# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 143d92d2-5ab6-53fb-9106-64858a80e414
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.03.2015 PS150022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS150022_2015-03-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs  
 

 

Geschäfts-Nr.: PS150022-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister sowie Ge-

richtsschreiberin Prof. Dr. I. Jent-Sørensen. 

Urteil vom 19. März 2015 

in Sachen 

 

A._____ AG,  

Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. C._____,  

3. D._____,  
4. E._____,  

Beschwerdegegner, 

Nr. 1 bis 4 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

betreffend Grundbuchanmeldung 
(Beschwerde über das Betreibungsamt Rüti) 

 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Hinwil vom 20. Januar 
2015 (CB140020) 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

 1. Im Rahmen der Grundpfandbetreibungen Nr. … und Nr. … gegen die 

Schuldnerin, Pfandeigentümerin und Beschwerdeführerin verlangte das Betrei-

bungsamt Rüti am 17. Oktober 2014 beim Amt für Landschaft und Natur des Kan-

tons Zürich die Feststellung, dass es sich beim Grundstück Kat. Nr. … nicht um 

ein landwirtschaftliches Grundstück handle. Das genannte Amt entsprach am 21. 

Oktober 2014 diesem Ersuchen (act. 6/1). Darauf nahm das Betreibungsamt Rüti 

am 31. Oktober 2014 eine Grundbuchanmeldung vor. Das Grundbuchamt 

F._____ trug daraufhin die folgende Anmerkung neu ins Grundbuch ein: "Öffent-

lichrechtliche Eigentumsbeschränkung / Förderung der Landwirtschaft: dem 

BGBB nicht unterstellt" (act. 2/1 und 6/3). Dagegen  beschwerte sich die Be-

schwerdeführerin bei der Vorinstanz.  

 2. Die Kammer hatte in der vorliegenden Angelegenheit bereits eine Be-

schwerde im Verfahren PS140273 zu behandeln, nämlich über ein durch die Vor-

instanz abgewiesenes Gesuch um aufschiebende Wirkung (act. 15). Weil die auf 

den 9. Dezember 2014 angesetzte Versteigerung der Grundstücke durch das 

Bundesgericht abgesagt wurde, wurde jene Beschwerde gegenstandslos, was mit 

Beschluss vom 11. Dezember 2014 zur Abschreibung jenes Beschwerdeverfah-

rens führte (act. 16).  

 3. Die Vorinstanz hat inzwischen in der Sache – Anmerkung der Nichtunter-

stellung unter das BGBB – entschieden. Mit Beschluss vom 20. Januar 2015 trat 

sie auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin nicht ein (act. 20 S. 5). Sie be-

gründete dies damit, dass die Grundbuchanmeldung durch das Betreibungsamt 

Rüti eine rechtsgeschäftliche Handlung darstelle. Weder die Verfügung des Am-

tes für Landwirtschaft und Natur, noch die Eintragung der neuen Anmerkung im 

Grundbuch seien durch das Betreibungsamt erfolgt; es gebe beim ganzen Vor-

gang keine Verfügung eines Zwangsvollstreckungsorganes, die ein Anfechtungs-

objekt im Sinne von Art. 17 SchKG sein könnte. Die Vorinstanz begründete im 

- 3 - 

Weiteren, warum auch im Übrigen nicht auf die Beschwerde einzutreten gewesen 

wäre: Es habe auch früher keine Unterstellung unter das BGBB gegeben. Ausser 

der neuen Anmerkung habe es nämlich lediglich eine bestehende Anmerkung ge-

geben, welche die Mitgliedschaft bei der Unterhaltsgenossenschaft G._____ be-

troffen habe (act. 9/1). Die Behauptung der Beschwerdeführerin, dass die Liegen-

schaft dem BGBB unterstünde, sei offenkundig falsch. Die neu erfolgte Anmer-

kung ändere nichts an der (bisherigen) materiellen Rechtslage, sondern diene 

einzig der Klarstellung.  

 4. Mit Eingabe vom 9. Februar 2015 (Poststempel 11. Februar 2015) be-

schwerte sich die Beschwerdeführerin über den Beschluss der Vorinstanz vom 

20. Januar 2015 rechtzeitig bei der Kammer (act. 18, 20) und stellte folgende Be-

gehren:  

"•  Der Beschluss CB140020-E/U01 vom 20. Januar 2015 der unteren AB (Bezirksgericht Hin-
wil) sei aufzuheben und diese sei anzuweisen, auf unsere Beschwerde einzutreten. 

•  Sofern diese Rückweisung unterbleibt, soll die obere AB im Sinne unserer Begehren ent-
scheiden. 

•  Das Betreibungsamt Rüti und das Grundbuchamt F._____ seien zu verpflichten, den gan-
zen Vorgang bezüglich der Grundbuchanmeldung vom 31.10.2014 offenzulegen und der 
A._____ AG zusammen mit einer Rechtsmittelbelehrung mitzuteilen. 

•  Die erfolgte Anmeldung im Grundbuch sei vom Betreibungsamt zurückzuziehen bzw. der 
Eintrag sei zu löschen oder es sei dessen Nichtigkeit festzustellen. 

•  Der Verbleib der Liegenschaften unter dem BGBB sei in den Steigerungsbedingungen und 
im Beschrieb der Liegenschaften festzuhalten bzw. die bisherigen Steigerungsbedingungen 
und der Beschrieb der Liegenschaften seien aufzuheben und durch neue zu ersetzen (falls 
es nochmals zu einer Versteigerung kommen sollte), alles unter vorheriger Bekanntma-
chung und mit der gesetzlich vorgeschriebenen Auflage. 

•  Wir beantragen weiterhin aufschiebende Wirkung". 

 Da sich die Beschwerde sofort als unbegründet erweist, ist keine Beschwer-

deantwort einzuholen (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 84 GOG sowie Art. 322 

Abs. 1 ZPO). Die Sache ist spruchreif.  

- 4 - 

II. 

 1. Zum prozessualen Gesuch um aufschiebende Wirkung führt die Be-

schwerdeführerin aus, dass die vorliegenden Probleme vor einer allfälligen Ver-

steigerung bereinigt werden müssten. Käme es vorher zu einer Verwertung, wäre 

ein grosser Schaden für alle Beteiligten unvermeidlich (act. 21 S. 4). 

 2. Die Beschwerdeführerin macht in der Sache Folgendes geltend (act. 21 

S. 2): Das Betreibungsamt sei nicht befugt, einschneidende Massnahmen zu er-

greifen, die sich der Grundeigentümer später anrechnen lassen müsse; das falle 

nicht unter Art. 6 VZG. Die Beschwerdeführerin hätte bereits mit Schreiben vom 

31. August 2012 dem Landwirtschaftsamt des Kantons Zürich ihr Konzept vorge-

stellt und es sei geplant, zusätzlich eine neue alternative Landwirtschaft zu betrei-

ben, um das ehemalige Kurhaus in neuer Form erstehen zu lassen. Eine landwirt-

schaftliche Förderung sei jedoch an die Unterstellung unter das BGBB gebunden. 

Herr H._____ vom Landwirtschaftsamt könne das Projekt bestätigen und werde 

daher als Zeuge angerufen. Die Vorinstanz habe Herrn H._____ nicht angehört. 

Die Ansicht der Vorinstanz, dass rechtsgeschäftliches Handeln keine Verfügung 

sei, würde dem Amt ermöglichen, unangefochten beliebige Rechtsgeschäfte ab-

schliessen zu können, was gegen den Grundsatz verstosse, dass jede Rechts-

handlung einer Behörde anfechtbar sein müsse (act. 21 S. 3). Das Betreibungs-

amt habe mehrfach gehandelt: Einerseits habe es die Entlassung aus dem BGBB 

beantragt und andererseits die Verfügung des kantonalen Amtes zur Eintragung 

ins Grundbuch angemeldet. Solches dürfe erstens nicht im Geheimen geschehen 

und zweitens müsse es ein Rechtsmittel geben, so dass zu Recht Beschwerde 

geführt worden sei. Unklar sei, warum das Grundbuchamt zum Vollzug bereit ge-

wesen sei. Es würden Ermessens- und Rechtsverletzung geltend gemacht. Die 

Unterstellung unter das BGBB könne nur durch Verfügung des dafür zuständigen 

Amtes erfolgen, dessen Entscheid die Beschwerdeführerin nicht erhalten habe, 

und sie sei auch nicht angefragt worden, was ihr rechtliches Gehör verletze (act. 

21 S. 4). Das rechtliche Interesse sei im Hinblick auf das Gesuch vom 31. August 

2012 beim Landwirtschaftsamt des Kantons Zürich gegeben (act. 21 S. 4).  

- 5 - 

 3. Die Beschwerdegegner hatten sich vor Vorinstanz auf den Standpunkt 

gestellt, dass es keine anfechtbare Verfügung gebe; die in Frage stehende 

rechtsgeschäftliche Handlung sei im Rahmen der Liegenschaftenverwaltung vor-

genommen worden, für die das Amt zuständig sei. Ausserdem sei die Beschwer-

deführerin nicht beschwert, weil sich die Rechtslage nicht geändert habe, sondern 

es sich lediglich um eine Klarstellung handle. Selbst eine Änderung bei der Unter-

stellung wäre kein Nachteil, weil dadurch die Möglichkeiten im Rechtsverkehr er-

höht worden wären. Die Nichtunterstellung habe sich ausserdem aus der Grund-

stückschätzung ergeben (act. 12 S. 2 f.).  

III. 

 1. Dem Gesuch um aufschiebende Wirkung kann auf Grund des Entschei-

des, den die Vorinstanz erlassen hat, nicht stattgegeben werden. Mit der auf-

schiebenden Wirkung kann bewirkt werden, dass bei Rechtsmitteln ohne auf-

schiebende Wirkung (für die SchK-Beschwerde vgl. Art. 36 SchKG) eine erstin-

stanzliche Anordnung noch nicht unmittelbar befolgt werden muss und nicht mit 

Zwang durchgesetzt werden kann, sondern dass zunächst der Entscheid der 

Rechtsmittelinstanz abgewartet werden muss. Ordnet die Vorinstanz nichts an  

– typischerweise wenn sie einen Nichteintretensentscheid fällt – so gibt es an die-

sem Entscheid nichts, was aufgeschoben werden könnte. Allenfalls besteht die 

Möglichkeit, mit einem Gesuch um vorsorgliche Massnahmen den gewünschten 

Aufschub zu erreichen. Hier geht es der Beschwerdeführerin offenbar um die 

Aussetzung von Verwertungsmassnahmen (act. 21 S. 4 unten).  

 Für einen Aufschub der Versteigerung fehlt es vor allem daran, dass nicht 

behauptet wird und nicht ersichtlich ist, dass derzeit eine neue Steigerung ange-

setzt worden wäre. Ausserdem braucht es sowohl für vorsorglichen Massnahmen 

als auch für die aufschiebende Wirkung u.a. eine günstige Hauptsachenprognose, 

d.h. dass das, was im Prozess verlangt wird, wahrscheinlich erreicht werden kann 

(Art. 261 ZPO). Das ist vorliegend nicht der Fall, was sogleich zu zeigen sein wird. 

- 6 - 

Da im jetzigen Zeitpunkt bereits die Beschwerde als solche entschieden wird, ist 

das Gesuch um aufschiebende Wirkung ohnehin gegenstandslos geworden.  

2. Bei den vorinstanzlichen Akten liegt ein sog. Bodenrechtsgesuch, welches 

offensichtlich durch das Betreibungsamt Rüti am 17. Oktober 2014 beim Amt für 

Landschaft und Natur, Abteilung Landwirtschaft, eingereicht worden war (act. 

6/1). Aus diesem Gesuch ergibt sich, dass Kat.-Nr. … nicht dem BGBB unterstellt 

war, was vom Grundbuchamt F._____ bestätigt wurde (act. 6/1 Blatt 2 unten). In 

der Folge erliess das Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Landwirtschaft, am 

21. Oktober 2014 folgende Verfügung (act. 6/2): "Gestützt auf Art. 2 in Verbin-

dung mit Art. 6 BGBB wird festgestellt, dass das oben genannte Grundstück den 

Bestimmungen des BGBB nicht untersteht. Eine allfällige Anmerkung «Dem 

BGBB unterstelltes Grundstück» kann gelöscht werden. Die Anmerkung «dem 

BGBB nicht unterstellt» ist einzutragen". Diese Verfügung ist gemäss Ziff. IV des 

Dispositivs sofort rechtskräftig und sie wurde der Eigentümerschaft, dem Grund-

buchamt F._____ und der Baudirektion mitgeteilt (act. 6/2, Dispositiv-Ziff. V). Das 

Betreibungsamt veranlasste in der Folge die Grundbuchanmeldung (act. 6/3). Die 

Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass das Betreibungsamt rechtsgeschäftlich 

tätig geworden ist. Das wird von der Beschwerdeführerin beanstandet, die von ei-

ner Verfügung des Amtes ausgeht, nur schon deshalb, weil sie damit um ihr Be-

schwerderecht gebracht werde.  

3. Gemäss Art. 17 SchKG ist die Beschwerde auf Verfügungen, Rechtsver-

zögerung und Rechtsverweigerung beschränkt. Eine Verfügung ist nicht nur ein 

formeller amtlicher Erlass, sondern jede amtliche Massregel, soweit sie einseitig 

kraft Amtsgewalt und mit Wirkung nach aussen erlassen wird (Isaak Meier, Das 

Verwaltungsverfahren vor den Schuldbetreibungs- und Konkursbehörden, Zürich 

2002, S. 73, m.w.H.). Fest steht, dass rechtsgeschäftliches Handeln nicht als Ver-

fügung anfechtbar ist (BSK SchKG I-Cometta/Möckli, N. 22 zu Art. 17; BGE 108 

III 1 E. 2 betreffend den Abschluss zweier Dienstbarkeitsverträge; BGer 5A_142/ 

2008 E. 4).  

Die Veranlassung der Feststellung der Unterstellung bzw. Nichtunterstellung 

unter das BGBB ist weder eine Verfügung noch rechtsgeschäftliches Handeln. 

- 7 - 

Hingegen ist daran zu erinnern, dass das Betreibungsamt gesetzlich verpflichtet 

ist, die Steigerungsbedingungen so einzurichten, dass sich ein möglichst günsti-

ges Ergebnis erwarten lässt (Art. 134 Abs. 1 SchKG). Das bedeutet, dass sie ent-

scheidende Informationen zum Grundstück enthalten müssen, um potentiellen 

Käufern ein detailliertes Bild vom zu veräussernden Objekt zu geben (KuKo 

SchKG-Bernheim/Känzig [2. Aufl. 2014], N. 1 zu Art. 134). Die Frage, ob ein 

Grundstück dem stark regulierten bäuerlichen Bodenrecht untersteht oder ob es 

frei handelbar ist, ist im Hinblick auf einen Grundstückerwerb eine zentrale Frage. 

Ausserdem unterscheiden sich die Modalitäten der Steigerung, wenn es ein dem 

BGBB unterstelltes Grundstück zu veräussern gilt (vgl. z.B. Art. 67 Abs. 1 BGBB, 

wonach der Ersteigerer die Bewilligung vorlegen oder die Kosten für eine neue 

Versteigerung hinterlegen muss).  

Normalerweise verschafft der Grundbuchauszug Klarheit über die Unterstel-

lung bzw. Nichtunterstellung unter das BGBB. Im vorliegenden Fall fehlte eine be-

zügliche Anmerkung. Das Betreibungsamt hatte deshalb dafür besorgt zu sein, 

dass Klarheit geschaffen wird, auch wenn die Erhältlichmachung dieser Informati-

on mangels bereits im Grundbuch eingetragener Anmerkung kompliziert war. 

Letztlich ist es allerdings dabei geblieben, dass eine verbindliche Auskunft in einer 

vor der Versteigerung zu klärenden Frage beschafft werden musste. In der Litera-

tur wird denn auch darauf hingewiesen, dass das Betreibungsamt bei Unklarheit, 

ob es sich um ein landwirtschaftliches Grundstück handle, um Erlass einer ent-

sprechenden Feststellungsverfügung ersuchen müsse (VZG-Komm-Kuhn, N. 13 

zu Art. 45). Dass es sich lediglich um Informationsbeschaffung gehandelt hat, 

spricht gegen die Qualifikation als Rechtsgeschäft; es gab in der vorliegenden Si-

tuation denn auch nichts zu verhandeln und nichts zu vereinbaren, sondern das 

Betreibungsamt hat lediglich den Anstoss zur Feststellung einer Tatsache gege-

ben, auf deren Vorliegen bzw. Nichtvorliegen es keinen Einfluss nehmen konnte 

und musste. Auch das spricht deutlich gegen das Vorliegen eines Vertrages. Er-

hältlich gemacht wurde lediglich eine Information, ohne dass das Betreibungsamt 

dabei selber etwas angeordnet hätte. Gleich wie das Einholen eines Grundbuch-

auszuges nicht anfechtbar ist, kann auch gegen die Beschaffung eines vervoll-

ständigten Grundbuchauszuges (Art. 99 Abs. 1 VZG) nicht erfolgreich Beschwer-

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de geführt werden, weil die Informationsbeschaffung bei Dritten im Hinblick auf 

eine Versteigerung keiner verfahrensrechtlichen Korrektur zugänglich ist (BGE 

138 III 265 E. 3.2).  

Letztlich ist nicht nur die Veranlassung der Feststellung, sondern auch die 

Anmeldung des Betreibungsamtes zur Eintragung ins Grundbuch ein Teil der In-

formationsbeschaffung, weil Anmerkungen aus dem Grundbuch ersichtlich sein 

müssen. Dabei ist davon auszugehen, dass das Grundbuchamt die Feststellung 

auf Grund von Art. 53 Abs. 2 lit. a GBV ohnehin und von Amtes wegen eingetra-

gen hätte, nachdem dem Grundbuchamt der Erlass der Feststellungsverfügung 

vom Amt für Landschaft und Natur mitgeteilt worden war (Dispositiv-Ziff. V der 

Verfügung vom 21. Oktober 2014; act. 6/2 S. 2).  

Betrachtet man richtigerweise den hier zu beurteilenden Vorgang insgesamt 

als Informationsbeschaffung und der Einholung eines Grundbuchauszuges ver-

gleichbar (Art. 99 VZG), so hatte das Betreibungsamt auch keinen Anlass, den 

Beschwerdeführerinnen Gelegenheit zur Wahrung des rechtlichen Gehörs zu ge-

ben. Wer in das verwaltungsrechtliche Feststellungsverfahren einbezogen werden 

musste, kann im Rahmen des betreibungsrechtlichen Beschwerdeverfahrens 

nicht geklärt werden. Dass der Beschwerdeführerin die Feststellungsverfügung 

zur Kenntnis gebracht wurde, ergibt sich im Übrigen aus Dispositiv-Ziff. V. der 

Verfügung vom 21. Oktober 2014 (act. 6/2 S. 2).  

4. Die Beschwerdeführerin rügt, dass ein von ihr angebotener Zeuge, der 

über ihr Nutzungsänderungsprojekt hätte Auskunft geben können, von der Vor-

instanz nicht einvernommen worden sei (act. 21 S. 3). Dazu hatte die Vorinstanz 

keinen Anlass. Das Betreibungsamt hatte – wie erwähnt – die von der zuständi-

gen Behörde zu treffende Feststellung betreffend Unterstellung/Nichtunterstellung 

unter das BGBB lediglich beschaffen müssen. Bezüglich der Feststellung als sol-

cher und dem bezüglichen Verwaltungsverfahren hatte es keinerlei Kompetenzen.  

 5. Aus diesen Gründen ergibt sich, dass die Beschaffung der Information 

über die Unterstellung bzw. Nichtunterstellung unter das BGBB gemäss Art. 17 

SchKG nicht anfechtbar ist, so dass die Vorinstanz zu Recht auf die bei ihr erho-

- 9 - 

bene Beschwerde nicht eingetreten ist (act. 20 S. 5). Wird dieser Entscheid von 

der Kammer geschützt, ist die vorliegende Beschwerde abzuweisen.  

IV. 

Für SchK-Beschwerden dürfen bei kantonalen Instanzen gemäss Art. 20a Abs. 

Ziff. 5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG keine Kosten erhoben wer-

den. Unabhängig von Obsiegen und Unterliegen ist keine Parteientschädigung 

zuzusprechen (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG).  

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegner unter Bei-

lage von act. 21, und – unter Beilage der erstinstanzlichen Akten – an das 

Bezirksgericht Hinwil als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und 

Konkurssachen sowie an das Betreibungsamt Rüti, je gegen Empfangs-

schein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 

113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des 

Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

Prof. Dr. I. Jent-Sørensen 
 
versandt am: 
23. März 2015 
 
 

	Urteil vom 19. März 2015
	Erwägungen:
	I.
	1. Im Rahmen der Grundpfandbetreibungen Nr. … und Nr. … gegen die Schuldnerin, Pfandeigentümerin und Beschwerdeführerin verlangte das Betreibungsamt Rüti am 17. Oktober 2014 beim Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich die Feststellung, dass ...
	2. Die Kammer hatte in der vorliegenden Angelegenheit bereits eine Beschwerde im Verfahren PS140273 zu behandeln, nämlich über ein durch die Vorinstanz abgewiesenes Gesuch um aufschiebende Wirkung (act. 15). Weil die auf den 9. Dezember 2014 angeset...
	3. Die Vorinstanz hat inzwischen in der Sache – Anmerkung der Nichtunterstellung unter das BGBB – entschieden. Mit Beschluss vom 20. Januar 2015 trat sie auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin nicht ein (act. 20 S. 5). Sie begründete dies damit, d...
	4. Mit Eingabe vom 9. Februar 2015 (Poststempel 11. Februar 2015) beschwerte sich die Beschwerdeführerin über den Beschluss der Vorinstanz vom 20. Januar 2015 rechtzeitig bei der Kammer (act. 18, 20) und stellte folgende Begehren:
	"•  Der Beschluss CB140020-E/U01 vom 20. Januar 2015 der unteren AB (Bezirksgericht Hinwil) sei aufzuheben und diese sei anzuweisen, auf unsere Beschwerde einzutreten.
	•  Sofern diese Rückweisung unterbleibt, soll die obere AB im Sinne unserer Begehren entscheiden.
	•  Das Betreibungsamt Rüti und das Grundbuchamt F._____ seien zu verpflichten, den ganzen Vorgang bezüglich der Grundbuchanmeldung vom 31.10.2014 offenzulegen und der A._____ AG zusammen mit einer Rechtsmittelbelehrung mitzuteilen.
	•  Die erfolgte Anmeldung im Grundbuch sei vom Betreibungsamt zurückzuziehen bzw. der Eintrag sei zu löschen oder es sei dessen Nichtigkeit festzustellen.
	•  Der Verbleib der Liegenschaften unter dem BGBB sei in den Steigerungsbedingungen und im Beschrieb der Liegenschaften festzuhalten bzw. die bisherigen Steigerungsbedingungen und der Beschrieb der Liegenschaften seien aufzuheben und durch neue zu ers...
	•  Wir beantragen weiterhin aufschiebende Wirkung".
	Da sich die Beschwerde sofort als unbegründet erweist, ist keine Beschwerdeantwort einzuholen (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 84 GOG sowie Art. 322 Abs. 1 ZPO). Die Sache ist spruchreif.
	II.
	1. Zum prozessualen Gesuch um aufschiebende Wirkung führt die Beschwerdeführerin aus, dass die vorliegenden Probleme vor einer allfälligen Versteigerung bereinigt werden müssten. Käme es vorher zu einer Verwertung, wäre ein grosser Schaden für alle B...
	2. Die Beschwerdeführerin macht in der Sache Folgendes geltend (act. 21 S. 2): Das Betreibungsamt sei nicht befugt, einschneidende Massnahmen zu ergreifen, die sich der Grundeigentümer später anrechnen lassen müsse; das falle nicht unter Art. 6 VZG. ...
	3. Die Beschwerdegegner hatten sich vor Vorinstanz auf den Standpunkt gestellt, dass es keine anfechtbare Verfügung gebe; die in Frage stehende rechtsgeschäftliche Handlung sei im Rahmen der Liegenschaftenverwaltung vorgenommen worden, für die das Am...
	III.
	1. Dem Gesuch um aufschiebende Wirkung kann auf Grund des Entscheides, den die Vorinstanz erlassen hat, nicht stattgegeben werden. Mit der aufschiebenden Wirkung kann bewirkt werden, dass bei Rechtsmitteln ohne aufschiebende Wirkung (für die SchK-Bes...
	Für einen Aufschub der Versteigerung fehlt es vor allem daran, dass nicht behauptet wird und nicht ersichtlich ist, dass derzeit eine neue Steigerung angesetzt worden wäre. Ausserdem braucht es sowohl für vorsorglichen Massnahmen als auch für die auf...
	2. Bei den vorinstanzlichen Akten liegt ein sog. Bodenrechtsgesuch, welches offensichtlich durch das Betreibungsamt Rüti am 17. Oktober 2014 beim Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Landwirtschaft, eingereicht worden war (act. 6/1). Aus diesem Ges...
	3. Gemäss Art. 17 SchKG ist die Beschwerde auf Verfügungen, Rechtsverzögerung und Rechtsverweigerung beschränkt. Eine Verfügung ist nicht nur ein formeller amtlicher Erlass, sondern jede amtliche Massregel, soweit sie einseitig kraft Amtsgewalt und mi...
	Die Veranlassung der Feststellung der Unterstellung bzw. Nichtunterstellung unter das BGBB ist weder eine Verfügung noch rechtsgeschäftliches Handeln. Hingegen ist daran zu erinnern, dass das Betreibungsamt gesetzlich verpflichtet ist, die Steigerungs...
	Normalerweise verschafft der Grundbuchauszug Klarheit über die Unterstellung bzw. Nichtunterstellung unter das BGBB. Im vorliegenden Fall fehlte eine bezügliche Anmerkung. Das Betreibungsamt hatte deshalb dafür besorgt zu sein, dass Klarheit geschaffe...
	Letztlich ist nicht nur die Veranlassung der Feststellung, sondern auch die Anmeldung des Betreibungsamtes zur Eintragung ins Grundbuch ein Teil der Informationsbeschaffung, weil Anmerkungen aus dem Grundbuch ersichtlich sein müssen. Dabei ist davon a...
	Betrachtet man richtigerweise den hier zu beurteilenden Vorgang insgesamt als Informationsbeschaffung und der Einholung eines Grundbuchauszuges vergleichbar (Art. 99 VZG), so hatte das Betreibungsamt auch keinen Anlass, den Beschwerdeführerinnen Geleg...
	4. Die Beschwerdeführerin rügt, dass ein von ihr angebotener Zeuge, der über ihr Nutzungsänderungsprojekt hätte Auskunft geben können, von der Vorinstanz nicht einvernommen worden sei (act. 21 S. 3). Dazu hatte die Vorinstanz keinen Anlass. Das Betr...
	5. Aus diesen Gründen ergibt sich, dass die Beschaffung der Information über die Unterstellung bzw. Nichtunterstellung unter das BGBB gemäss Art. 17 SchKG nicht anfechtbar ist, so dass die Vorinstanz zu Recht auf die bei ihr erhobene Beschwerde nicht...
	IV.
	Für SchK-Beschwerden dürfen bei kantonalen Instanzen gemäss Art. 20a Abs. Ziff. 5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG keine Kosten erhoben werden. Unabhängig von Obsiegen und Unterliegen ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 62 Abs. ...
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegner unter Beilage von act. 21, und – unter Beilage der erstinstanzlichen Akten – an das Bezirksgericht Hinwil als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen sowie an ...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...