# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7582eba1-cc16-56ff-a129-2e21a963519b
**Source:** Aargau (entscheidsuche) (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2026-01-12
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 12.01.2026 WPR.2025.111
**Docket/Reference:** WPR.2025.111
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_WPR-2025-111_2026-01-12.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht 

2. Kammer 

 

WPR.2025.111 / jr / we 
(AG 2025 10 3282)  

 

 

Urteil vom 12. Januar 2026 
 
 

Besetzung  Verwaltungsrichter Busslinger 

Gerichtsschreiberin Roder    

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____, geboren am tt.mm.jjjj, von Polen, 

W-Strasse  

 

gegen 

 

  Regionalpolizei Q-Z._____ 

 

 
   

Gegenstand  Wegweisung und Fernhaltung gemäss § 34 PolG 

 

Verfügung der Regionalpolizei Q-Z._____ vom 24. Oktober 2025 

  

 - 2 - 

 

 

   

Der Einzelrichter entnimmt den Akten: 

 

A.  

1. 

Gemäss Regionalpolizei Q-Z._____ ging am 24. Oktober 2025 bei der 

Kantonalen Notrufzentrale eine Meldung der Abteilungsleiterin der Schule 

U._____ in Q._____ ein, wonach der Beschwerdeführer am 23. Oktober 

2025 um 19.00 Uhr eine Lehrerin der Schule U._____ in Q._____ 

abgepasst und ihr mitgeteilt habe, dass er seine Kinder sehen wolle und 

sich am 24. Oktober 2025 um 08.00 Uhr erneut bei der Schule einfinden 

werde (act. 51). Die abgepasste Lehrerin sei derart verängstigt gewesen, 

dass sie am 24. Oktober 2025 nicht zur Arbeit erschienen sei (act. 51 f.). 

Die ausgerückte Polizeipatrouille habe den Beschwerdeführer am 

24. Oktober 2025 bei der Schule U._____ angetroffen (act. 51).  

 

2. 

Ausweislich der Akten befinden sich der Beschwerdeführer und seine ge-

trennt von ihm lebende Ehefrau seit ca. 3.5 Jahren in einem Rechtsstreit 

betreffend die Obhut und das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die bei-

den gemeinsamen Kinder. Dem (nicht rechtskräftigen) Entscheid des Ober-

gerichts des Kantons Aargau (Obergericht), Kammer für Kindes- und Er-

wachsenenschutz, XBE.2025.39/40 vom 28. November 2025 ist zu entneh-

men, dass das Familiengericht W._____ als Kindes- und Erwachsenen-

schutzbehörde (KESB) im Jahr 2022 nach diversen Mitteilungen der Kan-

tonspolizei Aargau betreffend häusliche Gewalt für die beiden Kinder zwei 

separate Kindesschutzverfahren (KEMN.2022.1079/1080) eröffnet hat. Im 

Rahmen dieser Verfahren wurde dem Beschwerdeführer das Aufenthalts-

bestimmungsrecht über die Kinder vorsorglich entzogen, ein begleitetes 

Besuchsrecht angeordnet (jeden ersten und dritten Samstag im Monat für 

fünf Stunden) und eine Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 des 

Schweizerischen Zivilgesetzbuchs vom 10. Dezember 1907 (ZGB; 

SR 210) errichtet. Das Familiengericht W._____ als KESB bestätigte die 

vorsorglichen Massnahmen mit Entscheiden vom 25. Oktober 2022 

(Erw. I/1.3). Ein Antrag der Beiständin der Kinder auf ein unbegleitetes Be-

suchsrecht des Beschwerdeführers wurde im Jahr 2023 abgelehnt 

(KEMN.2022.2453/24.54) (zum Ganzen Entscheid des Obergerichts 

XBE.2025.39/40 vom 28. November 2025, Erw. I/1.3 f.). 

 

Die weiteren vom Familiengericht W._____ als KESB getroffenen 

Entscheide bzw. Wiedererwägungsentscheide (KENM.2023.2142/21434) 

wurden vom Obergericht mit Entscheid XBE.2025.39/40 vom 

28. November 2025 von Amtes wegen aufgehoben. Damit bleibt es, soweit 

ersichtlich, bei den mit den Entscheiden KEMN.2022.2453/2454 

getroffenen Kindesschutzmassnahmen. 

 

 - 3 - 

 

 

3. 

In den polizeilichen Registraturen des Kantons Aargau sind gemäss 

Stellungnahme der Regionalpolizei Q-Z._____ folgende Ereignisse 

betreffend den Beschwerdeführer vermerkt (act. 52 ff.): 

 

- 22. April 2025, nachmittags: Meldung der getrenntlebenden Ehefrau 
des Beschwerdeführers wonach der Beschwerdeführer wiederholt am 
Wohnort der getrenntlebenden Ehefrau auftauche. Der Beschwerde-
führer konnte durch die ausrückende Polizeipatrouille nicht betroffen 
werden. Es wurde ein Polizeiprotokoll Häusliche Gewalt erstellt und an 
die nötigen Stellen weitergeleitet. 

 
- 14. März 2025, morgens: Meldung, dass der Beschwerdeführer vor 

dem Haus der getrenntlebenden Ehefrau stehen würde. Der Beschwer-
deführer habe bereits bei der Schule seiner Tochter versucht, mit der 
Tochter in Kontakt zu treten. Der Beschwerdeführer habe sich während 
des Telefonates in unbekannte Richtung entfernt. Es wurde ein Polizei-
protokoll Häusliche Gewalt erstellt und an die nötigen Stellen weiterge-
leitet. 

 
- 19. Dezember 2024, nachmittags: Meldung, dass der Beschwerdefüh-

rer um das Schulhaus schleichen würde. Die Schulleitung habe Angst, 
dass der Beschwerdeführer seine Tochter entführen wolle. Der Be-
schwerdeführer konnte nicht angetroffen werden. Es erfolgte keine Be-
richterstattung. 

 
- 18. September 2024, morgens: Meldung über ein polnisches Fahrzeug, 

welches bei der Schulanlage S._____ aufgefallen sei. Dort würde ein 
Sporttag stattfinden, ebenfalls sei die Tochter des Beschwerdeführers 
beim Sporttag anwesend. Der Beschwerdeführer gab an, nicht in der 
Schweiz zu sein. Es wurde ein Bericht erstellt und an die nötigen Stellen 
weitergeleitet. 

 
- 19. August 2024, nachmittags: Meldung über eine Person, welche ver-

suchte, ins Schulhaus zu gelangen. Durch die ausrückende Polizei-
patrouille konnte vor Ort der Beschwerdeführer angetroffen werden. 
Der Beschwerdeführer missachtete die Wegweisung und Fernhaltung 
vom 14. August 2024. Er wurde an die Staatsanwaltschaft zur Anzeige 
gebracht. 

 
- 14. August 2024, abends: Meldung der getrenntlebenden Ehefrau des 

Beschwerdeführers, wonach der Beschwerdeführer wiederholt am 
Wohnort der getrenntlebenden Ehefrau auftauche und Sturm klingeln 
würde. Der Beschwerdeführer wurde mit einer Wegweisung und einem 
Kontakt- und Annäherungsverbot für das Gemeindegebiet Q._____ 
insbesondere den Wohnort der getrenntlebenden Ehefrau für die Dauer 
von einem Monat belegt (14. August bis 14. September 2024). Es 
wurde ein Polizeiprotokoll Häusliche Gewalt erstellt und an die nötigen 
Stellen weitergeleitet. 

 
- 9. August 2024: Meldung der getrenntlebenden Ehefrau des Beschwer-

deführers, wonach der Beschwerdeführer wiederholt am Wohnort sei-
ner getrenntlebenden Ehefrau auftauche und die Herausgabe der Kin-
der fordere. Des Weiteren betreibe er einen YouTube-Kanal 
(www.aaa), auf welchem er Aufnahmen ihres Wohnortes veröffentliche. 

 - 4 - 

 

 

Der Beschwerdeführer konnte vor Ort nicht mehr betroffen werden. Es 
erfolgte keine Berichterstattung. 

 
- 8. August 2024, nachmittags: Meldung des Lebenspartners der ge-

trenntlebenden Ehefrau des Beschwerdeführers, wonach der Be-
schwerdeführer Terror mache, herumschreie, Videoaufnahmen erstelle 
und die Türglocke am Wohnort der getrenntlebenden Ehefrau betätige. 
Der Beschwerdeführer konnte vor Ort nicht mehr angetroffen werden. 
Es erfolgte keine Berichterstattung. 

 
- 8. August 2024, vormittags: Der Beschwerdeführer erschien am Schal-

ter des Polizeipostens in Q._____ und wollte wissen, wo seine Kinder 
sind. Er gab an, seine Kinder seien durch seine getrenntlebende Ehe-
frau entführt worden. Gemäss Rücksprache mit dem Bezirksgericht 
W._____ sei über die Besuchssituation der gemeinsamen Kinder noch 
kein Entscheid gefällt worden. Bis zum Entscheid dürfe der Beschwer-
deführer die Kinder nur begleitet besuchen. Dem Beschwerdeführer 
wurde dies mitgeteilt. Es erfolgte keine Berichterstattung. 

 
- 5. August 2024: Meldung des Lebenspartners der getrenntlebenden 

Ehefrau des Beschwerdeführers, wonach der Beschwerdeführer wie-
der Terror mache und die Türglocke bei ihnen betätige. Er konnte nicht 
mehr betroffen werden. Es erfolgte keine Berichterstattung. 

 
- 27. Mai 2024: Der Beschwerdeführer missachtete die Wegweisung und 

Fernhaltung vom 7. April 2024. Er deponierte auf dem Balkon der Woh-
nung seiner getrenntlebenden Ehefrau Geschenke für die gemeinsa-
men Kinder. Er wurde an die Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. 

 
- 6. April 2024: Der Beschwerdeführer passte in Q._____ die Gross-

mutter seiner Kinder ab, packte seine Kinder und versuchte schliesslich 
mit seinem Sohn zu flüchten. Er konnte durch Drittpersonen an der 
Flucht gehindert und der Polizei übergeben werden. Der Beschwerde-
führer wurde an die Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und mit 
einer Wegweisung für den Bezirk W._____ für die Dauer von 
drei Monaten belegt (7. April 2024 bis 7. Juli 2024). 

 
- 1. März 2024: Der Beschwerdeführer hatte eine verbale Auseinander-

setzung mit dem neuen Partner seiner getrenntlebenden Ehefrau. Er 
wurde an die Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. 

 
- 17. Dezember 2023: Meldung einer Anwohnerin über ein verdächtiges 

Verhalten. Vor Ort wurde der Beschwerdeführer angetroffen. Er ver-
suchte Weihnachtsgeschenke für die Kinder auf dem Balkon der Woh-
nung seiner getrenntlebenden Ehefrau zu deponieren. Es erfolgte keine 
Berichterstattung. 

 
- 4. November 2023: Meldung des Lebenspartners der getrenntlebenden 

Ehefrau des Beschwerdeführers, wonach dieser seine getrenntlebende 
Ehefrau an deren Wohnort belästige. Gemäss eigenen Angaben wollte 
der Beschwerdeführer lediglich Geschenke für die Kinder auf dem 
Balkon deponieren. Es erfolgte keine Berichterstattung. 

 
- 3. August 2023: Der Beschwerdeführer tauchte am Wohnort der ge-

trenntlebenden Ehefrau auf, da er der gemeinsamen Tochter, welche 
Geburtstag feierte, Geschenke bringen wollte. Der Besuch war vom 
Kindes- und Erwachsenenschutzdienst (KESD) nicht bewilligt. Es 

 - 5 - 

 

 

wurde ein Polizeiprotokoll Häusliche Gewalt erstellt und an die nötigen 
Stellen weitergeleitet.  

 
- 20. Februar 2023: Meldung der getrenntlebenden Ehefrau des Be-

schwerdeführers, wonach sie vom Beschwerdeführer gestalkt werde. 
Er sei am Empfang ihres Arbeitsortes aufgetaucht. Der Beschwerde-
führer wurde von der Polizeipatrouille angetroffen. Er gab an, seine ge-
trenntlebende Ehefrau am Arbeitsort aufgesucht zu haben, da diese 
den Wohnort gewechselt habe, ohne ihm dies mitzuteilen. Es erfolgte 
keine Berichterstattung. 

 
- 5. November 2022: Der Beschwerdeführer erschien am Wohnort der 

getrenntlebenden Ehefrau, obwohl der Besuch seiner Kinder durch den 
KESD abgesagt worden war. Es erfolgte keine Berichterstattung. 

 
- 16. Oktober 2022: Der Beschwerdeführer suchte den Wohnort seiner 

getrenntlebenden Ehefrau auf, worauf es zu Tätlichkeiten zum Nachteil 
des Vaters seiner getrenntlebenden Ehefrau kam. Der Beschwerdefüh-
rer wurde an die Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. 

 
- 26. September 2022: Der Beschwerdeführer fälschte die Unterschrift 

seiner getrenntlebenden Ehefrau auf einem Familiennachzugsgesuch. 
Er wurde an die Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. 

 
- 15. Juni 2022: Der Beschwerdeführer erschien unangemeldet am Woh-

nort seiner getrenntlebenden Ehefrau. Er wollte seine Kinder sehen, 
was ihm verwehrt wurde. Es kam zu einem verbalen Streit und an-
schliessend zu Tätlichkeiten zum Nachteil seiner getrenntlebenden 
Ehefrau. Es wurde ein Polizeiprotokoll Häusliche Gewalt erstellt und an 
die nötigen Stellen weitergeleitet. 

 

4. 

Aufgrund des Vorfalls vom 23./24. Oktober 2025 (siehe vorne lit. A/1), des 

seit Jahren andauernden Rechtsstreits zwischen dem Beschwerdeführer 

und seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau sowie des Umstands, dass 

der Beschwerdeführer seit Juni 2022 insgesamt 21 Mal in den Registratu-

ren der Polizei im Kanton Aargau vermerkt ist (siehe vorne lit. A/3), erliess 

die Regionalpolizei Q-Z._____ (Vorinstanz) nach Abklärungen beim 

zuständigen Familiengericht in W._____ und dem zuständigen Sozialdienst 

sowie nach Rücksprache mit dem piketthabenden Kaderangehörigen der 

Kantonspolizei und dem Gewaltschutz der Kantonspolizei am 24. Oktober 

2025 folgende Verfügung (act. 1 ff.):  

 

Verfügung Fernhaltemassnahme 
Wegweisung Öffentlicher Raum  

gemäss § 34a des Polizeigesetzes vom 6. Dezember 2005 (PolG) 
in Verbindung mit § 46 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 4. De-
zember 2007 (VRPG): 

 

 - 6 - 

 

 

Auslösendes Ereignis Ausgeschriebene Person 
Ort/Adresse   Q._____, X-Strasse 
Gemeinde  Q._____ 
Koordinaten  ccc 

Datum  Donnerstag, 23.10.2025, 19:00 Uhr 
 

Betroffene Person 
Name A._____ 

Vorname(n) B._____ 
Geburtsdatum tt.mm.jjjj 

Geschlecht männlich 
Staatsangehörigkeit Russland 

Ausländerstatus Legal anwesend ohne ausweispflichtigen Sta-
tus (Tourist/in, Besucher/in) 

Adresstyp temporäre Adresse   
PLZ/Ort/Land  W._____ / CH 

Strasse Y-Strasse 
c/o R._____  

Adresstyp Privatadresse 
PLZ/Ort/Land I._____ 

Strasse T-Strasse 

Telefon privat +ccc 

E-Mail privat bbb@bbb.com 
 

Sachverhalt Aufgrund der Tatsache, dass A._____ einer 
Lehrerin der Schule abpasste, des seit Jahren 
andauernden Sorgerechtstreits und zum 
Schutz der beiden Kinder, der Exfrau und Dritt-
personen (Lehrerschaft, etc.), wird durch Wm 
mbV C._____ gegen A._____ gestützt auf §34 
Abs. 1 PolG eine Wegweisung für die 
Gemeinde Q._____ (Wohnort der Kinder und 
Exfrau sowie Schulort der Kinder) bis 
23.01.2026, 1700 Uhr verfügt. Zudem hat 
A._____ keinen Grund sich in Q._____ aufzu-
halten. Die begleiteten Besuche der Kinder 
würden, sofern von A._____ wahrgenommen, 
in V._____ oder W._____ stattfinden. 

 

Rechtliches Gehör Die weggewiesene / ferngehaltene Person 
äussert sich im Rahmen des rechtlichen Ge-
hörs wie folgt: 

 

Beginn rechtliches Gehör 24.10.2025 10:47 
 
 Aufgrund des vorliegenden Sachverhalts wird 

gegen Sie eine Fernhaltemassnahme in Be-
tracht gezogen: 

 

Art der Wegweisung Wegweisung Öffentlicher Raum 
Räumlicher Bereich Ortsgebiet Q._____ 

Dauer (Tage) 90 
 

Frage Wie äussern Sie sich dazu? 

 - 7 - 

 

 

Stellungnahme betroffene Person Wenn eine Person keine Gesetze bricht kann 
er nichtweggewiesen werden. 

 

Frage Gibt es aus Ihrer Sicht irgendwelche Gründe, 
die gegen die Anordnung dieser Wegwei-
sung/Fernhaltemassnahme sprechen? 

Begründung betroffene Person Ich bin nicht damit einverstanden. Weil ich 
keine Gesetze gebrochen habe. Ich will nur 
meine Kinder sehen und ihnen Geschenke 
übergeben. 

 

Anordnung der Massnahme Auf Verfügung von Wm mbV C._____ wird 
gegen A._____ 
• eine Wegweisung und Fernhaltung (öffent-

licher Raum) gemäss § 34 PolG 

angeordnet. 

 

Geltungsbereich der Weg- 

weisung und Fernhaltung 

Räumlicher Bereich  Q._____ 

Detailauflagen Ganzes Gemeindegebiet 

Zeitraum vom 24.10.2025 10:51 Uhr bis 22.01.2026 

10:51 Uhr 

 

Begründung Es besteht aufgrund der vereinbarten Treff-
punkte der Kindsabholung (V._____ und 
W._____) kein Grund das Ortsgebiet Q._____ 
aufzusuchen. Des weiteren wurden durch den 
Weggewiesenen die Lehrpersonen der Kinder 
abgepasst und eingeschüchtert. Zur Wahrung 
der öffentlichen Ruhe und Ordnung und zum 
Schutz der beteiligten Lehrpersonen bezie-
hungsweise der Ex-Frau wurde dem Wegge-
wiesenen die oben erwähnte Wegweisung 
ausgestellt. 

Begründete Rayon-Ausnahmen keine Rayon-Ausnahmen 
 

Belehrung 

Strafandrohung Wird die Wegweisung und Fernhaltung nicht 

eingehalten, kann gemäss § 31 Abs. 1 lit. d 

PolG Polizeigewahrsam angeordnet werden 

und es erfolgt eine Anzeige gestützt auf 

Art. 292 des Schweizerischen Strafgesetz-

buchs. Diese Bestimmung lautet: "Wer der von 

einer zuständigen Behörde oder einem zustän-

digen Beamten unter Hinweis auf die Straf-

drohung dieses Artikels an ihn erlassenen Ver-

fügung nicht Folge leistet, wird mit Busse be-

straft". 

Entzug aufschiebende Wirkung Um den Zweck der Massnahme nicht zu ge-

fährden, wird einer Beschwerde gegen diese 

 - 8 - 

 

 

Verfügung die aufschiebende Wirkung entzo-

gen. 
 

Rechtsmittelbelehrung […] 

 

B. 

Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit undatierter, der 

polnischen Post am 7. November 2025 übergebenen Eingabe beim Ober-

gericht Beschwerde und verlangte sinngemäss deren Aufhebung 

(act. 10 ff., Briefcouvert mit Poststempel und Sendungsverlauf in den 

Aktenbeilagen). Die am 20. November 2025 beim Obergericht einge-

gangene Beschwerde wurde gleichentags zuständigkeitshalber dem Ver-

waltungsgericht des Kantons Aargau (Verwaltungsgericht) überbracht 

(act. 4). 

 

C. 

1. 

Mit Verfügung vom 26. November 2025 stellte der zuständige Einzelrichter 

der Vorinstanz die Beschwerde zu und forderte sie zur Stellungnahme und 

Aktenvorlage auf (act. 49 f.). Dieser Aufforderung kam die Vorinstanz am 

15. Dezember 2025 nach (act. 51 ff.). 

 

2. 

Mit Verfügung vom 19. Dezember 2025 stellte der zuständige Einzelrichter 

dem Beschwerdeführer die vorinstanzliche Stellungnahme zur Kenntnis zu 

(act. 77 f.). Die Postsendung erfolgte an eine Adresse in Rietheim, da der 

Beschwerdeführer entgegen § 15 Abs. 2 des Gesetzes über die Verwal-

tungsrechtspflege vom 4. Dezember 2007 (Verwaltungsrechtspflegege-

setz, VRPG; SAR 271.200) kein Zustelldomizil in der Schweiz angegeben 

hatte, die Adresse aber aus dem Verfahren des Obergerichts 

XBE.2025.39/40 bekannt war. Die Annahme der eingeschriebenen Post-

sendung wurde am 23. Dezember 2025 verweigert (Briefcouvert mit Sen-

dungsverlauf in den Aktenbeilagen). 

 

3. 

Die den Beschwerdeführer betreffenden Akten des verwaltungsgericht-

lichen Beschwerdeverfahrens WPR.2024.77 betreffend Wegweisung und 

Fernhaltung und Kontakt- und Annäherungsverbot gemäss § 34 und § 34b 

des Gesetzes über die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit vom 

6. Dezember 2005 (Polizeigesetz, PolG; SAR 531.200) sowie der Ent-

scheid XBE.2025.39/40 des Obergerichts des Kantons Aargau vom 28. No-

vember 2025 wurden formlos zu den Akten des vorliegenden Verfahrens 

genommen. 

 - 9 - 

 

 

 

 
   

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

 

I. 

1.  

Anfechtungsobjekt der vorliegenden Beschwerde bildet die am 24. Oktober 

2025 durch die Regionalpolizei Q-Z._____ verfügte Wegweisung und 

Fernhaltung des Beschwerdeführers gemäss § 34, PolG. Gegen Weg-

weisungen und Fernhaltungen nach § 34 PolG ist gemäss § 48a Abs. 1 

lit. b PolG die Beschwerde bei der zuständigen Kammerpräsidentin oder 

dem zuständigen Kammerpräsidenten des Verwaltungsgerichts als einzige 

und letzte kantonale Instanz zulässig. Innerhalb des Verwaltungsgerichts 

werden Verfahren betreffend Art. 48a PolG durch die 2. Kammer beurteilt 

(vgl. Geschäftsordnung des Obergerichts des Kantons Aargau vom 21. No-

vember 2012 [Geschäftsordnung; GKA 155.200.3.101], Anhang 1). Der 

unterzeichnende Einzelrichter ist somit zur Beurteilung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig. 

 

Die Beschwerde ist gemäss § 48a Abs. 2 PolG bei der anordnenden Be-

hörde einzureichen, welche dem Verwaltungsgericht ihre Stellungnahme 

samt Verfahrensakten innert drei Werktagen seit Eingang der Stellung-

nahme zuzustellen hat. 

 

2. 

Gemäss § 48a Abs. 6 PolG i.V.m. § 42 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege vom 4. Dezember 2007 VRPG ist zur Be-

schwerde befugt, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse an der Aufhe-

bung oder Änderung des Entscheids hat. Der Beschwerdeführer ist durch 

die angefochtene Verfügung besonders berührt, ist es ihm doch während 

dreier Monate untersagt, das Gebiet der Gemeinde Q._____ zu betreten. 

Weiter hat er, nachdem die Massnahme bis zum 22. Januar 2026 angeord-

net worden ist und somit noch andauert, ein aktuelles und praktisches In-

teresse an der Aufhebung der Verfügung. Er hat damit ein schutzwürdiges 

Interesse an einem Entscheid in der Sache und ist zur Beschwerde befugt. 

 

3. 

3.1. 

Das Rechtsmittelverfahren wird durch den Streitgegenstand begrenzt, der 

seinerseits durch den angefochtenen Entscheid, das Anfechtungsobjekt, 

bestimmt wird. Nur was Gegenstand des ursprünglichen Verwaltungsver-

fahrens war bzw. hätte sein sollen kann im verwaltungsgerichtlichen Ver-

fahren Streitgegenstand sein (BGE 125 V 413, Erw. 1 f.; AGVE 1999, 

S. 367, Erw. I/1/a; Entscheid des Verwaltungsgerichts WBE.2024.429 vom 

10. Juni 2025, Erw. II/2.2.1.2; MICHAEL MERKER, Rechtsmittel, Klage und 

Normenkontrollverfahren nach dem aargauischen Gesetz über die Verwal-

 - 10 - 

 

 

tungsrechtspflege [VRPG] vom 9. Juli 1968, 1998, N. 3 zu § 38 [a]VRPG, 

N. 24 f. zu § 39 [a]VRPG). Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens 

bildet die von der Vorinstanz am 24. Oktober 2025 erlassene Wegweisung 

und Fernhaltung des Beschwerdeführers aus dem bzw. vom Gemeindege-

biet Q._____. Weder die polizeiliche Festnahme und der Vollzug einer 

Ersatzfreiheitsstrafe (act. 14, 17), noch der Ausschluss von der mobilen 

App der Schule (act. 16) noch allfällige unbehandelte Anzeigen des Be-

schwerdeführers durch die Polizei (act. 16) (vgl. auch hinten Erw. II/1.1) bil-

den Gegenstand der angefochtenen Verfügung der Vorinstanz. Diese 

Themen liegen somit ausserhalb des Streitgegenstands des vorliegenden 

Verfahrens. Auf die entsprechenden Ausführungen ist nicht einzugehen.  

 

3.2. 

In der sonst in deutscher Sprache abgefassten Beschwerdeschrift finden 

sich am Ende der zweitletzten und auf der letzten Seite Ausführungen in 

englischer Sprache. Im Kanton Aargau ist die Amtssprache im Verkehr mit 

Gerichten die deutsche Sprache (§ 71a der Verfassung des Kantons 

Aargau vom 25. Juni 1980, SAR 110.000). Das Gericht ist deshalb nicht 

verpflichtet, fremdsprachige Beschwerden entgegenzunehmen (vgl. 

MICHAEL MERKER, a.a.O., N. 4 zu § 39). Die in englischer Sprache abge-

fassten Ausführungen (act. 17 am Schluss und act. 18) werden deshalb 

nicht behandelt.  

 

3.3. 

Unter Berücksichtigung des Umstands, dass es sich um eine Laienbe-

schwerde handelt, geben die weiteren Prozessvoraussetzungen zu keinen 

Bemerkungen Anlass. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Be-

schwerde ist daher, unter Beachtung der vorstehenden Anmerkungen 

(vorne Erw. I/3.1 und I/3.2), einzutreten (§§ 43 f. VRPG). 

 

4. 

Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde können die unrichtige oder unvoll-

ständige Feststellung des Sachverhalts sowie Rechtsverletzungen gerügt 

werden (§ 55 Abs. 1 VRPG); eine Ermessenskontrolle ist dagegen ausge-

schlossen (§ 55 Abs. 3 VRPG e contrario).  

 

II. 

1.  

1.1.  

Der Beschwerdeführer beantragt sinngemäss die Aufhebung der angefoch-

tenen Verfügung. Er sei aus Polen angereist, um seine aus ihrer vorherigen 

Wohnung verschwundenen Kinder zu suchen. Darüber, dass er seine Kin-

der kurz nach 08.00 Uhr besuchen werde, habe er die Polizei informiert. 

Statt ihn zu unterstützen, habe die Polizei den Beschwerdeführer sodann 

grundlos beschuldigt, eine Gefahr für die Sicherheit darzustellen und ihn 

festgenommen. Das sei übertrieben und ungerechtfertigt gewesen und ver-

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letze die Unschuldsvermutung. Er habe sich sicher und höflich verhalten 

und keine Gefahr für die Umgebung dargestellt. Es sei zu bedenken, dass 

ihm weder in Polen noch in der Schweiz die elterlichen Rechte entzogen 

worden seien. Dies sei ebenso unberücksichtigt geblieben wie der Um-

stand, dass Q._____ der einzige Ort sei, an dem Geschenke übergeben 

werden könnten, zumal entgegen der Vorinstanz in V._____ nie Besuche 

mit den Kindern stattgefunden hätten. Der Beschwerdeführer brauche in 

Q._____ die Polizei, ein Hotel, den Stadtrat, einen Kindergarten, eine 

Schule und andere Einrichtungen. Die Fernhaltemassnahme, die nicht für 

90 Tage, sondern lediglich für einen Tag oder eine Woche hätte verfügt 

werden dürfen, verletze Art. 10 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schwei-

zerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101), Art. 36 BV 

sowie § 34 PolG.  

 

Im Weiteren führt der Beschwerdeführer aus, seine Ex-Frau habe ihn mehr-

fach zu Unrecht der häuslichen Gewalt beschuldigt und einmal angegeben, 

ihn bei der Schule in Q._____ gesehen zu haben, obwohl er zu dieser Zeit 

in Dubai gewesen sei. Ferner sei ihm grundlos der Zugang zur mobilen App 

der Schule entzogen worden sei. Die Polizei habe diesen Verstoss nicht 

geahndet. Auch habe sie weder auf seine Meldung, dass die Kinder am 

4. August 2025 für einen Monat verschwunden seien, noch auf seine wie-

derholten Meldungen, dass die Kinder psychischer und physischer Gewalt 

ausgesetzt seien, ein Strafverfahren wegen häuslicher Gewalt eröffnet. 

 

1.2.  

Die Vorinstanz führt in ihrer Stellungnahme aus, der Beschwerdeführer 

habe in jüngerer Vergangenheit wiederholt an Tagen ohne Besuchsrecht 

seiner getrennt lebenden Ehefrau an deren Wohnort nachgestellt oder die 

Kinder an der Schule abgepasst. Im Jahr 2025 sei es zu drei Ereignissen 

gekommen, die eine Intervention der Polizei erfordert hätten, wobei das 

Ereignis vom 23./24. Oktober 2025 das gravierendste sei. Es zeige, dass 

der Beschwerdeführer neu auch Lehrpersonen abpasse, was eine neue 

Intensität der Nachstellung und Belästigung darstelle. Aufgrund der langen 

Dauer und der steigenden Intensität der Nachstellungen und Belästigungen 

sei von einem schweren Fall auszugehen. Die Wegweisung und Fernhal-

tung vom Wohnort und dem Gebiet der Gemeinde Q._____ sei geeignet, 

dass der Beschwerdeführer seiner Ehefrau auch aus einer Entfernung von 

mehr als 100 Metern nicht nachstelle und den Kindern auf dem Schulweg 

oder in der Schule nicht abpasse. Ein milderes Mittel zum Schutz der Be-

troffenen sei nicht ersichtlich und es sei liege kein Missverhältnis zwischen 

Eingriffszweck und -Wirkung vor. Insbesondere hätten die stetigen, an die 

polizeilichen Interventionen anschliessenden Aufforderungen, der Be-

schwerdeführer solle die unangemeldeten Kontaktaufnahmen unterlassen 

und sich an die geregelten Besuchszeiten halten, offensichtlich keine Wir-

kung gezeigt. Da der Beschwerdeführer weder in der Schweiz wohne noch 

einen wirtschaftlichen Bezug zur Gemeinde Q._____ habe, sei er durch die 

 - 12 - 

 

 

Fernhaltemassnahme nicht übermässig beschwert. Gemäss Mitteilung des 

Familiengerichts W._____ dürfe er zudem seine Kinder nicht besuchen, bis 

ein neuer Entscheid durch das Gericht gefällt werde, womit die Fernhal-

temassnahme auch das Besuchsrecht nicht einschränke, zumal die 

Regionalpolizei auf Antrag auch Ausnahmen von den Fernhaltemassnah-

men verfügten könnte. Schliesslich werde durch die Massnahme auch die 

Kommunikation des Beschwerdeführers mit der Schule nicht oder nur un-

merklich beschränkt, könne diese doch auch telefonisch oder schriftlich er-

folgen. 

 

2.  

Der Beschwerdeführer erblickt in der von der Vorinstanz am 24. Oktober 

2025 für drei Monate angeordneten Wegweisungs- und Fernhalteverfü-

gung eine Verletzung seiner Grundrechte. Er macht geltend, dadurch in 

seiner Bewegungsfreiheit nach Art. 10 Abs. 2 BV eingeschränkt zu sein. 

 

2.1.  

Nach Art. 10 Abs. 2 BV hat jeder Mensch das Recht auf persönliche Frei-

heit, insbesondere auf körperliche und geistige Unversehrtheit und auf Be-

wegungsfreiheit. Das Bundesgericht hat in Wegweisungs- und Fernhal-

tungsmassnahmen schon mehrmals (unterschiedlich schwere) Eingriffe in 

die persönliche Freiheit erblickt (BGE 147 I 103, Erw. 10.3 mit weiteren 

Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1C_519/2022 vom 15. März 2024, 

Erw. 3, Entscheid des Verwaltungsgerichts WPR.2024.36 vom 21. Mai 

2024, Erw. 3.2). Mit der angefochtenen Verfügung wird der Beschwerde-

führer während dreier Monate daran gehindert, das Gebiet der Gemeinde 

Q._____ zu betreten. Er wird dadurch klarerweise in seiner Bewegungs-

freiheit im Sinne von Art. 10 Abs. 2 BV beeinträchtigt. Die Bewegungsfrei-

heit gilt allerdings nicht schrankenlos. Das Grundrecht kann gestützt auf 

Art. 36 BV eingeschränkt werden. Eine Grundrechtseinschränkung bedarf 

jedoch in jedem Fall einer gesetzlichen Grundlage, muss durch ein öffent-

liches Interesse gerechtfertigt und verhältnismässig sein (Art. 36 BV; zum 

Ganzen BGE 147 I 103, Erw. 10.3). Die Einhaltung dieser verfassungs-

mässigen Voraussetzungen ist nachfolgend zu prüfen. 

 

3. 

3.1.  

Die strittige Wegweisung bzw. Fernhaltung erging in Anwendung von § 34 

PolG. Obwohl die Verfügung die detaillierte Gesetzesbestimmung nicht 

nennt, ergibt sich aus dem aufgeführten Sachverhalt der Begründung, dass 

die polizeiliche Massnahme zum Schutz der beiden Kinder, "der Exfrau" 

und Drittpersonen (insbesondere der beteiligten Lehrpersonen) sowie zur 

Wahrung der öffentlichen Ruhe und Ordnung erlassen wurde (act. 1 f.). 

Einschlägig sind damit § 34 Abs. 1 lit. a PolG und § 34 Abs. 1 lit. c PolG. 

Gemäss diesen Bestimmungen kann die Polizei Personen von einem be-

stimmten Gebiet wegweisen oder fernhalten, wenn diese die öffentliche Si-

 - 13 - 

 

 

cherheit und Ordnung erheblich gefährden oder stören (§ 34 Abs. 1 lit. a 

PolG) bzw. andere Personen oder sich selbst ernsthaft gefährden (§ 34 

Abs. 1 lit. c PolG). Die Verfügung stützt sich damit auf eine formell-gesetz-

liche Grundlage.  

 

Zweck der Wegweisung oder Fernhaltung ist der Schutz von Polizeigütern 

(Entscheid des Regierungsrats Aargau vom 23. Mai 2018, AGVE 2018 

S. 461, Erw. 2). Die Wegweisung oder Fernhaltung darf nur so lange 

dauern, als dies zum Schutz der betroffenen Rechtsgüter erforderlich ist, 

längstens aber drei Monate. Bei einer Dauer von länger als 24 Stunden ist 

sie durch Verfügung zu eröffnen (§ 34 Abs. 1bis PolG). Das für die Wegwei-

sung oder Fernhaltung bestimmte Gebiet darf nur so gross sein, als dies 

zum Schutz der betroffenen Rechtsgüter erforderlich ist (§ 34 Abs. 1ter 

PolG). Anstelle einer Wegweisung oder Fernhaltung kann die Polizei als 

mildere Massnahme gemäss § 34 Abs. 1quinquies PolG einer Person be-

stimmte Verhaltensweisen in einem bestimmten Gebiet verbieten. 

 

3.2.  

Die durch § 34 Abs. 1 lit. a PolG geschützte öffentliche Sicherheit und 

öffentliche Ordnung bilden den Oberbegriff der polizeilichen Schutzgüter. 

Es sind unbestimmte Rechtsbegriffe, die sich kaum abstrakt umschreiben 

lassen (BGE 147 I 103, Erw. 16). Im Sinne einer Annäherung bezweckt der 

Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ein friedliches Zusammen-

leben aller Betroffenen und sind darunter sämtliche Regeln zu verstehen, 

die ein friedliches Zusammenleben gewährleisten (vgl. zum Ganzen Ent-

scheid des Einzelrichters des Verwaltungsgerichts WPR.2023.76 vom 

11. September 2023, Erw. II/2.2). Gefährdet oder stört eine Person durch 

ihr Verhalten oder durch Herbeiführen eines Zustandes dieses friedliche 

Zusammenleben, ist der Tatbestand der Beeinträchtigung der öffentlichen 

Sicherheit und Ordnung erfüllt und kann die Anordnung einer Wegweisung 

oder Fernhaltung gestützt auf § 34 Abs. 1 lit. a PolG grundsätzlich in Be-

tracht gezogen werden. Hinsichtlich der Regeln, die das friedliche Zusam-

menleben gewährleisten, ist primär (aber nicht nur) auf geschriebenes 

Recht abzustellen, mit anderen Worten auf diejenigen Normen, welche den 

Individuen ein bestimmtes Tun oder Unterlassen auferlegen. 

 

Bei der Störung wurde die öffentliche Sicherheit und Ordnung bereits be-

einträchtigt, wohingegen bei der Gefährdung die Beeinträchtigung der 

öffentlichen Sicherheit und Ordnung noch nicht eingetreten ist. Hier dient 

die Massnahme der Prävention, wobei eine bloss abstrakte (theoretische) 

Gefährdung nicht ausreicht (ANDREAS BAUMANN, Aargauisches Polizeige-

setz, Praxiskommentar, 2006, S. 170 f.). Eine Gefahr für ein polizeiliches 

Schutzgut besteht nur dann, wenn seine Schädigung bei ungehindertem 

Ablauf des Geschehens hinreichend wahrscheinlich ist (ANDREAS 

BAUMANN, a. a. O., S. 49, auch zum Folgenden). Dazu muss auf Grundlage 

der im Zeitpunkt der Entscheidfällung zur Verfügung stehenden Erkennt-

 - 14 - 

 

 

nisse eine Prognose gestellt werden. Eine hinreichende Wahrscheinlichkeit 

verlangt einerseits nicht Gewissheit, dass der Schaden eintreten werde. 

Andererseits genügt die blosse Möglichkeit eines Schadeneintrittes nicht 

zur Annahme einer Gefahr. 

 

Die gestützt auf § 34 Abs. 1 lit. a PolG verfügbare Wegweisung oder Fern-

haltung richtet sich damit gegen nicht im Einzelnen bestimmbare Gefähr-

dungsarten und Gefährdungsformen in vielgestaltigen und wandelbaren 

Verhältnissen und ist situativ den konkreten Umständen anzupassen. Eine 

Wegweisung oder Fernhaltung darf nur dann angeordnet werden, wenn 

eine erhebliche Gefährdung oder Störung der öffentlichen Sicherheit und 

Ordnung vorliegt. Dies ist dann der Fall, wenn die Gefährdung oder Störung 

die Schwelle der Bagatelle klar überschreitet. 

 

3.3.  

§ 34 Abs. 1 lit. c PolG schützt in der hier betroffenen Tatbestandsvariante 

Dritte (Gefährdung "anderer Personen", siehe vorne Erw. II/3.1). Betroffen 

sind hier die Rechtsgüter Einzelner, insbesondere Leben und Gesundheit. 

Von einer Gefährdung anderer Personen ist unter Berücksichtigung der 

Gesetzessystematik und des Wortlautes von § 31 Abs. 1 lit. a PolG (ge-

mäss welchem Personen in Polizeigewahrsam genommen werden können, 

wenn sie andere Personen ernsthaft und unmittelbar gefährden) bei einer 

drohenden oder erfolgten Ausübung von körperlicher, psychischer oder 

struktureller Gewalt auszugehen (vgl. Botschaft des Regierungsrats des 

Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 5. Mai 2004 zum Gesetz über 

die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit [Polizeigesetz, PolG], 

04.131, S. 40).  

 

3.4.  

Nach dem Gesagten ist zunächst zu prüfen, ob der Beschwerdeführer 

durch sein Verhalten oder durch das Herbeiführen eines Zustandes in er-

heblichem Masse gegen Regeln verstossen hat, die ihm ein bestimmtes 

Tun oder Unterlassen auferlegen und das als erhebliche Gefährdung oder 

Störung der öffentlichen Ordnung bzw. des friedlichen Zusammenlebens 

einzustufen ist. Ebenfalls ist zu prüfen, ob er durch sein Verhalten seine 

Kinder, seine getrennt von ihm lebende Ehefrau und/oder Drittpersonen 

gefährdet hat. Ist dies zu bejahen, muss in einem zweiten Schritt geprüft 

werden, ob mit Blick auf die Dauer und das Gebiet, welches nicht mehr 

betreten werden darf, sowie unter Beachtung der privaten Interessen, die-

ses Gebiet zu betreten, ein überwiegendes öffentliches Interesse an der 

Massnahme resultiert. 

 

4.  

4.1.  

Der Beschwerdeführer sprach am Abend des 23. Oktober 2025 eine Leh-

rerin der Schule seiner Kinder an und teilte dieser mit, dass er seine Kinder 

 - 15 - 

 

 

in der Schule sehen wolle. Eigenen Angaben zufolge kündigte er diesen 

Besuch auch der Polizei an. Während die durch den Beschwerdeführer an-

gesprochene Lehrerin am 24. Oktober 2025 aus Angst nicht zur Arbeit 

erschien, fand sich der Beschwerdeführer ankündigungsgemäss bei der 

Schule der Kinder ein, wo er von der Polizei festgenommen wurde.  

 

Abklärungen der Vorinstanz zufolge ist es dem Beschwerdeführer aktuell 

untersagt, seine Kinder zu besuchen (act. 54 f.). Selbst wenn dem nicht so 

sein sollte und der Beschwerdeführer seine Kinder im Rahmen des Be-

suchsrecht sehen dürfte, umfasst dieses Besuchsrecht gemäss dem nicht 

rechtskräftigen Entscheid des Obergerichts XBE.2025.39/40 vom 28. No-

vember 2025, Erw. I/1.3 f. lediglich begleitete Besuche an zwei Samstagen 

pro Monat (siehe vorne lit. A/2). Auch in diesem Fall hätte das Aufsuchen 

der Kinder am Freitag, 24. Oktober 2025 an der Schule weder in Art noch 

Zeit der genehmigten Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen Vater 

und Kindern entsprochen. Der Beschwerdeführer hat folglich mit seinem 

Verhalten vom 23./24. Oktober 2025 gegen die Besuchsrechtsregelung 

und damit gegen Regeln verstossen, die ihm ein bestimmtes Tun bzw. Un-

terlassen auferlegen.  

 

4.2.  

Eine Besuchsrechtsregelung betrifft in der Regel ausschliesslich die be-

troffenen Familienmitglieder und stellt an sich keine Regelung dar, die in 

allgemeiner Hinsicht ein friedliches Zusammenleben gewährleistet 

(vgl. Art. 273 ZGB). Isoliert betrachtet betrifft deshalb das Verhalten des 

Beschwerdeführers weder die öffentliche Sicherheit und Ordnung noch er-

scheint es besonders schwerwiegend. Ausweislich der Akten bzw. mit Blick 

in die Registraturen der Polizei stellt das hier zu beurteilende Verhalten des 

Beschwerdeführers jedoch keinen Einzelfall dar:  

 

Hierzu ist vorweg festzuhalten, dass es sich bei den vorinstanzlich aufge-

führten Erkenntnissen um Informationen aus den "Registraturen der Poli-

zei" handelt und damit mutmasslich um Journaleinträge, die ohne weitere 

Sachverhaltsabklärungen erfolgen und die Unschuldsvermutung unberührt 

lassen (vgl. § 25 Abs. 3 PolG sowie § 55 der Verordnung über die Gewähr-

leistung der öffentlichen Sicherheit vom 26. Mai 2021 [Polizeiverordnung, 

PolV; SAR 531.211]). Da der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nur 

zwei der 21 vermerkten Ereignisse bestreitet (act. 15), wird nachfolgend 

auf die anderen, nicht in Abrede gestellten Ereignisse, abgestellt. Dies 

umso mehr, als das polizeiliche Handeln auf Grundlage der im Zeitpunkt 

der Entscheidfällung zur Verfügung stehenden Erkenntnisse relativ rasch 

erfolgen können muss, um wirksam zu sein. 

 

Der Blick in die Registraturen der Polizei zeigt, dass der Beschwerdeführer 

auch am 5. November 2022 und 3. August 2023 seine Kinder ausserhalb 

der Besuchszeiten sehen wollte ( siehe vorne lit. A/3, act. 53). Im April 2024 

 - 16 - 

 

 

und August 2024 wurde der Beschwerdeführer zudem je mit einer einmo-

natigen Wegweisung (im August 2024 zusätzlich mit einem Kontakt- und 

Annäherungsverbot) für den Bezirk W._____ (act. 53) bzw. das 

Gemeindegebiet Q._____ (act. 52 sowie Akten WPR.2024.77) belegt, 

nachdem er seinen Sohn gepackt und mit ihm davon gerannt sein (act. 52 

sowie Akten WPR.2024.77) bzw. wiederholt am Wohnort der Kindsmutter 

und Kinder aufgetaucht und dort Sturm geläutet haben soll (act. 52 sowie 

Akten WPR.2024.77). Beide dieser polizeilichen Massnahmen wurden vom 

Beschwerdeführer in der Folge missachtet, was je eine Anzeige bei der 

Staatsanwaltschaft nach sich zog (act. 52 f.). Der Beschwerdeführer wurde 

zudem wegen Fälschens einer Unterschrift der Kindsmutter (act. 53), Tät-

lichkeit zum Nachteil des Vaters der Kindsmutter (act. 53), verbaler Aus-

einandersetzung mit dem neuen Partner der Kindsmutter (act. 53), Entzie-

hens von Minderjährigen, evt. Entführung (act. 53, Akten WPR.2024.77) 

bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.  

 

Unter Berücksichtigung dieses Gesamtkontexts wird deutlich, dass das 

Verhalten des Beschwerdeführers, auch jenes vom 23./24. Oktober 2025 

mitnichten nur die vier Mitglieder der getrennt lebenden Familie betrifft, son-

dern auch weitere Familienangehörige, Bekannte, die Schule sowie Behör-

den. Dies zeigt auch das Beispiel der vom Beschwerdeführer kontaktierten 

Lehrerin, die am 24. Oktober 2025 aus Angst nicht zur Arbeit erschienen 

ist. Durch das systematische Missachten von Regeln und behördlichen Auf-

lagen, worunter auch das hier zu beurteilende Verhalten zu zählen ist, 

störte der Beschwerdeführer das friedliche Zusammenleben. Angesichts 

der zeitlichen Dauer, der Wiederholungen und des Umfangs der Störung 

ist die Schwelle der Bagatelle klar überschritten. Der Tatbestand der Be-

einträchtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist damit erfüllt. 

 

4.3.  

Das Verhalten des Beschwerdeführers ist auch tatbestandsmässig im 

Sinne von § 34 Abs. 1 lit. c PolG: Durch das konsequente und wiederholte 

Missachten von Besuchszeiten und behördlichen Fernhaltemassnahmen 

übt der Beschwerdeführer psychische Gewalt aus, die geeignet ist, bei den 

Betroffenen zu einem chronischen Stresserleben mit potenziellen physi-

schen und körperlichen Beeinträchtigungen zu führen (vgl. Eidgenössi-

sches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG, [Hrsg.], Stal-

king, Informationsblatt B2, Bern 2020 (Stand Juni 2020), Ziff. 1.5). Entspre-

chend werden jedenfalls die Kindsmutter und die Kinder, durch das Verhal-

ten des Beschwerdeführers gefährdet (siehe vorne Erw. II/3.3). Auch hier 

ist angesichts der zeitlichen Dauer und der Wiederholungen des gefähr-

denden Verhaltens die Schwelle der Bagatelle klar überschritten. 

 

4.4.  

Im Sinne eines Zwischenfazits ist erstens festzuhalten, dass § 34 PolG eine 

formellgesetzliche und damit genügende gesetzliche Grundlage im Sinne 

 - 17 - 

 

 

von Art. 36 Abs. 1 BV darstellt. Zweitens ist sowohl der Tatbestand der Stö-

rung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung als auch jener der erheb-

lichen Gefährdung anderer Personen erfüllt. Die Anordnung der Wegwei-

sung und Fernhaltung des Beschwerdeführers gestützt auf § 34 Abs. 1 lit. a 

und  c PolG ist damit grundsätzlich zulässig. Zu prüfen bleibt die Verhält-

nismässigkeit der verfügten Massnahme.  

 

5.  

Wie jede Verfügung muss auch die Anordnung einer Wegweisung und 

Fernhaltung verhältnismässig sein. Nachdem § 34 PolG als "Kann-Bestim-

mung" normiert wurde, besteht seitens der anordnenden Behörde ein Er-

messensspielraum sowohl im Hinblick auf die Frage, ob eine Massnahme 

(Wegweisung, Fernhaltung) überhaupt verfügt und falls ja, für welche 

Dauer sie angeordnet werden soll. Das der Vorinstanz zustehende Ermes-

sen ist aufgrund der eingeschränkten Kognition (siehe vorne 

Erw. I/4Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.; § 55 

VRPG) durch das Verwaltungsgericht nicht überprüfbar. Die Vorinstanz hat 

ihr Ermessen jedoch nicht nach Belieben, sondern pflichtgemäss wahrzu-

nehmen; sie ist insbesondere gehalten, dieses unter Beachtung des Will-

kürverbots und des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit auszuüben. 

Eine allfällige Ermessensüber- und -unterschreitung oder ein Ermessens-

missbrauch stellt eine Rechtsverletzung dar, die durch das Verwaltungsge-

richt geprüft werden muss.  

 

Im Folgenden ist deshalb zu klären, ob die Vorinstanz ihr Ermessen korrekt 

ausgeübt hat. Die angeordnete Massnahme ist konkret dahin zu überprü-

fen, ob sie geeignet ist, den angestrebten Zweck zu erreichen; ob sie erfor-

derlich ist oder ob zur Erreichung des Zwecks auch eine mildere Mass-

nahme genügte und ob sie verhältnismässig im engeren Sinne ist, d. h. ein 

überwiegendes öffentliches Interesse an der angeordneten Massnahme 

besteht (vgl. zum Grundsatz der Verhältnismässigkeit: ULRICH 

HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 

8. Aufl. 2020, N. 514 ff.).  

 

5.1.  

Vorliegend wurde der Beschwerdeführer aufgrund seines wiederholten 

Verstosses gegen die Besuchsrechtsregelungen und gegen behördliche 

Anordnungen für drei Monate vom Gemeindegebiet Q._____ weggewiesen 

bzw. von diesem ferngehalten. Die Wegweisung und Fernhaltung bezweckt 

den Schutz von Leib und Leben der vom Beschwerdeführer getrennt 

lebenden Ehefrau, der Kinder wie auch von Lehrpersonen. Die Personen, 

die geschützt werden sollen, sind in erster Linie im Gemeindegebiet 

Q._____ gefährdet; dürfte dem Beschwerdeführer ihr Aufenthalt doch nur 

im Zusammenhang mit den auf dem Gemeindegebiet gelegenen festen 

Einrichtungen (Wohnung und Schulhaus) bekannt sein. Entsprechend ist 

die angefochtene Verfügung geeignet, ihren Zweck zu erreichen.  

 - 18 - 

 

 

 

5.2.  

Wie die Vorinstanz richtig festhält, ist nicht ersichtlich, inwiefern eine mil-

dere Massnahme genügte, um den angestrebten Zweck zu erreichen. Der 

Beschwerdeführer liess sich weder von früheren Wegweisungen, ge-

schweige denn von den offenbar jeweils an die polizeilichen Interventionen 

anschliessenden (formlosen) Aufforderungen der Polizei, unangemeldete 

Besuche zu unterlassen und sich an die geregelten Besuchszeiten zu hal-

ten, beeindrucken. 

 

5.3.  

5.3.1.  

Zur Frage, ob ein überwiegendes öffentliches Interesse die Wegweisung 

und Fernhaltung rechtfertigt, ist festzuhalten, dass grundsätzlich von einem 

erheblichen öffentlichen Interesse am Schutz von Leib und Leben der Be-

troffenen und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auszugehen ist. Dies 

ist umso höher zu veranschlagen, je gravierender die Verhaltensweise ist.  

 

Vorliegend zeigt der Beschwerdeführer eine bedenkliche Gleichgültigkeit 

gegenüber ihm auferlegten Massnahmen und für ihn geltenden Rege-

lungen. Er störte mit seinem Verhalten nicht nur die öffentliche Sicherheit 

und Ordnung i.S.v. § 34 Abs. 1 lit. a PolG, sondern gefährdete auch Perso-

nen i.S.v. § 34 Abs. 1 lit. c PolG. Das öffentliche Interesse an der angeord-

neten Massnahme ist vor diesem Hintergrund als gross zu qualifizieren. 

 

5.3.2.  

Der Beschwerdeführer darf durch die angefochtene Verfügung während 

dreier Monate das Gebiet der Gemeinde Q._____ nicht betreten. Eine 

Fernhaltemassnahme von dieser Dauer ist entgegen der Auffassung des 

Beschwerdeführers zulässig (siehe vorne Erw. II/3.1; § 34 Abs. 1bis PolG). 

Der verfügte Perimeter ist auf das Gebiet der Wohn- und Schulgemeinde 

der Kinder und getrennt vom Beschwerdeführer lebenden Ehefrau be-

schränkt. Obwohl die Fernhaltung mit Blick auf die Dauer dem maximal 

Möglichen entspricht, wiegt die mit der Verfügung einhergehende Ein-

schränkung in die Bewegungsfreiheit des Beschwerdeführers nicht beson-

ders schwer: Im Gemeindegebiet liegen weder Wohn- noch Arbeitsort des 

Beschwerdeführers. Auch die Ausübung des Besuchsrechts, welches nicht 

in Q._____ stattfinden soll, wird durch die Massnahme nicht tangiert. An-

gesichts dessen, dass der Beschwerdeführer in Polen lebt, ist noch nicht 

einmal von einer Notwendigkeit der Durchquerung des Gemeindegebiets 

auszugehen. Es resultiert entsprechend ein geringes bis maximal mittleres 

privates Interesse des Beschwerdeführers an der sofortigen Aufhebung der 

Wegweisung. Dies gilt umso mehr, als er in begründeten Fällen Ausnah-

men von der Fernhaltemassnahme beantragen kann (act. 55). Das vorge-

brachte Argument, der Beschwerdeführer könne nur in Q._____ Ge-

schenke übergeben, führt zu keiner anderen Beurteilung. Es ist nicht er-

 - 19 - 

 

 

sichtlich, weshalb Geschenke nicht auch im Rahmen des Besuchsrechts 

andernorts übergeben werden können. 

 

Weitere Umstände für die Erhöhung des privaten Interesses sind weder 

geltend gemacht noch ersichtlich, sodass es insgesamt bei einem geringen 

bis maximal mittleren privaten Interesse an der Aufhebung der Massnahme 

bleibt. 

 

5.3.3.  

Nach dem Gesagten überwiegt das grosse öffentliche Interesse an der 

Wegweisung und Fernhaltung des Beschwerdeführers aus dem Gebiet der 

Gemeinde Q._____ das geringe bis maximal mittlere private Interesse des 

Beschwerdeführers an der Aufhebung der Massnahme klar. 

 

6.  

Zusammenfassend steht fest, dass die Voraussetzungen für die Anordnung 

einer Wegweisung und Fernhaltung erfüllt waren und die Massnahme ver-

hältnismässig ist. Damit ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

III. 

1.  

Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer die verwaltungs-

gerichtlichen Kosten zu tragen (§ 31 Abs. 2 VRPG). Die Gerichtsgebühr 

wird auf Fr. 800.00 festgelegt (vgl. §10 des Allgemeinen Gebührenge-

setzes vom 19. September 2023 [GebührG; SAR 662.100] i.V.m. § 20 

Abs. 1 lit. b des Gebührendekrets vom 19. September 2023 [GebührD; 

SAR 662.110]). 

 

2.  

Ein Parteikostenersatz fällt ausser Betracht (§ 29 i.V.m. § 32 Abs. 2 

VRPG). 

 

IV. 

Nachdem der Beschwerdeführer im Ausland wohnt, weder ein Zustelldo-

mizil noch eine Vertretung in der Schweiz bezeichnet hat und eine Zustel-

lung an die zuletzt bekannte Adresse in der Schweiz erfolglos war, ist der 

vorliegende Entscheid im Dispositiv im Amtsblatt zu publizieren (§ 15 

Abs. 3 VRPG). 

 

 
   

Der Einzelrichter erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

 - 20 - 

 

 

2. 

Die verwaltungsgerichtlichen Verfahrenskosten, bestehend aus einer Ge-

richtsgebühr von Fr. 800.00, sind vom Beschwerdeführer zu bezahlen. 

 

3. 

Es werden keine Parteikosten ersetzt. 

 

 
   

Zustellung an: 

den Beschwerdeführer (durch Publikation des Dispositivs im Amtsblatt) 

die Regionalpolizei Q-Z._____ 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Dieser Entscheid kann wegen Verletzung von Bundesrecht, Völkerrecht, 

kantonalen verfassungsmässigen Rechten sowie interkantonalem Recht 

innert 30 Tagen seit der Zustellung mit Beschwerde in öffentlich-recht-

lichen Angelegenheiten beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, angefochten werden. Die Frist steht still vom 7. Tag vor 

bis und mit 7. Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August und 

vom 18. Dezember bis und mit 2. Januar. Die unterzeichnete Beschwerde 

muss das Begehren, wie der Entscheid zu ändern sei, sowie in gedrängter 

Form die Begründung, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, mit 

Angabe der Beweismittel enthalten. Der angefochtene Entscheid und als 

Beweismittel angerufene Urkunden sind beizulegen (Art. 82 ff. des Bun-

desgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [Bundesgerichts-

gesetz, BGG; SR 173.110]). 

 

 
   

Aarau, 12. Januar 2026 

 

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Busslinger Roder