# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c6b082d4-045c-583f-b615-f84d4a4928fc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.09.2008 C-1390/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1390-2008_2008-09-25.pdf

## Full Text

Abtei lung II I

Postfach
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Geschäfts-Nr. C-1390/2008
pem/gro
{T 0/2}

Z w i s c h e n v e r f ü g u n g  v o m 
2 5 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

In der Beschwerdesache

santésuisse, Die Schweizer Krankenversicherer, 
Römerstrasse 20, Postfach, 4502 Solothurn,
handelnd durch santésuisse A._______,
und diese vertreten durch Advokat B._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Regierungsrat des Kantons C._______,
vertreten durch das Gesundheitsdepartement des 
Kantons C._______,
Vorinstanz,

Klinik D._______,
vertreten durch Rechtsanwalt E._______,
Beschwerdegegnerin,

KVG – prov. TARMED-Taxpunktwert - Gesuch um 
Wiedererwägung der Zwischenverfügung vom 27.5.08

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Parteien

Gegenstand

C-2008

Sachverhalt:

A.
Nachdem  zwischen  santésuisse,  Die  Schweizer  Krankenversicherer 
(im Folgenden: santésuisse), handelnd durch die Geschäftsstelle san-
tésuisse  A._______,  und  der  Klinik  D._______  (nachfolgend:  Klinik) 
keine Einigung betreffend den TARMED-Taxpunktwert (im Folgenden: 
Taxpunktwert) zustande gekommen war, reichte santésuisse am 3. Mai 
2007  beim  Regierungsrat  des  Kantons  C._______  (nachfolgend: 
Regierungsrat) ein Gesuch um hoheitliche Tariffestsetzung ein. 

B.
Am 29. Januar 2008 hat der Regierungsrat gestützt auf Art. 47 Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom 18. März  1994  über  die  Krankenversiche-
rung (KVG, SR 832.10) den Taxpunktwert für die Klinik mit Wirkung ab 
1. Januar 2008 auf Fr. 0.96 festgesetzt. 

C.
Gegen diesen Beschluss erhob santésuisse (im Folgenden: Beschwer-
deführerin)  am  28.  Februar  2008  Beschwerde  beim  Bundesverwal-
tungsgericht. Sie beantragte, der angefochtene Beschluss sei aufzuhe-
ben und der Taxpunktwert für die Klinik mit Wirkung ab 1. Januar 2008 
auf Fr. 0.80, eventualiter auf Fr. 0.89, festzusetzen. Subeventualiter sei 
der angefochtene Beschluss aufzuheben und die Sache zur Neubeur-
teilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Im Weiteren beantragte die 
Beschwerdeführerin, im Sinne einer vorsorglichen Massnahme sei be-
reits für die Dauer des Beschwerdeverfahrens vor dem Bundesverwal-
tungsgericht  ein Taxpunktwert  von Fr. 0.80,  eventualiter  von Fr. 0.89, 
als einzig verrechenbar zu verfügen. 

D.
Am 27. Mai  2008 hat  das Bundesverwaltungsgericht  nach Anhörung 
der Vorinstanz und der Parteien eine Zwischenverfügung (im Folgen-
den: Zwischenverfügung I) erlassen und für die Zeit vom 1. Juni 2008 
bis zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in der Sache einen pro-
visorischen  Taxpunktwert  von  Fr. 0.80  festgesetzt;  ferner  wurde  ver-
fügt, dass bis zum 31. Mai 2008 der seit Februar 2008 vergütete Tax-
punktwert von Fr. 0.96 als provisorisch festgesetzt gilt.

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E.
Am 18. Juni 2008 beantragte die Klinik sinngemäss,  es sei  die Zwi-
schenverfügung I in Wiedererwägung zu ziehen und für die Dauer des 
Verfahrens  ein  Taxpunktwert  von  Fr. 0.96  festzusetzen.  Der  Antrag 
wurde im Wesentlichen damit begründet, dass der einstweilen gelten-
de Taxpunktwert für die Klinik existenzbedrohend sei. Die Klinik habe 
2007 einen Betriebsertrag von insgesamt Fr. 37'892'779.-- erzielt; der 
Cash-Flow  habe  Fr. 2'922'802.--  betragen.  Die  Verwendung  des  per 
2008 budgetierten Cash-Flows in der Höhe von Fr. 2'415'950.-- sei für 
Bankamortisationen (Fr. 1 Mio.) und für zwingend gebotene Investitio-
nen  (insbessondere  medizinische  Geräte  und  Inventar;  Fr. 1.5  Mio.) 
vorgesehen. Der ambulante Bereich der Klinik habe 2007 einen Ertrag 
von Fr. 7'346'300.-- erwirtschaftet; die Reduktion des Taxpunktwertes 
gemäss Zwischenverfügung I würde im Jahre 2008 zu einer Einbusse 
von Fr. 979'506.-- führen.

F.
Die Vorinstanz liess sich zum Gesuch der Klinik vom 18. Juni 2008 um 
Wiedererwägung  der  Zwischenverfügung I  (im  Folgenden:  Gesuch) 
nicht vernehmen.

G.
Mit Schreiben vom 27. Juni 2008 (ergänzt durch Eingabe vom 30. Juni 
2008)  beantragte  die  Beschwerdeführerin  die  Abweisung  des  Ge-
suchs. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin bedeute die Redukti-
on des Taxpunktwertes für die Klinik weder eine existenzielle Bedro-
hung, noch drohe deswegen ein Liquiditätsengpass. Sie beanstandete 
insbesondere, dass die geltend gemachte Einbusse nicht kostenrech-
nungsmässig  ausgewiesen  worden  sei.  Sie  wies  ausserdem  darauf 
hin, dass die Verrechnungen der TARMED-Leistungen, soweit es sich 
um ärztliche Leistungen der an der Klinik tätigen Belegärzte handle, 
zum Ansatz der kantonalen Ärzte in freier Praxis erfolge, d.h. seit län-
gerer Zeit zu Fr. 0.82.

H.
Die Klinik hielt dem in ihrer Stellungnahme vom 20. August 2008 ent-
gegen, der Umsatz von Fr. 7'346'300.-- umfasse weder Material noch 
Medikamente. Ferner seien darin ambulante Leistungen der Belegärz-
te  lediglich  im  Umfang  von  Fr. 1'182'537.--  enthalten.  Beim  übrigen 
Umsatz von rund Fr. 6'163'000.-- handle es sich somit ausschliesslich 
um  Leistungen  der  Radiologie,  Klinikleistungen  und  Leistungen  der 

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Klinikärzte  (Anästhesie),  welche  bislang  zu  einem Taxpunktwert  von 
Fr. 1.00 abgerechnet worden seien.

I.
Mit Eingabe vom 8. September 2008 wies die Beschwerdeführerin da-
rauf hin, dass sich der Ertrag gemäss Erfolgsrechnung vom 1. Januar 
bis  31.  Dezember  2007  im  Vergleich  zum  Vorjahr  um  rund 
Fr. 585'000.--  erhöht  habe. Damit  sei  aufgezeigt,  dass  die  provisori-
sche Tarifreduktion im Rahmen der jährlichen Schwankungen des Er-
trages liege. Ferner könne der Bilanz per 31. Dezember 2007 entnom-
men werden, dass die Klinik ohne weiteres in der Lage sei, selbst mit 
Bilanzverlusten zu leben, sei doch per 1. Januar 2006 ein Verlustvor-
trag aus dem Bilanzjahr 2005 in der Höhe von Fr. 351'849.-- übernom-
men worden.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Laut Art. 34 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht 
vom  17. Juni  2005  (VGG,  SR  173.32)  beurteilt  das  Bundesverwal-
tungsgericht  Beschwerden  gegen  Tarifbeschlüsse  der  Kantonsregie-
rungen nach Art. 47 KVG. 

Aufgrund von Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG 
nichts anderes bestimmt. 

Der Erlass von Zwischenverfügungen über die aufschiebende Wirkung 
von  Beschwerden  beziehungsweise  über  vorsorgliche  Massnahmen 
fällt in die Zuständigkeit des Instruktionsrichters (Art. 39 Abs. 1 und 3 
VGG);  diese  Befugnis  umfasst  auch  die  Wiedererwägung  von  Zwi-
schenverfügungen. Der Antrag im Gesuch zielt auf eine Wiedererwä-
gung der Zwischenverfügung I; die Zuständigkeit des Instruktionsrich-
ters ist somit gegeben.

2.
Nach Art. 1 Abs. 2 Bst. b KVG in Verbindung mit Art. 2 des Bundesge-
setzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-

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sicherungsrechts  (ATSG,  SR  830.1)  finden  die  Bestimmungen  des 
ATSG auf die vorliegende Beschwerde keine Anwendung. 

3.
Das  Bundesverwaltungsgericht  hat  in  der  Zwischenverfügung I  (Ziff. 
4.2) keine Anhaltspunkte für die Annahme gesehen, dass der einstwei-
len als anwendbar erklärte Taxpunktwert für die Klinik nicht wiedergut-
zumachende Nachteile mit sich bringen könnte.

Die Klinik begründete ihren Antrag auf Wiedererwägung der Zwischen-
verfügung I mit der wirtschaftlichen Verschlechterung in Folge der An-
wendung  dieses  Taxpunktwertes  und  macht  damit  sinngemäss  gel-
tend, die Verhältnisse hätten sich seit Erlass der Zwischenverfügung I 
erheblich  geändert.  Damit  sind  die  Voraussetzungen gegeben,  unter 
denen ein Anspruch auf Behandlung eines Wiedererwägungsgesuchs 
besteht (ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwal-
tungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 438 mit Hin-
weisen). Auf das Gesuch ist daher einzutreten, wobei die Beurteilung 
des Gesuchs im Lichte der Art. 55 und 56 VwVG und der dazu vom 
Bundesverwaltungsgericht befolgten Praxis zu erfolgen hat (Ziff. 3 und 
insbesondere 4 der Zwischenverfügung I).

4.
Aufgrund der von der Klinik zugestellten Unterlagen ist es nicht mög-
lich,  eine  vollständige  Analyse  der  Liquidität  und  ihrer  Entwicklung 
durchzuführen. Dafür wären die Budgetzahlen mindestens für das Jahr 
2008 sowie ein Liquiditätsplan notwendig. 

Der Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio) = ([Flüssige Mittel  + Debitoren]  / 
[Kurzfristiges Fremdkapital]) x 100 gibt an, wie hoch der Anteil der For-
derungen  und  der  flüssigen  Mittel  am kurzfristigen  Fremdkapital  ist 
(vgl.  ALDO C. SCHELLENBERG,  Rechnungswesen  [Grundlagen  –  Zusam-
menhänge –  Interpretationen],  3. Auflage,  Zürich 2000,  S. 160). Der 
dem Gesuch beigelegten Bilanz per 31. Dezember 2007 lässt sich ent-
nehmen,  dass  der  Liquiditätsgrad  2  im  Jahre  2007  142%  betrug 
([Fr. 40'471.-- {Kasse} + Fr. 17'789.-- {Post} + Fr. 82'582.-- {Bankgutha-
ben,  Sparhefte}  +  Fr.  9'523'867.--  {Debitoren  ./.  Delkredere}  + 
Fr. 616'363 {übrige Debitoren} / Fr. 7'260'128.-- {kurzfristiges Fremdka-
pital}  x  100),  d.h. dass  die  flüssigen  Mittel  und  die  Debitoren  Ende 
2007 1,42 mal höher als die kurzfristigen Verbindlichkeiten waren. Im 
Jahr 2006 lag dieser Liquiditätsgrad 2 sogar bei 177% (vgl. Bilanz per 
31. Dezember 2006). Der Liquiditätsgrad 2 dürfte 2007 gesunken sein, 

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weil  die  Klinik  viele  Investitionen  mit  den  flüssigen  Mitteln  (Bank-
guthaben, Sparhefte) finanziert hat: Im Jahr 2006 betrug das Bankgut-
haben Fr. 871'266.03 und im Jahr 2007 nur noch Fr. 82'581.80. Diese 
Anschaffungen  sind  bei  den  Wertänderungen  des  Anlagevermögens 
(technische  Geräte,  Informatik  und  Mobilien)  ersichtlich.  Auch  wenn 
sich die Liquidität der Klinik im Jahr 2007 gegenüber 2006 verschlech-
tert hat, deutet ein Liquiditätsgrad 2 von 142% auf eine gute Liquidi-
tätssituation und somit auch auf ein komfortables Liquiditätspolster für 
das Jahr 2008 hin, was von der Klinik nicht bestritten wird. 

Die Klinik behauptete zunächst, die Reduktion des Taxpunktwertes ge-
mäss  Zwischenverfügung  I  würde  im Jahre  2008 zu  einer  Einbusse 
von Fr. 979'506.-- führen, ohne diese Zahl rechnerisch zu belegen; sie 
räumte allerdings in ihrer Stellungnahme vom 20. August 2008 ein, von 
dem im ambulanten Bereich der Klinik im Jahr 2007 erwirtschafteten 
Ertrag von Fr. 7'346'300.-- sei derjenige aus den ambulanten Leistun-
gen der Belegärzte in der Höhe von Fr. 1'182'537.-- enthalten, d.h. der 
Ertrag der ambulanten Leistungen, welche schon früher zu einem Tax-
punktwert von Fr. 0.82 abgerechnet worden seien. 

Demnach führt  die Senkung des Taxpunktwertes höchstens zu einer 
Einbusse  von  Fr. 806'220.--  (Fr. 6'163'763.--  [Fr.  7'346'300.--  ./. 
Fr. 1'182'537.--] x 13,08% [durchschnittliche prozentuale Senkung des 
im Vorjahr angewandten Taxpunktwertes {Taxpunktwert  Januar 2008: 
keine Senkung Fr. 1.--; Februar bis Mai 2008: um 4% auf Fr. 0.96; Juni 
bis Dezember 2008: um 20% auf Fr. 0.80}]).

Insbesondere mit Blick auf die Umstände, dass zum einen der mit Zwi-
schenverfügung I  provisorisch  gesenkte  Taxpunktwert  lediglich  eine 
Einbusse bei  den Vergütungen für  ambulante ärztliche Leistungen in 
der  Klinik  zur  Folge hat  und der  Ertrag  im ambulanten  Bereich  von 
Fr. 7'346'300.--  weniger  als  20%  des  Gesamtbetriebsertrages  von 
Fr. 37'892'779.--  ausmacht  (vgl. die  dem Gesuch beigelegte  Erfolgs-
rechnung vom 1 Januar bis 31. Dezember 2007), und zum anderen, 
dass die Klinik 2007 gemäss Bilanz per 31. Dezember 2007 einen Bi-
lanzgewinn von Fr. 668'556.-- ausweisen konnte (Gewinnvortrag am 1. 
Januar  2007 Fr. 168'280.--  plus  Jahresgewinn von Fr. 500'276.--)  er-
scheint es unwahrscheinlich, dass durch die einstweilige Anwendung 
des provisorisch festgelegten Tarifs ein Liquiditätsengpass droht,  ge-
schweige denn die Existenz der Klinik gefährdet ist, wie diese geltend 
macht. 

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Sollte die Klinik durch einen massiven Liquiditätsabfluss, beispielswei-
se aufgrund grösserer Investitionen, dennoch kurzfristig in einen Zah-
lungsengpass  geraten,  ist  aufgrund  der  Akten  davon  auszugehen, 
dass die Klinik eine hohe Kreditwürdigkeit geniesst, zumal – wie aus 
der  Webseite  der  Klinik  (www.d._______.ch)  ersichtlich  –  auch  die 
Stadt und der Kanton C._______ zur Trägerschaft gehören. Sollte die 
Klinik  entgegen  den  Erwartungen  des  Bundesverwaltungsgerichts 
trotzdem während des Verfahrens in eine Liquiditätskrise geraten, ist 
daher  davon  auszugehen,  dass  dieser  Zahlungsengpass  mit  einem 
Bankkredit  kurzfristig überbrückt werden oder dass die Klinik auf die 
Hilfe der Stadt und des Kanton C._______ zählen könnte.

Aus diesen Gründen ist  das  Gesuch der  Klinik  um Wiedererwägung 
der  Zwischenverfügung I  abzuweisen.  Damit  gilt  bis  zum  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts  in  der Sache weiterhin der  vom Bundes-
verwaltungsgericht  am  27.  Mai  2008  provisorisch  festgesetzte  Tax-
punktwert von Fr. 0.80.

5.
Je nach Ausgang des Verfahrens in der Hauptsache bleibt die rückwir-
kende Geltendmachung einer Tarifdifferenz durch die Berechtigten vor-
behalten. 

6.
Über die Verfahrenskosten und die allfällige Zusprechung einer Partei-
entschädigung ist im Hauptverfahren zu befinden.

7.
Dieser Entscheid unterliegt keiner Beschwerde, da der Endentscheid 
endgültig ist (Art. 83 Bst. r des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005 [BGG, SR 173.110]).

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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Gesuch  der  Klinik  vom 18. Juni  2008  um Wiedererwägung der 
Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Mai 2008 
wird abgewiesen. Damit gilt bis zum Urteil des Bundesverwaltungsge-
richts in der Sache weiterhin der vom Bundesverwaltungsgericht  am 
27. Mai 2008 provisorisch festgesetzte Taxpunktwert von Fr. 0.80.

2.
Je nach Ausgang des Verfahrens in der Hauptsache bleibt die rückwir-
kende Geltendmachung einer Tarifdifferenz durch die Berechtigten vor-
behalten. 

3.
Über Verfahrenskosten und Parteientschädigungen wird das Bundes-
verwaltungsgericht im Endentscheid befinden. 

4.
Diese Verfügung wird eröffnet: 

- der Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- dem  Regierungsrat  des  Kantons  C._______  (Gerichtsurkunde; 

Beilage: Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 8. September 
2008)

- der Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Stellungnahme 
der Beschwerdeführerin vom 8. September 2008 )

Der Instruktionsrichter:

Michael Peterli

Versand: 

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