# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc02a47c-8f43-5b8f-9926-7f3fd09e1a59
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.05.2010 E-3305/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3305-2010_2010-05-12.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3305/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 2 .  M a i  2 0 1 0

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richter Walter Lang;
Gerichtsschreiber Christoph Berger.

A._____, Nigeria,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 
(Dublin-Verfahren);
Verfügung des BFM vom 28. April 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3305/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 7. März 2010 in der Schweiz um Asyl 
nachsuchte,

dass er am 16. März 2010 im B._____ zu seinem Asylgesuch angehört 
wurde und für den Inhalt der  Aussagen auf die Akten verwiesen wird,

dass ihm anlässlich dieser Anhörung das rechtliche Gehör zu einer all-
fälligen Wegweisung nach Italien gewährte wurde,

dass er hierzu ausführte, wenn er in Italien eine Anstellung finde, keh-
re er dorthin zurück, andere Gründe gegen eine Rückführung habe er 
nicht,

dass das BFM mit Verfügung vom 28. April 2010 - eröffnet am 3. Mai 
2010 - in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
den Beschwerdeführer nach Italien wegwies,

dass das Bundesamt den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz 
spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, den 
Kanton  Aargau  mit  dem  Vollzug  der  Wegweisungsverfügung  beauf-
tragte,  festhielt,  eine  allfällige  Beschwerde  gegen  diese  Verfügung 
habe keine aufschiebende Wirkung,  und die Aushändigung der editi-
onspflichtigen  Akten  gemäss  Aktenverzeichnis  an  den  Beschwerde-
führer anordnete,

dass die Vorinstanz zur Begründung anführte, der Beschwerdeführer 
sei  im  Sommer  des  Jahres  2008  nach  Italien  gereist,  wo  ihm  am 
27.  Juli  2008  in  Lampedusa  die  Fingerabdrücke genommen  worden 
seien,

dass er am 6. August 2008 in Catanzaro und am 20. August 2008 so-
wie am 24. Juni 2009 in Caserta um Asyl ersucht habe,

dass gestützt auf EURODAC-Treffer (Datenbank/Abgleich von Finger-
abdrücken) vom 27. Juli  2008, 6. August 2008, 20. August 2008 und 
24. Juni 2009 das BFM am 29. März 2010 Italien um Übernahme des 
Beschwerdeführers  ersucht  habe,  und da keine anderslautende Ant-
wort eingegangen sei, dies als stillschweigende Zusage Italiens gelte,

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dass gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäischen  Gemein-
schaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständi-
gen Staates für  die Prüfung eines in  einem Mitgliedstaat  oder in  der 
Schweiz gestellten  Asylantrags (Dublin-Assoziierungsabkommen [DAA, 
SR 0.142.392.68]) und  auf  das  Übereinkommen  vom  17. Dezember 
2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft,  der Republik 
Island und dem Königreich Norwegen über die Umsetzung, Anwendung 
und Entwicklung des Schengen-Besitzstands und über die Kriterien und 
Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung ei-
nes in der Schweiz, in Island oder in Norwegen gestellten Asylantrags 
Italien für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei  und die-
ses Land implizit einer Rückübernahme des Beschwerdeführers zuge-
stimmt habe,

dass  die  Rückführung -  vorbehältlich  einer  allfälligen Unterbrechung 
oder Verlängerung - bis spätestens am 13. Oktober 2010 zu erfolgen 
habe,

dass die vom Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des rechtli-
chen Gehörs geltend gemachten Gründe kein Hindernis für eine Weg-
weisung nach Italien darstellen würden,

dass der Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen könne, in dem er 
Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG finde,

dass im Falle einer Rückkehr des Beschwerdeführers nach Italien kei-
ne Hinweise für eine Verletzung von Art. 3 der Konvention vom 4. No-
vember 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
(EMRK, SR 0.101) bestehen würden,

dass somit auf das Asylgesuch nicht einzutreten, die Wegweisung aus 
der  Schweiz  die  Regelfolge  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch 
und der Vollzug der Wegweisung nach Italien zulässig, zumutbar und 
möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Rechtsmitteleingabe vom 7. Mai 2010 
(Poststempel) in materieller Hinsicht beantragt, die vorinstanzliche Ver-
fügung  sei  vollumfänglich  aufzuheben  und  das  Asylgesuch  des  Be-
schwerdeführers vom 7. März 2010 gutzuheissen,

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dass  eventuell  die  Wegweisungsverfügung  aufzuheben  und  die  vor-
läufige Aufnahme anzuordnen sei, 

dass er  in  prozessualer  Hinsicht  um die  Gewährung der  unentgeltli- 
chen Rechtspflege und darum ersucht, die aufschiebende Wirkung der 
Beschwerde sei wieder herzustellen,

dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren,  soweit  für  den  Ent-
scheid  wesentlich,  in  den  nachfolgenden  Erwägungen  eingegangen 
wird,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
10. Mai 2010 (per Telefax) den Vollzug der Wegweisung per sofort aus-
setzte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 11. Mai 2010 beim Bundesverwal-
tungsgericht eingingen,

und erwägt,

dass das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgeset-
zes  vom 20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM entscheidet  (Art. 105  AsylG i.V.m.  Art. 31-33 
des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
- unter nachfolgender Einschränkung - einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 
AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 

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und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli- 
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines  zweiten  Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass demnach auf  den Antrag, das Asylgesuch des Beschwerdefüh-
rers vom 7. März 2010 sei gutzuheissen, nicht einzutreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz - sofern sie den Nichteintretensent-
scheid als unrechtmässig erachtet - einer selbstständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (Entscheidungen 
und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 
2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell  geprüft  hat,  weshalb  dem Bundesverwaltungsgericht  diesbezüg-
lich grundsätzlich volle  Kognition  zukommt,  wobei  sich diese Fragen 
-  namentlich  diejenigen  hinsichtlich  des  Bestehens  von  Vollzugshin-
dernissen  (Durchführbarkeit  der  Überstellung  an  den  zuständigen 
Staat)  -  in  den  Dublin-Verfahren  bereits  vor  Erlass  des  Nichteintre-
tensentscheides stellen,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

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dass sich aus den Akten ergibt, dass der Beschwerdeführer in Italien 
daktyloskopisch  erfasst  worden  ist,  und  er  bei  der  Kurzbefragung 
ausgesagt hat, sich dort rund 19 Monate lang aufgehalten zu haben,

dass bei dieser Sachlage Italien für die Prüfung des Asylgesuchs des 
Beschwerdeführers zuständig ist  (vgl. die einschlägigen staatsvertrag-
lichen  Bestimmungen  namentlich  im  Dublin-Assoziierungsabkommen 
und in der Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 
2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des 
Mitgliedstaates,  der  für  die  Prüfung eines  Asylantrags  zuständig  ist, 
den ein Staatsangehöriger eines Drittlandes in einem Mitgliedstaat ge-
stellt hat [Dublin-II-Verordnung]),

dass der Beschwerdeführer somit ohne weiteres in den Drittstaat Itali-
en ausreisen kann, welcher für die Prüfung des Asylantrages staats-
vertraglich zuständig ist,

dass Italien unter anderem Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der 
EMRK und des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Fol-
ter  oder  andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Be-
handlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist,

dass entgegen den Ausführungen  in  der Rechtsmitteleingabe – vor 
allem, was die Befürchtung einer Überstellung nach Libyen anbelangt 
–  keine  Hinweise  dafür  bestehen,  wonach  Italien  sich  nicht  an  die 
massgebenden völkerrechtlichen Bestimmungen, insbesondere an das 
Rückschiebungsverbot  oder  die  einschlägigen  Normen  der  EMRK, 
halten würde,

dass für das Bundesverwaltungsgericht keine Gründe ersichtlich sind, 
die  das  BFM  zur  Ausübung  des  Selbsteintrittsrechts  der  Schweiz 
(Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-Verordnung) hätten veranlassen sollen,

dass  zwar  das  italienische  Fürsorgesystem für  Asylsuchende  in  der 
Kritik steht, in den Aufenthalts- und Verfahrensbedingungen für Perso-
nen, welche sich im Rahmen eines Asylverfahrens in Italien aufhalten, 
indessen  insgesamt  kein  Vollzugshindernis  zu  erkennen  ist  (s. bei-
spielsweise Urteile des Bundesverwaltungsgerichts E-6195/2009 vom 
30. Oktober 2009 und E-1826/2010 vom 29. März 2010),

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dass  Dublin-Rückkehrende  und  verletzliche  Personen  bezüglich  Un-
terbringung von den italienischen Behörden bevorzugt behandelt wer-
den und sich - neben den staatlichen Strukturen - auch zahlreiche pri-
vate  Hilfsorganisationen  der  Betreuung  von  Asylsuchenden  und 
Flüchtlingen annehmen,

dass sich aufgrund vorstehender Erwägungen das Vorbringen in  der 
Beschwerde, dem Beschwerdeführer werde in Italien kein rechtsstaat-
lich einwandfreies Asylverfahren geboten, als haltlos erweisen,

dass  es  sich  angesichts  dieser  Sachlage  erübrigt,  auf  die  weiteren 
Ausführungen in der Beschwerde einzugehen, zumal diese nicht  ge-
eignet sind, eine andere Beurteilung herbeizuführen,

dass das BFM demzufolge zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 
Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht einge-
treten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), wobei in 
Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG die Frage nach der Zuläs-
sigkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs regelmässig bereits 
Voraussetzung  (und  nicht  erst  Regelfolge)  des  Nichteintretensent-
scheides und deshalb vorliegend nicht zu prüfen ist,

dass sich die Frage nach der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht unter dem Aspekt 
von Art. 83 Abs. 1 und 4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 
über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]) stellt, son-
dern  ebenfalls  vor  der  Prüfung  des  Nichteintretens  im  Rahmen  der 
Ausübung des Selbsteintrittsrechts (Art. 3 Dublin-II-Verordnung) oder 
gegebenenfalls  -  wenn sich  Familienmitglieder  in  verschiedenen Du-
blin-Mitgliedstaaten befinden und allenfalls zusammengeführt  werden 
sollen  -  bei  der  Ausübung  der  sogenannten  Humanitären  Klausel 
(Art. 15 Dublin II-Verordnung),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  nicht  darzutun  vermag,  inwiefern  die 
angefochtene Verfügung Bundesrecht  verletzt,  den rechtserheblichen 
Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen 

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ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde, soweit darauf einzutre-
ten ist, abzuweisen ist,

dass mit dem Entscheid in der Hauptsache ohne vorgängige Instrukti-
on  der  Antrag  auf  Erteilung  der  aufschiebenden  Wirkung  der  Be-
schwerde hinfällig wird,

dass sich die gestellten Rechtsbegehren aufgrund vorstehender Erwä-
gungen als aussichtslos erweisen, weshalb unbesehen der Bedürftig-
keit der Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 
65 Abs. 1 VwVG) abzuweisen und bei diesem Ausgang des Verfahrens 
die  Kosten von Fr.  600.− (Art. 1-3  des  Reglements  vom 21. Februar 
2008 über  die  Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-
tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerle-
gen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des vorliegenden 
Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zustän-
dige kantonale Ausländerbehörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Christoph Berger

Versand: 

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