# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d7f035f1-5a0e-5345-a004-b686e85c7c11
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.11.2008 C-1806/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1806-2007_2008-11-21.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-1806/2007

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richter Alberto Meuli,
Richter Johannes Frölicher, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

Z._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15, 
Postfach 2855, 8022 Zürich,
Vorinstanz.

Beitragsverfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-1806/2007

Sachverhalt:

A.
Z._______ (nachfolgend Arbeitgeber oder Beschwerdeführer), welcher 
ein Architekturbüro betrieb, wurde mit in Rechtskraft erwachsener Ver-
fügung vom 30. November 2005 (act. 8/2) rückwirkend per 1. Januar 
2002  der  Stiftung  Auffangeinrichtung  BVG  (nachfolgend  Vorinstanz) 
angeschlossen. Mit Beitragsrechnung vom 1. März 2006 stellte die Vor-
instanz  dem  Arbeitgeber  den  Saldo  des  Prämienkontos  von  Fr. 
12'816.- in Rechnung (act. 8/4). Nachdem dieser trotz Erinnerung vom 
17. Juli 2006 (act. 8/5) und anschliessender Mahnung vom 7. August 
2006 (act. 8/6) den Ausstand nicht beglichen hatte, liess die Vorinstanz 
den Beschwerdeführer  für  diese  Forderung  betreiben,  worauf  dieser 
Rechtsvorschlag erhob.

B.
Mit Verfügung vom 6. Februar 2007 verpflichtete die Vorinstanz den Ar-
beitgeber  zur  Bezahlung  des  in  Betreibung  gesetzten  Betrages  von 
Fr. 12'816.-  nebst  Zins zu 6 % seit  dem 22. August  2006,  zuzüglich 
Fr. 150.-  Mahn-  und  Inkassokosten  sowie  Betreibungskosten  von 
Fr. 100.-,  und auferlegte ihm die Kosten der Verfügung von Fr. 525.- 
(act. 1/1).

C.
Gegen diese Verfügung erhob der Arbeitgeber am 15. März 2007 (Po-
stempfang  in  der  Schweiz)  Beschwerde,  welche  er  gemäss  der 
Rechtsmittelbelehrung  der  Vorinstanz  an  die  Eidgenössische  Be-
schwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und In-
validenvorsorge adressierte. Da diese seit  dem 1. Januar 2007 nicht 
mehr bestand, wurde die Beschwerde postalisch dem Bundesverwal-
tungsgericht weitergeleitet (act. 1). Darin beantragte er die Aufhebung 
der angefochtenen Verfügung. Zur Begründung machte er im Wesentli-
chen geltend, die Forderung gemäss Prämienkonto bestehe nicht, da 
er in der fraglichen Zeit keinen BVG-pflichtigen Arbeitnehmer beschäf-
tigt habe und daher zu Unrecht der Auffangeinrichtung BVG zwangs-
weise angeschlossen worden sei. B._______ sei  nur  vorübergehend 
(1. Januar 2002 bis 31. Dezember 2004) in seinem Betrieb tätig gewe-
sen,  weshalb  für  die  Altersvorsorge  dessen  elterlicher  Betrieb,  die 
Bühlmann Architekten AG, aufzukommen hatte. 

Seite 2

C-1806/2007

D.
Mit Vernehmlassung vom 8. August 2007 (act. 8) beantragte die Vorin-
stanz  die  Abweisung  der  Beschwerde.  Der  Beschwerdeführer  sei 
rechtskräftig zwangsweise und rückwirkend per 1. Januar 2002 ange-
schlossen worden, nachdem er zuvor vergeblich mit Schreiben vom 5. 
Oktober 2005 auf seine Anschlusspflicht aufmerksam gemacht worden 
sei. Die Forderung ergebe sich aus den Lohnmeldungen der AHV-Aus-
gleichskasse Luzern für die Jahre 2002 und 2003. 

E.
Mit Verfügung vom 29. August 2007 (act. 9) wurde dem Beschwerde-
führer Gelegenheit zur Replik gegeben. Dieser liess sich innerhalb der 
angesetzten Frist nicht vernehmen. 

F.
Den  mit  Verfügung  vom  29.  März  2007  (act.  2)  eingefoderten 
Kostenvorschuss von Fr. 800.- hat  der Beschwerdeführer fristgerecht 
einbezahlt.

G.
Mit  gleicher  Verfügung  vom  29.  März  2007  hat  das  Bundesverwal-
tungsgericht die Zusammensetzung des Spruchkörpers bekannt gege-
ben (act. 2). Innerhalb der angesetzten Frist sind keine Ausstandsbe-
gehren  eingegangen. Mit  Verfügung  vom 22.  Oktober  2008  hat  das 
Bundesverwaltungsgericht eine Änderung der Zusammensetzung des 
Spruchkörpers bekannt gegeben (act. 16). Auch dagegen sind inner-
halb der angesetzten Frist keine Ausstandsbegehren eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwer-
den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu 
den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der Auffangeinrichtung im 
Bereiche  der  beruflichen  Vorsorge,  zumal  diese  öffentlich-rechtliche 
Aufgaben des Bundes erfüllt (Art. 33 lit. h VGG i.V.m. Art. 60 Abs. 2bis 

des  Bundesgesetzes  vom 25. Juni  1982  über  die  berufliche  Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) ). Eine Aus-

Seite 3

C-1806/2007

nahme, was das Sachgebiet angeht, ist in casu nicht gegeben (Art. 32 
VGG).

1.1 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist  der Ver-
waltungsakt der Auffangeinrichtung vom 6. Februar 2007, welcher eine 
Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 VwVG darstellt. Diese hat sie am 
7. Februar 2007 an den Beschwerdeführer versandt (act. 15). Dagegen 
hat er Beschwerde erhoben. Die mit 7. März 2007 datierte Beschwer-
deschrift wurde gemäss Poststempel am 8. März 2007 der amerikani-
schen Post übergeben. Gemäss Art. 21 Abs. 1 VwVG müssen schriftli-
che Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist der Behörde einge-
reicht  oder  zu  deren  Handen  der  schweizerischen  Post  oder  einer 
schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung über-
geben werden. Da die Vorinstanz nicht dargetan hat, wann genau sie 
die angefochtene Verfügung dem Beschwerdeführer eröffnet  hat  und 
sie  auch in  ihrer  Rechtsmittelbelehrung nicht  auf  diese Bestimmung 
hingewiesen hat,  kann im vorliegenden Fall  von der  Postaufgabe im 
Ausland  ausgegangen  werden  (vgl.  auch  Urteil  des  Bundesgerichts 
9C_339/2008 vom 27. Mai 2008, E. 2.2), weshalb die Beschwerdefrist 
(Art. 50 VwVG) als gewahrt zu betrachten ist. Die Beschwerde erfolgte 
formgerecht  (Art.  52  VwVG). Als  Adressat  ist  der  Beschwerdeführer 
durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  und  hat  ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 48 
Abs. 1 lit. a-c VwVG). Nachdem auch der geforderte Kostenvorschuss 
fristgerecht geleistet wurde, ist auf das ergriffene Rechtsmittel einzu-
treten.

2.
Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermes-
sens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts und, wenn - wie hier -  nicht eine kantonale Behör-
de als Beschwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemessenheit (Art. 49 
VwVG).

3.
3.1 Der  Beschwerdeführer  rügt,  die  Beitragsforderung  vom  1.  März 
2006 sei nicht gerechtfertigt, weil er in der Zeit vom 1. Januar 2002 bis 
31. Dezember 2003 keine Arbeitnehmer beschäftigt habe, welche ge-
mäss  BVG obligatorisch zu  versichern  gewesen  waren. Deshalb  sei 
auch der  zwangsweise verfügte Anschluss an die Vorinstanz zu Un-

Seite 4

C-1806/2007

recht erfolgt. Der einzige Arbeitnehmer B._______ sei nur vorüberge-
hend und befristet bei ihm tätig gewesen, weshalb mit der Firma Bühl-
mann  Architekten  AG  vereinbart  worden  sei,  dass  diese  für  seine 
BVG-Versicherung  besorgt  sein  solle.  Zur  Untermauerung  seines 
Standpunktes legt der Beschwerdeführer verschiedene Korresponden-
zen und Abrechnungen ins Recht. Daraus lässt sich entnehmen, dass 
der Beschwerdeführer der Bühlmann Architekten AG für die fragliche 
Zeit gemäss Vereinbarung (vgl. deren Schreiben vom 6. Februar 2004 
[act. 1/3] und 5. Juli 2004, [act. 1/5]) für den Arbeitnehmer B._______ 
Beiträge von insgesamt Fr. 5700.- bezahlt hat (vgl. act. 1/5). Diese Ver-
einbarung ist  hinsichtlich der  Beitrags-  und Anschlusspflicht  gemäss 
BVG nicht  massgeblich.  Wie  sich  aus  den  Lohnmeldungen  des  Be-
schwerdeführers an die AHV-Ausgleichskasse (act. 8/3) ergibt, hat die-
ser  dem Arbeitnehmer  B._______  in  der  fraglichen  Zeit  einen  Lohn 
ausgerichtet und figurierte deshalb als dessen Arbeitgeber, was er im 
Übrigen  nicht  bestreitet.  Die  AHV-rechtlichen  Kriterien  sind  auch  für 
die berufliche Vorsorge massgebend (Urteil des Eidgenössischen Ver-
sicherungsgerichts  [heute  Bundesgericht]  B  52/05 vom 9. Juni  2006 
mit Hinweisen, ferner BGE 115 Ib 37 E. 4). Somit beschäftigte der Be-
schwerdeführer einen gemäss BVG obligatorisch zu versichernden Ar-
beitnehmer, wofür  sich der Beschwerdeführer einer registrierten Vor-
sorgeeinrichtung anzuschliessen hatte. Da er dieser Pflicht nicht nach-
kam, wurde er mit Verfügung der Vorinstanz vom 30. November 2005 
der Stiftung Auffangeinrichtung BVG zwangsweise rückwirkend per 1. 
Januar  2002  angeschlossen  (act.  8/2).  Diese  Verfügung  ist  unange-
fochten in Rechtskraft erwachsen und es besteht vorliegend auch kein 
Anlass,  darauf  zurückzukommen.  Nachgewiesen  wurde  im  Verlaufe 
des Verfahrens auch nicht, dass die Bühlmann Architekten AG anstelle 
des Beschwerdeführers für die fragliche Zeitspanne für B._______ ei-
nen  Anschlussvertrag  mit  einer  Vorsorgeeinrichtung  abgeschlossen 
hätte. Die Rügen des Beschwerdeführers sind deshalb verspätet und 
hätten im Rahmen des Verfahrens zum Zwangsanschluss vorgebracht 
werden müssen 

3.2 Für die Durchführung der obligatorischen Versicherung wurde der 
Arbeitgeber  der  Auffangeinrichtung  rückwirkend  per  1.  Januar  2002 
angeschlossen. Somit hatte er gemäss Art. 66 Abs. 2 BVG sowie Art. 4 
der Anschlussvereinbarung, welche integrierenden Bestandteil der An-
schlussverfügung vom 30. November 2005 (vgl. Dispositivziffer 3) bil-
det, die Beiträge zu bezahlen. Diese ergeben sich aus der erwähnten 
Beitragsabrechnung der Vorinstanz vom 1. März 2006. Der Beschwer-

Seite 5

C-1806/2007

deführer macht  nicht  geltend,  die Beiträge seien unrichtig berechnet 
worden, weshalb kein Anlass besteht, am in Rechnung gestellten To-
talbetrag von Fr. 10'880.- zu zweifeln. Die weiter in Rechnung gebrach-
ten rückwirkenden Zinsen von Fr. 911.- sowie die Kosten von Fr. 200.- 
ergeben sich aufgrund von Art. 4 (Lemma 5 Kosten und Lemma 6 Zin-
sen für verspätete Zahlung der Beiträge) der Anschlussvereinbarung. 
Die ebenfalls belasteten Verfügungskosten von Fr. 825.- ergeben sich 
aufgrund der  Dispositivziffer  2  der  Anschlussverfügung  vom 30. No-
vember 2005. Schliesslich lassen sich auch die dem Beschwerdefüh-
rer mit der angefochtenen Verfügung auferlegten Mahn- und Inkasso-
kosten von Fr. 150.- sowie die Betreibungskosten von Fr. 100.-  nicht 
beanstanden, entsprechen sie doch dem Kostenreglement der Stiftung 
Auffangeinrichtung zur  Deckung von ausserordentlichen administrati-
ven Umtrieben (act. 8/2 S. 7), welches integrierenden Bestandteil der 
genannten  Anschlussvereinbarung  bildet  (vgl.  Art.  4  Lemma 9).  Der 
verfügungsweise geltend gemachte  Verzugszins  auf  Fr. 12'816.-  seit 
dem 22. August  2006  ist  gemäss  Art.  66  Abs. 2  BVG ebenfalls  ge-
schuldet. Dessen Höhe richtet sich in erster Linie nach der im Vorsor-
gevertrag  getroffenen  Parteivereinbarung  und  wo  eine  solche  fehlt, 
nach den gesetzlichen Verzugszinsbestimmungen von Art. 102 ff.  des 
Obligationenrechts vom 30. März 1911 (OR, SR 220). Ist der Schuld-
ner mit der Zahlung einer Geldschuld in Verzug, so hat er Verzugszin-
sen von 5 % zu bezahlen, sofern nicht ein höherer Verzugszins verein-
bart worden ist (Urteil des Bundesgerichts B 21/02 vom 11. Dezember 
2002, E. 6.1.1 mit Hinweisen). Gemäss Ziff. 4 Lemma 4 der Anschluss-
bedingungen  der  Stiftung  Auffangeinrichtung  BVG (act.  8/2)  werden 
die Zinsen mit  den vom Stiftungsrat festgesetzten Verzugszinssätzen 
und ab Fälligkeit  der  Beiträge berechnet. Vorliegend ist  ein  entspre-
chender Beschluss des Stiftungsrates nicht aktenkundig, weshalb der 
gesetzliche Verzugszins von 5 % gilt.  Dementsprechend ist die ange-
fochtene Verfügung zu korrigieren. Schliesslich  lassen sich  auch die 
dem Beschwerdeführer  auferlegten Verfügungskosten von insgesamt 
Fr. 525.- (Dispositivziffer 2 der angefochtenen Verfügung) nicht bean-
standen.

3.3 Nach dem Gesagten wurde der Arbeitgeber von der Vorinstanz mit 
der angefochtenen Verfügung vom 6. Februar 2007 zu Recht zur Zah-
lung der ausstehenden Beiträge einschliesslich der Kosten angewie-
sen, wobei der Verzugszinssatz, statt wie mit 6 % verfügt, auf 5 % fest-
gelegt wird. Die Beschwerde ist deshalb im Rahmen dieser Korrektur 

Seite 6

C-1806/2007

(Verzugszinssatz) teilweise gutzuheissen; im Übrigen ist sie abzuwei-
sen.

4.
4.1 Dieser Verfahrensausgang entspricht einem mehrheitlichen Unter-
liegen des Beschwerdeführers. Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG werden 
die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. 
Gemäss Abs. 2 Satz 1 dieser Bestimmung werden den Vorinstanzen 
und beschwerdeführenden unterliegenden Bundesbehörden keine Ver-
fahrenskosten auferlegt. 

4.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Verfahrens-
kosten, welche gestützt auf das Reglement vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
(VGKE, SR 173.320.2) vorliegend auf Fr. 800.- bestimmt sind, zu er-
mässigen und dem Beschwerdeführer daher im Umfang von Fr. 700.- 
aufzuerlegen. Diese werden mit  dem von ihm geleisteten Kostenvor-
schuss von Fr. 800.- verrechnet. Die Restanz von Fr. 100.- ist ihm zu-
rückzuerstatten.

4.3 Der grossmehrheitlich obsiegenden Vorinstanz, welche die obliga-
torische Versicherung durchführt, ist gemäss der Rechtsprechung, wo-
nach Träger oder  Versicherer  der beruflichen Vorsorge gemäss BVG 
grundsätzlich keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben (BGE 
126 V 143 E. 4) keine Parteientschädigung zuzusprechen. 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen.

2.
Dispositivziffer  1 der Verfügung der  Vorinstanz vom 6. Februar  2007 
wird dahingehend geändert, als der Beschwerdeführer der Vorinstanz 
einen Betrag von Fr. 12'816.- nebst Zins zu 5 % seit dem 22. August 
2006 zuzüglich Fr. 150.- Mahn- und Inkassokosten sowie Betreibungs-
kosten von Fr. 100.- zu bezahlen hat. Im Übrigen wird die angefochte-
ne Verfügung bestätigt.

Seite 7

C-1806/2007

3.
Dem Beschwerdeführer werden ermässigte Verfahrenskosten von Fr. 
700.- auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss von 
Fr. 800.- verrechnet. Der Saldobetrag von Fr. 100.- wird ihm zurücker-
stattet. 

4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde, Beilage: Rückerstattungs-
formular)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Seite 8

C-1806/2007

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

Seite 9