# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 68828fdc-241a-56bd-8f6e-8294b6b6b5a3
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-06-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 26.06.2023 UV 2022/53
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_UV-2022-53_2023-06-26.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 1/16

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2022/53

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 17.07.2023

Entscheiddatum: 26.06.2023

Entscheid Versicherungsgericht, 26.06.2023
Art. 18 Abs. 1 UVG, Art. 16 ATSG; Invalidenrente. Zufolge Gründung der 
eigenen GmbH nur rund dreieinhalb Jahre vor dem Unfallereignis sind die 
Geschäftsergebnisse derselben nicht repräsentativ und ist bei der 
Berechnung des Valideneinkommens auf die Werte der LSE abzustellen. Die 
Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer zu Recht im 
Kompetenzniveau 2 eingestuft. Der Beschwerdeführer verfügt zwar über 
mehrere Jahre Berufserfahrung im Bereich Gartenbau, jedoch nicht über 
eine Berufslehre oder anderweitige Aus-/Weiterbildung in diesem Bereich. 
Es resultiert kein rentenbegründender IV-Grad. Abweisung der Beschwerde 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Juni 
2023, UV 2022/53).

Entscheid vom 26. Juni 2023

Besetzung

Versicherungsrichter Michael Rutz (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Mirjam Angehrn 

und Christiane Gallati Schneider; Gerichtsschreiberin Anita Hüsler

Geschäftsnr.

UV 2022/53

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

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vertreten durch Rechtsanwältin Karin Herzog, M.A. HSG in Law, Amparo Anwälte und 

Notare, Neugasse 26, Postfach 148, 9001 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Sabine Baumann Wey, Vetsch Rechtsanwälte 

AG, Pilatusstrasse 26, 6003 Luzern,

Gegenstand

Invalidenrente

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war durch seine Tätigkeit bei der B.___ GmbH 

obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) insbesondere 

gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er am 6. Januar 

2019 im Schnee ausrutschte und sich eine Luxationsfraktur des oberen Sprunggelenks 

(OSG) links zuzog (vgl. act. 1 der Suva-Akten zum Schadenfall Nr. 23.13779.19.2 = act. 

G 3.2 [nachfolgend: Suva-act.]). Die Suva erbrachte in der Folge die gesetzlichen 

Versicherungsleistungen (vgl. dazu das Anerkennungsschreiben vom 9. Januar 2019 an 

den Versicherten, Suva-act. 4).

A.a. 

Am 18. August 2021 fand die kreisärztliche Abschlussuntersuchung durch Dr. 

med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, statt. Im Bericht dazu hielt dieser fest, es sei am OSG links – 

trotz komplikationsloser Heilung der noch am Unfalltag osteosynthetisch versorgten 

Fraktur – zu einer leicht bis mittelgradig schmerzhaften Funktionseinschränkung mit 

A.b. 

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insgesamt regredienter Teilschädigung des Nervus peroneus und persistierender 

Kraftminderung bei Fuss- oder Grosszehenhebung, einem gestörten Gangbild mit 

Abrollstörung sowie einer leichten bis mittelgradigen posttraumatischen Arthrose 

gekommen. Dr. C.___ kam zu dem Schluss, dass aufgrund der relativ guten 

Bewegungswerte und der stabilen Belastbarkeit des linken Fusses bei persistierender 

leichter Abrollstörung des linken oberen Sprunggelenks derzeit von weiterführenden 

konservativen oder operativen Behandlungsmassnahmen keine namhafte 

Verbesserung zu erwarten sei. Für einen Gelenkersatz oder eine Arthrodese des OSG 

sei es aufgrund des heutigen klinischen, angesichts der Schwere des Unfallereignisses, 

exzellenten Befunds viel zu früh. Entsprechend empfehle er der Administration den 

Fallabschluss. Der Versicherte sei in seiner angestammten Tätigkeit als selbständiger 

Landschaftsgärtner unter dem Gebrauch von orthopädischen Hilfsmitteln wie Stabil-

Forstschuhen und entsprechenden Winterschuhen imstande, seine angestammte 

Tätigkeit unter Gebrauch von schweren Maschinen in einem Pensum von 75 % 

auszuüben. Diese Belastungsgrenze stelle jedoch das Maximum dar, was dem 

Versicherten in seiner selbständigen Tätigkeit zugemutet werden könne. Für eine 

adaptierte leichte bis gelegentlich mittelschwere körperliche Arbeit sei der Versicherte 

vollschichtig einsetzbar. Aufgrund der Unfallfolgen mit posttraumatischer Arthrose des 

linken OSG bei begleitender Partialläsion des Nervus peroneus sei ein unfallbedingter 

und erheblicher Integritätsschaden des linken OSG/Fusses entstanden, der eine 

Integritätsentschädigung nach sich ziehe (Suva-act. 183). Die Integritätseinbusse 

bewertete Dr. C.___ mit 20 %, wobei er den Endzustand der posttraumatischen OSG-

Arthrose mit Endzustand der Arthrodese mit 15 % und die Partialläsion des Peroneus-

Nervs mit 5 % gewichtete (Suva-act. 184).

Mit Schreiben vom 5. Oktober 2021 teilte die Suva dem Versicherten – 

bezugnehmend auf die persönliche Besprechung vom Vortag – sinngemäss und im 

Wesentlichen mit, dass sie die vorübergehenden Versicherungsleistungen (d. h. die 

Taggelder und mit wenigen Ausnahmen auch die Heilbehandlungskosten) per 30. 

November 2021 einstellen und den Anspruch auf Dauerleistungen prüfen werde (Suva-

act. 197).

A.c. 

Mit Verfügung vom 25. Oktober 2021 sprach die Suva dem Versicherten eine 

Integritätsentschädigung, ausgehend von einer Integritätseinbusse von 20 %, zu. Einen 

A.d. 

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B.  

Anspruch auf eine Invalidenrente verneinte sie zufolge fehlender erheblicher 

unfallbedingter Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Dabei ging sie von einem 

hypothetischen Einkommen im Gesundheitsfall (Valideneinkommen) von Fr. 64'626.-- 

und einem nach Eintritt der Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbaren 

Verdienst (Invalideneinkommen) von Fr. 65'281.-- aus. In beiden Fällen stützte sie sich 

auf die Tabellenlöhne gemäss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung (LSE), wobei sie 

angab, beim Valideneinkommen auf den Wert für das Kompetenzniveau 2 im Bereich 

Gebäudebetreuung/Garten- und Landschaftsbau und beim Invalideneinkommen auf 

den Wert für männliche Hilfskräfte, d. h. das Total aller Wirtschaftszweige im 

Kompetenzniveau 1, abgestellt zu haben (Suva-act. 202).

Am 15. November 2021 erhob der nunmehr durch Rechtsanwältin M.A. HSG in 

Law Karin Herzog, St. Gallen, vertretene Versicherte Einsprache gegen die vorerwähnte 

Verfügung. Er beantrage die Aufhebung derselben und die Ausrichtung der 

gesetzlichen Leistungen. Gleichzeitig ersuchte er um Zustellung der vollständigen 

Akten sowie Ansetzung einer Frist für eine ergänzende Einsprachebegründung (Suva-

act. 204). Mit Eingabe vom 28. Januar 2022 hielt der Versicherte an seinen Anträgen 

gemäss erfolgter Einsprache fest. Inhaltlich wies er vorderhand darauf hin, dass sich 

sein Gesundheitszustand seit der ergangenen Verfügung verschlechtert habe. Am 

10. Dezember 2021 sei aufgrund zunehmender Belastungsschmerzen ein MRT-

Untersuch des rechten Kniegelenks erfolgt. Dieser habe – unter anderem – eine 

Meniskusläsion gezeigt. Diese sei am 21. Dezember 2021 im Spital Wil operiert 

worden. Seit dem Unfall am 6. Januar 2019 sei es durch die Luxationsfraktur des linken 

Sprunggelenks zu mehr Druck und Belastung auf das rechte Bein gekommen. Die 

Mehrbelastung des rechten Beins habe wiederum zu abnutzungsbedingten 

Verletzungen geführt, weshalb vorliegend allenfalls von einem Folgeschaden des 

Unfalls vom 6. Dezember (richtig: 6. Januar) 2019 ausgegangen werden müsse. Der 

medizinische Sachverhalt zur Beurteilung der Unfallversicherungsleistungen sei daher 

noch nicht abschliessend geklärt. Vorliegend könnten die Leistungen nicht 

ausschliesslich auf Basis des Unfallereignisses vom 6. Januar 2019 beurteilt werden. 

Es seien vielmehr auch die Gründe sowie die Folgen der Operation vom 21. Dezember 

2021 zu berücksichtigen. Es bedürfe weiterer Abklärungen. Unter Berücksichtigung des 

B.a. 

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Untersuchungsgrundsatzes seien diese Abklärungen von der Suva in die Wege zu 

leiten. Die verbleibende Restarbeitsfähigkeit sowie der bleibende Gesundheitsschaden 

zur abschliessenden Beurteilung der Rentenhöhe sowie der Integritätsentschädigung 

seien folglich noch unklar. Ohne weitere Abklärungen fehle es an einer ausreichenden 

Grundlage zur definitiven Beurteilung der Leistungen. Zur erfolgten Rentenberechnung 

machte der Versicherte sodann im Wesentlichen geltend, das von der Suva berechnete 

Valideneinkommen sei zu tief angesetzt. Die Höhe der Integritätsentschädigung könne 

mangels vollständig abgeschlossenem medizinischen Sachverhalts noch nicht 

abschliessend beurteilt werden (Suva-act. 215).

Die Suva wies die Einsprache mit Einspracheentscheid vom 30. August 2022 ab. 

Die Kausalitätsbeurteilung durch die Versicherungsmedizin der Suva vom 27. 

Januar 2022 habe ergeben, dass die degenerative mediale Meniskusläsion rechts mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit auf einen früheren Unfall vom 12. Dezember 1982 

zurückzuführen sei und somit ein Rückfall vorliege (vgl. dazu act. 20 der Suva-Akten 

zum Schadenfall Nr. 09.81987.82.9 = act. G 3.3). Die rechtsseitigen Kniebeschwerden 

seien erst neu aufgetreten, nachdem die Abschlussuntersuchung vom 18. August 2021 

ergeben habe, dass betreffend das linke Sprunggelenk der Zeitpunkt für den 

Fallabschluss erreicht sei. Die rechtsseitigen Kniebeschwerden, die erst ab 7. 

Dezember 2021 zu einer erneuten rückfallweisen Behandlung geführt hätten, ständen 

damit dem Fallabschluss bezüglich des Unfalls vom 6. Januar 2019 per Ende 

November 2021 nicht entgegen. Der entsprechende Einwand des Versicherten erweise 

sich als unzutreffend. Hinsichtlich des Valideneinkommens präzisierte die Suva unter 

anderem, dass sie auf den Wert der LSE 2016, Tabelle TA1, Wirtschaftszweige "77, 

79-82" (bei Gebäudebetreuung/Garten- und Landschaftsbau handle es sich um den 

NOGA Wirtschaftszweig 81), Kompetenzniveau 2, abgestellt habe. Zur 

Integritätsentschädigung hielt sie fest, der Fallabschluss sei zu Recht ohne 

Berücksichtigung des späteren Rückfalls bzw. der späteren Beschwerden am rechten 

Knie erfolgt. Damit seien auch keine weiteren Abklärungen angezeigt und könne auf die 

Beurteilung des Integritätsschadens durch Dr. C.___ vom 19. August 2021 von 20 % 

abgestellt werden (Suva-act. 227).

B.b. 

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C.  

Erwägungen

1.

Vorliegend strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers gegenüber 

der Beschwerdegegnerin auf eine Invalidenrente. Im Rahmen des vorliegenden 

Verfahrens nicht mehr umstritten ist hingegen der Anspruch des Beschwerdeführers 

Am 30. September 2022 erhob der weiterhin durch Rechtsanwältin Herzog 

vertretene Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) Beschwerde gegen den 

vorerwähnten Einspracheentscheid. Er beantragte, dieser sei aufzuheben und ihm sei 

eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 21 % auszurichten. Eventualiter 

sei ihm eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 10 % 

auszurichten. Subeventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung 

zurückzuweisen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer 

zulasten der Beschwerdegegnerin. Inhaltlich beanstandete der Beschwerdeführer im 

Wesentlichen die Berechnung des Valideneinkommens, namentlich das Abstellen auf 

die Werte der LSE und in diesem Zusammenhang auch die Einordnung im 

Kompetenzniveau 2 (act. G 1).

C.a. 

Mit Beschwerdeantwort vom 8. November 2022 beantragte die Suva 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin), vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Sabine 

Baumann Wey, Luzern, die Beschwerde vom 30. September 2022 sei abzuweisen. 

Dabei hielt sie an der Massgeblichkeit der LSE-Tabellen und insbesondere des 

Kompetenzniveaus 2 für die Berechnung des Valideneinkommens fest (act. G 3).

C.b. 

Mit Replik vom 13. Februar 2023 (act. G 9) bzw. Duplik vom 2. Mai 2023 (act. G 

13) hielten die Parteien an ihren jeweiligen Anträgen fest.

C.c. 

Mit Eingabe vom 10. Mai 2023 reichte Rechtsanwältin Herzog dem Gericht ihre 

Honorarnote ein (act. G 15 und 15.1).

C.d. 

Auf die detaillierten Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den 

Inhalt der übrigen Akten wird, soweit entscheidwesentlich, in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen.

C.e. 

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auf eine Integritätsentschädigung bzw. die Höhe derselben. In dieser Hinsicht ist der 

Einspracheentscheid vom 30. August 2022 demnach in (Teil-)Rechtskraft erwachsen 

(vgl. BGE 144 V 358 f. E. 4.3).

2.  

Ist die versicherte Person infolge eines Unfalls zu mindestens 10 % invalid, so hat 

sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 

830.1) die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der 

körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 

Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der 

ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der 

versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der IV abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen 

die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).

2.1. 

Der Grad der für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 

ATSG durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das 

die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Um den 

Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das 

Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere 

Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, 

den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem 

Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist 

(BGE 125 V 261 E. 4).

2.2. 

Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d. h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

2.3. 

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3.  

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Um den Gesundheitszustand und insbesondere das Ausmass der 

Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das 

Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere 

Fachleute zur Verfügung zu stellen haben (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des 

Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

medizinischen Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 3a 

mit Hinweisen). Den Berichten und Gutachten, welche die Versicherungen während des 

Administrativverfahrens von ihren eigenen oder von beratenden Ärzten und Ärztinnen 

einholen, kann rechtsprechungsgemäss ebenfalls Beweiswert beigemessen werden 

(BGE 135 V 467 ff. E. 4 und BGE 125 V 353 f. E. 3b/ee, je mit Hinweisen). In solchen 

Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen zu stellen. 

Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen (BGE 135 V 471 E. 4.7; RKUV 1997 Nr. U 281 S. 281 f.).

Hinsichtlich des Anspruchs auf eine Invalidenrente ist im Wesentlichen zwischen 

den Parteien noch die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Berechnung des 

Valideneinkommens gemäss LSE-Tabellen umstritten.

3.1. 

Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens zu Recht nicht mehr umstritten ist der 

Zeitpunkt des Fallabschlusses (vgl. zum Fallabschluss Alexandra Rumo-Jungo/André 

Pierre Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich 

Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

4. Aufl. 2012, S. 143). In diesem Zusammenhang kann vollumfänglich auf die 

zutreffenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin im angefochtenen 

Einspracheentscheid verwiesen werden (Suva-act. 227-6 E. 3.2). Die 

Beschwerdegegnerin hat demnach rechtmässig die vorübergehenden 

Versicherungsleistungen (Heilbehandlung, Taggeld) per 30. November 2021 eingestellt 

(vgl. formloses Schreiben vom 5. Oktober 2021, Suva-act. 197) und den Anspruch des 

Beschwerdeführers auf Dauerleistungen (Invalidenrente, Integritätsentschädigung) 

geprüft.

3.2. 

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4.  

Ebenfalls zu Recht unumstritten ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in 

angestammter sowie angepasster Tätigkeit (sog. Zumutbarkeitsprofil). Die 

Beschwerdegegnerin stellte in dieser Hinsicht auf die überzeugende kreisärztliche 

Beurteilung vom 18. August 2021 ab. Diese stimmt hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in 

angestammter Tätigkeit als Selbständiger im Gartenbau (75 %) auch mit der 

Beurteilung des behandelnden Orthopäden des Spitals D.___, Dr. E.___, überein (Suva-

act. 183-5 und 180-3). Zwar liegt hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in adaptierter 

Tätigkeit keine Beurteilung der behandelnden Ärzte des Beschwerdeführers vor, doch 

kann auch in dieser Hinsicht auf die – sämtliche Kriterien für den Beweiswert einer 

ärztlichen Beurteilung (vgl. dazu vorstehende E. 2.3) erfüllende – Einschätzung des 

Kreisarztes abgestellt werden, zumal der Beschwerdeführer auch nichts Abweichendes 

geltend macht. Gemäss Einschätzung des Kreisarztes sind dem Versicherten aus 

unfallbedingter Sicht Arbeiten mit ständigem Gehen oder Stehen, Tätigkeiten 

verbunden mit Zwangshaltungen der Sprung- und Kniegelenke mit Hocken, Knien und 

Kauern, Arbeiten auf unebenem Boden und in widrigen Witterungsverhältnissen sowie 

Tätigkeiten mit Heben von Lasten über 10 kg nicht mehr zumutbar. Für eine adaptierte 

leichte bis gelegentlich mittelschwere körperliche Arbeit ist der Versicherte hingegen 

vollschichtig, d. h. 100 %, einsetzbar (Suva-act. 183-5). Nachfolgend ist mithin zur 

Ermittlung des Invalideneinkommens auf diese Grundlagen abzustellen.

3.3. 

Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte 

Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird 

in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen 

Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es der empirischen 

Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 

fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

erstellt sein (Urteile des Bundesgerichts vom 3. Mai 2022, 8C_528/2021, E. 4.2.2, und 

vom 11. September 2019, 9C_225/2019, E. 4.2.1, je mit Hinweisen). Bei 

Selbständigerwerbenden ist grundsätzlich auf das im individuellen Konto (IK) 

eingetragene Einkommen abzustellen. Im vorliegenden Fall, in welchem es sich beim 

Beschwerdeführer um den einzigen Gesellschafter und Geschäftsführer der B.___ 

GmbH handelt, kann – zufolge seines bestimmenden Einflusses auf die Aufteilung 

zwischen Gehalt und Gewinnanteil – für die Ermittlung des Invaliditätsgrads aber nicht 

allein auf den IK-Auszug abgestellt werden (Urteile des Bundesgerichts vom 24. August 

2012, 8C_346/2012, E. 4.6, und vom 15. September 2020, 8C_450/2020, E. 4.2.3). 

4.1. 

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Hinzu kommt, dass die Gesellschaft erst am 25. August 2015 (Statutendatum; 

Publikation im SHAB am 1. September 2015) gegründet worden war (vgl. 

Handelsregisterauszug, abrufbar unter: www.zefix.ch). Nachdem die Gesellschaft im 

Zeitpunkt des Unfallereignisses nur rund dreieinhalb Jahre bestand, ist davon 

auszugehen, dass die entsprechenden Einkünfte/Geschäftsgewinne ohnehin (noch) 

nicht repräsentativ gewesen wären (BGE 135 V 64 E. 3.4.6; Urteil des Bundesgerichts 

vom 2. November 2016, 9C_148/2016, E. 2.1; vgl. zum Ganzen auch: Kreisschreiben 

über Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung, N 3319 und 3324), was 

grundsätzlich auch vom Beschwerdeführer anerkannt wird (act. G 1-5 Ziff. 18).

 4.2. 

Die Beschwerdegegnerin hat – in Anwendung des Gesagten – entsprechend für 

die Ermittlung des Valideneinkommens nicht die IK-Einträge des Beschwerdeführers 

bzw. die Geschäftsbuchhaltung der B.___ GmbH, sondern die statistischen Werte 

gemäss LSE (abrufbar unter: www.bfs.admin.ch) herangezogen. Dabei stellte sie auf 

den Wert der LSE 2016, Tabelle TA1, Wirtschaftszweige "77, 79-82", Kompetenzniveau 

2, ab (Suva-act. 227-7).

4.2.1. 

Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es sei auf Werte des statistischen 

Lohnrechners "Salarium" des Bundesamts für Statistik (BFS) oder des Lohnrechners 

des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (welche beide auf den Daten der LSE 

basieren) abzustellen, kann ihm nicht gefolgt werden. Die vom Beschwerdeführer 

aufgelegten Profile (act. G 1.6-1.14) beziehen sich auf die Grossregion Ostschweiz 

(Salarium) bzw. auf den Kanton St. Gallen (Lohnrechner). Praxisgemäss ist jedoch auf 

die Werte für die gesamte Schweiz abzustellen, da – solange nicht auf ein tatsächlich 

erwirtschaftetes Invalideneinkommen abzustellen ist (was vorliegend nicht der Fall ist, 

vgl. nachfolgende E. 5) – der Invalidenlohn im nachfolgenden Einkommensvergleich 

ebenfalls aufgrund gesamtschweizerischer Tabellenlöhne zu bestimmen ist (Urteil des 

Bundesgerichts vom 25. April 2011, 8C_744/2011, E. 5.2 mit Hinweisen). Entsprechend 

kann auch von der beantragten Einholung weiterer Lohnberechnungen beim BFS (act. 

G 1-8 Ziff. 26) abgesehen werden (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 134 I 148 E. 

5.3, 124 V 94 E. 4b). Ohnehin basieren die vom Beschwerdeführer aufgelegten Profile – 

wie die Beschwerdegegnerin korrekt ausführt – zudem allesamt auf Kaderfunktionen 

oder zumindest auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung im entsprechenden 

Bereich (was nicht zutreffend ist, vgl. dazu nachstehende E. 4.5.2 und 4.5.4), weshalb 

diese ohnehin nicht aussagekräftig sind.

4.2.2. 

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Entgegen der Argumentation des Beschwerdeführers ist hinsichtlich des 

Valideneinkommens auch nicht aussagekräftig, was er im Jahr 2022 verdient hat bzw. 

ohne Meniskusschaden in einem 75 % Pensum bei der B.___ GmbH verdient hätte. Die 

von ihm berücksichtigten Unfalltaggelder (zzgl. 20 %) in der ersten Jahreshälfte 

basieren nämlich nicht auf dem zuvor effektiv erzielten Verdienst (welcher tiefer 

gewesen wäre), sondern wurden – zufolge fehlender Zuverlässigkeit der bisherigen 

Einkommen – ebenfalls gestützt auf die LSE berechnet (vgl. Suva-act. 227-7 zweiter 

Absatz). Vorliegend sind auch keine Umstände erkennbar, die es rechtfertigen würden, 

die Geschäftsergebnisse für das Jahr 2023 abzuwarten. Zumal diese angesichts des 

zwischenzeitlich erfolgten Unfalls und der daraus entstandenen Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wohl auch weiterhin (wie diejenigen vor dem 

Unfallereignis) nicht als repräsentativ angesehen werden könnten (vgl. dazu bereits 

vorstehende E. 4.1).

4.2.3. 

Mithin ist nachfolgend das Valideneinkommen gestützt auf die Werte der LSE zu 

berechnen.

4.2.4. 

Hinsichtlich der massgeblichen LSE-Tabelle macht der Beschwerdeführer sodann 

geltend, es sei nicht auf die LSE 2016, sondern diejenige von 2020 abzustellen (vgl. 

act. G 1-8 Ziff. 27). Wie vorstehend bereits ausgeführt (E. 4.1), ist auf die im Zeitpunkt 

des frühestmöglichen Rentenanspruchs massgebenden Umstände abzustellen. Wie 

das Bundesgericht in einem invalidenversicherungsrechtlichen Fall ausgeführt hat, sind 

damit nicht die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten Tabellenwerte generell, sondern die 

im Verfügungszeitpunkt bezogen auf den Zeitpunkt des Rentenbeginns aktuellsten 

veröffentlichten Daten gemeint (Urteil des Bundesgerichts vom 17. Dezember 2021, 

8C_202/2021, E. 6.2.2 mit Hinweisen). Im Unfallversicherungsrecht ist demnach analog 

auf die – bezogen auf den Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenanspruchs – im 

Zeitpunkt des Einspracheentscheids aktuellsten veröffentlichen Daten abzustellen. Da 

im vorliegenden Fall die vorübergehenden Leistungen per 30. November 2021 

eingestellt worden sind (vgl. Suva-act. 197), besteht ein allfälliger Rentenanspruch 

frühestens ab dem 1. Dezember 2021. Die Beschwerdegegnerin hatte einen 

Rentenanspruch des Beschwerdeführers jedoch bereits mit Verfügung vom 

25. Oktober 2021 verneint (Suva-act. 202), weshalb sie die (erst am 23. August 2022 

publizierte LSE 2020) gar nicht berücksichtigen konnte. Hingegen hätte sie – im 

Rahmen des Einspracheverfahrens (welches mit Entscheid vom 30. August 2022 

abgeschlossen wurde) – die zwischenzeitlich publizierte LSE 2020 heranziehen und ihre 

Berechnung entsprechend anpassen müssen, da es sich bei der LSE 2020 – bezogen 

4.3. 

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auf den frühestmöglichen Rentenanspruch – um die aktuellste statistische Grundlage 

handelt. Nachfolgend ist mithin auf die Werte der LSE 2020 abzustellen.

Die Anwendbarkeit der Tabelle TA1 und darin wiederum der Wert für die 

Wirtschaftszweige "77, 79-82 (ohne 78)" ist zwischen den Parteien sodann zu Recht 

unumstritten. Wie die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid 

nämlich korrekt festhielt, fällt die Tätigkeit Garten-/Landschaftsbau in den NOGA 

Wirtschaftszeig 81.

4.4. 

Strittig ist hingegen, welchem Kompetenzniveau der Beschwerdeführer 

zuzuordnen ist. Während die Beschwerdegegnerin ihn im Kompetenzniveau 2 

eingeordnet hat, macht der Beschwerdeführer geltend, er wäre dem Kompetenzniveau 

3 zuzuordnen gewesen.

4.5. 

Die Kompetenzniveaus gemäss LSE unterscheiden sich wie folgt: Das 

Kompetenzniveau 1 umfasst einfache Tätigkeiten körperlicher und handwerklicher Art, 

das Kompetenzniveau 2 praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung 

und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/

Sicherheitsdienst/Fahrdienst, das Kompetenzniveau 3 komplexe praktische 

Tätigkeiten, welche ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen und das 

Kompetenzniveau 4 Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und 

Entscheidungsfindung, welche ein grosses Fakten- und theoretisches Wissen in einem 

Spezialgebiet voraussetzen.

4.5.1. 

Aus dem Lebenslauf des Beschwerdeführers ergibt sich, dass dieser 1985 eine 

Berufslehre als Metzger abgeschlossen hat, ab 1994 jedoch als Chauffeur tätig war 

(offenbar wurde der Beschwerdeführer 1997 von der Invalidenversicherung zum LKW-

Chauffeur umgeschult, vgl. Suva-act. 112-1). Bis 2006 arbeitete der Beschwerdeführer 

für verschiedene Unternehmen als Chauffeur bzw. zwischen 1999 und 2006 zusätzlich 

als Platzwart des Beton-Recycling bei der F.___ AG. 2006 bis 2008 arbeitete der 

Beschwerdeführer als Allrounder bei der G.___ AG. 2008 bis 2012 war er als Disponent, 

Betonmaschinist und Fuhrparkchef bei der H.___ tätig. Ab 2013 arbeitete er als 

Maschinist bei der I.___ AG, bis er sich im August 2015 mit der B.___ GmbH 

selbständig machte (act. G 1.3). Gemäss dem seit der Gründung unveränderten 

Handelsregistereintrag der B.___ GmbH (abrufbar unter: www.zefix.ch) bezweckt diese 

[...]. Gemäss eigener Angabe des Beschwerdeführers in der Beschwerde, macht die 

Arbeit im Gartenbau bis heute den grössten Teil der Aufträge aus. Er lege neue Gärten 

an und nehme Änderungen und Umbauarbeiten in Gärten vor. Zudem habe er sich im 

Bereich Rasenpflege spezialisiert. Wenige Aufträge würden in den Bereich des 

4.5.2. 

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Gartenunterhalts, der Pflanzenpflege und der Schneeräumung im Winter fallen (act. G 

1-5 Ziff. 17). Als höchste Schulbildung des Beschwerdeführers wird im Lebenslauf die 

Gewerbliche Berufsschule J.___ (während der Lehre als Metzger), aufgeführt. Unter 

dem Titel "Besondere Fähigkeiten" werden verschiedene Führerausweis-Kategorien 

aufgezählt, die Absolvierung eines Computerkurses "SmartStart und Winword" im Jahr 

2002 sowie des Kurses "Schutzgasschweissen SMS" im Jahr 2006 (act. G 1.3). 

Zusammen mit der Beschwerde reichte der Beschwerdeführer zudem zwei 

Weiterbildungszertifikate für den "Profikurs Rasenpflege der Firmen K.___ AG und 

L.___ AG" und den "Profikurs Biologischer Gartenunterhalt der Firma L.___ AG", beide 

besucht im Jahr 2017, ein (act. G 1.4). Wie die Beschwerdegegnerin korrekt 

vorgebracht hat, handelt es sich dabei jeweils um eintägige Kurse (vgl. die von der 

Beschwerdegegnerin mit der Beschwerdeantwort eingereichten Kursbeschriebe, act. G 

3.4). Soweit ersichtlich handelt es sich dabei auch nicht um von JardinSuisse 

(Unternehmerverband Gärtner Schweiz) anerkannte Kurse. Nach Gesagtem verfügt der 

Beschwerdeführer im Bereich Gartenbau über keine Berufslehre oder anderweitige 

allgemein anerkannte Ausbildung, geschweige denn eine höhere Aus-/Weiterbildung. 

Auch verfügt er nicht über eine Ausbildung zum Baumaschinenführer (Maschinist). Dies 

lässt grundsätzlich darauf schliessen, dass der Beschwerdeführer betreffend seine 

Tätigkeit bei der B.___ GmbH nicht über ein "grosses Wissen in einem Spezialgebiet" 

im Sinne des Kompetenzniveaus 3 verfügt.

Soweit der Beschwerdeführer auf seine Berufserfahrung als Maschinist, 

Chauffeur und Allrounder im Gartenbau verweist (act. G 1-6 Ziff. 19), vermag er daraus 

nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Das Bundesgericht hat in einem vergleichbaren 

Fall nämlich festgehalten, dass die von einer versicherten Person – ohne 

abgeschlossene Ausbildung im Bereich Gartenbau und ohne Weiterbildungsabschluss 

als Landschaftsgärtner – aufgrund jahrelanger Arbeit erworbenen Kenntnisse nicht mit 

dem im Kompetenzniveau 3 geforderten grossen Wissen im Spezialgebiet zu 

vergleichen seien und bestätigte im konkreten Fall entsprechend die Einordnung in das 

Kompetenzniveau 2 (Urteil des Bundesgerichts vom 2. Juli 2019, 8C_136/2019, E. 

4.1.3).

4.5.3. 

Auch die Tätigkeit des Beschwerdeführers als Geschäftsführer seiner eigenen 

GmbH, aufgrund welcher er auch für die Auftragsakquise und die Arbeits-/

Projektplanung verantwortlich war, vermag eine Einordnung im Kompetenzniveau 3 

nicht zu rechtfertigen. Arbeiten im Verkauf (worunter die Auftragsakquise zu 

subsumieren ist) sowie in der Administration (worunter die Arbeits- und Projektplanung 

zu subsumieren ist, da vorliegend keine Hinweise darauf vorliegen und vom 

4.5.4. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 14/16

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Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht wird, dass er grössere Arbeiten/

Projekte ausgeführt hätte, welche eine komplexe Koordination von verschiedenen 

Leistungen und/oder Arbeitern notwendig machen würde) sind nämlich 

definitionsgemäss (vgl. vorstehende E. 4.5.1) dem Kompetenzniveau 2 zuzuordnen. 

Auch ergibt sich aus den Buchhaltungsunterlagen der B.___ GmbH für die Jahre 2015 

bis 2020, namentlich dem darin aufgeführten Lohnaufwand (Suva-act. 219-5 ff.), dass – 

neben dem Beschwerdeführer – offenbar keine anderen Mitarbeiter beschäftigt 

wurden, weshalb auch nicht von einer eigentlichen Führungs- oder Kaderposition des 

Beschwerdeführers ausgegangen werden kann.

Nach Gesagtem ist – in Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin – auf den 

Wert für das Kompetenzniveau 2 abzustellen.

4.5.5. 

Zusammengefasst ist vorliegend demnach für die Ermittlung des 

Valideneinkommens der Wert gemäss LSE 2020, TA1, Wirtschaftszweige "77, 79-82 

(ohne 78)", Kompetenzniveau 2, massgebend. Dieser beträgt Fr. 5'155.-- monatlich 

(inkl. 13. Monatslohn).

4.6. 

Dieser Wert – basierend auf einer Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche – ist auf 

die betriebsübliche Arbeitszeit in Stunden pro Woche aufzurechnen. Die 

Beschwerdegegnerin hat dabei im angefochtenen Entscheid auf den Totalwert für alle 

Wirtschaftszweige (01-96), welcher für das Jahr 2021 41.7 Stunden beträgt, abgestellt. 

Da vorliegend aber aufgrund der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdeführers auf den 

LSE Wert für die Wirtschaftszweige "77, 79-82" abzustellen ist (vgl. vorstehende E. 

4.4), ist folgerichtig für die Bestimmung der betriebsüblichen Arbeitszeit ebenfalls auf 

diesen konkreten Wirtschaftszweig abzustellen. Gemäss der Statistik über die 

"Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen (NOGA 2008), in Stunden pro 

Woche" (abrufbar unter: www.bfs.admin.ch) betrug die betriebsübliche Arbeitszeit in 

den Wirtschaftszweigen "77, 79-82" im Jahr 2021 42.1 Stunden. Demnach ergibt sich 

nach Aufrechnung ein Einkommen von Fr. 5'425.65 monatlich (Fr. 5'155.-- / 40 * 42.1).

4.7. 

Nach Anpassung an die Nominallohnentwicklung zwischen 2020 und 2021 – 

welche entgegen den Ansichten der Parteien weder -0.3 % (Suva-act. 202-2 

zweitunterster Absatz) noch 0.1 % (Suva-act. 215-6 Ziff. 16) betrug, sondern -0.2 % 

(vgl. Medienmitteilung des BFS vom 1. Juni 2022, abrufbar unter: www.bfs.admin.ch) – 

ergibt sich somit ein Valideneinkommen von Fr. 5'414.80 (Fr. 5'425.65 * 0.998) 

monatlich bzw. Fr. 64'977.60 jährlich (* 12).

4.8. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 15/16

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5.  

6.

Unter den gegebenen Umständen muss nicht weiter geprüft werden, ob der von der 

Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfahren angewendete – jedoch nicht weiter 

begründete – Leidensabzug von 5 % zu Recht erfolgt ist. Ein solcher Abzug zu 

Gunsten des Beschwerdeführers ergäbe ein Invalideneinkommen von Fr. 62'399.60. 

Dies wiederum würde einem Invaliditätsgrad von knapp 4 % entsprechen. Mithin wäre 

selbst unter Berücksichtigung dieses Leidensabzugs der rentenbegründende 

Invaliditätsgrad von 10 % nicht erreicht. Vorliegend bestehen auch keinerlei Hinweise 

darauf, dass sich ein höherer Abzug rechtfertigen würde. Ein solcher wird vom 

Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht.

7.  

Hinsichtlich des Invalideneinkommens ist zwischen den Parteien zu Recht 

unumstritten, dass auf den Totalwert für Männer über alle Wirtschaftszweige im 

Kompetenzniveau 1 abzustellen ist. Auch hier ist wiederum auf die im Zeitpunkt des 

frühestmöglichen Rentenbeginns massgebende LSE 2020 abzustellen (vgl. dazu 

bereits vorstehende E. 4.3). Daraus ergibt sich ein statistisches Einkommen von 

Fr. 5'261.-- monatlich.

5.1. 

Dieses ist wiederum auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen, 

wobei in diesem Fall – gleich wie bei der Einkommenshöhe gemäss LSE – auf den 

Totalwert für alle Wirtschaftszweige, d. h. 41.7 Stunden, abzustellen ist (vgl. Statistik 

über die "Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen (NOGA 2008), in 

Stunden pro Woche" [abrufbar unter: www.bfs.admin.ch]). Demnach ergibt sich ein 

Einkommen von Fr. 5'484.60 monatlich (Fr. 5'261.-- / 40 * 41.7) und angepasst an die 

Nominallohnentwicklung bis 2021 (vgl. dazu bereits vorstehende E. 4.8) Fr. 5'473.65 

monatlich (Fr. 5'484.60 * 0.998) bzw. Fr. 65'683.80 jährlich (* 12).

5.2. 

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde vom 30. 

September 2022 – in Bestätigung des Einspracheentscheids der Beschwerdegegnerin 

vom 30. August 2022 – abzuweisen. Es besteht kein Rentenanspruch des 

Beschwerdeführers aufgrund des Unfallereignisses vom 6. Januar 2019.

7.1. 

Gerichtskosten sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben 

(vgl. dazu Art. 61 lit. f  ATSG).

7.2. 
bis

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 16/16

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Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Bei diesem Verfahrensausgang ist dem Beschwerdeführer keine 

Parteientschädigung auszurichten. Die Beschwerdegegnerin hat – unabhängig vom 

Verfahrensausgang und ihrer anwaltlichen Vertretung – keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

7.3. 

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	Entscheid Versicherungsgericht, 26.06.2023
	Art. 18 Abs. 1 UVG, Art. 16 ATSG; Invalidenrente. Zufolge Gründung der eigenen GmbH nur rund dreieinhalb Jahre vor dem Unfallereignis sind die Geschäftsergebnisse derselben nicht repräsentativ und ist bei der Berechnung des Valideneinkommens auf die Werte der LSE abzustellen. Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer zu Recht im Kompetenzniveau 2 eingestuft. Der Beschwerdeführer verfügt zwar über mehrere Jahre Berufserfahrung im Bereich Gartenbau, jedoch nicht über eine Berufslehre oder anderweitige Aus-/Weiterbildung in diesem Bereich. Es resultiert kein rentenbegründender IV-Grad. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Juni 2023, UV 2022/53).

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		2024-05-26T20:39:57+0200
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