# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 82e8c381-0a98-525e-9726-237d8655206d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 25.05.2021 120 2020 48
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_120-2020-48_2021-05-25.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

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3013 Bern
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www.bvd.be.ch/ra

BVD 120/2020/48

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 25. Mai 2021

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn C.________
Beschwerdeführer 1

Frau D.________
Beschwerdeführerin 2

beide vertreten durch Herrn Rechtsanwalt E.________

und

Baupolizeibehörde der Gemeinde Twann-Tüscherz, Gemeindeverwaltung, Moos 11,
Postfach 16, 2513 Twann

vertreten durch Frau Rechtsanwältin F.________

betreffend die Verfügung der Baupolizeibehörde der Gemeinde Twann-Tüscherz vom 7. August 
2020 (Anlegestelle)

I. Sachverhalt

1. Die Beschwerdeführenden sind je zur Hälfte Miteigentümer der Parzelle Twann-Tüscherz 1 
Grundbuchblatt Nr. K.________, auf der sich ein Ferienhaus befindet. Die Parzelle liegt im 
Perimeter des Uferschutzplanes Nr. 9 «St. Petersinsel» und ist grösstenteils dem Sektor 1 
«Ferienhäuser» zugeordnet. Ein Teil der Parzelle liegt im See ausserhalb des Sektors 1 
«Ferienhäuser» und damit ausserhalb der Bauzone. Im Uferbereich der Parzelle Nr. K.________ 
befindet sich eine Bootsanlegestelle, bestehend aus einer Mauer mit mehreren 
Befestigungsringen; vor der Mauer befindet sich zudem eine in den See gesetzte Boje. Die 
St. Petersinsel (Halbinsel) gehört als Objekt Nr. 1301 (St. Petersinsel – Heidenweg) zum 
Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler (BLN), als Objekt Nr. 275 zum 
Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung 
(Petersinsel) und als Objekt Nr. 222 (Heidenweg/St. Petersinsel) zum Bundesinventar der 
Auengebiete von nationaler Bedeutung. Zudem sind die Flachmoore der St. Petersinsel als Objekt 
Nr. 2383 (Heidenweg) durch das Bundesinventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung 
geschützt. Die gesamte Halbinsel liegt im Wasser- und Zugvogelreservat von nationaler 

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Bedeutung Objekt Nr. 111 (Hagneckdelta und St. Petersinsel).1 Schliesslich gilt das Gebiet «St. 
Petersinsel und Heidenweg» als kantonales Naturschutzgebiet2 und jener Teil der Parzelle, der 
im See liegt, befindet sich teilweise im Bereich eines Flachmoores (Feuchtgebiet) von regionaler 
Bedeutung (Objekt Nr. 12947).

2. Im Februar 2012 wurde auf der Parzelle Nr. K.________ der bis dahin bestehende Holzsteg 
(Bootssteg) abgebrochen und durch einen neuen ersetzt. Ferner wurden entlang der Grenze zur 
Nachbarparzelle Nr. A.________ acht neue Holzpfähle in den Seegrund gesetzt, in der Absicht 
die zur Nachbarparzelle gehörende Steinmauer (Mole) abzustützen. Um die betreffenden Arbeiten 
ausführen zu können, wurde auch Seeboden ausgehoben. Dieser Aushub wurde auf der Parzelle 
Nr. B.________, die sich nördlich der Parzelle Nr. K.________ bzw. nördlich des Heidenweges 
befindet, bei einer kleinen Baumgruppe deponiert. Mit Schreiben vom 4. April 2012 forderte die 
Gemeinde Twann-Tüscherz von der damaligen Grundeigentümerschaft (Grossvater und 
Grosstante der Beschwerdeführenden) die Einreichung eines nachträglichen Baugesuchs für die 
ausgeführten Arbeiten. Am 28. Januar 2013 reichten die Eltern der Beschwerdeführenden ein 
nachträgliches Baugesuch für die im Februar 2012 ausgeführten Arbeiten ein. Mit 
Gesamtbauentscheid vom 11. März 2014 erteilte das Regierungsstatthalteramt Biel/Bienne für 
den Abbruch und Neubau des Holzstegs sowie die neu gesetzten Holzpfähle entlang der Mole 
den Bauabschlag. Gleichzeitig ordnete das Regierungsstatthalteramt die Entfernung des neuen 
Holzstegs sowie der neu gesetzten Holzpfähle entlang der Mole an. Dieser Anordnung wurde, 
soweit ersichtlich, nachgekommen. Die zur Parzelle Nr. A.________ gehörende Mole ist seit 2012 
schliesslich immer mehr eingebrochen und mittlerweile – soweit ersichtlich – sogar abgesperrt.3

3. Mit Schreiben vom 26. März 20204 wandte sich einer der beiden Nutzniessenden der 
Nachbarparzelle Nr. A.________ an das Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT), Abteilung 
Naturförderung. Darin führte er zusammengefasst aus, dass die Anlegestelle bei der Parzelle 
Nr. K.________ weiterhin rege benutzt und dabei der davor befindliche Schilfgürtel durchfahren 
werde. Im Herbst/Winter 2018/2019 sei der Schilfgürtel sogar radikal entfernt worden, um noch 
eine bessere Zufahrt zur Anlegestelle zu erhalten. Der Anzeiger forderte deshalb, dass zum 
Zwecke des Schilfschutzes die Durchfahrt zur Parzelle Nr. K.________ gesperrt und das Anlegen 
mit Schiffen bei der Parzelle Nr. K.________ untersagt werde. Schliesslich wies er noch darauf 
hin, dass das von den Arbeiten im Februar 2012 stammende Aushubmaterial noch immer nördlich 
des Heidenweges hinter einem Gebüsch lagere, nunmehr einfach überwachsen.

Nachdem die Baupolizeibehörde der Gemeinde Twann-Tüscherz vom LANAT über das Schreiben 
vom 26. März 2020 informiert worden war, leitete sie ein baupolizeiliches Verfahren ein und 
gewährte mit Schreiben vom 27. April 20205 den Beschwerdeführenden als Miteigentümer der 
Parzelle Nr. K.________ das rechtliche Gehör. Die Gemeinde hielt in ihrem Schreiben 
insbesondere fest, dass die Nutzung des Uferbereichs bei Parzelle Nr. K.________ als 
«Hafen/Anlegestelle» durch die frühere Ausbaggerung des Seegrundes und die Lagerung des 
Aushubmaterials sowie mittels Durchfahrens des Schilfgürtels ermöglicht werde. Die 
Ausbaggerungsarbeiten seien bereits im Gesamtbauentscheid vom 11. März 2014 als 
widerrechtlich und bewilligungsunfähig eingestuft, jedoch nie rückgängig gemacht worden. Nach 
dem Rückbau des widerrechtlich erstellen Holzstegs und dem Zerfallen der nicht mehr 
benutzbaren Mole bei Parzelle Nr. A.________ sei keine funktionstüchtige Baute oder Anlage zum 
Zweck des Anlegens mit Booten mehr vorhanden und der Schilfbestand habe sich 

1 Vgl. auch BGer 1C_515/2012 und 1C_517/2012 vom 17.9.2013.
2 Vgl. RRB Nr. 3100 vom 5. Juli 1989.
3 Vgl. Fotos in der Beilagemappe der Vorakten betreffend Baugesuch Nr. 10-2012 sowie Vorakten betreffend 
Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 7 und 16.
4 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 5 ff.
5 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 17 ff.

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natürlicherweise ausdehnen können. Die Gemeinde behalte sich vor, ein Benützungsverbot zu 
erlassen und die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands anzuordnen.

Mit Schreiben vom 30. April 20206 teilten die Beschwerdeführenden der Gemeinde 
zusammengefasst mit, die Ausbaggerung des Seegrundes habe im Zusammenhang mit dem 
Ersatz des Bootsstegs gestanden, zu dessen Abbruch sie im Jahr 2014 verpflichtet worden seien. 
Der betreffenden Wiederherstellungsverfügung seien sie vollumfänglich nachgekommen. Die 
Ausbaggerung von 2012 habe sich zudem bereits auf natürliche Weise wieder korrigiert. So sei 
damals lediglich Schlamm abgetragen worden, der sich mittlerweile durch die natürlichen 
Wasserbewegungen wieder auf dem gleichen Niveau eingependelt habe. Die Durchfahrtsrinne 
zur Anlegestelle bei Parzelle Nr. K.________ sei jedenfalls weder in der Breite noch in der Tiefe 
verändert worden. Die Anlegestelle sei denn auch schon Jahrzehnte vor der Ausbaggerung im 
Jahr 2012 als Anlegestelle in Gebrauch gewesen. Der Schilfgürtel bei Parzelle Nr. K.________ 
habe sich ferner nie geschlossen. Dessen Begrenzung verändere sich aber aus natürlichen 
Gründen. Bei der Nutzung der Anlegestelle werde die Schilfgrenze jedoch respektiert. So würde 
jeweils nahe der zur Parzelle Nr. A.________ gehörenden Mole ein- und ausgefahren. 
Schliesslich würden sie über eine Konzession für das Anlegen mit Booten bei der Parzelle 
Nr. K.________ verfügen. Ein Bootssteg oder die zur Parzelle Nr. A.________ gehörende 
baufällige Mole sei dazu nicht erforderlich. Vielmehr könnten sie ihr Boot über den Bug direkt von 
der auf ihrer Parzelle befindlichen Ufermauer besteigen.

Am 11. Juni 2020 fand eine Ortsbegehung auf Parzelle Nr. K.________ statt, an welcher je eine 
Vertretung der Gemeinde Twann-Tüscherz, des Regierungsstatthalteramts Biel/Bienne, des Amts 
für Gemeinden und Raumordnung (AGR), des LANAT, der Seepolizei sowie die Bauverwalterin 
der Gemeinde teilgenommen haben.7 Die Beschwerdeführenden wurden nicht zur Ortsbegehung 
eingeladen. Sie wurden lediglich mit Schreiben vom 25. Mai 2020 seitens der Gemeinde 
informiert, dass im Juni 2020 eine Begehung stattfinden würde, um das weitere Vorgehen mit den 
beteiligten Behörden definieren zu können. Die Begehung würde ohne die jeweiligen 
Grundeigentümer durchgeführt; die Beschwerdeführenden würden aber im Anschluss über das 
weitere Vorgehen informiert.8

4. Mit Verfügung vom 7. August 2020 erliess die Gemeinde Twann-Tüscherz für die 
Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ ein sofortiges Befahr- bzw. Benützungsverbot und 
forderte die Beschwerdeführenden auf, bis am 31. August 2020 die Boje sowie die 
Anbindevorrichtungen (mehrere Ringe) zu entfernen und die Anlegestelle mit Steinen 
aufzuschütten, so dass das Benützungsverbot vollzogen werden könne. Gleichzeitig drohte sie 
die Ersatzvornahme und eine Busse bei Nichtbefolgung an. Die Kosten für die Verfügung in der 
Höhe von CHF 800.– auferlegte sie der Beschwerdeführerin.

Auf telefonische Nachfrage des Beschwerdeführers teile die Gemeinde diesem mit E-Mail vom 
11. August 20209 sodann zusammengefasst mit, dass nach Absprache mit dem LANAT keine 
Steine für die Aufschüttung verwendet, sondern vielmehr Pfosten eingerammt werden sollten. 
Damit das Benützungsverbot umgesetzt werden könne bzw. keine Schiffe durchfahren könnten, 
sollte der Mindestabstand zwischen den Pfosten ein Meter betragen. Die betreffenden Arbeiten 
seien mit dem LANAT zu koordinieren; eine zusätzliche Baubewilligung sei nicht nötig. Als Beispiel 
für die Einrammung der Pfosten fügte die Gemeinde ihrer E-Mail ein Bild an.

6 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 27 f.
7 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 33 ff.
8 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 30 f.
9 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 59 f.

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5. Gegen die Verfügung vom 7. August 2020 reichten die Beschwerdeführenden am 
3. September 2020 Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. 
Sie stellen folgende Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung der Baupolizeibehörde Twann-Tüscherz vom 07.08.2020 sei aufzuheben.

2. Eventuell:
Ziff. 6 der Verfügung der Baupolizeibehörde Twann-Tüscherz vom 07.08.2020 sei wie folgt 
anzupassen:

6. Die Kosten des baupolizeilichen Verfahrens werden auf CHF 675.00 festgesetzt und den 
Grundeigentümern der Parzelle Twann-Tüscherz Gbbl. Nr. K.________, D.________ und 
C.________, auferlegt (Art. 51 BewD sowie Art. 35 des Gebührenreglements der 
Einwohnergemeinde Twann-Tüscherz vom 20.06.2011).

3. Subeventuell:
3.1 Die Ziff. 3 und 5 der Verfügung der Baupolizeibehörde Twann-Tüscherz vom 07.08.2020 seien 

aufzuheben. Das Rechtsbegehren Nr. 2 bleibt diesfalls unverändert.

3.2 Ziff. 6 der Verfügung der Baupolizeibehörde Twann-Tüscherz vom 07.08.2020 sei wie folgt 
anzupassen:

6. Die Kosten des baupolizeilichen Verfahrens werden auf CHF 675.00 festgesetzt und den 
Grundeigentümern der Parzelle Twann-Tüscherz Gbbl. Nr. K.________, D.________ und 
C.________, auferlegt (Art. 51 BewD sowie Art. 35 des Gebührenreglements der 
Einwohnergemeinde Twann-Tüscherz vom 20.06.2011).

4. Sub-Subeventuell:
Die Ziff. 3, 5 und 6 der Verfügung der Baupolizeibehörde Twann-Tüscherz vom 07.08.2020 seien wie 
folgt anzupassen:

3. Die Grundeigentümer der Parzelle Twann-Tüscherz Gbbl. Nr. K.________, D.________ und 
C.________, werden aufgefordert, die Boje sowie die Anbindevorrichtungen (mehrere Ringe) 
innert 60 Tagen zu entfernen und die Anlegestelle innert 6 Monaten mit Steinen aufzuschütten, 
mit Beginn der Fristen nach Rechtskraft der angefochtenen Verfügung bzw. des Entscheids der 
Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern.

5. Kommt die Eigentümerschaft der Wiederherstellungsverfügung innert der gesetzten Frist nicht 
vollständig und vorschriftsgemäss nach, wird ohne weitere Verfügung zur Ersatzvornahme 
geschritten, das heisst die in Ziff. 3 hiervor aufgeführten Rückbaumassnahmen werden auf Kosten 
der Grundeigentümer durch Dritte ausgeführt (Art. 47 BauG).

6. Die Kosten des baupolizeilichen Verfahrens werden auf CHF 675.00 festgesetzt und den 
Grundeigentümern der Parzelle Twann-Tüscherz Gbbl. Nr. K.________, D.________ und 
C.________, auferlegt (Art. 51 BewD sowie Art. 35 des Gebührenreglements der 
Einwohnergemeinde Twann-Tüscherz vom 20.06.2011).

6. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet,10 führte den 
Schriftenwechsel durch und holte die Vorakten ein. Die Gemeinde beantragt mit Vernehmlassung 
vom 15. Oktober 2020, die Beschwerde sei abzuweisen. Nachdem die Beschwerdeführenden 

10 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und 
Verkehrsdirektion (Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191).

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Einsicht in die amtlichen Akten genommen haben, reichten sie am 29. März 2021 eine Replik ein. 
Darin stellen sie folgendes Rechtsbegehren:

An den Rechtsbegehren gemäss Beschwerde vom 03.09.2020 wird grundsätzlich festgehalten. Die 
Rechtsbegehren Nrn. 2, 3.2 und 4 werden hinsichtlich Ziff. 6 der Verfügung der Baupolizeibehörde Twann-
Tüscherz vom 07.08.2020 wie folgt angepasst:

6. Die Kosten des baupolizeilichen Verfahrens werden auf CHF 700.00 festgesetzt und den 
Grundeigentümern der Parzelle Twann-Tüscherz Gbbl. Nr. K.________, D.________ und 
C.________, auferlegt (Art. 51 BewD sowie Art. 35 des Gebührenreglements der 
Einwohnergemeinde Twann-Tüscherz vom 20.06.2011).

Daraufhin reichte die Gemeinde am 15. April 2021 schliesslich eine Duplik ein, in welcher sie 
insbesondere an ihrem Rechtsbegehren gemäss Vernehmlassung vom 15. Oktober 2020 festhält.

7. Auf die Rechtsschriften und die Vorakten wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Eintretensvoraussetzungen

Gemäss Art. 49 Abs. 1 BauG11 können baupolizeiliche Verfügungen nach Art. 45 bis 48 BauG 
innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Beschwerde bei der BVD angefochten werden. Die 
Beschwerdeführenden sind als Adressaten und Miteigentümer der Parzelle Nr. K.________ durch 
die angefochtene Verfügung beschwert und daher zur Beschwerde legitimiert. Auf ihre form- und 
fristgerecht eingereichte Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.

2. Rechtliches Gehör

a) Die Beschwerdeführenden rügen zunächst eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches 
Gehör. Sie machen geltend, die Vorinstanz wäre verpflichtet gewesen, die Beschwerdeführenden 
zur Begehung vom 11. Juni 2020 einzuladen. Denn diese habe nicht bloss der informellen 
Orientierung der Vorinstanz, sondern der Feststellung des streitigen Sachverhalts gedient. Ferner 
hätten die Beschwerdeführenden weder ein Protokoll noch eine Fotodokumentation der Begehung 
erhalten. Gleiches gelte für die in der angefochtenen Verfügung erwähnten Fotos der 
Kontrollbegehung aus dem Jahr 2015. Angesichts der in der Eröffnungsformel der angefochtenen 
Verfügung genannten Amts- und Fachstellen könne zudem nicht ausgeschlossen werden, dass 
diese im vor-instanzlichen Verfahren Stellungnahmen abgegeben hätten; auch diese allenfalls 
vorhandenen Stellungnahmen seien den Beschwerdeführenden nicht zugestellt worden. 
Schliesslich sei die 
Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nicht genügend nachgekommen. Die Gehörsverletzung 
könne im vorliegenden Beschwerdeverfahren voraussichtlich zwar geheilt werden, sie sei jedoch 
bei der Kostenverlegung zu berücksichtigen.

11 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0).

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b) Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 21 ff. VRPG12 gibt den Parteien insbesondere 
das Recht, an Instruktionsverhandlungen und amtlichen Augenscheinen teilzunehmen (vgl. Art. 22 
VRPG). Letzteres gilt, sofern am Augenschein ein streitiger Sachverhalt festgestellt werden soll. 
Eine Ortsbesichtigung ohne Beizug der Verfahrensbeteiligten kommt nur in Betracht, wenn sie 
bloss der informellen Orientierung der entscheidenden Behörde dient, diese also das aus den 
Akten gewonnene und zur Beurteilung genügende Bild noch abrunden will. Sind noch zusätzliche 
Feststellungen über den entscheidwesentlichen Sachverhalt zu treffen, so muss den Beteiligten 
die Teilnahme ermöglicht werden.13

Das ebenfalls vom Anspruch auf rechtliches Gehör umfasste Äusserungsrecht setzt voraus, dass 
die Behörde den Verfahrensbeteiligten hinreichende Kenntnis von den eingegangenen 
Stellungnahmen und Beweismitteln gibt. Das ist vor allem wichtig für die Ausübung des effektiven 
Replikrechts.14

Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt ferner, dass die Behörde die Vorbringen der 
Betroffenen sorgfältig prüft und beim Entscheid berücksichtigt. Daraus ergibt sich die Pflicht der 
Behörde, ihre Verfügung zu begründen (Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG). Die Begründung muss so 
abgefasst sein, dass die Betroffenen die Verfügung sachgerecht anfechten können. Es müssen 
wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen 
und auf die sich ihr Entscheid stützt. Die Behörde muss jedoch nicht auf jedes Argument der 
Parteien eingehen; es genügt, wenn sie sich mit den wesentlichen Gesichtspunkten 
auseinandergesetzt hat.15

Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist schliesslich ein formeller Anspruch; die Verletzung des 
rechtlichen Gehörs führt deshalb grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. 
Eine Gehörsverletzung kann aber dann geheilt werden, wenn die Rechtsmittelinstanz dieselbe 
Kognition hat wie die Vorinstanz und der beschwerdeführenden Person aus der Heilung kein 
Nachteil erwächst. Eine Heilung kommt in erster Linie bei nicht besonders schwerwiegenden 
Gehörsverletzungen in Frage. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist aber auch bei 
schwerwiegenden Gehörsverletzungen eine Heilung nicht ausgeschlossen, wenn und soweit die 
Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen 
würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache 
nicht zu vereinbaren wären.16 Die Verletzung des rechtlichen Gehörs ist aber allenfalls bei der 
Kostenverlegung zu berücksichtigen.17

c) Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, bei der Begehung bzw. beim Augenschein 
vom 11. Juni 2020 habe es sich lediglich um ein informelles Treffen der involvierten Behörden 
gehandelt und es seien dabei keine streitigen Sachverhaltsfeststellungen gemacht worden. Dem 
kann nicht gefolgt werden. So führt die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung selbst aus, dass 
anlässlich des Augenscheins festgestellt worden sei, dass auf der Parzelle Nr. K.________ eine 
Boje gesetzt worden sei und dass die Begehung dazu gedient habe, das Ausmass der 
angezeigten Beschädigung am Schilfbestand einschätzen zu können. Bei diesen Punkten handelt 
es sich um streitige bzw. relevante Sachverhaltselemente. So verlangt die Vorinstanz in der 
angefochtenen Verfügung unter anderem die Entfernung der besagten Boje. Gleichzeitig kommt 
sie darin zum Schluss, dass der Schilfbestand im Vergleich zur Kontrollbegehung im Jahr 2015 
erheblich abgenommen habe und das Schilf höchstwahrscheinlich abgeschnitten worden sei. 

12 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).
13 Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 22 N. 2 mit Hinweisen.
14 Michel Daum, a.a.O., Art. 21 N. 25 mit Hinweis.
15 BVR 2018 S. 341 E. 3.4.2 und 2016 S. 402 E. 6.2; BGE 140 II 262 E. 6.2; Michel Daum, a.a.O., Art. 52 N. 7.
16 BGE 142 II 218 E. 2.8.1; Michel Daum, a.a.O., Art. 21 N. 9 bis 11.
17 Ruth Herzog, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 108 N. 21 und 39.

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Insbesondere Letzteres wird von den Beschwerdeführenden bestritten. Die Begehung bzw. der 
Augenschein vom 11. Juni 2020 hat mit anderen Worten also nicht bloss der informellen 
Orientierung der Vorinstanz gedient. Vielmehr sind dabei (zusätzliche) Feststellungen über den 
entscheidwesentlichen Sachverhalt gemacht worden, weshalb den Beschwerdeführenden die 
Teilnahme daran hätte ermöglicht werden müssen. Dies gilt umso mehr, als an der Begehung 
bzw. am Augenschein auch die verschiedenen in die Sache involvierten Fachstellen zu Wort 
gekommen bzw. diese offenbar befragt worden sind, mithin eine Instruktionsverhandlung 
stattgefunden hat.18 Durch den Ausschluss der Beschwerdeführenden vom Augenschein vom 
11. Juni 2020 hat die Vorinstanz folglich das rechtliche Gehör der Beschwerdeführenden verletzt. 
Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Beschwerdeführenden den Bestand der Boje 
nicht bestreiten und von der Vorinstanz mit Schreiben vom 25. Mai 2020 über den ungefähren 
Zeitpunkt der Begehung, ihren Ausschluss sowie die Teilnahme der involvierten Behörden 
informiert worden sind. Gleiches gilt für den Umstand, wonach die Beschwerdeführenden nicht 
auf das Schreiben der Vorinstanz vom 25. Mai 2020 reagiert und sich auch nach Durchführung 
des Augenscheins nicht bei der Vorinstanz gemeldet oder ein Protokoll, die Mitteilung von 
Ergebnissen oder Akteneinsicht verlangt haben. Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz im 
Schreiben vom 25. Mai 2020 in Aussicht gestellt hat, dass die Beschwerdeführenden im Anschluss 
an die Begehung über das weitere Vorgehen informiert würden; tatsächlich erhielten die 
Beschwerdeführenden im Anschluss lediglich die vorliegend angefochtene Verfügung.

d) Die Vorinstanz hat das rechtliche Gehör der Beschwerdeführenden aber nicht bloss durch 
deren Ausschluss vom Augenschein vom 11. Juni 2020 verletzt, sondern auch indem sie den 
Beschwerdeführenden weder die diesbezügliche Aktennotiz vom 25. Juni 2020 noch die Fotos 
von der Kontrollbegehung im Jahr 2015 sowie das Schreiben des Regierungsstatthalteramts 
Biel/Bienne vom 2. Juli 2020 zur Kenntnis gebracht hat. So handelt es sich bei den betreffenden 
Dokumenten nicht um verwaltungsinterne Akten, sondern um Dokumente, die Grundlage des 
Entscheids der Vorinstanz bilden. Sie hätten den Beschwerdeführenden also zugestellt bzw. 
zumindest zur Kenntnis gebracht werden müssen. Erhalten die Beteiligten zu Unrecht keine 
Kenntnis von Eingaben, darf die Gehörsverletzung im Übrigen nicht mit dem blossen Verweis auf 
die Möglichkeit zur Akteneinsicht geheilt werden.19

e) Die Begründung in der angefochtenen Verfügung ist in der Tat nicht gerade ausführlich. Die 
Vorinstanz geht darin zudem nicht auf das Vorbringen der Beschwerdeführenden ein, wonach sich 
der Schilfgürtel bei Parzelle Nr. K.________ nie geschlossen habe und sich seine Begrenzung 
aus natürlichen Gründen verändere. Gleiches gilt in Bezug auf das Vorbringen der 
Beschwerdeführenden, wonach sie bei der Nutzung der Anlegestelle die Schilfgrenze respektieren 
und jeweils nahe der zur Parzelle Nr. A.________ gehörenden Mole ein- und ausfahren würden. 
Ob die Vorinstanz damit ihre Begründungspflicht verletzt hat, kann angesichts der bereits 
erstellten Gehörsverletzungen (vgl. E. 2c und 2d) letztlich aber offengelassen werden. Dies gilt 
umso mehr, als die BVD – wie die Beschwerdeführenden zutreffend ausführen – ohnehin die von 
der Vorinstanz begangenen Gehörsverletzungen heilen kann und zwar selbst dann, wenn die 
Vorinstanz auch ihre Begründungspflicht verletzt hätte. So hat die BVD dieselbe Kognition wie die 
Vorinstanz (vgl. Art. 40 Abs. 3 BauG), den Beschwerdeführenden erwächst aus der Heilung kein 
(wesentlicher) Nachteil und es liegt keine besonders schwerwiegende Gehörsverletzung vor. 
Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführenden inzwischen Einsicht in sämtliche amtliche Akten 
genommen haben und die Vorinstanz mit ihrer Vernehmlassung und Duplik eine ausführliche 
Begründung nachgeliefert hat. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs ist allerdings bei der 
Verlegung der Kosten zu berücksichtigen.

18 Vgl. Aktennotiz der Gemeinde Twann-Tüscherz vom 25. Juni 2020 betreffend die Ortsbegehung vom 11. Juni 2020 
(Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 33 ff.).
19 Michel Daum, a.a.O., Art. 21 N. 25 mit Hinweis.

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3. Benützungsverbot

a) Die Vorinstanz ordnete in der angefochtenen Verfügung ein sofortiges Befahr- bzw. 
Benützungsverbot für die Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ an, da sie der Ansicht ist, der 
dortige Schilfbestand werde durch die an- und ablegenden Motorboote zurückgedrängt bzw. 
zerstört. Die Beschwerdeführenden machen demgegenüber im Wesentlichen geltend, die 
Nutzung der Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ sei stets möglich gewesen, ohne ins Schilf 
einzudringen bzw. dieses zu zerstören. Es bestehe folglich keine rechtliche Grundlage für das von 
der Vorinstanz angeordnete Befahr- bzw. Benützungsverbot. Vielmehr würde dieses Ziffer 6i RRB 
Nr. 3100 vom 5. Juli 1989 (Schutzbeschluss betreffend das kantonale Naturschutzgebiet «St. 
Petersinsel und Heidenweg») widersprechen. Schliesslich widerspreche das von der Vorinstanz 
verfügte Befahr- bzw. Benützungsverbot auch der den Beschwerdeführenden vom Amt für 
Grundstücke und Gebäude (AGG) erteilten Konzession vom 8. April 2013. Diese verleihe den 
Beschwerdeführenden ausdrücklich das Recht, die Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ zu 
nutzen.

b) Die Baupolizeibehörde hat dafür zu sorgen, dass im Bauwesen die gesetzliche Ordnung 
eingehalten wird. Sie ist befugt, alle dafür erforderlichen und geeigneten Massnahmen zur 
ergreifen. Diese Massnahmen umfassen namentlich den Erlass von Verfügungen, mit welchen 
Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, Bauherrschaften oder sonstige Verantwortliche 
aufgefordert werden, innert angemessener Frist Störungen der öffentlichen Ordnung zu 
beseitigen, die von unvollendeten, mangelhaft unterhaltenen oder sonst wie ordnungswidrigen 
Bauten und Anlagen ausgehen (vgl. Art. 45 Abs. 2 Bst. c BauG).20

c) Die aus einer Mauer mit mehreren Befestigungsringen bestehende Bootsanlegestelle auf 
Parzelle Nr. K.________ selbst ist – soweit ersichtlich – nicht ordnungswidrig. Deren Benutzung 
bzw. das An- und Ablegen bei der Bootsanlegestelle hingegen schon. So ist gemäss Ziffer 4a 
RRB Nr. 3100 vom 5. Juli 1989 innerhalb des kantonalen Naturschutzgebiets «St. Petersinsel und 
Heidenweg», in welchem die Parzelle Nr. K.________ liegt, jedes Eindringen ins Schilf und 
anderes Röhricht zu Fuss oder mit Wasserfahrzeugen aller Art sowie das Verankern von Booten 
in Schilfbeständen untersagt. Auf den von der Gemeinde anlässlich der Kontrollbegehung am 
4. Februar 2015 erstellten Fotoaufnahmen ist ersichtlich, dass sich der Schilfgürtel bei der Parzelle 
Nr. K.________ bis zu der zur Parzelle Nr. A.________ gehörenden Mole ausgebreitet hat.21 
Gleiches ergibt sich aus den vom Nutzniesser der Parzelle Nr. A.________ seinem Schreiben 
vom 26. März 2020 beigelegten Fotos Nrn. 1 und 2.22 Entgegen den Ausführungen der 
Beschwerdeführenden war es also spätestens im Februar 2015 nicht mehr möglich, die 
Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ zu nutzen, ohne dabei in das vorgelagerte Schilf 
einzudringen. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass im Schutzplan vom 5. Juli 1989 sowie 
in den von den Beschwerdeführenden ins Recht gelegten und am 17. August 2020 erstellten 
Auszügen aus der Basis- und Naturschutzkarte des Kantons Bern der Schilfbestand bei Parzelle 
Nr. K.________ nicht als geschlossener Gürtel dargestellt wird. Ebenfalls nichts zu ihren Gunsten 
ableiten können die Beschwerdeführenden, soweit sie geltend machen, bereits ihre 
Rechtsvorgänger hätten die Anlegestelle gestützt auf eine Konzession genutzt, ohne dabei den 

20 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 45 N. 2 
Bst. c.
21 Vgl. Vorakten betreffend Baugesuch Nr. 10-2012.
22 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 7 f. Die besagten Fotos stammen gemäss 
Angaben des Nutzniessers der Parzelle Nr. 1142 aus den Jahren 2017 und 2018. Ob dies tatsächlich zutrifft, lässt sich 
aufgrund der zur Verfügung stehenden Akten zwar nicht überprüfen. Klar ist aber, dass die Aufnahmen erst nach der 
Entfernung des im Februar 2012 neu erstellten Holzstegs bzw. nach dem im Jahr 2012 einsetzenden Zerfall der zur 
Parzelle Nr. A____gehörenden Mole entstanden sind. So ist auf den Fotos kein Holzsteg mehr zu sehen bzw. die Mole 
ist darauf bereits abgesperrt.

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Schilfbestand zu zerstören oder einen entsprechenden Vorwurf zu hören. Entscheidend ist einzig, 
dass sich das Schilf im Nachgang zur Entfernung des im Februar 2012 neu erstellten Holzstegs 
bzw. nach dem im Jahr 2012 einsetzenden Zerfall der zur Parzelle Nr. A.________ gehörenden 
Mole derart ausbreiten konnte, dass eine Benutzung der Bootsanlegestelle auf Parzelle 
Nr. K.________ nicht mehr möglich war, ohne dabei ins Schilf einzudringen und zwar selbst dann, 
wenn mit dem Boot unmittelbar entlang der Mole gefahren worden wäre. Dass Letzteres gemäss 
den Beschwerdeführenden Ende März 2020 wieder möglich gewesen sei, liegt einzig daran, dass 
zu diesem Zeitpunkt der Schilfbestand bereits zurückgedrängt bzw. zerstört worden ist und das 
Schilf erst im Frühling beginnt nachzuwachsen.23

Grundsätzlich ist es zwar auch denkbar, dass sich der Schilfbestand in den letzten Jahren auf 
natürliche Weise wieder zurückgebildet haben könnte. Angesichts der Aussage der 
Beschwerdeführenden, wonach «ein Anlegen mit dem Boot stets möglich» gewesen sei, ist jedoch 
vielmehr davon auszugehen, dass dies auch tatsächlich gemacht wurde und der Schilfbestand bei 
Parzelle Nr. K.________ daher durch das Durchfahren von Booten zurückgedrängt bzw. zerstört 
worden ist. Dies deckt sich denn auch mit der Einschätzung des Vertreters des LANAT anlässlich 
des Augenscheins vom 11. Juni 2020, wonach das Schilf durch das ständige Passieren der Schiffe 
nicht nachwachsen könne. Soweit die Beschwerdeführenden geltend machen, sie würden wohl 
kaum absichtlich mit ihrem Boot ins Schilf hineinfahren und einen Schaden am Boot riskieren, gilt 
Folgendes zu beachten: Der umstrittene Schilfbestand war selbst im Jahr 2015 nicht besonders 
dicht. Das Motorboot der Beschwerdeführenden verfügt zudem über eine stattliche Grösse, 
zumindest was den Bug angeht.24 Es erscheint daher als sehr unwahrscheinlich, dass durch ein 
Hineinfahren in den streitigen Schilfbestand ein Schaden an ihrem Boot hätte entstehen können. 
Den der Aktennotiz des Augenscheins vom 11. Juni 2020 beigelegten Nahaufnahmen lässt sich 
ferner entnehmen, dass das Schilf jeweils in etwa auf Höhe des Wasserspiegels abgeknickt ist.25 
Dies lässt ebenfalls auf eine Zerstörung des Schilfbestands durch Boote schliessen. Dass das 
Schilf auf den erwähnten Nahaufnahmen nicht mehr grün bzw. frisch ist, führt zu keinem anderen 
Schluss. Denn sobald Wasser in die abgeknickten Schilfröhren eindringen kann, führt dies zu 
Fäulnis.26 Dem vom Nutzniesser der Parzelle Nr. A.________ seinem Schreiben vom 26. März 
2020 beigelegten Foto Nr. 3 lässt sich schliesslich entnehmen, dass Schilf auf natürliche Weise 
nicht einfach – wie dies die Beschwerdeführenden mit ihren Ausführungen suggerieren – 
vollständig verschwindet, sondern zumindest teilweise als strohig-gelbes Altschilf bestehen 
bleibt.27

Nach dem Gesagten ist also davon auszugehen, dass der Schilfbestand bei Parzelle 
Nr. K.________ durch die Nutzung der Bootsanlegestelle oder aber auf andere unnatürliche 
Weise zurückgedrängt bzw. zerstört worden ist, nachdem er sich zwischenzeitlich bis zur Parzelle 
Nr. A.________ gehörenden Mole ausgebreitet hatte. Dies stellt eine Verletzung von Ziffer 4a 
RRB Nr. 3100 vom 5. Juli 1989 dar, weshalb die Vorinstanz gestützt auf Art. 45 Abs. 2 Bst. c BauG 
befugt bzw. sogar verpflichtet war, ein Benützungsverbot für die Anlegestelle auf Parzelle 
Nr. K.________ anzuordnen. Dass die Vorinstanz dieses per sofort verfügt und zumindest 
sinngemäss einer Beschwerde dagegen die aufschiebende Wirkung entzogen hat (vgl. Dispositiv 
Ziffer 2 der angefochtenen Verfügung), ist ebenfalls nicht zu beanstanden. So befindet sich die 
Parzelle Nr. K.________ in einem hochgeschützten Gebiet und der Naturschutz stellt ein 

23 Vgl. dazu auch den von Beschwerdeführenden ins Recht gelegte Artikel des Naturschutzbundes Baden-
Württemberg (Beschwerdebeilage 14).
24 Vgl. Beschwerdebeilage 11 (Boot ganz vorne im Bild).
25 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 33 ff.
26 Vgl. dazu auch den von Beschwerdeführenden ins Recht gelegte Artikel des Naturschutzbundes Baden-
Württemberg (Beschwerdebeilage 14).
27 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 9.

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gewichtiges öffentliches Interesse dar.28 Es bestehen mit anderen Worten wichtige Gründe für die 
sofortige Geltung bzw. Vollstreckbarkeit des Benützungsverbots (vgl. dazu auch Art. 68 Abs. 2 
VRPG). Die Beschwerdeführenden haben zudem kein Gesuch um Gewährung der 
aufschiebenden Wirkung ihrer Beschwerde gestellt. Folglich dürfte die sofortige Geltung bzw. 
Vollstreckbarkeit des Benützungsverbots für sie auch zumutbar sein.

d) Soweit sich die Beschwerdeführenden auf Ziffer 6i RRB Nr. 3100 vom 5. Juli 1989 berufen, 
wonach der Unterhalt und die Benützung bestehender Bauten, Werke und Anlagen gewährleistet 
sind, gilt Folgendes festzuhalten: Spätestens seit Februar 2015, mithin als sich der Schilfgürtel 
bei Parzelle Nr. K.________ bis zur Parzelle Nr. A.________ gehörenden Mole ausgebreitet hat, 
war keine gebrauchstaugliche Anlegestelle bzw. bestehende Anlage im Sinne von Ziffer 6i RRB 
Nr. 3100 vom 5. Juli 1989 mehr vorhanden. Denn ab diesem Zeitpunkt war die Zu- und Wegfahrt 
zur bzw. von der Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ nicht mehr zulässig. Daran ändert auch 
der Umstand nichts, dass die Anlegestelle, also die Ufermauer mit ihren Befestigungsringen, für 
sich genommen noch funktionstüchtig ist und an dieser – soweit ersichtlich – auch keine 
baubewilligungspflichtigen 
Massnahmen vorgenommen worden sind. Massgebend ist einzig, dass die Benützung der 
Anlegestelle zu einer Beeinträchtigung des Schilfbestands bei Parzelle Nr. K.________ führt und 
dies eine Verletzung von Ziffer 4a RRB Nr. 3100 vom 5. Juli 1989 bzw. eine Störung der 
öffentlichen Ordnung im Sinne von Art. 45 Abs. 2 Bst. c BauG darstellt.

e) Ebenfalls nichts zu ihren Gunsten ableiten können die Beschwerdeführenden aus der 
Konzession, die ihnen das AGG am 8. April 2013 erteilt hat. Diese umfasst zwar den «Hafen mit 
einem Bootsplatz vor der Parzelle Nr. K.________» und wurde vom AGG – soweit ersichtlich – 
bis zum 31. Dezember 2021 stillschweigend verlängert. In Auflage Nr. 6 der Konzession29 ist 
jedoch Folgendes festgehalten:

Für den zukünftigen Bestand der Anlage sind eine allfällig vorhandene andere Bewilligung (Baubewilligung) 
sowie die jeweils geltende Gesetzgebung, namentlich die baurechtlichen, planungsrechtlichen und 
naturschützerischen Bestimmungen massgebend. Ist der Weiterbestand der Anlage gesetzlich nicht mehr 
gerechtfertigt, verlängert das Amt für Grundstücke und Gebäude die Konzession nicht bzw. hebt sie auf, 
und die Anlage ist auf Kosten des Konzessionsnehmers zu entfernen.

Wie soeben ausgeführt (E. 3c), ist die Benützung der Bootsanlegestelle auf Parzelle 
Nr. K.________ aufgrund der Verletzung von Ziffer 4a RRB Nr. 3100 vom 5. Juli 1989, mithin einer 
naturschutzrechtlichen Bestimmung, nicht mehr zulässig. Daran ändert auch die Konzession vom 
8. April 2013 nichts. Vielmehr wird das AGG deren Weiterbestand gestützt auf Auflage Nr. 6 
prüfen müssen. Dass dies nicht bereits geschehen ist, führt zu keinem anderen Schluss. So wurde 
die Verfügung der Vorinstanz vom 7. August 2020 zwar auch dem AGG eröffnet. Da die Verfügung 
von den Beschwerdeführenden aber angefochten worden bzw. noch nicht rechtskräftig geworden 
ist, bestand für das AGG anhin auch kein Anlass bereits tätig zu werden.

f) Zusammengefasst hat die Vorinstanz zu Recht ein sofortiges Befahr- bzw. 
Benützungsverbot für die Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ angeordnet. Folglich erweist 
sich die diesbezügliche Rüge der Beschwerdeführenden als unbegründet.

28 Vgl. Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9b Bst. d drittes Lemma.
29 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 44 ff.

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4. Anbindevorrichtungen (Befestigungsringe)

a) Neben dem Benützungsverbot für die Anlegestelle hat die Vorinstanz unter anderem die 
Entfernung der Anbindevorrichtungen bzw. der Befestigungsringe an der Ufermauer angeordnet. 
Die Beschwerdeführenden bringen dagegen zusammengefasst vor, das von der Vorinstanz 
angeordnete Benützungsverbot würde – sofern dieses überhaupt zulässig sei – genügen, um den 
rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Die Entfernung der Anbindevorrichtungen sei somit 
nicht erforderlich und daher unverhältnismässig.

b) Ein blosses Benützungsverbot ist in der Regel ungeeignet, um eine rechtswidrige Nutzung 
dauernd zu verhindern, da ein solches auf Dauer meist nur mit unverhältnismässigem 
Verwaltungsaufwand kontrollier- und durchsetzbar ist. Gewöhnlich müssen daher noch bauliche 
Massnahmen verfügt werden. So ist z.B. bei der illegalen Nutzung einer Fläche als Parkplatz ein 
blosses Benützungsverbot wegen des grossen Kontrollaufwandes ungeeignet; geeignet ist 
dagegen ein Absperren durch grosse Steine oder Betonelemente. Es sind womöglich immer 
objektive Tatsachen zu schaffen, welche die rechtswidrige Nutzung verunmöglichen oder 
jedenfalls erheblich erschweren. Ein reines Benützungsverbot kann unter Umständen aber 
genügen, wenn daran kontrollier- und durchsetzbare Sicherungsmassnahmen, wie z.B. gewisse 
Meldepflichten, gekoppelt werden.30

Eine Wiederherstellungsmassnahme muss aber in jedem Fall verhältnismässig sein (vgl. Art. 5 
Abs. 2 BV31). Dies ist der Fall, wenn sie geeignet ist, das angestrebte Ziel zu erreichen, nicht 
weiter geht, als zur Herstellung des rechtmässigen Zustands nötig ist und die Belastung für die 
pflichtige Person in einem vernünftigen Verhältnis zum verfolgten Ziel steht.32

c) Wie bereits dargelegt (E. 3), ist das von der Vorinstanz angeordnete Benützungsverbot für 
die Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ nicht zu beanstanden. Dieses allein genügt jedoch 
nicht, um dauerhaft zu verhindern, dass mit Booten zur Anlegestelle gefahren und der 
Schilfbestand bei Parzelle Nr. K.________ beeinträchtigt wird. Denn entgegen der Ansicht der 
Beschwerdeführenden wäre die Einhaltung des Benützungsverbots nur mit einem 
unverhältnismässig grossen Kontrollaufwand durchsetzbar. Daran ändern auch die Einsehbarkeit 
der Anlegestelle vom See aus sowie regelmässige Kontrollfahrten der Seepolizei nichts. So hängt 
die Einsehbarkeit der Anlegestelle stark von der jeweiligen Blickrichtung ab. So ist die Anlegestelle 
aufgrund des noch vorhandenen Schilfes bei Parzelle Nr. K.________ insbesondere aus östlicher 
Richtung nicht vom See aus einsehbar.33 Aber auch aus westlicher Richtung dürfte die 
Anlegestelle aufgrund des Baumes auf der Nachbarparzelle Nr. A.________ mit seinen 
tiefhängenden Ästen nur sehr eingeschränkt vom See aus einsehbar sein.34 Sowohl der Bielersee 
als auch die St. Petersinsel haben zudem eine beträchtliche Grösse, weshalb der Anlegeplatz auf 
Parzelle Nr. K.________ für gewöhnlich nicht sehr häufig von der Seepolizei kontrolliert werden 
dürfte. Hinzu kommt, dass die Seepolizei ohne vertiefte Abklärungen aller Wahrscheinlichkeit nach 
nicht von jeder Anlegestelle weiss, ob sie mit einem Benützungsverbot belegt ist oder nicht.

Soweit die Beschwerdeführenden geltend machen, bei einem allfälligen Verstoss gegen das 
Benützungsverbot könnte immer noch die Entfernung der Befestigungsringe verfügt werden, gilt 
zu beachten, dass sich die Beschwerdeführenden in der Vergangenheit nicht immer an die für die 
Anlegestelle geltenden Nutzungsvorschriften gehalten haben. So wurde bei Parzelle 

30 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 7b und 10 f. mit Hinweisen auf die Rechtsprechung.
31 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101).
32 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9c Bst. a.
33 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 35.
34 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 39.

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Nr. K.________ nachweislich bereits mehrfach mit mehr als einem Boot gleichzeitig angelegt.35 
Dies obwohl die Konzession vom 8. April 2013 lediglich von einem «Hafen mit einem Bootsplatz» 
spricht.36 Es besteht folglich ein erhöhtes Risiko, dass sich die Beschwerdeführenden auch 
zukünftig nicht an alle Vorschriften halten. Darum ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz 
bereits jetzt die Entfernung der Befestigungsringe angeordnet hat. Diese zusätzliche bauliche 
Massnahme ist mit anderen Worten nicht bloss geeignet (was von den Beschwerdeführenden im 
Übrigen nicht bestritten wird), sondern auch erforderlich, um das Benützungsverbot 
durchzusetzen bzw. dessen Durchsetzung zumindest zu erleichtern. Eine blosse Meldepflicht 
seitens der Beschwerdeführenden würde vorliegend hingegen kein geeignetes Mittel bilden, um 
die Einhaltung des Benützungsverbots zu gewährleisten.

Die Entfernung der Befestigungsringe ist schliesslich unbestrittenermassen mit einem äusserst 
geringen zeitlichen sowie finanziellen Aufwand umsetzbar und für die Beschwerdeführenden 
daher auch zumutbar. Dies gilt umso mehr, als die Entfernung der Befestigungsringe bzw. die 
Durchsetzung des Benützungsverbots dem Naturschutz und damit einem gewichtigen öffentlichen 
Interesse dient.

d) Nach dem Gesagten ist nichts gegen die von der Vorinstanz angeordnete Entfernung der 
Anbindevorrichtungen bzw. Befestigungsringe einzuwenden. Folglich erweist sich auch die 
diesbezügliche Rüge der Beschwerdeführenden als unbegründet.

5. Boje

a) Die Vorinstanz verlangt in der angefochtenen Verfügung ferner die Entfernung der der 
Ufermauer vorgelagerten bzw. in den See gesetzten Boje. Für diese bestehe weder eine 
rechtsgültige Baubewilligung noch eine Konzession. Eine nachträgliche Baubewilligung komme 
angesichts der geltenden Vorschriften ebenfalls nicht in Betracht. Die Beschwerdeführenden 
bringen dagegen im Wesentlichen vor, die Boje sei bereits vor über 30 Jahren von ihrem 
Grossvater gesetzt worden. Zudem sei die Boje bisher nie beanstandet worden, obwohl sie den 
Behörden seit mehr als fünf Jahren bekannt sei. Die Boje stelle schliesslich keine erhebliche 
Beeinträchtigung der Umwelt dar. Folglich sei die von der Vorinstanz nunmehr angeordnete 
Entfernung der Boje nicht mehr gerechtfertigt.

b) Wird ein Bauvorhaben ohne Baubewilligung oder in Überschreitung einer Baubewilligung 
ausgeführt oder werden bei der Ausführung eines bewilligten Vorhabens Vorschriften missachtet, 
so setzt die Baupolizeibehörde eine angemessene Frist zur Wiederherstellung des rechtmässigen 
Zustands unter Androhung der Ersatzvornahme (Art. 46 Abs. 1 und 2 BauG). Die 
Wiederherstellungsverfügung muss im öffentlichen Interesse liegen, verhältnismässig sein und 
darf den Vertrauensgrundsatz nicht verletzen.37

Gemäss Art. 46 Abs. 3 BauG kann nach Ablauf von fünf Jahren, seitdem die Rechtswidrigkeit 
erkennbar war, die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nur verlangt werden, wenn 
zwingende öffentliche Interessen es erfordern.

Nach der Praxis des Verwaltungsgerichts gilt es schliesslich als unverhältnismässig, eine an sich 
bewilligungsfähige Baute oder Anlage bloss wegen Fehlens der Baubewilligung beseitigen zu 
lassen (sog. formelle Rechtswidrigkeit). In Fällen, in denen kein nachträgliches Baugesuch gestellt 

35 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 10 sowie Beschwerdebeilage 11.
36 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 44 ff.
37 BVR 2013 S. 85 E. 5.1; Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9.

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wird, hat die Rechtsmittelbehörde deshalb summarisch zu prüfen, ob das Vorhaben bewilligt 
werden könnte (sog. materielle Rechtswidrigkeit).38

c) Die Boje bei Parzelle Nr. K.________ ist – soweit ersichtlich – weder von einer Konzession 
noch von einer Baubewilligung gedeckt. Dies wird von den Beschwerdeführenden auch nicht 
bestritten. Eine nachträgliche Baubewilligung würde ferner unbestrittenermassen bereits an 
Ziffer 4m RRB Nr. 3100 vom 5. Juli 1989 scheitern, wonach innerhalb des kantonalen 
Naturschutzgebiets «St. Petersinsel und Heidenweg» das Errichten von Bauten, Werken und 
Anlagen aller Art untersagt ist. Selbst wenn die Boje ursprünglich rechtmässig gesetzt worden 
wäre, könnten die Beschwerdeführenden daraus aber nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn die 
Besitzstandsgarantie kann nicht angerufen werden für Einrichtungen, die nicht fest mit dem Boden 
verbunden sind, also ohne Weiteres verlegt werden können. So schützt die Besitzstandsgarantie 
nicht die Nutzung als solche, sondern nur die für die Nutzung getätigte Investition. Die 
widerrechtlich gewordene Nutzung ist somit nur insoweit geschützt, als bei ihrer Aufgabe oder 
Änderung eine wesentliche bauliche Investition preisgegeben werden müsste.39 Dies ist in Bezug 
auf die Boje nicht der Fall. So kann diese ohne Weiteres verlegt werden. Dementsprechend 
berufen sich die Beschwerdeführenden auch nicht auf die Besitzstandsgarantie.

An der Entfernung der Boje besteht sodann nicht nur das allgemeine öffentliche Interesse an der 
Einhaltung der baurechtlichen Bestimmungen und an der konsequenten Verhinderung von 
Bauten, die der baurechtlichen Ordnung widersprechen, welchem ausserhalb des Baugebiets 
notabene besonderes Gewicht zukommt.40 Vielmehr spricht vorliegend auch das gewichtige 
öffentliche Interesse des Naturschutzes dafür. Die Entfernung der Boje ist zudem geeignet und 
erforderlich, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Ein blosses Benützungsverbot 
würde nicht genügen (vgl. dazu auch E. 4c). Die den Beschwerdeführenden entstehende 
Belastung steht ferner in einem vernünftigen Verhältnis zum verfolgten Ziel. Einerseits ist nicht 
nur die Entfernung der Befestigungsringe an der Ufermauer, sondern auch die Entfernung der 
Boje lediglich mit einem geringen zeitlichen sowie finanziellen Aufwand verbunden. Andererseits 
darf die Boje aufgrund des Befahr- bzw. Benützungsverbots für die Anlegestelle auf Parzelle 
Nr. K.________ bzw. des sich bei der Parzelle Nr. K.________ ausbreitenden Schilfgürtels 
ohnehin nicht mehr genutzt werden.

Eine Verletzung des Vertrauensgrundsatzes wird von den Beschwerdeführenden schliesslich nur 
insoweit geltend gemacht, als sie sich auf den Zeitablauf seit der Setzung der Boje bzw. seit der 
Erkennbarkeit des rechtswidrigen Zustands für die Behörden berufen. Diesbezüglich gilt 
Folgendes festzuhalten: Es ist zwar möglich, dass die Boje seit über 30 Jahren besteht. Der 
rechtswidrige Zustand war für die Vorinstanz ferner seit mehr als fünf Jahren erkennbar. So ist die 
Boje auf Bildern sichtbar, die der Gemeinde bereits 2013 im Rahmen des nachträglichen 
Baubewilligungsverfahrens für die im Februar 2012 ausgeführten Arbeiten eingereicht worden 
sind.41 Wie die Beschwerdeführenden richtigerweise ausführen, ging es zudem auch in diesem 
Verfahren um naturschutzrechtliche Aspekte.42 Aber selbst aus diesen Umständen können die 
Beschwerdeführenden nichts zu ihren Gunsten ableiten. So gilt die Fünfjahresfrist gemäss Art. 46 
Abs. 3 BauG nicht, wenn die Wiederherstellung einen bundesrechtlich geregelten Sachverhalt wie 
das Bauen ausserhalb der Bauzone betrifft.43 Die umstrittene Boje liegt im See und damit 
ausserhalb der Bauzone. Folglich findet Art. 46 Abs. 3 BauG vorliegend keine Anwendung. Aus 

38 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 15a.
39 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 3 N. 2a mit Hinweisen.
40 Vgl. dazu Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9a mit Hinweisen.
41 Vgl. Fotos in der Beilagemappe der Vorakten betreffend Baugesuch Nr. 10-2012.
42 Vgl. Gesamtbauentscheid des Regierungsstatthalteramtes Biel/Bienne vom 11. März 2014 (Vorakten betreffend 
Baugesuch Nr. 10-2012).
43 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 11 Bst. c erstes Lemma.

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dem gleichen Grund können sich die Beschwerdeführenden auch nicht auf die bundesgerichtliche 
Rechtsprechung berufen, wonach der Anspruch der Behörden auf Wiederherstellung des 
rechtmässigen Zustands im Interesse der Rechtssicherheit grundsätzlich nach 30 Jahren 
verwirkt.44 Denn das Bundesgericht ist in seinem (noch unveröffentlichten) Urteil vom 28. April 
2021 zum Schluss gekommen, dass die Behörden den Abriss von Gebäuden und Anlagen, die 
ausserhalb der Bauzone illegal erstellt wurden, ohne Rücksicht auf den Bauzeitpunkt anordnen 
können. Anders als bei illegalen Bauten innerhalb der Bauzone verwirke die Pflicht zur 
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nicht nach 30 Jahren.45 Hinzu kommt, dass die 
Boje eine Sondernutzung bzw. zumindest gesteigerten Gemeingebrauch eines öffentlichen 
Gewässers (Bielersee) darstellt und zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Umwelt führt 
(Störung eines hochgeschützten Gebiets). Die 30-jährige Verwirkungsfrist gelangt folglich auch 
aus diesen Gründen nicht zur Anwendung.46 Nach dem Gesagten verletzt die von der Vorinstanz 
angeordnete Entfernung der Boje also auch nicht den Vertrauensgrundsatz.

d) Zusammengefasst ist die von der Vorinstanz angeordnete Entfernung der Boje nicht zu 
beanstanden. Folglich erweist sich auch die diesbezügliche Rüge der Beschwerdeführenden als 
unbegründet.

6. Steinaufschüttung / Einrammung von Pfosten

a) Damit das Benützungsverbot vollzogen werden könne, ordnete die Vorinstanz in der 
angefochtenen Verfügung schliesslich an, dass die Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ mit 
Steinen aufzuschütten sei. Dagegen bringen die Beschwerdeführenden wiederum vor, das 
Benützungsverbot könne auch ohne bauliche Massnahmen vollzogen werden. Die Aufschüttung 
der Anlegestelle liege zudem nicht im öffentlichen Interesse. Vielmehr das Gegenteil sei der Fall. 
Hinzu komme, dass die verlangte Aufschüttung nicht genügend genau umschrieben sei und 
überdies eine Baubewilligung sowie verschiedene Ausnahmebewilligungen voraussetze. Folglich 
sei die betreffende Wiederherstellungsmassnahme unzulässig.

b) Die Vorinstanz hat sich in ihrer Vernehmlassung nicht zu diesen Rügen geäussert. In ihrer 
Duplik weist sie zudem lediglich darauf hin, dass die Beschwerdeführenden aus dem Schweigen 
in der Vernehmlassung nichts zu ihren Gunsten ableiten könnten. Ihr Schweigen könne aufgrund 
eines entsprechenden Vorbehalts in der Vernehmlassung insbesondere nicht als Zustimmung zu 
den Ausführungen der Beschwerdeführenden verstanden werden.

c) Die von der Vorinstanz angeordnete Aufschüttung der Anlegestelle mit Steinen dürfte zwar 
grundsätzlich geeignet sein, um das Benützungsverbot durchzusetzen. Der Schaden für die 
Umwelt, den eine solche Aufschüttung mit sich bringen würde, wäre letztlich aber grösser als der 
Nutzen. So bezweckt das Naturschutzgebiet «St. Petersinsel und Heidenweg» unter anderem die 
Erhaltung des Feuchtgebietes Heidenweg einschliesslich seiner Uferpartien als gut ausgebildete 
Verlandungszone mit Unterwasserfluren (Ziffer 2a RRB Nr. 3100 vom 5. Juli 1989) sowie die 
Erhaltung der St. Petersinsel mit ihren naturnahen Uferbereichen (Ziffer 2b RRB Nr. 3100 vom 
5. Juli 1989). Die Schutzbestimmungen sehen zu diesem Zweck insbesondere vor, dass im 
Schutzgebiet sämtliche Veränderungen, Vorkehren und Störungen, die dem Schutzziel 
zuwiderlaufen, untersagt sind, insbesondere Veränderungen des Geländes wie beispielsweise 
Auflandungen (Ziffer 4n RRB Nr. 3100 vom 5. Juli 1989). Die Aufschüttung der Anlegestelle auf 

44 Vgl. dazu BGE 136 II 359 E. 7.
45 Vgl. Medienmitteilung des Bundesgerichts vom 28. April 2021 betreffend Urteil vom 28. April 2021 (1C_469/2019, 
1C_483/2019).
46 Vgl. dazu Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 11 Bst. e mit Hinweisen.

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Parzelle Nr. K.________ mit Steinen würde zu einer erheblichen Veränderung bzw. Störung des 
Seegrundes und des Uferbereichs führen. Damit übereinstimmend hat sich auch das LANAT 
gegen die von der Vorinstanz verfügte Aufschüttung ausgesprochen.47 Hinzu kommt, dass mit der 
Entfernung der Befestigungsringe und der Boje bereits zwei geeignete bauliche Massnahmen zur 
Durchsetzung des Befahr- bzw. Benützungsverbots bestehen (E. 4 und 5). Die Aufschüttung der 
Anlegestelle liegt mit anderen Worten nicht im öffentlichen Interesse und ist daher 
unverhältnismässig.48 Daran ändert auch der Umstand nichts, dass für die im Februar 2012 
ausgeführten Arbeiten Seeboden ausgehoben worden ist. So handelte es sich beim 
ausgehobenen Material nicht um Steine, sondern um Schlick.49 Angesichts der am Augenschein 
vom 11. Juni 2020 gemachten Fotoaufnahmen ist zudem davon auszugehen, dass sich der 
Seeboden mittlerweile durch die natürlichen Wasserbewegungen wieder auf dem gleichen Niveau 
eingependelt hat.50 Nach dem Gesagten ist die von der Vorinstanz angeordnete Aufschüttung der 
Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ mit Steinen unzulässig und die angefochtene Verfügung 
insoweit aufzuheben. Folglich erübrigt es sich, die weiteren Rügen der Beschwerdeführenden 
betreffend die Aufschüttung der Anlegestelle zu prüfen.

d) Soweit sich die Beschwerdeführenden gegen eine Verpflichtung zur Einrammung von 
Pfosten wehren, ist schliesslich nicht auf die Beschwerde einzutreten. Die Gemeinde hat dem 
Beschwerdeführer im Nachgang zur vorliegend angefochtenen Verfügung bzw. mit E-Mail vom 
11. August 2020 zwar mitgeteilt, dass anstelle der Steinaufschüttung Pfosten eingerammt werden 
sollten.51 Die Einrammung von Pfosten ist – wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung selbst 
ausführt – jedoch nicht Bestandteil der angefochtenen Verfügung und bildet deshalb auch nicht 
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Denn der Streitgegenstand braucht sich zwar nicht mit 
dem Anfechtungsobjekt zu decken; er kann aber auch nicht über dieses hinausgehen.52

7. Wiederherstellungsfrist

a) Die Beschwerdeführenden verlangen, die Frist für die Entfernung der Befestigungsringe und 
Boje sei neu auf 60 Tage ab Rechtskraft des Entscheids der BVD anzusetzen. Die von der Vor-
instanz angesetzte Wiederherstellungsfrist bis 31. August 2020 habe innerhalb der 
Rechtsmittelfrist gelegen und sei infolge des Beschwerdeverfahrens inzwischen verstrichen.

b) Es trifft insbesondere zu, dass die von der Vorinstanz angesetzte Wiederherstellungsfrist 
während des Beschwerdeverfahrens abgelaufen und deshalb neu festzulegen ist. Wie die 
Beschwerdeführenden jedoch selbst ausführen, genügt für die Entfernung der Befestigungsringe 
und der Boje eine kurze Frist. Folglich ist nicht ersichtlich, weshalb dafür eine Frist von 60 Tagen 
ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheids angesetzt werden soll. Vielmehr genügt dafür eine 
Frist von 30 Tagen ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheids.

47 Vgl. E-Mail der Gemeinde Twann-Tüscherz vom 11. August 2020 (Vorakten betreffend 
Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 59).
48 Vgl. dazu auch Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9a und 9c Bst. b viertes Lemma mit Hinweis auf BGE 
123 II 248 E. 4b.
49 Vgl. Fotos in Vorakten betreffend Baugesuch Nr. 10-2012.
50 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 35 ff.
51 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 59.
52 Ruth Herzog, a.a.O., Art. 72 N. 12 bis 14.

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8. Berichtigung Dispositiv Ziffer 5

a) Die Beschwerdeführenden machen geltend, der Verweis in Dispositiv Ziffer 5 der 
angefochtenen Verfügung auf Dispositiv Ziffer 1 sollte sich eigentlich auf Dispositiv Ziffer 3 
beziehen und sei daher von der BVD anzupassen.

b) Beim Verweis in Dispositiv Ziffer 5 auf Dispositiv Ziffer 1 handelt es sich um einen 
offensichtlichen Redaktionsfehler. Dies bestätigt denn auch die Vorinstanz in ihrer 
Vernehmlassung. Richtigerweise müsste sich der Verweis auf Dispositiv Ziffer 3 beziehen. Die 
BVD berichtigt diesen Fehler im vorliegenden Entscheid (vgl. Art. 100 Abs. 1 VRPG).

9. Kosten des baupolizeilichen Verfahrens

a) Die Kosten des baupolizeilichen Verfahrens betragen insgesamt CHF 800.– und setzen sich 
aus den Kosten für die Verfahrensinstruktion und Verfügung in der Höhe von CHF 600.– sowie 
den Kosten für den Augenschein vom 11. Juni 2020 in der Höhe von CHF 200.– zusammen. 
Gemäss Dispositiv Ziffer 6 der angefochtenen Verfügung hat die Vorinstanz die Verfahrenskosten 
der Beschwerdeführerin auferlegt.

b) Die Beschwerdeführenden rügen, der Augenschein vom 11. Juni 2020 habe gemäss 
Aktennotiz vom 25. Juni 2020 lediglich eine Stunde gedauert. Bei einer Aufwandgebühr von 
CHF 100.– pro Stunde könne für den Augenschein daher maximal CHF 100.– verlangt werden. 
Im Übrigen seien die Kosten nicht nur der Beschwerdeführerin, sondern auch dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen.

Die Vorinstanz stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, dass auch die An- und Rückfahrt 
sowie das Redigieren der Aktennotiz Teil des Augenscheins gewesen und daher die beiden in 
Rechnung gestellten Stunden weder unbegründet noch übermässig seien. Den Erwägungen in 
der angefochtenen Verfügung könne schliesslich entnommen werden, dass die 
Beschwerdeführenden solidarisch haftbar seien. Die Vorinstanz widersetze sich allerdings nicht 
einer allfälligen Korrektur des Dispositivs Ziffer 6 in Bezug auf die Kostentragenden.

c) Gemäss Art. 35 GebR53 gilt für das Baupolizeiverfahren die Aufwandgebühr II. Diese beträgt 
CHF 100.– pro Stunde (Art. 49 Abs. 2 GebR). Die Gebühren nach Aufwand werden nach dem 
Zeitaufwand berechnet, der für die konkrete Dienstleistung erforderlich ist; der Zeitaufwand ergibt 
sich aus den Rapporten (Art. 4 Abs. 3 GebR).

d) Es trifft zwar zu, dass der Augenschein vom 11. Juni 2020 gemäss Aktennotiz vom 25. Juni 
2020 lediglich eine Stunde gedauert hat.54 Für die von der Vorinstanz zusätzlich in Rechnung 
gestellte Stunde besteht ferner – soweit ersichtlich – kein Rapport oder sonstiger Beleg. Allein 
daraus können die Beschwerdeführenden jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn es ist 
notorisch, dass die Durchführung eines Augenscheins sowohl mit Vor- und 
Nachbereitungsaufwand als auch einer An- und Rückreise verbunden ist. Die von der Vorinstanz 
für den Augenschein vom 11. Juni 2020 zusätzlich in Rechnung gestellte Stunde für das 
Redigieren der zweiseitigen Aktennotiz vom 25. Juni 2020 inkl. Fotodokumentation sowie die An- 
und Rückreise auf die St. Petersinsel ist folglich nicht zu beanstanden.

53 Gebührenreglement der Einwohnergemeinde Twann-Tüscherz vom 20. Juni 2011 (GebR).
54 Vgl. Vorakten betreffend Benützungsverbot/Wiederherstellung, pag. 33 f.

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e) Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung richtigerweise ausführt, ergibt sich aus den 
Erwägungen der angefochtenen Verfügung zudem unmissverständlich, dass die 
Verfahrenskosten von insgesamt CHF 800.– nicht bloss der Beschwerdeführerin, sondern beiden 
Beschwerdeführenden zur Bezahlung auferlegt werden bzw. diese solidarisch für den gesamten 
Betrag haften. Nichtsdestotrotz stellt dies die BVD im vorliegenden Entscheid in Form einer 
Erläuterung gemäss Art. 100 Abs. 1 VRPG nochmals klar.55

10. Ergebnis und Beweismittel

a) Die Verfügung der Gemeinde Twann-Tüscherz vom 7. August 2020 ist in Bezug auf die 
Aufschüttung der Anlegestelle mit Steinen aufzuheben. Insoweit ist die Beschwerde gutzuheissen. 
Die Wiederherstellungsfrist gemäss Dispositiv Ziffer 3 der angefochtenen Verfügung wird zudem 
neu auf 30 Tage ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheids festgelegt. Dispositiv Ziffer 5 der 
angefochtenen Verfügung wird ferner dahingehend berichtigt, dass sich der Verweis auf Dispositiv 
Ziffer 3 der angefochtenen Verfügung bezieht. Dispositiv Ziffer 6 der angefochtenen Verfügung ist 
schliesslich dahingehend zu präzisieren, dass die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens auch 
dem Beschwerdeführer auferlegt werden bzw. die Beschwerdeführenden solidarisch für den 
gesamten Betrag haften. Im Übrigen ist die Verfügung der Gemeinde Twann-Tüscherz vom 
7. August 2020 zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

b) Auf die zusätzlich beantragten Beweismassnahmen kann verzichtet werden. Die 
massgeblichen Sachverhaltselemente konnten anhand der zur Verfügung stehenden Akten 
genügend überprüft bzw. festgestellt werden. Von den zusätzlich beantragten 
Beweismassnahmen sind daher keine neuen relevanten Erkenntnisse zu erwarten.

11. Entzug der aufschiebenden Wirkung einer allfälligen Verwaltungsgerichtsbeschwerde

a) Aus wichtigen Gründen kann die BVD anordnen, dass einer allfälligen 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 82 i.V.m. Art. 68 
Abs. 2 VRPG). Als wichtige Gründe gelten insbesondere bedeutende und dringliche öffentliche 
oder private Anliegen, die den Interessen an einem Aufschub der Wirksamkeit einer Anordnung 
bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage vorgehen. Die aufschiebende Wirkung darf nur 
entzogen werden, wenn die Gründe dafür gewichtiger sind als die Interessen an einem Aufschub. 
Die aufschiebende Wirkung kann auch bloss teilweise entzogen werden.56 Als wichtiger Grund gilt 
insbesondere ein öffentliches Interesse, das den sofortigen Vollzug einer belastenden Verfügung 
erfordert (Art. 68 Abs. 5 Bst. a VRPG).

b) Beim von der Vorinstanz angeordneten Befahr- bzw. Benützungsverbot handelt es sich nicht 
um ein vorsorgliches Benützungsverbot im Sinne von Art. 46 Abs. 1 BauG, sondern um eine 
definitive Wiederherstellungsmassnahme gestützt auf Art. 45 Abs. 2 Bst. c BauG, das jedoch per 
sofort verfügt worden ist. Die Vorinstanz hat einer Beschwerde dagegen zudem – zumindest 
sinngemäss – die aufschiebende Wirkung entzogen. Dies ist nicht zu beanstanden. So befindet 
sich die Parzelle Nr. K.________ in einem hochgeschützten Gebiet und der Naturschutz stellt ein 
gewichtiges öffentliches Interesse dar, dem nur genügend nachgekommen werden kann, wenn 
die Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ ab sofort nicht mehr mit Booten befahren wird. Nur 
so lässt sich verhindern, dass der Schilfbestand bei Parzelle Nr. K.________ nicht weiter 
beeinträchtigt wird. Das öffentliche Interesse am Naturschutz überwiegt ferner die privaten 

55 Vgl. dazu auch Markus Müller, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 100 N. 7 erstes Lemma.
56 Michel Daum/David Rechsteiner, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 68 N. 23 f. und N. 27.

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Interessen der Beschwerdeführenden an der momentanen Nutzung ihrer Anlegestelle. 
Dementsprechend haben die Beschwerdeführenden bisher auch kein Gesuch um Gewährung der 
aufschiebenden Wirkung ihrer Beschwerde gestellt (vgl. zum Ganzen: E. 3c). Aus den gleichen 
Gründen rechtfertigt es sich nun, auch einer allfälligen Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit 
sich diese auf das sofortige Befahr- bzw. Benützungsverbot für die Anlegestelle auf Parzelle 
Nr. K.________ bezieht, die aufschiebende Wirkung zu entziehen.

12. Kosten

a) Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr 
(Art. 103 Abs. 1 erster Satz VRPG). Diese wird festgesetzt auf CHF 2000.– (Art. 103 Abs. 2 VRPG 
i.V.m. Art. 19 Abs. 1 GebV57).

Die Verfahrenskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt, es sei denn, das prozessuale 
Verhalten einer Partei gebiete eine andere Verlegung oder die besonderen Umstände 
rechtfertigten, keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1 VRPG).

Die Beschwerdeführenden obsiegen vorliegend nur teilweise bzw. in einem untergeordneten 
Punkt. Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Vorinstanz eine mehrfache Verletzung des 
rechtlichen Gehörs begangen hat und dies geheilt werden musste. Dies stellt einen besonderen 
Umstand im Sinne von Art. 108 Abs. 1 VRPG dar. Es rechtfertigt sich daher, den 
Beschwerdeführenden bloss die Hälfte der Verfahrenskosten, ausmachend CHF 1000.–, zur 
Bezahlung aufzuerlegen. Die Gemeinde Twann-Tüscherz ist nicht in ihren Vermögensinteressen 
betroffen, weshalb ihr keine Verfahrenskosten auferlegt werden können (Art. 108 Abs. 2 zweiter 
Satz VRPG). Die restlichen Verfahrenskosten trägt daher der Kanton. Die Beschwerdeführenden 
haften solidarisch für den gesamten auf sie entfallenden Betrag.

b) Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen, sofern nicht 
deren prozessuales Verhalten oder die besonderen Umstände eine andere Teilung oder 
Wettschlagung gebieten oder die Auflage der Parteikosten an das Gemeinwesen als gerechtfertigt 
erscheint (Art. 108 Abs. 3 VRPG). Die Parteikosten der Beschwerdeführenden sind in analoger 
Anwendung des zuvor Ausgeführten zur Hälfte der Gemeinde Twann-Tüscherz aufzuerlegen. Die 
anwaltlich vertretene Gemeinde hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 104 
Abs. 4 VRPG).

Die Kostennote des Rechtsvertreters der Beschwerdeführenden beläuft sich auf CHF 6198.15 
(inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) und ist entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht zu 
beanstanden. Einerseits erscheint insbesondere angesichts des gebotenen Zeitaufwands 
(doppelter Schriftenwechsel) und der sich stellenden Rechtsfragen eine Ausschöpfung des 
Gebührenrahmens zu 45 Prozent und damit ein Honorar von CHF 5530.– als angemessen. 
Andererseits erscheinen auch die vom Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden geltend 
gemachten Kopierkosten in der Höhe von CHF 210.– plausibel bzw. nicht überhöht. So können 
entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht bloss die kopierten Beilagen der Rechtsschriften, 
sondern sämtliche im Zusammenhang mit der Rechtsvertretung im Beschwerdeverfahren nötigen 
Kopien als Auslagen geltend gemacht werden. Die Gemeinde Twann-Tüscherz hat daher den 
Beschwerdeführenden Parteikosten im Betrag von CHF 3099.10 (inkl. Auslagen und 
Mehrwertsteuer) zu ersetzen.

57 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 
154.21).

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III. Entscheid

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird Dispositiv Ziffer 3 Punkt 2 der Verfügung der 
Gemeinde Twann-Tüscherz vom 7. August 2020 aufgehoben.

Die Frist gemäss Dispositiv Ziffer 3 der Verfügung der Gemeinde Twann-Tüscherz vom 
7. August 2020 wird neu auf 30 Tage ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheids 
festgelegt.

Der Verweis in Dispositiv Ziffer 5 der Verfügung der Gemeinde Twann-Tüscherz vom 
7. August 2020 bezieht sich richtigerweise auf Dispositiv Ziffer 3 der Verfügung der 
Gemeinde Twann-Tüscherz vom 7. August 2020.

Dispositiv Ziffer 6 der Verfügung der Gemeinde Twann-Tüscherz vom 7. August 2020 ist 
wie folgt zu präzisieren:

Die Kosten dieser Verfügung betragen CHF 800.– und werden Frau D.________ und Herrn 
C.________ auferlegt. Die beiden haften solidarisch für den gesamten Betrag.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann, und 
die Verfügung der Gemeinde Twann-Tüscherz vom 7. August 2020 bestätigt.

2. Einer allfälligen Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird, soweit sich diese auf das sofortige 
Befahr- bzw. Benützungsverbot für die Anlegestelle auf Parzelle Nr. K.________ bezieht, 
die aufschiebende Wirkung entzogen.

3. Den Beschwerdeführenden werden Verfahrenskosten im Betrag von CHF 1000.– zur 
Bezahlung auferlegt. Die Beschwerdeführenden haften solidarisch für diesen Betrag. Eine 
separate Zahlungseinladung folgt, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft erwachsen ist.

4. Die Gemeinde Twann-Tüscherz hat den Beschwerdeführenden Parteikosten im Betrag von 
CHF 3099.10 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu ersetzen.

IV. Eröffnung

- Herrn Rechtsanwalt E.________, eingeschrieben
- Frau Rechtsanwältin F.________, eingeschrieben
- Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG), z.H. Frau Anja Schwarzentrub (betrifft 

Konzession vom 8. April 2013; ihr Zeichen: 105918), zur Kenntnis, per E-Mail

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungsrat

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Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine 
allfällige Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in drei Exemplaren einzureichen ist, 
muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine 
Unterschrift enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind 
beizulegen.