# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a6ce210e-815f-5188-8ddf-8c6bc12659c4
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 23.09.2020 III 2019 170
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2019-170_2020-09-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2019 170

Entscheid vom 23. September 2020 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien E._______ und F.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________, 

gegen

Einbürgerungsbehörde C.________,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________,

Gegenstand Einbürgerungen (ordentliche Einbürgerung)

2

Sachverhalt:

A. E.________ (geb. 1982; nordmazedonischer Staatsangehöriger; 2005 in 
die Schweiz gezogen; Niederlassungsbewilligung Ausweis C) und F.________ 
(geb. 1987; nordmazedonische Staatsangehörige; 1990 in die Schweiz gezogen; 
Niederlassungsbewilligung Ausweis C) wohnten seit 2007 bzw. 2000 in der Ge-
meinde C.________. Sie haben drei Söhne G.________ (geb. 2011), 
H.________ (geb. 2013) und I.________ (geb. 2019), die in der Schweiz gebo-
ren sind und ebenfalls über die Niederlassungsbewilligung C verfügen. Die Fami-
lie E./F.________ hatte bis 30. Januar 2019 Wohnsitz in einer Mietwohnung an 
der ________ in ________; per 31. Januar 2019 haben sie ihren Wohnsitz nach 
________ verlegt.

B. Mit Eingabe vom 28. September 2015 reichte die Familie E./F.________ 
bei der Gemeinde C.________ ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung ein. Die 
Gemeinde trat auf das Gesuch ein. 

C. Nachdem E.________ und F.________ am 20. Januar 2016 den schriftli-
chen Test "Gesellschaft und Politik" absolviert und bestanden hatten, wurde ihr 
Einbürgerungsgesuch im Amtsblatt Nr. ________ publiziert. Innert Frist gingen 
bei der Einbürgerungsbehörde C.________ drei schriftliche Bemerkungen aus 
der Bevölkerung ein. Daraufhin forderte die Einbürgerungsbehörde die Gesuch-
steller mit Schreiben vom 24. März 2016 auf, sich hierzu zu äussern sowie weite-
re, aktualisierte Unterlagen nachzureichen. Zu den eingegangenen Bemerkun-
gen aus der Bevölkerung nahmen die Gesuchsteller mit Schreiben vom 
30. März 2016 Stellung. Alsdann lud die Einbürgerungsbehörde C.________ die 
Gesuchsteller mit Schreiben vom 25. Juli 2016 zur Klärung noch offener Fragen 
für den 8. September 2016 zu einem persönlichen Gespräch ein; gleichzeitig hol-
te die Einbürgerungsbehörde C.________ Unterlagen anderweitiger Behörden 
(u.a. Betreibungsamt, Kantonspolizei, Steuerbehörde) sowie Auskünfte der an-
gegebenen Referenzpersonen ein.

D. Am 8. September 2016 erfolgte durch eine Delegation der Einbürgerungs-
behörde C.________ eine persönliche Befragung von E.________ und 
F.________ bezüglich der finanziellen Verhältnisse der Familie E./F.________ 
sowie des Lebenslaufes von E.________; das entsprechende Protokoll haben 
die Gesuchsteller am 14. Oktober 2016 gegengezeichnet. Mit Schreiben vom 10. 
Oktober 2016 sowie 25. Oktober 2016 hat die Einbürgerungsbehörde die Ge-
suchsteller aufgefordert, die Aktenlage zu vervollständigen bzw. weitere Unterla-
gen nachzureichen. Mit Posteingang vom 31. Oktober 2016 erachteten es die 
Beschwerdeführer als nicht erforderlich, ihre Kontobelege zu Handen der Mitglie-

3

der der Einbürgerungsbehörde zu kopieren und einzureichen; der Präsident kön-
ne diese mit ihnen gemeinsam persönlich nachprüfen. Die Einbürgerungsbehör-
de C.________ hielt mit Schreiben vom 14. November 2016 fest, es sei nicht 
möglich, dass der Präsident rasch die Belege durchsehen und ihnen alsdann 
wieder zurückgeben könne, da ein Satz Kopien im Dossier bleiben müsse; sinn-
gemäss hielt die Einbürgerungsbehörde an der Einreichung der einverlangten 
Bankauszüge fest. Mit Schreiben vom 9. Januar 2017 bestätigte die Einbürge-
rungsbehörde C.________ den Eingang zusätzlicher Bankunterlagen; wies dar-
auf hin, dass die nächste Sitzung der Einbürgerungsbehörde C.________ Ende 
Februar 2017 stattfinden würde, an welcher sie anhand der vorhandenen Akten 
die finanziellen Verhältnisse der Gesuchsteller beurteilen würde; die Einbürge-
rungsbehörde werde im März 2017 wieder Kontakt zu den Gesuchstellern auf-
nehmen.

E. Mit Schreiben vom 27. Juli 2017 informierte die Einbürgerungsbehörde 
C.________ E.________ und F.________, ihr Gesuch sei an der Sitzung vom 
Februar 2017 nicht auf die Traktandenliste genommen worden; es werde an der 
nächsten Sitzung Mitte September 2017 über die finanziellen Verhältnisse der 
Gesuchsteller befunden; über allfällige zwischenzeitliche Änderungen sei die 
Vorinstanz zu informieren.

F. Mit Zwischenentscheid vom 14. September 2017 beschloss die Einbürge-
rungsbehörde, das Gesuch von E.________ und F.________ negativ zu beurtei-
len, und räumte ihnen die Möglichkeit zum Gesuchsrückzug ein; den Entscheid 
begründete sie damit, die finanziellen Verhältnisse der Gesuchsteller seien nicht 
geordnet.

G. Am 10. Oktober 2017 bezahlten E.________ und F.________ die mit 
Schreiben vom 21. September 2017 erhobenen Kosten für diverse Verfahrens-
schritte anlässlich des von ihnen eingeleiteten Einbürgerungsverfahrens. Da die 
Gesuchsteller einen Rückzug ablehnten, zeigte die Einbürgerungsbehörde 
C.________ mit Schreiben vom 21. September 2017 den 21. Februar 2018 als 
Termin der gesetzlich vorgeschriebenen Anhörung an; gleichzeitig wies sie die 
Gesuchsteller darauf hin, dass vor der Anhörung diverse Unterlagen zu aktuali-
sieren seien.

H. In Vorbereitung der Anhörung stellte die Einbürgerungsbehörde 
C.________ mit Schreiben vom 27. November 2017 fest, dass die von 
E.________ und F.________ genannten Referenzpersonen kein eindeutiges Bild 
über ihre Kontakte zu Schweizer Bürgern ergeben hätten und forderte die Ge-
suchsteller auf, weitere Referenzkontakte bekannt zu geben. Mit Schreiben vom 

4

28. Dezember 2017 nannten die Gesuchsteller weitere Referenzpersonen, wel-
che die Einbürgerungsbehörde am 3. Januar 2018 schriftlich kontaktierte.

I. Mit Schreiben vom 8. Januar 2018 bestätigte die Einbürgerungsbehörde 
die Anhörung von E.________ und F.________ vom 21. Februar 2018. Gleich-
zeitig wurden sie aufgefordert, bis spätestens 31. Januar 2018 die aufgelisteten, 
aktualisierten Unterlagen nachzureichen.

J. Angesichts der unvollständigen Aktenlage sowie sich neu stellenden Fra-
gen, erkannte die Einbürgerungsbehörde C.________ am 8. Februar 2018 die 
Notwendigkeit weiterer Abklärungen sowie in der Folge die Verschiebung der auf 
den 21. Februar 2018 anberaumten persönlichen Anhörung; gleichzeitig wurden 
E.________ und F.________ aufgefordert, weitere Unterlagen nachzureichen. In 
der Folge nahm die Einbürgerungsbehörde C.________ weitere Abklärungen vor 
und holte aktuelle Unterlagen der Schulbehörde sowie des ehemaligen Arbeitge-
bers ein.

K. Anlässlich ihrer Sitzung vom 11. April 2018 beschloss die Einbürgerungs-
behörde, die Anhörung der Gesuchsteller auf den Spätsommer 2018 zu ver-
schieben. In der Folge setzte die Einbürgerungsbehörde C.________ 
E.________ und F.________ mit Schreiben vom 16. April 2018 davon in Kennt-
nis, dass ihre finanzielle Situation - angesichts der während der Kündigungsfrist 
aufgetretenen Krankheit des Beschwerdeführers sowie der erst im Sommer mög-
lichen Aufnahme seiner Tätigkeit für die neu gegründete Firma - an der Sitzung 
vom 21. Februar 2018 nicht beurteilt werden konnte und die Anhörung daher erst 
im Spätsommer (August/September 2018) stattfinden werde. Gleichzeitig ersuch-
te sie die Gesuchsteller um Zustellung aktualisierter Unterlagen.

L. Am 30. Juli 2018 informierte F.________ die Einbürgerungsbehörde 
C.________ über ihren Stellenwechsel per 1. Oktober 2018.

M. Mit Schreiben vom 29. August 2018 wurde E.________ und F.________ 
mitgeteilt, die Einbürgerungsbehörde C.________ habe an ihrer Sitzung vom 22. 
August 2018 festgestellt, dass eine Befürwortung ihres Gesuches - infolge der 
nicht geordneten finanziellen Verhältnisse, der mangelnden Mitwirkungspflicht 
sowie der mangelnden Integration der Kinder - selbst nach Durchführung einer 
Anhörung nicht möglich sei; sie empfahl den Gesuchstellern, ihr Gesuch zurück-
zuziehen.

N. Am 19. September 2018 forderte der - zwischenzeitlich mit der Wahrung 
der Interessen von E.________ und F.________ beauftragte - Rechtsvertreter 

5

die Einbürgerungsbehörde C.________ auf, die Gesuchsteller anzuhören und 
das Einbürgerungsgesuch eingehend zu beurteilen.

O. In der Folge zeigte die Einbürgerungsbehörde C.________ mit Schreiben 
vom 30. Oktober 2018 den 16. Januar 2019 als Termin der gesetzlich vorge-
schriebenen Anhörung an; gleichzeitig wurden die Beschwerdeführer aufgefor-
dert, bis spätestens 20. Dezember 2018 die aufgelisteten Unterlagen nachzurei-
chen.

P. Am 16. Januar 2019 fand das Einbürgerungsgespräch von E.________ 
und F.________ sowie der beiden Kinder statt.

Q. Mit Schreiben vom 24. Januar 2019 teilte die Einbürgerungsbehörde 
C.________ den Gesuchstellern mit, dass sie die Gesuche infolge ungenügender 
Integration negativ beurteilen müsse; die Einbürgerungsvoraussetzungen seien 
nicht erfüllt.

R. Am 1. April 2019 wurde dem Rechtsvertreter das Protokoll des Gesprächs 
vom 16. Januar 2019 mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bis 2. Mai 2019 zu-
gestellt. Der Rechtsvertreter ersuchte mit Schreiben vom 29. April 2018 um Fris-
terstreckung bis 16. Mai 2019 und um Zustellung der Testergebnisse vom 
20. Januar 2016 beider Gesuchsteller. Die Einbürgerungsbehörde C.________ 
stellte diese dem Rechtsvertreter mit Schreiben vom 1. Mai 2019 zu. Am 16. Mai 
2019 reichte der Rechtsvertreter der Einbürgerungsbehörde C.________ eine 
Stellungnahme ein, wonach die Gesuchsteller sämtliche Einbürgerungsvoraus-
setzungen erfüllen würden und ihre Gesuche daher gutzuheissen seien. Die Ein-
bürgerungsbehörde C.________ nahm am 6. Juni 2019 hierzu Stellung und wies 
darauf hin, dass in der Angelegenheit ein Beschluss Ende August/Anfang Sep-
tember 2019 erlassen werde. Gestützt auf die persönliche Anhörung vom 16. Ja-
nuar 2019 sowie die Stellungnahme des Rechtsvertreters vom 16. Mai 2019 folg-
ten seitens der Einbürgerungsbehörde im Juli 2019 weitere Abklärungen.

S. Anlässlich der Sitzung vom 21. August 2019 (Versand: 26.8.2019) be-
schloss die Einbürgerungsbehörde C.________ was folgt (Beschluss Nr. 125):

1. Das Einbürgerungsgesuch von E.________ und F.________ mit den Kindern  
G.________ und H.________, Staatsangehörige von Mazedonien, wohnhaft 
in ________, wird im Sinne der Erwägungen abgelehnt.

2. Die Kosten für die Beurteilung des Gesuchs betragen Fr. 5’050.00. Die Kos-
tenvorschüsse im Betrag von Fr. 3’500.00 werden von diesem Betrag abge-
zogen. Der Gesuchsteller hat noch Fr. 1’550.00 zu bezahlen.

(3./4. Rechtsmittelbelehrung; Zufertigung)

6

T. Gegen den Beschluss vom 21. August 2019 liessen E.________ und 
F.________ mit Eingabe vom 16. September 2019 (Eingang: 17.9.2019) fristge-
recht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wie folgt erhe-
ben:

Anträge

1. Es sei in vollumfänglicher Aufhebung des vorinstanzlichen Beschlusses vom 
21. August 2019 das Einbürgerungsgesuch der Ehefrau, des Ehemannes und 
der beiden Söhne G.________ und H.________ gutzuheissen.

2. Eventualiter sei der vorinstanzliche Beschluss vom 21. August 2019 vollum-
fänglich aufzuheben und es seien die Einbürgerungsgesuche der Ehefrau, des 
Ehemannes und der beiden Söhne G.________ und H.________ zur Neubeur-
teilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.

Verfahrensantrag

1. Es sei eine mündliche, öffentliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht 
Schwyz durchzuführen.

U. Mit Vernehmlassung vom 27. November 2019 lässt die Vorinstanz die Ab-
weisung beantragen, soweit darauf einzutreten sei; alles unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer. Mit Replik vom 23. Dezem-
ber 2019 halten die Beschwerdeführer vollumfänglich an ihren Anträgen fest. Mit 
Duplik vom 28. Februar 2020 hält die Vorinstanz ebenfalls an ihren Anträgen 
fest. 

V. Der mit der Verfahrensinstruktion betraute Vizepräsident des Verwaltungs-
gerichts ersuchte die Beschwerdeführer mit Schreiben vom 4. Juni 2020 um 
Nachreichung von Versicherungsunterlagen. Mit Schreiben vom 19. Juni 2020 
liessen die Beschwerdeführer diese nachreichen, wozu sich die Vorinstanz mit 
Eingabe vom 19. Juli 2020 äusserte. Weitere Schriften gingen keine ein.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführer beantragen in verfahrensrechtlicher Hinsicht eine 
mündliche und öffentliche Verhandlung (vgl. Ingress lit. T). Sie wollen vor einem 
unabhängigen Gremium darlegen können, dass die Vorinstanz von den Be-
schwerdeführern ein völlig falsches Bild gezeichnet habe; das Gericht könne sich 
selbst überzeugen, dass die Beschwerdeführer sehr anständige, freundliche, kor-
rekte und bestens integrierte Personen seien und sämtliche Einbürgerungs-
voraussetzungen erfüllen würden (vgl. Beschwerde vom 16.9.2019 S. 3 Ziff. 9.1).

7

1.1.1 Das Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 
1974 statuiert in § 17 Abs. 1 VRP den Grundsatz der Schriftlichkeit des Verfah-
rens. Die Behörde kann auf Antrag einer Partei oder von Amtes wegen eine 
mündliche Verhandlung anordnen (§ 17 Abs. 2 VRP). Dies namentlich dann, 
wenn eine mündliche Verhandlung zur Wahrung der Parteirechte notwendig ist 
oder zweckmässig erscheint. Dieser Entscheid liegt indes im Ermessen der 
Behörde. Aus dem kantonalen Verfahrensrecht ergibt sich kein Anspruch auf 
Durchführung einer mündlichen Verhandlung.

1.1.2 Ein Anspruch auf eine öffentliche Verhandlung kann jedoch aus Art. 6 Ziff. 
1 EMRK und Art. 30 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge-
nossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 abgeleitet werden. 

Nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat jedermann Anspruch darauf, dass seine Sache in 
billiger Weise öffentlich und mündlich innerhalb einer angemessenen Frist von 
einem unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht gehört 
wird, das über zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen oder über die Stich-
haltigkeit der gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Anklage zu entscheiden hat. 
Das Verfahren über die Erteilung des Bürgerrechts stellt zweifelsohne weder eine 
zivilrechtliche noch eine strafrechtliche Angelegenheit dar, weshalb Art. 6 Ziff. 1 
EMRK keine Anwendung findet (vgl. Urteil BGer 1C_244/2016 vom 3.8.2016 
Erw. 3.2).

Gemäss Art. 30 Abs. 3 BV sodann sind Gerichtsverhandlung und Urteilsverkün-
dung öffentlich. Das Gesetz kann Ausnahmen vorsehen. Nach der bundesge-
richtlichen Rechtsprechung verleiht diese Bestimmung indes kein Recht auf eine 
mündliche Verhandlung, sondern garantiert einzig, dass, wenn eine Gerichtsver-
handlung stattzufinden hat, diese - von gesetzlichen Ausnahmen abgesehen - öf-
fentlich sein muss (Urteil BGer 4A_179/2019 vom 24.9.2019 Erw. 2.1; BGE 128 I 
288 Erw. 2.3ff.). Art. 30 Abs. 2 BV geht bezüglich des Anspruchs auf eine öffent-
liche Gerichtsverhandlung nicht über die Ansprüche von Art. 6 Ziff. 1 EMRK hin-
aus (Urteil BGer 2C_702/2016 vom 30.1.2017 Erw. 3.3.1; vgl. aber auch Stein-
mann, St. Galler Kommentar, 3. Aufl., zu Art. 30 BV Rz. 50). 

1.1.3 Auch aus Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich kein Anspruch, anlässlich einer öf-
fentlichen Verhandlung mündlich angehört zu werden (vgl. BGE 140 I 68 Erw. 
9.6.1). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass es den anwaltlich vertretenen Be-
schwerdeführern im Rahmen ihrer Beschwerdeeingabe vom 16. September 2019 
und der weiteren Eingabe vom 23. Dezember 2019 sowie unter Einreichung zahl-
reicher Unterlagen möglich war darzulegen, inwiefern die Vorinstanz den Sach-
verhalt ihrer Meinung nach unrichtig oder unvollständig festgestellt resp. ein fal-

8

sches Bild von ihnen gezeichnet hat. Mithin hatten sie mehrfach die Möglichkeit, 
klar und unmissverständlich insbesondere auch darzulegen, dass sie in der Ge-
meinde C.________ bestens integriert seien, dass sie für ihren Lebensunterhalt 
aufzukommen vermögen und dass die mangelhaften Auskünfte nicht ihnen zuzu-
schreiben seien.

1.2.1 Bereits im Vorverfahren hatten die Beschwerdeführer mehrfach die Mög-
lichkeit, sich zu äussern (vgl. Ingress). Nach den verschiedenen, begründeten 
Zwischenentscheiden wurde ihnen jeweils das Recht eingeräumt, zu den Erwä-
gungen der Vorinstanz Stellung zu nehmen, wovon sie denn auch regelmässig 
Gebrauch gemacht hatten. Zudem fand am 8. September 2016 eine persönliche 
Befragung sowie am 16. Januar 2019 das Einbürgerungsgespräch statt. Mithin 
fanden bereits zwei Befragungen bezüglich der persönlichen sowie finanziellen 
Verhältnisse statt, wozu sich die Beschwerdeführer unbestrittenermassen einge-
hend äussern konnten. Schliesslich war es den anwaltlich vertretenen Be-
schwerdeführern im Rahmen der 26 Seiten starken Beschwerdeeingabe vom 
16. September 2019, der weiteren Eingabe vom 23. Dezember 2019 (unter Ein-
reichung zahlreicher Unterlagen) sowie im Rahmen der Nachreichung von Versi-
cherungsunterlagen vor Verwaltungsgericht möglich darzulegen, inwiefern der 
angefochtene Beschluss von den Beschwerdeführern ein völlig falsches Bild ge-
zeichnet haben soll. Sie konnten klar und unmissverständlich darlegen, weshalb 
die Vorinstanz zu Unrecht ihre gesellschaftlichen Grundkenntnisse sowie ihre 
kulturelle Integration verneint wie auch ihre persönlichen sowie finanziellen Ver-
hältnisse als nicht geordnet betrachtet hatte. Sodann konnten sie insoweit ihren 
Rechtsstandpunkt zum Ausdruck bringen. Dementsprechend machen sie gel-
tend, der angefochtene Entscheid verletze in verschiedener Hinsicht Recht, weil 
er in offenkundigem Widerspruch zur bundesgerichtlichen Rechtsprechung ste-
he; diesbezüglich ist jedoch weder bestritten noch relevant, ob es sich bei den 
Beschwerdeführern um anständige, freundliche bzw. korrekte Personen handelt. 
Zur Wahrung der Parteirechte des Beschwerdeführers ist eine mündliche Ver-
handlung daher weder notwendig noch erscheint sie zweckmässig.

1.2.2 Zusammenfassend liegt keine gesetzliche Regelung vor, welche den Be-
schwerdeführern einen Anspruch auf Durchführung einer öffentlichen mündlichen 
Verhandlung im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht einräumen würde. 
Vorliegend besteht denn auch keine Veranlassung dazu. Dem entsprechenden 
Begehren wird nicht entsprochen.

2. Die Beschwerdeführer machen ferner eine Rechtsverzögerung geltend. Sie 
begründen dies damit, sie hätten erst vier Jahre nach Gesuchseinreichung den 

9

vorliegend angefochtenen Beschluss erhalten; es gäbe keine Rechtfertigung für 
diese Verschleppung des Verfahrens; immer wieder seien Monate vergangen, 
ohne dass die Beschwerdeführer etwas von der Vorinstanz vernommen hätten; 
mit diesem Verhalten habe die Vorinstanz gegen das Beschleunigungsverbot 
verstossen; zudem habe sie das Verfahren sistiert, ohne dass hierfür eine ge-
setzliche Grundlage vorliegen würde; damit habe sie auch gegen das Legalitäts-
prinzip verstossen; der angefochtene Beschluss sei folglich bereits aus diesem 
Grund aufzuheben (vgl. Beschwerde vom 16.9.2019 S. 7ff. Ziff. III).

2.1.1 Jede Person hat in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen An-
spruch auf gleiche und gerechte Behandlung, auf Beurteilung innert angemesse-
ner Frist sowie auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV). Die Rechtsver-
zögerung ist eine besondere Form der formellen Rechtsverweigerung (Merker, 
Rechtsmittel, Klage und Normenkontrollverfahren nach dem aargauischen Ge-
setz über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG] vom 9. Juli 1968, Zürich 1998, 
§ 53 N 36). Eine Rechtsverzögerung und damit eine Verletzung von Art. 29 Abs. 
1 bzw. Abs. 2 BV - wonach jede Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwal-
tungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung, auf Beurteilung 
innert angemessener Frist sowie auf rechtliches Gehör hat - liegt vor, wenn eine 
Gerichts- oder Verwaltungsbehörde sich zwar bereit zeigt, einen Entscheid zu 
treffen, diesen aber nicht binnen der Frist fasst, welche nach der Natur der Sache 
und nach der Gesamtheit der übrigen Umstände als angemessen erscheint. Für 
die Rechtsuchenden ist es unerheblich, auf welche Gründe - ob auf ein Fehlver-
halten der Behörden oder auf andere Umstände - die Rechtsverzögerung 
zurückzuführen ist; entscheidend ist ausschliesslich, dass die Behörde nicht frist-
gerecht handelt. Bei der Feststellung einer unrechtmässigen Rechtsverzögerung 
geht es deshalb um die Würdigung objektiver Gegebenheiten. Eine Rechtsver-
zögerung ist gegeben, wenn die Umstände, welche zur unangemessenen Ver-
längerung des Verfahrens führten, objektiv nicht gerechtfertigt sind (vgl. Kölz/ 
Häner/ Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bun-
des, 3. Aufl., 2013, Rz. 1300 m.H.). Ob sich die gegebene Verfahrensdauer mit 
dem Anspruch auf Rechtsschutz innert angemessener Frist verträgt oder nicht, 
ist am konkreten Einzelfall zu prüfen (vgl. SVR 2001 IV Nr. 24 S. 73 Erw. 3b 
m.H.; Urteil BGer 8C_634/2012 vom 18.2.2013 Erw. 3.2; VGE III 2019 64 vom 
29.5.2019 Erw. 1.; VGE III 2018 111 vom 22.6.2018 Erw. 3.5.4; VGE III 2016 
168+186 vom 23.11.2016 Erw. 2; VGE III 2013 44 vom 14.5.2013 Erw. 1.3; vgl. 
Häfelin/ Haller/ Keller/ Thurnherr, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 9. Aufl., 
2016, Rz 832 m.H.).

10

2.1.2 Die Angemessenheit einer Verfahrensdauer beurteilt sich nach der Art des 
Verfahrens und den konkreten Umständen einer Angelegenheit (wie Umfang und 
Komplexität der aufgeworfenen Sachverhalts- und Rechtsfragen, Bedeutung des 
Verfahrens für die Beteiligten etc.; vgl. Übersicht bei Gerold Steinmann, in: Die 
schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 2. Aufl. 2008, N. 12 zu 
Art. 29 BV). Bei der Beurteilung, ob die Dauer eines Einbürgerungsverfahrens als 
angemessen gelten kann, ist zu berücksichtigen, dass die eidgenössische Ein-
bürgerungsbewilligung, die Voraussetzung für die Einbürgerung auf Kantons- 
und Gemeindeebene bildet, auf drei Jahre befristet ist (Art. 13 Abs. 3 aBüG [vgl. 
betr. Anwendbarkeit des aBüG unten Erw. 3.1]; BGE 130 I 140 Erw. 4.2). Mit die-
ser Befristung hat der Gesetzgeber dem Anspruch auf Beurteilung innert ange-
messener Frist gemäss Art. 29 Abs. 1 BV entsprochen. Die in Art. 13 Abs. 3 
aBüG enthaltene Verlängerungsmöglichkeit soll nur ausnahmsweise angewendet 
werden, ansonsten die Befristung ihres Sinns entleert würde. Selbst wenn ein trif-
tiger Grund für eine Fristverlängerung vorliegt, so ist von der Verlängerungsmög-
lichkeit im Lichte von Art. 29 Abs. 1 BV zurückhaltend Gebrauch zu machen. Das 
Einbürgerungsverfahren darf insgesamt eine angemessene Dauer nicht über-
schreiten (vgl. Urteil BGer 1D_8/2018 vom 3.4.2019 Erw. 5).

2.2.1 Zur Beantwortung der Frage, ob eine unangemessene Verfahrensdauer 
bzw. eine unrechtmässige Rechtsverzögerung vorliegt, ist der aktenkundige Ver-
lauf des Einbürgerungsverfahrens nach Gesuchseinreichung vom 28. September 
2015 bis zum Erlass des angefochtenen Beschlusses vom 21. August 2019 zu 
prüfen, wobei deren Verlauf bereits im Ingress detailliert wiedergegeben wurde 
(vgl. hierzu ferner nachstehend Erw. 6.3.2). Dabei gilt es zu beachten, dass diese 
Verfahrensdauer unbestrittenermassen rund vier Jahre betrug, was für ein Ein-
bürgerungsverfahren grundsätzlich als sehr lang zu betrachten ist.

2.2.2 Die Vorinstanz hat in der ersten Phase das Einbürgerungsgesuch der Be-
schwerdeführer vom 28. September 2015 speditiv behandelt bzw. die erforderli-
chen Abklärungen getätigt und ist in der Folge auf das Gesuch eingetreten. Ins 
Stocken geriet das Verfahren von April 2016 bis Juli 2016, für welche keine klar 
ersichtlichen Amtshandlungen aktenkundig sind. Die Beschwerdeführer haben 
dies indes nicht bemängelt.

Im Juli 2016 nahm die Einbürgerungsbehörde C.________ nachweislich weitere 
Abklärungen vor und holte Unterlagen anderer Behörden (u.a. Betreibungsamt, 
Kantonspolizei, Steuerbehörde) sowie Auskünfte der Referenzpersonen ein. Zur 
Klärung noch offener Fragen fand am 8. September 2016 die persönliche An-
hörung der Beschwerdeführer statt. In der Folge forderte die Vorinstanz die Be-
schwerdeführer auf, die Aktenlage zu vervollständigen; dieser Aufforderungen 

11

kamen die Beschwerdeführer erst anfangs Januar 2017 nach. Alsdann sind bis 
Juli 2017 erneut keine klar ersichtlichen Amtshandlungen aktenkundig. Auch die-
ses Vorgehen haben die Beschwerdeführer dannzumal indes nicht gerügt.

Am 27. Juli 2017 informierte die Vorinstanz die Beschwerdeführer, dass - da das 
Gesuch anlässlich der Sitzung vom Februar 2017 nicht traktandiert worden sei - 
über die finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführer an der nächsten Sitzung 
Mitte September 2017 befunden werden könne. In einem nächsten Schritt eröff-
nete die Vorinstanz mit Zwischenentscheid vom 14. September 2017, dass das 
Gesuch negativ beurteilt werden müsse. Mangels Rückzug des Gesuchs be-
raumte die Vorinstanz die persönliche Anhörung für den 21. Februar 2018 an, 
ohne dass die Beschwerdeführer gegen den späten Termin Einwände vorge-
bracht hätten.

In Vorbereitung der Anhörung vom 21. Februar 2018 nahm die Vorinstanz weite-
re Abklärungen vor bzw. holte Unterlagen anderer Behörden sowie Auskünfte 
weiterer Referenzpersonen ein und forderte die Beschwerdeführer zur Nachrei-
chung aktualisierter Unterlagen auf. In der Folge erkannte die Vorinstanz am 
8. Februar 2018 die Erforderlichkeit der Verschiebung der Anhörung; die 
Vorinstanz informierte die Beschwerdeführer am 16. April 2018 über die Ver-
schiebung des Anhörungstermins auf den Spätsommer (August/September 
2018). Die Beschwerdeführer haben dieses vorinstanzliche Vorgehen nicht 
bemängelt.

In einem nächsten Schritt eröffnete die Vorinstanz mit Zwischenbescheid vom 
22. August 2018, dass eine Befürwortung des Gesuches selbst nach Durch-
führung einer Anhörung nicht möglich sei und empfahl den Beschwerdeführern, 
ihr Gesuch zurückzuziehen. Nach Aufforderung durch den Rechtsvertreter der 
Beschwerdeführer vom 19. September 2018 setzte die Vorinstanz die persönli-
che Anhörung auf den 16. Januar 2019 fest; welche denn auch stattfand.

Nach Zustellung des Anhörungsprotokolls vom 1. April 2019 reichte der Rechts-
vertreter per 16. Mai 2019 - nach Fristerstreckung - hierzu eine Stellungnahme 
ein, wozu sich die Vorinstanz am 6. Juni 2019 äusserte; gleichzeitig informierte 
sie die Beschwerdeführer darüber, dass in der Angelegenheit ein Beschluss erst 
Ende August/Anfang September 2019 zu erwarten sei. Auch dagegen setzten 
sich die Beschwerdeführer nicht zur Wehr. Im Juli 2019 nahm die Vorinstanz wei-
tere Abklärungen vor, woraufhin sie schliesslich mit Sitzung vom 21. August 2019 
den vorliegend angefochtenen Beschluss erliess (vgl. vorstehend Ingress lit. S).

2.2.3 Auch wenn die vorinstanzliche Verfahrensdauer als sehr lang zu 
qualifizieren ist und gewisse 'Leerzeiten' nicht erklärt werden können (gewisse 

12

Fristigkeiten ergeben sich durch Terminfestsetzungen der Laienbehörde sowie 
das berechtigte Interesse, mehrere Fälle zusammenzulegen, vgl. auch Urteil 
BGer 1D_7/2017 vom 13.7.2018 Erw. 3), kann hierin entgegen der 
beschwerdeführerischen Ansicht (noch) nicht von einer Rechtsverzögerung 
ausgegangen werden, zumal das Verfahren geprägt war von Versäumnissen auf 
beiden Seiten. Hieran vermögen auch die Monate, für welche keine klar 
ersichtlichen Amtshandlungen aktenkundig sind, nichts zu ändern. Denn diesbe-
züglich oblag es den Beschwerdeführern, die allenfalls säumige Behörde 
zunächst auf die Prozessdauer aufmerksam zu machen und um eine rasche Ab-
wicklung des Verfahrens zu ersuchen. Die Beschwerdeführer bzw. ihr Vertreter 
haben dies jedoch während der rund vierjährigen Verfahrensdauer erstmals mit 
der vorliegenden Beschwerde vom 16. September 2019 bemängelt. Gleichwohl 
in diesem Zusammenhang ein gewisses Verständnis dafür aufgebracht werden 
kann, dass die Beschwerdeführer in Anbetracht ihrer Stellung als gesuchstellen-
de Partei die Vorinstanz nicht fortwährend um eine beförderliche Behandlung ih-
res Antrages ersuchen wollten.

Ferner haben die Beschwerdeführer immer wieder neue Tatsachen vorgebracht 
bzw. verschwiegen, was weiterer Abklärungen bedurfte; selbst im Rahmen des 
vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens erwies es sich 
gestützt auf die beschwerdeführerischen Behauptungen als erforderlich, weitere 
Abklärungen zu tätigen bzw. die Beschwerdeführer zur Nachreichung von 
weiteren erforderlichen (Versicherungs-) Unterlagen aufzufordern. Diese nötigen 
und zum Teil umfangreichen Abklärungen, um aktuelle Daten und Zahlen als 
Entscheidgrundlage zu erhalten, nahmen unweigerlich gewisse Zeit in Anspruch. 
Kommt hinzu, dass die Vorinstanz das Gesuch im Frühling 2018 lediglich 
insofern "sistiert" hatte, als der Gesuchsteller nach der Beendigung seiner 
Arbeitsstelle per Ende Mai sowie nach seiner bis Mitte Juni 2018 andauernden 
Arbeitsunfähigkeit mit seiner Tätigkeit im Rahmen der neu gegründeten 
Einzelfirma erst im Juli 2018 starten konnte (vgl. angefochtener Beschluss vom 
21.8.2019 S. 7).

2.2.4 Insofern war somit nicht von einem regulären Einbürgerungsverfahren ohne 
besondere Schwierigkeit auszugehen. Von einem Liegenlassen der Gesuche, 
welche eine Rechtsverzögerung begründen würde, bzw. von einer eigentlichen 
Sistierung kann keine Rede sein. Dabei ist von Bedeutung, dass eine gesetzliche 
Grundlage, die für die Durchführung des Einbürgerungsverfahrens eine bestimm-
te Zeit vorschreiben würde, fehlt. Daran vermögen auch die beschwerdeführeri-
schen Hinweise auf die Merkblätter des Departement des Innern des Kantons 
Schwyz und der Gemeinde C.________ zur ordentlichen Einbürgerung nichts zu 

13

ändern, welche lediglich eine grobe Normdauer in Verfahren ohne besondere 
Schwierigkeiten - was vorliegend gerade nicht der Fall ist - festhält. Die Vorin-
stanz wird indes ersucht, inskünftig in entsprechenden Angelegenheiten die nöti-
ge Aufmerksamkeit einer beförderlichen Behandlung zuzuwenden.

2.3 Insgesamt ist die Rüge der Rechtsverzögerung unbegründet. Im Übrigen 
haben die Beschwerdeführer infolge der Verfahrensdauer ohnehin keinen 
Rechtsnachteil erlitten (vgl. Urteil BGer 8C_711/2010 vom 14.1.2011 Erw. 3.2.1; 
BGE 129 V 411 Erw. 3.4). Denn selbst wenn entgegen den vorstehenden Aus-
führungen von einer Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung auszugehen wäre, 
so vermöchte diese nicht zu der von den Beschwerdeführern gewünschten 
Rechtsfolge - namentlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides bzw. 
zur Zusicherung des Bürgerrechts - führen (vgl. Urteil BGer 1D-4/2008 vom 
5.9.2008 Erw. 6).

3. Die Vorinstanz hat das Einbürgerungsgesuch der Beschwerdeführer mit 
Beschluss vom 21. August 2019 abgelehnt mit der Begründung, ihre Eingliede-
rung in die kantonalen und kommunalen Verhältnisse sowie ihre finanziellen wie 
auch persönlichen Verhältnisse seien negativ zu beurteilen; auch habe sich ihre 
Mitwirkung als ungenügend erwiesen (vgl. u.a. S. 6f.). Demgegenüber werfen die 
Beschwerdeführer mit ihrer Beschwerde vom 16. September 2019 der Vorinstanz 
vor, die negativen Beurteilungen seien nicht gerechtfertigt, vielmehr würden sie 
die Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllen; die Einbürgerungsgesuche seien 
daher gutzuheissen (vgl. S. 25 Ziff. 6).

3.1 Gemäss Art. 38 Abs. 2 BV erlässt der Bund Mindestvorschriften über die 
Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern durch die Kantone und erteilt 
die Einbürgerungsbewilligung. Diese bundesrechtlichen Vorgaben werden im 
Bürgerrechtsgesetz konkretisiert. Per 1. Januar 2018 trat das Bundesgesetz über 
das Schweizer Bürgerrecht (Bürgerrechtsgesetz, BüG; SR 141.0) vom 20. Juni 
2014 in Kraft. Dieses sieht in Art. 50 Abs. 2 vor, dass vor dem Inkrafttreten dieses 
Gesetzes eingereichte Gesuche bis zum Entscheid über das Gesuch nach den 
Bestimmungen des bisherigen Rechts behandelt werden. Da die Beschwerdefüh-
rer ihr Gesuch um ordentliche Einbürgerung am 28. September 2015 bei der 
Gemeinde C.________ eingereicht hatten, ist das Bundesgesetz über den Er-
werb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts (Bürgerrechtsgesetz, aBüG AS 
1952 1087; Zugriff auf die einschlägige konsolidierte Fassung über SR 141.0 auf 
der Website des Bundes) vom 29. September 1952 vorliegend anwendbar.

3.2 Gemäss Art. 12 aBüG wird das Schweizer Bürgerrecht durch Einbürgerung 
im ordentlichen Verfahren erworben mit der Einbürgerung in einem Kanton und 

14

einer Gemeinde. Vor Erteilung der Bewilligung ist gemäss Art. 14 aBüG zu prü-
fen, ob der Bewerber zur Einbürgerung geeignet ist, insbesondere ob er in die 
schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist (lit. a), mit den schweizerischen 
Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen vertraut ist (lit. b), die schweizeri-
sche Rechtsordnung beachtet (lit. c) und die innere oder äussere Sicherheit der 
Schweiz nicht gefährdet (lit. d). Zudem sind für die ordentliche Einbürgerung die 
gesetzlichen Wohnsitzerfordernisse zu erfüllen (vgl. Art. 15 aBüG), welche vor-
liegend nicht strittig sind. Alle Einbürgerungsvoraussetzungen müssen sowohl im 
Zeitpunkt der Gesuchseinreichung als auch in demjenigen der Einbürgerungsver-
fügung erfüllt sein (vgl. BGE 140 II 65 Erw. 2.1 m.H.).

3.3 Gemäss Rechtsprechung sind die Kantone in der Ausgestaltung der Ein-
bürgerungsvoraussetzungen insoweit frei, als sie hinsichtlich der Wohnsitz-
erfordernisse oder der Eignung Konkretisierungen des bundesgesetzlich vorge-
schriebenen Rahmens vornehmen können (vgl. BGE 141 I 60 Erw. 2.1; BGE 138 
I 305 Erw. 1.4.3), solange ihre Anforderungen selbst verfassungskonform sind 
und eine Einbürgerung nicht übermässig erschweren (vgl. Urteile BGer 
1D_4/2018 vom 11.7.2019 Erw. 2.2 und 1D_6/2018 vom 3.5.2019 Erw. 3.1).

3.4 Im kantonalen Bürgerrechtsgesetz (KBüG; SRSZ 110.100) vom 20. April 
2011 hat der kantonale Gesetzgeber in § 3 Abs. 1 KBüG normiert, dass, wer das 
Einbürgerungsgesuch einreicht, im Besitz der Niederlassungsbewilligung sein 
und seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen Wohnsitz in der betreffenden 
Gemeinde haben muss. Wird der Wohnsitz nach Gesuchseinreichung gewech-
selt, fällt die Zuständigkeit nicht dahin, ausser wenn der Wohnsitz ins Ausland 
verlegt wird (vgl. § 3 Abs. 2 KBüG). Auf ein Einbürgerungsgesuch ist nicht einzu-
treten, wenn die Wohnsitzerfordernisse nicht erfüllt sind, kein makelloser Strafre-
gisterauszug vorliegt oder ein Strafverfahren hängig ist sowie kein Nachweis aus-
reichender Deutschkenntnisse erbracht werden kann (vgl. § 7 Abs. 2 KBüG).

3.5 Wer sich um die Erteilung des Gemeinde- und Kantonsbürgerrechts be-
wirbt, muss eine Charta unterzeichnen, mit der er bekundet, die grundlegenden 
Werte der Verfassung zu akzeptieren, und er muss aufgrund seiner persönlichen 
Verhältnisse für die Erteilung des Bürgerrechts geeignet sein (§ 4 Abs. 1 KBüG). 
Gemäss § 4 Abs. 2 KBüG ist zur Einbürgerung geeignet, wer in die kommunalen, 
kantonalen und schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist (lit. a), mit den 
Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen in der Schweiz, im Kanton und in 
der Gemeinde vertraut ist (lit. b), einen tadellosen Leumund besitzt, die schwei-
zerische Rechtsordnung beachtet und die innere und äussere Sicherheit der 
Schweiz nicht gefährdet (lit. c), die mit dem Bürgerrecht verbundenen Rechte 

15

und Pflichten kennt (lit. d), ausreichende schriftliche und mündliche Deutsch-
kenntnisse zur Verständigung mit Behörden und Mitbürgern besitzt (lit. e) sowie 
geordnete persönliche und finanzielle Verhältnisse aufweist (lit. f). Gemäss § 4 
Abs. 3 KBüG legt der Regierungsrat im Einzelnen den Inhalt der Charta (gemäss 
Abs. 1 lit. a der Bestimmung) und die zu erfüllenden Eignungsanforderungen 
(nach Abs. 1 lit. b und Abs. 2 der Bestimmung) fest.

Die §§ 6-9 der Bürgerrechtsverordnung des Kantons Schwyz vom 5. Juni 2012 
(KBüV; SRSZ 110.111) führen die Anforderungen an die gesellschaftlichen und 
politischen Grundkenntnisse, die finanziellen Verhältnisse, den Leumund und die 
von den volljährigen Gesuchstellern zu unterzeichnende Charta (vgl. § 9 KBüV) 
aus. Nicht konkretisiert hat der Regierungsrat demgegenüber die Anforderungen 
an die Kenntnisse über die Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuche in der 
Schweiz, im Kanton und in der Gemeinde (vgl. BGE 146 I 49 Erw. 2.3).

Inwieweit der Kanton Schwyz seine Gemeinden zur ergänzenden Regelung der 
Einbürgerungsvoraussetzungen ermächtigt, braucht vorliegend nicht beurteilt zu 
werden, da die Gemeinde C.________ ohnehin keine generell-abstrakten Be-
stimmungen zur Einbürgerung erlassen hat. Sie kennt lediglich ein Merkblatt (ab-
rufbar unter: http://www.C.________.ch/…), das im Wesentlichen einzig die vor-
stehend genannten Einbürgerungsvoraussetzungen des Bundesrechts und des 
kantonalen Rechts wiedergibt (vgl. BGE 146 I 49 Erw. 2.4); und zwar differenziert 
nach den formellen (Mindestwohnsitzdauer; Niederlassungsbewilligung C) sowie 
materiellen Kriterien (u.a. Förderung und Unterstützung der Integration der min-
derjährigen Kinder; gesellschaftliche und politische Grundkenntnisse; Pflege zu 
Kontakten zu Schweizerinnen und Schweizern; Eingliederung in die kommuna-
len, kantonalen und schweizerischen Verhältnisse; Vertrautheit mit den Lebens-
gewohnheiten, Sitten und Gebräuchen; geordnete persönliche und finanzielle 
Verhältnisse; tadelloser Leumund).

3.6. Die Einbürgerung ist ein einseitiger hoheitlicher Verwaltungsakt, d.h. eine 
Verfügung, die einer bestimmten Person auf Antrag hin das Bürgerrecht verleiht. 
Die Erteilung des Schweizer Bürgerrechts liegt im freien Ermessen des Staates, 
und es besteht grundsätzlich hierauf kein Rechtsanspruch (vgl. Karl Hart-
mann/Laurent Merz, in: Uebersax/ Rudin/ Hugi Yar/ Geiser [Hrsg.], Handbücher 
für die Anwaltspraxis, Band VIII, Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, N 12.12 zu 
§ 12; siehe auch Urteil BGer 1D_17/2007 betr. Kt. SZ Erw. 3: "Weder das eid-
genössische noch das kantonale Recht räumen einen Anspruch auf Einbürge-
rung ein"; ZBl 2009 S. 116 unten). Die Gemeinde verfügt mithin beim Entscheid 
über eine ordentliche Einbürgerung über ein gewisses Ermessen. Obwohl die-
sem Entscheid auch eine politische Komponente innewohnt, ist das Einbürge-

16

rungsverfahren kein Vorgang in einem rechtsfreien Raum, wird doch darin über 
den rechtlichen Status von Einzelpersonen entschieden (vgl. BGE 140 I 99 Erw. 
3.1). Insbesondere steht der Gemeinde kein Entschliessungsermessen in dem 
Sinne zu, dass es dieser freigestellt wäre, eine Person, die alle auf eidgenössi-
scher und kantonaler Ebene statuierten gesetzlichen Einbürgerungsvorausset-
zungen erfüllt, trotzdem nicht einzubürgern. Eine solche Nichteinbürgerung wäre 
willkürlich und stünde zudem in Widerspruch zum Rechtsgleichheitsgebot 
gemäss 
Art. 8 Abs. 1 BV. Diesfalls verbleibt kein Ermessen für die Verweigerung der Ein-
bürgerung, weshalb sich die Rechtslage insoweit einer Anspruchssituation zu-
mindest annähert (vgl. zum Ganzen Urteil BGer BGE 146 I 49 Erw. 2.7 m.w.H.).

3.7 Im Verwaltungsverfahren gilt grundsätzlich das Untersuchungsprinzip, was 
bedeutet, dass die Verwaltungs- und Justizbehörden den Sachverhalt von Amtes 
wegen abklären und für die Beschaffung der Entscheidgrundlagen verantwortlich 
sind (§ 18 VRP). Ergänzt wird das Untersuchungsprinzip durch die Mitwirkungs-
pflicht der Parteien (§ 19 VRP). Diese Pflicht kann sich aus dem Gesetz oder aus 
der Natur des zu beurteilenden Rechts ergeben. Kann von einer privaten Partei 
ihre Mitwirkung erwartet werden und bleibt eine solche aus, so haben die Behör-
den nicht nach Tatsachen zu forschen, welche nicht aktenkundig sind. Eine Mit-
wirkungspflicht besteht insbesondere für die Beschaffung von Unterlagen, welche 
nur die Parteien liefern können und für die Abklärung von Tatsachen, welche ei-
ne Partei besser kennt als die Behörden (vgl. Häfelin/ Müller/ Uhlmann, Allge-
meines Verwaltungsrecht, 7. Aufl., Zürich/St. Gallen 2016, Rz 991 ff.; BGE 132 II 
113 Erw. 3.2; BGE 130 II 449 Erw. 6.6.1). Zu solchen Tatsachen gehören etwa 
Aktivitäten, die für eine hinreichende soziale Integration sprechen. Anderseits 
handelt es sich etwa bei der Befragung der Nachbar- oder Einwohnerschaft nicht 
um Beweise, für deren Abnahme die Behörden weniger gut in der Lage wären 
als der Gesuchsteller. Im Gegenteil erhöhen neutrale Abklärungen durch die 
Behörden unter Umständen die Glaubwürdigkeit im Vergleich zu vom Einbürge-
rungswilligen allenfalls selbst eingeholten oder eingereichten Unterlagen (vgl. 
BGE 140 I 60 Erw. 5.2).

Verweigern die Privaten in einem Verfahren, das durch ihr Begehren eingeleitet 
worden ist, die notwendige und zumutbare Mitwirkung, so muss die Behörde auf 
das Begehren nicht eintreten (vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., Rz. 994 mit 
Bezugnahme auf Art. 13 Abs. 2 Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren 
[Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021] vom 20.12.1968). Diese 
Konsequenz sieht auch § 19 Abs. 2 VRP explizit vor, wonach bei verweigerter 
Mitwirkung einer Partei die Behörde nicht verpflichtet ist, auf ihre Begehren oder 

17

Anträge einzutreten. Wirkt eine Partei mit, hat sie auch Anspruch darauf, dass 
die Behörde alle ihre erheblichen und rechtzeitigen Vorbringen würdigt und die 
ihr angebotenen Beweise abnimmt, wenn diese zur Abklärung des Sachverhalts 
tauglich erscheinen. Davon kann dann abgesehen werden, wenn die Behörde 
auf Grund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat 
und ohne Willkür in vorweggenommener (antizipierter) Beweiswürdigung anneh-
men kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geän-
dert würde (vgl. BGE 136 I 229 Erw. 5.3). 

3.8 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann nach § 55 Abs. 1 VRP die 
unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 
(lit. a) und die unrichtige Rechtsanwendung, einschliesslich der Überschreitung 
oder des Missbrauchs des Ermessens (lit. b) geltend gemacht werden. Sollte ein 
qualifizierter Ermessensfehler vorliegen (namentlich Ermessensmissbrauch, Er-
messensüberschreitung sowie Ermessensunterschreitung), so gelten diese als 
Rechtsfehler und können gemäss § 55 Abs. 1 lit. b VRP jederzeit überprüft wer-
den (Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., N 431 ff.). Dem Verwaltungsgericht steht im 
konkreten Fall auch eine Prüfung der richtigen Handhabung des Ermessens zu, 
weil es gestützt auf § 13 Abs. 1 KBüG als erste kantonale Beschwerdeinstanz 
fungiert (§ 55 Abs. 2 lit. a VRP). Allerdings kommt den Gemeinden im Bereich 
der Einbürgerungen ein gewisser Ermessensspielraum zu, den es durch die kan-
tonalen Behörden zu respektieren gilt. Ein Entscheid ist daher nicht allein schon 
deshalb aufzuheben, weil er von der Rechtsmittelinstanz im Rahmen der Ermes-
sensprüfung anders entschieden werden könnte. Die kantonalen Behörden dür-
fen einzig eingreifen, wenn die Gemeinde ihr Ermessen nicht pflichtgemäss aus-
übt. Das ist namentlich dann der Fall, wenn das Einbürgerungsorgan willkürlich 
entscheidet (vgl. Urteil BGer 1D_2/2013 vom 14.11.2013 Erw. 2.5).

Willkür liegt nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht schon dann vor, 
wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen 
wäre, vielmehr muss der angefochtene Entscheid nicht nur in der Begründung, 
sondern auch im Ergebnis geradezu unhaltbar sein. Willkür ist zurückhaltend an-
zunehmen und liegt bei der Feststellung des Sachverhalts erst vor, wenn die 
Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in 
klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht oder in 
stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (vgl. BGE 138 I 305 
Erw. 4.3; BGE 137 I 1 Erw. 2.4; Urteile BGer 1D_7/2014 vom 11.11.2014 Erw. 
3.3 und 1D_2/2013 vom 14.11.2013 Erw. 2.6 und 5P.424/2001 vom 4.3.2002 
Erw. 1a). Willkürlich ist ein Entscheid eines Einbürgerungsorgans dann, wenn er 
die Einbürgerungsanforderungen derart überspannt, dass er dem tragenden 

18

Grundgedanken der Einbürgerungsgesetzgebung widerspricht, der die Aspekte 
einer erfolgreichen Integration enthält (vgl. Urteil BGer 1D_2/2013 vom 
14.11.2013 Erw. 2.6).

4. Die Vorinstanz ist auf das Einbürgerungsgesuch der Beschwerdeführer 
eingetreten (vgl. § 7 Abs. 2 KBüG). Unbestrittenermassen erfüllen die Beschwer-
deführer damit die für die ordentliche Einbürgerung erforderlichen Wohnsitzerfor-
dernisse (§ 7 Abs. 2 lit. a KBüG; § 3 Abs. 1 KBüG). Diesbezüglich rechtfertigt 
sich der Hinweis, dass sobald ein Gesuch eingereicht ist, der Wohnsitz verlegt 
werden kann - wie dies vorliegend die Beschwerdeführer per 31. Januar 2019 mit 
ihrer Wohnsitzverlegung von C.________ nach ________ vorgenommen haben - 
ohne dass sich an der Zuständigkeit etwas ändert (vgl. § 3 Abs. 2 KBüG; vorste-
hend Erw. 3.2/3.4). Schliesslich sind auch die übrigen Eintretenserfordernisse 
gemäss § 7 Abs. 2 lit. b (makelloser Strafregisterauszug) und lit. c (Nachweis 
ausreichender Deutschkenntnisse; hierzu § 5 Abs. 2 lit. c KBüV) KBüG erfüllt.

5.1 Hingegen wurden die Einbürgerungsgesuche der Beschwerdeführer unter 
anderem wegen ungenügender Eingliederung in die kommunalen, kantonalen 
sowie schweizerischen Verhältnisse und wegen nicht Vertrautseins mit den Le-
bensgewohnheiten, Sitten und Bräuche in der Schweiz abgelehnt. Verschiedene 
Tatsachen würden darauf hindeuten, dass die Beschwerdeführer insbesondere 
nicht in die Verhältnisse der Gemeinde C.________ eingegliedert seien bzw. 
ausserhalb ihrer Familie keine Bindung zur Gemeinde C.________ aufzuweisen 
hätten (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 u.a. S. 5/6 i.V.m. S. 3):

- Die Beschwerdeführer hätten die Mehrheit der Fragen über die kommunalen 
Eigenheiten sowie der Geografie und Geschichte der Gemeinde C.________ 
und des Kantons Schwyz nicht beantworten können (vgl. angefochtener Be-
schluss vom 21.8.2019 S. 4/S.5).

- Die Aussage des Beschwerdeführers, er leite jeweils am Samstag ein Fuss-
balltraining eines "Jugendvereins ", treffe zwar zu, indes handle es sich dabei 
um einen Albanisch-islamischen Kulturverein, in welchem ausschliesslich Ju-
gendliche mit Migrationshintergrund teilnehmen würden; eine Durchmischung 
mit Schweizer Jugendlichen sei nicht erkennbar (vgl. angefochtener Be-
schluss vom 21.8.2019 S. 4).

- Der Beschwerdeführer sei zwar vom Sommer 2018 bis Sommer 2019 Jugend-
trainer beim SC ________ gewesen, seine Aussage jedoch, dass er trotz 
Wegzugs nach ________ auch weiterhin Trainer bleibe, treffe nicht zu; sein 
Engagement sei per Saisonende beendet worden (vgl. angefochtener Be-
schluss vom 21.8.2019 S. 4).

19

- Eine Anfrage bei der Stiftung Pflegezentren Gemeinde C.________ habe er-
geben, dass der Beschwerdeführer entgegen seiner Aussage weder als frei-
williger Fahrer noch sonst als Helfer registriert sei (vgl. angefochtener Be-
schluss vom 21.8.2019 S. 4).

- Zwar habe der Co-Präsident der SP ________ bestätigt, dass der Beschwer-
deführer ein Jahr lang Mitglied gewesen sei; indes habe er lediglich den Mit-
gliederbeitrag bezahlt und sei danach wieder ausgetreten; er habe sich nicht 
engagiert (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 5).

- Die Referenzauskünfte hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer lediglich 
in seiner Funktion als Hauswart wahrgenommen wurde; langfristige Bezie-
hungen zu Schweizern seien keine vorhanden (vgl. angefochtener Beschluss 
vom 21.8.2019 S. 5).

- Auch die Referenzauskünfte der Beschwerdeführerin hätten ergeben, dass 
Kontakte zur Schweizer Bevölkerung - trotz Aufwachsens in der Schweiz - 
fehlen würden bzw. sie mehrheitlich Kontakte zu Personen ihres Herkunftlan-
des pflegen würde; es sei kein Engagement in der Gemeinde bekannt (vgl. 
angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 5).

- Angesichts der ausweichenden Antwort der Beschwerdeführerin bezüglich der 
Frage, ob sie auf das Tragen eines Kopftuches verzichten würde, falls eine 
entsprechende gesetzliche Vorgabe dies verbieten würde, sei nicht sicherge-
stellt, inwiefern die Beschwerdeführerin die Ausübung ihrer Religion höher 
gewichte als die Einhaltung der Schweizer Gesetze (vgl. angefochtener Be-
schluss vom 21.8.2019 S. 6).

- Es erscheine zudem als überaus ungewöhnlich, dass im vorliegenden Einbür-
gerungsverfahren gleich drei Eingaben aus der Bevölkerung eingegangen 
seien; diese würden die äusserlich sichtbare religiöse Lebensweise der Ge-
suchsteller betreffen. Diese seien per se zwar noch kein Ablehnungskriterium, 
indes würden diese in der Gesamtbetrachtung die ablehnende Haltung der 
Einbürgerungsbehörde verstärken. Dabei weist sie auf den polizeilichen Erhe-
bungsbericht vom 7. Juni 2016 hin, wonach der Beschwerdeführer dem Poli-
zeiposten ________ bekannt sei und ihm ein engerer Kontakt zum IS oder 
UCK bis anhin nicht hätte nachgewiesen werden können (vgl. angefochtener 
Beschluss vom 21.8.2019 S. 6f. lit. a).

- Komme hinzu, dass die Beschwerdeführer seit längerem den Wunsch hegen 
würden, im Kanton ________ Wohnsitz zu nehmen, indes infolge des Integra-
tionskriteriums damit noch haben zuwarten wollen; mithin sei es ihnen nicht 
darum gegangen, sich besonders gut in der Gemeinde C.________ zu inte-
grieren; die Familie weise keinerlei Bindung zur Gemeinde C.________ auf 
(vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 6f. lit. a).

20

- Schliesslich sei die Eingliederung der Kinder in die schweizerische Gesell-
schaft durch die Beschwerdeführer nur mangelhaft erfüllt worden (vgl. ange-
fochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 7f. lit. c).

5.2.1 Es gilt darauf hinzuweisen, dass ein gewisser Konflikt zwischen der ver-
langten Eignung im Sinne, dass ein Gesuchsteller u.a. in die kommunalen Ver-
hältnisse eingegliedert sein soll (vgl. § 4 Abs. 2 lit. a KBüG), und der Tatsache, 
dass diejenige Gemeinde für das Gesuch zuständig ist, in welcher der Gesuch-
steller bei Gesuchseinreichung mindestens fünf Jahre gewohnt hat, auch wenn 
er während der Gesuchsprüfung und im Entscheidzeitpunkt seinen Wohnsitz an-
dernorts haben bzw. seinen Wohnsitz gar in einen anderen Kanton verlegt haben 
kann (vgl. § 3 Abs. 2 KBüG). Ein Gesuch kann daher nicht einfach abgelehnt 
werden, weil der Lebensmittelpunkt des Gesuchstellers nicht (mehr) in der Ge-
meinde liegt. Dies würde § 3 Abs. 2 KBüG widersprechen, der den Wohn-
sitz/Lebensmittelpunkt in der Gemeinde ausdrücklich nur als Eintretensvoraus-
setzung, nicht aber als Voraussetzung der Einbürgerung verlangt (vgl. VGE III 
2019 11 vom 24.10.2019 Erw. 4.3f.). Mithin kann auch vorliegend allein aus dem 
Umstand der Wohnsitzverlegung der Beschwerdeführer von C.________ nach 
________ per 31. Januar 2019 nichts bezüglich ihrer Eingliederung in die kom-
munalen bzw. kantonalen Verhältnisse der Gemeinde C.________ bzw. des 
Kantons Schwyz abgeleitet werden. Allein durch ihren Wohnsitzwechsel, darf - 
entgegen der vorinstanzlichen Auffassung - die Bedeutung der Einbürgerungs-
voraussetzung der Eignung im Sinne der Eingliederung in die kommunalen Ver-
hältnisse nicht geschmälert werden, weshalb der Wohnsitzwechsel von 
C.________ nach ________ insoweit denn auch unberücksichtigt zu bleiben hat. 
Denn das Kriterium des Vertrautseins mit den lokalen Verhältnissen wird dadurch 
nicht geschmälert und bleibt denn auch nachfolgend weiterhin überprüfbar.

5.2.2 Es ist indes richtig und wichtig, dass die Gemeinde, die letztlich das Ge-
meindebürgerrecht verleiht, vom Gesuchsteller erwarten darf, dass er sich in den 
mindestens fünf Jahren Wohnsitz in der Gemeinde eingegliedert hat. Dem ent-
sprechend hat der kantonale Gesetzgeber die Eignungsvoraussetzung gemäss 
Bundesrecht, das eine Eingliederung in die schweizerischen Verhältnisse ver-
langt, konkretisiert, indem ausdrücklich auch eine Eingliederung in die kommuna-
len und kantonalen Verhältnisse vorliegen muss. Zu dieser Eingliederung gehört 
das Vertrautsein mit den Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen der Ein-
bürgerungsgemeinde und des Kantons Schwyz (vgl. RRB Nr. 1325/2010 vom 
14.12.2010, Bürgerrechtsgesetz, Bericht und Vorlage des RR an den KR, S.11).  
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung setzt eine genügende Integration 
nicht die Mitgliedschaft in Vereinen oder anderen Gemeindeorganisationen 

21

voraus. Die soziale Eingliederung kann auch über die Arbeit erfolgen. Selbst ein 
zurückgezogenes Leben schliesst eine Integration je nach den konkreten Um-
ständen nicht von vornherein aus (vgl. BGE 146 I 49 Erw. 4.3 m.H.a. BGE 138 I 
242 Erw. 5.3, Urteil BGer 1D 7/2017 vom 13.7.2018 Erw. 6.4f.). Zwar kann eine 
gewisse Anpassung verlangt werden, die Aufgabe der eigenen kulturellen Her-
kunft und Identität aber nicht (vgl. Campisi Laura, Die rechtliche Erfassung der 
Integration im Schweizerischen Migrationsrecht, 2014, S. 28ff.). Überdies müs-
sen die Anforderungen insgesamt verhältnismässig und diskriminierungsfrei sein 
und sie dürfen nicht überzogen erscheinen (vgl. Uebersax Peter, Das Bundesge-
richt und das Bürgerrechtsgesetz, mit einem Blick auf das neue Recht, in: BJM 
2016, S. 195). Insbesondere handelt es sich bei der Prüfung der Einbürgerungs-
voraussetzungen nicht um ein Fachexamen, bei der sich Kandidierende über 
Spezialkenntnisse und -begriffe auszuweisen haben. Vielmehr geht es um die 
Beurteilung von Lebenssachverhalten und um Grundkenntnisse des Allgemein-
wissens. Spitzfindigkeiten haben im Einbürgerungsverfahren keinen Platz und 
die Ansprüche an das Wissen der Gesuchsteller dürfen nicht überhöht werden. 
Es darf nicht mehr verlangt werden, als auch von einem durchschnittlichen 
Schweizer mit Wohnsitz in der Gemeinde vernünftigerweise erwartet werden 
dürfte (vgl. BGE 146 I 49 Erw. 4.3 m.H.a. Urteil BGer 1D 7/2015 vom 14.7. 2016 
Erw. 4.3).

5.2.3 Dies gilt es anhand von Referenzen, der Prüfung der gesellschaftlichen und 
politischen Grundkenntnisse (§ 6 KBüV) und insbesondere auch im Rahmen der 
persönlichen Anhörung zu prüfen (vgl. VGE III 2019 11 vom 24.10.2019 Erw. 
4.4). Ob eine einbürgerungswillige Person genügend integriert ist, beurteilt sich 
nach den gesamten Umständen des Einzelfalles (vgl. BGE 141 I 60 Erw. 3.5 
m.H.a. Urteil BGer 1D_2/2013 vom 14.11.20103 Erw. 2.4f. und BGE 138 I 242 
Erw. 5.3). Schliesslich dürfen bei der Beurteilung der Integration als Ganzes die 
kantonalen und kommunalen Behörden zwar den einzelnen Kriterien eine gewis-
se eigene Gewichtung beimessen. Insgesamt muss die Beurteilung aber ausge-
wogen bleiben und darf nicht auf einem klaren Missverhältnis der Würdigung al-
ler massgeblichen Gesichtspunkte beruhen. Die Fokussierung auf ein einziges 
Kriterium ist unzulässig, es sei denn, dieses falle, wie etwa eine erhebliche 
Straffälligkeit, bereits für sich allein entscheidend ins Gewicht. Erforderlich ist ei-
ne Gesamtwürdigung aller massgeblichen Aspekte im Einzelfall (BGE 141 I 60 
Erw. 3.5). Ein Manko bei einem Gesichtspunkt kann, so lange dieser nicht für 
sich allein den Ausschlag gibt, durch Stärken bei anderen Kriterien ausgeglichen 
werden (BGE 146 I 49 Erw. 4.3 f. m.w.H.).

22

5.3.1 In § 6 KBüV wird das Kriterium der Eignung hinsichtlich gesellschaftlicher 
und politischer Grundkenntnisse konkretisiert und festgehalten, dass der Ge-
suchsteller über Grundkenntnisse der gesellschaftlichen und politischen Verhält-
nisse in der Schweiz, im Kanton Schwyz und in der Gemeinde verfügen muss. 
Beurteilt wird diese Voraussetzung anlässlich der Anhörung oder im Rahmen ei-
ner Prüfung (vgl. § 6 Abs. 2 KBüV).

5.3.2 Nach Einreichung des Einbürgerungsgesuches hat die Vorinstanz die Be-
schwerdeführer zum Test "Gesellschaft und Politik" eingeladen. In dem am 
20. Januar 2016 absolvierten Test zur Gesellschaft (Geografie, Geschichte, 
Schule, Soziale Sicherheit) sowie zur Politik wurden Fragen zu schweizerischen, 
kantonalen und auch kommunalen Themen gestellt. Diesen Test haben die Be-
schwerdeführer unstrittig bestanden (Ehemann bzw. Ehefrau mit 24 bzw. 22.5 
von 32 Punkten [Gesellschaft] und mit 33 bzw. 28.5 von 40 Punkten [Politik]).

5.3.3 Die Durchführung bzw. das Bestehen des Tests hindert die Einbürgerungs-
behörde grundsätzlich nicht daran, im Rahmen des Einbürgerungsgesprächs 
nicht nur Fragen zur Motivation und zur sozialen Integration der Beschwerdefüh-
rer zu stellen, sondern auch ihre Kenntnisse der schweizerischen und lokalen 
Verhältnisse erneut abzufragen, insbesondere solche geografischer und staats-
kundlicher Natur, zur Zusammensetzung von Behörden oder zu einzelnen 
Behördenvertretern sowie zu aktuellen Themen, sofern solches für die einbürge-
rungswillige Person aufgrund der im Einladungsschreiben verwendeten Formulie-
rung vorweg erkennbar war (vgl. BGE 140 I 99 Erw. 3.7.1 f.). Beachtlich bleibt 
auch hier, dass es sich nicht um ein Fachexamen und das Bestätigen von Spezi-
alkenntnissen handeln kann, sondern um ein Abklären und Beurteilen von Le-
benssachverhalten und Grundkenntnissen des Allgemeinwissens (vgl. oben Erw. 
5.2.2). 

Dies war vorliegend der Fall, denn am 8. Januar 2018 bzw. 30. Oktober 2018 
wurden die Beschwerdeführer zu einem Einbürgerungsgespräch eingeladen, 
wobei diese Einladungen ausdrücklich und entgegen der beschwerdeführeri-
schen Behauptung, den Hinweis enthielten, dass nebst allgemeinen Fragen zu 
den persönlichen bzw. finanziellen Verhältnissen sowie der sozialen und kulturel-
len Integration auch solche zum “Vertrautsein mit den Sitten und Bräuchen” so-
wie zu den “gesellschaftlichen und politischen Kenntnissen der Schweiz, des 
Kantons und der Gemeinde C.________” zu erwarten seien. Entgegen der be-
schwerdeführerischen Ansicht war somit die Einbürgerungsbehörde trotz der be-
standenen Tests ermächtigt gewesen, die schweizerischen und lokalen Kennt-
nisse der Beschwerdeführer anlässlich der persönlichen Anhörung vom 16. Ja-
nuar 2019 im Rahmen des Gespräches zu ergründen (vgl. Anhörungsprotokoll 

23

vom 16.1.2019 Fragen zur Gesellschaft [1-20] und zur Politik [1-20]). Denn sämt-
liche Einbürgerungsvoraussetzungen müssen nicht nur bei Gesuchseinreichung 
oder Ablegen einer schriftlichen Prüfung erfüllt sein, sondern auch im Zeitpunkt 
der Einbürgerung. Damit aber darf auch erwartet werden, dass Informationen, die 
in der schriftlichen Prüfung abgefragt werden, auch noch im Rahmen der persön-
lichen Anhörung abrufbar sind.

5.3.4 Diese Grundkenntnisse konnten die Beschwerdeführer indes - unabhängig 
von der bestandenen Prüfung - offenbar nicht (mehr) abrufen. Entscheidend ist 
hier, dass die Beschwerdeführer die Mehrheit der ihnen gestellten Fragen zur 
Gemeinde und der Region bzw. den regionalen Gebräuchen und Sitten unbestrit-
tenermassen nur ungenügend beantworten konnten bzw. über die Hälfte der 
nachgefragten Sachverhalte ganz oder zumindest dem Grundsatz nach nicht 
kannten (u.a. "Ich weiss nicht", "Keine Ahnung" oder falsch beantwortete Fra-
gen). Es gilt dabei festzuhalten, dass der erste Block des Einbürgerungsge-
sprächs vorrangig Fragen beinhaltete, die auch von einem beruflich bzw. familiär 
stark beanspruchten Gesuchsteller bei entsprechender Vorbereitung korrekt hät-
ten beantwortet werden können (Beispiele der Fragen, welche die Beschwerde-
führer nicht oder nicht richtig beantworten konnte: Was sind Gewerkschaften? 
Wie heisst der Titel der Schweizerischen Landeshymne oder die erste Zeile? Wo 
befindet sich die steilste Standseilbahn der Welt und wohin fährt sie? [diese wur-
de ein Jahr zuvor in der Region eröffnet und verzeichnete andauernde Medien-
präsenz] Was sind Yffelen? Was ist mit dem Röstigraben gemeint? Wer ist ge-
meint, wenn man von der grossen und kleinen Kammer spricht? Was versteht 
man unter dem Begriff "Milizsystem"?). Das schlechte Abschneiden der Be-
schwerdeführer bei den Fragen des ersten Blocks anlässlich der Anhörung vom 
16. Januar 2019 durfte mithin als mangelhafte Eingliederung in die schweizeri-
schen, schwyzerischen und kommunalen Verhältnisse gewertet werden und zwar 
unabhängig des am 20. Januar 2016 bestandenen Tests. 

5.4 Nach erfolgter Publikation des Einbürgerungsgesuches im Amtsblatt sind 
bei der Vorinstanz drei Eingaben aus der Bevölkerung eingegangen, welche alle-
samt die äusserlich sichtbare religiöse Lebensweise betreffen bzw. insoweit die 
Beschwerdeführer als nicht in die Gemeinde integriert erachteten. In der Folge 
sah sich die Vorinstanz dazu veranlasst, Abklärungen betreffend die Integrations-
frage zu treffen, zumal sie von den Beschwerdeführern eine Beteiligung am öf-
fentlichen Geschehen und soziale Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung 
erwarten durfte, und die Beschwerdeführer auf den 8. September 2016 zu einem 
Gespräch zur Klärung noch offener Fragen vorzuladen.

24

5.5.1 Was die Beurteilung der Integration betrifft, so ist diese gemäss bundesge-
richtlicher Rechtsprechung auch als Prozess gegenseitiger Annäherung zwi-
schen der einheimischen und der ausländischen Bevölkerung zu verstehen. Die 
zugezogene Person soll am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der 
hiesigen Gesellschaft teilhaben. Dazu ist es erforderlich, dass sich die Auslände-
rinnen und Ausländer mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und Lebensbe-
dingungen in der Schweiz auseinandersetzen. Erfolgreiche Integration setzt den 
Willen der Zugewanderten wie auch die Offenheit der schweizerischen Bevölke-
rung voraus. Ob eine einbürgerungswillige Person genügend integriert ist, beur-
teilt sich nach den gesamten Umständen des Einzelfalles. Massgeblich ist dabei 
jede Art der aktiven Beteiligung am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde 
bzw. in der Region. Die soziale Verankerung kann nicht nur durch Mitgliedschaft 
bei örtlichen Vereinen und anderen Organisationen zum Ausdruck kommen, 
sondern auch durch informelle Freiwilligenarbeit oder aktive Teilnahme an loka-
len oder regionalen Veranstaltungen. Im öffentlichen Leben der Gemeinde ist et-
wa an Institutionen in den Bereichen Politik, Bildung, Sport oder Kultur zu den-
ken, soweit diese den Betroffenen offenstehen. Durch so verstandene Teilhabe 
bekundet die ausländische Person ihren Willen, auf die Einheimischen zuzuge-
hen und sich mit den sozialen und kulturellen Lebensbedingungen an ihrem 
Wohnort auseinanderzusetzen (vgl. BGE 141 I 60 Erw. 3.5 m.H.).

5.5.2 Der Beschwerdeführer besuchte die Primarschule, die Sekundarschule so-
wie das Gymnasium in Nordmazedonien. Zwischen 2003 bis 2005 besuchte er 
verschiedene Lehrveranstaltungen an der Universität Wien. 2005 zog er in die 
Schweiz, da er die Beschwerdeführerin kennen lernte, wobei er bereits zuvor im 
Wintersemester 2003/2004 wie auch danach im Sommersemester 2005 sowie im 
Wintersemester 2006/2007 an der Universität Zürich immatrikuliert gewesen war 
(über einen Abschluss verfügt er nicht; in Zürich wurden einzig einige in Wien 
absolvierte Module anerkannt). Per 1. November 2007 zog er von ________ in 
die Gemeinde C.________ nach ________. Er war sowohl für diverse Unter-
nehmen u.a. in ________ und ________ als Hauswart tätig als auch selbständig 
erwerbstätig. Aus der gemäss eigenen Aussagen im Jahre 2011 gegründeten 
J.________ GmbH ist der Beschwerdeführer zwischenzeitlich ausgeschieden 
bzw. hat er diese mit Vertrag vom 23. Juni 2016 abgetreten. Am 21. November 
2017 hat seine Arbeitgeberin - K.________ AG in ________ - dem Beschwerde-
führer auf den 28. Februar 2018 gekündigt, wobei das Arbeitsverhältnis infolge 
Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers bis 31. Mai 2018 verlängert wurde. 
Per 1. Dezember 2017 wurde der Beschwerdeführer bei der Ausgleichskasse 
Schwyz als Selbständigerwerbender (L.________ Bauplanung E./F.________, 
________) erfasst. Derzeit liegt gemäss Aussage des Beschwerdeführers ein 

25

einziger Bauauftrag vor; konkret vom Schwiegervater, welcher Land gekauft ha-
be und nun zwei Häuser bauen lassen möchte; für die Bauplanung sei die Be-
schwerdeführerin zuständig; der Beschwerdeführer unterstütze sie lediglich da-
bei. Daneben ist der Beschwerdeführer seit Juli 2018 für die Fahrdienstplattfor-
men UBER und Get-Transfer als Fahrer tätig. Gemäss Auskunft des Beschwer-
deführers anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 seien alle seine Kunden 
in ________ anzutreffen, womit er denn auch seinen Umzug nach ________ be-
gründet (vgl. Anhörungsprotokoll vom 16.1.2019 S. 5).

Der Beschwerdeführer war während eines Jahres (Sommer 2018 bis Sommer 
2019) Juniorentrainer beim SC ________ und wechselte gemäss eigener Aussa-
ge zwischenzeitlich als Trainer zum Fussballverein in ________. Er leitete zudem 
für den Albanisch-Islamischen Kulturverein ein Fussballtraining für Jugendliche, 
bei welchem eine Durchmischung mit Schweizer Jugendlichen unbestrittener-
massen nicht stattfindet; in diesem Zusammenhang war der Beschwerdeführer 
auch zuständig für die Reservation der Turnhalle R.________. Der Beschwerde-
führer war zudem während eines Jahres Mitglied bei der SP ________; seine 
Teilnahme  für die verschiedenen Anlässe konnte nicht ermittelt, für die General-
versammlung aber ausgeschlossen werden.

Sein anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 sowie vorliegend auch wei-
terhin geltend gemachtes Engagement als freiwilliger Fahrer bei der Stiftung 
Pflegezentren Gemeinde C.________ konnte von der betreffenden Einrichtung 
nicht bestätigt werden; der Beschwerdeführer ist weder als freiwilliger Fahrer 
noch anderweitig als Helfer registriert.

5.5.3 Die Beschwerdeführerin kam 1990 in die Schweiz und zog per 1. Juli 2000 
von ________ nach ________. Sie besuchte drei Jahre die Sekundarschule in 
________ und absolvierte anschliessend an der Berufsschule ihre Ausbildung 
zur Hochbauzeichnerin. Danach besuchte sie die Weiterbildung an der 
M.________, welche sie schwangerschaftsbedingt nicht beendete. Als Hochbau-
zeichnerin bzw. als Hochbautechnikerin sowie Bauleiterin war sie in verschiede-
nen Unternehmen u.a. in ________, ________ sowie ________ tätig. Auf den 1. 
Oktober 2018 kündigte die Beschwerdeführerin ihr 80%-Pensum bei der 
N.________ AG in ________ und nahm eine Erwerbstätigkeit in einem 70%-
Pensum bei der O.________ AG in ________ auf. Ein Engagement in der Ge-
meinde bzw. in der Region ist weder ersichtlich noch macht die Beschwerdefüh-
rerin entsprechendes geltend. Anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 
äusserte sie sich denn auch dahingehend, dass sie abgesehen von ihrer Familie, 
Eltern sowie Geschwistern keine weiteren sozialen Kontakte in der Gemeinde 

26

C.________ pflege; frühere Kontakte hätten sich infolge ihres Berufs sowie der 
Familiengründung auseinandergelebt.

5.5.4 Die Söhne der Beschwerdeführer, G.________ und H.________, besuch-
ten die Gemeindeschule C.________. G.________ erhielt Zusatzunterricht in 
Deutsch als Zweitsprache (DAZ). Gemäss Auskunft der Lehrpersonen vom 5. 
April 2018 bzw. April 2018 hatte G.________ zu Beginn oft noch Mühe, die An-
weisungen der Lehrperson zu verstehen, da sein Deutsch schlecht war. Er konn-
te sich aber sehr gut mit Händen und Füssen verständigen. Die Eltern hatten vor 
den Sommerferien angefangen, Deutsch mit ihm zu Reden und sein Deutsch 
hatte sich im Bereich des Hörverständnisses sowie Wortschatzes sehr verbes-
sert. Auch sei mit G.________ Zuhause gut gelernt bzw. sei ihm zu Hause gehol-
fen worden. Es hatte - entgegen der vorinstanzlichen Behauptung - keine integra-
tiven Probleme, weder im Unterricht noch bei den Hausaufgaben gegeben. Die 
Zusammenarbeit mit der Mutter sei durchwegs positiv gewesen. G.________ be-
suchte in der ersten Klasse auch weiterhin den Deutschunterricht; wahrscheinlich 
bräuchte er nach der zweiten Klasse keine Unterstützung mehr. Auskünfte von 
Lehrpersonen für den Sohn H.________ liegen demgegenüber keine bei den Ak-
ten, da er bei Einholung der entsprechenden Auskünfte durch die Vorinstanz den 
Kindergarten noch nicht besuchte (vgl. Aktennotiz der Vorinstanz vom 
22.11.2017). Erst auf das Schuljahr 2018/2019 trat er in den freiwilligen Kinder-
garten in der Gemeinde C.________ ein, wobei er - anders als sein älterer Bru-
der - keinen Deutsch-Zusatzunterricht benötigte. Seit ihrem Umzug nach 
________, besuchen die Kinder nicht mehr die Schule in der Gemeinde 
C.________. Am 16. November 2019 kam der dritte gemeinsame Sohn 
I.________ zur Welt.

5.5.5 Die Beschwerdeführer nannten im Gesuch um ordentliche Einbürgerung 
fünf Referenzpersonen. Die Vorinstanz ersuchte diese, ihr Verhältnis zu den Ge-
suchstellern zu präzisieren bzw. ein Referenzformular auszufüllen. Dass bei der 
Vorinstanz aufgrund dieser Referenzpersonen vor allem auch mit Verweis auf die 
überwiegend aus dem Berufsumfeld und Zufallsbekanntschaften aus der Nach-
barschaft stammenden Referenzpersonen sowie deren Auskünfte bzw. Rück-
meldungen selbst Zweifel an der genügenden Integration aufkamen, ist nicht zu 
beanstanden. Denn lediglich zwei Referenzauskünfte haben den Beschwerde-
führern ein durchschnittliches Ausmass an Kontakten und sozialen Interaktionen 
mit Schweizern bzw. mit Gemeindeeinwohnern attestiert; die Mehrheit der Per-
sonen konnten angesichts dessen, dass sie die Beschwerdeführer nicht persönli-
chen kannten und lediglich beruflich mit ihnen verkehrten bzw. diese einzig im 
Treppenhaus trafen, hierzu keine konkreten Aussagen machen. Zum Teil haben 

27

sich die Referenzauskünfte sogar widersprochen. Mithin war die Vorinstanz ge-
rade weil die genannten Referenzpersonen praktisch ausschliesslich aus dem 
beruflichen Umfeld bzw. Zufallsbekanntschaften aus der Nachbarschaft stamm-
ten und keine konkreten bzw. sogar widersprüchliche Auskünfte geben konnten, 
dazu verpflichtet gewesen, weitere Abklärungen zu treffen.

Die Vorinstanz hat die Beschwerdeführer mit Schreiben vom 27. November 2017 
daher zu Recht zur Bekanntgabe weiterer Referenzpersonen aus dem persönli-
chen Umfeld aufgefordert, welche diese schliesslich am 28. Dezember 2017 
nachreichten. Bei diesen weiteren Referenzpersonen handelt es sich indes eben-
falls überwiegend um Arbeitskollegen bzw. Nachbarn der Beschwerdeführer, die 
mit ihnen privat kaum verkehren und sich privat zu diesen auch nicht näher äus-
sern konnten. Zwar hielten die meisten Referenzpersonen fest, dass sie die Be-
schwerdeführer als sehr freundlich, hilfsbereit und pflichtbewusst erlebt hätten; 
gleichzeitig wiesen die meisten jedoch auf ein eher geringes Ausmass an Kon-
takten und sozialen Interaktionen mit der einheimischen Bevölkerung hin. Inso-
fern ergeben auch die weiteren Referenzpersonen direkte Hinweise auf eine 
mangelhafte Integration der Beschwerdeführer; dem vermögen auch die eigenen 
Aussagen der Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 
nichts entgegen zu setzen. Dabei ist es zwar nachvollziehbar, dass die Be-
schwerdeführer beruflich wie auch familiär engagiert sind und es ihnen deshalb 
auch in zeitlicher Hinsicht nur beschränkt möglich ist bzw. war, am gesellschaftli-
chen Leben in der Gemeinde C.________ teilzunehmen. Indes ist nicht zu bean-
standen, dass bei der Vorinstanz aufgrund der Referenzpersonen sowie der Re-
ferenzauskünfte selbst erhebliche Zweifel an der genügenden Integration aufka-
men.

5.5.6 Vor diesem Hintergrund muss gesamthaft eine mangelnde Integration, ein 
unzureichender Integrationswille und eine ungenügende allmähliche Annäherung 
und Angleichung an die schweizerische Kultur und die hiesigen Gewohnheiten 
erblickt werden. Unerheblich ist dabei, dass die Beschwerdeführer die schriftliche 
Prüfung bestanden haben, da sie offenbar allgemeine Grundkenntnisse anläss-
lich der persönlichen Anhörung vom 16. Januar 2019 nicht mehr abrufen konn-
ten. Zudem lässt die Mehrheit der überwiegend beruflichen Referenzpersonen 
erhebliche Zweifel an ihrer genügenden Integration aufkommen. Dem vermag 
auch - gemäss eigener Aussage - der Besuch der Fasnacht, der Chilbi sowie 
________ nichts entgegen zu setzen. Kommt hinzu, dass zwar eine genügende 
Integration keine Mitgliedschaft in Vereinen und anderen Organisationen voraus-
setzt, indes die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Engagements (abge-
sehen vom Training beim Fussballclub) entweder nicht verifiziert werden konnten 

28

oder diese einen Verein betreffen, in welchem sich einzig Personen aus dem be-
schwerdeführerischen Herkunftsland engagieren.

5.6 Damit überwiegen die Informationen, welche bestätigen, dass die Be-
schwerdeführer mit den lokalen Verhältnissen nicht vertraut sind. Die Vorinstanz 
durfte mithin deren Eingliederung in die schweizerischen, schwyzerischen und 
kommunalen Verhältnisse negativ beurteilen bzw. den Beschwerdeführern die 
Voraussetzung der Eignung im Sinne des Vertrautseins mit den kommunalen, 
kantonalen und schweizerischen Verhältnissen (§ 4 Abs. 2 lit. a KBüG) selbst 
nach Durchführung der Anhörung vom 16. Januar 2019 absprechen. Daran ver-
mögen weder der bestandene Test vom 20. Januar 2016, noch die positiven 
Rückmeldungen der Lehrpersonen bezüglich der Integration der Kinder und auch 
nicht die Referenzpersonen etwas zu ändern, zumal letztere gar die Zweifel an 
einer genügenden Integration verstärken. Auch die Tatsache, dass die Be-
schwerdeführerin seit ihrem dritten Lebensjahr in der Schweiz lebt und hier die 
Schule und die Berufsausbildung absolviert hat, ändert hieran nichts. Soweit das 
Bundesgericht festgestellt hat, es widerspreche jeglicher Lebenserfahrung, dass 
ein Gesuchsteller, der seit 18 Jahren ein eigenes Geschäft führe, über seine Ar-
beit in der Region und der Wohngemeinde keine Kontakte zur einheimischen Be-
völkerung, darunter auch Schweizerinnen und Schweizer, unterhalte (vgl. BGE 
146 I 49 Erw. 4.5.1), so muss aufgrund der persönlichen Anhörung der Be-
schwerdeführerin vorliegend dennoch konstatiert werden, dass sie erstaunlich 
wenig zu den lokalen Verhältnissen, aktuellen Begebenheiten und gesellschaftli-
chen Anlässen wusste und dies trotz vor Ort absolviertem Schulunterricht, hiesi-
gem langjährigem Wohnsitz und beruflicher Betätigung in der Region. Auch die 
eingeholten Referenzauskünfte bestätigen diesen Eindruck eher, als dass sie ein 
Bild abgeben, wonach ein reger Kontakt mit der Bevölkerung und ein Vertraut-
sein mit den lokalen Verhältnissen bestünde.

Die vorinstanzliche Beurteilung erweist sich insoweit daher als vertretbar und hält 
denn auch vor dem Willkürverbot stand (vgl. vorstehend Erw. 3.6). Dies gilt selbst 
dann, wenn man die von der Vorinstanz als negativ beurteilte Antwort der Be-
schwerdeführerin zur Frage bezüglich eines allfälligen Burkaverbots anlässlich 
der Anhörung vom 16. Januar 2019 und den Verweis auf den Polizeibericht (da-
zu unten Erw. 8.2.2) unbeachtet lässt. In diesem Zusammenhang sei darauf hin-
gewiesen, dass die Beurteilung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe auf 
die Frage eines allfälligen Burkaverbots lediglich ausweichend geantwortet und 
damit die Ausübung ihrer Religion höher gewichtet, denn die Einhaltung der 
Schweizer Gesetze (vgl. angefochtene Verfügung vom 21.8.2019 S. 6 oben), 
vom Gericht nicht geteilt werden kann. Denn mit ihrer Antwort, wonach es ein 

29

solches Gesetz in der Schweiz nie geben werde, ergibt sich entgegen der vor-
instanzlichen Ansicht nicht ohne weiteres, dass die Beschwerdeführerin die Aus-
übung ihrer Religion höher gewichtet denn die Einhaltung der schweizerischen 
Gesetzgebung. Auch kann das Tragen eines Kopftuches durch eine Angehörige 
des Islams unter dem Aspekt der Einbürgerungsvoraussetzungen nicht bean-
standet werden, wird doch die Aufgabe der eigenen kulturellen, insbesondere 
auch religiösen Herkunft und Identität nicht vorausgesetzt. Das blosse Tragen ei-
nes Kopftuches ist kein Zeichen mangelnder Integration und bringt für sich auch 
keine gegen rechtsstaatliche und demokratische Wertvorstellungen verstossende 
Haltung zum Ausdruck (vgl. BGE 134 I 56 Erw. 5.2). Ihre Einschätzung, dass ge-
nau dies vorliegend der Fall sei, vermag die Vorinstanz durch keine anderen 
Aussagen oder Verhaltensweisen der Beschwerdeführer zu untermauern.

6.1 Das Einbürgerungsgesuch wurde ferner abgelehnt, weil die Vorinstanz die 
Einbürgerungsvoraussetzung der finanziellen Verhältnisse negativ beurteilt hatte. 
Infolge der Arbeitslosigkeit bzw. der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers 
und den unbekannten Einkünften aus seiner selbständigen Erwerbstätigkeit so-
wie den andauernden Schulden könnten weder die persönlichen noch die finan-
ziellen Verhältnisse als geordnet eingestuft werden (vgl. angefochtener Be-
schluss vom 21.8.2019 S. 7 lit. b). Die Vorinstanz wirft den Beschwerdeführern 
dabei nicht vor, sie würden ihren Lebensunterhalt aktuell nicht selber finanzieren 
oder Sozialhilfe beziehen. Gleichwohl macht sie in diesem Zusammenhang auf 
verschiedene Ungereimtheiten aufmerksam. So würden die vorliegenden Unter-
lagen darauf hinweisen, dass mehr Ausgaben als Einnahmen getätigt werden; 
das alleinige Einkommen der Ehefrau reiche nicht aus, um die Existenz der ge-
samten Familie zu sichern; die "Steuerzusammenfassungen" von UBER würden 
keine Rückschlüsse auf die finanziellen Verhältnisse zulassen, denn es würden 
keine Ausgaben vorliegen. Mithin müssten die finanziellen Verhältnisse aufgrund 
der Arbeitslosigkeit (Kündigung des Arbeitgebers), der Arbeitsunfähigkeit infolge 
Unfalls und den nicht nachvollziehbaren Einkünften des Beschwerdeführers aus 
selbständiger Erwerbstätigkeit sowie der andauernden Schulden während des 
vorliegenden Einbürgerungsverfahrens als nicht geordnet eingestuft werden.

6.2.1 Zur Einbürgerung ist geeignet, wer u.a. geordnete persönliche und finanzi-
elle Verhältnisse aufweist (§ 4 Abs. 2 lit. f KBüG). In § 7 KBüV wird das Kriterium 
der geordneten finanziellen Verhältnisse näher definiert. Diese liegen im Zeit-
punkt der Gesuchseinreichung vor, wenn das Betreibungsregister für die letzten 
fünf Jahre keine Einträge von Verlustscheinen und Betreibungen aufweist (lit. a), 
alle fälligen Steuerforderungen bezahlt sind (lit. b), in den letzten fünf Jahren kei-
ne wirtschaftliche Hilfe gemäss Sozialhilfegesetz bezogen wurde und in den fünf 

30

Jahren zuvor bezogene wirtschaftliche Hilfe vollständig zurückbezahlt ist (lit. c), 
und wenn die Lebenshaltungskosten und Unterhaltsverpflichtungen durch Ein-
kommen, Vermögen und Rechtsansprüche gegen Dritte gedeckt sind (lit. d). Ge-
ordnete finanzielle Verhältnisse müssen während des ganzen Einbürgerungsver-
fahrens vorliegen (Abs. 2). Im Kern geht es insbesondere darum, dass die ge-
suchstellende Person nicht nur in der Lage ist, die Steuern zu bezahlen sowie für 
sich und ihre Familie aufzukommen, sondern diese regelmässig anfallenden 
Aufwendungen auch effektiv über einen längeren Zeitraum bezahlt worden sind 
bzw. weiterhin beglichen werden, mit anderen Worten keine Anhaltspunkte er-
sichtlich sind, dass dem Gemeinwesen Steuerausfälle oder beispielsweise das 
Risiko von Sozialhilfeleistungen (oder Alimentenbevorschussungen etc.) drohen 
(vgl. VGE III 2014 47 vom 25.6.2014 Erw. 3.3 = EGV-SZ 2014, B. 7.3 S. 91 ff.). 

Mithin setzt eine Einbürgerung voraus, dass der Gesuchsteller in der Lage ist, für 
sich und seine Familie aufzukommen. Er hat dazu nachzuweisen, dass er seine 
Lebenskosten und Unterhaltspflichten im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung und 
auf absehbare Zeit durch Einkommen, Vermögen und Leistungen Dritter zu de-
cken vermag (vgl. RRB Nr. 556/2012 vom 5.6.2012, S. 6).

6.2.2 Die Einbürgerungsvoraussetzung der geordneten finanziellen Verhältnisse, 
insbesondere auch der in § 7 Abs. 1 lit. d KBüV geforderten wirtschaftlichen 
Selbsterhaltungsfähigkeit stellt eine Konkretisierung der Mindestvorschriften des 
aBüG dar, die gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung verfassungskonform 
ist und eine Einbürgerung nicht übermässig erschwert (vgl. BGE 135 I 49 [wo-
nach eine wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit selbst bei Personen mit kör-
perlichen bzw. gesundheitlichen Einschränkungen als Einbürgerungsvorausset-
zung verlangt werden darf, dies aber eine qualifizierte Rechtfertigung erfordert; 
vgl. dazu neu Art.12 Abs. 2 BüG]; BGE 136 I 309; Urteile BGer 1D_8/2018 vom 
3.4.2019, 1D_5/2009 vom 24.8.2010, 1D_7/2011 vom 3.11.2011 und 
1D_19/2007 vom 16.12.2008; vgl. auch SEM-Handbuch Bürgerrecht für Gesuche 
bis 31.12.2017, Ziff. 4.7.2.1, wonach die Kantone verlangen können, dass der 
Bewerber seinen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln selbstständig und nach-
haltig zu bestreiten vermag [keine Abhängigkeit von Sozialhilfe]). Seit dem 1. Ja-
nuar 2018 stellt der Grundsatz der wirtschaftlichen Selbsterhaltungsfähigkeit 
auch eine bundesrechtliche Mindestvorschrift dar (vgl. Art. 12 Abs. 1 lit. d BüG; 
BBl 2011 S. 2835). Mithin kann ein Einbürgerungsgesuch abgelehnt werden, 
wenn die finanziellen Verhältnisse eines Gesuchstellers keine Gewähr bieten, 
dass die Gefahr einer Fürsorgeabhängigkeit aus Selbstverschulden ausge-
schlossen ist. Nicht zu beanstanden ist, wenn die Vorinstanz einen Zeitraum von 

31

zwei Jahren als absehbare Zeit berücksichtigt (VGE III 2019 11 Erw. 5.3/Erw. 
5.6.3).

6.3.1 Soweit die Beschwerdeführer vorbringen, die Vorinstanz habe die finanziel-
len Verhältnisse ungenügend abgeklärt, kann dem nicht gefolgt werden. Der 
auch im Einbürgerungsverfahren geltende Untersuchungsgrundsatz gilt nicht ab-
solut, sondern wird durch die Mitwirkungspflicht ergänzt (vgl. hierzu das den Be-
schwerdeführern ausgehändigte Merkblatt Ordentliche Einbürgerung der Ge-
meinde C.________). So haben die Gesuchsteller bei der Sachverhaltsermittlung 
mitzuwirken und alle Veränderungen in ihren finanziellen Verhältnissen zu mel-
den, soweit sie weitaus besser als die Behörden in der Lage sind, bestimmte 
Tatsachen darzulegen und zu beweisen. Dies gilt insbesondere etwa dann, wenn 
die Einbürgerungsbehörde dem Gesuchsteller mangelhafte finanzielle Verhält-
nisse vorwirft. Diesfalls liegt es am Gesuchsteller, über seine finanziellen Ver-
hältnisse Auskunft zu geben und die entsprechenden Belege einzureichen. Be-
reits mit dem Einbürgerungsgesuch waren die Beschwerdeführer mehrfach auf-
gefordert worden, Unterlagen einzureichen, welche belegen, dass kein Fürsorge-
risiko besteht; ebenso im vorliegenden Beschwerdeverfahren (vgl. vorstehend 
Ingress lit. C und lit. V sowie Erw. 2.2.2 und Erw. 3.7).

6.3.2 Die Beschwerdeführer reichten mit dem Einbürgerungsgesuch zahlreiche 
Unterlagen ein. Mit Schreiben vom 24. März 2016 ersuchte die Vorinstanz die 
Beschwerdeführer um Aktualisierung und Übermittlung von zusätzlichen Akten, 
insbesondere bezüglich ihrer beruflichen Tätigkeiten bzw. ihrer finanziellen Ver-
hältnisse. Nach Einreichung zusätzlicher Unterlagen vom 30. März 2016 hat die 
Vorinstanz die Beschwerdeführer zur Klärung noch offener Fragen in Bezug auf 
den beruflichen Werdegang sowie der finanziellen Verhältnisse auf den 
8. September 2016 zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Im Anschluss 
an das Gespräch forderte die Vorinstanz die Beschwerdeführer am 10. Oktober 
2016 erneut auf, Unterlagen zu ihrer finanziellen Situation nachzureichen. Mit 
Schreiben vom 25. Oktober 2016 wies die Vorinstanz auf die Unvollständigkeit 
der zwischenzeitlich eingereichten Unterlagen hin und forderte die Beschwerde-
führer erneut auf, diese nachzureichen. Telefonisch sowie schriftlich (Eingang: 
31.10.2016) beschwerten sich die Beschwerdeführer bei der Vorinstanz insoweit, 
als sie mit dem Nachreichen ihrer Kontounterlagen nur bedingt einverstanden 
seien (vgl. hierzu vorstehend Ingress lit. D). Die Vorinstanz hielt mit Schreiben 
vom 14. November 2016 daran fest, woraufhin die Beschwerdeführer zusätzliche 
Bankunterlagen nachreichten (vgl. Schreiben der Vorinstanz vom 9.1.2017). Am 
27. Juli 2017 wies die Vorinstanz die Beschwerdeführer unter anderem darauf 
hin, dass - sollten in der Zwischenzeit bis zur Sitzung der Einbürgerungsbehörde 

32

Änderungen eingetreten sein - diesbezüglich eine Mitteilung zu erfolgen habe 
bzw. Unterlagen nachzureichen seien. Anlässlich der Sitzung vom 14. Septem-
ber 2017 stellte die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdeführer jeden Monat ein 
Minus in der Haushaltskasse aufweisen würden, indes die Lebenshaltungskosten 
durch die doppelte Erwerbstätigkeit grundsätzlich gedeckt sein sollten; es sei 
festzustellen, was die Gründe für die Schulden seien; die Unterlagen seien ent-
sprechend zu aktualisieren. Die Vorinstanz informierte die Beschwerdeführer am 
21. September 2017 erneut über die Notwendigkeit der Aktualisierung der Akten 
und verlangte zudem am 8. Januar 2018 bis spätestens 31. Januar 2018 die auf-
gelisteten, aktualisierten Unterlagen bezüglich ihrer finanziellen Verhältnisse. Zu-
sätzliche Unterlagen reichten die Beschwerdeführer nachweislich verspätet ein, 
wobei deren Prüfung ergab, dass die Gehaltsabrechnung des Beschwerdefüh-
rers fehlen würden. In der Folge hat die Vorinstanz am 8. Februar 2018 deren 
Nachreichung verlangt, sowie die Beschwerdeführer auf die dem Amtsblatt ent-
nommene Gründung einer Einzelfirma durch den Beschwerdeführer aufmerksam 
gemacht, die der Einbürgerungsbehörde nicht deklariert wurde. Gleichzeitig wur-
den sie erneut auf ihre Mitwirkungspflicht hingewiesen. Auch angesichts der zwi-
schenzeitlich erfolgten Kündigung des Arbeitgebers bzw. Beendigung des Ar-
beitsverhältnisses des Beschwerdeführers per 31. Mai 2018 sowie seines neu 
gegründeten Unternehmens konnte die Vorinstanz die finanzielle Situation der 
Beschwerdeführer nicht abschliessend beurteilen und wies darauf hin, dass die 
Unterlagen zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu aktualisieren seien (vgl. 
Schreiben vom 16.4.2018). Mit Schreiben vom 29. August 2018 wies die Vor-
instanz die Beschwerdeführer darauf hin, dass sie gemäss der vorliegenden Ak-
tenlage kein Vermögen besitzen würden, die Einnahmen aufgrund der Arbeitsun-
fähigkeit des Beschwerdeführers nicht gesichert seien und von der neu gegrün-
deten Einzelfirma keine Angaben vorliegen würden. Die zwischenzeitlich bean-
walteten Beschwerdeführer reichten per 19. September 2018 einzig die Suva-
Taggeldabrechnung vom 17. Juli 2018 sowie den Arbeitsvertrag vom 15. Juni 
2018 nach. Am 30. Oktober 2018 verlangte die Vorinstanz im Rahmen der Einla-
dung zur Anhörung vom 16. Januar 2019 bis spätestens 20. Dezember 2018 das 
Nachreichen weiterer, aufgelisteter Unterlagen. Mit Eingang vom 19. Dezember 
2018 reichten die Beschwerdeführer die Lohnabrechnungen November/Oktober 
(ai), die Steuererklärung Jahr 2017 (ai/di) und die "Einnahmen L.________" (di) 
ein. Anlässlich der Befragung vom 16. Januar 2019 konfrontierte die Vorinstanz 
die Beschwerdeführer infolge der unklaren finanziellen Situation sinngemäss mit 
der Möglichkeit des Fürsorgerisikos. Gemäss eigener Aussage verdiene der Be-
schwerdeführer bei UBER im Durchschnitt Fr. 1'500.-- pro Woche und bei "Get-
Transfer" ca. Fr. 1'000.-- im Monat; die Abrechnung bezüglich der persönlichen 

33

Beiträge der AHV/IV sowie Benzin erfolge über sein Unternehmen; darüber hin-
aus konnte der Beschwerdeführer keine konkrete Auskunft geben bzw. keine 
entsprechenden Unterlagen nachreichen. Mit Schreiben vom 24. Januar 2019 
setzte die Vorinstanz die Beschwerdeführer in Kenntnis, dass die finanziellen 
Verhältnisse auch weiterhin nicht abschliessend beurteilt werden könnten, da 
konkrete Informationen bezüglich der selbständigen Erwerbstätigkeit fehlen wür-
den; die eingereichte Steuerzusammenfassung des Taxiunternehmens reiche 
hierfür nicht aus; es liege keine Auskunft bezüglich der Aufwendungen (Benzin, 
Sozialversicherungen etc.) vor. Die Beschwerdeführer reichten hierzu keine wei-
teren Unterlagen nach.

6.3.3 Mithin zeigt sich, dass die Vorinstanz bereits mit dem Einbürgerungsge-
such entsprechende Unterlagen eingefordert und später sowohl die Zweifel an 
der mangelnden wirtschaftlichen Selbsterhaltungsfähigkeit erneuert als auch wei-
tere Belege eingefordert hatte. Auch hat sie die Beschwerdeführer ausdrücklich 
auf ihr Mitwirkungspflicht bezüglich der veränderten Verhältnisse hingewiesen. 
Es wäre an den Beschwerdeführern gelegen, die entsprechenden finanziellen 
Unklarheiten anlässlich der mehrfach veränderten Verhältnisse zu klären und 
entsprechende Antworten zu liefern. Dies zumal sich die finanziellen Verhältnisse 
während des Einbürgerungsverfahrens unstrittig fortwährend verändert hatten 
und hierzu - insbesondere bezüglich der selbständigen Erwerbstätigkeit des Be-
schwerdeführers - denn auch die entsprechenden Abklärungen erforderlich wa-
ren. Der pauschale Verweis, wonach (noch) kein Jahresabschluss vorliege, der 
Beschwerdeführer indes mit einem monatlichen Umsatz von etwa Fr. 8'500 brutto 
bzw. Fr. 6'000.-- netto aus seiner Einzelfirma für Personen- und Geldtransporte 
ausgehe, genügte hingegen auch unter Hinweis auf die "Steuerzusammenfas-
sungen" von UBER - ohne Auskunft bezüglich der Einnahmen aus "Get-Transfer" 
- somit nicht. Darüber hinaus konnten die Beschwerdeführer keinerlei Auskunft 
geben, insbesondere bezüglich der Ausgaben. Die Beschwerdeführer reichten im 
vorinstanzlichen Verfahren hierzu keine weiteren Belege ein. Erst im Rahmen 
des vorliegenden Beschwerdeverfahrens reichten die Beschwerdeführer die be-
reits per Mai 2019 erstellte Steuererklärung 2018 sowie die undatierte Aufstel-
lung der Einnahmen und Ausgaben der L.________ Bauplanung für das Jahr 
2018 und 2019 nach. Bei dieser Sachlage ist es daher nicht zu beanstanden, 
wenn die Vorinstanz ihren Entscheid auf der Basis der ihr vorliegenden Unterla-
gen gefällt hatte.

6.3.4 Mithin geht somit auch der in der Beschwerdeeingabe vorgetragene Vor-
wurf fehl, die Vorinstanz hätte den Sachverhalt unvollständig im Sinne von § 46 
Abs. 1 lit. a VRP festgestellt.

34

Nachfolgend gilt es schliesslich die finanziellen Verhältnisse der Beschwerdefüh-
rer - unter Berücksichtigung der im verwaltungsgerichtlichen Verfahren nachge-
reichten Unterlagen - zu beurteilen.

6.4.1 Gemäss Steuererklärung 2018 wiesen die Beschwerdeführer ein Jahres-
netto-Erwerbseinkommen von Fr. 64’453.-- aus. Dabei gilt es zu beachten, dass 
die Beschwerdeführerin per 1. Oktober 2018 ihr Arbeitspensum von 80% auf 
70% reduzierte (neuer Monatslohn [nach Abzug]: Fr. 3'799.55), dass das Ar-
beitsverhältnis des Beschwerdeführers per 31. Mai 2018 beendet wurde und 
dass er per Juli 2018 seine selbständige Erwerbstätigkeit aufgenommen hatte. 
Die vom Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren nachgereichten Aufstel-
lungen der Einnahmen und Ausgaben seiner Einzelfirma (L.________ Baupla-
nung) belegen für das Jahr 2018 einen monatlichen Gewinn von rund Fr. 1'590.-- 
(Juli bis Dezember 2018: gemäss Aussage des Beschwerdeführers nahm er sei-
ne selbständige Erwerbstätigkeit im Juli 2018 auf, nach Beendigung des Arbeits-
verhältnisses bei der K.________ AG [mit bis dahin einem Monatslohn von brutto 
rund Fr. 5'833.--] bzw. nach Ende seiner Arbeitsunfähigkeit) sowie für das Jahr 
2019 einen solchen von Fr. 3'972.-- (Januar bis Juli 2019). Lediglich der 
Vollständigkeithalber sei dabei darauf hingewiesen, dass bei den Einnahmen 
Einträge von "privat Eink." bzw. "Div. Einkommen" aufgeführt sind, die weder 
näher ausgeführt noch belegt werden. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass 
die Beschwerdeführer - mit zwischenzeitlich drei Kindern - zusammen nunmehr 
ein Einkommen von gesamthaft rund Fr. 7'772.-- (Fr. 3'799.55 und Fr. 3'972.--) 
pro Monat ausweisen. Das von den Beschwerdeführern behauptete Netto-
Einkommen von Fr. 10'000.-- erweist sich somit infolge veränderter Verhältnisse 
im Jahre 2018 als nicht (mehr) aktuell.

6.4.2 Ferner gilt es zu beachten, dass der Beschwerdeführer zwar Dokumente 
zur UVG-Versicherung, der Kranken- Lohnausfallversicherung und zur Vorsorge 
(Säule 3a) eingereicht hatte. Indes handelt es sich dabei lediglich um Offerten 
der Q.________ vom 23. Februar 2018. Entsprechende Policen liegen den Akten 
nicht bei; im Gegenteil hat eine Nachfrage der Vorinstanz bei der Q.________ 
gar ergeben, dass dannzumal keine Versicherungen abgeschlossen worden wa-
ren. Im Rahmen der Beschwerde vom 16. September 2019 haben die Be-
schwerdeführer diese Feststellung denn auch nicht korrigiert. Infolge dieser un-
klaren Verhältnisse bezüglich der Vorsorgeverhältnisse ersuchte das Verwal-
tungsgericht die Beschwerdeführer um Nachreichung von Unterlagen, welche 
zweifelsfrei bestätigen, dass der selbständig erwerbende Beschwerdeführer ge-
gen die verschiedenen Risiken von Unfall, Krankheit und Alter und daraus fol-
genden Erwerbsausfall versichert ist, mithin nicht bloss Offerten, sondern auch 

35

entsprechende Policen vorhanden sind (vgl. Schreiben vom 4.6.2020). Die am 
19. Juni 2020 nachgereichten Unterlagen vermögen das Ausbleiben eines Für-
sorgerisikos auch weiterhin nicht belegen. Dabei fällt zum einen auf, dass auf die 
ursprünglich eingereichten Offerten tatsächlich keine Versicherungsabschlüsse 
folgten. Soweit die Kranken- und Unfallversicherung der P.________ (vgl. Bf-act. 
11: "Informationsmitteilung" vom 28.5.2019 bezüglich eines "Partnerschutzes für 
UBER Partner-Fahrer" S. 6 i.V.m. S. 9 [Art. 6/7]) nun auch tatsächlich (und mithin 
erst auf Anfrage des Verwaltungsgerichts per 17.6.2020) policiert und auf dem 
Weg zum Beschwerdeführer gewesen sei sollte (nachgereicht wurde sie nicht), 
so erweist sich diese bzw. deren Lohnausfallentschädigung von Fr. 80.-- pro Tag 
während lediglich eines Zeitraums von 30 Tagen und maximal Fr. 2'400.-- offen-
sichtlich als ungenügend (und würde - als Vergleich - keinesfalls eine mit den 
Vorgaben nach Art. 324a OR äquivalente Versicherungslösung für Arbeitneh-
mende im dritten Dienstjahr darstellen). Kommt hinzu, dass die ebenfalls nachge-
reichte Police der 3. Säule bei der Q.________ (Capital-Fund; Anteilgebundene 
Lebensversicherung; Gebundene  Vorsorge nach BVV3) eine Jahresprämie von 
Fr. 1'795.60 und ein Kapital im Erlebensfall lediglich dem Wert der Fondsanteile 
bzw. im Todesfall dem Vertragsguthaben am Todestag ausweist; dabei gilt es zu 
beachten, dass als Versicherungsbeginn der 1. Juli 2020 veranschlagt ist (vgl. 
Bf-act. 12). Insofern ist der Wert der Fondsanteile derzeit bzw. in absehbarer Zeit 
als überaus gering zu betrachten. Anderweitige Versicherungen hat der Be-
schwerdeführer keine eingereicht. Unbestritten ist hingegen der erfolgte Kapital-
bezug aus der beruflichen Vorsorge, was die wirtschaftliche Selbsterhaltungs-
fähigkeit noch schmälert. Unterlagen, welche eine genügende Absicherung ge-
gen ein Fürsorgerisiko belegen würden, fehlen somit nach wie vor.

6.4.3 Mithin muss davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer als 
selbständig Erwerbender weder bezüglich der Taggeldversicherung aus Kran-
ken- und Unfallversicherung noch aus beruflicher Vorsorge genügend gedeckt 
ist. Die Beschwerdeführer konnten auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren 
nicht belegen, dass die wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit gegeben ist, da 
der Beschwerdeführer für das Risiko Unfall bzw. Krankheit auch weiterhin nicht 
genügend abgesichert ist. Wohl trifft es zu, dass den Beschwerdeführer als 
selbständig Erwerbenden keine Pflicht zur Vorsorge (Alter und oder Krank-
heit/Unfall) trifft. Indes hätte es (infolge des tiefen Lohnes der Ehefrau von Fr. 
3'799.55 sowie mangels Vorliegen eines Vermögens [vgl. nachfolgend] und in 
Anbetracht des im Verhältnis dazu überaus hohen Mietzinses von über Fr. 
3'000.-- sowie der Tatsache, dass der Grundbedarf für eine fünfköpfige Familie 
gemäss SKOS 2020 bei Fr. 2'413 liegt) von Anbeginn weg das Ziel der Be-
schwerdeführer sein müssen, in Eigenverantwortlichkeit - und nicht erst auf An-

36

frage des Verwaltungsgerichts - die nunmehr fünfköpfige Familie für den Risiko-
fall abzusichern. Denn schliesslich verlangt die Einbürgerungsvoraussetzung der 
geordneten finanziellen Verhältnisse u.a. ausdrücklich, dass auch die wirtschaft-
liche Selbsterhaltungsfähigkeit gegeben sein muss, der Lebensunterhalt aus ei-
genen Mitteln selbständig und nachhaltig bestritten werden können muss. In wel-
cher Form, ist dabei nicht von Belang. Auch der Beschwerdeführer kann jederzeit 
von einem Schicksalsschlag betroffen sein. Diesfalls ist die Familie aufgrund der 
finanziellen Situation und der fehlenden vertraglichen Absicherungen sehr 
schnell auf öffentliche Gelder angewiesen, da sie für den Lebensunterhalt nicht 
aufkommen könnte und keine Dritten, auch nicht anderweitige Familienmitglie-
der, zu Leistungen verpflichtet sind (vgl. VGE III 2019 11 Erw. 5.6.3). 

6.4.4 Vermögensmässig steht fest, dass gemäss Steuererklärung 2018 - wie 
auch die Jahre zuvor - kein Vermögen deklariert wurde. Demgegenüber wiesen 
die Beschwerdeführer im Formular "Nachweis der Lebenshaltungskosten" per 
September 2015 ein Vermögen von rund Fr. 8'000.--, per April 2016 ein solches 
von rund Fr. 2'000.-- und per Januar 2018 ein solches von rund Fr. 10'000.-- aus. 
Zwar variieren diese Vermögensbeträge stark, stimmen jedoch weitestgehend 
mit den von den Beschwerdeführern eingereichten Bankunterlagen überein. Da-
mit übereinstimmend erläuterten die Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung 
vom 16. Januar 2019, dass es sich bei den Beträgen jeweils um ihre Ersparnisse 
gehandelt habe. Dies konnte jedoch - obschon die Bankunterlagen dies entspre-
chend festhalten - anhand der Steuererklärungen nicht nachvollzogen werden. 
Soweit die Beschwerdeführerin den Vermögensschwund im Jahre 2018 mit ei-
nem Fahrzeugkauf begründen, so ergibt sich aufgrund der vorliegenden Aktenla-
ge, dass zwar eine Zahlung von Fr. 10'000.-- für einen Fahrzeugkauf erfolgt ist, 
dies jedoch bereits im März 2015 erfolgt sein muss (vgl. Leasingvertrag vom 
23.3.2015). Ein Fahrzeugkauf im Jahre 2018 ist den Akten nicht zu entnehmen. 
Der Beschwerdeführer wies demgegenüber darauf hin, er habe das Geld für die 
Gründung seines Unternehmens benötigt, namentlich zum Vorbereiten für sein 
Fahrzeug, für den Führerschein, Lizenzen etc. Dies erscheint durchaus nachvoll-
ziehbar, wobei zu erwähnten bleibt, dass sich das Ehepaar gemäss Spezialde-
klaration der Steuererklärung 2018 offenbar Kapitalleistungen aus Vorsorge im 
Betrag von Fr. 22'954.-- ausbezahlen liess. Ob dies im Rahmen der Gründung 
der Einzelfirma erfolgte oder nicht, ist mangels Vorliegen entsprechender Unter-
lagen nicht nachvollziehbar. Hinweise, wohin dieses Geld überwiesen wurde, lie-
gen den vorliegenden Akten ebenfalls nicht bei. Gleichzeitig ist in diesem Zu-
sammenhang darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer offenbar über 
keine nicht obligatorische Altersvorsorge verfügt (resp. gemäss nachgereichter 
3.-Säule-Police über eine sehr geringe) und selbst die obligatorische Altersvor-

37

sorge wohl infolge der Kapitalauszahlung aus Vorsorge nunmehr geschmälert 
sein dürfte.

6.4.5 Es trifft zwar zu, dass die Beschwerdeführer keine Sozialhilfe beziehen und 
keine Betreibungen vorliegen. Auch ist das Geschäft des Beschwerdeführers 
nicht überschuldet und es sind auch keine Zahlungsausstände bekannt. Mithin ist 
davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer ihren privaten wie auch ge-
schäftlichen Zahlungspflichten nachkommen. Insofern besteht kein akutes Für-
sorgerisiko. Allerdings gilt es zu beachten, dass gemäss den Bankauszügen der 
Jahre 2014 bis 2017 die Spar- sowie Lohnkonti - obschon die Lohnvergütungen 
dannzumal noch höher ausgefallen sind denn die aktuellen - monatlich regel-
mässig einen negativen Saldo aufwiesen. Seither sind die Ausgaben gestiegen 
(höhere Mietkosten; Familienzuwachs), die Festanstellung des Beschwerdefüh-
rers wurde beendet, das Familieneinkommen ist gesunken und ebenso die Absi-
cherung für den Risikofall.

6.4.6 Mithin ergibt sich aufgrund der vorliegenden Unterlagen, dass die Be-
schwerdeführer abgesehen vom (relativ tiefen) Lohn der Ehefrau, über keine 
genügende vertragliche Absicherung des Erwerbsausfallrisikos bei Unfall oder 
Krankheit des Ehemannes verfügen. Auch gilt als unbestritten, dass die Be-
schwerdeführer über kein Vermögen verfügen, so dass ihre Lebenshaltungskos-
ten bei Eintritt eines Risikos und daraus folgender Erwerbslosigkeit offensichtlich 
nicht gedeckt wären. Ebenso wenig brachten die Beschwerdeführer vor, dass 
anderweitige Familienmitglieder sie mit ihren drei Kindern