# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4b9ca420-3cad-51f1-b8f6-7334f4b65c60
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-07
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 07.09.2021 SB210447
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB210447_2021-09-07.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB210447-O/U/mc 
 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. Haus Stebler, Präsidentin, Ersatzoberrichter 

Dr. Pahud und Ersatzoberrichterin lic. iur. Sigrist-Tanner sowie die 

Gerichtsschreiberin MLaw Meier 

Beschluss vom 7. September 2021 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,  
durch Staatsanwalt lic. iur. Wyss,  

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

betreffend Nötigung etc.   
 
Berufung gegen ein Urteil und eine Verfügung des Bezirksgerichtes Meilen, 
Einzelgericht in Strafsachen, vom 14. Juni 2021 (GG210005) 
 
 
  

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Erwägungen: 

Am 21. Juni 2021 meldete die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich gegen das 

Urteil und die Verfügung des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht in Strafsachen, 

vom 14. Juni 2021 Berufung an (Urk. 49). 

Mit Eingabe vom 25. August 2021, eingegangen bei der hiesigen Kammer am 

26. August 2021, zog sie ihre Berufung zurück (Urk. 55). Das Verfahren ist dem-

gemäss als erledigt abzuschreiben. 

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 

Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das 

Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwalt-

schaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (SCHMID/JOSITSCH, Praxis-

kommentar StPO, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, N 3 zu Art. 428 StPO). Aus-

gangsgemäss hat die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr daher ausser Ansatz zu 

fallen. Allfällige weitere Kosten sind auf die Gerichtskasse zu nehmen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge sind das Urteil und die Verfügung des Bezirksgerichts Meilen, 

Einzelgericht in Strafsachen, vom 14. Juni 2021, rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere 

Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen. 

3. Schriftliche Mitteilung an 

− die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich 
− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Be-

schuldigten 
− Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

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4. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 7. September 2021 
 
 

Die Präsidentin: 
 
 
 

Oberrichterin lic. iur. Haus Stebler 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw Meier 
 

 
 
 

	Beschluss vom 7. September 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 Rechtsanwältin lic. iur. Y._____
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	4. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.