# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8e7ddcd2-490a-5e86-80a5-e5b208ec3026
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 17.10.2018 III 2018 70
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-70_2018-10-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 70

Entscheid vom 17. Oktober 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________, 

gegen

1. Amt für Migration (AFM), Steistegstrasse 13, Postfach 454, 
6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Post-
fach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Ausländerrecht (Widerruf der Niederlassungsbewilligung und Weg-
weisung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jahrgang 1991), mazedonischer Staatsangehöriger, reiste im 
Alter von vier Monaten im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein. 
Seit dem 12. November 1997 ist er im Besitz einer Niederlassungsbewilligung 
(Ausweis C) mit gültiger Kontrollfirst bis 29. November 2019. 

B. Am 5. März 2015 heiratete A.________ die deutsche Staatsangehörige 
C.________ (geborene D.________), welcher im Familiennachzug eine Aufent-
haltsbewilligung (Ausweis B EU/EFTA) mit Gültigkeit bis 5. März 2020 erteilt wur-
de. Im Sommer 2018 erwarteten A.________ und C.________ ihr erstes ge-
meinsames Kind (vgl. ärztliche Bestätigung vom 11.4.2018 mit einem prognosti-
schen Geburtstermin am 30.7.2018; eine Meldung der zwischenzeitlich vermut-
lich erfolgten Geburt erfolgte nicht).

C. Zwischen dem 12. Mai 2009 und dem 17. März 2017 ergingen gegen 
A.________ folgende Verfügungen und Strafbefehle:

- Verfügung des Verkehrsamtes Schwyz vom 12. Mai 2009: Verweigerung der 
Erteilung eines Lernfahrausweises der Kategorie B und Auferlegung einer 
Sperrfrist von sechs Monaten, da er einen Personenwagen ohne im Besitze ei-
nes Führerausweises zu sein lenkte;

- Verfügung des Verkehrsamtes Schwyz vom 29. Dezember 2010: Erneute Ver-
weigerung der Erteilung eines Lernfahrausweises der Kategorie B und Auferle-
gung einer Sperrfrist von sechs Monaten, da er einen Personenwagen entwen-
dete und erneut einen Personenwagen ohne im Besitze eines Führerausweises 
zu sein lenkte;

- Verfügung der Jugendanwaltschaft des Kantons Schwyz vom 30. Dezember 
2010 wegen mehrfachen Diebstahls, des mehrfach versuchten Diebstahls, der 
mehrfachen Sachbeschädigung sowie des mehrfachen Hausfriedensbruchs; 
Freiheitsentzug von sieben Tagen, unter Gewährung des bedingten Strafvoll-
zugs bei einer Probezeit von zwei Jahren;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 23. Oktober 2012 wegen 
Parkierens auf einer Halteverbotslinie; Busse von Fr. 120.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 11. Dezember 2012 we-
gen Verursachens von unnötigem Lärm durch zu schnelles Beschleuni-
gen/Anfahren, Verursachens von unnötigem Lärm durch schnelles Befahren 
von Kurven sowie Nichttragens der Sicherheitsgurte; Busse von Fr. 260.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 11. Januar 2013 wegen 
Nichtmitführens des Führerausweises; Busse von Fr. 20.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 5. März 2013 wegen 
Nichtmitführens des Führerausweises; Busse von Fr. 20.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 16. April 2013 wegen In-
verkehrbringens eines Fahrzeuges in nicht vorschriftgemässem Zustand und 

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Verursachens von unnötigem Lärm durch Abänderungen oder mangelndem Un-
terhalt; Busse von Fr. 300.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 26. April 2013 wegen 
Nichttragens der Sicherheitsgurte und Benützens der Nationalstrasse ohne gül-
tige Vignette; Busse von Fr. 260.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 7. Mai 2013 wegen Benüt-
zens der Nationalstrasse ohne gültige Vignette; Busse von Fr. 200.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 17. Mai 2013 wegen 
Nichtmitführens des Führerausweises und Nichttragens der Sicherheitsgurte; 
Busse von Fr. 80.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern vom 2. Juli 2013 wegen 
mehrfachem Nichttragens der Sicherheitsgurte sowie des Benützens der Natio-
nalstrasse ohne gültige Vignette; Busse von Fr. 320.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 30. Juli 2013 wegen Nicht-
tragens der Sicherheitsgurte; Busse von Fr. 60.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 21. August 2013 we-
gen Übertretung der Verkehrsregelnverordnung (Stehenlassen eines PW ohne 
Kontrollschilder in einem öffentlichen Parkhaus während fünf Tagen); Busse 
von Fr. 150.--;

- Urteil des Strafgerichts des Kantons Schwyz vom 26. September 2013 wegen 
sexuellen Handlungen mit Kindern; Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu Fr. 60.-- 
(Fr. 6'000.--), wobei der Vollzug der Geldstrafe bei einer Probezeit von drei Jah-
ren aufgeschoben wurde (bestätigt mit Urteil des Kantonsgerichts Schwyz vom 
29. April 2014; Probezeit widerrufen durch Strafbefehl vom 14.8.2017);

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 16. Oktober 2013 wegen 
Führens eines Fahrzeuges in nicht betriebssicherem Zustand sowie des Nicht-
tragens der Sicherheitsgurte; Busse von Fr. 460.--;

- Verfügung des Verkehrsamtes Schwyz vom 18. Dezember 2013: Führeraus-
weisentzug von einem Monat und Verlängerung des auf Probe ausgestellten 
Führerausweises um ein Jahr wegen Lenkens eines nicht betriebssicheren 
Fahrzeuges;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom 10. Februar 2014 
wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand sowie einfachen Verletzung der Ver-
kehrsregeln; Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 60.-- (Fr. 3'600.--) sowie 
einer Busse von Fr. 1'400.--, wobei der Vollzug der Geldstrafe bei einer Probe-
zeit von zwei Jahren aufgeschoben wurde;

- Verfügung des Verkehrsamtes Schwyz vom 23. April 2014: Annullierung des 
Führerausweises auf Probe;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 24. Juni 2014 wegen vor-
sätzlichen Vereitelns von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit, 
des mehrfachen vorsätzlichen Fahrens ohne Berechtigung, des Nichttragens 
der Sicherheitsgurte, der vorsätzlichen Widerhandlung gegen das Betäu-
bungsmittelgesetz und der Verweigerung von Personalien oder der falschen 
Namensangaben; Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 30.-- (Fr. 2'400.--) so-
wie zu einer Busse von Fr. 360.--;

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- Strafbefehl des Statthalteramtes Bezirk Zürich vom 12. Juli 2016 wegen Nicht-
mitführens des Führerausweises sowie des Lenkens eines Motorfahrzeuges in 
fahrunfähigem Zustand unter Alkoholeinwirkung; Busse von Fr. 620.--;

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 17. März 2017 wegen vor-
sätzlichem Fahren in fahrunfähigem Zustand, fahrlässigem Führens eines 
Fahrzeuges in nicht vorschriftgemässem Zustand, Widerhandlungen gegen das 
Betäubungsmittelgesetz, vorsätzlichem Fahren ohne Berechtigung, vorsätzli-
cher Verweigerung der Personalien oder falschen Namensangaben sowie 
mehrfachem vorsätzlichen Nichttragens der Sicherheitsgurte; Geldstrafe von 
110 Tagessätzen zu Fr. 70.-- (Fr. 7'700.--) sowie einer Busse von Fr. 500.--.

D. Aufgrund der oberwähnten Verfügungen sowie Strafbefehle, die seit 2009 
gegen A.________ vorliegen, wurde A.________ am 7. Januar 2011 sowie am 
12. Juli 2013 vom Amt für Migration ausländerrechtlich verwarnt; am 20. Novem-
ber 2014 drohte es ferner den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung und die 
Wegweisung aus der Schweiz an. Mit Verfügung vom 9. Juni 2017 (SZ 
E.________) widerrief das Amt für Migration schliesslich seine Niederlassungs-
bewilligung und wies A.________ an, innert acht Wochen nach Eintritt der 
Rechtskraft der Verfügung die Schweiz zu verlassen. Dagegen liess A.________ 
beim Regierungsrat des Kantons Schwyz Beschwerde erheben.

E. Mit Beschluss Nr. 142/2018 vom 6. März 2018 (Versand: 13.3.2018) wies 
der Regierungsrat des Kantons Schwyz die Beschwerde ab, wogegen 
A.________ mit Eingabe vom 17. April 2018 fristgerecht Beschwerde beim Ver-
waltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen erheben lässt:

1. Es seien der Beschluss der Vorinstanz 2 (Nr. 142/2018) vom 06. März 2018 
sowie die Verfügung der Vorinstanz 1 (SZ E.________) vom 09. Juni 2017 
aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Niederlassungsbewilligung des 
Beschwerdeführers weiterhin rechtsgültig ist.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanzen bzw. 
des Staates.

3. Es sei eine mündliche, öffentliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht 
Schwyz durchzuführen.

F. Mit Vernehmlassung vom 27. April 2018 beantragt das den Regierungsrat 
instruierende Sicherheitsdepartement, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zu-
lasten des Beschwerdeführers abzuweisen. Das Amt für Migration hat keine Ver-
nehmlassung eingereicht. Mit Schreiben vom 22. Juni 2018 reichte das Amt für 
Migration Unterlagen nach. Hierzu liess sich A.________ mit Schreiben vom 
28. Juni 2018 vernehmen. Der Beschwerdeführer lässt mit Eingabe vom 9. Juli 
2018 eine Replik einreichen, wonach er weiterhin an seinen Anträgen festhält. 
Das Sicherheitsdepartement sowie das Amt für Migration verzichten gemäss Mit-
teilungen vom 12. Juli 2018 resp. 18. Juli 2018 auf die Einreichung einer Duplik.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer beantragt gestützt auf Art. 29 Abs. 2 BV sowie 
17 Abs. 2 VRP die Anordnung einer mündlichen, öffentlichen Verhandlung (vgl. 
Rechtsbegehren Ziffer 3). Er begründet dies damit, dass er dem Gericht seine 
aktuelle neue familiäre Situation und sein diesbezügliches neues Verantwor-
tungsgefühl gegenüber seiner Familie, insbesondere dem Kind gegenüber erläu-
tern möchte. Er wolle mit eigenen Worten erklären dürfen, dass er unter diesen 
neuen Umständen mit festem Willen anstrebe, inskünftig nicht mehr straffällig zu 
werden (vgl. Beschwerde vom 17.4.2018, Lit. B, Ziffer 75f.).

1.1.1 Gemäss Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte 
und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.010) vom 4. November 1950 hat jede Person 
ein Recht darauf, dass über Streitigkeiten in Bezug auf ihre zivilrechtlichen An-
sprüche oder über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage öffentlich 
verhandelt wird. Verfahren über ausländerrechtliche Bewilligungen gelten indes 
weder als Streitigkeiten über zivilrechtliche Ansprüche noch als strafrechtliche 
Anklagen (vgl. BGE 137 I 128 Erw. 4.4.2 mit Hinweisen). Damit ist Art. 6 EMRK 
im vorliegenden Verfahren nicht anwendbar. Gemäss der Rechtsprechung des 
Bundesgerichts ergibt sich auch aus Art. 30 Abs. 3 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 kein wei-
tergehender Anspruch auf die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung (Ur-
teil BGer 2C_702/2016 vom 30.1.2017 Erw. 3.3.1 mit Hinweisen).

1.1.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV, auf den 
sich der Beschwerdeführer stützen möchte, soll unter anderem sicherstellen, 
dass sich die Betroffenen vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden 
Entscheids zur Sache äussern können (vgl. BGE 140 I 99 Erw. 3.4; BGE 134 I 
140 Erw. 5.3; BGE 127 I 54 Erw. 2b). Dabei handelt es sich um ein persönlich-
keitsbezogenes Mitwirkungsrecht (vgl. BGE 140 I 99 Erw. 3.4; BGE 138 V 125 
Erw. 2.1). In welcher Form den Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme ein-
zuräumen ist, regelt Art. 29 Abs. 2 BV jedoch nicht. Jedenfalls ergibt sich aus der 
genannten Bestimmung nach ständiger Rechtsprechung ebenfalls kein generel-
ler Anspruch auf eine vorgängige mündliche Äusserung oder Anhörung durch 
das Gericht (vgl. BGE 140 I 68 Erw. 9.6.1; BGE 134 I 140 Erw. 5.3).

1.1.3 Das Verfahren vor den Verwaltungsbehörden, den selbständigen Rekurs-
kommissionen und dem Verwaltungsgericht ist gemäss § 17 des Gesetzes über 
die Verwaltungsrechtspflege (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 – unter 
Vorbehalt abweichender Vorschriften – schriftlich. Die Behörde kann gemäss 
§ 17 Abs. 2 VRP auf Antrag einer Partei oder von Amtes wegen eine mündliche 

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Verhandlung anordnen, wenn sie zur Wahrung der Parteirechte notwendig ist 
oder zweckmässig erscheint. Dieser Entscheid liegt indes in ihrem Ermessen.

1.2.1 Dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer war es im Rahmen der 
Beschwerdeeingabe vom 17. April 2018 und den weiteren Eingaben vom 28. 
Juni 2018 sowie 9. Juli 2018 (unter Einreichung zahlreicher Unterlagen) möglich, 
darzulegen, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt seiner Meinung nach 
unrichtig oder unvollständig festgestellt hat. Mithin konnte er denn auch klar und 
unmissverständlich insbesondere darlegen, dass seine neue familiäre Situation 
ihm zu neuem Verantwortungsgefühl verholfen habe, weshalb er gewillt sei, nicht 
mehr straffällig zu werden. Sodann konnte er auch seinen Rechtsstandpunkt auf 
diese Weise zum Ausdruck bringen. Dementsprechend hat er geltend gemacht, 
der angefochtene Entscheid verletze in verschiedener Hinsicht Recht, weil er in 
offenkundigem Widerspruch zur bundesgerichtlichen Rechtsprechung stehe. Zur 
Wahrung der Parteirechte des Beschwerdeführers ist damit eine mündliche 
Verhandlung weder notwendig noch erscheint sie zweckmässig.

1.2.2 Zusammenfassend liegt keine gesetzliche Regelung vor, welche dem Be-
schwerdeführer einen Anspruch auf Durchführung einer öffentlichen mündlichen 
Verhandlung im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht einräumen würde. 
Vorliegend besteht keine Veranlassung dazu, davon abzuweichen. Denn in 
Berücksichtigung der gesetzlich vorgegebenen Schriftlichkeit des Verwaltungs-
verfahrens (§ 17 Abs. 1 VRP) ist es zulässig und im Sinne der Gewährleistung 
eines effizienten Verfahrensablaufs auch gerechtfertigt - zumal ein zweiter Schrif-
tenwechsel durchgeführt wurde (§ 41 VRP) - auf eine mündliche Verhandlung zu 
verzichten. Dem entsprechenden Begehren wird daher nicht entsprochen.

2. Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht die Verletzung des An-
spruchs auf rechtliches Gehör. Er macht geltend, zwar sei ihm mit Einschreiben 
vom 10. Mai 2017 vom Amt für Migration die Möglichkeit zur schriftlichen Stel-
lungnahme eingeräumt worden. Indes habe er dieses Schreiben nie persönlich 
erhalten. Erst nach Fristablauf habe er davon Kenntnis erhalten und sich umge-
hend beim Amt für Migration gemeldet. Dieses habe ihm jedoch die Möglichkeit 
zur nachträglichen Stellungnahme verwehrt, weshalb sie seinen Anspruch auf 
rechtliches Gehör verletzt habe.

2.1.1 Das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV dient einerseits der Sach-
aufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht 
beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen 
eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass 
eines solchen Entscheids zur Sache zu äussern (vgl. Urteil BGer 1C_264/2014 

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vom 19.2.2015 Erw. 3.2 mit Verweis auf BGE 140 I 99 Erw. 3.4). Der Anspruch 
auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse, der eine Par-
tei bedarf, um in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung zu brin-
gen (BGE 135 II 286 Erw. 5.1 mit Hinweisen; Urteil BGer 1C_154/2009 und 
1C_156/2009 vom 27.4.2010 Erw. 3.2).

2.1.2 Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs 
kann jedoch ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die 
Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den 
Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraus-
setzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Heilung des Mangels - selbst bei ei-
ner schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör von einer 
Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die 
Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzö-
gerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse 
der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu 
vereinbaren wären (vgl. zum Ganzen: BGE 137 I 195 Erw. 2.3.2 mit Hinweisen; 
Urteil BGer 1C_84/2011 vom 29.9.2011 Erw. 2.2).

2.2.1 Das Amt für Migration hat dem Beschwerdeführer mit eingeschriebenem 
Brief vom 10. Mai 2017 unbestrittenermassen im Hinblick auf den Erlass der Wi-
derrufsverfügung die Möglichkeit zur schriftlichen Stellungnahme bis zum 24. Mai 
2017 eingeräumt. Es ist zudem unbestritten, dass dieses Schreiben zugestellt 
wurde. Wie jedoch die Vorinstanz zu Recht ausführt, kann der Beschwerdeführer 
aus dem von ihm in diesem Zusammenhang behaupteten Vorbringen, wonach 
das Schreiben von einem anderen Familienmitglied in Empfang genommen wor-
den sei und er erst nach Ablauf der Frist davon erfahren habe, nichts zu seinen 
Gunsten ableiten. Ebensowenig aus dem Umstand, er habe umgehend das Amt 
für Migration um Einreichen einer nachträglichen Stellungnahme nachgesucht, 
welches ihm am 16. Juni 2017 mitteilte, hierfür sei es zu spät und er müsse den 
Erhalt der Verfügung vom 9. Juni 2017 abwarten. In diesem Zusammenhang ist 
darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer die Verfügung vom 9. Juni 
2017, die noch gleichentags und mithin eine Woche vor seiner Kontaktaufnahme 
verschickt wurde, offenbar nicht abgeholt hatte. Mithin musste eine zweite Zustel-
lung erfolgen (vgl. Schreiben des Amtes für Migration vom 4.7.2017). Das Ver-
halten des Beschwerdeführers - wonach er die eingeschriebene Verfügung vom 
9. Juni 2017 nicht abholte und das Amt für Migration am 16. Juni 2017 um Ein-
reichung einer nachträglichen Stellungnahme im Hinblick auf den Erlass der Wi-
derrufsverfügung ersuchte - mutet doch etwas seltsam an. Auf jeden Fall aber 
liegen die vorgebrachten Gründe - wie dies die Vorinstanz denn auch zu Recht 

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ausführt - im ausschliesslichen Verantwortungsbereich des Beschwerdeführers. 
Die entsprechenden Rügen sowie seine Untätigkeit hat er sich selber zuzu-
schreiben und können somit nicht dem Amt für Migration als Gehörsverletzung 
angelastet werden.

2.2.2 Und selbst wenn zu Gunsten des Beschwerdeführers angenommen würde, 
es liege eine relevante Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, käme vorliegend 
die Rechtsprechung zur Anwendung, wonach eine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs ausnahmsweise heilbar ist (vgl. Erw. 2.1.2 hiervor). Denn der Beschwer-
deführer hatte zwischenzeitlich mehrfach die Gelegenheit, sich zu äussern; so 
nach Erhalt der Verfügung vom 5. Juli 2018 mittels Beschwerdeeingabe vom 
28. August 2017 und Stellungnahme vom 6. Oktober 2017 an den Regierungsrat, 
der den Sachverhalt in tatsächlicher wie auch in rechtlicher Hinsicht frei prüfen 
konnte. Nach Erhalt des entsprechenden Beschlusses des Regierungsrates 
(RRB Nr. 142/2018 vom 6.3.2018) hatte er zudem die Möglichkeit, sich mit Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde vom 17. April 2018, Stellungnahme vom 28. Juni 
2018 sowie Replik vom 9. Juli 2018 ebenfalls umfassend in der Angelegenheit 
vernehmen zu lassen. Der Beschwerdeführer stellt denn auch nicht in Abrede, 
dass er sich in Kenntnis sämtlicher Akten zu den tatsächlichen und rechtlichen 
Fragen äussern konnte. Eine Gehörsverletzung wäre spätestens im vorliegenden 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren geheilt. Es ist zudem weder ersichtlich noch 
vom Beschwerdeführer rechtsgenüglich dargetan, welcher Nachteil ihm durch 
den Verzicht einer Rückweisung an das Amt für Migration erwachsen sein sollte.

2.2.3 Zusammenfassend erweist sich der beschwerdeführerische Vorwurf der 
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör als unbegründet.

3.1 Am 9. Juni 2017 verfügte das Amt für Migration den Widerruf der Nieder-
lassungsbewilligung (Ausweis C) und die Wegweisung des Beschwerdeführers. 
Es begründete den Entscheid damit, dass gegen den Beschwerdeführer seit dem 
12. Mai 2009 bis dato insgesamt 22 Strafurteile, Strafbefehle sowie Verfügungen 
des Verkehrsamtes ergangen seien. Bei den meisten Delikten handle es sich 
hauptsächlich um Strassenverkehrsdelikte, die für sich alleine betrachtet zwar 
weniger schwerwiegende Verstösse darstellen, indes in ihrer Gesamtheit ein-
drücklich vor Augen führen würden, dass der Beschwerdeführer offenbar weder 
gewillt noch in der Lage sei, sich an die in der Schweiz geltenden Vorschriften zu 
halten. Mithin sei der Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG gegeben. 
Der Regierungsrat bestätigte diese Verfügung mit dem vorliegend angefochtenen 
Beschwerdeentscheid Nr. 142/2018 vom 6. März 2018.

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3.2 Vor Verwaltungsgericht bringt der Beschwerdeführer vor, es liege entgegen 
der vorinstanzlichen Annahme kein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 Abs. 2 
AuG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG vor. Denn die strafbaren Handlungen des 
Beschwerdeführers, die keine besonders hochwertigen Rechtsgüter betreffen 
und ferner bereits weit zurück liegen würden, könnten weder einzeln noch in ihrer 
Gesamtheit als schwerwiegend bezeichnet werden. Zudem bestünden zahlreiche 
Anhaltspunkte, wonach der Beschwerdeführer gewillt sei, sich zukünftig an die 
Rechtsordnung zu halten. Er habe sich seit März 2017 in psychiatrische Betreu-
ung begeben mit dem Ziel, deliktfrei zu leben und sich dauerhaft zu ändern. Dies 
auch im Hinblick auf seine neue Vaterrolle, die ihn zur Vernunft gebracht habe.

3.3 In der Hauptsache umstritten ist der verfügte Widerruf der Niederlassungs-
bewilligung des Beschwerdeführers. Diesen gilt es nachfolgend zu beurteilen.

4.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsbürger der Republik Mazedonien. Da mit 
Mazedonien kein völkerrechtlicher Vertrag betreffend Aufenthalt und Niederlas-
sung besteht, ist die Rechtmässigkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilli-
gung und der Wegweisung grundsätzlich gestützt auf das Bundesgesetz über die 
Ausländer und Ausländerinnen (AuG; SR 142.20) vom 16. Dezember 2005 zu 
prüfen (Art. 2 Abs. 1 AuG).

4.2 Allerdings ist der Beschwerdeführer mit einer Deutschen Staatsangehöri-
gen verheiratet, die ihre Anwesenheit in der Schweiz grundsätzlich auf das Frei-
zügigkeitsabkommen abstützen kann. Soweit sie ein originäres Recht geltend 
machen kann (und nicht ein bloss abgeleitetes Recht), kann sich dies ebenso auf 
das Anwesenheitsrecht des Ehemannes auswirken (vgl. Art. 7 lit. d FZA; Urteil 
BGer 2C_1008/2016 vom 14.11.2017 Erw. 2.2; BGE 135 II 5 Erw. 3; BGE 129 II 
249 Erw. 4.2). Diesem Umstand hat weder das Amt für Migration noch der Regie-
rungsrat Beachtung geschenkt. 

4.3.1 Für Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft 
gilt das AuG nur, soweit das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemein-
schaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA) keine 
abweichenden Bestimmungen enthält oder das AuG günstigere Bestimmungen 
vorsieht (Art. 2 Abs. 2 AuG). Gemäss Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA haben die Fa-
milienangehörigen einer Person, die Staatsangehörige einer Vertragspartei des 
Abkommens ist und ein Aufenthaltsrecht hat, das Recht, bei ihr Wohnung zu 
nehmen. Als Familienangehöriger gilt unter anderem, ungeachtet seiner Staats-
angehörigkeit, der Ehegatte (vgl. Art. 3 Abs. 2 lit. a Anhang I FZA). Mithin finden 
auch auf den Ehegatten die Aufenthaltsregelungen gemäss FZA Anwendung und 

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ein Widerruf bzw. eine Entfernungsmassnahme hat vor dem Freizügigkeitsrecht 
Stand zu halten (vgl. BGE 136 II 5 Erw. 3.7 und 4.1). 

4.3.2  Der aus dem FZA fliessende Anwesenheitsanspruch besteht nicht absolut. 
Gemäss Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA dürfen die vom Freizügigkeitsabkommen 
gewährten Rechtsansprüche durch Massnahmen, die aus Gründen der öffentli-
chen Ordnung, Sicherheit und Gesundheit gerechtfertigt sind, eingeschränkt 
werden. Bei Massnahmen der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit darf einzig 
das persönliche Verhalten der in Betracht kommenden Einzelperson ausschlag-
gebend sein (Art. 5 Abs. 2 FZA i.V.m. Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 64/221 EWG), 
was ausländerrechtlichen Massnahmen (allein) aus generalpräventiven Gründen 
entgegen steht (BGE 136 II 5 Erw. 4.2; BGE 130 II 176 Erw. 3.4.1; Urteil BGer 
2C_406/2014 vom 2.7.2015 Erw. 2.3). Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA setzt für die 
Beschränkung des Aufenthaltsrechts eine tatsächliche und hinreichend schwere 
Gefährdung voraus, welche ein Grundinteresse der Gesellschaft berührt (BGE 
139 II 121 Erw. 5.3; BGE 136 II 5 Erw. 4.2; BGE 130 II 176 Erw. 3.4.1; Urteil 
BGer 2C_403/2014 vom 2.7.2015 Erw. 2.3). Ohne weiteres vermögen strafrecht-
liche Verurteilungen die Einschränkung von Rechten, welche das Freizügigkeits-
abkommen einräumt, demnach nicht zu rechtfertigen (Art. 5 Abs. 2 FZA i.V.m. 
Art. 3 Abs. 2 der Richtlinie 64/221/EWG). Jedoch können die einer strafrechtli-
chen Verurteilung zugrunde liegenden Umstände ein persönliches Verhalten er-
kennen lassen, das eine gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen Ordnung 
darstellt; in diesem Sinne kann auch vergangenes Verhalten den Tatbestand ei-
ner solchen Gefährdung der öffentlichen Ordnung erfüllen (BGE 136 II 5 Erw. 
4.2; BGE 130 II 176 Erw. 3.4.2 mit weiteren Hinweisen). Im Rahmen von Art. 5 
Abs. 1 Anhang I FZA kommt es folglich wesentlich auf die Prognose des künfti-
gen Wohlverhaltens an (BGE 139 II 121 Erw. 5.3; BGE 136 II 5 Erw. 4.2; BGE 
130 II 176 Erw. 4.2), wobei eine nach Art und Ausmass der möglichen Rechts-
güterverletzung zu differenzierende hinreichende Wahrscheinlichkeit, dass der 
Ausländer künftig die öffentliche Sicherheit und Ordnung stören wird, verlangt ist 
(BGE 139 II 121 Erw. 5.3; BGE 136 II 5 Erw. 4.2; BGE 130 II 176 Erw. 4.3.1). Ein 
geringes, aber tatsächlich vorhandenes Rückfallrisiko kann für eine aufenthalts-
beendende Massnahme im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA demnach 
genügen, sofern dieses Risiko eine schwere Verletzung hoher Rechtsgüter be-
schlägt (vgl. Urteil BGer 2C_236/2013 vom 19.8.2013 Erw. 6.4 mit Hinweisen). 
Einschränkungen der Freizügigkeit sind generell eng auszulegen (BGE 131 II 
357 Erw. 3.2). Verstösse gegen die Sittenordnung bzw. Sittlichkeit rechtfertigen 
keine Entfernungs- und Fernhaltemassnachmen; auch Rechtsverstösse, die un-
ter den Widerrufsgrund der Gefährdung der öffentlichen Ordnung Sicherheit (Art. 
63 Abs. 1 lit. b AuG) subsumiert werden, dürften in aller Regel für eine auslän-

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derrechtliche Sanktion nicht ausreichen; vereinbar mit dem Freizügigkeitsab-
kommen ist hingegen der Widerrufsgrund der Verurteilung zu einer längeren 
Freiheitsstrafe gemäss Art. 62 lit. b AuG und 63 Abs. 1 lit. a AuG (Andreas 
Zünd/Ladina Arquint Hill, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser; Ausländerrecht, 
2. Auflage, Ziffer 8.41). 

4.4 Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers erfolg-
te gestützt auf Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG. Eine Freiheitsstrafe gemäss Art. 63 Abs. 
1 lit. a AuG liegt gegen den Beschwerdeführer unbestrittenermassen nicht vor. 
Ob ein Widerruf bzw. eine Entfernung auch vor Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA Stand 
hält, erscheint damit zumindest fraglich, kann vorliegend aber offen bleiben (vgl. 
Erw. 4.3.2). 

4.5 Damit das Recht des Freizügigkeitsabkommens im vorliegenden Fall über-
haupt Anwendung finden kann, ist ein originäres Anwesenheitsrecht der Ehegat-
tin des Beschwerdeführers vorausgesetzt. Ob ein solches vorliegt (oder ob die 
Ehegattin bloss über ein abgeleitetes Anwesenheitsrecht verfügt), kann das Ge-
richt mangels Unterlagen betreffend die Ehefrau nicht beurteilen. Immerhin aber 
ergibt sich aus den Akten, dass sie in der Schweiz als Dentalhygienikerin er-
werbstätig ist/war und damit über ein originäres Anwesenheitsrecht verfügen 
könnte (vgl. polizeiliche Einvernahme der Ehefrau vom 26.8.2017). Damit aber ist 
die Sache nicht spruchreif. Da der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des 
Beschwerdeführers und seine Wegweisung bislang von keiner Vorinstanz unter 
dem Gesichtspunkt der Ehe mit einer Deutschen Staatsangehörigen und des 
Anwesenheitsrechts der Ehefrau gestützt auf das Freizügigkeitsabkommen ge-
prüft wurde, ist die Sache an das Amt für Migration zurück zu weisen, damit es 
eine Neubeurteilung vornimmt. Dabei gilt es insbesondere das Anwesenheits-
recht der Ehefrau zu klären und, sofern es sich um ein originäres handelt, zu prü-
fen, ob der Beschwerdeführer auch die Voraussetzungen für eine Entfernung 
nach dem Freizügigkeitsrecht erfüllt. 

5. In diesem Sinne erweist sich die Beschwerde - wenn auch mit gänzlich an-
derer Begründung - als begründet und es sind der Regierungsratsbeschluss 
Nr. 142/2018 vom 6. März 2018 sowie die Verfügung des Amtes für Migration 
vom 9. Juni 2017 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das Amt für 
Migration zurück zu weisen.

6.1 Die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur erneuten Abklärung und 
neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt nach ständiger Praxis für die 
Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Zusprechung einer Par-
teientschädigung als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei, unabhängig 

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davon, ob die Rückweisung überhaupt beantragt, oder ob das entsprechende 
Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird (vgl. Urteile BGer 
8C_520/2014 vom 29.10.2014 Erw. 6 und 8C_604/2013 vom 28.12.2014 Erw. 6, 
je mit Hinweisen u.a. auf BGE 132 V 215 Erw. 6.1; VGE I 2014 62 vom 
31.10.2014 Erw. 6.1; VGE I 2013 41 vom 7.8.2013 Erw. 3.1).

6.2 Diesem Ergebnis entsprechend werden die auf Fr. 1'000.-- festzusetzenden 
Verfahrenskosten dem Kanton auferlegt. 

6.3 Nachdem der beanwaltete Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren 
obsiegt, ist ihm zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzuspre-
chen (Art. 61 lit. g ATSG). Die Parteientschädigung ist in Beachtung des kanto-
nalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Ja-
nuar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 
einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in 
§ 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflicht-
gemässen Ermessens festzusetzen ist. Eine allfällige Kostennote ist zu spezifi-
zieren und vor Fällen des Entscheides einzureichen; andernfalls wird die Ver-
gütung nach freiem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 GebTRA). Gestützt auf die 
obzitierten Normen befolgen die Verwaltungsbehörden und das Verwaltungsge-
richt bei der Entschädigungsbemessung eine zurückhaltende Praxis. Die Bin-
dung an den Gebührentarif und damit die notwendige Wahrung der Proportionen 
zwischen den verschiedensten Aufwandintensitäten bedingt, dass aufwandgerin-
ge Verfahren nur so hoch entschädigt werden, dass der Gebührentarif auch für 
aufwandintensivste Fälle noch eine angemessene Entschädigung zulässt (VGE 
708/97 vom 2.9.1997 Erw. 1c). Sodann beträgt der aktuell vom Verwaltungsge-
richt akzeptierte maximale Stundenansatz Fr. 220.-- inkl. MwSt (vgl. VGE III 2015 
176 vom 22.12.2015 Erw. 4). 

Mit der Replik reicht der Beschwerdeführer eine Honorarnote sowohl für das 
Verwaltungsbeschwerdeverfahren als auch das Verwaltungsgerichtsbeschwer-
deverfahren ein (Bf-act. 20 und 21). Für das Vorverfahren werden 7h 59' à 
Fr. 180.-- sowie Barauslagen von Fr. 46.--, zzgl. MwSt, total Fr. 1'552.80 geltend 
gemacht; für das Gerichtsverfahren 14h 50' à Fr. 180.-- sowie Barauslagen von 
Fr. 111.50, zzgl. MwSt, total Fr. 2'995.75. Die dabei ausgewiesenen Leistungen 
sind begründet; der angewandte Stundenansatz liegt im Rahmen des vom Ver-
waltungsgericht anerkannten. Mithin spricht nichts gegen die Zusprache einer 
Parteientschädigung gemäss Honorarnoten.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden der Regierungsratsbeschluss 
Nr. 142/2018 vom 6. März 2018 sowie die Verfügung des Amtes für Migra-
tion vom 9. Juni 2017 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen 
zur Neubeurteilung an das Amt für Migration zurückgewiesen.

2. Die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren werden auf 
Fr. 1'000.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) festgesetzt 
und dem Kanton Schwyz auferlegt. Der vom Beschwerdeführer einbezahlte 
Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- ist ihm aus der Gerichtskasse zurückzu-
erstatten. Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.

3. Der Kanton hat dem anwaltschaftlich vertretenen, obsiegenden Beschwer-
deführer eine Parteientschädigung sowohl für das Verwaltungsbeschwer-
deverfahren als auch das Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren in der 
Höhe von Fr. 1'552.80 zu leisten (inkl. Barauslagen und MwSt) für das Ver-
fahren vor Regierungsrat sowie Fr. 2'995.75 (inkl. Barauslagen und MwSt) 
für das vorliegende Verfahren.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- das Amt für Migration (EB)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst
- und das Staatssekretariat für Migration, SEM, 3003 Bern (A).

Schwyz, 17. Oktober 2018

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Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. November 2018