# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 06cad522-7d37-5bd2-9f43-3a9c67aa6323
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2006-12-31
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 31.12.2006 AGVE_2006_29
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_AGVE-2006-29_2006-12-31.pdf

## Full Text

130 Verwaltungsgericht 2006 

29 Folgen der falschen Besetzung der Veranlagungsbehörde. Rücknahme/ 
Aufhebung der Veranlagung. 
- Falsche Besetzung der Veranlagungsbehörde führt in der Regel nicht 

zur Nichtigkeit der Veranlagung (Erw. 3). 
- Vor Eintritt der Rechtskraft kann die Behörde ihre fehlerhafte Ver-

fügung zurücknehmen, ohne dass die Voraussetzungen für den Wi-
derruf von Verfügungen erfüllt sein müssen (Erw. 4). 

Vgl. AGVE 2006 56 278 

2006 Bau-, Raumplanungs- und Umweltschutzrecht 131 

V. Bau-, Raumplanungs- und Umweltschutzrecht 

 

30 Planungszone. 
- Kognition des Verwaltungsgerichts bei der Überprüfung von Pla-

nungszonen, welche der Regierungsrat gemäss § 29 Abs. 1 BauG er-
lassen hat (Erw. I/2). 

- Öffentliches Interesse an einer Planungszone (Erw. II/2.3). 
- Zuständiges Planungsorgan (Erw. II/2.3.3). 
- Bedeutung einer (Planungs-)Initiative in der Form der allgemeinen 

Anregung (Erw. II/2.3.4). 
- Gefährdung der Planungsabsichten (Erw. II/2.3.6). 

Urteil des Verwaltungsgerichts, 4. Kammer, vom 13. Januar 2006 in Sachen 
St. gegen den Regierungsrat. 

Aus den Erwägungen 

I. 
1. 
Das Verwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen die Fest-

legung von Planungszonen (§ 51 Abs. 1 VRPG i.V.m. § 29 Abs. 3 
BauG; siehe auch Michael Merker, Rechtsmittel, Klage und Nor-
menkontrollverfahren nach dem aargauischen Gesetz über die Ver-
waltungsrechtspflege [Kommentar zu den §§ 38-72 VRPG], Diss. 
Zürich 1998, § 38 N 98, insbesondere auch FN 219). Es ist somit zur 
Beurteilung des vorliegenden Falles zuständig. 

2. 
2.1. 
Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht können unrich-

tige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts und Rechts-
verletzung, einschliesslich Ermessensmissbrauch und -überschrei-
tung, geltend gemacht werden (§ 56 Abs. 1 VRPG). Die Ermessens-