# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de5728c8-3181-5aca-b41a-fb733a02469c
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2013-04-29
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 29.04.2013 1C 612/2012 (1C_612/2012)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1C-612-2012_2013-04-29.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

1C_612/2012 

 

Verfügung vom 29. April 2013 

I. öffentlich-rechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Aemisegger, als Instruktionsrichter, 

Gerichtsschreiber Haag. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Gian Reto Zinsli, 

 

gegen 

 

Baugesellschaft Y.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Gieri Caviezel, 

 

Gemeinde Schluein, Via Veglia 11, 7151 Schluein, vertreten durch Rechtsanwalt Dietmar Blumenthal. 

 

Gegenstand 

Baueinsprache, 

 

Beschwerde gegen das Urteil vom 23. Oktober 2012 des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, 

5. Kammer. 

 

Nach Einsicht 

in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 3. Dezember 2012 sowie die Rückzugserklärung des Beschwerdeführers vom 15. April 2013 und 

 

in Erwägung, 

dass der Beschwerdeführer die Beschwerde vorbehaltlos zurückgezogen hat; 

dass der Instruktionsrichter bei einem Rückzug über die Abschreibung des Verfahrens (Art. 32 Abs. 2 BGG) und über die Gerichtskosten sowie die Höhe der Parteientschädigung entscheidet (Art. 5 Abs. 2 BZP i.V.m. Art. 71 BGG); 

dass die Instruktion der vorliegenden Beschwerde mit einem gewissen Aufwand für das Bundesgericht verbunden war, was die Erhebung von Gerichtskosten rechtfertigt (Art. 66 Abs. 1 und 2 BGG); 

dass sich die Parteien gemäss dem Schreiben des Beschwerdeführers vom 15. April 2013 darauf verständigt haben, dass die Gerichtskosten vom Beschwerdeführer und der Baugesellschaft Y.________ je zur Hälfte getragen werden und auf Parteientschädigungen beidseits verzichtet wird; 

dass der beantragten Regelung der Kostenfolgen nichts entgegensteht; 

dass den kantonalen und kommunalen Behörden keine Parteientschädigung zusteht (Art. 68 Abs. 3 BGG); 

 

verfügt der Instruktionsrichter: 

 

1. 

Das Verfahren wird als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abgeschrieben. 

 

2. 

Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin je zur Hälfte auferlegt. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

4. 

Diese Verfügung wird den Parteien, der Gemeinde Schluein und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 29. April 2013 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Instruktionsrichter:    Aemisegger 

 

Der Gerichtsschreiber:    Haag