# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 740008d0-6971-59a7-a675-d30d15b312e3
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 23.04.2025 III 2025 23
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2025-23_2025-04-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2025 23

Entscheid vom 23. April 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

1. Amt für Migration, Steistegstrasse 13, Postfach 1188, 
6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Ausländerrecht (Erteilung Niederlassungsbewilligung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1948) ist Staatsangehörige von Frankreich und Grossbri-
tannien. Gemäss dem Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA vom 2. 
April 2013 reiste sie am 1. Januar 2013 in die Schweiz ein und nahm Wohnsitz in 
C.________ (AFM-act. 14-17). In der Folge wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung 
B EU/EFTA als Rentnerin ohne Erwerbstätigkeit erteilt (AFM-act. 19) und seither 
verlängert, letztmals bis 31. Dezember 2027 (AFM-act. 37).

B. Am 4. Mai 2023 liess A.________ um Ausstellung einer Niederlassungs-
bewilligung ersuchen (AFM-act. 54). Mit Schreiben vom 26. Mai 2023 forderte 
das Amt für Migration (AFM) von A.________ fehlende, zur Gesuchsprüfung 
notwendige Unterlagen ein (AFM-act. 61), welche sie am 7. Juli 2023 einreichen 
liess (AFM-act. 82). Am 19. Juli 2023 stellte das AFM  A.________ in Aussicht, 
das Gesuch abzuweisen, da sie den für die Erteilung der Niederlassungsbewilli-
gung erforderlichen Sprachnachweis nicht erbringe (AFM-act. 84). Mit Stellung-
nahme vom 2. August 2023 hielt A.________ am Gesuch fest und verlangte den 
Erlass einer anfechtbaren Verfügung (AFM-act. 86, 91). Mit Verfügung vom 2. 
Oktober 2024 verweigerte das AFM A.________ die Erteilung der Niederlas-
sungsbewilligung. Sie habe weder ein Sprachzertifikat noch ein Arztzeugnis ein-
gereicht, weshalb das Integrationskriterium nach Art. 58a Abs. 1 lit. c Bundesge-
setz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- 
und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20) vom 16. Dezember 2005 nicht erfüllt sei 
(AFM-act. 95). Hiergegen liess A.________ beim Regierungsrat Verwaltungsbe-
schwerde erheben und die Erteilung der Niederlassungsbewilligung beantragen. 
Mit RRB Nr. 16/2025 vom 14. Januar 2025 (Versand 21.1.2025) wies der Regie-
rungsrat die Beschwerde unter Kostenauflage zulasten von A.________ ab. 

C. A.________ lässt am 11. Februar 2025 beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den:

Anträgen:

1. Der Beschluss der Vorinstanz RRB 16/2025 vom 14. Januar 2025 sei aufzuhe-
ben und der Beschwerdeführerin sei die Niederlassungsbewilligung zu erteilen.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten des Kan-
tons.

sowie dem

Prozessantrag:

3. Die vorinstanzlichen Akten seien beizuziehen.

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D. Mit Vernehmlassung vom 26. Februar 2025 beantragt das Sicherheitsde-
partement, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführe-
rin abzuweisen. Das AFM beantragt am 13. März 2025 vernehmlassend die Ab-
weisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin in 
allen Punkten.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Das AFM hatte das Gesuch um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung 
der Beschwerdeführerin abgelehnt mit der einzigen Begründung, die von Art. 34 
Abs. 2 lit. c AIG geforderte Integration sei nicht gegeben, weil die Beschwerde-
führerin nicht über die geforderten Sprachkompetenzen gemäss Art. 58a Abs. 1 
lit. c AIG verfüge, ohne dass aus gewichtigen persönlichen Umständen nach 
Art. 58a Abs. 2 AIG davon abgesehen werden könnte. Diesen Entscheid 
bestätigte der Regierungsrat im angefochtenen Entscheid nach Darstellung der 
Beschwerdeführerin zu Unrecht. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist damit, ob 
das Gesuch um Niederlassungsbewilligung zu Recht mangels erfüllter sprachli-
cher Integration abgelehnt wurde.

2. Der Regierungsrat stellte im angefochtenen Beschluss fest, für die strittige 
Frage der Erteilung einer Niederlassungsbewilligung an die Beschwerdeführerin 
mit Staatsbürgerschaft von Frankreich (EU) sei das AIG massgebend, da das 
Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der 
Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die 
Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681) vom 21. Juni 1999 sich nicht zur Art der 
zu erteilenden Bewilligung äussere. Allerdings gehe die Niederlassungsvereinba-
rung mit Frankreich (Arrangement confidentiel entre la Suisse et la France au su-
jet de la situation des ressortissants de l'un des deux états résidant dans l'autre, 
du 1.8.1946; in der SR nicht publiziert, publiziert als Weisungen AIG des SEM 
Anhang zu den Ziffern 0.2.1.3.2 und 3.5.2.1; Schweizerisches Bundesarchiv 
E2200.16#1995/487#4*, Az. 132, Etablissement en France, Arrangement confi-
dentiel du 1er août 1946, 1946-1960 ; nachfolgend: Arrangement confidentiel) 
dem Art. 34 Abs. 2 lit. a AIG vor, d.h. die Erteilung richte sich nach dem Arran-
gement confidentiel und ergänzend dem AIG. Entsprechend habe die Beschwer-
deführerin nach einer Aufenthaltsdauer von fünf Jahren in der Schweiz einen An-
spruch auf eine Niederlassungsbewilligung, wenn keine Widerrufsgründe nach 
Art. 62 oder 63 Abs. 2 AIG vorlägen und sie integriert sei. Widerrufsgründe lägen 
keine vor. Eine gelungene Integration im Sinne von Art. 34 Abs. 2 lit. c AIG i.V.m. 
Art. 58a AIG i.V.m. Art. 60 Abs. 2 Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und 

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Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) vom 24. Oktober 2007 setze voraus, dass 
die Ausländerin nachweise, dass sie in der am Wohnort gesprochenen Landes-
sprache über mündliche Sprachkompetenzen mindestens Referenzniveau A2 
und schriftlich A1 verfüge, wobei bei der Beurteilung den persönlichen Verhält-
nissen der ausländischen Person angemessen Rechnung zu tragen sei. Die Be-
schwerdeführerin erbringe den Nachweis für die an ihrem Wohnort gesprochene 
Landessprache "Deutsch" nicht. Weiter bestätigte der Regierungsrat, dass keine 
persönlichen Umstände vorlägen (weder alters- und gesundheitsbedingt), welche 
ein Abweichen vom Nachweiserfordernis rechtfertigen würden. Allein der Um-
stand, dass der Kanton Zürich ab einem Alter von 75 Jahren (offenbar) keinen 
Sprachnachweis mehr verlange, ändere hieran nichts. Jedenfalls im Kanton 
Schwyz sei es auch im fortgeschrittenen Alter notwendig, sich in der am Wohnort 
gesprochenen Sprache verständigen zu können. Zudem sei Deutsch hier Amts-
sprache. Weiter verneinte der Regierungsrat, dass ein abschlägiger Entscheid 
das Verhältnismässigkeitsprinzip verletze. Das öffentliche Interesse ergebe sich 
bereits aus der gesetzlichen Grundlage. Die Tatsache, sich am Wohnort in der 
gesprochenen Landessprache verständigen zu können, sei eine notwendige Vor-
aussetzung für eine erfolgreiche Integration. Die Nichterteilung stelle keine sta-
tusverändernde Massnahme dar und greife nicht in den Aufenthaltsstatus ein. 
Auch sei es der Beschwerdeführerin zumutbar, die erforderlichen Sprachkennt-
nisse zu erwerben. Und schliesslich stehe der Entscheid auch nicht in Wider-
spruch zur staatsvertraglichen Regelung mit Frankreich. 

3. Die Beschwerdeführerin wirft dem Regierungsrat eine unvollständige Sach-
verhaltsfeststellung vor. Sie erfülle sämtliche Integrationskriterien, indem sie die 
öffentliche Sicherheit und Ordnung beachte, die Werte der Bundesverfassung re-
spektiere und schätze und als Rentnerin von ihrer Rente und ihrem Vermögen 
lebe, ohne die Allgemeinheit je belastet zu haben. Schliesslich spreche sie als 
französische Staatsangehörige auch wie vom Gesetz gefordert unbestrittener-
massen eine Landessprache perfekt. Sie habe hier ihren Lebensmittelpunkt, ihre 
erbrechtlichen Dispositionen bei der kommunalen Behörde deponiert und den 
Hinterlegungsort ihres Vorsorgeauftrages ins Personenstandsregister eintragen 
lassen. Diese Tatsachen ignoriere der Regierungsrat.

Dieser beschwerdeführerischen Darstellung kann nicht gefolgt werden. Die Nie-
derlassungsbewilligung wurde einzig mit der Begründung verweigert, dass die 
Beschwerdeführerin den erforderlichen Sprachnachweis für Deutsch als Landes-
sprache ihres Wohnortes nicht beigebracht habe und auch keine persönlichen 
Umstände aufzeige, welche ein Abweichen vom Erfordernis des Sprachnachwei-
ses rechtfertigen würden. Die weiteren Voraussetzungen waren nicht strittig. 

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Dass kein Sprachnachweis für die Landessprache Deutsch vorgelegt wurde, ist 
im Übrigen ebenso unstrittig wie der Sachverhalt, dass die Beschwerdeführerin 
französischer Muttersprache ist. Auch hinsichtlich des Alters der Beschwerdefüh-
rerin (Jg. 1948) bestehen sachverhaltsmässig keine Unsicherheiten. Mithin geht 
der Vorwurf der unvollständigen Sachverhaltsabklärung fehl.

4. Strittig ist sodann die Grundlage der Voraussetzungen für die Erteilung der 
Niederlassungsbewilligung an die Beschwerdeführerin mit französischer Staats-
angehörigkeit.

4.1 Gemäss Beschwerdeführerin bildet das Arrangement confidentiel die 
Grundlage. Demgemäss hätten französische Staatsbürgerinnen nach 5 Jahren 
Aufenthalt in der Schweiz einen Rechtsanspruch auf Erteilung der Niederlas-
sungsbewilligung, ohne dass die Sprachkompetenzen generell zu prüfen wären. 
Einschlägig sei BGE 120 Ib 360, wonach österreichischen Staatsangehörigen 
aufgrund der entsprechenden Niederlassungsvereinbarung die Niederlassungs-
bewilligung nur verweigert werden dürfe, wenn Ausweisungsgründe, nicht jedoch 
bereits dann, wenn bloss Widerrufsgründe vorliegen würden. Und der Niederlas-
sungsvertrag zwischen der Schweiz und Frankreich vom 23. Februar 1882 (SR 
0.142.113.491) statuiere betreffend Niederlassung in Art. 1 die Gleichbehandlung 
zwischen Schweizern und Franzosen in jedem Kanton der Eidgenossenschaft. 
Dies spreche dafür, dass Art. 60 Abs. 2 VZAE, der Sprachkompetenz der am 
Wohnort gesprochenen Landessprache verlange, zumindest für Französinnen 
nicht gelte. Denn wenn dieser Sprachnachweis von Schweizern nicht verlangt 
werden könne, um sich in einem anderssprachigen Kanton niederzulassen, dann 
könne unter dem Primat der Gleichbehandlung auch von einer Französin kein 
Sprachnachweis verlangt werden, um sich in der Deutschschweiz niederzulas-
sen.

4.2 Die Schweiz und Frankreich schlossen am 23. Februar 1882 einen Nieder-
lassungsvertrag ab. Er wurde auf den 10. September 1919 seitens Frankreichs 
gekündigt, gilt jedoch gemäss Vereinbarung unter Vorbehalt der Kündigung auf 
drei Monate weiterhin (vgl. BBl 1919 II 458 und 1920 II 62). Soweit die Be-
schwerdeführerin die in diesem Vertrag statuierte Gleichbehandlung anruft, so 
kann sie hieraus nichts zu ihren Gunsten ableiten, können sich doch nur diejeni-
gen Ausländer uneingeschränkt darauf berufen, welche eine Niederlassungsbe-
willigung nach nationalem Recht besitzen (BGE 119 IV 65 E. 1a; vgl. auch Urteil 
BGer 2C_710/2011 vom 10.2.2012 E. 3.2). Eine solche besitzt die Beschwerde-
führerin eben gerade nicht.

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4.3 Das Arrangement confidentiel vom 1. August 1946 änderte nicht den Nie-
derlassungsvertrag von 1882, sondern bestimmt, dass den Angehörigen des Ver-
tragspartners nach der ordnungsgemässen und ununterbrochenen Anwesenheit 
im Gastland während 5 Jahren die Niederlassungsbewilligung mit dem weitge-
hend unbeschränkten Recht zur Erwerbstätigkeit eingeräumt werden soll (BGE 
119 IV 65 E. 2b). Da im zitierten Fall nicht die Frage der Erteilung einer Nieder-
lassungsbewilligung strittig war, prüfte das Bundesgericht nicht weiter, ob das 
'Arrangement confidentiel' einem französischen Staatsangehörigen einen Rechts-
anspruch auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung unter den im Arrange-
ment genannten Voraussetzungen einräume. 

Mit Urteil BGer 2C_881/2021 vom 9. Mai 2022 setzte sich das Bundesgericht mit 
Niederlassungsverträgen auseinander, die Angehörigen der Vertragsstaaten ei-
nen Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung zugestehen, wie dies 
das Arrangement confidentiel französischen Staatsangehörigen nach einem ord-
nungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von 5 Jahren einräumt. Das 
Bundesgericht stellte fest, die Voraussetzungen für die Erteilung der Niederlas-
sungsbewilligung werde grundsätzlich in Art. 34 AIG geregelt, wobei aufgrund 
des Vorrangs der Niederlassungsvereinbarung die gesetzlich verlangte Aufent-
haltsdauer durch die Aufenthaltsdauer gemäss Niederlassungsvereinbarung de-
rogiert werde, wohingegen die materiellen Kriterien, namentlich die Integrations-
erfordernisse, gemäss AIG erfüllt werden müssen (E. 4). Dieser Entscheid erging 
in Beachtung der Niederlassungsvereinbarung der Schweiz mit Deutschland. Da 
das Arrangement confidentiel bezüglich Anspruch auf Niederlassungsbewilligung 
einen ähnlichen Wortlaut aufweist wie die Niederlassungsvereinbarung zwischen 
der Schweiz und Deutschland, ist die Erteilung der Niederlassungsbewilligung 
gestützt auf das Arrangement zwangsläufig ebenfalls ergänzend im AIG geregelt 
(SEM-Weisung AIG, Stand 1.4.2025, Ziff. 0.2.1.3.2; auch Ziff. 3.5.2.3). Im Ergeb-
nis bedeutet dies, dass auch bei Erfüllung der Mindestaufenthaltsdauer die Inte-
grationskriterien erfüllt sein müssen (Art. 34 Abs. 2 lit. c AIG); insbesondere muss 
der Nachweis der ausreichenden Sprachkompetenz der am Wohnort gesproche-
nen Sprache erbracht werden (Art. 34 Abs. 2 lit. c AIG i.V.m. Art. 58a Abs. 1 lit. c 
AIG i.V.m. Art. 60 Abs. 2 VZAE). 

4.4 Damit aber steht fest, dass die Beschwerdeführerin aus dem Niederlas-
sungsvertrag von 1882 nichts zu ihren Gunsten ableiten kann, nachdem sie nicht 
im Besitze einer Niederlassungsbewilligung ist. Das Arrangement confidentiel 
von 1946 ist wohl anwendbar, was bedeutet, dass sich die Erteilung der Nieder-
lassungsbewilligung nach dem Arrangement und ergänzend dem AIG richtet, 
wobei die Vereinbarung die Vorgaben des AIG einzig hinsichtlich der Mindestauf-

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enthaltsdauer derogiert, namentlich aber die Integrationskriterien gemäss natio-
nalem Recht erfüllt sein müssen.

5.1 Hinsichtlich Sprachkompetenz als Integrationskriterium ist die Rechtsfrage 
strittig, ob die Beschwerdeführerin einen Sprachnachweis der an ihrem Wohnort 
gesprochenen Landessprache Deutsch vorbringen muss, oder Französisch als 
Muttersprache und Landessprache ausreichend ist für die Erteilung der Nieder-
lassungsbewilligung. Gemäss Beschwerdeführerin werde bei einer systemati-
schen Interpretation im Verhältnis von Art. 4 Abs. 4 AIG sowie Art. 12 Abs. 1 lit. c 
des Bundesgesetzes über das Schweizer Bürgerrecht (Bürgerrechtsgesetz, BüG; 
SR 141.0) vom 20. Juni 2014 klar, dass es sich bei den geforderten Sprachkom-
petenzen grundsätzlich um Kompetenzen in einer Landessprache handle, wobei 
explizite gesetzliche Ausnahmen im Sinne einer lex specialis wie etwa die vorzei-
tige Erteilung der Niederlassungsbewilligung aufgrund besonders guter Integrati-
on gemäss Art. 34 Abs. 4 AIG, wo die 'am Wohnort gesprochene Landessprache' 
im Gegensatz zur ordentlichen Erteilung der Niederlassungsbewilligung explizit 
gefordert wird, ausgeschlossen seien. Gerade auch die Tatsache, dass der Ge-
setzgeber bei Art. 34 Abs. 4 AIG, Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG, Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG 
sowie Art. 85c Abs. 1 lit. d AIG explizit Kenntnisse in einer Ortssprache verlange 
und dies gemäss Art. 34 Abs. 2 i.V.m. Art. 58a Abs. 1 lit. c AIG eben gerade nicht 
tue, spreche dafür, dass der Gesetzgeber dies auch nicht gewollt habe. Es liege 
ein qualifiziertes Schweigen des Gesetzgebers vor. Entsprechend sei die Ver-
ordnungsbestimmung Art. 60 Abs. 2 VZAE, wonach Sprachkompetenzen in der 
am Wohnort gesprochenen Sprache nachgewiesen werden müssten, vom Ge-
setz keineswegs gedeckt und daher nicht anwendbar.

5.2 Der Beschwerdeführerin ist insofern beizupflichten, als die Erteilung der 
Niederlassungsbewilligung gemäss Art. 34 Abs. 2 lit. c AIG die Integration der 
gesuchstellenden Person verlangt, die zuständige Behörde als Kriterium der In-
tegration die Sprachkompetenzen zu beurteilen hat (Art. 58a Abs. 1 lit. c AIG) 
und Art. 77d VZAE zur Sprachkompetenz und zum Sprachnachweis konkretisiert, 
es sei der Nachweis für die Sprachkompetenz in einer Landessprache zu erbrin-
gen, ohne dass in den genannten Bestimmungen ausdrücklich die Landesspra-
che am Wohnort der gesuchstellenden Person gefordert würde. D.h. für die all-
gemeine Integrationsbeurteilung 'Sprachkompetenz' ist nicht die am Wohnort ge-
sprochene Sprache massgebend (vgl. etwa Urteil BGer 2C_623/2020 vom 
26.10.2020 E. 3.3.1; OFK/Migrationsrecht-Spescha, Art. 58a N 6). Hieraus kann 
die Beschwerdeführerin indes nicht ableiten, dass für die Erteilung der Niederlas-
sungsbewilligung nicht der Nachweis für die am Wohnort gesprochenen Landes-
sprache gefordert werden kann.

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5.3 Die 'Integration' als wesentlicher Bestandteil des Ausländerrechts und im 
Speziellen das Integrationskriterium 'Sprachkompetenz' als Voraussetzung für 
die Erteilung der Niederlassungsbewilligung wurde im Rahmen der Gesetzesre-
vision 2016 ins AIG aufgenommen (in Kraft seit 1.1.2019); der Gesetzgeber woll-
te, dass Ausländerinnen und Ausländer die Niederlassungsbewilligung nur noch 
erhalten, wenn sie integriert sind, wobei der Erwerb von Sprachkompetenzen als 
zentrale Voraussetzung für die Integration betrachtet wurde (vgl. BBl 2013 2397 
ff.). Schon in der Botschaft zur Gesetzesrevision wurde diesbezüglich ausgeführt, 
Integration beinhalte u.a. das Beherrschen der am Wohnort gesprochenen Lan-
dessprache; die Ausländerinnen und Ausländer sollen sich grundsätzlich in der 
am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können, konkret in der 
Amtssprache des Wohn- bzw. Arbeitsortes (BBl 2013 2416, 2428). Der Situation 
der Schweiz als Land mit vier Landessprachen und insbesondere der Situation 
der zweisprachigen Kantone war sich der Gesetzgeber dabei durchaus bewusst. 
Dies führte aber nicht dazu, dass für die Integration als Voraussetzung für die 
Niederlassungsbewilligung Kompetenzen in einer der vier Landessprachen aus-
reichend wären, sondern dass entlang der Sprachgrenzen im Einzelfall abzuwä-
gen ist, welche Sprachkompetenzen nachzuweisen sind (BBl 2013 2428). Schon 
hieraus erhellt, dass der Gesetzgeber im Zusammenhang mit der Erteilung der 
Niederlassungsbewilligung - anders als für die allgemeine Integration - von einer 
Sprachkompetenz der am Wohnort gesprochenen Landessprache ausging. 

5.4 Dem Vorbringen, die Verordnungsbestimmung Art. 60 Abs. 2 VZAE, wel-
che für die Erteilung der Niederlassungsbewilligung explizit Kompetenzen der 
Sprache am Wohnort verlangt, sei vom Gesetz nicht gedeckt, kann nicht gefolgt 
werden. 

Art. 4 Abs. 4 AIG verlangt für die Integration generell, dass die Ausländerinnen 
und Ausländer u.a. eine Landessprache erlernen. Art. 58a AIG definiert die In-
tegrationskriterien, so u.a. das Vorliegen von Sprachkompetenz (Abs. 1 lit. c). 
Art. 77d VZAE schliesslich verlangt Sprachkompetenz in einer Landessprache. 
Wie bereits ausgeführt, ist somit für die allgemeine Integrationsbeurteilung allein 
die Sprachkompetenz einer Landessprache massgebend. Die Frage hingegen, 
welche Sprachkompetenzen konkret für die Erteilung und Verlängerung einer 
Bewilligung notwendig sind, hat der Gesetzgeber nicht bzw. nur in Einzelfällen 
beantwortet (Art. 34 Abs. 2 lit. c AIG verlangt bloss Integration), sondern die Re-
gelungskompetenz ausdrücklich an den Bundesrat delegiert (Art. 58a Abs. 2 
AIG). Einzig für die vorzeitige Erteilung der Niederlassungsbewilligung hat der 
Gesetzgeber selber bestimmt, dass die gesuchstellende Person sich gut in der 
am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können muss (Art. 34 

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Abs. 4 AIG). Anders als es die Beschwerdeführerin interpretiert, ist hier aber nicht 
der Zusatz 'am Wohnort gesprochene' Landessprache das vom Gesetzgeber be-
tonte Zusatzkriterium, sondern dass diese 'gut' beherrscht wird. Für die vorzeitige 
Bewilligungserteilung fordert der Gesetzgeber nicht einfach Verständigungskom-
petenz, sondern gute Verständigungskompetenz. 

5.5 Dies wird bestätigt durch die Gesetzesmaterialien. Für die Gesetzesrevisi-
on beantragte der Bundesrat die zuvor vorgestellte Formulierung, wonach zu den 
allgemeinen Integrationskriterien die 'Sprachkompetenzen' zählen und ihm die 
Kompetenz erteilt wird, zu definieren, welche Sprachkompetenzen bei der Ertei-
lung und Verlängerung einer Bewilligung vorliegen müssen. Eine Minderheit der 
nationalrätlichen Kommission hingegen wollte die Kompetenzdelegation an den 
Bundesrat streichen und bereits unter den Integrationskriterien definieren, es 
müsse die Fähigkeit, sich im Alltag in der am Wohnort gesprochenen Landes-
sprache gut zu verständigen, gegeben sein (vgl. Minderheitsantrag Nidegger et 
al. zu Art. 58a Abs. 1 lit. c und Abs. 2). Laut BR Sommaruga war dieser Minder-
heitsantrag abzulehnen, weil er dem Konzept des Stufenmodells widerspreche 
(AB 2016 N 1302). Demgemäss sollte sich Art. 58a AIG auf die Nennung der 
Sprachkompetenz als Integrationskriterium beschränken und dann - eben auf 
Verordnungsstufe - je nach Aufenthaltsstatus die Anforderungen definieren; je 
gesicherter ein Aufenthaltsstatus sei, desto höher seien die Anforderungen zum 
Beispiel auch in Bezug auf die Sprache. In Art. 58a AIG geht es mithin allein dar-
um, die Integrationskriterien zu definieren, welche die Behörde berücksichtigen 
sollen, nicht aber, in welcher Qualität. Erst in den Ausführungsbestimmungen 
sollte der Bundesrat gestützt auf die im AIG erteilte Kompetenz die Anforderun-
gen im Detail festlegen (vgl. Votum NR Romano, AB 2016 N 1302). Auch NR 
Nantermod betonte, es sei nicht angezeigt, die Kriterien auf Gesetzesebene im 
Detail zu definieren, sondern dies dem Bundesrat auf Verordnungsstufe zu über-
lassen, der da auch besser auf die föderalistischen Praxisunterschiede Rücksicht 
nehmen könne (AB 2016 N 1303). In der Folge wurde der Minderheitsantrag ab-
gelehnt.

5.6 Hieraus folgt, dass der Gesetzgeber sich erstens auf die Definition der 
blossen Integrationskriterien beschränkte, so unter anderem 'Sprachkenntnisse', 
er zweitens auf Gesetzesstufe ausnahmsweise und nur da konkrete Anforderun-
gen an ein Integrationskriterium definierte, wo er dies auf Gesetzesstufe geregelt 
haben wollte (z.B. Art. 34 Abs. 4 AIG für die vorzeitige Erteilung der Niederlas-
sungsbewilligung) und er drittens im Übrigen die Detailregelung der Anforderun-
gen an die Kriterien an den Bundesrat delegierte, so namentlich auch der gefor-

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derten Sprachkompetenz explizit für die Erteilung und Verlängerung einer Bewil-
ligung (Art. 58a Abs. 3 AIG). 

Gestützt auf die Delegationsnorm normierte der Bundesrat, für die Erteilung der 
Niederlassungsbewilligung sei der Nachweis für die am Wohnort gesprochene 
Landessprache zu erbringen (vgl. Art. 60 Abs. 2, Art. 61 Abs. 2, Art. 61a Abs. 3, 
Art. 62 Abs. 1bis, Art. 73b VZAE) und zwar für die Erteilung nach Art. 34 Abs. 2 
AIG mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A2 und 
schriftliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A1 des Re-
ferenzrahmens (Art. 60 Abs. 2 VZAE). Soweit um eine vorzeitige Bewilligung er-
sucht wird, wo bereits auf Gesetzesstufe gute Sprachkenntnisse verlangt werden 
(Art. 34 Abs. 4 AIG), ist über mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf 
dem Referenzniveau B1 und schriftliche Sprachkompetenzen mindestens auf 
dem Referenzniveau A1 des Referenzrahmens zu verfügen (Art. 62 Abs. 1bis 
VZAE).

5.7 Damit aber steht fest, dass für die Erteilung der Niederlassungsbewilligung 
u.a. der Nachweis erbracht werden muss, dass die Beschwerdeführerin in der am 
Wohnort gesprochenen Landessprache über mündliche Sprachkompetenzen 
mindestens auf dem Referenzniveau A2 und schriftliche Sprachkompetenzen 
mindestens auf dem Referenzniveau A1 des Referenzrahmens verfügt. Die ent-
sprechende, vom Bundesrat mit Art. 60 Abs. 2 VZAE normierte Vorgabe ist nicht 
gesetzeswidrig. 

Diesen Nachweis erbrachte die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen nicht, 
weshalb die Vorinstanzen zu Recht feststellten, die Bewilligungsvoraussetzung 
der sprachlichen Integration sei nicht erfüllt.

6.1 Dass die Beschwerdeführerin den geforderten Sprachnachweis nicht vor-
gelegt hat, bedeutet noch nicht zwingend, dass ihr die Niederlassungsbewilligung 
nicht zu erteilen ist. Bei der Beurteilung namentlich auch der Sprachkompetenz 
ist Personen, welche das Integrationskriterium aufgrund einer Behinderung oder 
Krankheit oder anderen gewichtigen persönlichen Umständen nicht oder nur un-
ter erschwerten Bedingungen erfüllen können, angemessen Rechnung zu tragen 
(Art. 58a Abs. 2 AIG).

6.2 Bei der Beurteilung der Integrationskriterien nach Art. 58a Abs. 1 lit. c und d 
AIG hat die zuständige Behörde gemäss Art. 77f VZAE die persönlichen Ver-
hältnisse der Ausländerin oder des Ausländers angemessen zu berücksichtigen. 
Eine Abweichung von den Integrationskriterien ist möglich, wenn die Ausländerin 
oder der Ausländer sie nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen erfüllen 
kann aufgrund (lit. a) einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinde-

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rung; (lit. b) einer schweren oder lang andauernden Krankheit; (lit. c) anderer 
gewichtiger persönlicher Umstände, namentlich wegen (1.) einer ausgeprägten 
Lern-, Lese- oder Schreibschwäche, (2.) Erwerbsarmut, (3.) der Wahrnehmung 
von Betreuungsaufgaben oder (4.) den negativen Folgen von häuslicher Gewalt 
oder von Zwangsheirat.

6.3 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Liste der persönlichen Umstän-
de nach Art. 77f VZAE sei nicht abschliessend, auch das Alter sei beachtlich. Al-
tersbedingten Beeinträchtigungen beim Spracherwerb sei bei Gesuchen um Sta-
tusverbesserungen Rechnung zu tragen, zumal dieses Kriterium ab dem Pensi-
onsalter für die wirtschaftliche Integration ohnehin keine Rolle mehr spiele. Es 
entspreche dies auch der Praxis der Zürcher Behörden. Aufgrund ihres hohen Al-
ters (Jg. 1948) sei vom Erfordernis des Sprachnachweises abzusehen. Zudem 
sei es unverhältnismässig, von ihr trotz ihres Alters ein Sprachzertifikat in einer 
Ortssprache abzuverlangen. Aus altersbedingter Sicht sei es ihr nicht zumutbar, 
sich aktiv um ein Sprachzertifikat in der Ortssprache zu bemühen. 

6.4 Der Argumentation der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. 
Selbst wenn altersbedingte Beeinträchtigungen auch zu den zu beachtenden 
persönlichen Umständen zu zählen wären - was offen gelassen werden kann - so 
kann ein Jahrgang allein nicht entscheidend sein (die für die Schwyzer Behörden 
unbeachtliche anderslautende Praxis der Zürcher Behörden ändert hieran 
nichts). Allein die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin 76-jährig ist, belegt 
keine Unfähigkeit, sich sprachlich in der Ortssprache zu integrieren, eine Spra-
che zu erlernen oder ein Attest der aktuellen Sprachkenntnisse einzuholen und 
abzugeben. Dass bei der Beschwerdeführerin tatsächlich altersbedingte Beein-
trächtigungen bestehen, weist sie mitnichten nach.

Zu betonen gilt es aber insbesondere Folgendes: Die Erteilung eines neuen Auf-
enthaltsstatus im Sinne des Konzepts des Stufenmodells steht am Ende von In-
tegrationsbemühungen und nicht am Anfang. Wer um die Erteilung eines weiter 
gesicherten Aufenthaltsstatus ersucht, hat den Nachweis zu erbringen, dass die 
hierfür geforderten Kriterien erfüllt sind und nicht, dass sie erfüllt werden können. 
Mit anderen Worten wird die Niederlassungsbewilligung erteilt, wenn die gefor-
derten Integrationskriterien erfüllt sind, die gesuchstellende Person etwa nach-
weisen kann, dass sie sprachlich in der geforderten Qualität integriert ist. Es geht 
nicht um die Frage, ob sie fähig ist, sich sprachlich zu integrieren (vgl. etwa auch 
Urteile BGer 2C_372/2023 vom 23.1.2025 E. 9.1, 2C_175/2020 vom 24.11.2020 
E. 5.3.1). Entsprechend ist auch nicht entscheidend, ob die Beschwerdeführerin 
jetzt fähig wäre, Sprachkurse in Deutscher Sprache zu besuchen. Vielmehr zog 
die Beschwerdeführerin 2013 in den deutschsprachigen Teil der Schweiz und hat 

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sich offenbar in diesen mehr als zehn Jahren sprachlich nicht integriert. Dass sie 
bereits bei Zuzug persönliche Umstände an der sprachlichen Integration gehin-
dert hätten, macht auch die Beschwerdeführerin nicht geltend. Damit aber kann 
sie sich nicht auf Art. 58a Abs. 2 AIG berufen.

6.5 Fehl geht in diesem Zusammenhang auch die Berufung auf das Verhält-
nismässigkeitsprinzip, welches in Art. 58a Abs. 2 AIG seinen Ausdruck finde. Wie 
bereits aufgezeigt, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend, es sei ihr aus 
persönlichen Umständen seit Zuzug in die deutschsprachige Schweiz nicht zu-
mutbar gewesen, die hier gesprochene Sprache zu erlernen. Damit aber geht 
auch der Vorwurf fehl, es sei unverhältnismässig, von ihr jetzt mündliche Sprach-
kompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A2 und schriftliche Sprach-
kompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A1 des Referenzrahmens 
(vgl. Art. 60 Abs. 2 VZAE) zu verlangen. Vielmehr geht der Gesetzgeber selber 
davon aus, dass von einer Person, die um Erteilung der Niederlassungsbewilli-
gung ersucht, erwartet werden kann, dass sie dieses Referenzniveau nach zehn-
jährigem Aufenthalt erreichen und auch nachweisen kann. Es ist dies nicht un-
verhältnismässig. 

7. Schliesslich ist auch nicht zu beanstanden, wenn der Regierungsrat die 
Nichterteilung der Niederlassungsbewilligung auch insgesamt als verhältnismäs-
sig beurteilt hat. Wie der Regierungsrat ausgeführt hat, verlangt definiert der Ge-
setzgeber die Integrationskriterien, womit das öffentliche Interesse an der Erfül-
lung dieser Kriterien, namentlich der Sprachkompetenz ausgewiesen ist. Zu 
Recht betont er auch, für eine erfolgreiche Integration sei es notwendig, sich in 
der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen zu können. Entge-
gen der Ausführung der Beschwerdeführerin gilt dies nicht allein für die berufliche 
Integration (welche bei Pensionären in der Tat nicht im Vordergrund steht), son-
dern auch für die gesellschaftliche Integration, den Umgang mit den Behörden 
und gerade auch im gesetzteren Alter u.U. auch für die persönliche Pflege und 
Betreuung durch Drittpersonen. Anderseits greift die Nichterteilung der Nieder-
lassungsbewilligung nicht in den bestehenden Aufenthaltsstatus ein; dieser wird 
keinesfalls in Frage gestellt, weshalb das persönliche Interesse als geringer ein-
zuordnen ist. Der Entscheid ist im Ergebnis verhältnismässig.

8. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde damit als unbegründet, 
weshalb sie abzuweisen ist. Die Vorinstanzen haben die Erfüllung der Integra-
tionskriterien als Voraussetzung der Niederlassungsbewilligung (Art. 34 Abs. 2 
lit. c AIG) zu Recht verneint und damit die Niederlassungsbewilligung zu Recht 
nicht erteilt. 

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9. Die auf Fr. 1'500.-- festzusetzenden Verfahrenskosten sind diesem Aus-
gang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (§ 72 VRP). Anspruch 
auf Parteientschädigung besteht keiner (§ 74 VRP).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 
5. März 2025 einen Kostenvorschuss in dieser Höhe geleistet, so dass die 
Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, sofern das Bundesrecht oder das Völker-
recht einen Bewilligungsanspruch einräumt (Art. 42 und 82ff., insbesondere 
Art. 83 lit. c Ziffer 2 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, 
SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann innert 30 Tagen seit Zustellung Verfassungsbeschwerde* 
erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt 
werden (Art. 113ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentlicher Beschwerde sind 
beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- das Amt für Migration (EB)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- und das Staatssekretariat für Migration, SEM, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 23. April 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 30. April 2025