# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 139d856f-1707-5c5d-8942-c8579662fa68
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-16
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 16.09.2025 BA 2025 40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BA-2025-40_2025-09-16.pdf

## Full Text

20250825_143959_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

BA 2025 40

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Beschluss vom 16. September 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Betreibungsamt Cham, Mandelhof, Postfach 161, 6330 Cham,

betreffend

Konkursandrohung

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Sachverhalt

1. Die A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) ist eine Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung mit Sitz in Cham ZG. Gemäss Eintrag im Handelsregister des Kantons Zug hat sie 
eine Domiziladresse an der C.________ [Strasse] in 6330 Cham. Einziger Gesellschafter 
und Geschäftsführer ist D.________. 

2. Am 11. November 2024 stellte das Betreibungsamt Cham in der von der E.________ 
(nachfolgend: Gläubigerin) gegen die Beschwerdeführerin angehobenen Betreibung 
Nr. F.________ die Konkursandrohung für CHF 467'096.00 nebst 10 % Zins seit 16. August 
2022, CHF 137'256.00 nebst 10 % Zins seit 30. August 2022, CHF 94'696.00 nebst 10 % 
Zins seit 11. September 2022, CHF 97'888.00 nebst 10 % Zins seit 25. September 2022 und 
CHF 160'664.00 nebst 10 % Zins seit 2. Oktober 2022 aus. Die Zustellung erfolgte am 
15. November 2024 an G.________, Geschäftsführerin der H.________ GmbH (Domizil-
adresse: C.________, 6330 Cham; act. 1/1). 

3. Mit Entscheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug vom 29. April 2025 wurde über die 
Beschwerdeführerin der Konkurs eröffnet (Verfahren EK 2025 148). Dieser Entscheid wurde 
beim Obergericht Zug nicht angefochten. 

4. Mit Eingabe vom 21. Mai 2025 reichte die Beschwerdeführerin bei der II. Beschwerde-
abteilung des Obergerichts Zug als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs 
Beschwerde gegen die Konkursandrohung ein und stellte folgende Anträge (act. 1): 

1. Es sei festzustellen, dass die Konkursandrohung vom 11. November 2024 nichtig ist.

2. Eventualiter sei die Konkursandrohung vom 11. November 2024 aufzuheben.

3. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. 

4. Das Konkursamt sowie das Obergericht des Kantons Zug (II. Beschwerdeabteilung, Kirchenstras-
se 6, Postfach, 6301 Zug) seien über den Entscheid zu informieren. 

5. Mit Verfügung vom 26. Mai 2025 erkannte der Abteilungspräsident der Beschwerde insoweit 
aufschiebende Wirkung zu, als das Konkursamt Zug angewiesen wurde, über die notwendi-
gen Sicherungsvorkehrungen hinaus einstweilen keine weiteren Vollstreckungshandlungen 
vorzunehmen (act. 2). 

6. In der Beschwerdeantwort vom 6. Juni 2025 beantragte das Betreibungsamt Cham die Ab-
weisung der Beschwerde, auch deshalb, weil die Beschwerdefrist abgelaufen sei (act. 3). 

7. In den weiteren Eingaben vom 23. Juni 2025, 4. bzw. 7. Juli 2025, 28. Juli 2025 und 11. Au-
gust 2025 hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (act. 7, 9, 10, 12 und 14).  

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Erwägungen

1. Zur Beschwerdeführung gemäss Art. 17 SchKG ist legitimiert, wer durch die angefochtene 
Verfügung eines Vollstreckungsorgans in seinen rechtlich geschützten oder zumindest 
tatsächlichen Interessen betroffen und dadurch beschwert ist und deshalb ein schutzwürdi-
ges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung der Verfügung hat (BGE 129 III 595 E. 3; 
Cometta/Möckli, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 17 SchKG N 40). Ein schutzwürdiges 
Interesse ist zu bejahen, wenn die rechtliche oder tatsächliche Stellung des Beschwerdefüh-
rers durch den Ausgang des Beschwerdeverfahrens unmittelbar beeinflusst werden kann. 
Die Beschwerde muss mithin einem praktischen Zweck der Vollstreckung dienen; andernfalls 
ist sie unzulässig (Wohl, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, 3. A. 2025, Art. 17 
SchKG N 9 f.). Die Korrektur im Sinne eines Zurückkommens auf die angefochtene Handlung 
muss noch möglich sein. Dies setzt in der Regel voraus, dass das Zwangsvollstreckungsver-
fahren noch im Gang und die Belastung gegenwärtig bzw. die Unterlassung nachholbar ist 
(Cometta/Möckli, a.a.O., Art. 17 SchKG N 7 m.H.). Fehlt es bereits bei ihrer Erhebung an 
einem solchen Rechtsschutzinteresse (Beschwer), ist auf die Beschwerde mangels einer 
Prozessvoraussetzung nicht einzutreten (Amonn/Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- 
und Konkursrechts, 9. A. 2013, § 6 Rz 24). 

2. Vorliegend fehlt es der Beschwerdeführerin an einem aktuellen Rechtsschutzinteresse im 
Sinne der zitierten Lehre und Rechtsprechung an der obergerichtlichen Überprüfung der er-
gangenen Konkursandrohung. Denn über die Beschwerdeführerin wurde bereits mit Ent-
scheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug vom 29. April 2025 mit Wirkung ab Urteils-
datum (09.15 Uhr) der Konkurs eröffnet und die Beschwerdeführerin hat gegen diesen Ent-
scheid kein Rechtsmittel ergriffen. Zwar kündigte die Beschwerdeführerin in Rz 28 der vorlie-
genden "Beschwerde (Art. 17 ff. SchKG)" an, sie sehe sich gezwungen, auch Beschwerde 
[gegen die Konkurseröffnung] gemäss Art. 174 SchKG zu erheben. Diese Ankündigung setz-
te sie aber in der Folge nicht um. Auf die vorliegende, mangels eines aktuellen Rechtsschut-
zinteresses unzulässige Beschwerde ist daher nicht einzutreten (vgl. Urteil des Bundesge-
richts 5A_650/2012 vom 12. September 2012). 

3. Bei dieser Sach- und Rechtslage kann offenbleiben, ob die Beschwerde überhaupt rechtzei-
tig erhoben wurde, was die Beschwerdeführerin behauptet (act. 1 Rz 2 ff.) und das Betrei-
bungsamt bestreitet (act. 3). 

4. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

Das Verfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs ist 
kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). Parteientschädigungen sind nicht auszurichten 
(Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG). 

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Beschluss

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Entschädigungen zugesprochen. 

3. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 10 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich 
begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Be-
weismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ein-
zureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende 
Wirkung.

4. Mitteilung an:
- Beschwerdeführerin 
- Betreibungsamt Cham 
- Konkursamt Zug
- Gläubigerin 

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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