# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 489e8d35-747e-5b50-9d62-f44d65cec7c8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-04-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.04.2016 E-2397/2016
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2397-2016_2016-04-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-2397/2016 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  A p r i l  2 0 1 6  

Besetzung 
 Einzelrichterin Muriel Beck Kadima, 

mit Zustimmung von Richter David R. Wenger;   

Gerichtsschreiberin Alexandra Püntener. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Nepal,  

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Ver-

fahren); Verfügung des SEM vom 12. April 2016 / N (…). 

 

 

E-2397/2016 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 28. Februar 2016 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs- 

und Verfahrenszentrum B._______ (Befragung zur Person [BzP]) am 

8. März 2016 geltend machte, er habe seinen Heimatstaat zirka Ende des 

achten Monats 2015 verlassen, sei per Auto und auf dem Luftweg über ver-

schiedene Länder gereist und am 28. Februar 2016 von einem ihm unbe-

kannten Land mit dem Auto in die Schweiz gelangt,  

dass ein Abgleich mit dem Zentralen Visumsystem (CS-VIS) ergab, dass 

dem Beschwerdeführer mit dem Pass lautend auf A._______ von der itali-

enischen Vertretung in Neu Dehli am 12. Februar 2016 ein Visum mit Gül-

tigkeit vom 20. Februar 2016 bis 29. Februar 2016 ausgestellt worden war, 

dass das SEM dem Beschwerdeführer im Anschluss an die BzP am 

8. März 2016 das rechtliche Gehör zur mutmasslichen Zuständigkeit Itali-

ens zur Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens und zu einer 

allfälligen Wegweisung nach Italien gewährte, 

dass der Beschwerdeführer angab, er würde im Falle einer Wegweisung in 

seine Heimat Tibet zurückkehren, wo er sterben müsse,  

dass das SEM gestützt auf das Resultat des Abgleichs mit dem Zentralen 

Visumsystem und Art. 12 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des 

Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festle-

gung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der 

für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen 

in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zu-

ständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO) die italienischen Behörden am 

15. März 2016 um Übernahme des Beschwerdeführers ersuchte,  

dass die italienischen Behörden dem Ersuchen des SEM am 11. April 2016 

zustimmten, 

dass das SEM mit Verfügung vom 12. April 2016 – eröffnet am 15. April 

2016 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das 

Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Italien an-

ordnete, den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz bis spätestens 

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am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, und den Kanton 

Thurgau mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragte, 

dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den Ent-

scheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändigung 

der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwer-

deführer verfügte, 

dass es weiter festhielt, der Beschwerdeführer werde zur Sicherstellung 

des Vollzugs während höchstens sechs Wochen in Haft genommen, wobei 

es den Kanton C._______ mit dem Vollzug der Haft beauftragte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. April 2016 (Poststempel: 

19. April 2016) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht 

Beschwerde erhob und dabei beantragte, die angefochtene Verfügung sei 

aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, gestützt auf Art. 29a Abs. 3 

AsylV1 das Selbsteintritts-recht auszuüben, 

dass auf sein Asylgesuch einzutreten und das Asylverfahren in der 

Schweiz durchzuführen sei,  

dass in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege und um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ersucht 

wurde, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 22. April 2016 beim Bundesverwal-

tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 1 AsylG), 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

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dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb das Ur-

teil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, 

dass das Gesuch, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu er-

teilen, mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache gegenstandslos wird, 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, 

die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die 

Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht 

eingetreten ist (vgl. BVGE 2012/4 E. 2.2 m.w.H.), 

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers deshalb, soweit sie die mate-

rielle Begründung des Asylgesuches beschlagen, vorliegend unbeachtlich 

sind, 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsverträglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG), 

dass diesbezüglich die Dublin-III-VO zur Anwendung kommt, 

dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-

gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III 

(Art. 8-15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird, 

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dass gemäss einem Abgleich mit dem Zentralen Visumsystem (CS-VIS) 

dem Beschwerdeführer durch die Vertretung Italiens in Neu Dehli ein Vi-

sum für den Schengen-Raum mit einer Gültigkeit vom 20. bis 29. Februar 

2016 ausgestellt worden war,  

dass das Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaates ein-

geleitet wird, sobald in einem Mitgliedstaat erstmals ein Asylantrag gestellt 

wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

dass im Fall eines sogenannten Aufnahmeverfahrens (engl.: take charge) 

die in Kapitel III (Art. 8–15 Dublin-III-VO) genannten Kriterien in der dort 

aufgeführten Rangfolge (Prinzip der Hierarchie der Zuständigkeitskriterien; 

vgl. Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO) anzuwenden sind, und dabei von der Situ-

ation in demjenigen Zeitpunkt auszugehen ist, in dem der Asylsuchende 

erstmals einen Antrag in einem Mitgliedstaat gestellt hat (Art. 7 Abs. 2 Dub-

lin-III-VO; vgl. BVGE 2012/4 E. 3.2; CHRISTIAN FILZWIESER/ANDREA 

SPRUNG, Dublin III-VO, Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, Stand 

1.2.2014, Wien 2014, K4 zu Art. 7), 

dass gemäss Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO der die Zuständig-

keit prüfende Mitgliedstaat für die Durchführung des Asylverfahrens zu-

ständig wird, falls es sich als unmöglich erweist, einen Antragsteller in den 

eigentlich zuständigen Mitgliedstaat zu überstellen, weil es wesentliche 

Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahme-

bedingungen für Antragsteller in jenem Mitgliedstaat systemische 

Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder 

entwürdigenden Behandlung im Sinne von Art. 4 der Charta der Grund-

rechte der Europäischen Union (ABl. C 364/1 vom 18. Dezember 2000; 

EU-Grundrechtecharta) mit sich bringen, und nach den Regeln der Dublin-

III-VO kein anderer zuständiger Mitgliedstaat bestimmt werden kann, 

dass der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat verpflichtet ist, 

einen Antragsteller, der in einem anderen Mitgliedstaat einen Antrag ge-

stellt hat, nach Massgabe der Artikel 21, 22 und 29 Dublin-III-VO aufzuneh-

men (Art. 18 Abs. 1 Bst. a Dublin-III-VO), 

dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO be-

schliessen kann, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder 

Staatenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch 

wenn er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die 

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Prüfung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbstein-

trittsrecht), 

dass die Vorinstanz am 15. März 2016 ein Ersuchen um Aufnahme des 

Beschwerdeführers an Italien richtete, welchem die italienischen Behörden 

am 11. März 2016 gestützt auf Art. 12 Abs. 2 Dublin-III-VO zustimmten, 

dass die grundsätzliche Zuständigkeit Italiens somit gegeben ist, was der 

Beschwerdeführer auch nicht bestreitet, 

dass bezüglich des Vorbringens des Beschwerdeführers, in Italien verfüge 

er über keine Beziehung, wogegen er in der Schweiz auf eine grosse tibe-

tische Gemeinschaft zurückgreifen könne, festzuhalten ist, dass der Be-

schwerdeführer den zuständigen Mitgliedstaat, in welchem er das Asylver-

fahren durchlaufen möchte, nicht selber wählen kann (vgl. BVGE 2010/45 

E. 8.3), 

dass dieses Vorbringen überdies die Überstellung des Beschwerdeführers 

nach Italien nicht zu verhindern vermag, 

dass Italien Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-

niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der des Abkom-

mens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 

0.142.30) sowie deren Zusatzprotokolls vom 31. Januar 1967 (SR 

0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtun-

gen nachkommt, 

dass auch davon ausgegangen werden darf, Italien anerkenne und 

schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des 

Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 

zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-

ternationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 

26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, 

die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben, 

dass der EGMR in seinem Urteil Tarakhel bezüglich Italien keine systemi-

schen Mängel feststellte und insbesondere ausführte, die heutige Lage Ita-

liens sei nicht mit derjenigen von Griechenland (vgl. Urteil M.S.S. vs. Bel-

gien und Griechenland des EGMR [Grosse Kammer] vom 21. Januar 2011, 

Nr. 30696/09) vergleichbar (vgl. Urteil Tarakhel vs. Schweiz [Grosse Kam-

mer] vom 4. November 2014, Nr. 29217/14, § 114 f. und § 120), 

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dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Satz 2 

Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt ist, 

dass schliesslich die Ermessensklausel von Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO 

nicht direkt, sondern nur in Verbindung mit einer internationalen oder nati-

onalen Norm (namentlich Art. 29a Abs. 3 AsylV 1, Selbsteintritt aus huma-

nitären Gründen) anwendbar ist (vgl. BVGE 2010/45 E. 5),  

dass der Beschwerdeführer sodann kein konkretes und ernsthaftes Risiko 

dargetan hat, die italienischen Behörden würden sich weigern, ihn aufzu-

nehmen und seinen Antrag auf internationalen Schutz unter Einhaltung der 

Regeln der Verfahrensrichtlinie zu prüfen, und den Akten denn auch keine 

Gründe für die Annahme zu entnehmen sind, Italien werde in seinem Fall 

den Grundsatz des Non-Refoulement missachten und ihn zur Ausreise in 

ein Land zwingen, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus 

einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem er Gefahr 

laufen würde, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden, 

dass er auch nicht dargetan hat, die ihn bei einer Rückführung erwartenden 

Bedingungen in Italien seien derart schlecht, dass sie zu einer Verletzung 

von Art. 4 EU-Grundrechtecharta, Art. 3 EMRK oder Art. 3 FoK führen 

könnten,  

dass dem Bundesverwaltungsgericht hinsichtlich des Ermessensentschei-

des des SEM betreffend die Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 keine 

Beurteilungskompetenz mehr zukommt (vgl. BVGE 2015/9),  

dass das Bundesverwaltungsgericht demnach nur eingreift, wenn das 

Staatssekretariat das ihm eingeräumte Ermessen über- beziehungsweise 

unterschreitet oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt, was vor-

liegend, wo das SEM die massgeblichen Parameter des Einzelfalles in 

seine Prüfung einbezogen hat, nicht der Fall ist,  

dass es nach dem Gesagten keinen Grund für eine Anwendung von Art. 17 

Dublin-III-VO gibt, 

dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und 

– weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- 

oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die 

Überstellung nach Italien angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),  

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dass unter diesen Umständen allfällige Vollzugshindernisse gemäss 

Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG (SR 142.20) nicht mehr zu prüfen sind, da das 

Fehlen von Überstellungshindernissen bereits Voraussetzung des Nicht-

eintretensentscheides gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG ist (vgl. BVGE 

2010/45 E. 10),  

dass nach vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung zu be-

stätigen und die eingereichte Beschwerde abzuweisen ist,  

dass der mit Beschwerde gestellte Antrag auf Gewährung der unentgeltli-

chen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG unbesehen der bis-

her nicht nachgewiesenen prozessualen Bedürftigkeit abzuweisen ist, weil 

die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt – als 

aussichtlos zu bezeichnen sind, womit eine der kumulativ zu erfüllenden 

Voraussetzungen nicht gegeben ist, 

dass die Kosten des Verfahrens von Fr. 600.– (Art. 1‒3 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) damit dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung im Sinne 

von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Muriel Beck Kadima Alexandra Püntener 

 

 

Versand: