# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8c188c2d-78b4-5df6-a194-952f57621b17
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.04.2010 C-6577/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6577-2009_2010-04-15.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6577/2009/
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  1 5 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Beat Weber, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

D._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Bruno A. Hubatka, 
Obere Bahnhofstrasse 24, Postfach 637, 9501 Wil SG 1,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung (Revision); Verfügung der IVSTA 
vom 11. September 2009.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6577/2009

Das  Bundesverwaltungsgericht  stellt  fest  und  zieht  in 
Erwägung, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA mit Verfügung vom 
11. September 2009  die  bisher  bezahlte  Dreiviertelsrente  der  In-
validenversicherung per 1. November 2009 aufhob,

dass  D._______  diese  Verfügung  mit  Beschwerde  vom 
19. Oktober 2009  beim  Bundesverwaltungsgericht  anfocht,  um 
Weiterausrichtung  der  Rente  und  gleichzeitig  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen Prozessführung sowie unentgeltlichen Verbeiständung 
ersuchte,

dass  die  IVSTA  ihren  Entscheid  vom  11.  September  2009  mit 
Verfügung  vom  4.  März  2010  in  Wiedererwägung  zog  und  die 
Weiterausrichtung  einer  Dreiviertelsrente  ab  1.  November  2009 
anordnete,

dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 14. April 
2010 die Beschwerde vom 19. Oktober 2009 zurückzog und erklärte, 
sie  verzichte  auf  die  Ausrichtung  einer  Parteientschädigung 
(„ausserrechtliche  Entschädigung“),  falls  ihr  keine  Verfahrenskosten 
auferlegt würden,

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005  (VGG,  SR  173.32)  das  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes 
vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art.  32 VGG vor-
liegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,

dass  Verfügungen  der  Vorinstanz  gemäss  Art.  33  Bst.  d  VGG  in 
Verbindung  mit  Art.  69  Abs. 1  Bst.  b  des  Bundesgesetzes  über  die 
Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) anfechtbar 
sind,

dass infolge Rückzugs der Beschwerde das Beschwerdeverfahren im 
einzelrichterlichen  Verfahren  als  gegenstandslos  geworden 

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C-6577/2009

abzuschreiben  ist  (Art. 23  Abs. 1  Bst. a  des  Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art.  5 des Reg-
lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass  die  Vorinstanz  dadurch,  dass  sie  auf  ihre  Verfügung  zurück-
gekommen ist und die Beschwerdeführerin offensichtlich zu Recht Be-
schwerde erhoben hat, als unterliegende Partei zu betrachten ist, 

dass der  Vorinstanz jedoch keine Verfahrenskosten auferlegt  werden 
(Art. 63 Abs. 2 VwVG, Art. 7 Abs. 3  des Reglements vom 21. Februar 
2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass  der  Beschwerdeführerin  als  obsiegende  Partei  antragsgemäss 
keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind und damit das Gesuch um 
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, soweit  es den Verzicht 
auf die Erhebung von Verfahrenskosten betrifft, gegenstandslos wird, 

dass  infolge  Obsiegens  der  Beschwerdeführerin  grundsätzlich 
Anspruch  auf  eine  durch  die  Vorinstanz  zu  leistende 
Parteientschädigung besteht, womit ein amtliches Honorar im Rahmen 
der  unentgeltlichen  Verbeiständung  (Art.  65  Abs.  2  VwVG)  ausser 
Betracht fällt und sich das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung 
als gegenstandslos erweist,

dass  die  Parteien,  die  Anspruch  auf  Parteientschädigung  erheben, 
dem  Gericht  vor  dem  Entscheid  eine  detaillierte  Kostennote 
einzureichen haben und das Gericht im Säumnisfall die Entschädigung 
auf Grund der Akten festzusetzen hat (Art. 14 Abs. 1 und 2 VGKE),

dass  vorliegend  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom  14.  April  
2010  auf  die  Ausrichtung  einer  Parteientschädigung  verzichtet, 
weshalb die Festsetzung derselben entfällt.

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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos 
abgeschrieben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieser Entscheid geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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