# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aa2540be-8b9e-5f2a-9e11-8cf114bf55b0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-10-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.10.2014 D-5692/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5692-2014_2014-10-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-5692/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  O k t o b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Thomas Wespi, 

mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo;   

Gerichtsschreiber Alfred Weber. 

   Parteien 
 

A._______, (…), 

Guinea,  

Zentrum für Asylbewerber,(…),   

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren);  

Verfügung des BFM vom 24. September 2014 / N (…). 

 

 

D-5692/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 23. Juli 2001 ein erstes Mal in der 

Schweiz um Asyl nachsuchte und unter anderem angab, er sei Staatsan-

gehöriger von Sierra Leone, 

dass das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) mit Verfügung vom 16. Juli 

2002 das Asylgesuch ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz 

sowie den Vollzug anordnete, 

dass die damalige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) mit Urteil 

vom 16. August 2002 die gegen diese Verfügung hinsichtlich der Weg-

weisung erhobene Beschwerde abwies,  

dass gemäss Vollzugs- und Erledigungsmeldung der zuständigen kanto-

nalen Behörde vom 29. September 2004 der Beschwerdeführer seit dem 

15. Juli 2004 als verschwunden galt,  

dass der Beschwerdeführer am 21. August 2014 in der Schweiz erneut 

um Asyl nachsuchte und sich als guineischer Staatsangehöriger bezeich-

nete, 

dass er am 1. September 2014 befragt wurde und ihm gleichzeitig das 

rechtliche Gehör zur allfälligen Zuständigkeit eines anderen Staates zur 

Behandlung seines Antrages gewährt wurde, 

dass das BFM mit Verfügung vom 24. September 2014 – eröffnet am 

29. September 2014 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG 

(SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der 

Schweiz nach Deutschland anordnete und den Beschwerdeführer auffor-

derte, die Schweiz am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, 

dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den 

Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändi-

gung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Be-

schwerdeführer verfügte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. Oktober 2014 gegen die-

sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 

mit einem bekannten Vordruck in englischer Sprache und deutschspra-

chiger Begründung unter Kosten- und Entschädigungsfolge die Aufhe-

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bung der angefochtenen Verfügung, die Anerkennung der Flüchtlingsei-

genschaft und die Gewährung von Asyl beantragte (Ziff. 1 und 2), 

dass festzustellen sei, dass der Vollzug der Wegweisung unzulässig, un-

zumutbar und unmöglich sei, und die vorläufige Aufnahme anzuordnen 

sei (Ziff. 3), 

dass er die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von 

Art. 65 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 110a Abs. 1 AsylG sowie den Verzicht auf 

die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragte (Ziff. 4), 

dass eventualiter die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen sei 

(Ziff. 5),  

dass ferner die zuständige Behörde vorsorglich anzuweisen sei, die Kon-

taktaufnahme mit den Behörden des Heimat- oder Herkunftsstaats sowie 

jegliche Weitergabe von Daten an dieselben zu unterlassen (Ziff. 6), 

dass eventualiter bei bereits erfolgter Datenweitergabe die beschwer-

deführende Person darüber in einer separaten Verfügung zu informieren 

sei (Ziff. 7), 

dass die vorinstanzlichen Akten am 7. Oktober 2014 beim Bundesverwal-

tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 1 AsylG), 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der 

Regel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfü-

gungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

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dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – un-

ter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen – einzutreten ist (Art. 108 

Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 

einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 

sich, wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb 

der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 

Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 

das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über-

prüfen (Art. 31a Abs. 1‒3 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Be-

schwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorin-

stanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 

2012/4 E. 2.2 m.w.H.), 

dass die Fragen der Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und der 

Gewährung von Asyl demgegenüber nicht Gegenstand des angefochte-

nen Nichteintretensentscheides und damit auch nicht des vorliegenden 

Verfahrens bilden, weshalb auf die entsprechenden Beschwerdeanträge 

nicht einzutreten ist, 

dass allfällige Vollzugshindernisse gemäss Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG (SR 

142.20) nicht zu prüfen sind, da das Fehlen von Überstellungshindernis-

sen bereits Voraussetzung des Nichteintretensentscheides gemäss 

Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG ist (vgl. BVGE 2010/45 E. 10), weshalb auf 

den Antrag auf Gewährung der vorläufigen Aufnahme ebenfalls nicht ein-

zutreten ist, 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung 

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des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist 

(Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG), 

dass diesbezüglich die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen 

Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Krite-

rien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prü-

fung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem 

Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist, 

(nachfolgend: Dublin-III-VO) zur Anwendung kommt, 

dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem ein-

zigen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III 

(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird, wobei die 

einzelnen Bestimmungskriterien in der Reihenfolge ihrer Auflistung im 

Kapitel III Anwendung finden (Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

dass gemäss Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO der die Zuständig-

keit prüfende Mitgliedstaat für die Durchführung des Asylverfahrens zu-

ständig wird, falls es sich als unmöglich erweist, einen Antragsteller in 

den eigentlich zuständigen Mitgliedstaat zu überstellen, weil es wesentli-

che Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Auf-

nahmebedingungen für Antragsteller in jenem Mitgliedstaat systemische 

Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder 

entwürdigenden Behandlung im Sinne von Art. 4 der Charta der Grund-

rechte der Europäischen Union (ABl. C 364/1 vom 18.12.2000, nachfol-

gend: EU-Grundrechtecharta) mit sich bringen, und nach den Regeln der 

Dublin-III-VO kein anderer zuständiger Mitgliedstaat bestimmt werden 

kann, 

dass der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat verpflichtet ist, 

einen Antragsteller, der während der Prüfung oder nach Ablehnung sei-

nes Antrags in einem anderen Mitgliedstaat einen Antrag gestellt hat oder 

der sich im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats ohne Aufenthalts-

titel aufhält, nach Massgabe der Artikel 23, 24, 25 und 29 wieder aufzu-

nehmen (Art. 18 Abs. 1 Bst. b und d Dublin-III-VO),  

dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 beschliessen kann, 

einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen ge-

stellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn er nach 

den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prüfung zu-

ständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbsteintrittsrecht), 

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dass den vorliegenden Akten zu entnehmen ist, dass sich der Beschwer-

deführer vor seiner Einreise in die Schweiz in Deutschland aufgehalten 

und dort um Asyl nachgesucht hatte, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich seiner Befragung zur Person im 

Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) B._______ vom 1. September 

2014 unter anderem ausführte, in der Schweiz (2001) und danach in 

C._______ ein Asylgesuch gestellt zu haben, wo er bis im Jahr 2007 

geblieben sei, ehe er freiwillig und mit eigenem Pass nach Guinea zu-

rückgekehrt sei, wo er sich bis Ende 2012 beziehungsweise bis ins Jahr 

2013 aufgehalten habe, 

dass er die Frage, ob er während seiner zweiten Reise nach Europa in 

anderen Ländern um Asyl nachgesucht habe, zunächst verneinte und auf 

Vorhalt (gemäss Abgleich mit der europaischen Fingerabdruck-Daten-

bank [Zentraleinheit Eurodac] habe er in drei Ländern, am 6. Januar 2013 

in D._______, am 28. Januar in E._______ und am 4. Oktober 2013 in 

Deutschland, um Asyl nachgesucht) ausführte, dies sei zutreffend,  

dass er ferner angab, Deutschland am Tag der Asylgesuchstellung in der 

Schweiz verlassen zu haben, ohne einen Entscheid abzuwarten,  

dass das BFM – nach abschlägigen Antworten auf seine jeweiligen Über-

nahmeersuchen durch D._______ und E.________ – die deutschen Be-

hörden am 18. September 2014 um Wiederaufnahme des 

Beschwerdeführers gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO er-

suchte, 

dass die deutschen Behörden dem Gesuch um Übernahme am 22. Sep-

tember 2014 gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-VO zustimmten, 

was bedeutet, dass der dort anhängige Antrag abgelehnt worden war, 

dass der Vollständigkeit halber festzuhalten ist, dass die vorinstanzlichen 

Erwägungen im Zusammenhang mit der angeblichen Rückkehr des Be-

schwerdeführers nach Guinea und dessen beinahe fünfjähriger dortiger 

Aufenthalt für das vorliegende Verfahren nicht von Belang sind, 

dass die Zuständigkeit Deutschlands somit gegeben ist, 

dass es keine wesentlichen Gründe für die Annahme gibt, das Asylverfah-

ren und die Aufnahmebedingungen für Antragsteller in Deutschland wür-

den systemische Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer un-

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menschlichen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne von Art. 4 EU–

Grundrechtecharta mit sich bringen, 

dass Deutschland Signatarstaat der Konvention vom 4. November 1950 

zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 

0.101), des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und 

andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder 

Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die 

Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) sowie des Zusatzproto-

kolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 0.142.301) ist und seinen diesbe-

züglichen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommt, 

dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und 

schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des 

Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 

zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des 

internationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU 

vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von 

Personen, die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtli-

nie) ergeben, 

dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Satz 2 

Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt ist, 

dass der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen, er könne nicht nach 

Deutschland zurück, er sei sehr krank und in Deutschland hätten sie ihm 

nicht geholfen, weshalb er die Schweiz um Hilfe ersuche, implizit die An-

wendung der Ermessensklausel von Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO fordert, 

was zum Selbsteintritt der Schweiz und zur Beurteilung des Antrags auf 

internationalen Schutz durch dieses Land führen würde, 

dass der Beschwerdeführer jedoch kein konkretes und ernsthaftes Risiko 

dargetan hat, die deutschen Behörden würden sich weigern, ihn aufzu-

nehmen und seinen Antrag auf internationalen Schutz unter Einhaltung 

der Regeln der Verfahrensrichtlinie zu prüfen, 

dass den Akten auch keine Gründe für die Annahme zu entnehmen sind, 

Deutschland werde in seinem Fall den Grundsatz des Non-Refoulement 

missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem sein Leib, 

sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG 

gefährdet ist oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Ausreise in ein sol-

ches Land gezwungen zu werden,  

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dass der Beschwerdeführer keine konkreten Hinweise für die Annahme 

dargetan hat, Deutschland würde ihm dauerhaft die ihm gemäss Aufnah-

merichtlinie zustehenden minimalen Lebensbedingungen vorenthalten, 

und er sich bei einer vorübergehenden Einschränkung im Übrigen nöti-

genfalls an die deutschen Behörden wenden und die ihm zustehenden 

Aufnahmebedingungen auf dem Rechtsweg einfordern könnte (vgl. 

Art. 26 Aufnahmerichtlinie), 

dass sich der Beschwerdeführer auf seinen Gesundheitszustand beruft, 

der einer Überstellung entgegenstehe,  

dass dem Beschwerdeführer durch die Assistenzärztin C.N. der Notfall-

aufnahme des Spitals (Name) in B._______ vom 29. August 2014 ein 

(Krankheitsbild) unbestimmten Ursprungs diagnostiziert wurde, ihm ent-

sprechende Medikamente verabreicht respektive mitgegeben wurden und 

ausgeführt wurde, die Organisation allfälliger weiterer Konsultationen sei-

en im Zuweisungskanton vorzunehmen,  

dass der Beschwerdeführer damit implizit geltend macht, die Überstellung 

nach Deutschland setze ihn einer Gefahr für seine Gesundheit aus und 

verletze damit Art. 3 EMRK,  

dass eine zwangsweise Rückweisung von Personen mit gesundheitlichen 

Problemen nur dann einen Verstoss gegen Art. 3 EMRK darstellen kann, 

wenn die betroffene Person sich in einem fortgeschrittenen oder termina-

len Krankheitsstadium und bereits in Todesnähe befindet (vgl. BVGE 

2011/9 E. 7 mit Hinweisen auf die Praxis des Europäischen Gerichtshofs 

für Menschenrechte [EGMR]),  

dass dies im vorliegenden Fall für die Situation des Beschwerdeführers 

nicht zutrifft,  

dass er gemäss seinen Aussagen seit einem Gefängnisaufenthalt in Gui-

nea im Jahre 2012, wo man ihm chemische und biologische Substanzen 

verabreicht habe, an diesen Krankheitssymptomen leide und zwecks Be-

handlung dieser gesundheitlichen Beschwerden das Land verlassen ha-

be, 

dass er seit dem Zuweisungsentscheid an den Kanton vom 8. September 

2014 weder vor Erlass der angefochtenen Verfügung noch auf Be-

schwerdeebene detaillierte medizinische Unterlagen eingereicht hat, wel-

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che seine Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe (Krankheitsbild ge-

mäss eigenen Angaben) zu stützen vermöchten, 

dass allein mit dem Hinweis auf die bereits eingeleitete Behandlung in der 

Schweiz, welche eine (diagnostiziertes Krankheitsbild) zu Tage gefördert 

habe, noch keine Hindernisgründe im oben erwähnten Sinne dargetan 

werden, die einer Wegweisung nach Deutschland entgegenstehen wür-

den, 

dass bei dieser Sachlage auch keine Frist für die Beibringung von in der 

Beschwerde in Aussicht gestellten und nicht näher spezifizierten weiteren 

Dokumenten anzusetzen ist, 

dass es im Übrigen allgemein bekannt ist, dass Deutschland über eine 

ausreichende medizinische Infrastruktur verfügt, 

dass die Mitgliedstaaten den Antragstellern die erforderliche medizinische 

Versorgung, die zumindest die Notversorgung und die unbedingt erforder-

liche Behandlung von Krankheiten und schweren psychischen Störungen 

umfasst, zugänglich machen müssen (Art. 19 Abs. 1 Aufnahmerichtlinie), 

und den Antragstellern mit besonderen Bedürfnissen die notwendige me-

dizinische oder sonstige Hilfe (einschliesslich einer geeigneten psycholo-

gischen Betreuung) zu gewähren haben (Art. 19 Abs. 2 Aufnahmerichtli-

nie),  

dass der Beschwerdeführer in Bezug auf sein Krankheitsbild – entgegen 

den Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe – in Deutschland einer re-

lativ umfassenden medizinischen Behandlung unterzogen wurde, er diese 

aber als falsch empfunden und es deswegen unter anderem vorgezogen 

hat, zwecks Weiterbehandlung seiner gesundheitlichen Beschwerden, in 

der Schweiz um Asyl nachzusuchen (B 3 S. 5, 6 und 9),  

dass die schweizerischen Behörden, die mit dem Vollzug der angefochten 

Verfügung beauftragt sind, den medizinischen Umständen bei der Be-

stimmung der konkreten Modalitäten der Überstellung des Beschwerde-

führers Rechnung tragen und die deutschen Behörden vorgängig in ge-

eigneter Weise über die spezifischen medizinischen Umstände informie-

ren werden (vgl. Art. 31 f. Dublin-III-VO),  

dass es nach dem Gesagten keinen Grund für eine Anwendung der Er-

messensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO gibt und an dieser Stelle fest-

zuhalten bleibt, dass die Dublin-III-VO den Schutzsuchenden kein Recht 

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einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. 

auch BVGE 2010/45 E. 8.3), 

dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 

Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetre-

ten ist und – weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Auf-

enthalts- oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 

AsylG die Überstellung nach Deutschland angeordnet hat (Art. 32 Bst. a 

AsylV 1 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 

142.311]),  

dass – wie erwähnt – unter diesen Umständen allfällige Vollzugshinder-

nisse gemäss Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG nicht mehr zu prüfen sind, da das 

Fehlen von Überstellungshindernissen bereits Voraussetzung des Nicht-

eintretensentscheides gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG ist (vgl. BVGE 

2010/45 E. 10),  

dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist, soweit darauf 

einzutreten ist, und die Verfügung des BFM im Ergebnis zu bestätigen ist,  

dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen 

ist, weshalb sich der Antrag auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung 

als gegenstandslos erweist, 

dass es sich ebenso verhält in Bezug auf das Gesuch um Verzicht auf die 

Erhebung eines Kostenvorschusses, 

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens Kontakte mit dem Heimatstaat 

ohnehin nicht in Betracht fallen, weshalb auch die diesbezüglichen Anträ-

ge gegenstandlos sind, 

dass aus den dargelegten Gründen den Beschwerdebegehren keine 

ernsthaften Erfolgsaussichten beschieden waren, weshalb das Gesuch 

um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 

Abs. 1 VwVG unabhängig von der Frage der prozessualen Bedürftigkeit 

des Beschwerdeführers abzuweisen ist, 

dass mangels Erfüllens der diesbezüglichen Voraussetzungen das Ge-

such um amtliche Verbeiständung (Art. 110a Abs. 1 AsylG) ebenfalls ab-

zuweisen ist, 

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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– 

(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) demnach dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind 

(Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne 

von Art. 65 Abs. 1 VwVG sowie um amtliche Verbeiständung im Sinne 

von Art. 110a Abs. 1 AsylG werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zuguns-

ten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Wespi Alfred Weber 

 

 

Versand: