# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bfe06e22-5c8d-5bf0-88f6-901d19442790
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-11-14
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 14.11.2023 1C 609/2022 (1C_609/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1C-609-2022_2023-11-14.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1C_609/2022
  
 

 

 

    
  Verfügung vom 14. November 2023
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Müller, Einzelrichter, 

Gerichtsschreiber Poffet. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Meier, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.B.________ und C.B.________, 

Beschwerdegegnerschaft, 

beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Fritz Frey, 

 

Gemeinderat Grüningen, 

Stedtligass 12, 8627 Grüningen, 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Wipf, 

 

Baudirektion des Kantons Zürich, 

Walcheplatz 2, 

 

Gegenstand 

Baubewilligung, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 1. Abteilung, 1. Kammer, 

vom 22. September 2022 (VB.2021.00709). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

 

    
  1. 
 

A.________ hat mit Eingabe vom 21. November 2022 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. September 2022 erhoben. Mit Schreiben vom 9. Oktober 2023 informiert sie das Bundesgericht darüber, dass die Parteien sich in der Zwischenzeit gütlich geeinigt haben und um Abschreibung des Verfahrens ersuchen, wobei die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen seien. 

 

    
  2. 
 

Dem beim Bundesgericht eingereichten aussergerichtlichen Vergleich kann entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin auf die Verwirklichung des streitgegenständlichen Bauvorhabens verzichtet. Entsprechend ist ihr Rechtsschutzinteresse an der Behandlung ihrer Beschwerde, mit der sie um Bewilligung der geplanten Arbeiten ersucht, nachträglich dahingefallen. Das bundesgerichtliche Verfahren ist damit durch den Instruktionsrichter als Einzelrichter zufolge Gegenstandslosigkeit vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben (Art. 32 Abs. 2 BGG). 

 

    
  3. 
 

Antragsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und die Parteikosten wettzuschlagen. 

 

 

    
  Demnach verfügt der Einzelrichter:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 

 

    
  4. 
 

Diese Verfügung wird den Parteien, dem Gemeinderat Grüningen, der Baudirektion des Kantons Zürich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 14. November 2023 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Einzelrichter:    Müller 

 

Der Gerichtsschreiber:    Poffet