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**Case Identifier:** 4c13c411-9e59-5af2-9a38-f535d8d8bf35
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-16
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 16.01.2023 S 2021 34
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2021-34_2023-01-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Diana Oswald, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Ivo Klingler
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 16. Januar 2023 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. B.________

gegen

Suva, Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Rechtsabteilung, 
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Leistungen)

S 2021 34

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Urteil S 2021 34

A. Der 1967 geborene A.________ war seit Januar 2017 arbeitslos gemeldet und bei 
der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Am 
7. Oktober 2018 erlitt er als Fahrzeuglenker bei einer Kollision auf der Autobahn in 
C.________ eine Verstauchung der Halswirbelsäule sowie verschiedene Prellungen, u.a. 
an der rechten Schulter (mit möglicherweise auch Verstauchung der letzteren). Die Suva 
übernahm Kosten für die Heilbehandlung und entrichtete ein Taggeld (Suva-act. 89). Nach 
Einholen von Einschätzungen ihres Kreisarztes vom 17. Juni 2019 bzw. vom 10. Septem-
ber 2019 (Suva-act. 88, 127) verneinte sie mit Verfügungen vom 27. Juni 2019 (bezüglich 
der Schulter, Suva-act. 90) bzw. vom 16. September 2019 (bezüglich der Halswirbelsäule, 
Suva-act. 131) eine weitere Leistungspflicht mangels fortbestehenden 
Kausalzusammenhangs der Beschwerden mit dem versicherten Unfallereignis. Nach 
Einholen eines externen Gutachtens bei Dr. med. D.________, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, E.________ 
(Expertise vom 8. Juni 2020, Suva-act. 184) hielt die Suva mit Einspracheentscheid vom 
29. Januar 2021 an der verfügten Leistungseinstellung per 27. Juni 2019 (bezüglich der 
Schulterbeschwerden) bzw. Ende Oktober 2019 (bezüglich der übrigen Beschwerden) fest 
(Suva-act. 191). 

B. Hiergegen führt der Versicherte Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Er beantragt, es 
sei der Einspracheentscheid der Suva vom 29. Januar 2021 aufzuheben und es seien ihm 
"auch über den 27. Juni 2019 bzw. den 31. Oktober 2019 hinaus die gesetzlichen 
Leistungen zu erbringen". Eventualiter sei die Sache an die Suva zurückzuweisen, damit 
diese weitere medizinische Abklärungen veranlasse und danach erneut über den 
Leistungsanspruch entscheide (act. 1 S. 2). 

C. Die Suva schliesst mit Vernehmlassung vom 19. Mai 2021 auf Abweisung der 
Beschwerde und Bestätigung ihres Einspracheentscheides vom 29. Januar 2021 (act. 4). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] i.V.m. § 77 Abs. 1 des Verwaltungs-

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Urteil S 2021 34

rechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1]). Örtlich zuständig ist das Versicherungsgericht 
desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung 
ihren Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Der Beschwerdeführer hat Wohnsitz in 
F.________, Gemeinde G.________. Damit ist das Verwaltungsgericht des Kantons Zug 
in Anwendung von § 4 Abs. 1 lit. b der kantonalen Vollziehungsverordnung zum 
Bundesgesetz über die Unfallversicherung (BGS 842.5) örtlich und sachlich zuständig. Die 
Beschwerdegegnerin erliess den angefochtenen Einspracheentscheid am 29. Januar 
2021; dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers wurde er am 1. Februar 2021 
zugestellt. Die Beschwerdeschrift wurde am 3. März 2021 der Post übergeben. Damit 
wurde die Beschwerde rechtzeitig innert der 30-tägigen Frist gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG 
eingereicht. Die Beschwerdeschrift entspricht den formellen Anforderungen und der 
Beschwerdeführer ist als direkt Betroffener beschwerdelegitimiert. Somit ist die 
Beschwerde vom Gericht zu prüfen. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg 
gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (hier: 
29. Januar 2021) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b). In zeitlicher 
Hinsicht sind, vorbehältlich abweichender Übergangsbestimmungen, diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes 
Geltung hatten (vgl. etwa BGE 147 V 278 E. 2.1; 144 II 326 E. 2.1.1; 131 V 9 E. 1; 
129 V 354 E. 1, je mit Hinweisen).

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 
9. November 2016 verabschiedeten, geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes 
über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die 
Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Der hier zu beurteilende Unfall 
hat sich am 7. Oktober 2018 ereignet, weshalb die ab 1. Januar 2017 geltenden 
Bestimmungen des UVG Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden (vgl. zur 
Massgeblichkeit des Unfallzeitpunktes für die Bestimmung der anwendbaren Fassung des 
UVG Absatz 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des 
UVG). 

2.2 Im ATSG sind am 1. Januar 2021 die am 21. Juni 2019 verabschiedeten, 
geänderten Bestimmungen in Kraft getreten sowie am 1. Januar 2022 die Änderungen 
vom 19. Juni 2020. Materiellrechtliche Bestimmungen des ATSG sind, gleich wie die 

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Bestimmungen des UVG, bei Unfallsachverhalten (bei denen es sich gerade nicht um 
Dauersachverhalte handelt, wie sie in BGE 148 V 162 E. 3.2.1 sowie 147 V 278 E. 2.1 zu 
beurteilen waren) in der Fassung anwendbar, die im Unfallzeitpunkt Geltung hatten (hier: 
7. Oktober 2018; BGE 134 V 109 E. 2.2; 130 V 1 E. 3.2). Sofort anwendbar sind hingegen 
die geänderten allgemeinen Verfahrensbestimmungen des ATSG (BGE 130 V 1 E. 3.2). 
Soweit vorliegend materiellrechtliche Bestimmungen des ATSG zur Anwendung gelangen, 
ist demnach die am 7. Oktober 2018 geltende Gesetzesfassung beizuziehen; soweit reine 
Verfahrensbestimmungen zur Anwendung gelangen, gelangten im vorinstanzlichen 
Verfahren die seit 1. Januar 2021 und gelangen im verwaltungsgerichtlichen Verfahren die 
seit 1. Januar 2022 geltenden Bestimmungen zur Anwendung. Etwas anderes ergibt sich 
auch nicht aus den in Art. 82 und 82a ATSG enthaltenen Übergangsbestimmungen. 

3. Nach Art. 10 Abs. 1 und 16 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person (u.a.) Anspruch 
auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfallfolgen und bei unfallbedingter 
Arbeitsunfähigkeit auf ein Taggeld. 

3.1 Erste Voraussetzung für die Leistungspflicht eines Unfallversicherers ist das 
Vorliegen eines Unfalls resp. einer unfallähnlichen Körperschädigung. Als Unfall gilt die 
plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren 
Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt weiter voraus, dass zwischen 
dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher und adäquater Kausal-
zusammenhang besteht (etwa: BGE 142 V 435 E. 1). Die natürliche Kausalität ist zu 
bejahen, wenn ohne den Unfall der Schaden nicht als eingetreten oder nicht als in der 
gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann, auch wenn 
der Unfall nicht die alleinige oder unmittelbare Ursache der gesundheitlichen Störungen 
ist. Es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die 
körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall 
mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene 
gesundheitliche Störung entfiele. Die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang 
ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung, beziehungsweise im Beschwerdefall das 
Gericht, im Rahmen der Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht 
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse 
Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt nicht (etwa: BGE 142 V 435 E. 1 mit 

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Hinweisen). Nach konstanter Rechtsprechung ist es Sache der Ärztinnen und Ärzte, 
Feststellungen zur natürlichen Kausalität zu machen. Demgegenüber ist die Adäquanz 
eine Rechtsfrage, die nur von den Rechtsanwendern beantwortet werden kann (vgl. statt 
vieler BGer 8C_15/2021 vom 12. Mai 2021 E. 7.3 mit Hinweisen). 

3.3 Die vom Unfallversicherer einmal anerkannte Leistungspflicht entfällt erst, wenn 
dieser nachweist, dass der Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder wie er sich nach dem schicksalsmässigen 
Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt 
hätte (Status quo sine; siehe BGE 146 V 51 E. 5.1 mit Hinweisen). Trifft ein Unfall auf 
einen vorgeschädigten Körper und steht aus ärztlicher Sicht fest, dass weder der Status 
quo ante noch der Status quo sine je wieder erreicht werden können, so bezeichnet die 
Rechtsprechung dies als richtunggebende Verschlimmerung (vgl. etwa BGer 8C_7/2022 
vom 22. April 2022 E. 5.1; 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.1.2).

3.4 Die Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche muss auf 
verlässlichen medizinischen Entscheidgrundlagen beruhen (statt vieler: BGer 
8C_253/2021 vom 2. Juli 2021 E. 3). Nach dem im Sozialversicherungsprozess geltenden 
Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist ein Sachverhalt nicht bereits dann 
bewiesen, wenn er bloss möglich ist. Vielmehr muss das Gericht aufgrund der Würdigung 
aller relevanter Sachumstände zur Überzeugung gelangen, dass er der wahrscheinlichste 
aller in Betracht fallender Geschehensabläufe ist und zudem begründeterweise 
angenommen werden darf, dass weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden 
Ergebnis nichts mehr ändern (BGE 126 V 353 E. 5b; BGer 8C_765/2020 vom 4. März 
2021 E. 3.2.2). In der Würdigung der einzelnen Beweismittel ist das Gericht frei. 
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, 
in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob 
die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind. Praxisgemäss 
kann auch auf versicherungsinterne ärztliche Feststellungen abgestellt werden, sofern sie 
als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind 
und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit sprechen. Bestehen jedoch auch nur 
geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, sind weitere Abklärungen 
vorzunehmen (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a; 139 V 225 E. 5.2). 

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4. Vorliegend ist unbestritten, dass der Versicherte am 7. Oktober 2018 in einen 
Autounfall verwickelt war. Nach ärztlicher sowie polizeilicher Dokumentation erlitt er leichte 
Verletzungen, als er auf einer Autobahn in C.________ auf dem linken Fahrstreifen 
fahrend von einem anderen Fahrzeug touchiert und alsdann zunächst in die 
Mittelleitplanke, dann zusammen mit dem anderen Fahrzeug in die rechte 
Aussenleitplanke geschleudert wurde, wobei sich sein Fahrzeug nicht überschlug und die 
Airbags nicht auslösten (Suva-act. 2, 71 S. 21, 77 S. 5). Zu prüfen ist, ob diesbezüglich ab 
dem 27. Juni 2019 (rechte Schulter) bzw. dem 31. Oktober 2019 (Halswirbelsäule) der 
Status quo sine vel ante erreicht war. 

4.1 Die Suva führte in ihrem Einspracheentscheid vom 29. Januar 2021 (Suva-
act. 191) hierzu im Wesentlichen gestützt auf das externe versicherungsmedizinische 
Gutachten des Dr. D.________ vom 8. Juni 2020 (Suva-act. 184) aus, die an der rechten 
Schulter beim Unfall vom 7. Oktober 2018 erlittene Prellung sei nicht kausal für allfällig 
über Ende Juni 2019 hinaus bestehende Beschwerden (Suva-act. 191 Ziff. 3). Hinsichtlich 
der Halswirbelsäule sei am Unfalltag eine Distorsion diagnostiziert worden. Hingegen sei 
kein buntes, vielschichtiges Beschwerdebild aktenkundig, wie es bei Schleudertraumata, 
dazu äquivalenten Verletzungen oder Schädelhirntraumata üblich sei. Die Adäquanz von 
über den Oktober 2019 hinaus persistierenden Beschwerden sei in diesem Zeitpunkt nach 
der einschlägigen Rechtsprechung bei Fällen mit psychischen und psychogenen 
Unfallfolgen nach BGE 115 V 133 zu prüfen (a.a.O. Ziff. 6 f.). Dabei sei am Unfallereignis 
anzuknüpfen, das hier weder besonders dramatisch oder eindrücklich gewesen sei noch 
zu besonders schweren oder speziell gearteten Verletzungen geführt habe. Eine 
fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung habe nicht stattgefunden, 
sondern es sei bereits von Beginn weg mit konservativen Methoden behandelt worden, 
was rechtsprechungsgemäss nicht als eigentliche ärztliche Heilbehandlung gelte. Es 
bestünden keine Hinweise auf eine ärztliche Fehlbehandlung. Der Patient habe am 
Folgetag des Unfalls aus dem Spital entlassen werden können. Nicht zu berücksichtigen 
seien insbesondere unter dem Aspekt der Dauerschmerzen die vielen vorbestehenden 
Beeinträchtigungen des Versicherten. Die rein physischen Unfallfolgen hätten nicht zu 
länger andauernder Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit geführt. Da keines der 
rechtsprechungsgemäss massgeblichen Adäquanzkriterien erfüllt sei, gebreche es am 
erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen den geklagten, psychogenen 
Beschwerden und dem Verkehrsunfall vom 7. Oktober 2018 (a.a.O. Ziff. 8). An dieser 
Auffassung hält die Suva im Beschwerdeverfahren fest (act. 4). 

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4.2 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, auf das Gutachten des 
Dr. D.________ bezüglich der rechten Schulter dürfe nicht abgestellt werden (act. 1 Ziff. 
17 ff.). Hinsichtlich der Halswirbelsäule sei der Vorzustand erst im März 2020 wieder 
erreicht gewesen (act. 1 Ziff. 31 ff.); zudem habe die Suva zu Unrecht die "Psycho-
Rechtsprechung" anstelle der "HWS-Rechtsprechung" angewandt, um die adäquate 
Kausalität zu prüfen (act. 1 Ziff. 39). Schliesslich macht er mit Bezug auf die 
Adäquanzprüfung geltend, der erlittene Unfall sei im Grenzbereich zu einem schweren 
Unfall einzuordnen und als besonders eindrücklich zu qualifizieren. Sodann habe er sich 
fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlungen unterziehen müssen, einen 
schwierigen Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen gehabt und sei seit dem 
Unfall aufgrund seiner Dauerbeschwerden aus medizinischen Gründen zu 100 % 
arbeitsunfähig (act. 1 Ziff. 42 ff.). 

5. Der Unfallversicherer hat zwar den Beweis für das Entfallen der Unfallkausalität zu 
erbringen (oben E. 3.3). Dabei muss er aber nicht den Beweis für unfallfremde Ursachen 
führen; entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines 
Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind. 
Der Beweis des natürlichen Kausalzusammenhangs bzw. dessen Wegfallens ist in erster 
Linie mit den Angaben medizinischer Fachpersonen zu leisten (etwa: BGer 8C_80/2021 
vom 7. Juli 2021 E. 2.2 mit Hinweisen). Ärztliche Auskünfte, die allein auf der 
Argumentation beruhen, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien erst nach dem 
Unfall aufgetreten, sind beweisrechtlich nicht zu verwerten (vgl. zur Unzulässigkeit der 
Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc" [zu Deutsch: danach, also deswegen] u.a. 
BGE 119 V 335 E. 2b/bb; zum Ganzen auch BGer 8C_19/2021 vom 27. April 2021 E. 7.6 
und 8C_523/2018 vom 5. November 2018 E. 3.2 je mit Hinweisen).

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5.1.1 Hinsichtlich der Schulterproblematik ist dem Entlassungsbrief vom 8. Oktober 
2018 des H.________, I.________, zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer bereits vor 
dem aktuellen Unfallereignis 15 Operationen hatte und mit der zweiten Endoprothese 
versorgt war. Durch den Unfall habe er eine Schulterprellung rechts erlitten (Suva-act. 2). 
Dem Bericht des nachbehandelnden Spitals J.________ vom 8. November 2018 ist zu 
entnehmen, dass eine Bewegungseinschränkung seit 2006 bestehe; seit dem Unfall 
bestünden wieder Schmerzen, jedoch habe sich das Bewegungsausmass nicht 
verschlechtert (Suva-act. 23). Die Klinik K.________ berichtete am 11. Dezember 2018 
von persistierenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen seit 2006; diese hätten 

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sich verschlimmert (Suva-act. 30 S. 2). Aus dem Operationsbericht derselben vom 
17. Januar 2019 (Suva-act. 40 S. 2) lassen sich als Ursache für die geklagte 
Bewegungseinschränkung primär knöcherne Ausziehungen entnehmen (wobei Narben, 
überstehendes Zement sowie Knochen operativ abgetragen wurden) sowie der Hinweis 
auf eine Abwägung zwischen besserem Bewegungsumfang und höherem Luxationsrisiko 
(Risiko einer Ausrenkung) bei der Wahl des Inlays (d.h. des weichen Anteils einer 
Gelenkprothese). Weiter gab der Versicherte telefonisch am 19. Februar 2019 an, es sei 
bereits im Jahr 2017 wegen der rechten Schulter eine Anmeldung bei der 
Invalidenversicherung erfolgt, welche Leistungen abgelehnt habe. Gerichtsnotorisch (VGer 
ZG S 2018 68 vom 29. August 2018 E. 4.2.4) erlitt der Beschwerdeführer denn auch 
bereits am 17. Mai 2016 einen Verkehrsunfall mit Distorsion der Halswirbelsäule sowie 
Prellungen und machte auch hernach Schmerzzunahmen geltend. 

5.1.2 Mit Blick auf diese Aktenlage kann offensichtlich von einem "zuvor latenten 
Vorzustand", der erst durch den Unfall vom 7. Oktober 2018 aktiviert worden sein soll, wie 
dies der Beschwerdeführer darstellt (act. 1 Ziff. 23 f.), keine Rede sein. Widersprüchlich ist 
denn auch, wenn dieser einerseits mit dem (aktenkundig) intakten Inlay argumentiert, 
(act. 1 Ziff. 25), an anderer Stelle dann aber behauptet, dieser Weichteilmantel um die 
Schulterprothese sei beim Unfall überdehnt worden, was intraoperativ gerade nicht 
bestätigt werden konnte (act. 1 Ziff. 21). Nachvollziehbar ist dagegen die Einschätzung 
des externen orthopädischen Gutachters, der sich zur Unfallkausalität der vorliegenden 
Befunde eingehend und unter Einbezug der Vorakten (Suva-act. 184 S. 1 ff.) äusserte. Er 
gelangte zum Schluss, die Kontusion (Prellung) der rechten Schulter habe zu einer 
lediglich vorübergehenden Verschlimmerung geführt, deren Folgen innerhalb eines 
Monats ausgeheilt seien (Status quo ante, Suva-act. 184 S. 17). Der Gutachter erläuterte 
insbesondere, ein Impingement (d.h. ein unerwünschter Kontakt), wie es beim 
Beschwerdeführer offenbar bestand, sei bei der Implantationstechnik der Endoprothese 
ein bekanntes Phänomen und die Verknöcherungen klar vorbestehend (a.a.O. S. 15 f.). 
Weiter legte er nachvollziehbar dar, dass die geklagte Instabilität überwiegend 
wahrscheinlich dem Vorzustand geschuldet sei: Diese hätte bereits im Vorzustand schwer 
sein müssen, damit es bei einer einfachen Prellung zu einer Ausrenkung des Gelenks 
gekommen wäre. Dies wäre jedoch nicht jahrelang unerkannt geblieben. Hätte bei zuvor 
stabiler Schulter eine Verstauchung und Ausrenkung stattgefunden, hätte sich diese nicht 
spontan zurückgebildet; eine solche Verletzung wäre bei der Erstversorgung erkannt 
worden (a.a.O. S. 16). Schliesslich übersah der Gutachter – entgegen dem Versicherten 
(act. 1 Ziff. 19) – keineswegs dessen Angaben einer seit dem Unfallereignis verstärkten 

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Bewegungseinschränkung. Entsprechend seinem Auftrag wies er aber diesbezüglich auf 
Inkonsistenzen hin zwischen der (zuletzt auch in der Begutachtung) präsentierten 
Bewegungseinschränkung und der Beweglichkeit, die der Versicherte bei der Anfertigung 
diverser Röntgenaufnahmen zwischen dem 7. Oktober 2018 und dem 25. Mai 2019 
gezeigt habe (a.a.O. S. 16 f.). Mithin vermochte er die geklagte Verschlechterung der 
Beweglichkeit nachvollziehbar nicht zu objektivieren. 

5.1.3 Zusammenfassend vermag der Versicherte weder Mängel im Gutachten des 
Dr. D.________ aufzuzeigen noch abweichende ärztliche Einschätzungen zu benennen, 
die an dessen medizinischer Würdigung Zweifel wecken würden. Demzufolge hat die Suva 
kein Recht verletzt, indem sie als überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen erachtete, 
dass der Status quo ante bezüglich der – massiv vorgeschädigten – rechten Schulter 
spätestens im Juni 2019 wieder erreicht war. Soweit der Beschwerdeführer etwas anderes 
behauptet, verfällt er einem unzulässigen "Post-hoc-ergo-propter-hoc" Schluss (E. 5 
Ingress i.f.), ohne sich dabei auf abweichende medizinische Beurteilungen z.B. seiner 
behandelnden Ärzte stützen zu können, welche die beweiswertige gutachterliche 
Einschätzung des Dr. D.________ in Zweifel zu ziehen vermöchten. Die Suva durfte 
demnach gestützt auf dessen Gutachten ihre Leistungen auf die unmittelbar im 
Zusammenhang mit dem Unfall stehenden Heilbehandlungen beschränken (vgl. analog 
bezüglich der Diskushernien etwa BGer 8C_19/2021 vom 27. April 2021 E. 7.2). 

5.2 Bezüglich der geltend gemachten Beschwerden an der Halswirbelsäule ist – mit 
der Vorinstanz – festzustellen, dass das für ein Schleudertrauma typische, bunte 
Beschwerdebild (Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, 
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, 
Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw.) nicht 
geklagt wird, das nach der Rechtsprechung grundsätzlich zur Bejahung eines natürlichen 
Kausalzusammenhangs zwischen Beschwerden und Unfall, und in der Folge dann zur 
Prüfung der Adäquanz nach der "Schleudertrauma-Praxis" führt (vgl. BGE 134 V 109 
E. 6.2.1; 117 V 359 E. 4b und 5d/aa). Auch beschwerdeweise verweist der Versicherte 
lediglich vage auf "hartnäckige Nacken- und Rückenbeschwerden auch über Oktober 
2019 hinaus" (act. 1 Ziff. 35), auf Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sowie 
Kribbelparästhesien und Missempfindungen in den Extremitäten (act. 1 Ziff. 41). 

5.2.1 Aktenkundig ist, dass der Versicherte beim Unfall vom 7. Oktober 2018 eine 
Verstauchung der Halswirbelsäule erlitt, wobei auch nach seinem eigenen Bekunden die 

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damit in Zusammenhang stehenden Nacken- und Rückenschmerzen sich bis Ende März 
2020 auf das Niveau reduziert haben, das bereits vor dem Unfall bestand (act. 1 Ziff. 36). 
Der Versicherte selbst teilte der Suva am 19. Februar 2019 mit, es sei im Nacken ein 
Bandscheibenvorfall festgestellt worden nach dem Unfall (Suva-act. 45), was indes in den 
Akten keine Stütze findet. Aktenkundig ist ein Befundbericht vom 11. Januar 2019 der 
Klinik L.________ basierend auf Magnetresonanz-Aufnahmen vom 10. Januar 2019. Darin 
wird über degenerative Veränderungen und Neurokompression berichtet, ohne dass 
andere, potenziell unfallbedingte, Schädigungen thematisiert würden (Suva-act. 75). Auch 
im M.________ wurden am 15. Juli 2019 lediglich degenerative Veränderungen der 
Halswirbelsäule, neuroforaminale Einengungen (d.h. Verengungen der 
Nervenaustrittskanäle zwischen Wirbelkörpern) sowie eine Diskushernie mit Kontakt zu 
einer Nervenwurzel in der Lendenwirbelsäule befundet; die neuerliche Bildgebung erfolgte 
zum Ausschluss einer spinalen Läsion, nachdem der Beschwerdeführer über 
Gefühlsstörungen in den Extremitäten klagte (Suva-act. 110). Die Auffassung, es handle 
sich um ein rein degeneratives Geschehen, teilten sowohl der Suva-Kreisarzt (Beurteilung 
vom 9. September 2019, Suva-act. 127) als auch der Wirbelsäulenspezialist in der Klinik 
K.________ (Bericht vom 30. September 2019, Suva-act. 138). Zu keinen anderen 
Schlüssen gibt ein biomechanisches Gutachten vom 3. September 2019 Anlass, welches 
lediglich die während eines halben Jahres ab Unfall geklagten Beschwerden – unter 
Berücksichtigung des pathologischen Vorzustands – für unfallbedingt erklärbar einschätzt 
(Suva-act. 124 S. 7). 

5.2.2 Nach dem Gesagten darf – da ein typisches Beschwerdebild weder geklagt wird 
noch aus den aktenkundigen (zahlreichen) ärztlichen Berichten hervorgeht – ein 
natürlicher Kausalzusammenhang mit dem Unfallgeschehen nicht vermutet werden (BGE 
134 V 109 E. 6.2.1 e contrario). Dies gilt umso mehr, als bei Unfällen wie dem hier in 
Frage stehenden bekanntlich oft eine rasche Besserung zurück zum Status quo ante 
eintritt (BGE 134 V 109 E. 9.3). Mithin steht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, 
dass hinsichtlich der über Oktober 2019 hinaus geklagten Beschwerden kein natürlicher 
Kausalzusammenhang mehr besteht mit dem Unfallgeschehen. Vielmehr ist davon 
auszugehen, dass diese überwiegend wahrscheinlich allein auf die degenerativen Befunde 
zurückzuführen sind, die einlässlich dokumentiert wurden (soeben E. 5.2.1).

5.3 Schliesslich ist weder aktenkundig noch geltend gemacht, dass der Unfall beim 
Versicherten zu einer eigentlichen psychischen Fehlentwicklung geführt hätte (vgl. auch 
act. 1 Ziff. 40). Soweit eine solche bestünde, hätte überdies die Unfallversicherung zu 

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Recht das Vorhandensein eines adäquaten Kausalzusammenhangs mit dem 
Unfallgeschehen nach der Rechtsprechung zu den psychischen Fehlentwicklungen nach 
Unfall (BGE 115 V 133; 113 V 324) geprüft. Auf ihre diesbezügliche Würdigung 
(wiedergegeben in E. 4.1 hiervor) kann verwiesen werden. Soweit der Beschwerdeführer – 
anders als die Suva – den stattgehabten Unfall als besonders eindrücklich und schwer 
qualifiziert (act. 1 Ziff. 44 f.), kann ihm mit Blick auf die polizeiliche Dokumentation (vgl. 
vorstehend E. 4 Ingress) offensichtlich nicht gefolgt werden. Ebenfalls nicht ersichtlich ist – 
mit der Vorinstanz –, inwiefern der Heilungsverlauf besonders schwierig oder 
komplikationsreich gewesen wäre, zumal der Beschwerdeführer bereits am Tag nach dem 
Unfall aus dem Krankenhaus entlassen und an der Halswirbelsäule alsdann im 
Wesentlichen noch konservativ behandelt wurde (zur fehlenden Unfallbedingtheit der 
Schulter-Problematik vgl. oben E. 5.1; die diesbezüglichen Beschwerden sind deshalb 
auch nicht als Dauerbeschwerden zu berücksichtigen). Auch, dass eine allenfalls 
bestehende Arbeitsunfähigkeit auf den Unfall zurückzuführen sein sollte, ergibt sich aus 
den Akten nicht. Dies erscheint auch deshalb als unwahrscheinlich, da der Versicherte 
gerichtsnotorisch bereits im März 2017 eine Anmeldung bei der Invalidenversicherung 
tätigte und u.a. ab Mai 2017 von seinem behandelnden Psychiater eine 80 %ige 
Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (VGer ZG S 2018 68 E. 5.5). Dass sich die aus 
psychischer Sicht subjektiv geklagten Beschwerden seit dem Unfall nachhaltig und 
wesentlich verändert hätten, macht der Versicherte weder geltend, noch finden sich in den 
Akten diesbezüglich Hinweise. Insbesondere berichtet auch der behandelnde Psychiater 
lediglich von einer vorübergehenden Verschlechterung des psychischen Zustands, die nur 
– aber immerhin – einige Wochen bis Monate gedauert haben soll; das Zustandsbild habe 
sich zwischenzeitlich wieder stabilisiert, wenn auch nach Angabe des Patienten gewisse 
Ängste fortbestehen würden (Bericht vom 25. Mai 2020, Suva-act. 184 S. 19 ff.).

5.4 Zusammenfassend hat die Unfallversicherung – mit dem massgeblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit – den Beweis erbracht, dass der 
natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 7. Oktober 2018 und 
allfällig fortbestehenden Beschwerden an der rechten Schulter spätestens ab dem 27. Juni 
2019 nicht mehr bestand und insbesondere auch keine richtunggebende Verschlimmerung 
vorlag. Ebenfalls hat sie bezüglich allfällig noch bestehender Beschwerden an der 
Halswirbelsäule den Nachweis erbracht, dass diese spätestens ab Ende Oktober 2019 
nicht mehr in einem natürlich kausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 7. Oktober 
2018 standen. Dementsprechend ist die Beschwerde als unbegründet abzuweisen. 

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Urteil S 2021 34

6. Bei sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten über Leistungen ist das 
Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist (Art. 61 lit. 
fbis ATSG). Eine solche Kostenpflicht ist im Bereich der Unfallversicherung nicht 
vorgesehen, so dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist. Gemäss Art. 61 lit. g 
ATSG ist weder dem vollständig unterliegenden Beschwerdeführer noch der obsiegenden 
Sozialversicherungsträgerin eine Parteientschädigung zuzusprechen.

13

Urteil S 2021 34

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die 
Beschwerdegegnerin, an die Helsana Versicherungen AG, sowie an das 
Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 16. Januar 2023

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am