# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c66f7b5f-2940-57a5-8ce9-9ea50f587b21
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-07-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.07.2020 C-3247/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3247-2020_2020-07-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3247/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  J u l i  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiberin Tania Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland) 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Rente,  

Einspracheentscheid der SAK vom 6. Mai 2020. 

 

 

 

C-3247/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vor-

instanz) mit Einspracheentscheid vom 6. Mai 2020 A._______ (nachfol-

gend: Versicherter) die Berechnung seiner Altersrente erklärte, die Ein-

sprache vom 8. März 2020 abwies und ihre Verfügung vom 27. Februar 

2020 bestätigte (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer act.] 2 Beilage), 

dass der Versicherte mit Eingabe vom 5. Juni 2020 an die SAK gelangte 

und erklärte, er habe den Rechengang mit Hilfe der Ausführungen verstan-

den, ferner stellte er vier Fragen: 1. Zum Einfluss der Wohnsitzverhältnisse 

seiner Ehefrau sowie seines Anspruchs auf Kinderzulagen auf das Ergeb-

nis der Rentenberechnung; 2. Zu einer Freizügigkeitsleistung der Stiftung 

Auffangeinrichtung BVG; 3. Zur Meldung seines baldigen Umzugs nach 

Frankreich; 4. Zur Überweisung seiner Rente auf ein Bankkonto (BVGer 

act. 1),  

dass die SAK mit Schreiben vom 23. Juni 2020 die Eingabe des Versicher-

ten vom 5. Juni 2020 zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsge-

richt weiterleitete (BVGer act. 2), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Alters- und Hinterlas-

senenversicherung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind 

(Art. 85bis Abs. 1 AHVG [SR 831.10]), 

dass das Bundesverwaltungsgericht ohne Ansetzung einer Nachfrist ge-

mäss Art. 52 Abs. 2 VwVG auf eine Beschwerde nicht eintritt, wenn der 

Versicherte es unterlässt, seinen Anfechtungswillen unmissverständlich zu 

äussern (RENÉ RHINOW/HEINRICH KOLLER/CHRISTINA KISS/DANIELA TURN-

HERR/DENISE BRÜHL-MOSER, Öffentliches Prozessrecht, Grundlagen der 

Bundesrechtspflege, 3. Aufl., Basel 2014, S. 458 Rz. 1619), 

dass sich aus dem an die SAK adressierten Schreiben des Versicherten 

vom 5. Juni 2020 kein Anfechtungswille ergibt und daraus nicht hervorgeht, 

dass er den Einspracheentscheid vom 6. Mai 2020 vor Bundesverwal-

tungsgericht anzufechten beabsichtige, 

C-3247/2020 

Seite 3 

dass es sich beim Schreiben vom 5. Juni 2020 nicht um eine Beschwerde 

gegen den Einspracheentscheid vom 6. Mai 2020 handelt, sondern viel-

mehr um ein Ersuchen um weitere Erläuterung der Rentenberechnung so-

wie um Auskunftserteilung im Zusammenhang mit den Modalitäten der 

Rentenauszahlung, 

dass somit mangels Beschwerdequalität der Eingabe vom 5. Juni 2020 

und mithin mangels Beschwerdewille auf diese Eingabe im einzelrichterli-

chen Verfahren nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG i.V.m. 

Art. 85bis Abs. 3 AHVG), 

dass die Sache zuständigkeitshalber an die Vorinstanz zur Behandlung der 

vom Versicherten gestellten Fragen zu überweisen ist (Art. 8 VwVG; Art. 27 

ATSG [SR 830.1]), 

dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (vgl. Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 1 und 3 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe vom 5. Juni 2020 wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Sache wird zur Behandlung der Eingabe vom 5. Juni 2020 an die Vor-

instanz überwiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

  

C-3247/2020 

Seite 4 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Versicherten (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage: Eingabe vom 

05.06.2020) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Tania Sutter 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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