# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5abccc3b-d4c7-50a6-ad26-371327817753
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-07-01
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 01.07.2020 V 2020 14
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2020-14_2020-07-01.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub, Dr. iur. Matthias Suter
lic. iur. Ivo Klingler und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiber: lic. iur. Peter Kottmann

U R T E I L  vom 1. Juli 2020 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________ GmbH
Beschwerdeführerin

gegen

Gemeinderat Baar
Beschwerdegegner 

betreffend

Vergaberecht (Zuschlag)

V 2020 14

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Urteil V 2020 14

A. Im Amtsblatt vom 6. Dezember 2019 schrieb die Abteilung Planung/Bau der 
Einwohnergemeinde Baar die Arbeitsgattung BKP 293 Elektroingenieur im 
Zusammenhang mit der Erweiterung der Schule Sternmatt 1, Baar, in einem offenen 
Verfahren zur Vergabe aus. Gemäss dem Offertöffnungsprotokoll vom 3. Februar 2020 
gingen insgesamt 19 Angebote ein. Das preislich günstigste Angebot war mit Fr. 
236'509.20 inkl. MWST jenes der A.________ GmbH. Der höchste angebotene Preis 
betrug Fr. 548'462.– inkl. MWST. Mit Verfügung vom 24. März 2020 erteilte der 
Gemeinderat Baar der B.________ AG den Zuschlag zum Preis von Fr. 289'166.– inkl. 
MWST (Rang 6 bezüglich Preis). Die B.________ AG hatte von maximal 100 Punkten 
total 83,3 Punkte erhalten, die A.________ GmbH 81,2 Punkte, womit Letztere auf dem 
zweiten Platz landete. 

B. Gegen diese Verfügung reichte die A.________ GmbH am 2. April 2020 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein und verlangte den Einsatz einer praxisüblichen 
Wertungsskala beim Kriterium Preis für alle Anbieter sowie eine Neubeurteilung der 
Auftragsanalyse durch eine neutrale Person mit einer objektiven Punktevergabe. Zur 
Beschwerdebegründung wurde vorgebracht, es sei anzunehmen, dass beim 
Zuschlagskriterium Preis (Gewichtung 50 %) die Wertungsskala durch eine 
Punkteverteilung linear vom maximalen bis zum minimalen Preisangebot definiert worden 
sei. Bei Angeboten, bei welchen der teuerste Anbieter die 150 oder 200 % des tiefsten 
Angebots überschreite, werde die 0-Punkt-Limite definiert. Bei dieser Methode wäre die 
Beschwerdeführerin punktemässig auf einen höheren Abstand gekommen und würde auf 
dem ersten Platz stehen. Auch beim Zuschlagskriterium Auftragsanalyse (Gewichtung 30 
%) sei keine Wertskala hinzugefügt worden. C.________ von der Abteilung Planung/Bau 
der Einwohnergemeinde Baar habe anlässlich eines Telefongesprächs ausgeführt, die 
Beschwerdeführerin sei nicht so hoch bewertet worden, weil sie scheinbar nicht auf alle 
Fragen eingegangen sei. Dem Anbieter sei jedoch die Methodik der Beantwortung der 
Fragen offengelassen worden. Die Beschwerdeführerin habe eine konzeptionelle Methodik 
gewählt und dabei in der Auftragsanalyse alle Themen gemäss den Zuschlagskriterien 
beantwortet und beschrieben. Die Bewertung sei nicht rein objektiv geführt worden, und 
die Fragen dazu seien unpräzise gewesen. Eine transparente, sachliche, offene 
Bewertung fehle. 

C. Mit Verfügung vom 3. April 2020 wurde der Beschwerde vorläufig und vorsorglich 
aufschiebende Wirkung erteilt.

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Urteil V 2020 14

D. Mit Vernehmlassung vom 14. April 2020 (Eingang beim Verwaltungsgericht am 
17. April 2020) stellte der Gemeinderat Baar folgende Anträge:

"1. Die Beschwerde vom 2. April 2020 sei abzuweisen und es sei die Rechtmässigkeit 
der Zuschlagsverfügung vom 24. März 2020 zu bestätigen.

2. Es sei die vorläufig und vorsorglich erteilte aufschiebende Wirkung der 
Beschwerde aufzuheben und der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zu 
erteilen.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der 
Beschwerdeführerin."

Der Gemeinderat Baar führte aus, die Beurteilung und Bewertung sei nach den folgenden 
Zuschlagskriterien erfolgt: Schlüsselperson Projektleiter Elektroingenieur 20 %, 
Auftragsanalyse 30 % und Preis 50 %. Die Ausschreibung habe transparent die 
Zuschlagskriterien und deren Gewichtung enthalten. Die Bewertung sei aufgrund der 
definierten Zuschlagskriterien und einer gerechtfertigten, auf alle Anbieter gleich 
angewendeten Bewertungssystematik erfolgt. Allfällige Vorbehalte gegen die definierten 
Zuschlagskriterien mit Gewichtung hätte die Beschwerdeführerin direkt auf die 
Ausschreibung hin rügen müssen. Aufgrund der preislich günstigsten Honorarofferte habe 
die Beschwerdeführerin beim Zuschlagskriterium Preis die volle Punktzahl von 50 Punkten 
erhalten, während die Zuschlagsempfängerin hier 44 Punkte erhalten habe. Bei der 
Bewertung der Schlüsselperson / Referenzen habe die Beschwerdeführerin 0,1 Punkte 
weniger (18,2 Punkte) als die Zuschlagsempfängerin (18,3 Punkte) erhalten. Die 
massgebliche Differenz bei der Beurteilung und Bewertung der Beschwerdeführerin und 
der Zuschlagsempfängerin im Hinblick auf den Zuschlag gemäss Zuschlagskriterien habe 
beim Zuschlagskriterium Auftragsanalyse (21 Punkte Zuschlagsempfängerin, 13 Punkte 
Beschwerdeführerin) gelegen. 

Hinsichtlich des Zuschlagskriteriums Preis sei eine lineare Beurteilung erfolgt. Die 
Punkteberechnung des Eingabepreises (Offertsumme) basiere auf der praxisüblichen 
Annahme, dass das preislich günstigste Angebot die maximale Punktezahl und das 
Doppelte der günstigsten Offerte die halbe Punktzahl habe. Die Berechnung der Punktzahl 
sei entsprechend gerechtfertigt und mathematisch korrekt gewesen. 

Im Rahmen der Auftragsanalyse sei von den Anbietern verlangt worden, auf vier 
Themenbereiche einzugehen. Fakt sei, dass die Beschwerdeführerin in ihrer 

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Urteil V 2020 14

Auftragsanalyse auf diese Themenbereiche teils gar nicht und teils nur summarisch 
eingegangen sei. Die Auftragsanalyse der Zuschlagsempfängerin erweise sich als 
massgeblich fundierter und solider als die Auftragsanalyse der Beschwerdeführerin. 

E. In ihrer Replik vom 14. Mai 2020 machte die Beschwerdeführerin geltend, durch die 
gewählte lineare Abstufung der Punktevergabe würde sie zu Unrecht benachteiligt. Der 
Preis sei als wichtigstes Zuschlagskriterium definiert worden. Es müsse daher davon 
ausgegangen werden, dass mit diesem Kriterium nicht nur die stärkste Punktevergabe, 
sondern auch die stärksten Punkteabzüge einhergingen. Die Gewichtung des Kriteriums 
sei mathematisch abgeschwächt worden und führe zu Vorteilen für Nächstplatzierte. Die 
Abstufung für ein doppelt so hohes Angebot auf nur die Hälfte der Punktzahl 25 anstatt auf 
0 sei willkürlich. So würde ein Angebot, das über 2,5-mal teurer sei, immer noch über 
10 Punkte erhalten, notabene beim stärksten und wichtigsten Zuschlagskriterium gemäss 
Ausschreibung. Die Beschwerdeführerin fordere daher eine Vergabe der Punkte nach 
üblicher Praxis. 

Die Beschwerdeführerin äusserte sich in ihrer Replik auch noch einmal zur Bewertung der 
Auftragsanalyse. Auf diese Ausführungen ist – soweit erforderlich – in den Erwägungen 
einzugehen.

F. Am 4. Juni 2020 (Datum des Poststempels) duplizierte der Gemeinderat Baar. Er 
brachte vor, die Punkteberechnung beim Zuschlagskriterium Preis werde bei der 
Einwohnergemeinde Baar seit dem Jahr 2007 mit der im Berechnungsformular 
hinterlegten Formel berechnet. Dabei habe die günstigste Offerte die maximale 
Punktezahl entsprechend dem Gewichtungsfaktor und das Doppelte der günstigsten 
Offerte die halbe Punktezahl. Es handle sich um eine einfach und klar nachvollziehbare 
Formel. Es gebe eine Vielzahl von Möglichkeiten zur punktemässigen Bewertung der 
offerierten Preise. So habe das Bundesgericht im Zusammenhang mit dem Preiskriterium 
verschiedene Bewertungsformeln als zulässig erachtet, sofern dem Preis mit der 
Gewichtung im Ergebnis genügend Bedeutung zukomme. Gemäss bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung sei zudem bei der Beurteilung der Frage, ob das Zuschlagskriterium 
Preis gemäss der ihm zugeschriebenen Gewichtung berücksichtigt worden sei, die 
konkrete Punktezuteilung in ein Verhältnis zu den Punktezuteilungen bei den übrigen 
Kriterien zu setzen. Das Bundesgericht stelle weiter ausdrücklich fest, dass die 
Ausgestaltung einer Preiskurve in das weite Ermessen der Vergabebehörde falle. Mit der 
von der Gemeinde Baar praxisgemäss verwendeten Methode werde im vorliegenden Fall 

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Urteil V 2020 14

sichergestellt, dass die (hier gleich hoch gewichteten) weichen Kriterien (hier die Kriterien 
Auftragsanalyse mit 30 % und Referenzen mit 20 %) ihre Bedeutung auch bei relativ 
geringen Preisunterschieden nicht einbüssten. Der geringe Preisunterschied von Fr. 
52'657.– zwischen der Zuschlagsempfängerin und der Beschwerdeführerin (bei einer 
Preisspanne der offerierten Honorare von Fr. 311'952.–) sei daher mit 6 Punkten 
Preisunterschied in Kumulation mit der hohen Gewichtung des Preises von 50 % im 
Verhältnis zu den übrigen Zuschlagskriterien angemessen berücksichtigt. Dies vor dem 
Hintergrund, dass es sich um einen komplexen Vergabegegenstand handle mit Einbezug 
bestehender und denkmalgeschützter Bausubstanz und dass im Bereich von 
Planerleistungen für die Beurteilung der Angebote neben dem Preis für die angebotenen 
Leistungen auch qualitative Kriterien eine bedeutende Rolle spielten. Gemäss gängiger 
Praxis hätte der Preis bei dieser Vergabe auch tiefer, im Bereich zwischen 20 bis 30 %, 
gewichtet werden können. Zu bemerken bleibe, dass auch bei Verwendung der hier nicht 
massgeblichen Zürcher Methode gerundet beim Preis 42 Punkte für die 
Zuschlagsempfängerin resultierten. Damit wäre die Zuschlagsempfängerin im 
Gesamtergebnis noch immer um 0,1 Punkte besser bewertet als die Beschwerdeführerin. 
Wäre im Übrigen der Preis nur mit 30 % gewichtet worden (was bei dieser Vergabe 
zulässig gewesen wäre), so wäre der Preisunterschied zwischen der Beschwerdeführerin 
und der Zuschlagsempfängerin bei Verwendung der Zürcher Methode nur 5 Punkte 
ausgefallen (somit weniger als die 6 Punkte). Die Preisgewichtung und Bewertung 
erwiesen sich somit auf die konkrete Beschaffung und die offerierten Preise sachgerecht. 
Das Bundesgericht habe wiederholt auch Preiskurven als noch zulässig bezeichnet, die 
ähnlich flach verliefen wie die vorliegende, wenn dem Preis ein massgebliches Gewicht 
zukomme.

Auch der Gemeinderat Baar äusserte sich in seiner Duplik noch einmal zur Bewertung der 
Auftragsanalyse. Auf diese Ausführungen ist – soweit erforderlich – in den Erwägungen 
einzugehen.

G. Die Beschwerdeführerin reichte am 11. Juni 2020 eine weitere Stellungnahme ein. 
Auf die Ausführungen darin ist – soweit erforderlich – in den Erwägungen einzugehen.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

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1.
1.1 Gemäss § 6 Abs. 1 lit. a des Submissionsgesetzes (SubG; BGS 721.51) beurteilt 
das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen von Auftraggeberinnen und 
Auftraggebern gemäss Art. 15 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche 
Beschaffungswesen (IVöB; BGS 721.52). Der Entscheid über den Zuschlag gilt gemäss 
Art. 15 Abs. 1bis lit. e IVöB als selbständig anfechtbare Verfügung. Die Beschwerde wurde 
fristgerecht eingereicht. Sie erfüllt die übrigen formellen Voraussetzungen, weshalb sie 
vom Gericht zu prüfen ist. Die Beschwerdeführerin hat bei einer Gutheissung der 
Beschwerde realistische Chancen, mit ihrem eigenen Angebot zum Zuge zu kommen. 
Allenfalls hat sie auch die Möglichkeit, eine Wiederholung des Zuschlagsverfahrens zu 
erreichen. Ihre Beschwerdeberechtigung ist offensichtlich gegeben und wird von der 
Vergabebehörde auch nicht bestritten.

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

Festzuhalten ist weiter, dass sich die Zuschlagsempfängerin trotz Beiladung nicht am 
Verfahren beteiligt hat, weshalb sie nicht mehr als Partei gilt.

1.2 Bei der Beurteilung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien steht der Verga-
bebehörde ein erheblicher Ermessensspielraum zu. In dieses Ermessen greift das 
Verwaltungsgericht, dem keine Überprüfung der Angemessenheit des Entscheids zusteht 
(Art. 16 Abs. 2 IVöB), nicht ein. Zu prüfen sind dagegen eine allfällige Überschreitung oder 
ein Missbrauch des Ermessens sowie eine unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhaltes (Art. 16 Abs. 1 IVöB).

2. Die Beschwerdeführerin bemängelt eine fehlende Transparenz der 
Ausschreibung, ohne dies jedoch näher zu begründen. Sollte die Beschwerdeführerin 
damit eine ungenügende Bekanntgabe der Zuschlagskriterien meinen, ist Folgendes zu 
erwägen:

Gemäss Art. 11 lit. a IVöB sind bei der Vergabe von Aufträgen unter anderem die Grund-
sätze der Nichtdiskriminierung und Gleichbehandlung der Anbieterinnen und Anbieter zu 
beachten. Nach Art. 13 lit. f IVöB haben die kantonalen Ausführungsbestimmungen die 
geeigneten Zuschlagskriterien, die den Zuschlag an das wirtschaftlich günstigste Angebot 

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sicherstellen, zu gewährleisten. Entsprechend diesen Vorgaben hat der Kanton Zug in 
§ 12 lit. m der Submissionsverordnung (SubV; BGS 721.53) bestimmt, dass die 
Ausschreibung bzw. zumindest die Ausschreibungsunterlagen die Angaben betreffend 
Zuschlagskriterien und deren Gewichtung enthalten müssen. Mit diesen Bestimmungen 
wird die Transparenz des Vergabeverfahrens sichergestellt. Die Transparenz des 
Vergabeverfahrens ist eine der wesentlichsten Voraussetzungen dafür, dass eine 
glaubwürdige gerichtliche Überprüfung des Zuschlagsentscheides und dabei der 
Grundsatz der Gleichbehandlung aller Anbieter überhaupt umgesetzt werden können. Es 
gilt deshalb grundsätzlich festzuhalten, dass die Notwendigkeit der vorgängigen 
Bekanntgabe aller für die Zuschlagserteilung massgeblichen Gesichtspunkte, also der 
einzelnen Zuschlagskriterien, der allfälligen Subkriterien und der Gewichtung aller Kriterien 
im Lichte des Transparenzprinzips zwingend ist und unabhängig vom gewählten 
Vergabeverfahren besteht (vgl. hierzu Galli/Moser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen 
Beschaffungsrechts, 3. Aufl. 2013, Rz. 956). Das Bundesgericht verlangt, dass die 
Zuschlagskriterien nach prozentualer Gewichtung oder zumindest nach der Rangfolge 
genannt werden (Urteil BGer 2C_549/2011 vom 27. März 2012 E. 2.4). Im vorliegenden 
Fall hat die Gemeinde Baar diese Anforderungen erfüllt, indem sie die Zuschlagskriterien 
samt prozentualer Gewichtung in der Ausschreibung bekannt gegeben hat. Die 
Ausschreibung als solche ist somit nicht zu beanstanden. Rügen gegen die Ausschreibung 
hätte die Beschwerdeführerin im Übrigen umgehend vorbringen müssen, was sie jedoch 
unterlassen hat.

3. Streitig ist im vorliegenden Verfahren insbesondere die Handhabung des 
Zuschlagskriteriums Preis bzw. die Ausgestaltung der Preiskurve. Es ist wohl davon 
auszugehen, dass die Beschwerdeführerin mit der von ihr geltend gemachten fehlenden 
Transparenz meint, durch die vom Gemeinderat Baar vorgenommene Umrechnung des 
Preises in Punkte habe ein intransparentes Verfahren stattgefunden, in welchem die 
Bewerber nicht gleichbehandelt worden seien.

3.1 Der Angebotspreis bildete mit einer Gewichtung von 50 % das Hauptkriterium für 
den Zuschlag; die übrigen Kriterien "Auftragsanalyse" und "Schlüsselperson Projektleiter 
Elektroingenieur" wurden mit 30 bzw. 20 % gewichtet. Die Vergabestelle wendete ein 
lineares Preisbewertungsmodell an, was grundsätzlich korrekt erscheint (Claudia 
Schneider Heusi, Vergaberecht in a nutshell, 2. Aufl. 2018, S. 120 f.). Bezüglich der 
Punkteberechnung des Eingabepreises (Offertsumme) erhielt das preislich günstigste 
Angebot die maximale Punktzahl und das Doppelte der günstigsten Offerte die halbe 

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Punktzahl. Aufgrund der preislich günstigsten Honorarofferte von Fr. 236'509.20 erhielt die 
Beschwerdeführerin beim Zuschlagskriterium Preis die volle und damit höchste Punktzahl 
von 50 Punkten zugesprochen, während die Zuschlagsempfängerin gemäss der linearen 
Skala mit ihrem um Fr. 52'656.80 teureren, sechstbesten Angebot von Fr. 289'166.– 44 
Punkte erhielt (und das teuerste Preisangebot in Höhe von Fr. 548'462.– noch 17 Punkte).

3.2 Die konkrete Ausgestaltung der Preiskurve fällt in das (weite) Ermessen der 
Vergabebehörde (vgl. Urteile BGer 2P.111/2003 vom 21. Januar 2004 E. 3.3 und 
2P.172/2002 vom 10. März 2003 E. 3.2). Zu beachten ist jedoch, dass, je nachdem, wie 
hoch die Bewertungsabzüge für höhere Angebotspreise im Verhältnis zum billigsten 
erfolgen, das Zuschlagskriterium "Preis" im Evaluationsprozess eine grössere oder 
kleinere Rolle spielt, mithin die Gewichtung des Preises durch die Art, wie diese Abzüge 
vorgenommen werden, u.U. wiederum verändert wird (siehe dazu 
Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 884). In diesem Zusammenhang ist auf die 
folgenden zutreffenden Erwägungen des Kantonsgerichts Basel-Landschaft in seinem 
Entscheid BLKGE 2006 II Nr. 45 E. 7b und 7c hinzuweisen: "Wie eine Bewertungsskala 
hinsichtlich der Angebotspreise festzulegen ist, lässt sich nicht in allgemeiner Weise 
bestimmen, sondern hängt stark von den Umständen des Einzelfalles ab. Immerhin muss 
die in den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegebene Gewichtung des 
Zuschlagskriteriums 'Preis' in der Bewertung derart zum Ausdruck kommen, dass das im 
Voraus bekannt gegebene Gewicht tatsächlich zum Tragen kommt. Mit anderen Worten 
muss die für das Preiskriterium gewählte Bandbreite der Bewertung realistisch sein. Die 
Gewichtung des Preiskriteriums darf eine gewisse Mindestgrenze nicht unterschreiten, 
wenn der Begriff des wirtschaftlich günstigsten Angebots nicht seines Gehalts entleert 
werden soll. Das Bundesgericht hat diese Untergrenze in BGE 129 I 313 ff. bei 20 % 
festgelegt. Diese Grenze gilt selbst bei einem komplexen Dienstleistungsvertrag. Die 
Rechtsprechung hat die Grundsätze zur Bewertung des Preiskriteriums dahingehend 
konkretisiert, dass die Bewertung oder Benotung des Preiskriteriums die tatsächlich in 
Frage kommende Bandbreite möglicher Werte zu berücksichtigen hat (sog. "realistische 
Preiskurve"; vgl. Entscheid des Verwaltungsgerichts Zürich VB 2003.00469 vom 21. April 
2004 E. 2.2 und 2.5). Die Bandbreite für das Preiskriterium muss mit anderen Worten 
realistisch sein (Beat Denzler, Bewertung der Angebotspreise, Baurecht, Sonderheft 
Vergaberecht 2004, S. 22). Das Bundesgericht hat hierzu ausserdem in BGE 129 I 313 ff. 
(Pra 2004 Nr. 64) ausgeführt, dass das wirkliche Gewicht des Preiskriteriums beim 
Zuschlag nicht abgeschwächt werden dürfe (Pra 2004 Nr. 64 E. 9.3). Im vom 
Bundesgericht zu beurteilenden Fall erhielt das teuerste Angebot im Vergleich zum 

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billigsten immer noch eine beachtliche Punktzahl. Angesichts der Tatsache, dass das 
Preiskriterium in der Bewertung nur mit 20 % gewichtet wurde, bewirke diese Nivellierung, 
so das Bundesgericht, dass es gegenüber anderen Kriterien noch weiter in den 
Hintergrund rücke. Das Zusammenwirken zwischen der sehr tiefen Gewichtung (20 %) 
sowie der flachen Preiskurve bewirke ein unannehmbares Ergebnis (Pra 2004 Nr. 64 E. 
9.3). In einem ähnlichen Sinn hat das Verwaltungsgericht Aargau entschieden, dass die 
Vergabebehörde der tatsächlich entstandenen Preisspanne angemessen Rechnung 
tragen müsse. Werde indes die Preiskurve so flach gelegt, dass beim Preis die Vergabe 
von weniger als der Hälfte der Punkte nur theoretisch in Betracht kommen könne, so 
werde die Gewichtung des Preises im Verhältnis zu den übrigen Kriterien gegenüber der 
publizierten Ausschreibung verschoben, was zur Aufhebung des Zuschlags führen müsse 
(AGVE 2004 S. 232)." Das Kantonsgericht Basel-Landschaft hielt im konkreten Fall fest, 
dass, nachdem sich vorliegend die Preisofferten im Rahmen von ca. 45 % über der 
billigsten Offerte bewegten, eine Preiskurve, die erst bei 100 % über der billigsten Offerte 
0 Punkte ergebe, als Verletzung des Transparenzgebotes sowie des Grundsatzes, dass 
der Zuschlag der wirtschaftlich günstigsten Offerte zu erteilen sei, erscheine. Zu beachten 
sei ferner, so das Kantonsgericht Basel-Landschaft, dass das wirkliche Gewicht des 
Preiskriteriums, vorliegend 30 %, nicht abgeschwächt werden dürfe. Erhalte nun die 
teuerste Offerte immer noch mehr als die Hälfte der Punkte, vorliegend 50 von möglichen 
90 Punkten für eine Offerte von Fr. 11'877'194.– (preislich tiefste Offerte: Fr. 8'254'979.–), 
und komme die andere Hälfte der Punkte nur theoretisch in Betracht, werde die 
Gewichtung des Preises verfälscht; sie betrage tatsächlich noch etwa 14 %, was gemäss 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht mehr zulässig sei (BLKGE 2006 II Nr. 45 E. 
7d und 7e). 

3.3 Im Urteil 2P.111/2003 vom 21. Januar 2004 E. 3.3 (in diesem Verfahren war das 
Urteil des Verwaltungsgerichts Zug V 2002 22 vom 12. März 2003 angefochten worden) 
führte das Bundesgericht aus, es möge sich fragen, ob die verwendete Punkteskala, bei 
welcher ein Angebot, das eineinhalb Mal so teuer sei wie das billigste [somit 50 % teurer 
als das billigste], immer noch die Hälfte der zu verteilenden Punkte erhalte, zweckmässig 
sei. Angesichts der Bedeutung, so das Bundesgericht, welche die Vergabebehörde dem 
Preis als Zuschlagskriterium mit einer Gewichtung von 60 % an sich habe geben wollen, 
wäre wohl eine steilere Preiskurve vorzuziehen gewesen. In einer Ingenieursubmission, in 
welcher der Preis mit 30 % gewichtet wurde und die zugehörige Preiskurve so flach 
festgelegt wurde, dass ein Angebot erst dann auf die Minimalnote kam, wenn dessen 
Preis 200 % der preisgünstigsten Offerte betrug, hat das Bundesgericht die Unzulässigkeit 

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dieses Preisbewertungssystems angenommen. Es führte aus, eine Skala, bei welcher die 
Bewertungsobergrenze beim Doppelten des billigsten Angebots liegt und die für ein um 
50 % teureres Angebot immer noch die Hälfte der maximalen Punktzahl vorsehe, führe zu 
einer äusserst flach verlaufenden Preiskurve. Eine relativ geringe Gewichtung des 
Preises, welche aus der Sicht des Bundesgerichts an und für sich noch nicht zu 
beanstanden wäre, werde dann unzulässig, wenn sie durch die verwendete 
Bewertungsskala weiter abgeschwächt werde (und die Bedeutung des Preises damit 
faktisch unter 20 % falle) (Urteil BGer 2P.230/2006 vom 5. März 2007 E. 4.2). Im Urteil 
2C.412/2007 vom 4. Dezember 2007 erklärte das Bundesgericht eine vom 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz festgelegte Preiskurve, die in Berücksichtigung 
der konkreten Angebote vorsah, dass ein Angebot, das 53 % teurer als das billigste war, 
die Hälfte der zu verteilenden Punkte erhielt, als nicht verfassungswidrig. Der 
Angebotspreis hatte mit einer Gewichtung von 50 % das Hauptkriterium für den Zuschlag 
gebildet. Im Urteil 2C_979/2018 vom 22. Januar 2020 schützte das Bundesgericht einen 
Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft. Dieses hatte bei einer weitgehend 
standardisierten Dienstleistung mit tiefem Komplexitäts- und Schwierigkeitsgrad eine 
Preisspanne von 82 % als unzulässig bezeichnet. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft 
erachtete eine realistische Preiskurve mit einem Nullpunkt bei 30 % über dem tiefsten 
Preis als sachgerecht, verwendete jedoch im Rahmen seiner Neubewertung eine 
Preiskurve mit einem Nullpunkt bei 50 % über dem tiefsten Preis, um damit den 
Ermessensspielraum der Vergabebehörde zu respektieren. Gleichzeitig bezeichnete das 
Kantonsgericht Basel-Landschaft die von der Vergabebehörde vorgenommene 
Gewichtung des Preises mit 40 % als klar unterhalb der für derartige Aufträge zu 
verwendenden Mindestgrenze, korrigierte die Untergewichtung aber nicht mehr, weil die 
Ausschreibung unangefochten geblieben war.

3.4 Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich erachtete in seinem Entscheid 
VB.2003.00188 vom 11. September 2003 eine Berechnungsweise, gemäss der ein 
Angebot um 400 % teurer sein müsste als das günstigste, um beim Kriterium Preis das 
Minimum von 0 Punkten zu erhalten, für eine Beschaffung der vorliegenden Art 
(Baumeisterarbeiten am Neubau eines Klassentrakts eines Schulhauses; Gewichtung des 
Preises mit 65 %) als nicht vertretbar und ausserhalb jedes begründbaren 
Ermessensspielraums der Vergabebehörde. Im Entscheid VB.2003.00469 vom 21. April 
2004 erwog das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Ergebnisse, gemäss denen ein 
Angebot, das doppelt so teuer wie das günstigste wäre, noch immer 30 Punkte, also die 
Hälfte des Maximalwerts, erhielte und selbst ein fünfmal so teures Angebot (400 % über 

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Urteil V 2020 14

dem günstigsten) noch 12 Punkte erhielte, machten offensichtlich keinen Sinn und führten 
nicht zu einer Bewertung, welche die Gewichtung des Kriteriums zutreffend wiedergebe. 
Im konkreten Fall ging es um die Sanierung von Strassen und Werkleitungen, und der 
Preis wurde mit 60 % gewichtet. Im Entscheid VB.2005.00582 vom 5. Mai 2006 
bezeichnete das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich trotz der von der 
Vergabebehörde glaubhaft gemachten erheblichen Komplexität der Bauaufgabe 
(Trasseebauarbeiten auf einer Nationalstrasse) eine Preisspanne von 100 % als 
unrealistisch. (Der Angebotspreis hatte eine Gewichtung von 80 %.) Das 
Verwaltungsgericht hielt jedoch ausdrücklich fest, eine Preisspanne von 50 % wäre nicht 
zu beanstanden gewesen. In einem weiteren Fall (Entscheid VB.2005.00227 vom 21. 
September 2005) stellte das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich fest, dass die von der 
Vergabebehörde vorgenommene Preisbewertung, wonach selbst ein Angebot, das doppelt 
so teuer wäre wie das günstigste, immer noch 40 Punkte, also die Hälfte des 
Maximalwerts, und ein dreimal so teures (200 % über dem günstigsten) noch 27 Punkte 
erhielten, nicht zulässig sei (Baumeisterarbeiten am Neubau einer unterirdischen 
Trafostation; Gewicht des Zuschlagskriteriums Preis: 80 %). Bei einer Vergabe der 
vorliegenden Art (anspruchsvolle Arbeiten), so das Verwaltungsgericht des Kantons 
Zürich, erscheine eher eine Preisspanne von 40 bis 50 % als realistisch, wobei auch eine 
solche von 60 % noch im Rahmen des der Behörde zustehenden Ermessens liegen 
könne. Und schliesslich bezeichnete das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich im 
Entscheid VB.2009.00047 vom 26. August 2009 im konkreten Fall den Auftrag, bei dem es 
um Tiefbauarbeiten im Zusammenhang mit der Sanierung und Umgestaltung einer 
Strasse inklusive Erneuerung von Kanalisation und Werkleitungen ging, als 
Standardauftrag, bei dem Preisspannen von 30 bis 50 % üblich seien. Die Annahme einer 
Preisspanne von 70 % sei nicht gerechtfertigt. (Der Angebotspreis hatte eine Gewichtung 
von 70 %.)

3.5 Im vorliegenden Fall basiert die Punkteberechnung des Eingabepreises (Offert-
summe) durch den Gemeinderat Baar auf der Annahme, dass das preislich günstigste 
Angebot die maximale Punktezahl und das Doppelte der günstigsten Offerte die halbe 
Punktzahl habe. Dies bedeutet gleichzeitig, dass erst ein Angebot, das dreimal so teuer ist 
wie das günstigste, 0 Punkte ergibt, die Preisspanne (gemessen am günstigsten Angebot) 
somit 200 % beträgt. Vor dem Hintergrund der vorangehend dargelegten Rechtsprechung, 
aus welcher hervorgeht, dass eine Preisspanne über 100 % in der Regel nicht akzeptabel 
ist, ist die vom Gemeinderat Baar offenbar seit dem Jahr 2007 angewandte Preisspanne 
von 200 % im Regelfall grundsätzlich als unzulässig zu bezeichnen. Sie führt zu einer 

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äusserst flach verlaufenden Preiskurve und damit zu einer zu hohen Abwertung des von 
der Vergabebehörde in ihrer Ausschreibung bekannt gegebenen Gewichts des Kriteriums 
Preis. Würde hingegen im vorliegenden Fall eine Preisspanne von 100 % zur Anwendung 
gelangen, erhielte die Zuschlagsempfängerin statt der ihr beim Kriterium Preis 
zugesprochenen 44 Punkte (genau gerechnet wären es sogar 44,45 Punkte) lediglich 
39 Punkte, womit die Beschwerdeführerin im Gesamtergebnis klar an erster Stelle stünde.

Nun zeichnet sich jedoch das in casu im Streit stehende Vergabeverfahren dadurch aus, 
dass bei einem Tiefstangebot von Fr. 236'509.20 und einem Höchstangebot von 
Fr. 548'462.– sowie einer grossen Anzahl eingegangener Offerten, die sich preislich 
ziemlich regelmässig verteilen, eine tatsächliche Preisspanne von knapp 132 % besteht, 
ohne dass gesagt werden könnte, dass es unter den Angeboten offensichtliche Ausreisser 
gebe. Diese Preisspanne ist erstaunlich gross und wäre kaum in dieser Grössenordnung 
festgelegt worden, hätte man dies im Voraus gemacht. Es rechtfertigt sich daher im 
vorliegenden Fall als maximales Entgegenkommen gegenüber dem Gemeinderat Baar, 
die (lineare) Preiskurve von 0 bis 50 Punkten innerhalb dieser tatsächlichen Preisspanne 
zu legen. Dieses Vorgehen entspricht der "Zürcher Methode", wie sie das 
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich in seinem Entscheid VB.2003.00469 vom 21. April 
2004 mit folgender Formel entwickelt hat:

Tiefstes Angebot + Preisspanne – Beurteiltes Angebot

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– X Gewichtung

Tiefstes Angebot + Preisspanne – Tiefstes Angebot

Dabei lässt es das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zu, dass die Bandbreite auch 
erst nach dem Vorliegen der Angebote festgelegt wird. Diesfalls können gemäss 
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich auch die tatsächlich offerierten, ernsthaften Preise 
als Anhaltspunkte berücksichtigt werden. Der Gemeinderat Baar macht geltend, dass 
selbst bei Anwendung der hier seiner Ansicht nach nicht massgeblichen Zürcher Methode 
gerundet beim Preis 42 Punkte für die Zuschlagsempfängerin resultierten. Damit wäre, so 
der Gemeinderat Baar, die Zuschlagsempfängerin im Gesamtergebnis noch immer um 
0,1 Punkte besser bewertet als die Beschwerdeführerin. Entscheidend ist nun aber, dass – 
wie der Gemeinderat Baar selber darauf hinweist – die Zuschlagsempfängerin beim 
Kriterium Preis nach der Zürcher Methode nur dann 42 Punkte erhält, wenn aufgerundet 
wird. Auf die erste Stelle hinter dem Komma gerechnet sind es tatsächlich nicht 42, 
sondern 41,6 Punkte (exakt 41,56), womit die Beschwerdeführerin im Gesamtergebnis 0,3 

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Urteil V 2020 14

Punkte vor der Zuschlagsempfängerin liegt, selbst wenn man im vorliegenden Fall die 
Zürcher Methode anwendet. Die Ausrechnung auf die erste Stelle hinter dem Komma 
rechtfertigt sich dabei ohne Weiteres, umso mehr als dies auch beim Kriterium 
"Referenzen" so gemacht wurde. 

3.6 Aus dem Dargelegten lässt sich festhalten, dass die vom Gemeinderat Baar im 
konkreten Fall angewandte Bewertungsmethode zu einem unannehmbaren Ergebnis führt. 
Eine Preiskurve, die erst bei 200 % über der billigsten Offerte 0 Punkte ergibt, 
gewährleistet nicht, dass der Preis das vorgesehene Gewicht von 50 % erhält. Sie 
erscheint als Verletzung des Transparenzgebots sowie des Grundsatzes, dass der 
Zuschlag der wirtschaftlich günstigsten Offerte zu erteilen ist. Eine Preisspanne von 200 % 
führt dazu, dass die Vergabebehörde das Angebot der Zuschlagsempfängerin mit Blick auf 
den Preis erheblich zu gut bewertet hat. Diese Art der Preisbewertung ist daher nicht 
zulässig, und der Gemeinderat Baar hat damit das ihm zustehende Ermessen 
missbraucht. Nichts zu seinen Gunsten kann der Gemeinderat Baar mit seiner 
Argumentation, dass angesichts des komplexen Vergabegegenstands bei dieser Vergabe 
der Preis allenfalls auch tiefer, im Bereich zwischen 20 und 30 %, hätte gewichtet werden 
können, ableiten. Tatsächlich hat der Gemeinderat die Gewichtung des 
Zuschlagskriteriums Preis im Voraus mit 50 % bekannt gegeben und mit dem von ihm 
angewendeten Preisbewertungssystem wie ausgeführt das Transparenzgebot verletzt. 

4. Da die Beschwerde somit bereits aus den vorstehenden Erwägungen 
gutzuheissen ist, erübrigt es sich grundsätzlich, auf die weiteren Einwände der 
Beschwerdeführerin, welche die Bewertung ihres Angebots anhand des qualitativen 
Zuschlagskriteriums Auftragsanalyse betreffen, näher einzugehen. Aus 
prozessökonomischen Gründen soll dies nachfolgend aber dennoch erfolgen. Im Rahmen 
der Auftragsanalyse konnten maximal 30 Punkte erzielt werden; die 
Zuschlagsempfängerin erhielt davon 21 Punkte, die Beschwerdeführerin 13 Punkte.

4.1 Bei diesem Zuschlagskriterium wurde in den Ausschreibungsunterlagen 
(Unterlage A, Seite 15) festgehalten: "Vorgehenskonzept in Bezug auf den zu leistenden 
Auftrag (Situation erfassen, Chancen, Risiken, kritische Erfolgsfaktoren, 
Ablaufkoordination und Termine). Der Anbieter verfasst eine Stellungnahme zum Umgang 
mit Ressourcen in Bezug auf den zu leistenden Auftrag. Darin wird die Organisation und 
Struktur des Planers mit Nennung der für die Vertragserfüllung vorgesehenen Personen 
und deren Funktion dargestellt. Die Analyse ist gemäss Unterlage A Punkt 7 

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Urteil V 2020 14

einzureichen." Gemäss Unterlage A Punkt 7 (Seite 25) wurde von den Anbietern verlangt, 
konkret auf folgende Themenbereiche einzugehen: "1. Was interessiert Sie an diesem 
Projekt und wo und wie können Sie Ihren entscheidenden Beitrag zu dessen Gelingen 
leisten? 2. Bei drei von sechs Bauten handelt es sich um bestehende Gebäude, zwei 
davon sind denkmalgeschützt (Schultrakt + Hauswirtschaftstrakt) – Was erachten Sie als 
wichtig und richtig im Umgang mit der Bausubstanz? 3. Wie werden die sichtbaren 
Bauteile (Abdeckungen von Schlaufdosen, WLAN, Decta Anschlüsse etc.), die vom 
Elektroingenieur projektiert werden, bemustert? 4. Erstellen Sie ein Vorgehenskonzept in 
Bezug auf den zu leistenden Auftrag (Situation erfassen, Chancen, Risiken, kritische 
Erfolgsfaktoren, Ablaufkoordination und Termine). Verfassen Sie eine Stellungnahme zum 
Umgang mit Ressourcen in Bezug auf den zu leistenden Auftrag. Darin wird die 
Organisation und Struktur des Planers mit Nennung der für die Vertragserfüllung 
vorgesehenen Personen und deren Funktion dargestellt."

Die Bewertung des Zuschlagskriteriums Auftragsanalyse erfolgte mit fachmännischer (Mit-
)Beurteilung durch die D.________ GmbH. Sie wurde in einer separaten Matrix mit 
stichwortartigen Bemerkungen zu den jeweiligen Auftragsanalysen zusammengefasst. 
Gemäss den Angaben der Vergabestelle standen der D.________ GmbH dabei einzig die 
eingegangenen Offerten ohne Honorar und Referenzangaben zur Verfügung.

4.2 Zum Thema 1 "Interesse am Projekt & Beitrag" machte die Beschwerdeführerin 
klar ausführlichere und konkretere Aussagen und erhielt hierfür zweifellos zu Recht mehr 
Punkte als die Zuschlagsempfängerin (maximal 6 Punkte, Beschwerdeführerin: 5 Punkte, 
Zuschlagsempfängerin: 1 Punkt). 

4.3 Auf das Thema 2 "Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz" nahm die 
Beschwerdeführerin da und dort Bezug, tat dies aber weniger konsistent und überzeugend 
als die Zuschlagsempfängerin mit ihren konkreteren Ausführungen und Bezügen, wofür 
Letztere 4 und die Beschwerdeführerin 2 Punkte bei maximal möglichen 6 Punkten 
zugesprochen erhielt, was nachvollziehbar erscheint und nicht zu bemängeln ist.

4.4 Zum Thema 3 "Bemusterung der sichtbaren Bauteile" machte die 
Beschwerdeführerin letztlich verfahrensmässige Ausführungen, zeigte jedoch den Weg 
der Bemusterung nicht genügend auf. Die Zuschlagsempfängerin hingegen äusserte sich 
auch hinsichtlich der qualitätsmässigen Aspekte und bot an, alle Apparate, die in Betrieb 
besichtigt werden müssen, selber zu organisieren und provisorisch in Betrieb zu nehmen. 

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Urteil V 2020 14

Das trug aus Sicht der Vergabestelle der Zuschlagsempfängerin auf für das Gericht 
nachvollziehbare Weise 5 Punkte, hingegen der Beschwerdeführerin bloss 2 Punkte (bei 
maximal 6 Punkten) ein. 

4.5 Beim Thema 4 "Vorgehenskonzept, Organisationsstruktur" konnten mit 12 doppelt 
so viele Punkte erzielt werden wie je bei den Themen 1 bis 3. Der Zuschlagsempfängerin 
wurden 11 Punkte zugeteilt, während die Beschwerdeführerin 4 Punkte erhielt. Das 
Thema 4 ist in vier Unterkriterien bzw. Aspekte aufgeteilt. Dabei ist es offensichtlich so, 
dass pro Aspekt bei optimaler Beantwortung (die Bewertungsmatrix der D.________ 
GmbH bezeichnet dies mit "- Ja / - Spezifische Beantwortung") 3 Punkte vergeben 
wurden. Behandelte eine Anbieterin einen Aspekt gar nicht, gab es 0 Punkte ("- Nein"). Im 
Falle einer suboptimalen Beantwortung wurden entweder 1 oder 2 Punkte zugeteilt.

4.5.1 Die Vergabestelle hat die Beantwortung des Aspekts "Chancen / Risiken / kritische 
Erfolgsfaktoren" sowohl durch die Zuschlagsempfängerin als auch durch die 
Beschwerdeführerin als optimal bezeichnet und beide Anbieterinnen dafür offenbar mit 3 
Punkten belohnt, was gerechtfertigt erscheint.

4.5.2 Den Aspekt "Ablaufkoordination / Termine" behandelte die Beschwerdeführerin im 
Verhältnis zu der Zuschlagsempfängerin allgemeiner, während Letztere konkrete 
Aussagen gemacht hat. Dass dies die Vergabestelle bei der Beschwerdeführerin mit "- Ja / 
- Sehr schematisch", bei der Zuschlagsempfängerin hingegen mit "- Ja / - Spezifische 
Beantwortung bis VP" qualifiziert hat, ist daher nicht zu bemängeln. Dies hat bei der 
Beschwerdeführerin offenbar zu 1 Punkt, bei der Zuschlagsempfängerin zu 2 Punkten 
geführt.

4.5.3 Beim Aspekt "Organisation / Struktur / Personen mit Funktionen" gab die 
Vergabestelle der Zuschlagsempfängerin die Maximalnote, während sie diesen Aspekt bei 
der Beschwerdeführerin als nicht behandelt ("- Nein") bezeichnete. Die Vergabestelle 
begründet das damit, die von der Beschwerdeführerin vorgenommene Darstellung der 
Organisation und Struktur sei nicht projektspezifisch erfolgt, sondern die fragliche Seite 
erscheine als nicht auf das Projekt adaptiertes Organigramm. Dabei sei insbesondere 
auch keine Stellungnahme zum Umgang mit Ressourcen in Bezug auf den zu leistenden 
Auftrag erfolgt. Dem ist zu widersprechen. Die Darstellung auf Seite 6 der Auftragsanalyse 
der Beschwerdeführerin trägt den Obertitel "+ Organisation & Infrastruktur". Auf der linken 
Seite enthält sie den Randtitel "Projektorganisation". Rechts davon ist das Planungsteam 

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Urteil V 2020 14

A.________ mit dem namentlich erwähnten Projektleiter und dem ebenfalls namentlich 
erwähnten Projektleiter Stv. aufgeführt. Darunter, neben dem Randtitel "Team", werden 
weitere vier Personen genannt. Dabei werden nicht nur bei den Projektleitern ihre Funktion 
im Projekt erwähnt, sondern auch bei den Teammitgliedern. Aus der Darstellung der 
Beschwerdeführerin kann nicht abgeleitet werden, wie das der Gemeinderat Baar tut, dass 
damit nichts anderes als das allgemeine Organigramm der Beschwerdeführerin aufgezeigt 
werde. Vielmehr ist der Beschwerdeführerin zu folgen, dass genau mit diesen Personen 
und in dieser Organisation bzw. in dieser Struktur der Auftrag bearbeitet werden soll bzw. 
diese Personen mit der ihnen zugeteilten Funktion für die Vertragserfüllung vorgesehen 
sind – dies selbst dann, wenn dies bedeuten würde, dass damit alle bei der 
Beschwerdeführerin angestellten Personen bei der Auftragserfüllung mitwirken würden.

Die Vergabestelle hat somit den Sachverhalt unrichtig festgestellt, indem sie die 
Ausführungen der Beschwerdeführerin zum Aspekt "Organisation / Struktur / Personen mit 
Funktionen" unzutreffend gewürdigt hat, was als zulässiger Beschwerdegrund zu 
beurteilen ist. Hätte der Gemeinderat Baar die Sachverhaltsfeststellung korrekt 
vorgenommen, hätte er der Beschwerdeführerin in diesem Bereich Punkte geben müssen. 
Ein Vergleich der von der Beschwerdeführerin und der Zuschlagsempfängerin je erstellten 
Darstellungen bezüglich der Organisation und Struktur des Planers sowie der Nennung 
der für die Vertragserfüllung vorgesehenen Personen und deren Funktion ergibt nun 
jedoch kaum qualitative Unterschiede. Unter der Annahme, dass die 
Zuschlagsempfängerin für diesen Aspekt 3 Punkte erhalten hat, hat daher die 
Beschwerdeführerin ebenfalls 3 Punkte zugut. Diese zusätzlichen 3 Punkte haben (bei 
einem Rückstand der Beschwerdeführerin auf die Zuschlagsempfängerin zum Zeitpunkt 
des Zuschlags von 2,1 Punkten) zur Folge, dass die Beschwerde auch vor dem 
Hintergrund der Neubewertung des Zuschlagskriteriums Auftragsanalyse gutzuheissen ist. 
Diese Erkenntnis wird verstärkt, wenn man sich vor Augen führt, dass die 
Zuschlagsempfängerin beim Thema 4 unter dem Aspekt "Ressourcen" weitere 3 Punkte 
(die Beschwerdeführerin keine) ergattern konnte. Erstens ist nicht festzustellen, was die 
Zuschlagsempfängerin unter diesem Aspekt mehr oder besser ausgeführt haben sollte als 
die Beschwerdeführerin. Und zweitens sind die Aspekte "Organisation / Struktur / 
Personen mit Funktionen" und "Ressourcen" derart nahe verwandt, dass sich selbst die 
Zuschlagsempfängerin dazu veranlasst sah, diese beiden Aspekte unter dem von ihr 
gewählten Titel "Ressourcen ¦ Organisation ¦ Struktur" in einem abzuhandeln. Mit anderen 
Worten gelangte die Zuschlagsempfängerin damit mühelos zu 6 entscheidenden Punkten, 

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Urteil V 2020 14

währenddem gleichzeitig die Beschwerdeführerin, weil ihr zu Unrecht vorgeworfen wurde, 
beide Aspekte nicht behandelt zu haben, diesbezüglich leer ausging.

5.
5.1 Zusammenfassend ist der angefochtene Zuschlag demnach in Gutheissung der 
Beschwerde aufzuheben. Da das Angebot der Beschwerdeführerin damit an erster Stelle 
steht und keine weiteren Abklärungen erforderlich sind, hat die Vergabe an sie zu 
erfolgen. 

5.2 Das Gericht kann als Beschwerdeinstanz gemäss Art. 18 Abs. 1 IVöB die 
Zuschlagsverfügung aufheben, in der Sache selber entscheiden oder diese mit oder ohne 
verbindliche Anweisungen an die Auftraggeberin zurückweisen. Das Beschwerdeverfahren 
wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Dies bedeutet, dass das Gericht auch 
Fragen nachzugehen hat, die von der Beschwerdeführerin nicht ausdrücklich aufgeworfen 
wurden. Eine umfassende Prüfungspflicht ist vor allem dann angebracht, wenn es um die 
Frage geht, ob das Gericht allenfalls den Zuschlag selber erteilen soll oder nicht. 

5.3 Die Rechtsprechung der Kantone zu Art. 18 Abs. 1 IVöB wird dadurch geprägt, 
dass die Beschwerdeinstanzen bei Gutheissung einer Beschwerde in der Regel in der 
Sache nicht selber entscheiden, sondern sie mit oder ohne verbindliche Anordnungen an 
die Vergabebehörde zurückweisen (Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1401). Nur 
ausnahmsweise spricht die Beschwerdeinstanz den Zuschlag direkt der obsiegenden 
Beschwerdeführerin zu. Das ist z.B. dann der Fall, wenn der Sachverhalt vollständig ab-
geklärt ist oder wenn nur noch eine Bewerberin für den Zuschlag in Frage kommt. Steht 
zum vorneherein fest, dass sich jede Neubewertung zu Gunsten der obsiegenden 
Beschwerdeführerin auswirken würde, so wäre es ein prozessualer Leerlauf und eine 
unnötige Verfahrensverzögerung, wenn die Sache erneut an die Vergabebehörde zurück-
gewiesen würde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug hat in seiner bisherigen Praxis 
in mehreren Fällen den Zuschlag direkt an die zweitplatzierte Beschwerdeführerin erteilt 
(Urteile V 1999 137 vom 3. Februar 2000, V 2001 46 vom 28. August 2001, V 2004 128 
vom 29. Oktober 2004, V 2007 70 vom 16. Juli 2007 und V 2015 39 vom 26. Mai 2015). 

5.4 Wegen des durch die Neubeurteilung sowohl des Zuschlagskriteriums Preis als 
auch des Zuschlagskriteriums Auftragsanalyse je entstehenden Vorsprungs der 
Beschwerdeführerin im Gesamtergebnis und der Tatsache, dass beim dritten 
Zuschlagskriterium (Schlüsselperson Projektleiter Elektroingenieur) keine Änderungen zu 

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Urteil V 2020 14

erfolgen haben, muss der Gemeinderat Baar keine Neubewertung vornehmen. Eine 
weitere Anbieterin kommt für den Zuschlag zudem nicht in Frage. Eine Rückweisung 
erübrigt sich daher, und das Gericht kann den Zuschlag selber vornehmen, was auch aus 
prozessökonomischen Gründen sinnvoll ist.

6. Da in der Sache selber rasch entschieden werden kann, wird auf einen separaten 
Entscheid über die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung verzichtet. 

7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind der Vergabebehörde die Kosten des 
Verfahrens aufzuerlegen, da sie in diesem Verfahren unterliegt und wirtschaftlich am 
Ausgang des Verfahrens interessiert ist (§ 23 Abs. 1 Ziff. 3 und § 24 Abs. 2 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes, VRG; BGS 162.1). In Würdigung der Wichtigkeit und 
Schwierigkeit der Sache wird die Spruchgebühr auf Fr. 2'500.– festgesetzt. Eine 
Parteientschädigung wird nicht zugesprochen, da die Beschwerdeführerin nicht anwaltlich 
vertreten ist.

8. Gegen diesen Entscheid steht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde wegen 
Verletzung verfassungsmässiger Rechte offen (Art. 113 ff. des Bundesgerichtsgesetzes, 
BGG; SR 173.110). Eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann nicht 
ergriffen werden, da der Schwellenwert für Dienstleistungen gemäss Art. 83 lit. f Ziff. 1 
BGG nicht erreicht wird.

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Urteil V 2020 14

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird insofern gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung 
aufgehoben und der Zuschlag für die Arbeitsgattung BKP 293 Elektroingenieur im 
Zusammenhang mit der Erweiterung der Schule Sternmatt 1, Baar, an die 
Beschwerdeführerin erteilt wird. 

2. Dem Gemeinderat Baar wird eine Spruchgebühr von Fr. 2'500.– auferlegt.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Beschwerdeführerin (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), 
an den Gemeinderat Baar (Rechnung folgt nach Rechtskraft des Urteils) sowie zur 
Kenntnis an die Wettbewerbskommission, Hallwylstrasse 4, 3003 Bern.

Zug, 1. Juli 2020

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am