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**Case Identifier:** c3664fed-b8fd-5b94-8ee0-3c06f28b96f8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 23.08.2021 I/1-2020/166 und 167
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2020-166-und-167_2021-08-23.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2020/166 und 167

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 26.10.2021

Entscheiddatum: 23.08.2021

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 23. August 2021
Art. 81, Art. 82 Abs. 1 lit. a und b StG (sGS 811.1), Art. 58, Art. 63 Abs. 1 DBG 
(SR 642.11), Art. 725 Abs. 2, Art. 820 Abs. 1 OR (SR 220). Im Zusammenhang 
mit einem Rangrücktritt nahm die Steuerpflichtige in der Bilanz eine 
Wertberichtigung vor. Aus handels- und steuerrechtlicher Sicht ist diese 
Wertberichtigung grundsätzlich nicht zu beanstanden. Da sie jedoch auf 
gemeinsamen Beteiligungsverhältnissen der Gesellschafter beruhte, hält sie 
einem Drittvergleich nicht stand und ist dem steuerbaren Gewinn 
hinzuzurechnen (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 23. August 
2021, I/1-2020/166, 167).

Präsident Urs Gmünder, Richter Markus Frei und Richterin Barbara Steinbacher, 

Gerichtsschreiber Philipp Lenz

X, Rekurrentin und Beschwerdeführerin,

vertreten durch ks treuhandexperten ag, Bahnhofstrasse 14, 9450 Altstätten,

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

und

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Eigerstrasse 

65, 3003 Bern, Beschwerdebeteiligte,

betreffend

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Kantonssteuern und direkte Bundessteuer aufgrund des Rech-nungsabschlusses per 

31. Dezember 2018

 

Sachverhalt:

A.- Die X mit Sitz in O (X) wurde am 18. April 2007 ins Handelsregister eingetragen. Die 

Gesellschaft bezweckt den Handel mit Immobilien. Das Stammkapital von Fr. 24'000.– 

wird je zur Hälfte von A und B gehalten. Die beiden Gesellschafter sind zudem mit je 

einem Drittel an der am 21. Januar 2011 ins Handelsregister eingetragenen und mit 

einem Stammkapital von Fr. 24'000.– ausgestatteten Y GmbH (Y) beteiligt; dritter 

Gesellschafter ist H. Dieses ebenfalls in O domizilierte Unternehmen bezweckt den 

Kauf und Verkauf von Konsumgütern. Die X vermietet der Y die Räumlichkeiten für den 

Betrieb eines Lebensmittelgeschäfts.

B.- Am 15. März 2019 (Eingang bei der Steuerbehörde) reichte die X die 

Steuererklärung für das Jahr 2018 ein. Sie deklarierte einen steuerbaren Reingewinn 

von Fr. 15'115.– und ein steuerbares Eigenkapital von Fr. 98'742.–. Im Anlagevermögen 

wurde unter den langfristigen Forderungen ein Darlehen an die Y in der Höhe von 

Fr. 266'000.– bilanziert, davon Fr. 50'000.– mit Rangrücktritt. Dies entsprach der 

Vereinbarung zwischen der X und der Y vom 23. August 2018, worin unter anderem 

festgehalten wurde, um zu vermeiden, dass die Geschäftsführung der Y den Richter im 

Sinn von Art. 725 Abs. 2 OR benachrichtigen müsse, werde die Forderung der X im 

Gesamtbetrag von Fr. 50'000.– gegenüber allen bereits bestehenden und zukünftig 

entstehenden Forderungen gegen die Gesellschaft im Rang zurückgestellt. 

Entsprechend verbuchte die X auf den Finanzanlagen eine Wertberichtigung von 

Fr. 50'000.–. Das Kantonale Steueramt akzeptierte dies nicht und rechnete den Betrag 

mangels geschäftsmässiger Begründetheit dem steuerbaren Reingewinn zu. Unter 

Berücksichtigung einer Steuerrückstellung von Fr. 8'700.– veranlagte es die X aufgrund 

des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2018 für die Kantonssteuern mit einem 

steuerbaren Reingewinn von Fr. 56'400.– und einem steuerbaren Eigenkapital von 

Fr. 140'000.– und für die direkte Bundessteuer mit einem steuerbaren Reingewinn von 

Fr. 56'400.–. Die dagegen am 3. Juni 2020 erhobenen Einsprachen wies das Kantonale 

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Steueramt mit Entscheiden vom 22. Juli 2020 hinsichtlich der Kantonssteuern und der 

direkten Bundessteuer ab.

C.- Mit Eingabe ihres Vertreters vom 21. August 2020 erhob die X bei der 

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen (VRK) Rekurs und Beschwerde. 

Sie beantragte, die Einspracheentscheide des Kantonalen Steueramts vom 22. Juli 

2020 seien kostenfällig aufzuheben und auf die Aufrechnung der Wertberichtigung von 

Fr. 50'000.– zu verzichten. Das Kantonale Steueramt beantragte mit Vernehmlassung 

vom 17. September 2020 die Abweisung der Rechtsmittel. Dazu äusserte sich die X am 

24. September 2020. Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine 

Stellungnahme zur Beschwerde.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit erforderlich, in den 

Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

 

I. Prozessuales

1.- Angefochten sind die Einspracheentscheide hinsichtlich der Kantonssteuern 2018 

und der direkten Bundessteuer 2018. Hierbei handelt es sich um verschiedene Steuern, 

welche verschiedenen Gemeinwesen zufliessen und welche Gegenstand getrennter 

Veranlagungen und Verfahren sind. Dies bedeutet, dass zwei Entscheide zu fällen sind, 

die in einem einzigen Dokument enthalten sein können – der eine für die 

Kantonssteuern und der andere für die direkte Bundessteuer – mit getrennten 

Begründungen, wobei Verweisungen zulässig sind, und eigenen Rechtssprüchen 

(Dispositiven) oder zumindest einem Rechtsspruch, der die beiden Steuern 

ausdrücklich auseinanderhält (BGE 130 II 509 E. 8.3 = Pra 94 [2005] Nr. 114). 

Dementsprechend werden der Rekurs und die Beschwerde in einem einzigen 

Dokument behandelt und die Steuern im gemeinsamen Rechtsspruch 

auseinandergehalten. Spätere höchstrichterliche Differenzierungen bezüglich Form und 

Inhalt von Entscheiden (BGE 135 II 260 E. 1.3.1 und 142 II 293 E. 1.2) haben an der 

Zulässigkeit dieser Vorgehensweise nichts geändert.

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2.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die VRK ist zum 

Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur Rechtsmittelerhebung ist gegeben. Rekurs 

und Beschwerde vom 21. August 2020 sind rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllen 

die gesetzlichen Anforderungen (Art. 194 Abs. 1 des St. Galler Steuergesetzes, sGS 

811.1, abgekürzt: StG; Art. 140 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte 

Bundessteuer, SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz 

über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 und Art. 48 des Gesetzes 

über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs und die 

Beschwerde ist einzutreten.

II. Kantonssteuern

3.- Im Rekurs ist umstritten, ob die Vorinstanz die verbuchte Wertberichtigung auf dem 

Darlehen an die Y in der Höhe von Fr. 50'000.– zu Recht nicht zuliess und dem 

steuerbaren Reingewinn zurechnete.

a) Die Vorinstanz erwog, sie stimme der Rekurrentin zu, dass ein Rangrücktritt in der 

Jahresrechnung zu einer angemessenen Wertberichtigung führe und es sich dabei 

nicht um einen definitiven Forderungsverzicht handle. Obwohl die Handelsbilanz für die 

Steuerbilanz grundsätzlich massgebend sei (sog. Massgeblichkeitsprinzip), dürften 

steuerrechtliche Korrekturvorschriften nicht ausser Acht gelassen werden. 

Wertberichtigungen auf Darlehen zwischen verbundenen Gesellschaften seien 

grundsätzlich problematisch und führten oft zu Diskussionen über deren 

geschäftsmässige Begründetheit. Denn die Sanierung oder Zurverfügungstellung von 

Liquidität obliege grundsätzlich den Anteilsinhabern einer notleidenden Gesellschaft, 

und zwar zu gleichen Teilen. Im Sinn eines Drittvergleichs sei zu prüfen, ob eine 

unabhängige Gesellschaft, die einem Geschäftspartner einen Kredit zu marktüblichen 

Konditionen gewährt habe, ebenfalls eine Wertberichtigung vornehmen dürfe. Darlehen 

zwischen verbundenen Unternehmen seien indes einer Wertberichtigung in der Regel 

nicht zugänglich.

Die Rekurrentin hält dagegen, von einem handelsrechtskonformen Jahresabschluss sei 

nur abzuweichen, wenn er gegen steuerrechtliche Vorschriften der Gewinnermittlung 

verstosse. Gestützt auf das Periodizitätsprinzip seien handelsrechtskonforme 

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Wertberichtigungen auch in der entsprechenden Steuerperiode steuerlich zulässig. In 

der Praxis würden solche regelmässig steuerlich anerkannt, wenn sie handelsrechtlich 

notwendig seien. Dass dies vorliegend der Fall gewesen sei, habe die Vorinstanz nicht 

bestritten. Der Rangrücktritt und die damit zusammenhängende Wertberichtigung sei in 

ihrem Interesse erfolgt. Damit sei verhindert worden, dass die Y als wichtige Mieterin 

die Bilanz habe deponieren müssen. Werde das Darlehen in den nächsten Jahren 

zurückbezahlt, sei die Wertberichtigung erfolgswirksam aufzulösen. Im Weiteren gebe 

es keine Hinweise auf ein simuliertes Darlehen. Im Gegenteil, dieses sei zu 

marktkonformen Konditionen gewährt und vereinbarungsgemäss amortisiert und 

verzinst worden. Ihre Gesellschafter hätten nie die Absicht gehabt, auf einen Teil des 

Darlehens zu verzichten. Ob eine geldwerte Leistung auf Stufe der Gesellschafter 

vorliege, müsse im vorliegenden Verfahren nicht beurteilt werden. Es sei jedoch nicht 

bewiesen und in keiner Weise plausibel, dass ihre Gesellschafter einseitig 

Sanierungsleistungen erbracht hätten oder ganz auf ihre Forderung verzichten wollten, 

wie dies von der Vorinstanz unterstellt worden sei. Eine solche geldwerte Leistung 

hätte im Sinn der Dreieckstheorie zu Leistungen an die Gesellschafter geführt, was 

jedoch nicht erwiesen sei. Die Vorinstanz behaupte, es sei nicht notwendig, die 

Leistungen an die Gesellschafter zu untersuchen, obwohl sie vorbringe, das Darlehen 

habe privaten Interessen gedient. Dies treffe nicht zu, und es sei nicht erwiesen, dass 

die Y Zuschüsse von einem Gesellschafter erhalten habe. Es gehe nicht an, die 

Darlehenszahlungen als geschäftsmässig nicht begründet zu qualifizieren, wenn das 

Darlehen nicht simuliert sei und einem Drittvergleich standhalte; zumal die 

Gesellschafter der beteiligten Gesellschaften nicht identisch seien.

b) aa) Gegenstand der Gewinnsteuer ist gemäss Art. 81 StG der Reingewinn. Dieser 

setzt sich zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung (Art. 82 Abs. 1 lit. a StG), 

allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des 

Geschäftsergebnisses, die nicht zur Deckung von geschäftsmässig begründetem 

Aufwand verwendet werden, wie insbesondere die Kosten für die Anschaffung, 

Herstellung oder Wertvermehrung von Gegenständen des Anlagevermögens (lit. b 

Ziff. 1), geschäftsmässig nicht begründete Abschreibungen, Wertberichtigungen und 

Rückstellungen (Ziff. 2), Einlagen in die Reserven (Ziff. 3), Einzahlungen auf das 

Eigenkapital aus Mitteln der juristischen Person (Ziff. 4), offene und verdeckte 

Gewinnausschüttungen sowie Gewinnvorwegnahmen (Ziff. 5), geschäftsmässig nicht 

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begründete Zuwendungen an Dritte (Ziff. 6), den der Erfolgsrechnung nicht 

gutgeschriebenen Erträgen, mit Einschluss der Kapital-, Aufwertungs- und 

Liquidationsgewinne (lit. c) und den Zinsen auf verdecktem Eigenkapital (lit. d). 

Inhaltlich stimmen diese Vorschriften weitgehend mit Art. 24 des Bundesgesetzes über 

die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (SR 642.14, 

abgekürzt: StHG) und Art. 58 DBG überein (vgl. hinten E. 4), weshalb nachfolgend auch 

auf die entsprechende Rechtsprechung und Lehre zu den bundesrechtlichen 

Vorschriften verwiesen werden kann. Wertberichtigungen sind steuerlich zulässig, 

wenn sie geschäftsmässig begründet, das heisst zum angemessenen Ausgleich 

vorübergehender Wertverminderungen auf Aktiv- und in begründeten Fällen auf 

Passivposten notwendig sind (Art. 85 Abs. 1 lit. b StG; Zigerlig/Oertli/Hofmann, Das 

st. gallische Steuerrecht, 7. Aufl. 2014, II. Teil N 206). Wertberichtigungen, die nicht 

geschäftsmässig begründet sind, werden zum ausgewiesenen Gewinn dazugerechnet 

(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 58 

N 82).

bb) Für das Steuerrecht gelten grundsätzlich die handelsrechtlichen 

Gewinnermittlungsvorschriften. Es gilt die Massgeblichkeit der Handelsbilanz, die sich 

indirekt aus steuerrechtlichen Bestimmungen ableitet. Aus dem 

Massgeblichkeitsgrundsatz folgt, dass die Steuerverwaltungen auf die 

ordnungsgemäss erstellte Bilanz und Erfolgsrechnung abzustellen haben, soweit 

daneben nicht steuerrechtliche Vorschriften Abweichungen ermöglichen oder 

verlangen. Abgestellt werden kann auf die Bilanz und Erfolgsrechnung allerdings nur, 

wenn diese handelsrechtskonform erstellt wurden (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 

2C_533/2012 vom 19. Februar 2013 E.3.2.1). Ist eine Wertberichtigung 

handelsrechtlich geboten, die Ursache aber im Beteiligungsverhältnis zu suchen und 

liegt schuldrechtlich kein Schulderlass vor, so ist die Unterstellung einer 

Gewinnausschüttung auf Stufe der Gesellschaft zu prüfen. Denn eine von der 

Gesellschaft erfolgswirksam korrigierte Darlehensforderung ist nach ihrer 

wirtschaftlichen Funktion zu beurteilen. Ist die Forderung beteiligungsfremd, hat sich 

die Gesellschaft und damit kraft Massgeblichkeit auch der Fiskus an das 

handelsrechtliche Höchstwertprinzip anzulehnen und es ist zumindest die Grösse des 

tatsächlichen Wertverzehrs als Aufwand zu akzeptieren. Bei beteiligungsbedingten 

Forderungen an den Gesellschafter ist im Wertverzehr ein Vermögensabgang 

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zugunsten des Anteileigners anzunehmen, der eine verdeckte Gewinnausschüttung 

darstellt (L. Bouchud, Darlehen an Aktionäre aus wirtschaftlicher, zivil- und 

steuerrechtlicher Sicht, Bern 1991, S. 322 ff.). Verdeckte Gewinnausschüttungen 

unterliegen der Gewinnsteuer (Art. 82 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 StG).

cc) Verdeckte Gewinnausschüttungen sind unter anderem auch geldwerte Vorteile aus 

Beteiligungen. Es handelt sich um Leistungen der Gesellschaft an den Inhaber von 

Beteiligungsrechten, denen keine oder keine genügenden bzw. gleichwertigen 

Leistungen gegenüberstehen (offensichtliches Missverhältnis), die einem an der 

Gesellschaft nicht beteiligten Dritten unter gleichen Bedingungen nicht oder in 

wesentlichen geringerem Umfang erbracht worden wären (Drittvergleich) und deren 

Charakter für die Organe der Gesellschaft erkennbar war. Geldwerte Vorteile beim 

Anteilsinhaber werden auch durch verdeckte Vorteilszuwendungen zwischen 

Schwestergesellschaften erzielt. Im Privatvermögensbereich findet die Dreieckstheorie 

uneingeschränkt Anwendung (M. Reich, Steuerrecht, 3. Aufl. 2020, § 13 N 128 und 

131). Danach kann einkommenssteuerrechtlich eine geldwerte Leistung an einen der 

Gesellschaft nahestehenden Dritten unter Umständen als steuerbare Zuwendung 

(insbesondere als verdeckte Gewinnausschüttung) an den Aktionär qualifiziert werden. 

Bei geldwerten Leistungen zwischen Schwestergesellschaften ist zu berücksichtigen, 

dass das schweizerische Recht, mit Ausnahme einzelner Bestimmungen, kein 

eigentliches Konzernrecht kennt und jede Gesellschaft als ein rechtlich selbständiges 

Gebilde mit eigenen Organen behandelt. Rechtsgeschäfte zwischen solchen 

Gesellschaften sind deshalb zu den gleichen Bedingungen abzuwickeln, wie sie auch 

mit aussenstehenden Dritten vereinbart würden. Auf dem gemeinsamen 

Beteiligungsverhältnis fussende Zuwendungen zwischen solchen Gesellschaften haben 

daher als verdeckte Gewinnausschüttungen an den Aktionär einerseits und als 

verdeckte Kapitaleinlagen des Aktionärs an die empfangende Gesellschaft andererseits 

zu gelten. Dabei ist ebenfalls aufgrund eines Drittvergleichs zu untersuchen, ob die zu 

beurteilende Leistung im Vergleich zu üblichem Geschäftsgebaren derart ungewöhnlich 

ist, dass der Schluss naheliegt, sie wäre so nicht erbracht worden, wenn der 

Leistungsempfänger dem Anteilsinhaber nicht nahestehen würde. Der 

Beteiligungsinhaber ist somit auch für Zuwendungen der Gesellschaft zu besteuern, die 

einer von ihm beherrschten weiteren Gesellschaft zufliessen, wenn eine 

geschäftsmässige Begründetheit für ein solches Vorgehen fehlt (BGE 138 II 57 E. 4.1 

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und 4.2). Bei der leistenden Gesellschaft ist der Gewinnausweis für die Gewinnsteuer 

jedoch unabhängig davon zu korrigieren, ob die Dreieckstheorie angewendet wird 

(R. Heuberger, Die verdeckte Gewinnausschüttung aus Sicht des Aktienrechts und des 

Gewinnsteuerrechts, Bern 2001, S. 320).

dd) Im Bereich der geldwerten Leistungen gilt – wie im übrigen Steuerrecht – die 

Grundregel, dass die Steuerbehörde die Beweislast für steuerbegründende und -

erhöhende Tatsachen trägt, die steuerpflichtige Gesellschaft dagegen diejenige für all 

das, was die Steuer aufhebt oder mindert. Der Behörde obliegt insbesondere der 

Nachweis dafür, dass die Gesellschaft eine Leistung erbracht hat und dieser keine oder 

keine angemessene Gegenleistung gegenübersteht. Hat die Behörde ein solches 

Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung dargetan, so ist es Sache der 

steuerpflichtigen Gesellschaft, die damit begründete Vermutung zu entkräften. Gelingt 

ihr das nicht, trägt sie die Folgen der Beweislosigkeit (BGE 146 II 6 E. 4.2; BGer 

2C_414/2012 vom 19. November 2012 E. 3.2).

c) Mit Vertrag vom 1. Februar 2011 gewährte die Rekurrentin der Y ein Darlehen in der 

Höhe von Fr. 200'000.–. Die Vertragsparteien vereinbarten einen Darlehenszins von 3,5 

Prozent und vierteljährliche Amortisationszahlungen von Fr. 3'000.– (act. 2/B1). 

Gemäss einem "Nachtrag zum Darlehensvertrag" (act. 6/I/13) wurde die 

Darlehensschuld bis Ende 2016 auf Fr. 155'000.– reduziert. Im Jahr 2017 erhöhte die 

Rekurrentin das Darlehen um Fr. 50'000.–. Unter Berücksichtigung weiterer 

Amortisationszahlungen im Gesamtbetrag von Fr. 15'000.– ergab sich per 31. 

Dezember 2017 eine Darlehensschuld von Fr. 190'000.–. (Der Vollständigkeit halber ist 

anzumerken, dass im Nachtrag zum Darlehensvertrag für das Jahr 2017 irrtümlich eine 

weitere Amortisationszahlung von Fr. 3'000.–, datiert vom 28. Juni 2012, aufgelistet, 

jedoch rechnerisch nicht berücksichtigt wurde.) Im Jahr 2018 folgten weitere 

Rückzahlungen in der Höhe von insgesamt Fr. 24'000.– (12 Raten à je Fr. 2'000.–). Da 

die Rekurrentin am 15. Februar 2018 eine Zahlung von Fr. 100'000.– zu Lasten des 

Darlehenskontos leistete, betrug das Guthaben gegenüber der Y per 31. Dezember 

2018 Fr. 266'000.–. Der ursprünglich festgelegte Darlehensbetrag von Fr. 200'000.– 

wurde demnach – soweit aus den Akten ersichtlich formlos – um Fr. 66'000.– erhöht. 

Es fällt auf, dass das Darlehen entgegen der vertraglichen Vereinbarung vom 1. Februar 

2011 faktisch nicht reduziert wurde. Zwar leistete die Y regelmässig 

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Amortisationszahlungen, die jedoch durch Vergütungen der Rekurrentin vom 

13. Februar 2014 (Fr. 20'000.–) und 14. November 2017 (Fr. 50'000.–) bis Ende 2017 

nahezu vollständig kompensiert wurden. Daraus ergeben sich jedoch noch keine 

Hinweise auf eine fehlende Rückerstattungsabsicht, was auf ein simuliertes Darlehen – 

ein solches setzt klare Indizien voraus (BGE 138 II 57 E. 5.2.2) – schliessen liesse; 

namentlich wurden auch nach der Darlehenserhöhung weiterhin regelmässig 

Amortisationszahlungen geleistet. Hinzu kommt, dass die Darlehensschuld während 

der gesamten Laufzeit vereinbarungsgemäss und marktkonform verzinst wurde. In der 

Bilanz der Rekurrentin sind keine weiteren wesentlichen Finanzanlagen ausgewiesen, 

sodass es sich beim im Jahr 2018 verbuchten Finanzertrag in der Höhe von 

Fr. 8'464.10 im Wesentlichen um die Darlehenszinsen handeln dürfte. Mit der 

Vorinstanz ist daher davon auszugehen, dass die Konditionen des am 11. Februar 2011 

vergebenen Kredits einem Drittvergleich standhalten. Zu prüfen ist nachfolgend, ob 

dies auch auf die Rangrücktrittsvereinbarung zutrifft.

d) aa) Art. 725 Abs. 2 OR (SR 220) regelt die Anzeigepflichten des Verwaltungsrats 

einer AG, die sinngemäss auch für die Organe einer GmbH gelten (Art. 820 Abs. 1 OR). 

Danach muss eine Zwischenbilanz erstellt und diese einem zugelassenen Revisor zur 

Prüfung vorgelegt werden, wenn begründete Besorgnis einer Überschuldung besteht. 

Ergibt sich aus der Zwischenbilanz, dass die Forderungen der Gesellschaftsgläubiger 

weder zu Fortführungs- noch zu Veräusserungswerten gedeckt sind, so hat der 

Verwaltungsrat das Gericht zu benachrichtigen, sofern nicht Gesellschaftsgläubiger im 

Ausmass dieser Unterdeckung im Rang hinter alle anderen Gesellschaftsgläubiger 

zurücktreten. Ein solcher Rangrücktritt stellt ein zweiseitiges Rechtsgeschäft dar, in 

welchem der zurücktretende Gläubiger suspensiv bedingt verzichtet, falls die übrigen 

Gläubiger im Konkurs nicht befriedigt würden. Die Leistung erfolgt zudem im Zeitpunkt 

des Vertragsabschlusses zugunsten Dritter, und zwar der restlichen Gläubiger. Für das 

Steuerrecht stellt sich die Frage, ob mit dem Abschluss der Rangrücktrittsvereinbarung 

bezüglich der direkt und/oder indirekt betroffenen Personen nicht vermögensrechtliche 

Dispositionen getroffen werden, die fiskalische Konsequenzen haben (B. Zwahlen, der 

Rangrücktritt aus steuerrechtlicher Sicht, ST 1988, S. 117).

bb) Da die Y im 2018 in finanzielle Schieflage geriet, unterzeichnete die Rekurrentin am 

23. August 2018 eine Rangrücktrittsvereinbarung zugunsten dieser Gesellschaft (act. 2/

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B2). Darin wurde festgehalten, dass die aufgrund von Fortführungswerten errichtete 

Bilanz der Y per 31. Dezember 2017 Anlass zur Besorgnis einer Überschuldung gebe. 

Um nicht den Richter benachrichtigen zu müssen, vereinbarten die Parteien 

namentlich, dass die Forderungen der Rekurrentin im Gesamtbetrag von Fr. 50'000.– 

gegenüber allen bereits bestehenden und künftigen Forderungen gegen die Y im Rang 

zurückgestellt würden (Ziffer 1), die vom Rangrücktritt erfassten Forderungen während 

der Dauer der Vereinbarung gestundet seien und die Vereinbarung nur aufgehoben 

werden könne, wenn sich aus einer nach schweizerischen Revisionsstandards 

geprüften (Zwischen-)Bilanz ergebe, dass unter Berücksichtigung aller im Rang 

zurückgestellten Forderungen sämtliche Verbindlichkeiten der Y durch Aktiven gedeckt 

seien oder die Vereinbarung durch einen anderen in Höhe und Ausgestaltung 

genügenden Rangrücktritt ersetzt werde (Ziff. 6). In der Jahresrechnung 2018 wies die 

Rekurrentin das Darlehen mit Rangrücktritt separat aus und verbuchte handelsrechtlich 

eine Wertberichtigung in der Höhe von Fr. 50'000.–. Zudem wurde der 

ausserordentliche Aufwand im Anhang zur Jahresrechnung 2018 ausgewiesen.

cc) Zu berücksichtigen ist, dass es sich hier nicht nur um einen "Rücktritt im Rang" 

handelte, sondern um einen qualifizierten Rangrücktritt mit Stundung, der eine 

"eigenkapitalähnliche" Wirkung entfaltete (vgl. P. Böckli, Schweizer Aktienrecht, 4. 

Aufl. 2009, § 13 N 792 ff.; Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, Schweizerisches 

Aktienrecht, Bern 1996, § 50 N 214 ff.). Dadurch verzichtete die Rekurrentin für den Fall 

des Konkurses der Y in dem Masse auf die Rückzahlung ihrer Forderung, als das 

Verwertungsergebnis zur vollen Befriedigung der Mitgläubiger benötigt wird 

(B. Zwahlen, a.a.O., S. 117). Aus handelsrechtlicher Sicht nahm sie daher zu Recht eine 

Wertberichtigung in der Höhe von Fr. 50'000.– vor (vgl. Treuhandkammer [Hrsg.] 

Schweizer Handbuch der Wirtschaftsprüfung, Band "Buchführung und 

Rechnungslegung", Zürich 2014, S. 258). Auch aus steuerrechtlicher Sicht scheint eine 

Wertberichtigung in dieser Höhe grundsätzlich sachgerecht und notwendig. Darauf 

kann die Steuerbehörde, im Gegensatz zu den Abschreibungen, anlässlich jeder 

Veranlagungsperiode zurückkommen. Erweist sich ein solcher Posten geschäftsmässig 

als nicht mehr begründet, kann er erfolgswirksam ausgebucht werden (Zwahlen, a.a.O., 

S. 120).

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dd) Nicht ausser Acht gelassen werden darf jedoch, dass es sich bei der Y faktisch um 

eine Schwestergesellschaft der Rekurrentin handelt. Deren zwei Gesellschafter halten 

zwei Drittel des Stammkapitals der Y. In solchen Konstellationen ist der 

Geschäftsvorfall einem Drittvergleich zu unterziehen und zu prüfen, ob die 

Rangrücktrittsvereinbarung auch von einer nicht nahestehenden Gesellschaft 

abgeschlossen worden wäre. Dabei fällt zunächst ins Gewicht, dass die Rekurrentin 

mit der Y intensive geschäftliche Beziehungen pflegte. Im 2018 beliefen sich die 

Mietzinszahlungen dieser Gesellschaft auf rund einen Drittel des Liegenschaftserlöses. 

Es lag daher im vitalen geschäftlichen Interesse der Rekurrentin, die Y finanziell zu 

unterstützen, um eine gute Kundin nicht zu verlieren. Auffallend ist, wie weit diese Hilfe 

ging. So ist aus der Entwicklung der Darlehensschuld erkennbar, dass die Y – 

entgegen der Vereinbarung im Darlehensvertrag – den Kredit faktisch nicht 

amortisierte. So wurde die teilweise zurückbezahlte Schuld im November 2017 und im 

Februar 2018 um insgesamt Fr. 150'000.– erhöht. Daneben wies die Rekurrentin im 

Anhang zur Jahresrechnung 2018 eine Bankgarantie in der Höhe von Fr. 100'000.– zu 

Gunsten der Y aus, die offenbar bereits im 2017 in gleicher Höhe bestand (act. 2/B4). 

Hinzu kam die Rangrücktrittserklärung vom 23. August 2018, wodurch die 

Darlehensschuld im Umfang von Fr. 50'000.– eigenkapitalähnlichen Charakter annahm 

(Böckli, a.a.O., § 13 N 795; BSK OR II-H. Wüstiner, 5. Aufl. 2016, Art. 725 N 46). Die 

Rekurrentin nahm damit ein erhöhtes Risiko auf sich, ohne sich jedoch dafür 

entschädigen zu lassen. Es ist nicht davon auszugehen, dass ein unabhängiger Dritter 

dazu Hand geboten hätte (Zwahlen, a.a.O., S. 121). Die Bereitschaft zum Rangrücktritt 

scheint vielmehr dem Umstand geschuldet zu sein, dass die Rekurrentin und die Y 

über deren Eigentümer eng verflochten sind. Namentlich hätten die Gesellschafter der 

Y ohne die Unterstützung durch die Rekurrentin selbst Eigenkapital einschiessen 

müssen, um eine Überschuldung zu verhindern. Vor diesem Hintergrund hält der 

Rangrücktritt in der Höhe von Fr. 50'000.– einem Drittvergleich nicht stand.

e) Zusammenfassend ergibt sich, dass die Rangrücktrittserklärung der Rekurrentin 

zugunsten der Y auf den gemeinsamen Beteiligungsverhältnissen der Gesellschafter 

beruhen. Die handelsrechtlich verbuchte Wertberichtigung von Fr. 50'000.– ist daher 

dem steuerbaren Gewinn der Rekurrentin hinzuzurechnen, und zwar unabhängig 

davon, ob die Dreieckstheorie anzuwenden ist (Heuberger, a.a.O., S. 320). Der Rekurs 

erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen.

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III. Direkte Bundessteuer

4.- Art. 81 und 85 Abs. 2 lit. b StG entsprechen im Wesentlichen Art. 58 und Art. 63 

Abs. 1 lit. c DBG. Diese Bestimmungen harmonieren mit Art. 24 StHG. Zu 

berücksichtigen ist jedoch, dass Wertberichtigungen im DBG (unzutreffend) unter dem 

Oberbegriff der Rückstellungen subsumiert werden (Reich, a.a.O., § 15 N 100; Kuhn/

Dubach, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, Art. 63 DBG N 4; vgl. zur 

handelsrechtlichen Verwendung der Begriffe Boemle/Lutz, Der Jahresabschluss, 

5. Aufl. 2008, S. 228 und 371). Daraus folgt, dass die Erwägungen zu den 

Kantonssteuern für die direkte Bundessteuer analog massgebend sind. Für die direkte 

Bundessteuer ergibt sich dasselbe Ergebnis wie bei den Kantonssteuern. Demnach 

erweist sich die Beschwerde ebenfalls als unbegründet. Sie ist abzuweisen.

IV. Kosten

5.- Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten des Rekurs- und des 

Beschwerdeverfahrens der Rekurrentin und Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 

Abs. 1 VRP, Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von je Fr. 600.–, insgesamt 

Fr. 1'200.–, erscheint angemessen (Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 

941.12 und Art. 144 Abs. 5 DBG). Die Kostenvorschüsse von Fr. 1'200.– sind damit zu 

verrechnen.

Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98  VRP; PK VRP/SG-Linder, 

Art. 98  N 16; Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das 

Verwaltungsverfahren [SR 172.021, abgekürzt: VwVG]; Kölz/Häner/Bertschi, 

Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, 

N 1184).

Entscheid:

1.

Der Rekurs wird abgewiesen.

2.

bis

bis

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Die Beschwerde wird abgewiesen.

3.

Die Rekurrentin hat die Kosten des Rekursverfahrens (Entscheidgebühr) von Fr. 600.– 

zu bezahlen, unter Verrechnung des Kostenvorschusses in gleicher Höhe.

4.

Die Beschwerdeführerin hat die Kosten des Beschwerdeverfahrens (Entscheidgebühr) 

von Fr. 600.– zu bezahlen, unter Verrechnung des Kostenvorschusses in gleicher Höhe.

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	Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 23. August 2021
	Art. 81, Art. 82 Abs. 1 lit. a und b StG (sGS 811.1), Art. 58, Art. 63 Abs. 1 DBG (SR 642.11), Art. 725 Abs. 2, Art. 820 Abs. 1 OR (SR 220). Im Zusammenhang mit einem Rangrücktritt nahm die Steuerpflichtige in der Bilanz eine Wertberichtigung vor. Aus handels- und steuerrechtlicher Sicht ist diese Wertberichtigung grundsätzlich nicht zu beanstanden. Da sie jedoch auf gemeinsamen Beteiligungsverhältnissen der Gesellschafter beruhte, hält sie einem Drittvergleich nicht stand und ist dem steuerbaren Gewinn hinzuzurechnen (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 23. August 2021, I/1-2020/166, 167).

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