# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b63f47f7-73bd-58a3-ac75-cb5d0faba41b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-04-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 16.04.2013 UV 2012/91
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-91_2013-04-16.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/91

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 30.08.2019

Entscheiddatum: 16.04.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 16.04.2013
Art. 6 UVG; Art. 11 UVV. Verneinung eines Rückfalls. Ein natürlicher 
Kausalzusammenhang zwischen den aufgetretenen Schulterbeschwerden 
und dem damaligen Unfallereignis ist nicht mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit nachweisbar (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St.Gallen vom 16. April 2013, UV 2012/91).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Lisbeth Mattle Frei; a.o. Gerichtsschreiberin Annina Baltisser

Entscheid vom 16. April 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

Helsana Unfall AG, Postfach, 8081 Zürich Helsana,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

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A. 

A.a A.___ war seit dem 1. August 2007 als kaufmännische Angestellte bei der B.___ AG 

sowie bei der C.___ GmbH angestellt und dadurch bei der Helsana Unfall AG 

(nachfolgend: Helsana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie 

am 16. Februar 2010 beim Gehen stolperte und sich gemäss Unfallmeldung vom 14. 

April 2010 am Knie verletzte (UV-act. K1). Gemäss Arztzeugnis vom 15. Juni 2010 

diagnostizierte der Hausarzt der Versicherten, Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Innere 

Medizin, eine Unterschenkelprellung rechts. Der Behandlungsabschluss erfolgte am 30. 

März 2010 (UV-act. M1).

A.b Am 14. Mai 2011 verspürte die Versicherte beim Heben eines Tisches einen 

stechenden Schmerz im rechten Arm (UV-act. K4, M2). Eine im Rodiag Diagnostic 

Center Rapperswil am 30. Mai 2011 durchgeführte MR Arthrographie der Schulter 

rechts ergab eine Ruptur der langen Bizepssehne im anterosuperioren Quadranten und 

eine transmurale Rissbildung der superioren Subscapularissehnenfaserzüge (UV-act. 

M2). Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, diagnostizierte am 21. Juni 2011 eine Bizepssehnenpathologie, 

eine AC Arthrose, einen Verdacht auf Partialläsion Supra- und Subscapularissehne 

sowie eine glenohumerale Arthrose der Schulter rechts (UV-act. M4).

A.c Am 18. August 2011 wurde die Versicherte im Spital X.___ an der Schulter operiert 

(Rotatorenmanschettenrekonstruktion) und bis zum 22. August 2011 hospitalisiert (UV-

act. M8, M9). Mit Schreiben vom 23. August 2011 teilte Dr. D.___ der Helsana auf 

Anfrage mit, es fänden sich in seinen Unterlagen keine Anhaltspunkte für Beschwerden 

im Bereich der rechten Schulter im Zusammenhang mit dem Sturz im Jahre 2010 und 

es seien keine entsprechenden Röntgenaufnahmen angefertigt worden (UV-act. M7). 

Im Schreiben vom 27. September 2011 führte Dr. med. F.___, Praktischer Arzt FMH, FA 

manuelle Medizin FMH, FA Vertrauensarzt FMH, aus, zwischen dem Ereignis vom 14. 

Mai 2011 (Heben des Tisches) und den erhobenen Diagnosen bestehe teilweise ein 

überwiegend wahrscheinlicher Zusammenhang aufgrund des sofortigen Auftretens der 

Beschwerden (UV-act. M11).

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A.d Im Bericht vom 16. Februar 2012 gab Dr. E.___ an, die Versicherte habe sich 

erstmals im Juni 2011 in seiner Sprechstunde vorgestellt. Anamnestisch sei ein Sturz 

im Jahre 2010 mit nachfolgenden rechtseitigen Schulterschmerzen eruierbar gewesen. 

Zur Vorstellung der Versicherten sei es aufgrund einer erneuten Verschlechterung beim 

Versuch, einen Tisch zu heben, gekommen (UV-act. M14).

A.e In seiner Stellungnahme vom 2. August 2012 führte Dr. F.___ aus, es sei unter 

Berücksichtigung der ausgedehnten Befunde im Bereich der rechten Schulter 

respektive Rotatorenmanschette und auch der Bicepssehne nicht vorstellbar, dass eine 

solche Verletzung anlässlich des Sturzes 2010 unbemerkt geblieben wäre. Es sei mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit das Ereignis von 2011 für die Läsion der 

Rotatorenmanschette und der Bicepssehne verantwortlich (UV-act. M16).

A.f  Mit Verfügung vom 13. August 2012 lehnte die Helsana einen Anspruch der Ver­

sicherten auf Versicherungsleistungen ab, nachdem sie – wie in der erwähnten 

Verfügung eingangs vermerkt – zuvor bereits eine Leistungspflicht bezüglich des 

Ereignisses vom 14. Mai 2011 wegen fehlender Sinnfälligkeit abgelehnt hatte. 

Zwischen dem Ereignis vom 16. Februar 2010 und den geltend gemachten 

Schulterbeschwerden sei ein natürlicher Kausalzusammenhang nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Es könne nicht von einem Rückfall 

gesprochen werden (UV-act. K5).

A.g Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 12. September 2012 Einsprache. 

Sie machte sinngemäss geltend, sie sei beim Sturz vom 16. Februar 2010 auf die 

rechte Schulter gefallen. Sie sei von Dr. E.___ untersucht worden. Ein MRI habe 

bestätigt, dass durch den Sturz auf die rechte Seite die Sehnen gerissen seien. Der 

entsprechende Bericht von Dr. E.___ vom 16. Februar 2012 sei nicht beachtet worden 

(UV-act. K6).

A.h Mit Einspracheentscheid vom 12. Oktober 2012 wies die Helsana die Einsprache 

mit der Begründung ab, es sei nicht mit dem erforderlichen Grad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit ausgewiesen, dass die Schulterbeschwerden auf das Ereignis vom 

16. Februar 2010 zurückzuführen seien (UV-act. K9).

B. 

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B.a  Gegen diesen Einsprachenentscheid richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 

11. November 2012. Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss geltend, die 

Schulterverletzung sei nach dem Sturz 2010 zu wenig beachtet worden und Dr. D.___ 

habe nur die visuelle (gemeint wohl: äusserlich sichtbare) Verletzung am Knie 

wahrgenommen. Dr. E.___ bestätige in seinem Bericht, dass der Sehnenriss durch 

einen Unfall verursacht worden sei. Er als Operateur könne die Beurteilung am besten 

vornehmen (act. G 3).

B.b Die Beschwerdegegnerin beantragt mit Beschwerdeantwort vom 28. November 

2012, auf die Beschwerde vom 11. November 2012 sei nicht einzutreten. Eventualiter 

sei die Beschwerde abzuweisen (act. G 8).

B.c Die Beschwerdeführerin hat auf die Einreichung einer Replik verzichtet (act. G 10).

Erwägungen:

1.

Vorab ist zu prüfen, ob auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Beschwerdegegnerin 

verneint diese Frage mit der Begründung, es fehle ein klares Rechtsbegehren sowie 

eine hinreichende Begründung, weshalb eine Frist zur Behebung dieser Mängel 

anzusetzen sei (act. G 8).

1.1  Nach Art. 61 lit. b des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver­

sicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) muss die Beschwerde eine gedrängte Darstellung 

des Sachverhalts, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt 

sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde 

führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die 

Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird. Nach dem Wortlaut 

von Art. 61 lit. b ATSG und der Rechtsprechung ist grundsätzlich in jedem Fall einer 

ungenügenden Begründung eine Nachfrist anzusetzen, sofern der Beschwerdewille 

rechtzeitig und in prozessual gehöriger Form klar bekundet worden ist. Die Einräumung 

einer solchen Frist steht nicht im Belieben des Versicherungsgerichts. Vorbehalten ist 

der Fall eines offenbaren Rechtsmissbrauchs (BGE 134 V 164 E. 2 mit Hinweisen). 

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Letzteres ist offensichtlich nicht der Fall. Eine Nachfristansetzung erübrigt sich, wie 

nachfolgend zu zeigen ist.

1.2  Die vorliegend zu beurteilende Beschwerde enthält zwar keine ausdrücklichen 

materiellen Anträge, jedoch macht die Beschwerdeführerin sinngemäss geltend, 

verschiedene Punkte respektive medizinische Berichte seien unberücksichtigt 

geblieben. Auch wird der Sachverhalt zumindest auszugsweise dargestellt. Sodann 

geht der Wille der Beschwerdeführerin, Beschwerde gegen den Einspracheentscheid 

zu erheben, trotz falscher Bezeichnung ("Begründung/Einsprache") aus der 

Beschwerdeschrift hervor (act. G 3). Insgesamt und unter Berücksichtigung des 

Umstandes, dass die Beschwerdeführerin nicht von einer rechtskundigen Person 

vertreten war, genügen die Ausführungen der Beschwerdeführerin den an eine 

Beschwerde gestellten Mindestanforderungen. Entsprechend ist auf die Beschwerde 

einzutreten. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdegegnerin die 

ursprünglich an sie gerichtete Eingabe im Überweisungsschreiben an das 

Versicherungsgericht vom 14. November 2012 (act. G 1) selbst vorbehaltslos als 

Beschwerde qualifiziert hat.

2.

In materieller Hinsicht ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin eine Leistungspflicht 

für den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Rückfall zu Recht verneint hat.

2.1  Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 

832.20) werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt. Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen 

gewährt (vgl. Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]).

2.2  Bei einem Rückfall handelt es sich praxisgemäss um das Wiederaufflackern 

vermeintlich geheilter Unfallfolgen, so dass es erneut zu ärztlicher Behandlung, 

möglicherweise zu einer weiteren Arbeitsunfähigkeit kommt. Der Rückfall schliesst 

begrifflich an ein vergangenes Unfallereignis an und kann entsprechend nur dann eine 

Leistungspflicht des Unfallversicherers auslösen, wenn zwischen den erneut 

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vorgebrachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen 

Gesundheitsschädigung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 296 

f. E. 2c). Der Unfallversicherer kann in Bezug auf einen streitigen Rückfall nicht auf der 

Anerkennung des natürlichen Kausalzusammenhangs beim Grundfall und allfälligen 

früheren Rückfällen behaftet werden, weil die unfallkausalen Faktoren durch Zeitablauf 

wegfallen können. Vielmehr obliegt es dem Leistungsansprecher, das Vorliegen eines 

natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem 

Unfall mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Die blosse Möglichkeit der 

ursächlichen Auswirkungen eines Unfalles genügt nicht. Kann der natürliche 

Kausalzusammenhang nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen 

werden, fällt der Entscheid zulasten der versicherten Person aus (RKUV 1994 Nr. U 206 

S. 328 E. 2b; vgl. A. Rumo-Jungo, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. Aufl., 

2003, S. 71 f.).

3.

3.1  Zwischen den Parteien ist vorab streitig, ob zwischen den Schulterbeschwerden 

der Beschwerdeführerin und dem Sturz vom 16. Februar 2010 ein natürlicher 

Kausalzusammenhang besteht. Die Beschwerdegegnerin verneint diese Frage gestützt 

auf die Stellungnahme von Dr. F.___ vom 2. August 2012 (UV-act. K9).

3.2  Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des 

Experten oder der Expertin begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert 

eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder dessen Herkunft noch die 

Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht 

oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). Den Berichten 

versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungsgemäss gleichfalls Beweiswert 

beigemessen werden, sofern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 

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sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 

bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311).

3.3  Dr. F.___ kommt in seiner Stellungnahme vom 2. August 2012 zum Schluss, dass 

ein Zusammenhang zwischen den Schulterbeschwerden und dem Sturz vom 16. 

Februar 2010 nicht überwiegend wahrscheinlich, sondern lediglich möglich sei. Zur 

Begründung führt er aus, die Schulterbeschwerden seien in den Berichten zum 

Unfallereignis von 2010 nicht erwähnt worden. Dr. E.___ beschreibe in seinem Bericht 

vom 21. Juni 2011 erstmalige Schulterbeschwerden rechts nach einem Sturz im Jahr 

2010, allerdings mit einer erneuten relevanten Verschlechterung beim Heben eines 

Tisches Mitte Mai 2011. Es sei nicht vorstellbar, dass eine solche Verletzung der 

Schulter respektive der Rotatorenmanschette und der Bicepssehne anlässlich des 

Sturzes von 2010 sowohl subjektiv wie objektiv unbemerkt geblieben wäre. Mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit sei das Ereignis im Mai 2011 für die Läsion der 

Rotatorenmanschette und der Bicepssehne verantwortlich zu machen (UV-act. M16).

3.4  Dr. F.___ legt in seiner Stellungnahme gestützt auf die medizinischen Akten 

überzeugend dar, dass nicht das Unfallereignis vom 16. Februar 2010, sondern das 

Heben des Tisches am 14. Mai 2011 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

(teil-)ursächlich für die Schulterbeschwerden der Beschwerdeführerin ist. Einen 

Zusammenhang zwischen dem Sturz von 2010 und den Beschwerden hält er lediglich 

für möglich. Der Aktenlage sind keine Anhaltspunkte zu entnehmen, welche gegen die 

Ausführungen von Dr. F.___ sprechen, zumal die Beschwerdeführerin gemäss 

Schreiben ihres Hausarztes vom 23. August 2011 (UV-act. M7) nach dem Sturz vom 

16. Februar 2010 nie wegen Beschwerden der rechten Schulter in Behandlung war. 

Sodann vermag entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin auch der Bericht 

von Dr. E.___ vom 16. Februar 2012 (UV-ac. M14), gemäss welchem im Juni 2011 

anamnestisch ein Sturz im Jahre 2010 mit nachfolgenden rechtsseitigen 

Schulterschmerzen eruierbar war, die Ausführungen von Dr. F.___ nicht in Zweifel zu 

ziehen. Der Umstand, dass er die Schulteroperation durchgeführt hat, verleiht der 

Einschätzung von Dr. E.___, entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin, kein 

zusätzliches Gewicht. Mit seinem Hinweis auf den zeitlichen Ablauf argumentiert er 

sodann mit der beweisrechtlich untauglichen Formel "post hoc ergo propter hoc" (vgl. 

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A. Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl., Bern 1989, S. 460 N 

1205).

3.5  Zusammenfassend ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den 

Schulterbeschwerden der Beschwerdeführerin und dem Unfallereignis vom 16. Februar 

2010 vorliegend nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Die 

Beschwerdegegnerin hat eine Leistungspflicht zu Recht verneint.

4.

Da nach dem Gesagten der natürliche Kausalzusammenhang zu verneinen ist, erübrigt 

sich eine weiterführende Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs.

5.

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gegen den 

Einspracheentscheid vom 12. Oktober 2012 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben

(Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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