# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec2ed01c-97d5-53c2-927c-fb7f9548adcc
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 14.09.2017 IV 2017/72
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2017-72_2017-09-14.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2017/72

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 01.05.2020

Entscheiddatum: 14.09.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 14.09.2017
Art. 8 IVG, Art. 17 Abs. 1 IVG, Art. 28 IVG Keine Umschulung / Rente für 
gelernten Zimmermann zum Polymechaniker bei Vorliegen eines 
orthopädisch-rheumatologischen Gutachtens (Physikalische Medizin und 
Rehabilitation), welches eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit in der 
angestammten Tätigkeit sowie in sämtlichen Verweistätigkeiten bestätigt 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. 
September 2017, IV 2017/72).

Entscheid Versicherungsgericht, 14.09.2017

Entscheid vom 14. September 2017

Besetzung                                                                      

Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz),

Marie Löhrer und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiberin Anina 

Gubser             

Geschäftsnr.                                                                                                                    

IV 2017/72            

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

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St.Galler Gerichte

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Hubatka,

Tiefenackerstrasse 49, Postfach 118, 9450 Altstätten,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

IV-Leistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ meldete sich am 27. Mai 2016 aufgrund verschiedener Rückenbeschwerden 

zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 1). Der Versicherte machte vom 8. August 

2011 bis 31. Dezember 2015 bei der B.___ AG eine Lehre als Holzbearbeiter EBA und 

als Zimmermann (IV-act. 6; IV-act. 3). Im Arztbericht vom 21. April 2016 der Radiologie 

C.___ wurden eine lumbo-sakrale Übergangsanomalie mit Lumbalisation von S1 

beidseits sowie eine leichtgradige rechtskonvexe Fehlhaltung thorako-lumbal/lumbal 

mit Scheitelpunkt LWK2 mit einem Skoliosewinkel nach Cobb von ca. sieben Grad 

ohne wesentlicher Torsionskomponente aufgeführt. Ansonsten bestünden ein normaler 

Brustkyphose-Winkel und normale ossäre Strukturen der BWS und LWS mit normalem 

Alignement (IV-act. 8-9).

A.b  Im Konsiliarbericht Orthopädie vom 13. Mai 2016 von Dr. med. D.___, Facharzt für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, wurde 

folgendes diagnostiziert: Wirbelsäulendeformität sagittal und frontal mit Hyperkyphose 

der Brust- und Hyperlordose der Lendenwirbelsäule; sekundäre Skoliose rechtskonvex 

lumbal bei reeller Beinverkürzung rechts; Übergangsstörung lumbosakral mit residueller 

Bandscheibe L6/S1. Bei milder Symptomatik bestehe kein Handlungsbedarf, starke 

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physische Belastungen in der Freizeit und im Beruf sollten jedoch vermieden werden 

und eine berufliche Neuorientierung sei zu empfehlen (IV-act. 8-7 f.).

A.c  Im Arztbericht vom 15. Juni 2016 diagnostizierte Dr. med. E.___, Facharzt für 

Allgemeine Innere Medizin FMH, eine belastungsabhängige Lumbalgie (10/2012) 

beidseits bei Wirbelsäulendeformität sagittal und frontal mit Hyperkyphose der Brust- 

und Hyperlordose der Lendenwirbelsäule, eine sekundäre Skoliose rechtskonvex 

lumbal bei reeller Beinverkürzung rechts und eine Übergangsstörung lumbosakral mit 

residueller Bandscheibe L6/S1. Die Belastungen als Zimmermann seien auf die Dauer 

nicht tolerabel. Der Versicherte könne Tätigkeiten mit verminderter Belastung des 

Rückens (Tragen von Lasten von maximal 15 Kilogramm ohne ausgeprägte Rotations- 

und Lateralflexionsbewegungen) zeitlich unlimitiert ausführen und es sei auf eine 

möglichst wechselbelastende Tätigkeit mit wenig monotoner Arbeitshaltung zu achten 

(IV-act. 8-3 f.).

A.d  Aufgrund der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 14. 

Juli 2016 (IV-act. 13) teilte die IV-Stelle dem Versicherten gleichentags mit, es sei eine 

medizinische Abklärung bei Dr. med. F.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und 

Rehabilitation FMH, notwendig (IV-act. 14). Ab dem 1. September 2016 bis zum 31. Juli 

2017 absolvierte der Versicherte ein Ausbildungspraktikum bei der G.___ AG, und 

erhielt dort ab dem 1. August 2017 einen Lehrvertrag (IV-act. 24; act. G 5.2 ff.). Die 

Begutachtung fand am 11. Oktober 2016 statt (IV-act. 22).

A.e  Im Gutachten vom 4. November 2016 stellte Dr. F.___ keine Diagnosen mit 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 

bestünde ein chronisches, lumbal akzentuiertes myofasziales bzw. tendomyogenes 

Schmerzsyndrom bei/mit: diskreter Fehlstatik und -haltung, muskulärer Dysbalance/

Dekonditionierung, funktioneller Beinlängendifferenz, lumbosakraler 

Übergangsanomalie mit Lumbalisation von SWK1 beidseits. Auf orthopädisch-

rheumatologischem Fachgebiet bestehe kein Gesundheitsschaden, welcher 

versicherungsmedizinisch eine dauerhafte Limitierung der Arbeitsfähigkeit in der 

angestammten Tätigkeit begründe. Auch für sämtliche Verweistätigkeiten sei der 

Versicherte aus orthopädisch-rheumatologischer Sicht uneingeschränkt arbeitsfähig 

(IV-act. 26).

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A.f  Gestützt auf die RAD-ärztliche Stellungnahme vom 10. November 2016 (IV-act. 27) 

kündigte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 22. November 2016 an, 

der Anspruch auf berufliche Massnahmen und Rentenleistungen werde abgewiesen. Es 

bestünde keine gesundheitliche Beeinträchtigung, welche zu anhaltenden 

Funktionseinschränkungen führe und eine Arbeitsunfähigkeit begründe (IV-act. 31).

A.g  Gegen diesen Vorbescheid erhob der Versicherte am 14. Dezember 2016 Einwand 

mit der Begründung, Dr. E.___, der Militärarzt, der Orthopäde und die 

Physiotherapeutin hätten eindeutig Rückenschädigungen attestiert (IV-act. 32).

A.h  Mit Verfügung vom 12. Januar 2017 wies die IV-Stelle das Gesuch um berufliche 

Massnahmen und Rentenleistungen mit der Begründung ab, der Versicherte teile seine 

Sicht der Dinge mit, aus medizinischer Sicht ergäben sich jedoch keine fallrelevanten 

Erkenntnisse (IV-act. 35).

B.   

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die vom Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers erhobene Beschwerde vom 13. Februar 2017/2. März 2017 mit den 

Anträgen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache zur weiteren 

Abklärung und neuem Entscheid zurückzuweisen. Zur Begründung führte der 

Beschwerdeführer aus, es sei fraglich, ob die Lumbalgien auf eine - gemäss Gutachten 

- deutliche muskuläre Dekonditionierung der Rückenmuskulatur zurückzuführen seien. 

Es lasse sich in jedem Fall aus dem zeitlichen Beginn der Lumbalgien im zweiten 

Lehrjahr als Zimmermann/Holzbauer darauf schliessen, dass das mit dem in diesem 

Beruf zusammenhängenden Tragen und Heben von schweren und sehr schweren 

Lasten adäquat kausal für das wiederholte Auftreten und insbesondere die Intensität 

der Lumbalgien gewesen sei. Dafür spreche auch, dass sich die Rückenbeschwerden 

seit Abschluss der Lehre stark vermindert hätten. Das Gutachten äussere sich zudem 

nicht dazu, ob die Lumbalgien und deren Intensität und Häufigkeit belastungsabhängig 

oder -unabhängig seien. Die Beschwerdegegnerin habe nicht abgeklärt, ob die Arbeit 

als Zimmermann/Holzbauer weiterhin noch zumutbar sei. Dr. E.___ und Dr. D.___ 

hätten ausgeführt, die berufliche Tätigkeit als Zimmermann sei für den 

Beschwerdeführer auf Dauer nicht tolerabel. Das Gutachten stütze sich weniger auf die 

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bildmorphologischen Befunde ab, sondern führe die Rückenschmerzen vorwiegend auf 

eine (angeblich) deutliche Insuffizienz insbesondere der wirbelsäulenstabilisierenden 

Muskulatur zurück. Dieser Schluss erscheine fragwürdig. Zusammenfassend seien die 

Lumbalgien nicht zufällig, sondern belastungsabhängig, beim Tragen und Heben von 

schweren Lasten (act. G 1 und 5).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 3. April 2017 beantragt die Beschwerdegegnerin die 

Abweisung der Beschwerde. Dazu führt sie aus, die Gutachterin habe den 

Beschwerdeführer ausführlich körperlich untersucht, wobei auch die Vorakten 

berücksichtigt worden seien und die Anamnese und die subjektiven Angaben des 

Beschwerdeführers umfangreich dargestellt worden seien. Die Gutachterin habe 

aufgrund der Röntgenbefunde festgehalten, es läge einzig eine diskrete Fehlstatik bei 

ansonsten altersentsprechend regelrechter Darstellung von BWS und LWS vor. 

Bildmorphologische Befunde derartiger Veränderungen der Lendenwirbelsäule 

gewännen deshalb nur dann einen klinisch relevanten diagnostischen Wert, wenn die 

vorgetragenen klinischen Beschwerden mit einem pathologischen körperlichen 

Untersuchungsbefund sicher korrelierten, was im Fall des Beschwerdeführers jedoch 

nicht gegeben sei. Muskelverspannungen, muskuläre Dysbalancen und 

Dekonditionierungen gälten nicht als invalidisierend. Dem Beschwerdeführer sei es 

aufgrund seiner Selbsteingliederungspflicht zumutbar, durch eine adäquate 

Lebensweise die Folgen seiner Dekonditionierung zu überwinden. Des Weiteren wird 

auf die Stellungnahme des RAD vom 16. März 2017 verwiesen (act. G 7). Gemäss 

RAD-Arzt sei die Arbeitsfähigkeit aufgrund von objektiven Faktoren zu bestimmen, 

ausschliesslich subjektives Empfinden sei nicht massgebend. Bei bildgebenden 

Verfahren komme es darauf an, ob festgestellte Veränderungen zu klinisch 

objektivierbaren Funktionseinschränkungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

führten, was beim Beschwerdeführer nicht der Fall sei (IV-act. 52).

B.c  In der Replik vom 11. April 2017 führt der Beschwerdeführer aus, die sportlichen 

Wettkampftätigkeiten und die regelmässige Stärkung der Muskulatur sprächen gegen 

eine Insuffizienz der die Wirbelsäule stabilisierenden Muskulatur. Zudem seien die 

Lumbalgien zu Beginn der Lehre, als er aufgrund seines sportlichen Trainings mit 

Sicherheit eine ausgeprägt starke Rückenmuskulatur gehabt habe, aufgetreten. Die 

Lumbalgien hätten sich erst zurückgebildet, als er beruflich keine schweren/sehr 

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schweren Lasten mehr habe heben/tragen müssen, und dies trotz Reduktion der 

sportlichen Tätigkeit (act. G 9).

B.d  Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf das Einreichen einer Duplik (act. G 11).

Erwägungen

1.   

1.1  Nach Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 

831.20) haben Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf 

Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die 

Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder 

herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den 

Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Die 

Eingliederungsmassnahmen bestehen u.a. in Massnahmen beruflicher Art: 

Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung 

sowie Kapitalhilfe (Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG).

1.2  Gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG besteht ein Anspruch auf eine Umschulung in eine neue 

Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch 

die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder wesentlich verbessert werden kann. 

Gemäss der höchstrichterlichen Rechtsprechung setzt der Anspruch auf Umschulung 

voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des 

Gesundheitsschadens in der bisher ausgeübten Tätigkeit und in den für sie ohne 

zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine 

bleibende oder länger dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 Prozent erleidet (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 15. Oktober 2015, 9C_511/2015 E. 3 mit Hinweisen; Rz. 

4011 des Kreisschreibens über die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art, KSBE, 

Stand 1. Mai 2017). Gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die 

Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) gelten als Umschulung unter anderem 

Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen 

beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige 

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berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der 

Erwerbsfähigkeit benötigen.

1.3  Um den Grad der Arbeitsunfähigkeit und gestützt darauf die Erwerbsunfähigkeit 

und die Invalidität bemessen zu können, sind Verwaltung und Gericht auf Unterlagen 

angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 

stellen haben. Aufgabe der ärztlichen Sachverständigen ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 

261 E. 4 mit Hinweisen). Unter Berücksichtigung des Grundsatzes der freien 

Beweiswürdigung hat das Gericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig 

davon, von wem sie stammen. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist 

deshalb allein entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 

berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 

einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 

352 E. 3a). Je mehr ein Gutachten von diesen Qualitätsanforderungen abweicht, desto 

kleiner ist sein Beweiswert (Gabriela Riemer-Kafka [Hrsg.], Versicherungsmedizinische 

Gutachten, 2007, S. 20). Die Rechtsprechung hat es aber mit dem Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung als vereinbar betrachtet, in Bezug auf bestimmte Formen 

medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung 

aufzustellen. So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 

von externen Spezialärzten (sofern sie auf Grund eingehender Beobachtungen und 

Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 

Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen) volle Beweiskraft 

zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 

sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit Hinweisen). In Bezug auf Berichte von 

Hausärzten darf und soll das Gericht demgegenüber der Erfahrungstatsache Rechnung 

tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Stellung in 

Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit 

Hinweisen). Dies gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie für den 

behandelnden Spezialarzt (Urteil des Bundesgerichts 8C_871/2008 vom 24. März 

2009, E. 3.2 mit Hinweisen). Mit Blick auf die Verschiedenheit von Behandlungs- und 

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Begutachtungsauftrag kann daher im Streitfall regelmässig nicht auf die Sicht des 

behandelnden (Fach-) Arztes abgestellt werden (vgl. statt vieler: Urteil des 

Bundesgerichts vom 5. Januar 2007, I 701/05, E. 2 mit Hinweisen).

1.4  Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach haben Gericht und Verwaltung von Amtes wegen für die richtige und 

vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Urteil des 

Bundesgerichts vom 1. April 2011, 8C_73/2011, E. 4.1).

2.   

2.1  Die Beschwerdegegnerin holte ein monodisziplinäres Gutachten bei Dr. F.___ ein. 

Es sollten insbesondere die Fragen beantwortet werden, ob eine gesundheitliche 

Beeinträchtigung besteht, die die Tätigkeit als Zimmermann verunmöglicht, und wenn 

ja, ob therapeutische Möglichkeiten bestehen, die es erlauben würden, diese Tätigkeit 

dennoch auszuüben (vgl. IV-act. 15). Zunächst ist zu prüfen, ob das Gutachten von Dr. 

F.___ die Kriterien der Beweistauglichkeit erfüllt und darauf abgestellt werden kann.

2.2  Die Gutachterin stellte aufgrund einer umfassenden Würdigung der Vorakten, der 

erhobenen Anamnese und einer ausführlichen Exploration des Beschwerdeführers, 

inklusive einer Beurteilung der Röntgenbilder vom 20. April 2016 sowie insbesondere 

unter Berücksichtigung seiner Angaben fest, es bestünden keine Diagnosen mit 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer leide an einem 

chronischen, lumbal akzentuierten myofaszialen bzw. tendomyogenen 

Schmerzsyndrom. Es imponiere beim Beschwerdeführer eine deutliche Insuffizienz 

insbesondere der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur. Dafür spreche auch die 

Anamnese mit Zunahme der Schmerzen im Verlauf monoton-statischer 

Haltungsbelastungen. Diese muskuläre Dekonditionierung habe keinen eigenständigen 

Krankheitswert, da diese durch entsprechende aktive Therapie behoben werden könne. 

Unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde bestehe auf orthopädisch-

rheumatologischem Fachgebiet kein Gesundheitsschaden, der 

versicherungsmedizinisch betrachtet eine dauerhafte Limitierung der Arbeitsfähigkeit, 

bezogen auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Zimmermann, begründen könne. Auch 

für ausserberufliche Tätigkeiten liesse sich aus medizinisch-theoretischer Sicht keine 

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Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen. Der Beschwerdeführer beurteile aus 

subjektiver Sicht die Einschränkungen als erheblich, objektiv bestünden jedoch 

erhebliche Zweifel am Ausmass der geklagten Beschwerden, insbesondere aufgrund 

der nur bedarfsweisen Einnahme einer zudem niedrigpotenten schmerzmodulierenden 

Medikation. Auch während der Begutachtung seien die Schmerzen nicht sichtbar. 

Auffällig sei, dass der Beschwerdeführer bereits bei oberflächlicher Palpation der 

Dornfortsätze (ohne wesentliche Druckausübung) des oberen und mittleren Drittels der 

BWS sowie von LWK 3 und 4 über erhebliche Schmerzen klage. Es imponiere eine 

auffallende Diskrepanz zwischen den objektivierbaren klinischen und radiologischen 

Befunden im Vergleich zu den vom Beschwerdeführer demonstrierten Beschwerden 

und Schmerzen. Des Weiteren führte die Gutachterin betreffend die Röntgenbilder aus, 

bildmorphologische Befunde derartiger Veränderungen der Lendenwirbelsäule 

gewännen nur dann einen klinisch relevanten diagnostischen Wert, wenn die 

vorgetragenen klinischen Beschwerden mit einem pathologischen körperlichen 

Untersuchungsbefund sicher korrelierten, was im Fall des Beschwerdeführers nicht 

gegeben sei. Bei den vom Beschwerdeführer geklagten Rückenschmerzen sei 

differenzialdiagnostisch an eine Erkrankung aus dem entzündlich-rheumatischen 

Formenkreis zu denken. Es fehlten jedoch richtungsweisende klinische, bildgebende, 

labordiagnostische oder anamnestische Korrelate sowohl in den vorliegenden Akten als 

auch anlässlich der Begutachtung (vgl. IV-act. 26). Die Bescheinigung einer 100%igen 

Arbeitsfähigkeit für die angestammte sowie eine leidensadaptierte Tätigkeit leuchtet in 

der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation ein. Sie wurde ferner vom RAD bestätigt (IV-act. 27 und 52).

3.   

3.1  Der Beschwerdeführer macht geltend, die Frage der Belastungsabhängigkeit der 

Schmerzen sei durch das Gutachten nicht geklärt worden. Diesbezüglich hätten sich 

Dr. E.___ und Dr. D.___ dahingehend geäussert, dass auf längere Dauer hin eine 

wesentliche Verschlimmerung der Rückenbeschwerden als wahrscheinlich bis sicher 

prognostiziert werden könnte und deshalb eine berufliche Neuorientierung empfohlen 

sei (act. G 1 Ziff. IV/2.). In den Arztberichten von Dr. E.___ wurde eine 

belastungsabhängige Lumbalgie beidseits, dies seit Lehrbeginn, erstmals 10/2012, 

diagnostiziert (vgl. IV-act. 8-3 ff.). Dr. D.___ führte aus, dass langfristig starke physische 

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Belastungen in der Freizeit und im Beruf vermieden werden sollten und eine berufliche 

Neuorientierung zu empfehlen sei (IV-act. 8-7 f.).

3.2  Das Gutachten setzte sich eingehend mit den medizinischen Vorakten 

auseinander. Dr. E.___ habe in seinem Untersuchungsbefund vom 3. August 2015 eine 

linkskonvexe LWS-Skoliose, am 8. April 2016 hingegen eine rechtskonvexe LWS-

Skoliose festgehalten. In den vorliegenden Bildgebungen der BWS und LWS imponiere 

eine diskret ausgeprägte rechtskonvexe Seitenausbiegung ohne wesentliche 

Rotationskomponente. Dr. D.___ habe in seinem Bericht vom 13. Mai 2016 betont, dem 

Versicherten sei eine berufliche Neuorientierung zu empfehlen, eine 

versicherungsmedizinische fundierte Begründung dieser Einschätzung mit Erarbeitung 

eines positiven und negativen Arbeitsprofils in Gegenüberstellung mit den körperlichen 

Restressourcen sei jedoch nicht erfolgt. Dr. E.___ stütze sich bei seinen Ausführungen 

vom 27. April 2016 - aufgrund der belastungsabhängigen Rückenschmerzen sei die 

weitere Berufsausübung als Zimmermann für den Beschwerdeführer nicht mehr 

möglich - rein auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, während sich die 

Gutachterin an die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit halten müsse. 

Insbesondere sei von Dr. E.___ kein nachvollziehbares positives und negatives 

Leistungsprofil des Beschwerdeführers ermittelt worden, das in Bezug auf die zuletzt 

ausgeübte Tätigkeit eine dauerhafte Limitierung der Arbeitsfähigkeit begründen würde. 

Ferner habe der Beschwerdeführer gegenüber Dr. D.___ am 13. Mai 2016 angegeben, 

neben einer Kraftminderung in den Beinen auch "regelmässig" unter Schmerzen in der 

thorakalen und lumbalen Wirbelsäule sowie im Nacken und unter starken Lumbalgien 

zu leiden, habe aber zum damaligen Zeitpunkt nur bei Bedarf Analgetika 

eingenommen. Dies lasse keinen erhöhten Behandlungsbedarf bzw. Leistungsdruck 

erkennen, wie er durch eine höhergradige subjektive Schmerzintensität objektiv zu 

erwarten wäre. Zuletzt führte die Gutachterin aus, im Bericht von Dr. E.___ zu Handen 

der IV-Stelle vom 15. Juni 2016 beantworte dieser die Frage, welche Funktionsausfälle 

die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers einschränken würden, rein mit den 

subjektiven Beschwerdeangaben des Beschwerdeführers. Objektiv nachvollziehbare 

Funktionsstörungen, insbesondere solche mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, 

seien aus dem Bericht von Dr. E.___ nicht hervorgegangen (vgl. IV-act. 26-39 f.). Diese 

Ausführungen sind nachvollziehbar und plausibel sowie auch umfassend, weshalb 

ihnen zu folgen ist. Auch ist bei der Beweiswürdigung der Verschiedenheit von 

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Behandlungs- und Begutachtungsauftrag Rechnung zu tragen, weshalb abweichende 

Einschätzungen der behandelnden medizinischen Fachpersonen die 

Schlussfolgerungen der Gutachterin nicht in Frage stellen können, es sei denn, das 

Gutachten lasse wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht, was hier nicht zutrifft.

3.3  Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer bei Belastung Schmerzen im 

Lendenwirbelbereich verspürt. Die Gutachterin hielt jedoch fest - wie vorstehend in E. 

2.2 bereits erwähnt -, dass beim Versicherten eine deutliche Insuffizienz insbesondere 

der wirbelstabilisierenden Muskulatur imponiere. Dafür, dass die Beschwerden im 

Zusammenhang mit dieser allgemeinen Dekonditionierung stünden, spreche auch die 

Anamnese mit Zunahme der Schmerzen im Verlauf monoton-statischer 

Haltungsbelastung (IV-act. 26-28 f.). Die Belastungsabhängigkeit der Schmerzen wurde 

somit thematisiert und auch erklärt. Zudem wies die Gutachterin darauf hin, dass 

Rückenbeschwerden in der überwiegenden Zahl der Fälle auf muskuläre 

Dekonditionierungen zurückzuführen seien, welchen kein eigenständiger 

Krankheitswert zukomme (IV-act. 26-29). Derart diskrete Fehlhaltungen bzw. 

Fehlstatiken, wie sie beim Versicherten vorlägen, seien jedoch ebenso wie anatomische 

Varianten des lumbosakralen Übergangs insgesamt häufige Befunde in der allgemeinen 

Population und ohne eigenständigen Krankheitswert. So sei eine Vielzahl von Personen 

mit derartigen Veränderungen beschwerdefrei, vice versa weise eine Vielzahl von 

Patienten mit lumbalen Schmerzen keine oder allenfalls geringe frontale/sagittale 

Fehlstatiken oder anatomische Varianten/Übergangsanomalien auf. Angesichts der 

hohen Prävalenz der genannten bildmorphologischen Befunde in der Normalpopulation 

sei das gemeinsame Auftreten von lumbalen Beschwerden und den genannten 

Bildbefunden somit ohne unmittelbaren Beleg einer ursachlichen Kausalität. 

Bildmorphologische Befunde derartiger Veränderungen der Lendenwirbelsäule 

gewännen deshalb nur dann einen klinisch relevanten diagnostischen Wert, wenn die 

vorgetragenen klinischen Beschwerden mit einem pathologischen körperlichen 

Untersuchungsbefund sicher korrelierten, was beim Beschwerdeführer nicht gegeben 

sei (IV-act. 26-31). 

3.4  Nichts anderes erläuterte auch der RAD-Arzt in seiner Stellungnahme vom 16. 

März 2017 (IV-act. 52). Schmerzen würden subjektive Empfindungen darstellen. Eine 

Arbeitsfähigkeit sei aufgrund von objektiven Faktoren zu bestimmen. 

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Funktionseinschränkungen seien klinisch nur dann objektiviert, wenn sie auf sorgfältig 

erhobenen Befunden beruhten. Mit bildgebenden Verfahren festgestellte 

Veränderungen seien nur entscheidend, wenn sie zu klinisch objektivierbaren 

Funktionseinschränkungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führen würden. Er 

betonte ebenfalls, dass klinisch objektivierbare Funktionseinschränkungen, die die 

Einschränkungen bzw. Schmerzen erklären würden, vorliegend genau fehlen würden 

(IV-act. 52).

3.5  Gemäss Gutachterin beurteile der Beschwerdeführer die aus den gestellten 

Diagnosen resultierenden Einschränkungen als erheblich. Objektiv bestünden jedoch 

erhebliche Zweifel am Ausmass der subjektiv geklagten Beschwerden, dies 

insbesondere aufgrund der nur bedarfsweisen (durchschnittlich einmal im Monat) 

Einnahme einer zudem niedrigpotenten schmerzmodulierenden Medikation, der 

Hinweise auf nicht in dem geklagten Umfang vorhandene Auswirkungen der 

Funktionsbeeinträchtigungen sowie der fehlenden sachlichen Diskussion bezüglich 

einer möglichen Tätigkeit im erlernten Beruf als Zimmermann (IV-act. 26-35). Hinzu 

kommt, dass die muskuläre Dekonditionierung aus versicherungsmedizinischer Sicht 

keinen anhaltenden Gesundheitsschaden darstellt, da dieser Zustand durch 

entsprechende Therapie behoben werden kann. Gemäss Gutachterin kommt dem 

gezielten Aufbau der kleinen wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur dabei eine 

signifikante breitbandspektrale Wirkung zu und verändert nachweislich nicht nur 

motorische Parameter, sondern auch Schmerz- und Lebensqualitätsparameter (IV-act. 

26-30). Dies wäre mit einem konsequenten und medizinisch korrekt durchgeführten 

Training zu erreichen. Aufgrund der allgemein gültigen Selbsteingliederungspflicht ist 

es dem Beschwerdeführer  ohne weiteres zumutbar, seine zuhause und im 

Fitnessstudio durchgeführten Übungen entsprechend anzupassen. 

4.   

4.1  Gesamthaft betrachtet erweist sich das monodisziplinäre Gutachten in 

medizinischer Hinsicht als beweistauglich. Auch der RAD-Arzt hält das Gutachten aus 

versicherungsmedizinischer Sicht für beweistauglich, insbesondere in der Hinsicht, 

dass sich die Gutachterin fundiert mit den Befunden und Einschätzungen der 

behandelnden Ärzte Dr. E.___ und Dr. D.___ auseinandersetze und in plausibler und 

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nachvollziehbarer Weise darlege, dass die Einschätzungen dieser beiden Ärzte nicht 

hinreichend plausibel nachvollzogen werden können (vgl. IV-act. 27 und 52). Die 

Gutachterin legte überzeugend dar, dass die belastungsabhängigen Schmerzen 

massgeblich durch die Dekonditionierung hervorgerufen wurden und nicht durch 

erhobene Befunde mit Krankheitswert, die zu klinisch objektivierbaren 

Funktionseinschränkungen und damit einhergehenden Schmerzen führen würden. 

Damit ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der 

Beschwerdeführer nicht an gesundheitlichen Problemen leidet, die erhebliche 

Auswirkungen auf seine Arbeitsfähigkeit - insbesondere als Zimmermann - haben. Bei 

dieser Sachlage erübrigen sich weitere Abklärungen. Es liegt keine Verletzung der 

Abklärungspflicht vor.

4.2  Mithin ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer gesamtmedizinisch 

betrachtet in angestammter sowie adaptierter Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig ist. Da 

deshalb keine Invalidität vorliegt oder auch nur droht, hat die Beschwerdegegnerin das 

Leistungsbegehren um berufliche Massnahmen sowie einen Rentenanspruch zu Recht 

abgelehnt.

5.   

5.1  Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 12. Januar 2017 nicht zu 

beanstanden und die Beschwerde abzuweisen.

5.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig und die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Diese ist dem 

unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen unter Anrechnung des von ihm 

bezahlten Kostenvorschusses von Fr. 600.--. Ausgangsgemäss hat der 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

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Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Der Beschwerdeführer hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der von ihm 

geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird angerechnet.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 14.09.2017
	Art. 8 IVG, Art. 17 Abs. 1 IVG, Art. 28 IVG Keine Umschulung / Rente für gelernten Zimmermann zum Polymechaniker bei Vorliegen eines orthopädisch-rheumatologischen Gutachtens (Physikalische Medizin und Rehabilitation), welches eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sowie in sämtlichen Verweistätigkeiten bestätigt (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. September 2017, IV 2017/72).

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