# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 365cbde6-6ed6-5305-8e0c-61cef06efd1b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.10.2008 A-4122/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-4122-2007_2008-10-27.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-4122/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 7 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Richterin Marianne Ryter Sauvant (Vorsitz), 
Richter Jürg Kölliker, Richterin Kathrin Dietrich, 
Gerichtsschreiber Adrian Mattle.

1. E._______, 
vertreten durch R._______,
Beschwerdeführer,
2. D._______,
Beschwerdeführerin,
3. F._______,
vertreten durch S._______,
Beschwerdeführerin,
4. G._______ und Mitbeteiligte,
vertreten durch S._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Stadt Zürich Verkehrsbetriebe Zürich VBZ,
Beschwerdegegnerin,

Bundesamt für Verkehr (BAV),
Vorinstanz,

Tram Zürich West, Neubaustrecke Escher Wyss-Platz - 
Bahnhof Altstetten Nord, Stadt Zürich, Kanton Zürich.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

A-4122/2007

Sachverhalt:

A.
Mit Beschluss vom 10. November 2004 erteilte der Bundesrat die In-
frastrukturkonzession für  eine neue Tramlinie zwischen dem Escher-
Wyss-Platz und dem Bahnhof Altstetten (Tram Zürich West).

B.
Mit Gesuch vom 14. Februar 2005 beantragte  die Stadt Zürich (bzw. 
die Verkehrsbetriebe Zürich [VBZ]) beim Bundesamt für Verkehr (BAV), 
es sei ihr die Plangenehmigung für eine neue Tramlinie zwischen dem 
Escher-Wyss-Platz und dem Bahnhof Altstetten (Tram Zürich West) zu 
erteilen. Gleichzeitig  beantragte der Kanton Zürich  beim  Eidgenössi-
schen  Departement  für  Umwelt,  Verkehr,  Energie  und  Kommunika-
tion (UVEK) am 28. Februar 2005 die Erteilung der Plangenehmigung 
für das Ausführungsprojekt „Nationalstrasse SN 1.4.1 Zürich-Westast, 
Umbau  Pfingstweidstrasse  und  Berner-Strasse/A1“.  Im  Teilabschnitt 
„Pfingstweidstrasse“ verläuft  die geplante neue Tramlinie im gleichen 
Verkehrsraum auf der nördlichen Seite entlang der geplanten National-
strasse SN 1.4.1.

C.
Das BAV ordnete für das Projekt Tram Zürich West die Durchführung 
eines ordentlichen Plangenehmigungsverfahrens an und erteilte dem 
Kanton Zürich den Auftrag, die öffentliche Planauflage durchzuführen. 
Den zu enteignenden Grundeigentümern wurden der geplante Lander-
werb  und  die  Aussteckung  vom  Kanton  Zürich  und  den  VBZ  mit 
Schreiben vom 4. März 2005 und vom 23. März 2005 persönlich ange-
zeigt. Den Fachbehörden des Bundes unterbreitete das BAV das Pro-
jekt Tram Zürich West zur Vernehmlassung. Der Kanton Zürich bzw. die 
ins Verfahren einbezogenen kantonalen Fachstellen erhielten ebenfalls 
Gelegenheit  zur  Stellungnahme.  Die  öffentliche  Auflage  der  beiden 
Projekte SN 1.4.1  und Tram Zürich West wurde mit  einer gemeinsa-
men Publikation angezeigt und vom 4. April 2005 bis 3. Mai 2005 koor-
diniert durchgeführt. Als Adresse für Einsprachen gegen beide Projek-
te  wurde  das  UVEK  bezeichnet.  Gegen  die  beiden  Projekte  gingen 
während der Auflagefrist  63 Einsprachen ein. In einer grösseren An-
zahl  von  Einsprachen  konnten  in  Verhandlungen  zwischen  den  Ge-
suchstellenden  und  den  Einsprechenden  einvernehmliche  Lösungen 
erzielt werden.

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D.
Mit  Plangenehmigung vom 15. Mai  2007 bewilligte  das BAV die von 
den VBZ beantragte neue Tramlinie. Einige Einsprachen hiess es teil-
weise gut  und brachte entsprechende Auflagen an.  Die  Einsprachen 
von  E._______,  D._______  sowie  die  gemeinsame  Einsprache  des 
G._______, der F._______ und weiteren Mitbeteiligten wies das BAV 
ab, soweit es auf diese eintrat. Gleichentags bewilligte das UVEK das 
Ausführungsprojekt SN 1.4.1 gemäss den öffentlich aufgelegten Plan-
dossiers mit mehreren Auflagen.

E.
Gegen die Plangenehmigung des BAV (Vorinstanz) sind beim Bundes-
verwaltungsgericht bis am 25. Juni 2007 insgesamt vier Beschwerden 
eingegangen.  E._______ (Beschwerdeführer  1),  D._______  (Be-
schwerdeführerin  2),  F._______  (Beschwerdeführerin  3)  sowie 
G._______ und Mitbeteiligte (Beschwerdeführende 4),  welche gleich-
zeitig auch Beschwerde gegen die Plangenehmigung des UVEK erhe-
ben, beantragen, die Plangenehmigung sei aufzuheben.

Der Beschwerdeführer 1 bringt vor, die Vorinstanz habe die fehlerhafte 
Infrastrukturkonzession zu Unrecht nicht vorfrageweise überprüft. Sie 
habe nicht genügend untersucht, ob das Projekt Erschütterungen ver-
ursachen könnte, die Kombination von Nationalstrasse und Tramlinie 
sei  unzulässig,  die  Verlegung eines  Industriegeleises  sei  nicht  nach 
den anwendbaren Vorschriften bewilligt worden und die in Aussicht ge-
stellten Massnahmen für die Bauphase seien ungenügend. Er verlangt 
mit  Eventualbegehren,  die Plangenehmigung sei  zur  Nachbesserung 
der Verfahrensmängel und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zu-
rückzuweisen. Es sei die Infrastrukturkonzession zu überprüfen und al-
lenfalls  zu  überarbeiten.  Gestützt  darauf  sei  ein  rechtsgenügliches 
Bauprojekt zu erarbeiten. Es seien verschiedene Gutachten einzuho-
len, Lärmmessungen vorzunehmen, eine rechtmässige Umweltverträg-
lichkeitsprüfung durchzuführen, die Immissionsgrenzwerte für Luft und 
Lärm einzuhalten, der kantonale Massnahmenplan Luft zu überarbei-
ten und – falls die Linienführung Pfingstweidstrasse beibehalten werde 
– bauliche Massnahmen wie Tunnels  oder Ummantelungen vorzuse-
hen.

Die Beschwerdeführerin 2 verlangt, die durch den Bau des Trams Zü-
rich West wegfallenden öffentlichen Parkplätze seien durch ebenerdige 
öffentliche Parkplätze im gleichen Raum zu ersetzen und der im Be-

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reich der Pfingstweidstrasse vorgesehene Sicherheitszaun sei wegzu-
lassen.

Die Beschwerdeführenden 3 und 4, welche an der wenige hundert Me-
ter  von  der  Pfingstweidstrasse  entfernt  liegenden  Hardturmstrasse 
wohnen, verlangen, die Sache sei zur Fortsetzung des Verfahrens an 
die Vorinstanzen zurückzuweisen,  wobei  diese zu verpflichten seien, 
die Verkehrsführung während der Bauphase der Projekte so zu organi-
sieren, dass die Hardturmstrasse keine zusätzlichen Belastungen er-
fahre. Die Beschwerdeführenden 4 verlangen darüber hinaus, die Vor-
instanzen seien zu verpflichten, die Pfingstweidstrasse nicht als Hoch-
leistungsstrasse auszubauen, sondern zu einer innerstädtischen Ver-
bindungsstrasse  zurückzubauen  und  flankierende  Massnahmen  zu 
treffen,  damit  in  der  Hardturmstrasse eine reduzierte  Verkehrsbelas-
tung erreicht werde.

Die Beschwerdeführenden 1, 2 und 4 sind der Ansicht, dass es sich 
bei den beiden Projekten SN 1.4.1 und Tram Zürich West umweltrecht-
lich um eine einheitliche Neuanlage handle, weshalb die Immissionen 
von Tram und Strasse gesamthaft zu beurteilen seien. Die Lärm- bzw. 
Luft-Immissionsgrenzwerte  würden  im  Bereiche  der  Pfingstweid-
strasse bzw. der Hardstrasse nicht eingehalten und die Voraussetzun-
gen für die Gewährung von Erleichterungen seien nicht erfüllt. Ausser-
dem rügen  die  Beschwerdeführenden  1,  2  und  4  verschiedene  pla-
nungsrechtliche Fehler  und bestreiten,  dass für  die Realisierung der 
Projekte ein Bedarf bestehe. Tauglichere Projektvarianten seien nicht 
geprüft  oder  zu  Unrecht  verworfen worden. Schliesslich  machen  sie 
verschiedene  Verfahrensfehler  und  insbesondere  die  Verletzung  des 
rechtlichen Gehörs geltend. 

F.
Mit  Verfügung vom 25. Juli  2007 hat  die Instruktionsrichterin die vier 
Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung der Vorinstanz ver-
einigt und die Vorinstanz zur Vernehmlassung eingeladen. Weiter sind 
das Bundesamt für Energie (BFE), das Bundesamt für Raumentwick-
lung (ARE), das Bundesamt für Strassen (ASTRA), das Bundesamt für 
Kultur (BAK) sowie das Bundesamt für Umwelt  (BAFU) zur Stellung-
nahme eingeladen worden.

G.
Mit Vernehmlassung vom 21. August 2007 hält die Vorinstanz vollum-

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fänglich an der Plangenehmigung fest  und beantragt,  die  Beschwer-
den seien abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.

H.
Mit Beschwerdeantwort vom 27. August 2007 beantragt die Stadt Zü-
rich (bzw. die VBZ, Beschwerdegegnerin), der Beschwerde sei die auf-
schiebende Wirkung zu entziehen, eventualiter nur soweit  das ange-
fochtene  Projekt  nicht  von  der  Beschwerde  berührt  werde.  Die  Be-
schwerden seien abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.

I.
Mit  Schreiben  vom  22.  und  28. August  2007  sowie  vom  9. Oktober 
2007 verzichten das BAK, das ARE und das BFE auf eine Stellung-
nahme. Das BAFU teilt mit Schreiben vom 27. August 2007 mit, dass 
es die Plangenehmigung der Vorinstanz als bundesumweltrechtskon-
form erachte.

Mit  ergänzender  Stellungnahme vom 24. Oktober 2007 erläutert  das 
BAFU seine Praxis bezüglich der anzuwendenden Rechtsgrundlagen 
bei der Beurteilung von Lärm, welcher von Bahnen und Strassen im 
gleichen Verkehrsraum erzeugt wird. Das BAFU ist der Ansicht, dass 
die Vorinstanz für die Beurteilung der zu erwartenden Lärmimmissio-
nen  des  Trams  zwischen  den  Knoten  Hardstrasse  und  Aargauer-
strasse die korrekten Rechtsgrundlagen angewendet habe. 

J.
Mit Replik vom 24. Oktober 2007 bzw. vom 6. November 2007 halten 
die Beschwerdeführenden 4 und der Beschwerdeführer 1 an ihren Be-
schwerden fest.

K.
Am 7. November 2007 hat das Bundesverwaltungsgericht  nach Anhö-
ren der Parteien verschiedene Verfahrensanträge (Sistierung des Ver-
fahrens  und  Vereinigung  des  Beschwerdeverfahrens  mit  demjenigen 
gegen  die  Plangenehmigung  Tram Zürich  West)  mit  Zwischenverfü-
gung abgewiesen und den Antrag der Beschwerdegegnerin um Entzug 
der aufschiebenden Wirkung der Beschwerden teilweise gutgeheissen. 

Weiter  hat  das  Bundesverwaltungsgericht  festgehalten,  dass  es  auf 
verschiedene  Rügen  sowie  die  entsprechenden  Beweisanträge  der 
Beschwerdeführenden 1, 2 und 4 nicht eintrete. Mit diesen Rügen wer-
de das Projekt in allgemeiner Weise, die geplante Linienführung bzw. 

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die vom Bundesrat erteilte Infrastrukturkonzession kritisiert, ohne dass 
die Beschwerdeführenden konkret aufzeigen würden, inwiefern die an-
gefochtene  Plangenehmigungsverfügung  im  Bereich  ihrer  Liegen-
schaften gegen Bundesrecht verstossen soll. Damit richteten sich die-
se Rügen einzig gegen die Infrastrukturkonzession, wie sie vom Bun-
desrat mit Beschluss vom 10. November 2004 erteilt worden sei.

L.
Gegen diese Verfügung hat der Beschwerdeführer 1 am 12. Dezember 
2007 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben und beantragt, das 
Bundesverwaltungsgericht sei zu verpflichten, auf die genannten Rü-
gen einzutreten und der teilweise Entzug der aufschiebenden Wirkung 
sei nicht zu gewähren.

M.
Mit  Duplik  vom 21. Dezember 2007 hält  die Beschwerdegegnerin an 
ihren Anträgen fest.

N.
Am 4. Januar  2008  reicht  die  Vorinstanz  eine  Duplik  ein  und  nimmt 
Stellung zu den Repliken der Beschwerdeführenden 1 und 4.

O.
Mit Urteil vom 26. März 2008 trat das Bundesgericht auf die Beschwer-
de des Beschwerdeführers 1 vom 12. Dezember 2007 nicht ein.

P.
Der Beschwerdeführer 1 reicht am 13. Mai 2008 Schlussbemerkungen 
ein und hält an seiner Beschwerde fest.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5  des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021).  Die  Plangenehmigungsverfügung  der  Vorinstanz  stellt 
eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG dar. Das BAV gehört zu den 

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Behörden  nach  Art.  33  VGG  und  ist  daher  eine  Vorinstanz  des 
Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  Ausnahme,  was  das  Sachgebiet 
angeht, ist grundsätzlich nicht gegeben (Art. 32 VGG). Das Objekt der 
Anfechtung  bildet  vorliegend  aber  allein  die  Plangenehmigung  der 
Vorinstanz.  Die  vom  Bundesrat  gemäss  Art. 6  Abs. 1  des 
Eisenbahngesetzes  vom  20. Dezember  1957  (EBG,  SR  742.101) 
erteilte  Infrastrukturkonzession,  welche  Anfangs-  und  Endpunkt  der 
Infrastruktur sowie die wichtigsten Knotenpunkte festlegt (Art. 7 Bst. c 
der  Verordnung vom 25. November  1998  über  die  Konzessionierung 
von Eisenbahninfrastrukturen [VKE, SR 742.121]), ist der Überprüfung 
durch das Bundesverwaltungsgericht demgegenüber entzogen (Art. 32 
Abs. 1 Bst. f  VGG). Unter  Berücksichtigung dieser  Einschränkung ist 
das  Bundesverwaltungsgericht  für  die  Beurteilung  der  Beschwerden 
und der gestellten Verfahrensanträge zuständig.

1.2 Zur  Anfechtung  der  Plangenehmigungsverfügung  ist  befugt,  wer 
vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglich-
keit zur Teilnahme erhalten hat, durch die Projektpläne berührt ist und 
ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat 
(Art. 48 VwVG). Dieses Interesse kann rechtlicher oder auch nur tat-
sächlicher Natur sein, doch muss der Beschwerdeführende durch das 
Projekt stärker als jedermann betroffen sein und in einer besonderen, 
beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehen. 

Diese Nähe der Beziehung zum Streitgegenstand muss bei Bauprojek-
ten insbesondere in räumlicher Hinsicht gegeben sein. Ein Beschwer-
deführender kann die Überprüfung eines Bauvorhabens nur im Lichte 
jener Rechtsätze verlangen, die sich rechtlich oder tatsächlich auf sei-
ne  Stellung  auswirken.  Beschwerdegründe  Privater,  mit  denen  ein 
bloss allgemeines öffentliches Interesse an der richtigen Anwendung 
des  Rechts  verfolgt  wird,  ohne  dass  dem  Beschwerdeführenden  im 
Falle des Obsiegens ein praktischer Nutzen entsteht, sind unzulässig 
(BGE 133 II  249 E. 1.3.1-1.3.2; BVGE 2007/1 E. 3.4). Zur Frage der 
räumlichen Nähe ist in der bundesgerichtlichen  Rechtsprechung zum 
Nationalstrassen-  und  Eisenbahnbau  festgehalten  worden,  dass  der 
betroffene Private nicht allgemein am Projekt oder der geplanten Lini-
enführung Kritik üben dürfe. Vielmehr habe er konkret aufzuzeigen, in-
wiefern das Projekt  im Bereiche seines Grundstücks gegen Bundes-
recht verstosse (vgl. BGE 120 Ib 59 E. 1c, BGE 118 Ib 206 E. 8b).

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1.2.1 Sämtliche Beschwerdeführenden waren mit Einsprachen gegen 
das Auflageprojekt am Verfahren vor der Vorinstanz beteiligt  (Art. 18f 
EBG). Als Eigentümer von in unmittelbarer Nähe des Bauprojekts bzw. 
wenigen hundert Meter entfernt liegenden Grundstücken sind die Be-
schwerdeführenden in ihren schutzwürdigen Interessen betroffen und 
somit zur Beschwerde legitimiert. Ob der Verein IG Hardturmquartier 
mit seiner Beschwerde wie für eine egoistische Verbandsbeschwerde 
(vgl. dazu BGE 130 II 514 E. 2.3.3 mit  Hinweisen) vorausgesetzt die 
Interessen aller oder einer grossen Zahl von Mitgliedern verfolgt, kann 
offen bleiben, da der Verein zusammen mit verschiedenen Einzelper-
sonen Beschwerde erhebt  (Beschwerdeführende 4),  deren Legitima-
tion zu bejahen ist (vgl. Entscheid des Bundesgerichts vom 7. Septem-
ber 1998, veröffentlicht in Zentralblatt 2/2000, S. 83 ff., E. 2).

1.2.2 Der Beschwerdeführer 1 rügt,  das Plangenehmigungsverfahren 
habe sehr lange gedauert. Soweit er damit einen Verstoss gegen das 
Rechtsverzögerungsgebot  (Art. 29  Abs. 1  der  Bundesverfassung  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101], 
Art. 46a VwVG) geltend machen wollte,  besteht  für  ihn  im Zeitpunkt 
der Urteilsfällung kein schutzwürdiges Interesse mehr. Eine Beschwer-
de wegen Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung muss erhoben 
werden,  solange  der  betreffende  Entscheid  der  untätigen  Behörde 
noch aussteht. Auf die erst nach dem Erlass der angefochtenen Verfü-
gungen erhobene Rüge ist  daher mangels aktuellen Rechtsschutzin-
teresses nicht einzutreten (vgl. ANDRÉ MOSER/PETER UEBERSAX, Prozessie-
ren  vor  eidgenössischen  Rekurskommissionen,  Basel  und  Frankfurt 
a.M. 1998, S. 170 Rz. 5.7).

1.3 Die Beschwerdeführenden 1, 2 und 4 bringen nebst anderen ver-
schiedene Rügen vor, welche sich gegen die vom Bundesrat  erteilte 
Infrastrukturkonzession richten. So macht der Beschwerdeführer 1 gel-
tend,  das  Projekt  Tram Zürich  West  entspreche  nicht  dem  Zeitgeist 
bzw. berücksichtige  die  Entwicklung  von  Zürich  West  bezüglich  Be-
siedlung  und  Arbeitsort  nicht.  Es  missachte  wesentliche  Ziele  und 
Grundsätze des  Raumplanungsrechts  und eine raumplanungsrechtli-
che  Interessenabwägung  habe  nicht  stattgefunden.  Das  Projekt  sei 
nicht  dringlich,  es  bestehe  gar  kein  Bedarf  für  dessen  Realisierung 
und es hätten weitere Quartiere in den Projektperimeter einbezogen 
werden müssen. Grundsätzliche Alternativen zum Projekt seien nicht 
geprüft  worden.  Weiter  ist  der  Beschwerdeführer  1  der  Ansicht,  die 
Infrastrukturkonzession  verletze  verschiedene  rechtliche  Anforderun-

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gen und sei  vorfrageweise zu überprüfen. Die Beschwerdeführerin  2 
beanstandet,  dass  das  Trassee der  geplanten Tramlinie  nördlich  der 
Pfingstweidstrasse  statt  in  Strassen-Mittellage  verlaufe  und die 
Projekte  SN  1.4.1  und  Tram Zürich  West  Auswirkungen  auf  andere 
Planungen haben könnten, jedoch nicht mit diesen koordiniert worden 
seien.  Die  Beschwerdeführenden  4  machen  geltend,  dass  eine 
tauglichere  Alternative  zur  Linienführung  der  SN  1.4.1  bestehen 
würde. Abgesehen davon stelle das Projekt keine Notwendigkeit dar.

Die genannten Einwände der Beschwerdeführenden 1, 2 und 4 richten 
sich – soweit sie überhaupt das Tram Zürich West und nicht das Pro-
jekt  SN 1.4.1 betreffen – allgemein  gegen das geplante  Projekt,  die 
geplante  Linienführung  bzw. die  vom  Bundesrat  mit  Beschluss  vom 
10. November 2004 erteilte Infrastrukturkonzession, ohne dass die Be-
schwerdeführenden  bezüglich  dieser  Einwände  konkret  aufzuzeigen 
vermögen, inwiefern die angefochtene Plangenehmigung für das Tram 
Zürich West im Bereich ihrer Liegenschaften gegen Bundesrecht ver-
stossen soll. Abgesehen davon, dass dem Bundesverwaltungsgericht 
die Überprüfung der  vom Bundesrat  erteilten Infrastrukturkonzession 
entzogen  ist  (vgl.  E. 1.1),  kann  auf  die  genannten  Rügen  der  Be-
schwerdeführenden 1,  2  und 4  sowie  entsprechende Beweisanträge 
deshalb auch mangels diesbezüglicher Legitimation nicht eingetreten 
werden.

1.4 Weitere Anträge und Rügen der Beschwerdeführenden betreffen 
das Nationalstrassenprojekt SN 1.4.1 und die parallel zur Pfingstweid-
strasse verlaufende Hardturmstrasse.

1.4.1 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet einzig die Plan-
genehmigungsverfügung zum Tram Zürich West.

Mit  einer  Plangenehmigung  nach  Art. 18 ff.  EBG wird  die  Erstellung 
oder Änderung von Bauten und Anlagen bewilligt, die ganz oder über-
wiegend dem Bau und Betrieb einer Eisenbahn dienen (Eisenbahnan-
lagen;  Art. 18  Abs. 1  EBG). Zur  Eisenbahnanlage  gehören  auch  die 
mit dem Bau und dem Betrieb zusammenhängenden  Erschliessungs-
anlagen und Installationsplätze sowie die Standorte für die Verwertung 
und Ablagerung von Ausbruch- und Aushubmaterial,  die in einem en-
gen  räumlichen  und  funktionalen  Zusammenhang  mit  der  geplanten 
Anlage stehen (Art. 18 Abs. 6 EBG). Soweit Bauten und Anlagen nicht 
Bestandteil  der  Eisenbahnanlage  bilden,  sind  sie  nicht  vom  BAV 
mittels Plangenehmigung zu bewilligen.

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1.4.2 Die Beschwerdeführenden 2, 3 und 4 beantragen je in einer ein-
zigen Beschwerdeschrift sowohl die Aufhebung der Plangenehmigung 
der Vorinstanz (Tram Zürich West) als auch derjenigen des UVEK zum 
Ausführungsprojekt  SN  1.4.1.  Mehrere  Rügen  betreffen  einzig  die 
Nationalstrasse und bilden nicht Gegenstand des vorliegenden Verfah-
rens,  weshalb  auf  sie  hier  nicht  einzutreten  ist  (vgl. aber  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts A-4010/2007 vom 27. Oktober 2008).

1.4.3 Die Beschwerdeführenden 4 beantragen, es seien konkrete flan-
kierende Massnahmen (Reduktion Fahrspuren, Abklassierung, Tempo 
30,  bauliche  Massnahmen,  Dosiersystem,  Fahrverbot  für  schwere 
Lastwagen) zu treffen, damit die prognostizierte, gegenüber heute er-
heblich  reduzierte  Verkehrsbelastung in  der  Hardturmstrasse im Be-
triebszustand auch erreicht werde. Die Hardturmstrasse ist  nicht Be-
standteil der Eisenbahnanlage und damit nicht Gegenstand des vorlie-
genden  Verfahrens.  Auf  den  Antrag  der  Beschwerdeführenden  4  ist 
deshalb nicht einzutreten.

1.5 Im  Übrigen  ist  auf  die  form-  und  fristgerecht  eingereichten  Be-
schwerden (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) einzutreten.

2.
Der Beschwerdeführer 1 kritisiert, ihm sei zu wenig Zeit für die Einrei-
chung einer Beschwerde gegen die Plangenehmigungsverfügung der 
Vorinstanz zur Verfügung gestanden.

Beschwerden  an  das  Bundesverwaltungsgericht  sind  von  Gesetzes 
wegen innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung der Verfügung einzurei-
chen (Art. 50 Abs. 1 VwVG). Es handelt sich hierbei um eine gesetzli-
che  Frist,  welche  nicht  erstreckt  werden  kann  (ALFRED KÖLZ/ISABELLE 
HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bun-
des, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 344). Erfordert es der aussergewöhnli-
che Umfang oder  die  besondere  Schwierigkeit  einer  Beschwerdesa-
che, so gestattet die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführenden, 
der darum in seiner sonst ordnungsgemäss eingereichten Beschwerde 
nachsucht, deren Begründung innert einer angemessenen Nachfrist zu 
ergänzen (Art. 53 VwVG). 

Ein entsprechendes Gesuch hat der Beschwerdeführer 1 nicht gestellt, 
er  erhielt  jedoch im weiteren Verfahren ausreichend Gelegenheit  zur 
Ergänzung der Beschwerdebegründung (vgl. Replik vom 6. November 
2007 sowie Schlussbemerkungen vom 13. Mai 2008).

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Rechtliches Gehör

3.
Die Beschwerdeführenden 1, 2, 3 und 4 rügen eine Verletzung ihres 
Anspruchs auf rechtliches Gehör.

3.1 Der in Art. 29 Abs. 2 BV garantierte und in den Art. 26-33 VwVG 
konkretisierte  Grundsatz des rechtlichen Gehörs  umfasst  das Recht, 
als Partei am Sitze der verfügenden Behörde Einsicht in die entscheid-
wesentlichen  Akten  nehmen  zu  können  (Art. 26  Abs. 1  VwVG). Aus 
dem Akteneinsichtsrecht folgt die Pflicht der Behörden, die Parteien zu 
benachrichtigen, wenn sie entscheidwesentliche Akten beiziehen, wel-
che diese nicht  kennen und auch nicht  kennen können (BGE 132 V 
387 E. 3.1; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Ver-
waltungsrecht,  5. Aufl.,  Zürich/Basel/Genf  2006,  Rz. 1672  ff., 
KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 298).

Aus dem Grundsatz des rechtlichen Gehörs leitet sich auch die Pflicht 
der Behörden ab, die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechts-
stellung Betroffenen sorgfältig und ernsthaft zu prüfen und in der Ent-
scheidfindung  zu  berücksichtigen  (Art. 32  Abs. 1  VwVG; BGE 129  I 
232 E. 3.2). Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörden, sich 
mit  den wesentlichen Vorbringen des Rechtssuchenden zu befassen 
und Entscheide zu begründen (vgl. Art. 35 Abs. 1 VwVG). Die Begrün-
dung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene 
ihn sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er 
wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entschei-
des  ein  Bild  machen  können.  In  diesem  Sinne  müssen  wenigstens 
kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde 
leiten liess und auf welche sie ihren Entscheid stützt. Das bedeutet in-
dessen nicht, dass sich die Behörde ausdrücklich mit jeder tatbeständ-
lichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen 
müsste. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen 
Gesichtspunkte  beschränken.  Die  Behörde  hat  demnach  in  der  Be-
gründung  ihres  Entscheides  diejenigen  Argumente  aufzuführen,  die 
tatsächlich ihrem Entscheid zugrunde liegen (BGE 129 I  232 E. 3.2, 
BGE  126  I  97  E.  2b,  BGE  112  Ia  107  E. 2b;  vgl.  auch  LORENZ 
KNEUBÜHLER, Die Begründungspflicht, Bern 1998, S. 22 ff.).

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3.1.1 Der  Gehörsanspruch  ist  nach  feststehender  Rechtsprechung 
formeller Natur, mit der Folge, dass seine Verletzung ungeachtet der 
Erfolgsaussichten  der  Beschwerde  grundsätzlich  zur  Aufhebung  des 
mit  dem Verfahrensmangel  behafteten  Entscheids  führt  (statt  vieler: 
BGE 126  I  19  E. 2d/bb).  Nach  der  Rechtsprechung  kann  eine  Ver-
letzung des Gehörsanspruchs aber als geheilt gelten, wenn die unter-
bliebene Gewährung des rechtlichen Gehörs (also etwa die unterlas-
sene Anhörung, Akteneinsicht oder Begründung) in einem Rechtsmit-
telverfahren nachgeholt  wird,  in  dem die Beschwerdeinstanz mit  der 
gleichen  Prüfungsbefugnis  entscheidet  wie  die  untere  Instanz.  Die 
Heilung  ist  aber  ausgeschlossen,  wenn  es  sich  um eine  besonders 
schwerwiegende Verletzung der Parteirechte handelt, zudem darf dem 
Beschwerdeführer  kein  Nachteil  erwachsen und  die  Heilung  soll  die 
Ausnahme bleiben (BGE 129 I  129 E. 2.2.3,  BGE 126 V 130 E. 2b, 
BGE 126 I 68 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 1A.234/2006 vom 8. Mai 
2007 E. 2.2; Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts A-2016/2006 vom 
2. Juli  2008 E. 5; Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts  A-1681/2006 
vom 13. März 2008 E. 2.4; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., Rz. 986 f.). 

3.1.2 Bei Verstössen gegen die  Begründungspflicht  schliesslich  wird 
der Mangel als behoben erachtet, wenn die Rechtsmittelbehörde eine 
hinreichende Begründung liefert  oder wenn die unterinstanzliche Be-
hörde  anlässlich  der  Anfechtung  ihres  Entscheides  eine  genügende 
Begründung  nachschiebt,  etwa  in  der  Vernehmlassung  (Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts A-1737/2006 vom 22. August 2007 E. 2.2; 
KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 214 mit Hinweisen). 

3.2 Die Beschwerdeführenden 1, 2, 3 und 4 sind der Ansicht, die Vor-
instanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör dadurch verletzt, 
dass sie auf verschiedene Rügen ihrer Einsprachen nicht eingegangen 
sei und ihren Entscheid nicht hinreichend begründet habe.

Tatsächlich ist die Vorinstanz auf verschiedene Rügen der Beschwer-
deführenden  nicht  eingetreten,  dies  jedoch  nicht  ohne  Begründung. 
Aus der angefochtenen Plangenehmigungsverfügung wird ersichtlich, 
dass  sie  die  Rügen der  Beschwerdeführenden  zur  Kenntnis  genom-
men und sich damit befasst hat. Sie hat das Nichteintreten auf diejeni-
gen Rügen, welche sich ihrer Ansicht nach nicht gegen das Auflage-
projekt Tram Zürich West richten, begründet: Einerseits hat sie festge-
halten, dass sie diejenigen Rügen, welche einzig die Nationalstrasse 
betreffen, nicht behandelt. Andererseits hat sie argumentiert, es fehle 

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den  Beschwerdeführenden  bezüglich  der  allgemeinen  Einwände  ge-
gen das Projekt, welche nicht gegen das Anfechtungsobjekt gerichtet 
seien, an der Legitimation. Schliesslich hat sie dargelegt, weshalb sie 
eine  Erweiterung  des  Projektperimeters  ablehnt  (S. 10 ff.,  S. 31, 
S. 37 f., S. 43 ff. und S. 53 ff. der Plangenehmigungsverfügung). Über-
dies waren sich die Beschwerdeführenden, wie sich an den Vorbringen 
in den Beschwerden zeigt, über die Tragweite des angefochtenen Ent-
scheides im Klaren und ohne weiteres imstande, diesen sachgerecht 
anzufechten. Die  Vorinstanz  ist  damit  ihrer  Begründungspflicht  nach 
Art. 35 Abs. 1 VwVG in hinreichendem Masse nachgekommen. Ob die 
Vorinstanz auf  die einzelnen Rügen zurecht  nicht  eingetreten ist,  ist 
keine Frage der Begründungspflicht bzw. des rechtlichen Gehörs.

3.3 Der Beschwerdeführer 1 beanstandet mit  Verweis auf seine Ein-
sprache vom 3. Mai 2005 verschiedene Vorgänge im Rahmen der öf-
fentlichen Auflage des Ausführungsprojekts.

Er bemängelt,  dass die Akten der Projektauflage zunächst  nur beim 
Tiefbauamt  der  Stadt  Zürich  einsehbar  gewesen seien und es  nicht 
möglich gewesen sei, sich die Akten zusenden oder zur Mitnahme be-
reitstellen zu lassen. Zudem sei die Akteneinsicht zu Beginn der Aufla-
gefrist durch die engen Platzverhältnisse und die beschränkten Kopier-
möglichkeiten (fehlende Infrastruktur für Kopien von grösserem Format 
als  A3)  erschwert  worden.  Die  Möglichkeit  der  Akteneinsicht  sei 
ausserdem zeitlich begrenzt (08.30 Uhr bis 11.15 Uhr sowie 13.30 Uhr 
bis 16.00 Uhr) gewesen. Kurze Zeit später sei es zwar möglich gewe-
sen, die Akten bei den Projektverantwortlichen zu bestellen, diese sei-
en allerdings  erst  nach  10  Tagen der  30-tägigen Einsprachefrist  bei 
ihm eingetroffen.

3.3.1 Im  eisenbahnrechtlichen  Plangenehmigungsverfahren  ermög-
licht die öffentliche Planauflage gemäss Art. 18d Abs. 2 EBG die Ein-
sichtnahme in die Projektakten. Das Bundesgericht  hat  bisher,  ohne 
sich speziell  zu Art. 18d Abs. 2 EBG zu äussern, offen gelassen, ob 
aus  Art. 29  BV für  praktizierende  Anwälte  ein  Anspruch  auf  Zusen-
dung oder Herausgabe von Akten abgeleitet werden kann (BGE 122 I 
109 E. 2b mit  Hinweis). Das Bundesverwaltungsgericht  hingegen hat 
kürzlich in Fortsetzung seiner Praxis bzw. der Praxis der ehemaligen 
Rekurskommission  für  Infrastruktur  und  Umwelt  (REKO/INUM)  ent-
schieden,  im  Rahmen  der  üblichen  Akteneinsicht  bei  den  Verfahren 
zum Flughafen Zürich keine Originalakten und keine Kopien von Ak-

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tenstücken zuzustellen (Zwischenverfügung A-1936/2006 vom 11. Ja-
nuar 2008).

3.3.2 Im  Unterschied  zu  anderen  Verwaltungsverfahren  sind  von  ei-
nem Eisenbahn-Auflageprojekt  wie bei den Verfahren zum Flughafen 
Zürich regelmässig sehr viele Personen betroffen, weshalb mit der öf-
fentlichen Auflage ein standardisiertes Verfahren zur Akteneinsicht ge-
schaffen worden ist. Je nach Umfang der Akten und Anzahl der an ei-
ner Einsichtnahme interessierten Personen ist die Herausgabe von Ak-
ten  bzw.  ganzen  Auflagedossiers  mit  grossem  Aufwand  verbunden, 
weshalb eine Herausgabepflicht zumindest nicht selbstverständlich er-
scheint. Es kann indessen vorliegend offen bleiben, ob bzw. unter wel-
chen Voraussetzungen im Rahmen einer Projektauflage nach Art. 18d 
Abs. 2 EBG ein Recht auf Herausgabe der Akten besteht, da nach we-
nigen  Tagen der  30-tägigen Auflagefrist  entschieden worden  ist,  auf 
Bestellung hin die verlangten Akten bzw. ein vollständiges Auflagedos-
sier herauszugeben bzw. zuzustellen und eine entsprechende Bestel-
lung des Beschwerdeführers 1 nach dessen eigener Angabe ohne Ver-
zug ausgeführt  worden ist. Damit hatte der Beschwerdeführer 1 trotz 
des grossen Umfangs der Akten bis zum Ablauf der Auflagefrist aus-
reichend  Zeit  zur  Einsicht  in  die  Akten,  zumal  die  Möglichkeit  der 
Akteneinsicht beim Tiefbauamt der Stadt Zürich von Beginn weg be-
standen hat.

3.4 Der Beschwerdeführer 1 kritisiert weiter, dass er von den Stellung-
nahmen der betroffenen Fachbehörden zum Auflageprojekt, von einem 
Gutachten zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, vom Signalisations-
plan  „Pfingstweidstrasse-Escher-Wyss-Platz,  Situation  1:500“,  einem 
Sitzungsprotokoll  vom 24. Januar 2006 und von einem Bereinigungs-
gespräch vom 15. März 2006 bzw. von dessen Inhalt  keine Kenntnis 
erhalten habe.

3.4.1 Die Vorinstanz hat  sich in  ihrem Entscheid  unter  anderem auf 
die Stellungnahmen des ARE, des BAFU, des BFE, des  Eidgenössi-
schen Starkstrominspektorats (ESTI)  sowie des BAK berufen. Weiter 
hat sie Bezug genommen auf ein Bereinigungsgespräch vom 15. März 
2006 zwischen den Gesuchstellern und dem BAFU, an welchem na-
mentlich  die  Art  von  Beleuchtungsmitteln  (Plangenehmigung,  S. 19) 
und Massnahmen zur Emissionsminderung bei Bautransporten (Plan-
genehmigung, S. 22) besprochen worden sind. Im Rahmen der Techni-
schen Prüfung nimmt die Vorinstanz ausserdem Bezug auf den Signa-

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lisationsplan „Pfingstweidstrasse-Escher-Wyss-Platz, Situation 1:500“, 
ein Sitzungsprotokoll vom 24. Januar 2006 sowie auf ein Expertengut-
achten „Tram Zürich West,  Sicherheitsfragen im Raum Hardstrasse“. 
Gestützt auf diese Dokumente hat die Vorinstanz mehrere Auflagen in 
die  Plangenehmigungsverfügung  aufgenommen  (vgl.  Plangenehmi-
gung, S. 14 ff., 26 f., 62 ff.).

3.4.2 Das  UVEK,  welches  im  Auflageprojekt  der  beiden  Projekte 
SN 1.4.1 und Tram Zürich West als gemeinsame Adresse für Einspra-
chen  gegen  die  beiden  Projekte  bestimmt  worden  ist,  und  die  Vor-
instanz haben dem Beschwerdeführer 1 am 27. Januar 2006 gemein-
sam mitgeteilt,  dass das Vernehmlassungsverfahren bei den kommu-
nalen und kantonalen Behörden sowie den betroffenen Bundesstellen 
für  beide  Projekte  abgeschlossen  sei.  Gleichzeitig  wurden  dem Be-
schwerdeführer 1 die Stellungnahmen der gesuchstellenden Behörden 
(Kanton  Zürich  sowie  Beschwerdegegnerin)  zur  Kenntnis-  und  Stel-
lungnahme zugestellt. Eine Stellungnahme des BAFU vom 15. Dezem-
ber 2005 zur Einsprache des Beschwerdeführers 1 erhielt dieser be-
reits am 19. Dezember 2005 zur Kenntnisnahme. Am 27. Februar 2006 
und am 28. März 2006 hat der Beschwerdeführer 1 beim UVEK darü-
ber  hinaus  Einsichtnahme  in  verschiedene  Dokumente  verlangt,  auf 
welche die gesuchstellenden Behörden Bezug genommen haben. Zu-
dem hat er um Zustellung der Vernehmlassung der anderen kommuna-
len und kantonalen Behörden sowie der betroffenen Bundesstellen er-
sucht.  Mit  Schreiben  vom  30. März  2006  hat  das  UVEK  dem  Be-
schwerdeführer 1 mitgeteilt, dass es das Gesuch um Akteneinsicht zur 
Erledigung an den Kanton Zürich weitergereicht habe, da es nicht über 
die verlangten Schriftstücke verfüge. Am 24. April 2006 hat der Kanton 
Zürich dem Beschwerdeführer 1 einerseits die namentlich verlangten 
Unterlagen (Beilagen 1-9) sowie „andere Vernehmlassungen der kom-
munalen  und  kantonalen  Behörden,  der  betroffenen  Bundesstellen“ 
(Beilage 10) zugestellt. 

3.4.3 Was den etwas generellen Vorwurf des Beschwerdeführers 1 an-
belangt, er habe keine Kenntnis von den Stellungnahmen der Fachbe-
hörden erhalten, so erscheint dessen Berechtigung aufgrund der Vor-
akten  fraglich,  wenn  nicht  gar  unberechtigt. Ihm wurden  sowohl  der 
Eingang  der  Stellungnahmen  angezeigt  als  auch  verschiedene  Ver-
nehmlassungen zugestellt. Mag es an sich auch wünschenswert sein, 
dass den Einsprechenden der Eingang der Stellungnahme nicht nur in 
allgemeiner  Weise  angezeigt  wird,  sondern  im  einzelnen  aufgeführt 

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wird,  welche (Fach-)Behörde eine Stellungnahme eingereicht hat,  so 
ist  es doch so, dass er  um deren Eingang wusste und jederzeit  ein 
Akteneinsichtsgesuch hätte stellen können, was er ja dann auch getan 
hat. Und dass der Beschwerdeführer 1 um den Inhalt der Stellungnah-
men wusste, zeigt sich weiter darin, dass er den vorinstanzlichen Ent-
scheid sachgerecht anzufechten vermochte. Wenn diesbezüglich über-
haupt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegen sollte, so wäre 
es keine besonders schwerwiegende und wäre diese als im vorliegen-
den Verfahren geheilt zu betrachten.

3.4.4 Offenbar hatte der Beschwerdeführer 1 aber keine Kenntnis vom 
Expertengutachten  „Tram  Zürich  West,  Sicherheitsfragen  im  Raum 
Hardstrasse“,  vom  Signalisationsplan  „Pfingstweidstrasse-Escher-
Wyss-Platz, Situation 1:500“, einem Sitzungsprotokoll vom 24. Januar 
2006 sowie vom Protokoll der Besprechung zwischen den Gesuchstel-
lern und dem BAFU vom 15. März 2006. Dadurch, dass sich die Vor-
instanz in ihrem Entscheid auf diese Dokumente stützt, ohne dass der 
Beschwerdeführer  1  davon  vorgängig  Kenntnis  erhalten  hat,  hat  sie 
dessen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.

Weil sowohl die Sicherheitselemente im Raum Hardstrasse sowie die 
Signalisation als auch die Beleuchtung sowie Massnahmen zur Emis-
sionsminderung  bei  Bautransporten  Bestandteil  des  Auflageprojekts 
Tram Zürich West sind (vgl. Technischer Bericht, S. 51 und 53, „Bahn-
technische Anlagen“ [Beilage 41], S. 25, Übersichtsplan „Bahntechni-
sche Anlagen  und  Signalisation“  [Beilage  42],  sowie  Umweltverträg-
lichkeitsbericht Tram Zürich West, 2. Stufe [UVB 2. Stufe], S. 34) und 
es  sich  bei  diesen beiden Themenbereichen dementsprechend nicht 
um neue, bis zu diesem Zeitpunkt im Verfahren noch nicht zur Sprache 
gekommenen Punkte handelt, erscheint die Verletzung des Gehörsan-
spruchs  für  den  Beschwerdeführer  1  allerdings  nicht  besonders 
schwerwiegend. 

3.4.5 Am 3. Oktober 2007 sind dem Beschwerdeführer 1 die Vernehm-
lassung der Vorinstanz und die Beschwerdeantwort der Beschwerde-
gegnerin  zur  Kenntnis  gebracht  worden.  Die  Vorinstanz  hat  in  der 
Plangenehmigungsverfügung sämtliche Unterlagen, auf welche sie ih-
ren Entscheid stützt, aufgezählt und in ihrer Vernehmlassung auf die 
beim Bundesverwaltungsgericht  eingereichten Vorakten hingewiesen. 
Bestandteil  der eingereichten Vorakten bilden auch die offenbar dem 
Beschwerdeführer 1 von der Vorinstanz zu Unrecht nicht vorgängig zur 

Seite 16

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Kenntnis gebrachten Unterlagen. Wie aus ihrer Beschwerdeantwort er-
sichtlich  ist,  hat  zudem die Beschwerdegegnerin  gleichzeitig  mit  der 
Beschwerdeantwort  das  Expertengutachten  „Tram  Zürich  West,  Si-
cherheitsfragen im Raum Hardstrasse“ eingereicht. Der Beschwerde-
führer  1  hatte  demnach  Gelegenheit,  Akteneinsicht  in  die  Vorakten 
bzw. die von der Beschwerdegegnerin eingereichten Beilagen zu ver-
langen.

Im vorliegenden Verfahren hat der Beschwerdeführer 1 kein Aktenein-
sichtsgesuch gestellt, hingegen wurde ihm im Verfahren A-4010/2007 
(SN  1.4.1)  auf  Gesuch  hin  am  11. Januar  2008  das  Protokoll  vom 
15. März  2006  über  die  Besprechung  zwischen  den  Gesuchstellern 
und dem BAFU zusammen mit weiteren Akten zur Einsichtnahme zu-
gestellt.  Weil  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  der  gleichen  Prü-
fungsbefugnis wie die Vorinstanz urteilt (Art. 49 VwVG) und die im Ein-
spracheverfahren  unterbliebene  Gewährung  des  rechtlichen  Gehörs 
des Beschwerdeführers 1 ohne Nachteil für diesen nachgeholt worden 
ist,  kann die Verletzung des Gehörsanspruchs diesbezüglich als ge-
heilt gelten.

Feststellung des Sachverhalts und Beweisanträge

4.
Die  Beschwerdeführenden  1  und  4  machen  geltend,  die  Vorinstanz 
habe den rechtserheblichen Sachverhalt nicht korrekt und vollständig 
festgestellt.

4.1 Bereits in seiner Einsprache hat der Beschwerdeführer 1 kritisiert, 
bei der Erstellung des Projekts SN 1.4.1/Tram Zürich West seien me-
thodische Anforderungen nicht erfüllt worden.

In seiner Beschwerde macht er geltend, die Grundlagen, auf welchen 
die Vorinstanz ihren Entscheid gestützt  habe,  seien nicht  vollständig 
und teilweise fehlerhaft. Insbesondere seien die Lärmwerte nicht genü-
gend  ermittelt  worden.  Der  Beschwerdeführer  1  erachtet  es  als 
stossend, dass die Vorinstanz an vielen Stellen die Meinung der Fach-
behörden übernommen habe. Als Entscheidbehörde sei sie verpflich-
tet, sich selber ein Bild zu machen.

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Die Beschwerdeführenden 4 sind der Ansicht, der Umweltverträglich-
keitsbericht sei unvollständig und falsch, weil er die Lärm-Grenzwert-
überschreitungen und Rechtsverstösse nicht ausweise.

4.2 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft  die angefochtene Verfü-
gung auch auf eine allfällig unrichtige oder unvollständige Feststellung 
des  Sachverhalts  hin  (Art. 49  Bst. b  VWVG). Es auferlegt  sich  aller-
dings dann eine gewisse Zurückhaltung, wenn unter anderem techni-
sche Fragen zu beurteilen sind und wenn der Entscheid der Vorinstanz 
mit  Amtsberichten bzw. Stellungnahmen der Fachstellen des Bundes 
übereinstimmt. Sachkundige  Auskünfte  einer  Amtsstelle  werden  nur 
dann inhaltlich überprüft und es wird nur dann von ihnen abgewichen, 
wenn dafür stichhaltige Gründe, also etwa offensichtliche Mängel oder 
innere Widersprüche, gegeben sind (KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 290; Urteil 
des  Bundesverwaltungsgerichts  A-2422/2008  vom  18. August  2008 
E. 7.2). Dementsprechend weicht das Bundesverwaltungsgericht nicht 
ohne Not von der Auffassung der Vorinstanz ab, wenn diese ihren Ent-
scheid auf einen Amtsbericht in der Funktion des Gutachtens gestützt 
hat (KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 282). Es ist ohne weiteres zulässig, bei der 
Prüfung  naturwissenschaftlicher  und  technischer  Fragen auf  die  Be-
richte und Stellungnahmen der vom Gesetzgeber beigegebenen sach-
kundigen  Instanzen  abzustellen.  Ergänzende  Beweiserhebungen  in 
Form von Expertisen sind denn auch nur ausnahmsweise und nur dort 
vorzunehmen, wo die Klärung der umstrittenen Sachverhaltsfrage für 
die rechtliche Beurteilung unabdingbar ist (Urteil  des Bundesgerichts 
1E.1/2006 vom 12. April 2006 E. 5 mit weiteren Hinweisen; Urteil des 
Bundesverwaltungsgerichts A-2016/2006 vom 2. Juli  2008 E. 15.5.1). 
In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf die Umweltverträglich-
keitsprüfung hinzuweisen. Zum Bericht,  den der Gesuchsteller einzu-
reichen hat (Art. 9 Abs. 2 und 3 USG), nimmt das BAFU als Umwelt-
schutzfachstelle des Bundes zu Handen der entscheidenden Behörde 
Stellung  und  beantragt  allenfalls  Auflagen  und  Bedingungen  (Art. 9 
Abs. 5 USG). Diese Stellungnahme hat  faktisch den Charakter  einer 
amtlichen Expertise (BGE 124 II 460 E. 4b mit Hinweisen).

4.3 Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid festgehalten, auf welche Ak-
ten sich die Projektgenehmigung stützt. Wo es notwendig erschien, hat 
sie vor ihrem Entscheid zusätzliche Abklärungen getroffen bzw. weite-
re Stellungnahmen eingeholt. Sie hat die Fachbehörden des Bundes, 
den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) und die Beschwerdegegnerin zur 
Stellungnahme  eingeladen.  Die  vom  ZVV  eingereichte  Vernehmlas-

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sung  enthielt  Stellungnahmen  mehrerer  kantonaler  Fachstellen.  Die 
Bau- sowie die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich reichten 
Ergänzungen zur Vernehmlassung des ZVV ein.

Im Anschluss an die Einsprache des Beschwerdeführers 1 hat die Vor-
instanz folgende zusätzlichen Stellungnahmen eingeholt: Stellungnah-
me des BUWAL vom 15. Dezember 2005 betreffend PM10-Belastung 
sowie  Stellungnahme  der  Baudirektion  Zürich  vom  15. Dezember 
2005. Die Fachbehörden des Bundes und des Kantons Zürich erhiel-
ten somit ausreichend Gelegenheit, zum Projekt sowie zur Einsprache 
des Beschwerdeführers 1 Stellung zu nehmen. Am 30. Mai 2006 wur-
de mit dem Beschwerdeführer 1 ein Augenschein bzw. eine Einigungs-
verhandlung durchgeführt.

4.4 Das BAFU bestätigt in seiner Stellungnahme vom 27. August 2007 
ausdrücklich, der UVB 2. Stufe enthalte die nötigen Aussagen zur Ver-
kehrsentwicklung und für Ist-, Ausgangs- und Betriebszustand jeweils 
eine  Emissionsbilanz für  Stickoxide und Feinstaub,  die  entsprechen-
den  Immissionskarten  sowie  eine  Berechnung  und  Beurteilung  der 
Lärmbelastungen. Das BAFU komme deshalb zusammenfassend zum 
Schluss, dass der UVB 2. Stufe inhaltlich korrekt sei und der Entscheid 
darauf  abgestellt  werden  könne.  Es  besteht  kein  Anlass,  an  diesen 
Ausführungen des BAFU zu zweifeln.

4.5 Die Projektunterlagen und insbesondere der UVB 2. Stufe enthal-
ten die notwendigen Informationen und entsprechen den rechtlichen 
Anforderungen  (vgl.  Art. 18b  EBG  und  Art. 3  der  Verordnung  vom 
2. Februar 2000 über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahn-
anlagen [VPVE; SR 742.142.1] sowie Art. 9 Verordnung vom 19. Okto-
ber 1988 über die Umweltverträglichkeitsprüfung [UVPV, SR 814.011]). 
Die Vorinstanz hat  die von den Fachbehörden eingegangenen Anre-
gungen zum Auflageprojekt und Stellungnahmen zu den Einsprachen 
ausreichend berücksichtigt. Die Kritik der Beschwerdeführenden 1 und 
4 an der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz vermag deshalb nicht 
zu überzeugen.

5.
Zu prüfen sind verschiedene im Verfahren vor Bundesverwaltungsge-
richt gestellte Beweisanträge der Beschwerdeführenden 3 und 4:

Seite 19

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• Augenschein Hardturmstrasse (Verkehrszunahme während der 
Bauphase, Lärmwerte, Lärmzunahme, Routen Ausweichverkehr 
während Bauphase, Verkehrsprognosen Betriebszustand);

• Expertise  zur  Verkehrszunahme in  der  Hardturmstrasse  wäh-
rend der Bauphase;

• Edition  von  Unterlagen  zu  den  heutigen  Lärmwerten  in  der 
Hardturmstrasse durch die Stadt Zürich;

• Expertise zur Lärmzunahme in der Hardturmstrasse.

Der Beschwerdeführer 1 verlangt unter dem Titel „3. Verfahrensanträ-
ge“ unter anderem, es seien verschiedene Verkehrsgutachten einzuho-
len bzw. Lärmmessungen durchzuführen. Aufgrund der systematischen 
Einordnung ist zu schliessen, dass es sich hierbei nicht um Beweisan-
träge im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht handelt, sondern um 
Anweisungen, welche – im Sinn des Eventualantrags des Beschwer-
deführers 1 – mit der Rückweisung der Sache an die Vorinstanz anzu-
bringen wären. Sofern der Beschwerdeführer diese Anträge dennoch 
als  Beweisanträge  im  Verfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht  ver-
standen haben will, gelten diesbezüglich ebenfalls die folgenden Aus-
führungen.

5.1 Das Bundesverwaltungsgericht  stellt  den Sachverhalt  von Amtes 
wegen fest (Art. 12 VwVG) und bedient sich nötigenfalls verschiedener 
Beweismittel. Es nimmt die ihm angebotenen Beweise ab, wenn diese 
zur  Abklärung des Sachverhaltes  tauglich  erscheinen (Art. 33 Abs. 1 
VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht  kann von einem beantragten 
Beweismittel  dann  absehen,  wenn  bereits  Feststehendes  bewiesen 
werden soll,  wenn zum Voraus gewiss ist,  dass der angebotene Be-
weis keine wesentlichen Erkenntnisse zu vermitteln vermag oder wenn 
die verfügende Behörde den Sachverhalt auf Grund eigener Sachkun-
de  ausreichend  würdigen  kann  (antizipierte  Beweiswürdigung;  BGE 
131 I 153 E. 3 sowie KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 268 ff. und 320).

5.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  hat  vorliegend  ein  umfassendes 
Instruktionsverfahren  durchgeführt  und  mehrere  Fachbehörden  des 
Bundes  zur  Stellungnahme  zu  den  Beschwerden  eingeladen.  Das 
Bundesverwaltungsgericht sieht keinen Anlass, weitere Expertisen ein-
zuholen. Der Sachverhalt  erschliesst  sich  in  genügender  Weise  aus 
den Akten (vgl. auch E. 4.5) und die Einholung weiterer Gutachten so-

Seite 20

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wie die Durchführung eines Augenscheins erscheinen zur weiteren Ab-
klärung des entscheidwesentlichen Sachverhalts untauglich,  weshalb 
in antizipierter Beweiswürdigung davon abzusehen ist.

Verfahren und Koordination

6.
Der Beschwerdeführer 1 ist der Ansicht, die Vorinstanz habe die Koor-
dinationspflicht  mehrfach  verletzt.  Art. 25a  des  Raumplanungsge-
setzes vom 22. Juni 1979 (RPG, SR 700) verpflichte die Behörden zu 
einer  formellen  und materiellen  Koordination. Zwar  sei  eine  formelle 
Koordination  insoweit  erfolgt,  als  die  beiden  Projekte  SN 1.4.1  und 
Tram Zürich West gleichzeitig öffentlich aufgelegt worden seien. Hinge-
gen sei die Koordinationspflicht verletzt worden, indem ihm die Plan-
genehmigungsverfügung  des  UVEK (SN 1.4.1)  erst  zwei  Tage nach 
derjenigen des BAV (Tram Zürich West) eröffnet worden sei. Das Ge-
bot der materiellen Koordination sei dadurch verletzt worden, dass kei-
ne gemeinsame Leitbehörde bezeichnet worden sei. Die fehlende ma-
terielle  Koordination  sei  namentlich  bei  der  Prüfung  der  Umweltver-
träglichkeit augenfällig. Art. 8 USG sehe ausdrücklich vor, dass Einwir-
kungen sowohl einzeln als auch gesamthaft  und nach ihrem Zusam-
menwirken zu beurteilen seien. Bei der projektierten SN 1.4.1 sowie 
dem Tram Zürich West handle es sich um eine einheitliche Anlage, de-
ren Umweltauswirkungen gesamthaft betrachtet werden müssten, wes-
halb auch eine beide Projekte umfassende Umweltverträglichkeitsprü-
fung durchzuführen gewesen wäre.

Die  Beschwerdeführerin  2  ist  der  Ansicht,  für  die  SN 1.4.1 und das 
Tram Zürich West hätten nicht zwei verschiedene Plangenehmigungs-
verfügungen erlassen werden dürfen, da es sich um ein einziges Pro-
jekt handle.

6.1 Art. 25a RPG verlangt eine formelle und materielle Koordination, 
wenn die Errichtung oder die Änderung einer Baute oder Anlage Verfü-
gungen mehrerer Behörden erfordert. Art. 25a RPG stellt eine bundes-
rechtliche  Minimalvorschrift  für  Bewilligungen  kantonaler  Behörden 
dar.  An  den  bundesrechtlichen  Zuständigkeitsregelungen  wollte  der 
Gesetzgeber mit dem Erlass dieser Bestimmung hingegen nichts än-
dern  (Botschaft  zu  einer  Revision  des  Bundesgesetzes  über  die 
Raumplanung vom 30. Mai 1994, BBl 1994 III 1075, 1085 f.). Auch im 

Seite 21

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Hinblick auf die systematische Einordnung von Art. 25a RPG – Art. 25 
RPG erklärt die Kantone zuständig für die Regelung der Zuständigkei-
ten und des Verfahrens der Nutzungsplanung – wird klar, dass Art. 25a 
RPG in bundesrechtlich geregelten Plangenehmigungsverfahren keine 
Anwendung findet.

6.2 Zwar sind die Projekte SN 1.4.1 und Tram Zürich West aufeinander 
abgestimmt worden und das Tram soll  im Teilabschnitt  „Pfingstweid-
strasse“  im  gleichen  Verkehrsraum  entlang  der  geplanten  National-
strasse verlaufen, dennoch sind die beiden Auflageprojekte nach der 
klaren gesetzlichen Regelung in verschiedenen Verfahren und von ver-
schiedenen Behörden zu genehmigen (Art. 21 ff. des Bundesgesetzes 
über  die  Nationalstrassen  vom 8. März  1960  [NSG,  SR 725.11] und 
Art. 17 ff. EBG). Daran vermag auch Art. 8 USG nichts zu ändern. Die 
gesetzlich  begründete  Zuständigkeit  einer  Verwaltungsbehörde 
schliesst  gleichzeitig  die  Zuständigkeit  einer  anderen  Behörde  aus. 
Verwaltungsbefugnisse dürfen von der nach allgemeiner Regel zustän-
digen Behörde grundsätzlich nicht auf eine andere Behörde übertra-
gen werden (Verbot der Delegation von Verwaltungsbefugnissen; BGE 
133 II 181 E. 5.1.3). Vorliegend wäre es insbesondere auch nicht zu-
lässig gewesen, dass das UVEK und das BAV in einem gemeinsamen 
Entscheid sowohl über die Plangenehmigung für das Ausführungspro-
jekt  SN 1.4.1 als  auch das Tram Zürich West befunden hätten. Das 
Tram Zürich West erscheint nach der klaren gesetzlichen Regelung als 
eigenständige Anlage, deren Rechtmässigkeit  in einem eigenen Ver-
fahren separat vom Plangenehmigungsverfahren SN 1.4.1 zu beurtei-
len ist.

6.3 Was die Forderung nach einer beide Projekte umfassenden Um-
weltverträglichkeitsprüfung (UVP) anbelangt, so sind auch hier die be-
stehenden  Verwaltungsstrukturen  und  -organisationen  massgeblich. 
Die UVP ist nicht als eigenständiges Bewilligungsverfahren ausgestal-
tet,  sondern jeweils im Rahmen eines vorgegebenen Zulassungsver-
fahrens abzuwickeln (HERIBERT RAUSCH/PETER M. KELLER, in: Vereinigung 
für Umweltrecht/Keller [Hrsg.],  Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 
2. Aufl., Zürich 2004, Rz. 10 zu Art. 9 USG; Botschaft vom 31. Oktober 
1979 zum Bundesgesetz über den Umweltschutz [BBl 1979 III  777]). 
Vorliegend ist deshalb entsprechend der gesetzlichen Regelung auch 
für beide Projekte je eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt 
worden  (vgl.  Art. 1 f.  sowie  Anhang  Nr. 11.1  und  12.1  UVPV  i.V.m. 
Art. 9 USG). Inwiefern im Rahmen der Überprüfung, ob das Tram Zü-

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rich  West  die  umweltrechtlichen  Vorschriften  einhält,  aufgrund  von 
Art. 8  USG die  von  der  SN 1.4.1  ausgehenden  (Lärm-)Immissionen 
mitzuberücksichtigen sind, ist nachfolgend noch zu prüfen (vgl. E. 11).

6.4 Obwohl  hierfür  keine ausdrückliche gesetzliche Verpflichtung be-
standen hat,  wurden die  beiden Projekte  SN 1.4.1  und  Tram Zürich 
West unter Beachtung der Zuständigkeits- und Verfahrensvorschriften 
so gut wie möglich koordiniert. Die Projekte sind gemeinsam und mit 
einheitlicher  Rechtsmittelbelehrung  aufgelegt  worden.  Die  beiden 
Plangenehmigungsverfügungen sind soweit  koordiniert  worden,  dass 
sie in weiten Teilen derselben Struktur folgen. Schliesslich wurden die 
Plangenehmigungsverfügungen den Parteien praktisch gleichzeitig er-
öffnet. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dem Beschwerdeführer 1 da-
durch, dass ihm die Plangenehmigungsverfügung SN 1.4.1 zwei Tage 
nach derjenigen zum Tram Zürich West  eröffnet  worden ist,  ein  we-
sentlicher Nachteil hätte entstehen sollen.

7.
Die Beschwerdeführenden  machen zudem in  verschiedener  Hinsicht 
geltend, die Vorinstanz habe nicht in den vorgesehenen Verfahren ent-
schieden. So sei die Kombination von Tram und Strasse in dieser Art 
nicht zulässig, der Umbau des Escher-Wyss-Platzes könne nicht Ge-
genstand des Projektes Tram Zürich West sein. Gleiches gelte für die 
Verlegung eines bestehenden Industriegleises.

7.1
Der Beschwerdeführer 1 vertritt  die Auffassung, eine Tramlinie inner-
halb der Baulinien für eine Nationalstrasse sei nach Nationalstrassen-
recht unzulässig.

7.1.1 Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Plangenehmigungsver-
fügung festgehalten, dass es nicht nur erlaubt, sondern aus raumpla-
nerischen Überlegungen ausdrücklich anzustreben sei, nach Möglich-
keit mehrere Verkehrsträger im selben Verkehrsraum (Verkehrsachse) 
zu konzentrieren,  weshalb die gewählte Lösung nicht  nur rechtskon-
form,  sondern  auch  konzeptionell  richtig  sei. Die  Fachinstanzen des 
Bundes  und  des  Kantons  hätten  gegen  die  gewählte  Lösung  denn 
auch  keinerlei  Einwände  erhoben.  Das  ASTRA  hat  im  Verfahren 
A-4010/2007  (SN  1.4.1)  festgehalten,  das  NSG  verbiete  national-
strassenfremde  Bauten  und  Anlagen  innerhalb  der  Baulinien  nicht. 
Solche seien grundsätzlich mit der Bewilligung der zuständigen Behör-
den möglich. Bauvorhaben innerhalb der Baulinie seien zu bewilligen, 

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wenn sie die Sicherheit des Strassenverkehrs, die Zweckbestimmung 
der  Anlage und einen allfälligen künftigen Ausbau der  Strasse nicht 
beeinträchtigen.  Diese  Bedingungen  seien  vorliegend  eingehalten. 
Über Gesuche für bauliche Massnahmen innerhalb der Baulinie sei in 
dem  für  sie  anwendbaren  Plangenehmigungsverfahren  im 
Einvernehmen  mit  dem  ASTRA  zu  entscheiden,  was  vorliegend 
geschehen sei.

7.1.2 Nach Art. 23 Abs. 1 NSG dürfen zwischen den Baulinien ohne 
Bewilligung weder Neubauten erstellt  noch Umbauten vorgenommen 
werden (vgl. zu den Baulinienabständen Art. 13 Abs. 1  der National-
strassenverordnung vom 7. November 2007 [NSV, SR 725.111]). Bauli-
che Massnahmen innerhalb der Baulinien sind unter Vorbehalt  stren-
gerer Bestimmungen des kantonalen Rechtes zu bewilligen, wenn es 
die Verkehrssicherheit und die Wohnhygiene sowie die Bedürfnisse ei-
nes  allfälligen  künftigen  Ausbaues  der  Strasse  zulassen  (Art. 24 
Abs. 1 NSG i.V.m. Art. 22 NSG). Nach Art. 44 Abs. 1 NSG sind bauli-
che Umgestaltungen im Bereich von Nationalstrassen wie die Erstel-
lung, Änderung oder Verlegung von Kreuzungen von andern Verkehrs-
wegen, Gewässern, Seilbahnen, Leitungen und ähnlichen Anlagen so-
wie  von  Einmündungen  von  Strassen  und  Wegen  in  die  National-
strassen, bewilligungspflichtig. Sie dürfen die Strassenanlage und ei-
nen  allfälligen  künftigen  Ausbau  nicht  beeinträchtigen  (vgl.  auch 
Art. 30 NSV).

7.1.3 Vorliegend wird aus den Plänen ersichtlich, dass die neue Tram-
linie  im  Bereich  der  Pfingstweidstrasse  innerhalb  der  festgesetzten 
Baulinien verläuft. Der Beschwerdeführer 1 geht jedoch fehl, soweit er 
geltend macht, die Kombination von Tram und Nationalstrasse sei nicht 
zulässig. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob die Rüge – wie er gel-
tend macht – tatsächlich Art. 23 NSG oder nicht vielmehr Art. 44 NSG 
beschlägt. In beiden Fällen werden derartige Kombinationen rechtlich 
nicht ausgeschlossen. Sie bedürfen lediglich der Prüfung und Bewilli-
gung, aber nicht in unterschiedlichen Verfahren, sondern entsprechend 
Art. 18  Abs. 3  EBG  vielmehr  im  eisenbahnrechtlichen  Plangenehmi-
gungsverfahren durch die Vorinstanz unter Beizug der entsprechenden 
Fachbehörde, des ASTRA (vgl. BGE 122 II 103 E. 2 ff., insbesondere 
E. 4). Letzteres ist erfolgt und wird vom Beschwerdeführer 1 auch nicht 
gerügt. Damit ist die vorgesehene Kombination von Tram und National-
strasse rechtmässig erfolgt.

Seite 24

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7.2
Nach  Auffassung  des  Beschwerdeführers  1  kann  der  Umbau  des 
Escher-Wyss-Platz nicht  Gegenstand des Projekts Tram Zürich West 
sein. Der Umbau betreffe auch weitere Tramlinien,  den motorisierten 
Individualverkehr, den Langsamverkehr sowie die Anwohner. Das rich-
tige Verfahren sei deshalb noch durchzuführen. Gleiches gelte  für die 
Verlegung eines bestehenden Industriegeleises.

In die gleiche Richtung zielt die Kritik der Beschwerdeführerin 2, wo-
nach  die  Verlegung  des  Industriegeleises  mit  der  Plangenehmigung 
nicht bewilligt werde und der Escher-Wyss-Platz in einer Art und Wei-
se umgebaut werden solle,  welche letztlich gar nichts mehr mit  dem 
Tram Zürich West zu tun habe.

7.2.1 Gemäss Art. 18 Abs. 1 und 2 EBG dürfen Eisenbahnanlagen nur 
mit  einer Plangenehmigung erstellt  oder geändert werden, wobei mit 
Ausnahme gewisser  Grossprojekte  die  Vorinstanz  Genehmigungsbe-
hörde ist. Im Sinne der Verfahrenskoordination und Vereinfachung von 
Entscheidverfahren werden mit der Plangenehmigung sämtliche nach 
Bundesrecht erforderlichen Bewilligungen erteilt und kantonale Bewilli-
gungen und Pläne sind nicht erforderlich. Das kantonale Recht ist zu 
berücksichtigen, soweit es die Bahnunternehmung in der Erfüllung ih-
rer Aufgaben nicht unverhältnismässig einschränkt (Art. 18 Abs. 3 und 
4 EBG). Dem kantonalen Recht unterstehen demgegenüber die Erstel-
lung und Änderung von Bauten und Anlagen, die nicht ganz oder über-
wiegend dem Bahnbetrieb dienen (Art. 18m Abs. 1 EBG).

Bauten und Anlagen sind dann im eisenbahn- und damit bundesrecht-
lichen Plangenehmigungsverfahren zu bewilligen, wenn sie ganz oder 
überwiegend  dem  Bau  und  Betrieb  der  Eisenbahn  dienen  (Art. 18 
Abs. 1 EBG). Ob ein Vorhaben ganz oder überwiegend dem Bahnbe-
trieb dient, ist aufgrund einer funktionelle Betrachtung zu entscheiden. 
Eine ganz oder überwiegend dem Bahnbetrieb dienende Anlage liegt 
dann vor, wenn sachlich und räumlich ein notwendiger, enger Zusam-
menhang derselben mit dem Bahnbetrieb besteht (vgl. BGE 127 II 227 
E. 4; Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 69.67 E. 6.2 sowie 
ALEXANDER RUCH, Eisenbahnrecht des Bundes und Raumordnungsrecht 
der  Kantone,  Schweizerisches  Zentralblatt  für  Staats-  und  Verwal-
tungsrecht  [ZBl]  1989  523 ff.,  S. 526).  Steht  eine  andere,  bahnbe-
triebsfremde Zwecksetzung im Vordergrund, ist das kantonale Bewilli-
gungsverfahren anwendbar. 

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Bei  gemischten  Anlagen,  die  baulich,  betrieblich  und  funktionell  als 
Einheit  erscheinen,  ist  gemäss  Bundesgericht  eine  gesonderte  Prü-
fung der  Zweckbestimmung einzelner  Bauteile  abzulehnen. Etwa die 
Aufteilung  eines  eisenbahnrechtlichen  Bewilligungsverfahrens  in  ein 
bundes- und ein kantonalrechtliches sei bei Vorhaben, welche baulich 
und funktionell eine Einheit bilden würden, nicht nur kaum praktikabel, 
sondern  auch  nicht  notwendig,  könnten  doch  die  Kantone  und  Ge-
meinden ihre Anliegen in eisenbahnrechtlichen Plangenehmigungsver-
fahren vorbringen und würde das kantonale Recht  ja  soweit  berück-
sichtigt, als es die Bahnunternehmung in der Erfüllung ihrer Aufgaben 
nicht unverhältnismässig beschränkt. Schliesslich würden zwei neben-
einander liegende Verfahren auch nicht im Sinne der Bemühungen des 
Gesetzgebers nach Verfahrensvereinfachung und -beschleunigung lie-
gen. Das eisenbahnrechtliche Plangenehmigungsverfahren kommt da-
bei  dann  zum  Zuge,  wenn  das  Gesamtbauwerk  überwiegend  dem 
Bahnbetrieb dient (BGE 127 II 227 E. 4; vgl. auch BGE 116 Ib 400 E. 
5).

7.2.2 Es  ist  den  Ausführungen  der  Beschwerdegegnerin  zu  folgen, 
wonach der Umbau des Escher-Wyss-Platzes durch das Projekt Tram 
Zürich West bedingt ist. Im Situationsplan 1:500 „Hardstrasse, Escher-
Wyss-Platz (Los 5)“ (Beilage Nr. 10 zum Auflageprojekt) ist die bauli-
che  Umgestaltung  des  Escher-Wyss-Platzes  im  Detail  ersichtlich. 
Hieraus wird nachvollziehbar, dass die vom Escher-Wyss-Platz Rich-
tung Süden führende Neubaustrecke des Trams Zürich West eine Um-
gestaltung des Escher-Wyss-Platzes und insbesondere eine Entflech-
tung der Verkehrsträger bedingt. Das Projekt  erfordert  die Verlegung 
der Haltestelle einer anderen Tramlinie, was einen gestalterischen Ein-
griff in den Escher-Wyss-Platz zur Folge hat. Zudem wird eine Gleis-
konfiguration erstellt, welche das Bauvorhaben Tram Zürich West über-
haupt  sicherstellt.  Die  städtische  Hauptverkehrsstrasse  behält  dabei 
ihre  Funktion  und  ihre  Leistungsfähigkeit  im  Bereich  Escher-Wyss-
Platz.  Die  Umgestaltung  des  Escher-Wyss-Platzes  dient  der  Ent-
flechtung  der  Verkehrsträger  sowie  der  Entlastung  des  Platzes  und 
bringt einen Sicherheitsgewinn sowie eine grosszügigere Fussgänger-
verkehrsfläche. 

7.2.3 Auch bezüglich des Industriegeleises legt  die Beschwerdegeg-
nerin nachvollziehbar dar, dass dessen Verschiebung durch das Pro-
jekt Tram Zürich West bedingt ist. So verhindert die Verschiebung das 
zweimalige Kreuzen mit  der Tramlinie und erhöht  gleichzeitig  die Si-

Seite 26

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cherheit aller Verkehrsteilnehmer. In den Situationsplänen zum Aufla-
geprojekt ist sowohl das neu verlegte Gleis wie auch der Abbruch des 
nicht  mehr  benötigten  Geleises  eingetragen.  Die  Verschiebung  des 
Geleises wird im Technischen Bericht  ausführlich begründet  und be-
schrieben (S. 36 f.).

Vor diesem Hintergrund ist unerheblich, ob das Industriegleis ein An-
schlussgleis  darstellt  und  den  Bestimmungen  des  Bundesgesetzes 
vom 5. Oktober 1990 über die Anschlussgleise (AnGG; SR 742.141.5) 
unterliegt. Beim Verfahren nach dem Anschlussgesetz handelt es sich 
um ein bundesrechtliches, welches in der Zuständigkeit der Vorinstanz 
liegt und überwiegend, insbesondere wenn es um Kreuzungen von An-
schlussgleis und Strasse geht, den eisenbahnrechtlichen Bestimmun-
gen folgt (vgl. Art. 12 Abs. 1, Art. 13 Abs. 1, Art. 18 Abs. 1 sowie Art. 21 
Abs. 1 Bst. e AnGG). Nach Art. 18 Abs. 3 EBG sind ohnehin alle nach 
Bundesrecht  erforderlichen  Bewilligungen  im  eisenbahnrechtlichen 
Plangenehmigungsverfahren zu erteilen.

7.2.4 Zusammenfassend ist  festzuhalten, dass sowohl die Umgestal-
tung des Escher-Wyss-Platzes als auch die Verlegung des Industrie-
geleises überwiegend dem Bahnbetrieb dient und die strassenseitigen 
Anpassungen bzw. die Anpassungen am bestehenden Industriegeleis 
sachlich und räumlich in engem Zusammenhang mit dem Betrieb des 
Trams Zürich West stehen. Die Vorinstanz war deshalb befugt, die Um-
gestaltung  des  Escher-Wyss-Platzes  sowie  die  Verlegung  des  In-
dustriegeleises  im  Rahmen  des  eisenbahnrechtlichen  Plangenehmi-
gungsverfahrens zu verfügen.

8.
Der  Beschwerdeführer  1  macht  weiter  geltend,  die  Vorinstanz  habe 
über verschiedene Teilaspekte nicht abschliessend befunden, sondern 
diese unzulässigerweise in separate Verfahren verwiesen.

Der  Beschwerdeführer  kritisiert  insbesondere  folgende  von  der  Vor-
instanz angebrachten Auflagen für die Gesuchstellerin:

• Fahrdrahthöhe: Die zu treffenden Massnahmen seien mit  dem 
BAV und der zuständigen Behörde für die betroffenen Strassen 
festzulegen;

• Gleichrichterstationen, Nichtionisierende Strahlung: Die Detail-
nachweise seien dem BAV rechtzeitig einzureichen;

Seite 27

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• Es seien Betriebsvorschriften zu erstellen und zwei Monate vor 
Inbetriebnahme der neuen Linie dem BAV vorzulegen.

8.1 Mit der Plangenehmigung für den Bau und Betrieb von Eisenbahn-
anlagen werden – wie bereits erwähnt – sämtliche nach Bundesrecht 
erforderlichen  Bewilligungen  erteilt  (Art. 18  Abs. 3  EBG).  Diese  mit 
dem Bundesgesetz vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Ver-
einfachung von Entscheidverfahren (AS 1999 3071) eingeführte Rege-
lung  bezweckt  eine  bessere  Koordination  sowie  eine  Vereinfachung 
und Beschleunigung der Bewilligungsverfahren für  Bauten und  Anla-
gen,  insbesondere  für  bundesrechtlich  geregelte  Projekte  (Botschaft 
zu einem Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung der 
Plangenehmigungsverfahren vom 25. Februar  1998,  BBl  1998 2591, 
S. 2594). 

8.2 Mit der Plangenehmigung stellt das BAV fest, dass die genehmig-
ten Unterlagen die  Erstellung einer  vorschriftskonformen Baute  oder 
Anlage erlauben (Art. 6 Abs. 2 der Eisenbahnverordnung vom 23. No-
vember 1983 [EBV, SR 742.141.1]). Hingegen wollte der Gesetzgeber 
nicht ausschliessen, dass gestützt auf ein bereits genehmigtes Projekt 
noch  Detailpläne  zu  genehmigen  sind.  Im  Gegenteil  hat  er  bei  der 
Plangenehmigung für den Bau und Betrieb von Eisenbahnanlagen, wie 
auch bei anderen bundesrechtlich geregelten Projekten, ausdrücklich 
vorgesehen,  dass  Detailpläne,  die  sich  auf  ein  bereits  genehmigtes 
Projekt stützen, im vereinfachten Verfahren genehmigt werden können 
(Art. 18i Abs. 2 EBG; vgl. auch BGE 131 II 581 E. 2.2). 

Für  bestimmte  Bereiche  sieht  denn  auch  die  EBV ausdrücklich  vor, 
dass dem BAV nach der erteilten Plangenehmigung bestimmte Doku-
mente  einzureichen  sind.  So  hält  insbesondere  Art. 12  Abs. 1  EBV 
fest,  dass  die  Bahnunternehmungen  die  für  die  Bedienung  und  In-
standhaltung  notwendigen  Betriebsvorschriften  erlassen.  Diese  sind 
frühzeitig,  in  der  Regel  drei  Monate  vor  der  beabsichtigten  Inkraft-
setzung, dem Bundesamt vorzulegen.

8.3 Die  Sektionierung  der  Fahrleitung  wurde  mit  der  Genehmigung 
des  Auflageprojekts  festgelegt.  Die  Einspeisung  erfolgt  in  der  Hard-
strasse  ab  der  bestehenden  Gleichrichterstation  Depot  Hard  und  in 
der  Pfingstweid-/Aargauerstrasse  ab  der  neuen  Gleichrichterstation 
bei der Haltestelle Hardturm West. Weiter sind aus dem Auflageprojekt 
die übrigen technischen Daten zur Fahrleitung, die genaue Lage der 
Gleichrichteranlagen  sowie  die  technischen  Daten  dazu  ersichtlich 

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(vgl. Bericht „Bahntechnische Anlagen“ [Beilage 41], S. 1 f. und S. 4 ff., 
Übersichtsplan „Bahntechnische Anlagen  und  Signalisation“  [Beilage 
42] sowie Situationspläne 1:500 [Beilagen 6 und 10]).

Bei  den  von  der  Vorinstanz  verlangten  Nachweisen  handelt  es  sich 
demnach entweder um technische Aspekte, welche nicht ins Auflage-
projekt gehören und deren Genehmigung in der Phase der Detailpro-
jektierung zu erfolgen hat (Massnahmen bezüglich Fahrdrahthöhe und 
Detailnachweise Gleichrichterstationen), oder im Falle der Betriebsvor-
schriften um Unterlagen, welche nach ausdrücklicher Regelung erst im 
Anschluss an die Projektgenehmigung einzureichen sind.

9.
Der Beschwerdeführer 1 macht mit Bezug auf eine von der Vorinstanz 
angebrachte Auflage, wonach als Beleuchtungsmittel  keine Quecksil-
berdampflampen eingesetzt werden dürfen, geltend, das Projekt Tram 
Zürich  West  hätte  mit  dem städtischen Baubewilligungsverfahren für 
das Beleuchtungskonzept „Plan Lumière“ koordiniert werden müssen.

Es ist  fraglich,  wie weit  der Beschwerdeführer 1 diesbezüglich über-
haupt über ein eigenes schutzwürdiges Interesse verfügt. Ungeachtet 
dessen ist die von der Vorinstanz angebrachte Auflage als rechtmässig 
zu  beurteilen. Die  Auflage,  welche vom Beschwerdeführer 1  an sich 
auch nicht kritisiert wird, stützt sich auf das Umweltschutzrecht, steht 
in sachlichem Zusammenhang mit dem Projekt Tram Zürich West und 
ist verhältnismässig (vgl. zu den Voraussetzungen für Auflagen HÄFELIN/
MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O.,  Rz. 918 ff.).  Gründe  für  eine  besondere  Be-
rücksichtigung des kantonalen Rechts – eine eigentliche Koordination 
hat ohnehin nicht zu erfolgen – sind nicht ersichtlich. 

Lärm

10.
Die  Beschwerdeführenden  1,  2  und  4  machen  geltend,  für  die  Be-
triebsphase  seien  die  geplanten  Lärmschutzmassnahmen  ungenü-
gend.

10.1 Nach dem Vorsorgeprinzip sind Emissionen grundsätzlich durch 
Massnahmen bei der Quelle zu begrenzen, und zwar unabhängig von 
der bestehenden Umweltbelastung so weit als dies technisch und be-

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trieblich  möglich  und  wirtschaftlich  tragbar  ist  (Art. 11  Abs. 1  und  2 
USG; vgl. für Lärmemissionen bei neuen Anlagen Art. 7 Abs. 1 Bst. a 
der  Lärmschutz-Verordnung  vom  15. Dezember  1986  [LSV, 
SR 814.41]).

10.2 Im UVB 2. Stufe werden die zu treffenden Massnahmen zur Re-
duktion  der  Lärmemissionen  dargestellt  (Einsatz  von  Cobra-Trams, 
Installation von Schmiereinrichtungen in den Kurvenbereichen, Einbau 
eines  Schottertrassees,  von  gummiummantelten  Schienen,  einer 
Elastomer-Matte sowie verschiedene Massnahmen während der Bau-
phase). Weitere Massnahmen wurden geprüft, aber für technisch bzw. 
betrieblich  unmöglich  und/oder  wirtschaftlich  nicht  tragbar  befunden. 
Die Vorinstanz hat in der Plangenehmigung ausdrücklich festgehalten, 
dass diese Massnahmen umzusetzen sind. Zudem hat sie die im Auf-
lageprojekt vorgesehene Fahrgeschwindigkeit für die Trams im Bereich 
der Hardstrasse von 48 km/h auf höchstens 30 km/h reduziert, woraus 
eine deutliche Verbesserung der Lärmsituation resultiert  (vgl. Überar-
beitung  Lärmberechnung,  Abschnitt  Hardstrasse  vom  6. Juni  2007, 
Beilage Nr. 9 zur Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin [Über-
arbeitung Lärmberechnung Hardstrasse]). 

10.3 Die Beschwerdeführenden führen keine konkreten Massnahmen 
zur Lärmreduktion an, welche beim Tram Zürich West im Rahmen des 
Vorsorgeprinzips zu treffen wären. Sie vermögen auch nicht aufzuzei-
gen, inwiefern die von der Beschwerdegegnerin geprüften und verwor-
fenen weiteren Massnahmen technisch und betrieblich möglich sowie 
wirtschaftlich tragbar wären. Mögliche weitere Massnahmen zur Lärm-
reduktion sind auch für das BAFU nicht ersichtlich (vgl. Stellungnahme 
vom 27. August 2007, S. 3).

Indem die Beschwerdegegnerin die genannten Massnahmen zur Sen-
kung der Lärmimmissionen ergriffen und die Vorinstanz die Höchstge-
schwindigkeit für Trams im Bereich der Hardstrasse auf 30 km/h fest-
gelegt haben, haben sie Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV offensichtlich Genüge 
getan und die  Lärmemissionen  so weit  begrenzt,  als  dies  technisch 
und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist.

11.
Die Beschwerdeführenden machen weiter geltend, der Entscheid der 
Vorinstanz  verstosse  gegen  Art. 8  USG,  weil  die  Lärmimmissionen, 
welche die SN 1.4.1 und das Tram Zürich West verursachen, nicht ge-
samthaft beurteilt worden seien.

Seite 30

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11.1 Wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter 
Berücksichtigung  der  bestehenden  Umweltbelastung  schädlich  oder 
lästig  werden,  sind  die  Emissionsbegrenzungen  zu  verschärfen 
(Art. 11  Abs. 3  USG),  wobei  der  Bundesrat  für  die  Beurteilung  der 
schädlichen oder lästigen Einwirkungen durch Verordnung Immissions-
grenzwerte  festlegt  (Art. 13  Abs. 1  USG).  Immissionsgrenzwerte  für 
Lärm und Erschütterungen sind so festzulegen, dass die Bevölkerung 
nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung unterhalb dieser 
Grenzwerte in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich gestört wird (Art. 15 
USG).

Für den Schutz vor neuen lärmigen ortsfesten Anlagen legt der Bun-
desrat  Planungswerte  für  Lärm  fest,  welche  unter  den  Immissions-
grenzwerten liegen (Art. 23 USG). Neue Anlagen dürfen grundsätzlich 
nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten 
Lärmimmissionen  die  Planungswerte  in  der  Umgebung  nicht  über-
schreiten (Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 Bst. b LSV).

Art. 8  USG  verlangt,  dass  Umwelteinwirkungen  sowohl  einzeln  als 
auch gesamthaft  und nach ihrem Zusammenwirken beurteilt  werden. 
Bei gleichartigen Lärmimmissionen mehrerer Anlagen ist die Summe 
der Immissionen massgebend (Additionsprinzip; Art. 40 Abs. 2 Satz 1 
LSV). Nicht ausdrücklich geregelt ist dagegen der Fall, in welchem ver-
schiedenartige Lärmimmissionen von mehreren Anlagen aufeinander 
treffen. Zwar  verlangt  Art. 8  USG auch  in  diesem Fall  grundsätzlich 
eine gesamthafte  Betrachtungsweise,  aber  mangels  gesicherter  wis-
senschaftlicher  Erkenntnisse  bzw. Erfahrungen  kennt  die  LSV  keine 
entsprechende  Bestimmung  (RAUSCH/KELLER,  a.a.O., Rz. 16  zu 
Art. 8 USG). Entsprechend  belassen  es  die  rechtsanwendenden  Be-
hörden mangels wissenschaftlich gesicherter  Möglichkeiten beim Zu-
sammenwirken verschiedenartiger Lärmarten bei einer separaten Be-
urteilung (Entscheid A-2004-117 der REKO/INUM vom 26. April 2006, 
E. 24 mit Hinweisen; BGE 126 II 522 E. 37e; vgl. auch Stellungnahme 
des BAFU vom 24. Oktober 2007). Nicht zur Anwendung kommt das 
Additionsprinzip  zudem  für  neue  ortsfeste  Anlagen  (Art. 40  Abs. 2 
Satz 2 LSV), weil die von Neuanlagen einzuhaltenden Planungswerte 
darauf ausgerichtet sind, dass auch beim Zusammentreffen von Lärm 
aus mehreren Anlagen keine übermässige Belastung entsteht (RAUSCH/
KELLER, a.a.O., Rz. 15 zu Art. 8).

Seite 31

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11.2 Unbestritten  handelt  es sich  bei  der  Neubaustrecke des  Trams 
Zürich  West  zwischen  dem  Escher-Wyss-Platz  und  dem  Bahnhof 
Altstetten um eine neue Anlage im Sinne von Art. 25 USG und Art. 7 
Abs. 1  LSV,  weshalb  grundsätzlich  die  Planungswerte  einzuhalten 
sind.

Weil  es  sich  beim geplanten  Tram Zürich  West  um eine  Neuanlage 
handelt,  ist  eine  Gesamtbeurteilung  der  Lärmimmissionen  der 
SN 1.4.1 und des Trams Zürich West nicht vorzunehmen und eine Ver-
letzung  von  Art. 8  USG zu  verneinen.  Zudem handelt  es  sich  beim 
Lärm,  den das Tram Zürich  West  im Bereich  der  Pfingstweidstrasse 
verursacht, um Bahnlärm, weil es nicht auf der Strasse, sondern auf 
einem eigenen Trassee fährt,  und damit nicht um gleichartigen Lärm 
(vgl. Stellungnahme des BAFU vom 24. Oktober 2007). Eine Addition 
der  Immissionen wäre  nach bisheriger  wissenschaftlicher  Erkenntnis 
ohnehin nicht möglich.

12.
Die Bescherdeführenden 1, 2 und 4 machen schliesslich geltend, die 
Vorinstanz  habe  zu  Unrecht  Erleichterungen  wegen  der  Überschrei-
tung der für Neuanlagen massgeblichen Planungswerte erteilt.

12.1 Soweit die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverhältnis-
mässigen Belastung für eine neue Anlage führen würde und ein über-
wiegendes öffentliches Interesse an der Anlage besteht, gewährt  die 
Vollzugsbehörde  Erleichterungen,  wobei  die  Immissionsgrenzwerte 
grundsätzlich  nicht  überschritten werden dürfen (Art. 25  Abs. 2 USG 
und Art. 7 Abs. 2 LSV).

12.2 Gemäss überzeugender Darstellung im UVB 2. Stufe werden an 
der Aargauer-  und der  Pfingstweidstrasse die Planungswerte überall 
eingehalten, im Abschnitt Hardstrasse allerdings – ausgehend von ei-
ner Fahrgeschwindigkeit des Trams von 45 km/h auf gerader Strecke 
und 30 km/h in  Kurven –  bei  insgesamt elf  Gebäuden überschritten 
(S. 41 sowie Anhang F.2). Nachdem die Vorinstanz die Fahrgeschwin-
digkeit des Trams im Bereich der Hardstrasse in der Plangenehmigung 
auf 30 km/h festgelegt hat und zusätzliche Abklärungen der Beschwer-
degegnerin ergeben haben, dass die Kurven Pfingstweidstrasse/Hard-
strasse  sowie  Hardstrasse/Limmatstrasse  nur  mit  12  km/h  befahren 
werden können, hat die Beschwerdegegnerin die Lärmimmissionen im 
Abschnitt  Hardstrasse neu berechnet und die Korrekturen im Bericht 
„Überarbeitung  Lärmberechnung  Hardstrasse“  ausgewiesen.  Dies 

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führt nach überzeugender Darstellung der Beschwerdegegnerin dazu, 
dass  der  Planungswert  im Bereich  Hardstrasse  nur  noch  bei  einem 
statt  elf  Gebäuden  überschritten  wird.  Die  Vorinstanz  hat  allerdings 
bereits mit der Plangenehmigung die Erleichterungsanträge für alle elf 
Liegenschaften im Bereich der Hardstrasse geprüft und gutgeheissen.

12.3 Beim Tram Zürich West handelt es sich um eine öffentliche Anla-
ge. Es besteht zweifellos ein gewichtiges öffentliches Interesse an der 
Realisierung des Projekts, weshalb die Voraussetzungen für  die Ge-
währung der beantragten Erleichterungen für diejenigen Gebäude, bei 
welchen die Planungswerte trotz der Massnahmen zur Reduktion der 
Lärmemissionen (vgl. E. 10.2) noch überschritten werden, erfüllt sind. 
Selbst wenn man die von der Beschwerdegegnerin dargelegte Reduk-
tion der Lärmemissionen durch die Herabsetzung der Fahrgeschwin-
digkeit nicht berücksichtigen würde, wären die Voraussetzungen für die 
beantragten  Erleichterungen  gegeben  (vgl.  auch  Stellungnahme des 
BAFU vom 27. August 2007, S. 3), weshalb weitere Abklärungen oder 
das Einholen von Stellungnahmen der Fachbehörden zum von der Be-
schwerdegegnerin eingereichten Bericht  „Überarbeitung Lärmberech-
nung Hardstrasse“ nicht notwendig sind.

13.
Die Beschwerdeführenden 3  und 4  beantragen,  die Verkehrsführung 
während der Bauphase der Projekte Tram Zürich West und SN 1.4.1 
sei  so  zu  organisieren,  dass  die  Hardturmstrasse  keine  zusätzliche 
Belastung erhalte.

Da die Lärmimmissionen in der Hardturmstrasse schon heute die Im-
missionsgrenzwerte überschreiten würden, stelle die Hardturmstrasse 
eine sanierungsbedürftige Anlage dar. Während der Bauphase würden 
für die Hardturmstrasse wahrnehmbar stärkere Lärmimmissionen dro-
hen,  was  nach  Art. 9  Bst. b  LSV  nicht  zulässig  sei.  Die  Vorinstanz 
habe aus dem Technischen Bericht  zu Unrecht  abgeleitet,  es werde 
den Anträgen der Einsprechenden, keinen Ausweichverkehr über die 
Hardturmstrasse  zu  führen,  entsprochen.  Entgegen  der  Darstellung 
der Vorinstanz enthalte das Verkehrskonzept keine Aussagen darüber, 
in  welchem  Umfang  in  der  Hardturmstrasse  eine  Verkehrszunahme 
drohe.

Die Beschwerdeführenden 3 und 4 begründen ihren Antrag weiter da-
mit,  dass  die  Vorgaben  des  Emissionsschutzes  nach  Art. 11  Abs. 2 
und 3 USG nicht eingehalten worden seien, weil die Beschwerdegeg-

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nerin weder berechnet habe, welche Zusatzbelastung in der Hardturm-
strasse  drohe,  noch  ein  Verkehrskonzept  erstellt  habe,  mit  dem die 
Lärmbelastung in der Hardturmstrasse tief gehalten werden könne.

Weiter  machen die Beschwerdeführenden 3 und 4 geltend,  das Ver-
kehrskonzept für die Bauphase verstosse gegen die Rechtsgleichheit, 
wenn nur die Anwohner an der Hardturmstrasse mit massivem Zusatz-
lärm und mehr Luftschadstoffen belastet würden und die Bewohner in 
anderen nahe gelegenen Quartieren verschont blieben.

13.1 Nach Art. 9 LSV darf der Betrieb neuer oder wesentlich geänder-
ter  ortsfester  Anlagen nicht  dazu führen,  dass  durch die  Mehrbean-
spruchung einer Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschrit-
ten werden (Bst. a)  oder durch die Mehrbeanspruchung einer sanie-
rungsbedürftigen  Verkehrsanlage  wahrnehmbar  stärkere 
Lärmimmissionen  erzeugt  werden  (Bst. b).  Art. 9  LSV regelt  nur  die 
Mehrbeanspruchung  von  Verkehrsanlagen,  welche  aus  dem  Betrieb 
neuer oder wesentlich geänderter  ortsfester Anlagen resultiert. Nicht 
anwendbar ist Art. 9 LSV dagegen bei zusätzlichen Lärmimmissionen, 
welche  durch  die  Mehrbelastung  einer  Verkehrsanlage  während  der 
Bauphase einer neuen oder wesentlich geänderten ortsfesten Anlage 
entstehen (vgl. auch Stellungnahme des BAFU vom 27. August 2007, 
S. 4).

Weil sich der Antrag der Beschwerdeführenden 3 und 4 auf die Ver-
kehrsführung  während  der  Bau-  und  nicht  der  Betriebsphase  des 
Trams Zürich West bezieht, ist Art. 9 LSV vorliegend nicht anwendbar.

13.2 Auch für  die  Bauphase einer  Anlage massgeblich  ist  hingegen 
das Vorsorgeprinzip (Art. 11 Abs. 2 USG; vgl. E. 10.1).

Die  Hardturmstrasse soll  zwar  verkehrs-  und regelungstechnisch  für 
einen allfälligen Überlauf der Pfingstweidstrasse während der Baupha-
se  angepasst  werden  (UVB  2. Stufe,  S. 26,  Technischer  Bericht, 
S. 63), aber sie wird nicht eigentlich als Ersatz für den fehlenden Fahr-
streifen  auf  der  Pfingstweidstrasse  benutzt,  weil  der  Escher-Wyss-
Platz ohnehin nicht über freie Kapazität für zusätzlichen Verkehr stadt-
einwärts verfügt (vgl. Konzept für die Verkehrsführung in der Bauphase 
[Beilage Nr. 34 zum Auflageprojekt], S. 2). Das Projekt sieht eine Be-
vorzugung  des  stadtauswärts  führenden  Verkehrs  vor,  währenddem 
die Kapazität für gebietsfremden Durchgangsverkehr stadteinwärts re-
duziert  werden soll. Zur Verhinderung einer Erhöhung des Verkehrs-

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drucks stadteinwärts muss gegebenenfalls die Zufahrt in die Stadt am 
Autobahnende entsprechend dosiert werden. Wie im Verkehrskonzept 
dargestellt  wird, ist mit der Eröffnung der Westumfahrung diesbezüg-
lich eine gewisse Erleichterung zu erwarten. Die Umfahrung wird die 
Pfingstweidstrasse und den südlichen Abschnitt der Westtangente vom 
grossräumigen Durchgangsverkehr zwischen A1 und A3 merklich und 
nachhaltig entlasten. Andererseits soll der öffentliche Verkehr während 
der Bauzeit einen grösseren Anteil des Ziel- und Quellenverkehrs aus 
dem Limmattal in die Stadt übernehmen, was den Benützern frühzeitig 
in geeigneter Weise bekannt zu geben ist. Das öffentliche Verkehrsan-
gebot ist gegebenenfalls entsprechend darauf auszurichten (vgl. Kon-
zept für die Verkehrsführung während der Bauphase, S. 2 f.). Ab Eröff-
nung der Westumfahrung soll die Verkehrsführung überprüft und falls 
notwendig angepasst werden (UVB 2. Stufe, S. 26).

Das BAFU als Fachbehörde des Bundes hat weder in seiner Stellung-
nahme vom 14. September 2005 zum Auflageprojekt noch in der Stel-
lungnahme zu den vorliegenden Beschwerden vom 27. August  2007 
Vorbehalte gegen die vorgesehene Verkehrsführung und die entspre-
chenden Massnahmen während der Bauphase des Trams Zürich West 
angebracht.

Ergänzend zum Konzept für die Verkehrsführung in der Bauphase fügt 
die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort  an,  der über die 
Hardturmstrasse  stadteinwärts  führende  Verkehr  werde  mittels 
Lichtsignal dosiert. Es wird demnach nur so viel Verkehr eingelassen, 
wie der Knoten Escher-Wyss-Platz bewältigen kann. Im Übrigen wird 
nach  überzeugender  Darstellung  der  Beschwerdegegnerin  –  ausge-
nommen in  der  Verkehrsspitzen –  auch  die  dreispurige  Pfingstweid-
strasse eine genügende Kapazität aufweisen, weshalb ein beschränk-
ter Überlauf in die Hardturmstrasse höchstens zu den Verkehrsspitzen 
stattfinden wird. Die Nachtfahrsperre in der Hardturmstrasse stadtaus-
wärts  wird  beibehalten,  sodass  die  Nachtruhe  nicht  verschlechtert 
wird. Die möglichen Verkehrszunahmen auf der Hardturmstrasse sind 
wegen der Kapazitätsgrenzen des Escher-Wyss-Platzes in beide Rich-
tungen äusserst beschränkt.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass, sofern und soweit 
während der Bauphase des Trams Zürich West in der Hardturmstrasse 
überhaupt  eine  Erhöhung  des  Verkehrsaufkommens  zu  verzeichnen 
sein  wird,  die  Verkehrszunahme und  damit  die  Lärmemissionen  mit 

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den erwähnten Massnahmen im Rahmen der  Vorsorge jedenfalls  so 
weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich und 
wirtschaftlich tragbar ist.

13.3 Nach dem Grundsatz von Art. 8 Abs. 1 BV ist das Recht von den 
Behörden  auf  alle  gleichliegenden  Fälle  gleich  anzuwenden  (ULRICH 
HÄFELIN/WALTER HALLER,  Schweizerisches  Bundesstaatsrecht,  6. Aufl., 
Zürich/Basel/Genf 2005, Rz. 765). Dabei ist Gleiches nach Massgabe 
seiner Gleichheit gleich, Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleich-
heit  ungleich  zu  behandeln  (BGE  132  I  157  E. 4).  Das  Gebot  der 
Rechtsgleichheit verlangt demnach, zwei tatsächlich gleiche Situatio-
nen ohne sachlichen Grund nicht unterschiedlich zu behandeln (PIERRE 
TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. Aufl., Bern 
2005, § 23 Rz. 9).

Im Technischen Bericht wird festgehalten, dass durch die Verkehrsfüh-
rung in der Bauphase benachbarte Quartiere nördlich der Limmat oder 
südlich der Bahn nicht  zusätzlich belastet werden sollen (S. 62). Die 
nördlich  parallel  zur  Pfingstweidstrasse  verlaufende Hardturmstrasse 
befindet sich allerdings nicht in einem der genannten Quartiere.

Im  Unterschied  zu  anderen  potentiellen  Ausweichrouten  durch  die 
Quartiere nördlich der Limmat oder südlich der Bahn liegt  die Hard-
turmstrasse  vielmehr  in  geringem  Abstand  parallel  zur  Pfingstweid-
strasse. Es  ist  daher  fraglich,  ob  überhaupt  zwei  tatsächlich  gleiche 
bzw.  rechtsähnliche  Sachverhalte  vorliegen.  Jedenfalls  erscheint  es 
sachlich  gerechtfertigt,  dass die Hardturmstrasse als  nahe gelegene 
Parallelstrasse – soweit  der Knoten Escher-Wyss-Platz es überhaupt 
zulässt und es aufgrund der ergriffenen Massnahmen zur Verkehrsre-
duktion  stadteinwärts  überhaupt  notwendig  sein  wird  –  während der 
Bauphase  entsprechend  dem  Verkehrsaufkommen  als  Überlauf  der 
Pfingstweidstrasse dient und der Verkehr nicht durch weiter entfernte 
Quartiere umgeleitet wird, zumal solche alternativen Routen und ins-
besondere die betroffenen Schlüsselknoten über keine Reservekapazi-
tät zur Aufnahme von zusätzlichem Durchgangsverkehr in der Spitzen-
zeit verfügen (vgl. Technischer Bericht, S. 62).

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Lufthygiene

14.
Der Beschwerdeführer 1 macht geltend, das Projekt verstosse gegen 
die  Lufthygienevorschriften.  Die  beiden  Projekte  SN 1.4.1  und  Tram 
Zürich West seien fälschlicherweise nicht gemeinsam als Gesamtanla-
ge beurteilt worden. Das Projekt dürfe nicht bewilligt werden, weil die 
im  Massnahmenplan  Lufthygiene  des  Kantons  Zürich  vorgesehenen 
Massnahmen nicht erlassen und soweit nötig umgesetzt worden seien.

14.1 Gleich  wie  der  Lärm  sind  Luftverunreinigungen  vorab  durch 
Massnahmen an der Quelle zu begrenzen (Art. 11 Abs. 1 USG), sind 
sie  soweit  zu  begrenzen,  als  dies  technisch und betrieblich  möglich 
und  wirtschaftlich  tragbar  ist  (Art. 11  Abs. 2  USG)  und  werden  sie 
nach  den  vom Bundesrat  festgelegten  Immissionsgrenzwerten  beur-
teilt (Art. 13 Abs. 1 USG).

Gemäss Art. 18 der Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 1985 
(LRV,  SR  814.318.142.1)  haben  die  Behörden  bei  Verkehrsanlagen 
alle  technisch und betrieblich möglichen und wirtschaftlich tragbaren 
Massnahmen anzuordnen, welche geeignet sind, die vom Verkehr ver-
ursachten Emissionen zu begrenzen. Steht fest oder ist zu erwarten, 
dass Fahrzeuge oder Verkehrsanlagen übermässige Immissionen ver-
ursachen, richtet sich das Verfahren nach den Art. 31-34 LRV (Art. 19 
LRV). Wenn eine Vielzahl von Anlagen die übermässige Luftbelastung 
verursachen, sind die erforderlichen Emissionsbegrenzungen durch ei-
nen Massnahmenplan gemäss Art. 44a USG und Art. 31 ff. LRV zu ko-
ordinieren. Der Massnahmenplan hat dafür zu sorgen, dass sowohl be-
stehende  wie  neue  Emissionsquellen  ihren  sachgerecht  ermittelten 
Beitrag zur Verringerung der Luftbelastung und zur Vermeidung über-
mässiger Immissionen leisten. Sind von einer einzelnen Anlage so er-
hebliche Emissionen zu erwarten, dass dadurch eine erforderliche Er-
gänzung der Massnahmenplanung präjudiziert  würde, darf eine neue 
Anlage erst  bewilligt  werden,  wenn die im Massnahmenplan für  das 
umstrittene Projekt  vorgesehenen Massnahmen erlassen und soweit 
nötig umgesetzt worden sind (BGE 131 II 103 E. 3.1 mit Hinweisen).

14.2 Es ist unbestritten, dass das Tram Zürich West in einem Gebiet 
liegt,  welches  von  zahlreichen  Anlagen  lufthygienisch  stark  belastet 
wird. Der Kanton Zürich hat entsprechend einen Massnahmenplan er-
stellt, welcher ein Massnahmenpaket für Personen- und Güterverkehr 
enthält. Der Tramverkehr erzeugt allerdings in der Betriebsphase keine 

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Luftverunreinigungen (vgl. Stellungnahme des BAFU vom 27. August 
2007). 

Weil durch das Projekt Tram Zürich West keine zusätzlichen relevanten 
lufthygienischen  Auswirkungen  zu  erwarten  sind,  ist  der  geltende 
Massnahmenplan nicht anzupassen, wie der Beschwerdeführer 1 ver-
langt.  Es  ist  vielmehr  so,  dass  die  Ziele  des  Massnahmenplans  mit 
dem  Projekt  nachgerade  umgesetzt  werden,  indem  dieses  ein  An-
wachsen des motorisierten Individualverkehrs und eine daraus resul-
tierende Erhöhung der Luftbelastung gerade verhindern soll.

15.
Der  Beschwerdeführer  1  hat  in  den  Abschlussbemerkungen  vom 
11. September  2006  zur  Einsprache  an  die  Vorinstanz  beantragt, 
Bautransporte seien per Bahn durchzuführen. An diesem Antrag hält 
er in seiner Beschwerde sinngemäss fest.

Das BAFU forderte in seiner Stellungnahme zum  UVB 2. Stufe, dass 
die Massnahmen zur Reduktion der Luftschadstoffemissionen gemäss 
UVB 2. Stufe vollständig umzusetzen seien. Es hat auf der Grundlage 
von Art. 11 USG den Antrag gestellt, es seien durch die Bauherrschaft 
geeignete  Massnahmen  zur  Beschränkung  der  Transportemissionen 
zu treffen, insbesondere sei auch der Einsatz von EURO4-Lastwagen 
zu  prüfen.  Zudem  hat  das  BAFU  empfohlen,  es  seien  die  für  die 
Bautransporte eingesetzten Lastwagen mit Partikelfiltersystemen aus-
zurüsten. Hingegen hat das BAFU festgehalten, dass die Kosten für ei-
nen  Bahnverlad  im  Verhältnis  zum  geringen  Nutzen  unverhältnis-
mässig seien. Die Vorinstanz hat die Plangenehmigungsverfügung ent-
sprechend den Empfehlungen des BAFU mit  den beantragten Aufla-
gen ergänzt und festgehalten, dass auf Bahntransporte beim Bau zu 
verzichten sei (S. 22 f. und Dispositiv Ziffer 2.8).

Damit hat die Vorinstanz Art. 11 USG offensichtlich Genüge getan und 
die Emissionen im Rahmen der  Vorsorge so weit  begrenzt,  als  dies 
technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist.

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Erschütterungen

16.
Der Beschwerdeführer 1 bestreitet, dass die vorgesehenen Massnah-
men hinsichtlich Erschütterungen den bundesrechtlichen Bestimmun-
gen entsprechen.

Der  UVB  2.  Stufe  hält  fest,  dass  auf  der  Neubaustrecke  zwischen 
Escher-Wyss-Platz  und  Bahnhof  Altstetten  nur  ein  Gebäude  (Hard-
strasse 324) von übermässigen Erschütterungen und Körperschallim-
missionen betroffen ist. Das Tramtrassee soll im kritischen Bereich auf 
Elastomer-Matten gebettet werden, wodurch auch bei diesem Gebäu-
de die Grenzwerte eingehalten würden. Die übrigen Bauten im Bereich 
der  Neubaustrecke,  welche  den  kritischen  Abstand  unterschreiten, 
würden keine erschütterungs- und körperschallempfindlichen Nutzun-
gen aufweisen bzw. ohnehin abgerissen (S. 42). Dies ist von den Fach-
behörden des Bundes und des Kantons sowie von der Vorinstanz nicht 
angezweifelt  worden  und  für  das  Bundesverwaltungsgericht  besteht 
kein Anlass, von dieser Beurteilung abzuweichen.

Parkplätze und Sicherheitszaun

17.
Die Beschwerdeführerin 2 führt an, dass sie auf zeitlich befristete Be-
sucherparkplätze angewiesen sei. Die durch den Bau des Trams Zü-
rich West wegfallenden öffentlichen Parkplätze seien durch ebenerdige 
öffentliche Parkplätze im gleichen Raum zu ersetzen.

Die Vorinstanz hat in der Plangenehmigung festgestellt,  dass mit der 
Realisierung des Auflageprojekts rund ein Drittel der vorhandenen öf-
fentlichen  Parkplätze  verloren  gehen  würden  (von  den  bestehenden 
143 Parkplätzen würden 83 wieder erstellt). Zudem seien (unabhängig 
vom Projekt Tram Zürich West) an der Josefstrasse in einer Entfernung 
von 250m von der Hardstrasse 20 zusätzliche Parkfelder vorgesehen 
und ein von einer privaten Firma betriebenes Parkhaus mit rund 220 
öffentlichen Parkplätzen bleibe weiterhin im Betrieb. Die Vorinstanz hat 
die Beschwerdegegnerin dennoch – entgegen deren Antrag – mit Hin-
weis  auf  die  Interessen  der  betroffenen  Anstösser  an  der  Erhaltung 
möglichst vieler öffentlicher Parkplätze in der Hardstrasse angewiesen, 
mindestens  14  zusätzliche  Parkplätze  im  langgestreckten  Strassen-

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kreisel  unter  der  Hardbrücke südlich  anschliessend an das  geplante 
Parkfeld zu erstellen.

Die Beschwerdeführerin 2 vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern die von 
der  Vorinstanz  noch  vorgesehene  Reduktion  von Parkplätzen  gegen 
Bundesrecht verstossen sollte. Es besteht kein bundesrechtlicher An-
spruch  auf  die  Bereitstellung  einer  bestimmten  Anzahl  öffentlicher 
Parkplätze, weshalb der Forderung der Beschwerdeführerin 2 nicht zu 
entsprechen ist.

18.
Die Beschwerdeführerin 2 beanstandet ausserdem, für einen Sicher-
heitszaun längs den Tramgeleisen in der Pfingstweidstrasse fehle eine 
rechtliche Grundlage.

Bahnunternehmungen sind für die vorschriftsgemässe Erstellung, den 
sicheren  Betrieb  und  die  Instandhaltung  der  Eisenbahnanlagen  und 
Fahrzeuge verantwortlich (Art. 10 EBV). Mit der Plangenehmigung wird 
die Erstellung oder Änderung von Bauten und Anlagen bewilligt,  die 
ganz oder überwiegend dem Bau und Betrieb einer Eisenbahn dienen 
(Art. 18 Abs. 1 EBG; vgl. E. 7.2.1). Dass Auflagen zur Sicherheit des 
Baus und Betriebs einer Bahn sowie zur Vermeidung der Gefahr für 
Personen und Sachen Teil der Plangenehmigung sein können, ergibt 
sich auch aus Art. 19 Abs. 1 EBG.

Der Sicherheitszaun längs den Tramgeleisen in der Pfingstweidstrasse 
hängt  unbestritten  mit  dem  Betrieb  der  neuen  Tramlinie  zusammen 
und  bildet  deshalb  Bestandteil  der  geplanten  Eisenbahnanlage. Wie 
die Vorinstanz in der angefochtenen Plangenehmigungsverfügung so-
wie die Beschwerdegegnerin überzeugend darlegen, verhindert der Si-
cherheitszaun, dass entlang der Pfingstweidstrasse das Lichtraumpro-
fil des Trams verletzt wird bzw. dass Fussgänger oder Radfahrer das 
Tramtrassee unüberlegt betreten oder befahren. Der Zaun ist aus Si-
cherheitsgründen zwingend notwendig. Für den geplanten Sicherheits-
zaun  besteht  eine  rechtliche  Grundlage,  weshalb  der  Rüge  der  Be-
schwerdeführerin 2 nicht gefolgt werden kann.

Seite 40

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Zusammenfassung und Kosten

19.
Zusammenfassend ergibt sich, dass der Entscheid der Vorinstanz zu 
bestätigen ist. Sämtliche Anträge der Beschwerdeführenden sind ab-
zuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

20.
Das Bundesverwaltungsgericht  auferlegt  die  Verfahrenskosten in  der 
Regel der unterliegenden Partei (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Allerdings rich-
tet sich die Kosten- und Entschädigungsregelung, wenn wie vorliegend 
mit  der  Plangenehmigung  zugleich  über  die  enteignungsrechtlichen 
Einsprachen entschieden wird (Art. 18h Abs. 1 EBG), gegenüber Ver-
fahrensbeteiligten, denen eine Enteignung droht, nach den Spezialbe-
stimmungen des EntG (vgl. BGE 119 Ib 458 E. 15, Urteil des Bundes-
gerichts  1E.16/2005 vom 14. Februar  2006 E. 6 und 1E.5/2005 vom 
9. August 2005 E. 7, je mit Verweisen; Urteil des Bundesverwaltungs-
gerichts  A-2422/2008 vom 18. August  2008 E. 14.1). Art. 116 Abs. 1 
EntG schreibt vor, dass der Enteigner die Kosten des Verfahrens vor 
Bundesverwaltungsgericht trägt, einschliesslich einer allfälligen Partei-
entschädigung an den Enteigneten. Werden die Begehren des Enteig-
neten ganz oder zum grössten Teil abgewiesen, so können die Kosten 
auch anders verteilt werden.

20.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens gelten die Beschwerdefüh-
renden als unterliegende Parteien. Die Verfahrenskosten für das vorlie-
gende Verfahren (inklusive dem Zwischenentscheid vom 7. November 
2007) betragen Fr. 8'000.- (Art. 1 ff.  des Reglements vom 21. Februar 
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-
tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

20.2 Den  Beschwerdeführenden  2,  3  und  4  ist  nach  Art. 63  Abs. 1 
VwVG  je  ein  Viertel  der  Verfahrenskosten,  demnach  ein  Verfah-
renskostenanteil von je Fr. 2'000.- aufzuerlegen.

20.3 Bezüglich dem Beschwerdeführer 1 ist zu berücksichtigen, dass 
dieser  gemäss  Auflageprojekt  von  Enteignungen  betroffen  ist.  Zwar 
konnte mit ihm ein enteignungsrechtlicher Vertrag abgeschlossen wer-
den,  allerdings unter  der  Voraussetzung,  dass die Plangenehmigung 
erteilt wird. Weiter ist zu berücksichtigen, dass zwar sämtliche Begeh-
ren des Beschwerdeführers 1 abgewiesen werden, seine Rüge betref-
fend  die  Verletzung  seines  Anspruchs  auf  rechtliches  Gehör  jedoch 

Seite 41

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teilweise berechtigt war  und dieser Mangel erst im vorliegenden Ver-
fahren geheilt worden ist (vgl. E. 3.4). Diesem Umstand ist bei der Auf-
erlegung der Verfahrenskosten Rechnung zu tragen (vgl. VPB 67.101 
E. 7).

In Anwendung von Art. 116 Abs. 1 EntG sind dem Beschwerdeführer 1 
keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. Die Beschwerdegegnerin hat als 
Enteignerin einen Verfahrenskostenanteil von Fr. 2'000.- zu tragen.

21.
Von einer Parteientschädigung an die Beschwerdeführenden 2, 3 und 
4 ist angesichts des Ausgangs des Verfahrens abzusehen (vgl. Art. 64 
Abs. 1 VwVG). Was den Beschwerdeführer 1 angeht,  richtet sich die 
Entschädigungsregelung  wiederum  nach  Art. 116  Abs. 1  EntG. 
Danach hat das enteignende Gemeinwesen den von der Enteignung 
betroffenen beschwerdeführenden Personen grundsätzlich eine Partei-
entschädigung zu entrichten.

Zu entschädigen sind nur tatsächlich erwachsene notwendige und ver-
hältnismässig  hohe  Kosten.  Die  Parteientschädigung  umfasst  die 
Kosten der Vertretung und allfällige weitere Auslagen der Partei, inklu-
sive Mehrwertsteuer. Das Gericht  setzt  die Parteientschädigung auf-
grund der eingereichten Kostennoten oder, mangels Einreichung einer 
solchen, aufgrund der Akten fest. Das Anwaltshonorar wird dabei nach 
dem notwendigen Zeitaufwand bemessen,  wobei  der  Stundenansatz 
mindestens Fr. 200.- und höchstens Fr. 400.- beträgt (Art. 8 ff. VGKE). 

Art. 116  Abs. 1  EntG  ermöglicht  eine  abweichende  Kostenverteilung 
und damit auch eine Kürzung der Parteientschädigung oder ein gänzli-
ches Absehen davon, sofern die Begehren des Enteigneten ganz oder 
zum grössten Teil abgewiesen werden (BGE 119 Ib 458 E. 15; Urteile 
des  Bundesgerichts  1E.16/2005  vom  14. Februar  2006  E. 6  und 
1E.5/2005 vom 9. August 2005 E. 8).

21.1 Mit Kostennote vom 19. September 2008 hat der Rechtsvertreter 
des Beschwerdeführers 1 Honorar und Auslagen für die beiden Verfah-
ren  A-4122/2007  und  A-4010/2007  in  Höhe  von  insgesamt 
Fr. 123'942.30 (inkl. Mehrwertsteuer) geltend gemacht. Aus der einge-
reichten Kostennote wird nicht ersichtlich, wie Honorar und Auslagen 
auf  die  beiden  Verfahren  A-4122/2007  und  A-4010/2007  aufzuteilen 
sind. Das Bundesverwaltungsgericht geht von einer Aufteilung von 1/3 
auf  das  Verfahren  A-4122/2007  und  von  2/3  auf  das  Verfahren 

Seite 42

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A-4010/2007 aus, zumal nur in letzterem eine öffentliche Verhandlung 
durchgeführt worden ist.

Bezüglich der eingereichten Kostennote fällt zunächst auf, dass über 
50 Stunden des verrechneten Honorars auf den Zeitraum vor der Er-
öffnung der beiden angefochtenen Plangenehmigungsverfügungen fal-
len. Weiter  sind in der eingereichten Kostennote auch Honorarforde-
rungen  im  Zusammenhang  mit  der  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen  Angelegenheiten  ans  Bundesgericht  des  Beschwerdeführers 1 
vom 12. Dezember 2007 aufgeführt. Diese Auslagen sind für die Be-
rechnung  der  Parteientschädigung  im  vorliegenden  Verfahren  von 
Vornherein unbeachtlich.

Was die Frage nach den notwendigen Kosten anbelangt, gilt es zu be-
achten,  dass sich verschiedene Einwände des Beschwerdeführers 1 
allgemein gegen die geplanten Projekte,  die geplante Linienführung, 
das vom Bundesrat beschlossene generelle Projekt SN 1.4.1 bzw. die 
vom  Bundesrat  erteilte  Infrastrukturkonzession  für  das  Tram  Zürich 
West richten, ohne dass der Beschwerdeführer 1 diesbezüglich kon-
kret aufzuzeigen vermochte, inwiefern die angefochtenen Plangeneh-
migungen im Bereich seiner Liegenschaften gegen Bundesrecht ver-
stossen sollen. Diese Rügen, welche offensichtlich nicht gegen die an-
gefochtenen  Plangenehmigungsverfügungen  gerichtet  sind  und  auf 
welche auch mangels Legitimation des Beschwerdeführers 1 nicht ein-
zutreten ist, sind als von Vornherein aussichtslos zu bezeichnen. Der 
vom Rechtsvertreter des Besch