# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c3348001-e871-5d83-b16c-7b8fc0613b3d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-03-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.03.2021 C-540/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-540-2021_2021-03-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-540/2021 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  3 0 .  M ä r z  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, Schweiz,   

vertreten durch B._______, Schweiz,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Recht & Compliance, 

Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Zwangsanschluss; Verfügung der Stif-

tung Auffangeinrichtung BVG vom 6. Januar 2021. 

 

 

 

C-540/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (im Folgenden: Vorinstanz) am 

6. Januar 2021 eine Verfügung erlassen hat, mit welcher A._______ (im 

Folgenden: Beschwerdeführer) zwangsweise angeschlossen worden ist, 

dass der Beschwerdeführer hiergegen beim Bundesverwaltungsgericht 

durch die B._______ mit Eingabe vom 5. Februar 2021 (Posteingang: 

8. Februar 2021) Beschwerde erhoben hat, 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 18. Februar 2021 

unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) 

aufgefordert worden ist, bis zum 22. März 2021 einen Kostenvorschuss 

von Fr. 800.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten, 

dass gleichzeitig die (mutmassliche) Vertreterin des Beschwerdeführers 

unter Hinweis auf die gleichen Säumnisfolgen ersucht worden ist, ebenfalls 

bis zum 22. März 2021 eine vom Beschwerdeführer eigenhändig unter-

zeichnete Vollmacht einzureichen, 

dass die Zwischenverfügung vom 18. Februar 2021 am 19. Februar 2021 

zugestellt und somit eröffnet worden ist, 

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 19. März 2021 (Post-

eingang: 22. März 2021) hat mitteilen lassen, der Kostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 800.- könne nicht geleistet werden, weshalb die Beschwerde 

vom 5. Februar 2021 zurückgezogen werde, 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De-

zember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass die Verfügung der Vorinstanz vom 6. Januar 2021 betreffend Zwangs-

anschluss beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der Beschwerde zu-

ständig ist und vorliegend – was das Sachgebiet angeht – keine Ausnahme 

von der Zuständigkeit auszumachen ist (Art. 32 VGG), 

C-540/2021 

Seite 3 

dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht – abgesehen von 

vorliegend nicht relevanten Ausnahmen – kostenpflichtig ist und der Be-

schwerdeführer einen Verfahrenskostenvorschuss zu leisten hat (Art. 63 

VwVG), 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten hat (vgl. Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass die (mutmassliche) Vertreterin des Beschwerdeführers innert der in 

der Zwischenverfügung vom 18. Februar 2021 angesetzten Frist keine vom 

Beschwerdeführer eigenhändig unterzeichnete Vollmacht eingereicht hat, 

dass die Beschwerde innert der in dieser Zwischenverfügung angesetzten 

Frist somit nicht verbessert worden ist, 

dass deshalb androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass sich bei diesem Ergebnis und in Ermangelung einer vom Beschwer-

deführer eigenhändig unterzeichneten Vollmacht (zusätzliche) Weiterun-

gen zu der Eingabe der Vertreterin des Beschwerdeführers vom 19. März 

2021 (Posteingang: 22. März 2021) betreffend Kostenvorschuss und Rück-

zug erübrigen, 

dass sich die Gerichtsgebühr nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsa-

che, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien bemisst 

(Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 des Reglements über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 

2008 [VGKE SR 173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei 

es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerle-

gen (Art. 6 Bst. b VGKE), 

C-540/2021 

Seite 4 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung aus-

zurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Viktoria Helfenstein Roger Stalder 

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Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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