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**Case Identifier:** 85b4776b-e877-5edb-a6b2-d3f5662fe390
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-10
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 10.09.2025 100 2023 277
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2023-277_2025-09-10.pdf

## Full Text

100.2023.277U  publiziert in BVR 2025 S. 467
HER/REC/KIB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 10. September 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Herzog, Verwaltungsrichter Nyffenegger
Gerichtsschreiberin Reichelt

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin …
Beschwerdeführerin

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Bern
Kramgasse 20, 3011 Bern

betreffend Nichtigerklärung der ordentlichen Einbürgerung (Verfügung
der Sicherheitsdirektion des Kantons Bern vom 19. September 2023; 
2023.5395)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10.09.2025, Nr. 100.2023.277U, 
Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

Die aus Malaysia stammende A.________ (Jg. 1973) heiratete am 20. März 
1992 den in … geborenen deutschen Staatsangehörigen B.________, mit 
dem sie am 1. Oktober 2008 in die Schweiz einreiste. A.________ erhielt 
zunächst eine Aufenthaltsbewilligung, seit dem 1. Oktober 2018 verfügte sie 
über eine Niederlassungsbewilligung. Auf Gesuch vom 3. September 2021 
hin wurde A.________ am 18. Juli 2022 eingebürgert.

Mit Verfügung vom 19. September 2023 erklärte die Sicherheitsdirektion des 
Kantons Bern (SID) die ordentliche Einbürgerung von A.________ für nich-
tig. 

B.

Gegen diese Verfügung hat A.________ am 18. Oktober 2023 Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde erhoben. Sie beantragt, die angefochtene Verfügung 
sei aufzuheben. 

Die SID beantragt mit Vernehmlassung vom 20. November 2023, die Be-
schwerde sei abzuweisen.

Mit Replik vom 10. Januar 2024 hat sich A.________ erneut zur Sache 
geäussert und weitere Unterlagen zu den Akten gereicht. Sie hält an ihrem 
Rechtsbegehren fest. Die SID hat sich nicht mehr vernehmen lassen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10.9.2025, Nr. 100.2023.277U, 
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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 27 des Gesetzes vom 13. Juni 2017 über das Kan-
tons- und Gemeindebürgerrecht [Kantonales Bürgerrechtsgesetz, KBüG; 
BSG 121.1]). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren 
teilgenommen, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und 
hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung 
(Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind einge-
halten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutre-
ten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG; vgl. auch Art. 27 KBüG).

2.

In der Sache strittig ist die Nichtigerklärung der ordentlichen Einbürgerung 
der Beschwerdeführerin.

2.1 Schweizerbürgerin oder Schweizerbürger ist, wer das Bürgerrecht ei-
ner Gemeinde und eines Kantons besitzt (Art. 37 Abs. 1 der Bundesverfas-
sung [BV; SR 101]). Haben der Kanton und die Gemeinde die Einbürgerung 
zugesichert und das Staatssekretariat für Migration (SEM) die Einbürge-
rungsbewilligung erteilt, trifft die zuständige kantonale Behörde den Einbür-
gerungsentscheid (Art. 13 und 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Juni 
2014 über das Schweizer Bürgerrecht [Bürgerrechtsgesetz, BüG; 
SR 141.0]). Die drei Bürgerrechte bilden eine untrennbare Einheit 
(BVR 2016 S. 293 E. 2.1 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 146 I 83 E. 2.3). Das 
Kantonsbürgerrecht beruht auf dem Gemeindebürgerrecht, welches der Ge-
meinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts zusichert 
(vgl. Art. 7 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]; Art. 2 

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Abs. 1, Art. 16 f. sowie Art. 22 Abs. 1 KBüG; Art. 18 der Verordnung vom 
20. September 2017 über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht [Kanto-
nale Bürgerrechtsverordnung, KBüV; BSG 121.111]).

2.2 Nach Art. 36 Abs. 1 und 2 BüG kann die Einbürgerung vom SEM in-
nert bestimmten Fristen, spätestens innert acht Jahren nach dem Erwerb 
des Schweizer Bürgerrechts nichtig erklärt werden, wenn sie durch falsche 
Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen erschlichen worden 
ist. Unter den gleichen Voraussetzungen kann die ordentliche Einbürgerung 
nach Art. 36 Abs. 3 BüG auch von der zuständigen kantonalen Behörde nich-
tig erklärt werden. Das blosse Fehlen von Einbürgerungsvoraussetzungen 
genügt nicht. Die Nichtigerklärung der Einbürgerung setzt vielmehr voraus, 
dass diese «erschlichen», das heisst mit einem unlauteren und täuschenden 
Verhalten erwirkt worden ist. Arglist im Sinn des strafrechtlichen Betrugstat-
bestands ist nicht erforderlich. Immerhin ist notwendig, dass die betroffene 
Person bewusst falsche Angaben macht bzw. die Behörde bewusst in einem 
falschen Glauben lässt und so den Vorwurf auf sich zieht, es unterlassen zu 
haben, diese über eine erhebliche Tatsache zu informieren; zudem muss die 
Nichtigerklärung verhältnismässig sein (BGE 140 II 65 E. 2.2 und 4.2; 
BVR 2018 S. 43 E. 3.3). Diese zu Art. 41 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 
29. September 1952 über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts 
(aBüG; AS 1952 1087) entwickelte Rechtsprechung bleibt unter dem neuen 
Recht massgebend (BGer 1C_24/2020 vom 24.7.2020 E. 3.1, 1C_30/2024 
vom 6.5.2024 E. 3.3). 

2.3 Die gesuchstellende Person täuscht über eine Einbürgerungsvoraus-
setzung, wenn sie nicht auf mögliche Straffolgen hinweist und selbst keine 
berechtigten Zweifel an der Strafbarkeit ihres Verhaltens hat (BGE 140 II 65 
E. 3.3.2). Entscheidet sich eine Person, ein Einbürgerungsgesuch zu stellen, 
dann ist es grundsätzlich zumutbar und verhältnismässig, dass sie über alle 
für die Einbürgerung wesentlichen Umstände Auskunft zu erteilen hat. Das 
gilt auch bezüglich strafbaren oder potenziell strafbaren Verhaltens, soweit 
dies der gesuchstellenden Person bekannt oder für sie jedenfalls erkennbar 
war. Bei Unklarheit über die strafrechtliche Tragweite einer Handlung wäre 
gegebenenfalls wie bei hängigen Ermittlungen die Sistierung des Einbürge-
rungsverfahrens zu erwägen (BGE 140 II 65 E. 3.4.2).

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2.4 Gemäss Art. 38 Abs. 2 BV erlässt der Bund Mindestvorschriften für 
die Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern durch die Kantone. 
Diese können davon nicht abweichen (BGE 146 I 83 E. 4.1). Die bundes-
rechtlichen Mindestvoraussetzungen sind in Art. 9 ff. BüG niedergelegt. 
Art. 11 BüG bestimmt die sog. materiellen Einbürgerungsvoraussetzungen. 
Danach erfordert die Erteilung der Einbürgerungsbewilligung des Bundes 
unter anderem, dass die Bewerberin oder der Bewerber erfolgreich integriert 
ist (Bst. a). Gemäss Art. 12 Abs. 1 Bst. a BüG zeigt sich eine erfolgreiche 
Integration nebst anderem insbesondere im Beachten der öffentlichen Si-
cherheit und Ordnung (BVR 2021 S. 417 E. 2.2). Art. 4 Abs. 2 Bst. e der Ver-
ordnung vom 17. Juni 2016 über das Schweizer Bürgerrecht (Bürgerrechts-
verordnung, BüV; SR 141.01) präzisiert, dass eine Person unter anderem 
nicht als erfolgreich integriert gilt, wenn im Strafregister-Informationssystem 
VOSTRA eine bedingte Geldstrafe von höchstens 90 Tagessätzen als 
Hauptsanktion für die Einbürgerungsbehörden ersichtlich ist, sofern sich die 
betroffene Person in der Probezeit nicht bewährt hat. In allen anderen, mithin 
nicht in Art. 4 Abs. 2 BüV aufgeführten Fällen, in denen im Strafregister-In-
formationssystem VOSTRA ein Eintrag für die Einbürgerungsbehörden ein-
sehbar ist, entscheidet die Einbürgerungsbehörde unter Berücksichtigung 
der Höhe der Sanktion, ob die Integration der betroffenen Person erfolgreich 
ist. Eine erfolgreiche Integration darf nicht angenommen werden, solange 
eine angeordnete Sanktion noch nicht vollzogen oder eine laufende Probe-
zeit noch nicht abgelaufen ist (Art. 4 Abs. 3 BüV). Bei hängigen Strafverfah-
ren gegen eine Bewerberin oder einen Bewerber sistiert das SEM das Ein-
bürgerungsverfahren bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens 
durch die Strafjustiz (Art. 4 Abs. 5 BüV). Kantonalrechtlich können Auslän-
derinnen und Ausländer auf Gesuch hin in das Bürgerrecht einer Einwohner-
gemeinde oder gemischten Gemeinde und in das Kantonsbürgerrecht auf-
genommen werden, wenn sie neben den Voraussetzungen für die Erteilung 
der Einbürgerungsbewilligung des Bundes auch diejenigen nach Art. 7 KV 
und der kantonalen Bürgerrechtsgesetzgebung erfüllen (Art. 10 Abs. 1 
KBüG). Art. 7 Abs. 3 KV enthält einen nicht abschliessenden Katalog von 
(negativen) Einbürgerungsvoraussetzungen (BVR 2016 S. 293 E. 2.3). Das 
KBüG fordert unter dem Titel der materiellen Einbürgerungsvoraussetzun-
gen (Art. 12 ff. KBüG) in Übereinstimmung mit dem Bundesrecht eine erfolg-
reiche Integration (Art. 12 KBüG). Nach Art. 14 Abs. 1 KBüG und Art. 11 

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KBüV können Ausländerinnen und Ausländer, die im Strafregister-Informati-
onssystem VOSTRA eingetragen sind, nach Massgabe der Vorgaben des 
Bundesrechts nicht eingebürgert werden (vgl. BVR 2021 S. 417 E. 5).

3. Sachverhaltlich lässt sich Folgendes feststellen:

3.1 Die Beschwerdeführerin stellte am 3. September 2021 ein Einbürge-
rungsgesuch bei der Einwohnergemeinde E.________ (Akten SID 4B 
pag. 39-36). Im Rahmen dieses Einbürgerungsverfahrens unterzeichnete 
die Beschwerdeführerin gleichentags eine schriftliche Erklärung («Selbstde-
klaration»), wonach sie im Ausland oder in der Schweiz keine Straftaten ver-
übt habe, die zu einem Strafverfahren führen können (Akten SID 4B pag. 24-
21, 23). Mit Beschluss vom 20. Dezember 2021 sicherte die Gemeinde der 
Beschwerdeführerin das Gemeindebürgerrecht zu (Akten SID 4B pag. 40). 
Auf Antrag des Kantons erteilte das SEM am 20. Juni 2022 die eidgenössi-
sche Einbürgerungsbewilligung (Akten SID 4B pag. 57). Am 18. Juli 2022 er-
hielt die Beschwerdeführerin das Kantonsbürgerrecht, womit das Einbürge-
rungsverfahren abgeschlossen war (Akten SID 4B pag. 59). 

3.2 Die Beschwerdeführerin war seit September 2008 Gesellschafterin 
der C.________ GmbH, welche das Restaurant D.________ in E.________ 
betreibt (Handelsregisterauszug vom 17.3.2022, Akten SID 4B pag. 6). Im 
Einbürgerungsverfahren gab sie zudem wiederholt an, sie sei seit November 
2008 Geschäftsführerin des Restaurants D.________ (Erklärung über absol-
vierte Ausbildungen und berufliche Tätigkeiten vom 3.9.2021, Akten SID 4B 
pag. 10, 11; entsprechend der Erhebungsbericht der Gemeinde, a.a.O., 
pag. 31). Ihr Ehemann war bis Dezember 2024 als Gesellschafter und Ge-
schäftsführer der GmbH eingetragen (Handelsregisterauszug vom 
17.3.2022; aktueller Auszug einsehbar unter <www.zefix.ch>). Am 18. Au-
gust 2022 meldete die Arbeitsmarktkontrolle des Kantons Bern der Kantons-
polizei, sie hätte im Restaurant D.________ Schwarzarbeiterinnen und 
Schwarzarbeiter kontrolliert und angehalten. Die Polizei führte gleichentags 
eine polizeiliche Kontrolle im Restaurant durch, hielt zwei ausländische Per-
sonen an, F.________ und G.________, und führte diese auf die Polizeiwa-
che. F.________ gab gegenüber den Polizeibehörden an, er sei im Mai 2018 

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als Tourist eingereist und habe ab dem 1. Juni im Restaurant D.________ 
gegen Entgelt sowie Kost und Logis gearbeitet. G.________ sagte aus, sie 
sei im Mai 2022 zusammen mit ihrer Mutter als Touristin in die Schweiz ein-
gereist und habe am Ende ihrer Reise ihre Tante besucht, welche das Re-
staurant D.________ betrieb. Nachdem ihre Mutter abgereist war, habe sie 
dort gegen Entgelt sowie Kost und Logis gearbeitet (Anzeigerapport vom 
10.11.2022, Akten SID 4A pag. 56-51, 53). Neben den beiden überführten 
Personen sind im Anzeigerapport der Polizei vom 10. November 2022 die 
Beschwerdeführerin und ihr Ehemann als Beschuldigte aufgeführt (pag. 55). 
Mit dem Ehemann hatte die Polizei am 6. September 2022 eine Einver-
nahme durchgeführt, welcher die Beschwerdeführerin ebenfalls beiwohnte 
(Einvernahmeprotokoll, a.a.O., pag. 49-45; E-Mail vom 11.5.2023, a.a.O., 
pag. 15). Der Ehemann sagte gegenüber der Polizei aus, dass F.________ 
vormittags gearbeitet und dafür Fr. 2ʹ000.-- erhalten habe; zusätzlich habe 
er bei ihnen Essen und Unterkunft erhalten. Auch G.________ habe bei ih-
nen Lohn, Essen sowie Unterkunft erhalten. Sie beide hätten gegenüber ih-
rem Restaurant in einer gemieteten Wohnung (Personalwohnung) gewohnt. 
Auf die Frage, ob er gewusst habe, dass er Personen illegal und ohne Ar-
beitsbewilligung beschäftigt habe, antwortete er: «Ja, wir haben das ge-
wusst. Es waren junge Leute und wir wollten ihnen etwas Arbeit geben und 
ein wenig Sackgeld. […] Es war ein grosser Fehler und wir haben ein 
schlechtes Gewissen deswegen». Auf die Frage, ob er wieder Leute ohne 
Arbeitsbewilligung anstellen würde, antwortete er: «Nein, das werden wir nie 
mehr tun. Wir haben etwas daraus gelernt. Es tut uns sehr leid». Das Ein-
vernahmeprotokoll unterzeichneten beide Eheleute (Einvernahmeprotokoll, 
a.a.O., pag. 46, 45).

3.3 Mit Strafbefehl vom 23. März 2023 verurteilte die Staatsanwaltschaft 
des Kantons Bern die Beschwerdeführerin wegen Widerhandlung gegen das 
Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Aus-
länder und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; 
SR 142.20) durch Förderung des rechtswidrigen Aufenthalts von ausländi-
schen Personen nach Art. 116 Abs. 1 Bst. a AIG zu einer bedingten Gelds-
trafe von 50 Tagessätzen zu je Fr. 90.--, ausmachend Fr. 4ʹ500.--, mit einer 
Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Verbindungsbusse von Fr. 900.--. 
Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass die Beschwerdeführerin zusammen 

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mit ihrem Ehemann F.________ in der Zeit von ca. Juli 2018 bis 18. August 
2022 und G.________ von ca. Mitte Juni 2018 bis 18. August 2022 beher-
bergte und versorgte, obwohl sie wusste, dass die Genannten ohne Bewilli-
gung arbeiteten und sich in der Schweiz aufhielten. Indem sie für die beiden 
zusammen mit ihrem Ehemann für Kost und Logis sorgte, habe sie deren 
rechtswidrigen Aufenthalt unterstützt und gefördert (Akten SID 4A pag. 12-
10; die angefochtene Verfügung geht in E. 5 fälschlicherweise von einer Pro-
bezeit von drei Jahren aus). Am 8. Mai 2023 informierte das SEM den Zivil-
stands- und Bürgerrechtsdienst des Kantons Bern (ZBD) über den ergange-
nen Strafbefehl (Akten SID 4A pag. 13). Am 22. Juni 2023 gab der ZBD der 
Beschwerdeführerin Gelegenheit, sich zu diesem Sachumstand im Hinblick 
auf die allfällige Einleitung eines Verfahrens um Nichtigerklärung der Einbür-
gerung schriftlich zu äussern (Akten SID 4A pag. 17-16). Die Beschwerde-
führerin teilte dem ZBD mit Einschreiben vom 14. Juli 2023 (Akten SID 4A 
pag. 22 und 23) Folgendes mit:

 «Während der Einbürgerung habe ich wissentlich Information Ihnen vor-
enthalten und entschuldige mich für diese Straftat. 

Ich habe Herrn F.________ ein paar Monate vor der Coronazeit ken-
nengelernt und habe [ihm] aus Mitleid humanitäre Hilfe angeboten, da 
er kein Geld mehr besass, um weiterzuleben. Deshalb hat er bei uns 
ausgeholfen, um ein bisschen Taschengeld zu verdienen. Während der 
Coronazeit hat er uns 1.5 Jahre verlassen und ist erst nachher zurück-
gekommen. Betreffend G.________, welche meine Nichte ist, war nur 
in der Schweiz zu Besuch und wäre nach ein paar Tagen wieder nach 
Malaysia geflogen. Im gesamten war sie nur 2.5 Monate in der Schweiz. 
Nichts desto trotz ist dies keine Ausrede für meine Straftat. Ich habe 
diese Straftat eingesehen und habe meine Lektion davon gelernt.

Ich lebe seit 2008 in der Schweiz und habe mich sehr mit dem Schwei-
zer leben integriert. Nach 13 Jahren teile ich gewisse Aspekte mit der 
Schweiz[,] weshalb ich mich 2021 entschieden habe[,] einbürgern zu-
lassen, da ich meine Zukunft hier in der Schweiz sehen und mich mit 
der Einbürgerung mehr mit der Schweiz verbunden fühle. […]»

4.

4.1 Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin habe bewusst wahr-
heitswidrig bestätigt, keine Taten verübt zu haben, die zu einem Strafverfah-
ren führen könnten, und habe durch die unterlassene Aufklärung über ihre 
strafrechtlich relevanten Handlungen im Einbürgerungsverfahren einen 
Nichtigkeitsgrund nach Art. 36 Abs. 1 bzw. 3 BüG gesetzt.

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4.2 Die Beschwerdeführerin bringt vor Verwaltungsgericht neu vor, sie 
sei sich im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Selbstdeklaration am 3. Sep-
tember 2021 nicht bewusst gewesen, dass sie mit ihrer Handlung eine Straf-
tat begangen hatte. Sie habe auch nicht davon ausgehen müssen, dass ihr 
Mittäterschaft vorgeworfen werden könnte. Denn für die Geschäftsführung 
sowie die Anstellung von Personal im Restaurant D.________ sei sie gar 
nicht zuständig gewesen. So sei sie auch im Strafverfahren nie einvernom-
men worden. Erst mit der Eröffnung des Strafbefehls am 23. März 2023 habe 
sie Kenntnis davon erhalten, dass ihr für den Zeitraum vor der Einbürgerung 
strafrechtlich relevante Taten vorgeworfen wurden (Beschwerde S. 3 und 6). 
Eine Täuschungsabsicht und ein Nichtigkeitsgrund nach Art. 36 Abs. 1 BüG 
seien damit nicht gegeben (Beschwerde S. 6 ff.).

4.3 Es ist richtig, dass die Beschwerdeführerin im Handelsregister als 
Gesellschafterin der C.________ GmbH und, im Gegensatz zu ihrem Ehe-
mann, nicht als Geschäftsführerin aufgeführt war (Beschwerde S. 6; vorne 
E. 3.2). So wurde denn auch bloss ihr Ehemann als eingetragener Ge-
schäftsführer der C.________ GmbH nicht nur wegen Förderung des rechts-
widrigen Aufenthalts von ausländischen Personen nach Art. 116 Abs. 1 
Bst. a AIG, sondern ebenfalls wegen Beschäftigung von ausländischen Ar-
beitnehmenden ohne Bewilligung nach Art. 117 Abs. 1 AIG verurteilt (Straf-
befehl vom 23.3.2023, Akten SID 4A pag. 43). Die konkreten Umstände las-
sen indes darauf schliessen, dass die Beschwerdeführerin dennoch eine ak-
tive Rolle beim Betrieb des Restaurants D.________ spielte. Dafür spricht 
zunächst die Tatsache, dass sie im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens 
angab, sie sei seit November 2008 Geschäftsführerin des Restaurants 
D.________ (vorne E. 3.2). Auch ihr Ehemann deponierte in seiner Einver-
nahme: «wir betreiben das Restaurant seit 2008» (Akten SID 4A pag. 48). 
Dem Protokoll der Einvernahme ist weiter zu entnehmen, dass der Ehemann 
in seinen Antworten zu den ihm vorgeworfenen Straftaten seine Ehefrau (die 
Beschwerdeführerin) stets miteinschloss. Die Beschwerdeführerin, die ihren 
Ehemann zur Einvernahme begleitete, unterzeichnete schliesslich auch das 
Einvernahmeprotokoll (vorne E. 3.2). Sodann äusserte auch die beschul-
digte Nichte der Beschwerdeführerin gegenüber der Polizei, dass ihre Tante 
das Restaurant D.________ betreibe (vorne E. 3.2). Schliesslich erklärte die 
Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 14. Juli 2023 gegenüber den ZBD 

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auch selbst, dass sie im Einbürgerungsverfahren wesentliche Informationen 
verschwiegen habe (vorne E. 3.3). Mit Blick auf den Inhalt dieses Schreibens 
kann ihr nicht gefolgt werden, wenn sie nun vorbringt, sie habe nicht vorsätz-
lich erhebliche Tatsachen verschwiegen (Beschwerde S. 8) oder «höchstens 
aus unbewusster pflichtwidriger Unachtsamkeit gehandelt» (Replik S. 1). Ihr 
Vorbringen, sie habe kein Unrechtsbewusstsein gehabt (Beschwerde S. 7), 
ist vor diesem Hintergrund als spätere Schutzbehauptung zu qualifizieren 
und erscheint nicht glaubhaft. Auch ein Rechtsirrtum ist zu verneinen (Be-
schwerde S. 5). Vielmehr ist davon auszugehen, dass es der Beschwerde-
führerin bekannt oder für sie jedenfalls erkennbar war, dass ab Mitte 2018 
und bis August 2022 in ihrem Betrieb illegal anwesende Personen gegen 
Kost und Logis arbeiteten und sie dadurch deren illegale Anwesenheit unter-
stützte. So hat auch die Staatsanwaltschaft festgestellt, dass die Beschwer-
deführerin «wusste, dass [sich] beide [Personen] ohne Bewilligung […] in der 
Schweiz befanden» (Strafbefehl vom 23.3.2023 [Akten SID 4A pag. 61]). 
Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin die Unterstützung als 
«humanitäre Hilfe» bezeichnete (vorne E. 3.3). Der Beschwerdeführerin war 
somit bereits im Zeitpunkt ihres Einbürgerungsgesuchs und der Unterzeich-
nung der Selbstdeklaration betreffend Straflosigkeit im September 2021 be-
wusst, dass sie sich möglicherweise strafbar gemacht hatte. Es macht auch 
keinen Unterschied, dass die Beschwerdeführerin nie direkt von der Polizei 
oder der Staatsanwaltschaft zu den ihr vorgeworfenen Straftaten befragt 
wurde und die Polizei es der Staatsanwaltschaft überliess, die Beschwerde-
führerin strafrechtlich zu belangen (Beschwerde S. 3 und 5; Replik S. 1 f.). 
Die polizeilichen Ermittlungen wurden ohnehin erst am 18. August 2022 auf-
genommen, d.h. nach Abschluss ihres Einbürgerungsverfahrens im Juli 
2022 (vorne E. 3.1 f.). Die Beschwerdeführerin kann auch nichts aus dem 
strafrechtlichen Selbstbelastungsverbot für sich ableiten, gilt dieses doch ge-
rade nicht für das Einbürgerungsverfahren (vgl. vorne E. 2.3). Auf ihre Vor-
bringen zu Art. 42 BüG ist nicht weiter einzugehen, weil diese Vorschrift den 
Entzug des Bürgerrechts regelt, nicht dessen Nichtigerklärung (Beschwerde 
S. 6 und 8).

4.4 Die Beschwerdeführerin hat von 2018 bis 2022 zwei Personen den 
illegalen Aufenthalt in der Schweiz erleichtert, wofür sie am 23. März 2023 
zu einer bedingten Geldstrafe bei einer Probezeit von zwei Jahren und einer 

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Verbindungsbusse verurteilt wurde. Gemäss Art. 4 Abs. 3 BüV kann bei ei-
ner noch nicht abgelaufenen Probezeit keine erfolgreiche Integration nach 
Art. 12 Abs. 1 Bst. a BüG angenommen werden. Zudem hält Art. 4 Abs. 5 
BüV fest, dass die Einbürgerungsbehörden bei hängigen Strafverfahren das 
Einbürgerungsverfahren bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfah-
rens durch die Strafjustiz sistieren (vgl. vorne E. 2.4). Entgegen ihren Anga-
ben in der Selbstdeklaration erfüllte die Beschwerdeführerin damit im Zeit-
punkt ihrer Einbürgerung im Juli 2022 das Integrationskriterium von Art. 12 
Abs. 1 BüG und Art. 12 KBüG nicht, da die Verfehlung nicht als Bagatelldelikt 
qualifiziert werden kann: Sie hat sich vorsätzlich eines Vergehens schuldig 
gemacht (Art. 116 Abs. 1 Bst. a AIG i.V.m. Art. 10 Abs. 3 des 
Schweizerischen Strafgesetzbuches [StGB; SR 311.0]) und wurde 
deswegen zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen bei einer Pro-
bezeit von zwei Jahren verurteilt (vgl. auch SEM [Hrsg.], Handbuch Bürger-
recht für Gesuche ab 1.1.2018, Kapitel 3 Ziff. 321/111/1; BVR 2012 S. 193 
E. 4.3.1 f. [noch zum alten Recht]). Der Strafbefehl wurde zudem im Strafre-
gister eingetragen (vgl. Strafregisterauszug, Beschwerdebeilage 11; Art. 18 
Abs. 1 Bst. a, b und c Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2016 über 
das Strafregister-Informationssystem VOSTRA [Strafregistergesetz, StReG; 
SR 330]). Wären der Einbürgerungsbehörde im massgeblichen Zeitpunkt 
sämtliche Umstände bekannt gewesen, wäre das Einbürgerungsverfahren 
voraussichtlich sistiert und der Beschwerdeführerin die ordentliche Einbür-
gerung schliesslich verweigert worden, unbekümmert darum, dass sie die 
übrigen Voraussetzungen erfüllte, da die in Frage stehende Nichtbeachtung 
der öffentlichen Sicherheit und Ordnung jedenfalls bis zum Ablauf der Pro-
bezeit nicht im Sinn der Rechtsprechung durch Stärken bei anderen Kriterien 
hätte ausgeglichen werden können (vgl. BVR 2023 S. 383 E. 4.3 mit Hinweis 
auf BGE 146 I 49 E. 4.4; BGer 1C_350/2024 vom 21.5.2025 E. 4.3). Die 
massgebenden Umstände waren der Beschwerdeführerin bewusst (vgl. 
E. 4.3 hiervor). Dennoch erklärte sie wahrheitswidrig zuhanden der Einbür-
gerungsbehörde, dass sie im Ausland oder in der Schweiz keine Straftaten 
verübt habe, die zu einem Strafverfahren führen können. Dadurch täuschte 
sie die Einbürgerungsbehörde vorsätzlich über eine wesentliche Tatsache, 
sodass die ordentliche Einbürgerung als erschlichen im Sinn von Art. 36 
Abs. 1 bzw. 3 BüG zu gelten hat. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10.09.2025, Nr. 100.2023.277U, 
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4.5 Die Nichtigerklärung der Einbürgerung erscheint auch verhältnismäs-
sig (Beschwerde S. 3 ff.): Die Nichtigerklärung ist Rechtsfolge der Tatsache, 
dass die Einbürgerungsvoraussetzungen im Zeitpunkt der Einbürgerung 
nicht erfüllt waren und die Beschwerdeführerin die Behörden über diesen 
Umstand täuschte. Dadurch, dass die Beschwerdeführerin durch Täuschung 
der Behörden die Einbürgerung erwirkt hat, hat sie die negativen Folgen ei-
ner späteren Nichtigerklärung grundsätzlich zu tragen (BVR 2018 S. 43 
E. 5.5 mit Hinweisen). Es steht ihr zudem frei, nach Ablauf der gesetzlichen 
Wartefrist von zwei Jahren nach der rechtskräftigen Nichtigerklärung (Art. 36 
Abs. 5 BüG) erneut ein Gesuch um Einbürgerung zu stellen, zumal die zwei-
jährige Probezeit im März dieses Jahres abgelaufen sein dürfte (vgl. Straf-
befehl vom 23.3.2023, Akten SID 4A pag. 61). Schliesslich ist zu berücksich-
tigen, dass die Nichtigerklärung des Schweizer Bürgerrechts nicht zwangs-
läufig mit dem Verlust des Aufenthaltsrechts einhergeht und der Beschwer-
deführerin ein solcher Verlust angesichts der Umstände auch nicht drohen 
dürfte. Einerseits muss sie sich kein ausgesprochen gravierendes Delikt vor-
werfen lassen und andererseits ist ihr Ehemann ein deutscher Staatsbürger, 
womit sie grundsätzlich über ein von ihm abgeleitetes Aufenthaltsrecht in der 
Schweiz verfügt.

4.6 Mit Blick auf künftige Fälle ist abschliessend auf Folgendes hinzuwei-
sen: Die Vorinstanz hält in ihrer Verfügung (E. 5) fest, der Beschwerdeführe-
rin wäre im Fall, dass das Strafurteil bereits während dem Einbürgerungs-
verfahren bekannt gewesen wäre, nach Ablauf der Probezeit gemäss der 
Praxis des SEM eine «zusätzliche Wartefrist von drei Jahren» auferlegt wor-
den. Das Bundesgericht hat insoweit kürzlich entschieden, dass eine sche-
matische Anwendung der im Handbuch des SEM verankerten Wartefristen 
dem konkreten Einzelfall unter Umständen nicht gerecht wird (vgl. 
BGer 1C_350/2024 vom 21.5.2025 E. 4.5). Dem ist in Einbürgerungsverfah-
ren fortan Rechnung zu tragen.

4.7 Nach dem Erwogenen ist die Nichtigerklärung der ordentlichen Ein-
bürgerung der Beschwerdeführerin nicht rechtsfehlerhaft.

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5.

Die angefochtene Verfügung hält der Rechtskontrolle stand. Die Be-
schwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen. Bei diesem 
Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 
Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

6.

Gemäss Art. 83 Bst. b des des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) ist die Be-
schwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Ent-
scheide über ordentliche Einbürgerungen. Insoweit kann einzig subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde erhoben werden (Art. 113 BGG). Diese Ausnahme 
erstreckt sich indes praxisgemäss nicht auf die Nichtigerklärung der ordentli-
chen Einbürgerung durch die Kantone (vgl. BGer 1C_381/2022 vom 
8.9.2023 E. 1.2 mit zahlreichen Hinweisen; BVR 2018 S. 43 [VGE 2016/237 
vom 24.10.2017] nicht publ. E. 8). Es wird daher in der Rechtsmittelbeleh-
rung auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten verwie-
sen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3ʹ500.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

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4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin 
- Sicherheitsdirektion des Kantons Bern
- Einwohnergemeinde E.________
- Staatssekretariat für Migration

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.