# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9d3a8c1a-6167-513c-8ed5-a7d9472045a3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.06.2010 C-2179/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2179-2007_2010-06-07.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2179/2007 und C-2180/2007

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  7 .  J u n i  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Francesco Parrino, 
Richter Vito Valenti, 
Gerichtsschreiber Daniel Golta.

M._______, (wohnhaft in der Republik Südafrika)
Beschwerdeführerin

U._______, (wohnhaft in der Republik Südarfrika)
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Vorinstanz.

Freiwillige Versicherung (Beitragsberechnung); Verfügung 
des AHV/IV-Dienstes der Schweizerischen Botschaft in 
London vom 8. Februar 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2179/2007 und C-2180/2007

Sachverhalt:

A.
U._______, geboren [...] 1953, schweizerischer Staatsangehöriger (im 
Folgenden:  Beschwerdeführer  oder  abgekürzt  "U"),  trat  1984  der 
freiwilligen  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  für 
Auslandschweizer  bei  (im  Folgenden:  freiwillige  Versicherung;  vgl. 
Akten  der  Schweizerischen  Ausgleichskasse  [im  Folgenden:  SAK] 
betreffend den Beschwerdeführer SAK-U/1-2). In der Folge zahlte der 
Beschwerdeführer  regelmässig  Beiträge  an  die  freiwillige 
Versicherung.  Vor  dem  15.  August  1997  (Datum  nicht  aktenkundig) 
heiratete  er  M._______  (im  Folgenden:  Beschwerdeführerin  oder 
abgekürzt "M"),  geboren [...]  1966, welche per 1. Januar 1997 in die 
freiwillige  Versicherung  aufgenommen  wurde  (vgl.  Akten  der  SAK 
betreffend  die  Beschwerdeführerin  SAK-M/1-3)  und  in  der  Folge 
regelmässig Beiträge an die freiwillige Versicherung bezahlte.

B.
B.a Obwohl  die  Beschwerdeführenden  einerseits  und  der  AHV/IV-
Dienst  des  Schweizerischen  Generalkonsulats  Johannesburg  (im 
Folgenden:  Generalkonsulat  Johannesburg),  der  AHV/IV-Dienst  der 
Schweizerischen  Botschaft  in  London  (im  Folgenden:  Botschaft 
London)  und  die  SAK  teilweise  in  Bezug  auf  beide  Beschwerde-
führenden gemeinsam korrespondierten, führte die SAK zwei separate 
Dossiers  und  wurden  jeweils  separate  Verfügungen  erlassen. 
Dementsprechend ist im Folgenden zwischen den Verfahrensschritten 
betreffend den Beschwerdeführer (vgl. unten B.b) und jene betreffend 
die Beschwerdeführerin (vgl. unten B.c) zu differenzieren.

B.b
B.b.a In  Bezug  auf  den  Beschwerdeführer  setzte  die  Botschaft 
London die Beiträge für die Beitragsperiode 2004/2005 mit Beitrags-
verfügung  vom  17.  Juni  2004  pro  Jahr  je  auf  Fr. 4'744.15  (inkl. 
Verwaltungskostenbeitrag) fest (SAK-U/55.1).

B.b.b Mit Beitragsverfügungen vom 13. Juli 2006 (SAK-U/62.1 und 63) 
annulierte  die  Botschaft  London  teilweise  die  oben  erwähnte 
Verfügung (vgl. SAK-U/62.2) und setzte die Beiträge des Beschwerde-
führers  (jeweils  inkl.  Verwaltungskostenbeitrag)  für  den  Beitrags-
zeitraum vom 1. bis 31. Dezember 2004 auf CHF 531.65 und für das 
Beitragsjahr  2005  auf  CHF  6'379.40  (SAK-U/62.1)  sowie  für  die 

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Beitragsperiode  2006/2007  pro  Jahr  auf  je  Fr. 6'783.15  fest  (SAK-
U/63).

B.b.c Mit  Rektifikationen  vom  8.  September  2006  (SAK-U/72  f.) 
korrigierte die Botschaft  London zwei ihrer  Beitragsverfügungen vom 
24. Januar 2003 (SAK-U/52.2 f.) und setzte die Beiträge (jeweils inkl.  
Verwaltungskostenbeitrag)  des  Beschwerdeführers  für  den  Beitrags-
zeitraum  vom  1.  September  bis  31.  Dezember  2002  neu  auf  CHF 
1'265.10 und für das Beitragsjahr 2003 neu auf CHF 3'795.35 fest. Mit 
Verfügung  vom  selben  Datum  (SAK-U/74)  korrigierte  die  Botschaft 
London  die  Beitragsverfügung  für  die  Beitragsperiode  2004/2005 
(SAK-U/55.1)  für  die  Periode  vom  1.  Januar  bis  31.  Juli  2004  auf 
CHF 4'074.65.

B.b.d Am 31. Januar  2007  erhob der  Beschwerdeführer  Einsprache 
und  machte  gestützt  auf  eigene  Berechnungen  geltend,  die  SAK 
schulde ihm unter  Berücksichtigung seiner  bereits  erfolgten Zahlung 
für  2004  in  der  Höhe von CHF 4'744.15 noch CHF 404.15,  und für 
2005 schulde er der SAK unter Berücksichtigung seiner Zahlung in der 
Höhe von CHF 4'744.15 noch CHF 2'039.- (vgl. SAK-U/87, 88 und 90).

B.b.e Mit Einspracheentscheid vom 8. Februar 2007 (SAK-U/91) wies 
die  Botschaft  London  die  Einsprache  ab,  bestätigte  ihre  Beitrags-
verfügungen vom 13. Juli 2006 (betreffend den Beitragszeitraum vom 
1. bis 31. Dezember 2004 und das Beitragsjahr 2005 sowie betreffend 
die  Beitragsperiode  2006/2007)  und  8.  September  2006  (betreffend 
den Beitragszeitraum vom 1. Januar bis 31. Juli  2004) und legte die 
Berechnungsgrundlagen im Detail dar.

B.c
B.c.a In  Bezug  auf  die  Beschwerdeführerin  setzte  die  Botschaft 
London die Beiträge (inkl. Verwaltungskostenbeiträge) für die Beitrags-
periode  2004/2005  mit  Beitragsverfügung  vom 5.  Oktober  2004  pro 
Jahr je auf CHF 1'191.05 fest (SAK-M/37).

B.c.b Mit  Beitragsverfügung vom 13. Juli  2006 (SAK-M/44) legte die 
Botschaft  London  die  Beiträge  der  Beschwerdeführerin  (inkl. 
Verwaltungskostenbeitrag)  für  den Beitragszeitraum vom 1. März bis 
31. Dezember 2005 auf CHF 2'380.50 fest. Mit Beitragsverfügung vom 
selben  Datum  setzte  die  Botschaft  London  die  Beiträge  für  die 
Beitragsperiode  2006/2007  je  auf  CHF  3'008.-  (inkl.  Verwaltungs-
kostenbeitrag) fest (SAK-M/45).

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B.c.c Am 31. Januar 2007 erhob die Beschwerdeführerin Einsprache 
und  machte  gestützt  auf  eigene  Berechnungen  geltend,  für  2005 
schulde sie der SAK unter Berücksichtigung ihrer Zahlung in der Höhe 
von  CHF  1'191.05  noch  CHF  1'168.95  (vgl.  SAK-M/67  sowie  SAK-
U/87, 88 und 90).

B.c.d Mit Einspracheverfügung vom 8. Februar 2007 (SAK-M/71) wies 
die  Botschaft  London  die  Einsprache  ab,  bestätigte  ihre  Beitrags-
verfügungen vom 5. Oktober 2004 (betreffend das Beitragsjahr 2004) 
und vom 13. Juli 2006 (betreffend den Beitragszeitraum vom 1. März 
bis 31. Dezember 2005 und die Beitragsperiode 2006/2007) und legte 
die Berechnungsgrundlagen im Detail dar.

C.
C.a Am 8. März 2007 erhoben die Beschwerdeführenden Beschwerde 
gegen  die  beiden  Einspracheverfügungen  vom 8. Februar  2007 und 
machten geltend, die Beiträge seien in Bezug auf jeden von ihnen je 
für  die  Beitragsjahre  2004  und  2005  falsch  berechnet  und  zu  hoch 
angesetzt worden. 

C.b Das  Bundesverwaltungsgericht  legte  zwei  Beschwerdedossiers 
an (Geschäftsnummern C-2179/2007 und C-2180/2007) und führte die 
beiden Verfahren weiter. 

C.c Mit  Zwischenverfügungen  vom  3.  April  2007  gab  das  Bundes-
verwaltungsgericht  den  Spruchkörper  in  den  Beschwerdeverfahren 
bekannt. Ausstandsgründe wurden innert Frist keine geltend gemacht. 

C.d In ihren Vernehmlassungen vom 9. Mai 2007 beantragte die SAK 
die  Abweisung  der  Beschwerden,  verwies  auf  ihre  Verpflichtung  zur 
Annualisierung der Beiträge, ihre korrekten Berechnungen in den an-
gefochtenen Einspracheverfügungen und darauf, dass die Beschwer-
deführenden  bei  Eintritt  der  Rechtskraft  für  die  Beitragsperioden 
2005/2006 bis  zum 31. Dezember  2007 CHF 8'418.40  (Beschwerde-
führer) bzw. CHF 4'197.45 (Beschwerdeführerin) nachzuzahlen hätte, 
damit je kein Ausschlussprozedere in Gang komme.

C.e Die Beschwerdeführenden verzichteten auf die Einreichung einer 
Replik,  weshalb  am  18.  August  2008  der  Schriftenwechsel  abge-
schlossen wurde. 

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In der gleichen Zwischenverfügung gab das Bundesverwaltungsgericht 
einen Wechsel im Spruchkörper und mit Zwischenverfügung vom 13. 
November 2009 einen weiteren Wechsel bekannt. Innert Frist wurden 
keine Ausstandsgründe geltend gemacht.

D.
Auf die weiteren Vorbringen wird - soweit entscheidwesentlich - in den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Da  die  Beschwerdeführenden  Ehegatten  sind,  die  Korrespondenz 
zwischen  ihnen  einerseits  und  dem  Generalkonsulat  Johannesburg, 
der  Botschaft  London und der  SAK andererseits  für  die  betroffenen 
Beitragszeiträume  weitgehend  für  beide  Beschwerdeführenden  ge-
meinsam  oder  parallel  geführt  wurden  und  eine  gemeinsame 
Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  eingereicht  wurde, 
rechtfertigt  es  sich,  die  bisher  separat  geführten  Verfahren  zu 
vereinigen.

2.
2.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17.  Juni 
2005  (VGG,  SR  173.32)  in  Verbindung  mit  Art.  33  lit.  d  VGG  und 
Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die 
Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  (AHVG,  SR  831.10)  sowie 
Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  beurteilt  das  Bundes-
verwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland betreffend 
AHV-Verfügungen. Es liegt hier keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 
VGG vor. 

2.2 Nach  Art.  37  VGG richtet  sich  das  Verfahren  vor  dem Bundes-
verwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes 
bestimmt. Indes  findet  das  VwVG aufgrund  von Art.  3  lit.  d bis VwVG 
keine  Anwendung  in  Sozialversicherungsrechtssachen,  soweit  das 
Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil  des 
Sozialversicherungsrechts  (ATSG,  SR  830.1)  anwendbar  ist,  was 
vorliegend auf Grund von Art. 1 Abs. 1 AHVG der Fall ist. 

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2.3 Die  angefochtenen  Einspracheverfügungen  betreffend  Beitrags-
festsetzungen  wurden  vom  AHV/IV-Dienst  der  Botschaft  London 
erlassen, wozu dieser auf Grund von Art. 3 Abs. 1 Bst. c VFV (in der 
bis am 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) zuständig war. Für die 
Vertretung der freiwilligen Versicherung in AHV-Beschwerdeverfahren 
war und ist  hingegen die SAK zuständig (vgl. Art. 2 VFV und Art. 3 
VFV e contrario), weshalb diese im vorliegenden Verfahren als Gegen-
partei auftritt. 

2.4 Die Beschwerdeführenden haben an den jeweils sie betreffenden 
Verwaltungsverfahren teilgenommen; sie sind durch die sie betreffen-
den  Einspracheverfügungen  besonders  berührt  und  haben  ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung; sie sind daher je zur 
Beschwerde in eigener Sache legitimiert (Art. 59 ATSG).

2.5 Die Beschwerde ist  innerhalb von 30 Tagen nach der  Eröffnung 
des  Einspracheentscheids  einzureichen  (Art.  60  Abs.  1  ATSG).  Aus 
den  Akten  ist  nicht  ersichtlich,  wann  die  Beschwerdeführenden  die 
Einspracheverfügungen  erhalten  haben  und  es  wurden  von  den 
Parteien  diesbezüglich  keine  Behauptungen  aufgestellt.  Angesichts 
des  im  Namen  der  beiden  Beschwerdeführenden  an  die  Botschaft 
London gesandten E-Mails vom 20. Februar 2007 (vgl. SAK-U/92 bzw. 
SAK-M/68) ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführenden die 
Einspracheverfügungen  an  diesem Tag erhalten  haben  und  die  Be-
schwerdefrist  angesichts  des  Posteinganges  der  Beschwerde  beim 
Bundesverwaltungsgericht am 19. März 2007 eingehalten wurde. 

2.6 Die  Beschwerdeschrift  wurde zwar  nicht  in  einer  der  vier  Amts-
sprachen  eingereicht  (vgl.  Art.  33a VwVG),  doch  verzichtet  das 
Bundesverwaltungsgericht darauf, sie deswegen zurückzuweisen (vgl. 
ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren vor dem 
Bundesverwaltungsgericht,  Basel  2008,  S. 99  Rz. 2.224  m.w.H.).  Da 
die Beschwerden im Übrigen formgerecht eingereicht wurden (Art. 52 
Abs. 1 VwVG; das Original  ist  als  act. 1  in den Beschwerdeakten M 
abgelegt), ist darauf einzutreten.

3.  
3.1 Die  Verfügung  als  Anfechtungsgegenstand  bildet  nicht  nur  den 
Ausgangspunkt,  sondern  zugleich den Rahmen und die  Begrenzung 
des  Streitgegenstandes  im  Beschwerdeverfahren.  Streitgegenstand 
kann mithin – im Rahmen der Parteianträge - nur das in der Verfügung 
geregelte Rechtsverhältnis sein. Rechtsbegehren, die ausserhalb der 

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in der Verfügung geregelten Rechtsverhältnisse liegen, sind grundsätz-
lich  unzulässig  (vgl.  u.a.  FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege, 
2. Aufl.,  Bern  1983,  S. 46,  ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungs-
verfahren  und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bundes,  2. Aufl.,  Zürich 
1998, Rz. 404 und 611 ff.).

3.2 Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die Verletzung von Bundes-
recht unter Einschluss des Missbrauchs oder der Überschreitung des 
Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

3.3 Vorliegend ist vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob die die 
Beiträge für die Streitgegenstand des Verfahrens bildenden Beitrags-
zeiträume  (vgl.  oben  E.  3.1  und  unten  E.  6.1  und  7.1)  korrekt 
festgesetzt wurden.

3.4 Vorab  ist  festzuhalten,  dass  zwischen  der  Schweiz  und  der 
Republik  Südafrika  (im  Folgenden:  Südafrika)  kein  Staatsvertrag 
besteht,  welcher  die  freiwillige  Versicherung  beschlagen  würde.  Die 
Beurteilung  der  umstrittenen  Beitragsfestlegung  richtet  sich  somit 
ausschliesslich nach schweizerischem Recht. 

3.5 Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen materiell recht-
lichen  Rechtssätze  massgebend  sind,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu 
Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, sind vorliegend 
jene gesetzlichen Bestimmungen anwendbar, welche für die strittigen 
Beitragszeiträume Geltung hatten (vgl. Urteil  EVG H 115/01 vom 28. 
September  2001  E. 2  mit  Hinweisen). Anzumerken ist,  dass  für  die 
obligatorische AHV und IV das Vergangenheitsbemessungsverfahren 
per  1.  Januar  2001  durch  das  System  der  Gegenwartsbemessung 
abgelöst  wurde,  während  die  Vergangenheitsbemessung  für  die 
freiwillige  Versicherung  vorerst  beibehalten  und  erst  am  1.  Januar 
2008 durch die Gegenwartsbemessung abgelöst wurde (vgl. (AS 2000 
1441, AHI-Praxis 2001 S. 26, AS 2007 1359). Für den Zeitraum vom 1. 
Januar 2001 bis 31. Dezember 2007 - also auch für die hier betroffe-
nen Beitragszeiträume in den Jahren 2004 und 2005 - fand somit für 
die  freiwillige  Versicherung  weiterhin  die  Vergangenheitsbemessung 
Anwendung.

4.  
4.1 Art. 2 Abs. 1 AHVG bestimmt, dass Schweizer Bürger und Staats-
angehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft  oder 

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der Europäischen Freihandelsassoziation, die nicht in einem Mitglied-
staat  der  Europäischen  Gemeinschaft  oder  der  Europäischen 
Freihandelsassoziation  leben,  der  freiwilligen  Versicherung  beitreten 
können, falls sie unmittelbar vorher während mindestens fünf aufeinan-
der  folgenden  Jahren  obligatorisch  versichert  waren.  Der  Bundesrat 
erlässt  ergänzende  Vorschriften  über  die  freiwillige  Versicherung; er 
bestimmt insbesondere die Frist und die Modalitäten des Beitritts, des 
Rücktritts und des Ausschlusses. Ferner regelt er die Festsetzung und 
Erhebung der Beiträge sowie die Gewährung von Leistungen. Er kann 
die  Bestimmungen  betreffend  die  Dauer  der  Beitragspflicht,  die 
Berechnung  der  Beiträge  sowie  den  Beitragsbezug  den  Besonder-
heiten der  freiwilligen Versicherung anpassen (Art. 2  Abs. 6 AHVG). 
Der Bundesrat hat von dieser Kompetenz insbesondere mit Erlass der 
Verordnung  vom  26.  Mai  1961  über  die  freiwillige  Alters-,  Hinter-
lassenen-  und  Invalidenversicherung  (VFV,  SR 831.111)  und  der 
Verordnung  vom  31. Oktober  1947  über  die  Alters-  und  Hinter-
lassenenversicherung  (AHVV,  SR 831.101),  deren  einschlägige 
Bestimmungen Anwendung finden, soweit die VFV keine abweichende 
Bestimmung enthält (vgl. Art. 25 VFV), Gebrauch gemacht.

4.2 Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten werden in Prozenten 
des  Einkommens  aus  unselbständiger  und  selbständiger  Erwerbs-
tätigkeit festgesetzt und belaufen sich auf 9,8 Prozent des massgeben-
den  Einkommens,  wobei  ein  Mindestbetrag  von  CHF  824.-  zu 
entrichten ist (vgl. Art. 2 Abs. 1 und Abs. 6 AHVG sowie Art. 13b VFV 
in der vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung). 
Bei unselbständiger Erwerbstätigkeit gilt als massgebender Lohn jedes 
Entgelt  für  in  unselbständiger  Stellung  auf  bestimmte  oder 
unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (vgl. Art. 5 Abs. 1 AHVG).

4.3
4.3.1 Die Beiträge der freiwilligen Versicherung werden (in der Regel) 
in  Schweizer  Franken für  eine zweijährige Periode (Beitragsperiode) 
festgesetzt,  welche am 1. Januar jedes geraden Jahres beginnt (vgl. 
Art. 14 Abs. 1 VFV).  Massgebend ist bei erwerbstätigen Versicherten 
das  durchschnittliche  Erwerbseinkommen  der  beiden  der  Beitrags-
periode  vorangehenden  Jahre  (Vergangenheitsbemessung,  ordentli-
che Beitragsfestsetzung, vgl. Art. 14 Abs. 2 VFV). 

4.3.2 Weist  der  Versicherte  eine  wesentliche  dauernde  Änderung 
seiner  Einkommensgrundlagen  nach,  so  werden  die  Beiträge  auf 

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Grund des von der Änderung der Einkommensgrundlagen an erzielten 
und  auf  ein  Jahr  berechneten  Einkommens  neu  berechnet  und 
festgesetzt (vgl. Art. 14 Abs. 3 VFV). Die Beitragsfestsetzung nach Art. 
14 Abs. 3 VFV entspricht dem für die obligatorische Versicherung in 
Art. 25 Abs. 1 und 3 AHVV (in der bis 31. Dezember 2000 geltenden 
Fassung)  geregelten  ausserordentlichen  Beitragsfestsetzungsverfah-
ren, mit welchem den Veränderungen des Erwerbseinkommens sowohl 
zu  Gunsten  als  auch  zu  Ungunsten  der  beitragspflichtigen  Person 
mittels einer Zwischentaxation (Gegenwartsbemessung, ausserordent-
liche  Beitragsfestsetzung)  Rechnung  getragen  werden  sollte  (vgl. 
Urteil EVG H 115/01 vom 28. September 2001 E. 4b). 

Gemäss  höchstrichterlicher  Rechtsprechung  ist  die  Festsetzung  der 
Beiträge  im  ausserordentlichen  Verfahren  nach  Massgabe  einer 
Gegenwartsbemessung unter der vierfachen Voraussetzung möglich,

- dass  qualitativ  diese  Veränderung  der  Einkommensgrundlagen 
nicht allein auf "normalen" Einkommensschwankungen, sondern 
auf  einer  Veränderung  der  Einkommensgrundlage  als  solcher 
beruht (Berufs-, Geschäftswechsel, Wegfall  oder Hinzutritt  einer 
beträchtlichen  Einkommensquelle,  Neuverteilung  des  Betriebs- 
oder Geschäftseinkommens oder Invalidität); 

- dass durch die Änderung sich das Einkommen um mindestens 
25% vermindert oder erhöht hat;

- dass die Änderung in zeitlicher Hinsicht von Dauer ist; 

- dass ein Kausalzusammenhang zwischen der Veränderung der 
Einkommensgrundlagen  und  der  Veränderung  der 
Einkommenshöhe besteht, wobei Kausalität hier bedeutet,  dass 
der Wegfall bzw. der Hinzutritt  einer Einkommensquelle gemäss 
erstem  Lemma  die  Einkommenshöhe  gemäss  drittem  Lemma 
negativ bzw. positiv "beeinflusst" .

Diese vier  Voraussetzungen müssen kumulativ  erfüllt  sein (vgl. BGE 
106 V 74 E. 3a, ZAK 1988 S. 511 E. 2c, ZAK 1992 S. 474 f. E. 2b, BGE 
120  V  162  E. 3b  und  c  sowie  [nicht  publiziertes]  Urteil  der 
Eidgenössischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung für  die  im Ausland wohnenden Personen AHV 
50989 vom 9. Februar 2001 E. 3.aa, je mit weiteren Hinweisen). 

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4.4
Das für die Beitragsfestsetzung massgebende Einkommen wird zum - 
von der SAK nach Rücksprache mit der Schweizerischen Nationalbank 
festgelegten - Kurs in Schweizer Franken umgerechnet, der zu Beginn 
der in den Art. 14 Abs. 1 und 3 VFV umschriebenen Beitragsperioden 
gilt (vgl. Art. 14 Abs. 4 VFV in Verbindung mit Art. 18 Abs. 1 VFV). 

4.5 Zusätzlich  zu  den  Versicherungsbeiträgen  ist  ein  Verwaltungs-
beitrag in der Höhe von 3% der Versicherungsbeitragssumme geschul-
det,  der  gleichzeitig  mit  diesen  zu  erheben  ist  (vgl.  Art.  18  VFV  in 
Verbindung mit Art. 1 der Verordnung vom 11. Oktober 1972 über den 
Höchstansatz der  Verwaltungskostenbeiträge [SR 831.143.41,  aufge-
hoben per 31. Dezember 2009]).

5.
Da die Botschaft  London über  die  Beitragsfestsetzungen der  beiden 
Beschwerdeführenden  in  separaten  Verfügungen  und  basierend  auf 
unterschiedlichen Bemessungsgrundlagen befunden hat, ist zuerst zu 
prüfen, inwiefern sie die Beiträge in Bezug auf den Beschwerdeführer 
korrekt festgesetzt hat (nachfolgend E. 6) und anschliessend, inwiefern 
sie  dies  in  Bezug auf  die  Beschwerdeführerin  getan  hat  (vgl.  unten 
E. 7).

6.
6.1 Da  die  Botschaft  London  mit  der  angefochtenen  Einsprache-
verfügung  vom  8.  Februar  2007  (SAK-U/91)  unter  anderem  die 
Beiträge  des  Beschwerdeführers  für  die  Beitragszeiträume  vom  1. 
Januar bis 31. Juli 2004, vom 1. bis 31. Dezember 2004 und vom 1. 
Januar  bis  31.  Dezember  2005  festgesetzt  hat  und  der 
Beschwerdeführer  diese  Beitragsfestsetzungen  angefochten  hat, 
bilden diese den Streitgegenstand im Beschwerdeverfahren zwischen 
dem  Beschwerdeführer  und  der  SAK  (vgl.  oben  3.1).  Nicht  zum 
Streitgegenstand gehören hingegen

- die Beitragsfestsetzung für den Zeitraum vom 1. August bis 30. 
November  2004,  die  innerhalb  des  vom  Beschwerdeführer 
beschwerdeweise  umschriebenen  Zeitraums  (2004  und  2005) 
liegt,  die  aber  nicht  Inhalt  der  angefochtenen  Einsprache-
verfügung ist, 

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- die Höhe der vom Beschwerdeführer geleisteten Zahlungen bzw. 
der Saldo seines Beitragskontos, was ausdrücklich nicht Gegen-
stand der Einspracheverfügung war,

- die  Beitragsfestsetzung  für  die  Beitragsperiode  2006/2007, 
welche vom Beschwerdeführer nicht angefochten wurde.

6.2 Vorliegend ist aus den Akten ersichtlich und unbestritten, dass der 
Beschwerdeführer in Südafrika

- (mindestens)  seit  dem  Jahr  2000  bis  31.  März  2002  im 
A._______ Club als "General Manager" angestellt war (vgl. SAK-
U/52.8-52.9),

- vom 1. April 2002 bis 22. August 2002 arbeitslos war (vgl. SAK-
U/52.8),

- vom 23. August 2002 bis 31. Juli 2004 im B._______ Hotel & Spa 
als  "Deputy  General  Manager"  angestellt  war  (vgl. SAK-U/52.8 
und 52.10, SAK-U/55.3, SAK-U/70.3),

- vom 1. August bis 30. November 2004 wiederum arbeitslos, war 
(vgl. SAK-U/70.3),

- vom 1. Dezember 2004 bis mindestens 31. Dezember 2005 im 
C._______ Manor and Spa angestellt war (vgl. SAK-U/62.4, 62.8 
und 62.11 sowie Beschwerdeakten U act. 1.1).

6.3 Für die Bemessungsperiode 2004/2005 (welche einerseits die im 
Streit liegenden Beitragszeiträume und andererseits den nicht im Streit 
liegenden  Beitragszeitraum  vom  1.  August  bis  30.  November  2004 
umfasst)  wären  in  der  Regel  die  Beiträge  nach  dem  ordentlichen 
Verfahren  festzusetzen und  auf  Grund des  in  den  Jahren 2002  und 
2003  durchschnittlich  erzielten  Erwerbseinkommens  zu  berechnen 
(zweijährige  Vergangenheitsbemessung,  vgl.  oben  E.  4.3.1  sowie 
unten E. 6.4 und 6.5). Davon wäre nur abzuweichen, wenn ausnahms-
weise die Voraussetzungen gemäss Art. 14 Abs. 3 VFV (analog zu Art. 
25 AHVV in der bis 31. Dezember 2000 geltenden Fassung) für eine 
Beitragsfestsetzung  im  ausserordentlichen  Verfahren  (Gegenwarts-
bemessung) gegeben wären (vgl. oben E. 4.3.2 sowie unten E. 6.6). 

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6.4
6.4.1 Das Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers in den Jahren 
2002 und 2003 setzt sich wie folgt zusammen:

- 51'000.-  Südafrikanische  Rand  (ZAR)  (=  [ZAR  180'000.-  + 
24'000.-] : 12 x 3) für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 
2002  (3  Monate  bzw.  90  Kalendertage)  als  Angestellter  des 
A._______  Clubs  (bei  Ausrichtung  der  gleichen  monatlichen 
Erwerbsentschädigung  [Lohn  und  Unterkunft]  wie  2001  [vgl. 
SAK-U/52.9]),

- ZAR  118'425.-  für  den  Zeitraum  vom  23.  August  bis  31. 
Dezember 2002 (131 Tage) als Angestellter des B._______ Hotel 
& Spa (vgl. SAK-U/55.3),

- ZAR 364'000.- für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 
2003  als  Angestellter  des  B._______  Hotel  &  Spa  (vgl.  SAK-
U/55.3).

Der  Beschwerdeführer  war  somit  nicht  während  der  gesamten 
Bemessungsperiode  2002/2003  erwerbstätig,  sondern  hat  während 
586 Tagen gearbeitet  und in  dieser Zeit  ein Erwerbseinkommen von 
ZAR 533'425.- erwirtschaftet. 

6.4.2 Im  Rahmen  der  ordentlichen  Beitragsfestsetzung  ist  gemäss 
Wegleitung  zur  freiwilligen  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invaliden-
versicherung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (im Folgen-
den: WFV) in den vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2004 und vom 
1. Januar bis 31. Dezember 2005 geltenden Fassungen (auf welche im 
Folgenden Bezug genommen wird) das auf ein volles Jahr umgerech-
nete  Einkommen für  die  Beitragsbemessung massgebend,  wenn die 
Erwerbstätigkeit  nicht  während  der  ganzen  Berechnungsperiode 
ausgeübt  wurde  (vgl.  WFV  Rz.  4037),  was  der  Praxis  des  Eid-
genössischen Versicherungsgerichts (vgl. BGE 108 V 177 E. 4.b) und 
der  Eidgenössischen  Rekurskommission  der  Alters-,  Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  für  die  im  Ausland  wohnenden  Personen 
(vgl. das nicht publizierte Urteil AVS 58201 E. 5.a) entspricht und als 
gesetzeskonform zu erachten ist.

6.4.3 Findet vorliegend eine ordentliche Beitragsfestsetzung statt,  ist 
das erwirtschaftete Erwerbseinkommen von ZAR 533'425.- durch die 
Anzahl gearbeiteter Tage (586) zu dividieren und mit 365 Tagen (= 1 

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Jahr)  zu  multiplizieren,  womit  ein  massgebliches  Jahreseinkommen 
von (gerundet) ZAR  332'252.- resultiert. Da der Wechselkurs von der 
SAK rechtlich  verbindlich  (vgl.  oben  E. 4.4)  per  1. Januar  2004  auf 
0.19511  ZAR  pro  CHF festgelegt  wurde  (vgl.  SAK-U/91),  entspricht 
dies einem Erwerbseinkommen von CHF 64'825.69,  welches auf die 
nächsten CHF 100.-  abzurunden ist  (vgl. Beitragstabellen  Freiwillige 
Versicherung, gültig ab 1. Januar 2003 S. 4). Wird das entsprechende 
Erwerbseinkommen  von  CHF  64'800.-  mit  dem  Faktor  9,8  Prozent 
multipliziert  (vgl.  oben  E. 4.2)  ergeben  sich  für  die  Jahre  2004  und 
2005  jeweils  geschuldete  Jahresbeiträge  in  der  Höhe  von 
CHF 6'350.40. Dazu sind Verwaltungskosten in der Höhe von 3% der 
Beiträge, zu addieren (vgl. oben E. 4.5), also Fr. 190.50. Damit beliefen 
sich  die  Beiträge  für  die  Jahre  2004  und  2005  (inkl.  Verwaltungs-
kostenbeiträge) auf jährlich CHF 6'540.90 bzw. monatlich CHF 545.10. 

Die Beiträge des Beschwerdeführers (inkl. Verwaltungskostenbeitrag) 
für die strittigen Beitragszeiträume wären im Rahmen der ordentlichen 
Beitragsfestsetzung daher wie folgt festzulegen:

- für den Beitragszeitraum vom 1. Januar bis 31. Juli 2004 (7 Monate) 
CHF 3'815.70,

- für den Beitragszeitraum vom 1. bis 31. Dezember 2004 (1 Monat) 
auf CHF 545.10,

- für das Beitragsjahr 2005 auf CHF 6'540.90.

6.5 Für den Beitragszeitraum von 1. Januar bis 31. Juli 2004 hat die 
Botschaft  London  die  Beiträge  des  Beschwerdeführers  im  Rahmen 
eines ordentlichen Verfahrens festgesetzt,  was nicht  zu beanstanden 
ist. Allerdings hat sie sich zur Umrechnung auf ein durchschnittliches 
Jahreseinkommen  einzig  auf  das  Erwerbseinkommen  des 
Beschwerdeführers  ab  23.  August  2002  abgestützt  und  sein 
Erwerbseinkommen von Januar bis März 2002 ausser Acht gelassen. 
Die stellt einen Verstoss gegen die erwähnte Regelung der WFV (Rz.  
4037,  vgl.  oben  E.  6.4.2),  auf  welche  sich  die  SAK  in  ihren 
Vernehmlassungen  selbst  beruft.  Für  den  Beitragszeitraum  vom  1. 
Januar bis 31. Juli 2004 sind die Beiträge des Beschwerdeführers (inkl. 
Verwaltungskosten) somit auf CHF 3'815.70 festzusetzen. Soweit der 
Beschwerdeführer  davon ausgeht,  dass sich die Beiträge auf  Grund 
des  in  diesem Beitragszeitraum erwirtschafteten  Erwerbseinkommen 
bemessen werden, liegt er falsch (vgl. oben E. 4.3.1 und 4.3.2).

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6.6 Die SAK scheint für den Zeitraum vom 1. August bis 30. November 
2004 (welcher nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist) eine 
(implizite) und für den Beitragszeitraum vom 1. bis 31. Dezember 2004 
sowie für  das Beitragsjahr 2005 eine (ausdrücklich verfügte) ausser-
ordentliche  Beitragsfestsetzung  im  Sinne  von  Art.  14  Abs.  3  VFV 
vorgenommen  zu  haben.  Zu  prüfen  ist,  ob  die  vier  kumulativen 
Voraussetzungen für eine ausserordentliche Beitragsfestsetzung gege-
ben sind (vgl. oben E. 4.3.2).

6.6.1 Auslöser  für  die  ausserordentlichen  Beitragsfestsetzungen 
scheint die Arbeitslosigkeit des Beschwerdeführers vom 1. August bis 
30. November 2004 gewesen zu sein. Selbst wenn der Wechsel von 
einer  Anstellung  zur  Arbeitslosigkeit  und  von  dieser  zu  einer  Neu-
anstellung  die  Voraussetzungen  für  eine  ausserordentliche  Beitrags-
festsetzung in qualitativer und quantitativer Hinsicht und bezüglich den 
Kausalzusammenhang erfüllen sollte (was hier offen bleiben kann), ist 
zu prüfen, ob die Arbeitslosigkeit von solcher Dauer war, dass sie eine 
ausserordentliche Beitragsfestsetzung rechtfertigte. Dies darf  nur mit 
Zurückhaltung angenommen werden, zumal Art. 25 AHVV (und damit 
auch Art. 14 Abs. 3 VFV) gemäss höchstrichterlicher Praxis als Aus-
nahmebestimmung  nicht  extensiv  auszulegen  und  anzuwenden  ist 
(vgl. ZAK 1981 S. 350, Urteil EVG H 115/01 vom 28.  September 2001 
E. 4b, BGE 98 V 245 E. 2, BGE 106 V 784 E. 3.a, ZAK 1988 S. 511 E. 
2.c.,  je  mit  weiteren  Hinweisen;  vgl.  ausserdem  betreffend  analoge 
steuerrechtliche Zwischenveranlagungen BGE 115 IV 8 E. 3.a und 3.b 
sowie BGE 110 IB 313 E. 2.a). Dementsprechend hat das Eidgenössi -
sche  Versicherungsgericht  eine  vorübergehende  Einstellung  der 
Geschäftstätigkeit während acht Monaten nicht als dauernde Verände-
rung der Einkommensgrundlagen im Sinne von Art. 25 Abs. 1 AHVV 
gewertet (vgl. ZAK 1981 S. 350). Auch die WFV, auf welche die SAK 
sich beruft, sieht ausdrücklich vor, dass die qualitative Änderung von 
Dauer  sein  muss,  damit  es  zu  einer  ausserordentlichen  Beitrags-
festsetzung  kommen  kann  (vgl.  Rz.  4067),  wobei  das  für  die 
Umrechnung  einer  zeitlich  limitierten  Erwerbstätigkeit  in  Rz.  4037 
gewählte  Beispiel  impliziert,  dass  zeitliche  Lücken  in  der  Erwerbs-
tätigkeit  von insgesamt 8 während einer Bemessungsperiode von 24 
Monaten keinen Anlass für eine ausserordentliche Beitragsfestsetzung 
darstellen.  Da  die  Arbeitslosigkeit  des  Beschwerdeführers  bloss  4 
Monate gedauert hat, fehlt es bezüglich der Arbeitslosigkeit somit an 
der  Voraussetzung  der  Dauerhaftigkeit  der  Änderung. Damit  können 

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weder  Beginn noch Ende der  Arbeitslosigkeit  eine ausserordentliche 
Beitragsfestsetzung rechtfertigen. 

6.6.2 Zu prüfen ist weiter, ob der Stellenwechsel vom B._______ Hotel 
&  Spa  (Anstellung  als  "Deputy  General  Manager",  Anstellungsende: 
31. Juli  2004) zum C._______ Manor and Spa ab dem 1. Dezember 
2004  eine  ausserordentliche  Beitragsfestsetzung  rechtfertigt.  Da  die 
beiden  Arbeitgeber  der  gleichen  Branche  angehören  und  nicht 
ersichtlich  ist,  dass  der  Beschwerdeführer  eine  wesentlich  andere 
Funktion  ausübte,  fehlt  es  im  Vergleich  zwischen  den  beiden 
Tätigkeiten  an  der  für  die  ausserordentliche  Beitragsfestsetzung 
vorausgesetzten  qualitativen  Veränderung  der  Einkommensgrundla-
gen. Ausserdem änderte sich das Einkommen mit dem Stellenwechsel 
um  weniger  als  25%  (umgerechnetes  Jahreseinkommen  2004  als 
Angestellter  des  B._______  Hotel  &  Spa:  ZAR  364'000  [vgl.  SAK-
U/55.3],  umgerechnetes  Jahreseinkommen  2004  bzw.  Jahres-
einkommen 2005 als Angestellter des C._______ Manor and Spa: ZAR 
324'000.- [vgl. SAK-U/62.8 sowie Beschwerde], massgebliches Jahres-
einkommen  bei  ordentlicher  Beitragsbemessung  für  die 
Beitragsperiode 2004/2005: ZAR 332'252.- [vgl. oben E. 6.4.3]). Damit 
ist  auch  die  quantitative  Voraussetzung  für  die  Vornahme  einer 
ausserordentlichen  Beitragsbemessung  nicht  gegeben  (vgl.  oben  E. 
4.3.2). Dementsprechend ist  (auch)  für  den Beitragszeitraum vom 1. 
bis  31.  Dezember  2004  und  für  das  Beitragsjahr  2005  keine 
ausserordentliche Beitragsfestsetzung vorzunehmen sondern sind die 
Beiträge  im  ordentlichen  Verfahren  festzusetzen  (vgl.  oben  E.  4.3.1 
und 4.3.2). 

6.6.3 Soweit  der  Beschwerdeführer  davon  ausgeht,  dass  sich  die 
Beiträge  für  den  Beitragszeitraum  vom  1.  bis  31.  Dezember  2004 
sowie  für  das  Beitragsjahr  2005  je  nach  dem in  diesen  Zeiträumen 
Zeitraum erwirtschafteten  Erwerbseinkommen richten,  liegt  er  falsch 
(vgl. oben E.4.3.1 und 4.3.2). 

6.7 Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  sich  die  angefochtene 
Verfügung in Bezug auf die für den Zeitraum vom 1. bis 31. Juli 2004 
im ordentlichen Verfahren festgesetzten Beträge insofern als fehlerhaft 
erweist,  als  sie  bei  der  Beitragsbemessung  das  Erwerbseinkommen 
des Beschwerdeführers als Angestellter des A._______ Clubs vom 1. 
Januar bis 31. März 2002 ausser Acht lässt (vgl. oben E. 6.3 bis 6.5). 

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In Bezug auf die für den Zeitraum vom 1. bis 31. Dezember 2004 und 
für  das  Jahr  2005  festzusetzenden  Beiträge  erweist  sich  die 
angefochtene  Verfügung  insofern  als  fehlerhaft,  als  die  Beitrags-
bemessung  nicht  im  ordentlichen  Verfahren  erfolgt,  sondern  eine 
ausserordentliche  Beitragsfestsetzung  vorgenommen  wird  (vgl.  oben 
E. 6.3, 6.4 und 6.6). 

Die  Beschwerde  des  Beschwerdeführers  ist  daher,  soweit  die 
Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  beantragt  wurde,  gutzu-
heissen und die ihn betreffende Einspracheverfügung vom 8. Februar 
2007 aufzuheben. Seine Beiträge an die freiwillige Versicherung (inkl.  
Verwaltungskostenbeiträge)  sind  für  den  Beitragszeitraum  vom  1. 
Januar bis 31. Juli  2004 auf CHF 3'815.70, für den Beitragszeitraum 
vom  1.  bis  31.  Dezember  2004  auf  CHF  545.10  und  für  das 
Beitragsjahr 2005 auf CHF 6'540.90 festzusetzen. Dies ergibt für den 
im Streit liegenden Zeitraum Beiträge in der Höhe von CHF 10'901.70 
(statt der verfügten Beiträge in der Höhe von CHF 10'985.70).

7.
7.1 Da  die  Botschaft  London  mit  der  angefochtenen  Einsprache-
verfügung  vom  8.  Februar  2007  (SAK-M/71)  (unter  anderem)  die 
Beiträge  der  Beschwerdeführerin  für  das  Beitragsjahr  2004  und  für 
den Beitragszeitraum vom 1. März bis 31. Dezember 2005 festgesetzt 
und die Beschwerdeführerin diese Beitragsfestsetzungen angefochten 
hat,  bilden  diese  den  Streitgegenstand  im  Beschwerdeverfahren 
zwischen  der  Beschwerdeführerin  und  der  SAK.  Nicht  zum  Streit -
gegenstand gehören hingegen 

- die Beitragsfestsetzung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 28. 
Februar  2005,  der  zwar  innerhalb  des  von  der  Beschwerde-
führerin beschwerdeweise umschriebenen Zeitraums (2004 und 
2005)  liegt,  die  aber  nicht  Inhalt  der  angefochtenen 
Einspracheverfügung ist, 

- die Höhe der von der Beschwerdeführerin geleisteten Zahlungen 
bzw.  der  Saldo  ihres  Beitragskontos,  was  ausdrücklich  nicht 
Gegenstand der Einspracheverfügung war,

- die  Beitragsfestsetzung  für  die  Beitragsperiode  2006/2007, 
welche von der Beschwerdeführerin nicht angefochten wurde.

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7.2 Vorliegend ist aus den Akten ersichtlich und unbestritten, dass die 
Beschwerdeführerin in Südafrika

- vom 1.Oktober 2000 bis 21. Juni 2002 beim D._______ Country 
Club  als  Buchhalterin  (Bookkeeper)  angestellt  war  (vgl.  SAK-
M/27.4 und 27.5),

- vom 22. Juni bis 30. September 2002 (101 Tage) arbeitslos war 
(vgl. SAK-M/27.5),

- vom 1. Oktober 2002 bis 31. Dezember 2004 im B._______ Hotel  
& Spa als "Administrator" angestellt  war (vgl. SAK-M/36.3, 36.4 
und 44.7),

- vom 1. Januar  bis  28. Februar  2005  arbeitslos  war  (vgl.  SAK-
M/44.7),

- vom  1.  März  2005  bis  mindestens  28.  Februar  2006  bei 
E._______  als  Buchhalterin  (Accountant)  angestellt  war  (vgl. 
SAK-U/44.3, 44.4 und 44.7 sowie SAK-U/62.4).

7.3 Ist  für  die  strittigen  Beitragszeiträume  innerhalb  der  Beitrags-
periode 2004/2005 eine ordentliche Beitragsfestsetzung vorzunehmen, 
ist  dafür  auf  das Erwerbseinkommen der Beschwerdeführerin in  den 
Jahren  2002  und  2003  (umgerechnet  auf  ein  Jahreseinkommen) 
abzustellen  (vgl.  oben  E.  4.3.1).  Das  entsprechende  Erwerbs-
einkommen der Beschwerdeführerin setzt sich wie folgt zusammen:

- ZAR 28'274.- (gerundet) für den Zeitraum vom 1. Januar bis 21. 
Juni  2002  (172  Tage)  als  Angestellte  des  D._______  Country 
Club (bei  gleichem Lohn wie  2000 und 2001,  vgl. SAK-M/27.4 
und 27.5),

- ZAR  11'200.-  für  den  Zeitraum  vom  1.  Oktober  2002  bis  31.  
Dezember 2002 (92 Tage) als Angestellte des B._______ Hotel & 
Spa (vgl. SAK-M/36.3 und 36.4),

- ZAR 64'200.- für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 
2003 (365 Tage) als Angestellte des B._______ Hotel & Spa (vgl. 
SAK-M/36.3 und 36.4),

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Insgesamt  war  die  Beschwerdeführerin  in  der  Bemessungsperiode 
während 629 Tagen erwerbstätig und erwirtschaftete in dieser Zeit ein 
Erwerbseinkommen von ZAR 103'674.-, womit umgerechnet ein durch-
schnittliches Jahreseinkommen von (gerundet) ZAR 60'161.- resultiert. 
Umgerechnet zu dem von der SAK verbindlich festgelegten Wechsel-
kurs von 0.19511 resultiert ein massgebliches Erwerbseinkommen von 
CHF  11'738.-  bzw. abgerundet  CHF  11'700.-. Multipliziert  mit  9,8% 
ergeben  sich  Jahresbeiträge  in  der  Höhe  von  CHF  1'146.60  sowie 
Verwaltungskostenbeiträge  von  je  CHF 34.40,  insgesamt  somit  CHF 
1'181.-  pro Jahr bzw. CHF 98.40 pro Monat. Soweit  eine ordentliche 
Beitragsbemessung  erfolgt,  sind  für  die  Beschwerdeführerin  die 
Beiträge  (inkl.  Verwaltungskostenbeiträge)  für  das  Beitragsjahr  2004 
auf  CHF 1'181.-  und  für  den  Beitragszeitraum vom 1.  März  bis  31. 
Dezember 2005 (10 Monate) auf CHF 984.- festzusetzen.

7.4 Analog  zu  den  Ausführungen  betreffend  den  Beschwerdeführer 
(vgl. oben E. 6.5) hat die Botschaft London für das Beitragsjahr 2004 
zu Recht eine ordentliche Beitragsfestsetzung vorgenommen, hat aber 
zu  Unrecht  nur  auf  das  Erwerbseinkommen der  Beschwerdeführerin 
vom  1.  Oktober  2002  bis  31.  Dezember  2003  abgestützt  und  das 
Erwerbseinkommen  vom  1.  Januar  bis  21.  Juni  2002  ausser  Acht 
gelassen.  Soweit  die  Beschwerdeführerin  davon  ausgeht,  dass  sich 
die  Beiträge  für  das  Beitragsjahr  2004  nach  dem  in  diesem  Jahr 
erwirtschafteten Erwerbseinkommen richtet, liegt sie falsch (vgl. oben 
E. 4.3.1 und 4.3.2).

7.5 Betreffend den Beitragszeitraum vom 1. März  bis  31. Dezember 
2005 rechtfertigt die vorübergehende Arbeitslosigkeit der Beschwerde-
führerin  von  101  Tagen  -  entsprechend  den  Ausführungen  zum 
Beschwerdeführer  (vgl.  oben  E.  6.6)  -  keine  ausserordentliche 
Beitragsbemessung.  Des  Weiteren  führt  der  Stellenwechsel  vom 
B._______ Hotel  & Spa zur E._______ zwar zu einer Erhöhung des 
Erwerbseinkommens  von  über  25%  (Jahreseinkommen  B._______ 
Hotel  &  Spa:  ZAR  64'200.-  [vgl.  SAK-M/36.3];  für  die  ordentliche 
Beitragsfestsetzung  massgebliches  Jahreseinkommen  ZAR  60'161.- 
(vgl. oben E. 7.3); Jahreseinkommen 2005 E._______: ZAR 144'000.-). 
Allerdings war die Beschwerdeführerin für die E._______ (wie früher 
für  den  D._______  Country  Club)  als  Buchhalterin  tätig  (vgl.  SAK-
U/62.4),  und  es  ist  nicht  ersichtlich,  dass  mit  der  neuen  Anstellung 
(auch  im  Vergleich  zur  vorgängigen  Tätigkeit  als  "Administrator"  im 
B._______ Hotel & Spa) eine qualitativ so erhebliche Veränderung der 

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Einkommensgrundlagen  erfolgt  ist,  dass  eine  ausserordentliche 
Beitragsbemessung per Stellenantritt vorzunehmen wäre. Eine blosse 
Einkommenssteigerung, und mag sie noch so beträchtlich sein, genügt 
nicht,  um daraus eine  erhebliche  qualitative  Veränderung abzuleiten 
(vgl. ZAK 1988 S. 512 E. 3.a mit Hinweis). Dementsprechend ist auch 
für  den Beitragszeitraum vom 1. März bis  31. Dezember  2005 keine 
ausserordentliche Beitragsfestsetzung vorzunehmen sondern sind die 
Beiträge im ordentlichen Verfahren festzusetzen (vgl. oben E. 4.3.2). 
Soweit  die Beschwerdeführer davon ausgeht,  dass sich die Beiträge 
nach  dem  in  diesem  Zeitraum  erwirtschafteten  Erwerbseinkommen 
richten, liegt sie falsch.

7.6 Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  sich  die  angefochtene 
Verfügung in Bezug auf die Beiträge für das Jahr 2004 im ordentlichen 
Verfahren festgesetzten Beiträge insofern als fehlerhaft erweist, als sie 
bei der Beitragsbemessung das Erwerbseinkommen der Beschwerde-
führerin  für  den  Zeitraum  vom  1.  Januar  bis  21.  Juni  2002  als 
Angestellte des D._______ Country Club (bei gleichem Lohn wie 2000 
und 2001) ausser Acht lässt (vgl. oben E. 7.3 und 7.4).

In  Bezug  auf  die  Beiträge  für  den  Zeitraum  vom  1.  März  bis  31. 
Dezember 2005 erweist sich die angefochtene Verfügung insofern als 
fehlerhaft, als die Beitragsbemessung nicht im ordentlichen Verfahren 
erfolgt,  sondern  eine  ausserordentliche  Beitragsfestsetzung 
vorgenommen wird (vgl. oben E. 7.3 und 7.5.). 

Die  Beschwerde  der  Beschwerderührerin  ist  daher,  soweit  die 
Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  beantragt  wurde,  gutzu-
heissen und die sie betreffende Einspracheverfügung vom 8. Februar 
2007 aufzuheben. Ihre  Beiträge an die freiwillige  Versicherung (inkl. 
Verwaltungskostenbeiträge)  sind  für  das  Beitragsjahr  2004  auf 
CHF 1'181.-  und  für  den  Beitragszeitraum  vom  1.  März  bis  31. 
Dezember  2005 auf  CHF 984.-  festzusetzen. Dies  ergibt  für  den im 
Streit liegenden Zeitraum Beiträge in der Höhe von CHF 2'165.- (statt  
der verfügten Beiträge in der Höhe von CHF 3'571.55).

8.
8.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (vgl. Art. 85bis Abs. 2 
AHVG), sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind.

8.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 

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erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zuspre-
chen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 und 4 des Reglements vom 
21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]  in  der  ab  1.  April 
2010  geltenden  Fassung).  Da  die  mehrheitlich  obsiegenden 
Beschwerdeführenden  vorliegend  nicht  vertreten  sind  und  ihnen 
aufgrund  der  Aktenlage  auch  keine  notwendigen,  verhältnismässig 
hohe Kosten entstanden sind,  wird  ihnen keine Parteientschädigung 
zugesprochen. Als Bundesbehörde hat die SAK keinen Anspruch auf 
Parteientschädigung  (Art.  7  Abs.  3 VGKE).  Daher  ist  keine  Partei-
entschädigung zuzusprechen.

8.3
Die  SAK  wies  in  ihren  Vernehmlassungen  darauf  hin,  dass  die 
Beschwerdeführenden die ausstehenden Beträge für 2005/2006 in der 
Höhe  von  CHF  8'4'18.40  (Beschwerdeführer)  bzw.  CHF  4'197.45 
(Beschwerdeführerin) bis zum 31. Dezember 2007 zu bezahlen hätten, 
ansonsten nach Eintritt  der Rechtskraft  der angefochtenen Verfügun-
gen je ein Ausschlussverfahren in Gang komme. Diesbezüglich ist der 
Vollständigkeit  halber  darauf  hinzuweisen,  dass  ein  Ausschluss  aus 
der freiwilligen Versicherung ein korrekt durchgeführtes Mahnverfahren 
voraussetzt.  Dafür  ist  es  unter  anderem  notwendig,  dass  die 
versicherte Person genau weiss, welchen Betrag sie bis zu welchem 
Zeitpunkt bezahlen muss (vgl. für viele: Urteil des Bundesverwaltungs-
gerichts  C-3854/2008  vom 29.  September  2009  E.  3.1  und  3.2  mit 
Hinweis  auf  das  Urteil  des  Bundesgerichts  H  224/04  vom 28.  April 
2005).  Bevor  die  hier  umstrittenen  Beiträge  rechtskräftig  festgesetzt 
worden  sind,  kann  ihnen  die  SAK  die  zur  Abwendung  eines 
Ausschlusses zu leistenden Beträge allerdings nicht mitteilen.

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Verfahren C-2179/2007 und C-2180/2007 werden vereinigt.

2.
Die Beschwerde des Beschwerdeführers wird insoweit  gutgeheissen, 
als  die  ihn  betreffende  Einspracheverfügung  vom  8.  Februar  2007 

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aufgehoben wird. Seine Beiträge an die freiwillige Versicherung (inkl. 
Verwaltungskostenbeiträge)  werden  für  den Beitragszeitraum vom 1. 
Januar bis 31. Juli  2004 auf CHF 3'815.70, für den Beitragszeitraum 
vom  1.  bis  31.  Dezember  2004  auf  CHF  545.10  und  für  das 
Beitragsjahr 2005 auf CHF 6'540.90 festgesetzt.

3.
Die Beschwerde der Beschwerdeführerin wird insoweit gutgeheissen, 
als  die  sie  betreffende  Einspracheverfügung  vom  8.  Februar  2007 
aufgehoben  wird.  Ihre  Beiträge  (inkl.  Verwaltungskostenbeiträge) 
werden  für  das  Beitragsjahr  2004  auf  CHF  1'181.-  und  für  den 
Beitragszeitraum vom 1. März bis 31. Dezember 2005 auf CHF 984.- 
festgesetzt.

4.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

5.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

6.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde)
- die SAK (für die Ref-Nr. [...] [Beschwerdeführer] und für die Ref-Nr.  

[...] [Beschwerdeführerin])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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