# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b7305815-0506-5654-a1c3-463002ab2e74
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-11-08
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 08.11.2022 5A 851/2022 (5A_851/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-851-2022_2022-11-08.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_851/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 8. November 2022
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.________ AG, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Fristerstreckung (provisorische Rechtsöffnung), 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 3. Oktober 2022 (RT220154-O/U). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Mit Entscheid vom 22. August 2022 erteilte das Bezirksgericht Zürich der Beschwerdegegnerin gestützt auf einen Pfändungsverlustschein für Fr. 810.45 provisorische Rechtsöffnung. 

Dagegen wandte sich die Beschwerdeführerin an das Obergericht des Kantons Zürich mit einem "Gesuch um Fristverlängerung für vier Wochen für die Erstellung der Beschwerde, Aberkennungsklage und Gegenklage/Schadenersatz seit 2016". Nach Korrespondenz mit dem Gericht verlangte sie die formelle Behandlung ihres Fristerstreckungsgesuchs und stellte gegen die Beschwerdegegnerin diverse Forderungs- und Schadenersatzbegehren in Millionenhöhe. 

Mit Beschluss vom 3. Oktober 2022 wies das Obergericht die Gesuche um Fristerstreckung und unentgeltliche Rechtspflege ab und trat auf das Klagebegehren nicht ein. 

Mit Beschwerde vom 2. November 2022 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht. Über die ganze Eingabe verstreut verlangt sie diverse Abklärungen und stellt negative Feststellungs- sowie Forderungsbegehren in Millionenhöhe. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). 

 

    
  2. 
 

Die weitschweifige Beschwerde ist insgesamt kaum verständlich. Eine konkrete Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides ist nicht auszumachen und schon gar nicht wird dargelegt, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzen soll. 

 

    
  3. 
 

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist. 

 

    
  4. 
 

Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 8. November 2022 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsiderende Mitglied:    Escher 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli