# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 08c6de36-c612-5fd8-a126-ef9781c30693
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-08
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 08.04.2025 420 2024 274 (420 24 274)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_001_420-2024-274_2025-04-08.pdf

## Full Text

Entscheid der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs  
Basel-Landschaft  
 
vom 8. April 2025 (420 24 274) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Schuldbetreibungs- und Konkursrecht 
 
Die Wirkung der Pfändung eines Grundstücks gemäss Art. 101 Abs. 1 SchKG, sprich die 
Verfügungsbeschränkung (Art. 960 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB i.V.m. Art. 973 und 974 ZGB), tritt 
unabhängig von der Mitteilung an das Grundbuchamt mit der Pfändungserklärung durch 
das Betreibungsamt an den Schuldner ein (E. 2).  
 
Die Frist zur Einreichung des Verwertungsbegehrens gemäss Art. 116 Abs. 1 SchKG, 
frühestens sechs Monate und spätestens zwei Jahre nach der Pfändung, beginnt mit 
dem Pfändungsvollzug zu laufen und nicht erst mit der Zustellung der Pfändungsurkun-
de an die Gläubigerschaft, so dass es möglich ist, dass die Verwertungsfrist gemäss 
Art. 116 Abs. 1 SchKG vor dem Ausstellen der Pfändungsurkunde ausläuft (E. 2). 
 
Der Fristbeginn für das Verwertungsbegehren richtet sich auch bei einer Anschlusspfän-
dung nach dem ursprünglichen Vollzug der Pfändung (E. 2). 
 
 
Besetzung  Präsidentin Susanne Afheldt, Richter Philippe Spitz (Ref.), Richterin 

Barbara Jermann Richterich; Aktuar Rageth Clavadetscher 
   

Parteien  A. ____,  
vertreten durch Advokat Robin Eschbach, Advokatur am Fischmarkt, 
Fischmarkt 12, 4410 Liestal,  
Beschwerdeführer 

  gegen 

  Betreibungsamt Basel-Landschaft, Eichenweg 12, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 

   

Gegenstand  Betreibungsrechtliche Beschwerde / Rückweisung des Verwer-
tungsbegehrens in Betreibung Nr. XXXXXXXX  

 
 
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A. Mit Betreibungsbegehren vom 11. Februar 2021 leitete A. ____ (nachfolgend: Gläubiger) 
beim Betreibungsamt Basel-Landschaft (nachfolgend: Betreibungsamt) gegen B. ____ (nach-

folgend: Schuldner) eine Betreibung ein. Der Zahlungsbefehl in der betreffenden Betreibung 

Nr. XXXXXXXX wurde dem Schuldner am 19. Februar 2021 zugestellt, worauf dieser gleichen-

tags Rechtsvorschlag erhob. Mit Urteil des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West vom 3. Juni 

2021 wurde dem Gläubiger in der genannten Betreibung die definitive Rechtsöffnung gewährt. 

Mit Eingabe vom 16. August 2021 stellte der Gläubiger in der Betreibung Nr. XXXXXXXX das 

Fortsetzungsbegehren. In der Folge liess das Betreibungsamt dem Schuldner am 26. August 

2021 die Mitteilung des Pfändungsanschlusses in der Betreibung Nr. XXXXXXXX an die Pfän-

dungsgruppe Nr. XXXXXXXX zukommen. In der erwähnten Pfändungsgruppe ist die Liegen-

schaft Nr. XXX, Grundbuch Z. ____, eingepfändet, welche zum Zeitpunkt des Pfändungsvoll-

zugs im Alleineigentum der C. ____ AG stand, als deren einziges Organ wiederum der Schuld-

ner im Handelsregister eingetragen war. Am TT.MM.JJJJ wurden bei der C. ____ AG zwei wei-

tere Organe ins Handelsregister eingetragen, am TT.MM.JJJJ wurde der Schuldner als Organ 

der C. ____ AG im Handelsregister gelöscht. Der Gläubiger ersuchte das Betreibungsamt in der 

Folge mit Schreiben vom 14. Juni 2023 unter anderem um Stellungnahme, weshalb bis zu die-

sem Tag nie eine Pfändungsurkunde ausgestellt worden sei. Der zuständige Pfändungsbeamte 

antwortete mit E-Mail vom 20. Juni 2023, dass für ihn noch einige offene Fragen bestünden und 

bisher noch keine Eintragungen oder Verfügungen ergangen seien. Auf Nachfrage des Gläubi-

gers hin erklärte der Pfändungsbeamte, dass nach aktuellem Stand ein Verlustschein nach 

Art. 115 SchKG auszustellen wäre. Der Gläubiger erkundigte sich daraufhin am 24. August 

2023, am 19. Oktober 2023 und am 10. November 2023 per E-Mail beim Betreibungsamt über 

den aktuellen Verfahrensstand, wobei diese Anfragen unbeantwortet blieben. Am 23. November 

2023 wurde dem Schuldner und Gläubiger in der Pfändung Nr. XXXXXXXX die Pfändungsur-

kunde ausgestellt. Darin wurde als Pfändungsvollzugsdatum der 26. August 2021 angegeben 

und die Frist zur Einreichung des Verwertungsbegehrens vom 27. Februar 2022 bis 28. August 

2023 vermerkt. Am 13. August 2024 stellte der Gläubiger in der Betreibung Nr. XXXXXXXX für 

das gepfändete Grundstück ein Verwertungsbegehren. Mit Schreiben vom 26. September 2024 

wies das Betreibungsamt dieses Verwertungsbegehren sinngemäss mit der Begründung zu-

rück, dass dieses verspätet gestellt worden sei, zumal die Verwertungsfrist des gepfändeten 

Grundstücks bereits am 28. August 2023 abgelaufen sei. 

B. Mit Eingabe vom 9. Oktober 2024 gelangte der Gläubiger, A. ____ (fortan: Beschwerde-
führer), vertreten durch Advokat Robin Eschbach, an die Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung 

und Konkurs Basel-Landschaft (nachfolgend: Aufsichtsbehörde) und erhob Beschwerde gegen 

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die Rückweisung des Verwertungsbegehrens gemäss Schreiben des Betreibungsamtes (fortan: 

Beschwerdegegner oder Betreibungsamt) vom 26. September 2024. Dabei beantragte der Be-

schwerdeführer, was folgt: 

« 1. Es sei die Verfügung des Betreibungsamtes BL vom 26. September 2024 in der Pfändung 
Nr. XXXXXXXX aufzuheben. 

 2. Es sei das Betreibungsamt BL anzuweisen, auf das Verwertungsbegehren vom 13. August 
2024 in der Pfändung Nr. XXXXXXXX einzutreten und die Liegenschaft Nr. XXX, Plan 
Nr. XX, Y.____-Gasse in XXXX Z. _____, öffentlich zu versteigern. 

 3. Eventualiter sei festzustellen, dass die Pfändung der Liegenschaft Nr. XXX, Plan Nr. XX, 
Y.____-Gasse in XXXX Z. _____, in der Pfändung Nr. XXXXXXXX noch nicht erfolgt ist und 
demgemäss das Betreibungsamt anzuweisen, diese Liegenschaft in der Betreibung 
Nr. XXXXXXXX zu pfänden und dem Beschwerdeführer eine neue Frist zur Stellung des 
Verwertungsbegehrens anzusetzen. 

 4. Subeventualiter: Es sei die Frist zur Stellung des Verwertungsbegehrens wiederherzustel-
len und das Betreibungsamt gestützt auf das Verwertungsbegehren vom 13. August 2024 
anzuweisen, die Liegenschaft Nr. XXX, Plan Nr. XX, Y.____-Gasse in XXXX Z. _____, in 
der Pfändung Nr. XXXXXXXX öffentlich zu versteigern. 

 5. Unter o/e Kostenfolge» 

Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, dass die Pfändung im vorliegenden Fall 

faktisch gar nie vollzogen worden sei, zumal der Beschwerdegegner für das gepfändete Grund-

stück beim Grundbuchamt keine Verfügungsbeschränkung habe vormerken lassen. Da die Frist 

zur Stellung des Verwertungsbegehrens (frühestens 6 Monate nach Pfändungsvollzug) erst mit 

dem Pfändungsvollzug ausgelöst werde, habe die fragliche Frist im vorliegenden Fall gar nie zu 

laufen begonnen. Die gesetzliche Frist nach Art. 116 SchKG könne nämlich nicht durch eine 

blosse Verfügung ausgelöst werden, sondern nur durch effektive Pfändung (Faktum, Realakt 

(Vormerkung usw.)). Eine Grundstückspfändung setze nach Art. 101 SchKG voraus, dass diese 

im Grundbuch eingetragen werde. Die Verwertung könne frühestens 6 Monate nach dem Voll-

zug verlangt werden. Folglich sei die falsche Fristangabe in der Pfändungsurkunde vom 

23. November 2023 unbeachtlich. Zudem sei es treuwidrig, wenn das Betreibungsamt im Juli 

2023 noch von offenen Fragen betr. die Pfändung sprechen würde, um dann im November 

2023 rückwirkend per Augst 2023 die Frist zur Stellung des Verwertungsbegehrens als abge-

laufen zu bezeichnen. Die Rückweisung des Verwertungsbegehrens verletze Art. 116 i.V.m. 

Art. 101 SchKG. Das Verhalten des Betreibungsamtes verletze das Gebot von Treu und Glau-

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ben, sei willkürlich und stelle darüber hinaus eine Rechtsverweigerung dar. Die Verfügung des 

Betreibungsamtes vom 26. September 2024 sei deshalb aufzuheben und das Grundstück (Lie-

genschaft Nr. XXX, Plan Nr. XX, Y.____-Gasse in XXXX Z. _____,) müsse verwertet werden. 

C. Mit Verfügung vom 11. Oktober 2024 eröffnete die Aufsichtsbehörde das Beschwerdever-
fahren, stellte die Eingabe des Beschwerdeführers vom 9. Oktober 2024 dem Betreibungsamt 

sowie dem Schuldner zur fakultativen Vernehmlassung innert 10 Tagen seit Zustellung dieser 

Verfügung zu und forderte das Betreibungsamt gleichzeitig zur Einreichung der relevanten Ver-

fahrensakten auf. Diese Verfügung wurde dem Beschwerdegegner am 14. Oktober 2024 und 

dem Schuldner am 15. Oktober 2024 zugestellt. 

D. Mit Vernehmlassung vom 24. Oktober 2024 beantragte das Betreibungsamt die Abwei-
sung der Beschwerde. Zur Begründung wurde zusammenfassend angeführt, dass gemäss Pro-

tokollierung des zuständigen Pfändungsbeamten am 26. August 2021 eine Pfändung der Lie-

genschaft Nr. XXX im Grundbuch Z. ____ für die Betreibung Nr. XXXXXXXX stattgefunden ha-

be und der Schuldner hiervon mit Mitteilung des Pfändungsanschlusses vom 26. August 2021 

in Kenntnis gesetzt worden sei. Die nach einer entsprechenden Pfändung vorgesehene Verfü-

gungsbeschränkung i.S.v. Art. 960 ZGB und Art. 101 SchKG im Grundbuch sei zwar nicht vor-

genommen worden, was indessen nichts an der Wirksamkeit der Pfändung zu ändern vermöge.  

E. Der Schuldner machte von der ihm mit Verfügung vom 11. Oktober 2025 eingeräumten 
Möglichkeit zur fakultativen Stellungnahme keinen Gebrauch.  

F. Mit Verfügung vom 29. Oktober 2024 stellte die Aufsichtsbehörde die Stellungnahme des 
Betreibungsamtes vom 24. Oktober 2024 inklusive Beilagen dem Beschwerdeführer zur Kennt-

nisnahme zu. Der Schriftenwechsel wurde unter Hinweis auf das freiwillige zehntägige Replik-

recht geschlossen und der Entscheid der Aufsichtsbehörde aufgrund der Akten in Aussicht ge-

stellt. 

G. Mit Eingabe vom 6. November 2024 äusserte sich der Beschwerdeführer zur Beschwer-
devernehmlassung des Betreibungsamtes vom 24. Oktober 2024. Dabei hielt er an seinem 

Standpunkt fest, dass die Pfändung mangels Eintragung einer Verfügungsbeschränkung im 

Grundbuch bislang nicht vollzogen worden sei. Im Weiteren bestritt er, dass die fragliche Pfän-

dung dem Schuldner mitgeteilt worden sei. Jedenfalls ergebe sich aus den Akten nicht, dass 

dem Schuldner die betreffende Mitteilung zugestellt worden sei. Im Weiteren habe der Be-

schwerdegegner ausgeführt, dass er am 26. August 2021 die Mitteilung des Pfändungsan-

schlusses in der Betreibung Nr. XXXXXXXX an den Schuldner ausgestellt habe. Darin habe der 

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Beschwerdegegner erklärt, dass sich die Betreibung Nr. XXXXXXXX an die bereits vollzogene 

Pfändung anschliesse. Es werde vom Betreibungsamt gar nicht behauptet, dass man den 

Gläubiger vor November 2023 zu irgendeinem Zeitpunkt über die Pfändung informiert hätte. Der 

Gläubiger habe also gar nichts vom angeblichen Pfändungsvollzug und damit zusammenhän-

genden Fristen wissen können. Umso mehr hätte der Beschwerdegegner den Beschwerdefüh-

rer über diesen Umstand informieren müssen, als er sich im April 2023 – während (nach An-

sicht des Beschwerdegegners) noch laufender Frist – erstmals im Zusammenhang mit der 

Pfändung nach dem Stand der Dinge erkundigt habe. Stattdessen habe das Betreibungsamt im 

Juni 2023 – wieder vor Ablauf der Frist – mitgeteilt, es seien noch keine Eintragungen und Vor-

merkungen erfolgt und es bestünden noch offene Fragen. Folglich wäre die – gemäss Be-

schwerdegegner – abgelaufene 2-jährige Verwertungsfrist gemäss Art. 33 Abs. 4 SchKG wie-

derherzustellen.  

 

Erwägungen 

1.1 Mit Ausnahme der Fälle, in denen das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs 
(SchKG) den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, kann gemäss Art. 17 SchKG gegen jede 

Verfügung eines Betreibungs- oder eines Konkursamtes bei der Aufsichtsbehörde über Schuld-

betreibung und Konkurs wegen Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde ge-

führt werden. Unter einer mit betreibungsrechtlicher Beschwerde anfechtbaren Verfügung als 

Anfechtungsobjekt ist eine bestimmte behördliche Handlung in einem konkreten Zwangsvoll-

streckungsverfahren zu verstehen, die in Ausübung amtlicher Funktion ergeht. Die Verfügung 

muss die fragliche Zwangsvollstreckung in rechtlicher Hinsicht beeinflussen. Sie zeitigt Aus-

senwirkung und muss bezwecken, das Zwangsvollstreckungsverfahren voranzutreiben oder 

abzuschliessen (exemplarisch: BGer 5A_1035/ 2015 E. 3.2 m.w.H.). Die sachliche Zuständig-

keit der Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zur Be-

handlung der Angelegenheit als Aufsichtsbehörde ergibt sich aus § 6 Abs. 3 lit. a des Einfüh-

rungsgesetzes zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (EG SchKG). Wird eine 

Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit geltend gemacht, so muss die Beschwerde ge-

mäss Art. 17 Abs. 2 SchKG innert zehn Tagen seit dem Zeitpunkt, in welchem der Beschwerde-

führer von der Verfügung Kenntnis erhalten hat, angebracht werden. Das vorliegend mit Be-

schwerde angefochtene Schreiben des Betreibungsamtes vom 26. September 2024, mit wel-

chem das Verwertungsbegehren des Beschwerdeführers in Betreibung Nr. XXXXXXXX vom 

13. August 2024 zurückgewiesen wurde, stellt eine Verfügung im oben erwähnten Sinne dar 

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und ist als Anfechtungsobjekt einer Beschwerde gemäss Art. 17 SchKG zweifellos zugänglich. 

Diese Verfügung wurde dem Beschwerdeführer, wie von beiden Parteien übereinstimmend an-

gegeben, am 30. September 2024 zugestellt. Die Beschwerde vom 9. Oktober 2024, welche 

gleichentags bei der Schweizerischen Post zum Versand aufgegeben wurde, erfolgte demnach 

rechtzeitig.  

1.2 Zur Beschwerde legitimiert ist, wer durch die angefochtene Verfügung eines Zwangsvoll-
streckungsorgans in seinen rechtlichen oder zumindest tatsächlichen Interessen betroffen und 

dadurch beschwert ist und deshalb ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abän-

derung der Verfügung hat (BGE 129 III 595 E 3). Der Beschwerdeführer ist als Betreibungs-

gläubiger der Betreibung Nr. XXXXXXXX und Adressat der ablehnenden Verfügung vom 

26. September 2024 in seinen rechtlichen Interessen unmittelbar betroffen und somit zur Be-

schwerdeerhebung legitimiert. 

1.3 Das betreibungsrechtliche Beschwerdeverfahren vor der Aufsichtsbehörde über Schuld-
betreibung und Konkurs richtet sich gemäss § 11 EG SchKG nach dem Verwaltungsverfah-

rensgesetz Basel-Landschaft vom 13. Juni 1988 (VwVG, SGS 175), soweit das  

Bundesrecht keine Regelung vorsieht. § 15 Abs. 1 VwVG verlangt, dass die Eingaben der Par-

teien ein klar umschriebenes Begehren, die Angabe der Tatsachen und Beweismittel, eine Be-

gründung sowie die Unterschrift der Parteien oder ihres Vertreters enthalten müssen. Der Be-

schwerdeantrag muss entweder auf Aufhebung bzw. Änderung der angefochtenen Verfügung 

oder auf Vornahme einer betreibungsrechtlichen Massnahme gerichtet sein (Art. 21 SchKG). 

Der Antrag kann sich auch durch Auslegung der Eingabe, namentlich deren Begründung erge-

ben. Als Beschwerdegründe können Gesetzesverletzung, Unangemessenheit, Rechtsverzöge-

rung sowie Rechtsverweigerung geltend gemacht werden. In jedem Fall können lediglich Ver-

fahrensfehler gerügt werden. Über materiellrechtliche Fragen wird im Beschwerdeverfahren 

nicht entschieden. Die Beschwerde muss mindestens summarisch begründet werden. Der Be-

schwerdeführer hat mithin kurz darzulegen, gegen welche Rechtssätze der angefochtene Ent-

scheid verstösst. Zur Begründung einer Beschwerde gehört somit, dass sich der Beschwerde-

führer mit dem angefochtenen Entscheid inhaltlich auseinandersetzt. Im Fall von Laienbe-

schwerden sind diese Anforderungen weniger streng zu handhaben (vgl. BGE 116 II 745 E. 2b 

oder 5A_959/2014 E. 2.2). Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 9. Oktober 2024 erfüllt 

diese formellen Erfordernisse, weshalb zusammenfassend auf die Beschwerde einzutreten ist.  

2. Gemäss Art. 101 Abs. 1 SchKG hat die Pfändung eines Grundstücks die Wirkung einer 
Verfügungsbeschränkung. Das Betreibungsamt hat diese dem Grundbuchamt unter Angabe 

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des Zeitpunktes und des Betrages, für den sie erfolgt ist, zum Zwecke der Vormerkung unver-

züglich mitzuteilen. Grundsätzlich werden die Grundstücke, die auf den betriebenen Schuldner 
lauten, gepfändet. Nicht auf den Schuldner lautende Grundstücke können nach Massgabe von 

Art. 10 der Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangsverwertung von Grundstücken 

(VZG; SR 281.42) gepfändet werden (sog. Durchgriff; BSK SchKG-SIEVI, 3. Aufl., 2021, Art. 101 

SchKG N 4). Die Pfändung eines Grundstückes hat die Wirkungen einer Verfügungsbeschrän-

kung (Art. 960 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB i.V.m. Art. 973 und 974 ZGB); die Vormerkung derselben hat 

allerdings keine konstitutive Wirkung, sondern Sicherungsfunktion. Die Unterlassung der Mittei-

lung macht die Pfändung nicht unwirksam. Die Pfändung entfaltet damit ihre Wirkungen gegen-

über dem Schuldner bereits mit der Pfändungserklärung und nicht erst mit der Vormerkung im 

Grundbuch (BSK SchKG-SIEVI, a.a.O. N 6 mit Hinweis auf BGE 97 III 16, 21 und 41 III 16, 18 

sowie BGE 42 III 242, 247; 41 III 1, 4; 41 III 16, 17). Nach Art. 116 Abs. 1 SchKG kann sodann 

der Gläubiger die Verwertung eines gepfändeten Grundstücks frühestens sechs Monate und 

spätestens zwei Jahre nach der Pfändung verlangen. Der Fristenlauf für die Verwertung beginnt 

mit dem Pfändungsvollzug und nicht mit der Zustellung der Pfändungsurkunde (BSK SchKG- 

BENT-SØRENSEN, Art. 112 SchKG N 19 a.E.; BSK SchKG-FREY/STAIBLE, 3. Aufl., 2021, Art. 116 

SchKG N 32 mit Hinweis auf BGE 115 III 109 = Pra 1990 483). In der Regeste des angegebe-

nen Bundesgerichtsurteils wurde im Zusammenhang mit der Pfändung und Verwertung einer 

Forderung höchstrichterlich festgehalten, dass der Beginn der Frist nach Art. 116 Abs. 1 SchKG 

ab Pfändungsvollzug zu laufen beginnt und zwar unabhängig davon, ob der Gläubiger die 

Pfändungsurkunde rechtzeitig erhalten hat. Weiter zu beachten gilt es, dass sich der Fristbe-

ginn für das Verwertungsbegehren auch bei einer Anschlusspfändung nach dem ursprünglichen 

Vollzug der Pfändung richtet, d.h. der betreffende Zeitpunkt ist demnach auch für diejenigen 

Gläubiger mit Blick auf die Verwirkungsfrist von Art 116 Abs. 1 SchKG entscheidend, die sich 

erst danach der vollzogenen Pfändung angeschlossen haben (SchKG-FREY/STAIBLE, a.a.O. 

N 33). Wird schliesslich die Maximalfrist nicht eingehalten, so erlischt die Betreibung (Art. 121 

SchKG) und weitere Betreibungshandlungen sind nichtig, sofern kein anderer Gruppengläubi-

ger nicht schon innert Frist nach Art. 116 Abs. 1 SchKG ein Verwertungsbegehren gestellt hat 

(BSK SchKG-FREY/STAIBLE, 3. Aufl., 2021, Art. 116 SchKG N 34 mit Hinweis auf 

BGer 7B.250/2003 E. 3; BGE 69 III 50 = Pra 1943, 411; BSK SchKG-FREY/STAIBLE Art. 121 

N 11). 

Aus der Mitteilung an den Pfändungsschuldner über den Pfändungsanschluss der Betreibung 

Nr. XXXXXXXX an die Pfändung der Gruppe Nr. XXXXXXXX vom 26. August 2021 (Beilage 8 

zur Beschwerdevernehmlassung des Betreibungsamtes vom 24. Oktober 2024) geht hervor, 

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dass die Pfändung des erwähnten Grundstücks (Liegenschaft Nr. XXX, Grundbuch Z. ____, im 

Alleineigentum der C. ____ AG) am 21. August 2021 vollzogen wurde. Die Frage der Zulässig-

keit eines Durchgriffs auf den Schuldner in Betreibung Nr. XXXXXXXX gemäss Art. 10 VZG ist 

nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. Die Mitteilung über die Anschluss-

pfändung vom 26. August 2021 ist im Geschäftsfallprotokoll der Betreibung Nr. XXXXXXXX 

festgehalten (Beilage 1 zur Beschwerdevernehmlassung des Betreibungsamtes vom 24. Okto-

ber 2024). Das Geschäftsfallprotokoll stellt eine öffentliche Urkunde dar, weshalb dessen Inhalt 

gemäss Art. 8 Abs. 2 SchKG bis zum Beweis des Gegenteils als richtig vermutet wird 

(AB SchK BL 420 22 47 E. 4.2 mit Hinweis auf AB BL 420 20 245  E. 3.1). Die Bestreitung des 

Beschwerdeführers allein, dass die fragliche Mitteilung dem Schuldner tatsächlich zugestellt 

worden sei, vermag die Vermutung einer rechtsgültigen Zustellung derselben gemäss Ge-

schäftsfallprotokoll demnach nicht umzustossen. Somit ist von einem Pfändungsvollzug per 

21. August 2021 auszugehen. Wie die vorstehenden rechtlichen Erwägungen aufgezeigt haben, 

ist dieser Zeitpunkt des Pfändungsvollzugs für die Berechnung des Fristenlaufs nach Art. 116 

Abs. 1 SchKG ausschlaggebend. Ob die Verfügungsbeschränkung aufgrund der erfolgten 

Pfändung im Grundbuch tatsächlich vorgemerkt wird oder nicht, spielt für den Pfändungsvoll-

zug, entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers keine Rolle. Für die Fristberechnung 

sind die Bestimmungen der Schweizerischen Zivilprozessordnung einschlägig (Art. 31 SchKG; 

Art. 142 ZPO). Dies führt unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 

(BGE 150 III 367) zu folgender Fristberechnung: Die Mitteilung der Anschlusspfändung als 

«dies a quo» datiert vom 26. August 2021, so dass die Minimalfrist von Art. 116 Abs. 1 SchKG, 

6 Monate nach der Pfändung, auf den 26. Februar 2022, dem ersten «dies ad quem» fällt. Der 

späteste Zeitpunkt im Sinne der Maximalfrist nach Art. 116 Abs. 1 SchKG, 2 Jahre nach der 

Pfändung, fällt somit auf den 26. August 2023 als zweiten «dies a quem». Die Pfändungsurkun-

de vom 23. November 2023 sieht zwar einen abweichenden Fristenlauf für eine mögliche Ver-

wertung vom 27. Februar 2022 bis 28. August 2023 vor. So oder anders erfolgte das Verwer-

tungsbegehren des Beschwerdeführers vom 13. August 2024 indessen nach Ablauf der Verwir-

kungsfrist, weshalb die Betreibung Nr. XXXXXXXX gemäss Art. 121 SchKG als erloschen gilt. 

Die Rückweisung des Verwertungsbegehrens durch das Betreibungsamt mit Verfügung vom 

26. September 2024 erfolgte deshalb zurecht. Dass die Verwertungsfrist zum Zeitpunkt der 

Ausstellung der Pfändungsurkunde bereits abgelaufen war, ist im Einklang mit der bundesge-

richtlichen Rechtsprechung hinzunehmen. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers 

verletzte die Rückweisung durch das Betreibungsamt Art. 116 SchKG nicht. Dass das Betrei-

bungsamt, wie in der Beschwerdevernehmlassung zugestanden, auf E-Mail-Anfragen des Be-

schwerdeführers zum Verfahrensstand mehrfach keine Auskünfte erteilt hat, ist für die Auf-

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sichtsbehörde zwar nicht nachvollziehbar, stellt aber keinen Grund für die Wiederherstellung 

der Frist nach Art. 116 Abs. 1 SchKG gestützt auf Art. 33 Abs. 4 SchKG dar, zumal es für den 

Fristenlauf auf den Zeitpunkt der Pfändung ankommt und es bei dieser rechtlichen Ausgangsla-

ge am Beschwerdeführer gelegen hätte, rechtzeitig Akteneinsicht zu verlangen, um den Fristen-

lauf zu bestimmen und zu überwachen. Ein unverschuldetes Säumnis im Sinne vom Art. 33 

Abs. 4 SchKG liegt damit nicht vor. Da das Betreibungsamt zum Verwertungsbegehren des 

Beschwerdeführers mit der angefochtenen Verfügung vom 26. September 2024 einen ableh-

nenden Entscheid gefällt hat, ist für die Aufsichtsbehörde schliesslich auch nicht ersichtlich, mit 

welchem Verhalten dem Betreibungsamt eine Rechtsverweigerung vorzuwerfen wäre, so dass 

auch diese beschwerdeweise erhobene Rüge ins Leere geht. Daraus folgt zusammenfassend, 

dass die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen ist. 

3. Für das Beschwerdeverfahren werden gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG bzw. Art. 62 
Abs. 2 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs 

(GebV SchKG, SR 281.35) weder Kosten erhoben noch Parteikosten gesprochen. Somit trägt 

jede Partei die ihr im vorliegenden Beschwerdeverfahren entstandenen Kosten selbst. 

 

 

Demnach wird erkannt: 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Kosten erhoben. 

Jede Partei trägt ihre eigenen Parteikosten selbst. 

Präsidentin 
 
Susanne Afheldt 

Aktuar 
 
Rageth Clavadetscher 

 

 

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