# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1f0f684f-2cc5-55d4-ae3d-38a5f2134c5d
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-10-29
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 29.10.2007 BV.2007.8
**Docket/Reference:** BV.2007.8
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2007-8_2007-10-29

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR)

Entscheid vom 29. Oktober 2007  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Tito Ponti und Alex Staub,  
Gerichtsschreiber Hanspeter Lukács  

   
 
Parteien 

  
A.,  
 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

EIDGENÖSSISCHE SPIELBANKENKOMMISSION, 
Postfach, 3003 Bern, 
 

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BV.2007.8 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 

- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) mit Ver-
fügung vom 17. August 2007 in der Strafuntersuchung gegen unbekannte 
Täterschaft und A. wegen Verdachts auf Widerhandlung gegen das Spiel-
bankengesetz das am 8. August 2007 bei A. in einem Café/Restaurant in Z. 
polizeilich sichergestellte Bargeld im Betrag von Fr. 1'350.-- sowie zwei 
Spieljetons beschlagnahmte (act. 2.6); 

 
- A. gegen diese Verfügung mit Eingabe an den Direktor der ESBK vom 

22. August 2007 „Einsprache“ erhob und sinngemäss die Aufhebung der 
Beschlagnahme des Bargelds im Betrag von Fr. 1'350.-- verlangte (act. 1); 

 
- die ESBK die Beschwerde zuständigkeitshalber an die Beschwerdekammer 

weiterleitete und gleichzeitig mit Beschwerdeantwort vom 27. August 2007 
auf Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolgen antrug (act. 2); 

 
- A. eingeladen wurde, für das Beschwerdeverfahren bis 10. September 2007 

einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- zu leisten (act. 3); 
 

- infolge Nichtleistens des Kostenvorschusses Nachfrist bis 24. Septem-
ber 2007 angesetzt wurde unter der Androhung, dass bei Säumnis auf die 
Beschwerde nicht eingetreten werde (act. 4); 

 
- A. innert Frist mündlich um unentgeltliche Rechtspflege ersuchte, weshalb 

ihm mit Schreiben vom 19. September 2007 das Formular um unentgeltliche 
Rechtspflege übermittelt wurde mit der Aufforderung, dieses bis 1. Okto-
ber 2007 vollständig und wahrheitsgetreu ausgefüllt zu retournieren (act. 5); 

 
- A. innert dieser Frist weder das Formular um unentgeltliche Rechtspflege 

einreichte noch den verlangten Kostenvorschuss leistete; 
 

- auf die Beschwerde somit androhungsgemäss infolge Nichtleistens des 
Kostenvorschusses nicht einzutreten ist (Art. 62 Abs. 3 BGG); 

 
- das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mangels Substanziierung ab-

zuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG); 
 

- A. demnach als unterliegende Partei die Verfahrenskosten zu tragen hat 
(Art. 66 Abs. 1 BGG), wobei die Gerichtsgebühr auf Fr. 500.-- festzusetzen 
ist (Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren 
vor dem Bundesstrafgericht, SR 173.711.32); 

- 3 - 

 

 

und erkennt: 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 
 
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 
 
3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 
 

 
Bellinzona, 29. Oktober 2007 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Der Gerichtsschreiber:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Eidgenössische Spielbankenkommission, Postfach, 3003 Bern  
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen 
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). 
Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).