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**Case Identifier:** 900db444-66bb-5ad7-b3bd-edf11c95185a
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-22
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft 22.08.2019 720 19 77/202
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_005_720-19-77-202_2019-08-22.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
Vom 22. August 2019 (720 19 77 / 202) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung  

 

 

Neuanmeldung nach rechtskräftiger Zusprache einer befristeten Invalidenrente; Gestützt 

auf das überzeugende Verwaltungsgutachten lässt sich keine anspruchsrelevante Ver-

änderung der gesundheitlichen Verhältnisse nachweisen.  

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichterin Elisabeth Berger 

Götz, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiberin Katja Wag-
ner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Axel Delvoigt, Advo-
kat, St. Johanns-Vorstadt 23, Postfach 1328, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
 
A. Der 1977 geborene A.____ meldete sich erstmals mit Gesuch vom 24. Dezember 2010 
unter Hinweis auf eine mittelschwere Depression, eine ADHS, Panikanfälle sowie ein Burnout 
bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Ba-
sel-Landschaft (IV-Stelle) klärte in der Folge die gesundheitlichen und die erwerblichen Verhält-
nisse des Versicherten ab, wobei sie ab Juli 2011 einen Invaliditätsgrad von 51% und ab März 

 
 
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2015 einen solchen von 31% ermittelte. Gestützt auf diese Ergebnisse sprach die IV-Stelle 
A.____ mit Verfügung vom 17. Januar 2017 für den Zeitraum vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2015 
eine befristete halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Diese Verfügung erwuchs unange-
fochten in Rechtskraft.  
 
Mit Gesuch vom 13. April 2017 meldete sich A.____ unter Beilage eines Berichts des behan-
delnden Psychiaters Dr. med. B.____, FMH Psychiatrie und Psychiatrie, abermals bei der IV 
zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 6. Februar 2019 wies die IV-Stelle nach durchge-
führtem Vorbescheidverfahren das Leistungsbegehren von A.____ ab.  
 
B.  Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Dr. Axel Delvoigt, Advokat, mit 
Eingabe vom 7. März 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, 
Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, die Verfügung der IV-
Stelle vom 6. Februar 2019 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem 
Beschwerdeführer ab 1. April 2017 eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die Angele-
genheit zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter o/e-Kostenfolge. Zur 
Begründung brachte er im Wesentlichen vor, dass das Gutachten, auf welches sich die Verfü-
gung der IV-Stelle stütze, aus verschiedenen Gründen nicht über den erforderlichen Beweiswert 
verfüge.  
 
C  In Ihrer Vernehmlassung vom 14. Mai 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der 
Beschwerde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und frist-
gerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.  
 
2. Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente. 
 
3.1  Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die 
Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmass-
nahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), die während eines Jahres 
ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) 
gewesen (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid sind (lit. c). Bei ei-
nem Invaliditätsgrad von mindestens 40% besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 50% auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 60% auf eine Dreiviertelrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% auf 
eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 
 
3.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburts-

 
 
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gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu ver-
stehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 
 
3.3 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). 
Zu betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belas-
tenden psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zu-
kommt. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit 
Art. 4 Abs. 1 IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. In BGE 143 V 409 und 143 V 418 hat das Bundes-
gericht entschieden, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturier-
ten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind. Dieses für somatoforme Leiden 
entwickelte Vorgehen definiert systematisierte Indikatoren, die – unter Berücksichtigung von 
leistungshindernden äusseren Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentia-
len (Ressourcen) anderseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu-
schätzen (BGE 141 V 281 E. 2., E. 3.4 bis 3.6 und 4.1). Entscheidend ist dabei, unabhängig 
von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungs-
grundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, 
wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 
mit Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2). 
 
3.4 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 
128 V 30 E. 1). 
 
4. Die Beschwerdegegnerin hat in ihrer Verfügung übersehen, dass es sich vorliegend 
nicht um eine erstmalige Anmeldung, sondern um eine Neuanmeldung nach rechtskräftiger Zu-
sprache einer befristeten Invalidenrente handelt. Im Falle eines Eintretens auf eine Neuanmel-
dung ist nach Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] vom 
17. Januar 1961 i.V.m. Art. 17 Abs. 1 ATSG analog zu einer Rentenrevision zu prüfen, ob sich 
die tatsächlichen Verhältnisse seit dem Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung in einer 
für den Anspruch erheblichen Weise geändert haben (SVR 2011 IV Nr. 2 E. 3.2; BGE 117 V 

 
 
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198 E. 4b). Vorliegend ist somit die Frage zu beantworten, ob sich in der Zeit zwischen der 
Rentenverfügung vom 17. Januar 2017 und der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 
6. Februar 2019 eine erhebliche Sachverhaltsveränderung ergeben hat, und ob bejahendenfalls 
die festgestellte Veränderung genügt, um eine rentenrelevante Invalidität zu begründen (vgl. 
SVR 2008 IV Nr. 35 E. 2.1; BGE 117 V 198 E. 3a). 
 
5.1  Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall 
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fach-
leute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen 
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 
Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
5.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) − wie alle an-
deren Beweismittel − frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer- 
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
5.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So ist eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen 
und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Er-
gebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb 
mit weiteren Hinweisen).  
 
6.1 Grundlage für die Zusprache einer befristeten Invalidenrente bildeten das psychiatri-
sche Gutachten der Klinik C.____ vom 23. Juni 2011 sowie vom 28. Juli 2015. Im Gutachten 

 
 
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vom 23. Juni 2011 diagnostizierten die beteiligten Fachärzte mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 
eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 
eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ICD-10 F90.0). Gestützt darauf wurde eine 
Arbeitsunfähigkeit von 40% veranschlagt. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergebe sich 
aufgrund der im Rahmen des depressiven Syndroms eingetretenen Defizite. In erster Linie sei-
en eine rasche Ermüdbarkeit und eine Verminderung der Konzentrationsfähigkeit zu nennen, 
wodurch auch ein vermindertes Arbeitstempo und eine erhöhte Fehlerquote zu erwarten seien. 
Die Tätigkeit solle vor allem wegen der Ängstlichkeit und der Unsicherheit des Versicherten 
keine zusätzlichen externen Stressfaktoren, wie starken Zeit- oder Termindruck beinhalten. 
Nachdem berufliche Eingliederungsmassnahmen gescheitert waren, wurde bei denselben 
Fachpersonen eine Verlaufsbegutachtung veranlasst und das Gutachten in der Folge am 28. 
Juli 2015 erstattet. Darin finden sich als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine 
Angst und Depression gemischt (ICD-10 F41.2) sowie eine Aufmerksamkeitsdefizit-
/Hyperaktivitätsstörung (ICD-10 F90.0). Anlässlich der Exploration seien vom Exploranden ins-
besondere Einschlafstörungen spontan hervorgebracht worden. Ferner seien plakativ Stim-
mungsschwankungen genannt worden, ohne dass der Explorand diese näher habe beschrei-
ben können. Er habe auch Zustände beschrieben in denen er sich blockiert fühle und die als 
Ausdruck eines Angstäquivalents zu interpretieren seien. Er habe berichtet, dass er volle Ge-
schäfte und volle Strassenbahnen meiden würde, ohne dass er wirklich habe Panikattacken 
schildern können oder man den Eindruck habe gewinnen können, dies stelle für ihn ein aktuel-
les Problem dar. Die geschilderte Unsicherheit und seine Ängste, sich Herausforderungen zu 
stellen, seien unter die Diagnose Angst und Depression gemischt einzuordnen. Aufgrund der 
Schilderungen des Exploranden und durch die zweimaligen Testungen bezüglich ADHS, in de-
nen die Kriterien für diese Diagnose klar erfüllt worden seien, sei ferner vom Vorliegen eines 
Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms auszugehen. Im Gegensatz zur damaligen Begutachtung, in 
deren Rahmen noch eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert worden sei, hätten 
anlässlich der aktuellen Exploration keine Kriterien für die Diagnose einer depressiven Episode 
ausgemacht werden können. Auch die damals beschriebenen Panikattacken seien nicht mehr 
geschildert worden. Die von ihm bereits 2011 geschilderten Angstsymptome mit damals ange-
deutetem Vermeidungsverhalten seien einer verhaltenstherapeutischen Therapie gut zugäng-
lich. Insgesamt habe sich durch die erneute Exploration der Eindruck verstärkt, dass der Explo-
rand aggraviere und seine Angaben wenigstens zum Teil nicht valide seien. Die bereits im Jahr 
2011 auffallende Symptomverdeutlichung zeige sich auch jetzt. Der Explorand habe ein ausge-
prägtes Krankheitskonzept mit einer grossen Selbstlimitierung. Trotz jahrelanger Therapie 
scheine sich an seiner festen Krankheitsüberzeugung nichts geändert zu haben. Trotz der pla-
kativ vorgetragenen Beschwerden, wirke er nicht so, als ob er ernsthaft an seiner Situation et-
was ändern möchte. In einer seinen körperlichen Beschwerden angepassten Tätigkeit sei der 
Explorand zu 80% arbeitsfähig. Aufgrund der Chronizität seiner Ängstlichkeit und seiner starken 
Krankheitsüberzeugung sollte ein angepasster Arbeitsplatz klar strukturiert sein, ohne grössere 
kognitive Anforderungen und in einem überschaubaren Team stattfinden, ohne äussere Stres-
soren.  
 

 
 
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6.2. Gestützt auf die Ergebnisse der vorstehend zitierten Gutachten sprach die IV-Stelle 
dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 17. Januar 2017 für den Zeitraum vom 1. Juli 2011 
bis 30. Juni 2015 eine befristete halbe Rente der Invalidenversicherung zu.  
 
6.3. Im Zusammenhang mit dem eingeleiteten Revisionsverfahren holte die IV-Stelle ein 
Gutachten bei Dr. med. D.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein. Als Diagnosen mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte dieser eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksam-
keitsstörung des Erwachsenenalters (ICD-10 F90.0), eine Angst- und depressive Störung ge-
mischt sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1). Die Beschwerden würden sich 
zum einen auf die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung zurückführen lassen. Der Ver-
sicherte habe Schwierigkeiten, die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten, sei schnell abgelenkt 
und werde bei monotonen Tätigkeiten unruhig. Die depressiven Beschwerden würden sich der-
zeit in leichter Ausprägung finden lassen und den Schweregrad einer depressiven Episode nicht 
erreichen. Dies resultiere aus dem aktuellen psychopathologischen Befund, dem klinischen 
Eindruck und den Angaben des Versicherten. So lasse sich weder ein Interesseverlust noch 
eine anhaltende von Umständen abhängige depressive Verstimmung nachweisen. Panikatta-
cken seien vom Exploranden an keiner Stelle berichtet worden und auch eine generalisierte 
Angststörung lasse sich nicht diagnostizieren. Auch die auf eine soziale Phobie hindeutenden 
Beschwerden seien nicht konsistent, dies unter anderem aufgrund von widersprüchlichen An-
gaben des Exploranden. In die differenzialdiagnostischen Überlegungen miteinzubeziehen sei 
auch das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung. Es fänden sich in den vergangenen Jahren 
Hinweise, die auf das Vorliegen einer solchen Störung hindeuten würden, so sei diese Diagno-
se durch den behandelnden Psychiater des Exploranden gestellt worden. Die Merkmale seien 
aber nicht so ausgeprägt, dass sie die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung rechtfertigen wür-
den. Insbesondere könne die Abweichung von der „Norm“ nicht als über die Lebensspanne 
stabil beurteilt werden, vielmehr zeige sich eine stark situative Komponente, weshalb von der 
Akzentuierung von Persönlichkeitszügen auszugehen sei. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit 
führte der Gutachter aus, in der zuletzt ausgeführten Tätigkeit als IT-Supporter könne der Ex-
plorand ganztägig am Arbeitsplatz anwesend sein. Infolge der langen Erwerbslosigkeit schrän-
ke eine Dekonditionierung die tatsächliche Ausschöpfung der medizinisch begründeten Arbeits-
fähigkeit ein. Die Leistungsfähigkeit sei um 30% vermindert. Dies aufgrund erhöhter Ablenkbar-
keit, reduziertem Durchhaltevermögen und geringerem Arbeitstempo. In einer angepassten Tä-
tigkeit gut strukturiert, mit klaren Arbeitsanweisungen, überschaubaren Arbeitsaufträgen, gerin-
gem Publikumsverkehr, mittlerer Anforderung an Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Möglich-
keit zu selbst gewählten Pausen und geringem Termindruck bestehe eine Einschränkung von 
20% bezogen auf ein Vollzeitpensum.  
 
7.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung des medizinischen Sachver-
halts und der Frage, ob seit der Befristung des Rentenanspruchs mit Verfügung vom 17. Januar 
2017 eine anspruchserhebliche Änderung in den gesundheitlichen Verhältnissen eingetreten ist, 
vollumfänglich auf das Gutachten von Dr. D.____. Anhand dieser Grundlagen und eines Ver-
gleichs zwischen der aktuellen Beurteilung und der Beurteilung im Zeitpunkt der Rentenaufhe-
bung hat sie erwogen, dass keine wesentliche Veränderung ausgewiesen sei. Demgegenüber 
stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass das besagte Gutachten in verschie-

 
 
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dener Hinsicht nicht beweiskräftig sei und macht eine Verschlechterung des Gesundheitszu-
standes geltend.  
 
7.2 Wie in Erwägung 5.3 hiervor dargelegt, ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens 
eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Be-
obachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen. Solche Indizien liegen keine vor. Das Gutachten ist insgesamt umfassend 
und die darin dargelegten medizinischen Zusammenhänge sowie die vorgenommenen Schluss-
folgerungen sind nachvollziehbar und überzeugend. Der Gutachter hat den Versicherten per-
sönlich untersucht, eine umfassende Anamnese erhoben und geht einlässlich auf seine Anga-
ben und Beschwerden ein. Er setzt sich zudem fundiert mit den bei den Akten liegenden medi-
zinischen Berichten auseinander und begründet abweichende Einschätzungen in überzeugen-
der Weise. Der Gutachter diskutiert die Biographie, den beruflichen Werdegang, die soziale 
Anamnese und die Familienanamnese sowie die Alltagsaktivitäten des Versicherten, nimmt 
Bezug auf die Ressourcen und Belastungen und gewichtet diese im Rahmen der Prüfung der 
funktionellen Leistungsfähigkeit anhand der ICF-APP-Kriterien.  
 
7.3 Soweit der Beschwerdeführer die Beweiskraft des Gutachtens zunächst insofern in 
Frage stellt, als er dem Gutachter Befangenheit vorwirft, kann ihm nicht beigepflichtet werden. 
Zwar können gewisse Äusserungen und das Verhalten von Experten während der Exploration 
durchaus objektiv den Anschein von Befangenheit erwecken. Zu denken ist etwa an Anmerkun-
gen, welche die Glaubhaftigkeit der Angaben des Exploranden zum Gesundheitszustand und 
zur Selbsteinschätzung der Arbeitsfähigkeit von vornherein mehr oder weniger offen verneinen. 
Eine Befangenheit kann auch bei abschätzigen und beleidigenden Bemerkungen persönlicher 
Natur oder unter Umständen in der Art und Weise, wie die Untersuchung durchgeführt wird, 
vorliegen (Urteil des damaligen Eidgenössischen Bundesgerichts [EVG; heute: Bundesgericht] 
vom 26. November 2004, U44/04, E. 4.2). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist das 
Gutachten von Dr. D.____ jedoch objektiv und sachlich gehalten. Es gibt keine Hinweise auf 
Kommentare unsachlicher Art, die objektiv Zweifel an seiner Unvoreingenommenheit wecken 
würden. Aufgrund der gutachterlichen Feststellungen, wonach der Versicherte erst auf Nachfra-
ge hin berichtet habe, dass er Selbstverteidigungstechniken ausübe, was mit den vom Versi-
cherten geklagten aggressiven Impulsen nicht zu vereinbaren sei, kann noch nicht auf eine 
Voreingenommenheit geschlossen werden. Dies umso weniger, als Inkonsistenzen und wesent-
liche Aggravationsneigungen bereits im Gutachten der Klinik C.____ vom 28. Juli 2015 festge-
stellt worden sind. So wurde bereits zum damaligen Zeitpunkt darauf hingewiesen, dass der 
Versicherte wenig anstrengungsbereit wirke und ferner erhebliche Verdeutlichungstendenzen 
zu beobachten seien. Dabei habe er trotzig gewirkt und eine hohe Erwartungshaltung gezeigt. 
Wenn Dr. D.____ anlässlich der Begutachtung dieselben Beobachtungen gemacht hat, kann 
ihm das nicht als Befangenheit angelastet werden.  
 
7.4 Auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, die aus-
schlaggebende Beweiskraft des Gutachtens von Dr. D.____ in Frage zu stellen. Der Beschwer-

 
 
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deführer zweifelt die Beweistauglichkeit des Gutachtens dahingehend an, als Dr. B.____ in sei-
nem Bericht vom 10. März 2018 in Abweichung zu den gutachterlichen Ausführungen weitere 
Diagnosen mit Krankheitswert stelle. So fänden sich darin eine mittelgradige, depressive Episo-
de (ICD-10 F32.1), eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (F61.0) mit paranoiden Zügen, eine 
soziale Phobie (F40.1) und eine nicht näher bezeichnete dissoziative Störung (F44.9). Entge-
gen den Darlegungen des Gutachters würden hierzu namentlich auch Fremdbeobachtungen 
vorliegen, welche dissoziative Zustände beschreiben würden. So seien im Abschlussbericht 
zum Aufbautraining in der Institution E.____ vom 28. November 2017 als Trance-Zustände be-
zeichnete „Black-Out“-Stimmungen dokumentiert. Gestützt auf diese Berichte sei eine Ver-
schlechterung des Gesundheitszustandes ausgewiesen und somit von einer weit höheren Ein-
schränkung der Leistungsfähigkeit auszugehen.  
 
7.5.1 Ein Vergleich der aktuellen Erhebungen von Dr. D.____ mit den Ergebnissen des Gut-
achtens vom 28. Juli 2015, welches Grundlage für die Befristung des Rentenanspruchs gebildet 
hatte, zeigt ein weitgehend unverändertes Beschwerdebild. Es sind keine neuen Leiden hinzu-
gekommen und eine Zunahme von Ausmass und Schwere der Beschwerden ist aus objektiver 
Sicht zu verneinen. Auch die jeweils gestellten Diagnosen fallen identisch aus. Die Tatsache, 
dass Dr. D.____ neben den bereits bekannten Diagnosen neu auch von akzentuierten Persön-
lichkeitszügen ausgeht, vermag an diesem Ergebnis letztlich nichts zu ändern, stellt eine Z-
Diagnose (ICD-10 Z73.1) doch keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden dar (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts vom 3. Februar 2016, 9C_645/2015, E. 4.1 mit Hinweis). Dessen ungeach-
tet sind ohnehin nicht die Diagnosen an sich, sondern die Auswirkungen derselben auf die Leis-
tungsfähigkeit massgebend. In dieser Hinsicht bleibt die Einschätzung der involvierten Fachper-
sonen seit 2015 ebenfalls unverändert. Der Gutachter gelangt nach einer umfassenden Prüfung 
nachvollziehbar zum Ergebnis, dass hinsichtlich einer leidensadaptierten Tätigkeit bezogen auf 
ein Vollpensum eine Leistungseinschränkung von 20% gegeben sei (vgl. E. 7.2 hiervor), wie 
dies auch schon im Jahr 2015 attestiert worden war.  
 
7.5.2 Was zunächst die geltend gemachten, im Bericht der Institution E.____ dokumentierten 
Auffälligkeiten angeht, so ist festzuhalten, dass ebenso bereits im Gutachten der Klinik C.____ 
vom 28. Juli 2015 entsprechende Vorkommnisse festgehalten worden sind. So hat der Versi-
cherte beispielsweise geschildert, dass er einmal eine Stunde auf den Monitor gestarrt habe 
und von aussen auf diese Situation angesprochen worden sei (vgl. Gutachten vom 28. Juli 
2015, S. 8). Zum einen vermögen ein oder zwei solcher Vorkommnisse aber noch keine disso-
ziative Störung zu begründen. Zum anderen wurden die mangelnde Fokussierung und Konzent-
ration − die unbestritten während den Arbeitsintegrationsmassnahmen zu verzeichnen war − 
sowohl damals als auch im Rahmen der aktuellen Begutachtung der ADHS zugeordnet und den 
daraus resultierenden Beeinträchtigungen mit einer um 20% verminderten Leistungsfähigkeit 
Rechnung getragen. Dieser Einwand erweist sich somit als unbegründet. Gleichermassen ver-
hält es sich hinsichtlich des weiteren Vorbringens in Bezug auf die von Dr. B.____ gestellte Di-
agnose einer Persönlichkeitsstörung. Unter Hinweis auf die Ausführungen des behandelnden 
Psychiaters hat Dr. D.____ nachvollziehbar dargelegt, weshalb der Diagnose von histrionisch 
akzentuierten Persönlichkeitszügen der Vorrang gegeben wird. Dabei lässt er es gerade nicht 
bei einem einzigen Hinweis bewenden, wonach die Abweichung von der Norm nicht als über 

 
 
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die Lebensspanne stabil beurteilt werden könne. Vielmehr zieht Dr. D.____ seine Schlussfolge-
rungen gestützt auf eine ausführliche Diskussion der innerpsychischen Struktur des Versicher-
ten und einer eingehenden Würdigung der Berufsanamnese. Demgegenüber orientiert sich 
Dr. B.____ bei der Diagnosestellung und der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vorwiegend an 
den subjektiv beklagten Beschwerden des Versicherten, was aus der Rolle eines behandelnden 
Psychiaters heraus durchaus nachvollziehbar erscheint. Eine massgebliche Veränderung des 
Gesundheitszustandes lässt sich seinen Berichten jedenfalls nicht entnehmen, wobei auch ins 
Gewicht fällt, dass der Versicherte erst seit dem 20. Februar 2017 und damit in der Zeit nach 
der Befristung des Rentenanspruchs bei Dr. B.____ in Behandlung steht. Eine ausführliche 
Würdigung der medizinischen Unterlagen zeigt, dass nicht nur die objektiven Befunde, sondern 
insbesondere auch diese subjektiven Schilderungen heute und damals vergleichbar sind. Dabei 
ziehen sich die Verdeutlichungstendenzen des Versicherten wie ein roter Faden durch die gut-
achterlichen Explorationen. Soweit der Beschwerdeführer zur Bekräftigung seines Standpunk-
tes, wonach eine Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse eingetreten sei, schliess-
lich auf die Ergebnisse aus seinem Arbeitsversuch abstellen will, kann ihm ebenso nicht gefolgt 
werden. Er verkennt, dass die Frage nach dem noch zumutbaren Leistungsumfang rechtspre-
chungsgemäss nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsbeeinträchtigung in ers-
ter Linie durch die Ärzte und nicht durch Eingliederungsfachleuchte auf der Grundlage der von 
ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten ist. Nach dem vorstehend Ausge-
führten liegt hierzu ein nachvollziehbares und überzeugendes Gutachten vor, aufgrund dessen 
keine entsprechende Veränderung ausgewiesen ist. Unter diesen Umständen können denn 
auch weitere Abklärungen in antizipierter Beweiswürdigung unterbleiben (vgl. zur Zulässigkeit 
einer antizipierten Beweiswürdigung: BGE 131 I 153 E. 3, 126 V 130 E. 2a, 124 V 94 E. 4b, 
122 V 162 E. 1d, 119 V 344 E. 3c in fine mit Hinweisen). 
 
8. Nach dem Gesagten ist gestützt auf das überzeugende Gutachten von Dr. D.____ da-
von auszugehen, dass seit der Verfügung vom 17. Januar 2017 keine erhebliche Veränderung 
des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers eingetreten ist. Entgegen den Darlegungen 
der Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 6. Februar 2019 erübrigt sich bei diesem Er-
gebnis eine erneute Durchführung eines Einkommensvergleichs, nach dem Grundsatz der ma-
teriellen Beweislast bleibt es vielmehr beim bisherigen Rechtszustand (vgl. Urteil des Bundes-
gerichts vom 16. Juni 2014, 9C_273/2014, E. 3.1.1 mit Hinweis) − mithin einem Invaliditätsgrad 
von 31%. Damit besteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente, womit die gegen die Verfügung 
vom 6. Februar 2019 erhobene Beschwerde abzuweisen ist.  
 
9. Laut Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewil-
ligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kos-
tenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert 
im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen 
ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskos- 
ten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. 
Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in 
angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist der Beschwerdeführer unterliegende Partei, 
weshalb die Verfahrenskosten ihm aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

der Höhe von Fr. 800.-- zu verrechnen sind. Es wird keine Parteientschädigungen zugespro-
chen.  
 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 800.-- verrechnet.  

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.