# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ae9180fb-b5e6-5c27-a718-e7ea67b20f7b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-06-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.06.2014 PQ140036
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ140036_2014-06-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PQ140036-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichterin 

lic. iur. E. Lichti Aschwanden und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister 

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. M. Isler. 

Beschluss und Urteil vom 30. Juni 2014 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 
B._____,  

Beschwerdegegner 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Regelung des Besuchsrechts / vorsorgliche Massnahmen 

 

Beschwerde gegen den Beschluss Nr. 125 des Bezirksrates Bülach vom  
28. Mai 2014 i. S. C._____, geb. tt.mm.2009; VO.2014.3 (Kindes- und Erwach-

senenschutzbehörde Bülach Nord) 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

Die Parteien sind die nicht verheirateten Eltern der am tt.mm.2009 geborenen 

C._____. Sie vereinbarten am 6. März 2010, als sie noch im gemeinsamen Haus-

halt lebten, die gemeinsame elterliche Sorge für C._____ und regelten das Be-

suchs- und Ferienrecht für den Fall der Auflösung des gemeinsamen Haushaltes. 

Die damals zuständige Vormundschaftsbehörde F._____ genehmigte die Verein-

barung am 22. März 2010. Die Besuchsregelung und deren Vollzug gaben in der 

Folge immer wieder Anlass zu behördlichen Verfahren. Am 14. Januar 2014 ent-

schied die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bülach Nord (fortan KESB) 

über verschiedene von den Kindseltern und der Beiständin gestellte Anträge be-

treffend das Besuchsrecht des Kindsvaters und Beschwerdegegners (fortan 

Kindsvater) und erteilte Abklärungsaufträge und Anweisungen an die Eltern (act. 

6/1). Die KESB entschied mitunter:  

 
"1. Der Antrag von A._____, vertreten durch Rechtsanwältin X._____, bezüglich Einschränkung 

des Besuchsrechts, wird abgelehnt.  
 
(…) 
 
4. Der Antrag der Beiständin, D._____, auf Einzelbegleitung und Teilnahme der Eltern am KET 

wird abgelehnt. 
 
5. B._____ wird berechtigt erklärt, seine Tochter C._____ jeweils am 1. und 3. Wochenende 

des Monats von Freitagabend 19.00 Uhr bis Sonntagabend 19.00 Uhr zu sich oder mit sich 
auf Besuch zu nehmen sowie wöchentlich von Dienstag 18.00 Uhr bis Mittwoch 9.00 Uhr 
bzw. per Schulbeginn, zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen und während drei Wo-
chen Ferien im Jahr.  

(….)" 

Am 12. Februar 2014 erhob die Kindsmutter und Beschwerdeführerin (fortan 

Kindsmutter) beim Bezirksrat Bülach Beschwerde. Sie stellte folgende Anträge 

(act. 6/2 S. 2/3):  
"1. Ziffern 1, 4 und 5 des Entscheides der KESB Bülach Nord vom 14. Januar 2014 seien auf-

zuheben, und es sei wie folgt neu zu entscheiden:  
 

B._____ sei bezüglich seiner Tochter C._____, geb. tt.mm.2009, zweimal pro Monat ein be-
gleitetes Besuchsrecht einzuräumen. Die Detailregelung sei der Beiständin zu überlassen.  
Diesem Antrag sei im Sinne von vorsorglichen Massnahmen superprovisorisch sofort zu 
entsprechen.  
 

- 3 - 

2. Es sei der Beschwerde im angefochtenen Umfang (Ziffern 1, 4 und 5 des Entscheides) die 
aufschiebende Wirkung zu erteilen, und es sei der Entzug der aufschiebenden Wirkung ge-
mäss Ziffer 11 des Entscheides der KESB Bülach Nord vom 14. Januar 2014 aufzuheben.  
Diesbezüglich sei unverzüglich sofort zu entscheiden.  
 

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWSt zulasten der Beschwerde-
gegnerin." 

Nach Einholung einer Vernehmlassung der KESB Bülach Nord (act. 6/8) und des 

Kindsvaters (act. 6/11) ordnete der Bezirksrat am 6. März 2014 eine Verhandlung 

an (act. 6/13), welche am 9. Mai 2014 stattfand (act. 6/16). Mit Beschluss vom  

28. Mai 2014 entschied der Bezirksrat (act. 6/19 = act. 3):  
"I. Im Sinne von vorsorglichen Massnahmen wird folgendes festgelegt:  

 
a) Bis zum Vorliegen des Gutachtens von Dr. E._____ bzw. bis zum Abschluss des Schrif-
tenwechsels gilt folgende Besuchsrechtsregelung:  
B._____ wird berechtigt erklärt, seine Tochter C._____ mit professioneller Einzelbegleitung 
(ausserhalb des BBT oder ähnlicher Institutionen) soweit möglich jeweils am 1. und 3. 
Samstag des Monats von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie jeden 2. und 4. Mittwochnachmit-
tag von 14.00 bis 18.00 Uhr zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen.  
 
b) Die Beiständin wird ersucht, die Einzelbegleitung zu organisieren und bei der zuständi-
gen Sozialbehörde ein Gesuch um subsidiäre Kostengutsprache zu stellen.  
 
c) Die KESB Bülach Nord wird ersucht, zu prüfen, ob eine Kindesvertretung gemäss  
Art. 314abis ZGB anzuordnen sei. 
 

(II.  Rechtsmittel unter Entzug der aufschiebenden Wirkung)" 

Der Entscheid des Bezirksrates wurde am 4. Juni 2014 versandt (act. 6/19) und 

ging der Vertreterin der Kindsmutter nach eigenen Angaben am 5. Juni 2014 zu 

(act. 2 S. 3; auf dem Empfangsschein Anhang zu act. 6/19 fehlt ein Datum).  

Am 16. Juni 2014 liess die Kindsmutter Beschwerde erheben mit den folgenden 

Anträgen (act. 2 S. 2):  
"1. Ziffer I a des Beschlusses des Bezirksrates Bülach vom 28. Mai 2014 sei aufzuheben, und 

es sei wie folgt neu zu entscheiden:  
 

 "a)  Bis zum Erlass eines allfälligen neuen Entscheides durch den Bezirksrat Bülach sei 
B._____ berechtigt zu erklären, seine Tochter C._____ mit professioneller Einzelbegleitung 
(ausserhalb des BBT oder ähnlicher Institutionen) soweit möglich jeweils am 1. und 3. 
Samstag des Monats von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu sich oder mit sich auf Besuch zu 
nehmen." 

 
2. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. 
 
3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWSt) zulasten des Beschwer-

degegners." 
 

- 4 - 

Nach Eingang der Beschwerde wurden beim Bezirksrat die Akten beigezogen. 

Die bezirksrätlichen Akten gingen ein (act. 6). Mit Bezug auf die Akten der KESB 

wurde darauf hingewiesen, dass diese sich bei der Staatsanwaltschaft … befän-

den, da die Kindsmutter gegen den Kindsvater Anzeige erhoben habe (act. 5). Da 

– wie zu zeigen sein wird – die Beschwerde ohne weiteres abzuweisen sein wird, 

erübrigt sich der Beizug dieser Akten. Ebenso kann auf die Einholung einer Stel-

lungnahme des Kindsvaters verzichtet werden (§ 66 Abs. 1 EG KESR).  

 

II. 

1. Das Verfahren vor den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen richtet sich  

primär nach den Bestimmungen des ZGB und den ergänzenden kantonalen  

Bestimmungen (Einführungsgesetz zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

[EG KESR] und Gerichtsorganisationsgesetz [GOG]), subsidiär gelten die  

Bestimmungen der ZPO (Art. 450f ZGB; § 40 EG KESR). Das Obergericht ist  

für Beschwerden gegen Entscheide des Bezirksrates zuständig (§ 64 EG KESR).  

Die Kindsmutter ist gemäss Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB zur Beschwerde legiti-

miert. Ihre Beschwerde richtet sich gegen die vom Bezirksrat erlassene vorsorgli-

che Massnahme und erging innert der zehntägigen Frist (Art. 445 Abs. 3 ZGB). 

Es ist darauf einzutreten.  

2. Mit der Beschwerde können Rechtsverletzung, die unrichtige oder unvoll-

ständige Feststellung des erheblichen Sachverhaltes sowie Unangemessenheit 

gerügt werden (Art. 450a ZGB). Für das Verfahren gilt der Untersuchungsgrund-

satz mit der Einschränkung der Rüge- bzw. Begründungsobliegenheit, was be-

deutet, dass von der Beschwerde führenden Partei jeweils darzulegen ist, wes-

halb der angefochtene Entscheid unrichtig sein soll (Art. 446 ZGB; §§ 65 und 67 

EG KESR sowie BGE 138 III 374, E. 4.3.1; OGer ZH NQ110031 vom 9. August 

2011, E. 2, m.w.H.).  

3.1. Die Kindsmutter wendet sich in ihrer Beschwerde dagegen, dass das von 

der Vorinstanz vorsorglich angeordnete Besuchsrecht am 1. und 3. Samstag von 

- 5 - 

09.00 Uhr bis 19.00 Uhr (statt nur bis 18.00 Uhr) dauern und ein weiteres Be-

suchsrecht am 2. und 4. Mittwochnachmittag stattfinden soll. Angesichts der im 

Raum stehenden Vorwürfe – die Kindsmutter hegt ein weiteres Mal den Verdacht 

des sexuellen Missbrauchs des Kindsvaters gegenüber der Tochter – sei ein der-

art intensives Besuchsrecht völlig unangemessen und entspreche nicht dem Kin-

deswohl. Das im Rahmen der vorsorglichen Massnahmen angeordnete begleitete 

Besuchsrecht bedeute ein wöchentliches Besuchsrecht und stelle eine psychi-

sche Belastung für C._____ dar und ein Besuchsrecht am Mittwochnachmittag ei-

ne Überforderung, wenn sie ab August 2014 den Kindergarten besuche. Zudem 

sei der Mittwochnachmittag noch nie ein Thema gewesen (act. 2 S. 3/4). Im Wei-

teren macht sie geltend, die festgelegte Dauer für die Geltung der Regelung "bis 

zum Vorliegen des Gutachtens von Dr. E._____ bzw. bis zum Abschluss des 

Schriftenwechsels" (vgl. act. 3 Dispositiv Ziff. Ia) sei willkürlich und alles andere 

als sachgerecht (act. 2 S. 4).  

3.2. Die Kindsmutter stellt im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren die An-

gemessenheit und damit die Verhältnismässigkeit der getroffenen Besuchsrege-

lung in Frage. Die gerichtliche Beschwerdeinstanz kann im Rahmen der Ermes-

senskontrolle innerhalb der rechtlichen Ermessensgrenzen auch eine Angemes-

senheitskontrolle vornehmen. Unangemessenheit liegt vor, wenn die Regelung 

dem Einzelfall nicht genügend angepasst und unbefriedigend ist (STECK, BSK - 

ERWACHSENENSCHUTZ, Art. 450a ZGB N 11 und 14). Dies kann vorliegend nicht 

angenommen werden. Die Festlegung der Besuchsendzeit beim Samstags-

Besuchsrecht weicht nur sehr geringfügig von den Anträgen der Kindsmutter  

ab und findet sich bereits in früheren, zwischen den Parteien getroffenen Rege-

lungen (vgl. Hinweis im Beschluss der KESB vom 14. Januar 2014 S. 2 lit. C  

[act. 6/1] und act. 6/3/2). Die Kindsmutter tut nicht dar, weshalb dies heute als 

kindswohlgefährdend beurteilt werden müsste. Auch die Festlegung des zusätzli-

chen Mittwochnachmittags-Besuchsrechts erscheint nicht unangemessen; den 

Bedenken mit der Überforderung des Kindes bei Kindergarteneintritt steht die zeit-

liche Befristung der Regelung entgegen. Durch die Begleitung ist den Bedenken 

der Kindsmutter Rechnung getragen, überdies ergibt sich selbst aus den nur un-

vollständig vorliegenden Akten, dass die Besuche des Kindsvaters in der Vergan-

- 6 - 

genheit über längere Zeiträume weit ausgedehnter stattfanden, mithin von einer 

gewissen Vertrautheit zwischen Kindsvater und Tochter ausgegangen werden 

kann.  

Auch der Einwand der willkürlichen und nicht sachgerechten Befristung der vom 

Bezirksrat getroffenen vorsorglichen Regelung erweist sich als unbegründet. Es 

trifft zwar zu, dass vorsorgliche Massnahmen grundsätzlich "für die Dauer des 

Verfahrens" getroffen werden. Dies schliesst indes nicht aus – und gebietet u.U. 

gar der Grundsatz der Verhältnismässigkeit –, dass die Geltungsdauer auch ein-

geschränkt sein kann. Die bezirksrätliche Anordnung mag nicht glücklich sein, 

weil sie zeitlich nicht klar fixiert ist (Vorliegen des Gutachtens bzw. Abschluss des 

Schriftenwechsels); es wird aber deutlich, dass die Dauer der Anordnung vom 

Vorliegen weiterer Entscheidgrundlagen abhängig gemacht wird, was sachge-

recht und nicht willkürlich erscheint. Dass die KESB in ihrem Beschluss vom  

14. Januar 2014 weitere Anordnungen getroffen und Abklärungen in Auftrag ge-

geben hat, ändert hieran nichts. Der "Abschluss des Schriftenwechsels" dürfte 

überdies mit einer entsprechenden Feststellung des Bezirksrates zuhanden der 

Parteien vermerkt werden. Zutreffend ist der Hinweis der Kindsmutter, dass mit 

dem Wegfall der vorsorglichen Anordnung durch den Bezirksrat die Regelung 

gemäss dem Beschluss der KESB vom 14. Januar 2014 wieder auflebte. Dies 

mindestens solange der Bezirksrat nicht über die von der Beschwerdeführerin be-

antragte Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung ihrer erstinstanzlichen Be-

schwerde entschieden hat.  

3.3. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass sich die Beschwerde ohne weiteres als 

unbegründet erweist. Sie ist demgemäss abzuweisen.  

4. Die Beschwerdeführerin beantragte auch im zweitinstanzlichen Beschwer-

deverfahren, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen (act. 2 

S. 2). Wird direkt über die Beschwerde selbst entschieden, wird dieser Antrag ge-

genstandslos und ist abzuschreiben. Anzumerken bleibt Folgendes: Würde dem 

Antrag der Beschwerdeführerin gefolgt, so gälte – solange der Bezirksrat in sei-

nem Beschwerdeverfahren noch nicht über die Erteilung der aufschiebenden Wir-

kung entschieden hat – derzeit die Regelung gemäss Beschluss der KESB vom 

- 7 - 

14. Januar 2014. Einer Beschwerde dagegen wurde die aufschiebende Wirkung 

entzogen, der Entscheid betreffend die Besuchsregelung wurde aber vorsorglich 

durch den bezirksrätlichen Beschluss vom 28. Mai 2014 ersetzt und auch einer 

Beschwerde gegen diesen Entscheid wurde die aufschiebende Wirkung entzo-

gen. Würde diese wieder erteilt, dann könnte der Beschluss des Bezirksrates vom 

28. Mai 2014 noch keine Wirkung entfalten.  

 

III. 

Die Beschwerdeführerin unterliegt im Beschwerdeverfahren und hat demgemäss 

die Kosten zu tragen. Mangels Umtrieben ist dem Beschwerdegegner keine Par-

teientschädigung zuzusprechen.  

Es wird beschlossen:  

1. Der Antrag der Beschwerdeführerin, es sei der Beschwerde die aufschie-

bende Wirkung zu erteilen, wird abgeschrieben.  

2. Schriftliche Mitteilung an die Parteien mit dem nachfolgenden Erkenntnis. 

 

und erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt und der Beschwerdefüh-

rerin auferlegt. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.  

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Bei-

lage einer Kopie von act. 2, an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 

Bülach Nord, die Direktion der Justiz und des Innern (Gemeindeamt des 

- 8 - 

Kantons Zürich) sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an 

den Bezirksrat Bülach, je gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. M. Isler 
 
 
versandt am: 

	Beschluss und Urteil vom 30. Juni 2014
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Der Antrag der Beschwerdeführerin, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, wird abgeschrieben.
	2. Schriftliche Mitteilung an die Parteien mit dem nachfolgenden Erkenntnis.
	und erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Beilage einer Kopie von act. 2, an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bülach Nord, die Direktion der Justiz und des Innern (Gemeindeamt des Kantons Zürich) sowie – unter R...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...