# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 03e56ae2-406c-533d-a7e8-dc268e93fc46
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.11.2008 D-7126/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7126-2007_2008-11-06.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7126/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  6 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Robert Galliker, 
mit Zustimmung von Richterin Marianne Teuscher;
Gerichtsschreiberin Daniela Brüschweiler.

A._______, geboren (...),
unbekannte Staatsangehörigkeit (angeblich Irak),
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 17. Oktober 2007 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7126/2007

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  seinen 
Heimatstaat Irak 1998 verliess, sich in der Folge während vier Jahren 
in  Syrien  ([...])  und  anschliessend  während  fünf  Jahren  im  Libanon 
(Flüchtlingslager  [...])  aufhielt,  bevor  er  via  die  Türkei,  Griechenland 
und Frankreich anfangs September 2007 in die Schweiz einreiste, wo 
er am 5. September 2007 im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) 
(...) ein Asylgesuch einreichte,

dass  das  BFM  am  17. September  2007  im  EVZ  seine  Personalien 
erhob  und  ihn  summarisch  zum Reiseweg und  zu  den  Asylgründen 
befragte,

dass ein vom BFM beauftragter Experte am 21. September 2007 mit 
dem Beschwerdeführer  ein  Telefongespräch führte,  aufgrund dessen 
am  28. September  2007  eine  Herkunftsanalyse  (LINGUA-Analyse) 
über den Beschwerdeführer erstellt wurde,

dass der Experte in seinem Bericht zum Schluss kam, der Beschwer-
deführer stamme mit Sicherheit  nicht aus dem Irak, aus Syrien oder 
dem Libanon, sondern wahrscheinlich aus einem westlich gelegenen 
arabischen Land (Maghreb),

dass dem Beschwerdeführer am 8. Oktober 2007 zum Ergebnis dieser 
Analyse das rechtliche Gehör gewährt wurde,

dass er an der geltend gemachten Herkunft aus dem Irak festhielt,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  17. Oktober  2007  –  eröffnet  am 
gleichen Tag – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b des Asylgeset-
zes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf  das Asylgesuch nicht 
eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anord-
nete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer  habe versucht,  die  Behörden über seine Identität  zu 
täuschen, indem er eine falsche Nationalität angegeben habe,

dass  die  Angaben  zu  seiner  Nationalität  und  Herkunft  durch  die 
LINGUA-Analyse  widerlegt  worden  seien,  da  er  praktisch  keine 

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Kenntnisse  über  seine  angebliche  Heimatstadt  sowie  über  den  Irak 
verfüge,

dass  der  Beschwerdeführer  keinen  der  irakischen  Dialekte  spreche 
und seine diesbezügliche Begründung – einerseits  habe es sich  bei 
seinen Freunden in  (...)  nicht  um Iraker gehandelt,  anderseits sei  er 
zusammen mit einem irakischen Freund gereist und habe in (...) in der 
Strasse der Iraker gewohnt – widersprüchlich sei,

dass der Beschwerdeführer auch zu Syrien und Damaskus unzutref-
fende Angaben gemacht habe,

dass auf die Begründung im Einzelnen, soweit entscheidwesentlich, in 
den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. Oktober 2007 gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob 
und dabei beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, die 
Sache  sei  zu  neuem  (materiellen)  Entscheid  an  die  Vorinstanz  zu-
rückzuweisen,  eventualiter  sei  er  vorläufig  aufzunehmen  und  es  sei 
von der Erhebung eines Kostenvorschusses abzusehen,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  dem  Beschwerdeführer  mit 
Schreiben  vom 23. Oktober  2007  den  Eingang  der  Beschwerde  an-
zeigte,

dass  der  damals  zuständige  Instruktionsrichter  des  Bundesverwal-
tungsgerichts  mit  Zwischenverfügung  vom 20. August  2008  festhielt, 
der  Beschwerdeführer  könne  den  Ausgang  des  Verfahrens  in  der 
Schweiz  abwarten  und  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses 
werde verzichtet,

dass dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 8. Oktober 2008 mit-
geteilt  wurde, ohne seinen Gegenbericht  werde das Verfahren fortan 
nicht mehr in italienischer, sondern in deutscher Sprache geführt, weil 
er inzwischen dem Kanton (...) zugeteilt worden sei,

dass die eingeräumte Frist zur allfälligen Stellungnahme in der Folge 
ungenutzt verstrich,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

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über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes  vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf Asylgesuche nicht einge-
treten  wird,  wenn  Asylsuchende  die  Behörden  über  ihre  Identität 
täuschen und diese Täuschung aufgrund der  Ergebnisse der  erken-
nungsdienstlichen  Behandlung  oder  anderer  Beweismittel  feststeht, 
wobei der Begriff der Identität Namen, Vornamen, Staatsangehörigkeit, 
Ethnie, Geburtsdatum, Geburtsort und Geschlecht des Asylsuchenden 
umfasst (vgl. Art. 1 Bst. a  der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 
über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]),

dass der vom Bundesamt beauftragte Experte aufgrund einer landes-
kundlichen und sprachlichen Analyse zum Schluss kam, die vom Be-
schwerdeführer  angegebene  Herkunft  Irak  könne  ausgeschlossen 
werden und er stamme wahrscheinlich aus einem westlich gelegenen 
arabischen Land (Maghreb),

dass das Bundesverwaltungsgericht LINGUA-Analysen des BFM zwar 
nicht als Sachverständigengutachten (Art. 12 Bst. e VwVG; Art. 57 ff. 
des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den Bundeszivilpro-
zess [BZP, SR 273] i.V.m. Art. 19 VwVG), sondern als schriftliche Aus-
künfte einer Drittperson (Art. 12 Bst. c VwVG; Art. 49 BZP i.V.m. Art. 19 
VwVG) anerkennt, ihnen indessen - sofern bestimmte Anforderungen 
an die fachliche Qualifikation, Objektivität und Neutralität des Experten 
wie auch an die inhaltliche Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit der 
Analysen erfüllt sind - erhöhten Beweiswert zumisst (vgl. EMARK 2003 
Nr. 14 E. 7 S. 89; 1998 Nr. 34 S. 284 ff.), 

dass  demnach  LINGUA-Analysen  grundsätzlich  geeignet  sind,  den 
Nachweis einer Identitätstäuschung im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. b 
AsylG zu erbringen (vgl. EMARK 1999 Nr. 19 E. 3d S. 125 f.), 

dass in der Beschwerde gerügt wird, beim Experten habe es sich um 
eine Person kurdischer Abstammung gehandelt, welcher als Sachver-
ständiger für Syrien und Kurdistan vorgestellt worden sei und schlecht 
beziehungsweise  für  den  Beschwerdeführer  nur  schwer  verständlich 
arabisch gesprochen habe,

dass  eine  ernsthafte  Kommunikation  zwischen  Kurden  und  Irakern 
nicht möglich sei,

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dass  aus  der  detaillierten  und  sorgfältig  redigierten  Analyse  jedoch 
hervorgeht,  dass  der  Beschwerdeführer  eingehend  zu  seinen  Orts- 
und Kulturkenntnissen in Bezug auf die behaupteten Aufenthaltsorte, 
zu Religion, Dokumenten und Geld befragt wurde und sich der Experte 
ausführlich zur Sprache des Beschwerdeführers, nämlich zur Phonolo-
gie,  Morphosyntax  und  Wortwahl,  äusserte  und  dabei  ausschloss, 
dass der Beschwerdeführer in den von ihm genannten Ländern soziali-
siert wurde,

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des rechtlichen 
Gehörs zum Gutachten zwar auf das schwierige Verhältnis zwischen 
Kurden und Irakern hinwies, jedoch keine mangelhafte Verständigung 
geltend machte,

dass der im Einklang mit der Rechtsprechung stehende und in Anwen-
dung  von Art. 32  Abs. 2  Bst. b  AsylG  ergangene  Nichteintretensent-
scheid  des  BFM  einer  Überprüfung  durch  das  Bundesverwal-
tungsgericht standhält,

dass sich für die vom Beschwerdeführer behauptete Voreingenommen-
heit des LINGUA-Experten in den Akten keine Anhaltspunkte finden,

dass  der  Einwand  des  Beschwerdeführers,  das  Telefongespräch  mit 
dem  Experten  habe  während  des  Ramadan  stattgefunden,  zwar 
zutrifft,  der Beschwerdeführer jedoch nicht  konkret  darlegt,  inwiefern 
sich dieser Umstand auf seine Aussagen ausgewirkt hätte,

dass  vielmehr  das  BFM  zutreffend  auf  die  Unstimmigkeiten  in  den 
Angaben des Beschwerdeführers hinwies und seine Erklärungen als 
unbehelfliche Schutzbehauptungen zu würdigen sind,

dass  zur  Vermeidung  von  Wiederholungen  im  Weiteren  auf  die 
zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen 
werden kann,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-

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willigung  erteilt  hat  und  zudem  kein  Anspruch  auf  Erteilung  einer 
solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und 
demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  die  Vorinstanz  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art.  83  Abs.  1  des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass grundsätzlich von Amtes wegen zu prüfen ist, ob der Vollzug der 
Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 
44  Abs. 2 AsylG),  diese Untersuchungspflicht  jedoch nach Treu und 
Glauben ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden fin-
det (Art. 8 AsylG), welche auch die Substanziierungslast tragen (Art. 7 
AsylG), und es deshalb nicht Sache der Asylbehörden sein kann, nach 
allfälligen  Wegweisungshindernissen  in  hypothetischen  Herkunftslän-
dern zu forschen, 

dass der  Beschwerdeführer deshalb die  Folgen seiner  mangelhaften 
Mitwirkung respektive der Verheimlichung seiner wahren Identität und 
Herkunft  zu  tragen  hat,  indem  vermutungsweise  davon  auszugehen 
ist,  es  würden  einer  Wegweisung  in  den  tatsächlichen  Heimatstaat 
keine landes- oder völkerrechtlichen Vollzugshindernisse im Sinne von 
Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG entgegenstehen (vgl. 
EMARK  2005  Nr.  1  E.  3.2.2.  S.  4  f.),  zumal  die  von  ihm  geltend 
gemachten Gründe für  das Verlassen seines Heimatlandes aufgrund 
der festgestellten Identitätstäuschung jeglicher Grundlage entbehren,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt  und  Rückkehrförderung,  mit  den 

Akten Ref.-Nr. N (...) (in Kopie)
- das (...) des Kantons (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Robert Galliker Daniela Brüschweiler

Versand: 

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