# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** efe0596f-4eb7-535e-a573-b895c55a856c
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-30
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 30.09.2021 725 21 122/269
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-21-122-269_2021-09-30.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 30. September 2021 (725 21 122 / 269) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
 
Rückweisung zur weiteren Abklärung aufgrund von Zweifeln an der Zuverlässigkeit und 
Schlüssigkeit der von der Beschwerdegegnerin als massgeblich erachteten versiche-
rungsinternen Beurteilung sowie an den von der Beschwerdeführerin beigebrachten ärzt-
lichen Berichten. 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Jeannine Gass 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Gaël Jenoure, Advokat, 
Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG, Postfach, 
8010 Zürich, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Die 1971 geborene A.____ war bei der B.____ GmbH in X.____ als Fitnessinstruktorin 
angestellt. In dieser Eigenschaft war sie bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG 
(Allianz) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 
9. September 2019 liess sie über ihre Arbeitgeberin melden, dass sie sich bei einem Autounfall 

 
 
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am 5. September 2019 eine Verletzung am Rücken bzw. an der Halswirbelsäule (HWS) zugezo-
gen habe. Die Allianz richtete in der Folge die entsprechenden Versicherungsleistungen in Form 
von Heilbehandlungen und Taggeldern aus. 
 
Mit Verfügung vom 3. September 2020 stellte die Allianz ihre Versicherungsleistungen per 
31. Dezember 2019 und die Übernahme der Heilungskosten per 4. März 2020 mangels adäqua-
tem Kausalzusammenhang der noch bestehenden Beschwerden zum Unfallereignis vom 5. Sep-
tember 2019 ein. 
 
B. Eine gegen diese Verfügung erhobene Einsprache vom 24. September 2020 wies die Al-
lianz unter Hinweis auf die kreisärztliche Beurteilung vom 19. Mai 2020 mit Entscheid vom 2. März 
2021 ab. 
 
C. Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Gaël Jenoure, Advokat, mit Schreiben 
vom 16. April 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversi-
cherungsrecht (Kantonsgericht) mit dem Begehren, der Einspracheentscheid vom 2. März 2021 
sei aufzuheben und die Allianz sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leis-
tungen, insbesondere die geschuldeten Taggeldleistungen bis und mit April 2020, auszurichten; 
unter o/e-Kostenfolge. 
 
D. In ihrer Beschwerdeantwort vom 14. Juni 2021 schloss die Allianz auf Abweisung der Be-
schwerde, ebenfalls unter o/e-Kostenfolge. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und fristge-
recht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.  
 
2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin über den 31. Dezember 2019 bzw. 
über den 4. März 2020 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
hat. 
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 
Abs. 2 UVG am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen 
Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person.  
 

 
 
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3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt – unter anderem –   vo-
raus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Ar-
beitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle 
Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht 
als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden 
kann. Es genügt, wenn das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die kör-
perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall also nicht 
weggedacht werden kann, ohne dass die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 142 
V 438 E. 1, 129 V 181 E. 3.1; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 6. Juni 2018, 
8C_813/2017, E. 3.2, in: SVR 2018 UV Nr. 42 S. 151). Das Vorliegen eines natürlichen Kausal-
zusammenhangs ist eine Tatfrage und muss daher mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden (BGE 119 V 338 E. 1; 
vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 21. Januar 2020, 8C_623/2019, E. 2.1.2). Hierfür reicht 
es jedoch nicht aus, wenn – im Sinne der Formel “post hoc ergo propter hoc“ – die Schädigung 
schon dann als durch einen Unfall verursacht angesehen würde, weil sie nach diesem aufgetreten 
ist (BGE 119 V 341 E. 2b/bb; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts vom 29. Mai 2020, 
8C_241/2020, E. 3, vom 21. August 2015, 8C_331/2015, E. 2.2.3.1, in: SVR 2016 UV Nr. 18 
S. 57, und vom 9. November 2009, 8C_626/2009, E. 3.2, in: SVR 2010 UV Nr. 10 S. 41). 
 
3.3 Um die Leistungspflicht des Unfallversicherers bejahen zu können, muss zwischen dem 
Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, sondern auch ein adä-
quater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als 
adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge 
und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des 
eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als 
begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu 
(BGE 129 V 177 E. 3.3 mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammen-
hangs zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung 
auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, ist eine 
Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu beurteilen 
ist (Urteil des Bundesgerichts vom 24. August 2007, U 56/06, E. 6.2.2 am Ende; BGE 112 V 30 
E. 1b).  
 
3.4 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 
entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und 
adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzter nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund-
heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derje-
nige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 
auch ohne Unfall eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist. Selbiges gilt dann, wenn durch 
einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest wird. Die 
versicherte Person hat bis zum Erreichen des Status quo sine vel ante deshalb Anspruch auf eine 

 
 
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zweckgemässe Behandlung und allenfalls Taggelder (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 
20. Juni 2020, 8C_956/2011, E. 4.2, vom 29. Januar 2020, 8C_614/2019, E. 5.2, in: SVR 2020 
UV Nr. 24 S. 97, und vom 21. August 2015, 8C_331/2015, E. 2.1.1, in: SVR 2016 Nr. 18 S. 57). 
Die Beweislast für den – ebenfalls dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit un-
terliegenden – Wegfall der Kausalität liegt beim Unfallversicherer (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
vom 29. Mai 2020, 8C_241/2020, E. 3, vom 19. März 2019, 8C_834/2018, E. 3, und vom 28. Au-
gust 2018, 8C_421/2018, E. 3.2, in: SVR 2019 IV Nr. 9 S. 27). Der Beweis des Wegfalls des 
Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht wer-
den. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, 
dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesund-
heit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kau-
sale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 
14. Februar 2020, 8C_840/2019, E. 3.2, vom 10. Januar 2020, 8C_548/2019, E. 3.2, und vom 
5. Dezember 2018, 8C_276/2018, E. 2.3, je mit Hinweisen). 
 
3.5 Während bei der Frage, ob ein Kausalzusammenhang überhaupt jemals gegeben ist, 
die versicherte Person beweisbelastet ist, trägt die Beweislast für einen behaupteten Wegfall der 
Kausalität die Unfallversicherung (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 11. März 2020, 
8C_68/2020, E. 3.2, und 21. Januar 2020, 8C_623/2019, E. 2.1.2) Im Sozialversicherungspro-
zess tragen die Parteien allerdings in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der 
Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen ge-
bliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 142 E. 8a, 107 V 163 E. 3a). Diese 
Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Un-
tersuchungsgrundsatzes einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit 
für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 138 V 221 E. 6, 117 V 264 E. 3b, je mit Hin-
weisen). 
 
4.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG)  wie alle anderen Beweismittel  frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozi-
alversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu 
prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widerspre-
chenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismate-
rial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere 
medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt-
berichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf all-
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 
122 V 157 E. 1c).  

 
 
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4.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versiche-
rungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An 
die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel-
lungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 am Ende, mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3).  
 
5. Die Allianz führt an, dass die geltend gemachte medizinische Gesundheitsschädigung 
aus medizinsicher Sicht während maximal sechs Monaten als überwiegend wahrscheinlich mit 
einem Unfallereignis wie dem vorliegenden in Zusammenhang stehend angesehen werden 
könne. Es sei daher überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen, dass spätestens per 
4. März 2020 die Unfallkausalität entfalle. Die Beschwerdeführerin hält dem entgegen, dass die 
Beschwerdegegnerin den Wegfall der Unfallkausalität nicht überwiegend wahrscheinlich nachge-
wiesen habe und dass insbesondere nicht nachvollzogen werden könne, weshalb die Heilungs-
kosten für die Restbeschwerden zwar bis am 4. März 2020 übernommen würden, eine Auswir-
kung der Restbeschwerden auf die Arbeitsfähigkeit allerdings ab Januar 2020 nicht mehr anzu-
nehmen sei.  
 
5.1 Zur Beurteilung des Gesundheitszustands sind folgende Akten zu berücksichtigen: 
 
5.2.1 Gemäss dem Dokumentationsbogen zur Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Be-
schleunigungstrauma vom 9. September 2019 von Dr. med. C.____, FMH Allgemeine und Innere 
Medizin, habe sich die Versicherte bei der Heckkollision in aufrechter Sitzposition befunden, sei 
aber nicht auf die Kollision gefasst gewesen. Der Air-Bag sei nicht ausgelöst worden und eine 
Bewusstlosigkeit sowie eine Gedächtnislücke sei verneint worden. Als Beschwerden seien einzig 
Nackenbeschwerden, die sofort aufgetreten seien, und Kopfschmerzen, die mit zwölf Stunden 
Verzögerung aufgetreten seien, genannt worden. In der Folge seien der Versicherten schmerz-
stillende Medikamente verordnet worden. 
 
5.2.2 Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) vom 3. Oktober 2019 wurde eine geringe 
Chondrose und zirkuläre Diskusprotrusion der Halswirbelknochen (HWK) 4-6 jedoch ohne spinale 
oder foraminale Stenose, sowie eine leichte zirkuläre Diskusprotrusion, ohne wesentliche spinale 
oder foraminale Stenose der HWK 6/7 festgestellt. Gemäss der Einschätzung von Dr. med. 
D.____, FMH Radiologie, bestehe jedoch kein Nachweis einer traumatischen Läsion. Eine Dis-
kushernie sei ebenfalls nicht ersichtlich. 
 

 
 
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5.2.3 Gemäss dem ersten Arztzeugnis von Dr. C.____ vom 17. Oktober 2019 wurde ein kra-
nio-zervikales Beschleunigungstrauma Grad II infolge eines Auffahrunfalles diagnostiziert, wel-
ches sich in Form einer Druckdolenz der Nackenmuskeln und Kopfschmerzen äussere. Die Kopf-
bewegung sei noch leicht eingeschränkt. In der Folge sei die Versicherte vom 6. September 2019 
bis zum 23. September 2019 als 100 % arbeitsunfähig und ab dem 24. September 2019 zunächst 
bis zum 31. Oktober 2019 50 % arbeitsunfähig einzustufen. 
 
5.2.4 In einem weiteren ärztlichen Bericht vom 2. Dezember 2019 hielt Dr. C.____ fest, dass 
sich der Gesundheitszustand der Versicherten trotz Therapie nicht gebessert habe. So klage die 
Versicherte weiterhin über Kopf- und Nackenschmerzen und sei in der Kopfbewegung noch leicht 
eingeschränkt. Auch bestehe eine ausgeprägte Druckdolenz im Bereich der Nacken- und para-
vertebralen Muskulatur. Da die Versicherte als Fitnessinstruktorin auf eine tadellose Körperfunk-
tion angewiesen sei, sei weiterhin von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. In der Folge 
wurde der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 31. Dezember 2019 be-
scheinigt (anschliessend verlängert bis und mit April 2020, gemäss den vorliegenden ärztlichen 
Zeugnissen).  
 
5.2.5 Die Angelegenheit wurde sodann Dr. med. E.____, FMH Allgemeinmedizin, zur medizi-
nischen Beurteilung vorgelegt. In seiner Einschätzung vom 5. Dezember 2019 stellte dieser fest, 
dass sich weder ein Erstbeurteilungsbogen, ein Polizeibericht noch die genauen Befunde der 
ersten Arztkonsultation in den Akten befunden hätten. Dennoch sei die Arbeitsunfähigkeit aus 
medizinischer Sicht in Anbetracht der dokumentierten Anfangsbeschwerden und dem vorhande-
nen Unfallbeschrieb unabhängig vom Beruf zu hoch eingeschätzt worden. In der überwiegenden 
Mehrheit solcher Fälle seien die Beschwerden nach höchstens vier Wochen abgeklungen. Län-
gere Beschwerden hätten in der Regel unfallfremde Gründe. Zusammenfassend und gestützt auf 
die vorhandenen Informationen sei von einer medizinisch nachvollziehbaren vollen Arbeitsunfä-
higkeit von bis zu zehn Tagen auszugehen. Darüber hinaus könne noch für weitere zwanzig Tag 
eine teilweise Arbeitsunfähigkeit nachvollzogen werden. 
 
5.2.6 Am 14. Januar 2020 wurde das Dossier sodann an den beratenden Arzt Dr. F.____, 
FMH Allgemeine Innere Medizin, zur Einschätzung vorgelegt. Dr. F.____ kam zum Schluss, dass 
unfallfremde Faktoren – leichtgradige degenerative HWS-Veränderungen – vorlägen und dass 
der Status quo ante bzw. sine mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits Anfangs bis Mitte 
Oktober 2019 erreicht worden sei. Bis Mitte Oktober sei die Annahme einer 50%igen Arbeitsun-
fähigkeit akzeptabel. Die darüberhinausgehende attestierte Arbeitsunfähigkeit sei jedoch nicht 
nachvollziehbar. 
 
5.2.7 Im Weiteren wurde das Dossier Dr. med. G.____, FMH Neurologie, zur Beurteilung vor-
gelegt. In seiner Einschätzung vom 19. Mai 2020 hielt er fest, dass keine unfallfremden Faktoren 
vorliegen würden. In ihrer angestammten Tätigkeit als Fitnesstrainerin sei die Versicherte nach 
spätestens vier Monaten wieder zu 100 % arbeitsfähig, wobei angenommen werden könne, dass 
Restbeschwerden bis am 4. März 2020 bestanden hätten. 
 

 
 
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5.3 Wie oben ausgeführt, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen, 
wenn ein Versicherungsfall wie hier ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden wer-
den soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versi-
cherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (vgl. 
E. 6.2 hiervor und die dortigen Rechtsprechungshinweise). Hinsichtlich des Beweiswertes eines 
Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und 
in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 
Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 
E. 1c). Solche Zweifel liegen hier vor. 
 
Die Allianz stützt sich bei ihrer Argumentation auf den Bericht von Dr. G.____ vom 19. Mai 2020, 
wonach die Beschwerdeführerin spätestens vier Monate nach dem Unfallereignis wieder zu 
100 % arbeitsfähig sei, Restbeschwerden jedoch bis am 4. März 2020 angenommen werden 
könnten. Zunächst fällt auf, dass Dr. G.____, anders als bei gewöhnlichen versicherungsinternen 
Aktengutachten üblich, seinem Bericht keinen Abriss der Krankengeschichte durch eine Auflis-
tung der zur Verfügung stehenden Vorakten voranstellt. Damit ist bereits unklar, ob er seine Be-
urteilung in Kenntnis der vollständigen Akten abgegeben hat. Auch erwähnt er bei seiner Ein-
schätzung nicht, auf welche ärztlichen Berichte und bildgebenden Befunde er sich abstützt. Wei-
ter ist zu berücksichtigen, dass ohnehin keine ausführlichen Berichte über den Gesundheitszu-
stand der Beschwerdeführerin vorliegen, auf die er sich stützen könnte, zumal die vorhergehen-
den vertrauensärztlichen Aktenbeurteilungen allesamt sehr summarisch ausgefallen sind, die da-
rin aufgeführten Einschätzungen – welche in Bezug auf den Zeitraum der Arbeitsunfähigkeit alle-
samt unterschiedlich ausfallen – jeglicher Begründung entbehren und sich zum Teil auch auf eine 
lückenhafte Aktenlage stützen.  
 
Der Beschwerdeführerin kann gefolgt werden, wenn sie anführt, dass die Angaben von 
Dr. G.____ nicht auf einer eingehenden Untersuchung beruhen und nur prognostische Angaben, 
welche sich auf Erfahrungswerte stützen, enthalten. Zudem ist ihr zuzustimmen, wenn sie aus-
führt, dass die Angaben zur vollständigen Arbeitsfähigkeit trotz bestehender Restbeschwerden 
nicht einleuchtend erscheinen. Für die Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ab Januar 2020 
sowie für das Bestehen von Restbeschwerden bis zum 4. März 2020, welche aber keinen Einfluss 
auf die Arbeitsfähigkeit haben sollen, wird keine Begründung angeführt. Die Ausführungen von 
Dr. G.____ sind entsprechend nicht nachvollziehbar. 
 
Soweit die Beschwerdegegnerin geltend macht, dass auf die Arbeitsunfähigkeitszeugnisse des 
Hausarztes nicht abgestellt werden könne, weil er die Beschwerdeführerin nach dem 10. Ja-
nuar 2020 nicht mehr persönlich untersucht habe, kann sie daraus nichts zu ihren Gunsten ab-
leiten, da die Taggeldleistungen von der Beschwerdegegnerin bereits per 31. Dezember 2019, 
also zu einem Zeitpunkt, in dem die Beschwerdeführerin noch regelmässig von Dr. C.____ un-
tersucht wurde, eingestellt wurden. Dennoch ist der Beschwerdegegnerin zuzustimmen, dass die 
Arztzeugnisse allein noch keinen Anspruch auf Taggelder bis Ende April 2020 zu begründen ver-

 
 
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mögen, enthalten sie doch für die teilweise Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin – im Ge-
gensatz zu den Berichten vom 17. Oktober und 2. Dezember 2019 – keine Ausführungen zum 
Gesundheitszustand der Versicherten. Zudem wurde gemäss den vorliegenden Akten nach dem 
10. Januar 2020 keine persönliche Untersuchung mehr vorgenommen, was die Beweiskraft der 
Arbeitsunfähigkeitszeugnisse zusätzlich in Frage stellt. 
 
Nicht nachzuvollziehen ist im Weiteren das Vorbringen der Beschwerdegegnerin, dass aus der 
MRT vom 3. Oktober 2019 deutliche degenerative Veränderungen hervorgehen würden, die vom 
Hausarzt entgegen seiner Abklärungspflicht nicht näher untersucht worden seien. Die Beschwer-
degegnerin verkennt dabei einerseits, dass auf der MRT nur eine leichte Chondrose ersichtlich 
ist und demnach keine deutlichen degenerativen Veränderungen vorliegen und andererseits, 
dass die dem Hausarzt unterstellte Abklärungspflicht nicht bei ihm, sondern bei der Versicherung 
selbst liegt. Trotz dieser Abklärungspflicht hat es die Beschwerdegegnerin auch im Beschwerde-
verfahren unterlassen, weitere – umfassendere – Abklärungen des Gesundheitszustands der Be-
schwerdeführerin in die Wege zu leiten. 
 
Insgesamt ist somit festzuhalten, dass die vorliegenden ärztlichen Berichte, auf die sich die Be-
schwerdegegnerin stützt, für die streitigen Belange weder umfassend sind, noch auf allseitigen 
Untersuchungen beruhen. Die Berichte wurden in Unkenntnis der Vorakten erstellt und entbehren 
in Bezug auf die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und die Beurteilung der medizi-
nischen Situation jeglicher Begründung, weswegen auf sie nicht abgestellt werden kann. Die ärzt-
lichen Berichte, auf die sich die Beschwerdeführerin stützt, vermögen aufgrund ihrer mangelhaf-
ten Begründung und der fehlenden persönlichen Untersuchungen ab dem 10. Januar 2020 aller-
dings ebenfalls nicht als Grundlage für einen Anspruch auf Taggeldleistungen bis April 2020 zu 
dienen.  
 
5.4 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass vorliegend Zweifel an der Zuverlässigkeit 
und Schlüssigkeit der von der Beschwerdegegnerin als massgeblich erachteten versicherungs-
internen Beurteilung sowie an den von der Beschwerdeführerin beigebrachten ärztlichen Berich-
ten bestehen. Nach dem oben Gesagten (vgl. E. 5.3 hiervor) kann bei diesem Beweisergebnis 
nicht auf die vorliegenden Berichte abgestellt werden. Der angefochtene Einspracheentscheid ist 
deshalb aufzuheben.  
 
6. Hält man sich die sich aus dem Untersuchungsgrundsatz ergebende Pflicht des Versi-
cherungsträgers, den rechtserheblichen (medizinischen) Sachverhalt vollständig festzustellen 
(vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG), vor Augen, so müssen die von der Allianz im Verwaltungsverfahren 
getroffenen Abklärungen letztlich als nicht ausreichend bezeichnet werden. Vor diesem Hinter-
grund rechtfertigt es sich, die Angelegenheit an die Allianz zurückzuweisen. Diese wird nun wei-
tere Abklärung zur Ermittlung des Gesundheitszustandes und der Dauer der teilweisen Arbeits-
unfähigkeit vorzunehmen haben. Anschliessend wird die Allianz gestützt auf die Ergebnisse der 
Aktenergänzung über den Leistungsanspruch der Versicherten neu zu befinden haben. Die vor-
liegende Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 

 
 
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7.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei 
Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen 
ist. Da das UVG keine grundsätzliche Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren 
keine Kosten zu erheben. 
 
7.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch 
auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den 
Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses be-
messen. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts ist unter Obsiegen im Streit um eine Leistung 
in der Sozialversicherung nicht nur das materielle Obsiegen in dem Sinne zu verstehen, dass die 
Beschwerde führende Person die beantragte Leistung erhält. Vielmehr genügt für den bundes-
rechtlichen Anspruch auf eine Parteientschädigung auch ein formelles Obsiegen in dem Sinne, 
dass der Beschwerde führenden Person durch die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und 
der Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Beurteilung 
alle Rechte im Hinblick auf eine beanspruchte Leistung gewahrt bleiben (ZAK 1987, S. 266 ff.). 
Nachdem die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur Abklärung im Sinne der Erwägungen 
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, hat diese der Beschwerdeführerin eine Partei-
entschädigung auszurichten. In der Honorarnote vom 23. Juni 2021 hat der Rechtsvertreter der 
Beschwerdeführerin einen Aufwand von 10 Stunden und 55 Minuten geltend gemacht, was an-
gesichts der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu beanstanden ist. Nicht zu 
beanstanden sind ferner die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 28.60. Die 
Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin demnach eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 2'970.20 (10.917 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 28.60 sowie 7.7 
% Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 
 
8. Nach Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 ist 
die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig gegen 
Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind – 
mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren (vgl. 
Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, wenn 
sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder 
wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen 
bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 
(Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei 
einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und anschlies-
senden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenentscheid im 
Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit dem eine 
materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) be-
antwortet wird (BGE 133 V 477 E. 4.2).  
 
Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischenentscheid 
im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraussetzungen 

 
 
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zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende Rechtsmittel-
belehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
  

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der Einsprache-
entscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 
2. März 2021 aufgehoben und die Angelegenheit zur weiteren Abklä-
rung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG hat der Beschwerde-
führerin eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'970.20 (inkl. 
Auslagen und 7,7 % Mehrwertsteuer) auszurichten.