# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 419dd801-9871-56a7-a94a-bea7c4807495
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-11-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.11.2022 C-4424/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4424-2022_2022-11-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4424/2022 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 4 .  N o v e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Tanja Jaenke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH,  

vertreten durch Dr. med. et lic. iur. Andreas Wildi, 

Rechtsanwalt, und Lucina Herzog, Rechtsanwältin LL.M.,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Gesundheit,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 SL, Aufnahme von ([…]) B._______ in die Spezialitätenliste; 

Verfügung des BAG vom 13. September 2022. 

 

 

 

C-4424/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesamt für Gesundheit das Arzneimittel ([…]) B._______ 

nach Prüfung des zweiten Neuüberprüfungsgesuchs mit Verfügung vom 

13. September 2022 mit einer Limitierung sowie unter Auflagen per 1. No-

vember 2022 erstmals in die Spezialitätenliste aufgenommen hat (BVGer-

act. 2 Beilage 2), 

dass die A._______ GmbH (vormals Aa._______ GmbH) diese Verfügung 

mit Beschwerde vom 3. Oktober 2022 beim Bundesverwaltungsgericht an-

gefochten hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 10. No-

vember 2022 insbesondere festgestellt hat, dass der Beschwerde vom 

3. Oktober 2022 gegen die Verfügung vom 13. September 2022 aufschie-

bende Wirkung zukomme und entsprechend das Arzneimittel B._______ 

während des Beschwerdeverfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht 

nicht auf der SL geführt werde (BVGer-act. 10 Dispositiv-Ziffer 1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht überdies den Eventualantrag der Be-

schwerdeführerin um teilweisen Entzug der aufschiebenden Wirkung ab-

gewiesen und den Verfahrensantrag der Beschwerdeführerin sowie den 

Eventualantrag der Vorinstanz hinsichtlich der Anordnung von vorsorgli-

chen Massnahmen zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben hat 

(BVGer-act. 10 Dispositiv-Ziffern 2 und 3), 

dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 18. November 

2022 die Beschwerde vom 3. Oktober 2022 zurückgezogen hat (BVGer-

act. 14), 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE), 

C-4424/2022 

Seite 3 

dass entsprechend die bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten – insbeson-

dere im Zusammenhang mit der Zwischenverfügung vom 10. November 

2022 – in der Höhe von Fr. 1'500.- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen 

sind, 

dass das Gericht bei gegenstandslos gewordenen Verfahren prüft, ob eine 

Parteientschädigung zuzusprechen ist, wobei für die Festsetzung der Par-

teientschädigung Art. 5 VGKE sinngemäss gilt (Art. 15 VGKE), 

dass vorliegend weder der Beschwerdeführerin, welche durch den Rück-

zug die Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens bewirkt hat (vgl. 

Art. 5 VGKE), noch der Vorinstanz als Bundesbehörde (vgl. Art. 7 Abs. 3 

VGKE) eine Parteientschädigung zuzusprechen ist. 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.- werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- 

entnommen. Der Restbetrag von Fr. 3'500.- wird der Beschwerdeführerin 

nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils auf ein von ihr zu 

bezeichnendes Konto zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das 

Eidgenössische Departement des Innern. 

 

C-4424/2022 

Seite 4 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tanja Jaenke 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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