# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ddadec2a-c7d5-5cca-ac27-be514e43ee88
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-15
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 15.12.2023 BK 2023 413
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2023-413_2023-12-15.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 23 413

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 15. Dezember 2023

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichter Horisberger
Gerichtsschreiberin Kurt

Verfahrensbeteiligte A.________
v.d. Fürsprecher B.________

Beschuldigte/Beschwerdeführerin

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

C.________
v.d. Rechtsanwalt D.________

Straf- und Zivilkläger

Gegenstand Verfahrensvereinigung

Strafverfahren wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses und üb-
ler Nachrede

Beschwerde gegen die Verfügung der Kantonalen Staatsanwalt-
schaft für Besondere Aufgaben vom 18. September 2023
(BA 22 736)

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Erwägungen:

1. Mit Verfügung vom 18. September 2023 wies die Kantonale Staatsanwaltschaft für 
Besondere Aufgaben (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) den Antrag der Beschul-
digten vom 16. Mai 2023, die Verfahren BA 22 736 und O 21 9467 seien zu verei-
nigen, ab. Dagegen reichte die Beschuldigte (nachfolgend: Beschwerdeführerin), 
verteidigt durch Fürsprecher B.________, am 2. Oktober 2023 Beschwerde ein und 
beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Staatsanwalt-
schaft anzuweisen, die obgenannten Verfahren zu vereinigen, unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge. Sowohl die Generalstaatsanwaltschaft als auch der Straf- 
und Zivilkläger, vertreten durch Rechtsanwalt D.________, beantragten in ihren 
Stellungnahmen vom 20. bzw. 26. Oktober 2023, die Abweisung der Beschwerde. 
Der Verfahrensleiter der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des 
Kantons Bern (nachfolgend: Beschwerdekammer) verzichtete mit Verfügung vom 
27. Oktober 2023 auf die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels. 

2. Gegen Verfügungen der Staatsanwaltschaft kann bei der Beschwerdekammer in-
nert zehn Tagen schriftlich und begründet Beschwerde geführt werden (Art. 393 
Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 der Strafprozessordnung [StPO; SR 312.0], 
Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsregle-
ments des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Die Beschwerdeführerin ist durch 
die verweigerte Verfahrensvereinigung unmittelbar in ihren rechtlich geschützten 
Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 i. 
V.m. Art. 104 Abs. 1 Bst. a StPO). Auf die form- und fristgerechte Beschwerde ist 
einzutreten. 

3. Straftaten werden gemeinsam verfolgt und beurteilt, wenn eine beschuldigte Per-
son mehrere Straftaten verübt hat oder Mittäterschaft oder Teilnahme vorliegt (Art. 
29 Abs. 1 Bst. a und b StPO; Grundsatz der Verfahrenseinheit). Die Staatsanwalt-
schaft und die Gerichte können aus sachlichen Gründen Strafverfahren trennen 
oder vereinen (Art. 30 StPO). Obschon systematisch als Ausnahmeregelung für 
den Grundsatz der Verfahrenseinheit konzipiert, erwähnt Art. 30 StPO auch die 
Vereinigung von Strafverfahren. Diese Möglichkeit bewirkt eine Ausdehnung der 
Verfahrenseinheit auf Konstellationen, die von Art. 29 StPO nicht erfasst werden 
(BGE 138 IV 29 E. 5.5; SCHLEGEL, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafpro-
zessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 10 zu Art. 30 StPO). Vorausgesetzt sind auch hier 
sachliche Gründe. Für eine Vereinigung spricht vor allem der enge Sachzusam-
menhang verschiedener Straftaten. Ein solcher besteht namentlich, wenn sich Be-
teiligte gegenseitig Straftaten beschuldigen, die sie im Rahmen der gleichen Aus-
einandersetzung begangen haben sollen (Urteil des Bundesgerichts 1B_121/2021 
vom 10. November 2021 E. 4.1 mit Verweis auf BGE 138 IV 29 E. 5.5 sowie 
SCHLEGEL, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 
2020, N. 10 zu Art. 30 StPO).

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4.

4.1 Die Beschwerdeführerin reichte am 2. September 2021 Strafanzeige und Strafan-
trag gegen den Straf- und Zivilkläger wegen Verleumdung und übler Nachrede ein. 
Dieses Verfahren wird von der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland geführt 
und ist dort nach wie vor hängig (O 21 9467). Der Anzeige liegt folgende Vorge-
schichte zugrunde: Der Beschwerdeführerin wurde vom Gemeinderat E.________ 
(Ortschaft) vorgeworfen, sie habe im Zusammenhang mit ihrem Amt als Gemein-
depräsidentin zu viele Spesen abgerechnet. Die Beschwerdeführerin bringt in ihrer 
Anzeige zusammengefasst vor, es sei eine «Verleumdungskampagne» gegen sie 
geführt worden, mit dem Ziel, sie aus den politischen Ämtern zu entfernen. Im 
Rahmen dieser Kampagne habe der Straf- und Zivilkläger eine zentrale Rolle ge-
spielt. So habe er sie an Parteiversammlungen bzw. Vorstandsitzungen oder Dele-
giertenversammlungen der G.________(Partei) in der Zeit zwischen 30. Juni 2020 
und 24. August 2021 in ehrverletzender Art und Weise beschuldigt, in dem er bei-
spielsweise gesagt habe, die Beschwerdeführerin habe «gelogen, gestohlen, be-
schissen» (vgl. S. 5 ff. der Strafanzeige vom 2. September 2021). 

4.2 Am 13. April 2022 eröffnete die Staatsanwaltschaft nach einer Gerichtsstandsan-
frage der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland ein Verfahren gegen die Be-
schwerdeführerin wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses (BA 22 736). Der Be-
schwerdeführerin wird von Mitgliedern der Geschäftsprüfungskommission der Ge-
meinde E.________ (Ortschaft) vorgeworfen, sie habe im Rahmen des Verwal-
tungsbeschwerdeverfahrens betreffend Spesenabrechnung beim Regierungsstatt-
halter Thun ohne Ermächtigung Protokolle der Sitzungen des Gemeinderats einge-
reicht. Das Verfahren BA 22 736 wurde am 27. März 2023 auf den Tatbestand der 
üblen Nachrede zum Nachteil des Straf- und Zivilklägers ausgedehnt, nachdem 
dieser am 15. August 2022 eine entsprechende Strafanzeige gegen die Beschwer-
deführerin bei der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland eingereicht hatte und 
die Behandlung der Anzeige nach einer Gerichtsstandsanfrage ebenfalls von der 
Staatsanwaltschaft übernommen worden war. 

In der Anzeige des Straf- und Zivilklägers vom 15. August 2022 wird der Be-
schwerdeführerin zusammengefasst vorgeworfen, sie habe ihn in einem Schreiben 
an die Mitglieder der H.________ vom 1. Juni 2022 wahrheitswidrig bzw. wider 
Treu und Glauben des Mobbings bezichtigt und ihn beschuldigt, er würde eine poli-
tische Säuberungsaktion durchführen. Zudem werde er als Lügner dargestellt, 
wenn ihm vorgeworfen werde, dafür eine Spesenaffäre erfunden zu haben. 

4.3 Diese Ausgangslage zeigt deutlich, dass die Vorwürfe der Beschwerdeführerin ge-
gen den Straf- und Zivilkläger, welcher im Verfahren O 21 9467 Beschuldigter ist, 
und die Vorwürfe des Straf- und Zivilklägers im Verfahren BA 22 736, in welchem 
die Beschwerdeführerin Beschuldigte ist, in einem engen Sachzusammenhang 
stehen. Der von der Staatsanwaltschaft vorgebrachte Umstand, dass die Rollenver-
teilung nicht identisch ist, ändert daran nichts und schliesst eine Verfahrensvereini-
gung mit Blick auf die zitierte Rechtsprechung gerade nicht aus. Es handelt sich um 
Beschuldigungen, die die Beschwerdeführerin und der Straf- und Zivilkläger im 
Rahmen der gleichen Auseinandersetzung geäussert haben sollen. So wirft die 
Beschwerdeführerin dem Straf- und Zivilkläger vor, dieser habe im Zusammenhang 

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mit den von ihr (angeblich) zu viel bezogenen Spesen (in der Öffentlichkeit als 
«I.________(Bezeichnung)» bekannt) eine eigentliche Verleumdungs- bzw. Diffa-
mierungskampagne gegen sie geführt, während der Straf- und Zivilkläger die Be-
schwerdeführerin der üblen Nachrede beschuldigt, weil sie diese Vorwürfe ge-
genüber Dritten geäussert habe. Die materielle Beurteilung, insbesondere die Fra-
ge, ob der Beschwerdeführerin allenfalls der Wahrheits- oder Gutglaubensbeweis 
gelingt, hängt massgeblich davon ab, ob aufgrund der konkreten Umstände und 
Äusserungen des Straf- und Zivilklägers tatsächlich davon auszugehen ist, dass er 
die Beschwerdeführerin zu Unrecht diffamieren wollte. Eine getrennte Beurteilung 
dieser Vorwürfe scheint daher nicht sachgerecht und birgt entgegen den Vorbrin-
gen der Generalstaatsanwaltschaft die Gefahr sich widersprechender Urteile in 
sich. Eine einheitliche Beweisführung ist in der vorliegenden Konstellation notwen-
dig. Es wird im Verfahren BA 22 736 auch darauf ankommen, was der Straf- und 
Zivilkläger über die Beschwerdeführerin gesagt hat und ob er Grund dazu hatte, ihr 
im Zusammenhang mit der Spesenabrechnung ein Fehlverhalten vorzuwerfen. 
Entgegen den Vorbringen des Straf- und Zivilklägers stellen sich somit nicht kom-
plett unterschiedliche Fragen zu verschiedenen Lebenssachverhalten. Der Um-
stand, dass sich im Verfahren O 21 9467 eine Beweisführung mittels Zeugenaus-
sagen aufdrängt, ändert daran nichts. Die einheitliche Beweisführung in diesem 
Kontext bezieht sich nicht auf die Art der Beweisführung, sondern den Umstand, 
dass die Sachverhalte nicht unterschiedlich und losgelöst voneinander gewürdigt 
werden sollten. Zudem kann zum aktuellen Zeitpunkt, ohne eine Würdigung durch 
die Staatsanwaltschaft vorwegzunehmen, nicht einfach gesagt werden, das Verfah-
ren O 21 9467 sei grösstenteils ohnehin nicht an die Hand zu nehmen. Ob bzw. in-
wieweit die Strafantragsfrist – wie vom Straf- und Zivilkläger vorgebracht – abge-
laufen ist, wird noch genauer zu prüfen sein. 

4.4 Zwar umfasst das Verfahren BA 22 736 noch einen weiteren Vorhalt (Verletzung 
des Amtsgeheimnisses). Das schliesst aber eine Verfahrensvereinigung nicht aus. 
Entgegen der Vorbringen der Staatsanwaltschaft ergeben sich für die Beschwerde-
kammer auch keine Hinweise dafür, dass die Verfahrensvereinigung zu einer er-
heblichen Verzögerung des Verfahrens BA 22 736 führen würde. Zwar wird geltend 
gemacht, das Verfahren BA 22 736 stehe vor der Anklageerhebung. Es ist aber 
unklar und wird auch nicht begründet, wann mit einer Anklageerhebung gerechnet 
werden muss. Die Staatsanwaltschaft hat im Mai 2023 offenbar versucht, eine güt-
liche Einigung im Zusammenhang mit der Strafanzeige des Straf- und Zivilklägers 
zu erreichen, was scheiterte. Einzige seither erfolgte Ermittlungshandlung (nach-
dem am 26. April 2023 eine Einvernahme mit der Beschuldigten und am 14. Juni 
2022 der Beizug der Akten im Verfahren VBV 4/2020 beim Regierungsstatthalter-
amt erfolgt waren) war am 17. Mai 2023 der Beizug der Akten des bei der Regiona-
len Staatsanwaltschaft Oberland geführten Verfahrens O 21 9467. Mit Blick auf 
diese Ausgangslage ist entgegen den Vorbringen der Staatsanwaltschaft nicht er-
sichtlich, dass das Verfahren BA 22 736 vor dem Abschluss durch Anklageerhe-
bung steht bzw. massgeblich weiter fortgeschritten sein soll als das Verfahren O 21 
9467 – jedenfalls soweit es die Anzeige des Straf- und Zivilklägers betrifft. Wie 
ausgeführt, ist die von der Beschwerdeführerin behauptete Ehrverletzung durch 
den Straf- und Zivilkläger relevant für die Beurteilung des durch diesen erhobenen 

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Vorwurfs und daher auch im Verfahren BA 22 736 zu berücksichtigen. Entspre-
chend wurden auch die Akten des Verfahrens O 21 9467 ediert. Die Staatsanwalt-
schaft hat daher auch eine Würdigung dieser Vorwürfe vorzunehmen. Dabei gibt es 
zurzeit keine Hinweise, dass die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland in ihrem 
Verfahren bereits weiter fortgeschritten ist und die Staatsanwaltschaft auf den Ab-
schluss dieses Verfahrens warten kann. Die Verfahrensbeschleunigung steht daher 
einer Verfahrensvereinigung nicht entgegen, zumal nicht von einer erheblichen, 
sich für die Beschwerdeführerin oder den Straf- und Zivilkläger nachteiligen Verfah-
rensverzögerung ausgegangen werden kann und eine solche mit Blick auf den en-
gen Sachzusammenhang der Ehrverletzungsvorwürfe auch in einem gewissen 
Mass hinzunehmen ist.  

Die Beschwerde ist gutzuheissen und die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 
18. September 2023 aufzuheben. Die Verfahren BA 22 736 sowie O 21 9467 sind 
zu vereinigen.

5.

5.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Kanton Bern gestützt auf Art. 428 
Abs. 1 StPO die Verfahrenskosten. Diese werden auf CHF 1'200.00 bestimmt. 

5.2 Entsprechend dem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf 
eine angemessene Entschädigung. Sie hat den Antrag im Verfahren BA 22 736 
gestellt. In diesem Verfahren gilt sie als Beschuldigte, weshalb ihr Anspruch von 
Amtes wegen zu beurteilen ist. Die Entschädigung der Beschwerdeführerin ist vom 
Kanton Bern zu entrichten. Der Beizug eines Anwalts erscheint mit Blick auf die 
konkreten Umstände als gerechtfertigt. Die Bemessung der Entschädigung liegt im 
Ermessen der Beschwerdekammer. Gemäss Art. 41 Abs. 2 des Kantonalen An-
waltsgesetzes (KAG; BSG 168.11) besteht die Tarifordnung für Strafrechtssachen 
aus Rahmentarifen. Mit Blick auf Art. 17 Abs. 1 Bst. g Ziffer 1 der Parteikostenver-
ordnung (PKV; BSG 168.811) reicht der Tarifrahmen für das vorliegende Be-
schwerdeverfahren von CHF 500.00 bis CHF 5’000.00. Innerhalb des Rahmentarifs 
bemisst sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitauf-
wand und der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses 
(Art. 41 Abs. 3 KAG). Der gebotene Zeitaufwand sowie die Schwierigkeit des Pro-
zesses können als unterdurchschnittlich und die Bedeutung der Streitsache als 
knapp durchschnittlich bezeichnet werden, weshalb mit Blick auf den Tarifrahmen 
eine Entschädigung von CHF 1'000.00 (inkl. Auslagen und MWST) als angemes-
sen erachtet wird.

Der Straf- und Zivilkläger ist mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen, weshalb 
ihm keine Entschädigung auszurichten ist. 

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die Verfügung der Kantonalen Staatsanwalt-
schaft für Besondere Aufgaben vom 18. September 2023 wird aufgehoben. 

Das von der Kantonalen Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben geführte Verfah-
ren BA 22 736 wird mit dem durch die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland geführ-
ten Verfahren O 21 9467 bei der Kantonalen Staatsanwaltschaft für Besondere Auf-
gaben vereinigt. 

2. Die Verfahrenskosten, bestimmt auf CHF 1'200.00, trägt der Kanton Bern.

3. Der Beschwerdeführerin wird für ihre Aufwendungen im Beschwerdeverfahren eine 
Entschädigung von CHF 1'000.00 (inkl. Auslagen und MWST) ausgerichtet.

4. Dem Straf- und Zivilkläger wird keine Entschädigung ausgerichtet. 

5. Zu eröffnen:
- der Beschuldigten/Beschwerdeführerin, v.d. Fürsprecher B.________ (per Ein-

schreiben)
- dem Straf- und Zivilkläger, v.d. Rechtsanwalt D.________ (per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Kantonalen Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben, Staatsanwalt 

F.________
(mit den Akten – per Kurier)

Bern, 15. Dezember 2023 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Kurt
i.V. Gerichtsschreiberin Lienhard

Die Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird durch die Beschwerdekammer in Strafsachen entrichtet. 

Rechtsmittelbelehrung

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Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.