# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c2ddee4d-f1e1-551e-8e59-496636357ecd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-07-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.07.2023 C-716/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-716-2021_2023-07-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-716/2021 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 1 .  J u l i  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG,  

vertreten durch Prof. Dr. Markus Schott, Rechtsanwalt,  

und Raphael Wyss, Rechtsanwalt, Bär & Karrer AG,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Gesundheit,  

Schwarzenburgstrasse 157, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung, Spezialitätenliste, B._______ und 

C._______, erneute befristete Aufnahme in die Spezialitä-

tenliste; Verfügung des BAG vom 15. Januar 2021. 

 

 

 

C-716/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesamt für Gesundheit (nachfolgend: BAG oder Vorinstanz) 

mit (Wiedererwägungs-)Verfügung vom 15. Januar 2020 (recte: 2021) über 

die Aufnahme von B._______ und C._______ auf die Spezialitätenliste ent-

schieden hat, 

dass A._______ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) diese Verfügung 

mit Beschwerde vom 17. Februar 2021 (BVGer-act. 1) beim Bundesver-

waltungsgericht angefochten hat, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 26. Juni 2023 (Beilage zu BVGer-

act. 47) auf ihren Entscheid vom 15. Januar 2021 zurückgekommen ist, 

dass die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz in einer gemeinsam un-

terzeichneten Erklärung vom 11. Juli 2023 (BVGer-act. 47) mitgeteilt ha-

ben, die Beschwerde werde zurückgezogen, soweit diese durch die Wie-

dererwägung nicht bereits gegenstandslos geworden sei, und auf das Er-

heben eines Rechtsmittels gegen die Verfügung vom 26. Juni 2023 werde 

verzichtet, 

dass das Gericht ferner ersucht wurde, auf die Zusprechung einer Partei-

entschädigung für die Beschwerdeführerin und auf die Erhebung von Ver-

fahrenskosten zu verzichten, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Spezialitätenliste vor Bun-

desverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen 

Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, 

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen 

hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-

standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

C-716/2021 

Seite 3 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Wiedererwägung respektive Rückzug gegenstandslos geworden ab-

zuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE), 

dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bun-

desbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 

VwVG), 

dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind und der 

Beschwerdeführerin der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von 

Fr. 5'000.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids auf 

ein von ihr bekannt zu gebendes Konto zurückzuerstatten ist, 

dass antragsgemäss auf die Zusprechung einer Parteientschädigung für 

die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin zu verzichten ist. 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss in der Höhe von Fr. 5'000.- wird der Beschwerdeführerin nach Ein-

tritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

 

C-716/2021 

Seite 4 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das 

Eidgenössische Departement des Innern. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Sandra Tibis 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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