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**Case Identifier:** b63e23a3-9950-587f-b70b-115624591cd1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.02.2025 100 2024 231
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-231_2025-02-11.pdf

## Full Text

100.2024.231U
HAT/FLN/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 11. Februar 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Häberli, Verwaltungsrichter Tissot
Gerichtsschreiberin Flückiger

A.________
B.________ AG
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. … und Rechtsanwalt Dr. …
Beschwerdeführer

gegen

C.________
D.________ AG
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdegegner 1

Einwohnergemeinde E.________
handelnd durch den Gemeinderat
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. …
Beschwerdegegnerin 2

und

Regierungsstatthalteramt Emmental
Dorfstrasse 21, 3550 Langnau im Emmental

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.231U, 
Seite 2

betreffend Vergabe von Nachführungsgeometerarbeiten (Entscheid des 
stv. Regierungsstatthalters des Verwaltungskreises Emmental vom 5. Juli 
2024; vbv 1/2022)

Prozessgeschichte: 

A.

Am 1. und am 8. Juli 2021 publizierte die Einwohnergemeinde (EG) 
E.________ gemeinsam mit den anderen Gemeinden ... (namentlich den 
Gemeinden ...) die Ausschreibung «Amtliche Vermessung: Öffentliche Aus-
schreibung des Nachführungsmandates für die Restdauer der Periode 2018 
bis 2025». Jede Gemeinde trat dabei einzeln als Auftraggeberin auf. Bei der 
EG E.________ gingen innert Frist vier Offerten ein, darunter jene von 
A.________ (tätig für die B.________ AG, entstanden aus der Fusion u.a. 
mit der F.________ AG) und C.________ (tätig für die D.________ AG). Die 
EG E.________ bewertete ersteres Angebot mit 95,8 Punkten, letzteres mit 
97,8 Punkten und erteilte C.________ mit Verfügung vom 1. Dezember 2021 
den Zuschlag.

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 4. Januar 2022 Beschwerde 
beim Regierungsstatthalteramt (RSA) Emmental. Der stellvertretende Regie-
rungsstatthalter wies die Beschwerde mit Entscheid vom 5. Juli 2024 ab. 

C.

Hiergegen hat A.________ am 6. August 2024 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Er beantragt, der Entscheid des stellvertretenden Regie-
rungsstatthalters vom 5. Juli 2024 sei aufzuheben und der Zuschlag für die 
Nachführung der amtlichen Vermessung in der EG E.________ für die rest-

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liche Laufzeit der Vertragsperiode 2018 bis 2025 sei ihm zu erteilen. Even-
tuell sei die Angelegenheit zur neuen Beurteilung im Sinn der Erwägungen 
an die Vorinstanz oder an die EG E.________ zurückzuweisen. 

Das Regierungsstatthalteramt hat mit Vernehmlassung vom 23. August 
2024 die Abweisung der Beschwerde beantragt. Die EG E.________ und 
C.________ schliessen mit Beschwerdeantworten vom 9. September 2024 
je auf Abweisung der Beschwerde. 

Mit Eingabe vom 29. Oktober 2024 hat der Beschwerdeführer auf das Ein-
reichen einer Replik verzichtet und an den gestellten Rechtsbegehren fest-
gehalten. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen und ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt. Er 
hat zudem ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Ände-
rung (Art. 79 Abs. 1 VRPG), hat er doch als zweitplatzierter Anbieter die 
reelle Chance, im Fall der Gutheissung seiner Beschwerde mit dem hier in-
teressierenden Mandat betraut zu werden (vgl. zur insoweit vergleichbaren 
Beurteilung des Rechtsschutzinteresses im Beschaffungsrecht statt vieler 
BGE 141 II 307 E. 6.3; BVR 2021 S. 285 E. 2.1 f.). Der Beschwerdeführer ist 
damit zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde befugt. Die Bestimmungen über 
Form und Frist sind eingehalten (vgl. Art. 81 Abs. 1 und Art. 32 VRPG). Auf 
die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Soweit sich der Beschwerdeführer zur Gesamtrechtsnachfolge der 
B.________ AG äussert (Beschwerde Rz. 5; vgl. vorne Bst. A), ist dies als 

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Hinweis auf Veränderungen bei seiner Arbeitgeberin und – trotz dahingehen-
der Überschrift in der Beschwerde – nicht als Erklärung eines Parteiwechsels 
zu verstehen. Im vorliegenden Verfahren tritt (wie schon vor der Vorinstanz) 
allein der Beschwerdeführer als beschwerdeführende Partei auf.

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Vergabe eines Mandats 
durch die Gemeinde zur laufenden Nachführung im Bereich der amtlichen 
Vermessung. In zeitlicher Hinsicht geht es um die restliche Laufzeit der durch 
das kantonale Recht vorgegebenen Vertragsperiode 2018 bis 2025. Ein-
schlägig sind folgende rechtliche Grundlagen:

2.1 Gemäss Art. 75a Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) regelt 
der Bund die amtliche Vermessung (vgl. auch Art. 34 des Bundesgesetzes 
vom 5. Oktober 2007 über Geoinformation [Geoinformationsgesetz, GeoIG; 
SR 510.62] zur Aufgabenteilung zwischen Bund und Kanton). Auf Grundlage 
der amtlichen Vermessung, namentlich eines Plans für das Grundbuch, er-
folgt die Aufnahme und Beschreibung der einzelnen Grundstücke im 
Grundbuch (Art. 950 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ZGB; 
SR 210]). Dementsprechend stellt die amtliche Vermessung die Verfügbar-
keit der eigentümerverbindlichen Georeferenzdaten und der beschreibenden 
Informationen der Grundstücke sicher (Art. 29 Abs. 1 GeoIG). Sie umfasst 
gemäss Art. 29 Abs. 2 GeoIG insbesondere das Verdichten der 
geodätischen Bezugsrahmen (Bst. a), das Vermarken und Vermessen der 
Kantons-, Bezirks- und Gemeindegrenzen (Bst. b), das Vermarken und 
Vermessen der Grundstücksgrenzen (Bst. c), das Erheben, Nachführen und 
Verwalten der topografischen Informationen über die Grundstücke (Bst. d) 
und das Bereitstellen des Plans für das Grundbuch (Bst. e). Die Durch-
führung der amtlichen Vermessung hat der Bund den Kantonen übertragen 
(Art. 34 Abs. 2 Bst. a GeoIG).

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2.2 Sämtliche Bestandteile der amtlichen Vermessung unterliegen der 
Nachführungspflicht (Art. 22 der Verordnung vom 18. November 1992 über 
die amtliche Vermessung [VAV; SR 211.432.2]). Die Nachführung der topo-
grafischen Informationen über die Grundstücke (Art. 29 Abs. 2 Bst. d GeoIG) 
meint dabei die Anpassung der Bestandteile der amtlichen Vermessung an 
die veränderten rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse (Art. 18 Abs. 3 
VAV). Die Gesetzgebung unterscheidet insoweit zwischen laufender Nach-
führung (Art. 23 VAV) und periodischer Nachführung (Art. 24 VAV; vgl. auch 
Art. 2 Bst. a der Verordnung vom 21. Mai 2008 über Geoinformation [Geoin-
formationsverordnung, GeoIV; SR 510.620] sowie Art. 41 ff. des Kantonalen 
Geoinformationsgesetzes vom 8. Juni 2015 [KGeoIG; BSG 215.341]). Bei 
der laufenden Nachführung werden die Vermessungsdaten entweder ge-
stützt auf ein Meldesystem (z.B. Gebäude) oder auf Einzelaufträge (z.B. Aus-
arbeitung von Mutationsakten zur Nachführung der Grundstücksgrenzen) 
nachgeführt. Alle Veränderungen, die nicht mit einem Meldesystem erfasst 
werden können (z.B. Waldränder), unterliegen demgegenüber der periodi-
schen Nachführung (vgl. Vortrag des Regierungsrats zum KGeoIG, in Tag-
blatt des Grossen Rates 2015, Beilage 5 [nachfolgend: Vortrag KGeoIG] 
S. 14; vgl. auch Vortrag der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kan-
tons Bern [BVE; heute: Bau- und Verkehrsdirektion, BVD] betreffend die 
Totalrevision der Vermessungsgesetzgebung, in Tagblatt des Grossen 
Rates 1995, Beilage 48 S. 7), die sich jeweils über ein grösseres zusammen-
hängendes Gebiet zu erstrecken hat (Art. 24 Abs. 2 VAV). – Die streitige Ver-
gabe des Nachführungsmandats auf dem Gebiet der EG E.________ betrifft 
die Arbeiten der laufenden Nachführung.

2.3 Abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen sorgen im 
Kanton Bern die Gemeinden für die laufende Nachführung der Bestandteile 
der amtlichen Vermessung sowie die Nachführung der Vermarkung (Art. 41 
Abs. 2 KGeoIG). Sie schliessen mit einer Ingenieur-Geometerin als Nach-
führungsgeometerin oder einem Ingenieur-Geometer als Nachführungsgeo-
meter einen öffentlich-rechtlichen Vertrag ab, sofern sie – wie im Fall der 
EG E.________ – über keine eigene Dienststelle für Vermessung verfügen 
(Art. 42 Abs. 1 KGeoIG). Die Nachführungsverträge werden für den ganzen 
Kanton gleichzeitig für eine Dauer von jeweils acht Jahren geschlossen 
(Art. 43 Abs. 1 KGeoIG; die aktuell laufende Vertragsperiode dauert noch bis 

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zum 31.12.2025); muss ein Nachführungsvertrag in der Zwischenzeit neu 
geschlossen werden, so gilt er bis zur nächsten gesamtkantonalen Aus-
schreibung (Art. 43 Abs. 3 KGeoIG). Nachführungsverträge bedürfen zu 
ihrer Gültigkeit der Genehmigung durch das Amt für Geoinformation (AGI; 
Art. 45 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 3 KGeoIG und Art. 16a Bst. a der Verord-
nung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der 
Direktion für Inneres und Justiz [Organisationsverordnung DIJ, OrV DIJ; 
BSG 152.221.131]). Abzuschliessen sind sie mit einer Nachführungsgeome-
terin bzw. einem Nachführungsgeometer, die oder der im Register nach 
Art. 17 ff. der Verordnung vom 21. Mai 2008 über die Ingenieur-
Geometerinnen und Ingenieur-Geometer (Geometerverordnung, GeomV; 
SR 211.432.261) eingetragen ist (Art. 44 Abs. 1 VAV und Art. 42 Abs. 1 
KGeoIG).

2.4 Im Rahmen der Durchführung der amtlichen Vermessung regelt 
Art. 45 VAV die Arbeitsvergabe näher und sieht in Abs. 1 vor, dass u.a. Ar-
beiten der periodischen Nachführung nach den Vorschriften über das öffent-
liche Beschaffungswesen zu vergeben sind. Demgegenüber werden Arbei-
ten der laufenden Nachführung nicht dem Submissionsrecht unterstellt, müs-
sen aber immerhin – falls sie, wie das hier streitige Mandat, für ein bestimm-
tes Gebiet zur ausschliesslichen Ausführung vergeben werden – öffentlich 
ausgeschrieben werden (Abs. 2; vgl. dazu BVR 2016 S. 15 E. 3.2 f.; 
VGE 2013/54 vom 24.10.2014 E. 3.2 f.; kritisch dazu Martin Beyeler, Verga-
berechtliche Entscheide 2016/2017 [nachfolgend: Vergaberechtliche Ent-
scheide], 2018, S. 27). In Umsetzung dieser bundesrechtlichen Vorgabe 
sieht Art. 42 Abs. 2 KGeoIG eine öffentliche Ausschreibung des Nach-
führungsvertrags gemäss dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 1995 über den 
Binnenmarkt (Binnenmarktgesetz, BGBM; SR 943.02) vor. Festzuhalten ist, 
dass das BGBM dabei nicht direkt, sondern bloss als subsidiäres kantonales 
Recht Anwendung findet. Dies weil keine «nicht hoheitliche, auf Erwerb ge-
richtete Tätigkeit» im Sinn von Art. 1 Abs. 3 BGBM, sondern eine nicht in den 
Geltungsbereich des BGBM fallende hoheitliche Tätigkeit in Frage steht: 
Gemäss Art. 48 Abs. 3 KGeoIG sind – neben der kantonalen Vermessungs-
aufsicht – einzig die Nachführungsgeometerinnen und Nachführungsgeome-
ter zur Abgabe von beglaubigten Auszügen und Auswertungen der amtlichen 
Vermessung zuständig; sie bescheinigen im Rahmen der laufenden Nach-

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führung unter anderem die Richtigkeit von Plänen für das Grundbuch (Art. 1 
Abs. 1 Bst. d sowie Anhang 1 Ziff. 1.2 Tarifposition 45.5 der Kantonalen Ver-
ordnung vom 5. März 1997 über die amtliche Vermessung [KVAV; 
BSG 215.341.1]). Solche durch eine Nachführungsgeometerin bzw. einen 
Nachführungsgeometer beglaubigte Auszüge sind öffentliche Urkunden im 
Sinn von Art. 9 ZGB (vgl. Art. 37 VAV); bei ihrer Erstellung und Abgabe han-
delt es sich um eine hoheitliche Tätigkeit. Ebenfalls hoheitlich handeln die 
Nachführungsgeometerinnen und Nachführungsgeometer etwa dadurch, 
dass sie Kosten für laufende Nachführungsarbeiten mittels Verfügung fest-
setzen (Art. 60 Abs. 1 KGeoIG; dazu ausführlich BVR 2016 S. 15 E. 4.2 und 
VGE 2013/54 vom 24.10.2014 E. 4.2, je mit Hinweisen; vgl. auch die Bot-
schaft des Bundesrats zum GeoIG, in BBl 2006 S. 7817 ff., 7873). 

2.5 Der Verweis von Art. 42 Abs. 2 KGeoIG auf das BGBM beschlägt 
dessen Art. 2 Abs. 7, gemäss dem die Übertragung der Nutzung kantonaler 
und kommunaler Monopole auf Private auf dem Weg der Ausschreibung zu 
erfolgen hat und Personen mit Niederlassung oder Sitz in der Schweiz nicht 
diskriminieren darf. Der kantonale Gesetzgeber wollte damit «ein möglichst 
einfaches Verfahren» zur Anwendung bringen, das «gleichzeitig die Rechts-
sicherheit und Chancengleichheit der Konkurrenten gewährleistet» (Vortrag 
KGeoIG S. 15). Dies entspricht der Zielsetzung des Bundesgesetzgebers, 
mit Art. 2 Abs. 7 BGBM auch im Bereich der Übertragung kantonaler und 
kommunaler Monopolkonzessionen Konkurrenz und Transparenz zu schaf-
fen, ohne dabei in die verfassungsmässig garantierten Kompetenzen der 
Kantone und Gemeinden einzugreifen (vgl. BGE 143 II 598 E. 4.1.2 [Pra 
107/2018 Nr. 91], 143 II 120 E. 6.2 f., insb. E. 6.3.1 [Pra 107/2018 Nr. 14], je 
mit Hinweisen; vgl. auch Botschaft des Bundesrats über die Änderung des 
BGBM, in BBl 2005 S. 465 ff., 475 f.). Seit dem 1. Januar 2025 enthält Art. 2 
Abs. 7 BGBM (in Übereinstimmung mit Art. 9 der Interkantonalen Vereinba-
rung vom 15. November 2019 über das öffentliche Beschaffungswesen 
[IVöB; BSG 731.2-1]) denn auch einen Vorbehalt zugunsten von spezialge-
setzlichen Bestimmungen (vgl. auch Botschaft zur Revision des CO2-Geset-
zes für die Zeit nach 2024, in BBl 2022 2651 S. 94 f.). Soweit (wie hier) keine 
derartigen Regelungen bestehen, ergeben sich aus Art. 2 Abs. 7 BGBM zum 
einen gewisse verfahrensrechtliche Verpflichtungen, indem die Gemeinwe-
sen gehalten sind, ein allen Interessierten offenstehendes Ausschreibungs-

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verfahren mit Rechtsschutz sicherzustellen. Zum anderen sind sowohl das 
Diskriminierungsverbot als auch das sich daraus ergebende Transparenz-
gebot in allen Verfahrensstadien zu beachten, also in Bezug auf die Festle-
gung der Auswahlkriterien, die Durchführung des Verfahrens und die Aus-
wahl der Konzessionärin bzw. des Konzessionärs (BGE 145 II 303 E. 6.4.1 
[Pra 190/2020 Nr. 33], 143 II 598 E. 4.1.2 [Pra 107/2018 Nr. 91], 143 II 120 
E. 6.3.2 und 6.4.1 f [Pra 107/2018 Nr. 14], je mit Hinweisen; vgl. auch Bel-
langer/Pirek, L’Etat et ses biens, in ZSR 2021 I S. 183 ff., 202 f.; Martin 
Beyeler, Der Geltungsanspruch des Vergaberechts, 2012, Rz. 791 ff.). 
Selbst unter dem Geltungsbereich von Art. 2 Abs. 7 BGBM steht dem betrof-
fenen Gemeinwesen bei einer Konzessionsvergabe aber ein im Vergleich 
zum öffentlichen Beschaffungsrecht grösserer Beurteilungsspielraum zu; es 
darf ein weniger formalisiertes Verfahren vorsehen und bei der Auswahl der 
Zuschlagskriterien öffentlichen Interessen weitergehend Rechnung tragen 
(vgl. BGE 145 II 303 E. 6.4.1 [Pra 190/2020 Nr. 33], 143 II 120 E. 6.3.3 und 
6.4.2 [Pra 107/2018 Nr. 14]; vgl. auch BVR 2016 S. 15 E. 3.4 zur Rollenver-
teilung in entsprechenden Vergaben). Soweit beschaffungsrechtliche 
Grundsätze auf die Übertragung von kantonalen oder kommunalen Mono-
polkonzessionen Anwendung finden, sind sie auf ihren wesentlichen Gehalt 
beschränkt (BGE 143 II 120 E. 6.3.2 [Pra 107/2018 Nr. 14]), sodass ihre 
Tragweite weitestgehend den verfassungsmässigen Rechten der Rechts-
gleichheit (Art. 8 BV und Art. 10 Abs. 1 der Verfassung des Kantons Bern 
[KV; BSG 101.1]), des Willkürverbots (Art. 9 Abs. 1 BV und Art. 11 Abs. 1 
KV), des Handelns nach Treu und Glauben (Art. 9 Abs. 2 BV und Art. 11 
Abs. 2 KV), der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV und Art. 23 KV) sowie des An-
spruchs auf gleiche und gerechte Behandlung in Verfahren vor Verwaltungs-
behörden (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 26 Abs. 1 KV) entspricht (vgl. zu den 
im vorliegenden Verfahren konkret massgebenden Grundsätzen auch S. 3 
der kantonalen Empfehlung zur «Nachführung der amtlichen Vermessung – 
Empfehlung zur Ausschreibung und Vergabe» in der Fassung vom 7.6.2021 
[nachfolgend: kantonale Empfehlung vom 7.6.2021]). 

3.

Den Akten lässt sich folgender entscheidwesentlicher Sachverhalt entneh-
men:

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3.1 Auf den 31. Juli 2021 kündigte der von der EG E.________ für die 
Vertragsperiode 2018 bis 2025 mit der laufenden Nachführung im Bereich 
der amtlichen Vermessung betraute Nachführungsgeometer sein Ausschei-
den aus der F.________ AG an. Dieser Abgang führte nach einer Bestim-
mung des geltenden Nachführungsvertrags zu dessen «Erlöschen», wes-
halb das AGI die Gemeinde verpflichtete, (mittels Ausschreibung) für den 
Rest der Vertragsperiode eine neue Nachführungsgeometerin bzw. einen 
neuen Nachführungsgeometer zu bestimmen. Gleichzeitig betraute das Amt 
den ebenfalls in der F.________ AG tätigen Beschwerdeführer mit der lau-
fenden Nachführung in den betreffenden Gemeinden bis zur Genehmigung 
eines neuen Nachführungsvertrags (vgl. Protokollauszug der Sitzung des 
Gemeinderates vom 22.11.2021 [nachfolgend: Protokollauszug], Vorakten 
RSA [act. 4A5] pag. 253 f.). 

3.2 Am 1. sowie am 8. Juli 2021 schrieb die EG E.________ gemeinsam 
mit den anderen in gleicher Weise betroffenen Gemeinden ... (namentlich 
den ...) den Auftrag «Amtliche Vermessung: Öffentliche Ausschreibung des 
Nachführungsmandates für die Restdauer der Periode 2018 bis 2025» aus 
(unpag. Vorakten RSA [act. 4B]). Dabei orientierten sich die Gemeinden an 
der vom AGI für die Ausschreibung der Nachführung der amtlichen Vermes-
sung publizierten Mustervorlage (vgl. kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 
S. 3 f.) und legten die folgenden Eignungskriterien fest:

• «Berufliche Qualifikation (Nachweis: eidgenössisches Patent für 
Ingenieur-Geometer und Eintrag ins Geometerregister, inkl. Stellver-
tretung)

• Technische Schnittstellen: Nachweis für DM.01-AV-BE LV95, Ver-
sion 11 vom 24. Januar 2008; Einhaltung der amtlichen Vermes-
sungsschnittstelle AVS

• Leitende Stellung innerhalb der Firma (Nachweis: Auszug aus dem 
Handelsregister)

• Finanzielle Leistungsfähigkeit (Nachweis: Selbstdeklaration mit 
sämtlichen verlangten Nachweisen)»

Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung definierten die Gemeinden 
weitgehend der Mustervorlage entsprechend wie folgt (vgl. Ausschreibung 
sowie kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 S. 4):

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Gewichtung Hauptkriterien Unterkriterien

50 %

Angebotene 
Dienstleistungen 

(schriftliche Offerte und 
Präsentation)

• Persönliche Präsentation der Offerte oder 
Dienstleistungskonzept 
(Gewichtung: 10 %)

• Erreichbarkeit für den Kunden 
(Gewichtung: 15 %)

• Bezug von Daten der amtlichen 
Vermessung 
(Gewichtung: 5 %)

• Personal und Infrastruktur am angegebe-
nen Bürostandort 
(Gewichtung: 15 %)

• Weitere Geomatik- und Vermessungs-
dienstleistungen im Rahmen der amtli-
chen Vermessung 
(Gewichtung: 5 %)

25 %
Erfahrung in der Nach-
führung der amtlichen 

Vermessung

• Erfahrung des Büros in ähnlichen 
Gemeinden 
(Gewichtung: 20 %)

• Führungserfahrung des Nachführungs-
geometers 
(Gewichtung: 5 %)

15 %

Preiskonditionen 
(vertraglicher Taxpunkt-

wert in % zum kanto-
nalen Taxpunktwert ge-

mäss Art. 16 KVAV)

10 % Qualitätssicherung

• Qualitätssicherung in der amtlichen 
Vermessung 
(Gewichtung: 5 %)

• Art der Sicherstellung der Stellvertretung 
des Nachführungsgeometers 
(Gewichtung: 5 %)

Ebenfalls auf Grundlage der kantonalen Empfehlung bzw. der in dieser ent-
haltenen Mustervorlage in der Fassung vom vom 7. Juni 2021 erstellten die 
Gemeinden gemeinsam eine Tabelle zur Auswertung der eingehenden An-
gebote, die im Wesentlichen folgenden Punkteraster vorsah (Näheres zu 
den im Punkteraster zusätzlich definierten, hier nicht wiedergegebenen Be-
urteilungskriterien hinten E. 6 ff.):

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Seite 11

Zuschlagskriterien Gewichtung Mögliche Punkte
Angebotene Dienstleistungen 4,0*

• Persönliche Präsentation der Offerte oder Dienst-
leistungskonzept 0.2 4,0

• Erreichbarkeit für den Kunden 0.3 4,0

• Bezug von Daten der amtlichen Vermessung 0.1 4,0

• Personal und Infrastruktur am angegebenen Büro-
standort 0.3 4,0

• Weitere Geomatik- und Vermessungsdienstleis-
tungen im Rahmen der amtlichen Vermessung 0.1 4,0

Erfahrung in der Nachführung der amtlichen Vermes-
sung 4,0*

• Erfahrung des Büros in ähnlichen Gemeinden 0.8 4,0

• Führungserfahrung des Nachführungsgeometers 0.2 4,0
Preiskonditionen 4,0
Qualitätssicherung 4,0*

• Qualitätssicherung in der amtlichen Vermessung 0.5 4,0

• Art der Sicherstellung der Stellvertretung des 
Nachführungsgeometers 0.5 4,0

*Berechnet durch Addition der mit ihrer jeweiligen Gewichtung multiplizierten Punkte der Un-
terkriterien

3.3 Innert Frist gingen bei der EG E.________ insgesamt vier Angebote 
ein, die geprüft und entsprechend dem Punkteraster bewertet wurden, nach-
dem sich die ausschreibenden Gemeinden am 12. November 2021 im Rah-
men einer gemeinsamen Sitzung über die eingegangenen Offerten und de-
ren Bewertung ausgetauscht hatten (vgl. Protokollauszug S. 1; Vergleichs-
tabelle zur Zuschlagsverfügung vom 1.12.2021, Vorakten RSA [act. 4A] 
pag. 22). Die Offertbewertung durch die Gemeinde ergab folgendes Ergeb-
nis:

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Seite 12

Kriterium Dienst-leistungen
Erfahrung 
in der AV

Preis-
konditionen

Qualitäts-
sicherung

Gewichtung 12,50 (50 %)
6,25 

(25 %)
3,75 

(15 %)
2,50 

(10 %)

Total Rang-folge

Anbieter 1 3,4 4,0 4,0 4,0 92,5* 3

Beschwerde-
führer 3,8 4,0 4,0 3,5 95,8* 2

Anbieter 3 3,5 4,0 3,6 4,0 91,6* 4

Beschwerde-
gegner 1 4,0 4,0 3,4 4,0 97,8* 1

*Berechnet durch Addition der mit ihrer jeweiligen Gewichtung multiplizierten (ungerundeten) 
Punktebewertung

Gestützt auf diese Bewertungsergebnisse beschloss der Gemeinderat, das 
ausgeschriebene Nachführungsmandat dem Beschwerdegegner 1 zu ver-
geben (Protokollauszug S. 2); mit Verfügung vom 1. Dezember 2021 erhielt 
dieser den Zuschlag (Vorakten RSA [act. 4A] pag. 20 f.).

4.

Zu prüfen ist zunächst, ob der Beschwerdegegner 1 (wie der Beschwerde-
führer geltend macht; Beschwerde Rz. 58 ff.) gestützt auf den per 1. Januar 
2024 revidierten Art. 44 Abs. 1 VAV wegen fehlender Unabhängigkeit und 
Weisungsfreiheit vom Verfahren hätte ausgeschlossen werden müssen.

4.1 Der stellvertretende Regierungsstatthalter hat diesbezüglich erwo-
gen, die Rechtmässigkeit einer Verfügung sei grundsätzlich nach der 
Rechtslage im Zeitpunkt ihres Ergehens zu beurteilen; die rückwirkende An-
wendung neuen Rechts sei lediglich in besonderen Ausnahmefällen zuläs-
sig. Solche seien im vorliegenden Fall nicht ersichtlich, womit der revidierte 
Art. 44 Abs. 1 VAV hier nicht einschlägig sei (angefochtener Entscheid 
E. 19.6 f.). Darüber hinaus sei die Rüge des Beschwerdeführers selbst unter 
Berücksichtigung des neuen Rechts unbegründet: Weder die revidierte Be-
stimmung selber noch die zugehörigen Erläuterungen verlangten eine Mit-
gliedschaft im Verwaltungsrat. Diesem komme die strategische, nicht die 
fachliche Leitung zu. Entsprechend könne der Beschwerdegegner 1 seine 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.231U, 
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Arbeiten in fachlicher Hinsicht weisungsfrei und unabhängig ausführen, auch 
wenn er nicht Teil des Verwaltungsrats sei (angefochtener Entscheid 
E. 19.8 f.). – Der Beschwerdeführer hält den revidierten Art. 44 Abs. 1 VAV 
demgegenüber für anwendbar, da sich die Anforderungen an die Unabhän-
gigkeit und Weisungsfreiheit nicht auf einen in der Vergangenheit liegenden 
und insoweit abgeschlossenen Sachverhalt bezögen, sondern die Mandats-
erfüllung in der Zukunft beträfen (Beschwerde Rz. 63 f.). Sodann verkenne 
die Vorinstanz die Tragweite des Weisungsrechts des Verwaltungsrats, 
könne dieser doch durchaus auch auf die operative Leitung bzw. die Ge-
schäftsführung des Unternehmens Einfluss nehmen. Der Verwaltungsrat der 
D.________ AG sei damit grundsätzlich befugt, dem Beschwerdegegner 1 
für den Bereich der amtlichen Vermessung Weisungen zu erteilen oder die 
Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die fachliche Arbeit erschwert oder 
verunmöglicht werde. Dies sei mit den Vorgaben zur Unabhängigkeit und 
Weisungsfreiheit nicht zu vereinbaren (Beschwerde Rz. 69 ff.). 

4.2 Der strittige Zuschlag erfolgte am 1. Dezember 2021 und damit weit 
vor Inkrafttreten des revidierten Art. 44 VAV auf Anfang 2024, weshalb in der 
Tat fraglich erscheint, wieweit eine Rechtsänderung – sollte es durch die Re-
vision zu einer solchen gekommen sein – hier überhaupt zu berücksichtigen 
wäre. Dies braucht indessen nicht vertieft zu werden: Mit der Vorinstanz ist 
festzuhalten (vgl. angefochtener Entscheid E. 19.7), dass die im Geome-
terregister eingetragenen Ingenieur-Geometerinnen und Ingenieur-Geome-
ter bereits bisher gehalten waren, ihren Beruf «unabhängig, in eigenem Na-
men und auf eigene Verantwortung» auszuführen, «sei es als Einzelperson, 
im Rahmen der Tätigkeit für eine juristische Person oder in der öffentlichen 
Verwaltung» (Art. 41 Abs. 3 Bst. g GeoIG i.V.m. Art. 22 Abs. 1 Bst. b 
GeomV), wobei diese Regelung im Zuge der Revision von Art. 44 VAV keine 
Anpassung erfahren hat. Sie berücksichtigt ausdrücklich, dass Ingenieur-
Geometerinnen und Ingenieur-Geometer für eine juristische Person tätig 
sein können, ohne konkrete Vorgaben zur Zeichnungsberechtigung oder zur 
hierarchischen Stellung im Unternehmen zu machen (zu den Voraus-
setzungen für die Eintragung ins Geometerregister vgl. insb. Art. 17 Bst. d 
und Art. 18 Abs. 2 Bst. e GeomV). Allein der Umstand, dass der Beschwer-
degegner 1 nicht Teil des Verwaltungsrats ist und nur über eine Kollektiv-
prokura zu zweien verfügt, stellt somit weder seine berufliche Unabhängig-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.231U, 
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keit (Art. 22 Abs. 1 Bst. b GeomV) noch seine Fähigkeit zur «eigenverant-
wortlichen» Berufsausübung (Art. 17 Bst. d GeomV) in Frage. Der Umstand, 
dass eine Beeinflussung der beruflichen Tätigkeit des Beschwerdegegners 1 
durch den Verwaltungsrat der D.________ AG nicht gänzlich unmöglich ist, 
genügt entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht, um Zweifel 
an der Unabhängigkeit und Weisungsfreiheit zu begründen (vgl. auch ange-
fochtener Entscheid E. 19.9). Schliesslich ist mangels Anpassung der ein-
schlägigen Bestimmungen der GeomV nicht anzunehmen, dass die Revision 
von Art. 44 VAV zu einer Verschärfung des Unabhängigkeitsgebots geführt 
hat. Den einschlägigen Erläuterungen sind denn auch keine Hinweise zu ent-
nehmen, dass mit der Neuformulierung von Art. 44 Abs. 1 VAV konkrete Vor-
gaben zur Stellung von Ingenieur-Geometerinnen und Ingenieur-Geometern 
in einem Unternehmen hätten gemacht werden sollen. Massgebend ist viel-
mehr (auch) nach neuem Recht die fachliche Unabhängigkeit, indem die «im 
Geometerregister eingetragene» Ingenieur-Geometerin bzw. der eingetra-
gene Ingenieur-Geometer die Arbeiten «unmittelbar fachlich leiten» muss 
bzw. als «in die Hierarchie einer Organisation eingebundene Person in fach-
licher Hinsicht keine Weisungen von vorgesetzten Personen entgegenneh-
men bzw. befolgen muss» (vgl. Erläuterungen des Bundesamts für Landes-
topografie [swisstopo] vom Juli 2023 zur Änderung der VAV S. 18 [Hervor-
hebungen im Original], einsehbar unter: <www.swisstopo.admin.ch/de/
bundesrat-fuehrt-neues-geodatenmodell-der-amtlichen-vermessung-ein>). 
Dass der Beschwerdegegner 1 aufgrund seiner Stellung bei der D.________ 
AG in fachlicher Hinsicht ungenügend unabhängig wäre, ist entgegen dem 
Beschwerdeführer nicht anzunehmen.

4.3 Soweit der Beschwerdeführer im Hinblick auf die Unabhängigkeit und 
Weisungsfreiheit des Beschwerdegegners 1 geltend macht, dessen Angebot 
erfülle «ein zentrales Eignungskriterium für die Vergabe des Nachführungs-
geometermandats nicht» (Beschwerde Rz. 72), ist ihm Folgendes entgegen-
zuhalten: Die Ausschreibung verlangt – in Übereinstimmung mit den Vor-
schlägen des AGI (vgl. kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 S. 3) – von den 
Bewerberinnen und Bewerbern lediglich eine «Leitende Stellung innerhalb 
der Firma» (vgl. vorne E. 3.2). Gemäss Offerte gehört der Beschwerdegeg-
ner 1 «zur Geschäftsleitung der D.________ AG und ist Abteilungsleiter der 
Vermessungsabteilung» (Offerte des Beschwerdegegners 1 vom 31.8.2021 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.231U, 
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[nachfolgend: Offerte Beschwerdegegner 1] Ziff. 2.2, Vorakten RSA 
[act. 4D]), was den Anforderungen genügt (vgl. auch Ziff. 2.2 des Informati-
onsschreibens des AGI vom 15.10.2016 [nachfolgend: Informationsschrei-
ben AGI], BSIG-Nr. 2/215.341/1.6, wonach die beauftragte Person «inner-
halb der Firma zeichnungsberechtigtes Mitglied der Geschäftsleitung» sein 
muss; eine Einzelzeichnungsberechtigung wird nicht verlangt). 

4.4 Für einen Ausschluss des Beschwerdegegners 1 vom Verfahren be-
stand somit kein Grund. 

5.

Der Beschwerdeführer beanstandet weiter die Bewertung seines Angebots 
bei mehreren Zuschlagskriterien (vgl. hinten E. 6 ff.) und erachtet bei einem 
Kriterium die Bewertung des Angebots des Beschwerdegegners 1 als 
rechtsfehlerhaft (vgl. hinten E. 9). Im Zusammenhang mit diesen Rügen ist 
in allgemeiner Hinsicht zunächst Folgendes festzuhalten: 

5.1 Wie der stellvertretende Regierungsstatthalter richtig ausgeführt hat 
(vgl. angefochtener Entscheid E. 13.4), steht der Vergabestelle bei der Aus-
wahl und Anwendung von Bewertungskriterien ein grosser Beurteilungs-
spielraum bzw. ein weites Ermessen zu. Als Auftraggeberin soll sie 
grundsätzlich frei bestimmen können, welche Leistungen sie benötigt und 
welche konkreten Anforderungen sie an die Angebote stellt (vgl. für das so-
weit hier interessierend vergleichbare Vergaberecht statt vieler BVR 2019 
S. 201 E. 3.1, 2015 S. 564 E. 4.2 [je noch zum alten Recht]; letztmals VGE 
2024/276 vom 13.12.2024 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen). Dies gilt erst 
recht, wenn die ausgeschriebenen Kriterien (wie die hier streitigen) offen for-
muliert sind. Grenzen setzen insoweit bloss der Grundsatz von Treu und 
Glauben bzw. das Transparenzgebot (vgl. vorne E. 2.5), weshalb zu prüfen 
ist, wie das fragliche Zuschlagskriterium – und nicht das Bewertungskrite-
rium – von den Interessentinnen und Interessenten in guten Treuen verstan-
den werden konnte (vgl. für das Vergaberecht BGE 141 II 14 E. 7.1; BGer 
2C_111/2018 vom 2.7.2019, in ZBl 2021 S. 57 E. 3.3.2; VGE 2024/276 vom 
13.12.2024 E. 4.2, 2024/8 vom 4.4.2024 E. 4.1.3, 2021/338 vom 22.8.2022 

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E. 11.2, je mit weiteren Hinweisen; Hans Rudolf Trüeb, in ders. [Hrsg.], 
Handkommentar zum Schweizerischen Beschaffungsrecht, 2020, Art. 2 
IVöB/BöB N. 25 ff.). Massgebend sind im vorliegenden Fall daher die vor-
gängig bekanntgegebenen Haupt- und Unterkriterien. 

5.2 Dies lassen sowohl der Beschwerdeführer als auch der stellvertre-
tende Regierungsstatthalter ausser Acht, wenn sie die Rechtskonformität der 
durch die Gemeinde vorgenommenen Angebotsbewertung unter Auslegung 
der in der Auswertungstabelle (vgl. vorne E. 3.2) enthaltenen Bewertungskri-
terien prüfen. Die Bewertungskriterien bildeten nicht Teil der Ausschreibung, 
sondern sind in der Auswertungstabelle bzw. dem «Bewertungsraster» ent-
halten. Dabei handelt es sich um ein internes Dokument, das zur rechtsglei-
chen Bewertung der eingegangenen Offerten erstellt wurde und das die Ge-
meinde den Anbietenden erst nach Zuschlagserteilung als Teil der Begrün-
dung ihres Entscheids zugestellt hat. Solange sie bei der Festlegung der Be-
wertungskriterien sachlich und diskriminierungsfrei vorging (vgl. vorne 
E. 2.5) und sich an das hielt, was unter den ausgeschriebenen Zuschlags-
kriterien erwartet werden konnte (vgl. E. 5.1 hiervor), durfte sie die Auswer-
tungstabelle ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechend gestalten. 
Massgebend ist daher nicht, wie die Anbietenden die in der betreffenden Ta-
belle enthaltenen Kriterien verstehen konnten, sondern vielmehr allein, wel-
che Bedeutung die Gemeinde den Bewertungselementen beimessen wollte 
und ob dies unter Berücksichtigung der ausgeschriebenen Zuschlagskrite-
rien mit dem Transparenzgebot bzw. dem Gebot von Treu und Glauben zu 
vereinbaren ist. Daran ändert nichts, dass die hier interessierenden Unterkri-
terien der kantonalen Vorlage entnommen sind (vgl. kantonale Empfehlung 
vom 7.6.2021 S. 5 f.). Bei diesem Dokument handelt es sich nur um eine 
«Empfehlung» bzw. ein «Beispiel» (vgl. kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 
S. 3-6; vgl. auch Ziff. 2.5 Informationsschreiben AGI mit einem Hinweis auf 
die damals zum Download zur Verfügung stehende kantonale Empfehlung 
vom 7.6.2021 inkl. passendem Auswertungsformular). Die Anbietenden durf-
ten sich daher nicht darauf verlassen, dass die effektive Bewertung ihrer Of-
ferte genau nach der kantonalen Empfehlung erfolgen würde. Dies umso we-
niger, als es sich um eine kommunale Monopolkonzession handelt, sodass 
den Gemeinden im Vergleich zum Vergaberecht ein grösserer Beurteilungs-
spielraum zukommt (vgl. ausführlich VGE 2024/34 vom 31.10.2024 E. 6.2.1 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.231U, 
Seite 17

mit weiteren Hinweisen; vorne E. 2.5; vgl. auch angefochtener Entscheid 
E. 10.8).

6.

Strittig ist zunächst die Bewertung des Angebots des Beschwerdeführers 
beim Hauptkriterium «Angebotene Dienstleistungen» bzw. dem Unterkrite-
rium «Persönliche Präsentation der Offerte oder Dienstleistungskonzept». 
Allerdings hat der stellvertretende Regierungsstatthalter diesbezüglich – wie 
der Beschwerdeführer an sich zu Recht moniert (Beschwerde Rz. 33) – die 
beiden beanstandeten Bewertungskriterien «Wurden alle Fragen zur Zufrie-
denheit beantwortet?» und «Überzeugte das Auftreten?» nicht je gesondert, 
sondern gemeinsam geprüft (vgl. angefochtener Entscheid E. 12.4, auch 
zum Folgenden). Zudem hat er ausschliesslich gewürdigt, dass der Be-
schwerdegegner 1 «elektronische Datenträger» für jeden einzelnen Gemein-
derat» eingereicht hat. Es erscheint fraglich, ob der stellvertretende Regie-
rungsstatthalter diesem Umstand bei einem Kriterium, das die «Persönliche 
Präsentation der Offerte» zum Gegenstand hat, ausschlaggebende Bedeu-
tung beimessen durfte (vgl. dazu VGE 2024/37 vom 31.10.2024 E. 6.5). Da 
indessen die Beschwerde – wie im Weiteren zu zeigen ist – aus anderen 
Gründen ohnehin keine Aussicht auf Erfolg hat, braucht hierauf nicht weiter 
eingegangen zu werden. 

7.

7.1 Umstritten ist beim Hauptkriterium «Angebotene Dienstleistungen» 
weiter die Bewertung des Angebots des Beschwerdeführers hinsichtlich des 
Unterkriteriums «Bezug von Daten der amtlichen Vermessung». Der stellver-
tretende Regierungsstatthalter hat diesen Aspekt der Streitigkeit – anders 
als die Regierungsstatthalterin im Parallelverfahren betreffend die 
EG G.________ (vgl. Entscheid vom 21.6.2024 [vbv 77/2021] bzw. das ver-
waltungsgerichtliche Verfahren 100.2024.217) – nicht beurteilt. Indes haben 
sich die Parteien dazu nicht nur vor Verwaltungsgericht, sondern auch vor 
der Vorinstanz hinlänglich geäussert, sodass die Vorbringen des Beschwer-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.231U, 
Seite 18

deführers zum Unterkriterium «Bezug von Daten der amtlichen Vermes-
sung» an dieser Stelle beurteilt werden können.

7.2 Gemäss ihrer Auswertungstabelle hat die Gemeinde beim hier inter-
essierenden Unterkriterium – in Übereinstimmung mit der kantonalen Mus-
tervorlage – folgende Punkteverteilung vorgenommen: Vier Punkte erhielt 
das Angebot, wenn die Daten der amtlichen Vermessung «im Internet (Web-
Portal) zur Ansicht und zum Download in mehreren Formaten für Gemeinde-
verwaltung und Bürger zur Verfügung» standen; drei Punkte, wenn die Daten 
«im Internet (Web-Portal) nur zur Ansicht und zur Bestellung per Mail für 
Gemeindeverwaltung und Bürger» zugänglich waren; zwei Punkte, wenn die 
Daten «im Internet (Web-Portal) zur Ansicht und zum Download nur für die 
Gemeindeverwaltung» verfügbar waren; einen Punkt, wenn die Daten «nur 
telefonisch oder im Büro des Nachführungsgeometers bestellt werden» 
konnten (Bewertung des Beschwerdeführers [nachfolgend: Angebotsbewer-
tung Beschwerdeführer], Vorakten RSA [act. 4A] pag. 23 f., auch zum Fol-
genden; vgl. auch kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 S. 5). Gestützt auf 
dieses Beurteilungsschema hat die Gemeinde das Angebot des Beschwer-
deführers beim hier interessierenden Unterkriterium mit drei Punkten bewer-
tet. Zur Begründung führt sie aus, sie habe bei ihrer Bewertung berücksich-
tigt, ob der Datenbezug bei den Anbietenden selber («via eigenes Web-Por-
tal») oder nur indirekt über eine «Drittlösung» möglich gewesen sei. Auf der 
Webseite der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers liessen sich die Daten 
nicht direkt herunterladen; diese enthalte vielmehr nur einen Link auf das 
Internetportal «https://be-geo.ch». Dadurch entfalle der für die Grundei-
gentümerschaft wesentliche Vorteil «eines direkten Datentransfers ohne 
Umleitung». Das betreffende Drittportal stehe zudem allen Gemeinden zur 
Verfügung, womit die Verlinkung keine originäre Leistung darstelle (vgl. Be-
schwerdeantwort Gemeinde Rz. 17 f.; Beschwerdeantwort Gemeinde vor 
dem RSA vom 8.7.2022 Rz. 13 f., Vorakten RSA [act. 4A] pag. 59 ff.). – Der 
Beschwerdeführer hält dem entgegen, es sei «überspitzt formalistisch und 
willkürlich», nur die Möglichkeit zum Herunterladen über eine eigene Web-
seite für die volle Punktevergabe genügen zu lassen. Entscheidend sei ein-
zig, dass er über das «Portal be-geo» eine Möglichkeit zum elektronischen 
Bezug von Daten der amtlichen Vermessung zur Verfügung stelle (Be-
schwerde Rz. 39 ff.).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.231U, 
Seite 19

7.3 Der Beschwerdeführer stellt nicht in Frage, dass die Gemeinde beim 
Unterkriterium «Bezug von Daten der amtlichen Vermessung» berücksichtigt 
hat, ob die Interessierten Daten der amtlichen Vermessung tatsächlich «be-
ziehen», d.h. nicht nur einsehen, sondern auch darüber verfügen konnten. 
Unbestritten ist auch, dass die Gemeinde – angesichts der heutigen techni-
schen Möglichkeiten und der fortschreitenden Digitalisierung auch der 
Dienstleistungen der öffentlichen Hand – diesbezüglich im Internet verfüg-
bare elektronische Daten verlangen durfte. Zu klären ist nur, ob die Ge-
meinde die Offerte des Beschwerdeführers unter diesem Blickwinkel mit der 
vollen Punktzahl hätte bewerten müssen. 

7.3.1 Der Gemeinde steht bei der Festlegung und Auswertung von Bewer-
tungskriterien als Vergabebehörde ein grosser Beurteilungsspielraum bzw. 
ein weites Ermessen zu; solange sie hierbei sachlich und diskriminierungs-
frei vorging und sich an das hielt, was unter den ausgeschriebenen Zu-
schlagskriterien erwartet werden konnte, durfte sie die an die offerierten 
Dienstleistungen gestellten Anforderungen ihren Vorstellungen und Bedürf-
nissen entsprechend festlegen (vgl. vorne E. 2.5 und 5.1). 

7.3.2 Die Gemeinde hat die Maximalpunktzahl beim Unterkriterium «Bezug 
von Daten der amtlichen Vermessung» nur vergeben, wenn auf der Web-
seite der Arbeitgeberin der Nachführungsgeometerin bzw. des Nach-
führungsgeometers ein Datenbezug direkt, d.h. ohne Weiterleitung auf ein 
Drittportal möglich war (vgl. vorne E. 7.2). Sie war offenbar bemüht, im Inter-
esse ihrer Einwohnerschaft die Benutzerfreundlichkeit zu berücksichtigen 
und bei der Bewertung der eingegangenen Angebote unter anderem danach 
zu unterscheiden, wo die Daten für das Publikum zur Verfügung gestellt wer-
den bzw. wie einfach ein entsprechender Zugang gestaltet wird. Dies ist ob-
jektiv nachvollziehbar und sachlich gerechtfertigt. Im Übrigen ist das Drittpor-
tal, auf das der Link des Beschwerdeführers das Publikum leitet, allgemein 
zugänglich und der dortige Datenbezug deshalb ohne weitere Aufwendun-
gen des Beschwerdeführers möglich. Die am Auftrag interessierten 
Nachführungsgeometerinnen und Nachführungsgeometer mussten damit 
rechnen, dass es für die Bewertung ihres Angebots darauf ankommen 
würde, wieviel Eigenleistung sie im Hinblick auf den elektronischen Daten-
bezug erbringen. Dies umso mehr, als es offenbar üblich ist, dass Unterneh-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.231U, 
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men, die im Bereich der amtlichen Vermessung tätig sind, ein sog. Geogra-
fisches Informationssystem oder Geoinformationssystem (GIS) anbieten. 
Zumindest haben sowohl der Beschwerdeführer als auch der Beschwerde-
gegner 1 in ihren Offerten auf die von ihnen verwendeten Systeme hinge-
wiesen (vgl. Offerte des Beschwerdeführers vom 30.8.2021 [nachfolgend: 
Offerte Beschwerdeführer] Ziff. 3.1.4 und Raster 10 «Anhang I», Vorakten 
RSA [act. 4E]; Offerte Beschwerdegegner 1 Ziff. 3.1.3). 

7.4 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Gemeinde 
den Umstand, dass die Webseiten der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers 
keine direkte Möglichkeit zum Herunterladen von Daten bieten, negativ 
berücksichtigt hat (umso weniger, als die jetzt bestehende Verlinkung auf der 
fraglichen Webseite im Zeitpunkt der Angebotsbewertung wohl noch gar 
nicht vorhanden war, vgl. dazu VGE 2024/217 vom 11.2.2025 E. 6.2 betref-
fend das Parallelverfahren i.S. EG G.________). Der von der Gemeinde an-
gelegte Bewertungsmassstab erscheint weder überspitzt formalistisch noch 
willkürlich; die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet.

8.

Der Beschwerdeführer beanstandet zudem die Bewertung seines Angebots 
beim Hauptkriterium «Qualitätssicherung» in Bezug auf das erste der dort 
genannten Unterkriterien: «Qualitätssicherung in der amtlichen Vermes-
sung».

8.1 Gemäss der Auswertungstabelle, die insoweit mit der kantonalen 
Mustervorlage übereinstimmt (vgl. kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 
S. 6), bewertete die Gemeinde die Angebote beim Unterkriterium «Qualitäts-
sicherung in der amtlichen Vermessung» dann mit dem Maximum von vier 
Punkten, wenn ein «Qualitätsmanagementsystem nach ISO-Norm» verwen-
det wurde; drei Punkte vergab sie für ein «eigenes Qualitätsmanagement-
system», während ein Angebot ohne solches System keine Punkte erhielt 
(Angebotsbewertung Beschwerdeführer S. 1). – Der Beschwerdeführer ver-
fügt unbestrittenermassen über ein Qualitätsmanagementsystem, für das 
weder ein ISO-Zertifikat noch eine Zertifizierung einer anderen (gleichwerti-

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Seite 21

gen) Organisation ausgestellt wurde. Die Gemeinde hat das System des Be-
schwerdeführers daher als «eigenes Qualitätsmanagementsystem» qualifi-
ziert und entsprechend nur drei der vier möglichen Punkte vergeben. Der 
stellvertretende Regierungsstatthalter hat diese Bewertung mit der Begrün-
dung für rechtmässig erachtet, eine Zertifizierung durch eine unabhängige 
Drittperson stelle sicher, dass ein Qualitätsmanagementsystem tatsächlich 
der einschlägigen ISO-Norm entspreche; sie biete für die Vergabebehörde 
einen wirklichen Mehrwert und rechtfertige daher die Vergabe eines zusätz-
lichen Punktes (vgl. angefochtener Entscheid E. 13.4). 

8.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz bzw. die Ge-
meinde hätten gegen das Gleichbehandlungs- und das Transparenzgebot 
verstossen: Weder in der Ausschreibung noch in der Auswertungstabelle 
werde ein besonderes Qualitätsmanagementsystem oder gar eine Zertifizie-
rung verlangt. Es sei daher für die Anbietenden nicht vorhersehbar gewesen, 
dass auf eine bestimmte Zertifizierung abgestellt werden würde, noch dazu 
«von einer privaten Organisation». Das System des Beschwerdeführers ent-
spreche «inhaltlich-strukturell» demjenigen nach ISO-Norm, womit ihm vier 
statt drei Punkte hätten vergeben werden müssen (vgl. Beschwerde 
Rz. 45 ff.). – Wie bereits dargelegt (vgl. vorne E. 5.1), steht der Vergabestelle 
bei der Festlegung und Auswertung von Bewertungskriterien ein grosser Be-
urteilungsspielraum bzw. ein weites Ermessen zu. So weist der Beschwer-
deführer zwar zu Recht darauf hin, dass gemäss Ausschreibung weder ein 
System nach ISO-Norm noch das Beibringen eines Zertifikats erwartet wird 
(vgl. vorne E. 3.2; vgl. auch kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 S. 6). Dar-
aus folgt indessen nicht, dass die Anbietenden nicht damit rechnen mussten, 
dass die Gemeinde nur für ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem die 
Maximalpunktzahl vergeben würde. Die Ausschreibung lässt den konkreten 
Bewertungsmassstab vielmehr gänzlich offen, womit es der Gemeinde frei-
stand, die Kriterien für die Bewertung der von den Anbietenden verwendeten 
Qualitätssicherung bzw. die konkreten Elemente ihrer Bewertung zu bestim-
men. Grenzen setzten ihr dabei nur die Verpflichtung zu sachgerechtem und 
diskriminierungsfreiem Handeln (vgl. vorne E. 2.5), wobei für die Anbieten-
den kein Anlass bestand, von etwas anderem auszugehen. Von einer Ver-
letzung des Transparenzgebots kann hier also keine Rede sein. 

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8.3 Zu klären bleibt, ob der von der Gemeinde konkret angesetzte Mass-
stab im vorliegenden Fall sachgerecht ist: Zur Qualitätssicherung werden üb-
licherweise Qualitätsmanagementsysteme (QMS) eingesetzt, wobei die 
verbreitetste Norm, die Anforderungen an solche Systeme festlegt, jene der 
Internationalen Organisation für Normung (ISO) ist. So verweist etwa das 
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in seinen Informationen für kleine 
und mittlere Unternehmen vorab auf die ISO-Norm 9001, welche die «welt-
weit führende QMS-Zertifizierung» darstelle (<www.kmu.admin.ch>, Rubri-
ken: «Praktisches Wissen/Betrieb/Zertifizierung und Normierung/Normie-
rung/Qualitätsmanagement», auch zum Folgenden). Der Beschwerdeführer 
bezieht sich mit seinem Qualitätsmanagementsystem, das er in seiner Of-
ferte ausführlich präsentiert, denn auch selber ausdrücklich auf die ISO-
Norm 9001 (vgl. Offerte Beschwerdeführer Ziff. 3.4.1). Weiter erscheint eine 
Zertifizierung der Systeme im Bereich der Qualitätssicherung üblich und 
sinnvoll, dürfte es den Vergabebehörden doch, wie der stellvertretende Re-
gierungsstatthalter schlüssig erwogen hat (angefochtener Entscheid 
E. 13.4), mangels des nötigen Fachwissens regelmässig schwerfallen, die 
Konformität eines Qualitätsmanagementsystems mit den einschlägigen ISO-
Normen selber zu beurteilen. Es ist daher durchaus sachgerecht, dass sich 
die Gemeinde bei der Bewertung des Zuschlagskriteriums nicht (aussch-
liesslich) auf die Angaben der Anbietenden verlassen, sondern für die Ver-
gabe der Maximalpunktzahl eine Zertifizierung durch eine unabhängige 
Stelle vorausgesetzt hat. Ferner geht der Einwand des Beschwerdeführers, 
die in der Auswertungstabelle verwendete Formulierung eines Systems 
«nach ISO-Norm» verlange gerade keine ISO-Zertifizierung (vgl. Be-
schwerde Rz. 46), an der Sache vorbei (vgl. vorne E. 5.2).

8.4 Nach dem Gesagten durfte die Gemeinde bei der Bewertung des An-
gebots des Beschwerdeführers negativ berücksichtigen, dass dieser mit ei-
nem (bloss) auf der einschlägigen ISO-Norm basierenden bzw. diesem ent-
sprechenden Qualitätsmanagementsystem ohne Zertifizierung arbeitet. So-
weit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang auch einen Verstoss 
gegen das Gleichbehandlungsgebot andeutet (vgl. Beschwerde Rz. 45), ist 
weder substanziiert dargelegt noch ersichtlich, inwiefern eine Ungleichbe-
handlung vorliegen könnte. Insbesondere gibt es keinen Anlass für die Ver-
mutung, die Gemeinde hätte bei anderen Anbietenden auf eine Zertifizierung 

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Seite 23

verzichtet. Die Frage, wie mit einem möglicherweise gleichwertigen Zertifikat 
einer anderen Organisation als der ISO zu verfahren wäre, braucht hier nicht 
erörtert zu werden, verfügt der Beschwerdeführer doch unbestrittenermas-
sen über gar keine Zertifizierung. Die Vorinstanz hat daher zu Recht erwo-
gen, die Rüge des Beschwerdeführers in Bezug auf die Bewertung seines 
Angebots beim Unterkriterium «Qualitätssicherung in der amtlichen Vermes-
sung» sei unbegründet. 

9. 

9.1 Streitig ist schliesslich die Bewertung des Angebots des Beschwer-
degegners 1 beim zweiten Unterkriterium der «Qualitätssicherung», der «Art 
der Sicherstellung der Stellvertretung des Nachführungsgeometers». Wie 
schon vor der Vorinstanz macht der Beschwerdeführer geltend, der Be-
schwerdegegner 1 sei bei diesem Zuschlagskriterium in rechtsfehlerhafter 
Weise mit vier statt mit zwei Punkten bewertet worden. Die Auswertungsta-
belle sehe vor, dass für eine Stellvertreterlösung nur dann die volle Punktzahl 
zu vergeben sei, wenn die Stellvertreterin bzw. der Stellvertreter «in der 
Firma» tätig sei, d.h. im selben Unternehmen wie die Nachführungsgeome-
terin bzw. der Nachführungsgeometer. Das Anstellungsverhältnis des als 
Stellvertreter des Beschwerdegegners 1 vorgesehenen H.________ bei der 
D.________ AG gehe aus dem Angebot selber nicht hervor und sei daher im 
Zeitpunkt der Angebotseinreichung nicht hinreichend belegt gewesen (Be-
schwerde Rz. 50 ff.). 

9.2 Die Vorinstanz hat hierzu erwogen, die Offerte des Beschwerdegeg-
ners 1 sei in Bezug auf die Art der Rechtsbeziehung, die zwischen 
H.________ und der D.________ AG bestehe, zwar «nicht völlig klar», seine 
Präsenz am Bürostandort sei jedoch hinreichend ersichtlich, sodass sich die 
Gemeinde mit ihrer Bewertung «im zulässigen Rahmen bewegt» habe (an-
gefochtener Entscheid E. 14.4). – Im Ergebnis ist der angefochtene Ent-
scheid auch insoweit nicht zu beanstanden: H.________ ist, worauf der Be-
schwerdegegner 1 und die Gemeinde zu Recht hinweisen, seit dem 1. Fe-
bruar 2021 (und damit deutlich vor der hier interessierenden Ausschreibung) 
zu einem Pensum von 50 % in der D.________ AG angestellt (vgl. «Anstel-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.231U, 
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lungsvertrag» vom 29.1.2021, Vorakten RSA [act. 4A6] pag. 262 f.). Er ist 
damit zumindest in einem Teilzeitpensum für dasselbe Unternehmen tätig 
wie der Beschwerdegegner 1. Letzterer offeriert also eine Stellvertretungslö-
sung «in der Firma», die auch nach Auffassung des Beschwerdeführers mit 
dem Punktemaximum zu bewerten ist; der Umstand, dass das Anstellungs-
verhältnis bei der D.________ AG in der Offerte bei den Ausführungen zu 
den beruflichen Qualifikationen von H.________ nicht ausdrücklich erwähnt 
wird (vgl. Offerte Beschwerdegegner 1 Ziff. 2.1.2), ändert daran nichts. Im 
Übrigen erschliesst sich das Anstellungsverhältnis bereits aus der der Of-
ferte beigelegten Personalliste (vgl. Personalliste Vermessung und Geoin-
formatik, Offerte Beschwerdegegner 1 «Anhang F»). Weiter wird 
H.________ in den Ausführungen zum Zuschlagskriterium «Personal und In-
frastruktur am angegebenen Bürostandort» (Offerte Beschwerdegegner 1 
Ziff. 3.1.4) mehrfach genannt und hat insbesondere auch die im Namen der 
D.________ AG eingereichte Offerte mitunterzeichnet. Die Gemeinde hatte 
bei diesen Gegebenheiten keinen Anlass daran zu zweifeln, dass 
H.________ (auch) für dasselbe Unternehmen tätig ist wie der Beschwerde-
gegner 1 und von diesem insoweit zusätzliche Belege einzufordern; erst das 
Rechtsmittelverfahren gab zu Präzisierungen hinsichtlich des Anstellungs-
verhältnisses und zum Einreichen zusätzlicher Unterlagen Anlass. Dement-
sprechend liegt keine Veränderung oder Nachbesserung der ursprünglich 
eingereichten Offerte vor.

10.

10.1 Nach dem Gesagten sind weder Umstände ersichtlich, die den Aus-
schluss des Beschwerdegegners 1 gerechtfertigt hätten (vgl. vorne E. 4), 
noch ist die Bewertung der Angebote zu beanstanden, soweit sie zu über-
prüfen ist: Wie dargelegt erweisen sich die Rügen des Beschwerdeführers 
sowohl hinsichtlich des Unterkriteriums «Bezug von Daten der amtlichen 
Vermessung» (vgl. vorne E. 7) als auch bezüglich des Unterkriteriums «Qua-
litätssicherung in der amtlichen Vermessung» (vgl. vorne E. 8) als unbegrün-
det. Weiter liegt in Bezug auf den Beschwerdegegner 1 beim Unterkriterium 
«Art der Sicherstellung der Stellvertretung des Nachführungsgeometers» 
keine rechtsfehlerhafte Bewertung vor (vgl. E. 9 hiervor). Es erübrigt sich 

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deshalb auf die weitere Rüge des Beschwerdeführers betreffend die Ange-
botsbewertung beim Unterkriterium: «Persönliche Präsentation der Offerte 
oder Dienstleistungskonzept» näher einzugehen (Beschwerde Rz. 28 ff.). 
Selbst wenn die Beschwerde in dieser Hinsicht begründet und dem Angebot 
des Beschwerdeführers bei diesem Unterkriterium die volle Punktzahl zu 
vergeben wäre (vgl. dazu vorne E. 6), könnte dieser maximal 97,5 Punkte 
erreichen. Da das Angebot des Beschwerdegegners 1 in Übereinstimmung 
mit der Vorinstanz bzw. der Gemeinde (ungerundet) mit 97,75 Punkten zu 
bewerten ist (vgl. vorne E. 3.3 und 9), bleibt jenes des Beschwerdeführers 
so oder anders auf dem zweiten Platz. Nach dem Gesagten besteht auch 
kein Anlass für die im Eventualstandpunkt beantragte Rückweisung an die 
Vorinstanz bzw. die Gemeinde (vgl. vorne Bst. C). Die Beschwerde erweist 
sich als unbegründet und ist abzuweisen. 

10.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt der Beschwerdefüh-
rer und wird kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Weiter hat er dem an-
waltlich vertretenen Beschwerdegegner 1 die im verwaltungsgerichtlichen 
Verfahren entstandenen Parteikosten zu ersetzen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 104 Abs. 1 VRPG). Diese sind nach den Kriterien von Art. 41 des Kan-
tonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11) i.V.m. 
Art. 11 der Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Partei-
kostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; BSG 168.811) festzulegen. 
Gemäss Art. 11 Abs. 1 PKV beträgt das Honorar in Beschwerdeverfahren 
Fr. 400.-- bis 11'800.-- pro Instanz. Innerhalb dieses Rahmentarifs bemisst 
sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitaufwand, 
der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 41 
Abs. 3 KAG). Da das Verfahren keinen besonderen Aufwand verursacht hat 
(insb. keine Beweismassnahmen erforderlich waren), der Rechtsvertreter 
durch sein Auftreten vor der Vorinstanz bereits mit dem Verfahrensgegen-
stand vertraut war, überdies eine Rechtsstreitigkeit mit durchschnittlichem 
Schwierigkeitsgrad vorliegt und lediglich ein einfacher Schriftenwechsel 
durchgeführt wurde (vgl. vorne Bst. C), ist das Anwaltshonorar auf pauschal 
Fr. 2'000.-- festzusetzen (inkl. Auslagen). Der Beschwerdegegner 1 tritt im 
vorliegenden Verfahren nicht als Privatperson, sondern als Kader seiner Ar-
beitgeberin auf, die deshalb letztlich für die Kosten des Rechtsstreits aufzu-
kommen hat. Die D.________ AG ist mehrwertsteuerpflichtig und kann des-

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halb die von der Rechtsvertretung überwälzte Mehrwertsteuer als Vorsteuer 
abziehen, sodass hier kein Aufwand für Mehrwertsteuer zu berücksichtigen 
ist (vgl. BVR 2015 S. 541 E. 8.2, 2014 S. 484 E. 6). Soweit sodann der An-
trag der anwaltlich vertretenen Gemeinde auf Abweisung der Beschwerde 
«unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers» 
(vgl. Beschwerdeantwort Gemeinde S. 2 und Rz. 37) als Antrag auf Partei-
kostenersatz zu verstehen ist, braucht darauf nicht weiter eingegangen zu 
werden. Die Gemeinde legt mit keinem Wort dar, warum die tatsächlichen 
und rechtlichen Verhältnisse es rechtfertigen sollten, ihr gestützt auf Art. 104 
Abs. 4 VRPG Parteikostenersatz zuzusprechen. Solche sind auch nicht er-
sichtlich.

11.

Auf dem Gebiet der öffentlichen Beschaffungen ist die Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur zulässig, wenn sich eine Rechts-
frage von grundsätzlicher Bedeutung stellt und der geschätzte Wert des zu 
vergebenden Auftrags den massgebenden Schwellenwert nach Art. 52 
Abs. 1 i.V.m. Anhang 4 Ziff. 2 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 2019 über 
das öffentliche Beschaffungswesen [BöB; SR 172.056.1] erreicht (Art. 83 
Bst. f Ziff. 1 und 2 und Art. 113 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über 
das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110]; vgl. BVR 
2023 S. 443 [VGE 2023/75 vom 12.7.2023] nicht publ. E. 8, 2021 S. 285 
[VGE 2020/399 vom 22.4.2021] nicht publ. E. 7.1 f.). Sind diese Vorausset-
zungen nicht erfüllt, kann einzig subsidiäre Verfassungsbeschwerde erho-
ben werden. Nach Ansicht des Verwaltungsgerichts ist die vorliegende 
Streitsache allerdings nicht beschaffungsrechtlicher Natur (vgl. vorne 
E. 2.4 f.), womit die Ausnahme gemäss Art. 83 Bst. f BGG nicht greifen 
dürfte. Das Urteil ist entsprechend mit einem Hinweis auf die Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu versehen.

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'500.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men.

3. Der Beschwerdeführer hat dem Beschwerdegegner 1 die Parteikosten für 
das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf Fr. 2'000.-- (inkl. 
Auslagen), zu ersetzen.

 4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Beschwerdegegner 1
- Beschwerdegegnerin 2
- Regierungsstatthalteramt Emmental

und mitzuteilen:
- Amt für Geoinformation des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.