# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5a075741-a202-511c-8dab-1071a3c57b37
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.09.2009 C-8612/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-8612-2007_2009-09-28.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-8612/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richter Ronald Flury (Vorsitz), 
Richterin Franziska Schneider, Richter Marc Steiner, 
Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel.

D._______, 
vertreten durch Herr lic. iur. Gojko Reljic, 
Rechtsberatung für Ausländer, Go-Re-Ma, 
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-8612/2007

Sachverhalt:

A.
D._______  (nachfolgend:  Beschwerdeführer),  geboren  am  [...],  in 
seinem Heimatstaat wohnhafter serbischer Staatsangehöriger, war von 
1972-1987  in  der  Schweiz  erwerbstätig  und  entrichtete  in  diesem 
Zeitraum obligatorische Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinter-
lassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV).  Mit  Gesuch  vom 
22. Februar 2005 meldete er sich zum Bezug einer schweizerischen 
Invalidenrente an.

B.
Mit Vorbescheid vom 14. Februar 2007 teilte die IV-Stelle für Versicher-
te  im  Ausland  (IVSTA,  nachfolgend:  Vorinstanz)  dem  Beschwerde-
führer  gestützt  auf  die  Beurteilung  des  ärztlichen  Dienstes  vom 
21. Januar 2007 mit, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werden 
müsste; es liege weder eine bleibende Erwerbsunfähigkeit noch eine 
ausreichende durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit während eines Jah-
res  vor. Zwar  sei  die  letzte  gewinnbringende  Tätigkeit  aufgrund  des 
Gesundheitszustands nicht mehr zumutbar. Die Ausübung einer ande-
ren,  leichteren,  dem Gesundheitszustand besser  angepassten Tätig-
keit wie beispielsweise als Verkäufer im Detailhandel, Registrier- und 
Kassierungsarbeiten, in der Datenerfassung/Scannage, in der internen 
Postverteilung oder als Billetverkäufer sei jedoch in rentenausschlies-
sender Weise zumutbar.

C.
Gegen den  Vorbescheid  erhob  der  Beschwerdeführer  mit  Schreiben 
vom 26. Februar sowie vom 6. bzw. 9. März 2007 Einwand und reichte 
neue  medizinische  Unterlagen  ein,  welche  dem  zuständigen  IV-
Stellenarzt zur Begutachtung vorgelegt wurden. Dieser bestätigte am 
16. April 2007 seine bisherige Einschätzung, wonach der Beschwerde-
führer nicht mehr in der Lage sei,  seine angestammte Tätigkeit  aus-
zuüben, die Ausübung einer leichteren Verweisungstätigkeit jedoch zu-
mutbar sei.

D.
Mit Verfügung vom 18. April 2007 wies die Vorinstanz das Leistungs-
begehren  des  Beschwerdeführers  ab. Mit  Eingabe  vom 4. Mai  2007 
erhob der  Beschwerdeführer  dagegen Beschwerde beim Bundesver-
waltungsgericht und beantragte die Zusprechung einer Rente. Mit Ver-

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nehmlassung  vom  19. November  2007  teilte  die  Vorinstanz  mit,  sie 
habe im Rahmen eines Wiedererwägungsverfahrens am 16. November 
2007 eine neue Verfügung erlassen und dem Beschwerdeführer eine 
Dreiviertelsrente mit  Wirkung ab 1. Februar 2006 zugesprochen. Da-
raufhin  zog  der  Beschwerdeführer  am  19. Dezember  2007  die  Be-
schwerde zurück. Das Bundesverwaltungsgericht schrieb das Verfah-
ren am 8. Januar 2008 infolge Rückzugs als gegenstandslos ab.

E.
Gegen die wiedererwägungsweise erlassene Verfügung der Vorinstanz 
vom  16. November  2007  erhob  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe 
vom 19. Dezember 2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. 
Er beantragt die Zusprechung einer ganzen Rente ab dem 1. Februar 
2004, eventualiter sei  die Sache erneut abzuklären. Zur Begründung 
verweist  der  Beschwerdeführer  auf  die  Beurteilung  des  serbischen 
Versicherungsträgers  vom 8. Juni  2005,  in  welcher  der  Beschwerde-
führer ab Datum der Antragsstellung (22. Februar 2005) für sämtliche 
Tätigkeiten  als  arbeitsunfähig  eingestuft  werde. Aus der  spezialärzt-
lichen  Dokumentation  sowie  aus  dem  Bericht  von  Dr. S._______, 
Fachärztin  für  Psychiatrie,  vom  25. April  2007  gehe  jedoch  hervor, 
dass der Beschwerdeführer wegen seiner psychischen und physischen 
Leiden bereits mehrere Jahre vor Antragsstellung "Invalider erster Ka-
tegorie" gewesen sei.

F.
Mit Vernehmlassung vom 22. April  2008 beantragt die Vorinstanz die 
Abweisung  der  Beschwerde und  die  Bestätigung  der  angefochtenen 
Verfügung. Es bestehe keine Bindung der schweizerischen Invaliden-
versicherung  an  die  Beurteilung  ausländischer  Versicherungsträger. 
Der  vorliegende  Sachverhalt  sei  nach  Erlass  der  abweisenden  Ver-
fügung vom 18. April 2007 wiederholt dem IV-ärztlichen Dienst unter-
breitet worden. Mit Bericht vom 5. August 2007, welcher auch den an-
geführten  psychiatrischen  Bericht  von  Dr. S._______  vom  25. April 
2007 berücksichtige, gelange der beurteilende IV-Stellenarzt neu zur 
Schlussfolgerung,  dass  der  Beschwerdeführer  in  leichteren  Verwei-
sungstätigkeiten seit Januar 2006 zu 50 % eingeschränkt sei. Bereits 
im Bericht vom 21. Januar 2007 sei eine 70 %-ige Arbeitsunfähigkeit in 
der zuletzt ausgeübten Tätigkeit seit dem 22. Februar 2005 festgehal-
ten worden. Der neu erfolgte Einkommensvergleich habe eine Invalidi-
tät  von 62 % ergeben. Der  Eintritt  der  Invalidität  bzw. des  Versiche-
rungsfalls erfolge in demjenigen Zeitpunkt, in welchem eine Leistung 

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der  Invalidenversicherung  objektiv  erstmals  angezeigt  sei;  bezüglich 
des Rentenanspruchs sei der Versicherungsfall nach dem anwendba-
ren Recht (4. IV-Revision) am 22. Februar 2006 eingetreten. Die Ge-
währung einer Dreiviertelsrente ab dem 1. Februar 2006 sei deshalb 
rechtens.

G.
In  seiner  Stellungnahme  vom  14. Mai  2008  beanstandet  der  Be-
schwerdeführer, dass die Beurteilung lediglich durch einen Einzelarzt 
und nicht durch eine Fachgruppe erfolgt sei, obwohl der Beschwerde-
führer  an  verschiedenen  psychischen  und  physischen  Beschwerden 
leide.  Allein  aufgrund  dieser  Tatsache  müsse  die  angefochtene  Ver-
fügung aufgehoben werden.

H.
Am  3. März  2009  wurde  das  Verfahren  im  Rahmen  interner  Ent-
lastungsmassnahmen  von  der  Abteilung III  des  Bundesverwaltungs-
gerichts an die Abteilung II überwiesen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  für  die  Beurteilung  der  vor-
liegenden  Streitsache  zuständig  (Art.  31 f.  sowie  Art. 33  Bst. d  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32] 
i.V.m. Art. 69  Abs. 1  Bst. b  des  Bundesgesetzes  vom 19. Juni  1959 
über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).

1.2 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Aushilfe  in  anderen  Abteilungen ver-
pflichtet.  Vorliegend  ist  der  Vorsitz  im  Beschwerdeverfahren  auf  die 
Abteilung II übergegangen. Der Spruchkörper setzt sich (neu) zusam-
men  aus  Richter  Ronald  Flury  und  Richter  Marc  Steiner  der  Abtei-
lung II und Richterin Franziska Schneider der Abteilung III.

1.3 Das  Verfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem Bundesgesetz  vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz 
nichts  anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Vorbehalten  bleiben gemäss 
Art. 3  Bst. dbis VwVG  die  besonderen  Bestimmungen  des  Bundes-
gesetzes  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts 

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(ATSG, SR 830.1). Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen 
des  ATSG  auf  die  Invalidenversicherung  (Art. 1a-26bis und  28-70) 
anwendbar, soweit  das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom 
ATSG vorsieht.

1.4 Der  Beschwerdeführer  ist  als  Adressat  der  angefochtenen  Ver-
fügung durch diese berührt  und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
deren Aufhebung oder Änderung (Art. 59 ATSG, Art. 48 Abs. 1 VwVG). 
Die  Beschwerde  wurde  frist-  und  formgerecht  eingereicht  (Art. 60 
Abs. 1  ATSG,  Art. 52  VwVG).  Auf  die  Beschwerde  ist  daher  einzu-
treten.

2.

2.1 Die Schweiz hat mit Serbien – im Unterschied zu anderen Nach-
folgestaaten  des  ehemaligen  Jugoslawiens  –  kein  neues  Sozialver-
sicherungsabkommen  abgeschlossen,  weshalb  das  Abkommen  vom 
8. Juni  1962  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und 
der  Föderativen  Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung 
(SR 0.831.109.818.1)  weiterhin  anwendbar  ist  (vgl.  BGE 126 V  198 
E. 2b, BGE 122 V 381 E. 1 mit  Hinweis). Nach Art. 2 dieses Abkom-
mens  stehen  die  Staatsangehörigen  der  Vertragsstaaten  in  ihren 
Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, 
zu welchen die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Invali-
denversicherung  gehört,  einander  gleich,  soweit  nichts  anderes  be-
stimmt  ist.  Bestimmungen,  die  hinsichtlich  der  Voraussetzungen  des 
Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente sowie der anwend-
baren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Abkommens aufge-
stellten Grundsatz der Gleichstellung abweichen, finden sich weder im 
Abkommen selbst noch in anderen, auf Serbien anwendbaren völker-
rechtlichen Vereinbarungen.

Demnach richtet sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf  Leistungen  der  Invalidenversicherung  nach  schweizerischem 
Recht,  insbesondere  dem IVG sowie  der  Verordnung  über  die  Inva-
lidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201).

2.2 Weil  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestands Geltung haben,  und weil  nach ständiger Praxis  der 
Sozialversicherungsgerichte  bei  der  Beurteilung  eines  Falles  grund-
sätzlich auf  den bis  zum Zeitpunkt  des Erlasses des angefochtenen 

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Verwaltungsakts (vorliegend 16. November 2007) eingetretenen Sach-
verhalt abgestellt wird (BGE 132 V 1 E. 1, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hin-
weisen), sind im vorliegenden Fall die auf den 1. Januar 2004 in Kraft 
getretenen  Bestimmungen  der  4. IV-Revision  anwendbar,  nicht  aber 
diejenigen  der  5. IV-Revision.  Im  Folgenden  werden  deshalb  die  ab 
1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewesenen Bestimmungen des 
IVG  (Fassung  vom  21. März  2003,  AS 2003  3837 ff.)  und  der  IVV 
(Fassung vom 21. Mai 2003, AS 2003 3859 ff.) zitiert.

2.3 Die  Frage,  ob  und  gegebenenfalls  ab  wann  Anspruch  auf  Leis-
tungen der  schweizerischen Invalidenversicherung besteht,  bestimmt 
sich  allein  aufgrund  der  schweizerischen  Rechtsvorschriften  (vgl. 
E. 2.1).  Für  die  Beurteilung  eines  Rentenanspruchs  sind  daher  die 
Feststellungen des ausländischen Versicherungsträgers bezüglich In-
validitätsgrad  und  Anspruchsbeginn  für  die  rechtsanwendenden  Be-
hörden in der Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4). 
Die dahingehende Rüge des Beschwerdeführers geht deshalb fehl.

3.

3.1 Anspruch  auf  eine  ordentliche  Rente  haben  rentenberechtigte 
Versicherte,  die bei  Eintritt  der Invalidität  während mindestens eines 
vollen Jahres Beiträge geleistet haben (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 
zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung). Gemäss Art. 48 IVG (in 
der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) werden IV-Leis-
tungen lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate 
ausgerichtet. Der Beschwerdeführer hat in den Jahren 1972-1987 Bei-
träge an die AHV/IV geleistet  und erfüllt  damit  die  Voraussetzungen 
der Mindestbeitragsdauer gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG (in der bis zum 
31. Dezember 2007 geltenden Fassung).

3.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Un-
fall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für 
die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche 
Art  und Schwere erreicht hat  (Art. 4 Abs. 2 IVG). Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und 
Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs-
möglichkeiten  auf  dem  in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen  Ar-
beitsmarkt (Art. 7 ATSG). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beein-

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trächtigung der körperlichen,  geistigen oder psychischen Gesundheit 
bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder 
Aufgabenbereich  zumutbare Arbeit  zu leisten. Bei  langer  Dauer wird 
auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben-
bereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

3.3 Gemäss Art. 28  Abs. 1 IVG (in  der  bis  zum 31. Dezember  2007 
geltenden Fassung) haben Versicherte bei einem Invaliditätsgrad von 
mindestens  70 %  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente,  bei  mindestens 
60 % auf eine Dreiviertelsrente, bei mindestens 50 % auf eine halbe 
Rente oder auf  eine Viertelsrente,  wenn sie mindestens zu 40 % in-
valid  sind.  Vorbehältlich  anderslautender  völkerrechtlicher  Vereinba-
rungen werden nach Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der bis zum 31. Dezem-
ber 2007 geltenden Fassung) Renten, die einem Invaliditätsgrad von 
weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, 
die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben. 
Nach der Rechtsprechung stellt  Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht bloss eine 
Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere  Anspruchsvoraus-
setzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c).

3.4 Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die me-
dizinischen Unterlagen – wie alle anderen Beweismittel  – nach dem 
Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung  frei,  d.h.  ohne  Bindung  an 
förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdi-
gen  (BGE 132  V  393  E. 2.1;  ALFRED MAURER/GUSTAVO SCARTAZZINI/MARC 
HÜRZELER,  Bundessozialversicherungsrecht,  3. Aufl.,  Basel  2009,  § 21 
Rz. 7). Dies bedeutet für  das Gericht,  dass es alle Beweismittel,  un-
abhängig,  von wem sie stammen, objektiv  zu prüfen und danach zu 
entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung  des  streitigen  Rechtsanspruches  gestatten.  Insbesondere 
darf bei einander widersprechenden medizinischen Berichten der Pro-
zess nicht erledigt werden, ohne das gesamte Beweismaterial zu wür-
digen und die Gründe anzugeben, warum auf die eine und nicht auf 
die  andere  medizinische  These  abzustellen  ist.  Hinsichtlich  des  Be-
weiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen be-
ruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten  (Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen  Situation  einleuchtet  und  ob  die  Schlussfolgerungen  der  Ex-
pertin oder des Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a; vgl. 

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hierzu  UELI KIESER,  Schweizerisches Sozialversicherungsrecht,  Zürich/ 
St. Gallen 2008, S. 434 f., Rz. 19).

3.5 Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweis-
würdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 
Gutachten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 351  E. 3b; Urteil  des 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 128/98 vom 24. Januar 2000 
E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten 
Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund eingehender Beob-
achtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Be-
richt erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Er-
gebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzu-
erkennen,  solange nicht  konkrete  Indizien  gegen die  Zuverlässigkeit 
der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden Ärzte  schliesslich sind  aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  I 655/05  vom  20. März 
2006 E. 5.4 mit Hinweisen).

Bei  der  Abschätzung  des  Beweiswerts  im  Rahmen einer  freien  und 
umfassenden Beweiswürdigung dürfen allerdings auch die potentiellen 
Stärken der Berichte behandelnder Ärzte nicht vergessen werden. Der 
Umstand allein, dass eine Einschätzung vom behandelnden Mediziner 
stammt,  darf  nicht  dazu führen,  sie  von vornherein  als  unbeachtlich 
einzustufen; die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende 
Betreuung durch behandelnde Ärzte bringt oft wertvolle Erkenntnisse 
hervor. Auf der anderen Seite lässt es die unterschiedliche Natur von 
Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits 
und  Begutachtungsauftrag  des  amtlich  bestellten  fachmedizinischen 
Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- 
oder  Gerichtsgutachten  stets  in  Frage  zu  stellen  und  zum  Anlass 
weiterer  Abklärungen  zu  nehmen,  wenn  die  behandelnden  Ärzte  zu 
anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, 
in  denen sich  eine abweichende Beurteilung aufdrängt,  weil  die  be-
handelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Inter-
pretation  entspringende  –  Aspekte  benennen,  die  im  Rahmen  der 
Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil  des 

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Bundesgerichts 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2 mit Hinweisen, 
publiziert in: Plädoyer 3/2009, S. 72 ff.).

3.6 Im Sozialversicherungsrecht haben Verwaltung und Gericht ihren 
Entscheid,  sofern  das  Gesetz  nicht  etwas  Abweichendes  vorsieht, 
nach  dem  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  zu 
fällen. Die blosse Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt 
diesen  Beweisanforderungen  nicht.  Vielmehr  ist  jener  Sachverhalts-
darstellung  zu  folgen,  die  von  allen  möglichen  Geschehensabläufen 
als  die  wahrscheinlichste  gewürdigt  wird  (BGE 129  V  222  E. 4.3.1, 
BGE 128  V  66  E. 5c,  BGE 126  V  353  E. 5b;  MAURER/SCARTAZZINI/ 
HÜRZELER, a.a.O., § 21 Rz. 8; KIESER, a.a.O., S. 433, Rz. 17).

4.
Angefochten ist die von der Vorinstanz am 16. November 2007 wieder-
erwägungsweise getroffene Verfügung,  mit  welcher  der  Beschwerde-
führer mit Wirkung ab dem 1. Februar 2006 eine Dreiviertelsrente zu-
gesprochen  erhielt.  Strittig  ist  (u. a.)  der  Invaliditätsgrad  des  Be-
schwerdeführers: Er  beantragt  die  Zusprechung einer  ganzen Invali-
denrente.  Gemäss  der  spezialärztlichen  Dokumentation  sowie  dem 
Bericht  von  Dr. S._______,  Spezialärztin  für  Psychiatrie,  sei  er 
aufgrund seiner psychischen und physischen Leiden bereits mehrere 
Jahre vor dem Antragsdatum "Invalider erster Kategorie" gewesen.

Die Vorinstanz verweist auf die Beurteilung ihres ärztlichen Dienstes 
vom 5. August 2007, welche den angeführten psychiatrischen Bericht 
berücksichtige,  sowie  auf  die  Beurteilung  ihres  ärztlichen  Dienstes 
vom 21. Januar 2007, wonach eine 70 %-ige Arbeitsunfähigkeit in der 
zuletzt ausgeübten Tätigkeit seit  dem 22. Februar 2005 bestehe. Der 
neu erfolgte Einkommensvergleich habe eine Invalidität  von 62 % er-
geben, daher sei die Gewährung einer Dreiviertelsrente rechtens.

Der  Beschwerdeführer  war  gemäss  eigenen  Angaben  bis  zum 
22. Februar 2005 als selbständiger Landwirt tätig und führte den Land-
wirtschaftsbetrieb (Ackerbau: Mais und Weizen) zusammen mit seiner 
Ehefrau. Bis Anfang 2002 habe er  uneingeschränkt  arbeiten können. 
Anschliessend sei  er  vermehrt  auf  die  Mithilfe  seiner  Ehefrau sowie 
seines Sohnes angewiesen gewesen. Seit der Aufgabe seiner Tätigkeit 
führe sein Sohn den Betrieb.

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4.1 Die  Berichte  der  IV-Stellenärzte  sowie  der  serbischen  Ärzte 
gehen,  soweit  sie  sich  dazu  äussern,  übereinstimmend  davon  aus, 
dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit lediglich 
reduziert  arbeitsfähig  ist. Aus den  Akten  geht  hervor,  dass  sich  der 
Beschwerdeführer  im  Januar 2006  einer  dreifachen  Bypassoperation 
sowie  einer  Endarteriektomie  beider  Halsschlagadern  unterziehen 
musste.

4.1.1 Gemäss  Bericht  von  Dr. R._______  (undatiert,  Zeitpunkt  nach 
der Bypassoperation, da der Bericht darauf Bezug nimmt), Kardiologe 
an  der  [Klinikname  und  Ort],  ist  die  Arbeitsfähigkeit  des  Beschwer-
deführers dauerhaft  vermindert; eine eventuelle Wiederaufnahme der 
Arbeitstätigkeit  stelle ein grosses Risiko für den Gesundheitszustand 
des  Patienten  dar.  Die  postoperative  Entwicklung  sei  ohne  Kompli-
kationen  verlaufen.  Während  sechs  Monaten  nach  dem  Eingriff  sei 
eine Insuffizienz der Mitralklappe diagnostiziert worden, die sich darin 
äussere,  dass  der  Beschwerdeführer  schnell  ermüde  und  generell 
noch  geschwächt  sei.  Deshalb  sei  die  antihypertensive  Behandlung 
(Behandlung gegen Bluthochdruck) intensiviert  worden. Bevor jedoch 
ein erneuter Eingriff  notwendig werde, seien alle Möglichkeiten einer 
medikamentösen Behandlung auszuschöpfen.

4.1.2 Mit  Bericht  vom  2. März  2007  empfiehlt  Dr. P._______, 
Kardiologe an der [Klinikname und Ort], die Fortsetzung der antihyper-
tensiven Behandlung, da bei der Untersuchung ein exzessiver Anstieg 
des  systolischen  sowie  des  diastolischen  Blutdrucks  zu  verzeichnen 
gewesen sei. Weitere Berichte gleichen Datums aus der [Klinikname 
und Ort] bestätigen dies.

4.1.3 Dr. S._______,  Psychologin  an  der  [Klinikname  und  Ort],  be-
urteilt  die  Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  in  ihrem  Bericht 
vom 25. April 2007 als stark eingeschränkt. Sie diagnostiziert eine De-
pression F 33.2, d.h. eine gegenwärtig schwere Episode mit psycho-
tischen Symptomen, die medikamentös behandelt wird. Ihrem Bericht 
zufolge sei der Beschwerdeführer nicht zum ersten Mal in psychiatri-
scher Behandlung: Er sei bereits vor zwanzig Jahren ein Mal in [Ort] 
hospitalisiert  gewesen  und  habe  nach  seiner  Entlassung  psychiatri-
sche  Sitzungen  besucht.  Nach  einem  Jahr  habe  sich  sein  Zustand 
jedoch gebessert und er habe deshalb die Therapie abgebrochen. Den 
Entlassungsbrief aus jener Zeit habe der Beschwerdeführer verloren.

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Die  Hospitalisierung  in  [Ort]  und  die  nachfolgende  psychiatrische 
Behandlung  sind  nicht  weiter  belegt.  Der  Umstand,  dass  der  Be-
schwerdeführer  bereits  vor zwanzig Jahren einmal  in psychiatrischer 
Behandlung  war,  ist  jedoch  im vorliegenden  Verfahren  für  die  Beur-
teilung seiner Arbeitsfähigkeit  zum Zeitpunkt  der  angefochtenen Ver-
fügung nicht von Bedeutung.

4.1.4 Ebenfalls übereinstimmend äussern sich die ärztlichen Berichte 
zur Diagnose bzw. zum Krankheitsbild  des Beschwerdeführers: nach 
der dreifachen Bypassoperation ordentliche Erholung, jedoch weiterhin 
Angina Pectoris-Symptome sowie Blutdruckschwankungen. Es ist  er-
stellt, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Leiden in seiner an-
gestammten Tätigkeit als Landwirt nicht mehr arbeitsfähig ist. Der Be-
richt von IV-Stellenarzt Dr. A._______ vom 21. Januar 2007 ist diesbe-
züglich schlüssig und nachvollziehbar, wonach dem Beschwerdeführer 
eine  70 %-ige  Arbeitsunfähigkeit  in  seiner  angestammten  Tätigkeit 
attestiert wird und seine Leiden eine schwere Tätigkeit ausschliessen.

4.2 Hinsichtlich  der  Ausübung  einer  allfälligen  Verweisungstätigkeit 
bestehen Differenzen zwischen der Einschätzung der zuständigen IV-
Stellenärzte und derjenigen der  behandelnden Psychologin,  auf  wel-
che sich der Beschwerdeführer beruft.

4.2.1 IV-Stellenarzt  Dr. B._______ legt  in  seinem Bericht  vom 5. Au-
gust 2007 dar, dass der Beschwerdeführer Ende 2004 an rezidivieren-
den  (wiederkehrenden)  Thoraxbeschwerden  und  kurzen  Bewusst-
seinstrübungen  litt.  Die  medizinischen  Abklärungen  würden  eine  er-
hebliche koronare Herzkrankheit sowie beidseitige erhebliche partielle 
Stenosierungen  (Verengungen)  der  Halsschlagadern  belegen.  Dem 
Beschwerdeführer sei zu einer operativen Sanierung geraten worden, 
zu welcher er sich vorerst nicht habe entschliessen können. Im Janu-
ar 2006  sei  sodann  eine  dreifache  Bypassoperation  und  eine  End-
arteriektomie beider Arterien carotis (Halsschlagadern) vorgenommen 
worden.  Gemäss  dem  Bericht  der  Psychiaterin  Dr. S._______  habe 
der Beschwerdeführer nach der Herzoperation ein Angstsyndrom und 
ein depressives Syndrom entwickelt; die Arbeitsfähigkeit sei erheblich 
eingeschränkt. Die psychischen Reaktionen auf die Herzoperation sind 
seiner  Ansicht  nach glaubhaft  beschrieben. Es verhalte  sich  im vor-
liegenden Fall so, dass der Beschwerdeführer eine ernsthafte Herzer-
krankung gehabt, eine Thorakotomie und eine Endarteriektomie durch-
gemacht  habe.  Die  Herzleistung  sei  zwar  echographisch  und  auch 

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klinisch  gut  erhalten,  der  Beschwerdeführer  klage  jedoch  weiterhin 
über Angina Pectoris-Symptome, was angesichts der coronarangiogra-
phischen Beschreibung  bei  einer  allgemeinen Arteriosklerose durch-
aus  glaubhaft  sei.  Auch  würden  erhebliche  Blutdruckschwankungen 
vorliegen.  Dr. B._______  bezweifelt  angesichts  dieser  Leiden  und 
unter  Berücksichtigung  der  psychischen  Probleme des  Beschwerde-
führers eine volle Leistungsfähigkeit  in einer Verweisungstätigkeit. Er 
erachte den Beschwerdeführer in Verweisungstätigkeiten zu 50 % ein-
geschränkt. Eine halbtägige, anspruchslose, körperlich nicht fordernde 
Tätigkeit,  vorzugsweise auf  dem Bauernhof  oder in  einem ähnlichen 
Sektor  (leichte  Gartenarbeit,  leichte  Magazinarbeit)  wäre  zumutbar 
(6 Stunden  Präsenz  mit  30 %-iger  Leistungseinschränkung  ab  Ja-
nuar 2006).

Dr. S._______  kommt  in  ihrem  fachärztlichen  Bericht  vom  25. April 
2007 zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit  des Beschwerdeführers 
aufgrund  der  Depression,  die  mit  den  Herzbeschwerden  in  Zusam-
menhang  stehe  (Typ F 33.2,  d.h.  gegenwärtig  schwere  Episode  mit 
psychotischen Symptomen), stark eingeschränkt sei. Sie empfiehlt die 
Überweisung an die Invalidenkommission mit  dem Vorschlag Invalidi-
tätskategorie I. 

4.2.2 In seinem Bericht vom 16. April 2007 befasst sich Dr. A._______ 
mit  den  festgestellten  Signalen,  die  für  eine  Insuffizienz  der  Mitral-
klappe sprächen (vgl. den Bericht von Dr. R._______) Seiner Ansicht 
nach existieren jedoch keine Anzeichen für eine Herzinsuffizienz, des-
halb könne die mitrale Beeinträchtigung keine Auswirkungen auf  die 
Arbeitsfähigkeit  in  einer  allfälligen  Verweisungstätigkeit  nach  sich 
ziehen.

4.2.3 Vorliegend  bestehen  keine  ersichtlichen  Gründe,  von  der  Ein-
schätzung der zuständigen IV-Stellenärzte abzuweichen: Eine leichte 
und  wegen  den  Blutdruckschwankungen  körperlich  nicht  fordernde 
Verweisungstätigkeit in der von Dr. B._______ beschriebenen Art (vgl. 
E. 4.2.1)  kann  dem  Beschwerdeführer  zugemutet  werden,  zumal  er 
sich,  gemäss  den  vorliegenden  Angaben,  betreffend  den  Bluthoch-
druck und die Depression in Behandlung befindet.

4.2.4 Der Beschwerdeführer bringt vor, angesichts seiner verschiede-
nen physischen und psychischen Leiden hätte die Vorinstanz eine Be-
urteilung durch ihre Fachgruppe einholen müssen und nicht  nur den 

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Bericht eines Einzelarztes.

Aufgrund der gesetzlichen Grundlagen besteht jedoch kein Anspruch 
des  Versicherten  auf  eine  Beurteilung  der  eingereichten  Unterlagen 
durch mehrere Spezialärzte. Es liegt im Ermessen der Vorinstanz, in 
begründeten Fällen einen Spezialarzt für eine weitere Beurteilung hin-
zuziehen  oder  ein  multidisziplinäres  Gutachten  erstellen  zu  lassen. 
Das  Bundesverwaltungsgericht  sieht  aufgrund  der  Aktenlage  keinen 
Grund,  im vorliegenden  Fall  in  das  Ermessen  der  Vorinstanz  einzu-
greifen.

Die vorliegenden Arztberichte geben ein komplettes Bild über die ge-
sundheitlichen  Schäden  des  Beschwerdeführers  und  gestatten  eine 
zuverlässige Beurteilung der Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers; 
eine Beurteilung durch eine Fachgruppe ist zur Klärung des medizini-
schen Sachverhalts nicht notwendig (vgl. BGE 122 V 161 E. 1d). Daher 
ist  auf  die  vom Beschwerdeführer  geforderten  zusätzlichen  Beweis-
massnahmen in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten (vgl. BGE 
134 I 140 E. 5.3, BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 122 III 223 E. 3c).

4.2.5 Somit  ist  mit  dem im  Sozialversicherungsrecht  massgebenden 
Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  erstellt,  dass  der 
Beschwerdeführer  zum  massgeblichen  Zeitpunkt  der  angefochtenen 
Verfügung (19. November 2007) in einer leichten Verweisungstätigkeit 
zu 50 % arbeitsfähig war. 

4.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das  Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel so zu erfol-
gen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmäs-
sig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden; 
der  Invaliditätsgrad  lässt  sich  sodann  aus  der  Einkommensdifferenz 
bestimmen. Können die fraglichen Erwerbseinkommen nicht genau er-
mittelt  werden,  sind  sie nach Massgabe der  im Einzelfall  bekannten 
Umstände  zu  schätzen  und  die  so  gewonnenen  Annäherungswerte 

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miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs; BGE 128 V 29 E. 1; KIESER, a.a.O., S. 176 ff., Rz. 71 ff.).

4.4 Die Vorinstanz hat mangels Lohnangaben im ehemaligen Jugosla-
wien für die Ermittlung von Validen- und Invalideneinkommen auf sta-
tistische  Werte  und  diesbezüglich  auf  den  schweizerischen  Arbeits-
markt abgestellt. Aufgrund der theoretischen und abstrakten Natur des 
Begriffs der ausgeglichenen Arbeitsmarktlage ist für den Einkommens-
vergleich bedeutungslos, ob die versicherte Person im Ausland wohnt. 
Entscheidend  ist  lediglich,  dass  sich  die  massgebenden  Vergleichs-
einkommen (das Validen- und das Invalideneinkommen) auf denselben 
Arbeitsmarkt  beziehen,  da  es  die  bestehenden  Unterschiede  in  den 
Lohnniveaus  und  den  Lebenshaltungskosten  zwischen  den  Ländern 
nicht  gestatten,  über  die Grenzen hinweg einen objektiven Vergleich 
der betreffenden Einkommen vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 
9C_335/2007  vom  8. Mai  2008  E. 3.3.2  mit  Hinweisen).  Vorliegend 
sind sowohl das angenommene Valideneinkommen von Fr. 4'755.08.– 
pro  Monat  im  Jahr  2004  (durchschnittliches  Monatseinkommen  im 
primären Sektor, Gartenbau, mit fachbezogenen beruflichen Kenntnis-
sen;  42.8h/Woche)  als  auch  das  berechnete  monatliche  Invaliden-
einkommen  von  Fr. 1'793.73.– nicht  zu  beanstanden;  die  Vorinstanz 
verweist  auf  die  schweizerische  Lohnstrukturerhebung 2004,  Anfor-
derungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten), im Handel sowie 
im "service  collectif  et  personnel"  und berechnet  den Durchschnitts-
lohn  der  vom  zuständigen  IV-Stellenarzt  vorgeschlagenen,  noch 
möglichen Verweisungstätigkeiten unter Berücksichtigung der 2004 im 
tertiären  Sektor  üblichen  41,7h/Woche.  Zusätzlich  gewährt  die  Vor-
instanz  dem  Beschwerdeführer  einen  einzelfallbedingten  Abzug  von 
20 % aufgrund seiner persönlichen und beruflichen Umstände.

Der errechnete Erwerbsunfähigkeits- bzw. Invaliditätsgrad beträgt so-
mit  62,28 % bzw. 62 %, was die Zusprechung einer Dreiviertelsrente 
rechtfertigt.

5.
Der  Beschwerdeführer  beantragt,  die  Rente  sei  ab  1. Februar  2004 
(ein Jahr vor Antragsstellung) zuzusprechen. Er macht geltend, er sei 
bereits mehrere Jahre vor dem Antragsdatum "Invalider erster Katego-
rie" gewesen, wie das Gutachten von Dr. S._______, Spezialärztin für 
Psychiatrie, belege.

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Die Vorinstanz argumentiert, da der Eintritt der Invalidität bzw. des Ver-
sicherungsfalls in  jenem Zeitpunkt  erfolge, in welchem eine Leistung 
der Invalidenversicherung objektiv erstmals angezeigt sei, sei bezüg-
lich  des  Rentenanspruchs der  Versicherungsfall  gemäss Art. 29  IVG 
(in der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) am 22. Feb-
ruar 2006 eingetreten.

5.1 Der Rentenanspruch entsteht  gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG (in der 
bis  zum 31. Dezember  2007  geltenden  Fassung)  frühestens  in  dem 
Zeitpunkt,  in  dem  die  versicherte  Person  mindestens  zu  40 %  (bei 
einer im Ausland wohnenden Person wie vorliegend 50 %, vgl. E. 3.3) 
bleibend erwerbsunfähig geworden (Bst. a; Dauerinvalidität) oder wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens zu 40 % (im Ausland 50 %) arbeitsunfähig gewesen ist (Bst. b; 
langdauernde Krankheit). Gemäss Art. 29ter IVV liegt ein wesentlicher 
Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit vor, wenn die versicherte Person an 
mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war.

Meldet sich eine Person mehr als zwölf Monate nach Entstehen des 
Anspruchs  an,  so  werden  die  Leistungen  lediglich  für  die  zwölf  der 
Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG in 
der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung).

5.2 Für die Annahme bleibender Invalidität im Sinne von Art. 29 Abs. 1 
Bst. a  IVG (in  der  bis  zum 31. Dezember  2007  geltenden  Fassung) 
und Art. 29 IVV (in  der  bis  zum 31. Dezember  2007 geltenden Fas-
sung)  ist  nach  ständiger  Rechtsprechung  die  überwiegende  Wahr-
scheinlichkeit  erforderlich,  dass ein weitgehend stabilisierter,  im We-
sentlichen irreversibler  Gesundheitsschaden vorliegt,  welcher  die Er-
werbsfähigkeit der versicherten Person voraussichtlich dauernd in ren-
tenbegründendem Ausmass beeinträchtigen wird. Als relativ stabilisiert 
kann ein ausgesprochen labil gewesenes Leiden nur dann betrachtet 
werden, wenn sich sein Charakter deutlich in der Weise geändert hat, 
dass  vorausgesehen  werden  kann,  in  absehbarer  Zeit  werde  keine 
praktisch erhebliche Wandlung mehr erfolgen (BGE 119 V 102 E. 4a 
mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung führt dazu, dass die Annahme 
bleibender Invalidität im Rahmen von Art. 29 IVG Seltenheitswert hat; 
in  Betracht  fällt  sie  etwa  bei  Amputationen  (ULRICH MEYER-BLASER, 
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 232 f. 
mit  Hinweisen). Die  Kriterien  für  die  Annahme einer  Dauerinvalidität 
sind  vorliegend nicht  erfüllt.  Der  Beschwerdeführer  hat  sich  gemäss 

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den vorliegenden Arztberichten nach der dreifachen Bypassoperation 
gut  erholt,  klagt  weiterhin über Angina Pectoris-Symptome, hat  Blut-
druckschwankungen und leidet an einer Depression; dabei handelt es 
sich  angesichts  des  Heilungsverlaufs  und der  Therapiemöglichkeiten 
um  instabile  Gesundheitsschäden,  weshalb  diese  als  langdauernde 
Krankheit  im  Sinne  von Art. 29  Abs. 1  Bst. b  IVG  (in  der  bis  zum 
31. Dezember 2007 geltenden Fassung) zu qualifizieren sind. Mit der 
in  dieser  Bestimmung vorgesehenen  Wartezeit  von einem Jahr  wird 
eine  Abgrenzung  zwischen  den  Aufgaben  der  Invalidenversicherung 
und  denjenigen  der  sozialen  Kranken-  und  Unfallversicherung  be-
zweckt; letztere haben während der Wartezeit  in  erster  Linie für den 
Erwerbsausfall bei Krankheit oder Unfall aufzukommen (BGE 111 V 23 
E. 3a).

5.3 Die Vorinstanz stützt sich für die Bestimmung der Entstehung des 
Rentenanspruchs auf das Datum, an dem der Beschwerdeführer ge-
mäss eigenen Angaben seine Arbeit als selbständiger Landwirt aufge-
geben hat (22. Februar 2005).

5.3.1 Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im Jahr 
2004 an wiederkehrenden Thoraxbeschwerden und kurzen Bewusst-
seinstrübungen litt (vgl. "test érgométrique" vom 29. März 2004 sowie 
Überweisungsschreiben  vom  28. April  2004).  Daraufhin  wurden  um-
fangreiche  medizinische  Abklärungen  getroffen,  die  eine  erhebliche 
Herzkrankheit  belegen. Im Bericht  von Dr. C._______, Kardiologe an 
der  [Klinikname  und  Ort],  vom  3. Februar  2005  wird  erstmals  die 
Diagnose  instabile  Angina  pectoris,  Bluthochdruck,  Stenose  (Ver-
engung) beider Halsschlagadern sowie erhöhte Cholesterinwerte ge-
stellt.

Der Bericht des IV-Stellenarztes Dr. A._______ stimmt damit überein. 
Es liege seit dem Zeitpunkt der Arbeitsaufgabe eine 70 %-ige Arbeits-
unfähigkeit im angestammten Beruf vor. Nach den medizinischen Do-
kumentation vom 3. Februar 2005, welche im Laufe des Jahres 2005 
durch  kardiologischen Untersuchungen bestätigt  worden sei,  sei  der 
Patient herzkrank, was eine schwere Arbeitstätigkeit ausschliesse.

Ebenfalls  gleichlautend äussert  sich  IV-Stellenarzt  Dr. B._______. Er 
hält  im  Bericht  vom  5. August  2007  fest,  dass  die  besagten  Be-
schwerden Ende 2004 festgestellt wurden. Daraufhin seien die nötigen 

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medizinischen  Abklärungen getroffen  worden und dem Beschwerde-
führer sei zu einer operativen Sanierung geraten worden.

5.3.2 Der  Bericht  vom  11. Februar  2005  des  [Klinikname  und  Ort] 
(Dr. E._______)  erwähnt  in  der  Anamnese,  dass  der  Beschwer-
deführer  seit  drei  Jahren  beim Gehen  plötzlich  schnell  ermüde  und 
einen  Schmerz  beim  Brustbein  verspüre,  welcher  ausstrahle.  Im 
Übrigen wird die Diagnose vom 3. Februar 2005 betätigt (vgl. E. 5.3.1). 
Aufgrund  der  Untersuchungen  erachtet  Dr. E._______  den  Be-
schwerdeführer  als  arbeitsunfähig  und  schlägt  die  Einstufung  als 
Invalider erster Kategorie vor. 

Dr. S._______,  auf  deren  fachärztlichen  Bericht  vom  25. April  2007 
sich der  Beschwerdeführer im Wesentlichen bezieht,  stellt  fest,  dass 
die  Beschwerden  (Nervosität,  Angespanntheit,  Angst  um die  eigene 
Gesundheit, Angst vor dem Tod, Schlafprobleme) seit ca. fünf Jahren 
existieren würden.

Im Übrigen enthalten die vorliegenden ärztlichen Berichte keine Hin-
weise auf den (zeitlichen) Beginn der Beschwerden.

5.4 Es  ist  nicht  zu  beanstanden,  dass  die  Vorinstanz  eine  durch-
schnittlich mindestens 50 %-ige Arbeitsunfähigkeit erst zum Zeitpunkt 
der  Arbeitsaufgabe  (22. Februar  2005)  als  erwiesen  erachtet.  Die 
ersten medizinischen Abklärungen stammen aus dieser Zeit. Die vor-
gängigen Beschwerden haben den Beschwerdeführer gemäss eigenen 
Angaben in der Ausübung seiner Tätigkeit behindert, jedoch kann eine 
durchschnittliche  50 %-ige  Arbeitsunfähigkeit  vor  dem  Zeitpunkt  der 
Aufgabe der Tätigkeit den Akten nicht entnommen werden und ist nicht 
belegt. Die Hinweise von Dr. E._______ hinsichtlich der Beschwerden 
in der Brust und von Dr. S_______ in Bezug auf die beginnende de-
pressive Periode, dass die Beschwerden ab 2002 aufgetreten seien, 
vermögen keine durchschnittlich mindestens 50 %-ige Arbeitsunfähig-
keit früher als Februar 2005 zu belegen. Die Zusprechung einer Rente 
nach Ablauf der einjährigen Wartefrist ab 1. Februar 2006 erweist sich 
somit als rechtmässig.

6.
Zusammengefasst ergibt sich, dass die Vorinstanz dem Beschwerde-
führer zu Recht eine Dreiviertelsrente mit Wirkung ab 1. Februar 2006 
gewährt hat. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

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7.
Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in der 
seit dem 1. Juli 2006 geltenden Fassung) ist das Beschwerdeverfahren 
bei Streitigkeiten um Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig.  Bei  diesem  Ver-
fahrensausgang  hat  der  Beschwerdeführer  die  Verfahrenskosten  zu 
tragen  (Art. 63  Abs. 1  VwVG,  Art. 1 ff.  des  Reglements  vom 21. Fe-
bruar  2008 über  die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.3]). Die Verfahrenskosten sind 
bei Streitigkeiten um Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen 
nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rah-
men von Fr. 200.– bis  Fr. 1'000.– festzulegen  (Art. 69  Abs. 1bis IVG). 
Diese werden auf Fr. 300.– festgesetzt und mit dem geleisteten Kos-
tenvorschuss  in  gleicher  Höhe  verrechnet.  Dem  unterliegenden  Be-
schwerdeführer  ist  entsprechend dem Verfahrensausgang keine Par-
teientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

Seite 18

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 300.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Sie  werden nach Eintritt  der  Rechtskraft  des vorliegenden 
Urteils mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 300.– verrechnet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Ronald Flury Astrid Hirzel

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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