# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bd214c8b-82cc-5088-846a-ee3aa9a898e4
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-06-19
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 19.06.2019 6B 721/2019 (6B_721/2019)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-721-2019_2019-06-19.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_721/2019
  
 

 

 

    
  Urteil vom 19. Juni 2019
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Statthalteramt des Bezirkes Bülach, 

Bahnhofstrasse 3, 8180 Bülach, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Revision (Ungehorsam im Betreibungsverfahren); Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts 

des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 2. April 2019 (SR190003-O/U/cwo). 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). 

 

    
  2. 
 

Gemäss Sendungsverfolgung der Post wurde der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer am 14. Mai 2019 am Schalter zugestellt. Er hat den Empfang persönlich mit seiner Unterschrift quittiert. Die 30-tägige Beschwerdefrist begann folglich am 15. Mai 2019 zu laufen und endete am 13. Juni 2019. Die Beschwerdeeingabe trägt zwar das Datum vom 11. Juni 2019, sie wurde jedoch erst am 14. Juni 2019 der Schweizerischen Post übergeben und ist damit folglich verspätet (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG). Dass der Beschwerdeführer die Frist unverschuldet verpasst hätte, macht er vor Bundesgericht nicht geltend. Er stellt auch kein Gesuch um Fristwiederherstellung. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  3. 
 

Ausnahmsweise werden keine Kosten erhoben (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird gegenstandslos. 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 19. Juni 2019 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill