# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db44d06b-730e-56ea-8a4e-537be303441e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.09.2025 E-2274/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2274-2025_2025-09-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-2274/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Lorenz Noli, 

mit Zustimmung von Richter Mathias Lanz; 

Gerichtsschreiber Kevin Schori. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Sri Lanka,   

vertreten durch MLaw Patrick Burger, Rechtsanwalt,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 28. Februar 2025 / N (…). 

 

 

 

E-2274/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer suchte am 5. September 2022 in der Schweiz um 

Asyl nach und wurde dem Bundesasylzentrum (BAZ) der Region 

B._______ zugewiesen.  

B.  

B.a Am 9. September 2022 wurde der Beschwerdeführer zu seinen Perso-

nalien befragt (Personalienaufnahme, PA) und am 3. Oktober 2022 fand 

das sogenannte Dublin-Gespräch statt. Am 8. Mai 2023 und am 25. Okto-

ber 2023 wurde der Beschwerdeführer zu seinen Asylgründen angehört.  

B.b Zur Begründung seines Asylgesuchs machte der Beschwerdeführer im 

Wesentlichen Folgendes geltend: 

Er sei tamilischer Ethnie und sei in C._______ im Distrikt Ampara geboren. 

Im Alter von zehn Jahren sei die Familie in die Stadt D._______ im Distrikt 

Batticaloa gezogen, wo er bis zu seiner Ausreise in einem gemeinsamen 

Haushalt mit seiner Ehefrau, den beiden gemeinsamen Kindern und seinen 

Eltern wohnhaft gewesen sei. Dort habe er die Schule bis zum O-Level 

besucht und anschliessend in einer (…), später auch selbständig, als (…) 

gearbeitet.  

Im Jahr 2019 habe er angefangen, einen Politiker der Tamil National Alli-

ance (TNA) namens E._______ zu unterstützen. In C._______ habe er an 

von diesem organisierten Protesten gegen die Regierung teilgenommen 

und im Dorf Flyer verteilt. Seine Familie habe E._______ ebenfalls unter-

stützt. Er habe während der Protestaktionen gemeinsam mit den anderen 

Demonstrierenden verlangt, dass sich Pillayan (Sivanesathurai Chan-

drakanthan, bekannt unter dem Namen Pillayan, ehemaliger Kommandant 

der Liberation Tigers of Tamil Eelam [LTTE] und anschliessend Anführer 

der Partei Tamil Makkal Viduthalai Pulikal [TMVP], Anm. des Gerichts) von 

seinem Amt zurückziehe. (…) 2022, einige Tage nach seiner Teilnahme an 

einem Protest, seien nachts fünf vermummte Personen zu ihm nachhause 

gekommen. Er vermute, dass es sich dabei um Anhänger von Pillayan ge-

handelt habe. Diese hätten ihn zu seinen Protestteilnahmen und Verbin-

dung zu E._______ befragt und ihm gedroht, seine ganze Familie umzu-

bringen, sollte er an weiteren Protesten teilnehmen. Im Zuge dieser Dro-

hungen habe man ihn geschlagen und seine Frau zu Boden gestossen. 

Am nächsten Tag sei er zur nächstgelegenen Polizeistation in F._______ 

gegangen, um den Vorfall zu beanstanden. Dort habe man seine Anzeige 

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Seite 3 

erst nicht entgegennehmen wollen, er habe aber darauf beharrt. Trotz Auf-

nahme der Anzeige hätten die Behörden indes keine Ermittlungen einge-

leitet. Aus Angst vor allfälligen Problemen habe er es jedoch dabei belas-

sen und sich diesbezüglich nicht erneut an die Behörden oder weitere In-

stanzen gewandt.   

Am (…) 2022 und (…) 2022 habe er gemeinsam mit seiner Frau respektive 

seinen Freunden an weiteren Protesten gegen die damalige Regierung 

und gegen Pillayan teilgenommen. Anschliessend habe er sein Leben nor-

mal weitergeführt, bis (…) 2022 Mitarbeitende des Criminal Investigation 

Department (CID) zu ihm nachhause gekommen seien und ihn zwecks Be-

fragung mitgenommen hätten. Seiner Frau hätten sie untersagt, den Vorfall 

bei irgendeiner Stelle zu melden, ansonsten die ganze Familie vernichtet 

würde. Nach circa zehn Minuten Fahrt habe man ihn an einen ihm unbe-

kannten Ort gebracht – er vermute jedoch, dass es ein Camp in F._______ 

in der Nähe des Polizeipostens gewesen sei. Man habe ihn befohlen, sich 

auszuziehen, habe seine Hände mit einem Kabel gefesselt und ihn in ei-

nem Zimmer eingeschlossen. Anschliessend sei er von vier Personen be-

fragt worden, weshalb er sich an den Protesten in G._______ beteiligt habe 

und ob ihm dies von E._______ befohlen worden sei. Zu Beginn sei er 

normal befragt worden, danach habe man ihn getreten und mit schwarzen 

Stöcken sowie Stiefeln geschlagen und gequält. Die Personen hätten 

schliesslich das Zimmer verlassen. Nach einiger Zeit sei erneut eine Per-

son ins Zimmer gekommen. Diese habe er um Wasser gebeten, woraufhin 

man ihm eine Schüssel mit verschmutztem Wasser gebracht habe. Danach 

seien zwei weitere Personen, die er zuvor noch nicht gesehen habe, in das 

Zimmer gekommen und hätten ihn sexuell missbraucht. Man habe von ihm 

wissen wollen, wieso er sich an Protesten von E._______ beteilige – er 

vermute, man habe ihn verdächtigt, die LTTE wiederaufbauen zu wollen. 

Man habe ihn insgesamt zwei Tage festgehalten und anschliessend wieder 

nachhause gebracht. Erst später habe er erfahren, dass sein Schwager 

Geld für seine Freilassung bezahlt habe. In der Folge habe sich seine Frau 

um seine Sicherheit gesorgt und aus Furcht vor einer erneuten Mitnahme 

nicht gewollt, dass er weiterhin zuhause sei. Daher habe er sich erst zu 

seiner Schwester und anschliessend zu Familienangehörigen nach 

H._______ begeben. In dieser Zeit – etwa (…) 2022 – seien erneut Perso-

nen, die sich als Mitarbeitende des CID ausgegeben hätten, zu ihm nach-

hause gekommen und hätten das Haus nach ihm durchsucht. Er habe re-

alisiert, dass er in Sri Lanka immer wieder Probleme haben würde. Sein 

Schwager habe jemanden gekannt, mit dessen Hilfe er die gesamte 

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Seite 4 

Ausreise organisiert habe. Er sei mit Hilfe eines Schleppers nach Colombo 

gereist und habe Sri Lanka im (…) 2022 verlassen.  

Auch nach seiner Ausreise seien etwa im (…) 2022 vorgebliche Mitarbei-

tende des CID zu ihm nachhause gekommen und hätten nach ihm gesucht. 

Seine Frau sei dabei auf die Brust geschlagen und geschubst worden, wes-

halb sie sich anschliessend ins Krankenhaus habe begeben müssen. 

Seine Familie sei noch immer in Sri Lanka wohnhaft. Soweit er wisse sei 

es anschliessend zu keinen weiteren Vorkommnissen mehr gekommen.  

Bei einer Rückkehr fürchte er weitere Nachteile durch das CID sowie An-

hänger von Pillayan. 

B.c In gesundheitlicher Hinsicht machte der Beschwerdeführer geltend, 

aufgrund seiner psychischen Belastung zurzeit in psychologischer Be-

handlung zu sein. Weiter leide er unter Rückenschmerzen aufgrund der 

erlittenen Misshandlung in Haft.  

B.d Der Beschwerdeführer reichte eine Geburtsurkunde in Kopie, Fotos 

von politischen Aktivitäten (ihn unter anderem an Protesten mit seiner Frau 

und E._______ zeigend), ein Foto einer Anzeige gegen unbekannt vom 

(…) 2022 sowie einen Arztbericht vom (…) September 2023 ein. 

C.  

Am 8. November 2022 wies die Vorinstanz den Beschwerdeführer vorzeitig 

dem Kanton I._______ zu. Am 15. Mai 2023 verfügte sie, das Asylverfah-

ren des Beschwerdeführers werde im erweiterten Verfahren behandelt.  

D.  

Mit Verfügung vom 28. Februar 2025 – eröffnet am 4. März 2025 – ver-

neinte das SEM die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers und 

lehnte sein Asylgesuch ab. Gleichzeitig verfügte es seine Wegweisung aus 

der Schweiz, ordnete den Vollzug an und händigte ihm die editionspflichti-

gen Akten aus.  

E.  

Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 2. April 2025 Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte deren Aufhe-

bung, die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von 

Asyl, eventualiter die Gewährung der vorläufigen Aufnahme unter Feststel-

lung der Flüchtlingseigenschaft, subeventualiter die Gewährung der vor-

läufigen Aufnahme, subsubeventualiter die Rückweisung der Sache an die 

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Vorinstanz zur Neubeurteilung. In prozessualer Hinsicht beantragte er die 

Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege inklusive Verzicht auf die Er-

hebung eines Kostenvorschusses sowie die Bestellung des rubrizierten 

Rechtsvertreters als amtlicher Rechtsbeistand.  

Der Beschwerde lagen als Beweismittel ein Schreiben von E._______ vom 

28. März 2025, zwei sri-lankische Arztberichte vom Juli 2023 und Februar 

2025 (inklusive Röntgenbild) betreffend den Sohn des Beschwerdeführers 

sowie Fotos des Sohnes mit einer Narbe bei.  

F.  

Mit Verfügung vom 24. April 2025 bestätigte das Bundesverwaltungsge-

richt dem Beschwerdeführer den Eingang seiner Beschwerde und hielt 

fest, er könne den Ausgang des Verfahrens einstweilen in der Schweiz ab-

warten.  

G.  

Mit Zwischenverfügung vom 8. Juli 2025 hielt das Bundesverwaltungsge-

richt fest, der Beschwerdeführer dürfe den Ausgang des Verfahrens in der 

Schweiz abwarten (Dispositivziffer 1), wies die Gesuche um Gewährung 

der unentgeltlichen Prozessführung und um Beiordnung eines amtlichen 

Rechtsbeistands ab (Dispositivziffer 2), setzte dem Beschwerdeführer Frist 

bis zum 23. Juli 2025 zur Bezahlung eines Kostenvorschusses (Dispositiv-

ziffer 3) und gab ihm Gelegenheit, sich bis zum 23. Juli 2025 zur allfälligen 

gerichtlichen Prüfung der Vorbringen unter dem Aspekt der Glaubhaftigkeit 

im Sinne von Art. 7 AsylG zu äussern (Dispositivziffer 4).  

H.  

Mit Eingabe vom 23. Juli 2025 nahm der Beschwerdeführer Stellung zu 

einer allfälligen Motivsubstitution und beantragte ferner, es seien die Ziffern 

2 und 3 der Zwischenverfügung vom 8. Juli 2025 in Wiedererwägung zu 

ziehen, die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und ihm der rubri-

zierte Rechtsvertreter als amtlicher Rechtsbeistand zu bestellen, ferner sei 

das weitere Beschwerdeverfahren in Dreierbesetzung zu führen und zu 

entscheiden sowie mitzuteilen, in welcher richterlichen Zusammensetzung 

dies der Fall sein werde. Der Kostenvorschuss wurde fristgerecht bezahlt. 

 

  

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Seite 6 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher 

zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-

det auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – end-

gültig (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Der 

Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist 

daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108 

Abs. 2 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Be-

schwerde ist einzutreten. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt wird, handelt es sich vorliegend um ein solches Rechts-

mittel, weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 

Abs. 2 AsylG). 

Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines 

Schriftenwechsels verzichtet. 

4.  

4.1 In der Stellungnahme vom 23. Juli 2025 beantragt der Beschwerdefüh-

rer die Wiedererwägung der Dispositivziffern 2 und 3 der Zwischenverfü-

gung vom 8. Juli 2025, die Weiterführung und den Entscheid des Be-

schwerdeverfahrens in Dreierbesetzung sowie die Mitteilung der richterli-

chen Zusammensetzung des Spruchkörpers. Hierzu führte er aus, die 

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Ankündigung einer potenziellen Motivsubstitution impliziere nach seinem 

Verständnis, dass die Begründung des SEM nicht überzeuge und die Be-

schwerde daher nicht als offensichtlich aussichtslos bezeichnet werden 

könne.  

4.2 Dem Beschwerdeführer wurde zum Vorbehalt einer Motivsubstitution 

und zu den wesentlichen Gründen dafür das rechtliche Gehör gewährt (vgl. 

Bst. G). Da die angefochtene Verfügung hinsichtlich des Dispositivs nicht 

fehlerhaft ist, verletzt dieses Vorgehen keine (prozessualen) Bestimmun-

gen. Die Rechtsanwendung von Amtes wegen hat nämlich zur Folge, dass 

die im Rechtsmittelverfahren entscheidende Instanz eine im Ergebnis zwar 

richtige, aber abweichend begründete Anordnung mit anderen rechtlichen 

Überlegungen bestätigen darf (vgl. beispielhaft Urteil des BVGer  

E-771/2017 vom 11. Juli 2018 E. 4.3.2). Entgegen der Ansicht des Be-

schwerdeführers führt dies weder im Allgemeinen noch im vorliegenden 

Fall zur Annahme, dass entsprechende Beschwerden nicht (mehr) als aus-

sichtslos bezeichnet werden können. Der Grundsatz der Rechtsanwen-

dung von Amtes wegen verpflichtet das Gericht vielmehr, auf den festge-

stellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den es als den ein-

schlägigen erachtet, und ihm jene Auslegung zu geben, von der es über-

zeugt ist. Dieses Prinzip hat zur Folge, dass das Bundesverwaltungsgericht 

als Beschwerdeinstanz den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit ei-

ner Begründung bestätigen kann, die von jener der Vorinstanz abweicht 

(vgl. hierzu Urteil des BVGer D-2175/2024 vom 9. Juli 2024 E. 5.1). Ferner 

ist darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz die Abweisung des Asylge-

suchs zwar in der Hauptsache mit einer fehlenden Asylrelevanz begrün-

dete, sich aber auch bereits ergänzend zu verschiedenen Unglaubhaftig-

keitsmerkmalen äusserte (vgl. nachfolgend E. 6.1.2). Dementsprechend 

besteht kein Anlass, die Zwischenverfügung 8. Juli 2025 in den Dispositiv-

ziffern 2 und 3 aufzuheben. Ohnehin ist darauf hinzuweisen, dass mit Zwi-

schenverfügung vom 8. Juli 2025 das Gesuch um unentgeltliche Prozess-

führung nicht nur aufgrund fehlender (positiver) Prozessaussichten, son-

dern zusätzlich, im Lichte der Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers, 

auch aufgrund nicht ausgewiesener Mittellosigkeit abgewiesen wurde. Das 

Begehren ist abzuweisen. 

4.3 Die Zusammensetzung respektive die Grösse des Spruchkörpers be-

stimmt sich vorliegend nach Art. 23 Abs. 2 VGG in Verbindung mit Art. 111 

Bst. e AsylG und unterliegt damit nicht der Disposition der Parteien. Ob das 

Urteil schliesslich in einer Zweier- oder Dreierbesetzung ergeht, entschei-

det der Spruchkörper und unterliegt mithin der Zustimmung des 

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Zweitrichters oder der Zweitrichterin. Die Vornahme einer Motivsubstitution 

impliziert entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht die Ein-

setzung eines Spruchkörpers in Dreierbesetzung. Vorliegend erweist sich 

die Beschwerde wie erwähnt als offensichtlich unbegründet, weshalb dar-

über in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmungserfordernis zu be-

finden ist (vgl. vorstehend E. 3).  

4.4 Mit dem vorliegenden Entscheid wird dem Beschwerdeführer die Zu-

sammensetzung des Spruchkörpers mitgeteilt.   

5.  

5.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

5.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen 

Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa-

chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte 

Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). 

6.  

6.1 Die Vorinstanz kam in der angefochtenen Verfügung zum Schluss, 

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers den Anforderungen an die 

Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht standhielten.  

6.1.1 Beim Hausbesuch der vermuteten Pillayan-Anhänger im (…) 2022 

handle es sich um ein einmaliges Ereignis und nicht um eine anhaltende 

Verfolgung. Zudem habe er eine Anzeige gegen die unbekannte und ver-

mummte Täterschaft bei den offensichtlich schutzwilligen Behörden einrei-

chen können. Ferner habe er unmittelbar danach erneut an Demonstratio-

nen teilgenommen und keine Vorsichtsmassnahmen ergriffen, weshalb 

diese Einschüchterungen offensichtlich nicht besonders intensiv gewesen 

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seien und er diese nicht sonderlich ernst genommen habe. Hinsichtlich der 

zu missbilligenden Mitnahme durch das CID sei nicht von einer ausserge-

wöhnlichen Intensität des Erlebten auszugehen, zumal er sich danach 

nicht in ärztliche Behandlung begeben habe. Weiter sei hierbei von einer 

extralegalen Mitnahme auszugehen, zumal die Mitglieder des CID seiner 

Familie strengste Verschwiegenheit bezüglich der Mitnahme befohlen hät-

ten. Es lägen keine Anhaltspunkte vor, dass er sich dagegen mittels An-

zeige gewehrt hätte. Aufgrund der Umstände (keinerlei weitergehende 

Konsequenzen anlässlich der zwei weiteren Hausbesuche durch das CID, 

keine Vorkommnisse mehr nach (…) 2022, Freilassung nach zwei Tagen 

ohne weitere Massnahmen, kein politisch geschärftes Profil, keine Verbin-

dungen des Beschwerdeführers zu den LTTE, keine nennenswerten Prob-

leme mit den Behörden in der Vergangenheit) könne nicht von einem tat-

sächlichen und anhaltenden Interesse an seiner Person ausgegangen wer-

den. Es lägen denn auch keine Hinweise vor, dass gegen ihn beispiels-

weise ein Gerichtsverfahren eingeleitet oder ein Haftbefehl ausgestellt wor-

den wäre. Ferner habe sich die politische Situation in Sri Lanka in den letz-

ten Jahren stark verändert und sich die Gefahrenlage für ihn – sollte eine 

solche überhaupt bestanden haben – somit massiv entschärft. Die Wahr-

scheinlichkeit, dass die Behörden ihn zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich im 

Fokus hätten und verfolgen sollten, sei aufgrund dessen nicht mit überwie-

gender Wahrscheinlichkeit gegeben. An dieser Einschätzung vermöchten 

auch die eingereichten Beweismittel nichts zu ändern, zumal daraus keine 

Hinweise auf eine asylrechtlich relevante Verfolgung hervorgingen.  

6.1.2 Da die Vorbringen des Beschwerdeführers den Anforderungen von 

Art. 3 AsylG nicht standhielten, erübrige sich grundsätzlich eine Prüfung 

der Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen. Dennoch gelte anzumerken, dass 

seinen Ausführungen durchaus Unglaubhaftigkeitsmerkmale zu entneh-

men seien. Es werde ihm nicht vollständig abgesprochen, dass er in der 

Vergangenheit womöglich tatsächlich einmal Opfer einer Mitnahme 

und/oder eines sexuellen Übergriffes geworden sein könnte. Der geltend 

gemachte politische Zusammenhang scheine vorliegend jedoch wenig 

überzeugend, zumal er nicht über ein derart geschärftes politisches Profil 

verfüge. Seine Ausführungen zu den angeblichen Befragungen in Haft 

seien mehrheitlich unsubstanziiert ausgefallen. So habe er im Rahmen der 

ersten Anhörung lediglich angegeben, dass die Mitarbeitenden des CID ihn 

während der zweitägigen Mitnahme gefragt hätten, weshalb er an den De-

monstrationen von E._______ teilgenommen habe und ob er von diesem 

bezahlt worden sei. Erst in der zweiten Anhörung habe er diese Mitnahme 

mit einer weiteren politischen Komponente verknüpft und angegeben, dass 

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die Fragen des CID ihn vermuten liessen, man habe ihn im Verdacht ge-

habt, die LTTE wieder aufbauen zu wollen. Diese Angabe zu den LTTE sei 

nicht nur sehr vage, sondern qualifiziere sich auch als nachgeschobene 

Schutzbehauptung. Zudem scheine es unplausibel, dass das CID ihn bei 

einem ernsthaften und wirklichen Interesse nach zwei Tagen gegen Entgelt 

wieder freigelassen hätte, um ihn einige Wochen später wieder zu suchen.  

6.2  

6.2.1 In der Beschwerde machte der Beschwerdeführer zunächst geltend, 

er habe erst kürzlich erfahren, dass die CID-Beamten seinem Sohn im 

Rahmen der Hausbesuche nach seiner Flucht den Arm gebrochen hätten, 

als dieser seine Mutter habe schützen wollen. Dies habe ihm seine Frau 

zunächst verschwiegen, weil sie ihn nicht weiter habe beunruhigen wollen. 

Sie habe ihm dies erst gesagt, als im (…) 2025 erneut Personen vorbeige-

kommen seien und denselben Arm des Sohnes noch einmal malträtiert hät-

ten.  

6.2.2 Die Ausführungen des SEM zur Glaubhaftigkeit der Vorbringen seien 

nicht im Ansatz überzeugend und zeigten lediglich, dass es sich mit seinen 

Ausführungen nicht sorgfältig auseinandergesetzt habe. Es behaupte le-

diglich und ohne überzeugende Begründung, dass eine Mitnahme durch 

das CID unplausibel sei, da er nicht über ein geschärftes Profil verfüge. Die 

Argumente des SEM schienen gesucht. Seine Ausführungen seien vollum-

fänglich glaubhaft ausgefallen. Auf die erlittenen Misshandlungen sei an 

dieser Stelle nicht näher einzugehen, zumal das SEM diese als glaubhaft 

anerkenne. Aufgrund seines ausführlich dargelegten politischen Engage-

ments könne ihm vom häufig willkürlich handelnden CID durchaus Militanz 

und Separatismus vorgeworfen werden; von fehlender Plausibilität könne 

keine Rede sein. Er habe nachvollziehbar erklärt, weshalb er vermute, die 

CID-Beamten hätten ihm eine Verbindung zu den LTTE vorwerfen oder un-

terschieben wollen. Er sei spezifisch nach den Protesten in G._______ und 

E._______ Rolle befragt worden. Seine Ausführungen seien insgesamt 

glaubhaft und es gebe keine hinreichenden Indizien dafür, dass irgendein 

Aspekt nicht erlebnisbasiert wäre.   

6.2.3 Hinsichtlich der Bedrohung durch die Pillayan-Anhänger könne es 

nicht angehen, dass sein Mut, sich nicht einschüchtern zu lassen, nun zu 

seinen Lasten ausgelegt und behauptet werde, es habe keine Gefahr für 

ihn bestanden. Es sei lediglich nichts passiert, da er bereits rund vier Mo-

nate nach dem Vorfall ausgereist sei. Bei einer Rückkehr würden weitere 

Übergriffe drohen. Sodann sei die Einschätzung des SEM, dass die 

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Seite 11 

Mitnahme durch das CID nicht von einer «aussergewöhnlichen Intensität» 

gewesen sei, da er sich nicht in ärztliche Behandlung begeben habe, irre-

führend und falsch. Er habe erwähnt, dass er danach zu seiner Schwester 

– welche als (…) in einem Spital arbeite – gegangen sei, die seine Wunden 

versorgt habe. Aufgrund des brutalen und intimen Übergriffs habe er Angst 

gehabt, in ein Spital zu gehen. Wie die Vorinstanz angesichts seiner Schil-

derungen davon ausgehen könne, die Misshandlung (schwere sexuelle 

Folter, das Knallen des Kopfes gegen die Wand, Tritte mit Stiefeln und 

Schläge mit Stöcken) sei nicht besonders intensiv gewesen, erschliesse 

sich nicht. Der Übergriff sei in seiner Schwere von asylrelevanter Intensität. 

Nicht nur müsse er eine psychiatrische Behandlung in Anspruch nehmen, 

er spüre auch nach wie vor physische Schmerzen. Allein aufgrund der An-

zahl der involvierten Personen könne nicht mehr von einem Fehlverhalten 

einzelner Beamter ausgegangen werden. Es sei mithin realitätsfern zu 

glauben, dass er dies bei der Polizei problemlos zur Anzeige hätte bringen 

können. Ferner könne angesichts der anhaltenden Berichte über willkürli-

che Festnahmen, Folter sowie Todesfälle in Haft nicht unter blossem Hin-

weis auf die veränderte Lage in Sri Lanka eine künftige Gefährdung ver-

neint werden. Das CID werde unter der neuen Regierung wohl ein noch 

höheres Interesse daran haben, dass er schweige. Die Verfolgungsgefahr 

und das behördliche Interesse an ihm bleibe anhaltend hoch, was sich in 

den Hausbesuchen – zuletzt im (…) 2025 – zeige. Bei einer Rückkehr nach 

Sri Lanka drohten ihm die erneute Festnahme und weitere Misshandlun-

gen bis zum Tod. Auch sei von einer Situation unerträglichen psychischen 

Drucks auszugehen, da er derart schwer gefoltert worden sei, dass eine 

Rückkehr nach Sri Lanka ihn der Gefahr einer Retraumatisierung ausset-

zen würde.  

7.  

7.1 Die Vorinstanz hat das Asylgesuch des Beschwerdeführers wegen 

mangelnder Asylrelevanz abgewiesen und daher auf eine ausführliche Prü-

fung der Glaubhaftigkeit der Vorbringen verzichtet. Dessen ungeachtet 

hielt sie unter Hinweis auf diverse Elemente, welche ihres Erachtens für 

die Unglaubhaftigkeit der Vorbringen sprächen, fest, dass der geltend ge-

machte politische Zusammenhang der Mitnahme durch das CID wenig 

überzeugend scheine (vgl. angefochtene Verfügung S. 7 f.). Das Bundes-

verwaltungsgericht wendet im Beschwerdeverfahren das Bundesrecht von 

Amtes wegen an und ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung 

der Parteien nicht gebunden. Folglich kann es die Beschwerde auch aus 

anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den ange-

fochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer von der Vorinstanz 

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Seite 12 

abweichenden Begründung bestätigen (sog. Motivsubstitution; vgl. 

BVGE 2007/41 E. 2 m.w.H.; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren 

und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 1136 und 

THOMAS HÄBERLI, in: Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 

3. Aufl. 2023, Art. 62 Rz. 49 S. 1513). Im vorliegenden Fall nimmt das Bun-

desverwaltungsgericht eine solche Motivsubstitution vor und würdigt die 

Verfolgungsvorbringen des Beschwerdeführers nachfolgend hauptsächlich 

unter dem Gesichtspunkt der fehlenden Glaubhaftigkeit der Aussagen. Ob 

die Vorbringen des Beschwerdeführers flüchtlingsrechtlich nicht relevant 

sind, wie das SEM erwogen hat, kann diesfalls offenbleiben. 

7.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat die Anforderungen an das Glaub-

haftmachen von Asylvorbringen in verschiedenen Entscheiden dargelegt 

und folgt dabei ständiger Praxis. Darauf kann hier verwiesen werden (vgl. 

BVGE 2015/3 E. 6.5.1, 2013/11 E. 5.1 und 2010/57 E. 2.3, je m.w.H.). 

8.  

8.1 Hinsichtlich der Bedrohung durch mutmassliche Pillayan-Anhänger 

kann vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz ver-

wiesen werden (vgl. angefochtene Verfügung S. 6). Die Beschwerdeaus-

führungen vermögen nicht zu überzeugen. Ungeachtet der Frage, wie stark 

sich der Beschwerdeführer durch diesen Hausbesuch effektiv bedroht ge-

fühlt hat, veranlasste ihn dieses Ereignis augenscheinlich nicht zur Flucht 

aus Sri Lanka. Ihm war es sodann möglich, eine Anzeige aufzugeben. Die-

ses Vorbringen vermag den Anforderungen von Art. 3 AsylG an die Flücht-

lingseigenschaft daher nicht zu genügen.  

8.2  

8.2.1 Hinsichtlich der geltend gemachten Mitnahme und Misshandlung 

durch CID-Beamte ist zunächst mit dem SEM festzustellen, dass die ge-

schilderte massive Reaktion des CID vor dem Hintergrund der sehr nieder-

schwelligen politischen Tätigkeiten des Beschwerdeführers wenig lebens-

nah erscheint. Er nahm eigenen Angaben zufolge bloss als ein Teilnehmer 

unter vielen an Kundgebungen teil, hat Flyer verteilt und Leute zur Teil-

nahme motiviert (vgl. vorinstanzliche Akten […]-41/11 [nachfolgend: 

act. 41] F6 ff.; act. 23 F68-78). Er hatte keine herausragende Funktion inne 

und es ist auch nicht ersichtlich, dass der Kontakt zwischen ihm und 

E._______ über das zwischen einem Politiker und seinen Unterstützern 

übliche Mass hinausging. Auffallend hierbei ist, dass der Beschwerdeführer 

zunächst eine persönliche Zusammenarbeit mit E._______ sowie eine 

enge Verbundenheit mit der TNA zu implizieren schien, wobei er nach 

E-2274/2025 

Seite 13 

mehreren Nachfragen einräumen musste, dass er nicht einmal direkten 

Kontakt mit ihm gehabt habe (vgl. act. 41 F10, F46 f.). An selbiger Stelle 

erklärte er sodann, bereits seit Kindheitstagen mit seiner Familie bei der 

TNA mitgemacht zu haben, was seinen Aussagen an der ersten Anhörung 

widerspricht, wonach er sich erst ab 2019 politisch engagiert habe und nie-

mand in der Familie politisch aktiv sei (vgl. act. 23 F53 f., F60). Auf diesen 

Widerspruch angesprochen, vermochten seine Erklärungen nicht zu über-

zeugen (vgl. act. 41 F18-21). Das geschilderte behördliche Interesse an 

seiner Person ist daher nicht nachvollziehbar. Zwar stellt der Umstand, 

dass Behörden oder deren Mitglieder scheinbar nicht rational handeln, für 

sich alleine kein Indiz für die Unglaubhaftigkeit der Vorbringen dar. Indes 

lassen sich vorliegend auch aus den dem Beschwerdeführer seitens des 

CID angeblich gestellten überaus trivialen Fragen keinerlei Hinweise ent-

nehmen, welche das behauptete erhebliche Verfolgungsinteresse sinnvoll 

zu erklären vermöchten. Die CID-Beamten hätten vom Beschwerdeführer 

lediglich wissen wollen, warum er nach G._______ zur Demonstration ge-

gangen sei, wer alles mit ihm gekommen sei «und so weiter» respektive, 

ob er im Auftrag von E._______ dorthin gegangen sei «und so weiter» so-

wie ob er Geld für diese Arbeit bekommen habe «und so weiter» 

(vgl. act. 41 F24; act. 23 F91 f.). Der erst an der ergänzenden Anhörung 

vom Beschwerdeführer angebrachte Hinweis, das CID könnte ihn verdäch-

tigt haben, die LTTE wiederaufbauen zu wollen (vgl. a.a.O. F43 f.), ist zum 

einen als nachgeschoben zu qualifizieren. Zum anderen ist angesichts der 

niederschwelligen politischen Tätigkeiten nicht ersichtlich, weshalb ein sol-

cher Verdacht überhaupt hätte entstehen können.  

8.2.2 Im Weiteren sind die Schilderungen des Beschwerdeführers unge-

achtet einzelner Details und Realkennzeichen (trinken von «scharf» 

schmeckendem Wasser mit verbundenen Armen resp. Erhalt von «gutem» 

Wasser nach der Tortur, act. 23 F93 und act. 41 F30; Erklärung, weshalb 

das CID ihren Van nicht direkt vor seinem Haus parkiert habe, act. 23 F48 

und act. 41 F24; Zusammentreffen mit Blumenverkäuferin nach Freilas-

sung, act. 41 F30) insgesamt substanzarm ausgefallen. Die freie Schilde-

rung der Asylgründe fiel zwar eher wortreich aus, besteht indes aus einer 

einfachen Abfolge von Handlungen ohne persönliche Komponente (vgl. 

act. 23 F48). Die Schilderung des intimen Übergriffs anlässlich der – ent-

sprechend seinem Wunsch in einer reinen Männerrunde geführten (vgl. 

act. 23 F93) – ergänzenden Anhörung verblieb vage, schemenhaft und ste-

reotyp (vgl. act. 41 F28 f.). Sodann bleibt gänzlich unklar, was sich während 

der zweitägigen Festhaltung nach dem sexuellen Missbrauch konkret ab-

gespielt respektive wie er diese erlebt hat. In seiner Erzählung sprang er 

E-2274/2025 

Seite 14 

jeweils nach der geschilderten Tortur direkt zur Freilassung, welche eben-

falls substanzlos blieb (vgl. act. 23 F48, act. 41 F30). Diesbezüglich ist 

auch sein Desinteresse nicht nachvollziehbar, weshalb er seine Schwester 

respektive seinen Schwager nicht einmal gefragt habe, wie die Freilassung 

erwirkt werden konnte, welcher Geldbetrag bezahlt werden musste oder 

ob diese an irgendwelche Bedingungen geknüpft wurde (vgl. act. 41 F49-

51), zumal er erst nach erheblichem Druck seiner Verwandten der Ausreise 

aus Sri Lanka überhaupt erst zugestimmt habe (vgl. act. 23 F48). Ferner 

vermochte er weder die Ereignisse anlässlich der Hausbesuche nach sei-

ner Flucht noch die Zeit bei seiner Schwester respektive Verwandten in 

J._______ (vgl. act. 23 F84-90, F95 f.; act. 41 F32 f., F52 f.) zu substanzi-

ieren. Zusätzlich ist nicht einsichtig, weshalb ihn das CID hätte freilassen 

sollen, nur um ihn unmittelbar danach wieder zuhause zu suchen und seine 

Familie zu behelligen. In dieser Hinsicht ist weiter nicht nachvollziehbar, 

weshalb seine Frau – die mit ihm an Demonstrationen teilgenommen habe 

und unter anderem auch auf dem eingereichten Foto neben E._______ 

steht – scheinbar nicht persönlich ins Visier der Behörden geraten sei.  

8.2.3 Darüber hinaus ergeben sich aus dem Vergleich der Anhörungspro-

tokolle Widersprüche: Anlässlich der Erstanhörung brachte der Beschwer-

deführer vor, das CID habe ihn nach seiner Freilassung vor sein Haus ge-

fahren und ihn dort «rausgeschmissen» (vgl. act. 23 F48). Demgegenüber 

sagte er an der ergänzenden Anhörung, sie hätten ihn wieder «zu dem Ort 

gebracht, wo sie ihren Wagen abgestellt haben», und dass er den Weg 

nach Hause nicht alleine habe machen können (vgl. act. 41 F30). Zudem 

sagte er an der Erstanhörung, nicht gewusst zu haben, wohin man ihn ge-

bracht habe (vgl. act. 23 F48), wohingegen er gemäss dem Protokoll der 

ergänzenden Anhörung «gespürt» und vermutet habe, dass es ein Camp 

in der Nähe des Polizeipostens gewesen sei (vgl. act. 41 F24).  

8.2.4 Die angeblichen Behelligungen der Familie zuhause im (…) 2023 und 

(…) 2025, anlässlich derer dem Sohn des Beschwerdeführers der Arm ge-

brochen respektive malträtiert worden sei, sind sodann ebenfalls als un-

glaubhaft zu qualifizieren. Weder wurde dieses wichtige Vorbringen gehö-

rig substanziiert noch ist nachvollziehbar, weshalb seine Frau ihm dies 

hätte verschweigen sollen. Die hierzu eingereichten Arztberichte vermögen 

diese Einschätzung nicht umzustossen, zumal die handschriftlichen Eintra-

gungen des Arztes auf einen Fahrradunfall des Sohnes hindeuten (vgl. S. 2 

des Arztberichtes: «impact on bike»), wozu sich der Beschwerdeführer viel-

sagenderweise ausschweigt. Das mit der Beschwerde eingereichte Unter-

stützungsschreiben von E._______ enthält sodann keine konkreten 

E-2274/2025 

Seite 15 

Hinweise auf die Fluchtgründe des Beschwerdeführers und verweist statt-

dessen in allgemeiner Weise darauf, dass der Beschwerdeführer Behelli-

gungen seitens Mitglieder anderer Parteien erlitten habe und junge Unter-

stützer der TNA regelmässig von den Sicherheitsdiensten belästigt respek-

tive oft unter Terrorismusvorwürfen inhaftiert würden. 

8.2.5 Zusammenfassend enthalten die Schilderungen des Beschwerde-

führers zwar vereinzelt Realkennzeichen, insbesondere in Form spezieller 

Details. Diese vermögen die insbesondere in den Kernpunkten substanz-

armen, widersprüchlichen und nicht nachvollziehbaren Schilderungen in-

des nicht aufzuwiegen. Aus dem aktenkundigen Arztbericht ergeben sich 

sodann keine Hinweise, dass es dem Beschwerdeführer trotz der diagnos-

tizierten (…) (ICD-10 […]) und der posttraumatischen Belastungsstörung 

(PTBS; ICD-10 F43.1, vgl. act. 26 ID-004) nicht möglich gewesen wäre, 

seine Fluchtgründe adäquat und ausführlich darzutun. Es ist zwar nicht 

auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer allenfalls tatsächlich einmal 

einen sexuellen Übergriff erlebt haben könnte – dies mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit allerdings unter anderen als den geschilderten Umstän-

den. Sodann lässt sich gemäss ständiger Rechtsprechung von einer diag-

nostizierten PTBS ohnehin nicht auf das traumabegründende Ereignis 

schliessen (vgl. BVGE 2015/11 E. 7.2.2). Dementsprechend ist es dem Be-

schwerdeführer nicht gelungen, seine Fluchtgründe glaubhaft darzutun.   

8.3 Vor dem Hintergrund der unglaubhaften respektive nicht asylrelevanten 

Ausreisegründe des Beschwerdeführers ist auch nicht von einem Risi-

koprofil desselben im Sinne des Referenzurteils des Bundesverwaltungs-

gerichts E-1866/2015 vom 15. Juli 2016 E. 8.4.4 und 8.4.5 (bestätigt mit 

Urteil D-3540/2019 vom 19. Dezember 2024 E. 10.2) auszugehen respek-

tive ein solches auch nicht weiter zu prüfen. Die niederschwelligen regime-

kritischen Aktivitäten vor der Ausreise sowie allfällige frühere Unterstüt-

zungstätigkeiten des unbehelligt in der Heimat verbleibenden Vaters zu-

gunsten der LTTE, über die der Beschwerdeführer indes nichts zu berich-

ten wusste (vgl. act. 23 F62), lassen nicht darauf schliessen, dass er bei 

einer Rückkehr die Aufmerksamkeit der heimatlichen Sicherheitsbehörden 

auf sich ziehen oder als Gefahr für den Einheitsstaat Sri Lanka gesehen 

würde.  

8.4 Nach dem Ausgeführten hat das SEM zu Recht die Flüchtlingseigen-

schaft des Beschwerdeführers verneint und das Asylgesuch abgelehnt. 

9.  

E-2274/2025 

Seite 16 

Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt 

es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug 

an (Art. 44 AsylG). 

Der Beschwerdeführer verfügt insbesondere weder über eine ausländer-

rechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung 

einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu Recht ange-

ordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

10.  

10.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). Beim Geltendmachen von Wegweisungs-

vollzugshindernissen gilt gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts 

der gleiche Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigen-

schaft; das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich 

ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 

E. 10.2 m.w.H.). 

10.2  

10.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG).  

10.2.2 Solche Vollzugshindernisse sind vorliegend – auch in Bezug auf die 

gesundheitliche Situation (vgl. dazu nachstehend E. 10.3.3) – unter Be-

rücksichtigung der für unglaubhaft befundenen Vorbringen nicht ersichtlich, 

weshalb sich der Vollzug der Wegweisung als zulässig erweist.  

10.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. Gemäss konstanter Praxis ist aus medizinischen 

Gründen nur dann auf eine Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs zu 

schliessen, wenn eine notwendige medizinische Behandlung im Zielstaat 

nicht zur Verfügung steht und die Rückkehr zu einer raschen und lebens-

gefährdenden Beeinträchtigung des Gesundheitszustands der betroffenen 

E-2274/2025 

Seite 17 

Person führen würde (vgl. BVGE 2011/50 E. 8.3 oder etwa Urteil des 

BVGer E-1899/2023 vom 13. April 2023 E. 7.3.4). 

10.3.1 Der bewaffnete Konflikt zwischen der sri-lankischen Regierung und 

den LTTE ist im Mai 2009 zu Ende gegangen. Zurzeit herrscht in Sri Lanka 

weder Krieg noch eine Situation allgemeiner Gewalt. Auch ist der Wegwei-

sungsvollzug sowohl in die Nordprovinz als auch in die Ostprovinz unter 

Einschluss des Vanni-Gebiets zumutbar, wenn bestimmte individuelle Zu-

mutbarkeitskriterien (insbesondere die Existenz eines tragfähigen familiä-

ren oder sozialen Beziehungsnetzes sowie die Aussicht auf eine gesicherte 

Einkommens- und Wohnsituation) vorliegen (vgl. Referenzurteile des 

BVGer E-1866/2015 vom 15. Juli 2016 E. 13.3.3 und E. 13.4 sowie D-

3619/2016 vom 16. Oktober 2017 E. 9.5.9, bestätigt etwa in Urteil des 

BVGer E-1746/2025 vom 2. Juli 2025 E. 9.3.1).  

10.3.2 Der Beschwerdeführer stammt aus K._______ in der Ostprovinz, 

wo nach wie vor seine Frau und die gemeinsamen Kinder mit seinen Eltern 

unter einem Dach lebten. Er verfügt sodann mit seiner Schwester und de-

ren Familie, auf deren Unterstützung er bereits habe zählen können, sowie 

weiteren Verwandten über ein breites und tragfähiges Beziehungsnetz, 

welches ihn bei seiner Rückkehr wieder aufnehmen und im Bedarfsfall un-

terstützen kann (vgl. angefochtene Verfügung Ziff. III/2). Hinsichtlich der in 

der Beschwerde erwähnten Wirtschaftskrise ist darauf hinzuweisen, dass 

die damit einhergehenden Schwierigkeiten die gesamte sri-lankische Be-

völkerung betreffen, weshalb nicht anzunehmen ist, der Beschwerdeführer 

gerate deswegen bei einer Rückkehr in eine existenzielle Notlage.  

10.3.3 Im Arztbericht vom (…) September 2023 wurden dem Beschwerde-

führer eine PTBS sowie eine (…) diagnostiziert. Aktuellere Arztberichte 

sind nicht aktenkundig und wurden vom Beschwerdeführer auch mit der 

Beschwerde nicht eingereicht. Dessen ungeachtet erweist sich der medizi-

nische Sachverhalt als ausreichend liquid, um die Zumutbarkeit des Voll-

zugs beurteilen zu können. Für eine Rückweisung der Sache an die Vo-

rinstanz zur Vornahme weiterer Abklärungen besteht daher kein Anlass. 

Das Bundesverwaltungsgericht hat sich im Referenzurteil E-737/2020 vom 

27. Februar 2023 eingehend mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation 

in Sri Lanka und insbesondere mit deren Auswirkungen auf die gesundheit-

liche Versorgungslage im Land befasst (vgl. E. 10.2.5). Gängige psychiat-

risch-psychologische Behandlungen sind in Sri Lanka trotz der aktuellen 

wirtschaftlichen Lage verfügbar. In Bezug auf die indizierte therapeutische 

E-2274/2025 

Seite 18 

Behandlung seiner psychischen Beschwerden ist der Beschwerdeführer 

gehalten, sich an eines der existierenden Spitäler mit psychiatrischen Ab-

teilungen zur stationären Betreuung oder an eine der existierenden Ein-

richtungen für die ambulante Behandlung von psychisch erkrankten Perso-

nen zu wenden (vgl. Urteil des BVGer D-5294/2025 vom 8. August 2025 

E. 7.3.4 m.w.H.). Es ist davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer 

in der Heimat die benötigte therapeutische und medikamentöse Hilfe zur 

Verfügung steht. Im Übrigen ist auf die Möglichkeit der medizinischen 

Rückkehrhilfe gemäss Art. 93 Abs. 1 Bst. d AsylG hinzuweisen.  

10.3.4 Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch 

als zumutbar. 

10.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständi-

gen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Rei-

sedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 

2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu 

bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). 

10.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

11.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt und – soweit diesbezüglich überprüfbar – ange-

messen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

12.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt 

Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Der bereits bezahlte Kostenvorschuss wird zur 

Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-2274/2025 

Seite 19 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch vom 23. Juli 2025 um Aufhebung der Dispositivziffern 2 und 3 

der Zwischenverfügung vom 8. Juli 2025 und Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung sowie amtlichen Rechtsverbeiständung wird abge-

wiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der bereits bezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfah-

renskosten verwendet. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Lorenz Noli Kevin Schori 

 

 

Versand: