# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9dc51580-8d8c-58fe-bf08-603913a37a58
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-05
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 05.08.2019 605 2018 305
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2018-305_2019-08-05.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00
tribunalcantonal@fr.ch
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2018 305

Urteil vom 5. August 2019

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Boivin 
Richter: Daniela Kiener, Marc Sugnaux 
Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Bernhard Schaaf 

Parteien A.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch B.________,     

gegen

SUVA, Vorinstanz

Gegenstand Unfallversicherung – Fallabschluss; Rente; Integritätsentschädigung

Beschwerde vom 4. Dezember 2018 gegen den Einspracheentscheid vom 
7. November 2018

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________, geboren 1963, verheiratet, wohnhaft in C.________, arbeitete vom 
15. Dezember 2015 bis 5. April 2016 als Mitarbeiterin Restaurant bei der D.________ AG. Sie war 
im Rahmen dieser Anstellung bei der Suva gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle sowie Berufs-
krankheiten versichert.

Am 3. Januar 2016 rutschte sie auf dem Nachhauseweg von der Arbeit auf einer Eisfläche aus, 
stürzte und brach sich das rechte Handgelenk (dislozierte, mehrfragmentäre und intraartikuläre 
Radiusfraktur). Die Suva übernahm die gesetzlichen Leistungen.

Am 20. März 2018 stellte die Suva mit einfachem Schreiben die Heilkosten- und Taggeldleistungen 
per 30. April 2018 ein.

Mit Verfügung vom 23. April 2018, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 7. November 2018, 
verneinte die Suva den Anspruch auf eine Invalidenrente (Invaliditätsgrad: 0%). Demgegenüber 
bejahte sie den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse 
von 5%.

B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt A.________, vertreten durch ihren Ehemann 
B.________, am 4. Dezember 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht Freiburg und stellt den 
Antrag, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und die Suva habe auch über den 30. April 2018 
hinaus die Heilkosten- und Taggeldleistungen zu erbringen. Zusätzlich sei der Anspruch auf eine 
Rente (Invaliditätsgrad: mindestens 10%) sowie eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine 
Integritätseinbusse von mindestens 10% zu gewähren. Ferner verlangt sie eine Beurteilung des 
Falls durch eine unabhängige orthopädische Fachperson. 

Die Suva bestätigt in ihren Bemerkungen vom 11. Januar 2019 ihre Ausführungen im Einsprache-
entscheid und beantragt die Abweisung der Beschwerde.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit für die Urteilsfindung massgebend, 
aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1.

Die Beschwerde vom 4. Dezember 2018 gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 
7. November 2018 ist fristgerecht bei der sachlich und örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz 
eingereicht worden. Die Beschwerdeführerin hat ein schutzwürdiges Interesse, dass das Kantons-
gericht, I. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob die Suva über den 30. April 2018 hinaus für die 
Heilkosten- und Taggeldleistungen aufzukommen hat sowie ob ein Anspruch auf eine Invaliden-
rente sowie auf eine höhere Integritätsentschädigung besteht.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2.

2.1. Nach Art. 6 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG; 
SR 832.20) werden die Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen 
und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.

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Gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), welches hier nach Art. 1 Abs. 1 UVG zur Anwendung 
kommt, gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnli-
chen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.

2.2. Ist der Versicherte infolge des Unfalls zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 ATSG), so 
hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG ist Inva-
lidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfä-
higkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende 
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegli-
chenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfä-
higkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 
Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist 
(Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung der ärztli-
chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr 
erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge-
schlossen sind. Zu diesem Zeitpunkt kann der Unfallversicherer die Adäquanz prüfen und je nach 
Resultat den Fall abschliessen. Ob eine namhafte, ins Gewicht fallende Besserung noch möglich 
ist, bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstel-
lung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Unbedeutende Verbesserun-
gen genügen nicht (Urteil BGer 8C_207/2011 vom 26. Juli 2011 E. 6). So verleihen weder eine 
weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung 
noch ein von weiteren Massnahmen zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt 
Anspruch auf deren Durchführung. Der Gesundheitszustand muss prognostisch und nicht retro-
spektiv beurteilt werden (Urteil BGer 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen). Der 
Fallabschluss bedingt nicht, dass eine ärztliche Behandlung nicht länger erforderlich ist, sondern 
bestimmt sich vielmehr danach, ob weitere ärztliche Behandlungen eine namhafte Besserung 
erwarten lassen (vorerwähntes Urteil 8C_888/2013 E. 4.2.2). Die Frage nach einer namhaften 
Verbesserung erübrigt sich für den Fall, dass nicht mehr von einem unfallkausalen Gesundheits-
schaden auszugehen ist (Urteil BGer 8C_327/2010 vom 22. Juli 2010 E. 4).

2.3. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung – und im Beschwerdefall 
das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt oder die Ärztin und gegebenenfalls andere 
Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe der medizinischen Fachperson ist es, den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind ärztliche 
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 
versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4; 115 V 133 E. 2).

Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte 
Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Entscheidend ist, was der Versicher-
te trotz der Unfallfolgen zumutbarerweise noch zu erwerben fähig ist (BGE 115 V 133; RKUV 1993 
S. 100 E. 3b).

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Für die Invaliditätsbemessung ist nicht massgeblich, ob eine invalide Person unter den konkreten 
Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene 
Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfra-
ge nach Arbeitskräften bestünde (ausgeglichener Arbeitsmarkt, Art. 16 ATSG). Der ausgeglichene 
Arbeitsmarkt umfasst verschiedenste Tätigkeiten, was die beruflichen und intellektuellen Voraus-
setzungen wie auch den körperlichen Einsatz anbelangt (BGE 110 V 273 E. 4b). Dabei ist nicht 
von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten auszugehen, sondern nur von Tätigkeiten, die unter 
Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumut-
bar sind. An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind jedoch 
rechtsprechungsgemäss keine übermässigen Anforderungen zu stellen. Der ausgeglichene 
Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, 
bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen 
können (Urteil BGer 8C_94/2018 vom 2. August 2018 E. 6.2 mit Hinweisen).

2.4. Der Sozialversicherungsrichter prüft objektiv alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem 
sie stammen und entscheidet danach, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander widersprechen-
den medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu 
würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die andere medizinische 
These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 
ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen Situation einleuchtend ist und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismit-
tels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht 
oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a; 112 V 160 E. 1c). In Bezug auf Berichte von Hausärzten 
darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im 
Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3cc). Dies gilt auch für den behandelnden Spezialarzt und 
erst recht für den schmerztherapeutisch tätigen Arzt mit seinem besonderen Vertrauensverhältnis 
und dem Erfordernis, den geklagten Schmerz zunächst bedingungslos zu akzeptieren (Urteil BGer 
8C_913/2013 vom 11. April 2014 E. 4.4.3 mit Hinweisen). Ferner kann ist es nicht Sache der 
behandelnden Ärzte sein, die Arbeitsfähigkeit ihrer Patienten zu beurteilen; deren Begutachtung 
muss vielmehr in unklaren oder umstrittenen Fällen Sache der dafür bestellten medizinischen 
Administrativexperten, Versicherungsärzte oder gerichtlichen Sachverständigen sein (Urteil BGer 
9C_656/2009 vom 5. November 2009 E. 3 in fine mit Hinweisen).

Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt schliesslich Beweiswert zu, 
sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind 
und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte 
Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangeln-
de Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche 
das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im 
Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht 
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen 
(BGE 125 V 351 E. 3b/ee; 122 V 161 E. 1c). Ferner besteht gemäss höchstrichterlicher Rechtspre-
chung auch unter Berücksichtigung der neueren Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes 
für Menschenrechte kein förmlicher Anspruch auf versicherungsexterne Begutachtung. Eine solche 

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ist indessen aber anzuordnen, wenn auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüs-
sigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4). Auch 
reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt 
und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizini-
schen Sachverhalts geht (vgl. Urteile EVG U 198/06 vom 31. August 2006 E. 3.3 mit Hinweisen; 
U 548/00 vom 24. Oktober 2001).

Die Kreisärzte der Suva sind nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich 
der Unfallmedizin. Da sie ausschliesslich Unfallpatienten, unfallähnliche Körperschädigungen und 
Berufskrankheiten diagnostisch beurteilen und therapeutisch begleiten, verfügen sie über beson-
ders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen. Im Verhältnis zu den Allgemein-
praktikern kommt ihnen eine spezialärztliche Stellung zu, wobei diese neben überwachenden und 
korrigierenden auch beratende Funktionen umfasst (Urteil BGer 8C_510/2007 vom 3. Oktober 
2008 E. 7.5.4).

Schliesslich besteht im Sozialversicherungsrecht kein Rechtsgrundsatz, wonach die Verwaltung 
oder der Richter im Zweifelsfall zugunsten des Versicherten zu entscheiden hätte. Vielmehr haben 
die Versicherten die für die Beurteilung des Sachverhalts notwendigen Beweise im Rahmen des 
ihnen Zumutbaren zu erbringen, andernfalls sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen haben 
(BGE 126 V 319 E. 5a; ARV 1990 Nr. 12 S. 67).

3.

Streitig ist zunächst der von der Suva verfügte Fallabschluss per 30. April 2018 sowie die Vernei-
nung des Anspruchs auf eine Invalidenrente.

3.1. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, die Fakten seien durch die Suva einseitig und nicht 
detailliert genug bewertet worden. So stelle die Suva namentlich auf die Berichte der Suva-Kreis-
ärztin ab, die keine Rücksprache mit den behandelnden Ärzten genommen habe, sondern sich 
vielmehr über deren Meinung hinweg gesetzt habe. Es fehle damit an einer unabhängigen, medizi-
nisch-arbeitsrechtlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit. Auch seien die Einwände des Ehe-
manns, zwar kein Mediziner, aber ein promovierter, naturwissenschaftlich ausgebildeter Chemiker 
mit bioanalytischem Hintergrund, der jahrelang ein klinisch-chemisches Labor aufgebaut und 
persönlich betrieben habe, nicht berücksichtigt worden. Von biochemischen und biologischen 
Prozessen der Knochenzellen habe er mindestens soviel fundierte Kenntnisse wie die neurolo-
gisch orientierte Kreisärztin. Es sei zudem klar nicht deren Rolle, eine Beurteilung zur Arbeitsfähig-
keit abzugeben. Dies falle vielmehr dem Hausarzt zu. Zudem habe die Kreisärztin, ohne eine neue 
Röntgenaufnahme zu bestellen, die maximal zulässige Belastung im Widerspruch zur Vorgabe des 
behandelnden Orthopäden neu auf 5 kg festgelegt. Noch heute spüre die Beschwerdeführerin bei 
länger dauerndem Arbeitseinsatz regelmässig Schmerzen im betroffenen Körperteil, weshalb bis 
heute nur leichte Tätigkeiten möglich seien und es für sie deshalb kaum möglich sein werde, mit 
ihren beruflichen Erfahrungen und ihrem Können im Gastgewerbe zu arbeiten. In diesem gebe es 
die von der Kreisärztin erwähnte "Überwachungsfunktion administrativer Art" gar nicht und die IV 
habe bis heute keine Umschulung angeboten. Sie habe ihre letzte Anstellung verloren, weil der 
Arbeitgeber unzumutbare schwere Putzarbeiten verlangt habe, die sie aufgrund ihrer unfallbeding-
ten Behinderung nicht habe erfüllen können.

3.2. Die Suva stützte sich für ihren Entscheid auf den Bericht zur Abschlussuntersuchung vom 
2. Oktober 2017 (Suva-Akten Nr. 99) von Dr. med. E.________, Fachärztin für Neurochirurgie der 
Suva. Diese hielt fest, es lägen noch leichte Bewegungseinschränkungen im Bereich der Dorsalex-
tension, Palmarflexion und bei der Radialduktion im rechten Handgelenk vor. Nach einem 

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zunächst komplikationslosen Verlauf sei im weiteren Verlauf eine deutlich verzögerte Knochen-
bruchheilung aufgetreten. Das im Oktober 2016 durchgeführte CT zeige jedoch eine weitestge-
hend konsolidierte distale Radiusfraktur. Die Situation sei stabilisiert. Sie formulierte folgendes 
Zumutbarkeitsprofil: ganztägige leichte Tätigkeit mit Heben von Lasten bis zu 5 kg, keine schweren 
manuellen Tätigkeiten, Überwachungsfunktionen administrativer Art. Zu vermeiden seien Zwangs-
haltungen der rechten Hand sowie dauerhafte Vibrations- und Schlagbelastungen der rechten 
Hand. Nicht zumutbar seien dauerhafte feinmotorische Tätigkeiten aufgrund der damit verbunde-
nen Zwangshaltung. Die Fähigkeit, auf Leitern und Gerüsten zu arbeiten, sei nicht gegeben. Eine 
namhafte Besserung des Gesundheitszustandes durch weitere therapeutische Massnahmen sei 
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben.

Nachdem der Ehemann der Beschwerdeführerin am Folgetag (Suva-Akten Nr. 97) diverse Einwän-
de bzw. Fragen zu Handen der Kreisärztin erhoben hatte, erklärte diese am 9. Oktober 2017 
(Suva-Akten Nr. 102), das formulierte Zumutbarkeitsprofil entspreche den alltäglichen Belastun-
gen, denen ein Handgelenk ausgesetzt sei. Zudem sei angemerkt, dass die Beschwerdeführerin 
seit ca. Mitte Juli wieder zu 50% in der Restauration arbeite, was insbesondere Schmerzen im 
Bereich der unteren HWS hervorrufe. Ein Arbeitsabbruch wegen zu starken Beschwerden im 
Bereich des rechten Handgelenks sei nicht erfolgt.

3.3. Dr. med. E.________ fasste die Akten korrekt zusammen, berücksichtigte die Angaben der 
Beschwerdeführerin sowie das bildgebende Material, erhob einen klinischen Befund und ihre 
Ausführungen sind überzeugend und stehen im Einklang mit den Berichten des behandelnden 
Orthopäden, Dr. med. F.________, orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates des G.________. Im (versehentlich) auf den 4. Januar 2016 datierten Austrittsbericht 
(Suva-Akten Nr. 6) nach Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 3. bis 11. Januar 2016 wurde 
eine dorsoradial dislozierte, mehrfragmentäre und intraartikuläre Radiusfraktur mit ausgeprägter 
dorsaler Trümmerzone inklusive verkipptem Kortikalisfragment rechts nach Stolpersturz vom 
3. Januar 2016 diagnostiziert. Nach der Operation zeigte sich eine Sensibilitätsminderung im 
Versorgungsgebiet des N. medianus. Die Beschwerdeführerin wurde in gutem Allgemeinzustand, 
beschwerdearm und schmerzkompensiert nach Hause entlassen. Am 9. März 2016 (Suva-Akten 
Nr. 11) lag ein erfreulicher, komplikationsloser Verlauf vor. Am 6. Mai 2016 (Suva-Akten Nr. 15) 
zeigten sich radiologisch gute Stellungsverhältnisse ohne Hinweise auf eine sekundäre Disloka-
tion. Die Konsolidierungszeichen würden langsam voranschreiten. Es liege eine ausgeprägte Inak-
tivitätsosteoporose vor. Die Beweglichkeit sei noch leicht eingeschränkt. Weiterhin sei keine Belas-
tung erlaubt. Am 7. Juli 2016 (Suva-Akten Nr. 26) war die Beweglichkeit weiterhin leicht einge-
schränkt und die Weiterführung der Physiotherapie mit dosiertem Belastungsaufbau wurde 
empfohlen. Am 6. Oktober 2016 (Suva-Akten Nr. 49) zeigte sich im Vergleich zur Voruntersuchung 
eine Zunahme der Beweglichkeit. Ein aktuelles Röntgen zeige eine zunehmende Konsolidierung 
der Fraktur.

Aus dem Bericht zum CT-Handgelenk vom 12. Oktober 2016 (Suva-Akten Nr. 54) ergab sich eine 
unauffällige Materiallage sowie eine fortgeschrittene Frakturheilung (weitestgehend konsolidierte 
distale Radiusfraktur).

Am 10. Januar 2017 (Suva-Akten Nr. 61) erklärte das G.________, im Rahmen der Pro- und Supi-
nation sowie Palmarflexion und Dorsalextension würden weiterhin Schmerzen auftreten. Die 
Weiterführung der physikalischen Therapie wurde empfohlen und eine Arbeitsunfähigkeit von noch 
50% attestiert. Gemäss dem Folgebericht vom 20. Juni 2017 (Suva-Akten Nr. 87) nahm die 
Beschwerdeführerin auf eigene Initiative vor rund zwei Wochen eine 50%-ige Tätigkeit in einem 
Restaurationsbetrieb auf. Weiterhin bestehe eine relativ deutliche Einschränkung der aktiven 

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Palmarflexion, mit vergleichbaren Bewegungsparametern gegenüber letztmaliger Erhebung vom 
5. Oktober 2016. Demgegenüber seien die Oberflächensensibilitäten an sämtlichen Fingerstrahlen 
der rechten Hand intakt und es lägen eine vollständige Faustschlussfähigkeit sämtlicher Finger 
sowie gleichermassen vollständige Extensionsfähigkeiten vor. Ein aktuelles Röntgen zeige unver-
änderte stabile knöcherne Stellungsverhältnisse mit günstigem Radiusgelenkebenenwinkel im 
Vergleich zur Radiusdiaphyse, unverändert und stabil in situ liegendes Osteosynthesematerial 
ohne jegliche Lockerungszeichen. Es seien vorbekannte knöcherne Strukturirregularitäten im 
Bereich der ehemaligen metaphysären Hauptfrakturzone vorhanden. Ansonsten liege eine weitest-
gehend abgeschlossene knöcherne Konsolidation mit normalisierten kortikalen Berandungen in 
der ehemaligen metaphysären Hauptfrakturzone vor. Es wurde weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 
50% attestiert, wobei es an der Hausärztin sei, in einigen Wochen eine Neubeurteilung vorzuneh-
men.

Am 27. August 2018 (eingereicht zusammen mit der Beschwerde) fand eine weitere Nachkontrolle 
im G.________ statt, wobei eine neue Röntgenaufnahme gemacht wurde. Aus dieser ergab sich 
eine abgeschlossenen knöcherne Konsolidationsentwicklung im Bereich der Frakturzone mit resi-
duell verbliebenen knöchernen Dichteirregularitäten und ansonsten durchgehend konsolidierten 
vormaligen Frakturlinien bzw. kortikalen Begrenzungen am distalen Radiusabschnitt. Bei nun gesi-
cherter abgeschlossener knöcherner Konsolidationsentwicklung könne die ambulant durchführbare 
Osteosynthesematerialentfernung jederzeit eingeplant werden. Der Beschwerdeführerin sei darge-
legt worden, dass residuelle Beschwerden aufgrund des vormaligen Frakturtyps mit artikulärer 
Beteiligung verbleiben dürften.

3.4. Bei der Beschwerdeführerin kam es zwar zu einer deutlich verzögerten Knochenbruchhei-
lung. Dennoch ergab sich bereits aus dem vorerwähnten CT vom 12. Oktober 2016 eine weitest-
gehend konsolidierte distale Radiusfraktur. Knapp ein Jahr später bestanden gemäss dem 
G.________ einzig noch vorbekannte knöcherne Strukturirregularitäten im Bereich der ehemaligen 
Hauptfrakturzone, ansonsten lag eine weitestgehend abgeschlossene knöcherne Konsolidierung 
vor und es wurde die nun eigenständige Fortsetzung der bewegungstherapeutischen Mass-
nahmen empfohlen. Bei dieser Aktenlage ist es nicht zu kritisieren, dass die Suva den Gesund-
heitszustand als stabilisiert betrachtete und per 30. April 2018 und mithin erst ein halbes Jahr nach 
der Abschlussuntersuchung bei Dr. med. E.________, während welchem die Konsolidierung weiter 
voranschreiten konnte, die Heil- und Taggeldkosten einstellte.

So ist der Fall abzuschliessen, wenn, wie dargestellt, von der Fortsetzung der ärztlichen Behand-
lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann. Unbedeu-
tende Verbesserungen genügen nicht. Zudem bedingt der Fallabschluss nicht, dass eine ärztliche 
Behandlung nicht länger erforderlich ist, sondern bestimmt sich vielmehr danach, ob weitere ärztli-
che Behandlungen eine namhafte Besserung erwarten lassen. Die von der Beschwerdeführerin 
weiterhin geltend gemachten Beschwerden wollen nicht in Abrede gestellt werden. Dennoch ist 
eine namhafte Besserung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen, da gemäss 
Dr. med. E.________ in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfä-
higkeit besteht. Das G.________ attestierte zwar am 20. Juni 2017 weiterhin eine Arbeitsunfähig-
keit von 50%, dies wohl unter der Berücksichtigung der von der Beschwerdeführerin aufgenomme-
nen 50%-Stelle in der Restauration, weshalb sich diese Einschätzung auf ihre bisherige Arbeit 
bezog. Demgegenüber hat sich das G.________ nicht zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten 
Tätigkeit geäussert.

Weiter obliegt es entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin und gemäss der dargestellten 
höchstrichterlichen Rechtsprechung eben gerade nicht dem Hausarzt bzw. dem behandelnden 

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Spezialarzt, sich zur Arbeitsfähigkeit zu äussern. Diese Rolle fällt vorliegend vielmehr der Kreisärz-
tin zu. Diese muss auch nicht zwingend Rücksprache mit den behandelnden Ärzten nehmen. Die 
damalige Hausärztin Dr. med. H.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin des 
I.________, attestierte in ihrem Zeugnis vom 13. März 2017 (Suva-Akten Nr. 77) zwar weiterhin 
eine Arbeitsunfähigkeit von 50%, was sie jedoch nicht begründete. Aus dem gleichen Grund 
können auch die Zeugnisse der aktuellen Hausärztin, Dr. med. J.________, Fachärztin für Allge-
meine Innere Medizin, vom 16. März 2018 (Suva-Akten Nr. 125) sowie vom 28. September und 
6. November 2018 (zusammen mit der Beschwerde eingereicht), wonach weiterhin eine Arbeitsun-
fähigkeit von 50% bestehe, was ebenfalls jeweils nicht begründet wurde, nicht berücksichtigt 
werden. Ferner ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass der Hausarzt bzw. der 
behandelnde Arzt im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Es ist denn auch nicht 
ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführerin eine ihren Beschwerden optimal angepasste Tätigkeit 
nicht bzw. nicht im Vollzeitpensum möglich sein sollte. Zudem erklärte Dr. med. K.________, 
Oberärztin Permanence des I.________, nachdem die Beschwerdeführerin am 28. November 
2018 (Suva-Akten Nr. 109) eine neue Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit verlangt hatte, die 
Zuständigkeit für die Zumutbarkeitsbeurteilung liege bei der Suva. Da sie keine Expertin sei, könne 
sie sich nur an das erstellte Zumutbarkeitsprofil halten, wonach keine Arbeitsunfähigkeit bestehe. 
Die im Profil vorgeschlagenen leichten Tätigkeiten und Belastungen würden jedoch recht realis-
tisch erscheinen.

Überdies formulierte bereits Dr. med. L.________, Fachärztin für Chirurgie der Suva, anlässlich 
der kreisärztlichen Untersuchung vom 19. Dezember 2016 (Suva-Akten Nr. 58) ein provisorisches 
Zumutbarkeitsprofil, in welchem sie ebenfalls von der Zumutbarkeit einer leichten ganztägigen 
Arbeit ausging. Damals attestierte sie zwar für eine angepasste Tätigkeit nur eine Arbeitsfähigkeit 
von 50%, der Fall war aber noch nicht stabilisiert. Zudem erklärte sie am 23. Januar 2017 (Suva-
Akten Nr. 62), es sei von einer Verbesserung des Zumutbarkeitsprofils im Verlauf der nächsten 
drei Monate auszugehen. Im Übrigen ist das im Dezember 2016 von Dr. med. L.________ formu-
lierte Zumutbarkeitsprofil fast identisch zu demjenigen von Dr. med. E.________. Einzig hinsicht-
lich der zulässigen Belastung bestand ein Unterschied insofern, als Dr. med. L.________ festhielt, 
auf Anordnung des behandelnden Arztes dürften zurzeit keine Lasten über 1 kg gehoben und 
getragen werden. Zu dieser Limite ist festzuhalten, dass sich das G.________ bzw. der behan-
delnde Orthopäde in keinem der zahlreichen vorne dargestellten Berichte zu einer konkreten maxi-
malen Belastung geäussert hat. Am 6. Mai wurde eine Belastung verneint und am 7. Juli 2016 der 
dosierte Belastungsaufbau empfohlen. Die von der Beschwerdeführerin genannte Limite von 1 kg 
ergibt sich einzig aus dem vorgenannten Zeugnis von Dr. med. H.________, wobei die damalige 
Hausärztin festhielt, die Überschreitung dieser Limite solle vermieden werden, dies aber nicht 
begründete. Aufgrund der bis Oktober 2017 weiter vorangeschrittenen Konsolidierung der Radius-
fraktur, die vom G.________ bereits im Juni 2017 als weitestgehend abgeschlossen bezeichnet 
wurde, ist es nicht zu kritisieren, dass Dr. med. E.________, auch ohne neue bildgebende Unter-
suchungen vorzunehmen, diese Limite auf 5 kg erhöht hat.

Weiter handelt es sich bei Dr. med. E.________ zwar nicht um eine Fachärztin für orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sondern um eine Fachärztin für Neuro-
chirurgie. Ihren Berichten kann jedoch nicht schon deshalb der Beweiswert abgesprochen werden. 
Wie gesehen, handelt es sich bei Suva-Kreisärzten, unabhängig von ihrer Fachdisziplin, allgemein 
um Fachärzte der Unfallmedizin mit besonders ausgeprägten traumatologischen Kenntnissen und 
Erfahrungen. Ferner stützte sie sich auf die vorhandenen, auch bildgebenden, Unterlagen und 
hatte damit Kenntnis von den Berichten des behandelnden Orthopäden. Überdies ist die 
Beschwerdeführerin insofern widersprüchlich, als sie die Einschätzung von Dr. med. E.________ 

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in Frage stellt, weil es sich bei ihr nicht um eine Fachärztin in orthopädischer Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates handelt, sie gleichzeitig aber die Meinung ihres Ehe-
manns, ein promovierter, naturwissenschaftlich ausgebildeter Chemiker, mitberücksichtigt haben 
möchte, bei welchem es sich ebenso wenig um einen Facharzt für orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates handelt. Dieser Sichtweise kann nicht gefolgt werden.

Ebenfalls nicht gehört werden kann der Einwand der Beschwerdeführerin, anlässlich der 
Abschlussuntersuchung habe sie aufgrund ihrer mangelnden Deutschkenntnisse einzelne Fragen 
der Kreisärztin nicht verstanden. So war während der Untersuchung ihr Ehemann anwesend und 
aus dem Bericht der Abschlussuntersuchung ergeben sich keine Hinweise auf Verständigungspro-
bleme. Wäre es tatsächlich zu solchen gekommen, wäre es zudem an der Beschwerdeführerin 
gewesen, dies direkt anlässlich der Untersuchung geltend zu machen. Der Einwand muss deshalb 
auch als verspätet angesehen werden.

Die weitere Kritik am Zumutbarkeitsprofil kann ebenso nicht gehört werden. So sind gemäss 
diesem nur noch leichte Tätigkeiten zumutbar, womit es offensichtlich ist, dass die bisher ausge-
übte Arbeit im Gastgewerbe nicht mehr möglich ist. Vielmehr ist hinsichtlich dieser angepassten 
Tätigkeit der vollständige sogenannte ausgeglichene Arbeitsmarkt zu berücksichtigen. Die Frage 
eines allfälligen Anspruchs auf eine durch die IV bezahlte Umschule bildet nicht Gegenstand des 
vorliegenden Verfahrens, weshalb sich  weitere Ausführungen hierzu erübrigen.

Insgesamt hat damit die Suva zu Recht den Fallabschluss per 30. April 2018 vorgenommen, da zu 
diesem Zeitpunkt nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer namhaften Besse-
rung des Gesundheitszustandes ausgegangen werden konnte. Ferner gibt es auch an dem von 
Dr. med. E.________ erstellten Zumutbarkeitsprofil nichts auszusetzen. Damit erübrigt sich die 
Vornahme einer Abklärung durch eine unabhängige orthopädische Fachperson, wie von der 
Beschwerdeführerin beantragt.

3.5. Was die Berechnung des Invaliditätsgrades betrifft, bringt die Beschwerdeführerin keine 
konkrete Kritik vor. Da es an der Sichtweise der Suva hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer 
angepassten Tätigkeit nichts auszusetzen gibt, ergibt sich auch keine Änderung beim Invaliditäts-
grad und die von der Suva vorgenommene Berechnung erweist sich als korrekt und es kann auf 
die diesbezüglichen Ausführungen im Einspracheentscheid verwiesen werden. Damit ergibt sich 
bei einem Valideneinkommen von CHF 44'460.- sowie einem Invalideneinkommen von 
CHF 49'714.-, dass die Beschwerdeführerin keine Erwerbseinbusse erleidet und der Anspruch auf 
eine Invalidenrente zu verneinen ist.

4. 

Weiter bestreitet die Beschwerdeführerin die Höhe der ihr zugesprochenen Integritätsentschädi-
gung, begründet dies aber nicht weiter.

Am 2. Oktober 2017 (Suva-Akten Nr. 100) nahm Dr. med. E.________ die Beurteilung des Integri-
tätsschadens vor und schätzte diesen gestützt auf Tabelle 5 (Integritätsschäden bei Arthrosen) auf 
5%, wobei sie festhielt, dies sei grosszügig bemessen im unteren Rahmen einer Radialcarpalar-
throse rechts. Sie berücksichtigte dabei folgende Befunde: Intraartikuläre mehrfragmentäre, nach 
dorsal um 20% abgekippte und leicht impaktierte distale Radiusfraktur rechts, verzögerte Knochen-
bruchheilung, osteopenische Knochenstruktur sowie Osteosynthese mittels volar applizierter LCP-
T-Platte und spongiöser Defektauffüllung mit Orthos am rechten Radius.

Auch bezüglich der Einschätzung des Integritätsschadens kann der Einschätzung der Kreisärztin 
gefolgt werden und ihre Ausführungen, die im Übrigen von keinem der involvierten Ärzten kritisiert 

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wurden, erscheinen korrekt, weshalb auch hinsichtlich der Integritätsentschädigung auf die Ausfüh-
rungen im Einspracheentscheid verwiesen werden kann.

5.

Zusammenfassend nahm die Suva zu Recht den Fallabschluss per 30. April 2018 vor, verneinte 
den Anspruch auf eine Invalidenrente (Invaliditätsgrad: 0%) und gewährte eine Integritätsentschä-
digung auf der Basis eines Integritätseinbusse von 5%. Die Beschwerde ist abzuweisen und der 
Einspracheentscheid vom 7. November 2018 zu bestätigen.

Gemäss dem hier zur Anwendung kommenden Prinzip der Kostenlosigkeit des Verfahrens werden 
keine Gerichtskosten erhoben.

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde von A.________ wird abgewiesen.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

III. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einge-
reicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die Beschwerde-
schrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe 
angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht 
die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene 
Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesge-
richt ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 5. August 2019/bsc

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber-Berichterstatter: