# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ee9ac637-38c4-523f-af38-a54cef7eb068
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-05-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 28.05.2014 200 2013 935
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-935_2014-05-28.pdf

## Full Text

200 13 935 IV
SCJ/PES/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 28. Mai 2014

Verwaltungsrichter Scheidegger, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 27. September 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Im April 2013 ging der IV-Stelle Bern (nachfolgend IV-Stelle bzw. Be-
schwerdegegnerin) eine Anmeldung der 1953 geborenen A.________ 
(nachfolgend Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) zur beruflichen Inte-
gration bzw. für eine Rente zu (Antwortbeilage [AB] 4).

Die IV-Stelle holte in der Folge u.a. bei Dr. med. C.________, Facharzt für 
Allgemeine Innere Medizin FMH, dem Hausarzt der Versicherten, einen 
Arztbericht inkl. der medizinischen Vorakten ein (AB 10). Am 18. Juli 2013 
gingen ihr weitere Berichte zu (AB 14). 

Mit Bericht vom 29. Juli 2013 (AB 16 S. 2 ff.) hielt Dr. med. D.________ 
vom Regionalen Ärztlichen Dienst RAD, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie für Tro-
pen- und Reisemedizin FMH, gestützt auf die eingelangten medizinischen 
Akten als Diagnosen ein Panvertebralsyndrom bei leichten degenerativen 
Veränderungen der HWS und LWS, ein komplexes chronisches Schmerz-
syndrom mit dissoziativen Anteilen ohne organisches Korrelat, einen Status 
nach Perikarderguss, eine membranöse Glomerulonephritis mit normaler 
Nierenfunktion, eine Anämie, ventrikuläre Extrasystolen, eine Osteopenie 
sowie chronische Kopfschmerzen fest. Die bisherige Tätigkeit in der Betag-
tenbetreuung und in der Reinigung sei im gewohnten Pensum weiterhin 
zumutbar. Körperlich schwere Tätigkeiten seien auf Grund der verminder-
ten Belastbarkeit der Wirbelsäule nicht mehr zumutbar (AB 16 S. 4).

Mit Vorbescheid vom 31. Juli 2013 (AB 17) stellte die IV-Stelle der Versi-
cherten in der Folge die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht. 
Es bestehe kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung 
(AB 17). Hiergegen erhob die Versicherte am 6. September 2013 (Datum 
der Postaufgabe) unter Beilage eines Schreibens ihrer Nachbarin 
E.________ Einwand (AB 19).

Am 27. September 2013 verfügte die IV-Stelle ihrem Vorbescheid entspre-
chend die Abweisung des Leistungsbegehrens. Die vorgebrachten Ein-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 3

wände basierten auf bereits bekannten und gewürdigten medizinischen 
Unterlagen. Es würden keine neuen Tatsachen geltend gemacht. Sie halte 
somit an ihrem Entscheid fest (AB 21).

B.

Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 24. Oktober 2013 (Da-
tum der Postaufgabe) Beschwerde.

Mit Beschwerdeantwort vom 10. Dezember 2013 beantragt die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Auf die entsprechende Aufforderung durch den Instruktionsrichter hin nahm 
die IV-Stelle mit Ergänzung zur Beschwerdeantwort vom 3. Januar 2014 
zur Frage Stellung, weshalb auf die Einholung eines Berichts beim Spital 
F.________ letzten Endes verzichtet worden ist.

Mit Eingabe vom 22. Januar 2014 nahm die Beschwerdeführerin, neu ver-
treten durch Fürsprecher B.________, zu den Eingaben der Beschwerde-
gegnerin Stellung und stellte den Antrag, in Gutheissung der Beschwerde 
sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegnerin 
anzuweisen, eine Haushaltsabklärung durchzuführen und ein unabhängi-
ges somatisches und psychiatrisches Gutachten in Auftrag zu geben.

Mit weiterer Eingabe vom 22. Januar 2014 beantragt die Beschwerdeführe-
rin für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht das Recht auf unentgelt-
liche Rechtspflege und die Beiordnung von Fürsprecher B.________ als 
amtlichen Anwalt. Dieses Gesuch wurde von der Beschwerdeführerin bzw. 
deren Rechtsvertreter in der Folge mehrfach ergänzt.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 4

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 27. Sep-
tember 2013 (AB 21). Streitig und zu prüfen ist ein Anspruch der Be-
schwerdeführerin auf Leistungen der Invalidenversicherung. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 5

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und 
damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschrän-
kungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung 
allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, ab-
wenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv 
bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 
2007 IV Nr. 47 S. 154 E. 2.4).

2.3 Die ärztlichen Stellungnahmen zum psychischen Gesundheitszu-
stand und zu dem aus medizinischer Sicht (objektiv) vorhandenen Leis-
tungspotential bilden unabdingbare Grundlage für die Beurteilung der 
Rechtsfrage, ob und gegebenenfalls inwieweit einer versicherten Person 
unter Aufbringung allen guten Willens die Überwindung ihrer Schmerzen 
und die Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft zumutbar ist. Im Rah-
men der freien Beweiswürdigung darf sich dabei die Verwaltung – und im 
Streitfall das Gericht – weder über die medizinischen Tatsachenfeststellun-
gen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfol-
gerungen zur (Rest-)Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialver-
sicherungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen. Letzteres 
gilt namentlich dann, wenn die begutachtende Fachperson allein aufgrund 
der Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung eine Ein-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 6

schränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Die rechtsanwendenden Behör-
den haben diesfalls mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Ein-
schätzung der Arbeitsunfähigkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte 
(insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mit 
berücksichtigt, welche vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus 
unbeachtlich sind, und ob die von den Ärzten anerkannte (Teil-)Arbeitsun-
fähigkeit auch im Lichte der für eine Unüberwindlichkeit der Schmerzsym-
ptomatik massgebenden rechtlichen Kriterien standhält (BGE 130 V 352 
E. 2.2.5 S. 355; Entscheid des EVG vom 15. September 2004, I 515/03, 
E. 2.2). In Anbetracht der sich mit Bezug auf Schmerzen naturgemäss er-
gebenden Beweisschwierigkeiten muss im Rahmen der sozialversiche-
rungsrechtlichen Leistungsprüfung verlangt werden, dass die subjektiven 
Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig fest-
stellbare Befunde hinreichend erklärbar sind (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 
281).

2.4 Der Untersuchungsgrundsatz besagt, dass die verfügende Instanz 
den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen, aus eigener Initiative 
und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisanträge der Parteien, 
abklären und feststellen muss. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von 
deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder an-
ders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben Verwaltungsbehörden 
zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn 
hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten er-
gebenden Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 
E. 4a S. 283). Der Untersuchungsgrundsatz gilt indessen nicht uneinge-
schränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien 
(BGE 125 V 193 E. 2 S. 195, 122 V 157 E. 1a S. 158; SVR 2009 IV Nr. 4 
S. 7 E. 4.2.2).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 7

sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

2.6 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

2.7 Nach der Praxis sind Aktengutachten nicht zu beanstanden, wenn 
die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärti-
gen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind. Der Untersu-
chungsbefund muss lückenlos vorliegen. Der Experte muss sich aufgrund 
vorhandener Unterlagen ein gesamthaft lückenloses Bild machen können 
(RKUV 2006 U 578 S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b).

2.8 Die versicherte Person hat von Bundesrechts wegen keinen formel-
len Anspruch auf Beizug eines versicherungsexternen Gutachtens, wenn 
Leistungsansprüche streitig sind. Es ist auch im Lichte der von Art. 6 Ziff. 1 
EMRK gewährleisteten Verfahrensgarantien grundsätzlich zulässig, den 
Entscheid ausschlaggebend oder gar ausschliesslich auf verwaltungsinter-
ne Abklärungen zu stützen (BGE 123 V 175 E. 3d S. 176, 122 V 157 E. 2c 
S. 165). Urteilt das Gericht indessen abschliessend gestützt auf Beweis-
grundlagen, die aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger 
stammen, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. 
Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig-
keit der ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzu-
nehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470, 122 V 157 E. 1d S. 162).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 8

3.

3.1 Aus den sich in den Akten befindlichen Untersuchungsberichten 
ergibt sich im Wesentlichen Folgendes:

- Ein MRI der HWS vom 28. September 2006 ergab eine deutliche Fehl-
haltung der HWS mit Streckhaltung, Kyphosierung und Skoliose sowie 
altersentsprechende minime degenerative Veränderungen mit begin-
nender Osteochondrose C4/5, C5/6 und C6/7 mit dorsalem Discbulging, 
jedoch ohne neurokompressiv wirkende Herniation. Spinalkanal und 
Foramina waren normal weit (AB 10 S. 39).

- Eine konsiliarische Untersuchung durch Dr. med. G.________, Fach-
arzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Rheumatologie FMH, vom 
8. Dezember 2008 ergab als Diagnosen ein rezidivierendes, panverte-
brales Schmerzsyndrom mit intermittierender ischialgieformer Ausstrah-
lung, Dysästhesien im Fussbereich sowie Senk-Spreiz-Knickfüsse. Es 
fanden sich keine Hinweise für eine internistische Systemaffektion, ein 
systemisch-entzündliches rheumatisches Leiden, eine metabolische 
Störung oder ein radikuläres Reizsyndrom. Die Borrelienserologie zeig-
te einen positiven lgM-Wert bei negativem lgG-Wert. Das Beschwerde-
bild entspreche jedoch nicht einer Borreliose. Das rezidivierende pan-
vertebrale lumbosakral betonte Schmerzsyndrom lasse sich zwangslos 
mechanisch-statisch erklären bei degenerativen Veränderungen, mus-
kulärer Dysbalance und fibromyalgischer Komponente. Die Beschwer-
den in den unteren Extremitäten liessen sich demgegenüber nicht mit 
der eindeutig vorhandenen Fussdeformität erklären. Er empfehle hier 
nochmals eine neurologische Untersuchung. Würden die weiteren Ab-
klärungen weder eine neurologische noch eine metabolische Ursache 
ergeben, müssten die Beschwerden wohl extrasomatisch erklärt wer-
den (Bericht vom 1. Dezember 2008, AB 10 S. 36 ff., AB 14 S. 13 ff.).

- Untersuchungen durch Dr. med. H.________, Facharzt für Neurologie 
FMH, vom 21. Januar bzw. 18. Februar 2009 ergaben keinerlei An-
haltspunkte für eine den Beschwerden der Patientin zu Grunde liegen-
de Nervenaffektion bzw. neurologische Erkrankung. So zeigten sich bei 
der detailliert durchgeführten klinisch-neurologischen Untersuchung 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 9

durchwegs unauffällige neurologische Befunde und es fielen auch die 
an den unteren Extremitäten ergänzend durchgeführten Neurographien 
normal aus. Es fanden sich keine Hinweise für das Vorliegen einer Po-
lyneuropathie, eines Restless-legs-Syndroms oder eines Tarsaltunnel-
syndroms (AB 10 S. 34 f.).

- Anlässlich einer Untersuchung der Versicherten vom 16. Juni 2010 im 
Spital P.________ konnte eine Makroangiopathie bei normaler arteriel-
ler Ruhedurchblutung der oberen und unteren Extremitäten ausge-
schlossen werden (AB 10 S. 29 f.).

- Ein MRI der Halswirbelsäule vom 18. November 2010 ergab eine Fehl-
haltung mit Streckhaltung und Kyphosierung der HWS sowie eine be-
ginnende Osteochondrose C4/5, C5/6 und C6/7 mit dorsalem Discbul-
ging bzw. flacher dorsomedianer Diskushernie C5/6 ohne Neurokom-
pression sowie eine minime Spondylarthrose. Spinalkanal und Forami-
na waren normal weit, das Rückenmark intakt. Hinweise auf eine trau-
matische ossäre oder ligamentäre Läsion fanden sich nicht (AB 10 
S. 27, AB 14 S. 11).

- Ein MRI der Lendenwirbelsäule vom 19. November 2010 ergab eine 
Osteochondrose L5/S1 mit zirkulärem Discbulging bzw. flacher dorso-
medianer rechtslastiger Diskushernie, welche die S1-Wurzel rechts 
tangiere, ohne Kompressionszeichen. Weiter wurden eine geringgradi-
ge Spondylarthrose sowie ein weiter Spinalkanal festgehalten (AB 10 
S. 27 f., AB 14 S. 11 f.).

- Zwei Konsultationen bei Dr. med. I.________, Facharzt für Rheumato-
logie FMH, vom 20. Januar und 1. Februar 2011 ergaben als Diagno-
sen eine chronische Schmerzproblematik, funktionell getragen. Es fan-
den sich keine direkten oder indirekten Hinweise für ein systemisch-
rheumatologisch-entzündliches oder internistisch-metabolisches Grund-
leiden. Ein Vitamin D- und B-Mangel sei bereits bekannt und werde 
adäquat substituiert. Die Möglichkeit einer „Borreliose“ passe nicht zum 
Beschwerdebild. Die Szintigraphie zeige keine entzündlichen Befunde. 
Das chronifizierte unspezifische Beschwerdebild der Versicherten sei 
konzentriert auf das Rückenproblem bei muskulärer Dekonditionierung 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 10

und seines Erachtens funktionell zu erklären. Bei den Beschwerden in 
der rechten Hand habe zumindest eine Rhizarthrose aufgezeigt werden 
können (AB 10 S. 24 ff.).

- Am 10. September und 14. Dezember 2011 wurde die Versicherte 
durch Dr. med. O.________, Facharzt für Neurologie FMH, untersucht. 
Diese Untersuchung ergab als Diagnosen ein komplexes, panvertebra-
les Schmerzsyndrom, neuralgieforme Beschwerden in den Füssen, ei-
nen chronischen mittelgrossen Pericarderguss unklarer Ätiologie im Mai 
2011, eine membranöse Glomerulonephritis im Juni 2011, eine chroni-
sche Anämie sowie multiple Medikamentenunverträglichkeiten. Auf-
grund der klinischen Untersuchung, dem normalen Tibialis-SSEP wie 
auch den normalen Liquoruntersuchungen könne eine relevante neuro-
logische Erkrankung weitestgehend ausgeschlossen werden. Insbe-
sondere ergäben sich keinerlei Hinweise auf eine Myelopathie oder ei-
ne Neuroborreliose. Insgesamt sehe er die Schmerzen weiterhin im 
Rahmen von Bewegungsapparatschmerzen (AB 10 S. 22 f.).

- Eine lumbale vertebro-spinale Magnetresonanztomographie vom 
3. April 2012 ergab eine Diskopathie L5/S1 mit kleinvolumiger recessa-
ler rechtsseitiger nach distal luxierter kleiner Hernie. Diese sei in Kon-
takt mit der Nervenwurzel S1 rechts. Weiter fanden sich beginnende ar-
throtische Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke L5/S1 mit einer 
kleinen extraspinalen dorsalen Synovialzyste links bei ansonsten un-
auffälligem vertebro-spinalem lumbalem Kernspintomogramm (AB 10 
S. 21, AB 14 S. 7). 

- Am 10. April 2012 fand in der Klinik J.________ eine linksseitige thora-
koskopische Perikard-Resektion und Fenestration bei progredientem 
Perikard-Erguss ungeklärter Ätiologie statt (AB 10 S. 19; vgl. AB 14 
S. 8 ff.). 

- Eine Untersuchung der Versicherten vom 29. Mai 2012 durch Dr. med. 
K.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Nephro-
logie FMH, ergab als Diagnosen eine membranöse Glomerulonephritis 
(MGN), einen Perikarderguss unklarer Ätiologie, ein komplexes panver-
tebrales Schmerzsyndrom sowie einen Zeckenstich vom 24. Mai 2011. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 11

Die nierenbioptisch nachgewiesene membranöse Glomerulonephritis 
sei bisher nicht selbstlimitierend. Abklärungen für eine sekundäre MGN 
seien bisher alle negativ geblieben. Es bestehe weiterhin eine nephroti-
sche Proteinurie mit Beinödemen beidseits. Der Blutdruck sei zumin-
dest in der Sprechstunde nicht optimal eingestellt gewesen. Der Peri-
kard-Erguss sei inzwischen mittels Perikardfenestration abgeleitet wor-
den. Es habe sich um ein Transsudat gehandelt. Die Borrelienserologie 
sei im Juli 2011 erneut wiederholt worden. Es handle sich definitiv nicht 
um eine Borrelieninfektion (AB 10 S. 17 f.).

- Eine kardiale Abklärung mit Echokardiographie vom 18. Juni 2012 zeig-
te betreffend dem chronischen mittelgrossen Perikarderguss ein sehr 
gutes Resultat. Es fand sich keinerlei Resterguss mehr. Die Untersu-
chung ergab eine normale linksventrikuläre systolische Funktion. Ein re-
levanter Herzklappenfehler konnte ausgeschlossen werden (AB 10 
S. 14 ff., AB 14 S. 2 ff.).

- Eine Untersuchung der Versicherten durch Dr. med. L.________, 
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Angiologie FMH, vom 
19. Juni 2012 ergab keine relevante venöse Pathologie der Bein- oder 
Beckenvenen und damit keine Erklärung für die von der Versicherten 
geklagten Beschwerden (AB 14 S. 5 f.).

- Eine cervicale vertebro-spinale Magnetresonanztomographie vom 
9. Juli 2012 ergab keine signifikanten Befundänderungen zur Vorunter-
suchung vom November 2010. Insbesondere war nach wie vor keine 
eindeutige zervikale Myelopathie identifizierbar (AB 10 S. 13).

- Eine Untersuchung der Versicherten durch Dr. med. M.________, 
Facharzt für Neurologie FMH, vom 7. und 14. August 2012 zeigte ne-
ben einer auffallend schmächtigen Muskulatur Anhaltspunkte für eine 
leichte, distal symmetrische, im Wesentlichen sensible Polyneuropathie 
bei elektroneurographisch nur leichten Auffälligkeiten. Elektromyogra-
phisch zeigten sich keine relevanten Auffälligkeiten, keine Anhaltspunk-
te für eine Myopathie, keine Anhaltspunkte für eine relevante neuroge-
ne Störung. Zusammenfassend könne man neurologischerseits schon 
eine leichte Polyneuropathie diagnostizieren, die jedoch lange nicht alle 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 12

Beschwerden ausreichend zu erklären vermöge. Neben weiteren dia-
gnostischen Massnahmen halte er eine psychotherapeutische Behand-
lung für unbedingt notwendig. Er habe aber das Gefühl, dass die Versi-
cherte hierfür keine Offenheit besitze wegen der für sie klaren organi-
schen Krankheitsmodelle (AB 10 S. 10 ff.).

- Eine Osteodensitometrie der Versicherten vom 15. August 2012 ergab 
als Diagnose eine Osteopenie (AB 14 S. 1).

- Eine Untersuchung durch Dr. med. N.________, Facharzt für Neurolo-
gie FMH, am 2. Mai 2013 ergab weder in der klinischen noch in der 
elektrophysiologischen Untersuchung einen Hinweis auf eine relevante 
Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Die festge-
stellte allgemeine Kraftminderung sei nicht nerval bedingt, sondern ent-
spreche seines Erachtens eher einer Schmerzhemmung (AB 10 
S. 3 ff.).

3.2 Gestützt auf diese Untersuchungsbefunde hielt Dr. med. 
D.________ vom RAD ohne eigene Untersuchung der Versicherten als 
Diagnosen ein Panvertebralsyndrom bei leichten degenerativen Verände-
rungen der HWS und LWS, ein komplexes chronisches Schmerzsyndrom 
mit dissoziativen Anteilen ohne organisches Korrelat, einen Status nach 
Perikarderguss, eine membranöse Glomerulonephritis mit normaler Nieren-
funktion, eine Anämie, ventrikuläre Extrasystolen, eine Osteopenie sowie 
chronische Kopfschmerzen fest. Die meisten von der Versicherten vorge-
brachten Beschwerden könnten nicht einem medizinisch objektiv nach-
weisbaren Gesundheitsschaden zugeordnet werden. Der Beschwerdefüh-
rerin sei die bisherige Tätigkeit im gewohnten Pensum weiterhin zumutbar 
(AB 16 S. 4).

3.3 Der zusammenfassenden Beurteilung durch den RAD-Arzt ist inso-
fern beizupflichten, als bei der Beschwerdeführerin gestützt auf die bisheri-
gen medizinischen Unterlagen trotz zahlreicher somatischer Abklärungen 
objektiv nachweisbare organische Befunde fehlen, welche die subjektiven 
Schmerzangaben erklären könnten (vgl. E. 3.1 hiervor). Insofern liegt ein 
komplexes chronisches Schmerzsyndrom ohne organisches Korrelat vor, 
wie dies von Dr. med. D.________ in seiner Diagnoseliste denn auch fest-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 13

gehalten worden ist (AB 16 S. 4). Bei solchen pathogenetisch-ätiologisch 
unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische 
Grundlage besteht eine Vermutung, dass diese oder ihre Folgen mit einer 
zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, 
welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können 
den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess jedoch unzumutbar machen, weil 
die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den 
Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall 
vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (vgl. 
BGE 137 V 64 E. 4.1 S. 67 i.V.m. E. 4.3 S. 69). Dabei bilden ärztliche Stel-
lungnahmen zum psychischen Gesundheitszustand und zu dem aus medi-
zinischer Sicht (objektiv) vorhandenen Leistungspotential unabdingbare 
Grundlage für die Beurteilung der Rechtsfrage, ob und gegebenenfalls in-
wieweit einer versicherten Person unter Aufbringung allen guten Willens die 
Überwindung ihrer Schmerzen und die Verwertung der verbleibenden Ar-
beitskraft zumutbar ist. Hierfür bedarf es einer fachärztlichen psychiatri-
schen Beurteilung (vgl. E. 2.3 hiervor). 

3.4 Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einholung eines Arztberichts 
beim Spital F.________ verzichtet, obschon ein solcher Bericht möglicher-
weise Anhaltspunkte für eine Beurteilung der psychischen Situation der 
Versicherten gegeben hätte. In den gesamten medizinischen Akten fehlt 
bislang eine Untersuchung und Beurteilung aus psychiatrischer Sicht, ob-
wohl zahlreiche Ärzte auf eine voraussichtlich funktionelle bzw. psychoso-
matische Ursache der Beschwerden hinwiesen. Die Aktenbeurteilung durch 
den Allgemeinmediziner Dr. med. D.________ vom RAD vermag bei dieser 
Ausgangslage eine fachärztliche Untersuchung und Beurteilung durch ei-
nen Psychiater nicht zu ersetzen. Einerseits fehlt es in den Akten für eine 
zuverlässige Aktenbeurteilung an fachärztlichen psychiatrischen Untersu-
chungsbefunden (vgl. E. 2.7 hiervor) und andererseits liegt eine psychiatri-
sche Beurteilung ausserhalb des Fachbereichs von Dr. med. D.________ 
als Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, für Physikalische Medizin und 
Rehabilitation sowie für Tropen- und Reisemedizin FMH. Der Sachverhalt 
erweist sich damit als nicht hinreichend abgeklärt. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 14

Dass sich in den bisherigen Berichten der behandelnden und untersuchen-
den Ärzte keinerlei Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit finden bzw. dass der 
Beschwerdeführerin in diesen Berichten keine Arbeitsunfähigkeit attestiert 
worden ist, ändert am festgestellten Abklärungsbedarf nichts. Da die Be-
schwerdeführerin seit Frühjahr 2012 nicht mehr gearbeitet und offenbar 
auch keine Krankentaggeldleistungen beantragt hat (vgl. AB 4 S. 3 
Ziff. 4.4), ist das Fehlen diesbezüglicher Angaben nachvollziehbar, zumal 
auch nicht danach gefragt worden ist.

3.5 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde gutzuheissen und die 
Sache an die Beschwerdegegnerin zur Ergänzung des Sachverhalts in 
psychiatrischer Hinsicht und neuer Verfügung zurückzuweisen. Sollte sich 
gestützt auf die psychiatrische Abklärung ergeben, dass ein invalidisieren-
der Gesundheitsschaden vorliegt, wird die Beschwerdegegnerin auch über 
den Status zu befinden und gegebenenfalls eine Haushaltsabklärung 
durchzuführen haben.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 700.-- ist der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechts-
kraft des Urteils zurückzuerstatten.

4.2 Die obsiegende Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Partei-
entschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist ge-
stützt auf die Kostennote von Fürsprecher B.________ vom 19. Februar 
2014 auf Fr. 2'505.30 (Honorar Fr. 2'292.50, Auslagen Fr. 27.20, MWSt. 
Fr. 185.60) festzusetzen und durch die Beschwerdegegnerin zu tragen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 15

4.3 Damit ist das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche 
Rechtspflege und Beiordnung von Fürsprecher B.________ als amtlicher 
Anwalt gegenstandslos geworden und als erledigt vom Geschäftsverzeich-
nis abzuschreiben.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 27. September 2013 aufgehoben und die Sache an 
die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie nach Vornahme 
der Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 700.-- wird nach Rechtskraft des Urteils 
zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 2'505.30 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

4. Das Verfahren betreffend das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege 
und Beiordnung von Fürsprecher B.________ als amtlicher Anwalt 
wird als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abge-
schrieben.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Mai 2014, IV/13/935, Seite 16

5. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. der Beschwerdeführerin (samt einge-

reichten Akten)
- IV-Stelle Bern (samt eingereichten Akten)
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Hinweis: Im Falle einer Anfechtung dieses Entscheides sind die Akten dem 
Bundesgericht zuzustellen.

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.