# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0a9f0098-5ae7-5969-9fdb-537581476321
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 06.12.2021 NP210038
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_NP210038_2021-12-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: NP210038-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. M. Häfeli 

Urteil vom 6. Dezember 2021 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Klägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

1. Kanton Zürich,  
2. Stadt Zürich,  
Beklagte und Berufungsbeklagte 

 

1, 2 vertreten durch Steueramt der Stadt Zürich, lic. iur. X._____  

 

betreffend Feststellung des Nichtbestehens einer Schuld (Art. 85a SchKG)  
 
Berufung gegen einen Entscheid des Einzelgerichtes für SchKG-Klagen des 
Bezirksgerichtes Zürich vom 15. Juli 2021; Proz. FV210027 
  

- 2 - 

 

 
Rechtsbegehren: 

(act. 1 sinngemäss) 

1. Es sei festzustellen, dass die von den Beklagten in Betreibung 
gesetzte Forderung von CHF 19'510.60 (nebst Zins und Kosten) 
nicht besteht. 

2. Es sei die gegen die Klägerin beim Betreibungsamt Zürich … ein-
geleitete Betreibung Nr. … für nichtig zu erklären und aufzuhe-
ben.  

3. Das Betreibungsamt Zürich … sei aufzufordern, die Betreibung 
Nr. … im Betreibungsregister zu löschen.  

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Be-
klagten. 

Entscheid des Einzelgerichtes: 
(act. 34 S. 7) 

1. Die Beklagten werden im Rubrum wie folgt aufgeführt: 

 
1. Kanton Zürich, 
2. Stadt Zürich,  
Beklagte 

 
vertreten durch Steueramt der Stadt Zürich 

2. Die Klage wird abgewiesen. 

3. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf CHF 1'540.–. 

4. Die Entscheidgebühr wird der Klägerin auferlegt und aus dem von ihr geleis-

teten Vorschuss bezogen.  

5. Die Klägerin wird verpflichtet, den Beklagten eine Parteientschädigung von 

CHF 1'700.– zu bezahlen.  

6. (Mitteilungen) 

- 3 - 

7. (Rechtsmittel) 

Berufungsanträge: 
(act. 32 S. 1 f. sinngemäss) 

1. Der Entscheid des Bezirksgerichts Zürich vom 15. Juli 2021 (Ver-
fahren Nr. FV210027) sei für nichtig zu erklären und aufzuheben. 

2. Es sei festzustellen, dass die von den Beklagten in Betreibung 
gesetzte Forderung von Fr. 19'510.60 zuzüglich Zins zu 4.5 % 
seit 16. Januar 2021, Zins auf Steuernachforderung von 
Fr. 148.10 und Verzugszins bis 15. Januar 2021 von Fr. 55.15 
nicht besteht. 

3. Die Betreibung Nr. … sei für nichtig zu erklären und aufzuheben. 
4. Das Betreibungsamt Kreis … sei aufzufordern, die Betreibung 

Nr. … im Betreibungsregister zu löschen. 
5. (betrifft Proz.Nr. NP210039) 
6. (betrifft Proz.Nr. NP210039) 
7. (betrifft Proz.Nr. NP210039) 
8. Die Anträge auf Parteientschädigung in Bezug auf Verfahren 

Nr. FV210027 seien abzuweisen. 
9. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Be-

klagten. 
 

Erwägungen: 

I. 

1. Die Klägerin und Berufungsklägerin (fortan: Klägerin) wurde von den Beklag-

ten und Berufungsbeklagten (fortan: Beklagte), vertreten durch das Steueramt der 

Stadt Zürich, für eine Forderung von Fr. 19'510.60 zuzüglich Zins zu 4.5 % seit 

16. Januar 2021, Zins auf Steuernachforderung von Fr. 148.10 und Verzugszins 

bis 15. Januar 2021 von Fr. 55.15 betrieben. Als Forderungsgrund wurden die 

Staats- und Gemeindesteuern 2018 gemäss Schlussrechnung vom 13. Juli 2020 

angegeben (Betreibung Nr. …, Zahlungsbefehl des Betreibungsamts Zürich … 

vom 18. Januar 2021; act. 2).  

- 4 - 

2. Mit Eingabe vom 10. Februar 2021 reichte die Klägerin beim Einzelgericht 

für SchKG-Klagen des Bezirksgerichts Zürich (Vorinstanz) eine Klage betreffend 

Feststellung des Nichtbestehens einer Schuld nach Art. 85a SchKG ein (act. 1). In 

der Folge wurde der Klägerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses ange-

setzt (act. 3), wogegen die Klägerin Beschwerde erhob. Mit Beschluss der Kam-

mer vom 16. März 2021 wurde die Beschwerde abgewiesen (act. 9). Nach Ein-

gang des Kostenvorschusses (act. 10) und Durchführung einer Verhandlung 

(Prot. Vi S. 4 ff.) erging der Entscheid der Vorinstanz vom 15. Juli 2021 (act. 24 = 

act. 33/2 = act. 34 [Aktenexemplar]), mit welchem die Klage vollumfänglich abge-

wiesen wurde. Gegen diesen Entscheid erhob die Klägerin mit Eingabe vom 

13. September 2021 (Poststempel: 14. September 2021; Eingang: 15. September 

2021; act. 32) rechtzeitig Berufung. Soweit sich die Berufung gegen den Ent-

scheid der Vorinstanz im Verfahren FV210028 richtet, wird diese im separat ge-

führten Berufungsverfahren NP210039 behandelt. 

3. Mit Verfügung vom 3. November 2021 wurde der Berufungsklägerin die 

Leistung eines Kostenvorschusses auferlegt. Gleichzeitig wurde den Berufungs-

beklagten Frist angesetzt, um die Berufung zu beantworten (act. 35). Der Kosten-

vorschuss wurde am 11. November 2021 geleistet (act. 37). Die Berufungsantwort 

vom 26. November 2021 ging am 29. November 2021 ein (act. 38). Das Verfah-

ren ist spruchreif.  

II. 

Mit Berufung kann eine unrichtige Rechtsanwendung und eine unrichtige Feststel-

lung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). Die Berufungs-

instanz verfügt über unbeschränkte Kognition bezüglich Tat- und Rechtsfragen, 

einschliesslich der Frage richtiger Ermessensausübung. Abgesehen von offen-

sichtlichen Mängeln hat sich das Berufungsgericht allerdings grundsätzlich auf die 

Beurteilung der in der Berufung und Berufungsantwort gegen das erstinstanzliche 

Urteil erhobenen Beanstandungen zu beschränken. Die Rügen der Parteien ge-

ben das Prüfungsprogramm der Berufungsinstanz vor; der angefochtene Ent-

scheid ist grundsätzlich nur auf die gerügten Punkte hin zu überprüfen. Die Beru-

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fungsklägerin hat mittels klarer Verweisungen auf die Ausführungen vor der Vor-

instanz zu zeigen, wo sie die massgebenden Behauptungen, Erklärungen, Be-

streitungen und Einreden erhoben hat. Die Parteien haben die von ihnen kritisier-

ten Erwägungen des angefochtenen Entscheids wie auch die Aktenstücke, auf die 

sie ihre Kritik stützen, genau zu bezeichnen (BGE 138 III 374 E. 4.3.1; BGer 

4A_580/2015 vom 11.04.2016, E. 2.2). In rechtlicher Hinsicht ist das Berufungs-

gericht bei dieser Prüfung jedoch weder an die Erwägungen der ersten Instanz 

noch an die mit den Rügen vorgetragenen Argumente der Parteien gebunden 

(vgl. Art. 57 ZPO). Das Berufungsgericht kann die Rügen der Parteien auch mit 

abweichenden Erwägungen gutheissen oder abweisen (BGer 2C_124/2013 vom 

25.11.2013, E. 2.2.2). Die Anforderungen an die Berufung gelten sinngemäss 

auch für die Berufungsantwort (vgl. BGer 4A_496/2016 vom 08.12.2016, E. 2.2.2 

m.H.). In diesem Rahmen ist auf die Parteivorbringen einzugehen, soweit dies für 

die Entscheidfindung erforderlich ist (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 m.w.H.). 

III. 

1.1 Die Klägerin rügt vorab, die auf dem Zahlungsbefehl als Gläubigerin ange-

führte Partei "Staat und Stadt Zürich" sei keine juristische Person und nicht be-

rechtigt, sie zu betreiben. Zudem sei für die Beklagte 1 (Kanton Zürich) trotz Vor-

ladung an der Verhandlung vor Vorinstanz niemand erschienen. An der Verhand-

lung sei lediglich für die Beklagte 2 (Stadt Zürich) ein gewisser B._____ anwe-

send gewesen, wobei sein Ausweis nicht überprüft worden sei. Die von ihm ein-

gereichte Vollmacht sei ungültig bzw. verfälscht, extrem vage formuliert, nehme 

keinen Bezug auf das konkrete Verfahren und datiere vom 10. Oktober 2016 (act. 

32 Rz. 1-10). Eine Vollmacht, die fünf Jahre alt sei, sei offensichtlich gar nicht gül-

tig (act. 32 Rz. 8). 

1.2 Die Klägerin nimmt mit diesen Ausführungen Bezug auf die Erwägungen der 

Vorinstanz zur Berichtigung des Rubrums, ohne allerdings inhaltlich auf sie ein-

zugehen. Die Vorinstanz hält fest, Gegenstand der in Betreibung gesetzten For-

derung bildeten die Staats- und Gemeindesteuern 2018. Da es sich bei der 

Staatssteuer um den Teil der Steuer handle, welcher dem Kanton Zürich zukom-

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me, und bei der Gemeindesteuer um den Teil der Steuer, der auf die Wohnge-

meinde der Stadt Zürich entfalle, seien auf Seiten der Beklagten die betreffenden 

Parteien einzeln aufzuführen. Weil keine Zweifel an der Identität der Parteien hät-

ten bestehen können, sei die Parteibezeichnung von Amtes wegen zu berichtigen 

und das Rubrum dahingehend anzupassen (act. 34 S. 2 f.). Was an diesen Erwä-

gungen nicht korrekt sein soll, tut die Klägerin nicht dar und ist nicht zu sehen (s. 

zur Anpassung unrichtiger Parteibezeichnungen z.B. BSK ZPO-WILLISEGGER, Art. 

221 N 10). Ergänzend ist festzuhalten, dass die Staats- und Gemeindesteuern – 

abgesehen von den Quellensteuern auf dem Einkommen aus unselbstständiger 

Erwerbstätigkeit von im Kanton steuerpflichtigen ausländischen Arbeitnehmern 

und den staatlichen kommunalen Nachsteuern – durch das Gemeindesteueramt 

bezogen werden (§ 172 StG/ZH; RICHNER/FREI/KAUFMANN/ROHNER, Kommentar 

zum Zürcher Steuergesetz, 4. A. Zürich 2021, § 172 N 3). Der Kanton wird beim 

Steuerbezug entsprechend von Gesetzes wegen durch die Gemeinde vertreten. 

Damit ist es korrekt, wenn das Steueramt der Stadt Zürich im vorliegenden Pro-

zess betreffend Nichtbestehens einer (Steuer-)Schuld gemäss Art. 85a SchKG 

sowohl die Stadt Zürich als auch den Kanton Zürich vertritt.  

1.3 Was die vom Steueramt der Stadt Zürich am 10. Oktober 2016 für Rechts-

anwalt lic. iur. B._____ ausgestellte Vollmacht (act. 33/1) betrifft, weist die Kläge-

rin zwar zu Recht darauf hin, dass diese rund fünf Jahre alt ist. Allerdings handelt 

es sich bei B._____ um einen Mitarbeiter des Steueramts der Stadt Zürich, der 

von diesem seit Jahren als Prozessvertreter eingesetzt wurde, und es liegen kei-

ne Anhaltspunkte dafür vor, dass die Bevollmächtigung für die Verhandlung vor 

Vorinstanz keine Gültigkeit mehr hätte haben sollen. Für die Vorinstanz bestand 

kein Anlass, eine neue Vollmacht einzuverlangen (vgl. BSK ZPO-TENCHIO, Art. 68 

N 15; OGer VB150005 vom 18. September 2015 E. 4.2). Die Vollmacht ermäch-

tigt B._____, als "Prozessvertreter des Steueramtes der Stadt Zürich […] Staat 

und Stadt Zürich in sämtlichen Gerichts- und Verwaltungsverfahren im Zusam-

menhang mit dem Bezug von Steuern sowie in weiteren sich aus der ordentlichen 

Geschäftstätigkeit des Steueramtes der Stadt Zürich ergebenden Verfahren vor 

Gerichten und Verwaltungsbehörden rechtsgültig zu vertreten" (act. 33/1). Damit 

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ist die Vollmacht entgegen der Ansicht der Klägerin auch hinreichend bestimmt. 

Einer Bezugnahme auf ein konkretes Verfahren bedarf es nicht. Keinerlei An-

haltspunkte bestehen für die von der Klägerin behauptete "Verfälschung" der 

Vollmacht. Die Beklagten haben im Übrigen im vorliegenden Berufungsverfahren 

einerseits eine Prozessvollmacht vom 10. November 2021 für die aktuelle Pro-

zessvertreterin (Rechtsanwältin lic. iur. X._____) eingereicht (act. 40) und ander-

seits die früheren Prozesshandlungen sinngemäss genehmigt (act. 39 S. 3).  

2.1 In der Sache macht die Klägerin geltend, die in Betreibung gesetzte Forde-

rung der Beklagten sei nicht fällig und nicht vollstreckbar, da der Einschätzungs-

entscheid und die Schlussrechnung ihr nie zugestellt (act. 32 Rz. 13 ff.) und die 

Rechtskraftbescheinigungen verfälscht worden seien (act. 32 Rz. 24, 32 ff.). 

2.2 Gemäss Art. 85a Abs. 1 SchKG kann die betriebene Person jederzeit vom 

Gericht des Betreibungsortes festhalten lassen, dass die Schuld nicht oder nicht 

mehr besteht oder gestundet ist. Der betriebenen Person soll damit ermöglicht 

werden, sich gegen eine Betreibung für eine in Tat und Wahrheit nicht bestehen-

de oder nicht fällige Forderung zu wehren (BRÖNNIMANN, Zur Klage nach Art. 85a 

SchKG, AJP 1996 S. 1394 ff., 1394). Die Vorinstanz hat zutreffende Ausführun-

gen zu den Voraussetzungen sowie zur Natur der negativen Feststellungsklage 

nach Art. 85a SchKG gemacht (act. 34 S. 3), auf die verwiesen werden kann. 

Nochmals hervorzuheben ist, dass die umgekehrten Parteirollen nichts an der 

Verteilung der Behauptungs- und Beweislast ändern und es den Gläubigern ob-

liegt, ihre Forderung zu behaupten, zu substantiieren und zu belegen. Im Weite-

ren muss die Forderung bei Einleitung der Betreibung fällig sein (vgl. BGer 

5A_785/2016 vom 2. Februar 2017 E. 3.2.2; BSK SchKG I-STAEHELIN, Art. 82 

N 77).  

Die Schlussrechnungen des Steueramtes werden mit der Zustellung fällig (RICH-

NER/FREI/KAUFMANN/ROHNER, a.a.O., § 174 N 6). Der in der Schlussrechnung ent-

haltene Saldo des noch zu entrichtenden Steuerbetrags und der Saldo der Zins-

rechnung ist innert 30 Tagen nach Zustellung zu begleichen (§ 51 Abs. 3 StV ZH; 

RICHNER/FREI/KAUFMANN/ROHNER, ebd.). Beweispflichtig für Vollzug und Zeitpunkt 

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der Zustellung eines Entscheids ist die zustellende Behörde (RICH-

NER/FREI/KAUFMANN/ROHNER, a.a.O., § 126 N 46).  

2.3 Gegenstand der vorliegenden Betreibung bilden die Staats- und Gemeinde-

steuern 2018. Als Belege für den Bestand der Forderung wurden von den Beklag-

ten der Einschätzungsentscheid des Kantonalen Steueramtes vom 22. Juni 2020 

(act. 16/3) sowie die Schlussrechnung des Steueramtes der Stadt Zürich vom 

13. Juli 2020 (act. 16/9) eingereicht. Aus der Schlussrechnung und den beiliegen-

den Zinsabrechnungen ergeben sich der in Betreibung gesetzte Steuerbetrag von 

CHF 19'510.60 und die Zinsen von Fr. 148.10 (Zins auf Steuernachforderung) 

bzw. Fr. 55.15 (Verzugszins bis 15. Januar 2021; act. 16/9).  

2.4.1 Mit Bezug auf die von der Klägerin bestrittenen Zustellungen des Einschät-

zungsentscheids und der Schlussrechnung führt die Vorinstanz aus, die Klägerin 

wende hiergegen ein, es lägen lediglich Sendungsverfolgungen vor und keine Zu-

stellnachweise (act. 34 S. 4 f. m.H.a. Prot. Vi S. 11). Allerdings sei unerklärt ge-

blieben, was die Klägerin aus der Unterscheidung zwischen einem Zustellnach-

weis und einer Sendungsverfolgung ableiten möchte (act. 34 S. 5 m.H.a. Prot. Vi 

S. 11). Tatsächlich hätten die Beklagten die Zustellungen mit den Sendungsver-

folgungen der Post belegt: Die Sendungsnummer des eingeschrieben versandten 

Einschätzungsentscheids (act. 16/3) stimme mit jener auf der eingereichten Sen-

dungsverfolgung überein (act. 18). Der Zustellnachweis für die Schlussrechnung 

(act. 16/9) sei von den Beklagten mit der Sendungsverfolgung (act. 21) ebenfalls 

erbracht worden. Die Schlussrechnung habe der Klägerin am 24. Juli 2020 zuge-

stellt werden können (act. 34 S. 5). 

2.4.2 Die Klägerin hält auch im Rahmen der Berufung daran fest, dass ihr der Ein-

schätzungsentscheid und die Schlussrechnung nicht zugestellt worden sei 

(act. 32 Rz. 13). Sie führt aus, die Beklagten hätten bloss einen Sendungsverlauf 

eingereicht, der offensichtlich gar nicht bestätige, dass die Sendung ihr zugestellt 

wurde (act. 32 Rz. 15). Ein Sendungsverlauf beweise nur, dass eine Sendung von 

irgendjemand an irgendjemand geschickt und in diesem Fall, dass die Sendung 

bei der Post C._____ abgeholt wurde. Der Empfänger müsse weder in der Stadt 

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Zürich noch im Kreis … wohnhaft sein (act. 32 Rz. 17). Auf einem Zustellnach-

weis werde dagegen der Sender und Empfänger von der Post bestätigt sowie 

auch die Zustellung mit Unterschrift bestätigt (act. 32 Rz. 18). Da die Zustellung 

der Schlussrechnung bestritten und nicht bewiesen sei, sei die Forderung nicht 

fällig und hätte ihre Klage eigentlich gutgeheissen werden müssen (act. 32 Rz. 20 

f., 23). Betreffend Einschätzungsentscheid sei die Vorinstanz zum Schluss ge-

kommen, dass es eine Sendungsnummer auf dem Einschätzungsentscheid habe 

und ihr daher diese Sendung zugestellt worden sein müsse. Ein Beweis hierfür 

sei aber nicht eingereicht worden. Die Vorinstanz hätte daher richtigerweise zum 

Schluss kommen müssen, dass der Einschätzungsentscheid nicht in Rechtskraft 

erwachsen sei (act. 32 Rz. 25 f.). Jeder könne eine Sendungsnummer auf ein 

Schreiben tippen, was aber noch lange nicht heisse, dass das Schreiben der 

Schweizerischen Post übergeben oder ihr zugestellt worden sei (act. 32 Rz. 27).  

Die Beklagten bestreiten die Vorbringen der Klägerin in pauschaler Weise als un-

zutreffend, unerheblich und ungenügend substantiiert (act. 39 S. 2 f.).  

2.4.3 Soweit sich die Klägerin allgemein daran stört, dass sich die Beklagten und 

die Vorinstanz auf den "Sendungsverlauf" stützten, es aber an einem eigentlichen 

Zustellnachweis, bei dem die Zustellung mit Unterschrift bestätigt werde, fehle 

(act. 32 Rz. 17 ff.), ist auf die Zustellungserfordernisse im öffentlichen Recht hin-

zuweisen: Für die Eröffnung bzw. ordnungsgemässe Zustellung eines Entscheids 

ist erforderlich, dass die betroffene Person davon Kenntnis nehmen kann. Das 

Schriftstück muss sich mithin im Machtbereich der betroffenen Person befinden. 

Dass sie davon Kenntnis nimmt, ist nicht notwendig. Nur wenn besondere Zustell-

vorschriften bestehen, genügt es nicht, dass die Sendung in den Machtbereich 

der Adressatin oder des Adressaten gelangt (BGer 2C_463/2019 vom 8. Juni 

2020 E. 3.2.2). Im Bereich des öffentlichen Rechts, insbesondere im Steuerrecht 

und Sozialversicherungsrecht, können Verfügungen und Entscheide nach bun-

desgerichtlicher Praxis auch auf dem Wege von "A-Post-Plus" versandt werden 

(vgl. BGer 2C_987/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.1; RICH-

NER/FREI/KAUFMANN/ROHNER, a.a.O., § 126 N 46b). In diesem Verfahren wird die 

Zustellung zwar elektronisch festgehalten, aber der Empfang durch den Adressa-

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ten nicht quittiert. Massgeblich ist das im "Track & Trace" angegebene Zustellda-

tum (BGer 8C_271/2019 vom 11. Juni 2019 E. 6.1 f.). Für die Richtigkeit des 

"Track & Trace"-Auszugs besteht eine natürliche Vermutung (BGer 

2C_1059/2018 vom 18. Januar 2019 E. 2.2.2). Eine fehlerhafte Zustellung ist nur 

anzunehmen, wenn sie aufgrund der Umstände plausibel erscheint. Rein hypo-

thetische Überlegungen des Empfängers reichen nicht aus. Die nie auszuschlies-

sende Möglichkeit von Zustellfehlern genügt für sich allein nicht, um die Vermu-

tung umzustossen. Vielmehr müssen konkrete Anzeichen für einen Fehler vor-

handen sein (BGer 2C_1059/2018 vom 18. Januar 2019 E. 2.2.2; BGer 

2C_16/2019 vom 10. Januar 2019 E. 3.2.2).  

Die Zustellung eines Einschätzungsentscheids oder einer Schlussrechnung der 

Steuerbehörden bedarf damit entgegen der Ansicht der Klägerin nicht zwingend 

der unterschriftlichen Bestätigung des Empfangs. Für den Nachweis der erfolgten 

Zustellung – sei diese per Einschreiben oder per "A-Post Plus" geschehen – ge-

nügt grundsätzlich der Auszug des elektronisch festgehaltenen Sendungsverlaufs, 

es sei denn es bestünden konkrete Anzeichen für einen Fehler. Aus dem blossen 

von der Klägerin hervorgehobenen Umstand, dass es "unglaublich" sei, dass sie 

einen "viel zu [hohen] Einschätzungsentscheid" nicht angefochten habe (vgl. 

act. 32 Rz. 24), lässt sich eine fehlerhafte Zustellung allerdings nicht ableiten. Die 

Vorinstanz ist damit zu Recht davon ausgegangen, dass sich die Zustellung des 

Einschätzungsentscheids und der Schlussrechnung grundsätzlich nicht nur mittels 

Empfangsbestätigung, sondern auch aufgrund einer Sendungsverfolgung nach-

weisen lässt.   

2.4.4.1 Die Klägerin hält allerdings dafür, dass die Zustellungen sich (unabhängig 

von der angewandten Zustellungsmethode) aufgrund der von den Beklagten ein-

gereichten Unterlagen nicht beweisen liessen. 

2.4.4.2 Für die Zustellung des eingeschrieben versandten Einschätzungsent-

scheids vom 22. Juni 2020 für die Staats- und Gemeindesteuern 2018 (act. 16/3) 

stützt sich die Vorinstanz auf die Sendungsnummer (…), die auf act. 16/3 ange-

bracht ist, sowie die Empfangsbestätigung vom 24. Juli 2020 für die betreffende 

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Sendung (act. 18; vgl. act. 34 S. 5). Daraus ergibt sich, dass die Sendung Nr. … 

am 22. Juni 2020 aufgegeben und am 24. Juli 2020 am Schalter der Post 

C._____ der Klägerin gegen Unterschrift zugestellt wurde. Damit ist mit der Vo-

rinstanz davon auszugehen, dass die Zustellung des Einschätzungsentscheids an 

die Klägerin hinreichend belegt ist. Konkrete Anhaltspunkte, dass die Empfangs-

bestätigung sich trotz übereinstimmender Sendungsnummer nicht auf den Ein-

schätzungsentscheid vom 22. Juni 2020 beziehen könnte, bestehen nicht.  

Mit Bezug auf den Einschätzungsentscheid vom 22. Juni 2020 bestreitet die Klä-

gerin im Weiteren die Richtigkeit der Rechtskraft- und Vollstreckbarkeitsbeschei-

nigung (act. 16/6). Zur Begründung führt sie aus, die Beklagte 1 sei bekannt da-

für, dass sie Rechtskraftbescheinigungen verfälsche; so habe das Obergericht be-

reits zwei Rechtsöffnungsgesuche abgewiesen, weil die Rechtskraftbescheini-

gungen verfälscht worden seien (act. 32 Rz. 24 m.H.a. Geschäfte Nr. RT200190 

und RT200197). Allerdings genügt der pauschale Hinweis auf Entscheide des 

Obergerichts in anderen Verfahren nicht. Die Klägerin tat weder vor Vorinstanz 

(vgl. act. 34 S. 5; Prot. Vi S. 9) noch im Berufungsverfahren begründet dar, gegen 

den Einschätzungsentscheid vom 22. Juni 2020 Einsprache erhoben zu haben. 

Dieser ist damit – wie auf der Bescheinigung festgehalten – rechtskräftig gewor-

den.  

2.4.4.3 Hinsichtlich der Zustellung der Schlussrechnung vom 13. Juli 2020 für die 

Staats- und Gemeindesteuern 2018 (act. 16/9) verweisen die Beklagten und die 

Vorinstanz auf act. 21 (Prot. Vi S. 10; act. 34 S. 5). Bei act. 21 handelt es sich um 

die Kopie eines Dokuments mit der Überschrift "AUFGABEVERZEICHNIS". Als 

Absender wird das Steueramt Stadt Zürich und als Empfängerin wird die Klägerin 

angegeben. Festgehalten wird im Weiteren "Grund: Einschreiben" und "Datum: 

13.07.2020". Angebracht sind sodann ein Kleber mit der Sendungsnummer … 

und ein (dem Anschein nach auf das Dokument gehefteter oder hineinkopierter) 

Sendungsverlauf, aus dem sich ergibt, dass eine Sendung am 13. Juli 2020 für 

die Zustellung sortiert und am 24. Juli 2020 bei der Post C._____ am Schalter zu-

gestellt wurde. Mehr ist daraus nicht ersichtlich. Insbesondere ist nicht erkennbar, 

dass sich die angegebene Sendungsnummer und der Sendungsverlauf auf die 

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Schlussrechnung vom 13. Juli 2020 beziehen. Eine Empfangsbestätigung mit der 

Unterschrift der Klägerin wurde zudem nicht eingereicht, obgleich bei einer einge-

schriebenen Sendung eine solche vorhanden sein müsste. Die einzige wesentli-

che Übereinstimmung zwischen den Dokumenten act. 16/9 und act. 21 ist im Da-

tum vom 13. Juli 2020 zu sehen. Dies reicht für den den Beklagten obliegenden 

Nachweis, dass der Klägerin die Schlussrechnung zugestellt worden ist, aber 

nicht aus. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, aus der Sendungsverfolgung ge-

mäss act. 21 ergebe sich der Nachweis für die Zustellung der Schlussrechnung, 

lässt sich nicht rechtfertigen.  

2.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mit Bezug auf die Staats- und Ge-

meindesteuern 2018 zwar die Zustellung des Einschätzungsentscheids, nicht 

aber jene der Schlussrechnung nachgewiesen ist. Mangels Zustellung der 

Schlussrechnung ist die Fälligkeit der in Betreibung gesetzten Forderung zu ver-

neinen. 

2.6 Nach dem Ausgeführten ist in teilweiser Gutheissung der Berufung festzu-

stellen, dass die der Betreibung Nr. … des Betreibungsamts Zürich … (Zahlungs-

befehl vom 18. Januar 2021; act. 2) zugrunde liegende Forderung bei Einleitung 

der Betreibung mangels (nachgewiesener) Zustellung nicht fällig war (vgl. BSK 

SchKG-BODMER/BANGERT, Art. 85a N 31). Die Betreibung ist aufzuheben (Art. 85a 

Abs. 3 SchKG; BRÖNNIMANN, a.a.O., S. 1399 Fn. 54). Im weitergehenden Umfang 

ist die Klage in der Sache abzuweisen. Insbesondere kann das Gericht das Amt 

nicht anweisen, die Betreibung zu "löschen" (BGer 4A_440/2014 vom 

27. November 2014 E. 4.2).   

  

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IV. 

1. Da die Beklagten im Wesentlichen unterliegen, wären ihnen gemäss 

Art. 106 Abs. 1 ZPO die Gerichtskosten für das vorinstanzliche Verfahren aufzuer-

legen. Allerdings können der Beklagten 1 nach § 200 lit. a GOG keine Kosten 

auferlegt werden und ist angesichts der dem Streit zugrunde liegenden Forderung 

eine anteilsmässige Aufteilung der Verfahrenskosten auf die Beklagten 1 und 2 

nicht praktikabel, weshalb es sich rechtfertigt, die Gerichtskosten des vorinstanzli-

chen Verfahrens vollumfänglich auf die Gerichtskasse zu nehmen. Für das vo-

rinstanzliche Verfahren sind sodann keine Parteientschädigungen zuzusprechen, 

den Beklagten aufgrund ihres mehrheitlichen Unterliegens (Art. 106 Abs. 1 ZPO), 

der Klägerin mangels entschädigungsberechtigenden Aufwands (Art. 95 Abs. 3 

ZPO).  

2. Der Streitwert für das Berufungsverfahren beträgt Fr. 19'510.60. Die zweitin-

stanzliche Gerichtsgebühr ist in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 4 

Abs. 1 und 2 GebV OG auf Fr. 1'500.– festzusetzen, jedoch auf die Gerichtskasse 

zu nehmen (s. E. IV/1 hiervor). Der von der Klägerin geleistete Kostenvorschuss 

ist ihr (unter dem Vorbehalt der Verrechnung) zurückzuerstatten. Für das Beru-

fungsverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzusprechen (Art. 106 Abs. 1, 

Art. 95 Abs. 3 ZPO).  

Es wird erkannt: 

1. In teilweiser Gutheissung der Berufung werden die Dispositiv-Ziffern 2 bis 5 

des Entscheids des Einzelgerichts für SchKG-Klagen des Bezirksgerichts 

Zürich vom 15. Juli 2021 aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt: 

"2. Es wird festgestellt, dass die der Betreibung Nr. … des Betreibungs-

amts Zürich … (Zahlungsbefehl vom 18. Januar 2021) zugrunde lie-

gende Forderung (Fr. 19'510.60 zuzüglich Zins zu 4.5 % seit 16. Janu-

ar 2021, Zins auf Steuernachforderung von Fr. 148.10 und Verzugszins 

bis 15. Januar 2021 von Fr. 55.15) bei Einleitung der Betreibung nicht 

fällig war. 

- 14 - 

 Die Betreibung Nr. … des Betreibungsamts Zürich … wird aufgehoben.  

 Im weitergehenden Umfang wird die Klage abgewiesen." 

3. Die Entscheidgebühr von Fr. 1'540.– wird auf die Gerichtskasse ge-

nommen.  

4. Der von der Klägerin geleistete Vorschuss von Fr. 1'540.– wird ihr, vor-

behältlich der Verrechnung, zurückerstattet.  

5. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen." 

Im Übrigen wird die Berufung abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'500.– festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse 

genommen.  

4. Der von der Klägerin für das Berufungsverfahren geleistete Vorschuss von 

Fr. 1'500.– wird ihr, vorbehältlich der Verrechnung, zurückerstattet. 

5. Es werden für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen.  

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage eines 

Doppels von act. 39 und 40, an das Bezirksgericht Zürich sowie im Disposi-

tivauszug gemäss Ziffer 1 an das Betreibungsamt Zürich …, je gegen Emp-

fangsschein. 

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

- 15 - 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 19'510.60. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 
 Die Vorsitzende: 

 
 
 

 lic. iur. E. Lichti Aschwanden 

 Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

  lic. iur. M. Häfeli 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 6. Dezember 2021
	Rechtsbegehren: (act. 1 sinngemäss)
	Entscheid des Einzelgerichtes: (act. 34 S. 7)
	1. Die Beklagten werden im Rubrum wie folgt aufgeführt:
	2. Die Klage wird abgewiesen.
	3. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf CHF 1'540.–.
	4. Die Entscheidgebühr wird der Klägerin auferlegt und aus dem von ihr geleisteten Vorschuss bezogen.
	5. Die Klägerin wird verpflichtet, den Beklagten eine Parteientschädigung von CHF 1'700.– zu bezahlen.
	6. (Mitteilungen)
	7. (Rechtsmittel)
	Berufungsanträge: (act. 32 S. 1 f. sinngemäss)
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. In teilweiser Gutheissung der Berufung werden die Dispositiv-Ziffern 2 bis 5 des Entscheids des Einzelgerichts für SchKG-Klagen des Bezirksgerichts Zürich vom 15. Juli 2021 aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:
	"2. Es wird festgestellt, dass die der Betreibung Nr. … des Betreibungsamts Zürich … (Zahlungsbefehl vom 18. Januar 2021) zugrunde liegende Forderung (Fr. 19'510.60 zuzüglich Zins zu 4.5 % seit 16. Januar 2021, Zins auf Steuernachforderung von Fr. 148...
	Die Betreibung Nr. … des Betreibungsamts Zürich … wird aufgehoben.
	Im weitergehenden Umfang wird die Klage abgewiesen."
	3. Die Entscheidgebühr von Fr. 1'540.– wird auf die Gerichtskasse genommen.
	4. Der von der Klägerin geleistete Vorschuss von Fr. 1'540.– wird ihr, vorbehältlich der Verrechnung, zurückerstattet.
	5. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen."
	Im Übrigen wird die Berufung abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'500.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	4. Der von der Klägerin für das Berufungsverfahren geleistete Vorschuss von Fr. 1'500.– wird ihr, vorbehältlich der Verrechnung, zurückerstattet.
	5. Es werden für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage eines Doppels von act. 39 und 40, an das Bezirksgericht Zürich sowie im Dispositivauszug gemäss Ziffer 1 an das Betreibungsamt Zürich …, je gegen Empfangsschein.
	7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...