

der angestammten Tätigkeit als medizinische Praxisassistentin zu 50 % eingeschränkt. 

Eine leidensangepasste Tätigkeit wäre während acht Stunden pro Tag zumutbar 

(Arztbericht vom 31. Mai 2001, IV-act. 9-5 f.). Am 7. Februar 2003 klärte die zuständige 

IV-Stelle des Kantons E.___ die Haushaltsverhältnisse ab. Sie ermittelte eine 

Einschränkung im Haushaltsbereich von 62,1 %. Die Versicherte gab dabei an, sie 

wäre ohne Gesundheitsschaden zu 30 % als medizinische Praxisassistentin tätig (IV-

act. 23; IV-act. 24). Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, attestierte am 

17. März 2003 eine Arbeits(un)fähigkeit von 50 % sowohl als medizinische 

Praxisassistentin als auch für angepasste Tätigkeiten (IV-act. 25).

A.c      Mit Verfügung vom 24. April 2003 sprach die IV-Stelle des Kantons E.___ der 

Versicherten eine halbe Rente ab 1. März 2002 zu. Sie ging dabei von einer Tätigkeit 

als Hausfrau im Umfang von 70 % mit einer Einschränkung von 62,1 % und einer 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Erwerbstätigkeit im Rahmen von 30 % mit einer Einschränkung von 50 % aus und 

errechnete daraus einen Invaliditätsgrad von 58 % (IV-act. 27 f.).

A.d     Im Fragebogen für Revision der Invalidenrente gab die Versicherte am 30. Mai 

2006 an, der Gesundheitszustand habe sich in Bezug auf die Halswirbelsäule seit 

Januar 2006 verschlimmert und sei hinsichtlich des Rückens gleich geblieben (IV-

act. 36). Dr. med. G.___, FMH Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, 

berichtete in einem Verlaufsbericht vom 16. Juni 2006 zuhanden der IV im 

Wesentlichen, der Gesundheitszustand sei stationär (IV-act. 40). Am 28. November 

2006 teilte die unterdessen zuständige IV-Stelle des Kantons St. Gallen der 

Versicherten mit, bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades habe sie keine Änderung 

festgestellt, die sich auf die Rente auswirke. Es bestehe daher weiterhin Anspruch auf 

die bisherige Invalidenrente (IV-act. 41).

A.e      In einem Fragebogen zur Rentenrevision gab die Versicherte am 17. Januar 

2011 an, ihr Gesundheitszustand habe sich seit 2008 verschlechtert, indem ihre HWS 

versteift worden sei. Sie sei zu etwa 10 % - 20 % unselbständig erwerbend und im 

eigenen Haushalt tätig. Eine berufliche Veränderung aus gesundheitlichen Gründen sei 

seit der letzten Rentenrevision nicht erfolgt. Sie sei auf Unterstützung in 

Haushaltsarbeiten angewiesen (IV-act. 50).

A.f       Dr.  C.___ führte in einem Verlaufsbericht vom 21. Februar 2011 im 

Wesentlichen an, der Gesundheitszustand habe sich seit dem 16. Juni 2006 deutlich 

verschlechtert. Neu sei im März 2007 eine Zervikobrachialgie rechts bei Diskushernie 

C5/6 diagnostiziert und im April 2007 eine ventrale interkorporelle Spondylodese C5/6 

vorgenommen worden. Die zumutbare Arbeitsfähigkeit betrage heute nicht mehr als 

20 % (IV-act. 54).

A.g     Dr. med. H.___ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) befand am 16. Mai 2011, 

es liege eine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes vor. Die 

Arbeitsunfähigkeit bedürfe weiterer medizinischer Abklärungen. Vorerst sei eine 

Haushaltsabklärung nötig (IV-act. 55).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

A.h     Am 20. September 2011 fand die Haushaltsabklärung vor Ort statt (IV-act. 58). 

Dabei gab die Versicherte an, ohne Behinderung würde sie im Umfang von 40 % 

arbeiten. Sie habe Freude an der Arbeit, die Tochter sei 10 Jahre alt und werde älter 

und selbständiger. Dennoch wolle sie kein Schlüsselkind (IV-act. 73-4).

A.i       Die IV-Stelle ermittelte im Haushalt eine Einschränkung von 43,25 %. Der 

Bericht vom 12. März 2012 hielt weiter fest, die Berechnung des IV-Grades durch die 

IV-Stelle des Kantons E.___ sei offensichtlich falsch gewesen. In der angestammten 

Tätigkeit habe eine Arbeits(un)fähigkeit von 50 % bestanden. Demnach hätte bei der 

festgelegten Qualifikation im Erwerb (30 %) keine Einschränkung resultiert. Es hätte ein 

Invaliditätsgrad von 43 % und somit ein Anspruch auf eine Viertelsrente bestanden. 

Aufgrund dieser Feststellung sei die nun durchgeführte Abklärung vor Ort auch als 

Anlass für eine neue Aufnahme der Situation zu werten und eine Wiedererwägung der 

halben Rente vorzunehmen (IV-act. 73).

A.j       Am 10./17./26. September 2012 wurde die Versicherte durch das Swiss Medical 

Assessment- and Business- Center (SMAB AG) polydisziplinär (Orthopädie / 

Traumatologie, Innere Medizin, Psychiatrie, Neurologie) begutachtet. Das Gutachten 

datiert vom 15. Oktober 2012. Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ("letzte Tätigkeit"): Degeneratives Halswirbelsäulen- 

und Lendenwirbelsäulensyndrom mit einem diskreten sensiblen C6- und C7-Syndrom 

rechts, Zustand nach mehrfachen wirbelsäulenchirurgischen Eingriffen, 

rumpfmuskuläre Dysbalance. Gesamthaft sei die Versicherte in ihrem ursprünglichen 

Beruf als medizinische Praxisassistentin bzw. in ihrer angestammten Tätigkeit zu 50 % 

arbeitsfähig. In einer adaptierten Verweistätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 100 %. In 

hauswirtschaftlichen Tätigkeiten bestehe eine Beeinträchtigung von 50 %. Eine leichte 

Veränderung im Gesundheitszustand und in der Arbeitsfähigkeit der Versicherten sei 

seit dem Referenzzeitpunkt (17. März 2003) eingetreten. Die Versicherte sei im April 

2007 an einem zervikalen Bandscheibenvorfall operiert worden und leide nach einer 

mehrjährigen Beschwerdefreiheit in diesem Wirbelsäulenabschnitt seit Mitte 2010 

nunmehr an chronischen Schmerzen (IV-act. 85).

A.k      Dr. H.___ (RAD) beurteilte das Gutachten am 5. Dezember 2012 als medizinisch 

umfassend. Bezüglich der letzten Tätigkeiten fehle allerdings eine Beurteilung der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

körperlichen und geistigen Anforderungen oder Belastungen. Die Plausibilisierung der 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung für die "angestammte" Tätigkeit sei daher erschwert (IV-

act. 88).

A.l       Am 27. Februar 2013 erliess die IV-Stelle einen Vorbescheid auf Einstellung der 

Rente (IV-act. 92). Mit ihrem Einwand vom 19. April 2013 (IV-act. 93-1 ff.) liess die Ver­

sicherte einen Bericht von Dr. C.___ vom 13. März 2013 ins Recht legen. Darin führt 

Dr. C.___ an, alle Rückenoperationen hätten nur zu einer leichten Abnahme der 

Rückenschmerzen geführt. Die Beinschmerzen seien nach der Metallentfernung im 

Jahr 2000 intermittierend wieder aufgetreten. Seit Anfang 2007 habe die Versicherte 

Nacken-, Schulter- und Armschmerzen auf der rechten Seite beklagt. Diese hätten sich 

nach der Operation 2007 gebessert und seien seit 2010 wieder vermehrt aufgetreten. 

Die Versicherte sei insbesondere bei statischen Belastungen der Hals- und 

Lendenwirbelsäule eingeschränkt. Sie könne nicht längere Zeit in der gleichen Position 

stehen oder sitzen und keine vorgeneigten Aktivitäten ausüben. Aufgrund der 

Funktionseinschränkung der Halswirbelsäule könne sie keine Tätigkeiten mit über 

längere Zeit fixierter Kopfhaltung oder Tätigkeiten, die ein Vorneigen des Kopfes 

erforderten, und keine Arbeiten über Schulterhöhe ausführen. Rasche 

Kopfbewegungen seien durch die Schmerzprovokation behindert. Trotz diesen im 

Gutachten ebenfalls festgestellten erheblichen Einschränkungen der funktionellen 

Leistungsfähigkeit attestiere der orthopädische Gutachter eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit 

als medizinische Praxisassistentin und für eine Verweistätigkeit gar eine 100 %ige 

Arbeitsfähigkeit. Dies sei für ihn nicht nachvollziehbar. In ihrer bisherigen Tätigkeit als 

Medizinische Praxisassistentin erachte er die Versicherte weiterhin um mindestens 

70 % eingeschränkt. In leidensangepasster Tätigkeit resultiere eine Einschränkung um 

mindestens 50 % (IV-act. 93-10 ff.).

A.m    RAD-Ärztin Dr. H.___ nahm am 15. Mai 2013 Stellung, dass von Dr. C.___ keine 

neuen medizinischen Sachverhalte bzw. keine Änderung des Gesundheitszustandes 

geltend gemacht worden seien. Die Leistungsfähigkeit würde von ihm als jahrelangem 

Behandler abweichend vom Gutachten beurteilt. Mangels neuer medizinischer Aspekte 

sei weiterhin auf das Gutachten abzustellen (IV-act. 94).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

A.n     Mit Verfügung vom 17. Mai 2013 hob die IV-Stelle die Rente auf Ende des der 

Zustellung folgenden Monats auf und entzog einer Beschwerde die aufschiebende 

Wirkung. Die Versicherte sei zu 60 % im Haushalt tätig, darin bestehe eine 

Einschränkung von 50 %, was zu einem Teilinvaliditätsgrad von 30 % führe. In einer 

(angepassten) Erwerbstätigkeit sei keine Einschränkung vorhanden. Daraus resultiere 

insgesamt ein keinen Rentenanspruch begründender Invaliditätsgrad von 30 % (IV-

act. 95).

B.         

B.a      Gegen die Verfügung vom 17. Mai 2013 liess A.___, vertreten durch 

Rechtsanwalt Roland Hochreutener, mit Eingabe vom 20. Juni 2013 Beschwerde 

erheben. Sie beantragt, die angefochtene Verfügung sei unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen aufzuheben. Die Streitsache sei zur Durchführung weiterer 

Abklärungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Bei der 

Bestimmung des Invaliditätsgrades seien Wechselwirkungen zwischen der 

Erwerbstätigkeit und der Tätigkeit im Aufgabenbereich zu berücksichtigen. Es sei nicht 

nachvollziehbar, dass die Gutachter im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 50 % 

anerkennten, jedoch für eine angepasste Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % 

annähmen. Das von den Gutachtern aufgestellte Belastungsprofil enthalte eine 

erhebliche Einschränkung der Belastbarkeit, was nur sehr geringe, im freien 

Arbeitsmarkt wohl kaum verwertbare Einsatzmöglichkeiten offen lasse. Es treffe nicht 

zu, dass sich der Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit verbessert hätten. In 

einer adaptierten Tätigkeit bestehe gemäss Dr. C.___ eine Einschränkung von 

mindestens 50 % (act. G 1).

B.b     Die Beschwerdegegenerin beantragte am 17. September 2013 die Abweisung 

der Beschwerde. Da die Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben früher zu 30 % 

und aktuell zu 40 % erwerbstätig anzusehen sei und sich somit die Qualifikation 

geändert habe, liege ein Revisionsgrund vor. Damit sei die weitere freie Prüfung des 

Sachverhalts möglich. Auf das MEDAS-Gutachten der SMAB AG könne grundsätzlich 

ohne Weiteres abgestellt werden. Der Bericht von Dr. C.___ sei nicht geeignet, dieses 

in Frage zu stellen. In Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu den 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern könne kein 

invalidisierendes Leiden anerkannt werden. Die angegebene 100%ige Arbeitsfähigkeit 

für rückenadaptierte Tätigkeiten sei sachgerecht, da Haushaltsarbeiten generell als 

schwerer einzustufen seien als Bürotätigkeiten oder andere leichte Tätigkeiten. Die bis 

jetzt ausgeübten Tätigkeiten als medizinische Praxisassistentin und als Telefonistin 

seien optimal leidensadaptiert (act. G 4).

B.c      Mit Replik vom 28. Oktober 2013 bringt die Beschwerdeführerin, nunmehr 

vertreten durch Rechtsanwältin Karin Herzog, vor, dass sie im Gesundheitsfall nun zu 

40 % erwerbstätig wäre, bewirke keine erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades. Die 

Voraussetzungen einer Revision (Anpassung) seien daher nicht erfüllt. Eine 

somatoforme Schmerzstörung sei lediglich als Differenzialdiagnose erwähnt worden. 

Die entsprechende Rechtsprechung sei daher nicht anwendbar. Sie versuche im 

Übrigen seit Jahren, die Schmerzen zu überwinden, was ihr nur bedingt gelinge. Es 

wäre keinesfalls möglich, einer Arbeitstätigkeit im Umfange von 100 % nachzugehen. 

Die Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit sei nicht 

nachvollziehbar. Gegebenenfalls wäre bei der Bemessung des Invalideneinkommens 

aufgrund der Einschränkungen jedenfalls ein Tabellenlohnabzug von 25 % zu 

gewähren (act. G 7). Mit der Replik reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht von 

Dr. C.___ vom 19. Juni 2013 ein, worin dieser den Verlauf seit April 2007 detailliert 

wiedergibt (act. G 7.2).

B.d     Mit Eingabe vom 18. November 2013 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf 

eine Duplik (act. G 9).

B.e      Mit Zwischenentscheid vom 4. Dezember 2013 wies die Präsidentin das Gesuch 

um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab (act. G 10).

Erwägungen:

1.          

1.1   Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 

831.20) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte 

Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht ein 

Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein 

Anspruch auf eine Viertelsrente.

1.2   Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen 

Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 

Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 

261 E. 4 mit Hinweisen).

1.3   Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a); in 

diesem Sinn trifft die Verwaltung grundsätzlich auch die Beweisführungslast. 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und das Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen 

stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a). In beweisrechtlicher Hinsicht gilt 

der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben die urteilenden Instanzen 

die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 

pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 

entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit 

Hinweisen).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

1.4   Im Sinne einer Richtlinie ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens 

eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten, welche aufgrund eingehender 

Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht 

erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, 

volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 

Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Zu beachten sind sodann die einschlägigen 

Verfahrensvorschriften und die Mitwirkungsrechte der Verfahrensbeteiligten (BGE 137 

V 227 E. 1.3.4; BGE 125 V 353 E. 3b/bb).

2.        

2.1   Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers 

erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft 

entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 

830.1]). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen 

Änderung des Invaliditätsgrads ist bei der Prüfung eines Gesuchs um Erhöhung der 

Rente wie auch bei der Prüfung einer Rentenanpassung von Amtes wegen die letzte 

rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs 

mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines 

Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108; BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des 

Bundesgerichts vom 26. März 2010, 9C_438/2009, E. 1). Anlass zur Rentenrevision gibt 

jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der 

Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Anspruch zu beeinflussen. 

Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des 

Gesundheitszustandes oder der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich 

gebliebenen Gesundheitszustandes revidierbar. Dagegen stellt die unterschiedliche 

Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen 

Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit keinen Revisionsgrund im Sinne von 

Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (Urteile der Bundesgerichts vom 17. Januar 2008, 

9C_552/2007 E. 3.1.2, vom 12. Januar 2010, 9C_798/2009, E. 3.1, vom 27. Mai 2010, 

8C_972/2009 E. 3.2, BGE 112 V 371 E. 2b, mit weiteren Hinweisen). Die Beantwortung 

der Frage, ob eine massgebende Änderung eingetreten ist, setzt einen Vergleich zweier 

Sachverhalte voraus (U. Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 17 N 22). 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Praxisgemäss genügt für die Revision einer Invalidenrente, dass eine 

Tatsachenänderung aus dem gesamten anspruchserheblichen Tatsachenspektrum 

eingetreten ist; nicht erforderlich ist, dass gerade die geänderte Tatsache zur 

revisionsweisen Neufestsetzung der Invalidenrente führt (Urteil des Bundesgerichts 

vom 26. März 2014, 8C_754/2013, E. 3.2.1).

2.2   Ist eine anspruchserhebliche Änderung des Sachverhalts nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit erstellt, bleibt es nach dem Grundsatz der materiellen Beweislast 

beim bisherigen Rechtszustand (Urteil des Bundesgerichts vom 16. Juni 2014, 

9C_273/2014, E. 3.1.1). Bei gegebenem Revisionsgrund ist der Rentenanspruch 

gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung umfassend neu zu prüfen (BGE 141 V 9 

E. 2.3 und E. 6.1; Urteil vom 5. Dezember 2012, 9C_427/2012, E. 3.4).

2.3   Im Folgenden ist zunächst zu prüfen, ob eine Revision des bisher 

rechtswirksamen Rentenentscheids der IV-Stelle des Kantons Appenzell A.Rh. vom 

8. April 2003, welcher am 28. November 2006 nicht angepasst wurde, statthaft ist.

3.          

3.1      Dr. C.___ hielt in einem Verlaufsbericht vom 21. Februar 2011 fest, der 

Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich seit 16. Juni 2006 

verschlechtert (IV-act. 54-1). Im Sprechstundenbericht vom 17. Februar 2011 hatte er 

notiert, insgesamt habe sich die Situation über die vergangenen Jahre verschlechtert, 

da die Beschwerden nicht mehr alternierend, sondern gleichzeitig lumbal und zervikal 

auftreten würden. Letztere seien sehr viel zermürbender, da sie mit Kopfschmerzen und 

einmalig mit Erbrechen einhergingen (IV-act. 54-13 f.). Im Sprechstundenbericht vom 

10. November 2011 wird ein häufigeres und heftigeres Auftreten der 

Nackenbeschwerden erwähnt (IV-act. 85-66; act. 7.2-3). Am 14. Mai 2012 vermerkte 

Dr. C.___ ein praktisch unverändertes Beschwerdeausmass bzw. einen weiterhin 

stabilen Verlauf (IV-act. 85-62; act. G 7.2-3). Im Bericht vom 13. März 2013 

protokollierte er, durch die im Grundsatz erfolgreiche Operation vom April 2007 sei 

hinsichtlich der Halswirbelsäule "lediglich der seit 2003 bestehende Vorzustand wieder 

hergestellt" worden (IV-act. 93-10, 14). Am 19. Juni 2013 berichtete er, insgesamt sei 

es nach der Operation im April 2007 zum Vorzustand wie Ende 2006 gekommen. Die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Verbesserung habe zwei Jahre lang angehalten; seither hätten sich die 

Nackenbeschwerden wieder verschlimmert. Im November 2011 seien die Episoden der 

Nackenbeschwerden häufiger und heftiger aufgetreten und hätten auf die 

Medikamente immer schlechter angesprochen (act. G 7.2-3 f.).

3.2      Das neurologische Gutachten äussert zum retrospektiven Verlauf, die 

zunehmende Schmerzsymptomatik sei nach der Operation vom 18. April 2007 

zunächst deutlich gelindert gewesen. Im Verlauf des Jahres 2010 habe die 

Beschwerdeführerin erneut Nackenschmerzen beklagt. Diese bestünden heute in Form 

eines anhaltenden Schmerzsyndroms der rechtsseitigen Nackenpartie, selten 

ausstrahlend in den rechten Oberarm und sehr selten bis in die rechte Hand (IV-

act. 85-17). Der orthopädische Gutachter konstatierte, mit der Spondylodese im Jahre 

2007 sei eine Verbesserung vorbestehender HWS-Beschwerden eingetreten. Die 

persistierenden lumbalen Rückenschmerzen gingen im Wesentlichen zu Lasten von 

therapie- und besserungsfähigen rumpfmuskulären Dysbalance-Befunden. Dr. C.___ 

habe am 21. Februar 2011 eine Restarbeitsfähigkeit von nur noch 20 % attestiert. Von 

einer Besserung auf wenigstens 50 % in der angestammten Tätigkeit und auf 100 % in 

einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Insgesamt sei seit Anfang 2011 eine 

Besserung eingetreten (IV-act. 85-34 f.). Das Gesamtgutachten hob zum Verlauf hervor, 

es bleibe unverständlich, dass gemäss Bericht von Dr. C.___ vom 21. Februar 2011 

sich die Belastbarkeit seit März 2007 deutlich verschlechtert habe, nachdem er im 

Behandlungsbericht einen hervorragenden postoperativen Verlauf mit einer 

wesentlichen Besserung der zervikalen Schmerzproblematik beschrieben habe (IV-

act. 85-22). Eine leichte Veränderung im Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit 

sei seit dem Referenzzeitpunkt (17. März 2003) eingetreten. Die Beschwerdeführerin sei 

im April 2007 an einem zervikalen Bandscheibenvorfall operiert worden und leide nach 

einer mehrjährigen Beschwerdefreiheit in diesem Wirbelsäulenabschnitt seit Mitte 2010 

nunmehr an chronischen Schmerzen (IV-act. 85-25).

3.3      Aus dem Gutachten und den medizinischen Berichten, auf welche sich dieses 

stützt, geht lediglich hervor, dass sich der Zustand zunächst verschlechtert, nach der 

Operation im April 2007 für etwa zwei Jahre verbessert und danach wiederum 

verschlimmert hat. In Bezug auf den Vergleich zwischen den massgeblichen 

Zeitpunkten ist lediglich von einer "leichten Veränderung" die Rede; weitere Angaben 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

zum Ausmass der Verschlechterungen und der Verbesserung fehlen. Eine gesamthafte 

Verbesserung des Gesundheitszustandes seit der Rentenzusprache ist somit nicht 

erstellt und wird von der Beschwerdegegnerin zu Recht nicht geltend gemacht. Auch 

eine gesundheitliche Verschlechterung seit der Rentenzusprache im Jahr 2003 

erscheint nicht ausgewiesen, nachdem auch Dr. C.___ von einer 50 %igen 

Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgeht (IV-act. 93-10 ff.).

4.        

4.1      Zu prüfen bleibt, ob ein anderer Revisionsgrund als die Veränderung des 

Gesundheitszustandes vorliegt. Die Beschwerdegegnerin macht geltend, die Aussage 

der Beschwerdeführerin, sie würde im Gesundheitsfall in Anbetracht des Alters ihrer 

Tochter mittlerweile statt 30 % neu in einem 40 %-Pensum arbeiten, stelle einen 

Revisionsgrund dar (act. G 4-4). Die Beschwerdeführerin bringt vor, diese Änderung 

des Sachverhalts sei nicht erheblich; unter Berücksichtigung der in der ursprünglichen 

Rentenzusprache massgebenden Einschränkung von 50 % im erwerblichen Bereich 

und 62,1 % im Haushalt ergäbe sich anhand der geringen Änderung der 

Tätigkeitsverteilung heute ein Invaliditätsgrad von 57 %. Folglich liege eine Änderung 

des Invaliditätsgrades von lediglich 1 % vor, die nicht als erheblich zu bezeichnen sei 

(act. G 7-2).

4.2      Eine Statusänderung ist auch bei gleich gebliebenem Gesundheitszustand 

Anlass zur Rentenrevision, wenn dadurch der Rentenanspruch berührt bzw. einen 

Schwellenwert gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG über- oder unterschritten wird (Urteil des 

Bundesgerichts vom 03. Juni 2011, 9C_223/2011, E. 3.2). Sodann liegt ein 

Revisionsgrund vor, wenn sich bei unverändertem Gesundheitszustand die 

Auswirkungen in Bezug auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich verändert 

haben (BGE 105 V 30).

4.3      Gemäss Verfügung der IV-Stelle des Kantons E.___ war die Beschwerdeführerin 

zum damaligen Zeitpunkt im Haushalt zu 62,1 % eingeschränkt. Der nichterwerbliche 

Teilinvaliditätsgrad wurde bei einem Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich von 70 % 

mit 43,47 % (0,7 x 62.1 %) errechnet (IV-act. 27). In der angefochtenen Verfügung 

resultiert aus einer Einschränkung von 50 % und einem Tätigkeitsumfang von 60 % ein 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Teilinvaliditätsgrad im Haushalt von 30 % (IV-act. 95). Die Erhöhung des 

Arbeitspensums im Gesundheitsfall wird von der Beschwerdeführerin nicht bestritten. 

Die von der Beschwerdeführerin angegebene Begründung dafür, dass sie Freude an 

der Arbeit habe und die Tochter älter und selbständiger werde (IV-act. 71-4), erscheint 

plausibel. Die Einschätzung der Einschränkung im Haushaltsbereich von 50 % durch 

die Gutachter wird von der Beschwerdeführerin ebenfalls nicht bestritten (act. G 1-9). 

Die Gutachter folgten den bisherigen Beurteilungen mit der Begründung, die 

Beschwerdeführerin sei nicht mehr in der Lage, sämtliche Tätigkeiten, bei denen eine 

erhöhte Kraftaufwendung im rechten Arm erforderlich sei, auszuführen. Auch alle 

Arbeiten in Zwangshaltungen (sämtliche Putzarbeiten, Bügeln, Betten beziehen) seien 

nicht mehr möglich (IV-act. 85-18). Es beständen persistierende lumbale 

Rückenschmerzen, so dass die spezielle körperliche Beanspruchung der Lenden- und 

Halswirbelsäule nachvollziehbare Beschwerden verursache mit der Folge, dass die 

Beschwerdeführerin im Haushaltsbereich entsprechend dem Belastungsprofil nur noch 

über eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % verfüge (IV-act. 85-19, 33). Diese 

Einschätzung der Gutachter beruht auf umfassenden Untersuchungen, berücksichtigt 

die geklagten Beschwerden und stimmt mit den vorhandenen medizinischen Akten 

überein. Dass die Haushaltsabklärung eine leicht geringere Einschränkung von 43,25 % 

ergab (IV-act. 73-13), beruht im Wesentlichen auf einer konkreten Gewichtung der 

Haushalttätigkeiten, unter Berücksichtigung der Mitwirkung von Familienangehörigen. 

Selbst wenn aber von einer Einschränkung von 50 % entsprechend der medizinischen 

Einschätzung ausgegangen wird, so ist der Rückgang des Teilinvaliditätsgrades von 

43,5 % (0,7 x 62,1 %) auf jedenfalls 30 % (0,6 x 50 %) für den Rentenanspruch schon 

deshalb erheblich, weil der Mindestinvaliditätsgrad für eine Viertelsrente von 40 % 

unterschritten wird (Art. 28 Abs. 2 IVG). Er beruht überwiegend auf Änderungen von 

Tatsachen. So ist namentlich die Tochter der Beschwerdeführerin älter und 

selbständiger geworden; sie muss nicht mehr getragen werden. Die 

Beschwerdeführerin hätte (daher) im Gesundheitsfall ihr Erwerbspensum erhöht. 

Entgegen der Beschwerdeführerin liegt somit ein Revisionsgrund vor, und zwar nicht 

nur wegen der Erhöhung des hypothetischen Arbeitspensums im Gesundheitsfall, 

sondern auch wegen Änderung von Tatsachen, die für die Einschätzungen im Haushalt 

massgebend sind. Für das Vorliegen eines Revisionsgrundes ist im Übrigen 

unerheblich, dass die IV-Stelle des Kantons E.___ den erwerblichen Teilinvaliditätsgrad 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

nicht entsprechend der bundesgerichtlichen Rechtsprechung berechnet hat (vgl. dazu 

E. 5.1 f.). Denn darin liegt nicht eine Änderung der relevanten Tatsachen im Sinne von 

Art. 17 ATSG, sondern möglicherweise ein Grund zur Wiedererwägung nach Art. 53 

Abs. 2 ATSG. Dieser kann nicht über Art. 17 ATSG korrigiert werden, da Revision und 

Wiedererwägung wegen ihrer unterschiedlichen Rechtsnatur nicht vermengt werden 

dürfen (dazu eingehend R. Jöhl, Die Revision nach Art. 17 ATSG, in: U. Kieser und M. 

Lendfers, Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2012, Zürich / St. Gallen 2012, S. 

153 ff.). Zusammenfassend ist ein Revisionsgrund gegeben und der Rentenanspruch 

umfassend zu prüfen.

5.        

5.1      Bei nicht erwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und 

denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die 

Bemessung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in 

welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 28a Abs. 2 

IVG). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die 

Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich 

tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Abs. 2 festgelegt. In diesem Fall 

sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich 

festzulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 

IVG). Ist bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, anzunehmen, dass sie im 

Zeitpunkt der Prüfung des Rentenanspruchs ohne Gesundheitsschaden ganztägig 

erwerbstätig wären, so ist die Invaliditätsbemessung ausschliesslich nach dem 

Grundsatz für Erwerbstätige zu bemessen (Art. 27  der Verordnung über die 

Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). Gemäss derzeit gültiger bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung wird das dem erwerblichen Teilinvaliditätsgrad zugrundeliegende 

Invalideneinkommen ausgehend von einem vollzeitlichen Arbeitspensum und der 

vorhandenen Einschränkung errechnet, während das Valideneinkommen entsprechend 

dem ermittelten Teilzeiterwerb festgesetzt wird. Die Differenz ergibt den 

Teilinvaliditätsgrad. Der gesamte Invaliditätsgrad wird bestimmt, indem der erwerbliche 

sowie der nichterwerbliche Teilinvaliditätsgrad entsprechend ihrem hypothetischen 

Tätigkeitsanteil im Gesundheitsfall (im erwerblichen Bereich nochmals) gewichtet und 

addiert werden (vgl. dazu insbesondere BGE 125 V 146 E. 3 ff.).

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

5.2      Die IV-Stelle des Kantons E.___ berechnete den erwerblichen Teilinvaliditätsgrad 

ebenfalls ausgehend von einem hypothetischen Arbeitspensum im Gesundheitsfall von 

30 %. Sie erachtete die Tätigkeit als medizinische Praxisassistentin als optimal 

adaptiert und bestimmte das Invalideneinkommen und den erwerblichen 

Invaliditätsgrad, indem sie das 30%-Pensum im hypothetischen Gesundheitsfall mit 

der Einschränkung von 50 % gewichtete (0,5 x 30 % = 15 %; IV-act. 26; IV-act. 27). Sie 

ermittelte mithin das Invalideneinkommen bezogen auf das hypothetische 

Erwerbspensum im Gesundheitsfall, statt bezogen auf eine Vollerwerbstätigkeit. Da ein 

Revisionsgrund vorliegt, durfte die Beschwerdegegnerin - wie vorne erwähnt (E. 2.2) - 

diese Abweichung von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung korrigieren.

6.        

6.1      Die Beschwerdeführerin erzielte als medizinische Praxisassistentin im Jahr 2000 

in einem Beschäftigungsgrad von 90 % ein Erwerbseinkommen von Fr. 53'300.-- (IV-

act. 8-2; IV-act. 14-3). Aufgerechnet auf ein Vollzeitpensum und unter Berücksichtigung 

der Nominallohnentwicklung (Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2013, T 39, 

Index Frauen 2000: 2190, 2012: 2630) ergibt sich für das Jahr 2012 ein mutmassliches 

Jahreseinkommen von Fr. 71'121.--.

6.2      Für die Bestimmung des Valideneinkommens wird grundsätzlich am zuletzt 

erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung 

angepassten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 30 E. 3.3.2; BGE 134 V 322 S. 325, 

E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts vom 21. August 2013, 8C_196/2013, E. 3.1). Dies 

rechtfertigt sich auch hier, zumal das Einkommen des Jahres zuverlässig 2000 bekannt 

ist. Ausgehend vom letztmals erzielten Einkommen ergibt sich bei einem 

Arbeitspensum von 40 % für das Jahr 2012 ein Valideneinkommen von Fr. 28'448.-- 

(0,4 x 71'121.--).

6.3      Für die Bestimmung eines Tabellenlohns stellt sich die Frage, welchem 

Kompetenzniveau die Beschwerdeführerin zuzurechnen ist. Die Kompetenzniveaus der 

Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 des Bundesamtes für Statistik gründen auf den 

Berufsgruppen gemäss der internationalen Berufsnomenklatur ISCO (Bundesamt für 

Sozialversicherungen [BSV], IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 22. Oktober 2014). Dabei 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

umfasst das Kompetenzniveau 2 praktische Tätigkeiten wie Verkauf, Pflege, 

Datenverarbeitung und Administration, das Bedienen von Maschinen und 

elektronischen Geräten sowie Tätigkeiten im Sicherheits- oder Fahrdienst. 

Grundsätzlich ist ein erster sekundärer Ausbildungszyklus erforderlich. Zum 

Kompetenzniveau 2 gehören Berufe wie Metzger, Buschauffeure, Sekretärinnen, 

Buchhalter, Coiffeure, Bauelektriker, Motorfahrzeugmechaniker. Das Kompetenzniveau 

3 beinhaltet komplexe praktische Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem 

Spezialgebiet voraussetzen. Erforderlich ist grundsätzlich eine ein- bis dreijährige 

höhere Ausbildung nach dem sekundären Bildungszyklus. Dazu gehören Leiter im 

Detailhandel, Techniker medizinischer Labors, Sekretäre im Bereich rechtlicher 

Dienstleistungen, Handelsagenten und Techniker im Medienbereich (vgl. Classification 

internationale type des professions (CITP-08) - cadre et concepts der international 

labour organisation [ILO]; http://www.ilo.org/public/french/bureau/stat/isco/docs/

annex1.pdf, eingesehen am 11. August 2015). Zwar ist nach der ISCO-08 Klassifikation 

der Beruf der medizinischen Assistentin den [nicht akademischen] Assistenzberufen im 

Gesundheitswesen und als solcher dem Kompetenzniveau 3 zugeordnet (Amtsblatt der 

Europäischen Union L 292/32 ff. vom 10. November 2009). Indes rechtfertigen die 

Umschreibung der Kompetenzniveaus, der Durchschnittslohn von Fr. 4'750.-- 

(www.lohncheck.ch, eingesehen am 31. Juli 2015) und die Dauer der Ausbildung nicht 

die Einreihung in das (zweithöchste) Kompetenzniveau 3, sondern ins 

Kompetenzniveau 2. Dieses entspricht dem vormaligen Anforderungsniveau 3, 

welchem auch das Bundesgericht den Beruf der medizinischen Praxisassistentin 

zugeordnet hat (Urteile des Bundesgerichts vom 9. Oktober 2008, 8C_352/2008, 

E. 4.2.1; Urteil vom 9. Oktober 2008, 8C_352/2008, E. 4.2.2.1; Urteil vom 12. April 

2012, 8C_206/2012, E. 4.2.1). Der Tabellenlohn für das Jahr 2012 (Bundesamt für 

Statistik, Lohnstrukturerhebung [LSE] 2012, T1, Ziff. 86-88, Gesundheits- und 

Sozialwesen, Kompetenzniveau 2 Frauen), beträgt bei einer durchschnittlichen 

Arbeitszeit von 41,5 Stunden/Woche (Bundesamt für Statistik, Statistik der 

betriebsüblichen Arbeitszeit [BUA], betriebsübliche Arbeitszeit nach 

Wirtschaftsabteilungen) Fr. 5'345.-- (Fr. 5'152.-- : 40 x 41,5), entsprechend einem 

durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 64'142.--.

6.4      Hinsichtlich des zumutbaren Invalideneinkommens attestierte Dr. C.___ am 

13. März 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 50% in einer angepassten Tätigkeit (IV-

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

act. 93-11 f.). Im Gutachten wird demgegenüber von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit als 

medizinische Praxisassistentin und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer 

optimal angepassten Verweistätigkeit ausgegangen. Ob letzteres zutrifft, kann offen 

bleiben (vgl. nachfolgende E. 6.6). Der Beruf der medizinischen Praxisassistentin bietet 

jedenfalls eine ausgesprochene Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten, beispielsweise in 

einem Spital, einer Klinik oder einer in fachmedizinischer Hinsicht spezialisierten 

Arztpraxis, wo sich die Funktion oft stark in den organisatorischen, planerischen, 

kommunikativen und administrativen Bereich verlagert (vgl. Urteil vom 12. April 2012, 

8C_206/2012, E. 4.2.1). Das anerkannte Belastungsprofil - nur leichte Arbeiten ohne 

statische Beanspruchung der HWS und LWS, Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und 

Umhergehen, keine repetitiven Bewegungen der HWS und LWS und keine Arbeiten in 

vornübergebeugtem Stehen, Knien, Hocken oder Kauern und keine unfallträchtigen 

Tätigkeiten sowie eine Gewichtslimite von 10 kg (IV-act. 85-21) - erscheint nicht 

dermassen einschränkend, dass die Restarbeitsfähigkeit in diesem Bereich nicht 

verwertet werden könnte. Der Beschwerdeführerin ist somit zuzumuten, an einer ihrer 

Ausbildung entsprechenden Stelle, beispielsweise als medizinische Praxisassistentin 

mit vorwiegend administrativer Tätigkeit, ein jährliches Einkommen von Fr. 25'657.-- 

(Tabellenlohn Fr. 5'345.-- bzw. Fr. 64'142.-- jährlich bei einem 40 %-Pensum, E. 6.2) zu 

erzielen. Bei der Bemessung des Tabellenlohnabzuges ist zu beachten, dass allfällige 

bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche 

Einschränkungen nicht zusätzlich einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung 

desselben Gesichtspunktes führen können (Urteil des Bundesgerichts vom 22. Januar 

2015, 9C_846/2014, E. 4.1.1, mit weiteren Verweisen). Vorliegend ist davon 

auszugehen, dass ein erhöhter Zeitbedarf für die Verrichtung gewisser Arbeiten und für 

die Erholung bereits in der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von 50 % berücksichtigt 

ist. Ein Tabellenlohnabzug rechtfertigt sich somit höchstens im Umfang von 10 %, da 

bei der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit anerkanntermassen 

gesundheitsbedingt zusätzliche Einschränkungen vorhanden sind. Das zumutbare 

Invalideneinkommen beläuft sich somit auf Fr. 23'091.-- (0,9 x Fr. 25'657.--) jährlich.

6.5      Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, es seien im Rahmen der gemischten 

Methode Wechselwirkungen zwischen den in beiden Tätigkeitbereichen vorhandenen 

Belastungen zu beachten (act. G 1-7). Allfällige Wechselwirkungen sind stets vom 

anteilsmässig bedeutenderen zum weniger bedeutenden Bereich - hier also vom 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Haushalts- zum Erwerbsbereich - zu berücksichtigen (BGE 134 V 14 E. 7.3.5). Die 

(zusätzliche) Berücksichtigung einer Wechselwirkung rechtfertigt sich nur, wenn die 

verbleibende Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Tätigkeitsgebiet voll ausgenützt wird (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 4. Januar 2008, 9C_265/2007, E. 5.3 betreffend 

Auswirkungen vom Erwerbs- in den Haushaltsbereich, wobei auch in umgekehrter 

Richtung keine tatsächliche Beeinträchtigung der Erwerbstätigkeit durch die 

Haushaltführung stattfindet, soweit die Erwerbsfähigkeit nicht ausgeschöpft wird). Aus 

diesem Grund kann sich die Beschwerdeführerin nicht erfolgreich auf die 

Berücksichtigung solcher Wechselwirkungen berufen.

6.6      Dem hypothetischen Erwerbseinkommen im Gesundheitsfall von 40 % bzw. von 

Fr. 28'448.-- (E. 6.3) steht ein zumutbares Invalideneinkommen von (mindestens) 

Fr. 23'091.-- gegenüber (E. 6.4). Es resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 5‘357.-- 

bzw. 18,83 % und es ergibt sich ein erwerblicher Teilinvaliditätsgrad von 8 % (40 % x 

18,83). Es kann offen bleiben, ob die Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten höher 

ist als 50 % und ob insbesondere auf die gutachterliche Beurteilung, die 

Beschwerdeführerin sei in adaptierten Arbeiten voll arbeitsfähig, abgestellt werden 

kann. Ein höherer Teilinvaliditätsgrad als 8 % kann sich dadurch nicht ergeben. Es 

kann auch offen bleiben, ob mit der Beschwerdegegnerin die erwerbliche Teilinvalidität 

gestützt auf einen Prozentvergleich festzusetzen wäre (vgl. IV-act. 90-2). Dafür spricht, 

dass die Beschwerdeführerin letztmals im Jahr 2000 ganzjährig (vgl. IV-act. 14-3) ein 

Einkommen als medizinische Praxisassistentin erzielte und aufgrund des längeren 

(auch familienbedingten) Unterbruchs in der Berufsausübung möglicherweise nicht 

mehr das ursprüngliche, überdurchschnittliche Einkommen einer medizinischen 

Praxisassistentin erzielen könnte. Ob der Prozentvergleich unter diesen Umständen 

zulässig bzw. angezeigt wäre (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 4. Februar 

2015, 9C_888/2014, E. 2 und BGE 104 V 136 f. E. 2b mit weiteren Verweisen), kann 

indes offen bleiben, da auch in diesem Fall keine höhere Teilinvalidität im 

Erwerbsbereich resultieren würde. Bei einem Prozentvergleich ergibt sich der 

Invaliditätsgrad aus der Prozentdifferenz zwischen den hypothetischen Einkommen 

ohne und mit Gesundheitsschaden (vgl. zit. Bundesgerichtsentscheid vom 4. Februar 

2015, E. 2). Bei einem hypothetischen Arbeitspensum von 40 % im Gesundheitsfall auf 

Seiten des Valideneinkommens und einer jedenfalls entsprechenden Erwerbsfähigkeit 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

ergibt sich bei einem Tabellenlohnabzug von maximal 20% eine Erwerbseinbusse von 

8 % (40% - [40% x 0.9]).

6.7      Der Invaliditätsgrad ergibt sich somit im Rahmen der angeführten 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur gemischten Methode hauptsächlich aus der 

Einschränkung im Haushaltsbereich. Diese beträgt gemäss Haushaltsabklärung 

43,25 % (IV-act. 73-12) und gemäss Gutachten 50 % (IV-act. 85-26). Eine nähere 

Auseinandersetzung damit kann auch hier unterbleiben, denn bei einem 

Beschäftigungsanteil im Aufgabenbereich von 60 % wird insgesamt ein 

Rentenanspruch begründender Invaliditätsgrad von 40 % selbst dann nicht erreicht, 

wenn im Haushaltsbereich von einer Einschränkung von 50 % statt bloss von 43,75 % 

ausgegangen wird (60 % x 0,5 = 30 % + maximal 8 % Teilinvaliditätsgrad im 

Erwerbsbereich).

6.8      Sollte die Beschwerdeführerin ihr Erwerbspensum erhöhen wollen, wären bei 

einer Wiederanmeldung vorab berufliche Massnahmen zu prüfen.

7.        

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren ist 

kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom 

Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). 

Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden 

Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie 

vollumfänglich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Der von ihr geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihr daran anzurechnen. Ausgangsgemäss hat die 

Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.     

Die Beschwerde wird abgewiesen.

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2.     

Die Beschwerdeführerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der von ihr 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird daran angerechnet.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 10.09.2015
	Art. 17 ATSG, Art. 28 Abs. 3 IVG (so genannte gemischte Methode). Vorliegen eines Revisionsgrundes, weil im Gesundheitsfall das Arbeitspensum erhöht worden wäre und wegen Veränderung im Haushalt (insbesondere Heranwachsen der Tochter). Berechnung des Invaliditätsgrades nach der gemischten Methode (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. September 2015, IV 2013/273).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T08:48:10+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen