# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a580ee4b-8c2b-5bb7-ab92-00d5ad9862f1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-05-17
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 17.05.2022 RT220053
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT220053_2022-05-17.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RT220053-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. D. Scherrer, Vorsitzende, Oberrichter  

lic. iur. M. Spahn und Ersatzoberrichter Dr. M. Nietlispach  

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke 

Urteil vom 17. Mai 2022 

 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin 

 

gegen 

 

B._____, lic. iur.,  
Gesuchsteller und Beschwerdegegner 

 

betreffend Rechtsöffnung  

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen  
Verfahren am Bezirksgericht Dielsdorf vom 23. Februar 2022 (EB210418-D) 
 
  

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Erwägungen: 

1. a) Mit Urteil vom 23. Februar 2022 erteilte das Bezirksgericht Diels-

dorf (Vorinstanz) dem Gesuchsteller in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamts 

Regensdorf (Zahlungsbefehl vom 19. Oktober 2021) – gestützt auf zwei aargaui-

sche Gerichtsentscheide für Parteientschädigungen – definitive Rechtsöffnung für 

Fr. 6'123.20 nebst 5 % Zins seit 7. Oktober 2021; die Kostenfolgen wurden zu 

Lasten der Gesuchsgegnerin geregelt (Urk. 18 = Urk. 21). 

b) Hiergegen erhob die Gesuchsgegnerin am 7. März 2022 fristgerecht 

Beschwerde und stellte die Beschwerdeanträge (Urk. 20 S. 2): 

"1. Das Urteil des Bezirksgericht Dielsdorf vom 23. Februar 2022 sei aufzu-
heben und die definitive Rechtsöffnung sei in der Betreibung Nr. 1 des Betrei-
bungsamtes Regensdorf (Zahlungsbefehl vom 19. Oktober 2021) nicht zu er-
teilen. 
Falls notwendig, soll das Bezirksgericht nochmals neues Urteil fällen. 
2. B._____ soll uns eine Entschädigung bezahlen, auch für Anwalt für frühere 
Kosten. 
Die Gerichtskosten sind vom Beschwerdegegner zu tragen." 

c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Die Gesuchsgegnerin 

leistete den ihr auferlegten Gerichtskostenvorschuss von Fr. 450.-- (Urk. 24) frist-

gerecht (Urk. 25). Am 3. April 2022 (Postaufgabe) erstattete der Gesuchsteller 

fristgerecht (Urk. 26) die Beschwerdeantwort (Urk. 27). Am 22. April 2022 repli-

zierte die Gesuchsgegnerin spontan (Urk. 31; dem Gesuchsteller am 27. April 

2022 zur Kenntnisnahme zugestellt). Das Verfahren ist spruchreif. 

2. a) Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und  

offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Dabei bedeutet Geltendmachung, dass in der Beschwerde konk-

ret und im Einzelnen dargelegt werden muss, was genau am angefochtenen Ent-

scheid unrichtig sein soll. Das Beschwerdeverfahren ist nicht einfach eine Fort-

setzung des erstinstanzlichen Verfahrens, sondern es dient der Überprüfung des 

angefochtenen Entscheids im Lichte von konkret dagegen vorgebrachten Bean-

standungen. Was nicht rechtsgenügend beanstandet wird, braucht von der Be-

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schwerdeinstanz nicht überprüft zu werden und hat insofern grundsätzlich Be-

stand (vgl. zum Ganzen BGE 138 III 374 E. 4.3.1; BGE 142 III 413 E. 2.2.4; BGE 

147 III 176 E. 4.2.1; BGer 5D_146/2017 vom 17. November 2017, E. 3.3.2, 

m.w.Hinw.; Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, 

ZPO-Komm., Art. 321 N 15; BK ZPO-Sterchi, Art. 321 N 17 ff.). 

b) Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Gesuchsteller stütze sich 

auf den Entscheid des Bezirksgerichts Baden vom 18. Dezember 2020 und den 

eine dagegen gerichtete Berufung abweisenden Entscheid des Obergerichts des 

Kantons Aargau vom 30. August 2021, mit welchen die Gesuchsgegnerin ver-

pflichtet worden sei, dem vom Gesuchsteller vertretenen Prozessgegner in jenen 

Verfahren Parteientschädigungen von Fr. 3'403.20 und Fr. 2'720.-- zu bezahlen. 

Gemäss der Anwaltsvollmacht vom 11. April 2019 sei eine allfällige Prozessent-

schädigung zahlungshalber abgetreten worden; damit liege eine gültige Zession 

an den Gesuchsteller vor. Beide Entscheide seien vollstreckbar und würden die 

Voraussetzungen für einen definitiven Rechtsöffnungstitel erfüllen. Eine von der 

Gesuchsgegnerin behauptete Tilgung der Forderung sei nicht bewiesen; andere 

Einwendungen würden aus den Akten nicht hervorgehen. Gemäss telefonischer 

Auskunft des Obergerichts des Kantons Aargau vom 11. Februar 2022 sei dessen 

Entscheid bereits am 7. Oktober 2021 in Rechtskraft erwachsen; damit sei die 

Forderung bei der Zustellung des Zahlungsbefehls am 20. Oktober 2021 fällig 

gewesen. Daher sei die definitive Rechtsöffnung zu erteilen (Urk. 21 S. 3 ff.). 

c1) Die Gesuchsgegnerin macht in ihrer Beschwerde vorab geltend, die 

Vollstreckbarkeit des Entscheids des Bezirksgerichts Baden vom 18. Dezember 

2020 sei nicht mit der notwendigen Vollstreckbarkeitsbescheinigung nachgewie-

sen (Urk. 20 S. 3). 

c2) Der Gesuchsteller hält dem in seiner Beschwerdeantwort entgegen, 

der Entscheid vom 30. August 2021 sei vollstreckbar und damit auch das erstin-

stanzliche Urteil (Urk. 27 S. 2). 

c3) Das Rechtsöffnungsgericht prüft die Vollstreckbarkeit eines definitiven 

Rechtsöffnungstitels von Amtes wegen. Die Vollstreckbarkeit kann sich dabei 

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nicht nur aus einer Vollstreckbarkeitsbescheinigung auf dem Titel selbst ergeben, 

sondern namentlich auch dadurch, dass eine höhere Instanz das gegen den Titel 

eingelegte Rechtsmittel rechtskräftig (bzw. vollstreckbar) abgewiesen hat oder da-

rauf nicht eingetreten ist. Vorliegend hat das Obergericht des Kantons Aargau in 

seinem Entscheid vom 30. August 2021 die von der Gesuchsgegnerin gegen den 

Entscheid des Bezirksgerichts Baden vom 18. Dezember 2020 erhobene Beru-

fung abgewiesen (Urk. 5/3 S. 17); das obergerichtliche Urteil ist sodann mit einer 

Vollstreckbarkeitsbestätigung versehen (Urk. 5/3 S. 19). Durch die als vollstreck-

bar bescheinigte obergerichtliche Abweisung der Berufung ist auch die Voll-

streckbarkeit des bezirksgerichtlichen Urteils vom 18. Dezember 2020 hinlänglich 

nachgewiesen. 

d1) Die Gesuchsgegnerin macht in ihrer Beschwerde hinsichtlich der Abtre-

tung der Forderung an den Gesuchsteller im Wesentlichen geltend, in der An-

waltsvollmacht sei explizit von einer Bestätigung die Rede; entsprechend diesem 

Wortlaut müsse ein weiterer, nicht offengelegter Verpflichtungsvertrag bestehen. 

Mit der Einreichung lediglich eines deklaratorischen Teils könne der Gesuchsteller 

seine Gläubigereigenschaft nicht genügend beweisen (Urk. 20 S. 3). Die Forde-

rungsabtretung sei auch wegen der Natur des Rechtsverhältnisses nicht zulässig, 

weil der Gesuchsgegnerin damit das Verrechnungsrecht aus dem Werkvertrag 

entzogen würde (Urk. 20 S. 4). 

d2) Der Gesuchsteller hält dem in seiner Beschwerdeantwort entgegen, die 

Zession der Parteientschädigungen in der Anwaltsvollmacht sei gültig. Sie sei im 

Zeitpunkt der Unterzeichnung erfolgt und werde vom damaligen Klienten nach-

träglich auch bestätigt. Auch die Gesuchsgegnerin bestätige die Zession in ihrer 

Beschwerde. Er (der Gesuchsteller) sei damit Gläubiger betreffend die Parteient-

schädigungen (Urk. 27 S. 2). 

d3) Die Verpflichtung zum Abschluss eines Abtretungsvertrages kann zwar 

formlos begründet werden (Art. 165 Abs. 2 OR), jedoch bedarf das entsprechende 

Erfüllungs- bzw. Verfügungsgeschäft, d.h. die Abtretung selber (Zession) zu ihrer 

Gültigkeit der Schriftform (Art. 165 Abs. 1 OR). Der Gesuchsteller beruft sich hier-

für auf die Anwaltsvollmacht vom 11. April 2019 an ihn (Urk. 3) und führte dazu 

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aus, die Parteientschädigungen seien gemäss dieser Vollmacht an ihn abgetreten 

worden (Urk. 1 S. 2). In dieser Vollmacht wird unter Ziffer 2 festgehalten (Urk. 3): 

"Die Klientschaft bestätigt, dass sie ihren Anspruch auf eine allfällige Pro-
zessentschädigung an den Beauftragten zahlungshalber abgetreten hat." 

Gemäss dem insoweit eindeutigen, in einer Vergangenheitsform gehaltenen 

Wortlaut wird damit nicht eine allfällige Prozessentschädigung abgetreten, son-

dern (einzig) bestätigt, dass eine solche Abtretung bereits stattgefunden habe. 

Über den Zeitpunkt und die Modalitäten der bestätigten Forderungsabtretung als 

solche geht aus den Akten nichts hervor. Die Vollmacht vom 11. April 2019 stellt 

ihrem Wortlaut nach somit keine Zessionsurkunde dar. Die Schriftform wird nun 

aber nicht zum Schutz des Abtretenden vor übereilter Abtretung verlangt, sondern 

nur im Interesse der Rechtssicherheit; es soll anhand eines deutlich kund gewor-

denen Vorgangs feststellbar sein, wem die Forderung zusteht (BGE 82 II 48 E. 1). 

Durch eine schriftliche Bestätigung (einer zuvor erfolgten Abtretung) können Dritte 

in genügender Weise feststellen, wer Gläubiger der Forderung ist (vgl. ZK-Spirig, 

Art. 165 OR N 17 und N 46; Kantonsgericht SG, BZ.2008.38 vom 11.03.2009, 

E. III.2.b). Eine solche schriftliche Bestätigung, welche vom Abtretenden unter-

zeichnet ist und dem Abtretungsempfänger übergeben wurde, liegt vorliegend mit 

der eingereichten Vollmacht vor (Urk. 3). Sie würde auch eine allenfalls mangel-

hafte Abtretung ersetzen bzw. heilen. Für das Rechtsöffnungsverfahren ist damit 

die Rechtsnachfolge des Gesuchstellers nachgewiesen. 

Vorliegend handelt es sich um eine gewöhnliche Geldforderung. Die Abtre-

tung einer solchen ist zulässig. Allein der Umstand, dass der Schuldner durch die 

Abtretung allenfalls einer Verrechnungsmöglichkeit verlustig geht, schliesst die 

Abtretbarkeit jedenfalls nicht aus. Im Übrigen kann der Schuldner auch bei einer 

Forderungsabtretung unter bestimmten Voraussetzungen eine Gegenforderung 

zur Verrechnung bringen (Art. 169 Abs. 2 OR; zu den besonderen Voraussetzun-

gen im Rechtsöffnungsverfahren siehe sogleich). 

e1) Die Gesuchsgegnerin macht in ihrer Beschwerde schliesslich sinnge-

mäss geltend, die Vorinstanz habe die von ihr geltend gemachte Verrechnung mit 

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dem Werklohn nicht geprüft. Ein Werkvertrag bilde einen provisorischen Rechts-

öffnungstitel, der zur Verrechnung berechtige (Urk. 20 S. 4). 

e2) Der Gesuchsteller hält dem in seiner Beschwerdeantwort entgegen, es 

bestehe kein Verrechnungsrecht, da die Gesuchsgegnerin keine Forderung ge-

gen ihn habe. Eine Verrechnung mit einer Forderung gegen den damaligen (von 

ihm vertretenen) Prozessgegner sei nicht möglich, weil die Gesuchsgegnerin kei-

nen provisorischen Rechtsöffnungstitel habe (Urk. 27 S. 2). 

e3) Die Vorinstanz hat sich sehr wohl mit der von der Gesuchsgegnerin 

geltend gemachten Tilgung durch Verrechnung auseinandergesetzt (vgl. Urk. 21 

Erwägung III.3). Wie sodann auch die Gesuchsgegnerin selber korrekt darlegt 

(Urk. 20 S. 4), ist im vorliegenden Verfahren auf definitive Rechtsöffnung eine 

Verrechnung mit einer Gegenforderung nur dann beachtlich, wenn diese Gegen-

forderung durch eine Urkunde ausgewiesen ist, der mindestens die Qualität eines 

provisorischen Rechtsöffnungstitels zukommt. Der von der Gesuchsgegnerin an-

gerufene Werkvertrag hätte zwar möglicherweise einen provisorischen Rechtsöff-

nungstitel darstellen können, doch hat sie keine solche Urkunde eingereicht (vgl. 

Urk. 15 und Urk. 16). Damit ist im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren eine all-

fällige Verrechnung mangels Vorliegens einer die Gegenforderungen ausweisen-

den Urkunde nicht beachtlich. 

f) Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Sie 

ist demgemäss abzuweisen. 

3. a) Für das Beschwerdeverfahren beträgt der Streitwert Fr. 6'123.20. 

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 

Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 450.-- festzusetzen.  

b) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss 

der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und mit dem von ihr ge-

leisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen (Art. 111 Abs. 1 ZPO). 

c) Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, der Gesuchsgegnerin zufolge ihres Unterliegens (Art. 106 Abs. 1), dem 

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als Anwalt in eigener Sache prozessierenden Gesuchsteller mangels Geltendma-

chung besonderer entschädigungsberechtigender Umstände (Art. 95 Abs. 3 lit. c 

ZPO; vgl. Urk. 27), zumal es sich um einen einfachen Fall handelt und sich der 

Aufwand des Gesuchstellers in engen Grenzen hielt (vl. auch Urk. 21 Erwägung 

IV.2-3). 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 450.-- festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegne-

rin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Gerichtskostenvorschuss ver-

rechnet. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und an die Vorinstanz, je gegen Emp-

fangsschein. 

Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö-
gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 6'123.20. 

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Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 17. Mai 2022 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
versandt am: 
jo 

	Urteil vom 17. Mai 2022
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 450.-- festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Gerichtskostenvorschuss verrechnet.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...