# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 17d6ae89-8f76-5ae5-a390-8556c148a091
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-04-04
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 04.04.2012 PQ120005
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ120005_2012-04-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PQ120005-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. P. Higi und Ersatzrichterin Prof. Dr. I. Jent-Sørensen sowie  

Gerichtsschreiberin lic. iur. M. Weibel. 

Urteil vom 4. April 2012 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführerin 

 

gegen 

 

B._____,  
Beschwerdegegner 

 

vertreten durch X._____ 

 

betreffend Kostenauflage 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksrates Zürich vom 15. März 
2012 i.S. C._____, geb. tt.mm..2000; VO.2011.645 (Vormundschaftsbehörde 
D._____) 
 

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Erwägungen: 

1. Die Parteien sind die nicht miteinander verheirateten Eltern von C._____, gebo-
ren am tt.mm.2000. 

1.1 Nach der Anerkennung der Vaterschaft im September 2000 schlossen die 
Parteien im Januar 2001 einen Unterhaltsvertrag, den die Vormundschaftsbehör-

de in der Folge genehmigte. Am 5. November 2007 schlossen die Parteien so-

dann eine Vereinbarung über die Kontakte von C._____ zum Vater (vgl. VB-act. 

11 [= VB-act. 25/2]). 

 Die Vereinbarung sah während der Schulzeit regelmässige Besuche von 

C._____ beim Vater unter der Woche vor, ferner Besuche an ungeraden Wo-

chenenden von Freitagabend bis Sonntagmittag sowie an geraden Wochenenden 

jeweils am Sonntagnachmittag, endlich Besuche an religiösen Feiertagen (...). 

Zudem wurde eine Regelung für die Besuche in den Schulferien getroffen, welche 

im Wesentlichen eine je hälftige Aufenthaltsdauer der Tochter bei beiden Eltern 

vorsah (a.a.O.). 

1.2 Im August 2008 wandte sich die A._____ (nachfolgend: die Beschwerdeführe-
rin) an die Vormundschaftsbehörde D._____ mit dem Ersuchen um Abänderung 

der Besuchsregelung, "Evt. Gefährendsmeldung resp. freiwillige Beistandschaft" 

(VB-act. 10). Im Vordergrund ihres Ersuchens stand dabei ihre Beziehung mit 

B._____ (nachfolgend: der Beschwerdegegner) und den sich daraus ergebenden 

Komplikationen bei der Abwicklung des Besuchsrechts aus ihrer Sicht, die sie u.a. 

als gegen sie gerichtete "Rache-Aktionen" begriff (vgl. VB-act. 10 S. 1). Erwähnt 

werden auch unterschiedliche religiöse Auffassungen der Eltern. Abklärungen 

ergaben indessen keine Gefährdung des Kindeswohls und zeigten ebenso wenig 

einen Bedarf nach Kindesschutzmassnahmen, weshalb das Verfahren, das mit 

dem Ersuchen eingeleitet worden war, im März 2009 abgeschrieben wurde (vgl. 

VB-act. 20 und 22). 

 Im September 2009 gelangte die Beschwerdeführerin erneut an die Vor-

mundschaftsbehörde mit dem Ersuchen um eine behördliche Besuchsrechtsrege-

lung sowie um Anordnung einer Beistandschaft. Nach Anhörung beider Parteien 

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und in deren Einverständnis ordnete die Vormundschaftsbehörde am 8. Dezem-

ber 2009 eine Beistandschaft i.S. des Art. 308 Abs. 2 ZGB an. Der damalige Bei-

stand erhielt den Auftrag, eine neue Besuchsrechtsregelung auszuarbeiten. Er 

legte einen entsprechenden Vorschlag im Juli 2010 der Behörde vor, verbunden 

mit dem Hinweis, die entscheidenden Konflikte zwischen den Parteien lägen im 

religiösen Bereich (vgl. VB-act. 41 und 42/2). Beide Parteien zeigten sich in der 

Folge weder mit dem Vorschlag noch mit der Arbeit des Beistandes zufrieden, der 

im Oktober 2009 äusserte, es finde zwischen den Parteien zur Zeit ein Macht-

kampf statt über religiöse Vorstellungen und deren Umsetzung für das "weltliche" 

Wohl der Tochter; er empfahl dabei, das Besuchsrecht des Beschwerdegegners 

einzuschränken, damit die weltliche Schulung und Ausbildung der Tochter nicht 

behindert würden (vgl. VB-act. 53). 

 Nach diversen Eingaben und Anhörungen der Parteien sowie der Tochter 

und nach diversen prozessualen Zwischenschritten, welche u.a. das Einverständ-

nis der Parteien zur Weiterführung der Beistandschaft mit einem neuen Beistand 

zum Gegenstand hatten, erliess die Vormundschaftsbehörde mit Beschluss vom 

15. März 2011 eine neue Besuchsrechtsordnung. Diese orientierte sich an einer 

teilweisen Einigung der Parteien hierüber (vgl. VB-act. 108 und act. 8/1) und sah 

im Übrigen u.a. an den Besuchswochenenden eine Besuchszeit von Samstag 

09.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr vor (vgl. act. 8/1). 

1.3 Über den Beschluss der Vormundschaftsbehörde vom 15. März 2011 be-
schwerte sich der Beschwerdegegner beim Bezirksrat Zürich mit einer ununter-

zeichneten Eingabe vom 4. April 2011, der er innert angesetzter Nachfrist zur Be-

hebung dieses Mangels eine Ergänzung vom 12. April 2011 folgen liess (vgl. 

act. 2 und act. 4). Im Wesentlichen wünschte der Beschwerdegegner ein bereits 

am Freitagabend beginnendes Wochenendbesuchsrecht. Die Vormundschaftsbe-

hörde liess sich auf Verfügung vom 13. April 2011 hin am 18. April 2011 verneh-

men (vgl. act. 8/8). Am 23. Mai 2011 erkundigte sich der Beschwerdegegner beim 

Bezirksrat nach dem Stand der Dinge; er wurde darauf hingewiesen, der Fall sei 

noch nicht zugeteilt (act. 8/11). Hernach erfolgten bis zum 3. Januar 2012 keine 

prozeduralen Handlungen des Bezirksrates mehr. Am 3. Januar 2012 wurde beim 

Beistand eine telefonische Auskunft eingeholt und die Rechtsvertreterin der Be-

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schwerdeführerin über Fehler in der Verfügung vom 13. April 2011 informiert (vgl. 

act. 8/12). 

 Endlich kam es am 23. Januar 2012 zur Anhörung der Beschwerdeführerin 

und am 6. Februar 2012 zur Anhörung des Beschwerdegegners (vgl. act. 8/17 

und act. 8/22). Am 15. März 2012 wies der Bezirksrat die Beschwerde ab. Dabei 

auferlegte er gemäss Dispositiv-Ziffer II seines Beschlusses die Verfahrenskosten 

den Parteien je zur Hälfte (vgl. act. 8/25 S. 10). Er erwog dabei, gemäss ständiger 

Rechtsprechung des Obergerichts seien die Verfahrenskosten den Parteien je-

weils unabhängig vom Verfahrensausgang den Parteien je zur Hälfte aufzuerle-

gen, wenn davon ausgegangen werden könne, dass sie sich in guten Treuen für 

das Wohl des Kindes eingesetzt hätten (a.a.O., S. 9).  

2. Mit Schreiben vom 24. März 2012, der Post am 26. März 2012 übergeben, ge-
langte die Beschwerdeführerin mit einem als "Berufung" bezeichneten Rechtsmit-

tel an das Obergericht. Sie stellte dabei die Anträge, es sei erstens Ziffer II des 

Beschlusses vom 15. März 2012 "betreffend der erwähnten Kostenüberwälzung 

auf mich aufzuheben", sowie es sei ihr zweitens "für das vorliegende Verfahren 

die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen" (vgl. act. 2 S. 1). 

 Zur Begründung ihres Rechtsmittels führte die Beschwerdeführerin im We-

sentlichen an, die Auffassung des Bezirksrates, der Beschwerdegegner habe in 

guten Treuen für C._____ gehandelt, sei unzutreffend und willkürlich. Der Be-

schwerdegegner handle egoistisch, aus purem Egoismus, was der Beschluss des 

Bezirksrates selbst hineichend dokumentiere. Die Religion würde dabei vorge-

schoben (a.a.O., S. 1). Es sei zu wiederholten Besuchsrechtsverletzungen ge-

kommen, so auch in den Sportferien 2012, als der Vater nicht erlaubt habe, dass 

C._____ in "seiner" Woche unbedingt ins Skilager habe gehen wollen, weshalb 

die Wochen hätten abgetauscht werden müssen usw. und die Tochter erst spät 

abends nach Hause gekommen sei (vgl. a.a.O., S. 2). 

2.1 Gegen Entscheide der Bezirksräte in familienrechtlichen Angelegenheiten 
sind laut § 187 GOG die Rechtsmittel der ZPO zulässig, und es richtet sich das 

Rechtsmittelverfahren als kantonales Recht nach den Art. 308 ff. ZPO, soweit die 

§§ 188 ff. GOG keine abweichenden Regelungen vorsehen. Gemäss Art. 110 

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ZPO i.V.m. § 187 GOG ist der Kostenentscheid in einem Beschluss, gegen den 

an sich das Rechtsmittel der Berufung gegeben ist, selbständig nur mit Be-

schwerde anfechtbar. 

 Die nicht rechtskundig vertretene Beschwerdeführerin wendet sich nur ge-

gen den Kostenentscheid im Beschluss vom 15. März 2012. Die von ihr fälschli-

cherweise anhand der Rechtsmittelbelehrung (welche in Bezug auf den gesamten 

Beschluss korrekt ist) als Berufung bezeichnete Rechtsmitteleingabe vom 

24. März 2012 ist daher praxisgemäss ohne Weiterungen als Beschwerde entge-

genzunehmen (vgl. Beschluss der Kammer im Verfahren NQ110029 vom 

05. September 2011). 

2.2 Der Bezirksrat hat bei seinem Kostenentscheid auf die Praxis des Obergerich-
tes hingewiesen, wonach in Streitigkeiten zwischen Eltern über Kontakt- und Be-

suchsrechte sowie zu Obhutsfragen die Kosten jeweils hälftig aufzuerlegen sind, 

ungeachtet des Ausgangs des Verfahrens, wenn davon ausgegangen werden 

kann, die Eltern hätten sich in guten Treuen für das Wohl des Kindes eingesetzt. 

Die Beschwerdeführerin rügt das als willkürlich, indem sie vor allem darauf hin-

weist, aus dem Entscheid des Bezirksrates selbst folge, dass der Beschwerde-

gegner aus egoistischen Motiven das Beschwerdeverfahren eingeleitet habe. 

Damit rügt die Beschwerdeführerin – zu Recht – nicht, der Bezirksrat habe den 

Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, sondern sie stellt sich letztlich auf 

den Standpunkt, der Bezirksrat hätte aufgrund des festgestellten Sachverhaltes 

nicht von der Regel abweichen dürfen, gemäss der die Prozesskosten der unter-

liegenden Partei aufzuerlegen sind. 

 Die für die Kostenentscheide des Bezirksrates im Beschwerdeverfahren 

massgeblichen §§ 13 f. VRG regeln die Frage der Kostenauflage nur ansatzweise 

bzw. fragmentarisch, ausgehend vom Grundsatz des Obsiegens und Unterliegens 

(analog Art. 106 Abs. 1 ZPO) sowie in Berücksichtigung des Verursacherprinzips 

(vgl. dazu auch Art. 108 ZPO). Diese zwei Elemente gelten indessen nicht umfas-

send. Analog der einst kantonalen und heute schweizerischen Zivilprozessord-

nung (vgl. Art. 107 ZPO) sind Kostenverlegungen auch nach Ermessen bzw. Bil-

ligkeit vorzunehmen (vgl. Kölz/Bosshart/Röhl; Kommentar zum VRG, 2. A., Zürich 

1999, N 23 zu § 13). Diese Analogie gilt nicht nur, wenn sich eine Partei in guten 

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Treuen zur Anhebung eines Verfahrens veranlasst sah (vgl. Art. 107 Abs. 1 lit. b 

ZPO), sondern ebenso in familienrechtlichen Belangen (vgl. Art. 107 Abs. 1 lit. c 

ZPO). In einer seit Jahrzehnten konstanten Praxis hat das Obergericht daher – 

wie vom Bezirksrat richtig vermerkt – die Kosten eines Verfahrens um Obhut und 

Besuchsrecht unabhängig vom Verfahrensausgang beiden Eltern je zur Hälfte 

auferlegt, wenn beide gute Gründe für die Verfechtung ihres Standpunktes hatten 

(vgl. etwa Schmid, in: KuKo ZPO, Art. 107 N 4, mit zahlreichen Verweisen, ferner 

etwa der vom Bezirksrat zitierte ZR 84 Nr. 41). 

 Von Letzterem ist gemäss dieser Praxis stets dann auszugehen, wenn bei-

den Parteien zuzubilligen ist, sie strebten mit ihren divergierenden Auffassungen 

zum Wohl des Kindes dieses auch an. Die Beschwerdeführerin unterstellt das für 

ihre Anliegen ohne Weiteres, dem Beschwerdegegner hingegen Egoismus, weil 

der Bezirksrat dessen Standpunkte verwarf. Das ist indessen bereits im Ansatz 

verkehrt, weil diese Sichtweise sich eben gerade am Obsiegen bzw. Unterliegen 

orientiert und zudem ausser Acht lässt, dass Eltern, die sich nicht zu verstehen 

scheinen, wie auch Eltern, die sich durchaus gut verstehen, immer wieder mit rä-

sonablen, in den Wertungen aber divergierenden Ansatzpunkten bzw. Sichtwei-

sen unterschiedlicher Auffassung zu dem sind, was dem Wohl des Kindes zuträg-

lich ist bzw. zuträglicher erscheint. Dass diese unterschiedlichen Sichtweisen im 

Übrigen in unterschiedlichen weltanschaulichen oder religiösen Auffassungen ihre 

Ursache haben können oder im unterschiedlichen Alter der Eltern, versteht sich 

dabei von selbst. Der Bezirksrat hat das richtig erkannt, indem er im Ergebnis sei-

ner Überlegungen etwa zum Ferienbesuchsrecht festhielt, es sei nicht erkennbar, 

inwiefern das Wohl von C._____ durch die von der Vormundschaftsbehörde ge-

troffene Regelung nicht gewahrt wäre (a.a.O., vgl. act. 8/25 S. 9). Denn gesagt ist 

damit richtigerweise ebenso, dass auch mit einer anderen als der getroffenen Re-

gelung das Kindeswohl gewahrt wäre. Ebenso das scheint die Beschwerdeführe-

rin zu übersehen, wie sie auch zu übergehen versucht, dass C._____ durchaus in 

der Lage ist, ihre Wünsche zu äussern, sich namentlich eigentlich – wie im Okto-

ber 2010 zu Protokoll gegeben – in den Schulzeiten mehr Kontakt zum Vater 

wünscht, als es die Beschwerdeführerin zugestehen wollte bzw. will (vgl.  

VB-act. 67 S. 1). 

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 Im Ergebnis bleibt somit festzuhalten, dass der Bezirksrat seinen Kostenent-

scheid zur Recht in analoger Anwendung des Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO fällte und 

sich dabei im Rahmen des ihm zustehenden Ermessens hielt. Es sind auch sonst 

keine Gründe ersichtlich, die eine andere Kostenverlegung als die praxisgemässe 

zu rechtfertigen vermöchten. Die Beschwerde erweist sich daher als unbegründet 

und ist gestützt auf § 191 Abs. 1 GOG ohne Verfahrensweiterungen abzuweisen. 

Dem Beschwerdegegner ist lediglich noch ein Doppel von act. 2 zur Kenntnis-

nahme zuzustellen. 

3. Umständehalber sind für das Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erheben. 
Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung "unentgeltlicher Prozessfüh-

rung" (recte: unentgeltlicher Rechtspflege i.S. von Art. 118 Abs. 1 lit. a und lit. b 

ZPO i.V.m. §187 GOG) ist damit gegenstandslos geworden. 

 Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen, da dem Beschwerdegeg-

ner im Beschwerdeverfahren keine Umtriebe erwachsen sind. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3. Es werden für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigungen zu-

gesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Bei-

lage eines Doppels von act. 2, die Vormundschaftsbehörde D._____, die Di-

rektion der Justiz und des Innern (Gemeindeamt des Kantons Zürich) sowie 

– unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den Bezirksrat Zürich, je 

gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

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schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 451.-. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. M. Weibel 
 
versandt am: 

	Urteil vom 4. April 2012
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben.
	3. Es werden für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Beilage eines Doppels von act. 2, die Vormundschaftsbehörde D._____, die Direktion der Justiz und des Innern (Gemeindeamt des Kantons Zürich) sowie – unter Rücksendung der einge...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...