# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e36197c5-fb66-5d1c-a2f4-f0576b5fac26
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-05-30
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 30.05.2011 RR.2011.112
**Docket/Reference:** RR.2011.112
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2011-112_2011-05-30

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.

Entscheid vom 30. Mai 2011 
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Cornelia Cova, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Joséphine Contu, 
Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia 

   
 
Parteien 

  
A., vertreten durch Rechtsanwalt Ralf Ullrich, 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

STAATSANWALTSCHAFT BASEL-LANDSCHAFT, 
Beschwerdegegnerin 

 
Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutsch-

land 
 
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG); Rück-
zug der Beschwerde 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  RR.2011.112 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass 
 

- die Staatsanwaltschaft Freiburg (Deutschland) gegen A. ein Ermittlungsver-
fahren wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz führt; sie 
in diesem Zusammenhang mit einem Rechtshilfeersuchen vom 11. Janu-
ar 2011 an die Schweiz gelangt ist; 

 
- die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft (nachfolgend “Staatsanwalt-

schaft“) mit Eintretensverfügung vom 1. März 2011 auf das Rechtshilfeer-
suchen eingetreten ist und die beantragten Rechtshilfehandlungen vollzo-
gen hat; sie in der Folge mit Schlussverfügung vom 19. April 2011 dem 
Rechtshilfeersuchen entsprochen und die Herausgabe der erhobenen Be-
weismittel verfügt hat (act. 1.1); 

 
- A. durch seinen deutschen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 2. Mai 2011 

an die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde gegen 
die Schlussverfügung vom 19. April 2011 erheben lässt (act. 1); der deut-
sche Rechtsvertreter darin ausführt, dass die Beschwerdebegründung nach 
Einsicht in die Verfahrensakten erfolgen werde (act. 1 S. 2); 

 
- der Beschwerdeführer bzw. sein deutscher Rechtsvertreter mit Schreiben 

vom 5. Mai 2011 darauf hingewiesen wurde, dass die Beschwerde mangels 
Begründung nicht den gesetzlichen Anforderungen (Art. 52 Abs. 1 VwVG 
i.V.m. Art. 12 Abs. 1 IRSG) genüge und die Beschwerde bis zum Ablauf der 
30-tägigen Beschwerdefrist – unter Androhung der Säumnisfolgen – ver-
bessert werden könne (act. 3); 

 
- mit gleichem Schreiben er eingeladen wurde, bis zum 16. Mai 2011 einen 

Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- zu leisten unter Androhung der Säumnis-
folgen und in der Schweiz ein Zustelldomizil zu bezeichnen, ansonsten wei-
tere Zustellungen durch das Bundesstrafgericht unterbleiben, insbesondere 
der Schlussentscheid nicht zugestellt wird (act. 3); 

 
- mit Schreiben vom 12. Mai 2011, hierorts eingegangen am 16. Mai 2011, 

der Beschwerdeführer die Beschwerde zurückgezogen hat (act. 4);  
 
- das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abzuschreiben ist; 
 
- der Beschwerdeführer bei diesem Ausgang des Verfahrens kostenpflichtig 

wird (Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG); für die Be-
rechnung das Reglement BStKR zur Anwendung gelangt (Art. 39 Abs. 2 

- 3 - 

 

 

lit. b StBOG i.V.m. Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 lit. a StBOG); 
die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 300.-- anzusetzen ist; 

 
- der Rechtsvertreter der Aufforderung vom 5. Mai 2011 zur Bezeichnung ei-

nes Zustelldomizils in der Schweiz nicht nachgekommen ist, weshalb die-
ser Entscheid dem Rechtsvertreter androhungsgemäss nicht formell eröff-
net wird und die Zustellung anstelle dessen ad acta erfolgt; 

 
- der Beschwerdeführer vorliegend in der Schweiz wohnt, weshalb dieser 

Entscheid ihm zugestellt wird.  
 
 

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
1. Das Verfahren RR.2011.112 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als er-

ledigt abgeschrieben.  
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
Bellinzona, 30. Mai 2011 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwalt Ralf Ullrich 
- A. 
- Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).