# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 718a9671-a6d7-510a-88d7-3d448b82d5ee
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-31
**Language:** de
**Title:** Rente: angesichts 80%iger Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten und tiefem Valideneinkommen kein Rentenanspruch; Abweisung.
**Docket/Reference:** IV.2017.00359
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2017.00359.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2017.00359
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Sozialversicherungsrichterin Sager
Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni
Urteil
vom
31. August 2018
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt Hermann Rüegg
Joweid
Zentrum 1, Postfach 670, 8630 Rüti ZH
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1976, war als Tagesmutter für den Verein Kinderkrippe
Y.___
tätig, von 2008 bis 2013 mit einem Pensum von 30
%
und ab April 2014 mit einem Pensum von 10
%
(vgl.
Urk.
7/5
Ziff.
6.3 und 6.4). Daneben arbeitete sie von Januar bis Juni 2013 als Putzfrau für dieselbe Arbeitgeberin (vgl.
Urk.
7/5
Ziff.
6.5;
Urk.
7/13). Am 2
1.
Juli 2014 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf Schulter- und Hüftgelenkbeschwerden zum Bezug von Leis
tungen der Invalidenversicherung an (
Urk.
7/5). Am 3
0.
August 2014 eröffneten die Versicherte und ihr Ehemann eine Boutique für Kinderkleider, in welcher sie eine selbständige Tätigkeit als Verkäuferin aufnahm (vgl.
Urk. 7
/10). Diese Tätig
keit gab sie indessen aus wirtschaftlichen und gesundheitlichen Gründen (vgl.
Urk.
1 S. 2 unten) wieder auf. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
stellte
mit
Vorbescheid
vom
3.
Dezember 2014
die Abweisung des Leistungsbegehrens
der Versicherten
in Aussicht
(
Urk.
7/17). Nach Ein
wander
hebung
der Versicherten verfügte die IV-Stelle am 2
6.
Februar 2015 (
Urk.
7/24) die Abweisung des Leistungsbegehrens. Mit dagegen erhobener Beschwerde
vom 1.
April 2015
(
Urk.
7/27/3-6) beantragte die Versicherte die eingehende Abklä
rung der gesundheitlichen und beruflichen Situation. Die IV-Stelle erliess in der Folge einen Wiedererwägungsentscheid (
Urk.
7/30), welcher diesem Antrag
voll
-
umfänglich
entsprach, weshalb das hiesige Gericht den Prozess
Nr.
IV.2015.00389
mit Verfügung vom 1
9.
Mai 2015 (
Urk.
7/32) als gegenstandslos geworden abschrieb.
1.2
Die IV-Stelle holte in der Folge weitere medizinische Berichte ein und verneinte nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/58;
Urk.
7/61) mit Verfügung vom 2
1.
Februar 2017 einen Anspruch der Versicherten auf berufliche Massnah
men und eine Invalidenrente (
Urk.
7/68 =
Urk.
2).
2.
Die Versicherte erhob am 2
4.
März 2017 Beschwerde (
Urk.
1) gegen die Verfü
gung vom 2
1.
Februar 2017 und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Sache zur eingehenden externen Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweis
en,
mit anschliessender Eingliederung und
E
ntscheid
über einen allfälligen Rentenan
spruch
. Eventuell sei ihr ohne weitere Abklärungen eine
Dreiviertelsrente
zuzu
sprechen (S. 1 unten). In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Sistierung des Verfahrens bis sie die Fortsetzung verlange oder die Beschwerde zurückziehe (S.
2 oben). Angesichts der Verfahrensdauer am hiesigen Gericht hielt sie indessen nicht an diesem Antrag fest (
Urk.
8).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
Mai 2017 (
Urk.
5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Versicherten am
2
0.
September 2017 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
9).
Mit Schreiben vom 1
2.
Juli 2018 teilte die Ver
sicherte mit, dass sie um Fortsetzung des Verfahrens bitte (
Urk.
10).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die
Beurtei
-
lung
des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu
betä
-
tigen
, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a
Abs.
3 des Bundesgesetzes
über die Invalidenversicherung [IVG]) in
Art.
27
bis
Absatz 2–4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat
(vgl. BGE
130 V 445 E.
1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen).
Die angefochtene Verfügung ist am
2
1.
Februar 2017
und somit vor dem Inkraft
treten
der Verordnungsänderung am 1.
Januar 2018 ergangen, weshalb die revi
dierten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen
(vgl. Urteil des Bundes
gerichts 8C_462/2017 vom 30. Januar 2017 E. 5.3 mit Hinweisen)
. Nach
folgend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Recht
spre
chung Bezug genommen.
1.4
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Inva
lidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
ben
bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent
geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entspre
chend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E.
3.2 mit Hinweisen).
Nach der bis 3
1.
Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl.
Art.
27 und 27
bis
IVV in der seit dem
1.
Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom
1.
Dezember 2017, in Kraft seit
1.
Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und der
jenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidi
tät bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidi
tät ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten
Teilinvaliditäten
(BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor
akten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.6
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
tei
lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin
aller
-
dings
ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit
jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten
vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (
BGE 134 V 231
E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika
tionen verfügt (
BGE 137 V 210
E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver
sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit
und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3.
Okto
-
ber
2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 225
E. 5.2;
135 V 465
E. 4.4 und E. 4.7)
.
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2) fest, dass vom 1
4.
April bis 1
4.
Juli 2014 eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Die bisherigen Tätigkeiten als Putzfrau, Tagesmutter oder selbständige Ver
käuferin in einer Kinderboutique seien der
Beschwerdeführerin
weiterhin zumut
bar und entsprächen dem zumutbaren Belastungsprofil. Es bestehe keine Ein
schränkung bei der Stellensuche, weshalb das
Regionale Arbeitsvermittlungs
zentrum
(
RAV
)
zuständig sei (S. 1 unten und S. 2 Mitte).
In der
Beschwerdeantwort (
Urk.
5) hielt
d
ie
Beschwerdegegnerin
daran fest, dass eine leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit zu 80
%
bis 100 % zumutbar sei. Zudem wies
sie
darauf hin, dass die Beschwerdeführerin aktiv in der Arbeitssuche unterstützt werde (S. 1).
2.
2
Die
Beschwerdeführerin
machte in ihrer Beschwerde (
Urk.
1) geltend, sie habe ihr
Vorhaben, ganztags in der Boutique zu arbeiten, aufgeben müssen, da ihr dies aus
gesundheitlichen Gründen nicht möglich gewesen sei (S. 3 oben). Die bean
tragte externe Untersuchung durch einen Rheumatologen, Neurologen und Ortho
päden anstelle der fach
lich ungenügenden und wegen
Befangenheit nicht akzeptablen RAD-Untersuchung sei durch die
Beschwerdegegnerin
abgelehnt worden. Somit sei nach wie vor keine im Sinne von
Art.
43
Abs.
1 ATSG genügende medizini
sche Untersuchung erfolgt (S. 3 f.). Wie sehr befangen
oder/und fachlich unge
nügend
der RAD-Arzt sei, zeige sich insbesondere dadurch, dass er die Tätigkeit als Putzfrau als angepasste Tätigkeit erachte (S. 4 oben).
2.3
Die
Beschwerdeführerin
erhob nur vorsorglich Beschwerde.
Sie gab an, dass sie die Beschwerde zurückziehe, f
alls
sie mit
eine
r
geeignete
n Eingliederung eine 50
%
ige Erwerbstätigkeit finde
(vgl.
Urk.
1 S. 2 oben). Die
Beschwerdegegnerin
gewährte
der Beschwerdeführerin
in der Zwischenzeit berufliche Massnahmen in Form von Arbeitsvermittlung („Beratungsbuffet“; vgl.
Urk.
6).
Die
berufliche
n
Massnahmen
laufen somit separat und sind nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens
.
Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch, mithin
insbesondere
Arbeitsfähigkeit und Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin.
3.
3.1
Dr.
med.
Z.___
,
Facharzt für Allgemein
e Innere M
edizin,
nannte im
Bericht vom
9.
September 2014
zuhanden der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
7/11) folgende
Diagnosen mit Auswirkung auf die A
rbeitsfähigkeit
(S. 1
Ziff.
1.1)
:
-
Kapsel
-/Labrum-
Instabilität der Schulter rechts seit 2000, Operation
am
1
4.
April 2014
-
chronische Schmerzen lumbal und beide Hüftregionen
Dr.
Z.___
führte aus, e
ine schwere körperliche
Arbeit sei nicht möglich (S. 2 Ziff.
1.7). Die derzeitige selbständige Tätigkeit im Modegeschäft sei zumutbar (
S. 2 f.
Ziff.
1.6 und 1.7). Rein sitzende Tätigkeiten sowie wechselbelastende Tätig
keiten seien der
Beschwerdeführerin
ganztags zumutbar (S. 5 oben).
3.2
RAD-Arzt
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie
des Bewegungsapparates
,
führte mit
Stellungnahme vom 2
5.
Febru
ar 2015 (
Urk.
7/23/2-3) aus, die
medizinische Aktenlage sei
äusserst
spärlich.
Die Kapsel-Labrum-Instabilität der rechten Schulter sei als IV-relevanter Gesundheitsschaden zu werten. Die genaue Operation und der postoperative Verlauf seien nicht bekannt (S.
2 unten).
Für angepasste Tätigkeiten sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ab Mitte Juli 2014 wieder von einer 100%igen
Arbeitsfähigkeit
auszugehen. Bei der neuen Tätigkeit in der Boutique handle es sich überwiegend wahrscheinlich um eine angepasste Tätigkeit.
Dem Belas
tungs
profil entsprächen
körperlich leichte und gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten, wechselbelastend
,
nicht über Kopf und nicht längerdauernd in Schulterhöhe
(S.
3 oben)
.
3.3
Dr.
Z.___
berichtete am
1
0.
September 2015
zuhanden der Beschwerdegeg
nerin (
Urk.
7/37/1-4) über eine Intensivierung der
Schmerzen im rechten Knie (
Ziff.
1.
3
).
Die
Tätigkeit als Putzfrau
sei der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Eine Tätigkeit
als Verkäuferin im e
igenen Kleiderladen sei fünf
Stunden pro Tag,
eine solche
als Tagesmutter
sechs bis acht
Stunden pro Tag möglich.
Zu den Anforderungen an eine angepasste Tätigkeit gab
Dr.
Z.___
an, diese dürfe nicht körperlich schwer sein, ohne
Heben,
ohne langes Stehen und ohne
langes Sitzen (
Ziff.
2.1).
Die Leistungsfähigkeit sei etwa im Umfang von 50 % vermindert (
Ziff.
2.2).
3.4
Dr.
med.
B.___
, Facharzt für Chirurgie
nannte im
Bericht vom
3.
Januar 2016
zuhanden der Beschwerdegegnerin (
Urk.
7/41/1-6)
keine Diag
nosen mit Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit
(
Ziff.
1.1),
jedoch folgende Diag
nosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.2):
-
Sehnenscheidenganglion der Beugesehne DIV linke Hand
-
Knick-Senkfuss mit Spreizfussstellung
-
instabile
Labrumruptur rechte Schulter
-
Impingementsyndrom
rechte Schulter
-
Status nach Schulterarthroskopie rechts am 1
4.
April 2014
-
Plicasyndrom
rechtes Kniegelenk
Dr.
B.___
führte aus, die Behandlung sei abgeschlossen (
Ziff.
1.5) und es bestehe
keine Arbeitsunfähigkeit
in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit (
Ziff.
1.6).
3.5
Dr.
med.
C.___
, Facharzt für Rheumatologie und
für
Allgemeine
Innere Medizin,
nannte im
Bericht
vom 1
8.
Februar 2016 zuhanden der Beschwer
de
gegnerin
(
Urk.
7/45) folgende
Diagnosen mit Auswirkung auf die
Arbeitsfähig
keit
(
Ziff.
1.1)
:
-
u
nspezifische Gelenkbeschwerd
en
-
anhaltende Hüftschmerzen rechts trotz
Impingement
-Operation 2011
-
chronisch-rezidivieren
de
gluteale
Schmerzen beidseits
-
primär
myofasziale
Problematik
-
MRI LWS/
Sakrum
mit Kontrast vom 7.12.2013 (SMA):
Spondyl
ar
thro
s
en
untere drei Segmente
, verminderte Signalintensität des Knochen
marks LWS und zentral SWK1
Dr.
C.___
attestierte der Beschwerdeführerin keine Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübten Tätigkeiten als Reinigungshilfe und als Tagesmutter (Ziff.
1.6).
Er wies auf eine mögliche psychosomatische Komponente hin.
Für eine
leichte bis mittelschwere Tätigkeit bestehe eine 100%ige
Arbeitsfähigkeit
(Ziff. 1.
7).
3.6
Am
7.
Juni 2016 erfolgte eine o
rthopädische Untersuchung
im Regionalen Ärzt
lichen Dienst (RAD).
RAD-Arzt
Dr.
med.
D.___
, Facharzt für Chirur
g
ie, nannte im
Beric
ht vom
8.
Juni 2016 (Urk. 7/51) folgende Diagnosen mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7
Ziff.
8):
-
chronischer Bewegungsschmerz und Belastungsschmerz rechte Hüfte mit/bei
-
Status nach
Impingement
-Operation rechte Hüfte am 17.12.2010
-
chronischer Bewegungsschmerz und Bewegungseinschränkung rechte Schulter mit/bei
-
Status nach
arthroskopischer
suba
c
romialer
Dekompression und Labrumfixation am 14.04.2014
-
chronischer Bewegungsschmerz und Belastungsschmerz mit zeitweiser Ergussbildung rechtes Knie
-
chronische rezidivierende
gluteale
Schmerzen mit/bei
-
Spondylarthrosen
untere drei Segmente
-
zurzeit symptomlos
Dr.
D.___
hielt fest, dass bei der Beschwerdeführerin ein somatischer Ge
sundheitsschaden ausgewiesen sei, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige. Für schwere körperliche Tätigkeiten bestehe seit dem 1
4.
April 2014 eine
100%ige
Arbeitsunfähigkeit
(S. 8 Mitte). Als angepasste Tätigkeiten seien zu werten: Putzfrau, selbständige Tätigkeit in einer Kinderkleiderboutique, Tagesmutter. Eine ange
passte Tätigkeit mit leichter bis mittelschwerer Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 10 kg körpernah könne
der Beschwerdeführerin
medizinisch-
theo
re
tisch weiterhin zu 80-100
% zugemutet werden (S. 8 unten). Es bestehe aber eine
erhöhte Pausennotwe
ndigkeit. In der Zeit vom 1
4.
April
2014 bis 1
4.
Juli
2014 habe eine 100%ige
Arbeitsunfähigkeit
auch in einer angepassten Tätigkeit be
stan
den, ansonsten immer eine 80-100%ige Arbeitsfähigkeit. Die Tätigkeit als Tagesmutter könne zu 100
%
ausgeübt werden (S. 9 oben).
3.7
Am
4.
Januar 2017 wurde eine Haushaltabklärung durchgeführt. Die Abklärungs
person führte im Abklärungsbericht vom
1
3.
J
anuar
2017 (
Urk.
7/64) aus, die Beschwerdeführerin habe angegeben, dass sie heute bei Gesundheit
in einem Pen
sum von 50 % erwerbstätig wäre
.
Der Ehemann benötige Hilfe im Haushalt. Sie
würde weiterhin Reinigungsarbeiten in der Kinderkrippe ausführen und als Tage
s
mutter tätig sein; bei guter Gesundheit hätte sie keine Boutique eröffnet (S. 4
Ziff.
2.5).
Die Abklärungsperson
führte aus, dass die Beschwerdeführerin für ihre Kinderkleider Boutique ein Engagement von 100 % eingegangen sei und
quali
fizierte
sie für die Zeit vom
1.
September 2014 bis 3
0.
August 2015 als zu 100 % erwerbstätig. Bis zum 3
0.
August 2014 sowie ab
1.
September 2015 qualifizierte sie die Beschwerdeführerin
als zu 50
%
im Erwerbsbereich und zu 50
%
im Haus
haltsbereich tätig (
Ziff.
2.6).
Entsprechend den Angaben der Abklärungsperson betrug die Einschränkung im
mit 4
0
%
gewichteten Bereich „Ernährung“
1
0
%
, im mit
20
%
gewichteten Bereich
„Wohnungspflege“
65
%
sowie im mit
20
%
gewichteten Bereich „Wäsche und Kleiderpflege“
2
0
%
. Im mit
3
%
gewichteten Bereich „Haushaltsführung“
, im mit 10
%
gewichteten Bereich „Einkauf und weitere Besorgungen“, im mit 5 % gewichteten Bereich „Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen“
und im mit
2
%
gewichteten Bereich „Verschiedenes“ wurden keine Ein
schrän
kungen festgestellt (vgl. S.
7
ff.
Ziff.
6.1 - 6.7). Die entsprechend gewichteten einzelnen Einschränkungen ergaben eine Einschränkung von insgesamt 21
%
(S.
9 Ziff.
6.8).
4.
4.1
Aus den vorliegenden Ber
ichten ergibt sich,
dass der Beschwerdeführerin schwere körperliche Arbeiten nicht mehr zumutbar sind.
Während der
Chirurge
Dr.
B.___
von einer vollen Arbeitsfähigkeit in de
n
zuletzt ausgeübten Tätigkeit
en
ausg
ing
, attest
ierten
Dr.
C.___
und RAD-Arzt
Dr.
A.___
der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer ange
passten, leichten bis mittelschweren Tätigkeit. RAD-Arzt
Dr.
D.___
ging von einer 80-100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus. Der Hausarzt
Dr.
Z.___
attestierte der Beschwerdeführerin im September 2014 ebenfalls noch eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Im September 2015
hielt er die Tätigkeit als Put
zfrau für nicht mehr zumutbar. D
ie Arbeit als Verkäuferin im eigenen Laden
sei ihr
noch für fünf Stunden und diejenige als Tagesmutter für sechs bis acht Stunden pro Tag
zumutbar
.
Der RAD-Untersuchungsbericht
erfüllt die Anforderungen an den Beweiswert medizinischer Berichte (vgl. E. 1.5)
und es bestehen keine Indizien gegen
seine
oder geringe Zweifel an seiner
Zuverlässigkeit
und Schlüssigkeit
(vgl. E. 1.
6
). Insgesamt vermag die
Beurteilung im RAD-Bericht
zu überzeugen
und
stimmt im Wesentlichen auch mit den übrigen
medizinischen Berichten überein
, weshalb darauf abgestellt werden kann.
Festzuhalten bleibt einzig, dass d
ie Arbeit als Putzfrau
- entgegen den
Beurteilung
en
des RAD-Arztes
Dr.
D.___
(
wie
auch
von
Dr.
C.___
)
– wohl nicht als angepasste Tätigkeit zu qualifizieren
ist, beinhaltet dies
e doch zumindest teilweise auch k
örperlich schwere Tätigkeiten
.
Dies vermag den RAD-Untersuchungsbericht jedoch
insbesondere in Bezug auf die Schlussfolgerungen hinsichtlich Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätig
keit
nicht in Zweifel zu ziehen.
Weitere medizinische
Abklärungen
erscheinen nicht
notwendig.
So liegen neben der Beurteilung des RAD-Arztes
Dr.
D.___
auch aktuelle Berichte eines Facharztes für Chirurgie vom Januar 2016 sowie eines Facharztes für Rheumatologie vom Februar 2016 vor. Diese geben keinen Anlass für weitere Abklärungen und halten klar eine volle Arbeitsfähigkeit
zumindest
in einer angepassten Tätigkeit fest. Auch in den übrigen Akten finden sich keine Hinweise auf einen
wesentlichen
Gesundheitsschaden,
der noch näher abzuklären wäre.
4.2
Zusammenfassend
ergibt sich aus sämtlichen Arztberichten eine mindestens 80%ige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit.
Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen.
5.
5.1
Für die Vornahme des Einkommensvergleiches ist grundsätzlich auf die Gegeben
heiten im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222). Die Beschwerdeführerin meldete sich im
Juli
2014 zum Leistungsbezug an. Ein allfälliger Rentenanspruch besteht nach Ablauf des War
te
jahres – im
April 2014
wurde
die Beschwerdeführerin
an der Schulter operiert
– ab
April 2015
(vgl. E. 1.2).
Für
diese
n
Zeit
punkt
qualifizierte die Beschwerde
-
gegnerin
die Beschwerdeführerin al
s Vollerwerbstätige
.
5.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus
nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Ist
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das
Valideneinkommen
auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be
rech
net werden, wobei die für die
Entlöhnung
im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28
E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).
Vorliegend kann zur Bestimmung des
Valideneinkommens
auf die zuletzt ausge
übten Tätigkeiten
als Tagesmutter sowie als Putzfrau in einer Kinderkrippe
abge
stellt werden
. Dabei erwirtschaftete
d
ie
Beschwerdeführerin
im Jahr 2011 ein Ein
kommen von
Fr.
13'513.-- und im Jahr 2012 ein
solches
von
Fr.
13'687.-- (vgl. IK-Auszug,
Urk.
7/9/2), dies bei einem Pensum von etwa 36 % (vgl.
Urk.
1 S. 4 Mitte). Umgerechnet auf ein Vollzeitpensum ergäbe sich damit ein jäh
rliches Ein
kommen von
Fr.
37'777.78
([13’513+13’687]
:2 :36 x 100).
Unter Berücksich
ti
gung der frauenspezifischen Nominallohnent
wicklung von 1
%
im Jahr 201
2,
0.
7
%
im Jahr 201
3, 1
%
im Jahr 201
4 sowie
0.5
%
im Jahr 2015
(Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne; vgl. www.bfs.ad
min.ch, Statistiken, Arbeit und Erwerb) ergibt sich für das Jahr 201
5
ein
Validen
einkommen
von rund
Fr.
39
‘
0
01.-- (
Fr.
37'777.78
x 1.01 x 1.007 x 1.01
x 1.005).
5.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge
gebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592
E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1,
126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund
sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (
BGE 143 V 295 E. 4.1.3
; zur Verwendung der aktuellsten statis
tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl.
BGE 143 V 295 E. 4.2.2,
142 V 178 E. 2.5.8.1
,
133 V 545 E. 7.1). Der
Beizug
der
Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkre
ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (v
gl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7,
139 V 592 E. 2.3,
135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
Zur Berechnung des Invalideneinkommens kann auf die Lohnstrukturerhebung 2014 abgestellt werden. Demnach betrug der im Durchschnitt aller Wirtschafts
zweige von Frauen im Kompetenzniveau 1 erzielte Lohn im Jahr 2014
Fr.
4’300.--
pro Monat (LSE 2014, Tabelle TA1, Total Frauen, Kompetenzniveau 1), was bei einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (
betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche
, Total
; vgl. www.bfs.admin.ch,
Statistiken, Arbeit und Erwerb)
Fr.
53'793.-- im Jahr ergibt (
Fr.
4'300.
-- :
40 x 41.7 x 12). Für das Jahr 2015 ergibt sich unter Berück
sich
tigung der
frauen
spezifischen Nominallohnentwicklung von 0.
5
%
im Jahr 2015 ein Einkommen von
Fr.
54
‘
061
.
97
(
53'793
x 1.00
5
) respektive
rund
Fr.
43'249.
--
im zumutbaren Pensum von
8
0
%
(
54‘061.97
x 0.
8
).
5.4
Bei einem
Valideneinkommen
von
Fr.
39
‘
0
01.--
und einem
Invalideneinkommen
von Fr. 43'249.-- resultiert
kei
ne Einkommenseinbusse und somit – selbst bei Ge
währung eines
Abzugs vom Tabellenlohn
–
auch kein Anspruch auf eine Inva
lidenrente
.
Würde ferner angesichts des tiefen tatsächlichen
Valideneinkommens
(vgl. E. 5.2) für die Bestimmung desselben ebenfalls auf die LSE 2014 (Tabelle TA1, Total Frauen, Kompetenzniveau 1) abgestellt, würde ebenso ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von maximal 20 % resultieren.
Nichts
Anderes
ergibt
sich
schliesslich
bei Anwendung der gemischten Methode
(
ab September 2015)
. Betreffend den Haushaltsbereich ist, wie gesehen (vgl. E. 3.
7
), von einer Einschränkung von insgesamt
21
%
auszugehen. Bei der vorliegend massgebenden Gewichtung des Haushaltsbereiches mit
5
0
%
ergibt sich damit ein Teilinvaliditätsgrad von
10.5
%
.
Zusammen mit dem
Te
ilinvaliditätsgrad im Erwerbs
bereich
von 0 %
beziehungsweise maximal 10 %
resultiert ein rentenaus
schliessender Gesamtinvaliditätsgrad von 10.5
%
beziehungsweise maximal 20.
5
%
.
Die anspruchsverneinende Verfügung vom 2
1.
Februar
201
7
erweist sich deshalb als zutreffend, womit die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.
6.
Die Gerichtskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind ermessensweise auf
Fr.
700.--
festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuer
legen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Hermann Rüegg
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannNeuenschwander-Erni