# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d7a39f33-660a-5575-a874-bb07ad8d0177
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-05-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 21.05.2008 UV 2007/96
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2007-96_2008-05-21.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2007/96

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 21.05.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 21.05.2008
Art. 6 UVG: Verneinung der natürlichen Kausalität zwischen einem 
Unfallereignis mit einer Knieverletzung und Unterschenkelbeschwerden, die 
nach einer gewissen Latenzzeit aufgetreten sind (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Mai 2008, UV 
2007/96). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_545/2008.

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Marcel Kuhn

Entscheid vom 21. Mai 2008

in Sachen

I.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Robert Baumann, Waisenhausstrasse 17,

Postfach, 9001 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.         

A.a    Die 1965 geborene I.___ war als Raumpflegerin bei der A.___ tätig und dadurch 

bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Bagatellunfallmeldung vom 

16. August 2005 wurde der Suva ein Unfall vom 16. Juni 2005 gemeldet, bei welchem 

die Versicherte beim Heruntergehen einer Treppe ausgerutscht sei und sich das Bein 

verletzt habe. Als betroffener Körperteil wurde das rechte Knie genannt (Suva-act. 1.1). 

Dr. med. B.___, Praxisgemeinschaft Centro, bestätigte im Arztzeugnis vom 3. Februar 

2006 eine Erstbehandlung am 16. Juni 2005 und erhob als Befunde eine Druckdolenz 

über dem medialen Gelenkspalt sowie sonographisch eine Ergussbildung im Recessus 

suprapatellaris. Er diagnostizierte eine Kniedistorsion, verneinte jedoch eine 

Arbeitsunfähigkeit. Den Behandlungsabschluss erwartete er in acht Wochen. Dr. B.___ 

verwies schliesslich auf eine bei der Versicherten am 24. Juni 2005 in der Klinik 

Stephanshorn, St. Gallen, wegen Verdachts auf eine Meniskusläsion medial 

durchgeführte Magnetresonanz-Tomographie (MRI) des rechten Knies, die - abgesehen 

von einem Zustand nach leichter Zerrung des vorderen Kreuzbandes und des medialen 

Kollateralligaments auf Höhe des femurseitigen Ursprungs - normale Befunde ergeben 

hatte (Suva-act. 2, 3). Die Suva erbrachte für den Unfall vom 16. Juni 2005 die 

gesetzlichen Leistungen (Heilkosten, Suva-act. 6).

A.b   Am 26. April 2006 wurde Dr. B.___ von der Suva um einen ärztlichen 

Zwischenbericht betreffend den Verlauf des Schadenfalls ersucht. Dieser hielt am 3. 

Mai 2006 fest, dass die voraussichtliche Dauer der Behandlung unklar sei. Inzwischen 

sei eine Schmerzverlagerung in den Unterschenkel erfolgt. Aus seiner Sicht seien diese 

Schmerzen jedoch nicht unfallbedingt (Suva-act. 5). Ab 13. Juni 2006 bestätigte 

Dr. B.___ der Versicherten eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit (siehe Unfallscheine). Am 

10. Juli 2006 berichtete Dr. B.___, dass - nachdem anfangs Juli 2005 vermehrt 

Knieschmerzen aufgetreten seien, die Versicherte aber eine arthroskopische 

Entfernung der allenfalls störenden Plica abgelehnt habe und deshalb 

physiotherapeutisch behandelt worden sei, man die Physiotherapie jedoch wegen 

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Erfolglosigkeit im November 2005 abgebrochen habe - der Schmerz dann ab 

November 2005 in den Weichteilen bzw. der Wadenmuskulatur lokalisiert worden sei. 

Die wegen zudem beschriebener Dysästhesien in der Klinik Stephanshorn am 20. April 

2006 durchgeführte kernspintomographische Untersuchung der LWS mit der 

Fragestellung nach einer Diskushernie (Suva-act. 12) habe lediglich unauffällige 

Befunde ergeben. Auch die wegen der unerklärlichen Schmerzhaftigkeit im 

Wadenbereich im Kantonsspital St. Gallen (KSSG), Departement Innere Medizin, 

Rheumatologie und Rehabilitation, in die Wege geleitete rheumatologische Abklärung 

vom 24. Mai und 28. Juni 2006 (Suva-act. 14) habe keine neuen Erkenntnisse gebracht. 

Inwieweit die aktuellen Schmerzen auf das Unfallereignis zurückzuführen seien, könne 

er nicht beantworten. Der Grund der aktuellen Arbeitsunfähigkeit liege in der 

beschriebenen Schmerzhaftigkeit. Eine Diagnose könne leider nicht angegeben 

werden, da die Beschwerden unklar seien (Suva-act. 7). Am 15. Juni 2006 wurde die 

Versicherte von der Suva zum Unfallereignis vom 16. Juni 2005 und zum Heilverlauf 

befragt (Suva-act. 13).

A.c    Am 15. August 2006 erfolgte eine als Rückfall zum Unfall vom 13. Juni 2006 

(recte: 16. Juni 2005) bezeichnete Schadenmeldung. Als betroffener Körperteil wurde 

nun das rechte Fussgelenk angegeben (Suva-act. 1). Am 1. September 2006 wurde bei 

der Versicherten eine kernspintomographische Untersuchung des oberen 

Sprunggelenks rechts (OSG) und des rechten Unterschenkels durchgeführt (Suva-act. 

17). Mit Schreiben vom 6. September 2006 teilte die Suva der Versicherten mit, dass 

gemäss den vorliegenden ärztlichen Unterlagen die derzeitigen 

Unterschenkelbeschwerden nicht in mindestens wahrscheinlichem Zusammenhang mit 

dem Unfall vom 16. Juni 2005 stehen würden. Sie seien vielmehr krankhafter Natur. 

Aufgrund dieser Sachlage könnten für die Arbeitsunfähigkeit ab 13. Juni 2006 keine 

Taggeldleistungen ausgerichtet werden (Suva-act. 15). Mit Schreiben vom 11. 

September 2006 stellte die Suva Dr. B.___ verschiedene Fragen (Suva-act. 16), welche 

dieser am 18. September 2006 beantwortete (Suva-act. 18). Gleichentags kündigte die 

A.___ das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten auf den 30. November 2006 (Suva-act. 

21).

A.d   Mit Verfügung vom 2. Februar 2007 eröffnete die Suva der Versicherten, dass 

zwischen dem Unfall vom 16. Juni 2005 und den erneuten Unterschenkelbeschwerden 

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aufgrund der medizinischen Abklärungen kein sicherer oder wahrscheinlicher 

Kausalzusammenhang bestehe. Die Suva sei demzufolge nicht leistungspflichtig (Suva-

act. 28/1).

B.        

Die gegen diese Verfügung durch den Vertreter der Versicherten, Rechtsanwalt

lic. iur. R. Baumann, St. Gallen, am 2. März 2007 erhobene (Suva-act. 31) und am 

23. April 2007 ergänzte Einsprache (Suva-act. 36) wies die Suva nach Einholung einer 

kreisärztlichen Beurteilung von Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, vom 26. Juli 

2007 (Suva-ct. 42) mit Einspracheentscheid vom 3. August 2007 (Suva-act. 43) ab.

C.        

C.a   Gegen diesen Einspracheentscheid liess die Versicherte durch ihren 

Rechtsvertreter mit Eingabe vom 5. September 2007 Beschwerde erheben. Darin wird 

beantragt, der angefochtene Einspracheentscheid vom 3. August 2007 sei 

vollumfänglich aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der 

Beschwerdeführerin aus dem Unfallereignis vom 16. Juni 2005 Leistungen zu 

erbringen, insbesondere seien Unfalltaggelder auszurichten und Behandlungskosten zu 

übernehmen. Im gegebenen Zeitpunkt seien auch die weiteren Ansprüche der 

Beschwerdeführerin auf Integritätsentschädigung und Rente zu prüfen bzw. 

auszurichten. Eventualiter sei in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids 

die Streitsache im Sinn der nachfolgenden Erwägungen bzw. derjenigen in der 

Beschwerdeergänzung ins Verwaltungsverfahren zurückzuweisen, damit nach 

Durchführung weiterer medizinischer Abklärungen und Vorliegen der entsprechenden 

Berichte neu über die Leistungsansprüche der Beschwerdeführerin entschieden 

werden könne, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Am 26. Oktober 2007 reichte 

der Rechtsvertreter der Versicherten eine Beschwerdeergänzung nach.

C.b In der Beschwerdeantwort vom 21. November 2007 beantragte die Suva 

Abweisung der Beschwerde.

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C.c   Mit Replik vom 11. Februar 2008 hielt der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

an seinen Anträgen und Standpunkten fest. Die Suva verzichtete auf die Einreichung 

einer Duplik.

C.d Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die Ausführungen in 

den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.         

1.1    Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Einspracheentscheid die 

Bestimmung über die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) zutreffend dar. Gleiches 

gilt in Bezug auf die Ausführungen über die gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG geltende 

Voraussetzung des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis 

und dem Gesundheitsschaden (BGE 129 V 181 f. E. 3 mit Hinweisen), die allgemein 

entscheidenden Voraussetzungen hinsichtlich Beweiswert eines Arztberichts sowie den 

Beweiswert von Berichten und Gutachten, welche die Versicherungen während des 

Administrativverfahrens von ihren eigenen bzw. beratenden Ärzten einholen. Darauf ist 

zu verweisen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc; RKUV 2000 Nr. U 377 S. 186 E. 4a). Anzufügen 

bleibt, dass auch eine ärztliche Beurteilung aufgrund der Akten, wie sie vorliegend von 

Dr. C.___ am 26. Juli 2007 (Suva-act. 42) erstellt wurde, nicht an sich unzuverlässig ist, 

wenn genügend Unterlagen von persönlichen Untersuchungen vorliegen (RKUV 1988 

Nr. U 56 S. 371, 1993 Nr. U 167 S. 95).

1.2    Gemäss Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) 

werden Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt, wobei 

Rückfälle und Spätfolgen besondere revisionsrechtliche Tatbestände im Sinne von 

Art. 22 UVG darstellen (vgl. BGE 118 V 293; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326). 

Praxisgemäss handelt es sich bei einem Rückfall um das Wiederaufflackern einer 

vermeintlich geheilten Krankheit bzw. vermeintlich geheilter Unfallfolgen, so dass es zu 

ärztlicher Behandlung, möglicherweise zu einer weiteren Arbeitsunfähigkeit kommt, 

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während von Spätfolgen dann gesprochen wird, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden 

im Laufe längerer Zeit organische oder psychische Folgen bewirkt, die zu einem 

andersgearteten Krankheitsbild führen können. Rückfälle und Spätfolgen schliessen 

folglich begrifflich an ein in der Vergangenheit bestandenes Unfallereignis an. 

Dementsprechend können sie eine Leistungspflicht des (damals haftbaren 

Unfallversicherers) nur dann auslösen, wenn zwischen den erneut vorgebrachten 

Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen 

Gesundheitsschädigung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 296 

f. E. 2c).

1.3    Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen für 

die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. 

Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den 

Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a je mit 

Hinweisen; vgl. BGE 130 I 183 E. 3.2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die 

Beweislast im Sinn der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als 

im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus 

dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Bei der hinsichtlich 

Rückfällen und Spätfolgen zu erfüllenden Anspruchsvoraussetzung eines erneuten 

natürlichen Kausalzusammenhangs handelt es sich um eine anspruchsbegründende 

Tatsache. Die diesbezügliche Beweislast liegt insofern bei der versicherten Person, als 

im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu ihren Lasten ausfällt. Selbstverständlich 

greift diese obgenannte Beweisregel erst dann Platz, wenn die Verwaltung und - im 

Beschwerdefall - das Gericht dem Untersuchungsgrundsatz rechtsgenüglich 

nachgekommen sind bzw. es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes auf Grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu 

ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu 

entsprechen (BGE 117 V 264 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b).

2.         

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Entsprechend den Berichten von Dr. B.___ vom 3. Mai und 10. Juli 2006 leidet die 

Beschwerdeführerin seit November 2005 unter rechtsseitigen Unterschenkelschmerzen 

(Suva-act. 5, 7), weshalb sie am 15. August 2006 durch ihre Arbeitgeberin unter 

Hinweis auf das Unfallereignis vom 13. Juni 2006 (recte: 16. Juni 2005) einen Schaden 

mit einer seit dem 13. Juni 2006 andauernden Arbeitsunfähigkeit als "Rückfall" melden 

liess (Suva-act. 1). Den Akten muss jedoch entnommen werden, dass die 

Beschwerdeführerin seit der infolge des Unfalls vom 16. Juni 2005 von Dr. B.___ 

diagnostizierten Kniedistorsion rechts (Suva-act. 3, 4) ohne massgebenden Unterbruch 

bei diesem in ärztlicher Behandlung stand. Nach dem Unfall fand unmittelbar eine 

funktionelle Behandlung des rechten Knies statt. Infolge anfangs Juli 2005 vermehrt 

aufgetretener Knieschmerzen wurde die Beschwerdeführerin sodann mit 

entzündungshemmenden Schmerzmitteln sowie physiotherapeutisch behandelt. Die 

Physiotherapie wurde zwar wegen Erfolglosigkeit im November 2005 abgebrochen. In 

den ärztlichen Zwischenberichten vom 17. Februar und 3. Mai 2006 wurden jedoch 

abermals eine andauernde physiotherapeutische und medikamentöse Behandlung 

sowie regelmässige ärztliche Konsultationen bestätigt (Suva-act. 4, 5). Ein eigentlicher 

Behandlungsabschluss hat demzufolge nie stattgefunden. Aus den Akten ist überdies 

nicht ersichtlich, dass jemals eine schriftliche Mitteilung zu einer Leistungseinstellung 

im Sinn von Art. 51 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) oder gar eine schriftliche Verfügung 

ergangen ist (Art. 49 Abs. 1 ATSG). Grundsätzlich wurde damit im vorliegenden Fall 

auch kein rechtskonformer Abschluss des Grundfalls vorgenommen. Der 

Verfügungswortlaut vom 2. Februar 2007 lässt darauf schliessen, dass die 

Beschwerdegegnerin die Schadenmeldung vom 15. August 2006 zwar als Rückfall 

betrachtete. Wie es sich jedoch letztlich mit der Beweislastverteilung bzw. der Frage, 

ob im vorliegenden Fall von einem Rückfall oder einem fortdauernden Grundfall 

auszugehen ist, verhält, kann im Hinblick auf die nachfolgenden Erwägungen offen 

bleiben. Denn die Frage, wer die Folgen einer allfälligen Beweislosigkeit zu tragen hat, 

stellt sich erst, wenn es sich tatsächlich als unmöglich erweisen sollte, im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes auf Grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu 

ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu 

entsprechen (vgl. Erwägung 1.3), was vorliegend - wie zu zeigen sein wird - nicht 

zutrifft.

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3.         

3.1    Im Folgenden sind die von der Beschwerdeführerin laut Dr. B.___ ab November 

2005 geklagten und laut Auffassung des Rechtsvertreters zu einer Arbeitsunfähigkeit 

führenden rechtsseitigen Schmerzen im Unterschenkel auf ihre Kausalität zum 

Unfallereignis vom 16. Juni 2005 zu prüfen. Die Beschwerdegegnerin hat die fragliche 

Kausalität im angefochtenen Einspracheentscheid vom 3. August 2007 verneint, 

weshalb sie sich zum Anspruch der Beschwerdeführerin auf die konkreten 

Versicherungsleistungen der Unfallversicherung (Heilkostenleistungen, Taggelder, 

Invalidenrente, Integritätsentschädigung) nicht zu äussern hatte. Würde die Kausalität 

im vorliegenden Beschwerdeverfahren bejaht, wären also die 

Anspruchsvoraussetzungen der einzelnen Unfallversicherungsleistungen vorerst im 

Verwaltungsverfahren zu prüfen. Auf die Anträge des Rechtsvertreters betreffend die 

konkreten Versicherungsleistungen ist demzufolge im vorliegenden Verfahren nicht 

einzutreten.

3.2    Im Zusammenhang mit der Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang 

zwischen dem Unfallereignis und den geklagten rechtsseitigen 

Unterschenkelschmerzen ist zunächst nochmals ein Blick auf die unmittelbaren 

Verletzungsfolgen des Grundereignisses zu werfen. In der Bagatellunfallmeldung vom 

16. August 2005 war zuerst eine Schwellung des rechten Knies vermerkt (Suva-act. 

1.1). Im Arztzeugnis vom 3. Februar 2006 hatte Dr. B.___ im Rahmen der 

Erstbehandlung am Unfalltag bzw. am 16. Juni 2005 die Diagnose einer Kniedistorsion 

und als Befunde eine Druckdolenz über dem medialen Gelenkspalt sowie 

sonographisch eine Ergussbildung im Recessus suprapatellaris erhoben (Suva-act. 3). 

Die am 24. Juni 2005 durchgeführte MRI-Untersuchung des rechten Knies in der Klinik 

Stephanshorn hatte jedoch insgesamt keine Hinweise auf frische strukturelle Läsionen 

ergeben (Suva-act. 2). Eine Schmerzverlagerung in den Unterschenkel ist erstmals im 

ärztlichen Zwischenbericht von Dr. B.___ vom 3. Mai 2006 vermerkt (Suva-act. 5). Im 

Bericht vom 10. Juli 2006 schilderte Dr. B.___ ausführlicher, dass anfangs Juli 2005 

vermehrte Knieschmerzen aufgetreten seien, der Schmerz jedoch ab November 2005 

in den Weichteilen (Wadenmuskulatur) lokalisiert worden sei (Suva-act. 7). In einem 

weiteren Bericht vom 18. September 2006 führte er aus, dass im März 2006 dann 

erstmals Beschwerden im Bereich des OSG formuliert worden seien (Suva-act. 18). - 

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Aus den eben dargelegten Akten ist zu folgern, dass die Beschwerdeführerin beim 

Unfall vom 16. Juni 2005 eine Traumatisierung des rechten Knies erlitten hat. 

Echtzeitliche Hinweise auf eine Traumatisierung im Bereich des Unterschenkels bzw. 

damalige Schmerzen im Unterschenkel liegen keine vor. Die Angaben der 

Beschwerdeführerin vom 15. Juni 2006 gegenüber der Suva - sie habe sofort nach 

dem Unfall Schmerzen im rechten Fussgelenk sowie in der rechten Wade bis unter das 

Knie, im rechten Knie selber jedoch keine Schmerzen verspürt, das Fussgelenk sei am 

Unfalltag geschwollen und etwas verfärbt gewesen, und trotz Einnahme von 

Medikamenten habe sie immer Beschwerden im rechten Fussgelenk und in der Wade 

gehabt - erscheinen angesichts der oben geschilderten Aktenlage wenig glaubwürdig. 

Zum einen hält die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid zu 

Recht fest, dass diesfalls kaum eine MRI-Untersuchung des Knies in die Wege geleitet 

worden wäre. Zum andern hätten die Angaben mit Sicherheit in irgendeiner Weise bzw. 

in irgendeine Rubrik der dargelegten medizinischen Akten Eingang gefunden, wenn sie 

von der Beschwerdeführerin geltend gemacht worden und von Bedeutung gewesen 

wären. Der von der Beschwerdeführerin geschilderte Sachverhalt ist damit nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Vielmehr ist in Bezug auf das 

Unfallereignis vom 16. Juni 2005 von einer Knieverletzung auszugehen und 

festzustellen, dass bis zum Auftreten der rechtsseitigen Unterschenkelschmerzen rund 

ein halbes Jahr vergangen ist. Die Unterschenkelschmerzen sind zwar wie die 

Knieverletzung im rechten Bein lokalisiert, trotzdem sind sie klar voneinander 

abzugrenzen, da ihnen andere spezifische Schmerzursachen zugrunde liegen - im 

Regelfall in Form morphologischer Veränderungen im Bereich des Unterschenkels oder 

offensichtlich im Bereich des OSG - (vgl. dazu Suva-act. 17). Nach geltender 

Gerichtspraxis gilt es sodann zu beachten, dass je grösser der zeitliche Abstand 

zwischen dem Unfall und dem Auftreten der neuen gesundheitlichen Beeinträchtigung 

ist, desto strengere Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen 

Kausalzusammenhangs zu stellen sind (RKUV 1997 Nr. U 275 S. 191 E. 1c mit 

Hinweisen). Die konkrete zeitliche Komponente stellt damit bereits ein massgebendes, 

gegen die überwiegende Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Kausalität zwischen den 

geklagten Unterschenkelschmerzen und dem Unfallereignis vom 16. Juni 2005 

sprechendes Indiz dar. Das Gleiche ist im konkreten Fall von der aufgetretenen 

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Schmerzausweitung vom Knie in die Wade bzw. den Unterschenkel und anschliessend 

auch in den Bereich des OSG zu sagen.

3.3    Die Beurteilung der natürlichen Kausalität ist letztlich jedoch Aufgabe des Arztes 

(PVG 1984 Nr. 82, 174). In den Akten finden sich verschiedene diesbezügliche 

Äusserungen. Dr. B.___ hält im ärztlichen Zwischenbericht vom 3. Mai 2006 zunächst 

fest, dass sich hinsichtlich der Schmerzverlagerung in den Unterschenkel keine 

klinischen und morphologischen Korrelate finden liessen. Aus seiner Sicht seien die 

fraglichen Schmerzen kaum unfallbedingt (Suva-act. 5). Im Bericht vom 10. Juli 2006 

hält er daran fest, dass aus seiner Sicht nicht beantwortet werden könne, inwieweit die 

aktuellen Schmerzen auf das Unfallereignis zurückzuführen seien. Der Grund der 

jetzigen Arbeitsunfähigkeit liege in der beschriebenen Schmerzhaftigkeit, eine Diagnose 

könne er jedoch leider nicht angeben. Für ihn seien die Beschwerden unklar (Suva-act. 

7). Am 24. Mai sowie 28. Juni 2006 wurde die Beschwerdeführerin im Departement 

Innere Medizin, Rheumatologie und Rehabilitation des KSSG vorstellig. Die Ärzte des 

KSSG diagnostizierten im Untersuchungsbericht vom 14. Juli 2006 ebenfalls 

Unterschenkelschmerzen rechts ohne klare Zuordnung. Beurteilend hielten sie fest, 

dass die Ätiologie der rechtsseitigen Unterschenkelschmerzen weiterhin unklar bleibe. 

Auch angesichts der neu aufgetretenen Gelenkbeschwerden würden sich zur Zeit keine 

Hinweise für eine systemisch-entzündliche Erkrankung ergeben. In der Vergangenheit 

seien offenbar bereits verschiedene radiologische und arthrosonographische 

Abklärungen gemacht worden, deren Ergebnisse unauffällig gewesen seien. Vor 

diesem Hintergrund käme als Ursache der Unterschenkelbeschwerden am ehesten 

eine beginnende somatoforme Schmerzstörung in Frage. Hierfür typisch wäre der 

dumpf brennende Schmerzcharakter mit geringer Abhängigkeit von Tageszeit bzw. 

anderen be- oder entlastenden Faktoren. Gegen diese Verdachtsdiagnose spreche die 

teilweise Belastungsabhängigkeit des OSG-Schmerzes, wobei dafür auch eine 

chronische Rückfussinstabilität ursächlich sein könnte. Eine leichte Verkürzung der 

Gastrocnemiusmuskulatur könne diese Beschwerden kaum erklären. Anderweitige 

Ursachen, insbesondere klinische Zeichen eines Morton-Neuroms, eines 

Tarsaltunnelsyndroms oder auch einer vaskulären oder neuropathischen Genese 

fänden sich nicht. Sollte sich durch einen Therapieversuch mit einem trizyklischen 

Antidepressivum, welches auch hinsichtlich der multiplen weiteren vegetativen 

Begleitsymptomatik wohltuend sein könnte, keine Besserung einstellen, wäre sicherlich 

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eine MRI-Untersuchung des OSG zum definitiven Ausschluss einer strukturellen 

Pathologie in Erwägung zu ziehen (Suva-act. 14). Im Rahmen der 

kernspintomographischen Untersuchung vom 1. September 2006 in der Klinik 

Stephanshorn konnten jedoch im Bereich des rechten OSG - abgesehen von einer auf 

einer Länge von gut 1.5 cm leichten Ausdünnung und flächenhaften 

Binnensignalalteration der Sehne des Musculus flexor hallucis longus begleitet von 

einer perifokalen ödemartigen Imbibition der Weichteilstrukturen am Dorsum pedis - 

lediglich normale Befunde erhoben werden. Die kernspintomographische 

Untersuchung des rechten Unterschenkels ergab sogar nur eine unspezifische leichte 

flächenhafte ödemartige Signalalteration des distalen Anteils des Musculus 

gastrocnemius medialis auf Höhe des mittleren Unterschenkeldrittels sowie distal auf 

Höhe des musculo-tendinösen Übergangs bei sonst völlig normalen Befunden. Für die 

genannten Befunde konnten sodann lediglich Differentialdiagnosen bzw. Diagnosen, 

die als Erklärung für die Befunde nur möglich sind, angegeben werden und zudem 

Gesundheitsschäden betreffen, die in der Regel krankheits- und nicht traumatisch 

bedingt sind (Suva-act. 17). In seinem Bericht vom 18. September 2006 wiederholte Dr. 

B.___ schliesslich, dass die Verlagerung des Schmerzes vom Knie in die Waden eher 

diffus sei. Im März 2006 seien dann erstmals Beschwerden im Bereich des OSG 

formuliert worden. Ab dem 13. Juni 2006 sei die Beschwerdeführerin aus multiplen 

Gründen arbeitsunfähig gewesen, einerseits wegen Bauchschmerzen, subjektiv 

empfundener Kraftlosigkeit, Gliederschmerzen, insbesondere auch in den Fingern 

sowie Schwindel. Abschliessend erfolgte die kreisärztliche Beurteilung durch Dr. C.___ 

vom 26. Juli 2007. Der Kreisarzt hält fest, dass weder zeitnah zum Sturzereignis vom 

16. Juni 2005 noch wegen des Ereignisses strukturelle Läsionen hätten nachgewiesen 

werden können. Die fortgesetzt und infolge auch ausgeweitet geklagten Beschwerden 

liessen sich aus medizinischer Sicht nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf 

das fragliche Sturzereignis zurückführen. Multiple mögliche Diagnosen würden 

ärztlicherseits diskutiert. Eine eindeutige Diagnose für die geklagten Beschwerden 

bestehe indessen weder von den vorhandenen klinischen Befunden noch von den 

radiologischen Berichten her. Der Sachverhalt sei sauber abgeklärt. Weitere 

Untersuchungen zur Beurteilung des Sachverhalts seien aus medizinischer Sicht nicht 

notwendig (Suva-act. 42).

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3.4    Die Beschwerdegegnerin stellt im angefochtenen Einspracheentscheid 

insbesondere auf die ärztliche Beurteilung von Dr. C.___ ab. Der Umstand allein, dass 

der Kreisarzt seine Beurteilung ausschliesslich aufgrund der Akten abgegeben und die 

Beschwerdeführerin nicht selbst untersucht hat, steht dem Beweiswert seiner 

Beurteilung nicht entgegen (vgl. Erwägung 1.1). Dr. C.___ legt in seiner Beurteilung die 

Anamnese bzw. die Ergebnisse der im konkreten Fall durchgeführten persönlichen 

ärztlichen Untersuchungen der Beschwerdeführerin lückenlos dar. Beurteilend fasst er 

sodann die wesentlichen medizinischen Gesichtspunkte entsprechend der 

medizinischen Akten zusammen. Diese geben ein vollständiges Bild über Anamnese, 

Verlauf und gegenwärtigen Status ab. Entgegen der Auffassung des Rechtsvertreters 

wurde der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht rechtsgenüglich abgeklärt bzw. 

umfasst in Bezug auf die geklagten Beschwerden die offensichtlich massgebenden 

klinischen und insbesondere auch bildgebenden Abklärungen. Dazu gehörte auch eine 

rheumatologische Untersuchung im Departement Innere Medizin, Rheumatologie und 

Rehabilitation des KSSG (vgl. Suva-act. 14). Eine orthopädische Abklärung drängte 

sich angesichts des Umstands, dass die bildgebenden Untersuchungen keine 

Schädigung des Bewegungsapparates ergeben hatten, nicht auf. Die medizinischen 

Akten sprechen sich einhellig gegen eine überwiegend wahrscheinliche (Teil-)Kausalität 

zwischen den geklagten Beschwerden im Bereich des rechten Unterschenkels und 

dem Sturzereignis vom 16. Juni 2005 aus. In Anbetracht des Gesagten erweist sich 

also die kreisärztliche Beurteilung als nachvollziehbar sowie schlüssig und damit als 

beweistauglich. Da aufgrund der dargelegten Umstände nicht erwartet werden kann, 

dass weitere medizinische Abklärungen zu anderen Erkenntnisse führen würden, kann 

darauf verzichtet werden (BGE 122 V 162 E. 1d, 119 V 344 E. 3c). Der Hinweis des 

Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin auf die Unfallscheine, worin Dr. B.___ der 

Beschwerdeführerin - nachdem er bereits am 3. bzw. 17. Februar sowie am 3. Mai 

2006 eine Kniedistorsion bzw. einen Zustand nach einer Kniedistorsion diagnostiziert 

habe - nach wie vor eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert habe, vermag an dieser 

Beurteilung nichts zu ändern. Diese Bestätigungen sind nicht unter Hinweis auf 

Unfallfolgen erfolgt. Im Übrigen hat Dr. B.___ selber dargetan, dass er eine 

Unfallkausalität als kaum gegeben erachte bzw. die Frage nach der Unfallkausalität aus 

seiner Sicht nicht beantworten könne (Suva-act. 5, 7). In seinem Bericht vom 18. 

September 2006 hält er ausserdem ausdrücklich fest, dass die Beschwerdeführerin ab 

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dem 13. Juni 2006 aus multiplen Gründen arbeitsunfähig gewesen sei (Suva-act. 18). 

Der Umstand allein, dass seit einem Unfallereignis eine fortdauernde Arbeitsunfähigkeit 

ausgewiesen ist, reicht für die Begründung einer überwiegend wahrscheinlichen 

unfallkausalen Schädigung nicht aus. Dies würde einer Beweisführung nach der Formel 

"post hoc ergo propter hoc" gleichkommen, die jedoch nach konstanter 

bundesgerichtlicher Praxis keinen Wahrscheinlichkeitsbeweis zu liefern vermag (BGE 

119 V 340 E. 2b/bb; Alfred Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, Bern 

1989, S. 460 N 1205). In Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin vermag die 

Beschwerdeführerin sodann aus dem Umstand, dass die Beschwerdegegnerin im 

Anschluss an ihr Schreiben vom 6. September 2006 (Suva-act. 15) nochmals an Dr. 

B.___ gelangte (Suva-act. 16), nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Der 

Beschwerdegegnerin stand es im damaligen Zeitpunkt trotz des fraglichen Schreibens 

ohne weiteres offen, die medizinischen Akten zu ergänzen und ihren Entscheid 

nochmals zu überdenken (vgl. dazu Art. 53 Abs. 3 ATSG). Im übrigen stellt die 

Einholung weiterer medizinischer Beurteilungen noch keine formelle oder faktische 

Wiedererwägung dar.

3.5    Nach dem Gesagten ist zusammenfassend festzuhalten, dass gemäss dem im 

Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen) ein natürlicher 

Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 16. Juni 2005 und den von 

Seiten der Beschwerdeführerin geklagten rechtsseitigen Unterschenkelbeschwerden 

nicht gegeben ist. Angesichts der einhelligen und umfassenden medizinischen 

Beurteilungen kann von weiteren Untersuchungen abgesehen werden. Somit hat die 

Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht zu Recht verneint, ohne dass die Frage der 

Adäquanz weiter zu prüfen wäre.

4.

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 3. August 2007 abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.        Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.        Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 21.05.2008
	Art. 6 UVG: Verneinung der natürlichen Kausalität zwischen einem Unfallereignis mit einer Knieverletzung und Unterschenkelbeschwerden, die nach einer gewissen Latenzzeit aufgetreten sind (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Mai 2008, UV 2007/96). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_545/2008.

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