# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c93e97c4-3b3c-5993-b31c-f285a89d50b4
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-10-24
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 24.10.2023 RR.2023.82
**Docket/Reference:** RR.2023.82
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2023-82_2023-10-24

## Full Text

Kostengutsprache für anwaltliche Unterstützung; Rückzug der Beschwerde;;Kostengutsprache für anwaltliche Unterstützung; Rückzug der Beschwerde;;Kostengutsprache für anwaltliche Unterstützung; Rückzug der Beschwerde;;Kostengutsprache für anwaltliche Unterstützung; Rückzug der Beschwerde

Entscheid vom 24. Oktober 2023 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Miriam Forni und Patrick Robert-Nicoud,  

Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Max Imfeld, 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

VERWALTUNGSKOMMISSION DES BUNDESVER-

WALTUNGSGERICHTS, 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Kostengutsprache für anwaltliche Unterstützung; Rück-

zug der Beschwerde 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2023.82 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- im Rahmen des Aufsichtsverfahrens 12T_6/2020 gegen A. (nachfolgend 

«A.» oder «Beschwerdeführer») – ordentlicher Richter […] des Bundesver-

waltungsgerichts – die Verwaltungskommission des Bundesgerichts am 

17. März 2021 an die Gerichtskommission der Vereinigten Bundesversamm-

lung eine Meldung betreffend eine Spruchkörperbildung in der Abteilung […] 

des Bundesverwaltungsgerichts erstattete (RR.2021.116, act. 1.8); 

 

- dieser Meldung eine entsprechende Mitteilung der Verwaltungskommission 

des Bundesverwaltungsgerichts (nachfolgend «VK Bundesverwaltungsge-

richt») vorangegangen war (RR.2021.116, act.1.4 und 1.8); 

 

- A. mit Schreiben vom 29. April 2021 bei der VK Bundesverwaltungsgericht 

ein Gesuch um Kostengutsprache stellte für anwaltliche Unterstützung bzw. 

den Beizug eines Rechtsanwalts im Aufsichtsverfahren 12T_6/2020 vor dem 

Bundesgericht, im Verfahren vor der Gerichtskommission sowie in einem all-

fälligen Verfahren vor der Vereinigten Bundesversammlung und gegenüber 

Angriffen Dritter mit Bezug auf die erhobenen Vorwürfe einer Amtspflichtver-

letzung (RR.2021.116, act. 1.15); 

 

- die VK Bundesverwaltungsgericht das Gesuch von A. um Kostengutsprache 

für anwaltliche Unterstützung mit Verfügung vom 18. Mai 2021 abwies 

(RR.2021.116, act. 1.2); 

 

- A. dagegen bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit Ein-

gabe vom 18. Juni 2021 Beschwerde erhob und im Wesentlichen die Aufhe-

bung der Verfügung der VK Bundesverwaltungsgericht vom 18. Mai 2021 

sowie die Gutheissung seines Gesuchs um Kostengutsprache vom 28. Ap-

ril 2021 beantragte (RR.2021.116, act. 1); 

 

- das Bundesstrafgericht mit Entscheid RR.2021.116 vom 14. Septem-

ber 2022 die Beschwerde abwies; 

 

- das Bundesgericht die dagegen von A. erhobene Beschwerde vom 12. Ok-

tober 2022 mit Urteil 8C_602/2022 vom 25. Mai 2023 guthiess und den Ent-

scheid des Bundesstrafgerichts RR.2021.116 vom 14. September 2022 auf-

hob und die Sache zu neuer Entscheidung an die Beschwerdekammer des 

Bundesstrafgerichts zurückwies; 

 

- 3 - 

 

 

- die Beschwerdekammer unter der Verfahrensnummer RR.2023.82 ein 

neues Verfahren eröffnete und den Parteien mit Schreiben vom 

19. Juni 2023 mitteilte, dass sie das Verfahren als spruchreif erachte (act. 2); 

 

- A. durch seinen Rechtsvertreter der Beschwerdekammer mit Schreiben vom 

20. Oktober 2023 mitteilte, dass er die am 18. Juni 2021 eingereichte Be-

schwerde zurückziehe; er darum ersuchte, wenn möglich keine Kosten zu 

erheben (act. 4). 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- das Beschwerdeverfahrens zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abzuschreiben ist; 

 

- die beschwerdeführende Partei, die ihre Beschwerde zurückzieht, grund-

sätzlich als unterliegende Partei zu gelten hat; 

 

- gemäss Art. 34 Abs. 2 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000 

(BPG; SR 172.220.1) das Beschwerdeverfahren und damit dasjenige vor 

dem Bundesstrafgericht kostenlos ist, ausser bei Mutwilligkeit; letzteres nicht 

vorliegt, weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind.  

 

 

 

  

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Verfahren RR.2023.82 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erle-

digt abgeschrieben. 

 

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 

 

Bellinzona, 24. Oktober 2023 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Max Imfeld 

- Verwaltungskommission des Bundesverwaltungsgerichts 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- 5 - 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse kann innert 30 Ta-
gen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht wer-
den (Art. 100 Abs. 1 BGG). Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesge-
richt eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer Schweizerischen dip-
lomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Im Falle der 
elektronischen Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die 
Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der 
Partei für die Übermittlung notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG).  
 
Die Beschwerde ist nur zulässig, wenn es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit geht, bei 
welcher der Streitwert mindestens CHF 15'000 beträgt oder bei der sich eine Rechtsfrage von grund-
sätzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG). Bei einer nicht vermögensrechtli-
chen Angelegenheit ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Gleichstellung der Geschlechter 
betrifft (vgl. Art. 83 lit. g BGG).