# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1d363d8a-ab69-5280-95d8-6c57212de8e8
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-01
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 01.02.2021 II 2020 96
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2020-96_2021-02-01.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2020 96

Entscheid vom 1. Februar 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung 
(Beiträge Nichterwerbstätige 2015 und 2016)

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Sachverhalt:

A. In Zusammenhang mit dem Ersuchen einer ausländischen 
Sozialversicherung um Bescheinigung des Versicherungsverlaufes in der 
Schweiz teilte die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) A.________ (geb. am 
______1959) mit Schreiben vom 12. Juli 2019 mit, dass aufgrund der AHV/IV-
Daten seine Beitragssituation von Februar bis Dezember 2015 und Mai bis 
November 2016 nicht hervorgehe (bzw. er eine Beitragslücke aufweise, vgl. 
angefochtener Einsprache-entscheid Sachverhalt lit. A). Die SAK bat 
A.________, sich mit dem Sozialversicherungszentrum Thurgau (SZT) in 
Verbindung zu setzen. Das SZT, welches diesen Brief als Kopie erhalten hatte 
und von der SAK gleichzeitig mit Schreiben ebenfalls vom 12. Juli 2019 um 
Zustellung eines neuen "IK" (individuelles Konto) ersucht worden war, 
übermittelte die Unterlagen der SAK zuständigkeitshalber an die 
Ausgleichskasse Schwyz, da A.________ in den Jahren 2015 und 2016 
Wohnsitz in B.________ gehabt habe (vgl. zum Ganzen Vi-act. 1). 

B. Am 6. August 2019 stellte die Ausgleichskasse Schwyz A.________ auf 
dessen Wunsch hin seinen IK-Auszug zu (Vi-act. 2). In der Folge teilte 
A.________ der Ausgleichskasse Schwyz mit Schreiben vom 30. August 2019 
und unter Beilage verschiedener Dokumente mit, im Auszug sei "einiges nicht 
richtig" bzw. einiges fehle. Namentlich seien Krankentaggelder nicht 
berücksichtigt worden (Vi-act. 3; vgl. angefochtener Einspracheentscheid 
Sachverhalt lit. C). Mit Schreiben vom 4. September 2019 hielt die 
Ausgleichskasse Schwyz gegenüber A.________ fest, Krankentaggelder seien 
nicht AHV-pflichtig und es sei auf die Taggeldzahlungen u.a. der Jahre 2015 und 
2015 kein AHV-Abzug vorgenommen worden, weshalb die Taggeldzahlungen 
auch nicht auf seinem individuellen Konto erscheinen würden. Auf 
Taggeldzahlungen müsse er selber AHV-Beiträge als Nichterwerbstätiger 
entrichten. Die Ausgleichskasse Schwyz müsse ihn für die Jahre 2015 und 2016 
entsprechend als Nichterwerbstätigen erfassen und die Beiträge einfordern (Vi-
act. 5). 

C. Mit provisorischen Verfügungen vom 5. Dezember 2019 erhob die Aus-
gleichskasse Schwyz gegenüber A.________ für die Jahre 2015 und 2016 fol-
gende "Akontobeiträge für Nichterwerbstätige" (Beträge in Franken; Vi-act. 7):

[Jahr 2015]
Renteneinkommen 2015 (CHF 67'595.00 x 20) CHF 1'351'900.00
Reinvermögen am 31.12.2015 CHF 0.00
Massgebendes Vermögen CHF 1'351'900.00

AHV/IV/EO 2'678.00

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Abzüglich Beiträge aus Erwerbseinkommen (eigene Kasse) -21.20
Verwaltungskosten [5.000 Prozent]    132.85
Total Beiträge 2'789.65

[Jahr 2016]
Renteneinkommen 2016 (CHF 86'999.55 x 20) CHF 1'739'991.00
Reinvermögen am 31.12.2016 CHF 0.00
Massgebendes Vermögen CHF 1'739'991.00

AHV/IV/EO 3'382.50
Abzüglich Beiträge aus Erwerbseinkommen (eigene Kasse) -179.45
Verwaltungskosten [5.000 Prozent]    160.15
Total Beiträge 3'363.20

Gleichzeitig verfügte die Vorinstanz Verzugszinsen 
- für die Beitragsnachforderung 2015 für den Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis 

5. Dezember 2019 von Fr. 548.25.--, sowie 
- für die Beitragsnachforderung 2016 für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 

5. Dezember 2019 von Fr. 492.80.-- (vgl. Vi-act. 8).

Nachdem diese Verfügungen zunächst an eine nicht mehr aktuelle Adresse zu-
gestellt worden waren, stellte sie die Ausgleichskasse A.________ mit Schreiben 
vom 7. Januar 2020 an die aktuelle Adresse zu (Vi-act. 11). 

D. Mit Eingabe vom 22. Januar 2020 liess A.________ Einsprache gegen die 
Verfügungen "vom 16. Dezember 2019" (recte: 5.12.2019) erheben sowie um Ak-
tenzustellung und Fristsetzung zur Begründung ersuchen (vgl. Vi-act. 12). Eine 
von der Ausgleichskasse Schwyz mit Einschreiben vom 27. Februar 2020 ge-
setzte Frist bis 23. März 2020 zur ergänzenden Begründung liess A.________ 
ungenützt verstreichen, weshalb die Ausgleichskasse Schwyz mit Schreiben vom 
15. April 2020 letztmalige Frist bis 12. Mai 2020 zur ergänzenden Begründung 
setzte (Vi-act. 15 f.). Am 27. April 2020 teilte die damalige Vertreterin von 
A.________ die Mandatsbeendigung mit und ersuchte, die weitere Korrespon-
denz direkt an den Versicherten zu richten (Vi-act. 17). Mit Einschreiben vom 
8. Mai 2020 reichte A.________ eine Einsprachebegründung ein (Vi-act. 18). 

E. Mit Einspracheentscheid vom 16. September 2020 erkannte die Aus-
gleichskasse Schwyz was folgt (vgl. Vi-act. 20 S. 5):

1. Die Einsprache vom 22. Januar 2020 bzw. 8. Mai 2020 wird im Sinne der 
Erwägungen abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3.-4. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

F. Gegen diesen Einspracheentscheid vom 16. September 2020 (Versand am 
gleichen Tag) reichte A.________ mit Eingabe vom 14. Oktober 2020 (Postauf-

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gabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz ein mit dem Antrag, der Einspracheentscheid vom 16. Sep-
tember 2020 sei aufzuheben. 

G. Mit Vernehmlassung vom 4. November 2020 beantragt die Vorinstanz die 
Abweisung der Beschwerde. Hierzu lässt sich der Beschwerdeführer innert Frist 
(19.11.2020) nicht mehr vernehmen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1  Nach Art. 1a Abs. 1 lit. a und b des Bundesgesetzes über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) sind die natürlichen Personen 
mit Wohnsitz in der Schweiz oder die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit aus-
üben, obligatorisch versichert. Bei der AHV handelt es sich um eine obligato-
rische Versicherung, wobei insbesondere auch Nichterwerbstätige zum Kreis der 
obligatorisch versicherten Personen gehören (vgl. Kieser, in: SBVR-XIV, Soziale 
Sicherheit, 3. Aufl., Basel 2016 [nachfolgend zitiert als: Kieser, SBVR], S. 1231 
Rz. 96).

1.1.2  Die Beitragspflicht beginnt am 1. Januar nach Vollendung des 20. Alters-
jahrs und endet, wenn das ordentliche Rentenalter erreicht ist. Für Männer liegt 
das ordentliche Rentenalter bei 65 Jahren und für Frauen bei 64 Jahren (vgl. 
Art. 3 AHVG).

1.2.1  Versicherte, die nicht dauernd voll erwerbstätig sind, gelten in jedem Fall 
als Nichterwerbstätige, wenn die Beiträge vom Erwerbseinkommen (zusammen 
mit den Beiträgen der Arbeitgebenden) im Kalenderjahr den Mindestbeitrag nicht 
erreichen. Sie gelten auch als Nichterwerbstätige, wenn die Beiträge vom Er-
werbseinkommen (zusammen mit den Beiträgen der Arbeitgebenden) tiefer sind 
als die Hälfte der Beiträge, die sie als Nichterwerbstätige bezahlen müssen 
(Art. 28bis der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, 
AHVV, SR 831.101 vom 31.10.1941; Rz. 2041 der Wegleitung über die Beiträge 
der Selbständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen [nachfolgend: WSN] in der 
AHV, IV und EO, gültig ab 1.1.2008, Stand 1.1.2020). Die Kategorie der nicht 
dauernd voll Erwerbstätigen ist zum einen durch eine Dauer der Erwerbstätigkeit 
von weniger als neun Monaten pro Kalenderjahr oder andererseits durch weniger 
als die Hälfte der üblichen Arbeitszeit charakterisiert (vgl. Rz. 2039 WSN). Es 
sind also Personen, die zwar dauernd, aber nicht voll, oder zwar voll, aber nicht 
dauernd erwerbstätig sind. Diese Personen müssen unter Umständen, nach Vor-
nahme einer Vergleichsrechnung, Beiträge wie Nichterwerbstätige leisten 

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(Rz. 2033 WSN). Das Nichtvorhandensein einer dieser Voraussetzungen (dau-
ernd/voll) reicht schon aus, um von Nichterwerbstätigkeit auszugehen. Die Er-
werbstätigkeit dieser Personen ist also in zeitlicher und masslicher Hinsicht von 
untergeordneter Rolle.

1.2.2  Nichterwerbstätige bezahlen einen Beitrag nach ihren sozialen Verhältnis-
sen. Der Mindestbeitrag beträgt aktuell Fr. 409.-- (bzw. Fr. 496.-- AHV/IV/EO ins-
gesamt), der Höchstbetrag entspricht dem 50-fachen Mindestbeitrag. Erwerbs-
tätige, die im Kalenderjahr, gegebenenfalls mit Einschuss des Arbeitgeberbeitra-
ges, weniger als Fr. 409.-- entrichten, gelten als Nichterwerbstätige (Art. 10 
Abs. 1 AHVG). Die Beiträge der Nichterwerbstätigen, für die nicht der jährliche 
Mindestbeitrag (Art. 10 Abs. 2 AHVG) vorgesehen ist, bemessen sich aufgrund 
ihres Vermögens und Renteneinkommens (vgl. Art. 28 Abs. 1 AHVV). 

1.2.3  Die Beträge werden dabei wie folgt berechnet: 

Vermögen bzw. mit 20 Jahresbeitrag Zuschlag für je 
multipliziertes jährliches Franken weitere Fr. 50'000.--
Renteneinkommen Vermögen bzw.
Franken mit 20 multipliziertes

jährliches Renten-
einkommen Franken

weniger als    300'000       409      -
   300'000       435   87
1'750'000       2'958 130.50
8'400'000     20’450      -
und mehr

Verfügt ein Nichterwerbstätiger gleichzeitig über Vermögen und Renteneinkom-
men, so wird der mit 20 multiplizierte jährliche Rentenbetrag zum Vermögen hin-
zugerechnet; für die Berechnung des Beitrages ist das Vermögen einschliesslich 
des mit 20 multiplizierten jährlichen Rentenbetrages auf die nächsten Fr. 50'000.-- 
abzurunden (vgl. Art. 28 Abs. 2 und 3 AHVV).

Die Beiträge werden für jedes Beitragsjahr festgesetzt. Die Beiträge bemessen 
sich auf Grund des im Beitragsjahr tatsächlich erzielten Einkommens und des 
Vermögens am 31. Dezember (Art. 29 Abs. 2 AHVV). Die kantonalen Steuer-
behörden ermitteln das für die Beitragsbemessung massgebende Vermögen auf 
Grund der entsprechenden rechtskräftigen kantonalen Veranlagung (Art. 29 
Abs. 3 AHVV). Es gilt mithin eine Gegenwartsbemessung sowohl bei der Bei-
tragsfestsetzung aufgrund des Vermögens wie auch bei derjenigen in Abstützung 
auf das Renteneinkommen (vgl. Kieser, SBVR, S. 1301 Rz. 341).

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1.3 Nach Art. 4 Abs. 1 AHVG werden die Beiträge der erwerbstätigen Versi-
cherten in Prozenten des Einkommens aus unselbständiger und selbständiger 
Erwerbstätigkeit festgesetzt. Der für die Bemessung der AHV-Beiträge mass-
gebende Lohn wird in Art. 5 Abs. 2 AHVG i.V.m. Art. 6 ff. AHVV normiert. Nach 
Art. 5 Abs. 2 Satz 1 AHVG gilt als massgebender Lohn jedes Entgelt für in un-
selbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. 
Die zum massgebenden Lohn gehörenden Bestandteile werden in Art. 7 AHVV 
beispielhaft näher aufgeführt, während Art. 8 AHVV die Ausnahmen davon um-
schreibt. Demgegenüber bestimmt Art. 6 Abs. 2 AHVV als Ausführungsnorm zu 
Art. 4 Abs. 1 AHVG, was nicht zum Erwerbseinkommen (aus unselbständiger 
oder selbständiger Tätigkeit) zählt. 

Zum massgebenden Lohn im Sinne der AHV-Gesetzgebung gehören begrifflich 
sämtliche Bezüge des Arbeitnehmers, die wirtschaftlich mit dem Arbeitsverhältnis 
zusammenhängen, gleichgültig, ob dieses Verhältnis fortbesteht oder gelöst wor-
den ist und ob die Leistungen geschuldet werden oder freiwillig erfolgen. Als Ein-
kommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit gilt somit nicht nur unmittelbares 
Entgelt für geleistete Arbeit, sondern grundsätzlich jede Entschädigung oder Zu-
wendung, die sonstwie aus dem Arbeitsverhältnis bezogen wird, soweit sie nicht 
kraft ausdrücklicher gesetzlicher Vorschrift von der Beitragspflicht ausgenommen 
ist (BGE 126 V 222 Erw. 4a, 124 V 101 Erw. 2, je mit Hinweisen). Zum mass-
gebenden Lohn gehören auch Leistungen des Arbeitgebers für den Lohnausfall 
infolge Unfalles oder Krankheit (Art. 7 lit. m AHVV; VGE 2/06 vom 5.4.2006 
Erw. 4.2). Dabei ist unerheblich, ob das Arbeitsverhältnis andauert oder abgelau-
fen ist und ob diese Leistungen freiwillig oder aufgrund einer gesetzlichen, ver-
traglichen oder gesamtarbeitsvertraglichen Pflicht gewährt werden (vgl. BGE 137 
V 321 Erw. 2.1; Frey, in: Frey/Mosimann/Bollinger, OFK-AHVG IVG, Zürich 2018, 
Art. 5 AHVG N 19). 

Nicht zum Erwerbseinkommen gehören Versicherungsleistungen bei Unfall, 
Krankheit oder Invalidität, ausgenommen die Taggelder nach Artikel 25 des Bun-
desgesetzes vom 19. Juni 1959[36] über die Invalidenversicherung (IVG) und 
nach Artikel 29 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992[37] über die Militärversi-
cherung (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). 

Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV enthält keine Einschränkung in dem Sinne, dass Versi-
cherungsleistungen dann, wenn sie in Abgeltung der obligationenrechtlichen 
Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers bei unverschuldeter Verhinderung des 
Arbeitnehmers an der Arbeitsleistung wegen Krankheit oder Unfalls erbracht 
werden, zum beitragspflichtigen Erwerbseinkommen gehören. Die AHVV unter-
scheidet bei den Leistungen für krankheits- oder unfallbedingten Lohnausfall ein-

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zig nach deren Herkunft. Werden sie vom Arbeitgeber selbst erbracht, unterlie-
gen sie aufgrund von Art. 7 lit. m AHVV der Beitragspflicht, werden sie hingegen 
von betriebsfremden Versicherungen erbracht, gehören sie nach dem klaren 
Wortlaut von Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV nicht zum Erwerbseinkommen (vgl. zum 
Ganzen VGE 2/06 vom 5.4.2006 Erw. 4.2 m.w.H.; Wegleitung über den mass-
gebenden Lohn in der AHV, IV und EO des Bundesamtes für Sozialversicherun-
gen [WML], gültig ab 1.1.2019, Stand: 1.1.2020, Rz. 2081 ff.).

Ein Erwerbstätiger definiert sich im AHV-rechtlichen Sinn allein durch das Vorlie-
gen eines Erwerbseinkommens. Fehlt ein solches, ist der Versicherte nicht als 
erwerbstätig zu qualifizieren. Wenn eine versicherte Person einerseits Taggelder 
der Unfall- oder Krankentaggeldversicherung, anderseits einen (beitragspflichti-
gen) Lohn erhält, besteht AHV-rechtlich eine nicht dauernd volle Erwerbstätigkeit 
im Sinn von Art. 28bis AHVV, sofern diese nicht während mindestens der Hälfte 
der üblichen Arbeitszeit ausgeübt wurde (Urteil BGer 9C_615/2018 vom 
24.1.2019 Erw. 3.3, m.H.a. Urteil BGer 9C_719/2013 vom 9.4.2014 Erw. 4.3; vgl. 
Erw. 1.2.1 hiervor).

1.4 Nach konstanter Praxis wird der Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsge-
richts als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegenstand abgegrenzt. Es 
kann nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sein, was auch Gegen-
stand der zugrunde liegenden Verfügung war bzw. nach richtiger Gesetzesaus-
legung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die erste Instanz bzw. die 
Vorinstanz zu Recht nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich 
des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. VGE III 2009 11 vom 
8.4.2009 Erw. 1.2 mit Hinweisen auf VGE 862/06 vom 28.6.2006 Erw. 1.2; VGE 
112+130/02 vom 29.1.2003 Erw. 3a, Prot. S. 219, Kölz/Bosshart/Röhl, Kommen-
tar zum VRG-Zürich, N 86 S. 321 f., EVG-SZ 1979, S. 122).

2.1 Die Vorinstanz führte in ihrem Einspracheentscheid vom 16. September 
2020 im Wesentlichen sinngemäss aus, es sei unbestritten, dass der Beschwer-
deführer bis zum 30. Juni 2015 bei der C.________ AG gearbeitet habe. Auf-
grund einer Krankheit habe er im Jahr 2015 Krankentaggelder in der Höhe von 
Fr. 67'595.-- und im Jahr 2016 von Fr. 86'999.55 bezogen. Richtigerweise seien 
die Krankentaggeldleistungen im Lohnausweis 2015 nicht deklariert worden, da 
diese nicht zum massgebenden Erwerbseinkommen gehörten und somit nicht 
der AHV-Beitragspflicht unterstünden. Der Beschwerdeführer habe somit für die 
Jahre 2015 und 2016 Beiträge als Nichterwerbstätiger zu entrichten (Erw. 7). 

Sodann habe die Ausgleichskasse für die Festlegung des massgebenden Ver-
mögens zu Recht die Krankentaggelder der Jahre 2015 und 2016 als Rentenein-

http://links.weblaw.ch/9C%20719/2013

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kommen berücksichtigt und mit 20 multipliziert bzw. entsprechend kapitalisiert 
(Erw. 10). Nicht angefochten worden seien die Verzugszinsverfügungen vom 5. De-
zember 2019 für die Beitragsnachforderungen 2015 und 2016. Im Übrigen zeitige 
eine summarische Prüfung dieser Verzugszinsverfügungen keine offensichtlichen 
Berechnungsfehler (Erw. 12). Weder sei auf den Eventualantrag vom 22. Januar 
2020, die Beiträge seien angemessen herabzusetzen, noch auf das Gesuch vom 
8. Mai 2020 um Erlass der Beitragsnachforderungen und Verzugszinsen einzu-
treten, da weder bezüglich Herabsetzung noch Erlass eine entsprechende Verfü-
gung vorliege (Erw. 13 ff. [bzgl. Herabsetzung], 16 ff. [bzgl. Erlass]). 

Zusammenfassend sei der Beschwerdeführer zu Recht für die Jahre 2015 und 
2016 als Nichterwerbstätiger qualifiziert worden; die Höhe der von ihm zu entrich-
tenden Beiträge sei nicht zu beanstanden (Erw. 19). 

2.2 Der Beschwerdeführer macht beschwerdeweise sinngemäss und im We-
sentlichen geltend, er sei bis am 30. Juni 2015 bei den C.________ AG in 
D.________ als Ingenieur und Sales Manager beschäftigt gewesen. Im Januar 
2015 sei er schwer erkrankt. Er habe bis Ende 2016 Krankentaggeld erhalten. Er 
habe einerseits Einsprache erhoben, weil er bis zum 30. Juni 2015 erwerbstätig 
gewesen sei und anderseits bei der Berechnung der Beiträge die sozialen Ver-
hältnisse in keinster Weise berücksichtigt worden seien. Eine Prüfung der sozia-
len Verhältnisse habe nicht stattgefunden. Er habe Antrag auf Erlass und - "falls 
das nicht anerkannt werden sollte" - Antrag auf Herabsetzung der Beiträge ge-
stellt. In keinster Weise habe er das von der Vorinstanz kapitalisierte Rentenein-
kommen. Der Ansatz in der Höhe von Fr. 1'739'991.-- sei völlig unzutreffend. Er 
habe nur "geringe Renteneinzahlungen". Sodann habe er keinerlei Vermögen, 
sondern nur Schulden. Seit vielen Jahren, namentlich aufgrund eines Schlagan-
falls im Jahr 2011 und der Krankheit im Jahr 2015, sei er mit ausserordentlichen 
Kosten belastet. Das Bezahlen der Beiträge würde für ihn eine besondere Härte 
darstellen. Eine Verfügung zur Herabsetzung der Beiträge liege nicht vor und 
auch eine Verfügung zu seinem Erlassgesuch habe es noch nicht gegeben.

3.1 Der Beschwerdeführer war bis Ende Juni 2015 bei der C.________ AG in 
D.________ SO als Ingenieur und Sales Manager angestellt, was unbestritten ist 
(vgl. Beschwerde S. 1; angefochtener Einspracheentscheid Erw. 7). Ebenfalls 
unbestritten und aktenmässig erstellt ist, dass der Beschwerdeführer im Jahr 
2015 während der Monate April bis Dezember total Fr. 67'595.-- und im Jahr 
2016 von Januar bis Dezember total Fr. 86'999.55 Krankentaggelder von der 
E.________ AG (nachfolgend E.________) bezogen hat (vgl. Vi-act. 3, dort ins-
besondere "Leistungsabrechnung Nummer 1105744715" vom 12.4.2016 und 
"Zusammenstellung über bezogene Geldleistungen für 2016"). 

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3.2 Die sinngemässe Rüge des Beschwerdeführers, er sei bis zum 30. Juni 
2015 erwerbstätig gewesen und damit von der Vorinstanz zu Unrecht als Nich-
terwerbstätiger qualifiziert worden, ist unbehelflich. 

3.2.1  Vorab ist festzuhalten, dass die von der E.________ ab April 2015 dem 
Beschwerdeführer (direkt) ausbezahlten Krankentaggelder nach dem klaren 
Wortlaut von Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV nicht zum Erwerbseinkommen bzw. nicht 
zum massgeblichen Lohn gehören. Wer - wie der Beschwerdeführer - statt einer 
Lohnzahlung Taggelder der Krankentaggeldversicherung erhält, hat darauf keine 
Sozialversicherungsbeiträge zu leisten (vgl. Urteil BGer 9C_615/2018 vom 
24.1.2019 Erw. 3.3). Krankentaggelder im Sinne der AHV-Gesetzgebung werden 
vielmehr als Renteneinkommen qualifiziert (vgl. Frey, a.a.O., Art. 10 N 7; Kieser, 
Rechtsprechung zur AHV, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2012 [nachfolgend zitiert 
als: Kieser, a.a.O.], Art. 10 AHVG N 32; Käser, Unterstellung und Beitragswesen 
in der obligatorischen AHV, 2. Aufl., Bern 1996, S. 229 Rz. 10.29; Rz. 2089 
WSN). Der Begriff des Renteneinkommens ist dabei im weitesten Sinne zu ver-
stehen. Entscheidend ist nicht, ob die Leistungen mehr oder weniger die Merk-
male einer Rente aufweisen, sondern vielmehr, ob sie zum Unterhalt der versi-
cherten Person beitragen, d.h. ob es sich um Einkommensbestandteile handelt, 
welche die sozialen Verhältnisse der nichterwerbstätigen Person beeinflussen 
(Kieser, a.a.O., Art. 10 AHVG N 31 zu, mit Verweis auf BGE 125 V 233 f.). Die 
Vorinstanz hat in ihren Berechnungen die ausgerichteten Krankentaggelder zu-
treffend als Renten- und nicht als Erwerbseinkommen qualifiziert (vgl. angefoch-
tener Einspracheentscheid Erw. 7 ff.; Vi-act. 7; VGE II 2013 88 vom 20.8.2013 
Erw. 4.1 [in Bezug auf Unfalltaggelder], bestätigt durch Urteil BGer 9C_719/2013 
vom 9.4.2014). 

3.2.2  Aus den Akten ergibt sich eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit des Beschwer-
deführers seit 20. Januar 2015 (vgl. Lohnabrechnung vom 23.1.2015 ["Lohnkür-
zung 20% ab 20.1.-31."] i.V.m. Leistungsabrechnung Nummer 1105744715" vom 
12.4.2016 S. 2 ["Arbeitsunfähigkeit 100%"; "Versicherte Leistung 80%], in: Vi-
act. 3). Es ist dabei aktenkundig erstellt, dass der Beschwerdeführer während der 
Monate Januar bis (und mit) März 2015 nach wie vor Zahlungen von seiner Ar-
beitgeberin (infolge Krankheit ab dem 20.1.2015 um 20% reduziert, vgl. Lohnab-
rechnungen vom 28.1.2015, 4.3.2015 und 23.3.2015) und - wie erwähnt - ab 
April 2015 direkt Krankentaggelder der E.________ erhalten hat. 

Der Beschwerdeführer war zufolge seiner krankheitsbedingten Einschränkung 
nicht mehr erwerbstätig, auch wenn er bis am 30. Juni 2020 in einem vollen Ar-
beitsverhältnis stand (vgl. Urteil BGer 9C_615/2018 vom 24.1.2019 Erw. 3.5). Zu 
erinnern ist, dass sich ein Erwerbstätiger im AHV-rechtlichen Sinn allein durch 

https://entscheide.weblaw.ch/cache.php?link=09.04.2014_9C_719-2013

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das Vorliegen eines Erwerbseinkommens definiert (Erw. 1.3 hiervor). Der Be-
schwerdeführer war damit in den Jahren 2015 und 2016 (auch) nicht dauernd 
voll, mithin nicht während einer Dauer von mehr als neun Monaten pro Kalender-
jahr, erwerbstätig (vgl. Erw. 1.2.1 hiervor). 

3.3 Der Beschwerdeführer rügt sodann, der Ansatz des Renteneinkommens in 
der Höhe von Fr. 1'739'991.-- sei "völlig unzutreffend". In keinster Weise habe er 
das von der Vorinstanz kapitalisierte Renteneinkommen gehabt. 

3.3.1  Dieser Rüge ist vorab entgegenzuhalten, dass die von Nichterwerbstätigen 
zu leistenden Beiträge nicht (nur) auf dem eigentlichen, tatsächlich vorhandenen 
Vermögen, sondern (gegebenenfalls, wie vorliegend) auch auf einem kapitalisier-
ten Renteneinkommen und insofern auf einem fiktiven Vermögen berechnet wer-
den (Kieser, Die Abgrenzung zwischen Erwerbs- und Nichterwerbstätigen, in: 
Schaffhauser/Kieser, Aktuelle Fragen aus dem Beitragsrecht der AHV, St.Gallen 
1998, S. 90 Ziff. 4 [nachfolgend zitiert als: Kieser, Abgrenzung]). Die Vorinstanz 
hat die Summe der direkt dem Beschwerdeführer ausbezahlten Taggelder, 
Fr. 67'595.-- im Jahr 2015 und Fr. 86'999.55 im Jahr 2016 (vgl. Erw. 3.1 hiervor), 
für die Berechnung des Beitrages - wie erwähnt - zu Recht als Renteneinkom-
men qualifiziert und gestützt auf Art. 28 Abs. 1 und 3 AHVV (vgl. Erw. 1.2.3 hier-
vor) ebenso zu Recht mit 20 multipliziert, was korrekterweise einen Betrag von 
Fr. 1'351'900.-- für das Jahr 2015 und von Fr. 1'739'991.-- für das Jahr 2016 er-
gab (Vi-act. 7). Die sozialen Verhältnisse, nach welchen sich die Beiträge der 
Nichterwerbstätigen bemessen (Art. 10 Abs. 1 AHVG), werden gemäss Art. 28 
AHVV einzig mit Vermögen und Renteneinkommen umschrieben (vgl. Käser, 
a.a.O., S. 226 Rz. 10.25; Kieser, Abgrenzung, S. 85). Eine darüber hinausge-
hende Prüfung der sozialen Verhältnisse musste von der Vorinstanz entgegen 
den sinngemässen Vorbringen des Beschwerdeführers nicht vorgenommen wer-
den (vgl. Beschwerde S. 1, S. 2 oben; Vernehmlassung der Vorinstanz vom 
4.11.2020 Ziff. 2). Unbehelflich ist schliesslich das bereits im Einspracheverfah-
ren (vgl. Vi-act. 18 Mitte) und vorliegend wiederholte unsubstantiierte Vorbringen 
(Beschwerde S. 1 unten), er habe kein Vermögen, sondern nur Schulden. Der 
Beschwerdeführer nennt weder die Herkunft der angeblichen Schulden noch de-
ren betragsmässige Höhe. Im Übrigen zeitigen auch die vorliegenden Akten kei-
ne Hinweise auf Schulden des Beschwerdeführers.

3.3.2  Der zu entrichtende Betrag für das Jahr 2015 (vor Hinzurechnung von 
Verwaltungskosten und Abzug bereits bezahlter Beiträge) von Fr. 2'678.-- erweist 
sich aufgrund des angerechneten (fiktiven) Vermögens von Fr. 1'351'900.-- (bzw. 
Fr. 1'350'000.-- [auf die nächsten Fr. 50'000.-- abgerundet, vgl. hiervor Erw. 1.2.3 

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in fine]) und gestützt auf die Beitragstabellen Selbständigerwerbende und Nich-
terwerbstätige AHV/IV/EO, gültig ab 1.1.2015, i.c. einschlägig S. 30) als korrekt. 
Entsprechendes gilt für das Jahr 2016: Auch dieser Betrag von Fr. 3'382.50 er-
weist sich angesichts des angerechneten Vermögens von Fr. 1'739'991.-- (bzw. 
abgerundet Fr. 1'700'000.-- vgl. Beitragstabellen Selbständigerwerbende und 
Nichterwerbstätige AHV/IV/EO, gültig ab 1.1.2016, i.c. einschlägig S. 30) als kor-
rekt (beide Beitragstabellen abrufbar unter https://sozialversicherungen.ad-
min.ch/de/d/6139, zuletzt besucht am 11.12.2020). Nachdem der Beschwerde-
führer die Berechnungen in masslicher Hinsicht neben dem oberwähnten Vor-
bringen (vgl. Erw. 3.3 hiervor) nicht, jedenfalls nicht substantiiert, bestreitet, ist 
der angefochtene Einspracheentscheid auch insofern zu bestätigen (vgl. VGE II 
2013 88 vom 20.8.2013 Erw. 4.3). 

3.3.3  Abschliessend ist auf folgende Auffälligkeiten hinzuweisen, die sich aus 
den Akten ergeben.

Es betrifft dies Widersprüchlichkeiten in Bezug auf das Jahr 2015. Gemäss den 
vorliegenden Lohnabrechnungen der Monate Januar bis März 2015 (in: Vi-act. 3) 
hat die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers - trotz seiner 100%igen Arbeitsun-
fähigkeit seit 20. Januar 2015 - ihm weiterhin Lohn ausbezahlt. In Anbetracht 
dieser Lohnbezüge ist einerseits die Korrektheit der IK-Auszüge (Vi-act. 2, 19), 
welche für das Jahr 2015 ein Einkommen von Fr. 206.-- ausweisen, fraglich, zu-
mal offenbar bereits der Januarlohn 2015 (brutto) Fr. 8'118.70 betrug (vgl. bereits 
das Schreiben des Beschwerdeführers vom 3.8.2019 zweites Lemma [in: Vi-
act. 3]). Hierbei fällt auf, dass in der Lohnabrechnung per 28. Februar 2015 vom 
4. März 2015 die Sozialversicherungsabzüge nicht auf dem (um 20% gekürzten) 
Bruttolohn von Fr. 5'904.95, sondern bloss auf Fr. 2'904.95 erhoben worden, 
während bei den Lohnabrechnungen per 28. Januar 2015 vom 23. Januar 2015 
und per 28. März 2015 vom 23. März 2015 stets der gesamte Bruttolohn von 
Fr. 8'118.70 bzw. Fr. 2'644.40 zugrunde gelegt wurde. 

Anderseits ist in diesem Zusammenhang fraglich, i) ob die im aktenkundigen 
Lohnausweis (in: Vi-act. 3) ausgewiesenen Abzüge bzw. "Beiträge AHV/IV/EO/ 
ALV/NBUV" von Fr. 15.-- bei den erwähnten Lohnbezügen korrekt sind, ii) ob 
dem Beschwerdeführer bei der Berechnung der Nichterwerbstätigenbeiträge 
nebst den bereits angerechneten Beiträgen von Fr. 21.20 (vgl. Vi-act. 7) nicht 
noch weitere Beiträge anzurechnen wären (vgl. Erw. 1.2.1 hiervor), zumal die 
Lohnbezüge von Januar bis März 2015 prima vista als beitragspflichtig zu gelten 
haben (vgl. Art. 7 lit. m AHVV; Erw. 1.3 hiervor) bzw. iii) ob bei korrekter Abrech-
nung daher die Beiträge vom Erwerbseinkommen zusammen mit den Beiträgen 
der Arbeitgeberin nicht höher sind als die Hälfte der Beiträge, die der Beschwer-

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deführer als Nichterwerbstätiger zu bezahlen hat (vgl. Erw. 1.2.1 hiervor). Die  
Vorinstanz hat derweil explizit zu Recht auf den provisorischen Charakter der 
Verfügung der (Akonto-)Beiträge hingewiesen (vgl. angefochtener Einspra-
cheentscheid Erw. 11; Verfügungen vom 5.12.2019, Überschrift [Vi-act. 7]) und 
die definitive Festsetzung für den Zeitpunkt des Eingangs der Steuermeldungen 
in Aussicht gestellt. Die Vorinstanz wird demgemäss nach Vorliegen der entspre-
chenden Steuermeldungen, woraus sich ggf. auch allfällige Schulden des Be-
schwerdeführers ergeben (zu den Schulden vgl. Erw. 3.3.1 in fine hiervor), im 
Rahmen der definitiven Beitragsverfügung(en), auch diesen Auffälligkeiten und 
Widersprüchlichkeiten auf den Grund zu gehen haben und entsprechend auch 
den allfälligen Ausgleich mit den geleisteten Akontobeiträgen vorzunehmen ha-
ben (vgl. Art. 29 Abs. 3 f. und Abs. 7 AHVV i.V.m. Art. 25 Abs. 1 AHVV). 

4.1 Was sodann die Herabsetzung und den Erlass der Beiträge für 2015 und 
2016 anbelangt, wurde im angefochtenen Einspracheentscheid (Erw. 13 ff. und 
16 ff.) zutreffend ausgeführt, dass die Ausgleichskasse darüber noch nicht be-
funden hat, die Sache mithin nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügungen 
war. Insofern ist die Vorinstanz diesbezüglich zu Recht nicht auf die Einsprache 
eingetreten (vgl. angefochtener Einspracheentscheid Dispositiv-Ziffer 1 i.V.m. 
Erw. 15 und 17). Im Übrigen führt der Beschwerdeführer selber sinngemäss aus, 
Verfügungen hinsichtlich Herabsetzung und Erlass der Beiträge lägen nicht vor 
und er werde umgehend einen Antrag (um Herabsetzung) stellen (Beschwerde 
S. 1 in fine). Soweit der Beschwerdeführer mit der (Laien-)Beschwerde dennoch 
einen Antrag auf Herabsetzung oder Erlass der Beiträge stellen möchte, könnte 
hierauf nicht eingetreten werden. Auf diese Thematik ist somit im vorliegenden 
Verfahren nicht weiter einzugehen (vgl. Erw. 1.4 hiervor; VGE II 2012 24 vom 
16.4.2012 Erw. 6).

4.2 Die Zinsforderung wird, soweit ersichtlich, nicht, jedenfalls nicht substanti-
iert, beanstandet. Dies wäre dem Beschwerdeführer auch unbehelflich. Es kann 
auf die zu bestätigenden Ausführungen der Vorinstanz im angefochtenen Ein-
spracheentscheid (Erw. 12) verwiesen werden, welche namentlich aufzeigen, 
dass die Zinsforderung akzessorisch zur Hauptforderung bestehen und entspre-
chend im Rahmen der definitiven Beitragsfestsetzung gegebenenfalls auch an-
zupassen sein werden. 

5. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
daher im Sinne der Erwägungen abzuweisen.

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6.1 Das vorliegende Beschwerdeverfahren ist kostenlos (Art. 1 Abs. 1 AHVG 
i.V.m. Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000).

6.2 Da der Beschwerdeführer nicht beanwaltet ist, ist ihm praxisgemäss so 
oder anders keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 61 lit. g ATSG; 
VGE III 2020 64 vom 16.9.2020 Erw. 7.2; VGE 55/04 vom 24.11.2004 Erw. 4.3; 
VGE 105/02 vom 21.3.2003).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R) 
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 1. Februar 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. Februar 2021