# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b9182fa1-c8ba-533e-be6a-e97883e7dab4
**Source:** Basel-Stadt (BS)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-19
**Language:** de
**Title:** Basel-Stadt Appellationsgericht 19.07.2018 HB.2018.35 (AG.2018.479)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BS_Omni/BS_APG_001_HB-2018-35_2018-07-19.html

## Full Text

Appellationsgericht

  
  des Kantons Basel-Stadt

  

  Einzelgericht

   

  

 

HB.2018.35

 

ENTSCHEID

 

vom 19.
Juli 2018

 

 

Mitwirkende

 

lic. iur. Liselotte Henz   

und Gerichtsschreiberin
lic. iur. Barbara Noser Dussy 

 

 

 

Beteiligte

 

A____, geb. [...]                                                                     Beschwerdeführer

[...]                                                                                                    Beschuldigter

vertreten [...], Advokatin, 

[...]   

 

gegen

 

Staatsanwaltschaft Basel-Stadt
                               Beschwerdegegnerin 

Binningerstrasse 21, 4001 Basel
  

 

 

Gegenstand

 

Beschwerde gegen eine Verfügung
des Zwangsmassnahmengerichts 

vom 23. Juni 2018

 

betreffend Anordnung der
Untersuchungshaft bis zum 4. August 2018

Das Appellationsgericht
(Einzelgericht) zieht in Erwägung,

 

dass   die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt gegen A____
(nachfolgend Beschwerdeführer) im Nachgang zu einer gewalttätigen
Auseinandersetzung anlässlich eines Fussballspiels ein Strafverfahren wegen
Angriffs, Raufhandels, Sachbeschädigung, Körperverletzung, ev.
Landfriedensbruchs eingeleitet hat,

 

dass   das Zwangsmassnahmengericht mit Verfügung vom
23. Juni 2018 gegen den Beschwerdeführer Untersuchungshaft auf die vorläufige
Dauer von 6 Wochen, d.h. bis zum 4. August 2018, angeordnet hat,

 

dass   der Beschwerdeführer, vertreten durch
Advokatin [...], mit Eingabe vom 3. Juli 2018 Beschwerde erhoben und seine
unverzügliche Haftentlassung, eventualiter die Anordnung von Ersatzmassnahmen,
beantragt hat,

 

dass   die Staatsanwaltschaft das Gericht mit
Schreiben vom 6. Juli 2018 (recte wohl 11. Juli 2018) über die am 11. Juli 2018
erfolgte Haftentlassung des Beschwerdeführers informiert hat, 

 

dass   das Beschwerdeverfahren daher als
gegenstandslos abzuschreiben ist (BGE 137 I 23 E. 1.3.1 S. 24 f.),

 

dass   auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu
verzichten, dem Beschwerdeführer antragsgemäss die amtliche Verteidigung für
das Beschwerdeverfahren zu bewilligen und der Verteidigerin aus der
Gerichtskasse ein Honorar entsprechend ihrer Honorarnote vom 13. Juli 2018
auszurichten ist,

 

und erkennt:

 

://:        Das Haftbeschwerdeverfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit
abgeschrieben.

 

            Für das Beschwerdeverfahren werden keine
Kosten erhoben.

 

Der amtlichen Verteidigerin, [...], werden für das
gegenstandslos gewordene Beschwerdeverfahren ein Honorar von CHF 670.– und ein
Auslagenersatz von CHF 15.–, zuzüglich 7,7 % MWST von insgesamt CHF 52.75,
somit insgesamt CHF 737.75, aus der Gerichtskasse zugesprochen.

 

            Mitteilung an:

-      
Beschwerdeführer

-      
Zwangsmassnahmengericht

-      
Staatsanwaltschaft

 

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

 

Die Präsidentin                                                         Die
Gerichtsschreiberin

 

 

lic. iur. Liselotte Henz                                               lic.
iur. Barbara Noser Dussy

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung

 

Gegen diesen
Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes
(BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen
erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss spätestens am letzten Tag der Frist
beim Bundesgericht (1000 Lausanne 14) eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung
der Schweiz im Ausland übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Für die Anforderungen
an den Inhalt der Beschwerdeschrift wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die
Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.

 

Die amtliche
Verteidigung kann gegen den Entscheid betreffend ihre Entschädigung für das
zweitinstanzliche Verfahren gemäss Art. 135 Abs. 3 lit. b der Strafprozessordnung
(StPO) innert 10 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde beim Bundesstrafgericht
(Viale Stefano Franscini 7, Postfach 2720, 6501 Bellinzona) erheben (vgl. dazu
Urteil des Bundesgerichts 6B_360/2014 vom 30. Oktober 2014).