# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 79fd0796-0065-52cc-bbaa-c7937e90b62d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.12.2008 C-6123/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6123-2007_2008-12-03.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6123/2007

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richter Johannes Frölicher, 
Richter Michael Peterli, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

S._______ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Peter Niggli, 
Eichwaldstrasse 7, 6005 Luzern,
Beschwerdeführerin,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15, 
Postfach 2855, 8022 Zürich,
Vorinstanz.

Zwangsanschluss an Stiftung Auffangeinrichtung BVG.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6123/2007

Sachverhalt:

A.
Mit Schreiben vom 18. Dezember 2006 (act. 6/1) meldete die Sozial-
versicherungsanstalt  des  Kantons  Zürich  (nachfolgend  SVA  Zürich) 
der  Stiftung  Auffangeinrichtung BVG (Vorinstanz)  die  S._______  AG 
(nachfolgend Beschwerdeführerin oder Arbeitgeberin) zu einem allfälli-
gen Zwangsanschluss, nachdem sie die Arbeitgeberin zuvor erfolglos 
am 4. September und 2. Oktober 2006 aufgefordert  hatte, sich einer 
registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen. 

Mit Schreiben vom 12. März 2007 (act. 6/2) gab die Vorinstanz der Be-
schwerdeführerin von der Meldung der SVA Zürich Kenntnis, informier-
te  die  Arbeitgeberin  über  ihre  gesetzliche  Anschlusspflicht  gemäss 
BVG, gab ihr Gelegenheit zur Stellungnahme und forderte diese auf, 
den Nachweis  über  den  Anschluss  an eine registrierte  Vorsorgeein-
richtung  zu  erbringen,  ansonsten  der  Zwangsanschluss  an  die  Auf-
fangeinrichtung erfolge.

Die Arbeitgeberin teilte mit Schreiben vom 27. März 2007 (act. 6/3) der 
Vorinstanz mit, dass sie ihres Wissens keine versicherungspflichtigen 
Arbeitnehmer beschäftigt habe, und ersuchte diese, ihr mitzuteilen, um 
welche Personen es sich dabei handle. 

Mit Schreiben vom 4. April  2007 (act. 6/4) antwortete die Vorinstanz, 
dass es sich um über 20 Arbeitnehmer handle, nannte 7 Namen und 
verwies die Arbeitgeberin an die kantonale AHV-Ausgleichskasse, bei 
welcher die Lohnbescheinigungen zu beziehen seien, um sich über die 
genauen Lohnangaben und Beitragszeiten zu informieren.

Mit Schreiben vom 13. April 2007 (act. 1/6) gelangte die Arbeitgeberin 
an die SVA Zürich und ersuchte um Zustellung der Lohnbescheinigun-
gen aller Mitarbeiter seit dem 1. Oktober 1986. 

Die SVA Zürich verwies die Arbeitgeberin mit Schreiben vom 19. April 
2007 (act. 1/7)  an  die  Auffangeinrichtung BVG, an welche sie diese 
Lohnbescheinigungen bereits zugestellt habe.

Nachdem die Arbeitgeberin mit Schreiben vom 24. April 2007 (act. 1/9) 
erneut an die Vorinstanz gelangte, liess letztere mit Schreiben vom 30. 

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April 2007 (act. 6/5) der Arbeitgeberin die gewünschten Lohnbeschei-
nigungen der Jahre 1986 bis 2005 zugehen.

B.
Mit Verfügung vom 16. Juli 2007 (act. 1/1) hat die Stiftung Auffangein-
richtung  BVG  die  Arbeitgeberin  rückwirkend  per  1.  Oktober  1986 
zwangsweise angeschlossen. Aufgrund der Lohnbescheinigungen der 
SVA ergebe  sich,  dass  die  Arbeitgeberin  seit  dem 1. Oktober  1986 
dem  Obligatorium  unterstellten  Arbeitnehmern  Löhne  ausgerichtet 
habe. Diese habe keinen Nachweis über einen Anschluss an eine re-
gistrierte Vorsorgeeinrichtung erbracht und auch nicht dargetan, dass 
die  beschäftigten  Arbeitnehmer  nicht  BVG-versicherungspflichtig  ge-
wesen seien. 

C.
Gegen  diese  Verfügung  erhob  die  Arbeitgeberin  am  13.  September 
2007 (Poststempel) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (act. 
1). Darin beantragte sie, es sei die angefochtene Verfügung aufzuhe-
ben und festzustellen, dass die Voraussetzungen für einen Zwangsan-
schluss nicht gegeben seien. Zur Begründung machte sie im Wesentli-
chen geltend, die Vorinstanz habe ihr nicht ausreichend Gelegenheit 
zur Stellungnahme gegeben und damit das rechtliche Gehör verletzt. 
Zudem habe die Vorinstanz bei ihrer Prüfung nicht abgeklärt,  ob die 
beschäftigten Arbeitnehmer, wie namentlich solche mit einem befriste-
ten  Arbeitsvertrag  oder  schwankendem  Jahreslohn,  versicherungs-
pflichtig gewesen seien. Jedenfalls habe die Beschwerdeführerin keine 
Arbeitnehmer beschäftigt, welche gemäss BVG obligatorisch zu versi-
chern gewesen seien, weshalb ihr auch keine Anschlusspflicht obliege 
und der Zwangsanschluss somit ungerechtfertigt sei. Zudem wäre ein 
solcher vor 2002 auch insoweit nicht sinnvoll, als sich die daraus erge-
benden Beitragsforderungen ohnehin verjährt seien. 

D.
In ihrer Vernehmlassung vom 16. November 2007 beantragt die Vorins-
tanz die Abweisung der Beschwerde. Sie habe sich praxisgemäss auf 
die  Angaben  in  den  Lohnbestätigungen  der  zuständigen  AHV-Aus-
gleichskasse gestützt, welche aufgrund der Angaben der Arbeitgeberin 
erstellt worden seien. Die Anfrage der Beschwerdeführerin betreffend 
die BVG-pflichtigen Personen sei mit Schreiben vom 4. April 2007 teil-
weise und mit  Schreiben vom 30. April  2007 vollständig beantwortet 
worden. Somit seien der Beschwerdeführerin alle notwendigen Unter-

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lagen zur Verfügung gestanden. Sie habe sich indes nicht  mehr ge-
äussert, weshalb am 16. Juli 2007 der Zwangsanschluss verfügt wor-
den  sei.  Schliesslich  könne  auch  keine  Verjährung  geltend  gemacht 
werden, da es sich um Ansprüche von Destinatären handle. Die der 
Vorinstanz vorliegenden Lohnunterlagen würden die Notwendigkeit ei-
nes Anschlusses per 1. Oktober 1986 bekräftigen. 

E.
In ihrer Replik vom 22. Januar 2008 (act. 8) hielt die Beschwerdeführe-
rin an ihren Anträgen und deren Begründung gemäss ihrer Beschwer-
de fest. 

F.
Ebenso hielt die Vorinstanz in ihrer Duplik vom 21. Februar 2007 (recte 
2008)  an  ihren  Anträgen  und  deren  Begründung  gemäss  ihrer  Ver-
nehmlassung fest (act. 10). 

G.
Die Beschwerdeführerin hat den gemäss Zwischenverfügung des Bun-
desverwaltungsgerichts  vom 21. September  2007 (act. 2)  erhobenen 
Kostenvorschuss von Fr. 800.- fristgerecht eingezahlt.

H.
Auf die Ausführungen der Parteien wird – sofern erforderlich – in den 
nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Anfechtungsgegenstand im vorliegenden Verfahren ist der Verwal-
tungsakt  der  Vorinstanz  vom 16.  Juli  2007,  welcher  gemäss  Art. 60 
Abs. 2bis des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche 
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) eine 
Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG;  SR 
172.021)  darstellt.  Beschwerden gegen Verfügungen der  Auffangein-
richtung beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  gestützt  auf  Art.  31 
und  33  Bst.  h  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
(VGG, SR 173.32), sofern, wie vorliegend, keine Ausnahme nach Art. 
32 VGG vorliegt. 

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1.2  Die  Beschwerdeführerin  hat  gegen  diese  Verfügung  form-  und 
fristgerecht Beschwerde erhoben (Art. 50 und 52 VwVG). Sie hat am 
vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch die angefochtene 
Verfügung in ihren rechtlichen und tatsächlichen Verhältnissen beson-
ders berührt und hat demnach ein schutzwürdiges Interesse an deren 
Änderung oder Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Daher ist sie zur Be-
schwerde legitimiert. Nachdem die Beschwerdeführerin auch den ge-
forderten Kostenvorschuss einbezahlt hat, ist auf ihre Beschwerde ein-
zutreten.

2.
2.1 Obligatorisch zu versichern ist jeder Arbeitnehmer, der das 17. Al-
tersjahr vollendet hat und bei einem Arbeitgeber mehr als den gesetz-
lichen Mindestjahreslohn gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG in Verbindung mit 
Art. 5 der Verordnung vom 18. April  1984 über die berufliche Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielt 
und bei der AHV versichert ist (Art. 5 Abs. 1 BVG). Dieser Mindestlohn 
wurde  bisher  verschiedene Male  der  Entwicklung  in  der  AHV ange-
passt (Art. 9 BVG). In der beruflichen Vorsorge sind die Begriffe Arbeit-
nehmer, Selbständigerwerbender und Arbeitgeber im Sinne des AHV-
Rechts  zu  verstehen  (Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsge-
richts [heute Bundesgericht] B 52/05 vom 9. Juni 2006 mit Hinweisen, 
ferner BGE 115 Ib 37 E. 4).

2.2 Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmer, die obligatorisch zu ver-
sichern sind, muss er sich gemäss Art. 11 BVG einer in das Register 
für  die  berufliche  Vorsorge  eingetragenen  Vorsorgeeinrichtung  an-
schliessen. Die Ausgleichskasse der AHV überprüft, ob die von ihr er-
fassten Arbeitgeber einer Vorsorgeeinrichtung angeschlossen sind. Ar-
beitgeber, die ihrer Anschlusspflicht nicht nachgekommen sind, fordert 
sie auf, sich innerhalb von zwei Monaten anzuschliessen. Kommt der 
Arbeitgeber dieser Aufforderung nicht nach, meldet die Ausgleichskas-
se ihn an die Auffangeinrichtung (Art. 11 Abs. 4 -  6 BVG). Diese ist 
verpflichtet, den Arbeitgeber im Rahmen der gesetzlichen Pflichten bei 
ihr anzuschliessen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG), und zwar rückwirkend 
auf den Zeitpunkt, in dem er obligatorisch zu versichernde Arbeitneh-
mer beschäftigt hat (Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG).

3.
Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich der Überschreitung und des Missbrauchs des Ermes-

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sens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhaltes und die Unangemessenheit, wenn, wie hier, nicht 
eine  kantonale  Behörde  als  Beschwerdeinstanz  verfügt  hat  (Art.  49 
VwVG). 

4.
4.1 Vorab ist zu prüfen, ob die Vorinstanz den angefochtenen Verwal-
tungsakt in Verletzung des verfassungsmässigen Anspruchs auf recht-
liches Gehör erlassen hat. 

4.1.1 Gemäss Art. 54 Abs. 4 BVG gilt  die Auffangeinrichtung als Be-
hörde im Sinn von Art. 1 Abs. 2 Bst. e VwVG. Soweit sie zur Erfüllung 
ihrer hoheitlichen Aufgaben Verfügungskompetenz hat (vgl. dazu: JÜRG 
BRÜHWILER,  Obligatorische  berufliche  Vorsorge,  in:  Schweizerisches 
Bundesverwaltungsrecht, Band XIV: Soziale Sicherheit, 2. Auflage, Ba-
sel/Genf/München 2007, S. 2018), gilt für sie deshalb das VwVG. Ge-
mäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 29 in 
Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 VwVG haben die Parteien Anspruch auf 
rechtliches  Gehör.  Der  Anspruch  auf  vorgängige  Anhörung  (Art. 30 
Abs. 1 VwVG) beinhaltet insbesondere, dass eine Behörde sich beim 
Erlass ihrer  Verfügung nicht  auf  Tatsachen abstützen darf,  zu denen 
der von der Verfügung Betroffene sich nicht vorgängig äussern konnte. 
Das  rechtliche  Gehör  dient  einerseits  der  Sachaufklärung,  anderer-
seits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Er-
lass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person 
eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des 
in ihre Rechtstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, 
erhebliche  Beweismittel  beizubringen,  Einsicht  in  die  Akten  zu  neh-
men, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Er-
hebung wesentlicher Beweismittel entweder mitzuwirken oder sich zu-
mindest  zum Beweisergebnis  zu äussern,  wenn dieses  geeignet  ist, 
den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 56 E. 2b, 127 III 578 E. 2c, 
126 V 130 E. 2a; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene und weiterhin gelten-
de Rechtsprechung: BGE 126 I 16 E. 2a/aa, 124 V 181 E. 1a, 375 E. 
3b, je mit Hinweisen). 

Das Recht auf Akteneinsicht ist wie das Recht, angehört zu werden, 
formeller Natur. Die Verletzung des Rechts auf Akteneinsicht führt un-
geachtet  der  Erfolgsaussichten der  Beschwerde in  der  Sache selbst 
zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Vorbehalten bleiben pra-
xisgemäss Fälle, in denen die Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. 

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des Akteneinsichtsrechts nicht  besonders schwer wiegt  und dadurch 
geheilt  wird, dass die Partei, deren rechtliches Gehör verletzt wurde, 
sich  vor  einer  Instanz  äussern  kann,  welche  sowohl  Tat-  als  auch 
Rechtsfragen uneingeschränkt überprüft (BGE 115 V 305 E. 2h; bestä-
tigt in BGE 127 V 437 E. 3d/aa, 126 V 132 E. 2b mit weiteren Hinwei-
sen).  Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtli-
chen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne einer Heilung des Man-
gels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Ge-
hörs  dann abzusehen,  wenn und soweit  die  Rückweisung zu einem 
formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen 
würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförder-
lichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 116 V 
187 E. 3d; zum Ganzen ausführlich Urteil des Eidgenössischen Versi-
cherungsgerichts [heute Bundesgericht] vom 14. Juli 2006, I 193/04). 

4.1.2 Im vorliegenden Fall ist das gemäss Art. 11 Abs. 4 - 7 BVG vor-
geschriebene Verfahren für den Zwangsanschluss eingehalten worden. 
Insbesondere hat  die Vorinstanz der Beschwerdeführerin  mit  Schrei-
ben vom 12. März 2007 (act. 6/2) Gelegenheit gegeben, sich zu einem 
allfälligen Zwangsanschluss zu äussern,  bevor dieser  verfügt  werde. 
Die  Beschwerdeführerin  bemängelt,  die  Vorinstanz  habe ihr  die  ver-
langten Lohnbescheinigungen von 1986 bis 2005 der AHV-Ausgleichs-
kasse nicht zugestellt, weshalb es ihr auch nicht möglich gewesen sei, 
sich  konkret  zu  äussern,  ob  die  von ihr  beschäftigten  Arbeitnehmer 
BVG-versicherungspflichtig gewesen seien. Dem widerspricht die Vor-
instanz und macht geltend, diese Lohnbescheinigungen mit Schreiben 
vom 30. April 2007 an die Beschwerdeführerin gesandt zu haben, was 
denn auch aktenkundig ist (act. 6/5). Dennoch besteht die Beschwer-
deführerin  auf  ihren  Einwand,  die  fraglichen  Lohnbescheinigungen 
nicht erhalten zu haben, indem sie in ihrer Replik vom 22. Januar 2008 
(act. 8) geltend macht,  dieses Schreiben der Vorinstanz befinde sich 
nicht in ihren Akten. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin nach 
der (umstrittenen) Zustellung vom 30. April 2007 deswegen erneut an 
die SVA Zürich gelangte, welche ihr die Jahresabrechnungen 1986 bis 
2006 am 17. August 2007 zustellte, was ebenfalls aktenkundig ist (act. 
1/8),  spricht  allenfalls  dafür,  dass  sie  diese  Unterlagen  tatsächlich 
nicht erhalten hatte. Das Gegenteil wurde von der Vorinstanz jedenfalls 
nicht dargetan. Aus dem damaligen Schweigen der Beschwerdeführe-
rin durfte sie deshalb nicht ohne Weiteres schliessen, dass sich diese 
nicht habe äussern wollen und ihr ausreichend Gelegenheit zum recht-
lichen Gehör gewährt worden sei. Auch hätte die Vorinstanz diese Un-

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terlagen der Beschwerdeführerin, welche im Übrigen rechtzeitig darum 
ersucht hatte, unmittelbar zugänglich machen müssen, anstatt sie an 
die SVA Zürich zu verweisen. 

Die Einsichtnahme in die Lohnbescheinigungen der SVA Zürich bildet 
eine  nicht  unwichtige  Basis  der  angefochtenen  Verfügung.  Wie  sich 
den Akten entnehmen lässt, ist die Beschwerdeführerin im Verlauf des 
vorliegenden Beschwerdeverfahrens jedoch in  zweifacher  Hinsicht  in 
den Besitz der verlangten Jahresabrechnungen gelangt, nämlich zum 
einen – wie bereits erwähnt – seitens der SVA Zürich und zum ande-
ren seitens des Bundesverwaltungsgerichts, welches ihr mit Verfügung 
vom 23. November 2007 (act. 7) diese Unterlagen zusammen mit ei-
nem Doppel  der  Vernehmlassung der  Vorinstanz vom 16. November 
2007 zugestellt hatte. Zugleich wurde ihr auch Gelegenheit gegeben, 
bis zum 24. Januar 2008 allfällige Bemerkungen und entsprechende 
Beweismittel  einzureichen.  Somit  hatte  die  Beschwerdeführerin  in 
Kenntnis der wesentlichen Akten während rund 5 Monaten und damit 
ausreichend Gelegenheit,  sich vor einer  Rechtsmittelinstanz mit  um-
fassender Überprüfungsbefugnis  zum verfügten Zwangsanschluss zu 
äussern und Gegenbeweismittel zu bezeichnen.

Unter  diesen  Umständen  und  mit  Blick  auf  das  Interesse  der  Be-
schwerdeführerin  an einem raschen Abschluss des Verfahrens muss 
deshalb, selbst wenn eine Gehörsverletzung zu bejahen ist, von einer 
Verfahrensverletzung ausgegangen werden,  welche nunmehr  als  ge-
heilt betrachtet werden kann. Von der Rückweisung der Sache an die 
Vorinstanz ist mithin abzusehen. Dies auch deshalb, weil in einem sol-
chen Fall keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass diese anders als 
in der angefochtenen Verfügung entscheiden und die Massnahme so 
zu einem formalistischen Leerlauf führen würde (Urteil des Bundesver-
waltungsgerichts C-2521/2006 vom 13. Juni 2007, E. 2 mit Hinweisen).

4.2 Die Beschwerdeführerin macht des Weiteren geltend, die Vorins-
tanz habe sich bei ihrer Prüfung ohne zusätzliche Abklärungen allein 
auf  die  Lohnbescheinigungen  der  AHV-Ausgleichskasse  abgestützt 
und  damit  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  nicht  genügend  abge-
klärt. Gemäss Ziff. 3010 der Weisungen des Bundesamtes für Sozial-
versicherungen über die Kontrolle des Anschlusses der Arbeitgeber an 
eine  Einrichtung  der  beruflichen  Vorsorge  gemäss  Artikel  11  BVG 
(AKBV, in Kraft seit  1. Januar 2005, vgl. auch BSV-Mitteilungen über 
die berufliche Vorsorge vom 27. Januar 2005, Ziff. 469) hat die Aus-

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gleichskasse ihrer  Meldung an die Auffangeinrichtung zur  Abklärung 
der  Anschlusspflicht  des  Arbeitgebers  unter  anderem eine  Liste  mit 
den  AHV-pflichtigen  Löhnen  für  die  betreffenden  Jahre  (enthaltend 
Name, AHV-Nummer, AHV-pflichtiger Lohn und Lohnperiode jedes Ar-
beitnehmers) einzureichen (vgl. auch Art. 9 Abs. 3, 2. Satz BVV2). Dies 
ist im vorliegenden Fall mit der Meldung der SVA Zürich an die Vorins-
tanz denn auch geschehen (vgl. Sachverhalt A), sodass das Vorgehen 
der Vorinstanz nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerdeführerin wen-
det ein, die Vorinstanz habe nicht abgeklärt,  ob es sich unter den in 
der AHV-Lohnmeldung aufgeführten Arbeitnehmern um solche handle, 
welche gemäss Art. 1j der Verordnung vom vom 18. April  1984 über 
die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, 
SR 831.441.21) von der obligatorischen Versicherung ausgenommen 
waren, weil die Arbeitsverhältnisse auf höchstens drei Monaten befris-
tet oder die Arbeitnehmer nebenberuflich tätig waren. Dabei verkennt 
die Beschwerdeführerin, dass ihr im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht 
(vgl. Art. 9 Abs. 1 BVV2, Ziff. 1020 der Weisungen AKBV für das Ver-
fahren gemäss Art. 11 Abs. 4 BVG sowie Art. 13 VwVG für das vorlie-
gende Beschwerdeverfahren) oblag, nähere Angaben über die konkre-
ten  Arbeitsverhältnisse  zu  machen,  welche  für  die  Beurteilung  der 
BVG-Versicherungspflicht relevant waren, wozu sie von der Vorinstanz 
mit Schreiben vom 12. März 2007 (act. 6/2) zu Recht aufgefordert wur-
de. 

5.
5.1 Als  Nächstes  ist  zu  prüfen,  ob  die  Auffangeinrichtung  die  Be-
schwerdeführerin  zu  Recht  wegen Beschäftigung von BVG-versiche-
rungspflichtigen Arbeitnehmern zwangsweise angeschlossen hat und, 
wenn ja, ab welchem Zeitpunkt der Zwangsanschluss zu erfolgen hat-
te. 

5.2 Der AHV-Lohnabrechnung der SVA Zürich (act. 6/7) ist zu entneh-
men,  dass  die  Beschwerdeführerin  im Jahr  1986 dem Arbeitnehmer 
S._______  in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1986 einen 
AHV-pflichtigen Lohn von Fr. 15'839.- ausbezahlt  hat. Gemäss Art. 2 
BVV 2 in der zu diesem Zeitpunkt geltenden und anwendbaren Fas-
sung gilt bei einem Arbeitnehmer, der weniger als ein Jahr beschäftigt 
ist, als Jahreslohn der Lohn, den er bei ganzjähriger Beschäftigung er-
zielen würde. Vorliegend entspricht die ausgewiesene Lohnsumme ei-
nem Jahreslohn von Fr. 63'355.- und ist mithin höher als der gesetzli-
che Mindestjahreslohn, welcher gemäss Art. 5 BVV 2 auf Fr. 17'280.- 

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(Fassung gemäss Ziff. I  der Verordnung vom 11. September 1985, in 
Kraft seit  1. Januar 1986 AS 1985 1345) festgelegt war, weshalb die 
Voraussetzungen  für  die  obligatorische  Versicherung  gemäss  Art.  2 
Abs. 1 BVG, in der damals geltenden und anwendbaren Fassung, er-
füllt waren. 

5.3 Die Beschwerdeführerin wendet ein, die in den AHV-Lohnabrech-
nungen  jeweils  ausgewiesenen  Lohnsummen  von  S._______  seien 
Verwaltungsratshonorare, welche dieser in seiner Funktion als Verwal-
tungsratspräsident  und Inhaber  von 90 % der  Aktien  des  Unterneh-
mens erzielt habe. Als Selbständigerwerbender sei er somit nicht obli-
gatorisch zu versichern gewesen. 

Für  die  Frage  nach  der  Arbeitnehmereigenschaft  in  der  beruflichen 
Vorsorge sind, wie bereits erwähnt, nicht die Betrachtungen der Partei-
en, sondern die AHV-rechtlichen Kriterien massgebend. Danach stel-
len  Verwaltungsratshonorare  Einkommen  aus  unselbständiger  Er-
werbstätigkeit (massgebenden Lohn) dar (Art. 5 Abs. 2 des Bundesge-
setzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenen-
versicherung [AHVG, SR 831.10],  Art. 7  Bst. h  der  Verordnung vom 
31. Oktober  1947  über  die  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung 
[AHVV, SR 831.101]; BGE 133 V 500 E. 3). Demgemäss ist S._______ 
gemäss AHV-Statut  als Arbeitnehmer zu betrachten,  was denn auch 
aus den ins Recht gelegten AHV-Abrechnungen der SVA Zürich her-
vorgeht.  Dementsprechend  waren  auch  die  Voraussetzungen  für  die 
obligatorische Versicherung gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG erfüllt,  sofern 
kein Ausnahmetatbestand gemäss Art. 1 Abs. 1 BVV 2 (in der damals 
geltenden und anwendbaren Fassung) zutraf. Diesbezüglich macht die 
Beschwerdeführerin  geltend,  für  S._______   stelle  die  Tätigkeit  als 
Verwaltungsrat nur eine nebenberufliche Erwerbstätigkeit dar, weshalb 
er  von der  obligatorischen Versicherung ausgenommen sei. Gemäss 
Bst. c dieser Verordnungsbestimmung sind Arbeitnehmer der obligato-
rischen Versicherung nicht unterstellt, die nebenberuflich tätig sind und 
bereits  für  eine  hauptberufliche  Erwerbstätigkeit  obligatorisch  versi-
chert sind oder im Hauptberuf eine selbständige Erwerbstätigkeit aus-
üben.  Die  Beschwerdeführerin  legt  zur  Untermauerung  ihres  Stand-
punktes die Fotokopie einer von S._______ unterzeichneten Bestäti-
gung vom 7. September 2007 ins Recht (act. 1/12), wonach dieser dar-
legt, dass seine Tätigkeit für die S._______ AG mit einem Jahresein-
kommen gemäss AHV von Fr. 48'000.- einen Nebenerwerb darstelle, 
während sein Haupterwerb aus den jährlichen Mietzinseinnahmen von 

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Fr. 860'000.-  von  3  Liegenschaften  bestehe.  Allerdings  bezieht  sich 
diese  Bestätigung  auf  die  Jahresabrechnungen  der  SVA Zürich  der 
Jahre 2002 bis 2006. Für die früheren Jahre wurde keine entsprechen-
de Bestätigung beigebracht. Sogar unter der Annahme, dass die ge-
nannte Bestätigung auch für diese Jahre zutrifft, wurde hingegen nicht 
dargetan und ist auch nicht aktenkundig, wie dieser Haupterwerb ge-
mäss AHV-Status konkret behandelt wurde. Nach der bundesgerichtli-
chen  Rechtsprechung  stellt  Einkommen  aus  Vermietung  möblierter 
und unmöblierter Wohnungen kein Erwerbseinkommen und demzufol-
ge auch kein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit gemäss 
Art. 9 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 17 AHVV, sondern beitragsfreier Kapital-
ertrag dar (Urteil  des Bundesgerichts 9C_605/2007 E. 3; BGE 111 V 
83 E. 2a mit  Hinweisen auf  die Rechtsprechung). In  der  beruflichen 
Vorsorge ist demnach S._______ für die von ihm bezeichnete Haupttä-
tigkeit  weder  Selbständigerwerbender  noch  Arbeitnehmer;  vielmehr 
stellt  seine  Tätigkeit  als  Verwaltungsrat  die  einzige  Erwerbstätigkeit 
dar.  Demzufolge  ist  der  geltend  gemachte  Ausnahmetatbestand  ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 Bst. c BVV 2 (in der damals geltenden Fassung) 
nicht gegeben, weshalb S._______ gemäss Art. 2 Abs. 2 BVG ab dem 
1. Oktober 1986 obligatorisch zu versichern gewesen war. Ob in den 
nachfolgenden Jahren noch weitere Arbeitnehmer BVG-versicherungs-
pflichtig waren, wie dies die Beschwerdeführerin konkret für die Jahre 
2002 bis 2005 in Abrede stellt, braucht im vorliegenden Verfahren nicht 
geprüft zu werden, geht es doch hier aufgrund des Streitgegenstandes 
einzig darum zu prüfen, ob der von der Vorinstanz verfügte Zwangsan-
schluss per 1. Oktober 1986 gerechtfertigt war. Inwieweit für die weite-
ren Arbeitnehmer eine BVG-Versicherungspflicht bestand, die entspre-
chenden Beiträge  geschuldet  oder  Leistungsfälle  eingetreten  waren, 
obliegt der Auffangeinrichtung in ihrer Eigenschaft als Vorsorgeeinrich-
tung (Art. 60 Abs. 1 BVG) im Rahmen der Durchführung der Versiche-
rung  zu  prüfen  und  darüber  zu  befinden.  Zu  Recht  hat  diese  denn 
auch in ihrer angefochtenen Verfügung die Arbeitgeberin aufgefordert, 
der  Stiftung  Auffangeinrichtung  alle  von  ihr  beschäftigten  Arbeitneh-
mer, die Eintrittsdaten sowie die Lohnverhältnisse anzugeben (Dispo-
sitivziffer 3).

5.4 Die Beschwerdeführerin macht des Weiteren die Einrede der Ver-
jährung geltend. Sie stellt  sich auf den Standpunkt,  dass die Vorins-
tanz  selbst  bei  Bejahung  des  Zwangsanschlusses  nur  Beiträge  der 
letzten 5 Jahre einfordern könne, nachdem frühere Beiträge gemäss 
Art. 24 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemei-

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nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1)  und Art. 41 
BVG verjährt seien. Deshalb mache ein Zwangsanschluss ab 1986 kei-
nen Sinn. Wohl trifft zu, dass Forderungen auf periodische Beiträge ab 
dem Zeitpunkt,  in dem sie geschuldet sind, nach 5 Jahren verjähren 
(Art. 41 Abs. 2 BVG, Art. 66 Abs. 2 und 4 BVG). Vorliegend ist dieser 
Zeitpunkt indes noch nicht eingetreten. So wird nach der Rechtspre-
chung des Bundesgerichts mit  dem rückwirkenden Zwangsanschluss 
gemäss  Art.  11  Abs.  3  BVG ein  neues  Rechtsverhältnis  begründet, 
aufgrund dessen der Arbeitgeber der (neuen) Vorsorgeeinrichtung die 
gesamten Beiträge ab diesem Zeitpunkt schuldet. Die Verjährungsfrist 
beginnt daher erst mit dem Zwangsanschluss zu laufen. Die Vorsorge-
einrichtung kann noch keine Beiträge fordern, solange der betreffende 
Arbeitgeber  ihr  noch gar  nicht  angeschlossen  ist  bzw. die  Versiche-
rungspflicht als solche umstritten ist. Es können daher auch noch kei-
ne Beiträge fällig sein und keine Verjährungsfristen laufen (Urteil des 
Bundesgerichts 9C_618/2007 vom 28. Januar 2008 E. 1.2; Urteil des 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts [heute Bundesgericht] B 54/99 
vom 1. Mai 2000 E. 2a und 5; ferner SZS 1994 S. 388; daselbst Urteile 
des Bundesverwaltungsgerichts C-5839/2007 vom 6. Juni 2008,  E. 6 
sowie C-2381/2006 vom 27. Juli 2007, E. 5.1). Die Einrede der Verjäh-
rung erweist sich somit als unbegründet. 

5.5 Die Vorinstanz hat  schliesslich der  Arbeitgeberin die  Kosten der 
Verfügung von Fr. 450.- sowie die Gebühren für die Durchführung des 
Zwangsanschlusses von Fr. 375.- in Rechnung gestellt (vgl. Dispositiv-
ziffer  4 der  angefochtenen Verfügung),  welche von der Beschwerde-
führerin  ebenfalls  bestritten  werden.  Zu  Unrecht:  Diese  finden  ihre 
Grundlage in Art. 56 Abs. 1 Bst. d BVG e contrario, wonach die Kosten, 
welche  der  Auffangeinrichtung  aufgrund  ihrer  Tätigkeit  nach  Art.  11 
Abs. 3bis und 60 Abs. 2 BVG entstehen,  vorab dem Verursacher zu 
überwälzen sind. Eine weitere Grundlage bildet das Kostenreglement 
der Stiftung Auffangeinrichtung BVG zur Deckung von ausserordentli-
chen administrativen Umtrieben (act. 6/6), welches Bestandteil der An-
schlussbedingungen  und  somit  auch  Bestandteil  der  angefochtenen 
Verfügung ist (Dispositivziffer 2). 

5.6 Nach dem Gesagten steht fest, dass der Arbeitnehmer S._______ 
ab dem 1. Oktober  1986 BVG-versicherungspflichtig  war. Ab diesem 
Zeitpunkt  hätte sich die Beschwerdeführerin  an eine registrierte  Vor-
sorgeeinrichtung anschliessen müssen. Dieser Anschlusspflicht ist sie 
nicht nachgekommen, weshalb der Zwangsanschluss an die Auffang-

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einrichtung gemäss Art. 60 Abs. 2 BVG nicht zu beanstanden ist. Die 
Beschwerde ist deshalb abzuweisen. 

6.
6.1 Dieser Ausgang des Verfahrens hat zur Folge, dass die Beschwer-
deführerin  kostenpflichtig  wird  (Art.  63  Abs.  1  VwVG).  Die  Verfah-
rens-kosten werden in Anwendung des  Reglements vom 21. Februar 
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-
tungsgericht (VGKE, SR 173.320.2)  auf Fr. 800.- festgesetzt und mit 
dem  am  8.  Oktober  2007  geleisteten  Kostenvorschuss  in  gleicher 
Höhe verrechnet.

6.2 Der obsiegenden Vorinstanz,  welche die obligatorische Versiche-
rung durchführt, ist gemäss der Rechtsprechung, wonach Träger oder 
Versicherer der beruflichen Vorsorge gemäss BVG grundsätzlich kei-
nen Anspruch auf Parteientschädigung haben (BGE 126 V 143, E. 4) 
keine Parteientschädigung zuzusprechen.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 800.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 800.- verrechnet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

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- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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