# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5abf80c4-1c9a-5cae-bad3-4c5f73418f90
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-07-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.07.2019 D-7478/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7478-2018_2019-07-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-7478/2018 

 

 
 

  E n t s c h e i d  v o m  9 .  J u l i  2 0 1 9   

Besetzung 
 Richterin Jeannine Scherrer-Bänziger (Vorsitz), 

Richterin Contessina Theis, 

Richterin Nina Spälti Giannakitsas,    

Gerichtsschreiber Stefan Weber. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (...), 

Iran,   

vertreten durch lic. iur. Urs Ebnöther, Rechtsanwalt, 

Gesuchsteller,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts 

D-5454/2018 vom 29. April 2019 in Bezug auf die Rücker-

stattung des Kostenvorschusses / N_______ 

 

 

 

D-7478/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das SEM mit Verfügung vom 22. August 2018 das Asylgesuch des 

Beschwerdeführers vom 5. November 2015 abwies und seine Wegweisung 

aus der Schweiz verfügte, den Vollzug derselben jedoch zugunsten einer 

vorläufigen Aufnahme aufschob,  

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-5454/2018 vom 29. April 

2019 die dagegen erhobene Beschwerde guthiess und unter anderem in 

Erwägung 7.1 festhielt, es würden keine Verfahrenskosten auferlegt und 

der am 24. Oktober 2018 geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von 

Fr. 750.– sei zurückzuerstatten, 

dass indessen die Rückerstattung des Kostenvorschusses im Urteilsdispo-

sitiv nicht Eingang fand,  

dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Erläuterung und die Berichtigung 

von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinnge-

mäss anwendbar ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG von Am-

tes wegen das Dispositiv eines Urteils berichtigt, wenn das Dispositiv un-

klar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander 

oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder 

Rechnungsfehler enthält (vgl. ELISABETH ESCHER, in Basler Kommentar 

zum Bundesgerichtsgesetz, Basel 2008, N 5 zu Art. 129 BGG; KARL SPÜH-

LER/ANNETTE DOLGE/DOMINIK VOCK, Kurzkommentar zum Bundesgerichts-

gesetz [BGG], Zürich 2006, N 5 zu Art. 129 BGG, mit weiteren Hinweisen), 

dass vorliegend das Urteilsdispositiv unvollständig ist,  

dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Urteil D-5454/2018 vom 

29. April 2019 dementsprechend insoweit zu berichtigen ist, als dem Be-

schwerdeführer der am 24. Oktober 2018 geleistete Kostenvorschuss in 

der Höhe von Fr. 750.– zurückzuerstatten ist. 

(Dispositiv nächste Seite)  

  

D-7478/2018 

Seite 3 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Ziffer 4 des Entscheid-Dispositivs des Urteils des Bundesverwaltungs-

gerichts D-5454/2018 vom 29. April 2019 wird berichtigt und durch diesen 

Text ergänzt: "Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 750.– wird dem Be-

schwerdeführer zurückerstattet.». 

2.  

Für das Berichtigungsverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beilage: 

Formular Zahladresse) 

– das SEM, Abt. Asylverfahren und Praxis, zu den Akten N_______ (in 

Kopie) 

– (Nennung kantonale Behörde) (in Kopie) 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Jeannine Scherrer-Bänziger Stefan Weber 

 

 

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