# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d8a2b400-a16e-5e5e-8236-523990bb3ffe
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-12-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.12.2021 C-2655/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2655-2021_2021-12-16.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2655/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 6 .  D e z e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Barbara Camenzind. 
 

 
 

Parteien 
 X._______, (Türkei),  

Zustelladresse: B._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Sistierung der IV-Rente;  

Verfügung vom 20. April 2021. 

 

 

 

C-2655/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass X._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) gegen die Verfügung 

vom 20. April 2021 der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) beim 

Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht hat (Eingang: 7. Juni 

2021; act. 1), 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 13. Juli 2021 auf-

gefordert worden ist, innert Frist einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- in 

Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (act. 6), 

dass der Beschwerdeführer gegen die Zwischenverfügung vom 13. Juli 

2021 eine als Beschwerde betitelte Eingabe beim Bundesgericht einge-

reicht und geltend gemacht hat, er könne den eingeforderten Kostenvor-

schuss nicht bezahlen, weshalb er unentgeltliche Rechtspflege beantrage, 

dass das Bundesgericht diese Eingabe mit Schreiben vom 16. August 

2021 zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weitergelei-

tet hat (act. 8), 

dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 18. August 2021 aufgefor-

dert wurde, das Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" aus-

zufüllen und mit den nötigen Beweismitteln versehen einzureichen (act. 9), 

dass ihm bei Nichteinreichen der verlangten Unterlagen oder Beweismittel 

eine Beurteilung des Gesuchs aufgrund der Akten angedroht wurde 

(act. 9), 

dass der Beschwerdeführer das Formular "Gesuch um unentgeltliche 

Rechtspflege" nicht eingereicht hat und somit seiner Mitwirkungspflicht 

nicht nachgekommen ist, 

dass er ausserdem weder Gründe angegeben hat, warum er der Aufforde-

rung des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. August 2021 nicht nachge-

kommen ist, noch eine Fristerstreckung für das Einreichen des Formulars 

verlangt hat, 

dass die von der Vorinstanz am 30. Juni 2021 übermittelten Akten keinen 

Aufschluss über die aktuellen finanziellen Verhältnisse des Beschwerde-

führers geben, 

C-2655/2021 

Seite 3 

dass allein aufgrund der Eingabe des Beschwerdeführers an das Bundes-

gericht vom 13. August 2021, in welcher er ausführt, er könne sich den 

Kostenvorschuss nicht leisten, seine aktuelle wirtschaftliche Situation nicht 

beurteilt werden kann, 

dass das Bundesverwaltungsgericht, da die Bedürftigkeit des Beschwer-

deführers nicht erstellt ist, sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit 

Zwischenverfügung vom 7. Oktober 2021 abgewiesen und ihn gleichzeitig 

zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 11. November 2021 aufge-

fordert hat, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde 

(act. 10), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Rentenanspruch vor dem 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht 

geleistet hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist (Art. 6 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 2 VGKE). 

 

 

 

(Dispositiv: nächste Seite) 

  

C-2655/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Barbara Camenzind 

 

  

C-2655/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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