# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 98f3f316-671e-570b-ad06-cf857e0fa574
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.11.2021 C-164/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-164-2021_2021-11-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-164/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  N o v e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Barbara Camenzind. 
 

 
 

Parteien 
 X._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Neuanmeldung;  

Verfügung vom 17. November 2020. 

 

 

 

C-164/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA oder 

Vorinstanz) mit Verfügung vom 17. November 2020 auf den Rentenantrag 

von X._______ (im Folgenden: Versicherter) nicht eingetreten ist, 

dass der Versicherte am 11. Dezember 2020 (Poststempel) bei der Vor-

instanz eine Eingabe gegen diese Verfügung eingereicht hat, welche mit 

Schreiben vom 12. Januar 2021 zuständigkeitshalber an das Bundesver-

waltungsgericht weitergeleitet wurde (act. 1 f.), 

dass der Versicherte in seiner Eingabe u.a. ausgeführt hat, es sei ihm die 

Adresse des Bundesverwaltungsgerichts in St. Gallen angegeben worden, 

damit er sich dort innerhalb einer Frist von 30 Tagen beschweren könne; 

dies für ihn aber nicht normal sei, da er das letzte Mal, als er sich beim 

Gericht beschwert habe, die SAK die vom Gericht getroffenen Beschlüsse 

nur prozedural durchgeführt habe, jedoch die gerichtlichen Beschlüsse 

nicht beachtet habe, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Rentenanspruch vor dem 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass der Versicherte mit Verfügung vom 10. Juni 2021 aufgefordert worden 

ist, innert Frist zu erklären, ob er vor dem Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde gegen die Verfügung vom 17. November 2020 erheben wolle, 

ansonsten auf seine Eingabe nicht eingetreten werde (act. 7), 

dass sich der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist nicht geäussert  

und keine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Parteien der Beschwerdeinstanz ihren Wohnsitz oder Sitz anzu-

geben und, wenn sie im Ausland wohnen, in der Schweiz ein Zustellungs-

domizil zu bezeichnen haben, es sei denn, das Völkerrecht gestatte der 

C-164/2021 

Seite 3 

Beschwerdeinstanz, Mitteilungen im betreffenden Staat durch die Post zu-

zustellen (Art. 11b VwVG); 

dass für Serbien keine solche völkerrechtliche Vereinbarung besteht, wes-

halb der Versicherte mit Schreiben vom 27. Januar 2021 (act. 3) sowie mit 

Instruktionsverfügung vom 17. März 2021 (act. 5) über die Botschaft auf-

gefordert worden ist, dem Bundesverwaltungsgericht innert Frist eine für 

die ganze Dauer des Verfahrens gültige Zustelladresse in der Schweiz be-

kannt zu geben, andernfalls künftige Anordnungen und Entscheide im vor-

liegenden Verfahren durch Publikation im Bundesblatt eröffnet würden (vgl. 

Art. 36 Bst. b VwVG), 

dass der Versicherte bis zum heutigen Datum kein Zustellungsdomizil ver-

zeigt hat, weshalb ihm das vorliegende Urteil mittels Publikation des Dis-

positivs zu eröffnen ist, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

 

 

 

(Dispositiv: nächste Seite) 

  

C-164/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe des Beschwerdeführers wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Eröffnung durch Publikation des Dispositivs 

Bundesblatt) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Barbara Camenzind 

 

  

C-164/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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