# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 830eb106-ee37-516e-b03d-0acd7c552412
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-12-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.12.2017 BVGE 2017 VII/5
**Docket/Reference:** BVGE-2017-VII-5
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2017-VII-5_2017-12-15

## Full Text

Familiennachzug nach Aufl&ouml;sung der Familiengemeinschaft | Aufenthaltsbewilligung. Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung,
auf die ein gesetzlicher Anspruch besteht, durch ein kantonales Verwaltungsgericht. Zulässigkeit
des Zustimmungsverfahrens vor dem Staatssekretariat für Migration (SEM).
			

			

				Art. 85 VZAE.
			

			

				1.      Übersicht über
die Regelung des Zustimmungsverfahrens vor und nach dem Grundsatzurteil BGE 141 II 169 (E. 3).

		

			

				2.      Das Zustimmungsverfahren
erweist sich als unzulässig, weil die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung im Rahmen eines
kantonalen Rechtsmittelverfahrens erfolgte und die Sache unter keine der Konstellationen fällt,
für welche die Verordnung des EJPD vom 13. August 2015 über die dem Zustimmungsverfahren
unterliegenden ausländerrechtlichen Bewilligungen und Vorentscheide ein solches vorsieht (E. 4.2).
			

			

				3.      Das Zustimmungsverfahren
erweist sich ferner als unzulässig, weil dem SEM gegen das Urteil des kantonalen Verwaltungsgerichts
die Behördenbeschwerde offenstand (E. 4.3).
			

			

				4.      Vorrang der Behördenbeschwerde
gegenüber dem Zustimmungsverfahren kann nicht auf Verordnungsebene beseitigt werden (E. 4.3.2).
			

			

2018-09-26T12:48:34Z