# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 725e3f78-bbcf-5e69-897e-56d93f9a57b1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250188-O1
**Docket/Reference:** PS250188-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250188-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250188-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Ersatzrichterin Dr. C. Schoder 

sowie Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Beschluss vom 10. Juli 2025

in Sachen

A._____, 

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt LL.M. X._____

gegen

B._____ AG,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Y._____

betreffend Pfändungsurkunde vom 28. März 2025 usw. / 

Pfändung Nr. 1 / Betreibung Nr. 2

(Beschwerde über das Betreibungsamt Zürich …)

Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 17. Juni 2025 (CB250060)

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Erwägungen:

1.1.

Die Beschwerdeführerin wird in der Betreibung Nr. 2 des Betreibungsamts 

Zürich … von der Beschwerdegegnerin für eine Forderung von CHF 7'092.80 

(zzgl. Kosten und Zins) betrieben. Am 12. März 2025 vollzog das Betreibungsamt 

Höfe in der genannten Betreibung rechtshilfeweise die Pfändung Nr. 1 (act. 7/2A). 

Gegen die entsprechende Pfändungsurkunde vom 28. März 2025 sowie gegen 

die Betreibung erhob die Beschwerdeführerin vor Vorinstanz Aufsichtsbe-

schwerde (act. 7/1). Mit Zirkulationsbeschluss vom 17. Juni 2025 wies die Vorin-

stanz die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat (act. 7/3 = act. 3 = act. 6 [Ak-

tenexemplar]).

1.2.

Mit Eingabe vom 3. Juli 2025 (Datum Poststempel) erhob die Beschwer-

deführerin rechtzeitig Beschwerde gegen den Zirkulationsbeschluss vom 17. Juni 

2025 (act. 2, zur Rechtzeitigkeit s. act. 7/4/3). In prozessualer Hinsicht ersucht sie 

darin um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. 

1.3.

Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 7/1-4). Das Verfahren ist spruchreif. Auf die Ausführungen der Beschwerde-

führerin ist nur insoweit einzugehen, als sie für den Beschwerdeentscheid rele-

vant sind.

2.

Für das Beschwerdeverfahren nach Art. 18 SchKG sind die Regelungen 

von Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG 

i.V.m. § 84 GOG). Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung 

und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht 

werden (Art. 320 ZPO). Dabei sind konkrete Beschwerdeanträge zu stellen und 

zu begründen. Die Beschwerde führende Partei hat sich mit der Begründung des 

vorinstanzlichen Entscheides im Einzelnen auseinanderzusetzen und anzugeben, 

an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet 

(Art. 321 ZPO; vgl. im Einzelnen auch BK ZPO, STERCHI, 2012, Art. 321 N 15 ff.). 

Wiederholungen des bereits vor der ersten Instanz Vorgetragenen genügen den 

gesetzlichen Anforderungen an eine Begründung ebenso wenig wie allgemeine 

Kritik am angefochtenen Entscheid bzw. an den erstinstanzlichen Erwägungen 

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(vgl. auch BGE 138 III 374 ff., E. 4 = Pra 102 [2013] Nr. 4). Bei fehlender Ausein-

andersetzung bzw. Begründung ist auf die Beschwerde ohne Weiteres nicht ein-

zutreten (ZR 110 Nr. 80; OGer ZH PS110192 vom 21. Februar 2012 E. 5.1). Neue 

Anträge, neue Tatsachen und neue Beweismittel (Noven) sind im Beschwerdever-

fahren ausgeschlossen (Art. 326 ZPO).

3.

Einleitend ist festzuhalten, dass die im zweitinstanzlichen Beschwerdever-

fahren erstmals vorgebrachten Tatsachenbehauptungen (Erhebung des Rechts-

vorschlags sowie der Strafklage, act. 2 Rz. 7 letzter Absatz sowie Rz. 20 f. und 

Rz. 27) aufgrund des Novenverbots nicht zu berücksichtigen sind. Im Übrigen un-

terlässt es die Beschwerdeführerin, sich mit den Erwägungen der Vorinstanz aus-

einanderzusetzen. Vielmehr wiederholt sie über sehr weite Teile ihrer Be-

schwerde wortwörtlich ihren vorinstanzlichen Standpunkt (vgl. act. 2 Rz. 7 1. Ab-

satz sowie 2. Absatz 1. Satz mit act. 7/1 Rz. 6; act. 2 Rz. 8 mit act. 7/1 Rz. 7; 

act. 2 Rzn. 10 – 16 mit act. 7/1 Rzn. 9 – 15; act. 2 Rz. 22 f. und Rz. 25 f. mit 

act. 7/1 Rzn. 18 f. und 21 f.; act. 2 Rzn. 32 – 37 mit act. 7/1 Rzn. 23 – 28). Inwie-

fern die vorinstanzlichen Erwägungen – insbesondere E. 3.4. ff. – fehlerhaft sein 

sollen, zeigt sie damit nicht auf; zur Begründung einer Beschwerde reicht es nicht 

aus, sich nach wortwörtlicher Wiedergabe der vorinstanzlichen Rechtsschrift bloss 

und ohne jede inhaltliche Auseinandersetzung auf die vorinstanzlichen Erwägun-

gen zu beziehen und diesem Bezug seinen eigenen vorinstanzlichen Standpunkt 

gegenüberzustellen (vgl. act. 2 Rz. 17 f. sowie Rz. 28). Damit kommt die Be-

schwerdeführerin ihrer Begründungsobliegenheit nicht nach, und auf die Be-

schwerde ist entsprechend gesamthaft nicht einzutreten. Das Gesuch um Ertei-

lung der aufschiebenden Wirkung ist damit als gegenstandslos geworden abzu-

schreiben. 

4.

Das Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbe-

treibungs- und Konkurssachen ist kostenlos. Parteientschädigungen werden nicht 

zugesprochen (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG; Art. 61 Abs. 2 lit. a und Art. 62 

Abs. 2 GebV SchKG). 

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Es wird beschlossen:

1.

2.

3.

4.

Das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrieben.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Es werden keine Kosten erhoben.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage eines Doppels von act. 2, an die Vorinstanz sowie an das Betrei-

bungsamt Zürich …, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-

nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw B. Lakic

versandt am:
10. Juli 2025