# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2be1bcc-e718-5563-8f8b-232f1472bf6a
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-11
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 11.03.2014 KSK 2014 15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2014-15_2014-03-11.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 11. März 2014 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 14 15 29. April 2014

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Vorsitz Schlenker
Aktuar Nydegger

In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch MLaw Sabrina Seres, Kornplatz 
2, 7002 Chur, 

gegen

den Entscheid der Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart vom 11. Februar 
2014, mitgeteilt am 12. Februar 2014, in Sachen des Beschwerdeführers gegen 
Y._____, Beschwerdegegnerin,

betreffend provisorische Rechtsöffnung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Das Betreibungsamt Landquart stellte am 19. November 2013 unter der 
Betreibungs-Nr. _____ einen Zahlungsbefehl mit Y._____ als Schuldnerin und 
X._____ als Gläubiger über eine Forderung von Fr. 3'616.52 nebst Zins zu 5% seit 
dem 18. November 2013 aus. Als Forderungsurkunde bzw. Grund der Forderung 
war auf dem Zahlungsbefehl angegeben:

"Solidarisch haftend mit A._____, _____ Mietvertrag vom 5. August 2013, 
Mietzinsforderung für den Mietzins vom Oktober und November 2013"

Der Zahlungsbefehl wurde Y._____ am 19. November 2013 zugestellt, worauf 
diese gleichentags Rechtsvorschlag erhob.

B. X._____ ersuchte die Rechtsöffnungsrichterin am Bezirksgericht Landquart 
mit Eingabe vom 22. November 2013 (Datum Poststempel) um Erteilung der pro-
visorischen Rechtsöffnung in der Betreibungs-Nr. _____ des Betreibungsamtes 
Landquart für den Forderungsbetrag von Fr. 3'616.52 zuzüglich Betreibungskosten 
und Zins von 5% seit dem 18. November 2013 unter Kosten- und Entschädigungs-
folge zuzüglich 8% MwSt. zulasten der Gegenpartei. Y._____ ihrerseits reichte der 
Rechtsöffnungsrichterin - nach Erstreckung der Frist - am 15. Januar 2014 ihre 
Stellungnahme ein.

C. Die Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart erkannte mit Rechtsöff-
nungsentscheid vom 11. Februar 2014, mitgeteilt am 12. Februar 2014, was folgt:

"1. Das Rechtsöffnungsbegehren in der Betreibung der gesuchsgegneri-
schen Partei Nr. _____ beim Betreibungsamt Landquart (Zahlungsbe-
fehl vom 19.11.2013) wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten werden auf CHF 200.00 festgesetzt. Sie werden 
der gesuchstellenden Partei auferlegt und mit dem von ihr geleisteten 
Kostenvorschuss von CHF 200.00 verrechnet und gelten gegenüber 
der Gerichtskasse als getilgt.

4. [recte: 3.] Der gesuchstellenden Partei wird keine Parteientschädigung 
zugesprochen.

5. [recte: 4.] (Rechtsmittelbelehrung)

6. [recte: 5.] (Mitteilung)"

Die Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart führte aus, dass zwischen 
X._____ einerseits und Y._____ sowie C._____ andererseits ein am 5. August 
2013 abgeschlossener Mietvertrag bestehe. Darin habe Y._____ mit ihrer Unter-
schrift anerkannt, X._____ monatlich total Fr. 1'800.-- für die Miete der 4 ½-

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Wohnung, _____, zu schulden. Unterschriftlich seien zwei Monatsmietzinse von 
insgesamt Fr. 3'600.-- anerkannt. Von Y._____ werde geltend gemacht, dass das 
Mietverhältnis mündlich einvernehmlich per 30. September 2013 aufgelöst worden 
sei. X._____ habe mit seinem Gesuch um Rechtsöffnung die schriftliche, undatier-
te Kündigung von C._____ per 30. September 2013 eingereicht, stelle sich aber 
auf den Standpunkt, dass eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses erst 
per Ende März 2014 respektive eine ausserordentliche Kündigung aus wichtigem 
Grund wegen Hausfriedensbruchs erst per Ende Dezember 2013 möglich sei. Un-
bestritten sei dabei, dass das Mietverhältnis durch die Mieter aufgelöst wurde. 
Streitig sei jedoch, auf welchen Termin das Mietverhältnis geendet habe, was ei-
nen relevanten Einfluss habe auf die Frage, ob die Mietzinse für Oktober und No-
vember 2013 geschuldet seien. Y._____ habe in ihrer Stellungnahme ausgeführt, 
dass sie sich mit X._____ über die Auflösung des Mietverhältnisses mündlich ge-
einigt habe. Es sei dann noch eine schriftliche Kündigung verlangt worden. Diese 
Kündigung per 30. September 2013 liege bei den Akten. X._____ habe diese 
Kündigung unwidersprochen entgegengenommen. Etwas anderes sei weder be-
hauptet worden noch gehe es aus den im Recht liegenden Akten hervor. Daraus 
müsse geschlossen werden, dass X._____ die Kündigung per 30. September 
2013 vorerst akzeptiert habe. Somit gelinge es Y._____, eine einvernehmliche 
Auflösung des Mietverhältnisses per 30. September 2013 glaubhaft zu machen. 
Die provisorische Rechtsöffnung könne deshalb nicht erteilt werden.

D. Gegen diesen Entscheid liess X._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) 
am 21. Februar 2014 (Datum Poststempel) Beschwerde an das Kantonsgericht 
von Graubünden erheben und stellte folgende Rechtsbegehren:

"1. Der Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichts Landquart vom 11. 
Februar 2014 (Proz.Nr. _____) sei aufzuheben.

2. Es sei der Rechtsvorschlag vom 19. November 2013 in der Betreibung 
Nr. _____ des Betreibungsamtes (Zahlungsbefehl vom 19. November 
2013) aufzuheben und es sei dem Gesuchsteller und Beschwerdefüh-
rer die provisorische Rechtsöffnung für CHF 3'616.52 zzgl. Betrei-
bungskosten und Zins von 5% seit dem 18. November 2013 zu ertei-
len.

3. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sa-
che zur Sachverhaltsergänzung und Neubeurteilung im Sinne der Er-
wägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. 8% MwSt. zulasten der 
Gesuchsgegnerin und Beschwerdegegnerin."

Zur Begründung machte der Beschwerdeführer geltend, der ins Recht gelegte 
Mietvertrag vom 5. August 2013 stelle unbestrittenermassen eine durch Unter-

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schrift bekräftigte Schuldanerkennung dar. Die Vorinstanz habe zudem festgehal-
ten, dass Y._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Monatsmietzinse Ok-
tober und November 2013 unterschriftlich anerkannt habe. Diese habe denn auch 
nur behauptet, es liege eine mündliche, einvernehmliche Auflösung des Mietver-
trages vor. Insbesondere stelle die schriftliche, undatierte Kündigung der Be-
schwerdegegnerin keinen Beweis für die von ihr behauptete mündliche, einver-
nehmliche Aufhebung des Mietvertrages dar. Die Beschwerdegegnerin gebe als 
Kündigungsgrund Hausfriedensbruch an, was im vorliegenden Fall allerdings kei-
nen wichtigen Grund für eine ausserordentliche Kündigung gemäss Art. 266g OR 
darstelle, weil eine konkludente Einwilligung für das Betreten der Mietwohnung der 
Beschwerdegegnerin vorliege. Diese sei über den Passepartout-Schlüssel des 
Beschwerdeführers und die anstehenden Reparaturarbeiten im Mietobjekt infor-
miert und einverstanden gewesen. Sofern wichtige Gründe vorliegen, sei bei der 
ausserordentlichen Kündigung aus wichtigen Gründen grundsätzlich rasch nach 
Eintritt der Gründe zu kündigen. Bei zu langem Warten sei die Wichtigkeit der 
Gründe nicht mehr plausibel. Im vorliegenden Fall habe sich der behauptete Haus-
friedensbruch am 16. August 2013 ereignet, die Beschwerdegegnerin habe dann 
aber für die Kündigung bis am 28. September 2013 zugewartet. Die Vorausset-
zung des wichtigen Grundes für eine ausserordentliche Kündigung sei damit nicht 
erfüllt und die Kündigung unwirksam, weshalb das Mietverhältnis fortgedauert ha-
be. Die Unwirksamkeit der Kündigung sei jederzeit und von Amtes wegen zu be-
achten. Insbesondere dürfe das Schweigen der Partei, welche eine unwirksame 
Kündigung empfange, nicht ohne weiteres als Einverständnis zum Abschluss ei-
nes Aufhebungsvertrages gedeutet werden. Deshalb könne aus dem Umstand, 
dass der Beschwerdeführer nicht auf die unwirksame Kündigung der Beschwer-
degegnerin reagiert habe, nicht geschlossen werden, er sei mit dem Abschluss 
eines Aufhebungsvertrages einverstanden gewesen. Im Übrigen hätte der Aufhe-
bungsvertrag schriftlich erfolgen müssen. Auch daraus ergebe sich, dass die Vor-
instanz keine mündliche, einvernehmliche Aufhebung des Mietvertrages anneh-
men durfte. Im vorliegenden Fall habe die Beschwerdegegnerin die Mietsache 
damit vorzeitig zurückgegeben, ohne die vertragliche Kündigungsfrist von drei 
Monaten und den vertraglichen Kündigungstermin Ende März zu beachten und 
ohne einen neuen Mieter vorzuschlagen. Demzufolge schulde sie in Anwendung 
von Art. 264 OR den Mietzins bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin Ende 
März 2014. Damit bleibe der Mietvertrag auch dann ein gültiger Rechtsöffnungsti-
tel, wenn der Mieter das Mietobjekt vorzeitig zurückgebe, ohne gleichzeitig einen 
zumutbaren Nachmieter zu stellen. Die provisorische Rechtsöffnung sei für die bis 

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zum nächstmöglichen ordentlichen Kündigungstermin geschuldeten Mietzinse zu 
gewähren, im vorliegenden Fall für die geltend gemachten Mietzinse für die Mona-
te Oktober und November 2013. Die Vorinstanz habe insofern die Beweise offen-
sichtlich unrichtig gewürdigt, indem sie die Rechtsöffnung ausschliesslich gestützt 
auf die Behauptungen der Beschwerdegegnerin verweigert habe. Demzufolge be-
stehe für die in Betreibung gesetzte Forderung ein provisorischer Rechtsöffnungs-
titel, welcher den Rechtsvorschlag zu beseitigen vermöge. Die Beschwerdegegne-
rin könne keine Einwendungen sofort glaubhaft machen, welche die Schuldaner-
kennung entkräften würden. Die Beschwerde sei demnach gutzuheissen.

E. Am 8. März 2014 (Datum Poststempel) reichte die Beschwerdegegnerin 
dem Kantonsgericht von Graubünden ihre Beschwerdeantwort ein mit dem sinn-
gemässen Rechtsbegehren, die Beschwerde abzuweisen. Zur Begründung ver-
wies die Beschwerdegegnerin zunächst auf die bereits vor der Vorinstanz geltend 
gemachten Argumente. Im Übrigen werde die vom Beschwerdeführer gemachte 
Aussage bestritten, dass eine konkludente Einwilligung zum Betreten der Woh-
nung bestanden habe. B._____ habe den Hausfriedensbruch weder bestritten 
noch habe sie den Strafbefehl angefochten. Sie sei nicht, wie der Beschwerdefüh-
rer meine, Ende September 2013, sondern bereits Mitte September 2013 ausge-
zogen. Nur das Kündigungsschreiben, welches vom Beschwerdeführer verlangt 
worden sei, habe sie diesem Ende Monat zugestellt. Der Sohn des Beschwerde-
führers habe ihr beim Umzug am 15. September 2013 geholfen, mit Einwilligung 
der Eltern. Die einvernehmliche Auflösung des Mietvertrages sei in keiner Form 
bestritten worden. Auch die Wohnungsübergabe sei ordentlich verlaufen.

Mit der Beschwerdeantwort reichte die Beschwerdegegnerin den erwähnten Straf-
befehl sowie das Wohnungsübergabeprotokoll ein.

F. Mit Eingabe vom 13. März 2014 machte der Beschwerdeführer geltend, die 
neuen Tatsachenbehauptungen und Beweismittel der Beschwerdegegnerin seien 
im Beschwerdeverfahren nicht zu hören. Die Ausführungen zum Strafbefehl und 
zum Wohnungsübergabeprotokoll seien folglich nicht zu beachten. Sollte das Ge-
richt auf die Ausführungen dennoch eingehen, sei zu beachten, dass B._____ den 
Hausfriedensbruch mehrfach bestritten habe. Unangefochten sei der Strafbefehl 
nur deshalb geblieben, weil für eine konkludente Einwilligung naturgemäss kein 
Beweis vorliege und eine Anfechtung deshalb ohne Erfolg gewesen wäre. Im Üb-
rigen sei die Beschwerdegegnerin mit ihrer Familie entgegen ihrer Äusserungen 
nicht am 15. September 2013, sondern am 28. September 2013 ausgezogen, ei-

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nen Tag vor Erstellung des Wohnungsübergabeprotokolls. Selbst wenn aber die 
Beschwerdegegnerin am 15. September 2013 ausgezogen wäre, sei damit seit 
dem angeblichen Hausfriedensbruch vom 16. August 2013 ein Monat vergangen 
und die Beschwerdegegnerin habe somit mit der ausserordentlichen Kündigung zu 
lange zugewartet, womit die Wichtigkeit der Gründe nicht mehr plausibel sei. Aus 
dem Umstand, dass der Sohn des Beschwerdeführers beim Umzug der Be-
schwerdegegnerin mitgeholfen habe, könne die Beschwerdegegnerin nichts für 
sich ableiten. Daraus lasse sich insbesondere kein Einverständnis seiner Eltern 
zur vorzeitigen Vertragsauflösung ableiten, welche sowieso schriftlich hätte erfol-
gen müssen. Auch aus dem Wohnungsübergabeprotokoll lasse sich, sofern es 
überhaupt zuzulassen sei, nichts ableiten. Es impliziere namentlich keine Einwilli-
gung für eine einvernehmliche Auflösung des Mietverhältnisses.

G. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie im angefoch-
tenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen ein-
gegangen.

II. Erwägungen

1. a) Gegen Entscheide des Einzelrichters am Bezirksgericht im summarischen 
Rechtsöffnungsverfahren (Art. 15 der Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz 
über Schuldbetreibung und Konkurs [GVV zum SchKG; BR 220.100] in Ver-
bindung mit Art. 251 lit. a der Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] 
und Art. 4 Abs. 1 lit. a des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilpro-
zessordnung [EGzZPO; BR 320.100]) kann gemäss Art. 319 lit. a und Art. 309 
lit. b Ziff. 3 ZPO Beschwerde erhoben werden. Beschwerdeinstanz ist das Kan-
tonsgericht von Graubünden (Art. 7 Abs. 1 EGzZPO). Die Beschwerde ist innert 
zehn Tagen seit der Zustellung des angefochtenen Entscheids (Art. 321 Abs. 2 
ZPO) bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen, schriftlich, begründet sowie unter 
Beilegung desselben (Art. 321 Abs. 1 und 3 ZPO). Die gegen den Entscheid der 
Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart vom 11. Februar 2014, mitgeteilt am 
12. Februar 2014, eingereichte Beschwerde vom 21. Februar 2014 (Poststempel 
21. Februar 2014) erweist sich als den an sie gestellten Frist- und Formerforder-
nissen entsprechend, weshalb darauf einzutreten ist.

b) Nach Art. 320 ZPO kann mit der Beschwerde die unrichtige Rechtsanwen-
dung (lit. a) und die offensichtlich unrichtige und damit willkürliche Feststellung des 

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Sachverhalts (lit. b) gerügt werden. In Rechtsfragen verfügt die Rechts-
mittelinstanz im Beschwerdeverfahren daher über eine freie Kognition, die derjeni-
gen der Vorinstanz entspricht, wohingegen die Kognition der Rechtsmittelinstanz 
in Tatfragen im Beschwerdeverfahren auf eine Überprüfung, ob Willkür vorliege, 
beschränkt bleibt (vgl. Myriam A. Gehri, in: Gehri/Kramer [Hrsg.], Schweizerische 
Zivilprozessordnung, Kommentar, Zürich 2010, N 2 zu Art. 320 ZPO; Dieter Frei-
burghaus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 
Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 2. Auflage, Zürich 
2013, N 3 ff. zu Art. 320 ZPO).

c) Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind im Beschwerdeverfahren neue Anträge, 
neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel ausgeschlossen. Es gilt 
mithin im Beschwerdeverfahren unter dem Vorbehalt besonderer gesetzlicher Be-
stimmungen (Art. 326 Abs. 2 ZPO) ein umfassendes Novenverbot. Die Beschwer-
de hat im Gegensatz zur Berufung nicht den Zweck, das vorinstanzliche Verfahren 
weiterzuführen, sondern dient einer Rechtskontrolle des angefochtenen Ent-
scheids. Massgebend ist somit der Prozessstoff, wie er im Zeitpunkt der Ausfäl-
lung des erstinstanzlichen Entscheids bestanden hat (Freiburghaus/Afheldt, 
a.a.O., N 3 f. zu Art. 326 ZPO). Die Beschwerdegegnerin reichte im Beschwerde-
verfahren das Wohnungsübergabe-Protokoll (act. III. 1) sowie den gegen die Frau 
des Beschwerdeführers ergangenen Strafbefehl wegen Hausfriedensbruchs (act. 
III. 2) ein. Dabei handelt es sich offenkundig um neue Beweismittel, die aufgrund 
der vorangehenden Ausführungen unberücksichtigt bleiben müssen. Vorliegend 
ebenso nicht zu beachten sind die damit zusammenhängenden Tatsachenbe-
hauptungen, welche die Beschwerdegegnerin erstmals im Beschwerdeverfahren 
vorbringt.

2. Da der Streitwert des vorliegenden Verfahrens Fr. 5'000.-- unterschreitet, 
ergeht der Entscheid gemäss Art. 7 Abs. 2 lit. a EGzZPO in einzelrichterlicher 
Kompetenz.

3.a) Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens nach Art. 80 ff. des Bundesge-
setzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG; SR 281.1) bildet die Frage, 
ob für den in Betreibung gesetzten Betrag ein Rechtstitel besteht, der die hem-
mende Wirkung des Rechtsvorschlags zu beseitigen vermag. Das Rechtsöff-
nungsverfahren hat ausschliesslich betreibungsrechtlichen Charakter. Über den 
materiellen Bestand der Forderung hat der Rechtsöffnungsrichter hingegen nicht 
zu entscheiden (vgl. BGE 135 III 315 E. 2.3 S. 319; PKG 1996 Nr. 24 E. 3b 

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S. 107 f.; PKG 1995 Nr. 25 S. 100 f.; Kurt Amonn/Fridolin Walther, Grundriss des 
Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Auflage, Bern 2013, § 19 N 22). Das 
Rechtsöffnungsverfahren dient demnach nicht dazu, den Bestand der in Betrei-
bung gesetzten Forderung festzustellen, sondern lediglich der Beurteilung, ob ein 
Vollstreckungstitel vorliegt (BGE 136 III 583 E. 2.3 S. 586 = Pra 2011 Nr. 55). 
Nach Art. 82 Abs. 1 SchKG erteilt das Gericht die provisorische Rechtsöffnung, 
wenn die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festgestellten oder durch 
Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung beruht, sofern der Betriebene nicht 
nach Art. 82 Abs. 2 SchKG Einwendungen, welche die Schuldanerkennung ent-
kräften, sofort glaubhaft macht. Glaubhaftmachen bedeutet weniger als beweisen, 
aber mehr als behaupten. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache, wenn für ihr Vor-
handensein aufgrund objektiver Anhaltspunkte eine gewisse Wahrscheinlichkeit 
spricht, selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sich die 
Tatsache nicht verwirklicht haben könnte (BGE 132 III 140 E. 4.1.2 S. 144 = Pra 
2006 Nr. 133; 130 III 321 E. 3.3 S. 325; 120 II 393 E. 4c S. 398; 104 Ia 408 E. 4 
S. 413; vgl. auch PKG 1993 Nr. 21 E. 4 S. 78; PKG 1989 Nr. 31 E. 1 S. 135). Der 
Richter muss von der Richtigkeit der aufgestellten tatsächlichen Darlegungen so-
mit nicht restlos überzeugt sein, sondern es genügt, wenn die Wahrscheinlichkeit 
in dem Sinne überwiegt, als mehr für die Verwirklichung der behaupteten, die 
Rechtsöffnung hindernden Tatsachen spricht als dagegen (BGE 132 III 140 
E. 4.1.2 S. 144; Urteil des Bundesgerichts 5A_881/2011, E. 3.3). Die Einwendun-
gen sind grundsätzlich anhand von Urkunden glaubhaft zu machen (vgl. Art. 254 
Abs. 1 in Verbindung mit Art. 251 lit. a ZPO).

b) Die wesentliche Eigenschaft einer Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 
Abs. 1 SchKG besteht darin, dass aus ihr der vorbehalts- und bedingungslose Wil-
le des Schuldners hervorgeht, dem Gläubiger eine bestimmte oder leicht be-
stimmbare Geldsumme zu zahlen (Daniel Staehelin, in: Staehelin/Bauer/Staehelin 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 
2. Auflage, Basel 2010, N 21 zu Art. 82 SchKG; Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, 
Diss. Zürich 2000, S. 328; Amonn/Walter, a.a.O., § 19 N 68; vgl. auch BGE 132 III 
480 E. 4.1 S. 481). Ein zweiseitiger, sogenannt synallagmatischer Vertrag, bei 
welchem die Pflicht zur Erbringung der eigenen Leistung grundsätzlich davon ab-
hängt, dass die Gegenleistung vertragsgemäss erfolgt, stellt, soweit er ein Zah-
lungsversprechen enthält, keine vorbehaltlose Schuldanerkennung dar (vgl. Stae-
helin, a.a.O., N 98 ff. zu Art. 82 SchKG). Bei vollkommen zweiseitigen Verträgen 
kann gemäss der „Basler Rechtsöffnungspraxis“ provisorische Rechtsöffnung er-
teilt werden, solange der Schuldner im Rechtsöffnungsverfahren nicht glaubhaft 

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darlegt, die Gegenleistung sei nicht oder nicht ordnungsgemäss erbracht worden 
oder wenn sich seine Darlegungen offensichtlich als haltlos erweisen. Des Weite-
ren kann provisorische Rechtsöffnung erteilt werden, wenn der Gläubiger die Ein-
wendung des Schuldners, die Gegenleistung sei nicht oder nicht ordnungsgemäss 
erbracht worden, sofort durch Urkunden liquide widerlegen kann, oder wenn der 
Schuldner gemäss Vertrag vorleistungspflichtig ist (PKG 1993 Nr. 21 E. 4 S. 76 f.; 
Staehelin, a.a.O., N 99 zu Art. 82 SchKG). Zum Klagefundament des aus einem 
synallagmatischen Vertrag Betreibenden gehört deshalb notwendigerweise der 
Beweis dafür, dass er selber vertragskonform erfüllt hat, beziehungsweise allen-
falls der Beweis dafür, dass er hierzu aus gesetzlichen oder vertraglichen Gründen 
nicht verpflichtet gewesen ist. Erst mit diesem Beweis erlangt der wesentlich zwei-
seitige Vertrag die Qualität eines Rechtsöffnungstitels. Die Einwendungen eines 
Schuldners, welche sich auf das Fehlen einer Gegenleistung oder auf sonstige 
mangelhafte Erfüllung des Vertrages durch den Gläubiger beziehen, fallen dabei 
nicht etwa unter Art. 82 Abs. 2 SchKG, der allein die gegen die Schuld als solche 
gerichteten Einwendungen betrifft, sondern richten sich gegen die Schuldanerken-
nung selbst, mithin gegen das Vorliegen eines gültigen Rechtsöffnungstitels im 
Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG. Dieser Umstand ist beweisrechtlich von erhebli-
cher Bedeutung, denn der Gläubiger ist grundsätzlich für das Vorliegen eines gül-
tigen Rechtsöffnungstitels und somit auch im Falle der Bestreitung durch den 
Schuldner voll dafür beweispflichtig, dass er seine Vertragsleistung ordnungs-
gemäss erbracht hat (Staehelin, a.a.O., N 101 ff. zu Art. 82 SchKG). Der vom 
Gläubiger zu führende Beweis seiner vertragskonform erfüllten Leistung ist ohne 
Mitwirkung des Schuldners kaum je erbringbar. Dieser Umstand führt in der Praxis 
zu einer Umkehr der Beweislast. Erfüllungsmängel sind in diesem Sinne vom Be-
triebenen rechtsgenüglich darzulegen, woraufhin der Gläubiger den positiven Be-
weis der ordnungsgemässen Vertragsleistung zu erbringen hat. Die Einrede der 
mangelhaften Erfüllung des Vertrages muss der Schuldner demnach zwar nicht 
beweisen, jedoch substantiiert darlegen, wobei der Unterschied zwischen substan-
tiiert darlegen und glaubhaft machen in der Praxis gering ist (Urteile des Kantons-
gerichts von Graubünden SKG 05 48 vom 5. Oktober 2005 E. 4b; SKG 08 49 vom 
16. Dezember 2008 E. 4b und 4d; vgl. auch Staehelin, a.a.O., N 105 zu Art. 82 
SchKG).

c) Der von den Parteien am 5. August 2013 unterzeichnete Mietvertrag ist
synallagmatischer Natur. Der vom Mieter unterschriebene Mietvertrag berechtigt 
zur Rechtsöffnung für die darin festgelegten fälligen Mietzinse sowie die beziffer-
ten Nebenkosten (Staehelin, a.a.O., N 114 zu Art. 82 SchKG). Der Mietvertrag 

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enthält eine Schuldanerkennung für die Mietzinse nur bis zum Vertragsablauf. Ein 
gekündigter Mietvertrag taugt für die Zeit nach dem Termin, auf den die Kündi-
gung wirksam wird, nicht mehr als Rechtsöffnungstitel, selbst wenn der Mieter die 
Kündigung angefochten und das Mietobjekt nicht zurückgegeben hat (Staehelin, 
a.a.O., N 116 zu Art. 82 SchKG). Der Mietvertrag bleibt auch dann ein gültiger 
Rechtsöffnungstitel, wenn der Mieter das Mietobjekt vorzeitig zurückgibt, ohne 
gleichzeitig einen zumutbaren Nachmieter zu stellen (BGE 134 III 267 E. 3 S. 272; 
Staehelin, a.a.O., N 116 zu Art. 82 SchKG). Wie bereits ausgeführt, genügen sub-
stantiierte Darlegungen des Schuldners nur für die Bestreitung der ordnungs-
gemäss erfüllten Gegenleistung (vgl. oben Erwägung 3b). Andere Einwendungen, 
beispielsweise die Auflösung des Vertrages, muss der Schuldner indes auch bei 
einer Schuldanerkennung auf Grundlage eines synallagmatischen Vertrages 
glaubhaft machen (Staehelin, a.a.O., N 106 zu Art. 82 SchKG; Dominik Vock, in: 
Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, Basel 2009, N 20 zu Art. 82 SchKG). 
Das folgt aus Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210), wo-
nach rechtsaufhebende Tatsachen derjenige zu beweisen hat, der sie behauptet. 
Bei einem unbefristeten Mietvertrag hat demzufolge - wie das Kantonsgericht von 
Graubünden bereits früher entschieden hat - der Mieter die gehörige Beendigung 
als Einwendung nicht bloss (substantiiert) darzulegen, sondern vielmehr glaubhaft 
zu machen, um die provisorische Rechtsöffnung verhindern zu können (PKG 1993 
Nr. 20 S. 74; vgl. ferner Bernhard F. Meyer, Die Rechtsöffnung auf Grund synal-
lagmatischer Schuldverträge, Zürich 1979, S. 141; Staehelin, a.a.O., N 116 zu Art. 
82 SchKG).

d) Der betriebene Mieter muss nicht nur glaubhaft machen können, dass der 
Mietvertrag aufgelöst wurde, sondern auch auf welchen Zeitpunkt hin (Meyer, 
a.a.O., S. 141). Behauptet er, die vorzeitige Kündigung sei vom Vermieter freiwillig 
angenommen worden oder mit ihm vereinbart gewesen, so hat er diesen Umstand 
im Rechtsöffnungsprozess ebenfalls glaubhaft zu machen (Meyer, a.a.O., S. 142). 
Er hat dabei diejenigen Sachumstände darzutun, die vorliegen müssen, damit sein 
ausgeübtes Gestaltungsrecht wirksam sein konnte (Max Kummer, in: Berner 
Kommentar zum Schweizerischen Privatrecht, Band I, 1. Abteilung, Einleitung um-
fassend die Art. 1-10 ZGB, Bern 1966, N 305 zu Art. 8 ZGB). Kein Beweisthema 
bildet demgegenüber das anzuwendende Recht; es ist vom Gericht von Amtes 
wegen anzuwenden (Kummer, a.a.O., N 11 zu Art. 8 ZGB; Hans Schmid/Flavio 
Lardelli, in: Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, Art. 
1-456 ZGB, 4. Auflage, Basel 2010, N 3 zu Art. 8 ZGB).

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4. a) Unbestritten ist zunächst das rechtswirksame Zustandekommen des fragli-
chen Mietvertrages mit Mietbeginn ab 5. August 2013 (vgl. Vorinstanz act. II. B. 1). 
Von den Parteien nicht bestritten wird ebenso die am 28. September 2013 beim 
Beschwerdeführer eingegangene schriftliche Kündigung der Beschwerdegegnerin 
(vgl. Beschwerde, S. 4). Während die Beschwerdegegnerin jedoch eine zuvor er-
folgte, mündliche und einvernehmliche Kündigung per 30. September 2013 gel-
tend macht, bringt der Beschwerdeführer dagegen vor, eine solche habe nicht 
stattgefunden, weshalb die Beschwerdegegnerin den Mietzins bis zum nächst-
möglichen Kündigungstermin - somit bis Ende März 2014 - schulde (Beschwerde, 
S. 5). Die in Betreibung gesetzten Mietzinse für die Monate Oktober und Novem-
ber 2013 seien demnach geschuldet, was mit dem Mietvertrag als Rechtsöff-
nungstitel bewiesen werden könne. Der Beschwerdeführer verweist in diesem Zu-
sammenhang auf die Feststellung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdegegne-
rin gegenüber dem Beschwerdeführer die geforderten Monatsmietzinse Oktober 
und November 2013 unterschriftlich anerkannt habe (Beschwerde, S. 3 f.). Richtig 
ist insofern, dass die Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart ausgeführt hat, 
die Beschwerdegegnerin habe für zwei Monate Miete total Fr. 3'600.-- anerkannt 
(vgl. Erwägung 4 im angefochtenen Entscheid). Diese Aussage ist immerhin miss-
verständlich und deshalb zu präzisieren. Nicht gemeint sein kann damit die Aner-
kennung hinsichtlich der Monatsmieten Oktober und November 2013. Eine solche 
lag von Seiten der Beschwerdegegnerin gerade nicht vor; eine entsprechende 
Feststellung wäre somit aktenwidrig und damit offensichtlich unrichtig. Die ge-
nannte Feststellung der Vorinstanz konnte sich demnach nur auf die beiden Mo-
natsmieten August und September 2013 beziehen, welche einerseits durch die 
Unterzeichnung des (gültigen) Mietvertrages und andererseits durch die Kündi-
gung Ende September 2013 als von der Beschwerdegegnerin anerkannt zu gelten 
haben. Darüber hinaus stellt der Mietvertrag per se gerade keine bedingungs- und 
vorbehaltlose Schuldanerkennung dar, sondern führt nur dann zur provisorischen 
Rechtsöffnung, wenn die (restriktiven) Voraussetzungen gemäss der "Basler 
Rechtsöffnungspraxis" erfüllt sind.

b) Zu prüfen ist folglich, ob die Schuldnerin und Beschwerdegegnerin glaub-
haft machen kann, dass der fragliche Mietvertrag einvernehmlich, jedenfalls aber 
rechtswirksam auf Ende September 2013 aufgelöst worden sei.

ba) Die Beschwerdegegnerin bringt diesbezüglich vor, dass es nach dem Ein-
zug in die Wohnung am 16. August 2013 zu einem Hausfriedensbruch von Seiten 
der Frau des Beschwerdeführers gekommen sei. Da der Beschwerdeführer mit 

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einem Austausch der Schlösser nicht einverstanden gewesen sei, habe man sich 
schlussendlich geeinigt, dass die Beschwerdegegnerin ausziehen könne, sobald 
sie eine neue Wohnung habe. Dies hätten alle Beteiligten für die beste Lösung 
gehalten, um einen Streit zu vermeiden. Mitte September habe die Beschwerde-
gegnerin dann eine neue Wohnung gefunden, was sie dem Beschwerdeführer 
mitgeteilt habe. Dieser habe eingewilligt, dass sie die Wohnung auf den 30. Sep-
tember 2013 verlassen könne. Der Beschwerdeführer habe dann noch eine 
schriftliche Kündigung gewollt (vgl. Gesuchsantwort [Vorinstanz act. I. 2], S. 1). 
Dagegen wendet der Beschwerdeführer ein, dass mit diesen Äusserungen eine 
mündliche, einvernehmliche Auflösung des Mietvertrages lediglich behauptet wer-
de. Auch wenn die am 28. September 2013 beim Beschwerdeführer eingegange-
ne schriftliche Kündigung der Beschwerdegegnerin als solche nicht bestritten wer-
de, sei sie kein Beweis für die behauptete mündliche, einvernehmliche Aufhebung 
des Mietvertrages (vgl. Beschwerde, S. 4).

bb) Ein Mietverhältnis lässt sich grundsätzlich wie jedes Vertragsverhältnis 
durch eine entsprechende Vereinbarung auflösen. Im Unterschied zur (einseitigen) 
Kündigung geht hier die Auflösung von beiden Parteien gemeinsam aus. Die Par-
teien können die Auflösung des Mietverhältnisses auf einen beliebigen Zeitpunkt 
vereinbaren. Sie sind weder an gesetzliche noch an vertragliche Kündigungsfris-
ten oder -termine gebunden (David Lachat/Anita Thanei, in: Lachat et al. [Hrsg.], 
Das Mietrecht für die Praxis, 8. Auflage, Zürich 2011, Rz. 24/2.1; Roger Weber, in: 
Honsell/Vogt/Wiegand [Hrsg.], Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 5. Auflage, 
Basel 2011, N 1b zu Art. 266a OR). Dieser sogenannte Aufhebungsvertrag ist 
grundsätzlich an keine besondere Form gebunden, selbst wenn der Abschluss des 
Mietvertrages an die Beachtung bestimmter Formvorschriften geknüpft wurde (Pe-
ter Higi, in: Zürcher Kommentar zum Obligationenrecht, Zürich 1995, N 14 vor Art. 
266-266o OR; Lachat/Thanei, a.a.O., Rz. 24/2.2; Weber, a.a.O., N 1b zu Art. 266a 
OR). Er kann somit auch mündlich vereinbart werden, selbst wenn die Parteien 
ursprünglich einen schriftlichen Mietvertrag abgeschlossen haben. Der Aufhe-
bungsvertrag ist hingegen grundsätzlich formbedürftig, wenn die Parteien aus-
drücklich für sämtliche Änderungen des Vertrages die schriftliche Form vorbehal-
ten haben (Higi, a.a.O., N 21 vor Art. 266-266o OR; Lachat/Thanei, a.a.O., Rz. 
24/2.2). Hiervon ist wiederum eine Ausnahme zu machen, wenn sich die Parteien 
im gegenseitigen Einvernehmen abweichend vom ursprünglichen Vertrag verhal-
ten haben. Diesfalls ist davon auszugehen, die Abrede, auch Änderungen unterlä-
gen dem vereinbarten Formzwang, sei von den Parteien durch konkludentes Ver-
halten aufgehoben worden (BGE 125 III 263 E. 4c S. 268 m.w.H.; Higi, a.a.O., 

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N 21 vor Art. 266-266o OR; Ingeborg Schwenzer, in: Honsell/Vogt/Wiegand 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 5. Auflage, Basel 2011, N 10 zu 
Art. 16 OR).

bc) Vorliegend weist der am 5. August 2013 geschlossene Mietvertrag die 
Merkmale der Schriftlichkeit gemäss Art. 13 Abs. 1 des Schweizerischen Obligati-
onenrechts (OR; SR 220) auf. Unter "Weitere Vertragsbedingungen" wurde fest-
gehalten, dass jede Änderung und Ergänzung des Vertrages der Schriftform be-
dürfe. Somit verlangt auch ein allfälliger Aufhebungsvertrag grundsätzlich nach der 
Schriftform oder eines entsprechenden konkludenten Verhaltens der Parteien. Auf 
einen schriftlichen Aufhebungsvertrag kann sich die Beschwerdegegnerin vorlie-
gend nicht berufen. Aus der schriftlichen Kündigung, die dem Beschwerdeführer 
am 28. September 2013 zugegangen ist, geht jedenfalls nicht hervor, dass sie ei-
ne einvernehmliche Auflösung des Mietverhältnisses darstellen soll. So wird das 
Schreiben einerseits mit "Kündigung" tituliert, andererseits wird im Schreiben 
selbst nirgends Bezug genommen auf die behauptete mündliche Vereinbarung zur 
Auflösung des Mietverhältnisses. Begründet wird die "Kündigung" vielmehr nur mit 
dem (angeblichen) Hausfriedensbruch. Schliesslich fehlt auf ihr auch die Unter-
schrift des Beschwerdeführers als Voraussetzung der Schriftlichkeit. Die Be-
schwerdegegnerin kann daher nicht glaubhaft darlegen, dass vor dem bzw. im 
Zeitpunkt des Eintreffens ihres Kündigungsschreibens beim Beschwerdeführer ein 
gültiger Aufhebungsvertrag bestanden hatte.

bd)  Damit bleibt zu prüfen, ob die Parteien im Anschluss an das Kündigungs-
schreiben der Beschwerdegegnerin einen Aufhebungsvertrag schlossen. Auch 
insofern liegt kein schriftlicher Aufhebungsvertrag vor. Infrage kommen kann des-
halb allenfalls stillschweigendes oder konkludentes Handeln, das eine solche Ver-
einbarung entstehen lassen könnte. Vorab zu erwähnen ist, dass das am 28. Sep-
tember 2013 beim Beschwerdeführer eingegangene Schreiben als Kündigung per 
Ende September 2013 offenkundig und deutlich verspätet bzw. zu kurzfristig ist. 
Der zwischen den Parteien geschlossene Mietvertrag sieht als Kündigungstermin 
zwar unter anderen Ende September vor, die Kündigungsfrist beträgt hierfür je-
doch drei Monate. Auch bei einer ausserordentlichen Kündigung aus wichtigen 
Gründen beträgt die Kündigungsfrist bei Wohnungen drei Monate (Art. 266g Abs. 
1 OR in Verbindung mit Art. 266c OR). Halten die Parteien die Kündigungsfrist 
nicht ein, so gilt die Kündigung für den nächstmöglichen Termin (Art. 266a Abs. 2 
OR). Die Bestimmung gilt unabhängig davon, ob es sich um eine ordentliche oder 
ausserordentliche Kündigung handelt (Weber, a.a.O., N 5 zu Art. 266a OR 

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m.w.H.). Die verspätete Kündigung entfaltet jedoch dann Wirkung auf den in ihr 
erwähnten Kündigungstermin, wenn die gekündigte Partei sie ausdrücklich akzep-
tiert (Higi, a.a.O., N 13 zu Art. 266c OR). Das blosse Schweigen kann demge-
genüber nicht ohne weiteres als Zustimmung zur Kündigung gewertet werden 
(BGE 121 III 156 E. 1; Lachat/Thanei, a.a.O., Rz. 24/2.3 und 26/4.3). Nach Weber 
(a.a.O., N 1b zu Art. 266a OR) soll dies jedenfalls dann gelten, wenn mit der unwi-
dersprochen gebliebenen Kündigungserklärung nicht die sofortige Einstellung der 
vertraglichen Hauptleistungen einhergeht. Es darf demnach nicht leichthin ange-
nommen werden, die Parteien des Mietvertrages hätten, indem der Empfänger der 
verspäteten Kündigung auf diese nicht reagiert, einen Aufhebungsvertrag abge-
schlossen. Der Schweigende, der sich auf die Nichtigkeit der Kündigung beruft, 
handelt jedoch rechtsmissbräuchlich, wenn er durch sein Schweigen bei seinem 
Vertragspartner den Eindruck erweckt, er anerkenne die Gültigkeit der Kündigung 
(BGE 121 III 156 E. 1c/bb S. 161 f.; Urteil des Bundesgerichts 4A_601/2011, E. 
2.4.2).

be) Die Beschwerdegegnerin bringt vor, der Sohn des Beschwerdeführers habe 
ihnen beim Umzug geholfen (vgl. Gesuchsantwort [Vorinstanz act. I. 2], S. 1). Dies 
wird zwar vom Beschwerdeführer nicht bestritten, allerdings wendet er ein, dass 
sich daraus kein Einverständnis zur vorzeitigen Vertragsauflösung ableiten lasse 
(vgl. Stellungnahme vom 13. März 2014 [act. I. 3], S. 2). Dieser Umstand genügt 
für die Annahme eines Aufhebungsvertrages nicht. Selbst wenn nicht völlig auszu-
schliessen wäre, dass die Parteien bezüglich der Mietvertragsauflösung eine ein-
vernehmliche Lösung per Ende September 2013 getroffen haben könnten, kann 
aufgrund der Aktenlage nicht gesagt werden, die Beschwerdegegnerin habe eine 
solche glaubhaft machen können. Ihre Vorbringen erweisen sich insofern als blos-
se Behauptungen, die weder durch Urkunden noch durch andere Beweismittel 
näher begründet werden konnten. Jedenfalls spricht unter gesamthafter Betrach-
tung der Umstände für diese Auffassung nicht mehr als für diejenige, die der Be-
schwerdeführer vertritt.

c) Da vorliegend eine einvernehmliche Auflösung des Mietverhältnisses per 
Ende September 2013 somit nicht glaubhaft gemacht werden konnte, ist - sofern 
verlangt - die provisorische Rechtsöffnung jedenfalls in dem Umfang zu gewähren, 
wie wenn der Mietvertrag einseitig von der Beschwerdegegnerin gekündigt worden 
wäre. Da sich die Betreibungsforderung aus den Mietzinsen für die Monate Okto-
ber und November 2013 (inkl. Verzugszinsen) zusammensetzt und selbst bei einer 
ausserordentlichen Kündigung aus wichtigen Gründen (Art. 266g OR) bei Woh-

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nungen eine Kündigungsfrist von drei Monaten besteht (Art. 266c OR), ist die 
Höhe der Betreibungsforderung nicht zu beanstanden, zumal zum Zeitpunkt der 
Betreibung die beiden Monatsmietzinse unter der Annahme des auch nach Ende 
September 2013 fortbestehenden Mietvertrages fällig waren. Insofern kann offen 
gelassen werden, ob wichtige Gründe für eine ausserordentliche Kündigung vor-
gelegen haben oder ob die Kündigung auf den nächstmöglichen Kündigungster-
min (März 2014) wirksam wurde.

d) Für die Betreibungskosten ist entgegen den beschwerdeführerischen An-
trägen keine Rechtsöffnung zu erteilen, da die Pflicht des Schuldners zur Bezah-
lung der Betreibungskosten von Gesetzes wegen besteht und der Gläubiger be-
rechtigt ist, von Zahlungen des Schuldners die Betreibungskosten vorab zu erhe-
ben (vgl. Art. 68 SchKG; PKG 1991 Nr. 30 E. b m.w.H.; Frank Emmel, in: Staehe-
lin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetrei-
bung und Konkurs I, 2. Auflage, Basel 2010, N 22 zu Art. 68 SchKG). In Bezug auf 
die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung hinsichtlich der Betreibungskosten 
ist die Beschwerde folglich abzuweisen.

e) Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer durch den 
Mietvertag für die Monatsmietzinse Oktober und November 2013 über eine 
Schuldanerkennung verfügt. Einwendungen, welche die Schuldanerkennung zu 
entkräften vermögen - vorliegend namentlich eine einvernehmliche Auflösung des 
Mietverhältnisses per Ende September 2013 -, konnte die Beschwerdegegnerin 
schliesslich nicht glaubhaft machen, sodass für die durch die Akten ausgewiesene 
Forderung die provisorische Rechtsöffnung zu gewähren ist. Die Beschwerde ist 
folglich, zumal die Voraussetzungen gemäss Art. 320 ZPO erfüllt sind, im genann-
ten Umfang gutzuheissen. Da es sich beim Rechtsöffnungsverfahren jedoch wie 
dargelegt um ein summarisches Verfahren handelt (Art. 251 lit. a ZPO in Verbin-
dung mit Art. 248 lit. a ZPO), bleibt es der Beschwerdegegnerin unbenommen, auf 
dem Weg der Aberkennungsklage den ordentlichen Richter mit allen ihr zur Verfü-
gung stehenden Beweismitteln - insbesondere auch mit den im Beschwerdever-
fahren nicht zugelassenen neuen Beweismitteln und den neuen Tatsachenbe-
hauptungen - anzurufen (Art. 83 Abs. 2 SchKG).

5. a) In Analogie zu Art. 318 Abs. 3 ZPO entscheidet die Beschwerdeinstanz 
über die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens, wenn sie einen neuen 
Entscheid trifft (Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., N 24 zu Art. 327 ZPO). Zu beachten 
sind dabei die allgemeinen Bestimmungen zum Kostenrecht (Art. 104 ff. ZPO). 

Seite  16 — 17

Entsprechend des Ausgangs des vorliegenden Verfahrens hat die Beschwerde-
gegnerin die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens in Höhe von Fr. 200.-- zu tra-
gen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Im Übrigen hat der Beschwerdeführer - sofern von ihm 
geltend gemacht - Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung, die vorlie-
gend mangels Einreichens einer Honorarnote nach Ermessen festzusetzen ist 
(Art. 105 Abs. 2 ZPO). Insofern erscheint eine Entschädigung in Höhe von Fr. 
500.-- angemessen.

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdegegnerin über-
dies für das Beschwerdeverfahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Ge-
richtskosten für das Beschwerdeverfahren werden vorliegend in Anwendung von 
Art. 61 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 der Gebührenverordnung zum Bundesge-
setz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebVSchKG; SR 281.35) auf Fr. 300.-- 
festgelegt. Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer sodann für die im 
Beschwerdeverfahren entstandenen Auslagen und die Kosten der Rechtsvertre-
tung zu entschädigen (Art. 106 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 ZPO). Da die 
Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers auch im Beschwerdeverfahren keine 
Kostennote eingereicht hat, ist die Parteientschädigung wiederum nach Ermessen 
festzusetzen (Art. 105 Abs. 2 ZPO). Dabei erscheint eine Entschädigung - zumal 
es sich um dieselbe Thematik handelt, welche bereits vor der Vorinstanz zu be-
handeln war - in der Höhe von Fr. 500.-- (inkl. MwSt.) als angemessen.

c) Berücksichtigt ist mit der vorliegenden Festlegung der Kosten und Entschä-
digungen jeweils der Umstand, dass der Beschwerdeführer zwei gleichgelagerte 
Verfahren geführt hat (vgl. KSK 14 14), wodurch sich der Aufwand im Vergleich zu 
zwei thematisch verschiedenen Verfahren insgesamt reduzieren lässt.

Seite  17 — 17

III. Demnach wird erkannt:

1. a) Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der angefochtene Ent-
scheid wird aufgehoben.

    b) In der Betreibung Nr. _____ des Betreibungsamts Landquart wird für den 
Betrag von Fr. 3'616.52 nebst Zins zu 5% seit dem 18. November 2013 die 
provisorische Rechtsöffnung erteilt.

2. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

3. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens in Höhe von Fr. 200.-- gehen zu 
Lasten von Y._____, welche X._____ hierfür mit Fr. 500.-- (inkl. MwSt.) 
ausseramtlich zu entschädigen hat.

4. a) Die Kosten des Beschwerdeverfahrens in Höhe von Fr. 300.-- gehen zu 
Lasten von Y._____ und werden mit dem von X._____ geleisteten Kosten-
vorschuss von Fr. 300.-- verrechnet. Y._____ wird verpflichtet, X._____ den 
Betrag von Fr. 300.-- direkt zu ersetzen.

    b) Y._____ hat X._____ für das Beschwerdeverfahren eine ausseramtliche 
Entschädigung von Fr. 500.-- (inkl. MwSt.) zu entrichten.

5. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als 30'000 Franken betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des Bundesgeset-
zes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, 
BGG; SR 173.110) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage 
von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist 
das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröff-
nung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 
42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die 
Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren 
der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.

6. Mitteilung an: