# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cc95c07e-535a-5056-bb2f-7f2d0bf12bb9
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.07.2010 C-6549/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6549-2008_2010-07-21.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6549/2008/mes/str
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  J u l i  2 0 1 0

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Vito Valenti, 
Richter Johannes Frölicher, 
Gerichtsschreiber Roger Stalder.

X._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Verfügung vom 
8. September 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6549/2008

Sachverhalt:

A.
Der  1952  geborene,  aus  Deutschland  stammende  und  in  seiner 
Heimat  wohnhafte  X._______  (im  Folgenden: Versicherter  oder 
Beschwerdeführer)  war  von  1985  bis  Ende  Dezember  1992  bei  der 
A._______ als Kundendienstleiter beschäftigt und entrichtete während 
dieser Zeit Beiträge an die obligatorische Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung  (AHV/IV).  Am  27.  März  1996  übersandte  die 
Bundesversicherungsanstalt  für  Angestellte  der  Schweizerischen 
Ausgleichskasse (SAK) die Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen 
sowie eine Kopie des deutschen Rentenbescheids vom 11. März 1996; 
diese Dokumente  gingen zusammen mit  weiteren Akten  am 2. April  
1996  bei  der  SAK  ein  (act.  1  bis  8,  29).  Nach  Kenntnisnahme von 
zahlreichen  medizinischen  Unterlagen  aus  Deutschland  (act.  10  bis 
29) verfasste Dr. med. B._______,  Facharzt  für  Innere Medizin,  vom 
medizinischen  Dienst  der  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  ( im 
Folgenden: IVSTA  oder  Vorinstanz)  am  29.  August  1996  eine 
Stellungnahme; in dieser wurde eine Lumboischialgie links sowie ein 
Status  nach  einer  Diskushernienoperation  auf  Höhe  L5/S1 
diagnostiziert  und  eine  Arbeits-  und  Leistungsunfähigkeit  von  70 % 
postuliert (act. 30). In der Folge erliess die IVSTA am 22. Oktober 1996 
eine Verfügung, mit  welcher dem Versicherten bei einem Invaliditäts-
grad (im Folgenden auch: IV-Grad) von 70 % mit Wirkung ab 1. Januar 
1996  eine  ganze  IV-Rente  samt  Zusatzrente  für  die  Ehefrau  sowie 
Kinderrenten zugesprochen wurde (act. 32). Diese Verfügung trat un-
angefochten in Rechtskraft.

B.
Ab April 1997 führte die IVSTA von Amtes wegen eine Rentenrevision 
durch (act. 34 bis 46). In der Folge erstellte Dr. med. C._______ vom 
medizinischen Dienst der IVSTA am 15. Juli 1998 eine – auf das Gut -
achten des D._______ (D._______) vom 21. April 1998 (act. 50) Bezug 
nehmende – Stellungnahme (act. 47). Soweit ersichtlich, wurde dieses 
Revisionsverfahren nicht förmlich durch eine entsprechende Mitteilung 
abgeschlossen.

C.
Eine weitere Rentenrevision von Amtes wegen leitete die IVSTA am 
17. April 2002 ein (act. 48 und 49). Nachdem die für die Beurteilung 
des  Leistungsanspruchs  massgeblichen  Unterlagen  insbesondere  in 

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medizinischer Hinsicht eingeholt worden waren (act. 51 bis 61), teilte 
die IVSTA dem Versicherten – gestützt auf die Ausführungen von Dr. 
med.  E._______  vom  medizinischen  Dienst  der  IVSTA vom 4.  Juni 
2002 (act. 63)  –  am 7. Juni  2002 mit,  dass  aufgrund  unveränderter 
Verhältnisse  weiterhin  Anspruch  auf  die  entsprechenden 
Geldleistungen bestehe (act. 64).

D.
Im  Oktober  2006  erfolgte  eine  weitere  Rentenrevision  von  Amtes 
wegen  (act.  65).  Nach  Vorliegen  des  diesbezüglichen,  vom  Ver-
sicherten  ausgefüllten  und  unterzeichneten  Fragebogens  vom 
6. November  2006  (act.  67),  eines  Gutachtens  von  Dr.  med. 
F._______, Neurologie und Psychiatrie vom 17. Februar 1997 (act. 69) 
sowie  eines  ärztlichen  Befundberichts  von  Dr.  med.  G._______, 
Neurologie und Psychiatrie, vom 20. Januar 1999 (act. 70) erstellte Dr. 
med. H._______  am 11. Juni  2007  ein  neurologisch-psychiatrisches 
Gutachten  samt  sozialmedizinischer  Leistungsbeurteilung  (act.  77). 
Nachdem Dr. med. I._______ vom medizinischen Dienst der IVSTA am 
22. Juli  2007 eine Zweitmeinung befürwortet  hatte (act. 80),  gab Dr. 
med. J._______, Facharzt für Psychiatrie FMH, am 5. September 2007 
eine  Stellungnahme  ab  (act.  82).  Gestützt  auf  dessen  Beurteilung 
wurde  dem  Versicherten  mit  Vorbescheid  vom 13.  September  2007 
mitgeteilt,  dass  ab  dem  11. Juni  2007  wieder  eine  dem 
Gesundheitszustand  angepasste  Tätigkeit  ausgeübt  werden  könne 
und die bisherige ganze Rente durch eine halbe ersetzt  werde (act. 
83). 

Hiergegen  brachte  der  Versicherte  am  30  September  und 
15. November  2007  seine  Einwendungen  vor  resp. wies  darauf  hin, 
dass er am 20. November 2007 eine Operation habe und deshalb den 
Termin beim Gutachter erst  im Anschluss daran wahrnehmen könne 
(act. 84 und 89). Am 29. November 2007 gelangte er  erneut  an die 
IVSTA  und  teilte  dieser  mit,  er  halte  an  seinem  "Einspruch"  fest.  
Wegen  starker  Schmerzen  nach  seinem  Krankenhausaufenthalt  sei 
jetzt  eine  SCS-Behandlung  vorgesehen  und  er  warte  auf  einen 
Operationstermin  (act.  90).  In  der  Folge  erliess  die  IVSTA  am 
7. Februar 2008 eine dem Vorbescheid vom 13. September 2007 im 
Ergebnis entsprechende Verfügung,  mit  welcher  die bisherige ganze 
IV-Rente per 1. April 2008 auf eine halbe herabgesetzt wurde (act. 92).

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Mit Schreiben vom 4. März 2008 liess der Versicherte die IVSTA unter 
anderem wissen, dass Dr. med. K._______ in seinem Auftrag ein Gut-
achten  erstellen  werde  und  die  angekündigte  Operation  (SCS-Be-
handlung)  mangels  Erfolg  in  der  Probephase  bis  auf  weiteres  ver-
schoben  worden  sei.  Hingegen  habe  er  betreffend  die  weit  fort-
geschrittene Arthrose in der rechten Schulter am 3. April 2008 einen 
Operationstermin (act. 93). Nachdem der Versicherte am 3. Juni 2008 
weitere  medizinische Unterlagen – unter  anderem einen undatierten 
Bericht  von  Dr.  med.  K._______,  Facharzt  für  Neurochirurgie, 
eingereicht  (act.  97  bis  99)  und  Dr.  med.  L._______  vom 
medizinischen  Dienst  der  IVSTA  hierzu  am  23.  Juli  2008  Stellung 
genommen hatte (act. 101), erliess die IVSTA am 8. September 2008 
eine weitere Verfügung, mit welcher die bisher ausgerichtete ganze IV-
Rente ab dem 1. November 2008 durch eine halbe ersetzt wurde (act. 
104).

E.
Hiergegen erhob der Versicherte beim Bundesverwaltungsgericht  mit 
Eingabe  vom  16.  Oktober  2008  Beschwerde  und  beantragte  sinn-
gemäss die Aufhebung der Verfügung vom 8. September 2008 (act. im 
Beschwerdeverfahren [im Folgenden: B-act.] 1).

Zur Begründung führte er  im Wesentlichen aus, es sei  erniedrigend, 
dass er trotz seiner erheblichen gesundheitlichen Probleme (Arthrose 
in  der  rechten  Schulter,  sehr  starke  Schmerzen  im  linken  Unter-
schenkel, Pfeifen und Piepen in beiden Ohren) in der Lage sein soll, 
40 % seines Erwerbseinkommens zu erzielen. Dass er sich, wenn es 
ihm einigermassen gut gehe, für ältere Menschen einsetze, werde ihm 
schon fast als eine Erwerbstätigkeit ausgelegt. Wenn er diese Aufgabe 
nicht hätte, wären gar keine sozialen Kontakte mehr vorhanden.

F.
In  ihrer  Vernehmlassung  vom 26. Februar  2009  beantragte  die  Vor-
instanz die Abweisung der Beschwerde (B-act. 5).

Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, die gesundheitlichen 
Verhältnisse, wie sie im Zeitpunkt der ursprünglichen Verfügung vom 
22.  Oktober  1996  bestanden  hätten,  seien  mit  jenen  zur  Zeit  der 
streitigen Revisionsverfügung vom 8. September 2008 zu vergleichen. 
Man habe sämtliche Akten wiederholt  dem medizinischen Dienst zur 
Stellungnahme  unterbreitet,  wobei  sich  die  beurteilenden  Ärzte  ein 
umfassendes und präzises Bild hätten bilden können. In Ermangelung 

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neuer  Sachverhaltselemente  sei  deshalb  auf  die  der  Verfügung  zu 
Grunde liegenden Berichte zu verweisen,  wonach aus psychiatrisch/ 
neurologischer  Sicht  keine begründeten Zweifel  bestünden,  von den 
Untersuchungsergebnissen  zu  Handen  der  Deutschen  Renten-
versicherung  abzuweichen.  Deren  Einschätzung  der  Arbeitsfähigkeit 
werde  insofern  geteilt,  als  dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner 
bisherigen Tätigkeit als Kundendienstleiter leichtere und mittelschwere 
Arbeiten  zu  50 %  ab  dem  11.  Juni  2007  ausführen  könne.  Diese 
Einschätzung  vermöge  gemäss  Stellungnahme  des  medizinischen 
Dienstes  vom  23.  Juli  2008  auch  das  nachträglich  eingereichte 
Gutachten von Dr. med. K._______ sowie der Befundbericht  von Dr. 
med. M._______ nicht zu erschüttern.

G.
Mit  Zwischenverfügung  vom 4. März  2009  forderte  der  Instruktions-
richter  den  Beschwerdeführer  unter  Hinweis  auf  die  Säumnisfolgen 
auf, einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- zu leisten (B-act. 6); dieser 
Aufforderung kam der Beschwerdeführer in der Folge nach (B-act. 10).

H.
In  seiner  Replik  vom 14.  April  2009  hielt  der  Beschwerdeführer  an 
seinem Rechtsbegehren fest  und ersuchte sinngemäss um Erteilung 
des Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege (B-act. 8).

Zur  Begründung  listete  er  seine  zahlreichen  Beschwerden  auf  und 
erwähnte weiter, es bestehe bei ihm ein irreversibler Nervenschaden 
der Nervenwurzel L5/S1 mit chronischen Schmerzen und – damit ver-
bunden – seelischen Problemen, was eine Berufstätigkeit von mehr als 
einer  Stunde täglich  nicht  zuliesse. Weiter  sei  die zuletzt  ausgeübte 
Tätigkeit entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht bloss eine leichte 
bis mittelschwere gewesen.

I.
Mit  Zwischenverfügung  vom 16.  April  2009  wurde  der  Beschwerde-
führer  unter  Hinweis  auf  die  Säumnisfolgen  aufgefordert,  dem 
Bundesverwaltungsgericht das beiliegende Formular "Gesuch um un-
entgeltliche Rechtspflege"  wahrheitsgetreu  und vollständig  ausgefüllt  
einzureichen  und  die  zur  Beurteilung  seiner  finanziellen  Lage  er-
forderlichen Beweismittel vorzulegen (B-act. 9).

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J.
In ihrer Duplik vom 6. Mai 2009 beantragte die Vorinstanz weiterhin die 
Abweisung der Beschwerde (B-act. 12).

Zur Begründung führte sie ergänzend aus, man habe im Rahmen der 
Vernehmlassung vom 26. Februar 2009 zu allen wesentlichen Fragen 
einlässlich Stellung genommen. Da sich aus der Replik  keine neuen 
Sachverhaltselemente  ergäben,  bleibe  es  dementsprechend  bei  den 
dortigen Ausführungen.

K.
Nachdem der  Instruktionsrichter  mit  prozessleitender  Verfügung vom 
12.  Mai  2009  den  Schriftenwechsel  geschlossen  hatte  (B-act.  13), 
orientierte  der  Versicherte  das  Bundesverwaltungsgericht  mit 
Schreiben vom 18. Mai 2009 über seinen Verzicht auf eine Gesuchs-
stellung  bezüglich  der  Erteilung  des  Rechts  auf  unentgeltliche 
Rechtspflege (B-act. 14); dies wurde den Parteien mit prozessleitender 
Verfügung vom 11. Juni 2009 mitgeteilt (B-act. 15).

L.
Auf den weiteren Inhalt der Akten und der Rechtsschriften der Parteien 
ist  –  soweit  erforderlich  – in  den nachfolgenden Erwägungen einzu-
gehen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und auf eine Beschwerde 
einzutreten ist, prüft das Bundesverwaltungsgericht von Amtes wegen 
und mit freier Kognition (vgl. BVGE 2007/6 E. 1 mit Hinweisen).

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17.  Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021). Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der IVSTA, 
die zu den Vorinstanzen des Bundesverwaltungsgerichts gehört  (Art. 
33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b  des Bundesgesetzes 
vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]). 

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Eine  Ausnahme,  was  das  Sachgebiet  angeht,  ist  in  casu nicht  ge-
geben (Art. 32 VGG).

1.2 Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich 
nach dem Bundesgesetz VwVG, soweit  das VGG nichts anderes be-
stimmt  (vgl.  Art. 37  VGG). Gemäss  Art.  3  Bst.  dbis VwVG bleiben  in 
sozialversicherungsrechtlichen  Verfahren  die  besonderen  Be-
stimmungen  des  Bundesgesetzes  über  den  Allgemeinen  Teil  des 
Sozialversicherungsrechts  vom  6.  Oktober  2000  (ATSG,  SR  830.1) 
vorbehalten.  Gemäss  Art.  2  ATSG  sind  die  Bestimmungen  dieses 
Gesetzes  auf  die  bundesgesetzlich  geregelten  Sozialversicherungen 
anwendbar,  wenn  und  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungs-
gesetze  es  vorsehen. Nach  Art.  1  IVG sind  die  Bestimmungen  des 
ATSG auf  die Invalidenversicherung anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), 
soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung  vom ATSG vor-
sieht.  Dabei  finden  nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen 
Regeln  in  formellrechtlicher  Hinsicht  mangels anderslautender  Über-
gangsbestimmungen  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  An-
wendung,  welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung 
haben (BGE 130 V 1 E. 3.2).

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (vgl.  Art. 
60 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Als Adressat der angefochtenen 
Verfügung vom 8. September 2008 (vgl. auch E. 1.4 hiernach) ist der 
Beschwerdeführer  berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an 
deren Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 59 ATSG). Nachdem auch 
der  Kostenvorschuss  fristgemäss  geleistet  wurde,  ergibt  sich  zu-
sammenfassend, dass sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, 
weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.

1.4 Am 7. Februar 2008 erliess die IVSTA eine (erste) Verfügung, mit 
welcher die bisherige ganze IV-Rente per 1. April 2008 auf eine halbe 
herabgesetzt  wurde  (act.  92).  Da  der  Versicherte  diese  Verfügung 
offenbar  nicht  empfangen hatte,  wurde diese von der  Vorinstanz als 
"inexistent"  betrachtet  (act.  94  und 96). Diese Auffassung lässt  sich 
nicht beanstanden, da die Eröffnung einer Verfügung eine empfangs-
bedürftige einseitige Rechtshandlung ist und diese daher ihre Rechts-
wirkungen erst  vom Zeitpunkt  der  ordnungsgemässen Zustellung an 
entfaltet, wobei es keinen Einfluss hat, ob die betroffene Person vom 
Verfügungsinhalt Kenntnis nimmt oder nicht (vgl. BGE 119 V 89 E. 4c, 
113 Ib  296 E. 2a; AHI  1996 S. 131 E. 2c; zur  Nichtigkeit  einer  Ver-

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fügung  bei  mangelhafter  Eröffnung  vgl.  auch  SVR  1997  UV  Nr.  66 
E. 4b bb und BGE 110 V 145 E. 2d).

1.5 Anfechtungsobjekt  bildet  demnach  die  (zweite)  Verfügung  vom 
8. September 2008, mit welcher die ganze IV-Rente des Beschwerde-
führers mit Wirkung ab 1. November 2008 auf eine halbe herabgesetzt 
worden ist. Streitig und zu prüfen ist somit, ob der Beschwerdeführer 
auch nach dem 1. November 2008 noch Anspruch auf eine ganze IV-
Rente hat.

1.6 Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die Verletzung von Bundes-
recht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Er-
messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

2.
Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren anwendbaren 
Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen.

2.1 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestands Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein allfälliger 
Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund 
der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu 
prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vorliegenden Verfahren 
finden  demnach grundsätzlich  jene  Vorschriften  Anwendung,  die  bei 
Erlass der Verfügung vom 8. September 2008 in Kraft standen (insb. 
das IVG in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV-
Revision]  und  die  IVV  in  den  entsprechenden  Fassung  der  5.  IV-
Revision [AS 2007 5155]).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), 
die  Folge  von  Geburtsgebrechen,  Krankheit  oder  Unfall  sein  kann 
(Art. 4 Abs. 1 IVG). Invalidität ist somit der durch einen Gesundheits-
schaden verursachte und nach zumutbarer Behandlung oder Einglie-
derung verbleibende länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten  auf  dem  in  Betracht  kommenden  aus-
geglichenen  Arbeitsmarkt  resp.  der  Möglichkeit,  sich  im  bisherigen 
Aufgabenbereich  zu  betätigen.  Der  Invaliditätsbegriff  enthält  damit 
zwei  Elemente  (vgl.  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  2.  Aufl.,  Zürich 
2009, Art. 8 Rz. 7): Ein medizinisches (Gesundheitsschaden mit Aus-

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wirkungen  auf  die  Arbeitsfähigkeit)  und  ein  wirtschaftliches  im 
weiteren  Sinn  (dauerhafte  oder  länger  dauernde  Einschränkung  der 
Erwerbsfähigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich). 

Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Ar-
beit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in 
einem  anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art.  6 
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper-
lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach 
zumutbarer  Behandlung  und  Eingliederung  verbleibende ganze oder 
teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom-
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). 

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente,  wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf 
eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe 
Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher 
auf eine Viertelsrente. Laut Art. 29 Abs. 4 IVG werden Renten, die ei-
nem Invaliditätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an 
Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufent-
halt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche 
Vereinbarungen  eine  abweichende  Regelung  vorsehen.  Eine  solche 
Ausnahme gilt seit dem 1. Juni 2002 für die Staatsangehörigen eines 
Mitgliedstaates der EU und der Schweiz, sofern sie in einem Mitglied-
staat der EU Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1). Nach 
der  Rechtsprechung  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts 
(EVG; seit 1. Januar 2007: Bundesgericht) stellt diese Regelung nicht 
eine  blosse  Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere  An-
spruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem 
Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person ar-
beitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichti -
ge Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen 

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der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 
251 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-
tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten  (Anamnese)  abgegeben worden  ist,  in  der 
Beurteilung  der  medizinischen  Zusammenhänge  und  in  der  Be-
urteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss-
folgerungen des Experten begründet  sind. Ausschlaggebend für  den 
Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweis-
mittels  noch  die  Bezeichnung  der  eingereichten  oder  in  Auftrag  ge-
gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 
E. 3a). 

Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert  zu,  sofern  sie  als  schlüssig  erscheinen,  nachvollziehbar  be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen 
ihre  Zuverlässigkeit  besteht.  Die  Tatsache  allein,  dass  der  befragte 
Arzt  in  einem  Anstellungsverhältnis  zum  Versicherungsträger  steht, 
lässt  nicht  schon  auf  mangelnde  Objektivität  und  auf  Befangenheit 
schliessen.  Es  bedarf  vielmehr  besonderer  Umstände,  welche  das 
Misstrauen  in  die  Unparteilichkeit  der  Beurteilung  objektiv  als  be-
gründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen).

Auf Stellungnahmen eines RAD kann indessen nur abgestellt werden, 
wenn sie den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen 
ärztlichen Bericht genügen (Urteil des EVG I 694/05 vom 15. Dezem-
ber 2006 E. 2). Die RAD-Ärzte müssen sodann über die im Einzelfall 
erforderlichen  persönlichen  und  fachlichen  Qualifikationen  verfügen 
(Urteile des Bundesgerichts 9C_736/2009 vom 26. Januar 2009 E. 2.1, 
I 142/07 vom 20. November 2007 E. 3.2.3 und I 362/06 vom 10. April 
2007 E. 3.2.1).

2.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder 
auf  Gesuch  hin  für  die  Zukunft  entsprechend  erhöht,  herabgesetzt 
oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). 

2.5.1 Anlass  zur  Rentenrevision gibt  nach der  Rechtsprechung jede 
wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet 
ist,  den  Invaliditätsgrad  und  damit  den  Rentenanspruch  zu  be-

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einflussen (BGE 125 V 368 E. 2). Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur  bei  einer  wesentlichen  Veränderung  des  Gesundheitszustandes 
revidierbar,  sondern  auch  dann,  wenn  sich  die  erwerblichen  Aus-
wirkungen  (oder  die  Auswirkungen  auf  die  Betätigung  im  üblichen 
Aufgabenbereich)  des  an  sich  gleich  gebliebenen  Gesundheitszu-
standes erheblich verändert haben; zudem kann auch eine Wandlung 
des  Aufgabenbereichs  einen  Revisionsgrund  darstellen  (BGE 130  V 
343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b; AHI 1997 S. 288 E. 2b). 

Unerheblich unter  revisionsrechtlichem Gesichtswinkel  ist  nach stän-
diger  Praxis  dagegen die unterschiedliche Beurteilung eines im We-
sentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes (BGE 112 V 371 E. 2b mit 
Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 104 E. 3a). Auch eine neue Ver-
waltungs- oder Gerichtspraxis rechtfertigt grundsätzlich keine Revision 
des laufenden Rentenanspruchs zum Nachteil des Versicherten (BGE 
115 V 308 E. 4a bb).

Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Renten-
anspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig,  d.h. unter  
Berücksichtigung  des  gesamten  für  die  Leistungsberechtigung  aus-
schlaggebenden Tatsachenspektrums neu zu prüfen (SVR 2004 IV Nr. 
17 S. 54 E. 2.3; AHI 2002 S. 164; Entscheid 8C_751/2007 des Bundes-
gerichts vom 8. Dezember 2008 E. 4.3.2).

2.5.2 Nach der Rechtsprechung ist ein Vergleich des Sachverhalts im 
Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung einerseits und zur Zeit 
der streitigen Revisionsverfügung anderseits durchzuführen (BGE 130 
V 343 E. 3.5.2, 125 V 368 E. 2).

Zeitlicher  Referenzpunkt  für  die  Prüfung einer  anspruchserheblichen 
Änderung bildet  somit  die  letzte  (der  versicherten Person  eröffnete) 
rechtskräftige  Verfügung,  welche  auf  einer  materiellen  Prüfung  des 
Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung,  Be-
weiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  (bei 
Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen 
des  Gesundheitszustands)  beruht;  vorbehalten  bleibt  die  Recht-
sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 133 
V 108 E. 5.4 mit Hinweis auf 130 V 71 E. 3.2.3).

Laut Art. 74ter Bst. f IVV bedarf es keiner Verfügung, wenn die IV-Rente 
nach  einer  von  Amtes  wegen  durchgeführten  Revision  weiter  aus-
gerichtet  wird,  sofern  keine  leistungsbeeinflussende  Änderung  der 

Seite 11

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Verhältnisse festgestellt wird, was vorliegend der Fall war. Eine solche 
Mitteilung ist,  wenn keine Verfügung verlangt  worden ist  (Art. 74quater 

IVV), in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer rechtskräftigen Ver-
fügung  gleichzustellen  (vgl.  Urteil  9C_520/2009  des  Bundesgerichts 
vom 24. November 2009, E. 3.1 mit weiteren Hinweisen).

3.
Im Folgenden ist  unter  Anwendung der  dargestellten  Grundsätze zu 
prüfen,  ob sich  die  rentenrelevanten Verhältnisse seit  Erlass  der  ur-
sprünglichen  Rentenverfügung  wesentlich  verändert  haben,  so  dass 
eine  revisionsweise  Neubeurteilung  des  Rentenanspruchs  zulässig 
wäre. 

3.1 Die  ursprüngliche  Rentengewährung  erfolgte  mit  Verfügung  vom 
22. Oktober 1996 (IV-Grad von 70 %; act. 32). Nachdem in den Jahren 
1997/98  eine  erste  Rentenrevision  durchgeführt  und  aufgrund  der 
Akten – trotz  Fehlens einer entsprechenden Mitteilung – davon aus-
zugehen  ist,  dass  die  bisherige  IV-Rente  unverändert  weiter  aus-
gerichtet worden war (act. 34 bis 46, 47 und 50), leitete die Vorinstanz 
im  April  2002  eine  weitere  Revision  ein  (act.  48  und  49).  Dieses 
Revisionsverfahren  schloss  die  Vorinstanz  nach  Durchführung 
eingehender materieller Abklärungen (act. 51 bis 61, 63) mit Mitteilung 
vom 7. Juni 2002 (act. 64) ab. Zeitliche Vergleichsbasis zu den mit der  
Verfügung  vom  8.  September  2008  beurteilten  Verhältnisse  bildet 
demzufolge die Situation, welche der Mitteilung vom 7. Juni 2002 zu 
Grunde lag. Wie vorstehend dargelegt (vgl. E. 2.5 am Schluss), ändert 
daran  nichts,  dass  die  Vorinstanz  dem  Beschwerdeführer  das  Re-
visionsergebnis auf dem Weg einer blossen Mitteilung eröffnet hat.

3.2 Im  Rahmen  des  am  7.  Juni  2002  abgeschlossenen  Revisions-
verfahrens stützte sich die Vorinstanz im Wesentlichen auf die von Dr. 
med.  E._______  vom  medizinischen  Dienst  abgegebene 
Stellungnahme  vom 4. Juni  1992  (act.  63).  Diese  Ärztin  hielt  dafür, 
dass die gesundheitliche Situation des Versicherten gleich geblieben 
sei,  so  dass  sie  die  Anerkennung  einer  unveränderten 
Arbeitsunfähigkeit vorschlage; auch eine Verweisungstätigkeit sei nicht 
zumutbar.  Der  Beurteilung  von  Dr.  med.  E._______  lagen  zum 
damaligen  Zeitpunkt  unter  anderem  Berichte  des  N._______(im 
Folgenden: N._______)  vom  14.  April  (Diagnose: 
Postnukleatomiesyndrom in Höhe L4/5 mit Segmentinstabilität; act. 53) 
und  6.  Dezember  1999  (Diagnose:  Persistierende  Lumboischialgien 

Seite 12

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links bei Zustand nach dorsoventraler Spondylodese L4/L5 und Mini-
ALIF L4/L5; act. 56) sowie vom 22. Mai 2000 (gleiche Diagnosen wie 
im Bericht vom 6. Dezember 1999; act. 59) vor. Weiter hatte Dr. med. 
E._______  Kenntnis  von  den  Berichten  des  Neurologen  und 
Psychiaters Dr. med. G._______, welcher am 2. Februar (act. 51), 21. 
April (act. 54) und 3. November 1999 (act. 55) ausschliesslich bereits 
bekannte  Diagnosen  im  somatischen  Bereich  auflistete.  Erst  am  7. 
April  2000  hielt  er  dafür,  dass  beim  Beschwerdeführer  zusätzlich 
psychisch-psychiatrische Befunde vorlägen (endoreaktive Depression, 
somatoformes Schmerzsyndrom; act. 58).

Mit  Blick  auf  die  Berichte  des  N._______  sowie  das  D._______-
Gutachten vom 21. April  1998,  gemäss welchem sich  ein  relevanter 
psychiatrischer Befund – ausser von gewissen resignativen Tendenzen 
–  nicht  habe  erheben  lassen  (act.  50),  kann  ohne  weiteres  davon 
ausgegangen werden, dass die Vorinstanz die Rente nach Abschluss 
des ab April 2002 durchgeführten und im Juni 2002 abgeschlossenen 
Revisionsverfahrens  –  wie  schon  anlässlich  der  ursprünglichen 
Rentenzusprache (Verfügung vom 22. Oktober 1996; act. 32) – insbe-
sondere aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigungen im soma-
tischen  Bereich  und  deren  Auswirkungen  auf  die  Arbeits-  und 
Leistungsfähigkeit weiterhin ausrichtete.

3.3 Beim Erlass der angefochtenen Verfügung vom 8. September 2008 
lagen  der  Vorinstanz unter  anderem folgende ärztliche Berichte  und 
Stellungnahmen vor:

3.3.1 Seine Stellungnahme vom 22. Juli 2007 (act. 80) stützte Dr. med. 
I._______,  Facharzt  für  Orthopädische  Chirurgie  und  Traumatologie 
des  Bewegungsapparates,  insbesondere  auf  das  Gutachten  von Dr. 
med.  F._______,  Facharzt  für  Neurologie  und  Psychiatrie,  vom  17. 
Februar 1997 (act. 69), auf den ärztlichen Befundbericht von Dr. med. 
G._______ vom 20. Januar 1999 (act. 70) sowie auf das neurologisch-
psychiatrischen Gutachten von Dr. med. H._______ vom 11. Juni 2007 
(act. 77) ab. Er nahm insbesondere Stellung zur Expertise vom Juni 
2007  und  führte  zusammengefasst  aus,  die  Anamnese  und  die 
klinische  Beschreibung  hätten  sich  nicht  grundlegend  verändert, 
vielmehr  handle  es  sich  bei  den  Ausführungen  von  Dr.  med. 
H._______ um eine restriktivere Interpretation der gleich gebliebenen 
Symptomatologie.  Es  gebe  keine  nachvollziehbaren  medizinischen 
Argumente, welche eine echte Veränderung des Gesundheitszustands 

Seite 13

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belegen könnten. Unter diesen Umständen sei es nicht möglich, den 
Grad  der  Arbeitsunfähigkeit  zu  modifizieren.  Es  wäre  allenfalls 
nützlich, die Zweitmeinung eines Kollegen einzuholen.

In der  Folge verfasste Dr. med. J._______,  Facharzt  für  Psychiatrie, 
am  5. September  2007  die  von  Dr.  med.  I._______  angeregte 
Zweitmeinung  (act.  82).  Dr. med.  J._______  gab  auszugsweise  das 
Gutachten  von  Dr. med.  H._______  vom 11.  Juni  2007  wieder  und 
erwähnte weiter, es gebe keinen Grund, von den Feststellungen und 
Schlussfolgerungen  der  nach  den  Regeln  der  Kunst  erstellten  und 
schlüssigen Expertise abzuweichen. Die Arbeitsunfähigkeit betrage ab 
11.  Juni  2007  50 %  in  der  bisherigen  Tätigkeit  als 
Kundendienstberater,  welche  als  leichte  bis  mittelschwere  Tätigkeit 
angesehen werden könne.

3.3.2 Nachdem  die  Vorinstanz  am  13.  September  2007  den  Vor-
bescheid (act. 83) und am 7. Februar 2008 die erste Verfügung (vgl.  
E. 1.4 hiervor) erlassen und der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 
4.  März  2008  ein  Gutachten  von  Dr.  med.  K._______  in  Aussicht 
gestellt  hatte  (act.  93),  klärte  die  Vorinstanz  im  Rahmen  des 
Vorbescheidverfahrens  den  medizinischen  Sachverhalt  weiter  ab.  In 
der  Folge  erhielt  sie  Kenntnis  von  einem  Bericht  von  Dr.  med. 
M._______  über  das  am  16.  Oktober  2007  durchgeführte  CT  der 
Lendenwirbelsäule (act. 97) sowie von einem undatierten Bericht von 
Dr.  med.  K._______,  Facharzt  für  Neurochirurgie,  Spezielle 
Schmerztherapie (act. 98).

Dr. med. K._______ diagnostizierte beim Beschwerdeführer ein Failed-
back-surgery-Syndrom,  eine  Radikulopathie  L5  links,  eine  somato-
forme  Schmerzstörung,  chronische  neuropathische  Schmerzen,  eine 
Rotatorenmanschettenläsion rechts sowie eine endoforme Depression. 
Weiter führte er zusammengefasst aus, im Vordergrund stünden nach 
wie  vor  chronifizierte  schwere  neuropathische  Schmerzen  im  linken 
Bein.  Die  ungleichmässige  Belastung  von  Becken  und  Wirbelsäule 
habe  zu  einer  ausgeprägten  S-förmigen  Skoliose  geführt,  "sodass 
nicht  nur  die  Restparese  im  linken  Fuss  und  Bein  und  die  Ge-
fühlsstörungen im linken Bein für das Dermatom L5, sondern auch die 
Verformung in der Wirbelsäule eine erhebliche Bewegungseinschrän-
kung"  bedeuteten.  Diese  Fehlhaltung  habe  auch  zu  einer  weiteren 
Fehlbelastung mit Schiefstand des Beckens und einseitiger Belastung 
des rechten Hüftgelenks geführt, so dass es auch aus diesem Grunde 

Seite 14

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zu einer etwa 50%igen Bewegungseinschränkung, insbesondere beim 
Bücken,  gekommen sei  und sich  die  Gehstrecke auf  maximal  500m 
verkürzt  habe. Verbunden mit  der  als  chronisch im Stadium III  nach 
Gerbertagen zu qualifizierenden Schmerzsymptomatik  seien die ent-
sprechenden  schweren  depressiven  Episoden  zu  sehen.  In  der 
Gesamtbewertung sei  der  Versicherte  dauerhaft  körperlich  wie  auch 
psychisch  in  seiner  Belastbarkeit  hochgradig  (zirka  80 %)  einge-
schränkt und es bestehe keinerlei Arbeitsfähigkeit.

Nach Einsichtnahme in den Bericht von Dr. med. K._______ erstatte 
Dr. med.  L._______,  Fachärztin  für  Allgemeinmedizin  und  Physi-
kalische  Medizin  und  Rehabilitation,  vom  medizinischen  Dienst  der 
Vorinstanz am 23. Juli  2008 Bericht  (act. 101). Sie war der Ansicht,  
dass mit Blick auf die festgestellte Verbesserung (Wegfall funktioneller 
Einschränkungen,  Diskordanz  zwischen  Untersuchung  und  Beob-
achtung) jetzt eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten 
Tätigkeit  vorliege.  Den  Berichten  der  Dres.  med.  M._______  und 
K._______  seien  keine  neuen  Elemente  zu  entnehmen,  die  es 
erlauben  würden,  auf  die  frühere  Stellungnahme  zurückzukommen. 
Die  neu  festgestellte  Beeinträchtigung  der  rechten  Schulter  recht-
fertige  die  Annahme  einer  zusätzlichen  Arbeitsunfähigkeit  nicht, 
obwohl sie Aktivitäten mit angehobenen Armen einschränke.

3.4 Aus den Akten ergibt sich, dass im Zeitpunkt der angefochtenen 
Verfügung  vom  8.  September  2008  gegenüber  der  letzten  Renten-
revision  (Mitteilung  vom 7.  Juni  2002)  gemäss  der  überzeugenden, 
schlüssigen  und  nachvollziehbaren  Stellungnahme  von  Dr. med. 
I._______ vom 22. Juli 2007 keine wesentlich veränderten Verhältnisse 
in  der  Anamnese  und  in  der  klinischen  Beschreibung  belegt  sind. 
Dr. med. H._______ hat in seinem Gutachten vom 11. Juni 2007 die 
gleich gebliebene Symptomatik restriktiver interpretiert.

3.4.1 Zwar schliessen identisch gebliebene Diagnosen eine revisions-
rechtlich erhebliche Steigerung des tatsächlichen Leistungsvermögens 
(Arbeitsfähigkeit)  grundsätzlich  nicht  aus. Dies  gilt  namentlich  dann, 
wenn der Schweregrad eines Leidens sich verringert hat oder es der  
versicherten  Person  gelungen  ist,  sich  besser  an  das  Leiden  anzu-
passen.  Aufgrund  der  Stellungnahme  von  Dr.  med.  I._______  kann 
vorliegend  aber  davon  ausgegangen  werden,  dass  eine  derartige 
tatsächliche  Änderung  nicht  stattgefunden  hat.  Vielmehr  stellt  die 
Beurteilung  von  Dr.  med.  H._______  mit  überwiegenden 

Seite 15

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Wahrscheinlichkeit  nur  eine  revisionsrechtlich  unbeachtliche 
abweichende  ärztliche  Einschätzung  eines  –  trotz  offenbar  erfolgter 
Schulteroperation im Frühling 2008 (act. 93) – im Wesentlichen gleich 
gebliebenen Gesundheitszustands dar (vgl. hierzu etwa das Urteil des 
Bundesgerichts 9C_88/2010 vom 4. Mai 2010 E. 2.2.2). Der Umstand, 
dass Dr. med. H._______ eine andere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 
anhand  der  gemäss  Dr.  med.  I._______  im  Wesentlichen  gleich 
gebliebenen  Befunde  vorgenommen  hat,  reicht  nicht,  um  eine 
revisionsweise  Reduzierung  des  Rentenanspruchs  zu  begründen  – 
dies  umso  weniger,  als  keine  rechtsgenüglichen,  überzeugenden 
Hinweise auf eine klare und objektivierbare Verbesserung aktenkundig 
sind.

3.4.2 Aufgrund der nachvollziehbaren Berichte von Dr. med. I._______ 
und K._______ kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Be-
schwerdeführer  –  wie  von Dr. med. J._______  in  Anlehnung  an  die 
Beurteilung von Dr. med. H._______ postuliert – ab dem 11. Juni 2007 
in  seiner  angestammten  Tätigkeit  wieder  zu  50 % arbeits-  und  leis-
tungsfähig  war.  Entgegen  der  Auffassung  von  Dr.  med.  J._______ 
vermag zudem das Gutachten von Dr. med. H._______ nicht restlos zu 
überzeugen, da dieser bloss eine somatoforme Schmerzstörung sowie 
einen  Status  nach  einer  Nukleotomie  bei  sequestriertem  Band-
scheibenvorfall  L5/S1  links  (1.  Februar  1995)  diagnostiziert  und  die 
zusätzlich beim Beschwerdeführer  vorliegenden Befunde nicht  in  die 
Diagnosestellung resp. in die Beurteilung der Arbeits- und Leistungs-
fähigkeit einbezogen hat. Auch schenkte Dr. med. H._______ den Aus-
wirkungen  der  beim  Beschwerdeführer  vorliegenden  langjährigen 
Chronifizierung  und  Arbeitsabstinenz  zu  wenig  Beachtung.  Das 
Gutachten  von  Dr.  med.  H._______ erweist  sich  zudem  als 
aktenwidrig,  wenn  es  zum  einen  entgegen  den  glaubhaften 
Ausführungen  des  Versicherten  (B-act.  8)  und  der  Experten  des 
D._______  (act.  50,  S.  18)  davon  ausgeht,  bei  der  vom 
Beschwerdeführer zuletzt ausgeübten Tätigkeit habe es sich um eine 
leichte bis  mittelschwere Tätigkeit  und nicht  um körperliche Schwer-
arbeit gehandelt, und zum andern auch zu einem nicht unwesentlichen 
Teil  auf  einem  Eindruck  der  Simulation  des  Versicherten  beruht, 
obwohl sich hiefür in früheren ärztlichen Stellungnahmen kein Hinweis 
findet  und  die  D._______-Experten  sogar  explizit  festhalten,  im 
Rahmen  der  Begutachtung  vom  März  1998  seien  keine  Anzeichen 
einer Aggravation oder gar Simulation festgestellt worden (act. 50, S. 
17).

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3.4.3 Hinsichtlich des Umstandes,  dass sich Dr. med. J._______ als 
Facharzt  für  Psychiatrie  bei  seiner  Beurteilung  der  Arbeits-  und 
Leistungsfähigkeit  derjenigen  des  Psychiaters  und  Neurologen 
Dr. med.  H._______  angeschlossen  hat,  ist  festzuhalten,  dass  dem 
Versicherten die IV-Rente ursprünglich in erster Linie aufgrund seiner 
gesundheitlichen  Beeinträchtigungen  im  somatischen  Bereich  zu-
gesprochen  worden  war.  So  diagnostizierte  damals  Dr.  med. 
B._______  vom medizinischen  Dienst  der  Vorinstanz  –  gestützt  auf 
Unterlagen  aus  Deutschland  (act.  10  bis  20,  22  bis  29)  –  eine 
Lumboischialgie  links  sowie  einen  Status  nach  einer 
Diskushernienoperation  L5/S1  am 1.  Februar  1995  (act.  30).  Daran 
änderte sich auch im Rahmen der in den Jahren 1997/98 und 2002 
erfolgten  Rentenrevisionen  nichts  Wesentliches: Dr. med. C._______ 
vom medizinischen Dienst  hielt  am 15. Juli  1998 nach Vorliegen des 
D._______-Gutachtens vom 21. April  1998 (act. 50) dafür,  dass sich 
die Situation stabilisiert  und irreversibel zeige (act. 47). Der gleichen 
Ansicht  war  auch  Dr. med. E._______,  qualifizierte  dieser  doch  die 
medizinischen Verhältnisse als vollkommen unverändert (act. 63). Auch 
mit Blick auf diese Gegebenheiten kann nicht auf die Beurteilung der 
Dres.  med.  J._______  und  H._______  in  ihrer  Eigenschaft  als 
Fachärzte  für  Psychiatrie  und  Neurologie  abgestellt  werden. Da  Dr. 
med. L._______ in ihrer Stellungnahme vom 23. Juli  2008 (act. 101) 
insbesondere  die  Auffassung  der  Dres.  med.  J._______  und 
H._______ bestätigt  hat,  vermag auch deren Schlussfolgerung nicht 
zu überzeugen.

4.
Aufgrund  der  vorstehenden  Erwägungen  ist  zusammenfassend  fest-
zustellen,  dass  im  massgeblichen  Zeitpunkt  der  angefochtenen  Ver-
fügung vom 8. September 2008 im Vergleich zur letzten, mit Mitteilung 
vom 7. Juni  2002  abgeschlossenen  Rentenrevision keine  erhebliche 
Besserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers – auch 
nicht  in  Form  einer  verbesserten  Anpassung  an  die  vorhandenen 
Leiden  –  und  damit  auch  keine  Verbesserung  der  Arbeits-  und  Er-
werbsfähigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist. Unter 
diesen  Umständen  ist  die  Herabsetzung  der  seit  1.  Januar  1996 
laufenden ganzen IV-Rente auf eine halbe IV-Rente ab dem 1. Novem-
ber 2008 nicht zulässig. 

In Gutheissung der Beschwerde vom 16. Oktober 2008 ist  demnach 
die angefochtene Verfügung vom 8. September 2008 aufzuheben und 

Seite 17

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die  Vorinstanz  anzuweisen,  dem  Beschwerdeführer  rückwirkend  ab 
dem  1.  November  2008  weiterhin  eine  ganze  Rente  der  IV  auszu-
richten.

5.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

5.1 Die  Verfahrenskosten  trägt  gemäss Art.  63  Abs. 1  VwVG in  der 
Regel die unterliegende Partei. Der unterliegenden Vorinstanz können 
allerdings keine Kosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Dem 
obsiegenden  Beschwerdeführer  ist  der  bereits  geleistete  Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 400.- zurückzuerstatten.

5.2 Dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer sind keine un-
verhältnismässig hohen Kosten entstanden, weshalb ihm keine Partei -
entschädigung  zuzusprechen  ist.  Als  Bundesbehörde  hat  die  Vor-
instanz  ebenfalls  keinen  Anspruch  auf  eine  Parteientschädigung 
(vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 3 und 4 des 
Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
In Gutheissung der Beschwerde vom 16. Oktober 2008 wird die Ver-
fügung vom 8. September 2008 aufgehoben. 

Die Vorinstanz wird angewiesen, dem Beschwerdeführer rückwirkend 
ab 1. November 2008 und weiterhin eine ganze IV-Rente auszurichten.

2.
Es werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben. Dem Beschwerdeführer 
wird  der  geleistete  Kostenvorschuss  von  Fr.  400.-  nach  Eintritt  der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

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- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ____________________)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Roger Stalder

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 
Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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