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**Case Identifier:** 889057b3-dc32-5e26-8c7b-edb099c30fd8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-02
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 02.11.2016 IV 2015/204
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2015-204_2016-11-02.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2015/204

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 19.12.2019

Entscheiddatum: 02.11.2016

Entscheid Versicherungsgericht, 02.11.2016
Art. 7 ATSG, Art. 16 ATSG, Art. 28 IVG; Würdigung einer RAD-Stellungnahme 
mit Verweis auf ein früheres Gutachten. Zahlreiche qualitative 
Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit bei zeitlich voller Arbeitsfähigkeit. 
Frage der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bejaht, indes erscheint 
aber der maximale Tabellenlohnabzug von 25 % angemessen. Damit 
resultiert ein Anspruch auf eine Viertelsrente (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. November 2016, IV 
2015/204).

Besetzung

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen

Miriam Lendfers und Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Beatrix Zahner

Geschäftsnr.  

IV 2015/204

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher, MLaw,

schadenanwaelte.ch AG, Alderstrasse 40, 8008 Zürich,

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gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 22. September 2011 wegen Gonarthrose rechts, 

lumbospondylogenem Syndrom mit degenerativen Veränderungen und Polyarthrose 

der Hände bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungs¬bezug an (IV-act. 1).

A.b  Dr.med. B.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, bestätigte am 3./ 6. 

Oktober 2011 gegenüber dem RAD die Diagnosen einer massiven Gonarthrose rechts, 

eines degenerativen lumbospondylogenen Syndroms sowie einer Polyarthrose der 

Hände ohne Hinweis auf eine entzündliche Ursache. Aus rheumatologischer Sicht seien 

schwere, überwiegend gehend und stehend ausgeübte und feinmotorisch 

anspruchsvolle Tätigkeiten nicht möglich; eine körperlich leichte, wechselbelastende 

und rückenadaptierte Tätigkeit mit häufigem Sitzen und ohne besondere 

Anforderungen an Handkraft und Fingerbeweglichkeit sei medizinisch-theoretisch 

durchführbar. Die Symptome bestünden seit 2004, die Beschwerden hätten im April 

2011 zugenommen (IV-act. 13-1 f.). Gemäss einem Bericht der Klinik C.___ vom 20. 

Oktober 2011 an den Krankentaggeldversicherer litt der Versicherte an einer 

symptomatischen medialen und femoropatellär betonten Varusgonarthrose und einem 

Zustand nach offener Meniskektomie rechts im Jahr 1975. Vom 20. September bis 15. 

Oktober 2011 bestehe eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 20).

A.c  Der regionale ärztliche Dienst der IV (RAD) hielt in der am 17. Januar 2012 

abgeschlossenen Fallübersicht fest, es bestehe provisorisch eine 50 %ige 

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Arbeitsfähigkeit in körperlich leichter, wechselbelastender, rückenadaptierter Tätigkeit 

mit häufigem Sitzen und ohne besondere Anforderungen an Handkraft und 

Fingerbeweglichkeit. Bei der angestammten Tätigkeit des Versicherten als Hilfsarbeiter 

in einer Druckerei handle es sich um eine überwiegend stehende Tätigkeit mit häufiger 

Gewichtsbelastung. Dass diese dauerhaft ungeeignet sei, sei aufgrund der 

Knieproblematik medizinisch nachvollziehbar (IV-act. 27).

A.d  Die Eingliederungsverantwortliche schloss die Frühinterventionsphase am 16. 

Januar 2012 ab, nachdem der Versicherte erklärt hatte, er fühle sich nicht arbeitsfähig 

(IV-act. 26-4). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 23. Januar 2012 mit, sie weise 

das Leistungsbegehren um berufliche Massnahmen ab, da er sich nicht in der Lage 

fühle, an Eingliederungsbemühungen mitzuwirken (IV-act. 30).

A.e  Im Auftrag der IV-Stelle wurde der Versicherte durch Dr.med. D.___, 

Rheumatologie FMH, begutachtet (internistisch-rheumatologische Untersuchung vom 

28. September 2012, Gutachten vom 14. November 2012). Der Gutachter 

diagnostizierte mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit eine symptomatische medial 

betonte Varuspangonarthrose rechts, eine initiale Varusgonarthrose links, 

anamnestisch ein rezidivierendes lumbovertebrales lumbospondylogenes 

Schmerzsyndrom und eine Fingerpolyarthrose mit anamnestisch symptomatischen 

Rhizarthrosen beidseits. Der Gutachter kam zum Schluss, aufgrund der 

anamnestischen Angaben, der klinischen und radiologischen Befunde sei eine volle 

Arbeitsunfähigkeit des Versicherten ab Ende April 2011 nachvollziehbar bei 

überwiegend stehend ausgeführten Arbeiten mit Heben/Tragen leichter bis gelegentlich 

mittelschwerer und schwerer Lasten. In überwiegend sitzenden beruflichen Tätigkeiten 

mit der Möglichkeit einer Wechselposition und ohne kraftfordernde oder feinmotorische 

manuelle Arbeiten könne aus internistisch-rheumatologischer Sicht eine 

Arbeitsunfähigkeit nicht begründet werden (IV-act. 38).

A.f  Mit Vorbescheid vom 10. Januar 2013 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in 

Aussicht, das Leistungsbegehren bei einem Invaliditätsgrad von 28 % abzuweisen (IV-

act. 43). Hiergegen erhob der Versicherte am 16. Januar 2013 Einwand (IV-act. 44-1 f.), 

den er mit Eingabe vom 6. März 2012 (richtig: 2013) begründete (IV-act. 59-1 ff.). Er 

berief sich auf ein ärztliches Attest von Dr. B.___ vom 27. Januar 2013. Danach sei er in 

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seiner angestammten Tätigkeit als Hilfsarbeiter in einer Druckerei dauerhaft 100 % 

arbeitsunfähig, da längeres Stehen, Heben und Tragen nicht mehr möglich seien. Für 

eine Verweistätigkeit bestehe nur eine stark eingeschränkte Arbeitsfähigkeit, da auf 

Grund der Polyarthrose der Hände die Feinmotorik und Kraft deutlich reduziert seien. 

Wegen des lumbospondylogenen Syndroms sei eine sitzende Tätigkeit nur während 

maximal 30 Minuten möglich. Aus ihrer Sicht entspreche ein Invaliditätsgrad von 28 % 

nicht der (effektiven) Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 54). Der Versicherte machte weiter 

geltend, es sei die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit zu prüfen; 

des Weiteren sei ein Leidensabzug von mindestens 20 % zu gewähren. Es resultiere 

somit ein Invaliditätsgrad von 42,95 %. Damit sei der Anspruch auf eine Viertelsrente 

gegeben (IV-act. 59-3).

A.g  Mit Verfügung vom 2. Mai 2013 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. Zum 

Einwand führte sie aus, der Versicherte mache geltend, dass wegen des 

fortgeschrittenen Alters, ungenügender Deutschkenntnisse sowie des niedrigen 

Ausbildungsniveaus ein Abzug von mindestens 20 % berücksichtigt werden müsste. 

Da es sich dabei jedoch um invaliditätsfremde Gründe handle, sei ein Abzug nicht 

ausgewiesen (IV-act. 61). 

A.h  Mit am 18. November 2013 bei der IV-Stelle eingegangenem Schreiben stellte der 

Versicherte ein Revisionsgesuch und machte im Wesentlichen geltend, er leide unter 

unerträglichen Schmerzen und unter der Entwürdigung, kein Einkommen zu haben (IV-

act. 66-1 f.). Er reichte einen Sprechstundenbericht von Dr.med. E.___, FMH für 

Orthopädische Chirurgie, ein. Der Arzt führte als Diagnosen eine fortgeschrittene 

medial betonte Gonarthrose rechts bei Status nach offener Meniskektomie 1975 und 

einen nicht insulinpflichtigen Diabetes mellitus auf. Mit seinen 63 Jahren sei der 

Versicherte praktisch nicht mehr vermittelbar, auch nicht für eine angepasste Tätigkeit, 

oder arbeitsfähig (IV-act. 66-3 f.).

A.i Die IV-Stelle ging von einem neuen Rentengesuch aus und forderte den 

Versicherten auf, weitere Unterlagen einzureichen (IV-act. 68). Am 12. Dezember 2013 

reichte daraufhin der Versicherte das ausgefüllte Anmeldeformular ein (IV-act. 69).

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A.j Dr. B.___ erstattete am 30. Dezember 2013 ein ärztliches Attest. Als Diagnosen 

verzeichnete sie eine schwere Gonarthrose rechts mit Status nach mehrfachen 

Infiltrationen und notwendigem dauerndem Tragen einer Knieorthese, ein 

lumbospondylogenes Syndrom bei ausgeprägten degenerativen Veränderungen, eine 

Periarthropia humeroscalpularis rechts bei muskulärer Dysbalance, Polyarthrosen der 

Hände, ein myofasciales Schmerzsyndrom sowie einen Diabetes mellitus mit 

Folgeerkrankungen. Eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe auch 

für Verweistätigkeiten (IV-act. 73-1).

A.k  Die IV-Stelle erliess am 28. März 2014 einen Vorbescheid, auf das 

Leistungsbegehren werde nicht eingetreten (IV-act. 77). Hiergegen erhob der 

Versicherte am 13. Mai 2014 Einwand (IV-act. 81). Gestützt auf eine Stellungnahme des 

RAD vom 3. Oktober 2014 (IV-act. 82) verfügte die IV-Stelle am 9. Oktober 2014, auf 

das Leistungsbegehren nicht einzutreten, da das Schulterleiden und die Folgen des 

Diabetes mellitus die Arbeitsfähigkeit nicht einschränkten (IV-act. 83).

A.l Der Versicherte liess der IV-Stelle am 24. Oktober 2014 (IV-act. 87-2 f.) einen 

Bericht über ein Arthro-CT vom 22. Oktober 2014 zukommen, worin die Befunde einer 

Ruptur der Supraspinatussehne sowie einer hypertrophen Gelenksarthrose aufgeführt 

wurden (IV-act. 85). Weiter reichte er ein ärztliches Attest von Dr. B.___ vom 23. 

Oktober 2014 ein, wonach auch bei sitzender Tätigkeit aufgrund des verminderten 

Armeinsatzes eine Arbeitsfähigkeit nicht vorhanden sei (IV-act. 86). Zudem erhob der 

Versicherte gegen die Verfügung am 10. November 2014 Beschwerde (IV-act. 97).

A.m In einer Stellungnahme vom 15. Dezember 2014 führte der RAD aus, mit dem 

radiologischen Befund einer Sehnenruptur habe sich der Gesundheitszustand 

geändert. Ohne ergänzende klinische Funktionsprüfung könnten korrelierende 

Einschränkungen jedoch nicht objektiviert und auf ihre Relevanz bezüglich des 

adaptierten Tätigkeitsprofils geprüft werden (IV-act. 103). Die IV-Stelle widerrief 

daraufhin mit Verfügung vom 13. Ja-nuar 2015 die Nichteintretensverfügung vom 9. 

Oktober 2014 (IV-act. 107). Das Beschwerdeverfahren wurde deshalb zufolge 

Gegenstandlosigkeit abgeschrieben (IV-act. 115).

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A.n  Gestützt auf den neu eingeholten Arztbericht von Dr. B.___ vom 2. Februar 2015 

(IV-act. 113) nahm der RAD am 10. Februar 2015 eine Aktenbeurteilung vor. Es zeige 

sich eine aktive und passive Bewegungseinschränkung im rechten Schultergelenk. Die 

positiven Resistivtests würden auf eine Impingementsymptomatik, eine AC-

Arthropathie und auf eine Läsion der Supraspinatussehne hinweisen. Somit stimmten 

die klinischen und die bildgebenden Befunde überein. Der schmerzhaft reduzierte 

Bewegungsumfang sowie die verminderte Armkraft rechts seien nachvollziehbar. Somit 

müsse das Profil für leidensadaptierte Tätigkeiten ergänzt werden. Dieses umfasse 

körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten mit überwiegendem Sitzen, ohne 

kraftanfordernde oder feinmotorische manuelle Arbeiten, ohne Überkopfarbeiten und 

ohne weitausholende Armbewegungen oder stark repetitive Arbeiten mit rechts. Die 

Anpassung sei ab Oktober 2014 erforderlich. In einer ideal leidensadaptierten Tätigkeit 

liege weiterhin eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit vor (IV-act. 114).

A.o  Mit Vorbescheid vom 19. März 2015 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die 

Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Aus medizinischer Sicht sei ihm nach 

wie vor eine körperlich leichte, wechselbelastende, überwiegend sitzende Tätigkeit 

ohne kraftanfordernde oder feinmotorische manuelle Arbeiten zu 100 % zumutbar. 

Dabei könne er nach wie vor ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen 

(Invaliditätsgrad 25 %; IV-act. 119). Am 26. Mai 2015 verfügte die IV-Stelle gemäss 

Vorbescheid (IV-act. 120).

B. 

B.a  Gegen die Verfügung vom 26. Mai 2015 erhebt A.___, vertreten durch 

Rechtsanwalt M. Loher, am 1. Juli 2015 Beschwerde. Die angefochtene Verfügung sei 

unter Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer 

eine ganze Rente ab 1. Dezember 2013 zuzusprechen. Eine allenfalls noch 

verbleibende Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers werde bei fortgeschrittenem 

Alter und einer verbleibenden Aktivitätsdauer von eineinhalb Jahren (Stichtag: 

Arztbericht Dr. B.___ vom 2. Februar 2015), stark eingeschränktem Tätigkeitsprofil und 

fehlender Ausbildung auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht mehr nachgefragt. 

Dies habe eine hundertprozentige Erwerbsunfähigkeit zur Folge. Gemäss Dr. B.___ sei 

eine adaptierte Tätigkeit zwischen drei bis fünf Stunden pro Tag zumutbar. Die 

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Arbeitsfähigkeit betrage damit ca. 35 % bis 59 %. Selbst wenn dem Beschwerdeführer 

die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit zumutbar wäre, hätte er bei einem 

Leidensabzug von 16 % bzw. 20 % Anspruch auf eine ganze Rente. Nicht abzustellen 

sei auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der RAD-Ärztin Dr.med. F.___, da eine 

Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der Verfügung vom 2. Mai 2013 zwar 

eingestanden werde, die Invaliditätsgradberechnung aber einen tieferen 

Invaliditätsgrad ergebe als damals (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 30. Juli 2015 beantragt die Beschwerdegegnerin die 

Abweisung der Beschwerde. Der RAD habe aufgrund der neuen Einschränkungen bei 

der rechten Schulter die Arbeitsfähigkeitseinschätzung gemäss Gutachten von Dr. 

D.___ nachvollziehbar in qualitativer Hinsicht modifiziert und festgehalten, dass es dem 

Beschwerdeführer auch nicht mehr zumutbar sei, Überkopfarbeiten, Tätigkeiten mit 

weit ausholenden Armbewegungen oder stark repetitive Arbeiten auszuführen. Dr. 

B.___ begründe demgegenüber nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer 

in einer ihm angepassten Tätigkeit stark eingeschränkt sein sollte. Es sei auf die 

Arbeitsfähigkeitseinschätzung des RAD abzustellen. Der Beschwerdeführer sei in einer 

adaptierten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Für den Beschwerdeführer geeignete Tätigkeiten 

seien etwa leichtere Maschinenbedienungs-, Kontroll-, Sortier-, Prüf- sowie 

Verpackungsarbeiten und leichtere Arbeiten bei der Lager- und 

Ersatzteilbewirtschaftung. Es treffe somit nicht zu, dass es auf dem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt keine Arbeitsstellen mehr gebe. Eine Reduktion vom errechneten 

Invalideneinkommen könne vorgenommen werden, wenn ein Versicherter nur noch 

leichte Hilfstätigkeiten ausführen könne. Weil der Beschwerdeführer zusätzliche 

Einschränkungen seines Leistungsvermögens aufweise, sei ein Leidensabzug von 20 

% gerechtfertigt. Bei einem resultierenden Invaliditätsgrad von 26 % bestehe kein 

Anspruch auf eine IV-Rente (act. G 4).

B.c  Mit Replik vom 4. August 2015 macht der Beschwerdeführer geltend, Dr. B.___ sei 

Fachärztin und habe ihn über einen längeren Zeitraum behandelt. Nach der 

Rechtsprechung habe ihre Einschätzung deshalb besonderes Gewicht. Demgemäss 

sei auf ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abzustellen, falls nicht davon 

ausgegangen werde, dass die Restarbeitsfähigkeit nicht mehr nachgefragt werde. Die 

medizinische Zumutbarkeit habe vor der Berichterstattung durch Dr. B.___ noch nicht 

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festgestanden. Aus diesem Grund sei das Datum ihres Berichtes massgebend für den 

Zeitpunkt der Bestimmung der Restarbeitsfähigkeit (act. G 6).

B.d  Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine Duplik (act. G 8).

Erwägungen

1. 

Verfahrensrechtlich liegt eine Neuanmeldung vom November 2013 vor (IV-act. 69), 

nachdem die Verfügung vom 2. Mai 2013 (IV-act. 61) unangefochten in Rechtskraft 

erwuchs. Die Beschwerdegegnerin hielt aufgrund des Arthro-CT's vom 22. Oktober 

2014 (IV-act. 85) eine anspruchsrelevante Änderung des Invaliditätsgrades im Sinne 

von Art. 87 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 

831.201) für glaubhaft ausgewiesen (vgl. IV-act. 103) und trat anerkanntermassen auf 

das neue Gesuch ein. Die angefochtene Verfügung ist daher umfassend materiell zu 

prüfen.

2. 

2.1  Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) umschreibt Invalidität als voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 

Erwerbsunfähigkeit ist der durch die gesundheitliche Beeinträchtigung verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 

ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 

Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht 

überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2  Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 

831.20) besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person 

mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60 %, auf eine 

halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, und auf eine Viertelsrente, wenn sie 

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mindestens zu 40 % invalid ist. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen, Art. 16 ATSG).

2.3  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; Urteil vom 1. Dezember 

2015, 8C_586/2015, E. 2). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 

entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen 

Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 

Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen; 

BGE 141 V 14 E. 6.3.1). Im Sinne einer Richtlinie ist den im Rahmen des 

Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten, welche 

aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die 

Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 

gelangen, volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 

Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 227 E. 1.3.4; BGE 125 V 353 E. 3b/

bb). Sofern ein Gutachten lege artis erstellt wurde, kann es nicht angehen, dieses stets 

dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die 

behandelnden Ärzte zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangen oder an vorgängig 

geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich hingegen, 

wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorbringen, welche 

im Rahmen der Begutachtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer 

abweichenden Beurteilung zu führen (Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts vom 18. April 2006, I 783/05, E. 2.2 mit Verweis). Soll ein 

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Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so 

sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur 

geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 

ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen mittels unabhängiger 

Begutachtung vorzunehmen (BGE 135 V 469 f. E. 4.4).

2.4  Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und das Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen 

stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a). Im Sozialversicherungsrecht hat 

das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, 

nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 

Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. 

Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen 

möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 

5b, 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen).

3. 

Zu prüfen ist zunächst, ob die angefochtene Verfügung auf einer ausreichenden 

medizinischen Sachverhaltsabklärung beruht.

3.1  Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2. Mai 2013 das 

Leistungsbegehren des Beschwerdeführers abgewiesen hatte (IV-act. 61), beklagte 

sich dieser selber mit italienischsprachiger Email vom 3. Juni 2013 über seine Situation, 

insbesondere über die Aussichtslosigkeit, eine Arbeitsstelle zu finden (IV-act. 62). Eine 

den Anforderungen einer Beschwerde gemäss Art. 61 lit. b ATSG genügende Eingabe 

(Rechtsbegehren und Begründung, Amtssprache; vgl. auch U. KIESER, Kommentar 

ATSG, 3. Aufl., Zürich 2015, Art. 61 Rz 72 ff.), welche an das Versicherungsgericht 

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weiterzuleiten gewesen wäre, kann darin nicht erblickt werden. Die 

Beschwerdegegnerin wies in ihrer Antwort vom 6. Juni 2013 den Beschwerdeführer 

denn auch auf seine Rechtsvertretung hin, der die Verfügung vom 2. Mai 2013 eröffnet 

worden war (IV-act. 64). Eine Reaktion darauf bzw. eine Beschwerde ging beim 

Versicherungsgericht nicht ein. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 2. Mai 

2013, welche auf das Gutachten vom 14. November 2012 abstellt, erwuchs somit 

unangefochten in Rechtskraft.

3.2  Im Gutachten vom 14. November 2012 wurde ausgeführt, aufgrund der 

objektivierbaren pathologischen Befunde bestehe eine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit bezüglich stehend/gehend ausgeführter beruflicher Tätigkeiten mit 

kraftanfordernden oder feinmotorischen manuellen Tätigkeiten und bimanuell 

auszuführenden Arbeiten. Bei anamnestisch lumbovertebralem/lumbospondylogenem 

Schmerzsyndrom bei computertomographisch mehrsegmentalen Discopathien ohne 

Neurokompression seien aktuell keine relevanten pathologischen klinischen Befunde 

fassbar gewesen, welche eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in überwiegend 

sitzend ausgeführten Tätigkeiten als nachvollziehbar erachten liessen. Klinisch hätten 

sich insbesondere keine lumboradikulären Reiz- oder sensomotorischen 

Ausfallsymptome und keine Hinweise für das Vorliegen eines die Arbeitsfähigkeit 

beeinträchtigenden lumbovertebralen Syndroms gefunden. Aufgrund der 

anamnestischen Angaben, der klinischen und radiologischen Befunde sei eine volle 

Arbeitsunfähigkeit des Versicherten ab Ende April 2011 nachvollziehbar bei 

überwiegend stehend ausgeführten Arbeiten mit Heben/Tragen leichter bis gelegentlich 

mittelschwerer und schwerer Lasten, d.h. in der angestammten Tätigkeit als 

Druckereihilfsarbeiter. In überwiegend sitzenden beruflichen Tätigkeiten mit der 

Möglichkeit einer Wechselposition und ohne kraftfordernde oder feinmotorische 

manuelle Arbeiten könne aus internistisch-rheumatologischer Sicht eine 

Arbeitsunfähigkeit dagegen nicht begründet werden (IV-act. 38, insbes. S. 10 und S. 13 

f.). Ausgangspunkt für die vorliegende Beurteilung bildet nach wie vor dieses 

Gutachten. Der Bericht von Dr. B.___ vom 27. Januar 2013 (IV-act. 59-8), auf welchen 

sich der Beschwerdeführer zur Begründung seines Einwands berufen hatte (Eingabe an 

die Beschwerdegegnerin vom 6. März 2012, IV-act. 59-1 ff.), enthält keine zusätzlichen 

Gesichtspunkte, welche die Beweiskraft des Gutachtens vom 14. November 2012 zum 

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damaligen Zeitpunkt infrage zu stellen vermocht hätten, sondern beinhaltet eine 

abweichende Beurteilung der bereits im Gutachten gewürdigten Befunde.

3.3  Aufgrund der bildgebend nachgewiesenen Ruptur der Supraspinatussehne und 

der hypertrophen AC-Gelenksarthrose (Bericht Arthro-CT vom 22. Oktober 2014, IV-

act. 85) und von durch die behandelnde Rheumatologin gemäss Bericht vom 2. 

Februar 2015 erhobenen Befunden zur Schulterbeweglichkeit (IV-act. 113-7) nahm 

RAD-Ärztin Dr. F.___ am 10. Februar 2015 Stellung. Der schmerzhaft reduzierte 

Bewegungsumfang sowie die verminderte Armkraft rechts seien medizinisch 

nachvollziehbar. Somit müsse das Profil für leidensadaptierte Tätigkeiten ergänzt 

werden. Dieses umfasse neu (zusätzlich) Arbeiten ohne Überkopfarbeiten und ohne 

weitausholende Armbewegungen oder stark repetitive Arbeiten mit rechts. In einer ideal 

adaptierten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer nach wie vor zu 100 % arbeitsfähig (IV-

act. 114). Es fehlen konkrete Anhaltspunkte, dass diese Aktenbeurteilung nicht 

ausreichend schlüssig wäre.

3.4  Im ärztlichen Attest vom 30. Dezember 2013 beschrieb Dr. B.___ ausgeprägte 

degenerative Veränderungen und Protrusionen L3/4 und L4/5 mit rezessaler 

Verlagerung und Kompression L5 rechts (IV-act. 73-1). Diese Befunde waren bereits in 

einem rheumatologischen Gutachten vom 15. April 2012 im Auftrag des 

Krankentaggeldversicherers erhoben worden (zitiert im Gutachten Dr. D.___, IV-act. 

38-6), und Dr. B.___ hatte schon im Gespräch mit dem RAD am 3. Oktober 2011 

angegeben, es bestünden beim Beschwerdeführer belastungsabhängige 

Rückenschmerzen bei reduzierter LWS-Beweglichkeit (IV-act. 13-1 f.). Im Gutachten 

wurde - wie erwähnt - dazu festgehalten, bei computertomographisch 

mehrsegmentalen Discopathien ohne Neurokompression seien aktuell keine relevanten 

pathologischen Befunde fassbar gewesen, welche eine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit in überwiegend sitzend ausgeführten Tätigkeiten nachvollziehbar 

erachten liessen (IV-act. 38-13). Im Bericht vom 2. Februar 2015 führte Dr. B.___ aus, in 

seiner angestammten Tätigkeit als Hilfsarbeiter in einer Druckerei sei der 

Beschwerdeführer dauerhaft 100 % arbeitsunfähig, da längeres Stehen, Heben und 

Tragen nicht mehr möglich seien. Für eine Verweistätigkeit bestehe nur eine stark 

eingeschränkte Arbeitsfähigkeit, da auf Grund der Polyarthrose der Hände und Schulter 

die Feinmotorik und Kraft deutlich reduziert seien. Wegen des lumbospondylogenen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/19

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Syndroms sei eine sitzende Tätigkeit nur maximal 30 Minuten möglich. Aus 

rheumatologischer Sicht bestehe damit eine dauerhafte Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit auch für Verweistätigkeiten. Der Untersuchungsbefund zeige eine 

Einschränkung des LWS-Beweglichkeit in der Seitneige und Extension um jeweils 

einen Drittel. Grob neurologisch bestehe ein unauffälliger Befund (IV-act. 113-4). Die 

Würdigung des RAD in der Stellungnahme vom 24. Februar 2014, wonach die 

degenerativen Wirbelsäulenveränderungen und Diskusprotrusionen - inklusive ihrer 

Lagebeziehungen zu den Nervenwurzeln - bereits zum Gutachtenszeitpunkt bekannt 

gewesen seien, und dass in der klinischen Untersuchung keine sensiblen oder 

motorischen Defizite hätten nachgewiesen können (IV-act. 74-2), erscheint daher im 

Wesentlichen auch für den Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung noch zutreffend, 

zumal Dr. B.___ nicht von einer seitherigen Zunahme der lumbalen Beschwerden 

berichtet. Am 24. Februar 2015 berichtete Dr. B.___ sodann über Schwindel und mittels 

Röntgenuntersuchung nachgewiesene massive degenerative Veränderungen der 

unteren HWS. Spezifische Therapiemassnahmen seien dazu nicht indiziert. Die 

Arbeitsfähigkeit werde dadurch weiter eingeschränkt (act. G 1.1.3). Eine relevante, 

auch klinisch fassbare Symptomatik im Bereich der HWS wurde weder in diesem 

Bericht noch im drei Wochen zuvor verfassten Bericht vom 2. Februar 2015 erwähnt 

(IV-act. 113-3). Aus den genannten Berichten von Dr. B.___ geht insgesamt nicht 

hervor, inwiefern die Arbeitsfähigkeit nicht bloss qualitativ, sondern auch quantitativ 

zusätzlich eingeschränkt sein soll. Somit kann nach wie vor von einer 100 %igen 

Arbeitsfähigkeit in ideal adaptierten Tätigkeiten ausgegangen werden. Eine weitere 

medizinische Begutachtung drängt sich nicht auf, nicht zuletzt mit Blick darauf, dass 

der Beschwerdeführer inzwischen bereits das Pensionsalter erreicht hat.

4. 

4.1  Für die Invaliditätsbemessung ist nicht massgeblich, ob eine invalide Person unter 

den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob 

sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die 

verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 

1998 S. 287 E. 3b f., I 198/97). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet 

durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach 

Arbeitskräften und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf (BGE 110 V 273, 

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E. 4b; vgl. auch BGE 134 V 64 E. 4.2.1). Das gilt sowohl bezüglich der dafür verlangten 

beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen 

Einsatzes. Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte 

Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit 

einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteil 

des Bundesgerichts vom 29. August 2007, 9C_95/ 2007, E. 4.3 mit Hinweisen). 

Immerhin darf nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden. 

Insbesondere können nur Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der 

gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind. 

An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind jedoch 

rechtsprechungsgemäss keine übermässigen Anforderungen zu stellen (SVR 2008 IV 

Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1 mit Hinweis). Von einer Arbeitsgelegenheit kann 

nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätigkeit nurmehr in so 

eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch 

nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines 

durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden 

Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (z.B. Urteil des 

Bundesgerichts vom 28. April 2010, 8C_1050/2009, E. 3.3 mit Hinweisen). Das 

fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der 

Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen 

und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person 

verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch 

gestützt auf die Selbsteingliederungslast nicht mehr zumutbar ist (Urteile 9C_954/2012 

vom 10. Mai 2013 E. 2; I 831/05 vom 21. August 2006 E. 4.1.1 mit Hinweisen). Der 

Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf 

dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen 

Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Massgebend 

können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der 

absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang 

auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, 

beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem 

angestammten Bereich sein (BGE 138 V 460 E. 3.1; Urteile 9C_153/2011 vom 22. März 

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2012 E. 3.1; 9C_918/2008 vom 28. Mai 2009 E. 4.2.2 mit Hinweisen). Somit hängt die 

Verwertbarkeit nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für 

eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur 

Verfügung steht (BGE 138 V 460 E. 3.2). Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach 

der Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, 

ist auf das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit 

abzustellen (BGE 138 V 462 E. 3.3). Fehlt es an einer wirtschaftlich verwertbaren 

Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen 

Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (Urteile 9C_954/2012 vom 10. Mai 

2013 E. 2; I 831/05 vom 21. August 2006 E. 4.1.1 mit Hinweisen).

4.2  Der Beschwerdeführer wusste seit dem internistisch-rheumatologischen 

Gutachten von Dr. D.___ vom 14. November 2012 (IV-act. 38), dass ihm eine adaptierte 

Erwerbstätigkeit medizinisch zumutbar war. Er war damals gut 61 Jahre alt Der 

Beschwerdeführer verfügt nach eigenen Angaben über keine Ausbildung und war in 

G.___ als Fussballprofi tätig. Seine Deutschkenntnisse sind mangelhaft (vgl. auch 

Gutachten vom 14. November 2012, IV-act. 38-1, 2). Er arbeitete im Wesentlichen bei 

der H.___ (1980-1987), bei I.___ (1988-1990), bei der J.___ AG (1993, 1994), bei K.___ 

AG (1994, 1995), bei L.___ AG (2000, 2001) und seit 2002 bei M.___ AG (vgl. IK-

Auszug, IV-act. 15; vgl. auch Assessmentprotokoll vom 12. Januar 2012, IV-act. 26-2). 

Der Versicherte ist im Gehen, im Stehen und im Gebrauch seiner rechten oberen 

Extremität und seiner Hände eingeschränkt. Körperlich leichte, wechselbelastende und 

überwiegend sitzend auszuführende Arbeiten ohne kraftanfordernde oder 

feinmotorische manuelle Arbeiten, ohne Überkopfarbeiten und ohne weitausholende 

Armbewegungen oder stark repetitive Arbeiten mit rechts sind ihm medizinisch 

zumutbar (vgl. RAD-Stellungnahme vom 10. Februar 2015, IV-act. 114 bzw. E. 3). 

Somit erscheinen leichtere Fertigungs-, Kontroll- oder Verpackungsarbeiten vollzeitlich 

zumutbar. Dem zeitlichen Umfang der Arbeitsfähigkeit wird in der Beurteilung der 

Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ein bedeutender Stellenwert zuerkannt (vgl. 

Urteile des Bundesgerichts vom 19. Mai 2016, 8C_910/2015, E. 4.3.3; und vom 25. Juli 

2016, 8C_324/2016, E. 4.4). Auch wenn in qualitativer Hinsicht vielfältige, erhebliche 

Einschränkungen be¬stehen, so kann insgesamt betrachtet nicht geradezu von einer 

Unverwertbarkeit der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit von 100% 

ausgegangen werden.

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5. 

5.1  Gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG setzt die Entstehung des Rentenanspruchs 

voraus, dass die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen 

Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen 

ist. Zur Erfüllung dieses Wartejahres genügt es bei einer Wiederanmeldung, wenn im 

Zeitpunkt der rechtsgenüglich erwiesenen Verschlechterung des Gesundheitszustands 

bzw. des festzusetzenden Rentenbeginns das Wartejahr bestanden ist. Das Erfordernis 

des Wartejahres beginnt daher bei einer Wiederanmeldung grundsätzlich nicht von 

neuem (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: 

Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] vom 20. Juni 2003, I 285/02, E. 2.3; 

vgl. auch Urteile des Bundesgerichts vom 27. Dezember 2007, 9C_684/07, E. 2.3 f. 

sowie des Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen [Urteile vom 15. Juni 2011, IV 

2009/294, E. 3.5 und vom 24. Oktober 2011, IV 2009/393, E. 6] und des 

Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich [vom 24. September 2009, IV.

2008.00433, E. 4.1]). Der Beschwerdeführer ist in seiner angestammten Tätigkeit seit 

29. April 2011 (Fragebogen Arbeitgeber vom 12. Ok¬tober 2011, IV-act. 14-3; RAD-

Stellungnahme vom 7. Dezember 2012, IV-act. 39) arbeitsunfähig. Das Wartejahr hatte 

er demnach im April 2012 erfüllt. Ein allfälliger Rentenanspruch entstand somit nach 

Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG sechs Monate nach der Neuanmeldung im November 2013 

(IV-act. 66), mithin am 1. Mai 2014 (vgl. Urteil vom 3. März 2015, 8C_872/2014, E. 4.4). 

Massgebend für den Einkommensvergleich ist somit das Jahr 2014 (BGE 129 V 222).

5.2  Der Beschwerdeführer erzielte gemäss IK-Auszug in den Jahren ab 2006 folgende 

auf das Jahr 2014 indexierte (Bundesamt für Statistik [BFS], Lohnentwicklung 2014, T 

39) Einkommen: 2006: Fr. 82'763.-- (Fr. 75'083.-- : 2014 x 2220; IV-act. 15-4), 2007: Fr. 

91'616.-- (Fr. 84'477.-- : 2047 x 2220; IV-act. 15-7), 2008: Fr. 95'083.-- (Fr. 89'601.-- : 

2092 x 2220; IV-act. 15-2), 2009: Fr. 89'283.-- (Fr. 85'905.-- : 2136 x 2220; IV-act. 

15-2), 2010: Fr. 88'519.-- (Fr. 85'768.-- : 2151 x 2220). Durchschnittlich resultiert damit 

ein Valideneinkommen von Fr. 89'453.--. Für das Invalideneinkommen ist vom 

Durchschnittswert Kompetenzniveau 1, Männer, gemäss Lohnstrukturerhebung des 

BFS auszugehen. Für das Jahr 2013 beträgt dieses Fr. 65'654.-- (Informationsstelle 

AHV/IV, IV, Ausgabe 2015, Anhang 2). Unter Berücksichtigung der 

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Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2014 beträgt es Fr. 66'131.-- (Fr. 65'654.-- : 

2204 x 2220).

5.3  Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen 

Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) 

allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass 

persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, 

Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und 

Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 

3b/aa S. 323). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene 

Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit 

unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/aa in fine 

S. 80). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der 

Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und 

darf 25 % nicht übersteigen (BGE 126 V 80 E. 5b/bb-cc; 134 V 327 f. E. 5.2; Urteil 

9C_368/2009 vom 17. Juli 2009 E. 2.1; zum Ganzen auch Urteil des Bundesgerichts 

vom 23. Dezember 2014, 9C_630/2014, E. 2.1 mit weiteren Verweisen). Die 

Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) wurde bis 2010 auf inhaltlich 

unveränderten Grundlagen erhoben. Im Jahr 2012 erfolgte eine strukturelle Anpassung, 

indem neu statt wie bis anhin Anforderungsniveau 1-4 Kompetenzniveaus von 4-1 

eingeführt wurden, angepasst an die internationale Berufsnomenklatur ISCO (vgl. 

Bundesamt für Sozialversicherungen [BSV], IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 22. Oktober 

2014). Diese strukturelle Anpassung führte u.a. dazu, dass die Löhne für männliche 

Hilfsarbeiter gemäss bisherigem Anforderungsniveau 4 eine den Nominallohnindex 

überragende, sprunghafte Erhöhung erfahren haben. Ein Grund liegt offenbar darin, 

dass die Hilfskräfte im Bergbau, Bau, bei der Herstellung von Waren und im 

Transportwesen mit einem klar überdurchschnittlichen Einkommen neu bei den 

Hilfskräften angesiedelt sind. Diese neue Gewichtung körperlich schwerer Arbeiten ist 

dadurch zu kompensieren, dass ein höherer Tabellenlohnabzug gewährt wird, wenn 

aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigung nur noch leichtere körperliche Arbeiten 

verrichtet werden können (vgl. J. KALTSUNIS-APELTSOTOU, Invaliditätsgrad - 

Parallelität der Vergleichseinkommen, in: U. Kieser [Hrsg.], 

Sozialversicherungsrechtstagung 2015, Zürich/St. Gallen 2016, S. 155 ff. und 164 ff.). 

Aufgrund der zahlreichen qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit und des 

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Alters des Beschwerdeführers bestehen Verhältnisse, die einer Unverwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit nahe kommen (vgl. E. 4.2). Damit rechtfertigt sich vorliegend der 

maximale Tabellenlohnabzug von 25 %. Das Invalideneinkommen beträgt somit Fr. 

49'598.--. Bei einem massgebenden Valideneinkommen von Fr. 89‘453.-- ergibt sich 

damit eine mutmassliche Erwerbseinbusse von Fr. 39‘855.-- oder ein Invaliditätsgrad 

von 45 %. Damit resultiert ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

6. 

6.1  In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Verfügung vom 26. Mai 2015 

aufzuheben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Mai 2014 eine Viertelsrente 

zuzusprechen. Zur Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung ist die Sache an 

die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

6.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

als angemessen. Hinsichtlich der Beschwerde gegen die Rentenverfügung gilt es zu 

beachten, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung zur Überklagung in 

sozialversicherungsrechtlichen Rentenfällen von einem vollständigen Obsiegen des 

Beschwerdeführers auszugehen ist, wenn dadurch kein zusätzlicher Aufwand 

entstanden ist (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Januar 2008, 9C_466/2007, E. 5 mit 

Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin hat ausgangsgemäss die gesamte 

Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der vom Beschwerdeführer geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm zurückzuerstatten.

6.3  Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei 

insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen 

ist (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). In der vorliegenden 

Streitsache erscheint eine Parteientschädigung von pauschal Fr. 3'500.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen.

Entscheid

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 26. Mai 2015 

aufgehoben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Mai 2014 eine Viertelsrente 

zugesprochen. Zur Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung wird die Sache an 

die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2. 

Die Beschwerdegegnerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der vom 

Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihm zurückerstattet.

3. 

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 

3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 02.11.2016
	Art. 7 ATSG, Art. 16 ATSG, Art. 28 IVG; Würdigung einer RAD-Stellungnahme mit Verweis auf ein früheres Gutachten. Zahlreiche qualitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit bei zeitlich voller Arbeitsfähigkeit. Frage der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bejaht, indes erscheint aber der maximale Tabellenlohnabzug von 25 % angemessen. Damit resultiert ein Anspruch auf eine Viertelsrente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. November 2016, IV 2015/204).

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