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**Case Identifier:** 349cb48f-4b17-5109-a31e-f431032fdb08
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-09-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.09.2016 200 2016 437
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-437_2016-09-07.pdf

## Full Text

200 16 437 UV
KOJ/COC/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 7. September 2016

Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiberin Collatz

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführerin

gegen

AXA Versicherungen AG 
Schaden Kollektive Personenversicherung, General Guisan-Strasse 40, 
Postfach 357, 8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 29. März 2016 (UVGON 
13.600.000/5541)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, UV/16/437, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1953 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) ist 
über ihre Arbeitgeberin bei der AXA Versicherungen AG (AXA bzw. Be-
schwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nicht-
berufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert (Akten der AXA, Ant-
wortbeilage [AB] A1). 

Gemäss Unfallmeldung vom 20. Oktober 2014 (AB A1) rutschte die Versi-
cherte am 12. Oktober 2014 in ihrem Wohnhaus auf der letzten Treppen-
stufe aus und landete „auf dem Hintern“. Dabei prallte sie mit der rechten 
Schulter an die Treppenwand (Mauer). Als Art der Schädigung wurde ein 
Sehnenriss (Supraspinatus) in der rechten Schulter angegeben. Am 
12. November 2014 musste die rechte Schulter der Versicherten operativ 
saniert werden (AB M8). Nachdem die AXA medizinische Unterlagen und 
eine Stellungnahme ihres beratenden Arztes Dr. med. C.________, Fach-
arzt für Chirurgie FMH (AB M9), eingeholt hatte, verneinte sie mit Verfü-
gung vom 5. Februar 2015 (AB A14) mangels eines Kausalzusammen-
hangs zwischen den bestehenden Beschwerden (an der rechten Schulter) 
und dem Ereignis vom 12. Oktober 2014 einen Anspruch auf Leistungen 
der obligatorischen Unfallversicherung. Dagegen erhoben sowohl die Ver-
sicherte wie auch deren Krankenversicherer Einsprache (AB A15, A19, 
A26, A28); dazu reichte die Versicherte eine ärztliche Beurteilung von 
Dr. med. D.________, Praktischer Arzt FMH, vom 26. Mai 2015 ein 
(AB M11). 

Nach Einholung einer Stellungnahme ihres beratenden Arztes Dr. med. 
E.________, Facharzt für Chirurgie FMH (AB M13), hiess die AXA die Ein-
sprachen mit Entscheid vom 29. März 2016 (AB A31) insofern teilweise gut, 
als sie ihre Leistungspflicht für die Behandlung der rechten Schulter bis und 
mit dem 11. November 2014 anerkannte. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, UV/16/437, Seite 3

B.

Hiergegen lässt die Versicherte am 29. April 2016 Beschwerde erheben 
und folgende Anträge stellen:

1. Der Einspracheentscheid vom 29. März 2016 sei aufzu-
heben.

2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Kosten 
für die Operation vom 12. November 2014 zu überneh-
men.

3. Die Beschwerdegegnerin habe die Leistungspflicht anzu-
erkennen und die Unfallversicherung sei – auch nach 
dem 11. November 2014 – zu verpflichten, der Versicher-
ten die gesetzlichen Leistungen weiterhin auszurichten.

4. Die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, der Be-
schwerdeführerin eine gerichtlich zu bestimmende Partei-
entschädigung sowie die Kosten für den Bericht von 
Herrn PD Dr. med. F.________ im Betrag von gesamt-
haft Fr. 600.-- zu ersetzen.

– unter Kosten- und Entschädigungsfolge –

Mit Beschwerdeantwort vom 29. Juni 2016 schliesst die Beschwerdegegne-
rin auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 

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und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 29. März 2016 
(AB A31). Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin auch nach 
dem 11. November 2014 einen Anspruch auf Leistungen der Unfallversi-
cherung hat und dabei insbesondere, ob die ab dem 12. November 2014 
behandelten resp. geklagten Schulterbeschwerden rechts in einem natürli-
chen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 12. Oktober 
2014 stehen.

1.3 Der Streitwert liegt offensichtlich unter Fr. 20'000.--, weshalb die 
Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt 
(Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, UV/16/437, Seite 5

hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.2.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursa-
che eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 122 E. 5.2). Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen 
deckt sich die adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausa-
lität; die Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 
140 V 356 E. 3.2 S. 358).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, UV/16/437, Seite 6

2.2.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 
des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; RKUV 1994 U 206 S. 328 
E. 3b).

2.3 Zur Klärung der Leistungspflicht des Unfallversicherers, insbeson-
dere der Frage der natürlichen Kausalität, ist die Verwaltung (und im Be-
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und gege-
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe 
des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2 
S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Unbestritten und durch die Akten belegt ist, dass die Beschwerde-
führerin am 12. Oktober 2014 einen Unfall im Rechtssinne erlitten hat (vgl. 
E. 2.1 hiervor) und danach unfallkausale Beschwerden an der rechten 
Schulter aufgetreten sind. Umstritten ist hingegen, ob die Beschwerdefüh-
rerin – basierend auf dem besagten Unfall – über die von der Beschwerde-
gegnerin verfügte Leistungseinstellung per 11. November 2014 hinaus wei-
terhin Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat. 
Dabei ist zu prüfen, ob die ab dem 12. November 2014 geklagten Schulter-
beschwerden rechts in einem anspruchsbegründenden natürlichen und 
adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 12. Oktober 2014 
stehen. Die massgeblichen medizinischen Unterlagen zeigen diesbezüglich 
das folgende Bild:

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3.1.1 Im Bericht des Spitals H.________ vom 13. Oktober 2014 (AB M3) 
wurde eine Kontusion Schulter rechts am 12. Oktober 2014 und eine Rup-
tur Rotatorenmanschette Schulter beidseitig diagnostiziert. Die Beschwer-
deführerin leide seit dem Sturz vom 12. Oktober 2014 unter Schmerzen 
und einer stark eingeschränkten Beweglichkeit (der rechten Schulter), ins-
besondere bei der Abduktion. Es bestünden seit vielen Jahren Rupturen 
der Rotatorenmanschette beider Schultern. In regelmässigen Abständen 
seien diesbezüglich Steroidinfiltrationen durchgeführt worden. 

3.1.2 PD Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, Spital H.________, dia-
gnostizierte im Bericht vom 14. Oktober 2014 (AB M14) einen Sturz am 
12. Oktober 2014 mit Rissausweitung in die Infraspinatussehne bei vorbe-
stehender Supraspinatussehnenruptur rechts. Die Beschwerdeführerin sei 
seit vielen Jahren geplagt durch rezidivierende Schulterschmerzen beid-
seits. Bereits 2004 seien bildgebend Rupturen der Supraspinatussehne 
beidseits dokumentiert worden. Beim Sturz vom 12. Oktober 2014 habe sie 
sich zusätzlich die Infraspinatussehne abgerissen (S. 1). 

Im Bericht der Spital H.________ vom 24. Oktober 2014 (AB M4) wurde 
festgehalten, im Vergleich zur Voruntersuchung von vor 10 Tagen sei die 
Schulter schon wieder etwas mobiler und die Schmerzsituation sei leicht 
zurückgegangen. Bei der heutigen Untersuchung zeige sich zusätzlich eine 
exquisite Druckdolenz über dem AC-Gelenk mit Ausstrahlung in den Na-
cken. Für das langfristige „Outcome“ der rechten Schulter sei eine operati-
ve Refixation des Musculus infraspinatus sicherlich förderlich. Auch die 
Schmerzsituation sollte sich hierdurch deutlich verbessern lassen, auch 
wenn diese sicherlich bei konservativer Therapie mittelfristig noch deutlich 
besser werden sollte.

Am 12. November 2014 wurde die rechte Schulter der Beschwerdeführerin 
durch PD Dr. med. F.________ operativ saniert (AB M8). 

3.1.3 Der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin Dr. med. C.________ 
verneinte im Aktenbericht vom 21. Januar 2015 (AB M9) einen Kausalzu-
sammenhang zwischen den erhobenen Befunden und dem Unfall vom 
12. Oktober 2014. Es bestehe beidseits ein schon fortgeschrittener Vorzu-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, UV/16/437, Seite 8

stand im Bereiche der Rotatorenmanschette. Das Anprallen der Schulter 
verursache bekannterweise keine Rotatorenmanschettenläsion. Die Be-
schwerdeführerin habe einen Humeruskopfhochstand und eine beginnende 
fettige Degeneration des Musculus infraspinatus, was für den Vorzustand 
der subtotalen Infraspinatussehnenruptur spreche. Intraoperativ habe die 
nach medial retrahierte Infraspinatussehne vorsichtig mobilisiert werden 
müssen, wobei das Gewebe wenig elastisch gewesen sei, was ebenfalls 
gegen eine frische Ruptur spreche. Die Kontusion habe sicherlich Schulter-
schmerzen verursacht; das MRI vom 13. Oktober 2014 hätte aber überwie-
gend wahrscheinlich dieselbe Pathologie gezeigt, wenn das Ereignis vom 
12. Oktober 2014 nicht stattgefunden hätte. Die schmerzhafte Abduktion, 
welche beschrieben werde, sei durch die Deltoidkontusion erklärt (S. 2). 

3.1.4 Der Hausarzt Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, führte im Bericht vom 22. Januar 2015 (AB M10) aus, seit 
Jahren bestünden Schulterprobleme beidseits, welche die Beschwerdefüh-
rerin aber eigentlich gut kompensiert habe. Am 12. Oktober 2014 sei sie 
auf die rechte Schulter gefallen und habe sofort an starken immobilisieren-
den Schmerzen gelitten. Vorbestehend seien zweifellos die Ruptur der Su-
praspinatussehne sowie die Infraspinatusläsion mit Atrophie und fettiger 
beginnender Degeneration des zugehörigen Muskels. Ferner wies der Arzt 
darauf hin, dass die Beschwerdeführerin vor dem Sturz lediglich unter in-
konstanten Schmerzen gelitten habe, die Beweglichkeit im Alltag aber zu-
friedenstellend gewesen sei (S. 2).

3.1.5 Der beratende Arzt der Vertreterin der Beschwerdeführerin Dr. med. 
D.________ führte im Aktenbericht vom 26. Mai 2015 (AB M11) aus, die 
Beschwerdeführerin habe am 12. Oktober 2014 eine vorgeschädigte rechte 
Schulter traumatisiert. Der Vergleich der beiden MRI vom 18. Februar 2013 
und 13. Oktober 2014 zeige keine wesentliche neue frische Traumatisie-
rungen der rechten Schulter resp. der Rotatorenmanschette. Unter Berück-
sichtigung des beschriebenen Ereignisses habe keine zusätzliche Läsion 
der Rotatorenmanschette stattfinden können. Anders sei die Situation des 
AC-Gelenks. Die direkte Kontusion sei sehr geeignet, eine vorbestehende 
Arthrose des AC-Gelenks schmerzhaft werden zu lassen (S. 2). Schluss-
folgernd sei eine natürliche Kausalität als mit überwiegender Wahrschein-

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lichkeit bewiesen, weil die Beschwerden sofort nach dem Ereignis aufgetre-
ten seien und das Ereignis auch geeignet gewesen sei, die vorbestehende 
AC-Gelenksarthrose zu traumatisieren. Der Status quo sine sei bis zur 
Operation offensichtlich nicht erreicht worden. Die Operation sei teilweise 
wegen der traumatisierten AC-Gelenksarthrose notwendig geworden und 
durch eine AC-Gelenksresektion lateral behandelt worden. Der Status quo 
sine sei mit Abschluss der postoperativen Rehabilitation erreicht (S. 3).

3.1.6 Nachdem gegen die Verfügung vom 5. Februar 2015 (AB A14) Ein-
sprachen erhoben worden waren, holte die Beschwerdegegnerin eine Stel-
lungnahme des beratenden Arztes Dr. med. E.________ ein. Dieser hielt 
im Aktenbericht vom 15. März 2016 (AB M13) fest, keiner der erhobenen 
Befunde an der rechten Schulter stehe mit dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusammenhang 
zum Ereignis vom 12. Oktober 2014. Es sei eine seitliche Schulterprellung 
rechts erfolgt, die aus biomechanischen Gründen nicht geeignet sei, eine 
Schädigung der Rotatorenmanschette zu verursachen. Möglich sei lediglich 
eine Traumatisierung der mit Sicherheit vorbestehenden hypertrophen AC-
Gelenksarthrose. Vorzustandsbedingt sei eine Supraspinatussehnenruptur 
auf degenerativer Basis erwiesen. Die Tatsache, dass eine fettige Degene-
ration der Muskulatur des Supraspinatus und des Infraspinatus mit Retrak-
tion der Sehnen und Humeruskopfhochstand vorliege, beweise mit prakti-
scher Sicherheit, dass im Rahmen des seit langem bekannten degenerati-
ven Geschehens auch die Infraspinatussehne vorgängig rupturiert gewe-
sen sei. Der am 12. November 2014 durchgeführte Eingriff sei notwendig 
geworden aufgrund des Vorzustandes im Bereich der Supraspinatus-, der 
Subscapularis- und der Infraspinatussehne sowie der degenerativen Ver-
änderung mit verbreiterter Bizepssehne. Im gleichen Rahmen zur Défilée-
Erweiterung und nicht aufgrund der aktivierten AC-Gelenksarthrose sei 
auch das AC-Gelenk reseziert worden. Ohne die intraartikulären erhebli-
chen krankhaft degenerativen Veränderungen sei davon auszugehen, dass 
durch das Stosstrauma die aktivierte AC-Gelenksarthrose nach gezielter 
Therapie innerhalb einiger Monate abgeheilt wäre (S. 1). Ein Status quo 
sine wäre nach drei bis sechs Monaten zu erwarten gewesen (S. 2 Ziff. 3). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, UV/16/437, Seite 10

3.1.7 Auf Ersuchen der Beschwerdeführerin nahm PD Dr. med. 
F.________ im Bericht vom 18. April 2016 (AB M15) insbesondere zur Un-
fallkausalität der Schulterbeschwerden rechts Stellung. Eine Schulterkontu-
sion könne sehr wohl zu einer massiven Rotatorenmanschettenruptur 
führen. Die meisten traumatischen Rupturen der Supraspinatus- und Infra-
spinatussehne entständen bei Stürzen direkt auf die Schulter. Ferner seien 
weder ein Humeruskopfhochstand noch eine Sehnenretraktion Beweise für 
ein chronisches Geschehen. Die Beschwerdeführerin habe einen Wäsche-
korb in den Händen gehalten, als sie am 12. Oktober 2014 gestürzt sei. Es 
sei gut vorstellbar, dass sie dabei erschrocken sei und ihre Muskeln ange-
spannt habe, schon bevor sie mit der Schulter irgendwo angeprallt sei. Es 
sei anzunehmen, dass bei einer plötzlichen Muskelkontraktion anlässlich 
eines Sturzes ein frischer Sehnenriss oder eine Ausweitung eines vorbe-
stehenden Risses auftreten könne. Tatsache sei, dass das MRI der rechten 
Schulter vom 13. Oktober 2014 einen vollständigen Riss der Supraspina-
tus- und der Infraspinatussehne gezeigt habe. Der Infraspinatusmuskel 
habe im Gegensatz zum Supraspinatusmuskel nur eine leichte Atrophie 
und fettige Infiltration Grad 1 aufgewiesen. Diese leichtgradigen Verände-
rungen seien nicht mit einer vorbestehenden chronischen Ruptur der Infra-
spinatussehne vereinbar. Wäre die Sehne schon vor dem Ereignis vom 
12. Oktober 2014 gerissen, müsste der Muskel dieselben Veränderungen 
aufweisen wie der Supraspinatusmuskel. Dies sei mit Sicherheit nicht der 
Fall. Die intraoperativ festgestellte Elastizität des Gewebes korreliere leider 
nicht immer mit dem Alter der Sehnenruptur. Die Elastizität des Gewebes 
lasse nicht in allen Fällen zwischen frischer und alter Ruptur unterscheiden. 
Zusammenfassend sprächen die Angaben der Beschwerdeführerin und die 
Untersuchungsbefunde für eine frische, unfallbedingte signifikante Auswei-
tung eines vorbestehenden Risses der Supraspinatussehne in die Infraspi-
natussehne (S. 3 f.).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, UV/16/437, Seite 11

ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Vorliegend erfüllt der Aktenbericht des Dr. med. E.________ vom 
15. März 2016 (AB M13) die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung 
an den Beweiswert eines medizinischen Berichts gestellten Anforderungen 
(vgl. E. 3.2 hiervor) und überzeugt. Der Facharzt hat sich in seiner ärztli-
chen Beurteilung in Kenntnis der medizinischen Vorakten sorgfältig mit den 
gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin auseinander-
gesetzt und seine Schlussfolgerungen insbesondere gestützt auf die bild-
gebende Untersuchung der rechten Schulter vom 13. Oktober 2014 
(AB M5) und den Operationsbericht vom 12. November 2014 (AB M8) ge-
troffen. Die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusam-
menhänge sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum 
Gesundheitszustand nachvollziehbar begründet. Auf die Einschätzung von 
Dr. med. E.________ ist aus den nachfolgenden Überlegungen abzustel-
len:

3.3.1 Dr. med. E.________ hat schlüssig dargelegt, dass die an der rech-
ten Schulter erhobenen Befunde nicht überwiegend wahrscheinlich in ei-
nem Kausalzusammenhang zum Unfall vom 12. Oktober 2014 stehen und 
dass insbesondere die Infraspinatussehne rechts bereits vor dem besagten 
Unfall gerissen war (AB M13 S. 1). An dieser Beurteilung ändern – entge-
gen der Auffassung in der Beschwerde – die Berichte des PD Dr. med. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, UV/16/437, Seite 12

F.________ vom 14. Oktober 2014 (AB M14) und 18. April 2016 (AB M15) 
nichts, in welchen der Arzt dargelegt hat, dass beim Sturz vom 12. Oktober 
2014 eine Rissausweitung in die Infraspinatussehne bei vorbestehender 
Supraspinatussehnenruptur rechts stattgefunden hat. Diesbezüglich hat 
Dr. med. E.________ nachvollziehbar aufgezeigt, dass die beim Sturz vom 
12. Oktober 2014 erfolgte seitliche Schulterprellung aus biomechanischen 
Gründen nicht geeignet ist, eine Schädigung der Rotatorenmanschette – 
und damit auch der dazugehörigen Infraspinatussehne – zu verursachen 
(AB M13 S. 1). Ebenfalls Dr. med. C.________ und Dr. med. D.________ 
verneinten unter Berücksichtigung des beschriebenen Ereignisses das Ent-
stehen einer (zusätzlichen) Läsion der Rotatorenmanschette (AB M9 S. 2; 
M11 S. 2). Dass Dr. med. D.________ das Vorliegen von frischen Trauma-
tisierungen zudem durch einen Vergleich der beiden MRI vom 18. Februar 
2013 und vom 13. Oktober 2014 verneint hat (AB M11 S. 2), überzeugt 
dagegen nicht, da im MRI vom 18. Februar 2013 die linke Schulter und in 
demjenigen vom 13. Oktober 2014 die rechte Schulter abgebildet wurde 
(vgl. AB M5). 

Soweit PD Dr. med. F.________ im Bericht vom 18. April 2016 (AB M15) 
als einziger Arzt zum Schluss kommt, eine Schulterkontusion könne sehr 
wohl zu einer massiven Rotatorenmanschettenruptur führen, kann ihm 
nicht gefolgt werden. Denn die diesbezüglichen Ausführungen des Fach-
arztes sind hauptsächlich allgemeingültig und nicht fallbezogen. Zum vor-
liegenden konkreten Sachverhalt, bei welchem die Beschwerdeführerin mit 
einem Wäschekorb in den Händen gestürzt ist bzw. mit der Schulter an die 
Wand geprallt ist, hält PD Dr. med. F.________ fest, man könne diesfalls 
„annehmen“, dass ein frischer Sehnenriss oder eine Ausweitung eines vor-
bestehenden Risses „auftreten kann“ (vgl. AB M15 S. 3). Damit wird eine 
entsprechende Verletzung nur als möglich, nicht aber als überwiegend 
wahrscheinlich erachtet. Darüber hinaus geht aus den Berichten der 
Dres. med. E.________ und C.________ klar hervor, dass nicht nur der 
Unfallhergang, sondern auch die bestehende fettige Degeneration der 
Muskulatur des Infraspinatus, der Humeruskopfhochstand und das wenig 
elastische Gewebe der am 12. November 2014 intraoperativ mobilisierten 
Infraspinatussehne gegen eine frische Ruptur derselben sprechen (AB M13 
S. 1, M9 S. 2). Auch Dr. med. I.________ bezeichnete die Infraspinatuslä-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, UV/16/437, Seite 13

sion im Bericht vom 22. Januar 2015 (AB M10) als vorbestehend. Und im 
Bericht des Spitals H.________ vom 13. Oktober 2014 (AB M3) wurde 
ausdrücklich festgehalten, dass bei der Beschwerdeführerin „seit vielen 
Jahren Rupturen der Rotatorenmanschette beider Schultern“ bestehen, 
aufgrund welcher regelmässige Steroidinfiltrationen durchgeführt wurden. 
Damit ist nicht – zumindest aber nicht überwiegend – wahrscheinlich, dass 
die Beschwerdeführerin beim Sturz vom 12. Oktober 2014 die Rotatoren-
manschette der rechten Schulter verletzt hat, weshalb die Behandlung der-
selben nicht zu Lasten der Unfallversicherung geht.

3.3.2 Weiter geht aus dem Bericht von Dr. med. E.________ hervor, dass 
beim Unfall vom 12. Oktober 2014 eine vorbestehende AC-Gelenksarthose 
traumatisiert worden ist (AB M13 S. 1). Diese Beurteilung findet in den vor-
liegenden medizinischen Akten – insbesondere im Bericht von Dr. med. 
D.________ vom 26. Mai 2015 (AB M11) – ihren Rückhalt und wird denn 
auch nicht bestritten. Die Beschwerdegegnerin hat ihre Leistungspflicht im 
Zusammenhang mit der Aktivierung der vorbestehenden AC-Gelenks-
arthrose anerkannt. Soweit Dr. med. D.________ insofern einen natürli-
chen Kausalzusammenhang zwischen dem Sturz vom 12. Oktober 2014 
und der Operation vom 12. November 2014 bejaht hat, als die besagte 
Operation teilweise wegen der traumatisierten AC-Gelenksarthrose not-
wendig geworden und durch eine AC-Gelenksresektion behandelt worden 
sei (AB M11 S. 3), kann ihm nicht gefolgt werden. Diesbezüglich hat 
Dr. med. E.________ schlüssig dargelegt, dass hinsichtlich der aktivierten 
AC-Gelenksarthrose keine Operationsindikation bestanden hat und dass 
auch ohne einen operativen Eingriff der Status quo sine innerhalb von drei 
bis sechs Monaten erreicht worden wäre (AB M13 S. 1 und S. 2 Ziff. 3). 
Diese Beurteilung findet ihren Rückhalt im Bericht von PD Dr. med. 
F.________ vom 18. April 2016, in welchem die Notwendigkeit eines ope-
rativen Eingriffs ohne Infraspinatussehnenruptur verneint worden ist 
(AB M15 S. 3). Damit ist ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen 
dem Sturz vom 12. Oktober 2014 und der Operation vom 12. November 
2014 nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt. 

3.4 Nach dem Dargelegten ist ein natürlicher Kausalzusammenhang 
zwischen dem Unfall vom 12. Oktober 2014 und den nach dem 11. No-

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vember 2014 bestehenden Schulterbeschwerden rechts nicht überwiegend 
wahrscheinlich. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 29. März 2016 
ist damit nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist unbegründet und des-
halb abzuweisen. 

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG).

Die Kosten für den von der Beschwerdeführerin veranlassten Bericht von 
PD Dr. med. F.________ vom 18. April 2016 (AB M15) hat die Beschwer-
degegnerin entgegen dem Antrag in der Beschwerde nicht zu tragen. Die-
ser Bericht hat keinen entscheidrelevanten neuen Aufschluss gebracht und 
es kann nicht gesagt werden, die Beschwerdegegnerin habe ihre Ab-
klärungspflichten und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Der be-
sagte Bericht war für die Entscheidfindung nicht erforderlich (vgl. SVR 2010 
UV Nr. 3 S. 15 f. E. 10).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

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3. Zu eröffnen (R):
- B.________ AG z.H. der Beschwerdeführerin
- AXA Versicherungen AG  
- Bundesamt für Gesundheit

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.