# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6909c1bc-5bac-556e-b8d4-b44fa0307804
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-07-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.07.2014 D-1793/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1793-2014_2014-07-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-1793/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  3 0 .  J u l i  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Thomas Wespi, 

mit Zustimmung von Richter Walter Lang; 

Gerichtsschreiber Alfred Weber. 

   Parteien 
 

A.______, geboren (…), 

Bangladesch, 

vertreten durch lic. iur. Susanne Sadri, LL.M., 

Asylhilfe Bern, (…), 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

 

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung; 

Verfügung des BFM vom 28. Februar 2014 / N (…). 

 

 

D-1793/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge den Heimatstaat 

auf dem Luftweg am 10. März 2012 mit einem gefälschten bangladeschi-

schen Reisepass, welcher mit einem italienischen Visum versehen war, 

verliess und über Italien am 14. März 2012 in die Schweiz gelangte, wo er 

am gleichen Tag um Asyl nachsuchte, 

dass er nach der Befragung zur Person (BzP) im Empfangs- und Verfah-

renszentrum (EVZ) B.______ vom 27. März 2012 für die Dauer des Ver-

fahrens dem Kanton C.______ zugewiesen wurde, 

dass das BFM im Rahmen eines Dublin-Verfahrens am 3. April 2012 die 

italienischen Behörden um Informationen über den Beschwerdeführer er-

suchte, 

dass die italienischen Behörden das Informationsersuchen des BFM am 

3. Mai 2012 dahingehend beantworteten, der Beschwerdeführer sei in Ita-

lien nicht bekannt, 

dass das BFM dem Beschwerdeführer in der Folge mit Schreiben vom 

24. Mai 2012 mitteilte, das Dublin-Verfahren sei beendet und sein Asylge-

such werde in der Schweiz geprüft,  

dass das BFM den Beschwerdeführer am 13. Februar  2014 zu den Asyl-

gründen anhörte, 

dass der Beschwerdeführer bei den Befragungen zur Begründung des 

Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er sei ein aus D.______ 

stammender bangladeschischer Staatsangehöriger, wo er von Geburt bis 

zur Ausreise gelebt habe, 

dass er sich als (Berufsbezeichnung 1), (Berufsbezeichnung 2) und (Be-

rufsbezeichnung 3) betätigt habe, 

dass er im Jahre 2007 in die Politik eingestiegen sei, 

dass er einfaches Mitglied der BNP (Bangladesh Nationalist Party) ge-

worden und vor allem in seiner Gegend aktiv gewesen sei, 

D-1793/2014 

Seite 3 

dass im Jahre 2010 einer der Parteiführer (C.A.) entführt worden sei und 

er (der Beschwerdeführer) in der Folge ebenfalls Probleme mit Angehöri-

gen der Regierungspartei bekommen habe,  

dass diese Angehörigen der Regierungspartei Personen in seiner Ge-

gend schikaniert hätten, für die er sich eingesetzt habe, 

dass er aus diesem Grund von den Anhängern der Regierungspartei mit 

dem Tode bedroht worden sei, 

dass er sich seit diesem Zeitpunkt bis zur Ausreise versteckt habe, 

dass ihn die Leute der Regierungspartei fälschlicherweise in verschiede-

ne Fälle verwickelt hätten und es in diesem Zusammenhang zu Anzeigen 

gekommen sei, wobei er nicht wisse, ob die Anzeigen an ein Gericht wei-

tergeleitet worden seien, 

dass diese Leute mehrmals bei ihm zu Hause vorbeigekommen seien 

und im Juni 2012 sogar sein Haus angezündet hätten,  

dass sie von ihm verlangt hätten, sich der Regierungspartei anzuschlies-

sen,  

dass er vor diesem Hintergrund ausgereist sei, 

dass er anlässlich der Bundesanhörung zur Untermauerung seiner Vor-

bringen zahlreiche Beweismittel einreichte (A 17 gemäss Aktenverzeich-

nis BFM) 

dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 

vom 28. Februar 2014 – eröffnet am 4. März 2014 – ablehnte und die 

Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, 

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, dass die Vor-

bringen des Beschwerdeführers weder den Anforderungen an die Glaub-

haftigkeit gemäss Art. 7 AsylG (SR 142.31) noch denjenigen an die 

Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG genügten, 

dass Vorbringen nicht hinreichend begründet seien, wenn sie in wesentli-

chen Punkten zu wenig konkret, detailliert und differenziert dargelegt und 

somit den Eindruck vermitteln würden, dass eine Person das Geschilder-

te nicht selbst erlebt habe, 

D-1793/2014 

Seite 4 

dass es sich beim Vorbringen, er sei als einfaches Mitglied der BNP von 

Personen der Regierungspartei mit dem Tode bedroht und fälschlicher-

weise angezeigt worden sowie sein Haus sei angezündet worden, typi-

scherweise um ein Standardvorbringen von bangladeschischen Asyl su-

chenden Personen handle, 

dass die Parteiangehörigkeit zur BNP nicht nachvollziehbar und somit 

unglaubhaft sei (Einreichen von manipulierten Fotos und von zwei als Ge-

fälligkeitsschreiben zu wertenden Bestätigungsschreiben; Inhalt der Bes-

tätigung der BNP in Bezug auf das Engagement des Beschwerdeführers 

als Mitglied bei der BNP stehe dessen Angaben entgegen; Fehlen einer 

plausiblen Erklärung hierzu; der über mehrere Jahre hinweg betriebene 

Aufwand der gegnerischen Partei, um gegen den Beschwerdeführer vor-

zugehen, sei nicht nachvollziehbar; Unvermögen des Beschwerdeführers, 

die BNP in das politische Spektrum einzureihen; Umstände respektive 

Begründung des angeblichen Parteibeitritts), 

dass den als Beweismittel eingereichten Dokumenten im Zusammenhang 

mit Bangladesch kein Beweiswert zukomme, da sie einerseits käuflich 

leicht erhältlich seien und andererseits als allgemeine Berichte zur BNP 

nichts Konkretes in Bezug auf seine Person festhalten würden, 

dass vor diesem Hintergrund seinen Vorbringen die Basis entzogen sei, 

dass er namentlich aufgrund seiner BNP-Mitgliedschaft ernsthaften Nach-

teilen ausgesetzt gewesen sein soll, 

dass diese Feststellung durch weitere nicht nachvollziehbare, unsubstan-

ziierte, pauschale und plakative Ausführungen untermauert werde (Anga-

ben im Zusammenhang mit der angeblich beabsichtigten Tötung durch 

die gegnerische Partei oder zu den Anzeigen; Ungereimtheiten in Bezug 

auf den Angriff auf sein Haus; Unvermögen trotz mehrmaligen Nachfra-

gens und Erklärens, den Sachverhalt ausgehend vom 10. März 2012 

rückwärts zu erzählen; Verletzung der Mitwirkungspflicht durch die Nicht-

belegung der Identität), 

dass die asylrechtliche Relevanz der geltend gemachten Übergriffe Dritter 

ohnehin anzuzweifeln sei, 

dass mit Verweis auf das Urteil D-3402/2013 E. 5.2-5.3 des Bundesver-

waltungsgerichts ausgeführt wurde, dass Bangladesch seiner Schutz-

pflicht grundsätzlich nachkomme,  

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Seite 5 

dass der Beschwerdeführer sich mithin an die Behörden hätte wenden 

können und seine Rechtfertigung, wonach die Polizisten gegen die Ange-

hörigen der BNP eingestellt seien, nicht nachvollziehbar sei, 

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei, 

dass unter dem Zumutbarkeitsaspekt des Wegweisungsvollzugs unter 

anderem auf die Gesundheit, das Alter, die Schulbildung, die Arbeitser-

fahrung sowie das familiäre Beziehungsnetz des Beschwerdeführers hin-

gewiesen wurde, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. April 2014 gegen diesen 

Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erheben und die 

Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Gewährung von Asyl 

beantragen liess, 

dass die Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung aus der Schweiz 

festzustellen und der Beschwerdeführer als Folge davon vorläufig aufzu-

nehmen sei, 

dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewäh-

ren sei, 

dass auf die Begründung der Beschwerde, soweit entscheidwesentlich, in 

den Erwägungen einzugehen ist, 

dass der Beschwerdeführer zur Untermauerung des Sachvortrags diverse 

Beweismittel zu den Akten reichte (vgl. explizite Auflistung Ziff. 5 S. 2 der 

Beschwerdebegründung), 

dass mit Zwischenverfügung vom 5. Juni 2014 das Gesuch um Gewäh-

rung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG 

abgewiesen und ein Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.–, zahlbar 

bis zum 20. Juni 2014, erhoben wurde, 

dass dem Beschwerdeführer ferner im Zusammenhang mit seinem Ein-

wand, er habe von den von ihm eingereichten Fotos keine Kopien ge-

macht, weshalb er sich zu den Vorhalten des BFM, wonach einige dieser 

Fotos manipuliert worden seien, nicht äussern könne, Kopien der einge-

reichten Fotos zugestellt wurden (Akte A17 Beilagen 14 und 15), 

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Seite 6 

dass zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt wurde, das BFM dürfte 

in der angefochtenen Verfügung unter Angabe der Fundstellen im Proto-

koll der Bundesanhörung (A 16) und in Beachtung der eingereichten Bei-

lagen (A 17) sowie unter Verweis auf das Urteil des Bundesverwaltungs-

gerichts D-3402/2013 vom 5. August 2013 im Zusammenhang mit Über-

griffen Dritter zu Recht sowohl die Glaubhaftigkeit als auch die Asylrele-

vanz der Darlegungen des Beschwerdeführers verneint haben, 

dass der Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Argumentation in der 

Rechtsmitteleingabe keine stichhaltigen Gründe entgegenzusetzen haben 

dürfte, 

dass sich die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerde – eine 

Begründung zur vom BFM in Abrede gestellten Asylrelevanz fehle – 

grundsätzlich in der Wiedergabe des festgestellten Sachverhalts erschöp-

fen und die gegen die vorinstanzliche Begründung erhobenen Vorbringen 

respektive die anders empfundene Sichtweise als unbehelfliche Erklä-

rungsversuche zu werten sein dürften, 

dass indes eine Klärung der dem Beschwerdeführer von der Vorinstanz in 

der angefochtenen Verfügung vorgeworfenen Unglaubhaftigkeitselemente 

nicht herbeigeführt werden dürfte, 

dass diese Einschätzung nicht zuletzt durch die pauschale Anmerkung in 

der Rechtsmitteleingabe noch verstärkt werden dürfte (S. 5 der Be-

schwerde), wonach nach Auffassung der Rechtsvertretung die Angaben 

des Beschwerdeführers detailliert, präzis und übereinstimmend genug 

seien, um den Anforderungen der Glaubhaftmachung standzuhalten, 

dass sodann insbesondere die auf Beschwerdestufe eingereichten Be-

weismittel (u.a. drei Polizeirapporte aus dem Jahre 2011 und die drei in 

diesem Zusammenhang angeblich ausgestellten Haftbefehle [letzter 

Haftbefehl vom 4. April 2012] ungeeignet sein dürften, den vom Be-

schwerdeführer vorgebrachten Sachverhalt als glaubhaft erscheinen zu 

lassen,  

dass die Begründung im Zusammenhang mit der Beibringung besagter 

Beweismittel erst auf Beschwerdestufe (Risiko bei Inanspruchnahme der 

normalen Post; zeitaufwändige Kontaktherstellung mit der Familie bezie-

hungsweise dem Bruder; Suche nach dem Überbringer der Sendung) 

vielmehr als eine nicht über Allgemeinplätze hinausgehende Ausflucht zu 

werten sein dürfte,  

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dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Anhörung beim BFM ausge-

führt habe, sein Bruder sei Anwalt und habe ihm am 20. Juni 2012 einen 

Brief über sein nach seiner Ausreise (März 2012) angezündetes Haus 

geschrieben (A 16 S. 2 und 3 Frage 8; A 17 [Beilage 9]), 

dass dem Beschwerdeführer für die Beschaffung und Beibringung von 

seinen Sachvortrag untermauernden Unterlagen somit nicht nur ausrei-

chend Zeit zur Verfügung gestanden, sondern er auch über die entspre-

chend erforderliche Möglichkeit dazu verfügt haben dürfte, 

dass nach dem Gesagten insgesamt vom Konstrukt einer erfundenen 

Geschichte auszugehen sein dürfte, 

dass weder die allgemeine Lage in Bangladesch noch in der Person des 

Beschwerdeführers liegende Gründe gegen einen allfälligen Vollzug der 

Wegweisung in dessen Heimatland sprechen dürften (vgl. auch BVGE 

2010/8), 

dass der Kostenvorschuss am 20. Juni 2014 geleistet wurde, 

dass am 8. Juli 2014 ein weiteres vom BFM an das Bundesverwaltungs-

gericht überwiesenes, den Beschwerdeführer betreffendes Empfehlungs-

schreiben der Kirchgemeine E.______ vom 30. Juni 2014 Eingang in die 

Akten fand,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei-

det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor 

welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG 

i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 

vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG rich-

tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 

AsylG), 

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Seite 8 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und 52 Abs. 1 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 

einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 

sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, 

weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist 

(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder 

im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Natio-

nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen 

ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind 

oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden 

(Art. 3 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben 

hält, 

dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in we-

sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, 

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den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder 

verfälschte Beweismittel abgestützt werden, 

dass mit der Vorinstanz festzuhalten ist, dass die Vorbringen des Be-

schwerdeführers weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit ge-

mäss Art. 7 AsylG noch denjenigen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss 

Art. 3 AsylG genügen, 

dass zur Vermeidung von Wiederholungen daher auf die zutreffenden 

Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung verwiesen wer-

den kann, 

dass die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe nicht geeignet sind, eine 

Änderung der angefochtenen Verfügung herbeizuführen,  

dass dem Beschwerdeführer bereits mit Zwischenverfügung vom 5. Juni 

2014 dargelegt wurde, weshalb seine Vorbringen in der Beschwerde – da 

aussichtslos – keine andere Beurteilung in der Frage der Asylgewährung 

zu bewirken vermöchten, 

dass die Sachlage hinsichtlich der Begehren von damals zwischenzeitlich 

unverändert geblieben ist, 

dass, um Wiederholungen zu vermeiden, daher ebenfalls vollumfänglich 

auf die Ausführungen in der erwähnten Zwischenverfügung verwiesen 

werden kann, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt 

hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. 

BVGE 2013/37 E 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte 

Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und 

demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, 

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 

Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der 

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Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigs-

tens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-

che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder 

des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entge-

genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimatstaat drohende men-

schenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 BV, von 

Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und 

andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder 

Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situatio-

nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notla-

ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Beschwerdeführers 

noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer 

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Seite 11 

Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorlie-

gend zumutbar ist (vgl. auch Zwischenverfügung vom 5. Juni 2014), 

dass in der Rechtsmitteleingabe lediglich in pauschaler Form behauptet 

wird, der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Bangla-

desch sei unzumutbar, da er ohne Unterkunft, tragfähiges Beziehungs-

netz und Arbeit sei, 

dass indes auf die in den Akten Stütze findende Argumentation der Vorin-

stanz in der angefochtenen Verfügung (III S. 5) zu einem allfälligen Voll-

zug der Wegweisung unter dem Zumutbarkeitsaspekt nicht eingegangen 

wird, 

dass zum einen die in der Beschwerde in diesem Zusammenhang ange-

führten Gründe nicht nur teilweise im Widerspruch zu den entsprechen-

den Ausführungen des BFM in seiner Verfügung stehen, sondern auch 

als blosse Behauptungen oder nicht weiter begründete Mutmassungen zu 

bezeichnen sind,  

dass zum anderen – nebst den vom Beschwerdeführer in der Schweiz 

gesammelten Erfahrungen – die vom BFM im Falle einer Rückkehr ins 

Heimatland erwähnten begünstigenden Faktoren unter dem Gesichts-

punkt der Reintegration als wesentlich zu beurteilen sind,  

dass den diversen eingereichten Referenzschreiben über die Integrati-

onsbemühungen des Beschwerdeführers in der Schweiz in wegweisungs-

rechtlicher Hinsicht keine Bedeutung zukommt (vgl. Art. 14 AsylG), 

dass in Würdigung sämtlicher für das vorliegende Verfahren relevanten 

Umstände der Vollzug der Wegweisung daher als zumutbar zu erachten 

ist,  

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-

matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

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dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den 

rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 

Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– 

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 

VwVG) sind und der am 20. Juni 2014 in gleicher Höhe geleistete Kos-

tenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 13 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.   

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezah-

lung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Wespi Alfred Weber 

 

 

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