# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 57d214eb-9e01-5b86-a818-2403acc84d3d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.10.2025 C-5129/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5129-2025_2025-10-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5129/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 8 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Bulgarien) 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Altersrente;  

Einspracheentscheid der SAK vom 5. Mai 2025. 

 

 

 

C-5129/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vor-

instanz) mit Einspracheentscheid vom 5. Mai 2025 die von A._______ 

(geb. […] 1957, bulgarischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Bulgarien) 

erhobene Einsprache gegen die Verfügung der SAK vom 4. März 2025 ab-

wies und dessen Anspruch auf eine schweizerische Altersrente mangels 

Erfüllung der Mindestbeitragsdauer verneinte (SAK-act. 3), 

dass der als Einschreiben verschickte Einspracheentscheid vom 5. Mai 

2025 – laut den aktenkundigen postalischen Nachforschungen der SAK 

(SAK-act. 2) – von A._______ bei der zuständigen bulgarischen Poststelle 

nicht abgeholt und von dieser in der Folge an die SAK (Eingang: 16. Juni 

2025) retourniert wurde (SAK-act. 3/4), 

dass die SAK den besagten Einspracheentscheid mit «Priority»-Schreiben 

vom 20. Juni 2025 nochmals zur Kenntnisnahme an A._______ versandte 

(SAK-act. 4) und diesen gleichentags mit E-Mail über den erneuten Ver-

sand informierte (SAK-act. 5), 

dass A._______ in der Folge mit gewöhnlichen E-Mail-Schreiben vom 

21. Juni 2025 bzw. entsprechenden Anhängen (Arbeitsverträge und Ar-

beitsvisa) (SAK-act. 6-13) und 6. Juli 2025 (SAK-act. 14) an die SAK ge-

langte und weitere Zeiträume geltend machte, während derer er mit Ar-

beitsvisa in der Schweiz tätig gewesen sei und für welche er von der SAK 

eine Bestätigung (auch betreffend Einkünfte) verlangte, um seine Berufs-

erfahrung und sein Einkommen bei der bulgarischen Institution (…) nach-

zuweisen,  

dass die SAK mit Schreiben vom 11. Juli 2025 die genannten E-Mail-Ein-

gaben von A._______ samt Einspracheentscheid vom 5. Mai 2025 als 

sinngemässe Beschwerde zuständigkeitshalber an das Bundesverwal-

tungsgericht übermittelte (Eingang: 15. Juli 2025; BVGer-act. 2), 

dass A._______ mit Schreiben der Instruktionsrichterin vom 16. Juli 2025 

eingeladen wurde, dem Bundesverwaltungsgericht innert gesetzter Frist 

eine schweizerische Korrespondenzadresse anzugeben (BVGer-act. 3), 

dass A._______ mit Instruktionsverfügung vom 2. September 2025 via die 

zuständige Schweizer Vertretung in Sofia erneut aufgefordert wurde, innert 

30 Tagen nach Empfang dieser Verfügung ein Zustelldomizil in der Schweiz 

anzugeben (BVGer-act. 5), 

C-5129/2025 

Seite 3 

dass A._______ mit gewöhnlichen E-Mail-Eingaben vom 9. Oktober 2025 

(BVGer-act. 6, 7) dem Bundesverwaltungsgericht mitteilte, er habe mit den 

besagten, an die SAK gerichteten E-Mail-Schreiben «nicht die Absicht» ge-

habt, «ein Gerichtsverfahren einzuleiten», sondern er habe damit be-

zweckt, eine offizielle Bestätigung seiner Beschäftigungszeiten in der 

Schweiz zu erhalten, weshalb er darum ersuche, «das Verfahren einzustel-

len» und ihm alle zukünftigen Mitteilungen und Entscheidungen im vorlie-

genden Verfahren über die Schweizerische Botschaft in Bulgarien zuzu-

stellen, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten und 

die SAK eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist (Art. 33 Bst. d 

VGG), 

dass Verfügungen der Vorinstanz mit dem vorliegenden Gegenstand vor 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 31 und Art. 33 Bst. d VGG 

sowie Art. 85bis Abs. 1 AHVG [SR 831.10]), 

dass aus der Beschwerde der unmissverständliche Wille einer individuali-

sierten Person hervorgehen muss, als Beschwerdeführende auftreten zu 

wollen (vgl. ANDRÉ MOSER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar 

zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 52 Rz. 1), 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass unter Unterschrift im Sinne von Art. 52 VwVG die eigenhändige, hand-

schriftliche Unterzeichnung der Beschwerde verstanden wird (vgl. SEETHA-

LER/PORTMANN, in: Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar zum 

VwVG, 3. Aufl. 2023, Art. 52 Rz. 16), welche hier bzw. im Anwendungsbe-

reich des ATSG (SR 830.1) im Original vorliegen muss, nachdem eine An-

wendung der VwVG-Bestimmungen ausscheidet (vgl. DIANA OSWALD, in: 

Kieser/Kradolfer/Lendfers [Hrsg.], Kommentar zum ATSG, 5. Aufl. 2024, 

Art. 55 Rz. 26), 

dass laut den von A._______ an das Bundesverwaltungsgericht gerichte-

ten E-Mail-Eingaben vom 9. Oktober 2025 explizit kein Beschwerdewille 

C-5129/2025 

Seite 4 

besteht, und zudem die erwähnte, von ihm bei der Vorinstanz und dem 

Bundesverwaltungsgericht via gewöhnliche E-Mail eingereichte Korres-

pondenz keine eigenhändige Unterschrift im Original aufweist, 

dass unter diesen Umständen im einzelrichterlichen Verfahren auf die Be-

schwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie hier – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es 

als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass dieses Urteil – wie der bisherige Prozessverlauf zeigt – auf dem be-

antragten diplomatischen Wege realistischerweise und innert nützlicher 

Frist zugestellt werden kann, weshalb auf dessen amtliche Publikation im 

Sinne von Art. 36 VwVG zu verzichten ist. 

 

Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite. 

  

C-5129/2025 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Patrizia Levante 

 

  

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Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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