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**Case Identifier:** d7942f36-d370-5985-9fc4-7276b9013b03
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.08.2025 200 2025 409
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-409_2025-08-14.pdf

## Full Text

ALV 200 2025 409 
KNB/GET/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 14. August 2025

Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Germann

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern 
Rechtsdienst, Lagerhausweg 10, 3018 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Einspracheentscheid vom 4. Juni 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2025, ALV 200 2025 409

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Sachverhalt:

A.

Der … geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerde-
führer) war ab 1. Mai 2023 bei der B.________ AG als … angestellt (Akten 
des Amts für Arbeitslosenversicherung [nachfolgend AVA bzw. Beschwer-
degegner], Dossier Arbeitslosenkasse … I [act. II] 129 f.). Nach Auflösung 
dieses Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitgeberin per 31. Oktober 2024 
(act. II 128) meldete sich der Versicherte am 1. November 2024 beim Re-
gionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung an (act. 
II 137 f.) und stellte am 15. November 2024 einen Antrag auf Arbeitslosen-
entschädigung ab 1. November 2024 (act. II 133-136). Nach Abklärungen 
bei der Arbeitgeberin zu den Kündigungsgründen und Gewährung des 
rechtlichen Gehörs (act. II 43-48) stellte die Arbeitslosenkasse … den Ver-
sicherten mit Verfügung vom 14. Januar 2025 (act. II 31-33) für 36 Tage 
wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit in der Anspruchsberechtigung 
ein. Die dagegen vom Versicherten erhobene Einsprache (act. II 22 f.) 
hiess das AVA nach weiteren Abklärungen (act. II 5-7) mit Entscheid vom 
4. Juni 2025 (Akten des AVA, Dossier Arbeitslosenkasse … II [act. IIA] 7-
14) insoweit teilweise gut, als es die Einstelltage auf 31 reduzierte. Soweit 
weitergehend, wies es die Einsprache ab. 

B.

Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. Juni 2025 Beschwer-
de. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides 
vom 4. Juni 2025 bzw. den Verzicht auf eine Einstellung in der Anspruchs-
berechtigung.

Mit Beschwerdeantwort vom 22. Juli 2025 beantragt der Beschwerdegeg-
ner die Abweisung der Beschwerde. 

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Mit Schreiben vom 6. August 2025 hielt der Beschwerdeführer an seinen in 
der Beschwerde gestellten Rechtsbegehren und dargelegten Standpunkten 
fest. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die 
obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 
[AVIG; SR 837.0] i.V.m. Art. 128 Abs. 1 i.V.m. Art. 119 der Verordnung vom 
31. August 1983 über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die 
Insolvenzentschädigung [AVIV; SR 837.02]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 4. Juni 
2025 (act. IIA 7-14). Streitig und zu prüfen ist die Einstellung in der An-
spruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung im Umfang von 31 
Tagen wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit. 

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1.3 Da der Streitwert bei einer Einstelldauer von 31 Tagen unter 
Fr. 20'000.-- liegt (Fr. 364.50 [vgl. act. IIA 15] x 31 = Fr. 11'299.50), fällt die 
Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (Art. 57 
Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädi-
gung, sofern die Voraussetzungen gemäss Art. 8 Abs. 1 AVIG erfüllt sind. 
Die Arbeitslosenentschädigung wird als Taggeld ausgerichtet. Für eine 
Woche werden fünf Taggelder ausbezahlt (Art. 21 AVIG).

2.2

2.2.1 Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG ist die versicherte Person in der 
Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eigenes Verschulden 
arbeitslos ist. Der Tatbestand der selbst verschuldeten Arbeitslosigkeit er-
fasst Verhaltensweisen der versicherten Person, die eine Verletzung der 
Pflicht, Arbeitslosigkeit zu vermeiden, bedeuten (ARV 2014 S. 147 E. 3.1). 

Die Arbeitslosigkeit gilt insbesondere dann als selbstverschuldet, wenn der 
Versicherte durch sein Verhalten, insbesondere wegen Verletzung arbeits-
vertraglicher Pflichten, dem Arbeitgeber Anlass zur Auflösung des Arbeits-
verhältnisses gegeben hat (Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV). Die Einstellung in der 
Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit gemäss 
Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV setzt jedoch keine Auflösung des Arbeitsverhält-
nisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 bzw. Art. 346 Abs. 2 des 
Schweizerischen Obligationenrechts (OR; SR 220) voraus. Es genügt, dass 
das allgemeine Verhalten Anlass zur Kündigung bzw. Entlassung gegeben 
hat; Beanstandungen in beruflicher Hinsicht müssen nicht vorgelegen ha-
ben. Mithin gehören dazu auch charakterliche Eigenschaften im weiteren 
Sinne, die den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin für den Betrieb als 

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untragbar erscheinen lassen (BGE 112 V 242 E. 1 S. 244; ARV 2016 S. 60 
E. 5; SVR 2006 ALV Nr. 15 S. 51, C 223/05 E. 1).

2.2.2 Ein Selbstverschulden im Sinne der Arbeitslosenversicherung liegt 
dann vor, wenn und soweit der Eintritt oder das Andauern der Arbeitslosig-
keit nicht objektiven Faktoren zuzuschreiben ist, sondern in einem nach 
den persönlichen Umständen und Verhältnissen vermeidbaren Verhalten 
der versicherten Person liegt, für das die Versicherung die Haftung nicht 
übernimmt. Dieses Verhalten muss gemäss Art. 20 lit. b des Übereinkom-
mens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) vom 21. Juni 
1988 über Beschäftigungsförderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit 
(SR 0.822.726.8) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genügt. 
Folglich reicht es aus, dass das allgemeine Verhalten am Arbeitsplatz aus 
sachlich gerechtfertigten Gründen vom Arbeitgeber missbilligt wurde und 
die versicherte Person trotz Wissens um diese Missbilligung ihr Verhalten 
nicht geändert hat, womit sie dem Arbeitgeber Anlass zur Kündigung gab 
bzw. eine solche in Kauf nahm. Ausschlaggebend ist, ob die versicherte 
Person wissen konnte und musste, dass sie durch ihr Handeln womöglich 
eine Kündigung bewirkt (BGE 147 V 342 E. 6.1 S. 357; Urteil des Bundes-
gerichts [BGer] 8C_466/2007 vom 19. November 2007 E. 3.1; ARV 2016 
S. 60 E. 5).

2.2.3 Eine versicherte Person kann nach Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV in der 
Anspruchsberechtigung nur eingestellt werden, wenn das ihr zur Last ge-
legte Verhalten in beweismässiger Hinsicht klar feststeht. Anders ausge-
drückt darf nicht einzig auf die Aussagen des Arbeitgebers zu den 
Umständen der vorzeitigen Auflösung des Arbeitsverhältnisses abgestellt 
werden, insbesondere nicht, wenn diese bestritten und durch keine weite-
ren Indizien gestützt werden (BGE 112 V 242 E. 1 S. 245; ARV 1999 S. 39 
E. 7b). Von zusätzlichen Abklärungen darf nicht schon deshalb abgesehen 
werden, weil die versicherte Person die von ihrem Arbeitgeber erhobenen 
Vorwürfe nicht substantiell bestritten hat (ARV 2016 S. 60 E. 5, 1993/94 S. 
188 E. 6b bb).

2.3 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst 
sich nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG) und 
nicht nach der tatsächlichen Dauer der Arbeitslosigkeit (BGE 113 V 154; 

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ARV 2023 S. 279 E. 4.1). Massgebend ist das Gesamtverhalten der versi-
cherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesentlichen Umstände 
des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegebenheiten zu wür-
digen ist (BGE 141 V 365 E. 4.1 S. 369). Die Dauer der Einstellung beträgt 
1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 
60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 lit. a - c AVIV). 

3.

3.1 Aufgrund der Akten steht fest und ist unbestritten, dass die ehema-
lige Arbeitgeberin (B.________ AG) mit Schreiben vom 24. Juli 2024 das 
Arbeitsverhältnis mit dem Beschwerdeführer per 31. Oktober 2024 gekün-
digt hat (act. II 128). Als Grund für die Kündigung gab sie an, "Freistellung, 
da die Bedingung gemäss Personalreglement (Kap. 2.2) nicht erfüllt wurde" 
(act. II 131). 

3.1.1 Im Rahmen der sachverhaltlichen Erhebungen im Verwaltungsver-
fahren (act. II 93; 99; 117) klärte die Arbeitslosenkasse die Gründe, die zur 
Kündigung geführt haben, weiter ab. In ihrer Stellungnahme vom 7. Januar 
2025 (act. II 46-48) hielt die ehemalige Arbeitgeberin im Wesentlichen was 
folgt fest: 

"[Der Beschwerdeführer] hat anfangs Juli mündlich 1 Woche Ferien von 26. bis zum 

31. Juli 2024 bei seinem Vorgesetzten, […], beantragt. [Der Vorgesetzte] hat diese 

aufgrund der Kurzfristigkeit betriebsbedingt abgelehnt. Trotz der Ablehnung hat [der 

Beschwerdeführer] die Woche Ferien im Rapportierungstool vorerfasst. Der Vorge-

setzte hat sich danach schriftlich (Mail) [beim Beschwerdeführer] gemeldet, um die 

Hintergründe zu klären. [Der Beschwerdeführer] antwortete, dass er die Ferien neh-

men müsse, da er sonst in Lebensgefahr sei […]. Als … in …haben unsere Mitarbei-

tenden funktionsbezogen Zugriff auf kritische und per Gesetz besonders 

schützenswerte Daten (u.a. Bankkundendaten). Dies traf auch auf [den Beschwerde-

führer] in seiner Rolle als … zu. Wir sind aus regulatorischen Gründen dazu verpflich-

tet bei erkannten, und möglichen kritischen Situationen entsprechende 

Folgeabklärungen einzuleiten. Aus diesem Grund hat die zuständige HR Business 

Partnerin, […], das Gespräch mit [dem Beschwerdeführer] gesucht, um seine Situati-

on besser zu verstehen. Hierbei ist zu erwähnen, dass im besagten Zeitraum die 

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Kontaktaufnahme anspruchsvoll war. Die zu erwartende Erreichbarkeit des Betroffe-

nen während der Arbeitszeit war nicht gewährleistet.

[…]. [Der Beschwerdeführer] erklärte, dass er aus wichtigem Grund nach … reisen 

müsse und dass wenn er die Reise nicht antreten würde, sein Leben in Gefahr sei. 

Die Nachfrage, ob dies mit einem gesundheitlichen Zustand zusammenhänge, hat 

[der Beschwerdeführer] verneint. Er meinte, dass niemand vom Grund der Reise er-

fahren dürfe. […] [Die HR Business Partnerin] hat [dem Beschwerdeführer] mitgeteilt, 

dass dies sehr beunruhigende Aussagen seien und dass aus Sicht des Arbeitgebers 

geprüft werden müsse, ob er unter diesen Umständen – ohne weiterführende Infor-

mationen seitens [des Beschwerdeführers] – aus Sicht Risiko- und Compliancema-

nagement (Background-Check, Integritätsprüfung) weiter beschäftigt werden könne. 

[Der Beschwerdeführer] hat dies zur Kenntnis genommen und gemeint, er habe kei-

ne Wahl und dass es sich um einen kulturellen Umstand handle, den wir nicht nach-

vollziehen oder verstehen können. [Der Beschwerdeführer] meinte auch, dass er eine 

Kündigung dafür in Kauf nehmen würde/müsste. […] Danach wurde [der Beschwer-

deführer] am 24. Juli um 09.00 Uhr zu einem physischen Termin an unserem Stand-

ort in … eingeladen. [Der Beschwerdeführer] hat die Einladung kurzfristig abgesagt 

und meinte, er könne nicht physisch vor Ort sein. Auf weitere Kontaktaufnahmen per 

Teams-Nachrichten, Mails, Anrufe oder SMS auf seinem privaten Handy damit das 

Gespräch online über Teams geführt werden konnte, hat [der Beschwerdeführer] 

nicht reagiert […]. Die für die Funktion [des Beschwerdeführers] zwingend und ohne 

Vorbehalt notwendige Integrität konnte aufgrund der gemachten Aussagen und dem 

erfahrenen Mitarbeiterverhalten (unbewilligte Ferienabwesenheit, schlechte Erreich-

barkeit, offene Kommunikation/diffuse Rückmeldungen und unklare Aussagen) (Si-

cherheitsüberprüfung gemäss Kapitel 2.2 des Personalreglements) nicht mehr 

bestätigt werden. Daraufhin wurde [dem Beschwerdeführer] die Kündigung und 

Freistellungsvereinbarung per Einschreiben geschickt und sein Account mit sofortiger 

Wirkung gesperrt. […]."

Hierzu nahm der Beschwerdeführer wie folgt Stellung (act. II 43-45): 

"Am 04. Juli 2024 habe ich meine Ferien (25.07.2024 - 31.07.2024) im Rapportie-

rungstool beantragt. Ich habe dann [meinen Vorgesetzten] im Teammeeting über 

meinen Antrag informiert, damit er meinen Antrag genehmigen kann. Ich wollte mein 

Flugticket rechtzeitig kaufen. In unserer wöchentlichen Teambesprechung am 4. Juli 

2024 teilte mir [mein Vorgesetzter] mit, dass 5 Arbeitstage für Ferien zu lang sind. Ich 

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habe ihm geantwortet, dass ich meine Ferien von 5 auf 4 Arbeitstage reduziere und 

das Gespräch über meine Ferien ist beendet. Am Nachmittag des 4. Juli 2024 habe 

ich im Rapportierungstool die Änderung vom 25.07.2024 - 31.07.2024 auf den 

26.07.2024 - 31.07.2024 durchgeführt und ich habe auch im Rapportierungstool ei-

nen halben freien Tag beantragt, da ich viele Überstunden habe. Am 04. Juli 2024 

abends habe ich mein Flugticket gekauft. Eine Woche später erfuhr ich in einem Ge-

spräch mit [meinem Vorgesetzten], dass er meinen Ferienantrag abgelehnt, aber ei-

nen halben freien Tag genehmigt hat. Also schrieb ich ihm am 12. Juli 2024 eine E-

Mail, um zu erklären warum ich reisen muss.

Ich habe weder mit [der HR Business Partnerin] noch mit einer anderen Person der 

B.________ AG über die Mahnung oder die Kündigung gesprochen, weder telefo-

nisch noch persönlich. […]. Soweit mir bekannt ist, werden unsere Meetings immer 

aufgezeichnet. [Die HR Business Partnerin] sollte wenigstens eine Tonaufnahme, Vi-

deo, SMS, Chat im MS Team oder E- Mail für ein so wichtiges Gespräch zur Verfü-

gung stellen, um eine falsche Behauptung zu vermeiden. Ich habe weder mit [der HR 

Business Partnerin] noch mit [meinem Vorgesetzten] über meine Krankheit gespro-

chen. Ich habe den beiden nur gesagt, dass mein Leben in Gefahr ist.

[…]. Ich war immer erreichbar, hatte immer eine offene Kommunikation mit meinen 

Kollegen und als einer der Besten im Team habe ich meinen Kollegen bei techni-

schen Fragen immer geholfen, so gut ich konnte.

[…]. 

[…] Als ich nachfragte, warum meine Ferien (26.07.2024 - 31.07.2024) abgelehnt 

wurden, bekam ich keine klare Antwort. Leider hat die B.________ AG um die Mit-

tagszeit mein Konto gesperrt, so dass ich auf nichts mehr bei B.________ AG zugrei-

fen kann."

3.1.2 Im Einspracheverfahren machte der Beschwerdeführer (act. II 
22 f.) geltend, dass er aufgrund von "Arbeitsstress ernsthaft krank" gewor-
den sei (Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Schwindelge-
fühl). Er habe seinen Augenarzt um eine Überweisung an ein 
kardiologisches Zentrum gebeten, weil er keinen Hausarzt gefunden habe. 
Der Augenarzt habe ihm gesagt, dass die Praxen zur Behandlung von 
Bluthochdruck im Moment keine neuen Patienten aufnähmen. In … habe er 
selbst keine Praxis für seine Behandlung finden können. Er habe eine (ihm 

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bereits bekannte) Heilerin in … um Hilfe gebeten und sie habe ihm seinen 
Gesundheitszustand erklärt. Nach ihrer Empfehlung habe er dringend zur 
Behandlung nach … reisen müssen, bevor es zu spät gewesen sei. Auf-
grund der stressbedingten Erkrankung habe er sich in Behandlung bege-
ben müssen, da er Gefahr gelaufen sei, einen Herzinfarkt oder ein Burnout 
zu erleiden (act. II 23). 

3.1.3 Im vorliegenden Beschwerdeverfahren wiederholte der Beschwer-
deführer seine bereits im Verwaltungsverfahren gemachten Vorbringen. 
Insbesondere macht er geltend, die Abwesenheit vom Arbeitsplatz sei nicht 
Ausdruck einer leichtfertigen oder böswilligen Pflichtverletzung gewesen, 
sondern die direkte Konsequenz einer schweren, durch den Arbeitgeber 
massgeblich mitverursachten gesundheitlichen Notlage. Die fehlenden Be-
handlungsmöglichkeiten vor Ort hätten ihn zu dieser Reise als letztem 
Ausweg zur Bewahrung seiner Gesundheit gezwungen (Beschwerde S. 3 
Ziff. 1; Eingabe vom 6. August 2025).

3.2 Der Beschwerdegegner hat im angefochtenen Einspracheent-
scheid vom 4. Juni 2025 (act. IIA 7-14) den Tatbestand der selbstverschul-
deten Arbeitslosigkeit als erfüllt beurteilt, da der Beschwerdeführer durch 
seine Handlungen den Stellenverlust zumindest in Kauf genommen habe. 
Dem ist mit Blick auf das Ergebnis der Abklärungen zu den Kündigungs-
gründen (vgl. E. 3.1.1 f. vorne) beizupflichten. Wie gezeigt, begründete die 
ehemalige Arbeitgeberin in der Stellungnahme vom 7. Januar 2025 die 
Kündigung dahingehend, dass in Anbetracht des Mitarbeiterverhaltens so-
wie aufgrund der gemachten Aussagen des Beschwerdeführers die für sei-
ne Funktion zwingend erforderliche und ohne Vorbehalt notwendige 
Integrität nicht mehr als gegeben habe erachtet werden können (vgl. 
E. 3.1.1 vorne; act. II 47). 

Diese Einschätzung ist ohne weiteres nachvollziehbar. Vorauszuschicken 
ist, dass der Sachverhalt entgegen dem Beschwerdeführer (Beschwerde 
S. 4 Ziff. 3) hinsichtlich der am meisten ins Gewicht fallenden Versäumnis-
se (nicht genehmigter Ferienbezug, potentiell besorgniserregende Mittei-
lungen zum Grund des Ferienbezugs bzw. der Reise) hinreichend erstellt 
ist und hinsichtlich der rechtserheblichen Aspekte auch ein konsistentes 
Bild ergibt (vgl. E. 2.2.3 vorne): So anerkennt der Beschwerdeführer, für die 

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beantragten und in Anspruch genommenen Ferien keine Genehmigung 
gehabt zu haben bzw. macht lediglich geltend, die Ablehnung des Ferien-
antrags sei verspätet erfolgt (vgl. Beschwerde S. 1 Ziff. 2; vgl. auch E. 3.3.1 
hinten). Was sodann den angegebenen Grund für den Ferienbezug anbe-
langt, so hielt der Beschwerdeführer am 12. Juli 2024 in einer E-Mail an 
seinen Vorgesetzten fest, "Wenn ich jetzt nicht reise, werde ich bis Januar 
2025 NICHT mehr am Leben sein. Ich habe also keine Wahl bei dieser 
Reise, wenn ich am Leben bleiben will" (act. II 50). Dass derlei Aussagen 
bei der Arbeitgeberin Bedenken hinsichtlich Unternehmens- und Mitarbei-
tersicherheit im Allgemeinen sowie der Integrität des Beschwerdeführers im 
Besonderen weckten, liegt auf der Hand, zumal sich der Beschwerdeführer 
weigerte, nähere Angaben zu den Hintergründen seiner Reise bzw. seines 
Ferienbezugs zu machen. Namentlich räumte er noch im Verwaltungsver-
fahren ausdrücklich selbst ein, mit der Arbeitgeberin nicht über seine 
Krankheit gesprochen bzw. ihr nur gesagt zu haben, dass sein Leben in 
Gefahr sei (act. II 44). Mithin ist ohne weiteres nachvollziehbar, dass unter 
diesen Umständen eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses mit dem Be-
schwerdeführer untragbar war (vgl. E. 2.2.1 vorne). Damit ist auch der 
Kausalzusammenhang zwischen dem von der Arbeitgeberin geltend ge-
machten Grund zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses, d.h. dem schuld-
haften Verhalten des Beschwerdeführers und der eingetretenen 
Arbeitslosigkeit, gegeben. Schliesslich musste dem Beschwerdeführer 
auch bewusst sein, dass er durch den eigenmächtigen Ferienbezug sowie 
den infolge seiner Aussagen geweckten Zweifel an seiner Integrität, an 
welche die Arbeitgeberin in Anbetracht seiner Tätigkeit als … zu Recht 
strenge Anforderungen stellte (vgl. act. II 47; Ziffer 3.3 des Personalregle-
ments [act. II 59] f.), eine Kündigung mindestens eventualvorsätzlich pro-
vozierte (vgl. E. 2.2.2 vorne).

3.3 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, dringt nicht durch: 

3.3.1 So anerkennt er selbst – wie eben gezeigt (vgl. E. 3.2 vorne) –, 
dass der Ferienbezug vom 26. bis 31. Juli 2024 nicht bewilligt war (Be-
schwerde S. 1 Ziff. 2). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die 
Ablehnung seitens des Vorgesetzten sei eine Woche nach dem Erwerb des 
Flugtickets am 4. Juli 2024 und damit "verspätet" erfolgt, ist dies nicht 

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massgebend. Insbesondere vermag der Beschwerdeführer nichts zu sei-
nen Gunsten daraus abzuleiten, dass er den Ferienantrag gemäss eigenen 
Angaben regulär gestellt, er sich "kooperativ" gezeigt und sich bereit erklärt 
habe, die Ferien auf vier Arbeitstage zu reduzieren und das Gespräch mit 
dem Vorgesetzten gemäss seiner Auffassung damit "abgeschlossen 
schien" (Beschwerde S. 1 Ziff. 1). Denn all dies ändert nichts daran, dass 
der Ferienbezug nicht genehmigt war und der Beschwerdeführer auch mit 
Blick auf den "positiven Gesprächsverlauf und der erfolgten Anpassung des 
Antrags" (Beschwerde S. 1 Ziff. 2) nicht einfach darauf vertrauen konnte 
und durfte, dass der Ferienbezug bewilligt werden würde. Aus dem Perso-
nalreglement ergibt sich denn auch, dass die Ferien "soweit wie möglich 
unter Berücksichtigung der Ferienwünsche des Mitarbeitenden festgelegt" 
werden (act. II 68 Ziff. 83), woraus folgt, dass die Ferien grundsätzlich nur 
nach Rücksprache bei der und Genehmigung durch die Arbeitgeberin be-
zogen werden können. 

3.3.2 Gemäss den Akten erfasste der Beschwerdeführer die Ferien trotz 
fehlender Genehmigung im entsprechenden Rapportierungstool (act. II 51). 
Er begründete dies auf Nachfrage des Vorgesetzten dem Dargelegten zu-
folge (vgl. E. 3.2 vorne) damit, die Reise antreten zu müssen, weil er an-
sonsten im Januar 2025 nicht mehr am Leben sein werde (act. II 50). Im 
Einspracheverfahren machte er diesbezüglich erstmals geltend, aufgrund 
von Arbeitsstress ernsthaft krank geworden zu sein und die Hilfe einer Hei-
lerin in … in Anspruch genommen zu haben (vgl. E. 3.1.2 vorne). Auch im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren führt er "Gravierende gesundheitliche 
Gründe für die Reise" bzw. eine "Notlage" ins Feld, indem er vorbringt, der 
"Reisegrund" sei durch extremen Arbeitsdruck und eine ernsthafte gesund-
heitliche Krise verursacht worden (Beschwerde S. 2 Ziff. 4). Wie in E. 3.2 
vorne gezeigt, informierte der Beschwerdeführer die Arbeitgeberin – entge-
gen seiner (auch in der Stellungnahme vom 6. August 2025 gemachten) 
Darstellung – nicht über den Grund der Reise bzw. des Ferienbezugs, son-
dern konfrontierte sie mit beunruhigenden Aussagen, welche im Lichte sei-
ner damaligen Funktion bei der ehemaligen Arbeitgeberin bzw. der dadurch 
geweckten Zweifel an der Integrität des Beschwerdeführers bereits für sich 
genommen den Tatbestand einer selbstverschuldeten Kündigung erfüllen 
(vgl. E. 3.2 vorne). Ungeachtet dessen ist das Vorbringen des Beschwerde-

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führers, wonach seine Äusserung gegenüber der Arbeitgeberin, er "müsse 
die Ferien nehmen, da [er] sonst in Lebensgefahr sei", keine Ausrede, son-
dern ein verzweifelter Hilferuf und Ausdruck einer schwerwiegenden Ge-
sundheitsbedrohung (Beschwerde S. 2 Ziff. 4) gewesen sei, nicht plausibel 
und namentlich nicht belegt (zur diesbezüglichen Beweispflicht des Arbeit-
nehmers vgl. BARBARA KUPFER BUCHER, Rechtsprechung des Bundesge-
richts zum AVIG, 6. Aufl. 2025, S. 179). Die eingereichten Arztzeugnisse 
dokumentieren allein kurzzeitige, zudem in der Vergangenheit liegende und 
damit nicht den vorliegenden Zeitraum betreffende Arbeitsunfähigkeiten 
(Akten des Beschwerdeführers [act. I] 7a-7c). Namentlich lassen sich dar-
aus nicht ansatzweise Rückschlüsse auf eine gesundheitsbedingte Notlage 
im hier relevanten Zeitraum ziehen. Solche Rückschlüsse ergeben sich 
auch nicht aus den beschwerdeweisen Ausführungen. Insbesondere sind 
seine Angaben, er habe in der Region … keinen Arzt gefunden (Beschwer-
de S. 2 Ziff. 4), angesichts der geltend gemachten medizinischen Notlage 
unglaubwürdig, was gleichermassen auf die (unbelegte) Behauptung zu-
trifft, die Arbeitgeberin habe seine gesundheitliche Notlage massgeblich 
mitverursacht (Beschwerde S. 3 Ziff. 1). Der Vorhalt, die Kündigung sei 
wegen seiner gesundheitlichen Probleme und damit missbräuchlich erfolgt 
(Beschwerde S. 3 Ziff. 2), geht schon deshalb fehl, weil die Arbeitgeberin 
im Zeitpunkt der Kündigung (act. II 128) über den Gesundheitszustand des 
Beschwerdeführers und seinen Beweggrund für den Ferienbezug bzw. die 
Reise nach … keine Kenntnisse hatte bzw. haben konnte, weil der Be-
schwerdeführer die Arbeitgeberin ausdrücklich nicht darüber unterrichtet 
hatte (act. II 44). Schliesslich legt der Beschwerdegegner zutreffend dar, 
dass der Beschwerdeführer die von ihm als missbräuchlich bezeichnete 
Kündigung zivilrechtlich nicht angefochten habe (Beschwerdeantwort S. 3), 
was Letzterer in seiner Stellungnahme vom 6. August 2025 denn auch 
bestätigte. 

3.3.3 Auch aus den übrigen beschwerdeweisen Einwänden kann der 
Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten: So ist nicht massge-
bend, dass er alle Projekttermine eingehalten und seine übrigen Pflichten 
ordnungsgemäss erfüllt hat (Beschwerde S. 2 Ziff. 5 erster Punkt), ist es 
doch für die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstver-
schuldeter Arbeitslosigkeit nicht erforderlich, dass Beanstandungen in be-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2025, ALV 200 2025 409

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ruflicher Hinsicht vorgelegen haben (vgl. E. 2.2.1 vorne). Entscheidend ist 
allein, dass der Beschwerdeführer durch das hier streitgegenständliche und 
dokumentierte Verhalten (vgl. E. 3.2 vorne) einen Grund für seine Entlas-
sung gesetzt hat. Irrelevant ist weiter, ob er mit der Arbeitgeberin über eine 
Kündigung gesprochen hat und ob die Arbeitgeberin dies beweisen kann 
oder nicht (Beschwerde S. 2 Ziff. 5 zweiter Punkt), zumal eine der Kündi-
gung vorausgehende Abmahnung für den Tatbestand der selbstverschul-
deten Arbeitslosigkeit ohnehin nicht vorausgesetzt ist (KUPFER BUCHER, 
a.a.O.).

3.4 Demnach hat der Beschwerdeführer seine Arbeitslosigkeit im 
Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV selbst verschuldet, womit die 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung grundsätzlich zu Recht erfolgte.

4.

Zur Angemessenheit der verfügten Sanktion von 31 Einstelltagen (vgl. 
E. 2.3 vorne) ist Folgendes festzuhalten:

Bei der mit Einspracheentscheid vom 4. Juni 2025 festgesetzten 
(act. IIA 13) Einstelldauer in der Anspruchsberechtigung von 31 Tagen geht 
der Beschwerdegegner vom Mindestwert der Skala im Bereich des schwe-
ren Verschuldens aus, was in Würdigung der gesamten objektiven und 
subjektiven Umstände zwar als eher wohlwollend zu qualifizieren ist, einer 
Ermessensprüfung (vgl. E. 2.3 vorne) jedoch standhält: Zu berücksichtigen 
ist, dass sich der Beschwerdeführer bei der infolge seines Verhaltens er-
folgten Vertragsauflösung (vgl. E. 3.1.1 vorne) auf keine objektiven Fakto-
ren berufen kann, welche sein Vorgehen rechtfertigten. Vielmehr liegt ein 
nach den persönlichen Verhältnissen und persönlichen Umständen ver-
meidbares Verhalten vor, indem der Beschwerdeführer durch seine höchst 
verunsichernden und auch auf Nachfrage hin nicht klärenden Angaben zum 
Grund des (eigenmächtigen) Ferienbezugs erhebliche Zweifel an seiner 
Integrität weckte, womit von einem schweren Verschulden auszugehen ist. 
Im Übrigen korrespondiert das Sanktionsmass mit den Weisungen des 
SECO (vgl. AVIG-Praxis ALE, Einstellraster, D75/1.B; abrufbar unter 
<www.arbeit.swiss>; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen, vgl. BGE 

http://www.arbeit.swiss

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150 V 1 E. 6.4.2 S. 6), wobei der Sanktionsrahmen bei Tatbeständen wie 
dem Vorliegenden von einem leichtem bis zu einem schwerem 
Verschulden reichen kann. Wie gezeigt, liegt hier ein schweres 
Verschulden vor, womit unter den dargelegten Umständen kein triftiger 
Grund gegeben ist, der ein Eingreifen ins Ermessen der Verwaltung recht-
fertigen würde. 

5.

Zusammenfassend besteht der angefochtene Einspracheentscheid vom 
4. Juni 2025 zu Recht und die dagegen gerichtete Beschwerde ist abzu-
weisen.

6.

6.1 Verfahrenskosten sind in Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AVIG 
i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG keine zu erheben.

6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf 
eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

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3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern, Rechtsdienst 

(samt Eingabe vom 6. August 2025)
- Staatssekretariat für Wirtschaft – SECO

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 

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Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.