# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e9517599-a97d-56f0-87b2-7869c758527b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-05-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.05.2007 C-2528/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2528-2006_2007-05-24.pdf

## Full Text

Abtei lung III
C-2528/2006

{T 0/2}

Urteil vom 24. Mai 2007

Mitwirkung: Franziska Schneider, vorsitzende Richterin
Michael Peterli, Richter
Stefan Mesmer, Richter
Susanne Genner, Gerichtsschreiberin

O._______, Beschwerdeführer,

gegen

Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im 
Ausland, Vorinstanz

betreffend
Invalidenrente

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

2

Sachverhalt:

A. Der 1944 geborene, verheiratete Beschwerdeführer serbischer Nationalität 
arbeitete von 1971 bis 1988 als Isolateur in der Schweiz (act. 6, 68). Nach 
einem Unfallereignis vom 16. März 1998 war er bis am 11. Mai 1998 zu 
100% arbeitsunfähig, anschliessend wechselnd zwischen 50% und 100% 
bis zur Arbeitsaufgabe am 30. November 2001 wegen Krankheit bzw. Un-
falls (act. 19, 26, 27). Am 30. November 2001 kehrte der Beschwerdefüh-
rer nach Serbien zurück (act. 10). Er meldete sich am 10. Dezember 2002 
zum Bezug von Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung bei 
der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) an (act. 
9). Er machte geltend, seit dem am 16. März 1998 erlittenen Arbeitsunfall 
hätten sich seine Beschwerden verschlimmert,  so dass er nicht mehr ar-
beitsfähig sei.

B. Mit Verfügung vom 18. August 2003 (act. 41) wies die Vorinstanz das Ge-
such ab mit der Begründung, es könne trotz des Gesundheitsschadens ein 
rentenausschliessendes  Erwerbseinkommen  erzielt  werden.  Eine  gegen 
diese Verfügung erhobene Einsprache vom 4. September 2003 (act.  42) 
hiess die Vorinstanz mit  Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2003 (act. 
49) teilweise gut und veranlasste eine Neubeurteilung der medizinischen 
Situation des Versicherten.

C. Die vertrauensärztliche Untersuchung fand am 23. Juni 2004 in B._______ 
statt.  Das entsprechende Gutachten wurde am 16. August 2004 erstattet 
(act. 68).

D. Gestützt  auf  die Ergebnisse des Gutachtens  verfügte  die  Vorinstanz  am 
16. November 2004 die Abweisung des Leistungsbegehrens (act. 72). Die 
gegen  diese  Verfügung  erhobene  Einsprache  vom  23.  November  2004 
(act. 73) wies sie mit Einspracheentscheid vom 18. März 2005 ab (act. 74). 

E. Am 26. April 2005 reichte der Beschwerdeführer bei der Eidgenössischen 
Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 
für die im Ausland wohnenden Personen Beschwerde ein und beantragte 
die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente.

F. Die  Vorinstanz  schloss  mit  Vernehmlassung  vom  1.  Juli  2005  auf  Ab-
weisung der Beschwerde.

G. Der Beschwerdeführer verzichtete auf die Einreichung einer Replik innert 
der gesetzten Frist.

H. Am  20.  Februar  2007  teilte  das  Bundesverwaltungsgericht  dem  Be-
schwerdeführer  die  Übernahme  des  Verfahrens  per  1.  Januar  2007  mit 
und ersuchte ihn formlos um Bekanntgabe eines Zustellungsdomizils in der 
Schweiz gemäss Art. 11b Abs. 1 VwVG.

I. Mit  Brief  vom  28.  Februar  2007  gab  der  Beschwerdeführer  ein  Zustel-
lungsdomizil  bekannt,  worauf  ihm mit Verfügung vom 14. März 2007 der 
Spruchkörper mitgeteilt wurde. Die Frist zur Einreichung eines Ausstands-
begehrens ist am 26. März 2007 unbenutzt abgelaufen. 

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J. Eine unaufgefordert zugestellte Eingabe des Beschwerdeführers vom 23. 
März 2007 wurde zu den Akten genommen und der Vorinstanz zur Kennt-
nisnahme zugestellt. 

Auf die weiteren Vorbringen wird, soweit  erforderlich,  in den nachfolgen-
den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht 
vom 17. Juni 2005 (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32) beurteilt 
das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Ar-
tikel 5 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. De-
zember 1968 (Verwaltungsverfahrensgesetz,  VwVG, SR 172.021). Zuläs-
sig sind Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 
33 VVG. Die IV-Stelle  für  Versicherte im Ausland ist  eine Vorinstanz  im 
Sinn von Art. 33 Bst. d VGG.

1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die Be-
urteilung der beim Inkrafttreten des Verwaltungsgerichtsgesetzes bei Eid-
genössischen Rekurs-  oder Schiedskommissionen oder bei  Beschwerde-
diensten der Departemente hängigen Rechtsmittel. Dies ist vorliegend der 
Fall.  Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art.  53 Abs. 2 
VGG).

1.3 Der angefochtene Einspracheentscheid vom 18. März 2005 ist eine Verfü-
gung im Sinn von Art. 5 VwVG, durch die der Beschwerdeführer besonders 
berührt ist und an deren Aufhebung oder Änderung er ein schutzwürdiges 
Interesse hat (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c VwVG in der Fassung gemäss 
Anhang Ziff. 10 VGG, in Kraft seit 1. Januar 2007). Die dagegen erhobene 
Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 VwVG 
und Art. 52 Abs. 1 VwVG), weshalb auf sie einzutreten ist. 

2.

2.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger der Republik Serbien. Ein Ab-
kommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Repu-
blik  Serbien  über  Soziale  Sicherheit  wird  derzeit  ausgearbeitet.  Bis  zu 
dessen Inkrafttreten ist das am 1. März 1964 in Kraft getretene Abkommen 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Föderativen 
Republik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung  vom  8.  Juni  1962  (SR 
0.831.109.818.1) anwendbar. Gemäss dessen Art. 2 sind Angehörige der 
Vertragsstaaten  in  den  Rechten  und  Pflichten  aus  der  Bundesgesetz-
gebung  über  die  Invalidenversicherung  einander  gleichgestellt,  soweit  in 
diesem Abkommen und seinem Schlussprotokoll nichts Abweichendes be-
stimmt ist.

2.2 Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) sowie 

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die  entsprechende  Verordnung  vom  11.  September  2002  (ATSV,  SR 
830.11) in Kraft getreten. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejeni-
gen materiellrechtlichen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfül-
lung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden  Sachverhalts  Geltung  haben  (BGE 
130 V 329 E. 2.3), sind hier die Bestimmungen des ATSG und der ATSV, 
in Verbindung mit dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung vom 
19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) in seiner Fassung vom 31. März 2003 (4. 
IV-Revision;  in Kraft  seit  1.  Januar 2004) anwendbar.  Bezüglich der vor-
liegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG zu 
berücksichtigenden  ATSG-Normen  zur  Arbeitsunfähigkeit  (Art.  6),  Er-
werbsunfähigkeit  (Art.  7),  Invalidität  (Art.  8) und zur Bestimmung des In-
validitätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der Invalidenrente und ande-
rer Dauerleistungen (Art. 17) hat das Schweizerische Bundesgericht (vor-
mals Eidgenössisches Versicherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den 
in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um eine for-
mellgesetzliche  Fassung  der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  zu den 
entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt  und sich 
inhaltlich  damit  keine  Änderung  ergibt,  weshalb  die  hierzu  entwickelte 
Rechtsprechung  übernommen und  weitergeführt  werden  kann  (vgl.  BGE 
130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3).  Auch die Normierung des Art. 16 ATSG 
führt nicht zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditäts-
bemessung  bei  erwerbstätigen  Versicherten,  welche  weiterhin  nach  der 
allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 
28 Abs.  2 IVG in der bis zum 31.  Dezember 2002 in Kraft  gestandenen 
Fassung vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b). 
In  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  sind  diejenigen  Rechtssätze  massge-
bend,  welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben 
(BGE 130 V 1 E. 3.2),  sofern keine anderslautenden spezialgesetzlichen 
Übergangsbestimmungen erlassen werden.

2.3 Nach der ständigen Rechtsprechung des Schweizerischen Bundesgerichts 
sind für die richterliche Beurteilung grundsätzlich die tatsächlichen Verhält-
nisse zur Zeit  des Erlasses des strittigen Einspracheentscheids massge-
bend (BGE 132 V 368 E.  6.1 mit  Hinweisen;  vgl.  auch Thomas Locher, 
Grundriss des Sozialversicherungsrechts,  3.  Auflage,  Bern 2003,  § 74 N 
20). Der angefochtene Entscheid datiert vom 18. März 2005, so dass vor-
liegend der Sachverhalt bis zu diesem Datum massgeblich ist.

3.

3.1 Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und damit zu prüfen ist im Fol-
genden, ob die Vorinstanz zu Recht das Gesuch des Beschwerdeführers 
um Zusprechung einer Invalidenrente abgewiesen hat. 

3.2 Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat, 
wer invalid  im Sinne des Gesetzes  (ATSG/IVG) ist  und beim Eintritt  der 
Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat (Art. 36 
Abs. 1  IVG).  Diese  Bedingungen  müssen  kumulativ  gegeben  sein;  fehlt 
eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

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3.3 Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen während mehr als einem 
Jahr  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invali-
denversicherung  geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung  der  Mindestbei-
tragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist 
(Art. 36 Abs. 1 IVG).

3.4 Nach dem ATSG in  Verbindung  mit  dem IVG ist  der  Begriff  "Invalidität" 
nicht nach medizinischen Kriterien definiert, sondern nach der Unfähigkeit, 
Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 110 V 275 E. 4a, BGE 102 V 166) 
oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Dabei sind die Er-
werbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. in 
der  bisherigen  Tätigkeit,  sondern  auch  in  zumutbaren  Verweisungstätig-
keiten zu prüfen. 

3.4.1 Nach Art. 8 ATSG ist die Invalidität die voraussichtlich bleibende oder län-
gere  Zeit  dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit.  Art.  4  IVG 
führt dazu aus, dass die Invalidität Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit 
oder Unfall sein kann; nach Abs. 2 dieser Norm gilt die Invalidität als ein-
getreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweili-
ge Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat.

3.4.2 Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen  oder 
geistigen Gesundheit  verursachte  und nach zumutbarer  Behandlung und 
Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög-
lichkeiten  auf  dem in  Betracht  kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 
(Art.  7 ATSG).  Arbeitsunfähigkeit  ist  die durch eine Beeinträchtigung der 
körperlichen und geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfä-
higkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare  Arbeit  zu 
leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem ande-
ren Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 

3.5 Ein Anspruch auf eine ganze Rente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in 
der bis zum 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung, wenn die ver-
sicherte Person mindestens zu zwei Dritteln, derjenige auf eine halbe Ren-
te,  wenn sie mindestens zur Hälfte  und derjenige auf eine Viertelsrente, 
wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. Nach dem seit 1. Januar 2004 in 
Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf eine 
Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40%, auf eine halbe Rente bei 
einem solchen von 50%, auf eine Dreiviertelsente bei einem Grad der In-
validität von 60% und auf eine ganze Rente bei einem solchen von 70%. 
Gemäss Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad 
von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ih-
ren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz 
haben.  Nach  der  Rechtsprechung  des  Schweizerischen  Bundesgerichts 
stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern 
eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 

3.6 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, 
das  die  versicherte  Person nach Eintritt  der  Invalidität  und  nach Durch-
führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-
nahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgeglichener  Arbeits-

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marktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkommen),  in  Beziehung  ge-
setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in-
valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen, Art. 16 ATSG). 

3.6.1 Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und ab-
strakter  Begriff,  welcher  dazu dient,  den Leistungsbereich  der Invaliden-
versicherung  von  jenem der  Arbeitslosenversicherung  abzugrenzen.  Der 
Begriff umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem 
Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er ei-
nen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenar-
tiger  Stellen  offen  hält.  Nach  diesen  Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im 
Einzelfall,  ob  die  invalide  Person  die  Möglichkeit  hat,  ihre  restliche  Er-
werbsfähigkeit  zu verwerten und ob sie ein rentenausschliessendes Ein-
kommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 
S. 320 E. 3b). Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht dar-
auf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeits-
marktverhältnissen vermittelt  werden kann, sondern einzig darauf,  ob sie 
die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die 
verfügbaren  Arbeitsplätze  dem  Angebot  an  Arbeitskräften  entsprechen 
würden (AHI 1998 S. 291 E. 3b).  Von einer Arbeitsgelegenheit  im Sinne 
von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht mehr gesprochen werden, wo die 
zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie 
der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter 
nicht  realistischem  Entgegenkommen  eines  durchschnittlichen  Arbeitge-
bers möglich wäre (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 322 E. 
4).

3.7 Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten Sozialversicherungs-
rechts  geltenden  Grundsatzes  der  Schadenminderungspflicht  ein  in  sei-
nem  bisherigen  Tätigkeitsbereich  dauernd  arbeitsunfähiger  Versicherter 
gehalten ist,  innert  nützlicher  Frist  Arbeit  in einem anderen Berufs-  oder 
Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie möglich und zumut-
bar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am 
behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt einer IV-Stelle zu entscheiden, 
in  welchem Ausmass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit 
bei zumutbarer Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit  hat 
sich  der  Versicherte  anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verwei-
sungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine 
Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

4.

4.1 Der Beschwerdeführer gab in dem am 20. Februar 2003 unterzeichneten 
Fragebogen der  Vorinstanz  (act.  26) an,  nach dem Arbeitsunfall  am 16. 
März 1998 sei er oft krank und nicht mehr fähig gewesen zu arbeiten. Die 
Kausalität  zwischen den körperlichen Beschwerden und dem Unfallereig-
nis muss vorliegend nicht überprüft werden, da gemäss Art. 4 Abs. 1 IVG 
in der Fassung gemäss Anhang Ziff. 8 ATSG, in Kraft seit 1. Januar 2003, 
Invalidität gleichermassen Folge von Krankheit oder Unfall sein kann. Für 

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den Rentenanspruch ist nicht die Ursache, sondern die Schwere des Ge-
sundheitsschadens  massgeblich.  Auch  für  die  Frage  des  Anspruchsbe-
ginns  ist  das  Unfallereignis  nicht  relevant:  Da  die  Anmeldung  des  Be-
schwerdeführers am 10. Dezember 2002 erfolgte und gemäss Art. 48 Abs. 
2 IVG (in der bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Fassung) Leistungen 
der Invalidenversicherung lediglich für die zwölf  der Anmeldung vorange-
henden Monate ausgerichtet werden, ist für die Prüfung des Anspruchsbe-
ginns nicht hinter diesen Zeitpunkt zurückzugehen. Ein allfälliger Renten-
anspruch kann somit frühestens am 10. Dezember 2001 entstanden sein, 
sofern die Voraussetzungen nach Art. 29 Abs. 1 IVG (in der bis zum 31. 
Dezember 2002 geltenden Fassung) erfüllt waren. 

4.2 Vorliegend ist gemäss ständiger Rechtsprechung davon auszugehen, dass 
es sich bei den Erkrankungen des Beschwerdeführers um ein labiles Lei-
den  handelt,  welches  erst  nach  Ablauf  der  Wartefrist  gemäss  Art.  29 
Abs. 1 Bst. b IVG (in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen 
Fassung, wobei die am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Fassung gemäss 
Anhang Ziff. 8 ATSG keine materielle Änderung bewirkt hat) den Renten-
anspruch auslöst (Urteil  des Bundesgerichts I 163/05 vom 30. Mai 2005, 
BGE 119 V 98 E. 4a). Die nach der Ausreise aus der Schweiz im Novem-
ber  2001  eingereichten  Arztberichte  aus  dem  ehemaligen  Jugoslawien 
äussern sich nicht zum Verlauf der Krankheit, sondern attestieren dem Be-
schwerdeführer  ohne  nähere  Begründung  eine  volle  Arbeitsunfähigkeit. 
Die  Gutachter  des  (Angaben  zum  Begutachtungsinstitut)  führen  in  ihrer 
Gesamtbeurteilung vom 16. August  2004 (vgl.  act.  68, S.  15, Ziff.  6.1.3) 
aus,  der Beschwerdeführer  sei  in seinem angestammten Beruf  zu 100% 
arbeitsunfähig,  doch  sei  der  Beginn  der  Arbeitsunfähigkeit  rückblickend 
schwer  zu datieren,  weshalb  von einer vollen Arbeitsunfähigkeit  ab dem 
Untersuchungsdatum auszugehen  sei.  Die  Frage  des  Anspruchsbeginns 
kann jedoch offengelassen werden,  wie die nachstehenden Erwägungen 
zeigen werden. 

4.3 Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  seine  Erwerbseinbusse  betrage 
100% und nicht 37%, wie die Vorinstanz festgestellt  habe. Vorab ist fest-
zuhalten, dass eine 100%-ige Erwerbseinbusse nur vorliegt, wenn jegliche 
lukrative Tätigkeit ausgeschlossen ist, was beim Beschwerdeführer mit Si-
cherheit  nicht  der  Fall  ist.  Für  die  Zusprechung  einer  ganzen  Invaliden-
rente  war  bis  zum 31.  Dezember  2003 ein Invaliditätsgrad von 66 2/3% 
ausreichend (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2003 gel-
tenden Fassung) und seit dem Inkrafttreten der 4. IV-Revision am 1. Janu-
ar 2004 ein solcher von 70% (Art. 28 Abs. 1 IVG in der Fassung gemäss 
Ziff. I des Bundesgesetzes vom 21. März 2003, in Kraft seit 1. Januar 2004 
[AS 2003 3837 3853]). Um überhaupt in den Genuss einer Invalidenrente 
zu  kommen,  ist  im  Fall  des  Beschwerdeführers  ein  Invaliditätsgrad  von 
mindestens 50% notwendig (Art. 28 Abs. 1 IVG sowohl in der vor dem 1. 
Januar 2004 als auch danach geltenden Fassung in Verbindung mit Art. 28 
Abs. 1ter IVG).

4.4 Die im Auftrag der Vorinstanz durchgeführte medizinische Abklärung ergab 
folgende Ergebnisse:

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4.4.1 Dr.  med.  L._______  führte  die  internistische  Exploration  durch.  Er  be-
schrieb den Gesamtzustand des Patienten als unauffällig, erwähnte jedoch 
eine deutliche Handbeschwielung beidseits.  Für die Beurteilung der sub-
jektiven Schmerzsymptomatik verwies er auf die übrigen Teilgutachten.

4.4.2 Dr. med. A._______ diagnostizierte aus rheumatologischer Sicht:
1. Chronifiziertes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M 54.4)
- pseudoradikuläre Schmerzausstrahlung in beide Beine
- leichte degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule
- Beschwerdeexazerbation und -persistenz nach Beckenkontusion anläss-
lich Arbeitsunfall im März 1998;
2.  Chronifiziertes  zervikospondylogenes  Schmerzsyndrom  mit  unspezi-
fischer Zervikobrachialgie beidseits (ICD-10 M 53.1)
- radiologisch leichte degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule
- radiologisch Blockwirbelbildung HWK 6/7 bei anamnestisch Status nach 
direkter HWS-Kontusion 1988.
Zusammenfassend entspreche das Beschwerdebild einem lumbospondylo-
genen und zervikospondylogenen Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer 
Schmerzausstrahlung in alle Extremitäten. Ursächlich liege am ehesten ein 
Zusammenhang  mit  den  nachgewiesenen,  allerdings  nur  geringgradigen 
Wirbelsäulenveränderungen vor. Sowohl klinisch als auch radiologisch be-
stünden keine Hinweise auf eine neurologische Komplikation oder eine an-
dere  spezifische  Schmerzursache.  Aufgrund  der  genannten  Befunde  sei 
die Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr zumutbar; dagegen liege aus rheu-
matologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für eine ge-
eignete und behinderungsangepasste Tätigkeit vor. Eine Tätigkeit mit nur 
leichter  körperlicher  Belastung,  insbesondere  mit  nur  leichter  bis  höchs-
tens  intermittierend  mittelstarker  Rückenbelastung,  ohne  Heben,  Tragen 
oder Ziehen von Lasten über 10 bis intermittierend 20 kg, mit der Möglich-
keit  zu  Wechselpositionen  und  ohne  repetitive  Überkopf-  oder  Rumpf- 
Drehbewegungen  sei  dem  Exploranden  aus  rheumatologischer  Sicht  zu 
100% zumutbar.
Es bestehe eine Diskrepanz zwischen der starken Ausprägung des sub-
jektiven Beschwerdebildes bzw. der empfundenen hochgradigen Behinde-
rung einerseits und den nur geringgradigen klinischen und radiologischen 
Befunden andererseits. Hier müsse eine wesentliche Rolle von nicht-rheu-
matologischen  Kontextfaktoren  angenommen werden,  bezüglich  derer  er 
auf  das  psychiatrische  Teilgutachten  und auf  das  Gesamtgutachten  ver-
weise.

4.4.3 Dr. med. H._______ führte die psychiatrische Untersuchung durch. Er be-
schrieb den Beschwerdeführer als kooperativ und freundlich, jedoch etwas 
sensibel und ängstlich. Er stellte folgende Diagnosen:
1. Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4);
2. Status nach depressiver Episode, heute remittiert (ICD-10 F 32.2);
3. Akzentuierte Persönlichkeitszüge vom ängstlich, etwas schwer nehmen-
den, Konflikte vermeidenden Typ (ICD-10 Z 72.1).
Beim Exploranden könne kein depressives  Syndrom festgestellt  werden; 
es falle aber auf, dass dieser emotional etwas labilisiert sei. Der Explorand 

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zeige eine Schmerzsymptomatik,  die chronifiziert  sei, sich über den gan-
zen Körper ausdehne, therapieresistent bleibe und die der Explorand sub-
jektiv als quälend erlebe. Als psychosozialer Belastungsfaktor müsse eine 
gescheiterte Emigration festgestellt werden. Der Explorand sei diesbezüg-
lich in seinem Selbstwerterleben beeinträchtigt und tendiere zur Somatisie-
rung seiner inneren Konflikte. Aus psychiatrischer Sicht sei der Explorand 
in einer leichten, seinen körperlichen Beschwerden angepassten Tätigkeit 
zu 100% einsetzbar.

4.4.4 In ihrer Gesamtbeurteilung kamen die erwähnten Gutachter zum Schluss, 
dass beim Exploranden aus Sicht  des Bewegungsapparates ein chronifi-
ziertes, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei leichten degenerativen 
Veränderungen, Fehlhaltung und muskulärer Dysbalance vorliege, ebenso 
ein chronisches,  zervikospondylogenes Schmerzsyndrom. Zusammen mit 
der eingetretenen Dekonditionierung sei dem Exploranden eine körperlich 
schwer belastende Tätigkeit  wie diejenige als Bauarbeiter  nicht mehr zu-
zumuten.
Hinsichtlich  der  Problematik  des  Bewegungsapparates,  die  subjektiv  im 
Vordergrund stehe, seien beim Exploranden verschiedene diskrepante Be-
obachtungen gemacht worden, mit teilweise spontan unauffälliger Beweg-
lichkeit  mit  anschliessend  deutlicher  Gegeninnervation  in  der  Untersu-
chungssituation.  Würden  nur  die  objektivierbaren  somatischen  Befunde 
einbezogen, seien aus rheumatologischer Sicht körperlich leichte bis gele-
gentlich mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten ohne Einschränkung 
zumutbar.
Aus internistischer  bzw.  allgemein-medizinischer  Sicht  könne hinsichtlich 
der Arbeitsfähigkeit auf den leichten Diabetes mellitus, der medikamentös 
behandelt  werde,  verwiesen  werden.  Der  Explorand  solle  keine  selbst- 
oder fremdgefährdenden Tätigkeiten durchführen,  keine Leitern oder Ge-
rüste besteigen und kein gewerbsmässiges Fahren von Fahrzeugen betrei-
ben. Ansonsten bestünden aus somatischer Sicht keine Einschränkungen.
Aus psychiatrischer Sicht könne zum jetzigen Zeitpunkt mit Sicherheit kei-
ne  Depression  festgestellt  werden.  Beim  Exploranden  bestehe  eine 
Schmerzverarbeitungsstörung,  welche  einer  anhaltenden  somatoformen 
Schmerzstörung zuzuordnen sei. Diese Befunde könnten jedoch keine Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit begründen.
Der  Explorand  zeige  eine  deutliche  Krankheits-  und  Behinderungsüber-
zeugung, welche jedoch insbesondere im Bereich der adaptierten Verwei-
sungstätigkeiten  aufgrund  der  objektivierbaren  Befunde  aus  somatischer 
und psychiatrischer Sicht nicht nachvollzogen werden könne. Es bestehe 
eine deutliche Diskrepanz zur Selbsteinschätzung des Exploranden. Die-
ser limitiere sich selber mehr, als es medizinisch und auch durch sein ei-
genes Verhalten begründbar wäre. Dies werde durch die Tatsache unter-
strichen, dass der Explorand beidseits deutlich aufgeraute und beschwielte 
Hände  vorweise,  was  auf  eine  regelmässige  Tätigkeit  schliessen  lasse, 
wie sie von den Gutachtern als zumutbar erachtet werde.

4.5 Die aus den medizinischen Untersuchungen resultierenden Beurteilungen 
sind nachvollziehbar.  Die  Gutachter  zeichnen ein differenziertes  Bild der 

10

Befindlichkeit  des Beschwerdeführers und ordnen die Symptome somati-
schen, psychischen und psychosozialen Ursachen zu. Was die Diagnose 
der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung betrifft, so wäre diese für 
die Rentenberechtigung allenfalls  von Bedeutung,  wenn eine psychische 
Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer festgestellt 
würde (BGE 131 V 49 E. 1.2), was vorliegend infolge der dezidierten Ver-
neinung  einer  Depression  nicht  der  Fall  ist.  Auch  die  übrigen  von  der 
Rechtsprechung  entwickelten  Kriterien,  welche  in  Kombination  mit  einer 
somatoformen Schmerzstörung rentenbegründend sein können, wie chro-
nische  körperliche  Begleiterkrankungen,  ein  mehrjähriger,  chronifizierter 
Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne 
länger dauernde Rückbildung, ein sozialer Rückzug in allen Belangen des 
Lebens,  ein  verfestigter,  therapeutisch  nicht  mehr  beeinflussbarer  inner-
seelischer Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden 
Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn; "Flucht in die Krankheit") 
oder  das  Scheitern  einer  konsequent  durchgeführten  ambulanten  oder 
stationären Behandlung trotz kooperativer Haltung der versicherten Person 
(BGE 131 V 49 E. 1.2), sind beim Beschwerdeführer nicht oder nur ansatz-
weise vorhanden. Die Vorinstanz ist daher zu Recht der im Auftrag ihres 
medizinischen  Dienstes  abgegebenen  Stellungnahme  von  Dr.  med. 
T._______ vom 6. Oktober 2004 (act. 70) gefolgt, welcher die vollumfäng-
liche Übernahme der  Ergebnisse  des  Gutachtens  vom 16.  August  2004 
empfohlen hatte. 

4.6 Gestützt  auf  die  im  Gutachten  gezogenen  Schlüsse  bzw.  die  erwähnte 
Stellungnahme von Dr. med. T._______ führte die Vorinstanz den Einkom-
mensvergleich (act. 71) durch. Der Berechnung des Invalideneinkommens 
legte sie den Durchschnitt der Vergleichslöhne in der Leder-, Schuh- und 
Textilindustrie  (leichte  industrielle  Arbeit)  sowie  im Dienstleistungssektor 
(Tätigkeit als Hauswart oder als Magaziner) zugrunde und gewährte in Be-
rücksichtigung des fortgeschrittenen Alters des Beschwerdeführers sowie 
seiner schmerzbedingten Einschränkungen einen Abzug von 25%. In An-
betracht der realistischen Verweisungstätigkeiten und des von der Recht-
sprechung maximal zugelassenen leidensbedingten Abzugs von 25% (vgl. 
BGE 126 V 75 E.  5b/cc)  kann die errechnete  Einkommenseinbusse von 
37.05% nicht angezweifelt werden. 

5. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt  sich, dass die Vorinstanz 
zu Recht auf die Ergebnisse des Gutachtens abgestellt  und die Erwerbs-
fähigkeit  des Beschwerdeführers  grundsätzlich bejaht  hat.  Auch der Ein-
kommensvergleich  wurde  korrekt  durchgeführt,  so  dass  der  Invaliditäts-
grad von 37.05% bestätigt werden muss. Zusammenfassend kann festge-
halten werden, dass sich die Beschwerde als unbegründet erweist und da-
her abgewiesen werden muss. 

6.

6.1 Verfahrenskosten werden keine erhoben, da es im vorliegenden Verfahren 
um eine Streitigkeit betreffend die Bewilligung oder Verweigerung von Ver-
sicherungsleistungen  geht  (vgl.  die  Übergangsbestimmung  vom  16.  De-

11

zember 2005 [AS 2006 2004] zur Änderung des IVG, Bst. c, in Verbindung 
mit Art. 69 Abs. 1bis IVG in der Fassung vom 16. Dezember 2005, in Kraft 
seit 1. Juli 2006 [AS 2006 2003] sowie Art. 4b der Verordnung über Kosten 
und Entschädigungen im Verwaltungsverfahren vom 10. September 1969, 
SR 172.041.0, in der bis am 30. April 2007 geltenden Fassung).

6.2 Entsprechend  dem Ausgang  des Verfahrens  wird  keine Parteientschädi-
gung zugesprochen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es  werden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt,  und  es  wird  keine  Partei-
entschädigung zugesprochen.

3. Dieses Urteil wird eröffnet: 

- dem Beschwerdeführer (mit Gerichtsurkunde)

- der Vorinstanz (mit Gerichtsurkunde)

- dem Bundesamt für Sozialversicherungen (mit Gerichtsurkunde)

Die Instruktionsrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Susanne Genner

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid  kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim  Bundes-
gericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichts-
gesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]).  Die  Rechtsschrift  hat  die 
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift 
zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie 
der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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