# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4f5abd92-0220-5375-a9a3-5c1948f6c602
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-12-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.12.2021 C-4673/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4673-2021_2021-12-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4673/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  D e z e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Mirjam Angehrn. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Anspruch auf eine 

Altersrente, Erfüllung der Mindestbeitragszeit, Einsprache-

entscheid SAK vom 6. August 2021. 

 

 

 

C-4673/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK mit Einspracheentscheid 

vom 6. August 2021 die Einsprache von A._______ abwies und ihre Verfü-

gung vom 3. Mai 2021 bestätigte, wonach sie das Rentengesuch mangels 

Erfüllung der einjährigen Mindestbeitragszeit abwies (Akten der SAK ge-

mäss Aktenverzeichnis vom 2. November 2021 [act.] 10 und 19), 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 

6. September 2021 an die Vorinstanz gegen diesen Einspracheentscheid 

Beschwerde erhob und die Vorinstanz am 22. Oktober 2021 die Beschwer-

deschrift dem Bundesverwaltungsgericht zuständigkeitshalber zustellte 

(BVGer-act. 1 und 2), 

dass das Bundesverwaltungsgericht zur Behandlung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig ist (vgl. Art. 85bis Abs. 1 AHVG sowie Art. 31, 32 und 

33 Bst. d VGG), 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz eine kurze Nachfrist zur Verbesserung ein-

räumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder Unterschrift fehlen und 

diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach ungenutztem Fristablauf 

auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeschrift keine eigenhändige Un-

terschrift enthält, womit sie die Formerfordernisse gemäss Art. 52 Abs. 1 

VwVG nicht erfüllt, 

dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 18. November 2021 daher 

aufgefordert wurde, innert 5 Tagen ab Erhalt dieser Verfügung die beige-

legte Originalbeschwerdeschrift eigenhändig und im Original zu unter-

schreiben und dem Bundesverwaltungsgericht zurückzusenden, ansons-

ten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde, 

dass diese Verfügung dem Beschwerdeführer per Einschreiben mit Rück-

schein an seine Wohnadresse in Deutschland geschickt wurde, 

C-4673/2021 

Seite 3 

dass die Verfügung gemäss Sendungsnachverfolgung (BVGer act. 6) nach 

erfolglosem Zustellversuch an den Beschwerdeführer am 23. November 

2021 zur Abholung gemeldet (Abholungseinladung) wurde,  

dass die Sendung, enthaltend die Verfügung vom 18. November 2021, 

nach erneutem erfolglosem Zustellversuch am 7. Dezember 2021 dem 

Bundesverwaltungsgericht mit dem Vermerk "nicht abgeholt" retourniert 

wurde, 

dass gemäss Art. 38 Abs. 2bis ATSG und Art. 20 Abs. 2bis VwVG eine Mit-

teilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer anderen be-

rechtigten Person übergeben wird und innert der siebentägigen Frist nicht 

abgeholt wird, am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch 

als erfolgt gilt, 

dass folglich im vorliegenden Fall die siebentägige Frist abgelaufen ist und 

die Verfügung vom 18. November 2021 als zugestellt gilt (Zustellfiktion), 

dass der Beschwerdeführer innert der ihm hierfür angesetzten Frist dem 

Bundesverwaltungsgericht keine Beschwerdeverbesserung eingereicht 

hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass bei diesem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario sowie Art. 7 Abs. 3 VGKE).  

  

C-4673/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr.  […]; Einschreiben 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Einschreiben) 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Mirjam Angehrn 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

C-4673/2021 

Seite 5 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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