# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3b5ceaef-65fd-5d0d-8116-45c3e65387bc
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-05-10
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 10.05.2010 KSK 2010 30
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2010-30_2010-05-10.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 10. Mai 2010 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 10 30

Verfügung
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Präsident Brunner

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

des X., Schuldner, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer, 

gegen

den Entscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Hinterrhein vom 14. April 2010, 
mitgeteilt am gleichen Tag, in Sachen der Y . , Gläubigerin, Gesuchstellerin und 
Beschwerdegegnerin, gegen den Beschwerdeführer,

betreffend Konkurseröffnung,

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wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 21. April 2010 samt 
mitgereichten Akten, in die von der Vorinstanz zugestellten Verfahrensakten, in die 
Vernehmlassung der Y. vom 04. Mai 2010 sowie nach Feststellung und in 
Erwägung,

 dass das Bezirksgerichtspräsidium Hinterrhein auf Gesuch der Y. gegen X. per 
14. April 2010, 12.00 Uhr, den Konkurs eröffnet hat,

 dass dem Gesuch der Y. eine Forderung von Fr. 6'983.00 zuzüglich Kosten 
zugrunde lag,

 dass X. gegen die Konkurseröffnung am 21. April 2010 Beschwerde beim 
Kantonsgericht von Graubünden einreichte und die Aufhebung des 
Konkurserkenntnisses verlangte,

 dass zur Begründung ausgeführt wurde, dass die Schuld samt Kosten 
vollständig bezahlt sei,

 dass das Bezirksgerichtspräsidium Hinterrhein am 28. April 2010 und das 
Betreibungsamt Schams am 29. April 2010 auf die Einreichung einer 
Vernehmlassung verzichteten, 

 dass die Y. am 04. Mai 2010 bestätigte, dass sie auf die Durchführung des 
Konkurses verzichtet,

 dass gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG das obere Gericht die Konkurseröffnung 
aufheben kann, wenn der Schuldner mit der Einlegung des Rechtsmittels seine 
Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, dass 
inzwischen (1.) die Schuld, einschliesslich der Zinsen und Kosten, getilgt ist, 
(2.) der geschuldete Betrag beim oberen Gericht zuhanden des Gläubigers 
hinterlegt ist oder (3.) der Gläubiger auf die Durchführung des Konkurses 
verzichtet,

 dass die Y. bereits am 21. April 2010 gegenüber dem Konkursamt des Bezirks 
Hinterrhein die vollständige Tilgung der Schuld bestätigte und nunmehr am 04. 
Mai 2010 gegenüber dem Kantonsgericht auf die Durchführung des Konkurses 
verzichtete,

 dass das Konkursamt Hinterrhein am 21. April 2010 bestätigte, dass sämtliche 
Betreibungsforderungen gemäss Betreibungsauszug vom 20. April 2010 des 

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Betreibungsamtes Schams bezahlt worden sind, sodass festgestellt werden 
kann, dass die Zahlungsfähigkeit von X. gegeben ist,

 dass die Voraussetzungen zur Aufhebung des Konkurserkenntnisses gemäss 
Art. 174 Abs. 2 SchKG erfüllt sind, sodass die Beschwerde gutgeheissen 
werden kann,

 dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens und der Vorinstanz zu Lasten des 
Beschwerdeführers gehen, da die Zahlungen erst nach Konkurseröffnung 
erfolgten,

 dass dieser Entscheid gemäss Art. 12 Abs. 3 GOG in einzelrichterlicher 
Kompetenz ergeht,

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verfügt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des 
Bezirksgerichtspräsidiums Hinterrhein vom 14. April 2010 aufgehoben.

2. Die Kosten des Bezirksgerichtspräsidiums Hinterrhein von Fr. 500.00 und 
jene des Kantonsgerichts von Fr. 500.00 gehen zu Lasten des X..

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d des 
Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das 
Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die 
Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit 
Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss 
Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, 
die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das 
Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: