# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 693dcd91-38aa-559c-b7dc-44ea2cfd3936
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.10.2021 100 2020 468
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2020-468_2021-10-27.pdf

## Full Text

100.2020.468U
HER/MAL/SPR

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. Oktober 2021

Verwaltungsrichter Häberli, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Herzog, Verwaltungsrichter Keller
Gerichtsschreiberin Marti

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Berner Fachhochschule
Departement Technik und Informatik, Departementsleitung, Postfach, 
2501 Biel/Bienne
Beschwerdegegnerin

und

Rekurskommission der Berner Fachhochschule
p.A. Rechtsanwältin Dr. Mirjam Strecker, Recht & Governance, 
Kornhausplatz 11, Postfach 568, 3011 Bern

betreffend Kompetenznachweis Masterarbeit MAS «B.________» 
(Entscheid der Rekurskommission der Berner Fachhochschule vom 
27. November 2020)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.10.2021, Nr. 100.2020.468U, 
Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ absolviert an der Berner Fachhochschule (BFH), Departement 
Technik und Informatik, den Weiterbildungsstudiengang Master of Advanced 
Studies (MAS) in «B.________», welcher aus einzelnen Certificates of 
Advanced Studies (CAS) und einer Masterarbeit besteht. 

Abgabetermin für die Masterarbeit von A.________ war der 6. Januar 2019. 
Am 4. Januar 2019 legte dieser der BFH zwei Arztzeugnisse vor und 
ersuchte unter anderem um Aussetzung der Abgabefrist auf unbestimmte 
Zeit. Der damals zuständige Studienleiter verlängerte am 22. Januar 2019 
per E-Mail die Abgabefrist bis zum 28. Januar 2019, 12.00 Uhr. Gleichentags 
ersuchte A.________ per E-Mail um «antragsgemässe Fristverlängerung», 
welche ihm der Studienleiter am 26. Januar 2019 unter Hinweis auf die 
Rechtsfolgen bei Nichteinhalten verweigerte.

Mit Verfügung vom 29. Januar 2019 bewertete der Studienleiter die nicht ein-
gegangene Masterarbeit als nicht bestanden (Kompetenzausweis nicht er-
bracht) und versah sie mit dem Prädikat «ungenügend». Gleichzeitig wies er 
A.________ auf die Wiederholungsmöglichkeit hin. 

B.

Hiergegen erhob A.________ am 1. Februar 2019 Einsprache bei der BFH 
und ersuchte um die Aufhebung der Verfügung sowie um Aussetzung der 
Frist zur Abgabe der Masterarbeit «auf unbestimmte Zeit […], mindestens 
jedoch bis April 2019». Gleichzeitig ersuchte er (erneut) um Feststellung, 
dass der Studienleiter Z., der Departementsleiter …, der Prüfungsleiter der 
Masterarbeit S. sowie der Leiter Weiterbildung befangen seien und in den 
Ausstand zu treten haben. Weiter beantragte er verwaltungsrechtliche 
Sanktionen gegen den Studienleiter. Den Ausstand der Genannten hatte er 
bereits mit Eingabe vom 4. Januar 2019 dem Rektor der BFH beantragt.

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Nach rechtskräftiger Abweisung des Ablehnungsgesuchs gegen den Depar-
tementsleiter ordnete dieser mit Verfügung vom 30. Juni 2020 unter ande-
rem Folgendes an: 

 «1.Das Ablehnungsbegehren betreffend [S.] als Prüfungsleiter MAS-
Thesis wird abgewiesen. 

2. Es wird festgestellt, dass [der Studienleiter Z.] mindestens ab 
15.05.2018 in Bezug auf Entscheide betreffend Herrn A.________ 
befangen ist. Das Ablehnungsbegehren bezüglich künftiger 
Entscheide von [Z.] wird wegen Gegenstandslosigkeit vom Ge-
schäftsverzeichnis abgeschrieben.

3. Die MAS-Thesis C.________ wird als ungenügend beurteilt und der 
Kompetenznachweis gilt als nicht bestanden.»

Im Übrigen schrieb er weitere Ablehnungsverfahren als infolge Rückzugs 
und das Verfahren betreffend Anordnung verwaltungsrechtlicher Sanktionen 
u.a. infolge Weggangs des Studienleiters von der BFH als erledigt vom Ge-
schäftsverzeichnis ab (Ziff. 4 und 5).

C.

Gegen die Einspracheverfügung erhob A.________, nunmehr anwaltlich 
vertreten, am 31. Juli 2020 Beschwerde an die Rekurskommission der BFH. 
Er beantragte, die Ziff. 3 der Verfügung der Departementsleitung sei 
aufzuheben und diese anzuweisen, ihm die Bearbeitungsdauer der Mas-
terarbeit zu verlängern unter Ansetzung einer neuen Frist zur Einreichung. 
Eventuell sei die Departementsleitung anzuweisen, ihm ohne Anrechnung 
an die Wiederholungsmöglichkeit und ohne Kostenfolge zu gestatten, eine 
Masterarbeit einzureichen. Zur Begründung brachte er einerseits vor, dass 
der Studienleiter befangen gewesen sei und sein Gesuch nicht hätte behan-
deln dürfen; dieser Mangel könne nicht geheilt werden. Andererseits legte er 
dar, dass ihm die anbegehrte Verschiebung des Termins zur Abgabe der 
Masterarbeit rechtswidrig nicht gewährt worden sei. Die Rekurskommission 
wies die Beschwerde mit Entscheid vom 27. November 2020 ab. 

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Seite 4

D.

Am 23. Dezember 2020 hat A.________ (nicht mehr anwaltlich vertreten) 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit folgenden Anträgen in der 
Sache: 

«Der Entscheid der Rekurskommission vom 27. November 2020 ist auf-
zuheben, im Einzelnen (analog der Beschwerde vom 30.7.2020 [richtig: 
31.7.2020]):

1. Ziff. 3 der Verfügung der Departementsleitung vom 30. Juni 2020 sei 
aufzuheben. 

2. Die Departementsleitung sei anzuweisen, [ihm] die Bearbeitungs-
dauer der Arbeit MAS-Thesis C.________ zu verlängern und die Frist 
zur Einreichung der Arbeit neu anzusetzen.

3. Eventualiter sei die Departementsleitung anzuweisen, [ihm] ohne An-
rechnung an die Wiederholungsmöglichkeit und ohne Kostenfolge zu 
gestatten, eine Masterarbeit einzureichen. 

4. Eventualiter sei die Departementsleitung anzuweisen, [ihm] Wieder-
herstellung der Frist zu gewähren.»

Die BFH beantragt mit Beschwerdeantwort vom 1. Februar 2021 die Abwei-
sung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Rekurskommission 
hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.

A.________ hat mit Eingabe vom 3. Februar 2021 ergänzende Be-
merkungen eingereicht.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 60 Abs. 3 des Gesetzes vom 19. Juni 2003 über die 
Berner Fachhochschule [FaG; BSG 435.411]).

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1.2 Das Verwaltungsgericht prüft von Amtes wegen, ob dem angefochte-
nen Entscheid ein taugliches Anfechtungsobjekt zugrunde liegt und ob der 
Beschwerdeführer zur Beschwerdeerhebung befugt ist (Art. 20a Abs. 2 
VRPG; statt vieler BVR 2017 S. 514 E. 1.3). Dabei ist unerheblich, ob die 
Vorinstanz von einer anfechtbaren Verfügung ausgegangen ist, die Be-
schwerdebefugnis anerkannt und auf die Beschwerde eingetreten ist. Zur 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nur zugelassen, wer sich am vor-
instanzlichen Verfahren zulässigerweise beteiligt hat, durch den angefochte-
nen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 79 Abs. 1 
VRPG; vgl. BVR 2013 S. 301 E. 1.1, 2008 S. 396 E. 1.2; VGE 2019/335 vom 
5.5.2020 E. 1.2.1, 2017/171 vom 6.3.2018 E. 1.2.1).

1.2.1 Die BFH wies mit Verfügung vom 30. Juni 2020 die Einsprache des 
Beschwerdeführers gegen die ungenügende Benotung der Masterarbeit und 
das Nichtbestehen des Kompetenznachweises ab. – Einzelnoten (Fachno-
ten, Erfahrungsnoten, Modulnoten, Zeugnisnoten) werden grundsätzlich 
nicht als anfechtbare Verfügungen qualifiziert, da sie in aller Regel die 
Rechtsstellung von Studierenden unberührt lassen (vgl. Markus Müller, in 
Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 49 N. 64). – Die Masterarbeit gilt gemäss den Bestimmungen der BFH 
als Modulnote (Art. 15 des Reglements vom 19. Februar 2014 für die Wei-
terbildung an der Berner Fachhochschule [nachfolgend: WBR] i.V.m. Art. 15 
Abs. 2 des Rahmenreglements vom 7. Juli 2005 für Kompetenznachweise 
an der Berner Fachhochschule [KNR], in Beilage 26 zur Vernehmlassung 
der BFH an die Rekurskommission, Akten Rekurskommission, Reg. 4 [nach-
folgend zit.: Vorakten Reg. … Beilage …]; ebenso Art. 3 Abs. 2 und 5 der 
Ausführungsbestimmungen vom 30. Oktober 2018 für die Weiterbildungs-
studiengänge am Departement Technik und Informatik [nachfolgend: Ausf-
best.]).

1.2.2 Wie die Rekurskommission zutreffend ausführt, ist bis heute nicht ab-
schliessend geklärt, ob oder unter welchen Voraussetzungen eine Modul-
note ein taugliches Anfechtungsobjekt bildet (das Verwaltungsgericht hat 
etwa die Anfechtbarkeit einer Modulnote verneint [vgl. BVR 2013 S. 301 E. 2 
mit kritischen Bemerkungen S. 322 ff., 324 ff.; vgl. auch VGE 2014/316 vom 

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5.6.2015 E. 2], hingegen die Anfechtbarkeit des Prädikats eines universitä-
ren Masterabschlusses bejaht [VGE 2016/161 vom 8.3.2017 E. 1.2 im An-
schluss an BGE 136 I 229]). Die Rekurskommission ging vom Verfügungs-
charakter der hier strittigen Anordnung aus, weil die Masterarbeit Vorausset-
zung für den Abschluss des MAS-Studiengangs bildet. Der Rechtsweg sei 
auch deshalb zu öffnen, weil die Rechtsstreitigkeit in unmittelbarem Zusam-
menhang mit dem Anspruch auf eine unparteiische und unvoreingenom-
mene Beurteilung stehe (vgl. angefochtener Entscheid Ziff. I/1). Wie die Be-
urteilung «ungenügend» für die Masterarbeit und das Nichtbestehen des 
Kompetenznachweises mit Blick auf das soeben Erwogene einzuordnen 
sind, braucht mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens indes nicht ab-
schliessend geklärt zu werden.

1.3 Der Beschwerdeführer verlangt unter anderem die Aufhebung aller 
Verfügungen bzw. Verfahrenshandlungen des Studienleiters wegen dessen 
Befangenheit (vgl. Beschwerde S. 2 sowie act. 7). Wie darzulegen ist (vgl. 
hinten E. 4), hält die Heilung der Ausstandspflichtverletzung durch die Vor-
instanz der Rechtskontrolle stand und ist namentlich die Anordnung des Stu-
dienleiters vom 29. Januar 2019 nicht aufzuheben. Bei dieser Prozesslage 
gilt Folgendes: Anfechtungsobjekt vor dem Verwaltungsgericht ist aus-
schliesslich der Entscheid der Rekurskommission (BVR 2018 S. 528 E. 3.3, 
2010 S. 411 E. 1.4). Die Einspracheverfügung des Departementsleiters vom 
30. Juni 2020 hat die Anordnung des Studienleiters vom 29. Januar 2019 
ersetzt (vgl. zum Einspracheverfahren Art. 26 Abs. 2 KNR; Michel Daum, in 
Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 53 N. 1). Deren förmliche Aufhebung erübrigt sich damit. Weiter ist kraft 
Devolutiveffekts der Beschwerde der vorinstanzliche Entscheid an die Stelle 
der Verfügung des Departementsleiters getreten (vgl. BVR 2010 S. 411 
E. 1.4; zum Ganzen Ruth Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum 
bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 74 N. 26 i.V.m. Art. 72 N. 18, Art. 84 
N. 19). Zu Recht beantragt der Beschwerdeführer daher hinsichtlich der als 
ungenügend beurteilten Masterarbeit vorab die Aufhebung dieses Ent-
scheids; soweit er zusätzlich die Aufhebung von Ziff. 3 der Verfügung des 
Departementsleiters verlangt (vgl. Rechtsbegehren 1 Ziff. 1 vorne Bst. D), ist 
auf die Beschwerde hingegen nicht einzutreten.

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1.4 Im Übrigen sind die Bestimmungen über Form und Frist eingehalten 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG).

1.5 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG; vgl. auch Art. 60 Abs. 5 
FaG). Steht wie hier nicht die konkrete Bewertung einer Prüfungsleistung in 
Frage, sondern ist die Auslegung und Anwendung von Rechtssätzen strittig 
oder werden Verfahrensmängel gerügt, prüft das Verwaltungsgericht die er-
hobenen Einwendungen im Rahmen seiner gesetzlichen Kognition (Rechts-
kontrolle) uneingeschränkt (vgl. BVR 2012 S. 152 E. 1.2, 2011 S. 324 E. 4.2; 
BGE 136 I 229 E. 5.4.1; Ruth Herzog, a.a.O., Art. 80 N. 3, 15 f., Art. 66 
N. 20). 

2.

Aufgrund der Akten ist von folgendem Sachverhalt auszugehen:

2.1 Der Beschwerdeführer absolviert an der BFH einen Weiterbildungs-
studiengang MAS «B.________», in welchem u.a. eine Masterarbeit zu ver-
fassen ist (vgl. hinten E. 3). Abgabetermin für die Masterarbeit zum Thema 
C.________ war der 6. Januar 2019 (Beschwerde vom 31.7.2020, Vorakten 
Reg. 1 S. 5). Am 4. Januar 2019 gab der Beschwerdeführer dem damaligen 
Rektor der BFH unter dem Vermerk «Vertraulich/Persönlich» unter anderem 
bekannt, er sei seit November 2018 krankgeschrieben und nicht in der Lage 
gewesen, sich der Masterarbeit zu widmen. Seine Arbeitsunfähigkeit werde 
auf unbestimmte Zeit andauern, weshalb die Abgabefrist «auf unbestimmte 
Zeit auszusetzen» sei. Dem Gesuch legte er zwei Arztzeugnisse bei, welche 
eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit vom 19. bis zum 27. Dezember 2018 
sowie vom 27. Dezember 2018 bis zum 6. Januar 2019 attestieren (Vorakten 
Reg. 4 bei Beilage 11). Gleichzeitig untersagte der Beschwerdeführer dem 
Rektor, die Informationen zu seiner Gesundheit in seiner Studienakte 
abzulegen; tue er dies dennoch, müsste dies «eine sofortige 
Strafuntersuchung zu[r] Folge haben» (Vorakten Reg. 4 Beilage 3). Nach 
mehreren E-Mailwechseln, in denen der Rektor sowie der Leiter Weiterbil-
dung den Beschwerdeführer dazu anhielten, seine Anträge an die «zustän-

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digen Stellen» (E-Mail Rektor vom 14.1.2019, Vorakten Reg. 4 Beilage 5) 
bzw. an «in Ihrem Fall [Studienleiter] Z.» (E-Mail Leiter Weiterbildung vom 
16.1.2019, Vorakten Reg. 4 Beilage 6) zu richten, wandte sich der Be-
schwerdeführer am 16. Januar 2019 an Z. mit der Bitte, seinen Antrag zu 
bearbeiten und bei Bedarf die Originaldokumente beim Rektor einzusehen 
(vgl. Vorakten Reg. 4 Beilagen 5 und 6). Z. liess sich durch den Rektor über 
das Gesuch informieren und bewilligte am 22. Januar 2019 eine Verlänge-
rung der Abgabefrist bis zum 28. Januar 2019, 12 Uhr (Vorakten Reg. 4 Bei-
lage 6). Der Beschwerdeführer war hiermit nicht einverstanden und teilte Z. 
gleichentags mit, er sei «ununterbrochen arbeitsunfähig und das noch auf 
unabsehbare Zeit» (E-Mail vom 22.1.2019, 17:35 Uhr, Vorakten Reg. 4 Bei-
lage 7). Z. lehnte am 26. Januar 2019 eine weitere Verschiebung des Abga-
betermins ab mit der Begründung, es müsse davon ausgegangen werden, 
dass dem Beschwerdeführer das umgehende Beibringen eines Arztzeugnis-
ses für die fortdauernde Arbeitsunfähigkeit möglich gewesen wäre (Vorakten 
Reg. 4 Beilage 10). Dem hielt der Beschwerdeführer gleichentags entgegen, 
er habe (bereits) am 4. Januar 2019 «gültige Zeugnisse» zugestellt und eine 
Reaktion sei bis zum 22. Januar 2019 ausgeblieben. Die Ansetzung der Frist 
zur Abgabe der Masterarbeit auf den 28. Januar 12 Uhr sei «willkürlich […] 
und als rechtsmissbräuchlich ungültig zu werten». Er werde ein (Krankheit 
bescheinigendes) «Zeugnis auf unbestimmte Zeit» fristgerecht bis zum 
28. Januar um 23:59 Uhr einreichen (per Fax, E-Mail oder Brief). Die Frist 
zur Einreichung seiner Arbeit sei entsprechend und antragsgemäss auszu-
setzen (E-Mail vom 26.1.2019 15:48 Uhr, Vorakten Reg. 4 Beilage 10). Am 
28. Januar 2019 abends teilte der Beschwerdeführer Z. mit, dass sein Arzt 
die «Urkunde» per Post aufgegeben habe und der Fax der BFH «ganztags 
defekt» gewesen sei (Vorakten Reg. 4 Beilage 10).

2.2 Mit Einschreiben vom 29. Januar 2019 eröffnete Z. dem Beschwer-
deführer, dass die Abgabe der Masterarbeit ausgeblieben sei und er die Ar-
beit daher als «ungenügend» bewerte. Der Kompetenznachweis gelte damit 
als nicht erbracht (Vorakten Reg. 4 Beilage 9). 

2.3 Der Beschwerdeführer erhob hiergegen am 1. Februar 2019 Einspra-
che bei der BFH-Departementsleitung und legte ein auf den 26. Januar 2019 
datiertes Arztzeugnis bei. Der behandelnde Arzt (derselbe, der bereits das 

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zweite Attest vom 27.12.2018 ausgestellt hatte) bescheinigt darin, dass der 
Beschwerdeführer seit Dezember 2018 bei ihm in Behandlung stehe «wegen 
einer gesundheitlich prekären Überlastungsreaktion infolge der seit länge-
rem bestehenden sehr hohen Berufspensen». Er habe dem Beschwerdefüh-
rer dringend angeraten, «die aktuellen, nicht dem Lebensunterhalt dienen-
den Tätigkeiten zu pausieren bzw. die Arbeiten im Rahmen der Masterarbeit 
zu erstrecken»; diesbezüglich liege die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdefüh-
rers bei 0 % vom 7. Januar bis zum 31. März 2019. Der Einsprache legte der 
Beschwerdeführer drei Sendeberichte sowie einen «Fax Report» bei; laut 
diesen sind Übermittlungen per Fax am 28. Januar 2019 um 18.42, 18.47, 
19.09 Uhr [Fax Report] sowie am 29. Januar 2019 um 12.07 Uhr fehlgeschla-
gen (vgl. Vorakten Reg. 4 bei Beilage 11).

3.

Weiterbildungsstudiengänge MAS bestehen in der Regel aus vier CAS und 
einer einsemestrigen Masterarbeit (Art. 2 Abs. 2 und Art. 14 WBR i.V.m. 
Art. 4 Abs. 1 Ausfbest.). Die Masterarbeit dient der systematischen und me-
thodischen Vertiefung sowie der praktischen Anwendung der Lerninhalte des 
Studiums; sie schliesst mit der Einreichung des Berichts sowie der mündli-
chen Verteidigung ab (www.bfh.ch/de/weiterbildung/cas/master-thesis). In-
nerhalb einer Weiterbildung MAS kann maximal einmal ein ungenügendes 
CAS oder die Masterarbeit wiederholt werden (Art. 19 Abs. 1 WBR i.V.m. 
Art. 25 Abs. 2 Ausfbest.). Die Studienleitung entscheidet über die Erfüllung 
der Zulassungsbedingungen zur Masterarbeit und die Bearbeitung eines be-
stimmten Themas (Art. 11 Ausfbest.). Sie entscheidet ebenfalls über Gesu-
che um Verschiebung von Kompetenznachweisen aus wichtigem Grund. Als 
wichtige Gründe gelten namentlich Militärdienst, Zivildienst, Schwanger-
schaft, Krankheit, Unfall, unaufschiebbare Betreuungspflichten bei nächsten 
Familienangehörigen oder Todesfall einer nahestehenden Person. Auch we-
gen zwingenden beruflichen Verpflichtungen kann eine Verschiebung bewil-
ligt werden. Solche Verpflichtungen sind möglichst frühzeitig zu melden 
(Art. 18 Abs. 1 WBR). Weiter sind die Bestimmungen des KNR sinngemäss 
anwendbar (Art. 1 Abs. 4 WBR und Art. 2 Abs. 1 Ausfbest.). Nach Art. 22 
Abs. 1 KNR erhält das Prädikat «nicht erfüllt» oder die Note 1 bzw. F, wer 

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ohne wichtigen Grund einem Termin zur Ablegung eines Kompetenznach-
weises fernbleibt oder diesen abbricht. Art. 22 Abs. 2 KNR zählt – gleich wie 
Art. 18 Abs. 1 WBR – wichtige Gründe auf, welche eine Verschiebung des 
Kompetenznachweises rechtfertigen können, jedoch mit der Ergänzung, 
dass Krankheit und Unfall durch ein Arztzeugnis zu belegen sind und die 
Departementsleitung einen Vertrauensarzt beziehen kann.

4.

In formeller Hinsicht ist strittig, ob die Rekurskommission die Ausstands-
pflichtverletzung durch den Studienleiter zulässigerweise geheilt hat oder ob 
dessen Anordnungen bzw. das Verfahren hätten aufgehoben werden müs-
sen.

4.1 Die BFH hat mit Ziff. 2 der Einspracheverfügung vom 30. Juni 2020 
festgestellt, dass der Studienleiter zumindest ab 15. Mai 2018 in Bezug auf 
Entscheide betreffend den Beschwerdeführer befangen war (vgl. vorne 
Bst. B). Die Verfügung ist insoweit unangefochten geblieben und in Rechts-
kraft erwachsen. Der Grund für Befangenheit wurde darin gesehen, dass der 
Studienleiter in einer E-Mail vom 15. Mai 2018 an den Beschwerdeführer 
schrieb, er sei befangen und könne die Masterarbeit nicht unvoreingenom-
men beurteilen, weshalb er die Aufgabenstellung dem Dozenten G. überge-
ben wolle. Dieses Vorgehen lehnte der Beschwerdeführer ab, weil auch G. 
befangen sein könnte. Auf nochmalige Frage hin erklärte sich der Beschwer-
deführer mit dem Einsatz von G. erneut nicht einverstanden und hielt am 
bisherigen Studienleiter Z. fest (Mailwechsel vom 16.5.2018, Vorakten 
Reg. 4 Beilage 1). In einer weiteren E-Mail vom 17. Mai 2018 hielt Z. seiner-
seits an der Selbstablehnung fest, weil er sich ausserstande sehe, die Mas-
terarbeit angesichts der «wiederholten juristischen Geplänkel, in die [der Be-
schwerdeführer] die BFH verwickelt» habe, unbefangen zu begleiten (Mail-
verkehr in Vorakten Reg. 4 Beilage 1). Der Beschwerdeführer antwortete 
darauf gleichentags: «Nein, Herr G. ist befangen. Bitte wählen Sie einen an-
deren Leiter aus. […] Gerne einer der vielen anderen, nur nicht Herr G.». 
Obschon in der Folge der Masterarbeit des Beschwerdeführers Dozent S. 
als unabhängiger Prüfungsleiter zugewiesen worden war (Einspracheverfü-

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gung BFH Ziff. 1.6), wurde Z. gegenüber dem Beschwerdeführer weiterhin 
in der Funktion als Studienleiter tätig, behandelte namentlich im Januar 2019 
das Gesuch um Verlängerung der Frist zur Einreichung der Masterarbeit und 
ordnete das Nichterbringen des Kompetenznachweises wegen Nichteinhal-
tens der Abgabefrist an (angefochtener Entscheid Ziff. II/2a; vorne E. 2.1 f.). 
– Durch diese Handlungen sah die Rekurskommission die Ausstandspflicht 
des Studienleiters gemäss Art. 9 Abs. 1 Bst. f VRPG als klar verletzt (ange-
fochtener Entscheid Ziff. II/2b). Dem ist zuzustimmen: Bei Befangenheit ist 
ausstandspflichtig, wer selber verfügt oder entscheidet und somit formell ver-
antwortlich ist. Darüber hinaus bezieht sich das Mitwirkungsverbot auch auf 
Vorbereitungs- und Instruktionshandlungen, die Teilnahme an der Beratung 
des Geschäfts sowie die beratende Einflussnahme nach erfolgter Aktenein-
sicht (BVR 2001 S. 284 E. 3a; Lucie von Büren, in Herzog/Daum [Hrsg.], 
Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 9 N. 8; vgl. betreffend 
Befangenheit im Prüfungsverfahren auch Niehues/Fischer/Jeremias, Prü-
fungsrecht, 7. Aufl. 2018, N. 352 zum deutschen Recht). Zwar hat Z. sich 
(ausdrücklich) einzig hinsichtlich der Begleitung der Masterarbeit des Be-
schwerdeführers als befangen erklärt. Es versteht sich aber von selbst, dass 
ihm danach – zumal mit Blick auf seine Begründung des Ausstands – hin-
sichtlich aller mit dieser Masterarbeit zusammenhängenden Fragen zumin-
dest der Anschein der Voreingenommenheit anhaftete. Im Übrigen ist frag-
lich, ob Z. nach Übertragung der Begleitung der Masterarbeit auf S. zur 
Behandlung des Gesuchs um Verlängerung der Abgabefrist überhaupt noch 
zuständig war. Der Departementsleitung der BFH wird nahegelegt, die Ver-
antwortlichkeiten für künftige Fälle zu klären.

4.2 Ein unter Missachtung der Ausstandsvorschriften oder in unrichtiger 
Besetzung zustande gekommener Entscheid ist grundsätzlich unabhängig 
von seiner inhaltlichen Richtigkeit und ungeachtet der Erfolgsaussichten der 
Beschwerde in der Sache selber aufzuheben. Diese Rechtsfolge gründet in 
der formellen Natur der Ausstandspflicht, wonach die Aufhebung des Ent-
scheids ungeachtet eines eigenen materiellen Interesses und eines Kausal-
zusammenhangs zwischen der Verletzung und der Fehlerhaftigkeit des Ent-
scheids verlangt werden kann (BVR 2011 S. 15 E. 4.6.1 mit zahlreichen Hin-
weisen). Als schwere Verletzung der Ausstandspflicht gilt namentlich, wenn 
die am Entscheid mitwirkende Person selber durch den Entscheid betroffen 

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ist, was ein unfaires Verfahren besonders wahrscheinlich macht (BVR 2011 
S. 15 E. 4.6.1); in besonders schweren Fällen kann dies die Nichtigkeit des 
Verwaltungsaktes nach sich ziehen (vgl. BGE 136 II 383 E. 4.1 und 4.5). Bei 
der Heilung von Ausstandspflichtverletzungen ist allgemein grosse Zurück-
haltung geboten (BVR 2011 S. 15 E. 4.6.2; zum Ganzen Lucie von Büren, 
a.a.O., Art. 9 N. 60 und 62). 

4.3 Die Rekurskommission hat davon abgesehen, sämtliche Verfahrens-
handlungen von Z. bzw. das Verfahren aufzuheben. Sie begründet dies im 
Wesentlichen damit, dass das Verhalten des Beschwerdeführers wider-
sprüchlich gewesen sei und er nicht in guten Treuen die Aufhebung des vor-
instanzlichen Verfahrens wegen Verletzung der Ausstandspflichten verlan-
gen könne (vgl. angefochtener Entscheid Ziff. II/2c). Diese Einschätzung ist 
nicht rechtsfehlerhaft: 

4.3.1 Nach der Rechtsprechung wird gestützt auf den auch für Private gel-
tenden Grundsatz von Treu und Glauben und das Verbot des Rechtsmiss-
brauchs (Art. 5 Abs. 3 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) verlangt, dass 
ein echter oder vermeintlicher Organmangel so früh wie möglich, d.h. nach 
Kenntnisnahme bei erster Gelegenheit, geltend gemacht wird. Es verstösst 
gegen Treu und Glauben, Einwände dieser Art erst im Rechtsmittelverfahren 
vorzubringen, wenn der Mangel schon vorher hätte festgestellt und gerügt 
werden können. Wer einen Mangel nicht unverzüglich vorbringt, wenn er da-
von Kenntnis erhält, sondern sich stillschweigend auf ein Verfahren einlässt, 
verwirkt den Anspruch auf spätere Anrufung der (vermeintlich) verletzten 
Ausstandsbestimmungen (BGE 132 II 485 E. 4.3). Vergleichbares gilt allge-
mein mit Bezug auf das Geltendmachen von Ausstandsgründen. Untätigblei-
ben bzw. Einlassung auf das Verfahren gilt als Verzicht und führt grundsätz-
lich zum Verwirken des Anspruchs (vgl. statt vieler BGE 143 V 66 E. 4.3, 140 
I 271 E. 8.4.3 [Pra 104/2015 Nr. 54]; Lucie von Büren, a.a.O., Art. 9 N. 55 
mit weiteren Hinweisen). 

4.3.2 Ab Herbst 2018 waren unter anderem Ausstandsbegehren des Be-
schwerdeführers gegen Studienleiter Z. und gegen S. hängig (vgl. Eingabe 
des Beschwerdeführers vom 3.10.2018 S. 2, bei Beilage 11 in Vorakten 
Reg. 4). Gleichwohl hat der Rektor Anfang Januar 2019 in Kenntnis dieser 
hängigen Verfahren den Beschwerdeführer dazu angehalten, die Anträge an 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.10.2021, Nr. 100.2020.468U, 
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die zuständigen Stellen zu richten (vgl. Vorakten Reg. 4 Beilagen 2 und 3; 
vorne E. 2.1). Der Beschwerdeführer widersetzte sich diesem Vorgehen 
nicht, sondern erlaubte Z., die Originaldokumente beim Rektor einzusehen, 
um sein Gesuch vom 4. Januar 2019 um Verlängerung der Eingabefrist zu 
bearbeiten (vgl. vorne E. 2.1). Er hat sich somit im Wissen um die Selbstab-
lehnung von Z. und obschon er gegen diesen selber ein Ablehnungsverfah-
ren anhängig gemacht hatte, in das Verfahren eingelassen, in dem Z. über 
sein Gesuch befinden würde. Verlangt er im Beschwerdeverfahren die Auf-
hebung der in jenem Verfahren von Z. getroffenen Anordnungen bzw. des 
Verfahrens als Ganzen, erscheint dies daher treuwidrig und verspätet. 
Weder geltend gemacht noch nach allgemeiner Lebenserfahrung wahr-
scheinlich ist im Übrigen, dass die Befangenheit von Z. im Zusammenhang 
mit Eigeninteressen stand; es ist auch nicht auf Nichtigkeit der Gesuchsbe-
handlung durch Z. zu schliessen, weil er dazu reglementarisch grundsätzlich 
zuständig war (vgl. vorne E. 3). Hinzu kommt Folgendes, das die Rekurs-
kommission in die Würdigung einbeziehen durfte: Der im Beschwerdeverfah-
ren vor der Rekurskommission anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat 
nicht einzig um Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids unter Einschluss 
der Verfahrenshandlungen des Studienleiters unter Rückweisung an die Vor-
instanz ersucht, sondern vielmehr eine materielle Beurteilung des Verschie-
bungsgesuchs verlangt (vgl. Beschwerde vom 31.7.2020, Vorakten Reg. 1). 
Schliesslich durfte die Vorinstanz auch berücksichtigen, dass der Departe-
mentsleiter im Einspracheverfahren über die Einwände des Beschwerdefüh-
rers befand. Die Einsprache nach Art. 53 ff. VRPG ermöglicht, eine Verfü-
gung unkompliziert und kostengünstig zu korrigieren; das VRPG ordnet die 
Einsprache mit Rechtsmittelfunktion dem nicht streitigen Verwaltungsverfah-
ren zu (Art. 53 Abs. 1 Satz 1 und 3. Kapiteltitel über Art. 49-59 VRPG), wobei 
hier die hierarchisch übergeordnete Behörde zur Beurteilung von Einspra-
chen zuständig war. Sie erliess am 30. Juli 2020 die Einspracheverfügung, 
welche an die Stelle der ursprünglichen Anordnung von Z. getreten ist (vorne 
E. 1.3). 

4.4 Im Ergebnis ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz darauf ver-
zichtet hat, das Verfahren aufzuheben. Aus denselben Gründen sieht sich 
auch das Verwaltungsgericht nicht zur Aufhebung des Verfahrens veran-
lasst.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.10.2021, Nr. 100.2020.468U, 
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5.

In der Sache ist strittig, ob die Rekurskommission die Verweigerung einer 
weiteren Fristverlängerung und die Bewertung der nicht eingereichten Mas-
terarbeit mit «ungenügend» (Kompetenznachweis nicht erbracht) zu Recht 
bestätigt hat.

5.1 Gemäss den Akten hat der Beschwerdeführer das Thema seiner 
Masterarbeit im Sommer 2018 mitgeteilt und anschliessend mit der Bearbei-
tung begonnen (vgl. Schreiben Beschwerdeführer vom 3.10.2018 und 
Schreiben Rechtsanwalt … vom 12.6.2018 bei Beilage 11 Vorakten Reg. 4). 
Als Abgabetermin war der 6. Januar 2019 vorgesehen (vgl. vorne E. 2.1). 
Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er die Masterarbeit weder innert 
der bis zum 28. Januar 2019 verlängerten Frist (vgl. vorne E. 2.1) noch 
später abgegeben hat. Er bringt jedoch vor, er habe die krankheitsbedingte 
«Handlungsunfähigkeit» rechtzeitig per E-Mail gemeldet, um Aussetzung der 
Frist bzw. des Abgabetermins ersucht und die Übermittlung eines 
Arztzeugnisses in Aussicht gestellt.

5.2 Aus dem Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 Abs. 1 der Bundesverfas-
sung [BV; SR 101]) wird für das Prüfungsrecht der Grundsatz der Chancen-
gleichheit abgeleitet (vgl. BVR 2012 S. 165 E. 5.1.1 mit Hinweisen; 
BGer 2D_25/2011 vom 21.11.2011 E. 5, 1P.420/2000 vom 3.10.2000 E. 2b). 
Für die Prüfungsgestaltung ist die Chancengleichheit insofern wegleitend, 
als für alle Prüfungskandidatinnen und -kandidaten im Sinn formaler Gleich-
heit möglichst gleiche Bedingungen hergestellt werden sollen (BGE 147 I 73 
E. 6.2 und BVR 2012 S. 165 E. 5.1.1, je mit Hinweis auf Stephan Hördegen, 
Chancengleichheit im Prüfungsrecht, in Festschrift für Paul Richli, 2011, 
S. 655 ff., 665; vgl. auch Herbert Plotke, Schweizerisches Schulrecht, 
2. Aufl. 2003, S. 442 und 444). 

5.3 Gesundheitliche Beeinträchtigungen, welche die Leistungsfähigkeit 
während der Prüfung erheblich vermindern, verringern zugleich die Chancen 
auf einen Prüfungserfolg, der den wahren Kenntnissen und Fähigkeiten ent-
spricht (Niehues/Fischer/Jeremias, a.a.O., N. 249). Solche Beeinträchtigun-

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gen stellen daher regelmässig einen zwingenden Grund dar, der Betroffene 
dazu berechtigt, die Prüfung folgenlos – d.h. ohne Anrechnung an die Wie-
derholungsmöglichkeit – abzubrechen oder zu verschieben (vgl. BVR 2010 
S. 104 E. 4.1.1 mit weiteren Hinweisen [Bachelorstudium in Rechtswissen-
schaft], 2007 S. 433 E. 3.2.5 [Lehrabschlussprüfung]; Herbert Plotke, a.a.O., 
S. 452; Niehues/Fischer/Jeremias, a.a.O., N. 249 ff.). Die betroffene Person 
hat die krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit unverzüglich unter Vorlage 
eines ärztlichen Attests geltend zu machen (vgl. BGE 147 I 73 [2C_769/2019 
vom 27.7.2020] nicht publ. E. 7.1; BVR 2010 S. 104 E. 4.1.1; VGE 2019/335 
vom 5.5.2020 E. 2.2, 2014/316 vom 5.6.2015 E. 4.3 mit Hinweisen). Zweck 
dieser Obliegenheit ist es, den Grundsatz der Chancengleichheit im Einzel-
fall zur Geltung zu bringen. Ihre Erfüllung soll verhindern, dass sich die Prü-
fungskandidatin oder der Prüfungskandidat z.B. durch Vortäuschen einer 
Krankheit Vorteile gegenüber anderen Prüflingen durch eine zusätzliche Prü-
fungsmöglichkeit verschafft, die ihr oder ihm nicht zusteht (Zimmer-
ling/Brehm, Prüfungsrecht, 3. Aufl. 2007, N. 472). Im Weiteren soll unverzüg-
liches Handeln der Prüfungsbehörde ermöglichen, den Sachverhalt zeitnah 
möglichst genau aufzuklären und – sofern dies in Betracht kommt – recht-
zeitig Abhilfe zu schaffen (Niehues/Fischer/Jeremias, a.a.O., N. 282; vgl. 
zum Ganzen auch BGE 147 I 73 [2C_769/2019 vom 27.7.2020] nicht publ. 
E. 7.2).

5.4 Bei schriftlichen Prüfungsarbeiten, die zu Hause erarbeitet werden 
können, kommt Folgendes hinzu: Prüfungsgegenstand ist oftmals nicht nur 
der Nachweis, dass der Prüfling imstande ist, ein Problem selbständig nach 
wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht 
darzustellen, sondern auch der Beweis, dass er innerhalb eines limitierten 
Zeitraums eine wissenschaftliche Aufgabenstellung bewältigen kann. Diese 
Fähigkeiten können nicht mehr hinreichend sicher beurteilt werden, wenn 
eine sehr weit greifende Fristverlängerung zu einer übermässigen Ausdeh-
nung eines Prüfungszeitraums führt. Bei einem lange andauernden oder sich 
wiederholt verlängernden Hinderungsgrund (etwa einer schweren Erkran-
kung) kann es gerechtfertigt sein, dass die Prüfungsbehörde einen (wieder-
holten) Antrag auf Fristverlängerung ablehnt und den Prüfling auf die Mög-
lichkeit des Prüfungsrücktritts verweist (zum Ganzen Niehues/Fischer/
Jeremias, a.a.O., N. 412). Denn es widerspricht dem Grundsatz der rechts-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.10.2021, Nr. 100.2020.468U, 
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gleichen Prüfungsbedingungen, wenn einzelnen Kandidatinnen und Kandi-
daten angesichts der Gesamtdauer der Prüfung wesentlich mehr Zeit zur Lö-
sung der Aufgaben gelassen wird als anderen (vgl. Karl-Marc Wyss, Die Re-
kurskommission und der Rechtsschutz bei Prüfungen der Universität Bern, 
in BVR 2020 S. 193 ff., 222 f. mit Hinweis auf BGer 1P.420/2000 vom 
3.10.2000 E. 4b).

5.5 Die Rekurskommission hat vorab erwogen, dass die BFH bereits auf 
das erste Geltendmachen der Prüfungsunfähigkeit am 4. Januar 2019 hin 
eine Fristverlängerung hätte ablehnen dürfen, weil das Ersuchen bereits in 
jenem Zeitpunkt verspätet war (angefochtener Entscheid Ziff. II/1c S. 9-11). 
Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden, da der Beschwerdeführer nach 
eigenen Angaben seit November 2018 «krankgeschrieben» und unfähig war, 
die Masterarbeit fortzuführen (vgl. vorne E. 2.1). Dennoch hat er die Studien-
leitung nicht umgehend oder spätestens bei Vorliegen des ersten ärztlichen 
Zeugnisses vom 19. Dezember 2018 über seine anhaltende gesundheitliche 
Beeinträchtigung informiert. Erst zwei Tage vor dem Abgabetermin – am 
4. Januar 2019 – gelangte der Beschwerdeführer an den Rektor, welcher 
nicht für Gesuche um Verschiebung von Abgabeterminen zuständig ist (vgl. 
vorne E. 3; Art. 18 Abs. 1 WBR), und beantragte die «Fristaussetzung» auf 
«unbestimmte Zeit». Zugleich untersagte er dem Rektor eine Weiterleitung 
seines Gesuchs (vgl. vorne E. 2.1). Wie die Rekurskommission schlüssig 
ausführt, verunmöglichten diese Vorkehren eine rasche Behandlung des Ge-
suchs. Der Beschwerdeführer war mit seiner Meldung krankheitsbedingter 
Prüfungsunfähigkeit in der Absicht, den Abgabetermin zu verschieben, be-
reits am 4. Januar 2019 verspätet.

5.6 Der Beschwerdeführer hat einen Krankheitszustand entgegen sei-
nem Vorbringen auch nicht rechtzeitig und hinreichend dokumentiert dem 
Studienleiter Z. gemeldet. Er erlaubte diesem zwar die Einsicht in die beim 
Rektor deponierten Gesuchsunterlagen am 16. Januar 2019, bestätigte am 
22. Januar 2019, dass seine Arbeitsunfähigkeit andaure, legte aber auch in 
diesem Zeitpunkt kein Arztzeugnis vor (vgl. vorne E. 2.1). Wie die Rekurs-
kommission zutreffend erwogen hat, hatte der Beschwerdeführer mehrere 
Wochen Zeit gehabt, ein entsprechendes ärztliches Attest einzuholen, um 
die vorgebrachte fortdauernde Prüfungsunfähigkeit zu belegen (angefochte-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.10.2021, Nr. 100.2020.468U, 
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ner Entscheid Ziff. II/1d S. 13). Im selben Zeitraum korrespondierte der Be-
schwerdeführer rege mit der BFH und wäre – wie auch Z. in seiner ableh-
nenden Antwort erklärt hat (vorne E. 2.1) – in der Lage gewesen, rechtzeitig 
den Nachweis fortdauernder Krankheit zu erbringen. Gegenteiliges macht 
der Beschwerdeführer nicht geltend. Entgegen seinem früheren Einwand 
(vgl. vorne E. 2.1) genügten die beiden beim Rektor eingereichten Arztzeug-
nisse, was auch für den Beschwerdeführer erkennbar sein musste, nicht als 
Nachweise. Sie attestierten eine Arbeitsunfähigkeit lediglich vom 19. De-
zember 2018 bis zum 6. Januar 2019 (vgl. vorne E. 2.1); sie enthalten zudem 
keine näheren Hinweise, insbesondere fehlen Angaben zu den krankheits-
bedingten Einschränkungen, welche den Beschwerdeführer in der Weiterbe-
arbeitung seiner Masterarbeit behindern würden (vgl. Arztzeugnisse in 
Vorakten Reg. 4 bei Beilage 11).

5.7 Unbehelflich sind die Vorbringen des Beschwerdeführers zur (ge-
scheiterten) Übermittlung eines dritten, am 26. Januar 2019 ausgestellten 
Arztzeugnisses (vgl. dazu vorne E. 2.3). Der Beschwerdeführer stellt nicht 
substanziiert in Abrede, dass die Versuche, dieses ärztliche Attest per Fax 
der BFH zukommen zu lassen, allesamt verspätet erfolgt waren. Auch kann 
er sich nicht damit entlasten, sein Arzt habe aufgrund seiner «krankheitsbe-
dingten Handlungsunfähigkeit» die Übermittlung des Zeugnisses stellvertre-
tend für ihn übernommen und «unverschuldet und unvorhersehbar mit tech-
nischen Problemen […] kämpfen» müssen (Beschwerde S. 3). Eine Partei 
muss sich Fehler ihrer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen wie eigene anrech-
nen lassen (vgl. BGE 114 Ib 67 E. 2 und 3; BVR 2020 S. 113 E. 3.4; Michel 
Daum, a.a.O., Art. 15 N. 5 und Art. 43 N. 17). Ebenso wenig hilft dem Be-
schwerdeführer, dass ihm das Zeugnis offenbar nicht vorgängig im Original 
ausgehändigt wurde. Es liegt in seiner Verantwortung, für eine unverzügliche 
Meldung seines Krankheitszustands samt Nachweis zu sorgen. Nach dem 
vorstehend Erwogenen (E. 5.5 und 5.6) war der Beschwerdeführer freilich 
ohnehin verspätet, weshalb nicht entscheidend ist, dass das dritte Arztzeug-
nis nicht per Fax hat übermittelt werden können. Das Verwaltungsgericht 
zieht übrigens nicht in Zweifel, dass der behandelnde Arzt dieses Zeugnis 
wie vorgebracht der Post übergeben hat; die diesbezüglichen Beweisanträge 
(Beschwerde S. 2 f.) sind daher als gegenstandslos zu betrachten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.10.2021, Nr. 100.2020.468U, 
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5.8 Der Beschwerdeführer geht fehl in der Annahme, die Vorlage eines 
Arztzeugnisses vor Ablauf der bis zum 28. Januar 2019 um 12 Uhr verlän-
gerten Abgabefrist hätte ausgereicht, um die Frist «auf unbestimmte Zeit» 
aussetzen zu lassen. Für eine Verschiebung von Kompetenznachweisen ge-
nügt es nicht, einen wichtigen Grund geltend zu machen. Ein Verhinderungs-
grund muss nach den einschlägigen Rechtsgrundlagen und dem dargeleg-
ten prüfungsrechtlichen Grundsatz vielmehr unverzüglich gemeldet und 
durch ein Arztzeugnis oder andere sachdienliche Unterlagen belegt werden 
(vgl. vorne E. 3 und 5.3 f.). Wird ein Gesuch mangels hinreichender Voraus-
setzungen – etwa weil die geltend gemachte Krankheit als nicht erheblich 
angesehen wird – nicht genehmigt, nimmt das Prüfungsverfahren seinen 
normalen Fortgang und eine Verschiebung des Kompetenznachweises 
findet nicht statt (vgl. Niehues/Fischer/Jeremias, a.a.O., N. 295 f.). Davon 
abgesehen wäre die beantragte Verschiebung des Abgabetermins «auf un-
bestimmte» Zeit» kaum mit der Chancengleichheit gegenüber anderen Ab-
solventinnen und Absolventen zu vereinbaren gewesen. Eine derartige Aus-
dehnung des Bearbeitungszeitraums erschwert offensichtlich die Beurtei-
lung, ob die Lernziele der Masterarbeit erreicht wurden (vgl. vorne E. 5.2-
5.4).

5.9 Weitere Sachverhaltsabklärungen würden zu keinem anderen Ergeb-
nis führen und können daher unterbleiben. Die vom Beschwerdeführer be-
antragte Einholung eines Sachverständigengutachtens und die Einver-
nahme seines Arztes (Beschwerde S. 3) sind für den Ausgang des Verfah-
rens ohne Belang (vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung statt vieler BGE 
144 II 427 E. 3.1.3, 141 I 60 E. 3.3; BVR 2020 S. 113 E. 3.7, 2018 S. 206 
E. 4.5; Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 27 f.). Diese Beweisanträge werden 
daher abgewiesen.

5.10 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Rekurskom-
mission in Bestätigung der Einspracheverfügung des Departementsleiters 
eine weitere Verlängerung der Abgabefrist abgelehnt und gestützt auf Art. 22 
Abs. 1 KNR die nicht eingegangene Masterarbeit als ungenügend beurteilt 
hat. Bei dieser Sachlage besteht kein Anlass, dem Beschwerdeführer die 
Einreichung der Masterarbeit ohne Anrechnung an die Wiederholungsmög-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.10.2021, Nr. 100.2020.468U, 
Seite 19

lichkeit zu erlauben oder die Frist wiederherzustellen, wie er mit Eventualbe-
gehren 3 und 4 (vgl. vorne Bst. D) beantragt.

6.

Der angefochtene Entscheid hält der Rechtskontrolle stand. Die Beschwerde 
erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten 
ist (vgl. vorne E. 1.2 und 1.3). Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der 
Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Ersatzfähige Par-
teikosten sind keine angefallen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

7.

Gemäss Art. 83 Bst. t des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide über 
das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, nament-
lich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus-
übung. Diese Ausschlussbestimmung zielt auf Prüfungsergebnisse im ei-
gentlichen Sinn sowie auf alle Entscheide ab, die auf einer Bewertung der 
intellektuellen oder physischen Fähigkeiten einer Kandidatin oder eines Kan-
didaten beruhen, eingeschlossen Entscheide, die direkte Folge eines nega-
tiven Prüfungsergebnisses sind, nicht aber auf andere Entscheide im Zu-
sammenhang mit Prüfungen wie insbesondere Entscheide organisatorischer 
oder verfahrensrechtlicher Natur (vgl. BGE 147 I 73 E. 1.2.1, 138 II 42 E. 1.1, 
136 I 229 E. 1). Im vorliegenden Fall steht nicht die eigentliche Bewertung 
einer Prüfungsleistung zur Diskussion, sondern die Frage, ob die Prüfungs-
behörde eine weitere Verschiebung des Abgabetermins zur Einreichung der 
Masterarbeit ablehnen durfte. Diese Frage ist nach Ansicht des Verwaltungs-
gerichts vom Ausschlussgrund nicht erfasst, weshalb in der Rechtsmittelbe-
lehrung auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hinge-
wiesen wird (vgl. auch BVR 2018 S. 304 [VGE 2017/311 vom 26.2.2018] 
nicht publ. E. 6; BGer 2C_497/2016 vom 22.7.2016 E. 1.2). Bei gegenteiliger 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.10.2021, Nr. 100.2020.468U, 
Seite 20

Auffassung stünde einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen 
(Art. 113 BGG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3ʹ000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer
- Beschwerdegegnerin
- Rekurskommission der Berner Fachhochschule

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 
ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht 
(BGG; SR 173.110) geführt werden.