# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 70735991-5691-532a-9049-5562d84c479e
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-12-04
**Language:** de
**Title:** Nichteintreten auf Neuanmeldung rechtens. Verschlechterung des Gesundheitszustands seit Abschluss einer Umschulung nicht glaubhaft gemacht. Beschwerdegegnerin ist zu keinen weiteren Abklärungen verpflichtet, weder im Hinblick auf berufliche Massnahmen noch die eventualiter beantragte Rentenprüfung. Abweisung.
**Docket/Reference:** IV.2014.01135
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2014.01135.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2014.01135
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Ersatzrichterin Lienhard
Gerichtsschreiberin Ryf
Urteil
vom
4. Dezember 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Markus
Loher
schadenanwaelte.ch AG
Alderstrasse
40, Postfach, 8034 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1967,
w
ar
ursprünglich als selbständiger Fotograf tätig und meldete sich a
m 2
8.
November 2005
wegen einer Seh
behinderung
erstmals
bei der Invalidenversicheru
ng zum Leistungsbezug (Berufsberatung) an (
Urk.
8/3
).
Nachdem der Versicherte
im Rahmen des B
erufsberatungsgesprächs vom 3
0.
März 2006 erklärt hatte, weiterhin in sei
nem angestammten Beruf als Foto
gra
f arbeiten zu wollen (
Urk.
8/18
Ziff.
3), wies die
Sozialversicherungsan
stalt
des Kantons Zürich,
IV-Stelle
, sein Leis
tungsbegehren mit Verfügung vom
3
1.
März 2006 (
Urk.
8
/17) ab.
1.2
Am 1
7.
April 2008
meldete sich der V
ersicherte erneut zum Leistungs
bezug
an (
Urk.
8/23
-24
).
Die IV-Stelle gewährte eine Frühinterventionsmassnahme in Form einer Laufbahnberatung im
Y.___
(
Urk.
8/35).
Am 1
7.
August 2009 (
Urk.
8/
43) erteilte
die IV-Stelle
Kostengut
sprache für eine Umschulung des Versicherten zum Techno-Polygrafen mit Eid
genössischem Fachausweis an der
Z.___
m
it inte
griertem Einsatzprogramm
zu etwa 50
%
beim
A.___
(vgl.
Urk.
8/
41/2), wobei die Kostengutsprache vorerst ein Semester
(2
1.
August 2009 bis 2
8.
Februar 2010) umfasste. Am 1
8.
Februar 2010 (
Urk.
8/
58) erteilte die IV-Ste
lle sodann entsprechende Kosten
gutsprach
e für ein weiteres Semester (
1.
März bis 3
1.
August 2010, vgl. auch
Urk.
8/55). Am 2
4.
September 2010 (
Urk.
8
/68) erteilte die IV-Stelle schliesslich
Kostengutspra
che
fü
r die letzten zwei Semester (
1.
September 2010 bis 1
6.
Juli 2011) mit begleite
ndem Praktikum im Umfang von 40
%
bei der
B.___
(vgl.
Urk.
8/
64).
Im Sommer 2011 schloss der Versicherte den zweijähri
gen Lehrgang zum Techno-Polygrafen an der
Z.___
erfolgreich ab (vgl.
Urk.
8/86 S. 3 unten).
Mit einer weiteren Kostengutsprache vom 1
5.
September 2011 (
Urk.
8/92) er
klärte sich die IV-Stelle bereit, die Kosten für eine Verlängerung des
Berufs
praktikums
bei der
B.___
in einem Pensum von 80
%
vom 1
7.
Juli 2011 bis 3
1.
August
2012 zu übernehmen (vgl.
Urk.
8
/95).
Im Oktober 2011 trat der Versicherte zur Eidgenössischen Berufsprüfung Techno-P
olygraf EFA 2011 an (
vgl.
Urk.
8
/121/3-4), welche er nicht bes
tand (
Urk.
8/109
S. 1).
Am 1
4.
August 2012 (
Urk.
8
/108) teilte die IV-Ste
lle dem Versicherten den erfolg
reichen Abschluss der beruflichen Massn
ahmen mit.
Mit
Verfügung vom 1
8.
September 2012 (
Urk.
8/117
) wies
sie
das Gesuch des Versicherten
vom
6.
September 2012
um Finanzierung ein
es weiteren Praktikumsjahres
(
Urk.
8/112)
ab, was vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 2
8.
Januar 2013 bestätigt wurde (
Urk.
8/124; Prozess-Nr. IV.2012.01061).
1.
3
Unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung meldete sich der Versicherte am 2
1.
Januar 2014 erneut zum
B
ezug
von Leistungen der Invalidenversicherung
an (
Urk.
8/130).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
8/135-136
,
Urk.
8/147) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 2
9.
September 2014 auf das Leistungsbegehren nicht ein (
Urk.
8/149 =
Urk.
2).
2.
D
e
r
Versicherte erhob am
2
8.
Oktober 2014
Beschwerde gegen die Verfügung vom
2
9.
September 2014
(
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei
auf sein Leistungsbegehren einzutreten. Insbesondere sei der medizinische Sachverhalt vollständig abzuklären und eine Potentialabklärung zur Bestim
mung der Leistungsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt durchzuführen. Eventuell sei eine Rentenprüfung vorzunehmen
(
Urk.
1 S. 2
Mitte
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
9.
Dezember 2014
(
Urk.
7
) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer
am 1
7.
Dezember 2014 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
9
).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver
gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo
ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1
des Bundesge
setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
vorzu
gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117
V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.2
Gesetz und Verordnung enthalten keine Vorschriften über die
materiellrechtli
che
Revision von Eingliederungsleistungen wegen einer seit ihrer Zusprechung eingetretenen Veränderung der Verhältnisse. Ebenso wenig ist geregelt, unter welchen Voraussetzungen im Falle einer vorangegangenen Verweigerung von Eingliederungsleistungen ein neues Gesuch entgegenzunehmen und zu prüfen ist. In BGE 105 V 173 hat das Bundesgericht entschieden, dass
Eingliederungs
leistungen
gleich wie Renten und
Hilflosenentschädigungen
zu behandeln sind und dass demzufolge
Art.
17 ATSG sowie die dazugehörigen
Verordnungsbe
stimmungen
in analoger Weise auch auf die Revision von
Eingliederungsleis
tungen
angewendet werden müssen.
Art.
87
Abs.
3 IVV betrifft – trotz seiner Stellung im Abschnitt E «Die Revision der Rente und der
Hilflosenentschädi
gung
» – zwar nicht die eigentliche
materiellrechtliche
Revision laufender Leis
tungen, sondern einen andern Sachverhalt, nämlich die Neuprüfung nach vorangegangener Leistungsverweigerung. Es rechtfertigt sich aber, die vorer
wähnte Rechtsprechung auch auf
Art.
87
Abs.
3 IVV auszudehnen und diese Bestimmung ebenfalls in analoger Weise auf Eingliederungsleistungen anzu
wenden. Aufgrund der dortigen Verweisung auf
Art.
87
Abs.
2 IVV ist daher, wenn eine Eingliederungsleistung verweigert wurde, eine neue Anmeldung nur zu prüfen, wenn die versicherte Person glaubhaft macht (vgl. BGE 130 V 64 E.
5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen), dass sich die tatsächlichen Verhältnisse in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert haben (BGE 125 V 410 E. 2b, 109 V 119 E. 3a; AHI 2000 S. 233 E. 1b).
1.3
Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens
im Sinne des
Art.
87
Abs.
2 und 3 IVV
sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die
Tatsa
chenänderung
muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.
5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine
Sachverhaltsän
derung
, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva
lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom
5.
Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom
7.
April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2
8.
Februar 2012 E. 3.3.2).
1.4
Die genannte Bestimmung - wonach die versicherte Person mit dem
Revisions
ge
such
oder der Neuanmeldung die
massgebliche
Tatsachenänderung glaubhaft machen muss - hat zur Folge, dass der versicherten Person aus
nahmsweise eine
Beweisführungslast zukommt. Nur wenn die Verwaltung auf das erneute
Leistungs
begehren
eintritt, hat sie ihrerseits gestützt auf den
Untersuchungs
grundsatz
von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechts
erheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 130 V 64 f. E.
5.2.5).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren
Nichteintretensentscheid
(
Urk.
2) damit, dass
der Beschwerdeführer mit dem neuen Gesuch nicht glaubhaft dar
gelegt habe, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten
. Es liege lediglich eine andere Beurteilung dessel
ben Sachverhalts vor
(S. 2 oben). Die Schwierigkeit bei der Arbeitssuche habe bereits nach der Umschulung bestanden. Die Invalidenversicherung könne keine Verantwortung für die Situation auf dem Arbeitsmarkt übernehmen. Im Sinne der Gleichwertigkeit werde auch keine weitere Umschulung finanziert. Die
Per
sönlichkeitsstörung
habe sich bislang noch nie auf die Arbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführers
ausgewirkt und eine rezidivierende leichte bis mittelgradige depressive Störung sei aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht behandelbar und überwindbar. Die Situation des Beschwerdeführer
s s
e
i
erheblich bedingt durch invaliditätsfremde psychosoziale Faktoren (S. 1 unten).
Dem Beschwer
deführer sei es möglich, die Ausübung seines Berufes fortzusetzen, wobei aufgrund der eingeschränkten Kontaktfähigkeit eine Arbeitsstelle ohne hohe Not
wendigkeit für interpersonelle Interaktion vorteilhaft wäre.
Weitere medizini
sche Abklärungen erübrigten sich, da keine
neuen
Tatsachen vorge
bracht wor
den seien
. Rentenleistungen seien ebenfalls nicht angezeigt, da die Diagnosen mittels adäquater Behandlung überwindbar seien
(S. 2 Mitte).
2.2
Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde (
Urk.
1) demgegenüber gel
tend,
gestützt auf die Berichte seines behandelnden Psychiaters sei eine Ver
schlechterung seines Gesundheitszustands seit der letzten rechtskräftigen Verfü
gung evident.
Auch der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes
(RAD)
der Beschwerdegegnerin habe eine Verschlechterung des Ge
sundheitszustands fest
gestellt und
die Durchführung von beruf
lichen Massnahmen empfohlen
. Das psychische Leiden habe im Zeitpunkt der ersten Leistungsprüfung nur neben
sächliche Bedeutung gehabt. Aktuell sei es ein Hauptgrund für seine
Fu
nktions
einschränkung
(S. 6
Ziff.
16). Die Beschwerdegegnerin verkenne auch, dass das ursprüngliche Eingliederungsziel (Abschluss der Umschulung mit eidgenössi
schem Fachausweis, vgl. S. 4 oben) bislang nicht erreicht worden sei (S. 7
Ziff.
17). Zudem übersehe sie, dass auch eine depressive Störung Anspruch auf Rentenleistungen begründen könne, sofern die Voraussetzungen von
Art.
28 des
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) erfüllt seien, wobei eine Rentenprüfung bei dem von der Beschwerdegegnerin verfügten Nichteintreten gar nicht hätte stattfinden dürfen (S. 7
Ziff.
18).
2.3
Strittig ist
das Nichteintreten der Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers
vom
Januar 201
4.
Zu prüfen ist somit, ob der Beschwer
deführer glaubhaft gemacht hat, dass sich
die tatsächlichen Verhältnisse
seit der letztmaligen Überprüfung seines
Leistungsanspruchs
im Jahr 2012
(vgl.
Urk.
8/117) anspruchserheblich verändert haben
(vgl. vorstehend E. 1.1-4
), wo
bei eine Verschlechterung des
Gesundheitszustand
s zur Diskussion steht.
3.
3.1
Bei Erlass der Verfügung vom
1
8.
September 2012 (
Urk.
8/117
), mit welcher die Beschwerdegegnerin
das Gesuch des
Beschwerdeführers
um Finanzierung eines weiteren Praktikumsjahres
abgelehnt hatte, waren im Wesentlichen die folgen
den medizinischen Berichte aktenkundig:
3.2
Dr.
med.
C.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin
, berichtete am
8.
Jun
i 2008 (
Urk.
8/29
) und nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein seit 2003 bestehendes Augenleiden und eine seit Herbst 2007 bestehende chronische Depression (
Ziff.
1.1). Er fü
hrte aus, seit Herbst 2007 stehe der Beschwerdeführer wegen einer depressiven Entwicklung (Beziehungskonflikt, berufliche Schwierigkeiten) in psychotherapeutischer Behandlung (
Ziff.
3.3). Er
sei erschöpft und depressiv, leide unter einer Vermin
derung des Selbstwertgefühls und unbestimmten Ängsten (
Ziff.
3.5).
Seit dem
1.
Januar 2008 sei er in der bisherig
en Berufstätigkeit zu etwa 50
%
und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig (
Ziff.
5.2).
3.3
Dr.
phil.
D.___
, Psychotherapeutin FSP, berichtete am 1
2.
Juni 2008 (
Urk.
8/30)
, den Beschwerdeführer seit März 2008 zu behandeln (
Ziff.
3.1). Als D
iagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
nannte
Dr.
phil.
D.___
eine depressive Entwicklung mit
Somatisierungsstörungen
(ICD-10 F34.1, beste
hend seit 2003; ICD-10 F43.2, bestehend seit 2005; ICD-10 F45.0). Der Beschwerdeführer habe angegeben, an Augenproblemen, depressiven Verstim
mungen mit sozialen Problemen und rezidivierenden Angstzuständen zu leiden (
Ziff.
3.4). Aufgrund der depressiven Verstimmung seien
das
Konzentrations-
und Auffassungsvermögen sowie die Anpassungsfähigkeit und
die
Belastbarkeit eingeschränkt (S. 5 unten). In der bisherigen Berufstätigkeit attestierte
Dr.
phil.
D.___
dem Beschwerdeführer seit 1999 eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von 30
bis 40 Stunden pro Woche. Zur Arbeitsfähigkeit in einer
leidensange
passten
Tätigkeit machte sie keine Angaben (
Ziff.
5.2).
3.4
Die Ärzte
der Augenklinik des
E.___
berichteten am
9.
Juni 2008 (
Urk.
8/
31
/1-4
)
und nannten als Diagnose eine
chronisch rezidi
vierende
Retinopathia
z
entralis
serosa
beidseits sowie
eine
Amblyopie
und eine
Esotropie
links (
Ziff.
1). In seiner bisherigen Berufstätigkeit als Fotograf attes
tierten die Ärzte dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit von etwa 50
%
. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit erachteten sie ihn zu 100
%
als arbeitsfähig (
Ziff.
2, Ziff. 5.2).
3.5
In seinem
die Verfügung vom
1
8.
September 2012 (
Urk.
8/117
) bestätigenden
Urteil vom 2
8.
Januar 2013 (
Urk.
8/124) erwog
das hiesige Gericht, ein Ver
gleich des
Valideneinkommens
von
Fr.
43‘331.-- (vgl. E. 3.7) mit dem
Invali
deneinkommen
von
Fr.
69‘801.-- (vgl. E. 3.9) ergebe, dass der Beschwerdeführer keine Erwerbseinbusse erleide, weshalb er - auch ohne Eidgenössische
Berufs
prüfung
- rentenausschliessend eingegliedert sei. Damit habe die Umschulung den gesetzlichen Zweck erreicht und es bestehe kein Anspruch auf ergänzende Massnahmen, namentlich nicht auf das vom Beschwerdeführer beantragte wei
tere Praktikumsjahr (E. 3.10). Auf dem hypothetischen, als ausgeglichen unter
stellten Arbeitsmarkt fänden sich genügend adaptierte Tätigkeiten, welche dem Beschwerdeführer trotz seiner Einschränkung und unter Berücksichtigung seiner Fähigkeiten offen
stünden. Soweit sich die Stellensuche als schwierig gestalte, sei dies nicht auf gesundheitliche Gründe zurückzuführen, weshalb die Invali
denversicherung dafür nicht einzustehen habe (E. 3.11).
Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
4.
4.1
Im Zusammenhang mit der Neuanmeldung vom 2
1.
Januar 2014 (
Urk.
8/130) waren im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 2
9.
September 2014 (
Urk.
2)
, welche zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (
vgl. BGE 131 V 9 E. 1),
folgende Berichte aktenkundig:
4
.2
Dr.
med.
F.___
, Facharzt für Neurologie und Facharzt für Psychi
atrie
und Psychotherapie
,
berichtete
am 1
8.
März 2014 (
Urk.
8/132
). Zur Anamnese führte er unter anderem aus, der Beschwerdeführer habe angegeben, seit zwei Jahren über 200 Bewerbungen versandt zu haben. Es seien nur kurze Einstellungen erfolgt. Er sei dem Stress nicht mehr gewachsen. Zudem kämen noch seine psychischen Probleme dazu. Als selbständig
er Fotograf habe er
sich keinem Arbeitgeber oder Team anpassen müssen. Autoritäten habe er sich noch nie
anpassen können. Er sei seit Jahren, wahrscheinlich seit seinem 2
0.
Lebens
jahr, in psychotherapeutischer Behandlung. Er leide unter Depressio
nen,
Unruhe
gefühl
und ausgeprägten Stimmungsschwankungen. Vom Charakter her sei er sehr impulsiv, verbal aggressiv; er würde sich als schwierig bezeich
nen. Er habe narzisstische Züge, sei sehr misstrauisch und habe kein Selbst
wertgefühl. Er könne sich nicht an die Umgebung anpassen.
Nicht zuletzt auch d
eswegen habe er alle seine Arbeitsstellen
verloren. Er habe oft Phasen, in denen es ihm schlecht gehe, zuletzt habe er im Herbst 2012 eine depressive Phase gehabt. Seit vier Jahren sei seine Stimmung nie vollständig ausgeglichen. Zurzeit sei die Stimmung in einem Tief, mit Tendenz zur Verschlechterung (S. 1). Er ziehe sich sozial zurück und leide unter Ängsten. Er schweife mit seinen Gedanken ab. Zudem
leide er unter
Energielosigkeit und Müdigkeit (S. 2 oben). Die letzte Arbeitsstelle habe er bereits in der Probezeit verloren. Er sei nicht teamfähig, habe man ihm gesagt. Er könne sich nicht anpassen.
Nach Abschluss der beruflichen Massna
hme habe er keine Arbeitsstelle gefunden
. Er habe
an
zwei Einsatzprogramme
n teilgenommen
. Ein Programm vom Regionalen
Arbeitsver
mittlungszentrum
(RAV) habe er
a
bbrechen müssen, da ihn die Teil
nehmer gestört hätten. Auch
seine
private Situation sei prekär. Er habe ein zweijähriges Kind und lebe in einer festen Partnerschaft, die sich aktuell in der Krise befinde. Die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin sei schwierig. Sie habe auch keine Arbeitsstelle. Die finanzielle Situation sei schwierig. Er werde in zwei Monaten ausgesteuert (S. 2 Mitte).
Dr.
F.___
gelangte zum Schluss,
beim Beschwerdeführer
liege diagnostisch
eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) vor. Darüber hinaus bestehe eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.0/F33.1; S. 2 unten). Aufgrund der starren
Per
sönlichkeitszüge
m
it Rigidität und Inflexibilität
, die den Beschwerdeführer in seiner Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen einschränkten und sich zudem auf die Flexibilität, die Durchhalte- und Umstellungsfähigkeit, die sozialen Ressourcen, die Kontaktfähigkeit und die Kontaktqualität zu Dritten aus
wirkten,
bestehe in der bisherigen (zuletzt ausgeübten) Tätigkeit ein
e
vermin
derte Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Der Beschwerdeführer sei auf Rück
zug und viel Eigenraum angewiesen.
Die Gruppen- beziehungsweise
Team
fä
higkeit
sei damit für lang angelegte Tätigkeiten beziehungsweise für eine ver
bindliche Arbeitsfähigkeit mittelschwer bis schwer eingeschränkt. In einer ange
passten Tätigkeit entsprechend den Ressourcen des Beschwerdeführers wäre von einer mindestens 60%igen bis 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Berufliche Massnahen erschienen sinnvoll und erfolgsversprechend. Auch eine
Belastungs
erprobung
wäre sinnvoll, um die Belastbarkeit des Beschwerdeführers direkt am
Arbeitsplatz zu prüfen. Der Beschwerdeführer sei insgesamt sehr motiviert und wolle selber
in
einem 100
%
-Pensum arbeiten (S. 3).
4.3
RAD-Arzt
Dr.
med.
G.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seiner Stellungnahme vom 2
4.
April 2014 (
Urk.
8/133 S. 2 Mitte) aus, im neusten Bericht von
Dr.
F.___
werde eine mindestens 80%ige Arbeitsfähig
keit angepasst festgehalten, womit von einer minimen Verschlechterung auszu
gehen sei. Diese Veränderung könne ab Beginn der Betreuung durch
Dr.
F.___
angenommen werden. Es wäre sehr zu begrüssen, den Beschwerdeführer mit beruflichen Massnahmen zu unterstützen.
4.4
In einem weiteren Bericht vom 2
3.
Juni 2014 (
Urk.
8
/146
)
führte
Dr.
F.___
aus, die gegenwärtig mittelgradige depressive Episode sei bis jetzt trotz psychi
atrisch-psychotherapeutischer Behandlung nicht remittiert. Komplizierend zur rezidivierenden depressiven Störung komme die Persönlichkeitsstörung hinzu, die durch die depressive Störung und die aktuell prekäre Lage, in der sich der Beschwerdeführer (ganz klar als Folge der Erkrankung) befinde,
exazerbiert
sei
(S. 1 unten)
.
Dr.
F.___
bestätigte die im
Bericht vom März 2014
beschriebenen Einschränkungen
sowie die in einer angepassten Tätigkeit attestierte Arbeitsfä
higkeit von mindestens 60
%
bis 80
%
(S. 1 unten, S. 2 oben) und hielt weiter fest, dass in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Techno-Polygraph eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe (S. 2 Mitte).
5.
5.1
Den im Rahmen des Neuanmeldungsverfahrens ergangenen Berichten (vorste
hend E. 4.2-4) ist nicht
zu
entnehmen, dass
sich bezüglich des
Augenleiden
s
des Beschwerdeführers
seit der letztmaligen Leistungsprüfung
eine
V
eränderung ergeben hätte
. Dies wurde auch nicht geltend gemacht. Der Beschwerdeführer begründete seine Neuanmeldung vielmehr mit einer Verschlechterung seines psychischen Gesundheitszustands.
5.2
Dem behandelnden Psychiater
Dr.
F.___
gegenüber gab der Beschwerdeführer an, aufgrund von Depressionen seit Jahren in psychotherapeutischer Behand
lung zu stehen
(vorstehend E. 4.2)
. Dies
e Aussage wird gestützt durch die Berichte von
Dr.
C.___
und
Dr.
phil.
D.___
,
welche bereits
im Jahr 2008
ein
depress
ives Geschehen be
schrieben, gleichzeitig aber auch auf schwierige psy
chosoziale Umstände mit Beziehungskonflikten und beruflichen Schwierigkeiten hingewiesen hatten (vorstehend E. 3.2-3).
In Kenntnis der
vom Beschwerde
führer
damals
beklagten
Erschöpfung, Depressivität und Verminderung des Selbstwertgefühls hatte
Dr.
C.___
dem Beschwerdeführer im Juni 2008 in einer
behinderungsangepassten Tätigkeit
eine volle Arbeitsfähigkeit für
leidensange
passte
Tätigkeiten attestiert (vorstehend E. 3.2).
In der Folge war
der Beschwer
deführer
denn auch in der Lage,
von
August 2009 bis Juli 2011
einen
zwei
jährigen
Lehrgang zum
Techno-Polygrafen an der
Z.___
zu absolvieren,
daneben
von
September 2009 bis August 2010
zu 50
%
beim
A.___
zu arbeiten
(
Urk.
8/105/3)
und
ab
September 2010
in einem Pensum von 40
%
sowie
von
Juli 2011 bis August 2012 in einem Pensum von 80
%
ein Praktikum bei der
B.___
zu absolvieren (vgl.
Urk.
8/64,
Urk.
8/85,
Urk.
8/95,
Urk.
8/105/1-2), wobei einer vollzeitlichen Praktikum
stätigkeit nach Lage der Akten
betriebliche
und nicht
etwa
gesundheitliche Gründe entgegen standen
(vgl.
Urk.
8/86 S. 3 Mitte).
5.3
Auffallend ist
sodann
, dass die Neuanmeldung des Beschwerdeführers
vom Januar 2014
zu einem Zeitpunkt erfolgte, in welchem sich die psychosoziale Belastungssituation zu
zu
spitze
n schien
. So gab
d
er
Beschwerdeführer
Dr.
F.___
gegenüber
an, kurz vor der Aussteuerung zu stehen, in einer Beziehungskrise zu stecken und
dass
sich
die Familie
aufgrund seiner sowie
der Arbeitslosigkeit seiner Lebenspartnerin in einer
finanziell prekären Situation befinde
.
Demge
genüber sind
in den
Bericht
en
von
Dr.
F.___
(vorstehend E. 4.2 und
E.
4.4)
keine psychiatrischen Befunde
dokumentiert
,
anhand
welche
r
das Vorliegen einer
(
nunmehr
)
krankheitswertigen, die Arbeitsfähigkeit einschränkenden psychi
schen Störung
nachvollz
ogen werden könnte
. Die Beurteilung von
Dr.
F.___
basiert vielmehr
einzig
auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführer
s. W
eder die diagnostizierte Persönlichkeitsstörung noch die diagnost
i
zierte mit
telgradig ausgeprägte Depressivität
wurde
n
mittels objektiv
er
, p
sychiatrischer Befunde
untermauert
,
sodass
auch
weder die
attestierte
20%ige bis 40
%ige
Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit in einer den (nicht näher genannten) Ressourcen des Beschwerdeführer
s angepassten Tätigkeit noch
die attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit
in der Tätigkeit
als Techno-Polygraph nachvoll
zogen werden kann.
Einzig gestützt auf die su
b
jektiven Angaben des Beschwer
deführers, welche zudem vom Vorliegen
diverser
psychosozialer und damit invaliditätsfremder Faktoren zeugen, ist eine
erhebliche Sachverhaltsänderung im Sinne einer Versch
l
e
chterung des
psychischen
G
esundheitszustands nicht
glaubhaft gemacht.
5.4
Aus dem Umstand, dass
Dr.
G.___
in seiner Stellungnahme vom April 2014
(vorstehend E. 4.3)
eine minime Verschlechterung als ausgewiesen erachtete, vermag der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten abzuleiten.
Denn a
llein die Tatsache, dass
dem Beschwerdeführer im Verg
l
e
ich zur
letztmaligen Leistungsprüfung
seitens
Dr.
F.___
nunmehr eine lediglich
(60%ige bis)
80%ige
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit
attestiert wurde, erlaubt
ohne
nachvollziehbare Begründung
-
an welcher es dem Bericht von
Dr.
F.___
wie dargelegt
mangelt
(vorstehend E. 5.3)
- noch nicht d
en Schluss auf eine
anspruchserhebliche
Verschlechterung des Gesundheitszustands.
5.5
Schliesslich
erweist sich
auch der im Rahmen des Beschwerdeverf
ahrens einge
reichte Bericht der Ärzte des
H.___
vom 2
2.
Oktober 2014
(
Urk.
3/5)
,
aus welchem
einzig
hervorgeht, dass sich der Beschwerdeführer
seit 1
3.
Oktober 2014 stationär behandeln lässt,
als
nicht
geeignet
zur
Glaubhaftma
chung einer
anspruchserheblichen
Verschlechterung des Gesundheitszustands
seit der letztmaligen Leistungsprüfung. Abgesehen
davon, dass der Beschwer
deführer den stationären Aufenthalt erst nach Erlass der die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden Verfügung vom 2
9.
September 2014 (
Urk.
2; vgl. BGE 131 V 9 E. 1)
antrat,
enthält
auch d
er
Bericht der Ärzte des
H.___
ke
ine Begründung
für
d
i
e
gestellte Hauptdiagnose (rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, ICD-10 F33.1)
und die gestellte
Nebendiagnose (kombinierte und andere
Persönli
ch
keitsstörungen
, ICD-10 F61.0)
,
und
äusser
t
en
sich
die Ärzte au
ch nicht
zu einer allfälligen
Arbeits
un
fähigkeit des Beschwerdeführers.
Im
Ürigen
gilt es zu bemerken, dass
l
eichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen
aus dem depressiven Formenkreis
grundsätzlich als therapeutisch
angehbar
gelten
(Urteil des Bundesgerichts
8C_759/2013 vom
4.
März 2014 E. 3.6.1 mit Hin
weisen)
, w
eshalb
allein durch Nennung einer entsprechenden
Diagnose eine erhebliche Sachverhaltsveränderung nich
t ohne wei
teres glaubhaft gemacht ist.
5.6
N
ach dem Gesagten ergibt sich, dass
der Beschwerdeführer
eine
anspruchs
erhebli
che
Veränderung im Sinne einer
Verschlechterung
seines Gesundheits
zustands
nicht
glaubhaft darzutun vermochte und
d
as
Nichteintre
ten gemäss Aktenlage im V
erfügungszeitpunkt korrekt war.
Die Beschwerdegegnerin
war
demgemäss nicht verpflichtet, weitere Abklärun
gen zum medizinischen Sachverhalt - weder
im Hinblick
auf berufliche Mass
nahmen noch
die eventualiter beantragte
Rentenprüfung - zu tätigen (vgl. vor
stehend E. 1.4).
Die
Beschwerde ist dementsprechend abzuweisen.
6
.
Die Verfahrenskosten
gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG
sind ermessensweise auf
Fr.
6
00.--
anzu
set
zen und
aus
gang
sgemäss
dem Beschwerdeführer
aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Markus
Loher
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent
halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannRyf