# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 010bc54e-4f01-55b2-a76f-b0da0e57e472
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2000-11-07
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 07.11.2000 AGVE_2000_56
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_AGVE-2000-56_2000-11-07.pdf

## Full Text

2000 Bau-, Raumplanungs- und Umweltschutzrecht 209 

56 Öffentliches Interesse an der Pfadfinderbewegung und an einem 
Pfadfinderhaus. 
- Der Betrieb eines Pfadihauses liegt im öffentlichen Interesse und ist in 

der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zonenkonform. Der Ent-
scheid, in welche Zone zugewiesen wird, obliegt der Gemeinde, wenn 
mehrere zur Auswahl stehende Zonen planungsrechtlich konform 
sind. 

Entscheid des Verwaltungsgerichts, 4. Kammer, vom 7. November 2000 in 
Sachen R.F. und Mitbeteiligte gegen Entscheid des Regierungsrats und Ent-
scheid des Grossen Rats. 

Aus den Erwägungen 

2. Streitig ist die Zuweisung der bisher in der Grünzone und im 
"übrigen Gemeindegebiet" gelegenen Parzelle Nr. ... zur Zone für 
öffentliche Bauten und Anlagen (OEB). 

a) Gemäss § 15 Abs. 1 BauG erlassen die Gemeinden allge-
meine Nutzungspläne und allgemeine Nutzungsvorschriften, die das 
Gemeindegebiet in verschiedene Nutzungszonen einteilen und Art 
und Mass der Nutzung regeln. Die Gemeinden können u. a. auch 
Zonen für öffentliche Bauten ausscheiden (§ 15 Abs. 2 lit. a BauG). 
Sie entsprechen damit Art. 3 Abs. 4 RPG, der bestimmt, dass für die 
öffentlichen oder im öffentlichen Interesse liegenden Bauten und 
Anlagen sachgerechte Standorte zu bestimmen sind, was sinnvoller-
weise bereits in den Nutzungsordnungen geschieht (Eidg. Justiz- und 
Polizeidepartement/Bundesamt für Raumplanung, Erlauterungen 
zum Bundesgesetz über die Raumplanung [im Folgenden: Erläute-
rungen], Bern 1981, Art. 3 RPG N 59). Die Gemeinde O. weist ge-
mäss Bauzonenplan eine Zone für öffentliche Bauten mit einer Flä-
che von total 23,3 ha auf; davon sind 1,5 ha unüberbaut. Geregelt ist 
die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (OEB) in § 12 BNO 
wie folgt: 

210 Verwaltungsgericht 2000 

"1Die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ist für die dem öffent-
lichen Interesse dienenden Bauten und Anlagen bestimmt. 
2Der Gemeinderat legt die Baumasse und Abstände, unter Berück-
sichtigung privater und öffentlicher Interessen, fest. Gegenüber an-
grenzenden Zonen sind deren Abstand- und Höhenvorschriften ein-
zuhalten. 
3Solange kein anderer öffentlicher Bedarf besteht, kann der Gemein-
derat in der Zone OEB Bauten und Anlagen für die Freizeitbetätigung 
und Erholung der Bevölkerung (Kleintierhaltung, Sportanlagen, 
Tennis- und Squash-Hallen, Minigolfanlagen usw.) befristet bewil-
ligen. 
4In der Zone OEB im Nuechtal ist das Erstellen eines Pfadihauses, 
nicht jedoch eines Pfadiheimes, zulässig." 
b) Nach Auffassung der Beschwerdeführer dient ein Pfadihaus 

nicht dem öffentlichen Interesse, weshalb es in der Zone für öffent-
liche Bauten und Anlagen nicht zonenkonform sein könne.  

aa) In den Zonen für öffentliche Bauten und Anlagen dürfen nur 
öffentliche und öffentlichen Zwecken bzw. Interessen dienende 
Werke erstellt werden (vgl. BGE 108 Ia 298 f.; 114 Ia 339; AGVE 
1988, S. 342; Leo Schürmann/Peter Hänni, Planungs-, Bau- und 
besonderes Umweltschutzrecht, 3. Auflage, Bern 1995, S. 141; Erich 
Zimmerlin, Baugesetz des Kantons Aargau, Kommentar, 2. Auflage, 
Aarau 1985, § 134 aBauG N 4). Private Vorhaben sind nicht zulässig; 
auch nicht als "provisorische", mit Beseitigungsrevers belastete 
Bauten (Bundesgericht, in: ZBl 82/1981, S. 531 f.). Voraussetzung 
zur Festsetzung einer Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ist 
auch, dass das geltend gemachte zukünftige Bedürfnis genügend 
konkretisiert ist. Es ist vom Gemeinwesen so genau wie möglich 
anzugeben, und die Errichtung der öffentlichen Baute muss mit eini-
ger Sicherheit zu erwarten sein (Bundesgericht, in: ZBl 97/1996, 
S. 116; BGE 114 Ia 340 mit Hinweisen).  

bb) § 15 BauG bestimmt, dass die Gemeinden für die Ausschei-
dung von Nutzungszonen zuständig sind. Zu berücksichtigen ist, dass 
den Gemeinden bei der Auslegung der für die Zonen für öffentliche 

2000 Bau-, Raumplanungs- und Umweltschutzrecht 211 

Bauten und Anlagen aufgestellten Nutzungsvorschriften eine "relativ 
erhebliche Entscheidungsfreiheit" zusteht (AGVE 1988, S. 342). 
Dies ergibt sich aus dem Grundsatz der Gemeindeautonomie (Art. 50 
Abs. 1 BV; § 106 Abs. 1 KV) und aus der Tatsache, dass die mit den 
örtlichen Verhältnissen vertrauten Behörden und Organe die Frage, 
ob eine geplante Baute oder Anlage den kommunalen oder lokalen 
öffentlichen Interessen dient, besser beurteilen können als eine kan-
tonale Rechtsmittelinstanz (Ulrich Häfelin/Georg Müller, Grundriss 
des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. Auflage, Zürich 1998, 
Rz. 452). Angesichts des der Gemeinde zustehenden Beurteilungs-
spielraums muss das Verwaltungsgericht eine rechtlich vertretbare 
Auslegung akzeptieren, auch wenn eine andere Auffassung ebenfalls 
denkbar ist. 

cc) Die Arten der dem öffentlichen Interesse dienenden Bauten 
und Anlagen sind dementsprechend äusserst vielfältig. Die öffentli-
che Bauten und Anlagen, d. h. Bauwerke, welche die öffentliche 
Hand in Erfüllung verfassungsmässiger Aufgaben erstellt, dienen 
dem Gemeinwesen unmittelbar durch ihren Gebrauchswert, entweder 
als Verwaltungsvermögen oder als Sachen im Gemeingebrauch (Er-
läuterungen, a.a.O., Art. 3 RPG N 56; vgl. auch Zimmerlin, a.a.O., 
§ 134 aBauG N 4). Dazu gehören Schulhäuser, Spitäler, Gefängnisse, 
öffentliche Verwaltungsgebäude, Alters- und Pflegeheime, etc. Sol-
che Bauten dienen fraglos öffentlichen Zwecken. Zu den im öffent-
lichen Interesse liegenden Bauten und Anlagen gehören aber auch 
Bauten privater Bauherren, die im weitesten Sinne Aufgaben des 
modernen Leistungs- und Sozialstaates wahrnehmen helfen (Erläute-
rungen, a.a.O., Art. 3 RPG N 56). Zu den öffentlichen Bauten und 
Anlagen zählen daher auch Schwimmbäder, Tennisanlagen (AGVE 
1976, S. 238 ff.), oder Schrebergartenanlagen (AGVE 1988, S. 340 
ff.); an ihrem Bestehen wurde ein Allgemeininteresse bejaht. Das 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern hat in einem den Bau eines 
Pfadfinderheims betreffenden Entscheid festgestellt, es liessen sich 
gute Gründe dafür anführen, dass die Förderung der Pfadfinderbe-

212 Verwaltungsgericht 2000 

wegung "in der heutigen Zeit als Teilaspekt der kommunalen Jugend-
arbeit erscheint und daher auch im öffentlichen Interesse liegt" (Ur-
teil vom 27. Juni 1983, in: BVR 1983, S. 475). 

dd) Dass die Pfandfinderbewegung im öffentlichen Interesse 
liegende Aufgaben wahrnimmt, stellen auch die Beschwerdeführer 
nicht in Frage; sie machen aber geltend, dass die vorgesehene Baute 
für die sinnvolle Freizeitbeschäftigung keine Voraussetzung darstelle, 
sondern die Pfadfinder ihren Tätigkeiten auch ohne sie ausüben 
könnten. Insofern bestehe kein öffentliches Interesse an der 
Errichtung eines Pfadihauses. Darin unterscheide sich der hier zu 
beurteilende Fall von der vom Verwaltungsgericht in AGVE 1988, 
S. 343, als im öffentlichen Interesse liegend anerkannten Anlage von 
Schrebergärten, welche die notwendige Voraussetzung für die gärtne-
rische Tätigkeit bildeten.  

ee) Die Pfadfinderabteilung S. ist ein Verein im Sinne von 
Art. 60 ff. ZGB (Statuten der Pfadfinderabteilung S. vom September 
1993 [Statuten]. Sie zählt rund 65 aktive Mitglieder im Alter zwi-
schen 8 und 25 Jahren. Der normale Pfadibetrieb findet jeweils am 
Samstagnachmittag statt. Die verschiedenen Aktivitäten werden 
meist in der Natur, d.h. im Freien, ausgeübt. Der Aufenthaltsort Wald 
und die Verbundenheit zur Natur sind zentrale Punkte der Pfadi-
arbeit. Indessen findet der Pfadibetrieb grundsätzlich während des 
ganzen Jahres, auch im Winter, und auch bei schlechtem Wetter statt. 
Der Wunsch nach einem geeigneten, auch heizbaren, Lokal ist schon 
unter diesem Gesichtspunkt verständlich. Seitens der Pfadi S. wird 
auch geltend gemacht, es würde Raum für die Vorbereitungsarbeiten 
und die anfallenden administrativen Aufgaben der Leiter sowie für 
die Pflege und Aufbewahrung des Materials benötigt. Den "Wölfen" 
und "Bienli" solle die Möglichkeit zum Basteln und eine Alternative 
bei schlechter Witterung geboten werden. Die Pfadfinder sind für die 
Ausübung ihrer Aktivitäten somit zwar nicht im Sinne einer aus-
schliesslichen Voraussetzung auf ein Pfadihaus angewiesen, jedoch 
entspricht ein solches Gebäude einem klaren Bedürfnis, indem es als 

2000 Bau-, Raumplanungs- und Umweltschutzrecht 213 

Begegnungs- und Aufenthaltsort der Jugendlichen, als Ort für die 
Durchführung von Übungen sowie als Materialdepot dient. Die Aus-
übung der Aktivitäten würde ohne ein Pfadihaus auf Anlässe im 
Freien beschränkt und einen Grossteil der Veranstaltungen (Leitersit-
zungen, Elternabende, Elternbeirat, Altpfaderbewegung, etc.) ver-
hindert oder doch erheblich erschwert. Der Zweck der Pfadibewe-
gung umfasst in diesem Sinn den Betrieb eines Pfadihauses. Insofern 
lässt sich - entgegen der etwas widersprüchlichen Argumentation der 
Beschwerdeführer - nicht sagen, an einem Pfadihaus bestünden kei-
nerlei öffentliche Interessen. Ein Pfadihaus und dessen Betrieb gehö-
ren untrennbar zur Bewegung. Die offenkundigen Bedürfnisse einer 
Organisation, die anerkanntermassen in nicht unwesentlichem Um-
fang Aufgaben im Rahmen der kommunalen Jugendarbeit wahr-
nimmt, sind durch die Interessen der Allgemeinheit an der Pfadibe-
wegung selbst ebenfalls abgedeckt, auch wenn die Bevölkerung aus 
dem Pfadihaus in der Regel keinen direkten, unmittelbaren Nutzen 
zieht. Für das Vorhandensein eines allgemeinen Interesses spricht im 
Übrigen auch die einhellige Zustimmung, die die Umzonung zugun-
sten des Pfadihauses im Einwohnerrat erfahren hat. 

Am zu bejahenden öffentlichen Interesse ändert auch nichts, 
dass die Abteilung S. derzeit im Gebiet Nuechtal, auf der Grenze 
zum Naturschutzgebiet, noch über eine Pfadihütte verfügt. Es handelt 
sich um eine alte, containerähnliche Baracke, die 1960 bewilligt 
wurde, und ohne Wasser, Strom oder sanitarische Einrichtungen ist. 
Sie befindet sich einem baufälligen Zustand und ist seit Jahren kaum 
mehr benutzbar. Wenn der Gemeinderat und der Einwohnerrat ange-
sichts der Grösse und der Bedeutung der Pfadfinderabteilung S. der 
Auffassung sind, die Erstellung eines neuen Pfadihauses stelle ein 
öffentliches Interesse dar, so ist dies vertretbar. Das alte Pfadihaus 
erfüllt die Ansprüche an eine Pfadfinderbewegung, wie sie die Pfadi 
S. darstellt, nicht und soll auch in der Folge abgebrochen werden.  

ff) Im vorliegenden Fall fraglos erfüllt ist auch die Vorausset-
zung, dass das geltend gemachte zukünftige Bedürfnis genügend 

214 Verwaltungsgericht 2000 

konkretisiert ist. Zurzeit bestehen zwar Vorstellungen vom neuen 
Pfadihaus; ein konkretes Projekt ist noch nicht vorhanden und ver-
tragliche Vereinbarungen bestehen derzeit offenbar auch noch nicht. 
Geplant ist eine zweigeschossige Baute, die der Pfadfinderabteilung 
S. als Pfadihaus dienen soll. Die beiden Geschosse sollen je eine 
Fläche von 70 - 100 m2 aufweisen. Vorgesehen sind ein Aufenthalts-
raum, ein Sitzungszimmer, ein Materialraum sowie eine kleine Kü-
che. Die Beschwerdeführer vermuten, "es seien noch ganz andere 
Bauvorhaben auf der Parzelle Nr. ... geplant", ohne allerdings kon-
krete Anhaltspunkte für ihre Befürchtungen zu nennen. Dass die 
Umzonung der Teilfläche von 20,6 a in die Zone OEB zur Verwirkli-
chung des geplanten Pfadihauses und nicht zu anderen, unbestimm-
ten Zwecken erfolgt, ergibt sich einerseits aus der Tatsache, dass die 
Pfadfinderabteilung S. mehr als 10 Jahre nach einem geeigneten 
Standort für ein Pfadihaus gesucht hat, und auch das Begehren, es 
seien durch Umzonierung der Parzelle Nr. ... die entsprechenden 
zonenmässigen Voraussetzungen zu schaffen, gestellt hat. Anderseits 
lassen aber auch schon die eher geringe Grösse und die Lage der 
Parzelle die Realisierung anderer auf einen Standort in der Zone 
OEB angewiesenen Bauvorhaben wenig wahrscheinlich erscheinen. 
Auch der Wortlaut von § 12 Abs. 4 BNO, mit dem man den damali-
gen Einsprechern entgegenkommen wollte, lässt sich vor diesem 
Hintergrund vernünftigerweise nur dahingehend verstehen, dass ein 
Pfadihaus und nicht ein Pfadiheim (mit Lagerbetrieb), aber auch 
keine andere öffentliche Baute oder Anlage, erstellt werden soll. Dies 
bestätigte der Vertreter des Gemeinderats auch anlässlich der 
Verhandlung ausdrücklich. 

gg) Die Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde O. kennt 
eine spezielle Zone "Sport und Freizeit SF". Gemäss § 13 Abs. 1 
BNO ist diese Zone für "gemeindeeigene oder private Bauten und 
Anlagen bestimmt, die im Zusammenhang mit Sport und Freizeit 
einem engeren oder weiteren Kreis der Allgemeinheit dienen". Die 
Beschwerdeführer sind der Auffassung, das projektierte Pfadihaus 

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erfülle sämtliche Voraussetzungen der Zone SF; es sei (mit der OEB) 
die falsche Zone gewählt worden. Gestützt auf die ihr zustehende 
Gemeindeautonomie habe die Gemeinde O. mit dem Erlass von § 13 
BNO auch ausdrücklich festgelegt, dass der Freizeitbeschäftigung 
dienende Bauten und Anlagen in der Zone OEB nicht zulässig seien. 
Die Argumentation der Beschwerdeführer vermag nicht zu überzeu-
gen. Die Tatsache, dass das Pfadihaus gestützt auf § 13 Abs. 1 BNO 
zweifellos auch in der Zone SF zonenkonform und grundsätzlich 
bewilligungsfähig wäre, führt nicht zwangsläufig zu seiner Unzuläs-
sigkeit in der Zone OEB. Wie dargelegt, ist die Auffassung der Ge-
meinde, beim geplanten Pfadihaus handle es sich um eine öffentli-
chen Interessen dienende Baute, welche in der Zone OEB zulässig 
ist, zumindest vertretbar. Kommen rechtlich beide Zonenarten in 
Betracht, liegt der Entscheid darüber, welche Zone für das konkrete 
Bauvorhaben die geeignetere ist, im Beurteilungsspielraum der Ge-
meinde, den das Verwaltungsgericht zu respektieren hat. Die Ge-
meinde hat sich für die Zone OEB entschieden. Zu berücksichtigen 
ist sodann, dass es der Gemeinde jedenfalls im Grundsatz wohl un-
benommen gewesen wäre, die als sachgerechten Standort für das 
Pfadihaus evaluierte Parzelle Nr. ... statt der Zone OEB der Zone 
Sport und Freizeit SF zuzuweisen.  

57 Nutzungsplanung; Beschwerde an den Regierungsrat gemäss § 26 BauG. 
- Die Beschwerde an den Regierungsrat gilt auch dann als zweit-

instanzliches Verfahren, wenn die Beschwerde erst durch den Ent-
scheid des nach § 25 BauG zuständigen Organs veranlasst wurde. 

Entscheid des Verwaltungsgerichts, 4. Kammer, vom 10. Dezember 2000 in 
Sachen A.L. gegen Entscheid des Regierungsrats.