# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0047ec2c-2ac7-5dde-926f-9901ff3c0532
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250213-O2
**Docket/Reference:** PS250213-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250213-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250213-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Götschi

Urteil vom 4. August 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

Schweizerische Eidgenossenschaft, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Eidgenössische Steuerverwaltung Hauptabteilung Ressourcen 

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen 

Verfahren (Konkurssachen) des Bezirksgerichtes Meilen vom 2. Juli 2025 

(EK250176)

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Erwägungen:

1.1 Die Schuldnerin ist eine seit 2003 im Handelsregister eingetragene Gesell-

schaft mit beschränkter Haftung, welche die Ausführung und Übernahme von 

Hauswartungs- und Gebäudeunterhaltsarbeiten sowie den Handel mit branchen-

spezifischen Produkten und Dienstleistungen jeder Art innerhalb der Hauswar-

tungsbranche bezweckt (vgl. act. 6).

1.2 Mit Urteil vom 2. Juli 2025 (act. 3 [Aktenexemplar] = act. 5/9) eröffnete das 

Einzelgericht im summarischen Verfahren (Konkurssachen) des Bezirksgerichtes 

Meilen (nachfolgend: Vorinstanz) den Konkurs über die Schuldnerin und Be-

schwerdeführerin (nachfolgend: Schuldnerin) für eine Forderung der Gläubigerin 

und Beschwerdegegnerin (nachfolgend: Gläubigerin) über Fr. 7'890.– nebst Zins 

zu 4.5 % seit 1. Januar 2025, Fr. 1'111.15 Verzugszins sowie Fr. 207.20 Betrei-

bungskosten (Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Pfannenstiel [nachfolgend: 

Betreibungsamt], mithin für eine Forderung über total Fr. 9'385.40.

1.3 Dagegen erhob die Schuldnerin mit Eingabe vom 21. Juli 2025 (act. 2) Be-

schwerde und reichte Beilagen ins Recht (act. 4/1-15). Sie stellt folgende Anträge:

"1. Das Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 2. Juli 2025 sei vollum-

fänglich aufzuheben.

2.

3.

4.

Der bei der Gerichtskasse hinterlegte Betrag in Höhe von 
CHF 9'388.35 sei zur Tilgung der Konkursforderung (Betreibung 
Nr. 1 des Betreibungsamts Pfannenstiel) zu verwenden.

Der bei der Gerichtskasse hinterlegte Betrag in Höhe von CHF 
15'500.00 sei an das Betreibungsamt Pfannenstiel, Bahnhofs-
trasse 6, 8708 Männedorf, weiterzuleiten und dieses sei anzuwei-
sen, den Betrag zur Tilgung der in Betreibung gesetzten Forde-
rung (Betreibung Nr. 2 des Betreibungsamts Pfannenstiel) zu ver-
wenden.

Eventualiter zum Rechtsbegehren Nr. 3 sei der bei der Gerichts-
kasse hinterlegte Betrag in Höhe von CHF 15'500.00 an den Hin-
terlegenden B._____, C._____-strasse 3, D._____, zurückzuer-
statten.

Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen."

Verfahrensantrag:

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1.4 Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(vgl. act. 5/1-10). Mit Verfügung vom 22. Juli 2025 (act. 8) wurde der Beschwerde 

einstweilen die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Den Kostenvorschuss für das 

Beschwerdeverfahren hat die Schuldnerin bereits geleistet (vgl. act. 4/2; act. 10). 

Das Verfahren ist spruchreif. Mit dem vorliegenden Entscheid ist der Gläubigerin 

ein Doppel der Beschwerdeschrift (act. 2) zur Kenntnisnahme zuzustellen.

2.1 Der erstinstanzliche Entscheid über die Konkurseröffnung kann innert 10 Ta-

gen mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden (Art. 174 Abs. 1 SchKG). 

Die Rechtsmittelinstanz kann die Konkurseröffnung aufheben, wenn der Schuld-

ner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, dass 

inzwischen die Schuld getilgt ist (Tilgung), der geschuldete Betrag beim oberen 

Gericht zuhanden des Gläubigers hinterlegt ist (Hinterlegung) oder der Gläubiger 

auf die Durchführung des Konkurses verzichtet hat (Gläubigerverzicht) (vgl. 

Art. 174 Abs. 2 SchKG). Was die Zulässigkeit neuer Tatsachenbehauptungen und 

Beweismittel betrifft, weicht das SchKG für dieses Beschwerdeverfahren von den 

allgemeinen zivilprozessualen Regeln ab (vgl. Art. 326 ZPO): Neue Tatsachen, 

die vor dem erstinstanzlichen Entscheid eingetreten sind, können mit der Be-

schwerdeschrift ohne Einschränkung geltend gemacht werden. Zudem können 

mit der Beschwerdeschrift auch bestimmte im Gesetz vorgesehene Konkurshin-

derungsgründe, die sich nach dem erstinstanzlichen Entscheid ereignet haben 

(Tilgung, Hinterlegung, Gläubigerverzicht), geltend gemacht werden, wenn der 

Schuldner gleichzeitig seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht (Art. 174 Abs. 1 

und 2 SchKG).

2.2 Die Schuldnerin beruft sich auf den Konkurshinderungsgrund der Hinterle-

gung (nach Konkurseröffnung) (Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Sie belegt, der 

Obergerichtskasse am 15. Juli 2025 einen Betrag über Fr. 9'388.35 – und damit 

Fr. 2.95 mehr als zu hinterlegen gewesen wäre (vgl. oben E. 1.2) – überwiesen 

bzw. bei dieser hinterlegt zu haben (vgl. act. 2 Rz. 9 i.V.m. act. 4/3; s.a. act. 10). 

Weiter hat sie gemäss Bestätigung des Konkursamtes Stäfa am 14. Juli 2025 

(act. 4/5) zur Deckung der Kosten des Konkursverfahrens und des Konkursge-

richts Fr. 1'000.– sichergestellt (vgl. act. 2 Rz. 14 ff. i.V.m. act. 4/5). Damit ist be-

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legt, dass die Schuldnerin die der Konkurseröffnung zugrunde liegende Forderung 

samt Zinsen, Kosten und Gebühren (nach der Konkurseröffnung) hinterlegt hat 

(vgl. oben E. 1.2).

2.3 Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldnerin 

überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 

SchKG). Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Der Schuldner hat deshalb aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, in nähe-

rer Zukunft seinen laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die beste-

henden Schulden abzutragen. Grundsätzlich als zahlungsunfähig erweist sich ein 

Schuldner, der beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, systematisch 

Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt (vgl. BGer 

5A_191/2024 vom 14. August 2024 E. 3.1; 5A_41/2024 vom 2. Mai 2024 E. 2.2; 

5A_353/2022 vom 31. August 2022 E. 2.3; 5A_33/2021 vom 28. September 2021 

E. 2.2; OGer ZH PS250062 vom 28. März 2025 E. 4.1; PS250016 vom 3. März 

2025 E. 2.3.1; PS240100 vom 22. Juli 2024 E. 4.1.1; PS240076 vom 3. Juni 2024 

E. 5.3). Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den Schuldner 

aber noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, 

wenn keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erken-

nen sind und der Schuldner deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid er-

scheint. Daneben ist stets auch die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des schuldne-

rischen Betriebes in die Beurteilung miteinzubeziehen. Die Beurteilung der Zah-

lungsfähigkeit beruht letztlich auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten ei-

nes Konkursiten gewonnenen Gesamteindruck (vgl. BGer 5A_353/2022 vom 

31. August 2022 E. 2.3; 5A_108/2021 vom 29. September 2021 E. 2.2; 

5A_153/2017 vom 21. März 2017 E. 3.1; 5A_810/2015 vom 17. Dezember 2015 

E. 3.2.1 je m.w.H.). 

Nach Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, 

wenn glaubhaft gemacht ist, dass der Schuldner die aktuell dringendsten Ver-

pflichtungen bedienen kann und innert längstens zweier Jahre neben den laufen-

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den Verbindlichkeiten auch die bestehenden Schulden wird abtragen können 

(vgl. statt vieler: OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014 E. 2.2 S. 6).

Auch wenn der Schuldner die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, son-

dern nur glaubhaft machen muss, so genügen seine Behauptungen allein nicht. 

Er muss die Angaben durch objektive Anhaltspunkte untermauern, sodass das 

Gericht den Eindruck hat, die Behauptungen seien zutreffend, ohne das Gegenteil 

ausschliessen zu müssen (vgl. zum Begriff des Glaubhaftmachens: BGE 132 III 

715 E. 3.1; 132 III 140 E. 4.1.2). Erhöhte Anforderungen an die Glaubhaftma-

chung sind allerdings dann zu stellen, wenn Betreibungen im Stadium der Kon-

kursandrohung oder Pfändungsankündigungen in Betreibungen nach Art. 43 

SchKG vorhanden sind. Hier ist Ersteres der Fall (vgl. act. 4/6 S. 3). Es liegt am 

Schuldner, Beweismittel vorzulegen, die geeignet sind, seine Zahlungsfähigkeit 

als glaubhaft erscheinen zu lassen (vgl. BGer 5A_615/2020 vom 30. September 

2020 E. 3.1; 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; 5A_181/2018 vom 30. April 

2018 E. 3.1; 5A_93/2018 vom 18. April 2018 E. 4.1).

2.3.1 Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere das Betreibungsregister. Er ist der 

wichtigste Beleg zum Glaubhaftmachen der Zahlungsfähigkeit (vgl. BGer 

5A_108/2021 vom 29. September 2021 E. 2.3). Aus dem eingereichten Betrei-

bungsregisterauszug (act. 4/6) geht neben jener Forderung, welche zur Konkurs-

eröffnung geführt hat und hinterlegt wurde (vgl. oben E. 2.2), nur noch eine wei-

tere offene Betreibungsforderung hervor, nämlich eine über Fr. 13'924.40 (Betrei-

bung-Nr. 2) im Stadium der Konkurseröffnung (a.a.O. S. 3). Nicht getilgte Verlust-

scheine oder vergangene Konkurseröffnungen sind keine registriert (a.a.O.).

Der Geschäftsführer der Schuldnerin, B._____, macht geltend, der Schuld-

nerin zwecks Tilgung dieser offenen Betreibungsforderung sofort und unbefristet 

ein zinsloses Darlehen in der Höhe von Fr. 15'500.– zu gewähren und den Ran-

grücktritt der Darlehensforderung hinter alle anderen Verbindlichkeiten der 

Schuldnerin zu erklären (vgl. act. 2 Rz. 29 ff.). Dieser Betrag wurde am 21. Juli 

2025 an die Obergerichtskasse überwiesen (vgl. act. 4/14 und act. 11). Er kann 

laut Schuldnerin bei Gutheissung der Beschwerde an das Betreibungsamt weiter-

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geleitet und zur sofortigen Deckung der erwähnten Betreibungsforderung (Betrei-

bung Nr. 2 in der Höhe von Fr. 13'924.40) verwendet werden (vgl. act. 2 Rz. 33 

und 35). Somit kann die Schuldnerin dieser dringendsten Forderung nachkom-

men. Weitere bestehende Schulden sind nicht ausgewiesen oder bekannt.

2.3.2 Die Schuldnerin hat zudem aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, in nähe-

rer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen. Sie führt hierzu im 

Wesentlichen aus, ihr Bankguthaben habe per 21. Juli 2025 Fr. 4'298.05 betragen 

(act. 2 Rz. 16). Im Mai und Juni 2025 habe es einen Liquiditätsengpass gegeben 

(a.a.O. Rz. 34). Ihr Geschäftsführer sei mit den administrativen Aufgaben zuneh-

mend ins Hintertreffen geraten; ihre geschäftliche Tätigkeit präsentiere sich aber 

positiv (vgl. a.a.O. Rz. 37). Zum aktuellen Zeitpunkt habe sie über 80 Aufträge zur 

wiederkehrenden Vornahme von Hauswartungs- und Gebäudeunterhaltsarbeiten 

an unterschiedlichen Objekten. Die Leistungen aus den Aufträgen würden für 30 

Objekte monatlich, für 11 Objekte vierteljährlich (per Ende März, Juni, September 

und Dezember), für ein Objekt halbjährlich (per Ende Juni und Dezember) und für 

38 Objekte jährlich (per Ende eines Kalenderjahres) abgerechnet. Der aus allen 

Projekten erwartete Jahresumsatz in der Höhe von Fr. 335'231.64 fliesse ihr des-

halb nicht gleichmässig zu. Es sei Ende Juli 2025 mit dem Eingang der per Ende 

Juli 2025 fällig werdenden, monatlich abzurechnenden Leistungen in der Höhe 

von Fr. 17'957.– (vgl. a.a.O. Rz. 18–20 i.V.m. act. 4/8-10) und mit dem Eingang 

der bereits per Ende Juni 2025 fällig gewordenen, bis 31. Juli 2025 zu bezahlen-

den (vierteljährlich abzurechnenden) Debitoren in der Höhe von Fr. 10'180.55 

(bzw. Fr. 11'121.05) zu rechnen, welche bislang noch nicht eingegangen seien 

(vgl. a.a.O. Rz. 21 mit Rz. 23). Auch die Leistungen über Fr. 4'939.99 aus dem 

halbjährlich abzurechnenden Objekt seien für die Periode Januar bis Juni 2025 

noch offen und bis Ende Juli 2025 zu bezahlen (vgl. a.a.O. Rz. 22 f. i.V.m. act. 4/8 

S. 1). Insgesamt seien per Ende Juli 2025 Eingänge in der Höhe von 

Fr. 33'077.54 (bzw. Fr. 34'018.04) zu erwarten (vgl. a.a.O. Rz. 23).

Ihrem aggregierten monatlichen Umsatz seien im Geschäftsjahr 2024 durch-

schnittliche monatliche Kosten (Personalkosten, Miet- und Materialaufwand) in 

der Höhe von Fr. 23'637.45 (Fr. 283'649.34/12) und im Geschäftsjahr 2023 

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Fr. 23'589.91 gegenübergestanden (act. 2 Rz. 24 i.V.m. act. 4/12–13). Die direk-

ten Kosten pro Monat (Durchschnitt) hätten im Geschäftsjahr 2024 Fr. 21'891.83 

betragen (act. 2 Rz. 25). Nach dem aktuellen Kenntnisstand seien diese wesentli-

chen Kostentreiber für das Geschäftsjahr 2025 weitgehend unverändert geblieben 

(a.a.O. Rz. 26).

In den Geschäftsjahren 2022 und 2023 seien folgende Jahresgewinne 

(vor Steuern und Abschreibungen) erzielt worden: im Geschäftsjahr 2022 

Fr. 24'415.06 und im Geschäftsjahr 2023 Fr. 14'162.70. Im Geschäftsjahr 2024 

sei gemäss der entsprechenden Jahresrechnung noch ein Gewinn von Fr. 711.70 

resultiert (vgl. act. 2 Rz. 36 i.V.m. act. 4/15; s.a. act. 4/12–13). 

2.3.3 Vorab ist festzuhalten, dass die Schuldnerin zwar Bilanzen und Erfolgs-

rechnungen der letzten Geschäftsjahre 2022 bis 2024 eingereicht hat (act. 4/12, 

4/13 und 4/15). Es fehlt jedoch an Unterlagen (beispielsweise Zwischenab-

schlüsse oder Belege zu laufenden Verbindlichkeiten und Einnahmen), anhand 

welcher mit Hilfe aktueller Zahlen der Geschäftsgang im Geschäftsjahr 2025 (Auf-

wände, Erträge) abgeschätzt werden könnte. Die Schuldnerin behauptet zwar ins-

besondere, der Geschäftsgang präsentiere sich positiv und aus den aus allen 

Projekten (derzeit 80 Aufträge) sei im Geschäftsjahr 2025 ein Jahresumsatz von 

Fr. 335'231.64 und per Ende Juli 2025 Zahlungseingänge in der Höhe von 

Fr. 33'077.54 (bzw. Fr. 34'018.04) zu erwarten. Zum einen hat sie insbesondere 

den behaupteten Jahresumsatz aber nicht mit objektiven Anhaltspunkten unter-

mauert, und deshalb auch nicht glaubhaft gemacht. Zum anderen ist der Um-

stand, dass die per Ende Juli 2025 zu erwartenden Mittelzuflüsse die durch-

schnittlichen Kosten eines Monats (welche seit 2024 weitgehend unverändert um 

Fr. 24'000.– betragen sollen) angeblich übersteigen sollen, für die Beurteilung der 

Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin von vornherein nicht sehr aussagekräftig. Denn 

zahlungsfähig ist nicht bereits, wer in einem auf die Konkurseröffnung folgenden 

Monat einen Einnahmenüberschuss verzeichnet. Vielmehr muss die Schuldnerin 

glaubhaft darlegen, dass sie – neben der Bedienung der aktuell dringendsten Ver-

pflichtungen und der Abtragung bestehender Schulden innert längstens zweier 

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Jahre – auch in der Lage ist, in näherer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten 

nachzukommen (vgl. oben E. 2.3).

Die Schuldnerin ist seit 2003 im Handelsregister eingetragen, aktuell erst-

mals in Konkurs gefallen und seit 2020 gemäss Betreibungsregisterauszug 

(act. 4/6) einzig für Steuerforderungen betrieben worden. Daher erscheint glaub-

haft, dass die ein Hauswartungs- und Gebäudeunterhaltsgeschäft betreibende 

Schuldnerin ihren laufenden Verbindlichkeiten – abgesehen von den Steuerforde-

rungen, welche ebenfalls zu diesen gehören – nachkommen kann. Zudem war die 

Schuldnerin in der Lage, bis heute sämtliche Betreibungsforderungen zu bezahlen 

(a.a.O.); die letzte offene Betreibungsforderung über Fr. 13'924.40 allerdings nur 

mit Hilfe eines von ihrem Geschäftsführer aufgenommenen unbefristeten und un-

verzinslichen Darlehens (vgl. act. 4/6 und oben E. 2.3.1), weil sich ihr Kontogutha-

ben per 21. Juli 2025 nur noch auf Fr. 4'298.05 belief (vgl. act. 4/7).

Der Betreibungsregisterauszug vermittelt den Eindruck, als habe sich der 

Geschäftsbetrieb der Schuldnerin in der Vergangenheit (2020 bis 2025) dadurch 

über Wasser halten müssen, dass er diese öffentlich-rechtlichen Forderungen re-

gelmässig erst zu einem späteren Zeitpunkt bzw. auf Betreibung hin bezahlte. Bis 

31. Dezember 2024 drohte der Schuldnerin aus der Nichtbezahlung öffentlich-

rechtlicher Forderungen im Sinne von Art. 43 aZiff. 1 SchKG keine unmittelbare 

Gefahr im Sinne einer Geschäftsauflösung, da Schuldner für solche Forderungen 

nicht auf Konkurs betrieben werden konnten (vgl. OGer ZH PS240076 vom 

3. Juni 2024 E. 5.3 m.w.H.). Die Vernachlässigung dieser Zahlungen spricht des-

halb gegen die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin (vgl. KUKO SchKG-DIGGEL-

MANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 14 mit Verweis auf OGer ZH PS220110 

vom 14. Juli 2022 E. 8 und PS180150 vom 14. September 2018 E. 2.3) oder je-

denfalls nicht für eine bloss temporäre, sondern eher für eine zeitweise bzw. inter-

mittierende Illiquidität. Auch der Umstand, dass die Summe der jährlich betriebe-

nen Steuerforderungen – trotz stark rückläufigen Gewinnen der Schuldnerin – ste-

tig und markant angestiegen ist (von Fr. 2'450.25 im 2020 über Fr. 9'381.10 im 

2021 und Fr. 9'835.10 im 2022 bis zu Fr. 13'808.90 im 2023, Fr. 18'485.15 im 

2024 und Fr. 22'925.55 im 2025), nähren die Zweifel daran, dass es der Schuld-

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nerin gelingen wird, diesen Forderungen künftig rechtzeitig oder jedenfalls vor ei-

ner weiteren Konkurseröffnung nachzukommen.

Da es der seit 2003 im Handelsregister eingetragenen Schuldnerin jedoch 

offenbar gelungen ist, ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen, alle Be-

treibungsforderungen – die letzte Betreibungsforderung allerdings nur mit Hilfe ei-

nes von ihrem Geschäftsführer aufgenommenen unbefristeten und unverzinsli-

chen Darlehens – zu bezahlen und keine weiteren bestehenden Schulden ausge-

wiesen oder bekannt sind, erscheint ihre Zahlungsfähigkeit gerade noch knapp 

glaubhaft.

2.4 Die Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkurses sind somit gerade 

noch knapp erfüllt. Die Beschwerde ist gutzuheissen, das angefochtene Urteil der 

Vorinstanz vom 2. Juli 2025 (Geschäfts-Nr. EK250176) aufzuheben und das Kon-

kursbegehren abzuweisen.

Der Schuldnerin ist spätestens jetzt bekannt, dass seit 1. Januar 2025 der 

Konkursbetreibung unterliegende Schuldner insbesondere auch für Steuern und 

andere im öffentlichen Recht begründete Forderungen auf Konkurs betrieben wer-

den können (vgl. Art. 43 SchKG e.c. und die Botschaft zum Bundesgesetz über 

die Bekämpfung des missbräuchlichen Konkurses, vom 26. Juni 2019, BBl 2019 

S. 5193 ff., S. 5216). Eine erneute Konkurseröffnung innert relativ kurzer Zeit 

wäre ein starkes Indiz für eine nicht mehr bloss temporäre Illiquidität und damit 

gegen die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin (vgl. etwa OGer ZH PS250115 vom 

11. Juni 2015 E. III./2.9; PS240076 vom 3. Juni 2024 E. 5; PS180162 vom 

17. September 2018 E. 2.3).

3.

Die Kosten beider Instanzen sind der Schuldnerin aufzuerlegen. Sie hat so-

wohl das erst- als auch das zweitinstanzliche Verfahren veranlasst, weil sie ihre 

Schuld erst nach Konkurseröffnung beglich. Die Kosten für das Beschwerdever-

fahren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV 

SchKG), der Schuldnerin aufzuerlegen und mit dem von ihr geleisteten Kosten-

vorschuss zu verrechnen. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche 

Spruchgebühr von Fr. 500.– ist zu bestätigen und der Schuldnerin aufzuerlegen. 

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Der Gläubigerin ist mangels entstandener Umtriebe keine Parteientschädigung 

zuzusprechen.

Das Konkursamt ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag 

von Fr. 2'300.– (Fr. 1'000.– Zahlung der Schuldnerin sowie Fr. 1'300.– Rest des 

von der Gläubigerin der Vorinstanz geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin 

Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach Abzug der Kosten des Konkursamtes 

allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

Die Obergerichtskasse ist anzuweisen, von dem bei ihr von der Schuldnerin 

einbezahlten Gesamtbetrag von Fr. 24'888.35 (Fr. 9'388.35 + Fr. 15'500.–) den 

Betrag von Fr. 9'385.40 der Gläubigerin (vgl. oben E. 1.2 und 2.2) und den Betrag 

von Fr. 15'500.– dem Betreibungsamt Pfannenstiel Fr. 15'500.– auszuzahlen (vgl. 

act. 2 Rz. 33 und 35) sowie der Schuldnerin den Betrag von Fr. 2.95 zurückzuer-

statten (vgl. oben E. 2.2).

Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Einzelge-

richtes im summarischen Verfahren (Konkurssachen) des Bezirksgerichtes 

Meilen vom 2. Juli 2025 aufgehoben. Das Konkursbegehren wird abgewie-

sen.

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 500.– wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

3.

Das Konkursamt Stäfa wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten To-

talbetrag von Fr. 2'300.– (Fr. 1'000.– Zahlung der Schuldnerin sowie 

Fr. 1'300.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten 

Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach 

Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

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4.

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, von dem bei ihr von der Schuldne-

rin einbezahlten Gesamtbetrag von Fr. 24'888.35 den Betrag von 

Fr. 9'385.40 an die Gläubigerin und den Betrag von Fr. 15'500.– an das Be-

treibungsamt Pfannenstiel auszuzahlen sowie der Schuldnerin den Betrag 

von Fr. 2.95 zurückzuerstatten.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels der Beschwerdeschrift (act. 2), sowie an das Einzelgericht im sum-

marischen Verfahren (Konkurssachen) des Bezirksgerichtes Meilen (unter 

Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Stäfa, ferner 

im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an 

das Betreibungsamt Pfannenstiel, je gegen Empfangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi

versandt am:
4. August 2025