# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 71958dba-ebdd-5e00-ae5b-76041a2bf9e1
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-12
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 12.06.2018 ZK1 2017 46
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZK1-2017-46_2018-06-12.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 12. Juni 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK1 17 46 13. Juni 2018

Urteil
I. Zivilkammer

Vorsitz Schnyder
RichterInnen Pedrotti und Brunner
Aktuar Guetg

In der zivilrechtlichen Beschwerde

X . _ _ _ _ _ , Beschwerdeführer und Y . _ _ _ _ _ , Beschwerdeführerin, vertreten 
durch Rechtsanwalt lic. iur. Benno Lindegger, Wildeggstrasse 24, 9000 St. Gallen, 

gegen

den Entscheid des Bezirksgerichts Maloja vom 21. Juni 2016, mitgeteilt am 6. 
März 2017, in Sachen der Beschwerdeführer gegen Z._____, Beschwerdegegne-
rin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Jörg Frei, Kreuzackerstrasse 9, 9000 St. 
Gallen, 

betreffend aussergerichtliche Entschädigung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Der X._____ sowie die Y._____ hatten am 22. September 2014 Wider-
spruchsklage gegen Z._____ im Sinne von Art. 108 SchKG eingereicht. Klagege-
genstand waren drei auf das Eigentum von Z._____ eingetragene Grundstücke in 
O.1_____, welche in der Betreibung gegenüber dem geschiedenen Ehemann der 
Beklagten gepfändet worden waren (vgl. act. E.1/I./1).

B. Mit Entscheid vom 21. Juni 2016, den Parteien am 6. März 2017 mitgeteilt, 
erkannte das Bezirksgericht Maloja (nunmehr Regionalgericht Maloja) was folgt:

1. Die Klage wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 10'000.- werden den Klägern 
auferlegt, unter solidarischer Haftung eines jeden für den gesamten 
Betrag, und werden mit dem klägerischerseits geleisteten Gerichtskos-
tenvorschuss verrechnet.

3. Die Kläger werden solidarisch verpflichtet, die Beklagte mit 
CHF 42'287.90 (inkl. Barauslagen und MWST) aussergerichtlich zu 
entschädigen.

4. Gegen diesen Entscheid kann zivilrechtliche Berufung geführt werden 
(vgl. Art. 308 ff. ZPO). Diese ist beim Kantonsgericht von Graubünden 
innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich und begrün-
det einzureichen. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen (Art. 311 
ZPO i.V.m. Art. 7 EGzZPO). 

Der Kostenentscheid ist selbständig nur mit Beschwerde anfechtbar 
(vgl. Art. 110 i.V.m. Art. 319 ff. ZPO). Diese ist beim Kantonsgericht 
von Graubünden innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids 
schriftlich und begründet einzureichen. Der angefochtene Entscheid ist 
beizulegen (vgl. Art. 321 Abs. 1 und 3 ZPO i.V.m. Art. 7 EGzZPO).

5. (Mitteilung).

Hinsichtlich Dispositivziffer 3. (Parteientschädigung) führte die Vorinstanz begrün-
dend aus, die unterlegenen Kläger (X._____ und Y._____, hätten die Beklagte 
(Z._____) aussergerichtlich zu entschädigen. Der Rechtsvertreter der Letzteren 
habe eine Honorarnote ins Recht gelegt. Eine Honorarvereinbarung fehle. Sofern 
keine Honorarvereinbarung beigebracht werde, gelte ein mittlerer Stundenansatz 
von CHF 240.00. Für 88.85 Stunden seien ein Stundenansatz von CHF 270.00 
und bei 0.25 Stunden ein Ansatz von CHF 280.00 geltend gemacht worden, für 
7.59 Stunden nur CHF 200.00. Letzterer Ansatz könne so berücksichtigt werden, 
wobei die übrigen Ansätze auf CHF 240.00 zu reduzieren seien. Somit sei der Be-
klagten eine Entschädigung von CHF 42'287.90 ([CHF 240.00 x 89.1 h + 
CHF 200.00 x 7.59 h] + 14'400.00 [Streitwertzuschlag] + CHF 1'492.08 [4% Klein-
spesen] + CHF 361.40 [Spesen] + CHF 3'132.44 [8% MwSt.]) zuzusprechen.

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C. Mit Eingabe vom 6. April 2017 erhoben der X._____ und die Y._____, 
(nachfolgend Beschwerdeführer), Beschwerde an das Kantonsgericht von 
Graubünden. Dabei beantragten sie was folgt:

1. Der Entscheid des Bezirksgerichtes Maloja Proz. Nr. 115-2014-58 vom 
21. Juni 2016, mitgeteilt am 6. März 2017, sei in Ziff. 3 aufzuheben. 
Neu sei die vom Bezirksgericht Maloja der Beschwerdegegnerin zu 
Lasten der Beschwerdeführer (in solidarischer Haftung) zugesproche-
ne "aussergerichtliche Entschädigung" auf CHF 16'804.30 festzuset-
zen (inkl. Barauslagen und MWST).

2. Der Beschwerde sei im Umfang der nach Ziff. 1 verlangten Reduktion 
der Parteientschädigung von CHF 25'483.60 aufschiebende Wirkung 
zu erteilen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerde-
gegnerin.

Auf die Begründung wird lediglich verwiesen (vgl. act. A.1).

D. Mit Verfügung vom 12. April 2017 forderte der Vorsitzende der I. Zivilkam-
mer des Kantonsgerichts die Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvor-
schusses in Höhe von CHF 2'000.00 bis zum 12. Mai 2017 auf, dessen Eingang 
innert Frist verzeichnet werden konnte (vgl. act. D.1).

E. Mit Schreiben vom 12. Mai 2017 nahm Z._____ (nachfolgend Beschwerde-
gegnerin) zur Beschwerde Stellung und stellte die folgenden Anträge:

1. Die Beschwerde sei abzuweisen und es sei der Entscheid des Be-
zirksgerichtes Maloja Proz. Nr. _____ (sic!) vom 21. Juni 2016 zu 
bestätigen.

2. Die aufschiebende Wirkung für die von den Beschwerdeführern ver-
langte Reduktion der Parteientschädigung um Fr. 25'483.60 sei zu 
verweigern.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde-
führer.

Die Begründung ist der Eingabe zu entnehmen (vgl. act. A.2).

F. Nachdem der Vorsitzende der I. Zivilkammer des Kantonsgerichts von 
Graubünden die Vorinstanz zur Vernehmlassung aufgefordert hatte, nahm diese 
mit Eingabe vom 22. Mai 2017 zur Beschwerde Stellung. Sie führte aus, die Par-
teien hätten ihre Honorarnoten an der Hauptverhandlung eingereicht, welche un-
beanstandet geblieben seien. Im Übrigen verwies sie auf die entsprechende Ent-
scheidbegründung (act. A.3). 

G. In der Folge gingen weitere Eingaben der Parteien ein, wobei diese jeweils 
an ihren erstmals gestellten Begehren festhielten (vgl. act. A.4 bis A.6).

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H. Auf die weiteren Ausführungen in den Akten, in dem angefochtenen Ent-
scheid und in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 
Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.1. In ihrer Beschwerde beantragen die Beschwerdeführer die Aufhebung von 
Dispositivziffer 3 (Parteientschädigung) des angefochtenen Entscheids vom 
21. Juni 2016. Damit bildet vorliegend ein im Zusammenhang mit einem Endent-
scheid i.S.v. Art. 236 ZPO ergangener Kostenentscheid Anfechtungsobjekt. Ein 
solcher Kostenentscheid ist gestützt auf Art. 110 i.V.m. Art. 319 lit. b Ziff. 1 ZPO 
selbständig mittels Beschwerde anfechtbar. Beschwerdeinstanz ist gemäss Art. 7 
Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur Zivilprozessordnung (EGzZPO; BR 320.100) 
das Kantonsgericht von Graubünden. Innerhalb des Kantonsgerichts liegt die Zu-
ständigkeit bei der I. Zivilkammer (vgl. Art. 6 der Verordnung über die Organisation 
des Kantonsgerichts [KGV; BR 173.100]). Die Beschwerde ist bei der Rechtsmitte-
linstanz innert 30 Tagen seit der Zustellung des begründeten Entscheids schriftlich 
und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 3 ZPO). Der angefochtene Endent-
scheid datiert vom 21. Juni 2016 und wurde den Parteien am 6. März 2017 mitge-
teilt. Die am 6. April 2017 erhobene Beschwerde erweist sich damit als fristgerecht 
(vgl. act. A.1).

1.2. Wird der Kostenentscheid selbständig mit Beschwerde angefochten, so ist 
der Beschwerdeantrag zu beziffern, d.h. es muss konkret begehrt werden, wie die 
Kosten festzusetzen seien (vgl. David Jenny, in: Sutter-
Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivil-
prozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 3 zu Art. 110 ZPO; Urteil des Bun-
desgerichts 4A_89/2014 vom 25. Februar 2014). Diesen Anforderungen genügt 
die vorliegende Beschwerde, indem in Rechtsbegehren Ziff. 1. ausdrücklich die 
Reduktion der vorinstanzlichen Parteientschädigung zu Gunsten der Beschwerde-
gegnerin (Z._____) um CHF 25'483.60 auf CHF 16'804.30 verlangt wird. 

1.3. Die weiteren Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen 
Anlass, so dass auf die schriftlich und begründet erfolgte Beschwerde eingetreten 
werden kann. 

2. Mit der Beschwerde können gemäss Art. 320 ZPO einerseits die unrichtige 
Rechtsanwendung (lit. a) und andererseits die offensichtlich unrichtige Feststel-

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lung des Sachverhalts (lit. b) geltend gemacht werden. Im Bereich von Rechtsfra-
gen verfügt die Beschwerdeinstanz über die gleiche, freie Kognition wie die Vor-
instanz. Unrichtige Rechtsanwendung beinhaltet dabei auch die blosse Unange-
messenheit, soweit Rechtsfolgeermessen betroffen ist, weshalb die Beschwer-
deinstanz einen erstinstanzlichen Entscheid infolge unangemessener Ausübung 
des Rechtsfolgeermessens abändern bzw. die Sache zur neuen Entscheidung an 
die erste Instanz zurückweisen kann (vgl. Art. 327 Abs. 3 ZPO). Bei der Überprü-
fung der Angemessenheit ist gemäss Lehre und Rechtsprechung jedoch eine ge-
wisse Zurückhaltung geboten. Die Rechtsmittelinstanz darf ihr Ermessen gegebe-
nenfalls zwar an die Stelle desjenigen der Vorinstanz setzen, die freie Überprü-
fungsbefugnis hindert sie aber nicht daran, in Ermessensfragen einen Entschei-
dungsspielraum der Vorinstanz zu respektieren. Hinsichtlich der Sachverhaltsfest-
stellung gilt für die Beschwerde hingegen eine beschränkte Kognition. Erforderlich 
ist eine qualifizierte fehlerhafte, das heisst willkürliche, Feststellung des Sachver-
haltes. Soweit es um Tatbestandsermessen geht, welches als Tatfrage qualifiziert 
wird, ist die Kognition der Beschwerdeinstanz ebenfalls auf eine offensichtlich un-
richtige Feststellung des Sachverhalts beschränkt (vgl. zum Ganzen Dieter Frei-
burghaus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 
Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, 
N 3 ff. zu Art. 320 ZPO und Peter Reetz/Stefanie Theiler, in: Sutter-
Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivil-
prozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 36 f. zu Art. 310 ZPO). 

3.1. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ist zunächst festzuhalten, dass mit dem 
vorliegenden Entscheid in der Hauptsache der beschwerdeführerische Antrag Zif-
fer 2. auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung obsolet wird (act. A.1, S. 2, 
Ziff. I./2.).

3.2. Die Beschwerde richtet sich einzig gegen die Höhe der Parteientschädi-
gung. Ausdrücklich anerkannt werden der vorinstanzliche Kostenverteiler infolge 
des vollständigen Obsiegens der Beschwerdegegnerin sowie der vorinstanzlich 
festgelegte Stundenansatz von CHF 240.00. Beanstandet werden demgegenüber 
der vorinstanzlich zugestandene Streitwertzuschlag von CHF 14'400.00 (vgl. 
E. 4.1. ff.) und der festgelegte zu entschädigende Zeitaufwand von total 96.69 
Stunden (vgl. act. A.1, Ziff. IV.2.). Die nicht angefochtenen Dispositivziffern sind 
unangefochten in Rechtskraft erwachsen (vgl. Urs H. Hoffmann-Nowotny, in: 
Kunz/Hoffmann-Nowotny/Stauber [Hrsg.], ZPO-Rechtsmittel Berufung und Be-
schwerde, Kommentar, Basel 2013, N 13 f. zu Art. 315 ZPO). 

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3.3. Die Vorinstanz gelangte im angefochtenen Entscheid zum Ergebnis, dass 
die unterliegenden Kläger (Beschwerdeführer) die Beklagte (Beschwerdegegnerin) 
infolge Unterliegens aussergerichtlich zu entschädigen haben. Die beklagtische 
Seite (Beschwerdegegnerin) habe eine Honorarnote sowie eine Vollmacht ins 
Recht gelegt. Mangels einer im Recht liegenden Honorarvereinbarung sei ein mitt-
lerer Stundenansatz von CHF 240.00 zuzusprechen. Für 88.85 Stunden seien in 
der Honorarnote ein Stundenansatz von CHF 270.00 und bei 0.25 Stunden ein 
Ansatz von CHF 280.00 geltend gemacht worden, für 7.59 Stunden nur 
CHF 200.00. Letzterer Ansatz könne so berücksichtigt werden, wobei die übrigen 
Ansätze auf CHF 240.00 zu reduzieren seien. Ohne Begründung sprach die Vor-
instanz den in der Honorarnote aufgeführte Streitwertzuschlag in Höhe von 
CHF 14'400.00 zu.

4.1. Hinsichtlich des der Beschwerdegegnerin vorinstanzlich zugesprochenen 
Interessenwertzuschlags rügen die Beschwerdeführer eine unrichtige Rechtsan-
wendung von Art. 2 Abs. 2 Ziff. 1 der Verordnung über die Bemessung des Hono-
rars der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (HV; BR 310.250), Art. 3 Abs. 2 
HV und Art. 4 Abs. 1 HV, sowie eine unrichtige Beweisführung zu den Abmachun-
gen zwischen der Beschwerdegegnerin und deren Rechtsvertreter. Die Vorinstanz 
selbst habe das Fehlen einer Honorarvereinbarung festgestellt. Damit könne der 
Beschwerdeführerin kein Interessenwertzuschlag zugesprochen werden, weil 
Art. 2 Abs. 2 Ziff. 1 HV diesbezüglich explizit eine entsprechende Vereinbarung 
voraussetzen würde. 

4.2. Die Beschwerdegegnerin bringt vor, die Vorinstanz habe zwar festgestellt, 
dass keine Honorarvereinbarung ins Recht gelegt worden sei. Sie habe aber nicht 
festgestellt, dass kein Streitwertzuschlag vereinbart worden sei. Es sei lediglich 
zutreffend festgehalten worden, dass eine Honorarvereinbarung in den Akten feh-
le. Die Beschwerdeführer hätten überdies selbst einen Interessenwertzuschlag 
beantragt, ohne jedoch eine Honorarvereinbarung beizulegen. Damit seien auch 
diese davon ausgegangen, dass mangels einer im Recht liegenden Vereinbarung 
nicht darauf geschlossen werden könne, dass eine Interessenwertzuschlagsver-
einbarung fehle. Die Beschwerdeführer verhielten sich widersprüchlich. Schliess-
lich stelle die Frage, ob die Beschwerdegegnerin mit dem unterzeichnenden 
Rechtsanwalt einen Interessenwertzuschlag vereinbart hat oder nicht, eine Sach-
verhalts- und keine Rechtsfrage dar. Die Vorinstanz sei, basierend auf den vor-
handenen Unterlagen (Honorarnote sowie Vollmacht), zutreffend davon ausge-
gangen, dass zwischen der Beschwerdegegnerin und ihrem Rechtsvertreter eine 
Interessenwertzuschlagsvereinbarung bestehe. Von einer offensichtlich unrichti-

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gen Sachverhaltsfeststellung könne nicht ausgegangen werden (vgl. act. A.2, S. 5, 
Ziff. 11. ff.). Mit Eingabe vom 13. Juni 2017 führt die Beschwerdegegnerin sodann 
aus, dass anlässlich der Hauptverhandlung vom 21. Juni 2016 allen Parteien die 
jeweils gegnerische Kostennote zur Einsichtnahme vorgelegt worden sei. Einwän-
de gegen die Kostennoten seien nicht erfolgt. Die Honorarforderung der Be-
schwerdegegnerin sei dadurch anerkannt worden. Ohnehin würden die erst mit 
der vorliegenden Beschwerde erfolgten Einwendungen gegen die Honorarrech-
nung verspätet erfolgen. Die Beschwerdeführer hätten es nämlich unterlassen, 
unmittelbar nach der Kenntnisnahme der Honorarrechnung am 21. Juni 2016 Ein-
wände vorzubringen. Diese hätten aber innert 10 Tagen erfolgen müssen. Die 
neuen Tatsachenbehauptungen zur Honorarnote in der Beschwerde stellten vor 
diesem Hintergrund unzulässige Noven dar und seien nicht zu berücksichtigen 
(vgl. act. A.4, S. 2, Ziff. 3.).

4.3.1. Ob und in welcher Höhe der obsiegenden Partei eine Parteientschädigung 
(Art. 95 Abs. 1 lit. b ZPO) zuzusprechen ist, bestimmt sich nach den allgemeinen 
Regeln der ZPO und des in Art. 96 ZPO vorbehaltenen kantonalen Rechts. Partei-
kosten werden – entsprechend der geltenden Dispositionsmaxime (Art. 58 Abs. 1 
ZPO) – nur auf Antrag zugesprochen (Art. 105 Abs. 2 ZPO; BGE 139 III 334 E. 
4.3; Adrian Urwyler/Myriam Grütter, in: Brunner/Gasser/Schwander, Schweizeri-
sche Zivilprozessordnung, DIKE-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2016, N 4 zu Art. 105 
ZPO). Bei berufsmässiger Vertretung umfasst die Parteientschädigung die Kosten 
dieser Vertretung (Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO), wobei sich die Höhe grundsätzlich 
nach dem anwendbaren kantonalen Tarif richtet. Falls der kantonale Tarif auf den 
Streitwert abstellt, bestimmt sich letzterer wiederum nach Art. 91 ZPO (BGE 139 
III 195 E. 4.3 sowie Art. 3 Abs. 3 HV). Im Kanton Graubünden ist die Parteien-
tschädigung für die Kosten der anwaltlichen Vertretung in Gerichtsverfahren in der 
Verordnung über die Bemessung des Honorars der Rechtsanwältinnen und 
Rechtsanwälte (HV; BR 310.250) geregelt. Gemäss Art. 2 HV setzt die urteilende 
Instanz die Parteientschädigung der obsiegenden Partei nach Ermessen fest (Abs. 
1). Sie geht dabei vom Betrag aus, welcher der entschädigungsberechtigten Partei 
für die anwaltliche Vertretung in Rechnung gestellt wird, soweit der vereinbarte 
Stundenansatz zuzüglich allfällig vereinbartem Interessenwertzuschlag üblich ist 
und keine Erfolgszuschläge enthält (Abs. 2 Ziff. 1), der geltend gemachte Aufwand 
angemessen und für die Prozessführung erforderlich ist (Abs. 2 Ziff. 2) und die 
geforderte Entschädigung nicht eine von der Sache bzw. von den legitimen 
Rechtsschutzbedürfnissen her nicht gerechtfertigte Belastung der unterliegenden 
Partei zur Folge hat (Abs. 2 Ziff. 3). Die Bemessung hat folglich auf einer individu-

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ellen Würdigung zu beruhen, bei welcher dem Gericht ein erheblicher Ermessens-
spielraum zukommt (vgl. Entscheid des Kantonsgerichts Graubünden KSK 14 64 
vom 30. September 2014, E. 3.b; Urteil des Kantonsgerichts Graubünden KSK 11 
56 vom 6. September 2011 E. 5.b). 

Vor dem Hintergrund des Gesagten kann ein Interessenwertzuschlag nur dann 
verrechnet werden, wenn er zwischen Klient und Anwalt vereinbart ist (vgl. Art. 2 
Abs. 2 Ziff. 1 der Verordnung über die Bemessung des Honorars der Rechtsan-
wältinnen und Rechtsanwälte [HV; BR 310.250]; vgl. auch Urteil des Kantonsge-
richts Graubünden ZK1 16 133 vom 24. November 2016 E. 2.d), was es nachfol-
gend zu prüfen gilt. 

4.3.2. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten – was die Parteien auch nicht monieren – 
dass keine Honorarvereinbarung im Sinne einer (schriftlichen) Abmachung zwi-
schen der Beschwerdegegnerin und ihrem Rechtsanwalt zu den Akten gelegt 
wurde. Die blosse Inrechnungstellung eines Interessenwertzuschlags in der einge-
reichten Honorarnote vom 21. Juni 2016 (vgl. act. E.1, I./10) stellt noch keine Ver-
einbarung im Sinne der Honorarverordnung dar, fehlt doch die Bekundung des 
Einverständnisses der Mandantschaft zu einem derartigen Honorarzuschlag (vgl. 
Urteil des Kantonsgerichts Graubünden ZK1 16 133 vom 24. November 2016 
E. 2.d). 

4.4. Aufgrund des beschwerdegegnerischen Vorbringens ist indes zu prüfen, ob 
die Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren den Bestand einer Honorar-
vereinbarung mit entsprechender Interessenwertzuschlagvereinbarung anerkannt 
haben. 

Aus dem Protokoll der Hauptverhandlung geht hervor, dass beide Parteien eine 
Kostennote eingereicht hatten und beiden die Möglichkeit geboten wurde, in die 
gegnerische Kostennote Einsicht zu nehmen und sich dazu zu äussern. Strittig ist 
nun, ob die Beschwerdeführer den Bestand einer Honorarvereinbarung mit ent-
sprechendem Interessenwertzuschlag anerkannten, indem sie keine Einwände 
gegen die Honorarrechnung der Beschwerdegegnerin erhoben (vgl. act. A.2, S. 4, 
Ziff. 8. ff.). 

Dem Hauptverhandlungsprotokoll vom 21. Juni 2016 (act. E.1, I/8, S. 6) ist ledig-
lich zu entnehmen, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer die gegneri-
sche Kostennote ohne Bemerkungen zur Kenntnis nahm. Soweit die Beschwerde-
gegnerin darin eine ausdrückliche Anerkennung der Kostennote samt Honorarver-
einbarung erblickt, ist ihr nicht zu folgen, fand doch gerade keine anerkennende 

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verbale Äusserung Eingang ins Protokoll. Der klägerische Antrag lautete denn 
auch nach wie vor auf Gutheissung der Klage, mit Kosten- und Entschädigungs-
folge zu Lasten der Beklagten, was die Zusprechung einer Entschädigung an die-
se – inklusive Interessenwertzuschlag – ausschliesst.

Das Vorliegen einer entsprechende Vereinbarung muss vom Anspruchssteller be-
hauptet und bewiesen werden (Art. 8 ZGB). Beides bildet die notwendige Grund-
lage des Anspruchs. Die blosse Geltendmachung des Entschädigungsanspruchs 
genügt – wie in der Hauptsache – nicht. Kommt aber der Ansprecher seiner Be-
hauptungs- und Beweislast hinsichtlich des Entschädigungsanspruches nicht hin-
länglich nach, wozu aber gerade die Behauptung einer detaillierten Honorarver-
einbarung gehört, besteht für die Gegenseite auch keine Bestreitungslast.

Ebenso wenig kann aus dem Fehlen allfälliger Bemerkungen zur Kostennote auf 
eine stillschweigende Anerkennung einer möglichen – dieser zugrunde liegenden 
– Honorarvereinbarung geschlossen werden. Vielmehr muss davon ausgegangen 
werden, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer lediglich auf das Recht, 
eine Stellungnahme zu den geltend gemachten Kosten der Gegenseite abzuge-
ben, verzichtete. Daraus eine (stillschweigende) Anerkennung abzuleiten, liefe 
dem juristischen Grundsatz zuwider, wonach die Deutung von Stillschweigen als 
Zustimmung nur dann zulässig ist, wenn eine Pflicht der expliziten Ablehnung ei-
nes gegnerischen Standpunktes im Falle des Nicht-Einverständnisses angenom-
men werden darf, die im Normalfall nicht besteht oder die betreffende Person mit 
dem Schweigen einen bestimmten, d.h. klaren und eindeutigen, Willen kundgeben 
will, wobei ein rein passives Verhalten dazu regelmässig nicht genügt (vgl. Urteil 
des Kantonsgerichts Graubünden vom 4. Dezember 2014 ZK2 14 13 E. 2.b mit 
Hinweis auf Eugen Bucher, Schweizerisches Obligationenrecht Allgemeiner Teil, 
2. Aufl., Zürich 1988, S. 114; Ernst Kramer/Bruno Schmidlin, in: Meyer-Hayoz, 
Berner Kommentar, Obligationenrecht, Bd. VI, Bern 1986, N 15 zu Art. 1 OR). Im 
vorliegenden Fall unterblieb indessen eine klar bejahende verbale (anerkennende) 
Äusserung seitens des Rechtsvertreters. Damit liegt keine materielle Anerkennung 
(weder eine ausdrückliche noch eine stillschweigende) hinsichtlich der Kostennote 
noch einer möglichen Honorarvereinbarung vor.

Ohnehin gilt, dass eine gegnerische Kostennote selbst dann nicht als unbestritten 
gilt, wenn in diese ohne Stellungnahme Einsicht genommen wurde, weil sie vom 
Gericht von Amtes wegen zu überprüfen ist (vgl. Viktor Rüegg/Michael Rüegg, 
a.a.O., N 2 zu Art. 104 mit Hinweis auf Christoph Leuenberger/Beatrice Uffer-

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Tobler, Kommentar zur Zivilprozessordnung des Kantons St. Gallen, Bern 1999, N 
3a und b zu Art. 267 ZPO/SG).

4.5.1. Die Beschwerdegegnerin bringt weiter vor, bei der Frage, ob eine Honorar-
vereinbarung mit entsprechendem Streitwertzuschlag abgeschlossen worden sei, 
handle es sich um eine Tatfrage. Anlässlich der vorinstanzlichen Hauptverhand-
lung habe sie durch Einreichen der Honorarnote, in welcher der Streitwert aufge-
führt sei, die Vereinbarung eines Streitwertzuschlages behauptet. Die Behauptung 
sei in der Folge unbestritten geblieben, weshalb sie als anerkannt zu gelten habe. 
Die beschwerdeführerische Behauptung, es liege keine Honorarvereinbarung vor, 
stelle ein unzulässiges Novum i.S.v. Art. 326 Abs. 1 ZPO dar und sei nicht zu 
berücksichtigen. 

4.5.2. Das Vorbringen der Beschwerdegegnerin greift zu kurz. Das Gegenstück 
zur Bestreitungslast ist die – die Bestreitungslast begründende – Behauptungslast, 
nach welcher jede Partei diejenigen Tatsachen zu behaupten hat, auf die sie ihre 
Begehren stützt. Die anspruchsbegründenden sowie die anspruchsaufhebenden 
oder –hemmenden Tatsachen sind von der jeweiligen Partei darzulegen (Daniel 
Glasl, in: Brunner/Gasser/Schwander, Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], 
DIKE-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2016, N 15 zu Art. 55 ZPO). Das Gericht darf 
seinem Urteil grundsätzlich nur solche Tatsachen zugrunde legen, die von einer 
Partei im Prozess behauptet worden sind. Das Gericht hat nur über erhebliche und 
streitige Tatsachenbehauptungen Beweis abzunehmen (Art. 150 Abs. 1 ZPO; Da-
niel Glasl, a.a.O., N 7 f. zu Art. 55 ZPO m.w.H.). Nur strittige Tatsachen sind be-
weisbedürftig. Im Geltungsbereich der Verhandlungsmaxime können nicht bestrit-
tene Tatsachen ohne weiteres dem Entscheid zugrunde gelegt werden (Christoph 
Leuenberger/Beatrice Uffer-Tobler, a.a.O., N 9.3). Jede Partei hat diejenigen Tat-
sachen zu behaupten, auf die sie ihre Begehren stützt (Art. 8 ZGB). Dies setzt je-
doch voraus, dass entsprechende, substantiierte Tatsachenbehauptungen vorge-
tragen werden (Urteil des Bundesgerichts 4A_299/2015 vom 2. Februar 2016 E. 
2.3 mit Hinweisen). Dabei haben Behauptungen grundsätzlich in den Rechtsschrif-
ten und nicht in den Beilagen zu erfolgen. Ein Globalverweis auf die Beilagen 
genügt ebenso wenig wie der Hinweis, die Beilagen seien integraler Bestandteil 
der Rechtsschrift (Christian Leu, in: Brunner/Gasser/Schwander, Schweizerische 
Zivilprozessordnung [ZPO], DIKE-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2016, N 81 ff. zu 
Art. 105 ZPO). 

4.5.3. Die Beschwerdegegnerin reichte anlässlich der vorinstanzlichen Hauptver-
handlung eine blosse Honorarrechnung ein, in welcher ein Streitwertzuschlag in 

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Höhe von CHF 14'400.00 aufgeführt ist (act. E.1, I/10). Wie dargelegt, liegt jedoch 
keine Honorarvereinbarung mit entsprechender Vereinbarung eines Interessen-
wertzuschlages bei den Akten; ebenso wenig lassen sich in den vorinstanzlichen 
Prozesseingaben der Beschwerdegegnerin hierzu entsprechende Behauptungen 
finden. Vor dem Hintergrund des in E. 4.5.2. Gesagten hat aber der Abschluss 
einer Interessenwertzuschlagsvereinbarung, die sich nicht auf eine bei den Akten 
liegende Honorarvereinbarung zu stützen vermag (Art. 4 Abs. 1 HV), mindestens 
in den Rechtsschriften explizit behauptet zu werden. Die blosse Auflistung einer 
Interessenwertzuschlagsposition in der am Ende der Hauptverhandlung einge-
reichten Honorarrechnung genügt diesen Anforderungen nicht. Mangels Behaup-
tung mussten die Beschwerdeführer die Interessenwertzuschlagsvereinbarung 
nicht bestreiten. 

4.6. Die Beschwerdegegnerin macht geltend, die Beschwerdeführer verhielten 
sich widersprüchlich und damit rechtsmissbräuchlich. Letztere hätten den Interes-
senwertzuschlag gleich wie die Beschwerdegegnerin geltend gemacht, d.h. ohne 
Einreichen einer Honorarvereinbarung. Damit hätten sie durch konkludentes Ver-
halten dieses Vorgehen als rechtmässig und das Vorliegen einer Honorarverein-
barung als rechtsgenüglich anerkannt. Indem sie nunmehr in ihrer Beschwerde ihr 
eigenes Vorgehen der Beschwerdegegnerin anlasten, würden sie sich wider-
sprüchlich bzw. rechtsmissbräuchlich verhalten. 

Nachdem bereits aufgezeigt wurde, dass im Verhalten der Beschwerdeführer kei-
ne Anerkennungshandlung erblickt werden kann (vgl. E. 4.4. ff.), verfängt das be-
schwerdegegnerische Vorbringen nicht. Davon unabhängig bleibt auch zu beach-
ten, dass die Normen des Prozessrechts von Amtes wegen anzuwenden sind. 
Auch den Beschwerdeführern hätte im erstinstanzlichen Verfahren kein Interes-
senwertzuschlag zugesprochen werden können. 

4.7. Damit lag im vorinstanzlichen Verfahren weder eine Vereinbarung über ei-
nen Interessenwertzuschlag in den Akten, noch konnte sich die Vorinstanz auf 
eine entsprechende (unbestrittene) Behauptung einer Streitwertzuschlagsverein-
barung stützen. Weshalb sie dennoch einen Interessenwertzuschlag zusprach, hat 
die Vorinstanz nicht begründet. Indem sie zumindest implizit vom Bestand einer 
entsprechenden Vereinbarung ausging (andernfalls kein Streitwertzuschlag hätte 
zugesprochen werden können), hat sie den Sachverhalt entgegen der Akten und 
damit willkürlich festgestellt (vgl. Karl Spühler, in: Spühler/Tenchio/Infanger 
[Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Basler Kommentar, Basel 2017, N 3 
zu Art. 320 ZPO). Die Zusprechung des in der Honorarnote vom 21. Juni 2016 

Seite  12 — 21

aufgeführten Interessenwertzuschlages ist ausgeschlossen (vgl. auch Urteile des 
Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 16 133 vom 24. November 2016 E. 2.e; 
KSK 11 56 vom 26. September 2011 E. 3.). In diesem Punkt erweist sich die Be-
schwerde begründet und der von der Vorinstanz zugesprochene Interessenwert-
zuschlag ist aufzuheben. 

5.1.1. Bevor nachfolgend auf die einzelnen Aufwandspositionen eingegangen 
wird, ist vorab die formelle Rüge der Beschwerdeführer einzugehen, die Vor-
instanz habe sich weder mit dem Stundenaufwand der Beschwerdeführer noch mit 
der massiven Differenz daraus zu jenem der Beschwerdegegnerin auseinander 
gesetzt. Auch wenn sich das Gericht zur Höhe der Parteikosten nicht einlässlich 
zu äussern habe, verletze das vorinstanzliche Vorgehen den beschwerdeführeri-
schen Anspruch auf rechtliches Gehör, zumal in keiner Weise begründet sei, war-
um die Beschwerdegegnerin mehr als den doppelten Zeitaufwand als die Be-
schwerdeführer gehabt haben soll (vgl. act. A.1, Ziff. 2.2, S. 5). 

5.1.2. Die Rechtsprechung hat aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör, wie er 
von Art. 29 BV garantiert wird, den Anspruch abgeleitet, einen begründeten Ent-
scheid zu erhalten. Der Adressat des Entscheides und jede interessierte Person 
muss ihn verstehen und sachgerecht anfechten können, wenn es angebracht ist, 
und die Rechtsmittelinstanz muss ihre Kontrolle vollständig ausüben können, 
wenn sie angerufen wird (BGE 129 I 232 E. 3.2; BGE 126 I 15 E. 2a/aa).

5.1.3. Bei der Bemessung der Höhe der Parteientschädigung orientierte sich die 
Vorinstanz im Wesentlichen an der von der Beschwerdegegnerin ins Recht geleg-
ten Honorarnote vom 21. Juni 2016. In dieser werden die Aufwandspositionen ein-
zeln benannt und ausgewiesen. Mangels eingereichter Honorarvereinbarung kürz-
te die Vorinstanz die über CHF 240.00 liegenden Stundenansätze auf das tarifli-
che Mittelmass von CHF 240.00. Diese Kürzung begründete die Vorinstanz ein-
lässlich. Weitere Abweichungen von der Honorarnote sind keine erkennbar. Ange-
sichts dieser Sachlage war es den Beschwerdeführern ohne weiteres möglich, die 
nötigen Informationen zu gewinnen, um den Entscheid adäquat anzufechten. Be-
reits aus diesem Grund kann nicht von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs 
gesprochen werden. Dies umso weniger, als gemäss der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung der Entscheid über die Höhe der Parteientschädigung grundsätz-
lich keiner Begründung bedarf und im vorliegenden Fall keine Begründungspflicht 
statuierende Ausnahme vorliegt (vgl. zu den Ausnahmen: BGE 111 IA 1 E.2a; Ur-
teil des Bundesgerichts 5P.206/2005 vom 8. Juli 2005 E. 2.2.; Pra. 103 [2014] Nr. 
32, E. 5.ff.; Deden Zotsang, Prozesskosten nach der Schweizerischen Zivilpro-

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zessordnung, Zürich 2015, S. 186; Urteil des Bundesgerichts 5D_45/2006 vom 26. 
Juni 2009 E. 3.1; Adrian Urwyler/Myriam Grütter, a.a.O., N 11 zu Art. 105 ZPO).

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der von der Beschwerdegegnerin 
geltend gemachte Zeitaufwand fast doppelt so hoch ausfällt wie derjenige der Be-
schwerdeführer. Inwieweit daraus eine Begründungspflicht abgeleitet werden soll 
ist nicht erkennbar. Die nötige Begründung ergibt sich ohne weiteres aus den ein-
zelnen aufgeführten Aufwandspositionen der Honorarnote, auf welche sich die 
Vorinstanz stützte. 

5.2.1. Die Beschwerdeführer bringen vor, die Honorarposition vom 24. September 
2014 ("Durchsicht Verfügung BA Samedan: Kopie an Sie; Tel. an BA Samedan, 
Besprechung; Aktenstudium; Arbeit an Klageantwort") in Höhe von 6.5 Stunden 
sei auf 0 Stunden zu reduzieren. Die Aufforderung zur Klageantwort und die Kla-
geschrift seien der Beschwerdegegnerin erst mit verfahrensleitender Verfügung 
des Bezirksgerichts Maloja vom 1. Oktober 2014 zugegangen. Mithin könne die 
Beschwerdegegnerin nicht bereits am 24. September 2014 Arbeiten – schon gar 
nicht im Umfang von 6.5 Stunden – zur Klageantwort geleistet haben (vgl. act. A.1, 
S. 6, Ziff. 2.2.1). 

5.2.2. Die Beschwerdegegnerin hält dagegen, dass die fakturierten 6.5 Stunden 
nicht nur Arbeiten an der Klageantwort umfasst hätten. Aufgrund des Verhaltens 
der Beschwerdeführer sei die Einreichung einer Klage absehbar gewesen, wes-
halb bereits in diesem Verfahrensstadium gerechtfertigt gewesen sei, Vorkehrun-
gen für die Klageantwort zu treffen. 

5.2.3. Aus den vorinstanzlichen Akten geht hervor, dass die Klage vom 22. Sep-
tember 2014 datiert und der Beschwerdegegnerin am 1. Oktober 2014 zur Einrei-
chung einer Klageantwort zugestellt wurde (act. B.4; E.1, I/1). In der Honorarnote 
wird in der bestrittenen Aufwandsposition explizit "Arbeit an der Klageantwort" 
ausgewiesen. Indessen kann – mangels Kenntnis des Klageinhaltes – zweifellos 
noch keine entsprechende Tätigkeit ausgeführt worden sein. Die Zusprechung 
dieses Aufwandes ist folglich offensichtlich falsch und damit zu kürzen. Der ange-
fallene Aufwand im Zusammenhang mit der Arbeit an der Klageantwort geht aus 
der Honorarnote nicht explizit hervor. Die Annahme eines damit angefallenen 
Aufwandes von 1.5 Stunden erscheint angesichts der weiteren Positionen als an-
gemessen. Die Aufwandsposition vom 24. September 2014 ist damit um 1.5 Stun-
den auf 5 Stunden zu reduzieren. 

Seite  14 — 21

5.3.1. Die Beschwerdeführer argumentieren weiter, die Aufwandspositionen vom 
11. und 17. September 2014 stellten vorprozessualen Aufwand dar, der vor der 
Klageeinleitung am 22. September 2014 angefallen sei und nicht zu entschädigen 
sei. Der Aufwand sei daher um 0.5 Stunden zu kürzen. 

5.3.2. Die Beschwerdegegnerin anerkennt in ihrer Beschwerdestellungnahme, 
dass es sich bei den strittigen Positionen um vor Einreichung der Klage angefalle-
ne Aufwendungen handelt (act. A.2, S. 9, Ziff. 30.). Als vorprozessuale Rechtsver-
folgungskosten werden Kosten definiert, die den Parteien durch ihre Bemühungen 
im Kampf ums Recht vor Einleitung eines Zivilprozesses erwachsen, aber 
Prozesscharakter haben. Sie weisen dann Prozesscharakter auf, wenn sie im 
Zeitpunkt des Endentscheides, retrospektiv betrachtet, in Bezug auf die Vorberei-
tung oder auch die versuchte Verhinderung des Prozesses notwendig oder nütz-
lich und angemessen waren und eine adäquate Folge des schliesslich zum Pro-
zess führenden Ereignisses darstellen (Daniel Sutter/Cristine von Holzen, in: 
Thomas Sutter-Somm/Franz Hasenböhler/Christoph Leuenberger [Hrsg.], a.a.O., 
N 38 zu Art. 95 ZPO). Um die Frage der Notwendigkeit und Angemessenheit der 
Ersatzforderung für vorprozessuale Anwaltskosten überhaupt prüfen zu können, 
sind die tatsächlichen Aufwendungen des Rechtsvertreters darzulegen und zu 
konkretisieren (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 12. Juli 2011, 4A_127/2011, E. 
12.4; Verfügung des Vorsitzenden der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von 
Graubünden ZK2 13 6 vom 11. November 2013 E. 5.a). Die eine Ersatzforderung 
beantragende Partei hat somit die einzelnen Positionen der Honorarnote in ihren 
Rechtsschriften zu erläutern (vgl. Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich 
vom 14. Juli 2012, HG090067, E. G.2; vgl. zum Ganzen Entscheid des Kantons-
gerichts von Graubünden ZK2 13 5 vom 13. Mai 2015 E. 10).

Die Beschwerdegegnerin macht zwar geltend, dass der fakturierte Aufwand in di-
rektem Zusammenhang mit dem Verfahren stehe und auch die Verfügungen des 
Betreibungsamtes Samedan das vorliegende Verfahren betreffen würden (act. 
A.2, S. 9 Ziff. 30). Indessen unterlässt sie es substantiiert darzutun, weshalb und 
inwiefern die Aufwendungen zur Vorbereitung bzw. versuchten Verhinderung des 
Prozesses notwendig oder nützlich und angemessen waren. Infolge dieser pro-
zessualen Unterlassung kann nicht beurteilt werden, ob zwischen den Aufwen-
dungen und dem in der Folge durchgeführten Verfahrens eine adäquate Kausalität 
besteht. Vor diesem Hintergrund ist die Honorarnote um 0.5 Stunden zu kürzen.

5.4.1. Des weitern monieren die Beschwerdeführer die zugesprochenen Auf-
wandspositionen vom 23. Oktober 2014, 18. November 2014, 20. Januar 2015, 

Seite  15 — 21

26. Januar 2015 und vom 24. Juni 2015, bei denen es sich um verfahrensfremden 
Aufwand aus dem Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht Appenzell 
Innerrhoden handeln soll.

5.4.2. Den Bezeichnungen der einzelnen Aufwandspositionen kann entnommen 
werden, dass diese ausschliesslich aufgrund des Verkehrs mit dem Verwaltungs-
gerichts Appenzell Innerrhoden anfielen. Die Beschwerdegegnerin unterliess es im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren, darzutun, inwieweit diese Aufwendungen ei-
nen Zusammenhang zum vorliegenden Verfahren gehabt haben sollen. Der pau-
schale Hinweis, die Positionen bildeten für das vorliegende Verfahren wichtige 
Bestandteile, genügt nicht. Inwieweit diese Aufwendungen mit dem Verfahren zu-
sammenhängen sollen, ergibt sich im Übrigen auch nicht aus den Eingaben vor 
der Vorinstanz (sind doch auch keine entsprechende Beweisofferten ins Recht 
gelegt worden). Die zugesprochenen 1.93 Stunden sind damit offensichtlich nicht 
gerechtfertigt und vollständig zu kürzen. 

5.5. Gleiches ist hinsichtlich der von den Beschwerdeführern monierten Auf-
wandsposition vom 7. September 2015 festzustellen. Die diesbezüglich in der Ho-
norarnote aufgeführte Bezeichnung "Einsprache i.S. Y._____ überarbeitet und 
eingereicht; Einsprache i.S. Y._____ überarbeitet und eingereicht" lässt zweifellos 
keinen Bezug zum vorliegenden Verfahren erkennen und ist als verfahrensfremde 
Aufwandsposition zu qualifizieren. Inwiefern im Widerspruchsverfahren vor der 
Vorinstanz Einspracheverfahren notwendig gewesen sein sollen, ergibt sich weder 
aus den vorinstanzlichen Rechtsschriften der Beschwerdegegnerin, noch klärt die-
se über den entsprechenden Zusammenhang im vorliegenden Beschwerdeverfah-
ren auf. Dies wäre jedoch angesichts der beschwerdegegnerischen Rüge ohne 
weiteres zu erwarten. Weil die Beschwerdeführer indessen einen Aufwand von 2.5 
Stunden anerkennen (act. A.1, S. 6, Ziff. 2.2.2), ist die Aufwandsposition von den 
fakturierten 5.50 Stunden auf 2.50 Stunden zu reduzieren. 

5.6.1. Die Beschwerdeführer ziehen weiter in Zweifel, dass die Aufwandspositio-
nen vom 6. November 2014, 13. November 2014, 11. Dezember 2014, 8. Juni 
2015, 19. Juni 2015, 25. Juni 2015, 1. Juli 2015, 3. Juli 2015 und 18. März 2016 
im Zusammenhang mit dem Widerspruchsverfahren stehen (act. A.1, S. 7, Ziff. 
2.2.2). Insbesondere die vielen Kontakte zu "Hr. A._____" könnten nicht im Zu-
sammenhang mit dem Widerspruchsverfahren stehen, andernfalls die Beschwer-
degegnerin die Kontakte zum einvernommenen "Hr. A._____" als unrechtmässige 
Einflussnahme qualifiziert werden müssten. Ausser der rogatorischen Befragung 
des Betreibungsbeamten komme diesem im vorliegenden Widerspruchsverfahren 

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keine Bedeutung und keine Funktion zu. In diesem Sinne können die zahlreichen 
Kontakte zu diesem nicht erforderlich im Sinne von Art. 2 Abs. 2 Ziff. 2 HV sein. 
Der Stundenaufwand sei um 3.66 Stunden zu kürzen.

5.6.2. In Bezug auf die möglichen Gespräche mit Herrn A._____ des Betrei-
bungsamtes Appenzell ist in der Tat festzuhalten, dass, abgesehen seiner diesbe-
züglichen Einvernahme, kein erkennbarer Zusammenhang zum vorliegenden Wi-
derspruchsverfahren besteht. Es ist entsprechend dem Vorbringen der Beschwer-
deführer nicht davon auszugehen, dass sich die Beschwerdegegnerin mit diesem 
über das Widerspruchsverfahren austauschte, zumal dieser noch einvernommen 
werden sollte. Diese beschwerdeführerischen Vorbringen werden von der Be-
schwerdegegnerin denn auch nicht in Frage gestellt. Insofern sind im Folgenden 
bei sämtlichen Aufwandspositionen die Kontakte mit Herrn A._____ bzw. dem Be-
treibungsamt Appenzell angemessen zu kürzen. 

Hinsichtlich der Position vom 6. November 2014 ist indessen mit der Beschwerde-
gegnerin festzuhalten, dass darin nebst dem Aufwand für Kontakte zum Betrei-
bungsamt Appenzell auch der Aufwand "Klageantwort i.S. Widerspruch an BG 
Maloja" mitenthalten ist, welcher zweifellos einen direkten Bezug zum strittigen 
Verfahren aufweist. Hierfür ist aber von einem geschätzten angemessenen Auf-
wand von einer halben Stunde auszugehen, sodass die Aufwandsposition vom 6. 
November 2014 um 0.58 Stunden zu reduzieren ist. 

Die Aufwandsposition vom 13. November 2014 führt die Bezeichnung "Tel. von 
Klientin (2x), Besprechung betr. 2. Pfändung" auf. Diese Position ist gänzlich zu 
kürzen. Soweit überhaupt beurteilbar, handelt es sich bei der 2. Pfändung um die 
im April/Mai 2014 erfolgte Pfändung und Arrest (vgl. act. E.1, I/4, S. 10 Ziff. 4.2). 
Diese selbst betrifft aber nicht das vorliegend strittige Widerspruchsverfahren, 
weshalb dieser Aufwand mangels Bezug nicht verrechnet werden kann. Die aufge-
führten Telefongespräche dürften ohne weiteres diese Besprechung der 2. Pfän-
dung betreffen. Andernfalls wären in der Honorarnote wohl die Telefongespräche 
einzeln aufgelistet worden. Der pauschale Hinweis der Beschwerdegegnerin än-
dert an dieser Sichtweise nichts. Aufgrund des offensichtlich fehlenden Bezugs 
dieser Aufwandsposition ist die Honorarnote um 0.17 Stunden zu reduzieren. 

Die Aufwandsposition vom 11. Dezember 2014 in Höhe von 0.50 Stunden ist 
ebenfalls zu streichen. Offensichtlich fehlt ein Bezug zwischen dem bereits hängi-
gen Widerspruchsverfahren und der schon zu einem früheren Zeitpunkt eingeleite-
ten Betreibung gegen die Beschwerdegegnerin. 

Seite  17 — 21

Aufgrund des vorstehend Gesagten ist die Position vom 8. Juni 2015 "Bespr. mit 
Klientschaft; Tel. an BA Appenzell, A._____, Bespr. Schreiben und Fragenkatalog 
an BG Maloja; Kopie an Klientin" um den Aufwand im Zusammenhang mit dem 
Austausch mit dem BA Appenzell zu kürzen. Für den Aufwand "Bespr. mit Klient-
schaft; Fragenkatalog an BG Maloja; Kopie an Klientin" ist der Beschwerdegegne-
rin eine angemessene Entschädigung von 0.50 Stunden zuzusprechen. Die Hono-
rarnote ist damit um die offensichtlich nicht im Zusammenhang mit dem Wider-
spruchsverfahren stehende Aufwendung um 0.25 Stunden zu kürzen. 

Die Aufwandspositionen vom 19. Juni 2015 ("Schreiben an BA Appenzell; Kopie 
an Sie", 0.25 Stunden), vom 25. Juni 2015 ("Tel. von BA Appenzell, A._____", 
0.08 Stunden), vom 1. Juli 2015 ("Tel. an BA, A._____, Besprechung [2x]; Tel. an 
Klientin", 0.33 Stunden), vom 3. Juli 2015 ("Tel. von/an A._____, BA Appenzell, 
Besprechung", 0.25 Stunden) und vom 18. März 2016 ("tel: Besprechung mit Hr. 
A._____", 0.25 Stunden) können ebenfalls aufgrund der vorstehend erläuterten 
fehlenden Beziehung zum Widerspruchsverfahren nicht verrechnet werden (vgl. 
einleitend E. 5.6.2.). Die Honorarnote ist entsprechend um 1.16 Stunden zu kür-
zen.

5.7.1. Die Beschwerdeführer monieren des Weiteren, die Beschwerdegegnerin 
habe übermässige Leistungen verrechnet. Die Beschwerdegegnerin habe für die 
13-seitige Klageantwort vom 6. November 2014 einen Zeitaufwand von insgesamt 
24.91 Stunden geltend gemacht, was überrissen sei. Aufgrund der ohnehin zu 
kürzenden Positionen reduziere sich der effektive Aufwand aber auf 17.49 Stun-
den, was als vertretbar erachtet werde (vgl. act. A.1, S. 7, Ziff. 2.2.3).

5.7.2. Die Ermittlung des angemessenen Aufwands stellt eine Feststellung 
tatsächlicher Natur dar (BGE 117 II 282 E. 4c), weshalb das Kantonsgericht als 
Beschwerdeinstanz in Bezug auf Sachverhaltsfeststellungen nur über eine be-
schränkte Kognition verfügt (vgl. Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden ZK2 
14 13 vom 4. Dezember 2014 E. 2.b). Die Ausführungen der Beschwerdeführer 
verfangen nicht. Diese verkennen einerseits, dass lediglich die Positionen vom 24. 
September 2014 (6.50 Stunden; infolge Kürzung nunmehr noch 5 Stunden [vgl. 
E. 5.2.3.]), vom 21. Oktober 2014 (1.83 Stunden), vom 23. Oktober 2014 (5.50 
Stunden), vom 27. Oktober 2014 (7.17 Stunden) sowie vom 6. November 2014 
(1.08 Stunden) Arbeiten an der Klageantwort enthalten, somit insgesamt 21.08 
Stunden, einen Zusammenhang mit der Ausarbeitung der Klageantwort aufwei-
sen. Andererseits werden in diesen Aufwandspositionen noch weitere Aufwen-
dungen verrechnet, so dass es sich hierbei nicht um den effektiven Aufwand für 

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die Ausarbeitung der Klageantwort handelt. Dieser wird tiefer und in etwa dem 
Umfange der von den Beschwerdeführern anerkannten und als vertretbar be-
zeichnetem Aufwand von 17.49 Stunden anzusiedeln sein. Eine Korrektur erübrigt 
sich. 

5.8.1. Auch bezüglich der im Zusammenhang mit dem geltend gemachten Auf-
wand für die Redaktion der Duplik monieren die Beschwerdeführer einen unan-
gemessen hohen Aufwand. Ein Aufwand für eine 13-seitige Duplik ohne Bewei-
surkunden in Höhe von 18.5 Stunden sei zu hoch und um die Hälfte zu reduzieren. 

5.8.2. Aus der Honorarnote geht hervor, dass lediglich die Positionen vom 10. 
März 2015 (6.00 Stunden), vom 11. März 2015 (3.42 Stunden und 5.00 Stunden), 
vom 20. März 2015 (2.00 Stunden) und vom 21. März 2015 (2.00 Stunden) einen 
direkten Zusammenhang mit der Ausarbeitung der Duplik aufweisen. Die Auf-
wandsposition vom 13. März 2015 (0.08 Stunden) stellt demgegenüber kein Auf-
wand im Zusammenhang mit dem Verfassen der Duplik dar. Ausgangspunkt bildet 
demnach der veranschlagte Stundenaufwand von 18.42 Stunden. Dieser erweist 
sich zwar für eine 13-seitige Duplik als eher hoch bemessen, doch gilt zu berück-
sichtigen, dass darin 3.42 Stunden für die rechtliche Recherche und das juristi-
sche Studium betreffend Art. 10 Abs. 1 Ziff. 3 VZG ausgewiesen werden, für die 
ein Stundenansatz von nur CHF 200.00 fakturiert wird. Insgesamt erscheint der 
aufgeführte Aufwand als gerade noch angemessen.

5.9.1. Schliesslich verlangen die Beschwerdeführer eine Kürzung des für das Ver-
fassen des Plädoyers veranschlagten Aufwands von 21.92 Stunden auf 10.96 
Stunden. 

5.9.2. Angesichts der Tatsache, dass sich das Plädoyer in weiten Teilen auf die 
bereits eingereichten Rechtsschriften stützen vermag, erscheint ein Aufwand von 
21.92 Stunden für ein elfseitiges Plädoyer offensichtlich unangemessen. Zwar ist 
der Beschwerdegegnerin aufgrund der langen Zeitspanne seit Einreichung der 
Duplik (1. April 2015) und dem Beginn der Arbeiten am Plädoyer (14. Juni 2016) 
eine Einarbeitungszeit zuzusprechen. Für das 11-seitige Plädoyer erscheint ein 
Aufwand von 11 Stunden zuzüglich einer Einarbeitungszeit von 4 Stunden, total 
also 15 Stunden, angemessen. Die Honorarnote ist damit um 6.92 Stunden zu 
kürzen.

6. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der in der Honorarnote vom 
21. Juni 2016 geltend gemachte und von der Vorinstanz zugesprochene Stunden-
aufwand von 96.69 Stunden um 16.51 Stunden zu kürzen ist (1.5 Stunden [E. 

Seite  19 — 21

5.2.3.]; 0.5 Stunden [E. 5.3.2.]; 1.93 Stunden [E. 5.4.2.]; 3 Stunden [E. 5.5.]; 0.58 
Stunden, 0.17 Stunden, 0.50 Stunden, 0.25 Stunden, 1.16 Stunden [E. 5.6.2.] und 
6.92 Stunden [E. 5.9.2.]. Es resultiert ein zuzusprechendes Stundentotal von 
80.18 Stunden. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellte, wird für 7.59 Stunden ein 
Stundenansatz von CHF 200.00 verrechnet. Wie erläutert, liegt keine Honorarver-
einbarung im Recht, weshalb mit der Vorinstanz festzuhalten ist, dass die restli-
chen 72.59 Stunden praxisgemäss zu einem mittleren Stundenansatz von 
CHF 240.00 zu entschädigen sind. Ein Streitwertzuschlag ist nicht geschuldet (vgl. 
4.7.). Es resultiert damit eine Entschädigung von CHF 21'663.30 ([7.59h x 
CHF 200.00] + [72.59h x CHF 240.00] + CHF 757.60 [4% Kleinspesen] + 
CHF 361.40 [Spesen] + CHF 1'604.70 [MwSt.]). 

Damit erweist sich die Beschwerde im Umfang von CHF 20'624.60 als begründet 
und ist gutzuheissen. Dispositivziffer 3. des angefochtenen Entscheids ist aufzu-
heben und die der Beschwerdegegnerin zugesprochene Parteientschädigung von 
CHF 42'287.90 (inkl. Barauslagen und MwSt.) auf CHF 21'663.30 (inkl. 4% Klein-
spesen, Spesen und MwSt.) zu reduzieren.

7.1. Abschliessend sind noch die Prozesskosten für das Beschwerdeverfahren 
zu verteilen. Nach Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten, wozu sowohl 
die Gerichtskosten als auch die Parteientschädigungen zählen (Art. 95 Abs. 1 
ZPO), der unterliegenden Partei auferlegt. Hat keine Partei vollständig obsiegt, so 
werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 
Abs. 2 ZPO). Die Beschwerdeführer verlangten mit ihrer Beschwerde die Redukti-
on der der Beschwerdegegnerin vorinstanzlich zugesprochenen Parteientschädi-
gung um insgesamt CHF 25'483.60. Wie ausgeführt, wird die Beschwerde indes-
sen lediglich im Umfange von CHF 20'624.60 gutgeheissen und die zugesproche-
ne Parteientschädigung entsprechend reduziert, womit die Beschwerdeführer rein 
rechnerisch lediglich zu 4/5 zu obsiegen vermochten. Entsprechend geht die Ge-
richtsgebühr, die in Anwendung von Art. 9 der Verordnung über die Gerichtsge-
bühren in Zivilverfahren [VGZ; BR 320.201] auf CHF 2'500.00 festgesetzt wird zu 
1/5 zu Lasten der Beschwerdeführer und wird in diesem Umfang mit dem von ih-
nen geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Die vorgenannten Gerichtskosten 
gehen zu 4/5 zu Lasten der Beschwerdegegnerin. 

7.2. Hinsichtlich der Parteientschädigungen für das vorliegende Beschwerdever-
fahren gilt festzustellen, dass die Beschwerdeführer weder eine Honorarrechnung 
noch eine Honorarvereinbarung ins Recht gelegt haben. Damit hat die Beschwer-
deinstanz den Aufwand nach pflichtgemässem Ermessen festzusetzen. Vorlie-

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gend rechtfertigt es sich angesichts der produzierten Seiten sowie der sich stel-
lenden Sach- und Rechtsfragen, für die Beschwerdeführer einen Aufwand von 
pauschal CHF 3'000.00 (inkl. Spesen und MwSt.) anzuerkennen. 

7.3. Entsprechend des in E. 7.1. festgelegten Verhältnisses hat die Beschwer-
degegnerin die Beschwerdeführer nach der Bruchteilsverrechnungsmethode für 
das Beschwerdeverfahren insgesamt mit pauschal CHF 1'800.00 (3/5 von 
CHF 3'000.00) zu entschädigen.

Seite  21 — 21

III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Dispositivziffer 3 des 
angefochtenen Entscheids vom 21. Juni 2016 wird aufgehoben. 

2. X._____ sowie die Y._____ werden unter solidarischer Haftung verpflichtet, 
Z._____ für das vorinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung in 
Höhe von CHF 21'663.30 (inkl. 4% Kleinspesen, Spesen und 8% MwSt.) zu 
bezahlen. 

3. a) Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 2'500.00 gehen zu 1/5, 
somit im Umfang von CHF 500.00, zu Lasten von X._____ sowie der 
Y._____, und zu 4/5, somit im Umfang von CHF 2'000.00, zu Lasten von 
Z._____. Sie werden mit dem von X._____ sowie der Y._____, geleisteten 
Kostenvorschuss von CHF 2'000.00 verrechnet. Z._____ wird verpflichtet, 
X._____ sowie der Y._____, den Betrag von CHF 1'500.00 direkt zu erset-
zen und dem Kantonsgericht von Graubünden den Fehlbetrag von 
CHF 500.00 zu bezahlen.

b) Z._____ hat X._____ sowie der Y._____ für das Beschwerdeverfahren eine 
Parteientschädigung von insgesamt CHF 1'800.00 (inkl. Barauslagen und 
MwSt.) zu leisten.

4. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG Beschwer-
de in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 
14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeu-
tung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss 
Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bun-
desgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Aus-
fertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen 
Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die 
weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die 
Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.

5. Mitteilung an: