# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a072c36e-c144-588e-a005-c2b0de5b9cc9
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 08.09.2015 SB150362
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB150362_2015-09-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB150362-O/U/jv 
 

Präsidialverfügung vom 8. September 2015 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich,  

vertreten durch Leitenden Staatsanwalt Dr. iur. U. Weder,  

 

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 
A._____,  

 

Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,  

 

 

betreffend  
mehrfache Drohung etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dielsdorf, Einzelgericht,  
vom 9. März 2015 (GG150002) 

 

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Erwägungen: 

1. Am 17. März 2015 meldete die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich 

gegen das (zunächst im Dispositiv eröffnete) Urteil des Bezirksgerichtes Dielsdorf, 

Einzelgericht, vom 9. März 2015 Berufung an (Urk. 35). Das begründete Urteil 

(Urk. 36 = Urk. 41) wurde der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich am 6. Juli 

2015 zugestellt (Urk. 37/1). 

2. Mit Eingabe vom 13. Juli 2015, eingegangen am 15. Juli 2015, hat die 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich die Berufung innerhalb der gesetzli-

chen Frist zur Einreichung einer schriftlichen Berufungserklärung (Art. 399 Abs. 3 

StPO zurückgezogen (Urk. 42). Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangs-

gemässer Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen als durch Rückzug 

der Berufung erledigt abzuschreiben. Aufwendungen der amtlichen Verteidigung 

im Berufungsverfahren sind nicht ersichtlich, weshalb ihr für das Berufungsverfah-

ren keine Entschädigung auszurichten ist. 

Es wird verfügt: 
(Oberrichter lic. iur. P. Marti) 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Dielsdorf, Einzelgericht, vom 

9. März 2015 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.  

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse ge-

nommen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich  

− die unentgeltliche Rechtsvertreterin, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, 
für sich und zuhanden der Privatklägerin B._____ 

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 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 8. September 2015 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. P. Marti 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. iur. F. Manfrin 
 

 
 
 

	Präsidialverfügung vom 8. September 2015
	 Erwägungen:
	Es wird verfügt: (Oberrichter lic. iur. P. Marti)
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 die unentgeltliche Rechtsvertreterin, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, für sich und zuhanden der Privatklägerin B._____

	5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.