# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5450da3e-24be-5caf-8ffb-8d150f11c999
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-08-14
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 14.08.2008 1F 17/2008 (1F_17/2008)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1F-17-2008_2008-08-14.html

## Full Text

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

1F_17/2008 /daa 

 

Urteil vom 14. August 2008 

I. öffentlich-rechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Féraud, Präsident, 

Bundesrichter Aeschlimann, Fonjallaz, 

Gerichtsschreiber Pfäffli. 

 

Parteien 

Ehepaar X.________, Gesuchsteller, 

 

gegen 

 

Y.________, Gesuchsgegner, vertreten durch Fürsprecher Andreas Bandi, 

Einwohnergemeinde Roggwil, vertreten durch die Baubewilligungsbehörde, Bahnhofstrasse 8, 

Postfach 164, 4914 Roggwil, 

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3011 Bern, 

Verwaltungsgericht des Kantons Bern, 

Speichergasse 12, 3011 Bern. 

 

Gegenstand 

Revision des bundesgerichtlichen Urteils 

vom 17. Juli 2008 1C_319/2008. 

 

In Erwägung, 

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 17. Juli 2008 auf die Beschwerde der Eheleute X.________ mangels einer genügenden Begründung nicht eingetreten ist (Verfahren 1C_319/2008); 

 

dass die Eheleute X.________ mit Eingabe vom 5. August 2008 um Aufhebung des bundesgerichtlichen Urteils vom 17. Juli 2008 ersucht haben; 

dass die Aufhebung oder Abänderung eines nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes (Art. 121 ff. BGG) möglich ist; 

dass die Eingabe der Gesuchsteller somit als Revisionsgesuch zu behandeln ist; 

dass die Gesuchsteller sinngemäss den Revisionsgrund von Art. 121 a BGG anrufen, da sie das Bundesgericht beim Urteil vom 17. Juli 2008 als "befangen und voreingenommen" erachten; 

dass die Gesuchsteller indessen nicht darlegen - und auch nicht ersichtlich ist -, inwiefern ein Ausstandsgrund im Sinne von Art. 34 BGG gegeben sein sollte; 

dass somit nicht ersichtlich ist, inwiefern der Revisionsgrund von Art. 121 a BGG erfüllt sein sollte, 

dass die Gesuchsteller in ihrer Eingabe keinen weiteren Revisionsgrund anrufen, an welchem der beanstandete bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid leiden sollte; 

dass somit auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel nicht einzutreten ist (Art. 127 BGG); 

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG); 

 

erkennt das Bundesgericht: 

 

1. 

Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

3. 

Dieses Urteil wird den Parteien, der Einwohnergemeinde Roggwil sowie der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt. 

Lausanne, 14. August 2008 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:        Der Gerichtsschreiber: 

 

Féraud        Pfäffli