# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ca918f29-e9dc-55d1-8b69-c00287c31b61
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-10-11
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 11.10.2011 6B 671/2011 (6B_671/2011)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-671-2011_2011-10-11.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_671/2011 

 

Urteil vom 11. Oktober 2011 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Widerhandlung gegen das Volksschulgesetz; Wiedereinsetzung, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 29. August 2011. 

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

 

1. 

Das in der Beschwerde erwähnte bundesgerichtliche Verfahren 5A_568/2011, welches die ebenfalls genannte kantonale Verfahrensnummer ZK 11 431 BAA betrifft, wurde mit Urteil vom 30. August 2011 rechtskräftig erledigt. Insoweit sind weitere Eingaben unzulässig. Die Beschwerde kann nur entgegengenommen werden, soweit sie auf die kantonale Verfahrensnummer BK 11 181 MOR Bezug nimmt. Da dort nur der Beschwerdeführer Partei war und nicht seine Familie, ist auch im vorliegenden Verfahren nur er Partei. 

 

2. 

Eine Beschwerde in Strafsachen ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Gemäss Empfangsbestätigung wurde der Beschluss vom 29. August 2011 mit der Verfahrensnummer BK 11 181 MOR dem Beschwerdeführer am 31. August 2011 zugestellt. Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, bis Freitag, 30. September 2011, eingereicht sein müssen. Die Eingabe vom 1. Oktober 2011 (Postaufgabe 3. Oktober 2011) ist verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

3. 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

Demnach erkennt der Einzelrichter: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

3. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 11. Oktober 2011 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Einzelrichter:    Schneider 

 

Der Gerichtsschreiber:    C. Monn