# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 092435ff-c7fd-596d-b770-e311e654ec55
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-08-27
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 27.08.2021 6B 903/2021 (6B_903/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-903-2021_2021-08-27.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_903/2021
  
 

 

 

    
  Verfügung vom 27. August 2021
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Held. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

1. Staatsanwaltschaft See/Oberland, Postfach, 8610 Uster, 

2. B.________, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Nichtanhandnahme (üble Nachrede usw.); Rückzug, 

 

Beschwerde gegen Verfügung und Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 27. Juli 2021 (UE210165-O/U/MUL). 

 

 

    
  Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Am 19. April 2021 verfügte die Beschwerdegegnerin 1, kein Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner 2 an die Hand zu nehmen. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies die Vorinstanz am 27. Juli 2021 ab. 

 

Die Vorinstanz übermittelte dem Bundesgericht eine als "Einspruch" gegen den Entscheid vom 27. Juli 2021 bezeichnete Eingabe der Beschwerdeführerin, da es ihr nicht zustehe darüber zu entscheiden, ob der "Einspruch" als Beschwerde an das Bundesgericht zu gelten habe. 

 

Mit Eingabe vom 23. August 2021 teilte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit, dass sie den "Strafantrag" gegen den Beschwerdegegner 2 schweren Herzens zurückziehe, da sie sich die Gerichtskosten nicht leisten könne. 

 

    
  2. 
 

Die Eingabe der Beschwerdeführerin ist vorliegend als Rückzug ihrer Beschwerde in Strafsachen entgegenzunehmen, da ein wirksam gestellter Strafantrag im bundesgerichtlichen Verfahren nicht mehr möglich ist. Ein Rückzug des Strafantrags kann nur erfolgen, solange das Urteil der zweiten kantonalen Instanz noch nicht eröffnet ist (Art. 33 Abs. 1 StGB). 

 

Im Übrigen hätte auf die Beschwerde nicht eingetreten werden können, da die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe keine Rechtsverletzungen seitens der kantonalen Strafbehörden geltend macht, sondern die Bestrafung des Beschwerdegegners 2 ausschliesslich mit neuen Tatsachen im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG begründet, die im bundesgerichtlichen Verfahren nicht hätten berücksichtigt werden können. Dies rechtfertigt es, die Sache respektive den "Einspruch" zu einer allfällig neuen oder weiteren Behandlung an die Beschwerdegegnerin 1 zu übermitteln. 

 

    
  3. 
 

Das bundesgerichtliche Verfahren ist aufgrund des Rückzugs in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 BGG durch das präsidierende Mitglied als Einzelrichter als erledigt abzuschreiben. Auf eine Kostenauflage kann in Anwendung von Art. 66 Abs. 2 BGG verzichtet werden. 

 

 

    
  Demnach verfügt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Verfahren wird infolge Rückzug der Beschwerde abgeschrieben. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 27. August 2021 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Held