# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7e8df816-47ae-587e-9375-6d25f2f7e937
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.03.2025 E-1249/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1249-2025_2025-03-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-1249/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David R. Wenger, 

mit Zustimmung von Richter Grégory Sauder;   

Gerichtsschreiber Nassim Safai-Rad. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Eritrea,  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren); 

Verfügung des SEM vom 14. Februar 2025 / N (…). 

 

 

 

E-1249/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer suchte am 13. Januar 2025 in der Schweiz um Asyl 

nach. Am 17. Januar 2025 wurden seine Personalien aufgenommen und 

am 22. Januar 2025 erteilte er den Mitarbeitenden des Rechtsschutzes in 

den (…) die Vollmacht zur rechtlichen Vertretung. 

B.  

Am 23. Januar 2025 führte das SEM mit dem Beschwerdeführer im Beisein 

seiner ihm zugewiesenen Rechtsvertretung das Dublin-Gespräch gemäss 

Art. 5 Verordnung (EU) Nr. 604/2013 durch. Es beendete am 30. Januar 

2025 das eingeleitete Dublin-Verfahren und eröffnete das nationale Verfah-

ren. 

C.  

Das SEM hörte den Beschwerdeführer am 5. Februar 2025 zu seinen Asyl-

gründen an. Dabei brachte er vor, er sei eritreischer Staatsangehöriger und 

stamme aus B._______, einer Ortschaft in der Nähe von C._______. Als 

er ungefähr zwischen (…) und anfangs (…) Jahre alt gewesen sei, habe er 

nach einem Schulunterbruch eine Vorladung für den Militärdienst erhalten. 

Zuerst habe er sich versteckt, als die Behörden jedoch das Haus seiner 

Familie verriegelt und seine Mutter in Haft genommen hätten, habe er sich 

diesen gestellt. Nach einer dreitägigen Haft sei er in ein Militärlager ge-

bracht worden. Von dort sei er noch in der ersten Nacht gemeinsam mit 

einer anderen Person geflohen. Im Anschluss sei er im (…) mit Hilfe eines 

Schleppers in den D._______ gelangt, welchen er nach zwei Jahren ver-

lassen habe. Er sei sodann über E._______ und Italien bis in die Schweiz 

weitergereist. 

Der Beschwerdeführer reichte keine Identitätspapiere oder weitere Be-

weismittel zur Stützung seiner Vorbingen zu den Akten. 

D.  

Am 12. Februar 2025 wurde der Rechtsvertretung der Entwurf der Verfü-

gung zur Stellungnahme zugestellt. Diese erfolgte mit Schreiben vom 

13. Februar 2025.  

E.  

Mit Verfügung vom 14. Februar 2025 stellte das SEM fest, der Beschwer-

deführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asylgesuch ab 

E-1249/2025 

Seite 3 

und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug an. Es 

beauftragte den zuständigen Kanton mit dem Vollzug der Wegweisung.  

F.  

Gleichentags legte die zugewiesene Rechtsvertretung das Mandat nieder. 

G.  

Mit Eingabe vom 25. Februar 2025 unter Beilage der Stellungnahme vom 

13. Februar 2025 und Fotokopien eines fremdsprachigen Dokuments er-

hob der Beschwerdeführer beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde 

(BVGer act. 1). Er beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe-

ben. Die Flüchtlingseigenschaft sei anzuerkennen und es sei Asyl zu ge-

währen. Es sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzulässig, 

unzumutbar und beziehungsweise oder unmöglich sei und es sei die vor-

läufige Aufnahme anzuordnen. In prozessualer Hinsicht beantragte er, es 

sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und auf die Erhebung 

eines Kostenvorschusses zu verzichten. 

H.  

Der Beschwerdeführer gelangte am gleichen Tag mit einer weiteren sepa-

raten als Verwaltungsbeschwerde betitelten Eingabe vom 25. Februar 

2025 an das Bundesverwaltungsgericht (BVGer act. 2). Er beantragte zu-

sätzlich, es sei eventualiter festzustellen, dass die Vorinstanz das rechtli-

che Gehör verletzt habe, da sie ihm nicht alle Akten zukommen liess und 

den Sachverhalt nicht rechtsgenüglich erstellt und ihre Abklärungspflicht 

nicht erfüllt habe, weshalb die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzu-

weisen sei. In prozessualer Hinsicht beantragte er zusätzlich die Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung und Einsetzung eines amtlichen Rechtsbei-

standes. 

I.  

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte dem Beschwerdeführer mit 

Schreiben vom 3. März 2025 den Eingang seiner Beschwerde. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-

lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig 

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Seite 4 

und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-

gend – endgültig (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Der 

Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist 

daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108 

Abs. 1 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Be-

schwerde ist – vorbehaltlich nachstehender Erwägung – einzutreten. 

1.4 Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssa-

chen aufschiebende Wirkung; die Vorinstanz hat der Beschwerde diese 

nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Auf den Verfahrensantrag, der Be-

schwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen, ist daher mangels 

Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt wird, handelt es sich um ein solche, weshalb das Urteil 

nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). Gestützt auf 

Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines Schriftenwech-

sels verzichtet. 

4.  

4.1 Der Beschwerdeführer rügt in seiner separaten Eingabe vom 25. Feb-

ruar 2025 in formeller Hinsicht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Da 

die Vorinstanz ihm nicht alle Akten übermittelt, den Sachverhalt nicht 

rechtsgenüglich erstellt und ihre Abklärungspflicht nicht erfüllt habe 

(vgl. BVGer act. 2 S. 2). Zudem bringt er im Fliesstext der Beschwerdeein-

gabe vor, dass es ihm aufgrund der fehlenden Akten nicht möglich gewe-

sen sei, auf die Entscheidung des SEM zu reagieren. Auch sei er sich nicht 

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Seite 5 

sicher, ob die Vorinstanz die Stellungnahme vom 14. Februar 2025 [recte: 

13. Februar 2025] hinreichend berücksichtigt habe (vgl. BVGer act. 2 S. 3 

f.).  

4.2 Zunächst ist festzustellen, dass dem Beschwerdeführer mit seiner Be-

schwerdeschrift vom 25. Februar 2025 eine sachgerechte Anfechtung 

möglich war (vgl. BVGer act. 1). In seiner Rechtsmittelschrift verweist er 

auf verschiedene Stellen des Anhörungsprotokolls vom 5. Februar 2025 

(vgl. BVGer act. 1 S. 4), womit ihm dieses vorgelegen haben musste. Zu-

dem ist den Akten zu entnehmen, dass sowohl dem Entscheidentwurf vom 

12. Februar 2025 (vgl. SEM-eAkte 24/7) als auch der angefochtenen Ver-

fügung vom 14. Februar 2025 (vgl. angefochtene Verfügung S. 8) jeweils 

die editionspflichten Akten mit einer Kopie des Aktenverzeichnisses beila-

gen. Sodann hat sich die Vorinstanz rechtsgenüglich mit allen geltend ge-

machten relevanten Sachverhaltselementen und namentlich mit der Stel-

lungnahme vom 13. Februar 2025 in der angefochtenen Verfügung ausei-

nandersetzt (vgl. angefochtene Verfügung S. 2 ff.). Demzufolge ist weder 

eine Gehörsverletzung ersichtlich noch kann den pauschalen Rügen zur 

Sachverhaltserstellung und der Abklärungspflicht gefolgt werden.  

4.3 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen erweisen sich die formellen 

Rügen insgesamt als unbegründet, weshalb keine Veranlassung besteht, 

die Sache aus formellen Gründen aufzuheben und an die Vorinstanz zu-

rückzuweisen. Das entsprechende Eventualbegehren ist abzuweisen. 

5.  

5.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

5.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen 

Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

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Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). Das Bundesver-

waltungsgericht hat die Anforderungen an das Glaubhaftmachen in ver-

schiedenen Entscheiden dargelegt und präzisiert (vgl. BVGE 2015/3 

E. 6.5.1 sowie das Referenzurteil des BVGer D-5779/2013 vom 23. Feb-

ruar 2015 E. 5.6.1 m.w.H.). 

6.  

6.1 Das SEM führt zur Begründung im Wesentlichen aus, der Beschwer-

deführer habe weder belegen noch glaubhaft machen können, im Militär-

dienst gewesen zu sein und sich dabei unerlaubt aus seiner Einheit entfernt 

zu haben. Es komme daher zum Schluss, er habe seine Heimat aus ande-

ren Gründen verlassen (vgl. angefochtene Verfügung S. 3 f.). Da die Vor-

bringen den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG 

nicht standhielten, müsse deren Asylrelevanz nicht geprüft werden (vgl. an-

gefochtene Verfügung S. 4). In Bezug auf die geltend gemachte illegale 

Ausreise hielt die Vorinstanz mit Verweis auf die einschlägige Rechtspre-

chung des Bundesverwaltungsgerichts fest, dass eine solche alleine keine 

Furcht vor einer zukünftigen flüchtlingsrechtlich relevanten Verfolgung zu 

begründen vermöge. Andere Anknüpfungspunkte seien vorliegend vor 

dem Hintergrund der unglaubhaften Vorbringen nicht ersichtlich (vgl. ange-

fochtene Verfügung S. 4 f.). Gesamthaft betrachtet hielten die Vorbringen 

des Beschwerdeführers weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit 

gemäss Art. 7 AsylG noch an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 

AsylG stand. Demzufolge erfülle er die Flüchtlingseigenschaft nicht, so 

dass sein Asylgesuch abzulehnen sei (vgl. angefochtene Verfügung S. 5). 

Die mit der Stellungnahme vom 13. Februar 2025 zum Entwurf der ange-

fochtenen Verfügung abgegebenen Erklärungen für die unsubstantiierten 

Ausführungen würden nicht überzeugen. Auch bei Berücksichtigung eines 

geringen Bildungsstands könne erwarten werden, dass spezifisch und mit 

einem Mindestmass an Realkennzeichen berichtet werde. Es bedürfe kei-

ner weiteren Anhörung und der mit der Stellungnahme gestellte diesbezüg-

liche Antrag sei abzuweisen. Somit seien mit der Stellungnahme keine Tat-

sachen oder Beweismittel vorgelegt worden, die eine Änderung des Stand-

punktes rechtfertigen könnten (vgl. angefochtene Verfügung S. 5 f.). 

6.2 Dem hält der Beschwerdeführer in der Beschwerde im Wesentlichen 

entgegen, er sei in Italien mit dem falschen Geburtsdatum registriert wor-

den. Mit Verweis auf die der Beschwerde beiliegenden Fotokopien einer 

eritreischen Wohnsitzkarte macht er geltend, dass er bereits (…) Jahre alt 

und am (…) geboren sei. Dies erkläre, weshalb er bezüglich des 

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Seite 7 

Militärdienstaufgebots und der Ausreise ungenaue Angaben gemacht 

habe. Seine Erzählung decke sich mit dem Vorgehen wie in Eritrea rekru-

tiert werden würde. Dies gehe auch aus den angegebenen Länderberich-

ten hervor. Zudem seien die genauen Jahreszahlen nicht ausschlagge-

bend, da sein Fluchtgrund die Zwangsrekrutierung und der Einbezug in den 

Krieg seien (vgl. BVGer act. 1 S. 3 f.). Sodann widerspreche er der Vor-

instanz, dass er sich weder detailliert noch realistisch geäussert habe. 

Zahlreiche Länderberichte würden die Situation im Militärausbildungslager 

belegen. Ferner seien ihm an der Anhörung keine vertiefenden Fragen ge-

stellt worden, andernfalls hätte er mehr Details wiedergeben können 

(vgl. BVGer act. 1 S. 4 f.). Seine Angst vor Verfolgung beruhe darauf, dass 

er aus dem Militärdienst desertiert sei. Er sei einer erheblichen Gefahr aus-

gesetzt von den Behörden verfolgt zu werden (vgl. BVGer act. 1 S. 5). Im 

Falle einer Rückkehr würde er, wenn er nicht wegen der illegalen Ausreise 

inhaftiert werden würde, sofort in den Militärdienst eingezogen. Er sei da-

her wegen seiner Flucht vor Verfolgung gefährdet (vgl. BVGer act. 1 S. 12). 

7.  

7.1 Nach Prüfung der Akten gelangt das Bundesverwaltungsgericht zum 

Schluss, dass die Vorinstanz in ihren Erwägungen zutreffend und mit über-

zeugender Begründung zum Ergebnis gelangt ist, dass die Vorbringen des 

Beschwerdeführers weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit ge-

mäss Art. 7 AsylG noch den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft 

gemäss Art. 3 AsylG standhalten. Es kann vorab auf die zutreffenden Aus-

führungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden. Dem Be-

schwerdeführer gelingt es nicht, diesen Argumenten auf Beschwerde-

ebene etwas Stichhaltiges entgegenzusetzen. 

7.2 Die Vorinstanz hat überzeugend ausgeführt, weshalb die vom Be-

schwerdeführer zur Begründung seines Asylgesuches geltend gemachten 

Vorbringen unglaubhaft sind. Es ist ihr beizupflichten, dass die an der An-

hörung gemachten unterschiedlichen Altersangaben nicht zur Glaubhaf-

tigkeit seiner Vorbringen beitragen. Es überzeugt nicht, dass der Be-

schwerdeführer sein Alter zum Zeitpunkt seiner Probleme und der damit 

verbundenen Ausreise nicht mehr wusste beziehungsweise sich wider-

sprüchlich dazu äusserte (vgl. angefochtene Verfügung S. 3 und  

SEM-eAkte 23/11 F57 und F65 ff.). Seine diesbezügliche Erklärung auf Be-

schwerdeebene, er sei bereits (…)-jährig und in Europa mit dem falschen 

Geburtsdatum registriert worden, weshalb er an der Anhörung ungenaue 

Datumsangaben gemacht habe, erweist sich als nachgeschoben 

(vgl. BVGer act. 1 S. 3 und BVGer act. 2 S. 2 f.). Der Beschwerdeführer 

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hätte im Verlaufe des vorinstanzlichen Verfahrens mehrmals die Möglich-

keit gehabt, sich zu seinem angeblich falschen Geburtsdatum zu äussern 

(vgl. SEM-eAkten 12/9 Ziff. 1.06 und 23/11 F68). Die Vorinstanz hat ihn an 

der Anhörung ausdrücklich auf seine widersprüchlichen Altersangaben an-

gesprochen (vgl. SEM-eAkte 23/11 F65 ff.). Insoweit überzeugt auch seine 

Begründung, er habe das richtige Geburtsdatum nicht erwähnt, da er be-

fürchtete, es würde nicht zur Klärung beitragen, nicht (vgl. BVGer act. 2 

S. 2 f.). Vor diesem Hintergrund vermögen weder die dem Rechtsmittel bei-

liegende Fotokopie einer geltend gemachten eritreischen Wohnsitzkarte 

noch das Vorbringen, ein Identitätsdokument nachzureichen, die vor-

instanzlichen Erwägungen zu entkräften (vgl. Beschwerdebeilagen und 

BVGer act. 2 S. 3 f.). Ferner hat die Vorinstanz zu Recht festgestellt, dass 

wesentliche Vorbringen wie jene zu der dreitägigen Haft, der Ankunft im 

Militärlager und der Flucht derart detailarm und unspezifisch ausgefallen 

sind, dass nicht von tatsächlich Erlebtem ausgegangen werden kann (vgl. 

angefochtene Verfügung S. 4 und SEM-eAkte 23/11 F72 ff. und F81 f.). 

Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde sind weder dem Anhö-

rungsprotokoll vom 5. Februar 2025 noch der Stellungnahme vom 13. Feb-

ruar 2025 detaillierte Ausführungen zu entnehmen, die die Schilderungen 

in einem glaubhafteren Licht erscheinen lassen würden (vgl. BVGer act. 1 

S. 4 f.). In diesem Zusammenhang dringt auch der Einwand, die Vorinstanz 

habe an der Anhörung das Thema gewechselt, statt dem Beschwerdefüh-

rer vertiefende Fragen zu stellen, nicht durch (vgl. BVGer act. 1 S. 5). Wie 

die Vorinstanz bereits zutreffend ausführte, hatte der Beschwerdeführer 

verschiedentlich die Gelegenheit ausführlicher zu berichten (vgl. angefoch-

tene Verfügung S. 4). Im Besonderen wurde er auch während der Anhö-

rung explizit darauf hingewiesen, dies auch zu tun, da ansonsten nicht von 

tatsächlichen Erlebnissen ausgegangen werden könne (vgl. SEM-eAkte 

23/11 F75 und F78).  

7.3 In Bezug auf das Vorbringen der illegalen Ausreise eritreischer Staats-

bürger aus ihrem Heimatland hat die Vorinstanz zutreffend festgehalten, 

dass eine solche gemäss gefestigter Rechtsprechung die Flüchtlingseigen-

schaft nicht begründet (vgl. angefochtene Verfügung S. 5). Von der begrün-

deten Furcht vor intensiven und flüchtlingsrechtlich begründeten Nachtei-

len ist nur dann auszugehen, wenn zur illegalen Ausreise weitere Faktoren 

hinzukommen, welche die asylsuchende Person in den Augen der eritrei-

schen Behörden als missliebige Person erscheinen lassen (vgl. das Refe-

renzurteil des BVGer D-7898/2015 vom 30. Januar 2017 E. 5.1 f. und Urteil 

des BVGer D-288/2025 vom 30. Januar 2025 E. 5.3). Weitere Faktoren, 

welche im Zusammenhang mit der illegalen Einreise inskünftig eine 

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Seite 9 

asylrechtlich relevante Verfolgung auslösen könnten, sind vorliegend nicht 

ersichtlich (vgl. angefochtene Verfügung S. 5). 

7.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz die Flüchtlingsei-

genschaft des Beschwerdeführers mit zutreffender Begründung verneint 

und sein Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat. 

8.  

8.1 Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so 

verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den 

Vollzug an (Art. 44 AsylG). 

8.2 Der Beschwerdeführer verfügt insbesondere weder über eine auslän-

derrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Ertei-

lung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu Recht 

angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

9.  

Die Vorinstanz führt in der angefochtenen Verfügung, auf welche vorab ver-

wiesen werden kann, zutreffend aus, weshalb die Wegweisung zu verfügen 

und weshalb der Wegweisungsvollzug vorliegend zulässig, zumutbar und 

möglich sei (vgl. angefochtene Verfügung S. 6 f.). In der Beschwerde wird 

nichts vorgebracht, was zu einer von der Vorinstanz abweichenden Beur-

teilung führen könnte. Namentlichen vermögen weder die in der Be-

schwerde zitierte Rechtsprechung noch die angeführten Quellen daran et-

was zu ändern (vgl. BVGer act. 1 S. 5 ff.). Gemäss Rechtsprechung er-

weist sich der Vollzug der Wegweisung trotz des Umstandes, dass sich der 

Beschwerdeführer im wehrpflichtigen Alter befindet und womöglich im Falle 

der Rückkehr nach Eritrea dort Nationaldienst leisten müsste, als zulässig 

(vgl. BVGE 2018 VI/4 E. 6.1) und zumutbar (vgl. BVGE 2018 VI/4 E. 6.2). 

Es besteht auch unter Berücksichtigung von neueren Länderinformationen 

und der internationalen Rechtsprechung – welche zudem stets nur Einzel-

fälle zum Gegenstand hat – aktuell kein Anlass, von dieser Praxis abzu-

weichen (vgl. Urteile des BVGer D-4992/2024 vom 26. September 2024 

E. 7 m.w.H.; D-288/2025 vom 30. Januar 2025 E. 7). Angesichts der eige-

nen Aussagen des Beschwerdeführers im Rahmen der Anhörung ist die 

vorinstanzliche Annahme, die Familie des Beschwerdeführers besitze ein 

Grundstück mit einem Haus und einem Garten, der genügend Erträge ab-

werfe, um seinen und den Lebensunterhalt seiner Angehörigen zu sichern, 

nicht zu beanstanden (vgl. SEM-eAkte 23/11 F18 f., F24 ff., F28, F33, F50 

und F83). Es liegen wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, keine Hinweise 

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Seite 10 

vor, dass der gesunde Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in eine Not-

lage geraten würde und die zur Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

führen würden (vgl. angefochtene Verfügung S. 6 f. und SEM-eAkte 21/11 

F4).  

Eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme fällt nach dem Gesagten ausser 

Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). Das entsprechende Begehren ist abzuwei-

sen. 

10.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich 

überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit da-

rauf einzutreten ist. 

11.  

11.1 Die Beschwerdebegehren erweisen sich aufgrund der vorstehenden 

Erwägungen als aussichtslos, womit es an den materiellen Voraussetzun-

gen zur Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der amtlichen 

Rechtsverbeiständung (Art. 65 Abs. 1 VwVG und Art. 102m Abs. 4 AsylG) 

fehlt. Die entsprechenden Gesuche sind abzuweisen. 

11.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt 

Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines 

Kostenvorschusses ist mit der Ausfällung des vorliegenden Urteils gegen-

standslos geworden. 

 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 11 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amt-

lichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Nassim Safai-Rad 

 

 

Versand: