# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ebae7788-79ef-5183-a656-f57e3d15e2f4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-11-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.11.2023 D-6056/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6056-2023_2023-11-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6056/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  N o v e m b e r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichterin Chiara Piras, 

mit Zustimmung von Richter Basil Cupa;   

Gerichtsschreiber Nikola Nastovski. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 30. Oktober 2023 / N (…). 

 

 

D-6056/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer – ein Staatsangehöriger Afghanistans – am 

3. September 2023 in der Schweiz um Asyl nachsuchte, 

dass ein Abgleich mit der "Eurodac"-Datenbank vom 5. September 2023 

ergab, dass der Beschwerdeführer am 27. August 2023 in Deutschland 

daktyloskopisch erfasst worden war und ein Asylgesuch eingereicht hatte, 

dass der Beschwerdeführer am 7. September 2023 die ihm zugewiesene 

Rechtsvertretung mit der Wahrung seiner Rechte mandatierte und die Vor-

instanz ihm am 13. September 2023 das rechtliche Gehör (Dublin-Ge-

spräch) zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid, einer Überstellung 

nach Deutschland und dem medizinischen Sachverhalt gewährte,  

dass er insbesondere angab, er habe einen Bezug zur Schweiz, da sein 

Bruder B._______ (N […]) hierzulande lebe, 

dass er zum Beleg dieses Vorbringens eine Kopie des ausländerrechtli-

chen Aufenthaltstitels seines Bruders vorlegte, 

dass das SEM vor diesem Hintergrund die deutschen Behörden gleichen-

tags und unter Verweis auf Art 18 Abs. 1 Bst. b der Verordnung (EU) 

Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rats vom 26. Juni 

2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit-

gliedstaates, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen 

oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internatio-

nalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO) um Wiederauf-

nahme des Beschwerdeführers ersuchte,  

dass die deutschen Behörden am 15. September 2023 einer Übernahme 

des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO zu-

stimmten, 

dass das SEM mit Verfügung vom 30. Oktober 2023 – eröffnet am 31. Ok-

tober 2023 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b des Asylgesetzes 

vom 26. Juni 1998 (AsylG; SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die 

Wegweisung aus der Schweiz nach Deutschland anordnete und den 

Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf 

der Beschwerdefrist zu verlassen, 

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dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den Ent-

scheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändigung 

der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den 

Beschwerdeführer verfügte, 

dass der Beschwerdeführer eigenhändig mit in deutscher Sprache verfass-

ter Eingabe vom 3. November 2023 gegen diesen Entscheid beim Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei sinngemäss beantragte, 

die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und die Vorinstanz anzuwei-

sen, auf sein Asylgesuch einzutreten und ihm Asyl zu gewähren, 

dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 6. No-

vember 2023 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG), 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 

20. Dezember 1968 [VwVG; SR 172.021]) des SEM entscheidet (Art. 105 

AsylG i.V.m. Art. 31‒33 des Bundesgesetzes über das Bundesverwal-

tungsgericht vom 17. Juni 2005 [VGG; SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 

Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [BGG; 

SR 173.110]), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – unter 

nachstehendem Vorbehalt – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und 

Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die angefochtene Verfügung in italienischer Sprache verfasst wurde, 

das vorliegende Urteil jedoch in deutscher Sprache ergeht (Art. 33a Abs. 2 

VwVG), 

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Seite 4 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es die 

Vorinstanz ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über-

prüfen (Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Be-

schwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vor-

instanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 

VI/5 E. 3.1, 2012/4 E. 2.2, je m.w.H.),  

dass folglich die sinngemässen Fragen der Anerkennung der Flüchtlings-

eigenschaft und der Gewährung von Asyl («Das case ist meine Bruder das 

gleich», Beschwerdeschrift vom 3. November 2023) nicht Gegenstand des 

vorliegenden Verfahrens bilden und insoweit auf die Beschwerde nicht ein-

zutreten ist (vgl. BVGE 2011/9 E. 5), 

dass sich die Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als offensichtlich 

unbegründet erweist, weshalb sie im Verfahren einzelrichterlicher Zustän-

digkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer 

zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e AsylG) ohne Durchführung eines Schrif-

tenwechsels und mit summarischer Begründung zu behandeln ist 

(Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG), 

dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-

gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III 

(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch 

Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

dass im Rahmen eines – wie vorliegenden – Wiederaufnahmeverfahrens 

(engl.: take back) grundsätzlich keine (erneute) Zuständigkeitsprüfung 

nach Kapitel III der Dublin-III-VO stattfindet (vgl. zum Ganzen BVGE 2017 

VI/5 E. 6.2 und 8.2.1 m.w.H.),  

dass der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat verpflichtet ist, 

eine antragstellende Person, welche während der Prüfung ihres Antrags in 

einem anderen Mitgliedstaat einen Antrag gestellt hat oder sich im Hoheits-

gebiet eines anderen Mitgliedstaats ohne Aufenthaltstitel aufhält, nach 

Massgabe der Art. 23, 24, 25 und 29 Dublin-III-VO wiederaufzunehmen 

(Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO),  

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dass ein Abgleich der Fingerabdrücke des Beschwerdeführers mit der Eu-

rodac-Datenbank ergab, dass dieser am 27. August 2023 in Deutschland 

ein Asylgesuch eingereicht hatte (vgl. SEM-Akte 8/1), was von ihm nicht 

bestritten wurde,  

dass die deutschen Behörden dem gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dub-

lin-III-VO gestellten Wiederaufnahmeersuchen des SEM vom 13. Septem-

ber 2023 (vgl. SEM-Akte 14/5) innert der in Art. 25 Abs. 1 Dublin-III-VO vor-

gesehenen Frist zugestimmt haben (vgl. SEM-Akte 18/2), 

dass das Vorbringen des Beschwerdeführers anlässlich des Dublin-Ge-

sprächs, er habe sein Asylgesuch in Deutschland bloss aus Angst einge-

reicht, um nicht nach Polen zurückkehren zu müssen, unerheblich ist und 

die Dublin-III-VO den Schutzsuchenden kein Recht einräumt, den ihren An-

trag prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. auch BVGE 2010/45 E. 8.3), 

dass die grundsätzliche Zuständigkeit Deutschlands somit gegeben ist, 

dass soweit der Beschwerdeführer anlässlich des Dublin-Gesprächs er-

wähnte, sein Bruder, B._______ (N […]), würde in der Schweiz leben (vgl. 

SEM-Akte 13/2), er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann, da der 

Begriff der Familienangehörigen gemäss Art. 2 Bst. g Dublin-III-VO keine 

Geschwister umfasst, und ausserdem mangels anderslautender Hinweise 

von keinem besonderen Abhängigkeitsverhältnis im Sinn von Art. 16 Abs. 1 

Dublin-III-VO auszugehen ist, 

dass es keine Gründe für die Annahme gibt, das Asylverfahren und die Auf-

nahmebedingungen für Antragsteller in Deutschland würden systemische 

Schwachstellen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin III-VO auf-

weisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Be-

handlung im Sinne des Art. 4 der EU-Grundrechtecharta mit sich bringen 

würden (vgl. statt vieler Urteil des BVGer D-1284/2023 vom 13. März 2023 

S. 4), 

dass Deutschland Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 

10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche 

oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK; SR 0.105) und des Ab-

kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK; 

SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967  

(SR 0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflich-

tungen nachkommt, 

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Seite 6 

dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und 

schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des 

Europäischen Parlaments und des Rats 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu 

gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des inter-

nationalen Schutzes (Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 

2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, die in-

ternationalen Schutz beantragen (Aufnahmerichtlinie) ergeben, 

dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Satz 2 

Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt ist, 

dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 beschliessen kann, 

einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen gestell-

ten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn er nach den in 

dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prüfung zuständig ist 

(Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO), 

dass dieses sogenannte Selbsteintrittsrecht im Landesrecht durch Art. 29a 

Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1; SR 142.311) 

konkretisiert wird und das SEM das Asylgesuch gemäss dieser Bestim-

mung «aus humanitären Gründen» auch dann behandeln kann, wenn da-

für gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zuständig wäre, 

dass der Beschwerdeführer kein konkretes und ernsthaftes Risiko darge-

tan hat, die deutschen Behörden würden sich weigern ihn wieder aufzu-

nehmen und seinen Antrag auf internationalen Schutz unter Einhaltung der 

Regeln der erwähnten Richtlinien zu prüfen, 

dass den Akten auch keine Gründe für die Annahme zu entnehmen sind, 

Deutschland werde in seinem Fall den Grundsatz des Non-Refoulement 

missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem sein Leib, 

sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG 

gefährdet ist oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Ausreise in ein sol-

ches Land gezwungen zu werden, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich des Dublin-Gesprächs keine ge-

sundheitlichen Probleme erwähnte (vgl. SEM-Akte 13/2), die von ihm er-

wähnte Akne (vgl. SEM-Akte 17/2) kein Überstellungsverbot zu begründen 

vermag und damit auch sein Gesundheitszustand einer Überstellung nach 

Deutschland nicht entgegensteht, 

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Seite 7 

dass dem SEM bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 Ermessen 

zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.) und den Akten keine Hinweise auf eine 

gesetzeswidrige Ermessensausübung oder ein Über- oder Unterschreiten 

des Ermessens (vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. a AsylG) durch die Vorinstanz zu 

entnehmen sind, weshalb sich das Bundesverwaltungsgericht unter diesen 

Umständen weiterer Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts enthält, 

dass nach dem Gesagten kein Grund für die Ausübung des Selbsteintritts-

rechts gemäss Art. 17 Dublin-III-VO respektive Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 be-

steht und Deutschland somit der für die Behandlung des Asylgesuchs des 

Beschwerdeführers zuständige Mitgliedstaat gemäss Dublin-III-VO bleibt, 

dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und 

in Anwendung von Art. 44 AsylG die Überstellung nach Deutschland ange-

ordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1), 

dass die Beschwerde aus diesen Gründen als offensichtlich unbegründet 

abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr.  750.– (Art. 1‒

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Chiara Piras Nikola Nastovski 

 

 

Versand: