# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ffc6e730-68fc-5935-bb94-60c8c601d241
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-02
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 02.05.2024 725 23 280 / 102 (725 2023 280 / 102)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-23-280---102_2024-05-02.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 2. Mai 2024 (725 23 280 / 102) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Würdigung der Arztberichte 

 

 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichterin Susanne Afheldt, Gerichtsschreiber Daniel Gfeller 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Markus Schmid, 
Rechtsanwalt, Lange Gasse 90, 4052 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 AXA Versicherungen AG, Rechtsdienst, General Guisan-Strasse 
40, Postfach 357, 8401 Winterthur, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Die 1983 geborene A.____ war beim B.____-Spital angestellt und in dieser Eigenschaft 
bei der AXA Versicherungen AG (AXA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfall ver-
sichert, als die Arbeitgeberin der Versicherten mit Unfallmeldung vom 3. März 2022 der AXA mel-
dete, dass die Versicherte am 14. Februar 2022 in der Garderobe gestürzt und sich dabei eine 
Verletzung am Knie rechts zugezogen habe. In der Folge erbrachte die AXA für das Unfallereignis 
vom 14. Februar 2022 bis und mit 28. März 2022 die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Mit 
Schreiben vom 11. April 2022 stellte die AXA ihre Leistungen per 28. März 2022 formlos ein und 

 

 
 
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begründete dies damit, dass das Unfallereignis nicht mehr kausal für die geklagten Beschwerden 
sei. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2022 hielt die AXA an ihrer Auffassung fest. Eine dagegen 
erhobene Einsprache wurde von der AXA mit Entscheid vom 7. Juli 2023 abgewiesen. 
 
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____, vertreten durch Advokat Markus 
Schmid, mit Eingabe vom 11. September 2023 Beschwerde am Kantonsgericht Basel-Land-
schaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Sie beantragte, der angefochtene 
Einspracheentscheid sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr die ge-
setzlichen Leistungen über das Datum des 28. März 2022 hinaus zu erbringen. Des Weiteren sei 
ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.  
 
C. Mit Verfügung vom 21. September 2023 wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechts-
pflege durch die instruierende Gerichtspräsidentin abgewiesen. 
 
D. Die AXA beantragte mit Vernehmlassung vom 6. Dezember 2023, dass die Beschwerde 
abzuweisen sei.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 
Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einsprache-
entscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantons-
gerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfas-
sungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantons-
gericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden ge-
gen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch 
sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und 
formgerecht erhobene – Beschwerde der Versicherten vom 11. September 2023 ist demnach 
einzutreten. 
 
2. Strittig und zu prüfen ist vorliegend, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen für das 
Unfallereignis vom 14. Februar 2022 zu Recht per 28. März 2022 eingestellt hat. 
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen 

 

 
 
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(Heilbehandlung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfä-
hig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller 
Arbeitsunfähigkeit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es 
entsprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG 
am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfä-
higkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 
UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des 
Unfalles zu mindestens 10 % invalid ist und sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Ren-
tenalters ereignet hat. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen 
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person 
mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung 
(IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleis-
tungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 
2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen 
dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Inva-
lidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 und 3.2). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 
Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs 
nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Stö-
rungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis im Sinne einer Teilursache zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträch-
tigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die 
eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 337 E. 1 mit 
weiteren Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö-
rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwen-
dende Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden 
Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt 
für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifestiert bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nach-
gewiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die na-
türliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo 
ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), 
erreicht ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). 
Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen 
jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem 

 

 
 
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im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit (BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr 
gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um 
eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob 
ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versi-
cherten Person, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12; RKUV 2000 Nr. U 
363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). Mit dem Erreichen des 
Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden 
(SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125). Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder 
erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den 
Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die 
Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen. Demnach hat die versicherte Person bis zum 
Erreichen des Status quo sine vel ante auch Anspruch auf eine zweckgemässe Behandlung, 
welche operative Eingriffe umfassen kann (Urteil des Bundesgerichts vom 20. Juni 2012, 
8C_956/2011, E. 4.2 mit Hinweisen). 
 
2.4 Treten im Anschluss an einen Unfall Beschwerden auf, die zuvor nicht bestanden, und ist 
davon auszugehen, dass durch den Unfall lediglich ein (zuvor stummer) degenerativer Vorzu-
stand aktiviert, nicht aber verursacht worden ist, so hat der Unfallversicherer bis zum Erreichen 
des Status quo sine vel ante Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall 
stehende Schmerzsyndrom zu erbringen (SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125), und zwar selbst dann, 
wenn sich die Gesundheitsschädigung bei einer Gewichtung der konkurrierenden Ursachen zum 
stark überwiegenden Teil als Krankheitsfolge darstellt. Dies bedeutet unter Umständen, dass die 
versicherte Person Anspruch auf eine zweckmässige Behandlung hat, die auch operative Ein-
griffe miteinschliesst, wenn diese im Gesamtkontext gesehen mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit der (vorzeitigen) Beseitigung der vom Unfall zumindest mitverursachten Schmerzen dient 
und nicht gesagt werden kann, die Operation sei auch ohne den durch den Unfall bewirkten Be-
schwerdeschub überwiegend wahrscheinlich im selben Zeitpunkt notwendig geworden (Urteil des 
Bundegerichts vom 24. Juni 2008, 8C_326/2008). Anders verhält es sich, wenn der Unfall nur 
Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein gegenwärtiges Risiko, mit dessen Realisierung 
jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses 
von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 
vom 26. Februar 2013, 8C_423/2012, E. 5.3). 
 
3.1 Für die Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit sowie der Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im 
Bereich der Medizin – ist die Verwaltung bzw. das Gericht regelmässig auf Unterlagen angewie-
sen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Das Gericht hat diese 
medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne 
Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies be-
deutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stam-
men, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zu-
verlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei 

 

 
 
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einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das ge-
samte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht 
auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 
demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter-
suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und 
in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 
Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 
E. 1c). 
 
3.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So wird zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit der 
Berichte und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen der Grundsatz betont, wonach al-
leine ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger nicht schon auf man-
gelnde Objektivität und Befangenheit schliessen lässt (BGE 125 V 353 E. 3b/ee). Diesen Berich-
ten kommt allerdings nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG ein-
geholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu, sie sind 
aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfol-
gerungen bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7). 
 
4. In vorliegender Angelegenheit liegen im Wesentlichen folgende relevanten medizini-
schen Unterlagen vor. 
 
4.1 Vor dem Unfallereignis vom 14. Februar 2022: 
 
4.1.1 Am 3. Dezember 2020 wird eine erste Operation am rechten Kinie, eine diagnostische 
Arthroskopie mit Knorpeldepridement und Mikrofrakturierung medialer Femurkondylus wegen 
ausgeprägtem 3. – bis 4.-gradigem Knorpelschaden, insgesamt Grösse 4cm2 am medialen 
Femurkondylus und Grad I bis II am medialen Tibiaplateau auf 1cm2. Die Beschwerdeführerin 
habe damals ein Anpralltrauma des rechten Kniegelenks bei der Arbeit im August 2020 erlitten. 
 
4.1.2 Eine zweite Operation erfolgte am 13. Juli 2021, ebenfalls im Sinne einer diagnostischen 
Kniegelenksarthroskopie sowie offener Mikrofrakturierung und Implantation einer zellfreien 
Membran am medialen Femurkondylus. 
 
4.2 Nach dem Unfallereignis vom 14. Februar 2022: 
 
4.2.1 Die Notfallstation des B.____-Spitals stellt im Rahmen der Erstuntersuchung am 
14. Februar 2022 eine Prellung des Kniegelenks nach Anpralltrauma mit Sturz direkt auf das Knie 
fest  
 

 

 
 
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4.2.2 Im MRI des rechten Kniegelenks vom 25. Februar 2022 wird im Vergleich zu den Vorun-
fallaufnahmen ein neu darstellbarer 3-4° Knorpelschaden festgehalten im Bereich der medialen 
Patellafacette bis zum First hin reichend. 
 
4.2.3 Im Sprechstundenbericht vom 3. März 2022 wird ausgehend vom MRI vom 25. Februar 
2022 festgehalten, dass ein OP-Termin für den 31. März 2022 vereinbart worden sei.  
 
4.2.4 Am 31. März 2022 wurde im Kantonspital operativ eine diagnostische Arthroskopie und 
Knorpeltherapie durchgeführt. Dem Operationsbericht vom 1. April 2022 ist zu entnehmen, dass 
die Indikation für diese Operation wegen des neu festgestellten 3-4 gradigen Knorpelschadens 
erfolgte.  
 
4.2.5 Der Vertrauensarzt der AXA, Dr. med. C.____, Facharzt für Orthopädie und Unfallchi-
rurgie, anerkennt mit Schreiben vom 31. März 2022 in der Beilage, zunächst, dass die beklagten 
Beschwerden zumindest im Sinne einer Teilursache zum Unfall kausal seien. Beim Fehlen eines 
Ödems/ Bone bruise retro- bzw. femoropatellar könne das Unfallereignis nicht als Hauptursache 
für den Knorpelschaden gesehen werden. Eine richtungsgebende Verschlimmerung habe nicht 
stattgefunden, sodass diesbezüglich der Status quo sine seit dem 28. März 2022 zu bejahen sei, 
da nach einer Prellung von einer maximalen Beeinträchtigung von sechs Wochen auszugehen 
sei. 
 
4.2.6 Mit Schreiben vom 19. April 2022 hält Dr. med. D.____, FMH Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates, Ärztlicher Leiter / Chefarzt Klinik Orthopädie und 
Traumatologie des B.____-Spitals, gegenüber der AXA fest, dass die Beschwerdeführerin durch 
den Sturz am 14. Februar 2022 ein 3-4 °Knorpelschaden im Bereich der medialen Patellafacette 
bis zum First hin reichend erlitten hat. Es handle sich dabei im Vergleich zu den Voraufnahmen 
um eine neue Verletzung und ein Kausalzusammenhang mit den seit dem Sturz bestehenden 
Schmerzen sei gegeben.  
 
4.2.7 Mit Bericht vom 14. Oktober 2022 hält PD Dr. med. E.____, FMH Orthopädische Chirur-
gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Oberarzt Kniechirurgie und Sportorthopädie 
des B.____-Spitals, fest, dass die Bildgebung nach dem Unfall eine deutliche Veränderung im 
Bereich des medialen retropatellaren Knorpels gezeigt habe. Die Beschwerdeführerin habe zwar 
bereits vor dem Unfall chronische Beschwerden am rechten Knie beklagt, jedoch habe der Unfall 
vom 14. Februar 2022 zu einer Re-Traumatisierung der medialen Patella-facette mit neu abgrenz-
barem Knorpelschaden im Vergleich zu den Voraufnahmen geführt. In der Untersuchung vom 
27. Oktober 2021 habe sich eine gute Integration des Novocart-Implantats im Bereich des medi-
alen Femurkondylus gezeigt. Ohne das Unfallereignis wäre für die vorgenommene Operation 
keine Indikation gegeben gewesen. Der vertrauensärztliche Bericht von Dr. C.____ sei nur teil-
weise nachvollziehbar. 
 
4.2.8 Mit Bericht vom 29. November 2022 führt Dr. C.____ aus, es sei mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit nur von einer Kontusion/Prellung des ventralen Kniegelenks mit 

 

 
 
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vorübergehender Beeinträchtigung auszugehen, bei vorbestehenden und chronisch progredien-
ten Knorpelschäden.  
 
4.2.9 Ein weiterer Vertrauensarzt der Axa, Dr. med. F.____, Facharzt für Orthopädische Chi-
rurgie und Traumatologie, nimmt mit Schreiben vom 20. Juni 2023, welches der Beschwerdefüh-
rerin als Beilage zum Einspracheentscheid zugestellt wurde, Stellung. Dr. F.____ führt unter an-
derem aus, dass auch er davon ausgeht, dass im Vergleich zu den Voraufnahmen eine morpho-
logische Veränderung vorhanden sei in der medialen Patellafacette. Er verneint aber eine trau-
matische Zusatzschädigung mit dem Argument, dass kein Gelenkerguss vorhanden war. Zudem 
würden die Strukturveränderungen nicht das Bild eines Ausbruchs zeigen, sondern eher dasje-
nige eines Knorpelulcus oder einer lamellären Schädigung wie dies auch Dr. E.____ (aufgeplatz-
ter Knorpelschaden Grad II-IV) zum Ausdruck gebracht habe. Von einer erneuten Traumatisie-
rung der medialen Patellafacette könne nicht gesprochen werden. Die am 31. März 2022 vorge-
nommene Operation mit Novo-Implantat am medialen Femurcondylus habe nichts mit dem Pa-
tellaknorpelschaden zu tun. 
 
5. Die AXA stützte sich für ihre Leistungseinstellung per 28. März 2022 in ihrem Ein-
spracheentscheid vom 7. Juli 2023, mit welchem sie ihre Verfügung vom 13. Dezember 2022 
bestätigte, im Wesentlichen auf die Einschätzung ihrer Vertrauensärzte Dres. C.____ und F.____. 
Auf diese Einschätzung ist jedoch aus den nachfolgenden Gründen nicht abzustellen.  
 
Wie sich aus den vorstehenden Arztberichten ergibt, liegen einerseits klare Äusserungen der be-
handelnden Ärzte des B.____-Spitals vor, wonach im Vergleich zum gut dokumentierten Vorzu-
stand – wegen dem die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Unfallereignisses nach wie vor zu 
50 % arbeitsunfähig war – durch das Unfallereignis ein neuer und abgrenzbarer Knorpelschaden 
entstanden ist, für dessen Behebung die Operation vom 31. März 2022 indiziert war. Im Gegen-
satz zu den Vertrauensärzten der Beschwerdegegnerin halten sie fest, dass das Unfallereignis 
nicht nur zu einer Prellung am Knie geführt hat, sondern dass ein neuer Knorpelschaden verur-
sacht wurde. Die Beschwerdegegnerin begründet ihre Leistungseinstellung im Wesentlichen da-
mit, dass die durch die erlittene Prellung entstandene Beeinträchtigung spätestens nach sechs 
Wochen weggefallen sei. Die Äusserungen der behandelnden Ärzte erwecken erhebliche Zweifel 
an der Einschätzung der Vertrauensärzte. Diese Zweifel werden auch dadurch bestärkt, dass die 
Leistungseinstellung lediglich wenige Tage vor der Operation erfolgte, während der Operations-
termin bereits im Bericht des B.____-Spitals vom 3. März 2022 festgehalten worden war. Das 
Kantonsgericht hat bereits mehrfach entschieden, dass das Abstellen auf reine Erfahrungswerte 
dann nicht rechtsgenügend ist, wenn aufgrund der Schmerzangaben und des konkreten Behand-
lungsverlaufs eine andere Einschätzung naheliegend ist. Wenn also seitens der Beschwerdegeg-
nerin argumentiert wird, dass bei einer Prellung erfahrungsgemäss spätestens nach sechs Wo-
chen eine Beeinträchtigung weggefallen sei, erscheint dieser Erfahrungswert vorliegend aufgrund 
der Vorschädigung nicht haltbar. Auch die Feststellungen von PD Dr. E.____ in seinem Schrei-
ben vom 14. Oktober 2022, wonach selbst bei der Annahme einer blossen Prellung die Schmerz-
problematik aufgrund der Vorverletzungen und Voroperationen schwierig einzuschätzen sei, las-
sen den Schluss zu, dass vorliegend auf einen solchen Erfahrungswert nicht abgestellt werden 
kann. Dies lässt die Annahme der Vorinstanz, dass per 28. März 2022 die Unfallkausalität 

 

 
 
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weggefallen sei und deshalb die Leistungen einzustellen seien, als äusserst zweifelhaft erschei-
nen, insbesondere auch weil gut dokumentiert ist, dass die Beschwerdeführerin über diesen Zeit-
punkt hinaus behandlungsbedürftig war. Dies umso mehr, als selbst der Vertrauensarzt der Axa, 
Dr. F.____, in seiner Einschätzung eine morphologische Veränderung durchaus anerkannt hat. 
 
Nachdem die behandelnden Ärzte mehrfach auf die Unfallkausalität der Beschwerden hingewie-
sen haben, wäre es angezeigt gewesen, anstatt eine neuerliche vertrauensärztliche Einschät-
zung einzuholen, eine unabhängige Expertise anzuordnen. Offensichtlich erachtete selbst die 
Beschwerdegegnerin die bereits vorliegenden vertrauensärztlichen Einschätzungen als nicht 
überzeugend, weshalb sie eine dritte vertrauensärztliche Einschätzung in Auftrag gab. Dazu 
kommt, dass die Versicherung im Zusammenhang mit der Einholung des Berichts von Dr. F.____, 
der erst im Rahmen des Einspracheentscheids offengelegt wurde, zu Recht auch eine Verletzung 
des rechtlichen Gehörs anerkennt. Mit diesem Vorgehen verhinderte die Beschwerdegegnerin, 
dass die behandelnden Ärzte zu dieser Einschätzung rechtzeitig Stellung beziehen konnten. Al-
lerdings ist die Verletzung des rechtlichen Gehörs mit der Durchführung des Beschwerdeverfah-
rens geheilt worden. Die gegensätzlichen Darlegungen der behandelnden Ärzte einerseits und 
der Vertrauensärzte andererseits zeigen jedenfalls, dass sich die Fachärzte in Bezug auf die 
Kausalität der Unfallbeschwerden nicht einig sind und somit ein Meinungsstreit unter den Fach-
ärzten vorliegt, der vom Kantonsgericht nicht beurteilt werden kann.  
 
6. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die Einstellung der Leistungen per 28. März 
2022 mit deutlichen Zweifeln behaftet ist. Dabei ist in Erinnerung zu rufen, dass für die Bejahung 
des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich ist, dass ein Unfall die alleinige oder 
unmittelbare Ursache der gesundheitlichen Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Er-
eignis im Sinne einer Teilursache für die geklagten Beschwerden (mit-)verantwortlich ist (vgl. 
E. 2.2 hiervor). Wie bereits ausgeführt, ist die Versicherung, nachdem sie für das Ereignis vom 
14. Februar 2022 Leistungen erbracht und damit die Unfallkausalität bejaht hat, für deren Wegfall 
beweispflichtig (vgl. E. 2.3 hiervor). Dieser Beweis ist der Versicherung nicht mit dem Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gelungen. Aufgrund der vorliegenden gegensätzlichen 
fachärztlichen Ansichten erweist sich der massgebliche medizinische Sachverhalt als nicht 
rechtsgenüglich abgeklärt.  
 
7. Gestützt auf die obigen Ausführungen ist der Einspracheentscheid der Beschwerdegeg-
nerin vom 7. Juli 2023 aufzuheben und die Angelegenheit zur weiteren medizinischen Abklärung 
an die Vorinstanz zurückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.  
 
8.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei 
Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen 
ist. Da das UVG keine grundsätzliche Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren 
keine Kosten zu erheben. 
 
8.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch 
auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den 
Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses 

 

 
 
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bemessen. Nachdem die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur Abklärung im Sinne der 
Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, hat diese der Beschwerdeführerin 
eine Parteientschädigung auszurichten. In der Honorarnote vom 4. Januar 2024 hat der Rechts-
vertreter der Beschwerdeführerin einen Aufwand von 9,8 Stunden geltend gemacht, was ange-
sichts der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu beanstanden ist. Die Bemü-
hungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle 
zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Nicht zu beanstan-
den sind ferner die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 89.40. Die Beschwer-
degegnerin hat der Beschwerdeführerin demnach eine Parteientschädigung in der Höhe von 
Fr. 2'734.95 (9.8 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 89.40 sowie 7,7 % Mehrwert-
steuer) zu bezahlen. 
 

9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) 
oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit 
einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen 
würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich 
bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und an-
schliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 477 E. 4.2). 
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
9.3 Zu ergänzen bleibt, dass nach bundesgerichtlicher Praxis die in einem Rückweisungs-
entscheid getroffene (Kosten- und) Entschädigungsregelung – wie die Rückweisung im Haupt-
punkt selbst – einen Zwischenentscheid (Art. 93 Abs. 1 BGG) darstellt, der in der Regel keinen 
nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirkt und damit 
nicht selbstständig beim Bundesgericht angefochten werden kann. Ihre Anfechtung ist erst mit 
Beschwerde gegen den Endentscheid möglich. Entscheidet die Instanz, an welche die Sache 
zurückgewiesen wurde, in der Hauptsache voll zu Gunsten der Beschwerde führenden Person, 
so kann die Kosten- oder Entschädigungsregelung im Rückweisungsentscheid direkt innerhalb 
der Frist des Art. 100 BGG ab Rechtskraft des Endentscheids mit ordentlicher Beschwerde beim 
Bundesgericht angefochten werden (BGE 133 V 648 E. 2.2, bestätigt im Urteil des 

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Bundesgerichts vom 30. Oktober 2008, 9C_567/2008, E. 2-4; vgl. auch das Urteil des Bundes-
gerichts vom 19. Februar 2008, 9C_748/2007). 
 
  

 

 
 
Seite 11   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der Einsprache-
entscheid der AXA Versicherungen AG vom 7. Juli 2023 aufgehoben 
und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägun-
gen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die AXA Versicherungen 
AG zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Die AXA Versicherungen AG hat der Beschwerdeführerin eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 2'734.95 (inkl. Auslagen und 7,7 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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