# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 02349671-d4e8-5503-842e-002cc57f0b5a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.08.2010 C-8240/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-8240-2008_2010-08-24.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-8240/2008/kui
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, 
Richter Michael Peterli, 
Gerichtsschreiberin Ingrid Künzli.

B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Franziskus Ott,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Revision, Verfügung vom 
28. November 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-8240/2008

Sachverhalt:

A.
Der  am  _______1965  geborene  Schweizer  Staatsangehörige 
B._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) hat gemäss den Vorak-
ten  (IV-Akten,  act.  31  und  98)  während  13  Jahren  in  der  Schweiz 
gearbeitet und dabei Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Inva-
lidenversicherung (AHV/IV) geleistet. Am 9. Dezember 1999 reichte er 
ein Gesuch um Gewährung von Leistungen der schweizerischen Inva-
lidenversicherung  (IV)  ein  (IV-Akten,  act.  1).  Er  machte  geltend,  er 
leide an verschiedenen  Beschwerden,  insbesondere  unter  schweren 
Rückenschmerzen.

B.
Mit Verfügung vom 8. September 2000 (IV-Akten, act. 20) sprach ihm 
die Sozialversicherungsanstalt  des Kantons Zürich, IV-Stelle ( im Fol-
genden:  IV-Stelle  Zürich)  aufgrund eines  Invaliditätsgrads von 100% 
ab dem 1. November 1999 eine ganze Invalidenrente zu. Die Abklärun-
gen hätten ergeben, dass seit November 1998 eine ununterbrochene 
krankheitsbedingte  Arbeitsunfähigkeit  in  erheblichem  Ausmasse  be-
stehe. Diagnostiziert  wurden eine anhaltende somatoforme Schmerz-
störung (ICD 10 F:45.4),  eine mittelgradige depressive Episode (ICD 
10 F:32.10), thorakovertebrales Syndrom bei Fehlhaltung/Fehlform mit 
muskulärer Dysbalance, Status nach Morbus Scheuermann und Trich-
terbrust  (IV-Akten,  act. 5  bis  15). Im Rahmen der  Rentenrevision im 
Jahre 2002 wurde keine rentenbeeinflussende Änderung des Gesund-
heitszustandes  festgestellt  und  die  Zusprechung  der  ganzen  Rente 
bestätigt (IV-Akten, act. 25).

C.
Nachdem der Beschwerdeführer am 5. Juli 2004 seine Wohnsitznahme 
in Thailand bekannt gegeben hatte (IV-Akten, act. 28), überwies die IV-
Stelle Zürich die IV-Akten am 16. Juli 2004 (IV-Akten, act. 29) an die 
Eidgenössische  Invalidenversicherung,  IV-Stelle  für  Versicherte  im 
Ausland  (im  Folgenden: IVSTA oder  Vorinstanz).  Mit  Verfügung  vom 
30. August  2004 (IV-Akten,  act. 31)  bestätigte diese die  Gewährung 
einer ganzen Rente.

D.
Nach  Eröffnung  eines  weiteren  Revisionsverfahrens  und  Einholen 
aktueller medizinischer Beurteilungen erliess die IVSTA am 6. August 

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2008 einen Vorbescheid (IV-Akten, act. 87). Es wurde in Aussicht ge-
stellt, die ganze Invalidenrente aufzuheben. Aus den erhaltenen Unter-
lagen gehe hervor, dass der Beschwerdeführer seit dem 10. Dezember 
2007 wieder eine dem Gesundheitszustand angepasste Tätigkeit aus-
üben  könne,  in  welcher  er  mehr  als  50% des  Erwerbseinkommens 
ohne Gesundheitsschaden erzielen könnte.

E.
In seinen Eingaben vom 26. September 2008 (IV-Akten, act. 89) und 
29.  Oktober  2008  (IV-Akten,  act.  92)  wandte  sich  der  Beschwerde-
führer, vertreten durch Rechtsanwalt  Franziskus Ott,  gegen den Vor-
bescheid und beantragte, es sei  weiterhin eine ganze Invalidenrente 
zu gewähren. Zur Begründung machte er insbesondere geltend, sein 
Gesundheitszustand habe sich nicht massgeblich verbessert. Eine all -
fällig festgestellte Verbesserung des Gesundheitszustandes sei zudem 
ausschliesslich auf die Wohnsitznahme in Thailand zurückzuführen, da 
sich das wärmere Klima positiv auf seine Beschwerden auswirke. Bei 
einer  Rückkehr  in  die  Schweiz  müsste  sein  Gesundheitszustand  er-
neut beurteilt werden. Zudem würden in Thailand weit geringere Löhne 
bezahlt, weshalb diese Einkommensdifferenz im Einkommensvergleich 
berücksichtigt werden müsste. 

F.
Mit Verfügung vom 28. November 2008 (IV-Akten, act. 96) stellte die 
IVSTA fest, ab dem 1. Februar 2009 bestehe kein Anspruch mehr auf 
eine  Invalidenrente.  Sie  wiederholte  im  Wesentlichen  die  bereits  im 
Vorbescheid  angeführte  Begründung. Weiter  führte  sie  aus,  für  Ver-
sicherte mit Wohnsitz in Thailand bestehe keine Anspruch auf Renten, 
die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprächen. Zudem 
könne die Wohnsitznahme in einem anderen Land keinen Einfluss auf 
den Einkommensvergleich haben.

G.
Gegen diese Verfügung reichte der Beschwerdeführer am 22. Dezem-
ber  2008  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  ein  und  be-
antragte, es sei ihm für die Zeit ab dem 1. Februar 2009 weiterhin eine 
ganze IV-Rente  zuzusprechen –  unter  Kosten-  und Entschädigungs-
folge. Eventualiter  sei  die Beschwerdegegnerin anzuhalten,  den Ver-
sicherten erneut  medizinisch abklären zu lassen. Er  verwies auf  die 
Ausführungen  im  vorinstanzlichen  Verfahren  und  machte  weiter 
geltend,  der  Gesundheitszustand  sei  aus  Sicht  des  Gutachters  Dr. 

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med.  G._______  vom  10.  Dezember  2007  in  psychischer  Hinsicht 
stabil,  solange  er  in  Thailand  lebe.  Wie  sich  sein  Zustand  in  der 
Schweiz entwickeln würde, gehe aus diesem Gutachten nicht hervor. E 
contrario müsse  aber  davon  ausgegangen  werden,  dass  sich  seine 
Gesundheit  in  der  Schweiz verschlechtern  würde. Er  werde Anfangs 
2009 in die Schweiz zurückkehren,  da er ohne IV-Rente in Thailand 
nicht mehr leben könne. Es bestehe also Gelegenheit, ihn erneut ärzt -
lich  untersuchen  zu  lassen,  um  die  Arbeitsfähigkeit  in  der  Schweiz 
feststellen  zu lassen und anschliessend einen Einkommensvergleich 
durchzuführen. 

H.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 11. Mai 2009, 
dem Beschwerdeführer sei in teilweiser Gutheissung der Beschwerde 
mit Wirkung ab dem 1. Februar 2009 eine halbe Rente zu gewähren. 
Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, die beiden im Verwal-
tungsverfahren  eingeholten  Gutachten  (IV-Akten,  act.  76,  77)  seien 
von den beigezogenen IV-Ärzten widersprüchlich und fragwürdig inter-
pretiert  worden,  weshalb im Rahmen des Beschwerdeverfahrens die 
Beurteilung eines dritten Arztes eingeholt worden sei. Dessen Bericht 
vom  7.  April  2009  (IV-Akten,  act.  100)  komme  zum  Schluss,  dass 
gestützt  auf  die  beiden  Gutachten  aus  somatischen  Gründen  das 
Weiterbestehen einer Arbeitsunfähigkeit von 70% in der früher ausge-
übten Tätigkeit als Allrounder auf dem Bau festzustellen sei. Demge-
genüber sei  aufgrund der eingetretenen Besserung des psychischen 
Zustandes  in  leichteren  Verweistätigkeiten  nur  noch  eine  Arbeitsun-
fähigkeit  von  40%  gegeben.  Aus  dem  psychiatrischen  Gutachten 
ergebe  sich  eine  eindeutige  Besserung  des  diesbezüglichen  Zu-
standes. Wie sich der Zustand des Beschwerdeführers nach Rückkehr 
2009  in  die  Schweiz  entwickelt  habe,  sei  vorliegend  nicht  mass-
gebend,  diesbezügliche  Änderungen  müssten  in  Rahmen  eines 
weiteren Revisionsverfahren geltend gemacht werden.

I.
Mit Eingabe vom 28. Mai 2009 verzichtete der Beschwerdeführer aus-
drücklich auf die Einreichung einer Replik.

J.
Nachdem der Beschwerdeführer am 14. April und am 3. Mai 2010 wei-
tere medizinische Unterlagen eingereicht hatte, eröffnete der Instruk-

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tionsrichter erneut den Schriftenwechsel und gab der Vorinstanz Gele-
genheit zur Stellungnahme. 

K.
Mit Eingabe vom 8. Juni 2010 hielt die Vorinstanz an ihren Rechtsbe-
gehren  fest.  Der  Psychiater  des  ärztlichen  Dienstes  der  IVSTA,  Dr. 
B._______, habe in seinem Bericht vom 28. Mai 2010 festgehalten, die 
neu eingereichten Unterlagen seien nicht geeignet, die im Gutachten 
vom  10.  Dezember  2007  von  Dr.  G._______  getroffenen 
Feststellungen in Frage zu stellen.

L.
Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 wurde der Schriftenwechsel wieder 
geschlossen.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Un-
terlagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägun-
gen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Angefochten ist die Verfügung der IVSTA vom 28. November 2008, mit 
welcher  die  ganz  Invalidenrente  des  Beschwerdeführers  revisions-
weise ab dem 1. Februar 2009 aufgehoben wurde.

1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom  17. Juni  2005  (VGG,  SR  173.32),  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021; vgl. Art. 37 VGG) sowie des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 
2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, 
SR 830.1;  vgl.  Art.  3  Bst.  dbis  VwVG). Dabei  finden  nach  den  allge-
meinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  diejenigen  Rechtssätze  An-
wendung,  welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung 
haben (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch Art. 53 Abs. 2 VGG).

1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern keine Aus-
nahme  nach  Art. 32  VGG  vorliegt.  Als  Vorinstanzen  gelten  die  in 
Art. 33  VGG  genannten  Behörden.  Die  eidgenössische  IV-Stelle  für 

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Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinne von Art.  33 Bst. d 
VGG. Die  Zuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  zur  Beurtei-
lung von Beschwerden gegen Verfügungen dieser IV-Stelle ist zudem 
in Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) ausdrücklich vorgesehen. 

Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der vorliegen-
den Beschwerde zuständig.

1.3 Nach Art. 59 ATSG ist zur Beschwerdeführung vor dem Bundes-
verwaltungsgericht legitimiert,  wer durch die angefochtene Verfügung 
berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Der Beschwerdeführer 
hat am vorinstanzlichen Verfahren als Partei teilgenommen. Er ist als 
Adressat  durch die  angefochtene Verfügung besonders  berührt,  und 
hat an ihrer Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse. 
Nachdem der einverlangte Verfahrenskostenvorschuss fristgerecht ge-
leistet wurde, ist auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwer -
de einzutreten (Art. 60 ATSG; vgl. auch Art. 20 Abs. 1 und 3, Art. 50 
und Art. 52 VwVG).

1.4 Mit der Beschwerde kann gerügt werden, die vorinstanzliche Ver-
fügung  verletze  Bundesrecht,  beruhe  auf  einer  unrichtigen  oder  un-
vollständigen  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  oder 
sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

1.5 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut -
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).

2.
Im Folgenden sind die für  die materielle Beurteilung der Streitsache 
wesentlichen  schweizerischen  Rechtssätze  und  die  von  der  Recht-
sprechung dazu entwickelten Grundsätze darzustellen.

2.1 Nach ständiger Praxis stellen die Sozialversicherungsgerichte bei 
der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeit -
punkt des Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (hier: 28. No-

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vember 2008) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. BGE 129 V 1 E.  1.2 
mit Hinweis). Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen 
materiellen  Rechtssätze  massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu 
Rechtsfolgen  führenden  Tatbestandes  Geltung  hatten  (BGE  130  V 
329). Vorliegend sind insbesondere auch die Änderungen des IVG und 
des  ATSG vom 6. Oktober  2006  (5.  IV-Revision,  AS  2007  5129,  in 
Kraft  seit  1. Januar  2008)  zu  beachten,  da  die  angefochtene (Revi-
sions-)Verfügung  nach  Inkrafttreten  der  entsprechenden  Bestimmun-
gen  ergangen  ist  (vgl.  auch  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  2.  Aufl., 
Zürich Basel  Genf 2009, Art. 82 Rz. 5 und 6 [ im Folgenden: KIESER, 
ATSG]).

2.2 Gemäss  Art. 28  Abs. 1  IVG (in  der  von 2004  bis  Ende  2007  in 
Kraft  gestandenen  Fassung)  haben  Versicherte  Anspruch  auf  eine 
Viertelsrente,  wenn  sie  zu  mindestens  40 % invalid  sind,  bei  einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht  ein Anspruch auf  eine 
halbe Rente, bei mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei 
mindestens 70 % auf eine ganze Rente. Hieran hat die 5. IV-Revision 
nichts geändert (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit dem 1. Januar 2008 
gültigen Fassung). Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 
50 % entsprechen, werden jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die 
ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art. 13 ATSG)  in  der 
Schweiz haben (vgl. Art. 28 Abs. 1 ter IVG in der  von 2004 bis  Ende 
2007 in Kraft gestandenen Fassung und Art. 29 Abs. 4 IVG in der seit 
dem 1. Januar 2008 gültigen Fassung).

2.3 Weiter hat nur Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Inva-
lidenversicherung,  wer  bei  Eintritt  der  Invalidität  während  einer 
gesetzlich festgelegten Mindestdauer Beiträge an die Alters-,  Hinter-
lassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat. Diese be-
trägt nach den Bestimmungen der 4. IV-Revision ein Jahr, nach jenen 
der 5. IV-Revision drei Jahre (vgl. Art. 36 Abs. 1 IVG).

Der Beschwerdeführer hat laut dem Auszug aus seinem individuellen 
Konto (IV-Akten, act. 98) während mehr als drei Jahren Beiträge an die 
AHV/IV entrichtet, so dass diese Anspruchsvoraussetzung erfüllt ist.

2.4 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit  (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Un-
fall  sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit  ist  der durch Beein-
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 

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verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver-
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 
dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn 
sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG, in 
Kraft sei 1. Januar 2008). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beein-
trächtigung der körperlichen,  geistigen oder psychischen Gesundheit 
bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder 
Aufgabenbereich zumutbare Arbeit  zu leisten. Bei  langer Dauer wird 
auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben-
bereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

Der  Begriff  der  Invalidität  ist  demnach  nicht  nach  medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu erzielen (BGE 110 V 275 E. 4a, BGE 102 V 166). Dabei sind die 
Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf 
bzw. der bisherigen Tätigkeit,  sondern  – wenn erforderlich  – auch in 
zumutbaren Verweistätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also 
nach wirtschaftlichen und nicht  nach medizinischen Grundsätzen zu 
ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit einzig auf 
die objektiven wirtschaftlichen Folgen einer funktionellen Behinderung 
an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der funk tionellen 
Einschränkung (BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). 

2.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder 
auf  Gesuch  hin  für  die  Zukunft  entsprechend  erhöht,  herabgesetzt 
oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt 
jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die ge-
eignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu be-
einflussen. Eine Invalidenrente ist demgemäss nicht nur bei einer we-
sentlichen  Veränderung  des  Gesundheitszustandes,  sondern  auch 
dann  revidierbar,  wenn  sich  die  erwerblichen  Auswirkungen  des  an 
sich  gleich  gebliebenen  Gesundheitszustandes  erheblich  verändert 
haben (BGE 130 V 343 E. 3.5, BGE 117 V 198 E. 3b mit Hinweisen). 
Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich 
des Sachverhaltes,  wie er  im Zeitpunkt  der  letzten,  der versicherten 
Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung,  welche auf  einer  mate-
riellen  Prüfung  des  Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachver-

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haltsabklärung,  Beweiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkom-
mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerb-
lichen Auswirkungen des Gesundheitszustands)  beruht,  mit  demjeni-
gen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung respektive des Einspra-
cheentscheides (BGE 133 V 108 E. 5.4). Unerheblich unter revisions-
rechtlichen  Gesichtspunkten  ist  dagegen  nach  ständiger  Rechtspre-
chung die unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unver-
ändert gebliebenen Sachverhaltes (BGE 112 V 371 E. 2b mit Hinwei-
sen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a). Neue, abweichende Beurtei-
lungen sind revisionsrechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck 
von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind (BGE 117 V 198 
E. 3b, BGE 112 V 387 E. 1b)

Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine anspruchsbeeinflussende Änderung 
von  dem  Zeitpunkt  an  zu  berücksichtigen,  in  dem  angenommen 
werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist 
in jedem Fall beachtlich, nachdem sie ohne wesentlichen Unterbruch 
drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. 
Eine  Rente  kann  gemäss  Art.  88bis Abs.  2  IVV  frühestens  ab  dem 
ersten  Tag  des  zweiten  der  Zustellung  der  Verfügung  folgenden 
Monats herabgesetzt werden – es sei denn, der Bezüger hätte die bis-
herige Rente unrechtmässig erwirkt oder seine Meldepflichten verletzt.

2.6 Zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ist die Verwaltung und im Be-
schwerdefall  das  Gericht  auf  Unterlagen  angewiesen,  die  die  Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen 
haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist  es, den Gesundheits-
zustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Um-
fang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits-
unfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte  eine  wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 
versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 
E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc).  Die rein 
wirtschaftlichen  und  rechtlichen  Beurteilungen,  insbesondere  im  Zu-
sammenhang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, obliegen da-
gegen der Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht.

2.7 Hinsichtlich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all -
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be-
rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

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ist,  in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet  und  ob  die 
Schlussfolgerungen der  Expertin  oder  des Experten begründet  sind. 
Ausschlaggebend  für  den  Beweiswert  ist  grundsätzlich  somit  weder 
die  Herkunft  eines  Beweismittels  noch  die  Bezeichnung  der  einge-
reichten oder  in  Auftrag  gegebenen Stellungnahme als  Bericht  oder 
Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c).

3.
Die IV-Stelle Zürich hatte dem Beschwerdeführer mit  Verfügung vom 
8. September  2000  unter  Feststellung  eines  Invaliditätsgrades  von 
100%  eine  ganze  Invalidenrente  zugesprochen  (IV-Akten,  act.  20), 
welche  am 10.  April  2002  ohne  eingehende  Abklärungen  revisions-
weise bestätigt wurde (IV-Akten, act. 25). Nachdem die Zuständigkeit 
durch die Wohnsitznahme des Beschwerdeführers in Thailand an die 
IVSTA übergegangen war, bestätigte auch diese am 30. August 2004 
die Zusprechung einer ganzen Rente ohne Vornahme weiterer Abklä-
rungen (IV-Akten, act. 31). Die letzte materielle Prüfung des Rentenan-
spruchs mit umfassender rechtskonformer Sachverhaltsabklärung und 
Beweiswürdigung fand demnach im Rahmen des Verfahrens statt, das 
mit der in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 8. September 2000 
abgeschlossen wurde.

3.1 Im vorliegenden Verfahren hat das Bundesverwaltungsgericht so-
mit zunächst zu prüfen, ob – und gegebenenfalls ab wann – sich der  
gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers bzw. dessen Auswir-
kungen auf  seine Arbeits-  und  Leistungsfähigkeit  seit  der  Verfügung 
vom 8. September 2000 bis zum Erlass der hier streitigen Verfügung 
vom 28. November  2008  in  massgeblicher  Weise verändert  und  da-
durch eine Minderung des Invaliditätsgrades verursacht bzw. eine He-
rabsetzung der  IV-Rente  begründet  hat. Strittig  ist  insbesondere,  ob 
sich die tatsächlichen Verhältnisse und der Gesundheitszustandes des 
Beschwerdeführers wesentlich verändert  haben oder ob lediglich ein 
im Wesentlichen  unverändert  gebliebener  Sachverhalt  durch die  be-
gutachtenden Ärzte unterschiedlich gewürdigt worden ist.

3.2 Der Rentenbescheid für eine ganze Invalidenrente mit einem Inva-
liditätsgrad  von  100%  der  IV-Stelle  Zürich  vom  8. September  2000 
stützte sich auf verschiedene Arztberichte:

3.2.1 Dr.  med.  U._______,  FMH  physikalische  Medizin  und 
Rehabilitation,  Spezialistin  Rheumatologie,  diagnostiziere  am  14. 

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Dezember  1998  ein  Thorakokolumbovertebralsyndrom  bei  WS-FF 
Hyperkyphose  der  BWS,  WS-FH  Muskulare  Dysbalance  und  Status 
nach  Morbus  Scheuermann.  Zur  Arbeitsfähigkeit  äusserte  sie  sich 
nicht  (IV-Akten, act. 6) .

3.2.2 Im  Bericht  vom  3.  Februar  2000  kam  Dr.  med.  M._______, 
innere Medizin FMH, zum Schluss, der Beschwerdeführer sei wegen 
einer Wirbelsäulenveränderung für die bisherige Tätigkeit auf der Bau-
stelle ungeeignet. Er sei jedoch zu 100% arbeitsfähig in einer vorwie-
gend sitzenden Tätigkeit  ohne Tragbelastung. Als Befund hielt  er ein 
Thorakokolumbovertebralsyndrom,  Hyperkyphose  der  BWS  mit  Keil-
wirbelbildung Th 8 und 9 sowie degeneratvie Veränderungen, musku-
läre  Dysbalance,  Status  nach  Morbus  Scheuermann  sowie  einen 
Verdacht auf eine somatoforme Schmerzstörung fest (IV-Akten, act. 8 
und 9, vgl. auch act. 11).

3.2.3 Dr. V._______ und Dr. S._______, Rheumaklinik und Institut für 
physikalische Medizin, _______, beurteilten den Beschwerdeführer am 
10. März 2000 als für mittelschwere bis leichte körperliche Arbeiten als 
zu 100% arbeitsfähig und für schwere körperliche Arbeiten zu 100% 
arbeitsunfähig.  Die  Evaluation  der  funktionellen  Leistungsfähigkeit 
zeige,  dass  leichte  körperliche  Tätigkeiten  realisierbar  seien.  Eine 
Umschulung sei aufgrund der dürftigen Schulbildung und einer leich-
ten  Legasthenie  nur  begrenzt  möglich.  Die  lumbalen  Rücken-
schmerzen träten seit Herbst 1998 auf. Im Liegen nähmen sie ab und 
strahlten  nicht  in  die  Beine  aus.  Unter  Belastung  träten  zudem 
Schmerzen  im  Bereich  der  Brustwirbelsäule  auf.  Bisher  bestünden 
keine  Miktions-  oder  Defakationsprobleme. Als  Diagnose  hielten  sie 
ein  thorakovertebrales  Syndrom  bei  Fehlhaltung/Fehlform  mit  mus-
kulärer Dysbalance, Status nach Morbus Scheuermann und Trichter-
brust fest (IV-Akten, act. 13 und 14). 

3.2.4 Dr. med. E._______ und Dr. med. A._______,  Klinik  _______, 
stellten in ihren Kurzberichten vom 10. Januar 1999 und vom 7.  Mai 
2000 eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD 10 F:45.4) 
und eine mittelgradige depressive Episode (ICD 10 F:32.10) fest. Sie 
führten aus, der Gesundheitszustand sei stationär und es gebe keine 
Veränderung  bezüglich  der  Arbeitsfähigkeit.  Der  Beschwerdeführer 
reagiere  auf  körperliche  Belastung,  auch  im  Haushalt,  sofort  mit 
starken Schmerzen im Rücken, die ihn anschliessend während Tagen 
quälten. Er könne dann kaum ruhig sitzen oder über einen längeren 

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Zeitraum liegen. Sein Denken drehe sich fast ausschliesslich um seine 
Schmerzen  bzw.  darum,  was  er  machen  könne,  damit  sie  nicht 
schlimmer  würden.  Er  sei  zur  Zeit  nicht  in  der  Lage,  seine 
Konzentration  zumindest  für  einen  längeren  Zeitraum  auf  andere 
Themen zu lenken. Dies führe zu einer Arbeitsunfähigkeit  von 100% 
(IV-Akten, act. 7 und 15) .

3.3 Die  Vorinstanz  beauftragte  in  dem  im  Jahre  2005  eröffneten 
Revisionsverfahren – nachdem medizinische Abklärungen in Thailand 
zu  wenig  aussagekräftige  Ergebnisse  geliefert  hatten  –  Dr.  med. 
L._______,  Spezialarzt  FMH  für  Rheumatologie,  und  Dr.  med. 
G._______, Psychiatrie Psychotherapie FMH, mit der Erstellung eines 
interdisziplinären Gutachtens in der Schweiz. Diese untersuchten den 
Beschwerdeführer  am  14. November  und  10.  Dezember  2007  (IV-
Akten, act. 76 und 77).

3.3.1 Die  Gutachter  hielten  gemeinsam  fest,  an  der  aktenkundigen 
Situation  einer  leichten  Fehlhaltung  der  Wirbelsäule  und  mässig-
gradigen degenerativen Veränderungen bei einem Status nach Morbus 
Scheuermann habe  sich  nichts  geändert.  Der  Beschwerdeführer  sei 
aus Sicht des Rheumatologen zufolge seiner Wirbelsäulenpathologie, 
aber  auch  seiner  Konstitution  für  eine  Arbeit  im  Bauhauptgewerbe 
deutlich  eingeschränkt.  Eine  Arbeit,  die  diesen  Faktoren  Rechnung 
trage, wäre ihm aber voll zumutbar. Zudem könnte er seine Beschwer-
den durch das Erbringen von Eigenleistungen sicher minimieren. Der 
Psychiater  stelle  die  Diagnose  einer  anhaltenden  somatoformen 
Schmerzstörung. Angesichts  der  gebesserten  Komorbidität  liege  die 
Einschränkung der  Arbeitsfähigkeit  noch bei  ca. 40%. Es bestünden 
ungünstige krankheitsfremde Faktoren. Bei  der  interdisziplinären Be-
urteilung  könne  auf  den  psychiatrischen  Gesichtspunkt  abgestellt 
werden. 

3.3.2 Dr. L._______ stellte in seiner Begutachtung (IV-Akten, act. 76) 
insbesondere  fest,  es  liege  ein  chronifiziertes  thorakovertebrales 
Schmerzsyndrom vor,  mit  mässiggradiger  Fehlhaltung,  leichtgradiger 
degenerativer  Veränderung  bei  Status  nach  Morbus  Scheuermann, 
Dekonditionierung  zufolge  jahrelanger  Untätigkeit  sowie  extrasoma-
tischen Gründe; weiter bestehe ein chronifiziertes lumbales Schmerz-
syndrom mit leichter Fehlhaltung und altersnormaler Klinik, Radiologie 
und Dekonditionierung. Rechts träten intermittierende Knieschmerzen 
–  vereinbar  mit  einer  diskreten Chondropathia  patellae  –  auf,  sowie 

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belastungsabhängige  Daumenschmerzen  rechts,  möglicherweise  zu-
folge  eines  Beugesehnenknotens.  Am  Gesamtbild  habe  sich  im 
Vergleich zu den in den Akten festgehaltenen Befunden und Diagno-
sen  nichts  geändert.  Für  eine  Tätigkeit  mit  leichter  bis  höchstens 
mittelschwerer  Rückenbelastung  sei  der  Beschwerdeführer  unverän-
dert (vgl. dazu die Einschätzung der Rheumaklinik _______, IV-Aken, 
act. 13) aber zu 100% arbeitsfähig. Wünschenswert sei eine Arbeit mit 
wechselbelastender Körperhaltung. 

3.3.3 Der  begutachtende Psychiater,  Dr. med. G._______  (IV-Akten, 
act.  77)  schloss  aus  den  Untersuchungen  im  Wesentlichen,  der 
Beschwerdeführer  sei  seit  1999  zu  100%  invalid  gewesen.  Seine 
psychische  Verfassung  habe  sich  aber  dank  dem  langjährigen 
Aufenthalt in Thailand verbessert. Nach den Kriterien von Ulrich Meyer 
könne  heute  höchstens  noch  eine  40%-ige  Einschränkung  der 
Arbeitsfähigkeit  angenommen  werden.  Wann  die  Verbesserung 
eingetreten  sei,  könne  nicht  präzise  festgelegt  werden,  da  der 
psychische  Zustand  des  in  Thailand  lebenden  Beschwerdeführer 
schwierig  zu  beobachten  sei.  Es  sei,  davon auszugehen,  dass  eine 
längerfristige  Stabilisierung  eintrete.  Die  beschriebenen  Einschrän-
kungen beträfen alle Tätigkeiten, welche der Beschwerdeführer ausge-
übt  habe.  Solange  er  in  Thailand  lebe,  sei  eine  psychiatrische 
Behandlung  nicht  indiziert.  Der  Beschwerdeführer  könne  ähnliche 
Arbeiten  ausführen,  wie  er  dies  früher  als  Allrounder  bereits  getan 
habe. 

3.3.4 Für  die  IVSTA  würdigte  am  21.  März  2008  Dr.  B._______, 
medizinischer  Dienst,  (IV-Akten,  act.  82)  das  Gutachten  der  Dres. 
G._______  und  L._______.  Er  kam  zum  Schluss,  dass  der 
Beschwerdeführer  in  der  angestammten  Tätigkeit  zu  40% 
arbeitsunfähig  sei,  in  einer  Verweistätigkeit  sei  er  ebenfalls  zu  40% 
eingeschränkt. Er hielt  dazu fest,  die objektiven Befunde seien ohne 
grosse  Besonderheiten.  Zu  beachten  sei  die  Stimmungslage,  der 
Beschwerdeführer  sei  lebhaft  aber  missmutig,  resigniert  mit 
subdepressiven  Momenten,  ohne  Suizidialität.  Er  leide  weiterhin  an 
einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und rezidivierenden 
depressiven Beschwerden, aktuell sei eine leichte Episode feststellbar. 
Dr. G._______ stelle aus psychiatrischer Sicht eine Verbesserung fest, 
welche auf den Aufenthalt des Beschwerdeführers in Thailand zurück-
zuführen sei. Es dürfe eine Stabilisierung erwartet werden.

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3.3.5 Dr.  med.  R._______,  Facharzt  für  Chirurgie,  des  Regionalen 
Ärztlichen  Dienst  Rhone  erstellte  am  29. April  2008  einen  Schluss-
bericht  (IV-Akten,  act.  84).  Darin  hielt  er  eine  60%-ige  Ar-
beitsunfähigkeit  des Beschwerdeführers sowohl in der bisherigen als 
auch  in  einer  Verweistätigkeit  fest.  Der  Gesundheitszustand  sei 
stabilisiert. Er bezeichnete die Beurteilung von Dr. B._______ vom 21. 
März 2008 insofern als irrtümlich, als dieser den Grad der zumutbaren 
Arbeitsfähigkeit  mit  der  Einschränkung  der  Arbeitsfähigkeit  zu 
verwechseln scheine. Im Weiteren fasste er  die Befunde und daraus 
gezogenen Schlüsse der Gutachter zusammen.

3.3.6 Auf Nachfrage der IVSTA betreffend den unterschiedlichen fest-
gelegten  Arbeitsfähigkeiten  hielt  Dr.  B._______  an  seiner  Ein-
schätzung fest (IV-Akten, act. 86) und führte dazu aus, im psychiat ri-
schen Gutachten von Dr. G._______ werde auf Seite 8 eine Arbeitsun-
fähigkeit von 40% festgehalten. Dr. R._______ gebe in seiner Stellung-
nahme vom 29. April  2008 eine Arbeitsunfähigkeit  von 60% an,  was 
mit  dem Gutachten nicht  übereinstimme. Seine eigene Einschätzung 
vom 21. März 2008 erfahre daher keine Änderung.

3.3.7 Gestützt auf diese medizinischen Unterlagen hob die IVSTA mit 
Verfügung vom 28. November 2008 die ganze Invalidenrente des Be-
schwerdeführers auf.

3.3.8 Im Beschwerdeverfahren  unterbreitete  die  IVSTA die  medizini-
schen Unterlagen nochmals ihrem medizinischen Dienst zur Beurtei-
lung.  Für  diesen  fasste  Dr.  T._______  am  7.  April  2009  den 
Sachverhalt  zusammen und schloss aus den vorliegenden Berichten 
(IV-Akten,  act.  100),  der  Beschwerdeführer  sei  in  seiner  früheren 
Tätigkeit  zu  100%  arbeitsunfähig,  die  Verbesserung  des  nicht-
somatischen Gesundheitszustandes sei zudem fraglich.

Aufgrund dieser Beurteilung beantragte die IV-Stelle im Rahmen des 
Vernehmlassungsverfahrens die teilweise Gutheissung der Beschwer-
de und die Gewährung einer halben Invalidenrente.

4.
Im  Folgenden  ist  zu  prüfen,  ob  aufgrund  der  vorliegenden  medi-
zinischen  Unterlagen  auf  eine  Verbesserung  der  gesundheitlichen 
Situation  geschlossen  werden  kann,  die  eine  revisionsweise  Aufhe-
bung bzw. Herabsetzung der IV-Rente rechtfertigen könnte.

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4.1 Gemäss  den  vorliegenden  Arztberichten  und  Gutachten  ist 
bezüglich  des Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zunächst 
festzuhalten,  dass  in  somatischer  Hinsicht  –  betreffend  dem 
diagnostizierten thorakovertebralen Schmerzsyndrom bei Status nach 
Morbus Scheuermann  mit  Trichterbrust  –  unter  den  begutachtenden 
Ärzten grundsätzlich Einigkeit besteht (IV-Akten, act. 6, 8, 9, 11, 13, 
14, 76, 82, 85 und 100). In dieser Beziehung hat keine Verbesserung 
der  beobachteten  Einschränkungen  stattgefunden.  Wenn  der  begut-
achtende Arzt, Dr. L._______ diesbezüglich ausführt (IV-Akten, act. 76 
S.  11),  er  schätze  die  Arbeitsunfähigkeit  für  eine  Tätigkeit  als 
Bauarbeiter  auf  lediglich 60% bis  70% – und nicht  wie  ursprünglich 
festgehalten auf 100% – ein, so begründet er dies damit, dass auch in 
der  früheren  Tätigkeit  wohl  immer  wieder  leichtere,  zumutbare 
Arbeiten anfallen würden. Diese Annahme beruht jedoch zweifelsohne 
nicht  auf  der  ärztlichen  Feststellung  einer  Verbesserung  des 
Gesundheitszustandes  des  Beschwerdeführers,  sondern  lediglich  in 
einer anderen Würdigung des gleich gebliebenen Sachverhaltes, was 
eine  revisionsweise  Änderung  der  Festlegung  der 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit  nicht  erlaubt.  An der  vollen  Arbeitsunfähigkeit 
als Bauarbeiter ist deshalb festzuhalten. Aus rein somatischer Sicht ist 
der  Beschwerdeführer  –  wie  aus  den  Berichten  und  Beurteilungen 
übereinstimmend hervorgeht,  allerdings für leichte angepasste Tätig-
keiten  voll  arbeitsfähig;  dies  wurde  aber  bereits  im  Zeitpunkt  der 
Rentengewährung so festgehalten (vgl. E. 3.2.2 und 3.2.3 hiervor). 

4.2 Weiter ist zu prüfen, ob mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine 
Verbesserung der  nicht-somatischen Beschwerden des Beschwerde-
führers nachgewiesen worden ist, welche sich auf seine Arbeitsfähig-
keit in einer leichten Verweistätigkeit massgeblich auswirkt.

4.2.1 Dr. G._______ hat in seinem Gutachten u.a. ausgeführt, die psy-
chische Verfassung des Beschwerdeführers habe sich dank dem lang-
jährigen Aufenthalt  in  Thailand verbessert.  Nach den bundesgericht-
lichen Kriterien könne heute höchstens noch eine 40%-ige Einschrän-
kung der Arbeitsfähigkeit angenommen werden. Der Beschwerdeführer 
zeige in Hinsicht auf Schmerzen generell ein maladaptives Verhalten. 
Da er auf diese fixiert sei, hypochondrische Befürchtungen hege und 
eine  Schmerzausdehnung  aufweise,  könne  die  Diagnose  einer  an-
haltenden  somatoformen Schmerzstörung  bestätigt  werden. Er  leide 
auch  an  psychischen  Beschwerden.  Es  sei  eine  gewisse  Entwick-
lungsstörung  vorhanden  gewesen,  welche  dazu führe,  dass  der  Be-

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schwerdeführer depressiv reagiere. Bereits früher seien mittelgradige 
depressive Episoden festgestellt worden. Diese sei er bis heute nicht 
losgeworden, es fänden sich nach wie vor entsprechende Symptome 
(Konzentrationsschwierigkeiten,  Neigung  zu  Trauerreaktionen,  gele-
gentlicher Alkoholabusus, Schlafstörungen). Dies korreliere mit den Er-
gebnissen der testpsychologischen Untersuchung. Da die depressive 
Krankheit  seit  Jahren andauere und es  zu Schüben komme,  müsse 
auch  eine  rezidivierende  depressive  Störung  diagnostiziert  werden. 
Diese sei derzeit leichtgradig ausgeprägt, obschon sich der Beschwer-
deführer nicht psychiatrisch behandeln lasse. 

Eine  anhaltende  somatoforme  Schmerzstörung  stelle  für  sich  ge-
nommen keinen Grund für eine definitive Einschränkung der Arbeits-
fähigkeit dar. Gemäss den von Ulrich Meyer formulierten Kri terien sei 
vielmehr  zu  fragen,  wie  weit  die  betroffene  Person  fähig  sei,  die 
Schmerzen zu überwinden und zu arbeiten. Grundvoraussetzung sei 
dabei  das Aufbringen eines guten Willens. Die Willensbildung könne 
durch krankheitsfremde Faktoren beeinträchtigt werden. 

Vorliegend  bestünden  Hinweise  darauf,  dass  der  Beschwerdeführer 
seine  Schmerzen  nicht  vollständig  überwinden  könne:  es  liege  eine 
auffällige  prämorbide  Persönlichkeitsstruktur  und  eine  mässig 
ausgeprägte psychiatrische Komorbidität vor. Für die Überwindbarkeit 
der Schmerzen spreche demgegenüber, dass keine chronischen kör-
perlichen  Begleiterkrankungen  vorlägen  und  dass  es  keinen  Verlust 
der sozialen Integration gegeben habe. Der Beschwerdeführer werde 
jedoch  durch  ungünstige  krankheitsfremde  Faktoren  in  der  Bildung 
seines Willens zur  Schmerzüberwindung eingeschränkt. Es fehle vor 
allem an der Motivation zur Wiederaufnahme einer beruflichen Tätig-
keit. Der Beschwerdeführer habe sich sein Leben so eingerichtet, dass 
es ihm wohl sei – und er möchte nicht in die Schweiz zurückkehren. Es 
sei  ein sekundärer Krankheitsgewinn festzustellen,  da er in Thailand 
zufriedenstellend  leben  könne,  ohne  arbeiten  zu  müssen.  Die  Pro-
gnose  sei  in  Hinsicht  auf  die  psychische  Störung  günstig,  dagegen 
werde  die  somatoforme  Schmerzstörung  wohl  weiterhin  bestehen 
bleiben.

4.2.2 Gemäss  der  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  ist  die  An-
passung  laufender  Renten  an  die  geänderte  Rechtsprechung 
bezüglich der somatoformen Schmerzstörung grundsätzlich nicht  zu-
lässig (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts I 138/07 vom 25. Juni 2007; 

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vgl  auch  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  C-2624/2006  vom 
12. September  2008).  Eine  Änderung  der  Rentenhöhe  verlangt  viel-
mehr eine tatsächlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes des 
Beschwerdeführers.  Dr. G._______ bezog sich bei seiner Beurteilung 
des  Gesundheitszustandes  auf  die  neuere,  konkretisierende  Recht-
sprechung  des  Bundesgerichts,  wonach  eine  diagnostizierte,  an-
dauernde  somatoforme  Schmerzstörung  nur  dann  ausnahmsweise 
invalidisierend  sein  kann,  wenn  zusätzlich  eine  Komorbidität  von 
erheblicher Schwere oder ähnliche Faktoren vorliegen (vgl. BGE 130 V 
352; Urteil  des BGer I  138/07 vom 25. Juni  2007,  publiziert  in  SVR 
2008 IV Nr. 5). Dabei  ist  darauf hinzuweisen, dass auch das Fehlen 
der  in  der  neueren Praxis  verlangten zusätzlichen Elemente  keines-
wegs die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung 
ausschliessen  würde,  diese  wäre  jedoch  unter  diesen  Umständen 
nicht invalidisierend. 

4.2.3 Dr. T._______ äusserte denn auch in seiner Beurteilung Zweifel 
an  den  von  Dr.  G._______  gezogenen  Schlüssen  betreffend  der 
Arbeitsfähigkeit  und  führte  aus,  vorliegend  stelle  sich  die  Frage,  ob 
sich  neben  der  dargelegten  somatischen  Komorbidität  (zur 
somatoformen Schmerzstörung) an der psychischen Komorbidität seit 
der  Rentengewährung  etwas Relevantes  geändert  habe. Tendenziell 
müsse  man  diese  Frage  wohl  mit  ja  beantworten,  wenn  man  dem 
psychiatrischen  Gutachten  von  Dr.  G._______  folge.  Der 
psychiatrische  Kurzbericht  der  Klinik  _______  aus  dem Jahre  1999 
habe eine mittelschwere depressive Episode festgehalten („neben“ der 
somatoformen Schmerzstörung), Dr. G._______ habe demgegenüber 
lediglich eine leichte depressive Episode festgehalten. Bezüglich der 
Arbeitsfähigkeit  interpretiert  Dr.  T._______  die  Angaben  von  Dr. 
G._______ in dem Sinne,  dass auch in  Verweistätigkeiten eine 40% 
Einschränkung vorliege. Er begründe dies nachvollziehbar in seinem 
Gutachten.  Eine  nachhaltige  Besserung  oder  Veränderung  des  Ge-
samtzustandes seit Rentengewährung lasse sich aber, seiner Ansicht 
nach, weder dem psychiatrischen noch rheumatologischen Gutachten 
entnehmen. 

4.3 Aufgrund  des  Dargelegten  kann  nicht  mit  überwiegender  Wahr-
scheinlichkeit  davon  ausgegangen  werden,  dass  sich  der  Gesund-
heitszustand  des  Beschwerdeführers  in  tatsächlicher  Hinsicht  mass-
geblich  verbessert  hat.  In  den  verschiedenen  ärztlichen   Gutachten 
bestehen massgebliche Unterschiede in der Einschätzung der Arbeits-

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fähigkeit in Verweistätigkeiten in Bezug auf die psychischen und nicht-
somatischen Beschwerden. So kommt Dr. G._______ in seiner Begut-
achtung  im  Wesentlichen  nur  unter  Berücksichtigung  der  neueren 
Lehre  und  der  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  zu  seiner  Ein-
schätzung, der Gesundheitszustand habe sich in psychischer Hinsicht 
nachhaltig verbessert. Zu Recht äussert hieran Dr. T._______ Zweifel. 
Es  bestehen  zwar  durchaus  Hinweise  darauf,  dass  sich  der 
Beschwerdeführer  in  Thailand  mit  seinen  Schmerzen  einigermassen 
gut arrangiert hat, dennoch deutet wenig darauf hin, dass er ein weit -
gehend „normales“ Leben führt. So beschreibt er doch glaubhaft seine 
Bemühungen  jede  Handlung  zu  vermeiden,  die  Schmerzen 
verursachen  könnte.  Eine  Verbesserung  wird  letztlich  nur  damit 
begründet, dass im Zeitpunkt der Begutachtung lediglich eine leichte 
depressive Episode vorliege, wohingegen bei Rentenzusprechung von 
einer mittelgradigen Episode ausgegangen wurde. Da Dr. G._______ 
von  einer  rezidivierenden  depressiven Störung  ausgeht,  welche  seit 
Jahren bestehe, scheint die Beurteilung der aktuellen depressiven Epi-
sode  wenig  aussagekräftig.  Angesichts  der  Feststellung  von  Dr. 
T._______,  dass  eine nachhaltige  Besserung  oder  Veränderung des 
Gesamtzustandes  nicht  belegt  sei,  kann  nicht  davon  ausgegangen 
werden, dass aufgrund der nunmehr nur leichten depressiven Episode 
eine Verbesserung des Gesundheitszustandes mit massgebliche Aus-
wirkungen  auf  die  Erwerbsfähigkeit  eingetreten  ist.  Eine 
Rentenrevision mit Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente ist unter 
diesen Umständen nicht zulässig.

5.
Die  Beschwerde  ist  demnach  gutzuheissen  und  die  Verfügung  der 
IVSTA vom 28. November 2008 ist aufzuheben. Der Beschwerdeführer 
hat  weiterhin,  ab dem 1. Februar  2009 weiterhin  Anspruch auf  eine 
ganze Rente der Invalidenversicherung.

6.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

6.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  auferlegt  gemäss  Art.  63  Abs.  1 
VwVG die  Verfahrenskosten in  der  Regel  der  unterliegenden  Partei. 
Der unterliegenden Vorinstanz sind allerdings keine Verfahrenskosten 
aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Dem obsiegenden Beschwerde-
führer ist der geleistete Kostenvorschuss rückzuerstatten. 

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6.2 Die  Beschwerdeführerin  hat  gemäss  Art.  64  Abs.  1  VwVG  in 
Verbindung mit Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
(VGKE,  SR  173.320.2)  Anspruch  auf  eine  Parteientschädigung  zu 
Lasten der Vorinstanz. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die 
Entschädigung  aufgrund der  Akten festzusetzen (vgl.  Art.  14  Abs. 2 
VGKE).  Unter  Berücksichtigung  des  gebotenen  und  aktenkundigen 
Aufwandes  erscheint  eine  Entschädigung  von  insgesamt  Fr.  2'000.- 
(samt Auslagen und – soweit geschuldet – Mehrwertsteuer) als ange-
messen.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die angefochtene Verfügung vom 
28. November 2008 wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass der 
Beschwerdeführer  ab  dem 1.  Februar  2009  weiterhin  Anspruch  auf 
eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat.

2.
Es werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben. Dem Beschwerdeführer 
wird  der  geleistete  Kostenvorschuss  von  Fr.  300.-  nach  Eintritt  der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Die  Vorinstanz  wird  verpflichtet,  der  Beschwerdeführerin  innert  30 
Tagen ab Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 2'000.-- auszurichten.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ________)
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

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Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Stefan Mesmer Ingrid Künzli

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind, soweit  sie die beschwerdeführende Partei  in Hän-
den hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

Seite 20