# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0d5e66b4-d22a-5c41-8e58-45322a4ec948
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.09.2023 200 2023 360
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-360_2023-09-07.pdf

## Full Text

200 23 360 UV
FUE/GET/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 7. September 2023

Verwaltungsrichter Furrer, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichterin Mauerhofer
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 28. März 2023 (Schaden-Nr. 
24.01855.20.6)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der … geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerde-
führer) war bei der C.________ GmbH (als deren Mitinhaber) als … ange-
stellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 
(nachfolgend Suva bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Fol-
gen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er sich am 8. März 
2020 bei einer missglückten Landung mit dem Gleitschirm mehrere Fraktu-
ren der unteren Extremitäten sowie eine Beckenfraktur zuzog (Akten der 
Suva [act. II] 2; 9 S. 1 f.; 75 S. 1). Die Suva anerkannte ihre Leistungs-
pflicht, indem sie die gesetzlichen Versicherungsleistungen erbrachte (act. 
II 5; 8). 

Ab Mai 2021 (act. II 125) klagte der Versicherte auch über Rückenbe-
schwerden, woraufhin die Suva das Dossier ihrem Kreisarzt Dr. med. 
D.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie Chirurgie, un-
terbreitete (act. II 143). Gestützt auf dessen Bericht vom 3. August 2021 
(act. II 188 S. 2) verneinte sie mit gleichentags verfasstem Schreiben (form-
los) eine Leistungspflicht mit der Begründung, die Rückenbeschwerden 
ständen nicht in einem überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammen-
hang mit dem Unfall vom 8. März 2020 (act. II 190). Anlässlich eines Tele-
fongesprächs vom 23. August 2021 teilte der Versicherte der Suva mit, er 
sei zwar mit der Leistungsverweigerung nicht einverstanden, verlange je-
doch keine Verfügung. Allenfalls werde er sich wieder melden, wenn die 
Beschwerden erneut aufträten und diesfalls eine Verfügung verlangen (Ak-
ten der Suva [act. IIA] 200).

Vom 18. bis 25. November 2022 bescheinigte Dr. med. E.________, Fach-
arzt für Allgemeine Innere Medizin, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (act. 
IIA 277). Auf Rückfrage der Suva teilte der Versicherte dieser mit, die Ar-
beitsunfähigkeit sei ihm aufgrund der seit Oktober 2022 behandelten Rü-
ckenbeschwerden attestiert worden (act. IIA 278 S. 1). Nachdem die Suva 
Berichte behandelnder Ärzte beigezogen und das Dossier dem Kreisarzt 
Dr. med. D.________ erneut zur Beurteilung vorgelegt hatte (act. IIA 294), 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 3

verneinte sie mit Schreiben vom 10. Januar 2023 (act. IIA 298 S. 2 f.) hin-
sichtlich der Rückenbeschwerden ihre Leistungspflicht mit der Begründung, 
diese seien nicht überwiegend wahrscheinlich kausal auf den Unfall vom 8. 
März 2020 zurückzuführen. Auf Wunsch des Rechtsvertreters (act. IIA 309) 
erliess sie am 13. Februar 2023 eine entsprechende Verfügung (act. IIA 
311 S. 2 f.). Die dagegen vom Versicherten erhobene Einsprache (act. IIA 
322) wies die Suva mit Entscheid vom 28. März 2023 (act. IIA 325 S. 2 ff.) 
ab, soweit sie darauf eintrat. 

B.

Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 12. Mai 2023 Beschwerde erheben. Er stellt die folgenden 
Anträge: 

1. Die Verfügung vom 13. Februar 2023 sei aufzuheben.

2. Es sei festzustellen, dass die im Rückenbereich des Versicherten zu-
nehmend auftretenden Beschwerden unfallkausal sind. 

3. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, bezüglich der 
Kausalität der Rückenprobleme des Beschwerdeführers und dem mit Da-
tum vom 8. März 2022 (richtig: 2020) erlittenen Unfall eine medizinische 
Begutachtung anzuordnen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge

Mit Beschwerdeantwort vom 10. Juli 2023 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 4

(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Sodann ist der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen 
Anträgen nicht durchgedrungen und durch den angefochtenen Entscheid 
berührt (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gegeben (Art. 58 
ATSG) und auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form 
(Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) 
sind eingehalten. 

1.1.1 Mit Blick auf das schutzwürdige Interesse ist zunächst festzuhal-
ten, dass mit dem Einspracheentscheid vom 28. März 2023 (act. IIA 325 
S. 2 ff.) die Einsprache gegen die zugrunde liegende Verfügung, mit 
welcher der Anspruch auf Versicherungsleistungen in Zusammenhang mit 
den geltend gemachten Rückenbeschwerden verneint worden war, 
abgewiesen wurde. Gegenstand des angefochtenen 
Einspracheentscheides bildet folglich ein Leistungsbegehren, über welches 
einschliesslich der zugrunde liegenden Streitfrage nach der Kausalität der 
geklagten Rückenbeschwerden mittels eines rechtsgestaltenden 
Entscheides befunden werden kann. Für das in Ziffer 2 der 
beschwerdeweisen Rechtsbegehren gestellte Feststellungsbegehren 
besteht folglich kein schutzwürdiges Interesse (SVR 2017 FZ Nr. 1 S. 1 E. 
2.1), weshalb auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten ist.

1.1.2 Sodann hat die Beschwerdegegnerin entgegen der Beschwerde-
antwort (S. 3 Ziff. 4.3) eine Leistungspflicht im Zusammenhang mit den ab 
Mai 2021 geltend gemachten und damals mit einem L4-Syndorm erklärten 
Rückenbeschwerden (act. II 146 S. 1; 150 S. 2) bereits mit Schreiben vom 
3. August 2021 formlos verneint (act. II 190 S. 2). Weil eine formlose (oder 
faktische) Verfügung rechtsbeständig wird, wenn sie – wie hier – (bewusst) 
unbeanstandet bleibt (BGE 148 V 427 E. 4.1 S. 433), stellt sich die Frage, 
ob hinsichtlich der ab Oktober bzw. Dezember 2022 erneut geltend ge-
machten, diesmal jedoch (von Dr. med. E.________, nicht jedoch von 
Dr. med. D.________) als L5-Sydnrom umschriebenen Beschwerden bzw. 
der darauf basierenden Leistungsprüfung nicht die Wirkung der res iudicata 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 5

entgegengestanden hätte. Dies kann jedoch mit Blick auf das Ergebnis 
einer vollständigen materiellen Prüfung offenbleiben (vgl. E. 6 hinten). 

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 28. März 2023 (act. 
IIA 325 S. 2 ff.), welcher die Verfügung vom 13. Februar 2023 (act. IIA 311 
S. 2 f.) in anfechtungsgegenständlicher Hinsicht ersetzt (Entscheid des 
Bundesgerichts [BGer] vom 24. Oktober 2022, 8C_281/2022, E. 4.1; vgl. 
jedoch das insoweit unzulässige Rechtsbegehren Ziffer 1). Streitig und zu 
prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung und dabei die Frage, ob die geklagten Rückenbeschwerden kausal 
zum Ereignis vom 8. März 2020 sind. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen 
Unfallversicherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, 
eines Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; SR 
832.20]) sowie eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs 
zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 147 V 
161 E. 3.1 S. 162, 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181). 

2.2 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwir-
kung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör-
per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). 

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2.3

2.3.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 
eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 
dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-
ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge-
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche 
Störung entfiele ("conditio sine qua non"; BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163).

Für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt es, wenn 
der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache 
darstellt (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 
UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3).

2.3.2 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer 
gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist 
eine Tatfrage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht 
im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialver-
sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines 
Zusammenhanges genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs 
nicht (BGE 142 V 435 E. 1 S. 438, 129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.3.3 Es entspricht einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich 
des Unfallversicherungsrechts, dass praktisch alle Diskushernien bei 
Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein 
Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, 
als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt kann 
eine Diskushernie betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von 
besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe 
herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 7

radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit 
auftreten. In solchen Fällen hat die Unfallversicherung praxisgemäss auch 
für Rezidive und allfällige Operationen aufzukommen (SVR 2009 UV Nr. 1 
S. 2 E. 2.3; Entscheid des BGer vom 27. April 2021, 8C_19/2021, E. 7.2).

2.4 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen deckt sich die 
adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die 
Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 140 V 
356 E. 3.2 S. 358; SVR 2020 UV Nr. 34 S. 137 E. 3.2).

2.5 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher 
Leistungsansprüche bedarf es verlässlicher medizinischer 
Entscheidungsgrundlagen (Entscheid des BGer vom 26. März 2019, 
8C_824/2018, E. 3.2). Insbesondere ist der Beweis des natürlichen 
Kausalzusammenhangs bzw. dessen Wegfallens in erster Linie mit den 
Angaben medizinischer Fachpersonen zu führen (Entscheid des BGer vom 
23. Dezember 2022, 8C_410/2022, E. 4.2).

3.

Es steht zu Recht ausser Diskussion, dass die missglückte Landung mit 
dem Gleitschirm vom 8. März 2020, bei der sich der Beschwerdeführer di-
verse (erhebliche) Verletzungen zuzog, einen Unfall im Rechtssinne (Art. 4 
ATSG) darstellt (vgl. E. 2.2 vorne). 

4.

Zum Verlauf der Rückenbeschwerden und der (streitgegenständlichen) 
Frage nach deren Kausalität lässt sich den (medizinischen) Akten im hier 
massgeblichen Beurteilungszeitraum bis zum angefochtenen Einspra-
cheentscheid vom 28. März 2023 (act. IIA 325 S. 2 ff.) im Wesentlichen 
Folgendes entnehmen: 

4.1 Im Bericht des Spitals F.________ vom 25. März 2020 (act. II 9) 
wurden die folgenden Diagnosen gestellt: 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 8

- Mehrfragmentäre Calcaneusfraktur joint depression type, Typ Sanders 3 AC 
rechts nach Sturz aus ca. 2m Höhe (Paragliding) am 8. März 2020 

- Calcaneus-Trümmerfraktur links mit Kompartmentsyndrom nach Sturz aus 
ca. 2m Höhe (Paragliding) am 8. März 2020

- Normochrome, normozytäre Anämie, a.e. blutungsbedingt bei Sturz 
- Fraktur massa lateralis bds. sowie Ramus ossi ischii ventral und dorsal 

rechts nach Sturz aus ca. 2m Höhe (Paragliding) am 8. März 2020 
- St.n. operierter Femurfraktur rechts 08/2018 
- St.n. Hallux-OP Seite nicht erinnerlich 
- St.n. Bandscheiben-OP ca. L3-S1

4.2 Im Bericht der Rehaklinik G.________ vom 10. Juni 2020 (act. II 
50) wurden bezogen auf den Unfall die folgenden Diagnosen gestellt (S. 2 
f.): 

- Mehrfragmentäre Calcaneusfraktur joint depression type, Typ Sanders 3 AC rechts 
- Calcaneus-Trümmerfraktur links mit Kompartmentsyndrom
- Fraktur Os naviculare bds. 
- Beckenfraktur Typ C nicht-disloziert mit Fraktur Massa lateralis bds. sowie Ramus 

ossi ischii ventral und dorsal rechts 
- Fraktur Processus transversus LWK5 links (konservative Therapie)
- Normochrome, normozytäre Anämie, a. e. blutungsbedingt bei Sturz

Als weitere Diagnosen wurden festgehalten (S. 3): 

- St. n. Femurfraktur rechts mit Marknagelosteosynthese 08/2018 
- St. n. Hallux-OP Seite nicht erinnerlich 
- St. n. Bandscheiben-OP ca. L3-S1

Zur Untersuchung des Bewegungsapparates wurde u.a. Folgendes festge-
halten: "Wirbelsäule/Rücken: Integument intakt, Gesamte Wirbelsäule klop-
findolent" (S. 5; vgl. auch act. II 56 S. 7).

4.3 Anlässlich eines Gesprächs vom 18. Mai 2021 gab der Beschwer-
deführer der Beschwerdegegnerin gemäss gleichentags verfasster Tele-
fonnotiz an, er habe vom "Schonhinken" starke Rückenschmerzen. Er 
werde deswegen einen Chiropraktor aufsuchen (act. II 125). 

4.4 Ein am 25. Mai 2021 durchgeführtes MRI der LWS wurde wie folgt 
beurteilt: "Diskogene rezessale Kompression des Spinalnerven L4 links, 
mögliche Affektion auch L5 links und S1 rechts bei Bandscheibenprotrusion 
LWK 3 - SWK 1. Posteriorer Anulusriss LWK 4/5. Keine Neurokompression 
L1 links, keine Facettengelenksarthrose, keine reaktiven Veränderungen 
des linken ISG. Eine epidurale Infiltration auf Höhe LWK 3/4 kann in Erwä-
gung gezogen werden" (act. II 139 S. 3).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 9

4.5 Im Bericht vom 17. Juni 2021 (act. II 142) hielt Dr. med. 
E.________ fest, bei ausgeprägter Fehlbelastung nach Osteosynthesema-
terialentfernung am rechten Fuss habe der Beschwerdeführer ein radi-
kuläres Reizsyndrom L4 links und eine Meralgia paraesthetica links 
entwickelt, die jeweils auf Infiltrationen gut ansprächen. 

4.6 Dr. med. H.________, Facharzt für Neurochirurgie, hielt im Bericht 
vom 25. Juni 2021 (act. II 150 S. 2 f.) fest, der Beschwerdeführer leide un-
ter einem radikulären L4-Syndrom links mit leichtem sensomotorischem 
Ausfallsyndrom. Aufgrund der therapierefraktären Beschwerden mit kurz-
zeitiger Besserung nach epiduraler Infiltration sowie dem leichten senso-
motorischen Ausfallsyndrom bestehe prinzipiell die Indikation für eine 
Dekompression mit Entfernung des Diskusluxates. Die Symptomschwere 
sei für den Beschwerdeführer momentan subjektiv noch recht wenig belas-
tend, so dass er bezüglich eines operativen Vorgehens noch zurückhaltend 
sei und dieses noch nicht wünsche. 

Am 16. Juli 2021 berichtete Dr. med. H.________, insgesamt bestehe ein 
erfreulicher Verlauf mit Symptomregredienz. Der Beschwerdeführer werde 
die Physiotherapie fortführen (act. IIA 198 S. 2).

4.7 Der Kreisarzt Dr. med. D.________ hielt im Bericht vom 3. August 
2021 (act. II 188) fest, die geklagten Rückenbeschwerden seien offenbar 
Ende Mai 2021 aufgetreten und allein schon aufgrund der Latenz von mehr 
als einem Jahr nicht mehr überwiegend wahrscheinlich in kausalem Zu-
sammenhang mit dem Unfallereignis vom 8. März 2020. Viel eher seien die 
Rückenbeschwerden auf das bereits seit längerem bekannte rezidivierende 
lumboradikuläre Schmerzsyndrom und die Diskushernie lumbal bei Status 
nach Mikrodiskektomie und Sequesterektomie L4/5 und L5/S1 rechts im 
März 2014 und der bereits im November 2017 erfolgten periradikulären 
Infiltration L4 links zurückzuführen.

4.8 Im Bericht vom 9. Mai 2022 (act. IIA 253) hielt der Kreisarzt Dr. 
med. D.________ u.a. fest, die Fraktur Processus transversus LWK5 links 
sei unter konservativer Therapie verheilt. Im MRI vom 25. Mai 2021 seien 
keine unfallbedingten strukturellen Veränderungen mehr nachweisbar (S. 
1).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 10

4.9 Ein am 22. November 2022 durchgeführtes MRI der LWS und des 
ISG wurde wie folgt beurteilt (act. IIA 286 S. 3): 

- "Neu Diskushernie L5/S1 parazentral links mit subligamentärer Subluxa-
tion nach kranial bis auf Höhe von LWK 5-Mitte mit Rezessusstenose und 
Bedrängung der deszendierenden Nervenwurzel L5 links rezessal. 

- Im Verlauf etwas rückläufiger Rezessusenge L3/4 links mit teils regredi-
enter Kompression der deszendierenden Nervenwurzel L4 links rezessal 
mit weiterhin noch leichter Einengung dort. 

- Unveränderte Rezessusenge in L4/5 links mit rezessaler Tangierung der 
deszendierenden Nervenwurzel L5 links und auch auf Höhe L5/S1 mit 
leichter Rezessusenge und Tangierung der deszendierenden Nerven-
wurzel S1 beidseits rezessal, etwas rechtsbetont. 

- Bei sensorischen Ausfällen wäre eine PRT kontraindiziert."

4.10 Mit Bericht vom 20. Dezember 2022 (act. IIA 281 S. 2) hielt 
Dr. med. E.________ fest, die posttraumatische Fehlhaltung und Fehlbe-
lastung, insbesondere beim Versuch mehr zu arbeiten als physiologisch 
möglich, habe erst zu einem L4-Syndrom links (2021) und dann zu einem 
L5-Syndrom ebenfalls links (2022) geführt. 

4.11 Der Kreisarzt Dr. med. D.________ hielt im Bericht vom 9. Januar 
2023 (act. IIA 294) fest, die multietageren Osteochondrosen seien nach-
weislich unfallfremd vorbestehend und nicht durch das Ereignis vom 
8. März 2020 verursacht. Am 4. März 2014 sei bereits eine Mikrodiskekto-
mie und Sequesterektomie L4/5 und L5/S1 rechts erfolgt. Die im Verlauf 
aufgetretene Zunahme der Beschwerden sei nicht überwiegend wahr-
scheinlich unfallkausal, sondern im Rahmen der fortschreitenden degene-
rativen Veränderungen im Bereich der Bandscheiben zu erklären.

5.

Gestützt auf die dargelegte Aktenlage ergibt sich Folgendes:

Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden, wenn er hinsichtlich der 
streitgegenständlichen Rückenbeschwerden die beweisrechtlichen 
Grundsätze zum Wegfall einer einmal anerkannten Unfallkausalität berück-
sichtigt wissen respektive der Beschwerdegegnerin die entsprechende Be-
weispflicht überantworten will (vgl. Beschwerde S. 3 Ziff. 10 f., S. 5 Ziff. 19; 
BGE 147 V 161 E. 3.3 S. 163). Zwar wurde – jedenfalls in den Berichten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 11

der Rehaklinik G.________, nicht jedoch in jenen des Spitals F.________ – 
nebst den Frakturen an den unteren Extremitäten auch eine Fraktur des 
Processus transversus LWK5 links unter den unfallbezogenen Diagnosen 
aufgeführt (act. II 50 S. 3; 56 S. 1). Dabei ergeben sich jedoch in den Akten 
nicht die geringsten Anhaltspunkte dafür, dass dieser Befund bei der Heil-
behandlung (und in der Folge bei der Leistungsanerkennung [act. II 5 S. 1]) 
eine Rolle gespielt hätte. Entsprechendes folgt auch nicht aus den Berich-
ten der Rehaklinik G.________. Vielmehr geht daraus einzig hervor, dass 
betreffend die Wirbelsäule bzw. den Rücken das Integument intakt und die 
gesamte Wirbelsäule klopfindolent war (act. II 50 S. 5; 56 S. 7). 

Was sodann die ab Mai 2021 geklagten Rückenbeschwerden (act. II 125) 
anbelangt, so wurden diese von den Dres. med. E.________ und 
H.________ übereinstimmend im Rahmen eines L4-Syndroms beurteilt 
(act. II 142; 150 S. 3). Dies ist insofern schlüssig, als die LWK5-Fraktur in 
diesem Zeitpunkt gestützt auf die unbeanstandet gebliebene und auf der 
MRI-Bildgebung vom 25. Mai 2021 (act. II 139 S. 3) basierende kreisärztli-
che Beurteilung vom 9. Mai 2022 bereits ausgeheilt war (act. IIA 253 S. 1). 
Die Beschwerdegegnerin hat (auch) hinsichtlich der seit Mai 2021 geklag-
ten Rückenbeschwerden eine Leistungspflicht zu keinem Zeitpunkt aner-
kannt respektive eine solche – wie in E. 1.1.2 vorne gezeigt – mit 
Schreiben vom 3. August 2021 gegenteils (formlos) verneint. So oder an-
ders ist der Beschwerdegegnerin im Ergebnis darin beizupflichten, dass der 
Beschwerdeführer für die von ihm geltend gemachte Kausalität hinsichtlich 
der hier streitgegenständlichen, seit Oktober bzw. Dezember 2022 (act. IIA 
278 S. 1) erneut geklagten Rückenbeschwerden im Rahmen des Untersu-
chungsgrundsatzes und den daraus resultierenden Regeln zur Beweislast-
verteilung (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429, 138 V 218 E. 6 S. 222; SVR 2022 
ALV Nr. 27 S. 98 E. 5.1) beweisbelastet ist. 

6.

6.1

6.1.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 12

unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

6.1.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenlo-
ser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beur-
teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, 
mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den 
Hintergrund rückt (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 134 E. 4.3). Zudem kann insbe-
sondere (auch) die Kausalität im Rahmen eines Aktengutachtens erörtert 
werden (Entscheid des BGer vom 9. November 2011, 8C_383/2011, 
E. 4.2). 

6.2 Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochtenen Einspracheent-
scheid vom 28. März 2023 massgeblich auf den Bericht von Dr. med. 
D.________ vom 9. Januar 2023 (act. IIA 294) ab. Darin verneinte der 
Kreisarzt den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 
8. März 2020 und den (seit Oktober bzw. Dezember 2022 geklagten) Rü-
ckenbeschwerden unter Hinweis auf den diesbezüglich seit Jahren beste-
henden pathologischen Vorzustand respektive mit der Begründung, die 
Beschwerden seien im Rahmen der fortschreitenden degenerativen Verän-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 13

derungen der Bandscheiben zu erklären. Diese, durch keinen (fach-
)ärztlichen Bericht in Frage gestellte Beurteilung, welche mit jener vom 3. 
August 2021 (act. II 188) übereinstimmt, erfüllt die Voraussetzungen der 
Rechtsprechung an medizinische Berichte (vgl. E. 6.1.1 f. vorne) und er-
bringt vollen Beweis. Dabei schadet es nicht, dass es sich um einen Akten-
bericht handelt, konnte Dr. med. D.________ seine Stellungnahme doch 
auf einen bildgebend sowie klinisch mehrfach erhobenen, lückenlos doku-
mentierten sowie unbestrittenen Befund und damit auf einen feststehenden 
medizinischen Sachverhalt abstellen (vgl. E. 6.1.2 vorne). 

6.3 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag keine auch 
nur geringen Zweifel (BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 139 V 225 E. 5.2 S. 229) 
an dieser Einschätzung zu wecken:

Soweit er geltend macht, Dr. med. D.________ verfüge nicht über die not-
wendige fachliche Qualifikation (Beschwerde S. 4 Ziff. 14), so ist dem ent-
gegen zu halten, dass Dr. med. D.________ über den Facharzttitel der 
Chirurgie verfügt und damit für die Beurteilung der vorliegenden Wirbelsäu-
lenproblematik ohne weiteres fachlich kompetent ist und zudem Kreisärzte 
nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Un-
fallmedizin sind. Da sie ausschliesslich Unfallpatienten, Körperschädigun-
gen im Sinne des Art. 6 Abs. 2 UVG und Berufskrankheiten diagnostisch 
beurteilen und therapeutisch begleiten, verfügen sie über besonders aus-
geprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen (Entscheid des 
BGer vom 14. April 2020, 8C_59/2020, E. 5.2). Warum dies vorliegend an-
ders sein sollte, ist nicht ersichtlich. Dass Dr. med. D.________ die im MRI 
vom 22. November 2022 (act. IIA 286 S. 2 f.) neu zur Darstellung gebrach-
te Diskushernie L5/S1 im Rahmen der fortschreitenden degenerativen Ver-
änderungen beurteilte, ist mit Blick auf den in den Akten dokumentierten 
Vorzustand nachvollziehbar und schlüssig, machte der Beschwerdeführer 
in der Vergangenheit doch wiederholt Rückenbeschwerden geltend und 
ergaben schon die Bildgebungen aus den Jahren 2013 (act. II 159), 2014 
(act. II 156) und 2016 (act. II 157) diverse degenerativen Veränderungen 
an der Wirbelsäule, darunter namentlich auch im Bereich L4/5. Auch muss-
te sich der Beschwerdeführer bereits 2014 wegen eines grossen Dis-
kusprolaps im Bereich L5/S1 einem operativen Eingriff unterziehen (act. II 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2023, UV/23/360, Seite 14

180) und erfolgten im Verlauf wegen Rückenbeschwerden diverse Infiltrati-
onen (act. II 185; 177; 175). Weder lag die für die Verursachung (oder auch 
nur Auslösung) einer Diskushernie typische Symptomatologie nach dem 
Unfall vom 8. März 2020 vor (vgl. E. 2.3.3 vorne), noch wird geltend ge-
macht, dass dem Auftreten der neuerlichen Diskushernie im November 
2022 ein (weiteres) Unfallereignis vorausging, welches geeignet wäre, als 
Ursache derselben in Frage zu kommen. Wenn Dr. med. E.________ des-
halb im Bericht vom 20. Dezember 2022 (act. IIA 281 S. 2) das von ihm als 
solches bezeichnete L5-Syndrom ohne weitere Begründung der posttrau-
matischen Fehlhaltung und Fehlbelastung zuschrieb, so überzeugt dies mit 
Blick auf die undiskutiert gebliebene Vorgeschichte betreffend den Rücken 
sowie im Lichte der Tatsache, dass solche Veränderungen bzw. eine Dis-
kushernie nur ganz ausnahmsweise als im eigentlichen Sinne unfallbedingt 
angesehen werden können, nicht. 

Was im Weiteren den vom Beschwerdeführer gemachten Hinweis auf die 
Unfallschwere und den daraus gezogenen Rückschluss auf die Kausalität 
hinsichtlich der neu aufgetretenen Diskushernie anbelangt (Beschwerde 
S. 5 Ziff. 20-24), ist Folgendes festzuhalten: Zunächst beschlägt die vom 
Beschwerdeführer referenzierte Praxis die Unfallschwere hinsichtlich der 
Frage des adäquaten Kausalzusammenhangs bei psychischen Unfallfolgen 
sowie bei sich somatisch manifestierenden, organisch jedoch nicht hinrei-
chend erklärbaren Beschwerden (BGE 140 V 356 E. 3.2 S. 358), was auf 
den vorliegenden Fall nicht zutrifft. Eine Diskushernie ist ein organisch ob-
jektiv ausgewiesener Gesundheitsschaden, womit die vom Beschwerdefüh-
rer ins Feld geführte Rechtsprechung hier nicht zur Anwendung gelangt 
(vgl. E. 2.4 vorne). Wenn er weiter ausführt, das Unfallereignis vom 8. März 
2020 sei geeignet gewesen, eine Verschlechterung der vorbestehenden 
degenerativen Veränderungen bzw. die im MRI vom 22. November 2022 
dokumentierte Diskushernie im Bereich L5 zu verursachen (Beschwerde S. 
5 Ziff. 23), so verkennt er, dass eine entsprechende Verursachung oder 
auch nur richtunggebende Verschlimmerung nach dem Unfall bildgebend 
gerade nicht dokumentiert wurde. Was die in den Berichten der Rehaklinik 
G.________ unter den unfallbezogenen Diagnosen aufgelistete LWK5-
Fraktur betrifft, so war diese bereits im Mai 2021 ausgeheilt und spielte 
nach der Aktenlage weder bei der Beschwerdenmanifestation noch bei der 

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Heilbehandlung eine Rolle. Anderweitige unfallbedingte Befunde am Rü-
cken wurden nicht festgestellt. 

Ferner greift auch der Vorwurf des Beschwerdeführers, die Beschwerde-
gegnerin habe entgegen der Empfehlung von Dr. med. D.________ keine 
Zweitmeinung eingeholt (Beschwerde S. 4 Ziff. 14) ins Leere, betraf diese 
Aussage doch nicht die hier streitgegenständliche Rückenproblematik, 
sondern die Frage, ob mit einem operativen Eingriff noch eine Verbesse-
rung der Situation von Seiten des linken Rückfusses erwartet werden konn-
te (act. IIA 294 S. 2). 

6.4 Nur ergänzend ist schliesslich festzuhalten, dass in den Akten 
auch anderweitig keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Einschät-
zung von Dr. med. D.________ unzutreffend sein könnte. Derlei Hinweise 
ergeben sich insbesondere nicht aus den Berichten von Dr. med. 
H.________: Soweit im Bericht vom 25. Juni 2021 (act. II 150 S. 2 f.) ein 
Zusammenhang zum Unfall vom 8. März 2020 hergestellt wird, so handelt 
es sich dabei – wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort 
zutreffend geltend macht (S. 4 f. Ziff. 4.6) – lediglich um die anamnestisch 
wiedergegebene Vermutung des Beschwerdeführers. Eine darüber hinaus-
gehende Kausalitätsdiskussion erfolgte nicht. Ebenso fehlen im Bericht 
vom 16. Juli 2021 (act. IIA 198) jegliche Anhaltspunkte dafür, dass Dr. med. 
H.________ die (damaligen) Rückenbeschwerden als (unmittel- oder mit-
telbar) unfallbedingt betrachtet hätte. 

6.5 Demnach ist der medizinische Sachverhalt hinreichend abgeklärt 
und der vom Beschwerdeführer eventualiter beantragten Rückweisung an 
die Beschwerdegegnerin zwecks Durchführung einer Begutachtung bedarf 
es nicht. Die Beschwerdegegnerin hat gestützt auf die Einschätzungen von 
Dr. med. D.________ den Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall 
vom 8. März 2020 und den ab Oktober bzw. Dezember 2022 (erneut) ge-
klagten Rückenbeschwerden zu Recht verneint. 

Zusammenfassend ist die Beschwerde gegen den angefochtenen 
Einspracheentscheid vom 28. März 2023 abzuweisen, soweit darauf 
eingetreten werden kann.

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7.

7.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben. 

7.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG).

Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat als Sozialversicherungsträgerin 
nach allgemeinem sozialversicherungsrechtlichem Prozessgrundsatz kei-
nen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b 
S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden 
kann.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Suva  
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.