# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6978978f-028a-5bc2-8dcc-d5da158a2c0c
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-11-02
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 02.11.2018 RR.2018.289
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_RR-2018-289_2018-11-02.pdf

## Full Text

Entscheid vom 2. November 2018 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Giorgio Bomio-Giovanascini, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Stephan Blättler,  

Gerichtsschreiber Stefan Graf  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Engel,  

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT,  

 

Beschwerdegegnerin 

 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Brasi-

lien 

 

Beschlagnahme von Vermögenswerten 

(Art. 80e Abs. 2 lit. a IRSG); 

Aufschiebende Wirkung (Art. 80l IRSG) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2018.289 

Nebenverfahren: RP.2018.51  

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- die Bundesanwaltschaft jeweils mit Verfügung vom 25. September 2018 die 

Bank B. und die Bank C. anwies, sofort sämtliche in der Schweiz angelegten 

oder verwalteten Vermögenswerte auf den auf A. lautenden Geschäftsbezie-

hungen Nr. 1 bzw. Nr. 2 zu sperren (act. 1.2a, 1.2b); 

 

- A. hiergegen mit Beschwerde vom 8. Oktober 2018 an die Beschwerdekam-

mer des Bundesstrafgerichts gelangte und beantragte, die verfügten Konto-

sperren seien aufzuheben, eventualiter umfangmässig einzuschränken, und 

der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen (act. 1); 

 

- A. seine Beschwerde mit Eingabe vom 19. Oktober 2018 vollumfänglich zu-

rückzog (act. 6). 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten die 

Bestimmungen des VwVG anwendbar sind (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37 

Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt (Art. 12 

Abs. 1 IRSG); 

 

- das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abzuschreiben ist (KIENER/RÜTSCHE/KUHN, Öffentliches Verfahrensrecht, 

2. Aufl. 2015, N. 1653); 

 

- bei diesem Ausgang des Verfahrens das Nebenverfahren betreffend auf-

schiebende Wirkung zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt abzuschrei-

ben ist; 

 

- die Partei, die ihre Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als unterliegende 

Partei gilt, weshalb ihr gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten 

aufzuerlegen sind (vgl. zuletzt u.a. den Entscheid des Bundesstrafgerichts 

RR.2018.165 vom 27. Juni 2018 mit Hinweis); 

 

- die Gerichtsgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren auf Fr. 500.– 

festzusetzen ist (Art. 63 Abs. 5 VwVG, Art. 73 StBOG sowie Art. 5 und 8 

Abs. 3 lit. b des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 

über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren 

[BStKR; SR 173.713.162]); 

- 3 - 

 

 

 

   und erkennt: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird als erledigt abgeschrieben. 

 

2. Das Gesuchsverfahren betreffend aufschiebende Wirkung wird als erledigt ab-

geschrieben.  

 

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.– wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

 

Bellinzona, 2. November 2018 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Daniel Engel 

- Bundesanwaltschaft 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über 
Ausstandsbegehren ist die Beschwerde zulässig (Art. 92 Abs. 1 BGG). Diese Entscheide können 
später nicht mehr angefochten werden (Art. 92 Abs. 2 BGG). 
 
Auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen sind andere selbständig eröffnete Vor- 
und Zwischenentscheide nicht anfechtbar. Vorbehalten bleiben Beschwerden gegen Entscheide 
über die Auslieferungshaft sowie über die Beschlagnahme von Vermögenswerten und 
Wertgegenständen, sofern sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können, oder 
wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Entscheid herbeiführen und damit einen 
bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (vgl. 
Art. 93 Abs. 1 und 2 BGG). Ist die Beschwerde gegen einen Vor- oder Zwischenentscheid gemäss 
Art. 93 Abs. 1 und 2 BGG nicht zulässig oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, so sind die 
betreffenden Vor- und Zwischenentscheide durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, 
soweit sie sich auf dessen Inhalt auswirken (Art. 93 Abs. 3 BGG).  
 

- 4 - 

 

 

 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (vgl. Art. 84 
Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG). 
 
Die Beschwerde ist innert zehn Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim 
Bundesgericht einzureichen (vgl. Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG).