# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eded17ce-105f-5333-95dd-7ce19246e96c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-26
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 26.06.2019 110 2018 163
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2018-163_2019-06-26.pdf

## Full Text

ENTSCHEID
DER

BAU-, VERKEHRS- UND ENERGIEDIREKTION 

RA Nr. 110/2018/163 Bern, 26. Juni 2019

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn A.________
Beschwerdeführer 1

Frau B.________
Beschwerdeführerin 2

und

Herrn C.________
Beschwerdegegner 1

Frau D.________
Beschwerdegegnerin 2

Herrn E.________
Beschwerdegegner 3

Frau F.________
Beschwerdegegnerin 4

Herrn G.________
Beschwerdegegner 5

Frau H.________
Beschwerdegegnerin 6

sowie

Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Walliswil bei Wangen, Gemeindeverwaltung, 
Schulhausstrasse 4, 3377 Walliswil b. Wangen

Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), Nydeggasse 11/13, 3011 Bern

betreffend die Verfügung der Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Walliswil b. Wangen 
vom 20. November 2018 (Baugesuchs-Nr. 670/2017; Hundehaltung in der 
Landwirtschaftszone) und Verfügung des Amts für Gemeinden und Raumordnung (AGR) 
vom 15.  Oktober 2018 (G.-Nr. 381 17 3119)

RA Nr. 110/2018/163 2

I. Sachverhalt

1. Die Beschwerdeführenden sind Eigentümerin bzw. Eigentümer der Liegenschaft 

Walliswil bei Wangen Grundbuchblatt Nr. I.________. Die Parzelle liegt in der 

Landwirtschaftszone und ist mit einem nichtlandwirtschaftlichen Wohnhaus überbaut, das 

vor dem 1 Juli 1972 erstellt wurde. Die Beschwerdeführenden halten 17 Hunde, mit denen 

sie erfolgreich Hundesport betreiben. Im August 2017 stellte die Gemeinde anlässlich einer 

Besichtigung unbewilligte Bautätigkeiten fest. Die Beschwerdeführenden reichten am 7. 

November 2017 bei der Gemeinde ein Baugesuch ein für das bereits erstellte Gehege für 

Schlittenhunde, dass bereits erstellte Gerätehäuschen sowie für eine neue Stützmauer aus 

Steinkörben. In seiner Verfügung vom 17. November 2017 beurteilte das Amt für 

Gemeinden und Raumordnung (AGR) die Veränderungen als nicht erheblich und erteilte 

die Ausnahmebewilligung für das Bauen ausserhalb der Bauzone vorbehältlich allfälliger 

Einsprachen. 

Mit einer gemeinsamen Eingabe vom 4. Dezember 2017 erhoben neben anderen die 

heutigen Beschwerdegegnerinnen und Beschwerdegegner Einsprache. Sie machten 

insbesondere geltend, die vielen Hunde würden störenden Lärm verursachen. Die 

Gemeinde überwies deshalb die Akten erneut dem AGR für eine umfassende 

Neubeurteilung. Gestützt auf die Antwort des AGR holte die Gemeinde bei den 

Beschwerdeführenden weitere Auskünfte und anschliessend bei der Kantonspolizei 

(KAPO) einen Fachbericht zu den Lärmimmissionen ein. Diese beurteilte die Störung durch 

die fragliche Hundehaltung mit 17 Tieren als mehr als geringfügig störend und betrachtete 

gestützt auf die sogenannte Berner Praxis lediglich acht Tiere als zulässig. Die 

Beschwerdeführenden sahen sich nicht in der Lage, auf einzelne Tiere zu verzichten. In 

seiner Stellungnahme vom 30. Mai 2018 beurteilte das AGR die Hundehaltung deshalb 

zwar als negativ standortgebunden, aufgrund entgegenstehender Interessen 

(Lärmimmissionen) konnte es aber die Ausnahmebewilligung für das Bauen ausserhalb der 

Bauzone nicht in Aussicht stellen. Die Beschwerdeführenden teilten daraufhin mit, sie 

würden nur noch acht Hunde auf ihrem Grundstück an der J.________strasse halten. Die 

Beschwerdegegnerschaft machte demgegenüber geltend, es würden nach wie vor mehr 

Hunde gehalten. Es seien lediglich acht Hunde auf den Sohn übertragen worden, der 

RA Nr. 110/2018/163 3

angeblich an der K.________strasse leben solle. Mit Verfügung vom 15. Oktober 2018 

verweigerte das AGR die Ausnahmebewilligung für das Bauen ausserhalb der Bauzone. 

Es ging davon aus, dass der Betrieb und das Ausführen der Hunde nach wie vor zentral an 

der J.________strasse stattfinde, so dass dort der Lebensmittelpunkt der Hunde sei, was 

eine unzulässige Lärmquelle ergebe. Mit Verfügung vom 20. November 2018 erteilte die 

Gemeinde den Bauabschlag und ordnete die Wiederherstellung des rechtmässigen 

Zustandes an, d. h. sie verlangte die Entfernung der Gehege. Gleichzeitig drohte sie die 

Ersatzvornahme an.

2. Gegen diese Verfügung reichten die Beschwerdeführenden am 17. Dezember 2018 

Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie 

beantragen sinngemäss die Aufhebung des Bauentscheids und die Erteilung der 

Baubewilligung. Sie machen geltend, in einem Tierferienheim in Herzogenbuchsee hätten 

sie ein neues Zuhause für acht Hunde gefunden. Ein Hund sei bei einem Patenonkel und 

acht Hunde seien an der J.________strasse.

3. In ihrer Beschwerdevernehmlassung vom 10. Januar 2019 teilte die Gemeinde mit, 

sie halte an ihrem Entscheid fest. Sie wies darauf hin, dass sie von den 

Beschwerdeführenden vor Erlass des Entscheids nicht über den Aufenthaltsort der Hunde 

informiert worden sei. In seiner Beschwerdevernehmlassung vom 14. Januar 2019 

beantragte das AGR die Abweisung der Beschwerde. Die Hunde seien nicht in 

Herzogenbuchsee, sondern in Walliswil bei Wangen gemeldet. Wo die Tiere einquartiert 

seien, habe keinen Einfluss auf den negativen Entscheid des AGR. Es werde in der 

Beschwerde nicht bestritten, dass der Betrieb und das Ausführen der Hunde nach wie vor 

zentral von der J.________strasse aus erfolgen würden. Dies führe zu einer unzulässigen 

Lärmquelle. In ihrer Beschwerdeantwort vom 16. Januar 2019 beantragt die 

Beschwerdegegnerschaft sinngemäss die Abweisung der Beschwerde. Es seien Bauten in 

der Landwirtschaftszone ohne Bewilligung erstellt worden. Zudem hätten sie bei der 

Gemeinde Beschwerde erhoben aufgrund der Lärmbelästigung durch die vielen Hunde. Es 

sei nicht nachvollziehbar, wie viele Hunde an der J.________strasse untergebracht seien. 

Bei einer Reduktion der Hunde würden die Bauten auch nicht mehr benötigt. Die 

Beschwerdeführenden würden es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Es entspreche 

nicht der Wahrheit, dass ihr Sohn an der K.________strasse wohne. Er fahre jeden Tag 

RA Nr. 110/2018/163 4

mit seinem Fahrzeug von der J.________strasse aus zur Arbeit. Es sei nicht genau zu 

eruieren, wo sich ein Teil der Hunde aufhalte. Tatsache sei, dass der Hundetransporter 

jeden Morgen wegfahre und nach circa einer halben Stunde wieder zurückkomme. 

Anschliessend fahre der Sohn der Beschwerdeführerin zur Arbeit. 

4. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet1, führte im Beisein 

der Parteien einen Augenschein mit Instruktionsverhandlung durch. Die Parteien erhielten 

Gelegenheit, sich zum Protokoll des Augenscheins zu äussern und Schlussbemerkungen 

einzureichen. Auf die Rechtsschriften und die Vorakten sowie auf das Ergebnis des 

Augenscheins wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Sachurteilsvoraussetzungen

a) Angefochten sind ein Bauabschlag mit Wiederherstellungsverfügung sowie die 

Verfügung des AGR gemäss Art. 25 Abs. 2 RPG2 und Art. 84 Abs. 1 BauG3. Diese können 

innert 30 Tagen seit Eröffnung bei der BVE angefochten werden (Art. 40 Abs. 1 BauG in 

Verbindung mit Art. 84 Abs. 4 BauG sowie Art. 49 BauG). Die BVE ist somit zur Beurteilung 

der Beschwerde zuständig. Die Beschwerde ist innert der Rechtsmittelfrist eingereicht 

worden (Art. 40 Abs. 1 und Art. 49 Abs. 1 BauG).

b) Die Beschwerdeführenden sind als abgewiesene Baugesuchstellende sowie als 

Adressatin bzw. Adressaten der Wiederherstellungsverfügung durch die vorinstanzlichen 

Verfügungen besonders berührt und haben ein schützenswertes Interesse an der 

Aufhebung oder Änderung der angefochtenen Verfügungen (Art. 40 Abs. 2 BauG und Art. 

65 Abs. 1 VRPG4). Sie sind zur Beschwerde legitimiert.

1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und 
Energiedirektion (Organisationsverordnung BVE, OrV BVE; BSG 152.221.191)
2 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700)
3 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)
4 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21)

RA Nr. 110/2018/163 5

c) Parteieingaben müssen einen Antrag, die Angaben von Tatsachen und 

Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten (Art. 32 Abs. 2 VRPG). 

Die Beschwerde enthält zwar keinen ausdrücklichen Antrag. An Laieneingaben sind jedoch 

keine hohen Anforderungen zu stellen. Es ist ausreichend, wenn sich aus dem 

Zusammenhang sinngemäss ergibt, was beantragt wird.5 Die Beschwerde genügt deshalb 

den Mindestanforderungen, weshalb darauf einzutreten ist.

2. Hundehaltung in der Landwirtschaftszone

a) Die Beschwerdeführenden haben ohne Bewilligung eine Anlage mit fünf 

Hundegehegen für ihre 17 Hunde gebaut. Nach Art. 22 Abs. 1 und Art. 24 RPG dürfen 

Bauten und Anlagen inner- und ausserhalb der Bauzonen nur mit behördlicher Bewilligung 

errichtet werden.6 Dabei handelt es sich um einen bundesrechtlichen Minimalstandard, den 

die Kantone nicht unterschreiten dürfen.7 Der bernische Gesetzgeber hat die 

baubewilligungspflichtigen und baubewilligungsfreien Vorhaben in den Art. 1a und Art. 1b 

BauG in genereller Art und Weise definiert und in den Art. 6 und 6a BewD8 im Einzelnen 

festgelegt, was keiner Baubewilligung bedarf. Art. 7 BewD enthält den Vorbehalt, dass 

auch diese Bauvorhaben eine Baubewilligung benötigen, wenn sie ausserhalb der 

Bauzone liegen und geeignet sind, die Nutzugsordnung zu beeinflussen, indem sie 

beispielsweise den Raum äusserlich erheblich verändern, die Erschliessung belasten oder 

die Umwelt beeinträchtigen. Angesichts der Zahl der gehaltenen Hunde und der Grösse 

der Hundegehege kann im vorliegenden Fall unbestritten nicht mehr von einer 

baubewilligungsfreien kleinen Nebenanlage im Sinn von Art. 6 Abs. 1 Bst. b BewD 

gesprochen werden.9 Das gilt umso mehr, als sich das Vorhaben ausserhalb der Bauzone 

befindet. 

5 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 32 N. 10 ff.
6 BGer 1C_372/2017 vom 22. Januar 2018 E. 3.1
7 BGer 1C_395/2015 vom 7.1 Dezember 2015 E. 3.3.1; Bernhard Waldmann/Peter Hänni, 
Raumplanungsgesetz, 2006, Art. 22 Rz. 9 ff.; Alexander Ruch, Kommentar RPG, Art. 22 N. 4; Aldo 
Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 1a N. 10
8 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1)
9 Vgl. dazu Bernische Systematische Information Gemeinden (BSIG) Nr. 7/725.1/1.1, Baubewilligungsfreie 
Bauten und Anlagen nach Art. 1b BauG (nachfolgend: BSIG Nr. 7/725.1/1.1), Ziff. 2 Bst. b, S. 6, einsehbar 
unter <www.bsig.jgk.be.ch>

RA Nr. 110/2018/163 6

b) Nach Art. 1a Abs. 3 Satz 1 BauG darf mit der Ausführung von bewilligungspflichtigen 

Bauvorhaben grundsätzlich erst begonnen werden, wenn die erforderliche Baubewilligung 

sowie allenfalls nötige weitere Bewilligungen rechtskräftig erteilt sind. Dementsprechend 

bestimmt Art. 46 BauG, dass bei Bauvorhaben, die ohne bzw. in Überschreitung einer 

Baubewilligung ausgeführt werden, die Einstellung der Bauarbeiten anzuordnen und eine 

angemessene Frist zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes unter Androhung 

der Ersatzvornahme anzusetzen ist. Wer eine Baute errichtet, ohne zuvor die erforderliche 

Baubewilligung einzuholen, läuft stets Gefahr, das Bauwerk gegebenenfalls wieder 

abbrechen zu müssen, wenn sich im Nachhinein erweist, dass die (materiellen) 

baurechtlichen Vorschriften nicht eingehalten sind. Es wäre indessen unverhältnismässig, 

wenn allein aufgrund einer (noch) nicht eingeholten Baubewilligung immer unverzüglich der 

Abbruch bzw. die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands angeordnet würde. 

Erweist sich das ohne Baubewilligung ausgeführte Bauvorhaben nachträglich als 

bewilligungsfähig und liegt seine Rechtswidrigkeit folglich einzig darin, dass nicht vorgängig 

eine Baubewilligung eingeholt wurde, wäre der Abbruch bzw. die Wiederherstellung nicht 

gerechtfertigt. Deshalb räumt das Gesetz der Bauherrschaft im 

Wiederherstellungsverfahren die Möglichkeit ein, ein nachträgliches Baugesuch 

einzureichen (Art. 46 Abs. 2 Bst. b BauG). Im nachträglichen Baubewilligungsverfahren, 

das nach den Bestimmungen des ordentlichen Baubewilligungsverfahrens (Art. 32 ff. 

BauG) eingeleitet und durchgeführt wird, ist zu prüfen, ob das ausgeführte Bauvorhaben 

den massgebenden Vorschriften entspricht und daher ganz oder teilweise (nachträglich) 

bewilligt werden kann.10 

c) Gemäss Art. 22 Abs. 2 RPG ist die Voraussetzung einer Baubewilligung, dass die 

Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone entsprechen und das Land 

erschlossen ist. In der Landwirtschaftszone zonenkonform sind Bauten und Anlagen, die 

zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind 

(Art. 16a Abs. 1 Satz 1 RPG). Diese Anforderungen werden in Art. 34 RPV11 präzisiert. 

Insbesondere gelten Bauten und Anlagen für die Freizeitlandwirtschaft ebenso wenig als 

zonenkonform (Art. 34 Abs. 5 RPV) wie die hobbymässige Tierhaltung (vgl. Art 24e RPG). 

Die hobbymässige Haltung von mehreren Hunden als Familienhunde und zu Sportzwecken 

stellt keine landwirtschaftliche Nutzung dar. Somit dienen auch das Gehege für die 

10 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 46 
N. 14 ff. 
11 Raumplanungsverordnung des Bundesrates vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1)

RA Nr. 110/2018/163 7

Hundehaltung und das Gerätehaus keiner landwirtschaftlichen Nutzung. Auch die 

Stützmauer hat keinen Zusammenhang mit einer landwirtschaftlichen Bewirtschaftung. 

Weder die Nutzung noch die bereits gebauten oder geplanten Anlagen sind deshalb 

zonenkonform. Sie können somit nur mit einer Ausnahmebewilligung gemäss Art. 24 ff. 

RPG bewilligt werden. 

Nach Art. 24 RPG können Ausnahmebewilligungen zur Errichtung von Bauten und Anlagen 

oder zu deren Zweckänderung erteilt werden, wenn der Zweck einen Standort ausserhalb 

der Bauzonen erfordert und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. Das 

Bundesgericht hat unter diesem Titel Tierheime und grössere Hundehaltungen in der 

Landwirtschaftszone als grundsätzlich negativ standortgebunden erachtet.12 

Voraussetzung ist allerdings, dass mögliche Alternativ-Standorte ernsthaft evaluiert worden 

sind.13 Bei dem Wohnhaus samt Umschwung der Beschwerdeführenden handelt es sich 

um eine altrechtliche Baute bzw. Anlage im Sinn von Art. 24c RPG. Die fraglichen Bauten 

und Anlagen sind grundsätzlich in ihrem Bestand geschützt und können erneuert, teilweise 

geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden. Vorbehalten bleibt die 

Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung. Nach Art. 24e Abs. 1 RPG 

sind Ausnahmebewilligungen für die hobbymässige Tierhaltung möglich für bauliche 

Massnahmen in unbewohnten Gebäuden oder Gebäudeteilen, die in ihrer Substanz 

erhalten sind, wenn sie Bewohnerinnen und Bewohnern einer nahe gelegenen Wohnbaute 

zur hobbymässigen Tierhaltung dienen und eine tierfreundliche Haltung gewährleisten. Für 

die hobbymässige Tierhaltung dürfen keine neuen Bauten und Anlagen erstellt werden. 

Eine Ausnahme gilt für Aussenanlagen, soweit sie für eine tiergerechte Haltung notwendig 

sind und weder überdacht noch umwandet sind (Art. 24e Abs. 2 RPG und Art. 42b Abs. 5 

RPV). Die Aussenanlagen können für die hobbymässige Beschäftigung mit den Tieren 

genutzt werden, soweit damit keine baulichen Änderungen verbunden sind und keine 

neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen (Art. 24e Abs. 3 RPG). Im Übrigen 

gelten die allgemeinen Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 24d Abs. 3 RPG (Art. 24e 

Abs. 5 RPG).

d) In seiner gestützt auf die Baugesuchsunterlagen erfolgten Verfügung vom 17. 

November 2017 beurteilte das AGR die bereits gebauten bzw. geplanten Veränderungen 

als nicht erheblich und erteilte die Ausnahmebewilligung für das Bauen ausserhalb der 

12 ZBl 91/1990 S. 187 E. 5 b
13 BGE 136 II 214 E. 2.2 mit Hinweisen; BGer 1C_477/2014 vom 22. Dezember 2015 E. 3.3 mit Hinweisen

RA Nr. 110/2018/163 8

Bauzone vorbehältlich allfälliger Einsprachen. Es führte unter anderem aus, zur Sicherung 

des Geländes seien Stützmauern in Form von Steinkörben geplant. Die Liegenschaft sei 

vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt worden. Art. 24c RPG sei somit anwendbar. 

Änderungen am äusseren Erscheinungsbild seien nur zulässig, wenn sie nötig seien. Das 

Bauvorhaben erfülle die Anforderungen. Die Veränderungen in der Umgebung seien nicht 

erheblich. Das Erstellen der Stützmauern wurde von den Einsprecherinnen und 

Einsprechern nicht bestritten. Ihre Einsprache richtete sich einzig gegen das Gehege für 

die Hunde und den damit verbundenen Lärm. Die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der 

angrenzenden Grundstücke wird durch die geplanten Stützmauern nicht tangiert und die 

Identität der Umgebung bleibt im Wesentlichen erhalten, da die Veränderungen nicht 

erheblich sind. Weitere überwiegende Interessen, die dem Bauvorhaben entgegenstehen 

würden, sind nicht ersichtlich. Die Beurteilung des AGR in seiner ersten Verfügung vom 17. 

November 2017 überzeugt deshalb hinsichtlich der Stützmauern nach wie vor. Die 

Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG für das Erstellen von Stützmauern kann deshalb 

erteilt werden. Damit steht auch der Erteilung einer Baubewilligung nichts entgegen.

e) Erst aufgrund der Einsprachen erfuhr das AGR die Anzahl der gehaltenen Hunde. Da 

die KAPO in ihrem Fachbericht die Störung durch die fragliche Hundehaltung mit 17 Tieren 

mehr als geringfügig störend beurteilte und lediglich acht Tiere als zulässig erachtete, 

beurteilte das AGR die Hundehaltung zwar als grundsätzlich negativ standortgebunden, 

aufgrund entgegenstehender Interessen (Lärmimmissionen) verweigerte es aber mit 

Verfügung vom 15. Oktober 2018 die Ausnahmebewilligung für das Bauen ausserhalb der 

Bauzone. Dabei ging es aufgrund der Aktenlage davon aus, dass ein Teil der Hunde zwar 

an einem anderen Standort in der Gemeinde gehalten wurden, dass der Betrieb und das 

Ausführen der Hunde nach wie vor zentral an der J.________strasse stattfinde, so dass 

dort der Lebensmittelpunkt der 17 Hunde sei, was eine unzulässige Lärmquelle ergebe. 

Sowohl aus der Beschwerde als auch aus den Ausführungen der Beschwerdeführenden 

und der Beschwerdegegnerschaft anlässlich des Augenscheins ergibt sich, dass sich der 

rechtserhebliche Sachverhalt in der Zwischenzeit erheblich verändert hat. Ursprünglich 

hielten die Beschwerdeführenden auf ihrem Grundstück 17 Hunde, wobei die Dalmatiner 

im Haus, die übrigen Hunde draussen schliefen. Auf Empfehlung der KAPO wurden im 

Laufe des vorinstanzlichen Verfahrens zur Verbesserung der Lärmsituation für alle Hunde 

Nachtaufenthaltsplätze im Haus geschaffen. Seither werden die Tiere an trainingsfreien 

Tagen ab 21.00 Uhr, an Trainingstagen ab 21.30 Uhr im Haus gehalten und erst am 

RA Nr. 110/2018/163 9

folgenden Tag um 07.00 Uhr bzw. am Wochenende um 08.00 Uhr wieder ins Freie 

gelassen. Ausserdem akzeptieren die Beschwerdeführenden ausdrücklich, dass sie an der 

J.________strasse nur noch maximal acht Hunde halten dürfen. Für die übrigen Hunde 

haben sie in einem Tierferienheim in Herzogenbuchsee eine Unterbringungsmöglichkeit 

gefunden. Weiter haben die Beschwerdeführenden erklärt, für die Trainings würden sie die 

Hunde, die sich bei ihnen befänden, in den Tiertransporter einladen, dann in 

Herzogenbuchsee die übrigen Hunde holen und anschliessend zum Training fahren. Die 

Hunde würden nicht vor dem Haus angeschirrt. Auf dieser Erklärung sind sie zu behaften. 

Die Delegation der Beschwerdegegnerschaft erklärte sich am Augenschein mit diesem 

Betriebskonzept einverstanden und der Vertreter des AGR hielt fest, unter diesen 

Rahmenbedingungen könne nachträglich die Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG 

erteilt werden.14 Weiter wies die Beschwerdegegnerin 6 darauf hin, dass sie seit ihrer 

Rückkehr aus den Ferien keinen Lärm mehr festgestellt habe. Auch der 

Beschwerdegegner 3 bestätigte, dass sich der Hundelärm gebessert habe und nun 

akzeptabel sei. Während des Augenscheins bellten die vier Hunde, die draussen waren, 

nur einmal kurz und leise, als sich die Beteiligten zu den Hundegehegen begaben. Bei der 

auf acht Tiere reduzierten Hundehaltung kann somit davon ausgegangen werden, dass in 

der Nachbarschaft keine mehr als geringfügig zu bezeichnenden Störungen verursacht 

werden. 

Die ursprünglich für 17 Hunde konzipierten Hundegehege sind für die verbleibenden acht 

Hunde zwar eher grosszügig dimensioniert. Angesichts des Umstandes, dass Hunde 

täglich im Freien und entsprechend ihren Bedürfnissen ausgeführt werden, zumindest aber 

täglich Auslauf haben müssen (vgl. Art. 71 Abs. 1 und 2 TSchV15) und unter 

Berücksichtigung des Richtmasses für die Mindestfläche von Auslaufgehegen16 erscheinen 

sie aber nicht als überdimensioniert. Mit dem AGR kann deshalb festgehalten werden, 

dass sie dem Tierwohl dienen und deshalb einer Ausnahmebewilligung unter diesem 

Aspekt nichts entgegensteht. Die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der angrenzenden 

Grundstücke wird durch das Bauvorhaben nicht tangiert und es sind auch keine 

Fruchtfolgeflächen betroffen. Weitere überwiegende Interessen, die dem Bauvorhaben 

entgegenstehen würden, sind weder dargetan noch ersichtlich. Mit dem AGR kann deshalb 

14 Protokoll des Augenscheins vom 26. März 2019, S. 10 am Ende
15 Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (TSchV; SR 455.1)
16 Vgl. dazu Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV, Fachinformation Tierschutz, 
Zwinger und Boxen zur Haltung von Hunden, einsehbar unter <https://www.blv.admin.ch/>, Rubriken «Tiere, 
Tierschutz, Heim- und Wildtierhaltung, Hunde, Hunde halten» 

https://www.blv.admin.ch/

RA Nr. 110/2018/163 10

festgehalten werden, dass dem Vorhaben nun die Ausnahmebewilligung für das Bauen 

ausserhalb der Bauzone und damit auch die Baubewilligung erteilt werden kann. Die 

Bewilligung für die Auslaufgehege fällt gemäss Art. 42b Abs. 7 RPV von Gesetzes wegen 

dahin, wenn die Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Art. 24e RPG nicht mehr erfüllt 

sind. Die Auflagen zur Lärmminderung, die die KAPO in ihrem Fachbericht formuliert, 

erscheinen sinnvoll und verhältnismässig. Sie werden deshalb in die Gesamtbewilligung 

aufgenommen. Die von der KAPO vorgeschlagene Auflage, der Auslauf sei mit einem 

geeigneten Sichtschutz zu versehen, ist allerdings mit der Präzisierung "soweit nicht 

bereits vorhanden" zu ergänzen. Gemäss Ziff. 5.1.2 des Fachberichts der KAPO vom 29. 

Januar 2018 sind die Aussengehege nämlich bereits mit einem geeigneten Sichtschutz 

versehen.

f) Ein Teil der Beschwerdegegnerinnen und Beschwerdegegner bezweifelt, dass die 

Beschwerdeführenden nur 17 Hunde halten. Alle Hundehalterinnen und Hundehalter 

müssen sich registrieren lassen (vgl. Art. 16 TSV17). Alle Hunde müssen gekennzeichnet 

und registriert werden (vgl. Art. 17 TSV). Anhaltspunkte, dass sich die 

Beschwerdeführenden nicht an diese Vorschriften halten würden, sind keine vorhanden. 

Letztlich kann aber offen gelassen werden, wie viele Hunde die Beschwerdeführenden und 

ihre Söhne halten. Bewilligt wird das aktuelle Betriebskonzept, das darauf beruht, dass 

künftig maximal acht Hunde an der J.________strasse gehalten werden. Dies haben die 

Beschwerdeführenden auch mehrmals mündlich und schriftlich zugesichert. Sollten sie sich 

wider Erwarten nicht daran halten, hätte dies baupolizeiliche Massnahmen zur Folge (vgl. 

Art. 46 BauG). Zudem könnte das Bauen ohne Baubewilligung oder die Missachtung von 

Bedingungen, Auflagen oder Vorschriften strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen 

(vgl. Art. 50 BauG). Die Kontrolle, ob sich die Beschwerdeführenden an die Bewilligung 

halten, obliegt der Gemeinde als Baupolizeibehörde (Art. 45 Abs. 1 BauG). Wie am 

Augenschein vereinbart, wird die Bewilligung zwecks Vereinfachung dieser Kontrolle mit 

der Auflage ergänzt, dass die Beschwerdeführenden der Gemeinde die Namen der acht 

Hunde mitteilen, die an der J.________strasse gehalten werden. 

3. Kosten

17 Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV; SR 916.401)

RA Nr. 110/2018/163 11

a) Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr. 

Für besondere Untersuchungen, Gutachten und dergleichen können zusätzliche Gebühren 

erhoben werden (Art. 103 Abs. 1 VRPG). Die Pauschalgebühr wird festgesetzt auf 

Fr. 800.00 (Art. 103 Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 GebV18). Für den Augenschein vom 

26. März 2019 wird in Anwendung von Art. 20 Abs. 1 GebV eine zusätzliche Gebühr von 

Fr. 400.00 erhoben. Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren betragen somit 

Fr. 1'200.00. 

Laut Art. 108 Abs. 1 VRPG werden die Verfahrenskosten der unterliegenden Partei 

auferlegt, es sei denn, das prozessuale Verhalten einer Partei gebiete eine andere 

Verlegung oder die besonderen Umstände rechtfertigen, keine Verfahrenskosten zu 

erheben. Die Beschwerdegegnerschaft hat sich lediglich insoweit am 

Beschwerdeverfahren beteiligt, als sie an ihrer Einsprache festgehalten hat. Am 

Augenschein hat die Delegation der Beschwerdegegnerschaft dem neuen Betriebskonzept 

ausdrücklich zugestimmt. Die übrigen Beschwerdegegner und die Beschwerdegegnerin 2 

haben in der Folge nicht widersprochen. Die Beschwerdegegnerschaft gilt somit nicht als 

unterliegend und hat deshalb keine Verfahrenskosten zu tragen. Die 

Beschwerdeführenden dringen im Ergebnis zwar mit ihrer Beschwerde grundsätzlich 

durch. Dies hängt aber vorab damit zusammen, dass sie im Beschwerdeverfahren zum 

ersten Mal offengelegt haben, wo die übrigen Hunde untergebracht sind, und ausdrücklich 

erklärt haben, nur noch maximal acht Hunde an der J.________strasse zu halten. Sie 

haben mit ihrer Beschwerde somit ein neues Betriebskonzept vorgelegt. Zudem kann die 

Bewilligung nur mit Auflagen erteilt werden. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.00 werden 

deshalb den Beschwerdeführenden auferlegt.

b) Laut Art. 108 Abs. 3 VRPG hat die unterliegende Partei der Gegenpartei die 

Parteikosten zu ersetzen, sofern nicht deren prozessuales Verhalten oder die besonderen 

Umstände eine andere Teilung oder die Wettschlagung gebieten oder die Auflage der 

Parteikosten an das Gemeinwesen als gerechtfertigt erscheint. Die Parteikosten umfassen 

den durch die berufsmässige Parteivertretung anfallenden Aufwand (Art. 104 Abs. 1 

VRPG). Bei aufwändigen Verfahren kann Privaten, die ihren Prozess selber geführt haben, 

eine angemessene Parteientschädigung und Auslagenersatz zuerkannt werden (Art. 104 

Abs. 2 VRPG). Da die Beschwerdegegnerschaft nicht berufsmässig vertreten ist und das 

18 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; 
BSG 154.21)

RA Nr. 110/2018/163 12

Verfahren nicht aufwändig war, sind weder Parteikosten noch eine Parteientschädigung zu 

sprechen.

RA Nr. 110/2018/163 13

III. Entscheid

1. Die Beschwerde vom 17. Dezember 2018 wird insoweit gutgeheissen, als die 

Verfügung des AGR vom 15. Oktober 2018 aufgehoben wird, soweit damit die 

Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG verweigert wird, und die Ziff. 5.1 und 5.2 

(Bauabschlag und Wiederherstellungsverfügung) des Bauentscheids der Gemeinde 

Walliswill bei Wangen vom 20. November 2018 aufgehoben werden. 

Den Beschwerdeführenden wird die Gesamtbewilligung für ihr Bauvorhaben gemäss 

Baugesuch, Situationsplan und Projektplan vom 7. November 2017 erteilt. 

Der Gesamtentscheid umfasst 

- die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG für das Erstellen von Stützmauern 

- die Ausnahmebewilligung nach Art. 24e RPG für die Hundehaltung in der 

Landwirtschaftszone (maximal acht Hunde), das Errichten eines Geheges für 

die Hundehaltung und das Aufstellen eines Gerätehauses

- die Baubewilligung nach Art. 32 Abs. 1 Bst. a BauG

Auflagen und Bedingungen:

- Die Beschwerdeführenden haben der Gemeinde bis 31. Juni 2019 schriftlich 
mitzuteilen, welche acht Hunde an der J.________strasse gehalten werden 

(Name, Rasse oder Rassentyp und Microchip-Nummer). Allfällige Änderungen 

haben die Beschwerdeführenden der Gemeinde unaufgefordert innert fünf 
Tagen schriftlich mitzuteilen.

- Sind die Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Artikel 24e RPG nicht mehr 

erfüllt, so fällt die Bewilligung für das Errichten eines Geheges für die 

Hundehaltung und das Aufstellen eines Gerätehauses dahin (Art. 42b Abs. 7 

RPV).

- An der J.________strasse dürfen sich maximal acht Hunde gleichzeitig 

aufhalten.

- Von 22.00 - 07.00 Uhr (Nachtzeit) müssen die Hunde in Räumlichkeiten gehalten 

werden, die über ein genügendes Schalldämmmass verfügen.

- Lärmintensive Hunde müssen unter Einhaltung der Tierschutzvorschriften auch 

tagsüber mehrheitlich im Innern gehalten werden.

RA Nr. 110/2018/163 14

- Beim Aufenthalt im Freien müssen die Hunde auf geeignete Art und Weise 

überwacht werden, so dass bei punktueller Lärmstörung jederzeit eingegriffen 

werden kann.

- Der Auslauf ist - soweit nicht bereits vorhanden - mit einem geeigneten 

Sichtschutz zu versehen.

Im Übrigen werden die Verfügung des AGR vom 15. Oktober 2018 und der 

Bauentscheid der Gemeinde Walliswil bei Wangen vom 20. November 2018 

bestätigt.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.00 werden den Beschwerdeführenden zur 

Bezahlung auferlegt. Sie haften solidarisch für den gesamten Betrag. 

Eine Zahlungseinladung erfolgt, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft erwachsen 

ist.

3. Parteikosten werden keine gesprochen.

IV. Eröffnung

- Frau B.________ und Herrn A.________, eingeschrieben

- Frau D.________ und Herrn C.________, eingeschrieben

- Frau F.________ und Herrn E.________, eingeschrieben

- Frau H.________ und Herrn G.________, eingeschrieben

- Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Walliswil bei Wangen, Gemeindeverwaltung, 

eingeschrieben

- Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), per Kurier

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Der Direktor

RA Nr. 110/2018/163 15

Christoph Neuhaus
Regierungsrat

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim 

Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine 

allfällige Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in vier Exemplaren einzureichen ist, muss 

einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine 

Unterschrift enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind 

beizulegen.