# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c582d291-c212-5a24-9ece-cbe43c645565
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-03
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 03.11.2021 S 2021 12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2021-12_2021-11-03.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und MLaw Ines Stocker
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 3. November 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

SUVA, Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 
6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Leistungen)

S 2021 12

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Urteil S 2021 12

A. Der 1974 geborene A.________ war als Rhein-Schiffsführer bei der B.________ 
AG, C.________, angestellt und in dieser Eigenschaft obligatorisch bei der Suva gegen 
die Folgen von Unfällen versichert, als er am 14. September 2017 bei Heimwerksarbeiten 
aus einer Höhe von mehr als zwei Metern stürzte und sich eine Schnittverletzung im 
Bereich des Kopfes sowie eine Trümmerfraktur mit Weichteilbeteiligung im Bereich des 
linken Fersenbeines zuzog (Suva-act. 1). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und 
erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeld [Suva-
act. 5]). Am 18. Februar 2020 fand die kreisärztliche Abschlussuntersuchung durch 
Dr. med. D.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, statt. Dieser erklärte den medizinisch-therapeutischen Endzustand 
für erreicht, erstellte das Zumutbarkeitsprofil – körperlich leichte, vorwiegend sitzende 
Tätigkeit – und schätzte den Integritätsschaden auf 25 % (Suva-act. 171 f.). Gestützt 
darauf stellte die Suva die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. September 2020 ein 
(Suva-act. 235) und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 15. Oktober 2020 für die 
verbleibende Beeinträchtigung aus dem Unfall eine Invalidenrente ab dem 1. Oktober 
2020 aufgrund eines Invaliditätsgrades von 11 % sowie eine Integritätsentschädigung von 
25 % zu (Suva-act. 268). Gegen diese Verfügung reichte der Versicherte am 29. Oktober 
2020 Einsprache ein und beantragte eine Erhöhung der Invalidenrente (Suva-act. 279). 
Mit Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 hiess die Suva die Einsprache teilweise gut, 
indem die Invalidenrente von 11 % auf 33 % erhöht wurde. Im Übrigen wurde die 
Einsprache abgewiesen (Suva-act. 291). 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 19. Januar 2021 (Datum des 
Poststempels 20. Januar 2021) beantragte A.________ sinngemäss, der 
Einspracheentscheid vom 6. Januar 2021 sei aufzuheben und es sei ihm eine höhere 
Invalidenrente zuzusprechen, indem von einem Invaliditätsgrad von 70 % auszugehen sei 
(act. 1).  

C. Mit Vernehmlassung vom 1. März 2021 beantragte die Suva die Abweisung der 
Beschwerde und begründete dies damit, dass die Bemessung des Invaliditätsgrades 
korrekt sei (act. 4). 

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Urteil S 2021 12

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] i.V.m. § 77 Abs. 1 des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1]). Örtlich zuständig ist das Versicherungsgericht 
desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung 
ihren Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungs-
gerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 58 Abs. 2 ATSG – Zuständigkeit 
am Sitz der letzten schweizerischen Arbeitgeberin des im Ausland wohnhaften 
Beschwerdeführers – gegeben, arbeitete der Beschwerdeführer doch zuletzt für die 
B.________ AG mit Sitz in C.________. Die Beschwerdegegnerin erliess den vorliegend 
angefochtenen Einspracheentscheid am 6. Januar 2021. Die Beschwerdeschrift wurde am 
20. Januar 2021 der französischen Post übergeben und ging am 26. Januar 2021 bei der 
Suva ein, welche die Beschwerde mit Schreiben vom 27. Januar 2021 
zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht überwies. Damit gilt die Beschwerde als 
rechtzeitig i.S.v. Art. 60 Abs. 1 i.V.m. Art. 39 Abs. 2 ATSG eingereicht. Die 
Beschwerdeschrift entspricht sodann den wenigen formellen Anforderungen an eine 
Laienbeschwerde und der Beschwerdeführer ist als von der Verfügung des 
Unfallversicherers direkt Betroffener zur Beschwerde legitimiert. Somit ist die Beschwerde 
vom Gericht zu prüfen. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2.
2.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 
SR 832.20) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer 
Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so 
hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Wird sie infolge des Unfalles zu 
mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente 
(Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr 
erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung 
abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die 
Taggeldleistungen im Regelfalle dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).

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Urteil S 2021 12

2.2 Es ist Aufgabe des Unfallmediziners, sämtliche Auswirkungen eines Unfalles auf 
den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, bezüglich welcher 
konkreten Tätigkeiten und in welchem Umfang der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die 
ärztlichen Auskünfte sind sodann eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Unfallkausalität sowie der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten im Hinblick 
auf seine persönlichen Verhältnisse noch zugemutet werden können. Im Streitfall 
entscheidet der Richter (BGE 115 V 133 E. 2).

2.3 In der Würdigung der einzelnen Beweismittel ist der Richter frei resp. nicht an 
besondere Beweisregeln gebunden. Er hat alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem 
sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren 
Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines 
Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 
Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt (BGE 122 V 157 E. 1c). 
Bei einander widersprechenden medizinischen Berichten darf der 
Sozialversicherungsrichter jedoch den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht 
auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines 
Arztberichtes ist somit entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend 
ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 
Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 
medizinischen Zusammenhänge resp. der medizinischen Situation einleuchtet bzw. ob die 
Schlussfolgerungen des Arztes begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3 mit zahlreichen 
Hinweisen). 

3. Unbestritten und durch die Akten belegt ist, dass der Beschwerdeführer am 
14. September 2017 einen Unfall im Rechtssinne erlitten hat und danach unfallkausale 
Beschwerden aufgetreten sind. Zwischen den Parteien ist ebenso unbestritten, dass von 
der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine Besserung des Gesundheitszustandes 
erwartet werden kann. Somit war die Beschwerdegegnerin berechtigt, die 
Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen einzustellen und den Anspruch auf eine Rente 
und Integritätsentschädigung zu prüfen. Zwischen den Parteien ist einzig streitig, ob der 
Beschwerdeführer aus dem Unfall vom 14. September 2017 Anspruch auf eine höhere 
Invalidenrente als bereits gewährt hat. Dass dem Beschwerdeführer eine 
Integritätsentschädigung von total 25 % zusteht, ist hingegen ebenfalls unbestritten.

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Urteil S 2021 12

3.1 Die Suva stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid in medizinischer 
Hinsicht auf die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 18. Februar 2020. Beurteilend 
gelangte Dr. D.________ zum Schluss, dass sich eine Situation bei Abheilung einer 
Calcaneusfraktur mit Wundheilungsstörung und Infektsituation zeige. Es resultiere nun 
eine Tibialis posterior-Insuffizienz mit valgischer Stellung des linken Rückfusses. Objektiv 
bestehe eine Problematik bei der Stabilisierung des linken Fusses beim Gehen. Subjektiv 
stimmten die Beschwerden mit den objektiven Befunden überein. Aktuell seien sowohl die 
knöchernen als auch die Weichteilverhältnisse konsolidiert. Aufgrund der positiven 
Entwicklung in letzter Zeit sei nun der medizinische Endzustand erreicht. Es würden keine 
weiteren operativen Eingriffe mehr empfohlen. Die Arthrodeseschrauben aufgrund der 
subtalaren Arthrodese sollten gemäss den Ärzten des Spitals E.________ auch 
verbleiben. Aufgrund der unfallbedingten Situation im Bereich des linken Fersenbeines 
könne der Versicherte seine Tätigkeit als Kapitän nicht mehr im bisherigen Umfang 
ausüben. Gestützt auf die klinischen und bildgebenden Befunde erstellte Dr. D.________ 
folgendes Zumutbarkeitsprofil: "Die Zumutbarkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 
bezogen auf den linken Fuss sieht eine ganztägige Tätigkeit, leicht, vor. Es sollte sich um 
eine vorwiegend sitzende Tätigkeit handeln. Kurzzeitige Intervalle des Stehens und 
kurzzeitiges Gehen sind zumutbar. Die sitzende Tätigkeit sollte allerdings ca. 80 % der 
Gesamttätigkeit umfassen. Aufgrund einer Stabilisierungsproblematik im Bereich des 
linken Fusses ist der Versicherte auch langfristig auf eine Gehstütze angewiesen. Nicht 
zumutbar ist das Besteigen von Leitern und Gerüsten, keine absturzgefährdeten 
Positionen, kein Laufen in unebenem Gelände. Keine Vibrationsbelastungen mit der linken 
unteren Extremität. Keine Tätigkeit im Knien oder in Zwangshaltungen mit dem linken 
Bein. Arbeitsfähigkeit besteht im Rahmen des Zumutbaren" (Suva-act. 172). 

3.2 Diese Beurteilung überzeugt. Der kreisärztliche Bericht entspricht den 
höchstrichterlichen Anforderungen an einen Arztbericht mit voller Beweiskraft, da er 
umfassend ist, die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden berücksichtigt, auf 
eigenen, umfassenden Untersuchungen beruht, in Kenntnis der gesamten Vorakten erging 
und schliesslich in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge bzw. der 
medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfolgerungen für das Gericht 
nachvollziehbar begründet sind. Für das Gericht gibt es jedenfalls keine haltbaren Gründe, 
die von Dr. D.________ festgestellte 100%ige Arbeitsfähigkeit bzw. das formulierte 
Zumutbarkeitsprofil in Zweifel zu ziehen. Vielmehr ist festzuhalten, dass Dr. D.________ 
bei der Beurteilung des zumutbaren Belastbarkeitsprofils die Beschwerden und die 

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anlässlich der klinischen Untersuchung festgestellten Einschränkungen im Bereich des 
linken Fusses berücksichtigt hat. Sodann liegen keinerlei Berichte vor, die auch nur 
geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der kreisärztlichen Beurteilung 
aufkommen lassen, zumal selbst der Beschwerdeführer das kreisärztliche 
Zumutbarkeitsprofil nicht beanstandet. Somit ergibt sich, dass der Beschwerdeführer 
aufgrund der unfallbedingten Beschwerden in seiner bisherigen Tätigkeit als Schiffsführer 
zwar nicht mehr arbeitsfähig ist, ihm indes gestützt auf die beweiskräftige kreisärztliche 
Beurteilung eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist. 

4. Zu prüfen bleibt, wie sich die verbleibenden Unfallfolgen in erwerblicher Hinsicht 
auswirken. Strittig ist die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene 
Invaliditätsbemessung.

4.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 
durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 
(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). 

4.2
4.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des 
Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des 
frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am 
zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung 
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die 
bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen 
müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit 
Hinweisen).

4.2.2 Wie sich aus den Akten ergibt, war der Beschwerdeführer vor Eintritt des 
Gesundheitsschadens als Schiffsführer bei der B.________ AG in einem unbefristeten 
Arbeitsverhältnis angestellt (vgl. Suva-act. 1). Mit der Beschwerdegegnerin ist somit davon 
auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall grundsätzlich weiterhin für 
dieses Unternehmen tätig gewesen wäre. Berechnete die Beschwerdegegnerin das 

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Valideneinkommen dennoch abweichend vom zuletzt bei der B.________ AG erzielten 
Verdienst gestützt auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 
(LSE), ist dies – wie das Folgende zeigt – nicht zu beanstanden. Völlig zu Recht hat die 
Beschwerdegegnerin darauf hingewiesen, dass sowohl beim Validen- als auch beim 
Invalideneinkommen aus Gründen der Parallelität der Vergleichseinkommen die gleichen 
Lohnverhältnisse heranzuziehen sind. Angesichts der Tatsache, dass der in Frankreich 
wohnhafte Beschwerdeführer stets ausserhalb der Schweiz als Schiffsführer gearbeitet 
und dabei einen tieferen Lohn bezogen hat, als im Normalfall einem in der Schweiz 
wohnhaften Schiffsführer ausgerichtet worden wäre, rechtfertigt es sich, beim 
Valideneinkommen ebenfalls auf das schweizerische Lohnniveau und damit auf die 
Tabellenlöhne der LSE 2018 abzustellen. Diese Vorgehensweise führt jedenfalls dazu, 
dass das Validen- und Invalideneinkommen bezogen auf denselben örtlichen Arbeitsmarkt 
ermittelt werden. Dementsprechend ist es nicht zu beanstanden, wenn die 
Beschwerdegegnerin beim Valideneinkommen vom Durchschnittslohn der Männer, 
Tabelle TA1, privater Sektor, Wirtschaftszweig 49–52 "Landverkehr; Schifffahrt; Luftfahrt; 
Lagerei", ausgegangen ist. Ebenfalls keinen Anlass zur Beanstandung gibt der Umstand, 
dass die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen ausgehend vom höheren 
Kompetenzniveau 3 und angepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit von wöchentlich 42 
Stunden sowie an die entsprechende Nominallohnentwicklung berechnet hat. Daraus 
resultierte ein Valideneinkommen für das Jahr 2020 in der Höhe von Fr. 97'373.95. Soweit 
der Beschwerdeführer dagegen einwendet, er würde als Schiffsführer bzw. Kapitän ab 
dem Jahr 2022 über Fr. 70'000.– verdienen, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten 
ableiten, nahm die Beschwerdegegnerin doch angesichts seiner Aus- und Weiterbildung 
gar ein Valideneinkommen von Fr. 97'373.95 an. Darüber hinaus bringt der 
Beschwerdeführer keine weiteren Einwände gegen die Berechnung des 
Valideneinkommens vor. In Erwägung 5a/cc des angefochtenen Einspracheentscheids hat 
die Beschwerdegegnerin im Übrigen nachvollziehbar dargelegt, weshalb die geltend 
gemachten Lohnnebenleistungen unberücksichtigt blieben. Weiterungen hierzu erübrigen 
sich somit. 

4.3
4.3.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt 
sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders 
stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr 
verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das Einkommen 

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aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, gilt 
grundsätzlich der von ihr erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich 
erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach 
Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue 
Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung die 
Tabellenlöhne gemäss der LSE beigezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb).

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten 
ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten 
Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in 
ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesund-
heitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der 
Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht 
erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich 
in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die 
Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und 
berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, 
Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die 
Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann 
erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person 
wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-
)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 
Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss 
aller in Betracht fallender Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der 
Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des 
Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).

4.3.2 Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer seit dem 1. November 2020 eine 
neue Arbeitsstelle in Frankreich hat (vgl. Suva-act. 285 S. 2 ff.) und er dabei gemäss 
seinen eigenen Angaben monatlich rund 835.– Euro verdient bei einer 24-Stunden Woche 
(vgl. Suva-act. 285 S. 1 und act. 1). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 
kann dieser aktuell erzielte Verdienst indes nicht als Invalideneinkommen herangezogen 
werden. Wie bereits im Rahmen der Berechnung des Valideneinkommens darauf 
hingewiesen wurde (vgl. E. 4.2.2 vorstehend), sind aufgrund der Parallelität der 
Vergleichseinkommen sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen die 
gleichen Lohnverhältnisse heranzuziehen. Daher rechtfertigt es sich vorliegend nicht, beim 

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Invalideneinkommen auf ein tieferes ausländisches Lohnniveau abzustellen als beim 
Valideneinkommen. Darüber hinaus entspricht die aktuell ausgeübte Tätigkeit (24-
Stunden/Woche) nicht der medizinischen Einschätzung einer zumutbaren Erwerbstätigkeit 
und von besonders stabilen Arbeitsverhältnissen kann unter diesen Umständen ebenfalls 
keine Rede sein. Dementsprechend hat die Beschwerdegegnerin das 
Invalideneinkommen richtigerweise unter Beizug der Tabellenlöhne der LSE ermittelt. 
Gegen die eigentliche Berechnung des Invalideneinkommens bringt der Beschwerdeführer 
schliesslich keinerlei Einwände vor. Insbesondere wird auch der gewährte leidensbedingte 
Abzug von 10 % nicht beanstandet. Nachdem das errechnete Invalideneinkommen in der 
Höhe von Fr. 65'008.80 auch einer summarischen Überprüfung seitens des Gerichts 
standhält, erübrigen sich weitere Ausführungen hierzu. Im Übrigen kann betreffend das 
angenommene Kompetenzniveau und die Höhe des gewährten Leidensabzugs auf die 
entsprechende Erwägung 5b/bb des angefochtenen Einspracheentscheids verwiesen 
werden.

4.4 Aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen von Fr. 97'373.95 
und Fr. 65'008.80 resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 32'365.15 und damit ein 
Invaliditätsgrad von gerundet 33 %. Folglich erweist sich der angefochtene Einsprache-
entscheid vom 6. Januar 2021 als rechtens, weshalb die Beschwerde vollumfänglich 
abzuweisen ist.

5.  Mangels einer entsprechenden Bestimmung im UVG ist das Verfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG) und eine 
Parteientschädigung ist – bei vollständigem Unterliegen – nicht zuzusprechen (vgl. Art. 61 
lit. g ATSG). Dem obsiegenden Sozialversicherer ist in Übereinstimmung mit Art. 61 lit. g 
ATSG – welcher nur für die obsiegende Beschwerde führende Partei eine Entschädigung 
vorsieht – ebenfalls keine Parteientschädigung zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an 
die Beschwerdegegnerin sowie an das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 3. November 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am