# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e23d5c6d-e211-5128-8874-d003813ccce0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.03.2022 PF220017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PF220017_2022-03-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PF220017-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichterin lic. iur. A. 

Strähl sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Houweling-Wili 

Beschluss vom 30. März 2022 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt X._____ 

 

betreffend Erbschein/Fristansetzung 
 
 im Nachlass von B._____, geboren tt. Mai 1918, von Zürich und … SO, ge-

storben tt.mm.2020, wohnhaft gewesen C._____-Str. …, … Zürich 

 

Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes Erbschaftssachen des 

Bezirksgerichtes Zürich vom 1. Februar 2022 (EM202590) 

 
  

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Erwägungen: 

Die Beschwerdeführerin erhob mit Schriftsatz vom 4. März 2022 bei der II. Zivil-

kammer des Obergerichts des Kantons Zürich rein fristwahrend Beschwerde ge-

gen die Verfügung des Einzelgerichts in Erbschaftssachen des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 1. Februar 2022 (act. 2 und act. 3). Nachdem die Beschwerdeführerin 

mit Schreiben vom 7. März 2022 darauf aufmerksam gemacht worden war, dass 

die Beschwerde bei der Rechtsmittelinstanz innert der Rechtsmittelfrist schriftlich, 

mit Anträgen versehen und abschliessend begründet einzureichen ist (act. 5), zog 

die Beschwerdeführerin die Beschwerde mit Eingabe vom 24. März 2022 zurück 

(act. 6). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.  

Umständehalber sind für das obergerichtliche Verfahren keine Kosten zu erhe-

ben. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 

2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin sowie – unter Rücksen-

dung der erstinstanzlichen Akten – an das Einzelgericht in Erbschaftssachen 

des Bezirksgerichtes Zürich, je gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

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Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert ist unbe-
stimmt. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des 
Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision 
beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO). 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. K. Houweling-Wili 
 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 30. März 2022
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
	2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben.
	3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Einzelgericht in Erbschaftssachen des Bezirksgerichtes Zürich, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...