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**Case Identifier:** 81db832b-50a9-52c5-a3ec-74835a57aa32
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-27
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 27.04.2016 B 2014/212, B 2014/213
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2014-212--B-2014-2_2016-04-27.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2014/212, B 2014/213

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 27.04.2016

Entscheiddatum: 27.04.2016

Entscheid Verwaltungsgericht, 27.04.2016
Art. 199 und 45 Abs. 1 lit. a StG (sGS 811.1). Art. 151 Abs. 1 und 33 Abs. 1 lit. 
a DBG (SR 642.11).  Streitig war, ob die Vorinstanz zu Recht den 
Einspracheentscheid des Steueramtes bestätigte, mit welchem dieses im 
Rahmen eines Nachsteuerverfahrens das Darlehen von Fr. 1‘750‘000.-- für 
den Schuldabzug anerkannte, die Schuldzinsen von Fr. 131‘250.-- jedoch 
nicht zum Abzug zuliess. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, dass 
der beweisbelastete Beschwerdeführer die von ihm oder in seinem Umfeld 
geschaffenen komplexen wirtschaftlichen Strukturen nicht nachvollziehbar 
und widerspruchsfrei habe erklären können. Es lasse sich nicht 
beanstanden, dass die Vorinstanz den vom Beschwerdegegner verweigerten 
Abzug von Darlehenszinsen als rechtmässig bestätigt habe 
(Verwaltungsgericht, B 2014/212 und B 2014/213). Entscheid vom 27. April 
2016

Besetzung

 

Präsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Bietenharder, Zindel; Ersatzrichter 

Engeler; Gerichtsschreiber Schmid

 

Verfahrensbeteiligte

Dr. X.Y.,

Beschwerdeführer,

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gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 9001 St. 

Gallen,

Vorinstanz,

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, 

Eigerstrasse 65, 3003 Bern,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Nachsteuer (Kantons- und Gemeindesteuern und direkte Bundessteuer 2006)

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.            

a. Der schweizerisch-britische Doppelbürger X.Y. ist seit 31. März 2006 mit der 

russischen Staatsangehörigen A.Y. verheiratet. Vom 1. August 2003 bis 31. Januar 

2006 war X.Y. in der Schulgemeinde N. als Real- bzw. Sekundarlehrer angestellt. Seit 

dem 1. Februar 2006 war er Verantwortlicher für das Risikomanagement bei der Q. 

Bank AG (Q. Bank), mit Arbeitsplatz in O. Ab 1. Januar 2004 war X.Y. unbeschränkt 

steuerpflichtig in P., wo er Eigentümer eines Einfamilienhauses ist. Per 30. Juni 2006 

meldete sich das Ehepaar X.Y. und A.Y. nach U., Russische Föderation, ab. In der 

Steuererklärung vom 22. Juli 2006 deklarierte das Ehepaar für die Zeit von Januar bis 

Juni 2006 unter anderem ein Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 

6‘689.-- (Schulgemeinde N.) sowie eine Hypothek bei der St. Galler Kantonalbank von 

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Fr. 400‘000.-- mit Schuldzinsen von Fr. 14‘400.-- (act. G 10/6 II). Die 

Steuerveranlagung vom 22. August 2006 erfolgte auf der Basis eines steuerbaren 

Einkommens und steuerbaren Vermögens von Fr. 0.-- (act. G 10/6 II/1). In einer 

weiteren Steuererklärung für 2006 vom 23. April 2007 deklarierte das Ehepaar X.Y. und 

A.Y. unter anderem ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit des Ehemannes 

von Fr. 73‘800.-- als Mathematiker (Zeitraum von Juli bis Dezember 2006) sowie die 

Hypothek von Fr. 400‘000.-- mit Schuldzinsen (act. G 10/6 III). Die Steuerveranlagung 

2006 vom 18. September 2007 basierte auf einem steuerbaren Einkommen von Fr. 

50‘800.-- zum Satz von Fr. 107‘900.-- (Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte 

Bundessteuer) und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 32‘000.-- (Kantons- und 

Gemeindesteuern). Das Kantonale Steueramt verfügte in der Folge am 9. September 

2008, dass X.Y. am 31. Dezember 2006 Wohnsitz in P. gehabt habe und die 

Abmeldung nach U. demzufolge zu Unrecht erfolgt sei. Er sei somit rückwirkend ab 

dem Jahr 2006 unbeschränkt steuerpflichtig, wobei dies selbstverständlich auch für die 

Folgejahre gelte. Mit Entscheid vom 26. November 2008 wies das Kantonale Steueramt 

die hiergegen erhobene Einsprache ab. Mit Rekursentscheid vom 20. August 2009 

bestätigte die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen den 

Einspracheentscheid. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das 

Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 15. April 2010 (B 2009/171) ab.

b. In einer weiteren Steuererklärung für 2006 vom 7. Juni 2010 deklarierte das Ehepaar 

X.Y. und A.Y. unter anderem ein Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit des 

Ehemannes (Q. Bank) von Fr. 200‘322.--, ein solches aus selbständiger 

Erwerbstätigkeit des Ehemannes von Fr. 8‘264.--, die Hypothek bei der St. Galler 

Kantonalbank (private Schulden) mit den entsprechenden Schuldzinsen sowie ein 

Darlehen von Fr. 1‘750‘000.-- (Geschäftsschulden) mit Schuldzinsen von Fr. 131‘250.-- 

(act. G 10/6 IV). Aufgrund der Abweichungen zu den früher eingereichten 

Steuererklärungen für 2006 eröffnete das Kantonale Steueramt am 8. Dezember 2010 

ein Nachsteuerverfahren und bestätigte mit Nachsteuerverfügungen vom 7. Dezember 

2012 (act. G 10/6 I/10) ein steuerbares Einkommen von Fr. 176‘800.-- zum Satz von 

Fr. 191‘400.-- (Kantons- und Gemeindesteuern) bzw. Fr. 174‘500.-- zum Satz von 

Fr. 189‘000.-- (direkte Bundessteuer) sowie ein steuerbares Vermögen von Fr. 

469‘000.-- zum Satz von Fr. 1‘890‘000.-- (Kantons- und Gemeindesteuern). Das 

Darlehen von Fr. 1‘750‘000.-- sowie die daraus resultierenden Schuldzinsen liess das 

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Steueramt nicht zum Abzug zu. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies 

es mit Entscheiddispositiv vom 10. Oktober 2013 ab. Im Ergebnis hiess es die 

Einsprache jedoch teilweise gut, indem es das Darlehen anerkannte und das 

steuerbare Vermögen (Kantons- und Gemeindesteuern) auf Fr. 69‘000.-- zum Satz von 

Fr. 140‘000.-- festlegte; die Schuldzinsen von Fr. 131‘250.-- liess es nach wie vor nicht 

zum Abzug zu (act. G 10/6 I/1). Die hiergegen erhobenen Rechtsmittel (act. G 10/1) - 

Rekurs (Kantons- und Gemeindesteuern) und Beschwerde (direkte Bundessteuer) - 

wies die Verwaltungsrekurskommission mit Entscheid vom 30. September 2014 ab 

(act. G 2).  

 

B.            

a. Gegen diesen Entscheid erhob X.Y. mit Eingabe vom 14. Oktober 2014 Beschwerde 

mit dem Rechtsbegehren, es seien die Schuldzinsen für 2006 von Fr. 131‘250.- 

vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen zum Abzug zuzulassen; das steuerbare 

Einkommen sei entsprechend neu festzusetzen, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners (act. G 1).

b. In der Vernehmlassung vom 3. November 2014 beantragte die Vorinstanz 

Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf den angefochtenen 

Entscheid (act. G 7). Der Beschwerdegegner teilte am 20. November 2014 den Verzicht 

auf eine Vernehmlassung mit und verwies auf den Entscheid der Vorinstanz vom 30. 

September 2014 (act. G 10). Die Beschwerdebeteiligte verzichtete stillschweigend auf 

eine Vernehmlassung.

c. Mit Eingaben vom 5. Januar 2015 reichte der Beschwerdeführer eine Bestätigung 

der R. GmbH vom 21. November 2014 sowie weitere Unterlagen nach (act. G 12 f.). 

Von der ihnen mit Schreiben vom 6. Januar 2015 eingeräumten Möglichkeit zur 

Stellungnahme (act. G 14) machten die Verfahrensbeteiligten keinen Gebrauch.

d. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden 

Verfahrens wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen 

eingegangen.

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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.            Da die steuerrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Kantone zur 

Veranlagung des Einkommens aus unselbständiger Erwerbstätigkeit hinsichtlich der 

Einkünfte und des Abzugs von Schuldzinsen vereinheitlicht sind, hat die Vorinstanz den 

Rekurs betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern einerseits und die Beschwerde 

betreffend die direkte Bundessteuer anderseits zu Recht im gleichen Urteil, aber mit 

getrennten Dispositivziffern erledigt; unter diesen Umständen durfte auch der 

Beschwerdeführer die Beschwerden in einer gemeinsamen Rechtsschrift erheben (BGE 

135 II 260 E. 1.3). Ebenso ist es zulässig, dass das Verwaltungsgericht über die 

Beschwerden im gleichen Akt entscheidet (vgl. BGer 2C_440 und 441/2014 vom 10. 

Oktober 2014 E. 1.2; VerwGE B 2014/222 und 223 vom 25. Februar 2016, E. 1; 

www.gerichte.sg.ch).

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP; Art. 229 in Verbindung 

mit Art. 196 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, StG; Art. 1 Abs. 3 und Art. 7 Abs. 2 

der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 145 

des Gesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, DBG). Der Beschwerdeführer 

ist zur Beschwerde legitimiert, und seine Eingabe vom 14. Oktober 2014 entspricht 

zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 229 in Verbindung 

mit Art. 194 Abs. 1 StG in Verbindung mit Art. 64 und Art. 48 Abs. 1 VRP; Art. 145 in 

Verbindung mit Art. 140 Abs. 1 und 2 DBG). Auf die Beschwerden ist somit einzutreten.

Die Kognition des Verwaltungsgerichts ist auf Rechtsverletzungen beschränkt; die 

beschwerdeführende Person kann sich sodann auch darauf berufen, die angefochtene 

Verfügung oder der angefochtene Entscheid beruhe auf einem unrichtig oder 

unvollständig festgestellten Sachverhalt (Art. 61 VRP). Nachdem das 

Verwaltungsgericht im Steuerrecht nicht an die Begehren der Verfahrensbeteiligten 

gebunden ist (Art. 196 Abs. 2 StG) und das Novenverbot im Sinne von Art. 61 Abs. 3 

VRP in diesem Rechtsbereich nicht gilt (vgl. VerwGE B 2007/218 vom 13. März 2008 

E. 2.1, www.gerichte.sg.ch), sind die vom Beschwerdeführer nachgereichten 

http://www.gerichte.sg.ch

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Aktenstücke (act. G 3 Beilagen 1-3, G 12 f.) grundsätzlich in die Beweiswürdigung des 

vorliegenden Verfahrens mit einzubeziehen.

2.             

2.1.        Streitig ist, ob die Vorinstanz zu Recht den Einspracheentscheid des 

Beschwerdegegners vom 10. Oktober 2013 bestätigte, mit welchem dieser im Rahmen 

eines Nachsteuerverfahrens das Darlehen von Fr. 1‘750‘000.-- für den Schuldabzug 

anerkannte, die Schuldzinsen von Fr. 131‘250.-- jedoch nicht zum Abzug zuliess (act. G 

10/6 I/1). - Ergibt sich aufgrund von Tatsachen oder Beweismitteln, die der 

Steuerbehörde nicht bekannt waren, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben 

oder eine rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist, oder ist eine unterbliebene oder 

unvollständige Veranlagung auf ein Verbrechen oder Vergehen gegen die 

Steuerbehörde zurückzuführen, so wird die nicht erhobene Steuer samt Zins als 

Nachsteuer eingefordert (Art. 199 Abs. 1 StG; Art. 151 Abs. 1 DBG). Als nicht bekannt 

im Sinn der gesetzlichen Tatbestände gelten Tatsachen und Beweismittel, die zum 

Zeitpunkt der Veranlagung bereits bestanden haben, aber während des ordentlichen 

Veranlagungsverfahrens oder eines allenfalls sich daran anschliessenden 

Rechtsmittelverfahrens nicht aktenkundig waren, d.h. also erst nach der rechtskräftigen 

Veranlagung eines Steuerpflichtigen zum Vorschein gekommen sind. Was dagegen bei 

der ordentlichen Veranlagung aus den Steuerakten ersichtlich war, gilt als bekannt, 

selbst wenn die Steuerbehörde aus irgendeinem Grund davon keine Kenntnis 

genommen haben sollte. Voraussetzung ist, dass der Steuerpflichtige seine 

Steuererklärung vollständig und genau ausgefüllt hat. Dabei gilt als Zeitpunkt der 

Aktenkundigkeit in der Regel der Termin, an dem eine Information verarbeitet wird. Die 

Kenntnisnahme durch das betreffende Amt darf sich jedoch nicht über Gebühr 

verzögern. Eine Information muss auch bei Berücksichtigung der erforderlichen Zeit zur 

Verarbeitung ein Jahr nach Eintreffen als aktenkundig gelten (vgl. Zigerlig/Oertli/

Hofmann, Das st. gallische Steuerrecht, 7. A. 2014, VII. Rz. 110 mit Hinweisen; Höhn/

Waldburger, Steuerrecht, Band I, 9. Aufl., Bern 2001, S. 985 f.; VerwGE B 2013/245 

und 246 vom 23. Januar 2015, E. 3.1; www.gerichte.sg.ch). Im Nachsteuerverfahren 

müssen grundsätzlich auch den Steuerpflichtigen entlastende Tatsachen - vorliegend 

Schuldzinsen - berücksichtigt werden, auch wenn sie nicht neu sind (Richner/Frei/

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Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, Rz. 16 und 45 zu Art. 151 

DBG).

2.2.        In der Steuererklärung 2006 vom 23. April 2007 deklarierte das Ehepaar X.Y. 

und A.Y. unter anderem ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit des 

Beschwerdeführers von Fr. 73‘800.-- als Mathematiker (Zeitraum von Juli bis Dezember 

2006) sowie die Hypothek von Fr. 400‘000.-- mit Schuldzinsen. Beilagen dieser 

Steuererklärung bildeten unter anderem eine Aufstellung über Einkünfte aus 

selbständiger Erwerbstätigkeit - resultierend aus einem Vertrag zwischen dem 

Beschwerdeführer und dem Bankhaus S. (act. G 10/6 III Beilage 3). Ein Einkommen aus 

unselbständiger Erwerbstätigkeit fand in dieser Steuererklärung (act. G 10/6 III) ebenso 

wenig Erwähnung wie das Darlehen von Fr. 1‘750‘000.-- mit Schuldzinsen. Von der in 

diesem Zusammenhang ergangenen Feststellung im vorinstanzlichen Entscheid, 

wonach kein Lohnausweis (der Q. Bank) und auch das vom Beschwerdeführer 

erwähnte Excel-Datenblatt im Rahmen dieser Steuererklärung nicht eingereicht worden 

seien (act. G 2 S. 6 Mitte), ist nachstehend auszugehen, zumal aus den Akten keine 

gegenteiligen Anhaltspunkte ersichtlich sind und in der Beschwerde auch nicht 

behauptet werden. Die gestützt darauf ergangene Steuerveranlagung 2006 vom 

18. September 2007 (act. G 10/6 III/1) erwuchs in Rechtskraft. Erst nachdem in der 

Folge die unbeschränkte Steuerpflicht der Ehegatten X.Y. und A.Y. für 2006 in der 

Schweiz rechtskräftig bestätigt worden war (VerwGE B 2009/171 vom 15. April 2010, 

a.a.O.), reichten sie am 7. Juni 2010 eine weitere Steuererklärung für 2006 ein, in 

welcher sie neu ein Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit des 

Beschwerdeführers (Q. Bank) von Fr. 200‘322.--, ein solches aus selbständiger 

Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers von Fr. 8‘264.-- sowie das Darlehen von Fr. 

1‘750‘000.-- (Geschäftsschulden) mit Schuldzinsen von Fr. 131‘250.-- deklarierten (act. 

G 10/6 IV/1). Somit erfolgte die Eröffnung des Nachsteuerverfahrens zu Recht.

2.3.       

2.3.1.    Im Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2013 anerkannte der 

Beschwerdegegner „ohne Präjudiz“ das Darlehen von Fr. 1‘750‘000.-- für den 

Schuldabzug (act. G 10/6 I/1 S. 4 zweiter Absatz). Diese Anerkennung erfolgte mit 

Hinweis auf den Darlehensvertrag vom 22. Oktober 2014 (act. G 10/2 Beilage 9). Im 

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vorliegenden Verfahren stellt der Beschwerdeführer fest, das Darlehen sei aus 

geschäftlichen Gründen, d.h. für die Entwicklung und Vermarktung der Software „K.“ 

aufgenommen worden (act. G 1). Nicht näher untersucht und aktenmässig nicht 

dokumentiert blieb, ob - und wenn ja, in welcher Form - das gewährte Darlehen dem 

Beschwerdeführer tatsächlich zufloss, in welcher Weise es in der Folge von ihm 

konkret verwendet wurde und zu welchem Resultat (Gewinn/Verlust) die 

Darlehensverwendung im Rahmen der vom Beschwerdeführer behaupteten 

geschäftlichen Tätigkeit führte. In der in diesem Verfahren nachgereichten Bestätigung 

der Liquidatoren der russischen Gesellschaft „GmbH R. und Partner, U., C., 

M.“ (nachstehend R. GmbH) vom 10. Oktober 2014 wird unter anderem festgehalten, 

zur Finanzierung der in Russland durchzuführenden Projekte 1-5 habe der Gegenwert 

des Darlehens von Fr. 1‘750‘000.-- in Rubel in (vom Fortgang der Programmierarbeiten 

abhängigen) Tranchen bereit gestellt werden müssen. Dies sei grundsätzlich, wie im 

Fall des übrigen Geschäftsaufwands der R. GmbH, durch einen Bilanzausgleich über 

den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 13. April 2006 geschehen. Die 

T. Bank, mit welcher der Beschwerdeführer zusammengearbeitet habe, habe der R. 

GmbH am 10. Mai 2006 für die Dauer der Projektarbeiten eine Liquidationslinie im 

Gegenwert von Fr. 656‘250.-- gewährt; diese sei durch ein Treuhandkonto bei der 

Zürcher Kantonalbank gesichert gewesen. Die vom Beschwerdeführer auf dieses 

Konto einbezahlten Darlehenszinsen hätten der R. GmbH umgehend für die Investition 

in die Anpassungsarbeiten an der Software K. zur Verfügung gestanden, ohne dass die 

Gelder nach U. hätten transferiert werden müssen (act. G 3 Beilage 1 S. 4 f.). - Diese 

Darlegungen vermögen die Hintergründe der Darlehensaufnahme und die vom 

Beschwerdeführer behauptete geschäftliche Verwendung des Darlehens nicht 

vollumfänglich plausibel und für Aussenstehende ausreichend transparent zu machen. 

Für das Verwaltungsgericht besteht jedoch kein Anlass, die Frage der Rechtmässigkeit 

des zwischen den Parteien nicht streitigen Schuldabzugs weiter zu diskutieren, 

nachdem dieser auch im vorinstanzlichen Verfahren unbestritten geblieben und im 

Rekursentscheid bestätigt worden war.

2.3.2.    Während das in der Steuererklärung 2006 vom 23. April 2007 (Periode 1. Juli 

bis 31. Dezember 2006) deklarierte Einkommen des Beschwerdeführers aus 

selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 73‘800.-- nach seinen Angaben aus drei 

Projekten für das Bankhaus S. resultierte, an welchen er je 15‘000 Euro verdiente (vgl. 

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act. G 10/6 III Beilage 3), ergab sich dieses SE-Einkommen gemäss dem zusammen 

mit der Steuerklärung 2006 vom 7. Juni 2010 (Periode 1. Januar bis 31. Dezember 

2006) eingereichten Excel-Datenblatt zum Teil aus seiner eigenen selbständigen 

Erwerbstätigkeit (im Betrag von Fr. 44‘705) und zum Teil aus derjenigen der Ehefrau (im 

Betrag von Fr. 29‘095.--; vgl. act. G 10/6 IV Beilage 7). Diese beiden Angaben lassen 

sich nicht plausibel miteinander in Einklang bringen, zumal überdies das Einkommen 

des Beschwerdeführers aus selbständiger Nebenerwerbstätigkeit in der 

Steuererklärung vom 7. Juni 2010 mit Fr. 8‘264.-- deklariert wurde. Wenn die 

Vorinstanz in diesem Zusammenhang festhielt, dass ein Zusammenhang (des 

vorerwähnten Einkommens aus selbständiger Erwerbstätigkeit) mit der nachträglich 

deklarierten unselbständigen Erwerbstätigkeit bei der Q. Bank nicht ersichtlich sei (act. 

G 2 S. 6 unten), so erscheint dieser Schluss berechtigt. Nachvollziehbare 

Anhaltspunkte, aufgrund welcher diese Feststellung in Frage zu stellen wäre, werden 

weder geltend gemacht noch ergeben sich solche aus den Akten.

2.4.        Die streitige Frage, ob die Schuldzinsen auf dem Darlehen von Fr. 1‘750‘000.-- 

in Anwendung von Art. 45 Abs. 1 lit. a StG und Art. 33 Abs. 1 lit. a DBG zum Abzug 

zuzulassen sind, beantwortet sich nach Massgabe der im Steuerrecht geltenden 

Beweislastverteilung. Nach dieser trägt die Steuerbehörde die Beweislast für 

Tatsachen, welche die Steuerschuld begründen oder mehren, die steuerpflichtige 

Person für Tatsachen, welche die Steuerschuld aufheben oder mindern (Zigerlig/Oertli/

Hofmann, a.a.O., VI. Rz. 15, VII. Rz. 23). Gegenstand von Art. 45 Abs. 1 lit. a StG und 

Art. 33 Abs. 1 lit. a DBG bilden lediglich private Schuldzinsen. Für geschäftliche 

Schuldzinsen kommt Art. 27 Abs. 2 lit. d DBG bzw. Art. 40 Abs. 2 lit. e StG zur 

Anwendung. Die Frage, ob geschäftliche oder private Schuldzinsen vorliegen, ist 

danach zu beurteilen, ob die Schulden, für welche die Zinsen bezahlt wurden, im 

geschäftlichen oder im privaten Interesse begründet wurden bzw. wofür die Mittel 

verwendet wurden (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 9 zu Art. 33 DBG).  

Beweisbelastet für den Umstand, dass und in welcher Höhe Schuldzinsen im Jahr 2006 

angefallen sind, ist konkret somit der Beschwerdeführer.

Im Steuerverfahren kommt der Untersuchungsgrundsatz zur Anwendung (Art. 176 StG). 

Die Veranlagungsbehörde ist verpflichtet, die für die Besteuerung relevanten Tatsachen 

von Amtes wegen abzuklären (Zigerlig/Oertli/Hofmann, a.a.O., VII. Rz. 19), wobei sie 

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die steuerpflichtige Person auffordert, die erforderlichen Sachdarstellungen und 

Beweismittel beizubringen (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 7 zu Art. 123 

DBG). Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die Mitwirkungspflicht der Parteien 

relativiert. Eine Mitwirkungspflicht besteht insbesondere für die Beschaffung von 

Unterlagen, welche nur die Parteien liefern können, und für die Abklärung von 

Tatsachen, welche eine Partei besser kennt als die Behörde (vgl. Richner/Frei/

Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 9 zu Art. 123 DBG; Zigerlig/Oertli/Hofmann, a.a.O., VII. 

Rz. 25). Die Mitwirkungspflicht besteht ungeachtet der Verteilung der objektiven 

Beweislast. Die steuerpflichtige Person ist auch hinsichtlich steuererhöhender 

Tatsachen mitwirkungspflichtig (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 5 zu Art. 

126 DBG). Nach der Rechtsprechung sind besonders strenge Beweiserfordernisse zu 

beachten, wenn es um internationale Geschäfts- und Rechtsbeziehungen geht, weil 

sich die Verhältnisse des ausländischen Leistungsempfängers der Kontrolle durch die 

inländischen Steuerbehörden entziehen. Bei Zahlungen ins Ausland ist somit nicht nur 

der Empfänger zu nennen, sondern es sind die gesamten Umstände darzulegen, die im 

konkreten Fall zu deren Ausrichtung geführt haben. Es sind die Verträge der jeweiligen 

Grundgeschäfte vorzuweisen sowie allfällige schriftliche Vereinbarungen, ferner die 

Korrespondenz mit den Zahlungsempfängern und den allenfalls involvierten Banken. 

Die geschäftsmässige Begründetheit muss auch in einem solchen Fall derart 

nachgewiesen werden, dass sich die Steuerbehörde vergewissern kann, dass 

geschäftliche Gründe und nicht die engen persönlichen und wirtschaftlichen 

Beziehungen für die geldwerte Leistung ausschlaggebend waren (BGer 2C_797/2012 

vom 31. Juli 2013, E. 2.2.2 mit Hinweisen).

2.5.         Dem Darlehensvertrag zwischen der E. AG (Darlehensgeberin) und dem 

Beschwerdeführer vom 22. Oktober 2004 (act. G 10/2 Beilage 9 S. 4 oben) und der 

Übernahmeerklärung vom 10. Mai 2006 (act. G 10/2 Beilage 16) ist zu entnehmen, dass 

sich die (über die mehrjährige Laufzeit aufsummierten) Darlehenszinsen von Fr. 

656‘250.-- sowie das Darlehen selbst (Fr. 1‘750‘000.--) am 30. Dezember 2010 auf 

einem Treuhandkonto der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zur Überweisung an die 

Darlehensgeberin befinden sollten. Die Darlehenszinsen waren somit erst am 30. 

Dezember 2010 und nicht im Jahr 2006 fällig. Nach Angaben des Beschwerdeführers 

trat die Darlehensgeberin das Darlehen in der Folge an die R. GmbH ab; letztere wurde 

dadurch Gläubigerin des Darlehens (act. G 10/2 Beilagen 16 und 44). Aus den bei den 

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Akten liegenden Kontoauszügen der St. Galler Kantonalbank (SGKB), lautend auf den 

Beschwerdeführer, ergibt sich sodann, dass die Q. Bank im Jahr 2006 - mit dem 

Vermerk „Salärzahlung“ - dreizehnmal Fr. 10‘000.-- auf dieses Konto überwies (act. G 

10/2 Beilage 42 a-l). Ein weiterer Zahlungsbeleg weist den Beschwerdeführer selbst als 

Auftraggeber für die Zahlung von Fr. 10‘000.-- (an sich selbst) aus (act. G 10/2 Beilage 

42 k). Der Beschwerdeführer macht dabei geltend, dass er die auf dem Konto SGKB 

aufgelaufenen Beträge für die R. GmbH gehalten habe. Ende 2010 seien diese Beträge 

auf ein Konto bei der ZKB transferiert worden (act. G 10/2 Beilage 44 S. 1 unten). Dem 

bei den Akten liegenden Kontoauszug der ZKB - als Kontoinhaber ist wiederum der 

Beschwerdeführer angegeben - lässt sich per Ende Dezember 2010 ein Saldo von 

Fr. 656‘250.60 entnehmen. Per 1. November 2013 (Datum des Kontoauszuges) belief 

sich der Kontosaldo auf rund 3‘000.-- Franken (act. G 10/2 Beilage 20).  

2.6.         

2.6.1.    Im angefochtenen Entscheid führte die Vorinstanz unter anderem aus, nicht 

belegt sei, ob und wann das Geld vom Konto der SGKB auf dasjenige der ZKB 

überwiesen worden sei. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Geldflüsse 

seien unter diesen Umständen schwer nachvollziehbar und würden als unüblich 

erscheinen. Ein lückenloser Nachweis über die Bezahlung der Schuldzinsen liege 

jedenfalls nicht vor. Da begründete Zweifel an der Bezahlung der Schuldzinsen 

bestehen würden, sei unerheblich, dass die Zinsen Ende 2006 fällig gewesen seien. Es 

könne auch offenbleiben, ob zwischen dem Beschwerdeführer und der 

Darlehensgeberin eine für Steuerzwecke gültige Treuhandvereinbarung abgeschlossen 

worden sei. Im Weiteren sei die Verwendung der Schuldzinsen widersprüchlich (act. G 

2 S. 10 mit Hinweis auf G 10/2 Beilagen 23-30 und 44). Sodann sei das Darlehen nach 

Angaben des Beschwerdeführers dafür vorgesehen gewesen, die Weiterentwicklung 

und Kommerzialisierung der von ihm entwickelten Risikomanagement- und 

Vermögensverwaltungssoftware zu finanzieren. Das Darlehen sei demnach aus 

geschäftlichen Gründen aufgenommen worden und die Darlehenszinsen seien zum 

vornherein nicht als private Schulden abziehbar. Indem der Beschwerdeführer geltend 

mache, die Fr. 73‘800.-- Einkommen würden aus einer „Verrechnung“ des Lohnes der 

Q. Bank mit den Schuldzinsen und weiteren Abzügen resultieren, mache er damit 

sinngemäss auch geltend, dass neben der Tätigkeit bei der Q. Bank keine selbständige 

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Tätigkeit vorgelegen habe. Somit bestehe keine Grundlage, von welcher die 

Schuldzinsen als Geschäftsschulden in Abzug gebracht werden könnten. Insgesamt 

werde der Beweis der Zinszahlung von Fr. 131‘250.-- als nicht erbracht erachtet (act. G 

2 S. 11).  

2.6.2.    Der Beschwerdeführer legt in der Beschwerde unter anderem dar, in der 

Bestätigung vom 10. Oktober 2014 (act. G 3 Beilage 1) bescheinige die 

Darlehensgeberin die fristgerechte Rückzahlung der Darlehenszinsen. Darin würden die 

Geldflüsse und deren Notwendigkeit aus operativen oder wirtschaftlichen 

Beweggründen der Darlehensgeberin ausführlich belegt. Es sei richtig, dass diese 

Geldflüsse durch versicherungsmathematische Berechnungen (mit der Software K.) 

zustande gekommen seien und ohne die entsprechenden Kenntnisse schwer 

nachvollziehbar seien. Er reiche daher zu diesen Geldflüssen eine einfache 

Beschreibung des verwendeten risikotheoretischen Modells und das dazugehörende 

Wörterbuch ein. Der Umstand, dass die Zinszahlungen jeweils für Investitionen in die 

Projekte 1-5 zur Verfügung gestanden hätten, stehe entgegen den Ausführungen im 

vorinstanzlichen Entscheid nicht im Widerspruch zu den Aussagen betreffend die 

spätere Verwendung der Schuldzinsen (act. G 1 mit Hinweis auf act. G 3 Beilage 2). 

Dass das Darlehen aus geschäftlichen Gründen aufgenommen worden sei, sei 

unbestritten und aus den Ausführungen der Darlehensgeberin (act. G 3 Beilage 1) 

ersichtlich. Dass er im Jahr 2006 und in den Folgejahren eine selbständige 

Erwerbstätigkeit als Zahlstelle und Vermögensverwalter (Treuhänder) ausgeübt habe, 

sei mehrfach bestätigt, ebenso der direkte Bezug dieser Tätigkeit zur Software K. bzw. 

zu deren Weiterentwicklung unter Inanspruchnahme des Darlehens. Ziel dieser 

Tätigkeit sei die Weiterentwicklung und direkte Vermarktung des K. gewesen. Seine 

selbständige Tätigkeit sei in allen von ihm und seiner Frau eingereichten 

Steuererklärungen ausgewiesen worden. Bei der Tätigkeit bei der Q. Bank vom 1. 

Februar 2006 bis zum 31. März 2011 habe es sich um eine selbständige 

Erwerbstätigkeit gehandelt. Für seinen gegenteiligen Standpunkt (unselbständige 

Tätigkeit) sei der Beschwerdegegner beweispflichtig (act. G 1).   

2.7.       

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2.7.1.    Die Hintergründe der Darlehensaufnahme und die Verwendung des Darlehens 

durch den Beschwerdeführer lassen sich mit Blick auf die geschilderten Verhältnisse, 

wie bereits erwähnt (vorstehende E. 2.3.1), nicht ohne Weiteres plausibel 

nachvollziehen. Der Beschwerdeführer ist für seine Behauptung, dass die Schulden im 

geschäftlichen Interesse aufgenommen wurden (act. G 1), beweispflichtig (vgl. Richner/

Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Rz. 9 zu Art. 33 DBG). In der von ihm im vorliegenden 

Verfahren eingereichten Bestätigung vom 10. Oktober 2014 wird von Seiten der 

Liquidatoren der R. GmbH die geschäftliche Verwendung des Darlehens sowie der 

Umstand bescheinigt, dass sowohl das Darlehen als auch die Darlehenszinsen von Fr. 

656‘250.-- an die R. GmbH zurückbezahlt worden seien. Hierbei wird zur Begründung 

auf die dem Schreiben vom 6. März 2013 (act. G 10/2 Beilage 43) beiliegenden 

Aufstellungen vom Juli 2012 sowie auf die Bankauszüge der ZKB verwiesen (act. G 3 

Beilage 1 S. 1). Die R. GmbH bestätigte im vorerwähnten Schreiben vom 6. März 2013, 

dass das Darlehen vollständig zurückbezahlt worden sei. Eine Begleichung der Zinsen 

ergibt sich aus diesem Schreiben nicht (act. G 10/2 Beilage 43). Aus der Tatsache der 

Darlehensrückzahlung im Jahr 2010 allein kann nicht abgeleitet werden, dass auch die 

Zinsen im Jahr 2006 beglichen wurden. Überweisungen auf das erwähnte Konto der 

ZKB, lautend auf den Beschwerdeführer, wie sie in der Bestätigung der R. GmbH vom 

3. Juli 2012 (act. G 10/2 Beilage 44 Anhang 2) bescheinigt werden, genügen für sich 

allein nicht als Zahlungsnachweis für Schuldzinsen an eine Drittperson. Der 

Beschwerdeführer macht jedoch geltend, dass er das ZKB-Konto lediglich 

treuhänderisch für die R. GmbH gehalten und verwendet habe. Er legt in diesem 

Zusammenhang entsprechende Treuhandvereinbarungen (act. G 3 Beilage 1) ins 

Recht.

2.7.2.    Wenn - mit dem Beschwerdeführer - die geschäftliche Verwendung des 

Darlehens als bewiesen angenommen und davon ausgegangen würde, dass das 

Darlehen der Weiterentwicklung/Vermarktung der von ihm entwickelten Software „K.“ 

diente (vgl. Bestätigung R. GmbH vom 3. Juli 2012; act. G 10/2 Beilage 44 Anhang 2) 

und zudem das vom Beschwerdeführer geäufnete ZKB-Konto von ihm lediglich 

treuhänderisch für die Darlehensgeberin gehalten wurde (vgl. dazu Treuhandvertrag in 

act. G 3 Beilage 1), so bliebe die Frage zu klären, in welcher Weise und zu wessen 

Gunsten der per Ende Dezember 2010 bestehende Saldo des auf den 

Beschwerdeführer lautenden ZKB-Kontos von Fr. 656‘250.60 (vorstehende E. 2.5 und 

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act. G 10/2 Beilage 20) verwendet wurde. Der Beschwerdeführer macht (mit Hinweis 

auf act. G 10/2 Beilage 23-30) geltend, dass die Gelder im Auftrag der 

Darlehensgeberin als Prozesskostenvorschüsse sowie für Anwaltskosten verwendet 

worden seien. Die Liquidatoren der R. GmbH (Darlehensgeberin) bestätigen in diesem 

Sinn in der Stellungnahme vom 10. Oktober 2014, dass der Beschwerdeführer im Jahr 

2011 von der R. GmbH gebeten worden sei, eine aussergerichtliche Einigung zwischen 

F. und der Q. Bank zu unterstützen und den Saldo auf dem ZKB-Konto für Prozess- 

und Anwaltskosten zu verwenden (act. G 3 Beilage 1 S. 5 f.). Die Darlehensgeberin hielt 

anderseits jedoch in der Bestätigung über die Zinszahlungen vom 3. Juli 2012 auch 

fest, dass der Gegenwert der Zinszahlungen (russische Rubel) in die Projekte 1-5 

(Anpassungsarbeiten an der Software K.) investiert worden sei (act. G 10/2 Beilage 44 

Anhang). Diese Gegebenheiten lassen sich inhaltlich nicht miteinander in Einklang 

bringen; die Verwendung des Zinssaldos auf dem ZKB-Konto bleibt daher unerklärt. 

Hieran vermag der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Ausführungen der 

Darlehensgeberin in act. G 3 Beilage 1 und auf den Umstand nichts zu ändern, dass 

Lombardkredite zur Finanzierung von privaten und geschäftlichen Aktivitäten üblich 

seien (act. G 1 S. 2), indem diese Gegebenheiten den erwähnten Widerspruch nicht zu 

erklären vermögen.

2.7.3.    Was im Weiteren die Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der Q. Bank im Jahr 

2006 betrifft, ist festzuhalten, dass diese in der Steuererklärung von 2010 ausdrücklich 

als unselbständig-erwerbend deklariert und die Q. Bank als Arbeitgeberin angegeben 

wurde (act. G 10/6 IV/1). Zudem machte der Beschwerdeführer Benzinkosten für 

Fahrten vom Wohnort nach Z. geltend und legte den Lohnausweis 2006 sowie die 

Lohnabrechnung per 31. Dezember 2006 der Q. Bank der Steuererklärung 2006 bei 

(act. G 10/6 IV/2). Wenn der Beschwerdeführer nunmehr behauptet, die Tätigkeit bei 

der Q. Bank im Jahr 2006 sei selbständigerwerbend gewesen, und beim „Lohn der Q. 

Bank“ habe es sich um seinen „Anteil an den Lizenzgebühren für das in U. durch die 

Darlehensgeberin unter Verwendung der Rechenzentren (Betriebsstätten) meiner Frau 

A.Y. für die Q. Bank gehostete K.“ gehandelt (act. G 1 S. 4 Mitte), so stehen diese 

Ausführungen zum einen im Widerspruch zu seinen eigenen Angaben in der erwähnten 

Steuererklärung und zu den beigelegten Dokumenten. Zum anderen lassen sie sich 

inhaltlich für Aussenstehende nicht plausibel nachvollziehen, weshalb sie sich nicht 

eignen, den behaupteten Sachverhalt schlüssig zu beweisen. Auch aus dem E-

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Mailverkehr zwischen dem Beschwerdeführer und dem CFO der Q. Bank (act. G 3 

Beilage 3) ist eine selbständige Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers für die Bank 

im Jahr 2006 nicht ersichtlich, zumal der dort bestätigte Einsatz der vom 

Beschwerdeführer entwickelten Software in der Q. Bank eine unselbständige Tätigkeit 

für die Bank nicht ausschliesst. In der in diesem Verfahren nachgereichten Bestätigung 

der R. GmbH vom 21. November 2014 werden Kundenprojekte aufgeführt, welche der 

Beschwerdeführer in den Jahren 2006 bis 2010 für die Q. Bank akquirierte. Sodann 

wird bescheinigt, dass die Q. Bank die Software K. in den Jahren 2006 bis 2010 für die 

Beratung einer grossen Anzahl eigener Kunden eingesetzt habe (act. G 12). All dies 

belegt noch keine selbständige Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers im Jahr 2006, 

zumal er seine Tätigkeit im Rahmen der Infrastruktur der Q. Bank in Zusammenarbeit 

der R. GmbH wie ein Unselbständigerwerbender ausübte (zu den Abgrenzungskriterien 

vgl. BGer 9C_1094/2009 vom 31. Mai 2010, E. 2.2 mit Hinweisen). Damit in Einklang 

stehend erfolgte auch die Steuerdeklaration durch den Beschwerdeführer (act. G 10/6 

IV/1). Insbesondere gelingt dem Beschwerdeführer der Nachweis nicht, dass er für die 

vom Beschwerdegegner anerkannte Schuld im Jahr Steuerjahr 2006 einen Zins von Fr. 

131‘250.-- an die Darlehensgeberin geleistet hatte. Insgesamt ist festzuhalten, dass der 

Beschwerdeführer die von ihm oder in seinem Umfeld geschaffenen komplexen 

wirtschaftlichen Strukturen auch im vorliegenden Verfahren nicht nachvollziehbar und 

widerspruchsfrei zu erklären vermochte. Vor diesem Hintergrund lässt es sich nicht 

beanstanden, dass die Vorinstanz den vom Beschwerdegegner verweigerten Abzug 

von Darlehenszinsen als rechtmässig bestätigte.

3.           

3.1.        (…).

3.2.        (…).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.            Die Beschwerdeverfahren B 2014/212 und 2014/213 werden vereinigt.

 

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2.            Die Beschwerde betreffend Kantons- und Gemeindesteuern 2006 wird 

abgewiesen.

 

3.            Die Beschwerde betreffend direkte Bundessteuer 2006 wird abgewiesen.

 

4.            Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 3'000.-- bezahlt der 

Beschwerdeführer. Der von ihm geleistete Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- wird 

verrechnet.

 

5.            Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

Der Präsident                Der Gerichtsschreiber

Eugster                          Schmid

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 27.04.2016
	Art. 199 und 45 Abs. 1 lit. a StG (sGS 811.1). Art. 151 Abs. 1 und 33 Abs. 1 lit. a DBG (SR 642.11).  Streitig war, ob die Vorinstanz zu Recht den Einspracheentscheid des Steueramtes bestätigte, mit welchem dieses im Rahmen eines Nachsteuerverfahrens das Darlehen von Fr. 1‘750‘000.-- für den Schuldabzug anerkannte, die Schuldzinsen von Fr. 131‘250.-- jedoch nicht zum Abzug zuliess. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, dass der beweisbelastete Beschwerdeführer die von ihm oder in seinem Umfeld geschaffenen komplexen wirtschaftlichen Strukturen nicht nachvollziehbar und widerspruchsfrei habe erklären können. Es lasse sich nicht beanstanden, dass die Vorinstanz den vom Beschwerdegegner verweigerten Abzug von Darlehenszinsen als rechtmässig bestätigt habe (Verwaltungsgericht, B 2014/212 und B 2014/213). Entscheid vom 27. April 2016

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