# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9d27011d-efcd-5739-992f-6e10fe0b561f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-01-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.01.2023 C-5612/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5612-2022_2023-01-19.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5612/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 9 .  J a n u a r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Marion Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Schweden),   

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen 

(Verfügung vom 25. Oktober 2022). 

 

 

 

C-5612/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden auch: 

Vorinstanz) mit Verfügung vom 25. Oktober 2022 das Leistungsbegehren 

von A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) abgewiesen hat (vgl. 

Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 2, Beilage), 

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung mit E-Mail-Eingabe an 

die Vorinstanz vom 28. November 2022 Beschwerde erhoben hat 

(vgl. BVGer-act. 1), 

dass die Vorinstanz diese per E-Mail getätigte Eingabe einschliesslich ei-

ner Kopie der angefochtenen Verfügung mit Schreiben vom 5. Dezember 

2022 zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht übermittelt 

hat (vgl. BVGer-act. 2), 

dass gemäss Art. 31 VGG (SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG (SR 172.021) beurteilt, 

sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

welchen auch die IVSTA gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 

Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche-

rung [IVG, SR 831.20]), welche mit Verfügungen über Leistungen der Inva-

lidenversicherung befindet, 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind,  

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder dessen 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art.  52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

C-5612/2022 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 7. Dezember 

2022 darauf hingewiesen wurde, dass die im vorliegenden Beschwerde-

verfahren per E-Mail eingereichte Beschwerdeschrift vom 28. November 

2022 den gesetzlichen Anforderungen an eine formell rechtsgenügliche 

Beschwerde offensichtlich nicht genüge, da sie keine rechtsgültige Unter-

schrift enthalte (vgl. BVGer-act. 3), 

dass der Beschwerdeführer deshalb mit gleicher Zwischenverfügung auf-

gefordert wurde, innert 7 Tagen ab Erhalt der Zwischenverfügung eine den 

Anforderungen von Art. 52 Abs. 1 VwVG genügende Beschwerdeschrift 

einzureichen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde 

(vgl. BVGer-act. 3), 

dass die per Einschreiben mit Rückschein versandte Zwischenverfügung 

vom 7. Dezember 2022 gemäss unterschriebenem Rückschein dem Be-

schwerdeführer am 13. Dezember 2022 eröffnet wurde (vgl. BVGer-act. 4), 

dass somit die vom Bundesverwaltungsgericht angesetzte siebentägige 

Frist zur Beschwerdeverbesserung vorliegend am 14. Dezember 2022 zu 

laufen begonnen hat und unter Berücksichtigung des Fristenstillstands 

vom 18. Dezember 2022 bis und mit 2. Januar 2023 (vgl. Art. 22a Abs. 1 

lit. c VwVG) am Donnerstag, den 5. Januar 2023 abgelaufen ist, 

dass der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist die Beschwerde nicht 

verbessert hat, 

dass der Beschwerdeführer auch nicht schriftlich um Fristverlängerung  

oder um Wiederherstellung der versäumten Frist ersucht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),  

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), so dass im vorliegenden Fall umständehalber auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten verzichtet wird, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens zudem keine Parteientschädi-

gung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

C-5612/2022 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christoph Rohrer Marion Sutter 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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