# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** adf9de09-5b23-5cd3-a359-3fb41520226f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.11.2010 A-4584/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-4584-2010_2010-11-01.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-4584/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Richter Michael Beusch (Vorsitz), Richter Daniel Riedo, 
Richter Daniel de Vries Reilingh, 
Gerichtsschreiberin Gabriela Meier.

X._______, ...,
vertreten durch ...,
Beschwerdeführer,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
Task Force Amtshilfe USA, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Amtshilfe (DBA-USA).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-4584/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Schweizerische  Eidgenossenschaft  (Schweiz)  und  die  Ver-
einigten Staaten von Amerika (USA) am 19. August 2009 ein Abkom-
men über ein Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der USA 
betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Ak-
tiengesellschaft, schlossen (AS 2009 5669, Abkommen 09),

dass sich die Schweiz darin verpflichtete, anhand im Anhang zum Ab-
kommen festgelegter Kriterien und gestützt auf das geltende Abkom-
men vom 2. Oktober  1996 zwischen der  Schweizerischen Eidgenos-
senschaft  und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung 
der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen 
(SR 0.672.933.61, DBA-USA 96) ein Amtshilfegesuch der USA zu be-
arbeiten,

dass die amerikanische Einkommenssteuerbehörde (Internal Revenue 
Service in Washington, IRS) am 31. August 2009 unter Berufung auf 
das  Abkommen 09 ein  Ersuchen um Amtshilfe an die Eidgenössische 
Steuerverwaltung (ESTV) richtete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  A-7789/2009  vom 
21. Januar 2010 eine Beschwerde gegen eine Schlussverfügung der 
ESTV, welche einen Fall der Kategorie 2/A/b gemäss dem Anhang des 
Abkommens  09  betraf,  guthiess  mit  der  Begründung,  das  Abkom-
men 09  sei  eine  Verständigungsvereinbarung  und  habe  sich  an  das 
Stammabkommen zu halten,  welches Amtshilfe nur bei  Steuer-  oder 
Abgabebetrug, nicht aber bei Steuerhinterziehung vorsehe,

dass in der Folge der Bundesrat nach weiteren Verhandlungen mit den 
USA am 31. März 2010 ein Protokoll zur Änderung des Abkommens 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  den  Ver-
einigten Staaten von Amerika über  ein Amtshilfegesuch des Internal 
Revenue  Service  der  Vereinigten  Staaten  von  Amerika  betreffend 
UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Aktiengesell-
schaft, unterzeichnet in Washington am 19. August 2009 (Änderungs-
protokoll Amtshilfeabkommen, AS 2010 1459), abschloss und die vor-
läufige Anwendung des Vertrages beschloss,

dass  die  ESTV  daraufhin  mit  Schlussverfügung  vom  20. April  2010 
entschied, dem IRS betreffend X._______ (nachfolgend: Beschwerde-

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führer) Amtshilfe zu leisten, weil sie (aus näher dargelegten Gründen) 
zum Schluss kam, es handle sich um einen Fall der Kategorie 2/A/b, 
für  den  gemäss  dem  Abkommen 09  in  der  Fassung  vom  31. März 
2010 (SR 0.672.933.612, Staatsvertrag 10) Amtshilfe zu gewähren sei,

dass  die  Bundesversammlung  mit  Bundesbeschluss  vom  17. Juni 
2010 über die Genehmigung des Abkommens zwischen der Schweiz 
und den  Vereinigten  Staaten  von Amerika  über  ein  Amtshilfegesuch 
betreffend  UBS AG sowie  des Änderungsprotokolls  (AS 2010  2907) 
das  Abkommen 09  und  das  Änderungsprotokoll  Amtshilfeabkommen 
genehmigte und den Bundesrat ermächtigte, diese zu ratifizieren; dass 
der eben genannte Bundesbeschluss nicht dem Staatsvertragsreferen-
dum unterstellt wurde,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. Juni 2010 gegen die 
vorerwähnte  Schlussverfügung  der  ESTV  beim  Bundesverwaltungs-
gericht  Beschwerde  erhob  und  beantragte,  die  angefochtene  Ver-
fügung aufzuheben und das Amtshilfeverfahren einzustellen, die den 
Beschwerdeführer  betreffenden  Dokumente  zu  vernichten  sowie 
eventualiter,  die  Sache  an  die  ESTV  zum  Zwecke  weiterer  Abklä-
rungen  zurückzuweisen  –  alles  unter  Kosten-  und  Entschädigungs-
folge,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 29. Juni 2010 
den  Beschwerdeeingang  bestätigte  und  weitere  Instruktionsver-
fügungen nach Vorliegen eines Entscheids im entsprechenden Pilot-
verfahren in Aussicht stellte,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 22. Juli  2010 
dem Beschwerdeführer mitteilte, es habe am 15. Juli 2010 im Pilotfall  
A-4013/2010 über die Gültigkeit des Abkommens vom 19. August 2009 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  den  Ver-
einigten Staaten von Amerika über  ein Amtshilfegesuch des Internal 
Revenue Service der Vereinigten Staaten von Amerika betreffend UBS 
AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Aktiengesellschaft, 
(mit Anhang und Erkl.; SR 0.672.933.612) entschieden,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
24. August 2010 die Besetzung des Spruchkörpers mitteilte und einen 
Kostenvorschuss von Fr. 20'000.-- verlangte,

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dass der  Kostenvorschuss innert  einer  erstmals  erstrecken Frist  ge-
leitet wurde,

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 11. Oktober 2010 auf 
Abweisung der Beschwerde schloss,

dass das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist zur Beurteilung von 
Beschwerden  gegen  Schlussverfügungen  der  ESTV  betreffend  die 
Amtshilfe gestützt auf Art. 26 DBA-USA (vgl. Art. 20k Abs. 1 und 4 der 
Verordnung  vom  15. Juni  1998  zum  schweizerisch-amerikanischen 
Doppelbesteuerungsabkommen  vom  2. Oktober  1996  [Vo DBA-USA, 
SR 672.933.61]  i.V.m. Art.  31  -  33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  [VwVG, SR 
172.021]) und sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das 
VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders  berührt  ist  und  an  deren  Aufhebung  ein  schutzwürdiges 
Interesse hat (Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  somit 
einzutreten ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht das Recht von Amtes wegen an-
wendet (Art. 62 Abs. 4 VwVG), jedoch nicht  gehalten ist,  nach allen 
möglichen  Rechtsfehlern  zu  suchen;  dass  sich  zumindest  Anhalt-
punkte  aus  den  Parteivorbringen  oder  den  Akten  ergeben  müssen, 
damit  die  Behörde verpflichtet  ist,  einen Rechtsfehler  zu  berichtigen 
(BGE 110 V 48 E. 4a; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren 
und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bundes,  2.  Aufl.,  Zürich  1998, 
Rz. 677),

dass  gemäss  der  allgemeinen  Beweislastregel  derjenige  das  Vor-
handensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen hat, der aus ihr 
Rechte  ableitet  (Art.  8  des  Schweizerischen  Zivilgesetzbuchs  vom 
10. Dezember 1907 [ZGB, SR 210]); dass bei Beweislosigkeit gemäss 
dieser  Regel  zu  Ungunsten  desjenigen  zu  entscheiden  ist,  der  die 
Beweislast  trägt;  dass  demzufolge  bei  begünstigenden  Verfügungen 
grundsätzlich  der  Ansprecher  die  Beweislast  trägt,  während  bei  be-
lastenden Verfügungen die Verwaltung beweisbelastet ist (BGE 130 II  
482 E. 3.2; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-6664/2009 vom 

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29. Juni  2010 E. 5.7.1,  A-962/2009 vom 23. Juli  2009 E. 6.3;  ANDRÉ 
MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem Bun-
desverwaltungsgericht, Basel 2008, Rz. 3.150),

dass unter dem Titel "Rechte der betroffenen Person" Art. 20e Abs. 1 
Vo DBA-USA  bestimmt,  dass  die  ESTV  die  an  den  Informations-
inhaber  gerichtete  Verfügung  sowie  eine  Kopie  des  Ersuchens  der 
amerikanischen Behörde (soweit darin nicht ausdrücklich die Geheim-
haltung  verlangt  wird)  auch  der  betroffenen  Person,  die  einen 
schweizerischen Zustellungsbevollmächtigten bezeichnet hat, eröffnet; 
hat  die  betroffene  Person  keinen  Zustellungsbevollmächtigten  be-
zeichnet,  so  ist  die  Eröffnung  von  der  zuständigen  amerikanischen 
Behörde nach amerikanischem Recht vorzunehmen; gleichzeitig setzt 
die ESTV der Person eine Frist zur Zustimmung zum Informationsaus-
tausch  oder  zur  Bestellung  eines  Zustellungsbevollmächtigten 
(Art. 20e Abs. 2 Vo DBA-USA),

dass gemäss Art. 20e Abs. 3 Vo DBA-USA die vom Amtshilfeverfahren 
betroffene Person sich  am vorinstanzlichen Verfahren beteiligen und 
Einsicht in die Akten nehmen kann,

dass  letztere  Regelung  auch  dem in  Art. 29  Abs. 2  der  Bundesver-
fassung der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  vom 18. April  1999 
(BV, SR 101)  festgehaltenen  und  in  den  Art.  26  –  33  VwVG exem-
plarisch  konkretisierten  Grundsatz  der  Gewährung  des  rechtlichen 
Gehörs  entspricht,  wonach  Parteien  ein  Recht  haben,  in  einem vor 
einer Verwaltungs- oder Justizbehörde geführten Verfahren mit ihrem 
Begehren angehört zu werden, Einblick in die Akten zu erhalten und 
zu  den  für  die  Entscheidung  wesentlichen  Punkten  Stellung  zu 
nehmen (BGE 135 II 286 E. 5.1, 132 II 485 E. 3.2, 129 I 232 E. 3.2; 
Urteil des Bundesgerichts 1P.26/2007 vom 4. Juli 2007 E. 3.1; BVGE 
2009/36  E. 7.1;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-4936/2010 
vom  21. September  2010  E. 4.2,  A-3786/2010 vom  15. Juli  2010, 
A-3123/2008 vom 27. April 2010 E. 2.2),

dass der Gehörsanspruch gemäss ständiger Rechtsprechung formeller 
Natur ist, mit der Folge, dass seine Verletzung ungeachtet der Erfolgs-
aussichten der Beschwerde grundsätzlich zur Aufhebung des mit dem 
Verfahrensmangel  behafteten  Entscheids  führt;  es  somit  mit  andern 
Worten nicht darauf ankommt, ob die Anhörung im konkreten Fall für 
den  Ausgang  der  materiellen  Streitentscheidung  von  Bedeutung  ist, 
d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird 

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oder  nicht  (statt  vieler:  BGE  126  V  130  E. 2b;  Urteil  des  Bundes-
gerichts  9C_363/2009  vom  18.  März  2010  E. 3.1;  BVGE  2008/47 
E. 3.3.4;  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-3123/2008  vom 
27. April 2010 E. 2.2); dass nach der Rechtsprechung eine Verletzung 
des Gehörsanspruchs als geheilt gelten kann, wenn die unterbliebene 
Gewährung des rechtlichen Gehörs (also etwa die unterlassene An-
hörung,  Akteneinsicht,  Begründung)  in  einem  Rechtsmittelverfahren 
nachgeholt  wird,  in  dem  die  Beschwerdeinstanz  mit  der  gleichen 
Prüfungsbefugnis entscheidet wie die untere Instanz; dass die Heilung 
aber  ausgeschlossen  ist,  wenn  es  sich  um eine  besonders  schwer-
wiegende Verletzung der Parteirechte handelt, zudem dem Beschwer-
deführer kein Nachteil erwachsen darf und die Heilung die Ausnahme 
bleiben  soll  (BGE  126  V  130  E.  2b;  Urteil  des  Bundesgerichts 
1C_148/2010 vom 6. September 2010 E. 4.3; Urteile des Bundesver-
waltungsgerichts  A-3123/2008  vom  27. April  2010  E. 2.2.3, 
A-1681/2006  vom  13. März  2008  E.  2.4;  ULRICH HÄFELIN/GEORG 
MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6. Aufl., 
Zürich/Basel/Genf 2010, Rz. 1709 ff.),

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 24. Juni 
2010  geltend  macht,  er  habe  erstmals  mit  Verfügung  vom 20. April  
2010,  welche  dem  Zustellungsempfänger  am  25. Mai  2010  zuge-
gangen sei, von dem gegen ihn gerichteten Amtshilfeverfahren Kennt-
nis nehmen können,

dass  die  Vorinstanz  den  beschwerdeführerischen  Ausführungen  ent-
gegnet, der Beschwerdeführer mache eine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs  nicht  ausdrücklich  geltend; dass  die  Vorinstanz  in  ihrer  Ver-
nehmlassung  vom 11.  Oktober  2010  weiter  argumentiert,  das  Noti-
fikationsschreiben ("Notice to UBS Accountholders") sei am 5. Oktober 
2009  an  die  weitgehend  mit  den  Angaben  des  Beschwerdeführers 
übereinstimmende Adresse versandt worden; dass sie deshalb davon 
ausgehe, dass das Notifikationsschreiben in den Einflussbereich des 
Beschwerdeführers gelangt sei,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  seinen  Vorbringen  implizit  die  Ver-
letzung des rechtlichen Gehörs rügt und für das Bundesverwaltungs-
gericht  im  vorliegenden  Fall  damit  hinreichend  Anlass  besteht,  die 
Verletzung des rechtlichen Gehörs zu prüfen,

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dass aus den Akten nicht ersichtlich ist, dass dem Beschwerdeführer 
das  Notifikationsschreiben  tatsächlich  zugestellt  wurde  oder  er  auf 
andere Weise vom vorinstanzlichen Verfahren Kenntnis erhielt,

dass  die  Vorinstanz  somit  das  rechtliche  Gehör  des  Beschwerde-
führers verletzt  hat,  welcher  in keinem Stadium des vorinstanzlichen 
Verfahrens  rechtsgenüglich  von  diesem  in  Kenntnis  gesetzt  worden 
war und sich deshalb auch nicht daran beteiligen konnte,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  im  vorliegenden  Amtshilfever-
fahren als zugleich erste und letzte gerichtliche Instanz über die Ge-
währung  der  Amtshilfe  entscheidet  und dass dem vorliegenden Ver-
fahren auch kein verwaltungsinternes Einsprache- oder Beschwerde-
verfahren  vorausging;  dass  diese  bedeutende  Gehörsverletzung  im 
vorliegenden Verfahren deshalb nicht geheilt werden kann (Urteil des 
Bundesverwaltungsgerichts  A-4936/2010  vom  21.  September  2010 
E. 5.2),

dass es sich aufgrund des Gesagten rechtfertigt, die Beschwerde im 
Sinn  der  Erwägungen  gutzuheissen,  den  angefochtenen  Entscheid 
aufzuheben und die Streitsache zur Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs  und zum allfälligen Erlass  eines  neuen Entscheids  an die  Vor-
instanz zurückzuweisen,

dass es sich unter diesen Umständen erübrigt,  auf die weiteren Vor-
bringen des Beschwerdeführers einzugehen,

dass  gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  die  Rückweisung 
der  Sache  an  die  Vorinstanz  zwecks  ergänzender  Abklärungen  als 
volles Obsiegen der beschwerdeführenden Partei gilt (BGE 132 V 215 
E. 6.1;  MARCEL MAILLARD,  in:  Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weis-
senberger [Hrsg.], Zürich 2009, Art. 63 N 14),

dass dem Beschwerdeführer demzufolge keine Verfahrenskosten auf-
zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG e contrario); dass somit der ge-
leistete  Kostenvorschuss  von  Fr. 20'000.--  dem  Beschwerdeführer 
zurückzuerstatten ist,

dass  auch  der  unterliegenden  Vorinstanz  als  Bundesbehörde  keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),

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dass dem Beschwerdeführer  nach Art. 64  Abs. 1  VwVG i.V.m. Art. 7 
Abs. 1  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, 
SR 173.320.2) eine Parteientschädigung zuzusprechen ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Entscheid über die Parteient-
schädigung  von Amtes wegen aufgrund  der  Kostennote,  sofern  vor-
handen, sowie der Akten und in der Regel ohne eingehende Begrün-
dung trifft; dass auch bei der Festsetzung der Parteientschädigung auf 
der Basis einer Kostennote es Aufgabe des Gerichts ist, zu überprü-
fen, in welchem Umfang die geltend gemachten Kosten als notwendig 
für die Vertretung anerkannt werden können (Art. 10 ff. VGKE),

dass das Gericht im vorliegenden Verfahren unter Würdigung der ein-
gereichten Rechtsschriften  zur  Auffassung gelangt,  Kosten von pau-
schal  Fr. 10'000.--  seien  als  notwendig  für  die  Vertretung  zu  qualifi -
zieren,

dass dieser  Entscheid nicht  mit  Beschwerde in  öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten  an  das  Bundesgericht  weitergezogen  werden  kann 
(Art. 83 Bst. h BGG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  im  Sinn  der  Erwägungen  gutgeheissen.  Der 
angefochtene  Entscheid  wird  aufgehoben  und  die  Streitsache  zur 
Gewährung des rechtlichen Gehörs und zum allfälligen Erlass eines 
neuen Entscheids an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 20'000.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

3.
Die Vorinstanz wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in Höhe von Fr. 10'000.-- zu bezahlen.

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4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Einschreiben)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Beusch Gabriela Meier

Versand: 

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