# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d02fd23e-1174-583e-a653-69f472436b0d
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 13.11.2025 II 2025 61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-61_2025-11-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 61

Entscheid vom 13. November 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Mirjam Grbac, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________, 8808 Pfäffikon,
Beschwerdeführerin,

gegen

Unia Arbeitslosenkasse, Kompetenzzentrum D-CH West, 
Monbijoustrasse 61, Postfach 3398, 3001 Bern,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Anspruch auf Arbeitslosen-
entschädigung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1961) wurde am 23. Mai 2025 zur Arbeitsvermittlung für 
ein Vollzeitpensum im Bereich Organisationsberaterin angemeldet (Vi-act. 40). 
Am 23. Mai 2025 stellte sie Antrag auf Arbeitslosenentschädigung (ALE) ab 
7. April 2025 (Vi-act. 37). Dies nachdem ihr am 19. März 2025 ihre am 1. Juli 
2015 angetretene Anstellung als Stellvertretende Geschäftsführerin bei der 
B.________ GmbH per 30. Juni 2025 gekündigt wurde (Vi-act. 34, 35). Bei der 
Arbeitgeberin war A.________ Gesellschafterin mit der Hälfte der Stammanteile 
(der Ehemann hielt die andere Hälfte) und sie war im Handelsregister als Gesell-
schafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift eingetragen. Am 7. April 
2025 wurde über die Arbeitgeberin der Konkurs eröffnet; das Konkursverfahren 
wurde mit Verfügung des Einzelrichters vom 22. Mai 2025 mangels Aktiven ein-
gestellt (vgl. www.zefix.ch; eingesehen am 14.10.2025). 

B. Am 4. Juni 2025 informierte die Unia Arbeitslosenkasse (nachfolgend Kas-
se) A.________, damit sie ihren Leistungsanspruch abklären könne, benötige sie 
so rasch als möglich Unterlagen von ihr (Vi-act. 38). Am 16. Juni 2025 reichte 
A.________ Lohnabrechnungen der letzten 6 Monate sowie die Jahreslohnaus-
weise 2024 und 2025 ein, welche ihre Lohnzahlungen vollständig dokumentieren 
würden, sowie zusätzlich die Bestätigung ihrer Lohnforderung durch das Konkur-
samt (Vi-act. 23, 25, 26, 27). Am selben Tag forderte die Kasse A.________ auf, 
weitere Unterlagen im Zusammenhang mit dem Lohnfluss einzureichen (Vi-
act. 28). Mit Schreiben vom 23. Juni 2025 verweigerte A.________ die Einrei-
chung weiterer Unterlagen und verlangte eine schriftliche Antwort und Klärung 
der rechtlichen Positionen bis spätestens 27. Juni 2025 (Vi-act. 19). Hierauf ver-
fügte die Kasse am 24. Juni 2025 die Abweisung des Antrages auf ALE per 
23. Mai 2025 (Vi-act. 18).

C. Am 7. Juli 2025 erhob A.________ Einsprache (Vi-act. 15), welche die 
Kasse mit Entscheid vom 21. August 2025 abwies (Vi-act. 5).

D. A.________ reicht am 4. September 2025 beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit den Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid der UNIA vom 21. August 2025 sowie die Verfügung 
vom 26. Juni 2025 [recte 24.6.2025] seien aufzuheben.

2. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin ab 23. Mai 2025 Anspruch 
auf Arbeitslosenentschädigung (ALE) hat.

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3. Die Arbeitslosenkasse UNIA sei zu verpflichten, die Arbeitslosenentschädi-
gung ab 23. Mai 2025 vollumfänglich nachzuzahlen, zuzüglich 5 % Verzugs-
zins (Art. 26 Abs. 2 ATSG).

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.

E. Mit Vernehmlassung vom 24. September 2025 beantragt die Vorinstanz:

1. Die Beschwerde sei abzuweisen.

2. Der Einspracheentscheid vom 21. August 2025 sei zu bestätigen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdeführerin.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Vorinstanz der Beschwerde-
führerin zu Recht den Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung 
verweigert hat. 

1.1 Die versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn 
sie a) ganz oder teilweise arbeitslos ist; b) einen anrechenbaren Arbeitsausfall 
erlitten hat; c) in der Schweiz wohnt; d) die obligatorische Schulzeit zurückgelegt 
und das Referenzalter nach Art. 21 Abs. 1 Bundesgesetz über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 noch 
nicht erreicht hat; e) die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Bei-
tragszeit befreit ist; f) vermittlungsfähig ist g) die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 8 
Abs. 1 Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die 
Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0] 
vom 25.6.1982). 

Vorliegend sind weder die Arbeitslosigkeit, der anrechenbare Arbeitsausfall, noch 
der Wohnsitz, das Alter oder die Vermittlungsfähigkeit und Erfüllung der Kontroll-
vorschriften strittig. Strittig ist die Erfüllung der Beitragszeit.

1.2 Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für 
den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind; die Rahmenfrist für die 
Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG). 

1.3 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmen-
frist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung 
ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalen-
dermonat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist (Art. 11 Abs. 1 Verordnung 
über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädi-
gung [Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; SR 837.02] vom 31.8.1983).

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1.4 Die arbeitslose Person macht ihren Entschädigungsanspruch bei einer 
Kasse geltend, die sie frei wählen kann (Art. 20 Abs. 1 AVIG). Für die erste Kon-
trollperiode während der Rahmenfrist sowie bei jeder erneuten Arbeitslosigkeit, 
die nach einem Unterbruch von wenigstens sechs Monaten eintritt, macht die 
versicherte Person ihren Anspruch geltend, indem sie der Arbeitslosenkasse fol-
gende Unterlagen einreicht: a) den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung; b) die 
Arbeitgeberbescheinigungen der letzten zwei Jahre; c) das Formular 'Angaben 
der versicherten Person'; d. die weiteren Informationen, welche die Arbeitslosen-
kasse zur Beurteilung des Anspruchs verlangt (Art. 29 Abs. 1 AVIV). Nötigenfalls 
setzt die Arbeitslosenkasse der versicherten Person eine angemessene Frist für 
die Vervollständigung des Dossiers und macht sie auf die Folgen der Unterlas-
sung aufmerksam (Art. 29 Abs. 3 AVIV). Der Anspruch auf ALE erlischt, wenn er 
nicht innert dreier Monate nach dem Ende der Kontrollperiode, auf die er sich be-
zieht, geltend gemacht wird (Art. 20 Abs. 3 AVIG).

1.5 Ein volles Taggeld beträgt 80 Prozent des versicherten Verdienstes (Art. 22 
Abs. 1 Satz 1 AVIG). Der versicherte Verdienst bemisst sich nach dem Durch-
schnittslohn der letzten sechs Beitragsmonate vor Beginn der Rahmenfrist für 
den Leistungsbezug (Art. 37 Abs. 1 AVIV). Er bemisst sich nach dem Durch-
schnittslohn der letzten zwölf Beitragsmonate vor Beginn der Rahmenfrist für den 
Leistungsbezug, wenn dieser Durchschnittslohn höher ist als derjenige nach Ab-
satz 1 (Art. 37 Abs. 2 AVIV). Der Bemessungszeitraum beginnt, unabhängig vom 
Zeitpunkt der Anmeldung zum Taggeldbezug, am Tag vor dem Eintritt eines an-
rechenbaren Verdienstausfalls. Voraussetzung ist, dass vor diesem Tag mindes-
tens zwölf Beitragsmonate innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit liegen 
(Art. 37 Abs. 3 AVIV).

1.6 Sowohl das sozialversicherungsrechtliche Administrativverfahren als auch 
der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000). Danach ha-
ben Sozialversicherungsträger resp. das Sozialversicherungsgericht den rechts-
erheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungs-
pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen An-
spruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil BGer 
8C_641/2019 vom 8.4.2020 E. 3.3.1). 

Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweis-
führungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsge-
richts (Art. 61 lit. c ATSG) oder der verfügenden Verwaltungsstelle (Art. 43 Abs. 1 
ATSG) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im 

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Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis-
last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten je-
ner Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ab-
leiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als un-
möglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Be-
weiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrschein-
lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 144 V 429 E. 3.2; BGE 
138 V 218 E. 6 mit Hinweisen; Urteil BGer 8C_535/2017 vom 7.11.2017 E. 4.2; 
8C_307/2016 vom 17.8.2016 E. 5.3).

Der Untersuchungsgrundsatz gilt indes nicht uneingeschränkt; er findet sein Kor-
relat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (Art. 28 ATSG; Art. 43 Abs. 3 
ATSG; BGE 138 V 86 E. 5.2.3; Urteil 8C_424/2022 vom 10.1.2023 E. 4.6.1). Die 
Mitwirkungspflicht kommt dabei naturgemäss insbesondere bei Tatsachen zum 
Tragen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die ohne ihre Mitwir-
kung gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erhoben werden können. So-
fern eine Partei aus einem Begehren eigene Rechte ableitet, ist sie verpflichtet, 
bei der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Auf aufwendige Beweis-
massnahmen kann verzichtet werden, wenn die Partei Unterlagen zum Beweis 
vorlegen könnte (Urteil BGer 8C_588/2014 vom 11.5.2015 E. 6.1).

1.7 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 ATSG). Danach haben die beur-
teilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisre-
geln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel un-
abhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strei-
tigen Rechtsanspruchs gestatten.

2. In Bestätigung der verfügten Anspruchsverweigerung führte die Vorinstanz 
im angefochtenen Einspracheentscheid aus:

Die Beschwerdeführerin habe sich per 23. Mai 2025 beim zuständigen RAV zur 
Arbeitsvermittlung angemeldet. Die arbeitgeberähnliche Stellung in der 
B.________ GmbH habe sie per 7. April 2025 (Konkurszeitpunkt) verloren; die 
Anspruchsvoraussetzungen seien somit mit der Anmeldung beim RAV 
(23.5.2025) kumulativ erfüllt gewesen. Per diesem Datum laufe die Rahmenfrist 
für den Leistungsbezug; die Rahmenfrist für die Beitragszeit entsprechend vom 
23. Mai 2023 bis 22. Mai 2025. Innerhalb dieser Zeit müsse die Beschwerdefüh-
rerin mindestens 12 Beitragsmonate aufweisen. 

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Erstellt und unbestritten sei, dass die Beschwerdeführerin während der Rahmen-
frist für die Beitragszeit ausschliesslich bei der B.________ GmbH angestellt ge-
wesen sei (und keine Beitragszeiten aus einer Drittfirma habe). Aufgrund der 
Konkurseröffnung (7.4.2025) und der Tatsache, dass die Anstellung sowie die 
arbeitgeberähnliche Stellung dadurch beendet waren, sei im vorliegenden Fall 
zur Prüfung des Lohnflusses und die allfällige Festlegung des versicherten Ver-
dienstes der Zeitraum vom 8. April 2024 bis 7. April 2025 zu berücksichtigen. 

Für den Nachweis der Beitragszeit sei massgebend, dass die Beschwerdeführe-
rin eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und hierfür einen Lohn erhal-
ten habe. Der Lohn müsse tatsächlich ausbezahlt worden sein; der Lohnfluss 
müsse nachgewiesen sein. 

Bei den von der Beschwerdeführerin eingereichten Unterlagen handle es sich 
ausschliesslich um Selbstdeklarationen, anhand derer kein Lohnfluss nachge-
wiesen werden könne. Trotz Aufforderung zur Einreichung von Unterlagen wie 
Bank- oder Postkontoauszüge, welche die Lohnüberweisungen bescheinigen 
würden, habe sie keine Unterlagen eingereicht. 

Die Kasse habe beim Konkursamt Unterlagen einverlangt und erhalten. Aus den 
Erfolgsrechnungen der Arbeitgeberin der Jahre 2023-2025 gehe hervor, dass 
über das Konto 5000 'Löhne' Buchungen auf das Kontokorrentkonto der Be-
schwerdeführerin verbucht worden seien. Aufgrund der unvollständig vorliegen-
den Buchhaltungsunterlagen lasse sich jedoch für die Jahre 2023-2025 nicht 
nachvollziehen, ob eine Auszahlung an die Beschwerdeführerin (z.B. per Über-
weisung auf ein Post- oder Bankkonto) erfolgt sei.

Damit aber sei kein Lohnfluss als Anspruchsvoraussetzung bewiesen; diese Be-
weislosigkeit gehe zu Lasten der versicherten Person. Die Beschwerdeführerin 
habe daher keinen Anspruch auf ALE.

3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, seit 2015 bei der B.________ 
GmbH mit einem Jahreslohn von Fr. 50'000.-- angestellt gewesen zu sein. Die 
Anstellung sei per 30. Juni 2025 ordentlich gekündigt worden; am 7. April 2025 
sei der Konkurs über die Firma eröffnet worden; ab diesem Zeitpunkt habe die 
Beschwerdeführerin keinerlei Einflussrechte mehr gehabt. Am 23. Mai 2025 habe 
sie sich vorsorglich bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet und hierzu 
sämtliche gesetzlich vorgesehenen Unterlagen eingereicht: Arbeitsvertrag, Kün-
digung, Arbeitgeberbescheinigung, Lohnabrechnungen, Lohnausweise, Kon-
kursbestätigung.

Sie sei am Schalter der Unia in Pfäffikon falsch informiert worden (hätte sich 
früher anmelden müssen, Insolvenzentschädigung zahle nur bis zum Konkursda-

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tum). Durch die rechtswidrige Abweisung ihres Insolvenzentschädigungsan-
spruchs sowie die Falschaussage der Vorinstanz sei bei ihr ein Leistungsvakuum 
für die Zeit vom 8. April bis 22. Mai 2025 entstanden. Dennoch habe sie sich am 
23. Mai 2025 vorsorglich angemeldet.

Sie habe den Lohnfluss ausreichend gemäss Art. 8 Schweizerisches Zivilgesetz-
buch (ZGB; SR 210) vom 10. Dezember 1907 und SECO-Weisung AVIG-Praxis 
ALE B32.3.3 belegt, wonach Lohnausweise vollwertige Beweise seien. Die Kon-
tokorrent-Verbuchung beweise den Lohnfluss ebenso; die gegenteilige Ansicht 
sei willkürlich. Der Lohnausweis, der unterzeichnet der Steuerbehörde einge-
reicht worden sei, sei der höchstrangige Beweis mit höherer Beweiskraft als die 
Kontoauszüge. Die Nichtanerkennung verletze das Legalitätsprinzip. Nach dem 
Konkurs habe sie keine arbeitgeberähnliche Stellung mehr gehabt. 

Soweit behauptet werde, während laufender Rechtsmittelverfahren bestünden ih-
rerseits Meldepflichten, verstosse dies gegen Art. 5 BV und erfülle den Tatbe-
stand der Amtsanmassung und Nötigung.

Die Auskünfte am Unia-Schalter seien objektiv falsch gewesen und würden 
Art. 51 AVIG widersprechen. Sie sei bewusst in die Irre geführt worden, in eine 
falsche Rechtsposition gedrängt und faktisch rechtlos gestellt worden, was eine 
Rechtsverweigerung darstelle.

Das vorinstanzliche Verfahren weise formelle Mängel auf. Sie habe zwei ver-
schiedene Originale desselben Einspracheentscheids vom 21. August 2025 mit 
identischem Inhalt, ein Exemplar aber mit zusätzlichem Inhalt betreffend Rechts-
grundlage Art. 29 AVIV, und beide Exemplare aber ohne Unterschrift erhalten. 
Dies allein lasse Zweifel an der korrekten Aktenführung und Verfahrenssicherheit 
der Unia aufkommen. Es belege auch, dass keine Einzelfallprüfung vorgenom-
men worden sei. 

Die Vorlage persönlicher Bankauszüge zu fordern, obwohl alle gesetzlich vorge-
sehenen Belege bereits eingereicht worden seien, sei rechtswidrig und verstosse 
gegen das Legalitätsprinzip, das Recht auf Privatsphäre und sei unverhältnis-
mässig.

Indem die Vorinstanz von ihr den Nachweis verlange, von den C.________ keine 
Löhne bezogen zu haben, kehre sie die Beweislast unrechtmässig um. Sie hätte 
bei der Ausgleichskasse oder beim Steueramt ohne weiteres klären können, ob 
Lohnmeldungen erfolgt seien. Stattdessen fordere sie von ihr einen unmöglichen 
Negativbeweis.

Die Unia widerspreche sich selbst mit den Aussagen, es sei kein Lohnfluss aus-
gewiesen und gleichzeitig festhalte, gemäss Arbeitgeberbescheinigung sei der 

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letzte Lohn im Februar 2025 ausbezahlt worden; entsprechend sei ein Lohnfluss 
bis Februar 2025 bewiesen und durch die Bestätigung des Konkursamts seien 
auch die weiteren Löhne bis Juni 2025 rechtlich abgedeckt.

Die Arbeitgeberbescheinigung sei nach Konkurseröffnung ausgestellt worden, als 
die Arbeitgeberin gar nicht mehr verfügungsberechtigt gewesen sei. Der Eintrag 
"letzte Auszahlung 20.2.2025" dokumentiere sodann lediglich, dass danach keine 
Auszahlungen mehr erfolgt seien, nicht aber das Erlöschen des Lohnanspruchs. 
Dass dieses Dokument durch ALK und RAV trotz Kenntnis vom Konkurs ver-
wendet werde, sei rechtsmissbräuchlich.

Schliesslich liege eine Altersdiskriminierung vor. Die Beschwerdeführerin sei 
64 Jahre alt und stehe unmittelbar vor dem ordentlichen AHV-Rentenalter. Da sei 
eine rasche und faire Behandlung durch die ALV besonders wichtig aufgrund der 
faktischen Einschränkung der Chancen auf Wiedereingliederung. Anstatt den ga-
rantierten Anspruch auf ALE zu gewährleisten, werde sie durch die Vorinstanz 
systematisch entrechtet, was eine Altersdiskriminierung darstelle.

4. Sachverhaltsmässig ergibt sich aus den Akten:

4.1 Der Beschwerdeführerin wurde am 4. Juni 2025 der Eingang ihrer Anmel-
dung per 23. Mai 2025 bestätigt. Gleichzeitig kündigte ihr die Vorinstanz die Prü-
fung der Anspruchsberechtigung an und forderte sie zur Einreichung von Unter-
lagen auf. Hierzu verwies sie auf einen Link, unter welchem die einzureichenden 
Unterlagen aufgelistet seien (Vi-act. 38; vgl. www.arbeitslosenkasse.unia.ch; ein-
gesehen am 14.10.2025).

4.2 Mit Schreiben vom 16. Juni 2025 reichte die Beschwerdeführerin die Lohn-
abrechnungen Januar bis Juni 2025, die Lohnausweise 2024 und 2025 sowie die 
Bestätigung Lohnforderungen durch das Konkursamt ein (Vi-act. 25, 26, 27, 23). 
Im Begleitschreiben führte sie aus:

Gemäss den offiziellen SECO-Richtlinien (SECO-Weisung AVlG ALE, gestützt auf 
Art. 110 AVIG) und den geltenden gesetzlichen Vorgaben sind diese Dokumente 
ausreichend und rechtsgültig. Ein amtlicher Lohnausweis besitzt dabei eine höhere 
rechtliche Aussagekraft als einzelne monatliche Lohnabrechnungen, weshalb zu-
sätzliche monatliche Abrechnungen für Juli bis Dezember 2024 nicht erforderlich 
sind.

Hinsichtlich der erwähnten Doppelkontrollen und der geforderten Bankauszüge 
möchte ich nach Rücksprache mit einer Rechtsberatung freundlich, aber bestimmt 
darauf hinweisen, dass eine pauschalisierte Datenerhebung ohne konkreten Ver-
dachtsfall nicht vorgesehen ist. Bankauszüge dürfen meines Wissens ausschliess-
lich bei konkret begründeten Verdachtsfällen eingefordert werden und auch dann 
nur in sehr eingeschränktem Rahmen.

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Die von mir eingereichten Lohnforderungen wurden zudem vom Konkursamt be-
reits offiziell bestätigt und die Buchhaltung wurde einer Prüfung durch das Audit 
unterzogen. Somit bestehen an der Rechtmässigkeit der Verbuchung meiner 
Lohndaten keinerlei Zweifel.

Dennoch bin ich selbstverständlich bereit, ergänzend detaillierte Auszüge aus der 
Geschäftsbuchhaltung zu liefern, sofern Sie mir die erwähnte konkrete SECO-
Weisung bezüglich dieser umfassenden Doppelkontrolle mit Artikelnummer und 
exaktem Wortlaut zukommen lassen. Laut Ihrer Aussage gibt es eine solche Wei-
sung, und ich bitte freundlich um deren Zusendung zur Klärung.

4.3 Mit Schreiben vom 16. Juni 2025 erinnerte die Vorinstanz die Beschwerde-
führerin an die Pflicht zur Einreichung der geforderten Unterlagen (Vi-act. 29). In 
einem separaten Schreiben desselben Tages forderte sie zudem die Einreichung 
von Kopien von Bank- oder Postkontoauszügen, welche die Lohnüberweisungen 
für den Zeitraum von zwei Jahren vor der Anmeldung zur Stellenvermittlung be-
scheinigen. Gemäss Weisung des Seco sei bei Personen, welche vor der Ar-
beitslosigkeit eine arbeitgeberähnliche Stellung innegehabt hätten, für die Prü-
fung erforderlich, ob tatsächlich ein Lohn im Sinne des Gesetzes bezogen wor-
den sei. Bei Barauszahlung des Lohnes seien zudem der IK-Auszug, die Steuer-
veranlagung der letzten 2 Jahre und die Buchhaltungsunterlagen einzureichen 
(Vi-act. 28).

4.4 Am 23. Juni 2025 antwortete die Beschwerdeführerin, sie habe am 16. Juni 
2025 die erforderlichen Unterlagen bereits eingereicht. Die eingereichten Lohn-
abrechnungen, versteuerten Lohnausweise, Arbeitgeberbescheinigungen sowie 
die ordnungsgemäss abgerechneten Sozialabgaben erfüllten die gesetzlichen 
Nachweispflichten in vollem Umfang - und würden diese in ihrer Beweiskraft 
übersteigen. Die generelle Forderung nach Beweisen tatsächlich erhaltener Löh-
ne sei ohne konkrete Verdachtsmomente rechtlich nicht haltbar. Weitere Unterla-
gen, namentlich Bankauszüge, reichte die Beschwerdeführerin keine ein (Vi-act. 
28).

4.5 Der von der Vorinstanz eingeholte IK-Auszug vom 6. Juni 2025 für die Jah-
re 2019 bis 2025 wies für das Jahr 2019 ein Einkommen von Fr. 36'000.-- und für 
die Jahre 2020 bis 2023 ein Einkommen von Fr. 50'000.-- aus (Vi-act. 39, 30).

Die Arbeitgeberbescheinigung vom 7. April 2025 - unterzeichnet durch den Ehe-
mann - beziffert den letzten Monatslohn auf Fr. 4'166.--; der AHV-pflichtige Ge-
samtverdienst habe im Jahr 2023 Fr. 50'000.-- betragen, ebenso im Jahr 2024 
und im Jahr 2025 von Januar bis und mit Juni Fr. 25'000.--. Zugleich wird notiert, 
die letzte Lohnzahlung sei am 20. Februar 2025 erfolgt (Vi-act. 22).

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Die vom Ehemann der Beschwerdeführerin am 19. März 2025 unterzeichneten 
Lohnausweise weisen für das Jahr 2025 einen Lohn von Fr. 24'996.-- und für das 
Jahr 2024 einen solchen von Fr. 49'991.-- aus (Vi-act. 26).

Die undatierten Lohnabrechnungen der Monate Januar bis Juni 2025 weisen 
monatlich einen Bruttolohn von Fr. 4'166.67 aus (Vi-act. 27).

Im Konkursverfahren reichte die Beschwerdeführerin eine Forderung basierend 
auf einem Grundgehalt vor dem Konkurs von Fr. 4'166.65 ein (Vi-act. 23). Für die 
Zeit vom 1. März 2025 bis 7. April 2025 (Konkurseröffnung) wurde die Lohn-
summe auf Fr. 5'379.60 beziffert, für die Zeit danach bis 30. Juni 2025 auf 
Fr. 12'228.98. 

4.6 Einspracheweise machte die Beschwerdeführerin neuerlich geltend, alle 
vom Gesetz geforderten Unterlagen bereits eingereicht zu haben; die Forderung 
nach Kontoauszügen verletze geltendes Recht (Vi-act. 15). Hierauf forderte die 
Vorinstanz beim zuständigen Konkursamt die Buchhaltungsunterlagen 2023 bis 
2025 der B.________ GmbH ein (Vi-act. 13). Weiter erklärte sie der Beschwerde-
führerin mit Schreiben vom 30. Juli 2025, bei allen von ihr eingereichten Unterla-
gen handle es sich um Selbstdeklarationen von ihr als Person in arbeitgeberähn-
licher Stellung, welche einen effektiven Lohnfluss nicht nachweisen könnten. Da-
her seien gemäss Weisungen des Seco weitere Abklärungen erforderlich und 
zulässig. Es wurden von ihr neuerlich konkrete Unterlagen eingefordert. Dies mit 
dem Hinweis: "Wenn Sie diese Frist verstreichen lassen, werden wir aufgrund 
der uns vorliegenden Unterlagen entscheiden" (Vi-act. 12).

4.7 Am 31. Juli 2025 reichte das Konkursamt die gewünschten Unterlagen ein 
(Buchhaltungsunterlagen B.________ GmbH; Vi-act. 7-9). In der Erfolgsrech-
nung 2025 wurde ein Personalaufwand Fr. 94'372.74 ausgewiesen, im Jahr 2024 
ein solcher von Fr. 188'745.48, im Jahr 2023 einer von Fr. 194'448.52. Der 
Buchhaltung 2025 ist sodann zu entnehmen, dass im Konto '5000 Löhne' monat-
lich "A.________ Lohn Zahlbar" Fr. 3'064.18 (entsprechend Nettolohn gemäss 
Lohnabrechnung; vgl. Vi-act. 27) auf das Gegenkonto 1161, d.h. auf das Konto-
korrentkonto der Beschwerdeführerin gebucht wurden (Vi-act. 8). 

4.8 Mit Schreiben vom 6. August 2025 bekräftigte die Beschwerdeführerin ihre 
Überzeugung, wonach der Vorwurf der Vorinstanz, sie habe den Lohnfluss nicht 
genügend belegt, und die Forderung nach Vorlage von Kontoauszügen und 
Buchhaltung rechtlich unhaltbar seien. Unterlagen stellte sie keine zur Verfü-
gung.

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5. Was die Beschwerdeführerin vor Verwaltungsgericht gegen die Ablehnung 
ihres Leistungsanspruchs vorträgt, ist unbegründet:

5.1 Nicht zu beanstanden ist die fehlende Unterschrift auf dem Einspracheent-
scheid mit dem Vermerk "Dieses Dokument ist ohne Unterschrift gültig". In Bezug 
auf sozialversicherungsrechtliche Verfügungen gilt rechtsprechungsgemäss kei-
ne generelle Unterschriftspflicht und ein entsprechendes Erfordernis ergibt sich 
auch nicht aus dem Grundsatz der Schriftlichkeit. Auch das Arbeitslosenversiche-
rungsrecht verlangt keine persönlichen Unterschriften auf den Verfügungen. Da 
auch die Bestimmung betreffend Einspracheentscheid keine Unterzeichnung 
vorschreibt (vgl. Art. 52 Abs. 2 ATSG und Art. 12 Verordnung über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSV; SR 830.11] vom 11.9.2002), liegt 
es nahe, die Frage der Unterschriftspflicht für Verfügungen und Einspracheent-
scheide gleich zu handhaben, zumal es sich bei Letzteren ebenfalls um Verfü-
gungen handelt (vgl. zum Ganzen Urteil BGer 8C_665/2022 vom 15.12.2022 
E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend ist die fehlende Unterschrift sodann 
kein Versehen, sondern offensichtlich Praxis der Vorinstanz (weshalb sie einen 
entsprechenden Vermerk anfügt), die bearbeitende Person ergibt sich sodann 
zweifelsfrei aus dem Entscheid selbst (in casu D.________) und mit der hand-
schriftlich unterzeichneten Vernehmlassung bekräftigt die Vorinstanz zweifelsfrei, 
dass der Einspracheentscheid ihrem tatsächlichen Willen entspricht. Weiterun-
gen erübrigen sich.

5.2 Unbegründet ist der Vorwurf, die Vorinstanz kehre in Sachen Lohnnach-
weis C.________ die Beweislast um. Vielmehr anerkennt die Vorinstanz aus-
drücklich, dass keine Beitragszeiten aus einem Drittbetrieb bestehen, mithin na-
mentlich auch seitens der C.________ keine Löhne nachzuweisen sind. Dass die 
Vorinstanz diesbezüglich vorerst ebenfalls Informationen einforderte, ist sodann 
nicht zu beanstanden, nachdem die Beschwerdeführerin gemäss eigener Dar-
stellung als stellvertretende Geschäftsführerin im Handelsregister eingetragen ist 
(vgl. Beschwerde Ziff. 3.9). 

5.3 Soweit die Beschwerdeführerin der Vorinstanz eine Falschauskunft vorwirft, 
so bleibt diese Aussage zum einen gänzlich unbelegt und zum andern ist sie irre-
levant für die vorliegend strittige Frage der Erfüllung der Beitragszeit als An-
spruchsvoraussetzung für ALE; Insolvenzentschädigung bildet nicht Gegenstand 
des vorliegenden Verfahrens.

Zu ergänzen ist aber immerhin, dass die Insolvenzentschädigung von Gesetzes 
wegen nur ausnahmsweise nach der Konkurseröffnung entstandene Lohnforde-
rungen deckt; vorausgesetzt ist etwa, dass die versicherte Person in gutem 

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Glauben nicht wissen konnte, dass der Konkurs eröffnet worden war (vgl. Art. 52 
Abs. 1bis AVIG). Vorliegend wirkte die Beschwerdeführerin als Gesellschafterin 
der GmbH am Beschluss zur Konkursanmeldung selber mit. 

5.4 Was die Meldepflichten während eines hängigen Rechtsmittelverfahrens 
anbelangt, so zeigt die Beschwerdeführerin mitnichten einen Zusammenhang 
bzw. eine Massgeblichkeit ihrer Darstellung für das vorliegende Verfahren auf. 
Immerhin sei festgehalten, dass eine versicherte Person im sozialversicherungs-
rechtlichen Verfahren eine Mitwirkungspflicht trifft und dies erst recht auch in dem 
von ihr angestrengten Rechtsmittelverfahren gilt. Sie ist verpflichtet, bei der Fest-
stellung des Sachverhalts mitzuwirken; auf aufwendige Beweismassnahmen 
kann verzichtet werden, wenn die Partei Unterlagen zum Beweis vorlegen könnte 
(vgl. oben E. 1.6). Zudem wurde die Beschwerdeführerin sowohl mit Verfügung 
vom 24. Juni 2025 als auch mit Schreiben vom 30. Juli 2025 ausdrücklich darauf 
hingewiesen, dass sie die Kontrollpflichten weiterhin erfüllen müsse, auch wenn 
sie mit der verfügten Anspruchsverweigerung nicht einverstanden sei (Vi-act. 18, 
12). Diese Information ist nicht zu beanstanden.

5.5 Unbegründet ist der Vorwurf einer Altersdiskriminierung. Die Vorausset-
zungen für den Bezug von ALE sind vom Gesetz her altersunabhängig definiert. 
Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb bei Personen unmittelbar vor dem ordentli-
chen Pensionsalter herabgesetzte Anforderungen gelten sollten oder die Voraus-
setzungen mit einem milderen Massstab überprüft werden sollen. Namentlich die 
hier strittige, erforderliche Beitragszeit muss auch bei einer 64-jährigen versicher-
ten Person nachgewiesen sein.

5.6 Was konkret die strittige Erfüllung der Beitragszeit anbelangt, so sind die 
Vorbringen der Beschwerdeführerin auch hierzu unbehilflich:

5.6.1 Soweit die Beschwerdeführerin die Rechtmässigkeit der Aufforderung zur 
Einreichung von weiteren Unterlagen wie Bankbelege bestreitet, so übersieht sie, 
dass die Versicherungsleistungen beanspruchende Person gestützt auf den 
Grundsatz von Art. 28 Abs. 2 ATSG unentgeltlich alle Auskünfte erteilen muss, 
die zur Abklärung des Anspruchs, zur Festsetzung der Versicherungsleistungen 
und zur Durchsetzung des Regressanspruchs erforderlich sind. Bezogen auf das 
Arbeitslosenversicherungsrecht hält weiter Art. 29 Abs. 1 lit. d AVIV ausdrücklich 
fest, dass die versicherte Person zur Geltendmachung ihres Anspruches u.a. ex-
plizit die Informationen einzureichen hat, welche die Arbeitslosenkasse zur Beur-
teilung des Anspruches verlangt. Der Anspruch setzt u.a. die Erfüllung der Bei-
tragszeit voraus. Diese hat erfüllt, wer während der verlangten Dauer eine bei-
tragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (vgl. oben E. 1.3). Diese Tätigkeit 

13

muss genügend überprüfbar sein, was unter anderem anhand der Lohnzahlun-
gen erfolgen kann. Entsprechend durfte die Vorinstanz gestützt auf Art. 29 Abs. 1 
lit. d AVIV von der Beschwerdeführerin weitere Unterlagen, namentlich Bankkon-
toauszüge, einverlangen und die Beschwerdeführerin war verpflichtet, diese ein-
zureichen.

5.6.2 Kommt hinzu, dass die Vorinstanz ihren Bedarf an weiteren Unterlagen ge-
genüber der Beschwerdeführerin ausführlich erläutert hat. In Anbetracht der 
Rechtsprechung hat sie dabei durchaus korrekt darauf hingewiesen, dass für die 
Prüfung der Erfüllung der Beitragspflicht nicht Lohnvereinbarungen zwischen Ar-
beitgeber und Arbeitnehmerin entscheidend sind, sondern der effektive Lohn-
fluss. Diesbezüglich können insbesondere bei Firmen, in welchen die antragstel-
lende Person eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatte, namentlich auch fi-
nanziell wesentlich beteiligt war, Buchhaltungsunterlagen höchstens Indizien 
aber keine Nachweise darstellen, handelt es sich doch - wie die Vorinstanz zu 
Recht ausführte - um Selbstdeklarationen. Selbst eine Abrechnung eines Lohnes 
mit den Sozialversicherungen oder die Versteuerung eines in einem Lohnaus-
weis deklarierten Lohnes vermag keinen Nachweis zu erbringen, dass ein Lohn 
effektiv ausbezahlt worden ist. 

Das Bundesgericht führt hierzu aus, als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss 
würden Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Ar-
beitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto genügen; 
bei behaupteter Barauszahlung würden Lohnquittungen und Auskünfte von ehe-
maligen Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht fallen. 
Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bildeten Arbeitgeberbescheini-
gungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unterzeichnete Lohnab-
rechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im Individuellen Konto 
(Urteil BGer 8C_683/2024 vom 11.8.2025 E. 2.3 mit weiteren Hinweisen). Von 
dieser Regelung im Einzelfall abzuweichen, rechtfertige sich nur dort, wo ein 
Missbrauch im Sinne der Vereinbarung fiktiver Löhne, welche in Wirklichkeit nicht 
zur Auszahlung gelangt seien, praktisch ausgeschlossen werden könne (Urteil 
BGer 8C_749/2018 vom 28.2.2019 E. 3.2). Dies ist namentlich etwa bei einer 
Einmann-GmbH nicht der Fall, weshalb hier besonders hohe Anforderungen an 
den Beweis zu stellen sind. Insbesondere ist hier zu verlangen, dass die Ge-
schäfte (einschliesslich der Lohnzahlungen) zwischen der Gesellschaft und dem 
Gesellschafter klar dokumentiert sind und buchungsmässig eindeutig behandelt 
werden (Urteil BGer 8C_627/2017 vom 26.1.2018 E. 5.1).

Dieser Rechtsprechung entsprechend ist das Vorgehen der Vorinstanz entgegen 
den Behauptungen der Beschwerdeführerin nicht zu beanstanden. Wohl handelt 

14

es sich bei ihr nicht um eine Einmann-GmbH. Aber sie ist Gesellschafterin mit 
50% Stammanteilen und zweiter Gesellschafter ist der Ehemann. Zudem be-
stand die Geschäftsführung nur aus diesen zwei Personen, wobei beide über 
Einzelunterschrift verfügten (vgl. www.zefix.ch; eingesehen am 14.10.2025). 
Damit aber ist die Situation vergleichbar mit jener einer Einmann-GmbH und die 
Vorinstanz war geradezu gehalten, für den Nachweis eines Lohnflusses weitere 
Unterlagen einzufordern. 

5.6.3 Trotz mehrfacher Aufforderung und - wie aufgezeigt - korrekter Begründung 
der Aufforderung hat sich die Beschwerdeführerin durchwegs geweigert, die ge-
forderten Unterlagen einzureichen. Die Vorinstanz drohte der Beschwerdeführe-
rin dabei an, im Unterlassungsfall gestützt auf die vorliegenden Akten zu ent-
scheiden, was ebenso wenig zu beanstanden ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 AVIV). Von 
sich aus hat die Vorinstanz zudem die Buchhaltungsunterlagen der Arbeitgeberin 
beim Konkursamt eingefordert und aus diesen zu Recht abgeleitet, dass auch sie 
einen tatsächlichen Lohnfluss nicht zu belegen vermögen, nachdem die Lohn-
zahlung auf das Kontokorrentkonto der Beschwerdeführerin gebucht wurde. 

5.6.4 Gegen effektive Lohnzahlungen spricht auch folgendes: Am 19. März 2025 
hat die Arbeitgeberin die Anstellung der Beschwerdeführerin per 30. Juni 2025 
gekündigt (für die Arbeitgeberin unterzeichnete der Ehemann; Vi-act. 34). In der 
Kündigung wird explizit festgehalten, aufgrund der wirtschaftlichen Situation sei 
eine Auszahlung der Lohnansprüche nicht gewährleistet. Am 7. April 2025 stellte 
der Ehemann die Arbeitgeberbescheinigung aus (Vi-act. 22); dergemäss ist die 
letzte Lohnzahlung am 20. Februar 2025 erfolgt. Ebenfalls am 7. April 2025 wur-
de der Konkurs eröffnet, am 22. Mai 2025 mangels Aktiven eingestellt (vgl. 
www.zefix.ch; eingesehen am 14.10.2025). Bereits schon am 19. März 2025 
stellte aber der Ehemann den Lohnausweis für das Jahr 2025 aus (gleichentags 
auch jenen für das Jahr 2024; Vi-act. 26), worin die Zahlung des vertraglichen 
Lohnes ausgewiesen ist. Die monatlichen Lohnabrechnungen tragen kein Datum; 
sie weisen monatliche Lohnzahlungen bis Ende Juni 2025 aus (Vi-act. 27). In der 
Buchhaltung 2025 wurde monatlich am 20. eines Monats die Lohnzahlung ver-
bucht, mithin in Widerspruch zur Arbeitgeberbescheinigung und auch nach der 
Kündigung und nach der Konkursanmeldung, Konkurseröffnung und Konkursein-
stellung mangels Aktiven. Der am 6. Juni 2025 ausgestellte IK-Auszug schliess-
lich weist weder für 2024 noch für 2025 Einträge auf (Vi-act. 30). Entgegen der 
Darstellung der Beschwerdeführerin ist aufgrund dieser Unterlagen nicht die Be-
urteilung der Vorinstanz widersprüchlich, sondern die Unterlagen selbst sind es. 
Aufgrund dieser Widersprüchlichkeiten und fehlenden Belegen, welche Licht ins 
Dunkel hätten bringen können, ist die vorinstanzliche Beurteilung, wonach die 

15

Lohnausweise und Lohnabrechnungen reine Selbstdeklarationen darstellen, wel-
che keinen effektiven Lohnfluss nachzuweisen vermögen, nicht zu beanstanden. 

5.7

5.7.1 Hier strittige Anspruchsvoraussetzung ist die Erfüllung der Beitragszeit, d.h. 
die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während einer gesetzlichen 
Mindestdauer; die Ausübung muss genügend überprüfbar sein (vgl. oben E. 1.3). 
Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nicht der Sinn einer 
selbstständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsa-
men und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für 
die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Be-
schäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben 
ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen. Nicht aus-
zuräumende Unklarheiten hinsichtlich der exakten Lohnhöhe bei der Bestimmung 
des versicherten Verdiensts wirken sich nach der Rechtsprechung zum Nachteil 
des Versicherten aus. Dabei führt eine mangelnde Bestimmbarkeit der Lohnhöhe 
dazu, dass sich ein versicherter Verdienst im Sinn von Art. 23 Abs. 1 AVIG i.V.m. 
Art. 40 AVIV nicht zuverlässig festlegen lässt, was in letzter Konsequenz auch 
die Verneinung eines Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung zur Folge haben 
kann (vgl. Urteile BGer 8C_683/2024 vom 11.8.2025 E. 2.3; 8C_472/2019 vom 
20.11.2019 E. 4.1 je mit weiteren Hinweisen).

5.7.2 Vorliegend ist nach dem Gesagten aufgrund der von der Beschwerdeführe-
rin vorgelegten Unterlagen nicht bloss kein exakter Lohnfluss ausgewiesen; viel-
mehr lässt sich gar kein ausbezahlter Lohn herleiten. Die Buchhaltungseinträge 
stehen in Widerspruch zu tatsächlichen Begebenheiten wie Kündigungsbegrün-
dung, Arbeitgeberbestätigung oder Konkurseröffnung und -einstellung. Weitere 
Belege einzureichen, welche einen Lohnfluss nachweisen könnten, verweigerte 
die Beschwerdeführerin trotz mehrfacher Aufforderung und - wie aufgezeigt - zu 
Unrecht. 

5.7.3 Für die Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen, namentlich auch die Er-
füllung der Beitragspflicht ist die Beschwerdeführerin beweispflichtig. Nicht aus-
zuräumende Unklarheiten hinsichtlich der exakten Lohnhöhe bei der Bestimmung 
des versicherten Verdiensts wirken sich nach der Rechtsprechung zum Nachteil 
der Versicherten aus (vgl. oben E. 1.6; Urteil BGer 8C_472/2019 vom 20.11.2019 
E. 4.1). Dies gilt insbesondere da, wo die versicherte Person eine Mitwirkungs-
pflicht trifft. Diesbezüglich ist vorliegend festzuhalten, dass die Vorinstanz trotz 
Weigerungshaltung der Beschwerdeführerin weitere Abklärungen tätigte und 
Buchhaltungsunterlagen beim Konkursamt einforderte, sie die Beschwerdeführe-

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rin auf die Folgen ihrer Weigerungshaltung aufmerksam machte und sie von ihr 
Unterlagen einforderte, über welche nur sie verfügen konnte (Bankauszüge). 
Dies hat die Beschwerdeführerin mehrfach verweigert, weshalb die Unmöglich-
keit, die Erfüllung der Beitragszeit nachzuweisen, zu ihren Lasten gehen muss. 
Zudem ist überhaupt kein Lohnfluss ausgewiesen, weshalb eine Beitragszeit 
gänzlich verneint werden muss, was zur Nichterfüllung der Anspruchsvorausset-
zung führt.

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde daher als unbegründet. 
Die Vorinstanz stellte zu Recht fest, aufgrund der vorliegenden Unterlagen und 
aufgrund der Weigerungshaltung der Beschwerdeführerin, geforderte Unterlagen 
einzureichen, lasse sich die Anspruchsvoraussetzung der Erfüllung der Beitrags-
zeit (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG i.V.m. Art. 13 AVIG) nicht überprüfen, womit die Vor-
aussetzung letztlich nicht erfüllt und ein Leistungsanspruch zu verneinen ist.

7. Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

17

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 13. November 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. November 2025