# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2f569ffa-a734-58bf-9b0d-ae5f388f1f3f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-04-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.04.2008 D-7496/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7496-2007_2008-04-16.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7496/2007
law/rep
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 6 .  A p r i l  2 0 0 8

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richterin Marianne Teuscher, 
Gerichtsschreiber Philipp Reimann.

A._______, geboren (...),
Sri Lanka,
wohnhaft (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 18. September 2007
N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7496/2007

Sachverhalt:

A.
Der Beschwerdeführer ersuchte mit  undatierter, der Schweizerischen 
Botschaft in Colombo am 3. Juli 2007 zugegangener Eingabe sinnge-
mäss um die Erteilung einer Einreisebewilligung in  die Schweiz und 
Asylgewährung.  Der  Beschwerdeführer  legte  seiner  englischsprachi-
gen Eingabe diverse Dokumente bei.

B.
Mit  Schreiben  vom 3.  Juli  2007  teilte  die  Schweizerische  Botschaft 
dem Beschwerdeführer mit, seine Eingabe werde als Asylgesuch ent-
gegen genommen. Gleichzeitig forderte die Botschaft  den Beschwer-
deführer  auf,  seine  Vorbringen  ("grievances")  und  allfällige  entspre-
chende  Beweismittel  sowie  Kopien  von  Identitätspapieren  als  letzte 
und bindende Eingabe ("your final  and binding submission") bis zum 
10. August 2007 einzureichen, sofern er nach wie vor an seinem Ge-
such festhalten wolle.

C.
Mit Eingabe vom 7. Juli 2007 ergänzte der Beschwerdeführer in Beant-
wortung des Schreibens der Botschaft vom 3. Juli 2007 seine Asylvor-
bringen  und  legte  diesem nebst  den  bereits  am 3. Juli  2007 beige-
brachten Beweismitteln weitere Dokumente bei.

D.  
Der Beschwerdeführer machte in seinen beiden Eingaben im Wesentli-
chen geltend, er stamme aus B._______, Jaffna. Im April 1996 sei er 
von den srilankischen Sicherheitskräften unter dem Verdacht, einer re-
gierungsfeindlichen  Gruppierung  zuzugehören,  festgenommen,  ver-
hört, zeitweise gefoltert und schliesslich Mitte April 1997 wieder freige-
lassen worden. Im April 2000 sei sein Haus in B._______ im Zuge von 
Kampfhandlungen  zwischen  Einheiten  der  srilankischen  Armee  und 
den Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) von einer Mörsergranate 
getroffen und dabei zerstört worden. Er selbst sei durch Granatsplitter 
schwer verletzt  worden und sei während drei  Monaten im Spital  von 
C._______ in D._______ in ärztlicher Pflege gewesen. Daraufhin sei 
seine  Familie  nach  E._______,  F._______  weiter  gezogen.  Eines 
Tages habe er sich in F._______ zufällig in der Nähe einer Bombenex-
plosion befunden und sei daraufhin von Sicherheitskräften festgenom-
men und derart  geschlagen worden,  dass er hierbei  verletzt  worden 

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sei.  Im  März  2006  habe  die  Armee  verlauten  lassen,  dass  sich 
ehemalige  Häftlinge  periodisch  einer  Meldepflicht  unterziehen 
müssten.  Dabei  sei  es  auch  zu  Entführungen  ehemaliger  Häftlinge 
gekommen, die teilweise unter mysteriösen Umständen verschwunden 
seien.  Eines  Tages  im  Juli  2006  seien  um  Mitternacht  bewaffnete 
Unbekannte in sein Haus eingedrungen, um ihn festzunehmen, wobei 
ihm rechtzeitig die Flucht  geglückt  sei. Nach diesem Ereignis hätten 
ihm  Freunde  und  Verwandte  geraten,  die  Halbinsel  Jaffna  zu 
verlassen,  woraufhin  er  sich  nach  G._______  begeben  habe. Wann 
immer er  dort  auf  Militärpersonen oder  Angehörige paramilitärischer 
Streitkräfte  treffe,  würden  ihn  diese  nach  dem  Grund  für  seine 
Anwesenheit  in  G._______  fragen.  Er  fürchte,  eines  Tages 
Schlimmeres  gewärtigen  zu  müssen  und  halte  sich  aus  diesem 
Grunde  mehr  und  mehr  verborgen.  Aus  den  dargetanen  Gründen 
würde er seine Heimat gerne verlassen.

E.
Mit  Begleitschreiben vom 20. August  2007 überwies  die Schweizeri-
sche  Botschaft  dem  BFM  die  vom  Beschwerdeführer  eingereichten 
Unterlagen  (Eingang  BFM: 28. August  2007). Sie  merkte  an,  dieser 
habe trotz entsprechender Aufforderung der Botschaft vom 3. Juli 2007 
seine Ausreisegründe in seiner Eingabe vom 7. Juli 2007 nicht vertieft 
dargelegt. Man habe auf die persönliche Anhörung des Beschwerde-
führers letztlich auch deshalb verzichtet, weil seine Vorbringen die Vor-
aussetzungen für die Zuerkennung von Asyl nicht erfüllen würden.

F.
Mit  am 25. September 2007 via Schweizer Botschaft  in Colombo an 
den Beschwerdeführer versandter Verfügung vom 18. September 2007 
wies das BFM dessen Einreise- und Asylgesuch ab. Im Wesentlichen 
stützte  es seinen Entscheid auf  eine  fehlende aktuelle,  asylrechtlich 
relevante Gefährdung des Beschwerdeführers.

G.
Mit an die Schweizer Botschaft gerichteter und von dieser am 24. Ok-
tober  2007  zuständigkeitshalber  an  das  Bundesverwaltungsgericht 
weitergeleiteter englischsprachiger Eingabe  vom 3. Oktober 2007 be-
antragte der Beschwerdeführer sinngemäss, die vorinstanzliche Verfü-
gung sei zu überprüfen. Der Eingabe waren mehrere Dokumente bei-
gefügt.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt  das Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerden gegen Verfügungen nach  Art. 5 des Bundesgeset-
zes vom 20. Dezember 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, 
SR 172.021). Das Bundesamt für Migration (BFM) gehört zu den Be-
hörden nach  Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundes-
verwaltungsgerichts. Eine  das  Sachgebiet  betreffende  Ausnahme im 
Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht 
ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 
und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 des Asylgeset-
zes  vom 26. Juni 1998  [AsylG,  SR 142.31];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).

1.2 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrich-
tige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-
halts  und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  (Art.  106  Abs.  1 
AsylG).

1.3 Die Beschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht worden. Der 
Beschwerdeführer ist legitimiert (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 
Art. 50 ff. VwVG). Auf die Beschwerde ist mithin einzutreten. Das Bun-
desverwaltungsgericht  hat  dabei  aus prozessökonomischen Gründen 
auf eine Rückweisung der englischsprachigen Beschwerde zur Über-
setzung in eine Schweizer Amtssprache verzichtet, da die Rechtsmit-
telanträge  verständlich  sowie  begründet  sind.  Der  vorliegende  Ent-
scheid  ergeht  indessen  in  deutscher  Sprache  (vgl.  Art.  33a  Abs.  2 
VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG).

2.

2.1 Über  offensichtlich  begründete  Beschwerden  wird  in 
einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Rich-
ters  beziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  (Art. 111 
Bst. e AsylG). Wie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend 
um eine solche,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch 
zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG).

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2.2 Gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  wurde  vorliegend  auf  die 
Durchführung des Schriftenwechsels verzichtet.

3.
Gemäss Art. 19 Abs. 1 AsylG kann ein Asylgesuch im Ausland bei ei-
ner schweizerischen Vertretung gestellt werden, welche es mit einem 
Bericht an das Bundesamt überweist (Art. 20 Abs. 1 AsylG).

Die schweizerische Vertretung führt mit der asylsuchenden Person in 
der Regel eine Befragung durch (Art. 10 Abs. 1 der Asylverordnung 1 
vom 11. August  1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1,  SR 142.311]). 
Ist dies nicht möglich, so wird die asylsuchende Person von der Vertre-
tung  aufgefordert,  ihre  Asylgründe  schriftlich  festzuhalten  (Art.  10 
Abs. 2 AsylV 1). Die  schweizerische Vertretung überweist  dem Bun-
desamt das Befragungsprotokoll oder das schriftliche Asylgesuch so-
wie  weitere  zweckdienliche  Unterlagen  und  einen  ergänzenden  Be-
richt,  der  ihre  Beurteilung  des  Asylgesuchs  enthält  (Art.  10  Abs.  3 
AsylV 1). 

Das Bundesamt kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, 
wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen 
können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet wer-
den kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG). Gemäss Art. 20 
Abs. 2 AsylG bewilligt das Bundesamt Asylsuchenden die Einreise zur 
Abklärung  des  Sachverhaltes,  wenn  ihnen  nicht  zugemutet  werden 
kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein ande-
res Land auszureisen. Gestützt auf Art. 20 Abs. 3 AsylG kann das Eid-
genössische  Justiz-  und  Polizeidepartement  (EJPD)  schweizerische 
Vertretungen ermächtigen, Asylsuchenden die Einreise zu bewilligen, 
die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und Le-
ben oder für die Freiheit  aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG 
bestehe.

4.

4.1 Gemäss Praxis ist im Auslandverfahren die asylsuchende Person 
in der Regel zu befragen. Davon kann nur abgewichen werden, wenn 
eine Befragung faktisch oder  aus organisatorischen oder kapazitäts-
mässigen Gründen unmöglich ist. Falls die Befragung nicht durchge-
führt werden kann, muss die gesuchstellende Person - soweit möglich 
und  notwendig  -  mittels  eines  individualisierten  und  konkretisierten 

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Schreibens  aufgefordert  werden,  ihre  Gründe  für  das  Asylgesuch 
schriftlich einzureichen. Dabei ist sie auf die allfällige Konsequenz ei-
nes  negativen  Entscheids  infolge  Verletzung  ihrer  Mitwirkungspflicht 
aufmerksam zu machen. Ist der Sachverhalt schon aufgrund des ein-
gereichten Asylgesuchs entscheidreif erstellt, kann sich eine persönli-
che  Befragung  ebenfalls  erübrigen;  zeichnet  sich  ein  negativer  Ent-
scheid ab, ist der asylsuchenden Person diesbezüglich das rechtliche 
Gehör  zu  gewähren.  Das  Bundesamt  ist  gehalten,  den  Verzicht  auf 
eine Befragung im Ausland in  der  Verfügung zu begründen (vgl. zur 
Publikation vorgesehenes Urteil  BVGE E-6148/2006 vom 27. Novem-
ber 2007 E. 5 S. 7 ff.).

4.2 Vorliegend ist  davon auszugehen,  dass eine Befragung des Be-
schwerdeführers durch die Schweizerische Botschaft in Colombo mög-
lich gewesen wäre. In der angefochtenen Verfügung wird darauf hinge-
wiesen, dass der Sachverhalt zur Beurteilung des Asylgesuchs genü-
gend geklärt sei, weshalb sich eine Anhörung des Beschwerdeführers 
erübrigt habe.

4.3 Das BFM hält  in  der  angefochtenen Verfügung fest,  die  Gefähr-
dungssituation des Beschwerdeführers könne aufgrund der Aktenlage 
abschliessend beurteilt werden. Selbst wenn diese Auffassung zutref-
fend wäre - dies kann erst nach der Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs zuverlässig beurteilt werden -, hätte das BFM dem Beschwerde-
führer  gemäss  Rechtsprechung  des  Bundesverwaltungsgerichts  das 
rechtliche Gehör zu dem sich abzeichnenden negativen Entscheid ge-
währen müssen (vgl. vorstehend E. Ziff. 4.1), was indessen unterlas-
sen wurde.

4.4 Aufgrund des oben Gesagten ergibt sich, dass die Vorinstanz dem 
Beschwerdeführer zu Unrecht das gemäss Rechtsprechung zwingend 
zu gewährende rechtliche Gehör nicht gewährte. Dieser Mangel ist auf 
Beschwerdeebene nicht zu heilen, zumal es nicht Sinn und Zweck des 
Beschwerdeverfahrens  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  ist,  wäh-
rend  diesem von der  Vorinstanz  unterlassene Verfahrenshandlungen 
nachzuholen.

5.
Die Feststellung, dass das BFM dem Beschwerdeführer das rechtliche 
Gehör nicht gewährte, führt indessen nicht dazu, dass ihm die Einrei-
se in die Schweiz bereits aus diesem Grund zu bewilligen wäre. Aus 
dem Umstand, dass er bisher nicht befragt - respektive ihm das rechtli-

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che  Gehör  nicht  gewährt  -  wurde,  kann  nicht  geschlossen  werden, 
dass ihm zur persönlichen Anhörung oder der Gewährung des rechtli-
chen Gehörs die Einreise in die Schweiz bewilligt werden müsste. An-
gesichts  der  Aktenlage  bestehen  nicht  genügend  konkrete  Anhalts-
punkte für  die Annahme, ihm wäre ein Verbleib in  Sri  Lanka für  die 
Dauer  der  weiteren,  noch erforderlichen Verfahrenshandlungen nicht 
zumutbar im Sinne von Art. 20 Abs. 2 AsylG.

6.

6.1 Zusammenfassend ist  festzuhalten,  dass die Vorinstanz den An-
spruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt hat. Da 
eine Heilung dieses Verfahrensmangels im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens  nicht  möglich  erscheint  und  jedenfalls  nicht  angebracht 
wäre, ist der angefochtene Entscheid aufzuheben und zur Gewährung 
des rechtlichen Gehörs sowie zur Neubeurteilung im Sinne der Erwä-
gungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Nach der Gewährung des 
rechtlichen Gehörs wird das BFM zudem zu beurteilen haben, ob sich 
gestützt auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts eine 
Befragung des Beschwerdeführers als notwendig erweist oder nicht.

6.2 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen, die vorin-
stanzliche  Verfügung  vom 18.  September  2007  aufzuheben  und  die 
Vorinstanz anzuweisen, dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör 
zu  gewähren,  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  gegebenenfalls  er-
gänzend vollständig festzustellen und in der Sache neu zu entschei-
den.

7.

7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten aufzuerle-
gen (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG).

7.2 Da der  Beschwerdeführer  im Beschwerdeverfahren nicht  anwalt-
lich vertreten wurde, ist nicht davon auszugehen, ihm seien durch die 
Beschwerdeführung Kosten erwachsen. Daher ist ihm keine Parteient-
schädigung zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG sowie Art. 7 ff. 
des  Reglements  vom 11. Dezember  2006 über  die  Kosten und Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]). 

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(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen.

2.
Die  Verfügung  des BFM vom 18. September  2007  wird  aufgehoben 
und das BFM angewiesen, dem Beschwerdeführer das rechtliche Ge-
hör zu gewähren,  gegebenenfalls  den rechtserheblichen Sachverhalt 
ergänzend vollständig festzustellen und in der Sache neu zu entschei-
den.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

4.
Es wird keine Parteientschädigung entrichtet.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (durch Vermittlung der Schweizerischen Bot-
schaft in Colombo (per EDA-Kurier)

- die Schweizerische Vertretung in Colombo, mit der Bitte um Eröff-
nung des Urteils an den Beschwerdeführer und um Zustellung der 
beiliegenden  Empfangsbestätigung  an  das  Bundesverwaltungsge-
richt (per EDA-Kurier; in Kopie)

- das  BFM, Abteilung Aufenthalt  und Rückkehrförderung,  mit  deren 
Akten Ref.-Nr. N (...) zur Weiterführung des Verfahrens im Sinne der 
Erwägungen (per Kurier; in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Walter Lang Philipp Reimann

Versand: 

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