# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8e1615aa-b1fd-5a26-b8a8-7afdc417f9d8
**Source:** Zürich Baurekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2005-08-11
**Language:** de
**Title:** Lärmschutz. Lärm einer Autowaschanlage. Anforderungen an Lärmgutachten.
**Docket/Reference:** BRKE IV Nr. 0126/2005
**URL:** https://www.baurekursgericht-zh.ch/media/BRKE_IV_0126_2005_482.pdf

## Full Text

BRKE IV Nr. 0126/2005 vom 11. August 2005 in BEZ 2005 Nr. 45

Am 5. Juni 2001 bewilligte die Baubehörde X der A AG den Neubau einer Auto-
waschanlage  mit  6  Plätzen  und  4  Staubsaugerplätzen  im  24-Stunden-Betrieb.  Die 
fragliche  Anlage  liegt  in  der  viergeschossigen  Wohnzone  mit  Gewerbeerleichterung 
W4G,  angrenzend  an  eine  dreigeschossige  Wohnzone  mit  Gewerbeerleichterung 
WG3. In beiden Zonen gilt die Empfindlichkeitsstufe  III.  Auf  Klagen  eines  Nachbarn 
hin überprüfte die Baubehörde nach Inbetriebnahme der Autowaschanlage die davon 
ausgehenden Emissionen und beschränkte die Betriebszeiten mit Beschluss vom 20. 
Januar 2005 wie folgt:

Montag bis Freitag:

06.00 bis 22.00 Uhr

Samstag, Sonntag
und öffentliche Ruhetage: 07.00 bis 19.00 Uhr

Die A AG erhob hiergegen Rekurs und beantragte bezüglich der Betriebszeiten 

folgende Änderung des angefochtenen Beschlusses:

Montag bis Samstag:

06.00 bis 22.00 Uhr

Sonntag und
öffentliche Ruhetage:

Aus den Erwägungen:

07.00 bis 21.00 Uhr

4. Ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen
erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten 
(Art.  25  Abs.  1  des  Umweltschutzgesetzes, USG, und Art. 7 Abs. 1 lit. b der Lärm-
schutzverordnung, LSV). Die Planungswerte ergeben sich vorliegend aus Anhang 6 
LSV  über  den  Industrie- und  Gewerbelärm  in  Verbindung  mit  der  Festlegung  der 
Empfindlichkeitsstufe im Zonenplan. Sodann gebietet das Vorsorgeprinzip, dass die 
Lärmimmissionen einer neuen ortsfesten Anlage so weit zu begrenzen sind, als dies 
technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG 
und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV).

Bei  dem  am  5.  Juni  2001  unter  Auflagen  bewilligten  Waschcenter  handelt  es 
sich um eine neue Anlage, die sich an den Planungswerten zu messen hat. Die da-
mals bestehenden Waschboxen der alten Anlage hinter dem Gebäude F-Strasse 21a 
wurden  umgenutzt  (Staubsaugerplätze,  Toilettenanlage,  Kioskerweiterung),  und  an-
stelle des südwestlich davon gelegenen Schopfes mit den Staubsaugerplätzen wur-
de ein neues Gebäude mit 6 Waschboxen errichtet. Die bauliche Ausgestaltung wur-
de total neu konzipiert. Auch die lärmmässige Ausrichtung gegenüber den umliegen-
den Wohngebäuden hat sich eingreifend verändert. Eine abstrakte Garantie auf den 
Bestand einer Waschanlage auf dem Baugrundstück gibt es nicht. Es lag offensicht-
lich  keine  Änderung  einer  vor  Inkrafttreten  der  Lärmschutzverordnung  am  1.  April 

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1987  bestehenden  Anlage  vor,  welche  nur  dem  Vorsorgeprinzip  bzw.  den  Immissi-
onsgrenzwerten  unterworfen  wäre  (Art.  8  LSV).  Dem  seinerzeit  von  der  Bauherr-
schaft  zwecks  Nachweises  der  Einhaltung  der  Planungswerte  eingeholten  Lärmgut-
achten  der  B  AG  vom  7.  August  2001  lag  denn  auch  keine  andere  Auffassung 
zugrunde. Die vom Lärmgutachten getrennt ausgewiesenen, aufgrund von Messun-
gen bei der bestehenden Anlage eingesetzten Mittelungspegel für die einzelnen Be-
triebsvorgänge  (Waschanlage  mit  sechs  Boxen,  Manöver- und  Wegfahrgeräusche) 
wurden  um  die  Korrekturfaktoren  erhöht  und  energetisch  addiert.  (Den  Geräuschen 
der Staubsaugeranlage wurde kein Einfluss auf den Beurteilungspegel der lärmemp-
findlichen  Räume  beigemessen,  da  sie  durch  das  Gebäude  abgedeckt  würden.)  Es 
ergaben  sich  nach  dem  Gutachten  unter  Berücksichtigung  der  Abstandsdämpfung 
für den massgebenden, von den Waschboxen zwischen 41 und 47 m entfernten Be-
urteilungspunkt (Gebäude des Beigeladenen) ermittelte Werte von 56 dB(A) am Tag 
bzw. 49 dB(A) während der Nacht. Nach dieser Lärmprognose wurden die massge-
benden Planungswerte Tag (07.00 bis 19.00 Uhr) von 60 dB(A) und Nacht (19.00 bis 
07.00 Uhr) von 50dB(A) respektiert. In der Folge wurde der 24-Stunden-Betrieb der 
neuen Waschanlage erlaubt, die Anlage realisiert und der Betrieb aufgenommen.

5.  Auf  Interventionen  des  Beigeladenen  hin  unterzog  die  Baubehörde  die  von 
der  Autowaschanlage  ausgehenden  Emissionen  einer  erneuten  Prüfung  und 
schränkte schliesslich mit dem angefochtenen Beschluss die Betriebszeiten ein. Das 
wegen der Lärmklage von der Bauherrschaft wiederum bei der B AG eingeholte (Er-
gänzungs-)Gutachten  vom  21.  September  2004  kommt  nun  aufgrund  von  Messun-
gen zu einem Beurteilungspegel von 52.2 dB(A) für die Nachtperiode. Es wurde eine 
durchgehende  Messung  zwischen  18.00  und  07.10  Uhr  vorgenommen.  Die  mess-
technische bzw. messmethodische Schwierigkeit besteht vorliegend in den verschie-
denen  Fremdgeräuschen.  So  fällt  neben  den  Immissionen  der  Autowaschanlage 
permanenter  Strassenverkehrslärm  sowie  der  Lärm  von  den  Zugsdurchfahrten  auf 
dem  nahe  gelegenen  Trassee  der  SBB  an.  Eine  weitgehende  Ausblendung  des 
Strassenlärms  konnte  durch  die  Positionierung  des  Mikrofons  an  der  Ostfassade 
statt  an  der  der  Strasse  zugewandten  Südfassade  des  betroffenen  Gebäudes  mit 
dem  nahezu  identischen  Aspektwinkel  zu  den  zu  untersuchenden  Lärmquellen  er-
reicht werden. Hinzu kommt, dass das Areal oftmals (auch während der Messungen) 
als Treffpunkt benutzt wird und dadurch der Pegel verfälscht werden kann. Aus die-
sem Grund konnte die aus der Schalldruckpegel-/Zeitmessung ermittelte Betriebszeit 
von 608 Minuten nicht eindeutig der Autowaschanlage zugeordnet werden. Es wurde 
deshalb  trotz  einer  durchgehenden  Messung  eine  Pegelkorrektur  K4  veranschlagt. 
Die Betriebszeit wurde aufgrund der Zählerablesungen an der Waschanlage und ei-
nes Zuschlages von 16 Prozent für die Zu- und Wegfahrten auf ca. 350 Minuten wäh-
rend der Nachtperiode festgesetzt, woraus eine Korrektur von 3.1 dB(A) resultiert.

6.  Das  Gutachten  erscheint  insgesamt  durchaus  aussagekräftig und  schlüssig. 
Der gemessene Wert deckt sich in etwa mit dem prognostizierten. Die Differenz von 
3.2 dB(A) zwischen dem berechneten und den auf Messungen vor Ort während des 
Betriebes basierend Wert rührt zur Hauptsache aus der Nichtberücksichtigung einer
Pegelkorrektur  K2  von  2  dB(A)  für  schwach  hörbaren  Tongehalt  beim  (Teil-
)Beurteilungspegel Waschanlage im ersten Gutachten.

Der Betrag der Pegelkorrekturen K2 (Tongehalt des Lärms, Ziffer 33 Abs. 2 An-
hang  6  LSV)  und  K3  (Impulsgehalt  des  Lärms,  Ziffer  33  Abs.  3  Anhang  6  LSV)  ist 

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abhängig von der Hörbarkeit von Reintönen bzw. von Impulsen (Schlägen) im eigent-
lichen  Geräusch  am  Immissionsort.  Mit  den  Zuschlägen,  welche  die  Werte  +2,  +4 
oder +6 annehmen können, soll versucht werden, eine störungsgerechte Beurteilung 
vorzunehmen.  Dabei  kommt  der  Vollzugsbehörde  ein  erheblicher  Ermessensspiel-
raum zu.

Die  vom  Lärmkläger  seinerzeit  angerufene  Abteilung  Gewerbepolizei/  Lärmbe-
kämpfung der Stadt X setzt in ihrem Bericht über Lärmmessungen vom 19. Septem-
ber 2003 für die Tonhaltigkeit der durch das Druckwasser verursachten Zischgeräu-
sche  einen  Zuschlag  für  Tonhaltigkeit  von  4  dB(A)  ein.  In  der  Tabelle  auf  Seite  2 
oben ist allerdings versehentlich ein Wert von 2 dB(A) aufgeführt. Das ausgewiesene 
Rechenergebnis  von  50.1  dB(A)  stimmt  jedoch  nur,  wenn  entsprechend  der  textli-
chen Erläuterungen mit einem Korrekturwert von 4 dB(A) operiert wird. Ebenso wird 
im vom Beigeladenen in Auftrag gegebenen Gutachten C vom 2. Juni 2004, welches 
zu  einem  Beurteilungspegel  Nacht  von  58.1  dB(A)  gelangt,  mit  dem  nämlichen  Zu-
schlag  – jedenfalls  in  der  Nacht  – gerechnet  (am  Tag  wird  ein  Zuschlag  von  nur  2 
dB[A] eingesetzt). Grundsätzlich gilt, dass grosse Pegelkorrekturen für den Informa-
tionsgehalt  der  Störung  nur  in  begründeten  Fällen  veranschlagt  werden,  da  der  In-
dustrie- und  Gewerbelärm  durch  den  allgemeinen  Korrekturfaktor  K1  von  5  dB(A) 
schon vorbelastet ist. Typischerweise hohe Pegelkorrekturen von 4 oder 6 dB(A) für 
den Tongehalt ergeben sich bei Quietschgeräuschen oder bei Motorsägen oder Frä-
sen.

Ein  Zuschlag  für  Tongehalt  von  2  dB(A)  entspricht  im  Übrigen  gängiger  Praxis 

bei Autowaschanlagen und trägt dem Lärmtypus ausreichend Rechnung. 

7. Trotz allem ergibt sich somit aufgrund des Gutachtens der Bauherrschaft bei 
einer durchgehenden Öffnung des Betriebes ein Nachtwert über dem Planungswert. 
Daran  dürfte  auch  die  verfügte,  unbestrittene  Reduktion  der  Öffnungszeiten  nichts 
ändern.  Entscheidend  für  den  Beurteilungspegel  ist  nämlich  die  reine  Betriebszeit, 
d.h. die Zeitspanne, während der die Anlage Lärm emittiert, und nicht die Öffnungs-
zeit. Nur wenn sich die auf die Nachtperiode verteilte Waschzeit (inkl. Zu- und Weg-
fahrten)  von  heute  350  Minuten  aufgrund  der  Reduktion  der  Öffnungszeit  drastisch 
verringern würde, wirkte sich dies auf den Beurteilungspegel massgebend aus. In der 
Zeitspanne  zwischen  22.00  und  06.00  Uhr  werden  offensichtlich  nur  wenige  Fahr-
zeuge  gewaschen.  Eine  Reduktion  des  Beurteilungspegels  Nacht  um  3  dB(A)  be-
dingte aber eine Halbierung der gesamten Waschzeit zwischen 19.00 und 07.00 Uhr, 
eine  zu  einer  exakten  Einhaltung  des  Planungswertes  führende  Reduktion  um  2.2 
dB(A)  erforderte  immer  noch  eine  Verringerung  der  Waschzeit  um  40  Prozent.  Es 
kann nach den Angaben der Rekurrentin über die Frequentierung der Anlage, welche 
sich  mit  den  Erhebungen  des  Beigeladenen decken, ausgeschlossen werden, dass 
zwischen 22.00 und 06.00 Uhr die Hälfte der Waschzeit anfällt. Vielmehr muss damit 
gerechnet  werden,  dass  sich  ein  Teil  der  Kundschaft  an  die  eingeschränkten  Öff-
nungszeiten anpasst und der Ausfall partiell in den Abendstunden kompensiert wird.

Es bestehen ernsthafte Anhaltspunkte dafür, dass der Planungswert Nacht auch 
mit  den  verfügten  Betriebszeiteneinschränkungen  (leicht)  überschritten  wird,  wobei 
zu berücksichtigen ist, dass jedes Gutachten – auch wenn es auf Messungen basiert 
– mit gewissen Restunsicherheiten behaftet ist.

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8.  Zu  den  beiden  anderen,  bereits  erwähnten  Gutachten  bleibt  Folgendes  zu 
erwähnen:  Der  Bericht  über  Lärmmessungen  der  Gewerbepolizei  ist  wenig  umfas-
send.  Als  Grundlage  dient  eine  12-minütige  Messung  bei  der  dem  Beigeladenen 
nächst  gelegenen  Waschbox.  Danach  ergibt  sich  bei  einer  Nachtbetriebszeit  bzw. 
Laufdauer  von  37  Minuten  ein  Beurteilungspegel  von  50.1  dB(A)  bzw.  bei  korrekter 
Veranschlagung  einer  Pegelkorrektur  K2  (Tongehalt) von 2 (statt 4) dB(A) ein Wert 
von nur noch 48.1 dB(A). Die übrigen Lärmquellen werden nicht miteinbezogen. Das 
Gutachten ist unzureichend.

Demgegenüber weist das vom Lärmkläger in Auftrag gegebene Gutachten C ei-
nen Beurteilungspegel Nacht von 58.1 dB(A) aus. Es wurde zunächst ein Mittelwert 
gebildet  zwischen  drei  Messungen,  während  denen  eine,  zwei  bzw.  drei  Waschbo-
xen in Betrieb waren. Hernach folgten die üblichen Korrekturen, wobei für den Ton-
gehalt ein um 2 dB(A) zu hoher Zuschlag erfolgte und die Zeitkorrektur aufgrund ei-
ner  durchschnittlichen  nächtlichen  Gesamtbetriebsdauer  auf  168  Minuten  errechnet 
wurde. Es liegen keine Angaben vor, inwieweit der Strassenlärm ausgeblendet wur-
de. Weiter ist der gewählten Methode entgegenzuhalten, dass prinzipiell Teilbeurtei-
lungspegel der einzelnen Lärmquellen nach Massgabe der LSV zu ermitteln sind und 
diese anschliessend energetisch zu addieren sind. Dies bedeutet insbesondere, dass 
jede Waschboxe einzeln zu gewichten ist (Emission und Korrekturfaktor für Betriebs-
dauer dieser Box).

Zu bemerken bleibt, dass die Expertisen sehr unterschiedliche Beurteilungspe-
gel  Nacht  ergeben  haben  {B  AG  [Prognose]:  49  dB(A),  B  AG  [Schallpegelmessun-
gen]:  52.2  dB(A),  Gewerbepolizei:  50  dB(A),  C:  58.1  dB(A)}.  Weitere  Untersuchun-
gen und Analysen der Gutachten können indessen unterbleiben, da sich bereits auf 
Grund  des  Gutachtens  der  Betreiberin  ein  Wert  ergibt,  der  die  Massnahmen  der 
Baubehörde rechtfertigt.

9.  Die  aufgezeigten  Mechanismen  sowie  die  ermittelten  Werte  veranschauli-
chen, dass die gesetzlichen Planungswerte durchaus sinnvoll auf Industrie- und Ge-
werbebetriebe  zugeschnitten  sind.  Waschanlagen  der  vorliegenden  Art  können  den 
Planungswert  Tag  in  der  Empfindlichkeitsstufe  III  auch  im  Umfeld  von  Wohnbauten 
zumeist problemlos  einhalten,  wogegen  der  um  10  dB(A)  tiefere  Nachtwert  nur  bei 
einer Kumulation von günstigen Annahmen und einem nicht allzu intensiven Abend-
betrieb respektiert werden könnte. Falls auf lärmempfindliche Räume in der näheren 
Umgebung Rücksicht zu nehmen ist, erweist sich ein Abendbetrieb vielfach als prob-
lematisch, von einem 24-Stunden-Betrieb ganz zu schweigen.

10. Zudem ist neben den Planungswerten das Vorsorgeprinzip nicht ausser Acht 
zu lassen. Das Verwaltungsgericht hat in einem Präzedenzfall den Abendbetrieb ei-
ner  Waschanlage  mit  drei  Selbstbedienungswaschboxen,  einem  LKW-Waschplatz 
und  drei  Staubsaugerplätzen  in  Y  trotz  Einhaltung  der  Planungswerte  gestützt  auf 
(VB.2001.00111  vom  12.  September  2001, 
das  Vorsorgeprinzip  untersagt 
www.vgrzh.ch).  Zur  Begründung  führte  das  Gericht  aus,  die  Planungswerte  (Emp-
findlichkeitsstufe  II)  seien  nur  knapp  eingehalten,  das  Waschcenter  grenze  an  eine 
Wohnzone  und  die  Umgebung  sei  bereits  durch  Strassen-,  Eisenbahn- und  Gewer-
belärm stark belastet. Zudem wurde sogar der Sonntagsbetrieb generell verboten, da 
dann  auf  ein  ausgeprägtes  Ruhebedürfnis  der  Bevölkerung  Rücksicht  zu  nehmen 
sei.

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(In der Folge differenziert die BRK IV hinsichtlich des Beginns der Nachtphase 
zwischen  den  verschiedenen  Lärmarten  und  hält  fest,  dass  ein  den  Tageswerten 
entsprechender Gewerbelärm nach 19.00 Uhr nicht mehr toleriert werden könne. Die 
Zulassung  des  Abendbetriebes  bis  22.00  Uhr  und  des  Frühbetriebes  ab  06.00  Uhr 
unter der Woche durch die Baubehörde sei als eher grosszügig zu werten, wogegen 
das  Verbot  des  Abendbetriebes  an  Samstagen  und  Sonntagen  sowie  des  Frühbe-
triebes an Samstagen nicht zu beanstanden sei.)