# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 864bcd36-15ac-5b10-b666-32bab3348db5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 06.10.2025 PS250304
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250304_2025-10-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250304-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 6. Oktober 2025

in Sachen

A._____ GmbH,
Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch lic. iur. X._____

gegen

SVA des Kantons Zürich,
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 
Dielsdorf vom 11. September 2025 (EK250354)

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Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.2024 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss dem 

Handelsregistereintrag bezweckt sie die Erbringung von Dienstleistungen in den 

Bereichen … [Auflistung von Tätigkeiten](act. 6). 

1.2. Mit Urteil vom 11. September 2025, 9.45 Uhr, eröffnete das Konkursgericht 

des Bezirksgerichts Dielsdorf (fortan Vorinstanz) den Konkurs über die Schuldne-

rin für eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin aus der Betrei-

bung-Nr. 1 (act. 10/6 = act. 3 = act. 9). 

2.

Gegen die Konkurseröffnung kann beim Obergericht innert 10 Tagen Beschwerde 

erhoben werden (Art. 174 Abs. 1 SchKG und Art. 321 Abs. 1 ZPO). Darauf hat die 

Vorinstanz richtig hingewiesen (act. 9 S. 2 f., Dispositiv-Ziffer 5). Das vorinstanzli-

che Urteil wurde der Schuldnerin am 15. September 2025 zugestellt (act. 10/7/4). 

Damit lief die zehntägige Rechtsmittelfrist bis am 25. September 2025 (Art. 142 

Abs. 1 ZPO). Mit Eingabe vom 24. September 2025 (Datum Poststempel; Datum 

Eingang: 25. September 2025) erhob die Schuldnerin rechtzeitig Beschwerde ge-

gen das vorinstanzliche Urteil. Sie beantragt sinngemäss die Aufhebung des Kon-

kurses (act. 2). Mit Verfügung vom 25. September 2025 wurde der Beschwerde 

keine aufschiebende Wirkung zuerkannt und es wurde der Schuldnerin eine Frist 

zur Leistung eines Kostenvorschusses für das Beschwerdeverfahren angesetzt 

(act. 7). Der Vorschuss von Fr. 750.00 ging fristgerecht ein (act. 8/1 und act. 11). 

Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 10/1-7). Die Sache erweist 

sich als spruchreif.

3.

3.1. Im Beschwerdeverfahren können neue Tatsachen geltend gemacht werden, 

wenn sie vor dem erstinstanzlichen angefochtenen Entscheid entstanden sind 

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(Art. 174 Abs. 1 SchKG). Dazu gehört insbesondere, dass die Forderung der 

Gläubigerin schon vor der Konkurseröffnung nebst Zinsen und Kosten bezahlt 

wurde, was nach Art. 172 Ziff. 3 SchKG zur Abweisung des Konkursbegehrens 

geführt hätte, wenn es dem Konkursgericht bekannt gewesen wäre (KUKO 

SchKG-Diggelmann/Engler, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 7a). Gemäss Art. 174 Abs. 2 

SchKG kann die Konkurseröffnung auch aufgehoben werden, wenn die Schuldne-

rin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, dass die 

Schuld einschliesslich der Zinsen und Kosten getilgt ist, der geschuldete Betrag 

bei der Rechtsmittelinstanz zuhanden der Gläubigerin hinterlegt ist oder die Gläu-

bigerin auf die Durchführung des Konkurses verzichtet. Die Tilgung muss in je-

dem Fall (das heisst in einem Fall nach Art. 174 Abs. 1 sowie Abs. 2 SchKG) ein-

schliesslich Zinsen und Kosten erfolgt sein, und zuzüglich der Kosten des Kon-

kursgerichts und der Kosten des Konkursamtes, welche die Gläubigerin vor-

schiessen musste. Denn im Falle der Aufhebung des Konkurses muss die Gläubi-

gerin vollständig befriedigt sein und insbesondere den dem Konkursgericht be-

zahlten Vorschuss ungeschmälert zurück erhalten (vgl. Art. 169 SchKG; KUKO 

SchKG-Diggelmann/Engler, a.a.O., Art. 174 N 7 und 10).

Die Beschwerde ist innert der Rechtsmittelfrist abschliessend zu begründen. 

Nachfristen, sind keine zu gewähren (BGE 136 III 294). 

3.2. Die Schuldnerin reicht eine Abrechnung des Betreibungsamtes Regensdorf 

ein. Dieses bestätigt darin, in der Betreibung-Nr. 1 den Endbetrag mit Valutada-

tum vom 11. September 2025 erhalten zu haben (act. 5/6). Aus dem Beleg geht 

nicht hervor zu welcher Uhrzeit die Tilgung erfolgte. Auch den E-Mails der Gläubi-

gerin vom 18. September 2025 lässt sich dazu nichts entnehmen (act. 5/9-10). Es 

ist damit nicht belegt, dass die Zahlung vor der Konkurseröffnung um 9.45 Uhr 

vorgenommen wurde. Es ist von einer Tilgung nach erfolgter Konkurseröffnung 

auszugehen. Nicht belegt hat die Schuldnerin, dass sie auch die Kosten des kon-

kursgerichtlichen Verfahrens und jene des Konkursamtes innerhalb der Be-

schwerdefrist sichergestellt hat. Ebenfalls hat die Schuldnerin innert der bis am 

25. September 2025 laufenden Rechtsmittelfrist keine näheren Ausführungen zu 

ihrer Zahlungsfähigkeit gemacht. Es fehlen Vorbringen der Schuldnerin, welche 

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ein umfassendes Bild über ihre (vergangene und gegenwärtige resp. zukünftige) 

finanzielle Lage bieten würden. Die Schuldnerin hat einzig eine "Auskunft Schuld-

ner-Intern" (act. 5/7) sowie eine E-Mail des Betreibungsamtes Regensdorf vom 

22. September 2025 eingereicht, worin das Amt bestätigt, dass "alle sechs in Bei-

lage 6 aufgeführten Betreibungen bezahlt" seien (act. 5/8). Dies reicht zur Glaub-

haftmachung der Zahlungsfähigkeit nicht aus. Es fehlen insbesondere ein aktuel-

ler und vollständiger Betreibungsregisterauszug (aus welchem auch allfällige of-

fene Verlustscheine ersichtlich wären), ein Jahresabschluss und/oder Zwischen-

abschluss sowie Belege zu den laufenden Verbindlichkeiten und durchschnittli-

chen, regelmässigen Einnahmen der Gesellschaft. 

Nach dem Gesagten sind die Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkurses 

nicht erfüllt. Die Beschwerde ist abzuweisen.

3.3. Der Vollständigkeit halber ist die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuwei-

sen, wonach (frühestens nach Ende der Eingabefrist, vgl. KUKO SchKG-Diggel-

mann/Engler, a.a.O., Art. 195 N 3) die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs 

des Konkurses durch das Konkursgericht besteht, wenn nachgewiesen wird, dass 

sämtliche Forderungen (also auch die, für welche noch keine Betreibung eingelei-

tet wurde) beglichen sind oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung 

über den Rückzug seiner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zu-

stande gekommen ist.

4.

Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Schuldnerin aufzuerlegen (Art. 106 

Abs. 1 ZPO). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind mit dem von der 

Schuldnerin geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen (Art. 111 Abs. 1 ZPO). 

Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen; der Schuldnerin nicht wegen Un-

terliegens, der Gläubigerin nicht mangels zu entschädigenden Umtrieben in die-

sem Verfahren.

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt und mit 

dem von der Schuldnerin geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Höngg-Zürich, ferner im Urteils-Dis-

positiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betrei-

bungsamt Regensdorf, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

versandt am:
6. Oktober 2025