# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8f15b2c3-7a79-5a20-baeb-f188115b778b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.03.2025 II 2024 109
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2024-109_2025-03-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2024 109

Entscheid vom 20. März 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________,

gegen

Service de l'assurance-maladie, Route de Frontenex 62, 1207 Genf,
Vorinstanz,

Gegenstand Krankenversicherung (Befreiung vom Versicherungsobligatorium)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1965, Deutscher Staatsangehöriger) verfügte ab dem 20. 
Oktober 2021 über eine Grenzgängerbewilligung mit Arbeitsplatz Kanton Genf. 
Am 25. November 2021 ersuchte er den Service de l'assurance-maladie des 
Kantons Genf (SAM) um Befreiung vom Versicherungsobligatorium gemäss 
Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) vom 18. März 
1994, wozu er das Formular zur Kontrolle der Äquivalenz der Krankenversiche-
rung einreichte (Vi-act. 1). Mit Schreiben vom 3. Januar 2022 gelangte der SAM 
an die Arbeitgeberin von A.________. Als Grenzgänger aus Frankreich habe er 
gemäss Optionsrecht zu entscheiden, sich in der Schweiz KVG zu versichern 
oder in der Sozialversicherung in Frankreich. Hierzu habe er sein Optionsrecht 
auf dem entsprechenden Formular auszuüben (Vi-act. 2). Am 14. Januar 2022 
teilte die Arbeitgeberin dem SAM mit, A.________ habe nur vorübergehend in 
Frankreich gewohnt; der Wohnsitz sei neu in der Schweiz (Vi-act. 3). In der Folge 
verlangte der SAM am 14. März 2022 von A.________ verschiedene Unterlagen 
ein (Vi-act. 4). Dokumentiert ist, dass er am 5. April 2022 in den Kanton Genf ein-
reiste und eine Aufenthaltsbewilligung B EU/EFTA zu Erwerbszwecken erhielt 
(Bf-act. 1). Am 20. Mai 2022 teilte A.________ dem SAM mit, die verlangten Un-
terlagen bereits eingereicht zu haben. Gleichzeitig bekräftigte er seinen Wunsch, 
seine aktuelle Krankenversicherung mit einer Deckung Europa/Weltweit behalten 
zu können (Vi-act. 5).

B. Mit Verfügung vom 3. Juni 2022 verweigerte der SAM die Befreiung vom 
Versicherungsobligatorium und er verpflichtete A.________, sich bei einem 
Krankenversicherer versichern zu lassen (Vi-act. 6). Hiergegen erhob 
A.________ am 23. Juni 2022 Einsprache (Vi-act. 7). 

C. Nachdem A.________ innert Frist keine Versicherung abschloss, verfügte 
der SAM am 4. Oktober 2022 seine Zuweisung an die C.________ (Vi-act. 11). 
Hiergegen liess A.________ am 3. November 2022 Einsprache erheben (Vi-act. 
14). Am 1. März 2023 informierte der SAM die C.________ über das noch hängi-
ge Befreiungsverfahren, weswegen das Versicherungsverfahren zu suspendie-
ren sei (Vi-act. 16).

D. Am 25. August 2023 verlegte A.________ seinen Wohnsitz aus dem Kan-
ton Genf in den Kanton Schwyz, wo am 13. September 2023 ein neuer Aufent-
haltstitel ausgestellt wurde (Bf-act. 2). 

E. Mit Einspracheentscheid vom 28. September 2023 wies der SAM die Ein-
sprachen ab und bestätigte sowohl die Nichtbefreiung vom Versicherungsobliga-

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torium vom 3. Juni 2022 als auch den Versicherungsanschluss an die 
C.________ vom 4. Oktober 2022 (Vi-act. 24).

F. Am 30. Oktober 2023 lässt A.________ beim Cour de Justice, Chambre 
des Assurances Sociales, fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

A la forme

1. Déclarer recevable le présent recours.

Au fond

Principalement

2. Annuler la décision sur opposition du 28 septembre 2023 rendue par le Service 
de l'assurance-maladie concernant le refus de dispense de l'obligation de 
s'assurer.

3. Accorder à A.________ une dispense de l'obligation de s'assurer.

4. Débouter Service de l'assurance-maladie de toutes autres ou contraires 
conclusions.

5. Mettre les éventuelles indemnités de procédure à la charge du Service de 
l'assurance-maladie. 

Subsidiairement

6. Annuler la décision sur opposition du 28 septembre 2023 rendue par le Service 
de l'assurance-maladie concernant le refus de dispense de l'obligation de 
s'assurer.

7. Renvoyer la cause au Service de l'assurance-maladie pour nouvelle décision.

8. Débouter le Service de l'assurance-maladie de toutes autres ou contraires 
conclusions.

9. Mettre les éventuelles indemnités de procédure à la charge du Service de 
l'assurance-maladie.

G. Mit Vernehmlassung vom 19. Dezember 2023 beantragt der SAM:

A LA FORME

- Déclarer recevable la présente écriture

- Donner acte à I'intimé de ce qu'il s'en rapporte à justice quant à la recevabilité 
du recours déposé par A.________.

AU FOND

Principalement

- Rejeter le recours de A.________.

- Confirmer la décision sur opposition du Service de I'assurance-maladie du 28 
septembre 2023.

- Rejeter la conclusion du recourant tendant à la mise à la charge de I'intimé 
d'éventuelles indemnités de procédure.

- Débouter le recourant de toutes autres, plus amples ou contraires conclusions.

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Subsidiairement

- Acheminer le Service de l'assurance-maladie à prouver par toute voie de droit 
les faits allégués dans la présente écriture.

H. Mit Replik vom 26. Januar 2024 hält der Beschwerdeführer an den Be-
schwerdeanträgen fest. Die Vorinstanz bestätigt mit Duplik vom 29. Februar 2024 
ihre Anträge der Vernehmlassung.

I. Mit Entscheid vom 17. September 2024 trat die Sozialversicherungskam-
mer des Kantons Genf mangels örtlicher Zuständigkeit auf die Beschwerde nicht 
ein und überwies diese ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Nachdem 
der Beschwerdeführer noch vor Einreichung seiner Beschwerde vom 30. Oktober 
2023 seinen Wohnsitz in den Kanton Schwyz verlegt habe, sei für die Beschwer-
de gestützt auf Art. 58 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi-
alversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 das Verwaltungs-
gericht des Kantons Schwyz zuständig. 

J. Mit Schreiben vom 26. November 2024 wurde das Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz mit Zustellung des Entscheides samt Akten informiert, worauf 
das vorliegende Verfahren eröffnet wurde. In der Folge verzichteten sowohl der 
Beschwerdeführer (mit Eingabe vom 6.1.2025) als auch die Vorinstanz (mit Ein-
gabe vom 28.1.2025) auf weitere Ausführungen in der Sache und verwiesen je 
auf ihre Ausführungen vor dem Sozialversicherungsgericht Genf.

K. Am 5. Februar 2025 ersuchte das Gericht den Beschwerdeführer um Ein-
reichung der für den strittigen Zeitraum relevanten Versicherungsunterlagen zu 
seiner Police. Mit Schreiben vom 26. Februar 2025 nahm der Beschwerdeführer 
Präzisierungen vor und reichte einen weiteren Beleg ein.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Mit Verfügung vom 3. Juni 2022 lehnte die Vorinstanz die Befreiung des 
Beschwerdeführers vom Versicherungsobligatorium ab (Vi-act. 6). Gemäss Bun-
desgesetz über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) vom 18. März 1994 
bestehe für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz ein Obligatorium, sich bei ei-
nem anerkannten Krankenversicherer zu versichern. Seine Versicherung 
D.________ sei eine ausländische, in der Schweiz nicht anerkannte Krankenver-
sicherung. Entsprechend werde er aufgefordert, sich bis 31. Juli 2022 bei einer 
anerkannten Krankenversicherung versichern zu lassen, andernfalls er einem 
Versicherer zugewiesen werde (Art. 6 Abs. 2 KVG). 

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1.2 In seiner Einsprache vom 23. Juni 2022 berief sich der Beschwerdeführer 
auf Art. 2 Abs. 8 der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV; SR 
832.102) vom 27. Juni 1995 (Vi-act. 7). Er sei 57jährig und leide unter verschie-
denen schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen. Entsprechend sei es für 
ihn unmöglich, eine seine Krankheiten deckende Zusatzversicherung abzusch-
liessen. Anderseits sei er bei D.________ umfassend versichert. Mit Eingabe 
vom 26. Oktober 2022 bekräftigte er seinen Standpunkt (Vi-act. 12). 

1.3 Mit dem angefochtenen Einspracheentscheid vom 28. September 2023 
bestätigte die Vorinstanz die Nichtbefreiung vom Versicherungsobligatorium (Vi-
act. 24). So fehle es bereits an der von Art. 2 Abs. 8 KVV verlangten Gleichwer-
tigkeitsbestätigung durch D.________, nachdem diese das Formular weder un-
terzeichnet noch gestempelt habe. Weiter ergebe sich aus den Versicherungsun-
terlagen der D.________, dass diese keine Leistungspflicht für vorsätzlich her-
beigeführte Krankheiten und Unfälle inkl. deren Folgen sowie für Entziehungs-
massnahmen für Suchterkrankungen inkl. Entziehungskuren und Rehabilitati-
onsmass-nahmen vorsehe. Sodann würden psychotherapeutische Behandlun-
gen und die für die Diagnose notwendige Pflege nur zu 80% übernommen, ge-
wisse Ausgaben je nach Leistungsniveau nur zu maximal 50% erstattet. Dies al-
les entspreche nicht dem Versicherungsschutz und der Deckung durch die 
Schweizerische Krankenversicherung, weshalb eine Befreiung ausgeschlossen 
sei.

1.4 Vor Verwaltungsgericht macht der Beschwerdeführer geltend, seit dem 
5. April 2022 Wohnsitz in der Schweiz (Kanton Genf) zu haben (seit 26.8.2023 
Kanton Schwyz). Er sei seit 1992 beim Deutschen Privatversicherer D.________ 
mit weltweiter Deckung versichert für ambulante und stationäre Behandlung, 
Zahnbehandlung und Repatriierung im medizinischen Notfall. Der Vorinstanz 
wirft er fehlerhafte Sachverhaltsabklärung und Verletzung der Untersuchungs-
pflicht vor. Sie habe aus den umfassenden Versicherungsunterlagen zwei Leis-
tungen herausgegriffen, um ihre Ablehnung zu rechtfertigen. Obwohl einige Leis-
tungen über das Minimum gemäss KVG hinausgehen würden, habe sich die Vor-
instanz auf die Interpretation einzig dieser beiden Leistungen beschränkt. Sie 
habe es unterlassen, gestützt auf die gesamten Unterlagen eine Prüfung der 
Gleichwertigkeit durchzuführen. Sie habe dadurch den Sachverhalt fehlerhaft 
festgestellt und ihr Ermessen missbräuchlich ausgeübt.

Sodann wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz überspitzten Formalismus vor, 
indem sie mit der Nichtunterzeichnung des Formulars durch D.________ argu-
mentiere. Der Beschwerdeführer habe mit seinem Gesuch vom 25. November 
2021 verschiedene Unterlagen eingereicht, so auch dieses Formular. Es sei von 

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D.________ wohl nicht unterzeichnet gewesen, aber begleitet von einer durch 
D.________ unterzeichneten Bestätigung ihrer Versicherungsdeckung. Er sei 
überzeugt gewesen, dass dies für die von Art. 2 Abs. 8 KVV verlangte schriftliche 
Bestätigung genüge. Den angeblichen Mangel habe die Vorinstanz im Einspra-
cheentscheid erstmals vorgebracht, er sei nicht einmal in der Verfügung enthal-
ten gewesen. Entsprechend stelle die Berufung auf diesen angeblichen Mangel 
über ein Jahr nach Formulareinreichung einen überspitzten Formalismus dar. 
Das Fehlen der Unterschrift auf dem Formular bedeute keineswegs, dass 
D.________ die Gleichwertigkeit nicht anerkenne. Die über ein Jahr ausgeblie-
bene Reaktion der Vorinstanz bekräftige, dass die eingereichten Unterlagen den 
gesetzlichen Anforderungen an die schriftliche Bestätigung genügt hätten. Im Üb-
rigen weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass D.________ das Formular im 
Kanton Schwyz unterzeichnet habe und der Kanton Schwyz ihn gestützt hierauf 
befreit habe. 

Schliesslich sieht der Beschwerdeführer im Einspracheentscheid eine Verletzung 
von Art. 2 Abs. 8 KVV. Diese Bestimmung wolle Versicherte schützen, deren 
Versicherungsschutz schlechter würde, wenn sie in eine Schweizerische Versi-
cherung wechseln müssten und aufgrund des Alters oder des Gesundheitszu-
standes keine Möglichkeit hätten, eine Zusatzversicherung abschliessen zu kön-
nen. Mit seinen 56 Jahren sei der Beschwerdeführer älter als das für diese Be-
stimmung kritische Alter von 55 Jahren. Zudem leide er unter mannigfachen 
schweren gesundheitlichen Problemen, welche er der Vorinstanz habe offenle-
gen wollen, welche die Vorinstanz aber schon gar nicht habe prüfen wollen. Wei-
ter sei belegt, dass er bei E.________ aufgrund seines Gesundheitszustandes 
keine Zusatzversicherung habe abschliessen können. Indem die Vorinstanz die-
se Umstände nicht beachtet habe, habe sie Art. 2 Abs. 8 KVV verletzt. 

1.5 Die Vorinstanz bestreitet die vom Beschwerdeführer erhobenen Vorwürfe. 
Sie bekräftigt, die Privatversicherung bei D.________ sei mit den Leistungen der 
obligatorischen Krankenversicherung keinesfalls gleichwertig und gehe keines-
falls über die Leistungen des KVG hinaus. Sie wiederholt dabei die im Einspra-
cheentscheid erwähnten Leistungen gemäss Versicherungsunterlagen 
D.________ (vgl. oben E. 1.3). Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers 
würden diese Beispiele ausreichen, um die fehlende Gleichwertigkeit nachzuwei-
sen. Was den Vorwurf des überspitzten Formalismus anbelange, so sei der Be-
schwerdeführer am 1. November 2022 auf die fehlende Unterschrift und Stempel 
der D.________ hingewiesen worden. Er habe sich dann aber begnügt mit dem 
Hinweis, dass D.________ solche Dokumente nicht zu unterzeichnen pflege. 
Erst im Beschwerdeverfahren lege er ein im Verfahren im Kanton Schwyz unter-

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zeichnetes und gestempeltes Dokument vor. Was das nun vorgelegte Dokument 
anbelange, sei daran zu erinnern, dass die ausländische Versicherung nicht nur 
gleichwertig, sondern besser sein müsse. Dies sei vorliegend nicht der Fall. 
Wenn der Beschwerdeführer über keine ausländische Privatversicherung verfü-
ge, deren Deckung viel besser sei als die Leistungen gemäss KVG, seien die 
Voraussetzungen für eine Befreiung vom Versicherungsobligatorium nicht gege-
ben. Schliesslich macht die Vorinstanz geltend, der Vollzug der Kontrolle des 
Versicherungsobligatoriums obliege den Kantonen; die Genfer Behörde sei an 
einen Entscheid des Kantons Schwyz nicht gebunden.

1.6 Replizierend wiederholt der Beschwerdeführer den Vorwurf, die Vorinstanz 
stütze sich in ihrem Entscheid einzig auf zwei Beispiele an Versicherungsleistun-
gen und mache dabei geltend, der Leistungsplafond schliesse die Gleichwertig-
keit aus. Diese Behauptung stelle die Vorinstanz ohne vertiefte Prüfung der um-
fassenden Versicherungsunterlagen auf. Was die Limitierung für die Ärztliche 
Psychotherapie anbelange, so sei diese in der Schweiz bis 1. Januar 2022 in der 
obligatorischen Krankenversicherung auch speziell geregelt gewesen und Art. 2 
und 3 der Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Kranken-
pflegeversicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV; SR 832.112.31) 
vom 29. September 1995 sehe weiterhin eine Plafonierung vor. Und bezüglich 
vorsätzlich herbeigeführte Krankheiten und Unfälle sowie Entziehungsmassnah-
men für Suchterkrankungen sei zu präzisieren, dass D.________ keinen Aus-
schluss, sondern eine Einschränkung der Leistungspflicht vorsehe. Mit ihrer nur 
summarischen Lektüre der Versicherungsunterlagen gehe die Vorinstanz auch 
nicht auf die diversen D.________-Leistungen ein, welche die Deckung gemäss 
KVG weit übertreffen würden, etwa Leistungen für Zahnbehandlung, Behandlung 
von Unfruchtbarkeit und der Kryokonservierung sowie Palliativpflege. In Missach-
tung dieser Umstände habe die Vorinstanz den Sachverhalt ungenügend abge-
klärt und ihr Ermessen missbräuchlich angewendet. Weiter habe er nie behaup-
tet, die Vorinstanz sei an den Beschluss der Schwyzer Behörden gebunden. Er 
sei aber überzeugt, dass der Beschluss der Schwyzer Behörde seine Auffassung 
bestätige, wonach die Versicherungsleistungen der D.________ besser seien als 
jene des KVG. Und schliesslich bekräftigt er erneut, dass die Vorinstanz die 
zweite Befreiungsvoraussetzung von Art. 2 Abs. 8 KVV zu Unrecht ungeprüft ge-
lassen habe, er seinerseits aber den Nachweis erbracht habe, dass er aufgrund 
seines Alters (56jährig) und seiner schweren gesundheitlichen Probleme, 
bestätigt durch die Ablehnung der E.________, diese zweite Voraussetzung für 
die Befreiung vom Versicherungsobligatorium erfülle. 

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1.7 Duplizierend bekräftigt die Vorinstanz die fehlende Gleichwertigkeit. Es ge-
he nicht um den Nachweis von eingeschränkten Leistungen der OKP, sondern 
um die Prüfung, ob die ausländische Versicherung gleichwertig sei. Hinsichtlich 
Psychotherapie gelte es anzumerken, dass gemäss Art. 3b KLV die Möglichkeit 
bestehe, mehr als 40 Therapiesitzungen beanspruchen zu können. Hinsichtlich 
vorsätzlich herbeigeführte Krankheiten und Unfälle sowie Entziehungsmassnah-
men für Suchterkrankungen bleibe es dabei, dass D.________ anders als die 
OKP Leistungseinschränkungen kenne. Sodann könnten gemäss Rechtspre-
chung des Bundesgerichts allfällige Vorteile des ausländischen Versicherers 
schwere Deckungslücken nicht aufwiegen, selbst wenn dies nur eine wesentliche 
Leistung betreffen würde. Was die Bestätigung von D.________ vom 16. Oktober 
2023 anbelange, so verweise diese auf die Leistungen gemäss Versicherungs-
bedingungen. Diese aber würden gemäss Vorinstanz die aufgezeigten Leis-
tungseinschränkungen enthalten, weshalb keine besseren Leistungen als 
gemäss OKP vorliegen würden. Da die erste Bedingung von Art. 2 Abs. 8 KVV 
schon nicht erfüllt sei, müsse die zweite Voraussetzung nicht geprüft werden.

2. Nach Art. 3 Abs. 1 KVG muss sich jede Person mit Wohnsitz in der 
Schweiz innert drei Monaten nach Wohnsitznahme in der Schweiz für Kranken-
pflege versichern lassen. Versicherungspflichtig sind namentlich auch Personen 
mit einer Kurzaufenthalts- oder einer Aufenthaltsbewilligung nach dem Freizügig-
keitsabkommen oder dem EFTA-Abkommen, die mindestens drei Monate gültig 
ist (Art. 1 Abs. 2 lit. f KVV). Der Bundesrat kann Ausnahmen von der Versiche-
rungspflicht vorsehen (Art. 3 Abs. 2 KVG).

2.1 Der Bundesrat hat in Art. 2 KVV verschiedene Ausnahmen von der Versi-
cherungspflicht normiert. So sind unter anderem gemäss Art. 2 Abs. 8 KVV auf 
Gesuch hin Personen von der Versicherungspflicht ausgenommen, für welche 
(erstens) eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung eine klare 
Verschlechterung des bisherigen Versicherungsschutzes oder der bisherigen 
Kostendeckung zur Folge hätte, und die sich (zweitens) aufgrund ihres Alters 
und/oder ihres Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedin-
gungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnten. Diese zwei Bedingun-
gen sind kumulativ zu erfüllen (BGE 132 V 310 E. 8.5.6). Dem Gesuch ist zudem 
eine schriftliche Bestätigung der zuständigen ausländischen Stelle mit allen er-
forderlichen Angaben beizulegen. Die betreffende Person kann die Befreiung 
oder einen Verzicht auf die Befreiung ohne besonderen Grund nicht widerrufen.

2.2 Mit Blick auf die gesetzgeberisch gewollte Solidarität zwischen Gesunden 
und Kranken sind die Ausnahmen von der Versicherungspflicht generell eng zu 

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halten, und es ist der Befürchtung des Gesetzgebers Rechnung zu tragen, dass 
sich das schweizerische Obligatorium unterlaufen liesse, wenn beispielsweise 
der Nachweis einer ausländischen freiwilligen privaten Versicherung allgemein 
als Befreiungsgrund akzeptiert würde (Urteil BGer 9C_8/2017 vom 20.6.2017 
E. 2.2.1 mit Hinweis auf BGE 132 V 310 E. 8.5.6).

2.3 Art. 2 Abs. 8 KVV im Speziellen ist eine Härtefallregelung ("cas de rigueur", 
Urteil BGer 9C_750/2009 vom 16.6.2010 E. 2.3), die einem strengen, restriktiv zu 
behandelnden Massstab unterliegt (Urteile BGer 9C_8/2017 vom 20.6.2017 
E. 2.2.1; 9C_304/2017 vom 27.9.2017 E. 4.1.2; 9C_921/2008 vom 23.4.2009 
E. 4.3). Die Ausnahmeregelung dient nicht dazu, blosse Nachteile zu verhindern, 
die eine Person dadurch erleidet, dass das schweizerische System den Versi-
cherungsschutz, den sie bisher unter dem ausländischen System genoss, über-
haupt nicht oder nicht zu gleich günstigen Bedingungen vorsieht; sie soll aber 
immerhin den Nachteil vermeiden, der daraus resultiert, dass eine Person bis 
zum Erreichen ihres bisherigen ausländischen Versicherungsniveaus von den in 
der Schweiz tatsächlich vorhandenen Angeboten gerade wegen ihres Alters 
und/oder Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen 
Gebrauch machen kann (BGE 132 V 310 E. 8.5.6). Mithin müssen die Schwierig-
keiten zum Abschluss von Zusatzversicherungen ihren Grund im Alter oder Ge-
sundheitszustand der versicherten Person haben.

2.4 Art. 2 Abs. 8 KVV fordert für die Befreiung vom Krankenversicherungsobli-
gatorium, dass die Unterstellung unter die schweizerische Versicherung eine kla-
re Verschlechterung des bisherigen Versicherungsschutzes oder der bisherigen 
Kostendeckung zur Folge hätte, bzw. im Umkehrschluss, dass die ausländische 
Versicherung klar höherwertig ist. Mehrkosten können dabei nicht mit einer Ver-
schlechterung des Versicherungsschutzes gleichgesetzt werden. Eine Ver-
schlechterung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 KVV ist nur relevant, wenn sie aufgrund 
des Alters und/oder Gesundheitszustandes nicht (oder nur zu kaum tragbaren 
Bedingungen) kompensiert werden kann (Urteil BGer 9C_304/2017 vom 
27.9.2017 E. 4.1.2 m.w.H.). Die Beurteilung, ob eine klare Verschlechterung ein-
tritt, bemisst sich hauptsächlich durch Gegenüberstellung der Leistungen der 
ausländischen Versicherung und der obligatorischen Krankenversicherung. Ist 
die ausländische Krankenversicherung nicht gleichwertig gegenüber der obligato-
rischen Krankenversicherung, so kann schon im Vornherein nicht davon gespro-
chen werden, dass es durch die Unterstellung unter die obligatorische Kranken-
versicherung zu einer klaren Verschlechterung kommt (Urteil BGer 9C_86/2016 
vom 18.11.2016 E. 2.2).

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2.5 Die Gleichwertigkeit des Versicherungsschutzes bemisst sich nach Mass-
gabe des KVG (Urteil BGer 9C_8/2017 vom 20.6.2017 E. 2.2.2 mit Hinweis auf 
BGE 134 V 34 E. 5) und ist als Gleichwertigkeit in materieller Hinsicht zu verste-
hen. Gleichwertiger Versicherungsschutz liegt vor, wenn die ausländische oder 
im Inland abgeschlossene private Versicherung während der ganzen Geltungs-
dauer die Befreiung der Kosten ambulanter und stationärer Behandlung bei 
Krankheit und Mutterschaft sowie die Kosten des Aufenthalts nach den Stan-
dards der allgemeinen Abteilung eines zugelassenen Spitals in der Schweiz so-
wie Pflegeleistungen im Krankheitsfall im Wesentlichen in gleicher Weise voll 
deckt wie das KVG. Von Gleichwertigkeit kann nur gesprochen werden, wenn die 
versicherte Person im Versicherungsfall nicht oder nicht wesentlich höhere Kos-
ten selber zu tragen hätte, als wenn sie bei der obligatorischen Krankenpflege-
versicherung versichert wäre. Limitierungen wie maximale Kosten pro Tag oder 
Beschränkungen der Leistungen dürfen deshalb nicht vorkommen (Gebhard, in: 
Meyer [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Bd. XIV, Soziale Si-
cherheit, 3. Aufl., Basel 2016, S. 426 N 58). 

Höherwertig ist der Versicherungsschutz dann, wenn er deutlich über den Stan-
dard der schweizerischen Grundversicherung (Art. 25 - 31 KVG) hinausgeht, in-
dem namentlich eine weltweite Versicherungsdeckung, eine freie Arzt- und Spi-
talwahl (öffentlich/privat) oder eine 100% Kostenerstattung besteht (vgl. auch 
VGE II 2013 67 vom 17.9.2013 E. 4.5). Dies kann insofern relevant sein, als De-
fizite der ausländischen Versicherung in untergeordneten Bereichen durch höhe-
re Leistungen der ausländischen Versicherung in anderen Positionen ausgegli-
chen werden dürfen. Allerdings ist es rechtsprechungsgemäss praktisch nicht 
kompensierbar, wenn die Erstattung der Kosten für die Pflege in einem Pflege-
heim und für die häusliche Krankenpflege den Umfang und die Leistungsdauer 
gemäss OKP nicht annähernd erreichen (Urteil BGer 9C_146/2023 vom 
10.5.2023 E. 5.3.5 mit weiteren Hinweisen). 

Angesichts der restriktiven Vorgaben des Gesetzes zum Versicherungsobligato-
rium liegt in der Regel keine klare Verschlechterung des bisherigen Versiche-
rungsschutzes oder der bisherigen Kostendeckung im Sinne von Art. 2 Abs. 8 
KVV vor, wenn die bestehende Versicherung Pflegekosten nicht so deckt, dass 
auch die Leistungen gemäss Art. 25a sowie Art. 25 Abs. 2 lit. a KVG und Art. 7 
KLV (zumindest annähernd) gewährleistet sind (Urteile BGer 9C_146/2023 vom 
10.5.2023 E. 5.3.2; 9C_858/2016 vom 20.6.2017 E. 4.3).

3. Von den zwei kumulativen Voraussetzungen für die Versicherungsbefrei-
ung gemäss Art. 2 Abs. 8 KVV (vgl. oben E. 2.1) hat die Vorinstanz lediglich die 

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erste geprüft und festgestellt, die Versicherungsleistungen der D.________ seien 
nicht gleichwertig, keinesfalls höherwertig. Der Beschwerdeführer bestreitet dies.

3.1 Soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz überspitzten Formalismus 
vorwirft, kann dem nicht gefolgt werden. Art. 2 Abs. 8 KVV verlangt ausdrücklich 
eine schriftliche Bestätigung der zuständigen ausländischen Stelle. Dass 
D.________ das vom Beschwerdeführer am 25. November 2021 eingereichte 
Formular an der hierzu vorgesehenen Stelle nicht unterzeichnet und nicht abge-
stempelt hat, ist unbestritten (Vi-act. 1). Damit bestätigte D.________ nicht, dass 
der Beschwerdeführer während seines Aufenthaltes in der Schweiz durch eine 
Kranken- und Unfallversicherung abgedeckt ist, welche der OKP entspricht. 
Hieran ändert das Begleitschreiben von D.________ vom 22. November 2021 
nichts, welches einen Versicherungsschutz im Ausland bestätigt. Denn damit 
wird lediglich die weltweite Deckung der Versicherungsleistungen der 
D.________ bestätigt, nicht aber die verlangte Gleichwertigkeit. 

Am 20. März 2023 forderte die Vorinstanz den Beschwerdeführer noch einmal 
(à nouveau) auf, das durch D.________ unterzeichnete Formular einzureichen 
(Vi-act. 22), worauf dieser antwortete, der Versicherer sei aus grundsätzlichen 
Erwägungen nicht bereit, solche Formulare zu unterzeichnen. Dass damit keine 
Gleichwertigkeit besteht, ist damit noch nicht gesagt. Fest steht aber immerhin, 
dass D.________ nicht bereit ist, die vom Gesetzgeber verlangte Bestätigung 
abzugeben, womit die vorinstanzliche Feststellung, es mangle an dieser, nicht zu 
beanstanden und keineswegs überspitzt formalistisch ist. 

Was schliesslich die vom Beschwerdeführer vor Gericht eingereichte Bestätigung 
(z.Hd. der zuständigen Behörde des Kantons Schwyz) vom 16. Oktober 2023 
anbelangt, so vermag auch diese keinesfalls den Nachweis zu erbringen, dass 
der vereinbarte Versicherungsschutz gleichwertig ist, bzw. die Unterstellung un-
ter die schweizerische Versicherung eine klare Verschlechterung des bisherigen 
Versicherungsschutzes oder der bisherigen Kostendeckung zur Folge hätte, bzw. 
im Umkehrschluss, dass die ausländische Versicherung klar höherwertig ist (vgl. 
oben E. 2.4). Denn bestätigt wird durch D.________ lediglich, der Schutz ent-
spreche "weitestgehend" den Qualitätsanforderungen und die Höhe der Leistun-
gen sei in den AVB und Tarifbedingungen geregelt. Damit ist einzig bestätigt, 
dass hinsichtlich versicherter Leistungen die Gleichwertigkeit "weitestgehend" 
gegeben sei, Differenzen also bestehen, aber ungenannt bleiben. Und hinsicht-
lich der Kostendeckung erfolgt überhaupt keine Aussage. Dass sich diese aus 
den AVB und Tarifbedingungen ergibt, versteht sich von selbst; es stellt dies kei-
ne Bestätigung einer Gleichwertigkeit dar. Dies ist umso bedeutender, als sich 
die Vergleichbarkeit aus diesen auf das Deutsche Versicherungssystem ange-

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passten Versicherungsunterlagen nicht ohne weiteres ergibt. Dass die Schwyzer 
Behörde diese Bestätigung akzeptierte, ist für das vorliegende Verfahren, wel-
ches die Befreiung vom Versicherungsobligatorium während der Wohnsitznahme 
im Kanton Genf zum Gegenstand hat, ohne Bedeutung.

Damit aber bleibt es dabei, dass seitens D.________ keine Bestätigung im Sinne 
von Art. 2 Abs. 8 KVV vorliegt.

3.2.1 Was die Bedingung der Befreiung nach Art. 2 Abs. 8 KVV anbelangt, so gilt 
es zu wiederholen, dass die Unterstellung unter die OKP eine klare Verschlech-
terung des bisherigen Versicherungsschutzes oder der bisherigen Kostende-
ckung zur Folge haben müsste, bzw. im Umkehrschluss, dass die ausländische 
Versicherung klar höherwertig sein müsste (vgl. oben E. 2.4 und 2.5), was in An-
betracht, dass es sich um eine Härtefallregelung handelt, nach einem strengen, 
restriktiv zu behandelnden Massstab zu beurteilen gilt (vgl. oben E. 2.3).

3.2.2 Die Beurteilung hat anhand der vom Beschwerdeführer vor der Vorinstanz 
eingereichten Unterlagen (Vi-act. 9 ff.) zu erfolgen. Nachdem diese zu Fragen 
Anlass gaben, ersuchte das Gericht den Beschwerdeführer am 5. Februar 2025 
um Einreichung der für die Streitfrage relevanten Versicherungsunterlagen. Dies 
nicht zuletzt deshalb, weil sich die D.________ in der vorerwähnten "Bestäti-
gung" weitgehend auf einen generellen Verweis auf die AVB beschränkt. Mit 
Schreiben vom 26. Februar 2025 bestätigt der Beschwerdeführer, dass es sich 
bei den aktenkundigen Unterlagen um die relevanten Versicherungsunterlagen 
handelt, konkret nämlich:

- für den Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2022 um die AVB Krank-
heitskostenversicherung Tarif VHV und Tarif VHZ, Stand 1.1.2017 (Bf-act. 11.1 
und 11.2; Vi-act. 9) sowie

- für den Zeitraum 1. Januar bis 25. August 2023 um die AVB, Stand 1.1.2023 
(Bf-act. 24 und 38, Vi-act. 22). 

Mithin muss sich die Gleichwertigkeit (im oberwähnten Sinne) aus diesen Versi-
cherungsunterlagen zweifelsfrei ergeben.

3.2.3 Hinsichtlich Leistungskatalog gemäss Tarifbedingung VHV/VHZ (Stand 
1.1.2017 wie auch Stand 1.1.2023) fällt auf, dass der Kostenersatz für ambulante 
psychotherapeutische Behandlung 80% beträgt (je Ziff. 1.2.a), was keinesfalls 
Gleichwertigkeit zur OKP bedeutet. Wie die Vorinstanz zu Recht festhielt, kennt 
die KLV im Bereich ärztliche Psychotherapie zwar auch eine Limitierung (auf 40 
Sitzungen; Art. 3 KLV), gleichzeitig aber auch ein Verfahren zur Kostenübernah-
me bei Fortsetzung der Therapie nach 40 Sitzungen (Art. 3b KLV). Damit aber 

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besteht in einer wesentlichen Versicherungsleistung (psychotherapeutische Be-
handlung) keine Gleichwertigkeit, was allein schon gegen die Befreiung vom 
Versicherungsobligatorium spricht.

3.2.4 Vor allem aber kann hinsichtlich der häuslichen Krankenpflege (AVB 
Ziff. 1.15) keine Gleichwertigkeit bestätigt werden. In den Versicherungsschutz 
fallen Aufwendungen für ärztlich verordnete häusliche Krankenpflege im Sinne 
von Behandlungspflege und Grundpflege sowie gemäss AVB 2023 auch Unter-
stützungspflege. Die beiden letzteren jedoch limitiert auf bis zu vier Wochen. Die 
Grundpflege verlangt zudem, dass sie zur Vermeidung eines Krankenhausauf-
enthaltes erbracht wird und die Unterstützungspflege ist bei einer Pflegebedürf-
tigkeit mit Pflegegrad 2 bis 5 ausgeschlossen. Damit aber besteht nicht 
annähernd ein Versicherungsschutz, welcher in der OKP gestützt auf Art. 25a 
KVG i.V.m. Art. 33 lit. i KVV i.V.m. Art. 7 ff. KLV für die Akut-, Übergangs- sowie 
Langzeitpflege ambulant und in Pflegeheimen gewährleistet ist (vgl. BSK KVG-
Landolt, Art. 25a N 10 ff.; SBVR Soziale Sicherheit-Eugster, Kap. E, N 1185). 
Hieran ändert die Tatsache, dass gemäss AVB ein Versicherungsschutz für spe-
zialisierte ambulante Palliativversorgung besteht (AVB Ziff. 1.16 f. [V2017] resp. 
Ziff. 1.17 f. [V2023]), nichts, setzt die Erstattungsfähigkeit hier doch das Vorlie-
gen einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung 
voraus, was in der OKP keine Voraussetzung für den Kostenersatz von Pflege-
leistungen ist. In die AVB V2023 wurde auch die Übergangspflege (AVB Ziff. 1.19 
[V2023]) aufgenommen, wobei diese auf maximal 10 Tage limitiert ist, wogegen 
Art. 25a Abs. 2 KVG Versicherungsschutz während maximal zwei Wochen vor-
sieht (denen Pflegeleistungen nach Art. 25a KVG folgen können). Auch der in der 
OKP vorgesehene Selbstbehalt (vgl. Art. 25a Abs. 5 KVG) ändert am höherwerti-
gen Versicherungsschutz gemäss OKP nichts, beträgt dieser doch pro Jahr (vgl. 
BSK KVG-Landolt, Art. 25a N 150) maximal Fr. 5'825 (bei Leistungserbringung 
durch freiberufliche Pflegefachpersonen) bzw. Fr. 7'884 (bei Leistungserbringung 
im Pflegeheim), was weit weniger ist, als wenn diese Leistungen nicht versichert 
sind. Damit aber ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bei D.________ 
über keine mit der OKP vergleichbare Deckung für ambulant oder in einem Pfle-
geheim erbrachte Pflegeleistungen bei Pflegebedürftigkeit verfügt. Fehlt aber ei-
ne gleichwertige Pflegeversicherung, schliesst die Rechtsprechung eine klare 
Verschlechterung des bisherigen Versicherungsschutzes oder der bisherigen 
Kostendeckung bei Versicherungsabschluss in der Schweiz im Sinne von Art. 2 
Abs. 8 KVV aus (vgl. Urteil BGer 9C_146/2023 vom 10.5.2023 E. 5.3.2). 

3.3 Zusammenfassend steht damit aber fest, dass die gemäss Art. 2 Abs. 8 
KVV für die Befreiung vom Versicherungsobligatorium vorausgesetzte klare Ver-

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schlechterung des bisherigen Versicherungsschutzes nicht erfüllt ist, da zum ei-
nen eine fehlende Deckung für Pflegeleistungen gegeben ist und auch im Be-
reich der psychotherapeutischen Behandlung die Gleichwertigkeit verneint wer-
den muss. Nachdem es bereits an dieser Voraussetzung mangelt, musste die 
Vorinstanz die zweite kumulative Voraussetzung (dass sich der Beschwerdefüh-
rer aufgrund seines Alters und/oder seines Gesundheitszustandes nicht oder nur 
zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversichern könnte) 
nicht prüfen.

4. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuwei-
sen ist. Kosten sind keine zu erheben; Anspruch auf eine Parteientschädigung 
besteht bei diesem Verfahrensausgang keiner (Art. 61 lit. fbis und g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, BAG, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 20. März 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 3. April 2025