# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 69b02e87-c583-562c-9855-ae44a8b5ce71
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 23.11.2016 IV 2014/235
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2014-235_2016-11-23.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2014/235

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 13.12.2019

Entscheiddatum: 23.11.2016

Entscheid Versicherungsgericht, 23.11.2016
Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Würdigung Gutachten. Arbeitsunfähigkeit 
invalidisierend. Einkommensvergleich mittels Prozentvergleich. 
Tabellenlohnabzug von 15%. Anspruch auf halbe Rente (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. November 2016, IV 
2014/235). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 9C_845/2016.

Besetzung

Vizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichterin Christiane

Gallati Schneider, Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichts-schreiber Daniel 

Furrer

Geschäftsnr.  

IV 2014/235

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Kreso Glavas, Advokatur Glavas AG, Haus zur 

alten Dorfbank, 9313 Muolen, 

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 1. Oktober 2007 unter Hinweis auf einen Hirntumor und 

Beschwerden nach einem Unfall zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung 

bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen an (IV-act. 1).

A.b  Am 29. September 2006 hatte die Versicherte einen Fahrradunfall erlitten, welcher 

zu einem posttraumatischen Syndrom mit Angststörung sowie einem 

posttraumatischen zervikozephalen und lumbosponylogenen Syndrom links geführt 

hatte (vgl. IV-act. 11-7). Am 20. August 2007 war der Versicherten ein 

Vestibularschwannom operativ entfernt worden (vgl. IV-act. 11-15).

A.c  Im Mai 2008 wurde die Versicherte in der MEDAS Zentralschweiz untersucht. Bei 

der Diagnose einer chronischen peripher-vestibulären Funktionsstörung rechts, zentral 

bisher unvollständig kompensiert, einer Rhinophonia aperta, eines Verdachts auf 

vestibuläre Migräne, einer dissoziativen Empfindungsstörung und einer 

Anpassungsstörung mit Störungen im Sozialverhalten und mit ängstlich-depressiver 

Symptomatik im Rahmen einer Fehlverarbeitung nach Unfall und Krankheit wurde ihr 

eine Arbeitsfähigkeit von 0% in der bisherigen Tätigkeit als Raumpflegerin und von 

50% in einer sitzenden Tätigkeit in ruhiger Umgebung, eventuell im geschützten 

Rahmen sowie im Haushalt attestiert (IV-act. 46).

A.d  Mit Schreiben vom 17. April 2009 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass 

eine Arbeitsvermittlung nicht möglich sei, da sie sich subjektiv nicht in der Lage fühle, 

einer geregelten Tätigkeit nachzugehen (IV-act. 65).

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A.e  Im Arztbericht vom 12. Oktober 2009 diagnostizierte Dr. med. B.___, Psychiatrie 

und Psychotherapie, eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom, 

eine posttraumatische Belastungsstörung nach Fahrradunfall, einen Zustand nach 

Operation eines Akustikusneurinoms rechts mit rechts Hypo-, links Hyperakusis, 

Tinnitus beidseits rechtsbetont sowie einen Verdacht auf eine anhaltende somatoforme 

Schmerzstörung mit der Differenzialdiagnose einer dissoziativen Empfindungsstörung 

und attestierte der Versicherten vom 8. Oktober 2007 bis 30. Oktober 2009 eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100% (IV-act. 70). Im Bericht des Psychiatrie-Zentrums C.___ 

vom 30. März 2010 wurde der Versicherten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer 

adaptierten Tätigkeit attestiert (IV-act. 83).

A.f  Mit Verfügung vom 3. Dezember 2010 sprach die IV-Stelle der Versicherten eine 

Viertelsrente ab 1. Mai 2008 zu. Bei einer Einschränkung von 50% in der 

Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit wurde ein Invaliditätsgrad von 

48% ermittelt (IV-act. 97 und 99).

A.g  Mit Entscheid vom 13. Dezember 2012 hat das Versicherungsgericht des Kantons 

St. Gallen die dagegen erhobene Beschwerde (vgl. IV-act. 107) teilweise gutgeheissen, 

die Verfügung vom 15. Dezember 2010 aufgehoben und die Sache zur weiteren 

Abklärung und zur neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Die 

neurootologische Abklärung erweise sich als unzureichend und müsse noch ergänzt 

werden. Zudem vermöge keine der psychiatrischen Arbeitsfähigkeitsschätzungen zu 

überzeugen, weshalb sich der Sachverhalt auch diesbezüglich als unzureichend 

abgeklärt erweise (IV-act. 124).

A.h  Die Versicherte wurde vom 16. bis 18. Juli 2013 in der MEDAS Zentralschweiz 

erneut polydisziplinär (internistisch, rheumatologisch, psychiatrisch und otologisch) 

untersucht. Im Gutachten vom 19. November 2013 (MEDAS-Gutachten 2013) 

diagnostizierten die Ärzte einen cochleovestibulären Funktionsausfall rechts, eine 

mittelgradige depressive Episode und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung. 

Für die zuletzt ausgeführte Tätigkeit als Reinigungsangestellte wurde die 

Arbeitsfähigkeit auf 0% geschätzt. Für körperlich leichte Verweistätigkeiten, im Sitzen, 

ohne vornübergeneigten Kopf oder ständige Rotation desselben, ohne Hantieren 

kranial der Kopfebene, ohne Arbeiten mit Sturzgefährdung, ohne berufsmässiges 

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Steuern eines Fahrzeugs und ohne Tätigkeiten an unruhigem Arbeitsplatz mit häufigen 

Kunden- oder Mitarbeiterkontakten betrage die Arbeitsfähigkeit 50%, wobei die 

psychiatrischen Befunde etwas stärker limitierend wirken würden als die 

otoneurologischen (IV-act. 137).

A.i Mit Vorbescheid vom 22. Januar 2014 stellte die IV-Stelle der Versicherten die 

Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Die Rente werde nach Zustellung der 

Verfügung auf Ende des folgenden Monats aufgehoben. Hinsichtlich der 

bundesrichterlichen Rechtsprechung liege mit der diagnostizierten mittelgradigen 

depressiven Episode keine psychisch ausgewiesene Komorbidität von erheblicher 

Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer vor. Schon vom Schweregrad der 

Depression her könne dieser keine invalidisierende Beeinträchtigung beigemessen 

werden. Zudem könne nicht von einer konsequenten Behandlung gesprochen werden. 

Es wurde ein Invaliditätsgrad von 35% ermittelt (IV-act. 143).

A.j Mit Einwand vom 26. Februar 2014 beantragte die Versicherte die Zusprache 

mindestens einer halben Invalidenrente. Die Gutachter hätten die Komorbidität nicht in 

Zweifel gezogen. Zudem sei übersehen worden, dass sie von D.___, dipl. psych. 

Pflegefachfrau, zweimal wöchentlich während jeweils zwei Stunden betreut werde. Die 

IV-Stelle habe daraus die falschen Schlüsse gezogen und dies als sporadische 

psychiatrische Betreuung ausgelegt (IV-act. 144).

A.k  Mit Verfügung vom 24. März 2014 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren der 

Versicherten ab. Die Rente werde nach Zustellung der Verfügung auf Ende des 

folgenden Monats aufgehoben. Bei Frau D.___ handle es sich nicht um eine 

Fachpsychiaterin. Eine solche Betreuung sei angesichts der unzureichenden 

psychiatrischen Behandlung und der vorhandenen psychosozialen und soziokulturellen 

Belastungsfaktoren nicht geeignet, eine erhebliche psychische Komorbidität zu 

erwirken (IV-act. 146).

B. 

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegend zu beurteilende Beschwerde 

vom 1. Mai 2014. Die Beschwerdeführerin beantragt unter Kosten- und 

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Entschädigungsfolgen die Aufhebung der Verfügung vom 24. März 2014 und die 

Gewährung mindestens einer halben IV-Rente. Eventualiter sei die angefochtene 

Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die 

medizinische Abklärung zu wiederholen. Der Sachverhalt sei zu wenig abgeklärt, da 

sich die Beschwerdegegnerin geweigert habe, einen Bericht bei Frau D.___ einzuholen. 

Eine Wiederholung der psychiatrischen Begutachtung rechtfertige sich auch, weil die 

Ablehnung der Rente auf der falschen Feststellung des MEDAS-Psychiaters beruhe, 

dass die Versicherte nur einmal pro Monat in die psychiatrische Behandlung gehe. Die 

im Gutachten festgelegten Einschränkungen an eine adaptierte Tätigkeit würden 

zeigen, dass ein solcher Nischenarbeitsplatz auf dem freien Arbeitsmarkt wohl kaum 

gefunden werden könne. Allein deshalb sei ihr maximal die Hälfte des 

Valideneinkommens zumutbar. Weiter sei es nicht nachvollziehbar, dass die IV-Stelle 

von der gutachterlich festgehaltenen Arbeitsunfähigkeit von 50% abweiche. Die 

psychiatrische Problematik könne nicht losgelöst von den somatischen Diagnosen 

betrachtet werden (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 19. Juni 2014 beantragt die Beschwerdegegnerin die 

Abweisung der Beschwerde. Einem Bericht von Frau D.___ wäre mangels fachärztlicher 

Qualifikation keine Beweiskraft beizumessen und zudem sei die Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit der medizinischen Begutachtung vorbehalten. Weiter sei die 

vorliegende Schmerzstörung überwindbar (act. G 4).

B.c  Mit Replik vom 18. August 2014 hält die Beschwerdeführerin unverändert an der 

Beschwerde fest (act. G 6). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Schreiben vom 

22. August 2014 auf die Einreichung einer Duplik (act. G 8).

Erwägungen

1. 

1.1  Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der 

Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Entgegen dem Wortlaut der Verfügung 

handelt es sich vorliegend nicht um eine Rentenaufhebung, sondern mangels 

rechtskräftiger Rentenzusprache ist originär über den Rentenanspruch zu entscheiden. 

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Dass faktisch offenbar die am 3. Dezember 2010 zugesprochene Viertelsrente bereits 

ausgerichtet wurde, ändert daran nichts.

1.2  Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision revidierten Bestimmungen 

des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20), der Verordnung 

über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) und des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) und am 1. Januar 

2012 die Bestimmungen der IV-Revision 6a in Kraft getreten. In materiell-rechtlicher 

Hinsicht gilt der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene 

Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids 

bzw. im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen 

führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 467 E. 1, 126 V 136 E. 4b, je mit 

Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am 24. März 2014 ergangen (IV-act. 146), 

wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten 

Bestimmungen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 begonnen hat (frühester Eintritt 

der Arbeitsunfähigkeit im Mai 2007, vgl. IV-act. 124-11). Daher ist entsprechend den 

allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die 

damals geltenden Bestimmungen und ab 1. Januar 2008 auf die neuen Normen der 5. 

IV-Revision abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision: BGE 130 V 445 ff.; Urteil des 

Bundesgerichts vom 7. Juni 2006, I 428/04, E. 1) bzw. auf die ab 1. Januar 2012 

geltenden Normen der IV-Revision 6a. Nachfolgend werden die seit 1. Januar 2012 

gültigen Bestimmungen des ATSG und IVG wiedergegeben, soweit nicht ausdrücklich 

auf die altrechtlichen Bestimmungen verwiesen wird.

1.3  Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre 

Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 

zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 

können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu 

mindestens 40% invalid sind. Als Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 ATSG die 

voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der 

körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 

Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 

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Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 

ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 

Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht 

überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.4  Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, so 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40% auf eine Viertelsrente.

1.5  Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im 

Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 

Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden 

können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen). Für das gesamte Verwaltungs- und 

Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgericht 

die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 

pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 

entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen 

Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 

Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweisen).

1.6  Die Rechtsprechung hat es mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als 

vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 

Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b). Das 

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im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholte Gutachten von externen 

Spezialärzten, die aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 

nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu 

schlüssigen Ergebnissen gelangen, besitzt bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft, 

solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 

125 V 351 E. 3b/bb).

2. 

2.1  Vorab ist die Frage zu beantworten, ob die medizinische Aktenlage eine 

rechtsgenügliche Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zulässt. 

Die Beschwerdegegnerin stützt sich in der angefochtenen Verfügung auf das MEDAS-

Gutachten 2013. Die Beschwerdeführerin bringt gegen das Gutachten vor, dass die 

Gutachter falsch festgestellt hätten, sie gehe nur einmal pro Monat in psychiatrische 

Behandlung, obwohl sie zweimal pro Woche von Frau D.___ supportiert werde, welche 

sie auch bei der Medikamenteneinnahme unterstützte (act. G 1, S. 3).

2.2  Im MEDAS-Gutachten 2013 wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin 

monatlich zu Dr. B.___ in die Konsultation gehe, welche für sie auch eine psychiatrisch 

geschulte Betreuerin aus der psychiatrischen Klinik E.___ organisiert habe, welche 

einmal pro Woche zu ihr komme und etwas mit ihr spreche (IV-act. 137-16, vgl. auch 

IV-act. 137-13 wo festgehalten wurde, dass Frau D.___ teils von der Krankenkasse und 

teils vom Sozialamt bezahlt wurde). Im psychiatrischen Konsilium wurde hingegen nur 

festgehalten, dass die Beschwerdeführerin einmal im Monat zur Psychiaterin gehe, eine 

weitere Betreuung wurde nicht erwähnt (IV-act. 137-37). Auch wenn die Gutachter 

nicht spezifisch auf die Betreuung durch Frau D.___ Bezug genommen haben, geht 

doch aus dem Gutachten wie erwähnt hervor, dass sie Kenntnis davon hatten. Zudem 

ziehen die Gutachter bei der Arbeitsfähigkeitseinschätzung keine Rückschlüsse aus 

dem festgehaltenen monatlichen Therapieintervall. Somit vermag der Einwand der 

Beschwerdeführerin keine Zweifel am MEDAS-Gutachten 2013 zu wecken. Auch sonst 

bestehen keine erheblichen Zweifel an dem auf umfassenden Untersuchungen 

beruhenden, in Kenntnis der vollständigen Aktenlage und in Berücksichtigung des 

gesamten Leidensbildes ergangenen, nachvollziehbaren Gutachten. Insbesondere 

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wurden die im Entscheid vom 13. Dezember 2012 kritisierten Punkte berücksichtigt 

und in diesem Gutachten abgehandelt.

2.3  Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, dass die psychiatrische Seite zu wenig 

abgeklärt worden sei, da sich die Beschwerdegegnerin geweigert habe, einen Bericht 

bei Frau D.___ einzuholen. Bei Frau D.___ handelt es sich um eine dipl. psych. 

Pflegefachfrau und somit nicht um eine psychiatrische Fachärztin. Zudem wurde Frau 

D.___ von der behandelnden Psychiaterin Dr. B.___ im Rahmen ihrer Behandlung 

organisiert, weshalb allfällige relevante Rückmeldungen von dieser in ihren 

Arztberichten zu berücksichtigen gewesen wären.

2.4  Zusammenfassend besteht kein Bedarf für die Vornahme weiterer medizinischer 

Abklärungen. Es kann auf das MEDAS-Gutachten 2013 abgestellt werden.

3. 

3.1  Die Beschwerdegegnerin kommt in der angefochtenen Verfügung zum Schluss, 

dass hinsichtlich der diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode keine 

psychisch ausgewiesene Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, 

Ausprägung und Dauer vorliege. Schon vom Schweregrad der Depression her könne 

dieser keine invalidisierende Beeinträchtigung beigemessen werden. Zudem könne 

angesichts der Therapieintervalle (eine Sitzung pro Monat) und aufgrund des 

Umstands, dass die Versicherte die verabreichte antidepressive Medikation 

unregelmässig einzunehmen scheine, nicht von einer konsequenten Behandlung 

gesprochen werden.

3.2  Vorab ist darauf hinzuweisen, dass nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung 

auch die Diagnose einer mittelschweren depressiven Episode bzw. die dadurch 

verursachten Befunde und Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit eine Invalidität 

begründen können (Urteil des Bundesgerichts vom 30. März 2011, 9C_1041/2010, E. 

5.2, und vom 20. Juni 2011, 9C_980/2010, E. 5.3). Auch der Gesetzgeber hat anlässlich 

der Beratungen im Rahmen der 6. IV-Revision deutlich gemacht, dass depressive 

Leiden invalidenversicherungsrechtlich relevant seien (eingehend hierzu Entscheid des 

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Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. März 2013, IV 2011/111, E. 4.2 

mit Hinweisen auf die Materialien).

3.3  Der psychiatrische Gutachter führt diesbezüglich aus, dass die vorliegende 

mittelgradige depressive (chronische) Episode hauptsächlichen Einfluss auf die 

Arbeitsfähigkeit habe. Sie habe sich ab oder nach 2008 im Zusammenhang mit den 

Eheproblemen und der Scheidung herausgebildet (IV-act. 137-46). Somit handelt es 

sich bei der mittelgradigen depressiven Episode um ein eigenständiges Leiden und 

nicht nur um eine Begleiterscheinung zur anhaltenden somatoformen Schmerzstörung.

3.4  Der Umstand allein, dass psychosoziale oder soziokulturelle Umstände bei der 

Entstehung einer Gesundheitsschädigung eine wichtige Rolle spielten, tangiert deren 

Anspruchserheblichkeit nicht. Keine invalidisierende Gesundheitsschädigung ist 

indessen gegeben, wenn der medizinische Gutachter im Wesentlichen nur Befunde 

erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Belastungen aufgehen. 

Denn in einem solchen Fall stellen sich diese als direkte Ursache der Einschränkung im 

Leistungsvermögen dar; sie sind nicht bloss pathogenetisch bedeutsam. Am rechtlich 

vorausgesetzten Kausalzusammenhang mit einer selbständigen 

Gesundheitsschädigung fehlt es daher, solange noch zu erwarten ist, dass mit einem 

Wegfall der belastenden Lebensumstände unmittelbar auch die (somit nicht 

verselbständigte) psychische Störung verschwinden werde (Urteil des Bundesgerichts 

vom 7. Januar 2015, 9C_140/2014 E. 3.3 mit Hinweisen).

3.5  Bei der Entstehung der mittelgradigen depressiven Episode – welche sich gemäss 

med. pract. F.___ ab oder nach 2008 herausgebildet hat – spielten mit den 

Eheproblemen durchaus psychosoziale Belastungsfaktoren eine Rolle (vgl. IV-act. 

137-46). Die Beschwerdeführerin liess sich im Jahr 2010 scheiden (vgl. IV-act. 137-12). 

Die Eheprobleme als psychosozialer Belastungsfaktor fallen damit ab diesem Zeitpunkt 

weg, was jedoch nicht zu einem Verschwinden der mittelgradigen depressiven Episode 

führte, wie med. pract. F.___ in seinem Gutachten vom 11. September 2013 erläuterte 

(IV-act. 137-37 ff.). Vor dem Hintergrund dessen, dass zudem der Unfall vom 

September 2006 und die Operation des Akustikneurinoms im August 2007 nach Lage 

der Akten fehlverarbeitet wurden (vgl. dazu etwa das Gutachten von Dr. G.___ vom 15. 

Juli 2008, S. 6, IV-act. 46-37) und es schliesslich zu einer Chronifizierung kam, ist 

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insgesamt von einer verselbständigten psychischen Störung und somit von einer 

invalidisierenden Gesundheitsschädigung auszugehen. Die Auswirkungen der Störung 

sind erheblich. Der psychiatrische MEDAS-Teilgutachter erhob mittelgradige 

Beeinträchtigungen etwa von Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit, Durchhaltefähigkeit, 

Selbstbehauptungsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit an Regeln und Routinen, Fähigkeit 

zur Planung und Strukturierung von Aufgaben und eine mittel bis schwere 

Beeinträchtigung von Flexibilität und Umstellungsfähigkeit (IV-act. 137-46 f.). Relevante 

Ressourcen der Beschwerdeführerin, die ihr den Umgang mit ihren Einschränkungen 

erleichtern könnten, erkannten weder der psychiatrische noch die übrigen Gutachter. 

Solche ergeben sich auch nicht aus den übrigen Akten (zur weitgehen passiven 

Tagesgestaltung und den wenigen sozialen Kontakten vgl. IV-act. 137-39 f., IV-act. 

137-13 f. sowie ebenfalls dazu und zur Antriebslosigkeit bereits IV-act. 32-2, 46-34, 

83-3 und 123-3; zur zunehmenden Interessenlosigkeit IV-act. 137-13). Unter expliziter 

Berücksichtigung der festgestellten Verdeutlichungstendenz, die die Untersuchung 

erschwert hatte (vgl. etwa IV-act. 137-19, 137-21), wurde der Beschwerdeführerin 

letztlich von den Gutachtern auch für adaptierte Tätigkeiten nur eine Teilarbeitsfähigkeit 

von 50% attestiert, wobei die psychiatrischen Befunde als etwas stärker limitierend 

eingestuft wurden als die otoneurologischen. Auf dieses plausibel begründete Ergebnis 

ist abzustellen.

3.6  Nichts an diesem Ergebnis zu ändern vermag auch das von der 

Beschwerdegegnerin vorgebrachte Argument, aufgrund des Therapieintervalls (eine 

Sitzung pro Monat) und des Umstands, dass die Beschwerdeführerin die verabreichte 

antidepressive Medikation unregelmässig einzunehmen scheine, könne nicht von einer 

konsequenten Behandlung gesprochen werden (IV-act. 146-2, act. G 4, S. 5). Dass die 

Rechtsprechung des Bundesgerichtes, leichte bis mittelgradige depressive Störungen 

rezidivierender oder episodischer Natur fielen praxisgemäss einzig dann als 

invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent 

seien, nicht gesetzeskonform ist, wurde im Urteil des Versicherungsgerichts vom 3. 

November 2016, IV 2013/523 E. 2.4.5 ausführlich dargelegt. Darauf kann verwiesen 

werden. Zudem führt der psychiatrische MEDAS-Teilgutachter med. pract. F.___ aus, 

dass eine Intensivierung und Neuausrichtung der psychiatrischen und 

psychotherapeutischen Therapie angezeigt sei, eine Kontrolle dieser Therapie mache 

jedoch frühestens in 12-18 Monaten Sinn. Er sehe die Anpassung der Therapie mehr 

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im Vordergrund als Psychopharmaka (IV-act. 137-47). Med. pract. F.___ hat zwar keine 

Therapieresistenz festgestellt, er hat aber auch nicht dargelegt, dass sich die 

Arbeitsfähigkeit unter der angepassten Therapie kurz- bis mittelfristig verbessern 

würde. Im Weiteren ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführerin nicht 

entgegengehalten werden kann, sie habe keine konsequente Depressionstherapie 

befolgt, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweisen würde, solange sie sich 

nicht, nach durchgeführtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren, einer entsprechenden 

Behandlung widersetzt hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 4. November 2016, 

9C_391/2016, E. 3.4).

4. 

4.1  Bezüglich des Einkommensvergleichs kann auf den Entscheid des 

Versicherungsgerichts vom 13. Dezember 2012 verwiesen werden (vgl. IV 2011/10 E. 

4.1 f.), wonach bei der Validenkarriere der Beschwerdeführerin von einer 

durchschnittlich entlöhnten Hilfsarbeit auszugehen ist. Auch beim Invalideneinkommen 

ist der gesamtschweizerische Zentralwert der Hilfsarbeiterinnenlöhne heranzuziehen, 

weshalb im Ergebnis ein Prozentvergleich vorgenommen werden kann.

4.2  Umstritten und zu prüfen ist die Frage, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe 

sich vorliegend ein Tabellenlohnabzug rechtfertigt.

4.3  Nach der Rechtsprechung hängen die Fragen, ob und in welchem Ausmass 

Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen 

Umständen des konkreten Einzelfalls ab (etwa leidensbedingte Einschränkung, Alter 

und Beschäftigungsgrad), die nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu 

schätzen sind, wobei der maximal zulässige Abzug auf 25% festzusetzen ist. Eine 

schematische Vornahme des Tabellenlohnabzugs ist unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b 

und 129 V 481 E. 4.2.3 mit Hinweisen).

4.4  Bei einer adaptierten Tätigkeit muss es sich gemäss den Gutachtern um eine 

körperlich leichte Tätigkeit, im Sitzen, ohne vornübergeneigten Kopf oder ständige 

Rotationen desselben, ohne Hantieren kranial der Kopfebene, ohne Arbeiten mit 

Sturzgefährdung, ohne berufsmässiges Steuern eines Fahrzeugs und ohne Tätigkeiten 

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an unruhigem Arbeitsplatz mit häufigen Kunden- oder Mitarbeiterkontakten handeln 

(vgl. IV-act. 137-23). Dies zeigt, dass bei der Beschwerdeführerin selbst bei leichten 

Hilfsarbeitertätigkeiten wesentliche Einschränkungen bestehen. Dies rechtfertigt 

vorliegend einen Tabellenlohnabzug von mindestens 10% (vgl. BGE 126 V 75 E. 5a/bb).

4.5  Ausgehend von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

und unter Berücksichtigung eines 10%igen Tabellenlohnabzugs resultiert ein 

rentenbegründender Invaliditätsgrad von aufgerundet 55% (50% + [50% x 10%]).

4.6  Hinsichtlich des Rentenbeginns ist zu berücksichtigen, dass gemäss den 

Gutachtern die reduzierten Arbeitsfähigkeit am 30. Mai 2007 eingetreten ist, womit die 

einjährige Wartezeit gemäss aArt. 29 Abs. 1 lit. b IVG (in der bis 31. Dezember 2007 

gültigen Fassung) ausgelöst wurde. Nachdem die IV-Anmeldung am 1. Oktober 2007 

(vgl. IV-act. 1) und damit nicht verspätet (vgl. aArt. 48 IVG [in der bis 31. Dezember 

2007 gültigen Fassung]) erfolgt war, ist der Rentenanspruch mit Ablauf des Wartejahres 

ab 1. Mai 2008 gegeben.

5. 

5.1  Nach dem Gesagten ist in Gutheissung der Beschwerde die Verfügung vom 24. 

März 2014 aufzuheben und der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Mai 2008 eine 

halbe Rente zuzusprechen. Zur Festsetzung der Rentenhöhe ist die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

5.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des 

Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 

Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist der Beschwerdeführerin 

zurückzuerstatten.

5.3  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

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Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 

22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1‘000.-- bis Fr. 12‘000.--. Im hier zu 

beurteilenden Fall erscheint eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 3‘500.-- 

(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer als angemessen).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 24. März 2014 aufgehoben 

und der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Mai 2008 eine halbe Rente 

zugesprochen. Zur Festsetzung der Rentenhöhe wird die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2. 

Die Beschwerdegegnerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird der Beschwerdeführerin 

zurückerstattet.

3. 

Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von Fr. 

3‘500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 23.11.2016
	Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Würdigung Gutachten. Arbeitsunfähigkeit invalidisierend. Einkommensvergleich mittels Prozentvergleich. Tabellenlohnabzug von 15%. Anspruch auf halbe Rente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. November 2016, IV 2014/235). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 9C_845/2016.

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