# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1188718b-fd7a-5e3d-b3d0-bb9a7c0ce2fe
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-11-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Steuerrekursgericht 29.11.2010 ST.2010.53 - 56
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Steuerrekurs/ZH_SRK_001_ST-2010-53---56_2010-11-29.pdf

## Full Text

STEUERREKURSKOMMISSION I 
 DES KANTONS ZÜRICH 
 
 

 
1 ST.2010.53 – 56 
1 DB.2010.44 – 47 
 
 

Entscheid 
 
 

29. November 2010 
 
 
 

Mitwirkend: 

Vizepräsident Michael Ochsner, Mitglied Anton Tobler, Ersatzmitglied Marcus  
Thalmann und Sekretär Hans Heinrich Knüsli 
 
 
 

In Sachen 
 
 
A ,   
 
 Rekurrentin/ 
 Beschwerdeführerin,  
vertreten durch B,  
 

 
 
 

gegen 
 
 
 
1. Staat  Zür ich ,   
 Rekursgegner,  
2. Schw eizer ische  E idgenossenschaf t ,   
 Beschwerdegegnerin,  
vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Bau,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

 
 
 

betreffend 

Einschätzungen für die Steuerperioden 1.1. - 31.12.2002, 1.1. - 31.12.2003,  
1.1. - 31.12.2004 und 1.1. - 31.12.2005 sowie Direkte Bundessteuer für die Steuer-
perioden 1.1. - 31.12.2002, 1.1. - 31.12.2003, 1.1. - 31.12.2004 und 1.1. - 31.12.2005 

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hat sich ergeben: 
 

 

 A. Die A (nachfolgend die Pflichtige) mit Sitz in C gehört insgesamt vier Aktio-

nären, darunter D und E, welche als Geschäftsführer tätig waren. Vom 21. bis zum 

25. Mai 2007 führte der Revisor des kantonalen Steueramts bei der Pflichtigen eine 

Buchprüfung der Geschäftsjahre 2002 bis 2005 durch. Der Revisionsbericht wurde am 

9. Juni 2008 erstattet. Darin rügte der Revisor steuerlich nicht zulässige Einkäufe in die 

Kaderversicherung der 2. Säule, indem die Pflichtige ohne reglementarische Grundla-

gen für D und E neben den ordentlichen Beiträgen zusätzliche Einkaufsbeiträge geleis-

tet habe. Zudem sei der Einkauf freiwillig und damit nicht planmässig erfolgt. Gestützt 

darauf sah der Revisor vor, die für D und E geleisteten Jahresbeiträge an die Kader-

versicherung als verdeckte Gewinnausschüttung aufzurechnen, soweit sie einen von 

ihm geschätzten Betrag überschritten.  

 

 Die Pflichtigen widersetzten sich diesen Aufrechnungen; Vergleichsgespräche 

blieben ergebnislos. Der Steuerkommissär übernahm am 8. August 2008 die Auf-

rechnungen des Revisors und traf für die Staats- und Gemeindesteuern bzw. direkte 

Bundessteuer folgende Einschätzungen:  

 

Steuerperiode  steuerbarer  steuerbares  Eigenkapital 
  Reingewinn Eigenkapital (dBSt) 
   (St + GSt) 

 Fr.  Fr.  Fr.  

1.1. – 31.12.2002 270'800.- 1'175'000.- 1'175'545.- 

1.1. – 31.12.2003 234'000.- 1'205'000.- 1'205'379.- 

1.1. – 31.12.2004 287'000.- 1'293'000.- 1'293'145.- 

1.1. – 31.12.2005 174'900.- 1'313'000.- 1'313'539.-. 

 

 Die Veranlagungsverfügungen/Schlussrechnungen direkte Bundessteuer wur-

den am 11./22. August 2008 versandt.  

 

 

 B. Hiergegen liess die Pflichtige am 5. September 2008 je Einsprachen erhe-

ben und beantragen, auf die Aufrechnungen für die Einkäufe in die BVG-

Kaderversicherung zu verzichten. Das kantonale Steueramt wies die Einsprachen am 

15. Januar 2010 ab.  

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 C. Mit Rekurs bzw. Beschwerde vom 16. Februar 2010 liess die Pflichtige be-

antragen, sie für die Staats- und Gemeindesteuern bzw. direkte Bundessteuern mit 

folgendem steuerbaren Reingewinn einzuschätzen:  

 

Steuerperiode 1.1. - 31.12. 
2002 

1.1. - 31.12. 
2003 

1.1. - 31.12. 
2004 

1.1. - 31.12. 
2005 

 Fr. Fr. Fr. Fr. 
steuerbarer 
Reingewinn 

 
123'450.- 

 
86'674.- 

 
139'666.- 

 
30'934.-. 

 

 Eventualiter seien die angefochtenen Entscheide aufzuheben und die Sache 

zur Ergänzung der Untersuchung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Weiter beantragte 

sie eine Parteientschädigung sowie die Zustellung der Rekurs- bzw. Beschwerdeant-

wort zur Einsicht, gegebenenfalls zur Stellungnahme. In der Begründung behaftete sie 

die Vorinstanz darauf, dass diese keinen Verstoss gegen die einschlägigen Vorsorge-

grundsätze gerügt habe; sollte sie darauf zurückkommen, sei der Pflichtigen Gelegen-

heit zur Stellungnahme einzuräumen. Inhaltlich machte sie geltend, sie habe sich an-

gesichts der ungenügenden Altersvorsorge von D entschlossen, eine Altersvorsorge 

nach dem Prinzip des Leistungsprimats einzurichten; bei diesem würden bei höherem 

Alter des Versicherten höhere Beiträge erhoben als beim Beitragsprimat. Der verbuch-

te Vorsorgeaufwand entspreche unstreitig dem Vorsorgereglement. Das Leistungspri-

mat bringe es zwangsläufig mit sich, dass die Finanzierung anderen Regeln folge als 

beim Beitragsprimat. Es lasse grundsätzlich zu, dass das volle Leistungsziel erreicht 

werde; dies ziehe die entsprechenden Belastungen als geschäftsmässig begründeten 

Aufwand nach sich. Eine Steuerumgehung werde vom kantonalen Steueramt nicht 

geltend gemacht. Es liege auch keine verdeckte Gewinnausschüttung vor; hierzu wäre 

ein Drittvergleich erforderlich, welcher das kantonale Steueramt nicht vorgenommen 

habe, weshalb die Sache an dieses zurückzuweisen wäre.  

 

 Das kantonale Steueramt beantragte am 18. März 2010 Abweisung der 

Rechtsmittel. Nach der von der Pflichtigen angeführten Regelung müsste sie bei einem 

Eintritt in die Pensionskasse kurz vor Altersrücktritt zur Erreichung des vollen Leis-

tungsziels untragbar hohe Beiträge leisten, betrügen diese doch mehr als 100% des 

versicherten Lohns. Dies halte einem Drittvergleich nicht stand. Pensionskassen müss-

ten zwingend Veränderungen des Leistungsziels bei nicht voller Beitragsdauer vorse-

hen, ansonsten diese Versicherungen nicht mehr finanzierbar wären. Deckungslücken 

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müssten durch den Arbeitnehmer geschlossen werden. Die Eidgenössische Steuer-

verwaltung schloss sich am 22. April 2010 diesen Ausführungen an.  

 

 Die Pflichtige stellte am 12. Mai 2010 Antrag auf Durchführung eines zweiten 

Schriftenwechsels. Am 26. Mai 2010 reichte sie auf Aufforderung eine Vollmacht für 

ihren Rechtsvertreter nach.  

 

 Mit Verfügung vom 26. Juli 2010 wurde die Pflichtige aufgefordert, zu einem 

Antrag auf Höhereinschätzung Stellung zu nehmen, welcher sich daraus ergab, dass 

sämtliche Arbeitgeberbeiträge an die Kaderversicherung zur Aufrechnung vorgesehen 

wurden. Die Pflichtige äusserte sich hierzu am 29. September 2010; darin hielt sie an 

den bisherigen Anträgen fest. Das Ermessen des Vorsorgeträgers bei der Ausgestal-

tung der Vorsorge beim Leistungsprimat sei zu schützen. Das Gleichbehandlungsgebot 

sei eingehalten worden, weil für alle Versicherten die gleichen reglementarischen Be-

dingungen gälten. Unterschiede zwischen den Versicherten seien systembedingt, hö-

here Arbeitgeberanteile würden zudem in der Regel durch geringeren Lohn kompen-

siert. Der Eingabe lag eine (weitere) Stellungnahme der Swiss Life vom 

27. September 2010 bei. Am 14. Oktober 2010 liess sich das kantonale Steueramt 

hierzu vernehmen, und am 10. November 2010 nahm die Pflichtige dazu Stellung, un-

ter Beilage eines Schreibens der Swiss Life vom 9. November 2010.  

 

 

 

Die Rekurskommission zieht in Erwägung: 

 

 

 1. Die Pflichtige stellt den Antrag auf die Durchführung eines zweiten Schrif-

tenwechsels. Nachdem sie Gelegenheit hatte, zur einlässlich begründeten Höhertaxa-

tionsanzeige Stellung zu nehmen, ist dieser Antrag als gegenstandslos geworden zu 

betrachten.  

 

 Anzufügen ist, dass ein zweiter Schriftenwechsel ansonsten in der Regel nicht 

stattfindet (Art. 142 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 

14. Dezember 1990, DBG; § 148 Abs. 2 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997, StG). 

Zur Wahrung des rechtlichen Gehörs reicht es aus, die Rekurs-/Beschwerdeantwort 

der Steuerverwaltungen der Gegenpartei zur Kenntnisnahme zuzustellen; diese hat 

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von sich aus eine Replik einreichen, sofern sie es für nötig hält. Äussert sie sich nicht 

von sich aus, ist nach der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichts Verzicht auf 

einen weiteren Schriftenwechsel anzunehmen (BGE 133 I 98 E. 2.2. und 2.3); dies 

nach Auffassung des höchsten Gerichts sogar ungeachtet eines formell gestellten An-

trags auf Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels (BGr, 16. Februar 2009, 

2C_255/2008, www.bger.ch). Die Rekurs-/Beschwerdeantworten sind der Pflichtigen 

am 4. Mai 2010 zugesandt worden; damit ist nach der zitierten Rechtsprechung hin-

sichtlich des Antrags auf einen zweiten Schriftenwechsel den Anforderungen des recht-

lichen Gehörs entsprochen worden.  

 

 

 2. a) Der steuerbare Reingewinn einer Aktiengesellschaft setzt sich gemäss 

Art. 58 Abs. 1 DBG bzw. § 64 Abs. 1 StG zusammen aus dem Saldo der Erfolgs-

rechnung, unter Berücksichtigung des Saldovortrags des Vorjahres (lit. a bzw. Ziff. 1) 

und (unter anderem) allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausge-

schiedenen Teilen des Geschäftsergebnisses, die nicht zur Deckung von geschäfts-

mässig begründetem Aufwand verwendet werden (lit. b bzw. Ziff. 2).  

 

 b) Zum geschäftsmässig begründeten Aufwand einer Aktiengesellschaft gehö-

ren auch die Zuwendungen an Vorsorgeeinrichtungen zu Gunsten des eigenen Perso-

nals, sofern jede zweckwidrige Verwendung ausgeschlossen ist (Art. 59 Abs. 1 lit. b 

DBG und § 65 Abs. 1 lit. b StG i.V.m. Art. 81 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die be-

rufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982 [BVG]).  

 

 Zuwendungen an Pensionskassen fallen dann als steuerlich absetzbarer Ge-

schäftsaufwand unter diese Bestimmungen, wenn sie auf einer verbindlichen gesetz-

lichen oder statutarischen Grundlage beruhen, welche den Grundsätzen der Kollektivität, 

Angemessenheit der Vorsorge sowie der Gleichbehandlung der Vorsorgenehmer zu ent-

sprechen haben (BGE 120 Ib 199; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Kommentar zum 

harmonisierten Zürcher Steuergesetz, 2. A., 2006, § 61 N 23 ff. StG sowie Handkom-

mentar zum DBG, 2. A., 2009, Art. 56 N 22 ff. DBG, jeweils auch zum Folgenden):  

 

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 Der Grundsatz der Kollektivität verlangt den Einbezug aller Arbeitnehmer eines 

Unternehmens in die berufliche Vorsorge und verbietet Sondervereinbarungen einzelner 

Vorsorgenehmer mit der Vorsorgeeinrichtung im Sinn von so genannten "à la carte-

Versicherungen". 

 

 Nach dem Grundsatz der Planmässigkeit sollen die Finanzierung (Aufbau der 

Vorsorge) und die Art der späteren Durchführung der Vorsorge auf der Leistungsseite 

in Statuten und Reglement im Voraus nach schematischen Kriterien festgelegt sein. 

 

 Der Grundsatz der Angemessenheit ergibt sich aus dem in der Bundesverfas-

sung vom 18. April 1999 (Art. 113 Abs. 2 lit. a) vorgegebenen Zweck der beruflichen 

Vorsorge, wonach diese zusammen mit der AHV/IV die Fortsetzung der gewohnten 

Lebenshaltung in "angemessener" Weise ermöglichen soll. Die Endleistungen aus der 

beruflichen Vorsorge dürfen demnach zusammen mit den bundesrechtlichen Sozial-

versicherungsleistungen in der Regel 100% des letzten Nettolohns nicht übersteigen.  

 

 Der Grundsatz der Gleichbehandlung verlangt, dass für alle Versicherte eines 

Kollektivs die gleichen reglementarischen Bedingungen im betreffenden Vorsorgeplan 

zu gelten haben. Danach ist es zwar zulässig, wenn zwischen verschiedenen, nach 

objektiven Kriterien (Dienstjahre, Lohn, Alter, Stellung im Unternehmen) unterteilte Ka-

tegorien von Vorsorgenehmern unterschieden wird und für diese verschiedene Bei-

tragsansätze, Aufteilungsschlüssel oder Leistungsziele festgelegt werden. Innerhalb 

einer Versichertenkategorie müssen diesbezüglich jedoch alle Vorsorgenehmer gleich 

behandelt werden (Linda Peter-Szerenyi, Der Begriff der Vorsorge im Steuerrecht, 

2001, S. 92, auch zum Folgenden). So müssen die Anteile der Beitragsleistungen der 

Arbeitgeber und Arbeitnehmer innerhalb derselben Gruppe mit demselben Vor-

sorgeplan für alle Vorsorgenehmer gleich hoch sein. Dasselbe gilt bezüglich der Be-

stimmungen für den Einkauf von Beitragsjahren, insbesondere was deren Finanzierung 

unter Verwendung von freien Stiftungsmitteln bzw. Beitragsreserven anbelangt. Der 

Grundsatz der Gleichbehandlung ist auch verletzt, wenn einzelne Gruppen gegenüber 

anderen massiv besser gestellt werden.  

 

 c) Unselbstständigerwerbende mit einem Jahreslohn von mehr als Fr. 25'320.- 

(beim selben Arbeitgeber) unterliegen gestützt auf Art. 7 Abs. 1 BVG (Stand 2003) der 

obligatorischen Versicherung in der 2. Säule. Die Bestimmungen des BVG regeln im 

Sinn eines Rahmengesetzes die Minimalbedingungen für dieses Obligatorium (Mau-

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te/Steiner/Rufener, Steuern und Versicherungen, 2. A., 1999, S. 109). Obligatorisch zu 

versichern ist der Teil des Jahreslohns zwischen Fr. 25'320.- und Fr. 75'960.- (Art. 8 

Abs. 1 BVG; Stand 2003). Das Lohnsegment zwischen diesen Grenzbeträgen von 

Fr. 50'640.- (so genannter koordinierter Jahreslohn) ist somit bei Unselbstständiger-

werbenden durch die Arbeitgeber obligatorisch zu versichern (Säule 2a). Bei ihrer ei-

genen AG angestellte Aktionäre unterliegen als Unselbstständigerwerbende im Rah-

men der erwähnten Grenzbeträge ebenfalls dem Obligatorium und haben sich 

zusammen mit dem übrigen Personal zu versichern (BGE 120 Ib 199). 

 

 Ein Vorsorgereglement kann vorsehen, dass auch über den obligatorisch zu 

versichernden Teil des Jahreslohns hinausgehende Einkommen versichert werden 

(Säule 2b, vgl. zum Ganzen: Hans Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, 2005, S. 105). 

Eine solche überobligatorische Versicherung kann als so genannter umhüllender Vor-

sorgeplan ausgestaltet werden, wonach sämtliche Mitarbeiter eines Unternehmens für 

den gesamten Jahreslohn (oder allenfalls nur bis zu einer bestimmten Grenze) versi-

chert werden; zulässig ist es aber auch, den überobligatorischen Bereich separat, nur 

für eine bestimmte Gruppe von Arbeitnehmern, zu versichern (so genannte Kader- 

oder Beletage-Versicherung). Die umhüllende Vorsorge wirkt sich nur mit Bezug auf 

den Lohn im überobligatorischen Bereich als Kader- oder Beletage-Versicherung aus. 

In diese müssen stets sämtliche Vorsorgenehmer einbezogen werden, da die Freiwil-

ligkeit des Beitritts zu einer unzulässigen Individualisierung und damit zur Verletzung 

des Kollektivitäts- und Planmässigkeitsprinzips führen würde. Ausgeschlossen sind 

dementsprechend Einzelabmachungen mit Vorsorgeeinrichtungen im Sinn von à la 

carte-Versicherungen. Jedoch ist es zulässig, für Kaderangehörige eine über das Obli-

gatorium hinausgehende Versicherung vorzusehen, während das übrige Personal nur 

im obligatorischen Bereich versichert ist. Die Versicherungskategorien sind dabei in 

Reglement oder Statuten im Voraus festzulegen und genau zu umschreiben. Zudem 

sind stets sämtliche in eine bestimmte Kategorie fallende Mitarbeiter gezwungen, sich 

entsprechend zu versichern (vgl. zum Ganzen: Peter-Szerenyi, S. 120 ff., mit Hinwei-

sen).  

 

 

 3. a) Die Pflichtige ist für die Durchführung der beruflichen Vorsorge der BVG-

Sammelstiftung der Rentenanstalt (heute: SwissLife) angeschlossen. Es bestehen zwei 

Vorsorgepläne, nämlich eine Basisversicherung mit der Vertragsnummer …, welche 

wiederum unterscheidet nach Versichertengruppen, sowie eine Kaderversicherung mit 

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der Vertragsnummer. Bei den Akten befindet sich bezüglich des Vorsorgeplans … le-

diglich das Reglement für die Versichertengruppe 04 "nach drei Dienstjahren oder ab 

Alter 35 Büro", gültig ab 1. Januar 2005. Darin sind sämtliche Mitarbeiter versichert, 

auch das Kader. Versichert ist – jedenfalls gemäss dem vorliegenden Reglement für 

die Versichertengruppe 04 – der um den Koordinationsabzug verminderte und auf 

450% der maximalen AHV-Altersrente begrenzte Jahreslohn (Art. 6 Ziff. 1 und 3 des 

Reglements). Zur Kaderversicherung G0097 liegen das Reglement ab 1. Januar 2002 

(Reglement 2002) und das dieses ersetzende Reglement mit Geltung ab 1. Januar 

2005 (Reglement 2005) vor. In diese werden alle Kadermitglieder aufgenommen (je 

Art. 3 Ziff. 1). Gemäss Art. 11 Ziff. 1 Abs. 1 Reglement 2002 bzw. 2005 wird für die 

versicherten Personen durch Führung eines individuellen Alterskontos mit einer Spar-

versicherung ein Alterskapital geäufnet. Die jährliche Sparprämie wird im Zeitpunkt der 

Aufnahme auf Basis des Alters und des versicherten Lohnes der versicherten Person 

bestimmt. Das Leistungsziel beträgt 500% des versicherten Lohns (Art. 11 Ziff. 2 Reg-

lement 2002). Im Reglement 2005 wurde diese Bestimmung überarbeitet; neu richtet 

sich die jährliche Sparprämie nach dem Sparziel (500% des Jahreslohns, Art. 12 Abs. 

2 Reglement 2005), dem Alter der versicherten Person bei der Aufnahme in die Perso-

nalvorsorge bzw. im Zeitpunkt einer Änderung des Jahreslohns und dem mass-

gebenden Zinssatz (Art. 11 Ziff. 2 Reglement 2005). Das Zusammenspiel zwischen 

Basisversicherung und Kaderversicherung ist aus den Reglementen nur schwierig he-

rauszulesen; aus den Beitragsabrechnungen ist zu schliessen, dass die Kaderversi-

cherung wohl diejenigen Lohnbestandteile erfasst, welche den im Basisplan versicher-

ten Lohn übersteigen (vgl. Abrechnung 2002 D: anrechenbarer Lohn in 

Basisversicherung Fr. 86'520.-, anrechenbarer Lohn in Kaderversicherung 

Fr. 158'117.-, effektiver Bruttolohn 2002 gemäss Lohnausweis Fr. 270'000.-.  

 

 Die Kosten der Personalvorsorge in der Kaderversicherung werden durch 

jährliche Beiträge des Arbeitgebers und der versicherten Personen und allenfalls vor-

handenen freien Mitteln des Vorsorgewerks finanziert. Der Beitrag der einzelnen versi-

cherten Person an die Sparprämie beträgt je nach Alter 5% bzw. 10% des anrechen-

baren Lohns (Art. 15 Ziff. 1 Reglement 2002 bzw. Art. 16 Ziff. 1 Reglement 2005); 

hinzu kommt eine Prämie von 1% für Risikoleistungen und Verwaltungskosten. Die 

restlichen Kosten werden – unter Vorbehalt der Bestimmungen bezüglich der Beiträge 

aus freien Mitteln des Vorsorgewerkes – durch den Arbeitgeber getragen (je Ziff. 1 

Abs. 3). 

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 b) Der Kadervorsorgeplan wird im Schreiben vom 28. Januar 2009 der Swiss 

Life näher erläutert. Demnach handelt es sich um einen Plan nach dem Leistungspri-

mat. Definiert sind der Beitragsanteil der versicherten Person sowie das Leistungsziel. 

Der Beitragsanteil des Arbeitgebers ist somit variabel und abhängig von verschiedenen 

Faktoren, wie effektive Verzinsung, Anlageergebnis, Risikokosten und bereits vorhan-

denes Altersguthaben. Naturgemäss wird bei diesem Modell der Beitragsanteil des 

Arbeitgebers umso grösser, je kleiner in einem gegebenen Alter das bereits vorhande-

ne Altersguthaben ist. Tritt der Versicherte in einem höheren Alter als 55 in den Plan 

ein, so erhöht sich der Anteil des Arbeitgebers entsprechend, tritt der Versicherte frü-

her in den Plan ein, so verringert er sich. Dies ist eine Folge der reglementarischen 

Definition der Beitragsanteile der Arbeitnehmer (fixer Prozentsatz des versicherten 

Lohns) und des Arbeitgebers (Betrag, der zusätzlich benötigt wird, um das Leistungs-

ziel zu finanzieren). Im Anhang zum Schreiben findet sich eine Modellbetrachtung; im 

dort gewählten Beispiel (Lohn = Fr. 158'117.-) beträgt der Jahresbeitrag des Arbeit-

nehmers ab Eintrittsalter 45 jeweils immer Fr. 17'932.85, während der Arbeitgeberbei-

trag von jährlich Fr. 5'922.75 (Eintrittsalter 45) auf Fr. 46'736.15 (Eintrittsalter 60) bis 

auf Fr. 367'190.45 (Eintrittsalter 69) ansteigt.  

 

 c) Gemäss den Bescheinigungen über Bezüge von Mitgliedern der Verwaltung 

und Organe der Geschäftsführung sind den Mitgliedern der Geschäftsleitung 2002 bis 

2005 jeweils Löhne zwischen Fr. 177'410.- bis Fr. 234'594.- netto ausbezahlt worden. 

Im Rahmen des Kaderplans wurden von den Arbeitnehmern (AN) bzw. von der Pflich-

tigen als Arbeitgeberin (AG) folgende Beiträge geleistet (vgl. Vorausprämienrechnung, 

AG-Anteil = "Prämie" ./. "Jahrespersonalbeitrag"):  

 

 2002 2003 2004 2005 

 AN AG AN AG  AN AG AN AG 

 Fr.  Fr.  Fr.  Fr.   Fr.  Fr.  Fr.  Fr.  

F (196X) - - 571.- 824.- 571.- 1'060.- 571.- 729.- 

G (195X) - - 1'047.- 1'093.- 1'047.- 1'352.- 1'047.- 892.- 

E (195X) 4'497.- 11'591.- 4'497.- 12'881.- 4'497.- 14'061.- 4'497.- 8'279.- 

D (193X) 17'393.- 142'662.- 17'393.- 152'550.- 17'393.- 150'557.- 17'393.- 131'664.- 

H (196X) 571.- 869.- 571.- 1'110.- 571.- 1'362.- 1'047.- 1'466.- 

total 22'461.- 155'122.- 24'079.- 168'458.- 24'079.- 168'392.- 24'555.- 143'030.-. 

 

 

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 4. Die Pflichtige beruft sich zur Begründung der augenfälligen Differenz zwi-

schen den Arbeitgeber-Beiträgen für D (schwergewichtig), E und dem Rest des Kaders 

auf die besondere Ausgestaltung der Kaderversicherung. Die hohe Beitragsleistung 

der Pflichtigen sei eine Folge des Leistungsprimats.  

 

 a) Die Beitragsregelung von Art. 11 Ziff. 2 und Art. 15 Ziff. 1 bzw. 16 Ziff. 1 

Reglement 2002 bzw. 2005, so wie sie von der Pflichtigen verstanden wird, verstösst 

gegen das Prinzip der Gleichbehandlung der Vorsorge:  

 

 aa) Wie bereits festgehalten, müssen nach dem Grundsatz der Gleich-

behandlung insbesondere die Anteile der Beitragsleistungen der Arbeitgeber und Ar-

beitnehmer innerhalb derselben Gruppe mit demselben Vorsorgeplan für alle Vorsor-

genehmer gleich hoch sein; dasselbe gilt bezüglich der Bestimmungen über den 

Einkauf von Beitragsjahren, insbesondere was deren Finanzierung über den Einkauf 

von Beitragsjahren anbelangt (Peter-Szerenyi, S. 92 und S. 199 ff.).  

 

 Auffallend an der getroffenen Beitragsregelung ist, dass die ordentlichen Ar-

beitgeberbeiträge nicht – wie die Arbeitnehmerbeiträge – gemäss einem festen Satz zu 

leisten sind, sondern dass der Arbeitgeber komplementär die "restlichen" Beiträge zu 

übernehmen hat, welche zur Erreichung des Vorsorge-Endziels von 500% des versi-

cherten Lohnes/Jahreslohns benötigt werden (Art. 15 Ziff. 1 Reglement 2002 bzw. 

Art. 16 Ziff. 1 Reglement 2005). Diese Fixierung des Vorsorge-Endziels unabhängig 

von der Beitragszeit führt dazu, dass bei kürzerer Beitragszeit vor Erreichen des Pen-

sionierungsalters der Arbeitgeberanteil immer höher wird, wie es auch aus dem 

Schreiben der Swiss Life vom 15. Mai 2008 klar hervorgeht. Die Diskrepanz verstärkt 

sich noch, wenn die Person mit der kurzen Beitragszeit aufgrund von fehlenden Bei-

tragsjahren (ältere oder aus dem Ausland zugezogene Kadermitglieder) eine grosse 

Finanzierungslücke aufweist bzw. kein Freizügigkeitskapital mitbringt. Die von der 

Pflichtigen vertretene Art der Berechnung führt nämlich dazu, dass ein solcher, erst 

später eintretender Versicherter keine Einkäufe für fehlende Beitragsjahre leisten 

muss, da diese "automatisch" durch die Arbeitgeberin übernommen werden, und zwar 

durch die "ordentlichen" Beiträge. Dies kann zu extremer Ungleichbehandlung nicht nur 

zwischen jüngeren und älteren Kadermitgliedern, sondern auch von gleichaltrigen Ka-

dermitgliedern mit gleichem Eintrittsjahr führen, je nach dem Stand der bis zu diesem 

Zeitpunkt aufgebauten Vorsorge.  

 

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 Diese Regelung kommt vorliegend vor allem D und in minderem Mass E zu 

Gute; die anderen angeschlossenen Kadermitglieder, welche alle mehrere Jahre jün-

ger sind, können nicht damit rechnen, dass bei ihnen dereinst in den letzten Jahren vor 

dem Altersrücktritt ebenfalls solche grosszügige Arbeitgeberbeiträge geleistet werden. 

Die Unterschiede bei der Höhe der Arbeitgeberbeiträge sind eben gerade nicht plan-

mässige Folge des Alters der Versicherten (vgl. zur Staffelung nach Altersstufung Carl 

Helbling, Personalvorsorge und BVG, 8. A., 2006, S. 177 ff.), sondern des Abschlusses 

der Kaderversicherung kurz vor Erreichen des Ruhestandsalters vor allem von D. Die 

Lösung erscheint explizit auf diesen zugeschnitten; dass dem so ist, wird durch die 

Pflichtige sogar bestätigt, da nach ihren Angaben 2002 zunächst eine Kapitalleistung 

zu seinen Gunsten vorgesehen war. Das kantonale Steueramt lehnte die Verbuchung 

derselben als geschäftsmässig begründeten Aufwand ab, worauf eine Lösung auf dem 

Weg der Vorsorge gesucht wurde. Wie die SwissLife in ihrem Memo vom 27. Septem-

ber 2010 unter diesen Umständen zum Schluss kommen kann, eine solche Ausfinan-

zierung von später eintretenden Personen erfülle "ohne Weiteres" das Prinzip der 

Gleichbehandlung, ist schlechterdings nicht nachvollziehbar.  

 

 Der Grundsatz der Gleichbehandlung wird somit durch die geschilderte Bei-

tragsregelung offenkundig krass verletzt. 

 

 bb) Diese Beitragsregelung lässt sich auch nicht damit verteidigen, sie sei 

dem Leistungsprimat immanent. Bei Vorsorgeeinrichtungen, die nach dem Leistungs-

primat aufgebaut sind, richtet sich die Höhe der einzelnen Beiträge nach den vorgese-

henen Leistungen (Helbling, S. 173, auch zum Folgenden). Die Leistungen werden 

dabei in Prozenten des versicherten Lohnes festgesetzt oder seltener nach Versicher-

tenkategorien in festen Beträgen. Die zu erhebenden Beiträge (vom Arbeitgeber und 

Arbeitnehmer) werden für die Leistungen hierauf individuell aufgrund der Tarife unter 

Berücksichtigung des Alters des Versicherten berechnet. Auch unter dem Leistungs-

primat gilt aber der Grundsatz, dass fehlende Beitragsjahre sowie durch Lohnerhöhun-

gen entstandene Leistungslücken separat nachzufinanzieren sind (Helbling, S. 174, 

insbesondere S. 180 ff; Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, 2005, N 290). Dies 

wird auch von der SwissLife in ihrer Stellungnahme vom 27. September 2010 aner-

kannt. Erfolgt der Einkauf aus Mitteln des Arbeitgebers, so ist Letzterer entgegen der 

von der SwissLife vertretenen Auffassung nicht vollkommen frei, sondern hat er die 

allgemeinen vorsorgerechtlichen Grundsätze zu beachten. Wie bereits festgehalten, 

kann es nicht angehen, dass ein Arbeitgeber immer komplementär das volle Leis-

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tungsziel finanziert, jedenfalls dann nicht, wenn sich wie hier massive Ungleichbehand-

lungen der Versicherten der gleichen Versichertenkategorie ergeben. 

 

 cc) Nichts ableiten kann die Pflichtige sodann auch aus dem Verweis darauf, 

dass in Bezug auf die beiden hauptbetroffenen mitarbeitenden Aktionäre kein über-

mässiger Aufwand von Lohn und Vorsorge betrieben worden sei. Eine so genannte 

Gesamtbetrachtung, indem geschäftsmässig nicht begründete und steuerlich nicht an-

zuerkennende Aufwandpositionen als geschäftsmässig begründete Lohnbestandteile 

des Aktionärsdirektors gewürdigt werden, sofern dieser sein steuerliches "Lohnpotenti-

al" noch nicht voll ausgeschöpft hat, ist grundsätzlich unzulässig (StE 1990 B 72.13.22 

Nr. 18). Die "Umqualifizierung" von verbuchtem BVG-Aufwand als Lohn ist daher nicht 

möglich. Weiter hilft ihr auch nicht, dass sie ursprünglich eine Auszahlung einer ent-

sprechenden Summe als gleichartige Kapitalabfindung gemäss Art. 17 Abs. 2 DBG 

bzw. § 17 Abs. 2 StG in Erwägung gezogen hatte, was sich im Nachhinein als steuer-

lich zulässig erwiesen habe, da eben gerade nicht dieser Weg beschritten wurde und 

auf die Verhältnisse abzustellen ist, wie sie effektiv gestaltet wurden.  

 

 dd) Abzulehnen ist zudem die rein formelle Betrachtungsweise der Swiss Life 

gemäss Memo vom 9. November 2010, wonach der Grundsatz der Gleichbehandlung 

bereits erfüllt sei, wenn alle Versicherten mit denselben Plandaten (Lohn, Freizügig-

keitsleistung, Alter) gleich behandelt würden. Vielmehr verlangt der Gleichbehand-

lungsgrundsatz eben gerade einen inhaltlichen Vergleich der Situation aller Versicher-

ten innerhalb einer Versichertenkategorie, ansonsten er jeden Inhalt verlieren und nicht 

über die Empfehlung, Reglementsbestimmungen nur allgemein zu formulieren, hinaus-

gehen würde.  

 

 b) Stehen die von der Pflichtigen angerufenen Reglementsbestimmungen der 

Kaderversicherung demnach im Widerspruch zum Grundsatz der Gleichbehandlung, 

so gelangen sie nicht zur Anwendung. Damit weisen die Vorsorgereglemente in Bezug 

auf die Beitragsregelung eine Lücke auf. Es ist den Steuerbehörden nicht möglich, die-

se Lücke mit geschätzten Beiträgen zu füllen, da sie dazu einen eigenen Beitragsplan 

erstellen müsste, ansonsten ihre Regelung dem Grundsatz der Planmässigkeit nicht 

entspräche. Sie würde sich nämlich in einen Widerspruch verwickeln, wenn sie geltend 

gemachte Arbeitgeberbeiträge wegen Verstosses gegen die einschlägigen vorsorge-

rechtlichen Grundsätze nicht zum Abzug zuliesse, dann aber selber die Beträge schät-

zen würde, welche mangels Planmässigkeit ebenfalls die massgebenden Vorsorge-

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grundsätze verletzten. Einen Ersatzplan können die Steuerbehörden indessen nicht 

erstellen, da sie hierzu in Bezug auf diverse Parameter eine Reihe von Entscheiden 

über die gewünschte Ausgestaltung treffen müsste, was sie nicht kann und ihr auch 

nicht zusteht (Helbling, S. 177 ff.). Die Situation lässt sich entgegen der Auffassung der 

Pflichtigen auch nicht mit dem Fall vergleichen, dass z.B. geltend gemachte Repräsen-

tationskosten mangels Nachweis zu schätzen sind, da diese nicht einem übergeordne-

ten Plan entsprechen müssen. Dem Versuch der Vorinstanz, einen Arbeitgeberbeitrag 

zu schätzen, ist deshalb nicht zu folgen. 

 

c) Damit fehlt es an einer reglementarischen Grundlage für die Arbeitgeberbei-

träge schlechthin. Ohne eine solche sind sämtliche im Rahmen des Vorsorgeplans 

geleisteten Beiträge der Pflichtigen nicht abziehbar, und zwar betreffend aller Kader-

mitglieder, da sie alle derselben Beitragsregelung unterstehen. Die Arbeitgeberbeiträge 

sind deshalb gesamthaft aufzurechnen; dies führt zu einer Höhereinschätzung. Die 

Pflichtige konnte hierzu Stellung nehmen, sodass ihr Anspruch auf rechtliches Gehör 

gewahrt wurde.  

 

 

 5. Für die Berechnung der Höhe der aufzurechnenden Arbeitgebersparbeiträge 

ist auf die vorliegenden Voraus-Beitragsrechnungen abzustellen. Gemäss diesen wur-

den im Rahmen der Kadervorsorge folgende Arbeitgeberbeiträge geleistet (Differenz 

zwischen der jeweiligen Summe in der Kolonne "Jahrespersonalbeitrag" und der 

Summe in der Kolonne "Inkasso"):  

 

Geschäftsjahr 2002 2003 2004 2005 

 Fr.  Fr.  Fr.  Fr.  

Prämie total 177'583.- 192'537.- 192'470.- 182'266.- 

./. Jahresper- 
sonalbeitrag - 22'461.- - 24'079.- - 24'079.- - 24'555.- 

Beitrag des 
Arbeitgebers 155'122.- 168'458.- 168'391.- 157'711.-. 

 

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Dies ergibt folgenden neuen steuerbaren Reingewinn (Staats und Gemeinde-

steuern sowie direkte Bundessteuer): 

 

Steuerperiode 1.1. - 31.12. 
2002 

1.1. - 31.12. 
2003 

1.1. - 31.12. 
2004 

1.1. - 31.12. 
2005 

 Fr.  Fr.  Fr.  Fr.  

gemäss Einschätzung 270'832.- 234'056.- 287'048.- 174'998.- 

unzulässige Arbeitgeberbei- 
träge Kaderversicherung 155'122.- 168'458.- 168'391.- 157'711.- 

bereits berücksichtigt:  

./. D - 134'723.- - 134'723.- - 134'723.- - 132'087.- 

./. E  -   12'659.- -   12'659.- -   12'659.- -   11'977.- 

total 278'572.- 255'132.- 308'057.- 188'645.- 

gerundet 278'500.- 255'100.- 308'000.- 188'600.-. 

 

 

 6. Da es nach dem Gesagten bereits an einer rechtsgültigen reglement-

arischen Grundlage für die Vorsorgebeiträge fehlt bzw. diese im Widerspruch zu den 

massgebenden vorsorgerechtlichen Grundsätzen steht, ist auf den Einwand der Pflich-

tigen, dass die Vorinstanz den ihr obliegenden Nachweis der geldwerten Leistung nicht 

erbracht hat, nicht weiter einzugehen, und der damit begründete Antrag auf Rückwei-

sung der Sache an die Vorinstanz abzuweisen.  

 

 

 7. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Rechtsmittel (Höhereinschät-

zung). Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Pflichtigen aufzuerle-

gen (§ 151 Abs. 1 StG und Art. 144 Abs. 1 DBG) und steht ihr keine Parteientschädi-

gung zu (§ 152 StG i.V.m. § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 

24. Mai 1959/8. Juni 1997 sowie Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bun-

desgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968). 

 

 

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Demgemäss erkennt die Rekurskommission: 

 

 

1. Der Rekurs wird abgewiesen. Die Rekurrentin wird für die Staats- und Gemeinde-

steuern wie folgt eingeschätzt: 

 steuerbarer steuerbares 
 Steuerperiode Reingewinn Satz Eigenkapital Satz 

 Fr. % Fr. ‰ 

 1.1. - 31.12.2002 278'500.- 10 1'175'000.-  1,5 

 1.1. - 31.12.2003 255'100.- 10 1'205'000.-  1,5 

 1.1. - 31.12.2004 308'000.- 10 1'293'000.-  1,5 

 1.1. - 31.12.2005 188'600.- 8,0 1'313'000.-  0,75. 

 

2. Die Beschwerde wird abgewiesen. Die Beschwerdeführerin wird für die direkte 

Bundessteuer wie folgt veranlagt: 

 Steuerperiode steuerbarer massgebendes 
 Reingewinn Satz Eigenkapital 

 Fr. % Fr. 

 1.1. - 31.12.2002 278'500.- 8,5 1'175'545.- 

 1.1. - 31.12.2003 255'100.- 8,5 1'205'379.- 

 1.1. - 31.12.2004 308'000.- 8,5 1'293'145.- 

 1.1. - 31.12.2005 188'600.- 8,5 1'313'539.-. 

 

[…]