# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9fa5c54a-b3f3-5171-8b84-8f5739f8049f
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-12-10
**Language:** de
**Title:** übereinstimmende Anträge der Parteien auf Rückweisung zu weiteren Abklärungen
**Docket/Reference:** IV.2015.00885
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2015.00885.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2015.00885
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Vogel
Ersatzrichterin Bänninger Schäppi
Gerichtsschreiber Möckli
Urteil
vom
10. Dezember 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG
Rechtsdienst,
lic
.
iur
.
Y.___
Soodmattenstrasse
2, 8134 Adliswil 1
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit
Verfügung
vom
3.
Juli 2015
den Anspruch von
X.___
auf eine Invalidenrente verneint hat mit der Begründung,
zwar
könne der Versicherte
die angestammte Arbeit als Gipser
nicht mehr
ausüben
,
für eine behinderungsangepasste
Tätig
keit
bestehe indessen
seit Juni 2013
eine
vol
le
Arbeitsfähigkeit
(Urk.
2
),
nach Einsicht in die Beschwerde vom
3.
September 2015
(Urk. 1
,
mit
Bericht von Frau Dr
. med.
Z.___
, FMH
Physikalische
Medizin und Rehabilitation spez. Rheu
matologie vom 1
0.
Juli 2015,
Urk. 3
)
,
mit welcher der Beschwerdeführer die
Zusprache
einer angemessenen Invalidenrente, eventualiter
die
Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zu weiteren Abklärungen
beantragt
,
und in die auf Rückweisung zu weiteren Abklärungen schliessende Beschwerdeantwort vom 1
3.
Oktober 2015 (Urk. 7) sowie in die damit eingereichten Akten (Urk. 8/1-52),
in Erwägung,
dass die Beschwerdegegnerin ihren Rückweisungsantrag
damit begründet, aufgrund der von
Dr.
Z.___
gestellten und bisher nicht bekannten Diagnosen seien weitere
medizinische
Abklärungen zur Feststellung der Arbeitsfähigkeit
aus somatischer Sicht
in einer adaptierten Tätigkeit angezeigt,
dass sich der Beschwerdeführer mit einer Rückweisung einverstanden erklärt (Stel
lungnahme vom
2.
Dezember 2015, Urk. 12), in diesem Zusammenhang aber unter Verweis auf den
beigelegten
Bericht von
Dr.
med.
A.___
vom 2
7.
November 2015 (Urk. 13)
auch weitere psychiatrische Abklärungen verlangt
,
dass die übereinstimmenden Parteianträge mit der Rechts- und Aktenlage im Einklang stehen, die Sache sich somit
- zumindest
aus
somatischer Sicht -
als noch nicht spruchreif erweist und deshalb die Verfügung vom
3. Juni 2015
(Urk. 2) in Gut
heissung der Beschwerde aufzuhe
ben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese die erforderlichen Abklärungen vornehme und hernach neu verfüge,
dass die
auf Fr. 400.-- festzulegenden Gerichtskosten (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG)
ausgangs
gemäss
der
Beschwerdegegnerin
aufzuerlegen sind,
dass die Beschwerdegegnerin zur Bezahlung einer Prozessentschädigung an den ver
tretenen Beschwerdeführer zu verpflichten ist, welche nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert
auf Fr. 8
00.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) festzusetzen ist (§ 34 Abs. 1 und 3
GSVGer
),
erkennt das Gericht:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 3. Juli 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons
Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Ab
klärun
gen im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdefüh
rers neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
400
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine
Prozessentschä
digung
von
Fr.
800
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage der Doppel von Urk. 12-13
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstMöckli