# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d1f56942-4077-5b1c-9866-8f61520268a5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.11.2009 C-2052/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2052-2007_2009-11-13.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2052/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  N o v e m b e r  2 0 0 9

Richter Alberto Meuli (Vorsitz), Richter Johannes 
Frölicher, Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiber Jean-Marc Wichser.

X._______
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV, Rentenrevision.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2052/2007

Sachverhalt:

A.

A.a Mit Verfügung vom 15. Februar 1993 hat die Ausgleichskasse des 
schweizerischen  Obstverbandes  nach  Durchführung  des  Vorbe-
scheidsverfahrens  dem  am  NN.  geborenen,  verheirateten, 
portugiesischen  Staatsangehörigen  X._______,  der  sich  am 8. April 
1989 bei einem schweren Verkehrsunfall verschiedene Verletzungen - 
insbesondere der linken Hüfte – zugezogen hatte, mit Wirkung ab dem 
1.  April  1990  eine  halbe  IV-Rente  bei  einem  IV-Grad  von  55% 
zugesprochen (vgl. act. 26 und act. 21 der IV-Stelle für Versicherte im 
Ausland).

Die  Überprüfung  des  Invaliditätsgrades  im  Rahmen  von 
Rentenrevisionen in den Jahren 1994 und 1997 ergab in der Folge kei-
ne rentenbeeinflussende Änderung (act. 30 und 38 IV).

A.b Mit Verfügung vom 14. Dezember 1998 wurde dem Rentenemp-
fänger von der IV-Stelle  des Kantons Zürich mit  Wirkung ab dem 1. 
Mai 1998 infolge einer Verschlechterung seiner Gesundheit respektive 
einer  massgebenden  Erhöhung  der  Arbeitsunfähigkeit  von  55%  auf 
100% nunmehr eine ganze Rente zugesprochen (act. 49 IV).

Die Überprüfung des Invaliditätsgrades im Rahmen einer im Februar 
2001 durchgeführten Rentenrevision ergab weiterhin keine rentenbe-
einflussende Änderung (act. 55 IV).

A.c Die infolge des Wegzugs des Rentenempfängers in seine Heimat 
neu zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend die 
IV-Stelle) leitete am 30. Januar 2006 über den portugiesischen Versi-
cherungsträger ein weiteres Rentenrevisionsverfahren ein (act. 60 IV).

In der Folge zog die IV-Stelle im Rahmen dieses Verfahrens verschie-
dene  Unterlagen  wirtschaftlichen  und  medizinischen  Inhalts  zu  den 
Akten, insbesondere:

- einen vom Versicherten am 16. Mai 2006 unterzeichneten Fragebo-
gen betreffend die Rentenrevision,  woraus hervorgeht,  dass er  nach 
November 2000 keine Erwerbstätigkeit ausgeübt hat (act. 66 IV);

- einen orthopädischen Arztbericht vom 17. März 2006 (act. 67 IV);

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- den am 17. März 2006 von Dr. med. A._______ des portugiesischen 
Versicherungsträgers  erstellten  Bericht  E  213,  woraus  hervorgeht, 
dass der Rentenempfänger seine frühere Tätigkeit  (Etikettierung von 
Früchten)  wegen  eines  Status  nach  Beckenbruch   nicht  ausüben 
könne,  jedoch  in  einer  Verweisungstätigkeit  wie  Telefonist  oder 
Wächter 4 Stunden pro Tag einsetzbar wäre (act. 68 IV).

A.d Nach Einsichtnahme in diese Unterlagen hielt der IV-Stellen-Arzt 
Dr. med. B._______ in seinem Bericht vom 2. September 2006 dafür, 
dass  keine  neuen  Diagnosen  bekannt  geworden  seien,  der 
Gesundheitszustand sich jedoch verbessert habe. Im Jahre 2002 seien 
zwei  wichtige  Operationen  durchgeführt  worden,  die  dem 
Rentenempfänger sowohl hinsichtlich der Mobilität  des linken Beines 
als auch der Schmerzen eine Verbesserung gebracht habe. Die linke 
Hüfte  sei  durch  die  Prothese  wieder  gut  und  wenig  schmerzhaft 
beweglich,  während  der  Falfuss  durch  die  Versteifung  des  linken 
Knöchels  nicht  mehr  derart  störend  ins  Gewicht  falle.  Klinisch 
bestünden  zur  Zeit  keine  Hinweise  auf  neurologische  Ausfälle  oder 
deutliche Schmerzen im Zusammenhang mit der bekannten lumbalen 
Diskushernie,  so  dass  die  Schlussfolgerung  des  untersuchenden 
portugiesischen Arztes,  wonach der Rentenempfänger  halbtags eine 
sitzende Tätigkeit ausüben könne, zu teilen sei (act. 70 IV).

A.e Ein  von der  IV-Stelle  am 10.  Oktober  2006  durchgeführter  Ein-
kommensvergleich ergab nach Vornahme eines leidensbedingten Ab-
zugs von 5% vom Invalideneinkommen einen Invaliditätsgrad von rund 
64% (act. 71 IV).

B.

B.a Mit  Vorbescheid  vom 11.  Oktober  2006  teilte  die  IV-Stelle  dem 
Rentenempfänger mit,  dass sie aufgrund neuerer Unterlagen festge-
stellt habe, dass ihm eine leichte, seinem Gesundheitszustand ange-
passte Verweisungstätigkeit in sitzender Stellung, wie Park- oder Mu-
seumswächter,  Versandgeschäftstätigkeit,  Reception  ist,  Telefonist, 
Datenerfasser  und  dergleichen  zumutbar  wäre  und  er  dabei  ein 
Erwerbseinkommen  von  mehr  als  30%  verglichen  mit  dem  ohne 
Invalidität  erzielbaren  erreichen  könnte.  Ob  die  zumutbare  Tätigkeit 
auch  effektiv  ausgeübt  werde,  sei  für  die  Beurteilung  des 
Invaliditätsgrades  ohne  Belang. Aufgrund  dieser  Erkenntnisse  stellte 
die IV-Stelle dem Rentenempfänger in Aussicht,  die  bisherige ganze 
Rente durch eine Dreiviertelsrente zu ersetzen (act. 72 IV).

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B.b Mit  Eingabe vom 20. November  2006 liess der  Versicherte  Ein-
sprache erheben und die weitere Ausrichtung einer ganzen Invaliden-
rente  beantragen. Dabei  beanstandete  er  zunächst  die  mangelhafte 
Aktenordnung und die Unvollständigkeit der Vorakten und verlangte die 
Beiziehung der Akten der SUVA. Des Weiteren sei die Fachkunde des 
portugiesischen  Arztes,  welcher  das  Formular  E  213  unterzeichnet 
habe, nicht erwiesen und seine Beurteilung sei in Unkenntnis der voll-
ständigen medizinischen Unterlagen erfolgt,  zumal  der  zweite  Unfall 
vom 6. Dezember 1996 nicht erwähnt sei. In materieller Hinsicht mach-
te er im Wesentlichen geltend, dass im Formular E 213 eine schmerz-
hafte Beweglichkeit im linken Hüftgelenk erwähnt sei, so dass der IV-
Stellenarzt  eine  Verbesserung  hinsichtlich  Schmerzen  und  Mobilität 
daraus nicht herleiten könne. Im Übrigen werde im Formular lediglich 
die Folgen der Beckenfraktur links erwähnt; damit sei die Diagnose un-
vollständig und könne die Beurteilung betreffend die Arbeitsfähigkeit 
nicht zutreffend sein (act. 75 IV).

B.c Nach Einsichtnahme der Einsprache und der noch einverlangten 
aktualisierten  SUVA-Akten  bestätigte  der  IV-Stellenarzt  Dr.  med. 
B._______  am  24.  Januar  2007  seinen  vormaligen  Befund  vom  2. 
September  2006,  indem  er  aufgrund  der  anamnestischen  und 
klinischen  Darstellung  keinen  Grund  sehe,  weshalb  dem 
Rentenempfänger  halbtageweise  eine  leichte  Verweisungstätigkeit 
nicht zumutbar sein solle (act. 80 IV).

C.
Mit Verfügung vom 12. Februar 2007 reduzierte die IV-Stelle die bisher 
gewährte ganze Rente mit Wirkung ab dem 1. April 2007 auf eine Drei-
viertelsrente. Als Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass sie 
festgestellt habe, dass der Versicherte wieder in der Lage wäre, eine 
seinem Gesundheitszustand angepasste Tätigkeit  auszuüben und da-
bei  mehr  als  30% des  Erwerbseinkommens  erzielen  könnte,  das  er 
heute erreichen würde,  wenn er keinen Gesundheitsschaden erlitten 
hätte. Ihr ärztlicher Dienst habe aufgrund der anamnestischen und kli-
nischen   Darstellung  keinen  Grund  erkannt,  weshalb  halbtageweise 
eine leichte Verweisungstätigkeit nicht zumutbar sein sollte (act. 1a).

D.
Mit  Eingabe  vom  19.  März  2007  liess  X._______  (nachfolgend  der 
Beschwerdeführer)  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde 
gegen die Verfügung vom 12. Februar 2007 erheben und erstens die 

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Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  und  zweitens  die 
Verpflichtung der IV-Stelle (nachfolgend der Vorinstanz), ein korrektes 
Vorbescheidverfahren mit persönlicher Anhörung des Versicherten be-
antragen sowie eventualiter die Zusprechung einer ganzen Rente auf 
Grundlage eines Invaliditätsgrades von 100%.

Dabei machte er hauptsächlich und in formeller Hinsicht im Wesentli-
chen geltend, dass die Vorinstanz entgegen der gesetzlichen Vorgabe 
keine persönliche Besprechung durchgeführt habe, womit das rechtli-
che Gehör  verletzt  worden sei. Sodann rügte  der  Beschwerdeführer 
wiederum die mangelhafte Aktenführung.

Eventualiter und in materieller Hinsicht brachte er im Wesentlichen vor, 
dass sich die Verfügung vom 14. Dezember 1998, womit ihm eine gan-
ze Invalidenrente zugesprochen worden sei, sich auf die Einschätzung 
des SUVA-Kreisarztes vom 10. September 1998 und den Bericht der 
Orthopädischen Universitätsklinik Balgrist  vom 12. Oktober 1998 ge-
stützt  habe. Ein  Rentenherabsetzung wäre  nur  dann zulässig,  wenn 
die Vorinstanz nachgewiesen hätte, dass sich der Gesundheitszustand 
des Beschwerdeführers seitdem gebessert habe, was vorliegend nicht 
einmal  ansatzweise der  Fall  sei. Das Formular  E 213 vom 17. März 
2006 sei nicht verwertbar, zumal darin die Beschwerden in der Wirbel-
säule, welche dem Beschwerdeführer ein längeres Sitzen nicht ermög-
lichten, unerwähnt geblieben seien, obwohl diese auch Grundlage für 
die Rentenerhöhung vom 14. Dezember 1998 gewesen seien. Im Übri-
gen sei ein Leidensabzug von 5% völlig ungenügend. Bei Teilzeitarbeit 
und bei mehrfachen medizinischen Problemen wäre ein Leidensabzug 
von 25% angebracht. Mit  einem solchen Abzug erreiche der Invalidi-
tätsgrad  mehr als 70%, so dass die Voraussetzungen für eine ganze 
Invalidenrente erfüllt seien (act. 1).

E.
Mit Vernehmlassung vom 23. Mai 2007 beantragte die Vorinstanz die 
Abweisung der Beschwerde.

In  formeller  Hinsicht  und  zum  Hauptantrag  des  Beschwerdeführers 
führte die Vorinstanz im Wesentlichen aus, dass die Anhörung im Vor-
bescheidverfahren nicht notwendigerweise mündlich durchgeführt wer-
den müsse. Vorliegend sei zusätzlich zur schriftlichen Stellungnahme 
zum  Vorbescheid  keine  mündliche  Vorsprache  gewünscht  worden. 
Nach  Erhalt  der  Stellungnahme  habe  die  Vorinstanz  die  Akten  der 
SUVA einverlangt, wovon Kopien dem Rechtsvertreter des Beschwer-

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deführers zugestellt worden seien, und dessen Eingabe dem internen 
ärztlichen  Dienst  unterbreitet,  womit  das  Anhörungsverfahren  ord-
nungsgemäss durchgeführt worden sei. Des Weiteren legte die Vorins-
tanz zum materiellen Eventualantrag des Beschwerdeführers im We-
sentlichen dar, dass der Arztbericht  E 213 in Kenntnis der medizini-
schen Vorakten erstellt  worden sei. Auch die 1996 aufgetretene Dis-
kushernie sei vom portugiesischen Arzt in die Beurteilung einbezogen 
worden.  Die  Feststellungen  des  ärztlichen  IV-Stellendienstes  hätten 
sich – neben dem Arztbericht E 213 - auch auf die in den SUVA-Akten 
enthaltenen Berichten der Schulthess Klinik in Zürich aus den Jahren 
2001 bis 2004 gestützt. Aus dem letzten Bericht vom 27. August 2004 
ergebe sich eindeutig,  dass nach zwei  erfolgreichen Operationen im 
Jahre 2002 (Hüft-TEP links am 22. Februar und  Arthrodese links am 
12. November 2002) eine massive gesundheitliche Besserung einge-
treten sei. Die im Arztbericht  E 213 beschriebene Arbeitsfähigkeit  in 
leichten,  überwiegend sitzenden Tätigkeiten sei  gemäss des IV-Stel-
lenarztes  mehr  als  plausibel. Hinsichtlich  des  Abzugs vom Tabellen-
lohn im Einkommensvergleich sei das Abzugskriterium der Teilzeitbe-
schäftigung erfüllt, da der Beschwerdeführer auch in einer leichten lei-
densangepassten  Tätigkeit  nur  zu  50%  arbeitsfähig  sei.  Ausser  der 
zeitlichen  Einschränkung  seien  keine  Abzugskriterien  auszumachen. 
Auch bei einer Erhöhung des Abzuges auf 10 bis 15% würde nurmehr 
ein Anspruch auf eine Dreiviertelrente bestehen (act. 3).

F.
Mit Replik vom 5. Juli 2007 liess der Beschwerdeführer an seinen An-
trägen und an der Beschwerdebegründung vollumfänglich festhalten. 
Zudem wies er darauf hin, dass die Akten im Vorbescheidverfahren er-
gänzt worden seien, so dass dem portugiesischen Arzt nicht alle Akten 
zur Verfügung gestanden seien (act. 8).

G.
Mit Duplik vom 14. September 2007 bestätigte die Vorinstanz ihrerseits 
ihren Antrag mit der in ihrer Vernehmlassung vom 23. Mai 2007 ausge-
führten Begründung. Da sich in der Replik des Beschwerdeführers kei-
ne neuen Gesichtspunkte ergeben würden, sei aus ihrer Sicht nichts 
mehr beizufügen (act. 10).

H.

H.a Mit  Eingabe vom 1. Oktober 2007 reichte der Beschwerdeführer 
einen ärztlichen Attest vom 20. August 2007 ein, wonach die Verwei-

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sungstätigkeiten Telefonist und Wächter bei ihm wegen schweren Rü-
ckenbeschwerden kontraindiziert seien (act. 12).

H.b Mit Eingabe vom 11. Oktober 2007 wies die Vorinstanz darauf hin, 
dass  gemäss  ständiger  Rechtsprechung  der  Zeitpunkt  des  Erlasses 
der  angefochtenen  Verfügung  die  zeitliche  Grenze  der  richterlichen 
Prüfung bilde, so dass die Frage, ob der Gesundheitszustand sich in-
zwischen verschlimmert habe, nicht zu prüfen sei (14).

I.
Den mit  Zwischenverfügung vom 27. September 2007 vom zuständi-
gen Instruktionsrichter geforderten Kostenvorschuss in der Höhe von 
Fr. 400.-- hat der Beschwerdeführer innert erstreckter Frist überwiesen 
(act. 11, 18).

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021). Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland, die zu den Vorinstanzen des Bundesver-
waltungsgerichts gehört (Art. 33 lit. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. 
b  des  Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom 19. Juni 
1959 [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, 
ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG).

1.2 Das VwVG findet keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, 
soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen 
Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSG, SR 830.1)  anwendbar  ist 
(Art. 3 Bst. dbis VwVG).

1.3 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Verfü-
gung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 12. Februar 2007. 
Der Beschwerdeführer hat frist-  und formgerecht (Art. 60 ATSG) Be-
schwerde erhoben. Durch die Verfügung ist er besonders berührt und 
hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung 
(Art. 59 ATSG). Damit ist, nachdem auch der Kostenvorschuss fristge-
recht geleistet wurde, auf das ergriffene Rechtsmittel einzutreten.

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2.
Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermes-
sens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine kan-
tonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).

3.
Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der 
Europäischen Gemeinschaft (EU), so dass vorliegend das am 1. Juni 
2002 in Kraft  getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft  mit  ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizü-
gigkeit (FZA, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II, der 
die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt, anwend-
bar ist (vgl. Art. 80a IVG, in Kraft seit dem 1. Juni 2002). Nach Art. 3 
Abs. 1  der  Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des  Rates  vom 14. Juni 
1971 (SR 0.831.109.268.1) haben die Personen, die im Gebiet eines 
Mitgliedstaates  wohnen,  für  die  diese  Verordnung  gilt,  die  gleichen 
Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitglied-
staates wie die Staatsangehörigen dieses Staates selbst,  soweit  be-
sondere  Bestimmungen dieser  Verordnung nichts  anderes vorsehen. 
Demnach richtet sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf  Leistungen der Invalidenversicherung nach dem schweizerischen 
Recht,  insbesondere dem IVG sowie der Verordnung über die Invali-
denversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201), des ATSG 
sowie  der  entsprechenden  Verordnung  vom  11.  September  2002 
(ATSV, SR 830.11).

4.

4.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst in einem formellen Hauptbe-
gehren eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dadurch, dass er wäh-
rend des Vorbescheidverfahrens nicht persönlich angehört worden sei. 
Dabei stützt er sich auf die Meinungsäusserung eines Kommentators 
zur  IVG-Revision  vom 16.  Dezember  2005,  welche  seit  dem 1.  Juli 
2006 in Kraft ist; dieser Kommentator nahm insbesondere zur Anwen-
dung des dabei eingeführten Art. 57a IVG dahingehend Stellung, dass 
die – von der genannten Bestimmung verlangten - Anhörung im Sinne 
von Art. 42 ATSG entsprechend der gesetzgeberischen Absicht mittels 
eines  persönlichen  Gesprächs durchgeführt  werden  müsse  (HANS-

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JAKOB MOSIMANN, Vorbescheidverfahren statt Einspracheverfahren in der 
IV, in: SZS 2006, S. 277 ff.). Demgegenüber ist die Vorinstanz der An-
sicht,  dass die verlangte Anhörung nicht notwendigerweise mündlich 
erfolgen müsse und die  Einholung einer  schriftlichen Stellungnahme 
genüge,  was sich  im Übrigen bei  Beschwerdeführer  im Ausland wie 
vorliegend aufdränge. So bestimme Art. 73ter Abs. 2 IVV, dass die versi-
cherte Person ihre Einwände schriftlich oder mündlich bei der IV-Stelle 
vorbringen  könne.  Es  sei  den  Versicherten  jedoch  unbenommen, 
mündlich vorzusprechen, was der Beschwerdeführer im vorliegenden 
Fall jedoch nicht getan habe.

4.2 Der  Anspruch  auf  rechtliches  Gehör  ist  formeller  Natur.  Seine 
Verletzung  führt  grundsätzlich  ungeachtet  der  Erfolgsaussichten  der 
Beschwerde  in  der  Sache  selbst  zur  Aufhebung  der  angefochtenen 
Verfügung. Ob eine Gehörsgewährung im konkreten Fall für den Aus-
gang  der  Streitsache  in  materieller  Hinsicht  von Bedeutung  ist,  das 
heisst ob die Behörde dadurch zu einer Änderung veranlasst werden 
könnte,  spielt  also  keine  Rolle  (vgl.  Patrick  Sutter  in:  CHRISTOPH 
AUER/MARKUS MÜLLER/BENJAMIN SCHINDLER, Kommentar zum Bundesgesetz 
über das Verwaltungsverfahren [VwVG], Zürich/St. Gallen 2008, Rz. 16 
zu Art. 29 VwVG; ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Pro-
zessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Lausanne/Zürich/Bern 
2008, S. 153 Rz. 3.110; BGE 127 V 431 E. 3d.aa; BVGE 2007/27 E. 
10.1; BVGE 2007/30 E. 5.5.1). Dieser  Grundsatz wird  allerdings  da-
durch relativiert,  dass  die  Verletzung des Gehörsanspruchs gegebe-
nenfalls durch die Rechtsmittelinstanz geheilt werden kann.

4.3 Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die 
Gelegenheit  gegeben,  sich  zu  ihrem  Vorbescheid  vom  11.  Oktober 
2006 schriftlich zu äussern, was er auch mit Eingabe vom 20. Novem-
ber 2006 getan hat. Während des Vorbescheidverfahrens hat er nicht 
verlangt, zusätzlich persönlich vorsprechen zu können. Damit ist dem 
Beschwerdeführer im Lichte des klaren Wortlauts von Art. 73ter  Abs. 2 
IVV, welcher  auch  durch  die  angebotene  Möglichkeit,  dass  sich  die 
versicherte Person schriftlich äussern kann, weder Art. 57a IVG noch 
Art. 42 ATSG entgegensteht,  das rechtliche Gehör  ohne Zweifel  ge-
währt worden. Demnach muss in casu auch nicht geprüft werden, ob 
das  Gericht  als  Beschwerdeinstanz  eine  allfällige  Verletzung  des 
rechtlichen Gehörs im Vorbescheidverfahren zu heilen habe.

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4.4 Der  Beschwerdeführer  rügt  eine  weitere  Verletzung  des  rechtli-
chen Gehörs durch eine nicht systematische, ungeordnete, nicht chro-
nologische  Aktenführung  ohne  Aktenverzeichnis,  welche  im  Wider-
spruch zu Art. 46 ATSG stehe. Die Vorinstanz äussert sich dazu nicht 
ausdrücklich, sondern weist lediglich auf eine bei der SUVA nachver-
langte Ergänzung der Akten, welche in Kopie dem Rechtsvertreter des 
Beschwerdeführers zugestellt worden seien.

4.5 Es trifft zu, dass die Akten der Vorinstanz nicht in einem Aktenver-
zeichnis zusammengefasst werden, was ein Aktenstudium erschwert. 
Auch ist die Einordnung der Akten, welche zusammengehören, durch 
die  fortlaufende  Nummerierung  eingescannter  Akten  einer  raschen 
Sichtung abträglich. Diese Erschwernisse vermögen die gesetzlichen 
Erfordernisse  von  Art.  46  ATSG,  welcher  eine  systematische  Erfas-
sung der Akten fordert,  nur knapp zu genügen, führen jedoch insge-
samt nicht dazu, dass von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs ge-
sprochen  werden  könnte.  Immerhin  sind  die  Akten  vollständig  und 
mehrheitlich chronologisch eingeordnet. Im Übrigen ist dem Beschwer-
deführer bei jedem Schriftenwechsel das gesamte Beschwerdedossier 
mitsamt Vorakten zugestellt worden.

Aus  diesen  Erwägungen  folgt,  dass  die  Beschwerde  im  formellen 
Hauptpunkte abzuweisen ist.

5.

5.1  Im  Folgenden  zu  prüfen  ist  die  Begründetheit  des  materiellen 
Eventualantrages, nämlich die Frage, ob der Beschwerdeführer weiter-
hin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat oder ihm infolge Ver-
besserung des Gesundheitzustandes eine Dreiviertelsrente zuzuspre-
chen ist. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssät-
ze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen füh-
renden Tatbestandes Geltung haben, und weil nach ständiger Praxis 
der  Sozialversicherungsgerichte  bei  der  Beurteilung  eines  Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochte-
nen Verwaltungsaktes (hier: 12. Februar 2007) eingetretenen Sachver-
halt abgestellt wird (BGE 132 V 2 E. 1, 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen), 
sind im vorliegenden Fall die auf den 1. Januar 2004 in Kraft getrete-
nen Bestimmungen der 4. IV-Revision anwendbar, nicht aber diejeni-
gen der 5. IV-Revision. Ebenso finden die ab dem 1. Januar 2003 gel-
tenden Bestimmungen des ATSG und jene der ATSV Anwendung.

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5.2 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung 
mit  Art.  1  Abs. 1  IVG zu  berücksichtigenden  ATSG-Normen  zur  Ar-
beitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) 
und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) hat das Schweize-
rische Bundesgericht (vormals Eidgenössisches Versicherungsgericht 
[EVG]) erkannt,  dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen 
Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine  formellgesetzliche  Fassung 
der  höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Be-
griffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit 
keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte Rechtsprechung 
übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 
3.1, 3.2 und 3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu 
einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung 
bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemei-
nen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 
Abs. 2 IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft  gestandenen 
Fassung vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).

5.3 Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten Sozialversi-
cherungsrecht  geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht 
ein invalider Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit im 
angestammten oder einem anderen Berufs- oder Erwerbszweig zu su-
chen  und  anzunehmen,  soweit  sie  möglich  und  zumutbar  erscheint 
(BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandeln-
den  Arzt  bzw.  am  Vertrauensarzt  einer  IV-Stelle  aus  medizinischer 
Sicht zu bestimmen, in welchem Ausmass ein Versicherter seine ver-
bliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zumutbarer  Tätigkeit  und  zumutbarem 
Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt einsetzen kann. Diese 
Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen.

6.

6.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder 
auf  Gesuch  hin  für  die  Zukunft  entsprechend  erhöht,  herabgesetzt 
oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Das Institut der Revision von 
Invalidenrenten wurde vom Gesetzgeber in Weiterführung der entspre-
chenden  bisherigen  Regelungen  in  Art. 17  Abs. 1  ATSG aufgenom-
men. Die zu altArt. 41 Abs. 1 IVG (in Kraft bis Ende 2002) entwickelte 
Rechtsprechung  ist  daher  grundsätzlich  weiterhin  anwendbar  (BGE 

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130 V  343  E. 3.5.4,  in  BGE 133  V  108  nicht  publizierte  E. 2  [Urteil 
EVG I 465/05 vom 6. November 2006]).

6.2 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und 
damit  den  Rentenanspruch  zu  beeinflussen.  Eine  Invalidenrente  ist 
demgemäss  nicht  nur  bei  einer  wesentlichen  Veränderung  des  Ge-
sundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die er-
werblichen  Auswirkungen  des  an  sich  gleich  gebliebenen  Gesund-
heitszustandes  erheblich  verändert  haben  (BGE  130  V  343  E. 3.5, 
BGE 117 V 198 E. 3b mit Hinweisen). Dagegen stellt  nach ständiger 
Rechtsprechung die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkun-
gen eines im Wesentlichen unverändert  gebliebenen Gesundheitszu-
standes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi-
sionsgrund  im  Sinne  von  Art. 17  Abs. 1  ATSG  dar  (Urteil  BGer 
9C_552/2007 vom 17. Januar 2008 E. 3.1.2; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 
E. 2 [I 574/02]; AHI 2002 S. 65 E. 2 [I 82/01]; vgl. auch BGE 112 V 371 
E. 2b mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a).

6.3 Ob  eine  unter  revisionsrechtlichen  Gesichtspunkten  erhebliche 
Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sach-
verhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person er-
öffneten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prü-
fung  des  Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklä-
rung,  Beweiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensver-
gleichs  (bei  Anhaltspunkten  für  eine  Änderung  in  den  erwerblichen 
Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht,  mit  demjenigen zur 
Zeit  der streitigen Revisionsverfügung respektive des Einspracheent-
scheides; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung 
und prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). 

6.4 Zusammenfassend  ist  somit  im  Folgenden  vom  Bundesverwal-
tungsgericht  zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand und die Ar-
beitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers spätestens  seit  der  letzten,  im 
Februar  2001  durchgeführten  Rentenrevision  mit  ärztlicher  Untersu-
chung vom 19. Dezember 2000 (vgl. act. 55 IV) bis zum 12. Februar 
2007 massgeblich verbessert hat. In diesem Zusammenhang ist darauf 
hinzuweisen, dass  gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG ein Anspruch auf eine 
ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% 
besteht,  derjenige  auf  eine  Dreiviertelsrente  bei  einem solchen  von 
mindestens 60%, derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der 

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Invalidität  von  50%  und  derjenige  auf  eine  Viertelsrente  ab  einem 
solchen von 40%.

7.

7.1 Die  Zusprechung  der  ganzen  Invalidenrente  vom 14.  Dezember 
1998, welche im Februar 2001 bestätigt worden ist, stützte sich auf die 
Einschätzung  des  SUVA-Kreisarztes  vom  10.  September  1998  (vgl. 
med. act. SUVA), wonach beim Beschwerdeführer im Vordergrund die 
tiefsitzenden Rückenbeschwerden mit Ausstrahlung in das rechte Bein 
stünden,  deren  Ursache  eine  rechtsbetonte  Diskushernie  L4/L5  sei; 
diese sei operativ behebbar, was aber der Beschwerdeführer ablehne. 
Der SUVA-Kreisarzt ging deswegen von einer totalen Arbeitsunfähig-
keit aus, eine Beurteilung, welche die Ärzte der Orthopädischen Uni-
versitätsklinik Balgrist in ihrem Bericht vom 12. Oktober 1998 (vgl. act. 
IV  44)  teilten.  Mit  einem  operativen  Eingriff  würden  vermutlich  die 
Beinschmerzen  nachlassen,  aber  die  Rückenschmerzen  nicht  unbe-
dingt.  Die  Arbeitsunfähigkeit  rührte  gemäss  diesem  orthopädischem 
Bericht einerseits aus den Folgeschaden der Acetabulumfraktur links 
mit Ischiadicusläsion und andrerseits von der erwähnten Diskushernie 
her. Dieses Beschwerdebild habe sich gemäss Arztbericht vom 5. Feb-
ruar 2001 (vgl. act. 55) in den vorangegangenen Jahren gar nicht ge-
bessert. Die Diagnosen seien nach wie vor ein Status nach zentraler 
Hüftluxation  mit  Acetabulum-Trümmerfraktur  links,  ein  Fallfuss  links 
und ein chronisches lumbovertebrales Syndrom bei Status nach post-
traumatischer  Diskushernie.  Der  Beschwerdeführer  müsse  an  zwei 
Amerikanerstöcken  gehen,  was  eine  Zunahme von  Beschwerden  in 
beiden Schultergelenken verursache. Wegen des chronischen lumbo-
vertebralen Syndroms könne der Beschwerdeführer nicht längere Zeit 
sitzen und wegen der Hüftproblematik nicht stehen. Eine berufliche In-
tegration sei nicht möglich.

7.2 Im  Jahre  2002  ist  der  Beschwerdeführer  zweimal  in  der  Schul-
thess Klinik in Zürich operiert  worden, nämlich das erste Mal am 22. 
Februar 2002, anlässlich welcher eine Hüfttotalprothese links implan-
tiert und eine pseudarthrotisch getrennte grosse Knochenschuppe des 
Gluteaus  medius  an  den  Trochanter  major  refixiert  wurde,  und  das 
zweite Mal am 12. November 2002, wobei dann eine offene Arthrode-
se des oberen Sprunggelenkes links und eine Z-förmige Achillesseh-
nenverlängerung links durchgeführt wurde. Anlässlich einer ersten Fol-
gekonsultation am 23. Oktober 2003 in der Schulthess Klinik habe der 

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inzwischen  in  seiner  Heimat  Portugal  wohnhafte  Beschwerdeführer 
laut  Arztbericht  ausgesagt,  dass  er  im  Bereich  der  Sprunggelenke 
beschwerdefrei  und  mit  dem  Ergebnis  sehr  zufrieden  sei.  Er  habe 
lediglich  über  einem  seit  ca.  einem  Monat  bestehenden,  dorsalen 
Fersenschmerz,  der  belastungsabhängig  und  intermittierend 
erscheine, geklagt, worauf er vom Arzt mehrere Paare Hapadeinlagen 
zur  Druckentlastung  erhalten  habe.  Eine  weitere  Konsultation  in 
derselben  Klinik  fand  noch  am  27.  August  2004  statt.  Der 
Beschwerdeführer  habe  dann  eine  deutliche  Verbesserung  der 
Lebensqualität  bestätigt,  allerdings  unter  Angabe  von 
Leistenschmerzen links bei  längerem Stehen und Gehen. Insgesamt 
ging der Arzt  - was die Hüfte und das Sprunggelenk anbelangte, von 
einem guten Gesamtresultat aus (med. act. SUVA).

7.3 Am 17. März 2006 ist der Beschwerdeführer sodann im Rahmen 
einer Rentenrevision durch den portugiesischen Orthopäden Dr. med. 
C._______ untersucht worden, welcher von denselben diagnostizierten 
Beschwerden  in  der  linken  Beckenregion  durch  die  erlittene  Hüftlu-
xation mit Hüfttotalprothese links sowie der Diskushernie ausging und 
auch die ca. 5 Jahre zuvor durchgeführten Operationen erwähnte. Die 
Beweglichkeit von Rücken, Hüfte und Beine wurden vom besagten Or-
thopäde untersucht. Aufgrund dieser vor Ort durchgeführten Untersu-
chung  kam  dieser  zum  Schluss,  dass  der  Beschwerdeführer  in  der 
Lage sei, 4 Stunden am Tag eine leichte, angepasste Verweisungstä-
tigkeit (Wächter, Telefonist) auszuüben (act. 67 und 68 IV).

7.4 Der ärztliche IV-Stellendienst der Vorinstanz ist – ausgehend von 
den ärztlichen Operations- und Folgeberichten der Zürcher Schulthess 
Klinik aus den Jahren 2002 bis 2004 und dem medizinischen Gutach-
ten sowie dem Arztformular E 213 aus Portugal vom März 2006 – zum 
Schluss  gekommen,  dass  beim Beschwerdeführer  eine  Arbeitsfähig-
keit, in leichten, überwiegend sitzenden Tätigkeiten mehr als plausibel 
sei,  zumal  keine Hinweise auf  neurologische Ausfälle  oder  deutliche 
Schmerzen im Zusammenhang mit der lumbalen Diskushernie bestün-
den; die Vorinstanz hat hierauf einen Einkommensvergleich durchfüh-
ren lassen, aus welchem sich ein Invaliditätsgrad von 64% ergab.

7.5 Andere  Arztberichte  als  die  genannten  sind  für  die  Beurteilung 
nicht vordergründig heranzuziehen, jedenfalls nicht der vom Beschwer-
deführer eingereichten Attest vom 20. August 2007, da dieser ausser-
halb der vorliegenden Beurteilungsperiode liegt (vgl. E. 7.4).

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8.

8.1 Für die Beurteilung, ob in casu beim Beschwerdeführer eine Ver-
besserung des Gesundheitszustandes vorliegt, welche eine Herabset-
zung von einer ganzen Invaliden- zu einer Dreiviertelrente rechtfertigt, 
ist der Richter auf die ärztlichen Gutachten und Berichte angewiesen 
(BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3C mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 
319 E. 1c).  Bezüglich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  ent-
scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf 
allseitigen Untersuchungen beruht,  auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in 
der  Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet,  und  ob  die 
Schlussfolgerungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend 
für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft des Be-
weismittels  noch die  Bezeichnung der  eingereichten  oder  in  Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten. Bei einan-
der widersprechenden medizinischen Berichten darf  das Gericht  den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdi-
gen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die  andere  medizinische  These  abstellt  (vgl.  dazu  Urteil  des  EVG I 
268/2005 E. 1.2 vom 26. Januar 2006, BGE 125 V 352 E. 3a).

8.2 Erforderlich ist im Sozialversicherungsrecht grundsätzlich der Be-
weisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit.  Dieser  Grad  über-
steigt einerseits die Annahme einer blossen Möglichkeit bzw. einer Hy-
pothese und liegt anderseits unter demjenigen der strikten Annahme 
der  zu  beweisenden  Tatsache.  Die  Wahrscheinlichkeit  ist  insoweit 
überwiegend, als der begründeten Überzeugung keine konkreten Ein-
wände  entgegenstehen (UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  Zürich  2003, 
Art. 43  Rz. 23;  THOMAS LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungs-
rechts, Bern 2003, § 68, Rz. 43 ff).

8.3 Im vorliegenden Fall  liegen ärztliche Berichte vor, welche in den 
Diagnosen nicht divergieren. Die ärztlichen Beurteilungen  vor den im 
Jahre 2002 durchgeführten Hüftoperationen unterscheiden sich jedoch 
von den  nach diesen Eingriffen - insbesondere im Rahmen der Ren-
tenrevision  2006  -  gemachten  Beurteilungen  einzig  hinsichtlich  des 
Einflusses der diagnostizierten Beschwerden auf  die Arbeitsfähigkeit 
des Beschwerdeführers.

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8.3.1 So hat sich der herangezogene IV-Stellenarzt wiederholt,  näm-
lich am 2. September 2006 nach Durchsicht der Revisionsunterlagen 
(vgl. act. 70 IV) und am 24. Januar 2007 nach Prüfung der mit der Ein-
sprache vorgebrachten Argumente (vgl. act. 80 IV) klar dahingehend 
geäussert, dass dank den zwei Operationen im Jahre 2002 die Mobili-
tät  des  linken  Beines  verbessert  und  die  Schmerzen  nachgelassen 
hätten. So sei die linke Hüfte durch die Prothese wieder gut und wenig 
schmerzhaft  beweglich und die Versteifung des linken Knöchels falle 
weniger störend ins Gewicht. Was die lumbale Diskushernie anbelan-
ge,  so  bestünden,  wie  bereits  erwähnt  (E. 8.4),  keine  Hinweise  auf 
neurologische  Ausfälle  oder  klare  Schmerzen.  Die  Schlussfolgerung 
des untersuchenden portugiesischen Orthopäden (vgl. act. 67 IV), wo-
nach der Beschwerdeführer halbtageweise eine sitzende, leidensange-
passte Verweisungstätigkeit ausüben könne (vgl. act. 68 IV), sei des-
halb völlig richtig.

8.3.2 Der besagte ausländische Untersuchungsbericht  vom 17. März 
2006  ist  umfassend,  berücksichtigte  die  beiden  diagnostizierten 
Hauptbeschwerden  des  Beschwerdeführers  (Leiden  am  Rücken  we-
gen der Diskushernie sowie an der linken Hüfte und am linken Bein 
nach den Operationen), erfolgte in Kenntnis der Vorakten, leuchtet ein 
und ist begründet. Zusammen mit den Befunden des IV-Stellenarztes 
ergibt sich ein schlüssiges Bild über die noch vorhandene Teil-Arbeits-
fähigkeit  des  Beschwerdeführers  in  leichten  Verweisungstätigkeiten, 
welche aufgrund eines Einkommensvergleichs zwischen 30 und 40% 
liegt und die Zusprechung einer Dreiviertelsrente rechtfertigt. Für die 
zu untersuchende Zeit nach der letzten Rentenrevision und insbeson-
dere nach den im Jahre 2002 durchgeführten operativen Eingriffen bis 
zum 12. Februar  2007 gibt  es im Übrigen keine ärztlichen Berichte, 
welche diesen Befunden entgegenstehen.

8.3.3 Die früheren ärztlichen Beurteilungen, welche von einer totalen 
Arbeitsunfähigkeit ausgehen, stammen allesamt aus der Zeit vor den 
durchgeführten Operationen. Die Diskushernie, welche diese Arbeits-
unfähigkeit  mitverursachte,  ist  nach  wie  vor  vorhanden.  Sie  wurde 
denn auch in den neueren Befunden mitberücksichtigt und führt nach 
wie vor auch dazu, dass der Beschwerdeführer weder die angestamm-
te Tätigkeit noch in vollem Masse eine Verweisungstätigkeit ausüben 
kann. Mit der Annahme einer leichten Verweisungstätigkeit, welche nur 
halbtageweise ausgeübt werden kann und deshalb zu einem Invalidi-
tätsgrad von rund 64% führt, sind die diagnostizierten, unbestrittenen 

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Leiden  für  den  zu  prüfenden  Zeitraum  (Februar  2001  bis  Februar 
2007) in genügendem Masse berücksichtigt worden.

9.
Was den von der Vorinstanz durchgeführten Einkommensvergleich an-
belangt (vgl. act. 71 IV), so ist nicht zu beanstanden, dass sie mangels 
Lohnangaben in Portugal für die Ermittlung von Validen- und Invaliden-
einkommen auf statistische Werte und diesbezüglich auf den schwei-
zerischen  Arbeitsmarkt  abgestellt  hat,  zumal  der  Beschwerdeführer 
seit  der Rückkehr in  seine Heimat nicht  mehr erwerbstätig  war. Auf-
grund der theoretischen und abstrakten Natur des Begriffs der ausge-
glichenen  Arbeitsmarktlage  ist  für  den  Einkommensvergleich  bedeu-
tungslos, ob die versicherte Person im Ausland wohnt. Entscheidend 
ist  lediglich,  dass  sich  die  beiden  massgebenden  Vergleichseinkom-
men (also das Validen- und das Invalideneinkommen) auf denselben 
Arbeitsmarkt beziehen, weil es die Unterschiede in den Lohnniveaus 
und den Lebenshaltungskosten zwischen den Ländern nicht gestatten, 
über die Grenzen hinweg einen objektiven Vergleich der in Frage ste-
henden Einkommen vorzunehmen (Urteil des BGer 9C_335/2007 vom 
8. Mai 2008, E. 3.3.2 mit Hinweisen). Vorliegend sind sowohl das ange-
nommene  Valideneinkommen  von  Fr.  5'981.23  pro  Monat  im  Jahre 
2004 (bestehend aus dem Grundlohn im Grosshandel bei 40 Arbeits-
stunden pro Woche von Fr. 5'710.-- aufgerechnet auf die übliche Ar-
beitszeit in der Handelsbranche von 41,9 Stunden) als auch das be-
rechnete Invalideneinkommen von Fr. 2'157.05 für eine halbtageweise 
ausgeübte leichtere Verweisungstätigkeit nicht zu beanstanden. Im Üb-
rigen ist die einzelfallbedingte Kürzung des Invalidenlohnes von 5% in 
casu angesichts der persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers 
zwar sehr knapp gemessen. Doch auch eine allenfalls angemessenere 
Kürzung  von  15% (mit  der  Folge  eines  Invaliditätsgrades  von  68%) 
würde am Endeergebnis nichts ändern.

Demnach hält die angefochtene Verfügung einer richterlichen Prüfung 
stand, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

10.

10.1 Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG werden die Verfahrenskosten in der 
Regel der unterliegenden Partei  auferlegt. Die Verfahrenskosten sind 
gemäss dem Reglement vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 

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173.320.2) zu bestimmen. Sie werden auf Fr. 400.-- festgelegt und vor-
liegend mit dem einbezahlten Kostenvorschuss verrechnet.

10.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist  dem Beschwer-
deführer  keine  Parteientschädigung  zuzusprechen  (Art.  64  Abs.  1 
VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 11. Dezem-
ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver-
waltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der obsiegenden Vorinstanz 
steht praxisgemäss keine Parteientschädigung zu.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  400.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt und mit dem einbezahlten Kostenvorschuss in gleicher Höhe 
verrechnet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Alberto Meuli Jean-Marc Wichser

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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