# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 86a4c5cb-d407-536b-841f-fe835854a4f1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 11.08.2020 SR200013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SR200013_2020-08-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SR200013-O/U/gs 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, und lic. iur. Stiefel,  

Oberrichterin lic. iur. Wasser-Keller sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. Aardoom 

Beschluss vom 11. August 2020 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsteller 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft See/Oberland,  
Gesuchsgegnerin 

 

betreffend Fahren ohne Berechtigung 
 
Revision gegen einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See / Oberland 
vom 25. Oktober 2017 (C-3/2005/151100324) 
 

 

 

- 2 - 

Nach Einsicht in das Schreiben des Gesuchstellers vom 22. Juli 2020 

(eingegangen am folgenden Tag), in welchem er festhält, dass über seine 

eingebrachten Beweismittel im laufenden Verfahren geredet werden müsse  

"– oder im Rahmen der Wiederaufnahme" (Urk. 1), und in der Erwägung, 

dass die III. Strafkammer des Obergerichtes des Kantons Zürich am 14. Juli 2020 

einen Endentscheid gefällt hat, welcher dem Gesuchsteller am 22. Juli 2020 

zugestellt wurde, somit die Beschwerdefrist ans Bundesgericht noch läuft und der 

Gesuchsteller offenbar bereits Beschwerde ans Bundesgericht erhoben hat (vgl. 

Urk. 2), 

dass somit das ordentliche Verfahren noch nicht abgeschlossen ist und noch kein 

taugliches Anfechtungsobjekt eines Revisionsverfahrens vorliegt, weshalb zur Zeit 

in Anwendung von Art. 412 Abs. 2 StPO auf das Revisionsbegehren nicht 

einzutreten ist, 

dass eine Vernehmlassung bei den anderen Parteien unter diesen Umständen 

nicht erforderlich ist (vgl. Art. 412 Abs. 3 StPO), 

dass die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach Massgabe ihres 

Obsiegens oder Unterliegens tragen und als unterliegend auch die Partei gilt, auf 

deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht 

(Art. 428 Abs. 1 StPO, 

dass indessen unklar bleibt, ob der Gesuchsteller mit seinem Schreiben 

überhaupt ein Revisionsgesuch stellen wollte oder ob dies rein informativ war, 

weshalb es sich rechtfertigt, keine Gerichtskosten zu erheben, 

wird beschlossen: 

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.  

2. Die Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. 

3. Schriftliche Mitteilung an 

- 3 - 

− den Gesuchsteller  
− die Staatsanwaltschaft See/Oberland 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz. 

4. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des 

Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des 

Bundesgerichtsgesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 11. August 2020 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. Aardoom 
 

 

	Beschluss vom 11. August 2020
	dass die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens tragen und als unterliegend auch die Partei gilt, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs...
	dass indessen unklar bleibt, ob der Gesuchsteller mit seinem Schreiben überhaupt ein Revisionsgesuch stellen wollte oder ob dies rein informativ war, weshalb es sich rechtfertigt, keine Gerichtskosten zu erheben,
	wird beschlossen:
	1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
	2. Die Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 den Gesuchsteller
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland
	 die Vorinstanz.

	4. Rechtsmittel:
	Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.