# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 149ba462-eaba-5f85-bac2-715ef2a13eab
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-10
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 10.09.2020 725 20 126/222
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-20-126-222_2020-09-10.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 10. September 2020 (725 20 126 / 222) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Würdigung der Arztberichte: Es bestehen keine Zweifel an der Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen. 

 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Christof Enderle, 

Kantonsrichter Beat Hersberger, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Altermatt, Rechts-
anwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, Postfach 435, 4143 Dornach 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 
A. Der 1976 geborene A.____ war seit dem 1. Juni 2007 bei der B.____AG als Bauarbeiter 
angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) 
obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 30. August 2013 erlitt er einen Fahr-
radunfall, wobei er sich Verletzungen im linken Knie zuzog. Die Suva erbrachte die gesetzlichen 
Leistungen (Taggelder, Heilbehandlung) für die Folgen dieses Ereignisses. Am 6. September 
2013 erfolgte operativ eine Naht am Aussenmeniskushinterhorn und eine Rekonstruktion des 

 

 
 
Seite 2   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Innenbands mit einem G4-Anker, am 3. Dezember 2013 eine vordere Kreuzbandrekonstruktion 
mit Ligamentum patellae Transplantat und am 26. Januar 2015 eine Arthroskopie mit Debride-
ment sowie eine osteochondrale Rekonstruktion mit allogener Spongiosa und Implantation einer 
Novocart-Membran. Mit Verfügung vom 4. Oktober 2017 sprach die Suva A.____ für die ver-
bleibenden Unfallfolgen mit Wirkung ab 1. Januar 2016 eine Invalidenrente basierend auf einer 
Erwerbsunfähigkeit von 21 % sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integri-
tätseinbusse von 10 % zu. Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin fest (Ein-
spracheentscheid vom 18. Februar 2020). 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Altermatt, am 20. März 
2020 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Er beantragte, in Gutheissung der Beschwerde sei der Einspracheentscheid vom 18. Februar 
2020 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin unter o/e-Kostenfolge zu verpflichten, den me-
dizinischen Sachverhalt neu abzuklären und ihm eine Invalidenrente basierend auf einem Inva-
liditätsgrad von mehr als 21 % sowie eine Integritätsentschädigung von mehr als 10 % zuzu-
sprechen. Zur Begründung führte er im Wesentlichen an, dass sowohl der Invaliditätsgrad als 
auch die Integritätsentschädigung nicht korrekt ermittelt worden seien. 
 
C. Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Vernehmlassung vom 1. April 2020 auf Abwei-
sung der Beschwerde. 
 
D. Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels (Replik vom 26. Juni 2020 / Duplik vom 
1. Juli 2020) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formge-
recht erhobene Beschwerde vom 20. März 2020 ist demnach einzutreten. 
 
2. Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidierten 
Bestimmungen des UVG in Kraft getreten. Laut Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Ände-

 

 
 
Seite 3   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

rung des UVG vom 25. September 2015 werden jedoch Versicherungsleistungen für Unfälle, 
die sich vor dem Inkrafttreten dieser revidierten Bestimmungen zugetragen haben, und für Be-
rufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. 
So verhält es sich auch im vorliegenden Fall, weshalb nachfolgend auf das bisherige Recht und 
die dazu ergangene Rechtsprechung Bezug genommen wird. 
 
3.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufs-
unfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt 
der versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbe-
handlung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so 
hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeits-
unfähigkeit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es ent-
sprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am 
dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähig-
keit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 
UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des 
Unfalles zu mindestens 10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortset-
zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der ver-
sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der 
Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehand-
lung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person 
durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integri-
tätsentschädigung. Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenan-
spruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
3.2 Der Unfallversicherer haftet für einen Gesundheitsschaden nur insoweit, als dieser in 
einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht 
(BGE 129 V 177, E. 3). Dabei spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem 
natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich or-
ganisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate 
mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 109, E. 2). 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustands und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall 
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fach-
leute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen 
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 
versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinwei-
sen).  
 

 

 
 
Seite 4   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten ver-
sicherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-
achten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Ver-
sicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 
E. 5.2). 
 
5. Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom 
Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach 
haben die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und 
vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungs-
pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen 
Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. 
 
6.1 Zur Beurteilung des vorliegenden Falls liegen zahlreiche medizinische Unterlagen vor, 
die vom Gericht gesamthaft gewürdigt wurden. Im Folgenden sollen indessen lediglich diejeni-
gen Berichte wiedergegeben werden, welche für den vorliegenden Entscheid zentral sind. 
 
6.2 Am 19. Oktober 2015 fand eine kreisärztliche Untersuchung statt. Im Bericht vom 
20. Oktober 2015 diagnostizierte Dr. med. C.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Trauma-
tologie des Bewegungsapparates, ein Status nach Fahrradunfall am 30. August 2013 mit vorde-

 

 
 
Seite 5   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

rer Kreuzbandruptur, höhergradiger Ruptur des medialen Kollateralbands, Radiärriss des latera-
len Menikusvorderhorns und Impression der ventrolateralen Femurcondyle links sowie einen 
Status nach mehrfacher operativer Versorgung, letztmalig am 26. Januar 2015, mit osteochond-
raler Rekonstruktion der lateralen Femurkondyle, allogener Spongiosa und Implantation einer 
Novocart-Membran sowie Neurotomie des Ramus Infrapatellaris links. Aktuell bestünden eine 
Gonarthrose im linken Kniegelenk, eine Überempfindlichkeit medialseitig, ein Muskeldefizit im 
linken Bein und Beschwerden. Von einer weiteren Behandlung könne keine namhafte Besse-
rung des Gesundheitszustands erwartet werden. Die bisherige Arbeit auf dem Bau sei dem 
Versicherten nicht mehr zumutbar. Hingegen seien ihm leichte bis gelegentlich mittelschwere 
Tätigkeiten bei einer selbstbestimmt wechselbelastenden Arbeit möglich, wobei häufiges Trep-
pensteigen, das Klettern auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten im Knien und in der Hocke 
nicht mehr und das Gehen auf unebenem Boden nur noch ausnahmsweise zumutbar seien. Im 
Rahmen der Zumutbarkeit sei eine ganztägige Arbeit möglich. Bei bereits bestehender lateral 
betonter Gonarthrose im linken Kniegelenk sei dem Versicherten eine Integritätsentschädigung 
geschuldet. Es sei damit zu rechnen, dass sich der Gesundheitszustand langfristig verschlech-
tere; gegebenenfalls müsse der Integritätsschaden zu einem späteren Zeitpunkt neu beurteilt 
werden. 
 
6.3 Im Bericht vom 16. März 2016 hielten die behandelnden Ärzte des Spitals D.____ fest, 
dass sich im Wesentlichen ein unverändertes klinisches Bild mit ausgeprägter Berührungsemp-
findlichkeit und mit Schmerzhaftigkeit der gesamten Weichteile um das Knie zeige. Die Narben-
verhältnisse würden sich reizlos präsentieren und der Bewegungsumfang sei nur wenig einge-
schränkt. Die Stabilität der Kollateral- sowie der Kreuzbänder seien aktuell bei ausgeprägter 
Schutzspannung und Schmerzhaftigkeit nicht konklusiv prüfbar. Aus orthopädischer Sicht zeige 
sich keine Veränderung der Situation. Der Versicherte sei in wechselbelastender Tätigkeit wei-
terhin nicht mehr als 20 % arbeitsfähig. Die kniegelenkserhaltenden Therapieoptionen seien 
ausgeschöpft. 
 
6.4 Die Beschwerdegegnerin liess den Versicherten durch Dr. med. Peter E.____, Facharzt 
für Chirurgie, und Dr. med. F.____, FMH Neurologie, Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin 
der Suva, bidisziplinär begutachten. Die Untersuchung fand am 8. August 2017 statt. Im Bericht 
vom 20. September 2017 wurden in chirurgischer Hinsicht eine Distorsion des linken Kniege-
lenks mit vorderer Kreuzbandruptur, eine arthroskopische Rekonstruktion mit Ligamentum pa-
tellae-Transplantat am 3. Dezember 2013, ein Radiärriss am Aussenmeniskushorn mit Korb-
henkelriss, eine Arthroskopie und Naht des Meniskus am 6. September 2013, ein Innenband-
riss, eine Rekonstruktion des Innenbands mit einem Anker am 6. September 2013, eine Im-
pression der lateralen Femurkondyle, eine osteochondrale Rekonstruktion mit allogener Spo-
giosa und eine Implantation einer Novocart-Membran am 26. Januar 2015 diagnostiziert. Die 
SPECT-CT-Untersuchung vom 20. Februar 2017 zeige eine stabile Verheilung des vorderen 
Kreuzbandersatzes. Im Bereich des lateralen Femurkondylus zeige sich ein Knorpelkrater. In 
diesem Areal werde ein deutlich erhöhter Uptake des Radionuklids dargestellt, was als Hinweis 
auf einen Fortbestand eines Knorpelschadens zu werten sei. Für das mediale Kompartiment 
würden leichte Arthrosezeichen beschrieben. Der Zustand des linken Kniegelenks entspreche 
damit einem vorzeitigen Gelenkverschleiss, der mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kausal 

 

 
 
Seite 6   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

auf den im Rahmen des Unfallereignisses vom 30. August 2013 erlittenen Schaden zurückge-
führt werden könne. Der medizinische Endzustand sei erreicht. Der Versicherte habe weder 
starke Schmerzen noch nehme er Analgetika ein. Die von ihm angegebenen von lateral nach 
medial und umgekehrt wechselnden Schmerzen seien mit dem dokumentierten Gelenkschaden 
nicht ausreichend zu erklären. Dasselbe gelte für das deutlich vorgetragene hinkende Gangbild. 
Der Versicherte könne leichte, vorwiegend sitzende, selten stehende Arbeiten in Wechselbelas-
tung ganztags ausführen. Dabei seien Tätigkeiten, die den Einsatz der oberen Extremitäten 
erfordern, ohne Einschränkung möglich. Beeinträchtigungen bezüglich der Aufmerksamkeit und 
beim Bedienen von Maschinen bestünden nicht. Ein erhöhter Pausenbedarf sei aus den medi-
zinischen Befunden nicht abzuleiten. Hingegen seien dem Versicherten längeres Gehen und 
Stehen, Tragen und Heben mittelschwerer und schwerer Lasten, Arbeiten auf unebenem Un-
tergrund, Leitern und Gerüsten oder solche auf vibrierenden oder schlagenden Maschinen nicht 
mehr möglich. Die im Bericht des Spitals D.____ vom 16. März 2016 veranschlagte Arbeitsun-
fähigkeit von 80 % könne bei der aktuellen Befundlage nicht bestätigt werden. Radiologisch sei 
fast vier Jahre nach dem Unfall eine beginnende Arthrose im linken Kniegelenk feststellbar. 
Eine mässiggradige Arthrose im femoro-tibialen Gelenk werde laut Tabelle 5 der Suva (Integri-
tätsschaden bei Arthrosen) mit 5-15 % bewertet. Mit einem Fortschreiten der unfallkausalen 
Arthrose im linken Kniegelenk sei zu rechnen. Da jedoch im Verlauf von fast vier Jahren keine 
ausgeprägten arthrotischen Veränderungen eingetreten seien, sei nicht mit einem raschen 
Fortschreiten zu rechnen. Unter Berücksichtigung des künftigen Fortschreitens der derzeit nur 
initialen Arthrose werde der Integritätsschaden am linken Kniegelenk mit 10 % geschätzt. In 
neurologischer Hinsicht könne nicht ausgeschlossen werden, dass es im Rahmen der operati-
ven Interventionen zu einer Läsion des Ramus infrapatellaris des Nervus saphenus gekommen 
sei. Die gewollte operative Durchtrennung dieses Nervs circa ein Jahr nach dem Unfall habe 
nichts Wesentliches an der Beschwerdeschilderung des Versicherten geändert. Eine allfällige 
neuropathische Schmerzkomponente spiele aber im klinischen Gesamtbild eine untergeordnete 
Rolle. Ein komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) liege aktuell nicht vor. Eine Ein-
schränkung der Leistungsfähigkeit sei nicht neurologisch bedingt. Ein Integritätsschaden sei im 
neurologischen Fachbereich nicht ausgewiesen. 
 
7.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 
18. Februar 2020 bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit auf den Bericht des Kreisarztes 
Dr. C.____ vom 20. Oktober 2015 sowie auf das bidisziplinäre Gutachten der Dres. E.____ und 
F.____ vom 8. August 2017. Sie ging demgemäss davon aus, dass dem Versicherten ange-
passte Verweistätigkeiten ganztags zumutbar sind. Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 4.3 hiervor), 
sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen, wenn sich der angefochtene 
Entscheid ausschliesslich auf versicherungsinterne medizinische Unterlagen stützt. Bereits bei 
geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen sind 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Vorliegend ergibt sich nichts, was Zweifel an der 
Stichhaltigkeit der Angaben der Dres. C.____, E.____ und F.____ wecken würde. Die von der 
Beschwerdegegnerin übernommenen Ergebnisse der kreisärztlichen resp. versicherungsmedi-
zinischen Beurteilungen beruhen auf einer persönlichen Untersuchung des Versicherten und 
auf einem sorgfältigen Studium der vorhandenen medizinischen Akten. Ihre Beurteilungen er-
weisen sich sowohl in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge als auch bezüglich 

 

 
 
Seite 7   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

der daraus gezogenen Schlussfolgerungen als überzeugend, weshalb vollumfänglich darauf 
abgestellt werden kann. Demnach ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass 
dem Versicherten trotz des dokumentierten Gelenkschadens am linken Knie angepasste, vor-
wiegend sitzende Tätigkeiten zu 100 % zumutbar sind. 
 
7.2 Daran vermag die wenig substantiierte Kritik des Beschwerdeführers an den medizini-
schen Entscheidgrundlagen nichts zu ändern. So kann entgegen seiner Ansicht weder gesagt 
werden, die Dres. E.____ und F.____ hätten bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit die von 
ihm geklagten Schmerzen nicht hinreichend berücksichtigt noch erscheint das von ihnen ange-
gebene Stellenprofil als unrealistisch oder unzumutbar. Vielmehr stellte Dr. E.____ – nach per-
sönlicher Untersuchung des Beschwerdeführers – explizit fest, dass die im Bericht des Spitals 
D.____ vom 16. März 2016 veranschlagte Arbeitsfähigkeit von lediglich 20 % unter Berücksich-
tigung der aktuellen Befunde nicht bestätigt werden könne und sich zudem kein erhöhter Pau-
senbedarf ableiten lasse. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass diese Beurteilung widersprüchlich 
oder nicht lege artis erfolgt ist, sind nicht ersichtlich. Anderslautende medizinische Berichte, die 
Zweifel an dieser Beurteilung begründen würden, liegen ebenfalls nicht vor. Dies gilt namentlich 
auch hinsichtlich des neurologischen Abklärungsergebnisses, stimmt doch die Beurteilung von 
Dr. F.____ mit derjenigen von Prof. Dr. med. G.____, FMH Neurologie, vom 19. August 2014 
überein, wonach keine Anhaltspunkte für eine neurologische Ursache der Beschwerden aus-
zumachen seien. Bei dieser Sachlage und der Tatsache, dass sich aus den Akten nichts ergibt, 
was geeignet wäre, den Beweiswert des Berichts von Dr. C.____ vom 20. Oktober 2015 und 
der bidisziplinären Beurteilung der Dres. E.____ und F.____ vom 8. August 2017 in Zweifel zu 
ziehen, kann in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 126 V 130 E. 2a mit zahlreichen Hinwei-
sen) auf die beantragte zusätzliche Abklärung verzichtet und davon ausgegangen werden, dass 
dem Versicherten angepasste Verweistätigkeiten zu 100 % zumutbar sind. 
 
8.1 Zu prüfen sind die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung. 
Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrads das Erwerbseinkommen, das 
die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausge-
glichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Validen-
einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die 
beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einan-
der gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad be-
stimmen (BGE 128 V 30 E. 1). Dabei ist in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich auf die Gegebenhei-
ten im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns abzustellen (vgl. BGE 129 V 222, 
128 V 174), welcher vorliegend unstreitig auf den 1. Januar 2016 zu liegen kommt. Für den Ein-
kommensvergleich sind demnach die in diesem Zeitpunkt gegebenen Einkommensverhältnisse 
massgebend. 
 
8.2 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 18. Februar 2020 ermittelte die Beschwer-
degegnerin das Valideneinkommen anhand der Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin vom 
20. Oktober 2015, wonach der Beschwerdeführer im Jahr 2015 ein Jahreseinkommen von 
Fr. 72'865.-- (13 x Fr. 5'605.--; act. 271) erzielt hätte, wäre er nicht invalid geworden. Bei der 

 

 
 
Seite 8   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Bemessung des Invalideneinkommens stützte sie sich auf die Dokumentation über Arbeitsplät-
ze (DAP) ab, welcher das Lohnjahr 2015 zugrunde liegt (vgl. act. 184), und errechnete gestützt 
darauf ein hypothetisches Jahreseinkommen von Fr. 57’214.--, woraus ein Invaliditätsgrad von 
21 % resultiert. 
 
8.3 Soweit der Beschwerdeführer rügt, dass für die Bemessung des Invaliditätsgrads die im 
Jahr 2016 gegebenen Einkommensverhältnisse massgebend seien, ist ihm zwar grundsätzlich 
beizupflichten. Allerdings führt die Anwendung der Werte des Jahres 2016 zu keinem für ihn 
günstigeren Ergebnis, wie die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung vom 1. April 2020 
zutreffend darlegt. Vielmehr ergibt sich aus ihrer – nunmehr aufgrund der einschlägigen Tabel-
lenwerte der vom Bundesamt für Statistik (BfS) herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 
2016 basierenden – Neubemessung des Invalideneinkommens, dass der im angefochtenen 
Einspracheentscheid vom 18. Februar 2020 veranschlagte Invaliditätsgrad von 21 % eher 
grosszügig ausgefallen ist (vgl. die Ausführungen in der Vernehmlassung vom 1. April 2020). 
Nachdem der Beschwerdeführer diese Neuberechnung des Invaliditätsgrads im Rahmen des 
zweiten Schriftenwechsels nicht beanstandete, kann auf eine detaillierte Auseinandersetzung 
mit den von der Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid 18. Februar 2020 
resp. in der Vernehmlassung vom 1. April 2020 angestellten Invaliditätsbemessungen verzichtet 
werden. Dies gilt umso mehr, als die Bemessung der Invalidität – wie allgemein Arbeitsunfähig-
keitsschätzungen oder Zumutbarkeitsfragen – immer auch Ermessenszüge aufweist und sich 
aus den Akten keine Hinweise ergeben, dass im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes 
wegen durch das Gericht zwingend eine andere Einschätzung der Vergleichseinkommen zu 
Gunsten oder zu Lasten des Beschwerdeführers vorzunehmen wäre. Damit bleibt es bei einem 
Invaliditätsgrad von 21 %. 
 
9.1 Zu prüfen bleibt die Integritätsentschädigung. Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versi-
cherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den 
Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen In-
tegrität erleidet. Nach Art. 36 Abs. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 
20. Dezember 1982 gilt ein Integritätsschaden als dauernd, wenn er voraussichtlich während 
des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht (Satz 1); er ist erheblich, wenn die 
körperliche, geistige oder psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfäl-
lig oder stark beeinträchtigt wird (Satz 2). Laut Art. 25 Abs. 1 UVG wird die Integritätsentschädi-
gung in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie wird entsprechend der Schwere des Integritäts-
schadens abgestuft, wobei sie den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jah-
resverdienstes nicht übersteigen darf. Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Be-
messung der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. 
Gemäss Abs. 2 dieser Vorschrift gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die 
Richtlinien des Anhangs 3. Darin hat der Bundesrat in einer als gesetzmässig erkannten, nicht 
abschliessenden Skala (BGE 113 V 218 E. 2a; Kranken- und Unfallversicherung - Rechtspre-
chung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1988 Nr. U 48 S. 236 E. 2a mit Hinweisen) häufig vor-
kommende und typische Schäden prozentual gewichtet. 
 

 

 
 
Seite 9   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

9.2 Für die im Anhang 3 zur UVV genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädi-
gung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Ver-
dienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschä-
den wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2 Satz 1). In die-
sem Zusammenhang hat die Suva in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala zusätzliche 
Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese in den Mitteilungen der Medizi-
nischen Abteilung der Suva Nr. 57 bis 59 herausgegebenen Tabellen (teilweise geändert und 
ergänzt in den Mitteilungen Nr. 60, 62 und 66) sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, 
mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, mit dem Anhang 
3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a mit Hinweis).  
 
9.3 Bei der Bestimmung des Schweregrads einer gesundheitlichen Beeinträchtigung handelt 
es sich um eine Tatfrage, für deren Beantwortung Verwaltung und Gerichte auf fachärztliche 
Mithilfe angewiesen sind. Dem Gericht ist es nicht möglich, die Beurteilung aufgrund der akten-
kundigen Diagnosen selber vorzunehmen, da die Ausschöpfung des in den Tabellen offen ge-
lassenen Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt und von einem 
medizinischen Laien eine zuverlässige Zuordnung nicht erwartet werden kann. Die Beurteilung 
der einzelnen Integritätseinbussen obliegt somit den ärztlichen Sachverständigen (Urteil des 
Bundesgerichts vom 23. April 2007, U 121/06, E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). 
 
9.4 Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung 
basierend auf einer Integritätseinbusse von 10 % zu. Sie stützte sich dabei auf die entspre-
chenden Beurteilungen der Dres. C.____ und E.____ vom 19. Oktober 2015 resp. 8. August 
2017. Beide Fachärzte veranschlagten aufgrund einer beginnenden Arthrose im linken Kniege-
lenk einen Integritätsschaden von 10 %. Dabei stützen sie sich auf die Suva-Tabelle 5, wonach 
mässiggradige Arthrosen im femoro-tibialen Gelenk mit 5-15 % bewertet werden. Damit ist die 
Festsetzung der Integritätsentschädigung durch die Beschwerdegegnerin basierend auf einer 
Integritätseinbusse von 10 % nachvollziehbar und begründet. Anhaltspunkte, welche gegen die 
Richtigkeit der Schätzungsgrundlage sprechen, liegen nicht vor. Zudem ist keine rechtsfehler-
hafte Handhabung des Ermessens ersichtlich, weshalb kein Anlass besteht, in den Bemes-
sungsspielraum der Beschwerdegegnerin einzugreifen. Soweit der Beschwerdeführer vermutet, 
dass diese Beurteilung zum Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 18. Februar 2020 nicht 
mehr aktuell sein könnte, ist ihm entgegenzuhalten, dass sich aus den vorliegenden medizini-
schen Akten keine entsprechenden Anhaltspunkte ergeben. Im Gegenteil spricht die Beurtei-
lung von Dr. E.____ vom 20. September 2017, wonach im Verlauf der letzten vier Jahre keine 
ausgeprägten arthrotischen Veränderungen eingetreten seien und nicht mit einem raschen 
Fortschreiten zu rechnen sei, gegen eine zwischenzeitliche Verschlechterung des Integritäts-
schadens. Bei dieser Sachlage durfte die Beschwerdegegnerin in antizipierter Beweiswürdigung 
und ohne den Untersuchungsgrundsatz zu verletzen auf weitere Abklärungen hierzu verzichten. 
Dies gilt umso mehr, als keine anderslautenden medizinischen Unterlagen bei den Akten liegen. 
Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich demnach als rechtens, soweit dem Versi-
cherten darin eine auf einer Integritätseinbusse von 10 % basierende Integritätsentschädigung 
zugesprochen wurde. 
 

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

10. Zusammenfassend ergibt sich, dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 
18. Februar 2020 nicht zu beanstanden ist. Die dagegen erhobene Beschwerde erweist sich als 
unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 
 
11. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Partei-
en kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erhe-
ben. Eine Parteientschädigung wird bei diesem Ausgang des Verfahrens nicht zugesprochen. 
 

 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet. 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 http://www.bl.ch/kantonsgericht