# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1dc5349a-e9a5-55c6-b94e-e040df6c01e1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.09.2021 II 2021 80
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-80_2021-09-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 80

Entscheid vom 20. September 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, Postfach 
1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Rückerstattung von Arbeitslosentaggel-
dern)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1983) arbeitete ab 28. November 2016 in einem befriste-
ten Arbeitsverhältnis bis 30. November 2017 als Mitarbeiterin Administration im 
B.________ (Einsatzbetrieb; vgl. Vi-act. 113 S. 281; angefochtener Einspra-
cheentscheid Erw. 2). Am 3. Juli 2018 stellte A.________ Antrag auf Arbeitslo-
senentschädigung ab 16. Juli 2018 (Vi-act. 233 ff.; Folgerahmenfrist [vgl. Vi-
act. 294 f.]). In der Folge bezog A.________ ab 16. Juli 2018 Leistungen der Ar-
beitslosenkasse (vgl. Vi-act. 202). Per Ende Januar 2019 wurde sie von der Ar-
beitsvermittlung abgemeldet; am 1. Februar 2019 trat sie eine neue Arbeitsstelle 
an (Vi-act. 145).

B. Im Zuge von durch eine Seco-Meldung veranlassten Abklärungen, bei wel-
chen Arbeitslosentaggeldbezüge mit den gemeldeten Einträgen im individuellen 
Konto (IK) abgeglichen werden, stellte die Arbeitslosenkasse fest, dass 
A.________ in den Monaten Juli bis November 2018 nicht deklarierte Zwischen-
verdienste erzielt hatte (vgl. Vi-act. 38). Mit Schreiben vom 29. Juni 2020 teilte 
die Arbeitslosenkasse A.________ sinngemäss mit, es seien Fr. 739.55 zu viel 
Arbeitslosenentschädigung ausbezahlt worden und in diesem Umfang bestehe 
eine Rückforderung. Die Arbeitslosenkasse beabsichtige diesen Betrag mittels 
Rückforderungsverfügung zurückzufordern. Die Versicherte liess dazu mit Ein-
gabe vom 3. Juli 2020 (Posteingangsstempel 14.7.2020) eine Stellungnahme 
einreichen, worin sie namentlich um Erlass der Rückforderung ersuchte (Vi-
act. 25).

C. Mit Verfügung Nr. 443 vom 14. Juli 2020 forderte die Arbeitslosenkasse 
von A.________ einen Betrag von Fr. 739.55 an zu Unrecht ausbezahlten Ar-
beitslosengeldern zzgl. allfällige Betreibungskosten zurück. Eine dagegen von 
A.________ am 5. August 2020 erhobene Einsprache (Vi-act. 27 f.) wies die Ar-
beitslosenkasse mit Entscheid Nr. 07/2021 vom 2. Juni 2021 ab (Vi-act. 42 ff.).

D. Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 07/2021 vom 2. Juni 2021 (Ver-
sand am gleichen Tag; Zustellung am 11.6.2021) erhebt A.________ mit als 
"Einsprache" betitelter Eingabe vom 7. Juli 2021 fristgemäss Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Begehren, von 
einer Rückforderung sei abzusehen. 

E. Mit Vernehmlassung vom 29. Juli 2021 beantragt die Vorinstanz die vollum-
fängliche Abweisung der Beschwerde. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 95 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslo-
senversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsge-
setz, AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982 in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG, SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 sind unrechtmässig bezogene Leistun-
gen zurückzuerstatten. Zu Unrecht bezogene Geldleistungen, die auf einer for-
mell rechtskräftigen Verfügung beruhen, können, unabhängig davon, ob die zur 
Rückforderung Anlass gebenden Leistungen förmlich oder formlos verfügt wor-
den sind, nur zurückgefordert werden, wenn entweder die für die Wiedererwä-
gung (wegen zweifelloser Unrichtigkeit und erheblicher Bedeutung der Berichti-
gung, Art. 53 Abs. 2 ATSG) oder die für die prozessuale Revision (wegen erheb-
licher neuer Tatsachen oder Beweismittel, Art. 53 Abs. 1 ATSG) bestehenden 
Voraussetzungen erfüllt sind (BGE 130 V 318 Erw. 5.2; 129 V 110 Erw. 1.1). 

Über den Umfang der Rückforderung wird eine Verfügung erlassen (Art. 3 Abs. 1 
der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
[ATSV; SR 830.11] vom 11.9.2002). Der Versicherer weist in der Rückforde-
rungsverfügung auf die Möglichkeit des Erlasses hin (Art. 3 Abs. 2 ATSV). Der 
Versicherer verfügt den Verzicht auf die Rückforderung, wenn offensichtlich ist, 
dass die Voraussetzungen für den Erlass gegeben sind (Art. 3 Abs. 3 ATSV).

Die Festlegung einer (allfälligen) Rückerstattung von Leistungen erfolgt in einem 
mehrstufigen Verfahren: In einem ersten Entscheid ist über die Frage der Un-
rechtmässigkeit des Bezugs der Leistung zu befinden. Daran schliesst sich der 
Entscheid über die Rückerstattung an, mit dem insbesondere zu beantworten ist, 
ob - bei der festgestellten Unrechtmässigkeit des Leistungsbezugs - eine rück-
wirkende Korrektur erfolgt oder nicht; rechtliche Grundlage dafür bildet - neben 
den einzelgesetzlichen Regelungen - Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG. Schliesslich ist 
- gegebenenfalls - über den Erlass der zurückzuerstattenden Leistung zu ent-
scheiden; dafür ist auf Art. 25 Abs. 1 ATSG abzustellen (Kieser, ATSG-Kom-
mentar, 4. Aufl. Art. 25 Rz. 17 ff. m.H.).

1.2 Für die Frage, ob Taggelder infolge nicht deklarierter Einkommen zu Un-
recht bezahlt wurden und zurückgefordert werden können, ist entscheidend, ob 
es sich um einen Zwischenverdienst oder einen Nebenverdienst gehandelt hat.

1.2.1 Als Zwischenverdienst gilt jedes Einkommen aus unselbständiger oder 
selbständiger Erwerbstätigkeit, das die arbeitslose Person innerhalb einer Kon-
trollperiode erzielt. Die versicherte Person hat Anspruch auf Ersatz des Ver-
dienstausfalls. Erzielt sie einen Zwischenverdienst, so besteht lediglich Anspruch 

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auf eine Differenzzahlung. Als Verdienstausfall gilt die Differenz zwischen dem in 
der Kontrollperiode erzielten Zwischenverdienst und dem versicherten Verdienst 
(vgl. Art. 24 Abs. 3 AVIG).

1.2.2 Ein Nebenverdienst ist demgegenüber jeder Verdienst, den eine versicher-
te Person ausserhalb ihrer normalen Arbeitszeit als Arbeitnehmer/in oder aus-
serhalb des ordentlichen Rahmens ihrer selbstständigen Erwerbstätigkeit erzielt. 
Eine solche wird bei der Berechnung des versicherten Verdienstes nicht berück-
sichtigt (Art. 23 Abs. 3 AVIG). Dahinter steht der Grundgedanke, dass die Ar-
beitslosenversicherung nur für das Risiko des Verlusts einer üblichen Arbeitneh-
mertätigkeit Versicherungsschutz gewährt (BGE 123 V 74 Erw. 5c). Ein Neben-
verdienst bleibt daher auch bei der Anrechnung eines Zwischenverdienstes 
grundsätzlich unberücksichtigt (Art. 24 Abs. 3 AVIG). Eine Steigerung des Ne-
benverdienstes kann aber zur Annahme von Zwischenverdienst führen. Wird die 
Nebenverdiensttätigkeit ausgedehnt, so ist der erzielte Mehrverdienst als Zwi-
schenverdienst zu berücksichtigen (VGE III 2017 81 vom 14.12.2017 Erw. 1.2.2 
mit Hinweisen, u.a. auf Urteil BGer 8C_265/2014 vom 27.8.2014 Erw. 2).

1.2.3 Da eine Arbeitslosenkasse beurteilen können muss, ob und gegebenenfalls 
in welchem Umfang einer versicherten Person Anspruch auf Leistungen zusteht, 
sind sämtliche während einer Arbeitslosigkeit erzielten Einkommen zu melden. 
Der Zweck der Auskunfts- und Meldepflicht besteht darin, der Gefahr miss-
bräuchlicher Inanspruchnahme von Arbeitslosenentschädigung vorzubeugen (Ur-
teil EVGer C 50/91 vom 16.12.1992, in: ARV 1993/1994 Nr. 3 S. 22 Erw. 3d). So 
ist auch ein allfälliger, nicht versicherter Nebenverdienst zu melden, da die dies-
bezügliche rechtliche Qualifikation (Neben- oder Zwischenverdienst) der Verwal-
tung obliegt (Urteil BGer 8C_265/2014 vom 27.8.2014 Erw. 3.3).

1.3 Die Wiedererwägung von rechtskräftig zugesprochenen und ausbezahlten 
Kassenleistungen setzt grundsätzlich eine zweifellose Unrichtigkeit (des ur-
sprünglichen Kassenentscheides) und eine erhebliche Bedeutung der Berichti-
gung voraus (Art. 53 Abs. 2 ATSG). Die Unrichtigkeit kann sich auf den zugrun-
degelegten Sachverhalt oder auf die Rechtsanwendung beziehen (Kieser, a.a.O., 
Art. 53 Rz. 43). Eine zweifellose Unrichtigkeit liegt nicht nur vor, wenn die in Wie-
dererwägung zu ziehende Verfügung auf Grund falscher oder unzutreffender 
Rechtsregeln erlassen wurde, sondern auch, wenn massgebliche Bestimmungen 
nicht oder unrichtig angewandt wurden. Eine gesetzwidrige Leistungszuspre-
chung gilt regelmässig als zweifellos unrichtig (BGE 126 V 399 Erw. 2.b/bb). 
Zweifellos unrichtig ist ein Entscheid, wenn es der einzige Schluss ist, wenn kein 
vernünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit besteht. Dieses Erfordernis ist deshalb 

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zu verneinen, wenn man sich auf eine neu vorzunehmende Beweiswürdigung be-
ruft, oder allenfalls bei unzutreffenden Ermessensbetätigungen (Kieser, a.a.O., 
Art. 53 Rz. 52). Die für die Wiedererwägung formell rechtskräftiger Verfügungen 
massgebenden Voraussetzungen gelten auch mit Bezug auf die Rückerstattung 
zu Unrecht bezogener Geldleistungen der Arbeitslosenversicherung gemäss Art. 
95 AVIG. 

1.4.1 Der Rückforderungsanspruch erlischt drei Jahre, nachdem die Versiche-
rungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber fünf Jahre seit 
der Auszahlung der einzelnen Leistung. Wird der Rückerstattungsanspruch aus 
einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das Strafrecht eine längere 
Verjährungsfrist vorsieht, so ist diese Frist massgebend (Art. 25 Abs. 2 ATSG, in 
der Fassung gemäss Ziff. I des Bundesgesetzes vom 21.6.2019, in Kraft seit 
1.1.2021). Gemäss der Übergangsbestimmung zur Änderung vom 21. Juni 2019 
gilt für im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erst-
instanzlichen Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht (Art. 82a 
ATSG). 

Gemäss der bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Fassung erlischt der 
Rückforderungsanspruch mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versiche-
rungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf 
von fünf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung. Wird der Rücker-
stattungsanspruch aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das 
Strafrecht eine längere Verjährungsfrist vorsieht, so ist diese Frist massgebend 
(vgl. aArt. 25 Abs. 2 ATSG). 

1.4.2 Unter der - in beiden Fassungen normierten - Wendung "nachdem die Ver-
sicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat" ist der Zeitpunkt zu verste-
hen, in welchem die Verwaltung bei Beachtung der ihr zumutbaren Aufmerksam-
keit hätte erkennen müssen, dass die Voraussetzungen für eine Rückerstattung 
bestehen (BGE 139 V 6 Erw. 4.1 mit Hinweisen). Dies ist der Fall, wenn alle im 
konkreten Einzelfall erheblichen Umstände zugänglich sind, aus deren Kenntnis 
sich der Rückforderungsanspruch dem Grundsatz nach und in seinem Ausmass 
gegenüber einem bestimmten Rückerstattungspflichtigen ergibt (Urteile BGer 
8C_677/2017 vom 23.2.2018 Erw. 7.1; 9C_454/2012 vom 18.3.2013 Erw. 4). 
Nötigenfalls hat die Verwaltung dazu zusätzliche Abklärungen vorzunehmen. 
Lässt sie es hieran fehlen, ist der Beginn der Verwirkungsfrist auf den Zeitpunkt 
festzusetzen, in welchem sie mit dem erforderlichen und zumutbaren Einsatz 
diese Kenntnis hätte erlangen können (BGE 112 V 182 Erw. 4b; Kieser, a.a.O., 
Art. 25 N 83 m.H.). Geht die unrechtmässige Leistungsausrichtung auf einen 
Fehler des Versicherungsträgers zurück, beginnt die Frist nicht mit der Leis-

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tungsausrichtung zu laufen; massgebend ist vielmehr der (spätere) Zeitpunkt, in 
welchem der Versicherungsträger anlässlich einer Kontrolle zumutbarerweise 
den Fehler hätte entdecken können bzw. entdeckt hat (vgl. BGE 124 V 283 Erw. 
1; Urteil BGer 8C_677/2017 vom 23.2.2018 Erw. 7.1 und 7.2 m.H.; VGE II 2017 
81 vom 20.2.2018 Erw. 3.4.3; "zweiter Anlass"). Damit mag insofern eine gewis-
se Rechtsunsicherheit verbunden sein, als häufig erst die Einleitung einer peri-
odischen Überprüfung, deren Zeitpunkt von der Verwaltung bestimmt wird, die 
Verwirkungsfrist auslöst. Dies ist indessen hinzunehmen und kann nicht als will-
kürlich bezeichnet werden, zumal auch andere Umstände − wie etwa ein Hinweis 
des Versicherten auf einen Fehler der Verwaltung − fristauslösend wirken und 
schliesslich die absolute Verwirkungsfrist von fünf Jahren seit Entrichtung der je-
weiligen Leistung (Art. 25 Abs. 2 ATSG) den Rückforderungsanspruch begrenzt 
(Urteil BGer 9C_482/2009 vom 19.2.2010 Erw. 3.3.2; VGE II 2017 81 vom 
14.12.2017 Erw. 3.4.3). 

1.4.3 Gewahrt ist die Frist, wenn vor Ablauf der massgebenden Frist eine Rück-
erstattungsverfügung ergeht (SVR 2004 AlV Nr. 5 S. 13, Urteil BGer C 17/03 vom 
2.9.03 Erw. 4.3.2 m.H.; ARV 2001 S. 91). 

2.1 Im angefochtenen Einspracheentscheid erwog die Vorinstanz im Wesentli-
chen, die Beschwerdeführerin habe nach Beendigung des befristeten Arbeitsver-
hältnisses bei der B.________ per 30. November 2017 ab 16. Juli 2018 Arbeits-
losenentschädigung beantragt. Während der Rahmenfrist für den Leistungsbe-
zug vom 16. Juli 2018 bis 15. Januar 2021 (vgl. Art. 8a Covid-19-Verordnung Ar-
beitslosenversicherung, SR 837.033, Stand 1.1.2021) habe der versicherte Ver-
dienst Fr. 3'674.-- betragen und es sei der Beschwerdeführerin ein Taggeld von 
Fr. 135.45 ausbezahlt worden. Die Beschwerdeführerin habe während des Tag-
geldbezuges folgende Tätigkeiten ausgeübt, welche sie der Arbeitslosenkasse 
auf den entsprechenden Formularen nicht deklariert habe (Erw. 3): 

Oktober 2018
Tätigkeit bei der Firma C.________: Zwischenverdienst Fr. 612.30 

November 2018
Tätigkeit bei der Firma D.________: Zwischenverdienst Fr. 44.30 

16. Juli 2018 bis 31. Oktober 2018
Tätigkeit bei der Firma E.________: Diese Tätigkeit hat die Versicherte seit dem 
1. Oktober 2017 ausgeübt. Daher blieb ein Einkommen bis 1'175.35 
unberücksichtigt (Nebenverdienst). In den Monaten Juli 2018 und August 2018 
wurde diese Grenze überschritten, was zu einem anrechenbaren 
Zwischenverdienst von Fr. 329.80 führte. 

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Oktober 2018
Tätigkeit bei der Firma F.________: Diese Tätigkeit hat die Versicherte seit dem 
18. Dezember 2017 [ausgeübt]. Daher blieb ein Einkommen bis Fr. 118.15 
unberücksichtigt (Nebenverdienst). Diese Grenze wurde im Oktober 2018 nicht 
überschritten, weshalb das erzielte Einkommen nicht als Zwischenverdienst 
angerechnet wird. 

Die Kasse müsse Leistungen, auf die der Empfänger keinen Anspruch gehabt 
habe, zurückfordern. Unbestrittenermassen habe die Beschwerdeführerin von 
Juli 2018 bis Oktober (recte wohl: November) 2018 Einkommen erzielt, welche 
sie der Arbeitslosenkasse "grobfahrlässig und absichtlich" verschwiegen habe. 
Die in der Einsprache aufgeführten Gründe, weshalb diese Einkommen nicht als 
Zwischenverdienst anzurechnen wären, entbehrten einer Rechtsgrundlage und 
könnten nicht berücksichtigt werden; die aufgeführten Einkünfte seien als Zwi-
schenverdienst anzurechnen. Eine allfällige Abzahlungsvereinbarung werde mit 
der Beschwerdeführerin separat vereinbart und bilde nicht Verfahrensgegen-
stand (Erw. 5 f.). 

2.2 In der (Laien-)Beschwerde trägt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen 
sinngemäss (und weitgehend übereinstimmend mit der Einsprache vom 
5.8.2020) vor, es werde "hiermit […] Einsprache" gegen den Einspracheent-
scheid Nr. 07/2021 vom 2. Juni 2021 betreffend Verfügung Nr. 443 vom 14. Juli 
2020 erhoben; gleichzeitig werde um Erlass der Forderung von Fr. 739.55 er-
sucht. Es seien keine fixen Jobs gewesen; diese seien auf Abruf gewesen. Auf-
träge hätten nicht ausgeführt werden können, weil keine Verbindung zum Internet 
sowie Intranet der Firma vorhanden gewesen sei. Der Lohn habe nicht zum Le-
ben gereicht. Sie sei in einer finanziellen Notlage gewesen. Zur gleichen Zeit ha-
be sie "doppelte Steuern" der Kantone G.________ und Schwyz erhalten. Im 
Jahr 2012 habe sie einen schweren Brandunfall (Verbrennungen 3. Grades) erlit-
ten; seither müsse sie Medikamente einnehmen, für welche sie zu dieser Zeit 
selber habe aufkommen müssen ("teure Kompressionsanzüge, Schmerzmittel, 
Hautcreme und Therapien"). Auch sei die Corona-Situation bzw. die hieraus re-
sultierende Kurzarbeit zu berücksichtigen. Abschliessend bittet die Beschwerde-
führerin um Entschuldigung "dieses Missverständnis[ses]". Es sei keine Absicht 
gewesen und werde in Zukunft nicht mehr vorkommen. Unter Berücksichtigung 
dieser Umstände bitte sie um Verständnis sowie von der Forderung abzusehen. 

3.1 In verfahrensrechtlicher Hinsicht ist das Rückforderungsverfahren und das 
Erlassverfahren auseinander zu halten (vgl. VGE II 2015 96 vom 17.12.2015 
Erw. 3.1; vorstehend Erw. 1.1): Im Rückforderungsverfahren wird über den Um-
fang der Rückforderung eine Verfügung erlassen, wobei der Versicherer auf die 
Möglichkeit des Erlasses hinweist (vgl. Art. 3 Abs. 1 und 2 ATSV). Mit der Erlass-

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verfügung wird die Rückerstattung unrechtmässig gewährter Leistungen, die in 
gutem Glauben empfangen wurden, bei Vorliegen einer grossen Härte ganz oder 
teilweise erlassen (vgl. Art. 4 Abs. 1 ATSV). Es ist sorgfältig zu prüfen, ob die als 
rückerstattungspflichtig bezeichnete Person ein Erlassgesuch gestellt oder ob sie 
auch die Zulässigkeit der Rückforderung in Zweifel gezogen hat (Kieser, a.a.O., 
Art. 25 N 76). Ob die Rückerstattungspflicht angefochten oder ein Erlassgesuch 
gestellt wird (oder beides), ist anhand der Erklärungen nach Treu und Glauben 
zu ermitteln (vgl. Dormann, in: BSK-ATSG, Art. 25 N 93). 

3.2 Obwohl die Beschwerdeführerin sowohl in ihrer Einsprache als auch in der 
vorliegenden (Laien-)Beschwerde im Wesentlichen (sinngemäss) auf ihre Gut-
gläubigkeit verweist und jeweils um Erlass der Forderung ersucht, erklärte sie 
doch (mit der Einsprache), dass sie "gegen die Verfügung Nr. 443 sowie gegen 
die Rückforderung von CHF 739.55" Einsprache erhebe. Unter diesen Umstän-
den ging die Vorinstanz zu Recht nicht davon aus, dass die Beschwerdeführerin 
lediglich den Erlass ihrer Rückerstattungspflicht beantragen wollte, ohne die Be-
gründetheit des Rückerstattungsanspruchs anzufechten (vgl. Urteil BGer 
8C_77/2018 vom 30.4.2018 Erw. 3.1 [frz.]). Dementsprechend zu Recht hat die 
Vorinstanz auch ein separates Einspracheverfahren betreffend Rückerstattungs-
pflicht durchgeführt bzw. mittels Einspracheentscheid abgeschlossen, welcher 
die Beschwerdeführerin wiederum vorliegend anficht. 

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet denn auch einzig die Frage, ob 
die Vorinstanz zu Recht einen Betrag von Fr. 739.55 an zu viel bezahlten Tag-
geldern zurückfordert. Die Voraussetzungen eines allfälligen Erlasses werden 
nicht geprüft (sondern bildet Gegenstand eines eigenständigen Verfahrens;        
II 2021 67).

4.1 Die Beschwerdeführerin bestreitet zu Recht nicht, während den Monaten 
Juli bis November 2018 für die von der Vorinstanz angeführten Unternehmungen 
(insbesondere C.________, D.________, E.________) tätig gewesen zu sein 
und Zwischenverdienste erzielt zu haben. In den Akten liegen entsprechende Ar-
beitsverträge und Lohnabrechnungen (Vi-act. 40 - 109). Auch die betragsmässi-
ge Höhe der Zwischenverdienste, der vorinstanzlich daraus errechnete Rückfor-
derungsbetrag (Vi-act. 37 ff.) wie auch der Umstand, dass die Beschwerdeführe-
rin diese Zwischenverdienste gegenüber der Vorinstanz nicht deklariert hat, sind 
unbestritten und ergeben sich so aus den Akten.

4.2 Die Vorinstanz begründet die Rückerstattungspflicht damit, dass die Be-
schwerdeführerin ab Juli 2018, mithin seit Beginn der Ausrichtung der Taggelder, 
einen Zwischenverdienst bzw. Zwischenverdiente erzielt habe. Sie geht für die 

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Monate Juli 2018 bis November 2018 von anrechenbaren Zwischenverdiensten 
von insgesamt Fr. 986.40 aus, woraus sich eine Rückforderung von total 
Fr. 739.55 (zzgl. allfällige Betreibungskosten) ergab. Die Vorinstanz hat die als 
Zwischenverdienst bezeichneten Einnahmen der Beschwerdeführerin in der Pe-
riode Juli bis November 2018 gestützt auf die eingeholten Arbeitgeberbescheini-
gungen bzw. Lohnabrechnungen errechnet (vgl. Vi-act. 107 ff. [C.________], 92 
ff. [F.________], 71 ff. [E.________], 52 ff. [D.________]). 

Aus diesen Arbeitgeberbescheinigungen erhellt offenkundig, dass die Beschwer-
deführerin im Zeitraum Juli bis November 2018, in welchem sie Taggelder der 
Arbeitslosenkasse bezogen hatte, ein Einkommen erzielt hat. Da sie für die 
F.________ und die E.________ bereits vor der Arbeitslosigkeit tätig war, qualifi-
zierte die Vorinstanz die Weiterführung des bei diesen Tätigkeiten erzielten Ein-
kommens zu Gunsten der Beschwerdeführerin als Nebenerwerb. Soweit sie aber 
in einem Monat mehr als vor der Arbeitslosigkeit verdiente, diese Erwerbstätigkeit 
also ausdehnte, qualifizierte die Vorinstanz die Mehreinkünfte als Zwischenver-
dienst, was nicht zu beanstanden ist. In der Summe ergab dies gemäss den un-
bestrittenen und nachvollziehbaren Berechnungen der Vorinstanz für den ge-
nannten Zeitraum ein nicht deklariertes Einkommen von Fr. 986.40 (= Fr. 612.30 
+ Fr. 44.30 + Fr. 329.80, vgl. angefochtener Einspracheentscheid Erw. 3 und Vi-
act. 30). Ein Vergleich dieses Zwischenverdienstes mit dem tatsächlichen An-
spruch an Taggeldern in den fraglichen Monaten ergab den geltend gemachten 
Rückforderungsanspruch von Fr. 739.55 (vgl. Vi-act. 33 ff., 37 insbesondere). 

4.3 Nicht zu hören ist das Vorbringen der Beschwerdeführerin, sie habe die 
Einkommen nicht deklarieren müssen, da es sich um Arbeit auf Abruf gehandelt 
habe. Der Deklarationspflicht unterliegen sämtliche Angaben, die für die Beurtei-
lung der Anspruchsberechtigung erheblich sind, so insbesondere sämtliche 
während der Arbeitslosigkeit erzielte Erwerbseinkommen. Es spielt keine Rolle, 
ob diese aus Teilzeitarbeit, Arbeit auf Abruf, einer Festanstellung oder selbstän-
diger Erwerbstätigkeit resultieren. Nimmt eine versicherte Person nach Eintritt der 
Arbeitslosigkeit im Rahmen der Schadenminderungspflicht ein Arbeitsverhältnis 
auf Abruf auf, so gilt dies gemäss Rechtsprechung als Zwischenverdienst (vgl. 
AVIG-Praxis ALE B101). Zudem verfügte die Beschwerdeführerin teilweise über 
eigentliche Arbeitsverträge und sie verlangte Arbeitszeugnisse (vgl. etwa Vi-act. 
75, 79), weshalb es sich offenkundig um eigentliche unselbständige Erwerbs-
tätigkeiten handelte. Es steht daher ausser Frage, dass die Beschwerdeführerin 
diese Einkommen in den monatlichen Formularen unter der Frage "Haben Sie 
bei einem oder mehreren Arbeitgebern gearbeitet?" hätte deklarieren müssen. 

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Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz einen Teil der erzielten Einkom-
men als Zwischenverdienst qualifiziert hat.

4.4 Damit ist erstellt, dass erstens die von der Vorinstanz im Zeitraum von Juli 
bis November 2018 geleisteten Taggelder zweifellos unrichtig waren, weil der er-
zielte - aber nicht deklarierte - Zwischenverdienst entgegen Art. 24 Abs. 3 AVIG 
unberücksichtigt blieb, und zweitens die Höhe der zu Unrecht geleisteten Tag-
gelder von Fr. 739.55 erheblich ist. Damit sind die Voraussetzungen erfüllt, damit 
die Vorinstanz ihre Taggeldzahlungen in Wiedererwägung ziehen konnte (Art. 53 
Abs. 2 ATSG; vgl. oben Erw. 1.3). Somit liegt auch der erforderliche Rückforde-
rungstitel vor (vgl. oben Erw. 1.1). 

5. Die Rückforderungsverfügung erging innert massgeblicher Frist.

Gemäss Ausführungen der Vorinstanz (vgl. Verfügung Nr. 443 vom 14.7.2020 
[Vi-act. 30] S. 1) wurde sie vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beauf-
tragt, "die Auszahlungen der Versicherten im Hinblick auf mögliche Schwarzar-
beit/Doppelbezüge zu überprüfen". Diese Meldung ist, soweit ersichtlich, nicht 
aktenkundig; wann die Meldung erfolgt ist, ergeht nicht aus den Akten und wird 
ferner weder in der genannten Verfügung Nr. 443 vom 14. Juli 2020 noch im an-
gefochtenen Einspracheentscheid dargelegt. Dies ist indes für die Fristwahrung 
unerheblich. Denn das SECO meldete einzig Auffälligkeiten mit der Aufforderung, 
Abklärungen zu tätigen, was nicht fristauslösend im erwähnten Sinne ist (vgl. 
oben Erw. 1.4.2; VGE II 2020 51 vom 27.7.2020 Erw. 3.5.1).

Die Arbeitslosenkasse ersuchte in der Folge die betroffenen Ausgleichskassen 
(Ausgleichskasse H.________, Ausgleichskasse I.________, Ausgleichskasse 
J.________ sowie Ausgleichskasse K.________) mit Schreiben je vom 26. Fe-
bruar 2020 (Vi-act. 137-140) um Zustellung eines IKS-Auszugs der Beschwerde-
führerin. Diese Auszüge wurden der Arbeitslosenkasse am 6. März 2020, 9. März 
2020 bzw. 12. März 2020 (Vi-act. 127 f.; 116 f.; 111 ff.; 103 ff.;) zugestellt. Aus 
den Auszügen geht u.a. hervor, dass die obgenannten Firmen (vgl. Erw. 2.1, 4.1) 
im Jahr 2018 Lohnsummen für die Beschwerdeführerin abgerechnet hatten. Mit 
Schreiben je vom 6. März 2020 an diese Firmen hielt die Vorinstanz fest, dass 
gemäss dem IK-Auszug für die Beschwerdeführerin im Jahr 2018 eine Lohn-
summe von insgesamt Fr. 12'120.--, Fr. 612.--, Fr. 44.-- bzw. Fr. 843.-- abge-
rechnet worden sei. Die Firmen wurden deshalb zur Einreichung verschiedener 
Unterlagen aufgefordert (Arbeitgeberbescheinigung für 2018, Arbeitsver-
trag/Kündigungsschreiben, monatliche Lohnabrechnungen 2018; Vi-act. 119 ff.). 
Mit Mahnung vom 24. März 2020 wurden von einer säumigen Firma die Unterla-
gen nochmals angefordert (Vi-act. 57). 

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Es bestehen keine Hinweise, dass die Vorinstanz nach der SECO-Meldung die 
Abklärungen nicht zügig und ohne zeitliche Verzögerungen an die Hand genom-
men hätte. Erst nachdem sie von den angeschriebenen Firmen die geforderten 
Unterlagen vollständig erhalten hatte, was am 26. März 2020 der Fall war (vgl. 
Vi-act. 52 ff.: E-Mail der zunächst säumigen Firma), waren ausreichend Belege 
vorhanden und verfügte die Vorinstanz über genügend Kenntnis, um darüber zu 
befinden, ob ihre Taggeldabrechnungen korrekt oder in welchem Ausmass zwei-
fellos unrichtig waren (vgl. zum Ganzen VGE II 2020 51 vom 27.7.2020 
Erw. 3.5.1). Damit erliess die Vorinstanz die Rückforderungsverfügung innert der 
Dreijahres-, aber auch der Jahresfrist gemäss Art. 25 ATSG (neu und alt), so 
dass die Frage, welche Verjährungsfrist vorliegend massgebend ist, nicht beant-
wortet werden muss (vgl. oben Erw. 1.4.1). Da es um Leistungen ab Juli 2018 
geht, ist auch die (absolute) fünfjährige Verwirkungsfirst gewahrt. 

6. Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die von 
der Beschwerdeführerin bei den Unternehmungen C.________, D.________ so-
wie E.________ generierten Einkommen als (teilweise, namentlich bei der 
E.________) anrechenbare Zwischenverdienste qualifizierte. Nicht zu beanstan-
den ist ebenso die verfügte Rückforderung von zu Unrecht zu viel bezahlter Ar-
beitslosenentschädigung in den Monaten Juli 2018 bis November 2018 gestützt 
auf Art. 95 AVIG i.V.m. Art. 25 ATSG. 

7. Es werden keine Kosten erhoben (vgl. Art. 61 lit. fbis ATSG). Parteientschä-
digungen sind keine zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 20. September 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 1. Oktober 2021