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**Case Identifier:** 498aa68d-12ca-50dd-aea4-b9f124c5299f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.08.2017 200 2017 269
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-269_2017-08-25.pdf

## Full Text

200 17 269 IV
LOU/SAW/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. August 2017

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiberin Baumann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 9. Februar 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2017, IV/17/269, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1978 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
leidet an einem Hydrozephalus occlusivus bei Aquäduktstenose mit deutli-
chen Gedächtnisstörungen und meldete sich am 5. November 2012 bei der 
IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an 
(Akten der IVB, Antwortbeilage [AB] 2; 16 S. 2 Ziff. 1.1). Er hat eine Lehre 
als … und … abgeschlossen und arbeitete bis am 28. Februar 2013 bei der 
C.________ (AB 16 S. 2 f. Ziff. 1.4; 18 S. 2 Ziff. 1 f.). Die in der Folge von 
der IVB zugesprochenen Frühinterventionsmassnahmen im Rahmen von 
Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (AB 19) konnten, nach-
dem der Versicherte im März 2013 eine neue Anstellung in einer … gefun-
den hatte, mit Mitteilung vom 23. April 2013 (AB 21) wieder abgeschlossen 
werden. 

Im Juni 2014 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf die Kündigung 
seiner Arbeitsstelle per 31. Juli 2014 erneut bei der IVB (AB 22). Daraufhin 
unterbreitete die IVB das Dossier dem Regionalen Ärztlichen Dienst der IV-
Stellen Bern/Freiburg/Solothurn (RAD) zur Stellungnahme (vgl. Bericht vom 
3. Juli 2014, AB 25), gewährte ein Coaching bei der Stellensuche durch die 
Abklärungsstelle D.________ und übernahm die Kosten für die Arbeitsver-
suche in der E.________, der F.________ AG in … und der G.________ 
AG in … (AB 30; 36; 44; 49; 51; 58; 66). Ab Januar 2016 erhielt der Versi-
cherte bei der G.________ AG eine Festanstellung, wobei ein Leistungs-
lohn von Fr. 2'000.-- vereinbart wurde (AB 70 S. 2). Mit Mitteilung vom 
17. Dezember 2015 (AB 67) schloss die IVB die beruflichen Massnahmen 
ab und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 4. Juli 2016 (AB 73) 
gestützt auf eine weitere Stellungnahme des RAD vom 25. Mai 2016 (AB 
71 S. 3) bei einem Invaliditätsgrad von 1% die Abweisung des Rentenbe-
gehrens in Aussicht. Damit zeigte sich der Versicherte nicht einverstanden 
und erhob Einwand (AB 76; 79). Nach Rücksprache mit dem RAD (vgl. 
Stellungnahme vom 1. November 2016, AB 81 S. 2) und Einholung eines 
Hausarztberichts (AB 86) hielt die IVB mit neuem Vorbescheid vom 15. De-
zember 2016 (AB 87) an ihrem bisherigen Entscheid fest. Nachdem der 

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Versicherte hiergegen erneut opponiert hatte (vgl. Einwand vom 31. Januar 
2017, AB 92), verfügte die IVB am 9. Februar 2017 (AB 94) wie in Aussicht 
gestellt.

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, mit Eingabe vom 13. März 2017 Beschwerde und beantragte 
die Aufhebung der Verfügung vom 9. Februar 2017 sowie die Ausrichtung 
der gesetzlichen Leistungen. 

Mit Beschwerdeantwort vom 19. April 2017 schloss die Beschwerdegegne-
rin auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 

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i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde grundsätzlich einzutreten (vgl. E. 1.2 hiernach).

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 9. Februar 2017 
(AB 94). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente. 
Soweit der Beschwerdeführer weitere Leistungen beantragt, ist auf die Be-
schwerde nicht einzutreten, da die Beschwerdegegnerin einzig über den 
Rentenanspruch verfügt hat (vgl. BGE 125 V 413 E. 1a S. 414).

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 

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wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Gemäss 
Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die 
versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, 
wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Zum Gesundheitszustand bzw. zur Arbeits- und Leistungsfähigkeit 
des Beschwerdeführers ist den Akten im Wesentlichen Folgendes zu ent-
nehmen:

3.1.1 Im Bericht der Psychiatrischen Dienste K.________ vom 11. De-
zember 2012 (AB 16) wurde als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähig-

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keit ein Hydrozephalus occlusivus bei Aquäduktstenose mit deutlichen Ge-
dächtnisstörungen genannt und ausgeführt, der Patient könne schlecht mit 
Zeitdruck umgehen und es unterliefen ihm oft Fehler durch mangelnde 
Konzentration, was sich negativ auf sein Selbstwertgefühl auswirke. Dies 
habe negative Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit den anderen 
Mitarbeitern, die seine Fehler korrigieren müssten. Durch die Unzufrieden-
heit mit der beruflichen Leistung seien depressive Symptome wie Energie- 
und Freudlosigkeit entstanden. Aus den obgenannten Gründen könne er 
keine volle Leistung erbringen und habe Mühe, auf der Arbeit angemesse-
ne Kontakte zu Kollegen aufzubauen (S. 2 Ziff. 1.1 und S. 4 Ziff. 1.7). Ab 
dem 21. September 2012 bis zum 11. Dezember 2012 attestierten die be-
handelnden Ärzte eine Arbeitsunfähigkeit von maximal 50%, wobei sie er-
gänzten, der Patient arbeite auf eigenen Wunsch hin zurzeit 100% (S. 3 ff. 
Ziff. 1.6 und 1.11).

3.1.2 Die RAD-Ärztin med. pract. H.________, Fachärztin für Neurologie 
sowie Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte im Bericht vom 
3. Juli 2014 (AB 25 S. 2) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mittel-
schwere neurokognitive Dysfunktionen (seit 2008) unklarer Ätiologie, diffe-
rentialdiagnostisch (DD) im Rahmen eines 2002 zufällig diagnostizierten 
Hydrozephalus occlusivus mit Aquäduktstenose und anamnestisch 2007 
einen Verdacht auf symptomatische epileptische Anfälle. Ohne Auswirkun-
gen auf die Arbeitsfähigkeit führte sie Migränekopfschmerzen (seit Kindheit, 
monatlich) und einen Status nach rezidivierend depressiver Episode (leicht 
bis mittelschwer, remittiert) auf. Das Arbeitstempo sei eingeschränkt. Zu-
dem lägen ein mittelschwer reduziertes Arbeitsgedächtnis, anamnestisch 
eine depressive Symptomatik, eine rezidivierende Kopfschmerzsymptoma-
tik, eine reduzierte Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistung, eine er-
höhte Vulnerabilität, Stressvulnerabilität, deutliche Exekutivfunktions-
störungen sowie Schwierigkeiten mit dem temporären Speichern mehrerer 
Informationen vor (S. 3). Leichte Hilfsarbeitertätigkeiten ohne Arbeiten an 
Gefahrenzonen, ohne Tätigkeiten an gefährlichen Maschinen, ohne Not-
wendigkeit beruflichen Fahrens eines Autos, LKWs oder Hilfsfahrzeugs, 
ohne erhöhten Zeitdruck oder Verantwortungsdruck, ohne Schicht- und 
Nachtarbeit sowie ohne Aufgaben, die ein Multitasking beinhalten würden, 
seien dem Versicherten mit einem Pensum von 100% zumutbar (S. 4).

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3.1.3 Der Hausarzt Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin, hielt im Bericht vom 4. Juli 2014 (AB 27) als Diagnose mit Auswir-
kung auf die Arbeitsfähigkeit ein Hydrozephalus mit kognitiven Defiziten 
fest und vermerkte, das Arbeitstempo sei langsam, dem Patienten passier-
ten viele Fehler und er bekomme Kündigungen (S. 2 Ziff. 1.1 und S. 4 
Ziff. 1.7). Die bisherige Tätigkeit sei ihm zu 8 Stunden pro Tag zumutbar, 
wobei die Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei. Der Patient brauche einen 
geschützten Rahmen und viel Zeit. Aktuell bestehe keine Arbeitsunfähigkeit 
(S. 4 Ziff. 1.7 und 1.9). Mit Bericht vom 27. November 2015 (AB 64) 
bestätigte Dr. med. I.________ im Wesentlichen seine Angaben.

3.1.4 In der Stellungnahme vom 25. Mai 2016 (AB 71 S. 3) legte die RAD-
Ärztin Dr. med. J.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie 
sowie für Neurologie, dar, aktenkundig sei ein erstmals 2002 als Zufallsbe-
fund computertomografisch erstdiagnostizierter und kernspintomografisch 
bestätigter Hydrozephalus occlusivus bei Aquäduktstenose. Der Versicher-
te habe sowohl eine Ausbildung als … und arbeite seit 1997 kontinuierlich 
in wechselnden Beschäftigungsverhältnissen – überwiegend als … im … –, 
wobei es zu wiederholten Stellenwechseln auch aufgrund aktenkundigen 
unselbstständigen Arbeitsverhaltens gekommen sei. Elektroenzephalogra-
fisch seien 2008 erstmals Hinweise auf Hirnfunktionsstörungen dokumen-
tiert. Seit 2008 zeigten neuropsychologische Verlaufstestungen stabile ko-
gnitive Leistungseinschränkungen im Bereich der verbal-akustischen und 
der visuellen Merkspanne, der Abruf- und Wiedererkennungsleistungen 
und der Lernleistungen (leicht verminderte Lernleistungen). Die testpsy-
chometrisch dokumentierten Leistungseinschränkungen und die verzögerte 
Lern- und Behandlungsleistungen seien auch anlässlich der Arbeitsversu-
che (bei der E.________ und der F.________ AG, vgl. Coachingberichte 
vom 30. Juni 2015 und vom 16. August 2015, AB 47 S. 2 ff.; 52 S. 2 ff.) 
deutlich geworden. Aufgrund der seit 2002 dokumentierten Konstanz der 
auffälligen Befunde und der seit 1997 in Folge wechselnden Anstellungs-
verhältnissen ohne Nachweis eines zeitlich umschriebenen Leistungs-
knicks, beständen die kognitiven Auffälligkeiten möglicherweise seit der 
Kindheit/der Jugend. Eine Arbeitsunfähigkeit im Beruf des … bzw. des … 
habe nie vorgelegen resp. liege nicht vor (S. 8 f.). Gestützt auf die vorlie-
genden Befunde und unter Berücksichtigung der Schul-, Berufs- und Sozia-

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lanamnese werde der Versicherte für fähig erachtet, Arbeiten unterschiedli-
cher körperlicher Schwere, mit einem klar strukturierten Aufgabengebiet 
entsprechend seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten, ohne Überwachungs- 
und Steuerungsaufgaben, ohne Verantwortungs- und Leistungsdruck, mit 
den betriebsüblichen Pausen bis zu einem 100% Pensum zu verrichten (S. 
10).

Am 1. November 2016 (AB 81 S. 2) empfahl Dr. med. J.________ eine 
abschliessende Anfrage beim Hausarzt. Dabei habe dieser anzugeben, an 
welchen Tagen in der Zeit vom 1. Januar 2014 bis aktuell und wegen wel-
cher Beschwerden der Versicherte ihn konsultiert habe. Zudem habe er 
Auskunft darüber zu geben, welche Befunde hierbei erhoben und welche 
Therapien erfolgt seien. Ferner sei abzuklären, ob nach 2013 eine weitere 
kernspintomographische Verlaufskontrolle und/oder eine neurochirurgische 
Konsiliarzuweisung durch den Hausarzt veranlasst worden sei. Sollten sich 
hieraus keine neuen medizinischen Gesichtspunkte von Leistungsrelevanz 
ergeben, habe die Leistungsbeurteilung im RAD-Bericht vom 25. Mai 2016 
weiterhin uneingeschränkt Gültigkeit (S. 3).

3.1.5 Mit Bericht vom 8. November 2016 (AB 86 S. 3) teilte der Hausarzt 
Dr. med. I.________ mit, der Patient habe ihn in der Zeit vom 22. März 
2011 bis zum 19. April 2016 dreimal wegen einer Grippe und einmal wegen 
verstopfter Ohren konsultiert.

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

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Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Die Beschwerdegegnerin hat sich in der hier angefochtenen Verfü-
gung vom 9. Februar 2017 (AB 94) massgeblich auf den Bericht der RAD-
Ärztin Dr. med. J.________ vom 25. Mai 2016 (AB 71 S. 3) gestützt. Dieser 
erfüllt die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Beweiswert 
eines medizinischen Berichts gestellten Anforderungen (vgl. E. 3.2 hiervor), 
weshalb ihm volle Beweiskraft zukommt. Dr. med. J.________ hat sich in 
der ärztlichen Beurteilung sorgfältig mit den gesundheitlichen Einschrän-
kungen auseinandergesetzt und ihre Schlussfolgerungen in Kenntnis der 
Vorakten getroffen. Die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen 
Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfolgerun-
gen zum Gesundheitszustand nachvollziehbar begründet. Auf den RAD-
Arztbericht vom 25. Mai 2016 ist somit abzustellen.

3.3.1 Dr. med. J.________ hat schlüssig und überzeugend dargelegt, 
dass ein Hydrozephalus occlusivus bei Aquäduktstenose aktenkundig ist 
und Leistungseinschränkungen im Bereich der verbal-akustischen sowie 
der visuellen Merkspanne, der Abruf- und Wiedererkennungsleistungen 
und der Lernleistungen (leicht verminderte Lernleistungen) vorliegen (AB 
71 S. 8 f.). Diese Beurteilung korreliert mit dem RAD-Arztbericht vom 3. Juli 
2014 (AB 25 S. 2 ff.) und steht im Einklang mit den Ausführungen des 
Hausarztes vom 4. Juli 2014 (AB 27) sowie vom 27. November 2015 (AB 
64). Nichts Gegenteiliges ist ferner dem Bericht der Psychiatrischen Diens-
te K.________ vom 11. Dezember 2012 (AB 16) zu entnehmen. Im Weite-
ren geht aus den medizinischen Akten übereinstimmend hervor, dass – 
trotz den unbestrittenermassen bestehenden kognitiven Leistungsein-
schränkungen, welche sich unter anderem während der Arbeitsversuche 
bei der E.________ und der F.________ AG zeigten (vgl. Coachingberichte 

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vom 30. Juni 2015 und vom 16. August 2015, AB 47 S. 2 ff.; 52 S. 2 ff.) – 
keine Arbeitsunfähigkeit vorlag resp. vorliegt (AB 16 S. 5 Ziff. 1.11; 27 S. 4 
Ziff. 1.9; 64 S. 5 Ziff. 1.9; 71 S. 9 f.). So wurde einzig im Bericht der Psych-
iatrischen Dienste K.________ für die Zeit vom 21. September 2012 bis 
zum 11. Dezember 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von maximal 50% attes-
tiert, wobei explizit darauf hingewiesen wurde, dass der Beschwerdeführer 
auf eigenen Wunsch hin zurzeit 100% arbeite (AB 16 S. 3 f. Ziff. 1.6 und S. 
5 Ziff. 1.11). Dass sich der Gesundheitszustand verändert hätte, ist aus den 
Akten nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer denn auch nicht 
geltend gemacht. Vielmehr hielt Dr. med. J.________ im Bericht vom 
25. Mai 2016 (AB 71 S. 9) fest, dass die auffälligen Befunde seit 2002 kon-
stant vorliegen und in den aktenkundigen Berichten kein zeitlich umschrie-
bener Leistungsknick dokumentiert ist. Nichts anderes ist den Angaben von 
Dr. med. I.________ im Bericht vom 8. November 2016 (AB 86 S. 3) zu 
entnehmen. Aus dem Dargelegten folgt, dass von vornherein keine renten-
begründende Einschränkung vorliegt und die Voraussetzung für den Ren-
tenbezug nicht gegeben sind, war doch der Beschwerdeführer insbesonde-
re gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht während eines Jahres ohne we-
sentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig (vgl. 
E. 2.2 hiervor).

3.3.2 Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringt, 
gestützt auf den Arbeitsvertrag mit der G.________ AG (AB 70 S. 2) werde 
klar, dass er aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht in 
der Lage sei, die volle, d.h. die effektiv von einem durchschnittlichen Ar-
beitnehmer erwartete Leistung zu erbringen, weshalb auch ein Leistungs-
lohn vereinbart worden sei (vgl. Beschwerde S. 5), kann ihm nicht gefolgt 
werden. Dem Coachingbericht vom 15. Januar 2016 (AB 68 S. 3 f.) ist zwar 
zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer als Mitarbeiter ... zunächst 
überfordert gewesen war und mit der Verantwortung und dem daraus ent-
standenen Druck nicht umgehen konnte, er jedoch durch die Routine, das 
positive Zureden und das Vertrauen der Vorgesetzten und des Coachs eine 
grosse Leistungssteigerung erreichte. So gewann er gegen Ende des Ar-
beitsversuchs an Schnelligkeit sowie Sicherheit, war bei der Arbeit struktu-
rierter und erreichte die geforderte Qualität, um bei der grossen Verpa-
ckungslinie eine Paketgrösse zu stapeln. Unter Berücksichtigung dieses 

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Fortschrittes ist nicht nachvollziehbar, weshalb dem Beschwerdeführer bei 
einem Arbeitspensum von 100% weiterhin nur ein Lohn in der Höhe von 
Fr. 2'000.-- ausgerichtet wird. In der Kündigungsandrohung der 
G.________ AG vom 16. September 2016 (AB 78), welche nach Erlass des 
Vorbescheides vom 4. Juli 2016 (AB 73) – mithin nach Ankündigung, dass 
kein Rentenanspruch besteht – erging und an die Beschwerdegegnerin 
gerichtet war, wurde als Kündigungsgrund denn auch nicht die Leistung 
des Beschwerdeführers genannt. Vielmehr wurde mitgeteilt, dass die 
G.________ AG in Anbetracht des Leistungslohnes ein Nachsehen habe, 
was die „recht hohe Ausfallzeit wegen der Krankheit“ betreffe und dem Be-
schwerdeführer kündigen müsste, wenn die IVB keinen Anteil mehr über-
nehme. Dabei gilt anzumerken, dass im Coachingbericht vom 15. Januar 
2016 keine „recht hohen Ausfallzeiten“ dokumentiert wurden und der 
Coach einzig festhielt, der Beschwerdeführer fehle wegen Migräne 1-2 Ta-
ge im Monat, wobei die Migränekopfschmerzen von den RAD-Ärztinnen 
med. pract. H.________ und Dr. med. J.________ unter den Diagnosen 
ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt wurden (AB 25 S. 3; 71 S. 
9). Die Einschätzung der G.________ AG, wonach der Beschwerdeführer 
wegen der Migräne einzig eine Arbeitsleistung von insgesamt 40 bis 50% 
erbringen könne (AB 68 S. 3), ist daher nicht nachvollziehbar. Folglich ist 
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei der G.________ AG 
optimal eingegliedert werden konnte und keine Gründe mehr bestehen, ihm 
einzig einen Lohn in der Höhe von Fr. 2'000.-- auszurichten. 

3.4 Selbst wenn – rein hypothetisch – die Rentenvoraussetzungen ge-
geben wären, würde sich am Ergebnis nichts ändern. Wie die RAD-Ärztin 
Dr. med. J.________ einleuchtend und schlüssig erläutert hat, sind dem 
Beschwerdeführer Arbeiten unterschiedlicher körperlicher Schwere, mit 
einem klar strukturierten Aufgabengebiet entsprechend seinen Fähigkeiten 
und Fertigkeiten, ohne Überwachungs- und Steuerungsaufgaben, ohne 
Verantwortungs- und Leistungsdruck, mit den betriebsüblichen Pausen, bis 
zu einem Pensum von 100% zumutbar (AB 71 S. 10). Gestützt darauf hat 
die Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen anhand der vom Bun-
desamt für Statistik herausgegebenen Tabellenlöhne (LSE 2012, Tabelle 
TA1, Kompetenzniveau 1 [einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerk-
licher Art]) sowie unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Wochenar-

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beitszeit, der Nominallohnentwicklung und eines behinderungsbedingten 
Abzugs von 10% (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; 
SVR 2015 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.2) auf Fr. 59'089.-- festgesetzt. Dies ist – ent-
gegen den Ausführungen in der Beschwerde (S. 6 f.) – nicht zu beanstan-
den. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es sei auf den bei der 
G.________ AG in der Höhe von Fr. 2'000.-- bezogenen Lohn abzustellen, 
geht er fehl, da dieser – wie bereits dargelegt wurde (vgl. E. 3.3 hiervor) – 
in dieser geringen Höhe nicht (mehr) gerechtfertigt ist. Ebenso kann dem 
Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er vorbringt, die Realisierung 
eines Invalideneinkommens auf dem freien Arbeitsmarkt in der Höhe von 
Fr. 59'089.-- sei für ihn bei realistischer Betrachtungsweise nicht möglich, 
ist doch das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise 
erzielbare Einkommen bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu 
ermitteln. Ein ausgeglichener Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch ein 
gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeits-
kräften und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf und zwar 
sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Vor-
aussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Er umfasst 
zudem sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebo-
te, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Sei-
ten des Arbeitgebers rechnen können. Dabei ist nicht von realitätsfremden 
Einsatzmöglichkeiten auszugehen. Es können nur Vorkehren verlangt wer-
den, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven 
Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind. An die Konkretisierung von 
Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind jedoch rechtspre-
chungsgemäss keine übermässigen Anforderungen zu stellen (BGE 138 V 
457 E. 3.1 S. 459; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 6 E. 4.4, 2008 IV Nr. 62 S. 205 E. 
5.1). Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustel-
len ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnis-
sen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebe-
ne Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren 
Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (SVR 
2016 IV Nr. 2 S. 6 E. 4.4).

Das Valideneinkommen setzte die Beschwerdegegnerin indexiert auf das 
Jahr 2013 auf Fr. 59'419.-- fest. Dabei stützte sie sich zu Gunsten des Be-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2017, IV/17/269, Seite 13

schwerdeführers auf das Einkommen bei der C.________ in der Höhe von 
Fr. 58'987.--, welches er zwar im Jahre 2012 als Mitarbeiter auf dem … 
erzielte, aber gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto (AB 28 
S. 2) zuvor nicht annähernd erreichte. Da selbst unter Berücksichtigung 
dieses hohen Validenlohnes kein Rentenanspruch resultiert (vgl. nachfol-
gend), erübrigen sich hierzu weitere Ausführungen. 

Bei einem Valideneinkommen von Fr. 59'419.-- und einem Invalidenein-
kommen von Fr. 59'089.-- resultiert eine Einkommenseinbusse in der Höhe 
von Fr. 330.--, was einen Invaliditätsgrad von gerundet 1% (zur Rundung: 
BGE 130 V 121 S. 123 E. 3.2 und 3.3) ergibt. Somit besteht kein Anspruch 
auf eine Rente (vgl. E. 2.2 hiervor). Selbst wenn aufgrund der kognitiven 
Leistungseinschränkungen der maximale Tabellenlohnabzug von 25% ge-
währt würde, ergäbe dies offensichtlich keinen rentenbegründenden Invali-
ditätsgrad. 

4.

Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung vom 9. Februar 
2017 (AB 94) nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen, so-
weit darauf einzutreten ist. 

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer zur Bezah-
lung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2017, IV/17/269, Seite 14

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer kei-
nen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 
Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.