# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1a899231-3c1f-525e-9533-f3baf2536e63
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-23
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 23.03.2015 SB140558
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB140558_2015-03-23.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB140558-O/U/jv 
 

Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, und lic. iur. S. Volken, 

Ersatzoberrichter lic. iur. A. Wenker sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. S. Maurer 

 

Urteil vom 23. März 2015 

 

in Sachen 

 

A._____,  

 

Beschuldigter und Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, 

 

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

betreffend 
gewerbsmässiger Diebstahl etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, I. Abteilung, vom 

8. Oktober 2014 (DG140059) 

 

- 2 - 

Anklage:  

Die Anklageschrift und das Verzeichnis der Privatklägerschaft der Staatsanwalt-

schaft Winterthur/Unterland vom 22. Juli 2014 (Urk. 31 und 34) sind diesem Urteil 

beigeheftet. 

 
Urteil der Vorinstanz: 

(Urk. 63 S. 41 ff.) 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig 

- des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und Ziff. 2 StGB (HD, 
ND 1, ND 2, ND 7, ND 8, ND 9), 

- der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB (HD, ND 2, 
ND 7, ND 8, ND 9), 

- des mehrfachen Hausfriedensbruch im Sinne von Art. 186 StGB (HD, ND 2, ND 7, 
ND 8, ND 9), 

- der mehrfachen vorsätzlichen rechtswidrigen Einreise im Sinne von Art. 115 Abs. 1 
lit. a AuG (ND 10), sowie 

- des mehrfachen vorsätzlichen rechtswidrigen Aufenthaltes im Sinne von Art. 115 
Abs. 1 lit. b AuG (ND 10). 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 260 Tage durch Haft 

erstanden sind. 

3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben.  

4. a) Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 2 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

 b) Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin 2 wird abgewiesen.  

5. Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 3 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

6. a) Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 4 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

 b) Das Genugtuungsbegehren des Privatklägers 4 wird abgewiesen.  

7. Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 5 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

8. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 6 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

9. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 7 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

- 3 - 

10.  Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  

beschlagnahmte Barschaft von Fr. 460.– und EUR 220.– (Valuta CHF) wird eingezogen und 

zur teilweisen Deckung der Verfahrenskosten verwendet. 

11.  Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  

beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände, 

- Taschenlampe Energizer, Asservat-Nr. A…, 

- Sprühwaffe "Pepper Box", Asservat-Nr. A…, 

- diverse, handschriftlich beschriebene Notizzettel,   

Asservat-Nr. A…, 

werden eingezogen und der Bezirksgerichtskasse zur Vernichtung überlassen. 

12.  Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  

beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände, 

- Mobiltelefon Nokia, Gerätenummer (IMEI): …,   

Asservat-Nr. A…, 

- Mobiltelefon Nokia, Gerätenummer (IMEI): …,  

Asservat-Nr. …, 

werden dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteiles herausgegeben.  

Verlangt der Beschuldigte diese Gegenstände nicht innert 60 Tagen ab Rechtskraft heraus, 

so wird der definitive Verzicht angenommen.  

13.  Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  

beschlagnahmten, nicht an Geschädigte zuordenbare und bei der Bezirksgerichtskasse 

aufbewahrten Gegenstände, 

- 1 Bauchnabelpiercing, Asservat-Nr. A…, 

- 2 Ohrschmuck, goldfarben, steinbesetzt, Asservat-Nr. A…, 

- 1 Schmuckstein, Asservat-Nr. A…, 

- 1 Schmuckanhänger, steinbesetzt, Asservat-Nr. A…, 

werden eingezogen und sind – soweit verwertbar – durch die Bezirksgerichtskasse zu  

verwerten und im Übrigen zu vernichten. Ein allfälliger Erlös verfällt dem Staat. 

14.  Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  

beschlagnahmte und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände (Deliktsgut), 

- 4 - 

- 1 Fingerring, steinbesetzt Solitaire, Asservat-Nr. A…, 

- 1 Fingerring, steinbesetzt, 14 kleine Steine, 1 grosser Stein,   

Asservat-Nr. A…, 

- 1 Halskette mit Anhänger, Asservat-Nr. A…, 

- 2 rechteckige Schmucksteine, Asservat-Nr. A…, 

werden den Privatklägern 5 und 6 (B._____ und C._____) nach Eintritt der Rechtskraft des 

Urteiles herausgegeben. 

15.  Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 4'500.– ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 2'500   Gebühr für die Strafuntersuchung 

Fr. 5'744.40   Auslagen Vorverfahren  

Fr. 13'500.–   amtl. Verteidigungskosten (inkl. MWSt.) 
 
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

16.  Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten 

auferlegt; davon ausgenommen sind die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche 

einstweilen und unter dem Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4 StPO von der Gerichtskasse 

übernommen werden. 

17.  (Mitteilungen) 

18.  (Rechtsmittel) 

Berufungsanträge: 
(Prot. II S. 3) 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 81 S. 1) 

1. Dispositivziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichtes Bülach vom 8. Oktober 

2014 (Geschäfts-Nr. DG140059) sei aufzuheben und der Beschuldigte sei 

mit einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten zu bestrafen, wobei die erstandene 

Haft sowie der vorzeitig erstandene Strafvollzug von insgesamt 426 Tagen 

auf die Strafe anzurechnen sei.  

- 5 - 

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen 

Verteidigung, seien auf die Gerichtskasse zu nehmen.  

b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft: 

(schriftlich; Urk. 72A) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. 

Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1. Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 

8. Oktober 2014 wurde der Beschuldigte A._____ anklagegemäss diverser Delikte 

schuldig gesprochen und mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 36 Monaten 

bestraft (Urk. 63 S. 41). Gegen diesen Entscheid liess der Beschuldigte durch 

seinen amtlichen Verteidiger mit Eingabe vom 17. Oktober 2014 innert gesetzli-

cher Frist Berufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 54). Die Berufungser-

klärung der Verteidigung ging, nachdem ihr das begründete Urteil am 25. Novem-

ber 2014 zugestellt worden war (Urk. 61), ebenfalls innert gesetzlicher Frist bei 

der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 67). Eine Anschluss-

berufung wurde nicht erhoben (Urk. 72A und Urk. 73; Art. 400 Abs. 2 f. und 

Art. 401 StPO). Beweisergänzungsanträge wurden im Berufungsverfahren nicht 

gestellt (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 67 und Urk. 72A; Prot. II S. 4).  

2. Die Verteidigung hat die Berufung in ihrer Berufungserklärung ausdrücklich 

auf das Strafmass beschränkt (Urk. 67 und 81; Art. 399 Abs. 4 StPO). Die Ankla-

gebehörde beantragt die Bestätigung des angefochtenen Entscheides (Urk. 72A). 

Demnach sind im Berufungsverfahren nicht angefochten:  

− der vorinstanzliche Schuldspruch (Urteilsdispositiv-Ziff. 1.),  

- 6 - 

− die vorinstanzliche Verweigerung des bedingten Strafvollzugs (Urteilsdis-

positiv-Ziff. 3.), 

− die vorinstanzliche Regelung der Zivilansprüche der Privatkläger (Urteils-

dispositiv-Ziff. 4.-9.), 

− die vorinstanzliche Regelung betreffend die Verwendung beschlagnahmter 

Gegenstände und Barschaft (Urteilsdispositiv-Ziff. 10.-14.) sowie  

− die vorinstanzliche Kostenregelung (Urteilsdispositiv-Ziff. 15.-16.). 

Vom Eintritt der Rechtskraft dieser Anordnungen ist vorab Vormerk zu nehmen 

(Art. 404 Abs. 1 StPO). 

II.  Sanktion 

1. Die Vorinstanz hat den Beschuldigten in Abgeltung der sechs begangenen 

Einbruchdiebstähle sowie der Vergehen gegen das AuG mit 36 Monaten Frei-

heitsstrafe bestraft (Urk. 63 S. 41; vgl. Urk. 31 S. 2 ff.).  

2. Die Vorinstanz hat richtig Tatmehrheit und in deren Rahmen den gewerbs-

mässigen Diebstahl gemäss Art. 139 Ziff. 2 StGB als schwerstes vorliegend zu 

beurteilendes Delikt erkannt. Dieser wird mit Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren be-

straft. Mit Verweis auf die Tatmehrheit und Art. 49 Abs. 1 StGB hat die Vorinstanz 

erwogen, der Strafrahmen erstrecke sich bis 15 Jahre Freiheitsstrafe (Urk. 63 

S. 25 f.). Dies trifft in dieser Form nicht zu und widerspricht der seit längerem gel-

tenden bundesgerichtlichen Praxis: In Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB kann 

gewerbsmässiger Diebstahl bei Tatmehrheit mit einer den ordentlichen oberen 

Strafrahmen von 10 Jahren übersteigenden Strafe von bis zu 15 Jahren bestraft 

werden, wenn die konkret zu beurteilenden Delikte nicht mit einer innerhalb des 

ordentlichen Strafrahmens liegenden Sanktion angemessen abgegolten werden 

können (vgl. BGE 136 IV 55 E. 5.8). Bei der Marke von 15 Jahren Freiheitsstrafe 

handelt es sich also um den theoretischen oberen Strafrahmen. Grundsätzlich 

sind jedoch Strafschärfungs- und Strafmilderungsgründe innerhalb des ordentli-

chen Strafrahmens des am schwersten wiegenden Delikts zu berücksichtigen. 

- 7 - 

Vorliegend ist offensichtlich, dass sämtliche zu beurteilenden Taten insgesamt 

keine Strafe von über 10 Jahren Freiheitsstrafe rechtfertigen. Demnach ist der 

vorliegend konkrete Strafrahmen der ordentliche Strafrahmen des schwersten zu 

beurteilenden Delikts und hat daher eine Obergrenze von 10 Jahren Freiheitsstra-

fe. Dies hat im Übrigen die Verteidigung sowohl anlässlich der Haupt- als auch 

der heutigen Berufungsverhandlung korrekt ausgeführt (Urk. 51 S. 9; Urk. 81 

S. 4 f.). 

Zur allgemeinen Theorie zur Strafzumessung kann auf die entsprechenden Erwä-

gungen der Vorinstanz und die einschlägige höchstrichterliche Praxis verwiesen 

werden (Urk. 63 S. 26 ff.; BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. und 134 IV 17 E. 2.1).  

3. Zur Tatkomponente des gewerbsmässigen Diebstahls und dort zur objekti-

ven Tatschwere hat die Vorinstanz erwogen, die Höhe des Deliktsbetrages  

sei beträchtlich, unabhängig, ob von der Darstellung der Anklagebehörde (rund 

Fr. 40'000.–) oder derjenigen der Verteidigung (knapp Fr. 29'000.–) ausgegangen 

werde. Die Höhe der Deliktssumme sei zufällig zustande gekommen, jedenfalls 

habe der Beschuldigte den betroffenen Eigentümern einen erheblichen finan-

ziellen Schaden zugefügt. Der Beschuldigte habe sich einer relativ simplen  

Einstiegs-Methode bedient und habe Begegnungen mit Bewohnern vermieden. Er 

habe eine nicht zu unterschätzende kriminelle Energie und intensive Tatkadenz 

offenbart, weshalb das objektive Tatverschulden nicht mehr leicht wiege (Urk. 63 

S. 27 f.).  

Zur subjektiven Tatschwere hat die Vorinstanz zusammengefasst erwogen, der 

Beschuldigte habe direkt-vorsätzlich gehandelt. Entgegen der Verteidigung könne 

nicht von einer eigentlichen finanziellen Not- oder Zwangslage des Beschuldigten 

gesprochen werden. Sein Tatmotiv sei finanzieller und damit egoistischer Natur 

gewesen (Urk. 63 S. 28-30).  

Insgesamt wiege das Verschulden betreffend den gewerbsmässigen Diebstahl 

nicht mehr leicht bis gar mittelschwer, was zu einer Einsatzstrafe von 18 Monaten 

Freiheitsstrafe führe (Urk. 63 S. 30).  

Zur Abgeltung der Hausfriedensbrüche und Sachbeschädigungen hat die  

Vorinstanz diese Einsatzstrafe um 4 Monate erhöht; der Beschuldigte habe  

- 8 - 

"vorsätzlich jeweils einen massiven Sachschaden in Kauf genommen und  

sich Zugang zur Privatsphäre der Hauseigentümer verschafft, um an Wertsachen 

heranzukommen".  

Zur Abgeltung der mehrfachen Verstösse gegen das AuG wurde die Einsatzstrafe 

um weitere 2 Monate erhöht, was nach der Beurteilung der Tatkomponente zu  

einer Einsatzstrafe von 24 Monaten führte (Urk. 63 S. 30 f.).  

4. Die Verteidigung hat anlässlich der Berufungsverhandlung hiezu zusam-

mengefasst argumentiert, die von der Vorinstanz ausgesprochene Freiheitsstrafe 

erscheine angesichts der konkreten Tatumstände als überaus streng. Mit den sich 

ständig wiederholenden, wenig glaubhaften Bestreitungen habe der Beschuldigte 

die Geduld von Untersuchungs- und Gerichtsbehörden zwar arg strapaziert und 

damit jegliches Wohlwollen leichtfertig verspielt, dennoch dürfe dieses Nachtat-

verhalten nicht zu Ungunsten des Beschuldigten bei der Zumessung der Strafe 

berücksichtigt werden. Im Rahmen der denkbaren Fälle des gewerbsmässigen 

Diebstahls sei bei erbeutetem Deliktsgut von maximal Fr. 28'700.– von einer ge-

ringen Deliktssumme auszugehen; zudem seien zwei der insgesamt sechs Ein-

brüche im Versuchsstadium stecken geblieben, was strafmindernd zu berücksich-

tigen sei. Der Beschuldigte habe sich einer relativ simplen Methode bedient und 

sei stets nach dem gleichen Muster vorgegangen. Es lasse sich aber nicht auf  

eine ausgeklügelte Deliktsplanung schliessen, obwohl der Beschuldigte sicherlich 

sehr dreist vorgegangen sei. Das Vorgehen mute vielmehr als einfältig und  

dilettantisch an. Die Einbruchsobjekte seien nicht in Erwartung einer fetten Beute 

und gezielt ausgesucht worden, die Auswahl erscheine zufällig. Das objektive 

Tatverschulden sei daher als leicht bis sehr leicht einzustufen. In subjektiver Hin-

sicht möge zutreffen, dass der Beschuldigte nicht in einer Zwangslage gehandelt 

habe, welche seine Freiheit, sich für Recht oder Unrecht zu entscheiden, aufge-

hoben hätte. Offensichtlich sei der Beschuldigte jedoch in den vergangenen  

Jahren nicht in der Lage gewesen, seiner Familie im Kosovo mit einem legalen 

Erwerbseinkommen eine höchst bescheidene Existenz zu sichern. Die desolate 

wirtschaftliche Situation in der Heimat habe den Handlungs- und Entscheidungs-

spielraum des für den Unterhalt seiner Familie verantwortlichen Beschuldigten 

sehr wohl eingeschränkt. Die subjektiven Verschuldensmomente seien deswegen 

- 9 - 

nicht straferhöhend zu berücksichtigen. Nach Ansicht der Verteidigung sei eine 

Gesamtstrafe für alle Delikte von 15 Monaten Freiheitsstrafe anzusetzen. Den 

Vorstrafen des Beschuldigten, wovon nur deren zwei einschlägig seien, habe die 

Vorinstanz ein zu grosses Gewicht beigemessen. Dies habe faktisch zu einer 

Doppelbestrafung geführt und lasse sich nicht rechtfertigen. Die Straferhöhung 

der Vorinstanz (aufgrund der Vorstrafen) stehe in keinem vertretbaren Verhältnis 

zur Einsatzstrafe, weshalb sie zu reduzieren sei. Die Täterkomponenten führten 

zu einer Erhöhung der hypothetischen Gesamtstrafe auf eine Freiheitsstrafe von 

18 Monaten (Urk. 81 S. 3 ff.).  

5. Die vorinstanzlichen Erwägungen zur Tatkomponente sind, soweit vorste-

hend zitiert, grundsätzlich richtig. Die Gewichtung der massgeblichen einzelnen 

Tatbestände (gewerbsmässiger Diebstahl, Hausfriedensbruch, Sachbeschädi-

gung), wie die Vorinstanz dies tut, wird jedoch der Tat des Einbruchdiebstahls 

nicht wirklich gerecht: 

Gemäss Anklagebehörde hat der Beschuldigte insgesamt einen Deliktserlös von 

Fr. 40'143.– erzielt (Urk. 31 S. 3). Die Verteidigung hat im Haupt- als auch im  

Berufungsverfahren geltend gemacht, dieser belaufe sich lediglich auf rund 

Fr. 29'000.– (Urk. 51 S. 9; Urk. 81 S. 5 f.). Die Vorinstanz hat dies – zu Unrecht – 

offengelassen (Urk. 63 S. 27). Die Argumentation der Verteidigung ist nur – aber 

immerhin – zum Teil richtig: Es besteht kein Anlass zur Vermutung, die gestohle-

nen Wertgegenstände seien durch die Privatkläger zu hoch eingeschätzt worden. 

Wenn die Versicherung dem Privatkläger D._____ eine bestimmte Summe be-

zahlt, ist nicht davon auszugehen, dessen Schaden sei geringfügiger gewesen; 

davon ging auch die Versicherung nicht aus (vgl. ND 8 Urk. 8). Den Privatklägern 

BC._____ wurde tatsächlich nicht die ganze, ursprünglich geltend gemachte 

Schadenshöhe durch die Versicherung erstattet. Dies ist auch darauf zurückzu-

führen, dass offenbar gewisse Schmuckstücke durch die Polizei wiedergefunden 

wurden. Die Privatkläger haben ihre Schadenersatzforderung auch entsprechend 

reduziert (ND 9 Urk. 9/2 und 9/7 ff.). Auch wenn die Geschädigten das Diebesgut 

teilweise zurück erhielten, gehört dieses dennoch zum Deliktserlös, wie er vom 

Beschuldigten erzielt wurde und bei der Strafzumessung zu berücksichtigen ist. 

- 10 - 

Insgesamt ist jedenfalls immer noch von einem Deliktserlös von deutlich über 

Fr. 30'000.– auszugehen.  

Das Entwenden von zwischen Fr. 30'000.– und Fr. 40'000.– stellt im Rahmen 

dessen, was als gewerbsmässiger Diebstahl denkbar ist, natürlich noch keinen 

grossen Tatumfang dar. Korrekt ist jedoch die Feststellung der Vorinstanz, dass 

beim Einbruchdiebstahl nicht nur auf das tatsächlich Entwendete abzustellen ist 

(Urk. 63 S. 27). Ein Einbrecher dringt in ein Objekt ein mit der Absicht, eine 

grösstmögliche Beute zu erzielen. Das Resultat ist in der Tat oft zufällig.  

Das Vorgehen des Beschuldigten war mit der Verteidigung dreist und – entgegen 

der Verteidigung – durchaus professionell und routiniert (Urk. 51 S. 10; Urk. 81 

S. 7 f). Es war zwar stereotyp, dies deutet indes gerade auf eine professionelle 

Vorgehensweise hin. Dass sich das Vorgehen des Beschuldigten "lediglich gegen 

Vermögenswerte richtete" liegt in der Natur des Diebstahls und ist dem Beschul-

digten selbstredend nicht "zugute zu halten" (Urk. 63 S. 27); wären tatsächlich 

"Menschen physisch geschädigt worden", wären andere, noch gewichtigere  

Straftatbestände anzuwenden. Wohl mag der Beschuldigte "konsequent darauf 

bedacht gewesen sein, jegliche Konfrontation mit den Geschädigten zu vermei-

den" (Urk. 63 S. 28); dass anlässlich seiner Verhaftung bei ihm eine Sprühwaffe 

"Pepper Box" sichergestellt wurde (Urk. 19/1 S. 2), belegt hingegen – entgegen 

seinen nicht überzeugenden Ausführungen anlässlich der heutigen Berufungsver-

handlung (Urk. 80 S. 5 f.) –, dass der Beschuldigte sich mit der Möglichkeit eines 

Zusammentreffens mit Geschädigten auseinander gesetzt und sich auch darauf 

vorbereitet hat.  

Wenn die Vorinstanz ferner den "teilweise hohen emotionalen Wert der durch die 

Einbrüche abhanden gekommenen Gegenstände" anführt (Urk. 63 S. 27 f.), ist 

dies zwar nachvollziehbar, jedoch weder eingeklagt noch auch nur annähernd 

präzise zu beziffern.  

Die "psychischen Folgen der Einbrüche für die Betroffenen" und die "schwere 

Verletzung der Privatsphäre der Geschädigten" sind tatsächlich und ohne Weite-

res bei Einbruchdiebstählen immanent, jedoch primär eine Folge der Hausfrie-

- 11 - 

densbrüche und damit nicht bei der Beurteilung des Diebstahls zu berücksichti-

gen.  

Mit der Verteidigung (Urk. 81 S. 6) ist strafmindernd zu berücksichtigen, dass es 

bei zwei der insgesamt sechs Einbrüchen beim Versuch geblieben ist (HD und 

ND 7). Da es sich indes um vollendete Versuche handelte und es schlicht Zufall 

war, dass nichts Geldwertes aufgefunden werden konnte, sind sie nur minim 

strafmindernd zu veranschlagen.  

Das Verschulden betreffend den gewerbsmässigen Diebstahl wiegt somit – ent-

gegen der vorstehend zitierten Formulierung der Vorinstanz – insgesamt noch 

leicht. Die Einsatzstrafe muss mit der Verteidigung klar im unteren Drittel des 

Strafrahmens von bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe liegen (Urk. 51 S. 10; vgl. 

Urk. 81 S. 10) und ist auf rund 14-15 Monate Freiheitsstrafe anzusetzen.  

6. Massiv schwerer als die Vorinstanz dies getan hat, ist das Verschulden be-

treffend Sachbeschädigung und namentlich betreffend Hausfriedensbruch zu ge-

wichten: Die Erhöhung der Einsatzstrafe um lediglich vier Monate (Urk. 63 S. 30) 

ist eindeutig zu tief. Entgegen der Verteidigung (Urk. 51 S. 10; Urk. 81 S. 10), 

welche von sogenannten Begleitdelikten spricht, welchen in verschuldensmässi-

ger Hinsicht keine selbständige Bedeutung mehr zukomme, müssen diese Straf-

tatbestände deutlich spürbar ins Gewicht fallen. Hier schlägt nämlich das vorste-

hend Zitierte, durch die Vorinstanz an falscher Stelle Gewürdigte, durch: Der  

Beschuldigte hat die Privatsphäre sämtlicher Privatkläger aufs Gröbste verletzt, 

indem er sich gewaltsam Zugang zu deren Wohn- und damit Privaträumen  

verschafft hat, um diese zu durchsuchen und auszuräumen. Dadurch werden Be-

troffene notorisch in ihrem Sicherheitsgefühl gravierend und nachhaltig getroffen. 

Dabei hat der Beschuldigte auch – unabhängig vom Einwand der Verteidigung, 

Urk. 51 S. 9 f. und Urk. 81 S. 10 – einen erheblichen Sachschaden angerichtet.  

Die Erhöhung der Einsatzstrafe in Abgeltung der AuG-Verstösse um zwei Monate 

kann übernommen werden (Urk. 63 S. 31).  

7. Mit diesen Präzisierungen und Korrekturen zur Begründung erweist sich  

die durch die Vorinstanz nach der Beurteilung der Tatkomponente bemessene 

- 12 - 

hypothetische Einsatzstrafe von 24 Monaten entgegen der Verteidigung als  

absolut vertretbar.  

8. Zur Täterkomponente hat die Vorinstanz den Werdegang und die persönli-

chen Verhältnisse des Beschuldigten angeführt, worauf zu verweisen ist (Urk. 63 

S. 31 ff.). Anlässlich der Berufungsverhandlung ergaben sich keine nennens-

werten Änderungen (Urk. 80 S. 1 ff.).  

Die persönlichen Verhältnisse wiegen mit der Verteidigung (Urk. 81 S. 11) straf-

zumessungsneutral. Eine gesteigerte Strafempfindlichkeit weist der Beschuldigte 

nicht auf und dies wird auch nicht geltend gemacht (Urk. 51; Urk. 81). Der  

Beschuldigte hat im gesamten bisherigen Verfahren die Einbruchdiebstähle  

bestritten (Prot. I S. 15 ff.). Zurecht hat die Vorinstanz ihm daher weder ein  

Geständnis noch Einsicht oder Reue als positives Nachtatverhalten strafmindernd 

angerechnet. Allerdings wirken sich fehlende Einsicht und Reue bei einem nicht-

geständigen Täter auch nicht straferhöhend aus (Urk. 63 S. 33), geht dies doch 

konsequenterweise einher mit dem Bestreiten der inkriminierten Taten. Das Nach-

tatverhalten wiegt mit den Ausführungen der Verteidigung anlässlich der Haupt- 

sowie der heutigen Berufungsverhandlung neutral (Urk. 51 S. 12; Urk. 81 S. 11). 

Da der Beschuldigte im Berufungsverfahren seine anklagegemässe Verurteilung 

durch die Vorinstanz akzeptiert, scheint er somit mittlerweile geständig zu sein 

(vgl. Prot. II S. 5). Dieses nachgeschobene, offensichtlich einzig taktisch motivier-

te Geständnis zeugt in keiner Weise von echter Einsicht und führt daher zu keiner 

Strafminderung (Urteile des Bundesgerichts 6B_853/2013 vom 20. November 

2014 E. 2.4.7 mit Verweis auf Urteil 6B_426/2010 vom 22. Juli 2010 E. 1.5 mit 

Hinweisen, und Urteil 6B_24/2012 vom 19. April 2012 E. 2.4.4 mit Hinweisen). 

Ganz massiv straferhöhend wirken sich die drei einschlägigen Vorstrafen des  

Beschuldigten aus den Jahren 2006, 2007 und 2011 aus (Urk. 66; Urteil des Bun-

desgerichts 6B_625/2013 vom 22. November 2013 E. 4 mit Verweis auf BGE 136 

IV 1 E. 2.6.2). Die diesbezüglichen Ausführungen der Verteidigung sind unbehelf-

lich (Urk. 51 S. 12; Urk. 81 S. 12 f.). Das Bundesgericht führte zwar im von der 

Verteidigung angeführten Entscheid 6B_325/2013 vom 13. Juni 2013 in E. 3.2.3 

aus, das Sachgericht müsse bei jedem einzelnen Fall prüfen, inwieweit und unter 

- 13 - 

welchen Voraussetzungen Vorstrafen Anlass zu einer Straferhöhung geben wür-

den. Dies sei namentlich der Fall, wenn beim Täter aufgrund einschlägiger Vor-

strafen eine Rechtsfeindlichkeit oder Gleichgültigkeit gegenüber Rechtsnormen 

angenommen werden könne, da ihm deren Gültigkeit bereits persönlich verdeut-

licht worden sei. Das Sachgericht dürfe die Vorstrafen nicht wie "eigenständige 

Delikte" würdigen und im Rahmen einer nachträglichen Gesamtstrafenbildung in 

die Strafzumessung einfliessen lassen. Eine derartige Vorgehensweise liefe auf 

eine Doppelbestrafung des Täters hinaus. Sie würde aus dem täterbezogenen 

Strafzumessungskriterium des Vorlebens ein tatbezogenes (machen) und somit 

das Einzeltatschuldprinzip unterlaufen. Der Beschuldigte wurde indes (unter an-

derem) wegen mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfacher Sachbeschädigung 

und gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls im Jahr 2007 mit einer teilbedin-

gen Freiheitsstrafe von 26 Monaten und im Jahr 2011 mit einer (unbedingten) 

Freiheitsstrafe von 2 Jahren bestraft (Urk. 63). Von diesen Strafen war ein nach-

haltiger Warneffekt zu erwarten. Der unbelehrbare Beschuldigte liess sich indes 

ganz offensichtlich durch die bisherigen Bestrafungen in keiner Weise beeindru-

cken respektive von erneuter Delinquenz abhalten. Von einer Doppelbestrafung 

des Beschuldigten kann daher – auch in Beachtung der obzitierten höchstrichter-

lichen Rechtsprechung – keine Rede sein, vielmehr offenbart er eine beachtliche 

Renitenz und Gleichgültigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung.  

Lediglich der Vollständigkeit halber ist an dieser Stelle noch anzumerken, dass  

– entgegen der Verteidigung (Urk. 81 S. 12) – sämtliche drei Vorstrafen des  

Beschuldigten einschlägig sind. Der Beschuldigte wurde von der Vorinstanz, 

nunmehr rechtskräftig, auch wegen Delikten gegen das Ausländergesetz bestraft 

(Urk. 63 S. 41). Die Verurteilung von Januar 2006 erfolgte auch zufolge Verge-

hens gegen die ausländerrechtlichen Bestimmungen (Urk. 66). Demzufolge sind 

sämtliche Vorstrafen einschlägig. 

9. Die Täterkomponente führt somit zu einer gravierenden Erhöhung der nach 

der Beurteilung der Tatkomponente bemessenen hypothetischen Einsatzstrafe 

von 24 Monaten Freiheitsstrafe. Wenn die Vorinstanz dies um einen Drittel getan 

und insgesamt eine Sanktion von 36 Monaten Freiheitsstrafe ausgefällt hat, ist 

- 14 - 

dies – entgegen dem Appellanten – auch in dieser Höhe angemessen und zu  

bestätigen. 

10. Der Anrechnung der erstandenen 426 Tage Haft und vorzeitigem Strafvoll-

zug ab 24. Januar 2014 bis und mit heute steht nichts entgegen (Art. 51 StGB).  

III. Kosten 

1. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 2'500.– festzu-

setzen. 

2. Im Berufungsverfahren unterliegt der appellierende Beschuldigte mit seinen 

Anträgen vollumfänglich. Demnach sind ihm auch die Kosten dieses Verfahrens, 

exklusive der Kosten der amtlichen Verteidigung, aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 

StPO). Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Gerichts-

kasse zu nehmen unter Vorbehalt einer Rückforderung nach Art. 135 Abs. 4 

StPO.  

3. Rechtsanwalt lic. iur. X._____ reichte dem Gericht am 19. März 2015 vorab 

eine Honorarnote über Fr. 1'399.70 ein (Urk. 78). Vor der heutigen Berufungsver-

handlung übergab er dem Gericht sodann eine weitere Honorarrechnung betref-

fend seine Aufwendungen und Auslagen ab 18. März 2015 über total Fr. 2'454.20 

(Urk. 79; Prot. II S. 3). Bei keiner Honorarrechnung waren indes Aufwendungen 

für die heutige Berufungsverhandlung und die Abschlussarbeiten berücksichtigt. 

Dafür sind insgesamt drei Stunden zu veranschlagen (vgl. auch Prot. II S. 3 und 

S. 9). Rechtsanwalt lic. iur. X._____ ist somit für seine Aufwendungen und Ausla-

gen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten im vorliegenden Berufungsver-

fahren mit Fr. 4'566.70 (inkl. MwSt. und Barauslagen) zu entschädigen.  

 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Bülach, I. Abteilung, 

vom 8. Oktober 2014 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

- 15 - 

"1. Der Beschuldigte ist schuldig 

- des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und Ziff. 2 StGB 

(HD, ND 1, ND 2, ND 7, ND 8, ND 9), 

- der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB 

(HD, ND 2, ND 7, ND 8, ND 9), 

- des mehrfachen Hausfriedensbruch im Sinne von Art. 186 StGB (HD, ND 2, 

ND 7, ND 8, ND 9), 

- der mehrfachen vorsätzlichen rechtswidrigen Einreise im Sinne von Art. 115 

Abs. 1 lit. a AuG (ND 10), sowie 

- des mehrfachen vorsätzlichen rechtswidrigen Aufenthaltes im Sinne von 

Art. 115 Abs. 1 lit. b AuG (ND 10). 

 2. ... 

 3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben.  

 4. a) Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 2 wird auf den Zivilweg  

verwiesen. 

  b) Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin 2 wird abgewiesen.  

 5. Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 3 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

 6. a) Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 4 wird auf den Zivilweg  

verwiesen. 

  b) Das Genugtuungsbegehren des Privatklägers 4 wird abgewiesen.  

 7. Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 5 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

 8. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 6 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

 9. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 7 wird auf den Zivilweg verwiesen. 

 10. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 

beschlagnahmte Barschaft von Fr. 460.– und EUR 220.– (Valuta CHF) wird eingezo-

gen und zur teilweisen Deckung der Verfahrenskosten verwendet. 

 11. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 

beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände, 

- 16 - 

- Taschenlampe Energizer, Asservat-Nr. A…, 

- Sprühwaffe "Pepper Box", Asservat-Nr. A…, 

- diverse, handschriftlich beschriebene Notizzettel,   

Asservat-Nr. A…, 

werden eingezogen und der Bezirksgerichtskasse zur Vernichtung überlassen. 

 12. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 

beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände, 

- Mobiltelefon Nokia, Gerätenummer (IMEI): …,   

Asservat-Nr. A…, 

- Mobiltelefon Nokia, Gerätenummer (IMEI): …,  

Asservat-Nr. A…, 

werden dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteiles herausgegeben. 

Verlangt der Beschuldigte diese Gegenstände nicht innert 60 Tagen ab Rechtskraft 

heraus, so wird der definitive Verzicht angenommen.  

 13. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 

beschlagnahmten, nicht an Geschädigte zuordenbare und bei der Bezirksgerichts-

kasse aufbewahrten Gegenstände, 

- 1 Bauchnabelpiercing, Asservat-Nr. A…, 

- 2 Ohrschmuck, goldfarben, steinbesetzt, Asservat-Nr. A…, 

- 1 Schmuckstein, Asservat-Nr. A…, 

- 1 Schmuckanhänger, steinbesetzt, Asservat-Nr. A…, 

werden eingezogen und sind – soweit verwertbar – durch die Bezirksgerichtskasse zu 

verwerten und im Übrigen zu vernichten. Ein allfälliger Erlös verfällt dem Staat. 

 14. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 

beschlagnahmte und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände  

(Deliktsgut), 

- 1 Fingerring, steinbesetzt Solitaire, Asservat-Nr. A…, 

- 1 Fingerring, steinbesetzt, 14 kleine Steine, 1 grosser Stein,   

Asservat-Nr. A…, 

- 1 Halskette mit Anhänger, Asservat-Nr. A…, 

- 17 - 

- 2 rechteckige Schmucksteine, Asservat-Nr. A…, 

werden den Privatklägern 5 und 6 (B._____ und C._____) nach Eintritt der Rechts-

kraft des Urteiles herausgegeben. 

 15. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 4'500.– ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 2'500   Gebühr für die Strafuntersuchung 

Fr. 5'744.40   Auslagen Vorverfahren  

Fr. 13'500.–   amtl. Verteidigungskosten (inkl. MWSt.) 
 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

 16. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem  

Beschuldigten auferlegt; davon ausgenommen sind die Kosten der amtlichen 

Verteidigung, welche einstweilen und unter dem Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4 StPO 

von der Gerichtskasse übernommen werden." 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 426 

Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen Strafvoll-

zug bis und mit heute erstanden sind. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 2'500.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 4'566.70   amtliche Verteidigung. 

 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der  

amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse  

genommen unter Vorbehalt einer Rückforderung nach Art. 135 Abs. 4 StPO. 

- 18 - 

4. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland  
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste  

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland  

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A  
− die KOST Zürich mittels Formular "Löschung des DNA-Profils und  

Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten. 

5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

- 19 - 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 23. März 2015 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Maurer 
 

 

	Urteil vom 23. März 2015
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 63 S. 41 ff.)
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig
	- des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und Ziff. 2 StGB (HD, ND 1, ND 2, ND 7, ND 8, ND 9),
	- der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB (HD, ND 2, ND 7, ND 8, ND 9),
	- des mehrfachen Hausfriedensbruch im Sinne von Art. 186 StGB (HD, ND 2, ND 7, ND 8, ND 9),
	- der mehrfachen vorsätzlichen rechtswidrigen Einreise im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. a AuG (ND 10), sowie
	- des mehrfachen vorsätzlichen rechtswidrigen Aufenthaltes im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. b AuG (ND 10).

	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 260 Tage durch Haft erstanden sind.
	3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben.
	4. a) Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 2 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	b) Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin 2 wird abgewiesen.
	5. Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 3 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	6. a) Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 4 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	b) Das Genugtuungsbegehren des Privatklägers 4 wird abgewiesen.
	7. Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 5 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	8. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 6 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	9. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 7 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	10. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  beschlagnahmte Barschaft von Fr. 460.– und EUR 220.– (Valuta CHF) wird eingezogen und zur teilweisen Deckung der Verfahrenskosten verwendet.
	11. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände,
	werden eingezogen und der Bezirksgerichtskasse zur Vernichtung überlassen.
	12. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände,
	werden dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteiles herausgegeben.  Verlangt der Beschuldigte diese Gegenstände nicht innert 60 Tagen ab Rechtskraft heraus, so wird der definitive Verzicht angenommen.
	13. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  beschlagnahmten, nicht an Geschädigte zuordenbare und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände,
	- 1 Bauchnabelpiercing, Asservat-Nr. A…,
	- 2 Ohrschmuck, goldfarben, steinbesetzt, Asservat-Nr. A…,
	- 1 Schmuckstein, Asservat-Nr. A…,
	- 1 Schmuckanhänger, steinbesetzt, Asservat-Nr. A…,
	werden eingezogen und sind – soweit verwertbar – durch die Bezirksgerichtskasse zu  verwerten und im Übrigen zu vernichten. Ein allfälliger Erlös verfällt dem Staat.
	14. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014  beschlagnahmte und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände (Deliktsgut),
	werden den Privatklägern 5 und 6 (B._____ und C._____) nach Eintritt der Rechtskraft des Urteiles herausgegeben.
	15. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
	16. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt; davon ausgenommen sind die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche einstweilen und unter dem Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4 StPO von der Gerichtskass...
	17. (Mitteilungen)
	18. (Rechtsmittel)
	Berufungsanträge: (Prot. II S. 3)
	1. Dispositivziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichtes Bülach vom 8. Oktober 2014 (Geschäfts-Nr. DG140059) sei aufzuheben und der Beschuldigte sei mit einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten zu bestrafen, wobei die erstandene Haft sowie der vorzeitig ers...
	2. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, seien auf die Gerichtskasse zu nehmen.
	Erwägungen:
	I.  Prozessuales
	 der vorinstanzliche Schuldspruch (Urteilsdispositiv-Ziff. 1.),
	 die vorinstanzliche Verweigerung des bedingten Strafvollzugs (Urteilsdispositiv-Ziff. 3.),
	 die vorinstanzliche Regelung der Zivilansprüche der Privatkläger (Urteilsdispositiv-Ziff. 4.-9.),
	 die vorinstanzliche Regelung betreffend die Verwendung beschlagnahmter Gegenstände und Barschaft (Urteilsdispositiv-Ziff. 10.-14.) sowie
	 die vorinstanzliche Kostenregelung (Urteilsdispositiv-Ziff. 15.-16.).
	Vom Eintritt der Rechtskraft dieser Anordnungen ist vorab Vormerk zu nehmen (Art. 404 Abs. 1 StPO).

	II.  Sanktion
	3. Zur Tatkomponente des gewerbsmässigen Diebstahls und dort zur objektiven Tatschwere hat die Vorinstanz erwogen, die Höhe des Deliktsbetrages  sei beträchtlich, unabhängig, ob von der Darstellung der Anklagebehörde (rund Fr. 40'000.–) oder derjenige...
	Zur subjektiven Tatschwere hat die Vorinstanz zusammengefasst erwogen, der Beschuldigte habe direkt-vorsätzlich gehandelt. Entgegen der Verteidigung könne nicht von einer eigentlichen finanziellen Not- oder Zwangslage des Beschuldigten gesprochen werd...
	Insgesamt wiege das Verschulden betreffend den gewerbsmässigen Diebstahl nicht mehr leicht bis gar mittelschwer, was zu einer Einsatzstrafe von 18 Monaten Freiheitsstrafe führe (Urk. 63 S. 30).
	Zur Abgeltung der Hausfriedensbrüche und Sachbeschädigungen hat die  Vorinstanz diese Einsatzstrafe um 4 Monate erhöht; der Beschuldigte habe  "vorsätzlich jeweils einen massiven Sachschaden in Kauf genommen und  sich Zugang zur Privatsphäre der Haus...
	Zur Abgeltung der mehrfachen Verstösse gegen das AuG wurde die Einsatzstrafe um weitere 2 Monate erhöht, was nach der Beurteilung der Tatkomponente zu  einer Einsatzstrafe von 24 Monaten führte (Urk. 63 S. 30 f.).
	4. Die Verteidigung hat anlässlich der Berufungsverhandlung hiezu zusammengefasst argumentiert, die von der Vorinstanz ausgesprochene Freiheitsstrafe erscheine angesichts der konkreten Tatumstände als überaus streng. Mit den sich ständig wiederholende...
	5. Die vorinstanzlichen Erwägungen zur Tatkomponente sind, soweit vorstehend zitiert, grundsätzlich richtig. Die Gewichtung der massgeblichen einzelnen Tatbestände (gewerbsmässiger Diebstahl, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung), wie die Vorinstanz di...
	Gemäss Anklagebehörde hat der Beschuldigte insgesamt einen Deliktserlös von Fr. 40'143.– erzielt (Urk. 31 S. 3). Die Verteidigung hat im Haupt- als auch im  Berufungsverfahren geltend gemacht, dieser belaufe sich lediglich auf rund Fr. 29'000.– (Urk. ...
	Das Entwenden von zwischen Fr. 30'000.– und Fr. 40'000.– stellt im Rahmen dessen, was als gewerbsmässiger Diebstahl denkbar ist, natürlich noch keinen grossen Tatumfang dar. Korrekt ist jedoch die Feststellung der Vorinstanz, dass beim Einbruchdiebsta...
	Das Vorgehen des Beschuldigten war mit der Verteidigung dreist und – entgegen der Verteidigung – durchaus professionell und routiniert (Urk. 51 S. 10; Urk. 81 S. 7 f). Es war zwar stereotyp, dies deutet indes gerade auf eine professionelle Vorgehenswe...
	Wenn die Vorinstanz ferner den "teilweise hohen emotionalen Wert der durch die Einbrüche abhanden gekommenen Gegenstände" anführt (Urk. 63 S. 27 f.), ist dies zwar nachvollziehbar, jedoch weder eingeklagt noch auch nur annähernd präzise zu beziffern.
	Die "psychischen Folgen der Einbrüche für die Betroffenen" und die "schwere Verletzung der Privatsphäre der Geschädigten" sind tatsächlich und ohne Weiteres bei Einbruchdiebstählen immanent, jedoch primär eine Folge der Hausfriedensbrüche und damit ni...
	Mit der Verteidigung (Urk. 81 S. 6) ist strafmindernd zu berücksichtigen, dass es bei zwei der insgesamt sechs Einbrüchen beim Versuch geblieben ist (HD und ND 7). Da es sich indes um vollendete Versuche handelte und es schlicht Zufall war, dass nicht...
	Das Verschulden betreffend den gewerbsmässigen Diebstahl wiegt somit – entgegen der vorstehend zitierten Formulierung der Vorinstanz – insgesamt noch leicht. Die Einsatzstrafe muss mit der Verteidigung klar im unteren Drittel des Strafrahmens von bis ...
	6. Massiv schwerer als die Vorinstanz dies getan hat, ist das Verschulden betreffend Sachbeschädigung und namentlich betreffend Hausfriedensbruch zu gewichten: Die Erhöhung der Einsatzstrafe um lediglich vier Monate (Urk. 63 S. 30) ist eindeutig zu ti...
	Die Erhöhung der Einsatzstrafe in Abgeltung der AuG-Verstösse um zwei Monate kann übernommen werden (Urk. 63 S. 31).
	7. Mit diesen Präzisierungen und Korrekturen zur Begründung erweist sich  die durch die Vorinstanz nach der Beurteilung der Tatkomponente bemessene hypothetische Einsatzstrafe von 24 Monaten entgegen der Verteidigung als  absolut vertretbar.
	9. Die Täterkomponente führt somit zu einer gravierenden Erhöhung der nach der Beurteilung der Tatkomponente bemessenen hypothetischen Einsatzstrafe von 24 Monaten Freiheitsstrafe. Wenn die Vorinstanz dies um einen Drittel getan und insgesamt eine San...
	10. Der Anrechnung der erstandenen 426 Tage Haft und vorzeitigem Strafvollzug ab 24. Januar 2014 bis und mit heute steht nichts entgegen (Art. 51 StGB).

	III.  Kosten
	1. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 2'500.– festzusetzen.
	2. Im Berufungsverfahren unterliegt der appellierende Beschuldigte mit seinen Anträgen vollumfänglich. Demnach sind ihm auch die Kosten dieses Verfahrens, exklusive der Kosten der amtlichen Verteidigung, aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Kosten...
	3. Rechtsanwalt lic. iur. X._____ reichte dem Gericht am 19. März 2015 vorab eine Honorarnote über Fr. 1'399.70 ein (Urk. 78). Vor der heutigen Berufungsverhandlung übergab er dem Gericht sodann eine weitere Honorarrechnung betreffend seine Aufwendung...

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Bülach, I. Abteilung, vom 8. Oktober 2014 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"1. Der Beschuldigte ist schuldig
	2. ...
	3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben.
	4. a) Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 2 wird auf den Zivilweg  verwiesen.
	b) Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin 2 wird abgewiesen.
	5. Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 3 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	6. a) Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 4 wird auf den Zivilweg  verwiesen.
	b) Das Genugtuungsbegehren des Privatklägers 4 wird abgewiesen.
	7. Das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 5 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	8. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 6 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	9. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 7 wird auf den Zivilweg verwiesen.
	10. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 beschlagnahmte Barschaft von Fr. 460.– und EUR 220.– (Valuta CHF) wird eingezogen und zur teilweisen Deckung der Verfahrenskosten verwendet.
	11. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände,
	werden eingezogen und der Bezirksgerichtskasse zur Vernichtung überlassen.
	12. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände,
	werden dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteiles herausgegeben. Verlangt der Beschuldigte diese Gegenstände nicht innert 60 Tagen ab Rechtskraft heraus, so wird der definitive Verzicht angenommen.
	13. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 beschlagnahmten, nicht an Geschädigte zuordenbare und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände,
	werden eingezogen und sind – soweit verwertbar – durch die Bezirksgerichtskasse zu verwerten und im Übrigen zu vernichten. Ein allfälliger Erlös verfällt dem Staat.
	14. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 11. März 2014 beschlagnahmte und bei der Bezirksgerichtskasse aufbewahrten Gegenstände  (Deliktsgut),
	werden den Privatklägern 5 und 6 (B._____ und C._____) nach Eintritt der Rechtskraft des Urteiles herausgegeben.
	15. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
	16. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem  Beschuldigten auferlegt; davon ausgenommen sind die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche einstweilen und unter dem Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4 StPO von der Gerichtska...
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 426 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen Strafvollzug bis und mit heute erstanden sind.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der  amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse  genommen unter Vorbehalt einer Rückforderun...
	4. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die KOST Zürich mittels Formular "Löschung des DNA-Profils und  Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten.

	5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.