# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b8f14901-2af1-5232-9810-0afa1bca54f7
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-22
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 22.08.2019 725 18 386 / 206
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-18-386---206_2019-08-22.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 22. August 2019 (725 18 386 / 206) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Invalidenrente: Beweiswürdigung der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen; 

Bemessung des Invalideneinkommens gestützt auf DAP-Zahlen; Integritätsentschädi-

gung.  

 

 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Christof Enderle, Kantonsrich-

ter Beat Hersberger, Gerichtsschreiberin i.V. Ebru Eren 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Dr. Marco Chevalier, 
Rechtsanwalt, Elisabethenstrasse 28, Postfach 425, 4010 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Andrea Tarnutzer, Advokat, Güterstrasse 
106, Postfach 109, 4018 Basel 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Die 1958 geborene A.____ arbeitete seit Juli 2010 bei der Firma B.____ AG als Reini-
gerin. In dieser Eigenschaft war sie bei der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) obligato-
risch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 20. Oktober 2013 erlitt die Versicherte einen 
Fahrradunfall und stürzte auf beide Arme. Dabei zog sie sich eine Radiusköpfchenfraktur resp. 

 

 
 
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Trümmerfraktur an beiden Ellbogen zu. Die Suva erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leis-
tungen in der Form von Taggeldern und Heilbehandlungskosten. Am 24. Oktober 2013 wurde sie 
am rechten Radiusköpfchen operiert. Zusätzlich entwickelten sich bei A.____ Schmerzen in bei-
den Schultern, die auf eine Frozen Shoulder rechts zurückzuführen waren. Am 25. Novem-
ber 2014 fand eine erste kreisärztliche Untersuchung durch die Kreisärztin Dr. med. C.____, FMH 
Chirurgie, statt. Gestützt auf die kreisärztliche Nachbeurteilung vom 27. März 2015 stellte die 
Suva mit Schreiben vom 11. Januar 2016 die Taggeldleistungen ab 1. Februar 2016 ein und ver-
fügte am 5. Februar 2016 die Ablehnung einer Invalidenrente (IV-Rente) und Integritätsentschä-
digung. Diese Verfügung wurde nach erneuter Prüfung der Suva mit Schreiben vom 
14. Juni 2016 zurückgezogen. Am 5. März 2018 fand eine weitere kreisärztliche Abschlussunter-
suchung statt. Es wurde ein medizinischer Endzustand festgestellt und ein Zumutbarkeitsprofil 
formuliert. Weiter prüfte die Kreisärztin am 14. März 2018 die Frage der Integritätseinbusse. An-
schliessend hat die Suva die vorübergehenden Leistungen eingestellt und mit Verfügung vom 
2. Mai 2018 den Anspruch auf eine IV-Rente und Integritätsentschädigung abgelehnt. Eine da-
gegen erhobene Einsprache wies die Suva mit Entscheid vom 31. Oktober 2018 ab. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marco Chevalier, am 30. No-
vember 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantons-
gericht). Sie beantragte, es sei ihr in Aufhebung des angefochtenen Entscheids eine Rente bei 
einem Invaliditätsgrad (IV-Grad) von 80 % und eine Integritätsentschädigung bei einer Einbusse 
von 15 % zu gewähren, eventualiter seien weitere Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen; alles 
unter o/e Kostenfolge. Zur Begründung wurde auf die Beurteilung von Dr.  med. D.____, FMH 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 28. November 2018 
verwiesen. Diese Beurteilung stehe in Bezug auf die Zumutbarkeitsbeurteilung in diametralen 
Widerspruch zur Beurteilung der Kreisärztin. Weiter hätte die Suva bei der Bemessung des Inva-
lideneinkommens nicht auf die Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP-Blätter) abstellen dürfen. 
Im Weiteren müsse ein leidensbedingter Abzug berücksichtigt werden. Auch in Bezug auf die 
Integritätsentschädigung komme Dr.  D.____ zu einem anderen Ergebnis als die Kreisärztin.  
 
C. Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Vernehmlassung vom 15. Februar 2019 auf 
Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die eingeholte chirurgische Beur-
teilung von Dr. med. E.____, FMH Chirurgie, FMH Chirurgie und Unfallchirurgie sowie Viszeral-
chirurgie, vom versicherungsmedizinischen Kompetenzzentrum der Suva vom 9. Januar 2019. 
 
D. Mit Replik vom 18. April 2019 macht die Beschwerdeführerin die Stellung von Sugges-
tivfragen geltend. Zudem lägen zumindest geringe Zweifel an den versicherungsinternen medizi-
nischen Berichten vor. Daher solle ein Gutachten gemäss Art. 44 des Bundesgesetzes über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 eingeholt werden. 
 
E. Mit Duplik vom 20. Juni 2019 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Abweisungsantrag 
fest. 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

 

 
 
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1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 ATSG, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 ATSG 
in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 
20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheentscheide 
der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde erhoben 
werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem 
die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend befindet 
sich dieser in F.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft 
zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-
zessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsge-
richt als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der 
Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vor-
liegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht erhobene – Be-
schwerde des Versicherten vom 30. November 2018 ist demnach einzutreten. 
 
2. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist zu beurteilen, ob die Suva die Ansprüche des 
Versicherten auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung zu Recht abgelehnt hat. 
 
3.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsun-
fällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versi-
cherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu mindestens 
10% invalid ist. Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Diese wiederum entspricht dem 
durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachten und nach zu-
mutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibenden ganzen oder teilweisen Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 
ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach Art. 7 Abs. 2 
ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen 
(Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über-
windbar ist (Satz 2). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Be-
handlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr 
erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) 
abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen 
dahin (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 
3.2 Für Leistungen nach UVG hat der Unfallversicherer grundsätzlich nur unter der Voraus-
setzung aufzukommen, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Scha-
den (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung, Behandlungsbedürftigkeit) 
ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen 
Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg 
nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten 

 

 
 
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gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache 
gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit ande-
ren Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt 
hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die einge-
tretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Dabei erstreckt 
sich die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers auch auf mittelbare bzw. indirekte 
Unfallfolgen (vgl. Urteils des Bundesgerichts vom 24. März 2016, 8C_620/2015, E. 3.1). Ob zwi-
schen einem schädigenden Ereignis und einer (andauernden) gesundheitlichen Störung ein na-
türlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Be-
hörde – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweis-
würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Es ist vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die von allen möglichen Geschehensabläufen als die Wahr-
scheinlichste gewürdigt wird (BGE 126 V 360 E. 5b). 
 
3.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natürli-
che und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo 
ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), 
erreicht ist (Kranken- und Unfallversicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 
1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). Ebenso wie der 
leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen 
Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversi-
cherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 
V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich feh-
lender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine an-
spruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leis-
tungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten 
Person, sondern beim Unfallversicherer (Sozialversicherungsrecht - Rechtsprechung [SVR] 2009 
UV Nr. 3 E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 
S. 75 E. 4b). Der Beweis des Wegfalls des Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nach-
weis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversiche-
rer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die 
versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ur-
sachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen 
sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2009, 8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). 
 

 

 
 
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3.4. Im Zusammenhang mit der Beurteilung des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin 
ist als erstes zu prüfen, in welchem Ausmass diese unfallbedingt arbeitsunfähig ist. Gemäss der 
Legaldefinition von Art. 6 ATSG ist Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der kör-
perlichen oder geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Be-
ruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch die 
zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 2).  
 
3.4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 
der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen 
angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen 
haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 
Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet 
werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen).  
 
3.4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) –wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des 
Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 
E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
3.4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versiche-
rungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An 
die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel-
lungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 am Ende, mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3). 

 

 
 
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3.4.4 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfah-
rungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver-
trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen 
(BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch 
tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedi-
zinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 175 E. 4; Urteil des EVG vom 13. Juni 2001, I 
506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen 
und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslau-
tenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende 
Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher 
Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt 
oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 14. Februar 2014, 
8C_787/2013, E. 3.3.2, mit Hinweisen). 
 
4. Zur Beurteilung des vorliegenden Falls liegen zahlreiche medizinische Unterlagen vor, 
die vom Gericht gesamthaft gewürdigt wurden. Im Folgenden sollen indessen lediglich diejenigen 
Gutachten und Berichte wiedergegeben werden, welche sich für den Entscheid als zentral erwei-
sen. 
 
4.1 Gemäss Angaben im Bericht des G.____ vom 21. Oktober 2013 erlitt die Beschwerde-
führerin bei einem Velosturz am 20. Oktober 2013 eine Radiusköpfchentrümmerfraktur rechts 
sowie eine Radiusköpfchenfraktur links. Der Patientin sei eine operative offene Reposition und 
Plattenosteosynthese des rechten Radiusköpchens empfohlen worden, welche am 24. Oktober 
2013 durchgeführt worden sei. In einer Nachkontrolle am 25. November 2013 berichtete der be-
handelnde Orthopäde Dr. D.____, dass im Bereich des rechten Ellbogens keine Schmerzen mehr 
und im linken Ellbogen mässige Schmerzen vorhanden seien. Im Bereich des Handgelenks 
rechts und der beiden Schultern verspüre die Patientin immer noch Schmerzen. Sodann berich-
tete Dr. D.____ am 13. Mai 2014, dass es der Patientin schlechter ginge und sich mittlerweile 
rechts eine Frozen Shoulder entwickle. 
 
4.2 Am 26. November 2014 wurde die Beschwerdeführerin durch die Suva-Kreisärztin 
Dr. C.____ untersucht. Diese stellte persistierende Kribbelparästhesien unklarer Genese im Be-
reich des rechten Mittel- und Ringfingers und persistierende Beschwerden in der rechten Schulter 
unklarer Ätiologie sowie im Bereich des rechten Ellbogens bei einem Status nach Operation fest. 
Die Schilderungen und die Untersuchungsergebnisse seien nicht authentisch gewesen. Aufgrund 
dieser Diskrepanz habe Dr. C.____ eine Arthrographie-Magnetresonanztomographie (Arthro-
MRI) der rechten Schulter, des rechten Ellbogengelenks und einer neurologischen Standortbe-
stimmung zwecks Abklärung des Einschlafens der Finger empfohlen. Am 27. März 2015 fand 
eine kreisärztliche Nachbeurteilung von Dr. C.____ statt. Die empfohlenen Untersuchungen von 
Dr. C.____ wurden vorgenommen und folgende Diagnosen wurden erhoben: (1) Tendinopathie 
am rechten Unteram, (2) transmurale Ruptur der Supraspinatussehne, (3) irreguläre Kontur am 
Suclus intertubercularis, (4) degenerativ verändertes und verdicktes Labrum beim Bizepsanker, 
(5) AC-Gelenksarthrose, (6) Bereich Radiusköpchen beschränkt beurteilbar, (7) Fraktur soweit 

 

 
 
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beurteilbar konsoldiert, (8) schwere narbige Veränderungen postoperativ radial und (9) leichte 
Insertionstendinopathie der Bizepssehne. Dennoch seien die erhobenen klinischen Befunde und 
das Beschwerdeverhalten in diesem Ausmass nicht mit den pathologischen Befunden erklärbar. 
Man könne acht Monate nach der letzten Operation von einem stationären Zustand ausgehen. 
Indessen sei ein Teil der Beschwerden nachvollziehbar und unfallkausal. Es liege keine schwere 
Ellbogenarthrose oder Funktionsstörung vor, sodass eine Integritätseinbusse ausgeschlossen 
werde. Die Patientin sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig. 
 
4.3 Im Arztbericht von Dr. D.____ vom 12. Mai 2015 wurde festgehalten, dass die Patientin 
im rechten Bereich der Schulter noch mässige Schmerzen habe. Beim rechten Ellbogen sei es 
zu einer Besserung gekommen, nicht aber zur Beschwerdefreiheit. Deshalb habe er ihr empfoh-
len, eine Arthroskopie der Supraspinatussehnenruptur durchzuführen und bezüglich des rechten 
Ellbogengelenks die Situation zu akzeptieren. Sie sei wegen der Schulter weiterhin nicht arbeits-
fähig. Die Kreisärztin Dr. C.____ bestätigte am 22. Juni 2015, dass eine Teilkausalität bezüglich 
der Supraspinatussehnenruptur an der rechten Schulter gegeben sei.  
 
4.4 Am 17. März 2017 wurde bei der Beschwerdeführerin an der rechten Schulter eine 
Schulterarthroskopie mit Supraspinatussehnenrekonstruktion, Bizepstenotomie und –tenodese, 
Akromioplastik und AC-Resektion durchgeführt. Dr. D.____ berichtete am 4. Oktober 2017, dass 
die Patientin sich im Schulterbereich immer noch über Schmerzen beklage. Aufgrund des 
schlechten Verlaufs und der Schmerzhaftigkeit wurde eine Cortisoninjektion vorgenommen. 
Diese Injektion habe sie jedoch nur zwei bis drei Monate von den Beschwerden befreien können.  
 
4.5 Am 5. März 2018 fand eine abschliessende kreisärztliche Untersuchung durch die Kreis-
ärztin Dr. C.____ statt. Die Versicherte habe sich über vermehrte Beschwerden im Bereich der 
rechten Schulter und beider Ellbogen beklagt. Aufgrund der Schmerzen könne sie sich nicht mehr 
abstützen. Zudem habe sie auch Schmerzen im linken Oberarm. Zur Verrichtung alltäglicher Tä-
tigkeiten benutze sie insbesondere den linken Arm, auch im Haushalt. Bei der Untersuchung di-
agnostizierte Dr. C.____ persistierende Restbeschwerden in den Bereichen der rechten Schulter 
und beider Ellbogen. Sie stellte in Bezug auf die Schulterproblematik ein regelrechtes Schulter-
relief fest, das bei reizlosen Arthroskopienarben palpatorisch keine lokalen Druckschmerzen aus-
löse. Die Beweglichkeit der rechten Schulter sei im Seitenvergleich endgradig knapp um 10 Grad 
eingeschränkt. In Bezug auf die Ellbogen stellte sie fest, dass die Ellbogengelenkkonturen sei-
tengleich seien. Im Seitenvergleich habe sie eine endgradige Bewegungseinschränkung am rech-
ten Ellbogen feststellen können. Zudem habe die Versicherte keine Druckschmerzen im Bereich 
der Ellbogengelenke. Dr. C.____ hielt fest, dass die erhobenen Befunde in der abschliessenden 
kreisärztlichen Untersuchung im Bereich der Ellbogengelenke identisch mit der letzten kreisärzt-
lichen Untersuchung seien. Aufgrund der erhobenen Umfangmasse der oberen Extremitäten 
liege keine Schonung der beiden Arme vor. Sie habe grobneurologisch keinen pathologischen 
Befund erheben können. Insgesamt schliesse sie auf einen medizinischen Endzustand bezüglich 
der rechten Schulter. Die dokumentierten Einschränkungen in der rechten Schulter und beider 
Ellbogen seien nachvollziehbar und unfallkausal. Die Zumutbarkeit auf dem allgemeinen Arbeits-
markt bezogen auf die rechte Schulter und beider Ellbogengelenke beinhalte eine leichte bis mit-
telschwere Tätigkeit mit manchmal Überkopfarbeiten, nur selten körperfernem Hantieren, ohne 

 

 
 
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repetitive manuelle Tätigkeiten, ohne Bedienen von vibrierenden Maschinen und ohne schwere 
Zug-, Stoss- und Druckbelastung beider Arme. Die angestammte Tätigkeit im Reinigungsdienst 
sei eine mittelschwere Tätigkeit mit vielen repetitiven manuellen Tätigkeiten, sodass hier eine 
gewisse Einschränkung je nach Arbeit nachvollziehbar sei. Die Erheblichkeitsgrenze für die In-
tegritätseinbusse sei nach Einsicht in die Röntgenbilder nicht erreicht worden. Es sei an beiden 
Ellbogengelenke und bei der rechten Schulter keine mässige Arthrose sichtbar. Die AC-Arthrose 
sei nicht unfallkausal. 
 
4.6 Die Beschwerdeführerin verwies in der Beschwerde auf die Arztberichte von 
Dr. med. H.____, FMH Orthopädische Chirurgie vom 24. November 2018 und von Dr. D.____ 
vom 28. November 2018. 
 
4.6.1 Dr. H.____ bejahte den medizinischen Endzustand. Er diagnostizierte einen Status nach 
Rotatorenmanschetten-Läsion Schulter rechts und einen Status nach Radiusköpfchenfraktur Ell-
bogen beidseitig. Im Hinblick auf ein integritätsschaden sei der aktuelle Zustand einer mittelmäs-
sigen Arthrose beider Ellbogen und einer fortgeschrittenen Arthrose der rechten Schulter gege-
ben. Es müsse eine funktionelle Leistungsabklärung bezüglich der Arbeitsfähigkeit erfolgen. Ge-
mäss seiner klinischen Erfahrung dürfe die Patientin lediglich auf Beckenhöhe maximal fünf Kilo-
gramm tragen mit einer Leistung von 30 % der Norm. In ihrer angestammten Tätigkeit als Raum-
pflegerin sei sie mindestens zu 50 % und wahrscheinlich dauerhaft arbeitsunfähig. Sie dürfe nicht 
unter Leistungsdruck stehen, keine Überkopfarbeiten verrichten und keine Lasten/Gewichte über 
fünf Kilogramm tragen und auf Beckenhöhe heben. Tätigkeiten wie Fenster putzen oder ähnliches 
seien nicht mehr möglich.  
 
4.6.2 Dr. D.____ diagnostizierte in seinem Bericht eine Tendinitis calcarea Supraspinatus-
sehne links, einen Status nach offener Reposition und Plattenosteosynthese Radiusköpfchen 
rechts, einen Status nach Revisionsoperation mit Plattenentfernung, Gewebsprobenentnahme, 
radio-ulnare Arthrolyse und radiale Seitenbandraffung Ellbogen rechts, einen Status nach kon-
servativ behandelter Radiusköpfchenfraktur links und einen Verdacht auf Teil-Reruptur Supraspi-
natussehne rechts bei einem Status nach Schulterarthroskopie rechts, Supraspinatussehnenre-
konstruktion, Bicepstenotomie und -tenodese, Acromioplastik und AC-Resektion Schulter rechts. 
Das Ergebnis im rechten Schulterbereich sei unbefriedigend, da die Patientin wieder Schmerzen 
habe. Es bestünde eine Druckdolenz an der rechten Schulter. Der Patientin wurden von Dr. 
D.____ zwei Optionen unterbreitet, entweder die gegebene Situation so zu akzeptieren oder sich 
einer erneuten Operation zu unterziehen bei einer Erfolgschance von 50 bis 60 %. Die Patientin 
lehne die Revisionsoperation ab und beabsichtige eine Wiederaufnahme der Arbeit bei einem 
Pensum von zwei Stunden pro Tag. Gesamthaft liege somit ein medizinischer Endzustand der 
rechten Schulter vor. Aufgrund der Schmerzhaftigkeit und der Einschränkungen schätze Dr. 
D.____ den aktuellen Zustand als Periarthrosis humeroscapularis mässig bis schwere Form, ent-
sprechend der Suva-Tabelle 1, Revision 2000 ein und deswegen resultiere eine Integritätsei-
busse von 15 %. Der Patientin seien aufgrund der Unfallrestfolgen leichte Tätigkeiten über Bauch-
höhe wahrscheinlich halbtags mit Pausen und Unterbrüchen zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit be-
trage insgesamt 25 %. 
 

 

 
 
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4.7 Im Rahmen ihrer Vernehmlassung ersuchte die Suva Dr. med. E.____, FMH für Chirur-
gie und Unfallchirurgie, Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva, aus chirurgischer 
Sicht zu beurteilen, ob an der Zumutbarkeitsbeurteilung und Einschätzung der Integritätsentschä-
digung der Kreisärztin Dr. C.____ festgehalten werden könne. In seinem Bericht stellte 
Dr. E.____ vorerst die Kausalität der Schulterbeschwerden in Frage, akzeptierte diese jedoch, da 
sie von der Suva in der Verfügung als kausal anerkannt worden seien. Er stellte fest, dass im 
radiologischen Bericht vom 23. Januar 2018 eine regelrechte Situation nach der Operation vor-
gelegen habe. Eine Re-Reptur der Supraspinatussehne werde nicht dargestellt, weshalb die Ver-
mutung von Dr. D.____ so nicht bestätigt werden könne. Weiter wies er auf Differenzen in der 
Beweglichkeit der Schulter zwischen Dr. H.____ und Dr. D.____ hin. Die Kreisärztin Dr. C.____ 
habe am 5. März 2018 ein gut funktionelles Ergebnis dokumentiert mit nur geringen Differenzen 
zur linken Schulter. Es erschliesse sich nicht, wieso unfallkausal eine Verschlechterung der Funk-
tion bis zur Untersuchung durch Dr. D.____ eingetreten sein solle. Diese Verschlechterung sei 
nicht überwiegend wahrscheinlich eine Folge des Unfalls. Zum Integritätsschaden äusserte sich 
Dr. E.____ dahingehend, dass die Bezeichnung der Periathrosis in der Suva-Tabelle ein unprä-
ziser Sammelbegriff und nicht mehr gebräuchlich sei. Mit Verweis auf die Beweglichkeit der 
Schulter verneinte er einen relevanten Schaden. Mit Blick auf die Argumentation von Dr. H.____ 
stellte er unter Verweis auf die Bildgebung vom 23. Januar 2018 fest, dass in der Schulter noch 
keine Arthrose bestehe. Auch in Bezug auf die geltend gemachte minime Arthrose beider Ellbo-
gengelenke mache Dr. H.____ eine noch nicht sichtbare mittelmässige Arthrose geltend. Dr. 
E.____ stellte nach Einsicht in die Bilder fest, dass auf beiden Seiten bereits kleine Osteophyten 
dargestellt seien, was einer Stufe zwei der Kellgren-Klassifikation entspreche. Diese seien jedoch 
bereits in den Bildern direkt nach dem Unfall vorhanden gewesen. Deshalb sei die Arthrose beider 
Ellbogengelenke nicht unfallkausal. In Bezug auf die Beweglichkeit der Ellbogen stellte er fest, 
dass die notwendigen Einschränkungen gemäss der Tabelle eins weder bei der Kreisärztin noch 
bei Dr. H.____ vorhanden gewesen seien. Betreffend der Zumutbarkeit korrigierte Dr. E.____ die 
kreisärztliche Beurteilung insofern, als Überkopfarbeiten bloss selten und nicht manchmal mög-
lich seien. Zudem sei ein Pausenbedarf von zweimal 15 Minuten pro Tag zu berücksichtigen. Die 
behandelnden Ärzte, Dr. H.____ und Dr. D.____, würden keine Erklärung liefern, weshalb die 
Beschwerdeführerin nur noch 30 % respektive 25 % arbeiten könne. Die dokumentierten medizi-
nische Befunde würden keine Begründung dafür liefern, dass leichte bis mittelschwere Tätigkei-
ten nicht ausgeführt werden könnten. Eine zu starke Belastung der Schultern oder der Ellbogen 
resultiere daraus nicht, vor allem, wenn körperfernes Hantieren mit Gewichten vermieden werde, 
wie es die Kreisärztin explizit formuliert habe. Weiter seien die Beschwerden des hohen Blut-
drucks oder der Gangstörung nicht unfallkausal und könnten deswegen nicht berücksichtigt wer-
den. Schliesslich sei das Erreichen eines medizinischen Endzustands zu Recht unbestritten, 
nachdem dieser von allen involvierten Ärzten bestätigt worden sei. Zusammenfassend hielt 
Dr. E.____ deshalb als Schlussfolgerung fest, dass der Integritätsschaden zufolge des Unfalls 
vom 20. Oktober 2013 die Erheblichkeitsschwelle nicht erreicht habe und dass das formulierte 
Zumutbarkeitsprofil von der Kreisärztin beibehalten werden könne, mit der Änderung, dass ein 
erhöhter Pausenbedarf von zweimal 15 Minuten zu berücksichtigen sei und Überkopf-Bewegun-
gen nur selten erfolgen sollten. 
 

 

 
 
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5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung des vorliegend strittigen medi-
zinischen Sachverhalts auf die Ergebnisse, zu denen Dr. C.____ in ihrer Beurteilung gelangt ist. 
Dr. C.____ hat sowohl in der Schulter und im rechten Ellbogen leichte Bewegungseinschränkun-
gen endgradig festgestellt. Es liegen an der Schulter keine Druckschmerzen vor und die Arthro-
skopienarben seien reizlos. Aufgrund der erhobenen Umfangmasse der oberen Extremitäten 
liege keine Schonung des rechten oder linken Arms vor. Sie ging demzufolge davon aus, dass 
die verminderte Belastbarkeit im Bereich der rechten Schulter und beider Ellbogengelenke nach 
Radiusköpfchenfraktur als objektivierbare Unfallfolge zu werten sei. Was die Auswirkungen der 
unfallkausalen Beschwerden im rechten Schulterbereich und beider Ellbogengelenke auf die Ar-
beitsfähigkeit betrifft, ging die Beschwerdeführerin gestützt auf die kreisärztliche Zumutbarkeits-
beurteilung vom 5. März 2018 davon aus, dass der Beschwerdeführerin auf dem allgemeinen 
Arbeitsmarkt die Ausübung einer ganztägigen, leichten bis mittelschweren manuellen Tätigkeit 
mit manchmal Überkopftätigkeit, nur selten Hantieren mit Gewichten körperfern, ohne repetitive 
manuelle Tätigkeit, ohne Bedienen von vibrierenden Maschinen und ohne schwere Zug-, Stoss- 
und Druckbelastung beider Arme zumutbar sei. Die angestammte Tätigkeit sei nicht mehr zumut-
bar.  
 
5.2 Wie in den Erwägungen 4.2 bis 4.4 hiervor ausgeführt, sind an die Beweiskraft von ver-
sicherungsinternen medizinischen Beurteilungen strenge Anforderungen zu stellen. Bei diesen 
Unterlagen sind bereits bei geringen Zweifeln an die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit ergän-
zende (externe) Abklärungen vorzunehmen. Allgemein gelten auch bei versicherungsinternen 
medizinischen Unterlagen die in Erwägung 4.3 genannten Kriterien an den Beweiswert. Vorlie-
gend sind diese erfüllt. Die kreisärztlichen Beurteilungen von Dr. C.____ weisen keine formellen 
Mängel auf und sind für die streitigen Belange umfassend, sie beruhen auf eigenständigen Un-
tersuchungen, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, sind in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden und leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Auch setzen sie sich genügend mit 
den übrigen vorliegenden medizinischen Unterlagen auseinander und nehmen insbesondere eine 
begründete, schlüssige und nachvollziehbare Beurteilung der Kausalitätsfrage beziehungsweise 
der unfallbedingten Beeinträchtigungen vor. Die Ergebnisse der kreisärztlichen Beurteilung wer-
den sodann auch von Dr. E.____ bestätigt. Die geringe Diskrepanz bei der Beschreibung des 
Verweisprofils führt zu keiner wesentlichen Änderung des Beweiswerts. Ausserdem ist den Argu-
menten der Beschwerdeführerin nicht zu folgen, wonach Dr. E.____ Suggestivfragen unterbreitet 
worden seien. Aufgrund der neu eingereichten Berichte von Dr. D.____ und Dr. H.____ im No-
vember 2018 wurde eine neue medizinische Beurteilung von Dr. E.____ eingeholt, damit festge-
stellt werden konnte, ob an dem bisherigen Kreisarztbericht festgehalten werden könne. Die spe-
zifische Fragestellung diente der Überprüfung der vorhandenen kreisärztlichen Beurteilung, nicht 
einer neuen Überprüfung des Gesundheitszustandes der Versicherten. Die beweisrechtlichen 
Anforderungen an versicherungsinterne medizinische Unterlagen sind somit erfüllt und die Be-
schwerdegegnerin durfte zu Recht darauf abstellen. 
 
5.3 Was die Beschwerdeführerin vorbringt, führt zu keiner anderen Beurteilung des medizi-
nischen Sachverhalts. Die Beschwerdeführerin beruft sich insbesondere auf die Berichte von Dr. 
H.____ vom 24. November 2018 und von Dr. D.____ vom 28. November 2018. Sowohl 

 

 
 
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Dr. H.____ und Dr. D.____ machen eine vor allem in zeitlicher Hinsicht massiv höhere Einschrän-
kung geltend, ohne jegliche Begründung. Dr. D.____ verweist in seinem Bericht einzig auf die 
geltend gemachte Schmerzhaftigkeit und Einschränkungen, wobei diese nicht beschrieben und 
genau ausgeführt werden. Hinzu berücksichtigt er die objektiven Befunde nicht. Die Beweglichkeit 
an der rechten Schulter hat er zwar als eingeschränkter befunden, dies erklärt jedoch nicht die 
geltend gemachte 25 % Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Auch die Auffassung von 
Dr. H.____, dass die Beschwerdeführerin mit einem verlangsamten Arbeitstempo zu 50 % ar-
beitsfähig wäre, lässt sich nicht begründen. Im Gegensatz zu Dr. D.____ hält er die Beschwerde-
führerin als Raumpflegerin zu 50 % arbeitsfähig. Seine Zumutbarkeitsbeurteilung bezieht sich nur 
auf die angestammte Tätigkeit und nicht auf eine angepasste Tätigkeit. Es fehlt auch in seinem 
Bericht an einer medizinischen Begründung. Zusammenfassend können die zwei Arztberichte 
keine auch nur geringe Zweifel an dem Kreisarztbericht von Dr. C.____ und an der chirurgischen 
Beurteilung von Dr. E.____ wecken. 
 
5.4 Insgesamt ist damit zum Schluss zu kommen, dass keine begründeten Zweifel an der 
Aussagekraft und Verlässlichkeit der kreisärztlichen Beurteilung von Dr. C.____ bestehen, so 
dass zur Beurteilung des Leitsungsvermögens der Beschwerdeführerin darauf abzustellen ist. 
Insbesondere werden keine neuen, der Kreisärztin nicht bekannten Umstände geschildert, die zu 
weiteren Abklärungen Anlass geben würden. Damit ist mit der Beschwerdegegnerin davon aus-
zugehen, dass die Beschwerdeführerin in der Verweistätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist.  
 
6. Zu prüfen ist als nächstes, ob die Beschwerdeführerin aufgrund der Unfallfolgen im Be-
reich der rechten Schulter und beider Ellbogengelenke eine Invalidenrente beanspruchen kann. 
 
6.1 Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizi-
nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei-
nander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad 
bestimmen (BGE 128 V 29 E. 1). 
 
6.2 Die Suva hat im angefochtenen Einspracheentscheid den erforderlichen Einkommens-
vergleich vorgenommen. Dabei hat sie das Valideneinkommen der Beschwerdeführerin als 
Raumpflegerin gestützt auf die Angaben des Arbeitgebers auf Fr. 48'028.30 pro Jahr festgesetzt. 
Das Valideneinkommen wird von der Beschwerdeführerin nur insoweit bestritten als argumentiert 
wird, dass das Valideneinkommen nicht tiefer sein könne als das Invalideneinkommen. Dem ist 
jedoch zu widersprechen. Soweit ein unterdurchschnittlicher Lohn geltend gemacht wird, ist fest-
zuhalten, dass die Beschwerdeführerin einem Gesamtarbeitsvertrag unterstanden hat und dem-
gemäss nicht von Unterdurchschnittlichkeit ausgegangen werden kann. 
 

 

 
 
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6.3 Die Beschwerdegegnerin hat das Invalideneinkommen vorliegend aufgrund ihrer DAP-
Blätter festgelegt und ist zum Ergebnis gelangt, dass bei der Beschwerdeführerin keine relevante 
unfallbedingte Erwerbseinbusse gegeben sei. Die Beschwerdeführerin bestreitet diese Berech-
nung des Invalideneinkommens und macht geltend, dass die schematische Anwendung der DAP 
immer wieder zu unbefriedigenden Resultaten führen würde. 
 
6.3.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von 
der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. 
Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders 
stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Ar-
beitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der 
Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte 
Verdienst als Invalidenlohn. Ist – wie vorliegend – kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbsein-
kommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsscha-
dens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, 
so können nach der Rechtsprechung entweder die LSE-Tabellenlöhne oder die sogenannten 
DAP-Zahlen (DAP = Dokumentation von Arbeitsplätzen seitens der SUVA) herangezogen wer-
den (BGE 139 V 593 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475; je mit Hinweisen). 
 
6.3.2 Ob die Anwendung der DAP-Zahlen vorliegend – insbesondere im Hinblick auf den auf-
grund der Einschätzung von Dr. E.____ zusätzlich zu berücksichtigenden Pausenbedarf –sach-
gerecht ist, kann indessen letztlich offengelassen werden, da auch eine Invaliditätsbemessung 
gestützt auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundes-
amtes für Statistik zu keinem anderen Ergebnis führt: Ausgehend von der LSE 2016, Tabelle T1, 
Totalwert für Frauen, Kompetenzniveau 1 könnte die Beschwerdeführerin monatlich Fr. 4‘429.-- 
verdienen. Nach Umrechnung dieses Werts auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 
41.7 Stunden ergibt sich ein jährliches hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 55‘406.--. 
Stellt man dieses Invalideneinkommen dem Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 48'028.30 
gegenüber, resultiert ein Invaliditätsgrad von 0 %. Auch unter Berücksichtigung des Pausenbe-
darfs im Pensum (30 Minuten pro Tag entspricht einer zusätzlichen Einschränkung von ca. 6 %) 
und selbst bei Gewährung eines maximal angemessenen 15%igen leidensbedingten Abzugs vom 
Invalidenlohn resultiert kein rentenrelevanter Invaliditätsgrad. Die Beschwerdeführerin erleidet 
nach dem Ausgeführten weder unter der von der Beschwerdegegnerin angewendeten DAP-
Blättern noch unter Anwendung der LSE eine Einkommenseinbusse, die Anspruch auf eine Inva-
lidenrente begründen würde. 
 
6.4 Mangels Vorliegens einer unfallbedingten Erwerbseinbusse hat die Suva somit einen 
Rentenanspruch der Beschwerdeführerin zu Recht abgelehnt.  
 
7. Streitig und zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Integritäts-
entschädigung hat. 
 
7.1 Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene 
Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der 

 

 
 
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körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Nach Art. 36 Abs. 1 der Verordnung 
über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 gilt ein Integritätsschaden als dau-
ernd, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang be-
steht (Satz 1); er ist erheblich, wenn die körperliche, geistige oder psychische Integrität, unab-
hängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird (Satz 2).  
 
7.2 Laut Art. 25 Abs. 1 UVG wird die Integritätsentschädigung in Form einer Kapitalleistung 
gewährt. Sie wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft, wobei sie den 
am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen darf. 
Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser 
Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Gemäss Abs. 2 dieser Vorschrift gelten für die 
Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhangs 3. Darin hat der Bundesrat 
in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 113 V 218 E. 2a; Kran-
ken- und Unfallversicherung – Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1988 Nr. U 48 
S. 236 E. 2a mit Hinweisen) häufig vorkommende und typische Schäden prozentual gewichtet.  
 
7.3 Für die im Anhang 3 zur UVV genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädi-
gung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Ver-
dienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden 
wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2 Satz 1). In diesem 
Zusammenhang hat die Suva in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala zusätzliche Be-
messungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese in den Mitteilungen der Medizini-
schen Abteilung der Suva Nr. 57 bis 59 herausgegebenen Tabellen (teilweise geändert und er-
gänzt in den Mitteilungen Nr. 60, 62 und 66) sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit 
denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, mit dem Anhang 3 zur 
UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a mit Hinweis).  
 
7.4 Bei der Bestimmung des Schweregrades einer gesundheitlichen Beeinträchtigung han-
delt es sich um eine Tatfrage, für deren Beantwortung Verwaltung und Gerichte auf fachärztliche 
Mithilfe angewiesen sind. Dem Gericht ist es nicht möglich, die Beurteilung aufgrund der akten-
kundigen Diagnosen selber vorzunehmen, da die Ausschöpfung des in den Tabellen offen gelas-
senen Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt und von einem me-
dizinischen Laien eine zuverlässige Zuordnung nicht erwartet werden kann. Die Beurteilung der 
einzelnen Integritätseinbussen obliegt somit den ärztlichen Sachverständigen (Urteil A. des Bun-
desgerichts vom 23. April 2007, U 121/06, E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). 
 
7.5 Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, dass ihr aufgrund der Arztbe-
richte von Dr. D.____ und Dr. H.____ eine Integritätsentschädigung von 15 % zuzusprechen sei. 
Dr. H.____ stellt eine mittelmässige Arthrose beider Ellbogen und eine fortgeschrittene Arthrose 
der rechten Schulter, die makroskopisch noch nicht sichtbar sei, die Funktion hingegen so ein-
schränke, als ob die Arthrose bereits bestehe, fest. Gemäss Dr. D.____ sei der Integritätsschaden 
angesichts der Schmerzhaftigkeit und Einschränkungen als Periarthrosis humeroscpularis mäs-
sig bis schwere Form einzustufen, womit gemäss der Suva-Tabelle 1 eine Integritätseinbusse 
von etwa 15 % resultiere. Die Beschwerdegegnerin stützt sich hingegen auf den Bericht von Dr. 

 

 
 
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C.____ und auf die Beurteilung von Dr. E.____ (vgl. E. 4.6 hiervor). Aufgrund der Untersuchung 
am 5. März 2018 hält Dr. C.____ am 14. März 2018 fest, dass die Erheblichkeitsgrenze weder 
beim rechten Schultergelenk noch bei beiden Ellbogengelenke erreicht sei. Es sei noch keine 
mässige Arthrose sichtbar. Die Beweglichkeit sei bei beiden Ellbogen nur endgradig einge-
schränkt und bei der rechten Schulter gut und gehe 50 Grad über die Horizontale. Die AC-Gelenk-
Resektion sei ein Vorzustand und sei nicht auf das Unfallereignis zurückzuführen. Die kreisärzt-
liche Beurteilung von Dr. C.____, dass aufgrund der unfallkausalen Veränderungen der Ellbo-
gengelenke und der rechten Schulter unter Berücksichtigung der Suva -Tabellen keine Integri-
tätsentschädigung geschuldet sei, sei zu bestätigen. 
 
7.6 Vorliegend ist gemäss den Akten keine auch nur mässige Arthrose an beiden Ellbogen-
gelenken bildgebend objektivierbar. Dr. E.____ stellt unwidersprochen fest, dass die Bilder direkt 
nach dem Unfall wie auch im Januar 2018 Osteophyten zeigen würden. Diese stehen nachvoll-
ziehbar nicht im Zusammenhang mit dem Unfall. Er hält auch zu Recht fest, dass die Beweglich-
keit der Ellbogen, wie sie auch Dr. H.____ festgestellt hat, die Erheblichkeitsgrenze der Tabelle 
1 der Suva nicht erreicht hat. Auch in Bezug auf die Schulter ist nachvollziehbar begründet, dass 
die Beweglichkeit über 30 Grad über die Horizontale geht, wie dies auch Dr. D.____ feststellte, 
und somit keine Integritätsentschädigung geschuldet ist. Somit verweisen Dr. C.____ und Dr. 
E.____ richtigerweise auf die Beweglichkeit der Schulter und verneinen einen relevanten Integri-
tätsschaden.  
 
8. Nach dem Ausgeführten kann festgestellt werden, dass die der Leistungseinstellung zu-
grunde liegenden kreisärztlichen Berichte sowohl für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit wie auch 
für die Beurteilung des Integritätsschadens beweiskräftig sind. Lässt die vorhandene Aktenlage 
nach dem Gesagten eine zuverlässige Beurteilung des massgebenden medizinischen Sachver-
halts zu, so besteht kein Anlass, dem in der Eingabe vom 18. April 2019 gestellten (Eventual-) 
Antrag der Beschwerdeführerin zu entsprechen, wonach ein Gerichtsgutachten einzuholen sei, 
in welchem zum einen die Unfallkausalität der bestehenden Beschwerden im rechten Schulter-
bereich und beider Ellbogengelenke sowie die Auswirkungen dieser Beschwerden auf ihre Ar-
beitsfähigkeit und zum andern die Höhe des Integritätsschadens zu beurteilen seien. Der An-
spruch auf rechtliches Gehör umfasst zwar das Recht, Beweisanträge zu stellen, und – als Kor-
relat – die Pflicht der Behörde zur Beweisabnahme. Beweise sind im Rahmen dieses verfas-
sungsmässigen Anspruchs indessen nur über jene Tatsachen abzunehmen, die für die Entschei-
dung der Streitsache erheblich sind. Gelangt das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung 
zur Überzeugung, dass die vorhandenen Unterlagen ein zuverlässiges Bild des relevanten Sach-
verhalts ergeben und dieser demnach hinreichend abgeklärt ist, kann auf ein beantragtes Be-
weismittel verzichtet werden. Die damit verbundene antizipierte Beweiswürdigung ist nach kon-
stanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig (BGE 141 I 60 E. 3.3, 122 V 157 E. 1d). 
 
9. Abschliessend ist als Ergebnis festzuhalten, dass weder die Vorbringen der Beschwer-
deführerin noch die anderslautende Einschätzungen durch Dr. H.____ sowie durch Dr. D.____ 
geeignet sind, auch nur geringe Zweifel an den beweistauglichen Beurteilungen der Kreisärztin 
Dr. C.____ zu wecken. Demzufolge ist im Ergebnis festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin 

 

 
 
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im vorliegenden Verfahren den Anspruch auf eine IV-Rente zu Recht verneinte, da kein renten-
relevanter IV-Grad von mindestens 10 % gegeben ist. Des Weiteren wurde auch zu Recht der 
Anspruch auf eine Integritätentschädigung verneint, weil keine Arthrose an beiden Ellbogenge-
lenken und am rechten Schultergelenk besteht. Somit liegt keine Integritätseinbusse gemäss den 
Suva-Tabellen vor. Der angefochtene Einspracheentscheid der Suva vom 31. Oktober 2018 ist 
nicht zu beanstanden. Demnach ist die vorliegende Beschwerde abzuweisen. 
 
10. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG ist der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Parteien 
kostenlos. Es sind deshalb für den vorliegenden Prozess keine Verfahrenskosten zu erheben. 
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens wird der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin 
keine Parteientschädigung zugesprochen (§ 21 Abs. 1 und Abs. 4 VPO). 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 
 

 

Gegen diesen Entscheid wurde durch die Beschwerdeführerin am 24.12.2019 Beschwerde 
beim Bundesgericht (siehe nach Vorliegen des Urteils: Verfahren-Nr. 8C_843/2019) erhoben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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