# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e4f97272-8c16-579c-8940-72467ffeed94
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-31
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 31.05.2021 III 2021 85
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-85_2021-05-31.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 85

Zwischenbentscheid vom 31. Mai 2021 
im Hauptverfahren  III 2021 64

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin, 

gegen

B.________, handelnd durch den Bezirksrat, B.________,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

Gegenstand Öffentliches Beschaffungsrecht (Vergabeverfahren Sanierung 
Schulhaus F.________, BKP 291 Architekturleistungen; aufschie-
bende Wirkung)

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Sachverhalt:

A. Im Amtsblatt Nr. D.________vom ___ und gleichentags auf der Plattform 
www.simap.ch schrieb der B.________ die Arbeiten für 'Architekturleistung Sa-
nierung Schulhaus F.________ im offenen Verfahren aus (Vi-act. 2). Gemäss 
Bewertungsblatt gingen innert Frist vier Angebote ein. Zwei Anbieter haben die 
Eignungskriterien nicht erfüllt, so dass nur die Angebote der A.________ GmbH 
(Beschwerdeführerin) und der E.________ AG (Zuschlagsempfängerin) ausge-
wertet wurden.

B. Mit Einschreiben vom 9. April 2021 teilte der B.________ der A.________ 
GmbH mit, der Bezirksrat habe an seiner Sitzung vom 6. April 2021 die Arbeiten 
'Architekturleistung Sanierung Schulhaus F.________ vergeben. Der Zuschlag 
sei der Firma E.________ AG, erteilt worden. Diese habe das beste Angebot 
eingereicht in der Höhe von Fr. 1'105'000.--. Ausschlaggebend seien die ge-
samthaft beste Erfüllung der Anforderungen gewesen. Weitere Auskünfte könn-
ten bei der im Schreiben genannten Kontaktperson eingeholt werden.

C. Am 19. April 2021 reicht die A.________ GmbH gegen die Zuschlagsverfü-
gung eine (Laien-)Beschwerde ein mit den 'Forderungen':

- Die detaillierte Bewertungstabelle ist offenzulegen.

- Die Submission im offenen Verfahren ist zu wiederholen und korrekt durchzu-
führen.

- Die erneute Bewertung und Vergabe hat korrekt nach den in der neuen Aus-
schreibung detailliert angegebenen, und von fachkundiger Stelle freigegebenen 
Vorgaben zu erfolgen.

- Die Vorgaben dürfen nicht - wie jetzt geschehen - noch einmal derart formuliert 
werden, dass ein einziges (gültiges) Angebot resultiert.
Das gilt insbesondere für die Festlegung der Anforderungen an die Eignung des 
Anbieters. Dies ist im Sinne des öffentlichen Interesses, des Auslobers wie 
auch des Anbieters.

- Die Ausschreibung hat widerspruchsfrei zu sein.
Das dem Anbieter zustehende Recht auf Einsicht in die Bewertung ist darin 
vorsorglich zu garantieren.

- Die mit dieser Beschwerde entstehenden Kosten und Aufwände der 
A.________ GmbH sind vom B.________ zu tragen.

D. Mit Verfügung vom 20. April 2021 wurde der Beschwerde einstweilen bis 
auf Widerruf aufschiebende Wirkung erteilt. Dem B.________ wurde die Be-
schwerde zur Vernehmlassung unterbreitet, der Zuschlagsempfängerin mit der 
Einladung, durch Einreichung einer Vernehmlassung dem Verfahren als Beigela-

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dene beizutreten. Zudem wurden alle Beteiligten eingeladen, sich zur Aktenein-
sicht zu äussern.

E. Am 30. April 2021 teilt die Beschwerdeführerin mit, allen Parteien die un-
eingeschränkte Akteneinsicht gemäss Punkt 6 der Verfügung vom 20. April 2021 
zu gewähren. 

F. Mit Vernehmlassung vom 7. Mai 2021 lässt die Vorinstanz beantragen:

1. Die Beschwerde vom 19. April 2021 sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf 
diese überhaupt einzutreten ist;

2. Die eingereichten Akten seien vertraulich zu behandeln;

3. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung bereits nach Zustellung der 
Beschwerdeantwort nicht zu gewähren bzw. der Beschwerde die superproviso-
risch verfügte aufschiebende Wirkung sofort wieder zu entziehen;

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführe-
rin.

G. Die Zuschlagsempfängerin lässt sich innert der gesetzten Frist nicht ver-
nehmen, womit sie gemäss der in der Verfügung vom 20. April 2021 angekündig-
ten Folge dem Verfahren nicht als Beigeladene beitritt.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Mit Verfügung vom 21. April 2021 wurde der Beschwerde gestützt auf Art. 
17 Abs. 2 Interkantonale Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen 
(IVöB; SRSZ 430.120.1) vom 25. November 1994/15. März 2001 einstweilen bis 
auf Widerruf die aufschiebende Wirkung erteilt. Die Vorinstanz beantragt ver-
nehmlassend den umgehenden Entzug der aufschiebenden Wirkung. Gegen-
stand des vorliegenden Zwischenbescheides bildet allein dieser Antrag auf Ent-
zug der aufschiebenden Wirkung. Mithin ist zu prüfen, ob die Voraussetzungen 
hierzu gegeben sind.

1.2 Über ein Begehren um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ist 
ohne Verzug zu entscheiden (§ 42 Abs. 3 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP, 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Das Nämliche gilt für den von der Vorinstanz be-
antragten Entzug der einstweilen erteilten aufschiebenden Wirkung. Nachdem 
die für das öffentliche Beschaffungswesen zuständige Gerichtskammer III zeit-
nah tagt, ist über den Antrag in Kammerbesetzung und nicht durch den Einzel-
richter zu befinden (vgl. betreffend die konkurrierende Zuständigkeit nach § 23 
Abs. 2 VRP VGE III 2014 2 vom 7.1.2014 Erw. 1.5 mit Hinweis auf EGV-SZ 1982 
Nr. 1 Erw. 2).

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2.1 Die Submissionsbeschwerde hat von Gesetzes wegen keine aufschieben-
de Wirkung (Art. 17 Abs. 1 IVöB). Auf Gesuch hin oder von Amtes wegen kann 
das Gericht die aufschiebende Wirkung erteilen, wenn die Beschwerde als aus-
reichend begründet erscheint und keine überwiegenden öffentlichen oder priva-
ten Interessen entgegenstehen (Art. 17 Abs. 2 IVöB). Vorliegend erfolgte die Er-
teilung einstweilen bis auf Widerruf, ohne dass dies von der Beschwerdeführerin 
ausdrücklich beantragt worden wäre. Dies entspricht namentlich der Praxis bei 
Laienbeschwerden, soweit sich diese nicht geradezu offensichtlich als unbegrün-
det erweisen, um Laien, denen das Institut der aufschiebenden Wirkung nicht 
geläufig ist, nicht von vorneherein die Möglichkeit auf den Zuschlag zu nehmen.

2.2 Einer Beschwerde kann keine aufschiebende Wirkung erteilt werden, wenn 
sie offensichtlich unbegründet ist. Mit diesem Erfordernis soll verhindert werden, 
dass offensichtlich unbegründete Rechtsmittel dazu verwendet werden, die 
Durchführung einer Beschaffung hinauszuzögern (BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3c; 
Galli/Moser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 3. Aufl. 
Zürich 2013, Rz. 1342). 

Das Kriterium der ausreichenden Begründung verlangt eine Prima-facie-Würdi-
gung der materiellen Rechtslage. Diese Würdigung erfolgt - praxisgemäss und 
soweit der Mangel nicht geradezu offensichtlich ist - nicht unmittelbar nach Ein-
gang der Beschwerde, sondern nach einstweiliger Erteilung der aufschiebenden 
Wirkung bis auf Widerruf hin auf entsprechenden Antrag zum Entzug der auf-
schiebenden Wirkung. Dem Antrag auf Entzug ist statt zu geben, wenn die sum-
marische Prüfung ergibt, dass auf die Beschwerde nicht einzutreten oder sie ab-
zuweisen ist.

2.3.1 Sind hingegen Erfolgschancen der Beschwerde vorhanden oder bestehen 
darüber Zweifel, bedarf es einer Interessenabwägung aufgrund einer summari-
schen Beurteilung der im Zeitpunkt des prozessualen Entscheids überblickbaren 
Rechts- und Sachlage (VPB 66.37 Erw. 2e; BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3a). Es gilt 
dabei einerseits zu beachten, dass die Anordnung der aufschiebenden Wirkung 
der erwähnten Verwirklichung eines ausreichenden Rechtsschutzes dient. Aus-
gangspunkt ist mithin die Gewährung des effektiven Rechtsschutzes und die 
Verhinderung von Zuständen, die das Rechtsmittel illusorisch werden lassen (vgl. 
VPB 69.80 Erw. 2c; VPB 66.37 Erw. 2c). Dem Interesse der Auftraggeberin ist 
dabei nicht von vornherein ein stärkeres Gewicht beizumessen (vgl. Galli/Mo-
ser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1341). Wird die aufschiebende Wirkung nicht erteilt 
und ist der Vertrag bereits abgeschlossen, ist nämlich nurmehr ein Feststel-
lungsentscheid möglich (Art. 18 Abs. 2 IVöB; BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3a). Ander-
seits ist aber auch zu berücksichtigen, dass der Vergabestelle bei der Beurtei-

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lung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien ein weiter Ermessensspiel-
raum zur Verfügung steht, in welchen das Gericht, dem keine Überprüfung der 
Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 IVöB), nicht eingreift 
(BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3c). Gleiches gilt analog auch bei der Festlegung der 
Eignungskriterien (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 557 und 564; EGV-
SZ 2003 B. 1.3). 

2.3.2 Der Umstand, dass die aufschiebende Wirkung nicht ex lege gilt, gebietet 
nicht, die aufschiebende Wirkung nur ausnahmsweise zu gewähren. Vielmehr 
bedarf es einer individuellen Prüfung (BEZ 1999, Nr. 9 Erw. 1c; VPB 66.37 
Erw. 2c; BR 4/99, S. 149 Nr. S 53). Dabei soll aber die aufschiebende Wirkung 
nur bei Vorliegen guter Gründe gewährt werden, kommt doch dem öffentlichen 
Interesse an einer möglichst raschen Umsetzung des Vergabeentscheides von 
Vornherein einiges Gewicht zu (vgl. Verfügung BGer 2C_717/2020 vom 6.10.2020).

2.3.3 Das öffentliche Interesse ist vornehmlich in einer möglichst verzögerungs-
freien Beschaffung zu sehen. Soweit zeitliche Dringlichkeit geltend gemacht wird, 
darf darauf in der Regel nur abgestellt werden, wenn sich diese aus äusseren 
Umständen ergibt und nicht der eigenen unzureichenden Zeitplanung der verge-
benden Instanz zuzuschreiben ist (BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3b). Schon bei der 
Planung ist zu bedenken, dass gegen den Zuschlag ein Rechtsmittel ergriffen 
werden kann, dem gegebenenfalls die aufschiebende Wirkung erteilt wird (BR 
4/99, S. 149, S. 53). Beschaffungsgeschäfte samt Durchführung des eigentlichen 
Submissionsverfahrens sind nach Möglichkeit langfristig genug zu planen (Galli/ 
Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1328; VPB 62.79 Erw. 3c; betr. zeitliche Dring-
lichkeit siehe auch EGV-SZ 2005 B 1.4 und 1.5).

2.3.4 Die Interessen einer beschwerdeführenden Partei liegen in der Chancen-
wahrung im Hinblick auf den Zuschlag, die des Zuschlagsempfängers in einem 
baldigen Vertragsabschluss (BEZ 1999, Nr. 2 Erw. 1c; zur aufschiebenden Wir-
kung im Submissionsverfahren: VGE 1024/05Z vom 30.6.2005 Erw. 2). Diesbe-
züglich hält die bundesgerichtliche Praxis fest, dass dieses wirtschaftliche Inter-
esse der Beschwerde führenden Partei für sich allein zur Gewährung der auf-
schiebenden Wirkung grundsätzlich nicht genügt, ausser wenn bei provisorischer 
Einschätzung eine erhebliche Wahrscheinlichkeit für die Gutheissung der Be-
schwerde spricht oder wenn Umstände aufgezeigt werden, welche klar gegen die 
im Submissionsverfahren grundsätzlich zu vermutende Dringlichkeit bei der Um-
setzung des Vergabeentscheides sprechen (Verfügungen BGer 2C_717/2020 
vom 6.10.2020; 2C_1086/2017 vom 17.1.2018 Erw. 3.2; 2C_994/2016 vom 
17.11.2016 Erw. 2.1).

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2.4 Nach dem Gesagten gilt es damit in einem ersten Schritt eine prima-facie-
Würdigung der Eintretensvoraussetzungen und der materiellen Rechtslage vor-
zunehmen. Ergibt diese, dass auf Nichteintreten oder Abweisung der Beschwer-
de zu befinden ist, ist dem Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung statt 
zu geben (vgl. oben Erw. 2.2). Andernfalls ist in einem zweiten Schritt die er-
wähnte Interessenabwägung vorzunehmen und dem Antrag dann statt zu geben, 
wenn das öffentliche Interesse am raschen Vollzug des Vergabeentscheides 
überwiegt (vgl. oben Erw. 2.3).

3. Bei den Eintretensvoraussetzungen stehen die fristgerechte Beschwerde-
erhebung sowie die Beschwerdelegitimation im Vordergrund.

3.1.1 Gegen Verfügungen der Vergabebehörde kann innert 10 Tagen seit Eröff-
nung der Verfügung schriftlich und begründet Beschwerde beim Verwaltungsge-
richt des Kantons Schwyz erhoben werden (Art. 15 Abs. 2 IVöB; § 3 KRB über 
den Beitritt des Kantons Schwyz zur IVöB). 

3.1.2 Vorliegend reicht die Beschwerdeführerin Beschwerde gegen die ihr am 12. 
April 2021 eröffnete Arbeitsvergabe ein. Die Beschwerde wurde am 19. April 
2021 und damit innert der 10tätigen Beschwerdefrist eingereicht. 

3.1.3 Soweit allerdings die Beschwerdeführerin die Fehlerhaftigkeit der Eig-
nungskriterien rügen will und ausführt, sie sei über die in den Ausschreibungsun-
terlagen Punkt 1.5 gestellten, ungewöhnlich strengen Eignungskriterien gestol-
pert, würde deren Anfechtung verspätet erfolgen, da sie hiergegen Beschwerde 
innert 10 Tagen seit Kenntnisnahme der Ausschreibung hätte einreichen müssen 
(Urteile BGer 2C_680/2020 vom 10.3.2021 Erw. 1.2.3; 2C_563/2016 vom 
30.12.2016 Erw. 1.3.2; vgl. auch Rechtsmittelbelehrung in der Ausschreibung 
selbst). Nachdem sie selber ausführt, nach Lektüre der Ausschreibungsunterla-
gen und noch vor Einreichung ihres Angebotes über die Eignungskriterien 'ge-
stolpert' zu sein, hat sie den gerügten Mangel offenkundig bereits mit der Aus-
schreibung erkannt, weshalb sie ihn umgehend hätte rügen müssen.

3.1.4 Somit kann festgehalten werden, dass die Beschwerde fristgerecht erfolgt 
ist, soweit die Beschwerdeführerin Rügen im Zusammenhang mit dem Verfahren 
allgemein und dem Zuschlag vorträgt, indes verspätet, soweit sie Fehlerhaftigkeit 
der Eignungskriterien gemäss Ausschreibung rügt.

3.2.1 Die Beschwerdelegitimation setzt bei der Submissionsbeschwerde nicht 
nur voraus, dass die Partei von der angefochtenen Verfügung direkt betroffen ist 
(etwa weil sie sich durch Offertstellung am Verfahren beteiligt hat). Verlangt ist 

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gemäss Rechtsprechung darüber hinaus auch, dass die Stellung der Beschwer-
de führenden Partei durch eine Beschwerdegutheissung unmittelbar beeinflusst 
wird (vgl. VGE III 2019 46 vom 24.4.2019 Erw. 1.3.1 mit zahlreichen Hinweisen; 
vgl. auch BGE 141 II 14 Erw. 5). Zeigen Zwischenergebnisse der gerichtlichen 
Beurteilung auf, dass keine Chancen für einen Zuschlag an die Beschwerde 
führende Partei mehr bestehen, werden die noch nicht beurteilten Rügen praxis-
gemäss nicht weiter beurteilt (vgl. VGE III 2008 241 vom 30.1.2009 Erw. 2.1, mit 
Hinweisen u.a. auf VGE 1053-1055/02 vom 17.4.2003 Erw. 1b, Robert Wolf, Die 
Beschwerde gegen Vergabeentscheide - Eine Übersicht über die Rechtspre-
chung zu den neuen Rechtsmitteln, in: ZBl 2003, S. 1 ff. v.a. S. 11 f.). 

3.2.2 Die Beschwerdeführerin beantragt nicht, die Zuschlagsverfügung sei auf-
zuheben und es sei der Zuschlag ihr zu erteilen. Vielmehr macht sie Unregel-
mässigkeiten im gesamten Verfahren geltend, so dass das Verfahren ihres Er-
achtens insgesamt zu kassieren und neu durchzuführen sei. Soweit die Be-
schwerdeführerin aufgrund der gerügten Verfahrensfehler eine Neuausschrei-
bung verlangt, ist ihr schutzwürdiges Interesse insofern zu bejahen, als bei Gut-
heissung der Beschwerde die Ausschreibung zu wiederholen ist. Denn damit 
blieben ihre Chancen auf den Zuschlag intakt, womit die Beschwerdelegitimation 
zu bejahen ist (vgl. auch Urteil BVGer B_6594/2017 vom 27.4.2018 Erw. 3.4.1).

3.2.3 Zu verneinen ist die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin inso-
weit, als sie geltend macht, die Hinterfragung des Verfahrens sei von starkem öf-
fentlichen Interesse, weshalb die Beschwerdeführung notwendig sei. Zur Be-
schwerde ist (abgesehen von hier nicht interessierenden Fällen) nur legitimiert, 
wer durch den Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse 
an der Beschwerdeführung hat (materielle Beschwer, § 37 Abs. 1 lit. b und c 
Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974), d.h. einen 
eigenen praktischen Nutzen aus einer allfälligen Aufhebung oder Änderung des 
angefochtenen Entscheids ziehen kann. Kein solches persönliches Interesse ist 
bei einer unzulässigen Popularbeschwerde gegeben, wenn einzig das allgemei-
ne öffentliche Interesse an der richtigen Anwendung des Rechts verfolgt wird, 
ohne dass der Beschwerde führenden Partei im Falle des Obsiegens ein Vorteil 
entsteht (vgl. Urteil BGer 1C_506/2020 vom 3.12.2020 Erw. 2.1; VGE II 2021 4 
vom 18.3.2021 Erw. 4.2.3). Wenn die Beschwerdeführerin daher aus allgemei-
nen Interesse Beschwerde erhebt, ist darauf nicht einzutreten.

3.2.4 Ein schutzwürdiges Interesse im Sinne eines praktischen Nutzens aus ei-
ner allfälligen Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids ist auch 
insofern zu verneinen, als die Beschwerdeführerin geltend macht, sie müsse vom 

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Verfahren ausgeschlossen werden, weil sie die Eignungskriterien nicht erfülle. 
Würde die Rüge gutgeheissen, wäre dies zum Nachteil der Beschwerdeführerin, 
weshalb darauf nicht einzutreten ist (vgl. unten Erw. 4.3).

3.3 Zusammenfassend kann im Rahmen einer prima-facie-Würdigung der Ein-
tretensvoraussetzungen festgehalten werden, dass auf die (teilweise) fristgerecht 
beim hierfür zuständigen Verwaltungsgericht schriftlich eingereichte Submissi-
onsbeschwerde mit Rügen, für welche die Beschwerdeführerin (zum Teil) be-
schwerdelegitimiert ist, einzutreten ist. Somit ist als nächstes die materielle 
Rechtslage summarisch zu prüfen (vgl. oben Erw. 2.4).

4.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Be-
schwerdebegründung E, F und G).

Die Vergabeverfügung ist summarisch zu begründen und mit einer Rechtsmittel-
belehrung zu versehen (§ 36 Abs. 2 Verordnung zur Interkantonalen Vereinba-
rung über das öffentliche Beschaffungswesen [VIVöB; SRSZ 430.130] vom 
15.12.2004). Letzterem ist die Vorinstanz in der Zuschlagseröffnung vom 9. April 
2021 nachgekommen. Die Begründung selbst ist offenkundig sehr kurz gehalten 
(vgl. Ingress Bst. B). Allerdings offerierte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin 
durch Angabe einer Kontaktperson weitere Auskünfte. Hiervon hat die Be-
schwerdeführerin zugegebenermassen Gebrauch gemacht. Allerdings rügt sie, 
auch diese Auskunft sei ungenügend gewesen. Ob dem so ist, kann offen blei-
ben. Wie die Vorinstanz vernehmlassend korrekt ausführt, kann praxisgemäss 
die Vergabebehörde eine ausführliche Begründung auch mit der Vernehmlas-
sung zur Beschwerde einreichen, wodurch ein allfälliger Mangel in der Verfü-
gungsbegründung geheilt wird (vgl. etwa VGE III 2020 105 vom 21.12.2020 Erw. 
2.3.3). Dies gilt namentlich auch für Informationen, welche die Beschwerdeführe-
rin von G.________ erbat, jedoch nicht erhalten haben will. 

Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist unter diesen Umständen prima vista 
auszuschliessen. Aber selbst wenn eine solche vorläge, dann wäre sie nicht der-
art gravierend, dass sie im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nicht geheilt 
werden könnte (Urteil BVGer B-3302/2019 vom 24.9.2019 Erw. 6.2). Es wäre die 
Verletzung gegebenenfalls im Rahmen der Kostenfrage zu berücksichtigen, än-
derte aber nichts an der Vergabe (vgl. VGE III 2019 205 vom 20.3.2020 Erw. 2.4 
und 8). Die Aufrechterhaltung der aufschiebenden Wirkung - um welche es in 
diesem Zwischenbescheid geht - würde dies nicht rechtfertigen.

4.2 Soweit die Beschwerdeführerin rügt, sie hätte mangels Erfüllung der Eig-
nungskriterien vom Verfahren ausgeschlossen werden müssen, so ist hierauf 
mangels Beschwerdelegitimation (kein schützenswertes Interesse, da die ent-

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sprechende Rüge zu ihrem Nachteil gereicht) nicht einzutreten (vgl. oben Erw. 
3.2.4). Kommt hinzu, dass ihr Ausschluss am Zuschlag an die Zuschlagsempfän-
gerin - wie nachfolgend zu zeigen ist - per se nichts ändern würde.

4.3 Soweit die Beschwerdeführerin implizit geltend macht, ihr Ausschluss habe 
zur Folge, dass nur noch ein Anbieter im Rennen um den Zuschlag verbliebe, 
was wegen fehlendem Wettbewerb zum Verfahrensabbruch und neuem Verfah-
ren führen müsse, weshalb sie durchaus ein schützenswertes Interesse an ihrem 
Ausschluss habe, so ist dem entgegen zu halten, dass ein Verfahren nicht abge-
brochen werden muss, wenn nur ein einziger Anbieter die Eignungskriterien er-
füllt. In dem in EGV-SZ 2006 B11.3 publizierten Entscheid hat das Gericht fest-
gehalten, dass das Verfahren gemäss § 35 Abs. 1 lit. a VIVöB abgebrochen oder 
wiederholt werden könne, wenn kein Angebot eingereicht wurde, das die in der 
Ausschreibung und in den Ausschreibungsunterlagen festgelegten Kriterien und 
technischen Anforderungen erfülle. Daraus sei e contrario zu schliessen, dass 
der Gesetzgeber nicht zwingend eine Wiederholung des Verfahrens verlange, 
wenn nach dem Auswahlverfahren für nur ein Angebot der Zuschlag noch in Fra-
ge komme. Mithin würde der Verfahrensausschluss der Beschwerdeführerin und 
der Verbleib der Zuschlagsempfängerin als einziger Anbieterin nicht zwingend zu 
einem Verfahrensabbruch und neuem Verfahren führen. Dass vorliegend den-
noch zwingend ein Verfahrensabbruch erfolgen müsste, ist bei summarischer 
Prüfung nicht ersichtlich. Insbesondere hat die Zuschlagsempfängerin - anders 
als die Beschwerdeführerin - die Eignungskriterien gemäss Ausschreibung erfüllt, 
d.h. auch ohne 'Aufweichung' derselben während des laufenden Verfahrens hätte 
sie somit auch bei Beurteilung der vorgegebenen Eignungskriterien nicht ausge-
schlossen werden müssen.

4.4.1 Die Beschwerdeführerin rügt, die Zuschlagsempfängerin erfülle die Eig-
nungskriterien nicht. Sie begründet dies allein mit Zweifeln bzw. Nichtwissen in-
folge Nichtherausgabe der entsprechenden Information durch die Vorinstanz.

Die Rüge ist nach summarischer Prüfung unbegründet.

4.4.2 Verlangt wurden von den Anbietern unter fachlicher Eignung 3 Referenz-
projekte innert der letzten 5 Jahre zur Projektierung und Ausführung in vergleich-
barer Grösse und Komplexität; davon 1 Schulhausumbau oder Sanierung unter 
laufendem Betrieb, 1 weiterer Schulhausbau (Neubau oder Sanierung) und 1 
weiteres Objekt der öffentlichen Hand in der SIA-Baukategorie IV. Die Referenz-
objekte waren mit Bild und Textdokumentation zu belegen.

4.4.3 Die Zuschlagsempfängerin nannte als Referenzprojekte:

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Schulanlage H.________; Gesamterneuerung und Sanierung einer Schulanlage 
in 4 Etappen, teils unter Betrieb. Bauvolumen BKP 1-9 Fr. 20 Mio. Ausführung 
2019 bis 2021. Federführung Projektierung, Entwurf, Ausführungsplanung, Ge-
stalterische Bauleitung.

Schulanlage I.________; Instandsetzung und Umbau einer Schulanlage, Schul-
haussanierung/Umbau. Bauvolumen BKP 1-9 Fr. 14.3 Mio. Ausführung 2019 - 
2021. Federführung Projektierung, Entwurf, Ausführungsplanung, Gestalterische 
Bauleitung.

Betreuungsgebäude J.________; Gebäude der öffentlichen Hand, Instandset-
zung und Umbau einer Schulanlage. Bauvolumen BKP 1-9 Fr. 2.3 Mio. Aus-
führung 2017 - 2018. Federführung Projektierung, Entwurf, Ausführungsplanung, 
Gestalterische Leitung.

4.4.4 Im Rahmen der prima-facie-Würdigung ist nicht ersichtlich, inwiefern die 
Zuschlagsempfängerin mit den genannten (und auch dokumentierten) Referenz-
projekten die fachliche Eignung nicht erfüllen sollte.

4.5.1 Weiter rügt die Beschwerdeführerin, gemäss Auskunft von G.________ 
habe sie beim Zuschlagskriterium Angebotspreis (Gewichtung 30%) null Punkte 
erhalten. Dies sei unzulässig. Die Punkteverteilung habe nach einem vorher fest-
gelegten Schlüssel in vernünftiger Abstufung zu erfolgen; null Punkte könne es 
nur geben, wenn kein Preis eingereicht worden sei.

4.5.2 Gemäss Ausschreibungsunterlage wurde das Zuschlagskriterium Preis mit 
Gesamthaft 30% gewichtet. Es bestand aus den zwei genannten Unterkriterien 
'Pauschales Honorar für die Phasen 32 bis 53', Gewichtung 27%, und 'Stunden-
ansätze für die Zusatzleistungen, Gewichtung 3%.

4.5.3 Das Handbuch öffentliches Beschaffungswesen im Kanton Schwyz (Stand 
10.1.2011) enthält Präzisierungen zum Zuschlagskriterium Preis (Handbuch Ziff. 
6.4.4). Demgemäss empfiehlt sich eine lineare Beurteilung. Die Preiskurve ist so 
festzulegen, dass sie einen realistischen Preisbereich abdeckt. Das preisgüns-
tigste Angebot, das nicht offensichtlich unzulässig ist, erhält die beste Bewertung. 
Angebote ab dem Maximum der Bandbreite erhalten 0 Punkte resp. Negativ-
punkte. Gemäss Handbuch ist es auch zulässig, die Bandbreite erst nach dem 
Eingang der Offerten festzulegen.

Damit aber ist die Behauptung der Beschwerdeführerin widerlegt, kein Preisan-
gebot dürfe 0 Punkte erhalten resp. seien nur dann 0 Punkte zu vergeben, wenn 
kein Preis eingereicht worden sei. 

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4.5.4 Der Preis der Beschwerdeführerin beträgt ca. 132% des Preises der Zu-
schlagsempfängerin (Fr. 1'460'000.-- zu Fr. 1'105'000.--). Dass vorliegend im Er-
gebnis ein Preisbereich von rund einem Drittel festgelegt wurde, d.h. ein Ange-
bot, das rund 1/3 teurer ist als das günstigste Angebot, null Punkte erhält, ist 
nicht geradezu willkürlich. Respektive liegt es im zulässigen Ermessensspielraum 
der Vorinstanz, den Preisbereich (vor oder nach Eingang der Offerten) derart 
festzulegen.

Würde ein Preisbereich von 150% festgelegt (0 Punkte für Angebote ab 
Fr. 1'657'500.--), dann würde das Angebot der Beschwerdeführerin 9.65 Punkte 
erhalten. Die Differenz zur Zuschlagsempfängerin wäre noch immer derart gross, 
dass die Beschwerdeführerin den ersten Rang selbst dann nicht erreichen wür-
de, wenn sie bei den zwei andern Zuschlagskriterien die Maximalpunktezahl (70 
Punkte) erreichen würde.

4.5.5 Bei summarischer Prüfung erweist sich die Rüge der unzulässigen Punkte-
vergabe beim Zuschlagskriterium Preis als unbegründet.

4.6 Soweit die Beschwerdeführerin zum Absageschreiben vom 9. April 2021 
(vgl. Ingress Bst. B) festhält, dieses irritiere; nicht der Preis entscheide, sondern 
die Höhe der erreichten Punktezahl in der Bewertung, so ist dem entgegen zu 
halten, dass die Beschwerdeführerin unvollständig zitiert. In der Begründung 
führte die Vorinstanz neben der Nennung des Offertpreises der Zuschlagsemp-
fängerin ebenso aus, "Ausschlaggebend war die gesamthaft beste Erfüllung un-
serer Anforderungen." Im Übrigen kann auf das oben in Erw. 4.1 Ausgeführte 
verwiesen werden.

5. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde bei erfolgter prima-facie 
Würdigung als unbegründet. Es sind keine Verfahrensmängel ersichtlich, so dass 
die Zuschlagsverfügung aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen wäre, die 
gesamte Submission abzubrechen und noch einmal von Neuem durchzuführen. 
Damit aber ist die Voraussetzung gegeben, gemäss Antrag der Vorinstanz der 
Beschwerde die einstweilen erteilte aufschiebende Wirkung zu entziehen.

Diesem Ergebnis entsprechend ist dem Antrag der Vorinstanz auf Entzug der 
aufschiebenden Wirkung statt zu geben.

6.1 Der Beschwerdeführerin wird mit diesem Zwischenbescheid die Vernehm-
lassung der Vorinstanz vom 7. Mai 2021 zugestellt. 

Die Beschwerdeführerin erhält zusätzlich die von der Vorinstanz als nicht vertrau-
lich bezeichneten Akten.

12

Soweit eine Partei weitere Akten zur Einsicht wünscht, sind diese dem Gericht 
zeitnah genau zu bezeichnen, so dass dies der Gegenpartei vor Herausgabe zur 
Stellungnahme unterbreitet werden kann.

6.2 Es wird ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet. Die Beschwerdeführerin 
hat die Replik dem Gericht bis spätestens 30. Juni 2021 einzureichen. Im Unter-
lassungsfall wird Verzicht angenommen.

7. Über die Kosten- und Entschädigungsfolge dieses Zwischenbescheides 
wird mit der Hauptsache befunden.

8. Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zu-
ständigkeit und über Ausstandsbegehren ist gemäss Art. 92 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) vom 17. Juni 2005 die Be-
schwerde ans Bundesgericht zulässig. Gegen andere selbständig eröffnete Vor- 
und Zwischenentscheide ist die Beschwerde zulässig (Art. 93 Abs. 1 BGG), wenn 
sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder 
wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen 
und damit einen unbedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufi-
ges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Des Weiteren ist zu beachten, dass 
dieser Entscheid betreffend aufschiebende Wirkung nur in dem Umfang beim 
Bundesgericht angefochten werden kann, als in der Hauptsache der Beschwer-
deweg ans Bundesgericht offensteht (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 
1354). 

Über die Anfechtbarkeit dieses Zwischenbescheides hat im Falle eines Weiter-
zuges das Bundesgericht zu entscheiden. Wenn dieser Zwischenbescheid, um 
allen Eventualitäten gerecht zu werden, mit einer Rechtsmittelbelehrung verse-
hen wird, kann die Vorinstanz hieraus im Falle eines Weiterzuges folglich nichts 
zu ihren Gunsten herleiten.

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Der Beschwerde vom 19. April 2021 wird die aufschiebende Wirkung per 
sofort entzogen.

2. Der Beschwerdeführerin wird zur Einreichung einer Replik eine Frist bis  
30. Juni 2021 angesetzt; im Unterlassungsfall wird Verzicht angenommen.

3. Über die Kosten- und Entschädigungsfolge dieses Zwischenbescheides 
wird mit der Hauptsache entschieden.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden, wenn der staatsvertragliche Schwellenwert 
überschritten ist und soweit sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-
deutung stellt (Art. 42 und 82 ff., insbesondere Art. 83 lit f. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre Ver-
fassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässi-
gen Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentli-
cher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift ein-
zureichen.

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R; inkl. Beilagen gemäss Erw. 6.1)
- den Rechtsvertreter der Vorinstanz (2/R; inkl. Eingabe der Beschwerde-

führerin vom 30.4.2021)
- das Baudepartement des Kantons Schwyz
- und die Eidg. Wettbewerbskommission WEKO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 31. Mai 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

14

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 1. Juni 2021