# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 197aae66-b612-5eb8-833a-fddd02064cb1
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-07-15
**Language:** de
**Title:** BGer 8C_449-2020
**Docket/Reference:** 8C_449-2020
**URL:** https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=15.06.2020&to_date=15.07.2020&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=8&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F15-07-2020-8C_449-2020&number_of_ranks=758

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_449/2020
Urteil vom 15. Juli 2020
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiberin Berger Götz.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
unbekannt,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen einen Entscheid einer unbekannten Vorinstanz.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 9. Juni 2020 (Poststempel) gegen einen Entscheid vom 28. Mai 2020 einer unbekannten Vorinstanz,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 10. Juni 2020, worin A.________ aufgefordert worden ist, den Formmangel der fehlenden Beilage (vorinstanzlicher Entscheid) gemäss
Art. 42 Abs. 5 BGG
bis spätestens am 6. Juli 2020 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe, und worin er ausserdem auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer den ihm vom Gericht gemäss
Art. 42 Abs. 5 BGG
angezeigten Formmangel des fehlenden vorinstanzlichen Entscheides nicht innerhalb der mit Verfügung vom 10. Juni 2020 angesetzten, am 6. Juli 2020 abgelaufenen (
Art. 44 - 48 BGG
) Nachfrist behoben hat,
dass die Beschwerdeschrift überdies offensichtlich nicht den minimalen Begründungsanforderungen nach
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG
zu genügen vermag, wonach unter anderem in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, was ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt (
BGE 138 I 171
E. 1.4 S. 176
;
136 I 65
E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch
BGE 140 III 86
E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG
auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. Juli 2020
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident:    Maillard
Die Gerichtsschreiberin:    Berger Götz