# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 49a71c25-0031-5b62-b734-a8a5c93001ac
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-16
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 16.11.2023 720 23 204 / 258 (720 2023 204 / 258)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-23-204---258_2023-11-16.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 16. November 2023 (720 23 204 / 258) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung  

 

 

Bemessungsgrundlage für die Ermittlung der Höhe des Taggelds bei Durchführung von 

Eingliederungsmassnahmen gemäss Art. 23 Abs. 1 IVG. 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichterin Elisabeth Berger 

Götz, Kantonsrichterin Ana Dettwiler, Gerichtsschreiberin  
Katja Wagner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Taggeld  
 
 
 
A.a Der 1996 geborene A.____ hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach zum Leis-
tungsbezug bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) angemeldet, wobei ihm die IV-
Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) insbesondere Kostengutsprache für Sonderschulmassnah-
men von August 2006 bis Juni 2008 gewährte. Am 29. Oktober 2019 erfolgte eine weitere An-
meldung. Darin wies der Versicherte insbesondere auf häufige Fehlzeiten bei der Arbeit durch 
stressbedingte Symptome hin. Nachdem die IV-Stelle dem Versicherten in der Folge mit Mittei-

 

 
 
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lungen vom 9. Januar 2020 Frühinterventionsmassnahmen in Form eines Aufbautrainings so-
wie eines Coachings zugesprochen hatte, wurden die Leistungen mit Verfügung vom 11. Juni 
2020 eingestellt, da der Versicherte per April 2020 eine Festanstellung gefunden hatte. 
 
A.b Mit Gesuch vom 13. Oktober 2022 meldete sich der Versicherte abermals zum Bezug 
von Leistungen der IV an, wobei er auf ein Rückenleiden, Schlafapnoe, Schlafstörungen sowie 
eine Depression hinwies. Mit Mitteilungen vom 12. und 19. April 2023 wurde dem Versicherten 
Kostengutsprache für Berufsberatung sowie ein Aufbautraining für die Zeit vom 3. April 2023 bis 
2. Juli 2023 erteilt. Mit Verfügung vom 12. Mai 2023 setzte die IV-Stelle das Taggeld für die In-
tegrationsmassnahme auf Fr. 111.20 fest.  
 
B. Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte mit Eingabe vom 12. Juni 2023 Be-
schwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kan-
tonsgericht). Darin beantragte er sinngemäss die Festsetzung eines höheren Taggelds. Zur 
Begründung machte er im Wesentlichen geltend, dass für die Bemessung der Taggelder auf 
seinen zuletzt erzielten Verdienst im Jahr 2022 und nicht auf den Verdienst im Jahr 2018 abzu-
stellen sei. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 9. August 2023 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der 
Beschwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die –––– im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene –––– Laienbeschwerde vom 12. Juni 2023 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Gemäss Art. 22 Abs. 1 IVG haben Versicherte während der Durchführung von Einglie-
derungsmassnahmen nach Art. 8 Abs. 3 IVG Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie an wenigs-
tens drei aufeinanderfolgenden Tagen wegen der Massnahme verhindert sind, einer Arbeit 
nachzugehen, oder in ihrer Erwerbstätigkeit zu mindestens 50% arbeitsunfähig sind. Nach 
Art. 22bis Abs. 1 IVG besteht das Taggeld aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicher-
ten Anspruch haben. Diese beträgt gemäss Art. 23 Abs. 1 IVG in der Regel 80% des letzten 
ohne gesundheitliche Einschränkung erzielten Erwerbseinkommens, jedoch nicht mehr als 80 
Prozent des Höchstbetrags des Taggelds nach Artikel 24 Abs. 1 IVG. Der Höchstbetrag des 
Taggelds nach Artikel 22 Abs. 1 IVG entspricht dem Höchstbetrag des versicherten Tagesver-

 

 
 
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diensts nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1981 (Art. 24 
Abs. 1 IVG). 
 
2.2 Versicherte mit regelmässigem Einkommen werden in Art. 21bis Abs. 1 der Verordnung 
über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 1961 definiert. Hierbei handelt es sich um 
Personen, die in einem auf Dauer angelegten Arbeitsverhältnis stehen und deren Einkommen 
keinen starken Schwankungen ausgesetzt ist, auch wenn sie ihre Arbeit infolge Krankheit, Un-
fall, Arbeitslosigkeit, Dienst, oder aus anderen, von ihnen nicht verschuldeten Gründen unter-
brochen haben.  Ein auf Dauer angelegtes Arbeitsverhältnis liegt vor, wenn es unbefristet ist 
oder für mindestens ein Jahr eingegangen wurde (Abs. 2). Art. 21bis Abs. 3 lit. a IVV sieht so-
dann vor, dass für Versicherte mit Monatslöhnen der letzte ohne gesundheitliche Einschrän-
kungen erzielte Monatslohn mit zwölf vervielfacht wird. Dem ermittelten Jahreslohn wird ein 
allfälliger 13. Monatslohn hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 ge-
teilt. 
 
3.1 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfahren und der Sozialversicherungs-
prozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben Versicherungsträger und 
Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen, aus eigener Initiative und ohne Bindung an die 
Vorbringen oder Beweisanträge der Parteien, für die richtige und vollständige Abklärung des 
rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneinge-
schränkt; er wird ergänzt durch die Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, 
122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen).  
 
3.2 Das Kantonsgericht besitzt in Sozialversicherungssachen die vollständige Überprü-
fungsbefugnis und ist in der Beweiswürdigung frei (§ 57 VPO in Verbindung mit Art. 61 Satz 1 
ATSG; Art. 61 lit. c ATSG). Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das 
Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen 
überzeugt sind (vgl. RENÉ RHINOW / HEINRICH KOLLER / CHRISTINA KISS / DANIELA THURNHERR / 
DENISE BRÜHL-MOSER, Öffentliches Prozessrecht, 3. Auflage, Basel 2014, N 999). Im Sozialver-
sicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid nach dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit zu fällen (vgl. CRISTINA SCHIAVI, in: Basler Kommentar ATSG, Frésard-
Fellay/Klett/Leuzinger [Hrsg.], Basel 2020, Art. 43 N 11; BGE 144 V 427 E. 3.2). Die blosse 
Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt diesen Beweisanforderungen nicht. Es ist 
vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die das Gericht von allen möglichen Gesche-
hensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (vgl. BGE 144 V 427 E. 3.2, 138 V 218 E. 6 mit 
diversen Hinweisen). 
 
4.1 Streitig und zu prüfen ist das von der IV-Stelle ermittelte Taggeld in Höhe von 
Fr. 111.20. Die IV-Stelle zog hierfür als Bemessungsgrundlage das gemäss Auszug aus dem 
individuellen Konto (IK) in den Monaten November und Dezember 2018 erzielte Einkommen in 
der Höhe von durchschnittlich Fr. 3'991.50 (Fr. 7'983.-- : 2) bzw. hochgerechnet auf das Jahr 
2023 von Fr. 4'199.-- bei. Hierbei handle es sich um den letzten Verdienst vor der gesundheitli-
chen Beeinträchtigung gemäss Art. 23 Abs. 1 IVG. In medizinischer Hinsicht verwies sie dabei 
auf die Stellungnahme von Dr. med. B.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler 

 

 
 
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Ärztlicher Dienst (RAD) beider Basel vom 6. Juli 2023, derzufolge der Versicherte aufgrund der 
körperlichen Gewalterfahrungen in der Kindheit spätestens ab Mai 2019 eine Somatisierungs-
störung (ICD-10 F45.0) entwickelt habe und es in der Folge zu einer depressiven Dekompensa-
tion gekommen sei. Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, dass 
er seinen letzten Verdienst vor der Anmeldung im Jahr 2022 erzielt habe, weshalb das Taggeld 
nicht korrekt ermittelt worden sei.  
 
4.2 Der rechtserhebliche Sachverhalt präsentiert sich hierzu im Wesentlichen wie folgt: Der 
Versicherte absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Fleischfachassistent EBA (August 2013 
bis August 2015) und anschliessend zum Fleischfachmann EFZ (August 2015 bis August 
2017). Nachdem er im Anschluss an diese Ausbildung die Rekruten- und anschliessend die 
Unteroffiziersschule absolviert hatte, war er ab November 2018 bei der C.____ AG tätig. Wäh-
rend dieser Anstellung kam es (erstmalig) zu psychischen Problemen (vgl. Bericht der 
M.____ AG "Assessment Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit" vom 16. Januar 2023, S. 
2 f., IV-Dok. 89; ferner den Lebenslauf des Versicherten, IV-Dok. 93). In der daraufhin erfolgten 
IV-Anmeldung vom 29. Oktober 2019 gab der Versicherte Schmerzen ohne körperliche Ursa-
che an und wies auf häufige Fehlzeiten bei der Arbeit hin. Der behandelnde Arzt med. pract. 
D.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, bescheinigte dem Versicherten für den Zeitraum 
vom 13. September 2019 bis 2. Oktober 2019 durchgehend eine vollständige Arbeitsunfähigkeit 
(IV-Dok. 14). In seinem Bericht vom 11. November 2019 führte med. pract. D.____ aus, der 
Versicherte sei seit August 2019 bei ihm in Behandlung. Er diagnostizierte eine undifferenzierte 
Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.1), eine negativ veränderte Struktur der Familienbeziehun-
gen in der Kindheit (ICD-10 Z61.2) sowie sonstige Probleme im Zusammenhang mit Vernach-
lässigung der Erziehung (ICD-10 Z62.5). Die Anstellung bei der C.____ AG sei dem Versicher-
ten auf den 30. November 2019 gekündigt worden. In der Therapie sei eine Aufarbeitung nega-
tiver Kindheitserlebnisse, der Aufbau von Stressbewältigungsstrategien und der Umgang mit 
dysfunktionalen Gedanken und Behandlungsmustern geplant. Eine medikamentöse Behand-
lung sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht indiziert. Die Prognose für eine berufliche Eingliederung 
wurde als günstig erachtet und der Behandler empfahl Eingliederungsmassnahmen. Nachdem 
die IV-Stelle dem Versicherten in der Folge mit Mitteilungen vom 9. Januar 2020 Frühinterventi-
onsmassnahmen in Form eines Aufbautrainings sowie eines Coachings (IV-Dok. 38 / 39) zuge-
sprochen hatte, wurden die Leistungen mit Verfügung vom 11. Juni 2020 schliesslich einge-
stellt, da der Versicherte per 5. April 2020 eine Festanstellung bei der E.____ AG als Fleisch-
fachmann (Produktion) gefunden hatte. Im entsprechenden Zeitraum Januar bis März 2020 fin-
den sich ferner diverse von Seiten des Hausarztes Dr. med. F.____, FMH Allgemeine Innere 
Medizin, ausgestellte Arbeitsunfähigkeitszeugnisse (vgl. IV-Dok. 83, S. 3 ff.). 
 
4.3 Die Anstellung bei der E.____ AG dauerte von Mai 2020 bis Juli 2021 (vgl. Bericht der 
M.____ AG "Assessment Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit" vom 16. Januar 2023, S. 
3). Im Laufe dieser Anstellung erlitt der Versicherte im Juli 2020 eine Fusskontusion und im 
September 2020 eine Fingerprellung, die jedoch keine bzw. lediglich eine vollständige Arbeits-
unfähigkeit von rund einer Woche nach sich zogen (vgl. Berichte des Spitals G.____ vom 9. Juli 
2020 und 14. September 2020, IV-Dok. 83, S. 20 ff.). Im Oktober 2020 und Dezember 2020 
bescheinigte der Behandler Dr. F.____ dem Versicherten erneut eine Arbeitsunfähigkeit von 

 

 
 
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jeweils 3 und 4 Tagen, wobei sich die Ursache hierfür den Arbeitszeugnissen nicht entnehmen 
lässt (IV-Dok. 83, S. 28-30 und 35). Am 6. Juli 2021 ist zudem ein Sturzereignis mit Gehirner-
schütterung dokumentiert, welches vom 6. Juli bis 11. Juli 2021 zu einer vollständigen Arbeits-
unfähigkeit führte (IV-Dok. 83, S. 37).  
 
4.4 Anschliessend war der Beschwerdeführer von August 2021 bis Mai 2022 für die 
H.____ AG wiederum als Fleischfachmann (Produktion) angestellt (vgl. Bericht der M.____ AG 
"Assessment Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit" vom 16. Januar 2023, S. 3). Am 
13. Oktober 2022 erfolgte die Wiederanmeldung bei der IV. Im Rahmen einer persönlichen Be-
sprechung betreffend die Wiederanmeldung vom 14. November 2022 gab der Versicherte unter 
anderem an, dass es ihm zu Beginn der Anstellung bei der E.____ AG gut ergangen sei. Er 
habe dann aber eigenständig gekündigt und bei der H.____ AG (Metzgerei) begonnen. Im Ja-
nuar 2022 habe er einen Autounfall erlitten und es sei ihm dann aus verschiedenen Gründen 
gekündigt worden. Daraufhin habe er sich beim RAV angemeldet und über das RAV eine An-
frage von Seiten der I.____ AG erhalten. Weil er die Stelle habe annehmen müssen, habe er 
als Temporärarbeiter begonnen. Von medizinischer Seite wurden betreffend den vom Versi-
cherten berichteten Verkehrsunfall vom 28. Januar 2022 intermittierende Kopfschmerzen sowie 
im Rahmen einer Nachfolgeuntersuchung persistierende Schmerzen an der Lendenwirbelsäule 
und am rechten Knie diagnostiziert (vgl. Berichte des Spitals G.____ vom 28. Januar 2022 und 
1. Februar 2022, IV-Dok. 83, S. 48 und 53). Der Behandler Dr. F.____ stellte dem Versicherten 
in der Folge mit dem Vermerk "Unfall" für die Zeit von Februar bis April 2022 sowie im Mai und 
Juli 2022 erneut zahlreiche Arbeitsunfähigkeitszeugnisse aus, die eine Arbeitsunfähigkeit von 
100% von jeweils unterschiedlicher Dauer dokumentierten.  
 
4.5 Die ab 9. September 2022 neu behandelnde Psychiaterin Dr. med. J.____, Psychiatrie 
und Psychotherapie, diagnostizierte am 3. Januar 2023 eine mittelschwere depressive Episode 
(ICD-10 F32.1), als Differenzialdiagnose ein Fatigue- bzw. Long Covid-Syndrom sowie einen 
Verdacht auf ein Schlafapnoe-Syndrom. Sie berichtete, dass es dem Versicherten seit Anfang 
2022 zunehmend nicht gut gegangen sei und sich dies bei seiner Arbeit bemerkbar gemacht 
habe. Im Juli und August 2022 sei es ihm sehr schlecht gegangen. Er habe in dieser Zeit an 
Albträumen gelitten und im Traum Tierkadaver gesehen, welche ihn erdrückt hätten. Im De-
zember 2021 sei er an Covid-19 erkrankt und zudem leide er an Rückenschmerzen, welche 
seine Beweglichkeit einschränken würden. Er fühle sich inzwischen nicht mehr in der Lage, den 
Metzgerberuf auszuüben, er könne kein Fleisch mehr berühren oder essen. Zu Beginn sei es 
machbar gewesen, aber mit der Zeit habe es ihn mehr und mehr belastet. Zurzeit würden ihn 
Erschöpfung, Tagesmüdigkeit bis hin zur Tagesschläfrigkeit, ein Mangel an Antrieb sowie Ener-
gielosigkeit einschränken. Dr. J.____ bescheinigte dem Versicherten eine seit 16. September 
2022 bis auf Weiteres bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit. 
 
4.6 Nachdem sowohl aus psychiatrischer als auch somatischer Sicht zu den beruflichen 
Eingliederungsmöglichkeiten Stellung bezogen worden war (vgl. RAD-Beurteilungen vom 
21.  Februar 2023 und 30. März 2023, IV-Dok. 91, 92 und 101), erteilte die IV-Stelle dem Versi-
cherten mit Mitteilung vom 19. April 2023 Kostengutsprache für ein Aufbautraining für die Zeit 

 

 
 
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vom 3. April 2023 bis 2. Juli 2023. Am 12. Mai 2023 erging die angefochtene Verfügung, mit 
welcher das Taggeld für diesen Zeitraum auf Fr. 111.20 festgesetzt wurde. 
 
4.7 Am 6. Juli 2023 äusserte sich die RAD-Ärztin Dr. B.____ zur Frage der IV-Stelle, ob es 
sich im Zusammenhang mit der aktuellen Anmeldung um eine neue gesundheitliche Einschrän-
kung handle oder davon auszugehen sei, dass der gleiche Gesundheitsschaden bereits bei der 
letzten Anmeldung (Gesuch vom 29. Oktober 2019) bestanden habe. Dr. B.____ kam zusam-
menfassend zum Schluss, dass der Versicherte aufgrund der körperlichen Gewalterfahrungen 
in der Kindheit spätestens ab Mai 2019 eine Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) entwickelt 
habe, wobei es namentlich durch die Arbeit mit Fleisch zur depressiven Kompensation gekom-
men sei. Die depressiven Symptome hätten bereits bei der damaligen Anmeldung bestanden. 
Im weiteren Verlauf sei auch eine rezidivierende depressive Störung diagnostiziert worden. Mul-
tiple, wiederholt wechselnde körperliche Symptome mit chronischem und fluktuierendem Ver-
lauf seien charakteristisch für eine Somatisierungsstörung. Es handle sich deshalb aus versi-
cherungsmedizinischer Sicht nicht um verschiedene Krankheitsbilder, sondern um den gleichen 
Gesundheitsschaden wie bei der Anmeldung im Oktober 2019.  
 
5.1 Wie dargelegt (vgl. E. 4.1 hiervor), begründete die IV-Stelle unter Verweis auf die vor-
stehend zitierte RAD-Beurteilung ihren Entscheid damit, dass es sich beim Einkommen im Jahr 
2018 um den letzten Verdienst vor der gesundheitlichen Beeinträchtigung gemäss Art. 23 
Abs. 1 IVG handle. Dieser vorinstanzlichen Beweiswürdigung kann nicht beigepflichtet werden. 
Insbesondere kann der IV-Stelle bzw. ihrer RAD-Ärztin nicht gefolgt werden, wenn sie aus der 
massgebenden Aktenlage auf eine seit Mai 2019 durchgehend bestehende Somatisierungsstö-
rung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit schliesst. Dies im Wesentlichen mit der Begrün-
dung, dass es sich beim aktuellen Gesundheitsschaden um denselbigen wie schon bei der An-
meldung im Oktober 2019 handle. Wie aus dem dargelegten Sachverhalt erhellt (vgl. insbe-
sond. E. 4.2 und 4.3 hiervor), kam es beim Versicherten seit der vormaligen IV-Anmeldung im 
Oktober 2019 im Verlauf zwar wiederholt zu einer Arbeitsunfähigkeit, wobei diese unter ande-
rem auf somatischen Ursachen gründete und jeweils von vorübergehender Natur war. Eine seit 
Mai 2019 durchgehend bestehende Arbeitsunfähigkeit ohne wesentliche Unterbrüche ist medi-
zinisch jedenfalls nicht dokumentiert. Die sich vorliegend als zentral erweisende Frage nach der 
Bemessungsgrundlage für das Taggeld lässt sich letztlich aber ohnehin nicht allein anhand der 
medizinischen Dokumentation und losgelöst von erwerblichen Aspekten beantworten, nimmt 
doch Art. 23 Abs. 1 IVG auf das Erwerbseinkommen Bezug, welches durch die zuletzt "ohne 
gesundheitliche Einschränkung ausgeübte Tätigkeit" erzielt wurde.  
 
5.2 Die RAD-Ärztin bezieht sich in diesem Sinne insbesondere auf den Bericht der 
M.____ AG "Assessment Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit" vom 16. Januar 2023. 
Entsprechend ihren Ausführungen trifft es zwar zu, dass dort vermerkt ist, der Versicherte habe 
berichtet, es sei 2019 erstmalig zu psychischen Problemen gekommen. Als sein Vater mit ihm 
Kontakt aufgenommen habe, habe ihn dies aus der Bahn geworfen und er sei immer wieder 
krankgeschrieben gewesen. Schliesslich sei ihm gekündigt worden und die IV habe sich einge-
schaltet. Sofern die RAD-Ärztin ihre Schlussfolgerungen allein damit sowie unter Hinweis auf 
den Umstand begründet, dass multiple, wiederholt wechselnde körperliche Symptome mit chro-

 

 
 
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nischem Verlauf typisch für eine Somatisierungsstörung seien, greift diese Sichtweise eindeutig 
zu kurz. Dem Bericht der M.____ AG "Assessment Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit" 
vom 16. Januar 2023 lässt sich zur Erwerbsbiographie weiter entnehmen, dass der Versicherte 
beim Arbeitstraining der IV von Januar bis März 2020 sehr profitiert habe. Seine Beschwerden 
seien in dieser Zeit komplett zurückgegangen. In Bezug auf die nachfolgende Stelle bei der 
E.____ AG , die er bis Juli 2021 innehatte, berichtete er dann von schwierigen, zeitweise kaum 
aushaltbaren Arbeitsbedingungen. Bei der anschliessenden Anstellung bei der H.____ AG habe 
er indessen eine gute Anfangszeit gehabt. Daraufhin habe er aber zum ersten Mal Ekelgefühle 
gegenüber Fleisch entwickelt, was ihm die Arbeit immer mehr erschwert habe. Verschiedenes 
sei zusammengekommen und schliesslich habe sich sein Schmerzerleben nach einem Autoun-
fall im Januar 2022 verstärkt, und von da an sei es zu sehr vielen, teils langen Absenzen ge-
kommen, die im Mai 2022 zur Kündigung der Arbeit geführt hätten. Er habe nicht mehr in sei-
nen Beruf zurückkehren wollen, habe sich aber vom RAV aus in der angestammten Branche 
bewerben müssen (vgl. zum Ganzen: Bericht der M.____ AG "Assessment Arbeitsfähigkeit und 
psychische Gesundheit" vom 16. Januar 2023, S. 3). Die dokumentierten Aussagen des Versi-
cherten widerspiegeln sich auch auf medizinischer Ebene. So berichtete Dr. J.____ in ihrem 
Bericht vom 3. Januar 2023, dass es dem Versicherten seit Anfang 2022 zunehmend nicht gut 
gegangen sei und sich dies bei seiner Arbeit bemerkbar gemacht habe. Im Juli und August 
2022 sei es ihm sehr schlecht gegangen (vgl. E. 4.5 hiervor). Von somatischer Seite berichtete 
Dr. med. K.____, FMH Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, am 5. Dezember 2022 
(IV-Dok. 83, S. 11 ff.) von seit dem Verkehrsunfall am 28. Januar 2022 bestehenden Rücken-
beschwerden und kam zum Schluss, dass der angestammte Beruf als Fleischfachmann auf-
grund der klinisch relevanten Diskopathie ungünstig sei. Über den (weiteren) Krankheitsverlauf 
und die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gibt sodann auch der Assessment-Bericht des 
Kantonsspitals L.____ vom 28. März 2023 Auskunft. Der Beschwerdeführer gab anlässlich des 
Assessments an, er sei seit August 2022 zu 100% krankgeschrieben, weil er primär aufgrund 
einer psychischen Dekompensation, aber auch aus somatischen Gründen nicht mehr in der 
Lage gewesen sei, auf seinem Beruf als Fleischfachmann zu arbeiten. Im Rahmen seiner Arbeit 
als Metzger seien im Verlauf der letzten Jahre immer wieder frühere traumatische Erinnerungen 
getriggert worden, was zu einer drastischen Verschlechterung seiner psychischen Befindlichkeit 
sowie seines Selbstwertgefühls geführt habe. Weil er sich damals über seine Leistungsfähigkeit 
im Beruf definiert und sein Selbstwertgefühl rein daraus gezogen habe, habe er unbedingt wei-
terarbeiten wollen. Schliesslich sei es zu einem psychischen Zusammenbruch gekommen, 
weshalb er seither in psychischer Behandlung sei (vgl. hierzu ausführlich den Bericht "Assess-
ment einfach vom 09.03.2023" des Spitals G.____ vom 28. März 2023, IV-Dok. 97).  
 
5.3 In Übereinstimmung mit diesen Grundlagen legte die RAD-Ärztin Dr. B.____ in einer 
Aktennotiz vom 10. Mai 2023 (vgl. IV-Dok. 111) den Eintritt des IV-relevanten Gesundheits-
schadens aus versicherungsmedizinischer Sicht auf den 5. August 2022 fest, wobei sie hierzu 
im Wesentlichen festhielt, dass der Versicherte seine Arbeit ab diesem Zeitpunkt nicht mehr 
habe wiederaufnehmen können und arbeitsunfähig geblieben sei. Ihre davon abweichende Ein-
schätzung vom 6. Juli 2023 gründete letztlich auf der Frage der IV-Stelle, ob die gesundheitli-
che Einschränkung, die zu einer Arbeitsunfähigkeit ab 5. August 2022 führe, neu sei oder ob 
davon auszugehen sei, dass der gleiche Gesundheitsschaden bereits bei der letzten Anmel-

 

 
 
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dung im Oktober 2019 bestanden habe (vgl. E. 4.7 hiervor). Die Beschwerdegegnerin verkennt 
hierbei, dass dieser Umstand für die Beurteilung der vorliegenden Angelegenheit nicht von Re-
levanz ist. Rechtlich massgebend für die Taggeldberechnung ist nicht das Erwerbseinkommen 
im Zeitpunkt, in dem sich die gesundheitlichen Beschwerden das erste Mal einschränkend auf 
die Arbeitsfähigkeit auswirkten, sondern dasjenige, welches durch die zuletzt ohne gesundheit-
liche Einschränkung ausgeübte Tätigkeit erzielt wurde (Art. 23 Abs. 1 IVG und E. 2.1 und E. 5.1 
hiervor). Wie sich den Akten eindeutig entnehmen lässt, konnte der Beschwerdeführer sich 
nach der Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2019 zumindest vorübergehend wieder vollzeitlich in seiner 
angestammten Tätigkeit und in einer unbefristeten Anstellung einbringen. Namentlich verdeut-
licht die an verschiedener Stelle detailliert und übereinstimmend wiedergegebene Erwerbsbio-
graphie, dass es dem Versicherten bei der Arbeit in der unbefristeten Anstellung bei der H.____ 
AG zu Beginn sehr gut erging und er dort zu 100% arbeiten konnte. Erst nach und nach kam es 
zu Schwierigkeiten, die dazu geführt haben, dass ihm das Arbeitsverhältnis per Ende Mai 2022 
gekündigt wurde. Dies steht – wie dargelegt – auch im Einklang mit der medizinischen Situation. 
Weil es sich bei der H.____ AG um eine unbefristete Anstellung handelte, ist mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er dort das letzte ohne gesundheitliche Einschrän-
kung erzielte Erwerbseinkommen erwirtschaftete. Der im Anschluss an diese Anstellung erzielte 
Lohn bei der I.____ AG, bei welcher er im Zeitraum von Juni 2022 bis zur vollständigen Krank-
schreibung ab 5. August 2022 tätig war, kann schon aus dem Grund nicht massgebend sein, 
weil er dort von Anfang an eine befristete Anstellung innehatte. Art. 21bis Abs. 1 IVV verlangt, 
dass das berechnungsrelevante Arbeitsverhältnis auf Dauer angelegt oder für mindestens ein 
Jahr eingegangen worden ist (vgl. E. 2.2 hiervor). Diese Voraussetzung trifft auf das Arbeitsver-
hältnis mit der H.____ AG unstreitig zu. Nachdem der Beschwerdeführer seine Tätigkeit als 
Fleischfachmann dort zumindest in der Anfangszeit noch ohne gesundheitliche Einschränkun-
gen ausübte, muss nach dem Gesagten für die Taggeldberechnung – in Abweichung zur ange-
fochtenen Verfügung – auf den dort erzielten Lohn abgestellt werden.  
 
6. Was indessen die konkrete Höhe des dem Taggeldanspruch zugrunde zu legenden 
versicherten Verdiensts anbelangt, so lässt sich diese anhand der vorliegenden Aktenlage nicht 
abschliessend ermitteln. Der IK-Auszug vom 20. Oktober 2022 (IV-Dok. 64) bildet lediglich die 
Einkommensverhältnisse für die Zeit bis Ende 2021 ab. Das Arbeitsverhältnis bei der H.____ 
AG dauerte indessen (von August 2021) bis Ende Mai 2022. Diesbezüglich sind weitere Abklä-
rungen erforderlich. Für die Festsetzung der Höhe des versicherten Verdiensts bzw. die Neube-
rechnung der Taggelder ist die Angelegenheit daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuwei-
sen. 
 
7. Nach dem Gesagten ist demnach festzuhalten, dass die angefochtene Verfügung vom 
12. Mai 2023 aufzuheben und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Beschwerde-
gegnerin zurückzuweisen ist. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Abklärungen wird die Be-
schwerdegegnerin anschliessend über die Höhe des Taggelds des Versicherten unter Berück-
sichtigung der vorstehenden Erwägungen neu zu befinden haben. Die vorliegende Beschwerde 
ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 

 

 
 
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8.1 Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grund-
sätzlich auf den Prozessausgang abzustellen. Hebt das Kantonsgericht eine bei ihm angefoch-
tene Verfügung auf und weist es die Angelegenheit zum weiteren Vorgehen im Sinne der Erwä-
gungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle zurück, so gilt in prozessualer 
Hinsicht die Beschwerde führende Partei als (vollständig) obsiegende und die IV-Stelle als un-
terliegende Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2, BGE 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen). 
 
8.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis Satz 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um 
die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungs-
gericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden gestützt auf § 20 Abs. 3 VPO in der Regel 
in angemessenem Ausmass der unterliegenden Partei auferlegt. In casu hat deshalb die IV-
Stelle als unterliegende Partei die Verfahrenskosten zu tragen. Die Verfahrenskosten in der 
Höhe von Fr. 800.-- sind der IV-Stelle aufzuerlegen. Der Beschwerdeführer erhält seinen bereits 
geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet. 
 
8.3 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 
17. Juni 2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesge-
richt zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbstständig eröffnete Zwi-
schenentscheide sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und 
über Ausstandsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) –  nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kön-
nen (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen En-
dentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein 
weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesge-
richtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versiche-
rungsträger zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endent-
scheid, sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch 
für einen Rückweisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren 
materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). 
 
Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischenentscheid 
im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele-
genheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraussetzun-
gen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende Rechts-
mittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene 
Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 12. Mai 2023 aufgeho-
ben und die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen im Sinne der 
Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle 
Basel-Landschaft zurückgewiesen wird 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der IV-Stelle 
Basel-Landschaft auferlegt. 

Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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