# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9d371641-f0c6-50b2-9b9c-5bfd9ce83daa
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-11-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.11.2011 D-5928/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5928-2011_2011-11-03.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung IV
D­5928/2011/sed

U r t e i l   v om   3 .   No v embe r   2 0 1 1  

Besetzung Einzelrichter Bendicht Tellenbach,
mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer; 
Gerichtsschreiber Daniel Merkli.

Parteien A._______ geboren am (…) 
Uganda, 
(…) 
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), 
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz

Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 18. Oktober 2011 / N_______

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Das Bundesverwaltungsgericht,

in Anwendung

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31),

des  Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021),

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das 
Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32),

des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht  (BGG, 
SR 173.110),

des Bundesgesetzes  vom 16. Dezember 2005 über  die Ausländerinnen 
und Ausländern (AuG, SR 142.20),

des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, 
SR173.320.2),

stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  am  15.  Juli  2011  ohne  Einreichung  von 
Identitätsdokumenten in der Schweiz um Asyl nachsuchte,

dass  im  B.______  am  4.  August  2011  die  Erstbefragung  und  am  18. 
August 2011 die Anhörung gemäss Art. 29 Abs. 1 AsylG stattfand,

dass  der  Beschwerdeführer  dabei  unter  anderem  angab,  in  seinem 
Heimatstaat Uganda wegen seiner Homosexualität, die in Uganda gegen 
das Gesetz verstosse, behelligt worden zu sein,

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dass er bereits während seiner Schulzeit beobachtet worden sei, weil er 
in  der  Schulzeitschrift  Artikel  zum  Thema  Homosexualität  veröffentlicht 
habe,

dass er Ende März 2011 vom Aufseher des Hostels, in dem er mit seinem 
Freund  C.______  in  einem  Zimmer  gewohnt  habe,  beim 
Geschlechtsverkehr  ertappt  worden  sei  und  in  der  Folge  die  Polizei 
seinen  Freund  C.______  verhaftet  habe,  während  ihm  die  Flucht 
gelungen sei,

dass er nach diesem Vorfall der Schule verwiesen worden und zu einem 
Freund D._______ geflohen sei,

dass  er  sich  nach  mehrtägigem  Aufenthalt  bei  E.______  nach 
F.________  begeben  habe,  wo  er  von  einem  Angehörigen  der 
G._______ verhaftet und zum Polizeiposten gebracht worden sei, 

dass man ihn danach an einen ihm unbekannten Ort gebracht habe, wo 
er zwei Tage lang misshandelt worden sei,

dass  er,  nachdem  er  darauf  hingewiesen  habe,  illegal  an  diesem  Ort 
festgehalten  zu werden, auf den Polizeiposten von H._______ gebracht 
worden  sei,  wo  er  telefonischen  Kontakt  mit  seinem  Freund 
D._______habe aufnehmen können,

dass dieser eine Kaution geleistet habe, worauf er unter der Auflage, sich 
nach fünf Tagen wieder zu melden, aus der Haft freigelassen worden sei,

dass  ihm sein ehemaliger Partner C._______auf Anfrage geraten habe, 
einen Rechtsanwalt aufzusuchen und danach auszureisen, da ihm sieben 
Jahre Haft drohe, 

dass er im April 2011 mit einem Bus nach Nairobi, Kenia, und von Nairobi 
mit einem Direktflug in ein ihm unbekanntes Land gelangt sei, 

dass er am 15. Juli 2011 mit einem Auto über Frankreich oder Italien die 
Schweiz erreicht habe,

dass  der  Beschwerdeführer  zum  Nachweis  seiner  Identität  eine 
Wählerkarte  in  Kopie  und  zur  Stützung  seiner  Asylvorbringen  notariell 
beglaubigte Erklärungen  vom 9. April  2011  im Original  einreichte, worin 

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einerseits  er  selber  und  andererseits  ein  Rechtsanwalt  die  geltend 
gemachte Verfolgung wegen Homosexualität bestätigen,

dass  im  Rahmen  einer  Dokumentenanalyse  vom  2.  September  2011 
festgestellt  wurde,  dass  es  sich  bei  der  vom  Beschwerdeführer  zum 
Nachweis seiner  Identität eingereichten Wählerkarte um eine Fälschung 
handle,  wobei  eine  echte  Wählerkarte  eingescannt,  ausgedruckt  und 
plastifiziert worden sei (vgl. A13 S. 2), 

dass  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen  des  rechtlichen  Gehörs  vom 
8. September  2011  angab,  die  Angaben  auf  der  Wählerkarte  seien 
korrekt, aber es handle sich nicht um eine von der Regierung ausgestellte 
Karte (vgl. A11 S. 3), 

dass das BFM mit – am 20. Oktober 2011 eröffnetem – Entscheid vom 
18. Oktober  2011  in  Anwendung  von  Art.  32  Abs.  2  Bst.  a  und  Abs.  3 
AsylG auf  das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht  eintrat,  dessen 
Wegweisung  anordnete  und  den  Vollzug  als  zulässig,  zumutbar  und 
möglich erachtete,

dass  am  26.  Oktober  2011  beim  BFM  ein  vom  Beschwerdeführer 
mitunterzeichnetes,  undatiertes  Schreiben  der  Mitarbeiterin  M.H.  des 
Zentrums  für Asylsuchende samt einer  in englischer Sprache verfassten 
Beschwerdeeingabe  des  Beschwerdeführers  vom  25.  Oktober  2011 
einging,  welche  vom  BFM  dem  Bundesverwaltungsgericht 
zuständigkeitshalber zur weiteren Behandlung überwiesen wurde, 

dass  im  obengenannten  Schreiben  und  der  Beschwerdeeingabe  vom 
25. Oktober  2011  in  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  unter  anderem  um 
Gewährung einer Frist zur Übersetzung der Beschwerde in die deutsche 
Sprache  beziehungsweise  –  unter  Verzicht  auf  das  Erheben  eines 
Kostenvorschusses  –  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege 
im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG ersucht wurde, 

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  28.  Oktober  2011  beim 
Bundesverwaltungsgericht eingingen,

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art.  5  VwVG)  des  BFM 
entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des 
Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 
105 AsylG i.V.m. Art. 31­33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass  der  Beschwerdeführer  im  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass die Beschwerde nicht  in einer Amtssprache des Bundes abgefasst 
ist,  indessen  gemäss  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  unter 
anderem bei Nichteintretensentscheiden auf die Ansetzung einer Frist zur 
entsprechenden  Beschwerdeverbesserung  aus  prozessökonomischen 
Gründen  verzichtet  werden  kann,  falls  die  Beschwerde  in  englischer 
Sprache  verfasst  ist  und  im  Übrigen  den  Anforderungen  an  eine 
Beschwerdeschrift genügt, 

dass bei dieser Sachlage auf das Gesuch um Gewährung einer Frist zur 
Übersetzung  der  Beschwerde  mangels  Notwendigkeit  nicht  näher 
eingegangen werden muss,

dass somit auf die frist­ und – mit Ausnahme des genannten,  jedoch als 
nicht  wesentlich  erachteten  Mangels  –  formgerecht  eingereichte 
Beschwerde mit nachfolgendem Vorbehalt einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 
AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG), 

dass auf das Begehren hinsichtlich Asylgewährung nicht einzutreten  ist, 
da  diese  Frage  bei  Nichteintretensentscheiden  nach  Art.  32  ff.  AsylG 
nicht Prüfungsgegenstand sein kann,

dass mit  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Verletzung 
von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten 
Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG),

dass  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche 
handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu 
begründen  ist,  wobei  auf  die  Erwägungen  in  der  angefochtenen 
Verfügung verwiesen werden kann,

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche nicht eingetreten 
wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht  innerhalb von 48 Stunden 
nach Einreichung des Gesuchs Reise­ oder Identitätspapiere abgeben, 

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Asylgesuchsteller 
glaubhaft  machen  können,  dass  sie  dazu  aus  entschuldbaren Gründen 
nicht  in der Lage sind oder auf Grund der Anhörung sowie gestützt  auf 
Art.  3  und  7  AsylG  die  Flüchtlingseigenschaft  festgestellt  wird  oder 
zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder 
eines Wegweisungsvollzugshindernisses  nötig  sind  (vgl.  Art.  32  Abs.  3 
AsylG),

dass das Bundesamt offensichtlich zu Recht zum Schluss gelangt ist, der 
Beschwerdeführer  mache  keine  entschuldbaren  Gründe  für  das 
versäumte Einreichen von Identitätsdokumenten geltend,

dass  der  Beschwerdeführer  nämlich,  wie  erwähnt,  lediglich  eine 
Wählerkarte als Identitätsdokument einreichte, welche sich als Fälschung 
erwies,  wobei  er  erst  im  Rahmen  des  rechtlichen  Gehörs  zu  diesem 
Abklärungsergebnis  zugab, eine Kopie einer Wählerkarte eingereicht  zu 
haben,

dass  er  im  Weiteren  angab,  sein  Studentenausweis  sei  ihm  gestohlen 
worden,  wegen  seiner  Flucht  habe  er  keine  Gelegenheit  mehr  gehabt, 
einen Reisepass zu beantragen und seine Geburtsurkunde befände sich 
bei  seinen  Eltern,  die  ihn  wegen  seiner  Homosexualität  verstossen 
hätten, 

dass  schliesslich  auch  die  Schilderungen  des  Beschwerdeführers  zu 
seinem  Reiseweg  auffallend  realitätsfremd  ausgefallen  sind,  gab  der 

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Beschwerdeführer  doch  an,  diesen  nicht  zu  kennen  und  mit  einem 
gefälschten  Reisepass  gereist  zu  sein,  den  stets  sein  Freund  auf  sich 
getragen habe, 

dass  das  Bundesamt  im  Weiteren  zu  Recht  und  mit  zutreffender 
Begründung die Vorbringen, wegen seiner Homosexualität Behelligungen 
durch  die  ugandischen  Sicherheitsbehörden  erfahren  zu  haben,  teils 
wegen  widersprüchlicher,  teils  auffallend  unsubstanziierter  Angaben  als 
nicht  glaubhaft  erachtet  hat,  zumal  der  Beschwerdeführer  in  der 
Beschwerde  nicht  näher  auf  die  festgestellten 
Unglaubhaftigkeitselemente eingeht,  sondern unter Wiederholung seiner 
Vorbringen  lediglich  unter  anderem  darauf  hinweist,  trotz  der 
Behelligungen  in  seinem  Heimatstaat  werde  er  an  seiner  sexuellen 
Ausrichtung  festhalten  und  sei  daher  auf  den  Schutz  der  Schweiz 
angewiesen,

dass  die  nochmals  eingereichte,  notariell  beglaubigte  Erklärung  des 
Beschwerdeführers vom 9. April 2011 in Kopie, worin dieser selber unter 
Hinweis  auf  die  betreffenden  Strafbestimmungen  die  geltend  gemachte 
Verfolgung  wegen  Homosexualität  bestätigt,  zur  Stützung  der  als  nicht 
glaubhaft erachteten Vorbringen offensichtlich nicht geeignet ist,

dass  somit  keine  Abklärungen  im  Sinne  von  Art.  32  Abs.  3  AsylG 
notwendig erscheinen,

dass  das  Bundesamt  somit  zu  Recht  auf  das  Asylgesuch  des 
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass,  befindet  sich  der  Asylsuchende  nicht  im  Besitz  einer 
fremdenpolizeilichen  Aufenthaltsbewilligung,  die  Anordnung  einer 
Wegweisung  die  gesetzliche  Regelfolge  des  Nichteintretens  auf  ein 
Asylgesuch ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG),

dass der Beschwerdeführer über keine derartige Bewilligung verfügt und 
auch keinen Anspruch auf eine solche geltend machen kann, weshalb die 
von  der  Vorinstanz  ausgesprochene  Wegweisung  im  Einklang  mit  den 
gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und  zu  bestätigen  ist  (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21),

dass  das  Bundesamt,  ist  der  Vollzug  nicht möglich,  nicht  zulässig  oder 
nicht  zumutbar,  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetzlichen 

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Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt (Art. 
44 Abs. 2 AsylG),

dass  der  Vollzug  der Wegweisung  des  jungen,  nach  eigenen  Angaben 
gesunden  Beschwerdeführers  mit  guter  Schulbildung  als  zulässig, 
zumutbar und möglich im Sinne von Art. 83 AuG zu erachten ist, weshalb 
die Anordnung der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht fällt,

dass die angefochtene Verfügung, da diese weder Bundesrecht  verletzt 
noch  unangemessen  ist  und  der  rechtserhebliche  Sachverhalt  von  der 
Vorinstanz richtig und vollständig festgestellt wurde (vgl. Art. 106 AsylG), 
zu  bestätigen  und die Beschwerde daher  abzuweisen  ist,  soweit  darauf 
einzutreten war,

dass sich das Gesuch um Erlass vorsorglicher und anderer Massnahmen 
als gegenstandslos erweist, da der Beschwerdeentscheid sofort getroffen 
wird,

dass mit Ergehen des vorliegenden Urteils  im Weiteren das Gesuch um 
Verzicht auf das Erheben eines Kostenvorschusses gegenstandslos wird,

dass die eingereichte Beschwerde als aussichtslos erschien, weshalb das 
weitere Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss 
Art.  65  VwVG  ­  unabhängig  von  der  nachgewiesenen  Bedürftigkeit  ­ 
abzuweisen ist,

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr.  600.– 
(Art. 16  Abs.  1  Bst.  a  VGG  i.V.m.  Art.  2  und  3  VGKE)  dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

 (Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.

2. 
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  gemäss 
Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG wird abgewiesen.

3. 
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.­  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Daniel Merkli

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