# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6a14b7ec-9d95-5620-9dbd-66baee388119
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-11-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.11.2023 C-1291/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1291-2022_2023-11-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1291/2022 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 8 .  N o v e m b e r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli,  

Gerichtsschreiberin Julia Pandey. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG,  

vertreten durch lic. iur. Andreas Wildi, Rechtsanwalt, und 

MLaw Celine Weber, Rechtsanwältin, Walder Wyss AG,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Gesundheit,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung, Spezialitätenliste, Befristete Auf-

nahme nach Ablauf der Befristung von B._______ und 

C._______ in die Spezialitätenliste; Verfügung des BAG vom 

15. Februar 2022. 

 

 

 

C-1291/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesamt für Gesundheit (nachfolgend: BAG oder Vorinstanz) 

mit Verfügung vom 15. Februar 2022 die Arzneimittel der Zulassungsinha-

berin A._______ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) B._______ und 

C._______ per 1. April 2022 befristet bis zum 31. März 2024 in die Spezi-

alitätenliste (SL) aufgenommen hat (Ziff. 1 des Dispositivs der Verfügung) 

und dies mit einer Limitierung (Ziff. 2) sowie diversen Auflagen (Ziff. 3) ver-

bunden hat, 

dass die Beschwerdeführerin, vertreten durch die Rechtsanwälte Andreas 

Wildi und Celine Weber, diese Verfügung mit Beschwerde vom 18. März 

2022 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (BVGer-act. 1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Spezialitätenliste vor Bun-

desverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass der mit Zwischenverfügung vom 23. März 2022 eingeforderte Kosten-

vorschuss in der Höhe von Fr. 5'000.– am 31. März 2022 bei der Gerichts-

kasse eingegangen ist (BVGer-act. 2 und 4), 

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen 

Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, 

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen 

hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-

standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass die Vorinstanz die vorliegend angefochtene Verfügung vom 15. Feb-

ruar 2022 mit Verfügung vom 9. November 2023 teilweise in Wiedererwä-

gung gezogen hat,  

dass die Parteien in einer gemeinsam unterzeichneten Erklärung vom 

9. November 2023 (BVGer-act. 27) mitgeteilt haben, die Beschwerdefüh-

rerin ziehe die Beschwerde zurück, soweit das Verfahren durch die Wie-

dererwägungsverfügung vom 9. November 2023 nicht bereits 

C-1291/2022 

Seite 3 

gegenstandslos geworden sei, und die Beschwerdeführerin auf die Erhe-

bung eines Rechtsmittels gegen die Wiedererwägungsverfügung verzich-

tet habe,  

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesverwaltungsgericht ferner mit-

teilte, dass sie auf die Zusprechung einer Parteientschädigung verzichte, 

und gemeinsam mit der Vorinstanz beantrage, es sei auf die Erhebung von 

Verfahrenskosten zu verzichten, 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist 

(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE),  

dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bun-

desbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 

VwVG), 

dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind und der 

Beschwerdeführerin der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 

5'000.– nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids auf ein 

von ihr bekannt zu gebendes Konto zurückzuerstatten ist, 

dass antragsgemäss auf die Zusprechung einer Parteientschädigung für 

die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin zu verzichten ist.  

  

C-1291/2022 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 5'000.– wird der Be-

schwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Ent-

scheids zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.  

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das 

Eidgenössische Departement des Innern. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Julia Pandey 

 

 

  

C-1291/2022 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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