# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f5ae53c4-a888-5095-85ac-c06d53b2ae9c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-05-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.05.2020 C-2155/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2155-2020_2020-05-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2155/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  M a i  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Rahel Schöb. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerischer Bundesrat,  

Bundeshaus West, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Epidemiengesetz, Verordnung 2 über Massnahmen zur Be-

kämpfung des Coronavirus (COVID-19) in der Fassung vom 

16. April 2020. 

 

 

 

C-2155/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Schweizerische Bundesrat gestützt auf Art. 7 des Bundesgeset-

zes über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Epi-

demiengesetz, EpG, SR 818.101) am 13. März 2020 die Verordnung 2 über 

Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (vorliegend anwendbar in 

ihrer Fassung gemäss Änderung vom 16. April 2020, AS 2020 1249 [in Än-

derung der COVID-19-Verordnung 2 vom 13. März 2020]; in Kraft seit 

17. April 2020, 00:00 Uhr; nachfolgend: COVID-19-Verordnung 2) erlassen 

hat, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen die COVID-19-

Verordnung 2 am 22. April 2020 beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde erhoben hat (Beschwerdeakten [nachfolgend: BVGer-act.] 1),  

dass auf das Beschwerdeverfahren vor Bundesverwaltungsgericht das 

VwVG Anwendung findet (Art. 37 VGG),  

dass die Beschwerdeinstanz nach Art. 63 Abs. 4 VwVG von der beschwer-

deführenden Partei einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen 

Verfahrenskosten erhebt, zu dessen Leistung dem Beschwerdeführer eine 

angemessene Frist unter Androhung des Nichteintretens anzusetzen ist,  

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 28. April 2020 zur 

Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 13. Mai 2020 aufgefordert 

wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde, 

dass der Beschwerdeführer die Zwischenverfügung vom 28. April 2020 am 

30. April 2020 in Empfang genommen hat (elektronischer Rückschein; 

BVGer-act. 3),  

dass die Zwischenverfügung vom 28. April 2020 somit eröffnet worden ist,  

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht 

geleistet hat (BVGer-act. 4), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

C-2155/2020 

Seite 3 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– den Bundesrat (Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Rahel Schöb 

 

  

C-2155/2020 

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Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss 

Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, wenn 

die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht 

eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung überge-

ben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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