# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3320c08f-64f5-5101-a334-eac8be0dfbae
**Source:** Ticino (TI)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-05-03
**Language:** it
**Title:** Tessin Tribunale cantonale delle assicurazioni 03.05.2007 35.2007.1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/TI_Gerichte/TI_TCAS_001_35-2007-1_2007-05-03.html

## Full Text

Raccomandata

  	
  

  	
  

  	
   

  	 

	
  Incarto n.

  35.2007.1

   

  DC/sc

  	
  Lugano

  3 maggio 2007

   

  	
  In nome

  della Repubblica e Cantone

  Ticino

  	 

	
  Il presidente del Tribunale cantonale
  delle assicurazioni

  
	
  Giudice Daniele Cattaneo

  
	
   

  
						

 

statuendo sul ricorso del 2 gennaio 2007 di

 

 

	
   

  	
  RI 1 

   

  
	
   

  	
  contro 

  	 

 

	
   

  	
  la decisione su opposizione del 11
  ottobre 2006 emanata da

  
	
   

  	
  CO 1 

  rappr. da: RA 1 

   

   

  in materia di assicurazione contro gli
  infortuni

  

 

 

 

ritenuto,                           in
fatto

 

                               1.1.   In data 17
maggio 2006  il datore di lavoro di RI 1, l'__________, ha annunciato all'CO 1,
presso il  quale l'interessato è assicurato d'obbligo contro gli infortuni, la
rottura di un dente avvenuta il 14 maggio 2006 durante un'immersione nel __________.

                                         L'evento è stato così descritto: 

 

"  Kurzbeschreibung: Umkehr-Barotrauma unter Füllung eines Backenzahnes
mit anschliessend abgesprugenem Teil vom Zahn. Beim Tauchgang (Maximaltiefe
39.5 m, Tauchzeit 30 Minuten) stellte sich in etwa 20 m Tiefe ein stechender,
starker Zahnschmerz ein. Dieser wurde durch das Aufftauchen immer stärker. Das
Auftauchen erfolgte daher sehr langsam und mit Pausen. Oberhalb
von 5 metern liess stechende Schmerz.

 

Beteiligte Person(en)

Besteht ein Polizeirapport? Unbekannt." (cfr. doc. 1)

 

                               1.2.   Esperiti i necessari
accertamenti amministrativi, l'assicuratore ha negato il
proprio obbligo contributivo (cfr. doc. 9).

                                         Tale
rifiuto è stato confermato - dopo l'opposizione interposta dall'assicurato
(cfr. doc. 11) - con la decisione su opposizione dell'11 ottobre 2006, nella
quale l'assicuratore ha in particolare rilevato:

 

" 
(...)

4.

 

Massgebend zur Beurteilung des Sachverhaltes sind
die Angaben, welche Herr RI 1 im Fra­gebogen vom 1. Juni
2006 machte. Den Sachverhalt schilderte er dabei wie folgt:

 

"                                     Beim
sonntäglichen Tauchgang (Maximaltiefe 39.5 m, Gesamttauchzeit 30 Minuten,
NullzeitTauchgang ohne erforderliche Dekompressions-Stopps) stellte sich in
etwa 20 m Tiefe ein ste­chender, extrem starker Zahnschmerz ein. Dieser wurde durch weiteres Auftauchen immer stärker und ab 15 m
Tiefe so stark, dass das Halten des Atemreglers im Mund nur noch unter
Zuhilfenahme der Hände möglich war.

 

Das weitere
Auftauchen erfolgte sehr langsam und mit Pausen. Oberhalb von 5 Metern liess
der stechende Schmerz mit einem Schlag nach, jedoch befand sich ein Fremdkörper
im Mund. Durch Husten wurde dieser in das Wasser
befördert.

 

Eine erste
Inspektion' mittels der Zunge und anschliessend eines Spiegels ergab, dass die
Fül­lung des Backenzahnes noch vorhanden war, die äussere Zahnflanke jedoch
teilweise abge­sprengt wurde."

 

Die Frage, ob etwas
Besonderes passierte, beantwortete Herr RI 1 am 1. Juni 2006 wie folgt:
"Unter stechenden und extrem starken Schmerzen beim Auftauchen sprang
oberhalb von 5 Metern mit einem Schlag die Zahnflanke eines Backenzahnes
(rechts unten) ab."

 

Nach dem ablehnenden Entscheid vom 8. Juni 2006 der CO 1 Zentralschweiz telefonierte der Einsprecher am
12. Juni 2006 der CO 1. Die CO 1-Mitarbeiterin erläuterte Herrn RI 1 den
Unfallbegriff und erklärte ihm, dass ein ungewöhnlicher äusserer Faktor zur
Verletzung führen müsse, wie zum Beispiel ein verlorener Bleigurt, wodurch man
dann deswegen unkontrolliert und in viel zu hohem Tempo nach oben schnelle. Im
Gespräch erklärte die CO 1-Mitarbeiterin dem Einsprecher auch, dass der
Hohlraum im Zahn körpereigen sei und der Druck unter Was­ser in der Natur der
Sache liege.

 

5.

 

Herr RI 1 machte geltend, das Wort Bahrotrauma
sage ja schon aus, dass es sich um einen Unfall handle. Die Schädigung ist zwar durch ein Bahrotrauma verursacht worden.
Irgend etwas Aussergewöhnliches oder nicht Programmgemässes, ausser dem
Auftreten von Zahnschmer­zen, ist beim Tauchgang nicht vorgefallen. Dabei war
der einzige auf den Körper einwirkende äussere Faktor der Wasserdruck. Er ist
nun aber eine völlig normale und entsprechend der Wassertiefe ständig
vorliegende Naturgegebenheit. Es kam einzig auf die Druckdifferenz zwischen dem
Umgebungsmedium Wasser und den kleinen Höhlen im Körperinnern an.

 

Der Umstand, dass die Schädigung als Bahrotrauma,
also "traumatisch" bezeichnet wird, bedeu­tet nicht, dass ein
ungewöhnlicher äusserer Faktor die Ursache dafür gewesen sein muss. Der von den Ärzten häufig verwendete Ausdruck "Trauma" ist
nicht mit dem juristischen Unfallbeg­riff gemäss Art. 4 ATSG gleichzusetzen. In
der medizinischen Terminologie wird unter „Trau­ma" jede Gewalteinwirkung
verstanden, die klein oder gross, einmalig oder auch mehrmalig sein kann. Vom
medizinischen Ausdruck "Trauma" kann demnach nicht ohne weiteres auf
ei­nen Unfall im Sinne des Gesetzes geschlossen werden.

 

Ein Unfall im Sinne der gesetzlichen Definition
ist nicht mit dem geforderten Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
nachgewiesen, so dass die CO 1 für den erlittenen Zahn­schaden nicht
leistungspflichtig ist.

 

6.

 

Nach konstanter Rechtsprechung besteht kein
Anlass, die Glaubwürdigkeit einer Aussage in Zweifel zu ziehen, die ein
Versicherter noch unter dem Eindruck des tatsächlichen Geschehens abgegeben
hat. Hinsichtlich des Beweiswertes einer solchen Auskunft ist festzustellen,
dass die erste Aussage eines Versicherten erfahrungsgemäss zuverlässiger ist
als eine abweichende spätere Sachdarstellung im Rahmen des
Rechtsmittelverfahrens, die bewusst oder unbewusst durch nachträgliche
Überlegungen beeinflusst sein kann (BGE 121 V 47 Erw. 2a und 115 V 143 Erw. 8c;
RKUV 1988 S. 363 Erw. 3b/aa).

 

Herr RI 1 schilderte den Sachverhalt in seinen
Ausführungen vom 17. Mai 2006 bzw. 1. Juni 2006 sehr
ausführlich. Insbesondere wird bei der Frage 3 konkret danach gefragt, ob die
Tä­tigkeit (hier das Sporttauchen) unter normalen äusseren Bedingungen verlief.
Bei Frage 4 wird nochmals explizit danach gefragt, ob etwas Besonderes passiert
sei. Bis zum ablehnenden Ent­scheid vom 8. Juni 2006 machte der Einsprecher
keine Angaben über irgendein programmwid­riges Ereignis. Erst nachträglich und nach Diskussion in Tauchkollegen-Kreisen
meldete Herr RI 1, er habe beim Abstieg Probleme gehabt. Wie im oberen Absatz aufgeführt, kann auf die­se nachträglichen
Präzisierungen nicht eingegangen werden.

 

Unter diesen Umständen braucht die Frage, ob der
Kausalzusammenhang überhaupt gegeben wäre, nicht näher geprüft zu werden."
(Doc. A)

 

                               1.3.   Contro la decisione su opposizione l'assicurato ha inoltrato
un tempestivo ricorso al TCA nel quale si è così espresso:

 

" 
Il 14 maggio 2006 ho avuto un infortunio non
professionale durante una immersione nel __________. A causa di un così detto
"BAROTRAUMA" si è bloccata una piccola bolla di aria in un dente la
quale, espandendosi in risalita, ha provocato una frattura della parete
distobuccale sul dente 37 (citato da rapporto dentistico).

 

Il trattamento ha avuto luogo nello studio di
dott. __________, __________. A partire dal 15 maggio 2006 ci sono stati
diversi sedute di trattamento il quale é terminato il 27 luglio 2006.

 

L'infortunio è stato immediatamente annunciato
alla CO 1 il 17 maggio 2006, dopo avere avuto la conferma da parte dott. __________
sulla necessità di misure importanti (anche su livello finan­ziario) da
eseguire.

 

II 24 maggio ho ricevuto risposta dalla CO 1. Mi
è stato chiesto di compilare un questionario. Es­sendo un ingegnere civile (e
non un avvocato o Assicuratore) non ho realizzato da subito la trappola nella
quale sarei stato condotto con piena intenzione di alleggerirsi della responsabilità
da parte della assicurazione. La domanda 3 del formulario chiedeva se si
trattasse di "un'attività abitudina­ria" e dopo il punto
interrogativo si chiedeva inoltre sulle "condizioni esterne normali".
Alla prima parte della domanda ho risposto in tutta onestà che il fatto di
andare sott'acqua sia una mia passio­ne e che faccio spesso. Alla seconda parte
della stessa non ho dato sbadatamente nessuna risposta.

 

Oltre a questo a quanto sembra ho anche risposto
con troppo poco dettaglio alla domanda 4 sul "fattore esterno
straordinario". Come era strutturato il questionario per me (come
ingegnere, non esperto in espressioni della materia) era tecnicamente
sufficiente.

 

A causa di questa mancanza di informazioni e di
un livello di conoscenza dell'Assicuratore ovvia­mente molto basso inerente la
tematica delle attività sott'acqua, l'8 giugno 2006 è stata rifiutata da parte
della CO 1 la mia richiesta di coprire i costi riguardante l'infortunio in
oggetto.

 

A questo momento ho cominciato (meravigliandomi
della pratica di decisione dell'Assicuratore mol­to spontanea e non basata sui
fatti) di coinvolgere sia un'Avvocatessa sia ulteriori specialisti di medi­cina
e della subacquea. Un riassunto di tutto l'incidente incluso tutti gli
avvenimenti prima del risul­tato doloroso é stato mandato alla CO 1 in data 13
giugno 2006.

 

La risposta della CO 1 è tornata sotto forma di
una decisione definitiva ("Verfügung") in data 26 giugno 2006 quale
confermava la non presa a carico della CO 1 sulla copertura dei costi. I motivi
descritti in questa comunicazione erano bizzarri e basati su speculazioni,
dunque non comprensibili né da me come ingegnere, né dall'Avvocatessa
coinvolta.

 

In seguito abbiamo inoltrato ricorso
("Einspruch gegen Verfügung") contro questa decisione in data 4
luglio 2006.

 

La CO 1 ha confermato di aver ricevuto la
"Einsprache" in data 7 luglio 2006.

 

Con intervalli di ca. 4 settimane ho telefonato
alla CO 1 per chiedere sullo stato attuale della prati­ca. L'ultima chiamata da
parte mia è avvenuta il 6 ottobre 2006. Con mia sorpresa mi hanno comu­nicato
che non era ancora stato fatto nient'altro che mandare la mia richiesta avanti
alla commis­sione ("Einspruchskomission"), ma che però avrei ricevuto
una risposta entro la settimana seguente.

 

Infatti, solamente 5 giorni dopo, in data 11
ottobre 2006, ho ricevuto la risposta ufficiale. Pratica­mente un
copy-and-paste delle lettere precedenti. La decisione é stata confermata ancora
una volta con riferimento alla possibilità prossima istanza presso il Tribunale
delle Assicurazioni.

 

Voglio ribadire il mio disaccordo con la
decisione dell'Assicuratore per infortuni non pro­fessionali. Il mio presente
scritto deve essere inteso come impugnazione alla decisione del 11 ottobre 2006
(vedi allegato).

 

Purtroppo le mie conoscenze della lingua italiana
sono un po' limitate, però intendevo esprimere i seguenti termini tedeschi:

 

      -      Anfechtung des Entscheids vom 11.10.2006 (impugnazione alla
decisione)

 

      -      Beschwerde gegen Entscheid vom 11.10.2006 (reclamo/ ricorso
contro la decisione) 

 

      -      Rechtsbegehren (conclusione,
richiesta di diritto).

 

In conclusione mi rimangano da dire due cose:

 

      1.)
  Ovviamente essere onesto nel mio caso non è servito a molto. Inventarmi un
bullone dentro uno yogurt o un classico sassolino dentro in un cibo dove non si
dovrebbe sospettarlo era si­curamente più semplice. Perfino in internet girano
liste sui cibi adatti o meno a tale scopo. Ma questa non era la mia intenzione
e questa faccenda mi rende triste.

 

      2.)
  Guardando il danno totale di CHF 1'183.10 e paragonandolo con il mio impiego
personale (telefonate, lettere, spiegazioni, contatti con avvocati e medici
ecc.) forse sarebbe stato me­glio non annunciare l'incidente del tutto. Però
aggiungo che questo importo è chiaramente solamente la fattura del dentista, la
perdita del mio tempo non ho neanche annunciato o calcolato.

La mia preoccupazione
però è rivolta verso altri. Nel caso che un povero socio sub subisca un
incidente baro-traumatico più grave (questo tipo di incidente può risultare in
una embo­lia arteriale di gas che in 99 % dei casi è fatale) qualcuno si possa
riferire a questa discutibile decisione presa nel mio caso. Questo vorrei si
evitasse in ogni caso per le pesanti ripercus­sioni che andrebbero ad aggravare
l'incidente, oltre la disgrazia umana." (Doc. I)

 

 

                               1.4.   Nella sua
risposta del 25 giugno 2007 l'CO 1 propone di respingere il ricorso (cfr. Doc.
III).

 

 

                                         in
diritto

 

                                         In
ordine

 

                               2.1.   La presente
vertenza non pone questioni giuridiche di principio e non è di rilevante importanza
(ad esempio per la difficoltà dell’istruttoria o della valutazione delle
prove). Il TCA può dunque decidere nella composizione di un Giudice unico ai
sensi degli articoli 49 cpv. 2 della Legge organica giudiziaria e 2 cpv. 1
della Legge di procedura per le cause davanti al Tribunale delle assicurazioni
(cfr. STFA del 21 luglio 2003 nella causa N., I 707/00; STFA del 18 febbraio
2002 nella causa H., H 335/00; STFA del 4 febbraio 2002 nella causa B., H
212/00; STFA del 29 gennaio 2002 nella causa R. e R., H 220/00; STFA del 10
ottobre 2001 nella causa F., U 347/98 pubblicata in RDAT I-2002 pag. 190 seg.;
STFA del 22 dicembre 2000 nella causa H., H 304/99; STFA del 26 ottobre 1999
nella causa C., I 623/98).

 

 

                                         Nel
merito

 

                               2.2.   Giusta
l'art. 6 cpv. 1 LAINF, per quanto non altrimenti previsto dalla legge, le
prestazioni assicurative sono con­cesse in caso d'infortunio professionale,
d'infortunio non professionale e di malattie professionali.

 

 

                               2.3.   L'art. 4
LPGA così definisce l'infortunio:

 

" 
È considerato infortunio qualsiasi influsso
dannoso, improvviso e involontario, apportato al corpo umano da un fattore
esterno straordinario che comprometta la salute fisica o psichica o che
provochi la morte."

 

                                         Questa
definizione riprende, nella sostanza, quella che era prevista all'art. 9 cpv. 1
vOAINF - disposizione abrogata dall'ordinanza sull'assicurazione contro gli
infortuni dell'11 settembre 2002 (RU 2002 3914), in vigore dal 1° gennaio 2003
-, di modo che la relativa giurisprudenza continua ad essere applicabile. 

 

                                         Cinque
sono dunque gli elementi costitutivi essenziali dell'infortunio:

 

" 
- l'involontarietà

  - la repentinità

  - il danno alla salute (fisica o
psichica)

  - un fattore causale esterno

  - la straordinarietà di tale
fattore"

                                         (cfr. Ghélew, Ramelet, Ritter, Commentaire de la loi sur
l'assurance-accidents (LAA), Losanna 1992, p. 44-51)

 

                                         Scopo della definizione è di tracciare un chiaro confine tra
infortunio e malattia.

 

                               2.4.   Si evince
dalla nozione stessa di infortunio che il carattere straordinario non concerne
gli effetti del fattore esterno ma unicamente il fattore esterno in quanto tale
(cfr. RAMI 2000 U 374, p. 176).

                                         Pertanto,
é irrilevante il fatto che il fattore esterno abbia causato delle affezioni
gravi o inabituali.

                                         Il
fattore esterno é considerato come straordinario quando eccede, nel caso
concreto, il quadro degli avvenimenti e delle situazioni che si possono,
obiettivamente, definire quotidiane o abituali (DTF 122 V 233 consid. 1, 121 V
38 consid. 1a, 118 V 61 consid. 2b, 118 V 283 consid. 2a; RAMI 1993 p. 157ss,
consid. 2a).

 

                                         Vi è
infortunio unicamente se un fattore esterno ha agito sul corpo. L'evento deve accadere nel mondo esterno. 

                                         Quando il
processo lesivo si svolge all'interno del corpo umano, senza l'intervento di agenti
esterni, l'ipotesi di un evento infortunistico è data essenzialmente in caso di
sforzo eccessivo o di movimenti scoordinati. 

                                         La
giurisprudenza esige, perché si possa ammettere il fattore causale di sforzi
eccessivi, che essi superino in modo evidente le sollecitazioni cui la vittima
è normalmente esposta e alle quali, per costituzione, consuetudine o
addestramento, essa è abitualmente in grado di resistere. 

                                         Da un
altro lato, per poter ritenere che lesioni corporali siano state causate da
movimenti scombinati o incongrui. Gli stessi devono essersi prodotti in
circostanze esterne manifestamente insolite, impreviste e fuori programma.
Carente è altrimenti la straordinarietà del fattore esterno causale, con la
conseguenza che non tutte le caratteristiche di un infortunio sono realizzate
(DTF 122 V 232 consid. 1, 121 V 38 consid. 1a, 118 V 61 consid. 2b, 283 consid.
2, 116 V 138 consid. 3a e b, 147 consid. 2a; RAMI 1993 U 165, p. 59 consid.
3b). 

 

                               2.5.   Conformemente
alla giurisprudenza, tocca all'assicurato rendere verosimile l'esistenza, in
concreto, di tutti gli elementi costitutivi d'infortunio.

                                         Quando
l'istruttoria non permette di ritenere accertati, perlomeno secondo il grado
della verosimiglianza preponderante - la semplice possibilità non basta - tali
elementi, il giudice constata l'assenza di prove o di indizi e, quindi,
l'inesistenza giuridica dell'infortunio (cfr. DTF 114 V 305ss. consid. 5b, 116 V 136ss. consid. 4b, 111 V 201 consid. 6b; RAMI 1990 U 86,
p. 50; A. Bühler, Der Unfallbegriff, in A. Koller (Hrsg.), Haftpflicht-
und Versicherungsrechtstagung 1995, S. Gallo 1995, p. 267).

                                         Gli stessi principi sono, ovviamente, applicabili alla prova
dell'esistenza di una lesione parificata ad infortunio (DTF 114 V 306 consid.
5b; 116 V 141 consid. 4b).

 

                               2.6.   Il principio
della priorità delle dichiarazioni della prima ora stabilisce che in presenza
di versioni contraddittorie di un assicurato, deve essere accordata la
preferenza alle affermazioni fatte subito dopo l'evento, quando ancora
l'interessato ne ignorava le conseguenze giuridiche (DTF 121 V 47 consid. 2a).

 

                                         L'Alta
Corte ha stabilito che occorre innanzitutto osservare che tale massima non assume
valore assoluto, bensì costituisce solo un ausilio interpretativo di giudizio
nel caso in cui l'assicurato rende dichiarazioni contraddittorie in relazione
alla descrizione dell'evento per il quale avanza pretese. Esso non dispensa il
giudice dal disporre ulteriori misure di accertamento dei fatti. Inoltre, il
Tribunale federale delle assicurazioni ha già avuto modo di osservare come il
principio non sia applicabile se dall'istruzione della causa siano da
attendersi nuovi elementi cognitivi (sentenza del 3 gennaio 2000 in re S., U
236/98, e riferimenti). Nulla impedisce pertanto di attenersi a una mutata
versione dei fatti se essa risulta maggiormente convincente e corroborata da
altri elementi probatori che il richiedente è riuscito a dimostrare con l'alto
grado di verosimiglianza richiesto dalla giurisprudenza (DTF 121 V 47 consid. 2a,
208 consid. 6b; RDAT - 2002 p. 497 seg.; A. Borella, "La giurisprudenza
del Tribunale federale sulla nozione di infortunio" in Temi scelti diritto
delle assicurazioni sociali. Ed. CFPG, Lugano e Helbing & Lichtenhahn,
Basel. Genf. München, 2006 pag. 7 seg. (22-23)).

 

                               2.7.   In una
sentenza del 10 novembre 2004 nella causa L. (U 203/04), pubblicata in RAMi
2005 pag. 120 seg. il TFA ha stabilito che se un sommozzatore durante
un'immersione svoltasi in modo normale subisce gli effetti di una paralisi ad
un braccio ciò non rientra nella nozione di infortunio. La pressione normale
che l'acqua esercita sul corpo non è un fattore esterno straordinario.

 

                                         L'Alta
Corte ha al riguardo in particolare sviluppato le seguenti considerazioni:

 

" 
2.2 Im Urteil S. vom 13. Juli 1998 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht erwogen, dass
der normale Wasserdruck auf den Körper kein relevanter äusserer Faktor ist.
Dies gilt auch für die Druckveränderung, die durch den normalen Bewegungsablauf
des Tauchers beim Ab- und Auftauchen bewirkt wird. Die Veränderung (Zu- oder
Abnahme) des Menge des Gases, das sich in Blut und Gewebe lösen lässt, ist ein
körperinterner physiologischer Vorgang. Von einem äusseren Faktor kann erst
dann gesprochen werden, wenn ein in der Aussenwelt auftretendes Ereignis den
normalen Bewegungsvorgang des Tauchers, also das Verhältnis zwischen Körper und
Aussenwelt gewissermassen "programmwidrig" beeinflusst und z.B. beim
Auftauchen den Wasserdruck plötzlich stark abfallen lässt. Mit Maurer
(Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, Bern 1985, S. 176 f.) ist in einem
solchen Fall der äussere Faktor infolge der eingetretenen Programmwidrigkeit
zugleich ein ungewöhnlicher. In diesem Sinne ist denn auch der ungewöhnliche
äussere Faktor zu bejahen, wenn beim Ein- und Ausschleusen mit einem Senkkasten
wegen eines Mangels an den Apparaturen oder unrichtiger Bedienung derselben
eine allzu rasche Kompression oder Dekompression stattfindet (EVGE 1954 S. 249,
1938 S. 66 f.). Jedoch lässt sich nicht sagen, dass beim Tauchen in eine Tiefe,
wie sie der Versicherte auf dem hier streitigen Tauchgang erreicht hat, der
Wasserdruck generell einen ungewöhnlichen äusseren Faktor darstellt. Ungewöhnlichkeit
kann erst angenommen werden, wenn eine Programmwidrigkeit den Auftauchvorgang
beeinflusst und zufolge Fehlverhaltens des Tauchers den Druck zu schnell
absinken lässt. Aus Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. Auflage,
Zürich 2003, S. 31, lässt sich nichts anderes ableiten. Namentlich wird dort
entgegen der Behauptung der Helsana nicht gesagt, dass allzu rasche
Dekompressionen generell den Unfallbegriff erfüllen würden. Vielmehr wird an
dieser Stelle lediglich die Kasuistik des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
zitiert.

 

2.3 Im Lichte dieser Rechtsprechung ist der
Unfallbegriff vorliegend nicht erfüllt. Es ist kein ungewöhnlicher, äusserer
Faktor wahrzunehmen. Der Versicherte hat einen routinemässigen Tauchgang
unternommen und sich dabei normal verhalten. Das einzige, was von aussen auf
ihn eingewirkt und die nachfolgende Lähmung verursacht haben kann, ist der sich
verändernde Druck

des Wassers. Dieser wurde
aber nicht durch irgend etwas "Programmwidriges" von ausserhalb
beeinflusst. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Druckveränderungen,
welchen der Versicherte beim gesamten Tauchgang ausgesetzt war, sich im
üblichen Rahmen hielten. Auch ein Fehlverhalten des Versicherten bis zum Beginn
der Lähmungserscheinungen ist nicht zu erkennen. Demnach ist im vorliegenden
Fall davon auszugehen, dass trotz des normalen

Ablaufs kurz vor Erreichen einer Tiefe von fünf
Metern an einem Arm

Lähmungserscheinungen auftraten. Hernach stieg der Versicherte möglicherweise zu schnell an die
Oberfläche. Die Aussagen seines Partners relativieren die von ihm selbst erst
nachträglich erwähnte Panik indessen. Die Panik an sich wäre zudem nicht als
äusserer Faktor und überdies als Folge, nicht als Auslöser des
Dekompressionstrauma zu betrachten.

 

2.4 Was in der Vernehmlassung der
Beschwerdegegnerin hiegegen vorgebracht wird, vermag zu keinem andern Ergebnis
zu führen. Ob der Unfallbegriff erfüllt ist, ist eine Rechtsfrage (RKUV Nr. U 86 S. 50). Die Hinweise auf die
medizinische Literatur zur Thematik von Dekompressionsunfällen hilft daher
nicht weiter. Die dortigen Ausführungen ändern nichts daran, dass vorliegend
der für den Unfallbegriff erforderliche ungewöhnliche äussere Faktor fehlt.

Entgegen den von der Beschwerdegegnerin zitierten
Lehrmeinungen besteht kein Anlass, den sich mit dem Auf- bzw. Abtauchen
verändernden Wasserdruck bereits für sich allein als ungewöhnlichen äusseren
Faktor zu betrachten und damit von der Rechtsprechung gemäss dem erwähnten
Urteil S. abzuweichen."

 

                               2.8.   Nella
presente fattispecie risulta dagli atti dell'incarto che l'assicurato il 1°
giugno 2006 ha così risposto ad alcune domande postegli dall'CO 1 (cfr. Doc. 3,
Doc. 4 e Doc. 5):

 

"  (...)

3. :               " Handelte es sich um
eine Ihnen gewohnte Tätigkeit?

                       Verlief sie unter normalen
äussern Bedingungen?

 

risposta:      " Ich bin ein begeisterter
Sporttaucher und gehe 

ganzjährig in unseren
heimischen Seen und Flüssen sowie in vielen internationalen Tauchdestinationen
tauche."

 

 

4. :               " Passierte etwas
Besonderes (Ausgleiten, Sturz usw.)?

 

risposta:      " Unter stechenden extrem
starken Schmerzen beim

Auftauchen sprang oberhalb von 5 Metern mit einem Schlag die Zahnflanke eines
Backenzahnes (rechts unten) ab."

 

                                         Il
ricorrente, sebbene sul formulario fosse stato esplicitamente indicato cosa si
intendesse con qualcosa di particolare ("Auspleiten, Sturz") non ha
indicato nessun elemento atto a dimostrare che durante l'immersione sia
registrato qualcosa di inabituale e di imprevedibile.

 

                                         Soltanto dopo che l'amministrazione
ha emesso la sua decisione (l'8 giugno 2006, cfr. Doc. 6), l'assicurato ha
indicato di avere effettuato la discesa troppo velocemente (cfr. Doc. 8).

 

                                         Questa versione dei fatti,
peraltro facile da fornire, contrasta con quanto detto dall'assicurato in
precedenza, che non aveva segnalato nessun avvenimento particolare.

                                         Occorre quindi attenersi
alla prima versione dei fatti in applicazione dal principio della priorità
delle dichiarazioni della prima ora.

 

                                         Di conseguenza, alla luce
della recente giurisprudenza federale  qui sopra riprodotta (cfr. consid. 2.6),
che ha illustrato i limiti entro i quali è possibile riconoscere ad
un'immersione il carattere di infortunio, questo Tribunale non può che
confermare la decisione su opposizione con la quale l'CO 1 ha negato il
carattere infortunistico all'evento accaduto il 17 maggio 2006.

 

                                         Va peraltro rilevato che
nella sentenza citata l'Alta Corte ha ricordato che in quel caso "hernach
Stieg der Versicherte möglicherweise zu schnell an die Oberfläche".

 

                                         Infine va sottolineato che
il solo fatto di avere subito un "Barotrauma" non è sufficiente per
poter beneficiare delle prestazioni dell'assicurazione contro gli infortuni.
Infatti la nozione medica di trauma non
corrisponde alla nozione giuridica d'infortunio. Un evento traumatico esclude certamente un'eziologia
morbosa, tuttavia comprende - oltre all'infortunio vero e proprio ai sensi di
legge - altri eventi che non presentano un carattere straordinario e/o
repentino (cfr. STFA del 3 gennaio 2000 nella causa
S., U 236/98; A. Bühler, op. cit., p. 266, p. 268; A. Maurer,
Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, Berna 1985, p. 175s.).

 

 

 

 

Per questi motivi

 

dichiara e pronuncia

 

 

                                   1.   Il ricorso
è respinto.

 

                                   2.   Non si
percepisce tassa di giustizia, mentre le spese sono poste a carico dello Stato.                              

 

                                   3.   Comunicazione
agli interessati i quali possono impugnare il presente giudizio con ricorso in
materia di diritto pubblico al Tribunale
federale, Schweizerhofquai 6, 6004 Lucerna, entro 30
giorni dalla comunicazione. 

                                         L'atto di
ricorso, in 3 esemplari, deve indicare quale decisione è chiesta invece di
quella impugnata, contenere una breve motivazione, e recare la firma del
ricorrente o del suo rappresentante. 

Al  ricorso dovrà essere allegata la decisione impugnata e la busta in cui il
ricorrente l'ha ricevuta.

 

 

 

	
  terzi implicati

  	
   

  

Per il Tribunale
cantonale delle assicurazioni 

Il presidente                                                           Il
segretario

 

Daniele Cattaneo                                                  Fabio
Zocchetti