# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 25a3eddb-346e-56fe-9bc3-d73a6cb561d9
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-19
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer 19.09.2023 A 2023 22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_004_A-2023-22_2023-09-19.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

A 23 22

4. Kammer 

Vorsitz Stöhr

RichterIn Brun und Audétat

Aktuarin Hemmi

URTEIL

vom 19. September 2023

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____,

Beschwerdeführer

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Graubünden,

Beschwerdegegnerin

betreffend Bussenverfügung

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I. Sachverhalt:

1. In der am 29. Juni 2022 eingereichten Steuererklärung 2021 von A._____ 

wurde ein Haupterwerbseinkommen von CHF 43'207.-- ausgewiesen, 

wobei als Arbeitgeber die Gemeinde B._____ angegeben wurde. Daneben 

wurden drei Nebenerwerbstätigkeiten mit Einkünften von insgesamt 

CHF 3'341.-- deklariert. 

2. Mit Schreiben vom 13. September 2022 informierte die Steuerallianz 

C._____ das Treuhandbüro D._____ SA darüber, dass die 

Gegenüberstellung des Reinvermögens per 31. Dezember 2020 mit jenem 

vom 31. Dezember 2021 zeige, dass die deklarierten Einkünfte nicht 

ausreichten, um den Vermögensvorschlag von CHF 58'278.-- zu erzielen 

und zusätzlich den Lebensaufwand im Jahr 2021 zu finanzieren. 

3. Hierzu nahm das besagte Treuhandbüro mit E-Mail vom 5. Oktober 2022 

Stellung, wobei ein Lohnausweis der E._____ AG (F._____) über 

CHF 49'564.75 eingereicht wurde. Dieselbe Feststellung sei ebenfalls 

gemacht worden als A._____ persönlich die Steuererklärung 

unterzeichnet habe. Dabei sei Letzterer gefragt worden, ob er nicht mehr 

am F._____ arbeite, woraufhin dieser geantwortet habe, es gefalle ihm 

derart gut an den öffentlichen Schulen, dass er im Jahr 2022 am F._____ 

aufgehört habe. A._____ habe als Gemeindemitarbeiter nicht die Absicht 

gehabt, Steuern zu sparen. Es handle sich um ein Missverständnis.

4. Am 13. Oktober 2022 erliess die Steuerverwaltung des Kantons 

Graubünden (nachfolgend: Steuerverwaltung) die definitiven 

Veranlagungsverfügungen betreffend Kantons- und Gemeindesteuer 

sowie direkte Bundessteuer 2021. Dabei wurde unter dem Titel 

"Bemerkungen" insbesondere was folgt ausgeführt: "1.1: Inkl. Gehalt 

F._____, gemäss Nachmeldung bzw. Reaktion auf unser Schreiben vom 

13.09.2022. Es wird ein Verfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung 

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eingeleitet (separate Beilage)." In der entsprechenden Beilage (Schreiben 

der Steuerverwaltung ebenfalls vom 13. Oktober 2022) wurde 

festgehalten, dass gemäss Art. 179 Abs. 1 StG, Art. 25 Abs. 4 GKStG und 

Art. 183 Abs. 1 DBG ein Strafsteuerverfahren eingeleitet werde.

5. Mit Schreiben vom 31. Oktober 2022 teilte das Treuhandbüro D._____ SA 

der Steuerverwaltung mit, es sei korrekt, dass der Lohnausweis des 

F._____ nicht deklariert worden sei. Bereits mit der Verarbeitung der 

Steuererklärung im Mai 2022 sei festgestellt worden, dass etwas mit der 

Vermögensrechnung nicht stimme. Anlässlich eines Gesprächs mit 

A._____ sei dieser gefragt worden, ob er nicht mehr am F._____ arbeite. 

Letzterer habe dann geantwortet, dass er nicht mehr am F._____ arbeiten 

werde, dass es ihm an der öffentlichen Schule gut gefalle und dass er ab 

Herbst 2022 sogar eine zusätzliche Anstellung bei der Gemeinde G._____ 

annehmen werde. Zwischen A._____ und dem Treuhänder der D._____ 

SA habe es leider ein Missverständnis gegeben. Während sich Letzterer 

auf das Jahr 2021 bezogen habe, habe A._____ bezüglich der aktuellen 

Situation (Jahr 2022) geantwortet. 

6. Mit E-Mail vom 3. November 2022 ersuchte A._____ die Steuerverwaltung 

darum, von einer Strafverfolgung abzusehen.

7. Am 9. November 2022 verfügte die Steuerverwaltung betreffend die 

Einkommens- und Vermögenssteuer Kanton und Gemeinde sowie die 

Einkommenssteuer Bund eine Busse von insgesamt CHF 5'771.95 wegen 

versuchter Steuerhinterziehung.

8. Dagegen erhob A._____ am 9. Dezember 2022 Einsprache und 

beantragte, es sei von einer Bestrafung mittels Verhängung einer Busse 

abzusehen. 

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9. Am 5. Januar 2023 führte die Steuerverwaltung eine Befragung von 

A._____ durch.

10. Mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2023 betreffend Strafsteuer hielt die 

Steuerverwaltung an der Bussenverfügung fest und wies die Einsprache 

ab. 

11. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe 

vom 8. Juni 2023 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden und beantragte, es sei von einer Bestrafung mittels 

Verhängung einer Busse abzusehen. Zur Begründung brachte er im 

Wesentlichen vor, anlässlich einer gemeinsamen Besprechung sei er von 

seinem Steuerberater gefragt worden, ob er seine Stelle am F._____ 

aufgegeben habe, was er bejaht habe. Dabei habe er noch ausgeführt, 

dass es ihm an der öffentlichen Schule gut gefalle und er ab Herbst 2022 

sogar eine zusätzliche Anstellung bei der Gemeinde G._____ antreten 

werde. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte sein Steuerberater 

nachfragen müssen, bis wann er am F._____ gearbeitet habe, was er aber 

nicht getan habe. Er habe diese Frage als höflicher Austausch interpretiert 

und nicht verstanden, dass der gemäss seiner Ansicht bereits zu Beginn 

des Jahres an die D._____ SA weitergeleitete Lohnausweis nicht in der 

Steuererklärung berücksichtigt worden sei. Unmittelbar danach habe er 

seine Steuererklärung unterzeichnet, wobei er sich darauf verlassen habe, 

dass sein Berater als Fachexperte schon alles "richtig gemacht" habe. Für 

das Vorgefallene treffe ihn überhaupt keine Schuld. Gerade weil er sich 

selber kenne und solche Missgeschicke habe vermeiden wollen, habe er 

sich "professionelle" Unterstützung geholt. Dabei habe er darauf vertraut, 

dass ihn sein Berater im Falle von Ungereimtheiten aktiv auf diese 

hinweisen oder die richtigen Fragen stellen würde. Sein Verhalten sei auf 

jeden Fall fahrlässig aber nicht eventualvorsätzlich gewesen.

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12. In einem gleichentags verfassten Schreiben vertiefte der 

Beschwerdeführer seinen in der Beschwerde vorgetragenen Standpunkt. 

13. Mit Vernehmlassung vom 5. Juli 2023 beantragte die Steuerverwaltung 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde. Zur 

Begründung wurde zusammenfassend ausgeführt, dass der 

Beschwerdeführer mehr als die Hälfte seines Haupterwerbseinkommens 

des Jahres 2021 nicht deklariert habe. Sein damaliger Steuervertreter 

habe eine abzuklärende Differenz in der Vermögensentwicklung 

festgestellt. Ein Gespräch zwischen dem Treuhandbüro D._____ SA und 

dem Beschwerdeführer habe zwar stattgefunden, jedoch sei unterlassen 

worden, die falschen Einkommenszahlen detailliert zu prüfen und 

anzupassen. Es sei somit eine zu niedrigere Veranlagung in Kauf 

genommen worden, weshalb die Busse für eine versuchte 

Steuerhinterziehung zu Recht erfolgt sei. 

14. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und 

den angefochtenen Einspracheentscheid wird, soweit erforderlich, in den 

Erwägungen eingegangen. 

II. Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekt des vorliegenden verwaltungsgerichtlichen 

Beschwerdeverfahrens bildet der Einspracheentscheid vom 9. Mai 2023 

betreffend Strafsteuer, mit welchem die Beschwerdegegnerin die 

Einsprache des heutigen Beschwerdeführers vom 9. Dezember 2022 

abgewiesen hat. Solche Entscheide können gemäss Art. 139 Abs. 1 des 

Steuergesetzes für den Kanton Graubünden (StG; BR 720.000) mit 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden 

angefochten werden. Die sachliche Zuständigkeit des 

Verwaltungsgerichts ergibt sich aus Art. 49 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über 

die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100), wonach das 

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Verwaltungsgericht Beschwerden gegen Entscheide von Dienststellen der 

kantonalen Verwaltung und von unselbständigen Anstalten des 

kantonalen Rechts beurteilt, soweit das kantonale Recht den direkten 

Weiterzug vorsieht, was hier – wie gesehen (vgl. Art. 139 Abs. 1 StG) – 

der Fall ist. Demzufolge fällt die Beurteilung der vorliegenden Streitsache 

in die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden. 

Der Beschwerdeführer ist als formeller und materieller Adressat des 

angefochtenen Einspracheentscheids berührt und weist ein 

schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung auf (vgl. Art. 50 VRG). 

Auf die zudem frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit 

einzutreten.

2. Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob die Beschwerdegegnerin 

zu Recht eine Busse von insgesamt CHF 5'771.95 wegen versuchter 

Steuerhinterziehung verfügt hat. 

3. Gemäss Art. 176 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte 

Bundessteuer (DBG; SR 642.11) und Art. 175 Abs. 1 StG wird mit Busse 

bestraft, wer eine Steuer zu hinterziehen versucht (vgl. auch Art. 25 des 

Gesetzes über die Gemeinde- und Kirchensteuern [GKStG; BR 720.200]). 

Der Versuch einer Steuerhinterziehung ist als eigenständiger 

Steuerübertretungstatbestand mit erhöhter Strafdrohung ausgestaltet. 

Das durch Art. 176 DBG geschützte Rechtsgut entspricht demjenigen von 

Art. 175 DBG (vgl. RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar 

zum DBG, 3. Aufl., Zürich 2016, Art. 176 Rz. 1). Die versuchte 

unterscheidet sich von der vollendeten Steuerhinterziehung dadurch, dass 

es bei der versuchten Tatbegehung noch nicht zu einer rechtskräftigen 

Veranlagung gekommen ist (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des 

Kantons Graubünden A 15 46 vom 27. September 2016 E.3a). Bei der 

versuchten Steuerhinterziehung wird – wie bei allen Straftatbeständen – 

zwischen objektivem und subjektivem Tatbestand unterschieden:

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4.1. Der objektive Tatbestand ist erfüllt, wenn ein Steuerpflichtiger Tatsachen, 

die für den Bestand oder den Umfang seiner Steuerpflicht wesentlich sind, 

verschweigt oder über sie inhaltlich unrichtige Angaben macht, eine 

Steuerersparnis dann aber nicht eintritt, weil die Hinterziehungshandlung 

noch rechtzeitig, d.h. vor Eintritt der Rechtskraft der Veranlagung, entdeckt 

oder vereitelt wird (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons 

Graubünden A 15 46 vom 27. September 2016 E.3b mit Hinweis auf 

BEHNISCH, Das Steuerstrafrecht im Recht der direkten Bundessteuer, Diss. 

Bern 1991, S. 177 und SIEBER/MALLA, in: ZWEIFEL/BEUSCH [Hrsg.], 

Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die 

direkte Bundessteuer, 4 Aufl., Basel 2022, Art. 175 Rz. 9). 

4.2. Vorliegend ist aktenkundig und zwischen den Parteien unbestritten, dass 

das gesamte vom Beschwerdeführer im Jahr 2021 erzielte Einkommen 

aus seiner Tätigkeit am F._____ nicht in seiner Steuererklärung 2021 

deklariert wurde (vgl. beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 1, 3, 6 und 

9). Zudem ist im konkreten Fall keine Steuerersparnis eingetreten, da die 

Beschwerdegegnerin die Hinterziehungshandlung noch rechtzeitig 

entdeckt hat (vgl. Bg-act. 2 und 4). Somit ist der objektive Tatbestand der 

versuchten Steuerhinterziehung erfüllt.

5.1.1. In Bezug auf den subjektiven Tatbestand des 

Steuerhinterziehungsversuchs hat sich das streitberufene Gericht bereits 

wie folgt geäussert:

PVG 1996 Nr. 80 E.2b (634, 654/95, Entscheid vom 8. März 1996): 

Strittig ist demgegenüber, ob der Steuerpflichtige durch seine Vorgehens- und 

Verhaltensweise gegenüber den Veranlagungsbehörden auch die subjektiven 

Tatbestandsmerkmale des Steuerhinterziehungsversuchs erfüllt hat. Weil einzig 

die (eventual-)vorsätzliche Hinterziehungshandlung beim Versuch unter Strafe 

gestellt wird, gilt es vorliegend im Kern zu prüfen, ob die diesbezüglich von der 

Vorinstanz getroffene Qualifikation haltbar ist oder nicht. Erkennt das angerufene 

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Gericht danach in subjektiver Hinsicht ebenfalls auf Eventualvorsatz, ist der 

säumige H. gestützt auf die einschlägigen Strafbestimmungen zu Recht gebüsst 

worden; wird demgegenüber bloss auf grobe Fahrlässigkeit erkannt, geht 

derselbe straffrei aus. Wie eingangs erwähnt, lässt es die Gerichtspraxis in der 

Rechtswirklichkeit genügen, wenn mit hinreichender Sicherheit feststeht, dass 

sich der Steuerpflichtige der Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit seiner Angaben 

bewusst war und sein Vorgehen vernünftigerweise nur mit der Absicht der 

Erwirkung einer gesetzeswidrigen Steuerersparnis erklärt werden kann (vgl. auch 

PVG 1990 Nr. 62 E.2a).

Im Einklang mit der hierzu entwickelten Rechtsprechung ist die Höhe des 

versuchsweise hinterzogenen Geldbetrages ein nicht zu unterschätzender 

Parameter, wenn es um die rechtsrelevante Abgrenzung zwischen Vorsatz und 

Fahrlässigkeit geht. Handelt es sich um Einkommensbeträge in der 

Grössenordnung von CHF 100'000.--, so darf vom Steuerpflichtigen durchaus 

erwartet werden, dass er seine Steuererklärung zumindest mit einer solchen 

Sorgfalt und Genauigkeit ausfüllt, dass derart hohe Besteuerungsgewinne nicht 

einfach "irrtümlich" oder "aus Versehen" vergessen gehen. Hinzu kommt 

vorliegend, dass die Gewinnbeteiligung an der Überbauung X, speziell und 

abweichend von den üblichen Beteiligungsverhältnissen an der 

Kommanditgesellschaft Y. in einem separaten Vertrag geregelt wurde und diese 

Vereinbarung auch vom Steuerpflichtigen persönlich unterzeichnet wurde. 

Zwischen der Vertragsunterzeichnung im August 1988 und der bemängelten 

Selbstdeklaration für die Bemessungsperiode 1989/90 liegen nun aber kaum drei 

Jahre, weshalb es seltsam anmutet, wenn sich der Steuerpflichtige schon nach 

relativ kurzer Zeit nicht mehr an diese besondere Abmachung erinnert und die 

daraus resultierenden Gewinnanteile sodann in seiner privaten Steuererklärung 

einfach vergessen haben will. Die Tatsache, dass das beigezogene 

Treuhandbüro mit Antwortschreiben auf die Anfrage der Steuerverwaltung vom 

15. April 1992 selbst gewisse Ungereimtheiten sowie eine berechtigte Korrektur 

seitens der Behörden nicht ausschloss, legt umgekehrt vielmehr den Schluss 

nahe, dass man sich auch auf Seiten des Steuerpflichtigen spätestens zu diesem 

Zeitpunkt sehr wohl im Klaren über die effektive Sach- und Rechtslage war und 

allen Grund gehabt hätte, die Angelegenheit sofort aus eigener Initiative zu 

bereinigen. Soweit der Steuerpflichtige zu seinen Gunsten ausführen lässt, jede 

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Täuschungsabsicht sei schon deshalb abwegig, weil er dem Fiskus vorgängig 

offen und ehrlich die einschlägigen Geschäftsordner und Buchungsbelege der 

Kommanditgesellschaft Y. zur Durchsicht vorgelegt habe, verkennt er, dass es 

grundsätzlich nicht Aufgabe der Steuerbehörden sein kann, aus einer 

Auswahlsendung von Akten und Unterlagen die steuerrelevanten Faktoren 

herauszusuchen und diese in die jeweiligen Steuererklärungen einzusetzen. 

Aktenkundig ist nun aber erstellt, dass die nicht deklarierten Gewinnanteile weder 

in der privaten Steuererklärung des Steuerpflichtigen an die 

Kreissteuerkommission Chur noch im Fragebogen über die 

Kommanditgesellschaft Y. an die kantonale Steuerverwaltung aufgeführt waren. 

Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer vermögen selbst die als 

Beilagen zum oberwähnten Fragebogen mitgelieferten Angaben nichts daran zu 

ändern, dass der Steuerpflichtige diesbezüglich seinen Auskunftspflichten 

gegenüber den Steuerbehörden nicht rechtsgenüglich nachgekommen ist. 

Haben die wesentlichen Hauptbestandteile für eine korrekte Veranlagung in den 

jeweiligen Steuerformularen erstelltermassen gefehlt, so kann im Nachhinein 

nämlich nicht mehr leichthin davon ausgegangen werden, eine Gesamtschau der 

eingereichten Unterlagen hätte den blossen Übertragungsfehler des 

Steuerpflichtigen doch leicht erkennen lassen und könne sicherlich nicht schon 

als Täuschungsmanöver gewertet werden. Dem steht PVG 1996 S. 242, 244 

entgegen, dass die den Steuerpflichtigen beratende Treuhandfirma aufgrund 

ihres speziellen Fachwissens sehr wohl um die örtlich und funktional 

verschiedenen Veranlagungsinstanzen wusste oder wissen musste und daher 

nicht einfach ohne weiteres darauf vertrauen durfte, dass diese Instanzen vor 

Erlass der definitiven Steuerveranlagungen miteinander in Kontakt treten 

würden. Vielmehr nahmen es die Beschwerdeführer ganz offensichtlich in Kauf, 

dass ihre mit dem oberwähnten Fragebogen zusätzlich eingereichten 

Informationen und Hinweise bei der hierfür unzuständigen Steuerbehörde 

hängen bleiben könnten und daher von der zuständigen Kreissteuerkommission 

beim versteuerbaren Einkommen nicht aufgerechnet würden. Der 

Eventualvorsatz zur bestrittenen Hinterziehungshandlung lässt sich schliesslich 

auch nicht mit dem Argument der Steuervertreterin entkräften, die offenkundig zu 

niedrig deklarierten Einkommensbestandteile seien für die involvierten 

Veranlagungsbehörden sofort leicht erkennbar und somit in eigener Regie 

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korrigierbar gewesen. Konnte die allein zuständige Kreissteuerkommission in 

Anbetracht der ihr vorenthaltenen Aufstellungen über die genauen 

Nebeneinkommensbeträge aus der privaten Gewinnaufteilung an der 

Überbauung X. doch vorerst gar nichts wissen und war die kantonale 

Steuerverwaltung grundsätzlich von sich aus nicht verpflichtet, weitere 

Nachforschungen in dieser Sache zu betreiben und diese alsdann unverzüglich 

an die Kreissteuerkommission weiterzuleiten (vgl. dazu schon: PVG 1977 Nr. 63 

E.3). Aus dem Gesagten erhellt, dass sich die steuerberatende Treuhandfirma 

zu sorglos um die Steuerdeklaration ihres Mandanten gekümmert hat und dieser 

sich deren Verhalten anrechnen lassen muss, weil die Unrichtigkeit der 

gemachten Angaben auch für ihn evident sein mussten und seine private 

Steuererklärung objektiv noch nicht als derart komplex eingestuft werden kann, 

dass ihm die Aufdeckung dieser Fehlerquelle nicht zuzumuten gewesen wäre. 

Mit der Unterschrift unter seine Steuererklärung hat der Steuerpflichtige die 

Korrektheit und Vollständigkeit der darin enthaltenen Angaben bestätigt und 

somit die volle steuerstrafrechtliche Verantwortlichkeit übernommen. Dass sich 

der Steuerpflichtige dadurch ein strafrelevantes Verhalten zu Schulden kommen 

liess, ist für das Verwaltungsgericht somit ausgewiesen. Das subjektive 

Tatbestandselement des Eventualvorsatzes als Strafbarkeitsvoraussetzung des 

Steuerhinterziehungsversuches erachtet das angerufene Gericht daher denn 

auch klar als erfüllt (vgl. zum Ganzen auch: StE 1994 B 101.21 Nr. 13; StE 1994 

B 101.2 Nr. 16; StE 1988 B 101.2 Nr. 5).

A 00 63/64 vom 6. Oktober 2000 E.4a:

Demgegenüber ist strittig, ob die Vorgehens- und Verhaltensweise der 

Rekurrenten auch die subjektiven Tatbestandsmerkmale der versuchten 

Steuerhinterziehung erfüllt. Die versuchte Steuerhinterziehung wird bloss bei 

vorsätzlicher Begehung unter Strafe gestellt. Der Nachweis des Vorsatzes darf 

gemäss geltender Lehre und Rechtsprechung als erbracht gelten, wenn mit 

hinreichender Sicherheit feststeht, dass der Steuerpflichtige sich der Unrichtigkeit 

oder Unvollständigkeit seiner Angaben bewusst war. Ist dieses Wissen erwiesen, 

so ist meist davon auszugehen, dass er auch mit Willen handelte, indem er eine 

Täuschung der Steuerbehörden beabsichtigt und eine zu niedrige Veranlagung 

bezweckt oder zumindest in Kauf genommen hat (BGE 114 Ib 29; PVG 1993 Nr. 

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70). Nach dem Gesagten ist dem Vorsatz auch der Eventualvorsatz 

gleichgestellt. Dieser ist gegeben, wenn der Steuerpflichtige bei seinem andere 

Zwecke verfolgenden Handeln den tatbestandsmässigen Erfolg bloss für 

ernsthaft möglich hält, ihn aber für den Fall seines Eintrittes in Kauf nimmt (BGE 

103 IV 68). Demnach unterscheidet sich der Eventualvorsatz von der hier 

straflosen bewussten Fahrlässigkeit nur auf der Willensseite. Auf der 

Wissensseite stimmen sie überein: Der Täter ist sich der Möglichkeit des 

Erfolgseintrittes bewusst, vertraut aber bei der bewussten Fahrlässigkeit bloss 

auf den Nichteintritt dieses Erfolges. Ein Eventualvorsatz setzt somit Wissen und 

Wollen des Steuerpflichtigen voraus, das sich nicht nur auf die Unrichtigkeit der 

Angaben, sondern auch auf deren Folgen – eine unrichtige Veranlagung – 

bezieht. Demnach muss mit hinreichender Sicherheit feststehen, dass sich der 

Steuerpflichtige der Unrichtigkeit seiner Angaben bewusst war und seine 

Vorgehensweise vernünftigerweise nur mit der Absicht der Erwirkung einer 

gesetzwidrigen Steuerersparnis erklärt werden kann (PVG 1996 Nr. 80; SIEBNER, 

Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd I/2b, Art. 176 DBG, N 6). 

A 05 68 vom 17. Januar 2006 E.1:

Die versuchte Steuerhinterziehung ist nur bei vorsätzlicher Tatbegehung strafbar, 

was sich nicht direkt aus dem Gesetz, jedoch aus dem Begriff des Versuchs 

ergibt (SIEBER, in: ZWEIFEL/ATHANAS, Kommentar zum Schweizerischen 

Steuerrecht, N 5 zu Art. 176 DBG). […] Vorsatz setzt ein Wissen und Wollen des 

Pflichtigen voraus, das sich auf die Unrichtigkeit der Angaben und deren Folgen 

– eine unrichtige Veranlagung – bezieht (SIEBER, a.a.O., N 6 zu Art. 176 DBG). 

Eventualvorsatz (der vorliegt, wenn der Täter den als möglich vorausgesehenen 

Erfolg für den Fall seines Eintritts billigt, sich mit ihm abfindet oder ihn in Kauf 

nimmt) ist dem Vorsatz gleichgestellt (SIEBER, a.a.O., N 29 f. zu Art. 175 DBG). 

Nach der Rechtsprechung gilt der Nachweis des Vorsatzes als erbracht, wenn 

mit hinreichender Sicherheit feststeht, dass der Steuerpflichtige sich der 

Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der gemachten Angaben bewusst war, so 

dass davon auszugehen ist, der Pflichtige habe eine Täuschung der 

Steuerbehörde beabsichtigt und eine zu niedrige Veranlagung bezweckt (direkter 

Vorsatz) oder zumindest in Kauf genommen (Eventualvorsatz, vgl. BGE 114 Ib 

27 E.3a S. 29). Eventualvorsatz ist zu bejahen, wenn sich dem Täter der Erfolg 

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seines Verhaltens als so wahrscheinlich aufgedrängt hat, dass sein Verhalten 

vernünftigerweise nur als Inkaufnahme des Erfolgs ausgelegt werden kann (BGE 

109 IV 137 E.2b S. 140). Das Vorgehen des Steuerpflichtigen muss m.a.W. 

vernünftigerweise nur mit der Absicht der Erwirkung einer gesetzwidrigen 

Steuerersparnis erklärt werden können. Dies ist nach konstanter 

verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung dann der Fall, wenn ein erhebliches 

Einkommen, welches vom Pflichtigen unmöglich übersehen worden sein kann, 

nicht in seiner Steuererklärung figuriert; die Höhe des hinterzogenen 

Geldbetrages bzw. der erzielten Steuerersparnis ist mithin ein nicht zu 

unterschätzender Parameter, wenn es um die rechtsrelevante Abgrenzung 

zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit geht (PVG 1996 Nr. 80). Der Nachweis des 

Vorsatzes obliegt dabei der Steuerbehörde. Bloss fahrlässig handelt der 

Steuerpflichtige demgegenüber, wenn er die Folgen seines Verhaltens aus 

pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedacht oder darauf nicht Rücksicht 

genommen hat. Pflichtwidrig ist die Unvorsichtigkeit, wenn der Steuerpflichtige 

die Vorsicht nicht beachtet, zu der er nach den Umständen und nach seinen 

persönlichen Verhältnissen verpflichtet ist (Art. 18 Abs. 3 StGB). 

5.1.2. Das Bundesgericht erwog im Urteil 2C_362/2018 vom 19. Juni 2019 in 

E.3.5 Folgendes:

Beim Verfahren, das zur Sanktionierung einer Steuerhinterziehung führt, handelt 

es sich um eine strafrechtliche Anklage im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK ("de 

nature pénale"; BGE 140 I 68 E.9.2 S. 74; 139 II 404 E.6 S. 419; 138 IV 47 E.2.6.1 

S. 51). Damit kommt namentlich die Unschuldsvermutung zum Tragen (Art. 32 

Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 2 EMRK; BGE 140 I 68 E.9.2 S. 74; 138 IV 47 E.2.6.1 S. 51; 

121 II 273 E.3a/b S. 281 ff.). Als Beweislastregel bedeutet die 

Unschuldsvermutung, dass es Sache der Anklagebehörde – vorliegend der 

kantonalen Steuerverwaltung – ist, die Schuld des Angeklagten zu beweisen und 

nicht dieser seine Unschuld nachweisen muss. Im Sinne einer 

Beweiswürdigungsregel ergibt sich aus der Unschuldsvermutung, dass den 

Steuerstrafen keine Sachverhaltselemente zugrunde gelegt werden dürfen, über 

deren Verwirklichung bei objektiver Würdigung der gesamten Beweislage Zweifel 

bestehen oder die nur als wahrscheinlich gelten. 

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Der Grundsatz "in dubio pro reo" ändert nichts am bereits erwähnten 

Erfahrungssatz, dass bei erstelltem Wissen um die Unrichtigkeit bzw. 

Unvollständigkeit einer Steuererklärung in der Regel darauf zu schliessen ist, 

eine Schädigung des Fiskus sei vom Steuerpflichtigen zumindest in Kauf 

genommen worden (vgl. E.2.3 hiervor). Um diese Vermutung zu widerlegen, 

bedürfte es konkreter und substanziierter Anhaltspunkte, die auf das Gegenteil 

schliessen liessen.

5.2. Vorliegend ist aktenmässig erstellt und unbestritten, dass sich das im Jahr 

2021 erzielte Einkommen des Beschwerdeführers samt den nicht 

deklarierten Einkünften aus seiner Tätigkeit am F._____ auf insgesamt 

über CHF 100'000.-- beläuft, wobei der nicht deklarierte Lohn mehr als die 

Hälfte des Haupterwerbseinkommens ausmacht (vgl. Bg-act. 1 und 3). 

Auch ist unbestritten, dass es zu einem "Missverständnis" zwischen dem 

Beschwerdeführer und dem Treuhänder der D._____ SA gekommen ist. 

Diesbezüglich ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer anlässlich 

einer Besprechung im Juni 2022 betreffend die Steuererklärung 2021 vom 

Treuhänder gefragt wurde, ob er nicht mehr am F._____ arbeite, was 

dieser bejahte und zudem ausführte, dass es ihm an der öffentlichen 

Schule gut gefalle und er ab Herbst 2022 sogar eine zusätzliche 

Anstellung bei der Gemeinde G._____ annehmen werde. Dabei hat sich 

der Treuhänder hinsichtlich seiner Frage auf das Jahr 2021 bezogen, 

wobei der Beschwerdeführer jedoch bezüglich des Jahres 2022 

geantwortet hat (vgl. Bg-act. 3, 6, 8 und 9). In der Folge fragte der 

Treuhänder nicht weiter nach, obwohl er bereits zuvor im Mai 2022 bei der 

Erstellung der Steuererklärung 2021 festgestellt hatte, dass etwas mit der 

Vermögensrechnung nicht stimmt (vgl. Bg-act. 3 und 6), und der 

Beschwerdeführer unterzeichnete seine Steuererklärung 2021 persönlich 

ohne diese – zumindest stichprobenartig – nochmals zu prüfen. Daraufhin 

wurde die besagte Steuererklärung ohne Deklaration der im Jahr 2021 

erzielten Einkünfte aus der Tätigkeit am F._____ am 29. Juni 2022 durch 

die D._____ SA eingereicht (vgl. Bg-act. 1). Es ist zwar nachvollziehbar, 

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dass das dargelegte "Missverständnis" für den Beschwerdeführer 

unglücklich erscheint. Weil es allerdings anlässlich der Besprechung im 

Juni 2022 – wie dargelegt – um die Steuererklärung 2021 ging, hätte der 

Beschwerdeführer aufgrund dieses "Missverständnisses" stutzig werden 

und seine Steuererklärung nochmals anschauen müssen. Indem er dies 

unstreitig nicht getan hat, hat er eine Schädigung des Fiskus in Kauf 

genommen. Der Beschwerdeführer muss sich das Verhalten des 

Treuhänders, welcher sich zu sorglos um die Steuerdeklaration seines 

Mandanten gekümmert hat, anrechnen lassen. Denn die Steuererklärung 

des Beschwerdeführers kann nicht als komplex qualifiziert werden, so 

dass ihm das deutlich zu niedrig deklarierte Einkommen bei der 

Unterzeichnung der Steuererklärung ohne Weiteres hätte auffallen 

müssen, wenn er die in seiner Verantwortung liegende Prüfung 

vorgenommen hätte. Hierzu hätte ein kurzer Blick auf S. 2 der 

Steuererklärung gereicht (vgl. Bg-act. 1). Auch muss sich der 

Beschwerdeführer das Nichtüberprüfen seiner (nicht komplexen) 

Steuererklärung vor der Unterzeichnung insbesondere vorhalten lassen, 

weil auf der letzten Seite bei den Beilagen auch die Lohnausweise erwähnt 

sind (vgl. Bg-act. 1). Nun die Verantwortung auf die besagte 

Treuhandfirma abschieben zu wollen, kann nicht angehen, zumal damit 

jegliche Selbstverantwortung ausgeblendet würde. Mit der 

Unterzeichnung seiner Steuererklärung 2021 hat der Beschwerdeführer 

die Korrektheit sowie Vollständigkeit der darin enthaltenen Angaben 

bestätigt und somit die volle steuerstrafrechtliche Verantwortlichkeit 

übernommen. Vor diesem Hintergrund ist das subjektive 

Tatbestandsmerkmal des Eventualvorsatzes als 

Strafbarkeitsvoraussetzung des Steuerhinterziehungsversuchs ebenfalls 

erfüllt. 

6.1. Die Busse beträgt zwei Drittel der Busse, die bei vorsätzlicher und 

vollendeter Steuerhinterziehung festzusetzen wäre (Art. 176 Abs. 2 DBG 

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und Art. 175 Abs. 2 StG). Nach Art. 175 Abs. 2 DBG und Art. 174 Abs. 2 

StG beträgt die Busse in der Regel das Einfache der hinterzogenen 

Steuer. Sie kann bei leichtem Verschulden bis auf einen Drittel ermässigt, 

bei schwerem Verschulden bis auf das Dreifache erhöht werden.

6.2. Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin die Busse in Würdigung 

sämtlicher Umstände sowie unter Berücksichtigung der 

Strafzumessungsregeln auf insgesamt CHF 5'771.95 festgesetzt (vgl. Bg-

act. 7). Diese Strafe erscheint dem streitberufenen Gericht angemessen. 

Auch bringt der Beschwerdeführer nichts Konkretes dagegen vor.

7. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht 

eine Busse von insgesamt CHF 5'771.95 wegen versuchter 

Steuerhinterziehung verfügt hat. Somit erweist sich der angefochtene 

Einspracheentscheid vom 9. Mai 2023 betreffend Strafsteuer als rechtens, 

weshalb die dagegen erhobene Beschwerde vom 8. Juni 2023 

abzuweisen ist.

8.1. Im Rechtsmittelverfahren hat in der Regel die unterliegende Partei die 

Kosten zu tragen (Art. 73 Abs. 1 VRG). Die Verfahrenskosten bestehen 

aus der Staatsgebühr, den Gebühren für die Ausfertigungen und 

Mitteilungen des Entscheids sowie den Barauslagen (Art. 75 Abs. 1 VRG). 

Die Staatgebühr beträgt höchstens CHF 20'000.--; sie richtet sich nach 

dem Umfang und der Schwierigkeit der Sache sowie nach dem Interesse 

und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Kostenpflichtigen (Art. 75 

Abs. 2 VRG). Vorliegend erscheint eine Staatsgebühr von CHF 1'500.-- 

angemessen. Sie ist zusammen mit den Kanzleiauslagen dem 

unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. 

8.2. Bund, Kanton und Gemeinden sowie mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben 

betrauten Organisationen wird in der Regel keine Parteientschädigung 

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zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegen (Art. 

78 Abs. 2 VRG). Davon abzuweichen besteht vorliegend kein Anlass, 

weshalb der obsiegenden Beschwerdegegnerin keine 

Parteientschädigung zusteht. 

III. Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

- einer Staatsgebühr von CHF 1'500.--

- und den Kanzleiauslagen von CHF 352.--

zusammen CHF 1'852.--

gehen zulasten von A._____.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilung]