# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d691669a-23c6-55d1-8970-16ed50df588d
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-28
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 28.09.2017 725 17 124 / 259
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-17-124---259_2017-09-28.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 28. September 2017 (725 17 124 / 259) 

___________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Diskushernie bei degenerativem Vorzustand durch den Unfall nur aktiviert 

 
 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantons-

richterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiberin Christina Mar-
kiewicz 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Altermatt, Rechts-
anwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, Postfach 435, 4143 Dornach 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1989 geborene A.____ ist Baufacharbeiter und war temporär vom 31. Januar 2014 
bis 31. März 2016 bei der B.____ tätig. Am 2. Februar 2016 verletzte sich A.____ am Rücken. 
Gemäss Schadenmeldung vom 3. März 2016 stieg er aus dem Auto und wollte ausladen, 

 

 
 
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rutschte dabei auf dem nassen Boden aus und fiel auf den Rücken. Sogleich verspürte er "ein 
starkes Knacken" im Rücken. Am 8. Februar 2016 suchte er seinen Hausarzt auf, welcher eine 
volle Arbeitsunfähigkeit attestierte und eine Magnetresonanztomographie (MRT) veranlasste. 
Die MRT der Lendenwirbelsäule (LWS) vom 15. Februar 2016 ergab eine degenerative dehyd-
rative Diskopathie (Erkrankung) des Lendenwirbelkörpers (LWK) 4/5 mit breitbasig dorsomedia-
ler subligamentärer Protrusion/Herniation und mit lateral intraforaminaler Herniationskomponen-
te rechts, die eine Foraminalstenose mit Wurzelaffektion/-kompression L 4 verursachte. Die 
Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte Versicherungsleistungen in Form von Heil-
behandlung und Taggeld. Nachdem sie verschiedene Berichte der behandelnden Ärzte beige-
zogen und eine Stellungnahme des Kreisarztes eingeholt hatte, teilte die Suva A.____ mit Ver-
fügung vom 11. August 2016 mit, dass sie ihre Leistungen per 1. September 2016 gestützt auf 
den Kreisarztbericht vom 8. August 2016 einstelle. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 
9. März 2017 nach Rückfrage beim Kreisarzt fest (vgl. Bericht vom 3. März 2017). 
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Altermatt, mit Eingabe 
vom 25. April 2017 Beschwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht. Er 
beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Suva sei zu verpflichten, die 
gesetzlichen Versicherungsleistungen über den 1. September 2016 hinaus zu erbringen. Even-
tualiter sei ein versicherungsexternes Gutachten zur Klärung der Kausalitätsfrage einzuholen. 
Zunächst sei in verfahrensrechtlicher Hinsicht festzuhalten, dass die Suva es unterlassen habe, 
ihm die kreisärztliche Beurteilung vom 3. März 2017 zuzustellen. Sein Anspruch auf rechtliches 
Gehör sei somit verletzt worden, was zur Folge habe, dass der Einspracheentscheid bereits aus 
formellen Gründen aufzuheben sei. Im Weiteren sei die kreisärztliche Stellungnahme auch in-
haltlich fehlerhaft, weil sie von einem unzutreffenden Unfallhergang ausgehe. Da er auf das 
Gesäss und den Rücken gefallen sei, liege entgegen der Auffassung des Kreisarztes ein axia-
les Stauchungstrauma vor, welches zu einer richtunggebenden Verschlimmerung des degene-
rativen Vorzustandes geführt habe. Auf die fehlerhaften Kreisarztberichte könne folglich nicht 
abgestellt werden.  
 
C. Die Suva beantragte die Abweisung der Beschwerde. Eine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs liege nicht vor. Der Unfallversicherer dürfe im Einspracheverfahren auf Aktenbeurtei-
lungen ihrer Vertrauensärzte abstellen, ohne dass diese zuvor der versicherten Person zur Stel-
lungnahme eröffnet worden seien, wenn die Beurteilung zum Gesundheitszustand, zur Unfall-
kausalität der Beschwerden und deren Auswirkungen auf die Arbeitsunfähigkeit nicht ungünsti-
ger ausfalle, als die der angefochtenen Verfügung zugrunde liegende. Dies sei vorliegend klar 
erfüllt. Abgesehen davon wäre eine allfällige Gehörsverletzung im Beschwerdeverfahren ge-
heilt, da der Versicherte spätestens dann zum kreisärztlichen Bericht Stellung habe nehmen 
können. Aufgrund der verschiedenen Beschreibungen des Unfallhergangs in den Akten lasse 
sich ein axiales Stauchungstrauma nicht überwiegend wahrscheinlich nachweisen. Aber selbst 
wenn der Versicherte sich ein solches zugezogen haben sollte, bleibe festzuhalten, dass eine 
richtunggebende Verschlimmerung der vorbestandenen, degenerativen Veränderungen an der 

 

 
 
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LWS durch das Ereignis vom 6. Februar 2016 weder durch die klinischen Befunde noch durch 
radiologisch objektivierbare Veränderungen nachgewiesen sei. Nach der medizinischen Erfah-
rung seien die unfallbedingten Einwirkungen spätestens sechs Monate nach dem Unfallereignis 
als ausgeheilt zu betrachten. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in Buus, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht erhobene 
Beschwerde vom 25. April 2017 ist einzutreten. 
 
2.1 Der Beschwerdeführer erhebt vorab den verfahrensrechtlichen Einwand, sein Anspruch 
auf rechtliches Gehör sei dadurch verletzt worden, dass ihm die von der Suva im Rahmen des 
Einspracheverfahrens eingeholte kreisärztliche Beurteilung vom 3. März 2017 nicht zur Kennt-
nis gebracht worden sei. Er habe somit keine Möglichkeit gehabt, sich dazu zu äussern. Die 
Suva wendet dagegen unter Verweis auf einen Bundesgerichtsentscheid aus dem Jahr 1998 
(RKUV 1998 Nr. U 309, S. 457 ff.) ein, dass die kreisärztliche Beurteilung nur dann dem Be-
schwerdeführer hätte unterbreitet werden müssen, wenn sie für ihn ungünstiger ausgefallen 
wäre, als die Beurteilung, welche der angefochtenen Verfügung zugrunde liege. Dies sei hier 
nicht der Fall. 
 
2.2 Gemäss BGE 132 V 387 ist die Versicherung grundsätzlich verpflichtet, im Rahmen des 
Einspracheverfahrens eingeholte neue Entscheidgrundlagen von sich aus der versicherten Per-
son vor Erlass des Einspracheentscheids zur Stellungnahme zu überlassen, unabhängig davon, 
ob die neuen Akten für den Entscheid von Belang sind oder nicht. Wird dieser Aufforderung 
nicht entsprochen, so liegt – entgegen der Auffassung der Suva – grundsätzlich eine Gehörs-
verletzung vor. Aufgrund der formellen Natur des rechtlichen Gehörs führt eine Verletzung in 
der Regel zur Aufhebung des entsprechenden Einspracheentscheids. Vorbehalten bleiben aber 
praxisgemäss Fälle, in denen die Verletzung des Akteneinsichtsrechts nicht besonders schwer 
wiegt und dadurch geheilt wird, dass die Partei, deren rechtliches Gehör verletzt wurde, sich vor 

 

 
 
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einer Instanz äussern kann, welche sowohl die Tat- als auch die Rechtsfragen uneingeschränkt 
überprüft (BGE 115 V 305 E. 2h; RKUV 1992 Nr. U 152 S. 199 E. 2e). Von einer Rückweisung 
der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne einer Heilung 
des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzu-
sehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu un-
nötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse 
der betroffenen Partei an einer behördlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären 
(BGE 116 V 187 E. 3d). 
 
2.3 Im vorliegenden Fall hat die Suva die ergänzende Stellungnahme des Kreisarztes 
Dr. med. C.____, FMH Chirurgie, vom 3. März 2017 zur Frage, ob der Unfall zu einer Ruptur 
des Ligamentum (Bandes) circumflexum geführt habe, dem Beschwerdeführer vor Erlass des 
Einspracheentscheids nicht zur Kenntnis gebracht. Damit wurde der Gehörsanspruch des Be-
schwerdeführers zweifelsohne verletzt. Im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens 
hat der Beschwerdeführer nun aber den kreisärztlichen Ergänzungsbericht vom 3. März 2017 
erhalten und in seiner Beschwerde auch ausführlich Kritik am Inhalt und am Beweiswert des 
Berichts geübt. Da das Kantonsgericht sowohl in tatsächlicher wie auch in rechtlicher Hinsicht 
uneingeschränkte Kognition hat und eine Rückweisung nur zu einem formalistischen Leerlauf 
führen würde, ist von einer Heilung der Gehörsverletzung durch das kantonsgerichtliche Verfah-
ren auszugehen. Namentlich läge die mit einer Rückweisung verbundene Verzögerung des Ver-
fahrens auch nicht im Interesse des Beschwerdeführers.  
 
3. In materieller Hinsicht strittig und zu prüfen ist der Leistungsanspruch des Beschwerde-
führers. Er ist der Auffassung, dass die über den 1. September 2016 hinaus andauernden 
Rückenbeschwerden unfallkausal seien und die Suva deshalb auch für die Zeit nach dem 
1. September 2016 die gesetzlichen Versicherungsleistungen zu erbringen habe.  
 
4.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufs-
unfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt 
der versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbe-
handlung). Dabei hat der Unfallversicherer die Pflegeleistungen so lange zu erbringen, als da-
von eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs.1 
Satz 1 UVG). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, 
so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Ar-
beitsunfähigkeit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es 
entsprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG 
am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeits-
fähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. 
 

 

 
 
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4.2 Der Unfallversicherer haftet für einen Gesundheitsschaden nur insoweit, als dieser in 
einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht (BGE 
129 V 177 E. 3). Dabei spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natür-
lichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch 
objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate mit der 
natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2).  
 
4.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die 
natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur 
noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder 
der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status 
quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf ei-
nes krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo 
sine), erreicht ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hin-
weisen). Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das 
Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsscha-
dens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse 
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. 
Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege-
ben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2009 UV Nr. 3 
E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 
4b). Der Beweis des Wegfalls des Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis 
unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer 
den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die 
versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ur-
sachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen 
sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2009, 8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). Aller-
dings tragen die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislo-
sigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen 
Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift erst Platz, wenn es sich als un-
möglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung 
einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklich-
keit zu entsprechen (BGE 138 V 216 E. 6). 
 
4.4 Es entspricht einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des Unfallversiche-
rungsrechts, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenver-
änderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraus-

 

 
 
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setzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt kann eine 
Diskushernie betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeig-
net war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen und die Symptome der Diskushernie 
(vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit auf-
treten. In solchen Fällen hat die Unfallversicherung auch für Rezidive und allfällige Operationen 
aufzukommen. Als Beispiele für die Bejahung einer Unfallkausalität sind etwa ein freier Sturz 
aus erheblicher Höhe, ein Sprung aus 10 m Höhe, ein Sturz beim Tragen von schweren Lasten 
oder ein Zusammenstoss bei grosser Geschwindigkeit zu nennen (Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts [EVG, heute: Bundesgericht, sozialversicherungsrechtliche Abteilungen] 
vom 9. Mai 2005, U 480/04, E. 3.1 und Urteil des Bundesgerichts vom 4. März 2013, 
8C:811/2012, E. 6.2). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind zudem fast alle (selte-
nen) traumatischen Diskushernien mit ossären Läsionen verbunden (Urteil des EVG vom 
26.  Juli 2000, U 24/00, E. 3c). Ist die Diskushernie bei degenerativem Vorzustand durch den 
Unfall nur aktiviert, nicht aber verursacht worden, so hat die Unfallversicherung nur Leistungen 
für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen. 
Nach derzeitigem medizinischem Wissensstand kann das Erreichen des status quo sine bei 
posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten erwartet wer-
den, wogegen eine allfällige richtunggebende Verschlimmerung röntgenologisch ausgewiesen 
sein und sich von der altersüblichen Progression abheben muss; eine traumatische Verschlim-
merung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule ist in der Re-
gel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu be-
trachten (Urteile des Bundesgerichts vom 14. Oktober 2015, 8C_571/2015, E. 2.2.3 und vom 
27. Juni 2012, 8C_681/2011, E. 3.3 mit Hinweisen; SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1 E. 2.3 
[8C_677/2007]).   
 
5.1 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte - wie der Feststellung natürlicher Kausalzu-
sammenhänge im Bereich der Medizin - ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig auf 
Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind 
(BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medizini-
schen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bin-
dung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeu-
tet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, 
objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver-
lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einan-
der widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 
demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-
tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und 

 

 
 
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in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 
Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 
E. 1c).  
 
5.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten ver-
sicherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-
achten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Ver-
sicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 
E. 4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, 
E. 5.3). Liegen Zweifel vor, wird das Gericht entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen oder 
die Sache an den Versicherungsträger zurückzuweisen haben, damit dieser im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst. 
 
6. Zur Frage der Unfallkausalität liegen die folgenden medizinischen Berichte vor: 
 
6.1 Die Erstbehandlung nach dem Unfall erfolgte beim Hausarzt des Versicherten, Dr. med. 
D.____, FMH Innere Medizin, am 8. Februar 2016, mithin 2 Tage nach dem Unfall. Er diagnos-
tizierte eine intraforaminale Diskushernie L 4/5 rechts nach Sturz und stellte rechtsbetonte lum-
bale Schmerzen sowie eine diskrete tieflumbale Klopfdolenz fest. Er attestierte dem Versicher-
ten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die von Dr. D.____ veranlasste MRT der LWS vom 
15. Februar 2016 zeigte eine degenerativ dehydrative Diskopathie LWK 4/5 mit breitbasig dor-
somedialer subligamentärer Protrusion/Herniation und mit lateral intraforaminaler Herniations-
komponente rechts, die eine Foraminalstenose mit Wurzelaffektion/-kompression L 4 verursa-
che. Nachweise für eine erosive osteochondrotische Komponente fehlten dagegen. 
 
6.2 Die E.____ Gesundheitsorganisation, der Krankenversicherer des Beschwerdeführers, 
beauftragte Dr. med. F.____, FMH Chirurgie, mit einer Kurzbeurteilung der gesundheitlichen 
Situation. Mit Bericht vom 10. März 2016 kam Dr. F.____ zum Schluss, dass eine ausgeprägte 
Diskushernie auf Höhe L 4/5 rechts vorliege, wahrscheinlich mit Ruptur des Ligamentum cir-
cumflexum. Die übrigen dargestellten Wirbelsäulenabschnitte schienen unauffällig. Die Beurtei-
lung in der Wirbelsäulensprechstunde des Spitals G.____ sei indiziert und werde vermutlich 
eine Änderung in der medikamentösen Therapie sowie eine gezielte Infiltration des Recessus 
L 4/5 rechts zur Folge haben, gefolgt von einer sachten Physiotherapie. Es sei denkbar, dass 
eine konservative Therapie Erfolg habe. In seiner angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter sei 

 

 
 
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der Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig. In einer Verweistätigkeit, in welcher Heben und Tra-
gen von Lasten über 5 kg, längeres Sitzen sowie Rumpfbeugungen und Verrichtungen in 
Zwangshaltungen des Rumpfes vermieden würden, bestehe bis circa Ende März 2016 eben-
falls eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Danach sei je nach Therapieerfolg eine leichte Steige-
rung zu erwarten. 
 
6.3 Am 22. März 2016 erfolgte im Spital G.____ eine radiologische Abklärung der LWS. Da-
bei wurde eine Mehrsklerosierung beidseits am Illiosakralgelenk (ISG) linksbetont, möglicher-
weise im Rahmen einer Spondylarthropathie (Gelenkentzündung) festgestellt. Es liege eine 5-
gliedrige LWS vor ohne Nachweis einer frischen Fraktur. Weiter sei eine ossäre Irregularität 
ventral an der Deckplatte des LWK 5 sichtbar, am ehesten vereinbar mit einem Limbus ver-
tebrae. Das Alignement der Wirbelsäule sei aber regelrecht (vgl. Bericht vom 22. März 2016). 
Der behandelnde Arzt im Spital G.____ für spinale Chirurgie, Dr. med. H.____, wiederholte in 
seinem Bericht vom 7. Juni 2016 die bereits bekannte Diagnose und führte aus, dass die Be-
schwerdesymptomatik rückläufig sei. Die Parästhesien sowie die Schmerzsymptomatik seien 
zurückgegangen, motorisch beständen nach wie vor keine Defizite. Die Fortführung der konser-
vativen Therapie werde empfohlen. Eine Indikation für ein operatives Therapievorgehen sei 
aktuell nicht gegeben. Es sei jedoch von einem langwierigen Genesungsverlauf auszugehen. 
Der Versicherte sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig. Eine Umschulung in ein neues Berufs-
feld mit geringerer körperlicher Belastung sei anzustreben. 
 
6.4 Der Kreisarzt Dr. C.____ nahm am 8. August 2016 eine Aktenbeurteilung vor. Der Versi-
cherte habe gemäss Schadenmeldung vom 3. März 2016 eine Traumatisierung des Gesässes 
und des Rückens im Sinne einer Kontusion erlitten. Folge davon sei eine Distorsion des Rü-
ckens. Die vorbestehenden degenerativen Veränderungen seien daraufhin symptomatisch ge-
worden. Bildgebend sei eine degenerative dehydrative Diskopathie LWK 4/5 ohne ossäre 
Schäden oder Hämatom nachweisbar. Distorsionen heilten im Regelfall innerhalb weniger Wo-
chen vollumfänglich ab. Spätestens sechs Monate nach dem Trauma sei davon auszugehen, 
dass die Unfallfolgen vollständig abgeklungen seien. Demnach sei das Unfallereignis nicht 
mehr überwiegend wahrscheinlich kausal für die heute noch geltend gemachten Beschwerden. 
Gestützt auf diesen Bericht stellte die Suva ihre Leistungen mit Verfügung vom 11. August 2016 
per 1. September 2011 ein. 
 
6.5 In seinem abschliessenden Bericht vom gleichen Tag führte Dr. H.____ aus, dass es 
unter der laufenden konservativen Therapie weiterhin zu einer stufenweisen Besserung der 
Beschwerdesymptomatik gekommen sei. Die vorbestehende Parästhesie sei deutlich rückläu-
fig, was im Sinne einer Entlastung der Nervenwurzel zu sehen sei. Im Grossen und Ganzen 
zeige sich ein zufriedenstellender klinischer Verlauf mit langsam progredienter Besserung der 
Beschwerdesymptomatik (vgl. Bericht vom 11. August 2016). 
 

 

 
 
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6.6 Im Rahmen des Einspracheverfahrens führte der Kreisarzt Dr. C.____ schliesslich mit 
ergänzender Beurteilung vom 3. März 2017 aus, dass die von Dr. F.____ beschriebene wahr-
scheinliche Ruptur des Ligamentum circumflexum auf der MRT vom 15. Februar 2016 nicht 
sichtbar sei. Ausserdem sei eine wahrscheinliche Ruptur eine Annahme und keine Diagnose. 
Im Weiteren sei der Unfallmechanismus Ausrutschen und Sturz auf den Rücken ungeeignet, 
um die degenerativen Veränderungen der LWS auszulösen oder zu verschlimmern. Vielmehr 
sei eine degenerative Diskopathie zu sehen. Um eine richtunggebende Verschlechterung einer 
vorbestehenden Diskushernie zu erreichen, sei ein axiales Stauchungstrauma erforderlich. 
Gemäss Schadenmeldung sei es aber zu einer direkten Kontusion des Rückens gekommen. 
Die zeitnah zum Unfall erstellte MRT zeige kein Korrelat einer Verletzung im Sinne eines Häma-
toms oder eines Knochenödems respektive eines Weichteilschadens, so dass keine strukturel-
len Unfallfolgen nachweisbar seien. 
 
7. In Würdigung der medizinischen Berichte ist festzuhalten, dass alle Ärzte von einer de-
generativ bedingten, vorbestehenden Diskushernie ausgehen, was bildgebend bestätigt und 
unbestritten ist. Im Weiteren steht nach den ärztlichen, namentlich den radiologischen Unterla-
gen fest, dass der Unfall zu keinen strukturellen Schäden geführt hat. Die von Dr. F.____ ge-
äusserte Vermutung einer wahrscheinlichen Ruptur des Ligamentum circumflexum wurde von 
keinem weiteren Arzt bestätigt und lässt sich auch auf der MRT vom 15. Februar 2016 nicht 
bildgebend nachweisen. Nicht zutreffend ist der Einwand der Suva, Dr. F.____ habe die MRT-
Bilder vom 15. Februar 2016 gar nicht gesehen. Aus dem Bericht von Dr. F.____ geht klar her-
vor, dass ihm die entsprechenden Bilder vorgelegen haben. Eine Ruptur des Ligamentum cir-
cumflexum hat er offensichtlich auf der MRT nicht feststellen können, ansonsten würde er nicht 
von einer bloss wahrscheinlichen Ruptur sprechen. Die Verdachtsdiagnose wurde von Dr. 
F.____ auch nicht näher begründet, womit sie insgesamt nicht genügt, auch nur geringe Zweifel 
an der Beurteilung des Kreisarztes zu wecken, wonach keine Hinweise für strukturelle Schäden 
gegeben seien. 
 
8.1 Der Beschwerdeführer wendet weiter gegen den kreisärztlichen Bericht ein, dass 
Dr. C.____ von einem unzutreffenden Unfallmechanismus ausgehe. Er sei auf das Gesäss und 
den Rücken gefallen. Es liege deshalb klar ein axiales Stauchungstrauma vor, welches eine 
richtunggebende Verschlimmerung verursacht habe.  
 
8.2 Über den Ablauf des Unfalles bestehen zwei verschiedene Versionen: "Ausrutschen und 
Sturz direkt auf den Rücken" (Schadenmeldung der Arbeitgeberin vom 3. März 2016) und "Aus-
gleiten und Sturz auf Gesäss und Rücken" (Bericht von Dr. F.____ vom 10. März 2016). Welche 
der Versionen tatsächlich zutrifft, kann letztlich offen bleiben, weil keine der beiden einen genü-
gend schweren Unfall darstellt, der geeignet wäre, eine Diskushernie zu verursachen oder eine 
vorbestehende Diskushernie richtunggebend zu verschlimmern. Wie bereits erwähnt, muss der 
Unfall eine gewisse Schwere aufweisen, um eine Diskushernie auszulösen. So braucht es ei-
nen Sturz aus einer gewissen Höhe oder das gleichzeitige Tragen eines schweren Gewichts, 

 

 
 
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damit eine Diskushernie überhaupt ausgelöst werden kann (vgl. E. 4.4). Gemäss bundesge-
richtlicher Rechtsprechung gelten auch für eine Verschlimmerung einer vorbestehenden Dis-
kushernie dieselben Voraussetzungen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 10. Februar 2012, 
8C_902/2011, E. 2.1 mit weiteren Hinweisen sowie Urteil des Sozialversicherungsgerichts Zü-
rich vom 24. Februar 2017, E. 1.4). Im vorliegenden Fall liegt im schlimmsten Fall ein Ausrut-
schen und Stürzen aus dem Stand auf das Gesäss und den Rücken vor. Selbst wenn beim 
Sturz eine axiale Belastung hervorgerufen wurde, so genügt ein einfacher Sturz aus dem Stand 
noch nicht für die Provokation eines Bandscheibenschadens oder für die richtunggebende Ver-
schlimmerung einer vorbestehenden Diskushernie. Auch muss eine allfällige richtunggebende 
Verschlimmerung röntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der altersüblichen Progressi-
on abheben (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 22. Juli 2016, 8C_285/2016, E. 6.4.3), was hier 
nicht der Fall ist. Es ist daher davon auszugehen, dass es lediglich zur Aktivierung eines dege-
nerativen Vorzustandes gekommen ist. Das in Zusammenhang damit stehende Schmerzsyn-
drom gilt erfahrungsgemäss nach drei bis vier Monaten (vgl. E. 4.4) bzw. nach kreisärztlicher 
Beurteilung (vgl. E. 6.4) spätestens nach 6 Monaten als ausgeheilt und nicht mehr als unfall-
kausal. Die Suva hat ab 8. Februar 2016 bis zum 1. September 2016 und damit während fast 7 
Monaten Leistungen erbracht. Die Leistungseinstellung per 1. September 2016 ist demnach 
zurecht erfolgt. 
 
9. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG ist der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Parteien 
kostenlos. Es sind deshalb für den vorliegenden Prozess keine Verfahrenskosten zu erheben. 
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die ausserordentlichen Kosten wettzuschla-
gen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 

Mitteilung an Parteien 
  Bundesamt für Gesundheit 
 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin 
 
 
 
 
 
 

 

 
 

 

 

Vermerk eines allfälligen Weiterzugs 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 http://www.bl.ch/kantonsgericht