# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9a54405f-cfac-5d83-a4e6-6bc606fd8035
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-07-26
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 26.07.2016 BB.2016.259
**Docket/Reference:** BB.2016.259
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2016-259_2016-07-26

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO).
Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).;;Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO).
Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).;;Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO).
Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).;;Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO).
Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).

Beschluss vom 26. Juli 2016 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Patrick Robert-Nicoud,  

Gerichtsschreiber Stefan Graf  

   
 

Parteien 

  

A. LTD, vertreten durch Rechtsanwalt Raphaël  

Cristiano,  

 

Beschwerdeführerin 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT,  

 

Beschwerdegegnerin 

 

 

 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO); 

Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO) 

 
 
 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummern: BB.2016.259, BP.2016.43 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- die Bundesanwaltschaft eine Strafuntersuchung führt gegen B. sowie gegen 

weitere beschuldigte Gesellschaften und natürliche Personen wegen des 

Verdachts der Strafbarkeit des Unternehmens, der Bestechung, der Falsch-

beurkundung und der qualifizierten Geldwäscherei (vgl. act. 1.1, S. 1); 

 

- sie im Rahmen dieser Untersuchung am 11. März 2016 Datenträger und Da-

ten der A. Ltd bei der C. Sarl beschlagnahmte (vgl. act. 1.1, S. 1); 

 

- sie die fraglichen Datenträger auf entsprechenden Antrag der A. Ltd 

(act. 1.3) versiegelte (vgl. act. 1.1, S. 4); 

 

- sie mit Verfügung vom 10. Juni 2016 u. a. den Antrag der A. Ltd auf Wieder-

inbetriebnahme der bei der C. Sarl gehosteten Server ganz abwies sowie 

den Antrag auf Akteneinsicht teilweise abwies (act. 1.1); 

 

- die A. Ltd hiergegen mit Beschwerde vom 20. Juni 2016 an die Beschwer-

dekammer des Bundesstrafgerichts gelangte und hauptsächlich die Aufhe-

bung der angefochtenen Verfügung verlangte, soweit mit dieser die Siege-

lung der bei der C. Sarl gehosteten Daten abgelehnt werde (act. 1); 

 

- sie auch verlangte, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu ge-

währen (act. 1); 

 

- die A. Ltd ihre Beschwerde im Rahmen des Schriftenwechsels mit Eingabe 

vom 15. Juli 2016 zurückzog (act. 6). 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- wer ein Rechtsmittel ergriffen hat, dieses bei schriftlichen Verfahren bis zum 

Abschluss des Schriftenwechsels und allfälliger Beweis- oder Aktenergän-

zungen zurückziehen kann (Art. 386 Abs. 2 lit. b StPO); 

 

- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-

schwerdeverfahren als erledigt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben 

werden kann (vgl. hierzu sinngemäss ZIEGLER/KELLER, Basler Kommentar, 

2. Aufl., Basel 2014, Art. 386 StPO N. 4); 

 

- 3 - 

 

 

- das Gesuchsverfahren betreffend aufschiebende Wirkung bei diesem Aus-

gang des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt abzuschrei-

ben ist; 

 

- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Beschwerdeführerin dessen Kosten 

zu tragen hat (Art. 428 Abs. 1 StPO); 

 

- diese vorliegend festzusetzen sind auf Fr. 500.– (Art. 73 StBOG und Art. 5 

und 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 

über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren 

[BStKR; SR 173.713.162]); 

 

 

 

- 4 - 

 

 

und erkennt: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird als erledigt abgeschrieben. 

 

2. Das Gesuchsverfahren betreffend aufschiebende Wirkung wird als erledigt ab-

geschrieben. 

 

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.– wird der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

 

Bellinzona, 26. Juli 2016 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Raphaël Cristiano 

- Bundesanwaltschaft 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Das 
Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).