# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b02e2bdb-e013-5301-8c63-6153d025aa0d
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-24
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 24.06.2020 II 2020 21
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2020-21_2020-06-24.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2020 21

Entscheid vom 24. Juni 2020 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien A.A.________ und B.A.________, 
Beschwerdeführer, 

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die 
direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagungen 2005-2008 
und 2010-2012)

2

Sachverhalt:

A.a. Mit Veranlagungsverfügungen vom 7. Mai 2013 veranlagte die kantonale 
Steuerverwaltung/kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer (KSTV) die 
Eheleute A.A.________ und B.A.________ (hernach: die Steuerpflichtigen) für 
die Steuerjahre 2002-2010 nach pflichtgemässem Ermessen, nachdem trotz Auf-
lageschreiben verschiedene Auskünfte und Unterlagen nicht oder nur unvollstän-
dig eingereicht worden waren. Dabei wurden Kosten für Büroräumlichkeiten in 
Zürich in den Jahren 2003 und 2005 nicht zum Abzug zugelassen. Die geltend 
gemachten privaten Schuldzinsen bzw. Schulden gegenüber der Offshore-
Gesellschaft X.________ Ltd. (BVI) wurden von 2002 bis 2008 steuerlich eben-
falls nicht zum Abzug zugelassen. Ermessensweise wurden von 2005 bis 2008 
weitere Einkünfte anhand der Vermögensvorschlagsrechnung aufgerechnet. 
Auch für die Steuerjahre 2009 und 2010 wurden ermessensweise weitere Ein-
künfte und Vermögenswerte aufgerechnet. Dabei wurde die X.________ Ltd. 
(BVI) als steuerlich transparent betrachtet und der Gewinn und das Kapital den 
Steuerpflichtigen zugerechnet. Die privaten Schuldzinsen bzw. Schulden ge-
genüber der X.________ Ltd. (BVI) wurden in diesen Jahren zum Abzug zuge-
lassen. Ferner wurde für das Jahr 2010 der Vermögenssteuerwert und Eigen-
mietwert der Liegenschaft Grundstück GB-Nr. xx in W.________/SZ gemäss ak-
tualisierter Schätzungsverfügung berichtigt.

A.b. Gegen die Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 2002-2010 erho-
ben die Steuerpflichtigen Einsprache. Gleichzeitig beantragten sie, dass die Ein-
sprache in Bezug auf die Steuerjahre 1997 bis 2001 als Revisionsgesuch bzw. 
Wiedererwägungsgesuch zu betrachten sei. In den Veranlagungsverfügungen 
1997/1998 sowie 1999/2000 war den Steuerpflichtigen der Abzug der geltend 
gemachten Verluste aus selbständiger Erwerbstätigkeit verweigert worden, weil 
in den massgebenden Geschäftsjahren 1995/1996 und 1997/1998 eine tatsäch-
lich ausgeübte selbständige Erwerbstätigkeit verneint worden war. Die dagegen 
von den Steuerpflichtigen erhobenen Rechtsmittel beim Verwaltungsgericht 
(vgl. VGE II 627/04 vom 16.3.2005) und beim Bundesgericht (vgl. Urteile 
2A.244/2005, 2P.111/2005 vom 9.11.2005) waren erfolglos geblieben. Desglei-
chen war eine Einsprache der Steuerpflichtigen gegen die Veranlagungsverfü-
gung 2001 bezüglich der beantragten Verrechnung der Verluste aus selbständi-
ger Erwerbstätigkeit mit Einspracheentscheid der kantonalen Steuerkommission/ 
kantonalen Verwaltung für die direkte Bundessteuer (StK/VdBSt) vom 2. Dezem-
ber 2011 rechtskräftig abgewiesen worden. Auf eine dagegen gerichtete Be-
schwerde war das Verwaltungsgericht infolge Fristversäumnis nicht eingetreten, 
ebenso wie es auf ein gleichzeitig gestelltes Gesuch um Revision bzw. Wieder-

3

erwägung der Veranlagung der Steuerjahre 1997-2002 nicht eingetreten war (vgl. 
VGE II 2012 20 vom 16.4.2012). Eine dagegen von den Steuerpflichtigen erho-
bene Beschwerde beim Bundesgericht war ebenfalls erfolglos geblieben (vgl. Ur-
teil 2C_496/2012, 2C_497/2012 vom 24.5.2012). 

A.c. Mit Einspracheentscheid vom 4. August 2014 wies die kantonale Steuer-
kommission/kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer (StK/VdBSt) die 
Einsprache gegen die Veranlagungsverfügungen zu den Steuerjahren 2002 bis 
2010 – mit Ausnahme geringfügiger Abzüge – ab, soweit darauf eingetreten wur-
de. Auf das (neuerliche) Revisions- bzw. Wiedererwägungsgesuch betreffend die 
Veranlagungsverfügungen zu den Steuerjahren 1997 bis 2001 trat die Einspra-
chebehörde nicht ein.

A.d. Die gegen den Einspracheentscheid gerichtete Beschwerde hiess das 
Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE II 2014 89 vom 17. Dezember 2015 teil-
weise gut und wies die Sache, soweit die Steuerjahre 2005, 2006, 2007, 2008 
und 2010 betreffend, zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen zurück. Die Be-
schwerden zu den Steuerjahren 2002, 2003, 2004 und 2009 wies das Verwal-
tungsgericht ab. Die Beschwerden hinsichtlich des Gesuchs um Revision bzw. 
Wiedererwägung der Veranlagungsverfügungen der Steuerjahre 1997 bis 2001 
wies es ab, soweit darauf eingetreten werden konnte.

A.e. Mit Urteil 2C_179/2016 / 2C_180/2016 vom 9. Januar 2017 beurteilte das 
Bundesgericht die Beschwerde der Steuerpflichtigen gegen den Entscheid des 
Verwaltungsgerichts VGE II 2014 89 vom 17. Dezember 2015. Insoweit das Ver-
waltungsgericht Rückweisungsentscheide betreffend die Steuerjahre 2005, 2006, 
2007, 2008 und 2010 getroffen hatte, trat das Bundesgericht auf die Beschwerde 
nicht ein. Mit Blick auf die Steuerjahre 2002, 2003, 2004 und 2009 wies das Bun-
desgericht die Beschwerde ab. Auf das Revisionsgesuch für die Steuerjahre 
1997 bis 2000 trat das Bundesgericht nicht ein, und die Beschwerde betreffend 
das Revisionsgesuch für das Steuerjahr 2001 wies es ebenfalls ab.

B.a. Aufgrund des Rückweisungsentscheids des Verwaltungsgerichts VGE II 
2014 89 vom 17. Dezember 2015 betreffend die Steuerjahre 2005-2008 und 
2010 wies die StK/VdBSt ihrerseits mit Entscheid vom 27. März 2017 die Sache 
an die Veranlagungsbehörde zur Neubeurteilung und Neuveranlagung im Sinne 
der verwaltungsgerichtlichen Erwägungen zurück. Gegen die von der Veranla-
gungsbehörde angepassten Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 2005-
2008 und 2010 vom 2. August 2017 (Einspracheakten 2. Rechtsgang act. 82 ff., 
89 ff., 95 ff., 110 ff., 142 ff., 209 ff.) erhoben die Steuerpflichtigen mit Eingabe 

4

vom 4. September 2017 wiederum Einsprache bei der StK/VdBSt (Einspracheak-
ten 2. Rechtsgang act. 158 ff.). 

B.b. Am 12. März 2018 unterbreiteten die Steuerpflichtigen zudem der StK/ 
VdBSt ein (neuerliches) Revisionsgesuch betreffend die (Einsprache-)Entscheide 
dieser Behörde vom 2. Dezember 2011 (betreffend Steuerjahr 2001 [und 2002]) 
sowie vom 4. August 2014 (betreffend Steuerjahre 2002 bis 2010).

B.c. Im Weiteren wurden die Steuerpflichtigen von der Veranlagungsbehörde 
mit Veranlagungsverfügungen vom 16. Oktober 2018 ebenso bereits für die 
Steuerjahre 2011 und 2012 veranlagt (vgl. Einspracheakten 2011 und 2012 
act. 364 ff., 368 ff.), wogegen die Steuerpflichtigen mit Schreiben vom 10. No-
vember 2018 ebenfalls Einsprache bei der StK/VdBSt erhoben (vgl. Einsprache-
akten 2011 und 2012 act. 450 ff.).

B.d. Mit Präsidialentscheid vom 18. März 2019 trat die StK/VdBSt auf das Ge-
such der Steuerpflichtigen um Revision der Veranlagungsverfügungen 2001 bis 
2010 nicht ein. Die von den Steuerpflichtigen mit Eingabe vom 15. April 2019 
beim Verwaltungsgericht erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit 
Entscheid VGE II 2019 31 vom 13. August 2019 ab, soweit darauf eingetreten 
werden konnte. Das Bundesgericht, an welches die Sache von der StK/VdBSt 
mit Schreiben vom 27. Juni 2019 zuständigkeitshalber, soweit die Veranlagungs-
verfügungen für die Steuerjahre 2002, 2003, 2004 und 2009 betreffend, überwie-
sen worden war, wies das Revisionsgesuch der Steuerpflichtigen mit Urteil 
2F_15/2019 vom 12. Juli 2019 ebenfalls ab.

B.e. Mit Einspracheentscheid (Nrn. 65-69/2017) vom 20. Dezember 2019 weist 
die StK/VdBSt die Einsprache der Steuerpflichtigen gegen die Veranlagungsver-
fügungen für die Steuerjahre 2005-2008 und 2010 ab, soweit darauf einzutreten 
sei (vgl. Einspracheakten 2. Rechtsgang act. 1 ff.). Mit Einspracheentscheid 
(Nrn. 69+70/2018) vom gleichen Tag wurden sodann von der StK/VdBSt die Ein-
sprachen gegen die Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 2011 und 
2012 teilweise – bezüglich der Korrektur des Eigenmietwertes der Liegenschaft 
W.________/SZ (GB-Nr. xx) – gutgeheissen, blieben im Übrigen aber ebenfalls 
erfolglos (vgl. Einspracheakten 2011 und 2012 act. 1 ff.).

C. Gegen die beiden Einspracheentscheide der StK/VdBSt vom 20. Dezember 
2019 betreffend die Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 2005-2008 
und 2010 sowie betreffend die Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 
2011 und 2012 (beide Versand: 13.1.2020) erheben die Steuerpflichtigen mit ei-

5

ner Eingabe vom 6. Februar 2020 (Postaufgabe: 5.2.2020) fristgerecht Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit folgenden Anträgen:

1. Die beiden Verfahren seien zu vereinigen, da die grundsätzlich gleiche 
Problematik den beiden Entscheiden zu Grunde liegt.

2. Die eingangs erwähnten Einspracheentscheide seien aufzuheben und an die 
Veranlagungsbehörde zur Eruierung des tatsächlichen Sachverhalts und 
dessen steuerliche Konsequenzen, zurückzuweisen, dabei sei der von der 
Kapo Zürich erstellte, und vom Bundesgericht mit Urteil vom 14. Dezember 
2019 [= Urteil BGer 6B_667/2019 vom 4.12.2019 = Bf-act. 1] bestätigte 
Sachverhalt, zu Grunde zu legen.

3. Es sei das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 20.1.2016 [= VGE II 2014 89 
vom 17.12.2015] in Revision zu ziehen, und die definitiven Einschätzungen 
der Steuerjahre 2001 – 2004 sowie 2009 aufzuheben, und die steuerbaren 
Einkommen in diesen Jahren den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend 
zu korrigieren. Dies mittels Neueinschätzung durch die 
Veranlagungsbehörden. Sollte das Verwaltungsgericht für die Revision nicht 
zuständig sein, weil entweder das Urteil des Bundesgerichts vom 9. Januar 
2017 [= Urteil BGer 2C_179/2016, 2C_180/2016 vom 9.1.2017] oder der 
Entscheid der Steuerkommission vom 4. August 2014 [bzw. Entscheid der 
StK/VdBSt vom 2.12.2011] in Revision zu ziehen ist, so sei es von Amtes 
wegen an die zuständige Instanz weiterzuleiten. […]

4. Die Steuerjahre 2005-2008 sowie 2010 seien an die Einschätzungsbehörde 
zur Neuschätzung zurück zu wiesen und diese im Rahmen des 
höchstrichterlich korrigierten Sachverhalts neu zu beurteilen, und eine 
Vermögensvorschlagsrechnung aufgrund dieser neuen Tatsachen, begründet 
und im Detail, für sämtliche Jahre neu zu erstellen.

5. Das Verfahren für die Steuerjahre 2005-2008 sowie 2010 sei zu sistieren, bis 
dass ein Entscheid bezüglich Revision für die rechtskräftigen Entscheide der 
Jahre 2001-2004 sowie 2009 (insbesondere) vorliegt.

6. unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Staates.

D. Mit Vernehmlassung vom 2. März 2020 beantragt die StK/VdBSt, die 
Beschwerde(n) sei(en) unter Kostenfolge zu Lasten der Steuerpflichtigen 
vollumfänglich abzuweisen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

I. Vereinigung der Verfahren

1. Die Beschwerde richtet sich gegen zwei verschiedene Entscheide, welche 
jedoch in einem engen sachlichen und prozessualen Zusammenhang stehen. 
Die Steuerpflichtigen stellen die gleichen Anträge mit weitgehend gleicher Be-
gründung (Anträge Ziff. 2 und Ziff. 4). Es rechtfertigt sich deshalb, die Verfahren 
zu vereinigen (Antrag Ziff. 1) und die Beschwerden in einem Entscheid zu be-
handeln. 

6

II. Revisionsgesuch für die Steuerjahre 2001, 2002, 2003, 2004 und 2009 
und Sistierungsgesuch für die Steuerjahre 2005-2008 und 2010

2.1 In der Beschwerdeschrift beantragen die Steuerpflichtigen vorab, es seien 
die Steuerjahre 2001-2004 sowie 2009 in Revision zu ziehen (Antrag Ziff. 3), und 
das Verfahren für die Steuerjahre 2005-2008 und 2010 sei zu sistieren, bis dass 
ein Entscheid bezüglich Revision für die rechtskräftigen Entscheide der Jahre 
2001-2004 sowie 2009 (insbesondere) vorliege (Antrag Ziff. 5).

a. Revisionsgesuch für das Steuerjahr 2001

2.2 Zur Beurteilung des Revisionsgesuchs für das Steuerjahr 2001 (bezüglich 
des in Rechtskraft erwachsenen Einspracheentscheids der StK/VdBSt vom 
2.12.2011; vgl. Sachverhalt Bst. A.b.) gilt unverändert die Zuständigkeit der Vor-
instanz (vgl. dazu bereits einlässlich VGE II 2014 89 vom 17.12.2015 Erw. 9.4; 
vgl. ebenfalls VGE II 2019 31 vom 13.8.2019 Erw. 3.1). 

Weshalb die Vorinstanz (mit Einspracheentscheid der StK/VdBSt vom 4.8.2014; 
vgl. Sachverhalt Bst. A.c.) schon einmal berechtigterweise nicht auf ein Revisi-
ons- bzw. Wiedererwägungsgesuch der Steuerpflichtigen betreffend das Steuer-
jahr 2001 eingetreten ist, wurde ebenfalls bereits früher vom Verwaltungsgericht 
einlässlich dargelegt (vgl. dazu ausführlich VGE II 2014 89 vom 17.12.2015 
Erw. 9.5) und auch vom Bundesgericht bestätigt (vgl. Urteil BGer 2C_179/2016, 
2C_180/2016 Erw. 5.4.2 [betreffend die geltend gemachte steuerliche Abzugs-
fähigkeit der Mietzinsen für die Büroräume in Zürich als auch die Privatschuld 
und Schuldzinsen gegenüber der X.________ Ltd.] und Erw. 5.5 [betreffend die 
angebliche Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit als Kommissionär 
zwischen 1999 und 2001]).

Auf die neuerlichen Vorbringen der Steuerpflichtigen im Zusammenhang mit den 
geltend gemachten Abzügen/Verlusten aus der Ausübung einer (angeblichen) 
selbständigen Erwerbstätigkeit (Beschwerde, S. 8 ff., 11 f., 26 f., 68 f.), welche 
bereits früher durch das Verwaltungsgericht und auch das Bundesgericht verwor-
fen worden sind, gemäss den Steuerpflichtigen nunmehr aufgrund einer geänder-
ten rechtlichen Argumentation nachträglich als "kausale (Berufs-) Kosten" 
berücksichtigt werden sollten (Beschwerde, S. 68 f., 73), musste die Vorinstanz 
nicht mehr eintreten (Beschwerde, S. 36, 38, 73). Das ausserordentliche 
Rechtsmittel der Revision dient grundsätzlich nicht dazu, rechtskräftige Entschei-
de immer wieder infrage zu stellen und angebliche "Rechtsfehler" zu korrigieren.

Neue Tatsachen oder Beweismittel, welche für das Steuerjahr 2001 von Bedeu-
tung sein könnten und diesbezüglich ein erneutes Revisionsgesuch zu rechtfer-
tigten vermöchten, werden von den Steuerpflichtigen nicht vorgebracht. Das 

7

bundesgerichtliche Urteil 6B_667/2019 vom 4. Dezember 2019 betreffend qualifi-
zierter Veruntreuung stellt hier keinen Revisionsgrund dar. Inwiefern der diesem 
Urteil zugrundeliegende Sachverhalt für das Steuerjahr 2001 von Bedeutung sein 
und einen Revisionsgrund bilden sollte, ist nicht ersichtlich (Beschwerde S. 70 ff., 
72). Auf eine Rückweisung an die Vorinstanz zur Behandlung als (neuerliches) 
Revisionsgesuch für das Steuerjahr 2001 kann unter den gegebenen Umständen 
verzichtet werden. 

b. Revisionsgesuch für die Steuerjahre 2002, 2003, 2004 und 2009

2.3 Was das Revisionsgesuch für die Steuerjahre 2002, 2003, 2004 und 2009 
anbetrifft (Beschwerde, S. 3 f., 70 ff.), sind die Steuerpflichtigen (einmal mehr) 
darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht mit dem Urteil 2C_179/2016, 
2C_180/2016 vom 9. Januar 2017 schon eine materielle Beurteilung dieser Ver-
anlagungsverfügungen vorgenommen hat (vgl. Sachverhalt Bst. A.e). Zur Revisi-
on der Veranlagungen der Steuerjahre 2002, 2003, 2004 und 2009 ist daher ein-
zig das Bundesgericht zuständig (vgl. dazu bereits VGE II 2019 31 vom 
13.8.2019 Erw. 2.1 und entsprechend auch Urteil BGer 2F_15/2019 vom 
12.7.2019 Erw. 3.1.; ebenso schon VGE II 2014 89 vom 17.12.2015 Erw. 9.3 be-
treffend Revisionsgesuch für die Steuerjahre 1997 bis 2000). Auf das Revisions-
gesuch für die Steuerjahre 2002, 2003, 2004 und 2009 ist deshalb nicht einzutre-
ten. Die Sache ist zuständigkeitshalber an das Bundesgericht zu überwiesen. 

c. Sistierungsgesuch für die Steuerjahre 2005-2008 und 2010

2.4 Die Beschwerdeführer beantragen dazu die Sistierung der Verfahren bis 
zum Entscheid über das Revisionsgesuch (Antrag Ziff. 5). Wie das Bundesgericht 
mit Urteil 2C_179/2016, 2C_180/2016 vom 9. Januar 2017 (Erw. 1.3.) festgestellt 
hat, handelt es sich hinsichtlich der Steuerjahre 2002, 2003, 2004 und 2009 um 
klar abgrenzbare Veranlagungen, die unabhängig von den Veranlagungen für die 
Steuerjahre 2005-2008 und 2010 beurteilt werden können. Deshalb kommt auch 
eine Sistierung des Verfahrens bis zum Entscheid über das Revisionsgesuch 
nicht infrage. Das Sistierungsgesuch ist daher abzuweisen.

III. Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 2005-2008 und 2010

3.1 Im Weiteren beantragen die Steuerpflichtigen in der Beschwerdeschrift, es 
seien die Einspracheentscheide aufzuheben und an die Veranlagungsbehörde 
zur Eruierung des tatsächlichen Sachverhalts und dessen steuerliche Konse-
quenzen zurückzuweisen, dabei der von der Kapo Zürich erstellte, und vom Bun-
desgericht mit Urteil 6B_667/2019 vom 4. Dezember 2019 betreffend qualifizierte 
Veruntreuung bestätigte Sachverhalt, zu Grunde zu legen (Antrag Ziff. 2), bzw. 

8

die Steuerjahre 2005-2008 sowie 2010 seien an die Einschätzungsbehörde zur 
Neueinschätzung zurück zu weisen und diese im Rahmen des höchstrichterlich 
korrigierten Sachverhalts neu zu beurteilen, und eine Vermögensvorschlags-
rechnung aufgrund dieser neuen Tatsachen, begründet und im Detail, für sämtli-
che Jahre neu zu erstellen (Antrag Ziff. 4).

3.2 Gegenstand der Beschwerde bildet eine Neubeurteilung durch die Vor-
instanzen aufgrund des Rückweisungsentscheids des Verwaltungsgerichts VGE 
II 2014 89 vom 17. Dezember 2015 betreffend die Veranlagungsverfügungen für 
die Steuerjahre 2005-2008 und 2010 (vgl. Sachverhalt Bst. B.a.). Soweit das 
Verwaltungsgericht im Rückweisungsentscheid verbindliche Feststellungen ge-
troffen hat, sind die Veranlagungs- und Einsprachebehörden daran gebunden. 
Wird der von der Einsprachebehörde daraufhin erlassene Entscheid wiederum 
mit Beschwerde angefochten, ist das Verwaltungsgericht ebenfalls an seinen 
früheren Entscheid gebunden (vgl. Urteil BGer 2C_589/2013, 2C_590/2013 vom 
17.1.2014 Erw. 5.1). Wie weit die Bindung an die erste Entscheidung reicht, er-
gibt sich aus der Begründung im Rückweisungsentscheid, der sowohl den Rah-
men für die zulässigen neuen Tatsachen wie auch für die neue rechtliche Be-
gründung vorgibt. Unzulässig ist es, den neuen Entscheid auf Erwägungen zu 
stützen, die im Rückweisungsentscheid ausdrücklich oder sinngemäss verworfen 
worden sind (vgl. Silvia Hunziker/Jsabelle Mayer-Knobel, in: Zweifel/Beusch 
[Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die 
direkte Bundessteuer DBG, 3. Aufl. 2017, Art. 143 DBG N 22 mit Hinweisen). Die 
Selbstbindung der rückweisenden Instanz steht unter dem Vorbehalt, dass die 
Entscheidgrundlagen dieselben geblieben sind. Liegt etwa aufgrund der durch 
den Rückweisungsentscheid geforderten Erhebungen oder weil neue Tatsachen 
oder Beweismittel zulässigerweise in das Verfahren eingebracht worden sind, ein 
veränderter Sachverhalt vor oder ist in der Zwischenzeit eine Rechts- oder Pra-
xisänderung erfolgt, so kann dies zu einer abweichenden Beurteilung führen (vgl. 
dazu VGE II 2015 78 vom 14.7.2016 Erw. 2.2; VGE III 2014 230 vom 25.3.2015 
Erw. 3.1; VGE III 2017 107 vom 24.10.2017 Erw. 5.2).

3.3 Wie der Begründung im Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts 
VGE II 2014 89 vom 17. Dezember 2015 (besonders Erw. 5.9 und 8.4) zu ent-
nehmen ist, waren die Steuerjahre 2005-2008 lediglich noch im Zusammenhang 
mit der ermessensweisen Aufrechnung von weiteren Einkünften anhand der 
Vermögensvorschlagsrechnung neu zu beurteilen und zu veranlagen, und zwar 
lediglich noch bezüglich der Zurechnung der Gewinne und des Kapitals der 
Y.________ Ltd. (BVI) zum Einkommen und Vermögen der Beschwerdeführer, 
sowie der steuerlichen Aufrechnung der fraglichen (Darlehens-) Bezüge des 

9

Steuerpflichtigen zulasten seiner Kontokorrentschuld bei der X.________ Ltd. 
(BVI) als geldwerte Leistung aufgrund des Vorliegens einer fiktiven Schuld bzw. 
eines simulierten Darlehens gegenüber der X.________ Ltd. (BVI). Betreffend 
das Steuerjahr 2010 war lediglich eine Anpassung des Vermögenssteuerwerts 
und Eigenmietwerts der Liegenschaft Grundstück GB-Nr. xx W.________/SZ 
vorzunehmen. Weitere (besondere) Gesichtspunkte waren gemäss Rückwei-
sungsentscheid des Verwaltungsgerichts nicht mehr zu berücksichtigen.

Entsprechend haben die Vorinstanzen aufgrund des Rückweisungsentscheids 
des Verwaltungsgerichts die ermessensweise Aufrechnung von weiteren Ein-
künften anhand der Vermögensvorschlagsrechnung angepasst (vgl. Einsprache-
akten 2. Rechtsgang act. 19 ff., 82 ff., 89 ff., 95 ff., 110 ff., 142 ff.). Auf die bishe-
rige Zurechnung der Gewinne und des Kapitals der Y.________ Ltd. (BVI) zum 
Einkommen und Vermögen der Beschwerdeführer wurde aufgrund der möglichen 
Verwechslung mit der Z.________ Ltd. (Belize) nunmehr verzichtet. Ergänzend 
zur Vermögensveränderung (ohne Y.________ Ltd.) wurde in den Steuerjahren 
2005 und 2006 zusätzlich ein durch das Einkommen nicht gedeckter Privatauf-
wand (geschätzter Grundbetrag) von Fr. 52'200.-- zum Differenzbetrag (Fehlen-
des Einkommen) hinzugerechnet (vgl. Einspracheakten 2. Rechtsgang act. 12 ff. 
u. 82 ff.). Die stetige Zunahme des Darlehens gegenüber der X.________ Ltd. 
(BVI) in den Steuerjahren 2005 (Fr. 115'469), 2006 (Fr. 502’663), 2007 
(Fr. 152’351) und 2008 (Fr. 257'562) ist bereits in den bisherigen Vermögensvor-
schlagsrechnungen berücksichtigt worden. Des Weiteren wurde für das Steuer-
jahr 2010 der Vermögenssteuerwert und Eigenmietwert der Liegenschaft GB-Nr. 
xx W.________/SZ entsprechend gemäss der rechtskräftigen Schätzungsverfü-
gung vom 2. Juli 2015 angepasst (vgl. Einspracheakten 2. Rechtsgang 
act. 142 ff.).

Mit den von den Vorinstanzen aufgrund des Rückweisungsentscheids des Ver-
waltungsgerichts vorgenommenen Anpassungen der ermessensweisen Aufrech-
nung von weiteren Einkünften anhand der Vermögensvorschlagsrechnung set-
zen sich die Steuerpflichtigen nicht im Einzelnen auseinander. Sie bringen auch 
nichts gegen die Anpassung des Vermögenssteuerwerts und Eigenmietwerts der 
Liegenschaft GB-Nr. xx W.________/SZ vor. Vielmehr verlieren sich die Steuer-
pflichtigen mit ihren Ausführungen in ihrer 75 Seiten umfassenden Eingabe im 
zweiten Rechtsgang an das Verwaltungsgericht über weite Strecken darin (Be-
schwerde, S. 4 ff., 22 ff., 52 ff., 55 ff.), den bereits hinlänglich aus dem ersten 
Rechtsgang sowie früheren Verfahren bekannten Sachverhalt nochmals in aller 
Ausführlichkeit (mit bis ins Jahr 1992 zurückgehender Vorgeschichte) aus ihrer 
persönlichen Sicht darzustellen und sich dabei wiederum auf eine Vielzahl von 
Streitfragen zu beziehen, welche bereits im vorausgegangenen Rückweisungs-

10

entscheid oder früheren Verfahren verbindlich entschieden worden sind und da-
her grundsätzlich nicht mehr Gegenstand des zurückgewiesenen Verfahrens bil-
den können.

3.4 Dass die Voraussetzungen für die Vornahme einer Ermessenstaxation für 
die Steuerjahre 2002-2010 erfüllt waren (Beschwerde, S. 22 ff., 27 ff., 45 ff., 
59 ff.), wurde bereits durch das Verwaltungsgericht beurteilt, und auch schon 
vom Bundesgericht bezüglich der Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 
2002, 2003, 2004 und 2009 bestätigt (vgl. VGE II 2014 89 vom 17.12.2015 
Erw. 1 u. 2 [Ermessenstaxation] und Urteil BGer 2C_179/2016, 2C_180/2016 
vom 9.1.2017 Erw. 3 [Voraussetzungen der Ermessensveranlagung]; bestätigt 
wiederum auch durch Urteil BGer 2F_15/2019 vom 12.7.2019 Erw. 3.1), weshalb 
auf die diesbezügliche Kritik der Steuerpflichtigen nicht mehr (wiederholt) einzu-
gehen ist. Nicht zu beanstanden ist dabei auch die von der Steuerverwaltung bei 
der Einkommenseinschätzung gewählte Vorgehensweise anhand der Vermö-
gensvorschlagsrechnung. Wenn lediglich der Vermögensstand am Anfang und 
am Ende der Periode bekannt ist, kann sich die Veranlagungsbehörde auf den 
Vermögenszuwachs stützen und die privaten Aufwendungen sowie den ge-
schätzten Lebensaufwand hinzufügen, um das steuerbare Einkommen zu be-
stimmen (vgl. Urteil BGer 2P.234.2003 und 2A.407/2003 vom 9.9.2004 Erw. 4.2). 
Dafür, dass die Ermessensveranlagung offensichtlich unrichtig ist, insbesondere, 
weil sich aus dem Ausmass der Abweichung von der tatsächlichen wirtschaftli-
chen Leistungsfähigkeit und den sonstigen Umständen ergibt, dass die Veranla-
gung nicht nach pflichtgemässem Ermessen vorgenommen wurde und aus fiska-
lischen oder pönalen Motiven bewusst zum Nachteil der Steuerpflichtigen von 
der Wirklichkeit abgewichen wurde (vgl. Urteil BGer 2C_679/2016, 2C_680/2016 
vom 11.7.2017 Erw. 4.2.4.), tragen weiterhin die Steuerpflichtigen die Beweislast.

Auch auf die erneuten Vorbringen der Steuerpflichtigen im Zusammenhang mit 
geltend gemachten Abzügen/Verlusten aus der Ausübung einer (angeblichen) 
selbständigen Erwerbstätigkeit (Beschwerde, S. 8 ff., 11 f., 26 f., 68 f.), welche 
bereits durch das Verwaltungsgericht (vgl. VGE II 627/04 vom 16.3.2005 Erw. 4 
[Verlustverrechnung im Zusammenhang mit der vorgebrachten selbständigen 
Erwerbstätigkeit] und VGE II 2014 89 vom 17.12.2015 Erw. 6 [Solidarische Haf-
tung für Mietzins] und Erw. 7 [Forderung aus Kommissionsvertrag]) und auch 
schon durch das Bundesgericht (vgl. Urteile 2P.111/2005 und 2A.244/2005 vom 
9.11.2005 Erw. 3.2.1 bzw. Erw. 3.2 [solidarische Mithaftung aus Mietvertrag für 
Büroräumlichkeiten]; Urteil 2C_179/2016, 2C_180/2016 vom 9.1.2017 Erw. 4.3 
[Inanspruchnahme der solidarischen Haftung bezahlte Mietzins] und Erw. 4.4 
[Verpflichtung zur Zahlung einer Forderung aus Kommissionsvertrag]) wiederholt 

11

verworfen wurden, gemäss den Steuerpflichtigen nunmehr aufgrund einer geän-
derten rechtlichen Argumentation als "kausale (Berufs-) Kosten" berücksichtigt 
werden sollten (Beschwerde, S. 36, 38, 68 f., 73, 74 f.), sind die Vorinstanzen 
richtigerweise nicht (nochmals) eingetreten. Einerseits wird damit übersehen, 
dass neue rechtliche Vorbringen nicht zulässig sind, nachdem sowohl die Vor-
instanzen als auch das Verwaltungsgericht selbst an die im Rückweisungsent-
scheid enthaltenen rechtlichen Vorgaben gebunden sind. Anderseits bleibt auch 
unerfindlich, inwiefern sich aufgrund der (vermeintlich) geänderten rechtlichen 
Argumentation etwas an der bisherigen tatsächlichen und/oder rechtlichen Beur-
teilung hätte ändern sollen.

Soweit sich die Vorbringen der Steuerpflichtigen in der wiederholten Kritik an der 
Nichtanerkennung eines steuerrechtlich relevanten Treuhandverhältnisses, der 
Nichtabzugsfähigkeit der privaten Schuldzinsen bzw. Schuld gegenüber der Off-
shore-Gesellschaft X.________ Ltd. (BVI), der steuerlich transparenten Behand-
lung der X.________ Ltd. (BVI) und der Zurechnung von deren Gewinn und Kapi-
tal aufgrund eines steuerrechtlichen Durchgriffs an die Steuerpflichtigen erschöp-
fen (Beschwerde, S. 12 ff., 26, 33 ff.), ist dazu ebenfalls im Rückweisungsent-
scheid des Verwaltungsgerichts (vgl. VGE II 2014 89 vom 17.12.2015 Erw. 3 
[Privatschuld und Schuldzinsen gegenüber der X.________ Ltd.] und Erw. 4 [Zu-
rechnung der Gewinne und des Kapitals der X.________ Ltd.]) und auch bereits 
vom Bundesgericht (vgl. Urteil 2C_179/2016, 2C_180/2016 vom 9.1.2017 
Erw. 4.1 [bis und mit Steuerjahr 2008: kein abzugsberechtigendes Schuldver-
hältnis gegenüber der X.________ Ltd.] Erw. 4.2 [ab dem Steuerjahr 2009 steu-
erlich transparente Behandlung der X.________ Ltd. bzw. Zuordnung von deren 
Gewinn und Kapital an die Steuerpflichtigen aufgrund eines steuerrechtlichen 
Durchgriffs]; bestätigt wiederum auch durch Urteil BGer 2F_15/2019 vom 
12.7.2019 Erw. 3.2) schon alles gesagt worden, und muss darauf wegen der 
Bindungswirkung des Rückweisungsentscheids des Verwaltungsgerichts 
grundsätzlich nicht nochmals (wiederholt) eingegangen werden.

3.5 Im Weiteren lässt sich entgegen der Meinung der Steuerpflichtigen auch 
kein wesentlicher Unterschied oder gar Widerspruch im Sachverhalt gegenüber 
dem bundesgerichtlichen Urteil 6B_667/2019 vom 4. Dezember 2019 betreffend 
qualifizierte Veruntreuung (= Bf-act. 1) feststellen. Nachdem es insbesondere 
auch in der Strafsache als erwiesen erachtet wurde, dass der Steuerpflichtige die 
X.________ Ltd. (BVI) und auch die Z.________ Ltd. (Belize) beherrschte bzw. 
an diesen wirtschaftlich berechtigt war, besteht in steuerrechtlicher Hinsicht kein 
Anlass darauf zurückzukommen, dass die X.________ Ltd. (BVI) steuerlich als 
transparent behandelt wurde bzw. deren Gewinn und Kapital aufgrund eines 

12

steuerrechtlichen Durchgriffs den Steuerpflichtigen zugeordnet wurde. Es ist 
auch nicht ersichtlich, inwiefern sich dadurch ein entscheidwesentlicher Unter-
schied im Sachverhalt ergeben sollte, dass das Tizian-Gemälde nach den Fest-
stellungen im Strafverfahren erst mit Vertrag vom 23. Juni 2010 erstanden wur-
de, der Erwerb nicht durch die X.________ Ltd. (BVI) sondern über die 
Z.________ Ltd. (Belize) erfolgte, und der Kaufpreis von EUR 1.5 Mio. aus dem 
(unrechtmässig zu eigenen Zwecken verwendeten) Geld des M.________ von 
EUR 4.3 Mio. bestritten wurde (Beschwerde, S. 33 ff., 39 ff., 66 f., 70 ff., 73 f.). 

Vorab entbehrt es jeglicher Grundlage, und verhalten sich die Steuerpflichtigen 
genau genommen selbst widersprüchlich, wenn nun die (irrige) Behauptung auf-
gestellt wird, dass im Entscheid des Verwaltungsgerichts eine Aufteilung des 
Verkaufserlöses auf die Steuerjahre 2009 und 2010 vorgenommen und den 
Steuerpflichtigen der Verkaufserlös von EUR 4.3 Mio. "brutto" ohne Abzug des 
Kaufpreises bzw. der Kaufpreisrestanz von EUR 1.5 Mio. zugerechnet worden 
sei. Richtig ist, dass im Entscheid des Verwaltungsgerichts VGE II 2014 89 vom 
17. Dezember 2015 (Erw. 4.8) darauf abgestellt wurde, dass gemäss der vorlie-
genden Jahresrechnung 2010 der X.________ Ltd. (BVI) per 29. April 2010 in 
der Erfolgsrechnung ein Ertrag (Erlös aus Verkauf Tizian) von Fr. 4'194'314.98 
verbucht wurde, was offensichtlich (bereits) dem Verkaufserlös von EUR 4.3 Mio. 
abzüglich des Kaufpreises bzw. der Kaufpreisrestanz von EUR 1.5 Mio. (ent-
sprechend der Differenz von EUR 2.8 Mio.) entsprochen hat (vgl. Bundesordner 
Taxation 2002-2010 Nr. 8 und Nr. 12). Das stimmt denn auch mit der (bisher 
stets verfochtenen) Darstellung der Steuerpflichtigen überein, dass das Gemälde 
treuhänderisch auf Rechnung des M.________ erworben worden sei und nach 
der Bezahlung der Kaufpreisrestanz von EUR 1.5 Mio. am 29. April 2010 in un-
eingeschränktem Alleineigentum der Z.________ Ltd. (Belize) gestanden habe, 
womit der Steuerpflichtige jedoch im Strafverfahren vor allem deshalb nicht 
durchzudringen vermochte, weil ihm in diesem Fall nach Auffassung der Straf-
richter ein ("krasser") Treuebruch durch unzulässige Interessenkollision (Eigen-
geschäft) vorzuwerfen (gewesen) wäre, dadurch dass er die Differenz von EUR 
2.8 Mio. aus dem Erwerb des Gemäldes für EUR 1.5 Mio. und der Veräusserung 
der Verkaufsoption für EUR 4.3 Mio. in die eigene Tasche steckte bzw. für eige-
ne Zwecke vom Konto der X.________ Ltd. (BVI) abzweigte, wohin das Geld 
überwiesen worden sei (vgl. dazu insbes. Urteil des Obergerichts das Kantons 
Zürich vom 13. Dezember 2018, S. 52 f. = Einspracheakten 2011 und 2012 
act. 155 ff., 206 f.). Entgegen der Meinung der Steuerpflichtigen wurde der Sach-
verhalt im Strafverfahren insofern nicht abweichend festgestellt, sondern nur un-
ter einem anderen (strafrechtlichen) Gesichtspunkt gewürdigt. Da es zudem in-
zwischen in tatsächlicher Hinsicht auch eindeutig als erwiesen gelten kann, dass 

13

das Geld des M.________ vom Steuerpflichtigen auf das Konto der X.________ 
Ltd. (BVI) transferiert wurde, wo es am 28. April 2010 eintraf, spielt es auch keine 
Rolle mehr, dass im Entscheid des Verwaltungsgerichts fälschlicherweise noch 
die Zahlungen der N.________ (einem Klienten der O.________) mit der Trans-
aktion rund um den Verkauf des Gemäldes in einen näheren Zusammenhang 
gebracht worden waren (Beschwerde, S. 34, 66 f.).

Soweit die Steuerpflichtigen zudem der Auffassung sind, dass die weiteren Zah-
lungen, welche nach den Feststellungen im Strafverfahren vom Steuerpflichtigen 
im Zusammenhang mit der unrechtmässigen Verwendung des Geldes des 
M.________ zu eigenen Zwecken getätigt wurden (vgl. zur Verwendung der Be-
träge im Einzelnen: Urteil BGer 6B_667/2019 vom 4.12.2019 Erw. 2.1), ebenfalls 
als Abzüge vom Verkaufserlös hätten berücksichtigt werden müssen, kann ihnen 
ebenfalls nicht gefolgt werden (Beschwerde S. 29 f., 37 ff., 73 f.). Damit scheinen 
die Steuerpflichtigen zu verkennen, dass die unrechtmässige Verwendung des 
Geldes des M.________ zu eigenen Zwecken nicht automatisch bedeutet, dass 
diese Zahlungen entsprechend auch von den Einkünften steuerlich als Aufwand 
abziehbar wären. Dabei dürfte wohl ausser Frage stehen, dass ein Abzug nicht 
gewährt werden kann, soweit das Geld nachweislich für private Zwecke (z.B. Be-
zahlung einer persönlichen Schuld, Lebenshaltungskosten, Erwerb eines Autos) 
verbraucht wurde. Das gilt aber auch, soweit die Gelder vom Steuerpflichtigen für 
persönliche Investments und Geschäftsprojekte (z.B. Beteiligung an der 
P.________ AG) sowie zur Bestreitung von Kosten seines Geschäftsbetriebs 
bzw. von ihm beherrschten Gesellschaften (z.B. Darlehensforderung IC 
"T.________ AG") verwendet wurden. Die gegenteiligen Behauptungen der 
Steuerpflichtigen, dass von einer Verwendung für "private" Zwecke nicht die Re-
de sein könne (Beschwerde, S. 18), bzw. die Beträge fälschlicherweise als "Pri-
vatausgaben/-investitionen" qualifiziert worden seien (Beschwerde, S. 21), und 
das Geld für die (angeblichen) eigentlichen Eigentümer bzw. wirtschaftlich Be-
rechtigten der X.________ Ltd. (BVI) verwendet worden sei (Beschwerde, 
S. 37 f.), kann nicht gehört werden. Damit setzen sich die Steuerpflichtigen (zu-
dem) einmal mehr darüber hinweg, dass der Nachweis für das Vorliegen eines 
steuerrechtlich relevanten Treuhandverhältnisses nicht erbracht wurde, zumal die 
geleisteten Zahlungen im Zusammenhang mit der geltend gemachten Treu-
handtätigkeit mit der Offshore-Gesellschaft X.________ Ltd. (BVI) weder buch-
halterisch erfasst noch hinreichend belegt sind. 

Als unbehelflich erweist sich sodann auch die Berufung der Steuerpflichtigen auf 
die im Strafverfahren getroffenen Feststellungen bezüglich "Ersatzbereitschaft / 
Übersicht flüssige Mittel A.A.________ zum Tatzeitpunkt am 23. März 2010 so-
wie am 26. April 2010" (vgl. Einspracheakten 2. Rechtsgang act. 225 ff.), wonach 

14

die flüssigen Mittel auf den (CHF) Bankkonten des Steuerpflichtigen und der von 
ihm beherrschten juristischen Personen per 23. März 2010 rund Fr. 2'278 bzw. 
Fr. 80'945 und per 26. April 2010 rund Fr. 8'075 bzw. Fr. 56'759 betrugen, wes-
halb nach Meinung der Steuerpflichtigen von diesen Beträgen ausgehend (er-
gänzt um das Liegenschaftsvermögen und die laufenden Einkünfte / Ausgaben) 
man ja hätte "zurückrechnen" können (Beschwerde, S. 38, 63 f.). Damit wird von 
den Steuerpflichtigen übersehen, dass es im Strafverfahren bei der Feststellung 
des für die Ersatzfähigkeit massgebenden Vermögenssubstrats nicht darum 
geht, eine umfassende Beurteilung der finanziellen Gesamtsituation vorzuneh-
men. Ersatzfähigkeit liegt nur vor, wenn das Geld für den Täter griffbereit ist (vgl. 
BGE 118 IV 27 Erw. 3b S. 30 f. mit weiteren Hinweisen). Es bleibt deshalb uner-
findlich, wie (alleine) ausgehend von den im Strafverfahren festgestellten flüssi-
gen Mitteln auf den Bankkonten des Steuerpflichtigen und der von diesem be-
herrschten juristischen Personen die Steuerfaktoren der Steuerpflichtigen (Ein-
kommen und Vermögen) einwandfrei hätten ermittelt werden (können) sollen, wie 
dies die Steuerpflichtigen geltend machen wollen.

3.6 Allerdings ist den Steuerpflichtigen insofern zuzustimmen, dass der Sach-
verhalt im bundesgerichtlichen Urteil 6B_667/2019 vom 4. Dezember 2019 be-
treffend qualifizierter Veruntreuung insofern anders beurteilt wurde, als bei der 
strafrechtlichen Würdigung des Sachverhalts davon ausgegangen wurde, dass 
es sich bei der Überweisung des Geldes des M.________ vom Konto der 
Z.________ Ltd. (Belize) auf das Konto der X.________ Ltd. (BVI) gar nicht um 
den Erlös aus dem Verkauf des Bildes handelte, weil ein Verkaufserlös aus dem 
Tizian-Gemälde nie erzielt worden sei, sondern der Steuerpflichtige sich der Ver-
untreuung schuldig machte, dadurch dass von ihm das Geld des M.________ 
von EUR 4.3 Mio. auf das Konto der Z.________ Ltd. (Belize) sowie das Konto 
der X.________ Ltd. (BVI) transferiert und anschliessend unrechtmässig bzw. 
treu- und sorgfaltspflichtwidrig zu eigenen Zwecken verwendet worden sei. 

Gemäss dem Grundsatz der Wertneutralität des Steuerrechts ist zwar nicht zwi-
schen illegalen und erlaubten Geschäften zu unterscheiden. Es spielt deshalb 
richtigerweise keine Rolle, ob Einkünfte aus rechtmässigen oder unrechtmässi-
gen Quellen stammen. Die Steuerpflichtigen machen jedoch unter Verweis auf 
einen juristischen Aufsatz geltend (vgl. Thomas Graf/Isabelle Rupf, Steuerrechtli-
che Aspekte von Schadenersatzzahlungen sowie Anwalts- und Prozesskosten in 
aktienrechtlichen Verantwortlichkeitsprozessen, in: ZSR 2018, S. 223 ff. = Bf-act. 
14), dass Erträge aus unrechtmässigen Quellen von Gesetzes wegen mit korreli-
erenden Ablieferungspflichten belastet seien. Eine Ablieferungspflicht neutralisie-
re den unrechtmässig erlangten Vermögenszugang, weswegen eine darauf ent-

15

fallende Steuerpflicht entfallen könne (Beschwerde, S. 40 f., 74). Das entspricht 
insofern auch der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. Urteil BGer 
2C_616/2016, 2C_617/2016 vom 3.11.2016 Erw. 2.2.7. publiziert in: StE 2017 
DBG/TG A 21.16 Nr. 19; vgl. ebenso Urteil BGer 2C_628/2018 vom 7.5.2019 
Erw. 5.2.; Urteil BGer 2C_342/2016, 2C_343/2016 vom 23.12.2016 Erw. 2.2.3.; 
Urteil BGer 2C_692/2013, 2C_693/2013 vom 24.3.2014 Erw. 4.2 mit weiteren 
Hinweisen) sowie der wohl herrschenden Lehrmeinung (vgl. insbes. zur Besteue-
rung von ungerechtfertigten Vermögenszugängen: Markus Reich, Steuerrecht, 
3. Aufl. 2020, § 10 N 12, 28f, 28g; ebenfalls Markus Reich/Markus Weidmann, in: 
Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundes-
gesetz über die direkte Bundessteuer DBG, 3. Aufl. 2017, Art. 16 DBG N 17b ff., 
21b ff., 25). Gemäss dem Bundesgericht sind gewinnabschöpfende Sanktionen 
ohne pönalen Charakter als geschäftsmässiger Aufwand steuerlich abziehbar 
(vgl. BGE 143 II 8 Erw. 7.7 S. 30; siehe auch Urteil BGer 2C_102/2018 vom 
15.11.2018 Erw. 5.4. betreffend Bildung einer Rückstellung wegen drohender 
strafrechtlicher Einziehung gemäss Art. 70 StGB und/oder allfälliger zivilrechtli-
chen Ersatzforderungen). Nach der Lehrmeinung fehlt es mit der Zurückerstat-
tung oder Einziehung der rechtswidrig erlangten Vermögenswerte an einem ein-
kommenssteuerrechtlich relevanten Zufluss, weil der spätere korrelierende Ver-
mögensabgang den vormaligen Zugang "neutralisiert" (vgl. Reich, a.a.O., § 10 
N 28g; Reich/Weidmann, a.a.O., Art. 16 DBG N 17d, 25).

Es darf deshalb richtigerweise nicht unberücksichtigt bleiben, dass der Steuer-
pflichtige im Zusammenhang mit der Verurteilung wegen qualifizierter Veruntreu-
ung zur Bezahlung von Schadenersatz an die Privatklägerin in der Höhe von 
EUR 4'346'000 zuzüglich 5% Zins seit 26. April 2010 (bzw. zur Bezahlung von 
Fr. 1'000'000 dem Staat als Ersatz für den nicht mehr vorhandenen, widerrecht-
lich erlangten Vermögensvorteil) verurteilt wurde (vgl. insbes. Disp.-Ziff. 4 u. 7 
des Urteils des Obergerichts das Kantons Zürich vom 13.12.2018 [Einsprache-
akten 2011 und 2012 act. 155 ff., 227 ff., 229, 234 ff., 242 ff.]). Anders als die 
Steuerpflichtigen offenbar zu glauben scheinen (Beschwerde, S. 40 f.), sind al-
lerdings Schadenersatz und Ersatzforderung des Staates nicht kumulativ zu ver-
stehen, hat doch die Privatklägerin die Abtretung desjenigen Teils ihrer Forde-
rung erklärt, soweit vom Gericht eine Verwendung der Ersatzforderung des Staa-
tes zu ihren Gunsten angeordnet wurde (vgl. dazu auch Disp.-Ziff. 13 des Urteils 
des Obergerichts das Kantons Zürich vom 13.12.2018 [Einspracheakten 2011 
und 2012 act. 155 ff., 227 ff., 231, 234 ff., 242 ff.]). Im Weiteren gilt es zu berück-
sichtigen, dass das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung mit dem Hinweis 
auf die Wertneutralität des Steuerrechts mitunter gerade auch verhindern wollte, 
dass Steuerpflichtige aufgrund der Rechtswidrigkeit ihres Handelns letztlich be-

16

günstigt werden bzw. dass diejenigen, die zulässige Geschäfte abschiessen, be-
nachteiligt würden. Das Gericht argumentierte dabei stets, dass es dem Prinzip 
von "nemo auditur propriam turpitudinem allegans" ("niemand wird gehört, wenn 
er sich auf eigene Sittenwidrigkeit beruft") und damit auch dem Rechtsmiss-
brauchsverbot und dem Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV und 
Art. 2 Abs. 2 ZGB) widersprechen würde, wenn durch die Berufung auf geset-
zeswidriges Handeln steuerliche Befreiung verlangt werden könnte (vgl. zum 
Ganzen: BGE 143 II 8 Erw. 7.6 S. 28 ff. mit Hinweisen auf die bundesgerichtliche 
Rechtsprechung). 

Im Ergebnis führen die korrelierenden Ablieferungspflichten bzw. die gewinnab-
schöpfenden Sanktionen deshalb dazu, dass der im Zusammenhang mit dem 
Verkauf des Tizian-Gemäldes per 29. April 2010 in der Erfolgsrechnung der 
X.________ Ltd. (BVI) verbuchte Ertrag (Erlös aus Verkauf Tizian) von 
Fr. 4'194'314.98 "neutralisiert" werden muss und die darauf entfallende Steuer-
pflicht entfällt. Dies hat entsprechend zur Folge, dass mangels Erzielung eines 
Reingewinns durch die steuerlich als transparent behandelte X.________ Ltd. 
(BVI) die in der Veranlagungsverfügung für das Steuerjahr 2010 beim Einkom-
men der Steuerpflichtigen vorgenommene Aufrechnung von Fr. 3'984'481 (Code 
575 "Weitere Einkünfte und Gewinne, Genossennutzen etc.") nachträglich entfal-
len muss. Entsprechend gilt es auch die Aufrechnung des von der X.________ 
Ltd. (BVI) in der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapitals per 31.12.2010 von 
Fr. 6'040'604 (Code 920 "Übrige Vermögenswerte") beim Vermögen der Steuer-
pflichtigen insofern zu korrigieren, als die Steuerpflichtigen davon bis (max.) zur 
Höhe des ausgewiesenen Eigenkapitals der X.________ Ltd. (BVI) eine Schuld-
pflicht für den zu leistenden Schadenersatz in der Höhe von EUR 4'346'000 zu-
züglich 5% Zins seit 26. April 2010 (vermindert um die eingezogenen Vermö-
genswerte bzw. deren Verwertungserlöse) in Abzug bringen können. Entgegen 
der Meinung der Steuerpflichtigen können die Zinsen auf dem Schadenersatz 
nicht (zusätzlich) als "Berufskosten" im Sinne von Art. 26 DBG uneingeschränkt 
zum Abzug zugelassen werden (Beschwerde, S. 74). Der Zins auf dem Scha-
denersatz gründet in der Verursachung des Schadens, stellt demnach Scha-
denszins dar und ist Teil der Schadenersatzforderung (vgl. BGE 118 II 363 mit 
weiteren Hinweisen). Dementsprechend handelt sich beim Schadenszins eben-
falls um korrelierende Ablieferungspflichten bzw. gewinnabschöpfende Sanktio-
nen, und nicht etwa um Berufs- oder Gewinnungskosten. Für die Gewährung ei-
nes zusätzlichen Abzugs für den Schadenszins (nebst der "Neutralisierung" der 
unrechtmässig erlangten Vermögenzugänge) bleibt deshalb kein Raum, zumal 
es im Besonderen auch in Bezug auf die Wertneutralität des Steuerrechts zu 

17

verhindern gilt, dass die Steuerpflichtigen aufgrund der Rechtswidrigkeit ihres 
Handelns letztlich begünstigt werden.

3.7 Schliesslich stellt sich noch die Frage, ob die die Anwalts- und Verfahrens-
kosten, welche dem Steuerpflichtigen beim Versuch entstanden sind, die straf-
rechtliche Verurteilung wegen qualifizierter Veruntreuung abzuwenden, als Auf-
wand (resp. Gewinnungskosten) abgezogen werden können (Beschwerde, 
S. 40 f., 74; vgl. dazu insbes. Disp.-Ziff. 16 ff. des Urteils des Bezirksgerichts 
Zürich vom 1.2.2017 [Einspracheakten 2. Rechtsgang act. 229 ff.; Einspracheak-
ten 2011 und 2012 act. 506 ff.] sowie Disp.-Ziff. 16 ff. des Urteils des Oberge-
richts des Kantons Zürich vom 13.12.2018 [Einspracheakten 2011 und 2012 act. 
155 ff., 234 ff., 242 ff.]).

Das Bundesgericht hat in der Vergangenheit schon mehrfach zum Ausdruck ge-
bracht, dass sowohl eine Busse als auch die übrigen mit einem Strafverfahren 
zusammenhängenden Kosten nicht geschäftsmässig begründeten Aufwand dar-
stellen und mithin nicht abzugsfähig sind (vgl. BGE 70 I 250 Erw. 4 S. 256; dazu 
auch BGE 143 II 8 Erw. 3 S. 12 = Urteil BGer 2C_916/2014, 2C_917/2014 vom 
26.9.2016 Erw. 3 mit weiteren Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtspre-
chung). Nach der Rechtsprechung sind die Auslagen für private Verfahren, wie 
grundsätzlich auch jene für Strafprozesse mit Ausnahme der Auslagen im Be-
reich besonderer Berufsrisiken, nicht zu den Gewinnungskosten zu zählen. Diese 
Auslagen für private Verfahren betreffen primär die Person des Steuerpflichtigen 
und nicht oder nur mittelbar dessen Berufstätigkeit (vgl. Steuerrekurskommission 
Basel-Stadt 23.4.2009 publiziert in: StE 2011 BS B 22.3 Nr. 102 Erw. 4; vgl. zur 
Qualifikation von Anwalts- und Verfahrenskosten für eine selbständige Erwerbs-
tätigkeit: Urteil BGer 2A.90/2001, 2A.91/2001 vom 25.1.2002 Erw. 6.1 publiziert 
in: StE 2002 BS B 23.45.2 Nr. 2; ebenfalls im Zusammenhang mit der Berück-
sichtigung von Schadenersatzleistungen und Prozesskosten für die Abwehr von 
Verantwortlichkeits- und Haftpflichtklagen als Gewinnungskosten: Steuerrekurs-
kommission Bern, 5.6.2001 Erw. 2 publiziert in: StE 2002 DBG/BE B 23.45.1 
Nr. 3; siehe auch entsprechend zur Qualifikation von Gerichtskosten als Vermö-
gensverwaltungskosten: Urteil BGer 2C_534/2018 vom 27.9.2019 Erw. 3.6.1.). 

Demnach ist klar, dass die dem Steuerpflichtigen auferlegten Gerichtsgebühren 
(einschliesslich der weiteren Kosten) für das Strafverfahren betreffend qualifizier-
ter Veruntreuung keine abziehbaren Gewinnungskosten (oder Berufskosten) dar-
stellen. Folglich haben die Steuerpflichtigen keinen Anspruch darauf, dass von 
ihnen die Anwalts- und Verfahrenskosten in Abzug gebracht werden können.

18

IV. Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 2011 und 2012

4.1 Betreffend die Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 2011 und 
2012 (wie auch für die nachfolgenden Steuerjahre 2013-2016) beanstanden die 
Steuerpflichtigen wiederum die Zurechnung des Gewinns und des Kapitals der 
X.________ Ltd. (BVI) aufgrund eines steuerrechtlichen Durchgriffs. Dabei seien 
ihnen offensichtlich auch Gesellschaften aus dem Geschäftsvermögen der 
X.________ Ltd. (BVI) zugerechnet worden (z.B. Beteiligung S.________ AG). 
Auch seien die "Ablieferungspflichten" aufgrund des Urteils des Obergerichts des 
Kantons Zürich vom 13. Dezember 2018 sowie des bundesgerichtlichen Urteils 
6B_667/2019 vom 4. Dezember 2019 betreffend qualifizierter Veruntreuung 
überhaupt nicht in die Einschätzungen aufgenommen worden (Beschwerde, 
S. 69 f.).

4.2 Wie schon erwähnt, haben sich sowohl das Verwaltungsgericht wie auch 
das Bundesgericht bereits eingehend mit der steuerlich transparenten Behand-
lung der X.________ Ltd. (BVI) bzw. der Zuordnung von deren Gewinn und Kapi-
tal aufgrund eines steuerrechtlichen Durchgriffs an die Steuerpflichtigen ausein-
andergesetzt (vgl. VGE II 2014 89 vom 17.12.2015 Erw. 4 [Zurechnung der Ge-
winne und des Kapitals der X.________ Ltd. für die Steuerjahre 2009 und 2010] 
und Urteil 2C_179/2016, 2C_180/2016 vom 9.1.2017 Erw. 4.2 [ab dem Steuer-
jahr 2009 steuerlich transparente Behandlung bzw. Zuordnung von deren Ge-
winne und Kapital aufgrund eines steuerrechtlichen Durchgriffs]). Es trifft zwar 
zu, dass die Frage, ob der Steuerpflichtige an der X.________ Ltd. (BVI) wirt-
schaftlich berechtigt war, in jeder Veranlagungsperiode grundsätzlich einer er-
neuten umfassenden Überprüfung zugänglich ist. Die Steuerpflichtigen bringen 
jedoch weiterhin nichts vor, was zu einer anderen Beurteilung Anlass geben 
müsste. Entscheidend ist, wem die einzelnen Vermögenswerte (Konti der LLB, 
Wertschriften, Beteiligungen und Darlehensforderungen T.________ AG [ehe-
mals U.________ GmbH], S.________ AG usw.) wirtschaftlich gehören. Die 
blosse (formaljuristische) Eigentümerstellung an der Offshore-Gesellschaft 
X.________ Ltd. (BVI) ist hier deshalb für die Zuordnung der Vermögenswerte 
ohne Bedeutung (Beschwerde, S. 26, 41 f.).

4.3 Insofern ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass auch in den Ver-
anlagungsverfügungen für die Steuerjahre 2011 und 2012 beim Vermögen der 
Steuerpflichtigen (Code 920: "Übrige Vermögenswerte") das in der Bilanz aus-
gewiesene Eigenkapital der X.________ Ltd. (BVI) per 31.12.2012 bzw. 
31.12.2011 von jeweils (unverändert) Fr. 5'049'391 berücksichtigt wurde (vgl. 
Einspracheakten 2011 und 2012 act. 364 ff., 368 ff., 372 ff., 376 ff., 417 ff., 
431 ff.). Davon kann nun aber richtigerweise wiederum von den Steuerpflichtigen 

19

eine Schuldpflicht bis (max.) zur Höhe des ausgewiesenen Eigenkapitals der 
X.________ Ltd. (BVI) für den zu leistenden Schadenersatz in der Höhe von 
EUR 4'346'000 zuzüglich 5% Zins seit 26. April 2010 (vermindert um die einge-
zogenen Vermögenswerte bzw. deren Verwertungserlöse) in Abzug gebracht 
werden. Für die Gewährung eines zusätzlichen Abzugs vom Einkommen der 
Steuerpflichtigen für den Schadenszins bleibt auch hier ebenso wenig Raum, 
weil es mit Blick auf die Wertneutralität des Steuerrechts letztlich eine Begünsti-
gung der Steuerpflichtigen aufgrund der Rechtswidrigkeit ihres Handelns zu ver-
hindern gilt.

Soweit zudem das Verwaltungsgericht im Entscheid VGE II 2014 89 vom 17. De-
zember 2015 (Erw. 4.9) den Abzug der Privatschuld und der Schuldzinsen ge-
genüber der X.________ Ltd. (BVI) ab dem Steuerjahr 2009 (ff.) als gerechtfertigt 
erachtete, kann daran nach erneuter Überprüfung nicht festgehalten werden. In 
den Steuerjahren 2011 und 2012 werden von den Steuerpflichtigen weiterhin ei-
ne Privatschuld gegenüber der X.________ Ltd. (BVI) von Fr. 3'948'354 / Fr. 
3'915'000 sowie Schuldzinsen von Fr. 93'880 / Fr. 58'725 geltend gemacht. Der 
Umstand, dass ab dem Steuerjahr 2009 (ff.) die X.________ Ltd. (BVI) als steu-
erlich transparent betrachtet und deren Gewinn und Kapital aufgrund eines steu-
errechtlichen Durchgriffs den Steuerpflichtigen zugerechnet wurde, vermag aller-
dings bei genauerer Betrachtung nichts daran zu ändern, dass (bereits zuvor) gar 
kein abzugsberechtigendes Schuldverhältnis der Steuerpflichtigen gegenüber der 
X.________ Ltd. (BVI) bestanden hat (vgl. Urteil BGer 2C_179/2016, 
2C_180/2016 vom 9.1.2017 Erw. 4.1). Darauf, dass eine Forderung nicht Treugut 
sein kann, wenn Treugeber und Darlehensschuldner identisch sind, ist zudem 
bereits im Entscheid des Verwaltungsgerichts hingewiesen worden (vgl. VGE II 
2014 89 vom 17.12.2015 Erw. 4.9). Insofern bestehen auch keine Forderungen 
und Verbindlichkeiten, welche miteinander zur Verrechnung gebracht werden 
könnten (Beschwerde, S. 26). Demnach können die geltend gemachten privaten 
Schulden bzw. Schuldzinsen gegenüber der X.________ Ltd. (BVI) nicht zum 
Abzug zugelassen werden.

4.4 Wenn von den Steuerpflichtigen verlangt wird, dass auch die Veranla-
gungsverfügungen für die Steuerjahre 2013-2016 an die Veranlagungsbehörde 
zurückzuweisen seien (Beschwerde S. 42), kann darauf nicht eingetreten wer-
den. Das ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens vor dem Verwal-
tungsgericht. Die Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 2013-2016 sind 
richtigerweise in einem separaten Einsprache- und gegebenenfalls Beschwerde-
verfahren zu behandeln (Beschwerde, S. 70).

20

V. Verfahrensausgang / Kosten- und Entschädigungsfolge

5.1 Demnach ergibt sich, dass auf das Revisionsgesuch gemäss Antrag Ziff. 3 
für die Steuerjahre 2001-2004 sowie 2009 nicht einzutreten ist, bzw. das Revisi-
onsgesuch für die Steuerjahre 2002, 2003, 2004 und 2009 zuständigkeitshalber 
an das Bundesgericht zu überweisen ist.

Die Beschwerde erweist sich betreffend die Veranlagungsverfügungen für die 
Steuerjahre 2010-2012 als begründet und die Anträge Ziff. 2 und 4 sind insofern 
gutzuheissen. In diesem Umfang werden Veranlagungsverfügungen aufgehoben 
und die Sache zur neuen Veranlagung im Sinne der Erwägungen an die Steuer-
verwaltung zurückgewiesen. 

Demgegenüber erweist sich die Beschwerde betreffend die Veranlagungsverfü-
gungen für die Steuerjahre 2005-2008 als unbegründet und sind die Anträge 
Ziff. 2 und 4 insoweit abzuweisen.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Gerichtskosten (Gerichts-
gebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) für das vereinigte Verfahren von insge-
samt Fr. 4'000.-- zur Hälfte unter solidarischer Haftbarkeit den Steuerpflichtigen 
und zur Hälfte dem Staat auferlegt (§ 128 des Steuergesetzes des Kantons 
Schwyz [SRSZ 172.200; StG] vom 9.2.2000 in Verb. mit § 72 Abs. 2 Satz 2 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [SRSZ 234.110; VRP] vom 6.6.1974; Art. 144 
Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer [SR 642.11; DBG] 
vom 14.12.1990). Praxisgemäss ist der nicht anwaltschaftlich vertretenen Par-
tei mangels Vertretungskosten keine Parteientschädigung zuzusprechen (§ 74 
Abs. 1 VRP).

5.3 Die Kosten der vorinstanzlichen kantonalen Verfahren sind ebenfalls dem 
Verfahrensausgang entsprechend neu zu verlegen. Das Kostentreffnis von 
Fr. 1'000.-- für den Entscheid Nr. 65/2017, 66/2017, 67/2017, 68/2017 und 
69/2017 (Veranlagungsverfügungen 2005-2008 und 2010) wird den Steuerpflich-
tigen unter solidarischer Haftbarkeit zu vier Fünfteln (Fr. 800.--) auferlegt; das 
Kostentreffnis von 1'000.-- für den Entscheid Nr. 69/2018, 70/2018 (Veranla-
gungsverfügungen 2011 und 2012) (davon zu drei Vierteln unter solidarischer 
Haftbarkeit den Steuerpflichtigen auferlegt) geht neu vollumfänglich zu Lasten 
des Staates.

21

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Verfahren betreffend die Veranlagungsverfügungen für die Steuerjahre 
2005-2008 und 2010 sowie betreffend die Veranlagungsverfügungen für 
die Steuerjahre 2011 und 2012 werden vereinigt.

2. Auf das Revisionsgesuch für die Steuerjahre 2001, 2002, 2003, 2004 und 
2009 wird nicht eingetreten. Das Revisionsgesuch für die Steuerjahre 2002, 
2003, 2004 und 2009 wird zuständigkeitshalber an das Bundesgericht 
überwiesen.

3. Das Gesuch um Sistierung der Verfahren betreffend die Veranlagungsver-
fügungen für die Steuerjahre 2005-2008 und 2010 wird abgewiesen.

4. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden die Veranlagungsverfü-
gungen für die Steuerjahre 2010, 2011 und 2012 aufgehoben und zur neu-
en Veranlagung im Sinne der Erwägungen (insbesondere Erw. 3.6 und 
Erw. 4.3) an die Steuerverwaltung zurückgewiesen. Im Übrigen (betreffend 
die Veranlagungsverfügungen 2005-2008) wird die Beschwerde abgewie-
sen. 

Die Kosten des vorinstanzlichen kantonalen Verfahrens (Einspracheent-
scheid Nrn. 65-69/2017) von Fr. 1'000.-- werden neu zu vier Fünfteln 
(Fr. 800.--) unter solidarischer Haftbarkeit den Beschwerdeführern und zu 
einem Fünftel dem Staat (Fr. 200.--) auferlegt. 

Die Kosten des vorinstanzlichen kantonalen Verfahrens (Einspracheent-
scheid Nrn. 69+70/2018) von Fr. 1'000.-- werden neu vollumfänglich dem 
Staat auferlegt.

5. Die Gerichtskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) für 
das vereinigte Verfahren von insgesamt Fr. 4'000.-- werden je zur Hälfte (je 
Fr. 2'000.--) den Beschwerdeführern - unter solidarischer Haftbarkeit - und 
dem Staat auferlegt. Die Beschwerdeführer haben am 14. Februar 2020 ei-
nen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- bezahlt, so dass ihnen Fr. 1'000.-- 
aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind. Auf die kantonsinterne Ver-
rechnung wird verzichtet.

6. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

7. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 

22

Lausanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über 
das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

8. Zustellung an:

- die Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (2/EB)
- den Gemeinderat … (A; im Dispositiv)
- die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung DVS, 3003 Bern (A)
- und das Bundesgericht, 1000 Lausanne 14 (R; unter Hinweis auf 

Erw. 2.3).

Schwyz, 24. Juni 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. Juli 2020