# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d23dd55b-4ddf-5a45-9887-fae5a99d6c57
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-07-24
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 24.07.2017 603 2017 101
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_603-2017-101_2017-07-24.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

603 2017 101
603 2017 118

Urteil vom 24. Juli 2017

III. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Anne-Sophie Peyraud 
Richter: Johannes Frölicher 

Dominique Gross 
Gerichtsschreiber-Praktikant: Elio Lopes

Parteien A.________, Beschwerdeführer     

gegen

KOMMISSION FÜR DIE AUFSICHT ÜBER DIE BERUFE DES GESUND-
HEITSWESENS UND DIE WAHRUNG DER PATIENTENRECHTE, 
Vorinstanz     

Gegenstand Öffentliche Gesundheit

Fortbildung

Beschwerde vom 23. Juni 2017 gegen den Entscheid vom 30. Mai 2017

Kantonsgericht KG
Seite 2 von 8

Sachverhalt

A. Dr. med. dent. A.________ (Beschwerdeführer) verfügt seit dem 27. Januar 2009 über eine 
Bewilligung für die Ausübung des Berufes als selbständiger Zahnarzt im Kanton Freiburg und 
betreibt in B.________ eine Zahnarztpraxis. Ferner arbeitete er – gestützt auf eine vom Kanton 
C.________ gewährte Berufsausübungsbewilligung – im Jahr 2011 in einer weiteren 
Zahnarztpraxis in D.________. Zuvor hatte er eine Zahnarztpraxis im Kanton E.________. 

B. Anlässlich einer Praxis-Visitation vom 24. November 2011 hat der Kantonszahnarzt des Kan-
tons C.________ festgestellt, dass der Beschwerdeführer für das Jahr 2011 keine 
Fortbildungsbelege vorweisen konnte. Der Beschwerdeführer habe angegeben, dass er seit 
Jahren wenige Fortbildungen besuche, da keine interessanten Veranstaltungen stattfänden. Er sei 
nicht Mitglied der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) und folglich nie über die 
Berufspflichten bzw. die Fortbildungspflicht instruiert worden. Der Kantonszahnarzt machte den 
Beschwerdeführer darauf aufmerksam, dass gestützt auf den Rahmenvertrag zur Qualität der 
zahnärztlichen Leistung zwischen der SSO und weiteren Vertragspartnern eine Fortbildungspflicht 
für 80 Stunden pro Kalenderjahr bestehe, wovon 50 Stunden durch Belege betreffend 
praxisrelevante Fortbildungsveranstaltungen nachzuweisen seien. Für das Kalenderjahr 2011 
fehlten dem Beschwerdeführer folglich 50 Stunden, welche im Folgejahr bzw. im Jahr 2013 
nachzuholen und nachzuweisen seien. 

C. Mit Schreiben vom 7. Februar 2012 teilte das Amt für Gesundheit des Kantons Freiburg 
(GesA) dem Beschwerdeführer mit, dass im Kanton Freiburg hinsichtlich des Umfangs der Ausbil-
dung derselbe Massstab gelte wie im Kanton C.________. Er wurde deshalb aufgefordert, bis 
Ende Februar 2012 lückenlos über seine in den Jahren 2009 und 2012 (recte: 2010) absolvierten 
Fortbildungen zu informieren. 

D. Der Beschwerdeführer ersuchte das GesA am 11. Februar 2012 darum, ihn aufgrund seiner 
schwierigen gesundheitlichen, beruflichen und finanziellen Situation für die vergangenen Jahre 
nachträglich von seiner Fortbildungspflicht zu befreien. Am 1. März 2012 informierte das GesA den 
Beschwerdeführer, dass es nicht in seiner Kompetenz liege, ihn nachträglich von der Fortbildungs-
pflicht zu befreien. Das GesA sehe sich daher gezwungen, die Angelegenheit der Aufsichtskom-
mission (Kommission für die Aufsicht über die Berufe des Gesundheitswesens und die Wahrung 
der Patientenrechte; nachfolgend Vorinstanz) zur Prüfung zu unterbreiten. 

E. In der Folge stellte der Beschwerdeführer dem GesA am 20. November 2012 diverse Fortbil-
dungsnachweise betreffend die Jahre 2011 und 2012 zu, welche das GesA zuständigkeitshalber 
an die Vorinstanz übermittelte. 

F. Am 22. Februar 2016 forderte die Vorinstanz den Beschwerdeführer auf, die Fortbildungs-
nachweise für die Jahre 2013, 2014 und 2015 einzureichen. Dieser übermittelte am 9. März 2016 
entsprechende Unterlagen. 

G. Mit Entscheid vom 30. Mai 2017 stellte die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer im 
Jahr 2012 die erforderlichen Fortbildungsstunden für das laufende Jahr geleistet und jene für das 
Jahr 2011 nachgeholt habe. Jedoch habe er im Jahr 2013 keine nachweisbare Fortbildung absol-
viert. Für 2014 habe er diverse Belege zu Fortbildungen im Umfang von insgesamt 110.5 Stunden 
eingereicht, wobei jedoch die von der F.________ GmbH angebotene Ausbildung zum 
"G.________-Coach" sowie ein von Dr. phil. H.________ angebotener "Essenzkurs" mit dem Titel 
"Wie Phönix aus der Asche" nicht anerkannt werden könnten. Somit komme er im Jahr 2014 ledig-

Kantonsgericht KG
Seite 3 von 8

lich auf 43.5 Fortbildungsstunden. Ferner habe er im Jahr 2015 einzig Seminare bei Dr. phil. 
H.________ absolviert, welche allesamt nicht angerechnet werden könnten, da sie nicht pra-
xisrelevant seien. Der Beschwerdeführer habe demnach während der Untersuchungsperiode 2013 
bis 2015 anstatt der insgesamt für die drei Jahre erforderlichen 150 Stunden nachweisbarer Fort-
bildung lediglich im Jahr 2014 43.5 Fortbildungsstunden absolviert. Die Vorinstanz verhängte des-
halb gegen den Beschwerdeführer eine Busse von CHF 2'000.-. Er wurde zudem verpflichtet, so 
rasch wie möglich 100 nachweisbare Fortbildungsstunden nachzuholen (zusätzlich zum üblichen 
Jahrespensum von 50 Stunden); von diesen 100 zusätzlichen Stunden müssten 33 Stunden vor 
dem 31. Dezember 2017, 67 Stunden vor dem 31. Dezember 2018 und die Gesamtheit bis zum 
31. Dezember 2019 geleistet werden. 

H. Mit Schreiben vom 17. Juni 2017 gelangte der Beschwerdeführer an das Kantonsgericht und 
verlangte eine Erstreckung der Beschwerdefrist betreffend den erwähnten Entscheid vom 30. Mai 
2017. Die Instruktionsrichterin teilte ihm am 19. Juni 2017 mit, dass eine gesetzliche Frist nicht 
erstreckt werden könne und verwies ihn auf die Rechtsmittelbelehrung im erwähnten Entscheid. 

I. Am 23. Juni 2017 hat der Beschwerdeführer Beschwerde an das Kantonsgericht erhoben. Er 
beantragt sinngemäss, dass der Entscheid vom 30. Mai 2017 aufzuheben sei; die von ihm absol-
vierten Fortbildungen seien als genügend anzuerkennen. Er erwarte eine "offizielle Entschuldi-
gung" von der Vorinstanz. Weiter ersucht er mit Schreiben vom 24. bzw. vom 19. Juni 2017 um 
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. 

J. Die Vorinstanz verzichtet mit Schreiben vom 10. Juli 2017 auf eine Stellungnahme. 

K. Auf die weiteren Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die Ent-
scheidfindung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen.    

Erwägungen

1. Das Kantonsgericht ist zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (Art. 114 
Abs. 2 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; 
SGF 150.1] in Verbindung mit Art. 127i des kantonalen Gesundheitsgesetzes vom 16. November 
1999 [GesG; SGF 821.0.1]). Der Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert 
(Art. 76 VRG). Die Beschwerdefrist wurde eingehalten (Art. 79 Abs. 1 VRG). Auf die Beschwerde 
ist daher – soweit die Rechtsbegehren nicht ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegen, wie 
dies bei der Beantragung einer "offiziellen Entschuldigung" der Vorinstanz der Fall ist – einzutre-
ten. 

2. Mit der Beschwerde an das Kantonsgericht können die Verletzung des Rechts einschliess-
lich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige 
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. Die Unangemessenheit kann vor 
dem Kantonsgericht nur gerügt werden, wenn die Angelegenheit das Gebiet der öffentlichen Ab-
gaben oder der Sozialversicherungen betrifft, wenn sie der Beschwerde an eine zur Überprüfung 
dieser Rüge befugte Bundesbehörde unterliegt oder ein Gesetz diesen Beschwerdegrund aus-
drücklich vorsieht (Art. 78 Abs. 2 VRG). Dies ist vorliegend nicht der Fall; entsprechend ist in casu 
die Rüge der Unangemessenheit ausgeschlossen.

3. Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerde sinngemäss im Wesentlichen damit, 
dass er nicht Mitglied der SSO sei. Anlässlich seines Umzugs im Jahr 2009 vom Kanton 

Kantonsgericht KG
Seite 4 von 8

E.________ in den Kanton Freiburg habe ihn der juristische Berater des GesA informiert, dass im 
Kanton Freiburg kein Nachweis der Fortbildung erforderlich sei. Die Freiburger Gesetzgebung 
spreche nur von Weiterbildung, nicht aber von Fortbildung, und betreffe damit lediglich frisch 
diplomierte Zahnärzte. Der Beschwerdeführer folgerte, dass aufgrund dieser Gesetzgebung – 
mangels entsprechender Rechtsgrundlage – keine Fortbildung verlangt werden dürfe. Auch habe 
die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die Begriffe der Weiterbildung und der Fortbildung 
verwechselt. Durch die "verwirrende Verwendung dieser Begriffe und Auskünfte des GesA" seien 
bei ihm Stress, Krankheit (hypertone Krise und Quincke-Oedem) und zudem finanzieller Schaden 
entstanden; er ziehe eine Schadenersatzklage in Betracht. Die von ihm besuchten 
Veranstaltungen (gemeint sind die von Dr. phil. H.________ angebotenen Seminare) seien im 
Bereich der angewandten Anthropologie und somit praxisrelevant. Die an diesen Kursen 
vermittelten Kenntnisse seien für seine zahnärztliche Tätigkeit relevant bzw. seien ein "absolut 
unerlässliches Weiterbildungsthema", zumal seine Praxis naturheilkundlich orientiert sei. Es sei 
willkürlich, diese Kurse, welche "neue avantgardistische Ansätze" vermittelten, nicht zu 
anerkennen. Zudem würden ja auch beispielsweise betriebswirtschaftliche Themen oder Marketing 
als Fortbildungen anerkannt. Er habe unter Berücksichtigung dieser Seminare in den Jahren 2015 
und 2016 je 250 Stunden Fortbildung und damit ein Vielfaches der verlangten Fortbildungsstunden 
absolviert. Der jährliche finanzielle Aufwand für diese Fortbildung – welche er durch den Verkauf 
von Pensionskassenguthaben finanziert habe – belaufe sich auf etwa CHF 28'000.-. Insgesamt 
erweise sich damit der angefochtene Entscheid als krass willkürlich und als Angriff auf seine 
Grundrechte. 

4. a) Es ist demnach zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht feststellte, dass der Beschwerde-
führer im Rahmen seiner Tätigkeit als Zahnarzt seine Fortbildungspflichten vernachlässigt hat. 

b) Am 1. September 2007 ist das Bundesgesetz vom 23. Juni 2006 über die universitären 
Medizinalberufe (MedBG; SR 811.11) in Kraft getreten. Mit diesem werden die fachlichen und per-
sönlichen Voraussetzungen für die selbständige Ausübung eines universitären Medizinalberufes 
nunmehr abschliessend durch das Bundesrecht geregelt (Urteil BGer 2C_58/2008 vom 14. April 
2008 E. 2.1; vgl. auch ETTER, Handkommentar MedBG, 2006, Art. 36 N. 1). Als universitärer Medi-
zinalberuf gilt dabei insbesondere die Tätigkeit von Zahnärzten (Art. 2 Abs. 1 lit. b MedBG). Die 
selbständige Tätigkeit als Zahnarzt bedarf einer Bewilligung des Kantons, auf dessen Gebiet sie 
ausgeübt wird (Art. 34 MedBG). Die Bewilligung wird erteilt, wenn die gesuchstellende Person ein 
entsprechendes eidgenössisches Diplom besitzt (Art. 36 Abs. 1 lit. a MedBG) und vertrauenswür-
dig ist sowie physisch und psychisch Gewähr für eine einwandfreie Berufsausübung bietet (Art. 36 
Abs. 1 lit. b MedBG).

c) Das MedBG verankert zudem in dessen Art. 40 neu auf bundesrechtlicher Ebene 
einheitliche und abschliessende Berufspflichten, die für alle selbständig tätigen Medizinalpersonen 
gelten und welche zuvor in den kantonalen Gesundheitsgesetzen geregelt waren (ETTER, Hand-
kommentar MedBG, 2006, Art. 40 N. 1, mit Hinweis). Gemäss Art. 40 lit. a MedBG sind Medizinal-
personen unter anderem verpflichtet, ihren Beruf sorgfältig und gewissenhaft auszuüben und sich 
an die Grenzen der Kompetenzen, die sie im Rahmen der Aus-, Weiter- und Fortbildung erworben 
haben, zu halten (vgl. hierzu Urteil BGer 2C_901/2012 vom 30. Januar 2013 E. 3.2). Die Pflicht 
beinhaltet das Vorgehen nach allgemein anerkannten Grundsätzen des medizinischen Berufes 
(ETTER, Handkommentar MedBG, 2006, Art. 40 N. 4). Ferner werden der Medizinalperson Gren-
zen gesetzt; es geht darum, ein Übernahmeverschulden, d.h. die Übernahme einer Tätigkeit, für 
die man nicht qualifiziert ist, und eine daraus allenfalls resultierende Haftung zu vermeiden (ETTER, 
Handkommentar MedBG, 2006, Art. 40 N. 5). Um während ihrer gesamten Berufslaufbahn Gewähr 
für eine sorgfältige und gewissenhafte Berufsausübung bieten zu können, sind Medizinalpersonen 

Kantonsgericht KG
Seite 5 von 8

dabei unter anderem verpflichtet, ihre beruflichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten durch 
lebenslange Fortbildung zu vertiefen, zu erweitern und zu verbessern (Art. 40 lit. b MedBG). Die 
Anforderungen an die Fortbildung – etwa bezüglich Inhalt und Dauer – sind im MedBG allerdings 
nicht geregelt. Weil Regelungen bezüglich des Fortbildungsumfangs fehlen, sind gemäss den Wei-
sungen der Vereinigung der Kantonszahnärzte und Kantonszahnärztinnen der Schweiz (VKZS) die 
Regelungen der SSO als Richtwerte heranzuziehen: Demnach sollen pro Kalenderjahr 80 Stunden 
(10 Tage) Fortbildung geleistet werden, wovon 30 Stunden als Selbststudium anerkannt werden 
können (vgl. Merkblatt Berufspflichten, Fortbildungsrichtlinien, online unter 
www.kantonszahnaerzte.ch/downloads/fortbildungsrichtlinien-dt.--neu.pdf, sowie Berufspflichten 
Fortbildung, online unter www.kantonszahnaerzte.ch/downloads/berufspflicht-fortbildung-21-10-
2010.pdf, beide letztmals besucht am 21. Juli 2017). Die Kantone bzw. deren gesundheitspolizeili-
che Aufsichtsbehörden gehen davon aus, dass diese schweizweit gültigen Anforderungen adäquat 
sind, um die beruflichen Kenntnisse zu vertiefen, zu erweitern und zu verbessern (siehe insbeson-
dere St. Gallische Gerichts- und Verwaltungspraxis [GVP] 2009 Nr. 95; Urteil VGer St. Gallen B 
2013/73 vom 16. April 2014 E. 3.3 und hierzu Urteil BGer 2C_504/2014 vom 13. Januar 2015 E. 7; 
Urteil VGer St. Gallen B 2011/254 vom 29. August 2012 E. 4.2). 

5. a) Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2013 keine Fortbildungs-
veranstaltungen besuchte. So hatte er der Vorinstanz ausdrücklich erklärt, dass er im erwähnten 
Jahr bewusst auf Ausgaben zur Fortbildung verzichtete, da er im Vorjahr doppelt so viele Stunden 
wie verlangt geleistet habe. Die Vorinstanz legte jedoch im angefochtenen Entscheid zu Recht dar, 
dass mit diesen überzähligen Fortbildungsstunden bereits die fehlenden Stunden aus dem Jahr 
2011 kompensiert wurden, wie dies auch mit dem Kantonszahnarzt des Kantons C.________ 
vereinbart war (vgl. hierzu auch das vom Beschwerdeführer am 22. Februar 2012 unterzeichnete 
Protokoll zur Praxis-Visitation vom 24. November 2011). Für das Jahr 2013 können dem 
Beschwerdeführer demnach keine Fortbildungsstunden angerechnet werden.

b) Der Beschwerdeführer reichte zudem für das Jahr 2014 Bestätigungen für Fortbildungs-
veranstaltungen über insgesamt 110.5 Stunden ein. Davon erweist sich die Anerkennung von 
Fortbildungsstunden im Umfang von 43.5 Stunden, nämlich für Fortbildungen der SSO und des 
GesA, der Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern und der Stiftung Camlog, als unbe-
stritten. Neben diesen Veranstaltungen beantragte er die Anerkennung einer von ihm besuchten 
Ausbildung zum "G.________-Coach", welche von der F.________ GmbH angeboten wurde, 
sowie eines von Dr. phil. H.________ angebotenen "Essenzkurses" mit dem Titel "Wie Phönix aus 
der Asche". Thema dieses "Essenzkurses" ist gemäss den Angaben auf der Website der Ver-
anstalterin namentlich die "Initiation in den Weg der Selbstrealisation"; der Kurs sei "für alle Men-
schen, die die Amosophie kennenzulernen und ihre Transformationswirkung eigenständig erfahren 
möchten" (siehe I.________, letztmals besucht am 21. Juli 2017). Für das Jahr 2015 reichte der 
Beschwerdeführer sodann ausschliesslich Bestätigungen für Seminare von Dr. phil. H.________ 
im Bereich der "Neuen Anthropologie" bzw. der sogenannten "Amosophie" ein: So hat er gemäss 
einer entsprechenden Bestätigung drei Module à je vier Seminartage im Bereich "Amo Breathwork 
Ausbildung / Holistische Energie- und Atemlehre HEAL" besucht, zudem vier Module im Bereich 
"Tiger Mind Training / Consultant for Interconnective Development". Nach den Angaben auf der 
Website der Veranstalterin sei die "Amosophie" ein "ganzheitlicher, philosophischer Ansatz, 
begründet in den 90ern von der Anthropologin und Humanismusforscherin Dr. H.________". Er 
basiere "auf der durch Quellenstudien und Feldforschung verifizierten Erkenntnis, dass alle 
bisherigen Weltanschauungen einem gemeinsamen ethischen Imperativ folgen: einem Lebens-
Kompass, der zeigt, wie individuelles Denken und Handeln mit dem Wohl von Gesellschaft, Natur, 
Menschheit und Welt in Einklang gebracht werden kann" (siehe die Angaben unter J.________, 
letztmals besucht am 21. Juli 2017). Aufgrund dieser Thematik ist die Vorinstanz zu Recht davon 

Kantonsgericht KG
Seite 6 von 8

ausgegangen, dass es sich bei diesen Seminaren nicht um zahnmedizinisch relevante 
Fortbildungen handelt, selbst wenn sie für die persönliche Entwicklung des Beschwerdeführers 
(oder allenfalls für die Eröffnung neuer Betätigungsfelder) nützlich sein sollten. Insbesondere ist 
nicht ersichtlich, dass ein direkter Zusammenhang mit den in der zahnärztlichen Ausbildung 
erlernten und durch Fortbildung zu erhaltenden Fähigkeiten  oder mit der Berufstätigkeit als 
Zahnarzt bestünde (vgl. das Merkblatt Berufspflichten, Fortbildungsrichtlinien, Art. 5.1), wie dies 
bei Veranstaltungen im zahnmedizinischen Bereich, aber auch beispielsweise bei 
Buchhaltungskursen oder bei Veranstaltungen zur besseren Kommunikation mit den 
Zahnarztpatienten der Fall wäre. Entscheidend ist zudem auch, dass die "Amosophie" 
versicherungsrechtlich nicht als kassenpflichtige Alternativmedizin anerkannt ist und auch von den 
Zusatzversicherungen nicht vergütet wird. Folglich hat die Vorinstanz mit ihrem Entscheid, wonach 
die entsprechenden Seminare nicht als Fortbildungen im Sinne von Art. 40 lit. b MedBG gelten, 
das ihr zustehende (weite) Ermessen weder missbraucht noch überschritten. Dies gilt auch für die 
im Jahr 2014 besuchte Ausbildung zum "G.________-Coach", welcher von der F.________ GmbH 
angeboten wird und in K.________ durchgeführt wurde, wobei bei diesem Seminar offensichtlich 
die Ausübung des Golfsports im Vordergrund stand, zumal der Beschwerdeführer in seiner 
Beschwerde auch nicht weiter begründete, wieso dieser Kurs anerkannt werden müsse. 

c) Im Ergebnis ist die Vorinstanz damit zu Recht davon ausgegangen, dass der Beschwer-
deführer in den Jahren 2013 und 2015 gar keine Fortbildungsstunden und im Jahr 2014 lediglich 
43.5 Stunden nachgewiesen hat, welche als Fortbildungen im Sinne von Art. 40 lit. b MedBG aner-
kannt werden können. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss geltend machte, dass er nicht 
wusste, dass er zu Fortbildungen verpflichtet sei, kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten: So 
wurde er mehrmals ausdrücklich auf diese Pflicht aufmerksam gemacht (vgl. namentlich das 
Schreiben der Gesundheitsdirektion des Kantons C.________ vom 6. Februar 2012 und jenes des 
GesA vom 7. Februar 2012), und überdies kann grundsätzlich niemand Vorteile aus seiner 
eigenen Rechtsunkenntnis ableiten (vgl. BGE 111 V 402 E. 3). Auch soweit er vorbrachte, dass im 
Kanton Freiburg keine Grundlage für die Verpflichtung zum Besuch von 
Fortbildungsveranstaltungen bestehe, geht er nach dem Vorgesagten – aufgrund der 
bundesrechtlichen Verpflichtung nach Art. 40 lit. b MedBG – fehl.  

6. a) Es ist folglich noch zu untersuchen, ob die von der Vorinstanz angeordnete Busse in der 
Höhe von CHF 2'000.- verhältnismässig ist. 

b) Nach Art. 43 Abs. 1 MedBG kann die Aufsichtsbehörde bei Verletzung der Berufspflich-
ten folgende Disziplinarmassnahmen anordnen: a) eine Verwarnung, b) einen Verweis, c) eine 
Busse bis zu 20'000 Franken, d) ein (befristetes) Verbot der selbständigen Berufsausübung für 
längstens sechs Jahre, oder e) und ein definitives Verbot der selbständigen Berufsausübung für 
das ganze oder einen Teil des Tätigkeitsspektrums. Für die Verletzung der Berufspflichten nach 
Art. 40 lit. b MedBG können nur Disziplinarmassnahmen gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. a bis c MedBG 
verhängt werden (Art. 43 Abs. 2 MedBG).

c) Grundsätzlich ist der Vorinstanz bei der Ausfällung der konkreten Sanktion ein weites 
Ermessen zuzugestehen. Sie ist jedoch nicht völlig frei, sondern hat ihr Ermessen pflichtgemäss 
auszuüben. Zudem hat sie sich an den allgemeinen Rechtsgrundsätzen und den verwaltungs-
rechtlichen Grundprinzipien, namentlich dem Rechtsgleichheitsgebot, dem Gebot von Treu und 
Glauben und dem Verhältnismässigkeitsprinzip, zu orientieren. Das Kantonsgericht nimmt eine 
feinere Prüfung der Verhältnismässigkeit vor als das Bundesgericht, das sich auf eine Willkür-
prüfung beschränkt (vgl. Urteil BGer 2C_344/2007 vom 22. Mai 2008 E. 5), zumal jenes hier als 
erste Rechtsmittelinstanz amtet. Die Bussenhöhe richtet sich in erster Linie nach der objektiven 

Kantonsgericht KG
Seite 7 von 8

und subjektiven Schwere der Pflichtverletzung, also nach dem Verschulden; insbesondere werden 
die Beweggründe, das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse des Schuldigen berücksichtigt 
(ETTER, Handkommentar MedBG, 2006, Art. 43 N. 15; POLEDNA, in Ayer/Kieser/Poledna/Sprumont 
[Hrsg.], MedBG Kommentar, 2009, Art. 43 N. 25). 

d) Vorliegend berücksichtigte die Vorinstanz bei der Bemessung der Busse zu Recht, dass 
bereits die Gesundheitsbehörden des Kantons C.________ eine Verletzung der Fortbildungspflicht 
festgestellt hatten. Die verhängte Busse, welche angesichts der Bandbreite der möglichen 
Sanktionen im unteren Rahmen liegt, ist zudem geeignet, einerseits generalpräventiv die korrekte 
Ausübung des Berufes als Zahnarzt sicherzustellen und andererseits spezialpräventiv den 
Beschwerdeführer anzuhalten, sich künftig korrekt zu verhalten (vgl. hierzu BGE 135 II 145 E. 6.1; 
POLEDNA, in Ayer/Kieser/Poledna/Sprumont [Hrsg.], MedBG Kommentar, 2009, Art. 43 E. 23). Die 
von der Vorinstanz vorgenommene Würdigung ist demzufolge nicht zu beanstanden; das 
Kantonsgericht hat keinen Anlass, die von der Vorinstanz festgelegte Disziplinierung als 
Rechtsfehler zu korrigieren. 

Schliesslich ist auch die Verpflichtung, die nicht absolvierte Fortbildung (teilweise) nachzuholen – 
insbesondere auch mit Blick auf die Patientensicherheit, welche ein gewichtiges öffentliches Inte-
resse darstellt, und auf die Gleichbehandlung des Beschwerdeführers mit jenen Zahnärzten, die 
sich ihrer Fortbildungspflicht ohne weiteres unterziehen –, nicht zu beanstanden (vgl. hierzu Art. 37 
und 41 Abs. 2 MedBG). 

7. Im Ergebnis erweist sich damit der angefochtene Entscheid als gerechtfertigt; namentlich hat 
die Vorinstanz mit ihrem Entscheid das ihr zustehende Ermessen weder missbraucht noch über-
schritten.

Die Beschwerde (603 2017 101) ist somit als offensichtlich unbegründet abzuweisen und der Ent-
scheid der Vorinstanz ist zu bestätigen.

8. a) Schliesslich ist noch zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege erfüllt sind. Nach Art. 142 Abs. 1 VRG hat Anspruch auf unentgeltli-
che Rechtspflege, wer nicht genügend Mittel besitzt, um ohne Beschränkung des notwendigen 
Lebensunterhalts für sich oder seine Familie die Kosten eines Verfahrens bestreiten zu können. 
Die unentgeltliche Rechtspflege wird nach Art. 142 Abs. 2 VRG nicht gewährt, wenn das Verfahren 
von vornherein aussichtslos erscheint. Dabei sind jene Begehren als aussichtslos anzusehen, bei 
denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb 
kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, 
wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig 
geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei 
vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde (vgl. nur BGE 139 III 475 E. 2.2; 
Urteil KG FR 603 2014 184 und 204 vom 10. Dezember 2014 E. 7b).

b) Nach dem Vorgesagten ist die vorliegende Angelegenheit bei der gegebenen Sach- und 
Rechtslage als aussichtslos zu bezeichnen. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege (603 2017 118) ist demnach abzuweisen. 

9. a) Die Gerichtskosten sind folglich dem Verfahrensausgang entsprechend dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 131 Abs. 1 VRG; Art. 1 und 2 des kantonalen Tarifs vom 
17. Dezember 1991 der Verfahrenskosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz [TarifVJ; 
SGF 150.12]). Sie werden in Anbetracht seiner finanziellen Lage gestützt auf Art. 129 VRG auf 
CHF 1'000.- festgelegt.

Kantonsgericht KG
Seite 8 von 8

b) Eine Parteientschädigung ist nicht geschuldet (Art. 137 VRG).

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde (603 2017 101) wird abgewiesen.

II. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (603 2017 118) wird 
abgewiesen.

III. Die Gerichtskosten von CHF 1'000.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht 
eingereicht werden. Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten und der Partei-
entschädigung ist innert 30 Tagen die Einsprache an die Behörde, die entschieden hat, zulässig, 
sofern nur dieser Teil des Entscheides angefochten wird (Art. 148 VRG).

Freiburg, 24. Juli 2017/dgr

Präsidentin Gerichtsschreiber-Praktikant