# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 851da693-9dd9-5a43-a5ee-816e249894e2
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-15
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 15.07.2008 SK.2008.8
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_SK-2008-8_2008-07-15.pdf

## Full Text

Entscheid vom 15. Juli 2008 
Strafkammer 

Besetzung  Bundesstrafrichterin Miriam Forni, Vorsitzende, 
Bundesstraferichter Daniel Kipfer Fasciati und Jean-
Luc Bacher,  
Gerichtsschreiberin Helen Rüegsegger  

Parteien  BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Ruedi 
Montanari, Staatsanwalt des Bundes, 
 

 gegen 

 
 A., amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin  

Marie-Christine Müller Leu, 

Gegenstand 
 

Einführen einer grossen Menge falschen Geldes 
(Rückweisungsurteil des Bundesgerichts vom  
15. April 2008) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  SK.2008.8 
 

 

 

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Anträge der Bundesanwaltschaft: 

1. Der Angeklagte A. sei schuldig zu sprechen 

− des Einführens einer grossen Menge Falschgeldes gemäss Art. 244 Abs. 1 und 2 
StGB. 

2. Der Angeklagte sei zu verurteilen 

− zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten und 2 Wochen im Sinne eines Zusatzur-
teils zum rechtskräftigen Urteil vom 9. Dezember 2006 der Bezirksgerichtskom-
mission Weinfelden, dabei sei der Vollzug der Freiheitsstrafe aufzuschieben mit 
einer Probezeit von 2 Jahren; 

− zur Bezahlung der Verfahrenskosten gemäss Anklageschrift, zuzüglich den Kos-
ten für die amtliche Verteidigung und die Hauptverhandlung. 

3. Die beschlagnahmten Gegenstände seien einzuziehen. Das Falschgeld sei mit Aus-
nahme von einigen Beweisexemplaren zu vernichten. Die übrigen Gegenstände sei-
en als Beweismittel bei den Akten zu belassen. 

Anträge der Verteidigung: 

1. Dem Beschuldigten A. sei für die ausgefällte Freiheitsstrafe von 16 ½ Monaten der 
bedingte Strafvollzug unter Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren zu gewähren. 

2. Dem Beschuldigten sei für das vorliegende Verfahren die unentgeltliche Rechtspfle-
ge unter Beiordnung der Unterzeichnenden als unentgeltliche Rechtsvertreterin zu 
gewähren. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

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Sachverhalt: 

A. Die Strafkammer sprach mit Entscheid vom 19. September 2007 (Geschäfts-
nummer SK.2007.7) A. des versuchten Einführens einer grossen Menge fal-
schen Geldes schuldig und verurteilte ihn, als Zusatz zum Urteil des Bezirksge-
richts Weinfelden vom 9. Dezember 2006, zu einer Freiheitsstrafe von 16 ½ Mo-
naten, wovon 6 Monate unbedingt vollziehbar und 10 ½ Monate bedingt vollzieh-
bar bei einer Probezeit von drei Jahren sowie zur Bezahlung der Verfahrenskos-
ten, ausmachend Fr. 18'926.90. 

B. Die Verteidigerin des Angeklagten erhob gegen diesen Entscheid Beschwerde in 
Strafsachen beim Bundesgericht mit dem Antrag, die Ziffer 2 des Entscheids des 
Bundesstrafgerichts sei aufzuheben und dem Angeklagten sei der vollständig 
bedingte Strafvollzug zu gewähren. 

C. Mit Urteil vom 15. April 2008 (6B_786/2007) hiess die Strafrechtliche Abteilung 
des Bundesgerichts die Beschwerde gut, hob den angefochtenen Entscheid auf 
und wies die Sache zur Neubeurteilung an das Bundesstrafgericht zurück. Das 
Bundesgericht erachtete die Voraussetzungen für den bedingten Strafvollzug 
nach Art. 42 Abs. 1 StGB als erfüllt.  

D. Im Einverständnis der Parteien erfolgte keine neue Hauptverhandlung. Mit Ver-
fügung vom 9. Juni 2008 wurde den Parteien Gelegenheit gegeben, ihren Partei-
vortrag schriftlich einzureichen. 

E. Die Bundesanwaltschaft hielt in ihrer Eingabe vom 18. Juni 2008 an ihren an-
lässlich der Hauptverhandlung vom 19. Dezember 2007 vorgebrachten Anträgen 
fest und verwies auf ihr damaliges Plädoyer. Es ist daher entgegen dem Wortlaut 
der Eingabe davon auszugehen, dass die Bundesanwaltschaft eine unbedingte 
(Eingabe: „vollbedingte“) oder auch eine teilbedingte Strafe für nicht gerechtfer-
tigt hält. Die Verteidigung reichte ihre begründeten Anträge am 30. Juni 2008 ein. 
Aufgrund der Übereinstimmung der Parteianträge wurde auf einen zweiten 
Schriftenwechsel verzichtet. 

F. Von Amtes wegen wurden ein aktueller Strafregisterauszug, ein Betreibungsre-
gisterauszug sowie die aktuellen Steuerunterlagen eingeholt und den Parteien in 
Kopie zugestellt. 

G. Die Urteilsberatung fand am 15. Juli 2008 statt. 

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Die Strafkammer erwägt: 

1. Prozessuales 

1.1 Das Gesetz enthält keine Regel über das Verfahren, welches im Falle einer 
Rückweisung durch die Strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts vor der 
Strafkammer stattzufinden hat (SCHWERI, Eidgenössische Nichtigkeitsbeschwer-
de in Strafsachen, Bern 1993, N. 757). Insbesondere wird nicht zwingend eine 
neue Hauptverhandlung vorgeschrieben. Mit einer vergleichbaren Rechtslage im 
Kanton Luzern befasst sich BGE 103 Ia 137. Darin erachtet es das Bundesge-
richt als genügend, dass vor dem aufgehobenen Sachurteil eine mündliche Ver-
handlung stattfand (E. 2b). Daraus ist nicht abzuleiten, es könne keine zweite 
Hauptverhandlung durchgeführt werden. Vielmehr ist zu berücksichtigen, dass 
die Hauptverhandlung in erster Linie der Beweiserhebung dient (vgl. Art. 169 
Abs. 2 BStP) und ihre Unmittelbarkeit bezweckt die richterliche Beweiswürdigung 
zu optimieren (in diesem Sinne HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, Schweizerisches 
Strafprozessrecht, 6. Aufl., Basel 2005, § 51 N. 10; zum Ganzen TPF SK.2005.5 
vom 19. Oktober 2005, E. 1.3). Entsprechend ist nach einer Rückweisung eine 
neue Hauptverhandlung vor allem dann durchzuführen, wenn neue Sachver-
haltselemente abgeklärt werden müssen. 

Dies ist vorliegend nicht der Fall. Wie die nachstehenden Ausführungen zeigen, 
ergeben sich die wesentlichen Sachverhaltselemente aus den Akten. Die Partei-
en haben auf die Durchführung einer Hauptverhandlung verzichtet und sie hatten 
die Möglichkeit, ihren Standpunkt mittels schriftlichem Parteivortrag in ausrei-
chender Weise darzulegen (Eingabe Bundesanwaltschaft vom 18. Juni 2008, 
cl. 9 pag. 9.510.1, schriftlicher Parteivortrag Verteidigung vom 30. Juni 2008, 
cl. 9 pag. 9.520.1 ff.). Es ist daher keine neue Hauptverhandlung durchzuführen. 

1.2 Die Akten des Verfahrens SK.2007.7 bilden die Grundlage für die neue Ent-
scheidung; sie wurden um einen aktuellen Strafregisterauszug (cl. 9 
pag. 9.230.3), einen Betreibungsregisterauszug (cl. 9 pag. 9.270.3 f.) und die 
Angaben der zuständigen Steuerbehörde (cl. 9 pag. 9.270.6 ff.) ergänzt. 

1.3 Gemäss Art. 107 Abs. 1 BGG darf das Bundesgericht nicht über die Begehren 
der Parteien hinausgehen. Analog zur bis zum Inkrafttreten des BGG geltenden 
Nichtigkeitsbeschwerde bedeutet dies, dass das Bundesgericht den Entscheid 
nur in jenen Punkten überprüfen darf, die ausdrücklich angefochten worden sind 
(SCHWERI, a.a.O., N. 626). Eine allfällige Aufhebung kann in diesem Sinne nur 
diejenigen Teile des Entscheides betreffen, in welchen die Beschwerde gutge-
heissen wurde. Für diese Teile ist das Bundesstrafgericht bei seinem neuen Ent-

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scheid an die rechtliche Beurteilung des Bundesgerichts, die der Rückweisung 
zugrunde liegt, gebunden (SEILER/VON WERDT/GÜNGERICH, Stämpflis Handkom-
mentar zum Bundesgerichtsgesetz, Bern 2007, N. 9 zu Art. 107). Das Bundesge-
richt hat vorliegend zwar den gesamten Entscheid aufgehoben (siehe Dispositiv-
ziffer 1 des Urteils vom 15. April 2008), in seiner Begründung ist es jedoch aus-
schliesslich auf den einzigen mit Beschwerde angefochtenen Punkt des Straf-
vollzuges eingegangen, weshalb vorliegend nur noch darüber zu befinden ist. 
Die Schuldigsprechung des Angeklagten wegen Einführens einer grossen Men-
ge falschen Geldes bleibt unangetastet. Diesbezüglich kann auf die Erwägungen 
in Ziffer 3 des Entscheides vom 19. September 2007 verwiesen werden. 

2. Strafzumessung 

2.1 Das Strafmass von 16 ½ Monaten Freiheitsstrafe blieb unangefochten. Zu den 
Ausführungen hierzu wird auf die Erwägungen im Entscheid vom 19. September 
2007 (E. 4.1 – 4.5) verwiesen. 

2.2 Gemäss Art. 42 Abs. 1 StGB schiebt das Gericht den Vollzug einer Freiheitsstra-
fe von mindestens sechs Monaten und höchstens zwei Jahren in der Regel auf, 
wenn eine unbedingte Strafe nicht notwendig erscheint, um den Täter von der 
Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten. Eine bedingte Strafe 
kann mit einer unbedingten Geldstrafe oder mit einer Busse nach Artikel 106 
verbunden werden (Art. 42 Abs. 4 StGB). 

In subjektiver Hinsicht hat das Gericht für die Gewährung des bedingten Straf-
vollzuges eine Prognose über das zukünftige Verhalten des Täters zu stellen. 
Die Prognosekriterien bleiben dieselben wie unter dem alten Allgemeinen Teil, 
die Anforderungen an die Prognose der Legalbewährung für den Strafaufschub 
liegen allerdings unter neuem Recht etwas tiefer (BGE 134 IV 1 E. 4.2). Wäh-
rend früher eine günstige Prognose erforderlich war, genügt nunmehr das Fehlen 
einer ungünstigen Prognose. Zur Gewährung des Strafaufschubes genügt somit 
die Abwesenheit der Befürchtung, dass der Täter sich nicht bewähren werde. 
Der Strafaufschub ist deshalb die Regel, von der grundsätzlich nur bei ungünsti-
ger Prognose abgewichen werden darf (zum Ganzen BGE 134 IV 1 E. 4.2, Urteil 
des Bundesgerichts 6B_328/2007 vom 6. Februar 2008 E. 5.2). Oder anders for-
muliert: Der teilbedingte Vollzug ist bei Strafen bis zu zwei Jahren die Ausnahme 
und kommt nur in Betracht, wenn ganz erhebliche Bedenken an der Legalbewäh-
rung des Täters bestehen und der teilweise Vollzug der Freiheitsstrafe für die 
Erhöhung der Bewährungsaussichten unumgänglich erscheint (Urteil des Bun-
desgerichts 6B_520/2007 vom 16. Mai 2008 E. 3.6.3). In objektiver Hinsicht setzt 

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der Aufschub einer Freiheitsstrafe einzig eine Untergrenze (mindestens sechs 
Monate) und eine Obergrenze (höchstens zwei Jahre) voraus. 

Nach einer Gesamtwürdigung der wesentlichen Umstände wurde im Entscheid 
vom 19. September 2007 festgestellt, dass nicht von einer ungünstigen Progno-
se auszugehen sei. Seither sind keine Tatsachen hinzugetreten, die ein Abrü-
cken von der nicht ungünstigen Prognose erfordern würden. 

Im Lichte der sich nach Ergehen des Entscheides vom 19. September 2007 ent-
wickelten bundesgerichtlichen Rechtssprechung ist daher die gesamte Freiheits-
strafe von 16 ½ Monaten als bedingt vollziehbar auszusprechen. 

2.3 Es besteht keine Veranlassung, die ausgesprochene bedingte Freiheitsstrafe 
gemäss Art. 42 Abs. 4 StGB mit einer unbedingten Geldstrafe oder einer Busse 
zu verbinden, da dem Verschulden mit der ausgesprochenen Strafe schon aus-
reichend Rechnung getragen wurde. 

3. Einziehung 

Diesbezüglich ist auf die Erwägung 5 des Entscheides vom 19. September 2007 
zu verweisen. 

4. Kosten 

Hinsichtlich der Kostenauflage für das Ermittlungsverfahren, die Voruntersu-
chung, das Anklageverfahren und das erste Gerichtsverfahren ist auf die Erwä-
gungen im Entscheid vom 19. September 2007 zu verweisen (E. 6.1 – 6.4). Auf 
eine zusätzliche Kostenauflage für das vorliegende, zweite Verfahren vor Bun-
desstrafgericht ist unter den gegebenen Umständen zu verzichten. 

5. Anwaltskosten 

5.1 Die Entschädigung der amtlichen Verteidigerin wird durch das Gericht festge-
setzt (Art. 38 BStP). Sie umfasst das Honorar und den Ersatz der notwendigen 
Auslagen (Art. 2 Abs. 1 des Reglements über die Entschädigungen in Verfahren 
vor dem Bundesstrafgericht [SR 173.711.31]). 

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5.2 Hinsichtlich der Entschädigung für das Verfahren SK.2007.7 in der Höhe von 
Fr. 18'973.20 (inkl. MWST) ist auf die Erwägung 7.2 des Entscheides vom 
19. September 2007 zu verweisen. 

5.3 Für das vorliegende Verfahren macht Rechtsanwältin Marie-Christine Müller Leu 
einen Aufwand von 3 Stunden zu einem Stundenansatz von Fr. 250.– geltend 
(cl. 9 pag. 9.720.1 f.). 

Der geltend gemachte Zeitaufwand ist gerechtfertigt. Der Stundenansatz wird – 
wie schon im ersten Verfahren – in Anwendung von Art. 3 Abs. 1 des vorgenann-
ten Reglements auf Fr. 230.– festgesetzt. Dies führt zur Entrichtung einer Ent-
schädigung von Fr. 800.80 (inkl. MWST). Wenn der Angeklagte später dazu im-
stande ist, hat er der Kasse des Bundesstrafgerichts dafür Ersatz zu leisten. 

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Die Strafkammer erkennt: 

I.  

1. A. wird schuldig gesprochen des versuchten Einführens einer grossen Menge fal-
schen Geldes im Sinne von Art. 244 Abs. 1 und Abs. 2 StGB in Verbindung mit 
Art. 22 Abs. 1 StGB. 

2. A. wird in Zusatz zum Urteil des Bezirksgerichts Weinfelden vom 9. Dezember 2006 
zu einer Freiheitsstrafe von 16 ½ Monaten verurteilt, bedingt vollziehbar bei einer 
Probezeit von 3 Jahren.  

3. Die sichergestellten gefälschten Banknoten werden in Anwendung von Art. 249 
Abs. 1 StGB eingezogen und vernichtet. 

Das übrige beschlagnahmte Material verbleibt bei den Akten.  

4. A. werden an Kosten auferlegt: 

Fr. 4'000.00 Gebühr Bundesanwaltschaft für das Ermittlungsverfahren 

Fr. 6'000.00 Gebühr Eidg. Untersuchungsrichteramt 

Fr. 1'386.70 Auslagen Bundesanwaltschaft 

Fr. 2'540.20 Auslagen Eidg. Untersuchungsrichteramt 

Fr. 2'000.00 Gebühr Bundesanwaltschaft für das Anklageverfahren 

Fr. 3'000.00 Gerichtsgebühr 

Fr. 18'926.90 Total 

5. Rechtsanwältin Marie-Christine Müller-Leu wird für ihre amtliche Verteidigung mit 
Fr. 18'973.20 (inkl. MWST) für das Verfahren SK.2007.7 und mit Fr. 800.80 
(inkl. MWST) für das vorliegende Verfahren aus der Kasse des Bundesstrafgerichts 
entschädigt. Wenn der Verurteilte später dazu imstande ist, hat er der Kasse des 
Bundesstrafgerichts dafür im vollem Umfang Ersatz zu leisten. 

 

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II. 
 
Eine vollständige schriftliche Ausfertigung wird zugestellt an: 
- Bundesanwaltschaft, vertreten durch Staatsanwalt Ruedi Montanari 
- Rechtsanwältin Marie-Christine Müller Leu 
 

 

Im Namen der Strafkammer 
des Bundesstrafgerichts 

Die Vorsitzende Die Gerichtsschreiberin 

 
 
 

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 
- Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig) 
- Ausländerbehörde des Kantons Solothurn 
 
 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundes-
gericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Urteilsausfertigung Be-
schwerde eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). 

Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 BGG). 
Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf 
einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den 
Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).