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**Case Identifier:** 0255e0e0-1e84-5583-b08d-8effe59216f4
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-30
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 30.04.2025 810 24 293 (810 2024 293)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-24-293_2025-04-30.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 30. April 2025 (810 24 293) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutz 

 

 

Prüfung des Schlussberichts und der Schlussrechnung 

 
 
Besetzung Präsident Pascal Leumann, Kantonsrichter Daniel Ivanov, Hans Furer, 

Niklaus Ruckstuhl, Stefan Schulthess, Gerichtsschreiberin Nathalie 
Droeser 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch den Beistand G.____ 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ 
Vorinstanz 
 

  
  
Betreff Prüfung des Schlussberichts für die Zeit vom 22. Juni 2022 bis 10.  Juni 

2024 / Prüfung der Schlussrechnung vom 20. September 2023 bis 
10. Juni 2024  
(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
30. Oktober 2024) 

 
 
 
 
A. C.____ (geb. 2006) ist die Tochter von D.____ sel. und A.____. Für C.____ bestand seit 
dem 22. Juni 2022 eine Erziehungsbeistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 des Schweize-
rischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 10. Dezember 1907. Als Mandatsperson amtete E.____. 

 

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Mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.____ vom 7. Juni 2024 
wurde die Kindesschutzmassnahme aufgehoben.  
 
B. Für A.____ besteht seit dem 15. Juli 2020 eine Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 
Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB für die Bereiche Administration, Finanzen und soziales Wohl. 
Gestützt auf Art. 395 Abs. 3 ZGB wurde ihm ohne Handlungsfähigkeitseinschränkung der Zu-
griff auf sein Vermögenskonto bei der F.____ entzogen. Seit dem 1. Mai 2024 besteht zudem 
eine Mitwirkungsbeistandschaft gemäss Art. 396 ZGB für Verträge über Fr. 200.-- sowie für 
Dauerverträge, wobei die Handlungsfähigkeit bezüglich der Abschlüsse der genannten Verträge 
von Gesetzes wegen eingeschränkt wurde. Als Beistand amtet G.____ von der H.____ AG in 
I.____.  
 
C. Mit Entscheid vom 30. Oktober 2024 genehmigte die KESB B.____ den Schlussbericht 
der Mandatsperson E.____ vom 3. Mai 2024 für die Zeit vom 22. Juni 2022 bis 10. Juni 2024 
sowie die Schlussrechnung vom 17. Juli 2024 für die Zeit vom 20. September 2023 bis 10. Juni 
2024. Die Kosten in der Höhe von insgesamt Fr. 24'433.45 (Entschädigung Mandatsperson 
Fr. 22'716.40, Spesen Mandatsperson Fr. 1'072.05, Aufwendungen KESB B.____ Fr. 105.-- 
sowie Verfahrenskosten KESB B.____ Fr. 540.--) wurden A.____ auferlegt. Gleichentags wurde 
der Entscheid an C.____, A.____ sowie E.____ versendet. Nach Rechtskraft des Entscheides 
stellte die KESB B.____ dem Beistand von A.____ die Rechnung vom 5. Dezember 2024 be-
treffend die Kosten zu. 
 
D. Mit Schreiben vom 18. Dezember 2024 erhob der Beistand G.____ für A.____ (nachfol-
gend Beschwerdeführer genannt) Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- 
und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), mit den sinngemässen Anträgen, die Rechtsmittelfrist 
solle erst ab Zustellung der Rechnung an den Beistand am 5. Dezember 2024 zu laufen begin-
nen und die übermässig hohe Kindesschutzmassnahme-Rechnung sei herabzusetzen.  
 
E. Am 10. Januar 2025 nahmen der Beistand des Beschwerdeführers, der Beschwerdefüh-
rer selbst sowie seine Tochter bei der KESB B.____ Akteneinsicht. 
 
F. Mit Vernehmlassung vom 24. Januar 2025 beantragte die Vorinstanz das Nichteintreten 
auf die Beschwerde. Eventualiter seien die Rechtsbegehren vollumfänglich abzuweisen, unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers.  
 
G. Der Fall wurde mit Verfügung vom 10. Februar 2025 der Kammer zur Beurteilung über-
wiesen und dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass das Urteil schriftlich eröffnet werde. 
 
H. Für die Parteistandpunkte und die Erwägungen der Vorinstanz wird grundsätzlich auf die 
Akten verwiesen. Soweit erforderlich, ist nachfolgend darauf einzugehen. 
 
 
 
 

 

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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB in Verbindung mit § 66 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes 
über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 2006 kann gegen 
Entscheide der KESB Beschwerde beim Kantonsgericht erhoben werden. Das Verfahren richtet 
sich nach den Art. 450 ff. ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Verwal-
tungsprozessrechts anwendbar (vgl. § 66 Abs. 2 EG ZGB). Der Beschwerdeführer ist als direk-
ter Verfahrensbeteiligter zur Beschwerdeerhebung legitimiert (Art. 450 Abs. 2 Ziffer 1 ZGB). Die 
Beschwerde wurde zudem formgerecht erhoben (vgl. Art. 450 Abs. 3 ZGB). 
 
1.2 Strittig ist die Frage, ob die Rechtsmittelfrist eingehalten wurde. Die Beschwerdefrist 
beträgt nach Art. 450b Abs. 1 ZGB dreissig Tage seit Mitteilung des Entscheids.  
 
1.2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er seit Jahrzehnten an einem starken 
Schwächezustand leide und sehr vergesslich sei. Obwohl dies der KESB B.____ seit langem 
bekannt gewesen sei, habe sie dem Vertretungsbeistand des Beschwerdeführers keine Kopie 
des Entscheides betreffend die Tochter des Beschwerdeführers zugeschickt, obwohl dieser 
auch für familiäre Fragen zuständig sei. Man habe ihm lediglich die Rechnung nach Rechtskraft 
des Entscheides am 5. Dezember 2024 zugestellt. 
 
1.2.2 Die Vorinstanz bringt dagegen in ihrer Vernehmlassung vor, dass der Entscheid ord-
nungsgemäss an den Beschwerdeführer und nicht an seinen Beistand, welcher nicht für das 
Kindesschutzverfahren bezüglich der Tochter des Beschwerdeführers mandatiert gewesen sei, 
eröffnet worden sei. Bei Einreichung der Beschwerde sei die Rechtsmittelfrist bereits abgelau-
fen gewesen, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei.  
 
1.2.3 Der Entscheid der KESB B.____ datiert vom 30. Oktober 2024 und ist dem Beschwerde-
führer am 31. Oktober 2024 eröffnet worden. Die Beschwerdefrist lief demnach am 2. Dezem-
ber 2024 ab (vgl. § 46 des Gesetzes über die Organisation der Gerichte, Gerichtsorganisati-
onsgesetz, GOG). Dem Beistand des Beschwerdeführers hingegen wurde der Entscheid nicht 
eröffnet. Dieser erhielt, nach Rechtskraft des Entscheides, lediglich die Rechnung, die sich aus 
dem KESB-Entscheid (Kostenverfügung) ergab. Dem Beschwerdeführer wurden mit KESB-
Entscheid vom 30. Oktober 2024 Kosten in der Höhe von insgesamt Fr. 24'433.45 auferlegt, 
was eine finanzielle Pflicht in beträchtlichem Umfang darstellt. In einer solchen Situation muss 
der Beschwerdeführer die Möglichkeit haben, die Kostenverfügung sorgfältig zu prüfen und sich 
nötigenfalls gegen unberechtigte Forderungen zur Wehr zu setzen. Genau in diesem Bereich, 
d.h. in finanziellen und administrativen Angelegenheiten, unter anderem im Umgang mit Behör-
den, hat der Beschwerdeführer grosse Mühe und benötigt deshalb auch die Unterstützung ei-
nes Beistands. Aus diesen Gründen hätte die KESB B.____ in Kenntnis der bestehenden Bei-
standschaft ihren Entscheid vom 30. Oktober 2024 auch dem Beistand des Beschwerdeführers 
eröffnen müssen. Der Beginn der Rechtsmittelfrist erfolgte somit frühestens mit der Eröffnung 
der Rechnung über Fr. 24'433.45 (nicht auch der Kostenverfügung selbst) an den Beistand des 
Beschwerdeführers, d.h. am 5. Dezember 2024. Dieser reagierte auch umgehend und verlangte 
bei der KESB B.____ die Details zur Rechnung. Mit der am 18. Dezember 2024 ans Kantons-

 

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gericht eingereichten Beschwerde wurde die 30-tägige Rechtsmittelfrist somit eingehalten. Auf 
die Beschwerde ist demnach einzutreten. 
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziffer 
1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziffer 2) sowie die Unan-
gemessenheit (Ziffer 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vor-
liegenden Beschwerde somit volle Kognition zu.  
 
3. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Der Anspruch auf 
rechtliches Gehör ist formeller Natur. Wurde der Anspruch verletzt, ist die Beschwerde unge-
achtet ihrer Begründetheit gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben (Urteil 
des Bundesgerichts 1C_328/2020 vom 22. März 2022 E. 2 mit Hinweis; Urteil des Kantonsge-
richts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV] vom 3. Mai 2023 [810 23 2] 
E. 4.5). 
 
3.1.1 Zur Begründung hält der Beschwerdeführer fest, sein Beistand habe umgehend nach 
Erhalt der Rechnung mit der KESB B.____ Kontakt aufgenommen und um Details bezüglich der 
Rechnung sowie um den KESB-Entscheid vom 30. Oktober 2024 ersucht. Die KESB B.____ 
habe jedoch nur summarisch festgehalten, dass bei der Mandatsarbeit 239 Stunden über zwei 
Jahre angefallen seien, welche mit einem Stundenansatz von Fr. 95.-- veranschlagt worden 
seien. Dies sei jedoch bereits aus der Rechnung vom 5. Dezember 2024 ersichtlich gewesen. 
Es sei nicht nachvollziehbar, wie bei einer Jugendlichen, welche in einem Heim gewesen sei, 
ein Aufwand von über 9 Stunden pro Monat (239 Stunden durch 26 Monate), d.h. ein voller Ar-
beitstag im Monat, habe betrieben werden können. Gemäss plausiblen Aussagen des Be-
schwerdeführers und seiner Tochter habe die Mandatsperson die Tochter des Beschwerdefüh-
rers selten gesehen und auch telefonisch wenig Kontakt zu ihr gehabt. Da der Beschwerdefüh-
rer von der ehemaligen Pensionskasse seiner verstorbenen Ehefrau die Hinterlassenenleistung 
in Kapitalform bezogen habe (Fr. 90'299.--), seien ihm die vollen Kindesschutzmassnahmen-
kosten auferlegt worden. Das rechtliche Gehör diesbezüglich sei ihm jedoch nicht gewährt wor-
den.  
 
3.1.2 Die KESB B.____ macht geltend, eine zusätzliche Gewährung des rechtlichen Gehörs 
wäre vorliegend nicht zielführend gewesen. Dadurch hätten keine neuen Erkenntnisse gewon-
nen werden können. Bereits im Entscheid vom 14. September 2022 betreffend die Gewährung 
der unentgeltlichen Rechtspflege im Kindesschutzverfahren sei festgehalten worden, dass die-
se bei Änderung der finanziellen Verhältnisse widerrufen werden könne, womit der Beschwer-
deführer grundsätzlich über die Folgen eines Vermögenszuflusses informiert gewesen sei. Zu-
dem sei dem Beschwerdeführer bekannt gewesen, dass lediglich Vermögenswerte unter 
Fr. 25'000.-- bei der Berechnung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht angerechnet würden 
(vgl. Entscheide der KESB B.____ vom 17. August 2022 und 29. Oktober 2024). Es sei nicht 
davon auszugehen, dass durch eine zusätzliche Anhörung neue Erkenntnisse hätten gewonnen 
werden können, da die KESB B.____ aufgrund der Prüfung der Rechnung betreffend die Bei-
standschaft des Beschwerdeführers hinreichend über dessen Vermögenssituation informiert 
gewesen sei. Im Weiteren sei dem Beschwerdeführer umfassende Akteneinsicht gewährt wor-

 

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den, womit diesem eine Prüfung der Aufwendungen der Erziehungsbeiständin möglich gewe-
sen sei.  
 
3.2.1 Als Teilaspekt eines fairen Verfahrens verankert Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung 
der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) vom 18. April 1999 den Anspruch auf rechtliches 
Gehör. Dieses umfasst als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, 
damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (BGE 149 I 
153 E. 2.2). Es dient auf der einen Seite der Sachaufklärung, auf der anderen Seite stellt es ein 
persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht dar (BGE 150 I 174 E. 4.1; BGE 148 II 73 E. 7.3.1; 
BGE 142 I 86 E. 2.2). Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergibt sich zudem insbesondere 
das Recht der Betroffenen, sich vor Erlass eines Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche 
Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört 
zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumin-
dest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dies geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen 
(BGE 147 I 433 E. 5.1; BGE 145 I 167 E. 4.1). 
 
3.2.2 Der Kostenentscheid der KESB B.____ vom 30. Oktober 2024 stellt mit einem Betrag 
von Fr. 24'433.45 eine beträchtliche finanzielle Belastung des Beschwerdeführers dar und greift 
erheblich in seine Rechtsstellung ein. Somit war es angezeigt, ihm vor Erlass der Verfügung 
das rechtliche Gehör zu gewähren, namentlich ihm die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die 
detaillierte Rechnung und Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Auch hätte die KESB 
B.____ den Beistand des Beschwerdeführers schon vor dem Erlass des Entscheides involvie-
ren sollen. Zur wirksamen Wahrnehmung des rechtlichen Gehörs genügten die kurzen Ausfüh-
rungen der KESB B.____ an den Beistand des Beschwerdeführers in der E-Mail vom 
12. Dezember 2024 mit drei Sätzen zur Rechnung der Mandatsperson nicht. Um sich ein aus-
reichend klares Bild vom Zeitaufwand und von den Auslagen der Beiständin von C.____ ma-
chen zu können und substantiierte Beanstandungen gegen die Rechnung vortragen zu können, 
war es unerlässlich, dem Betroffenen respektive dem Beschwerdeführer Einsicht in die detail-
lierte Abrechnung zu geben, wie es vom Beistand telefonisch am 5. Dezember 2024 und dann 
nochmals per E-Mail am 9. Dezember 2024 gefordert worden war. Erst am 10. Januar 2025, 
also nach Erhebung der Beschwerde ans Kantonsgericht am 18. Dezember 2024, hat die KESB 
B.____ dem Betroffenen vollständige Akteneinsicht und somit Einsicht in die Rechnungsdetails 
gewährt. Die Gewährung der Einsicht in die detaillierte Abrechnung erst am 10. Januar 2025 
und nach Erhebung der Beschwerde ans Kantonsgericht erweist sich demnach als zu spät und 
der Anspruch auf rechtliches Gehör ist verletzt.  
 
3.3.1 Wie unter Erwägung 3. festgehalten, führt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtli-
ches Gehör ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst grundsätz-
lich zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Nach der Rechtsprechung kann eine nicht 
besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs allerdings ausnahmsweise als 
geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittel-
instanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei prüfen kann. Von einer 
Rückweisung der Sache ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Ge-
hörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf 

 

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und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der betroffenen 
Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 142 II 
218 E. 2.8.1; KGE VV vom 1. April 2020 [810 19 342] E. 2. mit Hinweisen). 
 
3.3.2 Die Voraussetzungen für eine Heilung sind vorliegend erfüllt. Dem Beschwerdeführer 
und seinem Beistand wurden im laufenden Beschwerdeverfahren vor Kantonsgericht durch die 
KESB B.____ Einsicht in die detaillierte Abrechnung der Beiständin E.____ gewährt. Mit Einga-
be vom 30. Januar 2025 hat sich der Beschwerdeführer dazu geäussert. Aufgrund der vollen 
Kognition des Kantonsgerichts (siehe E. 2. hiervor) können auch alle Rügen des Beschwerde-
führers im vorliegenden Verfahren behandelt werden. Aus der Heilung der Gehörsverletzung 
durch das Kantonsgericht entsteht ihm somit kein Nachteil. Eine Rückweisung der Sache an die 
Vorinstanz zur erneuten Verfügung käme in dieser Situation einem formalistischen Leerlauf 
gleich. Dementsprechend rechtfertigt es sich, dass das Kantonsgericht die Gehörsverletzung 
heilt. 
 
4. Der Beschwerdeführer moniert des Weitern die Höhe der durch die Beistandschaft für 
C.____ entstandenen Kosten. Er sei über den auf 50 Seiten erfassten Aufwand der Mandats-
person für gut 24 Monate erschrocken. Dass es ein Ermessensspielraum in der Mandatsfüh-
rung gebe, sei klar, jedoch sei im vorliegenden Fall deutlich übermässig Aufwand betrieben 
worden. Zudem sei die Aufwandserfassung nur ungenügend nachvollziehbar. Oft stünde nicht, 
was wo gemacht worden sei. Zudem sei nicht ersichtlich, für welche Strecke die ausgewiese-
nen Kilometer seien. Auch die Aktennotizen seien nicht weiter begründet. Hinweise, um diese 
Punkte verifizieren zu können, würden im Dossier nicht vorliegen.  
 
4.1.1 Gemäss Art. 404 Abs. 1 ZGB haben der Beistand oder die Beiständin Anspruch auf eine 
angemessene Entschädigung und auf Ersatz der notwendigen Spesen aus dem Vermögen der 
betroffenen Person. Die Erwachsenenschutzbehörde legt die Höhe der Entschädigung fest und 
berücksichtigt dabei insbesondere den Umfang und die Komplexität der dem Beistand oder der 
Beiständin übertragenen Aufgaben (Art. 404 Abs. 2 ZGB). Im Kanton Basel-Landschaft bemisst 
sich die Entschädigung der Mandatsträgerinnen und der Mandatsträger nach dem Aufwand, 
den die Amtsführung notwendigerweise verursacht, sowie nach der Komplexität der wahrge-
nommenen Aufgaben (§ 18 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren zum Zivilrecht [GebV] 
vom 8. Januar 1991). Bei berufsmässiger Mandatsführung beträgt die Entschädigung Fr. 95.-- 
pro Stunde (§ 18 Abs. 2 lit. a GebV). Die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger haben ihren 
Aufwand für ihre Amtsführung zu erfassen und beanspruchte Spesen zu belegen (§ 18 Abs. 6 
GebV).  
 
4.1.2 Nach Art. 276 Abs. 1 und 2 ZGB sorgen die Eltern für den gebührenden Unterhalt des 
Kindes und tragen insbesondere die Kosten von Betreuung, Erziehung, Ausbildung und Kin-
desschutzmassnahmen. Zu den Kindesschutzmassnahmen gehören namentlich auch die Kos-
ten der Beistandschaft oder einer Unterbringung. Als Kosten für zivilrechtliche Kindesschutz-
massnahmen gehören die Mandatsträgerentschädigung und der Spesenersatz zum Unterhalt 
des Kindes, für den nach Art. 276 Abs. 1 ZGB die Eltern aufzukommen haben (vgl. KGE VV 
vom 14. Mai 2025 [810 24 263] E. 6.2 mit weiteren Hinweisen).  

 

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4.2.1 Seine Pflicht als Kindsvater nach Art. 276 ZGB für die Kosten der Beistandschaft für 
seine Tochter C.____ aufzukommen, wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Strittig ist 
vielmehr die Höhe der Kosten. In der Stundenzusammenstellung vom 15. Juli 2024 für den Zeit-
raum vom 22. Juni 2022 bis 15. Juli 2024 weist die Beiständin E.____ einen Aufwand von 
239.45 Stunden à Fr. 95.-- pro Stunde aus, davon 229.13 Stunden eigenen Zeitaufwand und 
10.32 Stunden Zeitaufwand des Sekretariats. Den Aufwand des Sekretariats kürzte die Reviso-
rin der KESB B.____ auf 9.99 Stunden (vgl. Prüfbericht vom 14. August 2024 mit Beilagen). In 
der 50-seitigen Zeiterfassung werden der Zeitaufwand und die angefallenen Spesen (Fahrkos-
ten: 1'531.50 km x 0.70 Fr./km = Fr. 1'072.05) detailliert ausgewiesen. Wie die Vorinstanz in 
ihrer Vernehmlassung richtig festgestellt hat, handelte es sich vorliegend um ein äusserst auf-
wendiges Kindesschutzverfahren betreffend eine minderjährige Mutter mit massivem Unterstüt-
zungsbedarf, in welchem unter anderem eine Platzierung in mehreren Institutionen erforderlich 
gewesen ist. Die Erziehungsbeiständin hatte zahlreiche Aufgaben inne: Die Unterstützung der 
Kindseltern mit Rat und Tat, die Organisation, Begleitung und Finanzierung einer geeigneten 
Wohnform, die Begleitung der schulischen und beruflichen Entwicklung und falls nötig Mass-
nahmen in die Wege zu leiten, die Sicherstellung der notwendigen ärztlichen Betreuung, die 
Verwaltung des Einkommens und Vermögens sowie die Koordination zwischen den involvierten 
Fachstellen und -personen (vgl. Ernennungsurkunde vom 20. September 2023). Ausschlagge-
bend für den hohen Aufwand der Erziehungsbeiständin war auch das Verhalten von C.____, 
insbesondere deren mangelnde Kooperationsbereitschaft, welche sich in zahlreichen Fällen von 
"Ausreissen ohne bekannten Aufenthaltsort" (die polizeiliche Fahndungen notwendig machten), 
in einer Verweigerung von Unterstützungsangeboten und in einer stark eingeschränkten Ab-
sprachefähigkeit manifestiert haben. Hinzu kam, dass der Beschwerdeführer selbst die Kindes-
schutzmassnahme nicht mitgetragen hat, sondern C.____ dabei unterstützte, die Umsetzung 
der Platzierung im Zentrum J.____ und die damit verbundene Betreuung zu verhindern, indem 
er sie jeweils bei sich beherbergte, ohne die involvierten Fachpersonen zu informieren (vgl. su-
perprovisorischer Antrag der Erziehungsbeiständin vom 3. Mai 2024 betreffend Aufhebung der 
Kindesschutzmassnahme; Aktennotiz der KESB B.____ vom 27. Mai 2024). Aufgrund des of-
fenkundig komplexen und aufwendigen Falls ist die Höhe der ausgewiesenen Stunden der Bei-
ständin nicht zu beanstanden. 
 
4.2.2 Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers sind auch die geleisteten Tätigkeiten der 
Beiständin E.____ aus den jeweiligen Abrechnungspositionen ersichtlich und stehen alle im 
Zusammenhang mit der Mandatsführung. Sie hat ihre Zeitaufwände jeweils klar und nachvoll-
ziehbar verzeichnet, auch was die monierten ausgewiesenen Kilometer betrifft. In den Akten 
befinden sich verschiedene Tabellen/Auflistungen, welche über die Tätigkeit der Beiständin 
Auskunft geben: Eine allgemeine Zeiterfassung pro Tag inkl. Reisespesen, eine reine Zeitüber-
sicht aus dem KLIBnet sowie eine Zeiterfassung ausschliesslich mit Reisespesen. Diese drei 
Tabellen/Auflistungen zusammen ergeben ein Gesamtbild der geleisteten Tätigkeiten sowie der 
Auslagen der Beiständin (vgl. z.B. Seiten 4 und 5 der allgemeinen Zeiterfassung vom 25. und 
26. Juli 2022 betr. K.____ in Verbindung mit der Seite 1 der Zeiterfassung Reisespesen sowie 
der Seite 24 der Zeitübersicht KLIBnet). In den Akten der KESB B.____ betreffend C.____ be-
finden sich zudem unter der Rubrik "2. Korrespondenz/Aktennotizen" diverse Schreiben der 

 

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Beiständin, die ihre Zeiterfassungen/Auflistungen untermauern. Unnötiger oder unverhältnis-
mässiger Aufwand der Beiständin ist nicht ersichtlich.  
 
4.2.3 Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass die Höhe respektive der zeitliche 
Umfang der Tätigkeit der Beiständin in Anbetracht der Aktenlage sowie der obenstehenden 
Ausführungen nachvollziehbar und nicht zu beanstanden ist. 
 
5. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde somit als unbegründet, sie ist abzu-
weisen. 
 
6. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist das Verfah-
ren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebüh-
ren und die Beweiskosten und werden in der Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder 
teilweise unterliegenden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Vorliegend hat die Vorinstanz mit 
dem Verweigern der Einsicht in die detaillierte Rechnung der Beiständin E.____ vor Erhebung 
der Beschwerde am 18. Dezember 2024 den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches 
Gehör verletzt und damit das Beschwerdeverfahren massgeblich verursacht. Aus diesem Grund 
sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'500.-- der KESB B.____ aufzuerlegen. Der 
geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'200.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet. Die 
Parteikosten sind wettzuschlagen (§ 21 Abs. 1 VPO). 
 
  

 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'500.-- werden der KESB 

B.____ auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von 
Fr. 1'200.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
Präsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin