# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 865c0f5d-ea2f-5d69-85cc-81fc52be5861
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-15
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 15.05.2020 II 2020 47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2020-47_2020-05-15.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

 

II 2020 47

Entscheid vom 15. Mai 2020 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch den Vorsorgebeauftragten B.________,
dieser vertreten durch Rechtsanwalt C.________, 

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die 
direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 
6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagung 2017, Eigen-
mietwert)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geboren 2.1.1931) wurde von der kantonalen Steuerverwal-
tung (StV)/Verwaltung für die direkte Bundessteuer (VdBSt) mit Veranlagungs-
verfügung 2017 vom 22. Juli 2019 (Datum des Versands) kantonal mit einem 
steuerbaren Einkommen von Fr. 74'600.-- (satzbestimmend Fr. 123'900.--) und 
einem steuerbaren Vermögen von Fr. 7'451'000.-- und bei der direkten Bundes-
steuer mit einem steuerbaren (und satzbestimmenden) Einkommen von 
Fr. 134'900.-- veranlagt (Steuerakten 2017 act. 1 f.). Beim steuerbaren Einkom-
men berücksichtigt wurde ein Mietwert der eigenen Wohnung im Kanton Schwyz 
(Grundstück KTN xxx, U.________/SZ) in der Höhe von Fr. 37'853.-- gemäss der 
Selbstdeklaration (Steuerakten 2017 act. 102). 

B. Gegen diese Veranlagungsverfügung liess der Steuerpflichtige durch seine 
Steuervertreterin, die D.________ AG, mit Eingabe vom 12. August 2019 (wel-
che eine erste Eingabe vom 31.7.2019 [Einsprache-act. 30 f.] ersetzte) Einspra-
che bei der kantonalen Steuerkommission (StK)/VdBSt erheben mit den folgen-
den Anträgen (Einsprache-act. 27 ff.):

Die Veranlagungsverfügung vom 22.7.2017 betreffend Kantons-, Gemeinde und 
Direkte Bundessteuer 2017 sei aufzuheben.
Der Eigenmietwert sei im Sinne der Begründung zu reduzieren.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates. 

Es wurde geltend gemacht, nach einem Schlaganfall am 18. Juli 2017 könne der 
Steuerpflichtige seine Liegenschaft nicht mehr nutzen, weshalb die Berücksichti-
gung eines Eigenmietwertes ab diesem Datum nicht mehr zulässig sei. 

Mit Stellungnahme vom 19. August 2019 hielt die StV an der Berücksichtigung 
des Eigenmietwertes fest (Einsprache-act. 18 f.), worauf der Beschwerdeführer 
um einen Einspracheentscheid ersuchte (Einsprache-act. 17). Nach weiteren 
Schriftenwechseln vom 29. August 2019, 20. September 2019, 24. September 
2019, 22. Oktober 2019 und 23. Oktober 2019 (Einsprache-act. 9 ff.) überwies 
die StV die Einsprache zur Behandlung an die StK (Einsprache-act. 8). 

C. Mit Entscheid Nr. 45/2019 vom 30. März 2020 wies die StK/VdBSt die Ein-
sprache ab (Disp.-Ziff. 1) und auferlegte die Verfahrenskosten (kantonal) von 
Fr. 750.-- dem Beschwerdeführer (Disp.-Ziff. 2). Eine Parteientschädigung wurde 
nicht zugesprochen (Disp.-Ziff. 3). 

D. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 3.4.2020) lässt 
A.________ mit Eingabe vom 22. April 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) 

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fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben 
mit den folgenden Anträgen: 

Es sei die Veranlagung 2017 für die Kantons- und Gemeindesteuern und die 
direkte Bundessteuer aufzuheben und auf die Erhebung eines Eigenmietwerts ab 
18. Juli 2017 sei zu verzichten;

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons zuzüglich MWSt. 

E. Die Vorinstanzen beantragen mit Vernehmlassung vom 30. April 2020 un-
ter Verweis auf die Begründungen im Einspracheentscheid, die Beschwerde sei 
unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers vollumfänglich abzuweisen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Steuerbar sind die Erträge aus unbeweglichem Vermögen, unter anderem 
insbesondere der Mietwert von Liegenschaften oder Liegenschaftsteilen, die dem 
Steuerpflichtigen aufgrund von Eigentum oder eines unentgeltlichen Nutzungs-
rechts für den Eigengebrauch zur Verfügung stehen (Art. 21 Abs. 1 lit. b des 
Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] vom 
14.12.1990; § 22 Abs. 1 lit. b des kantonalen Steuergesetzes [StG; 
SRSZ 172.200] vom 9.2.2000). Die Festsetzung des Eigenmietwertes erfolgt un-
ter Berücksichtigung der ortsüblichen Verhältnisse und der tatsächlichen Nutzung 
der am Wohnsitz selbstbewohnten Liegenschaft (Art. 21 Abs. 2 DBG). Nach § 22 
Abs. 2 Satz 3 StG wird einer dauerhaften Unternutzung auf Antrag Rechnung ge-
tragen. Die Eigenmietwertbesteuerung wird den Kantonen in Art. 7 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und 
Gemeinden (StHG; SR 642.14) vom 14. Dezember 1990 zwingend vorgeschrie-
ben, wobei auch die Kantone einen Unternutzungsabzug statuieren dürfen 
(Reich/Weidmann, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar StHG, 3. Aufl. 2017, 
Art. 7 StHG N 42a f.). 

2. Wie bereits in der Einsprache macht der Beschwerdeführer auch vor dem 
Verwaltungsgericht geltend, am 18. Juli 2017 habe er nach einem Schlaganfall 
hospitalisiert werden müssen und sich seither nie mehr in seinem Wohnhaus 
aufgehalten. Heute lebe er im Pflegeheim E.________ in V.________/TI. An eine 
Rückkehr in sein Eigenheim sei aufgrund seines Gesundheitszustandes und Al-
ters von bald 90 Jahren nicht mehr zu denken (Beschwerde S. 2 Rz. 3). Laut der 
Einsprache war der Beschwerdeführer nach dem Schlaganfall vom 18. Juli 2017 
bis 8. August 2017 in der Universitätsklinik Zürich und bis zum 8. September 
2017 im Zürcher RehaZentrum Wald untergebracht. Vom 8. September 2017 bis 
19. Dezember 2017 lebte er im Tertianum, Alters- und Pflegeheim, in Pfäffikon. 

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Am 19. Dezember 2017 habe er erneut hospitalisiert werden müssen und sich 
bis zum 12. Februar 2018 in der RehaKlinik Zihlschlacht TG aufgehalten, von wo 
er ins Pflegeheim E.________ in V.________/TI gezogen sei (Einsprache S. 2). 

Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, dass die Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde (KESB) Ausserschwyz (ASZ) mit Validierung vom 9. Mai 2018 
seinen Sohn zum Vorsorgebeauftragten bestellt habe (Beschwerde S. 3 Rz. 4). 
Nach ergänzenden Abklärungen im Nachgang zum verwaltungsgerichtlichen 
Entscheid VGE III 2019 23 vom 25. September 2019 habe die KESB-ASZ mit 
Entscheid vom 8. April 2020 festgehalten, dass der Beschwerdeführer nur einge-
schränkt (betreffend die Personensorge) urteilsfähig sei, und der Vorsorgebeauf-
tragte weiterhin für dessen Vermögen zu sorgen habe (Beschwerde S. 3 
Rz. 6 ff.). 

Die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass der Beschwerdeführer mit Bezug auf das 
Schicksal des Eigenheims seit dem 9. Mai 2018 rechtlich gar nicht mehr verfügen 
könne und zuvor seit dem Schlaganfall vom 18. Juli 2017 faktisch dazu gar nicht 
in der Lage gewesen sei (Beschwerde S. 3 Rz. 10). Der Vorsorgebeauftragte ha-
be hierüber angesichts des offenen Ausganges des erbitterten Streites mit der 
Freundin F.S. des Beschwerdeführers noch nichts disponieren wollen, um sich 
nichts zu Schulden kommen zu lassen. Der Vorsorgebeauftragte habe auch nicht 
im Sinne gehabt, das Haus noch für seinen Vater zur Verfügung zu halten, da es 
ausgeschlossen sei, dass dieser jemals wieder in dem Haus wohnen könne (Be-
schwerde S. 3 Rz. 11 f.). 

3.1.1 Steuerobjekt der Eigennutzung ist das sich zur Verfügung gehaltene 
Grundstück oder Teile davon. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Eigenge-
brauch vorliegt. Massgebend ist das sich zur Verfügung Halten der Nutzungs-
möglichkeit. Damit ist der Nutzungsberechtigte auch einkommenssteuerpflichtig, 
wenn er sich eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus zur Verfügung hält. Dass 
er diese Nutzungsmöglichkeit nicht dauernd ausschöpft, spielt keine Rolle. Eine 
differenzierte Stellungnahme ist dann nötig, wenn die Nutzungsmöglichkeit ein-
geschränkt ist. Nicht zur Verfügung stehend im Sinne des Gesetzes ist eine Lie-
genschaft, wenn sie nicht bewohnbar ist oder aber nachweislich verkauft oder 
vermietet werden soll, ohne dass ein Käufer oder Mieter - trotz ernsthafter 
Bemühungen - bereits gefunden worden wäre (Zwahlen/Lissi, in: Zweifel/Beusch 
[Hrsg.], Kommentar DBG, 3. Aufl. 2017, Art. 21 DBG N 23 f. mit Hinweis auf Ur-
teile BGer 2C_773/2009 vom 23.4.2010, 2C_431/2009 und 2C_432/2009 vom 
4.12.2009). 

Grundsätzlich kann nur eine Nutzung zu Einkommen führen, die auch wirklich 
vorliegt. Zu grosse Nutzungsmöglichkeiten, welche zwar objektiv vorliegen, sub-

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jektiv aufgrund der Verhältnisse der steuerpflichtigen Person aber nicht wahrge-
nommen werden, sind nicht in die kalkulatorische Eigenmiete einzubeziehen. Re-
levant ist dabei ausschliesslich die raummässige, nicht die zeitliche Unternutzung 
(Zwahlen/Lissi, a.a.O., Art. 21 DBG N 27 mit Hinweis auf Urteil BGer 2C_87/2009 
vom 7.7.2009 = BGE 135 II 416; Egloff, in Klöti-Weber/Siegrist/Weber, Kommen-
tar zum Aargauer Steuergesetz, 4. Aufl., Muri-Bern 2015, § 30 StG-AG N 69). Ei-
gengebrauch wird mithin auch dann umfassend besteuert, wenn der Eigentümer 
die Grundstücke nur zweitweise nutzt (Egloff, a.a.O., § 30 StG-AG N 63), wie 
dies bei den vorerwähnten dem Eigengebrauch vorbehaltenen Ferienwohnungen 
und -häusern der Fall ist.  

3.1.2 Die Eigenmietwertbesteuerung setzt voraus, dass der Nutzungsberechtigte 
den Willen zur Eigennutzung hat, wobei dieser Wille auch dadurch zum Ausdruck 
gebracht werden kann, dass sich der Nutzungsberechtigte die Nutzung der Lie-
genschaft zur Verfügung hält. Des Weiteren muss effektiv eine Möglichkeit zur 
Nutzung bestehen. Fehlt eine der beiden Voraussetzungen, ist kein Eigenge-
brauch gegeben (Egloff, a.a.O., § 30 StG-AG N 65; Richner/ Frei/ Kaufmann/ 
Meuter, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. Aufl., Zürich 2013, § 21 StG-
ZH N 65). 

3.1.3 Nach der publizierten Praxis des Kantons Solothurn wird bei einer Person, 
die in ein Pflegeheim eintritt und ihre Liegenschaft leer stehen lässt, während der 
Dauer eines Jahres auf die Besteuerung des Eigenmietwerts verzichtet. Nach 
Ablauf dieses Jahres muss die Person den Nachweis von Verkaufs- bzw. Ver-
mietungsbemühungen vorlegen, ansonsten der Mietwert wieder besteuert wird 
(vgl. Solothurner Steuerbuch § 27 Nr. 3 Ziff. 1). Nach der Praxis des Kantons Lu-
zern ist auch bei leer stehenden und noch möblierten Wohnungen (z.B. wegen 
Wegzug ins Altersheim) ein Mietwert zu erfassen, so lange die Möglichkeit der 
Nutzung besteht (Luzerner Steuerbuch, Band 1, Weisungen StG: Einkommens-
steuer § 28 Nr. 2). Ebenso erkennt der Kanton Baselland auf Eigennutzung, auch 
wenn die Eigentümer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, 
die Wohnung selbst zu benutzen, die Wohnung aber nicht geräumt wird und die 
Möbel darin eingestellt bleiben (Baselbieter Steuerbuch, Band - Einkommen, 24 
Nr. 10 Ziff. 1.1). Der Kanton Thurgau rechnet den Mietwert ebenfalls grundsätz-
lich selbst dann an, wenn die Wohnung überhaupt nicht oder nur zeitweise oder 
aber auch nur teilweise benützt wird, objektiv betrachtet aber ganzjährig und 
vollumfänglich benutzt werden könnte. Subjektive Gründe für eine beschränkte 
Benutzung sind unbeachtlich (StP Thurgau 23 Nr. 4 Ziff. 1).

Die Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt hatte mit Entscheid 
Nr. 122/2003 vom 17. Juni 2004 (=BStPra XVIII [2006] S. 173 ff.; vgl. angefoch-

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tener Entscheid Erw. 3.2 i.f.) einen vergleichbaren Sachverhalt zu beurteilen. Die 
dortige Beschwerdeführerin konnte ihr Haus (mit 16 Zimmern) nach einem Hirn-
schlag aufgrund ihrer Hospitalisierung ab Ende 2001 nicht mehr bewohnen. Ihre 
Tochter machte geltend, ihre Mutter sei nicht mehr in der Lage zu entscheiden, 
ob es geräumt, renoviert und vermietet oder verkauft werden sollte und habe kei-
nerlei Nutzung aus ihrer Liegenschaft (Erw. 4). Die Steuerrekurskommission er-
wog (Erw. 5), aus der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin nach ihrer Hospita-
lisation nicht mehr in der Lage sei, ihr Haus selber zu bewohnen, könne entge-
gen der Auffassung ihrer Vertreterin nicht geschlossen werden, dass kein Ei-
genmietwert anfalle. Abzustellen sei einzig auf den Willen, sich die Nutzungs-
möglichkeit der Liegenschaft vorzubehalten. Dass die Beschwerdeführerin aus 
gesundheitlichen Gründen Entscheidungen über die Verwendung der Liegen-
schaft nicht mehr fällen und somit einen entsprechenden Nutzungswillen nicht 
mehr bilden könne, sei für die vorliegende Beurteilung nicht von Bedeutung. Die 
entsprechenden Entscheide seien durch jene Personen zu fällen, die befugt sei-
en, für die Beschwerdeführerin zu handeln. Aufgrund der Vertretung durch hand-
lungsbefugte Personen sei es der Beschwerdeführerin beispielsweise auch mög-
lich, das Beschwerdeverfahren zu führen. Die vorbehaltene Nutzung müsse im 
Übrigen nicht durch die Beschwerdeführerin selber wahrgenommen werden, 
sondern könne auch durch Familienangehörige erfolgen, die das Haus unentgelt-
lich bewohnten. Äussere Gründe für das Unterbleiben der Nutzung, die direkt mit 
der Nutzbarkeit des Gebäudes zusammenhingen, wie Baufälligkeit oder Leer-
stand wegen Käufer- bzw. Mietersuche, seien vorliegend nicht ersichtlich. Daher 
sei aufgrund der Umstände davon auszugehen, dass die Liegenschaft auch nach 
der Hospitalisation der Beschwerdeführerin weiterhin zu deren Eigennutzung zur 
Verfügung gehalten werde, weshalb ihr auch für diesen Zeitraum der entspre-
chende Eigenmietwert anzurechnen sei. (Indes wurde angesichts der zu grossen 
Nutzungsmöglichkeiten ein Unternutzungsabzug gewährt). Diese Beurteilung der 
Steuerrekurskommission Basel-Stadt ist gemäss den Kommentatoren Rich-
ner/Frei/Kaufmann/Meuter (a.a.O., § 21 StG-ZH N 65) abzulehnen, ohne dass 
dies indessen näher begründet wird. 

3.1.4 Was die Beweislast anbelangt, obliegt der Nachweis für steuerbegründen-
de oder steuererhöhende Tatsachen der Steuerbehörde, der Nachweis für steu-
eraufhebende oder steuermindernde Tatsachen der steuerpflichtigen Person; 
diese hat die entsprechenden Tatsachen also nicht nur zu behaupten, sondern 
auch zu belegen (BGE 140 II 248 Erw. 3.5 mit Hinweisen; vgl. angefochtener 
Entscheid Erw. 3.2).  

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3.2.1 Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren ist unbestritten, dass der Be-
schwerdeführer als Eigentümer der Liegenschaft keine Mieterträge erzielte und 
grundsätzlich den Eigenmietwert der gesamten Liegenschaft als Einkommen 
versteuern muss, dass sich die Liegenschaft nicht in einem unbenutzbaren Zu-
stand befindet und dass keine ernsthaften Vermietungsbemühungen aufgenom-
men wurden. 

3.2.2 Eine handlungsfähige Person kann eine natürliche oder juristische Person 
beauftragen, im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit die Personensorge oder die Vermö-
genssorge zu übernehmen oder sie im Rechtsverkehr zu vertreten (Art. 360 
Abs. 1 ZGB). Sie muss die Aufgaben, die sie der beauftragten Person übertragen 
will, umschreiben und kann Weisungen für die Erfüllung der Aufgaben erteilen 
(Art. 360 Abs. 2 ZGB). Liegt ein Vorsorgeauftrag vor, so prüft die Erwachsenen-
schutzbehörde unter anderem, ob dieser gültig errichtet worden ist und die      
Voraussetzungen für seine Wirksamkeit eingetreten sind (Art. 363 Abs. 2 Ziff. 1 
und 2 ZGB).

Mit der Urkunde der KESB-ASZ vom 9. Mai 2018 über die Validierung eines Vor-
sorgeauftrages wurde vorliegend der Aufgabenbereich der vorsorgebeauftragten 
Person umschrieben. Unter anderem gehör(t)en hierzu die "Anstellung, Beauf-
sichtigung und Entlassung von Haushalts- und Pflegepersonal" (Ziff. 1.a) sowie 
der "Entscheid über die Unterbringung in einem Spital, einer Klinik oder einem 
Heim (Alters- oder Pflegeheim) und Einleitung aller damit verbundenen Mass-
nahmen einschliesslich der Aufgabe der Wohnung und Auflösung des Haushal-
tes, soweit erforderlich" (Ziff. 1.c). 

3.2.3 Analog zum zitierten Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons 
Basel-Stadt war der Sohn des Beschwerdeführers mithin einerseits als dessen 
Vorsorgebeauftragter befugt, anstelle des Beschwerdeführers bzw. für diesen 
über die Nutzungsweise der Liegenschaft zu befinden, mithin auch einen diesbe-
züglichen Nutzungswillen zu bilden. Ob dies mittels Rückkehr des Beschwerde-
führers in sein Haus (im Sinne eines betreuten Wohnens) oder mittels (unentgelt-
licher) Nutzung durch einen Familienangehörigen (Sohn) geschieht, ist dabei 
hinsichtlich der steuerlichen Anrechnung des Eigenmietwertes nicht von Belang.

Was anderseits die Aussichten auf eine allfällige Rückkehr des Beschwerdefüh-
rers in sein Eigenheim aus gesundheitlichen Gründen anbelangt, lassen die Ak-
ten folgende Schlüsse zu: Auch wenn sich als Folge des Schlaganfalles vom 
18. Juli 2017 im Spätsommer/Herbst 2017 abzuzeichnen begann, dass eine 
Rückkehr in die eigene Liegenschaft wohl eher nicht mehr in Frage kommen 
dürfte, wurde diese Option, wie die Validierung des Vorsorgeauftrages nahelegt, 

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dennoch nicht ganz ausgeschlossen. Dies gilt auch angesichts der Angaben zur 
gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers, wie sie sich den aktenkundi-
gen Unterlagen, insbesondere dem Beschluss Nr. IA/013/14/2020 der KESB-
ASZ vom 8. April 2020 betreffend "Anpassung Validierung eines Vorsorgeauftra-
ges nach Art. 363 ZGB", entnehmen lassen. Demgemäss zeigt der Beschwerde-
führer aufgrund des Schlaganfalles zwar Lähmungserscheinungen und ist auf 
den Rollstuhl angewiesen (S. 3 Ziff. 7). Der zuständige Heimarzt attestierte dem 
Beschwerdeführer in Bezug auf die Personensorge jedoch eine Urteilsfähigkeit; 
er könne sich zu seinem Aufenthalt, zu medizinischen Massnahmen, Tagesab-
lauf etc. äussern und sei klar entscheidungsfähig (S. 7 Ziff. 15). Dabei versteht 
sich, dass auch bei einem Aufenthalt im eigenen Haus bzw. einer allfälligen 
Rückkehr eine den gesundheitlichen Einschränkungen angepasste medizinische 
Betreuung durch geeignetes Haushalts- und Pflegepersonal erforderlich wäre, 
dessen Anstellung durch den Vorsorgebeauftragten im Vorsorgeauftrag denn 
auch vorgesehen wurde. 

Mitzuberücksichtigen ist vorliegend auch, dass der Beschwerdeführer auf Veran-
lassung seiner Freundin in ein Pflegeheim in den Kanton Tessin umzog. Gerade 
bei solchen Interessenkonflikten kann aus der Optik des Vorsorgebeauftragten 
das Argument einer nach wie vor an und für sich zur Verfügung stehenden eige-
nen Wohnung/Haus - ausgesprochen wie unausgesprochen - durchaus sein Ge-
wicht erhalten und in die Waagschale geworfen werden. Es wird denn auch nicht 
vorgebracht, das Haus sei mittlerweile (bzw. bereits im Jahr 2017) leergeräumt 
und/oder zum Verkauf oder zur Miete ausgeschrieben worden, was als Indiz 
dafür gewertet werden könnte, dass eine Rückkehr des Beschwerdeführers in 
sein Eigenheim definitiv nicht mehr in Betracht gezogen wurde. 

Wenn der Vorsorgebeauftragte gemäss den Ausführungen des Beschwerdefüh-
rers nicht über die Liegenschaft verfügen wollte, um sich nicht dem Vorwurf der 
Überschreitung seiner Befugnis auszusetzen, mag dies durchaus auch eine Rolle 
gespielt haben, kann indes vorliegend nicht verfangen. Zum einen hatte der Vor-
sorgeauftrag vorerst bis zum Beschluss der KESB-ASZ Nr. IA/002/04/2019 vom 
30. Januar 2019 Bestand (vgl. VGE III 2019 23 vom 25.9.2019 Ingress lit. H). 
Zum andern müsste sich ein Vorsorgebeauftragter, der eine Liegenschaft mit ei-
nem Steuerwert von über Fr. 3 Mio. und einem Eigenmietwert von Fr. 37'853.-- 
(Steuererklärung 2017 act. 103), d.h. einem Marktmietwert von weit über 
Fr. 50'000.--, wie vorliegend über eine längere Zeit nicht ertragsbringend verwer-
tet, vielmehr den Vorwurf schlechten Wirtschaftens für den Vorsorgeauftraggeber 
gefallen lassen. 

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3.3 Zusammenfassend besteht vorliegend kein Anlass, vom Grundsatz abzu-
weichen, dass die Unternutzung bzw. Nichtbenützung des Eigenheimes durch 
den Beschwerdeführer in der zweiten Hälfte 2017 keinen Verzicht auf die an-
teilsmässige Anrechnung des Eigenmietwertes rechtfertigen kann. Es verstösst 
weder gegen das Gesetz noch gegen die Rechtsprechung, wenn der Kanton - in 
Übereinstimmung mit der Praxis und Rechtsprechung anderer Kantone - eine 
steuerlich relevante Eigennutzung grundsätzlich auch dann bejaht, wenn der Ei-
gentümer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, die Wohnung 
selbst zu bewohnen. Im konkreten Fall kommt hinzu, dass seitens des Be-
schwerdeführers nicht hinreichend belegt ist, dass eine Eigennutzung früher oder 
später nach seinem Schlaganfall vom 18. Juli 2017 auf keinen Fall mehr in Frage 
kommen konnte. Ebenso wenig bestehen rechtsgenügliche Hinweise dafür, dass 
die Möglichkeit einer (unentgeltlichen) Nutzung durch einen Familienangehörigen 
ausgeschlossen werden kann. Die Beschwerde erweist sich daher als unbegrün-
det und ist abzuweisen. 

4. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdeführer die 
Kosten des Verfahrens zu tragen (§ 128 StG i.V.m. § 72 Abs. 2 VRP; Art. 144 
Abs. 1 DBG). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (§ 128 StG i.V.m. 
§ 74 Abs. 1 VRP; Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
über das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 
172.021] vom 20.12.1968).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barausla-
gen) von insgesamt Fr. 1'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 
Er hat am 28. April 2020 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- bezahlt, so 
dass ihm Fr. 500.-- aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)

- die Vorinstanzen (2/EB)

- den Gemeinderat … (A; im Dispositiv)

- und die Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung direkte Bun-
dessteuer, 3003 Bern (A).

Schwyz, 15. Mai 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. Mai 2020

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