# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 12407f80-fc54-557b-9cbf-b5127eecdd9f
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-12-12
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 12.12.2017 6B 1121/2017 (6B_1121/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1121-2017_2017-12-12.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          6B_1121/2017; 6B_1122/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 12. Dezember 2017
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

6B_1121/2017 

A.X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

6B_1122/2017 

B.X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Strafbefehl (Rückzug Einsprache); Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen die Entscheide des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 15. August 2017 (SBK.2017.192, SBK.2017.193). 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

Die gleichgelagerten Verfahren 6B_1121/2017 und 6B_1122/2017 werden vereinigt und zusammen erledigt. 

 

    
  2.
  
 

Eine Beschwerde in Strafsachen ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). 

Die vorinstanzlichen Entscheide wurden den Beschwerdeführern am 25. August 2017 zugestellt. Dass die Zustellung nicht ordnungsgemäss erfolgte, machen die Beschwerdeführer nicht geltend. Die 30-tägige Beschwerdefrist begann folglich am 26. August 2017 zu laufen und endete unter Berücksichtigung von Art. 45 Abs. 1 BGG am 25. September 2017. Die erst am 27. September 2017, inklusive Beilagen, der Schweizerischen Post übergebenen Beschwerden sind demnach verspätet (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  3.
  
 

Im Übrigen wäre auf die Beschwerden auch deshalb nicht einzutreten, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügen (BGE 141 III 115 E. 2). Die Beschwerdeführer setzen sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander, sondern beschränken sich darauf, ihren im vorinstanzlichen Verfahren vertretenen Standpunkt zu wiederholen. Aus den Beschwerden ergibt sich mithin nicht, inwiefern die angefochtenen Entscheide gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnten. 

 

    
  4.
  
 

Die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege sind in Anwendung von Art. 64 BGG wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen. Den Beschwerdeführern sind reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 2 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1.
  
 

Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten. 

 

    
  2.
  
 

Die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege werden abgewiesen. 

 

    
  3.
  
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt. 

 

    
  4.
  
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 12. Dezember 2017 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill