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**Case Identifier:** 730ff0d7-c5a3-5c6a-9191-b1d6978ecc84
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-13
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 13.10.2022 S 2022 99
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2022-99_2022-10-13.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Diana Oswald
Gerichtsschreiberin: MLaw Jeannine Suter

U R T E I L  vom 13. Oktober 2022 
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA), vertreten durch Arbeitslosenkasse des 
Kantons Zug, Rechtsdienst, Industriestrasse 24, 6301 Zug
Beschwerdegegner 

betreffend

Arbeitslosenversicherung 
(Einstellung in der Anspruchsberechtigung)

S 2022 99

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Urteil S 2022 99

A. Der Versicherte, A.________, Jahrgang 1986, meldete sich am 5. März 2020 beim 
Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Zug (RAV) zur Arbeitsvermittlung an (vgl. S 2021 
9 AWA-act. 21). Mit Verfügung vom 15. Dezember 2020 stellte das Amt für Wirtschaft und 
Arbeit des Kantons Zug (AWA) den Versicherten für sieben Tage in der Anspruchsberech-
tigung ein, da er für den Monat Oktober 2020 innerhalb der Frist keine Arbeitsbemühun-
gen nachgewiesen habe (S 2021 9 AWA-act. 8). Gegen diese Verfügung erhob der Versi-
cherte am 17. Dezember 2020 – unter Beilage des Nachweises der persönlichen Arbeits-
bemühungen für die Kontrollperiode Oktober 2020 – Einsprache. Er machte dabei im We-
sentlichen geltend, dass er die Arbeitsbemühungen am 2. November 2020 zusammen mit 
dem Update für August und September 2020 per E-Mail fristgerecht eingereicht habe 
(S 2021 9 AWA-act. 7a). 

Mit Einspracheentscheid vom 19. Januar 2021 hiess das AWA die Einsprache insofern 
teilweise gut, als es die Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf fünf Tage reduzier-
te. Zur Begründung führte die Verwaltung im Wesentlichen an, dass die E-Mail beim RAV 
nicht eingegangen sei und der Versicherte nicht überprüft habe, ob die rechtzeitige Über-
mittlung der Arbeitsbemühungen per E-Mail gewährleistet gewesen sei. Der Versicherte 
habe im Beratungsgespräch vom 23. Dezember 2020 zugegeben, eine Systemmeldung 
erhalten zu haben, gemäss welcher die relevante E-Mail vom 2. November 2020 wegen 
einer zu grossen Datenmenge nicht angekommen sei (S 2021 9 AWA-act. 2).

B. Hiergegen gelangte A.________ am 20. Januar 2021 an das Verwaltungsgericht 
des Kantons Zug (Verfahren S 2021 9), welches mit Urteil S 2021 9 vom 16. November 
2021 in teilweiser Gutheissung der Beschwerde den angefochtenen Einspracheentscheid 
dahingehend abänderte, als es die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung 
auf zwei Tage herabsetze (VGer ZG S 2021 9 vom 16. November 2021). 

C. Gegen dieses Urteil erhob das AWA am 20. Dezember 2021 Beschwerde beim 
Schweizerischen Bundesgericht (Bundesgerichtsverfahren 8C_821/2021). 

D. Mit Schreiben vom 23. Juni 2022 teilte der Präsident des Verwaltungsgerichts den 
Parteien mit, dass ein an der Urteilsfindung beteiligt gewesenes Mitglied des Verwaltungs-
gerichts die im Kanton Zug geltende, gesetzliche Wohnsitzpflicht für die Wahl und Ausü-
bung des Richteramtes im Zeitpunkt der Urteilsfällung nicht mehr erfüllt habe, was einen 
Revisionsgrund nach § 87 Ziff. 2 VRG darstelle.

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Urteil S 2022 99

E. Mit Revisionsgesuch vom 28. Juni 2022 ersuchte das AWA daraufhin um neuen 
Entscheid (Revisionsverfahren S 2022 82). Auf Antrag des AWA setzte weiter das Bun-
desgericht mit Verfügung vom 7. Juli 2022 sein Verfahren 8C_821/2021 für die Dauer des 
Revisionsverfahrens vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug aus. Der Versicherte 
liess sich im Revisionsverfahren nicht vernehmen. Mit Gesamtgerichtsentscheid S 2022 
82 vom 16. August 2022 hiess das Verwaltungsgericht das Revisionsgesuch gut, hob das 
Urteil S 2021 9 vom 16. November 2021 auf und wies die Sache zu neuem Entscheid an 
die sozialversicherungsrechtliche Kammer des Verwaltungsgerichts zurück.

F. Den Parteien wurde daraufhin mit Schreiben vom 25. August 2022 mitgeteilt, dass 
ihre Streitsache nach der Rückweisung des Gesamtgerichts an die sozialversicherungs-
rechtliche Kammer zum neuen materiellen Entscheid fortan unter der Verfahrensnummer 
S 2022 99 geführt werde. Der Schriftenwechsel werde nicht wieder aufgenommen. Es 
würden sämtliche Akten aus dem Verfahren S 2021 9 beigezogen. Die Parteien liessen 
sich hierauf nicht vernehmen. 

G. Das Bundesgericht verfügte am 8. September 2022 die Aufhebung der Sistierung 
und schrieb die Beschwerde im Verfahren 8C_821/2021 infolge Gegenstandslosigkeit ab. 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Die Eintretensvoraussetzungen sind nach wie vor gegeben, die revisionsweise 
Rückweisung zum materiellen neuen Entscheid hat daran nichts geändert: 

1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen Einspracheentscheide Be-
schwerde erhoben werden, wobei in der Regel das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons zuständig ist, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung 
Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung von Beschwerden gegen Verfü-
gungen einer kantonalen Amtsstelle ist in Abweichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG das Versi-
cherungsgericht desselben Kantons zuständig (Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes über 
die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 
837.0] i.V.m. Art. 128 Abs. 2 sowie Art. 119 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligato-

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Urteil S 2022 99

rische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV; SR 837.02]). Die 
Beschwerdefrist beträgt 30 Tage (Art. 60 Abs. 1 ATSG). Das Verwaltungsgericht beurteilt 
als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus dem Gebiet der eidgenössischen Sozial-
versicherung, für die das Bundesrecht eine kantonale Rechtsmittelinstanz vorsieht (§ 77 
Abs. 1 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [Verwaltungsrechts-
pflegegesetz, VRG; BGS 162.1]).

1.2 Der in B.________ wohnhafte Beschwerdeführer unterstand der Kontrollpflicht im 
Kanton Zug. Der angefochtene Einspracheentscheid wurde entsprechend vom Amt für 
Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zug erlassen, weshalb das Verwaltungsgericht des 
Kantons Zug zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde örtlich und sachlich zuständig 
ist. Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 19. Januar 2021 wurde bereits 
am 20. Januar 2021 der Post übergeben und folglich rechtzeitig erhoben. Der Beschwer-
deführer ist durch die Einstellung in der Anspruchsberechtigung direkt betroffen und somit 
zur Beschwerde legitimiert. Letztere entspricht schliesslich den wenigen an eine Laienbe-
schwerde gestellten formellen Anforderungen, weshalb sie zu prüfen ist. 

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2. Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer zu Recht ab 1. November 2020 
für die Dauer von fünf Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.

3.
3.1 Artikel 8 Abs. 1 lit. g AVIG statuiert als eine der Anspruchsvoraussetzungen für 
den Bezug von Arbeitslosenentschädigung, dass die versicherte Person die Kontrollvor-
schriften gemäss Art. 17 AVIG erfüllt.

3.2 Die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, muss mit 
Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslo-
sigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Sie muss ihre Bemühungen, eine neue Stelle zu 
finden, nachweisen können (Art. 17 Abs. 1 AVIG). Diese Bestimmung hält den im Sozial-
versicherungsrecht verankerten Grundsatz der Schadenminderungspflicht fest, nach wel-
chem eine versicherte Person alles ihr Zumutbare vorzukehren hat, um den Eintritt des 
Versicherungsfalles zu verhüten bzw. den Schaden zu mindern (vgl. Gerhard Gerhards, 

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Urteil S 2022 99

Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG], Bd. I [Art. 1–58], 1987, Art. 17 
N 6 ff. mit zahlreichen Hinweisen).

3.3 Verletzt die versicherte Person ihre Schadenminderungspflicht, so ist dies im Re-
gelfalle mit einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung nach Art. 30 Abs. 1 AVIG zu 
ahnden. Mit der Einstellungsregelung soll eine missbräuchliche Inanspruchnahme der Ar-
beitslosenversicherung verhindert werden. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung 
hat nicht den Charakter einer Strafe im Sinne des Strafrechts, sondern denjenigen einer 
verwaltungsrechtlichen Sanktion mit dem Zweck, der Gefahr missbräuchlicher Inanspruch-
nahme der Arbeitslosenversicherung zu begegnen. Ein weiterer Zweck der Einstellung ist 
die angemessene Mitbeteiligung der versicherten Person am Schaden, den sie durch ihr 
pflichtwidriges Verhalten der Arbeitslosenversicherung natürlich und adäquat kausal ver-
ursacht hat (vgl. Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozia-
lversicherungsrecht, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und 
Insolvenzentschädigung, 4. Aufl. 2013, Art. 30 S. 159 f. mit Hinweisen).

3.4 Nach Art. 26 Abs. 1 AVIV muss sich eine versicherte Person gezielt um Arbeit 
bemühen, in der Regel in Form einer ordentlichen Bewerbung. Sie muss den Nachweis 
der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätestens am fünften Tage des folgen-
den Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden Werktag einreichen. Mittels Abgabe 
des Formulars "Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen" wird die versicherte Per-
son darauf aufmerksam gemacht, dass die Arbeitsbemühungen nicht berücksichtigt wer-
den können, wenn sie die Frist verstreichen lässt und keinen entschuldbaren Grund gel-
tend macht (Art. 26 Abs. 2 AVIV). Von der Setzung einer Nachfrist wird – ausser bei objek-
tiver Verhinderung – abgesehen (vgl. die Weisung des Staatssekretariats für Wirtschaft 
[SECO] zur Arbeitslosenentschädigung, AVIG-Praxis ALE B324a). In diesem Zusammen-
hang gilt es zu beachten, dass Versicherte, die ihrer Pflicht zum Beleg der Arbeits-
bemühungen per E-Mail nachleben wollen, einer erhöhten Sorgfaltspflicht unterliegen. Sie 
haben zu überprüfen, ob der Adressat ihre E-Mail erhalten hat. Dies kann dadurch erfol-
gen, dass die versicherte Person eine Empfangs- resp. Lesebestätigung für versandte E-
Mails einrichtet oder aber ausdrücklich um eine Rückbestätigung ersucht (vgl. BGE 145 V 
90 E.6.2.2; VGer ZG S 2020 53 vom 27. August 2020 E. 3.5; S 2012 128 vom 25. Oktober 
2012 E. 4.2.3).

4.

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4.1 Vorliegend steht fest und ist unbestritten, dass das RAV bzw. das AWA den 
Nachweis für die Arbeitsbemühungen im Oktober 2020 erst am 17. Dezember 2020 mit 
der Einsprache gegen die Verfügung vom 15. Dezember 2020 erhielt (vgl. S 2021 9 AWA-
act. 7a–c). Die Arbeitsbemühungen für den Oktober 2020 wurden somit verspätet einge-
reicht, hätte der Beschwerdeführer diese doch bis Donnerstag, 5. November 2020, bei der 
zuständigen Amtsstelle einreichen müssen. Im Übrigen ist der Beschwerdeführer seinen 
Kontrollpflichten stets tadellos nachgekommen.

4.2 Der Beschwerdeführer erklärt, es liege ein Missverständnis vor (S 2021 9 act. 1 
und 5): Die RAV-Mitarbeiterin hätte ihn anlässlich des Telefongesprächs am 26. Oktober 
2020 gebeten, ihr zusätzlich zu den Arbeitsbemühungen für den Oktober 2020 noch zwei 
weitere Anhänge betreffend Arbeitsbemühungen für August und September 2020 zuzu-
schicken (vgl. S 2021 9 BF-act. 1). Er habe die Arbeitsbemühungen sodann fristgerecht 
am 2. November 2020 dem Beschwerdegegner per E-Mail versandt. In der Folge habe er 
die Nachricht archiviert und die weiteren Nachrichten des RAV-Servers seien deshalb au-
tomatisch ebenfalls in diesen Archivierungsordner eingegangen. Mitinbegriffen sei die An-
zeige der Systemmeldung gewesen, gemäss derer die relevante E-Mail vom 2. November 
2020 wegen einer zu grossen Datenmenge nicht angekommen sei. Deshalb habe er sie 
nicht gesehen. Zudem weist der Beschwerdeführer wiederholt auf seine mangelhaften 
Deutschkenntnisse hin und darauf, dass ihm die Kommunikation in Deutsch schwerfalle. 
Des Weiteren macht er geltend, dass C.________, Mitarbeiterin bei der D.________ AG, 
die ihm im administrativen Bereich behilflich sei, die Nachricht vom 2. November 2020 er-
halten habe (vgl. S 2021 9 BF-act. 9).

Demgegenüber macht der Beschwerdegegner geltend, dass es nicht genüge, zu Beweis-
zwecken die Versandbestätigung des E-Mail-Kontos einzureichen. Wenn schon bedürfe 
es einer entsprechenden Bestätigung des Providers. Der Beschwerdeführer habe im Spe-
ziellen anlässlich des Beratungsgesprächs vom 23. Dezember 2020 gegenüber seiner 
RAV-Beraterin selbst zugegeben, eine Systemmeldung erhalten zu haben, gemäss wel-
cher die relevante E-Mail vom 2. November 2020 wegen einer zu grossen Datenmenge 
nicht angekommen sei. Auch wenn er ab dem 4. November 2020 bis 1. Dezember 2020 
den 10-tägigen Online-Kurs "Strategy Seminar for your future career management" absol-
viert habe, wäre er direkt nach Erhalt der Systemmeldung gehalten gewesen, die Arbeits-
bemühungen für den Monat Oktober 2020 noch einmal einzureichen. So hätte ihm klar 
bewusst sein müssen, dass der Nachweis beim RAV nicht angekommen sei und er bei ei-
ner unterlassenen nochmaligen Einreichung eine Einstellung in der Anspruchsberechti-

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gung riskiere. Das zusammen mit der Einsprache vom 17. Dezember 2020 nachgereichte 
Nachweisblatt der Arbeitsbemühungen für Oktober 2020 könne nicht berücksichtigt wer-
den, da dieses weit nach dem 5. November 2020 eingereicht worden sei. Zudem sei der 
rechtzeitige Nachweis nicht eine Nebensächlichkeit, weshalb nicht – gewissermassen für 
ein einziges Mal – von der Pflicht des rechtzeitigen Nachweises der Arbeitsbemühungen 
abgesehen werden könne, auch dann nicht, wenn er bisher die Nachweise rechtzeitig und 
tadellos beigebracht habe. Inwiefern er aus dem telefonischen Beratungsgespräch vom 
26. Oktober 2020 etwas zu seinen Gunsten herleiten wolle, zumal dieses vor der mögli-
chen Einreichung der Arbeitsbemühungen für den Monat Oktober 2020 erfolgt sei, sei 
nicht ersichtlich. Entschuldbare Gründe für die verspätete Einreichung lägen damit keine 
vor (S 2021 9 AWA-act. 2 E. 4c).

4.3 Wie in Erwägung 3.4 ausgeführt, unterliegt der Beschwerdeführer bezüglich des 
Versands des Nachweises der Arbeitsbemühungen einer erhöhten Sorgfaltspflicht. Es liegt 
am Beschwerdeführer, sicherzustellen, dass der Nachweis innert Frist beim RAV eingeht.

4.4 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, es würden entschuldbare 
Gründe vorliegen, weshalb die Arbeitsbemühungen für Oktober 2020 am 2. November 
2020 nicht beim RAV angekommen seien. Diesbezüglich verweist er auf die Nachricht von 
C.________ vom 22. Dezember 2020 (vgl. S 2021 9 act. 5). 

Diese Nachricht ist so zu verstehen, dass C.________ die E-Mail des Beschwerdeführers 
mit den Arbeitsbemühungen für Oktober 2020 am 2. November 2020 als Kopie erhalten 
hat (S 2021 9 BF-act. 9 S. 2). Es ist somit erstellt, dass der Beschwerdeführer seine Ar-
beitsbemühungen am 2. November 2020 beim RAV einzureichen versuchte. Hingegen lie-
gen keine Belege für entschuldbare Gründe vor, die den Beschwerdeführer daran gehin-
dert hätten, seine erhöhte Sorgfaltspflicht wahrzunehmen, insbesondere zu überprüfen, ob 
der Adressat seine E-Mail erhalten hat. So ist etwa nicht ersichtlich, inwiefern der vom 
4. November bis 1. Dezember 2021 absolvierte Strategiekurs den Beschwerdeführer da-
von abgehalten haben sollte (vgl. S 2021 9 BF-act. 5 und 12a).

Im Weiteren kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten, wenn er gel-
tend macht, dass die Systemmeldung einer zu grossen Datenmenge direkt in den Archi-
vierungsordner eingegangen sei. Es hätte ihm oblegen, die Zustellung etwa mittels einer 
Lesebestätigung sicherzustellen oder um eine Rückbestätigung seitens des RAV zu ersu-
chen. Bei deren Fehlen hätte der Beschwerdeführer stutzig werden und sein E-Mail-Konto 

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auf etwaige Fehlermeldungen überprüfen oder sich mit dem RAV in Verbindung setzen 
müssen. Dass die Systemmeldung direkt in den Archivordner gelangt ist, hat der Be-
schwerdeführer ferner selber zu verantworten. Entsprechend sind keine entschuldbaren 
Gründe für die verspätete Einreichung der Arbeitsbemühungen ersichtlich. 

4.5 Nach dem Gesagten steht fest, dass der Beschwerdeführer den Nachweis seiner 
im Oktober 2020 getätigten Arbeitsbemühungen ohne entschuldbaren Grund nicht innert 
der Frist von Art. 26 Abs. 2 AVIV eingereicht hat. Das AWA hat den Beschwerdeführer 
somit zu Recht gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG in der Anspruchsberechtigung einge-
stellt.

5. Zu prüfen bleibt, ob die im Einspracheentscheid vom 19. Januar 2021 festgelegten 
Einstelltage angemessen sind.

5.1 Nach Art. 45 Abs. 3 AVIV i.V.m. Art. 30 Abs. 3 AVIG dauert die Einstellung in der 
Anspruchsberechtigung bei leichtem Verschulden 1 bis 15 Tage, bei mittelschwerem Ver-
schulden 16 bis 30 Tage und bei schwerem Verschulden 31 bis 60 Tage. Wird der Versi-
cherte innerhalb der Rahmenfrist für den Leistungsbezug wiederholt in seiner Anspruchs-
berechtigung eingestellt, ist die Einstellungsdauer angemessen zu erhöhen (Art. 45 Abs. 5 
AVIV). Die Bemessung der Einstellungsdauer richtet sich somit nach dem Verschulden un-
ter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse der versicherten Person, wobei alle 
Umstände des konkreten Einzelfalls zu berücksichtigen sind. Verschuldensmindernde 
Umstände können unter anderem das Alter, familiäre Probleme, missliche finanzielle Ver-
hältnisse, aber auch die begründete Hoffnung auf eine Neuanstellung sein (Jacqueline 
Chopard, Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung, 1998, S. 167).

5.2
5.2.1 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das 
Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber 
berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Ausle-
gung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht nicht 
ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Kon-
kretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwal-
tung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, 
Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1 und 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen). Ein Ein-
greifen des Sozialversicherungsgerichts in das Ermessen der Verwaltung rechtfertigt sich 

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mithin nur dann, wenn ein Ermessensmissbrauch gegeben ist, d.h. wenn sich die Verwal-
tung von unsachlichen und zweckfremden Erwägungen hat leiten lassen oder allgemeine 
Rechtsprinzipien wie das Willkürverbot oder das Verbot rechtsungleicher Behandlung, 
aber auch das Gebot von Treu und Glauben oder den Grundsatz der Verhältnismässigkeit 
missachtet hat (vgl. BGE 123 V 150 E. 2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch: EVG C 127/06 
vom 14. September 2006 E. 4.2).

5.2.2 Für sämtliche Einstelltatbestände gilt, dass eine Einstellung in der Anspruchsbe-
rechtigung bei jedem Verschulden, d.h. auch bei leichter Fahrlässigkeit (leichtes Verschul-
den), zu erfolgen hat (AVIG-Praxis ALE D2). Mit Bezug auf zu spät eingereichte Arbeits-
bemühungen findet ein Einstellraster zur Festsetzung der Anzahl der zu verfügenden Ein-
stelltage Anwendung (Einstellraster für KAST/RAV, AVIG-Praxis ALE D33a und D79). 
Gemäss Ziffer 1.E des Einstellrasters werden erstmals zu spät eingereichte Arbeits-
bemühungen mit 5 bis 9 Einstelltagen und zweitmals zu spät eingereichte Bemühungen 
mit 10 bis 19 Einstelltagen sanktioniert. Mithin wird das Verschulden im Sinne von Art. 45 
Abs. 3 lit. a AVIV als leicht bzw. leicht bis mittelschwer qualifiziert. Dieser Einstellraster 
entbindet die verfügende Stelle jedoch nicht per se von der Pflicht, das Verhalten der ver-
sicherten Person unter Berücksichtigung aller wesentlichen Umstände des Einzelfalls, 
d.h. der objektiven und subjektiven Gegebenheiten, zu würdigen und eine dem Verschul-
den angemessene Sanktion festzusetzen (BGer 8C_285/2011 vom 22. August 2011 
E. 3.2.1 mit Hinweisen).

5.2.3 Das Bundesgericht hat in diesem Zusammenhang etwa entschieden, dass eine 
erstmalige nur knapp (dort fünf Tage) verspätete Einreichung der Arbeitsbemühungen ei-
ner bis anhin sich tadellos verhaltenden Versicherten ein Abweichen vom Einstellraster 
rechtfertigt. Es wurde eine Reduktion von fünf auf einen Einstelltag vorgenommen (BGer 
8C_2/2012 vom 14. Juni 2012; vgl. dazu auch AVIG-Praxis ALE D33a). Auch das Verwal-
tungsgericht des Kantons Zug nahm bei einer erstmaligen und nur minimen Verspätung 
(dort von 8 Stunden und 33 Minuten) des eingereichten Nachweises der Arbeitsbemühun-
gen eine Reduktion der Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf nur einen Einstelltag 
vor (vgl. VGer ZG S 2016 100 vom 24. November 2016 E. 3.3).

6.
6.1 Im Lichte von Art. 45 Abs. 3 AVIV ist festzustellen, dass das AWA das Verschul-
den des Beschwerdeführers als grundsätzlich leicht qualifiziert hat. Mit einer Einstellungs-
dauer von fünf Tagen wurde die Sanktion sodann im untersten möglichen Bereich des 

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Einstellrasters gemäss AVIG-Praxis ALE angesetzt, sieht der genannte Raster für erst-
mals zu spät eingereichte Arbeitsbemühungen doch einen Rahmen von fünf bis neun Ta-
gen vor (AVIG-Praxis ALE D79 Ziff. 1.E). Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, 
hat das AWA dabei aber den konkreten Umständen des Einzelfalls zu wenig Rechnung 
getragen und das Verschulden des Beschwerdeführers nicht angemessen berücksichtigt.

6.2 Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer seit seiner Anmeldung am 
5. März 2020 die erforderlichen Arbeitsbemühungen stets tadellos erbracht hatte und ihm 
nie ein Fehlverhalten vorgeworfen werden konnte. Sodann werden die zwölf aufgeführten 
Arbeitsbemühungen für den Monat Oktober 2020 als qualitativ und quantitativ genügend 
qualifiziert (S 2021 9 AWA-act. 2 E. 5). Schliesslich ist mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer die Frist zur Einreichung des Nach-
weises nicht absichtlich versäumt hat, sondern alleinig deshalb, weil er nicht sichergestellt 
hat, dass die Zustellung des Nachweises seiner Arbeitsbemühungen beim RAV erfolgreich 
war (zum im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweismass der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit: BGE 117 V 261 E. 3b). Nach Erhalt der Verfügung vom 15. Dezember 2020 
reichte der Beschwerdeführer mit der Einsprache vom 17. Dezember 2020 sogleich alle 
Belege für die Arbeitsbemühungen für den Oktober 2020 nach (vgl. S 2021 9 AWA-
act. 7a–7c). Zu erwähnen ist dabei, dass die Datenmenge der E-Mail des Beschwerdefüh-
rers vom 2. November 2020 wohl nur deshalb zu gross für eine Zustellung war, weil das 
RAV verlangte, dass mit den Arbeitsbemühungen vom Oktober 2020 ebenfalls jene von 
August und September 2020 einzureichen seien (S 2021 9 AWA-act. 14). Aus den Akten 
ergibt sich weiter, dass der Beschwerdeführer stets sehr um eine korrekte Erfüllung seiner 
Pflichten bemüht war und es vorher offenbar nie zu Problemen im Zusammenhang mit der 
Korrespondenz per E-Mail gekommen ist. Auch aufgrund der offensichtlichen Schwierig-
keiten des Versicherten bei der Verständigung in der deutschen Sprache ist ferner fraglich, 
ob er sich dem Umfang seiner speziellen Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der 
elektronischen Einreichung von Arbeitsbemühungen überhaupt bewusst war. Dem Merk-
blatt Arbeitsbemühungen (S 2021 9 AWA-act. 20), dem Formular Nachweis der persönli-
chen Arbeitsbemühungen (S 2021 9 AWA-act. 7b), dem Telefongesprächsprotokoll vom 
26. Oktober 2020 (S 2021 9 AWA-act. 1) und dem Beratungsgesprächsprotokoll vom 
23. Dezember 2020 (S 2021 9 AWA-act. 15) sind jedenfalls keine diesbezüglichen Hinwei-
se zu entnehmen (weitere Protokolle liegen nicht bei den Verfahrensakten). Es wurde vom 
Versicherten zudem glaubhaft dargetan, dass er die Systemmeldung erst nach Erhalt der 
angefochtenen Einstellungsverfügung gesehen hatte und vorher keine Zweifel an der kor-
rekten Zustellung bei ihm aufgekommen waren; wurde er doch von der Einstellungsverfü-

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gung aufrichtig überrascht (vgl. etwa S 2021 9 AWA-act. 8 S. 2). Zwar hatte er dies durch 
das Ablegen seiner gesendeten E-Mail im Archivordner grundsätzlich selber zu verantwor-
ten, es ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, dass dies aufgrund einer Verkettung 
von unglücklichen Umständen zustande kam. Sinn des Ablegens im Archivordner dürfte 
doch gerade gewesen sein, eine geordnete und nachvollziehbare Ablage der Korrespon-
denz mit dem RAV sicherzustellen. Darin zeigt sich abermals, dass dem Beschwerdefüh-
rer eine gewissenhafte Erfüllung seiner Pflichten im Zusammenhang mit seiner Arbeits-
suche durchaus wichtig war. Schliesslich kam die E-Mail vom 2. November 2020 (inkl. der 
Anhänge) als "CC-Kopie" bei C.________ an, sodass auch diese den Versicherten nicht 
auf eine fehlerhafte Zustellung aufmerksam machen konnte. Als C.________ die E-Mail – 
nachdem der Versicherte die Einstellungsverfügung erhalten hatte – ans RAV weiterzulei-
ten versuchte, kam auch diese infolge der grossen Datenmenge nicht durch (vgl. S 2021 9 
AWA-act. 9). Daraus wird ersichtlich, dass der Server des RAV offenbar ein Problem mit 
grossen Datenvolumen hat. Es ergibt sich aus den Akten nicht, dass sich der Beschwerde-
führer – welcher wiederholt mit dem RAV per E-Mail kommuniziert hatte – dessen bewusst 
war oder hätte bewusst sein müssen. 

Unter diesen Umständen muss das Verschulden des Beschwerdeführers als sehr gering 
bezeichnet werden. 

6.3 Der Zweck verwaltungsrechtlicher Sanktionen ist es, die Versicherten an den Fol-
gen der Vernachlässigung der sozialversicherungsrechtlich gebotenen Schadenminde-
rungspflicht zu beteiligen (E. 3.3 vorstehend). Vorliegend ist zu beachten, dass Einstellun-
gen wegen Nichtbefolgens von Kontrollvorschriften oder Weisungen vor allem dort ange-
zeigt sind, wo die Nichtbefolgung Konsequenzen bezüglich der Dauer der Arbeitslosigkeit 
des Versicherten hat, besonders wenn durch die Nichtbefolgung die Vermittlung des Ver-
sicherten erschwert oder vereitelt wird (Gerhards, a.a.O., Art. 30 N 2 und N 29). Vorlie-
gend ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer durch die versuchte rechtzeitige, 
jedoch nicht erfolgte Zustellung seiner Arbeitsbemühungen seine Vermittlung erschwert 
oder vereitelt hätte.

6.4 Abgesehen davon sieht Art. 45 Abs. 3 lit. a AVIV für leichtes Verschulden eine 
Einstellung von 1–15 Tagen vor. Die AVIG-Praxis des SECO schöpft den vom Gesetz 
vorgesehenen Rahmen jedoch nicht vollständig aus und kennt nur mindestens drei Ein-
stelltage, im Falle erstmalig zu spät eingereichter Arbeitsbemühungen gar nur mindestens 
fünf Einstelltage (vgl. AVIG-Praxis ALE D79 Ziff. 1.E). Die Situation, dass erstmals Arbeits-

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Urteil S 2022 99

bemühungen zu spät eingereicht werden, wird im Hinblick auf die verwaltungsrechtliche 
Sanktion damit mit derjenigen Situation gleichgestellt, dass erstmals gar keine Arbeits-
bemühungen während der Kontrollperiode erfolgen (vgl. AVIG-Praxis ALE D79 Ziff. 1.D), 
was jedoch bezogen auf das Mass der Verletzung der Schadensminderungspflicht zumin-
dest als fragwürdig erscheint (BGer 8C_257/2014 vom 10. Juni 2014 E. 4.3). 

6.5 Mit Bezug auf den Zweck der verwaltungsrechtlichen Sanktion entspricht die Ein-
stellung in der Anspruchsberechtigung des Beschwerdeführers von fünf Tagen somit nicht 
dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit. In Würdigung der konkreten Umstände ist es 
angebracht, von der AVIG-Praxis des SECO abzuweichen und die Anspruchseinstellung 
auf zwei Tage herabzusetzen.

7. Zusammenfassend ist die Beschwerde damit teilweise gutzuheissen und der Be-
schwerdeführer für zwei Tage in der Anspruchsberechtigung einzustellen. Der Einsprache-
entscheid vom 19. Januar 2021 ist in diesem Sinne abzuändern.

8. Mangels einer entsprechenden Bestimmung im AVIG ist das Verfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). Dem nicht anwaltlich 
vertretenen Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 61 
lit. g ATSG).

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Urteil S 2022 99

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Einspracheentscheid vom 
19. Januar 2021 wird dahingehend abgeändert, dass die Dauer der Einstellung in 
der Anspruchsberechtigung auf zwei Tage herabgesetzt wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an 
den Rechtsdienst der Arbeitslosenkasse des Kantons Zug, an das Amt für Wirt-
schaft und Arbeit des Kantons Zug sowie an das Staatssekretariat für Wirtschaft 
(SECO), Bern.

Zug, 13. Oktober 2022

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

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