# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c90ff9a4-55e1-5255-9f5b-afb4bea7a994
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.09.2025 E-5794/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5794-2025_2025-09-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-5794/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David R. Wenger, 

mit Zustimmung von Richter Walter Lang; 

Gerichtsschreiber Lukas Rathgeber. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

B._______, geboren am (…), 

C._______, geboren am (…), 

D._______, geboren am (…), 

E._______, geboren am (…), 

Guinea, 

(…), 

Beschwerdeführer, 

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 2. Juli 2025 / N (…). 

 

 

 

E-5794/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführer am 30. Juli 2023 in der Schweiz für sich und 

ihre Kinder um Asyl nachsuchten,  

dass das eingeleitete Dublin-Verfahren am 22. Februar 2024 beendet und 

die Asylgesuche fortan im nationalen Verfahren behandelt wurden, 

dass die Beschwerdeführer am 27.  Augst 2024 vertieft zu ihren Asylgrün-

den angehört wurden und am 3. September 2024 die Behandlung ihrer 

Asylgesuche im erweiterten Verfahren angeordnet wurde, 

dass die Ehefrau und Mutter B._______ (Beschwerdeführerin) geltend 

machte, sie sei gambische Staatsangehörige, ethnische Konianke, Mus-

lima und stamme aus Conakry, 

dass sie zur Begründung ihres Asylgesuches im Wesentlichen vortrug, sie 

sei mit acht Jahren beschnitten worden und habe vor allem nach der Ge-

burt ihrer ersten Tochter über anhaltende Schmerzen im Intimbereich ge-

klagt, 

dass ihre Mutter vermutet habe, dass die Schmerzen mit der früheren, nicht 

korrekt ausgeführten Beschneidung zusammenhingen und mit ihrer Tante 

beschlossen habe, dass sie (die Beschwerdeführerin) ein zweites Mal be-

schnitten werden müsse, 

dass sie dies nicht gewollt habe und aus Angst vor einer zweiten Beschnei-

dung geflohen sei, 

dass sie von ihrem Mann und Vater unterstützt worden sei, die beide gegen 

das Ritual der Beschneidung seien, 

dass sie ihre Tochter bei ihrer Mutter habe zurücklassen müssen, da diese 

noch zu jung gewesen sei um zu flüchten, 

dass sie die Polizei aus finanziellen Gründen nicht eingeschaltet habe, weil 

sie das Geld für eine Anzeige für die Ausreise benötigt habe, 

dass der Ehemann und Vater geltend machte, der einzige Ausreisegrund 

sei die drohende (erneute) Beschneidung seiner Ehefrau gewesen, 

dass er im Weiteren keine eigenen Asylgründe geltend machte, 

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dass die Beschwerdeführer weiter geltend machten, dass sie Angst hätten, 

dass ihrer zurückgelassenen, mittlerweile fünfjährigen Tochter ebenfalls 

eine Beschneidung drohe, 

dass am 13. Mai 2025 ein gynäkologisches Gutachten bei einer Vertrau-

ensärztin des SEM erstellt wurde und diesem unter anderem zu entneh-

men ist, dass bei der Beschwerdeführerin eine FGM Typ 1a durchgeführt 

wurde, 

dass das SEM mit Verfügung vom 2. Juli 2025 die Flüchtlingseigenschaft 

der Beschwerdeführer verneinte, ihre Asylgesuche ablehnte und ihre Weg-

weisung sowie den Vollzug derselben anordnete, 

dass am 11. Juli 2025 die Tochter E._______ zur Welt kam, 

dass die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 31. Juli 2025 gegen die Ver-

fügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben und bean-

tragen, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, ihre Flüchtlingsei-

genschaft festzustellen und ihnen in der Schweiz Asyl zu gewähren, even-

tualiter sei die vorläufige Aufnahme anzuordnen und subeventualiter sei die 

Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung und die eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes so-

wie den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragten, 

dass der zuständige Instruktionsrichter die Gesuche um unentgeltliche 

Prozessführung und amtliche Verbeiständung mit Zwischenverfügung vom 

7. August 2025 abwies und einen Kostenvorschuss verlangte, 

dass der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, 

dass die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 21. August 2025 eine Be-

schwerdeergänzung zu den Akten reichten, 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 

BGG),  

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dass die Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt sind, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), nachdem der 

einverlangte Kostenvorschuss fristgerecht eingezahlt wurde, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– wie nachfolgend aufgezeigt – um ein solches Rechtsmittel handelt, wes-

halb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass die Rechtsbegehren eine Rückweisung der Sache zur korrekten Er-

stellung des Sachverhalts und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz ent-

halten, die Beschwerdeschrift jedoch in dieser Hinsicht keine ausformulier-

ten formellen Rügen enthält, 

dass nach Prüfung der Aktenlage die Feststellung des Sachverhalts richtig, 

vollständig und damit nicht zu beanstanden ist, womit der Subeventualan-

trag der Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzuweisen ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft 

zu machen ist (Art. 7 AsylG), 

dass das SEM die jeweiligen Asylentscheide der Beschwerdeführer im We-

sentlichen damit begründet, die Vorbringen der Beschwerdeführer in 

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Bezug auf eine drohende Re-Infibulation der Beschwerdeführerin hielten 

den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht stand, 

dass die Beschwerdeführer in ihrer Rechtsmitteleingabe im Wesentlichen 

geltend machen, die guineischen Behörden seien offensichtlich weder 

schutzfähig noch schutzwillig, 

dass die genitale Beschneidung in Guinea zwar gesetzlich verboten sei, 

dies jedoch nicht konsequent umgesetzt werde, 

dass für Frauen generell und insbesondere für die zwischenzeitlich neuge-

borene Tochter ein erhebliches Risiko bestehe beschnitten zu werden, da 

die Beschwerdeführer nicht in der Lage seien sie davor zu schützen, 

dass die Beschwerdeführerin weiter in Bezug auf die Glaubhaftigkeit ihrer 

Vorbringen geltend macht, dass es für sie sehr schwierig gewesen sei über 

das Erlebte zu sprechen und darauf hinwies, dass viele Details enthalten 

gewesen seien und die Vorbringen sehr wohl plausibel und nachvollzieh-

bar seien, 

dass das Gericht nach Prüfung der Akten zu dem Schluss gelangt, dass 

die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung mit überzeugender Be-

gründung ausgeführt hat, weshalb die Vorbringen der Beschwerdeführen-

den die Anforderungen an die Glaubhaftmachung nach Art. 7 AsylG nicht 

zu erfüllen vermögen, 

dass die Vorbringen in Bezug auf das Erlebte in Guinea sehr vage und 

oberflächlich ausfielen und es an der zu erwartenden Substantiierung man-

gelt, 

dass die Beschwerdeführerin die geschilderten Erlebnisse nicht in einem 

Masse wiedergeben konnte, dass von tatsächlich Erlebtem auszugehen ist 

und sich die Vorbringungen in vielerlei Hinsicht als realitätsfern und teils 

unlogisch erweisen, 

dass zur Vermeidung von Wiederholungen daher auf die zutreffenden Aus-

führungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung verwiesen wer-

den kann und es den Beschwerdeführern nicht gelingt dem etwas Stich-

haltiges entgegenzusetzen, 

dass neben der festgestellten Unglaubhaftigkeit zu erwähnen ist, dass be-

züglich der geltend gemachten nichtstaatlichen Verfolgung der flüchtlings-

rechtliche Schutz subsidiär ist und voraussetzt, dass die betroffene Person 

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in ihrem Heimat- oder Herkunftsstaat keinen ausreichenden Schutz vor 

nichtstaatlicher Verfolgung erfährt, 

dass der Schutz als ausreichend gilt, wenn eine funktionierende Schutzinf-

rastruktur zur Verfügung steht und diese dem Betroffenen zugänglich ist 

(vgl. BVGE 2011/51 E. 7.1-7.4 m.w.H.), 

dass das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Praxis davon ausgeht, 

dass die guineischen Behörden willens sind, Schutz vor Verfolgung durch 

Dritte zu gewähren und dass auch eine funktionierende Schutzinfrastruktur 

zur Verfügung steht (statt vieler Urteil des BVGer D-7541/2024 vom 23. Ja-

nuar 2025 E. 6.3 m.w.H.) und die Beschwerdeführer die staatlichen Behör-

den laut eigener Angaben nie um Schutz ersucht haben, 

dass die Vorbingen auf Beschwerdeebene, der Tochter E._______ drohe 

bei einer Rückkehr nach Guinea die Beschneidung ihrer weiblichen Geni-

talien, als nachgeschoben einzustufen ist und die Gefahr einer möglichen 

Genitalverstümmelung zudem, entgegen den Ausführungen in der Be-

schwerdeschrift, massgeblich vom Entscheid der Eltern abhängt, die im 

vorliegenden Fall gemäss eigenen Aussagen beide gegen diese Praxis 

sind (vgl. Urteil des BVGer D-621 vom 1. April 2025 E. 9.3.3), 

dass es den Beschwerdeführern somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest aufzuzeigen, weshalb die Vorinstanz 

die Asylgesuche zu Unrecht abgelehnt hat, 

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da der Beschwer-

deführer insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die Schweiz 

noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen verfügt 

(Art. 44 [erster Satz] AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je 

m.w.H.),  

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweis-

standard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, allfällige Weg-

weisungsvollzugshindernisse sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis 

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möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 

2011/24 E. 10.2 m.w.H.),  

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; 

Art. 33 Abs. 1 FK) und auch keine konkreten Anhaltspunkte für eine in der 

Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im Sinne von Art. 3 

EMRK) ersichtlich sind, 

dass die geltend gemachten Vorbringen einer erneut drohenden Beschnei-

dung der Beschwerdeführerin als unglaubhaft qualifiziert wurden und auch 

im Falle der jüngst geborenen Tochter nicht von einem «real risk» auszu-

gehen ist, da die Gefahr einer möglichen Genitalverstümmelung zudem 

massgeblich vom Entscheid der Eltern abhängt und diese vorliegend da-

gegen sind, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete 

Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, 

dass in Guinea zurzeit weder Krieg oder Bürgerkrieg noch eine Situation 

allgemeiner Gewalt herrscht und der Vollzug der Wegweisung daher ge-

mäss der Praxis des Bundesverwaltungsgerichts nicht als generell unzu-

mutbar zu erachten ist (vgl. dazu z.B. die Urteile des BVGer D-7541/2024 

vom 23. Januar 2025 E. 8.3.2. und E-4723/2024 vom 27. September 2024 

E. 6.3 und D-3060/2024 vom 29. Mai 2024 E. 7.3.3 je m.w.H.), 

dass die beiden Beschwerdeführer im erwerbsfähigen Alter sind, über Be-

rufserfahrung verfügen und auf ein familiäres Netzwerk zurückgreifen kön-

nen, 

dass gemäss Aktenlage keine gravierenden medizinischen Probleme er-

sichtlich sind und sich auch aus dem medizinischen Gutachten bzgl. der 

Beschneidung der Beschwerdeführerin keine medizinischen Vollzugshin-

dernisse ergeben, 

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dass der Vollzug der Wegweisung schliesslich auch unter Berücksichti-

gung des Kindewohls gemäss Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens über die 

Rechte des Kindes vom 20. November 1989 (Kinderrechtskonvention 

[KRK], SR 0.107) zumutbar erscheint und auf die entsprechenden Ausfüh-

rungen der angefochtenen Verfügung zu verweisen ist, 

dass sich der Vollzug der Wegweisung somit in allgemeiner wie auch in 

individueller Hinsicht als zumutbar erweist, 

dass es den Beschwerdeführern obliegt, sich die für seine Rückkehr allen-

falls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als 

möglich zu bezeichnen ist, 

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AIG),  

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–  

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

den Beschwerdeführern aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der 

in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss für das Begleichen dieser 

Kosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden den Beschwerdeführern aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zum Begleichen 

dieser Kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

  

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Lukas Rathgeber 

 

 

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