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**Case Identifier:** 86e79aa4-055c-5ead-a498-b43b4a634072
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-16
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 16.09.2021 720 21 104/258
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-21-104-258_2021-09-16.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 16. September 2021 (720 21 104 / 258) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Rentenaufhebung im Rahmen des Revisionsverfahrens erfolgte zur Recht, nachdem auf-

grund der überzeugenden medizinischen Unterlagen von einer Verbesserung des Ge-

sundheitszustands auszugehen war. 

 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Margit Campell 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Raffaella Biaggi, Advoka-
tin, Advokatur Biaggi, St. Jakobs-Strasse 11, Postfach 2102, 
4002 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  

 
 
 
A.1 A.____ arbeitete als Hilfsgipser und Maler, als er am 19. November 2002 einen Unfall 
erlitt, bei welchem er von einem Gerüst fiel und sich am Rücken und am rechten Fuss verletzte. 
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) entrichtete Taggelder und übernahm die 
Kosten der Heilbehandlung bis Ende 2006. Mit Verfügung von 23. Januar 2007 legte sie den 

 

 
 
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unfallbedingten IV-Grad auf 18 % fest und sprach dem Versicherten für die verbleibenden Beein-
trächtigungen aus dem Unfall vom 19. November 2002 eine Integritätsentschädigung aufgrund 
einer Einbusse in der Integrität von 15 % zu. 
 
A.2 Unter Hinweis auf diese Unfallfolgen meldete sich der Versicherte am 14. Januar 2005 
bei der IV-Stelle des Kantons Basel-Landschaft (IV-Stelle) erstmals zum Leistungsbezug an. 
Diese klärte den rechtserheblichen Sachverhalt ab und sprach dem Versicherten mit Verfügung 
vom 23. Juni 2008 für die Zeit von Januar 2004 bis Dezember 2006 eine befristete ganze IV-
Rente zu. Ab Januar 2007 wurde der IV-Grad auf 18 % festgesetzt und ein Rentenanspruch 
verneint.  
 
A.3 A._____ stellte am 20. Juli 2011 – wiederum unter Hinweis auf eine Verschlechterung 
des Gesundheitszustands – erneut ein Leistungsgesuch bei der IV-Stelle, welche wiederum den 
medizinischen und den erwerblichen Sachverhalt untersuchte. Mit Verfügung vom 21. Februar 
2013 wurde das Leistungsbegehren bei einem rentenausschliessenden IV-Grad von 8 % jedoch 
abgewiesen. Die dagegen durch den Versicherten beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abtei-
lung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 8. 
August 2013 gutgeheissen und die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-
Stelle zurückgewiesen. In Nachachtung dieses Urteils sprach die IV-Stelle – gestützt auf die Er-
gebnisse der von ihr in die Wege geleiteten medizinischen Abklärungen – dem Versicherten mit 
Verfügung vom 13. Oktober 2015 mit Wirkung ab 1. September 2014 eine ganze Rente zu. 
 
A.4 Im Mai 2018 leitete die IV-Stelle eine amtliche Revision des Leistungsanspruchs ein und 
klärte wiederum den rechtserheblichen Sachverhalt ab. Dabei holte sie bei der B.____ ein bidis-
ziplinäres Gutachten in den Disziplinen Psychiatrie und Innere Medizin ein, welches am 6. August 
2019 erstattet wurde. Im Rahmen des Einwandverfahrens liess sie den Versicherten zudem beim 
C.____ polydisziplinär begutachten (vgl. Gutachten vom 17. März 2020). Gestützt auf diese Ab-
klärungsergebnisse hob die IV-Stelle den Rentenanspruch des Versicherten bei einem renten-
ausschliessenden IV-Grad von 35 % mit Verfügung vom 25. Februar 2021 per Ende März 2021 
auf. 
 
B. Gegen diesen Entscheid erhob A.____, vertreten durch Advokatin Raffaella Biaggi, am 
22. März 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht. Er beantragte unter o/e-Kostenfolge die Aufhe-
bung der Verfügung vom 25. Februar 2021 und die Ausrichtung der ganzen Rente über den ver-
fügten Einstellungszeitpunkt hinaus. Eventualiter sei die IV-Stelle zu verpflichten, den rechtser-
heblichen medizinischen Sachverhalt durch ein polydisziplinäres Gutachten zu beurteilen. In ver-
fahrensrechtlicher Hinsicht beantragte der Versicherte die Bewilligung der unentgeltlichen Pro-
zessführung und der unentgeltlichen Verbeiständung mit Advokatin Raffaella Biaggi als Rechts-
vertreterin. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass sich die Beschwerdegeg-
nerin in der angefochtenen Verfügung auf unzureichende medizinische Unterlagen stütze. Zudem 
sei der leidensbedingte Abzug von 5 % zu tief.  
 
C. Die IV-Stelle liess sich am 14. April 2021 vernehmen und beantragte die Abweisung der 
Beschwerde. 
 

 

 
 
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D. Mit Schreiben vom 16. April 2021 reichte der Beschwerdeführer einen Bericht der D.____ 
vom 6. April 2021 ein. Diesbezüglich verzichtete die IV-Stelle mit Eingabe vom 29. April 2021 auf 
eine Stellungnahme. 
 
E. Das Kantonsgericht lehnte das Gesuch des Beschwerdeführers um Bewilligung der un-
entgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Verbeiständung mit Advokatin Raffaella Bi-
aggi als Rechtsvertreterin mit Verfügung vom 28. April 2021 ab. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versicherungs-
gericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfah-
rens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständigkeit des 
Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das 
Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwer-
den gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der 
vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht erhobene – Be-
schwerde des Versicherten vom 25. Februar 2021 ist demnach einzutreten. 
 
2. Strittig und zu prüfen ist vorliegend, ab die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch 
des Beschwerdeführers zu Recht per Ende März 2021 aufgehoben hat. Massgebend ist der 
Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 25. Februar 2021 
entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterli-
chen Überprüfungsbefugnis (vgl. BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweis). 
 
3.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während ei-
nes Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig ge-
wesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
3.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähig-
keit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer 
Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück-
sichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere 
Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Ge-
burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der 
durch die Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 

 

 
 
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der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verste-
hen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach 
Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück-
sichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht 
nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
3.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt abge-
stuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70 %, 
auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie zu min-
destens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.  
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustands und bei der Beurteilung der Arbeitsfähig-
keit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterla-
gen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 
Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet 
werden können (vgl. BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestat-
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess 
nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa-
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Be-
weiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (vgl. BGE 134 V 231 
E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richt-
linien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser 
Richtlinien in BGE 125 V 352 ff. E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit weiteren 
Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer 
Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen 
sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüs-
sigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange 
nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 137 V 210 E. 

 

 
 
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1.3.4, 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). In Bezug auf Berichte von behandelnden 
Ärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter 
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patientinnen und Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur 
von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen  
(Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen 
Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgut-
achten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die 
behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, 
in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – 
und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im 
Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteile des Bundes-
gerichts vom 26. November 2019, 8C_549/2019, E. 3.2 mit Hinweis und vom 8. April 2020, 
8C_60/2020, E. 3.2). 
 
5.1 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind laufende Renten für die Zukunft zu erhöhen, herabzu-
setzen oder aufzuheben, wenn sich der IV-Grad in einer für den Anspruch erheblichen Weise 
ändert. Anlass zur Anpassung der Rente gibt jede tatsächliche Änderung, die sich auf den IV-
Grad und damit auf den Umfang des Anspruchs (Viertelsrente, halbe Rente, Dreiviertelsrente, 
ganze Rente; Art. 28 Abs. 2 IVG) auswirkt (vgl. BGE 134 131 E. 3). Ein Revisionsgrund in diesem 
Sinne betrifft Änderungen in den persönlichen Verhältnissen der versicherten Person, wozu na-
mentlich der Gesundheitszustand gehört. Dabei ist nicht die Diagnose massgebend, sondern in 
erster Linie der psychopathologische Befund und der Schweregrad der Symptomatik. Aus einer 
anderen Diagnose oder einer unterschiedlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus medizini-
scher Sicht allein kann somit nicht auf eine für den IV-Grad erhebliche Tatsachenänderung ge-
schlossen werden. Umgekehrt ist – bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand – eine 
Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung, welche zu einer Verbesserung der Arbeits-
fähigkeit führt, revisionsrechtlich von Bedeutung (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 13. Oktober 
2017, 8C_170/2017, E. 5.1 mit zahlreichen Hinweisen). Darüber hinaus ist die Rente aber auch 
revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund-
heitszustandes erheblich verändert haben. Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch 
dann gegeben, wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder 
eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen).  
 
5.2 Die abweichende medizinische oder rechtliche Einschätzung von im Wesentlichen un-
veränderten tatsächlichen Verhältnissen führt nicht zu einer materiellen Revision. Bloss auf einer 
anderen Wertung beruhende, revisionsrechtlich unerhebliche Differenzen sind daher von revisi-
onsbegründenden tatsächlichen Veränderungen abzugrenzen. Eine ärztliche Schlussfolgerung, 
die von der früheren abweicht, obwohl sich der beurteilte Gesundheitszustand effektiv nicht ver-
ändert hat, ist meist auf eine unterschiedliche Ausübung des medizinischen Ermessens zurück-
zuführen (vgl. dazu BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3; Urteil des Bundesgerichts vom 29. August 2011, 
9C_418/2010, E. 4.1 mit weiteren Hinweisen).  
 

 

 
 
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5.3 Liegt dagegen ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tat-
sächlicher Hinsicht umfassend zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht 
(vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts vom 18. August 2018, 8C_145/2018, E. 3.2). 
 
5.4 Wegen des vergleichenden Charakters des revisionsrechtlichen Beweisthemas und des 
Erfordernisses, erhebliche faktische Veränderungen von bloss abweichenden Bewertungen ab-
zugrenzen, muss deutlich werden, dass die Fakten, mit denen die Veränderung begründet wird, 
neu sind oder dass sich vorbestandene Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass 
substantiell verändert haben. Die Feststellung über eine seit der früheren Beurteilung eingetre-
tene tatsächliche Änderung ist genügend untermauert, wenn die ärztlichen Sachverständigen 
aufzeigen, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und im Verlauf der 
Arbeitsunfähigkeit zu ihrer neuen diagnostischen Beurteilung und Einschätzung des Schweregra-
des der Störungen geführt haben (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 13. Oktober 2017, 
8C_170/2017, E. 5.2 mit Hinweis).  
 
5.5.1 Zeitliche Vergleichsbasis für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung des IV-
Grads bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf 
einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Be-
weiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Än-
derung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht (vgl. BGE 
133 V 108 E. 5.4; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3).  
 
5.5.2 Vorliegend sprach die IV-Stelle dem Versicherten zuletzt nach eingehender Untersu-
chung des rechtserheblichen Sachverhalts mit Verfügung vom 13. Oktober 2015 ab 1. September 
2014 eine ganze Rente zu. Im Rahmen des im Mai 2018 eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens 
folgte eine einlässliche materielle Prüfung des Rentenanspruchs mit einer vertieften Abklärung 
des medizinischen Sachverhalts. Gestützt auf diese Untersuchungsergebnisse stellte die IV-
Stelle mit Verfügung vom 25. Februar 2021 fest, dass der Beschwerdeführer bei einem renten-
ausschliessenden IV-Grad von 35 % keinen Anspruch mehr auf eine Rente habe. Aus diesem 
Grund sind vorliegend die Verfügungen vom 13. Oktober 2015 und vom 25. Februar 2021 mitei-
nander zu vergleichen.  
 

6. Das Administrativverfahren wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind 
vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
Verwaltung und Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige 
Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht dauert so 
lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinrei-
chende Klarheit besteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007, 
E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Unter-
suchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch 
zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann 
(vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. März 2019, 9C_57/2019, E. 3.2). 
 
7.1 Zur Beurteilung der strittigen Fragen sind im Wesentlichen nachfolgende medizinische 
Unterlagen zu berücksichtigen:  

 

 
 
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7.2 Im Zusammenhang mit der am 13. Oktober 2015 ergangenen Verfügung, mit welcher 
dem Versicherten eine ganze Rente ab 1. September 2014 zugesprochen wurde, ist auf folgende 
Berichte hinzuweisen: Dr. med. E.____, FMH Neurologie, diagnostizierte am 18. Juli 2014 mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein mässig ausgeprägtes, symmetrisches Lumbovertebral-
syndrom und ein leichtes Carpaltunnelsyndrom beidseits ohne neurologische Ausfälle. Der Be-
schwerdeführer sei für die angestammte Tätigkeit als Gipser/Maler nicht mehr arbeitsfähig. Hin-
gegen sei es ihm zumutbar, leichte adaptierte Arbeiten zu 70 % auszuüben. Am 21. Juli 2014 
erging das rheumatologische Gutachten von Dr. med. F.____, FMH Rheumatologie und Innere 
Medizin. Er nannte ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom rechts, belastungsabhängige 
Hüftschmerzen in der Trochanter major-Region rechts, belastungsabhängige Fussschmerzen 
rechts mit beginnender Arthrose am oberen Sprunggelenk rechts und ein leichtes Carpaltunnel-
syndrom beidseits ohne neurologische Ausfälle als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähig-
keit. Auch Dr. F.____ attestierte dem Beschwerdeführer aus rheumatologischer Sicht eine voll-
ständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und erachtete eine 70%ige Arbeitsfä-
higkeit in einer leichten adaptierten Tätigkeit als zumutbar. In psychiatrischer Hinsicht wurde der 
Versicherte am 18. September 2014 durch Dr. med. G.____, FMH Psychiatrie und Psychothera-
pie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), untersucht. In seinem Bericht vom 7. Januar 2015 diag-
nostizierte Dr. G.____ mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung (ICD-10 F45.2) und eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel-
gradig bis schwer (ICD-10 F33.2 bzw. F33.3). Aufgrund der erhobenen Befunde lasse sich nach-
vollziehen, dass der Versicherte seit mindestens 2010 an einer Depression und einer relevanten 
Schmerzstörung, mit zum Teil psychischem Hintergrund, leide. Seither sei die Arbeitsfähigkeit 
des Versicherten aus psychiatrischer Sicht relevant vermindert. So wie der Stärkegrad der De-
pression im Längsschnittbild zwischen mittelstark bis schwer variiere, so ändere sich auch die 
Arbeitsfähigkeit des Versicherten. Sie betrage – auf alle Tätigkeiten bezogen – zwischen 20 % 
und 40% (30 % als arithmetische Mitte). Die Funktionseinschränkungen wie die Verminderungen 
der Ausdauer, des Konzentrationsvermögens, der Anpassungsfähigkeit, der Teamfähigkeit und 
der Frustrationsbewältigung sowie eine allgemeine psychophysische Verlangsamung, würden 
diese Einschätzung untermauern. Unter Berücksichtigung der Zumutbarkeitsbeurteilung von Dr. 
G.____ ging die Beschwerdegegnerin aus gesamtmedizinischer Sicht von einer 30%igen Arbeits-
fähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit aus.  
 
7.3.1 Im Rahmen der im Mai 2018 eingeleiteten Rentenrevision holte die IV-Stelle ein bidis-
ziplinäres Gutachten mit den Fachdisziplinen Innere Medizin (Dr. med. H.____, Fachärztin Allge-
meine Medizin und Arbeitsmedizin) und Psychiatrie (Dr. med. I.____, FMH für Psychiatrie und 
Psychotherapie) bei der B.____ ein, welches am 5. August 2019 erstattet wurde. In ihrer Kon-
sensbeurteilung diagnostizierten die Ärztinnen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leicht-
gradige/subsyndromale bis remittierte depressive Episode (ICD-10 F32/33), differentialdiagnos-
tisch [DD] im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung, DD: Dysthymia (ICD-10 F34.1), 
aktenanamnestisch eine mittel- bis schwergradige depressive Episode aktuell ohne spezifische 
Behandlung. Mit rein funktionellem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit lägen ein Diabetes Mellitus 
Typus 2 und eine arterielle Hypertonie vor. Die aktuell gestellten psychiatrischen Diagnosen wür-
den mit einer gewissen Verminderung der allgemeinen Belastbarkeit bzw. Einer erhöhten Vulne-
rabilität einhergehen und zu einer Leistungsminderung (auch prophylaktisch) von 20 % führen. 

 

 
 
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Der Explorand sei für die angestammten Tätigkeiten als Maler, Gipser und Schreiner, die als 
schwer eingestuft werden, zu 100 % arbeitsunfähig. Diese Einschätzung erfolge aufgrund der 
Unfallresiduen bereits in den somatischen Vorgutachten. Aus allgemeinmedizinischer Sicht be-
stehe wegen des Diabetes mellitus Typus 2 keine Arbeitsfähigkeit für eine schwere Tätigkeit. 
Weiter seien Arbeiten in der Höhe (auf Baustellen, Leitern und Gerüsten) wegen der Höhenangst 
zu vermeiden. Eine angepasste Tätigkeit sei dem Versicherten zu 80 % zumutbar. Die Einschrän-
kungen ergäben sich aus der Restsymptomatik der bestehenden psychiatrischen Beeinträchti-
gung. Für die neurologischen und rheumatologischen Einschränkungen werde auf die Vorgut-
achten von Dr. F.____ und Dr. E.____ verwiesen. Aus internistischer Sicht würden sich keine 
zusätzlichen relevanten Einschränkungen ergeben. Das Belastungsprofil werde dahingehend de-
finiert, dass der Versicherte keine Tätigkeiten mit Absturzgefahr, auf Leitern, auf Gerüsten oder 
auf Baustellen, keine körperlich schweren Arbeiten, keine Nacht- oder Wechselschichten und 
keine Alleinarbeit ausüben sollte. Zudem seien regelmässige Essenszeiten und Pausen einzu-
halten. Auch sei die beruflich notwendige Fahrtauglichkeit vor Aufnahme einer Tätigkeit in diesem 
Bereich zu überprüfen. Die Einschätzung einer Verbesserung gegenüber dem Zeitpunkt der Ren-
tenzusprache gelte ab dem Datum des aktuellen Gutachtens. Eine genauere retrospektive Zu-
ordnung könne aufgrund der fehlenden Dokumentation insbesondere des psychiatrischen Ver-
laufs bei offenbar mindestens ab Frühjahr 2017 nicht mehr erfolgten fachärztlichen Behandlung 
nicht mit genügender Sicherheit erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt scheine die vorher aktenanam-
nestisch dominante Diagnose einer mittelschweren bis schweren Depression jedoch in den Hin-
tergrund getreten zu sein. Für den Zeitraum davor gelte die bisherige Festlegung. Zusammen-
fassend lägen aus psychiatrischer Sicht eine Vielzahl von Hinweisen auf eine ausgeprägte Symp-
tomausweitung und Inkonsistenzen vor. Unter Gewichtung aller Fakten (Akten, frühere psychiat-
rische Beurteilungen, aktuelle Untersuchung) könne bei aktenanamnestisch als mittel- bis 
schwergradig eingestufter depressiver Episode (DD: im Rahmen einer rezidivierenden depressi-
ven Störung) aktuell (und ohne fachpsychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung seit 2017) 
plausibel allenfalls von einer leichtgradigen/subsyndromalen bis remittierten Situation ausgegan-
gen werden. Differentialdiagnostisch müsse eine Dysthymia erwogen werden. Im Vergleich zur 
Vorbeurteilung könne mit genügender Beurteilungssicherheit von einer Verbesserung ausgegan-
gen werden. Die sonstigen beklagten Beschwerden und die Beschwerdeintensität könnten ange-
sichts der unübersehbaren Symptomausweitung keiner anderen aktiven psychiatrischen Diag-
nose gemäss ICD-10 mit ausreichender Sicherheit zugeordnet werden. Den Angaben des Versi-
cherten zufolge könne auch eine Höhenangst bestehen. Unter Berücksichtigung der zahlreichen 
Hinweise auf eine eingeschränkte Beschwerdenvalidität könne aktuell die früher gestellte Diag-
nose einer Schmerzstörung, zumindest betreffend die psychischen Anteile, nicht ausreichend si-
cher bestätigt werden. Die Schmerzstörung wäre gegebenenfalls möglicherweise remittiert und 
hätte, bei fehlender schwerer psychiatrischer Komorbidität, aktuell keinen erkennbaren zusätzli-
chen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Der (plausibel nachvollziehbare) Schweregrad der festge-
stellten psychischen Störungen sei aufgrund der anamnestisch rezidivierenden und aktuell unter 
Medikation höchstens noch leichtgradig ausgeprägten depressiven Störung (DD: Dysthymia) 
nicht stärker als diskret bis leicht einzuschätzen. Relevante Partizipationsfunktionen (gemäss 
Mini-lCF-APP) seien dadurch aktuell aber nicht beeinträchtigt.  
 
7.3.2 Im Einwandverfahren holte die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten (Allgemeine In-
nere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Rheumatologie) beim C._____ ein, welches am 

 

 
 
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17. März 2020 erstattet wurde. In der Konsensbeurteilung wurden mit Auswirkungen auf die Ar-
beitsfähigkeit (1) ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, (2) ein mittelschweres 
bis schweres obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS), (3) ein Status nach depressiver Epi-
sode, aktuell mit Restsymptomatik im Sinne einer erhöhten lrritierbarkeit (ICD-10 32.4; DD: Dys-
thymie (ICD-10 F34.1), (4) periarthropathische Hüftbeschwerden rechts, (5) persistierende belas-
tungsabhängige Fussschmerzen rechts und (6) periarthropathische Schulterbeschwerden beid-
seits diagnostiziert. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bestünden ein leichtes bis mäs-
siges Carpaltunnelsyndrom links, ein Sulcus ulnaris-Syndrom links, eine anhaltende somato-
forme Schmerzstörung gemäss Aktenlage (aktuell diagnostisch nicht haltbar), eine Akrophobie 
(ICD-10 F40.2), ein Status bei Vorderkantenabbruch LWK1 am 19. November 2002 mit konser-
vativer Behandlung, eine Genua vara und Spreizfüsse. Beim Beschwerdeführer bestehe auf-
grund der residuellen Pathologie in der Lendenwirbelsäule eine reduzierte Belastbarkeit des Ach-
senskeletts. Mittelschwere und schwere Hebe- und Tragebelastungen seien ebenso zu vermei-
den wie Verrichtungen mit repetitivem Bücken/Aufrichten sowie wiederholende Drehbewegungen 
des Rumpfs und Zwangshaltungen. Die Auswirkung des mittelschweren bis schweren OSAS sei 
schwierig zu beurteilen. Ausgehend vom letzten pneumologischen Bericht vom 20. Dezember 
2019 mit Bezifferung einer mittleren Sauerstoffsättigung von 93 % in der nächtlichen Oxymetrie 
unter CPAP bestehe nach wie vor ein relevantes OSAS. Massgeblich für die Beurteilung des 
Schweregrads wäre jedoch eine aktuelle polysomnografische Abklärung mit Ermittlung des AHI 
(Apnoe-Hypopnoe-Index). Weiter wurde dargelegt, dass das Verhalten des Versicherten in der 
neurologischen Begutachtungssituation adäquat gewesen sei. Seine Ausführungen seien sach-
lich und kontextbezogen. Neurologisch könnten keine Zeichen einer Selbstlimitierung, Verdeutli-
chung oder gar Aggravation festgestellt werden. In der psychiatrischen Untersuchung habe sich 
der Versicherte unauffällig und nicht beeinträchtigt verhalten. Die von ihm geklagte erhöhte An-
spannung und Gereiztheit habe nicht bestätigt werden können und es hätten sich auch keine 
Hinweise auf eine affektive Störung gezeigt. Im Vergleich zur Begutachtung bei der B.____ im 
Jahr 2019 habe sich keine wesentliche Veränderung gezeigt. Auch in der rheumatologischen 
Untersuchung habe der Versicherte seine Beschwerden konsistent zur Aktenlage geschildert 
ohne vermehrtes Schmerzgebaren. Betreffend die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit 
ist dem Gutachten weiter zu entnehmen, dass in neurologischer Hinsicht eine angepasste Tätig-
keit auf körperlich leichte intermittierende Hebe- und Tragebelastungen limitiert sein sollte. Zu-
dem sollten Arbeiten mit repetitivem Bücken/Aufrichten und repetitiver Rotation des Rumpfs so-
wie in Körperzwangshaltung vermieden werden. In einer diesen Kriterien angepassten Tätigkeit 
bestehe aus neurologischer Sicht eine Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 
30 % bezogen auf ein 100%-Pensum. Der Versicherte mache eine im Verlauf eingetretene Zu-
nahme der Rücken- und Beinschmerzen geltend, verneine jedoch eine erneute Verschlechterung 
sensomotorischer Funktionseinbussen. Anhand der aktuell erhobenen neurologischen Untersu-
chungsbefunde sowie unter Berücksichtigung der Aktenlage könne unter rein neurologischen Ge-
sichtspunkten eine relevante Zustandsverschlechterung nicht objektiviert werden. Die Auswirkun-
gen des Schlafapnoesyndroms auf die Leistungsfähigkeit könne ohne aktuelle Ermittlung eines 
AHI nicht zureichend beurteilt werden. Aus rheumatologischer Sicht bestehe eine Einschränkung 
in der Arbeitsfähigkeit von 30 % aufgrund der Schmerzlokalisationen. Eine adaptierte Tätigkeit 
beinhalte aus rheumatologischer Sicht Gewichtsbelastungen bis 10 kg sowie rückenadaptierte 
Tätigkeiten ohne wiederholtes Treppensteigen, ohne die Notwendigkeit auf Leitern und Gerüsten 

 

 
 
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zu steigen, ohne ständiges Gehen oder Stehen über eine halbe Stunde sowie ohne die Notwen-
digkeit, längerdauernd oder wiederholt deutlich über der Schulterhorizontalen beidseits arbeiten 
zu müssen. Die Schulterproblematik mit den beschriebenen qualitativen Beeinträchtigungen habe 
aber keine weitere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit zur Folge. 
Insgesamt sei – wie im Gutachten der Dres. E.____ und F._____ vom Juli 2014 festgehalten – 
gesamthaft von einer Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht von 70 % auszugehen. Betreffend 
die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht wurde zunächst auf das Gut-
achten der B.____ vom 2019 hingewiesen, welches eine Einschränkung von 20 % attestiert habe. 
Diese Beurteilung sei zu bestätigen. Grundsätzlich wäre dem Versicherten aus psychiatrischer 
Sicht eine klar strukturierte, einfache Tätigkeit ohne Zeitdruck und ohne Übernahme von Verant-
wortung möglich. Aufgrund der allfällig verminderten Belastbarkeit lasse sich aber eine 20%ige 
Leistungseinschränkung begründen. In Bezug auf die Einschätzung von Dr. G.____, der am 7. 
Januar 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 30 % attestiert hatte, wurde festgestellt, dass der Versi-
cherte die psychiatrische Behandlung im Jahr 2017 beendet habe. 
 
7.3.3 Im Beschwerdeverfahren nahm RAD-Arzt Dr. med. J.____, FMH Psychiatrie und Psy-
chotherapie, Stellung zu den Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach aus psychiatrischer 
Sicht keine Verbesserung des Gesundheitszustands eingetreten sei. Dazu hielt Dr. J.____ am 
13. Januar 2021 fest, dass diese Auffassung nicht stichhaltig sei und ihr nicht gefolgt werden 
könne. 
 
7.3.4 In den Akten findet sich auch der Bericht der D.____ vom 6. April 2021. Diesem ist im 
Wesentlichen zu entnehmen, dass beim Beschwerdeführer eine vorherrschende depressive 
Symptomatik mit mindestens mittelgradiger Ausprägung vorliege. 
 
8.1 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 25. Februar 2021 bei der 
Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit des Versicherten in erster Linie 
auf die Ergebnisse ab, zu denen das C.____ in seinem polydisziplinären Gutachten vom 17. März 
2020 gelangt war. Sie ging demzufolge davon aus, dass der Versicherte die bisherige Tätigkeit 
nicht mehr ausüben könne. Hingegen sei ihm eine leidensadaptierte Tätigkeit zu 70 % zumutbar. 
Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. Wie oben ausgeführt (vgl. 
E. 4.3 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer 
Spezialärztinnen und -ärzte, die aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen so-
wie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssi-
gen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange 
nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Solche Indizien liegen 
hier keine vor. Das polydisziplinäre Gutachten des C.____ weist weder formale noch inhaltliche 
Mängel auf, es ist – wie dies vom Bundesgericht verlangt wird (vgl. E. 5.3 hiervor) – für die strei-
tigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten 
Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchtet in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der aktuellen medizinischen Situation ein, 
setzt sich mit den vorhandenen abweichenden ärztlichen Einschätzungen auseinander und ist in 
den Schlussfolgerungen überzeugend. Ebenso nimmt es eine schlüssige Beurteilung der aktuel-
len Arbeitsfähigkeit vor. Den strengen Anforderungen des Bundgerichts an den Beweiswert von 
medizinischen Berichten entspricht auch – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers – 

 

 
 
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das bidisziplinäre Gutachten der B.____ vom 5. August 2019. Es ist in der Beurteilung überzeu-
gend und umfassend, beruht auf persönlichen Begutachtungen, berücksichtigt die Vorakten und 
setzt sich kritisch mit widersprechenden Beurteilungen auseinander. Aus diesem Grund ist auch 
dieses Gutachten im vorliegenden Fall bei der Beurteilung des Gesundheitszustands und der 
Arbeitsfähigkeit des Versicherten zu berücksichtigen.  
 
8.2.1 Der Beschwerdeführer kritisiert die Revision der Invalidenrente bei fehlendem Revisi-
onsgrund auf der Grundlage von nicht beweiskräftigen Gutachten. Seine Vorbringen sind aber 
nicht geeignet, die ausschlaggebende Beweiskraft des polydisziplinären Gutachtens des C.____ 
und des bidisziplinären Gutachtens der B.____ in Frage zu stellen. Seine Einwände, auf die im 
Folgenden näher einzugehen ist, richten sich dabei ausschliesslich gegen die psychiatrische Be-
urteilung in den Gutachten.  
 
8.2.2 Der Beschwerdeführer stellt sich zunächst auf den Standpunkt, dass dem B.____-Gut-
achten kein Beweiswert zukomme. Er weist dabei auf seine im Rahmen des Vorbescheidverfah-
rens erhobene Kritik hin, welcher auch die Vorinstanz zugestimmt habe, ansonsten sie das Gut-
achten beim C.____ nicht in Auftrag gegeben hätte. Hierbei verkennt der Beschwerdeführer, dass 
er im Rahmen der Einwandbegründung vom 3. Oktober 2019 (act. 317) insbesondere bean-
standet hat, dass die IV-Stelle ihn im Rahmen der Begutachtung bei der B._____ nicht habe 
rheumatologisch und neurologisch begutachtet lassen. Dieser Ansicht stimmte RAD-Arzt 
Dr. med. K.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, am 8. Oktober 2019 dahingehend zu, als 
auch er sich auf den Standpunkt stellte, dass unklar sei, warum im aktuellen Revisionsverfahren 
die rheumatologischen und die neurologischen Beschwerden nicht untersucht worden seien. Am 
18. Oktober 2019 wurde im Rahmen der vorinstanzlichen Abschlussbesprechung festgestellt, 
dass eine polydisziplinäre Begutachtung angezeigt sei. Unter diesen Umständen kann der Auf-
fassung des Beschwerdeführers, wonach das polydisziplinäre Gutachten angeordnet worden sei, 
weil auch die Vorinstanz das B.____-Gutachten als untauglich erachtet habe, nicht gefolgt wer-
den. Diese Einschätzung wird noch durch den Bericht von RAD-Arzt Dr. G.____ vom 22. Oktober 
2019 untermauert, der lediglich eine "erweiterte Abklärung" in psychiatrischer Hinsicht als nötig 
erachtete und das asim-Gutachten als verwertbar bezeichnete.  
 
8.2.3 Der Beschwerdeführer moniert weiter, dass Dr. L.____ sich auf die durch Dr. G.____ am 
7. Januar 2015 erhobene Diagnose einer mittel- bis schwergradigen depressiven Episode be-
ziehe und annehme, dass sich diese Symptomatik verbessert habe. Dem Gutachten sei aber 
nicht zu entnehmen, inwiefern eine Besserung eingetreten sein solle. Es bestünden weiterhin 
Stimmungsschwankungen, Aggressivität, Ungeduld und Ermüdbarkeit. Zudem sei nicht berück-
sichtigt worden, dass er weiterhin antidepressive Medikamente einnehme. Dr. L.____ hielt in sei-
nem Teilgutachten fest, dass er die vom Beschwerdeführer behauptete Nervosität oder Anspan-
nung im Rahmen der Untersuchung nicht habe finden können. Bezüglich der depressiven Stö-
rung führte er aus, dass es einer mehrheitlich gedrückten Stimmung mit Interessenverlust, Freud-
losigkeit, Verminderung des Antriebs und einer erhöhten Müdigkeit bedürfe, um diese bejahen zu 
können. Diese Faktoren hätten sich beim Versicherten aufgrund der objektivierbaren Befunde 
nicht bestätigen lassen. Es habe keine dauerhaft gedrückte Stimmung bestanden und eine aus-
gesprochene Freudlosigkeit läge ebenfalls nicht vor. Die erhöhte Müdigkeit müsse aufgrund der 
Schlafstörung angenommen werden, welche ihre Ursache in der körperlichen Problematik habe. 

 

 
 
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Dies werde vom Versicherten selbst bestätigt, der angegeben habe, dass die Schmerzen ihn in 
der Nacht mehr als tagsüber stören würden. Weiter liessen sich keine ausgesprochene negative 
Haltung, kein verminderter Appetit und keine kognitiven Schwierigkeiten erheben, so dass das 
Vollbild einer depressiven Störung nicht nachvollzogen werden könne. Gleich wie in der letzten 
Begutachtung (bei der B.____) könne aufgrund der Stimmungsschwankungen allenfalls noch 
eine Restsymptomatik der abgelaufenen depressiven Störung angenommen werden oder diffe-
rentialdiagnostisch eine dysthyme Störung festgestellt werden. In diesem Sinne sei daher von 
einer deutlichen Verbesserung des Zustands im Vergleich zur Situation im Januar 2015 auszu-
gehen, als beim Versicherten eine mittel- bis schwergradige depressive Störung diagnostiziert 
worden sei. Diese Ausführungen sind nachvollziehbar und leuchten insbesondere unter Berück-
sichtigung der Beurteilung von Dr. I.____ vom 5. August 2019 ein. Die Gutachterin der B.____ 
führte aufgrund ihrer persönlichen Untersuchung aus, dass der Versicherte klagsam gewesen 
sei. Er habe die Schmerzsymptome verdeutlichend und aggravierend präsentiert und eine Akro- 
und Liftphobie naheliegenden Symptomatik, eine häufige Nervosität sowie eine gewisse dyspho-
rische Niedergestimmheit mit Freudlosigkeit geäussert. Zudem habe er bei stark verschobener 
Zubettgehenszeit (2 bis 3 Uhr nachts) eine erhebliche Schlafstörung durch schmerzbedingt wie-
derholt kurzzeitiges Erwachen. Darüber hinaus hätten keine psychiatrischen Symptome im enge-
ren Sinne eruiert werden können. Zudem sei der Versicherte seit Frühjahr 2017 ohne jegliche 
fachpsychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Die im Rahmen der Begutachtung 
beklagten, aber nur zum Teil beobachtbaren Symptome würden die Kriterien für eine nur leicht-
gradige depressive Episode gemäss ICD-10 höchsten knapp bzw. gar nicht erfüllen. Differential-
diagnostisch sei das Vorliegen einer Dysthymia zu erwägen im Sinne einer anhaltenden missmu-
tigen Grundstimmung, die definitionsgemäss geringer ausgeprägt ist als eine leichtgradige de-
pressive Episode. Damit sind sowohl Dr. L.____ als auch Dr. I.____ letztlich überzeugend zum 
Ergebnis gelangt, dass beim Beschwerdeführer keine mittel- bis schwergradige Depression mehr 
diagnostiziert werden kann und damit eine Verbesserung des Gesundheitszustands im Vergleich 
zur Beurteilung von Dr. G.____ vom 7. Januar 2015 in psychiatrischer Hinsicht eingetreten ist. 
 
8.2.4 Sodann erachtet der Beschwerdeführer das psychiatrische Teilgutachten von Dr. L.____ 
als unvollständig. Dieser gehe unbegründet davon aus, dass die Schmerzen durch die somati-
schen Befunde erklärbar seien, weshalb die Diagnose der somatoformen Schmerzstörung keinen 
Einfluss mehr auf die Arbeitsfähigkeit habe. Dies sei aber eine abweichende Beurteilung des 
rechtserheblichen medizinischen Sachverhalts im Vergleich zur Einschätzung von Dr. G.____ 
vom 7. Januar 2015, der das Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit 
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestätigt habe. Dem Beschwerdeführer ist dahingehend zuzu-
stimmen, dass Dr. L.____ sich zu diesem Themenkreis nicht bzw. nur sehr knapp äusserte. Er 
wies darauf hin, dass die Körperschmerzsymptomatik zum Grossteil aus somatischer Sicht nach-
vollziehbar und lediglich eine leichte Überlagerung durch den psychischen Zustand bzw. die psy-
chosozial unbefriedigende Situation anzunehmen sei. Dr. I.____ führte dazu aber ausführlich und 
einleuchtend aus, weshalb aktuell die früher gestellte Diagnose einer Schmerzstörung, zumindest 
was die psychischen Anteile angehe, nicht ausreichend sicher bestätigt werden könne und wies 
insbesondere auf eine eingeschränkte Beschwerdenvalidität hinsichtlich der geklagten Schmer-
zen hin. So habe sich eine initial präsentierte Bewegungseinschränkung/Steifigkeit im Schulter-
/Nackenbereich im Verlauf der knapp 2-stündigen Exploration weitestgehend bis völlig gelöst. 

 

 
 
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Zudem habe diese Körperzone bei lebhafter Gestik und bewegtem Ausdruckverhalten völlig un-
beeinträchtigt gewirkt. Gelegentliche explizite Schmerzäusserungen hätten unecht und übertrie-
ben gewirkt (z.B. erhebliche Verstärkung von Ausgleichsbewegungen und Positionsveränderun-
gen, wenn die Schmerzen gerade thematisiert wurden, teils unvermittelt wirkendes stöhnendes 
Aufstehen mit Abstützung der Hände in die Seite/Flanke etc.). Desgleichen sei die initial beklagte 
"Nervosität" bzw. "Reizbarkeit" spontan im Zusammenhang mit dem Autofahren (spürbar an dem 
Erhalt seiner Fahrtauglichkeit interessiert) wortreich relativiert worden. Der Rey-Memory-Test (zur 
Detektion von Aggravation bzw. Simulation) sei eindeutig positiv und damit auffällig gewesen. Sie 
ging deshalb davon aus, dass die Schmerzstörung möglicherweise remittiert sei und sie bei feh-
lender schwerer psychiatrischer Komorbidität keinen erkennbaren zusätzlichen Einfluss mehr auf 
die Arbeitsfähigkeit habe. Auf diese im Rahmen der persönlichen Begutachtung erhobenen und 
nachvollziehbaren Ausführungen von Dr. I.____ durfte sich auch Dr. L.____ abstützen und auf 
eigene Abklärungen verzichten. Anders wäre nur zu entscheiden, wenn dem Gutachten der 
B.____ kein Beweiswert zukommen würde. Da dies entgegen der Auffassung des Beschwerde-
führers nicht der Fall ist, kann seiner Auffassung, wonach das Gutachten von Dr. L.____ unvoll-
ständig sei, nicht gefolgt werden.  
 
8.2.5 Soweit der Beschwerdeführer die Konsensbeurteilung im Gutachten des C.____ als be-
weisuntauglich rügt, weil darin im Zusammenhang mit der Zumutbarkeitsbeurteilung auf die Be-
gutachtung der B.____ im Januar 2019 verwiesen und festgehalten worden sei, dass zwischen-
zeitlich keine Verbesserung eingetreten sei, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Zwar ist in 
der Konsensbeurteilung im Gutachten des C.____ erwähnt, dass dem Beschwerdeführer im Ja-
nuar 2019 aus psychiatrischer Sicht eine 80%ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden und dieser 
Zeitpunkt für die Zumutbarkeitsbeurteilung massgebend sei. In der Konsensbeurteilung wurde 
auf Seite 17 aber auch klar festgestellt, dass im Januar 2015 eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit aus 
psychiatrischer Sicht attestiert worden sei und der Beschwerdeführer im Jahr 2017 die psychiat-
rische Behandlung beendet habe, wobei für diesen Zeitpunkt keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit 
vorliegen würden. Daraus wird deutlich, dass auch die Gutachter des C.____ entgegen der Auf-
fassung des Beschwerdeführers den aktuellen Gesundheitszustand und die aktuelle Arbeitsfä-
higkeit mit dem rentenrechtlich relevanten Zeitpunkt von im Jahr 2015 verglichen haben und nicht 
mit jenem im Januar 2019, als Dr. I.____ ihm eine 80%ige Arbeitsfähigkeit attestierte. Unter die-
sen Umständen steht fest, dass im Vergleich zur Situation im Jahr 2015 eine deutliche Verbes-
serung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit eingetreten ist. Selbst wenn auf die 
Konsensbeurteilung nicht abgestellt werden könnte, würde dies nicht dazu führen, dass das 
C.____-Gutachten gesamthaft nicht beweistauglich wäre. Die Frage, ob ein Gutachten beweis-
kräftig ist, beurteilt sich danach, ob sich gestützt auf die Expertise die rechtsrelevanten Fragen 
beantworten lassen. Mit anderen Worten verletzt das Abstellen auf ein polydisziplinäres Gutach-
ten Art. 43 Abs. 1 ATSG nicht allein schon deshalb, weil einem Teilgutachten der Beweiswert 
abgesprochen wird. Dies hat auch umgekehrt zu gelten, wenn sich die Schlussfolgerungen im 
Hauptgutachten, das nicht in einer interdisziplinären Konsensbesprechung der beteiligten Fach-
ärzte entstand, nicht nachvollziehen und sich nicht mit den Teilgutachten vereinbaren lassen, die 
Beurteilungen in allen Teilgutachten jedoch als schlüssig zu bezeichnen sind. Eine Beweiswürdi-
gung, welche überzeugenden Teilkonsilien vollen Beweiswert zuerkennt, kann somit nicht allein 
deshalb als bundesrechtswidrig bezeichnet werden, weil einem weiteren Teil des Gutachtens – 
hier der Schlussbeurteilung – die Beweiskraft fehlt (vgl. BGE 143 V 124 2.2.4 mit Hinweisen). 

 

 
 
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Vorliegend sind die Ausführungen im psychiatrischen Teilgutachten von Dr. L.____ insbesondere 
auch unter Berücksichtigung der Angaben im Gutachten der B.____ schlüssig und überzeugend, 
weshalb auch diese Argumentation des Beschwerdeführers ins Leere geht. 
 
8.2.6 Der Beschwerdeführer wendet schliesslich ein, dass Dr. L.____ entgegen der Empfeh-
lung von Dr. J.____ vom 22. Oktober 2019 keine testpsychologischen Abklärungen durchgeführt 
habe. Dazu führte Dr. J.____ in seinem Bericht vom 13. Januar 2021 selbst aus, dass das Gut-
achten von Dr. L.____ auch ohne diese zusätzliche Diagnostik plausibel begründet sei. Es werde 
deutlich, dass sich die ursprüngliche mittel- bis schwergradige Depression zurückgebildet habe. 
Zu beachten ist diesbezüglich, dass im Rahmen der B.____-Begutachtung testpsychologische 
Untersuchungen durchgeführt wurden (vgl. Gutachten Seiten 67/73). Auch diese bestätigen, dass 
aus psychiatrischer Sicht eine Verbesserung des Gesundheitszustands seit 2015 eingetreten ist.  
 
8.3 Somit steht fest, dass die Beschwerdegegnerin ihren Entscheid zu Recht auf das poly-
disziplinäre Gutachten des C.____ vom 17. März 2020 abstellte. Diesem ist unter Berücksichti-
gung der Ausführungen im B.___-Gutachten vom 5. August 2019 zu entnehmen, dass dem Be-
schwerdeführer eine angepasste Verweistätigkeit zu 70 % zumutbar ist und damit eine im Ver-
gleich zum Gesundheitszustand im Jahr 2015 deutliche Verbesserung eingetreten ist. Eine an-
dere Beurteilung drängt sich auch unter Berücksichtigung des Berichts der D.____ vom 6. April 
2021 nicht auf, handelt es sich dabei doch nur um einen Kurzbericht, dem keine Zumutbarkeits-
beurteilung zu entnehmen. Damit lässt die vorhandene Aktenlage nach dem Gesagten eine zu-
verlässige Beurteilung des massgebenden medizinischen Sachverhalts zu, weshalb dem Even-
tualantrag des Beschwerdeführers, wonach weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen 
seien, nicht stattzugeben ist. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst zwar das Recht, Be-
weisanträge zu stellen, und – als Korrelat – die Pflicht der Behörde zur Beweisabnahme. Beweise 
sind im Rahmen dieses verfassungsmässigen Anspruchs indessen nur über jene Tatsachen ab-
zunehmen, die für die Entscheidung der Streitsache erheblich sind. Gelangt das Gericht bei 
pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, dass die vorhandenen Unterlagen ein zu-
verlässiges Bild des relevanten Sachverhalts ergeben und dieser demnach hinreichend abgeklärt 
ist, kann auf ein beantragtes Beweismittel verzichtet werden. Die damit verbundene antizipierte 
Beweiswürdigung ist nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig (vgl. 
BGE 141 I 64 E. 3.3, 124 V 94 E. 4b, 122 V 162 E. 1d, 119 V 344 E. 3c am Ende mit Hinweisen).  
 
9. In der angefochtenen Verfügung vom 25. Februar 2021 nahm die IV-Stelle gestützt auf 
das vorstehende medizinische Zumutbarkeitsprofil den Einkommensvergleich gemäss Art. 16 
ATSG vor. Dabei stützte sie sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen auf die Lohn-
strukturerhebungen (LSE) 2016 des Bundesamts für Statistik. Der Beschwerdeführer bestreitet 
weder die Höhe des so ermittelten Valideneinkommens von Fr. 68'449.-- noch des unter Berück-
sichtigung der attestierten Restarbeitsfähigkeit von 70 % berechneten Invalideneinkommens von 
Fr. 46'950.-- (Fr. 67'071.-- x 0.7) bzw. von Fr. 44'602.-- (unter Berücksichtigung des von der Be-
schwerdegegnerin gewährten 5%igen leidensbedingten Abzugs). Diesbezüglich kann auf die kor-
rekten Ausführungen in der angefochtenen Verfügung vom 25. Februar 2021 verwiesen werden. 
Der Beschwerdeführer bringt hingegen vor, dass die IV-Stelle auf das Invalideneinkommen nicht 
nur einen leidensbedingten Abzug von 5 %, sondern einen solchen von 10 % hätte gewähren 

 

 
 
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müssen. Dazu ist festzustellen, dass – wie die Beschwerdegegnerin zu Recht in ihrer Vernehm-
lassung ausführt – auch bei einem Abzug von 10 % kein rentenrelevanter IV-Grad resultieren 
würde. Aus der Gegenüberstellung des massgebenden Valideneinkommen von Fr. 68'449.-- und 
des so errechneten Invalideneinkommens von Fr. 42'255.-- (Fr. 67'071.-- x 0.7 – 10 %) ergibt sich 
eine Einbusse von Fr. 26'194.-- und damit ein IV-Grad von 38,26 %. Unter diesen Umständen 
erübrigen sich weitergehende Ausführungen zur Kritik des Beschwerdeführers am Einkommens-
vergleich.  
 
10.  Zusammenfassend steht aufgrund der vorstehenden Erwägungen fest, dass die ange-
fochtene Verfügung der IV-Stelle vom 25. Februar 2021 rechtens ist, weshalb die dagegen erho-
bene Beschwerde unbegründet und deshalb abzuweisen ist.  
 

11. Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis

 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Be-
willigung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert 
im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen 
ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten 
in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach 
§ 20 Abs. 3 VPO vom 16. Dezember 1993 werden die Verfahrenskosten in der Regel der unter-
liegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist der Beschwerdeführer un-
terliegende Partei, weshalb ihm die Verfahrenskosten zu überbinden sind. Diese werden mit dem 
von ihm bezahlten Vorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- verrechnet. Ein Anspruch auf Parteien-
schädigung besteht bei diesem Verfahrensausgang nicht (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).  

 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 800.-- werden dem Beschwerde-
führer auferlegt und mit dem bereits geleisteten Kostenvorschuss in 
Höhe von Fr. 800.-- verrechnet. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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