# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1a04156f-ab13-503c-8ea0-1696a138fb2b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-12-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.12.2014 BVGE 2014/49
**Docket/Reference:** BVGE-2014-49
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2014-49_2014-12-02

## Full Text

Arbeitsleistung im &ouml;ffentlichen Interesse (Zivildienst) | 
Dienstverschiebung.
Art.&#160;46 Abs.&#160;3 ZDV.
1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Auch für einen Super League-Profifussballer stellt eine jährliche Einsatzpflicht in
der Höhe der Mindestdauer von 26&#160;Tagen grundsätzlich keine ausserordentliche Härte
im Sinne der Zivil­dienstgesetzgebung dar (E.&#160;5).
2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Die Pflicht zur Leistung eines langen Einsatzes von 232&#160;Tagen stellt aufgrund des so entstehenden
faktisch mehrmonatigen «&#160;Ausfalls&#160;» sowohl für einen Super League-Profifussballer
als auch für seine Arbeitgeberin eine ausserordentliche Härte im Sinne der Zivildienstgesetzgebung
dar, dies insbesondere dann, wenn es sich um einen tatsächlichen oder potenziellen Schlüssel­spieler
handelt (E.&#160;6.2 und 6.3).
3.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Eine strikte und enge Auslegung der Ausnahmebestimmungen in Art.&#160;46 Abs.&#160;3 ZDV widerspricht
dem Sinn und Zweck der Härtefallklausel, wenn ein Beschwerdeführer seine Notsituation glaubhaft
und substanziiert darlegt sowie eine überzeugende Lösung vorschlägt, welche die Absolvierung
aller Diensttage nicht gefährdet (E.&#160;6.4).

2015-07-07T14:15:42Z