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**Case Identifier:** cbd8430f-7282-542e-b2e4-6aa8f691b919
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-01
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 01.12.2025 VBE.2025.230
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2025-230_2025-12-01.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

2. Kammer 

 

VBE.2025.230 / sb / GM 
Art. 168 

 

 

Urteil vom 1. Dezember 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichter Roth, Präsident  

Oberrichterin Fischer  

Oberrichter Kathriner  

Gerichtsschreiber Berner  

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____ 

vertreten durch Silvio Nodari, Fürsprecher, c/o CAP Rechtsschutz- 

Versicherungsgesellschaft AG, Länggassstrasse 35/37, Postfach, 

3001 Bern  

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, Direktion 

Bern, Bundesgasse 35, Postfach, 3001 Bern  

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend UVG 

(Einspracheentscheid vom 9. April 2025) 
 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der 1989 geborene Beschwerdeführer war seit dem 1. Oktober 2023 bei 

der Hotel Z._____ AG als Koch angestellt und in dieser Eigenschaft bei der 

Beschwerdegegnerin obligatorisch gegen die Folgen von Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 29. Juli 2024 

verletzte er sich bei einem Sturz am Zeigefinger der linken Hand. Die Be-

schwerdegegnerin anerkannte ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit 

diesem Ereignis und richtete die entsprechenden Versicherungsleistungen 

aus. Nach weiteren medizinischen Abklärungen schloss sie den Fall mit 

Verfügung 18. November 2024 ab und stellte ihre Leistungen mangels na-

türlicher Kausalität des Ereignisses für die noch geklagten Beschwerden 

per 30. September 2024 (Taggelder) respektive 20. Oktober 2024 (Heilbe-

handlungskosten) ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 9. April 

2025 fest.  

 

2. 

2.1. 

Mit fristgerechter Beschwerde vom 26. Mai 2025 stellte der Beschwerde-

führer folgende Rechtsbegehren: 

 

"1. 
Es sei der Einspracheentscheid vom 9.4.2025 der [Beschwerdegegnerin] 
aufzuheben und es seien [dem Beschwerdeführer] die gesetzlichen Leis-
tungen nach UVG über das Datum vom 30.9.2024 hinaus zuzusprechen. 
 
2. 
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegne-
rin." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 27. Juni 2025 beantragte die Beschwerdegegne-

rin die Abweisung der Beschwerde. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

In ihrem Einspracheentscheid vom 9. April 2025 (Vernehmlassungsbeilage 

[VB] 81; vgl. auch die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 18. Novem-

ber 2024 in VB 28) ging die Beschwerdegegnerin bezüglich des Ereignis-

ses vom 29. Juli 2024 im Wesentlichen davon aus, der noch über den 

30. September 2024 hinaus attestierten Arbeitsunfähigkeit beziehungs-

weise den noch über den 20. Oktober 2024 hinaus durchgeführten Behand-

lungen lägen keine objektivierbaren Unfallfolgen mehr zu Grunde, weshalb 

die Taggeldleistungen auf den 30. September 2024 respektive die Über-

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nahme der Heilbehandlungskosten auf den 20. Oktober 2024 hin einzustel-

len seien. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber zusammengefasst 

geltend, die Beschwerdegegnerin habe den medizinischen Sachverhalt un-

zureichend abgeklärt. Es lägen über den 30. September respektive 20. Ok-

tober 2024 hinaus gesundheitliche Einschränkungen am linken Zeigefinger 

vor, für die das fragliche Ereignis ursächlich sei. Bei richtiger Betrachtung 

bestehe daher auch über den 30. September respektive 20. Oktober 2024 

hinaus ein Leistungsanspruch. 

 

Streitig und zu prüfen ist damit, ob die Beschwerdegegnerin mit Ein-

spracheentscheid vom 9. April 2025 hinsichtlich des Ereignisses vom 

29. Juli 2024 zu Recht die Versicherungsleistungen per 30. September 

(Taggelder) respektive 20. Oktober 2024 (Heilbehandlungskosten) einge-

stellt hat. 

 

2. 

2.1. 

Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden die Versicherungsleistungen, soweit 

das Gesetz nichts anderes bestimmt, bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfäl-

len sowie Berufskrankheiten gewährt. Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die ver-

sicherte Person Anspruch auf eine zweckmässige Behandlung der Unfall-

folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 

sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Wird sie infolge 

des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie nach Art. 18 Abs. 1 

UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. 

 

2.2. 

2.2.1. 

Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter an-

derem voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen 

Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang 

besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 

alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 

eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 

eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 

für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 

dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 

Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 

anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-

ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge-

dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Stö-

rung entfiele (BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163 und 129 V 177 E. 3.1 S. 181 

mit Hinweisen; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f. und 129 V 402 

E. 4.3.1 S. 406). 

 

 - 4 - 

 

 

2.2.2. 

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 

Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 

worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 

der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-

recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-

finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die 

Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 

S. 181 mit Hinweisen und Urteil des Bundesgerichts 8C_646/2019 vom 

6. März 2020 E. 8). 

 

2.2.3. 

Die Anerkennung der Leistungspflicht durch den Unfallversicherer ist in 

rechtlicher Hinsicht von Belang. Ist die Unfallkausalität einmal mit der erfor-

derlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, entfällt die deswegen aner-

kannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht 

die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, 

wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa-

chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesund-

heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo 

ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässi-

gen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder 

später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist (BGE 147 V 161 E. 3.3 

S. 163). Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-

menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbe-

dingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversiche-

rungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-

scheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänz-

lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es 

sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die ent-

sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegrün-

dender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht beim Versi-

cherten, sondern beim Unfallversicherer (BGE 146 V 51 E. 5.1 S. 56). 

Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfäl-

len und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend. 

Diese Rechtsprechung beschlägt dabei einzig die rechtlichen Folgen der 

Abklärung, insofern als dem Unfallversicherer die Beweislast zugewiesen 

wird für den Fall, dass ungeklärt bleibt, ob dem Unfall (noch) eine kausale 

Bedeutung für den andauernden Gesundheitsschaden zukommt. Bevor 

sich aber überhaupt die Frage der Beweislast stellt, ist der Sachverhalt im 

Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes richtig und vollständig zu klären 

(SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2 mit Hinweisen). 

 

 - 5 - 

 

 

2.3. 

2.3.1. 

Der Versicherungsträger und das Gericht (vgl. Art. 61 lit. c in fine ATSG) 

haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisre-

geln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwer-

deverfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entschei-

den hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des 

streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander 

widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 

ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-

ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 

abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 2.1 

S. 396). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entschei-

dend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-

tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei-

lung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation 

einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind 

(BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 E. 3a S. 352). 

 

2.3.2. 

Die Rechtsprechung hat den Berichten versicherungsinterner medizini-

scher Fachpersonen stets Beweiswert zuerkannt. Ihnen kommt praxisge-

mäss jedoch nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder einem 

im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag ge-

gebenen Gutachten zu (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f., 125 V 351 E. 3a 

S. 352 ff. und 122 V 157 E. 1c S. 160 ff.). Zwar lässt das Anstellungsver-

hältnis der versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungsträger al-

leine nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen 

(BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470 und 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 ff.). Soll ein 

Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens ent-

schieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen 

zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind 

ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105, 142 

V 58 E. 5.1 S. 65 und 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.). 

 

3. 

3.1. 

3.1.1. 

Bezüglich des Ereignisses vom 29. Juli 2024 ist den Akten im Wesentlichen 

zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer bei einem Sturz in einem Trep-

penhaus die linke Hand am Treppengeländer angeschlagen und sich dabei 

am linken Zeigefinger verletzt habe (vgl. die Unfallmeldung vom 6. August 

2024 in VB 1). Nachdem der erstbehandelnde Hausarzt unter anderem 

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gestützt auf eine Röntgenuntersuchung einen ossären Strecksehnenaus-

riss des Zeigefingers der linken Hand diagnostiziert hatte, begab sich der 

Beschwerdeführer am 2. August 2024 zur weiteren Behandlung ins Kan-

tonsspital D._____. Dort wurden – nach eigener klinischer Befunderhebung 

und erneuter Röntgenuntersuchung – ebenfalls ein ossärer Strecksehnen-

ausriss des Zeigefingers der linken Hand mit Projektion auf das distale In-

terphalangealgelenk (DIP) diagnostiziert und eine Ruhigstellung mittels 

Schiene sowie eine analgetische Therapie verordnet (vgl. zum Ganzen den 

Bericht von Dr. med. B._____, Facharzt für Chirurgie, und der Assistenz-

ärztin F._____, Kantonsspital D._____, vom 3. August 2024 in VB 7). Im 

Rahmen einer handchirurgischen Sprechstunde vom 9. August 2024 mit 

Röntgenuntersuchung (vgl. hierzu den Bericht von Assistenzarzt C._____, 

Kantonsspital D._____, vom 9. August 2024 in VB 62) wurde dieses Vor-

gehen bestätigt und festgehalten, die Schiene sei für die nächsten acht 

Wochen und anschliessend für vier weitere Wochen lediglich nachts zu tra-

gen (vgl. den entsprechenden Bericht des Oberarztes AF._____, Facharzt 

für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, und der Assis-

tenzärztin Dr. med. AG._____, Kantonsspital D._____, vom 12. August 

2024 in VB 9). Eine weitere handchirurgische Verlaufskontrolle vom 

18. September 2024 zeigte gemäss Bericht von Dr. med. AD._____, Kan-

tonsspital D._____, vom 26. September 2024 einen zeitgerechten Verlauf, 

wobei anhand der mittels Bildverstärker erhobenen Befunde von einer 

"straffen Pseudoarthrose" auszugehen sei. Es könne ab sofort mit dem Be-

wegungsaufbau begonnen werden. Bis zur nächsten Verlaufskontrolle in 

vier Wochen bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit (VB 10). Dem Bericht 

von Dr. med. E._____, Facharzt für Handchirurgie, Kantonsspital D._____, 

vom 28. Oktober 2024, der gestützt auf eigene klinische Erhebungen sowie 

eine ergänzende Röntgenuntersuchung (vgl. hierzu den Bericht von 

Dr. med. AE._____, Facharzt für Radiologie, Kantonsspital D._____, vom 

16. Oktober 2024 in VB 67) bei Schmerzangaben des Beschwerdeführers 

verfasst wurde, ist zu entnehmen, dass noch keine komplette Konsolidie-

rung des ossären Mallets am linken Zeigefinger stattgefunden habe, wes-

halb – bei weiterhin voller Arbeitsunfähigkeit – die erneute Ruhigstellung 

mittels Schiene für weitere vier Wochen notwendig sei (VB 21). Am 21. No-

vember 2024 berichteten Oberarzt AF._____ und die Assistenzärztin 

G._____, Kantonsspital D._____, über einen "zufriedenstellenden Verlauf". 

Eine weitere Röntgenuntersuchung vom 11. November 2024 habe eine 

stationäre Dislokation der intraartikulären dorsalen Basisfraktur der distalen 

Phalanx des linken Zeigefinders ohne Zeichen einer progredienten Konso-

lidierung gezeigt (vgl. hierzu den Bericht gleichen Datums von Dr. med. 

H._____ in VB 66). Es sei – bei unverändert voller Arbeitsunfähigkeit – die 

Ruhigstellung mittels Schiene für weitere zwei Wochen angezeigt (VB 34). 

Oberarzt AF._____ und die Assistenzärztin Dr. med. I._____, Kantonsspi-

tal D._____, hielten in ihrem Bericht vom 29. November 2024 schliesslich 

fest, der Beschwerdeführer beklage unveränderte "klar traumabedingt[e]" 

Schmerzen. Eine Röntgenuntersuchung vom 27. November 2024 (vgl. 

 - 7 - 

 

 

hierzu den Bericht gleichen Datums von Dr. med. J._____, Facharzt für Ra-

diologie, Kantonsspital D._____, in VB 57) habe bei bekannter dorsaler Fu-

sionsfraktur der Basis des dritten Fingerglieds des linken Zeigefingers 

keine sekundäre Dislokation des Fragments und auch keine signifikante 

Konsolidierung gezeigt. Bei stabilem Gelenk seien insbesondere das Ab-

trainieren der Schiene, der Beginn einer analgetischen Therapie sowie die 

Aufnahme von Ergotherapie empfohlen worden (VB 43).  

 

3.1.2. 

Bei einer weiteren Konsultation vom 12. Dezember 2024 gab der Be-

schwerdeführer gemäss Bericht gleichen Datums von Dr. med. E._____ 

und von Assistenzarzt Dr. med. K._____, Kantonsspital D._____, an, er 

habe den linken Zeigefinger bei einer tätlichen Auseinandersetzung erneut 

verletzt und leide nun unter zunehmenden Schmerzen. Eine abermalige 

Röntgenuntersuchung vom Vortag habe – so die behandelnden Ärzte – den 

bekannten ossären dorsalseitigen Strecksehnenabriss an der Basis des 

dritten Fingerglieds des linken Zeigefingers mit geringer Dehiszenz ohne 

Nachweis einer knöchernen Konsolidierung gezeigt (vgl. hierzu den Bericht 

von PD Dr. med. L._____, Facharzt für Radiologie, Kantonsspital D._____, 

vom 12. Dezember 2024 in VB 59). Es sei von einer Retraumatisierung 

auszugehen, weshalb die Schiene für weitere vier Wochen zu tragen sei 

(VB 58; vgl. ferner den Bericht von Dr. med. M._____, Fachärztin für Allge-

meine Innere Medizin, und der Assistenzärztin N._____, Kantonsspital 

D._____, vom 11. Dezember 2024 über die Notfallkonsultation gleichen 

Datums in VB 61). Einem weiteren Bericht von Prof. Dr. med. O._____, 

Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, und der 

Assistenzärztin Dr. med. I._____, Kantonsspital D._____, vom 18. Dezem-

ber 2024 ist ferner zu entnehmen, dass die über den 30. September 2024 

hinaus bestehenden Beschwerden zwar ungewöhnlich seien für eine 

ossäre Malletläsion, die aktuell beklagte Beschwerdezunahme nach Ret-

raumatisierung sei indes plausibel. Das Ereignis vom 29. Juli 2024 sei aus 

handchirurgischer Sicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Ursache 

der über den 30. September 2024 hinaus persistierenden Beschwerden, da 

radiologisch keine Anzeichen für eine Arthrose vorlägen und eine Vorschä-

digung des Gelenks des ansonsten gesunden 35-jährigen Beschwerdefüh-

rers unwahrscheinlich sei (VB 55, S. 5). Am 28. Januar 2025 berichteten 

Dr. med. AD._____ und die Assistenzärztin G._____, Kantonsspital 

D._____, schliesslich von einem klinisch und radiologisch (vgl. hierzu den 

Bericht der Assistenzärztin P._____, Kantonsspital D._____, vom 20. Ja-

nuar 2025 in VB 60) zufriedenstellenden Verlauf, so dass die Ruhigstellung 

beendet und mit der Mobilisation sowie dem Kraftaufbau durch Ergothera-

pie begonnen werden könne. Die Arbeitsunfähigkeit betrage für die Zeit 

vom 21. Januar bis 23. Februar 2025 50 %. In sechs Wochen sei eine Ab-

schlusskontrolle geplant (VB 68).  

 

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3.2. 

Die Beschwerdegegnerin legte die Sache mehrfach ihrem beratenden Arzt 

Dr. med. AA._____, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirur-

gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vor. In seiner ersten 

Stellungnahme vom 4. Oktober 2024 hielt dieser fest, es bestehe ein durch 

das Ereignis vom 29. Juli 2024 verursachter knöcherner Strecksehnenaus-

riss am Endglied des linken Zeigefingers. Es sei für eine Woche von einer 

vollen Arbeitsunfähigkeit und für weitere zwei Wochen von einer solchen 

von 50 % auszugehen. Der Fallabschluss könne "längstens 12 Wochen 

nach dem Unfall" erfolgen (VB 23). Mit einer weiteren Stellungnahme vom 

16. November 2024 hielt Dr. med. AA._____ fest, die weiteren von den be-

handelnden Ärzten im Verlauf erhobenen Untersuchungsbefunde würden 

"die bisherige Bewertung der unfallkausalen AUF in der konkreten Tätigkeit 

und dem konkreten Pensum" unterstützen (VB 27). In einer weiteren Stel-

lungnahme vom 15. März 2025 führte Dr. med. AA._____ aus, die von den 

behandelnden Ärzten angeführte Zunahme der Dehiszenz im Bereich des 

Strecksehnenabrisses und die erneute Schienenanlage nach dem Nach-

barschaftsstreit seien vor dem Hintergrund des klinischen Befunds nicht 

nachvollziehbar. Die behandelnden Ärzte hätten denn auch selbst die über 

den 30. September 2024 hinaus beklagten Beschwerden als ungewöhnlich 

gewertet. Die im Röntgenbefund der Assistenzärztin P._____ vom 20. Ja-

nuar 2025 beschriebene zunehmende Konsolidierung könne anhand der 

Originalbilder nicht bestätigt werden. Im Gegenteil habe sich über den ge-

samten Verlauf keine signifikante Zunahme der knöchernen Konsolidierung 

gezeigt (VB 78, S. 1). Insgesamt würden weder die klinischen noch die bild-

gebenden Befunde die von den behandelnden Ärzten über den 30. Sep-

tember 2024 hinaus attestierte Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermögen. 

Insbesondere seien bereits im Bericht von Dr. med. E._____ vom 28. Ok-

tober 2024 über eine Untersuchung vom 16. Oktober 2024 lediglich noch 

weitgehend unauffällige klinische Befunde beschrieben. Die Befundlage 

nach Retraumatisierung weiche nicht signifikant von den vorherigen güns-

tigen Untersuchungsbefunden ab (VB 78, S. 2).  

 

3.3. 

Mit Beschwerde vom 26. Mai 2025 verurkundete der Beschwerdeführer ei-

nen weiteren Bericht des Kantonsspitals D._____ vom 19. Mai 2025. In die-

sem hielten Prof. Dr. med. O._____ und die Assistenzärztin Dr. med. 

AB._____ fest, zur Ausheilung der vom Beschwerdeführer durch den Sturz 

vom 29. Juli 2024 erlittenen Verletzung sei eine belastungsfreie Zeit von 

mindestens sechs Wochen und anschliessend eine Phase der einge-

schränkten Belastung von weiteren sechs Wochen erforderlich. Der exakte 

Zeitrahmen sei indes abhängig vom individuellen Regenerationsverlauf 

und insbesondere dem radiologischen Nachweis einer "Konsolidation". Bis 

zum Nachweis gesicherter "Konsolidationszeichen" sei ausserdem eine 

Schienenversorgung notwendig. Der Beschwerdeführer sei in seiner Tätig-

keit als Koch eingeschränkt, da er den verletzten Finger nicht voll belasten 

 - 9 - 

 

 

könne. Ausserdem sei das Tragen einer Schiene aufgrund des stetig feuch-

ten Arbeitsumfelds mit dem Risiko von Weichteilschäden respektive Maze-

rationen verbunden. Es sei daher für die Zeit vom 18. September 2024 bis 

20. Januar 2025 eine volle Arbeitsunfähigkeit und für die Periode vom 

21. Januar bis 24. Februar 2025 eine solche von 50 % attestiert worden 

(Beschwerdebeilage [BB] 3). Die Beschwerdegegnerin legte auch diesen 

Bericht Dr. med. AA._____ vor, welcher in seiner Stellungnahme vom 

15. Juni 2025 im Wesentlichen an seiner bisherigen Beurteilung festhielt. 

Dabei wies er im Speziellen darauf hin, dass der Beschwerdeführer sich an 

der adominanten Hand verletzt habe und die Funktionseinschränkung aus-

schliesslich die Endgelenksstreckung des linken Zeigefingers betreffe. Die 

Greiffunktion, die Haltekraft und die Feinmotorik seien bei intakter Funktion 

der übrigen Fingergelenke auch bei Benutzung einer Schiene erhalten ge-

wesen. Der Beschwerdeführer habe die für die Tätigkeit als Koch relevan-

ten Bewegungen jedenfalls stets problemlos auszuführen vermocht. Insge-

samt sei daher nicht von einer für die angestammte Tätigkeit relevanten 

Funktionseinschränkung der linken Hand auszugehen. Die Begründung 

der im Bericht von Prof. Dr. med. O._____ und der Assistenzärztin Dr. med. 

AB._____ vom 19. Mai 2025 bescheinigten Arbeitsunfähigkeit sei nicht 

nachvollziehbar (VB 90). 

 

4. 

4.1. 

Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin stellen die erwähnten ver-

sicherungsinternen medizinischen Beurteilungen von Dr. med. AA._____ 

keine taugliche Grundlage zur Beurteilung der Unfallkausalität der in Frage 

stehenden über den 30. September bzw. den 20. Oktober 2024 hinaus an-

haltenden linksseitigen Zeigefingerbeschwerden und folglich der (weiteren) 

Leistungsansprüche des Beschwerdeführers dar. So gab Dr. med. 

AA._____ in seiner Stellungnahme vom 4. Oktober 2024 lediglich pauschal 

an, der Fallabschluss könne "längstens 12 Wochen nach dem Unfall" erfol-

gen, und verneinte damit die natürliche Kausalität des Unfalls vom 29. Juli 

2024 für die über diesen Zeitraum hinaus geklagten Zeigefingerbeschwer-

den (vgl. VB 23, S. 2). Eine Begründung für diese Einschätzung fehlt der 

fraglichen Beurteilung jedoch. In seinen nachfolgenden Stellungnahmen 

vom 16. November 2024 (VB 27), 15. März 2025 (VB 78) und 15. Juni 2025 

(VB 90) äussert sich Dr. med. AA._____ nicht mehr zur Frage der natürli-

chen Kausalität, sondern beschäftigt sich einzig noch mit der Frage der Ar-

beitsfähigkeit. Seiner unbegründeten Einschätzung bezüglich der natürli-

chen Kausalität des Unfalls für die persistierenden linksseitigen Zeigefin-

gerbeschwerden steht die Beurteilung der behandelnde (Fach-)Ärzte ent-

gegen, welche unter anderem am 18. Dezember 2024 explizit ausführten, 

die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden seien mangels einer 

möglichen degenerativen Ursache auch über den 30. September 2024 hin-

aus auf das Ereignis vom 29. Juli 2024 zurückzuführen (VB 55, S. 5). Im 

Bericht vom 19. Mai 2025 hielten sie an dieser Einschätzung fest und 

 - 10 - 

 

 

führten ergänzend aus, dass bei der hier in Frage stehenden Verletzung 

grundsätzlich zwar generell mit einer Behandlungsdauer von rund zwölf 

Wochen zu rechnen sei. Gleichzeitig wiesen sie aber nachvollziehbar da-

rauf hin, dass die konkrete Behandlungsdauer im Einzelfall vom individuel-

len Regenerationsverlauf und insbesondere vom radiologischen Nachweis 

einer Konsolidierung abhängig sei (BB 3). Gemäss den weiteren aktenkun-

digen Berichten der behandelnden Ärzte war diese Voraussetzung (frühes-

tens) bei der Verlaufskontrolle vom 20. Januar 2025 erfüllt, als gemäss Be-

richt von Dr. med. AD._____ und Assistenzärztin G._____ vom 28. Januar 

2025 klinisch sowie radiologisch (vgl. zur entsprechenden Röntgenunter-

suchung den Bericht der Assistenzärztin P._____ vom 20. Januar 2025 in 

VB 60) "ein zufriedenstellende[r] Verlauf" festgestellt wurde (VB 68, S. 2). 

Zuvor hatten die behandelnden Ärzte jeweils davon berichtet, dass sich ge-

rade noch keine Konsolidierung eingestellt habe (vgl. die Berichte von 

Dr. med. E._____ vom 28. Oktober 2024 in VB 21, von Oberarzt AF._____ 

und Assistenzärztin G._____ vom 21. November 2024 in VB 34, von Ober-

arzt AF._____ und Assistenzärztin Dr. med. I._____ vom 29. November 

2024 in VB 43 und von Dr. med. E._____ und Assistenzarzt Dr. med. 

K._____ vom 12. Dezember 2024 in VB 58 sowie die diesen Berichten je-

weils zugrunde liegenden Berichte von Dr. med. AE._____ vom 16. Okto-

ber 2024 in VB 67, von Dr. med. H._____ vom 11. November 2024 in 

VB 66, von Dr. med.  

AC._____ vom 27. November 2024 in VB 57 und von PD Dr. med. L._____ 

vom 12. Dezember 2024 in VB 59 über entsprechende Röntgenuntersu-

chungen). Dass die aktenkundigen Röntgenbefunde "über den gesamten 

Verlauf keine signifikante Zunahme der knöchernen" Konsolidierung zeig-

ten, wird von Dr. med. AA._____ in seiner Stellungnahme vom 15. März 

2025 explizit bestätigt (VB 78, S. 1). Insgesamt erscheint damit aufgrund 

der Einschätzung von Dr. med. AA._____ widersprechender (fach-)ärztli-

cher Beurteilungen aktuell unklar, zu welchem Zeitpunkt (allenfalls) vom 

Entfall der natürlichen Kausalität des Ereignisses vom 29. Juli 2024 für die 

vom Beschwerdeführer noch geklagten Beschwerden auszugehen ist.  

 

4.2. 

Bereits diese Umstände genügen, um an den von der Beschwerdegegnerin 

eingeholten versicherungsinternen Beurteilungen von Dr. med. AA._____ 

zumindest geringe Zweifel zu begründen, weshalb darauf nicht abgestellt 

werden kann (vgl. vorne E. 2.3.). Die sachverhaltlichen Abklärungen der 

Beschwerdegegnerin erweisen sich damit als unzureichend, weshalb eine 

Beurteilung des (weiteren) Leistungsanspruchs des Beschwerdeführers – 

insbesondere hinsichtlich der Übernahme von Heilbehandlungskosten im 

Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG – im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 

29. Juli 2024 aktuell nicht möglich ist. Eine allenfalls bereits vor dem mög-

lichen Entfall der natürlichen Kausalität des Ereignisses vom 29. Juli 2024 

für die vom Beschwerdeführer noch geklagten Beschwerden bereits wieder 

bestehende (teilweise) Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, wie sie 

 - 11 - 

 

 

Dr. med. AA._____ postuliert, vermag an diesem Ergebnis nichts zu än-

dern, würde sich dieser Umstand doch lediglich (aber immerhin) auf den 

Taggeldanspruch des Beschwerdeführers auswirken (vgl. dazu vorne 

E. 2.1.). Die Beschwerdegegnerin wird folglich weitere medizinische Abklä-

rungen in Form der Einholung eines verwaltungsexternen Gutachtens im 

Verfahren nach Art. 44 ATSG zu tätigen haben (vgl. BGE 135 V 465 E. 4 

S. 467 ff. und Urteil des Bundesgerichts 8C_92/2018 vom 7. August 2018 

E. 5.2.3), um alsdann ihre weitere Leistungspflicht erneut zu beurteilen.  

 

5. 

5.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen, der an-

gefochtene Einspracheentscheid vom 9. April 2025 aufzuheben sowie die 

Sache zur weiteren Abklärung und zur Neuverfügung an die Beschwerde-

gegnerin zurückzuweisen. 

 

5.2. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

 

5.3. 

Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer Anspruch auf Ersatz der rich-

terlich festzusetzenden Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG), denn die Rück-

weisung der Sache an die Verwaltung zwecks Vornahme ergänzender Ab-

klärungen gilt als anspruchsbegründendes Obsiegen (BGE 132 V 215 

E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen).  

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid 

vom 9. April 2025 aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung im 

Sinne der Erwägungen und zur Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen.  

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer die Par-

teikosten in richterlich festgesetzter Höhe von Fr. 750.00 zu bezahlen. 

  

 - 12 - 

 

 

   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 1. Dezember 2025 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Roth Berner