# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7c8c4870-15df-57b4-b00b-f734a18e432c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-10
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 10.01.2018 I 2017 86
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-86_2018-01-10.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2017 86

Entscheid vom 10. Januar 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
M.A. HSG Caroline Guhl, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien C.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt LL.M. D.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Rentenanspruch)

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Sachverhalt:

A. C.________ (geb. am 20.4.1954, italienischer Staatsangehöriger) reiste am 
19. Dezember 1972 in die Schweiz ein und arbeitete u.a. im Familienbetrieb 
(Tankstelle mit Café in Buttikon) seiner damaligen Ehefrau (A.________). Am 16. 
Oktober 1986 unterzeichnete er wegen Rückenbeschwerden eine Anmeldung 
zum Bezug von IV-Leistungen. Nach diversen Abklärungen, welche ein Gutach-
ten der orthopäd. Universitätsklinik Balgrist vom 22. Juni 1987 umfassen (IV-act. 
20-3ff./8), gewährte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. April 1988 vom 1. März 
1986 bis zum 31. September 1987 eine halbe IV-Rente (IV-act. 24, 26).

B. Am 5. Mai 2009 ging bei der IV-Stelle von C.________ (seit 25.9.2004 mit 
B.________ verheiratet) erneut eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen 
ein (IV-act. 28). Die Abklärungen verzögerten sich, weil der Gesuchsteller seit 
Dezember 2009 wegen Vermögensdelikten in Untersuchungshaft war (IV-act. 
53). Mit Vorbescheid vom 9. Dezember 2010 teilte die IV-Stelle mit, dass ein An-
spruch auf eine IV-Rente verneint werde (IV-act. 67). Daran hielt die IV-Stelle mit 
Verfügung vom 8. Februar 2011 fest (IV-act. 69). Am 1. Oktober 2013 liessen 
sich C.________ und B.________ vom Bezirksgericht March scheiden (IV-act. 
70, 81).

C. Am 10. Dezember 2014 ging bei der IV-Stelle eine Meldung zur Früherfas-
sung und am 20. Januar 2015 eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein 
(IV-act. 74, 78). Die gesundheitlichen Probleme umschrieb C.________ dahinge-
hend, dass er nach einem Unfall vom 16. Januar 2014 eine Schulterprothese er-
halten habe und seit der Operation auf einem Auge blind sei (IV-act. 78-6/7, Ziff. 
6.2). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre medizinische Un-
tersuchung. Der Begutachtungsauftrag wurde der Gutachterstelle „E.________ 
Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH“ (Basel) zugelost (IV-act. 120). Die Na-
men der Gutachter wurden C.________ mit Schreiben vom 4. Juli 2016 mitgeteilt 
(IV-act. 123). Am 5. Dezember 2016 wurde das 47 Seiten umfassende Gutach-
ten erstattet (IV-act. 133). Gestützt darauf und auf die Beurteilung durch den 
RAD-Arzt Dr.med. F.________Q.________ (IV-act. 139-6f./7) teilte die IV-Stelle 
mit Vorbescheid vom 16. März 2017 mit, es sei vorgesehen, das Leistungsbe-
gehren abzuweisen (IV-act. 143). Gegen diesen Vorbescheid liess C.________ 
am 4. April 2017 Einwände erheben (IV-act. 150). Seit Mai 2017 bezieht 
C.________ eine (aufgrund des Vorbezugs gekürzte) AHV-Rente (IV-act. 155-
2/5).

D. Am 9. August 2017 verfügte die IV-Stelle, dass kein Rentenanspruch 
bestehe und deswegen das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 155). 

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Gegen diese Verfügung liess C.________ (unter Berücksichtigung des Fristen-
stillstandes nach Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG i.V.m. Art. 60 ATSG) rechtzeitig am 
14. September 2017 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den fol-
genden Rechtsbegehren:

1. Dem Versicherten sei bis zum 30.04.2017 eine volle IV-Rente zuzusprechen.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Staates.

E. Mit Vernehmlassung vom 25. Oktober 2017 beantragte die IV-Stelle, die 
Beschwerde sei abzuweisen, dies unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerde-
führers.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy-
chischen Gesundheit voraus (Art. 4 Abs. 1 Bundesgesetz über die Invalidenver-
sicherung [IVG; SR 831.20] sowie Art. 3 und 6ff. Bundesgesetz über den allge-
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG; SR 830.1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 
IVG). Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG). 

Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG

- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

1.2 Der Invaliditätsgrad bestimmt sich nach Art. 16 ATSG, wonach zur Ermitt-
lung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behand-
lung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches 
Invalideneinkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt wird, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches 
Valideneinkommen). Es ist für die Invaliditätsbemessung nicht entscheidend, ob 
die versicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von 
der ihr verbliebenen Erwerbsfähigkeit Gebrauch macht. Vielmehr ist die Invali-
dität stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemessen, das 

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die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könnte (vgl. 
Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3.A., Art. 28a 
N 27).

1.3 Die Invalidität bemisst sich somit nicht nach medizinischen, sondern nach 
wirtschaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbs-
unfähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 
Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d; 106 V 
86 Erw. 2b; 105 V 139 Erw. 1c; 98 V 166 Erw. 2). Wer nicht mindestens teilweise 
arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig und mithin nicht invalid sein 
(vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

1.4 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts-
beschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (vgl. Art. 43 
Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungs-
gericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhalts 
zu sorgen (BGE 122 V 157 Erw. 1a). Mit dem Untersuchungsgrundsatz korrelie-
ren die Mitwirkungspflichten der versicherten Person, indem diese zur Abklärung 
des Sachverhaltes beitragen muss (vgl. Meyer/Reichmuth, a.a.O., Art. 53-57 IVG 
N 10 mit Verweis auf BGE 122 V 157 Erw. 1a).

1.5.1  Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemes-
sung des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen. Der Arzt hat auch 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit 
der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 
Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 Erw. 4; 105 V 156 
Erw. 1). 

1.5.2  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei (vgl. 
Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle Be-
weismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
122 V 157 Erw. 1c). Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutach-
ten von externen Spezialisten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 

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der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist regel-
mässig volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen 
die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 137 V 227 Erw. 1.3.4 mit 
Hinweis).

1.5.3  Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist mithin entscheidend, 
ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter-
suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis 
der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-
gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
122 V 157 Erw. 1c).

2. Was den Gesundheitszustand und dessen Auswirkungen auf die Arbeits-
fähigkeit des Versicherten (im Zusammenhang bzw. im Vorfeld der erneuten IV-
Anmeldung vom 20. Januar 2015) anbelangt, sind den vorliegenden Akten u.a. 
die nachfolgend aufgeführten Angaben zu entnehmen:

2.1 Vom 10. Juli 2012 bis zum 19. Juli 2012 war der Versicherte im Spital 
Lachen hospitalisiert (für eine Hüft-TP rechts AMIS). Dem Austrittsbericht vom 
19. Juli 2012 sind folgende Diagnosen zu entnehmen (IV-act. 93-7/61):

1. Femurkopfnekrose rechts
2. Beidseitige Stenosen der Arteriae carotis externa, mittelgradig links und ge-

ringgradig rechts
3. Diabetes mellitus
4. Hypertensive und nutritiv-toxische Kardiomyopathie (…)
5. St.n. Hypercholesterinämie 11/2011
6. St.n. Polytoxikomanie 11/2011 m/b

 Konsum von Alkohol, Kokain, Benzodiazepine
 Toxscreening im Urin 21.11.2011 positiv auf Benzodiazepine, Kokain 

und Opiate
7. St.n. Sepsis bei Pneumonie 11/2011
8. St.n. akute prärenale Niereninsuffizienz 11/2011
9. St.n. persistierende Leukozytose unklarer Genese 11/2011 m/b

 DD: steroidinduziert, im Rahmen einer hämatologischen Erkrankung, 
Polytoxikomanie

10. St.n. unklare rezidivierende Gelenksschmerzen Grosszehe links, OSG links 
und Kniegelenk links am ehesten einer Gichtarthritis entsprechend 11/2011 
(…)

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2.2 Im Rahmen einer neurologischen Untersuchung stellte Dr.med. 
G.________ .________ (Facharzt für Neurologie) am 18. Oktober 2012 folgende 
Diagnosen (IV-act. 93-16/61):

Peronaeus-Druckparese rechts
St.n. Hüft-TP rechts 07/2012
PAVK 1l b bds.
Gicht

2.3 Nach einem Autounfall am 16. Januar 2014 klagte der Versicherte über 
Schulter- und Nackenbeschwerden (IV-act. 93-24/61). Am 4. September 2014 
erfolgte eine operative Implantation einer inversen Schulterprothese rechts bei 
Humeruskopfnekrose sowie schwerer Cuffarthropathie der rechten Schulter im 
Spital Lachen (vgl. IV-act. 93-26/61 i.V.m. 93-22ff./61). 

2.4 Am 16. September 2014 wurde der Versicherte dem zuständigen Ophthal-
mologen des Universitätsspitals Zürich (USZ) vorgestellt, welcher die Diagnose 
eines Zentralarterienverschlusses bestätigte. Durch den konsiliarisch hinzugezo-
genen Neurologen wurden eine cerebrale MR-Angiografie sowie eine Duplexun-
tersuchung der hirnzuführenden Arterien, eine Echokardiografie und ein Holter-
EKG durchgeführt. Duplexsonographisch konnte eine hochgradige Stenose der 
A. carotis interna rechts nachgewiesen werden (IV-act. 93-45/61). 

2.5 Im Rahmen einer notfallmässigen Behandlung vom 19. September 2014 in 
der interdisziplinären Notfallstation des USZ wurden folgende Diagnosen gestellt 
(IV-act. 93-29/61):

1. Hochgradige Atheromatose der hirnversorgenden Gefässe ED 19.09.2014
 Hochgradige symptomatische Abgangsstenose der A. carotis interna 

rechts (60-70% nach NASCET) (…)
2. Zentralarterienverschluss rechts am 12.09.2014 bei hochgradiger Abgangs-

stenose der ICA rechts (…)
3. Verdacht auf myeloproliferative Neoplasie ED 18.09.2014
4. Akute Niereninsuffizienz (…)
5. Diabetes mellitus Typ 2 ED 04.09.2014 (…)
6. Hypertensive und nutritiv Kardiomyopathie ED 2004 (…)
7. St.n. inverser Schulterprothese rechts, unzementiert am 04.09.2014
8. St.n. Politoxikomanie 2011

2.6 Am 24. September 2014 erfolgte am USZ ein operativer Eingriff (Carotis-
TEA und Bifurkationsplastik rechts bei hochgradiger Atheromatose der hirnver-
sorgenden Gefässe ED 19.09.2014, IV-act. 93-51/61). Eine postoperative Ver-
laufskontrolle vom 17. Dezember 2014 ergab regelrechte Verhältnisse, weshalb 
die Behandlung aus gefässchirurgischer Sicht am USZ abgeschlossen wurde 
(IV-act. 94-31/63). 

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2.7 In der Augenklinik des USZ war der Versicherte seit dem 16. September 
2014 in ambulanter Behandlung. Im Bericht vom 9. Februar 2015 an die IV-Stelle 
wurde folgende ophthalmologische Diagnose gestellt (IV-act. 100):

Zentralarterienverschluss rechts mit/bei
- retinaler Gefässmalformation
- anamnestisch Amaurosis fugax am 04.09.14

Für das betroffene Auge wurde eine schlechte Prognose angenommen (IV-act. 
100-1/3 unten).

2.8.1  Der Versicherte wurde am 26., 27. und 28. September 2016 von den 
E.________-Gutachtern interdisziplinär abgeklärt. Dem von Dr.med. H.________ 
(FMH Allgemeine Innere Medizin), Dr.med. I.________ (FMH Orthopädische 
Chirurgie), lic.phil. J.________ (Fachpsychologe für Psychotherapie FSP/ Neu-
ropsychologe), Dr.med. K.________ (FMH Kardiologie), Dr.med. L.________ 
(FMH Psychiatrie und Psychotherapie), Dr.med. M.________-.________ (Neuro-
logie), Prof. Dr.med. N.________ .________ (FMH Angiologie) und Dr.med. 
O.________ (FMH Ophthalmologie) unterzeichneten Gutachten vom 5. Dezem-
ber 2016 sind folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu ent-
nehmen (IV-act. 133-43/106):

1. Hypertensive und toxische Kardiopathie (ICD-10I11.90/I42.7)
 St.n. akutem Lungenödem 4/2004, LVEF 30%, DD: hypertensiv, to-

xisch
 LIKA 12/2004: unauffällig
 St.n. akutem Lungenödem 3/2009 bei low-output-Versagen (LVEF 25-

30%) und hypertensiver Entgleisung
 Stressechokardiographie 2010: keine Ischämie, TTE 10/2010: LVEF 

65%, schwere LVH, diastolische Dysfunktion
 Kardiovasukuläre Risikofaktoren

- Status nach Nikotinabusus 40 py
- Metabolisches Syndrom (vgl. Diagnosen 5.2.2)

2. Generalisierte Atherosklerose mit/bei (ICD-10 I170.9)
 Zustand nach Zentralarterienverschluss rechts mit praktisch vollstän-

digem Visusverlust rechts bei hochgradiger Stenose der Carotis-
Bifurkation rechts (09/2014) (ICD-10 H34.1/I65.2)

 Zustand nach Carotis-Thrombendarteriektomie und Bifurkationsplastik 
rechts bei hochgradiger Carotis-Stenose (09/2014) (ICD-10 Z98.8)

 Periphere arterielle Durchblutungsstörung (PAVK) Stadium II rechts, 
Stadium I links bei signifikanter Stenosierung der Beckenachse rechts

3. Chronische Schulterbeschwerden der dominanten rechten Seite (ICD-10 
M79.61/Z96.6)

 Anamnestisch Status nach Verletzung im Rahmen eines Autounfalles 
am 16.01.2014

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 Status nach Implantation einer inversen Schulterprothese am 
04.09.2014 bei Humeruskopfnekrose und schwerer Cuff-Arthropathie 
(Dr. S. Reichlin, Spital Lachen)

4. Chronische Hüftbeschwerden links (ICD-10 M87.95/M16.9)
 Radiologisch Femurkopfnekrose und Coxarthrose

5. Status nach Implantation einer Hüft-Totalprothese rechts am 11.07.2012 bei 
schwerer Femurkopfnekrose (Dr. R. Weihe, Spital Lachen) (ICD-10 Z98.8)

6. Aufgehobene Sehfähigkeit rechts
 Anlagebedingte Fehlsichtigkeit bds. (rechtes Auge: Myopie, Astigma-

tismus) (ICD-10 H52.1, H52.2)
 Presbyopie bds. (ICD-10 H52.4)
 Cataracta incipiens bds (ICD-10 H25.0)
 Amaurose nach Zentralarterienverschluss (rechtes Auge) ICD-10 

H54.4)
 Fundus hypertonicus Grad II (linkes Auge) (ICD-10 H35.0)

Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erwähnten die Sachver-
ständigen (IV-act. 133-44/106):

1. Status nach Alkohol- und Kokainabhängigkeit (ICD-10 F10.20, F14.20)
2. Metabolisches Syndrom (ICD-10 E88.9)

 Übergewicht mit BMI von 28 kg/m2 (ICD-10 E66.9)
 Diabetes mellitus mit HbA1c von 6.6% (ICD-10 E11.9)
 Arterielle Hypertonie (ICD-10I10)
 Dyslipidämie (ICD-10 E78.2)

3. Niereninsuffizienz mit Kreatinin von 246 µmol/l (ICD-10 N19)
4. Verschiedene Laborveränderungen

 BSR-Erhöhung unklarer Ätiologie (ICD-10 R70.0), Leukozytose unkla-
rer Ätiologie (ICD-10 R72). Leichte Anämie unklarer Ätiologie (ICD-10 
D64.9), leichte Thrombozystose unklarer Ätiologie (ICD-10 D75.9)

5. Status nach Schilddrüsenoperation und Status nach Cholezystektomie (ICD-10 
Z98.8.)

6. Anamnestisch chronisch intermittierende Gichtarthropathie der Grosszehen 
und Sprunggelenke (ICD-10 M10.90)

2.8.2  Insgesamt kamen die E.________-Gutachter aus polydisziplinärer Sicht 
zum Ergebnis, dass in leichten, adaptierten Tätigkeiten, am besten teilweise sit-
zend, eine 100%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit bestehe. Körperlich schwere, 
anhaltend mittelschwere und nicht adaptierte Tätigkeiten seien bleibend unzu-
mutbar. Es sei denkbar, dass auch leichte bis intermittierend mittelschwere 
Tätigkeiten nach Beendigung der Hüft-TP Rekonvaleszenz (März 2017) und ei-
nem dann objektiven Nachweis einer höheren kardialen Leistungsfähigkeit wie-
der medizinisch möglich sein werden (IV-act. 133-47/106).

2.9 Vom 5. bis 8. Dezember 2016 hielt sich der Versicherte im Spital Lachen 
auf. Im Austrittsbericht nahm Prof. Dr.med. P.________ folgende Beurteilung vor 
(IV-act. 137-2/3):

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Erfolgreiche, komplikationslose Stent-Implantation in die rechte Arteria iliaca com-
munis, die linke Arteria iliaca communis und den Übergang der rechten Arteria 
iliaca communis und rechten Arteria iliaca externa.
Erfolgreiche und komplikationslose Rekanalisation eines kurzstreckigen Ver-
schlusses der rechten Arteria femoralis superficialis mit anschliessender Ballon-
dilatation.

2.10  Der RAD-Arzt Dr.med. F.________ (Allgemeinmedizin FMH) beurteilte das 
MEDAS-Gutachten am 2. März 2017 als nachvollziehbar. Als angepasste Tätig-
keiten erwähnte er körperlich leichte Arbeiten in Wechselposition, ohne Arbeiten 
über Schulterhöhe, ohne Notwendigkeit für das Binocularsehen (IV-act. 139-7/7). 

3.1 Der (63-jährige) Versicherte bezieht nach der Aktenlage seit Mai 2017 eine 
(infolge Vorbezugs gekürzte) AHV-Rente, weshalb es im vorliegenden Be-
schwerdeverfahren grundsätzlich nur noch um einen allfälligen Rentenanspruch 
bis zum 30. April 2017 geht (welcher mit IV-Anmeldung vom 20. Januar 2015 gel-
tend gemacht wurde, vgl. IV-act. 78 i.V.m. Art. 30 IVG, wonach der IVG-Renten-
anspruch mit dem Anspruch auf eine AHV-Altersrente erlischt). Nachdem die 
Parteien sich einig sind, dass für den Zeitraum seit dem 1. Mai 2017 kein IV-
Rentenanspruch in Frage kommt, erübrigen sich weitere medizinische Abklärun-
gen, welche den Verlauf seit Mai 2017 dokumentieren würden. Dies betrifft 
namentlich auch die in der Beschwerde (S. 3, Ziff. 8) angesprochene Hüft-Opera-
tion von Juni 2017. Vielmehr ist die Fragestellung, ob seit der erneuten IV-Anmel-
dung vom 20. Januar 2015 bis Ende April 2017 ein Anspruch auf eine IV-Rente 
resultiert, grundsätzlich nach Massgabe der vorliegenden medizinischen Akten 
zu entscheiden, ohne dass eine weitere medizinische Stellungnahme einzuholen 
wäre. Im Einklang damit steht auch, dass der beanwaltete Beschwerdeführer im 
Verfahren vor Gericht keine zusätzliche medizinische Abklärung beantragt hat.

3.2 Die Vorinstanz hat dem vorliegenden MEDAS-Gutachten vom 5. Dezember 
2016 uneingeschränkt Beweiswert zuerkannt. Dabei stellte sie darauf ab, dass 
dem Versicherten körperlich schwere, anhaltend mittelschwere und nicht adap-
tierte Tätigkeiten bleibend nicht mehr zumutbar sind. Dies ist im Verfahren vor 
Gericht unbestritten. Streitig und näher zu prüfen ist hingegen, wie die Arbeits-
fähigkeit des Versicherten für den Zeitraum von Januar 2015 (neue IV-
Anmeldung) bis zum 30. April 2017 (Ablösung durch eine AHV-Rente) zu beurtei-
len ist.

3.3.1  Eine gerichtliche Würdigung des vorliegenden MEDAS-Gutachtens ergibt, 
dass es sich auf internistische, psychiatrische, orthopädische, neurologische 
und neuropsychologische Untersuchungen, Befunde und Beurteilungen abstützt. 
Die gutachtliche Gesamtbeurteilung des Gesundheitszustands des Beschwerde-

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führers beruht auf allseitigen Untersuchungen und erfolgte in Kenntnis der Vor-
akten (vgl. die Auflistung der medizinischen Unterlagen und Eckdaten in IV-act. 
133-5ff./106, Ziff. 2.1.1 und 2.2). Im Rahmen der Teilgutachten erfolgte jeweils 
eine ausführliche Anamnese, u.a. unter Berücksichtigung der geklagten Be-
schwerden, eine Befunderhebung sowie eine Beurteilung. Schliesslich erfolgte 
eine zusammenfassende Konsensbeurteilung.

3.3.2  Inwiefern dieses MEDAS-Gutachten Mängel bzw. fehlerhafte Einschätzun-
gen der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten aufweist, wurde vom 
beanwalteten Beschwerdeführer im gerichtlichen Verfahren nicht substantiiert 
dargelegt. Mit der Argumentation in der Beschwerde (S. 3, Ziff. 8), wonach sinn-
gemäss der Versicherte immer noch an Herz- und Hüftproblemen leide bzw. im-
mer noch in einem desolaten gesundheitlichen Zustand sowie nicht in der Lage 
sei, eine Arbeitstätigkeit aufzunehmen, werden die betreffenden Ausführungen 
der jeweiligen Sachverständigen weder widerlegt, noch in massgeblicher Weise 
in Frage gestellt. Im orthopädischen Teilgutachten wurden chronische Schulter-
beschwerden (rechts) und chronische Hüftbeschwerden (links) ausdrücklich an-
erkannt, indem festgehalten wurde, dass sich die an der linken Hüfte und der 
rechten Schulter beklagten Beschwerden durch die klinischen und radiologischen 
Befunde klar begründen lassen (vgl. IV-act. 133-23/106 Mitte). Indessen wurden 
die Auswirkungen dieser Befunde für körperlich leichte Verrichtungen unter 
Wechselbelastung als nicht limitierend beurteilt, d.h. für körperlich leichte Verrich-
tungen wurde keine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit im Sinne einer invalidisie-
renden Erkrankung attestiert (vgl. IV-act. 133-23/106 unten). Dies steht zum ei-
nen im Einklang damit, dass die gesamte ausführliche Untersuchung im Stehen, 
Gehen, Sitzen und Liegen bei ausgezeichneter Kooperation völlig problemlos 
durchgeführt werden konnte (vgl. IV-act. 133-23/106, Ziff. 4.2.4, 2. Abs. in fine). 
Zum andern wurde im E.________-Gutachten (unter Ziff. 4.2.8) zu früheren ärzt-
lichen Einschätzungen Stellung genommen und dabei festgehalten, dass die At-
testierung einer hochgradig verminderten Arbeitsfähigkeit angesichts der klini-
schen und radiologischen Befunde nicht nachvollziehbar sei, zumal der Versi-
cherte anlässlich der aktuellen Untersuchung keine entsprechenden Beschwer-
den äusserte (vgl. IV-act. 133-24/106, Mitte).

Hinsichtlich der kardiologischen Abklärung konnte der Versicherte im Rahmen 
der Begutachtung lediglich eine Leistung von 59 Watt erbringen, was indessen 
mit körperlich nicht belastenden bzw. leicht belastenden Tätigkeiten als vereinbar 
beurteilt wurde (vgl. IV-act. 133-40/106, Ziff. 4.6.5). Was daran zu kritisieren wä-
re, wurde vom Beschwerdeführer vor Gericht nicht vorgebracht.

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3.4 Zusammenfassend erweist sich das vorliegende interdisziplinäre Gutachten 
vom 5. Dezember 2016 als nachvollziehbar und schlüssig. Dies wurde auch vom 
konsultierten RAD-Arzt Dr.med. F.________am 2. März 2017 gleich beurteilt mit 
der zutreffenden Präzisierung, dass bei den körperlich leichten Arbeiten in 
Wechselposition jedenfalls Arbeiten über Schulterhöhe sowie Arbeiten, bei wel-
chen ein „Binocularsehen“ notwendig wäre, ausscheiden (vgl. IV-act. 139-7/7). 

3.5 Was die Kritik in der Beschwerde (Ziff. 9 und 10) anbelangt, wonach die 
Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung keine Beispiele für leidensangepass-
te Tätigkeiten angeführt habe, drängen sich die folgenden Bemerkungen auf:

Nach der Aktenlage hat der Versicherte in seiner Berufslaufbahn nach einer An-
lehre als Kellner verschiedene Erwerbstätigkeiten ausgeführt, u.a. hat er eine 
Tankstelle geführt, sich als Autoverkäufer betätigt, als Aussendienstmitarbeiter 
gearbeitet, einen Nachtclub geführt (vgl. IV-act. 39, 46-1/5) und als Eisenleger in 
der Firma seines Sohnes gearbeitet (IV-act. 111-1/4). Berücksichtigt man zudem 
seine Sprachkenntnisse (Muttersprache italienisch, sehr gute Deutschkenntnisse 
in Wort und Schrift sowie Französischkenntnisse, vgl. IV-act. 39 unten), kann der 
Argumentation in der Beschwerdeschrift, wonach keine Arbeitstätigkeit mehr 
möglich gewesen sei, nicht beigepflichtet werden. Vielmehr wären nach der 
erwähnten IV-Anmeldung noch körperlich leichte Tätigkeiten namentlich im Ver-
kauf, bei welchen die Sprachkenntnisse von Nutzen sind, in Frage gekommen 
(z.B. Autoverkauf wie in früheren Jahren, aber auch sonstiger Telefonverkauf 
oder telefonische Aktivitäten wie Telefonmarketing, Telefon-Befragungen, etc., 
aber auch - in Anbetracht von Erfahrungen in der Baubranche als Eisenleger/ 
Armierungen [vgl. IV-act. 133-15/106 Mitte] - z.B. Verkauf in einem Baumarkt; 
aber auch leichte Industriearbeiten im Sinne einer sitzenden Bedienung einer 
Maschine, Kontrollarbeiten, z.B. für die Qualitätssicherung; Aufsichtsperson in 
Spielsalon etc.). Der Umstand, wonach solche körperlich leichten Arbeiten im 
Alter des Versicherten nicht einfach zu finden gewesen wären, spricht nicht ge-
gen die Zumutbarkeit solcher leichten adaptierten Tätigkeiten. Im Übrigen ist bei 
der Invaliditätsbemessung rechtsprechungsgemäss auf den ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt im Sinne von Art. 16 ATSG abzustellen, welcher grundsätzlich auch 
sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote umfasst, bei 
welchen leistungsmässig eingeschränkte Versicherte (bzw. Behinderte) mit 
einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können 
(vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 9C_910/2011 vom 30.3.2012 
Erw. 3.1 und 9C_95/2007 vom 29. 8.2007 Erw 4.3 mit Hinweisen). 

4. Nach dem Gesagten ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in 
der angefochtenen Verfügung auf das vorliegende interdisziplinäre Gutachten 

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abgestellt und für adaptierte leichte wechselbelastende Tätigkeiten einen mass-
gebenden Arbeitsfähigkeitsgrad von 100% angenommen hat. An diesem Ergeb-
nis vermögen die weiteren Vorbringen in der Beschwerde nichts zu ändern.

Was die erwerblichen Auswirkungen der dargelegten Arbeitsfähigkeitsbeurteilung 
anbelangt, verhält es sich so, dass gemäss dem Auszug aus dem individuellen 
Konto für den Versicherten zuletzt im Jahre 2013 ein Jahreseinkommen von 
Fr. 48‘000.-- abgerechnet wurde (vgl. Suva-act. 3-17/226). Dieser Verdienst liegt 
deutlich unter dem Durchschnittsverdienst von Fr. 66‘453.--, welcher bei einem 
Pensum von 100% gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen 
Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 (Totalwert Männer, Kompe-
tenzniveau 1, 41.7 Arbeitsstunden pro Woche) resultiert (vgl. Urteil des Bundes-
gerichts 9C_200/2017 vom 14.11.2017 Erw. 3.1). Nachdem der vorerwähnte 
Verdienst von Fr. 48‘000.-- bei der tenuis AG (des Sohnes des Versicherten) ins-
besondere Eisenleger-/ Armierungsarbeiten betraf (vgl. IV-act. 133-15/106 Mitte 
i.V.m. dem Handelsregisterauszug = Vi-act. 10.3), und eine solche im Jahre 2013 
ausgeübte Tätigkeit in Anbetracht des Gesundheitszustandes des Versicherten 
(mit u.a. Hüft-Totalprothese rechts am 11.07.2012) offenkundig ungünstig war, ist 
für den Einkommensvergleich beim Valideneinkommen nicht auf den zuletzt er-
zielten Verdienst bei der tenuis AG, sondern auf Tabellenwerte gemäss LSE ab-
zustellen (analog auch bei der Ermittlung des Invalideneinkommens). Mit ande-
ren Worten sind hier zur Ermittlung des IV-Grades sowohl das Validen-, als auch 
das Invalideneinkommen aus den Tabellenwerten der LSE zu entnehmen. Dies 
bedeutet im Ergebnis, dass selbst dann, wenn bei der Herleitung des Invaliden-
einkommens aus den Tabellenwerten der maximal zulässige leidensbedingte 
Abzug von 25% zur Anwendung käme (was hier offen bleiben kann), letztlich 
kein rentenbegründender IV-Grad von mindestens 40% resultiert (da der gleiche 
Tabellenwert sowohl als Basis für das Validen-, wie auch für das Invalidenein-
kommen dient und lediglich der leidensbedingte Abzug von maximal 25% beim 
Invalideneinkommen den Unterschied ausmacht). Aus all diesen Gründen hat die 
Vorinstanz zu Recht keinen rentenbegründenden IV-Grad von mindestens 40% 
angenommen.

5. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie abgewiesen 
wird. Die Verfahrenskosten werden dem unterliegenden Beschwerdeführer aufer-
legt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 500.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Der 
Beschwerdeführer hat einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- bezahlt, so 
dass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (A)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern (A).

Schwyz, 10. Januar 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 30. Januar 2018