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**Case Identifier:** 471dd618-ca50-5095-b5da-02e0a3d6d0a6
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-21
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 21.08.2015 100 2014 212
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2014-212_2015-08-21.pdf

## Full Text

100.2014.212U
HER/BDE/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 21. August 2015

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Herzog, Verwaltungsrichter Keller
Gerichtsschreiberin Baerfuss Klossner

A.________
vertreten durch Fürsprecher …
Beschwerdeführerin

gegen

B.________
Verein, handelnd durch die Direktion, …
Beschwerdegegner

und

Erziehungsdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend Kündigung des Arbeitsverhältnisses (Entscheid der Erzie-
hungsdirektion des Kantons Bern vom 3. Juli 2014; 4800.600.500.53/13 
[644993])

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________, geboren am … 1950, war seit dem 1. August 2001 als 
…lehrerin am heutigen B.________, [im Bereich] X.________ tätig. Mit 
Verfügung vom 21. Oktober 2013 kündigte B.________ das 
Arbeitsverhältnis mit A.________ per 31. Januar 2014. 

B.

Gegen die Kündigungsverfügung erhob A.________ am 19. November 
2013 Beschwerde bei der Erziehungsdirektion des Kantons Bern (ERZ). Mit 
Entscheid vom 3. Juli 2014 wies die ERZ das Rechtsmittel ab. 

C.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 25. Juli 2014 Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde erhoben mit dem Antrag, der angefochtene Ent-
scheid sei aufzuheben. 

Mit Vernehmlassung vom 15. August 2014 hat die ERZ die Abweisung der 
Beschwerde beantragt. B.________ hat mit Beschwerdeantwort vom 
14. August 2014 ebenfalls Antrag auf Abweisung der Beschwerde gestellt. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 

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Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid beson-
ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht einge-
reichte Beschwerde ist einzutreten. 

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

2.

Die Beschwerdeführerin macht in verfahrensrechtlicher Hinsicht eine Ver-
letzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend. B.________ habe 
ihr im Kündigungsverfahren nur in einen Teil der Akten Einsicht gewährt, 
erst im Verfahren vor der ERZ habe es sämtliche Akten vorgelegt. Zudem 
habe B.________ nachträglich Beweismittel erstellt. 

2.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 21 ff. VRPG; Art. 26 
Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]; Art. 29 Abs. 2 
der Bundesverfassung [BV; SR 101]) umfasst das Recht auf Akteneinsicht. 
Danach haben die Parteien Anspruch auf Einsicht in die Verfahrensakten, 
soweit nicht überwiegende öffentliche oder private Interessen deren Ge-
heimhaltung erfordern (Art. 23 Abs. 1 VRPG). Das Einsichtsrecht bezieht 
sich auf alle Akten, die geeignet sind, Grundlage der Verfügung bzw. des 
Entscheids zu bilden (BVR 2012 S. 252 E. 3.3.4, 2011 S. 27 E. 2.2). Der 
Gehörsanspruch umfasst sodann das Recht, sich zu den Aktenstücken 
äussern zu können (vgl. Art. 21 Abs. 1 VRPG; BVR 2012 S. 28 E. 2.3.1; 
BGE 136 I 265 E. 3.2 mit Hinweisen). Denn es gehört zum Kerngehalt des 
rechtlichen Gehörs, dass die Verfügungsadressatinnen und -adressaten 
vor Erlass eines für sie nachteiligen Verwaltungsakts zum Beweisergebnis 
Stellung nehmen können. Das Akteneinsichtsrecht ist somit eng mit dem 
Äusserungsrecht verbunden, gleichsam dessen Vorbedingung (RR 
21.10.2009, in BVR 2010 S. 13 E. 4.1). Aus dem Gehörsanspruch folgt 
weiter die Pflicht zur vollständigen Aktenführung. In den Akten ist alles fest-

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zuhalten, was zur Sache gehört und entscheidwesentlich sein kann 
(BVR 2013 S. 407 E. 3.2, 2012 S. 252 E. 3.3.5).  

2.2 Es ist unbestritten, dass B.________ dem Rechtsvertreter der Be-
schwerdeführerin nach Eingang des Akteneinsichtsgesuchs nur einen 
Bruchteil (39 Seiten) der insgesamt vier Ordner umfassenden Akten vor-
legte, ohne ihn auf diesen Umstand hinzuweisen (angefochtener Entscheid 
E. 2.2.3; Beschwerdeantwort S. 2). Von den vollständigen Akten erhielt die 
Beschwerdeführerin erst im Verfahren vor der ERZ Kenntnis. B.________ 
sieht darin zu Unrecht keine Gehörsverletzung: Bei den vier Ordnern han-
delt es sich um das komplette Personaldossier der Beschwerdeführerin, in 
welches sie im Hinblick auf eine allfällige Kündigung vollständig Einsicht 
nehmen können muss. B.________ verkennt Sinn und Umfang des 
Akteneinsichtsrechts gründlich, wenn es meint, es sei an ihm, darüber zu 
befinden, welcher Inhalt des Personaldossiers «wesentlich» ist oder nicht 
(vgl. Beschwerdeantwort S. 2). Die Vorinstanz hat daher zu Recht auf eine 
Gehörsverletzung erkannt. Es steht sodann fest, dass B.________ im 
Verfahren vor der ERZ drei Schreiben von Lehrerinnen betreffend die 
Zusammenarbeit mit der Beschwerdeführerin und deren Verhalten 
einreichte, die erst nach Anhebung des Beschwerdeverfahrens erstellt 
worden sind (Akten B.________ [act. 3G]). Darin ist indes kein 
Nachschieben von Kündigungsgründen zu erkennen; darunter wird die 
Begründung der Kündigung mit erst nach der Entlassung eingetretenen 
Tatsachen verstanden, was nur unter bestimmten Voraussetzungen 
zulässig ist (vgl. BVR 2003 S. 412 [VGE 21576 vom 5.3.2003] unpubl. 
E. 4b, 1999 S. 433 E. 6d; VGE 2013/389 vom 17.7.2014, E. 3.2). Mit den 
genannten Schreiben haben die drei Lehrerinnen einzig den bereits in der 
Kündigungsverfügung angeführten Vorwurf der Störung des Arbeitsklimas 
durch unkollegiales Verhalten verschriftlicht und konkretisiert, was zulässig 
ist. B.________ muss sich insoweit aber eine unvollständige Aktenführung 
vorwerfen lassen, da es im Zeitpunkt der Kündigungsverfügung diese 
Vorwürfe noch nicht aktenkundig gemacht hatte. Als Teil der übrigen 
Personalakten hätte der Beschwerdeführerin alsdann Gelegenheit gegeben 
werden müssen, sich vorgängig auch zu den konkreten Vorhaltungen der 
drei Lehrerkolleginnen zu äussern. 

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2.3 Eine Gehörsverletzung führt – entsprechend der formellen Natur 
des Gehörsanspruchs – ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde 
in der Sache grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. 
Praxisgemäss können allerdings Gehörsverletzungen unter bestimmten 
Voraussetzungen geheilt werden (vgl. BGE 138 II 77 E. 4, 131 II 271 
E. 11.7.1; BVR 2014 S. 508 [VGE 2013/433 vom 15.7.2014] unpubl. E. 3.5, 
2012 S. 28 E. 2.3.5, 2009 S. 328 E. 2.3, 2008 S. 97 E. 2.2.3). Diese Vor-
aussetzungen waren im vorinstanzlichen Verfahren erfüllt: Zwar handelt es 
sich um keine leichte Gehörsverletzung. Die Beschwerdeführerin konnte 
indes im Verfahren vor der ERZ in sämtliche Akten Einsicht nehmen und 
sachbezogen Stellung nehmen (Akten ERZ act. 6, 8 und 10). Die ERZ ent-
schied sodann mit gleicher Kognition wie B.________ (Art. 66 VRPG). 
Weshalb es der Beschwerdeführerin im Verfahren vor der ERZ nicht 
zumutbar gewesen sein sollte, sich zum gesamten Akteninhalt zu äussern 
(Beschwerde Ziff. 1.4), ist nicht ersichtlich und wird von ihr auch nicht näher 
ausgeführt. Wie die ERZ zutreffend entgegenhält (Vernehmlassung 
Ziff. 1.2), hätte sie bei Bedarf eine Fristverlängerung zur Einreichung ihrer 
Stellungnahme beantragen können. Der Heilung der Gehörsverletzung im 
vorinstanzlichen Verfahren stand mithin nichts entgegen, zumal mit einer 
anderen Entscheidung des B.________ nicht ernsthaft zu rechnen war. Die 
Rückweisung der Sache an dieses wäre einem formalistischen Leerlauf 
gleichgekommen und hätte zu unnötigen Verzögerungen geführt, die mit 
den Interessen an einer beförderlichen Beurteilung der Sache und prozess-
ökonomischen Verfahrensführung nicht zu vereinbaren wären. 

2.4 Die Heilung einer Gehörsverletzung ist als besonderer Umstand bei 
der Kostenverlegung zu berücksichtigen. Die behördliche Fehlleistung darf 
für die Betroffenen auch hinsichtlich der Verfahrenskosten keine Nachteile 
zeitigen (Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 
1997, Art. 108 N. 9). Die ERZ hat der Beschwerdeführerin aus diesem 
Grund einen Fünftel der geltend gemachten Parteientschädigung als Par-
teikostenersatz zugesprochen. Dies erweist sich bei aller Zurückhaltung, 
mit welcher das Verwaltungsgericht vorinstanzliche Kostenentscheide 
grundsätzlich überprüft, als rechtsfehlerhaft (vgl. BVR 2014 S. 508 
[VGE 2013/433 vom 15.7.2014] unpubl. E. 3.6, 2004 S. 133 E. 1.3; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 80 N. 15). Der Beschwerdeführerin 

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wurden massgebliche Grundlagen des Kündigungsentscheids erst im Ver-
fahren vor der ERZ zugänglich gemacht. Sie konnte ihr diesbezügliches 
Mitwirkungsrecht, namentlich das Recht zur Stellungnahme, somit erst im 
Rechtsmittelverfahren ausüben. Dieser Umstand hätte es gerechtfertigt, ihr 
im vorinstanzlichen Verfahren trotz Unterliegens hälftigen Parteikostener-
satz zuzusprechen (vgl. weiter hinten E. 7).

3.

In der Sache ist die Auflösung des Anstellungsverhältnisses strittig.

3.1 Das Anstellungsverhältnis der Beschwerdeführerin [bei] 
B.________, einer vom Kanton subventionierten …schule, untersteht dem 
Gesetz vom 20. Januar 1993 über die Anstellung der Lehrkräfte (LAG; 
BSG 430.250; Art. 1 und Art. 2 Abs. 1 Bst. g LAG). Anstellungsverhältnisse 
nach dem LAG können durch die Anstellungsbehörde unter Wahrung einer 
Frist von drei Monaten aus triftigen Gründen auf das Ende eines Schul-
semesters aufgelöst werden (Art. 10 Abs. 1 LAG). Mit dem Erfordernis des 
triftigen Grundes hat der Gesetzgeber die Auflösung von Anstellungs-
verhältnissen mit Lehrkräften von denselben Voraussetzungen abhängig 
gemacht, wie sie Art. 25 Abs. 2 des Personalgesetzes vom 16. September 
2004 (PG; BSG 153.01) für das übrige öffentliche Personal vorsieht 
(BVR 2010 S. 157 E. 3.1; Vortrag des Regierungsrats betreffend das LAG, 
in Tagblatt des Grossen Rates 2004, Beilage 25, S. 7, 13; von 
Kaenel/Zürcher, Personalrecht, in Müller/Feller [Hrsg.], Bernisches 
Verwaltungsrecht, 2. Aufl. 2013, S. 49 ff., N. 115).

3.2 Triftige Gründe liegen nach Art. 25 Abs. 2 PG insbesondere vor, 
wenn die oder der Angestellte ungenügende Leistungen erbringt (Bst. a), 
Weisungen der Vorgesetzten wiederholt missachtet hat (Bst. b), durch ihr 
oder sein Verhalten während der Arbeitszeit das Arbeitsklima nachhaltig 
stört (Bst. c) oder Arbeitskolleginnen, Arbeitskollegen oder in einem Betreu-
ungs- oder Abhängigkeitsverhältnis stehende Personen sexuell belästigt 
(Bst. d). Die gesetzliche Aufzählung ist indes nicht abschliessend. Als zu-
lässige Auflösungsgründe sind ferner Dienstpflichtverletzungen oder ein 

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zerrüttetes Vertrauensverhältnis anerkannt (BVR 2000 S. 312 E. 2b). 
Ebenso können je nach den Umständen des Einzelfalls charakterliche 
Mängel sowie private Probleme oder Verhaltensweisen, welche die Ver-
trauenswürdigkeit beeinträchtigen, eine Kündigung rechtfertigen (BVR 2006 
S. 97 E. 4.2). Mehrere geringfügige Beanstandungen können gesamthaft 
gesehen einen triftigen Grund abgeben (BVR 2010 S. 157 E. 3.2.1, 2009 
S. 443 E. 4.5; von Kaenel/Zürcher, Personalrecht, in Müller/Feller [Hrsg.], 
Bernisches Verwaltungsrecht, 2. Aufl. 2013, S. 49 ff., N. 60). Eine Kündi-
gung ist immer dann sachlich begründet, wenn die Weiterbeschäftigung 
einer Person dem öffentlichen Interesse, insbesondere demjenigen an ei-
ner gut funktionierenden Verwaltung, widerspricht (BVR 2012 S. 294 E. 4.1, 
2009 S. 443 E. 2.3, 2007 S. 538 E. 3.3, je mit Hinweisen). Bei der Beurtei-
lung des Verhaltens der betroffenen Person steht der zuständigen Behörde 
ein gewisses Ermessen zu, weil sie den tatsächlichen Verhältnissen näher 
steht als das Gericht. Die Voraussetzungen für die Auflösung eines Arbeits-
verhältnisses sind aufgrund der gesamten Umstände des Einzelfalls zu 
würdigen und die Auflösung muss stets verhältnismässig sein (BVR 2010 
S. 157 E. 3.2.2, 2009 S. 107 E. 9.1, 2007 S. 538 E. 3.3 und 4).

3.3 Eine Kündigung darf nicht ausschliesslich mit Vorfällen begründet 
werden, welche zu einem früheren Zeitpunkt nicht als gewichtig genug für 
die Entlassung angesehen wurden und nur zu einer Beanstandung oder 
Verwarnung geführt haben (vgl. VGE 2013/389 vom 17.7.2014, E. 3.2, 
21999 vom 28.2.2005, E. 3.4). Der Entscheid über die Auflösung eines 
Arbeitsverhältnisses hat aber immer aufgrund einer Würdigung sämtlicher 
Umstände des Einzelfalls zu erfolgen (vgl. E. 3.2 hiervor). Haben sich neue 
Vorfälle ereignet, dürfen daher frühere Vorkommnisse durchaus in die Ge-
samtwürdigung einbezogen werden. Entsprechend können einzelne As-
pekte, die für sich allein nicht zur Kündigung geführt haben, im Verbund mit 
späteren Vorkommnissen die Auflösung des Arbeitsverhältnisses rechtferti-
gen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn sie wie hier (vgl. E. 4 hiernach) abge-
mahnt worden sind (vgl. VGE 2013/389 vom 17.7.2014, E. 3.2, 21999 vom 
28.2.2005, E. 3.4; für das Bundespersonalrecht vgl. BVGer A-897/2012 
vom 13.8.2012, E. 6.3.2; für das private Arbeitsrecht vgl. Adrian Staehelin, 
in Zürcher Kommentar zum schweizerischen Zivilgesetzbuch, 2014, 
Art. 337 OR N. 9). Dem steht auch die (Warn-)Funktion der Mahnung nicht 

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entgegen (vgl. BGer 8C_500/2013 vom 15.1.2014, E. 7.5): Die Mahnung 
soll der betroffenen Person vor Augen führen, was von ihr erwartet und 
welches Verhalten nicht mehr toleriert wird. Beim Entscheid über eine 
Sanktion muss folglich auch das frühere Verhalten berücksichtigt werden 
können. Tatsächlich kann nach einer Mahnung auch ein Vorfall zur 
Kündigung ausreichen, der für sich allein die Auflösung des Arbeits-
verhältnisses nicht zu rechtfertigen vermöchte (VGE 2013/389 vom 
17.7.2014, E. 3.3; für das Bundespersonalrecht vgl. BVGer A-897/2012 
vom 13.8.2012, E. 6.3.2; für das private Arbeitsrecht vgl. Adrian Staehelin, 
a.a.O., Art. 337 OR N. 9).

3.4 Die Anstellungsbehörde begründet ihre Kündigungsverfügung vom 
21. Oktober 2013 im Wesentlichen mit einem uneinsichtigen pädagogi-
schen und menschlichen Verhalten der Beschwerdeführerin gegenüber 
Schülerinnen und Schülern, dem wiederholten Missachten von Weisungen, 
dem Vertrauensverlust der Schulleitung und einzelner Lehrkräfte sowie der 
Störung des Arbeitsklimas. Hinzu komme eine Häufung von mehreren klei-
neren Vorkommnissen. Aus diesen Gründen sei eine Weiterbeschäftigung 
unzumutbar. Die ERZ führt im angefochtenen Entscheid zusammenfassend 
aus (E. 2.3.10), die Beschwerdeführerin habe sich gegenüber Lernenden, 
Mitarbeitenden und einem Vorgesetzten unangemessen verhalten und eine 
falsche E-Mail-Signatur verwendet. Dabei habe sie mehrmals gegen Wei-
sungen der Schulleitung verstossen. Dieses Verhalten habe das Verhältnis 
zu ihrer direkten Vorgesetzten zerrüttet. Die Beschwerdeführerin habe ihr 
Verhalten über die Jahre nicht genügend verändert, eine weitere geringfü-
gige Beanstandung ausgelöst und damit einen triftigen Kündigungsgrund 
gesetzt.

4.

Aufgrund der Akten ist im Zusammenhang mit den Kündigungsgründen von 
folgendem rechtserheblichem Sachverhalt auszugehen:

4.1 B.________ ist als Verein konstituiert, der unter einheitlicher Leitung 
(Direktion) [die Bereiche] Y.________ X.________ und Z.________ führt. 

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Die Beschwerdeführerin war seit 1. August 2001 als Lehrerin für … und … 
[im Bereich] X.________ tätig und dabei der Rektorin X.________ 
direktunterstellt. Daneben leistete sie zwischen 1. Februar 2010 und 
31. Dezember 2011 unregelmässige Einsätze [im Bereich] Z.________ als 
Dozentin für ..., an deren Entwicklung, Aufbau und Etablierung sie 
mitgearbeitet hatte (Akten B.________, Ordner 4, Reg. 8). In dieser 
Funktion unterstand sie dem Rektor Z.________. 

4.2 Hinsichtlich des Unterrichts der Beschwerdeführerin ist Folgendes 
aktenkundig: Im März 2004 wurden zum ersten Mal Klagen einer Klasse 
über die Beschwerdeführerin aktenkundig. Die Klasse warf der Beschwer-
deführerin (ihrer Klassenlehrerin) vor, dass sie bei Kritik die Lernenden 
blossstelle, ignoriere oder wütend werde; einzelne Schüler spreche sie trotz 
deren Wunsches, dies zu unterlassen, mit dem Übernamen an oder belei-
dige sie (Akten B.________, Personaldossier, Reg. 3). Die 
Beschwerdeführerin wurde darauf angesprochen und es kam zu einer 
Aussprache zwischen ihr und der Klasse. Am 24. Juni 2010 beklagte sich 
erneut eine Klasse über gewisse Verhaltensweisen der 
Beschwerdeführerin, woraufhin am 20. August 2010 in Anwesenheit der 
Rektorin X.________ eine Aussprache zwischen der Beschwerdeführerin 
und der Klasse stattfand. Auslöser war offenbar ein Streit wegen nicht 
gemachter Hausaufgaben und eines Tests. Die Lernenden brachten vor, 
die Beschwerdeführerin sei eine schwierige Person, an manchen Tagen sei 
sie «sehr ungnädig», ihre Reaktionen auf «Vergehen» seien nicht immer 
gleich, manchmal werde «hart angepackt», sie habe die Klasse mit Worten 
verletzt, einzelne Lernende fühlten sich «klein gemacht», zudem verlasse 
sie den Raum während des Unterrichts (Akten B.________, Ordner 1, Reg. 
13; Flipchartblätter [act. 3H]). Aufgrund anderer Schwierigkeiten der 
Beschwerdeführerin und daraus resultierender Massnahmen der Schule 
(vgl. hinten E. 4.3) wurde das für November 2010 geplante 
Mitarbeitergespräch (MAG) verschoben und schliesslich am 23. Juni 2011 
durchgeführt (vgl. Akten B.________, Ordner 1, Reg. 5). Anlässlich dieses 
MAG wurde die fachliche Arbeit der Beschwerdeführerin positiv gewürdigt, 
gleichzeitig aber festgestellt, dass die Unterrichtstätigkeit in einer Klasse 
misslungen sei. Laut den ergänzenden Bemerkungen aus der Schülerbe-
fragung dieser Klasse kam die Beschwerdeführerin oft zu spät und wirkte 

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unvorbereitet, behandelte gleiche Vorfälle ungleich, zeigte ihre schlechte 
Laune und vergriff sich in Ton und Wortwahl; gemäss den Rückmeldungen 
von Lernenden dieser Klasse bestand Verbesserungsbedarf vorab hinsicht-
lich einer gesamthaft guten und förderlichen Lernatmosphäre (Akten 
B.________, Ordner 1, Reg. 6). Am 18. August 2011 fand im Beisein des 
Direktors B.________ und der Rektorin X.________ ein Standortgespräch 
statt, weil nach Auffassung der Schulleitung in einer Klasse nach wie vor 
keine Besserung erkennbar war (Akten B.________, Ordner 1, Reg. 4). 
Dabei wurde zum Ersten vereinbart, dass die Beschwerdeführerin zukünftig 
nach einem festen Plan Feedbacks bei den von ihr unterrichteten Klassen 
einhole mit dem Ziel, mehrheitlich positive Rückmeldungen aus den 
Klassen zu erreichen. Zum Zweiten wurde die Beschwerdeführerin 
angehalten, den Unterricht pünktlich zu beginnen und in der Regel nicht 
während der Lektionen zu kopieren. Die Unterrichtsfeedbacks vom 
Herbst/Winter 2011/12 aus fünf Klassen waren mehrheitlich positiv, 
mehrere Schülerinnen und Schüler kritisierten aber, dass die Be-
schwerdeführerin manchmal launisch, ungeduldig und gestresst sei, ihre 
schlechte Laune zeige, zu wenig Verständnis habe, Lernende persönlich 
angreife und diese teilweise blossstelle (Akten B.________, Ordner 2, 
Reg. 6 und 7). Die weiteren Unterrichtsfeedbacks vom 24. bzw. 25. April 
2012 aus zwei Klassen fielen überwiegend positiv aus; einzelne Lernende 
beanstandeten jedoch das Blossstellen von Schülerinnen und Schülern 
sowie fehlendes Verständnis ihnen gegenüber (Akten B.________, 
Ordner 2, Reg. 7). Gemäss zwei von der Schule anonymisierten E-Mails 
vom 27. und 28. Juni 2013 einer Lehrkraft an die Rektorin X.________ 
hätten sich bei ihr Ende des ersten Semesters 2012/13 zwei Lernende 
namens ihrer Klasse über die Beschwerdeführerin beklagt. Diese behandle 
die Klasse aber normal, seit sich die Lernenden schriftlich an sie [die 
Beschwerdeführerin] gewandt habe; ein persönliches Gespräch hätten sie 
aus Furcht vor der Reaktion der Beschwerdeführerin nicht gewagt (Akten 
B.________, Ordner 4, Reg. 8).

4.3 Im weiteren schulbetrieblichen Zusammenhang ist Folgendes akten-
kundig: Mit Schreiben vom 20. März 2009 wurde der Beschwerdeführerin 
angedroht, die Auflösung der Anstellung in Erwägung zu ziehen für den 
Fall, dass sie nicht innert zusätzlicher Frist zu ihrem Verhalten Stellung 

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nimmt und dazu, ob sie bereit sei, der Kontaktnahme mit ihrem Vertrauens-
arzt zuzustimmen (Akten B.________, Ordner 1, Reg. 17, auch zum 
Folgenden). Diese Reaktion ging auf folgende Vorgänge zurück: Am 
17. Februar 2009 hatten die Vorgesetzten ein ausserordentliches 
Personalgespräch mit der Beschwerdeführerin geführt. Gegenstand dieses 
Gesprächs waren wiederholt bei der Schulleitung eingehende Meldungen 
von Verwandten der Beschwerdeführerin über telefonische Belästigungen 
durch diese. Den kolportierten wiederholten «Telefonterror» gegen 
Verwandte stellte die Beschwerdeführerin ebenso wenig in Abrede wie die 
Vermutung der Schule, dass sie infolge des Familienzwists einen Tag dem 
Arbeitsplatz ferngeblieben war. Am fraglichen Personalgespräch teilten die 
Vorgesetzten der Beschwerdeführerin mit, dass sie ihres Erachtens 
professionelle psychologische Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Sie taten 
zudem kund, dass sie in ihrem Verhalten ein Risiko für die Schule sähen 
und wiesen sie auf ihre Vorbildfunktion als Lehrerin hin. Sie gaben ihr eine 
Woche Zeit, um sich mit Dritten zu beraten und zur Sache Stellung zu 
nehmen. Nachdem die Beschwerdeführerin trotz Mahnung keine Reaktion 
gezeigt hatte, kam es zum eingangs erwähnten Schreiben. Nach weiteren 
Gesprächen am 25. März und 20. Mai 2009 erteilte B.________ der 
Beschwerdeführerin am 26. Mai 2009 einen schriftlichen Verweis gestützt 
auf Art. 23 Abs. 3 LAG. Als Grund wurden die erneute Meldung von 
«Telefonattacken», zwei in Art und Weise inakzeptable Telefonate der 
Beschwerdeführerin am 11. Mai 2009 mit zwei B.________-
Direktionsmitgliedern sowie das Fernbleiben von zwei Fachschaftssitzun-
gen angeführt; B.________ sah aufgrund des Verhaltens der Beschwerde-
führerin den Ruf der Schule als gefährdet. Es forderte sie auf, ihr Verhalten 
zu korrigieren und den Familienzwist in einer würdigen Art und Weise aus-
zutragen (Akten B.________, Ordner 1, Reg. 15). Am 1. November 2010 
teilte die Beschwerdeführerin ihrer Vorgesetzten mit, dass sie wegen 
«Attacken» ihrer Brüder den Weiterbildungskurs … am nächsten Tag nicht 
besuchen und daher den von ihr geleiteten …-Kurs am B.________ per 
sofort nicht mehr weiterführen könne (Akten B.________, Ordner 1, 
Reg. 10). Gleichentags beklagte sich ein Bruder der Beschwerdeführerin 
beim B.________ über deren Telefonanrufe und eine E-Mail (Akten 
B.________, Ordner 1, Reg. 9). Mit Verfügung vom 12. November 2010 
wurde die Beschwerdeführerin mit sofortiger Wirkung vom Unterricht 

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suspendiert und ihr wurde Frist gesetzt, um einen gemeinsam mit 
Fachleuten (Medizin, Psychologie) erarbeiteten Vorschlag zur Bewältigung 
der problemauslösenden Situation vorzulegen (Akten B.________, Ord-
ner 1, Reg. 9). Zur Begründung führte B.________ an, dass sich die 
Beschwerdeführerin nicht an die im Verweis vom 26. Mai 2010 (richtig: 
2009) festgehaltenen Anforderungen gehalten habe. Aufgrund des 
Familienstreits sei sie ihren schulischen Pflichten teilweise nicht 
nachgekommen. Zudem habe sie am 11. November 2010 mit zwei 
Lehrerkolleginnen einen Konflikt in einer für die Schulkultur inakzeptablen 
Art und Weise geführt («Vorwürfe, Unterstellungen, private Telefonanrufe 
am Abend»). B.________ sah aufgrund dieser Vorkommnisse die 
Gesundheit der Beschwerdeführerin und damit die längerfristige Erfüllung 
des Berufsauftrags sowie Würde und Ansehen der Schule als ernsthaft 
gefährdet. Am 17. November 2010 nahmen der Direktor B.________ und 
die Rektorin X.________ an einer Sitzung mit der Beschwerdeführerin und 
dem von ihr nunmehr beigezogenen Psychiater teil; dabei wurde der 
Beschwerdeführerin das weitere Unterrichten unter folgenden gemeinsam 
vereinbarten Bedingungen gestattet (Akten B.________, Ordner 1, Reg. 9):

« - Sie zieht sofort einen Rechtsanwalt bei und beauftragt ihn, den 
Herren … das Belästigen und Bedrohen der Direktion und der 
Schulleitung zu untersagen.

- Sie arbeitet mit an einer Therapie bei Herrn Dr. ….

- Sie löst ab sofort Konflikte im Schulhaus kontrolliert und sachlich. 
Sie unterlässt unsachliche Kontakte gegenüber Angehörigen der 
Schule.» 

Die Beschwerdeführerin akzeptierte diese Bedingungen mit Unterschrift 
vom 9. Dezember 2010.

4.4 Mit Schreiben vom 19. Januar 2012 mahnte die Rektorin 
X.________ die Beschwerdeführerin und setzte ihr eine letzte Frist bis zum 
3. Februar 2012 betreffend die Unterrichtsfeedbacks, welche sie bis zum 
23. Dezember 2011 hätte einholen sollen (Akten B.________, Ordner 2, 
Reg. 6, auch zum Folgenden). Gemäss Nachfrage der Rektorin 
X.________ bei den fünf betroffenen Klassen hatte die Beschwerdeführerin 
nur in zwei Klassen Feedbacks eingeholt; die anderen drei Klassen waren 
nicht informiert. Die beiden letzten Unterrichtsfeedbacks reichte die 
Beschwerdeführerin schliesslich erst am 13. Februar 2012 ein. Am 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
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23. Februar 2012 führten der Direktor B.________ und die Rektorin 
X.________ ein weiteres Personalgespräch mit der Beschwerdeführerin, 
weil diese entgegen den Bedingungen vom 17. November 2010 die 
Therapie bei ihrem Psychiater sistiert, die Unterrichtsfeedbacks nur teil-
weise bzw. zu spät eingeholt und ihr Bruder sich erneut beim B.________ 
über telefonische Belästigungen und Beleidigungen beschwert hatte (Akten 
B.________, Ordner 1, Reg. 1, und Ordner 2, Reg. 5, auch zum 
Folgenden). Die Schulleitung stellte fest, dass die Gespräche mit der 
Beschwerdeführerin und die getroffenen Vereinbarungen nicht zur 
geforderten und definitiven Änderung ihres Verhaltens geführt hätten und 
knüpfte die Weiterbeschäftigung an die Einhaltung der am 17. November 
2010 und 18. August 2011 vereinbarten Bedingungen und Anforderungen 
(vgl. vorne E. 4.2 und 4.3). Die Vorgesetzten legten der 
Beschwerdeführerin dar, dass sie hiermit eine letzte Chance erhalte und 
stellte ihr die Kündigung in Aussicht, sollte sie die Vorgaben nicht einhalten. 
Die Beschwerdeführerin akzeptierte die Bedingungen mit Unterschrift vom 
1. März 2012. Am 22. August 2012 sprach B.________ gegenüber der 
Beschwerdeführerin eine schriftliche Verwarnung aus und stellte ihr die 
Einleitung eines Kündigungsverfahrens in Aussicht, sollte sie die 
Abmachungen nicht einhalten (Akten B.________, Ordner 3, Reg. 6). Die 
Schulleitung hielt fest, die Beschwerdeführerin habe die Vorgabe, Konflikte 
kontrolliert und sachlich zu lösen, nicht eingehalten. Sie verwies hierzu auf 
ein Telefonat vom 12. April 2012 der Beschwerdeführerin mit der Rektorin 
X.________ (Akten B.________, Ordner 2, Reg. 3); dabei habe sie 
unsachliche Beschuldigungen mit zum Teil beleidigendem Wortlaut 
geäussert. Das im August 2011 vorgegebene Einholen der Klassen-
Feedbacks habe sie teilweise erfüllt; die Unterlagen seien erst nach 
Ermahnung durch die Schulleitung eingereicht worden. Inhaltlich seien die 
Rückmeldungen wie gefordert mehrheitlich positiv; durch ein geschicktes 
pädagogisches Verhalten sollten auch die Rückmeldungen zur Ungeduld, 
Launenhaftigkeit und zur Blossstellung von Lernenden entfallen. 

4.5 Wegen Konzentrations- und Schlafstörungen war die Beschwerde-
führerin ab 12. März 2012 zu 50 % und wegen eines Beinbruchs ab 8. Juni 
2012 bis 23. September 2012 zu 100 % arbeitsunfähig (Akten B.________, 
Ordner 2, Reg. 4, Ordner 3, Reg. 3). Die Wiederaufnahme der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
Seite 14

Unterrichtstätigkeit erfolgte in Begleitung des Case Managements für 
Lehrpersonen. In diesem Zusammenhang fand am 8. November 2012 
unter Leitung der Casemanagerin eine Sitzung mit der Beschwerdeführerin 
und ihrer direkten Vorgesetzten statt (Akten B.________, Ordner 3, 
Reg. 1). Das dazu von der Casemanagerin erstellte Beschlussprotokoll mit 
verbindlichen Vereinbarungen für die weitere Zusammenarbeit haben 
weder die Beschwerdeführerin noch die Rektorin X.________ 
unterzeichnet, da beide Ergänzungen bzw. Änderungen wünschten. 

Das Verhalten der Beschwerdeführerin führte in den Folgemonaten zu wei-
teren Aktenvermerken: 

 Zur Vorbereitung des MAG vom 14. März 2013 hätte sie ihrer Vorge-
setzten die Unterrichtsfeedbacks bis spätestens am 7. März 2013 ein-
reichen müssen. Nach entsprechender Mahnung gab sie die Feed-
backs am 12. bzw. 14. März 2013 ab; bei zwei von drei Feedbacks 
fehlte indes das dazugehörende Protokoll und es wurden durch die Be-
schwerdeführerin und die betroffenen Klassen keine Massnahmen ver-
einbart (Akten B.________, Personaldossier, Reg. 4). 

 Aufgrund ihrer längeren krankheits- und unfallbedingten Abwesenhei-
ten wurde die Beschwerdeführerin ab dem Jahr 2012 nicht mehr als 
Dozentin für … am Z.________ eingesetzt. Da sie mit diesem Ent-
scheid und dem Arbeitszeugnis nicht einverstanden war, fanden am 
13. Mai und 10. Juli 2013 zwei Gespräche zwischen ihr und dem Rek-
tor Z.________ statt. Gemäss Aktennotiz des Rektors Z.________ hat 
die Beschwerdeführerin am Gespräch vom 10. Juli 2013 einen «relativ 
aggressiven Ton an den Tag gelegt»; zudem habe sie die Kompetenz 
des Rektors Z.________ sowie der Leiterin des …-Dozententeams und 
ihrer Kolleginnen in Frage gestellt (Akten B.________, Ordner 4, 
Reg. 8).

 Aktenkundig ist sodann, dass die Beschwerdeführerin in einer E-Mail 
vom 25. Juni 2013 an einen Schüler in der Signatur einen falschen Ti-
tel verwendete; auf entsprechenden Hinweis ihrer Vorgesetzten korri-
gierte sie die Signatur umgehend (Akten B.________, Ordner 4, 
Reg. 8). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
Seite 15

 Am 20. August 2013 rief die Beschwerdeführerin eine erkrankte Do-
zentin … an. Laut deren Darstellung hat die Beschwerdeführerin ihren 
Namen nicht genannt und sich «unter der Gürtellinie» verhalten. Sie 
sei auf den Selbstmord ihrer Mutter angesprochen und gefragt worden, 
ob sie selbst auch so todkrank sei. Auf sie habe das Telefonat 
«krankhaft» gewirkt. Die Beschwerdeführerin hat diese Darstellung im 
Verfahren vor der ERZ nicht ausdrücklich bestritten; in der Stellung-
nahme vom 10. Oktober 2013 hatte sie eingeräumt, den Suizid ange-
sprochen zu haben (Akten B.________, Ordner 4, Reg. 3). Im 
vorliegenden Verfahren äussert sie sich gar nicht dazu, obschon die 
Vorinstanz unter anderem darauf abgestellt hat. Das fragliche 
Telefonat hat die betroffene Dozentin derart mitgenommen, dass sie in 
der Folge ihre Anstellung am B.________ kündigte, um der 
Beschwerdeführerin nicht mehr begegnen zu müssen (Akten 
B.________, Ordner 4, Reg. 8).

4.6 Am 29. August 2013, ausgelöst u.a. durch den soeben erwähnten 
Vorfall, führte der B.________-Direktor im Beisein der Rektorin X.________ 
ein Personalgespräch mit der Beschwerdeführerin, in welchem die Vorfälle 
der vergangenen Monate thematisiert wurden (Akten B.________, 
Ordner 4, Reg. 7). Am 12. September 2013 eröffnete B.________ das 
Kündigungsverfahren gegen die Beschwerdeführerin. Sie habe erneut 
gegen die Verhaltensvorgaben verstossen; die vielfältigen Massnahmen 
hätten nicht die erhoffte Wirkung gezeigt und das Vertrauensverhältnis der 
Schulleitung sowie einzelner Kolleginnen und Kollegen zu ihr sei derart 
zerrüttet, dass eine weitere Zusammenarbeit als unmöglich betrachtet 
werde (Akten B.________, Ordner 4, Reg. 5). Der Beschwerdeführerin 
wurde Gelegenheit zur Äusserung eingeräumt. Am 21. Oktober 2013 
sprach B.________ die Kündigung aus.  

5.

Zum Vorliegen von Kündigungsgründen ergibt sich was folgt:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
Seite 16

5.1 Die ERZ hat im Verhalten der Beschwerdeführerin und dem wieder-
holten Verstoss gegen Weisungen der Schulleitung triftige Gründe für die 
Auflösung des Arbeitsverhältnisses erblickt. Wie sie zutreffend festhält, 
können auch mehrere geringfügige Beanstandungen gesamthaft gesehen 
einen triftigen Grund im Sinn von Art. 25 Abs. 2 PG abgeben (vgl. vorne 
E. 3.2). Demgegenüber bestreitet die Beschwerdeführerin, dass sie mit 
ihrem Verhalten im Unterricht oder gegenüber Kolleginnen und Kollegen 
oder in ihrem Benehmen als Untergebene stichhaltige Gründe für die Auflö-
sung des Arbeitsverhältnisses gesetzt hat.

5.2 Die fachliche Kompetenz der Beschwerdeführerin ist unbestritten 
(vgl. auch vorne E. 4.2). Entgegen ihrer Behauptung ist aus den Akten in-
des ersichtlich, dass ihr Verhalten gegenüber Schülerinnen und Schülern 
während der gesamten Anstellungszeit wiederholt Anlass zu Beanstandun-
gen gab. Im März 2004 beklagte sich zum ersten Mal eine Klasse über sie, 
weitere aktenkundige Beanstandungen von Lernenden folgten in den Jah-
ren 2010 und 2011 (vorne E. 4.2). Kritikpunkte waren dabei im Wesentli-
chen das Blossstellen von Schülerinnen und Schülern, die teilweise uner-
spriessliche Lernatmosphäre, die Launenhaftigkeit der Beschwerdeführerin 
sowie Ton und Wortwahl. Es liegen darin für eine Lehrerin nicht tolerierbare 
Verhaltensweisen, da sie, was ihren Umgang mit den von ihr zu unterrich-
tenden Schülerinnen und Schülern betrifft, erhöhten Anforderungen genü-
gen muss (vgl. VGE 22447 vom 1.2.2006, E. 7.2; vgl. auch BVR 2000 
S. 312 E. 2c; Herbert Plotke, Schweizerisches Schulrecht, 2. Aufl., 2003, 
S. 547, 629). Trotz wiederholter Thematisierung durch die Schulleitung und 
der Einführung systematischer Unterrichtsbefragungen mit dem erklärten 
Ziel, Mängel der vorgenannten Art zu beheben, ist es der Beschwerde-
führerin nicht gelungen, die ihr vorgehaltenen inadäquaten Verhaltenswei-
sen im Unterricht nachhaltig zu ändern. Wohl sind die Unterrichtsfeedbacks 
vom 24. bzw. 25. April 2012 überwiegend positiv ausgefallen; indes wurden 
in diesen das Blossstellen von Schülerinnen und Schülern und fehlendes 
Verständnis weiterhin, wenn auch nur noch vereinzelt, kritisiert (vorne 
E. 4.2). Insgesamt lässt sich aufgrund der über mehrere Schuljahre doku-
mentierten Vorgänge nicht von der Hand weisen, dass die Beschwerde-
führerin in pädagogisch-psychologischer Hinsicht gewisse Defizite aufweist, 
die nicht hinzunehmen sind. Dass viele Schülerinnen und Schüler ihren 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
Seite 17

Unterricht als gut bewerteten und keine Beanstandungen zu ihrem Verhal-
ten vorbrachten, vermag an dieser Einschätzung nichts zu ändern. Akten-
kundig ist sodann, dass sich am Ende des ersten Semesters 2012/13 eine 
Klasse an eine Lehrkraft gewandt und sich über die Beschwerdeführerin 
beklagt haben soll (vorne E. 4.2). Da die entsprechende Meldung in den 
Personalakten anonymisiert wurde und die konkreten Beanstandungen der 
Klasse nicht bekannt sind, kann ihr kein entscheidendes Gewicht zukom-
men. Immerhin bestreitet die Beschwerdeführerin aber nicht, dass sich 
nach dem ersten Semester 2012/13 eine Klasse schriftlich bei ihr über ihr 
(Beschwerdeführerin) Verhalten beschwert hatte. Das positive Unterrichts-
feedback vom 17. Dezember 2013 (Akten ERZ, Beschwerdebeilage 
[BB] 16) ist angesichts des damals bereits hängigen Kündigungsverfahrens 
zu relativieren. 

5.3 Auch das Verhalten der Beschwerdeführerin gegenüber ihren Kolle-
ginnen und Kollegen gab wiederholt Anlass zu Beanstandungen. Die 
Schulleitung forderte sie mehrmals auf, das Verhalten zu korrigieren, Kon-
flikte kontrolliert und sachlich zu lösen sowie unsachliche Kontakte zu An-
gehörigen der Schule zu vermeiden (vorne E. 4.3 ff.). Die Launenhaftigkeit 
sowie das teilweise inadäquate bis boshafte Verhalten der Beschwerdefüh-
rerin und der schwierige Umgang mit ihr werden in den schriftlichen Berich-
ten vom 3. bzw. 5. Dezember 2013 von drei Arbeitskolleginnen bestätigt, 
welche als Mitglied der Schulleitung X.________ bzw. Fachschaftsver-
treterin … und Fachvorständin … mit der Beschwerdeführerin 
zusammengearbeitet haben (Akten B.________ [act. 3G]). Von nur 
vereinzelten zwischenmenschlichen Spannungen kann vor diesem 
Hintergrund keine Rede sein; vielmehr ist nachvollziehbar, dass die 
Launenhaftigkeit der Beschwerdeführerin bei manchen Kolleginnen und 
Kollegen zu Rückzug und Abstand führten und die Zusammenarbeit im 
Kollegium erheblich erschwerte. Besonders schwer wiegt der Anruf vom 
20. August 2013 bei einer erkrankten Dozentin; die Beschwerdeführerin hat 
dabei ein ausgesprochen unangemessenes und pietätloses Verhalten 
gegenüber einer Arbeitskollegin an den Tag gelegt (vorne E. 4.5). Dass sie 
die betroffene Dozentin seit Jahrzehnten kennt, ist in diesem 
Zusammenhang unbehelflich. Aus den unbestritten gebliebenen 
Aktennotizen vom 12. April 2012, 13. Mai und 10. Juli 2013 geht sodann 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
Seite 18

hervor, dass die Beschwerdeführerin auch im Umgang mit ihren 
Vorgesetzten Probleme bekundete und offenbar Mühe hatte, 
Entscheidungen der Vorgesetzten zu akzeptieren und in Gesprächen auf 
der sachlichen Ebene zu bleiben. So warf sie ihrer direkten Vorgesetzten 
anlässlich des Telefonats vom 12. April 2012 unter anderem vor, für ihr 
Kranksein verantwortlich zu sein (Akten B.________, Ordner 2, Reg. 3). 
Am Gespräch von 10. Juli 2013 mit dem Rektor Z.________ äusserte sie in 
unsachlicher Art und Weise Kritik. Sie zeigte sich mit dem von ihm ausge-
stellten Arbeitszeugnis nicht einverstanden, ohne aber darzulegen, welche 
Änderungen ihres Erachtens angebracht wären (Akten B.________, 
Ordner 4, Reg. 8). Die direkte Vorgesetzte sah sich zudem seit 2011 
aufgrund des schwierigen Umgangs mit der Beschwerdeführerin 
veranlasst, (wichtige) Gespräche nicht mehr allein mit ihr zu führen (Akten 
B.________, Ordner 2, Reg. 5; s. auch vorne E. 4.2, 4.4). Nach dem 
Gesagten kann festgestellt werden, dass die Beschwerdeführerin in 
verschiedenen Anforderungskriterien der sozialen Kompetenz, namentlich 
Integration im Betrieb, Empathie, Fähigkeit im Umgang mit Konflikten, 
Kritikfähigkeit, bereits seit längerer Zeit erhebliche Mühe bekundete und 
deshalb mehrmals ermahnt werden musste. Trotz einer letzten Verwarnung 
am 22. August 2012 kam es in der Folgezeit erneut zu Vorfällen, welche 
diese Defizite dokumentieren.  

5.4 Aufgrund der wiederholten Beanstandungen aus mehreren Klassen 
wurde die Beschwerdeführerin ab dem Schuljahr 2011/12 verpflichtet, nach 
einem festen Plan schriftliche Unterrichts-Feedbacks in den von ihr unter-
richteten Klassen einzuholen (vorne E. 4.2). Es ist unbestritten, dass sie 
diese Feedbacks teilweise auch nach erfolgter Mahnung zu spät einreichte 
(Beschwerde Ziff. 2.4; vorne E. 4.4 f.). Entgegen ihrer Auffassung kann 
dies nicht mit ihren gesundheitlichen Problemen vom Frühjahr bis Herbst 
2012 erklärt werden. Sie musste dementsprechend weniger Feedbacks 
einholen (Akten B.________, Ordner 2, Reg. 1) und hätte die 
verbleibenden Unterrichtsrückmeldungen auch mit einem 50 %-Pensum 
fristgerecht einholen und einreichen können. Die Beschwerdeführerin hat 
sodann auch nach der Verwarnung vom 22. August 2012 die Feedbacks 
zur Vorbereitung des MAG vom 14. März 2013 erst verspätet und 
unvollständig abgegeben (vorne E. 4.5), obschon ihr die Wichtigkeit der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
Seite 19

Einhaltung der Abmachungen klar sein musste. Ihr Verhalten zeugt damit 
von Gleichgültigkeit gegenüber den Weisungen ihrer Vorgesetzten und 
einem mangelndem Willen zur Zusammenarbeit und Verbesserung des 
Unterrichts. Bezüglich des Vorwurfs der einmaligen Verwendung eines 
nicht erworbenen Titels in einer E-Mailsignatur ist mit der Vorinstanz 
festzuhalten, dass es sich um ein geringfügiges Vorkommnis handelt, 
welches für die Beurteilung der Kündigungsgründe nicht entscheidend ist.

5.5 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin wäh-
rend ihrer gesamten Anstellungszeit mit ihrem Verhalten immer wieder 
Probleme, sowohl im Verhältnis zu den Schülerinnen und Schülern als 
auch zu anderen Lehrkräften und den Vorgesetzten, bekundete. Sie hat 
sodann wiederholt Weisungen der Vorgesetzten nicht bzw. zu spät befolgt 
und es an angemessener Kooperation missen lassen. Damit hat sie ein 
Verhalten an den Tag gelegt, welches mit dem Lehrerberuf und dem ge-
setzlich geregelten Berufsauftrag nicht vereinbar ist (vgl. Art. 17 LAG i.V.m. 
Art. 52 ff. der Verordnung vom 28. März 2007 über die Anstellung der Lehr-
kräfte [LAV; BSG 430.251.0]). Als Lehrerin hat sie nicht nur einen fachlich 
guten Unterricht zu bieten, sondern muss sie auch eine Vorbildfunktion und 
pädagogische Verantwortung gegenüber den ihr anvertrauten Schülerinnen 
und Schülern wahrnehmen. Insoweit ist sie ihrem Berufsauftrag wiederholt 
nur ungenügend nachgekommen. Für einen gut funktionierenden Schulbe-
trieb sind sodann persönliche und soziale Kompetenz sowie die gute 
Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden von grosser Bedeutung (vgl. 
VGE 2009/279 vom 4.5.2010, E. 6.6.1 und E. 6.7; vgl. auch Art. 58 Abs. 1 
LAV). Obschon die Schulleitung sie am 22. August 2012 (letztmals) ver-
warnte und ihr die Kündigung in Aussicht stellte, zeigte die Beschwerde-
führerin danach erneut ein inakzeptables Verhalten gegenüber einer 
Arbeitskollegin und einem Vorgesetzten und reichte die Unterrichts-
feedbacks zu spät ein (vorne E. 4.4 f.); zudem bestehen Anhaltspunkte, 
dass ihre Unterrichtstätigkeit mindestens in einer Klasse weiterhin nicht 
problemfrei war (vorne E. 4.2). Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist in 
Anbetracht der gesamten Umstände nicht mehr denkbar. Der Einwand der 
Beschwerdeführerin, im Team seien «Intrigen gesponnen» worden, um sie 
loszuwerden (Beschwerde, Ziff. 2.6), ist unbehelflich. Aus den Akten 
ergeben sich keinerlei Hinweise auf ein derartiges, gegen die Beschwer-

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deführerin gerichtetes Verhalten, auch nicht seitens der direkten Vor-
gesetzten. Vielmehr vermochte sie ihr unzulängliches Verhalten trotz 
wiederholter Gespräche auch unter Beteiligung des B.________-Direktors 
und einer letzten Verwarnung nicht nachhaltig zu ändern (vgl. auch hinten 
E. 6.2). Damit hat sie wesentlich zur Zerrüttung des Vertrauensver-
hältnisses beigetragen; anders als sie meint, kann dies nicht überwiegend 
ihrer Vorgesetzten oder ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen angelastet 
werden. Dass gemäss dem behandelnden Psychiater die Schulleitung eine 
Mitverantwortung trägt (Akten ERZ, BB 15; Akten B.________, Ordner 3, 
Reg. 2), vermag an dieser Einschätzung nichts zu ändern: Seine 
Auffassung basiert hauptsächlich auf der Darstellung der 
Beschwerdeführerin; im Hinblick auf seine auftragsrechtliche Vertrauens-
stellung dürfte er sodann geneigt sein, eher Partei für seine Patientin zu 
ergreifen. Insgesamt ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz im 
Rahmen einer Gesamtwürdigung zum Schluss gekommen ist, es lägen 
triftige Gründe für die Auflösung des Anstellungsverhältnisses vor (vgl. 
auch BVR 2009 S. 443 E. 4; VGE 2013/389 vom 17.7.2014, E. 5.1, 
2013/283 vom 14.3.2014, E. 5). 

6.

Zu prüfen bleibt die Verhältnismässigkeit der Kündigung unter Berücksichti-
gung der dem Arbeitgeber obliegenden Fürsorgepflicht. 

6.1 Die Voraussetzungen für die Beendigung eines Anstellungsver-
hältnisses sind aufgrund der gesamten Umstände des Einzelfalls zu würdi-
gen und die Auflösung muss stets angemessen sein (Art. 5 Abs. 2 BV; vgl. 
BVR 2009 S. 107 E. 9.1, S. 443 E. 2.3 und 5.4, 2007 S. 538 E. 4.1; s. auch 
BGE 140 II 194 E. 5.8.2). Dies gilt unbesehen des Umstands, dass gewisse 
Aspekte der Verhältnismässigkeit bereits bei der Beurteilung des triftigen 
Grundes bzw. der Missbräuchlichkeit der Kündigung einfliessen (vgl. 
BVR 2010 S. 157 E. 3.2 und 4.5.1, 2009 S. 443 E. 5.4.1). Mit zu berück-
sichtigen sind Aspekte, die aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers 
fliessen. Sie gilt als Gegenstück zur Treuepflicht der Angestellten (Art. 55 
PG) auch im kantonalen öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis (vgl. Art. 4 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
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Bst. g PG und Art. 328 des Schweizerischen Obligationenrechts [OR; 
SR 220]; BVR 2009 S. 443 E. 5.1, 2007 S. 538 E. 4.4 je m.w.H.; vgl. auch 
BVR 2009 S. 541 E. 3.2, 2007 S. 193 E. 2.4). 

6.2 Die Vorgesetzten haben die Beschwerdeführerin in den vergange-
nen Jahren wiederholt mündlich und schriftlich ermahnt und ihr die Gründe 
hierfür erläutert. Dabei haben sie bestimmte Defizite im Verhalten der Be-
schwerdeführerin mehrfach thematisiert und sich bemüht, diese mit detail-
lierten Anweisungen zu einer dem Anforderungsprofil der Stelle entspre-
chenden Verhaltensweise zu bewegen. Im Vordergrund stand zu Beginn 
das Problem der Kooperation der Beschwerdeführerin in der Frage, wie 
den negativen Auswirkungen ihres innerfamiliären Streits auf den Schulbe-
trieb wirksam begegnet werden kann (vgl. vorne E. 4.3). Dass die Schullei-
tung am 20. März 2009 nach Ausbleiben einer Reaktion auf ihre Vorge-
hensvorschläge damit drohte, die Auflösung des Arbeitsverhältnisses in 
Betracht zu ziehen für den Fall, dass die Beschwerdeführerin weiterhin 
nicht kooperiere, mag eher überhastet erscheinen; eine Verletzung der Für-
sorgepflicht liegt darin aber nicht. Immerhin haben die Vorgesetzten er-
kannt, dass die Beschwerdeführerin psychologische Unterstützung benötigt 
und in der Folge mit einigem Aufwand die Aufnahme einer Therapie und 
deren Fortsetzung initiiert. Sie haben der Beschwerdeführerin zudem nicht 
den Streit mit der Verwandtschaft vorgeworfen, sondern die Auswirkungen, 
die dieser auf Schulbetrieb hatte (Fernbleiben vom Unterricht und von 
Fachschaftssitzungen, zwei unangemessene Telefonate mit B.________-
Direktionsmitgliedern; vgl. vorne E. 4.3). Nach dem Verweis vom 26. Mai 
2009 gab die Schule der Beschwerdeführerin genügend Zeit und 
Unterstützung, um die privaten und schulischen Probleme in den Griff zu 
bekommen. Gleichwohl führte das Verhalten der Beschwerdeführerin in der 
Folgezeit wiederholt, zunächst bis zur schriftlichen Verwarnung vom 
22. August 2012 (vgl. vorne E. 4.4) und weiter bis zum August 2013 (vgl. 
vorne E. 4.5), in verschiedenen Bereichen zu Beanstandungen. Im 
Vordergrund standen dabei ihr Verhalten im Unterricht sowie gegenüber 
Vorgesetzten und Kolleginnen und ihre Versäumnisse im Zusammenhang 
mit den Unterrichtsfeedbacks (vgl. vorne E. 4.4. f.). Der Vorwurf, die Schule 
habe ihre Fürsorgepflicht verletzt, weil sie sich ab 2012 nicht erneut mit 
dem behandelnden Psychiater in Verbindung gesetzt habe (Beschwerde 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
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Ziff. 2.8), ist unbegründet: Der B.________-Direktor und die Rektorin 
X.________ waren es, welche die mit dem Familienstreit verbundene 
Problematik zur Stütze der Beschwerdeführerin im Jahr 2009 aufgriffen und 
Ende 2010 zur Teilnahme an einer Sitzung mit dem beigezogenen 
Psychiater Hand boten. Die an dieser Sitzung vereinbarten Vorgaben 
waren klar, namentlich was den Umgang mit Konflikten an der Schule und 
das Verhalten gegenüber Angehörigen der Schule angeht (vorne E. 4.3). 
Da sich das Verhalten der Beschwerdeführerin trotz Gesprächen und 
Massnahmen sowie der psychotherapeutischen Begleitung nicht nachhaltig 
verbesserte und sie Weisungen weiterhin nicht befolgte, bestand für 
B.________ kein Anlass, sich abermals mit dem Arzt in Verbindung zu 
setzen (vgl. auch Beschwerdeantwort S. 3). Die Beschwerdeführerin bringt 
denn auch nicht vor, dass sie ein solches Gespräch gewünscht habe, ihre 
Vorgesetzten darauf aber nicht eingegangen seien. Dasselbe gilt für den 
Beizug einer externen Fachperson zwecks Supervision (Beschwerde 
Ziff. 3.4). Den Akten kann weiter entnommen werden, dass die direkte 
Vorgesetzte, die Rektorin X.________, der Beschwerdeführerin ihre 
Wertschätzung für deren Arbeitsleistung zum Ausdruck brachte und bei 
Konflikten mit Kolleginnen und Kollegen ihre Unterstützung anbot (vgl. 
Akten B.________, Personaldossier, Reg. 4). Die Rektorin X.________ war 
sodann lange gewillt, die Beschwerdeführerin bis zu deren Pensionierung 
zu stützen (vgl. E-Mails vom 7.2.2012 und 20.7.2011 in Akten B.________, 
Ordner 1, Reg. 1 und 5). Nach der mehrmonatigen krankheits- und 
unfallbedingten Abwesenheit im Jahr 2012 wurde die Beschwerdeführerin 
vom Case Management bei der Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit 
begleitet. Dabei fand am 8. November 2012 auch ein Gespräch mit der 
Rektorin X.________ statt. Dass das Beschlussprotokoll der 
Casemanagerin in der Folge von beiden Seiten nicht unterzeichnet wurde 
(vorne E. 4.5), ändert nichts daran, dass die Schulleitung damals im 
Grundsatz an der Weiterbeschäftigung der Beschwerdeführerin festhielt 
und sich für eine weitere Zusammenarbeit einsetzte. Es ist nicht ersichtlich, 
welche weiteren Massnahmen B.________ hätte ergreifen können, zumal 
die Beschwerdeführerin selbst wünschte, mit der Schulleitung möglichst 
nichts zu tun zu haben (vgl. MAG 2011 in Akten B.________, 
Personaldossier, Reg. 4). Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, hat 
B.________ regelmässige Personalgespräche mit ihr geführt, konkrete 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
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Vorgaben gemacht und ihr wiederholt vor Augen geführt, dass das Nicht-
einhalten der Bedingungen die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zur 
Folge haben könnte. B.________ hat demnach mehrere ernsthafte 
Bemühungen zur Bereinigung der Situation unternommen und damit dem 
Umstand Rechnung getragen, dass es sich bei der Beschwerdeführerin um 
eine langjährige, kurz vor der ordentlichen Pensionierung stehende 
Mitarbeiterin handelt. Sie haben das ihnen Zumutbare unternommen, um 
die Beschwerdeführerin zu einem Verhalten zu befähigen, das für den 
Betrieb tragbar ist. Unter diesen Umständen hat B.________ die ihm 
obliegende Fürsorgepflicht nicht verletzt (vgl. BVR 2009 S. 443 E. 5.1 mit 
Hinweis auf BGE 132 III 115 und 125 III 70; BVR 2007 S. 538 E. 4.4; VGE 
2013/283 vom 14.3.2014, E. 6.2).

6.3 In die Würdigung, ob die Kündigung verhältnismässig ist, sind na-
mentlich die relativ lange Dauer des Anstellungsverhältnisses und der Um-
stand einzubeziehen, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Kündi-
gungsverfügung nur noch etwas über zwei Jahre vor der ordentlichen Pen-
sionierung stand (Ende Januar 2016; Art. 11 LAG). Hingegen sind die 
(fachlichen) Arbeitsleistungen der Beschwerdeführerin unabhängig von 
ihrer Bewertung nicht von rechtserheblicher Bedeutung; wenn wie hier die 
zuständigen Behörden den triftigen Grund für die Kündigung im Wesentli-
chen in der wiederholten Missachtung von Weisungen und im zerrütteten 
Vertrauensverhältnis erblicken, vermögen gute Leistungen das Interesse 
der Verwaltung an der Entlassung einer Person mit ungenügendem Willen 
zur vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Regel nicht aufzuwiegen (vgl. 
BVR 2010 S. 157 E. 4.5.2, 2009 S. 443 E. 5.4.3). Der Berufsauftrag von 
Lehrerinnen und Lehrern umfasst neben dem Unterrichten und Erziehen 
auch die Zusammenarbeit mit der Schulleitung sowie den Kolleginnen und 
Kollegen (Art. 17 Abs. 2 LAG i.V.m. Art. 58 Abs. 1 LAV). Das Interesse des 
B.________ an der Entlassung der Beschwerdeführerin wiegt schwer, 
zumal das soziale Verhalten einer Lehrkraft und die Einhaltung von 
bestimmten Verhaltensregeln und Weisungen für einen guten 
funktionierenden Schulbetrieb von grosser Bedeutung sind. Dabei fällt 
besonders schwer ins Gewicht, dass das Verhalten der 
Beschwerdeführerin in allen zwischenmenschlichen Bereichen (sowohl 
gegenüber Lernenden als auch Vorgesetzten und Arbeitskolleginnen) zu 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
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mehrfachen Beanstandungen führte und damit den Betriebsablauf 
empfindlich störte. Der wiederholt, während mehrerer Jahre erhobene 
Vorwurf des Blossstellens von Lernenden ist sodann geeignet, den Ruf der 
ganzen Schule zu schädigen, zumal ein solches Verhalten dem 
Berufsauftrag widerspricht, wonach eine Lehrkraft die Persönlichkeit der 
Schülerinnen und Schüler zu achten hat (Art. 52 Abs. 1 LAV). Die 
Beschwerdeführerin wusste die dargebotene Unterstützung nicht zu 
nutzen. Sie wurde sodann mehrmals ermahnt und verwarnt, ohne dass sich 
eine nachhaltige Änderung in ihrem Verhalten gezeigt hätte. Es ist daher 
nicht ersichtlich, welches mildere Mittel zum jetzigen Zeitpunkt noch ergrif-
fen werden könnte (vgl. vorne E. 6.2). Die Beschwerdeführerin verkennt, 
dass nicht der angebliche Konflikt zwischen ihr und ihrer Vorgesetzten zur 
Auflösung des Arbeitsverhältnisses führte; vielmehr war ihr Unvermögen, 
das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen und den betrieblichen sowie 
sozialen Anforderungen anzupassen, die Weisungen der Schulleitung zu 
befolgen und mit ihr erspriesslich zusammenzuarbeiten, der Grund für die 
Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses. Angesichts der problematischen 
Verhaltensweisen der Beschwerdeführerin ist nicht zu beanstanden, wenn 
B.________ eine Versetzung [in die Bereiche] Z.________ oder 
Y.________ ablehnt, zumal auch das Verhältnis zwischen dem Rektor 
Z.________ und der Beschwerdeführerin belastet ist (vgl. vorne E. 4.5). 
Eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit ist nicht mehr möglich und 
die Auflösung des Arbeitsverhältnisses deshalb erforderlich. Das 
Verwaltungsgericht verkennt nicht, dass es die Beschwerdeführerin 
empfindlich trifft, dass sie ihre Schullaufbahn nicht ordentlich abschliessen 
kann (vgl. Beschwerde Ziff. 3.6). Dieses bedeutende private Interesse an 
der Weiterbeschäftigung ist indessen in gewissem Mass zu relativieren, da 
die Kündigung ausschliesslich auf das Fehlverhalten der 
Beschwerdeführerin selbst zurückzuführen ist (vgl. VGE 2013/389 vom 
17.7.2014, E. 6.2, 2013/283 vom 14.3.2014, E. 6.4 a.E.). Weiter ist weder 
ersichtlich noch vorgebracht, dass die Beschwerdeführerin mit der 
konkreten finanziellen Renteneinbusse bei der beruflichen Vorsorge auf-
grund spezifischer persönlicher Umstände besonders hart getroffen wird. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.08.2015, Nr. 100.2014.212U, 
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6.4 In Würdigung der gesamten Umstände kann festgestellt werden, 
dass die Vorinstanz die Kündigung zu Recht als verhältnismässig und da-
mit auch zumutbar beurteilt hat. 

7.

7.1 Nach dem Erwogenen ergibt sich, dass die Beschwerde insoweit 
gutzuheissen ist, als der angefochtene Entscheid betreffend den Parteikos-
tenersatz dahingehend zu ändern ist, dass der Beschwerdegegner der Be-
schwerdeführerin für das vorinstanzliche Verfahren die Hälfte ihrer Partei-
kosten zu ersetzen hat (vorne E. 2.4; gemäss E. 3.2 des angefochtenen 
Entscheids festgesetzt auf Fr. 6'923.90 inkl. Auslagen und MWSt, was von 
den Parteien nicht beanstandet wird). Im Übrigen hält der angefochtene 
Entscheid der Rechtskontrolle stand, womit sich die Beschwerde insoweit 
als unbegründet erweist und abzuweisen ist. 

7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Be-
schwerdeführerin als zu einem Fünftel obsiegend zu betrachten. Die Ver-
fahrenskosten sind der Beschwerdeführerin demnach zu vier Fünfteln auf-
zuerlegen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Die restlichen Verfahrenskosten sind 
nicht zu erheben (Art. 108 Abs. 2 Satz 2 VRPG). Der Beschwerdegegner 
hat der Beschwerdeführerin einen Fünftel der Parteikosten für das verwal-
tungsgerichtliche Verfahren zu ersetzen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 
Abs. 1 VRPG). Die Kostennote des Rechtsvertreters gibt zu keinen Bemer-
kungen Anlass. Seitens des zu vier Fünfteln obsiegenden Beschwerdegeg-
ners sind keine entschädigungspflichtigen Parteikosten angefallen (Art. 108 
Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird dahingehend gutgeheissen, dass Ziffer 3 des Ent-
scheids der Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 3. Juli 2014 wie 
folgt abgeändert wird: 

«B.________ hat der Beschwerdeführerin einen Parteikostenanteil in 
der Höhe von Fr. 3'461.95 zu bezahlen.»

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden der Beschwerdeführerin 
zu vier Fünfteln, ausmachend Fr. 2'400.--, auferlegt. Die verbleibenden 
Kosten werden nicht erhoben. 

3. Der Beschwerdegegner hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten für 
das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf Fr. 2'567.65 
(inkl. Auslagen und MWSt), zu einem Fünftel, ausmachend Fr. 513.55, 
zu ersetzen.

4. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- dem Beschwerdegegner
- der Erziehungsdirektion des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden. Der Streitwert im Sinn von Art. 51 ff. BGG erreicht Fr. 15'000.--.