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**Case Identifier:** 00836a34-b649-53bd-8c4d-44f9d78b10ac
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-03
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 03.02.2025 200 2023 641
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-641_2025-02-03.pdf

## Full Text

UV 200 2023 641 
MAK/LUB/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 3. Februar 2025

Verwaltungsrichterin Mauerhofer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichterin Wiedmer, Verwaltungsrichter Jakob
Gerichtsschreiber Lüthi

EGK Grundversicherungen AG 
Birspark 1, 4242 Laufen
Beschwerdeführerin

gegen

Branchen Versicherung Genossenschaft 
Sihlquai 255, Postfach, 8031 Zürich
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. A.________
Beschwerdegegnerin

betreffend 

B.________

betreffend Einspracheentscheid vom 20. Juli 2023 (...)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. Feb. 2025, UV 200 2023 641

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Sachverhalt:

A.

Der 1985 geborene B.________ (Versicherter) war über seine Arbeitgebe-
rin bei der Branchen Versicherung Genossenschaft (Branchen Versiche-
rung bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Be-
rufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Bagatellunfall-Meldung 
UVG sei er am 21. Januar 2022 nachts mit dem angeleinten Hund ein stei-
les, mit Steinen durchsetztes Stück eines Waldweges hinuntergegangen. 
Beim Vorbeigehen an einer entgegenkommenden Hundehalterin habe sein 
Hund plötzlich stark an der Leine gezogen, wobei er mit dem rechten Fuss 
auf losen Steinen ausgerutscht, mit dem linken Bein hängen geblieben und 
auf das Gesäss gefallen sei. Dabei habe er das linke Knie verdreht und 
sofort einen stechenden Schmerz auf dessen Innenseite gespürt. Beim 
Weitergehen seien zudem dumpfe Schmerzen im unteren linken Rücken-
bereich aufgetreten (Akten der Branchen Versicherung [act. II] K1). Ge-
stützt auf eine Beurteilung ihres beratenden Arztes vom 15. Mai 2023 
(act. II M4) stellte die Branchen Versicherung mit Verfügung vom 19. Mai 
2023 ihre Leistungen rückwirkend per 18. Februar 2022 ein. Zur Begrün-
dung führte sie im Wesentlichen aus, es bestehe eine überwiegend dege-
nerative Meniskusläsion medial ohne erkennbare richtunggebende Ver-
schlimmerung, so dass es lediglich zu einem "symptomatisch werden" vor-
bestehender Befunde am linken Knie gekommen sei; der Status quo ante 
vel sine sei ca. drei bis vier Wochen nach dem Ereignis erreicht gewesen 
(act. II K2). Auf Einsprache des obligatorischen Krankenversicherers des 
Versicherten, der EGK Grundversicherungen AG (EGK bzw. Beschwerde-
führerin) hin (act. II K4) und nach erneuter Einholung einer Beurteilung ih-
res beratenden Arztes vom 11. Juli 2023 (act. II M6) hielt die Branchen 
Versicherung mit Entscheid vom 20. Juli 2023 (act. II K7) daran fest.

B.

Mit Eingabe vom 13. September 2023 erhob die EGK Beschwerde mit fol-
genden Rechtsbegehren:

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1. Es sei die Ablehnung der Leistungspflicht seitens der Beschwerdegegne-
rin aufzuheben.

2. Es sei die Einsprache der Beschwerdeführerin gemäss Unfallversiche-
rungsgesetz (UVG) gutzuheissen.

3. Eventualiter sei ein unabhängiger Sachverständiger für die Beurteilung 
des Falles zu beauftragen.

Mit Beschwerdeantwort vom 16. Oktober 2023 schloss die Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. A.________, auf Abweisung 
der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Erlässt ein Versicherungsträger eine Verfügung, welche die Leistungspflicht 
eines anderen Trägers berührt, so hat er auch ihm die Verfügung zu eröff-
nen. Dieser kann die gleichen Rechtsmittel ergreifen wie die versicherte 
Person (Art. 49 Abs. 4 ATSG). Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzli-
chen Verfahren mit ihren Anträgen nicht durchgedrungen, als obligatori-
scher Krankenpflegeversicherer des Versicherten durch den angefochte-
nen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen 
Aufhebung, weshalb sie zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG; Befugnis 
zur Anfechtung "pro Adressat"; vgl. BGE 134 V 153 E. 4.1 S. 154 und 
Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_606/2007 vom 27. August 2008 
E. 7.3; zum Verhältnis Unfallversicherung-Krankenversicherung siehe auch 
MARIA LONDIS, Das Verhältnis der Krankenversicherer zu den anderen So-

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zialversicherungen, SZS 2001 S. 133 f.). Die örtliche Zuständigkeit ist ge-
geben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 20. Juli 
2023 (act. II K7). Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die 
Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 21. Ja-
nuar 2022 zu Recht per 18. Februar 2022 eingestellt hat.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]) sowie eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hangs zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
148 V 356 E. 3 S. 358, 147 V 161 E. 3.1 S. 162, 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 
S. 181).

2.2 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die 
eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge-
sundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

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2.3

2.3.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 
eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 
dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-
ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge-
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche 
Störung entfiele ("conditio sine qua non"; BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163; 
SVR 2023 UV Nr. 39 S. 139, 8C_305/2022 E. 3.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 142 V 435 E. 1 S. 438, 
129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 8C_537/2009 
E. 5.1).

2.3.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers bei einem durch den 
Unfall verschlimmerten oder überhaupt erst manifest gewordenen krankhaf-
ten Vorzustand entfällt erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und 
adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und 
ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach schicksalsmässigem Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 
auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), er-
reicht ist (BGE 150 V 188 E. 4.2 S. 191).

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Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender 
ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei 
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu-
sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern 
beim Unfallversicherer (BGE 150 V 188 E. 4.2 S. 192, 146 V 51 E. 5.1 
S. 56).

2.3.3 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Gesundheitsschäden deckt 
sich die natürliche weitgehend mit der adäquaten Unfallkausalität. Hier 
spielt mithin die unter Adäquanzgesichtspunkten entscheidende Frage, ob 
das Unfallereignis nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet 
ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt 
dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint, 
für die Begründung der Leistungspflicht praktisch keine Rolle (BGE 149 V 
218 E. 5.2 S. 220).

2.4 Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG erbringt die Versicherung ihre Leistun-
gen auch bei folgenden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend 
auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind: Knochenbrüche (lit. 
a), Verrenkungen von Gelenken (lit. b), Meniskusrisse (lit. c), Muskelrisse 
(lit. d), Muskelzerrungen (lit. e), Sehnenrisse (lit. f), Bandläsionen (lit. g), 
Trommelfellverletzungen (lit. h).

Ist die Listenverletzung auf ein Unfallereignis im Sinne von Art. 4 ATSG 
zurückzuführen, so ist der Unfallversicherer solange leistungspflichtig, bis 
der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache darstellt, der 
Gesundheitsschaden also nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden 
Ursachen beruht. Sind hingegen nicht sämtliche Kriterien des Unfallbegriffs 
nach Art. 4 ATSG erfüllt, so wird der Unfallversicherer für eine Listenverlet-
zung nach Art. 6 Abs. 2 UVG grundsätzlich leistungspflichtig, sofern er 
nicht den Nachweis dafür erbringt, dass die Verletzung vorwiegend auf 

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Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (BGE 146 V 51 E. 9.1 
S. 70).

Bei fehlendem natürlichem Kausalzusammenhang zwischen einem Unfal-
lereignis im Sinne von Art. 4 ATSG und einer Körperschädigung nach Art. 6 
Abs. 2 UVG erübrigt sich eine Prüfung der Leistungspflicht nach Art. 6 
Abs. 2 UVG, jedenfalls solange kein anderes initiales Ereignis als Verlet-
zungsursache in Frage kommt (BGE 146 V 51 E. 9.2 S. 71).

2.5 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche 
bedarf es verlässlicher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (BGE 134 
V 231 E. 5.1 S. 232). Insbesondere ist der Beweis des natürlichen Kausal-
zusammenhangs bzw. dessen Wegfallens in erster Linie mit den Angaben 
medizinischer Fachpersonen zu führen (Urteil des BGer 8C_410/2022 vom 
23. Dezember 2022 E. 4.2).

3.

3.1 Dass das Ereignis vom 21. Januar 2022 (act. II K1) die kumulativen 
Tatbestandsvoraussetzungen des Unfallbegriffs gemäss Legaldefinition 
erfüllt (vgl. E. 2.2 hiervor), ist zu Recht unbestritten. Entsprechend aner-
kannte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht bis zum 18. Februar 
2022 (act. II K2/2 bzw. K7/4). Umstritten ist hingegen, ob über diesen Zeit-
punkt hinaus ein Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung besteht (vgl. E. 2.3 hiervor).

3.2 In medizinischer Hinsicht lassen sich bezüglich der (einzig) strittigen 
Beschwerden am linken Knie bzw. zur Frage der Kausalität der das linke 
Knie betreffenden Befunde im Wesentlichen Folgendes entnehmen:

3.2.1 Die MRI-Untersuchung des linken Knies vom 20. Februar 2023 
zeigte einen nicht dislozierten, schräg horizontalen in die Meniskusunter-
fläche und in die Meniskusbasis einstrahlenden Riss des Meniskus media-
lis am Hinterhorn-Pars intermedia Übergang, eine diskrete Flüssigkeitskol-
lektion angrenzend an die Basis sowohl des Innenmeniskushinterhorns als 
auch des dorsalen Aspekts der Pars intermedia, DD zurückliegender Aus-

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riss der Insertion meniskokapsulären Bänder aus dem Innenmeniskushin-
terhorn-Pars intermedia Übergang DD und/oder parameniskalen Zysten, im 
zentralen Kompartiment einen Knorpelschaden des lateralen Aspekts der 
medialen Patellafazette und des Patellafirsts Grad II nach Outerbridge und 
ein diskretes Ödem eines interligamentären an der tibialen Insertion des 
Ligamentum patellae lokalisierten Ossikels sowie der subkortikalen Spon-
giosa des Tuberositas tibiae angrenzend daran infolge eines fokalen Reiz-
zustandes (act. II M2).

3.2.2 Im Bericht vom 29. April 2023 diagnostizierte der behandelnde 
Hausarzt, Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, 
eine mediale Meniskusläsion links (Hinterhorn). Es bestünden zunehmende 
belastungsabhängige Schmerzen im linken Knie; Bestätigung des Initial-
verdachts auf mediale Meniskusläsion im MRI (act. II M3). 

3.2.3 Im Bericht vom 15. Mai 2023 erwähnte der beratende Arzt der Be-
schwerdegegnerin, Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, bei fehlender 
Bandläsion anlässlich des Ereignisses vom 21. Januar 2022 bestehe eine 
überwiegend degenerative Meniskusläsion medial ohne erkennbare rich-
tunggebende Verschlimmerung, so dass es lediglich zu einem "symptoma-
tisch werden" vorbestehender Befunde am linken Knie gekommen sei. Der 
Status quo ante vel sine sei ca. nach drei bis vier Wochen erreicht gewe-
sen (act. II M4).

3.2.4 In der Stellungnahme des Vereins E.________ vom 7. Juni 2023 
hielt Dr. med. F.________ (im Medizinalberuferegister ohne Facharzttitel 
verzeichnet [vgl. <www.medregom.admin.ch>]) zu Handen der Beschwer-
deführerin fest, im MRI werde ein komplexer Meniskusriss beschrieben, 
welcher bis zur Basis reiche. Der Radiologe assoziiere mit der dort vorhan-
denen Flüssigkeitsvermehrung "einen Status nach Ausriss der Insertion 
meniskokapsulären Bänder DD parameniskalen Zysten", wobei letztere 
nicht beschrieben würden und somit nicht klar sei, warum sie überhaupt 
Erwähnung fänden. Eine Degeneration des meniskalen Gewebes oder eine 
Degeneration der Umgebung werde nicht beschrieben. Zu beachten sei 
ausserdem, dass das Unfallereignis zum Zeitpunkt der MRI-Untersuchung 
bereits 13 Monate zurückliege. Damit könnten naturgemäss keine zwin-

http://www.medregom.admin.ch

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genden Zeichen von Begleitverletzungen mehr erwartet werden, trotzdem 
argumentiere der beratende Arzt damit. Beim Meniskusriss handle es sich 
unmissverständlich um eine Listenverletzung nach Art. 6 UVG (lit. c) und 
sinngemäss müsste der Unfallversicherer die krankhafte Läsion mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen können. Ein solcher Nachweis 
sei nicht ersichtlich und anhand des MRI-Befundes auch nicht zu erwarten. 
Aus welchen Gründen der beratende Arzt angenommen habe, dass der 
Meniskusriss bereits vor einem Jahr beim Ereignis vom 21. Januar 2022 
vorbestehend gewesen sei, sei orthopädisch nicht nachvollziehbar. Aus 
obigen Gründen sei versicherungsmedizinisch zum Schluss zu kommen, 
dass der Unfallversicherer nicht plausibel belegen könne, der nachgewie-
sene mediale Meniskusriss links sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
auf Krankheit zurückzuführen (act. II M5/2).

3.2.5 In der Aktenbeurteilung vom 11. Juli 2023 führte der beratende Arzt 
der Beschwerdegegnerin Dr. med. D.________ aus, die beklagten Be-
schwerden bzw. objektiven Befunde stünden nicht mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit (< 50 %) in einem natürlichen Kausalzusammenhang 
zum gemeldeten Ereignis. Gemäss den bildgebenden Abklärungen des 
linken Knies mittels MRI-Untersuchung am 20. März 2023, 13 Monate nach 
einem Ereignis einer Kniedistorsion, seien die genannten Befunde eines 
Innenmeniskusrisses an der Basis und am Hinterhorn bei dokumentierter 
Bandstabilität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht auf das gemel-
dete Ereignis natürlich kausal zurückzuführen. Die vorhergehende Be-
schwerdefreiheit sei im Sinne einer "post hoc ergo propter hoc" Argumenta-
tion ebenso wenig in der Lage dies zu widerrufen, wie die vom beratenden 
E.________-Arzt Dr. med. F.________ genannte "fehlende Gewebedege-
neration", welche nicht als Kriterium im Sinne einer notwendig histologi-
schen Gewebeanalyse vorliegen könne, da gutachterlich etablierte Kriterien 
bekannt seien, um zuverlässig zwischen degenerativ entstandenen Menis-
kusläsionen und traumatisch induzierten Meniskusläsionen zu unterschei-
den (act. II M6/4). Gemäss gutachterlich etablierter Literatur sei die trauma-
tische Meniskusläsion nur möglich, wenn die physiologischen Belastungs-
grenzen überschritten würden. Dann jedoch werde gefordert, dass auch 
schützende Strukturen wie Kapselbandapparat mitgeschädigt seien. Dies 
betreffe die Seitenbänder des Kniegelenks sowie die beiden Kreuzbänder. 

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Hier stelle der traumatische Meniskusschaden sehr häufig eine Folge der 
sogenannten "Unhappy Triad" dar, einer dreifachen Strukturverletzung von 
vorderem Kreuzband, medialem Seitenband und einem oder beiden Me-
nisken. Dies sei hier eindeutig, bereits rein zeitlich unmöglich, nicht der Fall 
gewesen, denn eine Bandläsion hätte mit sehr starker Wahrscheinlichkeit 
eine sehr zeitnahe Behandlung am linken Knie nötig gemacht (act. II M6/5). 
Zweifelsfrei sei es anlässlich des gemeldeten Ereignisses weder zu einem 
Achsenstress gekommen, der die Kollateralbänder, die Kapsel und fallwei-
se Menisci und Knorpel schädigen könne, noch zu einem Rotationsstress, 
der die Kreuzbänder und Menisci, aber auch Knorpel und die Gelenkskap-
sel gefährde, noch zu einem kombinierten Stress (Achse, Rotation), der 
sämtliche Kniebinnenstrukturen inklusive des Streckapparates erfassen 
könne. Vielmehr seien hier die für degenerative Meniskusläsionen genann-
ten Kriterien als erfüllt anzusehen (Hergang Bagatelle, mässige, unspezifi-
sche Symptomatik [hier MRI mehr als ein Jahr danach], kein subchondrales 
Ödem, vorbestehende Arthrose am Knie). Bezogen auf die im vorliegenden 
Fall bekannten anamnestischen und klinischen sowie bildgebenden Anga-
ben habe der Versicherte am 21. Januar 2022 zweifelsfrei kein erhebliches 
Knietrauma einer "Unhappy Triad" mit einer traumatisch induzierten Menis-
kusläsion unter obligat geforderter Bandläsion erlitten (act. II M6/6). Der 
Status quo sine vel ante sei spätestens drei bis vier Wochen nach dem 
Ereignis wieder erreicht gewesen (act. II M6/7).

3.2.6 In der Stellungnahme des Vereins E.________ vom 14. August 
2023 hielt Dr. med. F.________ zu Handen der Beschwerdeführerin fest, 
zusammenfassend seien drei Erkenntnisse wichtig: Das beschriebene Er-
eignis vom 24. Januar 2022 (recte 21. Januar) müsse trotz der Unschärfe 
der Rekonstruierbarkeit als grundsätzlich geeignet für die Entstehung einer 
Meniskusläsion betrachtet werden. Mit Sicherheit könne dabei nicht von 
einer "physiologischen" Belastung ausgegangen werden. Mit 13 Monaten 
Abstand zum Ereignis könnten in der Bildgebung lediglich Folgen von er-
heblichen Verletzungen, jedoch keine leichte bis mässige Zusatzverletzun-
gen (wie Zerrungen, Bone bruise, Blutungen, usw.) nachgewiesen werden. 
Letztere könnten zeitnah sehr wohl eine frisch entstandene traumatische 
Läsion belegen. Damit sei die vom beratenden Arzt geäusserte Folgerung 
aus dem MRI-Befund als nicht fachgerecht zu sehen. In der Stellungnahme 

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der Beschwerdegegnerin sei das notwendige Kernelement für die Leis-
tungsbefreiung der Unfallversicherung, nämlich der Nachweis, dass die 
Meniskusläsion vorwiegend, d.h. im gesamten Ursachenspektrum zu mehr 
als 50 % auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sei, gar nicht 
erbracht (Akten der Beschwerdeführerin [act. I] 7/3).

3.3 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV Nr. 3 
S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Beratende Ärzte eines Versicherungsträgers 
sind, was den Beweiswert ihrer ärztlichen Beurteilung angeht, versiche-
rungsinternen Ärzten gleichzusetzen (Urteil des BGer 8C_434/2023, 
8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 150 V 188, 
aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107). Auch reine Aktengutachten können 
beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im We-
sentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden 
medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit 
der versicherten Person in den Hintergrund rückt (SVR 2020 IV Nr. 38 
S. 133, 9C_651/2019 E. 4.3).

3.4 Der Einspracheentscheid vom 20. Juli 2023 (act. II K7) stützt sich 
auf die Aktenbeurteilung von Dr. med. D.________ vom 11. Juli 2023 
(act. II M6). Diese erfüllt die höchstrichterlichen Beweisanforderungen an 
ein Aktengutachten und erbringt vollen Beweis. Dass der beratende Arzt 

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der Beschwerdegegnerin keine klinische Exploration des Versicherten 
durchführte, ist nicht zu beanstanden, konnte er sich aufgrund der medizi-
nischen Akten einschliesslich der bildgebenden Abklärung doch ein ge-
samthaft lückenloses Bild verschaffen, womit die Voraussetzungen für ei-
nen rechtsgenüglichen Aktenbericht erfüllt sind (vgl. E. 3.3 hiervor). Zudem 
kann rechtsprechungsgemäss insbesondere (auch) die Kausalität im Rah-
men eines Aktenberichts erörtert werden (Urteil des BGer 8C_383/2011 
vom 9. November 2011 E. 4.2). Dr. med. D.________ setzte sich in seiner 
Beurteilung in Kenntnis des Geschehensablaufes sorgfältig mit den ge-
sundheitlichen Befunden und Beschwerden auseinander und stützte seine 
Schlussfolgerung insbesondere auch auf die bildgebende Untersuchung 
(act. II M2, M6/6 und /8 ff.). Auch nahm er einlässlich zu der im Einspra-
cheverfahren eingereichten Einschätzung von Dr. med. F.________ vom 
7. Juni 2023 (act. II M5) Stellung und zeigte dabei überzeugend auf, wes-
halb an der Beurteilung festgehalten werde. Auf die Aktenbeurteilung des 
beratenden Arztes der Beschwerdegegnerin ist abzustellen.

Dr. med. D.________ legte nachvollziehbar und überzeugend dar, weshalb 
die unfallkausalen Beschwerden am linken Knie spätestens drei bis vier 
Wochen nach dem Ereignis 21. Januar 2022 als ausgeheilt zu betrachten 
waren, mithin der Status quo sine vel ante erreicht war bzw. die ab diesem 
Zeitpunkt geklagten Kniebeschwerden mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit nicht (mehr) in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem be-
sagten Ereignis standen. Die mittels MRI-Bildgebung vom 20. März 2023, 
mit einer Latenzzeit von 13 Monaten zum Ereignis einer Kniedistorsion er-
hobenen Befunde eines Innenmeniskusrisses an der Basis und am Hinter-
horn bei dokumentierter Bandstabilität stehen nicht überwiegend wahr-
scheinlich in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum gemeldeten 
Ereignis vom 21. Januar 2022, wie Dr. med. D.________ nachvollziehbar 
ausführt (act. II M6/4). Zudem zeigte er mit Verweis auf wissenschaftliche 
Erkenntnisse schlüssig auf, dass die anamnestischen, klinischen und bild-
gebenden Angaben keine für den Nachweis einer traumatisch bedingten 
Meniskusläsion sprechenden Begleitverletzungen und/oder Bewegungs-
momente bzw. Mechanismen aufweisen. Damit kann eine solche – trotz 
der vom E.________-Arzt geltend gemachten fehlenden Gewebedegenera-
tion (vgl. act. II K5/2) – zuverlässig ausgeschlossen werden. Die weiterhin 

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geklagten Beschwerden am linken Knie sind somit einzig auf degenerative 
Veränderungen zurückzuführen (act. II M6/5 f.). Ferner legte Dr. med. 
D.________ auch dar, dass die Rissform (als zwar untergeordnetes Kriteri-
um) ebenfalls für einen degenerativen bzw. gegen einen traumatischen 
Meniskusschaden spricht (act. II M6/6). 

Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, der Versicherte sei bis zum Un-
fallereignis medizinisch am linken Knie unbelastet gewesen (Beschwerde 
S. 3 Ziff. IV Ziff. 5), vermag dies keine Unfallkausalität zu begründen. Denn 
beweisrechtlich gilt eine gesundheitliche Schädigung nicht schon dann als 
durch den Unfall verursacht, wenn sie nach diesem aufgetreten ist (vgl. zur 
Unzulässigkeit der Beweismaxime "post hoc, ergo propter hoc", BGE 149 V 
218 E. 5.6 S. 223, 119 V 335 E. 2b bb S. 341; SVR 2021 UV Nr. 34 S. 154, 
8C_672/2020 E. 4.2). Ebenso lässt sich aus dem Umstand, dass ein 
stummer, unfallfremder Vorzustand erst nach einem Unfallereignis sym-
ptomatisch wird, nicht auf einen unfallbedingten, anspruchsbegründenden 
Kausalzusammenhang schliessen (Urteil des BGer 8C_241/2020 vom 
29. Mai 2020 E. 6.1). Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der Tatsa-
che, dass der Unfall lediglich zu einer Distorsion des Kniegelenkes führte 
("Mein linkes Bein ist hängengeblieben und ich bin aufs Gesäss gefallen. 
Dabei habe ich mir das linke Knie verdreht …"; act. II K1/2), ist nachvoll-
ziehbar, dass Dr. med. D.________ von einem bloss "symptomatisch wer-
den vorbestehender Befunde" ausging und die unfallkausalen Beschwer-
den spätestens drei bis vier Wochen nach dem Ereignis als abgeklungen 
erachtete. 

Schliesslich vermag auch die mit der Beschwerde eingereichte Stellung-
nahme von Dr. med. F.________ vom 14. August 2023 (act. I 7) keine auch 
nur geringen Zweifel an dessen Beurteilung zu wecken. Dies, zumal sich 
daraus keine wesentlichen Aspekte ergeben, die im Rahmen der Aktenbe-
urteilung von Dr. med. D.________ vom 11. Juli 2023 (act. II M6) unerkannt 
oder ungewürdigt geblieben wären (vgl. SVR 2021 IV Nr. 10 S. 27, 
9C_672/2019 E. 5.7, 2019 UV Nr. 31 S. 116, 8C_835/2018 E. 3). Vielmehr 
weist auch der E.________-Arzt darauf hin, dass in der mit einem zeitlichen 
Abstand von 13 Monaten zum Ereignis erfolgten Bildgebung lediglich 
(noch) Folgen von erheblichen Zusatzverletzungen nachgewiesen werden 

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könnten (act. I 7/2 f.), was hier nicht der Fall ist. Im Übrigen reichte die 
blosse Möglichkeit des Bestehens allfälliger leichter bis mässiger Zusatz-
verletzungen zeitnah nach dem Ereignis ohnehin nicht zum Nachweis einer 
unfallbedingten Ursache (vgl. E. 2.3.1 hiervor).

3.5 In der Gesamtschau genügt die Aktenbeurteilung von Dr. med. 
D.________ vom 11. Juli 2023 (act. II M6) als Entscheidgrundlage und es 
ist dementsprechend spätestens am 18. Februar 2022 von einem erreich-
ten Status quo sine vel ante auszugehen. Mit der Beurteilung von Dr. med. 
D.________ ist ebenfalls erstellt, dass der bildgebend festgestellte Menis-
kusriss nicht auf den Unfall vom 21. Januar 2022 zurückzuführen ist. Die 
Beschwerdegegnerin hat den Nachweis erbracht, dass das besagte Ereig-
nis keine auch nur geringe Teilursache des Meniskusrisses bildet. Damit ist 
gleichzeitig erstellt, dass diese Listenverletzung vorwiegend, d.h. zu mehr 
als 50 %, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist. Hinweise auf 
ein nach dem Unfall vom 21. Januar 2022 eingetretenes initiales Ereignis, 
das Anlass zu Weiterungen geben könnte, gibt es nicht; ein solches wird 
auch nicht geltend gemacht. Die Vermutung der Leistungspflicht gemäss 
Art. 6 Abs. 2 UVG ist demnach umgestossen und die Beschwerdegegnerin 
von ihrer Pflicht befreit (vgl. BGE 146 V 51 Regeste und E. 9.2 S. 71).

Der Sachverhalt ist rechtsgenüglich abgeklärt, weshalb sich weitere medi-
zinische Sachverhaltserhebungen – insbesondere die eventualiter bean-
tragte Beauftragung eines "unabhängigen" Sachverständigen (vgl. Be-
schwerde S. 3 Ziff. III Ziff. 3) – in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 
144 V 361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; 
Urteil des BGer 9C_298/2024 vom 14. August 2024 E. 5.2, zur Publikation 
vorgesehen; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 9C_296/2018 E. 4) erübrigen.

3.6 Nach dem Dargelegten verneinte die Beschwerdegegnerin einen 
über den 18. Februar 2022 hinausgehenden Anspruch auf Unfallversiche-
rungsleistungen zu Recht. Damit ist der angefochtene Einspracheentscheid 
vom 20. Juli 2023 (act. II K7) nicht zu beanstanden und die dagegen erho-
bene Beschwerde ist abzuweisen.

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4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben

4.2 Art. 61 lit. g ATSG schliesst die Zusprechung einer Prozessent-
schädigung an den Sozialversicherungsträger im kantonalen Verfahren 
grundsätzlich aus. Eine Ausnahme von diesem allgemeinen Prozessgrund-
satz liegt hier nicht vor (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b S. 133), womit der ob-
siegenden Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen 
ist.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- EGK Grundversicherungen AG
- Rechtsanwalt Dr. A.________ z.H. der Beschwerdegegnerin
- B.________ 
- Bundesamt für Gesundheit

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.