# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c3600eb2-1605-5089-a514-eb56033f0ec8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.03.2025 C-908/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-908-2025_2025-03-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-908/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Swiss Sport Integrity,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Marktüberwachung, Einziehung und Vernichtung von  

Dopingmitteln; Verfügung der Stiftung Swiss Sport Integrity 

vom 5. Februar 2025. 

 

 

 

C-908/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Swiss Sport Integrity (nachfolgend: Vorinstanz) am 

5. Februar 2025 (BVGer-act. 1/3) – in Bestätigung des Vorbescheids vom 

30. Dezember 2024 (BVGer-act. 1/2) – verfügte, die an A._______ adres-

sierte und vom Zollinspektorat B._______ im Rahmen einer Kontrolle zu-

rückgehaltene Sendung bzw. der entsprechende Inhalt (Produkt: 60 Kap-

seln […], Substanz: Prasteron [Dehydroepiandrosteron, Code 2], Dosie-

rung: 50 mg) werde eingezogen und vernichtet, wobei die Gebühr Fr. 400.- 

betrage, 

dass A._______ mit Schreiben vom 9. Februar 2025 (BVGer-act. 1) an die 

Vorinstanz gelangte, welche die Eingabe samt Vorakten mit Schreiben vom 

12. Februar 2025 (Eingang: 13. Februar 2025) zuständigkeitshalber an das 

Bundesverwaltungsgericht übermittelte (BVGer-act. 2), 

dass A._______ in ihrem Schreiben vom 9. Februar 2025 geltend macht, 

sie habe die besagten Produkte aus gesundheitlichen Gründen bestellt, 

ohne sich über die darin enthaltene Substanz zu informieren, und weiter 

ausführt, die angeordnete Gebühr werde sie fristgemäss bezahlen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, die 

Stiftung Swiss Sport Integrity gemäss Art. 33 Bst. h VGG eine solche Be-

hörde darstellt und ihre Verfügungen betreffend die Einziehung und Ver-

nichtung von Dopingmitteln (vgl. Art. 20 Abs. 4 des Sportförderungsgeset-

zes vom 17. Juni 2011 [SpoFöG, SR 415.0]) vor Bundesverwaltungsgericht 

anfechtbar sind (vgl. Urteil des BVGer C-6302/2013 vom 14. September 

2015 E. 1.2, nicht publ. in BVGE 2015/46), 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass aus der Beschwerde der unmissverständliche Wille einer individuali-

sierten Person hervorgehen muss, als Beschwerdeführende auftreten zu 

wollen (vgl. ANDRÉ MOSER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar 

zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 52 Rz. 1), 

C-908/2025 

Seite 3 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, wenn Begehren, Begründung oder Unter-

schrift fehlen, und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach un-

benutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 2 

und 3 VwVG),  

dass das Schreiben vom 9. Februar 2025 an die Vorinstanz gerichtet ist 

und keinen Hinweis enthält, ob damit Beschwerde gegen die Verfügung 

vom 5. Februar 2025 erhoben werden soll, und dass das Schreiben zudem 

kein klares Rechtsbegehren enthält, 

dass A._______ mit Verfügung vom 26. Februar 2025 (BVGer act. 3) auf-

gefordert wurde, innert 10 Tagen ab Erhalt dieser Zwischenverfügung ihren 

Beschwerdewillen zu erklären und – gegebenenfalls – innert gleicher Frist 

klare Rechtsbegehren samt Begründung einzureichen (Ziff. 1 des Disposi-

tivs), und sie gleichzeitig darauf hingewiesen wurde, im Unterlassungsfall 

werde auf die Beschwerde nicht eingetreten (Ziff. 2 des Dispositivs), 

dass A._______ mit Schreiben vom 6. März 2025 (Eingang: 7. März 2025) 

innert der angesetzten Frist mitteilte, sie habe lediglich ihre Situation erklä-

ren und keine Beschwerde einreichen wollen, zudem habe sie die Gebühr 

von Fr. 400.- bereits überwiesen (BVGer-act. 5), 

dass die in der genannten Verfügung bis zum 28. März 2025 angesetzte 

Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- (Ziff. 3 des Dis-

positivs) damit hinfällig wird und zurückzunehmen ist, 

dass somit mangels Beschwerdewillen im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie hier – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es 

als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

C-908/2025 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Die der Beschwerdeführerin bis zum 28. März 2025 gesetzte Frist zur Leis-

tung eines Kostenvorschusses wird zurückgenommen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das VBS. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Patrizia Levante 

 

  

C-908/2025 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: