# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db524f48-7787-5047-91d3-1b11e58bab67
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.11.2025 C-4266/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4266-2024_2025-11-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4266/2024 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 8 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiberin Fiona Schneider. 
 

 
 

Parteien 
 1. Helsana Versicherungen AG,  

Zürichstrasse 130, Postfach, 8600 Dübendorf,   

2. Sanitas Grundversicherungen AG,  

Jägergasse 3, Postfach 2010, 8021 Zürich,   

3. KPT Krankenkasse AG,  

Wankdorfallee 3, Postfach, 3001 Bern,   

alle vertreten durch Einkaufsgemeinschaft HSK AG,  

Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf,  

diese wiederum vertreten durch Helsana Versicherungen AG 

Legal, Postfach, 8081 Zürich,  

Beschwerdeführende,  

  
 

 
gegen 

 
 

Aargauischer Ärzteverband,  

Im Grund 12, 5405 Dättwil AG,   

vertreten durch Thierry Wunderlin, Rechtsanwalt,  

Bürgi Bulaty Wunderlin Rechtsanwälte,  

Bahnhofstrasse 42, 5401 Baden,  

Beschwerdegegner,  

 

Regierungsrat des Kantons Aargau,  

Staatskanzlei, 5001 Aarau,   

handelnd durch Departement Gesundheit und Soziales  

des Kantons Aargau, Bachstrasse 15, 5001 Aarau,  

Vorinstanz.  

  

 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung, Tariffestsetzung für den  

TARMED-Taxpunktwert ab 1. Januar 2013,  

Beschluss des Regierungsrats des Kantons Aargau,  

RRB 2024-000646 vom 29. Mai 2024. 

 

 

 

C-4266/2024 

Seite 3 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Regierungsrat des Kantons Aargau (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Beschluss vom 29. Mai 2024 einen Tarif für den TARMED-Taxpunktwert ab 

1. Januar 2013 für die Helsana Versicherungen AG, die Sanitas Grundver-

sicherungen AG und die KPT Krankenkasse AG (nachfolgend: Beschwer-

deführerinnen) einerseits und den Aargauischen Ärzteverband (nachfol-

gend: Beschwerdegegner) andererseits festgesetzt hat (Akten des Bun-

desverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1 Beilage 1), 

dass die Beschwerdeführerinnen diesen Beschluss mit Beschwerde vom 

4. Juli 2024 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten haben (BVGer-

act. 1), 

dass der mit Zwischenverfügung vom 11. Juli 2024 (BVGer-act. 2) bis 

12. August 2024 eingeforderte Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– am 

22. Juli 2024 in der Gerichtskasse eingegangen ist (BVGer-act. 4), 

dass der zuständige Instruktionsrichter den Schriftenwechsel durchgeführt 

und dabei die Fachberichte der Preisüberwachung und des Bundesamtes 

für Gesundheit sowie die Schlussbemerkungen der Verfahrensbeteiligten 

eingeholt hat, 

dass die Beschwerdeführerinnen mit Schreiben vom 19. November 2025 

mitgeteilt haben, sie und der Beschwerdegegner hätten sich aussergericht-

lich über den Streitgegenstand – konkret den TARMED Taxpunktwert für 

den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2025 – geeinigt 

(BVGer-act. 36), 

dass der genannte Tarifvertrag am 12. November 2025 von der Vorinstanz 

genehmigt worden ist (BVGer-act. 34 Beilage), 

dass die Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegner um Ab-

schreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit unter Wettschla-

gung der Parteikosten und Tragung der Gerichtskosten durch die Be-

schwerdeführerinnen ersucht haben (BVGer-act. 36, 37), 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch aussergerichtlichen Abschluss von Tarifverträgen und Genehmigung 

durch die Vorinstanz gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

C-4266/2024 

Seite 4 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten von Fr. 2'000.– bei die-

sem Verfahrensausgang antragsgemäss den Beschwerdeführerinnen auf-

zuerlegen sind, 

dass die Verfahrenskosten dem geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 5'000.– zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 3'000.– den Be-

schwerdeführerinnen zurückzuerstatten ist, 

dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten wettzuschlagen und 

daher keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE),  

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 

Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche-

rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in 

Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG 

unzulässig und der vorliegende Abschreibungsentscheid somit endgültig 

ist. 

  

C-4266/2024 

Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge aussergerichtlicher Einigung und 

Vertragsgenehmigung durch die Vorinstanz als gegenstandslos geworden 

abgeschrieben. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 2'000.– werden den Beschwerdeführerinnen 

auferlegt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 5'000.– entnommen. Der Restbetrag von Fr. 3'000.– wird den Be-

schwerdeführerinnen zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerinnen, den 

Beschwerdegegner und die Vorinstanz. 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Fiona Schneider 

 

 

Versand: