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**Case Identifier:** af46d33d-d46b-59fa-ac47-9e31227f3f9c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 19.10.2021 I 2021 47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2021-47_2021-10-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2021 47

Entscheid vom 19. Oktober 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Assistenzbeitrag)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geboren am __.__.1977) übersiedelte im Alter von 9 Jahren 
(1986) im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz. Er leidet aufgrund 
einer frühkindlichen Meningoencephalitis (Hirn- und Hirnhautentzündung) u.a. an 
einer ausgeprägten dyskinetischen Bewegungsstörung mit schwerer 
generalisierter Dystonie, an schwerer rechtsseitiger thorakaler Kyphoskoliose, an 
stammnahen Kontrakturen, restriktiver Ventilationsstörung mit schweren 
obstruktiven Schlafapnoen sowie einer Dysarthrie. Er bezieht seit langem diverse 
Leistungen der Invalidenversicherung (u.a. eine Invalidenrente, eine 
Hilflosenentschädigung schweren Grades, Hilfsmittel, siehe VGE I 2009 43 vom 
8.7.2009 = IV-act. 202).

B. Am 4. Februar 2013 meldete sich A.________ für einen Assistenzbeitrag 
der IV an (IV-act. 250). Nach verschiedenen Abklärungen verfügte die 
IV-Stelle am 16. August 2013, dass der Versicherte ab 1. Februar 2013 Anspruch 
auf einen Assistenzbeitrag an tatsächlich erbrachten Assistenzstunden von 
monatlich durchschnittlich Fr. 6'152.45 bzw. jährlich maximal Fr. 67'676.95 habe 
(IV-act. 279-3/4). Eine dagegen erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsge-
richt mit Entscheid I 2013 130 vom 25. August 2014 abgewiesen (IV-act. 318).

Dagegen beschwerte sich A.________ beim Bundesgericht, welches mit Urteil 
9C_715/2014 vom 23. Juni 2015 die Beschwerde teilweise abgewiesen und teil-
weise gutgeheissen hat. Als unbegründet beurteilte das Bundesgericht die Be-
schwerde, soweit das Verwaltungsgericht den durchschnittlichen Assistenz-
beitrag auf monatlich Fr. 6'152.45 festgelegt hatte (siehe IV-act. 335-6/11 oben). 
Hinsichtlich der Berechnung des Assistenzbeitrages pro Jahr hatten die IV-Stelle 
und das Verwaltungsgericht gestützt auf Art. 39g Abs. 2 lit. b IVV das Elffache 
des Assistenzbeitrags pro Monat zur Anwendung gebracht, was vom Bundesge-
richt deswegen nicht bestätigt wurde, weil unklar war, inwiefern den betagten 
Eltern noch zugemutet werden konnte, bei der Betreuung des im gleichen Haus-
halt lebenden Versicherten mitzuhelfen. Diesbezüglich hat das Bundesgericht die 
Beschwerde teilweise gutgeheissen und die Sache zur ergänzenden Abklärung 
an die IV-Stelle zurückgewiesen (siehe IV-act. 335-10/11). Daraufhin hat die 
IV-Stelle am 14. August 2015 mitgeteilt, dass der erwähnte Assistenzbeitrag für 
12 Monate im Jahr ausgerichtet werde (IV-act. 348-2/4; ab 1.1.2015 erhöhte sich 
der monatliche Assistenzbeitrag auf Fr. 6'172.22, vgl. IV-act. 352-2/4).

C. Im November 2015 nahm die IV-Stelle eine Revision des Assistenzbeitra-
ges vor und teilte nach Abklärungen mit Vorbescheid vom 11. Januar 2016 mit, 
dass der Versicherte ab 14. Dezember 2015 Anspruch auf höhere Assistenzbei-

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träge habe (IV-act. 394-2/4). Mit Verfügung vom 7. Juni 2016 wurde der An-
spruch auf Assistenzbeiträge an tatsächlich erbrachten Assistenzstunden auf 
monatlich durchschnittlich Fr. 6'954.90 bzw. jährlich maximal Fr. 83'458.80 fest-
gelegt, sowie ab 1. Februar 2016 auf monatlich durchschnittlich Fr. 7'957.25 bzw. 
jährlich maximal Fr. 95'487.-- (IV-act. 421-3/4). 

Mit Verfügung vom 28. Juni 2017 ist die IV-Stelle auf ein Gesuch um Erhöhung 
des Assistenzbeitrages nicht eingetreten (IV-act. 434).

Gemäss Mitteilungen vom 11. und 18. Juli 2017 erteilte die IV-Stelle Kostengut-
sprache für Anpassungen am Umweltkontrollgerät sowie für eine Unterschenkel-
Orthese (IV-act. 437, 465). Ein Gesuch um Übernahme der Kosten für Beinlage-
rungspolster wurde am 28. September 2018 abgelehnt (IV-act. 473).

Mit Verfügung vom 9. November 2018 erhöhte die IV-Stelle den Anspruch auf 
den monatlichen Assistenzbeitrag hinsichtlich tatsächlich erbrachter Assistenz-
stunden auf durchschnittlich Fr. 11'974.35 bzw. jährlich maximal Fr. 143'692.20 
(IV-act. 476).

Gemäss Mitteilung vom 6. Mai 2019 übernahm die IV-Stelle die Kosten für ein 
Umweltkontrollgerät im Betrag von Fr. 6'421.70 (IV-act. 495), während die Kosten 
für Reparaturen am Rollstuhl am 11. Juni 2019 abgelehnt wurden (IV-act. 496). 

Gemäss Mitteilungen vom 12. Februar 2020 und vom 8. April 2020 erteilte die 
IV-Stelle Kostengutsprache für orthopädische Serienschuhe (IV-act. 503) und für 
ein Kommunikationsgerät im Betrag von Fr. 7'442.-- (zuzüglich Kosten für Instal-
lation/Gebrauchstraining im Betrag von Fr. 4'896.60, IV-act. 510). Gemäss Mittei-
lung vom 15. Mai 2020 übernahm die IV-Stelle die Kosten für ein Pflegebett (IV-
act. 520). 

Gemäss Mitteilung vom 22. Dezember 2020 übernahm die IV-Stelle Kosten für 
Änderungen am Fahrzeug (als Rollstuhltransporter; Fr. 15'983.75, IV-act. 557). 

D. Am 7. Januar 2021 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen eine Revision 
hinsichtlich des Anspruchs auf Assistenzbeiträge ein (IV-act. 559). Nach Ab-
klärungen kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 7. April 2021 an, den An-
spruch auf einen Assistenzbeitrag per 1. April 2021 auf monatlich durchschnittlich 
Fr. 11'926.65 bzw. jährlich maximal auf Fr. 143'119.80 herabzusetzen (IV-act. 
569). Dagegen opponierte A.________ in einer Eingabe vom 19. April 2021 (IV-
act. 570). 

Am 31. Mai 2021 hat die IV-Stelle was folgt verfügt (IV-act. 585-1/6).

Die Reduktion des Assistenzbeitrages erfolgt per 01. April 2021.

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Sie haben neu Anspruch auf einen Assistenzbeitrag an tatsächlich erbrachten 
Assistenzstunden von monatlich durchschnittlich CHF 11'926.65 bzw. pro Ka-
lenderjahr maximal CHF 143'119.80.
Ändert der Anspruch auf Hilflosenentschädigung oder auf Leistungen der Kran-
kenpflegeversicherung, wird der Assistenzbeitrag entsprechend angepasst.

E. Gegen diese Verfügung der IV-Stelle vom 31. Mai 2021 reichte 
A.________ rechtzeitig am 29. Juni 2021 beim Verwaltungsgericht Beschwerde 
ein und beantragt sinngemäss höhere Leistungen. Konkret führt er aus:

Ich bin mit diesem Entscheid nicht einverstanden und die Gründe sind:
- Ich brauche 24 Stunden Assistenz und das ist eine klare Sache, was Sie selbst 

gesehen haben und seit Jahren nichts geändert hat.
- Für diese Rund-um-die-Uhr-Assistenz reicht lange nicht der Betrag 

Fr. 11'926.65 im Monat. Die Stunden, die man wegen Spitex Einsätzen gekürzt 
hat, ist weder gerecht noch korrekt.

- Ich habe im Moment 4 Angestellte, wo zwei von den viel mehr als 100% arbei-
ten müssen und das nur, weil ich nicht genügend Geld zur Verfügung habe 
und für weniger Geld finde ich auch keine Assistenz. Die Arbeit bei mir ist phy-
sisch und psychisch sehr belastend und da kann auch nicht jeder arbeiten. Es 
müssten auch medizinische Kenntnisse und mit Erfahrungen Assistenten sein, 
was noch schwieriger die Suche macht ??? Langfristig können die so bei mir 
auch nicht arbeiten und das wäre auch gar nicht zumutbar!

- Ich brauche mehr als 4 Angestellte, damit auch die Arbeitsstunden richtig 
[ein]teilen kann. Ich brauche Assistentinnen, die flexibler sind und füreinander 
einspringen können, falls eine krank ist, Ferien hat oder in der Quarantäne ist.
Für die Nachtwache müssten sicher zwei oder sogar mehr sein, dann Nacht-
wache ist sehr komplexer. Da muss man mit der Spitex mich ins Bett bringen, 
zwei Mal in der Woche baden, am Morgen aufnehmen und die ganze Nacht 
wach sein und sehr lange bei mir bleiben. Für die Nachtwache brauche ich ei-
ne Nachtpauschale Sfr. 250.00. Die Nachtwache ist körperlich, psychisch sehr 
schwierig und auch sehr belastbare und volle Verantwortungsaufgabe.
Mit dieser Pauschale Sfr. 89.30 kann ich niemanden finden, was im Moment 
die grosse Schwierigkeit mir macht. Das habe ich schon seit Jahren probiert 
und suche immer noch aber leider mit dieser Nachtpauschale finde [ich] nie-
manden.
Ich muss sehr viel als Arbeitgeber im Jahr bezahlen. Für Unfallversicherung, 
Lohnausfall, Pensionskasse, Lohnbeiträge bis Sfr. 55'000.
Da ich viel mehr krank bin, viel mehr Therapie machen muss ist auch Selbst-
behalt viel höher als Jahre zuvor geworden. Das Geld, was ich von IV-Stelle 
und EL bekomme, ist auch für all die Sachen zu bezahlen und nicht nur für die 
Angestellten.
Das Geld, was EL bezahlt, ist ja für Ausgaben, die ich als Arbeitgeber ausbe-
zahlen muss, Selbstbehalt, Lebensunterhalt und weitere Ausgaben. Das Jahr 
muss ich auch Sfr. 4'800.00 für das Auto selbst bezahlen, für das neue Bett 
musste ich Sfr. 2'500.00 bezahlen, nun brauche ich einen neuen PC, da muss 
ich sicher einen grossen Teil selbst bezahlen. So kommen immer wieder mehr 
Sachen, was man vorher überhaupt nicht gerechnet hat.
Ich brauche im Monat von IV-Stelle eine erhöhte Nachtpauschale und EL 
im Monat Sfr. 24'470.00 ausbezahlt bekommen.
Das heisst von IV-Stelle Sfr. 16'970.00 und von EL Sfr. 7'500.00.

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Ich hoffe, dass Sie noch einmal das Ganze prüfen, und erwarte einen positiven 
Bescheid, welcher mein Leben etwas einfacher machen würde.

F. Mit Vernehmlassung vom 24. August 2021 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolge zulas-
ten des Beschwerdeführers.

Innert angesetzter Frist hat der Beschwerdeführer darauf verzichtet, sich zur 
Vernehmlassung der Vorinstanz zu äussern.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. insbesondere 
die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des Rechtsmittels, 
die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches sowie die 
Rechtsanhängigkeit oder das Vorliegen einer rechtskräftigen Verfügung oder 
eines rechtskräftigen Entscheides in der gleichen Sache (§ 27 Abs. 1 lit. a, lit. d, 
lit. e, lit. f und lit. g Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRP, SRSZ 234.110). Ist eine 
dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen Nichteintreten-
sentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP in Verbindung mit Art. 61 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, SR 830.1).

1.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung (bzw. eines 
Beschlusses) - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den 
beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es 
an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, 
wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (siehe VGE III 2018 15 vom 
16.1.2018 Erw. 2 mit Verweis auf VGE III 2017 11 Erw. 11.2; BGE 125 V 414 
Erw. 1a; 119 Ib 36 Erw. 1b; 118 V 313 Erw. 3b; 110 V 51 Erw. 3b; 123 V 324 
Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der kantonalen Rechtsprechung festgehalten, 
dass nach konstanter Praxis der Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts 
als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegenstand abgegrenzt wird. Es 
kann nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sein, was auch Gegen-
stand der zugrundeliegenden Verfügung war bzw. nach richtiger Gesetzesausle-
gung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die erste Instanz bzw. die 
Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenz-
bereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler        
VGE III 2016 193 vom 21.12.2016 Erw. 1.2 mit Hinweisen, u.a. auf VGE III 2012 

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126 vom 15.11.2012 Erw. 1.2; VGE III 2012 129 vom 19.12.2012 Erw. 2.3.1;  
siehe auch Martin Bertschi, in: Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz 
des Kantons Zürich, 3. A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49).

1.3.1  Gegenstand der angefochtenen Verfügung vom 31. Mai 2021 bildet aus-
schliesslich die Thematik, wie hoch der Assistenzbeitrag festzulegen ist. Konkret 
hat die Vorinstanz in dieser Verfügung den bisherigen durchschnittlichen (monat-
lichen) Assistenzbeitrag von Fr. 11'974.35 geringfügig auf Fr. 11'926.65 (Diffe-
renz pro Monat: Fr. 47.70) bzw. den maximal pro Jahr möglichen Assistenzbei-
trag von Fr. 143'692.20 auf Fr. 143'119.80 (Differenz: 12x Fr. 47.70 = Fr. 572.40) 
herabgesetzt.

1.3.2  Soweit der Beschwerdeführer in der vorliegenden Eingabe zusätzlich 
höhere Ergänzungsleistungen (EL) beantragt, kann darauf hier nicht eingetreten 
werden, weil der EL-Leistungsanspruch nicht zum Gegenstand der angefochte-
nen Verfügung der IV-Stelle vom 31. Mai 2021 gehört. Diesbezüglich wird es 
Sache des Beschwerdeführers sein, sich an die zuständige Ausgleichskasse zu 
wenden und dort eine anfechtbare Verfügung zu verlangen (soweit dies nicht be-
reits erfolgt bzw. soweit nicht bereits über den aktuellen EL-Leistungsanspruch 
entschieden worden ist).

2. Welche Bestimmungen und Regelungen für einen Anspruch auf einen 
Assistenzbeitrag von Bedeutung sind, wurde bereits im aktenkundigen Urteil des 
Bundesgerichts 9C_715/2014 vom 23. Juni 2015 dargelegt (siehe IV-act. 335). 
Nach Art. 42quater Abs. 1 IVG (in Kraft seit 1. Januar 2012) haben Versicherte An-
spruch auf einen Assistenzbeitrag, denen eine Hilflosenentschädigung der IV 
nach Artikel 42 Absätze 1-4 IVG ausgerichtet wird (Art. 42quater Abs. 1 lit. a IVG), 
die zu Hause leben und volljährig sind (Art. 42quater Abs. 1 lit. b und c IVG). 

Ein Assistenzbeitrag wird gewährt für Hilfeleistungen, die von der versicherten 
Person benötigt und regelmässig von einer natürlichen Person (Assistenzperson) 
erbracht werden (Art. 42quinquies 1. Teil IVG).

Grundlage für die Berechnung des Assistenzbeitrags ist nach Art. 42sexies Abs. 1 
IVG die für die Hilfeleistungen benötigte Zeit. Davon abgezogen wird die Zeit, die 
folgenden Leistungen entspricht: 

(a) der Hilflosenentschädigung nach den Artikeln 42-42ter IVG; 

(b) den Beiträgen für Dienstleistungen Dritter anstelle eines Hilfsmittels nach Artikel 
21ter Absatz 2 IVG;

(c) dem für die Grundpflege ausgerichteten Beitrag der obligatorischen Krankenpfle-
geversicherung an Pflegeleistungen nach Artikel 25a KVG.

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Der Bundesrat legt nach Art. 42sexies Abs. 4 IVG fest:
(a) die Bereiche und die minimale und maximale Anzahl Stunden, für die ein Assis-
tenzbeitrag ausgerichtet wird;

(b) die Pauschalen für Hilfeleistungen pro Zeiteinheit im Rahmen des Assistenzbeitra-
ges;

(c) die Fälle, in denen ein Assistenzbeitrag aufgrund von Verpflichtungen aus dem Ar-
beitsvertrag nach dem OR ausgerichtet wird, ohne dass die Hilfeleistungen durch eine 
Assistenzperson tatsächlich erbracht worden sind.

Von dieser vorstehend dargelegten Kompetenz hat der Bundesrat in der Invali-
denversicherungsverordnung (IVV, SR 831.201) Gebrauch gemacht (siehe     
Art. 39a ff. IVV). Hier von Bedeutung ist namentlich:

- dass für Hilfeleistungen in den Bereichen alltägliche Lebensverrichtun-
gen, Haushaltsführung sowie gesellschaftliche Teilhabe und Freizeitge-
staltung bei schwerer Hilflosigkeit maximal 40 Stunden pro alltägliche 
Lebensverrichtung angerechnet werden (Art. 39e Abs. 2 lit. a Ziff. 3 IVV), 
was bei sechs Bereichen (vgl. Ziff. 8010f. KSIH [= Kreisschreiben über 
Invalidität und Hilflosigkeit in der IV] einen Höchstansatz von 240 Stun-
den ergibt (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_715/2014 vom 
23.6.2015 Erw. 3.1 = IV-act. 335-4/11);

- dass für die Überwachung während des Tages (nach Art. 39c lit. h IVV) 
ein monatlicher Höchstansatz von 120 Stunden gilt (Art. 39e Abs. 2 lit. c 
IVV);

- dass der Assistenzbeitrag pro Stunde Fr. 33.50 beträgt (vgl. Art. 39f   
Abs. 1 IVV in der seit 1.1.2021 geltenden Fassung);

- und dass die IV-Stelle den Assistenzbeitrag für den Nachtdienst nach In-
tensität der zu erbringenden Hilfeleistung festlegt und dieser Beitrag ak-
tuell höchstens Fr. 89.30 pro Nacht beträgt (Art. 39f Abs. 3 IVV).

3.1 Die Vorinstanz hat in ihrer Vernehmlassung (ab Ziff. 5ff.) nachvollziehbar 
und überzeugend dargelegt, weshalb die revisionsweise Überprüfung des bishe-
rigen Anspruches auf Assistenzbeitragsleistungen zu einer geringfügigen Herab-
setzung geführt haben. Bei der bisherigen Berechnung wurde (gemäss dem 
standardisierten Abklärungsinstrument FAKT2, welches vom Bundesgericht als 
geeignet beurteilt worden ist, um den gesamten Hilfebedarf eines Versicherten 
zu ermitteln, vgl. BGE 140 V 543) ein Hilfebedarf ohne Nacht von Fr. 577.93 
Stunden pro Monat festgestellt (siehe IV-act. 470-8/8 2. Kolonne). Demgegenü-
ber wurde bei der neuen Berechnung ein Hilfebedarf ohne Nacht von Fr. 469.43 
Stunden pro Monat ermittelt (siehe auch IV-act. 568-1/8, 2. Kolonne). Die Ände-
rungen resultierten insbesondere dadurch, dass tagsüber der Rachen nicht mehr 
abgesaugt werden muss (was durch eine beteiligte Assistenzperson bescheinigt 
wurde, vgl. Beilage 4 der Vorinstanz, i.V.m. dem Abklärungsbericht vom 

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22.3.2021 = Beilage 3 der Vorinstanz, S. 17, Ziff. 1.6.11). Weitere Änderungen 
betreffen das Verrichten der Notdurft (Ziff. 1.5.7 gemäss Abklärungsbericht,       
S. 15), das Einnehmen der Medikamente (Ziff. 1.6.2 gemäss Abklärungsbericht, 
S. 16) sowie die Tracheostomapflege (Ziff. 1.6.6 gemäss Abklärungsbericht,      
S. 16; siehe zu den Änderungen auch die nachvollziehbare Zusammenstellung in 
der Beilage 4 sowie die Ausführungen unter Ziffer 7 der Vernehmlassung). 

3.2 Dass die unter Erwägung 3.1 angeführten Änderungen nicht zutreffen wür-
den, wird in der vorliegenden Beschwerde nicht vorgebracht. Es ist denn auch 
nicht ersichtlich, inwiefern der vorliegende Abklärungsbericht fehler- oder man-
gelhaft sein sollte. Vielmehr ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass der von zwei 
Fachpersonen vor Ort unter Einbezug der Pflegepersonen evaluierte Ab-
klärungsbericht beweiskräftig ist. 

3.3 Nicht zu hören ist die Kritik des Beschwerdeführers daran, dass die 
Vorinstanz bei der Berechnung des massgebenden Assistenzbeitrages die von 
der Spitex geleisteten Einsatzstunden abgezogen hat. Dieser Abzug ist vom Ge-
setzgeber festgelegt worden und für die IV-Stelle bzw. im Beschwerdefall auch 
für den Richter grundsätzlich verbindlich (siehe Art. 42sexies Abs. 1 lit. c IVG). 

Sodann wird weder vorgebracht, dass die Anzahl der angerechneten Spitex-
Einsatzstunden zu hoch sei, noch ist dies gestützt auf die erhobenen Auskünfte 
bei der betreffenden Spitex-Organisation ersichtlich (vgl. IV-act. 565 sowie       IV-
act. 581 und 582). Soweit man im Übrigen der Auffassung des Beschwerdefüh-
rers folgen wollte, dass eine solche Anrechnung nicht gerechtfertigt sei, wäre es 
grundsätzlich Sache des Gesetzgebers, diesbezüglich eine Änderung des Ge-
setzes vorzunehmen. 

3.4 Auch die weiteren in der vorliegenden Beschwerde vorgebrachten Bean-
standungen vermögen zu keinem anderen Ergebnis bzw. zu keinen höheren Bei-
tragsleistungen zu führen. Die Bedürfnisse des Beschwerdeführers nach mehr 
Geld zur Bezahlung der angestellten Assistenzpersonen können ausschliesslich 
im Rahmen des genannten Abklärungsverfahrens (FAKT2) berücksichtigt wer-
den. Was den Nachtdienstbedarf anbelangt, hat die Vorinstanz die Stufe 4 und 
damit den Höchstsatz gemäss Art. 39f Abs. 3 IVV berücksichtigt. Eine höhere 
Pauschale durfte die Vorinstanz nicht zusprechen, auch wenn der Beschwerde-
führer diesbezüglich einen Mehrbedarf geltend macht. Hinreichende Gründe für 
ein Abweichen von den Vorgaben des Verordnungsgebers liegen nicht vor. An-
zufügen ist, dass Art. 42sexies Abs. 4 IVG nach der höchstrichterlichen Rechtspre-
chung dem Verordnungsgeber bei der Konkretisierung der Bemessung des As-
sistenzbeitrags ein weites Ermessen zugesteht, indem das Gesetz selber ledig-

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lich den Rahmen absteckt. Wird dem Bundesrat durch die gesetzliche Delegation 
ein sehr weiter Gestaltungsspielraum für die Regelung auf Verordnungsstufe 
eingeräumt, so ist dieser Spielraum grundsätzlich vom Richter zu berücksichti-
gen. Bei der Überprüfung der Verordnungsregelung darf der Richter nicht sein 
eigenes Gestaltungsermessen an die Stelle desjenigen des Bundesrates setzen, 
sondern er hat sich auf die Prüfung zu beschränken, ob die Verordnung den 
Rahmen der dem Bundesrat im Gesetz delegierten Kompetenzen offensichtlich 
sprengt oder aus anderen Gründen gesetz- oder verfassungswidrig ist, was hier 
nicht der Fall ist (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 8C_624/2019 vom 
17.1.2020 Erw. 2.2 per analogiam). 

3.5 Unbehelflich ist namentlich auch der Einwand des Beschwerdeführers, wo-
nach er als Arbeitgeber hohe Kosten/Beiträge zu entrichten habe. Diesbezüglich 
wird in der vorinstanzlichen Vernehmlassung (Ziff. 11) zutreffend entgegengehal-
ten, dass der maximale Assistenzbeitrag pro Stunde in Art. 39f Abs. 1 IVV festge-
legt wird, was vom Bundesgericht als gesetzeskonform beurteilt wird (BGE 140 V 
543 Erw. 3.3 S. 551). 

4. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde, soweit darauf hier 
eingetreten werden kann, als unbegründet. Diesem Ergebnis entsprechend wer-
den die Verfahrenskosten dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt. Auf-
grund der konkreten Umstände wird in der von Art. 69 Abs. 1bis IVG Bandbreite 
der Verfahrenskosten (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) der tiefste Ansatz zur Anwen-
dung gebracht.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägun-
gen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 200.-- festgelegt und dem Beschwer-
deführer auferlegt. Er hat einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- bezahlt, so 
dass ihm noch Fr. 300.-- aus der Gerichtskasse zurückerstattet werden.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen (A).

Schwyz, 19. Oktober 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 22. Oktober 2021

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I