# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 348ab729-dcc1-5010-a124-248c321f82d0
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-16
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 16.07.2019 I 2018 105
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-105_2019-07-16.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 105

Entscheid vom 16. Juli 2019 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Invalidenrente)

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Sachverhalt:

A.1 A.________ (geboren 1965) war seit dem 6. März 2000 als Bauarbeiter bei 
der D.________ AG (später: E.________ AG) erwerbstätig. Im Nebenerwerb ar-
beitete er bei der F.________ AG in Zürich. In seiner Eigenschaft als Bauarbeiter 
war er bei der Suva gegen die Folgen von Unfall versichert, als er am 
18. Oktober 2000 - beim Aussteigen aus einem sich in Hanglage befindlichen 
Dumper ausrutschte und in der Folge auf das linke Knie stürzte - eine Ruptur des 
Ligamentum patellae und der medialen und lateralen Retinacula des linken Knies 
zuzog. Die Suva erbrachte die hierfür gesetzlich vorgesehenen Leistungen.

A.2 Am 22. Februar 2007 klemmte sich A.________ beim Einklinken des 
Hakens eines Klappkübels am Kran den linken Daumen ein, sodass es dabei zu 
einer Amputation der distalen Daumenkuppe mit offener Endgliedfraktur und 
traumatischer Zerreissung des Nagelbettes kam. Auch nach diesem Unfall 
erbrachte die Suva die hierfür gesetzlich vorgesehenen Leistungen.

A.3 Mit Verfügung vom 12. Dezember 2007 sowie Einsprachentscheid vom 
28. April 2008 stellte die Vorinstanz die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 
30. November 2007 ein und sprach A.________ - für seine Beeinträchtigung der 
Erwerbstätigkeit als Folge der beiden oberwähnten Unfälle - ab 1. Dezember 
2007 eine Invalidenrente von 14% sowie eine Integritätsentschädigung von 
Fr. 13'350.-- bei einer Integritätseinbusse von 12.5% zu. Die von A.________ 
dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 
31. Juli 2008 (VGE I 2008 95) insoweit gut, als es den Invaliditätsgrad auf 25% 
erhöhte. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. Nach Prüfung einer Renten- 
revision hat die Suva diese Rente am 6. Dezember 2011 bestätigt (Vi-act. II 80). 

B. Bis am 28. Februar 2015 war A.________ weiterhin bei der E.________ 
beschäftigt, seit 2010 in einem Pensum von 75%. Nach Beendigung der 
Anstellung infolge Kündigung aus betrieblichen Gründen bezog A.________ 
Arbeitslosenentschädigung, wodurch er weiterhin bei der Suva gegen Folgen von 
Unfall versichert war. Bei einem Motorradunfall vom 21. Oktober 2016 erlitt 
A.________ eine Rissquetschwunde am Unterschenkel links dorsal mit 
Eröffnung der Muskelfaszie, eine Rissquetschwunde prätibial rechts und eine 
osteochondrale Läsion am mittleren Talus sowie dem zentralen Pilon tibiale des 
linken OSG (vgl. Vi-act. III 1 [Schadenmeldung UVG für arbeitslose Personen]; 
Vi-act. III 6; Vi-act. III 12). Die Suva erbrachte auch hierfür die gesetzlich 
vorgesehenen Leistungen.

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C. Mit Schreiben vom 21. November 2017 teilte die Suva A.________ mit, 
dass aufgrund der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 11. August 2017 
eine weitere Behandlung nicht mehr notwendig sei, weshalb die Heilkosten- und 
Taggeldleistungen per 31. Dezember 2017 eingestellt würden, die Suva jedoch 
weiterhin für die Kosten zur Aufrechterhaltung des Gesundheitszustandes 
aufkommen werde. Ebenso werde eine Anpassung der bestehenden 
Invalidenrente geprüft (vgl. Vi-act. III 87).

D. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2017 sprach die Suva A.________ für 
die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 21. Oktober 2016 aufgrund 
einer Erwerbsunfähigkeit von 26% eine Invalidenrente ab dem 1. Januar 2018 
basierend auf einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 77'545.-- zu. 
Zusätzlich sprach sie A.________ bei einer Integritätseinbusse von 5% eine 
Integritätsentschädigung von Fr. 7'410.-- zu (Vi-act. III 89). Dagegen liess 
A.________ am 31. Januar 2018 Einsprache erheben, mit dem Antrag, es sei 
ihm eine mindestens 40%-ige Invalidenrente zuzusprechen. Mit Eingabe vom 11. 
Juni 2018 revidierte er seinen Antrag und verlangte eine 30%-ige Invalidenrente 
(vgl. Vi-act. III 96; Vi-act. III 105). Die Suva wies die Einsprache mit 
Einspracheentscheid vom 11. Oktober 2018 ab (vgl. Vi-act. III 112).

E. Gegen den unbestrittenermassen am 17. Oktober 2018 zugestellten Ein-
spracheentscheid vom 11. Oktober 2018 lässt A.________ mit Eingabe vom 
14. November 2018 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz einreichen mit den folgenden Anträgen:

1. Der angefochtene Einsprache-Entscheid sei aufzuheben und dem 
Beschwerdeführer sei mindestens eine 30%-ige Invalidenrente zu gewähren.

2. Eventualiter sei der angefochtene Einsprache-Entscheid aufzuheben und die 
Streitsache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie neue und zusätzliche 
Abklärungen betreffend Invalideneinkommen vornimmt, um daraufhin neu zu 
entscheiden.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7.7% Mehrwertsteuer zu 
Lasten der Beschwerdegegnerin.

F. Mit Eingabe vom 9. Januar 2019 beantragt die Suva vernehmlassend die 
Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheides vom 
11. Oktober 2018. Mit Replik vom 24. Januar 2019 äussert sich der Beschwerde-
führer zur Vernehmlassung der Vorinstanz, woraufhin sich diese mit Eingabe 
vom 13. Februar 2019 erneut in der Angelegenheit vernehmen lässt.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2017 sprach die Vorinstanz dem Be-
schwerdeführer eine Invalidenrente von 26% sowie eine Integritätsentschädigung 
von Fr. 7'410.-- zu (Vi-act. III 89). Bereits in der Einsprache vom 31. Januar 2018 
resp. vom 11. Juni 2018 stellte der Beschwerdeführer einzig Antrag auf Er-
höhung der Invalidenrente; mithin blieb die Verfügung betreffend Integritätsent-
schädigung unangefochten. Mit Entscheid vom 11. Oktober 2018 wurde die Ein-
sprache abgewiesen.

Mit Beschwerde vom 14. November 2018 beantragt der Beschwerdeführer eine 
Erhöhung der Invalidenrente auf mindestens 30%. Er macht im Wesentlichen 
geltend, das von der Vorinstanz der Berechnung zugrunde gelegte Invalidenein-
kommen könne der Beschwerdeführer niemals erreichen, es sei zu hoch. Dies 
unter anderem auch, weil nicht der maximale Leidensabzug von 25% gewährt 
worden sei. Unbestritten ist demgegenüber der von der Vorinstanz auf 
Fr. 77'545.-- festgesetzte Validenlohn. Es ist nachfolgend somit zu prüfen, ob der 
von der Vorinstanz ermittelte Invaliditätsgrad von 26% rechtens ist.

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden, soweit das Gesetz nichts anderes 
bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen 
und Berufskrankheiten gewährt. Wird der Versicherte infolge des Unfalles zu 
mindestens 10% invalid, so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 18 
Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 ATSG). 

2.2 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 Bundesgesetz 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 
6. Oktober 2000 das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein-
tritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden 
wäre (sog. Valideneinkommen; vgl. BGE 130 V 121). Der Invaliditätsgrad ent-
spricht der prozentualen Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen 
(vgl. Kommentar zum Schweizerischen Sozialversicherungsrecht [nachfolgend: 
KOSS], UVG; Hrsg. Hürzeler/Kieser, Bern 2018; Hürzeler/Caderas, Art. 18 UVG, 
Rz 8).

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2.3 Als Valideneinkommen gilt dasjenige Einkommen, das die versicherte Per-
son im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit ohne den Unfall erzielt hätte (BGE 134 V 322 
Erw. 4.1; Urteil BGer 8C_728/2016 vom 21.12.2016 Erw. 3.1 m.H.a. Urteil BGer 
8C_145/2012 vom 9.11.2012 Erw. 3.1; vgl. Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung 
des Bundesgerichts zum UVG, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S. 126f.). 
Dieses wurde vorliegend durch die Vorinstanz auf Fr. 77'545.-- festgesetzt (Vi-
act. III 89), was seitens Beschwerdeführer anerkannt wird (Beschwerde Ziff. II.6).

2.4.1 Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht. 
Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - 
besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass 
sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und 
erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und 
nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invali-
denlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na-
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens kei-
ne oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenom-
men hat, so sind die LSE-Tabellenlöhne heranzuziehen (BGE 143 V 295       
Erw. 2.2; die beim Entscheid VGE I 2008 95 vom 31.7.2008 noch herangezoge-
ne DAP-Datenbank wird durch die Suva nicht weiter gepflegt und steht damit 
nicht mehr zur Verfügung). Wird auf Tabellenlöhne abgestellt, sind grundsätzlich 
immer die aktuellsten statistischen Daten zu verwenden (BGE 142 V 178 
Erw. 2.5.8.1).

2.4.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch-
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) al-
lenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass 
persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, 
Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti-
gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Aufgrund dieser Fak-
toren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf ei-
nem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittli-
chem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 Erw. 5b/aa). Der Abzug ist 
unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen 
gesamthaft zu schätzen und darf 25% nicht übersteigen (BGE 135 V 297 
Erw. 5.2). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem 
Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich 

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leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist 
(BGE 126 V 75 Erw. 5a/bb; Urteil BGer 8C_560/2018 vom 17.5.2019 Erw. 5.3.1). 

2.5 Bezieht eine versicherte Person infolge Restfolgen eines versicherten Er-
eignisses bereits eine Invalidenrente der Unfallversicherung, ist aufgrund eines 
neuen Unfallereignisses keine eigenständige Rente geschuldet. Vielmehr ist der 
versicherten Person aus den mehreren Unfällen gesamthaft eine Rente zuzu-
sprechen (RKUV 2002 S. 224, U_452/00 Erw. 2; BGE 139 V 28 Erw. 3.3.1). 
Hierzu ist zu prüfen, ob aufgrund verbliebener Restfolgen des neuen Unfalles die 
laufende Rente revisionsweise zu erhöhen ist (Urteil BGer 8C_252/2010 vom 
18.2.2011 Erw. 5.2.1). Für die Neubestimmung des Invaliditätsgrades gelten un-
ter diesen Voraussetzungen die Regeln für die Rentenrevision nach Art. 17 
ATSG (BGE 139 V 28 Erw. 3.3.1 m.H.a. Urteil EVGer U_168/02 vom 10.7.2003 
Erw. 2; KOSS-Hürzeler/Caderas, Art. 18 UVG N.34; OFK/KVG/UVG-Gehring, 
UVG Art. 18 Rz. 16; Rumo-Jungo/Holzer; Rechtsprechung des Bundesgerichts 
zum Sozialversicherungsrecht, UVG, 4. Auflage, Art. 18 S. 141). Zu vergleichen 
ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt, in welchem die Rente rechtskräftig ge-
währt bzw. materiell bestätigt worden ist, mit dem Sachverhalt im Zeitpunkt der 
Neubeurteilung, wobei die Invaliditätsbemessung ex nunc et pro futuro ohne Bin-
dung an die früheren Beurteilungen erfolgt (BGE 141 V 9 Erw. 2.3; BGE 139 V 
28 Erw. 3.3.1; BGE 130 V 343 Erw. 3.5.2). 

2.6 Gemäss dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG normierten Untersuchungsgrundsatz 
hat der Versicherungsträger die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen 
vorzunehmen. Diese Untersuchungspflicht gilt grundsätzlich auch im Gerichtsver-
fahren (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Art. 43 Rz. 28). Was notwendig ist, 
ergibt sich zum einen daraus, in welchem Umfang Abklärungen vorzunehmen 
sind, und zum anderen daraus, in welcher Tiefe dies der Fall ist. Zunächst sind 
die für die zu entscheidende Frage massgebenden Bereiche abzustecken und in 
der Folge ist der Sachverhalt abzuklären, bis er mit dem im Sozialversicherungs-
bereich erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 
125 V 146 Erw. 2c; BGE 121 V 47 Erw. 2a) erstellt ist (Kieser, a.a.O., Art. 43 Rz. 
20). Auf ein beantragtes Beweismittel kann ohne Verletzung des Gehörsanspru-
ches des Versicherten verzichtet werden, wenn die Verwaltung oder der Richter 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, der Sachver-
halt, den eine Partei beweisen will, sei nicht rechtserheblich oder der angebotene 
Beweis vermöge keine Abklärungen herbeizuführen. In der damit verbundenen 
antizipierten Beweiswürdigung kann kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör 
nach Art. 29 Abs. 2 BV erblickt werden (BGE 122 V 157 Erw. 1.d m.H.a. BGE 
104 V 209 Erw. a und BGE 119 V 335 Erw. 3c je mit Hinweisen).

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2.7 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 
beurteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismit-
tel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des 
streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

2.8 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf 
es verlässlicher medizinischer Entscheidgrundlagen (BGE 125 V 351 Erw. 3). In 
der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei (Art. 61 lit. c 
ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, 
sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle Beweismittel, unab-
hängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strei-
tigen Rechtsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf 
allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksich-
tigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-
zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gege-
benen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 Erw. 5.1; 
BGE 125 V 351 Erw. 3a; Urteil BGer 9C_751/2013 vom 6.5.2014 Erw. 4.1.1).

3.1 Aufgrund der Restfolgen aus den Unfällen vom 18. Oktober 2000 und vom 
22. Februar 2007 wurde dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente zugespro-
chen. Der von der Vorinstanz festgesetzte Invaliditätsgrad von 14% wurde mit 
VGE I 2008 95 vom 31. Juli 2008 auf 25% erhöht. Hinsichtlich Zumutbarkeitsbe-
urteilung hielt das Gericht fest, die Vorinstanz habe zu Recht auf die Einschät-
zung von Dr.med. C.________ abgestellt. Dieser hielt in seiner abschliessenden 
Stellungnahme vom 12. Oktober 2007 u.a. fest: "Meines Erachtens kann vor al-
lem auch auf der Grundlage der Integritätsschadenschätzung von Dr. 
G.________, wobei er eine mässig gradige Pangonarthrose annimmt, eine leich-
te bis mittelschwere Tätigkeit wechselbelastend vollschichtig, ohne Einnehmen 
von Zwangshaltungen wie knien und kauern und Vermeiden von häufigem Trep-
pen- und Leiternsteigen, auf Grund medizinisch theoretischer Grundlagen zuge-
mutet werden. Ebenfalls ist das Arbeiten auf unebenem Gelände insgesamt als 
ungeeignet zu beurteilen. Aufgrund der Aussagen von Herrn […] und meinem 

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Eindruck während der kreisärztlichen Untersuchung sind zusätzliche Pausen 
nicht notwendig, vor allem auch mit dem Hintergrund der möglichen Rekonditio-
nierung." In der Folge hatte das Gericht an der Zumutbarkeitsbeurteilung der Vor-
instanz nichts zu beanstanden (VGE I 2008 95 vom 31.7.2008 Erw. 4.1 und 3.9).

Mithin bildete Basis für die Festsetzung des Invaliditätsgrades infolge Restbe-
schwerden aus den Unfällen vom 18. Oktober 2000 und 22. Februar 2007 die 
Zumutbarkeitsbeurteilung, wonach der Beschwerdeführer unter folgenden Bedin-
gungen als in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit ganztags und mit voller 
Leistung arbeitsfähig war: 
- keine Arbeiten unter Zwangshaltungen wie knien und kauern;
- Vermeidung von häufigem Treppen- und Leiternsteigen;
- das Arbeiten auf unebenem Gelände ist ungeeignet.

Das Gericht griff insoweit korrigierend ein, als die Vorinstanz zu Unrecht davon 
ausging, der Beschwerdeführer könne neben der leichten bis mittelschweren 
Tätigkeit ganztags auch noch einer Nebenbeschäftigung (Reinigung) nachgehen. 
Wenn ihm eine ganztägige Arbeitsfähigkeit attestiert werde, was eine Arbeits-
fähigkeit über die betriebsübliche Arbeitszeit meine, so schliesse dies eine nebe-
nerwerbliche Tätigkeit nicht mit ein. Das Gericht hielt fest, ein zusätzlicher 
Abendeinsatz könne dem Beschwerdeführer nicht zugemutet werden, weshalb 
eine Nebenerwerbstätigkeit bei der Ermittlung des Invalideneinkommens nicht 
mit einbezogen werden dürfe (VGE I 2008 95 vom 31.7.2008 Erw. 4.2).

Bis zur Kündigung aus betrieblichen Gründen per Ende Februar 2015 war der 
Beschwerdeführer weiterhin als Strassenbauer angestellt, seit dem 1. April 2010 
in einem 75%-Pensum (Vi-act. III 78, 83). Seit dem 1. März 2015 war er arbeits-
los. 

3.2.1 Am 21. Oktober 2016 erlitt der Beschwerdeführer bei einem Motorradunfall 
eine Rissquetschwunde am Unterschenkel links dorsal mit Eröffnung der Muskel-
faszie, eine grosse Rissquetschwunde prätibial rechts und eine osteochondrale 
Läsion am mittleren Talus sowie dem zentralen Pilon tibiale des linken OSG (vgl. 
Vi-act. III 1; Vi-act. III 6; Vi-act. III 12), die gleichentags operativ versorgt wurden 
(Vi-act. III 11). Am 12. April 2017 bejahte der Kreisarzt die überwiegende Wahr-
scheinlichkeit der Unfallkausalität der Beschwerden. Die Arbeitsfähigkeit sei von 
der Abheilung der Wunde abhängig und den daraus resultierenden funktionellen 
Einschränkungen, ad hoc sei eine Tätigkeit mit Möglichkeit, das Bein hochzula-
gern, keine Leitern/Treppen/Gerüste, keine Arbeit im Knien/in der Hocke möglich 
(Vi-act. III 33). 

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3.2.2 Am 11. August 2017 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung bei Frage-
stellung Unfallfolgen und Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 
(Vi-act. III 64). Der Kreisarzt fasste die Akten ab dem 21. Oktober 2016 zusam-
men, erhob die Anamnese, wobei explizit der Unfallhergang vom 21. Oktober 
2016 erfragt wurde. Die früheren Unfälle und deren Restfolgen blieben uner-
wähnt. Als unfallabhängige Diagnosen nennt der Kreisarzt:

- Grosse Rissquetschwunde Unterschenkel links dorsal mit Eröffnung der 
Muskelfaszie

- Rissquetschwunde prätibial rechts
- Osteochondrale Läsion im mittleren Talus sowie zentralem Pilon tibiale linkes 

OSG

In seiner Beurteilung hielt der Kreisarzt fest, der Beschwerdeführer habe infolge 
des Motorradunfalls vom 21. Oktober 2016 eine ausgeprägte, tiefreichende 
Risswunde am linken Unterschenkel mit Eröffnung der Muskelfaszie des Muscu-
lus gastrocnemius medialis und eine Rissquetschwunde prätibial rechts erlitten. 
Zusätzlich sei eine Quetschverletzung des linken Sprunggelenks mit einer osteo-
chondralen Läsion am mittleren Talus sowie im zentralen Pilon tibiale erfolgt. Die 
weitere Behandlung sei prolongiert gewesen und die Wunden seien sekundär 
geheilt. Verschlechternd sei eine Pilzinfektion im Bereich der Hautwunden hinzu-
gekommen. Letztendlich konnte im Verlauf ein reizloses Ergebnis im Bereich der 
Wunden erzielt werden. Anlässlich der persönlichen Untersuchung beschrieb der 
Kreisarzt als überwiegend wahrscheinliche Unfallfolgen die beschriebenen reiz-
los ausgeprägten Narben, Hautödeme im Bereich beider Unterschenkel und die 
minimale, im Seitenvergleich zu rechts, bestehende Bewegungseinschränkung 
im Bereich des oberen Sprunggelenkes links. Die vom Versicherten beklagten 
Beschwerden hinsichtlich Schmerzen insbesondere bei Belastung und Kompres-
sion an der Malleolengabel links.

In unfallbedingter Hinsicht beurteilte der Kreisarzt die Arbeitsfähigkeit des Be-
schwerdeführers wie folgt:

Insgesamt liegt ein zufriedenstellendes, stabiles Behandlungsergebnis vor, sodass 
von einer Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von 100% zum 
01.09.2017 auszugehen ist.

Aufgrund der heute erhobenen Untersuchungsbefunde und Ergebnisse ergibt sich 
ein Zumutbarkeitsprofil wie folgt:

Vollschichtig, leichte bis mittelschwere, überwiegend sitzende Tätigkeiten. Die 
Gehstrecke soll 500 Meter nicht überschreiten. Ein Gehen auf unebenem Boden 
oder Gelände kann nicht zugemutet werden. Repetitives Besteigen von Leitern 
nicht zumutbar, Arbeiten und Besteigen von Gerüsten ist nicht zumutbar.

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3.2.3 Am 16. August 2017 erfolgte in der Rehaklinik Bellikon eine berufliche 
Standortbestimmung (Vi-act. III 78). Erwähnung findet das Unfallereignis vom  
21. Oktober 2016 und eine Unterschenkelverletzung links. Betreffend die medizi-
nische Beurteilung der momentanen Zumutbarkeit verweist der Bericht auf das 
Zumutbarkeitsprofil gemäss kreisärztlicher Beurteilung vom 11. August 2017. Die 
Berichterstatter hielten fest, beim Beschwerdeführer sei ein Eingliederungspoten-
tial knapp vorhanden. Er benötige eine neue der Behinderung angepasste Stelle 
und bei der Stellensuche professionelle Unterstützung. Verschiedene Wiederein-
gliederungsideen seien thematisiert worden, der Beschwerdeführer habe sich in-
des schwergetan, sich auf die neuen beruflichen Ideen einzulassen, da er seit 
längerem nur im Strassenbau tätig gewesen sei. Die Prüfung eines Job-
Coaching wurde empfohlen.

3.2.4 Mit medizinischer Beurteilung vom 27. September 2017 wurde der Inte-
gritätsschaden gestützt auf die in der kreisärztlichen Untersuchung vom 11. Au-
gust 2017 festgestellten Diagnosen auf 5% geschätzt (Vi-act. III 82). 

3.2.5 Am 21. November 2017 teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit 
Verweis auf das Ergebnis der kreisärztlichen Untersuchung vom 11. August 2017 
mit, eine weitere Behandlung sei nicht mehr notwendig, die Heilkosten- und Tag-
geldleistungen würden per 31. Dezember 2017 eingestellt. Es werde nun eine 
Anpassung der bestehenden Invalidenrente geprüft. Zudem stehe ihm eine Inte-
gritätsentschädigung zu (Vi-act. III 87). 

3.2.6 Am 18. Dezember 2017 verfügte die Vorinstanz, für die verbliebene Beein-
trächtigung aus dem Unfall vom 21. Oktober 2016 werde eine Invalidenrente und 
eine Integritätsentschädigung ausgerichtet (Vi-act. III 89). Die medizinischen und 
erwerblichen Abklärungen hätten ergeben, dass er seine angestammte Tätigkeit 
aufgrund der Unfallfolgen nicht mehr uneingeschränkt ausführen könne. Was die 
zumutbare Arbeitsleistung betreffe, so komme der ärztlichen Beurteilung erhöh-
tes Gewicht zu. Gestützt darauf sei dem Beschwerdeführer eine leichte bis mit-
telschwere, überwiegend sitzende Tätigkeit ganztags zumutbar. Die Gehstrecke 
sollte 500m nicht überschreiten. Ein Gehen auf unebenem Boden oder Gelände, 
repetitives Besteigen von Leitern sowie das Arbeiten und Besteigen von Gerüs-
ten sei dem Beschwerdeführer nicht zumutbar; ebenso wenig sei ihm die Neben-
tätigkeit in der Reinigung zumutbar. Unter Berücksichtigung aller Umstände sei 
ein zumutbares Einkommen von jährlich Fr. 57'393.61 als angemessen zu be-
zeichnen (Tabelle A1 der LSE 2014, Zentralwert Männer Kompetenzniveau 1 im 
privaten Sektor, lohnindexbereinigt und Leidensabzug von 15%). Im Vergleich 
mit dem Lohn ohne Unfall von Fr. 77'545.-- (Haupt- und Nebentätigkeit) resultiere 

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eine Erwerbseinbusse von Fr. 20'151.39 respektive ein IV-Grad von 26%. Mithin 
werde die Rente auf 26% erhöht.

In der Zusammenfassung der Entscheidgrundlagen für die Rentenfestsetzung 
(Vi-act. III 93) werden neben dem Unfall von 2016 auch die Unfälle der Jahre 
2000 und 2007 mit den Diagnosen aufgeführt. Erwähnt werden zudem neben 
dem Zumutbarkeitsprofil gemäss kreisärztlicher Beurteilung vom August 2017 
das Zumutbarkeitsprofil 2007 aufgrund der früheren Unfälle (vgl. vorstehend  
Erw. 3.1). Gemäss Verwaltungsgerichtsurteil vom 31. Juli 2008 sei zudem die 
Nebentätigkeit als Reiniger nicht mehr möglich. Zusammenfassend wird festge-
halten, dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit aufgrund der 
Unfallfolgen nicht mehr uneingeschränkt ausführen könne und für die Frage der 
zumutbaren Arbeitsleistung der ärztlichen Beurteilung erhöhtes Gewicht zukom-
me. Diesbezüglich wird als Zusammenfassung bzw. als für die Bestimmung des 
Invaliditätsgrades massgebliches Zumutbarkeitsprofil erneut jenes aus der 
kreisärztlichen Beurteilung vom August 2017 wiedergegeben.

4.1 Dem Beschwerdeführer ist für die Restfolgen der Unfälle von 2000, 2007 
und 2016 gesamthaft eine Rente zuzusprechen. Hierzu ist zu prüfen, ob auf-
grund verbliebener Restfolgen des Unfalles vom 21. Oktober 2016 die laufende 
Rente revisionsweise zu erhöhen ist. Zu vergleichen ist dazu der Sachverhalt im 
Zeitpunkt des Verwaltungsgerichtsurteils vom 31. Juli 2008 mit dem Sachverhalt 
im Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 11. Oktober 2018, wobei die Inva-
liditätsbemessung ex nunc et pro futuro ohne Bindung an die früheren Beurtei-
lungen erfolgt (vgl. vorstehend Erw. 3.1; Urteil BGer 8C_252/2010 vom 
18.2.2011 Erw. 5.2.1).

4.2 Vorliegend ist keine revisionsweise Prüfung der Rente und insbesondere 
keine Gesamtbetrachtung der Unfallfolgen aller Unfälle nachvollziehbar. Wohl   
informierte die Vorinstanz den Beschwerdeführer am 21. November 2018, es 
werde eine Anpassung der bestehenden Rente geprüft. In der Zusammenfas-
sung der Entscheidgrundlagen für die Rentenfestsetzung werden auch die Dia-
gnosen der beiden Vor-Unfälle aufgeführt und das im Jahr 2007 bzw. 2008 defi-
nierte Zumutbarkeitsprofil wiedergegeben. Auch findet sich in den Akten eine 'Zu-
teilung', wonach die Invalidenrente von 26% zu 5% auf die Unfallfolgen 2007 
(Hand links) sowie je zu 47.5% auf die Folgen des Unfalles 2000 (Knie links) und 
des Unfalles 2016 (Unterschenkel links) zurückzuführen ist (Vi-act. III 86); eine 
Begründung hierzu ist nicht nachvollziehbar, bzw. es fehlt eine solche. Eine ge-
samthafte Überprüfung erfolgte nicht. Der Kreisarzt wurde beauftragt, eine medi-
zinische Beurteilung der Folgen des Unfalles vom 21. Oktober 2016 vorzuneh-
men. Er hat sich dann mit den medizinischen Akten zu diesem Fall auseinander-

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gesetzt, den persönlichen Untersuch auf die Folgen dieses Unfalles konzentriert 
und die unfallkausalen Diagnosen festgehalten. Gestützt hierauf hat er seine Be-
urteilung abgegeben und ein Zumutbarkeitsprofil festgesetzt. Mit allfälligen Rest-
beschwerden aus den Unfällen von 2000 und 2007 hat er sich überhaupt nicht 
auseinandergesetzt. In der Verfügung vom 18. Dezember 2017 resp. im Einspra-
cheentscheid vom 11. Oktober 2018 hält die Vorinstanz dann fest, der ärztlichen 
Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit komme erhöhtes Gewicht zu. Schon 
hier beschränkt sie diese Erwägung aber auf die Einschränkung der Leistungs-
fähigkeit durch den Unfall vom 21. Oktober 2016, obwohl eine Gesamtbetrach-
tung aller Restfolgen aller drei anerkannten Unfälle notwendig wäre. In der Wie-
dergabe der ärztlich festgestellten Zumutbarkeit zitiert die Vorinstanz einzig das 
vom Kreisarzt im August 2017 aufgrund der Folgen des Unfalles 2016 definierte 
Profil. Dieses weicht aber von jenem von 2007 resp. 2008 ab. Einzig die vom 
Verwaltungsgericht in seinem Urteil vom 31. Juli 2008 festgestellte Unzumutbar-
keit, eine Nebenbeschäftigung in der Reinigung auszuüben, wird übernommen 
(wobei das Verwaltungsgericht nicht die Tätigkeit in der Reinigung ausschloss, 
sondern eine Nebentätigkeit, die über die betriebsübliche Wochenarbeitszeit hin-
ausgeht, vgl. VGE I 2008 95 vom 31.7.2008 Erw. 4.2). Nicht erwähnt wird hinge-
gen, dass Arbeiten unter Zwangshaltungen wie knien und kauern nicht zumutbar 
sind und auch häufiges Treppensteigen (nicht nur Leiternsteigen) zu vermeiden 
ist. Eine Begründung, weshalb diese Einschränkungen neu nicht mehr Inhalt des 
Zumutbarkeitsprofils sind, fehlt; es bleibt unklar, inwiefern sich das Zumutbar-
keitsprofil diesbezüglich verändert haben soll. Aus den Akten erhellt auch nicht, 
dass die Vorinstanz die Prüfung einer Rentenanpassung im Sinne einer Revision 
gemäss Art. 17 ATSG vorgenommen hätte und insbesondere den Sachverhalt im 
Zeitpunkt des Verwaltungsgerichtsurteils vom 31. Juli 2008 mit dem Sachverhalt 
im Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 11. Oktober 2018 verglichen hätte. 
Begründet wird die neue Rente resp. der Invaliditätsgrad von 26% einzig mit der 
kreisärztlichen Beurteilung der Leistungsfähigkeit vom August 2017, wobei sich 
diese wie erwähnt bloss auf die Unfallfolgen vom 21. Oktober 2016 bezog. Die 
Vorinstanz unterliess es zu Unrecht, eine Vereinigung der Restfolgen aus den 
Unfallereignissen vom 18. Oktober 2000, vom 22. Februar 2007 sowie vom 21. 
Oktober 2016 bzw. eine entsprechende Gesamtbeurteilung zur gesundheitsbe-
dingten Einschränkung in der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers vorzu-
nehmen und gestützt darauf eine Rentenanpassung für die Gesamtinvalidität zu 
prüfen bzw. festzulegen.

5. Zusammenfassend liegt zu Unrecht keine Gesamtbetrachtung der gesund-
heitsbedingten Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers 
vor, noch lässt sich vorliegend mangels ärztlicher Beurteilung der Gesamtbe-

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schwerden eine Gesamtbetrachtung vornehmen. Mithin sind der angefochtene 
Einspracheentscheid vom 11. Oktober 2018 sowie die Verfügung vom              
18. Dezember 2017 aufzuheben und die Sache ist an die Vorinstanz zurückzu-
weisen, damit sie die notwendigen ergänzenden Abklärungen im Sinne einer re-
visionsweisen Prüfung der Invalidenrente vornimmt und alsdann über eine allfäl-
lige Anpassung des IV-Rentenanspruchs ab 1. Januar 2018 neu befindet. Die 
Vorinstanz wird dabei das dem Invalideneinkommen zugrunde zu legende Zu-
mutbarkeitsprofil zu bestimmen haben, wobei hier insbesondere zu beurteilen ist, 
in welchem Umfang dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung sämtlicher 
Beschwerden eine Tätigkeit zumutbar ist und inwiefern sich die Sachlage seit 
dem Verwaltungsgerichtsurteil vom 31. Juli 2008 verändert hat. Der Beschwerde-
führer seinerseits ist zur Mitwirkung bei den weiteren Abklärungen angehalten. 
Zu den Abklärungsergebnissen ist ihm das rechtliche Gehör zu gewähren (vgl. 
Art. 42 und 43 ATSG).

6.1 Verfahrenskosten werden keine erhoben (Art. 61 lit. a ATSG).

6.2.1 Die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur erneuten Abklärung und 
neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt nach ständiger Praxis für die 
Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Zusprechung einer Par-
teientschädigung als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei, unabhängig 
davon, ob die Rückweisung überhaupt beantragt, oder ob das entsprechende 
Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird (vgl. Urteile BGer 
8C_520/2014 vom 29.10.2014 Erw. 6 und Urteil BGer 8C_604/2013 vom 
28.12.2014 Erw. 6, je mit Hinweisen u.a. auf BGE 132 V 215 Erw. 6.1; VGE         
I 2014 62 vom 31.10.2014 Erw. 6.1; VGE I 2013 41 vom 7.8.2013 Erw. 3.1).

6.2.2 Nachdem der beanwaltete Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren 
obsiegt, ist ihm zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzuspre-
chen (Art. 61 lit. g ATSG). Die Parteientschädigung ist in Beachtung des kanto-
nalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Ja-
nuar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 
einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in 
§ 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflicht-
gemässen Ermessens auf Fr. 2'000.-- festzusetzen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der Einspracheent-
scheid vom 11. Oktober 2018 sowie die Verfügung vom 18. Dezember 
2017 aufgehoben werden und die Sache im Sinne der Erwägungen zur 
weiteren Abklärung und neuem Entscheid über den Rentenanspruch ab    
1. Januar 2018 an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine reduzierte Par-
teientschädigung von Fr. 2'000.-- zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, BAG, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 16. Juli 2019

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. August 2019

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I