# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 04c61de8-f4e8-5dc3-9c60-ad554862e74a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** SB240553-O1
**Docket/Reference:** SB240553-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/SB240553-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer  

Geschäfts-Nr.: SB240553-O/U/bs

Präsidialverfügung vom 10. Januar 2025

in Sachen

A._____,  

Beschuldigter und Berufungskläger

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, 

Anklägerin und Berufungsbeklagte

betreffend Betrug etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 

10. Abteilung - Einzelgericht, vom 29. Oktober 2024 (GB240022)

- 2 -

Erwägungen:

1.

Der Beschuldigte liess mit Eingabe vom 7. November 2024 innert gesetzlicher 

Frist die Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abteilung - Ein-

zelgericht, vom 29. Oktober 2024 anmelden (Urk. 38). Das begründete Urteil der 

Vorinstanz wurde dem Verteidiger in der Folge am 12. Dezember 2024 zugestellt 

(Urk. 41/2). Die 20-tägige Frist zur Einreichung einer Berufungserklärung lief ent-

sprechend bis zum 3. Januar 2025 (Art. 399 Abs. 3 StPO). Innert dieser Frist ging 

keine Eingabe des Beschuldigten ein, weshalb in Anwendung von Art. 403 Abs. 1 

und Abs. 3 StPO auf die Berufung nicht einzutreten ist (Art. 388 Abs. 2 StPO).

2.

Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe ihres 

Obsiegens  oder  Unterliegens.  Das  Nichteintreten  auf  das  Rechtsmittel  des 

Beschuldigten  kommt  einem  Unterliegen  gleich  (Art. 428  Abs. 1  StPO).  Dem 

Beschuldigten sind somit die Kosten für das Berufungsverfahren aufzuerlegen. Die 

Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 500.– festzusetzen. 

3.

Der Privatklägerin ist für das Berufungsverfahren keine Entschädigung zuzu-

sprechen, da jenes noch ganz am Anfang steht und noch keine relevanten Aufwen-

dungen entstanden sein können.

Es wird verfügt:
(Oberrichter lic. iur. B. Gut)

1.

Auf die Berufung des Beschuldigten vom 7. November 2024 wird nicht ein-

getreten. 

2.

3.

4.

Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 500.–.

Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt. 

Schriftliche Mitteilung an





die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten 

die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl

- 3 -



die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die 
Privatklägerschaft

sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an 



die Vorinstanz.

5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der gemäss Art. 35 und 35a 

BGerR zuständigen strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts (1000 

Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebe-

nen Weise schriftlich einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes.

Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer

Zürich, 10. Januar 2025

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. B. Gut

lic. iur. S. Maurer