# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1baa05a2-f29f-5e94-bec8-f7f6e485ccbb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.05.2010 B-1789/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-1789-2009_2010-05-05.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-1789/2009
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d  v o m  
5 .  M a i  2 0 1 0

Richter Frank Seethaler (Einzelrichter), 
Gerichtsschreiber Michael Barnikol.

A._______, 
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT,
Effingerstrasse 27, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Diplomanerkennung.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-1789/2009

Das  Bundesverwaltungsgericht  stellt  fest  und  zieht  in 
Erwägung,

dass  das  Bundesamt  für  Berufsbildung  und  Technologie  BBT  (Vor-
instanz) dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 3. März 2009 eine 
Niveaubestätigung  ausgestellt  hat,  in  der  sie  feststellt,  die  von  ihm 
erworbenen Abschlüsse seien mit  einem schweizerischen Abschluss 
der höheren Berufsbildung auf Tertiärstufe B (ISCED 5B) vergleichbar,

dass  der  Beschwerdeführer  diese  Verfügung  mit  Beschwerde  vom 
11. März 2009  beim  Bundesverwaltungsgericht  angefochten  hat  und 
sinngemäss  begehrt,  seine  Abschlüsse  seien  als  mit  einem 
schweizerischen Abschluss auf einem höheren Niveau vergleichbar zu 
bestätigen,

dass  die  Vorinstanz  gestützt  auf  Art. 58  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021) wiedererwägungsweise mit Verfügung vom  9. April 2010  auf 
ihren Entscheid vom 3. März 2009 zurückgekommen ist,

dass  sie  ausführt,  der  akademische  Grad  der  Ausbildung  des  Be-
schwerdeführers  sei  mit  einer  schweizerischen  Fachhochschulaus-
bildung auf Tertiärstufe A (ISCED 5A) vergleichbar,

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 25. März 2010 erklärt 
hat, er sei mit einer Abschreibung des Beschwerdeverfahrens einver-
standen,  nachdem  die  Vorinstanz  bereits  mit  Schreiben  vom 
18. März 2010 eine Wiedererwägung in Aussicht stellte,

dass  dem  Rechtsbegehren  des  Beschwerdeführers  vollumfänglich 
entsprochen  wurde  und  das  Verfahren  vor  dem Bundesverwaltungs-
gericht wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben ist,

dass  sich  die  Zuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  aus 
Art. 31 und  33  Bst. d  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) i.V.m. Art. 5 VwVG ergibt, wobei über 
Abschreibungen  wegen  Gegenstandslosigkeit  im  einzelrichterlichen 
Verfahren zu entscheiden ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 
deren  Verhalten  die  Gegenstandslosigkeit  bewirkt  hat  (Art. 5  des 

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B-1789/2009

Reglements  vom 21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädi-
gungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]), 
wobei  Vorinstanzen  oder  beschwerdeführenden  und  unterliegenden 
Bundesbehörden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt  werden  (Art. 63 
Abs. 2 VwVG), 

dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind und 
dem  anwaltlich  nicht  vertretenen  Beschwerdeführer  keine  Parteient-
schädigung auszurichten ist (Art. 8 VGKE),

dass  dem  Beschwerdeführer  der  gezahlte  Kostenvorschuss  zurück-
zuerstatten ist. 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Partei-
entschädigung  ausgerichtet.  Der  Kostenvorschuss  von  Fr. 700.-  wird 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.
Dieser Entscheid geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Rückerstattungsformular)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Frank Seethaler Michael Barnikol

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die  Be-
gehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 5. Mai 2010

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