# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3e4c10f2-8349-5360-85fb-e9da67ebefc9
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 15.08.2019 725 18 344/194
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-18-344-194_2019-08-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 15. August 2019 (725 18 344 / 194) 

___________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Versicherungsinterne Arztberichte aus dem Recht weisen. Beweiswürdigung und Be-

weiskraft von versicherungsinternen Arztberichten. 

 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, 

Kantonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Christina Markie-
wicz 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Jan Herrmann, Rechtsan-
walt, Lange Gasse 90, 4052 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Andrea Tarnutzer, Advokat, Güterstrasse 
106, Postfach 109, 4018 Basel 
 

  
  
Betreff Leistungen 

 
 
 
A. Der 1975 geborene A.____ war bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nicht-
berufsunfällen versichert, als er am 8. Februar 2016 mit dem rechten Knie am Griff einer 
Schweissmaschine hängen blieb und sich verletzte. Im Notfallbericht des B.____ vom 10. Februar 
2016 wurde als Diagnose ein Verdacht auf Kniekontusion mit kranieller Impressionsfraktur medial 

 

 
 
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der Femurkondyle rechts genannt. Beim Unfallhergang sei die Patella nach medial und kranial 
gedrängt worden. Der Versicherte habe diese selbst reponiert. Am 17. Februar 2016 erlitt A.____ 
eine laterale Patellaluxation rechts bei Läsion des medialen patellofemoralen Ligamentes 
(MPFL). Aufgrund der persistierenden Beschwerden erfolgten verschiedene therapeutische Be-
handlungen, unter anderem zwei Arthroskopien am 25. Mai 2016 und am 5. Dezember 2016. 
 
Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und richtete die gesetzlichen Leistungen in Form von 
Taggeldern und Heilbehandlung aus. Die Kreisärztin Dr. med. C.____, FMH Chirurgie, erachtete 
mit Bericht vom 25. September 2017, dass der medizinische Endzustand erreicht sei und eine 
leidensangepasste 100%ige Verweistätigkeit gemäss Zumutbarkeitsbeurteilung der D.____ vom 
13. Juni 2017 möglich sei. Im Rahmen der Eingliederungsmassnahmen der IV-Stelle absolvierte 
A.____ daraufhin ein Arbeitstraining bei der E.____. Im Januar 2018 kam es nach Heben eines 
schweren Autoreifens zu einer Beschwerdeexazerbation. Dr. C.____ stellte mit Beurteilung vom 
3. Mai 2018 fest, dass es durch das Heben des Autoreifens zu einer vorübergehenden Verschlim-
merung des vorbestehenden Gesundheitszustandes gekommen sei. Ursächlich für die Be-
schwerdezunahme sei eine Überbeanspruchung des rechten Knies gewesen. Es sei davon aus-
zugehen, dass die Folgen bei fehlenden strukturellen Läsionen im Verlauf von drei Monaten voll-
ständig ausgeheilt sein sollten. Der medizinische Endzustand sei demnach erreicht und das Zu-
mutbarkeitsprofil der D.____ wieder gültig. Mit Schreiben vom 15. Mai 2018 teilte die Suva A.____ 
mit, dass sie die Leistungen per 30. Juni 2018 einstelle. Mit Verfügung vom 30. Mai 2018 ver-
neinte sie sowohl einen Anspruch auf eine Invalidenrente als auch auf eine Integritätsentschädi-
gung.  
 
Dagegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Jan Herrmann, am 22. Juni 2018 Einspra-
che. Im Wesentlichen beanstandete er den Einkommensvergleich. Am 2. August 2018 meldete 
er sodann der Suva gestützt auf die im Verlaufsbericht des B.____ vom 20. Juli 2018 gestellte 
Verdachtsdiagnose eines schmerzhaften Schnappens der Semimembranosussehne einen 
"Rückfall". Die Kreisärztin Dr. C.____ erkannte die Problematik an der Semimembranosussehne 
lediglich als mögliche Folge des Ereignisses vom 8. Februar 2016, woraufhin die Suva dem Ver-
sicherten mitteilte, sie halte an der Leistungseinstellung per 30. Juni 2018 fest. Dies bestätigte 
sie mit Einspracheentscheid vom 18. September 2018. 
 
B. Gegen diesen Entscheid erhob A.____, vertreten durch seinen Rechtsanwalt, mit Eingabe 
vom 19. Oktober 2018 Beschwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht. Er 
beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Suva sei zu verpflichten, die 
gesetzlichen Leistungen auszurichten. Insbesondere seien ihm über das Einstelldatum vom 30. 
Juni 2018 hinaus Taggelder auszurichten und Heilbehandlungskosten zu erstatten. Eventualiter 
sei ihm eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 15 %, allenfalls 10 % zu-
zusprechen. Subeventualiter sei ein gerichtliches medizinisches Gutachten zur Klärung des Zeit-
punkts des Erreichens des Endzustandes und zur Klärung der Unfallkausalität der heute noch 
bestehenden Beschwerden einzuholen. Weiter sei die Suva zu verpflichten, ihm die entstandenen 
Kosten für die bei Dr. med. F.____, FMH Chirurgie und leitende Ärztin der berufsgenossenschaft-
lichen Unfallklinik G.____, eingeholte medizinische Expertise vom 17. Oktober 2018 zu erstatten. 
Zur Begründung führte er an, dass entgegen der Auffassung der Suva der Endzustand per 30. 

 

 
 
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Juni 2018 nicht erreicht gewesen sei. Gemäss Dr. F.____ sei die Unfallkausalität der heutigen 
Beschwerden klar gegeben. Da er nie beschwerdefrei gewesen sei und durchgehend eine Brü-
ckensymptomatik bestanden habe, sei auch nicht von einem Rückfall auszugehen. Vielmehr sei 
der status quo sine nicht erreicht, weshalb die Suva weiterhin leistungspflichtig sei. Wenn das 
Gericht dennoch von einem Endzustand ausgehen sollte, sei der Einkommensvergleich neu vor-
zunehmen und festzustellen, dass er Anspruch auf eine Invalidenrente habe. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 7. Januar 2019, welche zusammen mit einer Beurteilung des 
Kreisarztes med. pract. H.____, FMH Chirurgie, vom 6. November 2018 eingereicht wurde, be-
antragte die Suva die Abweisung der Beschwerde. Entgegen der Auffassung des Beschwerde-
führers sei der Endzustand gemäss den nachvollziehbaren Beurteilungen der Kreisärztin Dr. 
C.____ per 30. Juni 2018 erreicht gewesen. Eine erneute Begutachtung würde zu keinen neuen 
Erkenntnissen führen. Entsprechend seien auch gerichtlich keine weiteren Abklärungsmassnah-
men vorzunehmen. Gemäss der schlüssigen Zumutbarkeitsbeurteilung der D.____ sowie der Be-
urteilung von Dr. C.____ sei dem Versicherten eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit mit gewis-
sen qualitativen Einschränkungen hinsichtlich des rechten Knies ganztags zumutbar. Der Ein-
kommensvergleich habe einen IV-Grad von weniger als 10 % ergeben, weshalb kein Anspruch 
auf eine Rente bestehe. 
 
D. Im weiteren Schriftenwechsel hielten die Parteien in materieller Hinsicht an ihren Anträgen 
und Begründungen fest. Der Beschwerdeführer reichte zudem einen Arztbericht von Dr. med. 
I.____, FMH Orthopädische Chirurgie, vom 23. Februar 2019 ein. In formeller Hinsicht forderte 
der Beschwerdeführer, dass der Bericht von med. pract. H.____ vom 6. November 2018 aus dem 
Recht gewiesen werde. Eventualiter sei dieser bei den Akten zu belassen, im Rahmen der Be-
weiswürdigung aber nicht zu berücksichtigen. Zur Begründung führte er im Wesentlichen an, dass 
das Vorgehen der Suva, welche im Rahmen der Vernehmlassung den medizinischen Sachverhalt 
mit der neuen kreisärztlichen Beurteilung von med. pract. H.____ nachgebessert habe, gegen die 
Waffengleichheit und damit gegen Art. 6 Ziff. 1 EMRK verstosse. Mit Verfügung vom 21. Mai 2019 
wies das Präsidium den Antrag ab, die Stellungnahme von med. pract. H.____ aus dem Recht 
zu weisen. Den Entscheid über den Eventualantrag überliess es dagegen dem Dreiergericht. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 
Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einsprache-
entscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser im Kanton Basel-Landschaft weshalb die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfas-

 

 
 
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sungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantons-
gericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden ge-
gen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch 
sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und 
formgerecht erhobene - Beschwerde des Versicherten vom 19. Oktober 2018 ist demnach einzu-
treten.  
 
2. Vorweg ist auf die Einwände formeller Natur einzugehen. Der Beschwerdeführer bean-
tragte in Bezug auf den Bericht von med. pract. H.____ vom 6. November 2018, dass dieser aus 
dem Recht zu weisen sei, eventualiter sei er bei den Akten zu belassen, im Rahmen der Beweis-
würdigung aber nicht zu berücksichtigen. Nachdem der Beschwerdeführer zusammen mit seiner 
Beschwerde ein neues Gutachten eingereicht hatte, sah sich die Suva zur Einholung einer wei-
teren medizinischen Stellungnahme durch den Kreisarzt veranlasst. In der Verfügung vom 18. 
Mai 2019 wurde ausführlich dargelegt, dass das Vorgehen der Suva nicht zu beanstanden sei. 
Zur Einholung einer internen medizinischen Stellungnahme berechtigte sie einerseits der Grund-
satz des rechtlichen Gehörs und andererseits die in Art. 53 Abs. 3 ATSG vorgesehene Möglich-
keit der Wiedererwägung des Einspracheentscheids durch den Versicherungsträger bis zur Stel-
lungnahme gegenüber dem Gericht. Die Einreichung einer solchen Stellungnahme war demnach 
zulässig und diese ist folglich zu den Akten zu nehmen. Der Beschwerdeführer seinerseits hatte 
im Rahmen der Replik Gelegenheit, sich zum Bericht von med. pract. H.____ zu äussern und zu 
den einzelnen Punkten Stellung zu nehmen. Damit ist sein Anspruch auf rechtliches Gehör eben-
falls gewahrt worden. Von Rechts wegen gibt es weiter keinen Grund, den Bericht von med. pract. 
H.____ von der Beweiswürdigung auszunehmen. Davon zu unterscheiden ist die Frage der Be-
weiskraft des medizinischen Berichts. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass 
den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe 
Beweiskraft zukommt, wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom 
Versicherungsträger in Auftrag gegebenen Gutachten. Sofern sie als schlüssig erscheinen, nach-
vollziehbar begründet, in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 
bestehen, sind sie beweiskräftig. Bestehen indessen auch nur geringe Zweifel an der Zuverläs-
sigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende 
Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.7). 
 
3. In materieller Hinsicht streitig und zu prüfen ist, ob die Suva zu Recht von einem Endzu-
stand per 30. Juni 2018 ausgegangen ist und die heutigen Beschwerden als nicht unfallkausal 
beurteilte. 
 
3.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufs-
unfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt 
der versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbe-
handlung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so 
hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Ist die versicherte Person infolge 
des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 

 

 
 
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18 Abs. 1 UVG). Erleidet sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körper-
lichen oder geistigen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemes-
sene Integritätsentschädigung. Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Ren-
tenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 
UVG). 
 
3.2 Die vorübergehenden Leistungen, wie Taggelder und Heilbehandlung, hat der Unfallver-
sicherer – sofern allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen 
sind – nur so lange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine 
namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu 
und ist ein Endzustand eingetreten, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen 
mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruches auf eine Invalidenrente und/oder eine Integritätsent-
schädigung abzuschliessen (Art. 19 Abs. 1 UVG). Die Einstellung der vorübergehenden Leistun-
gen und der Fallabschluss mit der Prüfung der Rentenfrage und der Integritätsentschädigung 
hängen derart eng zusammen, dass von einem einheitlichen Streitgegenstand auszugehen ist 
(vgl. BGE 144 V 354 E. 4.2). 
 
3.3 Von einem Endzustand ist auszugehen, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und 
adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt und entweder der (krankhafte) Gesund-
heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derje-
nige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 
auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist. Der Beweis 
des natürlichen Kausalzusammenhangs bzw. dessen Wegfallens ist in erster Linie mit den Anga-
ben medizinischer Fachpersonen zu führen. Während bei der Frage, ob ein Kausalzusammen-
hang überhaupt jemals gegeben ist, die versicherte Person beweisbelastet ist, trägt die Unfall-
versicherung die Beweislast für einen behaupteten Wegfall der Kausalität aufgrund des Errei-
chens des Zustandes, wie er vor dem Unfall bestand oder sich ohne diesen ergeben hätte (status 
quo sine vel ante). Dabei hat der Unfallversicherer nicht den Beweis für unfallfremde Ursachen 
zu erbringen; entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsscha-
dens ihre (überwiegend wahrscheinliche) kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen 
sind. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, 
dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder dass die versicherte Person nun bei voller 
Gesundheit sei (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 5. Dezember 2018, 8C_276/2018, E. 2.3 mit 
weiteren Hinweisen).  
 
4.1 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle ande-
ren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des 

 

 
 
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Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 
E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
4.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten 
Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung 
der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft 
zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen 
(BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Dagegen sind – wie bereits erwähnt - bei 
Entscheiden gestützt auf versicherungsinterne ärztliche Beurteilungen, die im Wesentlichen oder 
ausschliesslich aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger stammen, an die Beweis-
würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver-
lässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, ist eine versicherungsexterne medizi-
nische Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG oder ein Gerichtsgutachten anzuordnen 
(BGE 135 V 471 E. 4.7). 
 
5.1 Die Suva stützte sich in Bezug auf die Beurteilung des Endzustandes auf die kreisärztli-
chen Berichte von Dr. C.____ vom 25. September 2017, vom 3. Mai 2018 sowie vom 20. August 
2018. Im Bericht vom 25. September 2017 nannte Dr. C.____ als Diagnosen persistierende an-
terolaterale Knieschmerzen bei Status nach mehrfachen intraartikulären Infiltrationen letztmals 
am 8. August 2017, einen Status nach Neurotomie des Ramus intrapatellaris des Nervus saphe-
nus nach diagnostischer Kniearthroskopie und Hoffa-Débridement des rechten Knies am 5. De-
zember 2016 bei Narbenentrapment des Ramus infrapatellaris sowie bei Hoffa-Impingement des 
rechten Knies bei Status nach diagnostisch-therapeutischer Kniearthroskopie rechts mit intraar-
ticulärem Débridement sowie einen Status nach Resektion der Plica mediopatellaris am 25. Mai 
2016 bei Status nach traumatisierter Plica mediopatellaris nach Anpralltrauma. Der Versicherte 
habe über belastungsabhängige Beschwerden im Bereich des rechten Kniegelenkes berichtet, 
welche insbesondere bei Belastungen über 10 kg, beim Gehen auf unebenem Gelände sowie 
beim Treppensteigen auftreten würden. Das Gehen auf gerader Strecke sowie das Stehen und 
Sitzen seien uneingeschränkt möglich. Zusätzlich habe er seit der letzten Injektion am 8. August 
2017, welche massive Beschwerden verursacht habe, ein Fremdkörpergefühl intraartikulär late-
ralseitig. Vor dieser Injektion sei er vonseiten des Kniegelenkes weitgehend beschwerdefrei ge-
wesen. Zusätzlich würde es im Kniegelenk beim Aufstehen nach längerem Sitzen zu einem 
Schnappgefühl unterhalb der Patella kommen. Dr. C.____ stellte fest, dass im Bereich der Injek-
tionsstelle eine Druckschmerzhaftigkeit anterolateral bei reizlosen Hautverhältnissen bestehe. 
Insgesamt könnten die belastungsabhängigen Gelenkbeschwerden aber sowohl neurologisch als 

 

 
 
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auch orthopädisch nicht erklärt werden. Therapien zur namhaften Verbesserung der Beschwer-
den im Kniegelenk beständen aktuell aus kreisärztlicher Sicht nicht. Auch die physiotherapeuti-
schen Behandlungen seien eingestellt worden. Somit sei ein medizinischer Endzustand erreicht. 
Bezüglich der unfallbedingten Zumutbarkeit gelte die von der D.____ vom 13. Juni 2017 festge-
legte Beurteilung. Dem Versicherten seien leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätig-
keiten ganztags zumutbar, wobei Zwangshaltungen wie Knien, Kauern, Hocken, Treppen- und 
Leiternsteigen zu vermeiden seien. Aufgrund der guten Beweglichkeit und der fehlenden dege-
nerativen Veränderungen im Bereich des Kniegelenkes rechts sei eine Integritätsentschädigung 
nicht geschuldet.  
 
5.2 Ab Oktober 2017 absolvierte der Versicherte im Rahmen von Eingliederungsmassnah-
men der IV-Stelle ein Arbeitstraining in einer Autogarage. Am 29. Januar 2018 suchte er infolge 
zunehmender Schmerzen im Knie die Notfallstation auf. Gemäss Austrittsbericht des B.____ vom 
30. Januar 2018 habe er zwei Wochen zuvor bei der Arbeit schwere Autoreifen gehoben, worauf-
hin ein Knacken im rechten Kniegelenk mit zunehmender Ausstrahlung von Schmerzen in den 
rechten Oberschenkel und den Rücken eingesetzt habe. Klinisch lägen eine deutliche Druckdo-
lenz im Bereich des anterioren medialen Kniegelenkspaltes über der Narbe vor und eine leichte 
Druckdolenz über dem lateralen Gelenkspalt. Bei der Flexion über 90° träten starke Schmerzen 
auf. Radiologisch zeigten sich in der konventionellen LWS-Aufnahme keine Auffälligkeiten im 
Vergleich zum am 12. Juni 2017 durchgeführten MRT der LWS. Im Bereich des rechten Knies 
gebe es keine frischen ossären Läsionen. In Rücksprache mit den Kollegen der Orthopädie wurde 
der Ausbau der analgetischen Therapie und eine baldmögliche Vorstellung in der orthopädischen 
Sprechstunde zur weiteren Abklärung empfohlen. Zur genauen Beurteilung der exazerbierten 
Beschwerden wurde am 15. Februar 2018 ein MRI des rechten Knies durchgeführt. Die Bilder 
zeigten eine leichte Gonarthrose ohne Nachweis eines höhergradigen Knorpelschadens oder ei-
ner frischen Meniskusverletzung, eine geringe, vorbekannte Binnendegeneration der Menis-
kushinterhörner beidseits, intakte Kreuz- und Kollateralbänder, eine intakte und gestreckte Pa-
tella- sowie Quadricepssehne sowie eine vorbekannte mässige Trochleahypoplasie. Bei wenig 
auffälligem MRI-Befund empfahl der behandelnde Kniespezialist des B.____ die Vorstellung bei 
ihrem Kollegen der Schmerzsprechstunde (vgl. Bericht vom 28. Februar 2018). Im Bericht der 
ambulanten Schmerzsprechstunde vom 13. April 2018 wurde festgehalten, dass das Knie reizlos 
sei, das Gangbild aber mit Schonhinken. Das Knacken lasse sich passiv nicht reproduzieren, sei 
aber aufgetreten, als der Patient zusätzlich das Bein belastet habe. Weiter liege eine diskrete 
Atrophie der Oberschenkelmuskulatur rechts vor. Die medial betonten Knieschmerzen seien 
kaum mehr vorhanden, dafür nun neu laterale Knieschmerzen, welche klar belastungsabhängig 
seien. In diesem Bereich könne keine Intervention angeboten werden. Empfohlen werde eine 
intensive physiotherapeutische Behandlung unter medikamentöser Schmerztherapie. 
 
5.3 Im zweiten kreisärztlichen Bericht vom 3. Mai 2018 nahm Dr. C.____ zur neuen medizi-
nischen Situation Stellung. Gemäss den Arztberichten hätten sich die Beschwerden von medial-
seitig zunehmend wieder nach anterolateral verlagert. Beklagt würden von neuem die bereits vor 
der Beschwerdeexazerbation im November 2017 (recte Januar 2018) bestehenden anterolatera-
len Knieschmerzen. Zusätzliche strukturelle Läsionen hätten ausgeschlossen werden können. 

 

 
 
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Ursächlich für die Beschwerdeexzaberation sei überwiegend wahrscheinlich eine Überbeanspru-
chung des rechten Knies aufgrund des Hebens des schweren Autoreifens, welcher bezüglich der 
Gewichtsbelastung über dem definierten Zumutbarkeitsprofil gelegen habe. Die Folgen der Über-
beanspruchung sollten bei fehlenden strukturellen Läsionen im Verlauf von drei Monaten voll-
ständig ausgeheilt sein. In Übereinstimmung hiermit seien die initial beklagten Beschwerden am 
medialen Kniegelenk nicht mehr ausgeprägt vorhanden. Der medizinische Endzustand sei nun 
wieder erreicht und das unfallbedingte Zumutbarkeitsprofil unverändert gültig. Daraufhin schloss 
die Suva den Fall per 30. Juni 2018 ab. 
 
5.4 Am 25. Juni 2018 begab sich der Beschwerdeführer zur Kontrolluntersuchung zu 
Dr. med. J.____, Teamleiter Kniechirurgie, des B.____. Dr. J.____ hielt fest, dass im Vordergrund 
der Beschwerden weiterhin das schmerzhafte Schnappen im Bereich des rechten Kniegelenks 
stehe. Beim rechten Knie lasse sich ein deutliches Knacken in Flexion feststellen. Der Ursprung 
des schmerzhaften Schnappens sei am ehesten popliteal zu lokalisieren. Zur genaueren Abklä-
rung sei eine Sonographie angezeigt. Dem Versicherten wurde eine volle Arbeitsunfähigkeit at-
testiert (vgl. Bericht des B.____ vom 29. Juni 2018 sowie ärztliches Attest). 
 
5.5 Die Sonographie fand am 16. Juli 2018 statt. Gemäss Bericht des B.____ vom 20. Juli 
2018 wurde neu der Verdacht auf ein schmerzhaftes Schnappen der Semimembranosussehne 
gestellt. Es sei ein deutliches Springen / Knacken vom Übergang von Flexion in Extension zu 
hören und postero-medial zu spüren. Die Semimembranosussehne weise ein heterogenes Signal 
(leichte Signalminderung) auf, jedoch keine akute Schwellung oder fokale Flüssigkeit. Die Ar-
beitsunfähigkeit werde nochmals um 6 Wochen verlängert. 
 
5.6 Die Suva bat die Kreisärztin Dr. C.____, den Sachverhalt neu zu beurteilen. Dr. C.____ 
fasste in ihrem dritten Bericht vom 20. August 2018 zusammen, dass beim Versicherten persis-
tierende anterolaterale Knieschmerzen dokumentiert seien. Gemäss Bericht des B.____ vom 25. 
Juni 2018 bestehe nun neu ein schmerzhaftes Schnappen, welches am ehesten popliteal lokali-
siert sei. Die Ultraschalluntersuchung habe eine Heterogenität der Semimembranosussehne ge-
zeigt, welche Ausdruck eines klinisch bei aktiver Bewegung provozierbaren Knackens sein 
könnte. In Übereinstimmung mit der ärztlichen Beurteilung sei die Problematik an der Semimemb-
ranosussehne eine mögliche Folge des Ereignisses vom 8. Februar 2016. Der erforderliche Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit sei nicht erreicht. 
 
5.7 Mit Bericht des B.____ vom 28. August 2018 wurde eine unveränderte Situation be-
schrieben. Zur Beschwerdeverbesserung wurde eine Infiltration vorgeschlagen. Der Versicherte 
sei nach wie vor arbeitsunfähig. Mit Verlaufsbericht vom 24. September 2018 wurde festgehalten, 
dass die Beschwerden nach der Infiltration zugenommen hätten. Das Schnappen werde immer 
stärker, Treppauf- und Treppabsteigen seien nur unter starken Schmerzen möglich. Der Einbein-
stand sei aufgrund der Muskelschwäche nicht machbar. Es ständen zwei Operationen zur Dis-
kussion; eine erneute Infiltration mit der Hoffnung auf Beschwerdeverbesserung oder ein opera-
tives Abhängen der Semimemobranussehne mit Verlust der Funktionsfähigkeit. Der Versicherte 
habe sich für eine weitere Infiltration entschieden. Eine Verlaufskontrolle sei in sechs Wochen 
geplant, bis dahin sei der Versicherte weiterhin 100 % arbeitsunfähig. 

 

 
 
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5.8 Dr. F.____ erstattete am 17. Oktober 2018 im Auftrag des Versicherten im Rahmen des 
Beschwerdeverfahrens ein Privatgutachten. Dr. F.____ fasste den medizinischen Sachverhalt 
wie folgt zusammen: Beim Unfallereignis vom 8. Februar 2016 sei es zu einer Patellaluxation am 
rechten Knie gekommen. Im weiteren Verlauf habe sich eine Patellainstabilität bei Läsion des 
medialen, patellofermoralen Ligamentes gezeigt. Es sei eine konservative Therapie begonnen 
worden. Am 29. März 2016 sei Cortison und Mepivacain injiziert worden. Es hätten permanente 
Schmerzen und Beschwerden bestanden im Bereich des rechten Kniegelenkes. Bei 50 %iger 
Arbeitsfähigkeit im April 2016 seien verstärkt Beschwerden aufgetreten bis zur Arbeitseinstellung 
am 10. Mai 2016. Die durchgeführte Arthroskopie vom 25. Mai 2016 habe eine ausgeprägte, 
posttraumatisch veränderte Plica mediopatellaris mit narbigen Fasersträngen gezeigt; diese sei 
teilweise reseziert worden. Durch die Arthroskopie sei es zu einer zusätzlichen Verletzung des 
Ramus infrapatellaris des Nervus saphenus rechts mit einer anhaltenden Schmerzsymptomatik 
gekommen. Am 5. Dezember 2016 sei eine erneute Arthroskopie des rechten Kniegelenkes 
durchgeführt worden, der Hoffaschen Fettkörper sei debridiert und eine offene Neurolyse und 
Neurotomie des Ramus infrapatellaris des Nervus saphenus durchgeführt worden. Im Januar 
2017 sei ein Schnappgeräusch bei Extension im Bereich des ventralen Kniegelenkes festgestellt 
worden (vgl. Bericht des B.____ vom 26. Januar 2017). Kernspintomographisch finde sich im Juni 
2017 nun eine neue Fehlposition der Kniescheibe mit wellig verlaufender Patellarsehne. Trotz 
Rehabilitation seien Schmerzen am lateralen Rand des Kniegelenkes geblieben. Im August 2017 
seien auch Schmerzen anterolateral nach erneuter Infiltration vom 8. August 2017 dokumentiert. 
Die anterolateralen Kniegelenkschmerzen hätten im September 2017 persistiert. Ungeachtet der 
anhaltenden Schmerzen sei es zur Arbeitsaufnahme gekommen. Im Januar 2018 habe der Ver-
sicherte nach einem Hebetrauma ein schmerzhaftes Knacken im rechten Knie verspürt und not-
fallmässig das B.____ aufgesucht. Seit der Überlastung hätten sich die Beschwerden verstärkt. 
Eine weitere orthopädische Abklärung mit Kernspintomographie des rechten Kniegelenkes am 
15. Februar 2018 habe eine leichte Gonarthrose bei vorbekannter, mässiger Trochleahypoplasie 
ergeben. Klinisch habe sich am rechten Knie eine Druckdolenz am medialen Kniegelenkspalt und 
über der distalen Patellafacette gezeigt. Bei Aussenrotation hätten Schmerzen am medialen Ge-
lenkspalt bestanden. Die Sonografie des rechten Kniegelenkes am 16. Juli 2018 bei Schnappphä-
nomen am Knie posterior und Beschwerden anteromedial nahe der Patella habe im Bereich der 
Semimembranosussehne keine Auffälligkeiten gezeigt. Eine springende Semimembrano-
sussehne sei dokumentiert durch eine dynamische Untersuchung. Klinisch habe ein schmerzhaf-
tes Springen posteromedial am Kniegelenk bestanden. Schmerzmittel seien eingenommen und 
Physiotherapie durchgeführt worden. Als Therapieoption seien Infiltrationen angeboten und spä-
ter auch durchgeführt worden. Mit Datum vom 14. August 2018 werde die Problematik an der 
Semimembranosussehne als mögliche Folge des Ereignisses vom 8. Februar 2016 gesehen. 
 
Dr. F.____ kam zum Schluss, dass der Versicherte nahezu von Anfang an an medialen und late-
ralen Beschwerden des Kniegelenkes und im Bereich der Kniescheibe gelitten habe. Muskuläre 
Insuffizienzen seien durchgängig dokumentiert. Ein Schnappphänomen am Knie sei bereits im 
Januar 2017 festgestellt worden. Es bestehe eine durchgehende Brückensymptomatik bezüglich 
der am Kniegelenk festgestellten Probleme und Beschwerden. Es könne keineswegs als gesi-
chert angesehen werden, dass das in der dynamischen Untersuchung festgestellte Schnappen 

 

 
 
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der Semimembranosussehne für die heute vorliegenden Beschwerden ursächlich sei. Vielmehr 
handle es sich lediglich um eine Vermutung. Ganz im Gegenteil habe eine probatorische Infiltra-
tion nach anfänglicher Besserung zu einer Verschlimmerung der Schmerzproblematik geführt. 
Die verminderte Belastbarkeit bzw. die verstärkte Beschwerdesymptomatik bei Belastung und die 
anhaltenden, chronischen Schmerzen beständen seit dem Unfallereignis durchgehend. Die Kran-
kengeschichte mit dem für die initiale Verletzung typischen (wenn auch in seiner Intensität aus-
sergewöhnlichen) Beschwerde- und Schmerzverlauf zeige eindeutig, dass die heute noch vor-
handenen Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch das Unfallgeschehen und 
die nachfolgende Behandlung ausgelöst worden seien. Bei dieser komplexen Beschwerdesymp-
tomatik erscheine es nicht möglich, gesondert von einer unfallfremden Problematik der Semi-
membranosussehne zu sprechen. Bei der Analyse des Verlaufs falle ebenso auf, dass die Be-
handlung zu keinem Zeitpunkt abgeschlossen gewesen sei und wiederkehrend invasive Mass-
nahmen (Infiltrationen) durchgeführt worden seien. Cortisonspritzen könnten zu irreversiblen Ver-
änderungen am Knorpel und an Sehnen geführt, invasive Massnahmen (Arthroskopie) Verwach-
sungen und Verklebungen ausgelöst haben. Diese Veränderungen stellten sich über die Zeit ein, 
es handle sich um einen dynamischen Prozess. Daher dürfe auch der heutige Zustand des rech-
ten Kniegelenkes rein medizinisch betrachtet keinesfalls als Endzustand bezeichnet werden. 
 
5.9 Im Sprechstundenbericht des B.____ vom 15. Oktober 2018 wurde nun als Diagnose 
ein therapierefraktäres, schmerzhaftes Schnappen gestellt und differenzialdiagnostisch eine 
femororpatelläre Maltracking-Problematik bei ausgeprägter muskulärer Dysbalance sowie 
Schnappen der Semimembranosussehne. Der Versicherte lokalisiere die Schmerzen gegen an-
teromedial parapatellär, nicht mehr gegen posteromedial wie zuletzt. Hier sei das Schnappen im 
femoropatellären Bewegungsablauf deutlich auslösbar. Die Muskulatur sei klar dekonditioniert. 
Die zweite Infiltration habe keine Besserung gebracht. Aus orthopädischer Sicht könnten momen-
tan keine weiteren Massnahmen empfohlen werden, weshalb sich eine Standortbestimmung in 
der Schmerzsprechstunde aufdränge. 
 
5.10 Am 6. November 2018 nahm Kreisarzt med. pract. H.____ seitens der Suva zum medi-
zinischen Verlauf, insbesondere zur Beurteilung von Dr. F.____ Stellung. Er kam zum Schluss, 
dass sich aus der Beurteilung von Dr. F.____ keine neuen Erkenntnisse ergäben, die gegen den 
Fallabschluss per 30. Juni 2018 sprechen würden. Dr. F.____ lege ihrer Stellungnahme zu-
grunde, dass am 8. Februar 2016 / 17. Februar 2016 eine traumatische Patellaluxation erfolgt 
sei. Eine solche traumatische Patellaluxation sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ein-
getreten und bildgebend nicht objektiviert. Die Veränderungen der Semimembranosussehne 
seien nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallkausal. Vielmehr seien die Beschwerden 
typisch für ein Maltracking der Patella bei anlagebedingten anatomischen Veränderungen. 
 
5.11 Schliesslich ist noch der Bericht von Dr. I.____ vom 23. Februar 2019 zu erwähnen. Als 
Diagnosen nannte er positive Patellazeichen im Sinne eines femororpatellaren Schmerzsyn-
droms, eine Instabilität der Patella mit positiven Apprehension-Zeichen, eine Tendinitis Pes an-
serinus (Bezeichnung für zwei unterschiedliche Sehnenstrukturen auf der Innenseite des Unter-
schenkels) / Semimembranosussehne mit Schnappen und Amyotrophie der linken unteren Ext-

 

 
 
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remität sowie eine Elongation des vorderen Kreuzbandes des rechten Knies. Die heutigen Be-
schwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 8. Februar 2016 zu-
rückzuführen. Beim Unfall sei es nicht nur zur traumatischen Luxation der Kniescheibe, die nach 
wie vor instabil sei und im weiteren Verlauf zu einer Femoropatellararthrose führen werde, ge-
kommen, sondern auch zu einer Elongation des vorderen Kreuzbandes, welches sowohl klinisch 
ein verlängertes Lachman-Zeichen als auch im Arthro-KT1000 (Arthrometer zur apparativen Be-
stimmung der vorderen oder hinteren Tibiatranslation und somit zum Beweis einer vorderen oder 
hinteren sagittalen Instabilität) eine repräsentative Veränderung der vorderen Stabilität zeige. 
Diese Instabilität, welche der Versicherte im täglichen Leben bemerke und als "Gummi-Knie" be-
zeichne, verursache eine kompensatorische Stabilisierung des Kniegelenkes durch die erwähnte 
Pes anserinus / Semimembranosussehne (Agonisten des vorderen Kreuzbandes), was zu einer 
chronischen Entzündung mit Schnappphänomen führe. 
 
6.1 Ob von einem Endzustand per 30. Juni 2018 auszugehen ist, lässt sich nach Würdigung 
der vorliegenden medizinischen Aktenlage nicht mit der notwendigen Bestimmtheit der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit sagen. Einigkeit besteht darin, dass der Versicherte im Rahmen der 
Eingliederungsmassnahmen der IV und seiner Tätigkeit im Garagenbetrieb Arbeiten ausführen 
musste, welche über das Zumutbarkeits- und Belastungsprofil hinausgingen. Infolgedessen kam 
es nach Heben eines schweren Autoreifens im Januar 2018 zu einer Beschwerdeverschlimme-
rung und einem deutlichen Knacken im rechten Knie. Die Kreisärztin Dr. C.____ ging im Mai 2018 
davon aus, dass die Beschwerden drei Monate nach der Hebeverletzung abgeklungen sein 
müssten und der status quo sine vel ante nun erreicht sei. Zum Zeitpunkt des Berichts im Mai 
2018 mag es zutreffen, dass von einer kurzzeitigen Stabilisierung der Beschwerden gesprochen 
werden konnte. Bereits im Juni 2018 exazerbierten diese aber erneut, wie dem Bericht des 
B.____ vom 25. Juni 2018 entnommen werden kann, wonach im Vordergrund wieder das 
schmerzhafte Schnappen im Bereich des rechten Kniegelenks stand und ein deutliches Knacken 
in Flexion zu lokalisieren war. Weitere Abklärungsmassnahmen wurden angeordnet und eine 
vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Wie Dr. F.____ in ihrer Stellungnahme richtig wieder-
gab, wurde ein Schnappphänomen bereits im Januar 2017 festgestellt (vgl. Bericht des B.____ 
vom 26. Januar 2017). Auch Dr. C.____ berichtete anlässlich ihrer Untersuchung vom 18. Sep-
tember 2017 von einem Schnappgefühl unterhalb der Patella (vgl. Kreisarztbericht vom 25. Sep-
tember 2017). Es handelt sich folglich um Beschwerden, die schon bekannt waren, durch die 
Überbelastung im Januar 2018 verstärkt wurden und im Juni 2018 offensichtlich derart präsent 
waren, dass weitere medizinische Abklärungen und eine Arbeitsunfähigkeit folgten. Der weitere 
medizinische Verlauf spricht demnach gegen einen Endzustand per 30. Juni 2018. In diesem 
Sinne äusserte sich auch Dr. F.____. In nachvollziehbarer Weise legte sie dar, dass der Kausal-
zusammenhang zwischen den noch bestehenden Beschwerden und dem Unfallereignis zu beja-
hen sei. Dass bedeutet zwar nicht per se, dass von weiteren Behandlungen noch eine massge-
bende Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden konnte. Es bleibt jedoch gleich-
zeitig festzuhalten, dass der Versicherte aufgrund der deutlichen Kniebeschwerden weiterhin be-
handlungsbedürftig war und eine Arbeitsunfähigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg resul-
tierte. Ob die Ursache der Kniebeschwerden tatsächlich eine Problematik der Semimembrano-
sussehne ist oder nicht, lässt sich aufgrund der bestehenden Aktenlage ebenfalls nicht bestim-

 

 
 
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men. Aus den Berichten des B.____ wird jeweils nur der Verdacht auf ein schmerzhaftes Schnap-
pen der Semimembranosussehne geäussert. Dr. F.____ ist der Auffassung, dass eine solche 
Diagnose keinesfalls als gesichert angesehen werden dürfe. Die behandelnden Ärzte im B.____ 
gingen sodann später davon aus, das ein therapierefraktäres, schmerzhaftes Schnappen als Di-
agnose gestellt werden müsse und lediglich differenzialdiagnostisch eine femororpatelläre Mal-
tracking-Problematik bei ausgeprägter muskulärer Dysbalance und Schnappen der Semimemb-
ranosussehne. Schliesslich erachtete Dr. I.____ eine Tendinitis Pes anserinus / eine Semimemb-
ranosussehne mit Schnappen und Amyotrophie der linken unteren Extremität sowie eine Elonga-
tion des vorderen Kreuzbandes des rechten Knies als massgebend. 
 
Wie es sich damit verhält, lässt sich wie gesagt aufgrund der vorliegenden medizinischen Unter-
lagen nicht klären. Festhalten lässt sich jedoch, dass aufgrund des dokumentierten medizinischen 
Verlaufs, insbesondere der Verlaufsberichte des B.____, gefolgert werden kann, dass das Kna-
cken und das Schnappphänomen, welche bereits früh dokumentiert waren, durch die Überlastung 
des Knies im Januar 2018 kontinuierlich zu extensiveren Beschwerden, invasiven Behandlungs-
massnahmen und einer längeren Arbeitsunfähigkeit geführt haben. Mit der Stellungnahme von 
Dr. F.____ lässt sich jedenfalls ein Zusammenhang zwischen Unfall, Beschwerden, Behandlun-
gen und Arbeitsunfähigkeit erkennen. Die isolierte Kausalitätsbeurteilung von Dr. C.____ vom 20. 
August 2018 in Bezug auf die als Verdacht geäusserte Diagnose eines schmerzhaften Schnap-
pens der Semimembranosussehne überzeugt dagegen nicht vollends. Inwiefern es sich dabei 
lediglich um eine – nicht entschädigungspflichtige - mögliche Folge des Ereignisses vom 8. Feb-
ruar 2016 im Rahmen eines Rückfalles nach Endzustand per 30. Juni 2018 handeln soll, wird 
denn auch nicht weiter begründet. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass solange 
der status quo sine vel ante nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit per 30. Juni 2018 als 
erreicht gilt, die Rückfallfrage erstmals ausser Betracht fällt und der Unfallversicherer gestützt auf 
Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel weiterhin neben den Taggeldern auch Heilbehandlungskosten 
nach Art. 10 UVG zu leisten hat. 
 
6.2 Die Zweifel an der Richtigkeit der kreisärztlichen Einschätzung der Sachlage werden 
ferner durch die Beurteilung von med. pract. H.____ bestärkt. In seinem Bericht vom 6. November 
2018 stellt er als einziger Mediziner und somit sowohl in Widerspruch zu den Berichten der be-
handelnden Ärzte des B.____ (vgl. Berichte vom 31. März 2016, 13. April 2016 und vom 5. August 
2016) als auch in Widerspruch zum Kreisarzt Dr. med. K.____, FMH Chirurgie, die Unfallkausa-
lität in Frage (vgl. Bericht vom 8. August 2016), indem er aufgrund der Akten mit Verweis auf die 
Literatur zum Schluss gelangt, dass der Versicherte am 8. Februar 2016 / 17. Februar 2016 mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit keine traumatische Patellaluxation erlitten habe. Ferner seien 
die Veränderungen des Hoffa-Fettkörpers, die zur Arthroskopie vom 5. Dezember 2016 geführt 
hätten, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallkausal wie auch das Schnappen der 
Patella. Diese Beurteilung zielt darauf ab, den Bericht von Dr. F.____ in Frage zu stellen, welche 
– wie auch andere Ärzte - von einer Patellaluxation, ein Knacken und ein Schnappphänomen 
ausgehen. Dass die Kausalität der folgenden Eingriffe und Beschwerden davon abhängen 
könnte, dass eine Patellaluxation stattgefunden hat, stellt nicht einmal Dr. C.____ zur Diskussion. 
Sie erachtete schlicht die Problematik mit der Semimemobranussehne als lediglich mögliche 

 

 
 
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Folge des Unfalls. Auf den Bericht von med. pract. H.____ vom 6. November 2018 kann folglich 
nicht abgestellt werden. 
 
7. Da der Entscheid über den Endzustand bzw. die Kausalität der noch vorhandenen Be-
schwerden nicht gestützt auf die vorliegenden Akten getroffen werden kann, ist die Angelegenheit 
zur Einholung eines versicherungsexternen medizinischen Gutachtens nach Art. 44 ATSG an die 
Vorinstanz – welche die Beweisführungslast trägt - zurückzuweisen. Die Beschwerde ist in die-
sem Sinne gutzuheissen. 
 
8. Es sind keine Verfahrenskosten zu erheben. Gemäss Ausgang des Verfahrens hat der 
Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung. Der Rechtsvertreter hat gemäss Ho-
norarnote vom 10. Juni 2019 einen angemessenen Aufwand von 13,25 Stunden ausgewiesen, 
welcher zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur 
Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen ist. Der geforderte Stun-
denansatz von Fr. 300.-- ist folglich zu kürzen. Die Suva hat somit dem Rechtsvertreter ein Ho-
norar in der Höhe von Fr. 4'007.25 (13,25 x Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 408.20 und 
7,7 % Mehrwertsteuer) auszurichten. 
 
9. Die Kosten eines von der versicherten Person veranlassten Gutachtens sind vom Versi-
cherungsträger zu übernehmen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst aufgrund des neu 
beigebrachten Untersuchungsergebnisses schlüssig feststellen lässt und dem Unfallversicherer 
insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Pflicht 
zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung vorzuwerfen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
vom 23. Januar 2017, 8C_474/2016, E. 5 mit weiteren Hinweisen). Das Gutachten von Dr. F.____ 
vom 17. Oktober 2018 bildet eine wesentliche Grundlage für die Rückweisung zur Einholung ei-
nes externen Gutachtens, indem es – zusammen mit den Beurteilungen des B.____ – ausrei-
chend Zweifel an den versicherungsinternen Beurteilungen zu wecken vermochte. Dem Antrag 
des Versicherten, die Kosten für das von ihm in Auftrag gegebene Gutachten der Suva aufzuer-
legen, ist demnach stattzugeben. 
 
10. Gemäss Art. 90 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an 
das Bundesgericht zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig er-
öffnete Zwischenentscheide sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit 
und über Ausstandsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken 
können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen En-
dentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weit-
läufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtli-
chen Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungs-
träger zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, 
sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen 
Rückweisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiell-
rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). 
 

 

 
 
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11. Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt.  
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochtene 
Einspracheentscheid der Suva vom 18. September 2018 aufgehoben 
und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägun-
gen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurück-
gewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Kosten für das Privatgutachten in der Höhe von Euro 1'000.-- wer-
den der Suva auferlegt. 

 4. Die Suva hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 4'007.25 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) auszurich-
ten. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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