# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b668dc52-26a5-5817-abe0-48037ddd2103
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-09-01
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 01.09.2014 100 2013 5
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2013-5_2014-09-01.pdf

## Full Text

100.2013.5/6U
HAT/ROC/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 1. September 2014 

Verwaltungsrichter Häberli
Gerichtsschreiber Röthlisberger Brandenburg

A.________ und B.________ 
Beschwerdeführende

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach 8334, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Sägemattstrasse 2, Postfach 54, 3097 Liebefeld

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer 2007 
(Entscheide der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 6. Dezember 2012; 
100 09 10441, 200 09 10338)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.09.2014, Nrn. 100.2013.5/6U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Mit Einspracheentscheiden vom 12. Oktober 2009 veranlagte die Steuerverwaltung 
des Kantons Bern (Steuerverwaltung), Kreis …, die Eheleute A.________ und 
B.________ für das Jahr 2007 abweichend von deren Selbstdeklaration auf ein 
steuerbares Einkommen von Fr. 116'500.-- bei den Kantons- und Gemeindesteuern 
und Fr. 127'100.-- bei der direkten Bundessteuer.

B.

Dagegen gelangten A.________ und B.________ am 7. November 2009 an die 
Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK). Mit Entscheiden vom 6. Dezember 
2012 wies diese Rekurs und Beschwerde ab und nahm eine reformatio in peius vor, 
indem sie das steuerbare Einkommen bei den Kantons- und Gemeindesteuern auf 
Fr. 123'400.-- und bei der direkten Bundessteuer auf Fr. 134'600.-- erhöhte.

C.

In einer einzigen Rechtsschrift vom 2. Januar 2013 erheben A.________ und 
B.________ sowohl bezüglich der Kantons- und Gemeindesteuern als auch der 
direkten Bundessteuer 2007 Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Sie beantragen 
sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Entscheide und die Reduktion ihres 
steuerbaren Einkommens sowohl bei den Kantons- und Gemeindesteuern als auch bei 
der direkten Bundessteuer um Fr. 9'956.--.

Am 7. Januar 2013 hat der Abteilungspräsident die Verfahren betreffend die Kantons- 
und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer vereinigt.

Die StRK und die Steuerverwaltung schliessen mit Vernehmlassung vom 21. Januar 

2013 bzw. Beschwerdeantwort vom 15. Februar 2013 je auf Abweisung der 

Beschwerden.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.09.2014, Nrn. 100.2013.5/6U, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. 
auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und 
Art. 145 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer 
[DBG; SR 642.11] sowie Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den 
Vollzug der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Die Beschwerdeführenden 
haben am vorinstanzlichen Rekurs- und Beschwerdeverfahren teilgenommen, sind 
durch die angefochtenen Entscheide besonders berührt und haben ein schutzwürdiges 
Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 
Abs. 2 StG sowie Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 Abs. 1 DBG). Dabei schadet nicht, 
dass die Beschwerdeschrift einzig vom Beschwerdeführer unterzeichnet ist, gilt doch 
unter Ehegatten eine gesetzliche Vertretungsvermutung (vgl. Art. 156 StG; Art. 113 
DBG sowie Art. 40 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die 
Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]; 
statt vieler VGE 2013/179/180 vom 30.7.2013, E. 1.1). Auf die form- und fristgerecht 
eingereichten Beschwerden ist einzutreten.

1.2 Sind sowohl Entscheide bezüglich der Kantons- und Gemeindesteuern als auch 
der direkten Bundessteuer angefochten, so muss das Verwaltungsgericht zwei Urteile 
fällen; denn es handelt sich um zwei verschiedene Steuern, die unterschiedlichen 
Gemeinwesen zustehen und in getrennten Verfahren veranlagt werden. Die beiden 
Entscheide können aber in ein und derselben Urteilsschrift getroffen werden 
(BGE 135 II 260 E. 1.3.1, 130 II 509 E. 8.3). Weil vorliegend die einschlägigen Normen 
des kantonalen und eidgenössischen Rechts weitgehend gleich lauten, rechtfertigt sich 
nicht nur die Vereinigung der Verfahren (Art. 17 Abs. 1 VRPG; vgl. vorne Bst. C), 
sondern auch die gemeinsame Beurteilung der Streitigkeit hinsichtlich kommunaler, 
kantonaler und eidgenössischer Steuern.

1.3 Eine Gutheissung der Beschwerden würde sowohl bei den Kantons- und 
Gemeindesteuern als auch bei der direkten Bundessteuer zu einer Steuerersparnis von 
deutlich weniger als Fr. 20'000.-- führen, womit die Beschwerden in die 
einzelrichterliche Zuständigkeit fallen (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 
über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; 
BSG 161.1]).

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.09.2014, Nrn. 100.2013.5/6U, Seite 4

2.

In formeller Hinsicht stellen die Beschwerdeführenden zunächst die einzelrichterliche 
Zuständigkeit der StRK in Frage. – Wie sie selber bemerken, liegen hier einzig die 
Steuern des Jahres 2007 im Streit, weshalb es nicht darauf ankommt, ob sich 
bezüglich anderer Steuerjahre allenfalls die gleichen Rechtsfragen stellen werden; die 
angefochtenen Entscheide vermögen die Veranlagung nachfolgender Steuerjahre nicht 
zu präjudizieren (vgl. etwa BVR 2013 S. 506 E. 4.3). Konkret hat die StRK bezüglich 
verschiedener Zahlungen den Charakter als Auslagenersatz beurteilt, wobei neben 
jenen Fr. 9'956.--, die auch vor Verwaltungsgericht noch strittig sind (vgl. vorne Bst. C), 
zusätzlich eine Reduktion des Abzugs für auswärtige Verpflegung um Fr. 500.-- zu 
prüfen war (vgl. angefochtene Entscheide, E. 8). So lag zwar beim steuerbaren 
Einkommen – jedenfalls bei den Kantons- und Gemeindesteuern – insgesamt eine 
Differenz von mehr als Fr. 10'000.-- im Streit, was jedoch für die Besetzung des 
Spruchkörpers nicht entscheidend war: Nach ausdrücklicher Regelung von Art. 70 
Abs. 4 Bst. c GSOG kommt es insoweit einzig auf den «streitigen Steuerbetrag» an, 
wobei dieser, angesichts der strittigen Einkommensdifferenz, hier deutlich unter der 
gesetzlichen Grenze von Fr. 10'000.-- lag (vgl. angefochtene Entscheide, E. 2). Der 
Präsident der StRK hat mithin zu Recht als Einzelrichter geurteilt.

3.

In materieller Hinsicht ist streitig, ob und inwieweit der Auslagenersatz, den die 
Arbeitgeberin des Beschwerdeführers zum einen in der Form von «Pauschalspesen» 
und zum andern als Entschädigung für die geschäftliche Verwendung des 
Privatfahrzeugs ausgerichtet hat, zu Recht ganz bzw. teilweise als steuerbares 
Einkommen betrachtet wurde. Dabei obliegt der Nachweis, dass die bezogenen 
Spesenvergütungen Ersatz für effektiv angefallene Unkosten darstellen, den 
Beschwerdeführenden, zumal es sich dabei um eine steuermindernde Tatsache 
handelt, für deren Vorhandensein sie beweisbelastet sind (statt vieler: BGE 133 II 153 
E. 4.3 [Pra 97/2008 Nr. 2], 121 II 257 E. 4c/aa; BVR 2011 S. 241 E. 4.1; 
Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, Art. 123 
N. 77 ff., je mit Hinweisen). 

3.1 Als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit sind steuerbar alle 
Einkünfte aus dem Arbeitsverhältnis mit Einschluss der Nebeneinkünfte wie 
Entschädigungen für Sonderleistungen, Provisionen, Zulagen, Dienstalters- und 
Jubiläumsgeschenke, Gratifikationen, Trinkgelder, Tantiemen, geldwerte Vorteile aus 
Mitarbeiterbeteiligungen und andere geldwerte Vorteile (Art. 20 Abs. 1 StG, Art. 17 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.09.2014, Nrn. 100.2013.5/6U, Seite 5

Abs. 1 DBG, Art. 7 Abs. 1 StHG). Grundsätzlich stellen Spesenentschädigungen kein 
Arbeitseinkommen dar, da es sich bei Spesen um Kosten handelt, die den 
Arbeitnehmenden bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit entstehen und die von 
der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber zu ersetzen sind (vgl. Art. 327a Abs. 1 des 
Schweizerischen Obligationenrechts [OR; SR 220]). Spesenvergütungen bilden daher 
nicht Teil der Lohnzahlung, ausser sie übersteigen die tatsächlich angefallenen 
Unkosten (vgl. BVR 2010 S. 169, unpubl. E. 3.1; BGer 2A.382/2006 vom 29.11.2006, 
in ASA 78 S. 95, E. 2.3.2; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 17 N. 50 ff.). 
Spesen werden grundsätzlich effektiv nach Spesenereignis und gegen Originalbeleg 
abgerechnet. Pauschal entrichtete Spesenvergütungen sind die Ausnahme und dienen 
einerseits der Vereinfachung der Lohnadministration im Unternehmen und andererseits 
der Erleichterung der Veranlagungstätigkeit der Steuerverwaltung. Sie sind Ausdruck 
des Vertrauens, welches das Unternehmen den leitenden Angestellten im Bereich der 
Kleinausgaben entgegenbringt (BGer 2C_214/2014 vom 7.8.2014, E. 3.2.2). Solcher 
pauschaler Spesenersatz wird steuerlich nur dann anerkannt und nicht als 
Einkommensbestandteil behandelt, wenn er auf einem genehmigten Spesenreglement 
bzw. einer Vereinbarung mit der Steuerverwaltung beruht oder nachge-
wiesenermassen geschäftsmässig begründet ist. Zudem muss er in etwa den 
tatsächlichen Auslagen entsprechen (vgl. BGer 2C_214/2014 vom 7.8.2014, E. 3.2.3, 
2C_30/2010 vom 19.5.2010, E. 3.2; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 17 
N. 53). 

3.2 Der Beschwerdeführer ist als Geschäftsführer für die C._____ AG tätig, die 
Informatiklösungen sowie Unternehmensberatung, vorab in den Bereichen Logistik und 
Projektmanagement, anbietet. Die C._____ AG richtet ihm u.a. eine jährliche Zahlung 
in der Höhe von Fr. 6'000.-- als pauschale Spesenvergütung aus. 

3.2.1 Die StRK ist zum Schluss gekommen, dass sich ein solcher pauschaler 
Auslagenersatz angesichts der umfassenden Abgeltung effektiver Spesen nicht 
rechtfertige. Dem Beschwerdeführer würden über detaillierte Abrechnungen sämtliche 
Spesen ersetzt, die bei dessen Tätigkeit tatsächlich anfielen; es sei nicht ersichtlich, 
inwiefern zusätzliche Auslagen erforderlich sein könnten. Deshalb sei der ganze Betrag 
der Pauschalspesen als steuerbares Einkommen zu betrachten (angefochtene 
Entscheide, E. 6). – Die Beschwerdeführenden beanstanden diese Aufrechnung der 
Spesenpauschale vorab unter Hinweis auf eine selbstverfasste Aufstellung vom 13. 
September 2009 betreffend «Abgrenzung Pauschalspesen», auf welche die StRK zu 
Unrecht nicht eingegangen sei. Dieses Dokument enthält eine Zusammenstellung 
jenes Aufwands, der den pauschalen Spesenersatz rechtfertigen soll, wobei als 
Aufwendungen verschiedene Pauschalbeträge aufgelistet werden: 129 
Tagespauschalen à Fr. 50.--, ausmachend Fr. 6'450.--, für «Deplacement bei Arbeiten 
ausserhalb des Firmensitzes», 12 Monatspauschalen à Fr. 150.--, ausmachend 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.09.2014, Nrn. 100.2013.5/6U, Seite 6

Fr. 1'800.--, «für Vorhalten eines PC Arbeitsplatzes inkl. Internetgebühren», 12 
Monatspauschalen à Fr. 10.--, ausmachend Fr. 120.--, für «gelegentliche Telefonate ab 
Privatanschluss (inkl. Auslandgespräche)» sowie 12 Monatspauschalen à Fr. 160.--, 
ausmachend Fr. 1'920.--, «für Repräsentationsspesen Geschäftsführer», insgesamt 
also eine Summe von Fr. 10'290.-- (act. 4A, pag. 53). Die Beschwerdeführenden 
machen weiter geltend, die StRK hätte die Einreichung «spezifischer Belege» 
verlangen können und sollen. 

3.2.2 Zunächst ist festzuhalten, dass die StRK die betreffende Aufstellung der 
Beschwerdeführenden sehr wohl berücksichtigt und sich detailliert mit ihrem Inhalt 
auseinandergesetzt hat (vgl. angefochtene Entscheide, S. 5). Weiter ist unklar, was die 
Beschwerdeführenden aus der Aufstellung abzuleiten suchen, zumal die darin 
enthaltenen Hinweise auf Tages- und Monatspauschalen keine Auslagen des 
Beschwerdeführers belegen. Die aufgelisteten Pauschalbeträge stimmen denn auch 
betraglich nicht mit der tatsächlich ausbezahlten Pauschale von monatlich Fr. 500.-- 
bzw. jährlich Fr. 6'000.-- überein. 

3.2.3 Sodann taugen die in der Aufstellung erwähnten Auslagen nicht als 
Begründung für weitere bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit anfallende Kosten, 
die dem Beschwerdeführer mit der ausbezahlten Pauschale ersetzt werden könnten: 
Betreffend auswärtige Arbeitseinsätze des Beschwerdeführers hat die StRK zu Recht 
erwogen, es sei nicht ersichtlich, welche zusätzlichen Auslagen noch entstehen 
könnten, wenn kleinste Fahr-, Essens- und Hotelspesen bereits effektiv erfasst und 
vergütet würden. Gleiches gilt für die angeblichen Repräsentationsspesen, da auch die 
Aufwendungen im Zusammenhang mit Kundenkontakten bereits umfassend in die 
effektiven Spesenabrechnungen aufgenommen wurden (vgl. angefochtene Entscheide, 
S. 5; vgl. auch die Spesenabrechnungen des Jahres 2007 [act. 4A, pag. 69-58]). Die 
Beschwerdeführenden setzen sich mit diesen zutreffenden Erwägungen der StRK nicht 
auseinander, weshalb darauf verwiesen werden kann. Demgegenüber nehmen sie in 
ihrer Beschwerdeschrift zu den vorinstanzlichen Erwägungen betreffend «PC-Arbeits-
platz» und geschäftliche Telefonate Stellung. Sie machen insoweit geltend, der Zugriff 
auf die vom Beschwerdeführer zu betreuenden Kundensysteme erfordere einen 
Internetzugang der «über dem Minimalstandard» liege. Nachdem mit der 
Steuerverwaltung eine Pauschale von monatlich Fr. 150.-- vereinbart worden sei, habe 
die Vorinstanz diese Kosten zu Unrecht nicht anerkannt. Zudem führe der 
Beschwerdeführer gelegentlich geschäftliche Telefonate über den Privatanschluss, so 
dass sie, um dabei weder die Geschäftstätigkeit der Beschwerdeführerin noch Privat-
gespräche zu beeinträchtigen, für das Telefon einen teureren ISDN-Anschluss gewählt 
hätten. Mit diesen Vorbringen substantiieren die Beschwerdeführenden indes keine 
beruflich bedingten Aufwendungen, die von der C._____ AG als Arbeitgeberin zu 
ersetzen wären. Zum einen wird die geschäftliche Notwendigkeit eines teureren 

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Internetzugangs bzw. Festnetzanschlusses zwar behauptet, nicht aber nachgewiesen. 
Zum anderen sind entsprechende Mehrkosten weder belegt noch beziffert. Sodann ist 
nicht ersichtlich, weshalb solche Auslagen des Beschwerdeführers von der 
Arbeitgeberin mit einer Spesenpauschale abgegolten und nicht anhand der 
tatsächlichen Kosten abgerechnet werden sollten. Im Übrigen bestreiten die 
Beschwerdeführenden nicht, dass der Beschwerdeführer – wie von der StRK 
angenommen – über ein von der Arbeitgeberin finanziertes Mobiltelefon verfügt, das er 
auch zuhause für geschäftliche Telefongespräche verwenden könnte.

3.2.4 Die Beschwerdeführenden haben zwar angeboten, dem Verwaltungsgericht 
allenfalls gewünschte zusätzliche Unterlagen nachzureichen. Eine solche 
Beweisofferte ist jedoch untauglich, sind doch die greifbaren Beweismittel bereits 
zusammen mit der Beschwerde einzureichen (Art. 32 Abs. 2 VRPG; vgl. BVR 2014 
S. 197 E. 3.1). Mit Blick auf die Mitwirkungspflicht der Beschwerdeführenden (Art. 151 
StG i.V.m. Art. 20 VRPG; vgl. auch Art. 167 StG und Art. 126 DBG) ist die 
instruierende Behörde zudem nicht gehalten, von sich aus weitere Abklärungen zu 
treffen, wenn ein Sachumstand – wie hier – von den Steuerpflichtigen selber zu deren 
Vorteil erhellt werden könnte (vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum 
bernischen VRPG, 1997, Art. 20 N. 1). Im Übrigen vermögen sich die 
Beschwerdeführenden nicht auf die mit der Steuerverwaltung im Rahmen der 
Besprechung vom 27. August 2009 getroffene Abmachung (vgl. act. 4A, pag. 41) zu 
berufen, haben sie diese doch selber verworfen (vgl. act. 4A, pag. 37-34). Nicht 
ersichtlich ist schliesslich, was die Beschwerdeführenden aus dem Verweis auf die 
Entschädigungsregelung der Mitglieder des Gemeinderats von X.________ bzw. aus 
dem Umstand ableiten wollen, dass diese offenbar Pauschalspesen von Fr. 1'000.-- 
(bzw. Fr. 2'000.--) pro Jahr vorsieht.

3.2.5 Nach dem Gesagten vermögen die Beschwerdeführenden nicht nachzuweisen, 
dass den von der C._____ AG ersetzten Pauschalspesen tatsächlich Aufwendungen 
des Beschwerdeführers für die Ausübung von dessen beruflicher Tätigkeit 
gegenüberstehen. Die StRK hat deshalb die entsprechende Zahlung von Fr. 6'000.-- 
zu Recht als steuerbares Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit im Sinn 
von Art. 20 Abs. 1 StG sowie Art. 17 Abs. 1 DBG und Art. 7 Abs. 1 StHG behandelt.

3.3 Die C._____ AG hat dem Beschwerdeführer zudem für die geschäftliche 
Nutzung seines Privatfahrzeugs Fr. 17'879.-- erstattet; dieser Betrag setzt sich 
zusammen aus einem Kilometergeld von Fr. 3'978.--, Benzinkosten von Fr. 3'701.-- 
sowie einer Pauschale von Fr. 850.-- pro Monat bzw. Fr. 10'200.-- pro Jahr.

3.3.1 Die StRK hat erwogen, hiervon seien Fr. 13'923.-- als Spesenersatz 
anzuerkennen, was einer Entschädigung von 70 Rappen pro gefahrenem Kilometer 
entspricht; bei der restlichen Zahlung der C._____ AG in der Höhe von Fr. 3'956.-- 

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handle es sich demgegenüber um steuerbares Einkommen. Die von den 
Beschwerdeführenden anhand eines Ratgebers des Touring Club Schweiz (TCS) 
erstellte Berechnung der «Autokosten» (act. 4A, pag. 70) hat die StRK als unplausibel 
erachtet. Sie hat insbesondere beanstandet, dass darin eine jährliche Abschreibung 
von 10 % des Neupreises des Fahrzeuges berücksichtigt wird, was einem Betrag 
Fr. 15'786.-- entspricht. Die Höhe dieses Betrags sei weder mit dem Steuerwert per 
Ende 2007 vereinbar, den die Beschwerdeführenden selber auf Fr. 5'400.-- beziffert 
hätten, noch mit den auf dem Steuerwert getätigten Abschreibung von bloss Fr. 2'700.-
- (Ende 2006 betrug der Steuerwert Fr. 8'100.--; vgl. Ziffer 4.1 der Steuererklärungen 
2006 und 2007 [Vorakten der Steuerverwaltung in act. 4A, pag. 4 und 64]). Zudem 
habe der Beschwerdeführer das Fahrzeug im Jahr 2003 als Gebrauchtwagen für 
Fr. 45'000.-- erworben, weshalb eher dieser Wert als der Neupreis von Fr. 157'856.-- 
als Ausgangspunkt für Abschreibungen zu betrachten wäre (vgl. angefochtenen 
Entscheide, E. 7). – Die Beschwerdeführenden setzen sich mit diesen Erwägungen der 
StRK nicht substantiiert auseinander und bringen lediglich vor, ein älteres Fahrzeug 
verursache wesentlich höhere Unterhaltskosten als ein Neuwagen. Weiter machen sie 
geltend, die Berechnungsmethode nach TCS-Ratgeber sei allgemein anerkannt, 
weshalb sie auch für die Steuerbehörden verbindlich sein müsse.

3.3.2 Zunächst ist festzuhalten, dass die StRK die Berechnungsmethode nach TCS-
Ratgeber nicht grundsätzlich verworfen hat. Sie erachtete aber das 
Berechnungsergebnis im Fall der Beschwerdeführenden für unmassgeblich, weil die 
hohe, auf dem Neupreis des Fahrzeugs beruhende jährliche Abschreibung nicht den 
konkreten Verhältnissen entspreche. Diese Einschätzung der Vorinstanz ist nicht zu 
beanstanden, ist doch weder ersichtlich noch dargetan, weshalb eine Abschreibung 
von über Fr. 15'000.-- pro Jahr bei dem als Gebrauchtwagen angeschafften Fahrzeug 
des Beschwerdeführers gerechtfertigt sein sollte, wenn dieser den Steuerwert selber 
mit nur noch Fr. 5'400.-- beziffert. Gegen die Berechnungen der StRK selber bringen 
die Beschwerdeführenden denn auch zu Recht nichts Konkretes vor: Der ermittelte 
Wert beruht auf dem in Steuerbelangen üblichen Höchstsatz von 70 Rappen pro 
gefahrenem Kilometer (vgl. den Anhang zur Verordnung des Eidgenössischen 
Finanzdepartements [EFD] vom 10.2.1993 über den Abzug von Berufskosten der un-
selbständigen Erwerbstätigkeit bei der direkten Bundessteuer [Berufskosten-
verordnung; SR 642.118.1]; Art. 7 Abs. 3 i.V.m. Art. 6 Abs. 2 der Verordnung der 
Finanzdirektion vom 18. Oktober 2000 über die Berufskosten [BKV; BSG 661.312.56]; 
vgl. auch BGer 2C_630/2012 und 2C_631/2012 vom 20.2.2013, in StR 68 S. 400 
E. 2.2). 

3.3.3 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden trägt der Kilometeransatz 
gemäss Berufskostenverordnung auch dem Umstand Rechnung, dass die 
Unterhaltskosten bei einem älteren Fahrzeug regelmässig höher sind als bei einem 

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Neuwagen. Der Wert bleibt zwar über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs gleich, 
enthält aber bei einem Neuwagen einen höheren Anteil an Amortisationskosten als bei 
einem älteren Fahrzeug, bei dem dafür mehr Aufwand für den Unterhalt berücksichtigt 
wird. Die angefochtenen Entscheide, die in Bezug auf die Zahlung von Fr. 17'879.-- im 
Umfang von Fr. 13'923.-- von Spesenersatz und im Umfang von Fr. 3'956.-- von 
steuerbarem Einkommen ausgehen, sind nach dem Gesagten nicht zu beanstanden. 
Sie sind im Gegenteil günstig für die Beschwerdeführenden ausgefallen, weil der 
massgebende Höchstansatz pro Kilometer im betroffenen Steuerjahr 2007 an sich 
bloss 65 Rappen pro Kilometer betragen hat (vgl. den Anhang zur 
Berufskostenverordnung in der Fassung vom 19.6.2006 [AS 2006 3247]; vgl. auch 
BGer 2C_630/2012 und 2C_631/2012 vom 20.2.2013, in StR 68 S. 400 E. 2.2). 

3.4 Zusammenfassend hat die StRK kein Recht verletzt, wenn sie die ausbezahlten 
Pauschalspesen ganz und die Entschädigung für die geschäftliche Verwendung des 
Privatfahrzeugs des Beschwerdeführers im Umfang von Fr. 3'956.-- als steuerbares 
Einkommen behandelt hat. Die Beschwerden erweisen sich mithin als unbegründet 
und sind abzuweisen.

4.

Bei diesem Ausgang der Verfahren werden die Beschwerdeführenden kostenpflichtig 
(Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 1 DBG). 
Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 sowie Art. 104 
Abs. 1 und 3 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; 
SR 172.021]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2007 wird 
abgewiesen.

2. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 2007 wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 1'500.--, werden den Beschwerdeführenden auferlegt.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.09.2014, Nrn. 100.2013.5/6U, Seite 10

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

5. Zu eröffnen:
- den Beschwerdeführenden
- der Steuerverwaltung des Kantons Bern
- der Steuerrekurskommission des Kantons Bern
- der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.