# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c91411d4-dc9f-5ab8-b58c-7d62e2f748bd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.12.2008 D-8067/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-8067-2008_2008-12-22.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-8067/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Thomas Wespi, 
mit Zustimmung von Richter Kurt Gysi;
Gerichtsschreiberin Anna Kühler.

A._______, geboren B._______,
Nigeria,
vertreten durch Elio G. Baumann, C._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfü-
gung des BFM vom 10. Dezember 2008 / N _______. 

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-8067/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge mit der Hilfe ei-
nes Schleppers am 19. Oktober 2008 mit dem Flugzeug aus seinem 
Heimatstaat in ein ihm unbekanntes Land ausreiste und am 20. Okto-
ber  2008  versuchte,  unter  Umgehung  der  Grenzkontrolle  in  die 
Schweiz zu gelangen, vom Grenzwachtkorps in D._______ kontrolliert 
und zurückgewiesen wurde,

dass er gleichentags über die Grenze ins E._______ gelangte, wo er 
am 21. Oktober 2008 um Asyl nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im E._______ vom 27. Oktober 
2008  sowie  der direkten Anhörung  vom  29.  Oktober  2008  zur 
Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, seit 
2008 der F._______ angehört zu haben,

dass der Vorsitzende der F._______ den G._______ ausgerufen habe 
und die F._______ anschliessend eine H._______ im Busch zerstört 
hätten, 

dass  darauf  hin  die  Regierungssoldaten  eingegriffen  und  auf  die 
F._______ gefeuert hätten, 

dass es zum Kampf gekommen sei, bei welchem der Beschwerdefüh-
rer drei  Soldaten getötet habe und bei welchem viele F._______ ge-
tötet worden seien,

dass er habe entkommen können und von der Regierung gesucht wer-
de, weshalb er aus seinem Heimatland habe fliehen müssen, 

dass er bei einer Rückkehr in sein Heimatland umgebracht würde, 

dass dem Beschwerdeführer an der direkten Anhörung das rechtliche 
Gehör  zu einem allfälligen Wegweisungsvollzug nach Frankreich ge-
währt wurde,

dass das BFM in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a des Asylgeset-
zes  vom 26. Juni 1998  (AsylG,  SR 142.31)  auf  das  Asylgesuch  des 
Beschwerdeführers vom 21. Oktober 2008 mit – gleichentags eröffne-
ter – Verfügung vom 10. Dezember 2008 nicht eintrat und die Wegwei-
sung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

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dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe sich vor der Einreise in die Schweiz in Frankreich 
aufgehalten, der Bundesrat habe Frankreich als sicheren Drittstaat be-
zeichnet und Frankreich habe einer Rückübernahme zugestimmt,

dass keine Personen, zu denen der Beschwerdeführer eine enge Be-
ziehung habe, und keine nahen Angehörigen in der Schweiz lebten, 

dass die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers gemäss Art. 3 
AsylG  zudem  nicht  offensichtlich  zutage  trete,  da  seine  Vorbringen 
nicht den Tatsachen entsprechen würden und unsubstanziiert seien, 

dass  insbesondere  seine  Kenntnisse  über  Personen  und  Aktivitäten 
der F._______ nicht ausreichend seien, um die von ihm vorgebrachte 
Zugehörigkeit zu den F._______ glaubhaft zu machen,

dass auch keine Hinweise darauf  bestehen würden, dass Frankreich 
keinen effektiven Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 
AsylG biete, 

dass  der  Beschwerdeführer  keine Gründe vorgebracht  habe,  welche 
gegen eine Rückkehr nach Frankreich sprechen würden,

dass der Wegweisungsvollzug nach Frankreich zulässig, zumutbar so-
wie möglich und praktisch durchführbar sei, 

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  16. Dezember 2008 
durch seinen Rechtsvertreter  gegen diesen Entscheid  beim Bundes-
verwaltungsgericht Beschwerde  erhob  und  dabei  beantragte,  vom 
Wegweisungsvollzug nach Frankreich  sei  abzusehen,  der  Beschwer-
deführer sei als Flüchtling anzuerkennen, eventualiter sei ihm zwecks 
Beschaffung rechtsgenüglicher Identitätspapiere bei der Vertretung Ni-
gerias in der Schweiz die vorläufige Aufnahme zu gewähren und die 
Wegweisung sei zu annullieren beziehungsweise auszusetzen, 

dass der Beschwerdeführer zur Begründung geltend machte, er sei bei 
einer Rückkehr angesichts der Vorkommnisse im Zusammenhang mit 
den Anschlägen auf eine H._______ und der Ermordung von Soldaten 
an Leib und Leben gefährdet, was das BFM in seiner vorinstanzlichen 
Würdigung verkenne, 

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dass er ferner vorbringt, er würde bei einer Rückführung nach Frank-
reich die Wegweisung nach Nigeria riskieren und sich damit der Ge-
fahr der Verfolgung in Nigeria aussetzen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde – 
unter  Vorbehalt  der  nachfolgenden  Erwägungen  –  einzutreten  ist 
(Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art.  32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  praxisgemäss  auf  die  Überprüfung  der  Frage  be-
schränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht ein-
getreten ist, 

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretenstat-
bestand als unrechtmässig erachtet – deshalb einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und deren Vollzugs ma-
teriell geprüft hat, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüg-
lich volle Kognition zukommt, 

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dass demnach auf den Antrag auf Anerkennung des Beschwerdefüh-
rers als Flüchtling nicht einzutreten ist,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  das  BFM  den  angefochtenen  Nichteintretensentscheid  auf  der 
Grundlage von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat, 

dass gemäss der revidierten,  am 1. Januar 2008 in  Kraft  getretenen 
Bestimmung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche in der 
Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  einen  sicheren 
Drittstaat  nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG zurückkehren können, in 
welchem sie sich vorher aufgehalten haben, 

dass nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG der Bundesrat Staaten bezeich-
nen kann, in denen nach seinen Feststellungen effektiver Schutz vor 
Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht, 

dass nach Art. 34 Abs. 3  AsylG die Bestimmung von Abs. 2 dieses 
Artikels keine Anwendung findet, wenn Personen, zu denen die asylsu-
chende Person enge Beziehungen hat,  oder nahe Angehörige in der 
Schweiz  leben  (Bst.  a),  die  asylsuchende  Person  offensichtlich  die 
Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt (Bst. b) oder Hinweise 
darauf  bestehen,  dass im Drittstaat  kein  effektiver  Schutz  vor Rück-
schiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht (Bst. c), 

dass die Voraussetzungen der Anwendbarkeit von Art. 34 Abs. 2 Bst. a 
AsylG i.V.m. Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG vorliegend in Bestätigung der 
vorinstanzlichen Erkenntnisse erfüllt sind, 

dass  nämlich  der  vorgängige  Aufenthalt  des  Beschwerdeführers  in 
Frankreich aktenkundig und unbestritten ist, 

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dass  der  Beschwerdeführer  zudem  nie  behauptete,  er  hätte  zur 
Schweiz enge Beziehungen oder hier nahe Angehörige, 

dass Frankreich – zusammen mit allen anderen EU- und EFTA-Staaten 
– am 14. Dezember  2007 vom Bundesrat  als  sicherer  Drittstaat  be-
zeichnet wurde, 

dass der Beschwerdeführer, wie vom BFM zutreffend erkannt, in den 
sicheren Drittstaat  Frankreich zurückkehren kann,  da dessen Behör-
den mit nach wie vor gültiger Erklärung vom 1. Dezember 2008 gegen-
über der Schweiz die Rückübernahme zugesichert haben, 

dass keine Indizien für  die Widerlegung der Vermutung,  dass Frank-
reich den Rückschiebungsschutz im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG be-
achtet, ersichtlich sind, 

dass  unerheblich  ist,  ob  der  Beschwerdeführer  persönliche  Anknüp-
fungspunkte zu Frankreich hat (Botschaft des Bundesrates zur Ände-
rung des Asylgesetzes vom 4. September 2002 [02.060] S. 6884; vgl. 
demgegenüber zur alten Rechtslage der vorsorglichen Wegweisung in 
einen Drittstaat EMARK 1994 Nr. 12 und EMARK 1997 Nr. 16), 

dass überdies gemäss der Drittstaatenregelung unbeachtlich ist, ob im 
Drittstaat  ein  Asylverfahren  hängig  oder  schon  abgeschlossen  ist 
(a.a.O., S. 6884),

dass  bei  Anwendung  des  Nichteintretens-Tatbestands  von  Art. 34 
Abs. 2 AsylG (sicherer  Drittstaat)  und im Unterschied zu Abs. 1  der 
gleichen Bestimmung (safe country im Sinne eines verfolgungssiche-
ren Herkunftslandes) nicht  zu prüfen ist,  ob Hinweise auf Verfolgung 
vorliegen,  sondern lediglich die Ausnahmeklausel von Art. 34 Abs. 3 
Bst. b AsylG zu beachten ist,  wonach von einer Wegweisung in den 
Drittstaat dann abgesehen wird, wenn die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft erfüllt, 

dass somit das BFM nicht darlegen muss, dass der Beschwerdeführer 
die  Flüchtlingseigenschaft  offensichtlich  nicht  erfüllt,  sondern  bereits 
die  Feststellung  genügt,  dass  die  Flüchtlingseigenschaft  jedenfalls 
nicht offensichtlich zutage tritt, 

dass sich, wie in der angefochtenen Verfügung zutreffend erkannt, aus 
den  Akten  keine  konkreten  Hinweise  darauf  ergeben,  dass  der  Be-

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schwerdeführer  offensichtlich  die  Flüchtlingseigenschaft  erfüllt  und 
diesbezüglich auf die betreffenden vorinstanzlichen Erwägungen ver-
wiesen werden kann, 

dass in der Beschwerde nichts enthalten ist, das zu einer anderen Be-
trachtungsweise führen könnte, 

dass, wie die Vorinstanz zu Recht ausführte, sein Vorbringen, er sei in 
seinem Heimatland für die F._______ tätig gewesen, unglaubhaft  er-
scheint,  da  seine Ausführungen  unsubstanziiert  und tatsachenwidrig 
sind, 

dass es demnach in der Folge auch nicht glaubhaft erscheint, der Be-
schwerdeführer werde in seinem Heimatstaat gesucht und würde bei 
einer Rückkehr wegen seiner Aktivitäten für die F._______ umgebracht 
werden,

dass auch hierzu auf die zutreffenden Erwägungen des BFM verwie-
sen  werden  kann,  zumal  der  vorinstanzlichen  Würdigung  in  der  Be-
schwerdeschrift keine konkreten und substanziierten Ausführungen zur 
Begründung der Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers entge-
gen gehalten werden, sondern darin lediglich das nicht weiter substan-
ziierte Vorbringen wiederholt wird, der Beschwerdeführer sei bei einer 
Rückkehr nach Nigeria an Leib und Leben gefährdet, 

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist, 

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. Entscheidungen und 
Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK] 
2001 Nr. 21),  weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit  den 
gesetzlichen Bestimmungen steht  und demnach vom BFM zu Recht 
angeordnet wurde,

dass das BFM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Be-
stimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 
nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesge-

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setzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Auslän-
der [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass vorliegend einzig ein  Vollzug der  Wegweisung nach Frankreich 
zur Diskussion steht, nicht aber ein solcher in das Heimatland des Be-
schwerdeführers, 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen  völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  (insbe-
sondere  auch  Art.  3  der  Konvention  vom  4. November  1950  zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten [EMRK, SR 0.101]) 
zulässig ist, da der Beschwerdeführer in Frankreich offensichtlich nicht 
an Leib, Leben oder Freiheit gefährdet ist oder eine menschenrechts-
widrige Behandlung zu befürchten hat und er dort zudem – wie bereits 
oben erkannt – Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 
AsylG findet, sofern darum ersucht wird, 

dass weder die in Frankreich herrschende allgemeine Lage noch sons-
tige Gründe gegen die Zumutbarkeit eines Wegweisungsvollzuges des 
Beschwerdeführers nach Frankreich sprechen,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Frank-
reich schliesslich möglich ist, da keine konkreten Vollzugshindernisse 
ersichtlich sind (Art. 83 Abs. 2 AuG) und die französischen Behörden 
die Rückübernahme zugesichert haben,

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

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dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (vorab per Telefax; Ein-
schreiben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, E._______ (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N _______)
- das Z._______ (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Wespi Anna Kühler

Versand: 

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