# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 20126147-bc82-5fe7-81a8-a5647c20c6bd
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-02
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 02.12.2025 VBE.2025.185
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2025-185_2025-12-02.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

2. Kammer 

 

VBE.2025.185 / lf / GM 
Art. 169 

 

 

Urteil vom 2. Dezember 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichterin Fischer, Vizepräsidentin 

Oberrichterin Hausherr 

Oberrichter Zürcher 

Gerichtsschreiberin Fricker 

 

 
   

Beschwerde- 

führerin  

 A._____ 

unentgeltlich vertreten durch MLaw Andreas Hübscher, Rechtsanwalt, 

Bruggerstrasse 69, 5400 Baden 

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau 

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG Renten 

(Verfügung vom 20. März 2025) 
 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Die 1986 geborene Beschwerdeführerin meldete sich am 19. Februar 2014 

bei der Beschwerdegegnerin zum Bezug von Leistungen (berufliche In-

tegration/Rente) der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an. In der 

Folge tätigte die Beschwerdegegnerin erwerbliche und medizinische Ab-

klärungen und nahm in deren Rahmen Rücksprache mit ihrem Regionalen 

Ärztlichen Dienst (RAD). Mit Verfügung vom 26. September 2014 wies die 

Beschwerdegegnerin das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin ab. 

Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. 

 

1.2. 

Am 27. März 2018 erfolgte eine Neuanmeldung der Beschwerdeführerin, 

auf welche die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 20. August 2018 

nicht eintrat. 

 

1.3. 

Am 26. April 2024 meldete sich die Beschwerdeführerin erneut bei der Be-

schwerdegegnerin zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an. 

Die Beschwerdegegnerin aktualisierte daraufhin die medizinischen, per-

sönlichen und beruflichen Akten und nahm Rücksprache mit dem RAD. 

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies sie das Rentenbegehren 

der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 20. März 2025 ab. 

 

2. 

2.1. 

Gegen die Verfügung vom 20. März 2025 erhob die Beschwerdeführerin 

mit Eingabe vom 2. Mai 2025 fristgerecht Beschwerde und stellte folgende 

Rechtsbegehren: 

 

"1. Die Verfügung vom 20. März 2025 sei aufzuheben und die Sache zur 
Vornahme weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurück-
zuweisen. 

 
2. Der Beschwerdeführerin sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewäh-

ren und der unterzeichnete Anwalt sei als ihr unentgeltlicher Rechtsver-
treter einzusetzen. 

 
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetzlicher Mehr-

wertsteuer zu Lasten der Beschwerdegegnerin." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 14. Mai 2025 beantragte die Beschwerdegegne-

rin die Abweisung der Beschwerde. 

 

 - 3 - 

 

 

2.3. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 30. Juni 2025 wurde der Be-

schwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt und zu ihrem 

unentgeltlichen Vertreter MLaw Andreas Hübscher, Rechtsanwalt, Baden, 

ernannt. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren 

der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 20. März 2025 (Vernehmlas-

sungsbeilage [VB] 75) zu Recht abgewiesen hat. 

 

2. 

2.1. 

Für die Zusprechung einer Invalidenrente aufgrund einer Neuanmeldung, 

nachdem eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verwei-

gert wurde (vgl. Art. 87 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 IVV), bedarf es, analog zur 

Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG), einer anspruchsrelevanten Ände-

rung des Invaliditätsgrades (vgl. BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.; 130 V 71; 

117 V 198 E. 3 S. 198 f.; 109 V 108 E. 2 S. 114 f.; Urteil des Bundesge-

richts 8C_29/2020 vom 19. Februar 2020 E. 3.1 f. mit Hinweisen). 

 

2.2. 

Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Rente von Amtes wegen oder auf 

Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-

hoben, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 

Rentenbezügers um mindestens fünf Prozentpunkte ändert (Art. 17 Abs. 1 

lit. a ATSG). Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von 

Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen 

Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten-

anspruch zu beeinflussen (BGE 134 V 131 E. 3 mit Hinweisen). Ist eine an-

spruchserhebliche Änderung des Sachverhalts nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1) erstellt, bleibt es nach dem 

Grundsatz der materiellen Beweislast beim bisherigen Rechtszustand 

(SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135, 8C_441/2012 E. 3.1.3; Urteil des Bundesge-

richts 8C_519/2015 vom 16. November 2015 E. 3.2). 

 

2.3. 

Den zeitlichen Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen 

Änderung (vgl. E. 2.1. f. hiervor) bildet die letzte (der versicherten Person 

eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung 

des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Be-

weiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei An-

 - 4 - 

 

 

haltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Ge-

sundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.). 

 

3. 

3.1. 

Der vorliegend massgebliche retrospektive Vergleichszeitpunkt (vgl. E. 2.3. 

hiervor) bildet die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. September 

2014, mit welcher das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin abge-

wiesen worden war (VB 32). Darin stützte sich die Beschwerdegegnerin in 

medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf die Aktenbeurteilung von RAD-

Arzt Dr. med. B._____, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita-

tion sowie für Rheumatologie, vom 18. Juli 2014. Dr. med. B._____ führte 

darin aus, bei der 27jährigen ungelernten, in der Rohrreparatur (leicht, 

wechselbelastend) tätigen Mitarbeiterin bestehe ein Rückenleiden. 2007 

sei eine WS-Operation mit dorsaler Aufrichtungsspondylodese Th11-L4 mit 

USS II erfolgt. Seit August 2013 würden erneut persistierende Lumbalgien 

bei beginnenden degenerativen Veränderung L4/5 bestehen. Von Oktober 

2013 bis April 2014 sei vom Hausarzt eine 50- bis 100%ige Arbeitsunfähig-

keit attestiert worden. Ab Mai 2014 sei die 100%ige Arbeitsunfähigkeit we-

gen der zweiten Schwangerschaft von der Gynäkologin attestiert worden. 

Der voraussichtliche Geburtstermin des zweiten Kindes liege im Oktober 

2014. Anhand der vorliegenden Akten würden körperlich belastende Tätig-

keiten sicher seit 2007 nicht mehr in Frage kommen. Zur Diskussion stehe 

hier die Arbeitsfähigkeit für die obgenannte Tätigkeit sowie für eine andere 

angepasste leichte wechselbelastende Tätigkeit aus rheumatologisch-or-

thopädischer Sicht, unter Auslassung der aktuellen zweiten Schwanger-

schaft. Diesbezüglich sei medizinisch-theoretisch spätestens seit Februar 

2014 wieder von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, wie dies be-

reits im Arbeitsfähigkeitszeugnis des Hausarztes Dr. med. C._____, Fach-

arzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 10. Dezember 2011 (VB 18 S. 6) 

explizit festgehalten worden sei. Dies gelte umso mehr, da sich gemäss 

dem Konsultationsbericht des Universitätsspitals D._____ vom 13. Novem-

ber 2013 (VB 23 S. 2 f.) keine Hinweise für neurologische, "sprich" senso-

motorische Ausfälle finden lassen würden, die eine Arbeitsunfähigkeit be-

gründen könnten (VB 28 S. 2). 

 

3.2. 

In der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 20. März 2025 (VB 75) 

stützte sich die Beschwerdegegnerin in medizinischer Hinsicht im Wesent-

lichen auf die Aktenbeurteilung von RAD-Ärztin Dr. med. E._____, Fach-

ärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsap-

parates, vom 22. Januar 2025. Darin hielt Dr. med. E._____ die nachfol-

genden Diagnosen fest (VB 71 S. 1): 

 

"Chronisches lumbalbetont[e]s Panvertebralsyndrom, ES ca. 2008 
mit/bei 

 - 5 - 

 

 

- Rotationsfehlstellung, Schulterhochstand rechts, Schulterpr[o]traktion, 
verminderte Beweglichkeit i.R. Spondylodese, Myogelose 

- Anschlussdegeneration LWK4/5 
- 2007 dorsale Aufrichtekorrekturspondylodese Th11 bis L4 bei Skoliose 

(USB)" 

 

Dr. med. E._____ führte zudem aus, bereits der Stellungnahme von 

Dr. med. B._____ vom 18. Juli 2014 könne entnommen werden, dass eine 

angepasste leichte wechselbelastende Tätigkeit zumutbar gewesen wäre. 

2018 seien keine aktuellen Berichte eingereicht worden, zudem habe sich 

die Beschwerdeführerin nicht an die Empfehlung des RAD von 2014 gehal-

ten. Dem Gesuch vom 29. April 2024 sei erneut keine angepasste Tätigkeit 

zu entnehmen. Quantitativ und qualitativ sei der Beschwerdeführerin die 

bisherige Tätigkeit als Hauswirtschafterin nicht zu empfehlen (VB 71 S. 1). 

Quantitativ und qualitativ sei der Beschwerdeführerin eine leichte (max. fünf 

Kilogramm), wechselbelastende (sitzende, gehende, wenig stehende) Tä-

tigkeit vollschichtig zumutbar. Vermieden werden sollten Vibrationen, repe-

titive Rotationsbewegungen des Oberkörpers, längeres Verharren in vorn-

über geneigter Haltung, ob stehend oder sitzend, unerwartete asymmetri-

sche Lasteinwirkung sowie kauernde und kniende Tätigkeiten. Aus ortho-

pädischer Sicht sei nicht von einer wesentlichen Änderung des Gesund-

heitszustandes seit 2018 auszugehen. Die Beschwerdeführerin habe in al-

len bisherigen Tätigkeiten die Empfehlungen des RAD nicht umgesetzt 

(VB 71 S. 2). 

 

3.3. 

3.3.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situ-

ation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet 

sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). 

 

3.3.2. 

Auch wenn die Rechtsprechung den Berichten versicherungsinterner me-

dizinischer Fachpersonen stets Beweiswert zuerkannt hat, kommt ihnen 

praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder im 

Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag gegebe-

nen Gutachten zu (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.; 122 V 157 E. 1c 

S. 160 ff.). Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind 

ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f. 

und 122 V 157 E. 1d S. 162 f.). 

 

 - 6 - 

 

 

3.3.3. 

Beweistauglich kann auch eine reine Aktenbeurteilung sein, wenn es im 

Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen 

Sachverhalts geht und sich neue Untersuchungen erübrigen. Dies ist ins-

besondere der Fall, wenn genügend Unterlagen aufgrund anderer persön-

licher Untersuchungen vorliegen, die ein vollständiges Bild über Anam-

nese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben. Der medizinische Sach-

verständige muss sich insgesamt aufgrund der vorhandenen Unterlagen 

ein lückenloses Bild machen können (Urteile des Bundesgerichts 

8C_46/2019 vom 10. Mai 2019 E. 3.2.1; 8C_641/2011 vom 22. Dezember 

2011 E. 3.2.2 mit Hinweisen). 

 

4. 

4.1. 

Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, die versicherungsin-

terne Beurteilung vom 22. Januar 2025 erfülle die bundesgerichtlichen Vo-

raussetzungen an einen Arztbericht für die Beurteilung des vorliegenden 

Falles bei Weitem nicht. Ob Dr. med. E._____ ihre Beurteilung in Kenntnis 

der Vorakten abgegeben habe, sei den Ausführungen deren Berichts nicht 

zu entnehmen. Da diese in ihrer Aktennotiz nur die Berichte des Kan-

tonsspitals G._____ vom 31. Januar 2024 (VB 50) und des RAD vom 

18. Juli 2014 (vgl. E. 3.1. hiervor) erwähne, müsse jedenfalls bezweifelt 

werden, dass sie Kenntnis der Vorakten gehabt habe. Hinzu komme, dass 

ihr die vollständigen Akten gar nicht erst zur Verfügung gestellt worden 

seien. Sämtliche im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte seien in 

den Akten der Beschwerdegegnerin bislang gar nicht enthalten gewesen. 

Ein umfassendes Bild der medizinischen Situation habe sich 

Dr. med. E._____ somit gar nicht machen können und es sei von vornhe-

rein ausgeschlossen, dass diese sich mit dem im vorliegenden Verfahren 

massgeblichen Beweisthema der erheblichen Sachverhaltsänderung aus-

reichend habe auseinandersetzen können. Auch die Beurteilung von 

Dr. med. B._____ vom 18. Juli 2014 (vgl. E. 3.1. hiervor) sei schon erfolgt, 

ohne dass diesem die Berichterstattung aus den Jahren 2006 und 2007 

vorgelegen habe. Dass die Beurteilung von Dr. med. E._____ für die strei-

tigen Belange nicht umfassend sei, zeige sich auch daran, dass diese eine 

psychische Überlagerung der jahrelang bestehenden Schmerzproblematik 

nicht in Erwägung gezogen habe. Unter diesen Umständen überzeuge die 

Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. med. E._____ nicht und es würden 

erhebliche Zweifel an deren Beurteilung vorliegen. Der Sachverhalt sei so-

mit unvollständig abgeklärt (vgl. Beschwerde S. 5 f.). 

 

4.2. 

Den im Neuanmeldungsverfahren eingegangenen Akten ist insbesondere 

Nachfolgendes zu entnehmen: 

 

 - 7 - 

 

 

4.2.1. 

Im Bericht des Kantonsspitals G._____ vom 31. Januar 2024 wurde ein 

chronisches lumbalbetontes Panvertebralsyndrom diagnostiziert und fest-

gehalten, aus der Anamnese sowie der klinischen Untersuchung hätten 

sich keine Hinweise für eine entzündliche Genese des chronischen 

Schmerzsyndroms ergeben. Es würden eine Fehlform sowie eine Fehlhal-

tung und eine muskuläre Insuffizienz mit konsekutiv ausgeprägten Myoge-

losen, betont im thorakolumbalen Bereich, bei operativ korrigierter Skoliose 

bestehen. Bei seit längerer Zeit unverändertem Schmerz ohne entzündli-

chen Charakter oder akute Exazerbation sei auf eine erneute bildgebende 

Diagnostik verzichtet worden. Die Beschwerden seien durch Fehlform/-hal-

tung ausreichend begründet und eine regelmässige Physiotherapie sei aus 

rheumatologischer Sicht indiziert und könne die Beschwerden der Be-

schwerdeführerin günstig beeinflussen (VB 50 S. 2). 

 

4.2.2. 

Im Ärztlichen Zeugnis vom 24. März 2024 hielt Dr. med. C._____ fest, ab 

dem 4. August 2020 bis voraussichtlich (mindestens) 1. Juli 2024 gelte eine 

50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit 

ohne wesentliche Belastung der Wirbelsäule (keine Zwangshaltungen, kein 

Heben von Lasten über zehn Kilogramm, keine repetitiven Beuge- oder Ro-

tationsbewegungen). Aufgrund der aktuellen, durch die Aufrichtespondylo-

dese mit Anschlussdegeneration bedingten, bei Belastung zunehmenden 

Rückenschmerzen seien Arbeitszeiten über vier Stunden pro Tag in abseh-

barer Zeit nicht zumutbar (VB 51). 

 

4.2.3. 

In seiner "Ärztliche[n] Stellungnahme zum Vorbescheid vom 27.1.2025" 

vom 16. Februar 2025 führte Dr. med. C._____ aus, aufgrund der im Be-

richt des Kantonsspitals G._____ vom 31. Januar 2024 (vgl. E. 4.2.1. hier-

vor) detailliert beschriebenen Befunde sei glaubhaft, dass die seit Jahren 

bestehenden Schmerzen über der gesamten Wirbelsäule, linksbetont, am 

meisten im Bereich der Operation, auch bei wenig belastenden Tätigkeiten 

jeweils im Lauf des Tages zunehmen und die Beschwerdeführerin nach ei-

nigen Stunden zum Abliegen zwingen würden. Trotzdem leiste die Be-

schwerdeführerin in der aktuellen, ihren Fähigkeiten entsprechenden Tä-

tigkeit seit Jahren ein 50%-Pensum und trage damit im Rahmen des Zu-

mutbaren zur Schadenminderung bei. Ausserdem absolviere sie neben der 

Langzeitphysiotherapie permanent auf eigene Kosten ein muskelstärken-

des medizinisches Fitnesstraining (VB 73 S. 2). 

 

Die ohne Kenntnis der Beschwerdeführerin, ohne echte Prüfung, nur auf-

grund von Akten seit 2014 stur festgeschriebene Behauptung des RAD, 

dass die angestammte Tätigkeit als Hauswirtschaftlerin ungeeignet sei, 

dass die von ihm (Dr. med. C._____) attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht 

nachvollzogen werden könne und dass eine angepasste, leichte, 

 - 8 - 

 

 

wechselbelastende Tätigkeit vollschichtig zumutbar wäre, sei unverständ-

lich, zynisch und nicht nachvollziehbar. Mit der umfangreichen Aufzählung 

der Auflagen, die eine neue Arbeitsstelle erfüllen müsste, würde die Be-

schwerdegegnerin implizit anerkennen, dass tatsächlich eine erhebliche 

Einschränkung der Belastbarkeit der Wirbelsäule und des Leistungspoten-

tials der Beschwerdeführerin bestehe. Die aktuelle Tätigkeit sei bereits 

leicht und wechselbelastend. Dass eine andere Tätigkeit, die sämtliche 

vom RAD aufgezählten Auflagen hundertprozentig erfüllen würde, voll-

schichtig möglich wäre, sei spekulativ und aufgrund des beschriebenen Ta-

gesablaufs höchst unwahrscheinlich. Unwahrscheinlich sei auch, dass eine 

dem Belastungsprofil des RAD entsprechende Stelle in zumutbarer Distanz 

vom Wohnort der Beschwerdeführerin überhaupt existiere. Dazu komme, 

dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer intellektuellen Kapazität und 

ihres Ausbildungsstandes sowie als alleinerziehende Mutter nicht in der 

Lage wäre, eine solche Stelle selbst zu suchen und sich dafür zu bewerben. 

Trotz stark eingeschränkter Belastbarkeit verwerte sie ihre zumutbare 

Restarbeitsfähigkeit seit Jahren aus eigenem Antrieb (VB 73 S. 2 f.). Er 

beantrage deshalb mit Nachdruck, dass die Beschwerdegegnerin den vor-

gesehenen Entscheid revidiere, die Invalidität auf der Basis der von ihm 

attestierten Arbeitsunfähigkeit berechne und eine entsprechende Teilrente 

bewillige. Ansonsten werde er der Beschwerdeführerin empfehlen, gericht-

lich dagegen vorzugehen (VB 73 S. 3). 

 

4.3. 

Soweit sich die Beschwerdeführerin in der Beschwerde und ihr behandeln-

der Arzt Dr. med. C._____ in den seit der Neuanmeldung eingereichten 

Berichten insbesondere auf die Schmerz- beziehungsweise Beschwerde-

angaben der Beschwerdeführerin stützen, ist festzuhalten, dass die sub-

jektiven Schmerzangaben der versicherten Person für die Begründung ei-

ner Arbeitsunfähigkeit allein nicht genügen und damit auch nicht geeignet 

sind, eine anspruchserhebliche Veränderung des Gesundheitszustands 

glaubhaft zu machen. Die Schmerzangaben müssen zuverlässiger medizi-

nischer Feststellung und Überprüfung zugänglich sein (vgl. Urteil des Bun-

desgerichts 8C_152/2024 vom 15. Januar 2025 E. 5.2.3 mit Hinweis auf 

BGE 143 V 124 E. 2.2.2). Dies trifft vorliegend gerade nicht zu. Für die von 

Dr. med. C._____ angeführte Verschlechterung der Schmerzsituation bzw. 

die geänderte Arbeitsfähigkeitseinschätzung findet sich keine Begründung 

im Sinne einer klinisch objektivierten Veränderung des Gesundheitszu-

stands in den Akten. Zudem ist auch der Erfahrungstatsache Rechnung zu 

tragen, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre 

auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer 

Patientinnen und Patienten aussagen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

8C_381/2024 vom 14. Februar 2025 E. 2.3 mit Hinweisen). Insbesondere 

mit Blick auf das Schreiben von Dr. med. C._____ vom 16. Februar 2025 

(vgl. E. 4.2.3. hiervor) ist überdies davon auszugehen, dass sich dieser in 

einem Umfang mit den Interessen der Beschwerdeführerin identifiziert, der 

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über das normale Mass, welches bei einem behandelnden Arzt zu erwarten 

ist, hinausgeht. Es hat ein eigentlicher Rollenwechsel vom behandelnden 

Arzt zum Parteivertreter stattgefunden, was sich negativ auf den Beweis-

wert seiner Berichte auswirkt (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 

8C_635/2022 vom 16. Februar 2023 E. 4.8 mit Hinweisen). Praxisgemäss 

ist es zudem nicht Aufgabe der Arztperson, sich zu den erwerblichen Aus-

wirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen, namentlich zu den 

aufgrund von Anforderungs- und Belastungsprofil in Betracht fallenden 

Stellen, oder zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu äussern (vgl. Ur-

teil des Bundesgerichts 8C_369/2021 vom 28. Oktober 2021 E. 6.3 mit Hin-

weisen). 

 

Des Weiteren trifft es zwar zu, dass sich die von der Beschwerdeführerin 

im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte aus den Jahren 2006 (Be-

schwerdebeilage [BB]3), 2007 (BB 4 ff.), 2013 (BB 8), 2018 (BB 9) und 

2020 (BB 10) im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung nicht 

in den Akten der Beschwerdegegnerin befanden (vgl. Beschwerde S. 5). 

Inwiefern dies jedoch Zweifel an der Beweiskraft der Aktenbeurteilung von 

Dr. med. E._____ zu begründen vermögen solle, ist nicht ersichtlich. Denn 

den aktenkundigen Berichten sind alle relevanten Informationen zu der im 

Jahr 2007 durchgeführten dorsalen Aufrichtespondylodese Th11 bis L4 

(vgl. BB 4) zu entnehmen, sodass durchaus davon auszugehen ist, dass 

sich Dr. med. E._____ anhand der vorhandenen Akten ein vollständiges 

Bild machen konnte (vgl. E. 3.3.3. hiervor). Auch aus dem im Beschwerde-

verfahren eingereichten Bericht des Kantonsspitals G._____ vom 3. Sep-

tember 2018 (BB 9) ergeben sich keine neuen Erkenntnisse. Darin wurde 

festgehalten, dass die Beschwerdeführerin in einer Wäscherei bzw. Textil-

reinigung körperlich stark arbeite und weiter im Reinigungsdienst tätig sei 

(BB 9 S. 1). Die Beschwerdeführerin müsse unbedingt ihren Lebensstil än-

dern, da das Problem wirbelsäulenchirurgisch nicht behoben werden 

könne. Die Gesamtsituation der Beschwerdeführerin und die körperliche 

Belastung durch die Arbeit würden zu einem RSI (repetetive strain injury) 

insbesondere der oberen Extremitäten und des Nacken-/Schulterbereichs 

führen (BB 9). Damit wird die Einschätzung von Dr. med. E._____ unter-

mauert, wonach die Beschwerdeführerin in allen bisherigen Tätigkeiten die 

Empfehlung des RAD nicht umgesetzt habe (VB 71 S. 2). Dies stimmt ei-

nerseits auch damit überein, dass die Beschwerdeführerin im Fragebogen 

betreffend Erwerbstätigkeit / Haushalt am 3. Juni 2024 selbst angegeben 

hatte, sie bemerke starke Schmerzen am Rücken, wenn sie lange stehe. 

Sie könne nicht zu lange stehen. Wenn sie lange stehe, dann habe sie 

starke Schmerzen. Das sei auch der Grund, warum sie nur 50 % und nicht 

100 % arbeite (VB 64 S. 1). Andererseits deckt sich dies mit den Angaben 

der Arbeitgeberin, bei der die Beschwerdeführerin seit dem 17. Januar 

2020 als Hauswirtschaftsangestellte arbeitet (VB 65 S. 3), wonach die Tä-

tigkeit der Beschwerdeführerin ausschliesslich die Raumpflege beinhalte, 

manchmal gehend, manchmal stehend verrichtet werde und selten Heben 

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oder Tragen von Lasten von null bis zehn Kilogramm erfordere (VB 65 

S. 4). Die Einschätzung von Dr. med. E._____, wonach die Beschwerde-

führerin bisher keine dem vom RAD formulierten Belastungsprofil entspre-

chende angepasste Tätigkeit aufgenommen habe (vgl. E. 3.2. hiervor), er-

weist sich damit als überzeugend und nachvollziehbar. 

 

Soweit die Beschwerdeführerin zudem mit Verweis auf das Kostengut-

sprachegesuch betreffend Langzeit-Physiotherapie von Dr. med. C._____ 

vom 27. Januar 2020 (BB 10), in welchem dieser das myofasziale 

Schmerzsyndrom gut vier Jahre vor der Neuanmeldung vom 26. April 2024 

als psychisch überlagert bezeichnet hatte, geltend macht, es seien weitere 

Abklärungen in psychiatrischer Hinsicht notwendig (vgl. Beschwerde S. 5), 

ist festzuhalten, dass sich in den medizinischen Akten keine fachärztlich 

erhobenen psychiatrischen Diagnosen (BGE 130 V 396 E. 5.3. S. 398) fin-

den. Die Beschwerdeführerin befindet sich überdies nach Lage der Akten 

nicht in psychiatrischer Behandlung oder in einer fachärztlich delegierten 

psychologischen Betreuung. Solches wird denn auch beschwerdeweise 

nicht geltend gemacht. Insgesamt bestehen damit keine Anhaltspunkte für 

ein (anspruchsrelevantes) psychisches Krankheitsbild. Es ist damit nicht zu 

beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf weitere diesbezügliche 

Abklärungen verzichtete (vgl. SVR 2017 IV Nr. 20 S. 53, 8C_451/2016 

E. 4.5 und Urteile des Bundesgerichts 8C_738/2024 vom 2. Juni 2025 E. 7; 

9C_96/2018 vom 19. März 2018 E. 3.2.6; 9C_561/2017 vom 30. Oktober 

2017 E. 4.1). 

 

Wie die Beschwerdeführerin zutreffend festhielt (vgl. Beschwerde S. 5), bil-

dete die Verfügung vom 26. September 2014 den massgeblichen retro-

spektiven Vergleichszeitpunkt (vgl. E. 3.1. hiervor). Daher wäre die alleinige 

Einschätzung von Dr. med. E._____, aus orthopädischer Sicht sei nicht von 

einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes seit 2018 auszu-

gehen (VB 71 S. 2), nicht ausreichend. Dr. med. E._____ führte jedoch des 

Weiteren aus, der Beschwerdeführerin sei eine leichte, wechselbelastende 

Tätigkeit vollschichtig zumutbar (VB 71 S. 2), und bereits der Stellung-

nahme von Dr. med. B._____ vom 18. Juli 2014 (vgl. E. 3.1. hiervor) könne 

entnommen werden, dass eine angepasste leichte wechselbelastende Tä-

tigkeit zumutbar gewesen wäre (VB 71 S. 1). Damit hat die RAD-Ärztin 

durchaus den gesamten Verlauf seit 2014 und nicht nur seit 2018 beurteilt, 

wodurch sich die Beurteilung von Dr. med. E._____ auch diesbezüglich als 

nicht mangelhaft erweist. 

 

Hinsichtlich der medizinischen Beurteilung des Sachverhalts durch den 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde S. 5) ist 

schliesslich darauf hinzuweisen, dass diese bereits deshalb unbehelflich 

ist, weil er als medizinischer Laie hierfür nicht befähigt ist (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts 9C_283/2017 vom 29. August 2017 E. 4.1.2). 

 

 - 11 - 

 

 

Insgesamt wird eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Beschwerdefüh-

rerin damit nicht in Abrede gestellt, diese vermag jedoch, wie dargelegt, die 

von dieser subjektiv empfundene zumindest teilweise Arbeitsunfähigkeit 

auch in einer angepassten Tätigkeit nicht zu begründen. 

 

4.4. 

Zusammenfassend ergeben sich keine Hinweise, welche auch nur geringe 

Zweifel an der RAD-Aktenbeurteilung von Dr. med. E._____ vom 22. Ja-

nuar 2025 (vgl. E. 3.2. hiervor) erwecken würden (vgl. E. 3.3.2. hiervor). 

Der anspruchsrelevante medizinische Sachverhalt erweist sich vor diesem 

Hintergrund als vollständig abgeklärt, weshalb auf weitere Abklärungen in 

antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten ist, da von diesen keine weite-

ren Erkenntnisse zu erwarten sind (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hin-

weisen; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 4). Da sich der Gesundheitszustand 

der Beschwerdeführerin somit im Vergleichszeitraum zwischen der Verfü-

gung vom 26. September 2014 (VB 32) und der angefochtenen Verfügung 

vom 20. März 2025 (VB 75) überwiegend wahrscheinlich nicht in einer für 

den Rentenanspruch erheblichen Weise verändert hat, bleibt es beim bis-

herigen Rechtszustand (vgl. E. 2.1. f. hiervor). Die angefochtene Verfü-

gung vom 20. März 2025 (VB 75) ist damit zu bestätigen. 

 

5. 

5.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

5.2. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 800.00. Sie sind gemäss dem Verfahrensaus-

gang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Da dieser die unentgeltliche 

Rechtspflege bewilligt wurde, sind die Kosten einstweilen lediglich vorzu-

merken. 

 

5.3. 

Der Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang des Verfahrens 

(Art. 61 lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung 

als Sozialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein An-

spruch auf Parteientschädigung zu. Dem unentgeltlichen Rechtsvertreter 

wird das angemessene Honorar nach Eintritt der Rechtskraft des versiche-

rungsgerichtlichen Urteils aus der Obergerichtskasse zu vergüten sein 

(Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO i.V.m. § 34 Abs. 3 VRPG). 

 

5.4. 

Es wird ausdrücklich auf Art. 123 ZPO verwiesen, wonach eine Partei, der 

die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung der 

 - 12 - 

 

 

vorgemerkten Gerichtskosten sowie der dem Rechtsvertreter ausgerichte-

ten Entschädigung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.00 werden der Beschwerde-

führerin auferlegt. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege 

werden sie einstweilen vorgemerkt. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

4. 

Das Honorar des unentgeltlichen Rechtsvertreters wird richterlich auf 

Fr. 3'300.00 festgesetzt. 

 

Die Obergerichtskasse wird gestützt auf § 12 Anwaltstarif angewiesen, 

dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, MLaw 

Andreas Hübscher, Rechtsanwalt, Baden, nach Eintritt der Rechtskraft das 

Honorar von Fr. 3'300.00 auszurichten. 

 

 
 

  

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 

 - 13 - 

 

 

   

Aarau, 2. Dezember 2025 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Die Vizepräsidentin: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Fischer Fricker