# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 25883d27-8e97-5c3e-abd7-606d9c29b640
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-10
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 10.05.2021 UV 2020/4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2020-4_2021-05-10.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2020/4

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 11.11.2021

Entscheiddatum: 10.05.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 10.05.2021
Art. 17 Abs. 1 ATSG. Würdigung eines im Auftrag der IV-Stelle erstellten 
bidisziplinären Gutachtens und kreisärztlicher Beurteilungen. Abweisung 
des Rentenrevisionsgesuchs, da überwiegend wahrscheinlich keine 
relevante Verschlechterung der unfallbedingten Beschwerden eingetreten ist 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Mai 
2021, UV 2020/4).

Entscheid vom 10. Mai 2021

Besetzung

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter 

Joachim Huber und Versicherungsrichterin Michaela Machleidt Lehmann; 

Gerichtsschreiberin Katja Meili

Geschäftsnr.

UV 2020/4

Parteien

A.___ AG,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andreas Gnädinger, Hubatka Müller Vetter, 

Seestrasse 6, Postfach, 8027 Zürich,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

am Verfahren beteiligt

B.___,

Beigeladener,

Gegenstand

Invalidenrente (Erhöhung; in Sachen B.___)

Sachverhalt

A.  

B.___ war bei der C.___ AG, tätig und dadurch bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligatorisch gegen die Folgen von 

Unfällen versichert, als seine linke Hand am 19. Mai 1989 in eine schnellrotierende 

walzenartige Maschine geriet. Dabei kam es zu einer traumatischen Amputation des 

linken Vorderarms im mittleren Drittel (Suva-act. 50-23, 50-55, 50-60, 50-69 f.). 

Gleichentags erfolgte im Spital D.___ eine chirurgische Stumpfversorgung (Suva-act. 

50-61 f.).

A.a. 

Vom 12. Juni bis 22. September 1989 befand sich der Versicherte stationär in der 

Rehaklinik Bellikon. Die dort behandelnden Ärzte berichteten am 29. September 1989, 

aufgrund des psychischen Traumas scheine eine psychiatrische Nachbetreuung 

indiziert. Eine Arbeitsaufnahme sei derzeit noch nicht möglich (Suva-act. 50-23 ff., vgl. 

Suva-act. 50-56 ff.). Der Versicherte war während des Aufenthalts in der Rehaklinik 

Bellikon mit einer myoelektrischen Unterarmprothese versorgt worden (vgl. Suva-act. 

50-29).

A.b. 

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Ab 3. September 1990 arbeitete der Versicherte halbtags bei seiner Arbeitgeberin 

und erbrachte dabei eine Leistung von insgesamt ca. 25 % (Suva-act. 50-21 f., 50-30 

f., 50-33, 51-37, IV-act. 35-3).

A.c. 

Suva-Kreisarzt Dr. med. E.___, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, 

untersuchte den Versicherten am 19. Juni 1991. Gleichentags beurteilte er, das 

Hauptproblem sei die psychische Verfassung des Versicherten. Er schätzte den 

Integritätsschaden bezüglich der traumatischen Vorderarm-Amputation auf 40 % 

(Suva-act. 51-54 ff.).

A.d. 

Im Auftrag der Suva wurde der Versicherte im September 1991 durch Dr. med. 

F.___, Spezialarzt Psychiatrie und Psychotherapi untersucht. In seinem Gutachten vom 

18. September 1991 beurteilte dieser, der Versicherte leide unter einer 

posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und einer psychoreaktiven Depression. 

Er habe den Unfall und den Verlust seiner linken Hand überhaupt noch nicht 

verarbeitet. Neben dem somatischen Befund wirke sich auch die psychische Störung in 

beruflicher Hinsicht negativ aus. Der Versicherte sei im Umfang von etwa 75 % 

arbeitsunfähig. Es sei mit einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens noch sechs Monaten 

zu rechnen (Suva-act. 51-45 ff.).

A.e. 

Vom 20. September bis 20. Dezember 1991 befand sich der Versicherte stationär 

in der Psychiatrischen Klinik G.___. Die dort behandelnden Ärzte berichteten am 8. 

Januar 1992 über eine längerdauernde depressive Reaktion und 

Selbstwertverunsicherung nach traumatischer Vorderarm-Amputation links. Sie 

empfahlen eine erneute berufliche Abklärung im Sinne einer Umschulung oder Anlehre 

mit 50%iger Arbeitstätigkeit (Suva-act. 51-31 ff.).

A.f. 

Im Auftrag der Suva wurde der Versicherte im Januar 1994 erneut durch Dr. F.___ 

untersucht. Dieser beurteilte am 19. Januar 1994, seit September 1991 sei es zu einer 

beachtlichen Verbesserung des psychischen Zustands gekommen. Aus psychiatrischer 

Sicht sei der Versicherte höchstens zu 25 % arbeitsunfähig. An seiner optimal 

eingerichteten Arbeitsstelle sei es ihm zumutbar, ganztags zu arbeiten (Suva-act. 51-5 

ff.).

A.g. 

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Mit Verfügung vom 14. März 1994 sprach die Suva dem Versicherten mit Wirkung 

ab 1. März 1994 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 

33.33 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 40 % zu 

(Suva-act. 52-24 ff.). Dagegen liess der Versicherte am 13. April 1994 Einsprache 

erheben (Suva-act. 52-5 ff., zur Begründung vgl. Suva-act. 52-20 f.). Kreisarzt Dr. E.___ 

hatte am 24. März 1994 beurteilt, dem Versicherten sei eine volle ganztätige 

Präsenzzeit in seiner derzeit ausgeübten Tätigkeit bei der C.___ AG zumutbar (Suva-

act. 52-22). 

A.h. 

Am 27. Juni 1994 verfügte die Suva, dass die zugesprochene Rente rückwirkend 

ab 1. März 1994 als Komplementärrente berechnet und wegen Überentschädigung mit 

den Rentenleistungen der Invalidenversicherung verrechnet werde (Suva-act. 52-16 f.). 

Dagegen liess der Versicherte ebenfalls Einsprache erheben (vgl. Suva-act. 52-2 ff.).

A.i. 

Mit Verfügung vom 21. Juli 1994 sprach die IV-Stelle dem Versicherten bei einem 

Invaliditätsgrad von 75 % mit Wirkung vom 1. Mai 1990 bis 31. Mai 1994 eine ganze 

Rente zu (Suva-act. 56-3 ff.). Den vom Versicherten dagegen erhobenen Rekurs (IV-act. 

61) wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 5. April 

1995 ab (IV-act. 65).

A.j. 

Dr. med. H.___, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Abteilung 

Unfallmedizin der Suva, beurteilte am 13. November 1995, es liege ein Status nach 

längerer depressiver Reaktion auf die traumatische Amputation bzw. ein Status nach 

einer abgeklungenen unfallkausalen Anpassungsstörung in der Form einer längeren 

depressiven Reaktion (ICD-10: F43.21) vor. Der psychische Zustand des Versicherten 

sei nicht mehr pathologisch und rechtfertige keine wesentliche Arbeitsunfähigkeit, 

welche die somatisch-medizinisch begründbare übersteigen würde. Aus 

psychiatrischer Sicht sei keine Integritätsentschädigung geschuldet. Die von Dr. F.___ 

grosszügig attestierte

Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen von höchstens 25 % sollte zukünftig 

weiter abnehmen und sei nicht zur somatischen Arbeitsunfähigkeit hinzuzurechnen, 

sondern darin enthalten (Suva-act. 53).

A.k. 

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B.  

Mit Entscheid vom 20. März 1997 wies die Suva die Einsprachen gegen die 

Verfügungen vom 14. März und 27. Juni 1994 ab. Sie berichtigte ihre Rentenverfügung 

jedoch insofern, als sie festhielt, dass der Versicherte vom 1. März bis 31. Mai 1994 

Anspruch auf eine Komplementärrente und ab dem 1. Juni 1994 auf eine ordentliche 

Rente der Suva habe (Suva-act. 55). Die dagegen vom Versicherten erhobene 

Beschwerde (damals kantonalrechtlich als Klage bezeichnet) wies das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen am 30. April 1998 mit Bezug auf die 

Invalidenrente ab. Mit Bezug auf die Integritätsentschädigung hiess es die Beschwerde 

teilweise gut und sprach dem Versicherten eine Integritätsentschädigung bei einer 

Integritätseinbusse von 43 % zu (Suva-act. 58).

A.l. 

Vom 6. bis 8. Dezember 1999 befand sich der Versicherte aufgrund akuter 

Suizidalität stationär im Spital D.___. Die behandelnden Ärzte berichteten unter 

anderem über einen Verdacht auf eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach 

Extrembelastung (ICD-10: F62.0) und eine Alkoholabhängigkeit (ICD-10: F10.25). Der 

Versicherte werde in die Psychiatrische Klinik J.___ überwiesen (Suva-act. 60-69 ff.). 

Vom 8. Dezember 1999 bis 28. Mai 2000 (mit kurzen Unterbrechungen) befand sich der 

Versicherte stationär und vom 29. Mai bis 3. November 2000 tagesklinisch in der 

Psychiatrischen Klinik J.___. Die dort behandelnden medizinischen Fachpersonen 

berichteten am 16. Mai 2001 über eine langdauernde mittelgradige depressive Episode 

bei Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen und narzisstischen Zügen, eine 

Nikotinabhängigkeit und einen Alkoholmissbrauch. Der Versicherte sei bei Austritt aus 

der Klinik noch zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (IV-act. 97, vgl. IV-act. 86). Die 

Arbeitgeberin hatte dem Versicherten per Ende des Jahres 2000 gekündigt (vgl. Suva-

act. 22-18, IV-act. 94-14).

B.a. 

Ab 16. November 2000 war der Versicherte durch die Fachstelle für 

Sozialpsychiatrie und Psychotherapie I.___ behandelt worden. Die zuständigen 

medizinischen Fachpersonen berichteten am 29. August 2001, der Versicherte sei seit 

Dezember 1999 zu 100 % arbeitsunfähig (Suva-act. 60-72 ff., vgl. Suva-act. 60-75).

B.b. 

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Mit Verfügung vom 6. Februar 2002 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für 

Januar und Februar 2000 eine Viertelsrente, für März 2000 eine halbe Rente und ab 1. 

April 2000 eine ganze Rente zu (Suva-act. 60-76 ff.).

B.c. 

Die Suva teilte dem Versicherten am 3. Dezember 2004 mit, sein Rentenanspruch 

(33.33 %; Suva-act. 52-24 ff.) werde nicht geändert (Suva-act. 22-9).

B.d. 

Dr. med. K.___, Physikalische Medizin FMH, hatte in seinem Bericht vom 13. Juli 

2004 als Diagnosen einen Tennisellbogen rechts, eine Vorderarmamputation links, ein 

Thorakolumbovertebralsyndrom bei Hyperlordose und muskulärer Dysbalance sowie 

eine Aspirinurticaria aufgelistet. Der Versicherte habe seit drei bis vier Monaten 

erstmalig Schmerzen im Bereich des rechten Vorderarms. Eine Überanstrengung sei 

nicht sicher erinnerlich (IV-act. 117-10 f.). Aufgrund einer Tenosynovialitis der 

Beugesehnen II und III rechts mit Blockaden unterzog sich der Versicherte am 2. 

November 2006 einer Tenolyse und einer Synovektomie der Finger II und III rechts (IV-

act. 117-9). Wegen eines Morbus Dupuytren Dig IV rechts erfolgte im Februar 2011 im 

Spital Linth eine Strangresektion Dig IV rechts (IV-act. 133-5).

B.e. 

Mit Schreiben vom 18. Februar 2013 wandte sich die A.___, bei welcher der 

Versicherte im Zeitpunkt seines Unfalls berufsvorsorgerechtlich versichert gewesen 

war, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. A. Gnädinger, Zürich, an die Suva. Sie 

erkundigte sich, weshalb entgegen der Verfügung der Invalidenversicherung bisher 

keine Rentenerhöhung stattgefunden habe (Suva-act. 25).

B.f. 

Am 2. Juli 2013 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, er habe weiterhin 

Anspruch auf die bisherige Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % (IV-act. 

139, vgl. frühere Mitteilung vom 23. Januar 2007; Suva-act. 22-4). Nach Intervention 

von Rechtsanwalt Gnädinger (vgl. IV-act. 142) holte die IV-Stelle eine Stellungnahme 

bei RAD-Arzt Dr. med. L.___ ein, welcher am 4. Juni 2014 befand, er könne keinen 

medizinischen Revisionsgrund erkennen (IV-act. 144).

B.g. 

Aufgrund einer chronischen Beugesehnensynovitis mit Stenosierung A1 Dig V 

rechts unterzog sich der Versicherte am 16. April 2015 einer Ringbandspaltung A1 Dig 

V rechts mit Tenolyse und partieller Synovektomie (IV-act. 156).

B.h. 

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Im Auftrag der IV-Stelle (vgl. Suva-act. 30) wurde der Versicherte im Oktober 2015 

durch Dr. med. M.___, Facharzt für Orthopädie FMH, und Dr. med. N.___, Fachärztin 

für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, beide Praxis O.___, bidisziplinär abgeklärt. In 

ihrem Gutachten vom 14. November 2015 hielten diese als Diagnosen mit Auswirkung 

auf die Arbeitsfähigkeit ein Zustandsbild nach traumatischer Vorderarmamputation 

links (ICD-10: T11.6), ein Überlastungssyndrom der rechten oberen Extremität (ICD-10: 

M70.8) sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode 

(ICD-10: F33.09), fest. Die vor dem Unfall ausgeübte Tätigkeit sei dem Versicherten 

nicht mehr zumutbar. In einer adaptierten Tätigkeit liege eine Arbeitsunfähigkeit von 

70 % vor. Allerdings sei seit 2001 keine relevante Veränderung des 

Gesundheitszustandes eingetreten (Suva-act. 37).

B.i. 

Mit Verfügung vom 15. Dezember 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten 

gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten weiterhin eine Invalidenrente basierend auf 

einem Invaliditätsgrad von 100 % zu (Suva-act. 34, betreffend Vorbescheidsverfahren 

vgl. IV-act. 182 f.).

B.j. 

Die A.___ AG liess am 7. November 2017 bei der Suva ein Rentenrevisionsgesuch 

stellen. Sie liess beantragen, die Suva sei zu verpflichten, auf das Gesuch um 

Überprüfung der Invalidenrentenleistungen des Versicherten einzutreten, um alsdann 

materiell über die Rentenfrage neu zu entscheiden (Suva-act. 60-1 ff., vgl. auch 

Revisions- bzw. Wiedererwägungsgesuch vom 8. Mai 2017; Suva-act. 36 und 

kreisärztliche Beurteilung vom 29. Mai 2017; Suva-act. 44).

B.k. 

Suva-Kreisarzt med. pract. P.___, Facharzt für Chirurgie, beurteilte am 20. 

Dezember 2017, seit der Berentung im Jahr 1994 sei im Bereich der linken oberen 

Extremität keine wesentliche Verschlechterung eingetreten. Das von Dr. M.___ 

aufgeführte Überlastungssyndrom der rechten oberen Extremität sei nicht überwiegend 

wahrscheinlich unfallkausal (Suva-act. 64).

B.l. 

Suva-Kreisarzt Dr. med. Q.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 

untersuchte den Versicherten am 21. März 2018. Nach Kenntnis des Berichts der seit 

14. Januar 2018 behandelnden medizinischen Fachpersonen der Psychiatrie-Dienste 

R.___, vom 5. April 2018 (vgl. Suva-act. 73) erstellte Dr. Q.___ am 26. April 2018 eine 

B.m. 

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C.  

psychiatrische Beurteilung. Als psychiatrische Diagnosen listete er eine leichte 

depressive Episode (ICD-10: F32.0), eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach 

Extrembelastung (leichte Ausprägung; ICD-10: F62.0) sowie einen Alkohol-Missbrauch 

bis Abhängigkeit (ICD-10: F10.1/2) auf. Alle drei psychiatrischen Störungen hätten sich 

ohne den schweren Arbeitsunfall vom 19. Mai 1989 und dessen Auswirkungen sehr 

wahrscheinlich nicht in dieser Zeit und in dieser Weise entwickelt. Deshalb sei ein 

diesbezüglicher teilkausaler natürlicher Zusammenhang mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit zu bestätigen. Die psychiatrisch bedingte Arbeitsunfähigkeit liege 

im Bereich von höchstens rund 20 %. Die psychischen Unfallfolgen hätten sich seit 

dem 14. März 1994 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht verändert (Suva-act. 

75).

Rechtsanwalt Gnädinger machte mit Schreiben vom 3. Juli 2018 geltend, der 

psychische und somatische Gesundheitszustand des Versicherten habe sich seit der 

erstmaligen Rentenzusprache mit Einspracheentscheid vom 20. März 1997 in 

anspruchserheblichem Ausmass verschlechtert. Es sei von einer 

Gesamtarbeitsunfähigkeit von 70 bis 75 % auszugehen (Suva-act. 77). Dr. Q.___ nahm 

am 15. August 2018 Stellung dazu und hielt fest, die psychischen Unfallfolgen seien 

derzeit überwiegend wahrscheinlich nicht wesentlich schwerer als am 14. März 1994 

bzw. 20. März 1997 (Suva-act. 80). Med. pract. S.___, Facharzt für Chirurgie und 

Unfallchirurgie, Kompetenzzentrum der Suva für Versicherungsmedizin, beurteilte am 

14. Januar 2019 gestützt auf die Akten, ein Überlastungssyndrom der rechten oberen 

Extremität des Versicherten sei nicht erstellt. Weder der Morbus Dupuytren und der 

Tennisellbogen rechts noch die Tenosynovitis der Beugesehnen der rechten Hand 

könnten beim Versicherten überwiegend wahrscheinlich auf eine Überbelastung 

zurückgeführt werden (Suva-act. 82).

B.n. 

Mit Verfügung vom 13. Februar 2019 verneinte die Suva eine 

Zustandsverschlechterung, welche eine Rentenrevision begründen würde (Suva-act. 

83).

B.o. 

Dagegen erhob die A.___ AG, vertreten durch Rechtsanwalt Gnädinger, am 14. 

März 2019 Einsprache (Suva-act. 89).

C.a. 

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D.  

Mit Entscheid vom 20. November 2019 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-

act. 100).

C.b. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 20. November 2019 erhob die A.___ AG 

(nachfolgend: Beschwerdeführerin), vertreten durch Rechtsanwalt Gnädinger, am 6. 

Januar 2020 die vorliegende Beschwerde. Sie beantragte darin, dieser sei aufzuheben 

und dem Versicherten sei eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von zumindest 70 % 

zuzusprechen. Eventualiter sei die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) zu 

verpflichten, eine externe medizinische Begutachtung zu veranlassen; alles unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge. Sie liess geltend machen, seit der Rentenverfügung 

im Jahr 1994 sei es zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands gekommen. 

Es sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 70 bis 75 % in einer adaptierten Tätigkeit 

auszugehen und der Invaliditätsgrad neu zu berechnen (act. G1).

D.a. 

Die Beschwerdegegnerin beantragte am 29. Januar 2020 die Abweisung der 

Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Sie brachte vor, die Beschwerden an der 

rechten oberen Extremität seien nicht unfallkausal und könnten damit nicht Grundlage 

für eine Rentenrevision bilden. Auch in psychischer Hinsicht liege keine unfallkausale 

Verschlechterung vor (act. G3).

D.b. 

Mit Replik vom 23. April 2020 liess die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen 

festhalten. Sie liess geltend machen, die Unfallkausalität der Beschwerden an der 

rechten oberen Extremität sei anerkannt. Bei der ursprünglichen Rentenzusprache sei 

kein relevanter psychischer Gesundheitsschaden festgestellt worden, inzwischen sei es 

aber zu einer Verschlechterung gekommen (act. G9). 

D.c. 

Nach Einsicht in die von der Verfahrensleitung beigezogenen IV-Akten (vgl. act. 

G11, G14 f.), hielt die Beschwerdegegnerin am 10. August 2020 an ihren Anträgen und 

Ausführungen fest (act. G16).

D.d. 

Mit Schreiben vom 12. August 2020 lud die Verfahrensleitung den Versicherten 

(nachfolgend: Beigeladener) zum Prozess bei und eröffnete ihm eine Frist zur 

D.e. 

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Erwägungen

1.

Zur Erhebung einer Beschwerde ist gemäss Art. 59 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) berechtigt, wer 

durch den angefochtenen Einspracheentscheid berührt ist und ein schutzwürdiges 

Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat. Praxisgemäss wird die 

Beschwerdelegitimation bejaht, wenn ein praktisches oder rechtliches Interesse an der 

Aufhebung oder Änderung der Verfügung geltend gemacht werden kann. Ein solches 

Interesse ist gegeben, wenn die allfällige Gutheissung der Beschwerde einen Nachteil 

wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur vermeidet, wobei der 

Beschwerdeführer aber stärker als jedermann von der angefochtenen Verfügung 

betroffen sein und in einer beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehen 

muss (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, N 9 f. zu Art. 59, mit 

Hinweisen). Die Beschwerdeführerin richtet dem Beigeladenen eine Rente aus 

beruflicher Vorsorge aus (act. G1, G9, G9.1.1 f.). Gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung ist sie aufgrund ihrer nachrangigen Leistungspflicht und der 

Kürzungsmöglichkeit nach Art. 24 f. der Verordnung über die berufliche Alters-, 

Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2; SR 831.441.1) durch den 

Rentenentscheid der Beschwerdegegnerin berührt und damit legitimiert, diesen 

zugunsten der versicherten Person durch Beschwerde anzufechten (BGE 134 V 153, E. 

4 f.). Folglich ist auf die vorliegende Beschwerde einzutreten.

2.

Vorab zu prüfen ist die von der Beschwerdeführerin gerügte Gehörsverletzung. Sie 

macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe den angefochtenen 

Einspracheentscheid nicht genügend begründet und sich nicht mit den Vorbringen der 

Beschwerdeführerin auseinandergesetzt (act. G1, G9).

Stellungnahme (act. G17). Der Beigeladene liess die Frist unbenützt ablaufen (act. 

G18).

Einspracheentscheide sind zu begründen (Art. 52 Abs. 2 Satz 2 ATSG). Die 

grundsätzliche Pflicht einer Behörde, ihren Entscheid zu begründen, folgt aus dem 

Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101]). Die Begründungspflicht soll 

2.1. 

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verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und der 

betroffenen Person ermöglichen, den Einspracheentscheid gegebenenfalls sachgerecht 

anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl diese als auch die Rechtsmittelinstanz 

sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinn 

müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die 

Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Einspracheentscheid stützt. Dies 

bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbestandlichen 

Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann 

sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 124 

V 180, E. 1.a). Eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen 

Gehörs kann ausnahmsweise geheilt werden, wenn die betroffene Person die 

Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den 

Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Diese Voraussetzung ist im 

Fall des Versicherungsgerichts erfüllt (vgl. Art. 61 lit. c ATSG i.V.m. Art. 46 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. November 2019 führte die 

Beschwerdegegnerin die relevanten rechtlichen Grundlagen auf. Sodann zitierte sie - 

wie die Beschwerdeführerin zutreffend ausführt (act. G1) - grosse Teile der 

Beurteilungen der Kreisärzte Dr. Q.___ und med. pract. S.___ (Suva-act. 100). Diese 

Beurteilungen sind bezüglich der relevanten medizinischen Fragestellungen 

(Arbeitsfähigkeit, Veränderung des Gesundheitszustandes, Kausalität; vgl. E. 3.3 f.) 

selbsterklärend, so dass keine diesbezüglichen detaillierten Ausführungen der 

Beschwerdegegnerin notwendig waren. Auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin in 

der Einsprache ging die Beschwerdegegnerin zwar nur sehr knapp ein, sie erwähnte sie 

aber immerhin (vgl. Suva-act. 100, S. 13). Insgesamt ist eine Gehörsverletzung damit 

zu verneinen. Es ist ausserdem darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin im 

vorliegenden Beschwerdeverfahren uneingeschränkt ihren Standpunkt vorbringen 

kann, wovon sie mit ihren ausführlichen Eingaben Gebrauch gemacht hat. Unter diesen 

Umständen könnte eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs ohnehin als 

ausnahmsweise geheilt erachtet werden.

2.2. 

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3.

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist, ob die dem 

Beigeladenen ursprünglich zugesprochene Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad 

von 33.33 % zu revidieren bzw. zu erhöhen ist.

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 % invalid, so hat 

sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Der Grad der für den Rentenanspruch 

massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich 

zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der 

Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen).

3.1. 

Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers 

erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft 

entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur 

Rentenrevision gibt nach der Rechtsprechung jede wesentliche Änderung in den 

tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den 

Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist nicht nur bei einer wesentlichen 

Veränderung des Gesundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die 

erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands 

erheblich verändert haben (BGE 130 V 349 f. E. 3.5). Bei der Rentenrevision (auf 

Gesuch hin oder von Amtes wegen) ist zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung 

einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrads der letzte rechtskräftige 

Einspracheentscheid, welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit 

rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines 

Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108 E. 5). Zum Vergleich heranzuziehen ist 

der Sachverhalt zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 125 V 369 E. 2 mit 

Hinweisen) bzw. des streitigen Einspracheentscheids.

3.2. 

Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung bildet die 

Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht besteht demnach nur für Gesundheitsschäden, 

die natürlich und adäquat-kausal mit einem versicherten Unfallereignis 

zusammenhängen (BGE 129 V 181 E. 3.1 f.; André Nabold, N 48 ff. zu Art. 6, in: Marc 

Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 

3.3. 

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Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 2018, 

[nachfolgend zitiert: KOSS UVG]; Irene Hofer, N 66 zu Art. 6, in Ghislaine Frésard-

Fellay/Susanne Leuzinger/Kurt Pärli [Hrsg.], Unfallversicherungsgesetz, Basler 

Kommentar, 2019, [nachfolgend zitiert: BSK UVG]; Alexandra Rumo-Jungo/André 

Pierre Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich 

Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechung zum Sozialversicherungsrecht, 4. Aufl. 2012, S. 53 ff.). 

Für die Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher 

Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht regelmässig auf 

Angaben ärztlicher Experten und Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht 

nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (KOSS UVG-

Nabold, N 53 und 59 zu Art. 6; BSK UVG-Hofer, N 66 zu Art. 6; Rumo-Jungo/Holzer, 

a.a.O., S. 55 und 58; BGE 129 V 181 E. 3.1 und 3.2 sowie in BGE 135 V 465 nicht 

publizierte E. 2 des Urteils 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009, je mit Hinweisen). Bei 

physischen Unfallfolgen spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der aus dem 

natürlichen Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des Unfallversicherers 

praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen 

Kausalität deckt (BGE 134 V 111 f. E. 2.1, BGE 127 V 103 E. 5b/bb; SVR 2000 UV Nr. 

14 S. 45). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) fassbar, bewirkt 

die Bejahung der natürlichen Kausalität nicht automatisch auch die Bejahung des 

adäquaten Kausalzusammenhangs. In diesen Fällen ist eine eigenständige 

Adäquanzbeurteilung nach der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133, E. 6c/aa 

vorzunehmen.

Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Um den Gesundheitszustand und insbesondere das Ausmass der 

Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das 

Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere 

Fachleute zur Verfügung zu stellen haben (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des 

Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

3.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/24

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4.

Die letzte Prüfung des Rentenanspruchs nahm die Beschwerdegegnerin Ende 2004 

vor, ohne jedoch eine umfassende materielle Neuprüfung des Rentenanspruchs 

durchzuführen. Die am 3. Dezember 2004 ergangene Mitteilung (vgl. Suva-act. 22-9) ist 

daher nicht als Referenzzeitpunkt für die Rentenrevision zu betrachten. Vorliegend ist 

zu prüfen, ob eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes des 

Beigeladenen zwischen dem ursprünglichen, in Rechtkraft erwachsenen 

Einspracheentscheid vom 20. März 1997 (Invaliditätsgrad von 33.33 %; Suva-act. 55, 

vgl. Suva-act. 58) und dem angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. November 

2019 (Suva-act. 100) eingetreten ist. Dazu ist vorerst die Situation per 20. März 1997 zu 

ermitteln.

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

medizinischen Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 3a 

mit Hinweisen). Den Berichten und Gutachten, welche die Versicherungen während des 

Administrativverfahrens von ihren eigenen oder von beratenden Ärzten und Ärztinnen 

einholen, kann rechtsprechungsgemäss ebenfalls Beweiswert beigemessen werden 

(BGE 135 V 467 ff. E. 4 und BGE 125 V 353 f. E. 3b/ee, je mit Hinweisen). In solchen 

Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen zu stellen. 

Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen (BGE 135 V 471 E. 4.7; RKUV 1997 Nr. U 281 E. 1a S. 281 f.).

Der Einspracheentscheid vom 20. März 1997 stützte sich in medizinischer Hinsicht 

im Wesentlichen auf die Beurteilungen von Dr. H.___ vom 13. November 1995 (Suva-

act. 53), Kreisarzt Dr. E.___ vom 24. März 1994 (Suva-act. 52-22) und Dr. F.___ vom 19. 

Januar 1994 (Suva-act. 51-5 ff.). Die Beschwerdegegnerin ging basierend darauf von 

einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % aus und errechnete eine Erwerbsunfähigkeit von 

33.33 % (Suva-act. 52-24 ff., Suva-act. 55).

4.1. 

Dr. F.___ hatte den Beigeladenen erstmals am 10. September 1991 begutachtet. 

Im Gutachterbericht vom 18. September 1991 hatte er eine PTBS sowie eine 

psychoreaktive Depression diagnostiziert und festgehalten, der Beigeladene habe den 

Unfall und den Verlust seiner linken Hand noch überhaupt nicht verarbeitet. Neben dem 

somatischen Befund wirke sich auch die psychische Störung in beruflicher Hinsicht 

negativ aus. Der Beigeladene sei im Umfang von etwa 75 % arbeitsunfähig. Es handle 

sich um ein labiles pathologisches Geschehen, welches durch eine geeignete 

4.1.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/24

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Behandlung besserungsfähig sei. Da die Störung recht lange dauere und sich mit einer 

zusätzlichen Depression verkompliziert habe, sei mit einer Arbeitsunfähigkeit von 

mindestens noch sechs Monaten zu rechnen (Suva-act. 51-45 ff.). Darauf befand sich 

der Beigeladene vom 20. September bis 20. Dezember 1991 stationär in der 

Psychiatrischen Klinik G.___ (vgl. Suva-act. 51-31 ff.). Am 19. Januar 1994 beurteilte 

Dr. F.___ sodann, seit seiner letzten Begutachtung im September 1991 sei es zu einer 

beachtlichen Verbesserung des psychischen Zustandes gekommen. Von der 

psychischen Seite her erachte er den Beigeladenen höchstens im Umfang von 25 % 

als arbeitsunfähig. An seiner damaligen, optimal eingerichteten Arbeitsstelle sei es ihm 

zumutbar, ganztags zu arbeiten (Suva-act. 51-5 ff.).

Kreisarzt Dr. E.___ befand am 24. März 1994, in somatischer Hinsicht sei der 

Beigeladene betreffend Kraftleistung und auch in den Greiffunktionen beeinträchtigt. Er 

könne lediglich leichte und minime Festhaltefunktionen mit der Prothese am linken 

Vorderarm durchführen. Im angestammten Betrieb habe dem Beigeladenen eine 

adäquate Beschäftigung angeboten werden können. Dort seien keine Kraftleistungen 

erforderlich, weshalb keine verstärkte Ermüdung des rechten Armes geltend gemacht 

werden könne. Bei dieser Tätigkeit sei dem Beigeladenen eine volle ganztägige 

Präsenzzeit zumutbar. Dr. E.___ führte weiter aus, in psychischer Hinsicht sei in den 

letzten Jahren eine deutliche Besserung eingetreten. Dr. F.___ erachte den 

Beigeladenen aus psychiatrischer Sicht als fähig, eine volle Präsenzzeit bei der Arbeit 

einzuhalten (Suva-act. 52-22). Dies ist zwar korrekt, Dr. E.___ übersah aber offenbar, 

dass Dr. F.___ den Beigeladenen weiterhin als zu (höchstens) 25 % arbeitsunfähig 

erachtete und damit von einer psychisch bedingten Beeinträchtigung der 

Arbeitsfähigkeit auszugehen war (vgl. Suva-act. 51-5 ff.).

4.1.2. 

Dr. H.___ beurteilte am 13. November 1995, es liege ein Status nach längerer 

depressiver Reaktion auf die traumatische Amputation des linken Vorderarms vor, das 

heisse, ein Status nach einer abgeklungenen unfallkausalen Anpassungsstörung in der 

Form einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10: F43.21). Die im September 1991 

von Dr. F.___ gestellte Diagnose einer PTBS sei schon damals aufgrund der 

diagnostischen Kriterien nicht haltbar gewesen. Der von Dr. F.___ im Januar 1994 

beschriebene psychische Zustand sei nicht mehr psychopathologisch. Aus 

psychiatrischer Sicht sei eine wesentliche Arbeitsunfähigkeit, welche die somatisch-

medizinisch begründbare Arbeitsunfähigkeit übersteige, nicht begründbar. Weiter 

führte Dr. H.___ aus, auf die Stellungnahme von Dr. F.___ zur Arbeitsfähigkeit sei voll 

abzustellen. Wenn Dr. F.___ grosszügigerweise von einer höchstens noch zu 25 % 

bestehenden Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen spreche, so seien diese 

4.1.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/24

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5.

Der angefochtene Einspracheentscheid vom 20. November 2019 basiert in 

medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf den Beurteilungen von Kreisarzt Dr. Q.___ 

und med. pract. S.___ (Suva-act. 100). Die Beschwerdeführerin spricht diesen die 

Beweiskraft ab und hält ihnen das bidisziplinäre Gutachten von Dr. M.___ und Dr. N.___ 

entgegen (vgl. act. G1).

25 % nicht zur somatischen Zumutbarkeitsbeurteilung dazuzuschlagen. Weiter sei von 

einer guten Prognose und zukünftig weiter abnehmender Arbeitsunfähigkeit in 

psychiatrischer Hinsicht auszugehen. Der Beigeladene könne seine derzeitige Tätigkeit 

ganztags verrichten (Suva-act. 53). Dr. Q.___ bemängelte die Beurteilung von Dr. H.___ 

zwar überzeugend (vgl. Suva-act. 75, 80). Die Beweiskraft der Beurteilung von Dr. 

H.___ ist jedoch insofern nicht weiter zu prüfen, als auch er die von Dr. F.___ attestierte 

Arbeitsunfähigkeit von 25 % aus psychiatrischer Sicht zumindest als vertretbar 

erachtete.

Zusammengefasst ging die Beschwerdegegnerin bei der ursprünglichen 

Rentenzusprache von einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % in der angepassten Tätigkeit 

bei der C.___ AG aus. Sie differenzierte in ihrem Einspracheentscheid vom 20. März 

1997 zwar nicht klar zwischen somatisch und psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit. 

Den Ausführungen im Einspracheentscheid sowie den genannten massgeblichen 

Arztberichten ist jedoch zu entnehmen, dass die Arbeitsunfähigkeit von 25 % 

ausschliesslich psychisch begründet war. In somatischer Hinsicht wäre die angepasste 

Tätigkeit voll zumutbar gewesen. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach bei 

der erstmaligen Rentenzusprache kein relevanter psychiatrisch bedingter 

Gesundheitsschaden und keine diesbezügliche Arbeitsunfähigkeit vorgelegen habe 

(act. G1, G9), sind angesichts der erwähnten medizinischen Einschätzungen nicht 

nachvollziehbar. Basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % errechnete die 

Beschwerdegegnerin - wie bereits erwähnt - einen Invaliditätsgrad von 33.33 % (vgl. 

Suva-act. 55).

4.2. 

In ihrem Gutachten vom 14. November 2015 hielten Dr. M.___ und Dr. N.___ als 

Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Zustandsbild nach traumatischer 

Vorderarmamputation links (ICD-10: T11.6), ein Überlastungssyndrom der rechten 

oberen Extremität (ICD-10: M70.8) und eine rezidivierende depressive Störung, 

gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F33.09), fest. Sie beurteilten, in psychiatrischer 

Hinsicht liege für eine adaptierte Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 20 %, in 

somatischer Hinsicht eine solche von 50 % vor. Die beiden Arbeitsunfähigkeiten seien 

5.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/24

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zu addieren, so dass eine Gesamt-Arbeitsunfähigkeit von 70 % resultiere (Suva-act. 

37). Im Folgenden ist bezüglich der einzelnen von den Gutachtern genannten 

Beschwerdebereichen (psychische Beeinträchtigung, Vorderarmamputation links, 

Beschwerden an der rechten oberen Extremität) zu prüfen, ob seit der erstmaligen 

Rentenzusprache im Jahr 1997 massgebliche Veränderungen eingetreten sind. 

Bezüglich der Beschwerden an der rechten oberen Extremität ist zudem die 

Unfallkausalität zu beurteilen.

Wie in Erwägung E. 4.2 ausgeführt, ging die Beschwerdegegnerin im Jahr 1997 

von einer psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit von (höchstens) 25 % aus.

5.2. 

Die psychiatrische Teilgutachterin Dr. N.___ führte aus, im Vergleich zum Jahr 

2001 - Referenzzeitpunkt für die Verfügung der IV-Stelle - sei psychopathologisch 

keine wesentliche Veränderung des psychischen Gesundheitszustandes festzustellen. 

In Anwendung der aktuellen Beurteilungspraxis sei wegen der Verminderung der 

Anpassungsfähigkeit, der Belastbarkeit sowie der Konzentrationsfähigkeit die 

Arbeitsunfähigkeit mit 20 % zu bemessen (Suva-act. 37). Diesbezüglich ist darauf 

hinzuweisen, dass die psychische Situation des Beigeladenen sich nach der 

erstmaligen Rentenzusprache durch die Beschwerdegegnerin offenbar verschlechtert 

hatte. Wegen akuter Suizidalität wurde er im Dezember 1999 im Spital D.___ 

hospitalisiert und danach mit kurzen Unterbrechungen bis zum 3. November 2000 

stationär bzw. tagesklinisch in der Psychiatrischen Klinik J.___ behandelt (vgl. Suva-

act. 60-69 ff., IV-act. 97). Ab 16. November 2000 erfolgte sodann eine ambulante 

Behandlung durch die Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie I.___ (Suva-

act. 60-72). Die jeweils behandelnden Ärzte hatten dem Beigeladenen vom Dezember 

1999 bis mindestens Oktober 2001 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert (vgl. 

IV-act. 97, Suva-act. 60-72 ff., 60-75). Die damalige Situation des Beigeladenen war 

unter anderem auch durch unfallfremde psychische Belastungen, wie insbesondere die 

Trennung von seiner Ehefrau und den Abbruch des Kontakts durch seine Kinder, 

geprägt (vgl. IV-act. 60-73 f.). Im Zeitraum zwischen Oktober 2001 und Mai 2015 ist 

keine psychiatrische Behandlung aktenkundig. Ab dann wurde der Beigeladene wieder 

im Psychiatriezentrum T.___ behandelt. Dies unter anderem wegen einer 

Verhaltensstörung durch Alkohol, einer leichten depressiven Episode, Problemen im 

engeren Familienkreis, einer Eifersuchtsproblematik und gelegentlichen 

Schwierigkeiten in der Impulskontrolle. Die dort behandelnden Fachpersonen befanden 

im Sommer 2015, aus rein psychiatrischer Sicht sollte zuerst eine Suchtbehandlung 

und eine Behandlung der depressiven Symptomatik erfolgen. Eventuell sei auch eine 

traumaspezifische Behandlung notwendig. Dann sei der Versicherte zumindest Teilzeit 

5.2.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/24

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zu 50 bis 80 % in einer angepassten Tätigkeit einsetzbar (IV-act. 162). Demzufolge 

gingen auch diese davon aus, dass der Beigeladene nach entsprechender Behandlung 

aus psychiatrischer Sicht bestenfalls nur noch zu 20 % arbeitsunfähig sein würde. In 

einem weiteren im Jahr 2015 erstellten Bericht (undatiert) hielten sie sodann konkret 

eine Arbeitsfähigkeit von 80 % fest (IV-act. 158). Damit übereinstimmend ging Dr. N.___ 

- auch gestützt auf eine neuropsychologische Untersuchung - davon aus, rein 

psychiatrisch liege eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % vor. Sie führte aus, es falle dem 

Beigeladenen schwer, bei monotonen Aufgaben ein adäquates Aufmerksamkeitsniveau 

aufrecht zu erhalten und er zeige Schwierigkeiten in der Wahrnehmung sowie 

Memorisierung von visuellen Reizvorlagen. Insgesamt resultieren eine leichte 

Einschränkung der Anpassungsfähigkeit und der Belastbarkeit (Suva-act. 37-67).

Am 22. März 2018 wurde der Beigeladene durch Kreisarzt Dr. Q.___ untersucht. 

Dieser beurteilte am 26. April 2018, es lägen eine leichte depressive Episode (ICD-10: 

F32.0), eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10: 

F62.0) und ein Alkohol-Missbrauch bis Abhängigkeit (ICD-10: F10.1/2) vor. Die 

vorliegenden psychiatrischen Störungen hätten sich ohne den schweren Arbeitsunfall 

am 19. Mai 1989 und dessen Auswirkungen sehr wahrscheinlich nicht in dieser Zeit 

und in dieser Weise entwickelt. Deshalb sei ein diesbezüglicher teilkausaler natürlicher 

Zusammenhang überwiegend wahrscheinlich zu bestätigen. Insgesamt bestünden 

höchstens leichte funktionelle Beeinträchtigungen. Antrieb und Konzentration seien 

weitgehend erhalten. Die Tendenz zur Reizbarkeit sei nicht derart stark ausgeprägt, 

dass der Beigeladene einem Arbeitgeber im ersten Arbeitsmarkt nicht zumutbar wäre. 

In Übereinstimmung mit Dr. F.___ und Dr. N.___ sei deshalb festzuhalten, dass die 

psychiatrisch bedingte Arbeitsunfähigkeit im Bereich von 20 % liege. Seit dem Bericht 

von Dr. F.___ vom 19. Januar 1994 sei es mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 

keiner Veränderung der psychischen Unfallfolgen gekommen. Das aktuell vorliegende 

psychische Zustandsbild sei weitgehend gleich wie damals. Die wahrscheinlich zu 

stellende Diagnose einer leichten, andauernden Persönlichkeitsveränderung nach 

Extrembelastung stelle lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts dar 

und dies habe vor allem keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Suva-act. 75). 

Nachdem Rechtsanwalt Gnädinger die Einschätzung von Dr. Q.___ in Frage gestellt 

und geltend gemacht hatte, das psychische Beschwerdebild habe sich seit der 

erstmaligen Rentenzusprache deutlich verschlechtert (Suva-act. 77), nahm Dr. Q.___ 

am 15. August 2018 erneut Stellung. Er führte aus, die von Dr. F.___ am 19. Januar 

1994 attestierte Arbeitsunfähigkeit von maximal 25 % entspreche ziemlich genau 

seiner Einschätzung einer Arbeitsunfähigkeit von 20 %. Diesbezüglich habe sich also 

5.2.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/24

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im Vergleich keine relevante Veränderung ergeben. Die von Dr. F.___ gestellten 

Diagnosen einer psychoreaktiven Depression und einer PTBS würden von der 

Symptomatik her recht gut mit den aktuellen Diagnosen übereinstimmen. Es sei häufig 

so, dass - wie vorliegend - sich aus einer PTBS eine andauernde 

Persönlichkeitsstörung nach Extrembelastung entwickle. Viele Beschwerden und 

Beeinträchtigungen im Rahmen einer Depression, einer PTBS und einer 

Persönlichkeitsveränderung überschnitten sich, weshalb diese teilweise schwer 

voneinander abgrenzbar seien. Die Beschwerdegegnerin habe in ihrer Verfügung vom 

14. März 1994 eine gewisse Verlangsamung und damit eine psychische 

Beeinträchtigung explizit berücksichtigt. Auch im weiteren Verlauf nach der erstmaligen 

Rentenzusprache durch die Beschwerdegegnerin habe der Beigeladene in anhaltender 

Weise unter erheblichen psychischen Beschwerden und Beeinträchtigungen gelitten. 

Zusammenfassend hielt Dr. Q.___ überzeugend fest, die psychischen Unfallfolgen 

seien überwiegend wahrscheinlich nicht wesentlich schwerer als am 14. März 1994 

bzw. 20. März 1997. Betreffend die Diagnosen habe sich nur eine unwesentliche 

Veränderung ergeben und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien praktisch 

identisch (Suva-act. 80).

Insgesamt ist damit in psychiatrischer Hinsicht von keiner massgeblichen 

Veränderung und insbesondere keiner Verschlechterung des Gesundheitszustandes 

zwischen der erstmaligen Rentenzusprache und dem angefochtenen 

Einspracheentscheid vom 20. November 2019 auszugehen. In beiden Zeitpunkten lag 

eine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von rund 20 bis 25 % vor. Vor diesem 

Hintergrund kann eine Prüfung der Adäquanz der noch vorhandenen psychischen 

Beschwerden unterbleiben.

5.2.3. 

Bezüglich der Beschwerden am Vorderarm links bzw. dem Armstumpf links ist es 

unbestritten und aktenmässig ausgewiesen zu keinen relevanten Veränderungen 

gekommen. Der Beigeladene war in einer ideal adaptierten Tätigkeit bereits spätestens 

seit der Verfügung vom 14. März 1994 zu 100 % arbeitsfähig (vgl. E. 2.1.4). In der Folge 

trat gemäss der überzeugenden Beurteilung von med. pract. P.___ keine 

Verschlechterung ein (Suva-act. 64).

5.3. 

Der Beigeladene leidet unbestritten unter einem Tennisellbogen (Epicondylitis 

humeri radialis), einer Tenosynovalitis der Beugesehnen bzw. Tendovaginitis stenosans 

der rechten Hand und einem Morbus Dupuytren Dig IV rechts, weshalb er bereits 

mehrfach an der Hand operiert wurde (vgl. IV-act. 117-10 f., 117-9, 133-5, 156). Im 

Folgenden ist zu prüfen, ob diese Beschwerden an der rechten oberen Extremität 

Folge einer (unfallbedingten) Überlastung sind oder auf unfallfremde Ursachen 

5.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/24

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zurückzuführen sind. Bei Bejahung einer Unfallkausalität stellt sich die Frage der 

Verschlechterung der Beschwerden.

Der orthopädische Teilgutachter Dr. M.___ hielt in seinem Gutachten vom 14. 

November 2015 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit unter anderem 

ein Überlastungssyndrom der rechten oberen Extremität fest (ICD-10: M70.8; Suva-act. 

37-42). Er befand, die rechte dominante obere Extremität weise Überlastungs­

erscheinungen auf. Es habe eine Epicondylitis humeri radialis bestanden, welche 

konservativ, unter anderem mit Infiltrationen, angegangen worden sei. Diesbezüglich 

bestehe ein recht zufriedenstellendes Zustandsbild. An der rechten Hand seien diverse 

operative Eingriffe durchgeführt worden. Die rechte Hand sei dementsprechend 

vermindert belastbar und auf repetitive Bewegungen recht empfindlich. Die 

überlastungsbedingten Beschwerden seien als mittelgradig anzusehen. Der rechte 

Arm, namentlich der Ellbogen und die Hand, seien zweifellos vermindert belastbar 

(Suva-act. 37-45 f.). Da das Gutachten durch die IV-Stelle veranlasst wurde (vgl. Suva-

act. 30), hatte sich Dr. M.___ nicht explizit zur Unfallkausalität der Beschwerden des 

Beigeladenen zu äussern. Er führte jedoch aus, dem Beigeladenen sei im Mai 1989 der 

adominante linke Vorderarm amputiert worden. Durch die anschliessende 

Mehrbelastung der dominanten rechten oberen Extremität sei es zu Beschwerden im 

Sinne des erwähnten Tennisellbogens gekommen. In der rechten Hand sei es zu 

Synovalitiden mit Einengung des Gleitlagers diverser Beugesehnen gekommen, so 

dass mehrmals Eingriffe zur Entlastung bei schnappenden Fingern hätten durchgeführt 

werden müssen (Suva-act. 37-49 f.). Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, ist 

diese Beurteilung jedoch nicht überzeugend.

5.4.1. 

Med. pract. S.___ führte am 14. Januar 2019 (Suva-act. 82) aus, wie bereits Dr. 

E.___ am 24. März 1994 befunden habe (vgl. 52-22), sei die Tätigkeit, welche der 

Beigeladene bei der C.___ AG ausgeübt habe, eine leichte, keine Kraft 

beanspruchende Tätigkeit gewesen. In Übereinstimmung mit Dr. E.___ sei es durch 

diese Tätigkeit zu keiner Überlastung der rechten oberen Extremität gekommen (vgl. 

auch die Aussage der Arbeitgeberin vom 8. Februar 1994, wonach eine starke 

Ermüdung des rechten Arms mangels nötiger Kraftanwendung nicht nachvollziehbar 

sei; Suva-act. 51-4). Kreisarzt Dr. P.___ und med. pract. S.___ hielten sodann 

übereinstimmend fest, seit 1999 sei der Beigeladene keiner regelmässigen 

Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen. Eine Überlastung der rechten oberen Extremität 

durch kraftraubende oder repetitive Bewegungen bei einer beruflichen Tätigkeit sei 

somit nicht überwiegend wahrscheinlich belegt. Gemäss dem gegenüber den 

Gutachtern Dr. N.___ und Dr. M.___ geschilderten Tagesablauf erledige der 

5.4.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 21/24

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Beigeladene keine Haushalts- oder Gartenarbeiten, sei gerne zu Hause, gehe einkaufen 

und treffe sich regelmässig mit Kollegen zum Kaffeetrinken, sehe fern und liege auf 

dem Sofa. Zudem könne er Autofahren. Auch aus diesen Angaben lasse sich keine 

vermehrte Belastung der rechten oberen Extremität ableiten (Suva-act. 64, 82). Wie Dr. 

P.___ zu Recht festhielt, hatte Dr. M.___ aus der fehlenden Beschwielung an der 

rechten Hand zudem geschlossen, dass der Beigeladene keine massgeblichen 

körperlichen Aktivitäten ausführe (Suva-act. 37-45 f., 64).

Bezüglich des Tennisellbogens hielten Dr. P.___ und med. pract. S.___ fest, 

dieser könne Folge einer Fehl- oder Überbelastung sein. Neben einer solchen werde in 

der Literatur unter anderem das Tabakrauchen, eine Adipositas, ein Diabetes mellitus 

und die weisse Hautfarbe als Risikofaktoren für die Entstehung genannt. Sie 

schlussfolgerten überzeugend, der Tennisellbogen sei nicht überwiegend 

wahrscheinlich Folge einer Überlastung. Der Beigeladene habe keine repetitiven 

Arbeiten verrichtet. Hingegen sei dokumentiert, dass er rauche und eine Adipositas 

sowie einen Diabetes mellitus habe (Suva-act. 64, 82).

5.4.3. 

Dr. P.___ und med. pract. S.___ führten aus, die Pathogenese der Tendovaginitis 

stenosans bzw. der Tenosynovitis der Beugesehnen, verbunden mit dem klinischen 

Phänomen schnappender Finger, sei multifaktoriell (Suva-act. 64, 82). Dr. P.___ hielt 

fest, bei einer Tendovaginitis stenosans werde zwar ein gewisses Mass an Überlastung 

in der Literatur beschrieben, allerdings müssten gewisse Faktoren betrachtet werden. 

Eine Tendovaginitis stenosans entstehe überwiegend wahrscheinlich durch 

Überbelastung der Beugesehnen wie zum Beispiel beim Klavierspielen, bei Sportlern 

oder bei Personen, die lange am Computer arbeiteten (Suva-act. 64). Med. pract. S.___ 

führte zudem aus, in der Literatur werde ein Zusammenhang mit einem Diabetes 

mellitus, einer Amyloidose, einer Gicht und Schilddrüsenkrankheiten oder auch einer 

rheumatoiden Arthritis beschrieben. Beim Beigeladenen sei weder eine akute noch eine 

chronische Traumatisierung der Hand rechts dokumentiert. Allein ein vermehrter 

Gebrauch der rechten Hand für Alltagsverrichtungen vermöge eine Tenosynovitis 

mehrerer Beugesehnen der rechten Hand nicht zu erklären. Der Beigeladene habe 

jedoch einen Diabetes mellitus und der Beginn der Beschwerden an der rechten Hand 

falle zeitlich mit dem Einsetzen chronischer Rückenbeschwerden zusammen. Die 

behandelnden Ärzte hätten im Verlauf den Verdacht auf eine Spondylarthropathie, eine 

Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis, geäussert. Es sei damit nicht 

überwiegend wahrscheinlich, dass die Tenosynovitis mehrerer Beugesehnen der 

rechten Hand Folge einer Überbelastung sei (Suva-act. 82).

5.4.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/24

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Dr. P.___ und med. pract. S.___ führten aus, beim Morbus Dupuytren handle es 

sich um eine Fibromatose mit einer gewissen, genetisch gesicherten Komponente, die 

vermehrt bei Männern mittleren Lebensalters auftrete. Auch sei diese Erkrankung mit 

alkoholtoxischer Leberschädigung, Tabakrauchen sowie einem Diabetes mellitus 

assoziiert (Suva-act. 64, 82). Med. pract. S.___ hielt ausserdem fest, es werde 

vermutet, dass das Krankheitsbild auch nach einer schweren Handverletzung auftreten 

könne. Der Zusammenhang mit einer chronischen Belastung durch schwere manuelle 

Arbeit werde in der Literatur diskutiert, sei jedoch nicht erwiesen. Beim Beigeladenen 

sei weder eine akute Verletzung der rechten Hand noch eine chronische Belastung 

durch schwere manuelle Tätigkeiten dokumentiert (Suva-act. 82). Die beiden Ärzte 

befanden übereinstimmend, beim Beigeladenen seien ein Diabetes mellitus und ein 

langjähriger Überkonsum von Alkohol (als mögliche Ursache für ein Morbus Dupuytren) 

objektiviert. Es sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Morbus Dupuytren 

Folge einer chronischen Überlastung der rechten Hand sei (Suva-act. 64, 82).

5.4.5. 

Zusammengefasst ist gestützt auf die übereinstimmenden und überzeugenden 

Beurteilungen von Kreisarzt Dr. P.___ und med. pract. S.___ davon auszugehen, dass 

die Beschwerden der rechten oberen Extremität nicht auf ein Überlastungssyndrom 

zurückzuführen sind. Die behandelten Erkrankungen im Bereich der rechten oberen 

Extremität sind damit nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

im Sinne indirekter Unfallfolgen auf die Amputation des linken Vorderarmes 

zurückzuführen. Entgegen der Kritik der Beschwerdeführerin ist diese Einschätzung 

von Dr. P.___ und med. pract. S.___ nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin 

führt zwar richtig aus (vgl. act. G1), dass der Beigeladene nur noch einen gänzlich 

funktionstüchtigen Arm (rechts) hat, weshalb er naturgemäss diesen vermehrt 

einsetzen muss. Dies bedeutet jedoch nicht per se, dass es zu einer Überlastung 

seines ohnehin dominanten rechten Armes kam. Dr. M.___ ging ohne nachvollziehbare 

Begründung von einem (unfallbedingten) Überlastungssyndrom aus. Ausserdem ist 

darauf hinzuweisen, dass er sich - als von der IV-Stelle beauftragter Gutachter - nicht 

ausführlich mit der Unfallkausalität der Beschwerden zu befassen hatte. Die 

Beurteilung von Dr. M.___ ist damit nicht geeignet, die Einschätzungen von Dr. P.___ 

und med. pract. S.___ in Zweifel zu ziehen. Eine durch eine unfallkausale Überlastung 

ausgelöste Problematik insbesondere am Ellbogen rechts ist auch insofern nicht 

nachvollziehbar, als der Beigeladene im Jahr 2004, mithin rund vier Jahre nach 

Einstellung der Erwerbstätigkeit und rund 15 Jahre nach dem Unfall, erstmals 

gegenüber Dr. K.___ über plötzlich aufgetretene Schmerzen im Bereich des rechten 

Vorderarms ohne sicher erinnerliche Überanstrengung geklagt hatte (IV-act. 117-10 f.). 

5.4.6. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 23/24

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6.

Es besteht somit insgesamt kein medizinisch bedingter Revisionsgrund und es ist 

weiterhin von einer (psychiatrisch bedingten) Arbeitsunfähigkeit von maximal 25 % 

Da die Beschwerden an der rechten oberen Extremität nicht als unfallkausal zu 

betrachten sind, liegt diesbezüglich auch keine vorliegend zu berücksichtigende 

Verschlechterung des Gesundheitszustandes vor.

Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, es sei entsprechend der 

Einschätzung von Dr. M.___ von einer somatisch bedingten Arbeitsunfähigkeit von 

50 %, mithin einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes, auszugehen (vgl. act. 

G1). Dr. M.___ führte aus, der Beigeladene könne seine Prothese links recht gut 

bedienen. Ellbogen- und Schultergelenk der linken oberen Extremität seien nicht stark 

eingeschränkt, so dass hier gewisse Kompensationsmöglichkeiten gegeben seien. Er 

könne aber auch gut leidensangepasste, also rein einarmige Tätigkeiten nicht mit der 

gleichen Geschwindigkeit erledigen wie es eine Person mit zwei funktionstüchtigen 

Armen könnte. Die Reaktionsfähigkeit sei vermindert, da der in seiner Einsatzfähigkeit 

eingeschränkte linke Arm nur limitiert kompensatorisch eingesetzt werden könne. Auch 

Arbeiten, die mit bestimmten, auch wenn unbelasteten, Stellungen des linken Armes 

verbunden seien, könnten nur begrenzt ausgeübt werden. Auch die dominante rechte 

obere Extremität sei operiert worden und nur vermindert belastbar. Der Beigeladene sei 

daher aus somatischer Sicht in einer adaptierten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Er 

könne ganztags arbeiten, weise aber ein deutlich vermindertes Arbeitstempo auf und 

sei in seiner Geschicklichkeit eingeschränkt. Es sollte sich um eine Tätigkeit handeln, 

bei der nur die dominante rechte Hand eingesetzt werden müsse, keine 

feinmotorischen Tätigkeiten und keine repetitiven Tätigkeiten bezüglich Finger- und 

Ellbogenbewegungen. Die adominante linke obere Extremität könne nur im Sinne einer 

Zudien- und Hilfshand benutzt werden; diesbezüglich sei kein Heben und Tragen von 

Lasten über 5 kg zumutbar. Es dürften keine Zwangspositionen der Wirbelsäule 

gefordert werden (Suva-act. 37-49 f.). Diesbezüglich ist zu sagen, dass die 

unfallfremden Beschwerden an der Wirbelsäule und der oberen rechten Extremität 

vorliegend nicht berücksichtigt werden können. Betreffend die linke obere Extremität 

ist - wie erwähnt (E. 5.3) - seit der erstmaligen Rentenzusprache keine massgebliche 

Veränderung eingetreten. Bereits damals mussten gewisse Adaptionskriterien 

berücksichtigt werden. Diese rechtfertigen jedoch keine massgebliche quantitative 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer ideal adaptierten, insbesondere einer 

einarmigen, Tätigkeit. Rein bezüglich der somatischen Unfallfolgen ist damit weiterhin 

von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer adaptierten Tätigkeit auszugehen.

5.5. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 24/24

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auszugehen. Weitere medizinische Abklärungen erübrigen sich. Hinsichtlich der 

Validen- und Invalideneinkommen ist unbestritten keine Sachverhaltsänderung 

eingetreten, weshalb sich diesbezüglich keine Neufestsetzung rechtfertigt. Wie bei der 

ursprünglichen Rentenzusprache durch die Beschwerdegegnerin ist damit weiterhin 

von einem Anspruch auf eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 33.33 % 

auszugehen (vgl. Suva-act. 52-24 ff., 55). Die Abweichung von der durch die IV-Stelle 

zugesprochenen ganzen Rente erklärt sich insbesondere dadurch, dass die 

Beschwerdegegnerin im Gegensatz zur IV-Stelle die unfallfremden Beschwerden der 

rechten oberen Extremität nicht zu berücksichtigen hat.

7.  

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

Der angefochtene Einspracheentscheid vom 20. November 2019 ist nicht zu 

beanstanden und die Beschwerde abzuweisen.

7.1. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (aArt. 61 lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 

2020 gültigen, für das vorliegende Verfahren gemäss Art. 83 ATSG noch anwendbaren 

Fassung).

7.2. 

Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung.

7.3. 

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	Entscheid Versicherungsgericht, 10.05.2021
	Art. 17 Abs. 1 ATSG. Würdigung eines im Auftrag der IV-Stelle erstellten bidisziplinären Gutachtens und kreisärztlicher Beurteilungen. Abweisung des Rentenrevisionsgesuchs, da überwiegend wahrscheinlich keine relevante Verschlechterung der unfallbedingten Beschwerden eingetreten ist (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Mai 2021, UV 2020/4).

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		2025-07-19T02:51:05+0200
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