# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 75791e23-8b3d-50a3-bd32-8d6bde1ba815
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-03-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 13.03.2012 S 2011 115
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2011-115_2012-03-13.pdf

## Full Text

S 11 115

2. Kammer als Versicherungsgericht

URTEIL
vom 13. März 2012

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

1. …, Jahrgang 1952, war im Jahre 2001 bei der Hotel … AG in …als 

Buffetangestellter angestellt und in dieser Funktion bei der … im Rahmen der 

obligatorischen Unfallversicherung (UVG) gegen die Folgen von Unfällen 

versichert. Er erlitt am 11. August 2001 einen Unfall mit seinem Fahrrad, wobei 

er sich an der rechten Hand bzw. am Daumen der rechten Hand verletzte. 

Diagnostiziert wurden eine Ruptur des ulnaren Kollateralbandes am rechten 

Daumengrundgelenk, welche mittels Bandnaht operativ am 14. August 2001 

saniert wurde. Beim Unfall zog er sich zudem eine Verletzung des lateralen 

Schlüsselbeingelenkes (AC-Luxation) zu. Diesbezüglich stellte der 

erstbehandelnde Arzt, Dr. med. …, in seinem Arztbericht vom 10. September 

2001 eine Instabilität nach Tossy II-III sowie Schmerzen dorsal rechts auf Höhe 

der oberen Brustwirbelsäule (BWS) fest. Dr. med. … hielt in seinem Bericht 

vom 13. September 2001 fest, dass noch persistierende Schmerzen im Bereich 

des rechten AC-Gelenkes bestünden. Klinisch liesse sich lediglich ein leichtes 

Klaviertastenphänomen finden. Radiologisch sei ein leichter Hochstand der 

Clavicula erkennbar. Dabei handle es sich um eine AC-Luxation Tossy II. Dr. 

med. … stellte in der Folge am 24. September 2001 folgende Diagnose:

„- Ruptur des ulnaren Seitenbandes am rechten Daumen; Status nach Naht 

14.08.2001.

- Tossy II an der rechten Schulter.

- Verstauchung der oberen BWS.“

In seinem Befund wies er zudem darauf hin, dass radiologisch keine Frakturen 

im Bereich des rechten Daumens oder der rechten Schulter ersichtlich seien. 

Hingegen lägen eine Bandinsuffizienz am AC-Gelenk Tossy I-II sowie 

Abnützungserscheinungen im Bereich HWS/BSW bei ansonsten unauffälligen 

Verhältnissen vor. Im weiteren Verlauf bestand noch eine Schwellung mit 

Bewegungseinschränkungen des rechten Daumens sowie Schmerzen am 

rechten AC-Gelenk. Das Unfallereignis hatte keine Arbeitsunfähigkeit zur Folge. 

Die … erbrachte bis zum Abschluss der Behandlungen Ende Dezember 2003 

die gesetzlichen Leistungen.  

Am 3. Februar 2010 meldete der Versicherte der … einen Rückfall wegen 

persistierender Schulterschmerzen. Am 1. März 2010 hielt Dr. med. … gestützt 

auf einen Bericht der Klinik … vom 14. Juli 2009 in seinem Bericht fest, dass 

der Versicherte seit 2009 wieder in seiner Behandlung stehe. Er führte aus, 

dass die geklagten Schulterschmerzen rechts seines Erachtens eindeutig 

wegen der Instabilität am AC-Gelenk bestünden. Als Beilage reichte er einen 

Arztbericht von Dr. med. … vom 14. Juli 2009 ein. Dieser erwähnte in seiner 

Anamnese intermittierende cervico-brachiale Schmerzen seit Sturz 2001, ein 

Status nach Spondylodese C5/6 im März 2005 infolge chronischer 

pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung links bei fortgeschrittener 

Osteochondrose und Spondylose C5/6. Im Röntgenbild des AC-Gelenkes 

rechts sei lediglich eine diskrete Dehiszenz im AC-Gelenk sowie allenfalls ein 

leichter Hochstand der Clavicula erkennbar. Es sei daher davon auszugehen, 

dass die geklagten Beschwerden von der HWS ausgingen. Entsprechend stellte 

er folgende Diagnosen: 1. Cervico-brachiales Schmerzsyndrom rechts, 2. Tossy 

II des rechten Acroclaviculargelenkes.  

Mit Verfügung vom 18. November 2011 verneinte die … hinsichtlich des 

gemeldeten Rückfalls ihre Leistungspflicht nach dem 1. Januar 2004, mit der 

Begründung, dass darüber hinaus bestehende Beschwerden nicht  mehr mit 

der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen 

Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 11. August 2001 stehen 

würden. Die dagegen vom Versicherten erhobene Einsprache wies die … mit 

Entscheid vom 18. Juli 2011 ab.

2. Dagegen erhob … am 13. September 2011 beim Verwaltungsgericht 

Beschwerde mit folgenden Anträgen:

„1. Der Einspracheentscheid der … vom 18. Juli 2011 sei aufzuheben und die 
Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen aus 
der obligatorischen Unfallversicherung zu erbringen.

2. Eventualiter seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen.“

Aktenmässig seien die Unfallfolgen an der rechten Schulter und am rechten 

Daumen bis Herbst 2003 erstellt. Angesichts der Ernsthaftigkeit der 

Unfallverletzungen im 2001 erstaune es nicht, dass die Beschwerden ein paar 

Jahre später wieder manifest geworden seien und eine erneute ärztliche 

Behandlung im 2009 erforderlich gemacht hätten. Dr. med. … habe in seinem 

Bericht vom 16. August 2010 keine Zweifel darüber aufkommen lassen, dass 

die erneut manifest gewordenen Beschwerden an der Schulter, im Arm und am 

Daumen der rechten Körperseite auf den Unfall von 2001 zurückzuführen seien. 

Auch Dr. med. … sei zum selben Schluss gelangt. Selbst der beratende Arzt 

der … habe Unfallfolgen nicht förmlich ausgeschlossen, aber den 

Ausgangspunkt der in den rechten Arm ausstrahlenden Schmerzen 

(Sensibilitätsstörungen) im Bereich der HWS vermutet. In einem Bericht vom 

25. Februar 2011 habe Dr. med. … zur Kausalität der Schulter- und 

Armschmerzen festgehalten, dass die Schmerzen und die Instabilität AC-

Gelenk mit grosser Wahrscheinlichkeit auf den Unfall zurückzuführen seien. Die 

Beschwerdegegnerin und deren beratender Arzt, Dr. med. …,  hätten sich nicht 

ernsthaft mit den geklagten Beschwerden am rechten Daumen befasst, und 

dies obwohl Dr. med. … in seinem Bericht vom 24. Februar 2011 ausdrücklich 

erwähnt habe, dass die Beschwerden am rechten Daumen und der rechten 

Schulter Unfallfolgen seien. Es sei unbestritten, dass das Grundgelenk des 

rechten Daumens beim Unfall verletzt worden sei. Nicht aktenkundig sei, dass 

die heute noch bestehende Beeinträchtigung des rechten Daumens nicht 

behandlungsbedürftig sei. Zur Frage der ihm entgegen gehaltenen HWS-

Problematik vor dem Unfall habe sich Dr. med. … geäussert: „Ob durch den 

Unfall auch eine Verschlechterung der HWS-Problematik geschehen ist, ist 

nachträglich sehr schwierig zu beurteilen. Sollte der Patient vor dem Unfall 

keine HWS-Problematik aufgewiesen haben, müsste dies angenommen 

werden.“ Inwiefern diese Vermutung gemäss Einspracheentscheid medizinisch 

nicht haltbar sein sollte, sei nicht nachvollziehbar. Falls aufgrund der Akten kein 

Entscheid über die aufgeworfenen Fragen möglich sein sollte, seien weitere 

Abklärungen zu tätigen. Um bezüglich der Frage der Kausalität der in den 

rechten Arm ausstrahlenden Sensibilitätsstörungen Gewissheit zu erlangen, sei 

von Dr. med. … am 29. August 2011 bei Dr. med. … ein Arztbericht einverlangt 

worden. Dieser werde dem Gericht umgehend zugestellt.

3. Die … beantragte die Abweisung der Beschwerde. Die sie beratenden Ärzte 

seien in ihren Berichten (Dres. … und … vom 20. Oktober 2011, Dr. med. … 

vom 19. Oktober 2011) übereinstimmend zum Schluss gelangt, dass die 

geklagten Beschwerden in der rechten Schulter und im rechten Oberarm nicht 

auf die im August 2001 erlittene AC-Gelenksverletzung, sondern auf die 

vorbestehende HWS-Problematik zurückzuführen seien. Bereits in dem von den 

Ärzten der Klinik … verfassten Arztbericht vom 14. Juli 2009 sei vor allem die 

HWS-Problematik als für die geklagten Beschwerden massgebend bezeichnet 

worden. In einem weiteren Bericht der Klinik … vom Februar 2011 seien sowohl 

die Dysästhesien als auch die in Ober- und Vorderarm ausstrahlenden 

Schmerzen als Folge der HWS-Problematik, mithin als nicht unfallkausal 

qualifiziert worden. Gemäss Arztbericht von Dr. med. … vom 19. Oktober 2011 

seien anfänglich keine Nackenbeschwerden ersichtlich gewesen, welche eine 

Operation erforderlich gemacht hätten. Erst rund 3½ Jahre nach dem Unfall sei 

aufgrund der erst deutlich später sichtbar gewordenen und anfänglich nicht 

beklagten Symptomatik eine Operation erfolgt. Die HWS-Problematik könne 

daher nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis 

zurückgeführt werden. Dr. med. … halte in seinem Bericht vom 20. Oktober 

2011 fest, dass bereits kurz nach dem Unfall erhebliche degenerative 

Veränderungen der HWS nachgewiesen worden seien. Die Unfallkausalität sei 

mithin zu verneinen. Auch die geklagten Beschwerden am rechten Daumen 

könnten nicht mehr auf die beim Unfall erlittene Daumenverletzung 

zurückgeführt werden, sondern sie hätten eine unfallfremde Ursache. Zu 

berücksichtigen sei zudem, dass während mehr als sechs Jahren keine 

Daumenschmerzen aktenkundig seien. Dr. med. … habe sie erst in seinem 

Bericht vom 16. August 2010 wieder erwähnt. Die verschiedenen, 

aktenkundigen Beurteilungen der Dres. …, … und … seien in sich schlüssig, 

begründet und nachvollziehbar, weshalb keine weiteren Abklärungen 

erforderlich seien.

4. In seiner Replik bekräftigte der Beschwerdeführer gestützt auf ein Schreiben 

seines Hausarztes Dr. med. … vom 14. November 2011, dass die  geklagten 

Beschwerden am rechten Daumen reine Unfallfolgen darstellen würden und 

dass die Instabilität des rechten AC-Gelenks, welche unfallbedingt sei, 

Teilursache der Schulter- und Armschmerzen sei. Der von der 

Beschwerdegegnerin angeführte Dr. med. … verstricke sich in Widersprüche, 

wenn er in seinem Bericht vom 19. Oktober 2011 schreibe: „Ob die Schmerzen 

im AC-Gelenk rechts überhaupt noch relevant sind, müsste nach Untersuchung 

des Versicherten geklärt werden“. Abklärungen hätten jedenfalls vor der 

Verweigerung der Leistungen erfolgen müssen. Dr. med. … wiederum halte in 

seinem Bericht vom 15. September 2011 fest, dass das Unfallereignis nicht 

Ursache der Dysästhesien im Unter- und Oberarm sein könnten. Hingegen aber 

gehe auch er davon aus, dass die geklagten Sensibilitätsstörungen am rechten 

Daumen mit grosser Wahrscheinlichkeit unfallkausal seien (Verletzung der 

Nervii digitalis). Der Umstand, dass der Beschwerdeführer wegen dieses 

Leidens während längerer Zeit keine Behandlung in Anspruch habe nehmen 

müssen, vermöge an der Unfallkausalität der Daumenbeschwerden nichts zu 

ändern. Er bestreite aber, dass die Situation am Daumen zwischen 2003 und 

2010 symptomfrei gewesen sie. Im Übrigen stelle auch die 

Beschwerdegegnerin nicht in Abrede, dass ein unfallursächliches Residium am 

rechten Daumen existiere.

5. In ihrer Duplik hielt die Beschwerdegegnerin fest, der rechtserhebliche 

Sachverhalt sei rechtsgenüglich abgeklärt worden. Dr. med. … habe dargelegt, 

dass das anlässlich des Unfalls im 2001 verletzte AC-Gelenk im gesamten 

klinischen Geschehen bzw. in der Schmerzsymptomatik in der rechten Schulter 

keine Rolle mehr spiele. Auch Dr. med. … habe die Relevanz der AC-

Gelenkbeschwerden als sehr rudimentär und fraglich angesehen. Er habe 

zudem eine ähnliche, geringer ausgeprägte Symptomatik auch im linken AC-

Gelenk beobachtet, jedoch ohne Symptomatik im Arm (rechts von der HWS), 

weshalb er denn auch die Unfallkausalität der Veränderungen im AC-Gelenk 

ohnehin hinterfragt habe. Weitergehende Abklärungen hätten sich aufgrund 

dieses Berichtes jedoch nicht aufgedrängt. Auch Dr. med. … habe dargelegt, 

dass die AC-Instabilität nicht als Ursache der geklagten Beschwerden 

angesehen werden könne. Dr. med. … wiederum habe die Feststellungen der 

Dres. …, … und … bestätigt. Dr. med. … habe zudem in seinem Bericht vom 

28. Dezember 2011 festgehalten, dass die Sensibilitätsstörungen am rechten 

Daumen ulnar auf die unfallfremde HWS-Problematik, welche im Jahre 2005 

eine Spondylodese C5/C6 zur Folge gehabt habe, zurückgeführt werden 

könnten. Hingegen erachte er die damals erlittene Läsion der Nervii digitalis als 

Auslöser der Beschwerden als eher unwahrscheinlich. Aus den medizinischen 

Akten gehe jedenfalls nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit hervor, dass 

die geklagten Beschwerden auf einen Riss der Nervii digitalis anlässlich des 

Unfalls vom August 2001 zurückgeführt werden könnten. Zudem seien während 

mehr als sechs Jahren nach dem Unfall weder Daumenschmerzen aufgetreten 

noch Behandlungen erforderlich gewesen, und aus den Akten würden sich 

auch keine Brückensymptome ergeben. Vielmehr seien Daumenbeschwerden 

zeitgleich mit den Schulterbeschwerden wieder aufgetreten. Die geklagten 

Sensibilitätsstörungen am rechten Daumen ulnar seien auch daher nicht 

überwiegend wahrscheinlich unfallkausal, zumal die Dysästhesien in 

Zusammenhang mit dem Daumen erstmals zehn Jahre nach dem Unfall 

erwähnt worden seien. Selbst wenn jedoch die Sensibilitätsstörungen als 

unfallkausal gewertet werden müssten, käme ihnen gemäss den 

nachvollziehbaren Darlegungen von Dr. med. … keine klinische Relevanz zu.

6. In seiner Stellungnahme zum Bericht von Dr. med. … (datiert vom 28. 

Dezember 2011) machte der Beschwerdeführer geltend, dass dieser Bericht 

nur von geringer Bedeutung sein könne. Inhaltlich entspreche er der vom 

selben Arzt verfassten Stellungnahme vom 19. Oktober 2011. Insbesondere 

setze er sich darin auch nicht mit den seit dem Unfall bestehenden und immer 

noch anhaltenden Daumenbeschwerden auseinander. Auch mit der 

Feststellung von Dr. med. …, welcher die Schwellung am rechten Daumen als 

im Zusammenhang mit der Seitenbandplastik stehend, mithin vermutungsweise 

als Residuum der damaligen Verletzung erachtet habe, habe sich der Arzt nicht 

auseinandergesetzt. Weitere medizinische Abklärungen seien auch daher 

notwendig.  

7. Die Beschwerdegegnerin brachte demgegenüber vor, der Arztbericht von Dr. 

med. … sei objektiv und begründet. Besondere Umstände, welche daran 

Zweifel zu begründen vermöchten, würden nicht vorgebracht und seien auch 

keine ersichtlich. Festzuhalten sei, dass andauernde, seit dem Unfallereignis 

vom August 2001 permanent bestehende Daumenschmerzen rechts nicht 

aktenkundig seien, sondern dass vielmehr während mehr als sechs Jahren 

diesbezüglich offenbar ein beschwerde- und behandlungsfreies Intervall 

vorgelegen habe.  Bereits daher könne nicht mit der erforderlichen 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass die geklagten 

Beschwerden unfallkausal seien. Dr. med. … habe sich mit den 

Daumenschmerzen auseinandergesetzt und habe diese mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit auf die unfallfremde HWS-Problematik zurückgeführt. 

Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers bestehe auch kein 

Widerspruch zwischen den Ausführungen der Dres. … und .... Beide Ärzte 

hätten ausschliesslich Sensibilitätsstörungen für die klinische Befindlichkeit im 

Daumengrundgelenk rechts verantwortlich gemacht und die Parästhesien 

spondylogen erklärt. Dass Dr. med. … die Schwellung vermutlich als Residuum 

der damaligen Verletzung gesehen habe, vermöge die Beweistauglichkeit der 

Ausführungen von Dr. med. … nicht zu erschüttern, weil die Schwellung gar 

keinen Einfluss mehr auf die Beschwerdesymptomatik habe. Sodann hätten 

weder Dr. med. … noch Dr. med. … diesbezüglich eine Problematik festgestellt, 

sondern ausschliesslich die Dysästhesien als verantwortlich für die geklagten 

Beschwerden erachtet. Folglich habe sich Dr. med. … auch nicht mehr mit der 

Schwellung auseinandersetzen müssen, sondern sich auf die Beantwortung der 

Frage der Unfallkausalität beschränken dürfen.

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften wird, 

soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. a) Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt nach dem Bundesgesetz 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) 

sowie der Spezialgesetzgebung im Unfallversicherungsrecht (UVG; SR 832.20) 

zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem geklagten 

Gesundheitsschaden ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang 

besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhanges sind alle 

Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 

verwirklicht gedacht werden kann. Ob zwischen einem schädigenden Ereignis 

und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang 

bestehe, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung und im Beschwerdefall der 

Richter nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit 

eines Sachzusammenhanges genügt für die Begründung eines 

Leistungsanspruches noch nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1, 123 V 138 E. 3a, 119 

V 138 E. 1, 118 V 289 E. 1b; Pra 3/2004 Nr. 45 E. 2.2.2 S. 235; SVR-

Rechtsprechung [SVR] 8-9/2003 UV Nr. 11 E. 3.1 S. 32, Nr. 12 UV E. 3.1.1 S. 

35; PVG 2000 Nr. 26, 1994 Nr. 65).

b) Als adäquate oder rechtserhebliche Ursache eines Erfolges hat ein Ereignis 

dann zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der 

allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg  von der Art des 

eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das 

Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2, 125 V 461 

E. 5a, 123 V 141 E. 3d, 122 V 416 E. 2a, 121 V 49 E. 3a; SVR 8-9/2003 UV Nr. 

11 E. 3.2 S. 32). Der Voraussetzung des     adäquaten 

Kausalzusammenhanges kommt die Funktion einer Haftungs-begrenzung zu 

(BGE 125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b). Sie hat bei allen 

Gesundheitsschädigungen, die aus ärztlicher Sicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit als natürliche Unfallfolgen gelten, Platz zu greifen. Die 

Frage der Adäquanz ist eine Rechtsfrage, sie ist nicht von medizinischen 

Sachverständigen, sondern vom Richter zu beurteilen (SVR 8-9/2003 UV Nr. 12 

E. 3.2.1 S. 36, 9/2002 UV Nr. 11 E. 2b S. 31).

c) Gemäss Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 

832.202) werden die Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und 

Spätfolgen gewährt. Laut Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückfall 

um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Verletzung, sodass es 

zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise zu weiterer Arbeitsunfähigkeit kommt. 

Von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe 

längerer Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem 

anders gearteten Krankheitsbild führen können. Rückfälle und Spätfolgen 

schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Entsprechend 

können sie eine Leistungspflicht des Unfallversicherers nur auslösen, wenn 

zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim 

versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigungen ein natürlicher und 

adäquater Kausalzusammenhang bejaht werden kann (SVR 8-9/2003 UV Nr. 

14 E. 4 S. 43; BGE 118 V 296 E. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 2). Bei 

Rückfällen und Spätfolgen obliegt es der versicherten Person, das Vorliegen 

eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen 

Beschwerdebild und dem Unfall mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen 

dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto 

strengere Anforderungen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des 

natürlichen Kausalzusammenhangs zu stellen (RKUV 1997 Nr. U 275 S. 191 E. 

1c in fine). Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten der versicherten 

Person aus (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E 3b). Werden durch den Unfall 

Beschwerden verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den durch das 

Unfallereignis verursachten Schaden, spätere Gesundheitsstörungen dagegen 

nur, wenn eindeutige Brückensymptome gegeben sind (Urteil des 

Bundesgerichts U 293/01 vom 17. Mai 2002 E. 1, mit Hinweisen auf die 

Literatur). 

d) Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob 

der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 

Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet 

sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

2. a) Strittig und im Sinne eines Rückfalls zu prüfen ist, ob die vom 

Beschwerdeführer am 3. Februar 2010 gemeldeten Beschwerden in 

rechtsgenüglichem Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 11. August 

2001 stehen, der Beschwerdeführer somit Anspruch auf 

Versicherungsleistungen aus der Unfallversicherung hat. Im Lichte der oben 

unter dem Tatbeständlichen aufgeführten, diversen Arztberichte und der 

zitierten Rechtsprechung betrachtet, erweist sich die streitige 

Leistungsverweigerung als rechtens. Auf die im angefochtenen 

Einspracheentscheid enthaltenen, zutreffenden Darlegungen kann, anstelle von 

Wiederholungen, verwiesen werden. 

b) HWS-Beschwerden

Diesbezüglich ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass die 

geklagten HWS-Beschwerden in keinem direkten Zusammenhang mit dem 

Unfallereignis vom August 2001 stehen. So bereits deshalb, weil unfallzeitnah 

keine HWS-Beschwerden aktenkundig sind. Auf jeden Fall hat der 

Beschwerdeführer unmittelbar nach dem Unfall nicht über Nackenbeschwerden 

geklagt. Demgegenüber hat der erstbehandelnde Arzt, Dr. med. …, in seinem 

Arztzeugnis vom 24. September 2001 festgehalten, dass radiologisch 

Abnützungserscheinungen im Bereich HWS/BWS erkennbar seien. 

Entsprechend war somit ein Vorzustand (degenerative Veränderungen der 

HWS) im Unfallzeitpunkt bereits ausgewiesen. Erst im März 2005, also rund 3 

½ Jahre nach dem Unfall wurde aufgrund der später sichtbar gewordenen, 

initial aber nicht beklagten Symptomatik eine Spondylodese C5/C6 (operative 

Versteifung der beiden Wirbelkörper) als Folge einer chronischen 

pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung links bei fortgeschrittener 

Osteochondrose und Spondylose C5/C6 vorgenommen. Entsprechend erweist 

sich die von Dr. med. … in seinem Bericht vom 19. Oktober 2011 

vorgenommene und mit Schreiben vom 28. Dezember 2011 bestätigte 

Beurteilung, wonach die HWS-Beschwerden nicht mit der erforderlichen 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Velounfall zurückgeführt werden 

können, als objektiv nachvollziehbar. Seine Einschätzung wird von Dr. med. …, 

Rheumatologe, in dessen Bericht vom 20. Oktober 2011 vorbehaltlos geteilt. In 

dieselbe Richtung zielen sodann die Ausführungen von Dr. med. … in seinem 

Bericht vom 25. Februar 2011. Dieser hielt betreffend der geklagten 

Dysästhesien und Beschwerden ausstrahlend in den Ober- und Unterarm fest, 

dass diese als Rest der HWS-Problematik (Status nach Spondylodese C5/C6) 

gewertet und daher denn auch ein wahrscheinlicher Kausalzusammenhang mit 

dem Unfallereignis verneint werden müsse. Die im selben Bericht vorgebrachte 

Vermutung, wonach allenfalls die Unfallkausalität bezüglich der HWS-

Beschwerden angenommen werden müsste, falls der Beschwerdeführer vor 

dem Unfall keine solchen gehabt habe, ist nicht haltbar, wie die Vorinstanz im 

angefochtenen Einspracheentscheid unter Verweis auf die unzulässige 

Beweisregel „post hoc ergo propter hoc“ (SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34) zu Recht 

geltend gemacht hat. Darauf kann verwiesen werden.

c) Beschwerden am rechten Daumen

Auch bezüglich dieser Beschwerden ist mit der Beschwerdegegnerin davon 

auszugehen, dass sie nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallkausal 

sind. So ist die Beschwerdesymptomatik (Schwellung mit Einschränkung der 

Beugung am Grundgelenk) unfallzeitnah letztmals im Arztbericht von Dr. med. 

… vom 10. November 2003 ausgewiesen worden. Erst in einem, im Nachgang 

an die Rückfallmeldung bei der Beschwerdegegnerin vom Beschwerdeführer 

eingereichten und von diesem selbst verfassten Schreiben vom 14. April 2010 

werden diese Beschwerden wieder aufgeführt. Dr. med. … wiederum erwähnt 

Schmerzen am rechten Daumen erstmals wieder im Arztbericht vom 16. August 

2010 und er weist sodann noch in einem weiteren Bericht vom 29. August 2011 

auf  Dysästhesien am Daumen hin. Damit steht aber fest, dass die geltend 

gemachten Daumenbeschwerden während eines Zeitraums von mehr als sechs 

Jahren zwischen dem Abschluss der Erstbehandlung Ende 2003 und der 

Rückfallmeldung vom Februar 2010 zu keiner nachgewiesenen anhaltenden 

Behandlungsbedürftigkeit geführt haben, weshalb sie denn auch nicht als für 

das Bestehen der Kausalität beweiskräftige Brückensymptome herangezogen 

werden können. Aufgrund der breiten medizinischen Aktenlage erweist sich die 

von der Dr. med. … im Arztbericht vom 20. Oktober 2011 vorgenommenen 

Beurteilung, dass die geklagten Sensibilitätsstörungen am rechten Daumen 

nicht mehr auf das Unfallereignis  zurückgeführt werden könnten, sondern mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit eine vertebral-spondylogene bzw. radikuläre 

Ursache hätten, als schlüssig und nachvollziehbar. Auch der 

versicherungsinterne Arzt, Dr. med. …, hat sich in seinen in Kenntnis der 

diversen medizinischen Akten verfassten Beurteilungen vom 19. Oktober 2011 

und 28. Dezember 2011 ausführlich mit der Daumenproblematik 

auseinandergesetzt und schlüssig und nachvollziehbar dargelegt, dass die 

geklagten Beschwerden letztlich auf die HWS-Problematik, mithin eine 

unfallfremde Ursache, zurückgeführt werden müssen. Seiner in sich 

widerspruchsfreien und im Einklang mit der Einschätzung von Dr. med. … 

stehenden Beurteilung kommt im Lichte der hierzu ergangenen 

Rechtsprechung voller Beweiswert zu (BGE 125 V 351). Dies umso mehr, als 

weder besondere Umstände ersichtlich sind noch geltend gemacht werden, 

welche Zweifel an der Objektivität oder Begründetheit der Beurteilung von Dr. 

med. … aufkommen liessen. Der Umstand, dass er die von Dr. med. … in 

dessen Arztbericht vom 15. September 2011 angeführte Würdigung, wonach 

eine Schädigung der Nervii digitalis mit grosser Wahrscheinlichkeit als 

unfallbedingte Ursache für die Daumenbeschwerden herangezogen werden 

müsse, als mögliche Ursache nicht ausdrücklich ausgeschlossen hat, genügt 

rechtsprechungsgemäss nicht für die Begründung eines Leistungsanspruchs 

(BGE 119 V 338 E. 1; RKUV 2000 Nr. U 377 S. 185 E. 4a). Hinzu kommt, dass 

eine Schädigung der Nervii digitalis weder unfallzeitnah noch später Eingang in 

die medizinischen Akten gefunden hat, und auch Dr. med. … nicht darlegt, 

worauf er seine Annahme, dass es beim Unfall zu einer solchen Verletzung 

gekommen sein soll, abstützt.

Auch dass Dr. med. … die Schwellung im Bereich des Daumengrundgelenkes 

in Zusammenhang mit der Seitenbandplastik und vermutlich als Residuum der 

damaligen Verletzung gewertet hat, vermag am geschilderten Ergebnis nichts 

zu ändern. Dies bereits deshalb, weil diese, wie von Dr. med. … erwähnt und in 

den weiteren Akten bestätigt wird, keinen Einfluss auf die 

Beschwerdesymptomatik mehr hat. Dr. med. … erwähnte eine solche letztmals 

Ende 2003. In seinem Arztbericht vom 16. August 2010 erwähnt er denn auch 

lediglich Dysästhesien, nicht aber eine Schwellung des Daumens. Auch Dr. 

med. … hat in seinem Arztbericht vom 15. September 2011 diesbezüglich keine 

Problematik festgehalten, sondern lediglich Sensibilitätsstörungen angeführt, 

welche er als verantwortlich für die geklagten Beschwerden erachtet. Auch in 

Kenntnis dieser ärztlichen Einschätzungen erweist sich die Beurteilung von Dr. 

med. …, wonach die Schwellung keinen Einfluss mehr auf heutige 

Beschwerdesymptomatik habe, als nachvollziehbar und begründet. Daher 

durfte Dr. med. … denn auch die Unfallkausalität der geklagten Beschwerden 

ohne weiteres verneinen. Von weiteren medizinischen Abklärungen durfte bei 

dieser Sachlage ohne weiteres abgesehen werden. 

d) Schulter- und Armbeschwerden

Auch bezüglich der geklagten Schulter- und Armbeschwerden rechts ist mit der 
Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass diese Beschwerden ebenfalls 

nicht unfallkausal sind. So wurde auch diese Beschwerdesymptomatik 

unfallzeitnah letztmals Ende 2003 aktenkundig ausgewiesen. Erst mit der 

Wiederaufnahme der ärztlichen Behandlung an der Klinik … im Jahre 2009 sind 

Schulter- und Armbeschwerden wieder aktenkundig. Diesbezüglich liegen 

übereinstimmende Beurteilungen der Dres. …, … und … vor, welche 

übereinstimmend zum Schluss gelangt sind, dass die geklagten Beschwerden 

an der rechten Schulter und im rechten Oberarm nicht auf die im August 2001 

erlittene AC-Gelenksverletzung, sondern mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

auf die HWS-Problematik (vorbestehende degenerative Veränderungen) 

zurückzuführen sind. Die ärztlichen Einschätzungen sind in sich 

widerspruchsfrei, schlüssig und  nachvollziehbar, weshalb sich denn auch in 

dieser Hinsicht weitere medizinische Abklärungen erübrigen.

Die vom Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. ...., im Arztbericht vom 14. 

November 2011 vertretene Auffassung, wonach die Schulterbeschwerden 

rechts eindeutig mit der unfallbedingten Instabilität des AC-Gelenkes in 

Verbindung gebracht werden müssten, geht fehl. Insbesondere legt er nicht dar, 

weshalb nach über fünf Jahren behandlungs- und beschwerdefreier Zeit immer 

noch die im Jahre 2001 erlittene Verletzung für die geklagte 

Beschwerdesituation verantwortlich sein soll, und dies obwohl sich die HWS-

Problematik in den Vordergrund gedrängt und zu dominanten Schulter- und 

Armschmerzen rechts geführt hatte. Die Stellungnahmen des Hausarztes 

vermögen jedenfalls die überzeugenden und begründeten Einschätzungen der 

Dres. …, … und … nicht zu erschüttern. Dies umso weniger, als der 

Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass Hausärzte mitunter im 

Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu 

Gunsten ihrer Patienten Stellung beziehen (BGE 125 V 353 E. 3b.cc). Im 

Übrigen gelangt selbst der vom Beschwerdeführer beigezogene Dr. med. … in 

seinem Arztbericht vom 15. September 2011 zum Schluss, dass die 

Beschwerden in der rechten Schulter nicht überwiegend wahrscheinlich auf das 

Unfallereignis vom August  2001 zurückgeführt werden könnten. Er hält 

vielmehr fest, dass er hinsichtlich der Unfallkausalität der anhaltenden 

Schulterschmerzen aus neurologischer Sicht den Einschätzungen der 

orthopädischen Kollegen nichts hinzuzufügen habe. Dabei erwähnt er im 

Übrigen auch, dass die geklagten Sensibilitätsstörungen am rechten Oberarm, 

der rechten Schulter und am rechten Daumen erst auf wiederholte Nachfrage 

angegeben wurden, weshalb sie nicht alltagsrelevant stören würden. Letztlich 

bestätigt auch dieser Arzt damit, dass die Unfallkausalität der geklagten 

Beschwerden nicht gegeben ist.

e) Nach dem Ausgeführten ist es nicht zu beanstanden, wenn die 

Beschwerdegegnerin aufgrund der vorhandenen Aktenlage den für die 

Beurteilung des natürlichen Zusammenhanges rechtserheblichen Sachverhalt 

als hinreichend abgeklärt erachtet und im Rahmen der antizipierten 

Beweiswürdigung von der Einholung weiterer Beweismittel abgesehen hat (vgl. 

zur antizipierten Beweiswürdigung Urteil des Bundesgerichts 8C_818/2008 vom 

20. Februar 2009, mit weiteren Hinweisen). Aus denselben Gründen kann 

deshalb auch auf die in der Beschwerde eventualiter beantragten weiteren 

medizinischen Abklärungen verzichtet werden.

f) Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass sämtliche im Rahmen der 

Rückfallmeldung vom 3. Februar 2010 geltend gemachten 

Gesundheitsbeschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das 

Unfallereignis vom August 2001 zurückzuführen sind, sondern vielmehr 

unfallfremde Ursachen haben. Entsprechend hat die Beschwerdegegnerin denn 

auch ihre Leistungspflicht zu Recht verneint und die Beschwerde ist demzufolge 

abzuweisen.

3. Gerichtskosten werden keine erhoben, da das kantonale Beschwerdeverfahren 

vor dem Versicherungsgericht laut Art. 61 lit. a ATSG - von hier nicht 

zutreffender Ausnahmen abgesehen - grundsätzlich kostenlos ist. Gemäss Art. 

61 lit. g ATSG e contrario hat die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf 

Parteientschädigung.

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.