# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 925d84de-9167-5b66-ac94-4b4cbcbb2cd2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.12.2008 E-7856/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7856-2008_2008-12-22.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7856/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richterin Marianne Teuscher;
Gerichtsschreiber Thomas Hardegger.

A._______,
gebürtiger Palästinenser,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Einreisebewilligung und Asyl (Auslandverfahren);
Verfügung des BFM vom 18. Juli 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

E-7856/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer bei der Schweizer Botschaft in B._______ 
ein  Asylgesuch,  datierend  vom  29.  April  2008,  einreichte,  das  am 
14. Mai 2008 an das BFM weitergeleitet wurde,

dass die Botschaft am 30. Juni 2008 die Befragung zur Person und zu 
den  Asylgründen  durchführte  und  anschliessend  die  Akten,  ein-
schliesslich weiterer nachgereichter Schreiben des Beschwerdeführers 
und  Kopien  des  C._______  Flüchtlingsausweises  sowie  des 
C._______  Personalausweises  für  Palästinenser  dem  BFM 
übermittelte,

dass der Beschwerdeführer geltend machte, als ein in B._______ ge-
borener,  (...)  und  Arabisch  sprechender  Palästinenser  auf  dem 
C._______ Arbeitsmarkt benachteiligt zu sein,

dass  er  (...)  sei  und  seinen  Lebensunterhalt  mit  Autowaschen  be-
streiten müsse, wobei er durchschnittlich einen monatlichen Verdienst 
von  (...)  C._______  Pfund  (Geldwert  vom  30.  Juni  2008:  rund  284 
Schweizer Franken) erziele,

dass es ihm in wirtschaftlicher Hinsicht  schlecht  gehe und man ihm 
nicht respektvoll begegne, wenn er den Beruf ausübe,

dass er nach vollendetem achtzehntem Altersjahr von der United Na-
tions Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East 
(UNRWA) keine Unterstützung mehr erhalte, weshalb er versuche, die 
palästinensische Nationalität aufzugeben und aus humanitären Grün-
den Asyl zu bekommen,

dass  er  Moslem  sei  und  B._______  mit  seinen  Ausweisen  nicht 
verlassen könne,

dass er keine Verfolgung erlitten habe,

dass das BFM mit Verfügung vom 18. Juli 2008 - eröffnet am 29. Juli 
2008 - dem Beschwerdeführer die Einreise in die Schweiz nicht bewil-
ligte,  vom  Fehlen  der  Anforderungen  an  die  Flüchtlingseigenschaft 
(Art. 3  des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]), an 
die Familienzusammenführung (Art. 51 AsylG) und an eine Aufnahme 

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in die Schweiz (Art. 52 Abs. 2 AsylG) ausging und das Asylgesuch ab-
lehnte,

dass der Beschwerdeführer mit an den Direktor des BFM gerichteter 
Eingabe (Eingang beim BFM: 12. August 2008) unter Beilage der an-
gefochtenen  Verfügung  und  der  Kopie  eines  C._______ 
Flüchtlingsausweises  die  Verfügung  vom  18.  Juli  2008  anfocht  und 
(sinngemäss)  um  Bewilligung  der  Einreise  in  die  Schweiz,  um 
Feststellung  des  Flüchtlingsstatus  und  um  Gewährung  des  Asyls 
ersuchte, 

dass  er  gleichzeitig  die  Gewährung  der  unentgeltlichen  Verbeistän-
dung beantragte,

dass er seine Eingaben im Wesentlichen mit den bereits aktenkundi-
gen Argumenten begründete (namentlich eine generell geringe Wert-
schätzung,  keine  angemessene  Arbeit,  kein  ausreichender  Lohn, 
schlechte Behandlung) und darauf aufmerksam machte, er wolle die 
palästinische Nationalität aufgeben, die der Kern allen Übels sei,

dass das  BFM am 21. August  2008 den Empfang der  Eingabe vom 
12. August 2008 bestätigte und auf seine Verfügung vom 18. Juli 2008 
sowie die Möglichkeit  einer Beschwerde an das Bundesverwaltungs-
gericht hinwies,

dass der Beschwerdeführer mit an den Schweizer Bundespräsidenten 
gerichteter Eingabe vom 8. Dezember 2008 (Eingang beim Generalse-
kretariat des  Eidgenössischen Departements des Innern [EDI])  unter 
Einreichung der  wesentlichen Korrespondenz und  von  Beweismitteln 
um Gewährung des Asyls sowie materielle  (wirtschaftliche)  und mo-
ralische Unterstützung ersuchte, weil er als Palästinenser verfolgt und 
in wirtschaflicher sowie sozialer Hinsicht schlecht gestellt sei,

dass auf  die weitere Begründung der  Eingaben, soweit  für  den Ent-
scheid wesentlich, in den Erwägungen einzugehen ist,

dass das Generalsekretariat des EDI die Eingaben zuständigkeitshal-
ber an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete (vgl. Art. 8 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren [VwVG, SR 172.021]; Eingang beim Bundesverwaltungsge-
richt: 9. Dezember 2008), 

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und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m.  Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an ihrer Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  vorab  festzustellen  ist,  dass  das  BFM  die  Eingaben  des  Be-
schwerdeführers vom 12. August 2008 zu Unrecht nicht  als allfällige 
Beschwerdeeingabe dem Bundesverwaltungsgericht zur Prüfung wei-
tergeleitet hat,

dass der Entscheid, ob es sich bei der Eingabe um eine Beschwerde 
handelt,  in  die  Kompetenz  des  Bundesverwaltungsgerichts  fällt  (vgl. 
Art. 105 ff. AsylG),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Eingabe  aufgrund  der  recht 
klaren Anträge, der in sich stimmigen Begründung und der eingereich-
ten Beweismittel  nicht als blosse Ankündigung einer Beschwerdeein-
gabe eines  (Rechts-)Laien,  sondern  als  rechtsgenügliche Beschwer-
deeingabe gegen die Verfügung des BFM vom 18. Juli  2008 erkennt 
und entgegen nimmt,

dass  damit  die  Eingabe  vom 8.  Dezember  2008  als  Beschwerdeer-
gänzung zu qualifizieren ist,

dass indessen dem Beschwerdeführer durch das Vorgehen des BFM 
kein Nachteil entstanden ist, mithin für das Bundesverwaltungsgericht 
auch keine Veranlassung zur Anordnung einer Massnahme bestanden 
hat,

dass  somit  auf  die  form-  und  fristgerecht  eingereichte  Beschwerde 
vom  12.  August  2008  einzutreten  ist  (Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass das BFM ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen kann, 
wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen 
können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet wer-
den kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass  das  BFM  Asylsuchenden  die  Einreise  gemäss  Art.  20  Abs.  2 
AsylG zur Abklärung des Sachverhaltes bewilligt, wenn ihnen nicht zu-
gemutet werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben 
oder in ein anderes Land auszureisen,

dass  bei  diesem Entscheid  die  Voraussetzungen zur  Erteilung einer 
Einreisebewilligung grundsätzlich restriktiv zu umschreiben sind,  wo-
bei den Behörden ein weiter Ermessensspielraum zukommt,

dass neben der erforderlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG 
namentlich  die  Beziehungsnähe  zur  Schweiz,  die  Möglichkeit  der 
Schutzgewährung durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu 
anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive Zumutbar-
keit  zur  anderweitigen Schutzsuche sowie die voraussichtlichen Ein-
gliederungs-  und  Assimilationsmöglichkeiten  in  Betracht  zu  ziehen 
sind,

dass für die Erteilung der Einreisebewilligung die Schutzbedürftigkeit 
der betroffenen Personen ausschlaggebend ist, mithin die Prüfung der 
Fragen, ob eine Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft ge-
macht  wird und ob der Verbleib am Aufenthaltsort  für  die Dauer der 
Sachverhaltsabklärung zugemutet  werden kann (vgl. Entscheide und 
Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission   [EMARK] 
2004 Nr. 20 S. 128 ff., mit Verweis auf EMARK 1997 Nr. 15  S. 126 ff.),

dass  das  BFM  zur  Begründung  des  ablehnenden  Entscheides  vom 
28. März 2008 - in Anwendung von Art. 52 Abs. 2 AsylG - im Wesentli-
chen ausführte, der Beschwerdeführer könne sich in einem anderen, 
allenfalls näher gelegenen Staat um Schutz und Aufnahme bemühen, 
zumal  er  keine  besonders  nahen  Beziehungen  zur  Schweiz  geltend 
gemacht habe,

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dass wirtschaftliche und soziale Probleme der geschilderten Art keine 
asylrechtlich relevante Gefährdungslage erkennen liessen,

dass - so das BFM weiter - bei dieser Sachlage die Flüchtlingseigens-
chaft nicht bestehe und das Asylgesuch  sowie das Gesuch um Ertei-
lung einer Einreisebewilligung in die Schweiz abzulehnen seien,

dass in der Beschwerdeeingabe und in der Beschwerdeergänzung im 
Wesentlichen die in  der  Befragung und Korrespondenz aktenkundige 
Begründung wiederholt wird,

dass  vor dem Hintergrund der Eingaben des Beschwerdeführers und 
seiner  bei  der  Botschaft  zum  Asylgesuch  gemachten  Angaben  der 
rechtserhebliche Sachverhalt  genügend abgeklärt  erscheint,  so dass 
sich eine weitere Befragung, eine schriftliche Aufforderung zu Konkre-
tisierungen der Angaben und die vom Beschwerdeführer angebotene 
Vornahme  eines  Augenscheins  vor  Ort  erübrigen  (vgl.  dazu  auch 
Art. 10 Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 
[AsylV 1]; BVGE 2007/30),

dass nach Lehre und Rechtsprechung eine asylsuchende Person die 
Flüchtlingseigenschaft  im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  erfüllt,  wenn  sie 
Nachteile  von bestimmter  Intensität  erlitten  hat  beziehungsweise mit 
beachtlicher Wahrscheinlichkeit und in absehbarer Zukunft berechtig-
terweise befürchten muss, welche ihr gezielt und aufgrund bestimmter 
Verfolgungsmotive zugefügt worden sind beziehungsweise zugefügt zu 
werden drohen,

dass die erlittene Verfolgung beziehungsweise die begründete Furcht 
vor künftiger Verfolgung sachlich und zeitlich kausal für die Ausreise 
aus dem Heimat- oder Herkunftsstaat und grundsätzlich auch im Zeit-
punkt des Asylentscheids noch aktuell  sein muss, was insbesondere 
heisst, dass Veränderungen der objektiven Situation im Heimatland im 
Zeitraum zwischen Ausreise und Asylentscheid zugunsten und zulas-
ten der asylsuchenden Person zu berücksichtigen sind,

dass zudem feststehen muss, dass die von einer Verfolgung bedrohte 
asylsuchende Person über keine innerstaatliche Fluchtalternative ver-
fügt (BVGE 2007/31 E. 5.2 und 5.3),

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dass  sich  der  Beschwerdeführer  in  B._______  legal  aufhalten  und 
arbeiten  kann (vgl.  von  B._______  ausgestellter  palästinensischer 
Personalausweis und Flüchtlingspass), 

dass er ausdrücklich verneint hat, jemals verfolgt worden zu sein (vgl. 
A3 S. 6),

dass  soziale  und  wirtschaftliche  Nachteile  praxisgemäss  keine  asyl-
beachtliche Verfolgung darstellen,

dass dem Beschwerdeführer damit  eine begründete Furcht  vor einer 
gezielt  gegen ihn gerichteten, aus einem flüchtlingsrechtlich relevan-
ten Motiv erfolgenden Verfolgung abzusprechen ist,

dass an dieser Sachlage auch die palästinensische Herkunft nichts än-
dert  und  der Beschwerdeführer  in  B._______ offensichtlich  keiner 
Kollektivverfolgung wegen seiner Herkunft ausgesetzt ist, 

dass abgesehen davon,  dass die Anforderungen an die Feststellung 
einer Kollektivverfolgung gemäss konstanter Rechtsprechung generell 
sehr hoch wäre (vgl. die nach wie vor noch gültige Praxis in EMARK 
2006 Nr. 1  E. 4.3),  eine entsprechende Verfolgungsgefahr  durch die 
C._______ Behörden ohne weiteres ausgeschlossen werden kann,

dass somit davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer müsse bei ei-
nem  weiteren  Aufenthalt  in  B._______  keine  flüchtlingsrechtlich 
erhebliche  Verfolgung  befürchten,  weshalb  er  die 
Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG nicht erfüllt,

dass bei dieser Sachlage nicht näher geprüft werden muss, ob er in 
den  Nachbarstaaten  B._______ ein  Asylgesuch  stellen  könnte, was 
ihm  mangels  besonders  naher  Beziehungen  zur  Schweiz  zumutbar 
sein dürfte,

dass auch die wiederholte (...) keine nahen Beziehungen zur Schweiz 
entstehen lassen (vgl. A1 S. 1),

dass der  Beschwerdeführer nach dem Gesagten keine asylrelevante 
Verfolgung  glaubhaft  machen  kann  und  das  BFM unter  diesen  Um-
ständen  zu  Recht  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung  in  die 
Schweiz verweigert und das Asylgesuch abgewiesen hat (vgl. Art. 49 
AsylG),

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dass  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  nicht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  richtig  und  vollständig  feststellt  sowie 
angemessen ist (Art. 106 AsylG), und die Beschwerde somit abzuwei-
sen ist,

dass bei dieser Sachlage auf den Antrag des Beschwerdeführers, ihm 
moralische und wirtschaftliche Unterstützung zu bieten, nicht einzutre-
ten ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.− 
grundsätzlich  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art.  63 
Abs.  1  VwVG),  indessen  aus  verwaltungsökonomischen  Gründen  in 
Anwendung von Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG i.V.m. Art. 16 Abs. 1 Bst. a 
VGG i.V.m. Art.  2  und 3  Bst. a  des  Reglements  vom 11. Dezember 
2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-
tungsgericht, VGKE, SR 173.320.2) auf die Erhebung von Verfahrens-
kosten zu verzichten ist,

dass der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Verbei-
ständung durch eine Rechtsperson gemäss Art. 65 Abs. 2 VwVG er-
suchte, 

dass  der  bedürftigen Partei  in  einem nicht  aussichtslosen  Verfahren 
ein Anwalt bestellt wird, wenn sie nicht imstande ist, ihre Sache selber 
zu vertreten (Art. 65 Abs. 2 VwVG),

dass sich die Beschwerde - wie vorstehend aufgezeigt - als zum Vorn-
herein aussichtslos erwiesen hat, weshalb schon deshalb, das heisst 
ohne  Prüfung  der  angeblichen  und  nicht  belegten  Bedürftigkeit,  das 
Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  gemäss 
Art. 65 Abs. 2 VwVG abzuweisen ist (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. 
Art. 2 und 3 VGKE).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Das Gesuch  um  um Gewährung  der  amtlichen  Verbeiständung  wird 
abgewiesen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  durch  Vermittlung  der  Schweizerischen 
Vertretung in B. ________ (per EDA-Kurier)

- die Schweizerische Vertretung in B._______, mit der Bitte um Eröff-
nung des Urteils an den Beschwerdeführer sowie um Zustellung der 
Empfangsbestätigung (in Kopie; per EDA-Kurier)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-
ten Ref.-Nr. N (...) (in Kopie; per Kurier)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Thomas Hardegger

Versand: 

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