# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 850dc3aa-46f2-5be7-9a27-1ccd18678f28
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-08-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.08.2015 B-5253/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5253-2014_2015-08-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Entscheid aufgehoben durch BGer mit  

Urteil vom 29.02.2016 (2C_873/2015) 

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung II 

B-5253/2014 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  A u g u s t  2 0 1 5    

Besetzung 
 Richter Frank Seethaler (Vorsitz), 

Richter Ronald Flury, Richter Philippe Weissenberger,    

Gerichtsschreiberin Andrea Giorgia Röllin. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ AG in Liquidation,  

_______,   

vertreten durch A._______,  

_______,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK,  

Eigerplatz 1, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Kostenabrechnung bezüglich Einziehung und Verwertung 

von Vermögenswerten. 

 

 

 

B-5253/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die X._______ AG bzw. ihr Alleinaktionär und Verwaltungsratspräsident, 

A._______, betrieb – soweit hier interessierend – im Jahre 2000 in 

B._______ und C._______ im Kanton D._______ zwei Spielsalons. Wegen 

Verdachts auf Widerhandlung gegen das Bundesgesetz vom 18. Dezem-

ber 1998 über Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; 

SR 935.52) bzw. auf gewerbsmässigen Betrieb von Glücksspielen aus-

serhalb konzessionierter Spielbanken, eröffnete die Vorinstanz am 17. Au-

gust 2000 in Anwendung des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über 

das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0) eine Strafuntersuchung ge-

gen A._______. In deren Verlauf wurden – soweit hier interessierend – 41 

Spielautomaten und verschiedene Barwerte, darunter der Kassainhalt der 

Spielautomaten, beschlagnahmt.  

Am 3. Dezember 2002 verkaufte A._______ seine Aktien der X._______ 

AG an die E._______ GmbH. Am 10. Juni 2003 wurde die X._______ AG 

im Handelsregister des Kantons Zürich gelöscht sowie am 14. Februar 

2011 die E._______ GmbH. Am 22. November 2004 verurteilte das zustän-

dige Bezirksgericht A._______ wegen Übertretung von Art. 56 Abs. 1 Bst. 

a, c und d SBG und verfügte zu Lasten der X._______ AG die Einziehung 

der genannten Spielautomaten sowie der zusammen mit diesen beschlag-

nahmten Barwerte im Betrag von insgesamt Fr. 67'678.15. Weiter stellte es 

fest, dem Staat stehe gestützt auf Art. 59 Ziff. 2 des Schweizerischen Straf-

gesetzbuches (StGB; Fassung vom 18. März 1994, AS 1994 1614) eine 

Ersatzforderung gegenüber der X._______ AG in der Höhe des illegalen 

Gewinns von Fr. 123'974.– zu. Dieser Beschluss wurde der X._______ AG 

gegenüber im Amtsblatt des Kantons Zürich mitgeteilt (vgl. vorinstanzl. 

Ordner I Reg. 7). Auf die gegen diese Einziehung erhobenen Rechtsmittel 

der E._______ GmbH traten das Zürcher Obergericht (wegen mangelnder 

Aktivlegitimation) und das Schweizerische Bundesgericht (wegen eines 

Formfehlers) nicht ein, so dass sie in (formelle) Rechtskraft erwuchsen. 

Indessen war den gegen seine Verurteilung wegen angeblichen Wider-

handlungen gegen das SBG geführten Rechtsmitteln A.________s inso-

fern Erfolg beschieden, als das Bundesgericht mit Urteil 6S 43/2006 vom 

14. Dezember 2006 das Urteil des Zürcher Obergerichts vom 21. Oktober 

2005 aufhob. Das Bundesgericht begründete dies insbesondere damit, 

dass bisher keine genügende Unterscheidung zwischen Glücks- und Ge-

schicklichkeits-Spielautomaten im Sinne der einschlägigen Bestimmungen 

des SBG vorgenommen worden sei (vgl. vorinstanzl. Ordner I Reg. 5). 

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Seite 3 

Diese und weitere Rückweisungen führten schliesslich zum Eintritt der Ver-

folgungsverjährung und zur Ausrichtung eines Schadenersatzes wegen 

Verdienstausfalls und einer Genugtuung durch die Zürcher Justizbehörden 

an A._______ (vgl. Urteil des zuständigen Bezirksgerichts vom 14. Novem-

ber 2008 [vorinstanzl. Ordner I Reg. 4] und Urteil des Zürcher Obergerichts 

vom 12. März 2010 [vorinstanzl. Ordner I Reg. 3]). 

Am 14. Dezember 2009 stellte A._______ sodann beim zuständigen Be-

zirksgericht ein Gesuch um Wiedereintragung der X._______ AG ins Han-

delsregister. Er begründete sein Gesuch damit, dass er wegen der Teil-

rechtskraft des Urteils des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 14. November 

2008 bis zum 26. März 2010 ein Schadenersatzbegehren erstellen müsse. 

Dem Gesuch wurde mit Verfügung vom 12. Januar 2010 entsprochen und 

die X._______ AG wurde am 19. Februar 2010 unter der Firma "X._______ 

AG in Liquidation" wieder ins Handelsregister eingetragen. A._______ 

wurde als Liquidator mit Einzelunterschrift eingesetzt. 

B.  

Mit Feststellungs- bzw. Vollstreckungsverfügung vom 13. August 2014 

stellte die ESBK (nachfolgend: Vorinstanz) fest, dass die noch offene Er-

satzforderung des Bundes bzw. des Kantons Zürich gegenüber der 

X._______ AG in Liquidation gemäss Urteil vom 21. Oktober 2005 des Zür-

cher Obergerichts und ihrer detaillierten Aufstellung Fr. 52'525.35 betrage. 

Zur Begründung führt die Vorinstanz an, dass sie gemäss dem Beschluss 

der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts BV.2014.15, BP.2014.15 

vom 22. Juli 2014 eine förmliche Abrechnung zu erstellen habe. Aufgrund 

der von der Beschwerdekammer zitierten Urteile sei von folgenden Finanz-

beträgen auszugehen: 

  

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Seite 4 

Was  Urteil des Oberge-

richts des Kantons 

Zürich vom 

21. Oktober 2005 

Ansprüche Staat 

und Bund 

Potenzielle  

Ansprüche der  

X._______ AG 

1. Verfahrenskosten 

Bezirksgericht 

Dielsdorf 

Ziff. 6, S. 90 mit 

Verweis auf Urteil 

Dielsdorf (dort 

Ziff. 7, S. 67) 

Fr. 4'229.50  

2. Freigabe 1 Auto-

mat 

Ziff. 3 und 4, 

S. 93 f. 

 –  

3. Überschuss aus 

allfälligem Verwer-

tungserlös für 4 

Automaten 

Ziff. 5, S. 94  – 

4. Kassainhalt Ziff. 6, S. 94  Fr. 42'044.00 

5. Kassen und 

Schliessfächer 

Ziff. 7, S. 94  Fr. 25'634.15 

6. Stockgeld  Ziff. 8, S. 94  Fr. 8'000.00 

7. Ersatzforderung Ziff. 9, S. 94 Fr. 123'974.00  

8. Total  Fr. 128'203.50 Fr. 75'678.15 

9. Differenz zuguns-

ten Staat und 

Bund 

 Fr. 52'525.35  

 

Bei den Automaten, die das Obergericht zu verwerten angeordnet habe, 

habe es sich nicht mehr um verwertbare, rechtmässig erwerb- und besitz-

bare Güter von einem gewissen Marktwert gehandelt. Die Automaten hät-

ten rechtmässig im Hoheitsgebiet der Schweiz nur noch zu rein privaten, 

nicht kommerziellen Zwecken verwendet werden dürfen. Ein mutmassli-

cher Erlös wäre demnach von vornherein in einem offensichtlichen Miss-

verhältnis zu den vorab zu deckenden Aufbewahrungs- und Verwertungs-

kosten gestanden. Ein schutzwürdiges wertmässiges Interesse des Be-

rechtigten daran, dass die ihm entzogenen und nicht wieder ausgehändig-

ten Gegenstände vorab zu seinen Gunsten verwertet würden, sei ebenso 

wie ein Verstoss gegen die Eigentumsgarantie zu verneinen. Es sei von 

einem entschädigungslosen Verfall zu Gunsten des Staates auszugehen. 

Das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 21. Oktober 2005 sei 

vollumfänglich vollstreckt worden. Auch wenn auf die Eintreibung der noch 

offenen Forderungen des Bundes bzw. des Staates gegenüber der 

X._______ AG infolge Uneinbringlichkeit vorbehältlich eines unerwarteten 

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Seite 5 

Vermögenszuwachses verzichtet werde, sei die Höhe dieses Betrages mit-

tels Verfügung festzustellen. 

C.  

Gegen diese Verfügung vom 13. August 2014 hat die X._______ AG in  

Liquidation (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 17. September 2014 Be-

schwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht erhoben mit folgenden 

Rechtsbegehren: 

"1. Die Feststellungs- bzw. Vollstreckungsverfügung vom 13. August 2014 

der Eidgenössischen Spielbankenkommission mit der Referenz N303-

0088 sei aufzuheben, resp. als materielle Rechtsverweigerung zu behan-

deln. 

2. Es seien alle Geräte und Vermögenswerte der X._______ AG in Liq. her-

auszugeben resp. zu entschädigen. 

3. Die Ersatzforderungen des Bundes bzw. des Kantons Zürich gegenüber 

der X._______ AG in Liquidation seien aufzuheben. 

4. Es sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung und 

Prozessvertretung zu gewähren. 

5. Der Beschwerdeführerin sei eine angemessene Parteikostenentschädi-

gung zuzusprechen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulas-

ten des Bundes." 

Zur Begründung führt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen an, sie 

habe gutgläubig davon ausgehen können, nach Abschluss des Verwal-

tungsstrafverfahrens die Vermögenswerte wieder zu erlangen. Die Vor-

instanz hätte von sich aus den Einziehungsbeschluss aufheben müssen. 

Die angefochtene Verfügung stütze sich auf einen Einzugsbescheid, der 

nie in Rechtskraft erwachsen sei. Das Bundesgericht habe mit Urteil vom 

29. März 2006 die vorinstanzlichen Urteile insgesamt aufgehoben. Es fehl-

ten die gesetzlichen Voraussetzungen für die Abrechnung in der angefoch-

tenen Verfügung. Die Vorinstanz sei verpflichtet, die Vermögenswerte her-

auszugeben. Die bundesverfassungsrechtliche Eigentumsgarantie und die 

EMRK seien verletzt. Richtigerweise schulde die Vorinstanz der Beschwer-

deführerin Fr. 852'699.– zuzüglich Zinsen. 

D.  

Mit Vernehmlassung vom 10. Dezember 2014 beantragt die Vorinstanz die 

kostenfällige Abweisung der Beschwerde, soweit auf diese eingetreten 

werden könne. In der Beschwerde sei weder ersichtlich noch dargetan, in-

wiefern die angefochtene Verfügung für die Beschwerdeführerin eine Be-

schwer mit sich bringe, die über das hinausgehe, was in den rechtskräfti-

gen Entscheiden insbesondere des Bundesgerichts und des Obergerichts 

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Seite 6 

des Kantons Zürich geregelt worden sei. Ebenso wenig sei ersichtlich oder 

dargetan, inwiefern im Rahmen der angefochtenen Verfügung der Vollzug 

einer früheren rechtskräftigen Verfügung unterblieben sei. Auf die Anträge 

2 und 3 sei deshalb nicht einzutreten. Die angefochtene Verfügung voll-

strecke lediglich, was in rechtskräftigen Urteilen des Zürcher Obergerichts 

und des Bezirksgerichts Dielsdorf angeordnet worden sei. Dem Antrag 1 

sei demnach ebenfalls nicht zu entsprechen. Der Antrag 4 sei aufgrund der 

Aussichtslosigkeit des vorliegenden Verfahrens abzuweisen. 

E.  

Am 16. Dezember 2014 hat das Bundesverwaltungsgericht die Abweisung 

des beschwerdeführerischen Gesuchs vom 7. Oktober 2014 um Gewäh-

rung der unentgeltlichen Rechtspflege verfügt.  

F.  

Mit Replik vom 12. Januar 2015 und Duplik vom 2. Februar 2015 halten die 

Verfahrensbeteiligten an ihren Anträgen und Begründungen fest. 

G.  

Die am 6. Januar 2015 unaufgefordert eingereichte Eingabe der Be-

schwerdeführerin und die dazu am 6. März 2015 erfolgte Stellungnahme 

der Vorinstanz enthalten weder neue Anträge noch eine ergänzende Be-

gründung für die zuvor gestellten. Das vorinstanzliche Schreiben ist der 

Beschwerdeführerin am 11. März 2015 zur Kenntnis gebracht worden. 

H.  

Auf die erwähnten und weiteren Vorbringen der Parteien wird – soweit sie 

sich für den Entscheid als rechtserheblich erweisen – in den nachfolgen-

den Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier 

Kognition, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang auf eine Be-

schwerde einzutreten ist (BVGE 2007/6 E. 1). 

1.2 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsge-

richt vom 17. Juni 2005 (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG; SR 173.32) be-

urteilt dieses Gericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des 

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Seite 7 

Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, 

SR 172.021), sofern sie von Behörden erlassen wurden, die gemäss 

Art. 33 VGG als Vorinstanzen gelten, und überdies keine Ausnahme nach 

Art. 32 VGG vorliegt. Der Abrechnungsentscheid der Vorinstanz vom 

13. August 2014 stellt eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 VwVG dar, 

nämlich eine sogenannte Feststellungs- bzw. Vollstreckungsverfügung. Als 

Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden, zu denen 

auch die Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK zählt (Art. 33 Bst. 

f VGG). Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesver-

waltungsgericht ist damit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zu-

ständig. 

1.3 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes be-

stimmt (Art. 37 VGG).  

2.  

2.1 Die Beschwerdeführerin hat vor der Vorinstanz am Verfahren teilge-

nommen, ist als Entscheidadressatin von der angefochtenen Verfügung 

besonders betroffen und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhe-

bung oder Änderung (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die Beschwerdeführerin ist 

somit zur Beschwerdeführung legitimiert.  

2.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden und die 

übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 Abs. 

1 und Art. 44 ff. VwVG). Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich – mit 

nachfolgenden Einschränkungen (E. 4.4 hiernach) – einzutreten. 

3.  

Bei der angefochtenen Verfügung handelt es sich um eine eigentliche Fest-

stellungs- bzw. Vollstreckungsverfügung. Das Urteil des Zürcher Oberge-

richts vom 21. Oktober 2005 (Beschlussdispositiv Ziff. 4, S. 94), welches 

den Beschluss des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 22. November 2004 (Be-

schlussdispositiv Ziff. 4) bestätigt, verpflichtet die ESBK zur Vollstreckung 

der gerichtlich angeordneten Einziehungen. Auch der überweisende Be-

schluss des Bundesstrafgerichts BV.2014.15, BP.2014.15 vom 22. Juli 

2014 verweist auf die entsprechenden Anweisungen im Urteil des Zürcher 

Obergerichts vom 21. Oktober 2005 und im Beschluss des Bezirksgerichts 

Dielsdorf vom 22. November 2004 zuhanden der ESBK (Dispositiv Ziff. 1 

in Verbindung mit E. 3). A._______, der die Beschwerdeführerin vorliegend 

vertritt, bestreitet die Zuständigkeit der ESBK für den Erlass einer solchen 

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Feststellungs- bzw. Vollstreckungsverfügung zu Recht nicht. Die Zustän-

digkeit der ESBK – der Vorinstanz im vorliegenden Verfahren – für den 

Erlass der angefochtenen Feststellungs- und Vollstreckungsverfügung 

ergibt sich aus Art. 48 in Verbindung mit Art. 57 SBG und ist zu bejahen 

(vgl. hierzu auch NIKLAUS SCHMID, Einziehung unrechtmässig erlangter 

Vorteile, in: Isabelle Häner/Bernhard Waldmann [Hrsg.], Verwaltungsstraf-

recht und sanktionierendes Verwaltungsrecht, 2010, S. 85 mit Hinweisen).  

4.  

4.1 Der Streitgegenstand des Beschwerdeverfahrens wird durch den Ge-

genstand des angefochtenen Entscheids und durch die Parteibegehren be-

stimmt, wobei der angefochtene Entscheid den möglichen Streitgegen-

stand begrenzt (BGE 133 II 35 E. 2). Da es sich beim vorinstanzlichen Ent-

scheid um einen Vollstreckungsentscheid handelt, rechtfertigt es sich, 

nachfolgend kurz die wesentlichen Elemente der diesem zu Grunde liegen-

den Urteile aufzuführen. 

4.2 Der Einzelrichter in Strafsachen des Bezirksgerichts Dielsdorf hatte in 

seinem Urteil vom 22. November 2004 einerseits A._______ wegen Über-

tretung von Art. 56 Abs. 1 Bst. a, c und d SBG schuldig befunden und zu 

insgesamt drei Monaten Gefängnis bedingt und einer Busse von 

Fr. 20'000.– verurteilt. Diese Verurteilung wurde indessen im nachfolgen-

den Berufungsverfahren aufgehoben (vgl. Sachverhalt Bst. A hiervor). An-

dererseits hatte das Gericht zu Lasten der Beschwerdeführerin eine Reihe 

von Anordnungen getroffen, welche diese nicht anfocht und welche darauf 

in Rechtskraft erwuchsen (vgl. E. 4.3 hiernach).  

Im Einzelnen hatte das Gericht diesbezüglich entschieden, dass die Ver-

fahrenskosten von Total Fr. 16'918.– der Beschwerdeführerin zu einem 

Viertel – also in Höhe von Fr. 4'229.50 – auferlegt werden. Dieser Kosten-

anteil sei mit einem allfälligen ihr zustehenden Verwertungserlös zu ver-

rechnen. Resultiere aus der Verwertung kein Erlös bzw. reiche dieser nicht 

zur Kostendeckung, seien die verbleibenden Kosten aufgrund offensichtli-

cher Unerhältlichkeit auf die Staatskasse zu nehmen (Urteilsdispositiv Ziff. 

7-8). Zudem hatte der Einzelrichter beschlossen, dass die im Spielsalon 

F._______ in G._______ beschlagnahmten und im Eigentum der Be-

schwerdeführerin stehenden Spielautomaten "Puzzle Me", "Lucky 2 Fun", 

"American Real Poker Fun" und "Roulino" definitiv eingezogen und verwer-

tet würden (Beschlussdispositiv Ziff. 2). Der im Spielsalon H._______ in 

B._______ beschlagnahmte und im Eigentum der Beschwerdeführerin ste-

hende Spielautomat "Puzzle Me Nr. 2" hingegen werde freigegeben und 

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sei der berechtigten Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft auf 

erstes Verlangen herauszugeben (Beschlussdispositiv Ziff. 3). Mit der 

Durchführung der angeordneten Vernichtung, Verwertung und Herausgabe 

werde die ESBK beauftragt (Beschlussdispositiv Ziff. 4). Ein allfälliger aus 

der Verwertung der in Ziff. 2 des Dispositiv genannten Spielautomaten er-

zielter Erlös sei nach Abzug der Verwertungskosten zur Deckung des der 

Beschwerdeführerin auferlegten Anteils der Verfahrenskosten zu verwen-

den. Ein diese Kosten allenfalls übersteigender Betrag falle an die berech-

tigte Beschwerdeführerin und sei ihr nach Eintritt der Rechtskraft auf erstes 

Verlangen herauszugeben (Beschlussdispositiv Ziff. 5). Die Kassainhalte 

der im Spielsalon H._______ in B._______ und F._______ in G._______ 

beschlagnahmten Spielautomaten im Betrag von Fr. 21'471.– bzw. Fr. 

20'573.– würden definitiv eingezogen und zur Deckung der Verfahrenskos-

ten verwendet (Beschlussdispositiv Ziff. 6). Die in den Kassen und 

Schliessfächern des Spielsalons H._______ B._______ sichergestellten 

Barwerte im Betrag von Fr. 25'634.15 würden definitiv eingezogen und zur 

Deckung der Verfahrenskosten verwendet (Beschlussdispositiv Ziff. 7). 

Das beschlagnahmte Stockgeld in Höhe von Fr. 8'000.– sei freizugeben 

und der berechtigten Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft auf 

erstes Verlangen herauszugeben (Beschlussdispositiv Ziff. 8). Dem Staat 

stehe gegenüber der Beschwerdeführerin eine Ersatzforderung in Höhe 

von Fr. 123'974.– zu (Beschlussdispositiv Ziff. 9). In den Ziff. 5 bis 8 des 

Beschlussdispositivs wird eine Verrechnung mit dieser Forderung vorbe-

halten. 

4.3 Die II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich hob in ihrem 

Urteil vom 21. Oktober 2005 den Schuldspruch und die Verurteilung von 

A._______ auf, bestätigte jedoch die Ziff. 7 und 8 des Kostendispositivs 

des Dielsdorfer Bezirksgerichtsurteils vom 22. November 2004 (Urteilsdis-

positiv Ziff. 6, S. 90) sowie die Ziff. 2 bis 9 des Dispositivs des Beschlusses 

des Dielsdorfer Bezirksgerichts von dato (Beschlussdispositiv Ziff. 2-9, S. 

93-94). Der Beschwerdeführerin wurde dies durch eine entsprechende 

Veröffentlichung im Amtsblatt des Kantons Zürich mitgeteilt (Urteilsdisposi-

tiv Ziff. 10, S. 91, und Beschlussdispositiv Ziff. 10, S. 95). 

Das Urteil des Zürcher Obergerichts vom 21. Oktober 2005 ist hinsichtlich 

der Verfahrenskostenauferlegung zulasten der Beschwerdeführerin, der 

angeordneten definitiven Einziehungen von Spielautomaten und Barwer-

ten, der beschlossenen Vernichtung von 41 Automaten und Freigabe eines 

Automaten, der verfügten Verwertungen, der Verrechnungsvorbehalte und 

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der Ersatzforderung des Staates mangels Anfechtung seitens der Be-

schwerdeführerin rechtskräftig geworden (vgl. Sachverhalt Bst. A vorste-

hend). Da das obergerichtliche Urteil in Bezug auf diese Verfahrensgegen-

stände den entsprechenden bezirksgerichtlichen Entscheid vom 22. No-

vember 2004 vollumfänglich bestätigte – hierzu in E. 4.2 vorstehend –, sind 

auch dessen Anordnungen in Rechtskraft erwachsen (vgl. Sachverhalt Bst. 

A hiervor). 

4.4 Die Beschwerdeführerin beantragt unter anderem die Herausgabe 

bzw. Entschädigung aller ihrer beschlagnahmten Geräte und Vermögens-

werte sowie die Aufhebung der Ersatzforderungen des Bundes und des 

Staates (Kantons Zürich) ihr selbst gegenüber. Die angefochtene Verfü-

gung ist indessen lediglich eine Feststellungs- bzw. Vollstreckungsverfü-

gung auf der Grundlage rechtskräftiger gerichtlicher Entscheide (vgl. E. 3 

i.V.m. E. 4.1-3 hiervor). Darin sind die entsprechenden Ansprüche der Be-

schwerdeführerin bereits rechtskräftig beurteilt worden. Sie können des-

halb von vornherein inhaltlich nicht mehr geprüft werden (vgl. Beschluss 

des Bundesstrafgerichts BV.2014.15, BP.2014.15 vom 22. Juli 2014 E. 2.1 

ff.). Mit der Beschwerde gegen eine Vollstreckungsverfügung können – von 

wenigen Ausnahmen abgesehen – keine Rügen mehr gegen einen Sach-

entscheid vorgebracht werden, welcher der Vollstreckungsverfügung zu-

grunde liegt (vgl. dazu BGE 129 I 410 E. 1.1 und 118 Ia 209 E. 2b). Soweit 

die Beschwerdeführerin daher über das Vorgehen der Vorinstanz im Rah-

men des Vollstreckungsverfahrens hinaus die ursprünglichen Sachent-

scheide und jene Verfahren beanstandet, bringt sie unzulässige Rügen vor, 

auf die im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht einzutreten ist. 

4.5 Der angefochtene Entscheid beinhaltet im Wesentlichen eine förmliche 

Abrechnung der gegenseitigen Ansprüche von Kanton Zürich und Bund ei-

nerseits und der Beschwerdeführerin andererseits. Staat und Bund bean-

spruchten die Verfahrenskosten des Bezirksgerichts Dielsdorf (Fr. 

4'229.50) und eine Ersatzforderung (Fr. 123'974.–), die Beschwerdeführe-

rin potenziell den Kassainhalt (Fr. 42'044.–), die in den Kassen und 

Schliessfächern sichergestellten Barwerte (Fr. 25'634.15) und das Stock-

geld (Fr. 8'000.–). Daraus ergebe sich total eine entschädigungslos verfal-

lende Differenz zugunsten des Staates und Bundes in Höhe von 

Fr. 52'525.35 (Sachverhalt Bst. B).  

4.6 Die Beschwerdeführerin strebt sodann die Aufhebung des angefochte-

nen Entscheids, welcher die Feststellung einer Geldschuld zu ihren Lasten 

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Seite 11 

enthält, bzw. dessen Behandlung als materielle Rechtsverweigerung an 

(vgl. Sachverhalt Bst. C).  

4.7 Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden dabei die Fra-

gen, ob die angefochtene Verfügung aufzuheben ist oder nicht und ob sie 

allenfalls eine materielle Rechtsverweigerung darstellt. Über die darüber 

hinaus gehenden Begehren kann – wie bereits in E. 4.4 vorstehend er-

wähnt – nicht eingetreten werden. 

5.  

5.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG; Kognition, 

vgl. BENJAMIN SCHINDLER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar 

zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2008, Art. 49 Rz. 1 ff.). 

5.2 Das Bundesverwaltungsgericht hebt einen vorinstanzlichen Entscheid 

dann wegen materieller Rechtsverweigerung auf, wenn er offensichtlich 

unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, 

eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt o-

der in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft 

(vgl. BGE 125 II 129 E. 5b mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 

6P.27/2006 vom 27. November 2006 E. 1 und 1P.373/2001 vom 3. Juli 

2001 E. 2b). Eine materielle Rechtsverweigerung ist nicht schon gegeben, 

wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender er-

schiene, sondern nur, wenn das Ergebnis schlechterdings mit vernünftigen 

Gründen nicht zu vertreten ist (BGE 124 IV 86 E. 2a mit Hinweisen; Urteile 

des Bundesgerichts 6P.27/2006 vom 27. November 2006 E. 1 und 

1P.373/2001 vom 3. Juli 2001 E. 2b). 

5.3  

5.3.1 Vorliegend nennt die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung als 

Ansprüche seitens des Staates (Kantons Zürich) und Bundes die Beträge 

Fr. 4'229.50 (Verfahrenskosten des Bezirksgerichts Dielsdorf) und 

Fr. 123'974.– (staatliche Ersatzforderung). Als potenzielle Ansprüche der 

Beschwerdeführerin werden Fr. 42'044.– (Kassainhalt), Fr. 25'634.15 (in 

den Kassen und Schliessfächern sichergestellte Barwerte) und Fr. 8'000.– 

(Stockgeld) aufgeführt. Alle diese Beträge stimmen genau mit den entspre-

chenden Werten überein, welche das Zürcher Obergericht in Bestätigung 

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des Entscheids des Bezirksgerichts Dielsdorf zulasten der Beschwerdefüh-

rerin rechtskräftig festgelegt hat: mit den auferlegten Verfahrenskosten des 

Dielsdorfer Bezirksgerichts in Höhe von Fr. 4'229.50, der staatlichen Er-

satzforderung im Betrag von Fr. 123'974.–, den Kassainhalten im Betrag 

von Fr. 21'471.– und Fr. 20'573.– (Fr. 21'471.– + Fr. 20'573.– = Fr. 42'044.–

), den Barwerten, die sich in den Kassen und Schliessfächern befanden, in 

Höhe von Fr. 25'634.15 und dem Stockgeld im Betrag von Fr. 8'000.– 

(siehe E. 4.2 vorstehend). In der vollumfänglichen Übernahme dieser 

rechtskräftig gerichtlich festgelegten Werte in der angefochtenen Verfü-

gung – bei welcher es sich als solcher lediglich um eine Feststellungs- bzw. 

Vollstreckungsverfügung auf der Grundlage rechtskräftiger Gerichtsent-

scheide handelt – ist offensichtlich keine Überschreitung oder gar ein Miss-

brauch des vorinstanzlichen Ermessens gegeben. Insbesondere ist die an-

gefochtene Verfügung insoweit klarerweise vertretbar und haltbar. 

5.3.2 In den insoweit rechtskräftigen Entscheiden des Zürcher Oberge-

richts und des Dielsdorfer Bezirksgerichts ist zugunsten der Beschwerde-

führerin überdies ein allfälliger Überschuss aus Verwertungserlös für vier 

Spielautomaten vorgesehen worden. Was diesen Überschuss anbelangt, 

ist freilich zu berücksichtigen, dass die fraglichen Spielautomaten nach 

dem Ablauf der Übergangsfrist von Art. 60 Abs. 2 SBG am 31. März 2005 

im Hoheitsgebiet der Schweiz gemäss der Bestimmung von Art. 4 

Abs. 1 SBG legal ausschliesslich zu nichtkommerziellen, privaten Zwecken 

hätten verwendet werden können. Ein solcher Gebrauch entspricht jedoch 

nicht dem eindeutig kommerziellen Verwendungszweck der betreffenden 

vier Automaten. Diese stellten somit in der Tat – die Vorinstanz hat dies 

zutreffend erwogen – nicht mehr verwertbare, das heisst rechtmässig er-

werbbare und besitzbare sowie rechtmässig verwendbare Güter von einem 

gewissen Marktwert dar. Ein allfälliger (geringer) Verwertungserlös wäre 

zudem mangels der Möglichkeit kommerzieller Nutzung von vornherein in 

einem offensichtlichen Missverhältnis zu den vorab zu deckenden Aufbe-

wahrungs- und Verwertungskosten gestanden und daher nicht mehr rele-

vant gewesen. Demzufolge konnte von der Vorinstanz in Übereinstimmung 

mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BGE 135 I 209 E. 4.1 mit 

Hinweisen) auf die Verwertung dieser Spielautomaten entschädigungslos 

verzichtet werden. In der Begründung der Vorinstanz, dass bei diesen vier 

Automaten von einem entschädigungslosen Verfall zu Gunsten des Staa-

tes auszugehen sei (angefochtene Verfügung, S. 4-5), kann somit eben-

falls weder eine Ermessensüberschreitung noch ein Ermessensmiss-

brauch gesehen werden. 

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5.3.3 Das summarische Total ist von der Vorinstanz korrekt berechnet wor-

den: Die Ansprüche von Staat und Bund in Höhe von Fr. 4'229.50 und Fr. 

123'974.– ergeben zusammen Fr. 128'203.50, die potenziellen Ansprüche 

der X._______ AG im Betrag von Fr. 42'044.–, Fr. 25'634.15 und 

Fr. 8'000.– zusammen Fr. 75'678.15. Dies ergibt eine Differenz zugunsten 

von Staat und Bund in Höhe von Fr. 52'525.35, wie dies aus der angefoch-

tenen Verfügung korrekt hervorgeht. 

5.3.4 Aus dem bundesgerichtlichen Urteil 6S 61/2006 vom 29. März 2006 

kann die Beschwerdeführerin – entgegen ihrer Auffassung – nichts zu ihren 

Gunsten ableiten. Es handelt sich hierbei ausschliesslich um einen Nicht-

eintretensentscheid wegen Nichtleistung des verlangten Kostenvorschus-

ses. 

6.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die angefochtene Verfügung 

als rechtmässig erweist. Die Beschwerde ist deshalb unbegründet und ab-

zuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. 

7.  

Anzumerken bleibt, dass in Bezug auf das rechtskräftige Urteil des Zürcher 

Obergerichts SB050228 vom 21. Oktober 2005 keine Revisionsgründe er-

sichtlich sind. Zudem war der Vertreter der Beschwerdeführerin, 

A._______, seit dem Jahr 2000 über alle Rechtsschritte informiert, so dass 

er bereits früher für die Rechte der Beschwerdeführerin hätte eintreten kön-

nen. 

8.  

8.1 Als unterliegende Partei hat die Beschwerdeführerin die Verfahrens-

kosten zu tragen, die sich aus der Gerichtsgebühr und den Auslagen zu-

sammensetzen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Sie werden unter Berücksichtigung 

des Umfangs und der Schwierigkeit der Streitsache im vorliegenden Ver-

fahren auf Fr. 1'000.– festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bis VwVG sowie Art. 1, 2 

und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]) 

und dem bereits geleisteten Verfahrenskostenvorschuss in gleicher Höhe 

entnommen. 

8.2 Weder die unterliegende Beschwerdeführerin noch die obsiegende Vo-

rinstanz haben Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE). Da der Vertreter der 

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Beschwerdeführerin weder Rechtsanwalt noch berufsmässiger Vertreter 

ist, fällt ein Anspruch auf eine Entschädigung für den Vertretungsaufwand 

von vornherein ausser Betracht (vgl. Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 10 

Abs. 1 VGKE).  

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. N303-0088; Gerichtsurkunde) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Frank Seethaler Andrea Giorgia Röllin 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

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legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be-

schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 1. September 2015