# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4a61fc44-afec-5f5c-872b-02b864ebe6b8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-03-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.03.2019 BVGE 2019 IV/5
**Docket/Reference:** BVGE-2019-IV-5
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2019-IV-5_2019-03-15

## Full Text

Widerspruchssachen | Widerspruchsverfahren &quot; THINK DIFFERENT &quot;
/ &quot; Tick different (fig.) &quot;. Relative Ausschlussgründe. Widerspruch gestützt
auf eine in der Schweiz nicht eingetragene Marke. Prüfung der notorischen Bekanntheit der
Widerspruchsmarke in der Schweiz.
			

			

				Art. 3 Abs. 2 Bst. b MSchG. Art. 6bis
PVÜ. Art. 13 VwVG
			

			

				1.      Der Inhaber einer
in der Schweiz nicht eingetragenen Marke kann darauf gestützt Widerspruch erheben, wenn diese im
Ausland gemäss jener Rechtsordnung geschützt ist sowie im Zeitpunkt der Eintragung der
angefochtenen Marke in der Schweiz notorisch bekannt ist (E. 3).
			

			

				2.      Die Mitwirkungspflicht
der Parteien relativiert insbesondere im Widerspruchsverfahren den Untersuchungsgrundsatz (E. 5).
Stützt sich der Widerspruch auf eine in der Schweiz nicht eingetragene Marke, hat der Widersprechende
nicht nur deren Bestand zu belegen, sondern auch ihre notorische Bekanntheit in der Schweiz glaubhaft
zu machen (E. 5 und 6.3).
			

			

				3.      Eine Marke kann
ihre vormals bestehende notorische Bekanntheit mit der Zeit verlieren. Es ist daher anhand der eingereichten
Belege zu prüfen, ob die notorische Bekanntheit im massgeblichen Zeitpunkt glaubhaft gemacht
wird (E. 7.3).
			

			

2020-09-16T13:05:57Z