# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 41c9f829-a785-5db2-8b02-02872de8edd2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-08-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.08.2020 C-499/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-499-2020_2020-08-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-499/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  11 .  A u g u s t  2 0 2 0   

Besetzung 
 Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), 

Richter David Weiss, Richter Michael Peterli,    

Gerichtsschreiberin Marion Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Zustelladresse: c/o B._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente, 

Verfügung IVSTA vom 12. Dezember 2019. 

 

 

 

C-499/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend:  

Vorinstanz) mit Verfügung vom 12. Dezember 2019 das Leistungsbegeh-

ren von A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) betreffend Invaliden-

rente abgewiesen hat, 

dass der Beschwerdeführer hiergegen mit Eingabe vom 20. Januar 2020 

Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben hat mit dem sinnge-

mässen Antrag, es sei die Verfügung vom 12. Dezember 2019 aufzuheben 

und ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (BVGer-act. 1), 

dass der beim Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 30. Januar 

2020 eingeforderte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– (BVGer-

act. 2) am 2. März 2020 bei der Gerichtskasse des Bundesverwaltungsge-

richts eingegangen ist (BVGer-act. 4), 

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 30. März 2020 beantragt, die 

Beschwerde sei teilweise gutzuheissen, die angefochtene Verfügung auf-

zuheben und die Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung zurückzu-

weisen (BVGer-act. 8), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungsge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 

69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invaliden-

versicherung (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Beschwerden gegen 

Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG zuständig ist,  

dass die IV-Stelle eine Vorinstanz gemäss Art. 33 lit. d VGG ist und vorlie-

gend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt,  

dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes vom 

6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist,  

dass die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht und der 

Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet wurde (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 

und Art. 63 Abs. 4 VwVG; siehe auch Art. 60 ATSG), womit auf die Be-

schwerde einzutreten ist, 

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 30. März 2020 ausführt, 

es habe sich nach der Durchsicht der Akten erwiesen, dass die erwerbliche 

C-499/2020 

Seite 3 

sowie möglicherweise auch die medizinische Situation nicht hinreichend 

abgeklärt worden seien (BVGer-act. 8),  

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 20. Juni 

2020 dem Antrag der Vorinstanz, die Angelegenheit sei zur weiteren Abklä-

rung zurückzuweisen, anschliesst (BVGer-act. 11), 

dass aufgrund dieser Erklärung des Beschwerdeführers seine in der Be-

schwerde gestellten weitergehenden Anträge als zurückgezogen gelten,  

dass infolge des entsprechend geänderten Rechtsantrags des Beschwer-

deführers übereinstimmende Rechtsbegehren der Parteien vorliegen,  

dass sich aus den vorinstanzlichen Akten sowie den im vorliegenden Be-

schwerdeverfahren eingereichten Unterlagen keine Anhaltspunkte erge-

ben, die gegen einen Entscheid im Sinne dieser übereinstimmenden Be-

gehren sprechen würden,  

dass die Beschwerde demnach gutzuheissen, die angefochtene Verfügung 

vom 12. Dezember 2019 aufzuheben und die Sache zur neuen Abklärung 

sowohl in erwerblicher als auch in medizinischer Hinsicht sowie zum Erlass 

einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (Art. 61 Abs. 

1 VwVG),  

dass eine derartige Rückweisung in Bezug auf die Kostenfrage praxisge-

mäss als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei zu betrachten ist 

(BGE 132 V 215 E. 6),  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu erhe-

ben sind (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG), weshalb dem Beschwerdeführer der 

von ihm bereits geleistete Kostenvorschuss im Betrag von Fr. 800.– nach 

Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils auf ein von ihm zu benennendes 

Konto zurückzuerstatten ist, 

dass weder dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer noch der 

Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist, 

dass der Beschwerdeführer mit seiner Stellungnahme vom 20. Juni 2020 

einige neue medizinische (Original-) Unterlagen beim Bundesverwaltungs-

gericht eingereicht hat, 

C-499/2020 

Seite 4 

dass das Doppel dieser Stellungnahme mitsamt der dieser beigelegten me-

dizinischen Unterlagen der Vorinstanz zur Mitberücksichtigung im Rahmen 

der neuen Abklärungen zu übermitteln ist. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen und die angefochtene Verfügung vom 

12. Dezember 2019 aufgehoben. Die Sache wird zur neuen Abklärung im 

Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.– wird ihm nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular 

Zahladresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben;  

Beilage: Doppel der Stellungnahme des Beschwerdeführers  

vom 15. Juni 2020 inkl. Beilagen) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Marion Sutter 

C-499/2020 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, 

wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundes-

gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 

einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung 

übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer 

Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit An-

gabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene 

Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 

Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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