# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9e16c86d-acd8-59f7-98f6-6f4b126a51d2
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-19
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 19.04.2024 B 2024/20
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2024-20_2024-04-19.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2024/20

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 25.06.2024

Entscheiddatum: 19.04.2024

Entscheid Verwaltungsgericht, 19.04.2024
Jagd, Natur- und Heimatschutz, Verfahren; Art. 12 ff. NHG, Art. 45 VRP Die 
Beschwerdeführerin wandte sich mit Eingabe vom 29. Januar 2024 im 
eigenen Namen und im Namen der betroffenen Wölfe gegen die bis 
längstens am 31. Januar 2024 vollziehbare Bewilligung des Amts für Natur, 
Jagd und Fischerei des Abschusses der Wölfe des Calfeisental-Rudels. Das 
Verwaltungsgericht sieht vom Erfordernis eines aktuellen Interesses am 
Entscheid ab. Es weist die gegen den Entscheid des 
Volkswirtschaftsdepartements, auf den Rekurs gegen die 
Abschussbewilligung mangels Rechtsmittelberechtigung nicht einzutreten, 
erhobene Beschwerde ab. Die Beschwerdeführerin ist nicht Adressatin der 
angefochtenen Anordnung. Eine besondere, beachtenswerte nahe 
Beziehung zum Streitgegenstand, um als Dritte zur Anfechtung der 
Anordnung befugt zu sein, fehlt der Beschwerdeführerin. Sie ist auch nicht 
dazu befugt, die Interessen der Tiere wahrzunehmen. Die Wölfe selbst sind 
nicht parteifähig. (Verwaltungsgericht B 2024/20). Die gegen dieses Urteil 
erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 15. 
September 2025 abgewiesen (Verfahren 2C_291/2024)

Entscheid vom 19. April 2024

Besetzung

Abteilungspräsident Brunner; Verwaltungsrichterin Reiter, Verwaltungsrichter Zogg; 

Gerichtsschreiber Scherrer

Verfahrensbeteiligte

A.__,

Beschwerdeführerin,

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gegen

Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St. Gallen, Davidstrasse 35, 9001 St. 

Gallen,

Vorinstanz,

Gegenstand

Regulierung der Wölfe des Calfeisental-Rudels

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

Mit Zustimmung des Bundesamts für Umwelt vom 27. November 2023 machte das 

Amt für Natur, Jagd und Fischerei am 4. Dezember 2023 die Anordnung der Entfernung 

der Wölfe des Calfeisental-Rudels durch Abschuss im Amtsblatt des Kantons St. 

Gallen öffentlich bekannt. Die Regulierungsmassnahme durfte längstens bis 31. Januar 

2024 vollzogen werden. Die Publikation war mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. 

Allfälligen von beschwerdeberechtigten Organisationen innerhalb von 14 Tagen seit der 

Veröffentlichung zu erhebenden Rekursen wurde die aufschiebende Wirkung entzogen 

(ABl 2023-00.129.025, www.publikationen.sg.ch).

B.

A.__ wandte sich am 19. Januar 2024 im eigenen Namen und als selbst ernannte 

Vertreterin der von der Abschussverfügung betroffenen Wölfe an das 

Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St. Gallen. Gegenstand der Eingabe war im 

Wesentlichen ein Rekurs sowohl gegen die Verfügung vom 4. Dezember 2023 als auch 

gegen die (formlose) Weigerung des Amts für Natur, Jagd und Fischerei, diese 

Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen. Das Volkswirtschaftsdepartement trat am 

23. Januar 2024 auf den Rekurs nicht ein mit der Begründung, A.__ sei nicht Adressatin 

der Verfügung und verfüge als Dritte nicht über die zur Erhebung eines Rechtsmittels 

erforderliche Beziehungsnähe zum Streitgegenstand. Ein über den Artenschutz 

hinausgehendes Individualinteresse der betroffenen Wolfspopulation lasse sich im 

öffentlichen Prozessrecht zudem nicht abbilden. Die betroffenen Tiere seien nicht 

parteifähig, womit sich auch die Frage ihrer Vertretung nicht stelle.

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C.

A.__ (Beschwerdeführerin) erhob gegen den am 24. Januar 2024 versandten 

Nichteintretensentscheid des Volkswirtschaftsdepartements (Vorinstanz) mit Eingabe 

vom 29. Januar 2024 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Die verfahrensrechtlichen 

Anträge – superprovisorische und provisorische Massnahmen (Ziffern 3-5 der Anträge) 

– hat der zuständige Abteilungspräsident mit Verfügung vom 1. Februar 2024 als 

gegenstandslos geworden abgeschrieben (Ziffer 3 des Dispositivs). Gleichzeitig hat er 

das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege und 

Rechtsverbeiständung abgewiesen (Ziffer 1 des Dispositivs) und Frist zur Leistung 

eines Kostenvorschusses von CHF 1'500 angesetzt (Ziffer 2 des Dispositivs). Die 

Beschwerdeführerin erhielt zudem Gelegenheit, dem Gericht mitzuteilen, ob sie an ihrer 

Beschwerde trotz des Ablaufs der Frist für die Regulierungsmassnahme festhalte und 

gegebenenfalls darzulegen, worin ihr Rechtsschutzinteresse bestehe.        

Die Beschwerdeführerin ergänzte in der Folge ihre Beschwerde am 8. Februar 2024 

und beantragte unter anderem eine Wiedererwägung der Verfügung vom 1. Februar 

2024 hinsichtlich der vorsorglichen Massnahmen und der aufschiebenden Wirkung. Am 

13. Februar 2024 ersuchte sie zudem um Wiedererwägung der Abweisung der 

unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeiständung und der Erhebung eines 

Kostenvorschusses von CHF 1'500.     

Auf eine gegen die Verfügung vom 1. Februar 2024 erhobene Beschwerde trat das 

Bundesgericht mit Entscheid 2C_104/2024 vom 12. März 2024 nicht ein. In der Folge 

beantragte die Beschwerdeführerin am 21. März 2024, es sei ihr eine neue Frist zur 

Begleichung des Kostenvorschusses anzusetzen, welche ihre finanziellen 

Möglichkeiten sowie die Vorgaben der Schweizerischen Bundesverfassung und des 

Völkerrechts (EMRK; Aarhus-Konvention) berücksichtige.           

Das Verwaltungsgericht hat auf die Einholung einer Vernehmlassung und der Akten bei 

der Vorinstanz verzichtet.

 

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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. Eintreten

Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 59  Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Ungeachtet ihrer 

Legitimation in der Sache selbst ist die Beschwerdeführerin grundsätzlich befugt, das 

vorinstanzliche Nichteintreten auf ihr Rechtsmittel anzufechten (vgl. dazu Art. 64 in 

Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP; VerwGE B 2023/217 vom 12. Februar 2024 E. 1.5 

und B 2023/204 vom 12. Februar 2024 E. 1.3, mit Hinweisen).

1.1. 
bis

Ein schutzwürdiges Interesse an der Rechtsmittelerhebung liegt grundsätzlich nur dann 

vor, wenn das betreffende Interesse aktuell ist. Von diesem Erfordernis ist indessen mit 

Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Beschwerdelegitimation gemäss 

Art. 89 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 111 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das 

Bundesgericht (SR 173.110, BGG) abzusehen, wenn sich die mit der Beschwerde 

aufgeworfenen grundsätzlichen Fragen jeweils unter gleichen oder ähnlichen 

Umständen wieder stellen könnten, ohne dass im Einzelfall rechtzeitig eine richterliche 

Prüfung stattfinden könnte (vgl. BGer 2C_89/2007 vom 14. November 2007 E. 1, BGE 

131 II 670 E. 1.2, 128 II 34 E. 1b) und die Beantwortung wegen deren grundsätzlicher 

Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (vgl. BGer 2C_507/2022 vom 18. Februar 

2023 E. 5.4 mit Hinweis auf BGE 147 I 478 E. 2.2; BGE 135 I 79 E. 1.1, 131 II 361 

E. 1.2, 111 Ib 56 E. 2b).     

Dem vorliegenden Rechtsmittelverfahren liegt eine vom kantonalen Amt für Natur, Jagd 

und Fischerei erlassene Anordnung zur Entfernung des Wolfsrudels im Calfeisental per 

Abschuss zugrunde. Die Umsetzung dieser Regulierungsmassnahme war bis 

31. Januar 2024 befristet. Ein konkretes schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung 

der Anordnung ist mit Ablauf der Frist weggefallen. Die Beschwerdeführerin erhielt 

deshalb am 1. Februar 2024 Gelegenheit, mitzuteilen, ob sie an ihrer Beschwerde 

festhalte und gegebenenfalls darzulegen, worin ihr Rechtsschutzinteresse bestehe. Sie 

reichte in der Folge eine umfangreiche Beschwerdeergänzung vom 8. Februar 2024 

ein, ohne jedoch konkret darzutun, aus welchen Gründen trotz Ablaufs der Frist zur 

Umsetzung der Anordnung weiterhin ein aktuelles schützenswertes Interesse an deren 

Aufhebung bestehen sollte (act. 8). Die zur Umsetzung der Anordnung zuständigen 

Organe haben allerdings innert der Frist zwei Wölfe aus dem Rudel erlegt (vgl. 

1.2. 

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Beschwerde, Ziffern 13 und 31 des Sachverhalts). Die vorliegend zu beurteilende 

Beschwerde dient der Beschwerdeführerin offenkundig dazu, von der Vorinstanz eine 

materielle Beurteilung der Rechtmässigkeit dieser Abschüsse bzw. der 

zugrundeliegenden Anordnung zu erhalten, die in der Praxis kaum je rechtzeitig 

erhältlich gemacht werden kann (vgl. VerwGE B 2023/259 vom 11. März 2024 E. 2.3). 

Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich, vorliegend vom Erfordernis eines 

aktuellen Interesses abzusehen.

Die Beschwerde gegen den am 24. Januar 2024 versandten Rekursentscheid wurde 

mit Eingabe vom 29. Januar 2024 rechtzeitig erhoben und erfüllt in inhaltlicher und 

formeller Hinsicht die gesetzlichen Voraussetzungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 

Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist dementsprechend im 

Grundsatz einzutreten. Im Auge zu behalten ist dabei, dass sich der Streitgegenstand 

des vorliegenden Verfahrens auf die ‒ von der Vorinstanz verneinte ‒ Frage 
beschränkt, ob die Beschwerdeführerin (allenfalls für die von ihr "vertretenen" Wölfe) 

zur Rechtsmittelerhebung gegen die im Streit liegende Regulierungsmassnahme befugt 

ist. Soweit sich die vorinstanzliche Beurteilung als unzutreffend erwiese, müsste das 

Verwaltungsgericht die Sache gestützt auf gestützt auf Art. 64 in Verbindung mit Art. 56 

Abs. 2 VRP in Aufhebung des angefochtenen Nichteintretensentscheids zur materiellen 

Beurteilung an die Vorinstanz zurückweisen. Im gegenteiligen Fall hätte es mit dem 

vorinstanzlichen Nichteintreten sein Bewenden (vgl. dazu VerwGE B 2021/215 vom 

16. Juni 2022 E. 1.2).

1.3. 

Weil sich der Streitgegenstand auf die Frage der Legitimation der Beschwerdeführerin 

und der von der Anordnung betroffenen Wölfe des Calfeisental-Rudels beschränkt (vgl. 

E. 1.3 hiervor), kann auf die Begehren, mit welchen die Klärung von Zuständigkeiten 

beziehungsweise von Rechtsschutzmöglichkeiten bei Verstössen gegen das Jagd- und 

Tierschutzgesetz (Ziffer 6 der Anträge) und gegen das Vernehmlassungsrecht (Ziffer 7 

der Anträge) bezweckt wird, nicht eingetreten werden. Ausserhalb des durch das 

Anfechtungsobjekt begrenzten Streitgegenstands bewegen sich auch die von der 

Beschwerdeführerin beantragten vorsorglichen Massnahmen – Sicherstellung des 

Überlebens der nach den beiden Abschüssen verbleibenden Wölfe des Calfeisental-

Rudels (Ziffern 3, 4 und 5 der Anträge). Ebenso wenig ist auf jene Anträge einzugehen, 

mit denen die abstrakte Klärung von Rechtsfragen angestrebt wird (Ziffern 8, 9, 10 und 

11 der Anträge).

1.4. 

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2. Ausgangspunkt

3. Rechtsmittelbefugnis der Beschwerdeführerin

Im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist einzig zu prüfen, ob die Vorinstanz auf das 

von der Beschwerdeführerin (auch für die Wölfe des Calfeisental-Rudels) erhobene 

Rechtsmittel zu Recht mangels Legitimation nicht eingetreten ist (Ziffern 1 und 2 der 

Anträge; vgl. E. 1.3 hiervor). Im Streit liegt im Ausgangspunkt eine Massnahme zur 

Regulierung des Wolfsbestands nach Art. 7a des Bundesgesetzes über die Jagd und 

den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz, SR 922.0, JSG). Weder 

das Jagdrecht des Bundes noch jenes des Kantons sieht besondere Vorschriften 

hinsichtlich des Rechtsschutzes vor. Nach der allgemeinen Regel von Art. 45 Abs. 1 

VRP ist deshalb zur Erhebung des Rekurses befugt, wer ein eigenes schutzwürdiges 

Interesse dartut. Bei der Auslegung und Anwendung der Bestimmung sind die 

bundesrechtlichen Mindestanforderungen zu beachten (Art. 111 Abs. 1 in Verbindung 

mit Art. 89 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, 

Bundesgerichtsgesetz, SR 173.110, BGG). Ein eigenes schutzwürdiges Interesse 

erkennt die Beschwerdeführerin sowohl für sich selbst (vgl. dazu nachfolgend 

Erwägung 3) als auch für die Wölfe des Calfeisental-Rudels (vgl. dazu nachfolgend 

Erwägung 4).

2.1. 

Diese rein prozessrechtlichen Rechtsfragen, die sich vorliegend stellen, können ohne 

weiteres aufgrund der Akten und der schriftlichen Parteivorbringen beurteilt werden, so 

dass das Begehren um Durchführung einer öffentlichen Parteiverhandlung (Ziffer 14 der 

Anträge) – unabhängig davon, ob sich die Beschwerdeführerin in der Sache selbst auf 

einen entsprechenden insbesondere aus Art. 6 der Konvention zum Schutze der 

Menschenrechte und Grundfreiheiten (SR 0.101, EMRK) abgeleiteten Anspruch stützen 

könnte – abzuweisen ist (dazu anstelle vieler BGE 147 I 153 E. 3.5.1).

2.2. 

Die Rechtsmittelbefugnis nach Art. 45 Abs. 1 VRP wird grundsätzlich verneint, wenn 

jemand mit der Prozessführung nicht eigene, sondern Interessen Dritter oder 

Allgemeininteressen verfolgt. Dieser Ansatz entspricht dem Gedanken des 

Individualrechtsschutzes (vgl. Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. 

Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 388) und führt zum Ausschluss der sogenannten 

Popularbeschwerde. Die rein akademische Neugier, eine Rechtsfrage durch die 

zuständige Behörde beantwortet zu wissen, oder der blosse staatsbürgerliche Antrieb, 

3.1. 

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einen staatlichen Fehlentscheid zu korrigieren, verschafft keine Beschwerdebefugnis 

(vgl. E. Riva, Die Beschwerdebefugnis der Natur- und Heimatschutzvereinigungen im 

schweizerischen Recht, Bern 1980, S. 30). Das hat allerdings auch zur Folge, dass 

unter Umständen Einzelinteressen, selbst wenn sie nicht sozialverträglich sind, 

prozessual besser geschützt sind als Gesamtinteressen, sofern diese nicht von 

Behörden oder von speziell verfahrensberechtigten Vereinigungen geltend gemacht 

werden können (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 388). Wo ausschliesslich öffentliche 

Interessen des Heimat-, Natur-, Arten- und Pflanzenschutzes betroffen sind, hätte ein 

Festhalten am Erfordernis des Rechtsschutzinteresses im oben umschriebenen Sinn 

deshalb empfindliche Lücken im System der Rechtspflege zur Folge. Diese Lücke wird 

durch Art. 12 ff. des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (SR 451, 

NHG) geschlossen. Das ideelle, spezialgesetzliche Beschwerderecht für 

gesamtschweizerische Organisationen des Natur- und Heimatschutzes zur 

Durchsetzung rein öffentlicher Interessen setzt, abweichend von den allgemeinen 

Legitimationsvoraussetzungen, weder ein schutzwürdiges persönliches (tatsächliches 

oder rechtliches) Interesse noch (im Gegensatz zur egoistischen Verbandsbeschwerde) 

die Wahrung der Interessen der Mitglieder voraus (vgl. BGE 141 II 233 E. 4.2.2 mit 

Hinweisen).

Bei der im Ausgangspunkt angefochtenen Anordnung handelt es sich um eine 

Massnahme zur Regulierung des Wolfsbestands. Sie regelt keine Rechtsbeziehungen, 

sondern stellt einen Auftrag an die zur Durchführung der Massnahme befugten 

Behörden dar (vgl. Art. 12 Abs. 2 JSG). Sie greift aber zulasten einer geschützten 

Tierart in die Natur ein. Zur Wahrung dieser öffentlichen Interessen hat der Gesetzgeber 

als Ausnahme vom Erfordernis eines eigenen schutzwürdigen Interesses das Recht der 

ideellen Verbandsbeschwerde gemäss Art. 12 ff. NHG geschaffen (vgl. E. 3.1 hiervor). 

Der Bundesrat hat in der Folge in der Verordnung über die Bezeichnung der im Bereich 

des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten 

Organisationen (SR 814.076) abschliessend jene gesamtschweizerisch tätigen, rein 

ideelle Zwecke verfolgenden Organisationen bezeichnet, welche zur 

beschwerdeweisen Geltendmachung der öffentlichen Interessen des Natur-, Heimat- 

und Umweltschutzes berechtigt sind. Dieses ideelle Verbandsbeschwerderecht 

schliesst allerdings nicht aus, dass im Bereich des Natur-, Heimat- und 

Umweltschutzes auch natürliche Personen, wie die Beschwerdeführerin, zur 

Rechtsmittelerhebung befugt sind, wenn sie ein eigenes schutzwürdiges Interesse 

dartun.

3.2. 

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 3.3. 

Die Beschwerdeführerin ist nicht Adressatin der angefochtenen Anordnung. Als Dritte 

sind Personen zur Beschwerdeführung berechtigt, die nicht zum Kreis der Adressaten 

gehören, die jedoch durch eine Verfügung in der Weise betroffen sind, dass sie zu einer 

selbständigen Anfechtung der Verfügung befugt sind. Ein Dritter muss dafür persönlich 

und mehr als jedermann daran interessiert sein, dass das durch eine Verfügung 

begründete Rechtsverhältnis anders geregelt wird. Vorausgesetzt wird, dass eine 

besondere, beachtenswerte, nahe Beziehung zum Streitgegenstand besteht (Cavelti/

Vögeli, a.a.O., Rz. 412). Indessen muss auch das Interesse des Dritten an der 

Beschwerdeerhebung schutzwürdig im Sinn von Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 

Abs. 1 VRP sein (vgl. VerwGE B 2015/47 vom 27. November 2015 E. 2.2.2). Auch 

diesbezüglich muss deshalb der dargelegte Grundsatz gelten, wonach die 

Popularbeschwerde nicht zugelassen ist.

3.3.1. 

Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Generalsekretariat des Eidgenössischen 

Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) habe ihr einen 

gangbaren Weg aufgezeigt, ihre bedrohten Interessen über die Erhebung einer 

Beschwerde gegen die kantonale Abschussverfügung weiterzuverfolgen 

(Beschwerdeergänzung S. 18/33, Rz. 56). Daraus allerdings kann nicht abgeleitet 

werden, die Bundesbehörde sei davon ausgegangen, die Beschwerdeführerin sei zur 

Beschwerdeführung im Verfahren gegen die kantonale Abschussbewilligung legitimiert. 

Vielmehr steht die Beurteilung vor dem Hintergrund der Rügen, welche die 

Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit dem – unterbliebenen – 

Vernehmlassungsverfahren bei der Revision der Jagdschutzverordnung des Bundes 

vorgebracht hat. Im Übrigen zeitigt eine (unverbindliche) Aussage des UVEK 

offensichtlich keine Bindungswirkung für die Prüfung der Legitimationsfrage in 

kantonalen Rechtsmittelverfahren.

3.3.2. 

Die Beschwerdeführerin begründet ihre Beschwerdelegitimation gegen die Anordnung 

der Regulierungsmassnahme sodann damit, dass sie sich am 

Vernehmlassungsverfahren, auf dessen Durchführung der Bundesrat bei der 

Teilrevision Jagdverordnung vom 1. November 2023 verzichtet hatte (vgl. Ziffer 4 der 

Erläuterungen zur Änderung der Jagdverordnung [JSV, SR 922.01] – Teil 1 

"Regulierung von Wölfen und Steinböcken", www.fedlex.admin.ch), hätte beteiligen 

3.3.3. 

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dürfen. Diese Überlegung läuft allerdings auf eine Popularbeschwerde hinaus, weil jede 

Person sich an einem Vernehmlassungsverfahren beteiligen und eine Stellungnahme 

einreichen kann (vgl. Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das 

Vernehmlassungsverfahren, Vernehmlassungsgesetz, SR 172.061, VIG). Dass die 

Beschwerdeführerin als Einzelperson oder Vertreterin eines "interessierten Kreises" im 

Sinn von Art. 4 Abs. 2 lit. e VIG zur Einreichung einer Stellungnahme eingeladen 

worden wäre, macht sie nicht geltend. Sie war denn auch mit Blick auf die Teilrevision 

der Jagdverordnung vom 2. Juni 2023 nicht in der Adressatenliste aufgeführt, welche 

die ständigen Adressaten im Sinn von Art. 4 Abs. 2 lit. a-d VIG sowie die weiteren 

interessierten Kreise umfasst (vgl. Art. 10 Abs. 1 der Verordnung über das 

Vernehmlassungsverfahren, Vernehmlassungsverordnung, SR 172.061.1, VIV), und hat 

damals auch keine Vernehmlassung eingereicht (vgl. www.fedlex.admin.ch > 

Vernehmlassungsverfahren, abgeschlossene Vernehmlassungsverfahren 2022, UVEK, 

Vernehmlassung 2022/72, Adressatenliste, Ergebnisbericht S. 34; vgl. ebenso bei der 

Teilrevision der Jagdverordnung vom 30. Juni 2021, www.fedlex.admin.ch, a.a.O., 

Vernehmlassung 2021/54, Adressatenliste und Stellungnahmen).

Die Beschwerdeführerin beruft sich schliesslich auf ihr Recht auf Übernahme von 

Verantwortung zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft. Deshalb könne 

sie die verfahrensrechtliche und materiell-rechtliche Zulässigkeit der Handlungen von 

Behörden im Umweltbereich gerichtlich überprüfen lassen (Beschwerdeergänzung S. 3, 

Ziffer 7). Dieser Begründung liegt ebenfalls der Gedanke der Popularbeschwerde 

zugrunde, welche der Gesetzgeber – wie dargelegt (vgl. E. 3.1 hiervor) – mit dem 

Erfordernis des eigenen schutzwürdigen Interesses ausschliessen wollte. Auch die 

Aarhus-Konvention schreibt den Konventionsstaaten nicht die Einführung einer 

Popularbeschwerde vor (BGE 146 I 145 E. 5.5). Bei der UN Convention on Animal 

Health and Protection, auf welche sich die Beschwerdeführerin zur Begründung ihrer 

Beschwerdebefugnis ebenfalls stützen will, handelt es sich – vorderhand – um ein von 

der Global Animal Law GAL Association lanciertes Projekt und nicht um geltendes – für 

die Schweiz verbindliches – internationales Recht (vgl. dazu https://www.uncahp.org, 

Stand: 2. April 2024).

3.3.4. 

Der gesetzlich vorgesehene Ausschluss der Popularbeschwerde in 

verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten verstösst schliesslich auch nicht gegen 

übergeordnetes Verfassungsrecht. Insbesondere besteht die in Art. 29a der 

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101, BV) verankerte 

3.3.5. 

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4. Wölfe

Rechtsweggarantie nur im Rahmen der jeweiligen Prozessordnung und verbietet nicht, 

das Eintreten auf ein Rechtsmittel von den üblichen Sachurteilsvoraussetzungen 

abhängig zu machen (vgl. BGer 1C_663/2012 vom 9. Oktober 2013 E. 6.2). Der 

Ausschluss der Popularbeschwerde durch die Beschränkung der Beschwerdebefugnis 

auf Personen, die sich auf ein eigenes schutzwürdiges Interesse berufen können, 

verletzt dementsprechend die Rechtsweggarantie nicht (vgl. BGE 141 II 233 E. 4.2.1).

Damit ergibt sich zusammengefasst, dass die Vorinstanz die Rechtsmittelbefugnis der 

Beschwerdeführerin zu Recht verneint hat.

3.4. 

Aus eigenem Recht

Beschwerdebefugt ist, wer am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat oder – wie 

die Beschwerdeführerin für die Wölfe des Calfeisental-Rudels beanstandet – (zu 

Unrecht) keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG). 

Voraussetzung für die Beteiligtenstellung im Verwaltungs- und anschliessenden 

Anfechtungsverfahren ist die Parteifähigkeit (vgl. U.P. Cavelti, in: Rizvi/Schindler/Cavelti 

[Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, 2020, N 7 zu 

Art. 8 VRP). Träger der Rechtsweggarantie gemäss Art. 29a BV ist "jede Person". Die 

Rechtsweggarantie erstreckt sich in der Sache auf alle Menschen, es handelt sich um 

ein "Jedermanns-Grundrecht" (vgl. A. Kley, in: Ehrenzeller/Egli/Hettich/Hongler/

Schindler/Schmid/Schweizer [Hrsg.], Die schweizerische Bundesverfassung, St. Galler 

Kommentar, 4. Aufl. 2023, N 14 zu Art. 29a BV). Auch der Grundrechtskatalog der 

Art. 7 ff. BV verwendet den Begriff der Person mehrfach mit dieser Bedeutung.        

Der Grund allen Rechts bleibt der Mensch (Hominum causa omne ius constitutum, vgl. 

J.P. Müller, Elemente einer schweizerischen Grundrechtstheorie, 1982, S. 1). Das 

Recht ist damit – nach wie vor – anthropozentrisch, das heisst auf den Menschen 

ausgerichtet. Das gewandelte "Volksempfinden" gegenüber Tieren führte zwar 2003 zu 

einer Verbesserung der Rechtsstellung der Tiere, indem die Rechtsordnung sie 

insbesondere im Zivil- und im Strafrecht nicht mehr als Sachen behandelt (vgl. vorab 

Art. 641a des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs, SR 210, ZGB; Parlamentarische 

Initiative "Die Tiere in der schweizerischen Rechtsordnung", Bericht der Kommission 

für Rechtsfragen des Ständerats vom 25. Januar 2002, in: BBl 2002 S. 4164 ff., 

S. 4166). Eine neue juristische Kategorie wurde damit indessen nicht eingeführt (vgl. 

BBl 2002 S. 4167). Insbesondere wurde die Rechtsstellung der Tiere nicht an jene der 

Menschen angeglichen. Selbst die am 13. Februar 2022 im Kanton Basel-Stadt 

4.1. 

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abgelehnte Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" verlangte nicht die Anwendung 

bestehender, für Menschen geltender Grundrechte auf nichtmenschliche Primaten, 

sondern die Einführung von speziellen, nur für sie geltenden Rechten (vgl. Kantonsblatt 

Basel-Stadt vom 19. März 2022, Meldungsnummer RS-BS45-0000000606, BGE 147 I 

183 E. 8.2).     

Auch aus den von der Beschwerdeführerin ins Feld geführten Inhalten der 

Bundesverfassung lässt sich keine Parteistellung der Tiere ableiten. Aus der Präambel, 

welche die Verantwortung gegenüber der Schöpfung nennt, können weder 

verfassungsmässige Ansprüche noch Bundeskompetenzen oder 

Gesetzgebungsaufträge abgeleitet werden, die gerichtlich durchsetzbar wären (vgl. 

Botschaft über eine neue Bundesverfassung vom 20. November 1996, in: BBl 1997 I 

S. 1 ff., S. 122, wo der Präambel ein normativer Wert abgesprochen wird; vgl. zur 

herrschenden Lehre B. Ehrenzeller, in: Ehrenzeller/Egli/Hettich/ Hongler/Schindler/

Schmid/Schweizer [Hrsg.], a.a.O., N 9 zur Präambel). Art. 120 Abs. 2 BV setzt im 

Zusammenhang mit der Bundeskompetenz zum Erlass von Vorschriften im Bereich der 

Gentechnologie im Ausserhumanbereich die "Würde der Kreatur" als etwas 

Existierendes voraus (vgl. BGE 135 II 384 E. 3.1). Als Verfassungsprinzip überträgt die 

Würde der Kreatur den im Humanbereich entwickelten Würdebegriff auf die 

aussermenschliche Sphäre und will damit darauf einwirken, dass über Lebewesen der 

Natur jedenfalls in gewisser Hinsicht gleich reflektiert und gewertet werde wie über 

Menschen und menschliches Handeln (vgl. Errass/Schweizer, in: Ehrenzeller/Egli/

Hettich/Hongler/Schindler/Schmid/ Schweizer [Hrsg.], a.a.O., N 21 zu Art. 120 BV; vgl. 

auch BGE 135 II 384 E. 4.6.1). Die "Würde der Kreatur" ist indessen nicht mit der 

Menschenwürde als objektivem Verfassungsprinzip gleichzusetzen (vgl. J. Wyttenbach, 

Menschenwürde, in: Diggelmann/Hertig Randall/Schindler [Hrsg.], Verfassungsrecht 

der Schweiz, Band II, 2020, S. 1355 ff., Rz. 45). Art. 80 BV, den die Beschwerdeführerin 

ebenfalls als Grundlage für die Rechte der Tiere heranziehen will, regelt (bloss) die 

Kompetenz des Bunds zum Erlass von Vorschriften zum Schutz der Tiere und ist damit 

– zusammen mit der in Art. 120 Abs. 2 BV vorausgesetzten "Würde der Kreatur" – 

verfassungsrechtliche Grundlage des Tierschutzgesetzes (SR 455, TSchG).          

Weitergehende Verpflichtungen zur Einräumung der Parteifähigkeit von Tieren ergeben 

sich schliesslich auch nicht aus dem für die Schweiz verbindlichen Völkerrecht. Dies 

gilt sowohl für das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt, abgeschlossen in Rio 

de Janeiro am 5. Juni 1992 (SR 0.451.43, vgl. insbesondere Art. 6), als auch für das 

Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere 

und ihrer natürlichen Lebensräume, abgeschlossen in Bern am 19. September 1979 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 12/13

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(SR 0.455, vgl. insbesondere Art. 2 und Art. 6). Entgegen der Auffassung der 

Beschwerdeführerin kommt damit den Wölfen keine Parteifähigkeit zu (vgl. Ziffer 8 des 

Beschwerdeantrags).

Vertreten durch die Beschwerdeführerin4.2. 

Als Vertreterin der Tiere

Soweit die Beschwerdeführerin die Tiere als rechts- und parteifähig, jedoch als 

handlungs- und prozessunfähig einstuft (vgl. insbesondere Beschwerdeergänzung 

S. 25 Rz. 95 und 96) und daraus ein Recht ableitet, sie vertreten zu dürfen, kann auf die 

vorstehende Erwägung zur fehlenden Parteifähigkeit der Tiere verwiesen werden. Der 

Gesetzgeber hat die Wahrung der Interessen der geschützten Tierarten mit dem 

ideellen Verbandsbeschwerderecht sichergestellt (vgl. E. 3.1 und 3.2 hiervor). Damit hat 

er der Rechtsstellung der Tiere, welche einer geschützten Tierart angehören, insoweit 

Rechnung getragen, als die beschwerdeberechtigten Organisationen damit durchaus in 

gewisser Weise die betroffenen Tiere "vertreten".

4.2.1. 

Als Interessenvertreterin

Die Beschwerdeführerin vertritt denn auch die Auffassung, sie sei – wie die gemäss 

Art. 12 Abs. 2 NHG beschwerdeberechtigten Organisationen – zur Wahrnehmung der 

Interessen der betroffenen Tiere berechtigt. Sie begründet die Befugnis mit ihrer 

Berufserfahrung im Umweltbereich und damit, dass dafür alle Personen in Frage 

kämen, welche an einem ordnungsgemässen Vernehmlassungsverfahren zur Revision 

der Jagdschutzverordnung des Bundes hätten teilnehmen wollen beziehungsweise 

sich bei der Kurzkonsultation bereits geäussert hätten oder über die notwendige 

Rechtsexpertise im Bereich des Tierrechts verfügten (vgl. insbesondere 

Beschwerdeergänzung S. 25, Rz. 97 und 98). Wie dargelegt (vgl. E. 3.1 hiervor) hat der 

Gesetzgeber mit der ideellen Verbandsbeschwerde die Popularbeschwerde 

ausschliessen wollen. Der Gesetzgeber hat die Ausnahme vom Grundsatz des 

Erfordernisses eines eigenen schutzwürdigen Interesses damit beschränkt und die 

Wahrung der öffentlichen Interessen im Bereich des Natur-, Heimat- und 

Umweltschutzes (vgl. Art. 55-55f des Bundesgesetzes über den Umweltschutz, 

Umweltschutzgesetz, SR 814.01, USG) auf das Beschwerderecht bestimmter, vom 

Bundesrat bezeichneter Verbände beschränken wollen. Anderen, insbesondere 

natürlichen Personen wie der Beschwerdeführerin, steht dieses Recht nicht zu.

4.2.2. 

Zusammenfassend ergibt sich damit, dass der Beschwerdeführerin die 

Rechtsmittelbefugnis auch insoweit abzusprechen ist, als sie ihr (vorinstanzliches) 

4.3. 

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5. Zusammenfassung

Aus vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Vorinstanz auf den von der 

Beschwerdeführerin für sich und für die Wölfe des Calfeisental-Rudels gegen die 

Anordnung des Amts für Natur, Jagd und Fischerei vom 4. Dezember 2023 erhobenen 

Rekurs zu Recht nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist damit abzuweisen. Das 

Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 1. Februar 2024 fällt damit dahin.

6. Kosten

Bei diesem Verfahrensausgang sind die amtlichen Kosten von der Beschwerdeführerin 

zu tragen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von CHF 1'500 erscheint 

angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Auf die 

Erhebung ist umständehalber zu verzichten (Art. 97 VRP). Ausseramtliche Kosten sind 

nicht zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 und Art. 98  VRP).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2.

Die Beschwerdeführerin trägt die amtlichen Kosten des Beschwerdeentscheids von 

CHF 1'500. Auf die Erhebung wird verzichtet.

3.

Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

Rechtsmittel für die Wölfe des Calfeisental-Rudels erhoben hat. Die Vorinstanz hat die 

Wölfe des Calfeisental-Rudels zu Recht nicht als Verfahrensbeteiligte behandelt und sie 

entsprechend auch nicht im Rubrum ihres Entscheids aufgeführt. Gleich ist vorliegend 

zu verfahren.

bis

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 19.04.2024
	Jagd, Natur- und Heimatschutz, Verfahren; Art. 12 ff. NHG, Art. 45 VRP Die Beschwerdeführerin wandte sich mit Eingabe vom 29. Januar 2024 im eigenen Namen und im Namen der betroffenen Wölfe gegen die bis längstens am 31. Januar 2024 vollziehbare Bewilligung des Amts für Natur, Jagd und Fischerei des Abschusses der Wölfe des Calfeisental-Rudels. Das Verwaltungsgericht sieht vom Erfordernis eines aktuellen Interesses am Entscheid ab. Es weist die gegen den Entscheid des Volkswirtschaftsdepartements, auf den Rekurs gegen die Abschussbewilligung mangels Rechtsmittelberechtigung nicht einzutreten, erhobene Beschwerde ab. Die Beschwerdeführerin ist nicht Adressatin der angefochtenen Anordnung. Eine besondere, beachtenswerte nahe Beziehung zum Streitgegenstand, um als Dritte zur Anfechtung der Anordnung befugt zu sein, fehlt der Beschwerdeführerin. Sie ist auch nicht dazu befugt, die Interessen der Tiere wahrzunehmen. Die Wölfe selbst sind nicht parteifähig. (Verwaltungsgericht B 2024/20). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 15. September 2025 abgewiesen (Verfahren 2C_291/2024)

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		2026-01-28T05:24:07+0100
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