# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4e1e6c41-f420-5aab-9d1b-0639ed9952d9
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-03
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 03.10.2025 PQ250049
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ250049_2025-10-03.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PQ250049-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw L. Altermatt

Beschluss und Urteil vom 3. Oktober 2025

in Sachen

A._____,
Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____

gegen

B._____, 
Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Y._____

betreffend Regelung des persönlichen Verkehrs gemäss Art. 273 Abs. 1 ZGB 
etc.
Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksrates Dielsdorf vom 9. Juli 2025 
i.S.C._____, geb. tt.mm.2015; VO.2024.17 (Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Dielsdorf)

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Erwägungen:

I.

1. Mit Entscheid vom 19. September 2024 regelte die KESB Bezirk Dielsdorf 

(nachfolgend KESB) den persönlichen Verkehr zwischen B._____ (nachfolgend 

Beschwerdegegnerin oder Mutter) und ihrem Sohn C._____, geboren tt.mm.2015. 

Weiter wies sie die vom Vater A._____ gestellten Beweisanträge ab, passte die 

Aufgaben der Beistandsperson gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB an, geneh-

migte den Rechenschaftsbericht für die Zeit vom 1. November 2021 bis 31. Okto-

ber 2023 und setzte D._____, kjz Dielsdorf, als neue Beiständin ein (KESB act. 

384/1).

Dagegen erhob A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer oder Vater) mit 

Eingabe vom 25. Oktober 2024 Beschwerde beim Bezirksrat Dielsdorf (nachfol-

gend Vorinstanz) und beantragte, es sei von der Regelung des persönlichen Ver-

kehrs zwischen der Beschwerdegegnerin und C._____ abzusehen und der Be-

schwerdegegnerin kein Besuchsrecht zu gewähren, die Beistandschaft unverän-

dert weiterzuführen, sowie eventualiter die Sache an die KESB zur Sachverhalts-

abklärung und Neubeurteilung zurückzuweisen, unter Kosten- und Entschädi-

gungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin (BR act. 1 S. 2). Weiter stellte er 

insgesamt vier Beweisanträge (BR act. 1 S. 3 [Anträge 1.1., 1.2. und 2.] sowie BR 

act. 19 S. 2 [Antrag 1.]). Während die KESB auf eine Stellungnahme verzichtete 

(BR act. 5), liessen sich die Parteien daraufhin in Beschwerdeantwort, Replik, Du-

plik und Triplik vernehmen (BR act. 9, 19, 24 und 29). Mit Schreiben vom 

17. März 2025 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine weitere Stellungnah-

me (BR act. 33). Mit Urteil vom 9. Juli 2025 wies die Vorinstanz die Beschwerde 

des Beschwerdeführers ab (Dispositiv-Ziffer I), wies die Beweisanträge ab, soweit 

sie nicht gegenstandslos geworden waren (Disp.-Ziffer II), auferlegte dem Be-

schwerdeführer die Entscheidgebühr, sprach ihm keine Parteientschädigung zu 

und verpflichtete ihn zur Leistung einer Entschädigung an die Gegenseite in noch 

festzusetzender Höhe (Disp.-Ziffern IV, VII und VIII). Weiter entzog sie einem all-

fälligen Rechtsmittel gegen ihren Entscheid die aufschiebende Wirkung (Disp.-

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Ziffer XI von BR act. 35 = act. 4/2 = act. 6 [Aktenexemplar], nachfolgend zitiert als 

act. 6).

2. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer, vertreten durch 

Rechtsanwalt X._____, mit Eingabe vom 21. August 2025 die vorliegend zu beur-

teilende Beschwerde. Er liess Folgendes beantragen (act. 2 S. 2): 

"1. Es seien die Dispositiv-Ziffern I, II, IV, VII, VIII und XI des Urteils 
VO.2024.17/3.02.00 des Bezirksrats Dielsdorf vom 9. Juli 2025 aufzuheben.

 2. Es sei von der Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen der Beschwer-
degegnerin und C._____, geb. tt.mm.2015, abzusehen und der Beschwerde-
gegnerin kein Besuchsrecht zu gewähren.

 3. Die Beistandschaft sei unverändert weiterzuführen.
 4. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung des Urteils VO.2024.17/3.02.00 des 

Bezirksrats Dielsdorf vom 9. Juli 2025 zur Sachverhaltsabklärung und Neube-
urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

 5. Die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens seien der Beschwerdegegnerin 
aufzuerlegen und diese sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer für das 
vorinstanzliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung (zuzügl. 
8.1 % MwSt.) zu bezahlen, eventualiter seien die Kosten und die Parteient-
schädigung von der Staatskasse zu tragen.

 6. Die Kosten des obergerichtlichen Beschwerdeverfahrens seien den Parteien 
hälftig aufzuerlegen und die Parteikosten seien wettzuschlagen, soweit sie 
nicht von der Staatskasse zu tragen sind."

In prozessualer Hinsicht beantragte er in Aufhebung von Dispositiv-Ziffer XI des 

angefochtenen Urteils die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der 

vorliegend zu beurteilenden Beschwerde, worüber als vorsorgliche Massnahme 

zu entscheiden sei, und stellte die folgenden Beweisanträge (act. 2 S. 3):

"1.
 1.1 Es sei ein Gutachten über den Gesundheitszustand, den Drogenkonsum und 

die Betreuungs- sowie Erziehungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin in Auf-
trag zu geben.

 1.2 Eventualiter seien die IV-Akten der Beschwerdegegnerin und ein ausführli-
cher Bericht der PUK (samt Medikationsliste) respektive der behandelnden 
Fachpersonen einzuholen sowie bei der Beschwerdegegnerin eine Haarprobe 
respektive Haaranalyse auf Alkohol und Drogen anzuordnen.

 2. Es sei ein behördlicher Abklärungsbericht über die aktuellen Lebensverhält-
nisse der Beschwerdegegnerin einzuholen.

 3. Es sei Herr Dr. E._____, F._____-strasse …, Postfach …, G._____, zum Ver-
halten der Beschwerdegegnerin anlässlich und im Nachgang der Schlich-
tungsverhandlung vom 27. Mai 2021 als Zeuge zu befragen."

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Die Akten des Bezirksrates (act. 7/1-6 sowie act. 7/8-45, zitiert als BR act.) sowie 

diejenigen der KESB (act. 7/7/1-395, zitiert als KESB act.) wurden beigezogen. 

Das Verfahren ist spruchreif. Das Doppel der Beschwerdeschrift ist der Beschwer-

degegnerin mit dem vorliegenden Entscheid zuzustellen. Mit dem sofortigen Ent-

scheid in der Sache wird der Antrag auf Entscheid über die aufschiebende Wir-

kung der Beschwerde in Form einer vorsorglichen Massnahme gegenstandslos. 

Dieser prozessuale Antrag ist demzufolge abzuschreiben.

II.

1. Das Beschwerdeverfahren in Kindes- und Erwachsenenschutzsachen ist im 

Einführungsgesetz zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (EG KESR, 

LS 232.3) geregelt, welches als kantonales Verfahrensrecht die Vorgaben der 

Art. 450 ff. ZGB zu befolgen hat (vgl. auch Art. 314 ZGB). Es sind die Vorschriften 

des EG KESR (insbes. die §§ 63, 65 ff. EG KESR) anzuwenden und – soweit das 

EG KESR etwas nicht regelt – ergänzend die Vorschriften des GOG sowie der 

ZPO als kantonales Recht zu beachten (vgl. § 40 EG KESR und dazu ebenfalls 

Art. 450f ZGB). Der Kanton Zürich kennt seit dem Inkrafttreten des revidierten 

Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes im ZGB zwei gerichtliche Beschwerdein-

stanzen, als erste Beschwerdeinstanz den Bezirksrat und als zweite das Oberge-

richt. Gegenstand des zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens können daher 

stets nur Entscheide des Bezirksrates als Vorinstanz sein, nicht hingegen solche 

der KESB.

2. Zur Beschwerde ist legitimiert, wer durch den angefochtenen Entscheid be-

schwert ist. Dies trifft auf den Beschwerdeführer zu. 

3. Die Frist zur Erhebung der Beschwerde beträgt dreissig Tage seit Mitteilung 

des Entscheids (Art. 450b Abs. 1 ZGB). Ebenfalls Gegenstand des angefochte-

nen Entscheids war die Abweisung der vor Vorinstanz gestellten und vor Oberge-

richt wortwörtlich wiederholten Beweisanträge (act. 6 Dispositiv-Ziffer II; BR act. 1 

S. 3 [Anträge 1.1., 1.2. und 2.] sowie BR act. 19 S. 2 [Antrag 1.] und act. 2 S. 3 

[abgedruckt oben E. I. 2.]). Die Vorinstanz hat für die Anfechtung der Ablehnung 

dieser Beweisanträge die Rechtsmittelfrist von zehn Tagen belehrt (act. 6 Disposi-

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tiv-Ziffer X), und dies zu Recht. Ob für prozessleitende Entscheide, die zusammen 

mit dem Endentscheid ergehen, die ordentliche Rechtsmittelfrist von 30 Tagen 

gelte, ist im ZGB nicht geregelt. Da der kantonale Gesetzgeber diese Lücke nicht 

gefüllt hat, kommt die ZPO zur Anwendung (§ 40 EG KESR; BSK ZGB I-REUS-

SER, 7. Aufl. 2022, Art. 450b N 8). Der Entscheid über einen Beweisantrag ist, 

gleich wie ein Entscheid über die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege, 

auch dann prozessleitender Natur im Sinne von Art. 321 Abs. 2 ZPO, wenn er am 

gleichen Datum wie der Entscheid in der Hauptsache gefällt wurde. Die Rechts-

mittelfrist beträgt deshalb zehn Tage (vgl. BGer 4A_507/2011 vom 1. November 

2011 E. 2.1; BGer 4A_384/2011 vom 4. August 2011 E. 2.1; OGer ZH, 

PQ190072-O vom 18. November 2019 E. II. 3.3). Der Beschwerdeführer rügt 

denn auch zu Recht nicht, die Vorinstanz hätte in diesem Zusammenhang die 

Rechtsmittelfrist unzutreffend belehrt.

Die Beschwerde erweist sich damit insoweit als verspätet. Auf die im hiesi-

gen Beschwerdeverfahren wortwörtlich wiederholten Beweisanträge wird davon 

unberührt in den nachfolgenden materiellen Erwägungen gleichwohl eingegangen 

(E. III. 2 f. nachfolgend). Im Übrigen erweist sich die Beschwerde als rechtzeitig 

(act. 2 S. 1 i.V.m. BR act. 35 Anhang) und enthält Anträge und eine Begründung.

4. Mit der Beschwerde kann (neben Rechtsverweigerung und Rechtsverzöge-

rung) eine Rechtsverletzung, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhaltes oder Unangemessenheit des Entscheides ge-

rügt werden (Art. 450a Abs. 1 ZGB). Der Rechtsmittelbehörde kommt sowohl in 

rechtlicher wie auch in tatsächlicher Hinsicht umfassende Überprüfungsbefugnis 

zu; dazu gehört auch die volle Ermessensüberprüfung (BSK ZGB I-DROESE, 

7. Aufl. 2022, Art. 450a N 4 und 11). Im Verfahren vor der KESB und vor den ge-

richtlichen Beschwerdeinstanzen ist der Sachverhalt von Amtes wegen zu erfor-

schen (§ 40 Abs. 1 und § 65 EG KESR) und die KESB ist an die Anträge der Par-

teien nicht gebunden (Art. 446 Abs. 3 ZGB). Von der Beschwerde führenden Par-

tei ist indes darzulegen und aufzuzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid 

als fehlerhaft erachtet wird. Sie muss sich sachbezogen mit den Entscheidgrün-

den des angefochtenen Entscheides auseinandersetzen und darlegen, inwiefern 

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die Vorinstanz das Recht falsch angewendet bzw. den Sachverhalt unrichtig fest-

gestellt haben soll. Dies gilt auch im Bereich der Untersuchungsmaxime (Art. 446 

ZGB, §§ 65 und 67 EG KESR; BGE 141 III 569 E. 2.3.3 mit Hinweis auf BGE 138 

III 374 E. 4.3.1). Daran fehlt es der Beschwerdeschrift insofern, als sie unter den 

inhaltlichen Ausführungen (act. 2 Rz. 11 ff.) seitenweise die bereits in der vorin-

stanzlichen Beschwerdeschrift gemachten Ausführungen wiederholt, und dies 

grösstenteils wortwörtlich (act. 2 Rzz. 11-21, 25, 27-35, 39, 42-49, 53 f., 60-62, 

65-68, 70), ohne sich mit dem angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen. 

Diese Ausführungen sind insoweit unbeachtlich.

5. Auf die Beschwerde ist damit unter den vorstehend aufgeführten Einschrän-

kungen einzutreten.

III.

1. Die Entscheide der Vorinstanz sowie der KESB halten die relevanten Ge-

schehnisse der vergangenen Jahre zwischen dem Beschwerdeführer, der Be-

schwerdegegnerin und C._____ ausführlich fest, so dass vorab auf diese verwie-

sen werden kann (KESB act. 384/1 S. 1 ff.; act. 6 E. 5.2 S. 23 ff.). Der Beschwer-

degegnerin war infolge ihrer starken Alkoholkrankheit mit Entscheid der KESB 

vom 23. Dezember 2015 das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihren Sohn 

C._____ entzogen worden (KESB act. 54). Die KESB hat sodann (auch) in ihrem 

Entscheid vom 19. September 2024 entschieden, dass das Aufenthaltsbestim-

mungsrecht der Mutter von C._____ entzogen bleibt (so schon Entscheide der 

KESB vom 21. Februar 2019, KESB act. 150/1, sowie vom 11. Mai 2021, KESB 

act. 193/1). C._____ wohnt seit dem Auszug der Mutter aus der gemeinsamen 

Wohnung im Sommer 2016 mit dem Vater. Die nach dem Auszug der Mutter im 

September 2016 von der damaligen Beiständin aufgegleisten begleiteten Be-

suchskontakte konnten wegen des Gesundheitszustands der Mutter nicht durch-

geführt werden. Im zweiten Halbjahr 2016 fanden zwar mehrere spontane Treffen 

zwischen C._____ und der Mutter in Begleitung des Vaters am Bahnhof G._____ 

statt, doch sei es dem Vater aufgrund des fordernden Verhaltens der Mutter 

schliesslich nicht mehr möglich gewesen, spontanen Kontaktwünschen der Mutter 

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nachzukommen (KESB act. 111). Im Jahr 2018 war zweimal eine Anmeldung im 

BBT geplant gewesen, doch sei das Vorhaben bereits bei der Anmeldung auf Sei-

ten der Beschwerdegegnerin gescheitert, woraufhin die KESB mit Entscheid vom 

21. Februar 2019 den persönlichen Verkehr zwischen C._____ und der Mutter für 

ein Jahr sistierte, da die Versuche, eine Kontaktaufnahme zu organisieren, für 

den Vater belastend seien und somit negative Auswirkungen auf das Wohl von 

C._____ hätten (KESB act. 150/1).

Anfangs 2021 erklärte die Beschwerdegegnerin, sie wolle gerne wieder Kon-

takt zu C._____ aufbauen, es gehe ihr besser und sie habe versucht C._____ 

über den Beschwerdeführer zu kontaktieren, was Letzterer jedoch abgeblockt 

habe (KESB act. 169). Nachdem die KESB die Parteien betreffend Anpassung 

der Kindesschutzmassnahmen angehört hatte, hielt diese mit Entscheid vom 11. 

Mai 2021 fest, infolge geänderter Verhältnisse sei die Sistierung des persönlichen 

Verkehrs zwischen C._____ und seiner Mutter hinfällig geworden, und der Aufga-

benkatalog der Beiständin wurde entsprechend angepasst, um eine zukünftige 

Kontaktaufnahme zu ermöglichen (KESB act. 193/1 [in den Erwägungen dieses 

Entscheids findet sich eine detaillierte Wiedergabe der Ereignisse bis zu diesem 

Zeitpunkt]). Das Verfahren, welches zum vor Vorinstanz angefochtenen Entscheid 

vom 19. September 2024 führte, wurde durch den Antrag der Beschwerdegegne-

rin vom 28. März 2023 ausgelöst, es seien Kindesschutzmassnahmen für die 

Ausübung des persönlichen Verkehrs zwischen ihr und C._____ anzuordnen 

(KESB act. 239). Der Verlauf dieses Kindesschutzmassnahmenverfahrens ist im 

vorinstanzlichen Urteil ausführlich wiedergegeben, worauf zur Vermeidung von 

Wiederholungen verwiesen werden kann (act. 6 E. 5.2 S. 23 ff.).

2. Der Beschwerdeführer wehrt sich seit Jahren gegen Kontakte von C._____ 

zur Beschwerdegegnerin. Er vertritt die Ansicht, dass C._____ seine Mutter weder 

vermisse noch brauche, und er sieht in diesem Zusammenhang denn auch kein 

Entwicklungsrisiko für seinen Sohn (vgl. KESB act. 243 [Bericht der damaligen 

Beiständin vom 19. Mai 2023 an die KESB]). Die behutsame Aufnahme der Kon-

takte zwischen der Beschwerdegegnerin und C._____ sieht der Beschwerdefüh-

rer als Kindswohlgefährdung, wobei er diese "gerade nicht" nur in den (begleite-

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ten) Begegnungen mit der Mutter sieht, vielmehr resultiere die Gefährdung nicht 

minder aus dem (neuerlich) drohenden Kontaktabbruch zwischen Sohn und Mut-

ter und der damit verbundenen Enttäuschung der geschürten Erwartungen von 

C._____ (act. 2 Rz. 13 = BR act. 1 Rz. 15). Er ist der Ansicht, es sei zu wenig ge-

sichert, ob sich die gesundheitliche Situation der Beschwerdegegnerin tatsächlich 

und nachhaltig verbessert habe, und er verlangt, dass – über die drei vorliegen-

den Arztberichte des KESB-Verfahrens hinaus – wie gesehen ein Gutachten über 

den Gesundheitszustand, den Drogenkonsum und die Betreuungs- sowie Erzie-

hungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegeben werde, sowie weiter 

den Beizug eines Berichts der PUK und der IV-Akten sowie eine Haaranalyse bei 

der Beschwerdegegnerin. Ebenso hält er eine Abklärung der aktuellen Lebensver-

hältnisse der Beschwerdegegnerin für erforderlich. Dass die KESB (und gemeint 

wohl auch: die Vorinstanz) entgegen seinem Dafürhalten nicht weitere Abklärun-

gen in Auftrag gegeben hat, versteht der Beschwerdeführer als Verletzung des 

Untersuchungsgrundsatzes (act. 2 Rz. 48 ff.).

3. Die Einwände des Beschwerdeführers gehen in mehrfacher Hinsicht fehl. 

Vorab ist zur von ihm befürchteten Kindswohlgefährdung anzumerken, dass die 

von ihm ins Feld geführten Kontaktabbrüche, durch deren Wiederholung die Be-

schwerdegegnerin die bei C._____ geschürten Erwartungen enttäuschen könnte, 

sehr weit zurück liegen, nämlich im Jahr 2016 (und, wenn auch nicht als eigentli-

cher Kontaktabbruch, sondern als nicht erfolgte Wiederetablierung der Kontakte, 

2018) – C._____ war damals gerade mal 1 ½ Jahre alt. Den Bedenken des Be-

schwerdeführers liesse sich im Übrigen dadurch begegnen, dass der Beschwer-

deführer als alleinige Bezugsperson C._____ in geeigneter Art und Weise auf die 

Kontakte zu seiner Mutter vorbereitet, etwa in dem Sinne, dass nicht mit Sicher-

heit feststehe, ob die Kontakte seitens der Mutter in jedem Fall aufrecht erhalten 

würden. Dabei ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Situation für C._____ 

schwierig ist und – je nach Verhalten aller Beteiligter, also der Beschwerdegegne-

rin ebenso wie des Beschwerdeführers – auch weiterhin mit einer Belastung des 

Kindeswohls zu rechnen ist. C._____ ist mit einem sehr starken Misstrauen sei-

nes Vaters gegenüber seiner Mutter konfrontiert, welcher den Kontakt von 

C._____ zur Mutter ablehnt. Der Beschwerdeführer lässt nicht erkennen, dass 

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ihm bewusst wäre, dass nicht zuletzt darin der Keim einer Kindswohlgefährdung 

liegt, indem C._____ jeglicher Kontaktaufbau zu seiner Mutter verbaut wird. Der 

Beschwerdeführer bleibt offensichtlich in seiner eigenen Optik und seinen negati-

ven Gefühlen der Beschwerdegegnerin gegenüber gefangen, wenn er in der An-

hörung durch die KESB ausführt, er wolle nicht, dass die Beschwerdegegnerin 

Kontakt zu C._____ habe, und nach abwertenden Äusserungen über die Be-

schwerdegegnerin ("eine verdammte Katastrophe") ausführt, C._____ sei sein 

Kind (KESB act. 249 S. 5). Wenig zuversichtlich stimmt in diesem Zusammen-

hang auch, dass er diese Haltung im späteren Verlauf des Verfahrens bekräftigte 

und ausdrücklich ausführte, zu einem Elternkurs (oder einer Kindertherapie für 

C._____) nicht bereit zu sein, wie überhaupt er sich dagegen wehrt, dass die Mut-

ter, die er recht eigentlich dämonisiert (der schlechte Einfluss komme von ihr), mit 

C._____ auch nur thematisiert wird (KESB act. 313). Selbst wenn bis zu einem 

gewissen Grad verständlich erscheinen mag, dass der Beschwerdeführer über 

schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit nicht ohne Weiteres hinwegsehen 

mag, so blendet er doch vollkommen aus, dass seine klare Ablehnung jeglicher 

Kontakte von C._____ zu seiner Mutter für das Kindeswohl von C._____ eine Ge-

fährdung darstellen könnte.

Er verweist in der Anhörung mehrfach darauf, dass der Wunsch nach Kon-

takten von C._____ kommen müsste, und nimmt für sich in Anspruch, zu C._____ 

"neutral" von der Mutter resp. den Kontakten zur Mutter zu sprechen; er müsse 

mit C._____ nicht positiv darüber reden (KESB act. 249 S. 5). Auch wenn er 

mehrfach vom Behördenmitglied darauf angesprochen wird, dass die Haltung von 

C._____ von seiner Haltung mitgeprägt ist (KESB act. 249 passim), so ist für ihn 

offenbar nicht nachvollziehbar, dass sich C._____ in einem Loyalitätskonflikt be-

finden könnte. Während ihm nach eigenem Bekunden Anwälte, Richter und Politi-

ker egal sind (KESB act. 249 S. 4), so ist ihm C._____ mit Sicherheit alles andere 

als egal. Es wäre sehr wünschenswert, dass der Beschwerdeführer seine ableh-

nende Haltung gegenüber der Mutter seines Sohnes im Interesse von C._____ zu 

überdenken in der Lage wäre. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich eine 

Missachtung des Kindeswillens rügt (act. 2 Rz. 42 ff.), so entsprechen diese Aus-

führungen wortwörtlich seinen Ausführungen in der vorinstanzlichen Beschwerde-

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schrift (BR act. 1 Rz. 29 ff.) und haben keinerlei Bezug zum angefochtenen Urteil. 

Es ist darauf demzufolge nicht weiter einzugehen (vgl. oben, E. II. 4) und es kann 

zur Vermeidung von Wiederholungen im Übrigen auf die unangefochten gebliebe-

nen, zutreffenden diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz verwiesen wer-

den (act. 6 E. 5.3 S. 32 f.).

Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, es müsste gesichert sein, dass die 

Beschwerdegegnerin genug stabil sei für einen Versuch der Kontaktaufnahme, 

und verlangt hierfür wie gesehen weitreichende weitere Abklärungen. Dabei über-

sieht er zweierlei: Erstens hat die KESB, nicht zuletzt um seinen Bedenken Rech-

nung zu tragen, ein sehr behutsames Vorgehen gewählt: Vor einem ersten Tref-

fen soll die Beiständin mit C._____ ein Gespräch führen und ihn auf den Besuch 

vorbereiten. In einer ersten Phase soll sodann in einem Besuchstreff alle vierzehn 

Tage ein begleiteter Besuch à zwei Stunden stattfinden, wobei C._____ von sei-

ner Patentante zu den Besuchen begleitet und von dort wieder abgeholt wird. 

Diese Phase soll sechs Monate dauern und anschliessend ausgewertet werden. 

Bei erfolgreichem Abschluss der ersten Phase sollen in einer zweiten Phase von 

wiederum sechsmonatiger Dauer vierzehntäglich begleitete Besuche stattfinden, 

die neu vier Stunden dauern. Nach erfolgreichem Abschluss und Auswertung der 

Phase zwei sollen die Besuche ein ganzes Jahr an zwei Samstagen pro Monat 

von 10:00h bis 17:00h stattfinden, wobei die Übergaben begleitet werden. Erst 

zwei Jahre nach Start der Besuche und nur wenn bis dahin alle Phasen erfolg-

reich abgeschlossen werden konnten, soll der Beschwerdegegnerin ein unbeglei-

tetes Besuchsrecht alle zwei Wochen von Samstag 10:00h bis Sonntag, 18:00h, 

zustehen (KESB act. 384/1). Für ein derart niederschwelliges, bei erfolgreicher 

Implementierung langsam zu steigerndes Kontaktrecht, reichen die Auskünfte 

zum Gesundheitszustand der Beschwerdegegnerin aus den immerhin drei vor-

handenen Arztberichten ohne Weiteres aus. Zu deren zutreffender Würdigung, 

die im Einzelnen vom Beschwerdeführer nicht gerügt wird, kann zur Vermeidung 

von Wiederholungen auf das angefochtene Urteil verwiesen werden (act. 6 E. 5.2 

S. 26 f., 30, E. 5.3 S. 31). Anzumerken bleibt, dass entgegen dem Beschwerde-

führer die Arztberichte weder den neuerlichen Abbruch der Kontakte durch die 

Beschwerdegegnerin nahelegen (act. 2 Rz. 36) noch hinter die Fähigkeit der Be-

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schwerdegegnerin zu einem adäquaten Umgang mit C._____ ausdrücklich ein 

Fragezeichen setzen würden (act. 2 Rz. 39). Vielmehr wird in einem der Berichte 

angemerkt, dass aufgrund der kurzen Behandlungsdauer keine Aussage gemacht 

werden könne, inwiefern die Beschwerdegegnerin den Kontakt zum Sohn ad-

äquat gestalten könne und die Beurteilung der Erziehungsfähigkeit sei nicht Ge-

genstand der Therapie (KESB act. 307a, Bericht von Dr. H._____ [Nachfolger von 

Dr. I._____] vom 12. Januar 2024), während der Bericht von Dr. I._____ vom 7. 

März 2023 ausdrücklich festhält, die Fähigkeit der Beschwerdegegnerin, den Kon-

takt zu C._____ adäquat zu gestalten, werde aufgrund der vorliegenden Berichte 

und Beobachtungen als gegeben eingeschätzt (KESB act. 240/1). Im Übrigen ist 

der Beschwerdeführer mit dem Einwand, die Arztberichte seien (mittlerweile) nicht 

mehr aktuell (act. 2 Rz. 37) nicht zu hören, wurden doch sämtliche Berichte für 

das vorliegend zu beurteilende Kindesschutzverfahren erstellt, wobei mangels ge-

genteiliger Anzeichen jedenfalls nicht von einer seither eingetretenen Verschlech-

terung der Situation bei der Beschwerdegegnerin auszugehen ist, weshalb keiner-

lei Anlass besteht, im Rechtsmittelverfahren erneut Berichte einzuholen. Die vom 

Beschwerdeführer sodann verlangten weiteren Abklärungen (wie Gutachten über 

den Gesundheitszustand, den Drogenkonsum und die Betreuungs- sowie Erzie-

hungsfähigkeit, Beizug der PUK- sowie der IV-Akten, Haaranalyse zum Beweis 

der Abstinenz etc.) sind überzogen.

Der Beschwerdeführer übersieht zweitens, dass weder allgemein noch im 

speziellen Fall die völlige Abstinenz des besuchsberechtigten Elternteils für die 

Ausübung eines begleiteten Besuchsrechts im Besuchstreff von zwei Stunden alle 

vierzehn Tage Voraussetzung wäre. Selbst wenn bei der Beschwerdegegnerin – 

was im Arztbericht von Dr. I._____ ausdrücklich offen gelassen wird ("wenn über-

haupt") – in konkreten Festsituationen und in Gesellschaft in geringem Ausmass 

Alkoholkonsum weiterhin stattfindet (KESB act. 240/1), so folgt daraus entgegen 

dem Beschwerdeführer keineswegs, dass begleitete Besuche nicht aufgegleist 

werden dürften, weil unbegleitete Besuche seiner Ansicht nach derzeit zu heikel 

wären. Auch ein Erziehungsfähigkeitsgutachten oder Abklärungen über die aktu-

elle Wohnsituation sind hierfür offensichtlich nicht erforderlich. Von einer Verlet-

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zung der Untersuchungsmaxime durch die Vorinstanz resp. die Vorinstanzen 

kann in diesem Zusammenhang keine Rede sein.

4. Soweit sich der Beschwerdeführer überhaupt mit den Ausführungen der Vor-

instanz befasst, vermag er keine Fehlerhaftigkeit von deren Entscheid aufzuzei-

gen. Es besteht auch keinerlei Anlass, von Amtes wegen einzuschreiten. Damit ist 

sowohl der Hauptantrag (auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Ab-

sehen von einem Besuchsrecht der Beschwerdegegnerin und C._____) wie auch 

der Eventualantrag auf Rückweisung an die Vorinstanz zur Sachverhaltsabklä-

rung und Neubeurteilung abzuweisen und das vorinstanzliche Urteil zu bestäti-

gen.

Die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils, welche die Beschwerde voll-

umfänglich abwies, führt auch zur Abweisung des Antrags, die vorinstanzlichen 

Kosten seien der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen und diese sei für das vorin-

stanzliche Verfahren zur Leistung einer Parteientschädigung an den Beschwerde-

führer zu verpflichten.

5. Zusammenfassend ist damit die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen, 

soweit darauf einzutreten ist.

IV.

1. Da der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren unterliegt, sind ihm die 

Gerichtskosten aufzuerlegen (§ 40 EG KESR i.V.m. Art. 106 ZPO). Die Höhe der 

Entscheidgebühr ist auf Fr. 1'800.– festzulegen (§ 40 EG KESR i.V.m. Art. 96 

ZPO sowie § 12 i.V.m. § 5 Abs. 1 GebV OG).

2. Parteientschädigungen sind bei diesem Verfahrensausgang nicht zuzuspre-

chen: Dem Beschwerdeführer nicht, da er unterliegt, der Beschwerdegegnerin 

nicht, da ihr im vorliegenden Verfahren keine Aufwendungen entstanden sind, die 

zu entschädigen wären.

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Es wird beschlossen:

1. Der Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung für die vorlie-

gende Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittel mit dem nachstehenden Urteil.

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen soweit darauf eingetreten werden kann. 

Das Urteil des Bezirksrates Dielsdorf vom 9. Juli 2025 wird bestätigt. 

2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'800.– festgesetzt.

3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden dem Beschwerde-

führer auferlegt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage eines Doppels von act. 2, und an die Kindes- und Erwachsenen-

schutzbehörde des Bezirks Dielsdorf, sowie – unter Rücksendung der einge-

reichten Akten – an den Bezirksrat Dielsdorf, je gegen Empfangsschein.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw L. Altermatt

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