# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 897d885c-03e0-5e2a-bbb2-ad81411041e1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-17
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 17.01.2023 LZ220021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LZ220021_2023-01-17.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LZ220021-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender,  

Oberrichter Dr. M. Kriech und Oberrichterin lic. iur. B. Schärer sowie  

Gerichtsschreiberin MLaw N. Paszehr 

Beschluss und Urteil vom 17. Januar 2023 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Verfahrensbeteiligte, Kindsmutter und Berufungsklägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____,  

substituiert durch Rechtsanwältin MLaw X2._____,  

 

gegen 

 

B._____,  
Kläger und Berufungsbeklagter 3 

 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Y1._____,  

substituiert durch Rechtsanwältin Dr. iur. Y2._____ 

 

sowie 

 

1. C._____,  
2. Stadt Winterthur,  
Beklagte und Berufungsbeklagte 

 

1 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Z._____,  

- 2 - 

 

betreffend Abänderung Unterhalt und weitere Kinderbelange 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am 
Bezirksgericht Uster vom 13. April 2022 (FK200032-I) 
 

 

  

- 3 - 

Rechtsbegehren: 
(vgl. Urk. 90 S. 3 f. = Urk. 101 S. 3 f.) 

Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht  
Uster vom 13. April 2022: 

(Urk. 85 S. 5–8 = Urk. 90 S. 46–49 = Urk. 101 S. 46–49)  

1. Der Beklagte 1, C._____, geboren am tt.mm.2010, wird unter die geteilte 

Obhut der Eltern, B._____ und A._____, mit wöchentlichem Wechsel der 

Betreuungsverantwortung gestellt. Der Wechsel der Betreuungsverantwor-

tung findet jeweils Montagmorgen  nach Schulbeginn statt. 

Der Wohnsitz des Beklagten 1 befindet sich bei der Mutter. 

2. Die mit Verfügung vom 3. Februar 2021 angeordnete Beistandschaft im Sin-

ne von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB wird fortgeführt. Zudem wird der Beistän-

din folgende Aufgabe übertragen: 

– Unterstützung der Eltern bei der Regelung der Ferien und der Organi-

sation der Übergaben von C._____. 

3. Ziffer 1 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unterzeichnet am 

7. Februar 2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt abgeändert: 

Der Vater wird verpflichtet, der Mutter monatliche Beiträge (zuzüglich allfälli-

ger gesetzlicher oder vertraglicher Familien-, Kinder- und Ausbildungszula-

gen) an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung des Kindes C._____ in 

folgendem Umfang zu bezahlen: 

- Fr. 200.– für die Zeit ab 1. März 2020 bis 31. März 2022 (davon 
Fr. 0.– Betreuungsunterhalt), 

- Fr. 250.– für die Zeit ab 1. April 2022 bis 30. September 2022  
(davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt), 

- Fr. 450.– für die Zeit ab 1. Oktober 2022 (davon Fr. 0.– Betreu-
ungsunterhalt). 

 Die Kinderunterhaltsbeiträge sind im Voraus zahlbar, und zwar jeweils auf 

den Ersten eines jeden Monats bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss 

einer ordentlichen Erstausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus. Die 

- 4 - 

Kinderunterhaltsbeiträge sind auch über die Volljährigkeit hinaus an die 

Mutter zahlbar, solange das Kind im Haushalt der Mutter lebt und keine ei-

genen Ansprüche gegenüber dem Vater stellt bzw. keinen anderen Zah-

lungsempfänger bezeichnet. 

Die Mutter bezahlt mit den Unterhaltsbeiträgen die Gesundheitskosten des 

Kindes, die Krankenkassenprämien und die nicht versicherten Gesundheits-

kosten. 

4. Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Urteilsdispositivziffer 3 ba-

siert auf folgenden aktuellen finanziellen Verhältnissen: 

Einkommensverhältnisse 

Kläger 
(80 %-Pensum, monatlich netto, inkl. 
13. Monatslohn, exkl. Familien-, Kinder- 
und Ausbildungszulagen) 

Fr. 3'600.– 

Kindsmutter (hypothetisch netto, exkl. Familien-, Kin-der- und Ausbildungszulagen) Fr. 3'000.– 

C._____ Kinder- und Ausbildungszulagen Fr. 200.– 
 

Bedarfszahlen 

C._____ 

Barbedarf bei der Mutter Fr. 750.– 
Barbedarf beim Vater Fr. 300.– 

Anspruch aus Betreuungsunterhalt Fr. 0.– 

Manko gemäss Art. 286a Abs. 1 ZGB Fr. 300.– 

Kläger familienrechtlicher Bedarf Fr. 3'050.– 

Kindsmutter familienrechtlicher Bedarf Fr. 2'900.– 
Vermögensverhältnisse 

Vermögen des Klägers  Fr. 0.– 

Vermögen der Kindsmutter  Fr. 0.– 

Vermögen C._____ Fr. 0.– 

5. Ziffer 2 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unterzeichnet am 

7. Februar 2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt abgeändert: 

Die Unterhaltsbeiträge gemäss abgeänderter Ziffer 1 des Unterhaltsvertra-

ges basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesam-

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tes für Statistik, Stand Ende März 2022 von 103.0 Punkten (Basis Dezember 

2020 = 100 Punkte). Sie sind jeweils auf den 1. Januar jedes Jahres, erst-

mals auf den 1. Januar 2023, dem Stand des Indexes per Ende November 

des Vorjahres anzupassen. Die Anpassung erfolgt nach folgender Formel: 

Neuer Unterhaltsbeitrag  =  
alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index 

103.0 

Fällt der Index unter den Stand von Ende März 2022, berechtigt dies nicht 

zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge. 

6. Die Erziehungsgutschriften für die Berechnung der AHV/IV-Renten werden  

dem Kläger und der Kindsmutter je zur Hälfte angerechnet. 

7. Die übrigen Anträge der Parteien werden abgewiesen. 

8. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 6'000.– festgesetzt. 

9. Die Kosten für den Entscheid sowie die Kosten des Kinderprozessbeistan-

des werden dem Kläger und der Kindsmutter je zur Hälfte auferlegt, jedoch 

zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Ge-

richtskasse genommen. Der Kläger und die Kindsmutter werden auf die 

Nachzahlungspflicht gemäss Art. 123 ZPO hingewiesen. 

10. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

11. [Mitteilungssatz] 

12. [Rechtsmittelbelehrung: Berufung, Frist 30 Tage] 

Berufungsanträge: 

der Verfahrensbeteiligten, Kindsmutter und Berufungsklägerin (Urk. 100 S. 2–4): 
 "1. Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

13. April 2022 (FK200032-I) sei aufzuheben und wie folgt abzu-
ändern: 
C._____, geboren am tt.mm.2010, wird unter der alleinigen elter-
lichen Obhut der Mutter, A._____, belassen. 

- 6 - 

2. Dispositiv-Ziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 
13. April 2022 (FK200032-I) sei aufzuheben und wie folgt abzu-
ändern: 
Ziffer 1 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unter-
zeichnet am 7. Februar 2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt 
abgeändert: 
Der Vater wird verpflichtet, der Mutter monatliche Beiträge (zu-
züglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Familien-, Kinder- 
und Ausbildungszulagen) an die Kosten des Unterhalts und der 
Erziehung des Kindes C._____ in folgendem Umfang zu bezah-
len: 
- März 2020: CHF 673.– (davon CHF 12.– Betreuungsunter-

halt); 
- April 2020 bis Oktober 2021: CHF 465.– (davon CHF 0.– 

Betreuungsunterhalt; Manko Barunterhalt: CHF 396.–); 
- November 2021 bis September 2022: CHF 877.– (inklusive 

CHF 16.– Betreuungsunterhalt); 
- Ab 1. Oktober 2022 CHF 1'733.– (inklusive CHF 922.– Be-

treuungsunterhalt). 
Die Kinderunterhaltsbeiträge sind im Voraus zahlbar, und zwar 
jeweils auf den Ersten eines jeden Monats bis zur Volljährigkeit 
bzw. bis zum Abschluss einer ordentlichen Erstausbildung auch 
über die Volljährigkeit hinaus. Die Kinderunterhaltsbeiträge sind 
auch über die Volljährigkeit hinaus an die Mutter zahlbar, solange 
das Kind im Haushalt der Mutter lebt und keine eigenen Ansprü-
che gegenüber dem Vater stellt bzw. keinen anderen Zahlungs-
empfänger bezeichnet. 

3. Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 
13. April 2022 (FK200032-I) sei aufzuheben und wie folgt abzu-
ändern: 
Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 3 basiert 
auf folgenden finanziellen Verhältnissen: 
Einkommen 
Berufungsklägerin: CHF 589.65, ab 1. Oktober 2022: 
CHF 1'666.– hypothetisch (50 %) 
Berufungsbeklagter: CHF 3'465.– (März 2020), CHF 2'990.– 
(April 2020 bis Oktober 2021 ), CHF 3'600.– (November 2021 bis 
September 2022), CHF 4'500.– (ab Oktober 2022) 
C._____: Kinder- und Ausbildungszulage CHF 200.– bzw. CHF 
250.– ab dem 12. Geburtstag 
Notbedarf 

- 7 - 

Berufungsklägerin: CHF 2'512.–, ab 1. Oktober 2022: 
CHF 2'747.– 
Berufungsbeklagter: CHF 2'792.– (März 2020), CHF 2'525.–  
(April 2020 bis Oktober 2021 ), CHF 2'723.– (November 2021 bis 
September 2022), CHF 2'767.– (ab 1. Oktober 2022) 
C._____: CHF 1'061.– (bis zum 10. Geburtstag: CHF 861.–) 
Vermögen 
Berufungsklägerin: 0.– 
Berufungsbeklagter: 0.– 
C._____: 0.– 

4. Dispositiv-Ziffer 6 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 
13. April 2022 (FK200032-I) sei aufzuheben und die Erziehungs-
gutschriften für die Berechnung der AHV-/IV-Renten seien der 
Kindsmutter anzurechnen. 

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehr-
wertsteuerzusatz zulasten des Berufungsbeklagten." 

Erwägungen: 

I. 

1. Die Verfahrensbeteiligte, Kindsmutter und Berufungsklägerin (fortan Verfah-

rensbeteiligte) sowie der Kläger und Berufungsbeklagte 3 (fortan Kläger) sind die 

unverheirateten Eltern von C._____ (Beklagter und Berufungsbeklagter 1; fortan 

C._____), geboren am tt.mm.2010. Die Eltern von C._____ trennten sich wenige 

Monate nach seiner Geburt.  

2. Mit Eingabe vom 8. Oktober 2020 machte der Kläger unter Beilage der Kla-

gebewilligung des Friedensrichteramtes D._____ vom 3. Juni 2020 die Klage be-

treffend Obhut und Kindesunterhalt bei der Vorinstanz hängig (Urk. 1; Urk. 2). Der 

weitere erstinstanzliche Prozessverlauf kann den Erwägungen im angefochtenen 

Entscheid entnommen werden (Urk. 101 S. 13 ff.). Am 13. April 2022 erliess die 

Vorinstanz den eingangs wiedergegebenen Entscheid, zuerst in unbegründeter 

Form (Urk. 85) und auf Ersuchen der Verfahrensbeteiligten in begründeter Form 

(Urk. 90 = Urk. 101). 

- 8 - 

3. Gegen den Entscheid erhob die Verfahrensbeteiligte am 9. Juni 2022 recht-

zeitig (vgl. Art. 311 Abs. 1 ZPO und Urk. 91) Berufung mit den eingangs wieder-

gegebenen Anträgen (Urk. 100 S. 2–4). Gleichzeitig stellte sie ein Gesuch um 

Verpflichtung des Klägers zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses in Höhe 

von Fr. 5'000.–, eventualiter um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und 

Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands (Urk. 100 S. 4). Die vorinstanz-

lichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1–99). Nach Rücksprache mit der Verfah-

rensbeteiligten, dem Kläger sowie dem Kindsvertreter wurden diese am 23. No-

vember 2022 zur Vergleichsverhandlung auf den 30. November 2022 vorgeladen 

(Urk. 107).  

4. Unter Mitwirkung von Gerichtsschreiber Dr. O. Hug (§ 133 Abs. 2 GOG) 

schlossen die Verfahrensbeteiligte, der Kläger sowie der Kindsvertreter anlässlich 

der Vergleichsverhandlung vom 30. November 2022 die folgende Vereinbarung 

(Prot. II S. 3; Urk. 112): 

"1. Die Parteien beantragen gemeinsam, es seien die Dispositiv-Ziffern 1, 2, 3 

und 4 des Urteils des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirks-

gericht Uster vom 13. April 2022 (FK200032-I) aufzuheben und wie folgt zu 

ersetzen: 

 "1a) C._____, geboren am tt.mm.2010, wird unter die geteilte Obhut der Eltern, B._____ und 
A._____ gestellt. Der Wohnsitz von C._____ befindet sich bei der Mutter. 

 1b)  Der Vater bis [recte: ist] berechtigt und verpflichtet, C._____ wie folgt auf eigene Kosten 
(inkl. Transportkosten von C._____) zu betreuen: 

  Bis Ende Januar 2023: 

  - jede Woche von Donnerstagabend (Schulschluss) bis Samstagmorgen, 11.00 Uhr 
   (Übergabe am Bahnhof Winterthur) 

  

- 9 - 

Ab Februar 2023: 

  - in geraden Wochen von Donnerstagabend (Schulschluss) bis Samstagmorgen,  
  11.00 Uhr (Übergabe am Bahnhof Winterthur) 

  - in ungeraden Wochen von Donnerstagabend (Schulschluss) bis Montagmorgen 
  (Schulbeginn). 

In der übrigen Zeit wird C._____ von der Mutter betreut. 

 2. Die mit Verfügung vom 3. Februar 2021 angeordnete Beistandschaft im Sinne von 
Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB wird fortgeführt. Zudem wird der Beiständin folgende Aufgabe 
übertragen: 

  - Unterstützung der Eltern bei der Regelung der Ferien und der Organisation der  
Übergaben von C._____ 

  - Beaufsichtigung der vorstehenden Betreuungsregelung und Antragstellung zur 
Neuregelung der Betreuung bei der zuständigen Behörde, sofern diese nicht einge-
halten wird und eine Kindeswohlgefährdung für C._____ besteht. 

3. Ziffer 1 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unterzeichnet am 7. Februar 
2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt abgeändert: 

  Der Vater wird verpflichtet, der Mutter monatliche Beiträge (zuzüglich allfälliger gesetzli-
cher oder vertraglicher Familien-, Kinder- und Ausbildungszulagen) an die Kosten des 
Unterhalts und der Erziehung des Kindes C._____ in folgendem Umfang zu bezahlen: 

 - Fr. 200.– für die Zeit ab 1. März 2020 bis 31. März 2022 (davon Fr. 0.–  
     Betreuungsunterhalt), 

 - Fr. 250.– für die Zeit ab 1. April 2022 bis 30. September 2022 (davon Fr. 0.–  
     Betreuungsunterhalt), 

 - Fr. 525.– für die Zeit ab 1. Oktober 2022 (davon Fr. 0.– Betreuungsunter- 
     halt). 

Die Kinderunterhaltsbeiträge sind im Voraus zahlbar, und zwar jeweils auf den Ersten 
eines jeden Monats bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer ordentlichen 
Ausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus.  

Die Mutter bezahlt mit den Unterhaltsbeiträgen die Gesundheitskosten des Kindes, die 
Krankenkassenprämien und die nicht versicherten Gesundheitskosten. 

Es wird festgehalten, dass der Vater ein Handyabo für C._____ auf seinen eigenen Na-

- 10 - 

men eingelöst hat. Die dafür anfallenden Kosten von Fr. 25.– monatlich werden vom Va-
ter übernommen und diese kann er vom geschuldeten Unterhaltsbeitrag von Fr. 525.– in 
Abzug bringen.  

4. Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Urteilsdispositivziffer 3 basiert auf fol-
genden aktuellen finanziellen Verhältnissen: 

 
Einkommensverhältnisse 

Kläger 
(80 %-Pensum, monatlich netto, inkl. 
13. Monatslohn, exkl. Familien-, Kinder- und 
Ausbildungszulagen) 

Fr. 3'600.– 

 
(ab 1. Oktober 2022, hypothetisch, 100 %-
Pensum, monatlich netto, inkl. 
13. Monatslohn bzw. Bonus, exkl. Familien-, 
Kinder- und Ausbildungszulagen) 

Fr. 4'500.– 

Kindsmutter (monatlich netto, exkl. Familien-, Kinder- und Ausbildungszulagen) Fr. 580.– 

C._____ Kinder- und Ausbildungszulagen Fr.   200.–  bzw. 250.– 
 

Bedarfszahlen (ab 1. Oktober 2022) 

C._____ 

Barbedarf bei der Mutter Fr. 730.– 
Barbedarf beim Vater Fr. 770.– 

Anspruch aus Betreuungsunterhalt Fr. 0.– 

Kläger familienrechtlicher Bedarf Fr. 3'200.– 

Kindsmutter familienrechtlicher Bedarf Fr. 2'730.– 

Vermögensverhältnisse 

Vermögen des Klägers  Fr. 0.– 

Vermögen der Kindsmutter  Fr. 0.– 
Vermögen C._____ Fr. 0.–" 

6 [2]. Die Parteien anerkennen die erstinstanzlichen Gerichtsgebühren. Sie über-

nehmen die Kosten für das erst- und zweitinstanzliche Verfahren je zur  

Hälfte und verzichten gegenseitig auf eine Parteientschädigung. Die An- 

träge auf unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung werden  

davon nicht tangiert. 

- 11 - 

7 [3]. Der Stadt Winterthur, Soziale Dienste, 8403 Winterthur, sei der vorliegende  

Vergleich durch die Kammer zuzustellen mit dem Ersuchen der unterzeich-

nenden Parteien sowie des Kindsvertreters den Vergleich gutzuheissen." 

5. Zudem ersuchte der Kläger anlässlich der Vergleichsverhandlung vom 

30. November 2022 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestel-

lung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands (Prot. II S. 2; Urk. 108 S. 3).  

6. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2022 wurde der Stadt Winterthur (Beklag-

te 2 und Berufungsbeklagte 2) die Vereinbarung vom 30. November 2022 mit Bit-

te um Gutheissung zugestellt (Urk. 114). Mit Eingabe vom 8. Dezember 2022 er-

teilte sie ihr Einverständnis (Urk. 118). 

7. Mit Eingabe vom 6. Dezember 2022 reichte der Kindsvertreter seine Hono-

rarnote für die Vertretung von C._____ im Berufungsverfahren ein (Urk. 115; 

Urk. 116). Mit Verfügung vom 7. Dezember 2022 wurde die Honorarnote der Ver-

fahrensbeteiligten und dem Kläger zur Stellungnahme zugestellt (Urk. 117). Beide 

liessen sich hierzu nicht vernehmen. Das Verfahren erweist sich als spruchreif.  

II. 

1. Soweit es Kinderbelange zu regeln gibt, findet die Offizial- und Untersu-

chungsmaxime Anwendung (Art. 296 Abs. 1 ZPO). Daher unterliegt die von den 

Parteien getroffene Vereinbarung im Sinne eines übereinstimmenden Parteian-

trages der gerichtlichen Prüfung und Genehmigung. Für die Genehmigung wird 

vorausgesetzt, dass mit der Vereinbarung das Kindeswohl gewahrt wird. 

2. Betreffend die Obhut beantragen die Parteien in der Vereinbarung vom 

30. November 2022 in Übereinstimmung mit der Vorinstanz (Urk. 101 S. 46 Dis-

positiv-Ziffer 1) eine geteilte Obhut über C._____ mit dessen Wohnsitz bei der 

Verfahrensbeteiligten (Urk. 112 Ziff. 1.1a). Abweichend von der im angefochtenen 

Urteil vorgesehenen Betreuung wochenweise mit Wechsel jeweils am Montag 

nach Schulbeginn (Urk. 101 S. 46 Dispositiv-Ziffer 1) sieht die von den Parteien 

vereinbarte Lösung eine erste Phase bis Ende Januar 2023 vor, in welcher 

C._____ jeden Donnerstagabend (Schulschluss) bis Samstagmorgen, 11.00 Uhr, 

- 12 - 

vom Kläger betreut werden soll. Ab Februar 2023 wird die Betreuung durch den 

Kläger jede zweite Woche von Donnerstagabend (Schulschluss) bis Montagmor-

gen (Schulbeginn) verlängert (Urk. 112 1.1b). Die Übergangsphase bis Ende Ja-

nuar 2023 trägt insbesondere den Bedenken der Verfahrensbeteiligten Rechnung, 

dass eine kindeswohlgerechte Betreuung von C._____ am Samstag aufgrund der 

arbeitsbedingten Abwesenheit des Klägers nicht gewährleistet wäre (vgl. Urk. 100 

Rz. 12). Um diesen Bedenken weiter zu begegnen, erweist es sich auch als 

zweckmässig, die Kompetenzen der Beiständin, wie beantragt, dahingehend zu 

ergänzen, dass sie die Betreuungsregelung beaufsichtigen und einen Antrag zur 

Neuregelung bei der zuständigen Behörde stellen soll, falls diese nicht eingehal-

ten wird und eine Kindeswohlgefährdung für C._____ besteht (Urk. 112 Ziff. 1.2). 

Zusammenfassend entspricht die beantragte Betreuungsregelung dem Kinds-

wohl. Sie ist zu genehmigen. 

3. Die Unterhaltsbeiträge für die Zeit ab März 2020 bis 30. September 2022 

(Urk. 112 Ziff. 1.3) entsprechen denjenigen des vorinstanzlichen Urteils (Urk. 101 

S. 46 Dispositiv-Ziffer 3). Es kann daher auf die Unterhaltsberechnung der Vor-

instanz verwiesen werden (Urk. 101 S. 42 f.). Ab 1. Oktober 2022 verpflichtet sich 

der Kläger, der Verfahrensbeteiligten für C._____ einen Unterhaltsbeitrag von 

monatlich Fr. 525.– (Barunterhalt), statt wie im vorinstanzlichen Urteil vorgesehen 

Fr. 450.–, zu bezahlen (Urk. 101 S. 46 Dispositiv-Ziffer 3; Urk. 112 Ziff. 1.3). Da-

bei ist beim Kläger von einem hypothetischen Einkommen von Fr. 4'500.– netto 

für ein 100 %-Arbeitspensum auszugehen (Urk. 112 Ziff. 1.4). Sein familienrecht-

licher Bedarf beläuft sich auf Fr. 3'200.– (Urk. 112 Ziff. 1.4). Die Verfahrensbetei-

ligte ist nicht in der Lage, sich am Barunterhalt von C._____ zu beteiligen, wes-

halb dieser vollständig durch den Kläger zu decken ist. Der Barbedarf von 

C._____ beläuft sich auf Seiten des Klägers auf Fr. 770.– und bei der Kindsmutter 

auf Fr. 730.– respektive nach Abzug der Kinderzulagen von Fr. 200.– bzw. Fr. 

250.– auf Fr. 530.– bzw. Fr. 480.–. Damit ergibt sich folgende Unterhaltsberech-

nung:  

- 13 - 

Einkommen Kläger Fr. 4'500.– 
abzüglich Bedarf Kläger Fr. 3'200.– 
Leistungsfähigkeit Kläger Fr. 1'300.– 

 
Leistungsfähigkeit Kläger Fr. 1'300.– 
abzüglich Bedarf C._____ bei Kläger Fr. 770.– 
Verbleibende Leistungsfähigkeit Kläger zur 
Deckung Bedarf C._____ bei Kindsmutter 

Fr. 530.– 

Damit erscheint der vereinbarte Unterhalt für C._____ von Fr. 525.– in dieser 

Phase angemessen.  

Zusammenfassend erweist sich die getroffene Unterhaltsregelung im Rahmen der 

vorzunehmenden summarischen Prüfung als angemessen und liegt im Kindswohl, 

weshalb sie zu genehmigen ist.  

Unterhaltsbeiträge sind gestützt auf Art. 286 Abs. 1 ZGB an die Entwicklung der 

Lebenskosten anzupassen. Die Parteien haben nichts gegen die dementspre-

chend von der Vorinstanz aufgenommene Indexklausel (Urk. 101 S. 48 Dispositiv-

Ziffer 5) vorgebracht, weshalb diese ebenfalls zu übernehmen ist.  

4. Soweit die Verfahrensbeteiligte in ihrer Berufungsschrift beantragt, es seien 

ihr die Erziehungsgutschriften anzurechnen, bleibt hierfür, nachdem es bei der ge-

teilten Obhut zu bleiben hat, kein Raum (Art. 29sexies Abs. 1 lit. d AHVG i.V.m. 

Art. 52fbis Abs. 2 AHVV). Dispositiv-Ziffer 6 des vorinstanzlichen Urteils (Urk. 101 

S. 48) ist daher zu bestätigen. 

III. 

1. Die Höhe der erstinstanzlichen Entscheidgebühr blieb ungerügt (vgl. 

Urk. 100 S. 2–4). Der von den Parteien getroffenen Regelung folgend sind die 

erstinstanzlichen Gerichtskosten dem Kläger und der Verfahrensbeteiligten je zur 

Hälfte aufzuerlegen, jedoch zufolge der von der Vorinstanz beiden gewährten un-

entgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Infolge 

des gegenseitigen Verzichts (Urk. 112 Ziff. 6 [recte: 2]) sind keine Parteientschä-

- 14 - 

digungen zuzusprechen. Damit ist das erstinstanzliche Kosten- und Entschädi-

gungsdispositiv (Urk. 101 S. 48 Dispositiv-Ziffern 8, 9 und 10) zu bestätigen. 

2. Die Entscheidgebühr für das vorliegende Rechtsmittelverfahren ist unter Be-

rücksichtigung der vergleichsweisen Erledigung des Verfahrens in Anwendung 

von § 12 Abs. 1 und Abs. 2 i.V.m. § 2, § 5 und § 10 Abs. 1 GebV OG auf 

Fr. 2'400.– festzusetzen. Die Entschädigung für die Vertretung des Kindes gehört 

ebenfalls zu den Gerichtskosten (Art. 95 Abs. 2 lit. e ZPO) und ist im Entscheid-

dispositiv festzusetzen. Rechtsgrundlage für die Festsetzung der Entschädigung 

der durch einen Anwalt oder eine Anwältin wahrgenommenen Kindsvertretung ist 

im Kanton Zürich die Anwaltsgebührenverordnung (§ 1 AnwGebV, BGE 142 III 

153 E. 5.3.4.2). Vorliegend erscheint angesichts des notwendigen Zeitaufwands 

und der Verantwortung des Kindesvertreters sowie der Schwierigkeit des Falls die 

vom Kindsvertreter geltend gemachte und von den Parteien nicht beanstandete 

Entschädigung von insgesamt Fr. 3'001.70 (inkl. MwSt.; Urk. 116) als angemes-

sen. 

Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 5'401.70 sind vereinbarungsgemäss 

(Urk. 112 Ziff. 6 [recte: 2]) dem Kläger und der Verfahrensbeteiligten je zur Hälfte 

aufzuerlegen. Wie sogleich zu zeigen sein wird, ist beiden die unentgeltliche 

Rechtspflege zu gewähren, weshalb die Gerichtskosten einstweilen auf die Ge-

richtskasse zu nehmen sind. Zufolge des gegenseitigen Verzichts (Urk. 112 Ziff. 6 

[recte: 2]) sind auch für das zweitinstanzliche Verfahren keine Parteientschädi-

gungen zuzusprechen. 

3. Die Verfahrensbeteiligte ersucht im Berufungsverfahren um Verpflichtung 

des Klägers zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses von Fr. 5'000.–, even-

tualiter um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung einer un-

entgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 100 S. 4). Auch der Kläger ersucht um Ge-

währung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung einer unentgeltlichen 

Rechtsvertretung (Urk. 108 S. 3). 

Bei der Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses sind die für die Gewäh-

rung des prozessualen Armenrechts entwickelten Grundsätze analog anzuwen-

- 15 - 

den. Vorausgesetzt ist demnach, dass die ersuchende Partei mittellos ist (Art. 117 

lit. a ZPO) und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 117 lit. b 

ZPO). Zudem muss der Vorschussverpflichtete leistungsfähig sein. Wie sogleich 

zu zeigen sein wird, ist der Kläger mittellos, sodass es bereits an dieser letzten 

Voraussetzung fehlt. Der Antrag der Verfahrensbeteiligten auf Leistung eines 

Prozesskostenvorschusses ist deshalb abzuweisen. 

Die Verfahrensbeteiligte arbeitet als Hauswartin, wobei sie monatlich rund 

Fr. 580.– verdient (Urk. 100 Rz. 22; Urk. 26/4–5; Prot. I S. 35). Sie wird von der 

Sozialhilfe unterstützt (Urk. 100 Rz. 16; Urk. 29/1; Urk. 83/1–4) und verfügt über 

keine Vermögenswerte (vgl. Urk. 26/12–13). Das effektive Einkommen des Klä-

gers beläuft sich auf Fr. 3'815.– netto monatlich (Urk. 108 Rz. 5). Damit ist er nicht 

einmal in der Lage. seinen eigenen Bedarf von Fr. 3'200.– und jenen für C._____, 

welcher auf seiner Seite anfällt (Fr. 770.–), vollständig zu decken. Auch er verfügt 

über kein Vermögen (vgl. Urk. 18/28–29; Urk. 82/3). Demnach sind sowohl die 

Verfahrensbeteiligte als auch der Kläger mittellos im Sinne von Art. 117 lit. a ZPO. 

Da das Verfahren für beide Seiten auch nicht aussichtslos erscheint (Art. 117 lit. b 

ZPO) und beide zur Bewältigung des Prozesses auf anwaltliche Unterstützung 

angewiesen sind (Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO), ist ihnen die unentgeltliche Rechts-

pflege zu gewähren und ihnen je eine unentgeltliche Rechtsverbeiständung in der 

Person ihrer jeweiligen Rechtsvertretung zu bestellen. Sodann sind sie ist auf das 

Nachforderungsrecht des Staates gemäss Art. 123 ZPO hinzuweisen. 

Es wird beschlossen: 

1. Der Antrag der Verfahrensbeteiligten auf Verpflichtung des Klägers zur  

Leistung eines Prozesskostenbeitrags von Fr. 5'000.– wird abgewiesen. 

2. Der Verfahrensbeteiligten wird für das Berufungsverfahren die unentgeltliche 

Rechtspflege gewährt und es wird ihr Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ als un-

entgeltlicher Rechtsbeistand bestellt. Sie wird auf die Nachzahlungspflicht 

nach Art. 123 ZPO hingewiesen. 

- 16 - 

3. Dem Kläger wird für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege 

gewährt und es wird ihm Rechtsanwältin Dr. iur. Y2._____ als unentgeltliche 

Rechtsbeiständin bestellt. Er wird auf die Nachzahlungspflicht nach Art. 123 

ZPO hingewiesen. 

4. Rechtsanwalt lic. iur. Z._____ wird für seine Bemühungen und Barauslagen 

als Kindsvertreter für das Berufungsverfahren mit Fr. 3'001.70 aus der Ge-

richtskasse entschädigt. 

5. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Er-

kenntnis. 

Es wird erkannt: 

1a) C._____, geboren am tt.mm.2010, wird unter die geteilte Obhut der Eltern, 

B._____ und A._____, gestellt.  

Der Wohnsitz von C._____ befindet sich bei der Mutter. 

1b) Der Vater ist berechtigt und verpflichtet, C._____ wie folgt auf eigene Kosten 

(inkl. Transportkosten von C._____) zu betreuen: 

 Bis Ende Januar 2023: 

 - jede Woche von Donnerstagabend (Schulschluss) bis Samstagmorgen,  

  11.00 Uhr (Übergabe am Bahnhof Winterthur). 

 Ab Februar 2023: 

 - in geraden Wochen von Donnerstagabend (Schulschluss) bis Sams- 

  tagmorgen, 11.00 Uhr (Übergabe am Bahnhof Winterthur), 

 - in ungeraden Wochen von Donnerstagabend (Schulschluss) bis  

  Montagmorgen (Schulbeginn). 

2. Die mit Verfügung vom 3. Februar 2021 angeordnete Beistandschaft im Sin-

ne von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB wird fortgeführt. Zudem werden der Bei-

ständin folgende Aufgaben übertragen: 

- 17 - 

- Unterstützung der Eltern bei der Regelung der Ferien und der Organi-

sation der Übergaben von C._____; 

- Beaufsichtigung der vorstehenden Betreuungsregelung und Antragstel-

lung zur Neuregelung der Betreuung bei der zuständigen Behörde, so-

fern diese nicht eingehalten wird und eine Kindeswohlgefährdung für 

C._____ besteht. 

3. Ziffer 1 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unterzeichnet am 

7. Februar 2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt abgeändert: 

Der Vater wird verpflichtet, der Mutter monatliche Beiträge (zuzüglich allfälli-

ger gesetzlicher oder vertraglicher Familien-, Kinder- und Ausbildungszula-

gen) an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung des Kindes C._____ in 

folgendem Umfang zu bezahlen: 

- Fr. 200.– für die Zeit ab 1. März 2020 bis 31. März 2022 (davon 
Fr. 0.– Betreuungsunterhalt), 

- Fr. 250.– für die Zeit ab 1. April 2022 bis 30. September 2022  
(davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt), 

- Fr. 525.– für die Zeit ab 1. Oktober 2022 (davon Fr. 0.– Betreu-
ungsunterhalt). 

 Die Kinderunterhaltsbeiträge sind im Voraus zahlbar, und zwar jeweils auf 

den Ersten eines jeden Monats bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss 

einer ordentlichen Ausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus. 

Die Mutter bezahlt mit den Unterhaltsbeiträgen die Gesundheitskosten des 

Kindes, die Krankenkassenprämien und die nicht versicherten Gesundheits-

kosten. 

Es wird festgehalten, dass der Vater ein Handyabo für C._____ auf seinen 

eigenen Namen eingelöst hat. Die dafür anfallenden Kosten von Fr. 25.– 

monatlich werden vom Vater übernommen und diese kann er vom geschul-

deten Unterhaltsbeitrag von Fr. 525.– in Abzug bringen.  

- 18 - 

4. Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Urteilsdispositivziffer 3 ba-

siert auf folgenden aktuellen finanziellen Verhältnissen: 

Einkommensverhältnisse 

Kläger 
(80 %-Pensum, monatlich netto, inkl. 
13. Monatslohn, exkl. Familien-, Kinder- 
und Ausbildungszulagen) 

Fr. 3'600.– 

 

(ab 1. Oktober 2022, hypothetisch, 100 %-
Pensum, monatlich netto, inkl. 
13. Monatslohn bzw. Bonus, exkl. Fami-
lien-, Kinder- und Ausbildungszulagen) 

Fr. 4'500.– 

Kindsmutter (monatlich netto, exkl. Familien-, Kinder- und Ausbildungszulagen) Fr. 580.– 

C._____ Kinder- und Ausbildungszulagen Fr. 200.–  bzw. 250.– 
 

Bedarfszahlen 

C._____ 

Barbedarf bei der Mutter Fr. 730.– 
Barbedarf beim Vater Fr. 770.– 

Anspruch aus Betreuungsunterhalt Fr. 0.– 

Kläger familienrechtlicher Bedarf Fr. 3'200.– 

Kindsmutter familienrechtlicher Bedarf Fr. 2'730.– 
Vermögensverhältnisse 

Vermögen des Klägers  Fr. 0.– 

Vermögen der Kindsmutter  Fr. 0.– 

Vermögen C._____ Fr. 0.– 

5. Ziffer 2 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unterzeichnet am 

7. Februar 2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt abgeändert: 

Die Unterhaltsbeiträge gemäss abgeänderter Ziffer 1 des Unterhaltsvertra-

ges basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesam-

tes für Statistik, Stand Ende März 2022 von 103.0 Punkten (Basis Dezember 

2020 = 100 Punkte). Sie sind jeweils auf den 1. Januar jedes Jahres, erst-

mals auf den 1. Januar 2023, dem Stand des Indexes per Ende November 

des Vorjahres anzupassen. Die Anpassung erfolgt nach folgender Formel: 

 

- 19 - 

Neuer Unterhaltsbeitrag  =  
alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index 

103.0 

Fällt der Index unter den Stand von Ende März 2022, berechtigt dies nicht 

zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge. 

6. Dispositiv-Ziffer 6 des Urteils des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren 

am Bezirksgericht Uster vom 13. April 2022 wird bestätigt. 

7. Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Dispositiv-

Ziffern 8, 9 und 10) wird bestätigt. 

8. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird festgesetzt auf: 

Fr. 2'400.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 3'001.70   Honorar Kindsvertreter 

Fr. 5'401.70   Total Gerichtskosten 

9. Die Gerichtskosten für das Berufungsverfahren werden dem Kläger und der 

Verfahrensbeteiligten je zur Hälfte auferlegt, infolge Bewilligung der unent-

geltlichen Rechtspflege jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genom-

men. Sie werden auf die Nachzahlungspflicht gemäss Art. 123 Abs. 1 ZPO 

hingewiesen. 

10. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen.  

11. Schriftliche Mitteilung an 

− den Kläger, 
− die Verfahrensbeteiligte, 
− den Beklagten 1, 
− die Beklagte 2, 
− die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Winterthur-Andelfingen 

(gemäss Dispositiv-Ziffern 2 und 11 dieses Urteils), 
− die Vorinstanz (unter Hinweis auf die von ihr angekündigten Mitteilun-

gen an das Migrationsamt des Kantons Zürich und die Einwohnerkon-
trolle nach Eintritt der Rechtskraft), 

- 20 - 

− die Obergerichtskasse, 
je gegen Empfangsschein. 

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

12. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 17. Januar 2023 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Vorsitzende: 
 
 
 

lic. iur. A. Huizinga 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw N. Paszehr 
 

 
versandt am: 
jo 

	Beschluss und Urteil vom 17. Januar 2023
	Rechtsbegehren: (vgl. Urk. 90 S. 3 f. = Urk. 101 S. 3 f.)
	Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht  Uster vom 13. April 2022: (Urk. 85 S. 5–8 = Urk. 90 S. 46–49 = Urk. 101 S. 46–49)
	1. Der Beklagte 1, C._____, geboren am tt.mm.2010, wird unter die geteilte Obhut der Eltern, B._____ und A._____, mit wöchentlichem Wechsel der Betreuungsverantwortung gestellt. Der Wechsel der Betreuungsverantwortung findet jeweils Montagmorgen  nach...
	2. Die mit Verfügung vom 3. Februar 2021 angeordnete Beistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB wird fortgeführt. Zudem wird der Beiständin folgende Aufgabe übertragen:
	– Unterstützung der Eltern bei der Regelung der Ferien und der Organisation der Übergaben von C._____.
	3. Ziffer 1 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unterzeichnet am 7. Februar 2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt abgeändert:
	Der Vater wird verpflichtet, der Mutter monatliche Beiträge (zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Familien-, Kinder- und Ausbildungszulagen) an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung des Kindes C._____ in folgendem Umfang zu beza...
	- Fr. 200.– für die Zeit ab 1. März 2020 bis 31. März 2022 (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt),
	- Fr. 250.– für die Zeit ab 1. April 2022 bis 30. September 2022  (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt),
	- Fr. 450.–  für die Zeit ab 1. Oktober 2022 (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt).

	Die Mutter bezahlt mit den Unterhaltsbeiträgen die Gesundheitskosten des Kindes, die Krankenkassenprämien und die nicht versicherten Gesundheitskosten.
	4. Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Urteilsdispositivziffer 3 basiert auf folgenden aktuellen finanziellen Verhältnissen:
	5. Ziffer 2 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unterzeichnet am 7. Februar 2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt abgeändert:
	Die Unterhaltsbeiträge gemäss abgeänderter Ziffer 1 des Unterhaltsvertrages basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende März 2022 von 103.0 Punkten (Basis Dezember 2020 = 100 Punkte). Sie sind jeweils a...
	Fällt der Index unter den Stand von Ende März 2022, berechtigt dies nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.
	6. Die Erziehungsgutschriften für die Berechnung der AHV/IV-Renten werden  dem Kläger und der Kindsmutter je zur Hälfte angerechnet.
	7. Die übrigen Anträge der Parteien werden abgewiesen.
	8. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 6'000.– festgesetzt.
	9. Die Kosten für den Entscheid sowie die Kosten des Kinderprozessbeistandes werden dem Kläger und der Kindsmutter je zur Hälfte auferlegt, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Kläge...
	10. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	11. [Mitteilungssatz]
	12. [Rechtsmittelbelehrung: Berufung, Frist 30 Tage]
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	I.

	In der übrigen Zeit wird C._____ von der Mutter betreut.
	- Fr. 200.– für die Zeit ab 1. März 2020 bis 31. März 2022 (davon Fr. 0.–        Betreuungsunterhalt),
	- Fr. 250.– für die Zeit ab 1. April 2022 bis 30. September 2022 (davon Fr. 0.–        Betreuungsunterhalt),
	- Fr. 525.– für die Zeit ab 1. Oktober 2022 (davon Fr. 0.– Betreuungsunter-       halt).

	Die Mutter bezahlt mit den Unterhaltsbeiträgen die Gesundheitskosten des Kindes, die Krankenkassenprämien und die nicht versicherten Gesundheitskosten.
	Es wird festgehalten, dass der Vater ein Handyabo für C._____ auf seinen eigenen Namen eingelöst hat. Die dafür anfallenden Kosten von Fr. 25.– monatlich werden vom Vater übernommen und diese kann er vom geschuldeten Unterhaltsbeitrag von Fr. 525.– in...
	II.
	III.
	Bei der Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses sind die für die Gewährung des prozessualen Armenrechts entwickelten Grundsätze analog anzuwenden. Vorausgesetzt ist demnach, dass die ersuchende Partei mittellos ist (Art. 117 lit. a ZPO) und ihr Re...
	Die Verfahrensbeteiligte arbeitet als Hauswartin, wobei sie monatlich rund Fr. 580.– verdient (Urk. 100 Rz. 22; Urk. 26/4–5; Prot. I S. 35). Sie wird von der Sozialhilfe unterstützt (Urk. 100 Rz. 16; Urk. 29/1; Urk. 83/1–4) und verfügt über keine Ver...

	Es wird beschlossen:
	1. Der Antrag der Verfahrensbeteiligten auf Verpflichtung des Klägers zur  Leistung eines Prozesskostenbeitrags von Fr. 5'000.– wird abgewiesen.
	2. Der Verfahrensbeteiligten wird für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt und es wird ihr Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt. Sie wird auf die Nachzahlungspflicht nach Art. 123 ZPO hi...
	3. Dem Kläger wird für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt und es wird ihm Rechtsanwältin Dr. iur. Y2._____ als unentgeltliche Rechtsbeiständin bestellt. Er wird auf die Nachzahlungspflicht nach Art. 123 ZPO hingewiesen.
	4. Rechtsanwalt lic. iur. Z._____ wird für seine Bemühungen und Barauslagen als Kindsvertreter für das Berufungsverfahren mit Fr. 3'001.70 aus der Gerichtskasse entschädigt.
	5. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Erkenntnis.
	Es wird erkannt:
	1a) C._____, geboren am tt.mm.2010, wird unter die geteilte Obhut der Eltern, B._____ und A._____, gestellt.  Der Wohnsitz von C._____ befindet sich bei der Mutter.
	1b) Der Vater ist berechtigt und verpflichtet, C._____ wie folgt auf eigene Kosten (inkl. Transportkosten von C._____) zu betreuen:
	Bis Ende Januar 2023:
	- jede Woche von Donnerstagabend (Schulschluss) bis Samstagmorgen,    11.00 Uhr (Übergabe am Bahnhof Winterthur).
	Ab Februar 2023:
	- in geraden Wochen von Donnerstagabend (Schulschluss) bis Sams-   tagmorgen, 11.00 Uhr (Übergabe am Bahnhof Winterthur),
	- in ungeraden Wochen von Donnerstagabend (Schulschluss) bis    Montagmorgen (Schulbeginn).
	2. Die mit Verfügung vom 3. Februar 2021 angeordnete Beistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB wird fortgeführt. Zudem werden der Beiständin folgende Aufgaben übertragen:
	- Unterstützung der Eltern bei der Regelung der Ferien und der Organisation der Übergaben von C._____;
	- Beaufsichtigung der vorstehenden Betreuungsregelung und Antragstellung zur Neuregelung der Betreuung bei der zuständigen Behörde, sofern diese nicht eingehalten wird und eine Kindeswohlgefährdung für C._____ besteht.
	3. Ziffer 1 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unterzeichnet am 7. Februar 2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt abgeändert:
	Der Vater wird verpflichtet, der Mutter monatliche Beiträge (zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Familien-, Kinder- und Ausbildungszulagen) an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung des Kindes C._____ in folgendem Umfang zu beza...
	- Fr. 200.– für die Zeit ab 1. März 2020 bis 31. März 2022 (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt),
	- Fr. 250.– für die Zeit ab 1. April 2022 bis 30. September 2022  (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt),
	- Fr. 525.–  für die Zeit ab 1. Oktober 2022 (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt).

	Die Mutter bezahlt mit den Unterhaltsbeiträgen die Gesundheitskosten des Kindes, die Krankenkassenprämien und die nicht versicherten Gesundheitskosten.
	Es wird festgehalten, dass der Vater ein Handyabo für C._____ auf seinen eigenen Namen eingelöst hat. Die dafür anfallenden Kosten von Fr. 25.– monatlich werden vom Vater übernommen und diese kann er vom geschuldeten Unterhaltsbeitrag von Fr. 525.– in...
	4. Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Urteilsdispositivziffer 3 basiert auf folgenden aktuellen finanziellen Verhältnissen:
	5. Ziffer 2 des Unterhaltsvertrages vom 6. Dezember 2011 (unterzeichnet am 7. Februar 2012 bzw. 15. März 2012) wird wie folgt abgeändert:
	Die Unterhaltsbeiträge gemäss abgeänderter Ziffer 1 des Unterhaltsvertrages basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende März 2022 von 103.0 Punkten (Basis Dezember 2020 = 100 Punkte). Sie sind jeweils a...
	Fällt der Index unter den Stand von Ende März 2022, berechtigt dies nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.
	6. Dispositiv-Ziffer 6 des Urteils des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Uster vom 13. April 2022 wird bestätigt.
	7. Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Dispositiv-Ziffern 8, 9 und 10) wird bestätigt.
	8. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird festgesetzt auf:
	9. Die Gerichtskosten für das Berufungsverfahren werden dem Kläger und der Verfahrensbeteiligten je zur Hälfte auferlegt, infolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Sie werden auf die Nachza...
	10. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	11. Schriftliche Mitteilung an
	 den Kläger,
	 die Verfahrensbeteiligte,
	 den Beklagten 1,
	 die Beklagte 2,
	 die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Winterthur-Andelfingen (gemäss Dispositiv-Ziffern 2 und 11 dieses Urteils),
	 die Vorinstanz (unter Hinweis auf die von ihr angekündigten Mitteilungen an das Migrationsamt des Kantons Zürich und die Einwohnerkontrolle nach Eintritt der Rechtskraft),
	 die Obergerichtskasse,
	je gegen Empfangsschein.

	12. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. ...