# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3d9790c5-2068-5fb2-abce-aa3b1a9babdd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.11.2025 D-6511/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6511-2025_2025-11-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6511/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richter Mathias Lanz;   

Gerichtsschreiber Nikola Nastovski. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Burundi,   

(…), 

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 25. Juli 2025 / N (…). 

 

 

 

D-6511/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer – ein Staatsangehöriger Burundis – am 6. Ok-

tober 2023 in der Schweiz um Asyl nachsuchte und geltend machte, am 

(…) 2007 geboren und damit minderjährig zu sein,  

dass am 24. November 2023 die Erstbefragung für unbegleitete minder-

jährige Asylsuchende (EB UMA) in Anwesenheit der zugewiesenen 

Rechtsvertretung stattfand, 

dass das Institut für Rechtsmedizin B._______ am 12. Dezember 2023 ein 

Altersgutachten durchführte und zum Ergebnis kam, beim Beschwerdefüh-

rer lasse sich das Erreichen der Volljährigkeit nicht mit der notwendigen 

Sicherheit belegen,  

dass das SEM in der Folge von der Richtigkeit des angegebenen Geburts-

datums ausging (vgl. Verfügung des SEM, S. 3), 

dass der Beschwerdeführer am 3. Januar 2024 vertieft zu seinen Asylgrün-

den nach Art. 29 AsylG (SR 142.31) angehört wurde, 

dass er zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 

machte, er sei nach dem Tod seines Vaters mit seiner Mutter nach 

C._______ (Demokratische Republik [DR] Kongo) gezogen, wo ihm der 

neue Partner seiner Mutter mehrfach Gewalt angedroht habe, 

dass er und seine Mutter ausserdem wiederholt nachts von bewaffneten 

Männern bedroht worden seien,  

dass Nachbarn sie im (…) 2022 vor einem unmittelbaren Angriff gewarnt 

hätten, woraufhin der Beschwerdeführer geflohen und zuerst nach Burundi 

zurückgekehrt sei und das Land dann ungefähr ein Jahr später verlassen 

habe, um in Europa ein besseres Leben zu führen (vgl. SEM-Akten 15/14 

F 2.05 und 23/14 F 29 ff.), 

dass die Vorinstanz das Asylgesuch des Beschwerdeführers am 10. Ja-

nuar 2024 dem erweiterten Verfahren zuteilte und ihn am folgenden Tag 

dem Kanton D._______ zuwies, 

dass der Beschwerdeführer dem SEM am 29. Februar 2024 die Mandats-

übernahme durch die zugelassene Rechtsberatungsstelle im Kanton an-

zeigen liess,  

D-6511/2025 

Seite 3 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 25. Juli 2025 – eröffnet am 28. Juli 

2025 – die Flüchtlingseigenschaft des (inzwischen volljährigen) Be-

schwerdeführers verneinte, sein Asylgesuch ablehnte, ihn aus der Schweiz 

wegwies und den zuständigen Kanton mit dem Vollzug der Wegweisung 

beauftragte, 

dass die zugelassene Rechtsberatungsstelle ihr Mandat am 31. Juli 2025 

für beendet erklärte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. August 2025 gegen die 

Verfügung des SEM beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob 

und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei 

ihm Asyl zu gewähren; eventualiter sei festzustellen, dass die Wegweisung 

unzulässig beziehungsweise unzumutbar sei und es sei ihm die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren; subeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung 

an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass er in prozessualer Hinsicht darum ersuchte, es sei ihm die unentgelt-

liche Prozessführung – unter Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses – zu bewilligen, und es sei ihm ein Rechtsbeistand seiner Wahl 

zu bestellen, 

dass der Beschwerde insbesondere ein Bericht des Vereins E._______ 

vom 18. August 2025, ein Referenzschreiben vom 27. August 2025 sowie 

die Bewilligung eines Vorlehrvertrages vom 22. August 2025 beigelegt wa-

ren (Beilagen 3–5), 

dass mit Zwischenverfügung vom 9. September 2025 sein Gesuch um Ge-

währung der unentgeltlichen Prozessführung abgewiesen und er aufgefor-

dert wurde, bis zum 24. September 2025 einen Kostenvorschuss einzu-

zahlen, 

dass er mit Eingabe vom 9. September 2025 eine Fürsorgebestätigung zu 

den Akten reichte, welche vom Gericht als sinngemässes Gesuch um Wie-

dererwägung der Zwischenverfügung vom 9. September 2025 entgegen-

genommen und am 15. September 2025 abgewiesen wurde, 

dass der verlangte Kostenvorschuss am 24. September 2025 geleistet 

wurde,  

dass am 16. Oktober 2025 ein weiterer Bericht des Vereins E._______ ein-

gereicht wurde,  

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Seite 4 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), nachdem der 

Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde und das Urteil nur 

summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer in formeller Hinsicht rügt, die Vorinstanz habe 

den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie seine Minderjährigkeit so-

wie die Gewaltvorfälle in Burundi nicht berücksichtigt habe und die Anhö-

rung in (…) statt in seiner Muttersprache (…) durchgeführt worden sei, 

dass die Vorinstanz den vorliegenden Sachverhalt rechtsgenüglich abge-

klärt und sich in der angefochtenen Verfügung nachvollziehbar und hin-

reichend differenziert mit den zentralen Vorbringen des Beschwerdeführers 

sowie seinen diesbezüglichen Beweismitteln auseinandergesetzt hat, 

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Seite 5 

dass der Beschwerdeführer keine konkreten Angaben machte, inwiefern 

der Sachverhalt falsch erhoben worden beziehungsweise seine (damalige) 

Minderjährigkeit unberücksichtigt geblieben sei,  

dass er zu Beginn seiner Anhörung mitteilte, den Dolmetscher gut zu ver-

stehen, er zu allen relevanten Aspekten seiner Fluchtgründe eingehend 

befragt wurde und nach eigenen Angaben alles dazu gesagt hatte (vgl. 

SEM-Akte 23/14 F 1 und 93), 

dass im Übrigen den Akten auch keine Hinweise zu entnehmen sind, wo-

nach der Beschwerdeführer aufgrund psychischer Beschwerden nicht in 

der Lage gewesen wäre, angehört zu werden (vgl. SEM-Akte 23/14 F 4 ff.) 

oder dass seine Vorbringen aufgrund sprachlicher Verständigungsschwie-

rigkeiten unvollständig beziehungsweise unkorrekt erfasst worden wären,  

dass die formellen Rügen des Beschwerdeführers somit abzuweisen sind,  

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Vorinstanz ihre ablehnende Verfügung im Wesentlichen damit be-

gründete, die Vorbringen des Beschwerdeführers hielten den Anforderun-

gen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht stand (vgl. 

Verfügung des SEM, S. 4 ff.), 

dass sich die geltend gemachten Asylgründe hauptsächlich auf Ereignisse 

stützen würden, die sich in der DR Kongo, einem Drittstaat, abgespielt hät-

ten, 

dass der Beschwerdeführer ein Jahr vor seiner Ausreise in Burundi gelebt 

habe und zwei Mal legal habe ausreisen können, eines davon um nach 

seinen eigenen Angaben ein besseres Leben in Europa führen zu können,  

dass ferner erhebliche Zweifel an der Glaubhaftigkeit der Ausführungen 

des Beschwerdeführers bestehen würden, welche grob unsubstanziiert, in-

kohärent und lückenhaft seien (vgl. Verfügung des SEM, S. 6 f.),  

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Seite 6 

dass der Beschwerdeführer sich in seiner Beschwerde zum einen darauf 

beschränkt, geltend zu machen, er sei traumatisiert und habe grosse Mühe 

über die Geschehnisse zu sprechen, und zum anderen seine Asylgründe 

wiederholt (vgl. Beschwerde, S. 4 f.), 

dass das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der Akten feststellt, 

dass die vorinstanzlichen Erwägungen nicht zu beanstanden sind und die 

diesbezüglichen Entgegnungen in der Beschwerde daran nichts zu ändern 

vermögen, zumal es sich um Wiederholungen von bereits Bekanntem be-

ziehungsweise um unsubstanziierte Ausführungen betreffend die geltend 

gemachten Gewalterlebnisse handelt (vgl. Beschwerde, S. 4 ff.), 

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers (Furcht vor dem Freund der 

Mutter, Gewalterlebnisse in Burundi und in der DR Kongo) keine asylrecht-

liche Relevanz aufweisen,  

dass sich die Vorbringen des Beschwerdeführers hauptsächlich auf Ereig-

nisse in einem Drittstaat beziehen, er im Anschluss daran angeblich über 

ein Jahr in Burundi gelebt habe, wo er keinerlei Probleme mit den Behör-

den oder Dritten gehabt habe,  

dass er seine Heimat mit der Absicht, eine Verbesserung seiner Lebens-

qualität zu erreichen, legal verliess, 

dass darüber hinaus nicht von einer tatsächlich bestehenden Bedrohung 

durch den Freund der Mutter oder anderweitigen Gefahrenquellen auszu-

gehen ist, zumal es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, seine Vor-

bringen glaubhaft im Sinne von Art. 7 AsylG darzulegen,  

dass er insbesondere nicht einmal den Namen des Freundes der Mutter 

nennen konnte, obwohl er mehrmals Gelegenheit dazu erhielt,  

dass der Beschwerdeführer zwar geltend machte, ein halbes Jahr in 

C._______ gelebt zu haben, in diesem Kontext jedoch essenzielle Infor-

mationen – wie beispielsweise zur Währung in der DR Kongo – nicht oder 

nur äusserst oberflächlich wiedergeben konnte (vgl. SEM-Akte 23/14 

F 71 ff.),  

dass im Übrigen auf die Erwägungen des SEM verwiesen werden kann 

und es dem Beschwerdeführer auch auf Rechtsmittelebene nicht gelingt, 

diesen Argumenten Stichhaltiges entgegenzusetzen, 

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Seite 7 

dass auch in Bezug auf eine allfällige Homosexualität des Beschwerdefüh-

rers weder den Akten noch seinen Vorbringen Hinweise einer konkreten 

Gefährdung entnommen werden können,  

dass die Vorinstanz bei dieser Aktenlage zu Recht die Anerkennung der 

Flüchtlingseigenschaft verweigert und das Asylgesuch abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9; je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom SEM ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass die Vorinstanz vorliegend auch den Vollzug der Wegweisung zu Recht 

anordnete und im Wesentlichen auf die entsprechenden Erwägungen ver-

wiesen werden kann (vgl. Verfügung des SEM. S. 6 ff.), 

dass sich die Vorbringen des Beschwerdeführers gegen die Zulässigkeit 

und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs im Grunde auf seine angeb-

liche Gefährdung durch bewaffnete Gruppen in Burundi, die erlebte Gewalt 

in Burundi und in der DR Kongo sowie die geltend gemachten psychischen 

Beschwerden (…) stützen, wobei in der Beschwerde auch suizidale Ab-

sichten angedeutet werden (vgl. Beschwerde, S. 5 f.), 

dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- 

und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist und bezüglich der in der 

Beschwerde geltend gemachten Gefährdung auf die vorstehenden Erwä-

gungen zum Asylpunkt zu verweisen ist (vgl. Art. 83 Abs. 3 AIG), 

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Seite 8 

dass sich weder aus den eingereichten Berichten des Vereins E._______ 

vom 18. August und 16. Oktober 2025 noch aus den Vorbringen des Be-

schwerdeführers aus medizinischen Gründen ein Unzulässigkeitsgrund im 

Sinne der Rechtsprechung ergibt (vgl. Urteil des EGMR Paposhvili gegen 

Belgien 13. Dezember 2016, Grosse Kammer, 41738/10, §§ 180-193 

m.w.H., bestätigt durch Savran gegen Dänemark vom 7. Dezember 2021, 

Grosse Kammer, 57467/15, §§ 121 ff.), 

dass sich darüber hinaus auch bei suizidalen Neigungen keine Verpflich-

tung der Konventionsstaaten ergibt, von einer zu vollziehenden Weg- oder 

Ausweisung Abstand zu nehmen, und solche auch nach bundesgerichtli-

cher Rechtsprechung kein Vollzugshindernis darstellen (vgl. Urteile des 

BGer 2C_221/2020 vom 19. Juni 2020 E. 2 oder 2C_856/2015 vom 

10. Oktober 2015 E. 3.2.1), 

dass die Vorinstanz sodann zu Recht auch von der Zumutbarkeit des Weg-

weisungsvollzugs ausgegangen ist (vgl. Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete 

Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, zumal gemäss 

konstanter Praxis nicht von einer Situation allgemeiner Gewalt in Burundi 

auszugehen ist (vgl. Urteile des BVGer E-8018/2024 vom 24. Oktober 

2025 E. 8.3.2 und E-422/2024 vom 22. Mai 2025 E. 10.3.2, je m.w.H.), 

dass auch in individueller Hinsicht keine Hinweise ersichtlich sind, wonach 

der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in die Heimat in eine existenz-

bedrohende Notlage geraten könnte, zumal er ein junger und körperlich 

gesunder Mann ist, der bereits in der Vergangenheit für sich sorgen konnte 

und zudem in seiner Heimat über ein soziales Netz verfügen dürfte, das 

ihn bei der Reintegration unterstützen könnte, 

dass der Beschwerdeführer bei seiner Rückkehr nicht in eine medizinische 

Notlage geraten dürfte und – bei Bedarf - auch in seiner Heimat die Mög-

lichkeit hätte, eine psychotherapeutische Behandlung der geltend gemach-

ten Beschwerden in Anspruch zu nehmen (vgl. Verfügung des SEM, 

S. 8 f.), 

dass die Berichte des Vereins E._______ vom 18. August und 16. Oktober 

2025 nichts an dieser Einschätzung ändern, zumal ihn die darin geltend 

gemachten Symptome offenbar nicht daran hinderten, den Schulunterricht 

zu besuchen und überdurchschnittliche schulische Leistungen zu 

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Seite 9 

erbringen (vgl. Beschwerde, Referenzschreiben vom 27. August 2025 [Bei-

lage 4]), 

dass im Übrigen auch die Bewilligung des Vorlehrvertrags vom 22. August 

2025 den Wegweisungsvollzug nicht als unzumutbar erscheinen lässt, 

dass die Verwurzelung von Kindern in der Schweiz zwar eine reziproke 

Wirkung im Sinne einer Entwurzelung im Heimatland haben kann, welche 

unter Umständen die Rückkehr dorthin als unzumutbar erscheinen lässt 

(vgl. BVGE 2009/51 E.5.6 und 2009/28 E. 9.3.2), 

dass namentlich Alter, Reife, Abhängigkeiten, Art (Nähe, Intensität, Tragfä-

higkeit) der Beziehungen, Eigenschaften der Bezugspersonen (insbeson-

dere Unterstützungsbereitschaft und -fähigkeit), Stand und Prognose be-

züglich Entwicklung/Ausbildung, Grad der erfolgten Integration bei einem 

längeren Aufenthalt in der Schweiz, usw., zu berücksichtigen sind, 

dass im vorliegenden Verfahren die erforderliche Schwelle nicht erreicht 

ist, da der Beschwerdeführer sich erst seit zwei Jahren in der Schweiz auf-

hält und sich aus den Akten keine Hinweise auf eine besonders weit fort-

geschrittene Integration ergeben – die Vorlehre hat erst am 15. September 

2025 begonnen – und im Übrigen zu berücksichtigen ist, dass der Be-

schwerdeführer inzwischen volljährig geworden ist,  

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 Abs. 1 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

D-6511/2025 

Seite 10 

dass der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Begleichung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

D-6511/2025 

Seite 11 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Begleichung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Segessenmann Nikola Nastovski 

 

 

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