# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 61a974d7-3dcb-51fe-a80b-bc3ae4481f9c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-05-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 17.05.2022 II 2022 22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2022-22_2022-05-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2022 22

Entscheid vom 17. Mai 2022 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Milena Pesic, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Erwerbsersatzordnung (Covid-19; Erwerbsersatz)

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Sachverhalt:

A. A.________ ist einziger Gesellschafter sowie Vorsitzender der Geschäfts-
führung der D.________ GmbH mit Sitz in ___. Die Firma bezweckt in der 
Hauptsache den Handel mit Textilwaren, besonders der Marke "DA.________", 
und mit Waren aller Art sowie Verkauf derselben vor allem an Messe-
Ausstellungen (Handelsregisterauszug www.zefix.ch; eingesehen am 5.5.2022).

B. Am 8. November 2021 reichte A.________ bei der Ausgleichskasse 
Schwyz die Anmeldung für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung (CEE) infol-
ge erheblicher Umsatzeinbusse für den Monat Oktober 2021 ein (Vi-act. 1). Mit 
Verfügung vom 23. November 2021 lehnte die Ausgleichskasse einen Anspruch 
auf CEE ab (Vi-act. 2). Eine von A.________ am 24. Dezember 2021 erhobene 
Einsprache (Vi-act. 3) hiergegen wies die Ausgleichskasse mit Einspracheent-
scheid vom 26. Januar 2022 ab (Bf-act. 2).

C. A.________ lässt am 28. Februar 2022 beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Es sei der angefochtene Einspracheentscheid vom 26. Januar 2022 aufzuhe-
ben und es sei dem Beschwerdeführer für den Monat Oktober 2021 eine Coro-
na-Entschädigung in von der Vorinstanz noch festzusetzender Höhe zuzuspre-
chen.

2. Eventualiter sei der angefochtene Einspracheentscheid vom 26. Januar 2022 
aufzuheben und an die Vorinstanz zur Vornahme von weiteren Abklärungen 
zurückzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.

Mit Vernehmlassung vom 1. April 2022 beantragt die Vorinstanz die Abweisung 
der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Be-
schwerdeführers. Hierzu nimmt der Beschwerdeführer am 5. April 2022 Stellung. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für den 
Monat Oktober 2021 Anspruch auf CEE hat.

1.1.1 Gemäss der im Oktober 2021 geltenden Fassung der Verordnung über 
Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vom 
20. März 2020 (Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall, SR 830.31, Stand 
20.9.2021 und ebenso 28.10.2021; vgl. BGE 147 V 278 Erw. 2.1) können 
Selbständigerwerbende im Sinne von Art. 12 des Bundesgesetzes über den All-
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 

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2000 und Personen nach Art. 31 Abs. 3 lit. b und c des Bundesgesetzes über die 
obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (Ar-
beitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982, die im Sin-
ne des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung 
(AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert sind, An-
spruch auf CEE haben, 

wenn sie (Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall):
a. ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur 

Bekämpfung der Covid-19-Epidemie unterbrechen müssen; und
b. einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden

oder wenn (Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall):
a. ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur 

Bekämpfung der Covid-19-Epidemie massgeblich eingeschränkt ist;
b. sie einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden; und
c. sie im Jahr 2019 für diese Tätigkeit ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen 

von mindestens 10 000 Franken erzielt haben; diese Voraussetzung gilt sinn-
gemäss, wenn die Tätigkeit nach dem Jahr 2019 aufgenommen wurde; wurde 
die Tätigkeit nicht während eines vollen Jahres ausgeübt, so gilt diese Vor-
aussetzung proportional zu deren Dauer.

1.1.2  Der Beschwerdeführer ist nicht Selbständigerwerbender nach Art. 12 
ATSG. Als mitarbeitender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung 
der D.________ GmbH gilt er jedoch als Person nach Art. 31 Abs. 3 lit. b und c 
AVIG. Dass er obligatorisch AHV-versichert ist, ist unbestritten. Damit kann er im 
Falle der Erfüllung der weiteren Voraussetzungen Anspruch auf CEE haben.

1.1.3 Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, ihm sei die Erwerbstätigkeit 
aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-
19-Epidemie untersagt worden. Mithin fällt ein Anspruch aus Art. 2 Abs. 3 Covid-
19-Verordnung Erwerbsausfall ausser Betracht. Strittig ist, ob er die Vorausset-
zung nach Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall erfüllt.

1.2 Mit Erlass des Bundesgesetzes über die gesetzlichen Grundlagen für Ver-
ordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-
Gesetz; SR 818.102) vom 25. September 2020 schuf das Parlament eine gesetz-
liche Grundlage zur Ausrichtung von Entschädigungen des Erwerbsausfalls infol-
ge Pandemiemassnamen (Art. 15 Abs. 1 Covid-19-Gesetz). Dies, nachdem der 
Bundesrat bereits am 20. März 2020 die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall 
zur Milderung der Erwerbsausfälle aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung 
des Coronavirus erlassen hatte. Mit dem Covid-19-Gesetz wurde dem Bundesrat 

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die Kompetenz eingeräumt, die Entschädigungen fortzuführen. In seinem Geset-
zesentwurf beabsichtigte er, den Anspruch auf Selbständigerwerbende zu be-
schränken, die ihre Erwerbstätigkeit massnahmebedingt unterbrechen mussten, 
also von einem direkten Verbot betroffen sind (vgl. BBl 2020 6612; auch BK 
Thurnherr AB 2020 N 1341 ff.). Erst in der parlamentarischen Diskussion (und 
Differenzbereinigung) wurde der Anspruch erweitert auf Personen, die mass-
nahmebedingt massgeblich in ihrer Arbeit eingeschränkt sind (AB 2020 S 1013; 
AB 2020 N 1764). Dies führte zur (im strittigen Zeitraum gültigen) Formulierung, 
dass der Bundesrat die Ausrichtung von Entschädigungen des Erwerbsausfalls 
bei Personen vorsehen kann, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnah-
men im Zusammenhang mit der Bewältigung der Covid-19-Epidemie unterbre-
chen oder massgeblich einschränken müssen. Nur Personen mit einem Erwerbs- 
oder Lohnausfall, die in ihrer Unternehmung eine Umsatzeinbusse von mindes-
tens 30 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz in den Jahren 2015 
- 2019 haben, gelten in ihrer Erwerbstätigkeit als massgeblich eingeschränkt (Art. 
15 Abs. 1 Covid-19-Gesetz, Stand 2.9.2021). 

1.3 Gestützt auf Art. 15 Abs. 1 Covid-19-Gesetz erliess der Bundesrat die An-
spruchsgrundlage von Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (vgl. 
oben Erw. 2.1.1). Demgemäss können Selbständigerwerbende Anspruch auf 
CEE haben, wenn u.a. ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordne-
ten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie massgeblich einge-
schränkt ist. 

Die Frage der Massgeblichkeit der Einschränkung ist vorliegend nicht strittig. Re-
spektive wurde sie von der Vorinstanz nicht geprüft, weil sie den Anspruch aus 
anderem Grunde verneinte.

Strittig ist nämlich allein, ob die Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers "auf-
grund von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-
Epidemie" eingeschränkt war.

2.1 In Sachen CEE-Anmeldung für Oktober 2021 liegt eine E-Mail des Be-
schwerdeführers vom 8. November 2021 im Recht. Darin schreibt er: "Anbei 
nochmal das Gesuch für den Oktober. Null Umsatz. Null Lohn. Danke für Ihre Er-
ledigung" (Vi-act. 1). 

Am 16. November 2021 machte die Vorinstanz den Beschwerdeführer aufmerk-
sam auf ab Mitte September 2021 erhöhte Anforderungen für CEE. Es würden 
kaum noch behördliche Einschränkungen gelten. Die Ausgleichskassen müssten 
daher ihr Augenmerk besonders auf die Gründe richten, welche die Versicherten 
für eine erhebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit geltend machen würden. 

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Diese Gründe müssten in engem Zusammenhang mit den Massnahmen zur 
Bekämpfung der Pandemie stehen. Entsprechend habe er eine detaillierte Be-
gründung zu liefern (Vi-act. 1). 

In der Folge antwortete der Beschwerdeführer am 16. November 2021 (Vi-act. 1):

Wir sind eine Firma, die seit über 40 Jahren auf allen grossen Messen der Schweiz 
bis Anfang 2020 ausgestellt hat. Dann kam Corona und alle grossen Messen wur-
den verboten. Ab dem Herbst haben einige es wieder ohne Erfolg versucht. Das 
wird sich dieses Jahr nicht ändern. Da mit Maske und Impfbestätigung usw. kein 
Besucher kommen würde.

Wir haben immer noch 100% Umsatzverlust und keinen Lohn.

Sollte sich die Lage im Frühjahr positiv entwickeln, bin ich der erste der glücklich 
wieder Ausstellungen macht. So aber ist die Lage sehr angespannt und prekär. 

2.2 Mit Verfügung vom 23. November 2021 wurde der Antrag auf CEE für den 
Monat Oktober 2021 abgewiesen (Vi-act. 2). Es fehle an einer Begründung, in 
welcher nachvollziehbar sei, auf welche Corona-Massnahme der Umsatzrück-
gang von 100% zurückzuführen sei. Ab dem 13. September 2021 gelte das Co-
vid-Zertifikat (ab 16 Jahren) an diversen Orten. Aktuell gebe es kaum noch 
behördliche Einschränkungen. Es müsse daher genau geprüft werden, welche 
Gründe für eine erhebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit geltend gemacht 
würden. Betriebe, die nicht von einer behördlich verordneten Massnahme betrof-
fen seien, hätten keinen Anspruch auf eine CEE. 

Der Beschwerdeführer begründe seinen Umsatzrückgang pauschal mit seinen 
Messeauftritten bis Anfang 2020 und dass zwischenzeitlich alle grossen Messen 
verboten seien. Dem sei entgegenzuhalten, dass Messen durchaus erlaubt sei-
en. Finde eine Messe nicht ausschliesslich im Freien statt, so müsse für Perso-
nen ab 16 Jahren der Zugang auf Personen mit Covid-Zertifikat eingeschränkt 
werden. Zudem hätten Organisatoren ein Schutzkonzept zu erarbeiten. Auch be-
treibe der Beschwerdeführer eine Homepage mit Online-Shop. Es sei nicht er-
wiesen, dass sein Umsatz alleine wegen nicht stattfindenden Messen so stark 
eingebrochen sei. Messen fänden aktuell nicht wegen den Massnahmen nicht 
statt, sondern weil die Veranstalter die Unsicherheiten und damit verbundene Ri-
siken scheuen würden. Für seine Tätigkeit würden keine behördlich verordneten 
Massnahmen gelten, die einen Umsatzeinbruch von 100% begründen würden. 
Monatliche Umsatzschwankungen, aus der Pandemie resultierende konjunkturel-
le Schwankungen sowie Veränderungen des gesellschaftlichen Lebens könnten 
nicht grundsätzlich den verordneten Corona-Massnahmen zugeschrieben wer-
den.

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2.3 In seiner Einsprache vom 24. Dezember 2021 betont der Beschwerdefüh-
rer, zwischen seinem Umsatzeinbruch von 100% und den behördlichen Mass-
nahmen bestehe sehr wohl ein Kausalzusammenhang. Er betreibe seit vielen 
Jahren unter dem Label 'DB.________ oder 'DA.________' den Handel mit Tex-
tilwaren sowie Verkauf derselben vor allem an Messe-Ausstellungen. Die Bedeu-
tung von Messe-Ausstellungen als Vertriebskanal für das Unternehmen sei im 
Handelsregisterauszug explizit festgehalten. Den Kunden würden Konfektionen 
nach Mass angeboten. Am Messestand könnten die Materialien, vornehmlich 
Leder, angeschaut, angefasst und ausgewählt werden. Es würden die Körper-
masse genommen, um dann die Kleidungsstücke als Einzelanfertigung zu ver-
kaufen. Der Umsatz werde daher fast ausschliesslich durch die Präsenz an Mes-
sen generiert. Man habe nie über ein fixes Ladengeschäft verfügt. Der Be-
schwerdeführer sei ein typischer Messehändler, der ein für Messen typisches 
Messeprodukt vertreibe. Ein Messe-Standplatz könne nicht einfach durch einen 
Online-Shop ersetzt werden. Einen online-Auftritt müsse man haben, aber der 
online-Shop bringe bei seinem Produkt keinen Umsatz, sei mehr ein 'Abfallpro-
dukt' des Internetauftritts. Was die Messen angehe, so seien 2020 in Deutsch-
land mehr als 70% abgesagt oder verschoben worden. Gleiches gelte für die 
Schweiz; fast alle etablierten Messen seien 2021 abgesagt (BEA, AMA, LUGA, 
HIGA, WOHGA, Glarner Messe, Zuger Messe, Lozärner Määs, Baselworld). Die 
Covid-Pandemie habe zeitweise zur Absage sämtlicher Veranstaltungen ge-
zwungen. Die Stadt Luzern etwa habe abgesagt, weil die Schutzkonzept-
Anforderungen nicht über 14 Tage garantiert werden könnten. Insofern greife es 
zu kurz, wenn die Vorinstanz einfach auf die Zertifikatspflicht verweise; dies wer-
de der Sache nicht gerecht. Komme hinzu, dass der Beschwerdeführer trotz Zer-
tifikatspflicht aufgrund des Körperkontakts mit den Kunden (für die Mass-Nahme) 
eine Maskenpflicht durchsetzen müsste, was die Kunden abschrecke oder den 
Kundenkontakt verunmögliche, weil wegen der Zertifikatspflicht gar keine Mas-
ken verfügbar seien. 

Zusammenfassend sei daher der Kausalzusammenhang zwischen den behördli-
chen Massnahmen und dem Umsatzrückgang plausibel, was als Voraussetzung 
für den Anspruch genüge. 

2.4 Im Einspracheentscheid vom 26. Januar 2022 entgegnet die Vorinstanz, 
der Beschwerdeführer vermöge weiterhin nicht zu begründen, dass die Um-
satzeinbusse (von 100%) im Oktober 2021 auf behördliche Massnahmen zurück-
zuführen sei. Er bringe lediglich pauschal vor, Messen seien insbesondere im 
Jahr 2020 und im ersten Halbjahr 2021 abgesagt worden. Soweit er auf die Ab-
sagegründe der Stadt Luzern verweise, so handle es sich bei der Lozärner Määs 

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um eine Aussenveranstaltung, wo die Umsetzung des 3G-Konzeptes tatsächlich 
sehr schwierig sei. Messen in Hallen hätten indes auch mit Zertifikatspflicht 
durchgeführt werden können, zumal Besucher ohnehin ein Ticket vorweisen 
müssten. Abgesagt worden seien Messen hauptsächlich wegen der Pandemie 
und damit zusammenhängenden Unsicherheiten, was indes für sich allein keinen 
Anspruch auf CEE gewähre.

Der Beschwerdeführer mache auch gar nicht konkret geltend, von welchen Mes-
se-Absagen er im Oktober 2021 betroffen gewesen sei. Soweit er ausführe, an 
seinem Stand hätte er dennoch eine Maskenpflicht durchsetzen müssen, so tref-
fe dies nicht zu; an Veranstaltungen mit Zertifikatspflicht habe keine Masken-
pflicht gegolten. 

Insgesamt hielt die Vorinstanz daran fest, dass der Beschwerdeführer nicht dar-
zulegen vermöge, inwiefern und welche behördlichen Massnahmen im Oktober 
2021 zum Umsatzrückgang geführt haben sollen. Entsprechend sei der Antrag 
auf CEE zu Recht abgewiesen worden.

2.5 Vor Verwaltungsgericht bekräftigt der Beschwerdeführer sein Geschäfts-
modell, wie in der Einsprache dargelegt. Er verkaufe Kleider, vornehmlich aus 
Leder, und dies wie im Firmenzweck festgehalten hauptsächlich an Messen. Es 
handle sich um Lederware mit Preisen von oft mehreren tausend Franken. Der 
direkte Kontakt mit den Kunden und von diesen mit der Ware sei entscheidend. 
Es würden Konfektionen nach Mass angeboten. 

In den vergangenen zehn Jahren (ausser 2015 und 2017) habe man immer an 
der Zuger Messe teilgenommen. Diese finde immer im Oktober statt. Sie sei für 
seinen Jahresumsatz eine der wichtigsten Messen überhaupt. Der Veranstalter 
habe bereits im März 2021 entschieden, dass die Messe 2021 nicht stattfinde, 
wozu der Beschwerdeführer die Medienmitteilung vorlegt (Bf-act. 4). Wenn die 
Vorinstanz betone, mit Zertifikat hätten Messen durchgeführt werden können, so 
verkenne sie, dass die Umsetzung einer Messe grosse und längere Planungen 
und damit viel Vorlaufszeit benötige. Dazu komme, dass der Bund im 2021 bis 
zum Verfügungszeitpunkt die Anforderungen x-mal geändert habe, was eine ei-
gentliche Planung verunmöglicht habe. Damit lasse sich die Behauptung, die 
Veranstalter hätten die Messen wegen der Covid-Pandemie und nicht wegen den 
behördlichen Massnahmen abgesagt, nicht halten. Komme hinzu, dass wegen 
der tiefen Impfquote in der Schweiz der Messe-Besuch für viele ein zusätzlicher 
Testaufwand mit sich gebracht hätte. Ein Spontanbesuch etwa bei schlechtem 
Wetter sei unmöglich gewesen. Dies habe sich negativ auf die Besucherzahlen 
ausgewirkt. Bei der WIR Expo 2019 habe er einen Umsatz von ca. Fr. 167'500 
erarbeitet, 2021 lediglich Fr. 39'800, was ihm insgesamt einen Geschäftsverlust 

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eingebracht habe. Es verstehe sich, dass ein solcher Umsatzrückgang nicht ein-
fach mit der Pandemie begründet werden könne, sondern auf die behördlich an-
geordneten Massnahmen zurückzuführen sei. Jedenfalls sei es plausibel, dass 
die staatlichen Massnahmen für einen solchen Umsatzrückgang mindestens mit-
ursächlich seien. Dies müsse gemäss Rechtsprechung genügen, um vom gefor-
derten Kausalzusammenhang auszugehen. 

2.6 Vernehmlassend verweist die Vorinstanz darauf, der Beschwerdeführer 
mache geltend, seine Ware vor allem an Messen zu verkaufen. Demnach nutze 
er auch andere Vertriebskanäle. Es sei ihm daher auch zumutbar gewesen, sich 
in einem gewissen Masse betreffend Vertriebskanälen umzuorientieren und sei-
ne Waren beispielsweise in einem pop-up-Store anzubieten oder via online-shop. 
Masse hätte er bei den Kunden auch zu Hause nehmen können. In dieser Hin-
sicht sei er offensichtlich untätig geblieben. Hierfür spreche, dass er seit Dezem-
ber 2020 jeden Monat Fr. 0.-- Umsatz gemeldet habe. Was die Zuger Messe be-
treffe, so gehe aus der Medienmitteilung hervor, dass sie vorwiegend wegen be-
stehenden Unklarheiten abgesagt worden sei. Der Veranstalter nehme nicht di-
rekt Bezug auf geltende behördliche Massnahmen. Die Messe sei somit vor al-
lem pandemiebedingt abgesagt worden; grundsätzlich hätte sie im Oktober 2021 
durchgeführt werden können.

3.1 Damit ein Anspruch auf CEE besteht, muss die Erwerbstätigkeit aufgrund 
von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epi-
demie (massgeblich) eingeschränkt worden sein (Art. 2 Abs. 3bis lit. a Covid-19-
Verordnung Erwerbsersatz).

Der Erwerbsausfall muss nachweislich aufgrund von behördlichen Massnahmen 
zur Bekämpfung des Covid-19 entstanden sein. Gefordert ist ein überwiegend 
wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen den behördlichen Massnah-
men zur Bekämpfung der Pandemie und dem Ertragsausfall (vgl. Art. 15. Abs. 1 
Covid-19-Gesetz; Art. 2 Abs. 3bis lit. a Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall). Es 
ist dies eine zwingende Voraussetzung der CEE. Denn Sinn und Zweck der Co-
vid-19-Verordnung Erwerbsausfall ist das Kompensieren von Erwerbsausfällen, 
welche auf die behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Co-
vid-19-Epidemie zurückzuführen sind. D.h. der Staat hat mit dem Covid-19-Ge-
setz resp. der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall eine Grundlage geschaffen 
nur für Entschädigungen für Ausfälle, die letztlich behördlich verursacht sind. Aus 
diesem Grund verlangt der Gesetzgeber denn auch ausdrücklich, dass Perso-
nen, die einen Anspruch aus Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbs-
ausfall geltend machen, darlegen müssen, auf welche behördlich angeordneten 
Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie die Umsatzeinbusse 

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zurückzuführen ist (Art. 7 Abs. 1bis lit. b Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall). 
Nicht entschädigt werden sollen demgegenüber Ausfälle, die wohl mit der Pan-
demie zusammenhängen, aber nicht durch behördliche Massnahmen verursacht 
wurden. Hierfür wurden andere Instrumente geschaffen wie etwa Härtefallmass-
nahmen für Unternehmen (vgl. Art. 12 Covid-19-Gesetz; RRB Nr. 931/2020 vom 
15.12.2020; Ausgestaltung der Covid-19-Härtefallregelung im Kanton Schwyz 
und spätere Revisionen des Härtefallprogramms 1).

3.2 Was die behördlichen Massnahmen anbelangt, so werden diese vom Bund 
insbesondere in der Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur 
Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage; SR 
818.101.26) vom 23. Juni 21 geregelt, wobei vorliegend die Versionen Anwen-
dung finden, welche im Oktober 2021 galten (Stand 20.9., 4.10., 11.10., 
25.10.2021). Zusätzlich haben auch Kantone Massnahmen beschlossen (vgl. et-
wa Kanton Schwyz Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-
19-Epidemie, vom 14.10.2020; SRSZ 571.212). Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verord-
nung Erwerbsausfall spricht sodann von 'behördlichen Massnahmen', weshalb 
auch solche weiterer Behörden massgebend sein können (auch wenn im Kreis-
schreiben über die Entschädigung bei Massnahmen zur Bekämpfung des Coro-
navirus - Corona-Erwerbsersatz [KS CE] Rz. 1041.2 nur von kantonalen Mass-
nahmen und solchen des Bundes die Rede ist).

Im Oktober 2021 bestand kein Veranstaltungsverbot. Es galt für die Organisato-
ren von Veranstaltungen aber u.a. die Pflicht, ein Schutzkonzept gemäss Bun-
desvorgaben zu erarbeiten und umzusetzen (Art. 10 Covid-19-Verordnung be-
sondere Lage). Aufgrund der anhaltend angespannten Lage in den Spitälern 
wurde zudem per 13. September 2021 die Zertifikatspflicht eingeführt. Öffentlich 
zugängliche Einrichtungen und Betriebe in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, 
Freizeit und Sport, in denen den Besucherinnen und Besuchern nicht aussch-
liesslich Aussenbereiche offenstanden, mussten bei Personen ab 16 Jahren den 
Zugang auf Personen mit einem Zertifikat beschränken (Art. 13 Abs. 2 Covid-19-
Verordnung besondere Lage). Für Veranstaltungen im Freien galt die Zertifikats-
pflicht bei mehr als 1000 Personen (mit Sitzpflicht) resp. mehr als 500 Personen, 
die sich frei bewegen konnten (Art. 14 Covid-19-Verordnung besondere Lage). In 
Innenräumen galt die Pflicht bei Veranstaltungen ab 30 Personen (Art. 14a Co-
vid-19-Verordnung besondere Lage). Veranstaltungen mit mehr als 1000 Perso-
nen benötigten zudem eine kantonale Bewilligung (Art. 16 Covid-19-Verordnung 
besondere Lage). Neben diesen Pflichten galten weiterhin die allgemeinen Emp-
fehlungen wie Meidung von Kontakten, Arbeiten zu Hause, Beachtung der Hygi-
ene- und Abstandsregeln usw.

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4.1 Soweit der Beschwerdeführer - vor der Vorinstanz - darauf hinweist, dass in 
Deutschland im Jahr 2020 über 70% der Messen abgesagt wurden, so kann er 
hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zum einen begründet dies den totalen 
Umsatzeinbruch im Oktober 2021 nicht und zum andern waren Deutsche Mes-
sen nicht von Schweizer Massnahmen betroffen. 

Auch bei der weiteren Auflistung von Messen in der Schweiz vermag der Be-
schwerdeführer nicht darzulegen, inwieweit viele von den Genannten für seinen 
Umsatz generell und im Oktober 2021 im Besonderen relevant sein sollen. Ein 
allgemeiner Verweis auf ein Geschäftsmodell mittels Messen und abgesagte 
Messen vermag einen Kausalzusammenhang zwischen behördlichen Massnah-
men und einem vollständigen Umsatzeinbruch in einem konkreten Zeitraum (Ok-
tober 2021) nicht zu belegen, auch nicht plausibel zu machen.

4.2 Einen Bezug zum Geschäftsmonat Oktober 2021 hat die Zuger Messe, 
welche jeweils im Oktober stattfindet, für 2021 aber abgesagt wurde. In der Me-
dienmitteilung der Messe vom 29. März 2021 wurde die Absage damit begründet, 
es zeichne sich noch nicht ab, wann Bund und Kantone die Einschränkungen lo-
ckern oder aufheben würden; Publikumsmessen würden wohl noch lange Zeit 
verboten bleiben. Ein Grossanlass benötige indes eine Vorlaufzeit von mehreren 
Monaten. Um unnötige Kosten und Arbeit zu vermeiden und Planungssicherheit 
zu bieten, hätten sich die Verantwortlichen für eine frühzeitige Absage entschie-
den (vgl. www.zugermesse.ch; Medienmitteilung vom 29.3.2021; eingesehen am 
5.5.2022). Ob die Absage damit - wie von der Vorinstanz geltend gemacht - auf 
die pandemiebedingte Unsicherheit zurückzuführen ist, oder - wie vom Be-
schwerdeführer geltend gemacht - auf die Unsicherheit der dannzumal geltenden 
Massnahmen und damit letztlich auf die behördlichen Massnahmen, kann auf-
grund nachfolgender Ausführungen offenbleiben. 

4.3 Dass der Beschwerdeführer durch die Absage der Zuger Messe 2021 an 
dieser keinen Umsatz machen konnte, ist nachvollziehbar. Die Zuger Messe 
dauert in der Regel acht Tage. Hinzu kommen Aufbau- und Abbauarbeiten. Da-
mit sind weitere Geschäftstätigkeiten im Oktober neben der Zuger Messe mög-
lich. So wird denn auf der Homepage des Beschwerdeführers 
(www.DC.________.ch; eingesehen am 5.5.2022) auch ersichtlich, dass er im 
Oktober 2019 neben der Zuger Messe auch die OLMA bestritten hatte. Eine um 
ein Vielfaches grössere Messe. Diese wurde im Jahr 2021 durchgeführt (vom 7. 
bis 17.10.2021). Gemäss Abschluss-Medienmitteilung wurde sie von 220'000 
Gästen (gegenüber 360'000 im Jahr 2019) besucht (die Zuger Messe rechnet mit 
rund 80'000 Besuchern; www.zugermesse.ch). Der Beschwerdeführer geht mit 
keinem Wort darauf ein, warum er die OLMA - wie in Vorjahren - nicht auch 2021 

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besucht hat. Er vermag nicht darzulegen, welche behördliche Massnahme ihn 
daran gehindert hat. Ganz offensichtlich war die Durchführung einer Grossmesse 
wie der OLMA zur Zufriedenheit der Besucher und Aussteller möglich (vgl. Medi-
enmitteilung vom 17.10.2021, eine besonders schöne OLMA, www.olma-
messen.ch; eingesehen am 5.5.2022).

4.4 Der Beschwerdeführer verweist auf den Umsatzeinbruch der WIR-Messe 
2021 im Vergleich zur WIR-Messe 2019. Ein Rückgang ist (etwa auch in Anbe-
tracht des Besucherrückgangs bei der OLMA) plausibel; der Beschwerdeführer 
kann daraus aber nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zum einen fand diese WIR-
Messe im November 2021 (25. - 28.11.2021) statt (vgl. www.wir-expo.ch; einge-
sehen am 5.5.2021) und betrifft somit nicht den relevanten Monat Oktober 2021. 
Zum andern belegt seine Teilnahme an der Messe 2021, dass Messeteilnahmen 
grundsätzlich und konkret auch für ihn möglich waren. Weshalb er im Oktober 
2021 keine einzige Messe besucht hat, begründet er mit keinem Wort (abgese-
hen von der Absage der Zuger Messe). Abgesehen von der Zuger Messe zeigt er 
auch nicht auf, welche weiteren Messen er denn im Oktober hätte besuchen wol-
len und inwiefern ihm dies aufgrund welcher behördlicher Massnahmen nicht 
möglich gewesen war. 

4.5 Allein mit seiner Begründung des Gesuches um CEE (Null Umsatz, Null 
Lohn; vgl. oben Erw. 2.1) kommt der Beschwerdeführer seiner Begründungs-
pflicht gemäss Art. 7 Abs. 1bis Covid-19-Verordnung Erwerbsersatz in keinster 
Weise nach. Daran ändert die nachgeschobene E-Mail vom 16. November 2021 
nichts. Wer eine Entschädigung geltend macht, hat gemäss dieser Vorschrift (lit. 
a) für jeden Monat, für welchen eine CEE geltend gemacht wird, den Umsatz so-
wie den durchschnittlichen monatlichen Umsatz der Vergleichsperiode anzuge-
ben und (lit. b) darzulegen, auf welche behördlich angeordnete Massnahme zur 
Bekämpfung der Covid-19-Epidemie die Umsatzeinbusse zurückzuführen ist. 

Der Beschwerdeführer verweist - vor Verwaltungsgericht - auf die Absage der 
Zuger Messe 2021. Es begründet dies aber nicht, dass sein Umsatz wegen 
behördlicher Massnahmen auf Fr. 0.-- eingebrochen sein soll. Zum einen fand 
etwa die OLMA, welche der Beschwerdeführer zumindest im Oktober 2019 zu-
sätzlich zur Zuger Messe besuchte, statt, und zum andern belegt der Beschwer-
deführer seine Behauptung mit keiner anderen Messe oder Ausstellung, welche 
zu besuchen ihm massnahmebedingt verwehrt gewesen wäre. Selbst wenn also 
wegen der (bereits im März 2021) abgesagten Zuger Messe in Zug kein Umsatz 
möglich war, vermag der Beschwerdeführer nicht, auch nicht plausibel, darzule-
gen, warum ihm wegen behördlichen Massnahmen im Oktober 2021 überhaupt 
kein Umsatz möglich war, dass - wegen behördlicher Massnahmen - keine Mög-

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lichkeit bestand, Umsatz anstelle der bereits im März 2021 abgesagten Zuger 
Messe generieren zu können. Auf die durchgeführte OLMA wurde bereits hinge-
wiesen. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers sind auch die vorin-
stanzlichen Verweise auf mögliche weitere Ertragsquellen nicht abwegig. Zum 
einen weist die Homepage des Beschwerdeführers einen online-shop auf 
(www.DC.________.ch). Gemäss Anzeige wird er gerade überarbeitet. Aktuell 
bietet er zudem (nur) die Möglichkeit, Fragen zu Produkten zu stellen oder Wa-
ren, die man auf Messen gesehen hat, zu bestellen. Dies dürfte die Bedeutung 
des online-shops unnötig stark einschränken, weshalb der Beschwerdeführer 
nicht nachzuweisen vermag, seine Produkte liessen sich online nicht verkaufen 
(indem die Homepage unter 'Aktuelles' auf Messen 2019 sowie auf die neuen 
Modelle 2019 verweist und die Information einblendet, dass während der Coro-
nazeit keine Messen stattfänden, erweist sich die Homepage ohnehin als nicht 
bewirtschaftet; www.DC.________.ch; eingesehen am 5.5.2022). Was die Idee 
des pop-up-Stores anbelangt, so erscheint die beschwerdeführerische Behaup-
tung, Zeit seines Lebens nie über ein eigenes fixes Ladengeschäft verfügt zu ha-
ben, ergänzungsbedürftig. In einem am 11. Mai 2020 erschienen Artikel (Kein 
Geld, weil er zu alt ist - Unternehmer A.________ vor dem Ende; ___, publiziert 
11.5.2020, eingesehen 5.5.2022) ist ein pop-up-Store DC.________ abgebildet 
und im Text wird ausgeführt: "Mit den Jahren mietete er temporär auch einen La-
den. Zuletzt in C.________ an der ___gasse". Mithin war und wäre es durchaus 
möglich, die Kollektion des Beschwerdeführers auch bspw. in pop-up-Stores feil 
zu bieten. Die Covid-Pandemie brach im März 2020 aus. Seit dann wurden Mes-
sen abgesagt. Die Zuger Messe 2021 wurde auch schon im März 2021 abge-
sagt. Mithin wusste der Beschwerdeführer schon länger im Voraus, dass der 
Verkauf über Messen problembehaftet, an der Zuger Messe 2021 unmöglich ist. 
Warum er sich nicht oder kaum auf andere Vertriebskanäle verlagerte, vermag er 
nicht nachvollziehbar darzulegen. Die Absage der Zuger Messe 2021 als seine 
einzige vorgetragene Begründung vermag nicht - auch nicht nur plausibel - zu 
belegen, dass wegen behördlicher Massnahmen null Umsatz möglich war. Er-
wiesen ist hingegen, dass er etwa auf die durchgeführte OLMA verzichtete und 
ebenso auf alternative Verkaufsmöglichkeiten wie online-shop oder pop-up-
Store. 

4.6 Zusammenfassend ersuchte der Beschwerdeführer für Oktober 2021 um 
CEE, wobei er einen Umsatz von Fr. 0.-- und einen Lohn von Fr. 0.-- geltend 
gemacht hat. Selbst wenn die für acht Tage im Oktober 2021 geplante Zuger 
Messe im März 2021 wegen behördlichen Massnahmen abgesagt worden wäre, 
vermag der Beschwerdeführer nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit nachzuweisen, dass ihm während des ganzen Monats Okto-

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ber wegen behördlicher Massnahmen überhaupt kein Umsatz möglich war. Er-
wiesen ist anderseits, dass er auf mögliche Verkaufskanäle (auch Messen) ver-
zichtete. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet, weshalb sie abzu-
weisen ist.

5. Es werden keine Kosten erhoben; Anspruch auf eine Parteientschädigung 
besteht bei diesem Verfahrensausgang keiner (Art. 61 lit. fbis und g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherung BSV, Bern (A). 

Schwyz, 17. Mai 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 20. Mai 2022