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**Case Identifier:** 02c16d61-d4ff-522e-87e9-e6daca54882f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-04
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 04.10.2018 B 2017/67
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2017-67_2018-10-04.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2017/67

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 06.02.2020

Entscheiddatum: 04.10.2018

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St.Galler Gerichte

Entscheid Verwaltungsgericht, 04.10.2018
Steuerrecht. Vermögenssteuer. Steuerwert von Namenaktien. Art. 54 und 56 
Abs. 1 StG (sGS 811.1). Die Übertragung der 600 Namenaktien der X.__ 
Holding AG fand zwischen den beiden beiden - untereinander 
verschwägerten - Aktionären der X.__ AG statt. Diese Konstellation spricht 
im Regelfall gegen eine unabhängige Preisfestsetzung. Zu betrachten war 
jedoch der konkrete Einzelfall: Hier zeigte der Umstand, dass der Kaufpreis 
gestützt auf ein - eigens zur Kaufpreisermittlung in Auftrag gegebenes - 
Gutachten festgelegt wurde, dass die Vertragsparteien den Preis explizit von 
einer unabhängigen Stelle festgesetzt haben wollten. Dies wiederum brachte 
das fehlende Interesse der Vertragsparteien an einer „internen“ 
Preisabsprache bzw. Preisminderung zum Ausdruck. Persönliche, für die 
Ermittlung des Kaufpreises für Dritte schwierig nachvollziehbare Motive 
waren konkret nicht erkennbar. Insbesondere fehlte es an Anhaltspunkten 
dafür, dass die verwitwete Schwägerin gegenüber dem Bruder ihres 
verstorbenen Mannes auf einen Teil des Kaufpreises verzichten wollte. Wäre 
letzteres der Fall gewesen, hätte es für die Preisfestsetzung keines 
Gutachtens bedurft. Die Preisbildung gemäss Gutachten unter Einbezug der 
künftigen Entwicklung erwies sich als nachvollziehbar und transparent. Die 
Anwendung der „Praktikermethode“ - mit einer ausschliesslich 
substanzwertbasierten (Vergangenheits-)Betrachtung bezogen auf einen 
Zeitraum vor dem Aktienerwerb - hätte konkret zu einem 
betriebswirtschaftlich nicht befriedigenden - mit der Umsatz- und 
Ertragsentwicklung nicht übereinstimmenden - Ergebnis geführt, weshalb 
eine Abweichung von dieser Methode begründet war. Nachdem die 
Unternehmensentwicklung im Nachgang zu dem in Frage stehenden 
Aktienhandel im vorinstanzlichen Entscheid unberücksichtigt blieb, hatte 
das Verwaltungsgericht die unvollständige Ermessensausübung hinsichtlich 
der Wertfestlegung im Rahmen der Rechtskontrolle (Art. 61 VRP) zu 
korrigieren (Verwaltungsgericht, B 2017/67).

Entscheid vom 4. Oktober 2018

Besetzung

Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterinnen Bietenharder und Zindel; 

Gerichtsschreiber Schmid

Verfahrensbeteiligte

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K.__,

Beschwerdeführer,

vertreten durch SwissInterTax AG, Herzogstrasse 14, Postfach, 8044 Zürich,

gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

Gegenstand

Kantons- und Gemeindesteuern (Vermögen 2014)

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

a. K.__ und M.__ waren Aktionäre der X.__ Holding AG, wobei ihnen je die Hälfte des 

Aktienkapitals von nominal CHF 120‘000 bzw. je die Hälfte der 1200 Namenaktien 

gehörten. Nach dem Tod von M.__ im Mai 2014 ging dessen Beteiligung (600 

Namenaktien) an seine Frau P.__ über. Diese verkaufte die 600 Namenaktien im 

September 2015 für CHF 412‘000 an die X.__ Group AG, eine von K.__ beherrschte 

Gesellschaft. Der Kaufpreis wurde gestützt auf ein Bewertungsgutachten der Q.__ AG 

(act. G 7/11), wie folgt festgelegt: Hälfte des Unternehmenswertes (CHF 1‘824‘000 : 2) 

abzüglich darauf entfallende Dividendenanteile vom Oktober 2014 (CHF 125‘000) und 

vom September 2015 (CHF 375‘000). Mit den kantonalen Steuerämtern St. Gallen und 

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Zürich wurde ein Steuerruling (act. G 7/6/03/10) abgeschlossen. In der Steuererklärung 

2014 deklarierte K.__ für die von ihm gehaltenen 600 Namenaktien der X.__ Holding AG 

einen Vermögenswert von CHF 912‘000. Hierbei stützte er sich auf das erwähnte 

Bewertungsgutachten. Die Steuerveranlagungsbehörde erhöhte den deklarierten Wert 

mit Veranlagungsverfügung vom 19. April 2016 auf CHF 1‘646‘000. Das gesamte 

steuerbare Vermögen von K.__ setzte sie mit CHF 1‘792‘000 ein. Das steuerbare 

Einkommen legte sie auf CHF 332‘400 fest. Eine hiergegen erhobene Einsprache wies 

das kantonale Steueramt mit Entscheid vom 31. August 2016 ab (act. G 7/6/7/10).

b. Den hiergegen am 28. September 2016 erhobenen Rekurs mit dem Antrag, das 

steuerbare Vermögen sei auf CHF 1‘058‘000 gemäss Steuererklärung zu reduzieren 

(act. G 7/1), wies die Verwaltungsrekurskommission mit Entscheid vom 28. Februar 

2017 ab (act. G 2).

B.

a. Gegen diesen Entscheid erhob die SwissInterTax AG, Zürich, für K.__ am 3. April 

2017 Beschwerde mit dem Antrag, es sei das steuerbare Vermögen (2014) auf 

CHF 1‘058‘000 zu reduzieren, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des 

Beschwerdegegners (act. G 1).

b. In ihrer Vernehmlassung vom 11. Mai 2017 beantragte die Vorinstanz Abweisung der 

Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die Erwägungen des angefochtenen 

Entscheides (act. G 6). Der Beschwerdegegner teilte am 30. Mai 2017 den Verzicht auf 

eine Vernehmlassung mit und beantragte Abweisung der Beschwerde (act. G 9).

c. Auf die Vorbringen in der Beschwerde und die Akten wird, soweit für den Entscheid 

relevant, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. (…).

2.

2.1.

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2.1.1. Streitig ist die Höhe des steuerbaren Vermögens des Beschwerdeführers für das 

Jahr 2014 bzw. die Frage, ob die Vorinstanz den vom Beschwerdegegner auf 

CHF 1‘646‘400 festgelegten Steuerwert der 600 Namenaktien der X.__ Holding AG zu 

Recht bestätigte oder ob der vom Beschwerdeführer in der Steuererklärung 2014 

deklarierte Wert von CHF 912‘000 als massgebend zu erachten ist.

2.1.2. Das Vermögen wird zum Verkehrswert bewertet, soweit die gesetzlichen 

Bestimmungen nichts anderes vorsehen (vgl. Art. 54 StG). Wertpapiere werden nach 

dem Kurswert oder, wenn kein solcher besteht, nach dem inneren Wert (Art. 56 Abs. 1 

StG) - der dem Verkehrswert entspricht - bewertet. Die Bewertung erfolgt dabei nach 

einheitlichen Kriterien auf der Grundlage der Wegleitung zur Bewertung von 

Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögenssteuer, Kreisschreiben Nr. 28 vom 

28. August 2008 der Schweizerischen Steuerkonferenz (nachfolgend: KS Nr. 28, 

publiziert in: www.steuerkonferenz.ch). Das Kreisschreiben Nr. 28 gilt nach ständiger 

Praxis des Bundesgerichts als zuverlässige Grundlage zur Bestimmung des 

Verkehrswertes, da in ihm die für die Preisbildung bei den nicht an der Börse kotierten 

Aktien im Allgemeinen massgebenden Überlegungen zum Ausdruck kommen (BGer 

2C_504/2009 vom 15. April 2010, E. 3.3, und 2C_800/2008 vom 12. Juni 2009, E. 5.1; 

GVP 1995 Nr. 22). Der Zweck der Wegleitung ist eine Vereinheitlichung der Praxis der 

Kantone zur Bewertung von nicht regelmässig gehandelten Wertpapieren. Sie dient der 

Steuerharmonisierung zwischen den Kantonen und entspricht vermutungsweise der 

geübten Verwaltungspraxis. Gleichzeitig konkretisiert sie Art. 14 Abs. 1 StHG und füllt 

den Handlungsspielraum aus, den diese Norm den Kantonen einräumt (BGer 

2C_450/2013 vom 5. Dezember 2013, E. 2.3).

2.1.3. Als Verkehrswert gilt grundsätzlich der objektive Marktwert eines 

Vermögensobjektes. Dieser entspricht dem Preis, der bei einer Veräusserung im 

gewöhnlichen Geschäftsverkehr mutmasslich zu erzielen ist, den also ein unbeteiligter 

Dritter als Käufer unter normalen Umständen zu zahlen bereit wäre (vgl. BGE 128 I 240 

E. 3.1.2; BGer 2C_1118/2014 vom 22. Juni 2015, E. 2.1). Bei nicht kotierten 

Wertpapieren ist deren Verkehrswert nach den Bewertungsregeln von KS Nr. 28 zu 

bestimmen. Für Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen ergibt sich der 

Unternehmenswert aus der zweimaligen Gewichtung des Ertragswertes und der 

einmaligen Gewichtung des Substanzwertes zu Fortführungswerten 

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(„Praktikermethode“; KS Nr. 28 Rz. 34). Bei reinen Holding-Gesellschaften gilt als 

Unternehmenswert der Substanzwert (KS Nr. 28 Rz. 38). Lediglich wenn für die 

betreffenden Wertpapiere ein massgeblicher Handel unter Dritten stattgefunden hat, 

gilt als Verkehrswert der Kaufpreis, solange sich die wirtschaftliche Lage der 

Gesellschaft nicht wesentlich verändert hat (KS Nr. 28 Rz. 2).

Gemäss dem Kommentar 2014 der Schweizerischen Steuerkonferenz zum 

Kreisschreiben Nr. 28 (S. 5) gelten Handänderungen zwischen Aktionären als nicht 

unter unabhängigen Dritten erfolgt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Preisbildung 

nicht transparent und nicht nach einer wirtschaftlich anerkannten Methode zustande 

gekommen ist. Sodann wird die Discounted Cash-Flow (DCF)-Methode als für 

Steuerzwecke unbrauchbar eingestuft, weil sie auf zukünftige Ergebnisse ausgerichtet 

ist und auf weitgehend subjektiven und deshalb nur schwer überprüfbaren 

Einschätzungen beruht (Kommentar 2014 zum Kreisschreiben Nr. 28, S. 3).

Eine Abweichung von der „Praktikermethode“ fällt hingegen - und dies ist für das 

vorliegende Verfahren von Bedeutung - in Betracht, soweit letztere zu keinem 

(betriebswirtschaftlich) befriedigenden Ergebnis führt. Ebenso sind im Fall von 

atypischen Konstellationen oder Strukturen andere Bewertungsmethoden (DCF) in 

Betracht zu ziehen (StE 2013 Nr. 43, E. 3.6; BGer 2C_310/2013 vom 18. September 

2013, E. 3.6).

2.2.

2.2.1. Der Beschwerdeführer bzw. die von ihm beherrschte X.__ Group AG erwarb die 

600 Namenaktien der X.__ Holding AG von seiner Schwägerin, welche die Aktien nach 

dem Tod ihres Ehemannes (Bruder des Beschwerdeführers) übernommen hatte, im 

September 2015 zum Preis von CHF 412‘000 (gutachterlich festgelegter hälftiger 

Unternehmens-Wert von CHF 912‘000 abzüglich Dividendenanteile von insgesamt 

CHF 500‘000 per Oktober 2014 und September 2015).

Das Gutachten der Q.__ AG hatte per Ende Mai 2014 einen Marktwert der Aktien der 

X.__ Holding AG (bzw. des hälftigen Anteils des im Mai 2014 verstorbenen Bruders des 

Beschwerdeführers) von CHF 912‘000 (für 600 Namenaktien) ermittelt (vgl. act. G 7/11 

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S. 15). Das Gutachten basiert auf der Discounted Cashflow-Methode (DCF-Methode), 

bei welcher sich der Unternehmenswert aus dem (abdiskontierten) Barwert der künftig 

zu erwartenden Cashflow-Summe ergibt (vgl. act. G 7/11 S. 7). Ein auf diese Weise 

ermittelter (abgezinster) Gegenwartswert bezieht gestützt auf eine Modellrechnung für 

die Zukunft geschätzte Werte und absehbare Entwicklungen im Unternehmen mit ein. 

Modellrechnungen basieren zum einen auf bestehenden (die „Vergangenheit“ 

aufzeigenden) Unterlagen und zum anderen auf Hypothesen/Annahmen hinsichtlich 

künftiger Entwicklungen. Die Gutachter vermerkten in diesem Sinn, dass das von ihnen 

ermittelte Ergebnis annäherungsweise eine mögliche Entwicklung wiedergebe und 

anders verlaufende Entwicklungen und Änderungen an den Bewertungsparametern das 

Ergebnis wesentlich verändern könnten (act. G 7/11 S. 15). Die Anwendung der DCF-

Methode begründeten die Gutachter implizit damit, dass aufgrund des Todes des 

Bruders des Beschwerdeführers und die dadurch zu erwartenden Ausfälle im EDV-

Bereich sowie des allgemein erwarteten Umsatzrückgangs (X.__ GmbH) nicht mehr 

allein auf Vergangenheitsparameter habe abgestellt werden können. Hierbei wiesen sie 

darauf hin, dass die personelle Nachfolge aufgegleist bzw. mittelfristig geregelt sei (vgl. 

act. G 7/11 S. 13).

2.2.2. Der Beschwerdegegner hatte demgegenüber den Wert der X.__ Holding AG 

gestützt auf die Bilanz per 31. Juli 2014 - anhand der „Praktikermethode“ - auf 

CHF 4‘704‘000 (einschliesslich stille Reserven von CHF 3‘407‘000 auf der Beteiligung 

an der X.__ GmbH) festgelegt. Er berücksichtigte für den Handel des hälftigen Anteils 

einen Minderheitsabzug von 30 %, wodurch sich für die 600 Namenaktien ein Wert von 

CHF 1‘646‘000 ergab.

Hiervon abweichend wurde in dem - vom Beschwerdegegner gegengezeichneten - 

Steuerruling vom 21. Juli 2015 der für den Kauf massgebliche Wert der Aktien der X.__ 

Holding AG per 31. Mai 2014 auf CHF 1‘824‘000 (= Wert gemäss Gutachten Q.__ AG; 

s. vorangehende E. 2.2.1) festgelegt. Nach Abzug der Dividenden per Oktober 2014 

(CHF 250‘000) und September 2015 (CHF 750‘000) resultierte für den hälftigen 

Unternehmensanteil (600 Namenaktien) ein Betrag von CHF 412‘000. Das Ruling 

bestätigte den dem Beschwerdeführer einkommenssteuerfrei rückzahlbaren Anteil am 

nominalen Aktienkapital sowie die Besteuerung des Nennwertzuwachses als 

Einkommen (des Beschwerdeführers). Im Übrigen wurde festgehalten, dass die Aktien 

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der neu entstehenden Y.__-AG beim Beschwerdeführer in steuerlicher Hinsicht 

Privatvermögen darstellen würden (act. G 7/6/03/10, Ziff. 3.1.2).

2.3. Im angefochtenen Entscheid hielt die Vorinstanz unter anderem fest, in einer 

Situation wie der vorliegenden sei es denkbar, dass für die Ermittlung des Kaufpreises 

persönliche (für Dritte schwierig nachvollziehbare) Motive überwiegen würden. Somit 

könne nicht ohne Weiteres auf den vertraglich vereinbarten Kaufpreis abgestellt 

werden. Im Weiteren sei es zwar grundsätzlich denkbar, dass der Erfolg eines kleineren 

Unternehmens zeitweise stark von der Person des Geschäftsführers abhängig sei. 

Indessen sei mit den pauschalen Ausführungen des Beschwerdeführers nicht dargetan, 

weshalb von einem Umsatzrückgang auszugehen sei und warum der Verlust der 

Kompetenzen im EDV-Bereich zumindest mittelfristig nicht mit entsprechenden 

Massnahmen für die personelle Nachfolge kompensiert werden könne. Daher sei nicht 

vom Vorliegen eines atypischen Falles auszugehen und es sei auch nicht ausgewiesen, 

dass die Praktikermethode vorliegend zu einem unrichtigen Ergebnis führe. 

Demzufolge sei nicht auf die Berechnungen im Gutachten abzustellen, und es seien für 

die Bewertung der X.__ GmbH und in der Konsequenz auch für die X.__ Holding AG die 

vom Steueramt des Kantons Zürich ermittelten Zahlen zu verwenden. Das Steuerruling 

äussere sich nur zu den beim Beschwerdeführer anfallenden Einkommenssteuern, 

nicht jedoch zu den Vermögenssteuern. Hinsichtlich der vermögensrechtlichen 

Besteuerung lasse sich hieraus nichts ableiten, was zu seinen Gunsten sprechen 

würde. Für die Bewertung der Aktien sei daher nicht von den im KS Nr. 28 

umschriebenen Grundsätzen abzuweichen (act. G 2 S. 5-9).

2.4. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, der Vorinstanz könne nicht 

gefolgt werden, soweit sie argumentiere, der gutachterlich von der Q.__ AG festgelegte 

Wert sei nicht massgebend, weil er nicht zwischen unabhängigen Dritten zustande 

gekommen sei. Sie verkenne die Bedeutung des Begriffs der unabhängigen Dritten. 

Damit sich beim Aktienhandel niemand übervorteilt vorgekommen sei, sei für die 

Unternehmensbewertung ein Gutachten bei einem unabhängigen Fachmann eingeholt 

worden. Durch den Tod des Bruders des Beschwerdeführers hätten gewisse 

Dienstleistungsaufträge nicht mehr durchgeführt werden können. Zudem sei auch klar 

gewesen, dass sich der übrige Umsatz verringern würde. Nach der Rechtsprechung 

müsse die Veranlagungsbehörde von der "Praktikermethode" abweichen, wenn diese 

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zu keinem betriebswirtschaftlich befriedigenden Ergebnis führe. Die Anwendung der 

Praktikermethode setze voraus, dass die in der Vergangenheit liegenden Werte auch 

für die Zukunft aussagekräftig seien. Dies sei konkret nicht der Fall gewesen. Die 

Schätzung des Umsatzrückgangs der X.__ GmbH sei im Gutachten sogar noch zu 

optimistisch gewesen (act. G 1).

2.5.

2.5.1. Eine Verständigung zwischen der Veranlagungsbehörde und der 

steuerpflichtigen Person betreffend die Umschreibung und Würdigung der für die 

Veranlagung massgebenden tatsächlichen Elemente ist zulässig, soweit sie sich im 

Rahmen des Gesetzes bewegt und diesem nicht widerspricht. Eine Verständigung 

drängt sich unter Umständen aus verfahrensökonomischer Perspektive sogar auf, etwa 

bei schwierig oder unmöglich zu beweisenden Tatsachen oder bei Ermessens- und 

Schätzungsfragen. Das Ziel ist eine unter Berücksichtigung der konkreten Umstände 

gesetzeskonforme Veranlagung. Die Verbindlichkeit einer Verständigung ergibt sich 

regelmässig aus dem Grundsatz von Treu und Glauben, namentlich aus dem Verbot 

widersprüchlichen und treuwidrigen Verhaltens. Verlangt wird demnach, dass 

überhaupt eine Vertrauensgrundlage besteht; eine solche kann namentlich in einer 

Verfügung oder in einer vorbehaltlosen Auskunft oder Zusicherung bestehen, sofern 

sich diese auf eine konkrete, den betreffenden Bürger berührende Angelegenheit 

bezieht. Vorausgesetzt ist weiter, dass die Person, die sich auf Vertrauensschutz 

beruft, berechtigterweise auf diese Grundlage vertrauen durfte und gestützt darauf 

nachteilige Dispositionen getroffen hat, die sie nicht mehr rückgängig machen kann 

(BGer 2C_226/2016 vom 9. November 2016, E. 4.1 mit Hinweisen).

Im Ruling vom 21. Juli 2015 ging es - hinsichtlich Steuerfolgen für den 

Beschwerdeführer - ausschliesslich um die bei ihm anfallenden Einkommenssteuern; 

seine Vermögenssteuern bildeten nicht Regelungsgegenstand des Rulings (vgl. act. G 

7/6/03/10, Ziff. 3.1.2 und 3.2). Der Beschwerdeführer kann somit im vorliegenden 

Kontext aus dem Steuerruling nichts zu seinen Gunsten ableiten. In Ermangelung einer 

massgeblichen Vertrauensgrundlage kann offen bleiben, ob und inwiefern die übrigen 

Voraussetzungen des Vertrauensschutzes erfüllt wären.

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2.5.2. Die Übertragung der 600 Namenaktien der X.__ Holding AG fand zwischen den 

beiden - untereinander verschwägerten - Aktionären der X.__ Holding AG statt. Diese 

Konstellation spricht im Regelfall gegen eine unabhängige Preisfestsetzung (vgl. 

vorstehende E. 2.2.1). Zu betrachten ist jedoch der konkrete Einzelfall: Hier zeigt der 

Umstand, dass der Kaufpreis gestützt auf ein - eigens zur Kaufpreisermittlung in 

Auftrag gegebenes - Gutachten der Q.__ AG (act. G 7/11) festgelegt wurde, dass die 

Vertragsparteien den Preis explizit von einer unabhängigen Stelle festgesetzt haben 

wollten. Dies wiederum bringt das fehlende Interesse der Vertragsparteien an einer 

„internen“ Preisabsprache bzw. Preisminderung zum Ausdruck. Entgegen der 

Auffassung der Vorinstanz (vorstehende E. 2.3) sind persönliche, für die Ermittlung des 

Kaufpreises für Dritte schwierig nachvollziehbare Motive konkret nicht erkennbar. 

Insbesondere fehlt es an Anhaltspunkten dafür, dass die verwitwete Schwägerin 

gegenüber dem Bruder ihres verstorbenen Mannes auf einen Teil des Kaufpreises 

verzichten wollte. Wäre letzteres der Fall gewesen, hätte es für die Preisfestsetzung 

keines Gutachtens bedurft.

Soweit die im Gutachten der Q.__ AG zur Anwendung kommende DCF-Methode in 

dem Sinn als für steuerliche Zwecke unbrauchbar taxiert wird, als sie auf zukünftige 

(nicht überprüfbare) Ergebnisse abstellt, ist vorliegend zu beachten, dass sich die im 

Gutachten gestellten Prognosen hinsichtlich der Unternehmensentwicklung im 

Nachhinein bewahrheiteten: Der Umsatz (Betriebsertrag) der X.__ GmbH - deren 

Finanzierungsgesellschaft die X.__ Holding AG ist (vgl. Act. 7/11 S. 9) - sank im 

Nachgang zum Verkauf der Aktien der Holding an den Beschwerdeführer von rund 3.5 

Mio CHF (2014) auf 2.5 Mio. CHF (2015) und weiter auf rund 1.9 Mio. CHF (2016). Der 

Unternehmenserfolg (vor ausserordentlichem bzw. betriebsfremdem Erfolg und vor 

Steuern) entwickelte sich von rund 687‘000 CHF (2014) auf 305‘000 CHF (2015) und 

auf 163‘000 CHF (2016; act. G 1 Beilage 2). Die Preisbildung gemäss Gutachten der 

Q.__ AG unter Einbezug der (immer noch zu optimistisch eingeschätzten) künftigen 

Entwicklung erweist sich vor diesem Hintergrund als nachvollziehbar und transparent; 

sie bildet in diesem Sinn die Wirklichkeit besser ab als ein reiner Vergangenheitswert. 

Der gegen die Anwendung DCF-Methode sprechende Vorbehalt bzw. Kritikpunkt, d.h. 

das Abstellen auf künftige bzw. schwer überprüfbare Sachverhalte, kommt hier nicht 

zum Tragen. Die Anwendung der „Praktikermethode“ - mit einer gemischt ertragswert- 

und substanzwertbasierten (Vergangenheits-)Betrachtung bezogen auf einen Zeitraum 

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vor dem Aktienerwerb - würde konkret zu einem betriebswirtschaftlich nicht 

befriedigenden - mit der Umsatz- und Ertragsentwicklung nicht übereinstimmenden - 

Ergebnis führen, weshalb eine Abweichung von dieser Methode vorliegend begründet 

ist (vgl. StE 2013 B 72.13.2 Nr. 42, E. 3.6; BGer 2C_310/2013 vom 18. September 

2013, E. 3.6).

Als weiterer Gesichtspunkt bleibt folgendes zu beachten: Wenn gemäss KS Nr. 28 im 

Fall eines Aktienhandels unter unabhängigen Dritten vom vereinbarten Kaufpreis bei 

wesentlicher Änderung der wirtschaftlichen Lage der Unternehmung mit dem 

Steuerwert (nach oben) abgewichen werden kann (KS Nr. 28 Rz. 2 letzter Absatz), 

liesse sich nicht plausibel erklären, wieso im vorliegenden Fall eine Abweichung (nach 

unten) vom Wert gemäss „Praktikermethode“ bei entsprechender, in einem 

unabhängigen Gutachten aufgezeigten Unternehmensentwicklung nicht möglich sein 

sollte.

2.5.3. Nachdem die vorerwähnte Unternehmensentwicklung im Nachgang zu dem in 

Frage stehenden Aktienhandel im vorinstanzlichen Entscheid unberücksichtigt blieb, 

hat das Verwaltungsgericht die unvollständige Ermessensausübung hinsichtlich der 

Wertfestlegung im Rahmen der Rechtskontrolle (Art. 61 VRP) zu korrigieren. Für die 600 

vom Beschwerdeführer im Jahr 2014 erworbenen Namenaktien der X.__ Holding AG ist 

für 2014 von einem Wert von CHF 912‘000 auszugehen. Das übrige Vermögen 2014 

(CHF 146‘000) blieb unbestritten (vgl. act. G 7/6/02/10).

3.

3.1. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gutzuheissen und der 

angefochtene Entscheid aufzuheben. Die Sache ist zur Neuveranlagung 2014 unter 

Zugrundelegung eines steuerbaren Vermögens von CHF 1‘058‘000 an den 

Beschwerdegegner zurückzuweisen. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die 

amtlichen Kosten vom Staat zu tragen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von 

CHF 1'500 erscheint angemessen (vgl. Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, 

sGS 941.12). Auf deren Erhebung wird nicht verzichtet (Art. 95 Abs. 3 VRP). Dem 

Beschwerdeführer wird der Kostenvorschuss von CHF 1‘500 zurückerstattet.

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Die amtlichen Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens von CHF 800 gehen ebenfalls 

zulasten des Staates; auf die Erhebung ist nicht zu verzichten. Der vom 

Beschwerdeführer für das vorinstanzliche Verfahren geleistete Kostenvorschuss von 

CHF 800 ist ihm zurückzuerstatten.

3.2. Der Staat (Beschwerdegegner) hat den im Rekurs- und im Beschwerdeverfahren 

durch eine Steuerberatungsgesellschaft vertretenen Beschwerdeführer für beide 

Verfahren ausseramtlich mit insgesamt CHF 3‘000 zuzüglich vier Prozent pauschale 

Barauslagen (CHF 120) und Mehrwertsteuer (zum Satz von 8%, da die Aufwendungen 

für die Vertretung im Wesentlichen die Zeit vor dem 1. Januar 2018 betreffen) zu 

entschädigen (Art. 12 Abs. 1 lit. d des Anwaltsgesetzes, AnwG, sGS 963.70; 

sachgemässe Anwendung von Art. 6, Art. 19, Art. 22 Ingress und lit. b, Art. 28  Abs. 1 

und Art. 29 der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75, 

HonO; VerwGE B 2014/222 vom 25. Februar 2016, E. 5, mit Hinweis auf Cavelti/Vögeli, 

Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 839 letzter Satz).

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid vom 28. Februar 2017 

aufgehoben. Die Sache wird zur Neuveranlagung 2014 unter Zugrundelegung eines 

steuerbaren Vermögens von CHF 1‘058‘000 an den Beschwerdegegner 

zurückgewiesen.

2. Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'500 und des 

vorinstanzlichen Verfahrens von CHF 800 bezahlt der Staat (Beschwerdegegner). Die in 

gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschüsse werden dem Beschwerdeführer 

zurückerstattet.

3. Der Staat (Beschwerdegegner) entschädigt den Beschwerdeführer für das 

Beschwerdeverfahren und das vorinstanzliche Verfahren ausseramtlich mit insgesamt 

CHF 3‘000 zuzüglich Barauslagen von CHF 120 und Mehrwertsteuer (8%).

Der Abteilungspräsident                        Der Gerichtsschreiber

Eugster                                                  Schmid

bis

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 04.10.2018
	Steuerrecht. Vermögenssteuer. Steuerwert von Namenaktien. Art. 54 und 56 Abs. 1 StG (sGS 811.1). Die Übertragung der 600 Namenaktien der X.__ Holding AG fand zwischen den beiden beiden - untereinander verschwägerten - Aktionären der X.__ AG statt. Diese Konstellation spricht im Regelfall gegen eine unabhängige Preisfestsetzung. Zu betrachten war jedoch der konkrete Einzelfall: Hier zeigte der Umstand, dass der Kaufpreis gestützt auf ein - eigens zur Kaufpreisermittlung in Auftrag gegebenes - Gutachten festgelegt wurde, dass die Vertragsparteien den Preis explizit von einer unabhängigen Stelle festgesetzt haben wollten. Dies wiederum brachte das fehlende Interesse der Vertragsparteien an einer „internen“ Preisabsprache bzw. Preisminderung zum Ausdruck. Persönliche, für die Ermittlung des Kaufpreises für Dritte schwierig nachvollziehbare Motive waren konkret nicht erkennbar. Insbesondere fehlte es an Anhaltspunkten dafür, dass die verwitwete Schwägerin gegenüber dem Bruder ihres verstorbenen Mannes auf einen Teil des Kaufpreises verzichten wollte. Wäre letzteres der Fall gewesen, hätte es für die Preisfestsetzung keines Gutachtens bedurft. Die Preisbildung gemäss Gutachten unter Einbezug der künftigen Entwicklung erwies sich als nachvollziehbar und transparent. Die Anwendung der „Praktikermethode“ - mit einer ausschliesslich substanzwertbasierten (Vergangenheits-)Betrachtung bezogen auf einen Zeitraum vor dem Aktienerwerb - hätte konkret zu einem betriebswirtschaftlich nicht befriedigenden - mit der Umsatz- und Ertragsentwicklung nicht übereinstimmenden - Ergebnis geführt, weshalb eine Abweichung von dieser Methode begründet war. Nachdem die Unternehmensentwicklung im Nachgang zu dem in Frage stehenden Aktienhandel im vorinstanzlichen Entscheid unberücksichtigt blieb, hatte das Verwaltungsgericht die unvollständige Ermessensausübung hinsichtlich der Wertfestlegung im Rahmen der Rechtskontrolle (Art. 61 VRP) zu korrigieren (Verwaltungsgericht, B 2017/67).

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