# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ea00c18e-af57-5d45-95af-40fafaf9dcd2
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-08-30
**Language:** de
**Title:** Schulterverletzung, status quo sine wurde sechs Wochen nach Unfall erreicht. Kreisarztbericht kommt Beweiswert zu.
**Docket/Reference:** UV.2015.00143
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2015.00143.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2015.00143
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiber Wyler
Urteil
vom
30. August 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG
Rechtsanwalt Mario
Bertschi
, Leistungen und Services Zürich
Postfach, 8010 Zürich
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1967 geborene
X.___
bezog Taggelder der Arbeitslosenversiche
rung und war dadurch bei der Schweizerischen
Unfallversi
cherungsanstalt
(S
uva
) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er der S
uva
am 3
0.
April 2014 me
lden liess, er habe sich am 16.
April 2014 beim Heben und Verschieben einer etwa 100 Kilogramm
schweren
Waage an Schulter und Rücken verletzt. Er habe die Waage auffangen wollen, sie sei jedoch zu schwer gewesen (
Urk.
8/1). Die S
uva
kam für Heilbehandlungskosten auf und richtete
X.___
Taggeldleistungen aus (vgl. Schreiben vom 1
4.
August 2014,
Urk.
8/31).
Mit Schreiben vom 19. August 2014 teilte d
ie Suva
X.___
mit, dass sie ihre Leistungen per
1.
Juni 2014
einstelle (
Urk.
8/41). Nachdem
X.___
die Suva
am
19. Jan
u
a
r 2015
ersuchte hatte, entweder
auch nach dem 3
1.
Mai 201
4
Leistungen zu erbringen oder eine anfechtbare Verfügung z
u erlassen (Urk.
8/47), verfügte die Suva am
24.
Februar 2015
ihre Leistungseinstellung
per
1.
Juni
2014 (
Urk.
8/55). Die von
X.___
am 2
4.
März 2015 erhobene Einsprache (
Urk.
8/56) wies die S
uva
mit
Einspracheentscheid
vom 19.
Juni 2015 ab (
Urk.
2).
2.
Dagegen liess
X.___
am 2
9.
Juli 2015 Beschwerde erheben und beantragen, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten bis Ende August 2014 Versicherungsleistungen zu erbringen (
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin bean
tragte mit Beschwerdeantwort vom 1
4.
Oktober 2015 die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7), was dem Beschwerdeführer am 1
9.
Oktober 2015 mitgeteilt wurde (
Urk.
9).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
Strittig und zu prüfen ist, ob
die Beschwerdegegnerin
auch für die Zeit vom 1. Juni bis 3
1.
August
201
4
Leistungen gestützt auf den Unfall vom 1
6.
April 2014
zu erbringen
hat oder ob
d
er Status quo sine am
1.
Juni
201
4
erreicht w
ar
.
2.
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss
dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (
UVG
)
setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausal
zusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammen
hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheit
licher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht wer
den kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
).
Die
blosse
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht.
Da es sich
hiebei
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent
sprechende Beweislast
–
anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender
natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist
–
nicht bei der versicherten Per
son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76).
Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten
massge
bend
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E.
2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des
S
tatus quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der
S
tatus quo sine
vel
ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa
llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs.
1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die
Heilbehandlungskosten nach Art.
10 UVG fallen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20
13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
3.
3.1
Der Beschwerdeführer suchte am 2
5.
April 2014 die Notfallpraxis des Spitals
Y.___
auf. Dort wurde eine Röntgenaufnahme der Schulter rechts erstellt.
Z.___
, Assistenzärztin, diagnostizierte eine Tendinitis
calcarea
und einen L
umbago (
Bericht vom 2
5.
April 2014,
Urk.
8/21). Mit Bericht
an die Beschwerdegegnerin vom 1
3.
Mai 201
4
nannte
Z.___
die glei
chen Diagnosen, eine
Arbeitsunfähigkeit
des Beschwerdeführers
verneinte sie (
Urk.
8/6).
3.2
Dr.
med.
A.___
, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin,
hielt gestützt auf eine Sonogra
f
ie vom
6.
Mai 2014 fest, es liege eine traumatisierte und damit aktivierte
Tendinosis
calcarea
der rechten
Supraspinatussehne
mit nun gut sichtbarer begleitender Bursitis
subacromialis
vor. Sol
lte eine Steroidin
stillation
nicht zum gewünschten Besserungseffekt führ
en, wäre allenfalls ein
sonogra
f
isch
gezieltes
Needling
zu diskutieren (
Urk.
8/40).
3.3
Mit Überweisungsschreiben an
Dr.
med.
B.___
, Facharzt FMH für
Rheu
matologie und für Allgemeine Innere Medizin
, vom 1
1.
Juni 2014 nannte
Dr.
med.
C.___
, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin
,
als Diagnose eine posttraumatisch aktivierte Tendinitis
calcarea
rechts. Dabei hielt
er
mit Eintrag vom
3.
Juni 20
1
4 fest, die Schulterschmerzen hätten si
ch
gebessert. Der Beschwerdeführer könne den Arm
aber
nur mit Mühe heben. Er habe eine Arbeitsunfähigkeit für weitere zwei Wochen attestiert
. Mit Eintrag vom 1
1.
Juni 2014 hielt
d
er
Arzt
fest, die Spritze habe nur zwei Wochen genützt
(
Urk.
8/12).
3.4
Mit Bericht an die Beschwerdegegnerin vom
6.
Juli 2014 hielt
Dr.
C.___
als Diagnose ebenfalls eine posttraumatisch aktivierte Tendinitis
calcarea
rechts
(
supraspinata
) fest. Die Prognose sei schlecht und die voraussichtliche Dauer der Behandlung lange. Zur Arbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführers
machte er keine Angaben (
Urk.
8/16).
3.
5
Dr.
B.___
berichtete der Beschwerdegegnerin am 1
5.
Juli 2014, es handle sich um eine traumatis
ierte
Periarthropathia
humeroscapularis
calcarea
rechts mit nun anhaltenden Schmerzen ausgehend vom
Subacrom
i
alraum
. Hier seien ein grösseres bzw. mehrere Kalkdepots in der
Supraspinatussehne
nachgewiesen worden. Geplant sei ein
Kalkneedling
, allenfalls ergänzende Physiotherapie zur Korrektur des pathologischen Bewegungsmuster
s
, Verbesserung der
glenohu
meralen
Zentrierung. NSAR bei Bedarf (
Urk.
8/17
)
3.
6
Am
3
0.
Juli 2014
wurde
im Spital
Y.___
ein MR Schulter rechts und eine
Arthro
grafie
Schultergelenk
recht
s
erstellt.
D.___
, Assistenzärztin, und Dr.
med.
E.___
, Leitender Arzt, führten eine
Tendinose
der
Supraspi
natussehne
an, welche am ehesten postentzündlich/überlastungsbedingt oder nach stattgehabtem Trauma aufgetreten sei.
Es bestehe eine
Periarthropathia
humeroscapularis
.
Es zeige sich eine zystische,
septierte
inhomogene Struktur der Bursa
subdeltoidea
, Bursit
i
s. Inwiefern dies postentzündlich oder posttrau
matisch bedingt sein dürfte, lasse sich allein bildmorphologisch nicht entschei
den. Das Gleiche gelte für die
Supraspinatus
-Sehne, wobei sowohl repetitive Traumen
als
auch einmalige Überlastungen als Ursache in Frage
kämen
(
Urk.
8/27).
3.
7
Suva
-Kreisarzt
Dr.
med.
F.___
, Facharzt für Chirurgie,
erklärte nach Einsicht in den Bericht der Ärzte des Spitals
Y.___
vom 3
0.
Juli 2014 mit Stellungnahme vom 1
2.
August 2014
, die geschilderten Beschwerden seien nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 1
6.
April 2014 zurückzuführen. Im MRI zeigten sich keine unfallbedingten Schäden, jedoch degenerative
Veränderungen
. Der Status quo
sine
sei sechs Wochen nach dem Unfallereignis wieder erreicht worden (
Urk.
8/29).
3.
8
Am 2
6.
August 2014 wurde beim Beschwerdeführer im Spital
Y.___
eine
Schul
tergelenksarthroskopie
und eine
subakromiale
Bursektomie
Schulter rechts durchgeführt (Operations
bericht,
Urk.
8/53),
Dr.
med.
G.___
, Stellver
tretender Chefarzt,
nannte mit Bericht an
Dr.
B.___
vom
1.
Oktober 2014 als Diagnose eine deutliche Beschwerdereduktion nach
arthroskopische
r
Bursekto
mie
am 2
6.
August 201
4.
Der Beschwerdeführer nehme seit etwa zwei Wochen keine Sc
hmerztabletten mehr ein und fühl
e sich ansonsten recht wohl. Er habe schon Muskelaufbauübungen durchgeführt. Ab dem 1
5.
Oktober 2014 wolle er wieder
a
rbeiten gehen (
Urk.
8/51).
3
.
9
Kreisarzt
Dr.
F.___
erklärt
e
mit ärztliche
r
Beurteilung vom 1
9.
Februar 2015, es handle sich um typische Beschwerden bei verkalkte
r
Supraspinatussehne
und verkalkte
r Bursa
subacromialis
. S
elbst wenn durch das Anheben einer schweren Last eine Überlastung stattgefunden haben sollte, so könne diese als vorüberge
hende Erkrankung
spätestens
sechs Wochen nach dem Ereignis als abgeheilt
angesehen werden.
Alle über diesen Zeitpunkt
hinaus
bestehenden Beschwerden seien
mit
überwiegende
r
Wahrscheinlichkeit Folge der beschriebenen Verkal
kungen im Schulterbereich und
nicht
mehr Folge des „
Verhebetraumas
“. Die Beschwerdegegnerin sei ab diesem Zeitpunkt nicht mehr leistungspflichtig (
Urk.
8/54)
.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Leistungseinstellung
mit Wirkung ab 1.
Juni 2014
i
m Wesentlichen auf die Einschätzung ihres
Kreisarztes
Dr.
F.___
vom 1
9.
Februar 201
5.
Rechtsprechungsgemäss
kommt auch den Berichten und Gutachten von versicherungsinternen Ärzten Beweiswert zu, sofern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (vgl. u.a. Urteil des Bundes
gerichts 8C_620/2009 vom 26. Oktober 2009 E. 4.2.1 mit Hinweis auf die Urteile 8C_943/2008 vom 1. April 2009 E. 4.1, 8C_663/2007 vom 4. August 2008 E. 4.1, U 484/06 vom 15. Mai 2008 E. 4.1.2 und U 455/06 vom 6. Dezember 2007 E. 3.3 sowie BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
S. 353 f.). Vorliegend bestehen keine
Indizien
, welche gegen die Beweistauglichkeit des Berichts von Dr.
F.___
vom
1
9.
Februar 2015
sprechen würden. Vielmehr erfüllt sein Bericht die
rechtspre
chungsgemässen
Anforderungen, welche an beweistaugliche medizinische Berichte gestellt werden (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a).
Dr.
F.___
erklärte in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise, dass die Unfallfol
gen sechs Wochen nach dem Ereignis vom 1
6.
April 2014 wieder abgeheilt war
en
. So führte er aus,
Dr.
A.___
habe in seinem
Sonogra
f
iebericht
vom
6.
Mai 2014 (E. 3.2) eine traumatisierte und aktivierte
Tendinosis
calcarea
diagnostiziert. Diese Diagnosestellung sei mittels Sonogra
f
ie
jedoch
nicht mög
lich. In der
Sonogra
fieaufnahme
wie im MRI hätten
sich deutliche Kalkdepots g
ezeigt.
Wie der Radiologe hierzu korrekt erklärt habe, lasse sich allein
bild
morphologisch
nicht entscheiden, ob
die Bursitis sowie die entzündlich verän
derte
Supraspinatussehne
postentzündlich oder posttraumatisch bedingt
seien.
Im Rahmen der Operation vom 2
6.
August 2014
seien
keine akut entzündlichen Veränderungen an den Sehnen gesehen
worden
, jedoch Kalkdepots im
Bursa
bereich
bei einer
verschwarte
t
e
n
Bursawand
. Dies spreche für rezidivierende Entzündungen im Bereich der Bursa bedingt durch den Kalk (
Urk.
8/54).
4.
2
Die
Berichte der Ärztin
Z.___
vom Spital
Y.___
stehen der
Einschät
zung von
Dr.
F.___
nicht entgegen
. So machte si
e
nicht nur in ihren Berichten vom 2
5.
April 2014 und vom 1
3.
Mai 201
4
(E. 3.1) keine Angaben dazu, inwie
weit die Beschwerden des Beschwerdeführers durch das Ereignis vom 1
6.
April 2014 verursacht wurden, sondern ihre Berichte stammen auch aus einer Zeit, für welche die Unfallkausalität der Beschwerden auch von Kreisarzt
Dr.
F.___
nicht in Frage gestellt
wird
.
4.
3
Zum Bericht von
Dr.
A.___
vom
6.
Mai 2014 (E. 3.
2
) nahm
Dr.
F.___
in seiner Einschätzung vom 1
9.
Februar 2015 Stellung und erklärte, weshalb gestützt auf die
Dr.
A.___
vorliegenden Befunde ni
cht habe beurteilt werden könne
n
, ob die vom Beschwerdeführer noch geklagten Beschwerden unfall- oder
krankheitsbe
dingt
seien (vgl. E. 4.
1
). Im Übrigen stammt auch der Bericht von
Dr.
A.___
aus einer Zeit, für welche
Dr.
F.___
die Unfallkausalität nicht in Frage stellt.
4.
4
Dr.
C.___
hielt in seinem
Überweisungsschreiben an
Dr.
B.___
vom 1
1.
Juni 2014 (E. 3.3)
und seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom
6.
Juli 2014 (E. 3.4)
als
Diagnose zwar eine posttraumatisch aktivi
erte Tendinitis
calcarea
rechts fest, er machte jedoch keine
konkreten
Angaben dazu
, ob die anhalten
den Beschwerden weiterhin durch das Trauma vom 1
6.
April 2014 begründet waren. Analoges gilt für
den
Bericht
von Dr.
B.___
an die Beschwerdegegnerin vom 1
5.
Juli 2014 (E. 3.
5
).
4.5
Die MR- und
Sonografieaufnahme
n
vom 3
0.
Juli 2014
(E. 3.6) stell
en
die Einschät
zung von
Dr.
F.___
ebenfalls nicht in Frage, legte
Dr.
F.___
in seiner Stellungnahme vom 1
9.
Februar 2015
doch
dar, dass sich rein
bildmorpholo
gisch
nicht entscheiden lasse, ob die Bursitis sowie die entzündlich veränderte
Supraspinatussehne
traumatisch bedingt seien (vgl. E. 4.1).
4.6
Die operierenden Ärzte des Spitals
Y.___
machten ebenso wenig wie
Dr.
G.___
konkrete Angaben zur Unfallkausalität des Gesundheitsschadens des Beschwer
deführers (E. 3.8). Ihre Berichte stehen
somit der Einschätzung von Dr.
F.___
ebenfalls
nicht entgegen.
5.
Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin davon ausging, dass die nach dem 3
1.
Mai 2014 geklagten Beschwerden des Beschwerdeführers nicht mehr durch den Unfall vom 1
6.
April 2014 bedingt war
en
und sie ihre Leistungen per
1.
Juni
2014
einstellte. Die Beschwerde erweist sich demzufolge als unbegründet und ist abzuweisen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG
-
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstWyler