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**Case Identifier:** f37d913f-72b0-58d7-ad7e-eeb2899e7656
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.02.2025 100 2022 341
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2022-341_2025-02-04.pdf

## Full Text

100.2022.341U
STN/GRS/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. Februar 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Bürki, Verwaltungsrichter Stohner 
Gerichtsschreiber Grossrieder

Burgergemeinde A.________
handelnd durch den Burgerrat
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. …

Beschwerdeführerin

gegen

Amt für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern
Abteilung Strukturverbesserungen und Produktion, Fachstelle Tiefbau, 
Schwand 17, 3110 Münsingen

und

Bodenverbesserungskommission des Kantons Bern
Bahnhofplatz 5, Postfach 2384, 3001 Bern

sowie

Einwohnergemeinde Aarwangen
handelnd durch den Gemeinderat, Langenthalstrasse 4, 4912 Aarwangen

betreffend Bodenverbesserung; Festlegung des Beizugsgebiets (Entscheid 
der kantonalen Bodenverbesserungskommission vom 28. September 2022; 
BVK 21.39)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2025, Nr. 100.2022.341U, 
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Prozessgeschichte:

A.

Das Gesamtprojekt «Verkehrssanierung Aarwangen» umfasst unter ande-
rem den Neubau einer Umfahrungsstrasse zur Entlastung des Ortskerns 
vom Durchgangsverkehr. Im Januar 2022 erliess die Bau- und Verkehrsdi-
rektion des Kantons Bern (BVD) den Strassenplan. Weiter nahm das Berner 
Stimmvolk am 12. März 2023 den Baukredit an. Gegen beide Vorlagen 
wurde der Rechtsweg beschritten; die Beschwerdeverfahren sind noch nicht 
rechtskräftig erledigt. Die vorgesehene Umfahrungsstrasse führt zu einem 
grossen Teil durch Landwirtschafts- und Waldgebiet. Im Zusammenhang mit 
der Verkehrssanierung beabsichtigt der Kanton Bern die Durchführung einer 
Landumlegung (Parallelplanung bzw. -projekt). Die Parzellen Aarwangen 
Gbbl. Nrn. 1________, 2________, 3________, 4________, 5________, 
6________ und 7________ der Burgergemeinde A.________ befinden sich 
in deren Beizugsgebiet. Der Perimeterplan der Landumlegung, das Eigentü-
mer- und Flächenverzeichnis, das Vorprojekt sowie – zur Orientierung – die 
Unterlagen des Mitberichtsverfahrens und die Statuten der zu konstituieren-
den Bodenverbesserungsgenossenschaft lagen vom 18. Februar bis am 
19. März 2021 öffentlich auf. Am 15. März 2021 erhob die Burgergemeinde 
A.________ bei der Einwohnergemeinde (EG) Aarwangen Einsprache und 
verlangte, die erwähnten Parzellen seien aus dem Perimeter auszuscheiden. 
Mit Entscheid vom 28. September 2022 wies auf Antrag des Amtes für Land-
wirtschaft und Natur des Kantons Bern (LANAT) die Kantonale Bodenver-
besserungskommission (BVK) die Einsprache ab.

B.

Dagegen hat die Burgergemeinde A.________ am 31. Oktober 2022 Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Sie beantragt, der angefochtene Ent-
scheid sei aufzuheben und die Parzellen Nrn. 1________, 2________, 
3________, 4________, 5________, 6________ und 7________ seien aus 
dem Perimeter auszuscheiden. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung 
an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

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Das LANAT hat am 19. Dezember 2022 wie zuvor bereits die EG Aarwangen 
am 30. November 2022 auf eine Stellungnahme verzichtet. Die BVK bean-
tragt mit Vernehmlassung vom 24. November 2022 die Abweisung der Be-
schwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 32 Abs. 3 des Gesetzes vom 16. Juni 1997 über 
das Verfahren bei Boden- und Waldverbesserungen [VBWG; BSG 913.1]).

1.2 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten 
(Art. 81 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG; vgl. allgemein hinten 
E. 3.1).

2.

2.1 Die geplante Landumlegung steht in einem engen Zusammenhang 
mit der Verkehrssanierung Aarwangen und wird in den Auflageunterlagen 
deshalb als «Parallelplanung Landumlegung» bezeichnet. Die erwähnte Ver-
kehrssanierung hat zum Ziel, die Ortsdurchfahrt Aarwangen und andere 
Strassen vom Durchgangs- und Schwerverkehr zu entlasten sowie das Orts-
zentrum Aarwangen aufzuwerten. Hierfür ist eine neue Umfahrungsstrasse 

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zwischen den Gemeinden Thunstetten (Bützberg) und Aarwangen geplant, 
die durch eine intakte Kulturlandschaft mit Fruchtfolgeflächen führt und auch 
ein Grundstück der Beschwerdeführerin queren soll. Die Realisierung der 
Strasse erfordert einerseits Land, das auf geeignete Weise beschafft werden 
muss. Andererseits verändert sie die vorhandenen, gewachsenen Strukturen 
wie namentlich bestehende Bewirtschaftungseinheiten, Flurwege oder 
Bäche. Vor diesem Hintergrund hat die Landumlegung zum Ziel, Land für die 
neue Umfahrungsstrasse und die damit verbundenen ökologischen Ersatz-
massnahmen zuzuteilen, eine möglichst ausgewogene und wertbasierte 
Neuzuteilung des Kulturlands der betroffenen Grundeigentümerinnen und 
-eigentümer zu ermöglichen und Grundeigentum und Bewirtschaftungsein-
heiten zu arrondieren. Weiter sollen Bewirtschaftungs- und Verbindungs-
wege insbesondere für die Land- und Forstwirtschaft angepasst oder neu 
angelegt werden sowie punktuelle wasserbautechnische Massnahmen zur 
Verbesserung der hydrologischen und ökologischen Verhältnisse der Ge-
wässer realisiert werden. Auch eine freiwillige Arrondierung von Pachtland 
sowie die Durchführung der amtlichen Vermessung sollen ermöglicht wer-
den. Schliesslich soll mit der Landumlegung ein Vorschlag für ausgewogene 
Ausgleichsmassnahmen für den Erhalt der Biodiversität (Qualitäts- und 
Flächenziele) ausgearbeitet werden (zum Ganzen angefochtener Entscheid 
E. 2; Technischer Bericht vom 29.1.2021 S. 4, 25; Akten zur Orientierung, 
VSA Parallelprojekt Landumlegung, Präsentation/Orientierung Vorprojekt 
Ziff. 1 «Zielsetzungen im Rahmen der LU VSA» sowie Art. 2 des Entwurfs 
der Statuten der Bodenverbesserungsgenossenschaft VSA Parallelprojekt 
Landumlegung; alle Unterlagen in Akten Tiefbauamt des Kantons Bern 
[TBA] 4C; vgl. auch Eingabe EG Aarwangen vom 30.11.2022, act. 7).

2.2 Bei Boden- und Waldverbesserungen ist grundsätzlich vorgesehen, 
dass über Perimetereinsprachen entschieden werden kann, ehe die Durch-
führung des Unternehmens überhaupt feststeht (vgl. Vortrag des Regie-
rungsrats zum VBWG, in Tagblatt des Grossen Rates 1997, Beilage 14, Er-
läuterungen zu Art. 5, S. 28 f.). Folgerichtig kann der Beizugsperimeter fest-
gelegt werden, auch wenn Massnahmen, die für das Unternehmen wesent-
lich sind – hier namentlich die vorgesehene Umfahrungsstrasse –, noch nicht 
rechtskräftig beurteilt sind. Vor diesem Hintergrund sind bei der Festlegung 

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des Perimeters folgende Kriterien berücksichtigt worden: Bestehende Eigen-
tums- und Bewirtschaftungsverhältnisse, Flächenbedarf für die Umfahrungs-
strasse und ökologischer Ersatz, Arrondierungspotenzial der Bewirtschaf-
tungseinheiten (Anzahl, Grösse, Geometrie), Verbesserungspotenzial und 
Anpassungsbedarf Flurwegnetz, Verlauf der Bäche bzw. des Gewässernet-
zes sowie die Ausdehnung, Lokalisierung und der Flächenbedarf von ökolo-
gischen Massnahmen. Das Beizugsgebiet ist aufgeteilt in einen grösseren 
nördlichen und einen kleineren südlichen Teilperimeter, wobei die beiden 
Teile durch den Spichigwald getrennt sind. Der nördliche Teilperimeter liegt 
auf dem Gemeindegebiet Aarwangen und umfasst die Gebiete Moosberg, 
Teuffetal, Banfeld Aarematte, Gumme sowie den Banwald mit der Kiesgrube 
B.________. Südlich des Spichigwalds sind die Gebiete Risenacher, Batz-
wil, Zelg, Batzwilhof und Hard im Perimeter enthalten. Die Fläche erstreckt 
sich über die Gemeindegrenze von Aarwangen hinaus bis in den Ortsteil 
Bützberg der EG Thunstetten (vgl. zum Ganzen Technischer Bericht vom 
29.1.2021 S. 14 f. und Plan «Provisorischer Perimeter» vom 29.1.2021, je in 
Akten TBA 4C). 

2.3 Die Parzellen der Beschwerdeführerin Nrn. 1________, 2________, 
3________, 5________, 6________ und 7________ gehören zum Teilperi-
meter nördlich des Spichigwalds (Gebiet Banfeld), das Grundstück Nr. 
4________ befindet sich im südlichen Teilperimeter (Gebiet Oberhar-
drütine). Es ist vorgesehen, dass die geplante Umfahrungsstrasse das 
Grundstück Nr. 1________ in dessen nordöstlichem Bereich queren soll. 
Daneben sind auf den betroffenen Parzellen verschiedentlich Arbeiten am 
Wegnetz geplant. Im Übrigen besitzt die Beschwerdeführerin zahlreiche wei-
tere Grundstücke im Perimeter, gegen deren Beizug sie sich allerdings nicht 
gewehrt hat (Plan «Provisorischer Perimeter» vom 29.1.2021; Eigentümer- 
und Flächenverzeichnis vom 29.1.2021, Eigentümerin Nr. 7, je in Akten 
TBA 4C). 

3.

3.1 Nach Art. 4 VBWG ist unter dem Beizugsgebiet die gesamte in das 
Unternehmen einbezogene Fläche zu verstehen (Abs. 1; Perimeter). Das 

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Gebiet erstreckt sich auf eine natürlich oder wirtschaftlich abgegrenzte Bo-
denfläche und umfasst alle Grundstücke, die für die zweckmässige Durch-
führung des Unternehmens nötig sind oder daraus Vorteile ziehen (Abs. 2). 
Der Gesetzeswortlaut («oder») macht deutlich, dass es sich bei der Notwen-
digkeit für eine zweckmässige Durchführung bzw. bei den Vorteilen für ein 
Grundstück um alternative Kriterien für die Aufnahme in das Beizugsgebiet 
handelt. Sodann können für die Realisierung raumplanerischer Anliegen wei-
tere Gebiete einbezogen werden (vgl. Abs. 3). Bei der Festlegung des Peri-
meters verfügt die zuständige Behörde seit jeher über einen grossen Beur-
teilungsspielraum (vgl. zum alten Recht Gottfried Staub, Das Gesetz über 
Bodenverbesserungen und landwirtschaftliche Hochbauten vom 26. Mai 
1963, in MBVR 1964 S. 225 ff., 228; ferner BGer 15.6.1982, in ZBl 1983 
S. 171 E. 2a). Die konkrete Grösse und Abgrenzung eines Beizugsgebiets 
hängen somit im Wesentlichen von den Zielen ab, die mit dem Unternehmen 
verfolgt werden, und von den gegebenen Verhältnissen (Otmar Hermann 
Bänziger, Bodenverbesserungen, rechtliche Probleme der landwirtschaftli-
chen Güterzusammenlegungen und der Gesamtumlegungen, Diss. Basel 
1977, S. 42; zum Ganzen VGE 2022/355 vom 15.7.2024 E. 4.2).

3.2 Zum Zeitpunkt der Festlegung des Beizugsgebiets steht regelmässig 
noch nicht fest, in welcher Form die Durchführung des Unternehmens letzt-
lich erfolgen wird. Der Perimeter hat daher die nötige Flexibilität für eine er-
folgreiche Landumlegung zu gewährleisten, weshalb an die Notwendigkeit 
für einen Beizug keine allzu strengen Anforderungen gestellt werden dürfen 
(VGE 20432 vom 14.10.1998 E. 3b [noch zum Gesetz vom 13. November 
1978 über Bodenverbesserungen und landwirtschaftliche Hochbauten {Me-
liorationsgesetz, MelG}; GS 1978 S. 202, in Kraft bis 31.12.1997]).

3.3 Das Beizugsgebiet der hier betroffenen Landumlegung folgt einer 
natürlichen bzw. wirtschaftlichen Abgrenzung (vgl. dazu VGE 2022/342 vom 
27.11.2024 E. 9.1.1). Dies wird von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht 
bestritten. Sie ist vielmehr der Auffassung, ihre Parzellen seien deshalb nicht 
in den Perimeter aufzunehmen, weil diese für eine zweckmässige Durch-
führung des Unternehmens nicht nötig seien und keine Vorteile daraus zie-
hen würden. Wie es sich damit verhält, ist nachfolgend zu prüfen.

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4.

Umstritten ist zunächst die Rechtmässigkeit des Einbezugs der Parzelle 
Nr. 3________ (nördlicher Teilperimeter).

4.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, Änderungen im westlichen 
Bereich der Parzelle Nr. 3________ seien ausgeschlossen, zumal die 
Grenze zum benachbarten Grundstück völlig gerade verlaufe und die Ei-
gentümerschaft dieses Nachbargrundstücks über keine weiteren Parzellen 
im Perimeter verfüge. Entlang der nördlichen Grenze verlaufe ein Flurweg, 
der ausschliesslich ihr diene und das Landwirtschaftsgebiet vom Waldgebiet 
trenne. Damit sei das Grundstück Nr. 3________ für eine zweckmässige 
Durchführung des Unternehmens nicht nötig und ziehe auch keine Vorteile 
daraus. Jedenfalls könne der Einbezug nicht damit begründet werden, dass 
andernfalls ein «unerwünschtes Perimeterfenster» entstünde. Auch sei nicht 
ersichtlich, inwiefern die Neuzuteilung ohne das Grundstück Nr. 3________ 
erschwert würde. Der Einbezug sei somit keine Ermessensfrage; vielmehr 
sei das Grundstück mangels erfüllter Voraussetzungen zwingend zu entlas-
sen (Beschwerde S. 5). 

4.2 Die Vorinstanz hat festgehalten, der Beizug der Parzelle 
Nr. 3________ sei eine Ermessensfrage, wobei der Einbezug zweckmässi-
ger und angemessener erscheine als die Entlassung. Ohne das Grundstück 
entstünde ein «unerwünschtes Perimeterfenster». Auch würde die Neuzutei-
lung erschwert, indem eine Fläche von 114'106 m2 nicht mehr zur Verfügung 
stünde. Ausserdem verfüge die Beschwerdeführerin über zahlreiche Grund-
stücke im Perimeter, weshalb sich durch die Arrondierung anderer Parzellen 
oder die Sanierung von Flurwegen selbst dann Vorteile ergeben könnten, 
wenn die Fläche der Parzelle Nr. 75 am gleichen Ort wieder zugeteilt würde 
(angefochtener Entscheid E. 5b/cc S. 7 f.).

4.3 Das Grundstück Nr. 3________ wird landwirtschaftlich genutzt. 
Westlich und östlich grenzt es an weitere Landwirtschaftsparzellen, nördlich 
ist es durch einen Flurweg vom Waldgebiet getrennt und südlich der Parzelle 
verläuft die Meiniswilstrasse. Die Grundstücksgrenzen sind grundsätzlich 
gerade. Eine zweckmässige landwirtschaftliche Bewirtschaftung ist somit be-

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reits heute möglich. Dies schliesst den Beizug der Parzelle zum Landumle-
gungsverfahren indessen nicht aus, denn wie dargelegt ist es nicht notwen-
dig, dass für das betroffene Grundstück Aussicht auf einen Vorteil besteht. 
Vielmehr kann auch Land erfasst werden, das für die zweckmässige Durch-
führung des Gesamtunternehmens nötig ist (vorne E. 3.1). Die Vorinstanz 
hat kein Recht verletzt, indem sie dies bejaht hat: Das Grundstück 
Nr. 3________ weist eine Fläche von rund 11,4 ha auf. Mit dieser Grösse 
erleichtert es wesentlich die Durchführung des Unternehmens, da grundsätz-
lich die Erfolgsaussichten umso besser sind, je mehr Land für die Neuvertei-
lung zur Verfügung steht (VGE 20432 vom 14.10.1998 E. 3b; angefochtener 
Entscheid E. 4c). Hinzu kommt, dass beim östlich angrenzenden Grundstück 
Nr. 2________ Arrondierungspotenzial besteht, weil es sich dabei um eine 
schmale, lang gestreckte Parzelle handelt (sog. «Hosenträgerparzelle»; vgl. 
zum Begriff Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band II, 
5. Aufl. 2024, Art. 119 N. 7 Bst. a). Die Neuordnung solcher ungünstig ge-
formter Parzellen hat zwangsläufig Auswirkungen auf die unmittelbare Um-
gebung. Es ist daher regelmässig unerlässlich und systembedingt, dass 
auch Grundstücke in das Meliorationsunternehmen miteinbezogen werden, 
die – wie hier die Parzelle Nr. 3________ – für sich betrachtet in Grösse und 
Form befriedigen würden (VGE 20432 vom 14.10.1998 E. 3a). Daran ändert 
nichts, dass sich die Parzelle Nr. 2________ aktuell ebenfalls im Grundei-
gentum der Beschwerdeführerin befindet; die Grundstücksform ist unabhän-
gig von den jeweiligen Eigentumsverhältnissen verbesserungswürdig. 
Schliesslich ist vorgesehen, dass der Flurweg nördlich der Parzelle 
Nr. 3________ instandgestellt werden soll. Dieser ragt vereinzelt in das 
Grundstück hinein. 

4.4 Zwar bestehen angesichts der bereits heute zweckmässigen Parzel-
lenform und Erschliessung auch Gründe, die gegen eine Aufnahme des 
Grundstücks Nr. 3________ sprechen. Die Vorinstanz hat dies nicht ver-
kannt, den Beizug aber dennoch als insgesamt zweckmässigere Lösung er-
achtet (angefochtener Entscheid E. 5b/cc). Mit Blick auf das hiervor Gesagte 
besteht für das Verwaltungsgericht im Rahmen der Rechtskontrolle (vorne 
E. 1.3) keine Veranlassung, von dieser nachvollziehbaren Einschätzung der 
BVK abzuweichen, zumal den zuständigen Behörden in diesen Belangen ein 
grosser Beurteilungsspielraum zukommt (vorne E. 3.1).

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5.

Weiter umstrittenen ist der Beizug der Parzelle Nr. 4________ (südlicher 
Teilperimeter).

5.1 Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Parzelle Nr. 4________ sei 
von drei Seiten von Wald und Strassen umschlossen. Der Wald stehe eben-
falls in ihrem Eigentum, weshalb die Parzelle Nr. 4________ einen direkten 
Zusammenhang zur Waldbewirtschaftung und -pflege aufweise. Das Grund-
stück könne weder aufgeteilt noch einer anderen Grundeigentümerschaft zu-
gewiesen werden und sei deshalb nicht in das Beizugsgebiet aufzunehmen. 
Schliesslich sei nicht nachvollziehbar, inwiefern die Parzelle durch die ge-
plante Instandstellung einer Weganlage tangiert werden solle. Die Sanierung 
könne auch ohne Aufnahme des Grundstücks in den Perimeter erfolgen (Be-
schwerde S. 5 f.). 

5.2 Die Vorinstanz hat erwogen, das Grundstück befinde sich in einer 
Geländekammer zwischen dem Spichigwald und dem (Ober-)Hardwald. 
Sämtliche dortigen Grundstücke gehörten zum Perimeter. Würde das Grund-
stück entlassen, entspräche die Perimetergrenze nicht mehr einer natürli-
chen und wirtschaftlichen Abgrenzung. Mit Blick auf die Grösse des Grund-
stücks Nr. 4________ würde sich eine Entlassung überdies nachteilig auf die 
Landumlegung auswirken. Südwestlich bestehe zudem Arrondierungspoten-
zial mit anderen Parzellen. Schliesslich soll der dortige Weg, der sich auf 
dem Grundstück Nr. 4________ befinde, saniert werden (angefochtener 
Entscheid E. 5b/cc S. 8). 

5.3 Das Grundstück Nr. 4________ ist rund 7,2 ha gross. Südlich grenzt 
es an Wald und östlich an die Bauzone. Westlich verläuft ein bestehender 
Mergelweg, der entlang der Parzellengrenze führt und sich vollständig inner-
halb des Grundstücks befindet. Dieser Wegabschnitt soll im Rahmen der 
Landumlegung instandgestellt und auf 3 m ausgebaut werden. Zudem soll 
beidseitig ein Bankett von 0,3-0,5 m ausgebildet werden (Weg Nr. 22, Plan 
Massnahmen am Wegnetz und Wasserbau vom 29.1.2021 sowie Techni-
scher Bericht vom 29.1.2021 S. 20 mit Beilage 3, je in Akten TBA 4C; vgl. 
ferner Schreiben LANAT vom 13.5.2022, in Akten BVK pag. 38). Die Be-
schwerdeführerin ist zwar der Auffassung, die Sanierung könne auch dann 

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erfolgen, wenn die Parzelle nicht in den Perimeter aufgenommen würde. 
Gemäss Art. 13 Abs. 2 VBWG haben die Beteiligten aber alle für das Unter-
nehmen erforderlichen Arbeiten und Anlagen sowie die für die Benützung 
notwendigen Belastungen auf ihren Grundstücken zu dulden. Bei einer Ent-
lassung des Grundstücks Nr. 4________ aus dem Beizugsgebiet entfiele 
diese Duldungspflicht, was die vorgesehenen Massnahmen am Wegnetz 
und damit letztlich die Zweckerreichung des Unternehmens im betroffenen 
Bereich erschweren würde (Art. 2 Abs. 1 des Entwurfs der Statuten der Bo-
denverbesserungsgenossenschaft VSA Parallelprojekt Landumlegung, in 
Akten TBA 4C; VGE 2022/355 vom 15.7.2024 E. 6.6). Dabei ist unerheblich, 
dass die Arbeiten am Wegnetz erst geplant sind und noch nicht definitiv fest-
stehen (vgl. vorne E. 2.2).

5.4 Hinzu kommt, dass sich im Bereich des erwähnten Flurwegs (Gebiet 
«…») drei weitere Grundstücke befinden, die den Abschluss der Gelände-
kammer in westlicher Richtung bilden (provisorischer Perimeterplan vom 
29.1.2021, in Akten TBA 4C). Die Vorinstanz hat nachvollziehbar ausgeführt, 
dass hier eine Arrondierung nicht ausgeschlossen werden kann. Dies gilt 
umso mehr, als die Beschwerdeführerin über zahlreiche weitere Grundstü-
cke im Perimeter verfügt (vorne E. 2.3) und daher noch nicht abschätzbar 
ist, in welcher Form die Grundstücke der Beschwerdeführerin von der der-
einstigen Neuzuteilung betroffen sein werden (angefochtener Entscheid 
E. 5b/cc S. 8). Weil der Kanton Bern insbesondere nördlich des Spichig-
walds Land besitzt, sieht er mit dem Einbezug der Parzelle Nr. 4________ 
zudem eine allfällige Möglichkeit zum Landabtausch zwischen den beiden 
Teilperimetern (Schreiben LANAT vom 13.5.2022, in Akten BVK pag. 38; zu 
den beiden Teilperimetern vorne E. 2.2). Die Parzelle Nr. 4________ erhöht 
damit die Flexibilität bei der Neuzuteilung (vgl. vorne E. 3.2). Der Beizug des 
Grundstücks Nr. 4________ erweist sich auch aus diesem Grund als nötig 
im Sinn von Art. 4 Abs. 2 VBWG.

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6.

Für das Grundstück Nr. 1________ sowie die streitbetroffenen Parzellen 
Nrn. 72, 96, 6________ und 7________ im nördlichen Teilperimeter ergibt 
sich schliesslich Folgendes:

6.1 Die Beschwerdeführerin bringt vor, auf der Parzelle Nr. 1________ 
befänden sich die Kiesgrube B.________ sowie Waldflächen, die für ihren 
Forstbetrieb benötigt würden. Zwar seien im östlichen Randbereich der Par-
zelle bauliche Massnahmen geplant. Das Verhältnismässigkeitsprinzip ge-
biete indessen, nur die dafür erforderliche Teilfläche in den Perimeter aufzu-
nehmen. Dies gelte umso mehr, als Waldflächen grundsätzlich nicht in den 
Perimeter aufzunehmen seien und nicht nachvollziehbar sei, weshalb der 
Banwald Bestandteil des Beizugsgebiets sei. Im Übrigen bestünden im Zu-
sammenhang mit dem Kiesabbau Verträge und Vorverträge betreffend wei-
tere Parzellen (Nrn. 2________, 3________, 5________, 6________, 
7________). Damit sei ausgeschlossen, dass diese Grundstücke im Rah-
men der Landumlegung benötigt würden (Beschwerde S. 6 f.).

6.2 Die Vorinstanz hat ausgeführt, die Parzelle Nr. 1________ samt der 
sich darauf befindenden Waldfläche (Banwald) sei direkt von baulichen 
Massnahmen betroffen und daher in den Perimeter aufzunehmen. Die Um-
fahrungsstrasse sowie allenfalls weitere Wegverlagerungen bewirkten Ände-
rungen an der Grenze und Fläche des Grundstücks Nr. 1________. Der Bei-
zug einer blossen Teilfläche sei daher nicht sachgerecht. Würden die übrigen 
genannten Grundstücke entlassen, hätte dies zudem ein Landverlust von 
rund zehn Prozent der Gesamtfläche zur Folge, was die Neuzuteilung deut-
lich erschweren und sich negativ auf die Möglichkeit für geometrische Ver-
besserungen umliegender Grundstücke auswirken würde. Zwar lege die Be-
schwerdeführerin nachvollziehbar dar, dass sie aufgrund des Kiesabbau- 
und Forstwirtschaftsbetriebs ihre Parzellen behalten wolle. Die Neuzuteilung 
erfolge indessen erst zu einem späteren Zeitpunkt und die Beschwerdefüh-
rerin werde diesbezüglich wiederum Mitsprache- und Rechtsmittelmöglich-
keiten haben. Im Übrigen könne die Beschwerdeführerin auch nach Anord-
nung des Unternehmens nach wie vor über ihr Grundeigentum verfügen (an-
gefochtener Entscheid E. 5a, 5b/aa f., 5c f.). 

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6.3 Die geplante Umfahrungsstrasse des Verkehrssanierungsprojekts 
Aarwangen soll über das Grundstück Nr. 1________ der Beschwerdeführe-
rin führen (provisorischer Perimeterplan vom 29.1.2021, in Akten TBA 4C; 
vorne E. 2.3). Damit wird eine Anpassung der bestehenden Grunds-
tückstrukturen unumgänglich. Die Parzelle Nr. 1________ ist schon aus die-
sem Grund für die Durchführung des Unternehmens nötig und in den Peri-
meter aufzunehmen. Des Weiteren soll ein bestehender Mergelweg auf der 
Parzelle instandgestellt werden. Anders als die Beschwerdeführerin vor-
bringt, gehen die entsprechenden Wegbaumassnahmen ohne weiteres aus 
den Unterlagen hervor (vgl. Beschwerde S. 7): Es ist vorgesehen, den Weg 
auf 3 m auszubauen und ein Bankett von 0,3-0,5 m auszubilden (Weg Nr. 19 
und 20, Plan Massnahmen am Wegnetz und Wasserbau vom 29.1.2021 so-
wie Technischer Bericht vom 29.1.2021 S. 20 mit Beilage 3, je in Akten 
TBA 4C). Der betroffene Weg führt der gesamten südlichen Grundstücks-
grenze entlang und quert die Parzelle im östlichen Bereich. Auch mit Blick 
auf diese Instandstellungsarbeiten ist das Grundstück in den Perimeter auf-
zunehmen (vgl. dazu vorne E. 5.3; ferner Protokoll der vorinstanzlichen In-
struktionsverhandlung vom 29.3.2021 Votum Widmer S. 3, in Akten BVK 
pag. 25). 

6.4 Weiter ist nicht zu beanstanden, dass die Parzelle vollständig und 
nicht lediglich teilweise beigezogen werden soll:

6.4.1 Mit der Landumlegung sollen unter anderem Grundstücksformen und 
Eigentumsverhältnisse für eine rationelle Bodennutzung hergestellt werden 
(Peter Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 7. Aufl. 
2022, S. 285 f. mit Hinweisen). Hierfür ist es von Vorteil, wenn das Beizugs-
gebiet entlang bestehender Grundstücksgrenzen abgegrenzt wird. Dies gilt 
zwar vorab in Zusammenlegungsgebieten (VGE 2022/340 vom 27.11.2024 
E. 9.4.1, 2022/342 vom 27.11.2024 E. 9.1.3). Auf der Parzelle Nr. 64 befin-
det sich zwar die Kiesgrube B.________ sowie Wald, womit eine spätere 
Zusammenlegung wenig wahrscheinlich ist. Weil aber die Autobahnumfah-
rung, die der Landumlegung zugrunde liegt (vorne Bst. A und E. 2.1), direkt 
über die Parzelle Nr. 64 führen soll, ist hier ein besonders hohes Mass an 
Flexibilität sicherzustellen, um das Unternehmen bestmöglich durchführen 
zu können. Hinzu kommt, dass sich ein bloss teilweiser Beizug nicht lediglich 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2025, Nr. 100.2022.341U, 
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auf diesen östlichen Parzellenbereich beschränken liesse, da der ebenfalls 
betroffene Mergelweg der gesamten südlichen Grundstücksgrenze entlang 
verläuft (vorne E. 6.3). Auch diese langgestreckten Wegabschnitte samt der 
jeweiligen Umgebung müssten beigezogen werden.

6.4.2 Die Beschwerdeführerin ist sodann der Auffassung, dass mindestens 
die Waldfläche, die nicht von der Umfahrungsstrasse betroffen ist, aus dem 
Perimeter auszuscheiden sei. Zur Begründung verweist sie auf den Spichig-
wald, der ebenfalls nicht in den Perimeter aufgenommen worden sei (vgl. 
Beschwerde S. 7). – Zwar trifft zu, dass bei landwirtschaftlichen Güterzusam-
menlegungen Waldflächen grundsätzlich nicht benötigt werden und daher 
nicht in den Perimeter aufzunehmen sind (so auch bereits angefochtener 
Entscheid E. 5a). Nach dem hiervor Gesagten liegen indessen sachliche 
Gründe für den Einbezug der gesamten Parzelle Nr. 1________ einschliess-
lich der Waldflächen vor. Ein gesetzliches Verbot, Waldflächen in den Peri-
meter einer landwirtschaftlichen Melioration aufzunehmen, besteht nicht 
(VGE 2022/342 vom 27.11.2024 E. 9.1.3). Soweit die Beschwerdeführerin 
auf den nicht beigezogenen Spichigwald verweist, ist schliesslich nicht er-
sichtlich, inwiefern sich daraus ein Anspruch auf Entlassung der streitbetrof-
fenen Waldfläche auf der Parzelle Nr. 1________ ergeben soll. Die Be-
schwerdeführerin macht jedenfalls zu Recht nicht geltend, dass die Situatio-
nen unter dem Aspekt des Gleichbehandlungsgebots vergleichbar seien, zu-
mal die Vorinstanz ausgeführt hat, dass die geplante Umfahrungsstrasse 
oberirdisch durch den hier betroffenen Banwald hindurchführen soll, woge-
gen der Spichigwald untertunnelt werden soll (angefochtener Entscheid 
E. 5a; allgemein zum Gleichbehandlungsgebot VGE 2022/342 vom 
27.11.2024 E. 10.3, 2022/355 vom 15.7.2024 E. 7.3, je mit Hinweisen).

6.4.3 Die BVK hat somit kein Recht verletzt, indem sie den Einbezug der 
gesamten Parzelle Nr. 1________ in den Landumlegungsperimeter als 
sachgerecht beurteilt hat. 

6.5 Im Zusammenhang mit den weiteren Parzellen Nrn. 2________, 
5________, 6________ und 7________ erwähnt die Beschwerdeführerin 
schliesslich Verträge und Vorverträge betreffend den Kiesabbau. Sie be-
gnügt sich dabei aber mit einem blossen Hinweis auf diese Vereinbarungen 
und legt nicht dar, welchen Inhalt die Verträge bzw. Vorverträge aufweisen 

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und weshalb sie einer Aufnahme der jeweiligen Parzellen in das Beizugsge-
biet entgegenstehen sollten. Solches ist denn auch nicht ersichtlich, zumal 
sich die genannten Grundstücke in der Landwirtschaftszone befinden und 
damit grundsätzlich zum Zusammenlegungsgebiet gehören. Soweit die Be-
schwerdeführerin eine Einschränkung in ihrer Kiesabbautätigkeit befürchtet, 
hat zudem bereits die Vorinstanz zutreffend erwogen, dass der blosse Ein-
bezug in einen Landumlegungsperimeter noch keine Änderung der Eigen-
tumsverhältnisse zur Folge hat und die Grundstücke nach wie vor wie bis 
anhin genützt werden können (vgl. angefochtener Entscheid E. 4c f.). Müs-
sen für allfällige Änderungen aufgrund des Beizugs zusätzliche Bewilligung 
eingeholt werden (vgl. Art 26 VBWG), werden diese erteilt, wenn dadurch 
das Projekt nicht gefährdet wird (angefochtener Entscheid E. 5d). Somit wird 
erst die dereinstige Neuzuteilung zeigen, ob und in welcher Form die Be-
schwerdeführerin in ihrer bisherigen Grundstücksnutzung tangiert wird. Da-
bei wird sie gegen Verfügungen betreffend die Bewertung des alten Besitz-
stands und der Neuzuteilung erneut Einsprache erheben können (Art. 31 
Abs. 1 VBWG). Für eine Anpassung des Perimeters besteht indessen keine 
Veranlassung. 

7.

Die Beschwerdeführerin erwähnt schliesslich die verfassungsmässige Ei-
gentumsgarantie (Art. 26 der Bundesverfassung [BV; SR 101]; Beschwerde 
S. 4). Sie geht allerdings mit keinem Wort auf die Voraussetzungen für 
Grundrechtsbeschränkungen (Art. 36 BV) ein und legt somit nicht dar, inwie-
fern ein unzulässiger Eingriff vorliegen sollte. Solches ist denn auch nicht 
ersichtlich: Die streitbetroffenen Grundstücke sind wie dargelegt nötig für 
eine zweckmässige Durchführung des Unternehmens. Zudem geht es im 
vorliegenden Verfahren einzig um die Perimeterfestlegung und nicht um Fra-
gen der Neuzuteilung oder des Realersatzes. Entsprechend kann die Be-
schwerdeführerin ihre Grundstücke wie bis anhin weiternutzen (E. 6.5 hier-
vor). Der angefochtene Entscheid greift somit nicht in unverhältnismässiger 
Weise in die Eigentumsfreiheit der Beschwerdeführerin ein (vgl. allgemein 
zum Eigentumseingriff bei Landumlegungen VGE 2022/340 vom 27.11.2024 
E. 6.2, 2022/342 vom 27.11.2024 E. 6.2).

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8.

8.1 Zusammenfassend verletzt die Aufnahme der streitbetroffenen Par-
zellen der Beschwerdeführerin in das Beizugsgebiet kein Recht. Gründe für 
eine Rückweisung bestehen nicht. Die Beschwerde erweist sich somit als 
unbegründet und ist abzuweisen.

8.2 Bei diesem Verfahrensausgang wird die unterliegende Beschwerde-
führerin kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Zwar haben Behörden im 
Allgemeinen keine Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 2 VRPG). Dies 
gilt allerdings nur, wenn die Verwaltungsträgerin effektiv behördlich handelt 
(Ruth Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 
2. Aufl. 2020, Art. 108 N. 31). Im vorliegenden Fall tritt die Beschwerdefüh-
rerin (Burgergemeinde) als Grundeigentümerin und nicht als Behörde auf. 
Sie hat daher die Verfahrenskosten zu tragen (VGE 2022/355 vom 
15.7.2024 E. 8.2). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 
i.V.m. Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3ʹ500.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.

3. Es werden keiner Parteikosten gesprochen.

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4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin 
- Amt für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern
- Bodenverbesserungskommission des Kantons Bern
- Einwohnergemeinde Aarwangen 

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.