# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 27b0b2a1-358f-5dc2-9d30-a867fd994332
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-10-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.10.2018 BVGE 2018 IV/6
**Docket/Reference:** BVGE-2018-IV-6
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2018-IV-6_2018-10-11

## Full Text

&Ouml;ffentliches Beschaffungswesen | Öffentliches Beschaffungswesen. Zulässigkeit einer
Loslimitierung. Auslegung von Art. 21 Abs. 1bis
BöB. Begründungspflicht.
			

			

				Art. 29 Abs. 2 BV. Art. 1, Art. 21 Abs. 1bis
BöB. Art. 29 VwVG. Art. XIII Ziff. 4 Bst. b des Übereinkommens vom 15. April
1994 über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).
			

			

				1.      Eine Loslimitierung
ist nicht &quot; vergabefremd &quot;, sofern sie dem Zweck der mittel- und langfristigen Sicherstellung
einer wirtschaftlichen Beschaffung oder Ersatzbeschaffung in einem von hinreichendem Wettbewerb
geprägten Anbietermarkt dient. Ein Rechtsvergleich ergibt, dass eine derartige Loslimitierung auch
nicht in Widerspruch mit dem GPA steht (E. 3.2â¿¿3.7).
			

			

				2.      Die Vergabestelle
muss die Gründe für die Loslimitierung rechtzeitig bekannt geben (E. 3.8).
			

			

				3.      Im vorliegenden
Fall war die Loslimitierung zulässig, weil der relevante Anbietermarkt sehr klein ist, die
Vergabestelle darin die grösste, teilweise einzige Nachfragerin ist und es von grossem öffentlichem
Interesse ist, dass die infrage stehenden Dienstleistungen zuverlässig erbracht werden und
allfällige Ersatzbeschaffungen sehr kurzfristig getätigt werden können (E. 4).
			

			

2019-06-20T10:11:00Z