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**Case Identifier:** 58bc98e8-782c-5ae9-bdb5-45ad23bbf644
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-11
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 11.04.2022 VBE.2021.508
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2021-508_2022-04-11.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

1. Kammer 

 

 

VBE.2021.508 / pm / fi  
Art. 34 

 

 

Urteil vom 11. April 2022 
 

 

Besetzung  Oberrichter Kathriner, Präsident  

Oberrichterin Schircks Denzler  

Oberrichterin Fischer  

Gerichtsschreiber Meier 

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____,  

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 Suva, St. Jakobs-Strasse 24, Postfach 4134, 4002 Basel 

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend UVG 

(Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2021) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der 1965 geborene Beschwerdeführer bezog Arbeitslosenentschädigung 

und war daher bei der Beschwerdegegnerin obligatorisch gegen Unfallfol-

gen versichert, als er dieser am 25. Februar 2021 meldete, er sei am 

17. Januar 2021 auf dem Schnee ausgerutscht und „mit dem Mund auf eine 

Betonmauer gefallen“. Hierbei habe er eine Zahnschädigung erlitten. Die 

Beschwerdegegnerin tätigte daraufhin Abklärungen in medizinischer Hin-

sicht. Mit Verfügung vom 8. April 2021 verneinte sie sodann eine Leistungs-

pflicht für das gemeldete Ereignis. Die dagegen erhobene Einsprache wies 

sie mit Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2021 ab. 

 

2. 

2.1. 

Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. November 

2021 fristgerecht Beschwerde und beantragte sinngemäss, der angefoch-

tene Einspracheentscheid sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin 

sei zu verpflichten, die Kosten der Zahnbehandlung zu übernehmen. 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 30. November 2021 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungsverweigerung damit, 

dass der Vorfall vom 17. Januar 2021 nicht natürlich kausal für die Zahn-

beschwerden sei. Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber auf den 

Standpunkt, ihm habe „als Folge des Unfalls“ ein Zahn gezogen werden 

müssen. 

 

Streitig und zu prüfen ist demnach, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leis-

tungspflicht für die vom Beschwerdeführer am 25. Februar 2021 gemeldete 

Zahnschädigung mit Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2021 (Ver-

nehmlassungsbeilage [VB] 19) zu Recht verneint hat. 

 

2. 

2.1. 

Soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, werden die Versicherungs-

leistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten 

gewährt (Art. 6 Abs. 1 UVG). 

 

 - 3 - 

 

 

 

2.2. 

Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter an-

derem voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen 

Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang 

besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 

alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 

eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 

eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 

für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 

dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 

Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 

anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-

ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit anderen Worten nicht wegge-

dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Stö-

rung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen; vgl. auch 

BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f. und 129 V 402 E. 4.3.1 S. 406). 

 

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 

Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 

worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 

der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-

recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-

finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die 

Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 

S. 181 mit Hinweisen). 

 

3. 

Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheent-

scheid in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf die Beurteilungen ih-

res beratenden Zahnarztes Dr. med. dent. B.. Am 19. März 2021 führte 

dieser aus, eine Kausalität des Ereignisses vom 17. Januar 2021 für die 

am Zahn 21 festgestellte Schädigung sei "möglich". Gemäss Zahnrönt-

genbild sei die „Wurzel vom unfallgeschädigten Zahn 21“ nicht im Knochen 

verankert gewesen, sondern habe an den letzten Fasern des Weichgewe-

bes gehangen. Der Zahn sei derart stark vorgeschädigt gewesen, dass er 

dem normalen Kauakt im Unfallzeitpunkt nicht hätte widerstehen können 

(VB 7). 

 

Am 14. Oktober 2021 führte Dr. med. dent. B. sodann – unter Bezugnahme 

auf die Argumentation des Beschwerdeführers in der Einsprache vom 

2. Mai 2021 (VB 15 S. 1) – aus, die eine Woche nach dem Ereignis vom 

17. Januar 2021 erfolgte Untersuchung habe ergeben, dass der Zahn 

"kontusioniert/subluxiert, aber immer noch in situ" gewesen sei. Das Zahn-

röntgenbild vom 25. Januar 2021 habe eine komplette Knochenauflösung 

rund um die Wurzel des Zahns 21 gezeigt. Die Verankerung im Knochen 

 - 4 - 

 

 

 

habe deutlich weniger als 12 % betragen. Eine derart ausgeprägte knö-

cherne Destruktion sei bakteriell/entzündlichen Ursprungs und verlaufe 

"über Monate und Jahre". Gemäss dem aktuellen Stand der Wissenschaft 

sei ein Zahn, welcher zu weniger als 12 % seiner Wurzeloberfläche mit ge-

sundem Faserapparat im Knochen verankert sei, nicht im Stande, einem 

normalen Kauakt zu widerstehen. In der medizinischen Radiologie sei klar 

etabliert, dass es mindestens drei bis vier Wochen benötige, bis eine Ver-

änderung der Knochendichte im Röntgenbild sichtbar werde. Deshalb habe 

er die Kausalität am 8. April 2021 als „möglich“ beurteilt. Durch den Unfall 

sei der Zahn locker geworden, jedoch nicht "verloren" gegangen. Eine ge-

ringere Beweglichkeit sei kein Indiz für eine genügende Stabilität des Zah-

nes vor dem Unfallereignis. Wäre der Zahn durch das Unfallereignis direkt 

verloren gegangen ("totalluxiert"), dann hätte von einem solch gravieren-

den Unfallereignis ausgegangen werden müssen, dass auch ein nicht der-

art vorgeschädigter Zahn totalluxiert wäre. Es sei objektivierbar, dass das 

Kauen (mit den seitlichen Backenzähnen) vor dem Sturz vom 17. Januar 

2021 „wohl sicher gut möglich“ gewesen sei. Wenn der Beschwerdeführer 

damals hingegen in einen Apfel gebissen hätte, wäre der Zahn 21 im Apfel 

stecken geblieben. Der Zahn habe nicht gezogen werden müssen, weil er 

locker gewesen sei, sondern weil der krankheitsbedingte Infekt keine an-

dere Therapie zugelassen habe. Dies sei aber bereits vor dem Unfallereig-

nis so gewesen. Die Beurteilung der Kausalität sei schliesslich nicht nur auf 

der Grundlage des Zahnröntgenbildes, sondern anhand der gesamten Fak-

tenlage, insbesondere auch unter Berücksichtigung des Unfallgeschehens 

und des Berichtes des Zahnarztes im Zahnschadenformular erfolgt. Das 

Zahnröntgenbild sei im vorliegenden Fall eindeutig aussagekräftig. Offen-

sichtlich hätten den Beschwerdeführer auch nicht die erhöhte Zahnbeweg-

lichkeit, sondern die immer stärker werdenden Schmerzen gestört. Der Be-

schwerdeführer sei wegen den zunehmenden Schmerzen zum Zahnarzt 

gegangen und nicht wegen der erhöhten Zahnbeweglichkeit. Die zuneh-

menden und nicht sofort vorhandenen Schmerzen würden die „überwie-

gende Ursache des Krankheitsgeschehens“ bezeugen. „Wäre die Kausali-

tät überwiegend wahrscheinlich, hätten die Schmerzen unmittelbar nach 

dem Unfallereignis stark eingesetzt" (VB 19 S. 12 f.). 

 

4. 

4.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet 

und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 

V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352).  

 

 - 5 - 

 

 

 

4.2. 

Auch wenn die Rechtsprechung den Berichten versicherungsinterner me-

dizinischer Fachpersonen stets Beweiswert zuerkannt hat, kommt ihnen 

praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder 

einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag 

gegebenen Gutachten zu (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.; 122 V 157 E. 1c 

S. 160 ff.). Zwar lässt das Anstellungsverhältnis der versicherungsinternen 

Fachperson zum Versicherungsträger alleine nicht schon auf mangelnde 

Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee 

S. 353 ff.). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen 

Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge 

Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zu-

verlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest-

stellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 

V 465 E. 4.4 S. 469 f.; 122 V 157 E. 1d S. 162 f.). 

 

4.3. 

Eine reine Aktenbeurteilung ist nicht an sich schon unzuverlässig. Entschei-

dend ist, ob genügend Unterlagen aufgrund anderer persönlicher Untersu-

chungen vorliegen, die ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und 

gegenwärtigen Status ergeben. Der medizinische Sachverständige muss 

sich insgesamt aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein lückenloses Bild 

machen können (Urteile des Bundesgerichts 8C_46/2019 vom 10. Mai 

2019 E. 3.2.1; 8C_641/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 3.2.2 mit Hinwei-

sen). 

 

5. 

5.1. 

Dr. med. dent. B. stellte in seiner Beurteilung vom 14. Oktober 2021 nicht 

in Abrede, dass sich der vorliegend in Frage stehende Zahn durch das 

Ereignis vom 17. Januar 2021 gelockert habe. Jedoch gelangte er mit 

überzeugender Begründung zum Schluss, das Ziehen des Zahnes sei nicht 

aufgrund dessen Lockerung, sondern weil der krankheitsbedingte Infekt 

keine andere Therapie zugelassen habe, notwendig gewesen. Angesichts 

der im Zahnröntgenbild vom 25. Januar 2021, mithin nur rund eine Woche 

nach dem Sturz, sichtbaren ausgeprägten knöchernen Destruktion im Be-

reich der Verankerung des Zahns 21, die gemäss den einleuchtenden Aus-

führungen von Dr. med. dent. B. bakteriell/entzündlichen Ursprungs ist und 

"über Monate und Jahre" entsteht, ist diese fachärztliche Einschätzung 

schlüssig und nachvollziehbar. Es sind ferner keine medizinischen 

Unterlagen aktenkundig, welche gegen diese Einschätzungen sprechen 

würden. Dr. med. dent. B. stützte sich – entgegen dem Vorbringen des 

Beschwerdeführers – nicht einzig auf das Zahnröntgenbild, sondern unter 

anderem auch auf den Bericht der Zahnärztin Dr. med. dent. C. 

(Eingangsdatum 5. März 2021; VB 5). Diese war erst einige Tage nach 

dem Sturz erstmals vom Beschwerdeführer konsultiert worden (vgl. VB 15 

 - 6 - 

 

 

 

S. 1). Auf dem von der Beschwerdegegnerin zugestellten Formular 

„Zahnschaden: Befund“ gab sie an, im Bereich des Kieferknochens bzw. 

der Weichteile bestehe ein von Zahn 21 ausgehender Abszess; der Zahn 

sei parodontal geschädigt und müsse während mindestens zehn Jahren 

beobachtet werden. Diese Beurteilung lässt sich ohne Weiteres mit derje-

nigen von Dr. med. dent. B. vereinbaren. Es lässt sich dem Bericht von 

Dr. med. dent. C. sodann nicht entnehmen, dass diese, wie vom 

Beschwerdeführer behauptet, ausgesagt habe, der Zahn habe als Folge 

des Unfalls gezogen werden müssen. Dass der "Kauakt" gemäss dem 

Beschwerdeführer vor dem Sturz noch intakt gewesen war (VB 15), genügt 

zur Annahme einer Unfallkausalität des Zahnschadens sodann nicht. 

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt eine gesundheitliche 

Schädigung nämlich nicht bereits als durch ein Ereignis verursacht, weil sie 

nach diesem aufgetreten ist (beweisrechtlich unzulässige sogenannte "post 

hoc, ergo propter hoc"-Argumentation; BGE 142 V 325 E. 2.3.2.2 S. 330; 

119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.). Es bestehen somit keine auch nur geringen 

Zweifel an den Beurteilungen von Dr. med. dent. B., weshalb die 

Beschwerdegegnerin darauf abstellen durfte. Demnach ist davon 

auszugehen, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem 

Ereignis vom 17. Januar 2021 wohl möglich, nicht aber (überwiegend) 

wahrscheinlich ist. 

 

5.2. 

Eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für den gemeldeten Zahn-

schaden wäre nach der Rechtsprechung übrigens selbst dann zu vernei-

nen, wenn man davon ausginge, dass der Sturz vom 17. Januar 2021 teil-

ursächlich war für die Schädigung, welche die Extraktion des Zahns 21 er-

forderlich machte. Angesichts des Umstands, dass der Knochen, in wel-

chem der Zahn 21 verankert war, gemäss den schlüssigen Ausführungen 

von Dr. med. dent. B. krankheitsbedingt derart massiv geschädigt war, 

dass ein Biss in einen Apfel bereits genügt hätte, um ihn noch ganz aus der 

Verankerung zu lösen, könnte der Sturz jedenfalls nur als Zufallsursache 

betrachtet werden, die keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu 

begründen vermöchte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_669/2019 vom 

25. März 2020 E. 4 mit Hinweisen). 

 

6. 

6.1. 

Nach dem Dargelegten hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht 

für die ihr am 25. Februar 2021 als Folge des Ereignisses vom 17. Januar 

2021 gemeldete Schädigung des Zahns 21 mit Einspracheentscheid vom 

18. Oktober 2021 zu Recht verneint. Die dagegen erhobene Beschwerde 

ist daher abzuweisen. 

 

6.2. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

 - 7 - 

 

 

 

 

6.3. 

Dem Beschwerdeführer steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als Sozi-

alversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch auf 

Parteientschädigung zu.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
 

   

Zustellung an: 

den Beschwerdeführer 

die Beschwerdegegnerin 

das Bundesamt für Gesundheit  

 
 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 

 - 8 - 

 

 

 

   

Aarau, 11. April 2022 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

1. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Kathriner Meier