# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d2996ce1-83a4-574f-9748-cf0d8da96721
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-11-04
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 04.11.2015 605 2013 87
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2013-87_2015-11-04.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2013 87

Urteil vom 4. November 2015

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Anne-Sophie Peyraud
Richter: Dina Beti

Christian Pfammatter
Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Bernhard Schaaf

Parteien A.________, Beschwerdeführer

gegen

SCHWEIZERISCHE UNFALLVERSICHERUNGSANSTALT (SUVA), 
Vorinstanz     

Gegenstand Unfallversicherung – Invalidenrente, Integritätsentschädigung

Beschwerde vom 7. Mai 2013 gegen den Einspracheentscheid vom 
26. März 2013

Kantonsgericht KG

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Sachverhalt

A. A.________, geboren 1961, geschieden, wohnhaft in B.________, arbeitete ab Januar 1988 
als Wagenführer im Sachtransport bei der C.________. Er war im Rahmen dieser Anstellung bei 
der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA), gegen Berufs- und 
Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert.

Bei einem Verkehrsunfall am 5. Mai 1989 erlitt er eine Commotio cerebri sowie Knie- und Ellbo-
genkontusionen rechts. Ab dem 20. Juni 1989 bestand wiederum eine volle Arbeitsfähigkeit. Am 
28. Juli desselben Jahres erlitt er zudem einen Arbeitsunfall, als er bei Bauarbeiten in eine Strom-
leitung kam und aus drei Meter Höhe stürzte. Es bestanden Herzrhythmusstörungen sowie eine 
Schulterluxation links. Ab dem 11. September 1989 arbeitete er wieder im Vollpensum.

Am 7. Februar 2009 zog er sich zu Hause bei einem Sturz eine Rissquetschwunde okzipital sowie 
namentlich ein Schädel-Hirntrauma (nachfolgend: SHT) mit mehreren Kontusionsblutungen (fron-
tobasal beidseits und temporal links) zu. Am 30. Januar 2012 kam es zudem zu einem unklaren 
Ereignis zu Hause, wahrscheinlich eine Synkope mit Sturz mit Schädelfrakturen im Rahmen eines 
SHT. Die SUVA übernahm für beide Ereignisse die gesetzlichen Leistungen. Ferner wurde ihm die 
Fahreignung sowohl für berufliche als auch private Zwecke abgesprochen.

A.________ wurde in der D.________ neurologisch-neuropsychologisch begutachtet. Aus dem 
Gutachten vom 17. August 2012 ergab sich, dass keine unfall- sondern eine krankheitsbedingte 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und der Fahreignung vorliege.

Gestützt darauf stellte die SUVA mit Verfügung vom 13. Dezember 2012, bestätigt durch Ein-
spracheentscheid vom 26. März 2013, ihre Leistungen per 6. Januar 2013 ein und vermerkte, es 
bestehe überdies kein Anspruch auf weitere Leistungen in Form einer Invalidenrente und/oder 
einer Integritätsentschädigung. Es würden krankheitsbedingte leichte kognitive Minderleistungen 
vorliegen, welche die Fahreignung und damit die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf ein-
schränken würden, nicht jedoch in einem anderen Beruf, in welchem keine Fahreignung nötig sei.

B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt A.________, vertreten durch die syndicom – 
Gewerkschaft Medien und Kommunikation, am 7. Mai 2013 Beschwerde beim Kantonsgericht 
Freiburg und beantragt unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, der Einspracheentscheid vom 
26. März 2013 sei aufzuheben und ein interdisziplinäres Obergutachten zur Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhalts sowie des Rentenanspruchs und der Integritätsentschädigung in 
Auftrag zu geben, eventualiter sei die Angelegenheit zur Rentenberechnung und subeventualiter 
zur Berechnung der Integritätsentschädigung an die SUVA zurückzuweisen. Da er seine bisherige 
Tätigkeit nicht mehr ausüben könne, habe er Anspruch auf eine Integritätsentschädigung und es 
müsse zwingend die Berechnung der Erwerbsunfähigkeit vorgenommen werden.

In ihren Bemerkungen vom 29. August 2013 bestätigt die SUVA ihren Einspracheentscheid und 
beantragt die Abweisung der Beschwerde. Den Schlussfolgerungen des Gutachtens könne gefolgt 
werden und es würden keine Beschwerden mehr vorliegen, die in einem kausalen Zusammenhang 
mit den Unfällen von 2009 und 2012 stünden.

Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels werden keine wesentlichen neuen Argumente vorge-
bracht.

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Am 23. Januar 2014 informiert der Beschwerdeführer das Gericht darüber, dass im Rahmen der 
Abklärungen durch die Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg (nachfolgend: IV-Stelle), 
Givisiez, eine polydisziplinäre Begutachtung bei der Medizinischen Abklärungsstelle (nachfolgend: 
MEDAS), veranlasst worden war, und beantragt, dieses Gutachten sei im vorliegenden Verfahren 
zu berücksichtigen. Das MEDAS-Gutachten wurde dem Gericht am 23. Januar 2014 durch die IV-
Stelle zugestellt.

Am 3. Februar 2014 wird das MEDAS-Gutachten der SUVA übermittelt, mit der Möglichkeit zur 
Stellungnahme. In ihrer Vernehmlassung vom 8. April 2014 hält sie an ihrem Entscheid fest. Die 
Ausführungen des MEDAS-Gutachtens zur Kausalität könnten nicht rechtsgenüglich verwertet 
werden. Die Eingabe der SUVA wird am 11. April 2014 dem Beschwerdeführer zur Stellungnahme 
zugestellt. Dieser bestätigt am 15. Mai 2014 seine Sichtweise.

Es findet kein zusätzlicher Schriftenwechsel zwischen den Parteien statt.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit für die Urteilsfindung massgebend, 
aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1. Die Beschwerde vom 7. Mai 2013 gegen den Einspracheentscheid der SUVA vom 26. März 
2013 ist unter der Berücksichtigung des Fristenstillstandes über die Osterfeiertrage (Art. 38 Abs. 4 
des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts [ATSG; SR 830.1], welches hier gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. März 
1981 über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20] zur Anwendung kommt) fristgerecht durch 
einen ordentlich bevollmächtigten Vertreter bei der sachlich und örtlich zuständigen Beschwerdein-
stanz eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hat ein Interesse, dass das Kantonsgericht, I. So-
zialversicherungsgerichtshof, prüft, ob er über den 6. Januar 2013 hinaus Anspruch auf Leistungen 
der Unfallversicherung hat.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. a) Nach Art. 6 UVG werden die Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 
Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.

Gemäss Art. 4 ATSG gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. Mit dieser 
Umschreibung des Unfalls wurde vom Gesetzgeber keine neue Definition des Unfalls vorge-
nommen, weshalb die bisherige Rechtsprechung weiterhin ihre Gültigkeit hat (KIESER, ATSG-
Kommentar, 2. Aufl 2009., Rz. 10 zu Art. 4).

b) Zwischen dem Unfall und der Gesundheitsschädigung muss zuerst ein natürlicher 
Kausalzusammenhang bestehen. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht 
als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent-

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sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht 
erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; 
es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche 
oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit anderen Worten 
nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. 
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher 
Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber das Gericht im Rahmen der ihm 
obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs 
genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
Der Richter hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die er von allen möglichen Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b).

Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, 
entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers, wenn entweder der (krankhafte) Zustand, wie er 
unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne den Unfall 
früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Dabei hat der Unfallversicherer 
nicht den Beweis für unfallfremde Ursachen zu erbringen. Welche Ursachen (Krankheit, Geburts-
gebrechen oder degenerative Veränderungen) ein nach wie vor geklagtes Leiden hat, ist an sich 
unerheblich. Entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens 
ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteile EVG U 406/2005 vom 
3. April 2006 E. 1.1; U 354/2004 vom 11. April 2005 E. 1.2; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b).

Im Sozialversicherungsrecht besteht kein Rechtsgrundsatz, wonach die Verwaltung oder der 
Richter im Zweifelsfall zugunsten des Versicherten zu entscheiden hätte. Vielmehr haben die Ver-
sicherten die für die Beurteilung des Sachverhalts notwendigen Beweise im Rahmen des ihnen Zu-
mutbaren zu erbringen, andernfalls sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen haben (BGE 126 
V 319 E. 5a; ARV 1990 Nr. 12 S. 67).

Zudem genügt für die Bejahung des Kausalzusammenhangs die Formel "post hoc, ergo propter 
hoc", wonach eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, 
wenn sie nach diesem aufgetreten ist, eben gerade nicht (BGE 119 V 335 E. 2b/bb).

c) Weiter muss zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adä-
quater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä-
quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und 
nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des einge-
tretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begüns-
tigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2). Der soziale Unfallversicherer hat für Schäden nur dann ein-
zustehen, wenn diese sowohl in einem natürlichen wie auch in einem adäquaten Kausalzusam-
menhang mit dem schädigenden Ereignis stehen. Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzu-
sammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 125 V 456 E. 5c, 
123 V 98 E. 3b mit Hinweisen).

Innerhalb des Sozialversicherungsrechts spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich 
aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers bei or-
ganisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen praktisch keine Rolle. Objektivierbar sind Untersu-

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chungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben 
des Patienten unabhängig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit 
erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklä-
rungen bestätigt wurden und die dabei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich 
anerkannt sind (Urteil BGer 8C_747/2012 vom 22. Januar 2013 E. 2 mit Hinweisen). Bei der Beur-
teilung der Adäquanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgeschäden ist wie 
folgt zu differenzieren: Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein 
Schleudertrauma der Halswirbelsäule, eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung oder ein 
SHT erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 140 
E. 6c/aa ("Psycho-Praxis") zur Anwendung. Ergeben die Abklärungen indessen, dass die ver-
sicherte Person eine der soeben erwähnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob 
die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen zwar 
teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. 
Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 133 E. 6c/aa für Unfälle 
mit psychischen Folgeschäden aufgestellten Grundsätze massgebend; andernfalls erfolgt die Be-
urteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 366 E.  6a und 382 E. 4b ("Schleudertrauma-
Praxis") festgelegten Kriterien (BGE 127 V 102 E. 5b/bb mit Hinweisen), welche in BGE 134 V 109 
E. 10 neu gefasst wurden.

Falls ein SHT höchstens den Schweregrad einer Commotio cerebi nicht im Grenzbereich zu einer 
Contusio cerebi erreicht, kommt nicht die "Schleudertrauma-Praxis", sondern vielmehr die 
"Psycho-Praxis" zur Anwendung (Urteile BGer 8C_476/2007 vom 4. August 2008 E. 4.1.3 sowie 
8C_248/2010 vom 17. Juni 2010 E. 3.1).

d) Nach Gesetz und Rechtsprechung hat der Unfallversicherer den Fall abzuschliessen, 
wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Verbesserung des Gesund-
heitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann (Urteil BGer 8C_3/2010 vom 
4. August 2010 E. 4.1). Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden 
Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integri-
tätsentschädigung abzuschliessen (Urteil BGer 8C_403/2011 vom 11. Oktober 2011 E. 3.1.1; BGE 
134 V 109 E. 4.1 mit Hinweisen).

e) Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a). In 
Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung 
tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei-
felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3cc). Auch Gutachten, 
welche der Unfallversicherer während des Administrativverfahrens von seinen eigenen Ärzten ein-
holt, sind beweistauglich, solange ihre Richtigkeit nicht durch konkrete Indizien erschüttert wird. 
Ebenso sind ärztliche Beurteilungen aufgrund der Akten nicht an sich unzuverlässig, wenn ge-
nügend Unterlagen von persönlichen Untersuchungen vorhanden sind (BGE 125 V 351 E. 3b/bb 
mit Hinweisen). Ferner besteht auch unter Berücksichtigung der neueren Rechtsprechung des 
Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte kein förmlicher Anspruch auf versicherungsex-
terne Begutachtung. Eine solche ist indessen aber anzuordnen, wenn auch nur geringe Zweifel an 

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der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen be-
stehen (BGE 135 V 465 E. 4).

3. Die Einstellung der Taggelder sowie der Übernahme der Heilkosten per 6. Januar 2013 wird 
vom Beschwerdeführer nicht explizit bemängelt, womit er selber davon ausgeht, dass durch 
weitere Behandlung nicht mehr von einer namhaften Verbesserung seines Gesundheitszustandes 
auszugehen ist. Demgegenüber ist streitig, ob er Anspruch auf eine Invalidenrente und/oder eine 
Integritätsentschädigung hat.

Es ist deshalb zu prüfen, ob die weiterhin geltend gemachten Kopf- und Nackenschmerzen sowie 
kognitive Minderleistungen, mit den beiden Unfällen vom 7. Februar 2009 und 30. Januar 2012 
auch über den 6. Januar 2013 hinaus in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang 
stehen.

a) Der Beschwerdeführer bringt vor, seine damalige Hausärztin habe die Diagnose eines 
Schleudertraumas der Halswirbelsäule (nachfolgend: HWS) gestellt. Die SUVA habe sich nie mit 
dieser Diagnose auseinandergesetzt. Auch bleibe in den medizinischen Akten weitgehend uner-
wähnt, dass er sich beim ersten Unfall den Kopf angeschlagen habe. Ferner habe die SUVA be-
züglich des ersten Ereignisses die Kausalität zu den traumatischen Verletzungen frontal beidseits 
und links temporal zunächst anerkannt, lehne die Kausalität im Anschluss aber aufgrund des Gut-
achtens des D.________ ab. Es sei deshalb ein interdisziplinäres Obergutachten anzuordnen. Des 
Weiteren sei zu prüfen, ob die im Gutachten bemängelte Mitwirkung mit den beiden Unfällen im 
Jahr 1989 in einem Zusammenhang stehe.

b) Die SUVA ihrerseits ist der Ansicht, es sei höchst unwahrscheinlich, dass der Beschwer-
deführer beim ersten Unfall neben einem leichten SHT mit einer kleinen Gehirnerschütterung 
orbito-frontal beidseits und temporal lateral zudem ein HWS-Schleudertrauma erlitten habe. Auch 
sei auszuschliessen, dass die Unfälle von 1989 irgendwelche Auswirkungen hinsichtlich der Un-
fälle von 2009 und 2012 haben. Aus den medizinischen Akten ergäben sich keine Widersprüche. 
Zunächst habe der Endzustand abgewartet werden müssen. Den Schlussfolgerungen des Gut-
achtens des D.________ könne gefolgt werden.

c) Zunächst ist anzumerken, dass der vorliegende Fall medizinisch gründlich und ein-
gehend untersucht wurde und – im Gegensatz zur Ansicht des Beschwerdeführers – keine 
weiteren Abklärungen notwendig sind, um über den Fall zu entscheiden.

Zweitens kann mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Un-
fälle von 1989 ohne Residuen abgeheilt sind und kein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen 
diesen Unfällen und den heute geltend gemachten Beschwerden besteht. So verfügte der Be-
schwerdeführer nach dem Verkehrsunfall vom 5. Mai 1989 ab dem 20. Juni 1989 wiederum über 
eine volle Arbeitsfähigkeit und die Heilbehandlung wurde im September 1989 folgenlos abge-
schlossen. Nach dem Arbeitsunfall vom 28. Juli 1989 nahm er am 11. September 1989 seine 
Arbeit im Vollpensum wieder auf und der Fall wurde im Dezember 1989 beendet. Zudem erklärte 
der Beschwerdeführer selber anlässlich der Begutachtung im D.________, in Folge der Unfälle 
von 1989 habe er nicht an neurologischen oder neuropsychologischen Folgesymptomen gelitten. 
Es erübrigen sich deshalb weitere Abklärungen in dem Sinne, ob die im Gutachten des 
D.________ bemängelte Mitwirkung in einem Zusammenhang mit den Unfällen von 1989 steht.

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Drittens kam es ebenfalls am 4. Oktober 2009, im Februar 2010 sowie am 11. August 2010 jeweils 
zu einem kurzen Bewusstseinsverlust. Diese Ereignisse hatten aber keine Verletzungen zur Folge 
und sind deshalb hier nicht relevant, was auch vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht wird.

d) Gemäss dem undatierten Bericht des E.________, eingegangen bei der SUVA am 
14. April 2009 (SUVA-Akte Nr. 5), wurde der Beschwerdeführer am Abend des 7. Februar 2009 
von seiner Ehefrau auf dem Sofa verwirrt und mit einer Rissquetschwunde am Hinterkopf 
aufgefunden. Beim Eintreffen der Sanitätspolizei bestand eine retrograde Amnesie bis ca. 13 Uhr. 
Er klagte über Nacken- und Kopfschmerzen und konnte sich an den Unfall nicht erinnern. Im 
E.________ wurde ein CT-Schädel und -HWS durchgeführt. Auf letzterem waren degenerative 
Schäden ab der Höhe C3, akzentuiert C5 bis TH1 ohne Zeichen für eine frische ossäre Läsion 
erkennbar.

Anlässlich der ambulanten neurologisch-neurochirurgischen Untersuchung bei der F.________ 
vom 26. März 2009 gab er an, er habe sich möglicherweise den Kopf an einer Küchenabdeckung 
aus Marmor angeschlagen, was ihm bereits mehrmals passiert sei, er könne sich jedoch nicht 
daran erinnern. Gemäss dem Bericht vom 27. März 2009 (SUVA-Akte Nr. 3) ergebe sich aus den 
Unterlagen des Notfalls eine Rissquetschwunde occipital und aus dem CT der Nachweis eines 
subgalealen Hämatoms rechts parieto-occipital, mehrere Kontusionsblutungen (frontobasal 
beidseits und temporal links) sowie eine traumatische leichtgradige Subarachnoidalblutung 
epitentoriell. Die Ursache des Ereignisses mit Sturz, Bewusstseinsverlust und leichtem SHT mit 
Contusio cerebri sei offen. Aufgrund der vorliegenden intra- und extrakranialen Kopfverletzungen 
müsse von einem schweren Schlag oder Sturz auf den Hinterkopf ausgegangen werden. 
Differentialdiagnostisch sei auch ein starkes Anschlagen des Hinterhauptes beispielsweise an der 
Marmorabdeckung, ein epileptischer Anfall oder eine Synkope mit Sturz auf den Hinterkopf, jeweils 
verbunden mit konsekutiver Contusio cerebri möglich. Am 10. August 2009 (SUVA-Akte Nr. 25) 
berichtete die F.________, die Blutung habe sich gemäss einem im März 2009 durchgeführten CT 
komplett zurückgebildet. Der Beschwerdeführer klage über intermittierende Kopfschmerzen, 
Schwindel sowie Dauerschmerz im Nacken. Einem weiteren Bericht vom 6. Januar 2010 (SUVA-
Akte Nr. 60) ist zu entnehmen, dass die Ursache des Sturzes immer noch unklar sei. Nach 
erfolgten Abklärungen beständen keine Hinweise auf ein kardiologisches Problem sowie eine 
epileptogene Genese des Sturzes. Demgegenüber würden sich aus einer Neuevaluation eines 
Schädel-MRI vom August 2009 beidseitig frontal und temporal links kortikal betonte 
Substanzdefekte ergeben.

Da sich die Situation nicht besserte, war der Beschwerdeführer vom 25. Februar bis 18. März 2010 
in der G.________ hospitalisiert. Zusätzlich zu den bekannten Diagnosen wurde in Folge der 
traumatischen Hirnverletzung eine leichte neuropsychologische Störung mit Einschränkung 
einzelner Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen im Rahmen eines postkontusionellen Syn-
droms festgehalten, weshalb die Fahreignung für berufliche Zwecke verneint wurde. Ansonsten 
seien ihm wechselbelastende mittelschwere Arbeiten möglich (Austrittsbericht vom 18. März 2010, 
SUVA-Akte Nr. 92). Im August 2010 fand gleichenorts eine Reevaluation statt. Im Vergleich zur 
neuropsychologischen Voruntersuchung ergaben sich keine relevanten Unterschiede. Weil sich 
weitere nicht dokumentierte Synkopen ereignet hatten, wurde ihm auch die Fahreignung zu 
privaten Zwecken abgesprochen (Berichte vom 17. und 18. August 2010; SUVA-Akte Nr. 109).

Am 29. Juni 2011 (SUVA-Akte Nr. 166) äusserte sich Dr. med. H.________, Facharzt für 
Neurologie (Deutschland) der SUVA, ausführlich zum Fall. Der Schwindel könne nicht auf den 

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Unfall zurückgeführt werden. Nacken- und Kopfschmerzen seien in den Unterlagen zwar 
wiederholt festgehalten worden, ein posttraumatischer Kopfschmerz sei aber weder diagnostiziert 
noch behandelt worden. Die zuletzt am 17. August 2010 festgestellten leichten 
neuropsychologischen Funktionsstörungen seien überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 
7. Februar 2009 zurückzuführen. Er relativierte diese Aussage sogleich wieder mit dem Hinweis, 
bei einer Hirnverletzung müsse mindestens ein Heilverlauf von zwei Jahren abgewartet werden, 
bevor von einem medizinischen Endzustand auszugehen sei. Da die letzte neuropsychologische 
Untersuchung 18 Monate nach dem Unfall erfolgte, schlug er diesbezüglich weitere Abklärungen 
vor.

Am 30. Januar 2012 kam es zu Hause zu einem unklaren Ereignis, wahrscheinlich eine Synkope 
mit Sturz. Der Beschwerdeführer war am späten Morgen am Telefon mit seiner Partnerin, als er 
auf einmal keine Reaktion mehr zeigte. Die aufgebotene Ambulanz schlug das Fenster ein und 
fand den Beschwerdeführer im Wohnbereich vor. Am Nachmittag bot die Hausärztin, Dr. med. 
I.________, Fachärztin FMH für allgemeine innere Medizin, wegen einer festgestellten 
Gangunsicherheit sowie einem Hämatotympanon [Blutfüllung des Hohlraums des Mittelohrs] 
erneut die Ambulanz auf, welche ihn ins D.________ brachte. Dort wurden im E.________ 
überdies multiple Frakturen und Lufteinschlüsse als Folge eines SHT festgehalten (Bericht vom 
30. Januar 2012, SUVA-Akte Nr. 220). Anlässlich einer Kontrolle in der D.________ berichtete der 
Beschwerdeführer über rezidivierende Nacken- und Kopfschmerzen und bei ansonsten 
unauffälligem Neurostatus wurde eine Standunsicherheit festgehalten (Bericht vom 30. Juli 2012, 
SUVA-Akte Nr. 301).

e) Auf dieser Grundlage wurde das Gutachten des D.________ vom 17. August 2012 er-
stellt. Dieses stellt die Anamnese im Detail und korrekt dar, der Fall wird ausführlich diskutiert, wo-
bei sich die Gutachter gründlich mit den Unterlagen auseinandersetzen. Die Beurteilung ist klar, 
eingehend begründet und nachvollziehbar. Dieses Gutachten erfüllt damit die von der Recht-
sprechung gestellten Anforderungen. Zu Recht erfolgt der Hinweise, vor dem Unfall vom Februar 
2009 sei anlässlich einer ambulanten Behandlung im E.________ ein mittelschweres COPD 
[chronische obstruktive Lungenerkrankung] festgestellt worden (Bericht vom August 2008; SUVA-
Akte Nr. 55) und es lägen vorbestehende degenerative Veränderungen der HWS vor.

Anlässlich der Begutachtung beklagte sich der Beschwerdeführer über einem seit dem Unfall von 
2009 bestehenden Ziehen im oberen Nackenbereich, welches sich über die Jahre aber vermindert 
habe. Kognitive Einschränkungen sowie auch Schwindel wurden von ihm verneint. Seine Koope-
ration während den neuropsychologischen Tests war schlechter als in den Voruntersuchungen in 
der G.________. Einige Testergebnisse fielen so schlecht aus, dass massive Einschränkungen bei 
Aktivitäten des alltäglichen Lebens zu erwarten wären. Dies lies sich dadurch erklären, dass der 
Beschwerdeführer selber angab, sich zum Teil nicht angestrengt zu haben.

Hinsichtlich des Unfalls von 2009 sind die Gutachter der Ansicht, es sei unbestritten, dass der Be-
schwerdeführer beim Unfall ein leichtes SHT mit kleiner Contusio cerebri orbitofrontal beidseits 
und temporal lateral links erlitten habe. Ein durchgeführtes MRI-Schädel zeigte diskrete Hirn-
parechymdefekte frontobasal beidseits sowie eine kleine temporale Läsion lateral links. Es sei aber 
davon auszugehen, dass keine unfallbedingten Schmerz-, Schwindel- oder Gleichgewichtssympto-
matik bestehe, wie dies bereits Dr. med. H.________ festgehalten habe. Die Nackenschmerzen 
seien am ehesten in Zusammenhang mit den degenerativen Veränderungen der HWS zu sehen. 
Erst acht Monate nach dem Unfall seien Konzentrationsschwierigkeiten und erst nach einem Jahr 

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eine Vergesslichkeit erwähnt worden. Diese Probleme ständen nicht im Zusammenhang mit den 
Schädelläsionen, da diese zu klein seien und auch von ihrer Lokalisation her gegen komplexe kog-
nitive Beschwerden sprechen würden, welche zudem zu spät aufgetreten seien, als dass diese im 
Rahmen eines postkontusionellen Syndroms gesehen werden könnten, weshalb in diesem Punkt 
der Einschätzung der G.________ [vgl. neuropsychologischer Bericht vom 15. März 2010; SUVA-
Akte Nr. 92] nicht gefolgt werden könne.

Was den Unfall von 2012 betreffe, so ergebe sich aus dem aktuellen MRI keine Veränderung zu 
den Voruntersuchungen vor dem zweiten Ereignis, weshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
angenommen werden könne, der Beschwerdeführer habe sich dabei keine intracerebralen Ver-
letzungen, sondern Schädelfrakturen zugezogen. Deshalb habe es durch dieses Ereignis nicht zu 
neurologischen oder neuropsychologischen Funktionsstörungen kommen können. Die Defizite im 
Gedächtnis und der Handlungsplanung müssten insgesamt als nicht valide betrachtet werden und 
könnten für die Beurteilung nicht herbeigezogen werden. Es lägen leichte Hirnfunktionsstörungen 
im Gedächtnis, der Aufmerksamkeit und der visuellen Wahrnehmungsgeschwindigkeit vor. Es sei 
aber unwahrscheinlich, dass diese kognitiven Minderleistungen unfallbedingt seien. Als Ursache 
hierfür käme am ehesten das früher diagnostizierte COPD in Frage. Kognitive Defizite seien bei 
einem COPD in der Literatur bekannt und würden häufig auftreten. Auch seien Stürze in 
Zusammenhang mit einem COPD nicht ungewöhnlich.

Insgesamt seien die noch vorliegenden Beschwerden krankheits- und nicht unfallbedingt. Dr. med. 
H.________ schliesst sich in seiner Beurteilung vom 15. Juli 2013 (zusammen mit den 
Bemerkungen eingereicht) dieser Meinung an und hält fest, die einzige Diskrepanz zwischen dem 
Gutachten des D.________ und seinem früheren Bericht vom Juni 2011 bestehe hinsichtlich der 
Beurteilung der Kausalität der neuropsychologischen Beschwerden und weist darauf hin, dass er 
zum damaligen Zeitpunkt diesbezüglich keine abschliessende Einschätzung vornehmen konnte. 
Das Gutachten sei nachvollziehbar und ihm könne gefolgt werden.

f) Nicht überzeugen kann demgegenüber für die hier relevante Frage der Kausalität das 
von der IV-Stelle eingeholte interdisziplinäre (Pneumologie, Psychiatrie, Rheumatologie, Neurolo-
gie und Neuropsychologie) MEDAS-Gutachten vom 30. Dezember 2013, welches sich auf Unter-
suchungen des Beschwerdeführers im September und November 2013 stützt und damit auch eine 
Zeitspanne nach dem Erlass des Einspracheentscheids vom 26. März 2013 betrifft, die für den vor-
liegenden Fall grundsätzlich nicht in Betracht gezogen werden muss (vgl. BGE 132 V 215 E. 3.1.1 
mit Hinweisen). Die SUVA weist zu Recht darauf hin, dass es in dem umfangreichen Gutachten an 
einer eigentlichen interdisziplinären Diskussion fehlt und beim "Fragebogen betreffend Problematik 
der natürlichen Kausalität" die Fragestellungen unüblich und nicht der korrekten Terminologie ent-
sprechen. Ferner fällt bei der Lektüre auf, dass bei der Beurteilung teilweise längere Abschnitte 
aus älteren Berichten zitiert werden, ohne dies besonders zu kennzeichnen. Die Gutachter erach-
ten den im Gutachten des D.________ festgehaltene Zusammenhang zwischen den kognitiven 
Minderleistungen und dem COPD als nicht nachvollziehbar. Die Ursache der kognitiven 
Funktionseinschränkungen sei unklar. Als möglichen Faktor wurde die beim Unfall von Februar 
2009 erlittenen Gehirnverletzungen gesehen, um nachher sogleich diese These wieder in Frage zu 
stellen. Dagegen spreche, dass die Exekutivfunktionen und Aufmerksamkeitsleistungen bei der 
Untersuchung durch die MEDAS in der Norm waren. Auch die Beeinträchtigung des verbalen 
Gedächtnisses sei wohl nicht auf Unfall zurückzuführen, da dieses bei der Voruntersuchung 2010 
noch normal war. Interdisziplinär wurde ein wahrscheinlicher bis sehr wahrscheinlicher 
Zusammenhang zwischen dem Unfall von Februar 2009 und den weiterhin bestehenden 

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neurologischen und neuropsychologischen Beeinträchtigungen angenommen, dabei aber als 
mögliche Ursache ebenfalls das COPD erwähnt und schliesslich der Schluss gezogen, die 
Beschwerden seien zu 50% krankheits- und zu 50% unfallbedingt. Insgesamt erscheinen damit die 
Aussagen der MEDAS zur Kausalität nicht klar, sondern widersprüchlich und können nicht 
berücksichtigt werden.

Von Interesse ist im MEDAS-Gutachten aber, dass eine mögliche Ursache der verschlechterten 
verbalen Gedächtnisleistung trotz Verbesserungen in einer Reihe von anderen kognitiven Leis-
tungsbereichen auch auf eine Vorläuferphase eines progressiv demenziellen Geschehens hin-
deuten könne. Zudem hält das rheumatologische Teilgutachten vom 10. Oktober 2013 fest, die 
noch vorhandenen HWS-Beschwerden könnten nicht mehr auf die Unfälle zurückgeführt werden 
und würden auch ohne diese heute vorliegen. Ferner werden im neuropsychologischen Teilgut-
achten Hinweise auf das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung genannt. Die Verhaltensauffällig-
keiten seien aber weniger im Zusammenhang mit dem Unfall von 2009 zu sehen, sondern seien 
eher vorbestehend. Im psychiatrischen Teilgutachten ergab sich kein eigenständiges Krankheits-
bild. Es liege auch keine organische Persönlichkeitsstörung vor, da die hierfür erforderliche 
Schädigung oder Funktionsstörung des Hirns sich weder in der Klinik noch aus den Akten ergebe. 
Allenfalls könne die Diagnose von auffälligen Persönlichkeitszügen (ICD-10 Z 73) gestellt werden.

Am 7. April 2015 (zusammen mit der SUVA-Stellungnahme vom 8. April 2014 zum MEDAS-Gut-
achten eingereicht) äusserte sich Dr. med. H.________ erneut zum Fall und ist nach eingehender 
Diskussion des MEDAS-Gutachtens der Ansicht, es könne weiterhin dem Gutachten des 
D.________ gefolgt werden. Die im MEDAS-Gutachten neu gestellten Diagnosen (Anosmie, 
enthemmte Primitivreflexe und milde kognitive Beeinträchtigung im Sinne von leichter 
Beeinträchtigung des verbalen Gedächtnisses) könnten auch als erste Anzeichen einer 
degenerativen Erkrankung des Zentralnervensystems sein. Eventuell sei durch den Unfall von 
2009 – derjenige von Januar 2012 habe überwiegend wahrscheinlich nicht zu einer residuellen 
substanziellen Hirnverletzung geführt – der Vorzustand beeinträchtigt worden. Aufgrund der 
Lokalisation und des geringen Ausmasses der bilddiagnostisch nachgewiesenen traumatischen 
Hirnverletzung könne höchstens eine vorübergehende Verschlimmerung angenommen werden 
und es sei davon auszugehen, dass spätestens am 6. Januar 2013 der Status quo ante vel sine 
eingetreten sei. Hinsichtlich der Anosmie bestehe höchstens ein möglicher Zusammenhang mit 
dem Unfall von 2009, da der Geruchssinn im Jahr 2011 noch in Ordnung war. So berichtete Dr. 
med. J.________, Facharzt FMH für Oto-Rhino-Laryngologie der SUVA am 21. April 2011 nach 
einer gleichentags erfolgten otoneurologischen Untersuchung, beim Beschwerdeführer bestehe 
keine erhebliche Störung des Geruchssinns und dieser habe sowohl angenehme (Ananas) als 
auch unangenehme Gerüche (Fisch) korrekt identifiziert (SUVA-Akte Nr. 156). Ebenso könne 
gemäss Dr. med. H.________ die festgestellte leichte Beeinträchtigung des verbalen 
Gedächtnisses nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die nachgewiesene traumatische 
Hirnverletzung zurückgeführt werden.

g) Aufgrund der dargestellten Unterlagen gibt es damit nichts daran auszusetzen, dass die 
SUVA die natürliche Kausalität ab dem 6. Januar 2013 gestützt auf das überzeugende Gutachten 
des D.________ für die weiterhin bestehenden Beschwerden verneint hat. Bei diesem Ausgang 
erübrigen sich die Fragen nach dem adäquaten Kausalzusammenhang sowie auf einen allfälligen 
Anspruch auf eine Rente bzw. eine Integritätsentschädigung.

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Zu keiner anderen Sichtweise führen die Argumente des Beschwerdeführers. Er bringt zunächst 
vor, das Gutachten des D.________ setze sich nicht mit der von der Hausärztin gestellten 
Diagnose eines HWS-Schleudertraumas auseinander. Ferner sei der Tatsache nicht Rechnung 
getragen worden, dass er sich beim ersten Ereignis den Kopf angeschlagen habe und erst dann 
gestürzt sei. Es ist richtig, dass weder im Gutachten noch in den übrigen Unterlagen ein 
Schleudertrauma diskutiert wird. Es ist aber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, 
dass sich der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls von 2009 zusätzlich zu den bekannten 
Verletzungen nicht zudem ein HWS-Schleudertrauma zugezogen hat. So wird diese Diagnose in 
den unfallnahen Unterlagen nie aufgeführt und von der Hausärztin erst in ihrem Bericht vom 
14. Oktober 2009, acht Monate nach dem Unfall, zum ersten Mal erwähnt. Weiter wurde sehr wohl 
von den Ärzten auch von einem eventuellen Anschlagen des Kopfes ausgegangen, wie dies im 
vorerwähnten Bericht der F.________ vom 27. März 2009 festgehalten wurde. Auch die SUVA 
geht in ihren Bemerkungen vom 29. August 2013 von diesem Sachverhalt aus.

Weiter bringt er vor, es ergäben sich Widersprüche zwischen dem Gutachten des D.________ und 
den übrigen Unterlagen. So habe die G.________ die kognitiven Beschwerden als vereinbar mit 
einem in Folge der Schädelverletzung erlittenen postkontusionellen Syndroms angesehen. 
Ebenfalls in der Beurteilung von Dr. med. H.________ vom 29. Juni 2011 werde der Kausalzusam-
menhang zwischen den neuropsychologischen Beschwerden und dem Unfall von 2009 bejaht. Der 
Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass zum einen ein einmal bejahter Kausalzusammen-
hang im weiteren Verlauf verneint werden kann, da der sogenannte Status quo ante bzw. sine ein-
getreten ist. Zum anderen erklärte Dr. med. H.________ in seinen späteren Berichten 
überzeugend, wie dargelegt, bei seiner Stellungnahme vom 29. Juni 2011 sei noch gar keine 
abschliessende Beurteilung des Falls möglich gewesen, weshalb er in diesem Bericht ja auch 
weitere Abklärungen vorschlug. Das Gutachten des D.________ zeigt ebenfalls nachvollziehbar 
auf, wie gesehen, dass im Gegensatz zur Ansicht der G.________ ein postkontusionelles Syndrom 
ausgeschlossen werden kann.

Auch die Kritik, das Gutachten des D.________ stütze sich für die Verneinung der Kausalität der 
kognitiven Beschwerden nur auf die Verdachtsdiagnose des COPD, was im MEDAS-Gutachten 
klar verworfen werde, kann nicht gehört werden. Einzig relevant ist vorliegend, ob die noch vor-
handenen kognitiven Beschwerden in einem Zusammenhang mit den anlässlich der beiden Un-
fällen erlitten Verletzungen gebracht werden können. Dies ist gemäss dem überzeugenden 
Gutachten des D.________ nicht der Fall und es erübrigen sich diesbezüglich weitere 
Abklärungen.

Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, im MEDAS-Gutachten werde zu Recht der Hinweis 
gemacht, die im Gutachten des D.________ anlässlich der neuropsychologischen Testung ge-
machte Unterscheidung in valide und nicht valide Ergebnisse sei schwer nachvollziehbar und die 
Gültigkeit der Testresultate in Frage zu stellen. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass bei 
späteren neuropsychologischen Testungen (Klinik K.________; Bericht nicht im Dossier, sowie 
anlässlich der Begutachtung durch die MEDAS) wiederum ein mit den Voruntersuchungen in der 
G.________ insgesamt vergleichbares Resultat ergab.

Doch auch wenn die natürliche Kausalität zwischen den beiden Unfällen von 2009 und 2012 und 
den neuropsychologischen Beschwerden bejaht würde, ergäbe sich im Ergebnis keine Änderung, 
da hier der adäquate Kausalzusammenhang nicht gegeben ist.

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4. a) Hinsichtlich der Adäquanz stellt sich zunächst die Frage, nach welchen Kriterien diese 
geprüft werden muss. Wie oben dargestellt, kommt trotz eines SHT die "Psycho-Praxis" zur An-
wendung, wenn es nur zu einem leichten SHT mit Commotio cerebri gekommen ist. Hierzu ist das 
Dossier, vor allem was den ersten Unfall betrifft, nicht widerspruchsfrei. Bei einem GCS [Glasgow 
Coma Score] von 13–15 ist von einem leichten SHT, entsprechend einer Commotio cerebri auszu-
gehen. Demgegenüber handelt es sich bei einer Contusio cerebri um ein mittelschweres bis 
schweres SHT. Vorliegend wird in den medizinischen Berichten zum Unfall von 2009 verschiedent-
lich (z. B. vorerwähnter Bericht der F.________ vom 27. März 2009) ein leichtes SHT mit Contusio 
festgehalten. Demgegenüber notierte die Sanitätspolizei gemäss dem vorerwähnten Bericht des 
E.________ vom April 2009 bei ihrem Eintreffen ein GCS von 14 und später im Spital wurde ein 
GCS von 15 festgehalten, was einzig für eine Commotio cerebri sprechen würde. Diese Frage 
kann aber offen gelassen werden, da auch bei der für den Beschwerdeführer günstigeren "Schleu-
dertrauma-Praxis" gemäss den Kriterien von BGE 134 V 109 (vgl. Urteil BGer 8C_420/2013 vom 
30. Mai 2014 E. 6.2.3)  die Adäquanz zu verneinen ist.

b) Bei banalen und leichten Unfällen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen 
dem Unfall und den nicht objektivierbaren Beschwerden in der Regel ohne weiteres verneint wer-
den. Bei schweren Unfällen dagegen ist der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel zu be-
jahen. Der mittlere Bereich umfasst jene Unfälle, welche weder der ersten noch der zweiten 
Gruppe zugeordnet werden können. Hier lässt sich die Frage nach der Adäquanz nicht allein auf-
grund des Unfalls schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, 
welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Fol-
gen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als Kriterien gelten:

- besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 
- die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, 
- fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;
- erhebliche Beschwerden; 
- ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 
- schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 
- Erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengung. 

Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist jedoch nicht in jedem Fall 
erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft 
einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im 
mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist. 
Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in beson-
ders ausgeprägter Weise erfüllt ist. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. ausschlagge-
bendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Diese 
Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Ver-
neinung des adäquaten Kausalzusammenhangs (BGE 117 V 359 Erw. 6b). Bei mittleren Unfällen 
müssen drei der Adäquanzkriterien erfüllt sein (Urteile BGer 8C_897/2009 vom 29. Januar 2010 
E. 4.5 sowie 8C_935/2009 vom 29. März 2010 E. 4.1.3).

c) Als Unfälle im mittleren Bereich wurde der Fall eines Versicherten angesehen, der einen 
Faustschlag an das linke Jochbein erhalten hatte, zu Boden gegangen und kurzzeitig bewusstlos 
gewesen war und dadurch eine Rissquetschwunde sowie eine Commotio cerebri erlitten hatte. 
Ebenso beim Sturz eines alkoholisierten Versicherten auf einer Treppe mit Aufschlagen des 
Kopfes, der sich eine Commotio cerebri, eine Nasenbeinfraktur sowie eine Rissquetschwunde an 

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der Nasenwurzel zuzog, oder auch bei einer Versicherten, welche anlässlich ihres Nachtdiensts 
mit der Stirn gegen einen niedrigen Türrahmen prallte, rückwärts ca. drei bis vier Treppenstufen 
hinunter fiel, mit dem Hinterkopf auf den Steinboden aufschlug und danach einige Zeit bewusstlos 
liegen blieb und sich dabei eine Rissquetschwunde an der Stirn, eine HWS-Distorsion sowie eine 
Commotio cerebri zuzog (Urteil EVG U 366/06 vom 23. Mai 2007 E. 5.1). Desgleichen im Fall einer 
Versicherten, die möglicherweise wegen einer Synkope umfiel, wobei sie den Stehtisch, an 
welchem sie stand, mit sich riss und von der marmornen Tischplatte am Gesicht getroffen wurde 
(Urteil EVG U 244/05 vom 25. Januar 2006).

Beim ersten Unfall vom Februar 2009 ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer gestürzt 
ist und sich dabei den Kopf angeschlagen hat. Beim Ereignis vom Januar 2012 kam es ebenfalls 
zu einem Sturz. In beiden Fällen erlitt der Beschwerdeführer ein leichtes SHT. Gemäss der oben 
dargestellten Rechtsprechung können die vorliegenden Ereignisse höchstens als Unfälle im mitt-
leren Bereich angesehen werden. Es müssen deshalb mindestens drei Adäquanzkriterien für die 
Bejahung eines Kausalzusammenhangs erfüllt sein. 

d) Vorliegend kann nicht von besonders dramatischen Begleitumständen oder besonderer 
Eindrücklichkeit des Unfalls ausgegangen werden. Aus den Unterlagen ergeben sich ferner weder 
Hinweise für eine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung noch für ärztliche Fehl-
behandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte. Auch kann nicht die Rede sein 
von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen. Der Verlauf war zwar 
schleppend, dabei kam es aber nicht zu erheblichen Komplikationen. Eine erhebliche Arbeitsun-
fähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengung ist ebenfalls zu verneinen. So erklärte die G.________ 
bereits 2010, in einer angepassten mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit mit mindestens 
leichten kognitiven Anforderungen bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer hat 
zudem nie ernsthaft den Versuch einer Wiederaufnahme der Arbeit vorgenommen, da er fixiert auf 
die Idee blieb, wiederum als Chauffeur tätig zu sein, wie es sich wiederholt aus dem Dossier ergibt, 
was ihm aufgrund der abgesprochenen Fahreignung aber verwehrt ist. Damit kann offen bleiben, 
ob die Kriterien der erheblichen Beschwerden sowie die Schwere oder die besondere Art der 
erlittenen Verletzungen erfüllt sind oder nicht, da dies auf jeden Fall nicht in besonders 
ausgeprägter Weise der Fall wäre, womit höchstens zwei Adäquanzkriterien erfüllt sind, was nicht 
genügt für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen den noch vorhandenen 
Beschwerden und den beiden Unfällen von 2009 und 2012 und dies mindestens ab dem 6. Januar 
2013.

5. Zusammenfassend hat die SUVA zu Recht ab dem 6. Januar 2013 die Kausalität zwischen 
den noch vorhandenen Beschwerden und den beiden Unfällen von 2009 und 2012 und damit den 
Anspruch auf weitere Leistungen verneint. Der Einspracheentscheid der SUVA vom 26. März 2013 
ist zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen.

Gemäss dem hier zur Anwendung kommenden Prinzip der Kostenlosigkeit des Verfahrens werden 
keine Gerichtskosten erhoben.

Der mit seinen Anträgen unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Parteient-
schädigung.

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde von A.________ wird abgewiesen.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

III. Es besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die 
Beschwerdeschrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen 
die Gründe angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das 
Bundesgericht die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der 
angefochtene Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor 
dem Bundesgericht ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 4. November 2015/bsc

Präsidentin Gerichtsschreiber-Berichterstatter