# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e1f9af9a-d037-5df0-9220-af692aa063fe
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-18
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 18.01.2018 725 17 157 / 24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-17-157---24_2018-01-18.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 18. Januar 2018 (725 17 157 / 24) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Beweistauglichkeit von versicherungsinternen ärztlichen Stellungnahmen und Berichten 

zur Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden 

 

 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Kan-

tonsrichter Yves Thommen, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Daniel Altermatt, 
Rechtsanwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, Postfach 435, 
4143 Dornach 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 
A. Die 1966 geborene A.____ war als Chauffeuse bei der B.____ AG angestellt und durch 
die Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch ge-
gen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Mit Unfallmeldung vom 13. Mai 
2014 liess A.____ der Suva durch ihre Arbeitgeberin einen Unfall melden. Gemäss den Anga-
ben im genannten Formular habe die Versicherte am 24. April 2014 einen Motorradunfall erlit-

 

 
 
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ten. Dabei habe sie sich am rechten Hüftgelenk verletzt. Die erstbehandelnden Ärzte des Spi-
tals C.____ hielten in ihrem korrigierten Bericht vom 2. Mai 2014 zur Erstkonsultation vom 24. 
April 2014 als Diagnosen eine undislozierte Längsfraktur des Os sacrums an der rechtsseitigen 
Massa lateralis, eine undislozierte Fraktur am rechten oberen Schambeinast mit Einstrahlung in 
den vorderen Grundpfeiler des Acetabulums, den Verdacht auf eine passagere Radialishypäs-
thesie rechts bei dorsolateralem Weichteilhämatom des rechten Oberarms, eine Myogelose 
paravertebral links nach HWS-Distorsion, ein Weichteilhämatom lateraler Oberschenkel rechts, 
die bekannte Diskushernie L4/5 linksseitig sowie eine Unverträglichkeit auf niedermolekulare 
Heparine und Aspirin fest. Die Suva übernahm in der Folge die Kosten der Heilbehandlungen 
und leistete ein Taggeld. Mit Verfügung vom 21. Januar 2016 lehnte die Suva ihre Leistungs-
pflicht für die von der Versicherten gemeldeten Hautbeschwerden ab. Zur Begründung machte 
sie geltend, dass aufgrund der medizinischen Unterlagen kein sicherer oder wahrscheinlicher 
Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den gemeldeten Hautbeschwerden 
bestehe. Daher sei die Suva für das PAPA-Syndrom bzw. für das autoinflammatorische Syn-
drom nicht leistungspflichtig. Mit Verfügung vom 29. Januar 2016 verneinte die Suva ihre Leis-
tungspflicht schliesslich auch für die multiplen unspezifischen Beschwerden der Versicherten. 
Die Beschwerden seien nicht adäquat durch das Unfallereignis verursacht worden, weshalb die 
Versicherungsleistungen per 31. Januar 2016 eingestellt würden. Nachdem A.____ gegen die-
se beiden Verfügung Einsprache erhoben hatte, vereinigte die Suva die beiden Verfahren und 
wies die beiden Einsprachen mit Einspracheentscheid vom 10. April 2017 ab. 
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Da-
niel Altermatt, am 23. Mai 2017 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte sie, es sei der angefochtene Einspracheent-
scheid aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr aus dem Unfaller-
eignis vom 24. April 2014 über den 31. Januar 2016 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu er-
bringen; unter o/e-Kostenfolge. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 11. Juli 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin die 
Abweisung der Beschwerde.  
 
D. Am 16. Oktober 2017 reichte die Beschwerdeführerin eine Replik ein, in welcher sie an 
den bisherigen Anträgen und wesentlichen Begründungen – unter Hinweis auf neue ärztliche 
Berichte – festhielt. 
 
E. Die Beschwerdegegnerin ersuchte in ihrer Duplik vom 9. November 2017 weiterhin um 
Abweisung der Beschwerde. 
 
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für 
die Entscheidfindung notwendig – in den Erwägungen eingegangen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

 

 
 
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1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in X.____ (BL), weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsge-
richts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfas-
sungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantons-
gericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden ge-
gen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch 
sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- 
und formgerecht erhobene – Beschwerde vom 23. Mai 2017 ist demnach einzutreten.  
 
1.2 Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidier-
ten Bestimmungen des UVG in Kraft getreten. Zu den geänderten Normen gehört auch die Be-
stimmung von Art. 18 Abs. 1 UVG, welche den Anspruch auf eine Invalidenrente regelt. Laut 
Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung des UVG vom 25. September 2015 werden 
jedoch Versicherungsleistungen für Ereignisse, die sich vor dem Inkrafttreten dieser revidierten 
Bestimmungen zugetragen haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausge-
brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. So verhält es sich auch im vorliegenden Fall, 
weshalb nachfolgend auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Rechtsprechung Bezug 
genommen wird. 
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80 Prozent des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es ent-
sprechend gekürzt (Art. 17 Abs. 1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am 
dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähig-
keit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 
UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des 
Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der 
Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes 
der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen 
der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbe-
handlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 
2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter anderem voraus, 
dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeits-

 

 
 
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unfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle 
Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht 
als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent-
sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs 
nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Stö-
rungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die 
körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit 
anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitli-
che Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden 
Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist 
eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das 
Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse 
Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.3 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 
entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall 
nicht die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letz-
terer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden 
hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen 
Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte 
(status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-
menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 
Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänz-
lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine 
anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast – anders als bei der 
Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht 
beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im 
Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten mass-
gebend (Urteil des Bundesgerichts vom 23. September 2014, 8C_419/2014, E. 3.2 mit Hinwei-
sen). 
 
3.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Das Gericht hat diese nach dem für den Sozial-
versicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) 
– wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie um-
fassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht 
alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizini-

 

 
 
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schen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen 
und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische The-
se abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob 
dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi-
zinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten 
begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).  
 
3.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 465 f. E. 4.4 und 4.5). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens ein-
geholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Be-
obachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Den Berichten und Gut-
achten versicherungsinterner Fachpersonen hingegen kommt nicht derselbe Beweiswert zu wie 
einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar 
wie einem Gerichtsgutachten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu 
stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden 
werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh-
men (BGE 135 V 465 E. 4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 
2015, 8C_879/2014, E. 5.3). 
 
4.1 Die Beschwerdegegnerin legte die Akten im Dezember 2015 im Hinblick auf einen 
möglichen Fallabschluss ihrer Ärztin Dr. med. D.____, Fachärztin für Chirurgie FMH, zur medi-
zinischen Beurteilung vor. Diese hält in der Beurteilung vom 16. Dezember 2015 in ihren 
Schlussfolgerungen fest, dass sich die Versicherte bei einem Motorradunfall (Sozius) am 24. 
April 2014 eine undislozierte Fraktur am oberen Schambeinast mit Einstrahlung in den vorderen 
Grundpfeiler des Acetabulums und eine undislozierte Längsfraktur des Os sacrums an der 
rechtsseitigen Massa lateralis sowie Weichteilhämatome dorsolateral am rechten Oberarm und 
am lateralen Oberschenkel rechts und eine HWS-Distorsion QTF I zugezogen habe. Diese 
Frakturen würden nach allgemeinem medizinischem Wissen nach sechs bis acht Wochen fol-
genlos verheilen. Mit Röntgenkontrolle vom 30. Januar 2015 (Beckenübersichtsaufnahme) sei 
die Frakturheilung dokumentiert worden. Weichteilhämatome würden innerhalb von vier bis 
sechs Wochen folgenlos abheilen. Das Vorliegen eines zerviko-radikulären Syndroms sei von 
PD Dr. med. E.____, Facharzt FMH für Neurologie, mit Bericht vom 30. September 2015 aus 
neurologischer Sicht ausgeschlossen worden. Mit MRI HWS vom 6. Oktober 2015 sei das Vor-
liegen von degenerativ bedingten Verschleissveränderungen ohne Kompromittierung der neura-
len Strukturen dokumentiert worden. Sodann sei das Vorliegen eines PAPA-Syndroms (= fami-

 

 
 
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liär vererbte Erkrankung mit pyogenen [eitrigen] Arthritiden [Gelenkentzündungen], Pyoderma 
gangränosum [schmerzhafte Erkrankung der Haut mit teils grossflächigen Geschwürbildungen] 
und Akne) gestützt auf die medizinischen Unterlagen nur möglich bzw. gemäss rheumatologi-
scher Beurteilung sehr unwahrscheinlich. Bei der Versicherten sei im Austrittsbericht des Spi-
tals F.____ vom 16. September 2015 ein sogenanntes autoinflammatorisches Syndrom diag-
nostiziert worden. Bei dieser Diagnose handle es sich um eine vererbte Genmutation. Ein Zu-
sammenhang zwischen körperlichen Traumen und dem Auslösen der Symptome werde in der 
Literatur nicht bestätigt. Ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem 
autoinflammatorischen Syndrom sei deshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu vernei-
nen. 
 
4.2 Kreisarzt Dr. med. G.____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates, hält in seiner Beurteilung vom 27. Januar 2016 fest, dass die knö-
chernen Verletzungen am Becken keine Verschiebungen aufweisen würden. Sie seien gemäss 
der Röntgendokumentation bereits knöchern konsolidiert. Nach allgemeiner Erfahrung seien 
nach Knochenbrüchen an dieser Stelle ohne Verschiebung keine dauerhaften Folgen zu erwar-
ten. Mit einer Zeitverzögerung von mehreren Monaten seien bei der Versicherten multiple, teils 
unspezifische Beschwerden aufgetreten. In der daraufhin durchgeführten intensiven apparati-
ven und klinischen Diagnostik seien keine zusätzlichen, bis dahin noch nicht bekannten struktu-
rellen Läsionen, welche überwiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis zurückzuführen sei-
en, nachgewiesen worden. Die Versicherte leide an verschiedenen degenerativen Veränderun-
gen des muskulo-skelettalen Apparates sowie an Erkrankungen bzw. auch an Folgen der Be-
handlung dieser Erkrankungen. Hinsichtlich der Kausalität eines im Verlauf diskutierten PAPA-
Syndroms sei auf die Beurteilung von Dr. D.____ zu verweisen. Dr. D.____ habe keinen Zu-
sammenhang zwischen dieser Erkrankung und dem Unfallereignis erkennen können. Zusam-
menfassend sei die Situation so, dass die multiplen Prellungen und Hämatome, welche sich die 
Versicherte am Unfalltag zugezogen habe, nach dieser Zeit abgeheilt seien. Die nachgewiese-
nen knöchernen Verletzungen im Bereich des Beckens, welche allesamt unverschoben gewe-
sen seien, seien radiologisch dokumentiert knöchern konsolidiert. Auf den letzten Bildern des 
knöchernen Beckens seien die Frakturen nicht mehr nachvollziehbar. An der HWS seien keine 
strukturellen Läsionen nachgewiesen worden. Eine allfällige Verstauchung der kleinen Halswir-
belgelenke im Rahmen eines Ereignisses sei ohne Nachweis von strukturellen Läsionen aller-
spätestens nach 12 Monaten abgeheilt. Somit würden auch hier nach diesem Zeitraum keine 
Unfallfolgen mehr vorliegen. Die in anatomischer Stellung knöchern konsolidierten Frakturen im 
Beckenbereich führten nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Insgesamt liege daher 
aufgrund der Unfallfolgen ein Zustand vor, bei dem mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine 
namhafte Besserung durch eine weitere Behandlung mehr erreicht werden könne. 
 
4.3 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid bei der 
Beurteilung des medizinischen Sachverhalts auf die Beurteilungen von Dr. D.____ und Dr. 
G.____. Sie gelangte demzufolge zum Ergebnis, dass die bei der Beschwerdeführerin über den 
Zeitpunkt der strittigen Leistungseinstellung (31. Januar 2016) hinaus bestehenden Beschwer-
den überwiegend wahrscheinlich nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter 
Natur seien. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. In Bezug auf die 

 

 
 
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Beurteilungen von Dr. D.____ und von Dr. G.____ ist festzuhalten, dass den Berichten versi-
cherungsinterner Ärztinnen und Ärzte rechtsprechungsgemäss zwar nicht derselbe Beweiswert 
zukommt wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachper-
sonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. Solche Berichte sind aber, wie oben ausgeführt 
(vgl. Erwägung 3.2 hiervor), soweit zu berücksichtigen, als keine – auch nur geringe – Zweifel 
an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.7). Vorliegend 
ist kein Grund ersichtlich, an der Richtigkeit der Feststellungen von Dr. D.____ und Dr. G.____ 
zu zweifeln. Es ist vielmehr festzuhalten, dass sich die Berichte ausführlich mit den bei den Ak-
ten liegenden medizinischen Unterlagen auseinandersetzen und eine schlüssige Kausalitätsbe-
urteilung enthalten. Überdies ist im vorliegenden Fall festzustellen, dass die Beschwerdeführe-
rin umfangreich diagnostisch und bildgebend abgeklärt wurde, sodass Dr. D.____ und Dr. 
G.____ ihre Einschätzungen auf umfangreiche spezialärztliche Abklärungsergebnisse abstüt-
zen konnten. 
 
5.1 Was die Beschwerdeführerin vorbringt ist nicht geeignet, das Ergebnis der vorinstanzli-
chen Beweiswürdigung bzw. die Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Beurteilun-
gen in Frage zu stellen. 
 
5.2.1 Die Beschwerdeführerin rügt die Beurteilung von Dr. G.____ in Bezug auf die neu-
rootologischen Beschwerden und verweist dabei auf den Bericht von Dr. med. H.____, Oberarzt 
der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Abteilung Hals- und Gesichtschirurgie, des 
Spitals F.____ vom 13. Januar 2016. Gestützt auf den Bericht von Dr. H.____ sei erstellt, dass 
am ehesten posttraumatisch zervikogen bedingte rechtsseitige Ohrsymptome vorliegen würden 
im Sinne einer intermittierenden Tubenventilationsstörung. Durch den Bericht von Dr. H.____ 
seien unfallkausale Beschwerden erstellt, welche als therapiebedürftig bezeichnet würden. Es 
stelle sich daher auch noch nicht die Frage der Adäquanz dieser Beschwerden, denn diese sei 
erst zu prüfen, wenn von der Fortsetzung der Therapie keine namhafte Verbesserung des Zu-
stands mehr zu erwarten sei. 
 
5.2.2 Dr. H.____ hält zum Einen fest, dass er keinen klaren Hinweis für eine traumatisch 
bedingte kochleäre oder vestibuläre Störung gefunden habe. Die Kausalitätsbeurteilung von 
Dr. H.____ sodann, dass die rechtsseitigen Ohrsymptome im Sinne einer intermittierenden Tu-
benventilationsstörung „am ehesten posttraumatisch bedingt“ seien, erscheint äusserst vage. 
Dr. H.____ begründet diese diagnostische Schlussfolgerung nicht; es ist jedoch mit der Be-
schwerdegegnerin davon auszugehen, dass er aufgrund der Aussagen der Beschwerdeführerin 
eine rein zeitliche Attribution zum Unfallereignis vornahm. Mit der Beschwerdegegnerin ist des-
halb davon auszugehen, dass in Anbetracht der mehr als eineinhalbjährigen Latenzzeit zwi-
schen dem Unfallereignis im April 2014 und dem erstmalig ärztlicherseits dokumentierten Auf-
treten der rechtsseitigen Ohrenbeschwerden im Januar 2016 ein unfallbedingter Kausalzusam-
menhang nicht überwiegend wahrscheinlich ist. Ein verfrühter Behandlungsabschluss durch die 
Beschwerdegegnerin liegt somit nicht vor. 
 
5.3.1 Weiter stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, dass Dr. med. I.____, 
Facharzt für Dermatologie, ihre Gelenkbeschwerden und Hautveränderungen in seinem Bericht 

 

 
 
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vom 20. August 2015 als Unfallfolge beurteilt habe. Dr. I.____ lege ausführlich und nachvoll-
ziehbar dar, weshalb ein Zusammenhang zwischen dem PAPA-Syndrom und dem Unfallereig-
nis bestehe. Der Beurteilung von Dr. D.____ vom 16. Dezember 2015 komme diesbezüglich 
keine ausschlaggebende Beweiskraft zu, da es sich nicht um eine chirurgische Fragestellung 
handle. Zudem habe sie sich nicht vollumfänglich mit den Argumenten von Dr. I.____ ausei-
nander gesetzt, insbesondere nicht mit dessen Literaturangaben. Selbst wenn die Symptome 
der Beschwerdeführerin nicht dem PAPA-Syndrom zugeordnet werden könnten, sei damit noch 
nicht automatisch die Frage der Unfallkausalität geklärt, da zur Zeit ungeklärt sei, ob das autoin-
flammatorische Syndrom nicht zumindest teilweise durch das Unfallereignis ausgelöst worden 
sei. 
 
5.3.2 Dr. I.____ diagnostiziert mit ärztlichem Zwischenbericht vom 7. Juli 2015 ein autoin-
flammatorisches Syndrom und das klinische Bild eines PAPA-Syndroms, das „zeitlich angeblich 
im Zusammenhang mit dem Unfallereignis“ aufgetreten sei. Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe 
nicht. Es bleibe vorläufig unklar, ob das autoinflammatorische Syndrom als Unfallfolge aufzu-
fassen sei. Hier sei gegebenenfalls eine arbeitsmedizinische Beurteilung sinnvoll. Mit Bericht 
vom 20. August 2015 zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin führt Dr. I.____ 
aus, dass das PAPA-Syndrom zu den autoinflammatorischen Erkrankungen zähle. Bei dieser 
Erkrankungsgruppe seien Verschlechterungen durch physikalische Traumen (Operationen, In-
jektionen etc.) gut bekannt. Das Phänomen der lokalisierten Verschlechterung durch physikali-
sche Traumen werde als Pathergiephänomen bezeichnet. Auch bei der Patientin habe nach 
lokaler Injektion eines Medikamentes das entsprechende Phänomen beobachtet werden kön-
nen. Insgesamt sei daher aufgrund der Literatur hoch wahrscheinlich, dass physikalische Trau-
men das diagnostizierte PAPA-Syndrom lokalisiert verschlechtern könnten. Die von der Patien-
tin beschriebene Symptomverschlechterung nach physikalischem Trauma (Unfall) erscheine in 
diesem Zusammenhang sehr plausibel. 
 
5.3.3 Dr. I.____ hat die Frage, ob das PAPA-Syndrom durch das physikalische Trauma ver-
schlimmert oder verschlechtert wurde, nicht konkret auf den Fall der Beschwerdeführerin bezo-
gen beantwortet. Es ist daher mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass seinem 
Bericht vorliegend keine ausschlaggebende Beweiskraft zukommen kann. Er nimmt weder Be-
zug auf die Krankengeschichte der Beschwerdeführerin noch legt er in nachvollziehbarer Weise 
dar, inwiefern der Unfall zu den Hautbeschwerden führte bzw. diese auslöste oder verschlim-
merte. Diesbezüglich ist zudem auf die Abklärungsergebnisse des Spitals F.____ im Bericht 
vom 16. September 2015 und die konsiliarische Untersuchung und den Bericht von Dr. med. 
J.____, FMH Rheumatologie, vom 9. September 2015, hinzuweisen. Dort wurde festgehalten, 
dass das Vorliegen eines PAPA-Syndroms sehr unwahrscheinlich sei. Diagnostiziert wurde 
stattdessen ein autoinflammatorisches Syndrom. Dr. D.____ und Dr. G.____ haben diese fach-
ärztlichen Beurteilungen in ihren Berichten korrekt übernommen. Soweit sie deshalb zum 
Schluss kommen, dass ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem auto-
inflammatorischen Syndrom ausgeschlossen werden könne, da es sich beim autoinflammatori-
schen Syndrom um eine Erbkrankheit handle, erscheint die Beurteilung als schlüssig. Beim au-
toinflammatorischen Syndrom handelt es sich um eine Genmutation, die nicht auf ein Unfallge-
schehen zurückzuführen ist. Auch die Beurteilung von Dr. D.____, es sei unwahrscheinlich, 

 

 
 
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dass ein PAPA-Syndrom vorliege, ist in Anbetracht der Untersuchungsergebnisse von Dr. 
J.____ nicht in Zweifel zu ziehen. Es ist damit festzustellen, dass die Hautbeschwerden und die 
Gelenkbeschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis vom 24. April 
2014 zurückzuführen sind. 
 
5.4.1 Weiter rügt die Beschwerdeführerin, dass die MRT Untersuchung vom 6. Oktober 2015 
bezüglich der HWS und der LWS zahlreiche Befunde ergeben habe, mit denen sich die Be-
schwerdegegnerin nicht auseinander gesetzt habe. Die Beschwerdegegnerin weist in diesem 
Zusammenhang zu Recht darauf hin, dass in der bildgebenden Diagnostik betreffend die HWS 
und die LWS nur degenerative Befunde hätten nachgewiesen werden können (vgl. dazu Ziffer 
27 der Beschwerdeantwort vom 11. Juli 2017 unter Hinweis auf die Beurteilung von PD Dr. 
E.____ vom 5. Oktober 2015). Dr. E.____ schliesst das Vorliegen eines Kausalzusammen-
hangs zwischen dem lumboradikulären Schmerzsyndrom und dem Unfall aus. Für die Be-
schwerden im Nacken sah er keine neurologische Ursache. Auch die später durchgeführte bild-
gebende Diagnostik ergab diesbezüglich keine Hinweise auf eine strukturelle Läsion. Die Be-
schwerdeführerin leidet an degenerativen Erkrankungen an der HWS und der LWS, die nicht 
auf das Unfallereignis zurückgeführt werden können. Die Veränderungen an der Wirbelsäule 
(Diskushernie LWK5/SWK1, Protrusion und Chondrose) sind demzufolge als unfallfremd zu 
betrachten. 
 
5.4.2 Soweit es beim Unfallereignis vom 24. April 2014 zu einer Kontusion der Wirbelsäule 
ohne strukturelle Läsion gekommen sein sollte, stellt Dr. G.____ nachvollziehbar und in Über-
einstimmung mit der bundesgerichtlichen Praxis fest, dass eine allfällige Stauchung der HWS 
allerspätestens nach 12 Monaten abgeheilt sei (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 9. Januar 
2012, 8C_601/2011, E. 3.2.1). 
 
5.5 Somit ist zusammenfassend festzuhalten, dass sich die Leistungseinstellung im Zeit-
punkt des Einspracheentscheids vom 10. April 2017 gestützt auf die beweiskräftigen medizini-
schen Beurteilungen von Dr. D.____ und Dr. G.____ nicht beanstanden lässt.  
 
6.1 Im Rahmen der Replik liess die Beschwerdeführerin weitere ärztliche Berichte zu den 
Akten reichen. Gestützt auf den Bericht von Dr. med. K.____, FMH Physikalische Medi-
zin/Rheumaerkrankungen, vom 16. August 2017, sei davon auszugehen, dass die Beschwer-
den an der rechten Schulter, der LWS und am rechten Knie nach wie vor auf den Unfall zurück-
zuführen seien und aus diesem Grund weiterhin eine 80 %-ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Hin-
zu komme, dass die Beschwerdeführerin an massiven Bauchbeschwerden leide, die ebenfalls 
unfallbedingt seien, was von Dr. K.____ und auch von Dr. med. L.____, FMH Gynäkologie und 
Geburtshilfe, bestätigt werde. 
 
6.2 Dr. K.____ hält im zitierten Bericht fest, dass die Beschwerden an der rechten Schulter, 
der lumbalen Wirbelsäule sowie am rechten Knie nach wie vor auf den erlittenen Unfall zurück-
zuführen seien. Die Patientin erhalte in zwei bis dreiwöchigen Abständen lokale Infiltrationen 
und entzündungshemmende Medikamente im Bereich der LWS, des Beckens, im thorakalen 
Bereich der Wirbelsäule, an der rechten Schulter sowie cervikal. Am 14. Juli 2017 habe die Pa-

 

 
 
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tientin erneut eine Kontusion der rechten Schulter erlitten sowie eine Distorsion des linken 
Brustkorbs mit erheblicher Druckdolenz der Rippen links. Die Patientin leide neuerdings auch 
unter massiven abdominalen Blähungen, die wahrscheinlich auf die posttraumatische lumbale 
Erkrankung zurückzuführen seien. Sie sei weiterhin erheblich in ihrer beruflichen Tätigkeit ein-
geschränkt. 
 
Da Dr. K.____ nicht begründet, inwiefern die Beschwerden mit dem Unfallereignis in einem Zu-
sammenhang stehen, erweist sich sein Bericht nicht als genügend aussagekräftig. Er bringt 
auch keine neuen Befunde oder Abklärungsergebnisse vor, die die Schlussfolgerungen von  
Dr. D.____ und Dr. G.____ nachträglich in Zweifel ziehen würden. Ein weiterer Abklärungsbe-
darf ist nicht ersichtlich. Soweit Dr. K.____ auf ein Ereignis vom 14. Juli 2017 Bezug nimmt, ist 
dieses nach Erlass des Einspracheentscheids eingetreten und damit für die vorliegende Frage-
stellung irrelevant. 
 
6.3 Soweit in der Replik ausgeführt wird, dass auch die Ärzte der Notfallstation des Spitals 
F.____ in ihrem Bericht vom 7. August 2017 ausgeführt hätten, die Beschwerden am Bewe-
gungsapparat seien auf das Unfallereignis zurückzuführen, kann dem nicht gefolgt werden. Die 
Ärzte führen im Bericht einzig aus, dass die Symptomatik bei den bekannten Schmerzen des 
Bewegungsapparates nach Polytrauma 2014 am ehesten chronisch sei. Dieser pauschale, wohl 
rein zeitlich gemeinte Hinweis auf das Unfallereignis vermag die Ausführungen von Dr. D.____ 
und Dr. G.____ ebenfalls nicht in Frage zu stellen. 
 
6.4 Die Beschwerdeführerin verweist sodann auf den Bericht von Dr. L.____ vom 18. Au-
gust 2017. Dr. L.____ hält darin fest, dass er aus gynäkologischer Sicht keinen krankhaften 
Befund für die Bauchbeschwerden, die Rückenbeschwerden sowie die Beschwerden an den 
Beinen gefunden habe. Für eine weitere Behandlung habe er die Patientin an den behandeln-
den Rheumatologen verwiesen. Damit kann auch aus diesem Bericht in Bezug auf die Unfall-
kausalität der Beschwerden nichts abgeleitet werden. Alleine der Umstand, dass Dr. L.____ 
festhält, dass die Patientin vor dem Unfall unauffällig gewesen sei, genügt nicht.  
 
7. Zusammenfassend ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihre 
Versicherungsleistungen für die Folgen des Unfallereignisses vom 24. April 2014 per 31. Januar 
2016 einstellte, da sie ihre Beurteilung auf beweiskräftige ärztliche Berichte abstützte. Die ge-
gen den betreffenden Einspracheentscheid vom 10. April 2017 erhobene Beschwerde erweist 
sich damit als unbegründet, weshalb sie abgewiesen wird. 
 
8. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 
 
 
 
 
 
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