# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ab8dac3b-6125-5c6c-81fb-c9e3446aa23a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.09.2008 C-2663/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2663-2006_2008-09-15.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2663/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 5 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Michael Peterli, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger.

A._______, 
vertreten durch Rechtsanwalt Jürgen Christian Blum, 
Villinger Strasse 8, 78054 VS-Schwenningen,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Einspracheentscheid der IVSTA 
vom 31. Januar 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2663/2006

Sachverhalt:

A.
Der  am (...)  1954  geborene,  deutsche  Staatsangehörige  A._______ 
arbeitete ab 11. Mai 2001 als Kellner in der Schweiz, ab 1. Juni 2001 
mit Saisonbewilligung A, und entrichtete dabei obligatorische Beiträge 
an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenver-
sicherung  (act.  IV/2,  4,  92).  Am 3. August  2001  erlitt  er  an  seinem 
Arbeitsplatz einen Unfall; dabei verletzte er sich am linken Knie.

B.
B.a Mit  Unfallmeldung  vom  3.  August  2001  wurde  der  Unfall  der 
B._______  als  Unfallversicherer  gemeldet  (act. IV/30).  Diese  teilte 
dem  Versicherten  und  seinem  Arbeitgeber  je  mit  Schreiben  vom 
12. September  2001  mit,  dass  sie  die  Folgen  des  Schadens  vom 
3. August  2001  anerkenne.  Sie  bat  um direkte  Zustellung  von  Arzt-
rechnungen und teilte mit, dass sie dem Versicherten ein Taggeld von 
Fr.  [...]  (entsprechend  80%  des  versicherten  Verdienstes)  ausrichte 
(act. IV/34, 35). 

B.b Die B._______ holte in der Folge diverse Arztzeugnisse, ärztliche 
Zwischenberichte,  Unfallscheine  und  Gutachten  über  den  medizini-
schen Behandlungsverlauf ein (act. IV/31 – 33, 39, 41 – 43, 45, 48, 50, 
56 – 59, 68, 74, 77 – 78, 80 – 90, 99), übernahm die Behandlungs-
kosten und richtete dem Versicherten Taggelder aus.

B.c Mit Verfügung vom 9. September 2005 schloss die B._______ den 
Schadenfall  per  30. September  2005 ab. Damit  entfiel  der Anspruch 
des Versicherten auf weitere Heilbehandlungen und Taggelder. Gleich-
zeitig sprach die B._______ dem Versicherten eine Integritätsentschä-
digung von 15% bzw. Fr. [...] zu. Die Ausrichtung einer Invalidenrente 
der  Unfallversicherung  lehnte  sie  aufgrund  eines  ermittelten  Invali-
ditätsgrads von 6.54% ab (act. IV/106).

C.
C.a Am 15. August 2002 stellte der Beschwerdeführer bei der Landes-
versicherungsanstalt S._______, T._______ (nachfolgend: LVA), einen 
Antrag auf Versichertenrente aus der Rentenversicherung der Arbeiter 
(act. IV/5).

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C.b Die LVA holte sowohl bei der B._______ wie auch bei der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle oder IVSTA) Akten 
ein  (act.  IV/8,  9,  10,  12).  Weiter  liess  die  LVA  den  Versicherten 
ausführlich begutachten (act. IV/88 – 91). 

C.c Mit  Bescheid  vom  10.  Dezember  2002  wurde  der  Antrag  des 
Versicherten auf  eine  Versichertenrente  in  Deutschland von der  LVA 
abgelehnt (act. IV/24.4). Gegen diesen Bescheid erhob der Versicherte 
Widerspruch (act. IV/24.3).

C.d Am 15. Oktober 2003 schloss die LVA das Widerspruchsverfahren 
durch Widerspruchsbescheid ab. Die Bezahlung einer Rente wurde ab-
gelehnt  (act.  IV/26).  Gegen  diesen  Bescheid  erhob  der  Versicherte 
Klage beim Sozialgericht in U._______ (act. IV/26 – 27).

C.e Mit Urteil des Sozialgerichts U._______ vom 14. Juli 2005 wurde 
der  Anspruch  des  Beschwerdeführers  auf  eine  Invalidenrente  abge-
wiesen (act. IV/105). Gegen dieses Urteil erhob der Beschwerdeführer 
Berufung beim Landessozialgericht S._______ (act. IV/108). Über den 
Ausgang dieses Verfahrens sind keine Unterlagen vorhanden.

D.
D.a Mit  Schreiben  vom  18.  Oktober  2002  übermittelte  die  LVA der 
Schweizerischen  Ausgleichskasse  (SAK)  den  vom  Versicherten  am 
20. Juli 2002 gestellten Antrag auf Leistungen der schweizerischen In-
validenversicherung (Ersatz Kniegelenk und Rente) sowie das ausge-
füllte Formular E 207 D über den Beschäftigungsverlauf des Versicher-
ten und den Antrag auf Versichertenrente in Deutschland (act. IV/4, 8, 
10).

D.b Mit Datum vom 3. März 2003 stellte die IV-Stelle dem Versicherten 
den Vorbescheid zu. Sie hielt darin fest, dass sie den Leistungsantrag 
abweisen  müsste,  da  der  Antragsteller  die  erforderliche  Beitragszeit 
von mindestens einem vollen Jahr nicht erfüllt habe (act. IV/14).

D.c In seiner Stellungnahme vom 9. März 2003 machte der Versicher-
te geltend, dass er sich den Zeitpunkt seines Unfalls nicht ausgesucht 
habe. Weiter gab er an, dass er von seinem Arbeitgeber nachweisbar 
über  die  fünfmonatige  Arbeitsbewilligung  hinaus  beschäftigt  worden 
wäre, der damalige Arbeitgeber aber in der Zwischenzeit Konkurs an-
gemeldet habe (act. IV/15, 92). 

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D.d Mit in den Vorakten befindlicher Verfügung vom 2. April 2003 wies 
die Vorinstanz den Antrag auf Gewährung einer Invalidenrente von der 
IV-Stelle  wegen  nur  fünf  Monaten  Beitragszeit  ab  (act.  IV/16).  Auf 
Nachfrage  des  Bundesverwaltungsgerichts  teilte  die  IV-Stelle  am 
5. September 2008 mit,  diese Verfügung sei entweder nie in Rechts-
kraft erwachsen oder nie versandt worden, weil der Vorinstanz gestützt 
auf  ein  Schreiben  des  Versicherten  vom  9.  März  2003  weitere 
Abklärungen hinsichtlich der Beitragsdauer (Nachversicherung nach in 
der Schweiz erlittenem Unfall) notwendig erschienen hätten; genauere 
Angaben seien jedoch nicht  möglich. Die Vorinstanz führte  im obge-
nannten Schreiben weiter aus, dass, falls die Verfügung vom 2. April 
2003 gleichwohl  versandt  worden sein  sollte,  aufgrund des weiteren 
Verhaltens  und Vorgehens  der  IV-Stelle  wohl  auf  deren konkludente 
Rücknahme zu schliessen sei (vgl. unten F.j).

E.
E.a Mit Schreiben vom 7. August 2003 wurde der Versicherte von der 
IV-Stelle  angewiesen,  den  Fragebogen  für  den  Versicherten  (EU) 
ausgefüllt  und unterzeichnet  einzureichen (act. IV/17). Mit  Schreiben 
vom 25. August  2003,  16. September  2003,  1. Dezember  2003  und 
21. April 2004 verlangte sie Akteneinsicht bei der B._______ und bei 
der LVA (act. IV/18, 23, 25, 28). Die Akten wurden in der Folge bei der 
IV-Stelle eingereicht (act. IV/21 [mit Beilagen 30 – 92], IV/24 – 24.4, 26 
– 27, 29 – 29.1, 93).

E.b Der  ärztliche  Dienst  der  IV-Stelle  (Dr. C._______)  nahm 8.  Juli 
2004  zu  den  umfangreichen  medizinischen  Akten  sowie  dem 
Fragebogen  des  Versicherten  vom  13.  August  2003  Stellung 
(act. IV/94, 95). 

E.c Die Ausgleichskasse erstellte auf  Grund der vorliegenden Akten 
am 30. September 2004 den Einkommensvergleich und errechnete für 
den Zeitraum vom 3. August  2001 bis  zum 11. März 2003 einen IV-
Grad von 80% und ab  dem 12. März  2003 einen  IV-Grad von 28% 
(act. IV/96). Mit „Beschluss betreffend Invalidität“ vom 7. Oktober 2004 
zu Handen der Ausgleichskasse stellte die IV-Stelle Art und Grad der 
Invalidität,  Dauer der befristeten Rente,  Verrechnung von IV-Renten-
zahlungen mit der B._______ und die beteiligten Parteien fest und er-
stellte eine „Begründung der Verfügung“ (Rechtsmittelbelehrung fehlt; 
act. IV/97, 97a).

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E.d Das  Gesuch  für  Hilfsmittel  des  Versicherten  (künstliches  Knie-
gelenk)  wurde  mit  Verfügung  der  IV-Stelle  vom  8.  November  2004 
abgewiesen (act. 98). Die Verfügung wurde nicht angefochten.

E.e Mit Beitragsverfügung vom 14. Februar 2005 setzte die Vorinstanz 
den  Beitrag  des  Versicherten  an  die  Alters-  und  Hinterlassenenver-
sicherung  (AHV)  und  die  Invalidenversicherung  (IV)  für  die  Periode 
vom 1. Januar 2002 bis 31. August 2002 - errechnet aus dem Einkom-
men aus den Taggeldleistungen der Unfallversicherung - auf Fr. 849.60 
fest  und teilte  mit,  dass  die  Beiträge mit  der  Invalidenrentenzahlung 
verrechnet würden (act. IV/116, 116a, 119).

E.f Mit  Verfügung  vom  11.  April  2005  sprach  die  IV-Stelle  dem 
Versicherten  mit  Wirkung ab 1. August  2002 bis  30. Juni  2003 eine 
ganze Invalidenrente je à Fr. 60.-- pro Monat im Jahr 2002 und Fr. 62.-- 
pro  Monat  im  Jahr  2003  zu.  In  der  Abrechnung  behielt  sie  die 
ausstehenden AHV/IV-Beiträge von Fr. 849.60 gemäss Verfügung vom 
14. Februar  2005  ein,  was ein  Guthaben  zugunsten  der  Kasse  von 
Fr. 177.60 ergab (act. IV/102). 

E.g Gegen diese Verfügung legte der Versicherte am 14. April  2005 
Widerspruch (von der Vorinstanz als Einsprache entgegengenommen) 
bezüglich  der  Rentenbefristung  ein  mit  der  Begründung,  seit  dem 
3. August 2001 zu 100% krank geschrieben zu sein. Er reichte gleich-
zeitig  das  im  Auftrag  des  Sozialgerichts  U._______  erstellte  umfas-
sende medizinische Gutachten vom 14. Februar 2005 (act. IV/103) bei, 
gemäss diesem er keine drei  Stunden am Tag mehr arbeiten könne. 
Man könne daraus auch ersehen, dass sein Gesundheitszustand sich 
eher verschlechtern als verbessern würde (act. IV/104).

E.h Die IV-Stelle wies die Einsprache am 31. Januar 2006 (Versand 
am 7. Februar  2006)  nach  Prüfung  der  neu  eingereichten  medizini-
schen Akten durch ihre Vertrauensärztin (act. IV/109) ab (act. IV/111).

F.
F.a Gegen  diesen  Entscheid  liess  der  Versicherte am  21. Februar 
2006  fristgerecht  Beschwerde  bei  der  Eidgenössischen  Rekurskom-
mission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für die 
im Ausland wohnenden Personen (nachfolgend: Reko AHV/IV) führen, 
mit den Anträgen auf Zusprechung einer unbefristeten Invalidenrente 
über  den  30.  Juni  2003  hinaus  sowie  je  auf  unentgeltliche  Rechts-
pflege und Verbeiständung.

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F.b In  ihrer  Vernehmlassung  vom 15. März  2006  beantragte  die  IV-
Stelle die Abweisung der Beschwerde unter Bezugnahme auf die Ein-
wände des Versicherten zum Begriff und zur Anwendbarkeit des aus-
geglichenen  Arbeitsmarkts  sowie  zur  Berechnung  des  Invalidenein-
kommens im vorliegenden Fall. 

F.c Der Beschwerdeführer  liess in  seiner  Replik  vom 21. April  2006 
an seinen Anträgen festhalten. 

F.d In  der  Duplik  vom 5. Mai  2006 hielt  die  Vorinstanz ihren Abwei-
sungsantrag  aufrecht.  Sie  ergänzte,  der  Versicherte  könne  im  Falle 
einer Verschlechterung jederzeit mit einem neuen Leistungsgesuch an 
die Invalidenversicherung gelangen.

F.e Mit Triplik vom 24. Mai 2006 liess der Beschwerdeführer ebenfalls 
an seinen Anträgen festhalten. 

F.f Per 1. Januar  2007 übernahm das Bundesverwaltungsgericht  die 
bei der Reko AHV/IV hängige Beschwerde und teilte den Parteien mit-
tels Verfügung vom 6. März 2007 die Zusammensetzung des Spruch-
körpers mit. 

F.g Mit  Verfügung vom 11. Juni  2008  teilte  das  Bundesverwaltungs-
gericht den Parteien die Änderung des Spruchkörpers mit und forderte 
vom Beschwerdeführer die Vorlage einer Vertretungsvollmacht nach. 

F.h Mit  Eingabe vom 20. Juni  2008 wurde eine entsprechende Voll-
macht eingereicht. 

F.i Innert  gestellter  Frist  wurden  keine  Ausstandsgründe  geltend 
gemacht.

F.j Mit Verfügung vom 3. September 2008 beauftragte das Bundesver-
waltungsgericht die Vorinstanz, das Vorgehen bezüglich des in der Ver-
fügung vom 2. April  2003 abgelehnten Leistungsanspruchs des Ver-
sicherten  und  der  anschliessenden  Neueröffnung  eines  Verfahrens, 
das mit der Zusprechung einer vollen Rente endete, zu erläutern und 
fehlende Akten nachzureichen. Mit Schreiben vom 5. September 2008 
kam  die  Vorinstanz  der  Aufforderung  unter  Beilage  verschiedener 
Akten (act. IV/112 – 121) nach (vgl. oben D.d).

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F.k Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  und  die  eingereichten 
Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwä-
gungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  übernimmt,  sofern  es  zuständig 
ist, die Beurteilung der Ende 2006 bei den Eidgenössischen Rekurs- 
oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der De-
partemente hängigen Rechtsmittel, wobei die Beurteilung nach neuem 
Verfahrensrecht  erfolgt  (Art. 53  Abs. 2  Bundesgesetzes  über  das 
Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsge-
setz, VGG, SR 173.32]).

1.2 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit  Art. 33 Bst. d  VGG und 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-
rung  vom  19.  Juni  1959  (IVG,  SR  831.20)  sowie  Art.  5  des  Bun-
desgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 
(VwVG,  SR  172.021)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG 
liegt nicht vor. 

1.3 Der  Beschwerdeführer  hat  am vorinstanzlichen  Verfahren  teilge-
nommen; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 des Bundes-
gesetzes  über  den  allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts 
vom 6. Oktober 2000 [ATSG, SR 830.1]; entsprechend: Art. 48 Abs. 1 
VwVG). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert. 

1.3.1 Mit  nachgereichter  Vollmacht  vom  18.  Juni  2008  hat  er 
Rechtsanwalt  Jürgen  C. Blum,  Rechtsanwaltskanzlei  Blum,  D-78054 
VS-Schwenningen,  ermächtigt.  Die  Vollmacht  „umfasst  insbesondere 
die  Befugnis,  (...)  die  Vollmacht  ganz  oder  teilweise  auf  andere  zu 
übertragen (Untervollmacht) (...)“.

1.3.2 In der Beschwerde vom 21. Februar  2006 sind auf  Briefpapier 
der  Rechtsanwaltskanzlei  Blum  als  Prozessbevollmächtigte  die 
Rechtsanwälte  Jürgen  C. Blum  und  Ute  Sabee  aufgeführt.  Die  Be-

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schwerde ist von Rechtsanwältin Ute Sabee unterzeichnet. Die Replik 
vom  21.  April  2006,  die  Triplik  vom  24.  Mai  2006  und  das  Begleit-
schreiben  zur  Vollmachtseinreichung  vom  20.  Juni  2008  sind  von 
Rechtsanwalt Blum je auf demselben Briefpapier unterzeichnet. 

1.3.3 Aus dem Zusammenhang der  Blankosubstitution  in  der  (nach-
gereichten) Vollmacht vom 18. Juni 2008 einerseits und der Tatsache 
andererseits,  dass  Rechtsanwältin  Ute  Sabee  zum  Zeitpunkt  der 
Beschwerdeeinreichung bei der Rechtsanwaltskanzlei Blum tätig war, 
kann gefolgert werden, dass die unterzeichnende Rechtsanwältin vom 
Beschwerdeführer  rechtsgültig  bevollmächtigt  worden  ist.  Ebenfalls 
rechtsgültig bevollmächtigt ist Rechtsanwalt Jürgen C. Blum. 

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht 
wurde, ist darauf einzutreten (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG).

2.
2.1 Nach  Art.  37  VGG richtet  sich  das  Verfahren  vor  dem Bundes-
verwaltungsgericht  nach  dem  Verwaltungsverfahrensgesetz  (VwVG), 
soweit das VGG nichts anderes bestimmt. 

Indes  findet  das  Verwaltungsverfahrensgesetz  aufgrund  von  Art.  3 
Bst. dbis VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit 
das  Bundesgesetz  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversiche-
rungsrechts (ATSG) anwendbar  ist. Nach Art. 1  Abs. 1  IVG sind die 
Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a – 26bis 

und 28 – 70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Ab-
weichung vom ATSG vorsieht.

2.2
2.2.1 Der Beschwerdeführer ist deutscher Staatsangehöriger, so dass 
vorliegend  das  am 1.  Juni  2002  in  Kraft  getretene  Abkommen  vom 
21. Juni  1999  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft 
einerseits  und  der  Europäischen  Gemeinschaft  und  ihren  Mitglied-
staaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit  (nachfolgend:  FZA, 
SR 0.142.112.681),  insbesondere  dessen  Anhang  II  betreffend  die 
Koordinierung der  Systeme der  sozialen  Sicherheit,  anzuwenden ist 
(Art. 80a IVG). 

2.2.2 Die bis dahin zwischen der Schweiz und den Mitgliedstaaten der 
Europäischen Gemeinschaft geltenden bilateralen Abkommen über die 
soziale  Sicherheit  werden  grundsätzlich  mit  Inkrafttreten  des  FZA 

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insoweit  suspendiert,  als  letzteres  denselben  Sachbereich  regelt 
(Art. 20 FZA). 

2.2.3 Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates 
vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicher-
heit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienange-
hörige,  die  innerhalb  der  Gemeinschaft  zu-  und  abwandern 
(SR 0.831.109.268.1),  haben  die  in  den  persönlichen  Anwendungs-
bereich der Verordnung fallenden,  in einem Mitgliedstaat wohnenden 
Personen aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats grund-
sätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staatsangehörigen 
dieses Staates.

2.2.4 Soweit  das  FZA  bzw. die  auf  dieser  Grundlage  anwendbaren 
gemeinschaftsrechtlichen  Rechtsakte  keine  abweichenden  Bestim-
mungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sowie 
die  Prüfung  der  Anspruchsvoraussetzungen  einer  schweizerischen 
Invalidenrente grundsätzlich nach der innerstaatlichen Rechtsordnung 
(BGE 130 V 257 E. 2.4).  Allerdings werden die von den Trägern der 
anderen  Staaten  erhaltenen  ärztlichen  Unterlagen  und  Berichte 
gemäss  Art.  40  der  Verordnung  (EWG)  Nr.  574/72  des  Rates  vom 
21. März  1972  über  die  Durchführung  der  Verordnung  (EWG) 
Nr. 1408/71 (SR 0.831.109.268.11;  vgl. auch Art. 51 der  Verordnung 
574/72), berücksichtigt. 

2.2.5 Demnach bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Beschwer-
deführers  auf  Leistungen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, ins-
besondere nach dem IVG sowie der Verordnung über die Invalidenver-
sicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210).

2.3 Weil  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben, und weil ferner die Gerichte im Be-
reiche der Sozialversicherung bei der Beurteilung eines Falles grund-
sätzlich  auf  den  im  Zeitpunkt  des  Erlasses  des  angefochtenen 
Verwaltungsaktes,  hier  des  Einspracheentscheids  vom  31.  Januar 
2006, eingetretenen Sachverhalt abstellen (BGE 130 V 329, BGE 129 
V  4  E.  1.2  mit  Hinweisen),  sind  die  ab  1.  Januar  2003  geltenden 
Bestimmungen des ATSG anwendbar. Das IVG ist in der Fassung vom 
31.  März  2003  [4.  IVG-Revision]  anwendbar  (in  Kraft  seit  1.  Januar 
2004). Nicht  zu berücksichtigen sind demnach die durch die 5. IVG-

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Revision eingeführten Änderungen, welche am 1. Januar 2008 in Kraft 
getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden werden deshalb die ab 
1. Januar 2004 bis  Ende 2007 gültig  gewesenen Bestimmungen des 
ATSG, des IVG und der IVV zitiert.

3.
3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie 
die Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige 
und  vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  zu 
sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  unbeschränkt; er  findet 
sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 
E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit weiteren Hinweisen).

3.2.1 Im  Sozialversicherungsprozess  hat  das  Gericht  seinen  Ent-
scheid,  sofern das Gesetz nicht  etwas Abweichendes vorsieht,  nach 
dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die 
blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweis-
anforderungen  nicht.  Das  Gericht  hat  vielmehr  jener  Sachverhalts-
darstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 
E. 2, je mit Hinweisen).

3.2.2 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die 
Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 
Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahr-
scheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen 
an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die 
Abnahme  weiterer  Beweise  zu  verzichten  (antizipierte  Beweiswürdi-
gung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, 
Zürich 1999, S. 212, Rz 450; vgl. auch BGE 122 V 157 E. 1d, 122 II 
469 E. 4a, 120 Ib 229 E. 2b).

4.
Im  vorliegenden  Verfahren  ist  streitig  und  vom  Bundesverwaltungs-
gericht zu prüfen, ob die IV-Stelle dem Versicherten zu Recht nur eine 

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vom  1.  August  2002  bis  zum  30.  Juni  2003  befristete  Rente  zuge-
sprochen und weitergehende Leistungen abgewiesen hat. 

In der Folge wird aufgrund der eingebrachten Rügen zu prüfen sein, 
ob 
- die Arbeit des Beschwerdeführers als Kellner nicht mehr zumutbar 

und unter welchen Umständen an Stelle dieser Beschäftigung eine 
Verweistätigkeit möglich ist (E. 6.1);

- für  die von der Vorinstanz vorgeschlagenen Verweistätigkeiten ein 
ausgeglichener Arbeitsmarkt vorhanden ist (E. 6.2);

- der  von  der  Vorinstanz  errechnete  Einkommensvergleich  recht-
mässig zustande gekommen ist (E. 6.3).

Zunächst  sind  jedoch  die  zur  Beurteilung  der  Streitsache  massge-
benden gesetzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung ent-
wickelten Grundsätze darzulegen.

4.1 Hinsichtlich der aufgrund von Art. 2 ATSG zu berücksichtigenden 
Normen des ATSG zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit 
(Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades 
(Art.  16)  sowie  zur  Revision  der  Invalidenrente  und  anderer  Dauer-
leistungen  (Art.  17  ATSG)  hat  das  Eidgenössische  Versicherungs-
gericht erkannt, dass es sich bei den in Art. 3 – 13 ATSG enthaltenen 
Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine  formellgesetzliche  Fassung 
der  höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Be-
griffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit 
keine Änderung ergibt, weshalb die hiezu entwickelte Rechtsprechung 
übernommen  und  weitergeführt  werden  kann  (vgl.  BGE 130 V  343, 
E. 3.1  –  3.3).  Auch  die  Normierung  des  Art.  16  ATSG  (Grad  der 
Invalidität) führt  nicht zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur 
zur  Invaliditätsbemessung  bei  erwerbstätigen  Versicherten,  welche 
weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs 
vorzunehmen ist (BGE 130 V 343 E. 3.4 mit Hinweis auf BGE 128 V 30 
E. 1 und 104 V 136 f. E. 2a und b je zu Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 
31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung]).

4.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Der  Zeitpunkt  des  Eintritts  der  Invalidität  beurteilt  sich  nach  Art. 29 
Abs. 1 IVG. Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, 
in  dem der Versicherte mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig 
geworden  ist  (Bst.  a:  Dauerinvalidität,  Art.  7  ATSG)  oder  während 

Seite 11

C-2663/2006

eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes-
tens zu 40% arbeitsunfähig war (Bst. b: langdauernde Krankheit, Art. 6 
ATSG, vgl. BGE 121 V 272 ff. E. 6).

4.3 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  wird  das  Erwerbs-
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog.  Valideneinkom-
men, Art. 16 ATSG).

4.4 Ein Anspruch auf eine ganze Rente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 
IVG bei einem Invaliditätsgrad von 70%, auf eine Dreiviertelsrente bei 
einem Invaliditätsgrad von 60%,  bei  einem Invaliditätsgrad  von 50% 
auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 40% auf eine 
Viertelsrente.

4.5 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen,  geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  bedingte,  volle  oder 
teilweise  Unfähigkeit,  im bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zu-
mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

4.6 Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körper-
lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach 
zumutbarer  Behandlung  und  Eingliederung  verbleibende ganze oder 
teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom-
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Vereinfacht aus-
gedrückt ist Erwerbsunfähigkeit die durch einen Gesundheitsschaden 
verursachte  Unfähigkeit,  durch  zumutbare  Arbeit  Geld  zu  verdienen 
(ALFRED MAURER, Bundessozialversicherungsrecht, Basel 1993, S. 140). 
Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im ange-
stammten Beruf,  sondern  – wenn erforderlich  – auch in  zumutbaren 
Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Aufgrund des im gesamten Sozial-
versicherungsrecht  geltenden  Grundsatzes  der  Schadenminderungs-
pflicht ist ein in seinem bisherigen Beruf dauernd arbeitsunfähiger Ver-
sicherter  gehalten,  innert  nützlicher  Frist  Arbeit  in  einem  anderen 
Berufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit dies 
möglich  und  zumutbar  erscheint  (BGE  113  V  28  E.  4a,  111 V  239 

Seite 12

C-2663/2006

E. 2a). Diese Erwerbsmöglichkeit hat sich der Versicherte anrechnen 
zu lassen.

4.7
4.7.1 Der  Begriff  des  ausgeglichenen  Arbeitsmarktes  ist  ein  theore-
tischer  und abstrakter  Begriff,  welcher  dazu dient,  den Leistungsbe-
reich  der  Invalidenversicherung von jenem der  Arbeitslosenversiche-
rung abzugrenzen. Nach der Gerichtspraxis ist für die Annahme eines 
ausgeglichenen Arbeitsmarktes zu prüfen, ob die verbliebene Arbeits-
kraft nutzbar wäre, würden die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot 
an Arbeitskräften entsprechen (unveröffentlichter Entscheid des Eidge-
nössischen Versicherungsgerichts vom 10. Mai 1995, E. 5a; vgl. THOMAS 
LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3.  Auflage,  Bern 
2003, S. 124 mit weiteren Hinweisen). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt 
kennzeichnet  sich  durch  ein  Gleichgewicht  zwischen  Angebot  von 
Stellen und Nachfrage nach solchen; dabei  muss zudem ein Fächer 
verschiedenartiger  Stellen  vorliegen,  und zwar  sowohl  bezüglich  der 
dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Fähigkeiten wie auch 
hinsichtlich  des  körperlichen  Einsatzes  (vgl.  BGE 110  V  276  E. 4b; 
ZAK 1991 321 E. 3b). An einem solchen ausgeglichenen Arbeitsmarkt 
fehlt es etwa dort, wo die Umsetzung der verbleibenden Erwerbsmög-
lichkeit  einen  absolut  einmaligen  Glücksfall  darstellt  (SVR  1996  IV 
Nr. 70)  oder  wo  aufgrund  der  bestehenden  gesundheitlichen  Ein-
schränkungen  ein  entsprechender  Arbeitsplatz  nicht  ohne  weiteres 
gefunden  werden  kann  (vgl.  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  Zürich 
2003,  Rz  20  zu  Art.  7;  DERSELBE,  D. Bundesgesetz  über  den  Allge-
meinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  [ATSG],  in:  ULRICH MEYER 
[Herausgeber],  Schweizerisches  Bundesverwaltungsrecht,  Band  XIV: 
Soziale  Sicherheit,  2.  Auflage,  Basel  2007,  S.  249,  Rz  37;  THOMAS 
LOCHER, a.a.O, S. 124).

4.7.2 Massgebend  ist,  inwiefern  sich  das  dem  Versicherten  verblie-
bene Leistungsvermögen auf dem für ihn in Frage kommenden ausge-
glichenen Arbeitsmarkt wirtschaftlich verwerten lässt (BGE 110 V 276 
E. 4b, ZAK 1991 S. 321 E. 3b). Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbe-
messung  nicht  darauf  abzustellen  ist,  ob  eine invalide  Person unter 
den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, son-
dern  einzig darauf,  ob sie die ihr  verbliebene Arbeitskraft  noch wirt-
schaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem An-
gebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 291 E. 3b).

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4.8 Gemäss  Art. 88a  Abs. 1  IVV  ist  bei  einer  Verbesserung  der 
Erwerbsfähigkeit  die  anspruchsbeeinflussende  Änderung  von  dem 
Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, 
dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall 
zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei 
Monate angedauert  hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. 
Diese Bestimmung bezieht sich in erster Linie auf die Revision bereits 
laufender  Renten,  sie  ist  sinngemäss  aber  auch dann  anzuwenden, 
wenn  die  anspruchsbeeinflussende  Änderung  des  Invaliditätsgrades 
noch  vor  Erlass  der  ersten  Rentenverfügung  eingetreten  ist  mit  der 
Folge,  dass  dann  gleichzeitig  die  Änderung  mitberücksichtigt  wird 
(BGE 121 V 275 E. 6 b/dd mit Hinweis).

4.9
4.9.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder  der Ärztin  ist  es dabei,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem  Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person arbeitsunfähig  ist. Im Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits-
leistungen  der  Person  noch  zugemutet  werden  können  (BGE 125  V 
261  E.  4  mit  Hinweisen).  Die  –  arbeitsmedizinische  –  Aufgabe  der 
Ärzte und Ärztinnen besteht darin, sich dazu zu äussern, inwiefern die 
versicherte  Person  in  ihren  körperlichen  oder  geistigen  Funktionen 
leidensbedingt  eingeschränkt  ist.  Im  Vordergrund  stehen  dabei  vor 
allem jene Funktionen,  welche für  die nach der  Lebenserfahrung im 
Vordergrund stehenden Arbeitsmöglichkeiten der versicherten Person 
wesentlich  sind  (so  etwa,  ob  diese  sitzend  oder  stehend,  im Freien 
oder  in  geheizten Räumen arbeiten  kann oder  muss,  ob sie  Lasten 
heben und tragen kann). 

4.9.2 Die Frage, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten auf Grund 
der  medizinischen Angaben und unter  Berücksichtigung der  übrigen 
Fähigkeiten der versicherten Person in Frage kommen, ist demgegen-
über nicht von der Ärztin oder dem Arzt, sondern von der Verwaltung 
bzw. von der  Berufsberatung  zu beantworten  (vgl. Urteil  des  Eidge-
nössischen Versicherungsgerichts I 457/04 vom 26. Oktober 2004, in: 
SVR 2006 IV Nr. 10, E. 4.1 mit Verweis auf BGE 107 V 17 E. 2b).

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4.9.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist  entschei-
dend,  ob  der  Bericht  für  die  streitigen  Belange  umfassend  ist,  auf 
allseitigen Untersuchungen beruht,  auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Darlegung der Zusammenhänge und in der Beurteilung 
der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 
der Expertinnen und Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 
BGE 122 V 160 E. 1c und 1d mit weiteren Hinweisen, AHI 2001 S. 113 
E. 3a).

5.
Bevor  die  einzelnen  Rügen  des  Beschwerdeführers  geprüft  werden, 
sind sich stellende Fragen hinsichtlich des vorliegend erfolgten Verfah-
rensablaufs zu klären. 

5.1 Die  Akten enthalten  eine unterschriebene Verfügung der  Vorins-
tanz vom 2. April  2003 inklusive Rechtsmittelbelehrung, gemäss wel-
cher der Versicherte wegen Beitragszeiten von weniger als einem Jahr 
keinen Anspruch auf die Gewährung einer ordentlichen Invalidenrente 
hat  und deshalb sein  Rentenantrag abgewiesen wird. Die Verfügung 
enthält den Zusatz „Wir haben ebenfalls von Ihren Bemerkungen vom 
09.03.2003 und der beiliegenden Arbeitsbestätigung Kenntnis genom-
men  und  festgestellt,  dass  diese  an  der  Richtigkeit  unseres  Vorbe-
scheides vom 03.03.2003 nichts zu ändern vermögen.“ 

5.1.1 Unklar  ist,  ob  diese  Verfügung Rechtskraft  erlangte  und somit 
das  neue  Verfahren  (Aufforderung  an  den  Versicherten  durch  die 
IVSTA vom 7. August 2003, Fragebogen und Unterlagen einzureichen 
[act. IV/17]) als Revisionsverfahren zu beurteilen und die angefochtene 
Verfügung  vom  11.  April  2005  unter  revisionsrechtlichen  Vorausset-
zungen zu beurteilen ist. 

5.1.2 Die  Vorinstanz  argumentiert  in  ihrer  Stellungnahme  vom 
5. September 2008, dass die erste Verfügung vom 2. April 2003 wohl 
nie verschickt worden sei und somit auch nie Rechtskraft erlangt habe. 
Dafür  spreche,  dass  die  IVSTA  gleichentags  ein  neues  Verfahren 
eröffnet  habe (act. IV/112). Auch im Schreiben  an den Versicherten 
vom 7. August 2003 sei nicht auf diese Verfügung Bezug genommen 
worden,  hingegen  aber  auf  das  Schreiben  des  Versicherten  vom 
9. März 2003. Es sei nie die Rede gewesen von einer wiedererwägen-
den  oder  revisionsweise  aufzuhebenden  früheren  Verfügung  vom 
2. April  2003.  Die  Vorinstanz  fährt  fort,  dass,  selbst  wenn  die  Ver-

Seite 15

C-2663/2006

fügung vom 2. April 2003 gleichwohl zum Versand gelangt sein sollte, 
aufgrund des weiteren Verhaltens der IV-Stelle  wohl  auf  deren „kon-
kludente Rücknahme“ zu schliessen sei. 

5.2 Es kann heute – mit einer Zeitdifferenz von mittlerweile über fünf 
Jahren – nicht  mehr  schlüssig aufgezeigt  werden,  wie  sich das Ver-
fahren genau abgespielt  hat. Dafür,  dass  die  vorbereitete  Verfügung 
vom  2. April  2003  tatsächlich  nicht  verschickt  wurde  und  somit  nie 
Rechtskraft erlangt hat, spricht, dass sich in den späteren Akten weder 
von  der  Vorinstanz  noch  vom Beschwerdeführer,  noch  von  anderen 
beteiligten Institutionen jegliche Anzeichen und Reaktionen auf diese 
Verfügung finden lassen. 

Die  von der  Vorinstanz am 5. September  2008 nachgereichte Verfü-
gung  vom  14.  Februar  2005  (act.  IV/116  mit  Beilage  116a)  erklärt 
nunmehr, weshalb die Vorinstanz in der Verfügung vom 11. April 2005 
von einer  erfüllten  Beitragszeit  gemäss Art.  36  Abs. 1  IVG ausging, 
aber von der zugesprochenen befristeten ganzen Rente vom 1. August 
2002 – 30. Juni 2003 AHV/IV-Beiträge von Fr. 849.60 einbehielt.

5.3 Aus diesen Gründen sind im Folgenden die einzelnen Rügen des 
Beschwerdeführers (siehe oben E. 4) unter den üblichen Voraussetz-
ungen der Überprüfung einer Neuanmeldung und nicht unter revisions-
rechtlichen Aspekten zu prüfen.

6.
6.1 Der Beschwerdeführer rügt, aufgrund diverser Gutachten sei fest-
gestellt  worden, dass ihm die Arbeit als Kellner nicht mehr zumutbar 
sei, er aber in der Lage sein solle, leichte sitzende Arbeitstätigkeiten 
vollschichtig auszuüben. Eine Sanierung des Kniegelenks in operativer 
oder medikamentöser Hinsicht komme zum jetzigen Zeitpunkt nicht in 
Betracht.  Ausserdem  sei  infolge  seiner  Knieprobleme  jegliche  kom-
binierte  Verweistätigkeit  zwischen Gehen,  Stehen und Sitzen ausge-
schlossen (Replik vom 24. April 2006).

6.1.1 Dem  Bundesverwaltungsgericht  liegen  folgende  für  die  nach-
folgenden Ausführungen zentrale medizinische Gutachten, Beurteilun-
gen und Stellungnahmen vor:

 1. Ausführlicher  ärztlicher  Befundbericht  vom  7.  Oktober  2002  und  22. 
November 2002, Dr. D._______, Ärztlicher Dienst, Z._______ (act. IV/88, 
89);

Seite 16

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2. Ärztliches  Gutachten  vom  12.  November  2002,  Dr.  E._______, 
Z._______,  erstellt  zu  Handen  des  Ärztlichen  Dienstes  der  LVA (act. 
IV/90);

3. Ärztliche  Stellungnahme  vom  7.  März  2003,  F._______  [Hausarzt], 
Y._______,  an  LVA,  zum  Gutachten  vom  12.  November  2002  von 
Dr. E._______ (act. IV/58);

4. Bericht vom 13. März 2003, Dr. G._______, Y._______ (act. IV/57);
5. Stellungnahme  vom  16.  Mai  2003,  Dr.  D._______,  Ärztlicher  Dienst 

Z._______, (act. IV/91);
6. Aktengutachten  vom  11.  Juni  2003,  Dr.  H._______,  X._______,  zu 

Handen der B._______ (act. IV/77);
7. Bericht vom 8. Juli 2004, Ärztlicher Dienst der IVSTA (act. IV/94, 95);
8. Gutachten  vom  10.  September  2004,  MEDAS  [...],  W._______,  zu 

Handen der B._______ (act. IV/99);
9. Stellungnahme  vom  11.  März  2005,  Ärztlicher  Dienst  der  IVSTA zum 

Gutachten vom 10. September 2004 (act. IV/101);
10. Fachorthopädisches  Gutachten  vom  14.  Februar  2005,  Dr.  I._______, 

V._______, zu Handen des Sozialgerichts U._______ (act. IV/103);
11. Stellungnahme vom 11. Januar 2006,  Ärztlicher  Dienst  der  IVSTA zum 

Gutachten vom 14. Februar 2005 (act. IV/109).

6.1.2 Der Beschwerdeführer stützt seine Rüge insbesondere auf das 
fachorthopädische  Gutachten  vom  14.  Februar  2005  (act.  IV/103) 
sowie die Ausführungen des ärztlichen Dienstes der IVSTA vom 8. Juli 
2004 (act. IV/95). In seinem Widerspruch vom 14. April 2005 führt er 
aus, aus dem Gutachten gehe hervor, dass er keine drei Stunden am 
Tag mehr arbeiten könne. Weiter lässt er in der Replik vom 21. April 
2006 ausführen, dass jegliche Tätigkeiten im Stehen sowie kombinier-
te  Verweisungstätigkeiten  zwischen  Gehen,  Stehen und Sitzen  nicht 
möglich und nur rein sitzende Tätigkeiten überhaupt vorstellbar seien. 
Deshalb würden jegliche vorgeschlagenen Tätigkeiten ausscheiden. 

6.1.3 Der  Beschwerdeführer  befindet  sich  mit  dieser  Auffassung  im 
Irrtum, wenn er das obgenannte Gutachten so liest. Er bezieht sich auf 
einen Satz zur Frage 3 auf Seite 18. Aus der Antwort des Gutachters 
geht  hervor,  dass  der  Proband  seines  Erachtens  die  Tätigkeit  als 
Kellner nur  unter  3  Stunden  pro  Tag vornehmen könne,  gleichzeitig 
aber Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vollschichtig wahr-
nehmbar seien. Auch übergeht der Beschwerdeführer die Feststellung 
des Gutachters, dass jegliche Tätigkeit  mit  kaufmännischen und ver-
waltungstechnischen  Schwerpunkten  durchgeführt  werden  könne, 
auch in Wechselschicht (Frage 2), soweit die Tätigkeit körperlich leicht 
sei („Belastung durch Stehen, Gehen, Bücken, Heben und Tragen nur 
eingeschränkt möglich, dasselbe gilt für Arbeiten auf Leitern und Ge-
rüsten  sowie  Arbeiten  und  Gehen  auf  unebenen  Böden“  [Frage  2a] 
und  „bei  uneingeschränkter  Sitzfähigkeit  ohne  zeitliche  Einschrän-

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kung“ [Begründung zu Frage 3], S. 15 ff.). Dabei rechnet der Gutachter 
bei  Einhalten  der  obgenannten Verweistätigkeiten  mit  „einer  Arbeits-
unfähigkeitszeit,  welche  dem Durchschnitt  der  deutschen  Arbeitneh-
mer entspricht; diese liegt bei ca. 3% – 4%“ (Frage 8, S. 21). Gemäss 
dem MEDAS-Gutachten vom 10. September 2004 (act. IV/99) ist der 
Beschwerdeführer  „eingeschränkt  bei  stehenden,  knienden  und 
hockenden Tätigkeiten. Die Tätigkeit als Kellner ist ihm nicht mehr zu-
zumuten. Vollschichtig sind ihm vorwiegend sitzende Tätigkeiten zuzu-
muten.  Gelegentliches  Aufstehen  und  Umhergehen  sowie  gelegent-
liches Bücken sind erlaubt“ (Antworten zu 9. Arbeitsfähigkeit,  S. 12). 
Mehrfach wird festgestellt, dass sich der Beschwerdeführer selber Ge-
danken  macht,  welche  Tätigkeit  er  unter  diesen  geänderten  Um-
ständen wahrnehmen könnte und sich auf PC-Tätigkeiten konzentriert. 
Er  sei  jedoch skeptisch,  in  diesem Tätigkeitsfeld  nochmals  beruflich 
Fuss  fassen  zu  können  (vgl.  act.  IV/99  S.  3,  letzter  Absatz;  S. 10, 
Absatz 3; act. IV/103 S. 7, Sozialanamnese).

6.1.4 Die  Vorinstanz  hatte  in  ihrer  Berechnung  vom  30. September 
2004 (act. IV/96) die Auffassung der Ärztin ihres ärztlichen Dienstes 
(act.  IV/95)  übernommen,  die  sich  einerseits  auf  die  gutachterliche 
Beurteilung im Jahr 2002 sowie die Stellungnahmen der behandeln-
den  Ärzte  F._______  und  Dr. G._______  stützte. Durch  die  Berück-
sichtigung  einer  nur  80%-igen  (statt  100%-igen)  Verweistätigkeit  in 
sitzender Position ergab sich bereits damals eine für den Beschwerde-
führer  günstigere  Beurteilung,  als  die  beiden  späteren  Gutachten 
(MEDAS vom 10. September 2004 und Dr. I._______ vom 14. Februar 
2005) festgestellt haben. In Berücksichtigung des letzteren Gutachtens 
weicht die IV-Ärztin in ihrer Stellungnahme vom 11. Januar 2006 nicht 
von  ihrer  Beurteilung  ab  (act.  IV/109).  Demgemäss  bestätigt  die 
Vorinstanz  in  ihrem  Einspracheentscheid  ihre  Berechnung  vom 
30. September 2004.

6.1.5 In Berücksichtigung der Einschätzungen des ärztlichen Dienstes 
der IVSTA, der obgenannten Gutachten und der Feststellung, dass der 
Beschwerdeführer selbst daran ist, sich auf eine sitzende Tätigkeit im 
administrativen Bereich einzustellen, sieht das Bundesverwaltungsge-
richt keine Anhaltspunkte dafür, weshalb dem Beschwerdeführer jeg-
liche  Verweistätigkeit  im  administrativen  und  verwaltungstechnischen 
Bereich, auch mit zeitweiligem Aufstehen und Umhergehen, nicht zu-
mutbar sein sollte. In seiner Replik führt  der Beschwerdeführer zwar 
aus,  eine  kombinierte  Verweisungstätigkeit  sei  ausgeschlossen,  be-

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gründet diese Aussage – die den Feststellungen der Ärzte entgegen-
steht  – jedoch nicht  weiter. Somit  ist  von der  Beurteilung der  Vorin-
stanz nicht abzuweichen. Bei dieser Beurteilung kann offen gelassen 
werden, ob und wann weitere medizinische (medikamentöse bzw. ope-
rative)  Massnahmen notwendig  oder  sinnvoll  sind,  zumal  sie  keinen 
Einfluss auf die Frage haben, ob eine sitzende Tätigkeit zumutbar ist.

6.2 Weiter  rügt  der  Beschwerdeführer,  für  die  vorgeschlagenen  Ver-
weistätigkeiten  existiere  kein  ausgeglichener  Arbeitsmarkt.  In  seiner 
Replik vom 21. April 2006 lässt er präzisierend rügen, die vorgeschla-
genen Verweisungstätigkeiten seien insgesamt nicht zumutbar, da sie 
alle einen nicht sitzenden Arbeitsanteil hätten.

6.2.1 Wie oben in E. 4.7 ausgeführt, handelt es sich beim Begriff des 
ausgeglichenen Arbeitsmarktes um einen theoretischen und abstrak-
ten Begriff. Demnach ist einzig zu prüfen, ob der Beschwerdeführer die 
ihm verbliebene Arbeitskraft  noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn 
die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entspre-
chen würden. Ob die Arbeitsplätze tatsächlich vorhanden sind, ist im 
Bereich der Invalidenversicherung nicht relevant.

6.2.2 Im Gutachten vom 14. Februar 2005 (act. 103 S. 22) wird fest-
gestellt,  dass der gegenwärtige Zustand stationär sei  und mit  Wahr-
scheinlichkeit  bereits  bei  der  Erstbegutachtung  vom  12.  November 
2002 (act. IV/90) bestanden habe. Die Ärztin des ärztlichen Dienstes 
der Vorinstanz stellt aufgrund des Berichtes vom 13. März 2003 (act. 
IV/57)  fest,  dass  der  Versicherte  ab  dem  12.  März  2003  in  Ver-
weistätigkeit in sitzender Position zu 80% arbeitsfähig ist (act. IV/95). 

6.2.3 Aufgrund der schlüssigen ärztlichen Gutachten steht fest,  dass 
der Beschwerdeführer spätestens seit dem 12. März 2003 in der Lage 
ist, eine leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit im administrativen oder 
verwaltungstechnischen Bereich im Umfang von mindestens 80% aus-
zuüben.  Die  Vorinstanz  nimmt  in  der  Erwerbsvergleichsberechnung 
vom 30. September 2004 Vergleichswerte für leichte Arbeiten an, redu-
ziert  auf sitzende Positionen, vergleichbar mit einfachen und repetiti-
ven  Tätigkeiten  im  Bereich  Detailhandel  und  sonstigen  öffentlichen 
und  personellen  Dienstleistungen.  Die  Vorinstanz  nennt  im  Rahmen 
dieses Arbeitsfeldes beispielhaft einige denkbare Tätigkeiten, die alle-
samt vorwiegend in sitzender Position (mit von Zeit zu Zeit Aufstehen 
und einige  Schritte  Herumgehen)  ausgeübt  werden. Den Ausführun-
gen ist beizupflichten, insbesondere da gerade auch im Gastgewerbe 

Seite 19

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solche Stellen existieren (z.B. am Telefon und in der Administration). 
Tatsächlich hat der Bescherdeführer auch begonnen, sich am Compu-
ter weiterzubilden (siehe oben, E. 6.1.3). Ausserdem ist den Akten zu 
entnehmen,  dass  er  für  drei  Jahre  die  Hotelfachschule  besucht  und 
jahrelang  als  Restaurantleiter  gearbeitet  hat  (act.  IV/99  S. 2).  Die 
ausführlichen  Erörterungen  in  Replik  und  Triplik,  weshalb  keine  der 
vorgeschlagenen Verweistätigkeiten zumutbar sei, sind demnach nicht 
nachvollziehbar.

6.2.4 Zusammenfassend kann  festgestellt  werden,  dass  die  Arbeits-
fähigkeit  des Beschwerdeführers spätestens seit  dem 12. März 2003 
insofern  vorhanden ist,  als  dass er  im Bereich einer  einfachen,  vor-
wiegend sitzenden administrativen oder verwaltungstechnischen Tätig-
keit seine Arbeitskraft zu mindestens 80% verwerten kann. Für dieses 
Tätigkeitsgebiet  existiert  zweifellos  ein  ausgeglichener  Arbeitsmarkt. 
Der  Beschwerdeführer  ist  in  diesem  Bereich  und  Rahmen  somit 
erwerbsfähig gemäss Art. 7 ATSG und hat sich demnach im Rahmen 
der Schadenminderungspflicht diese Erwerbsmöglichkeiten anrechnen 
zu lassen (siehe oben E. 4.6). Die Rüge ist somit unbegründet.

6.3 Der Beschwerdeführer bestreitet schliesslich die Rechtmässigkeit 
des  durchgeführten Einkommensvergleichs. Bezüglich  der  Ermittlung 
des  Invalideneinkommens  lässt  er  beanstanden,  die  Verdienste  der 
Verweistätigkeiten seien zu hoch angesetzt worden, so dass der Invali-
ditätsgrad  nicht  zutreffend  ermittelt  worden  sei.  In  der  Replik  wird 
zusätzlich präzisiert, dass der leidensbedingte Abzug von 10% bei der 
vorliegenden  schmerzhaften  Funktionsbeeinträchtigung  des  Kniege-
lenks zu gering sei.

6.3.1 Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 15. März 2006 
zutreffenderweise  ausführt,  sind  gemäss  ständiger  Rechtsprechung 
des  Bundesgerichts  (bis  31.  Dezember  2006:  Eidgenössisches  Ver-
sicherungsgericht), für die Bestimmung des Invalideneinkommens die 
Tabellenlöhne  gemäss  den  vom  Bundesamt  für  Statistik  periodisch 
herausgegebenen  Lohnstrukturerhebungen  (LSE)  heranzuziehen, 
wenn  die  versicherte  Person  keiner  Erwerbstätigkeit  nachgeht  (BGE 
129 V 475 E. 4.2.1 mit Hinweisen, BGE 126 V 75 E. 3b/bb mit Hinwei-
sen).

6.3.2 Die Höhe des Valideneinkommens wird vom Beschwerdeführer 
nicht beanstandet. Die Vorinstanz ist vom letzten Lohn von Fr. 3'800.-- 
pro Monat  (August  2001) ausgegangen und hat  diesen für  das Jahr 

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2002 indexiert, was einen Validenlohn von Fr. 3'866.99 ergab. Bezüg-
lich des Invalideneinkommens steht aufgrund der Akten fest, dass der 
Beschwerdeführer  seit  mehreren  Jahren  kein  Erwerbseinkommen 
mehr erzielt hat, weshalb die Vorinstanz zu Recht auf die LSE abge-
stellt  hat. Da die  Tabellenlöhne für  die  ermittelten  Verweistätigkeiten 
(sitzende,  einfache  und  repetitive  Tätigkeiten  [Stufe  4,  LSE  2002] 
einerseits  für  den  Detailhandel  und  andererseits  für  sonstige  öffent-
liche und persönliche Dienstleistungen) höher waren als das errechne-
te Valideneinkommen, wurde anstelle der Tabellenlöhne das Validen-
einkommen als Invalideneinkommen eingesetzt.

6.3.3 Nach der Rechtsprechung kann vom Tabellenlohn zusätzlich ein 
Prozentabzug vorgenommen werden, weil Versicherte wegen gesund-
heitlicher  Beeinträchtigungen,  des  Alters,  ausländischer  Nationalität, 
Teilzeitarbeit  und dem Umstand,  dass sie eine gänzlich neue Arbeit 
antreten  müssen,  oft  nicht  das  Lohnniveau  gesunder  Personen  am 
gleichen  Arbeitsplatz  erreichen.  Dabei  ist  die  Frage,  ob  und  in  wel-
chem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen per-
sönlichen  und  beruflichen  Umständen  des  konkreten  Einzelfalls  ab-
hängig; der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen 
ist  nach  pflichtgemässem Ermessen  gesamthaft  zu  schätzen,  wobei 
der Abzug auf  höchstens 25% zu begrenzen ist. Die Verwaltung hat 
kurz zu begründen, warum sie einen Abzug vom Tabellenlohn gewährt, 
insbesondere  welche  Merkmale  sie  bei  ihrer  gesamten  Schätzung 
berücksichtigt (BGE 126 V 75 E. 5b).

6.3.4 Die Vorinstanz hat einen Leidensabzug von 10% berücksichtigt 
und diesen mit dem Alter sowie der Tatsache, dass der Versicherte nur 
noch sitzende und reduzierte Tätigkeiten wahrnehmen könne, begrün-
det. Weiter hat sie die von der Ärztin des medizinischen Dienstes der 
Vorinstanz vorgeschlagenen 80% Arbeitsfähigkeit ab 12. März 2003 in 
die  Berechnung  miteinbezogen.  In  Berücksichtigung  dieser  Werte 
ergab sich ein Invaliditätsgrad von 28%. 

6.3.5 In  Beachtung  der  einerseits  zu  Handen  des  Sozialgerichts 
U._______  und  andererseits  der  B._______  erstellten  umfassenden 
Gutachten  (act.  IV/103  und  99),  gemäss  denen  dem  Versicherten 
zumindest  eine  vollschichtige,  vorwiegend  sitzende  Tätigkeit,  mit 
„erlaubtem gelegentlichem Aufstehen und Umhergehen sowie Bücken“ 
(act.  IV/99  S.  12),  zumutbar  ist,  besteht  für  das 
Bundesverwaltungsgericht  kein Anlass,  in  den Beurteilungsspielraum 

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der  Vorinstanz  einzugreifen.  Der  Invaliditätsgrad  von  28%  ist  zu 
bestätigen. Damit hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine 
schweizerische  Invalidenrente.  Hinzuweisen  ist  in  diesem 
Zusammenhang  auf  die  unangefochtene  Verfügung  der  B._______ 
vom 9. September  2005  (act.  IV/106),  die  gar  einen  Invaliditätsgrad 
von 6.54% ermittelt hatte. 

6.3.6 Somit erweist sich auch die Rüge betreffend der Ermittlung des 
Invaliditätsgrads ab 12. März 2003 als unbegründet.

6.4 Unter diesen Umständen ist die Beschwerde abzuweisen und die 
angefochtene Verfügung zu bestätigen. 

7.
7.1 Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  wären  die  Kosten  grund-
sätzlich  dem Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art.  63  Abs.  1  VwVG 
i.V.m. Art. 37 VGG).

Soweit  sich das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
pflege auf die Befreiung von der Pflicht zur Bezahlung der Verfahrens-
kosten  bezieht,  ist  dieses  gegenstandslos,  da  im  vorliegenden  Be-
schwerdeverfahren  ohnehin  keine  Verfahrenskosten zu erheben  sind 
(Übergangsbestimmung  zur  Änderung  des  IVG  vom  16.  Dezember 
2005,  Bst. c in  Verbindung mit  Art. 69 Abs. 1bis IVG [in  der Fassung 
vom 16. Dezember 2005, in Kraft seit 1. Juli 2006] bzw. in Verbindung 
mit  Art. 69 Abs. 2 IVG [in  der Fassung vom 16. Dezember 2005,  in 
Kraft seit 1. Januar 2007]). 

7.2 Aufgrund  seines  Unterliegens  hat  der  Beschwerdeführer  keinen 
Anspruch auf  Parteientschädigung aus Art.  64  Abs. 1  VwVG in  Ver-
bindung  mit  Art. 37  VGG;  Art.  7  Abs.  1  des  Reglements  über  die 
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 
21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2] e contrario).

7.3 Der Beschwerdeführer beantragt allerdings, dass ihm für das vor-
liegende  Verfahren  die  unentgeltliche  Prozessführung  zu  gewähren 
und die unterzeichnenden Rechtsanwälte als Rechtsbeistände beizu-
stellen  seien.  Deshalb  ist  im  Weiteren  zu  prüfen,  ob  die  Vorausset-
zungen  zur  Gewährung  der  unentgeltlichen  Verbeiständung  (Art.  65 
Abs. 2 VwVG in Verbindung mit Art. 37 VGG) gegeben sind.

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7.3.1 Ein Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung der beschwer-
deführenden Person (Art. 65 Abs. 2 VwVG in Verbindung mit  Art  37 
VGG) setzt kumulativ die finanzielle Bedürftigkeit des Gesuchstellers, 
die fehlende Aussichtslosigkeit  und die Notwendigkeit  der Vertretung 
durch einen Anwalt voraus (vgl. Art. 65 Abs. 1 – 3 VwVG).

7.3.2 Bei  der  Klärung  der  Frage,  ob  eine  unentgeltliche  Rechtsver-
beiständung sachlich notwendig ist, sind die konkreten Umstände des 
Einzelfalls und die Eigenheiten der anwendbaren Verfahrensvorschrif-
ten zu berücksichtigen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
hat die bedürftige Partei Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung, 
wenn ihre Interessen in schwerwiegender Weise betroffen sind und der 
Fall in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten bietet, die 
den Beizug eines Rechtsvertreters erforderlich machen. Als besondere 
Schwierigkeiten, die eine Verbeiständung rechtfertigen können, fallen 
auch Gründe in der Person des Gesuchstellers in Betracht, insbeson-
dere dessen Fähigkeit,  sich im Verfahren zurechtzufinden. Die sach-
liche  Notwendigkeit  wird  nicht  allein  dadurch  ausgeschlossen,  dass 
das  in  Frage  stehende  Verfahren  vom  Untersuchungsgrundsatz  be-
herrscht  wird  (BGE  125  V  32  E.  4;  122 III  392  E.  3b;  119  Ia  264 
E. 3b/JdT 1994 I 603).

7.3.3 Als  Voraussetzung  einer  Zusprechung  von  Verbeiständungs-
kosten müssten sich demnach im vorliegenden Fall bezüglich der Not-
wendigkeit  der  Vertretung  komplexe  sachverhaltliche  oder  rechtliche 
Fragen stellen. Dem Beschwerdeführer ist hiezu insofern beizupflich-
ten, dass die Angelegenheit durch die Verfahren in zwei Ländern mit 
Beteiligung  verschiedener  Behörden  an  diversen  Instanzen  unüber-
sichtlich geworden ist. Was jedoch das fragliche Verfahren betreffend 
die Rentenbefristung in der Schweiz anbelangt, ging es einzig darum, 
ob  der  Versicherte  aufgrund  der  –  mehrfach  und  übereinstimmend 
gutachterlich  festgestellten  –  Beeinträchtigung  noch  genügend  Res-
sourcen  hat,  eine  berufliche  Tätigkeit  wahrzunehmen,  bzw. so  stark 
gesundheitlich  eingeschränkt  ist,  dass  seit  März  2003  weiterhin  ein 
Anspruch  auf  eine  Invalidenrente  resultiert.  Wie  oben  in  E.  6  aus-
führlich dargelegt wurde, ist dies nicht der Fall.

7.3.4 Die  materiellen  Ausführungen  und  Begründungen  der  beiden 
Rechtsvertreter  haben  sich  als  nicht  nachvollziehbar  herausgestellt. 
Als  Indiz  für  den  Ausgang  dieses  Verfahrens  hätte  dem  Beschwer-
deführer auch die Verfügung der Unfallversicherung vom 9. September 

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2005 dienen können. Zu berücksichtigen hat das Bundesverwaltungs-
gericht schliesslich den Hinweis des Rechtsvertreters, dass sowohl er 
wie auch sein Klient die bestehenden gesetzlichen Vorschriften in die-
sem Bereich nicht aus eigener Anschauung direkt kennen würden.

7.3.5 Zusammenfassend  sind  im  vorliegenden  Fall  keine  komplexen 
Fragen bezüglich  Sachverhalt  oder  Rechtsanwendung erkennbar. Es 
bestand für den Beschwerdeführer deshalb keine Notwendigkeit, sich 
im vorliegenden Verfahren anwaltlich vertreten zu lassen. Unter diesen 
Umständen fehlt  eine Voraussetzung, um eine Entschädigung für die 
Verbeiständung zuzusprechen. Ob die weiteren Voraussetzungen der 
Bedürftigkeit und der fehlenden Aussichtslosigkeit im vorliegenden Fall 
zutreffen würden, kann somit offen bleiben.

7.3.6 Der  Antrag  des  Beschwerdeführers  auf  Verbeiständung  ist 
deshalb abzuweisen.

7.4 Der obsiegenden Vorinstanz steht nach Art. 7 Abs. 3 VGKE keine 
Parteientschädigung zu.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit 
es nicht gegenstandslos ist.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Beat Weber Susanne Flückiger

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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