# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 05740791-d9be-5377-8d86-74345ce55216
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-18
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 18.03.2014 U 2013 94
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_001_U-2013-94_2014-03-18.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT
DES KANTONS GRAUBÜNDEN

U 13 94

1. Kammer 

bestehend aus

Vizepräsident Priuli als Vorsitzender, Verwaltungsrichter Stecher 

und Verwaltungsrichterin Moser, Aktuar Simmen

URTEIL
vom 18. März 2014

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____, 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Mario Thöny, 

Klägerin/Widerbeklagte
gegen 

Gemeinde X._____, 
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Duri Pally, 

Beklagte/Widerklägerin
und

Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubün-
den, 

beigeladen

betreffend Lohnforderungen

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1. A._____ und die Gemeinde X._____ (nachfolgend Gemeinde) unter-

zeichneten am 23. März bzw. am 12. April 2013 einen vorerst auf das 

Schuljahr 2013/2014 befristeten, öffentlich-rechtlichen Anstellungsvertrag 

für Lehrpersonen. Dabei wurde das Arbeitspensum als schulische Heil-

pädagogin (SHP) mit 12 Lektionen definiert. Vereinbart wurde die maxi-

male Lohnstufe für Lehrpersonen mit Ausbildungsabschluss in Sonder-

pädagogik auf Primarstufe, was einer jährlichen Lohnsumme von 

Fr. 121‘660.-- (für ein Vollpensum, inkl. 13. Monatslohn, exkl. gesetzlicher 

Zulagen) entspricht. Bei Teilzeitpensen sollte sich der Lohn aufgrund des 

Verhältnisses von einem Teilzeit- zu einem Vollzeitpensum berechnen. 

Unter dem Titel Rechtsgrundlage wurden die aktuelle Personalverord-

nung der Gemeinde X._____ sowie die zwingenden Bestimmungen der 

kantonalen Schulgesetzgebung für anwendbar erklärt. 

2. Insgesamt wies die Gemeinde A._____ 12.5 wöchentliche Lektionen, 

davon 6 Lektionen auf der Primar- und 6.5 Lektionen auf der Kindergar-

tenstufe, zu. Am 22. August 2013 wurde A._____ die Lohnabrechnung für 

das Schuljahr 2013/2014 zur Überprüfung zugestellt. Am 11. September 

2013 stellte die Gemeinde A._____ nochmals eine korrigierte Lohnab-

rechnung zu. Aus der korrigierten Lohnabrechnung geht hervor, dass die 

Gemeinde A._____ für ihre Tätigkeit als SHP auf der Primarstufe einen 

Lohnanteil von 6/29 des Vollpensums (von Fr. 121‘660.--) ausrichtet 

(= Fr. 1‘936.23/Monat) bzw. auf der Stufe des Kindergartens einen sol-

chen von 6.5/29 des Vollpensums (= Fr. 2‘097.59/Monat).

3. Da A._____ mit der Berechnung des Lohnanteils auf der Kindergartenstu-

fe nicht einverstanden war, wandte sie sich mit E-Mails vom 6. und 

10. September 2013 an die Departementsvorsteherin Schulen der Ge-

meinde. Mit E-Mails vom 9. und 11. September 2013 teilte ihr diese unter 

- 3 -

Hinweis auf die kantonalen Vorgaben mit, dass die Gehaltsabrechnung 

korrekt sei. 

4. Mit Schreiben an den Gemeindevorstand vom 9. Oktober 2013 ersuchte 

A._____ erneut um Anpassung ihrer Lohnabrechnung und alternativ um 

Ausstellung einer anfechtbaren Verfügung. Daraufhin verfügte der Schul-

rat der Gemeinde am 29. Oktober, mitgeteilt 6. November 2013, dass am 

Entscheid betreffend Gehaltsabrechnung von A._____ festgehalten wer-

de. 

5. Dagegen erhob A._____ am 18. November 2013 Beschwerde an das 

Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit den Anträgen auf Auf-

hebung der angefochtenen Verfügung und Verpflichtung der Gemeinde, 

ihr für die Tätigkeit als SHP auf der Kindergartenstufe im Pensum von 6.5 

wöchentlichen Einheiten einen jährlichen Betrag von Fr. 35‘659.-- auszu-

richten (Ziff. 1). Eventualiter sei die Gemeinde zu verpflichten, ihr für die 

Tätigkeit als SHP auf der Kindergartenstufe im Pensum von 6.5 wöchent-

lichen Einheiten einen jährlichen Betrag von Fr. 32‘949.60 auszurichten 

(Ziff. 2). Subeventualiter sei die verwaltungsgerichtliche Beschwerde als 

verwaltungsgerichtliche Klage zu behandeln (Ziff. 3). Unbestritten sei, 

dass ihr für das Schuljahr 2013/2014 ein Arbeitspensum von total 12.5 

wöchentlichen Einheiten, wovon 6 Einheiten auf der Primarstufe und 6.5 

Einheiten auf der Kindergartenstufe zu unterrichten seien, zugewiesen 

worden sei. Gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. a und b SchlG betrage ein Vollpen-

sum auf Kindergartenstufe 24 Stunden und auf Primarstufe 29 Lektionen 

pro Schulwoche. Die Unterrichtseinheiten würden gemäss Art. 25 Abs. 2 

SchlG auf Kindergartenstufe 60 Minuten, jene auf Primarstufe 45 Minuten 

betragen. Sie unterrichte auf der Primarstufe 6 Einheiten pro Schulwoche. 

Dafür richte ihr die Gemeinde korrekterweise einen Lohnanteil von 6/29 

des Vollpensums aus. Art. 66 SchlG unterscheide bezüglich Lohneintei-

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lung nicht zwischen Lehrpersonen mit Ausbildungsabschluss in Sonder-

pädagogik auf der Primar- und auf der Kindergartenstufe. Sie unterrichte 

im Schuljahr 2013/2014 6.5 Einheiten als SHP auf der Kindergartenstufe. 

Die Gemeinde habe dafür einen Lohnanteil von 6.5/29 des Vollpensums 

(analog Primarstufe) berechnet, was falsch sei. Die Gemeinde vertausche 

Lektionen und Stunden. Wäre diese Berechnung korrekt, müsste sie im 

Kindergarten für den gleichen Lohn einen Drittel länger unterrichten als 

auf der Primarstufe. Sie würde gar weniger verdienen als eine Primar-

lehrperson ohne den Ausbildungsabschluss in Sonderpädagogik. Gemäss 

ihrem Anstellungsvertrag berechne sich der Lohn bei Teilzeitpensen auf-

grund des Verhältnisses von Teilzeit- zu Vollzeitpensum. Die Gemeinde 

gehe in der Berechnung der Entschädigung auf der Kindergartenstufe fäl-

schlicherweise von 6.5 wöchentlichen Einheiten à 45 Minuten aus. Wür-

den die 6.5 Einheiten à 60 Minuten im Kindergarten auf die Basis der 

Primarstufe umgerechnet, würde das Pensum 8.5 wöchentlichen Lektio-

nen entsprechen. Bei 8.5 wöchentlichen Lektionen resultiere eine jährli-

che Differenz von Fr. 8‘390.40. Eventualiter wären die 6.5 Einheiten im 

Kindergarten ins Verhältnis zu einem Vollpensum im Kindergarten (24 

Stunden) zu setzen. Bei 6.5 Stunden im Verhältnis zu 24 Stunden würde 

eine jährliche Differenz von Fr. 5‘681.-- resultieren. Die Pause im Kinder-

garten sei jeweils so angesetzt, dass sie nicht in ihre Unterrichtszeiten fal-

le. Sie arbeite demnach auf der Kindergartenstufe pro Einheit 15 Minuten 

länger, als eine auf der Primarstufe unterrichtende SHP. Die Gemeinden 

Y._____ und Z._____ würden den Lohn der auf der Kindergartenstufe un-

terrichtenden SHP berechnen, indem sie die Einheiten auf das Pensum 

der Primarstufe umrechneten. 

6. Am 21. Januar 2014 stellte die Gemeinde dem Verwaltungsgericht des 

Kantons Graubünden ihre Vernehmlassung mit folgenden Anträgen zu:

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1. Auf die Beschwerde sei nicht einzutreten.
2. Verwaltungsrechtliche Klage A._____

2.1 Der Hauptantrag (Rechtsbegehren 1) sei abzuweisen.
2.2 Der Eventualantrag (Rechtsbegehren 2) sei im Sinne der nachstehenden Aus-

führungen teilweise gutzuheissen, indem die Gemeinde verpflichtet werde, die 
im Schuljahr 2013/2014 (bis anhin) zu entschädigenden 7 Unterrichtseinheiten 
auf Kindergartenstufe und 5.5 Unterrichtseinheiten auf Primarstufe mit monat-
lich Fr. 4‘504.40 zu entlöhnen. 

3. Verwaltungsrechtliche (Wider-)Klage der Gemeinde X._____
Es sei festzustellen, dass der Mindest-Jahreslohn (im Sinne von Art. 66 SchlG) einer 
Sonderpädagogin auf Kindergartenstufe 83.33 % des Jahreslohns einer Sonderpäd-
agogin auf Primarstufe betrage. 

4. Antrag zum Verfahren:
Das vorliegende Verfahren sei möglichst rasch zum Abschluss zu bringen.

In der Lohnabrechnung für das Schuljahr 2013/2014 vom 11. September 

2013 habe sich betreffend die zu entschädigenden Lektionen auf Primar- 

bzw. Kindergartenstufe ein Fehler eingeschlichen, indem auf Kindergar-

tenstufe 7 Lektionen (statt 6.5 Lektionen) und auf Primarstufe 5.5 Lektio-

nen (statt 6 Lektionen) zu entschädigen seien. Eine detaillierte Prüfung 

der Rechtslage habe ergeben, dass sowohl ihre bisherigen Abrech-

nungsmodalitäten als auch die von A._____ beantragten Abrechnungs-

modalitäten nicht haltbar seien. Streitig sei, wie SHP auf Stufe Kindergar-

ten zu entschädigen seien. Der kantonale Gesetzgeber habe in Art. 66 

SchlG vergessen, eine entsprechende Regelung zu treffen. Aus diesem 

Grund bestünden in den Gemeinden unterschiedliche Regelungen. Dies 

vor allem auch darum, weil auf Kindergarten- und Primarstufe sowohl die 

totale Unterrichtszeit (24 Stunden bzw. 29 Lektionen) als auch die Dauer 

der einzelnen Unterrichtseinheiten (60 bzw. 45 Minuten) unterschiedlich 

seien. Für die Löhne von SHP auf Primar- und Kindergartenstufe müsse 

dasselbe Verhältnis gelten wie für die Löhne von Lehrpersonen auf Pri-

mar- und Kindergartenstufe. Daraus resultiere für SHP auf Kindergarten-

stufe ein Jahreslohn von Fr. 101‘383.-- (83.33 % von Fr. 121‘660.--). Da-

gegen könne nicht eingewendet werden, dass die SHP auf Kindergarten-

stufe über dieselbe Ausbildung verfügten wie diejenigen auf Primarstufe 

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und folglich auch gleich entlöhnt werden müssten. Das Gegenteil sei zu-

treffend, da alle SHP (auf Kindergarten, Primar- und Sekundarstufe) über 

einen identischen sonderpädagogischen Abschluss verfügten und berech-

tigt seien, auf allen drei Stufen zu unterrichten. Trotzdem würden gemäss 

Konzeption des Gesetzgebers die SHP auf Sekundarstufe I mehr verdie-

nen als jene auf Primarstufe, weshalb auch die SHP auf Primarstufe mehr 

verdienen müssten als jene auf Kindergartenstufe. Daher werde in 

Rechtsbegehren 3 beantragt, es sei festzustellen, dass der Mindestjah-

reslohn einer SHP auf Kindergartenstufe 83.33 % des Jahreslohns einer 

SHP auf Primarstufe betrage. Es stehe der Gemeinde im vorliegenden 

Verfahren kein rechtsgestaltendes Rechtsbegehren zur Verfügung, wes-

halb die für das Feststellungsbegehren erforderliche Voraussetzung der 

Subsidiarität erfüllt sei. Zudem bestünden an der Behandlung dieses 

Feststellungsbegehrens im vorliegenden Verfahren gewichtige öffentliche 

und private Interessen. Die Zulässigkeit der Widerklage ergebe sich aus 

Art. 65 Abs. 2 VRG i.V.m. Art. 14 ZPO. Allenfalls könne die Widerklage 

auch als eigenständige Klage entgegengenommen und mit dem vorlie-

genden Verfahren vereinigt werden. Falls das Gericht die Voraussetzun-

gen für eine Widerklage und/oder für das Feststellungsbegehren als nicht 

erfüllt betrachte, wäre die Gemeinde dem Gericht dankbar, wenn es sich 

zwecks Schaffung von Rechtssicherheit in einem obiter dictum zur Frage 

des Jahreslohns äussern könnte. A._____ mache geltend, ihr Lohn als 

SHP sei im Schulgesetz auf der Primarstufe definiert, weshalb die von ihr 

erteilten 7 Kindergarten-Einheiten à 60 Minuten (= 420 Minuten) in 9.33 

Einheiten à 45 Minuten auf Primarstufe umgerechnet und mit 9.33/29 ab-

gerechnet werden müssten, woraus für die Kindergarten-Lektionen eine 

Jahresentschädigung von Fr. 39‘141.-- resultiere (= Fr. 121‘660.-- : 29 x 

9.33). Diese Argumentation sei falsch, da gemäss dieser Berechnung das 

Vollzeitpensum einer SHP auf Stufe Kindergarten mit Fr. 134‘245.-- 

(Fr. 121‘660.-- : 29 x 32) zu entschädigen wäre, während die Entschädi-

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gung auf Primarstufe Fr. 121‘660.-- bzw. auf Sekundarstufe Fr. 135‘520.-- 

betrage. Dies könne nicht richtig sein. Die Fehlüberlegung von A._____ 

bestehe darin, dass sie die entlöhnte Gesamtarbeitszeit mit der Unter-

richtszeit vor der Klasse gleichsetze. Daraus würden sich auf Stufe Kin-

dergarten und Primarschule unterschiedliche Arbeitszeiten für ein Voll-

pensum ergeben, nämlich 24 Stunden im Kindergarten und 21.75 Stun-

den in der Primarschule. A._____ übersehe, dass sich die entlöhnte Ar-

beitszeit aus der Unterrichtszeit vor der Klasse und aus der Vor- und 

Nachbearbeitungszeit, Besprechungszeit etc. ausserhalb des Schulunter-

richts zusammensetze. Diese Vor- und Nachbearbeitungszeit, Bespre-

chungszeit etc. sei auf Stufe Kindergarten deutlich geringer als auf Stufe 

Primarschule. Der Gesetzgeber habe den Mehraufwand für die Vor- und 

Nachbearbeitung, Besprechung etc. auf Primarstufe (im Verhältnis zur 

Kindergartenstufe) mit rund 10 % beziffert. Mit anderen Worten sei die 

wöchentliche Arbeitszeit eines Vollpensums für Kindergarten- und Primar-

lehrpersonen identisch. Auf Primarstufe habe der Gesetzgeber den Auf-

wand für Vor- und Nachbearbeitung etc. für „ordentliche“ Lehrpersonen 

und SHP als identisch eingestuft, ansonsten für ein SHP-Vollpensum auf 

Primarstufe mehr Unterrichtseinheiten als für „ordentliche“ Lehrpersonen 

hätten vorgesehen werden müssen. Auf der Kindergartenstufe sei der 

Aufwand für Vor- und Nachbearbeitung etc. für SHP nicht höher als für 

die Kindergartenlehrperson. Daraus folge, dass den SHP auf Kindergar-

tenstufe (aus Gründen der Rechtsgleichheit) für die Vor- und Nachbear-

beitung etc. „nur“ der gleiche Aufwand wie den Kindergartenlehrpersonen 

zugestanden werden dürfe. Die von A._____ auf Kindergartenstufe ge-

leisteten 7 Unterrichtseinheiten à 60 Minuten seien mithin auf der Basis 

der Unterrichtszeit von Kindergartenlehrpersonen mit 7/24 des Maximal-

lohnes von Fr. 121‘660.-- (= Fr. 35‘484.17) zu vergüten. Demnach betrage 

der Monatslohn für die 7 Lektionen à 60 Minuten auf Kindergartenstufe 

Fr. 2‘729.55 (Fr. 121‘660.-- : 24 x 7 : 13). Somit sei der Hauptantrag von 

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A._____ abzuweisen, während der Eventualantrag im vorerwähnten Sinn 

gutzuheissen sei, weil die Gemeinde die 7 Kindergartenlektionen à 60 Mi-

nuten auf der Basis von 29 Primarlehrerlektionen (à 45 Minuten) statt auf 

der Basis von 24 Kindergartenlektionen (à 60 Minuten) abgerechnet habe. 

7. Das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden 

(EKUD) führte in seiner Stellungnahme vom 10. Dezember 2013 aus, die 

durch die Gemeinde vorgenommene Lohnberechnung sei korrekt. Die 

Schulträgerschaften seien dahingehend orientiert worden, dass sie im 

Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen frei seien, die konkreten Lohn-

berechnungen für SHP vorzunehmen. Es könne diesbezüglich auf die bei-

liegende, vom Amt für Volksschule und Sport (AVS) herausgegebene, 

„FAQ - Schulgesetz/Schulverordnung“ verwiesen werden. Eine während 

vier Stunden unterrichtende SHP auf der Kindergartenstufe werde in glei-

cher Weise beansprucht wie diejenige, welche auf der Primarstufe vier 

Lektionen Unterricht erteile. Vor diesem Hintergrund erscheine die zur 

Diskussion stehende Lohnberechnung als korrekt. 

8. In ihrer Replik vom 17. Februar 2014 hielt A._____ an ihren Anträgen fest. 

Zusätzlich beantragte sie, auf die verwaltungsrechtliche 

(Wider-)Klage sei nicht einzutreten (Ziff. 5), eventualiter sei die verwal-

tungsrechtliche (Wider-)Klage abzuweisen (Ziff. 6), subeventualiter sei 

festzustellen, dass der Mindestjahreslohn einer SHP auf Kindergartenstu-

fe (im Sinne von Art. 66 SchlG) 100 % des Mindestjahreslohnes einer 

SHP auf Primarstufe betrage (Ziff. 7). Sie anerkenne die korrigierten, zu 

entschädigenden wöchentlichen Lektionen auf Primar- bzw. Kindergar-

tenstufe, indem auf Kindergartenstufe insgesamt 7 Lektionen (statt 6.5 

Lektionen) und auf Primarschule 5.5 Lektionen (statt 6 Lektionen) zu ent-

schädigen seien. Zur Berechnung der Löhne von SHP auf Primar- und auf 

Kindergartenstufe müsse nicht dasselbe Verhältnis gelten, wie für die 

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Löhne von Lehrpersonen auf Primar- und auf Kindergartenstufe. Folglich 

sei der von der Gemeinde berechnete Jahreslohn von SHP auf der Kin-

dergartenstufe von Fr. 101‘383.-- falsch. Die Differenz zwischen dem 

Lohn einer Primarlehrerin und demjenigen einer Kindergartenlehrperson 

sowie demjenigen einer Sekundarlehrperson rechtfertige sich durch die 

unterschiedliche Ausbildungsdauer. Die SHP auf der Kindergartenstufe 

verfüge jedoch über die identische Zusatzausbildung wie jene auf der 

Primar- und auf der Sekundarstufe. Somit sei nicht verständlich, warum 

die SHP auf der Sekundarstufe I einen höheren Jahresmindestlohn erhal-

te als diejenige auf der Primarstufe. Sachliche Gründe seien dafür nicht 

erkennbar. Die Gemeinde sei bei der Festlegung der Lohnbasis bei Ver-

tragsbeginn für das Schuljahr 2013/2014 selbst auf beiden Stufen (Kin-

dergarten- und Primarstufe) vom Lohn einer SHP auf der Primarstufe 

ausgegangen. Würde der Argumentation der Gemeinde gefolgt, würde 

eine Primarlehrperson mit abgeschlossener Zusatzausbildung als SHP 

jährlich Fr. 9‘497.-- weniger verdienen als eine Primarlehrperson ohne 

diese Zusatzausbildung, wenn sie im Kindergarten als SHP arbeiten wür-

de. Dies könne nicht im Sinne des Gesetzgebers sein. Auch der St. Galli-

sche Schulgesetzgeber differenziere lohnmässig nicht zwischen EDK-

anerkannten Heilpädagogen mit Lehrdiplom für die Regelklassen und für 

den Kindergarten. Den Heilpädagogen auf der Kindergartenstufe werde 

derselbe Lohn ausgerichtet wie jenen auf der Oberstufe. In Anlehnung an 

die St. Galler Praxis wäre eine Senkung des Minimallohnes für SHP auf 

der Kindergartenstufe stossend. Demzufolge habe der jährliche Mindest-

lohn einer SHP auf der Kindergartenstufe 100 % des Jahreslohns einer 

SHP auf der Primarstufe zu betragen. Sodann treffe es nicht zu, dass die 

Vor- und Nachbearbeitungszeit, Besprechungszeit etc. auf Stufe Kinder-

garten geringer sei als auf der Primarstufe. Auf der Kindergartenstufe 

stünden teils völlig andere, altersentsprechende, weniger messbare 

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Schwerpunkte im Zentrum, welche mindestens den gleichen Vor- und 

Nachbearbeitungsaufwand generierten. 

9. In ihrer Duplik vom 3. März 2014 hielt die Gemeinde an ihren Anträgen 

fest. Aus der Regelung in St. Gallen könne A._____ nichts zu ihren Guns-

ten ableiten, weil bezüglich Lohnidentität bzw. Lohndifferenz von SHP auf 

Kindergarten-, Primar- und Sekundarstufe schweizweit kein Konsens be-

stehe, was die Regelung im Kanton Zürich exemplarisch zeige, wo SHP 

auf Kindergarten-, Primar- und Sekundarstufe unterschiedlich entlöhnt 

würden. Aufgrund des dem Gesetzgeber zustehenden weiten Gestal-

tungsspielraums dürften die unterschiedlichen tatsächlichen Anforderun-

gen auf Kindergarten-, Primar- und Sekundarstufe - entsprechend dem 

Züricher Modell - berücksichtigt werden. Die gegenteilige Rechtsauffas-

sung von A._____, wonach zwingend und einzig auf die identische Aus-

bildung abgestellt werden müsste, sei unzutreffend. Entscheidend sei, 

dass der Gesetzgeber in Art. 66 SchlG die unterschiedlichen tatsächli-

chen Anforderungen an SHP auf Kindergarten-, Primar- und Sekundarstu-

fe als wesentliche Tatsache für eine Lohndifferenzierung qualifiziert und 

darum unterschiedliche Löhne festgelegt habe. Daraus folge zwingend, 

dass auch eine Lohndifferenz für SHP auf Primar- und Kindergartenstufe 

bestehen müsse. Das Kriterium der Rechtsgleichheit verbiete nämlich, 

das Kriterium der unterschiedlichen tatsächlichen Anforderungen an SHP 

auf Kindergarten-, Primar- und Sekundarstufe nur bei der Lohnfestset-

zung auf Primar- und Sekundarstufe, nicht aber bei der Lohnfestsetzung 

auf Kindergartenstufe zu berücksichtigen. Würde zur Prüfung der Frage, 

welcher Lohn sich für SHP auf Kindergartenstufe aus der Gesetzessys-

tematik ergebe, auf das Züricher Modell abgestellt, hätte für die Löhne 

von SHP auf Primar- und Kindergartenstufe dasselbe Verhältnis zu gelten 

wie für die Löhne von SHP auf Primar- und Sekundarstufe. Daraus würde 

für SHP auf Kindergartenstufe ein Lohn von Fr. 107‘791.-- resultieren 

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(88.6 % des Jahreslohns einer SHP auf Primarstufe). Auf welches Ver-

hältnis für die Festlegung des Lohns von SHP auf der Kindergartenstufe 

vorliegend abzustellen sei, sei eine Ermessensfrage. Die Gemeinde sei 

nach wie vor der Ansicht, das Verhältnis von 83.33 % sei richtig, wobei 

auch ein Verhältnis von 88.6 % noch vertretbar wäre. 

10. In einer weiteren Stellungnahme vom 3. März 2014 führte das EKUD aus, 

den „FAQ Schulgesetz/Schulverordnung“ sei zu entnehmen, dass für 

SHP auf Kindergarten- und auf Primarstufe der gleiche Mindestbesol-

dungsansatz gelte. Bis anhin hätten sämtliche Schulträgerschaften für 

SHP, welche sowohl auf der Kindergarten- als auch auf der Primarstufe 

tätig seien, den gleichen Mindestbesoldungsansatz (Kategorie Lehrper-

sonen mit Ausbildungsabschluss in Sonderpädagogik gemäss Art. 66 

Abs. 1 lit. b SchlG) zugrunde gelegt. So sei auch A._____ für das Schul-

jahr 2013/2014 entschädigt worden. An dieser Praxis sei festzuhalten. 

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften so-

wie in der angefochtenen Verfügung wird, soweit erforderlich, in den 

nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Streitobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet der öffentlich-rechtliche 

Anstellungsvertrag zwischen A._____ als SHP und der Gemeinde 

X._____ vom 23. März bzw. vom 12. April 2013 mit Anstellung ab dem 

1. August 2013 im Teilpensum von 12 Lektionen. Während A._____ für 

ihr Pensum von 6.5 wöchentlichen Stunden auf Stufe Kindergarten die 

gleiche Entlohnung wie auf Stufe Primarschule und somit jährlich 

Fr. 35‘659.-- bzw. eventualiter Fr. 32‘949.60 verlangt, bestätigt die Ge-

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meinde die tatsächlich ausbezahlten monatlichen Entschädigungen bzw. 

akzeptiert eventualiter für die 7 Lektionen auf Kindergartenstufe höchs-

tens einen Jahreslohn von Fr. 35‘484.17 (vgl. Vernehmlassung der Ge-

meinde vom 21. Januar 2014, Ziff. 24). Einleitend gilt es somit zu prüfen, 

ob das zur Streitentscheidung angerufene Verwaltungsgericht die Ge-

richtseingabe vom 18. November 2013 als Beschwerde im Sinne von 

Art. 49 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; 

BR 370.100) oder als verwaltungsgerichtliche Klage gemäss Art. 63 

Abs. 1 lit. e VRG entgegenzunehmen hat. In Übereinstimmung mit letzte-

rer Bestimmung, wonach Streitigkeiten über vermögensrechtliche An-

sprüche aus dem öffentlichen Dienstverhältnis im Klageverfahren zu beur-

teilen sind, ist klarzustellen, dass die Anfechtung des Schreibens des 

Schulrates der Gemeinde vom 6. November 2013 (mittels Beschwerde) 

gar nicht nötig war, um die eindeutig dem Klageverfahren und somit der 

originären Verwaltungsgerichtsbarkeit zuzuordnende Geldforderung 

(Lohnforderung) einer gerichtlichen Prüfung zu unterziehen. Die Gemein-

de hat in dieser Angelegenheit im Oktober bzw. November 2013 über-

haupt keinen verbindlichen und mit Beschwerde anfechtbaren Beschluss 

gefasst, sondern sie hat im entsprechenden Schreiben vom 6. November 

2013 lediglich zu den von A._____ erhobenen Lohnforderungen aus dem 

öffentlichen Dienstverhältnis Stellung bezogen. In Anbetracht der gesetz-

lichen Vorgaben (Art. 63 Abs. 1 lit. e VRG) ist die Gerichtseingabe vom 

18. November 2013 deshalb verfahrensrechtlich im Sinne des Subeven-

tualantrags von A._____ und des Antrags 2 der Gemeinde als verwal-

tungsgerichtliche Klage mit entsprechender Widerklage zu qualifizieren, 

stehen vorliegend doch nur vermögensrechtliche Ansprüche aus einem 

öffentlichen Dienstverhältnis im Vordergrund (PVG 2010 Nr. 2 E.1). Zur 

Behandlung einer solchen Klage ist gemäss dem Gesetz für die Volks-

schulen des Kantons Graubünden (SchlG; BR 421.000) auch keine ande-

re Behörde bestimmt, sodass die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes 

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gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. e VRG gegeben ist. Über die Klage bzw. die 

Widerklage hinausgehende Anträge sind dagegen nicht zulässig und so-

mit im vorliegenden Klageverfahren auch nicht zu behandeln. 

2. a) Grundlage der vorliegenden Streitigkeit bildet einerseits der erwähnte 

Anstellungsvertrag vom 23. März bzw. vom 12. April 2013 und anderseits, 

nebst der kantonalen und kommunalen Personalverordnung, die neue 

kantonale Schulgesetzgebung. Im Anstellungsvertrag wurde die Lohnba-

sis bei Vertragsbeginn gemäss maximaler Lohnstufe auf Fr. 121‘660.-- 

pro Jahr für ein Vollzeitpensum (Art. 62 SchlG, Art. 59 der Verordnung 

zum Schulgesetz [SchlV; BR 421.010]), inkl. 13. Monatslohn sowie exkl. 

gesetzlicher Zulagen festgelegt, wobei sich der Lohn bei Teilzeitpensen 

aufgrund des Verhältnisses von Teilzeit- zu Vollzeitpensum errechnet. 

Überdies wurde im Anstellungsvertrag ein Teilzeitpensum von 12 Lektio-

nen vereinbart. Auf welcher Stufe dieses Pensum erfolgen sollte, wurde 

im schriftlichen Anstellungsvertrag nicht geregelt. Wie beide Parteien 

übereinstimmend ausführen, sind auf der vorliegend massgebenden kan-

tonalen Stufe gemäss Art. 66 SchlG sowie in der „Gehaltstabelle für die 

Volksschul- und Kindergartenlehrpersonen“ die Lohnstufen mit Ausbil-

dungsabschluss in Sonderpädagogik nur für die Lehrpersonenkategorien 

Primarstufe einerseits und Sekundarstufe I anderseits festgelegt worden. 

Die Maximalstufe gemäss Gehaltstabelle für die Sekundarstufe beträgt 

Fr. 135‘520.--, während jene für die Primarstufe Fr. 121‘660.-- erreicht, 

mithin genau jenem Betrag, der im abgeschlossenen Anstellungsvertrag 

zwischen den Parteien als Lohnbasis vereinbart wurde. Bei den jeweiligen 

bisherigen monatlichen Gehaltsabrechnungen der Klägerin ist die Beklag-

te denn auch mit Recht vom erwähnten Grundgehalt von Fr. 121‘660.-- 

inkl. 13 Monatslohn ausgegangen. 

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b) Der zweite Teil der beanstandeten Berechnung betrifft die auf der ent-

sprechenden Stufe geltenden (kantonalen) Vorgaben. Wie das AVS in 

seinem „FAQ - Schulgesetz/Schulverordnung“ vom 27. Januar 2014 zu 

Art. 56 - 66 SchlG („Welche Anstellungsmodalitäten gelten für Schulische 

Heilpädagoginnen/-pädagogen [SHP]? Wie wird die Gesprächszeit für 

SHP im neuen Schulgesetz gehandhabt?“) − und entgegen den Behaup-

tungen des EKUD in seiner Vernehmlassung vom 10. Dezember 2013 − 

ausdrücklich ausführt, 

„ist für die Berechnung der Besoldung bzw. des Anstellungsum-

fangs der SHP zu beachten, dass auf der Primar- und Oberstufe 

ein Vollpensum von 29 Lektionen und auf der Kindergartenstufe 

ein solches von 24 Stunden zu Grunde gelegt werden muss. Da-

bei ist zu berücksichtigen, dass für SHP auf Kindergarten- und auf 

Primarstufe der gleiche Mindestbesoldungsansatz gilt (Art. 66 

SchlG). […] Ob die Gesprächszeit als zusätzliche Arbeitszeit ent-

schädigt wird, entscheidet die Schulträgerschaft. Eine Verpflich-

tung dazu findet sich im Schulgesetz nicht.“

Gestützt auf das soeben Zitierte und gemäss SchlG gilt also eindeutig, 

dass ausgehend vom Mindestbesoldungsansatz von maximal 

Fr. 121‘660.-- auf der Kindergartenstufe vom Vollpensum von 24 Stunden 

der Kindergartenstufe, und nicht wie es die Beklagte getan hat, vom Voll-

pensum der Primarstufe von 29 Lektionen auszugehen ist. Dies ergibt fol-

gende Berechnungen: Fr. 121‘660.-- : 24 Stunden = Fr. 5‘069.167 x 6.5 

Stunden = Fr. 32‘949.60, was genau dem Eventualantrag der Klägerin 

entspricht. 

Die von der Beklagten in ihrer Klageantwort bzw. Widerklage vom 21. Ja-

nuar 2014 enthaltene und von der Klägerin in ihrer 

(Wider-)Klageantwort vom 17. Februar 2014 anerkannte Bemerkung, wo-

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nach sich in der Lohnabrechnung für das Schuljahr 2013/2014 vom 

11. September 2013 betreffend der zu entschädigenden Lektionen auf 

Primar- bzw. Kindergartenstufe ein Fehler eingeschlichen habe, indem 

auf Kindergartenstufe 7 Lektionen (statt 6.5 Lektionen) und auf Primarstu-

fe 5.5 Lektionen (statt 6 Lektionen) zu entschädigen seien, erweist sich 

insofern als irrelevant, als dem Gericht nicht bekannt ist, wie viele Lektio-

nen die Klägerin in welchen Monaten tatsächlich auf der Kindergartenstu-

fe als SHP unterrichtet hat bzw. nach wie vor unterrichtet. Aus den bei 

den Akten liegenden Unterlagen ergibt sich einzig, dass im Anstellungs-

vertrag vom 23. März bzw. vom 12. April 2013 ein Arbeitspensum von 12 

Lektionen definiert wurde und der Klägerin von der Beklagten für das 

Schuljahr 2013/2014 12.5 wöchentliche Lektionen zugewiesen wurden. 

Entscheidender als die von der Klägerin tatsächlich unterrichteten Lektio-

nen auf der Kindergartenstufe ist aber vielmehr, dass die von ihr auf der 

Kindergartenstufe geleisteten Lektionen auf der Basis der vorstehenden 

Ausführungen abgerechnet werden. Auszugehen ist dabei − wie vorste-

hend erläutert − vom Mindestbesoldungsansatz von maximal 

Fr. 121‘660.-- sowie von einem Vollpensum der Kindergartenstufe von 24 

Stunden. Bei wöchentlich auf der Kindergartenstufe unterrichteten 6.5 

Lektionen ergibt dies − wie von der Klägerin eventualiter beantragt − ei-

nen jährlichen Lohn von Fr. 32‘949.60 (= Fr. 121‘660.-- : 24 Stunden x 

6.5 Stunden). Die Berechnung ist sodann monatlich auf die tatsächlich 

geleisteten Stunden auf Stufe Kindergarten anzupassen. Schliesslich ist 

eine über den jährlichen Lohn von Fr. 32‘949.60 hinausgehende, zusätzli-

che Entschädigung der Pausen im Anstellungsvertrag vom 23. März bzw. 

vom 12. April 2013 weder vereinbart noch − wie auch das AVS in den 

vorstehend zitierten „FAQ - Schulgesetz/Schulverordnung“ vom 27. Janu-

ar 2014 ausführt - vom kantonalen Recht her direkt vorgeschrieben. 

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c) Wie die übrigen Gemeinden im Kanton Graubünden die SHP auf der Kin-

dergartenstufe entschädigen, ergibt sich primär aus den dem Gericht 

nicht bekannten, jeweils durch die Gemeinden individuell abgeschlosse-

nen Anstellungsverträgen. Ob das kantonale Recht auch andere Ver-

tragsinhalte zulassen würde und ob der Kanton nicht tatsächlich besser in 

Art. 66 SchlG bzw. in seinen (verbindlichen) Gehaltstabellen auch eine 

Kategorie SHP auf Kindergartenstufe vorgesehen hätte bzw. noch vorse-

hen würde, welche dann kommunal in die entsprechenden Anstellungs-

verträge auch zu übernehmen wäre, hat der Kanton selber zu entschei-

den. Jedenfalls kann die Festlegung des Mindestjahreslohns einer SHP 

auf Kindergartenstufe im vorliegenden Klageverfahren nicht Aufgabe des 

Verwaltungsgerichtes sein, weshalb sich die verwaltungsgerichtliche Wi-

derklage, wonach das Gericht festzustellen habe, dass der Mindestjahres-

lohn (im Sinne von Art. 66 SchlG) einer Sonderpädagogin auf Kindergar-

tenstufe 83.33 % des Jahreslohns einer Sonderpädagogin auf Primarstufe 

betrage, als unbegründet erweist und abzuweisen ist. Schliesslich vermö-

gen auch die von den Parteien erwähnten anderen kantonalen Lösungen, 

welche offensichtlich auch in verschiedene Richtungen gehen, am Ergeb-

nis des vorliegenden Falls nichts zu ändern. 

3. a) Vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen ergibt sich, dass 

die von der Klägerin auf der Kindergartenstufe unterrichteten Lektionen 

gemäss abgeschlossenem Anstellungsvertrag für das Schuljahr 

2013/2014 ausgehend einerseits vom Mindestbesoldungsansatz von ma-

ximal Fr. 121‘660.-- auf der Kindergartenstufe sowie anderseits von einem 

Vollpensum von 24 Stunden der Kindergartenstufe zu entlöhnen sind. 

Folglich erweist sich die verwaltungsgerichtliche Klage als teilweise be-

gründet im Sinne des Eventualantrags, was zur teilweisen Gutheissung 

derselben führt. Im Übrigen erweist sich die Klage als unbegründet und ist 

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abzuweisen. Ebenfalls als unbegründet erweist sich die Widerklage, wes-

halb auch diese abzuweisen ist. 

b) Das Gericht verfolgt bei personalrechtlichen Streitigkeiten in analoger 

Anwendung von Art. 114 lit. c der Schweizerischen Zivilprozessordnung 

(ZPO; SR 272) die Praxis, dass bei Streitigkeiten aus einem öffentlichen 

Dienstverhältnis bis zu einem Streitwert von Fr. 30‘000.-- den Parteien 

keine Gerichtskosten überbunden werden (Urteil des Verwaltungsgerich-

tes des Kantons Graubünden U 12 9 vom 9. Oktober 2012 E.5). Im vor-

liegenden Fall wird diese Streitwertgrenze nicht überschritten, beträgt der 

Streitwert doch maximal Fr. 8‘390.40 (berechnet aus der maximalen klä-

gerischen Forderung von Fr. 35‘659.-- abzüglich dem von der Beklagten 

in der korrigierten Lohnabrechnung vom 11. September 2013 für die 6.5 

Lektionen auf der Kindergartenstufe zugestandenen Jahreslohn von 

Fr. 27‘268.60). Somit werden den Parteien für das verwaltungsgerichtli-

che Klageverfahren keine Gerichtskosten auferlegt. 

Gemäss Art. 78 Abs. 1 VRG wird die im Klageverfahren unterliegende 

Partei in der Regel verpflichtet, der obsiegenden Partei die durch den 

Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen. Folglich hat 

die Beklagte der teilweise obsiegenden, anwaltlich vertretenen Klägerin 

eine entsprechend dem Verfahrensausgang angemessen reduzierte Par-

teientschädigung zu bezahlen. Die mit der eingereichten Honorarnote 

vom 5. März 2014 geltend gemachte Parteientschädigung von gesamthaft 

Fr. 6‘418.10 (24.04 Arbeitsstunden à Fr. 240.-- zuzüglich Kleinspesen-

pauschale von 3 % und 8 % MWST) erscheint dabei - mit Ausnahme der 

vor der Zustellung des Schreibens der Gemeinde vom 7. November 2013 

ausgewiesenen Leistungen von 5.51 Arbeitsstunden - als angemessen. 

Dementsprechend hat die Beklagte die Klägerin aussergerichtlich mit 

Fr. 3‘298.-- (inkl. MWST) zu entschädigen (18.53 Arbeitsstunden [24.04 h 

- 5.51 h] à Fr. 240.-- pro Arbeitsstunde [= Fr. 4‘447.20], zuzüglich Klein-

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spesenpauschale von 3 % [= Fr. 133.40] sowie 8 % MWST von 

Fr. 4‘580.60 [= Fr. 366.40], ergibt gesamthaft Fr. 4‘947.--, davon zwei Drit-

tel [entsprechend dem Verfahrensausgang] ergibt Fr. 3‘298.--). Eine aus-

sergerichtliche Entschädigung an die ebenfalls anwaltlich vertretene Ge-

meinde entfällt demgegenüber nach Art. 78 Abs. 2 VRG, da diese – so-

fern überhaupt – lediglich in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegte. 

4. Gemäss Art. 112 Abs. 1 lit. d des Bundesgesetzes über das Bundesge-

richt (BGG; SR 173.110) haben Entscheide, die der Beschwerde ans 

Bundesgericht unterliegen, eine Rechtsmittelbelehrung einschliesslich der 

Angabe des Streitwerts, soweit das BGG eine Streitwertgrenze vorsieht, 

zu enthalten. Nach Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG ist die Beschwerde in vermö-

gensrechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet der öffentlich-

rechtlichen Arbeitsverhältnisse unzulässig, wenn der Streitwert weniger 

als Fr. 15‘000.-- beträgt, es sei denn, es liege eine Rechtsfrage von 

grundsätzlicher Bedeutung vor (Art. 85 Abs. 2 BGG). Vorliegend liegt der 

Streitwert – wie vorstehend dargestellt – bei maximal Fr. 8‘390.40 (vgl. 

E.3b). Folglich steht gegen das vorliegende Urteil die subsidiäre Verfas-

sungsbeschwerde gemäss Art. 133 ff. BGG oder, falls sich eine Rechts-

frage von grundsätzlicher Bedeutung stellt, die Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 82 ff. und Art. 90 ff. BGG zur 

Verfügung. 

Demnach erkennt das Gericht:

1. a) Die Klage wird teilweise im Sinne des Eventualantrags gutgeheissen und 

die Gemeinde X._____ verpflichtet, A._____ für ihre Tätigkeit als SHP auf 

der Kindergartenstufe im Pensum von 6.5 wöchentlichen Einheiten einen 

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jährlichen Betrag von Fr. 32‘949.60 auszurichten. Im Übrigen wird die 

Klage abgewiesen. 

b) Die Widerklage wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Die Gemeinde X._____ hat A._____ eine entsprechend dem Verfahrens-

ausgang reduzierte aussergerichtliche Entschädigung in der Höhe von 

Fr. 3‘298.-- (inkl. MWST) zu bezahlen. 

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]