# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4d9435ec-5f8d-5ced-aa26-ad9065b7f2ae
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-03-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.03.2024 D-883/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-883-2024_2024-03-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-883/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  M ä r z  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Daniela Brüschweiler, 

mit Zustimmung von Richterin Roswitha Petry;   

Gerichtsschreiberin Susanne Burgherr. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Zimbabwe,  

c/o (…),   

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 31. Januar 2024 / N (…). 

 

 

 

D-883/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Beschwerdeführerin reiste zusammen mit ihrem Bruder B._______ am 

23. Juli 2022 mit einem Schengen-Visum (ausgestellt von der Schweizer 

Botschaft in Pretoria am (…) Juli 2022 [gültig vom (…) Juli 2022 bis 

(…) Oktober 2022]) legal in die Schweiz ein. Am 15. August 2022 ersuchte 

sie beim Migrationsamt des Kantons C._______ um Erteilung einer Aufent-

haltsbewilligung zwecks Verbleibs bei ihrer hierzulande wohnhaften Mutter. 

Das Gesuch wurde abgelehnt und die von der Beschwerdeführerin dage-

gen erhobenen Rechtsmittel wurden abgewiesen (letztinstanzlicher Ent-

scheid: Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons C._______ vom 

25. Mai 2023). 

B.  

Am 7. September 2023 stellte die Beschwerdeführerin ein Asylgesuch. Am 

13. September 2023 mandatierte sie die ihr zugewiesene Rechtsvertre-

tung. 

C.  

Am 26. September 2023 bewilligte das SEM der Beschwerdeführerin einst-

weilig die Privatunterbringung bei ihrer Mutter. 

D.  

Am 17. Januar 2024 hörte das SEM die Beschwerdeführerin zu ihren Asyl-

gründen an. Sie brachte im Wesentlichen vor, sie sei simbabwische Staats-

bürgerin und stamme aus D._______. Ihr Vater sei vor langer Zeit gestor-

ben und ihre Mutter sei weggegangen, als sie (die Beschwerdeführerin) 

zwei Jahre alt gewesen sei. Sie sei bei einer Tante mütterlicherseits aufge-

wachsen, ihr Bruder an einem anderen Ort. Im Januar 2021 sei sie nach 

E._______ gezogen, um (…) zu studieren. Sie habe dort mit einer Kollegin 

ein Zimmer in einem Hostel geteilt. Für ihren Lebensunterhalt sei ihre in 

der Schweiz wohnhafte Mutter aufgekommen. Am 2. Februar 2022 habe 

sie ein Praktikum bei der Firma «(…)» begonnen, das bis zum 2. Juli 2022 

hätte dauern sollen. Der Firmengründer habe ihr erzählt, dass er früher 

einmal beim Criminal Investigation Department (CID) gearbeitet habe. 

Etwa Mitte April 2022 habe er begonnen, sie zu belästigen. Er habe Kom-

mentare über ihren Körper gemacht, sie beleidigt und an der Brust und 

dem Gesäss angefasst. Sie habe gedroht, seiner Frau davon zu erzählen, 

worauf er ihr mit dem Abbruch des Praktikums gedroht habe. Sie habe die-

ses aber für ihr Studium benötigt. Als zwei Kunden, die sich als CID-Mitar-

beiter ausgewiesen hätten, ihr gesagt hätten, sie dürfe niemandem von den 

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Seite 3 

Übergriffen berichten, ansonsten man ihr etwas antun würde, habe sie die 

Firma Ende Mai 2022 verlassen. Sie habe niemanden gehabt, mit dem sie 

über das Erlebte hätte reden können. Zur Polizei sei sie nicht gegangen, 

da sie keine Beweise für die Übergriffe gehabt habe. Ihrem Chef habe sie 

zum Schluss noch einmal gesagt, dass sie seiner Frau von den Übergriffen 

erzählen würde. Sie habe dieses Gespräch mit dem Telefon aufgenom-

men, worauf ihr Chef sie leicht gewürgt und in den Rücken gebissen habe, 

bis sie ihm das Telefon ausgehändigt habe. Er habe die Aufnahme dann 

gelöscht. Im März oder April 2022 habe sie für einen Besuch bei ihrer Mut-

ter in der Schweiz ein Visum beantragt. Der Antrag sei abgelehnt, ein zwei-

ter von April 2022 dann aber bewilligt worden. Am (…) 2022 habe sie mit 

ihrem Bruder und zwei Freunden von ihm an einer Gedenkfeier für 

F._______, die der Oppositionspartei CCC (Citizens Coalition for Change) 

angehört habe und am (…) 2022 tot aufgefunden worden sei, teilgenom-

men. Sie sei nicht politisch aktiv gewesen, habe bei dem Anlass aber ein 

T-Shirt der CCC getragen. Als Anhänger der Regierungspartei aufgetaucht 

seien, sei es zu Ausschreitungen gekommen, worauf sie sich mit dem Auto 

ihres Bruders hätten entfernen wollen. Bei einer Strassensperre seien sie 

aber von der Polizei angehalten und auf den Polizeiposten mitgenommen 

worden. Dort habe man sie aufgefordert, öffentlich gegenüber der Presse 

auszusagen, dass die CCC für die Ausschreitungen verantwortlich gewe-

sen sei. Da ihr für den Fall einer Weigerung mit Verhaftung oder Verschwin-

denlassen gedroht worden sei, habe sie eingewilligt, der Forderung nach-

zukommen. Nach der Aufnahme der Personalien sei sie nach Hause ge-

schickt worden. Ihr sei gesagt worden, dass man sie holen würde, wenn 

die Presse sie brauchen würde, und dass sie das Land nicht verlassen 

solle. Sie habe sich anschliessend bis zur Ausreise bei einer Freundin in 

E._______ versteckt. Von ihrer ehemaligen Mitbewohnerin im Hostel habe 

sie später erfahren, dass die Polizei in der Nacht auf den 9. Juli 2022 und 

nochmals Ende Juli 2022 nach ihr gesucht habe. Ein von ihr in Zimbabwe 

beauftragter Anwalt habe bei der Polizei ein Dokument beschafft, aus wel-

chem hervorgehe, dass sie öffentlich in der Presse eine Aussage machen 

müsse. Am 22. Juli 2022 sei sie mit dem ihr am (…) Juli 2022 ausgestellten 

Visum aus Zimbabwe ausgereist. Bei einer Rückkehr befürchte sie, von der 

Polizei verhaftet oder getötet zu werden, weil sie diese enttäuscht respek-

tive angelogen habe. Sie leide an (…) und gelegentlich an (…) und (…). 

Die (…)probleme seien schon in Zimbabwe behandelt worden. 

Bezüglich der weiteren Aussagen beziehungsweise der Einzelheiten des 

rechtserheblichen Sachverhalts wird auf das Protokoll (vgl. SEM-Akte […]-

15) und die eingereichten Beweismittel (Reisepass, Schweizer Identitäts-

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karte der Mutter [Kopie], Dokument der «[…]» vom 13. Januar 2023  

[Kopie], drei Fotoausdrucke [Bilder von Verletzungen], Bericht eines  

simbabwischen Arztes von Januar 2023, Bericht und Anordnung zu einer 

(…)therapie eines Schweizer Arztes vom 26. Juli 2023) verwiesen. 

E.  

Am 29. Januar 2024 unterbreitete das SEM der Beschwerdeführerin res-

pektive der Rechtsvertretung den Entwurf des Asylentscheids. Die Be-

schwerdeführerin erklärte sich in ihrer Stellungnahme vom 30. Januar 

2024 mit dem Entwurf nicht einverstanden. 

F.  

Mit Verfügung vom 31. Januar 2024 – gleichentags eröffnet – stellte das 

SEM fest, dass die Beschwerdeführerin die Flüchtlingseigenschaft nicht er-

fülle. Es lehnte das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der 

Schweiz sowie den Vollzug an. Zudem händigte es der Beschwerdeführe-

rin die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus.  

Zur Begründung führte es im Wesentlichen an, die Vorbringen der Be-

schwerdeführerin vermöchten weder den Anforderungen an die Glaubhaf-

tigkeit gemäss Art. 7 AsylG (SR 142.31) noch denjenigen an die Flücht-

lingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG zu genügen. Der Wegweisungsvoll-

zug sei als durchführbar zu erachten. Für die detaillierten Ausführungen 

wird auf die angefochtene Verfügung verwiesen. 

G.  

Am 31. Januar 2024 teilte die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin 

dem SEM die Beendigung des Mandatsverhältnisses mit.  

H.  

Mit Eingabe vom 9. Februar 2024 erhob die Beschwerdeführerin beim Bun-

desverwaltungsgericht Beschwerde. Sie ersuchte um Aufhebung der vor-

instanzlichen Verfügung und um Feststellung der Flüchtlingseigenschaft 

sowie um Gewährung des Asyls, eventualiter um Feststellung der Unzu-

lässigkeit, Unzumutbarkeit und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs 

sowie um Gewährung der vorläufigen Aufnahme, subeventualiter um Rück-

weisung der Sache an das SEM zwecks weiterer Sachverhaltsabklärung. 

In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte sie zudem um Gewährung der 

unentgeltlichen Prozessführung und um Verzicht auf die Erhebung eines 

Kostenvorschusses.  

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Seite 5 

Die Beschwerdeführerin bekräftigte im Wesentlichen ihre Sachdarstellung. 

Auf die detaillierte Begründung der Beschwerdebegehren wird – soweit für 

den Entscheid wesentlich – in den nachfolgenden Erwägungen eingegan-

gen. 

I.  

Am 12. Februar 2024 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht den Ein-

gang der Beschwerde. 

J.  

Mit Zwischenverfügung vom 14. Februar 2024 hielt die Instruktionsrichterin 

fest, dass die Beschwerdeführerin den Ausgang des Beschwerdeverfah-

rens in der Schweiz abwarten dürfe. Weiter stellte sie fest, dass die Be-

schwerde aussichtslos erscheine. Sie wies deshalb das Gesuch um Ge-

währung der unentgeltlichen Prozessführung ab und forderte die Be-

schwerdeführerin auf, bis zum 26. Februar 2024 einen Kostenvorschuss 

von Fr. 750.– zu leisten, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten 

werde. 

Der Kostenvorschuss wurde am 16. Februar 2024 bezahlt. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher 

zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-

det auf dem Gebiet des Asyls endgültig, ausser bei Vorliegen eines Auslie-

ferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-

son Schutz sucht (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Eine solche 

Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG liegt nicht vor, weshalb 

das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet. 

1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Die Be-

schwerdeführerin hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Sie 

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Seite 6 

ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108 

Abs. 1 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Be-

schwerde ist einzutreten. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt wird, handelt es sich um ein solches Rechtsmittel, weshalb 

das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). Ge-

stützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines Schrif-

tenwechsels verzichtet. 

4.  

4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen 

Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

Eine asylsuchende Person erfüllt die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 

AsylG, wenn sie Nachteile bestimmter Intensität erlitten hat respektive mit 

beachtlicher Wahrscheinlichkeit und in absehbarer Zukunft begründeter-

weise befürchten muss (vgl. BVGE 2008/4 E. 5.2). Eine bloss entfernte 

Möglichkeit künftiger Verfolgung genügt nicht, vielmehr müssen konkrete 

Indizien die Furcht vor erwarteten Benachteiligungen realistisch und nach-

vollziehbar erscheinen lassen (vgl. BVGE 2010/57 E. 2.5). Massgeblich für 

die Beurteilung der Flüchtlingseigenschaft ist die Situation im Zeitpunkt des 

Asylentscheids. Die Gewährung des Asyls kann nicht dazu dienen, einen 

Ausgleich für vergangenes Unrecht zu schaffen, sondern bezweckt, Schutz 

vor künftiger Verfolgung zu gewähren (vgl. BVGE 2008/4 E. 5.4). Aufgrund 

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Seite 7 

der Subsidiarität des flüchtlingsrechtlichen Schutzes setzt die Anerken-

nung der Flüchtlingseigenschaft ausserdem voraus, dass die betroffene 

Person in ihrem Heimatland keinen ausreichenden Schutz finden kann 

(vgl. BVGE 2011/51 E. 7, 2008/12 E. 7.2.6.2, 2008/4 E. 5.2).  

4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen 

Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa-

chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte 

Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). Entscheidend ist, ob eine 

Gesamtwürdigung der Vorbringen ergibt, dass die Gründe, die für die Rich-

tigkeit der Sachverhaltsdarstellung des Gesuchstellenden sprechen, bei ei-

ner objektivierten Sichtweise überwiegen oder nicht (vgl. BVGE 2015/3 

E. 6.5.1, 2013/11 E. 5.1, 2012/5 E. 2.2). 

5.  

5.1 Das Bundesverwaltungsgericht gelangt nach Prüfung der Akten in 

Übereinstimmung mit der Vorinstanz zum Schluss, dass die Beschwerde-

führerin mit ihren Vorbringen und Beweismitteln die Flüchtlingseigenschaft 

gemäss Art. 3 AsylG nicht zu begründen vermag. Zur Vermeidung von Wie-

derholungen kann auf die zutreffenden Ausführungen in der angefochtenen 

Verfügung verwiesen werden. Der Rechtsmitteleingabe sind keine stich-

haltigen Entgegnungen zu entnehmen. Der Beschwerdeführerin wurde be-

reits mit Zwischenverfügung vom 14. Februar 2024 dargelegt, weshalb ihre 

Beschwerdevorbringen keine Änderung in Bezug auf die Flüchtlingseigen-

schaft und das Asyl sowie den Wegweisungsvollzug zu bewirken vermö-

gen. Seither wurde keine Veränderung der Sachlage dargetan, so dass 

ebenfalls auf die Ausführungen in der besagten Zwischenverfügung ver-

wiesen werden kann. 

5.2 Die Rüge der Beschwerdeführerin, das SEM habe sich mit ihren frau-

enspezifischen Fluchtgründen ungenügend auseinandergesetzt (vgl. Be-

schwerde Ziff. 2.1), geht fehl. Das SEM hat die von der Beschwerdeführe-

rin geltend gemachten Übergriffe, die sie im Rahmen eines Praktikums 

durch ihren Arbeitgeber im April/Mai 2022 erlitten habe, gehört und geprüft. 

Es hat in diesem Zusammenhang ausführlich aufgezeigt, dass in Zim-

babwe für von geschlechtsspezifischer Gewalt und sexueller Belästigung 

betroffene Frauen eine funktionierende Schutzinfrastruktur besteht. 

Zwecks Gewährleistung des Zugangs seien beispielsweise in allen Polizei-

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Seite 8 

stationen «Victim Friendly Units» für Fälle von Gewalt gegen Frauen und 

Kinder geschaffen worden (vgl. Verfügung vom 31. Januar 2024 S. 5-6). 

Es liegen keine konkreten Hinweise dafür vor, dass der Beschwerdeführe-

rin der Zugang zu den bestehenden Schutzeinrichtungen verwehrt oder ihr 

die Inanspruchnahme nicht zumutbar gewesen wäre. Mit der Erklärung, 

nicht zu den Behörden gegangen zu sein, weil Beweise für die Übergriffe 

gefehlt hätten, vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun, dass die 

Schutzeinrichtungen ihr gegenüber nicht schutzwillig und -fähig gewesen 

wären, wenn sie diese aufgesucht hätte. Zudem steht die besagte Aussage 

fehlender Beweise in Widerspruch zu den von der Beschwerdeführerin im 

Asylverfahren eingereichten Fotos, welche ihr vom Arbeitgeber zugefügte 

Verletzungen zeigen würden. Des Weiteren scheint es an einem sachli-

chen Kausalzusammenhang zwischen den im April/Mai 2022 erlittenen 

Übergriffen und der am 22. Juli 2022 erfolgten Ausreise der Beschwerde-

führerin aus Zimbabwe zu fehlen, zumal die Beschwerdeführerin angab, 

seit Abbruch des Praktikums Ende Mai 2022 nichts mehr von ihrem ehe-

maligen Arbeitgeber gehört zu haben. Das Asyl dient, wie bereits gesagt 

(vgl. E. 4.1), nicht dem Ausgleich für vergangenes Unrecht, sondern dem 

Schutz vor künftiger Verfolgung. Konkrete Anhaltspunkte für ein fortbeste-

hendes Verfolgungsinteresse des ehemaligen Arbeitgebers liegen nicht 

vor. Bei allfälligen künftigen Bedrohungen seitens Dritter könnte die Be-

schwerdeführerin zudem – wie aufgezeigt – bei den heimatlichen Behör-

den um Schutz nachsuchen. Die geltend gemachten Übergriffe durch den 

vormaligen Arbeitgeber vermögen damit – ungeachtet der Frage der 

Glaubhaftigkeit der entsprechenden Vorbringen – keine flüchtlingsrechtli-

che Relevanz gemäss Art. 3 AsylG zu entfalten. 

5.3 Die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach sie anläss-

lich einer Gedenkfeier für eine CCC-Angehörige am (…) 2022 von der Po-

lizei festgenommen und aufgefordert worden sei, bei Bedarf in der Presse 

eine öffentliche Aussage über die Verantwortlichkeit der CCC für die Aus-

schreitungen zu machen, und in diesem Zusammenhang befürchte, bei ei-

ner Rückkehr verhaftet oder getötet zu werden, weil sie die Polizei ent-

täuscht respektive angelogen habe, vermögen nicht in einem für die Glaub-

haftigkeit erforderlichen Mass zu überzeugen. Die diesbezüglichen Schil-

derungen der Beschwerdeführerin sind äusserst vage und über weite Stre-

cken substanzarm sowie der allgemeinen Erfahrung und der Logik des 

Handelns widersprechend ausgefallen. Auf gezielte Nachfragen seitens 

der Befragungsleitung im Rahmen der Anhörung vom 17. Januar 2024 

wich die Beschwerdeführerin wiederholt aus und verstrickte sich zudem in 

Widersprüche. Das SEM hat berechtigterweise Zweifel an den ent-

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Seite 9 

sprechenden Vorbringen geäussert. Es kann hierzu auf die zutreffenden, 

einlässlichen Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen 

werden (vgl. Verfügung vom 31. Januar 2024 S. 7-10). Die Beschwerde-

führerin hat kein exponiertes politisches Profil dargelegt und in dem ge-

schilderten Vorgehen der Polizei, die Beschwerdeführerin ohne Aufnahme 

einer Aussage, lediglich mit dem Hinweis, dass sie allenfalls wieder kon-

taktiert würde, falls die Presse sie brauchen sollte, am gleichen Tag nach 

Hause zu lassen, ist denn auch kein behördliches Verfolgungsinteresse 

asylrechtlich relevanten Ausmasses zu erkennen. Hätte ein solches be-

standen und wäre die Beschwerdeführerin tatsächlich bereits am 9. Juli 

2022 von der Polizei gesucht worden, hätte sie wohl nicht ungehindert am 

22. Juli 2022 mit dem ihr von den heimatlichen Behörden im Jahr (…) aus-

gestellten Reisepass aus Zimbabwe ausreisen können. Noch am (…) 2022 

wurde ihr in einem polizeilichen Zertifikat ein einwandfreies polizeiliches 

Leumundszeugnis ausgestellt (vgl. SEM-Akte […]-21 Beilage 11). Das vor-

gelegte Schreiben der «(…)» vom 13. Januar 2023 vermag eine Verfol-

gung der Beschwerdeführerin durch die heimatlichen Polizeibehörden 

nicht zu belegen. Dieses Dokument ist nicht geeignet, die Zweifel an der 

Glaubhaftigkeit der besagten Vorbringen der Beschwerdeführerin zu besei-

tigen, zumal das Schreiben nur in Form einer Kopie vorliegt und derartige 

Dokumente ohne Weiteres gefälscht werden können. Zudem stimmt die 

Angabe der Beschwerdeführerin, sie werde in dem Dokument aufgefordert, 

in der Öffentlichkeit eine Aussage zu machen, nicht mit dem effektiven In-

halt des Schreibens (Publizierung des Namens der Beschwerdeführerin in 

den Medien) überein. Darüber hinaus ist nicht nachvollziehbar, wie eine 

Drittperson in den Besitz des Dokuments gelangt sein sollte, ist auf diesem 

doch vermerkt, dass es sich um ein internes Dokument handle, welches 

sich an die Behörden richte und nicht an andere Personen weitergegeben 

werden dürfe («Official communications should not be addressed to indivi-

duals»). Die Beschwerdeführerin machte bezüglich der Frage, wie sie in 

den Besitz des Dokuments gelangt sei, nur rudimentäre Angaben und es 

liegen keine Unterlagen vor, aus welchen sich Rückschlüsse auf den Über-

mittlungsweg ergeben würden. Dem besagten Dokument kann folglich kein 

rechtserheblicher Beweiswert zugemessen werden. Auch mit den Ausfüh-

rungen in der Beschwerde vermag die Beschwerdeführerin die Zweifel an 

ihren Angaben nicht auszuräumen beziehungsweise keine gezielt gegen 

sie gerichtete Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG seitens der heimatli-

chen Behörden darzulegen.  

D-883/2024 

Seite 10 

5.4 Nach dem Gesagten ist es der Beschwerdeführerin nicht gelungen, die 

Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nachzuweisen oder zumindest 

glaubhaft zu machen. Das SEM hat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt. 

6.  

Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt 

es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug 

an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie (Art. 44 

AsylG). Die Beschwerdeführerin verfügt insbesondere weder über eine 

ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf 

Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu 

Recht angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

7.  

7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei 

der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, 

wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft 

zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

7.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG; vgl. bereits das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich 

vom 25. Mai 2023 E. 3.6.5). 

7.2.1 Das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement schützt nur 

Personen, welche die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es der Beschwer-

deführerin nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung 

nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann der in Art. 5 AsylG veran-

kerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegenden Verfahren keine 

Anwendung finden. Eine Rückkehr der Beschwerdeführerin in den Heimat-

staat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig. 

7.2.2 Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der Beschwerde-

führerin noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall ei-

ner Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher Wahrschein-

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Seite 11 

lichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Be-

handlung ausgesetzt wäre. Gemäss der Praxis des Europäischen Ge-

richtshofs für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folteraus-

schusses müsste die Beschwerdeführerin eine konkrete Gefahr («real 

risk») nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihr im Fall einer Rück-

schiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. Ur-

teil des EGMR Saadi gegen Italien vom 28. Februar 2008, Grosse Kammer 

37201/06, §§ 124–127 m.w.H.). Dies ist der Beschwerdeführerin unter Ver-

weis auf die vorstehenden Ausführungen zum Asylpunkt nicht gelungen. 

Auch die allgemeine Menschenrechtssituation in Zimbabwe lässt den Weg-

weisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen.  

7.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. 

7.3.1 In Zimbabwe herrscht weder Krieg oder Bürgerkrieg noch eine Situ-

ation allgemeiner Gewalt. Demnach ist der Vollzug der Wegweisung als 

generell zumutbar zu erachten (vgl. Urteile des BVGer D-2514/2023 vom 

19. Juni 2023 E. 10.2.1, E-1268/2022 vom 5. April 2022 E. 9.3.1 und  

D-6185/2019 vom 6. Januar 2022 E. 7.3.2; Urteil des Verwaltungsgerichts 

des Kantons C._______ vom 25. Mai 2023 E. 3.6.6). 

7.3.2 Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich um eine (…)-jährige und 

damit schon länger volljährige, junge Frau, von der grundsätzlich eine ei-

genständige Lebensführung erwartet werden darf. Sie hat bis zu ihrer Aus-

reise im Juli 2022 immer in Zimbabwe gelebt und verfügt dort über ein ver-

wandtschaftliches Beziehungsnetz sowie weitere soziale Anknüpfungs-

punkte. Sie kann eine gute Schulbildung und ein (weit fortgeschrittenes) 

Studium in (…) (vgl. SEM-Akte […]-33 Beilage 2 [Studienbestätigung vom 

29. April 2022]) vorweisen. Auch ist davon auszugehen, dass sie weiterhin 

auf die finanzielle Unterstützung durch ihre in der Schweiz lebende Mutter 

zählen kann. Es sollte ihr damit möglich sein, künftig einer Erwerbstätigkeit 

nachzugehen, allenfalls nach Wiederaufnahme und Abschluss ihres Studi-

ums. In Bezug auf die vorgebrachten gesundheitlichen Beschwerden ([…] 

[vgl. Beschwerde Ziff. 3]) ist darauf hinzuweisen, dass aus gesundheitli-

chen Gründen nur dann auf Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs im 

Sinne von Art. 83 Abs. 4 AIG geschlossen werden kann, wenn eine 

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dringend notwendige medizinische Behandlung im Heimatland schlicht 

nicht zur Verfügung steht und die fehlende Möglichkeit der Behandlung bei 

einer Rückkehr zu einer raschen und lebensgefährdenden Beeinträchti-

gung des Gesundheitszustands, zur Invalidität oder gar zum Tod der be-

troffenen Person führt, wobei Unzumutbarkeit jedenfalls nicht vorliegt, 

wenn im Heimatland eine nicht dem schweizerischen Standard entspre-

chende Behandlung grundsätzlich möglich ist (vgl. BVGE 2011/50 E. 8.3, 

2009/52 E. 10.1, 2009/51 E. 5.5, 2009/28 E. 9.3.1, 2009/2 E. 9.3.2). Von 

einer solchen, den Wegweisungsvollzug unzumutbar machenden existen-

ziellen medizinischen Notlage ist vorliegend aufgrund der Aktenlage nicht 

auszugehen (vgl. aktenkundige Arztberichte von Januar 2023 und 26. Juli 

2023). Der Bericht eines Arztes aus Zimbabwe von Januar 2023 zeigt zu-

dem, dass die Beschwerdeführerin im Heimatland Zugang zu medizini-

scher Versorgung hatte, und es darf davon ausgegangen werden, dass 

dies nach einer Rückkehr bei Bedarf wieder der Fall sein wird. Darüber 

hinaus hat das SEM auch auf die bestehende Möglichkeit medizinischer 

Rückkehrhilfe hingewiesen (Art. 93 Abs. 1 Bst. d AsylG). In Übereinstim-

mung mit dem SEM ist daher nicht davon auszugehen, die Beschwerde-

führerin würde bei einer Rückkehr in ihr Heimatland aus individuellen Grün-

den wirtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher Natur in eine existenzi-

elle Notlage geraten. 

7.4 Des Weiteren ist der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu be-

zeichnen (Art. 83 Abs. 2 AIG). Die Beschwerdeführerin verfügt über einen 

gültigen simbabwischen Reisepass und es obliegt ihr, sich bei der zustän-

digen Vertretung des Heimatstaates allenfalls für eine Rückkehr notwen-

dige weitere Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. dazu 

auch BVGE 2008/34 E. 12). 

7.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

8.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich 

überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

  

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9.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschwerde-

führerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). Der einbezahlte Kostenvorschuss ist zur Begleichung der 

Verfahrenskosten zu verwenden.  

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Begleichung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniela Brüschweiler Susanne Burgherr