# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d5d49ddf-2a6b-5e5d-895a-87cef7ce02e6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-08-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.08.2019 C-3148/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3148-2019_2019-08-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3148/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 0 .  A u g u s t  2 0 1 9  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiber Matthias Burri-Küng. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),   

vertreten durch B. _______, Rechtsanwalt, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung der IVSTA vom 18. April 2019. 

 

 

 

C-3148/2019 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vo-

rinstanz) mit Verfügung vom 18. April 2019 das Leistungsgesuch von 

A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) abgewiesen hat (BVGer act. 

2, Beilage), 

dass der Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt B._______, mit-

tels Telefaxeingabe am 27. Mai 2019 bei der Vorinstanz um Überprüfung 

der vorerwähnten Verfügung gebeten hat (BVGer 1), 

dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 20. Juni 2019 die Telefaxeingabe 

an das Bundesverwaltungsgericht überwiesen hat (BVGer act. 2), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Rentenanspruchs der In-

validenversicherung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art.  52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass per Telefax übermittelte Rechtsschriften als rechtsgenüglich einge-

reicht gelten, wenn sie innert Frist beim Bundesverwaltungsgericht eintref-

fen und mittels Nachreichung des unterschriebenen Originals nach den 

Vorgaben von Art. 52 Abs. 2 und 3 VwVG verbessert werden,  

dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Zwischenverfügung 

vom 1. Juli 2019 aufgefordert wurde, innert fünf Tagen ab Erhalt der Zwi-

schenverfügung konkrete Rechtsbegehren zu stellen (Art. 52 Abs. 2 

VwVG), diese Rechtsbegehren zu begründen (Art. 52 Abs. 2 VwVG) und 

C-3148/2019 

Seite 3 

die Rechtsschrift zu unterschreiben (Art. 52 Abs. 2 VwVG) und die Telefa-

xeingabe vom 27. Mai 2019 sowie die verbesserte Beschwerdeschrift mit 

einer Originalunterschrift zu versehen, ansonsten auf das Rechtsmittel 

nicht eingetreten werde (BVGer act. 3), 

dass die als «Einschreiben mit Rückschein» versandte Zwischenverfügung 

vom 1. Juli 2019 dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 9. Juli 

2019 zugestellt wurde (BVGer act. 5), 

dass die Kanzleikollegin des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers, 

Rechtsanwältin C._______, mit der Telefaxeingabe vom 10. Juli 2019 um 

stillschweigende Fristverlängerung ersucht hat (BVGer act. 4), 

dass der Instruktionsrichter mit Telefonanruf vom 10. Juli 2019 das Sekre-

tariat der Anwaltskanzlei «D._______» vororientiert hat, dass für eine kurze 

Nachfrist keine Fristerstreckung gewährt werden kann (BVGer act. 6), 

dass das Gesuch um Fristverlängerung vom 10. Juli 2019 mit Zwischen-

verfügung vom 11. Juli 2019 abgewiesen wurde (BVGer act. 7), 

dass die kurze Nachfrist von fünf Tagen – unter Berücksichtigung des Fris-

tenstillstandes gemäss Art. 22a Abs. 1 Bst. b VwVG i.V.m. Art. 20 Abs. 3 

VwVG bzw. Art. 38 Abs. 3 und 4 Bst. b ATSG vom 15. Juli bis und mit 

15. August – am 16. August 2019 endete, 

dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers innert der gesetzten Frist 

die Beschwerde nicht verbessert hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv auf der nächsten Seite) 

 

C-3148/2019 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr.[…]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Matthias Burri-Küng 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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