# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da3f2a8c-0ebe-50c2-95ec-c2501ab176d7
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-07-30
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 30.07.2014 6B 647/2014 (6B_647/2014)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-647-2014_2014-07-30.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_647/2014 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 30. Juli 2014
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Nichtanhandnahme (Körperverletzung), 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 20. Juni 2014. 

 

 

    
  Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland nahm am 15. Mai 2014 eine Strafanzeige nicht an die Hand, welche die Beschwerdeführerin gegen eine Ärztin eingereicht hatte. Das Obergericht des Kantons Zürich wies am 20. Juni 2014 eine Beschwerde mit der Begründung ab, dass sich für eine von der Ärztin anlässlich der Untersuchung am 10. April 2014 angeblich begangene Körperverletzung - durch einen Stoss oder anderweitig - in den Akten keinerlei Hinweis finde und sich eine solche Handlung offenkundig auch nicht nachweisen lasse. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Offensichtlich strebt sie eine Verurteilung der Ärztin an. 

 

Auch der Eingabe vor Bundesgericht ist nicht zu entnehmen, dass sich die Ärztin strafbar gemacht haben und inwieweit ein solches Verhalten nachgewiesen werden könnte. Mit der Behauptung, die Ärztin habe "mit dem Ultraschall in der Bauchmitte etwas gemacht" und danach "mit der flachen Hand in meinen Bauch gestossen", lässt sich ein strafbares Verhalten nicht einmal glaubhaft machen. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, ohne dass geprüft werden müsste, ob die Voraussetzungen von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 erfüllt sind. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 30. Juli 2014 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    C. Monn