# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 135d6330-a3dc-582c-b6a9-4c99cc5c84be
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.09.2009 C-5947/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5947-2007_2009-09-23.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5947/2007/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 3 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9  

Richterin Marianne Teuscher (Vorsitz), 
Richterin Ruth Beutler, Richter Blaise Vuille, 
Gerichtsschreiber Adrian Brand.

1. A._______,
2. B._______,
beide vertreten durch lic. iur. Gondini A. Fravi, LL.M., 
Rechtsanwalt,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Einreisesperre gegen A._______ (Wiedererwägung).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5947/2007

Sachverhalt:

A.
A._______ (geboren  [...]  1979,  nachfolgend:  Beschwerdeführer), 
mazedonischer Staatsangehöriger, reiste gemäss eigenen Angaben im 
Juli  oder  August  2001  illegal  in  die  Schweiz  ein,  obwohl  seine 
Gesuche  um  Bewilligung  der  Einreise  mit  Verfügungen  vom  10. 
Februar  1999  respektive  7.  Juni  2000  jeweils  abgewiesen  worden 
waren.  Der  Beschwerdeführer  wurde  am  21.  November  2001  im 
Rahmen der Aktion „la Sirène“ (Strafanzeige wegen Angriffs, versuch-
ter vorsätzlicher Tötung sowie eventuell strafbarer Vorbereitungshand-
lungen)  polizeilich  angehalten  und  anschliessend  in  Untersuchungs-
haft verbracht.

B.
Mit Urteil des Kreisgerichts III Aarberg-Büren-Erlach vom 23. Mai 2003 
wurde der Beschwerdeführer wegen Angriffs sowie Widerhandlungen 
gegen das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Nie-
derlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121) durch rechtswidriges Be-
treten und Verweilen in der Schweiz zu zwei Jahren Gefängnis sowie 
einer Landesverweisung von 4 Jahren verurteilt.

C.
Das  Bundesamt  für  Zuwanderung,  Integration  und  Auswanderung 
(IMES [heute: BFM]) verfügte am 2. Juli 2003 gegen den Beschwerde-
führer  eine  Einreisesperre  auf  unbestimmte  Dauer.  Gemäss  Emp-
fangsbestätigung  wurde  die  Einreisesperre  dem  Beschwerdeführer, 
welcher die Unterschrift  verweigerte, am 7. Juli  2003 im Regionalge-
fängnis Bern eröffnet. Die Einreisesperre ist unangefochten in Rechts-
kraft erwachsen.

D.
Mit Verfügung vom 3. Juli 2003 ordnete das Regierungsstatthalteramt 
Aarberg  die  Ausschaffung  des  Beschwerdeführers  im  Anschluss  an 
die bedingte Entlassung vom 8. Juli 2003 aus dem Regionalgefängnis 
Bern an. Am 10. Juli 2003 wurde der Beschwerdeführer nach Skopje 
ausgeschafft.

E.
Am  12.  August  2003  heiratete  der  Beschwerdeführer  die  in  der 

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Schweiz niedergelassene mazedonische Staatsangehörige B._______ 
(nachfolgend: Beschwerdeführerin).

F.
Die Beschwerdeführer stellten am 26. Juli 2007 beim BFM ein Wieder-
erwägungsgesuch und beantragten die Aufhebung der Einreisesperre 
vom 2. Juli  2003 sowie eventualiter  deren Befristung auf  eine ange-
messene Dauer.

G.
Das  BFM  wies  dieses  Wiedererwägungsgesuch  mit  Verfügung  vom 
7. August 2007 ab.

H.
Mit  Rechtsmitteleingabe  an  das  Bundesverwaltungsgericht  vom 
6. September 2007 beantragen die Beschwerdeführer, die Verfügung 
des BFM vom 7. August 2007 sei aufzuheben und die unbefristete Ein-
reisesperre aufzuheben, eventualiter sei diese angemessen zu befris-
ten.

I.
Die  Vorinstanz  verzichtet  in  ihrer  Vernehmlassung  vom  3.  Oktober 
2007 auf  eine  Stellungnahme und beantragt  die  Abweisung der  Be-
schwerde.

J.
Die  Beschwerdeführer  haben  mit  Eingabe  vom  28.  Juli  2008  eine 
ärztliche  Bestätigung  vom  16.  Juli  2008  betreffend  die  Schwanger-
schaft der Beschwerdeführerin zu den Akten gereicht.

K.
Mit  Eingabe  vom 9.  März  2009  reichten  die  Beschwerdeführer  eine 
ärztliche  Bestätigung,  gemäss  welcher  die  Beschwerdeführerin  ein 
Kind  geboren  habe,  zu  den  Akten  und  ersuchten  um  prioritäre  Be-
handlung der Rechtsmitteleingabe.

L.
Auf den weiteren Akteninhalt  wird, soweit rechtserheblich, in den Er-
wägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 des Bundesgeset-
zes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 
SR 172.021). Als  Vorinstanzen gelten die in  Art. 33 VGG genannten 
Behörden. Dazu gehört auch das BFM, das mit der Ablehnung eines 
Wiedererwägungsgesuches betreffend Einreisesperre eine Verfügung 
im erwähnten Sinne und daher ein zulässiges Anfechtungsobjekt  er-
lassen hat. Wiedererwägungsentscheide unterliegen grundsätzlich den 
gleichen Rechtsmitteln wie die ursprüngliche Verfügung (Verwaltungs-
praxis  der  Bundesbehörden  [VPB]  67.109  E.  1d  mit  Hinweis).  Eine 
Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungs-
gericht entscheidet endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).

1.2 Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich 
nach dem VwVG, soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz keine abwei-
chenden Bestimmungen vorsieht (Art. 37 VGG).

1.3 Die  Beschwerdeführer  sind  als  Adressaten  der  Verfügung  vom 
7. August 2007 zur Beschwerde legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf 
die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutre-
ten (Art. 50 und 52 VwVG).

2.
Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung 
von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen Sachverhaltes sowie, wenn nicht eine kantonale Behörde 
als Beschwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemessenheit gerügt wer-
den  (Art.  49  VwVG).  Das  Bundesverwaltungsgericht  wendet  im  Be-
schwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist ge-
mäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht ge-
bunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend 
gemachten  Gründen  gutheissen  oder  abweisen.  Massgebend  ist 
grundsätzlich  die  Sach-  und  Rechtslage  zum  Zeitpunkt  seines  Ent-

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scheides  (vgl. Urteil  des  Bundesgerichts  2A.451/2002 vom 28. März 
2003 E. 1.2).

3.
Mit  dem  Inkrafttreten  des  Bundesgesetzes  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer (AuG, SR 142.20) am 1. Januar 2008 wurde das ehe-
malige Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Nieder-
lassung der Ausländer abgelöst (vgl. Art. 125 AuG i.V.m. Ziff. I des An-
hangs zum AuG). Auf Verfahren, die vor diesem Zeitpunkt eingeleitet 
wurden,  bleibt  das  bisherige  Recht  anwendbar  (vgl. Art.  126 Abs. 1 
AuG sowie BVGE 2008/1 E. 2). Die angefochtene Verfügung erging vor 
dem Inkrafttreten des AuG. Für die materielle Beurteilung der vorlie-
genden Beschwerde ist daher auf die altrechtliche Regelung abzustel-
len (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 2C_706/2008 vom 13. Okto-
ber 2008 E. 1 e contrario).

4.

4.1 Das Wiedererwägungsgesuch  ist  der  formlose  Rechtsbehelf,  mit 
welchem eine  betroffene  Person  die  erstinstanzliche  Verwaltungsbe-
hörde darum ersucht, auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurück-
zukommen  und  diese  abzuändern  oder  aufzuheben  (ULRICH 
HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht, 
5. Aufl.,  Zürich/Basel/Genf  2006,  Rz. 1828;  PIERRE TSCHANNEN/ULRICH 
ZIMMERLI,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  2.  Aufl.,  Bern  2005,  §  31 
Rz. 26). Im Verwaltungsverfahren des Bundes ist die Wiedererwägung 
formell  rechtskräftiger  Verfügungen  nicht  ausdrücklich  geregelt.  Die 
Rechtsprechung leitet dieses Institut direkt aus Art. 29 BV sowie ins-
besondere aus Art. 66 VwVG ab, welcher die Möglichkeit der Revision 
von Beschwerdeentscheiden vorsieht (VPB 67.109 E. 3a mit  Hinwei-
sen).  Dem  Einzelnen  steht  ein  Anspruch  auf  Wiedererwägung  zu, 
wenn sich  die  Verhältnisse seit  Erlass  der  ursprünglichen Verfügung 
erheblich verändert haben oder wenn Tatsachen und Beweismittel an-
geführt  werden,  die im früheren Verfahren nicht  bekannt  waren oder 
die  schon  damals  geltend  zu  machen  rechtlich  oder  tatsächlich  un-
möglich  war  oder  keine Veranlassung  bestand. Die  Wiedererwägung 
darf indessen nicht dazu dienen, rechtskräftige Verwaltungsentscheide 
immer wieder in Frage zu stellen oder Rechtsmittelfristen zu umgehen 
(BGE 120 Ib 42 E. 2b S. 46 f. mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 
2A.20/2004 vom 7. April 2004 E. 3.2; VPB 63.45 E. 3a in fine).

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4.2 Bezogen auf  den Verfahrensgegenstand ist  primär zu prüfen,  ob 
die nach der Rechtskraft der Einreisesperre hinzugekommenen sach-
verhaltlichen Umstände es rechtfertigen,  die auf  unbestimmte Dauer 
angeordnete  Fernhaltemassnahme aufzuheben. In  die  hierbei  vorzu-
nehmende Ermessensausübung hat vorweg der Grundsatz des Geset-
zesvorranges einzufliessen. Die Behörde darf das ihr zustehende Er-
messen  nicht  so  ausfüllen,  dass  das  Ergebnis  im Widerspruch zum 
geltenden Recht steht. Die Behörde ist ferner an die Kriterien gebun-
den,  die  sich  aus  dem Sinn  und  Zweck  der  konkreten  gesetzlichen 
Ordnung ergeben. Schliesslich hat die Behörde allgemeine Grundsät-
ze des Verwaltungshandelns zu beachten, wie das Verbot von Willkür 
und von rechtsungleicher Behandlung, das Gebot von Treu und Glau-
ben sowie den Grundsatz der Verhältnismässigkeit von Verwaltungsak-
ten (zu letzterem vgl. ULRICH HÄFELIN / GEORG MÜLLER / FELIX UHLMANN, All-
gemeines Verwaltungsrecht, a.a.O., Rz. 586 ff.).

5.

5.1 Die gegen den Beschwerdeführer am 2. Juli 2003 verhängte Ein-
reisesperre  auf  unbestimmte Dauer  ist  unangefochten in  Rechtskraft 
erwachsen.

5.2 Die  erwähnte  Fernhaltemassnahme  wird  zur  Hauptsache  damit 
begründet,  dass  das  Verhalten  des  Beschwerdeführers  zu  schwerer 
Klage und einer gerichtlichen Verurteilung – vgl. das Urteil des Kreis-
gerichts III Aarberg-Büren-Erlach vom 23. Mai 2003, mit welchem der 
Beschwerdeführer wegen Angriffs sowie Widerhandlungen gegen das 
ANAG durch rechtswidriges Betreten und Verweilen in der Schweiz zu 
zwei  Jahren Gefängnis  sowie einer Landesverweisung von 4 Jahren 
verurteilt worden war – Anlass gegeben habe.

5.3 Im Wiederewägungsgesuch vom 26. Juli  2007 wird  im Wesentli-
chen geltend gemacht, die tatsächlichen Verhältnisse hätten sich seit 
Erlass der unbefristeten Einreisesperre massgeblich und rechtserheb-
lich verändert. Der Beschwerdeführer habe am 12. August 2003, also 
nachdem gegen ihn eine Einreisesperre verfügt  worden sei,  die  Be-
schwerdeführerin geheiratet. Nach Ablauf der vom mit Urteil des Kreis-
gerichts III Aarberg-Büren-Erlach vom 23. Mai 2003 verfügten Landes-
verweisung von vier Jahren hätte der Beschwerdeführer gestützt auf 
die  Niederlassungsbewilligung  C der  Beschwerdeführerin  grundsätz-
lich einen Anspruch auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im 
Sinne von Art. 17 Abs. 2 ANAG. Darüber hinaus könne sich der Be-

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schwerdeführer auch auf Art. 8 der Konvention vom 4. November 1950 
zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 
0.101), welcher das Recht auf Achtung des Familienlebens gewähre, 
berufen. Diese Ansprüche habe der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt 
des Erlasses der Einreisesperre nicht geltend machen können, da er 
zu diesem Zeitpunkt noch ledig gewesen sei. Somit hätten sich nicht 
nur die tatsächlichen Umstände, sondern auch die Rechtsgrundlagen, 
auf welche sich der Beschwerdeführer berufen könne, seit Erlass der 
Einreisesperre erheblich und massgeblich verändert. Bei der Berufung 
auf Art. 17 Abs. 2 ANAG werde nicht übersehen, dass in dessen letz-
ten Satz statuiert werde, der Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung 
erlösche,  wenn der  Anspruchsberechtigte  gegen die öffentliche Ord-
nung verstossen habe. Nach den allgemeinen verwaltungsrechtlichen 
Prinzipien sei aber auch in diesem Fall vor der Verweigerung einer ent-
sprechenden Bewilligung unter Hinweis auf die genannte Bestimmung 
eine Prüfung der Verhältnismässigkeit  vorzunehmen. Dabei seien die 
privaten Interessen der Beschwerdeführer auf eheliches Zusammenle-
ben und ein allfälliges öffentliches Interesse an der  Fernhaltung ge-
geneinander abzuwägen. Die Beschwerdeführerin sei in der Schweiz 
fest verwurzelt. Sie lebe seit über zehn Jahren in der Schweiz, habe 
während dieser Zeit mehrere Jahre die Schule besucht und werde in 
absehbarer  Zeit  die  Schweizer  Staatsbürgerschaft  beantragen.  Sie 
habe ein geregeltes Einkommen, ihre Eltern, Geschwister sowie weite-
re Verwandte würden in der Schweiz leben und sie habe keinen Bezug 
mehr zu ihrem Heimatland. Die Beschwerdeführerin sei seit ihrer Hei-
rat in ihren Ferien so oft wie möglich zum Beschwerdeführer nach Ma-
zedonien gereist  und habe dabei  auch geprüft,  ob nicht  ein Zusam-
menleben in Mazedonien in Frage käme. Angesichts des fehlenden fa-
miliären Beziehungsnetzes sowie der äusserst angespannten berufli-
chen Situation sei eine Ausreise nach Mazedonien, um dort die eheli-
che  Gemeinschaft  pflegen  zu  können,  für  die  Beschwerdeführerin 
nicht zumutbar. Der Beschwerdeführer habe sich seit seiner Ausreise 
aus der  Schweiz in  Mazedonien aufgehalten. Er habe sich in  dieser 
Zeit wohl verhalten. Aufgrund der angespannten Situation auf dem Ar-
beitsmarkt habe er keine Arbeitsstelle finden können und sei deshalb 
vollkommen von der Unterstützung durch die Beschwerdeführerin ab-
hängig. Eine Prüfung der Verhältnismässigkeit zeige somit, dass eine 
Aufhebung  oder  zumindest  eine  Reduktion  der  Dauer  der  Einreise-
sperre durchaus angemessen sei.

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5.4 In der Verfügung vom 7. August 2007 führt die Vorinstanz zur Be-
gründung  der  Abweisung  des  Wiedererwägunsgesuchs  im  Wesentli-
chen aus, die Heirat der Beschwerdeführer habe erst am 12. August 
2003 stattgefunden, also nachdem der Beschwerdeführer ausgeschafft 
und ihm die Einreisesperre eröffnet  worden sei. Die Heirat  sei  dem-
nach im Wissen um die bestehende Fernhaltemassnahme erfolgt. Auf-
grund der vom Beschwerdeführer begangenen Straftaten könne nach 
wie vor von einer Gefährdung der öffentlichen Ordnung ausgegangen 
werden.  Mit  Urteil  des  Kreisgerichts  Aarberg-Büren-Erlach  vom  23. 
Mai  2003  sei  er  wegen  Angriffs  sowie  Widerhandlungen  gegen  das 
ANAG zu zwei Jahren Gefängnis und vier Jahren Landesverweisung, 
beides unbedingt, verurteilt worden. Die Straftat würde schwer wiegen 
und von einer beachtlichen kriminellen Energie zeugen.

5.5 In der Rechtsmitteleingabe vom 6. September 2007 wird im We-
sentlichen  geltend  gemacht,  bei  der  Beurteilung  des  Wiedererwä-
gungsgesuchs gehe es nicht darum, ob die Heirat im Wissen um die 
Einreisesperre stattgefunden habe oder nicht. Vielmehr sei zu beurtei-
len,  welche  Umstände  der  Einreisesperre  zugrunde  gelegen  hätten 
und ob sich diese mittlerweile wesentlich verändert hätten oder nicht. 
Dazu hätten die Beschwerdeführer in ihrem Wiedererwägungsgesuch 
diverse Ausführungen gemacht. Die Vorinstanz habe diese Vorbringen 
weder  geprüft  noch  dazu  Stellung  genommen,  was  eine  Verletzung 
des  rechtlichen  Gehörs  darstelle.  Die  Vorinstanz  behaupte  lediglich, 
dass aufgrund der begangenen Straftaten nach wie vor von einer Ge-
fährdung  der  öffentlichen  Sicherheit  ausgegangen  werden  müsse, 
ohne  dies  aber  näher  zu  begründen.  Die  Rechtsstellung  des  Be-
schwerdeführers  habe sich massgeblich verändert.  Im Zeitpunkt  des 
Erlasses der Einreisesperre habe sich der Beschwerdeführer auf kei-
nerlei gesetzliche Ansprüche in Bezug auf ein allfälliges Aufenthalts-
recht in der Schweiz berufen können. Durch die Heirat habe sich dies 
grundlegend  geändert,  er  könne sich  nun auf  Ansprüche  aus Art.  8 
EMRK  und  Art.  17  ANAG  berufen.  Die  Vorinstanz  habe  es  zudem 
gänzlich unterlassen, eine Interessensabwägung betreffend das öffent-
liche Interesse an der Fernhaltung sowie das Interesse der Beschwer-
deführer an der Pflege des Familienlebens vorzunehmen. Dies stelle 
eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips dar. Allein aufgrund 
der erfolgten Verurteilung sowie des Strafmasses auf eine noch beste-
hende  Gefährdung  der  öffentlichen  Ordnung  sowie  eine  beachtliche 
kriminelle Energie zu schliessen sei nicht statthaft. Der Beschwerde-
führer habe sich in den vergangenen Jahren wohl  verhalten und sei 

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bei der begangenen Tat lediglich ein Mitläufer gewesen. Für sein Fehl-
verhalten sei  er hart  bestraft  worden, er habe entsprechend gebüsst 
und die notwendigen Lehren aus seinem damaligen Fehlverhalten ge-
zogen. Das Festhalten an einer unbefristeten Einreisesperre sei ange-
sichts  der  neuen Verhältnisse nicht  nur unverhältnismässig,  sondern 
auch nicht mehr angemessen. Angemessen wäre, unter Berücksichti-
gung des Wohlverhaltens  des  Beschwerdeführers  vor  und nach den 
Straftaten, der inzwischen erfolgten Heirat mit der in der Schweiz dau-
ernd  aufenthaltsberechtigten  Beschwerdeführerin  und  der  Unzumut-
barkeit  der  Wohnsitznahme  der  Beschwerdeführerin  im  Heimatstaat 
des Beschwerdeführers, höchstens noch eine Befristung der Einreise-
sperre.

6.

6.1 Die  fehlende  Befristung  der  verfügten  Einreisesperre  bedeutet 
nicht, die Massnahme solle für den Rest des Lebens des Betroffenen 
gelten. Vielmehr will die verfügende Behörde damit zum Ausdruck brin-
gen, dass es ihr zurzeit nicht möglich ist, eine zuverlässige Prognose 
darüber zu machen, wie lange ein relevantes Risiko für die öffentliche 
Sicherheit und Ordnung anzunehmen ist. Wenn sich eine von einer un-
befristeten Einreisesperre betroffene ausländische Person in der Folge 
während langer Zeit klaglos verhält, so ist dies ein Argument, welches 
für  den nachträglichen Wegfall  des öffentlichen Sicherheitsbedürfnis-
ses  und somit  für  eine  nachträglich  wesentlich  veränderte  Sachlage 
sprechen kann, wobei es jedoch auf die gesamten Umstände des je-
weiligen Einzelfalles abzustellen gilt (Urteil des Bundesverwaltungsge-
richts C-137/2006 vom 31. März 2008 E. 6.7 mit Hinweis).

6.2 Angesichts des massnahmebegründenden deliktischen Verhaltens 
ist  ein strenger Massstab anzuwenden, wenn es um die Beurteilung 
des gegenwärtigen Gefährdungspotenzials geht. Zwar liegt das Urteil 
des Kreisgerichts III Aarberg-Büren-Erlach schon gut sechs Jahre zu-
rück,  und seit  der letzten Straftat  sind nunmehr  fast  acht  Jahre ver-
strichen. Allerdings  wirft  das  fragliche  Urteil  ein  denkbar  schlechtes 
Licht auf den Verurteilten. Es gilt auch zu berücksichtigen, dass für die 
Berechnung der Dauer des klaglosen Verhaltens nicht auf den Bege-
hungs-  oder  Urteilszeitpunkt,  sondern  auf  das  Datum  der  Haft-
entlassung, welche am 10. Juli 2003 erfolgte, abzustellen ist. Aus dem 
Umstand, dass der Beschwerdeführer seine Strafe verbüsst hat und er 
gemäss eigenen Beteuerungen seine Lehren aus seinem Fehlverhal-

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ten gezogen hat, kann nicht leichthin gefolgert werden, die Gefahr ei-
ner erneuten Begehung von Delikten der gleichen Art  bestehe nicht 
mehr. Mit  Blick  auf  die  von ihm verletzten  Rechtsgüter  erweist  sich 
denn die seit seiner Haftentlassung abgelaufene Bewährungszeit von 
gut sechs Jahren als zu kurz, als dass bereits von einer grundlegen-
den  und  gefestigten  Wandlung  ausgegangen  werden  könnte  (zum 
Ganzen vgl. BGE 130 II 493 E. 5 S. 504). Zudem hat der Beschwerde-
führer  seine Klaglosigkeit  mit  einer  Bescheinigung des Amtsgerichts 
Tetovo vom 26. August 2003 lediglich für einen Zeitraum von gut einem 
Monat nach der Haftentlassung belegt. Aus dieser Bescheinigung geht 
einzig hervor, dass er in seiner Heimat für einen Zeitraum von einem 
guten Monat  strafrechtlich  nicht  negativ  in  Erscheinung getreten ist, 
was als Selbstverständlichkeit  vorausgesetzt  werden darf. Ansonsten 
wird in dieser Hinsicht nichts Substanziiertes vorgebracht. Wohl steht 
es einer ausländischen Person jederzeit offen, ein Wiedererwägungs-
gesuch zu stellen, einem solchen kann im Kontext der hier eine vor-
rangige Bedeutung geniessenden öffentlichen Interessen jedoch erst 
Aussicht  auf  Erfolg  beschieden sein,  wenn der  Betroffene das Land 
über einen längeren Zeitraum hinweg („pendant un laps de temps sig-
nificatif“)  verlassen  und  den  Tatbeweis  für  konstantes  Wohlverhalten 
erbracht hat (BGE 130 ll  493 E. 5 S. 504). Nach welcher Dauer dies 
der Fall  sein wird,  mag zum heutigen Zeitpunkt  offen bleiben, zumal 
die Periode des Wohlverhaltens bezogen auf die Lebenssituation des 
Beschwerdeführers  offenkundig  noch  nicht  ausreicht,  um  von  einer 
wesentlich  veränderten  Sachlage  auszugehen  (vgl.  auch  BVGE 
2008/24 E. 6.2).

6.3
Bezüglich  der  in  der  Rechtsmitteleingabe geltend  gemachten Verlet-
zung des Verhältnismässigkeitsprinzips gilt es zu prüfen, ob die ange-
ordnete Fernhaltemassnahme angesichts der eingetretenen Verände-
rung der Verhältnisse den allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungs-
handelns – im vorliegenden Fall insbesondere dem Verhältnismässig-
keitsprinzip – zu genügen vermag. Der Beschwerdeführer hat sich eine 
schwerwiegende Straftat gegen Leib und Leben zuschulden kommen 
lassen,  bei  deren Vorliegen regelmässig von einer  besonders hohen 
Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung auszugehen ist (vgl. 
auch BGE 131 II 352 E. 4.3.1 S. 360 sowie 125 II 521 E. 4a/aa S. 526 
f.). Seit der Haftentlassung vom 10. Juli 2003 sind erst gut sechs Jahre 
verstrichen. Diese Zeitspanne erscheint angesichts der verwirklichten 
besonders hohen Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung als 

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zu  kurz,  als  dass  zum  heutigen  Zeitpunkt  von  einer  nicht  mehr 
bestehenden  Gefährdung  der  öffentlichen  Ordnung  ausgegangen 
werden könnte. Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung zu 
Recht ausgeführt, die Heirat der Beschwerdeführer sei im Wissen um 
die  angeordnete  Fernhaltemassnahme  erfolgt.  Angesichts  dieses 
Umstandes sowie der bereits dargelegten nach wie vor bestehenden 
Gefährdung  der  öffentlichen  Ordnung  stellt  die  unbefristete 
Einreisesperre  auch  unter  Berücksichtigung  der  eingetretenen 
nachträglichen Veränderung der Verhältnisse keine Verletzung des Ver-
hältnismässigkeitsprinzips dar. An dieser  Einschätzung vermag auch 
die Geburt des gemeinsamen Kindes vom 12. Februar 2009 nichts zu 
ändern. Entgegen der in der Rechtsmitteleingabe vertretenen, jedoch 
nicht weiter begründeten Auffassung erscheint eine Wohnsitznahme in 
Mazedonien nicht  als unzumutbar, besitzen doch beide Beschwerde-
führer  die  mazedonische  Staatsbürgerschaft  und  verbrachten  den 
grössten Teil ihres Lebens, insbesondere auch die stark prägenden Ju-
gendjahre,  in  ihrem  Heimatstaat.  Im  Wiedererwägungsgesuch  vom 
26.  Juli  2007  wird  geltend  gemacht,  der  Beschwerdeführer  habe  in 
Mazedonien keine Arbeit finden können und werde deshalb von seiner 
Frau, welche in der Schweiz als Verkäuferin ein geregeltes Einkommen 
erziele, finanziell unterstützt. Bei einer Wohnsitznahme in Mazedonien 
müsste  die  Beschwerdeführerin  diese  Arbeitsstelle  aufgeben,  ohne 
auch nur die geringste Aussicht auf  eine neue Arbeitsstelle. Ausser-
dem halte  sich  mit  ihren Eltern,  Geschwistern  sowie  zwei  ihrer  drei 
Onkel  praktisch die  gesamte Verwandtschaft  in  der  Schweiz  auf. Zu 
Mazedonien habe sie keinen Bezug mehr, weder familiär noch sonst 
wie. Da sowohl die Beschwerdeführerin als auch der Beschwerdefüh-
rer den grössten Teil  ihres Lebens in Mazedonien verbrachten, kann 
davon ausgegangen werden, dass sie mit den dortigen Verhältnissen 
durchaus  vertraut  sind  und  auch  über  ein  dort  bestehendes  Bezie-
hungsnetz  verfügen. Die  Beschwerdeführerin  konnte  in  der  Schweiz 
mehrere  Jahre  Berufserfahrung  als  Verkäuferin  sammeln  und  ihre 
Sprachkenntnisse erweitern, was ihr den Aufbau einer wirtschaftlichen 
Existenz bei einer allfälligen Rückkehr in ihren Heimatstaat erleichtern 
sollte. Zusätzlich dürften die zahlreichen Verwandten der Beschwerde-
führerin in der Schweiz in der Lage sein, die Beschwerdeführer zumin-
dest vorübergehend finanziell zu unterstützen.

6.4 Schliesslich berufen sich die Beschwerdeführer auf Art. 8 EMRK 
und Art. 17 ANAG. Diese beiden Bestimmungen dienen dem Schutz 
eines von staatlichen Eingriffen ungestörten Familienlebens und ver-

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mitteln im Ausländerrecht identische Ansprüche (BGE 129 ll 215 E. 4.2 
S. 218 f.). Selbst  wenn die von den Beschwerdeführern  geltend ge-
machten Einschränkungen ihres Familienlebens in den Schutzbereich 
von Art.  8  Ziff. 1  EMRK eingreifen  sollten,  wäre  ein  entsprechender 
Eingriff gestützt auf Art. 8 Ziff. 2 EMRK als zulässig zu betrachten. 

In  vorliegendem  Zusammenhang  können  allfällige  Einschränkungen 
des Privat- bzw. Familienlebens der Beschwerdeführer aufgrund sach-
licher  und  funktioneller  Unzuständigkeit  des  Bundesverwaltungsge-
richts nicht  Verfahrensgegenstand sein,  soweit  diese auf  das Fehlen 
eines  dauerhaften  Aufenthaltsrechts  in  der  Schweiz  zurückzuführen 
sind. Die Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen fällt  grundsätzlich in 
die Zuständigkeit der Kantone, wobei im Falle einer Bewilligungsertei-
lung auch die bestehende Einreisesperre aufzuheben wäre (vgl. Urtei-
le  des  Bundesgerichts  2C_793/2008 vom 27. März 2009 E. 3.2 und 
2A.141/2002 vom 19. Juli 2002 E. 1.4). Der Kanton Zürich ist bis auf 
Weiteres nicht zu einer Aufenthaltsregelung bereit (siehe die Stellung-
nahme des Migrationsamtes des Kantons Zürich vom 3. August 2007). 
Solange die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nicht zur Diskussi-
on steht, dürfte sich der Beschwerdeführer ohnehin nur besuchsweise 
in der Schweiz aufhalten. Dabei ist zu beachten, dass er als mazedoni-
scher Staatsangehöriger der allgemeinen Visumspflicht untersteht (vgl. 
Anhang I zur Verordnung [EG] Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 
2001 [ABl. L 81 vom 21.03.2001, S. 1–7]) und somit selbst im Falle der 
wiedererwägungsweisen  Aufhebung  der  Fernhaltemassnahme  nicht 
bewilligungsfrei  in  die  Schweiz  einreisen  könnte. Zudem ist  ihm die 
Einreise in die Schweiz nicht generell verwehrt. Es steht ihm vielmehr 
die Möglichkeit offen, aus wichtigen Gründen die zeitweilige Suspensi-
on der angeordneten Fernhaltemassnahme zu beantragen (vgl. Art. 13 
Abs. 1 Satz 4 ANAG bzw. neu Art. 67 Abs. 4 AuG). Die Suspension 
wird aber praxisgemäss nur für eine kurze und klar begrenzte Zeit ge-
währt. Nicht  bewilligt  würden Einreisen zum Zwecke der  Familienzu-
sammenführung. Im Weiteren kann auch auf die Ausführungen weiter 
oben (vgl. Erwägungen 6.3) verwiesen werden, wonach eine Wohnsitz-
nahme in Mazedonien zwecks Familienzusammenführung als zumut-
bar erachtet wird.

7.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 
Bundesrecht  nicht  verletzt,  den rechtserheblichen Sachverhalt  richtig 

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und vollständig feststellt und auch angemessen ist (Art. 49 VwVG). Die 
Beschwerde ist daher abzuweisen.

8.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind den Beschwerdefüh-
rern  die Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Verfahren-
skosten sind auf Fr. 800.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b 
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 800.--  werden  den  Beschwerdeführern 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  am  20.  September  2007  geleisteten 
Kostenvorschuss gleicher Höhe verrechnet.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführer (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; zurück)
- das Migrationsamt des Kantons Zürich (Ref-Nr. [...])

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:

Marianne Teuscher Adrian Brand

Versand: 

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