# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e61267c0-013f-5e75-bea0-8547eecf8ccf
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.10.2021 III 2021 61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-61_2021-10-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 61

Entscheid vom 28. Oktober 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,
gegen
1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 

C.________,
Vorinstanz,

2. D.________,
Beschwerdegegner,

Gegenstand ZGB (Regelung des persönlichen Verkehrs)

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Sachverhalt:

A. A.________ (früher _______, geb. ______, von _______; nachfolgend: 
Kindsmutter) und D.________ (geb. _____, von _______; nachfolgend: Kindsva-
ter) sind die Eltern von E.________ (geb. _____.2011) und F.________ (geb. 
____.2014). Am __. _____ 2009 hatten die Eltern geheiratet (Zivilstandsamt 
_______, Gemeinde _______). Mit Urteil des Bezirksgerichts G.________ vom 
__. _____ 2019 wurden die Ehe geschieden und dem gemeinsamen Begehren 
der Eltern entsprechend die gemeinsame elterliche Sorge belassen sowie die 
Obhut für die Kinder dem Kindsvater zugeteilt (siehe vorinstanzliche Akten, Dos-
sier E.________, nachfolgend Vi-act. I-1.2.1). Hinsichtlich des persönlichen Ver-
kehrs zur Mutter wurde in der gerichtlich genehmigten Scheidungskonvention le-
diglich festgehalten, dass sich die Eltern und die Kinder im direkten Gespräch 
miteinander über den angemessenen persönlichen Verkehr einigen. Die Betreu-
ung der Kinder während den Schulferien werde von den Eltern aufgeteilt. Die mit 
der Ausübung des persönlichen Verkehrs verbundenen Kosten (inkl. Reisekos-
ten) seien von der Mutter zu übernehmen (vgl. Vi-act. I-1.2.1 S. 4).

B. Mit E-Mail vom 6. April 2020 ersuchte der Kindsvater die Kindes- und Er-
wachsenenschutzbehörde C.________ (nachfolgend KESB) um Unterstützung 
zur Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen der Kindsmutter und den bei-
den Kindern (Vi-act. I-2.1). An einer gemeinsamen Anhörung der Kindseltern 
vom 11. August 2020 wurde eine Mediation thematisiert (Vi-act. I-2.12). 

Mit Beschluss Nr. IIA/004/37/2020 (betreffend E.________ Vi-act. I-2.23) und 
Beschluss Nr. IIA/003/37/2020 (betreffend F.________, KESB-Akten, Dossier 
F.________, nachfolgend Vi-act. II-2.23) ordnete die KESB am 2. September 
2020 für die Eltern eine kinderorientierte Mediation bei einer Fachperson in 
H.________ (I.________, ________) an.

C. Mit E-Mail vom 18. September 2020 an die KESB machte die Kindsmutter 
Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Ausübung des persönlichen Ver-
kehrs mit den Kindern und dem Kindsvater geltend (Vi-act. I-2.24). Auch der 
Kindsvater berichtete der KESB von Schwierigkeiten und dass die Mediations-
bemühungen erfolglos beendet würden (Vi-act. I-2.34). 

In einer Eingabe vom 6. November 2020 an die KESB ersuchte die Rechtsvertre-
terin der Kindsmutter um eine Regelung des Besuchsrechts und um Auskunft 
(vgl. Vi-act. I-2.37). Am 11. November 2020 präsentierte der Kindsvater seinen 
Lösungsvorschlag (Vi-act. I-2.42). Eine Stellungnahme der Kindsmutter folgte am 
27. November 2020 (Vi-act. I-2.47). Mit E-Mail vom 9. Dezember 2020 erläuterte 
der Kindsvater die aktuelle Situation (vgl. Vi-act. I-2.53). Am 11. Dezember 2020 

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erschien die Kindsmutter unangemeldet bei der KESB (vgl. Vi-act. I-2.55). Am 
17. Dezember 2020 hat die KESB die beiden betroffenen Kinder angehört 
(Vi-act. I-2.60). Mit Schreiben vom 21. Dezember 2020 unterbreitete die KESB 
den Kindseltern die von der KESB geplante Regelung des persönlichen Verkehrs 
(Vi-act. I-2.61 und I-2.62). Dazu äusserte sich die Kindsmutter mit Eingaben vom 
21. Dezember 2020 und vom 4. Januar 2021 (Vi-act. I-2.63, 2.64).

D. Mit Beschluss Nr. IIA/004/09/2021 vom 3. März 2021 (betreffend 
E.________) und Beschluss Nr. IIA/005/09/2021 vom 3. März 2021 (betreffend 
F.________) hat die KESB C.________ im Dispositiv was folgt angeordnet):

1. Die mit Beschluss vom 2. September 2020 für die Eltern von E.________ (…) 
[bzw. F.________ …] angeordnete kinderorientierte Mediation gemäss Art. 
307 Abs. 1 ZGB bei I.________, _________, H.________ __, wird 
aufgehoben.

2. Der persönliche Verkehr zwischen der Kindesmutter, A.________, und 
E.________ [bzw. F.________] wird gestützt auf Art. 273 Abs. 1 ZGB wie folgt 
geregelt:

a) die Kindesmutter ist berechtigt, E.________ … [bzw. F.________ …] 
jedes zweite Wochenende von Freitag nach Schulschluss bis 
Sonntagabend, 19.00 Uhr zu sich zu nehmen;

b) die Kindesmutter ist berechtigt, E.________ … [bzw. F.________ …] 
jeden Mittwochnachmittag nach Schulschluss bis 19.00 Uhr zu sich zu 
nehmen;

c) die Kindesmutter ist berechtigt, E.________ … [bzw. F.________…] 
jeweils am 25. Dezember sowie in den geraden Kalenderjahren vom 26. 
Dezember bis 30. Dezember, 19.00 Uhr und in den ungeraden 
Kalenderjahren vom 31. Dezember bis 6. Januar, 19.00 Uhr, zu sich zu 
nehmen;

d) die Kindesmutter ist berechtigt, E.________ … [F.________ …] in den 
geraden Jahren von Gründonnerstag nach Schulschluss bis 
Ostermontag, 19.00 Uhr, und in ungeraden Jahren von Freitag vor 
Pfingsten nach Schulschluss bis Pfingstmontag, 19.00 Uhr, zu sich zu 
nehmen;

e) die Kindesmutter ist berechtigt, jeweils am Freitag, wenn kein 
Besuchswochenende ansteht, zwischen 17.00 bis 17.30 Uhr mit 
E.________ … [bzw. F.________ …] ein Telefonat zu führen;

f) die Kindesmutter ist berechtigt, E.________ … [bzw. F.________ …] 
während der Hälfte der jeweiligen Schulferien zu sich zu nehmen. Die 
Kindeseltern sprechen sich diesbezüglich jeweils rechtzeitig, jedoch 
mindestens drei Monate vor Ferienbeginn, ab. Wenn keine 
einvernehmliche Vereinbarung getroffen werden kann, steht der 
Kindesmutter das Entscheidungsrecht in den ungeraden Kalenderjahren, 
dem Kindesvater in den geraden Kalenderjahren, zu;

g) die Eltern stellen sicher, dass E.________ … [bzw. F.________ …] 
während den Ferien jeweils am Dienstag und Donnerstag, jeweils 
zwischen 10.00 Uhr bis 10.30 Uhr, mit dem anderen Elternteil ein 
Telefonat führen kann;

h) ebenso stellen die Eltern sicher, dass E.________ … [bzw. F.________ 
…] während über 14-tägigen Abwesenheiten der Kindeseltern jeweils am 

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Dienstag und am Freitag zwischen 17.00 und 17.30 Uhr mit dem 
abwesenden Elternteil ein Telefonat führen kann;

i) eine abweichende und/oder weitergehende einvernehmliche Regelung 
unter den Kindeseltern bleibt vorbehalten;

j) sofern die Kindeseltern keine einvernehmliche Vereinbarung treffen 
können, wird die Kindesmutter verpflichtet, dafür besorgt zu sein, dass 
E.________ … [bzw. F.________ …] an den festgelegten Daten am 
Wohnort des Kindesvaters abgeholt und dorthin zurückgebracht wird, 
wobei die entsprechenden Kosten zu ihren Lasten gehen.

3. Die Eltern werden angewiesen,

 alles dafür zu tun, dass der persönliche Verkehr zum Wohl der Kinder 
ablaufen kann;

 alles zu unterlassen, was das Verhältnis der Kinder zum anderen 
Elternteil beeinträchtigt;

 miteinander respektvoll zu kommunizieren und respektvoll zu handeln. 

4. Gebühren: Es werden keine Gebühren erhoben.

5. (Rechtsmittelbelehrung)

E. Gegen diese am 5. März 2021 (Freitag) versandten Beschlüsse liess die 
Kindsmutter rechtzeitig am 7. April 2021 (= Datum der Postaufgabe) beim Ver-
waltungsgericht Beschwerde mit den folgenden Anträgen:

1. Es seien die nachfolgend genannten Dispositiv-Ziffern der Beschlüsse Nr. 
IIA/004/09/2021 und Nr. IIA/005/09/2021 vom 3. März 2021 aufzuheben und 
neu zu beurteilen.

2. Die Beschlüsse Nr. IIA/004/09/2021 und Nr. IIA/005/09/2021 vom 3. März 
2021 seien wie folgt zu ändern:

 2. lit. a: die Kindsmutter ist berechtigt, E.________ und F.________ 
J.________ jede zweite Woche von Donnerstag nach Schulschluss bis 
Sonntagabend, 19 Uhr, zu sich zu nehmen (1. Woche);

 2. lit. b: die Kindsmutter ist berechtigt, E.________ und F.________ 
J.________ in jeder anderen Woche von Mittwochnachmittag nach 
Schulschluss bis Donnerstagmorgen vor Schulbeginn zu sich zu nehmen 
(2. Woche);

 2. lit. e, lit. g und lit. h: F.________ und E.________ J.________ sind 
unbeschränkt berechtigt, via Telefon oder andere digitale Medien mit der 
Kindsmutter und dem Kindsvater zu kommunizieren.

3. Es seien F.________ und E.________ zu berechtigen, die 
Beschwerdeführerin nach rechtzeitiger Ankündigung und Orientierung der 
jeweiligen Betreuungspersonen und des Kindsvaters jederzeit an ihrem neuen 
Wohnort in K.________ zu besuchen.

4. Der Kindsvater sei zu verpflichten, der Kindsmutter schriftlich Auskünfte über 
folgende Themen zu erteilen:

 Kontaktdaten sämtlicher Trainer und Gruppenleiter, mit welchen 
F.________ und E.________ J.________ im Rahmen ihrer 
ausserschulischen Aktivitäten zu tun haben;

 Kontaktdaten und Angaben zur Person, welche vom Kindsvater als 
Nanny für F.________ und E.________ J.________ eingestellt wird;

5. Es sei der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung für 
das erstinstanzliche Verfahren zuzusprechen. 

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6. Es sei ein zweiter Schriftenwechsel zu gewähren, nachdem die 
Beschwerdeführerin die Verfahrensakten der beiden erstinstanzlichen 
Verfahren (betreffend F.________ J.________ und E.________ J.________) 
einsehen konnte.

7. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners. 

Prozessualer Antrag:
Es sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren 
und Rechtsanwältin B.________ als unentgeltliche Rechtsbeiständin der 
Beschwerdeführerin seit 3. März 2021 zu ernennen. 

Zudem wurde ein zweiter Schriftenwechsel beantragt mit der sinngemässen 
Begründung, wonach die Vorinstanz während der Rechtsmittelfrist keine 
Akteneinsicht gewährt habe.

F. Der Kindsvater erläuterte in seiner Eingabe vom 4. Mai 2021 seine Sicht-
weise, wonach die vorinstanzliche Regelung zu bestätigen und die Beschwerde 
abzuweisen sei.

Mit Vernehmlassung vom 7. Juni 2021 beantragte die KESB C.________, die 
Beschwerde sei abzuweisen.

Zu den vorerwähnten Eingaben äusserte sich die Beschwerdeführerin (Kindsmut-
ter) in einer Stellungnahme vom 9. Juli 2021, wobei darin erwähnt wurde, dass 
ihr nachträglich Akteneinsicht gewährt worden sei. 

Dazu nahm der Kindsvater in einer Eingabe vom 26. Juli 2021 Stellung, worauf 
sich die Kindsmutter nochmals am 12. August 2021 äusserte.

Am 14. September 2021 teilte die Kindsmutter dem Gericht mit, dass zwischen 
den Eltern eine einvernehmliche Regelung erörtert werde bzw. möglich scheine, 
worauf das Verfahren zunächst bis zum 30. September 2021 und anschliessend 
bis zum 15. Oktober 2021 sistiert wurde. Am 11. Oktober 2021 teilte die Rechts-
vertreterin der Kindsmutter mit, dass die Vergleichsgespräche gescheitert seien.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Hinsichtlich der beiden Beschlüssen der Vorinstanz vom 3. März 2021, 
welche die beiden gemeinsamen Kinder der Beschwerdeführerin (Kindsmutter) 
und des Beschwerdegegners (Kindsvater) betreffen, sind gewisse Anordnungen 
unbestritten, welche vor Gericht nicht angefochten werden. Es handelt sich um 
die Dispositiv-Ziffern:

- Ziff. 1 (Aufhebung der Mediation);

- Ziff. 2 lit. c und lit. d (Regelung des persönlichen Verkehrs jeweils an Weihnach-
ten/ Neujahr sowie an Ostern/Pfingsten);

- Ziff. 2 lit. f (Regelung des persönlichen Verkehrs während der Schulferien);

- Ziff. 2 lit. i (Vorrang allfälliger einvernehmlicher Regelungen der Kindseltern);

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- Ziff. 2 lit. j (Transportregelung, falls keine einvernehmliche Vereinbarung gilt); 

- Ziff. 3 ("Ermahnung an Kindseltern").

Dazu erübrigen sich grundsätzlich weitere Ausführungen.

1.2 Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bilden somit folgen-
de Regelungen (Fragestellungen) hinsichtlich des Dispositivs der beiden Be-
schlüsse, welche anschliessend näher zu prüfen sind:

- Ziff. 2 lit. a: Beginn des persönlichen Verkehrs/ Besuchsrechts zwischen der 
Kindsmutter und den beiden Kindern jeweils alle 2 Wochen: am Freitag nach 
Schulschluss (= sinngemässer Standpunkt der Vorinstanz und des Kindsvaters) 
oder bereits am Donnerstag nach Schulschluss (= sinngemässer Standpunkt 
der Beschwerdeführerin)? 

- Ziff. 2 lit. b: Dauer des am Mittwoch nach Schulschluss beginnenden persönli-
chen Verkehrs/ Besuchsrechts? Unbestritten sind die Mittwochnachmittage (bis 
19.00 Uhr); streitig ist, ob die Beschwerdeführerin zusätzlich noch die Kinder alle 
2 Wochen bis Donnerstagmorgen vor Schulbeginn zu sich nehmen darf (was 
eine zusätzliche Übernachtung bei der Beschwerdeführerin bedeutet und von ihr 
gefordert wird, derweil der Beschwerdegegner sowie die Vorinstanz dies ableh-
nen).

- Ziff. 2 lit. e, lit. g und lit. h: Anzahl Kontakte via Telefon/ digitale Medien: 
limitiert oder unlimitiert (bzw. einmal am Freitag zw. 17.00 und 17.30 Uhr für 
Kindsmutter, wenn kein Besuchswochenende ansteht/ und zweimal pro Woche 
während der Ferien für die Kinder zum anderen Elternteil = sinngemässer Stand-
punkt der Vorinstanz und des Kindsvaters, derweil die Kindsmutter unlimitierten 
Kontakt fordert)? 

- Zusätzliches Begehren: Berechtigung der Kinder, jederzeit nach rechtzeitiger 
Ankündigung und Orientierung der jeweiligen Betreuungsperson und des Kinds-
vaters die Mutter besuchen zu dürfen?

- Zusätzliches Auskunftserteilung des Kindsvaters an Kindsmutter betreffend 
Kontaktdaten von Trainern/ Leitungspersonen der von den Kindern besuchten 
(ausserschulischen) Aktivitäten und hinsichtlich der vom Kindsvater organisierten 
Betreuungspersonen für die Kinder?

Auf diese vorstehenden Fragestellungen wird nachfolgend näher eingegangen. 
Der Vollständigkeit halber wird noch darauf hingewiesen, dass im rechtskräftigen 
Scheidungsurteil die Obhut über die Kinder dem Kindsvater übertragen wurde. 
Dies hängt offenbar damit zusammen, dass nach der Aktenlage die Kindsmutter 
sich damals oft im Ausland aufhielt (sowie dort u.a. bei einem Partner lebte). 
Zwischenzeitlich wohnt sie seit längerem in der Schweiz, zunächst in 
L.________, sowie seit dem 1. März 2021 in einer Mietwohnung am Wohnort der 
Kinder, unweit des Primarschulhauses, wo ihre Kinder unterrichtet werden (Be-
schwerde, S. 12). Soweit es hier um eine (nachträgliche) Regelung des persönli-
chen Verkehrs zwischen den Kindern und dem nicht obhutsberechtigten Elternteil 
geht, ist die Zuständigkeit der Vorinstanz zu bejahen, weil es dem wohlverstan-

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denen Kindswohl dient, die im Scheidungsurteil damals dem Einvernehmen der 
Eltern überlassene Besuchsregelung den zwischenzeitlich geänderten Verhält-
nissen anzupassen. Soweit es indessen der Kindsmutter letztlich darum geht, 
abweichend von der Obhutsregelung des Scheidungsurteils wesentlich mehr Be-
treuungsanteile bzw. eine alternierende oder geteilte Obhut zu erlangen (siehe 
dazu auch Christoph Häfeli, Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, 3. Auflage, 
Bern 2021, Rz. 947 und 956f.), ist diesbezüglich die Zuständigkeit der Vorinstanz 
zu verneinen. Vielmehr wäre für eine Änderung der im Scheidungsurteil festge-
legten Obhutsregelung grundsätzlich der Zivilrichter (Scheidungsrichter) zustän-
dig (vgl. Art. 134 Abs. 4 Schweizerisches Zivilgesetzbuch, ZGB, SR 210). Bei 
dieser Sach- und Rechtslage ist auf die Kritik in der Beschwerde (Ziff. 19), wo-
nach (sinngemäss) die Wochenstundenpläne der Kinder, die Arbeitssituation der 
Eltern sowie andere Faktoren (welche für eine Festlegung der Betreuungsrege-
lung und bei der Beurteilung der Kontaktrechte bedeutsam seien) von der Vorin-
stanz nicht hinreichend abgeklärt worden seien, hier nicht zu hören. 

2.1 Nach Art. 273 Abs. 1 ZGB haben Eltern, denen die elterliche Sorge oder 
Obhut nicht zusteht, und das minderjährige Kind gegenseitig Anspruch auf an-
gemessenen persönlichen Verkehr. Dabei handelt es sich um ein gegenseitiges 
Pflichtrecht, das in erster Linie den Interessen des Kindes dient (BGE 127 III 295 
Erw. 4a; 122 III 404 Erw. 3a). Oberste Richtschnur für die Ausgestaltung des 
persönlichen Verkehrs ist das Kindeswohl (BGE 131 III 209 Erw. 5; vgl. auch 
BGE 141 III 328 Erw. 5.4). 

Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung hat das angerufene Gericht in Be-
achtung aller konkreter Umstände nach der für das Kind bestmöglichen Lösung 
zu suchen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_111/2019 vom 9.7.2019 Erw. 2.3 
mit Verweis auf BGE 117 II 353 Erw. 3; BGE 115 II 206 Erw. 4a; Urteil des Bun-
desgerichts 5A_745/2015 vom 15.6.2016 Erw. 3.2.2.2). 

Die Interessen der Eltern haben hinter dem vorrangig massgebenden Kindes-
wohl zurückzustehen (BGE 130 III 585 Erw. 2.1; BGE 123 III 445 Erw. 3b). Wird 
das Wohl des Kindes durch den persönlichen Verkehr gefährdet, kann den Eltern 
das Recht auf diesen verweigert oder entzogen werden (Art. 274 Abs. 2 ZGB). 
Eine Gefährdung des Kindeswohls liegt vor, wenn die ungestörte körperliche, 
seelische oder sittliche Entfaltung des Kindes durch ein auch nur begrenztes Zu-
sammensein mit dem nicht obhutsberechtigten Elternteil bedroht ist (Urteil des 
Bundesgerichts 5A_875/2017 vom 6.11.2018 Erw. 3.3). Bei der Beschränkung 
des persönlichen Verkehrs ist stets das Gebot der Verhältnismässigkeit zu be-
achten. So darf dieser in der Regel nicht allein wegen elterlicher Konflikte dauer-
haft eingeschränkt werden, jedenfalls soweit das Verhältnis zwischen dem nicht 

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hauptbetreuenden Elternteil und dem Kind gut ist (BGE 130 III 585 Erw. 2.2.1; 
Urteil des Bundesgerichts 5A_111/2019 vom 9.7.2019 Erw. 2.3 mit Verweis auf 
das Urteil 5A_514/2018 vom 20.2.2019 Erw. 4.3.2). 
Der persönliche Verkehr hat zum Zweck, die positive Entwicklung des Kindes zu 
gewährleisten und zu fördern. In der Entwicklung des Kindes sind seine Bezie-
hungen zu beiden Elternteilen wichtig, da sie bei seiner Identitätsfindung eine 
entscheidende Rolle spielen können (Urteil des Bundesgerichts 5A_373/2018 
vom 8.4.2019 Erw. 3.1 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 131 III 209 Erw. 5 S. 212f.).

2.2 Der Vorinstanz kommt in kindes- und erwachsenenschutzrechtlichen Ange-
legenheiten als Fachbehörde ein nicht unerheblicher Beurteilungsspielraum zu, 
in welchen das angerufene Gericht rechtsprechungsgemäss nur zurückhaltend 
eingreift (vgl. u.a. VGE III 2020 182 vom 28.6.2021 Erw. 1.3; VGE III 2020 208 
vom 11.3.2021 Erw. 6.1; VGE 2020 55 vom 10.6.2020 Erw. 3.1; VGE III 2019 
140 vom 25.9.2019 Erw. 4), zumal die Vorinstanz die involvierten Parteien bzw. 
hier die Eltern nicht selten über einen längeren Zeitraum kennenlernt und inso-
fern mit den konkreten Verhältnissen i.d.R. besser vertraut ist. 

3.1 Nach Prüfung der Aktenlage und einer Würdigung der Ausführungen der 
Parteien gelangt das Gericht zum Ergebnis, dass wenigstens versuchsweise für 
sechs Monate eine Ausdehnung des Besuchsrechts alle zwei Wochen bereits ab 
Donnerstag nach Schulschluss gerechtfertigt ist. Dafür spricht zum einen, dass in 
den angefochtenen Beschlüssen vom 3. März 2021 der Umstand, wonach die 
Beschwerdeführerin per 1. März 2021 Wohnsitz in der gleichen Gemeinde ge-
nommen hat, wo ihre Kinder beim Kindsvater leben, nicht in erkennbarer Weise 
mitberücksichtigt wurde, obwohl ein solcher Umzug bereits bei der Besprechung 
vom 11. Dezember 2020 thematisiert wurde (siehe Vi-act. I-2.55/ Rückseite). 
Zum andern geht es auch darum, der Kindsmutter zu ermöglichen, die Kinder im 
schulischen Kontext besser kennenzulernen und dafür besorgt zu sein, dass bei-
spielsweise am Donnerstag nach Schulschluss allfällige Hausaufgaben erledigt 
(kontrolliert) werden sowie am Freitagmorgen die Kinder rechtzeitig mit den er-
forderlichen Utensilien in die Schule geschickt werden. Ferner ist nach der Akten-
lage davon auszugehen, dass die Kindsmutter mit den Kindern - mindestens 
teilweise - in ihrer (englischen) Muttersprache spricht, mithin die Kinder dadurch 
vermehrt Kontakt mit der englischen Sprache erhalten, was auch für die künftige 
schulische (und berufliche) Zukunft regelmässig von Vorteil ist.

3.2 Allerdings ist der vorerwähnte Versuch einer Ausdehnung des Besuchs-
rechts - jedenfalls vorderhand - auf die erwähnte Dispositiv-Ziffer 2 lit. a zu be-
schränken (was einen kompakten Block von drei aufeinanderfolgenden Tagen 

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bzw. Übernachtungen ergibt). Demgegenüber wird das zusätzliche Begehren der 
Beschwerdeführerin hinsichtlich der Dispositiv-Ziffer 2 lit. b, wonach in der ande-
ren Woche ("ohne Wochenendbesuchsrecht") zusätzlich eine Übernachtung der 
Kinder bei der Beschwerdeführerin (von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen) 
zu gewähren sei, insbesondere deshalb abgelehnt, weil dadurch mehr Unruhe 
geschaffen wird ("kein kompakter Block von drei aufeinanderfolgenden Tagen 
bzw. Übernachtungen", sondern vielmehr ein "Hin und Her"). Daran vermag der 
sinngemässe Einwand, wonach die Mittwochnachmittage der Kinder teilweise 
durch ausserschulische Aktivitäten belegt sind (vgl. Beschwerde, Ziff. 32), 
grundsätzlich nicht zu ändern. 

3.3 Was die Kommunikation der Kindsmutter mit den Kindern via Telefon oder 
andere digitale Medien anbelangt, kommen nach der Aktenlage und den Erfah-
rungen im Verlauf des gerichtlichen Beschwerdeverfahrens - jedenfalls derzeit - 
keine unlimitierten Kontakte in Frage. Dies gilt erst recht, als die Beschwerdefüh-
rerin erst kürzlich ein eigenmächtiges Verhalten zeigte, indem sie beim letzten 
Wochenendbesuch (am vergangenen Sonntagabend) die Kinder nicht rechtzeitig 
zum Kindsvater gehen liess, sondern sie zusätzlich über Nacht bei sich behielt. 
Nachdem der Kindsvater am späten Montagnachmittag diesen Vorfall dem ver-
fahrensleitenden Richter berichtete und sich beklagte, dass die Kinder immer 
noch nicht zurückgebracht worden seien, liess sich die Kindsmutter (nachdem 
ihre Rechtsvertreterin telefonisch nicht erreichbar war) im anschliessenden Tele-
fongespräch nicht dazu motivieren, umgehend die Kinder zurückzuschicken. Bei 
dieser Sachlage erweist es sich - jedenfalls derzeit - als unumgänglich, klar um-
schriebene Kontaktzeiten (für Telefongespräche etc.) festzulegen, so wie dies die 
Vorinstanz in den angefochtenen Beschlüssen vorgenommen hat. Einzig hin-
sichtlich Dispositiv-Ziffer 2 lit. e erweist sich die vorinstanzliche Regelung als zu 
restriktiv; mit anderen Worten ist ein zweites Zeitfenster pro Woche für Telefon-
gespräche festzulegen, wenn kein Besuchswochenende ansteht. Es steht den 
Eltern frei, dieses Zeitfenster (und allfällige weitere Zeitfenster) einvernehmlich zu 
bestimmen. Soweit sich die Eltern nicht auf ein solches zweites (oder weiteres) 
Zeitfenster einigen können, gilt jeweils der Zeitraum von Montag zwischen 17.00 
und 17.30 Uhr als Gelegenheit für die Kindsmutter, sich mit den Kindern über das 
vergangene (beim Kindsvater verbrachte) Wochenende auszutauschen.

3.4 Anknüpfend an die vorstehenden Ausführungen kommt es - jedenfalls der-
zeit - nicht in Frage, eine Bestimmung festzulegen, wonach die Kinder (nach 
rechtzeitiger Orientierung des Kindsvaters bzw. der jeweils zuständigen Betreu-
ungsperson) jederzeit die Kindsmutter in ihrer Wohnung aufsuchen können. 
Diesbezüglich hat die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung überzeugend festge-

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halten, dass Absprachen ausschliesslich auf der Elternebene stattzufinden haben 
und es nicht zu einer Vermischung mit der Kinderebene kommen darf. Vielmehr 
sind - im Einklang mit der Vorinstanz -  für die Kinder klare Strukturen, Rahmen-
bedingungen und Verbindlichkeiten nötig. Wollte man diesbezüglich der Forde-
rung der Kindsmutter stattgeben, müsste damit gerechnet werden, dass die Kin-
der vermehrt in einen Loyalitätskonflikt geraten (indem beispielsweise die Kinder 
unter Druck gerieten bei Fragestellungen der Kindsmutter in der Art, weshalb die 
Kinder nicht gestern erschienen seien bzw. nicht öfters bei der Kindsmutter er-
scheinen würden etc.). 

3.5 Hingegen ist dem Antrag Ziffer 4 der Beschwerdeführerin stattzugeben. 
Nachdem eine gemeinsame elterliche Sorge vorliegt, hat die Kindsmutter einen 
Anspruch darauf zu erfahren, bei welchen Personen (Trainer/ Gruppenleiter etc.) 
die Kinder ausserschulische Aktivitäten besuchen und welche Personen (Nanny 
etc.) gegebenenfalls regelmässig für die Betreuung der Kinder eingesetzt werden 
(inkl. Kontaktdaten).

4. Am dargelegten Ergebnis vermögen die weiteren Vorbringen der Be-
schwerdeführerin nichts zu ändern. Soweit sie sich auf eine Gehörsverletzung 
beruft, verhält es sich so, dass der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin im 
Verfahren vor Gericht die vorliegenden KESB-Akten zur Einsichtnahme zugestellt 
wurden, wodurch sie Gelegenheit erhielt, uneingeschränkt zur Sache Stellung zu 
nehmen. Von daher wurde eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs 
zwischenzeitlich geheilt. Sodann kann entgegen der Argumentation der Be-
schwerdeführerin hinsichtlich der vorinstanzlichen Regelung nicht von Willkür ge-
sprochen werden, sondern vielmehr hat sich die Vorinstanz nach der Aktenlage 
um eine dem Kindswohl gerecht werdende, ausgeglichene Regelung bemüht. 
Dass dabei der Kindsmutter nicht mehr Betreuungszeiten zugestanden wurden, 
hängt massgeblich damit zusammen, dass gemäss Scheidungsurteil die Obhut 
dem Kindsvater zugewiesen wurde. Soweit die Kindsmutter eine andere Rege-
lung im Sinne einer alternierenden Obhut anstrebt, wurde bereits oben darauf 
hingewiesen, dass diesbezüglich beim Scheidungsrichter eine Abänderung der 
Obhutsregelung beantragt werden müsste. 

In diesem Zusammenhang ist die Beschwerdeführerin mit Nachdruck darauf hin-
zuweisen, dass es grundsätzlich nicht angeht, im Verfahren vor den Behörden 
längere Besuchszeiten zu verlangen, um dann, wenn diesem Begehren teilweise 
stattgegeben wird, durch spontane bzw. längere Auslandreisen sich nicht an die-
se Besuchszeiten zu halten. Ein solches widersprüchliches Verhalten verdient 
grundsätzlich keinen Rechtsschutz. Mit anderen Worten hat sich die Beschwer-
deführerin dann, wenn sie aus hinreichenden (nachvollziehbaren) Gründen 

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während der ihr zustehenden Besuchszeiten sich nicht um Kinder kümmern 
kann, rechtzeitig eine einvernehmliche Regelung mit dem Kindsvater anzustre-
ben. 

Unbehelflich ist schliesslich auch der Einwand in der Beschwerde (Ziff. 41, S. 22 
oben), wonach kein Verfahren wegen Kindsgefährdung vorliege. Dazu ist bei-
spielsweise auf den Wochenendbesuch vom 23./24. Oktober 2021 zu verweisen, 
als es zu einer Zuspitzung (Eskalation) der Situation kam, weil die Beschwerde-
führerin die Kinder (entgegen der für dieses Wochenende geltenden bzw. verein-
barten Regelung) nicht zurück zum obhutsberechtigten Vater schickte, sondern 
bei sich behielt. Ungeachtet der Frage, aus welchen Gründen sich die Be-
schwerdeführerin zu diesem vorgenannten Verhalten berechtigt erachtete, do-
kumentiert dieser Vorfall, dass der von der Vorinstanz festgelegte Rahmen zur 
Ausübung des persönlichen Verkehrs (Besuchsrechts des derzeit nicht obhuts-
berechtigten Elternteils) sehr wohl der Thematik einer (potentiellen) Kindsgefähr-
dung zuzuordnen ist.

5.1 Nach dem Gesagten ist die vorliegende Beschwerde teilweise gutzuheis-
sen und teilweise abzuweisen (siehe das nachstehende Dispositiv). Auf die Er-
hebung von Verfahrenskosten wird nach den konkreten Umständen verzichtet. 
Was das Begehren um unentgeltliche Rechtsverbeiständung anbelangt, kann 
darauf nicht eingetreten werden, weil die Beschwerdeführerin die entsprechen-
den Unterlagen nicht rechtzeitig eingereicht hat. Dieser Rechtsnachteil war der 
Beschwerdeführerin praxisgemäss angedroht worden. Daraus, dass sie auf die 
gerichtliche Aufforderung (zur Einreichung von Unterlagen, welche die allfällige 
Bedürftigkeit betreffen) nicht reagierte, kann sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. 
Lediglich der Vollständigkeit ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Reise-
aktivitäten der Beschwerdeführerin (offenbar plant sie demnächst Reisen in die 
M.________ und nach N.________) die Voraussetzung der Bedürftigkeit wohl 
nicht gegeben wäre. Ferner steht der Beschwerdeführerin für das vorinstanzliche 
Verwaltungsverfahren praxisgemäss kein Anspruch auf Entschädigung zu, zumal 
auch nicht ersichtlich ist, dass für die gewünschte Regelung des persönlichen 
Verkehrs durch die dafür zuständige KESB eine gewerbsmässige Vertretung 
durch eine rechtskundige Person unerlässlich gewesen wäre (sowie der Kindsva-
ter nicht beanwaltet war und von daher nach dem Grundsatz der Waffengleich-
heit kein Beizug einer Rechtsanwältin geboten war).

5.2 Für das Teilobsiegen wird der beanwalteten Beschwerdeführerin zulasten 
der Vorinstanz eine reduzierte Parteientschädigung zugesprochen. In Beachtung 
des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411), 
welcher in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 15 GebTRA für das 

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Honorar einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht sowie unter 
Beachtung der in § 2 GebTRA enthaltenen Kriterien (Wichtigkeit der Streitsache, 
Schwierigkeit, Umfang und der Art der Arbeitsleistung, notwendiger Zeitaufwand) 
und in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens ist das Honorar (inkl. 
Auslagen und MwSt) für das Teilobsiegen auf Fr. 1'000.-- festzulegen. Der für 
das Verfahren vor Gericht in der Eingabe vom 9. Juli 2021 geltend gemachte 
Zeitaufwand von 30 Stunden (was nahezu vier Arbeitstage erreicht), erweist sich 
in Anbetracht der zu klärenden Fragen (gewisse Ausdehnung der Besuchszeiten, 
Umfang der Telefonkontakte, siehe oben, Erwägung 1.2 ab initio) als offenkundig 
massiv übersetzt. Soweit die Rechtsvertreterin deswegen mehr Zeit benötigte, 
weil der Umgang mit der Beschwerdeführerin im Vergleich zu anderen Klienten 
schwierig bzw. zeitaufwändig war, kann ein solcher durch die Beschwerdeführe-
rin verursachte Mehraufwand hier nicht abgegolten werden.

6. Abschliessend ist den Ermahnungen der Vorinstanz in Dispositiv-Ziffer 3, 
welche sich an beide Eltern richten, uneingeschränkt beizupflichten. Die Eltern 
werden mit Nachdruck darauf aufmerksam gemacht, dass ihre gemeinsamen 
Kinder davon profitieren können, wenn die Eltern es erreichen, die Ausübung des 
persönlichen Verkehrs auf einer konstruktiven, respektvollen Basis zu ermögli-
chen. Falls sie dies nicht schaffen, sind letztlich die gemeinsamen Kinder die 
Leidtragenden (und zwar ungeachtet der Fragestellung, welcher Elternteil dazu 
mehr beiträgt).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen. 
Die Dispositiv-Ziffer 2 der angefochtenen Beschlüsse der KESB 
C.________ vom 3. März 2021 werden wie folgt geändert und ergänzt:

2. Der persönliche Verkehr zwischen der Kindesmutter, A.________, und 
E.________ bzw. F.________ J.________ wird gestützt auf Art. 273 Abs. 
1 ZGB wie folgt geregelt:
a) die Kindesmutter ist berechtigt, E.________ bzw. F.________ 

J.________ jedes zweite Wochenende von Donnerstag nach Schul-
schluss bis Sonntagabend, 19.00 Uhr zu sich zu nehmen; 

(…)
e) die Kindsmutter ist berechtigt, wenn kein Besuchswochenende an-

steht, jeweils am vorausgehenden Freitag sowie am nachfolgenden 
Montag zwischen 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr mit E.________ bzw. 
F.________ J.________ ein Telefonat zu führen.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der von der Beschwerdefüh-
rerin bezahlte Kostenvorschuss von Fr. 400.-- wird ihrer Rechtsvertreterin 
aus der Gerichtskasse zurückerstattet. 

3. Der beanwalteten Beschwerdeführerin wird zulasten der Vorinstanz eine 
reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden 
(Art. 42 und 72ff. Bundesgesetz über das Bundesgericht, SR 173.110).

5. Zustellung an:
- die Vertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Beschwerdegegner (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Departement des Innern (z.K.). 

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

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Versand: 2. November 2021