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**Case Identifier:** bd0b6084-0e7f-52f7-842d-b5f8486b2968
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-29
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 29.08.2020 B 2019/219
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2019-219_2020-08-29.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2019/219

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 13.10.2020

Entscheiddatum: 29.08.2020

Entscheid Verwaltungsgericht, 29.08.2020
Bauen ausserhalb der Bauzonen / Wiederherstellung des rechtmässigen 
Zustands, Art. 5 Abs. 2 und Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 24c Abs. 2 und Abs. 3 
Satz 1 RPG, Art. 41 Abs. 2 RPV, Art. 24e in Verbindung mit Art. 24d Abs. 3 
RPG sowie Art. 42b sowie Art. 43a RPV, Art. 130 Abs. 2 BauG. Der vom 
Beschwerdeführer eigenmächtig vorgenommene Umbau einer Scheune für 
die hobbymässige Haltung von sieben Pferden hat sich nachträglich nicht 
als bewilligungsfähig erwiesen. Namentlich war nicht sichergestellt, dass die 
Bewohnerinnen und Bewohner der nahe gelegenen Wohnbaute die sieben 
Pferde selber betreuen können (E. 5-7). Sowohl der von der 
Beschwerdebeteiligten als auch der zusätzlich von der Vorinstanz 
angeordnete Rückbau sind verhältnismässig (E. 8), (Verwaltungsgericht, 
B 2019/219).

Entscheid vom 29. August 2020

Besetzung

Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterin Zindel, Verwaltungsrichterin Reiter; 

Gerichtsschreiber Bischofberger

Verfahrensbeteiligte

A.__,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Werner Rechsteiner, FRT Rechtsanwälte & 

Notare, Unterer Graben 1, Postfach 637, 9001 St. Gallen,

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gegen

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

WWF Schweiz, Hohlstrasse 110, Postfach, 8010 Zürich,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch WWF-Regiobüro Thurgau-St. Gallen-Appenzell, Merkurstrasse 2, 

Postfach 2341, 9001 St. Gallen, zusätzlich vertreten durch Rechtsanwältin 

lic. iur. Franciska Hildebrand, advokata Rechtsanwältinnen, Engelgasse 2 / Marktplatz, 

Postfach 42, 9004 St. Gallen,

sowie

Politische Gemeinde X.__, Gemeinderat,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Bauen ausserhalb der Bauzonen / Wiederherstellung des rechtmässigen 

Zustands

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

A.__ ist seit 1. November 2013 Eigentümer der Parzelle Nr. 000__, Grundbuch X.__, im 

Weiler B.__. Nach dem Zonenplan der Politischen Gemeinde X.__ ist dieses 

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Grundstück der Landwirtschaftszone zugewiesen. Im Jahr 1985 wurde es vom 

landwirtschaftlichen Stammgrundstück abparzelliert. Laut dem kantonalen Richtplan 

befindet es sich im Landschaftsschutzgebiet E.__-F.__, im Geotop F.__ "X.__", im 

Gebiet mit lückigem Lebensraumverbund J.__-M.__-S.__ sowie X.__-K.__ und teilweise 

(Nordteil) innerhalb der Fruchtfolgeflächen. Im Übrigen liegt es im Bereich der 

regionalen Wildtierkorridore R.__-Z.__. Es ist mit dem Wohnhaus Assek.-Nr. 002__ mit 

angebauter Remise/Scheune Assek.-Nr. 003__ und der freistehenden Scheune Assek.-

Nr. 004__ überbaut. Im nordöstlichen Bereich des Grundstücks innerhalb der 

Fruchtfolgeflächen besteht ein Allwetterauslauf mit einer Grundfläche von 875 m

(act. 7.1 resp. 11.1/14, act. 7.3 bzw. 11.2/19, 35, 152, www.geoportal.ch).

B.

Von 1984 bis 31. Oktober 2013 ergingen gegenüber D.__, dem Rechtsvorgänger von 

A.__, betreffend das Grundstück Nr. 000__ folgende Anordnungen:

-          Am 27. Juli 1984 stimmte das damalige Amt für Wasser- und Energiewirtschaft 

nachträglich der zonenfremden Erweiterung des Wohnhauses Assek.-Nr. 002__ zu. 

Hingegen verweigerte es die nachträgliche Zustimmung zur Umwandlung der Scheune/

Remise Assek.-Nr. 003__ in Pferdestallungen (act. 7.3/21-34).

-          Am 11. Februar 1988 stimmte das damalige Amt für Umweltschutz nachträglich 

der Umnutzung der Scheune/Remise Assek.-Nr. 003__ in einen Pferdestall (sieben 

Pferdeboxen plus Sattelkammer im ehemaligen Rinderstall) für die hobbymässige 

Pferdehaltung zu. Gleichzeitig untersagte es D.__ eine gewerbliche Pferdehaltung. 

Keine nachträgliche Zustimmung erteilte es für den zwischenzeitlich erstellten Auslauf- 

und Sandplatz mit einer Grundfläche von rund 680 m  (act. 7.3/37-46).

-          Am 6. November 2006 bewilligte der Gemeinderat X.__ gestützt auf die 

Zustimmung des damaligen Amtes für Raumentwicklung (ARE SG) vom 28. April 2006 

nachträglich die Errichtung eines Sand- und Auslaufplatzes mit einer Fläche von 

maximal 300 m . Gleichzeitig ordnete er gemäss der Weisung unter Dispositiv-Ziffer 2 

der Verfügung des ARE SG vom 28. April 2006 den Rückbau des bestehenden Auslauf- 

und Sandplatzes mit einer Grundfläche von 1'000 m  auf eine Fläche von 300 m  und 

den Rückbau der drei bestehenden Pferdeboxen in der Scheune Assek.-Nr. 004__ bis 

30. September 2008 an. Auch forderte er D.__ auf, innert 30 Tagen nach Rechtskraft 

der Verfügung ein Baugesuch für einen Mistlagerplatz sowie für eine 

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brandschutztechnische Nachrüstung nachzureichen (act. 7.3/47-53, 58-65). Den 

dagegen von D.__ am 22. November 2006 erhobenen Rekurs (act. 7.3/66, 70) schrieb 

das Baudepartement eigenen Angaben gemäss zufolge Rückzugs ab (nicht 

aktenkundig).

-          Mit Entscheid vom 14. März 2011 bewilligte der Gemeinderat X.__ gestützt auf 

die raumplanungsrechtliche Teilverfügung des Amtes für Raumentwicklung und 

Geoinformation (AREG) vom 24. November 2010 nachträglich die Umnutzung des 

Wohnhauses Assek.-Nr. 002__ (nichtlandwirtschaftliche Wohnnutzung), die Umnutzung 

der Scheunen Assek.-Nr. 003__ (Rückbau der bestehenden sieben Pferdeboxen, 

Nutzung als Kleintierstall) und Assek.-Nr. 004__ (Einbau von sieben Pferdeboxen für die 

hobbymässige Haltung von maximal sieben Pferden, Verstärkung der Scheunenbinder) 

sowie für einen neuen Standplatz der Mistmulde unter dem Vordach der Scheune 

Assek.-Nr. 004__. Hingegen verweigerte er die nachträgliche Bewilligung für den 

Unterstand an der Scheune Assek.-Nr. 003__ für die Pferdelaufmaschine und den 

Auslauf- bzw. Sandplatz mit einer Grundfläche von 875 m . Gleichzeitig ordnete er 

gemäss der Anweisung in Dispositiv-Ziff. 7 der Verfügung des AREG vom 

24. November 2010 den Abbruch des Unterstandes, den Rückbau der (insgesamt zehn 

bestehenden) Pferdeboxen auf maximal sieben und erneut den Rückbau des 

Allwetterauslaufes auf eine Fläche von 300 m  bis 15. August 2011 an. Im Übrigen 

hatte das AREG mit Verfügung vom 24. November 2010 festgestellt, dass die Gebäude 

Assek.-Nrn. 002__-004__ nach dem 1. Juli 1972 bis August 1985 landwirtschaftlich 

genutzt worden seien (act. 7.3/80-128).

C.

Am 20. Februar 2014 beurteilte das AREG ein Gesuch von A.__ vom 7. Januar 2014 um 

Vorbescheid (act. 7.1/5/1, act. 7.3/130-147). Am 25. März 2014/3. April 2014 reichte 

A.__ ein Baugesuch für den Umbau und die Renovation der Scheune Assek.-Nr. 004__ 

sowie für Umgebungsarbeiten für die hobbymässige Haltung von sieben Pferden auf 

Parzelle Nr. 000__ ein. Während der öffentlichen Auflage vom 11. bis 24. April 2014 

erhob die Stiftung WWF Schweiz, Zürich (nachfolgend: WWF), vertreten durch den 

Verein WWF-Regiobüro Thurgau-St. Gallen-Appenzell, Einsprache. Anlässlich eines 

Augenscheins mit Einspracheverhandlung vom 8. Juli 2015 stellte das AREG fest, dass 

in der Scheune Assek.-Nr. 004__ bereits zwei Böden, eine Sattelkammer, ein 

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Abladeraum und verschiedene Räume in den oberen Geschossen eingebaut worden 

waren. Am 14. /24. Juli 2015 reichte A.__ ergänzende Unterlagen resp. Korrekturen 

seines Baugesuchs nach. Am 17. August 2016/23. September 2016 wies der 

Gemeinderat X.__ die Einsprache der WWF kostenfällig ab (Dispositiv-Ziff. 1 des 

Einspracheentscheids vom 17. August 2016 [nachstehend: Einspracheentscheid]) und 

bewilligte das Bauvorhaben (Einbau sieben Pferdeboxen in Scheune Assek.-Nr. 004__, 

Erstellung Allwetter- bzw. Sandplatz mit einer Grundfläche von 800 m ) unter 

gleichzeitiger Eröffnung aller kantonalen Teilverfügungen, namentlich der 

raumplanungsrechtlichen Teilverfügung des AREG vom 29. Juni 2016 (nachstehend: 

Teilverfügung), teilweise (Bauabschlag für die zwei zusätzlich eingebauten 

Geschossdecken in der Scheune Assek.-Nr. 004__ und die Nutzung des ersten Ober- 

und des Dachgeschosses) als Gesamtentscheid (Dispositiv-Ziff. 2 f. des 

Einspracheentscheids in Verbindung mit der Baubewilligung vom 23. September 2016 

[nachstehend: Baubewilligung] und Dispositiv-Ziff. 1b und 1c der Teilverfügung). 

Gleichzeitig ordnete er den Rückbau der Geschossdecken in der Scheune Assek.-

Nr. 004__ sowie des Allwetterauslaufs auf eine Grundfläche von 800 m  bis 

30. November 2016 an (Dispositiv-Ziff. 4 des Einspracheentsscheids, Ziff. 16 f. der 

Nebenbestimmungen zur Baubewilligung und Dispositiv-Ziff. 2 und 4 der 

Teilverfügung). Das AREG hatte A.__ in der Teilverfügung zusätzlich verpflichtet 

(Dispositiv-Ziff. 5 f.), den westlich daran angrenzende Schotterbelag zu entfernen und 

die Fläche fachgerecht mit Humus zu rekultivieren sowie die Pferdeboxen in der 

Scheune Assek.-Nr. 003__ nach Bezug der Boxen in der Scheune Assek.-Nr. 004__ 

abzubrechen (act. 7.1/5/2-29 und Pläne 01-07, act. 7.3/148-212).

D.

Dagegen rekurrierten A.__ am 6. Oktober 2016 (Verfahren Nr. 005__, act. 7.1/1) und die 

WWF am 10. Oktober 2016 (Verfahren Nr. 006__, act. 7.2/1) an das Baudepartement. 

Am 24. Mai 2017 führte das Departement einen Augenschein durch (act. 7.1/14). Am 

4. April 2019 (act. 7.1/28) drohte der zuständige Sachbearbeiter der Rechtsabteilung 

des Baudepartements A.__ an, dem Departementsvorsteher voraussichtlich zu 

beantragen, seine Rechtsstellung zu verschlechtern (reformatio in peius). Mit Eingabe 

vom 26. April 2019 hielt die Politische Gemeinde X.__ fest, P.__ sei seit dem 

26. Juni 2018 nicht mehr in B.__ 01__ (Wohnhaus Assek.-Nr. 002__ auf Parzelle 

Nr. 000__) gemeldet (act. 7.1/32, www.geoportal.ch). Am 8. und 28. Mai 2019 sowie 

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5. Juni 2019 teilte A.__ mit, er habe seinen Wohnsitz per 1. Mai 2019 von Q.__ nach 

X.__, B.__ 01__, verlegt und halte am Rekurs fest (act. 7.1/34, 36 und 38). Mit 

Entscheid vom 27. September 2019 (act. 2) vereinigte das Baudepartement die beiden 

Rekursverfahren (Dispositiv-Ziff. 1), wies den Rekurs von A.__ ab (Dispositiv-Ziff. 2a), 

hiess denjenigen der WWF gut (Dispositiv-Ziff. 2b), und hob die Baubewilligung 

(Dispositiv-Ziff. 3), Dispositiv-Ziff. 1 f. des Einspracheentscheids sowie Dispositiv-

Ziff. 1b und 4 der Teilverfügung teilweise hinsichtlich des Umbaus der Scheune Assek.-

Nr. 004__ mit Einbau von sieben Pferdeboxen sowie des Allwetterauslaufs mit einer 

Grundfläche von 800 m  auf und bestätigte den Bauabschlag für die beiden 

Obergeschosse (Dispositiv-Ziff. 3a-3c). überdies bestätigte es den angeordneten 

Rückbau der beiden Obergeschosse in der Scheune Assek.-Nr. 004__ innert sechs 

Monaten ab Rechtskraft des Entscheides (Dispositiv-Ziff. 3d). Zusätzlich ordnete es 

den Rückbau der im Jahr 2015 ohne Baubewilligung in diese Scheune eingebauten 

Balken- und Primärstrukturen oder den vollständigen Abbruch der Scheune innert 

derselben Frist an (Dispositiv-Ziff. 3e).

E.

Gegen den Entscheid des Baudepartements (Vorinstanz) vom 27. September 2019 

erhob A.__ (Beschwerdeführer) durch seinen Rechtsvertreter am 14. Oktober 2019 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Rechtsbegehren (act. 1), es seien 

Dispositiv-Ziffern 2-5 des angefochtenen Entscheids, Dispositiv-Ziffern 2-6 des 

Einspracheentscheids, Ziffer 16 der Nebenbestimmungen der Baubewilligung sowie 

Ziffern 1c und 2 der Teilverfügung unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 

aufzuheben, der Rekurs der WWF (Beschwerdegegnerin) abzuweisen und die zwei 

Geschossdecken in der Scheune Assek.-Nr. 004__ zu bewilligen (Ziff. I/1-5 und 9). 

Eventualiter sei die Angelegenheit zu neuer Beurteilung im Sinne der Erwägungen an 

die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziff. I/6). Eventualiter sei der Rückbau des 

Allwetterplatzes auf 300 m  anzuordnen (Ziff. I/7). Eventualiter sei auf die 

Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands betreffend die zwei Geschossdecken, 

die Sattelkammer sowie die Balken und Primärstruktur zu verzichten (Ziff. I/8). Mit 

Vernehmlassung vom 26. November 2019 schloss die Vorinstanz auf Abweisung der 

Beschwerde (act. 10). Mit Stellungnahme vom 23. Dezember 2019 beantragte die 

Politische Gemeinde X.__ (Beschwerdebeteiligte), es sei die Beschwerde teilweise 

gutzuheissen, soweit der Beschwerdeführer verpflichtet worden sei, die Balken- und 

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Primärstruktur der Scheune Assek.-Nr. 004__ zurückzubauen (act. 15). Am 

30. Januar 2020 liess sich die Beschwerdegegnerin durch ihre Rechtsvertreterin 

vernehmen und beantragte, es sei die Beschwerde unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge abzuweisen (act. 21). Mit Replik vom 14. Februar 2020 bestätigte 

der Beschwerdeführer seine und mit Duplik vom 20. Februar 2020 die 

Beschwerdegegnerin ihre Anträge und Ausführungen (act. 24 und 28). Mit Eingabe vom 

20. April 2020 behielt der Beschwerdeführer das letzte Wort (act. 34).

Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids und die Ausführungen der 

Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge sowie die Akten wird, soweit 

wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Der Beschwerdeführer 

ist zur Erhebung des Rechtsmittels befugt (vgl. Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 

Abs. 1 VRP). Die Beschwerde vom 14. Oktober 2019 (act. 1) erfolgte rechtzeitig und 

erfüllt die formellen und inhaltlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 

Abs. 1 sowie Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich 

einzutreten. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit (Antrag Ziff. I/3-5) die 

teilweise Aufhebung des Gesamtentscheides des Rates der Beschwerdebeteiligten 

vom 17. August 2016/23. September 2016 (act. 7.3/209 und 211) bzw. der 

Teilverfügung (act. 7.3/206) beantragt wird (Devolutiveffekt, vgl. dazu BGer 

1C_560/2017 vom 17. Dezember 2018 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 134 II 142 E. 1.4). 

Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdeführer der 

Vorinstanz vorwirft, sie habe die im Rahmen der hobbymässigen Pferdehaltung 

zulässige Anzahl an Pferden auf Parzelle Nr. 000__ nicht festgelegt (act. 1, S. 17, 29-31 

Ziff. III/B/20, 34 f., act. 24, S. 7 Ziff. III/13). Verfahrensgegenstand bildet das Baugesuch 

des Beschwerdeführers vom 25. März 2014/3. April 2014 (act. 7.3/148-153, 167-180), 

welches die hobbymässige Haltung von sieben Pferden umfasst. Die Frage, ob weniger 

als sieben Pferde hobbymässig auf dem Grundstück Nr. 000__ gehalten werden 

dürfen, ist einem allfälligen nachgelagerten Verfahren vorbehalten. Aus demselben 

Grund ist der Einwand der Beschwerdebeteiligten in ihrer Stellungnahme vom 

23. Dezember 2019 (act. 15) nicht zu hören, eine landwirtschaftliche Nutzung der 

Scheune Assek.-Nr. 004__ sei durchaus wieder denkbar (vgl. zum "Nachschieben" 

bis

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landwirtschaftlicher Betriebsnotwendigkeit auch VerwGE B 2019/158 vom 

20. März 2020 E. 3.3.2 ff. und BGer 1C_514/2019 vom 2. April 2020 E. 3.2 mit Hinweis, 

siehe dazu auch Art. 24e Abs. 5 in Verbindung mit Art. 24d Abs. 3 lit. a des 

Bundesgesetzes über die Raumplanung, Raumplanungsgesetz; SR 700, RPG; Art. 43a 

lit. a und b der Raumplanungsverordnung; SR 700.1, RPV). Sodann hat im 

vorliegenden Verfahren weder die Beschwerdebeteiligte noch die Vorinstanz den 

kompletten Rückbau des bestehenden, 875 m  grossen Allwetterauslaufs angeordnet, 

wenngleich die Vorinstanz die Baubewilligung für den Allwetterauslauf mit einer 

Grundfläche von 800 m  aufgehoben und in Erwägung 6.5.5 des angefochtenen 

Entscheids die Verhältnismässigkeit des gänzlichen Rückbaus des Allwetterauslaufs 

bejaht hat (vgl. act. 2, S. 28-31, act. 7.3/209 und 211). Damit hat es mit dem von der 

Beschwerdebeteiligten bereits mit Verfügungen vom 14. März 2011 (act. 7.3/128) und 

6. November 2006 (act. 7.3/65) angeordneten Rückbau des Allwetterauslaufs auf eine 

Grundfläche von 300 m  sein Bewenden (zutreffend: act. 21, S. 10 f. Ziff. III/B/7). Aus 

diesem Grund ist der diesbezügliche Eventualantrag des Beschwerdeführers (act. 1 

Ziff. I/7) gegenstandslos (Art. 64 in Verbindung mit Art. 57 VRP).

2.

Der Beschwerdeführer stellt die Beweisanträge (act. 1, S. 3 f., 6, 8, 15, 18-22 Ziff. I/11, 

II/6, III/A/2, III/B/17, 22-25), es sei ein Augenschein durchzuführen und ihm sei vor 

Abschluss des Verfahrens erneut Akteneinsicht und Gelegenheit für eine 

abschliessende Stellungnahme zu gewähren.

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Auf die Durchführung eines Augenscheins (Art. 12 Abs. 1 VRP) kann in antizipierter 

Beweiswürdigung verzichtet werden. Es ist nicht ersichtlich, was ein Augenschein an 

zusätzlichem Erkenntnisgewinn bringen würde (vgl. dazu BGer 1C_435/2018 vom 15. 

Mai 2019 in BGE 145 I 250 nicht publizierte E. 4.4 mit Hinweisen, VerwGE B 2019/35; B 

2019/36 vom 29. August 2019 E. 3.5.1 mit Hinweis und B. Märkli, in: Rizvi/Schindler/

Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, Zürich/

St. Gallen 2020, N 50 ff. zu Art. 12-13 VRP). Die entscheidrelevanten tatsächlichen 

Verhältnisse ergeben sich mit hinreichender Klarheit aus den Verfahrensakten, 

insbesondere aus dem Augenscheinprotokoll vom 24. Mai 2017 (act. 7.1/14, vgl. hierzu 

BGer 1C_13/2018 vom 13. März 2019 E. 3 mit Hinweisen), und dem Geoportal 

(www.geoportal.ch), welchem ein offizieller Anstrich anhaftet und welches im Internet 

leicht zugänglich ist (vgl. zu nicht beweisbedürftigen notorischen Tatsachen 

BGer 1C_582/2018 vom 23. Dezember 2019 E. 2.3 mit Hinweisen, insbesondere auf 

BGE 143 IV 380 E. 1.2, in: Pra 2018 Nr. 61). Folglich kann der Vorinstanz – entgegen 

2.1. 

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3.

Der erstinstanzliche Entscheid der Beschwerdebeteiligten erging am 

17. August 2016/23. September 2016 (act. 7.3/209 und 2011) und damit vor 

Inkrafttreten des Planungs- und Baugesetzes (sGS 731.1, PBG) am 1. Oktober 2017 

(nGS 2017-049). Auf das strittige Bauvorhaben bleibt somit das bis 

30. September 2017 gültige Gesetz über die Raumplanung und das öffentliche 

Baurecht (Baugesetz; nGS 32-47, BauG, in der Fassung vom 1. Januar 2015) 

anwendbar, soweit das PBG für die Baugesuchstellerin nicht günstiger ist 

(Art. 173 PBG, vgl. allgemein zum anwendbaren Recht bei ohne Bewilligung erstellten 

oder geänderten Bauten BGer 1C_22/2019; 1C_476/2019 vom 6. April 2020 E. 8.1 mit 

Hinweisen, zur Publikation vorgesehen). Soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz 

der Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. act. 1, S. 4, 15, 19-21 Ziff. II/3, III/B/17, 

23) – auch keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der 

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft; SR 101, BV, Art. 4 

lit. c der Verfassung des Kantons St. Gallen; SR 131.225, sGS 111.1, KV, Art. 6 

Ziff. 1 der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 

Grundfreiheiten; SR 0.101, EMRK) vorgeworfen werden, weil sie im Rekursverfahren in 

antizipierter Beweiswürdigung auf die Durchführung eines zweiten Augenscheins 

verzichtet hat.

Mit Zwischenverfügungen des Abteilungspräsidenten vom 17. Oktober 2019 (act. 5 f.) 

wurde die Vorinstanz angewiesen, dem Beschwerdeführer die Vorakten zur 

Einsichtsnahme zuzustellen. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass 

er im Verlaufe des Beschwerdeverfahrens sämtliche Eingaben der anderen 

Verfahrensbeteiligten und sämtliche verfahrensleitenden Schreiben erhalten werde und 

es ihm freistehe, vor Abschluss des Verfahrens wieder Akteneinsicht zu beantragen. 

Dadurch wurde sein Zugang zu den Verfahrensakten hinreichend sichergestellt (vgl. 

dazu Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 4 lit. c KV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 16 Abs. 1 VRP, und 

BGE 144 II 427 E. 3.1.1 mit Hinweisen). Zusätzlich wurde er darauf hingewiesen, dass 

er bei Abschluss des Schriftenwechsels nicht von Amtes wegen auf die Möglichkeit der 

erneuten Akteneinsicht und/oder einer abschliessenden Stellungnahme aufmerksam 

gemacht werde. Nach Erhalt der Zwischenverfügungen vom 17. Oktober 2019 hat der 

Beschwerdeführer seinen Antrag vom 14. Oktober 2019 auf Akteneinsicht vor 

Abschluss des Verfahrens nicht erneuert. Zudem wies er in seinen Eingaben vom 

18. Februar 2020 und 20. April 2020 (act. 26.1 f. und 34 f.) selbst darauf hin, dass der 

Schriftenwechsel abgeschlossen sei und reichte Kostennoten ein. Demgemäss ist 

dieser prozessuale Antrag als hinfällig zu betrachten.

2.2. 

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vorhält (act. 1, S. 16 Ziff. III/B/18), sie habe Art. 173 Abs. 2 PBG in Erwägung 3 des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 13) nicht zitiert, trifft dies zwar zu, bleibt indessen 

ohne Auswirkungen auf den Ausgang des vorliegenden Verfahrens.

4.

Der Beschwerdeführer erhebt verschiedene Sachverhaltsrügen (act. 1, S. 4, 15, 18-23, 

25-36 Ziff. II/3, III/B/17, 21-26, 28-33, 35, 40-43, act. 24, S. 4 f., 8 f. Ziff. III/7 f., 11, 13, 

16).

Die Behörde ermittelt den Sachverhalt und erhebt die Beweise von Amtes wegen, 

wobei vorbehältlich der Wahrung des öffentlichen Interesses nur die von den 

Beteiligten angebotenen und die leicht zugänglichen Beweise über erhebliche 

Tatsachen aufzunehmen sind (vgl. Art. 12 VRP). Unrichtig ist ein Sachverhalt 

festgestellt, wenn aus den vorhandenen Beweismaterialien unrichtige Schlüsse 

gezogen werden, insbesondere indem der Sachverhalt falsch oder aktenwidrig 

festgestellt wird oder indem Beweise unrichtig gewürdigt werden. Die Unvollständigkeit 

des festzustellenden Sachverhalts knüpft demgegenüber beim Umfang der 

Beweiserhebung an: Unvollständig ist die Sachverhaltsfestlegung, wenn 

entscheidrelevante Umstände nicht oder nicht ausreichend abgeklärt wurden (vgl. 

VerwGE B 2018/240 vom 1. Juli 2019 E. 3.1 mit Hinweisen; Märkli, in: Rizvi/Schindler/

Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 7 zu Art. 12-13 VRP).

4.1. 

Die Vorinstanz stellte in Sachverhalt lit. G/a und Erwägung 5.6.1 f. und 6.3.2 des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 9 f., 19 f., 23 f.) fest, D.__ habe die Scheune 

Assek.-Nr. 004__ im Jahr 2006 ohne Baubewilligung ausgehöhlt, indem dieser unter 

anderem die vormalige etwa 2.30 m hohe Decke des Kuhstalls herausgebrochen habe. 

Die dadurch instabil gewordene Gebäudehülle habe dieser – insbesondere nach 

Auffassung des Beschwerdeführers – unfachmännisch mit Drahtseilen verspannt und 

drei mobile Pferdeboxen eingebaut. Um die Scheune wieder zu stabilisieren, habe der 

Beschwerdeführer im Jahr 2015, ebenfalls ohne Baubewilligung, ein komplett neues 

Geschoss bzw. einen Holzboden eingebaut. Den noch vorhandenen Boden im zweiten 

Obergeschoss habe er ersetzt, weil dieser völlig morsch gewesen sei und 

durchzubrechen gedroht habe. Vor Ort habe festgestellt werden können, dass die 

Scheune im Innern praktisch vollständig erneuert worden sei. Neu seien nicht bloss die 

beiden Geschossböden, sondern auch zahlreiche tragende Längs- und Querbalken der 

Scheune. Zudem habe der Beschwerdeführer eine Treppe und einen Warenlift 

eingebaut. Mit dem teilweisen Abbruch durch D.__ und dem eigenmächtigen 

4.2. 

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Wiederaufbau durch den Beschwerdeführer sowie den restlichen umfassenden 

Sanierungsarbeiten sei die Scheune Assek.-Nr. 004__ nicht mehr in ihrer bewilligten 

Ursprungssubstanz erhalten. Daran ändere nichts, dass die Scheune früher ebenfalls 

über zwei intakte Zwischenböden verfügt habe. Entscheidend sei, dass diese 

zwischenzeitlich vollständig entfernt bzw. verrottet seien. Inwiefern diese 

Feststellungen der Vorinstanz aktenwidrig sein sollten (vgl. dazu act. 7.1/14, S. 4 und 7, 

act. 7.1/14, act. 7.1/18, S. 4 und 9 Ziff. III/2 und 3g, act. 7.3/2 f., 82, 99 f., 111, 124, 

151, 158, 166, 171 f., 176, 202, act. 7.3/63, S. 2 f.), ist nicht ersichtlich und wird vom 

Beschwerdeführer auch nicht weiter nachgewiesen. Insbesondere widerlegt er die 

Feststellung der Vorinstanz am Augenschein vom 24. Mai 2017 (act. 7.1/14, S. 4) nicht, 

wonach der zweite Zwischenboden vor dem Umbau 2015 nicht mehr gefahrlos 

begehbar gewesen sei, weil die Bretter nicht dick genug und mit keiner Nut und Feder 

verbunden gewesen seien, weshalb der neue Zwischenboden auf bestehende Balken 

und eine vormalige Abdeckung aus Holzbrettern verlegt worden sei. Entgegen seiner 

Darstellung (act. 1, S. 18-26, 30-35 Ziff. III/B/21-26, 29, 35, 40, 42, act. 24, S. 4-6 

Ziff. III/7-9, 11) kann deshalb nicht gesagt werden, der zweite Zwischenboden sei nicht 

ersetzt worden resp. die tragenden Konstruktionsteile seien mehrheitlich intakt. Auch 

lässt sich den Fotos zum Augenschein vom 24. Mai 2017 (act. 7.1/14) entnehmen, dass 

der Warenlift zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss, welcher gemäss dem 

Beschwerdeführer (act. 1, S. 22 f. Ziff. III/B/25 f.) seit 1972 bzw. den 1960er-Jahren 

bestanden hatte, mehrheitlich erneuert worden und auch diesbezüglich aufgrund der 

umfangreichen Umbauten zumindest von einer neubauähnlichen Erneuerung 

auszugehen ist. Entgegen der gegenteiligen Behauptung des Beschwerdeführers hat 

die Vorinstanz in Erwägung 5.6.2 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 19 f.) 

darüber hinaus zusammengefasst zutreffend dargelegt, mit Ausnahme der 

Pferdeboxen, für welche in der ausgehöhlten Scheune Assek.-Nr. 004__ die Binder mit 

Verschraubungen und Bauplatten hätten verstärkt und am Bauwerk einzelne 

Ausbesserungen hätten vorgenommen werden dürfen, sei am 14. März 2011 von der 

Beschwerdebeteiligten eine Zweckänderung der Scheune zur hobbymässigen 

Tierhaltung ohne bauliche Massnahmen bewilligt worden (vgl. act. 7.3/128). Entgegen 

anderslautender Darstellung des Beschwerdeführers (act. 1, S. 27-31 Ziff. III/B/31-35, 

act. 24, S. 8 f. Ziff. III/16) verkannte die Vorinstanz überdies nicht, dass die 

Beschwerdebeteiligte am 6. November 2006 den Pferdeauslauf- und Sandplatz 

(Allwetterauslauf) auf einer Fläche von 300 m  bewilligt hat (vgl. act. 2, S. 3 f. 

Sachverhalt lit. B/c). Schliesslich trifft die Feststellung der Vorinstanz in Erwägung 6.4 

des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 25 f.) hinsichtlich der widerrechtlichen 

Haltung von sieben Pferden zur Freizeitnutzung auf Parzelle Nr. 000__ zu, wonach das 

AREG die Beschwerdebeteiligte über Jahre hinweg dazu anhalten musste, die 

2

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5.

Der Beschwerdeführer zieht bisweilen in Zweifel (act. 1, S. 19-21, 31-34 Ziff. III/B/23 f., 

36, 40, act. 24, S. 5 f., 9 f. Ziff. 8, 10, 12, 17 f., act. 34), dass der Einbau der neuen 

Geschossdecken sowie der erneuerten Balken und Primärstruktur in die Scheune 

Assek.-Nr. 004__ der Baubewilligungspflicht unterstanden hat.

Das nachträgliche Baugesuch des Beschwerdeführers vom 

25. März 2014/3. April 2014 (act. 7.1/5/2-29 und Pläne 01-07, act. 7.3/148-153, 

167-180) für den Umbau der Scheune Assek.-Nr. 004__ sowie für Umgebungsarbeiten 

für die hobbymässige Haltung von Pferden auf Parzelle Nr. 000__ umfasst auch den 

Ersatz der Geschossdecken sowie den Einbau von erneuerten Balken und erneuerter 

Primärstruktur in der Scheune Assek.-Nr. 004__. Ausser Frage steht, dass dieses 

Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen baubewilligungspflichtig im Sinne von Art. 22 

Abs. 1 RPG und Art. 78 Abs. 1 und 2 lit. a, b und q BauG ist. Selbst wenn die 

erneuerten Geschossdecken, Balken und Primärstruktur, wie vom Beschwerdeführer 

gefordert, für sich allein betrachtet werden, kann namentlich mit Blick auf den 

fundamentalen raumplanerischen Grundsatz der Trennung von Bau- und 

Nichtbaugebiet (vgl. dazu BGE 145 II 83 E. 4.1 und BGE 141 II 245 E. 2.1 je mit 

Hinweisen) und den Umstand, dass damit statisch wichtige Elemente eines Gebäudes 

rechtskräftigen Rückbauverfügungen durchzusetzen (vgl. dazu act. 7.3/63 und 126). 

Daran ändert nichts, dass lediglich die Rückbauverfügung vom 14. März 2011 

(act. 7.3/128) die Scheune/Remise Assek.-Nr. 004__ betraf (vgl. dazu act. 1, S. 35 

Ziff. III/B/42). Die eingehende Beweiswürdigung der Vorinstanz ist weder zu berichtigen 

noch zu ergänzen.

Soweit die Interessenabwägung der Vorinstanz anders als diejenige des AREG 

ausgefallen ist, ist der Beschwerdeführer daran zu erinnern, dass die rechtliche 

Beurteilung des Falls keine Tatfrage darstellt; darauf ist nachfolgend unter rechtlichen 

Gesichtspunkten einzugehen (vgl. BGer 1C_248/2019 vom 3. Februar 2020 E. 3.2). 

Dasselbe gilt für den Einwand des Beschwerdeführers (act. 1, S. 26 f., 34 Ziff. III/B/30, 

34), die Vorinstanz habe unzutreffend ausgeführt (act. 2, S. 17-19 E. 5.5.2 und 5.5.5 f.), 

er könne neben seiner vollzeitigen ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit ohne P.__, 

welche zwischenzeitlich nicht mehr auf dem Hof lebe, nicht ohne fremde Hilfe 

hobbymässig sieben Pferde betreuen (vgl. dazu act. 7.1/32, 34). Nichts anderes gilt für 

seine Rügen, mit der Nutzung der umfassend sanierten Böden werde das Mass der 

zulässigen Flächenerweiterung nicht überschritten (vgl. dazu act. 1, S. 22-26 Ziff. III/B/

26, 29, act. 24, S. 4-6 Ziff. III/7, 9, und act. 2, S. 20 f. E. 5.7) und die Haltung von sieben 

Pferden auf Parzelle Nr. 000__ sei nicht widerrechtlich (act. 1 S. 34 f. Ziff. III/B/41).

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ersetzt wurden (vgl. dazu BGer 1C_272/2019 vom 28. Januar 2020 E. 5.4 mit 

Hinweisen), nicht gesagt werden, es bestände kein Interesse der Öffentlichkeit an einer 

vorgängigen Kontrolle dieser baulichen Massnahmen (vgl. dazu BGE 139 II 134 E. 5.2 

und BGer 1C_505/2017 vom 15. Mai 2018 E. 5, in: URP 2018, S. 528 ff., und 

ZBl 12/2018, S. 650 ff., je mit Hinweisen sowie A. Ruch, in: Aemisegger/Moor/

Derselbe/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz 

und Verfahren, Zürich 2020, N 30 ff. zu Art. 22 RPG, siehe auch Art. 136 PBG, 

insbesondere Abs. 2 Ingress und lit. g e contrario sowie Abs. 3).

Dem Beschwerdeführer hilft nicht weiter, soweit er sich in diesem Zusammenhang 

gestützt auf (mündliche) Auskünfte von Vertretern der Beschwerdebeteiligten (vgl. dazu 

act. 7.1/14, S. 8) auf den Vertrauensschutz (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) beruft: 

Zunächst ist unklar, wer dem Beschwerdeführer die von ihm ins Feld geführte 

Zusicherung, wonach er die defekten und fehlenden Gebäudeteile ohne Baubewilligung 

austauschen und einbauen dürfe, erteilt haben sollte. Soweit dies durch den damaligen 

Leiter des Bausekretariats erfolgt ist, musste dem Beschwerdeführer klar sein, dass 

diesem auf kommunaler Stufe keine Entscheidungskompetenz zukam. Überdies hat 

ebendieser am Augenschein präzisiert (act. 7.1/14, S. 8), dass sich die vermeintliche 

Zusicherung nicht auf den Einbau der zwei neuen Geschossböden bezogen habe. 

Sodann hat das AREG in der raumplanungsrechtlichen Beurteilung vom 

20. Februar 2014 (act. 7.3/146, S. 5) festgehalten, neue bauliche Massnahmen an der 

Binderkonstruktion seien im Bewilligungsverfahren zu prüfen und zusätzlichen Böden 

könnte nicht zugestimmt werden. Selbst wenn der Beschwerdeführer damals noch 

nicht anwaltlich vertreten war, musste ihm im Wissen um die Beurteilung des AREG bei 

gebührender Aufmerksamkeit ohne weiteres erkennbar gewesen sein, dass die 

kommunale Baubehörde nicht allein zuständig war, über die Bewilligungspflicht des 

von ihm im Jahr 2015 ausgeführten Einbaus der Geschossdecken, Balken und 

Primärstruktur in die Scheune Assek.-Nr. 004__ ausserhalb der Bauzonen zu 

entscheiden, und die von ihm ohne Baubewilligung ausgeführten baulichen 

Massnahmen gemäss der Einschätzung des AREG bewilligungspflichtig waren (vgl. 

BGer 2C_801/2019 vom 29. Januar 2020 E. 5.1 mit Hinweisen sowie zutreffende 

E. 6.3.3-6.3.5 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 24 f.).

6.

Nicht umstritten ist, dass für das vorliegend strittige nachträgliche Baugesuch mangels 

Zonenkonformität (Art. 20 Abs. 2 BauG in Verbindung mit Art. 16a RPG und 

Art. 34 RPV) keine ordentliche Bewilligung nach Art. 22 Abs. 2 RPG sowie Art. 87 

Abs. 1 BauG (Art. 146 PBG) erteilt werden kann und die geplante hobbymässige 

Tierhaltung keinen Standort ausserhalb der Bauzonen (Art. 24 Ingress und lit. a RPG) 

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erfordert (vgl. dazu zutreffende E. 4 bis 5 des angefochtenen Entscheids, act. 2, 

S. 14 f.). Der Beschwerdeführer beruft sich vorweg auf die erweiterte 

Besitzstandsgarantie nach Art. 24c RPG. Diese Bestimmung treffe keine 

Unterscheidung zwischen alleinstehenden sowie nicht alleinstehenden unbewohnten 

landwirtschaftlichen Bauten. Auch lasse sich daraus keine Delegation an den 

Verordnungsgeber entnehmen, um zu definieren, welche landwirtschaftlichen Bauten 

und Anlagen davon erfasst würden. Art. 41 Abs. 2 RPV widerspreche klar dem Wortlaut 

von Art. 24c RPG, weshalb dieser Verordnungsbestimmung die Anwendung zu 

versagen sei (act. 1, S. 16 f., 32-34 Ziff. III/B/19 f., 40, act. 24, S. 3 f. Ziff. 5 f., act. 34).

Seit der Einfügung der neuen Abs. 2 bis 5 in Art. 24c RPG am 23. Dezember 2011, in 

Kraft seit 1. November 2012 (AS 2012 5535), ist in Bezug auf die erweiterte 

Besitzstandsgarantie zwischen bestimmungsgemäss nutzbaren altrechtlichen 

nichtlandwirtschaftlichen Bauten (Abs. 1) und altrechtlichen landwirtschaftlichen 

Wohnbauten einschliesslich ihres Ökonomietrakts (Abs. 3 Satz 1) zu unterscheiden. 

Fest steht, dass die Scheune Assek.-Nr. 004__ auf der der Landwirtschaftszone 

zugewiesenen Parzelle Nr. 000__ vor dem 1. Juli 1972 erstellt und nach dem 

1. Juli 1972 noch landwirtschaftlich genutzt worden ist (vgl. dazu BGE 129 II 396 

E. 4.2.2 mit Hinweisen). Zu prüfen bleibt damit, ob ein Anwendungsfall von Art. 24c 

Abs. 3 Satz 1 RPG vorliegt: Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (vgl. 

BGer 1C_171/2017 vom 3. Oktober 2017 E. 3.4 mit Hinweisen, insbesondere auf 

BGer 1C_784/2013 vom 23. Juni 2014 E. 8.5, in: ZBJV 2018, S. 685, und BR 2018, 

S. 120, siehe auch BGer 1C_325/2018 vom 15. März 2019 E. 7.3) geht aus dem klaren 

Wortlaut von Art. 24c Abs. 3 Satz 1 RPG hervor, dass die Anwendung der erweiterten 

Besitzstandsgarantie gemäss Art. 24c Abs. 2 RPG auf altrechtliche, nach dem 

1. Juli 1972 noch landwirtschaftlich genutzte ökonomiebauten, deren Nutzung 

zwischenzeitlich aufgegeben worden ist, voraussetzt, dass diese an ein von der 

Besitzstandsgarantie geschütztes Wohnhaus angebaut sind. Ein enger räumlicher und 

funktionaler Zusammenhang genügt dafür nicht (vgl. dazu auch BGE 145 II 83 E. 5.2.1; 

BGer 1C_145/2019 vom 20. Mai 2020 E. 3.2, zur Publikation vorgesehen, und VerwGE 

B 2017/189 vom 28. Februar 2019 E. 5.1, bestätigt mit BGer 1C_204/2019 vom 

8. April 2020, je mit Hinweisen). Art. 41 Abs. 2 RPV, wonach Art. 24c RPG nicht auf 

alleinstehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen anwendbar ist, 

geht damit offensichtlich nicht über die Vorgaben von Art. 24 Abs. 3 Satz 1 RPG hinaus 

(ebenso: act. 28, Ziff. 1). Wie die Vorinstanz in Erwägung 5.1 bis 5.3 des angefochtenen 

Entscheids (act. 2, S. 15) somit im Ergebnis mit Recht ausgeführt hat, gelangt neben 

Art. 24a, Art. 24b, Art. 24d sowie Art. 37a RPG vorliegend auch Art. 24c RPG auf die 

unbestrittenermassen nicht an das Wohnhaus Assek.-Nr. 002__ angebaute, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/23

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eigenständige Scheune Assek.-Nr. 004__ auf Parzelle Nr. 000__ nicht zur Anwendung. 

Mitunter räumt der Beschwerdeführer selbst ein, dass "klar kein Anwendungsfall von 

Art. 24c RPG" vorliege (vgl. act. 1, S. 33 Ziff. III/B/40).

7.

Zu untersuchen ist, ob das strittige Bauvorhaben die Voraussetzungen für eine 

Ausnahmebewilligung nach Art. 24e RPG (Fassung vom 22. März 2013, in Kraft seit 

1. Mai 2014, AS 2014 905) erfüllt. Der Beschwerdeführer bringt in dieser Hinsicht vor 

(act. 1, S. 18-31 Ziff. III/B/21-35, act. 24, S. 4-10 Ziff. 7-16, 18, act. 34), seine 

Lebenspartnerin sei in der Lage, sieben Pferde selber zu versorgen. Gemäss der 

Baubewilligung vom 14. November 2011 bewege sich die geplante Erweiterung mit 

sieben Pferdeboxen im zulässigen Rahmen. Die Haltung von sieben Pferden auf 

Parzelle Nr. 000__ sei indirekt bereits am 11. Februar 1988 vom damaligen Amt für 

Umweltschutz bewilligt worden. Seither seien stets Pferde auf dem Grundstück 

Nr. 000__ gehalten worden, weshalb diese Bewilligung nach wie vor Gültigkeit habe. Es 

sei nurmehr die Verlegung dieser sieben Pferde in die Scheune Assek.-Nr. 004__ zu 

prüfen. Die gemäss der Baubewilligung vom 14. November 2011 unrechtmässige 

Aushöhlung der Scheune Assek.-Nr. 004__ durch seinen Rechtsvorgänger habe er mit 

seinen vorgezogenen Sanierungsmassnahmen wiederhergestellt. Die zwei 

Zwischenböden in der nach wie vor bestimmungsgemäss nutzbaren Scheune Assek.-

Nr. 004__ seien seit jeher bestehend gewesen. Die beiden Geschossdecken stellten 

keine Flächenerweiterung dar. Eine Verlegung des Allwetterauslaufs nach Süden zur 

Scheune Assek.-Nr. 004__ hin sei gemäss AREG aus betrieblichen Gründen sowie 

wegen der Zugänglichkeit der Gebäude nicht möglich und sinnvoll. Für die Anzahl von 

sieben Pferden sei ein Allwetterauslauf im Umfang von mindestens 800 m  zu 

bewilligen.

2

Sind die allgemeinen Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 24e Abs. 5 in Verbindung 

mit Art. 24d Abs. 3 RPG und Art. 43a RPV erfüllt, werden bauliche Massnahmen in 

unbewohnten Gebäuden oder Gebäudeteilen, die in ihrer Substanz erhalten sind, laut 

Art. 24e Abs. 1 RPG (in Kraft seit 1. Mai 2014, AS 2014 905) bewilligt, wenn sie 

Bewohnern oder Bewohnerinnen einer nahe gelegenen Wohnbaute zur hobbymässigen 

Tierhaltung dienen und eine tierfreundliche Haltung gewährleisten (vgl. dazu VerwGE 

B 2016/127 vom 23. Mai 2018 E. 6.2 mit Hinweisen, bestätigt in BGer 1C_325/2018 

vom 15. März 2019, R. Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., 

N 8-13 zu Art. 24e RPG, und Bundesamt für Raumentwicklung ARE, Wegleitung Pferd 

und Raumplanung, Juli 2015 [fortan: Wegleitung], S. 15 f.). Es dürfen nur so viele Tiere 

7.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/23

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gehalten werden, wie die Bewohnerinnen und Bewohner der nahe gelegenen 

Wohnbaute selber betreuen können. Damit wird die zulässige Anzahl Tiere beschränkt. 

Die Beschränkung ergibt sich aus dem Umstand, dass die Pferdehaltung durch die 

Bewohner der nahe gelegenen Wohnbaute erfolgen muss. Der Aufwand für Pflege und 

Betreuung der Tiere muss durch die Bewohner eigenhändig bewältigt werden können 

(vgl. Art. 42b Abs. 3 RPV und BGer 1C_347/2017 vom 23. März 2018 E. 4.2 mit Hinweis 

auf BGer 1C_179/2013 vom 15. August 2013 E. 3.4, in: BR 2018, S. 300). In ihrer 

Substanz erhalten ist eine Baute dann, wenn die tragenden Konstruktionsteile intakt 

sind oder lediglich einer leichten Renovation bedürfen (vgl. BGer 1C_516/2016 vom 

5. Dezember 2017 E. 7.4 mit Hinweis auf BGer 1C_207/2015 vom 9. September 2015 

E. 4.1 und 5, in BR 2018, S. 118). Die hobbymässige Tierhaltung gilt als Erweiterung 

der Wohnnutzung der nahe gelegenen Wohnbaute. Sie ist an allfällige Möglichkeiten 

zur Erweiterung der Wohnbaute nach Art. 42 Abs. 3 RPV anzurechnen (vgl. Art. 24e 

Abs. 6 RPG in Verbindung mit Art. 42b Abs. 1 und 2 RPV). Im Rahmen von Art. 24e 

Abs. 1 RPG werden neue Aussenanlagen bewilligt, soweit sie für eine tiergerechte 

Haltung notwendig sind. Im Interesse einer tierfreundlichen Haltung können solche 

Anlagen grösser als die gesetzlichen Mindestmasse dimensioniert werden, soweit dies 

mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist und die Anlage reversibel 

erstellt wird (Art. 24e Abs. 2 RPG). Als Aussenanlagen gelten Anlagen, die für eine 

tiergerechte Haltung notwendig und weder überdacht noch umwandet sind, namentlich 

Allwetterausläufe, Mistlager oder Zäune (Art. 42b Abs. 5 Satz 1 RPV). Der 

Allwetterauslauf darf nur aus zwingenden Gründen (z.B. starke Hangneigung) abgesetzt 

vom Stall errichtet werden (vgl. Art. 42b Abs. 6 Satz 1 RPV, Muggli, in: Aemisegger/

Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 20 zu Art. 24e RPG, und Wegleitung, S. 17). 

Für die zulässige Fläche gilt Art. 34b Abs. 3 lit. b RPV (Art. 42b Abs. 6 RPV).

Eigenen Angaben des Beschwerdeführers zufolge (act. 7.1/14, S. 6, siehe auch act. 1, 

Ziff. III/B/30) war im Baugesuch vom 25. März 2014/3. April 2014 (act. 7.3/148-153, 

167-180) vorgesehen, dass P.__, abgesehen von der Ferienvertretung durch W.__ und 

der gelegentlichen Mithilfe des Beschwerdeführers am Wochenende und während 

dessen Freizeit, die sieben Pferde täglich zwischen 06.30 bis 19.00 Uhr hätte betreuen 

sollen. P.__ wohnt seit dem 26. Juni 2018 nicht mehr im Wohnhaus Assek.-Nr. 002__ 

auf Parzelle Nr. 000__ (vgl. act. 7.1/32) oder sonst in einer nahegelegenen Wohnbaute 

im Sinne von Art. 24e Abs. 1 RPG. Wie die Vorinstanz in Erwägung 5.5 des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 16-19) überdies zutreffend dargetan hat, macht 

der Beschwerdeführer als Nichtlandwirt nicht geltend, er selbst oder andere Bewohner 

einer nahe gelegenen Wohnbaute könnten alle in Frage stehenden sieben Pferde in 

7.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/23

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ihrer Freizeit betreuen. Soweit der Beschwerdeführer seine Argumentation auf der 

nachträglichen Zustimmung des damaligen Amtes für Umweltschutz vom 

11. Februar 1988 (act. 7.3/45) oder den nachträglichen Baubewilligungen der 

Beschwerdebeteiligten vom 6. November 2006 und 14. März 2011 (act. 7.3/65 und 

128) aufbaut, kann ihm auch kein Erfolg beschieden werden. Das streitgegenständliche 

Baugesuch bezieht sich nicht auf die damaligen Nutzer des für die Hobbytierhaltung 

verwendeten Wohnhauses Assek.-Nr. 002__ auf Parzelle Nr. 000__. Bereits aus diesen 

Gründen kann das vorliegend strittige nachträgliche Bauvorhaben nicht bewilligt 

werden. Bei diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben, wie es sich mit den übrigen 

Bewilligungsvoraussetzungen verhält, welche die Vorinstanz in Erwägung 5.7 bis 5.8 

des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 19-22) im Sinne eines obiter dictums, das 

nicht in Rechtskraft erwachsen kann (vgl. BGer 1C_372/2016 vom 8. Dezember 2016 

E. 5), geprüft hat. Aus prozessökonomischen Überlegungen ist indessen, wenn auch 

nur summarisch, auf die diesbezüglichen Rügen des Beschwerdeführers kurz 

einzugehen.

Wie bereits unter Erwägung 4.2 hiervor gesagt, hat die Vorinstanz in Sachverhalt lit. G/a 

und Erwägung 5.6.1 f. sowie 6.3.2 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 9 f., 19 f., 

23 f.) zutreffend festgestellt, dass der Beschwerdeführer ein komplett neues Geschoss 

bzw. einen Holzboden in die Scheune Assek.-Nr. 004__ eingebaut hat und die Scheune 

im Innern praktisch vollständig erneuert worden ist (inklusive Ersatz des baufälligen 

bestehenden Geschossbodens). Neu sind demnach nicht bloss die beiden 

Geschossböden, sondern auch zahlreiche tragende Längs- und Querbalken der 

Scheune. Folglich kann im konkreten Fall nicht mehr nur von einer leichten Renovation 

gesprochen werden. Die Bausubstanz ist zum überwiegenden Teil ersetzt worden. Die 

Scheune Assek.-Nr. 004__ ist insoweit nicht mehr gemäss Art. 24e Abs. 1 RPG in ihrer 

Substanz erhalten. Diesbezüglich kann auch – trotz anderer Ansicht des 

Beschwerdeführers – nicht gesagt werden, der Beschwerdeführer habe den im 

Jahr 2006 durch seinen Rechtsvorgänger geschaffenen unrechtmässigen Zustand, 

insbesondere die Aushöhlung des Gebäudes Assek.-Nr. 004__, gemäss der 

zwischenzeitlich erloschenen, nachträglichen Baubewilligung vom 14. März 2011, d.h. 

soweit sein Rechtsvorgänger darin zur Gewährleistung der baulichen Sicherheit 

verpflichtet worden war (Verstärkung der Binder, einzelne Ausbesserungen am 

bestehenden Bauwerk), durch seine über diese Bewilligung hinausgehenden, 

eigenmächtigen baulichen Massnahmen im Jahr 2015 sozusagen "wiederhergestellt" 

und das Gebäude Assek.-Nr. 004__ dadurch gewissermassen in seiner ursprünglichen 

Substanz wiederaufgebaut. Darüber hinaus müssen die zwei neu eingebauten 

7.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/23

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8.

Der Beschwerdeführer stellt sich schliesslich auf den Standpunkt (act. 1, S. 29-36 

Ziff. III/B/34-43, act. 24, S. 3, 5, 8 f. Ziff. III/2, 8, 15-17), es bestehe im vorliegenden Fall 

kein Raum für aufsichtsrechtliche Massnahmen. Zudem kenne die 

Beschwerdebeteiligte die örtlichen Verhältnisse im Vergleich zur Vorinstanz besser, 

Zwischenböden in der Scheune Assek.-Nr. 004__, welche bereits landwirtschaftsfremd 

genutzt werden (act. 7.1/14, S. 4), in die Berechnung gemäss Art. 24e RPG in 

Verbindung mit Art. 42b Abs. 1 f. und Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV miteinbezogen werden. 

Die Vorinstanz kam somit in Erwägung 5.7 des angefochtenen Entscheids (act. 2, 

S. 20 f.) anhand der Flächenberechnung des AREG vom 29. Juni 2016 (act. 7.3/206, 

S. 5 f.) zu Recht zum Schluss, dass die zulässige Geschossfläche um 260 m

überschritten sei. Sodann hat die Vorinstanz in Erwägung 5.8.3 des angefochtenen 

Entscheids (act. 2, S. 21 f.) im Rahmen ihrer Interessenabwägung nachvollziehbar 

ausgeführt, abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer auf Parzelle Nr. 000__ nicht 

sieben Pferde halten dürfe, sprächen weder die geltend gemachte Zugänglichkeit noch 

die Mistmulden dafür, den Allwetterplatz abgesetzt von der Scheune Assek.-Nr. 004__ 

zu errichten. Eine direkte Anbindung diene dem Erhalt der Fruchtfolgeflächen und 

somit einem wichtigen Anliegen der Raumplanung (Art. 3 Abs. 2 lit. a RPG). Dies umso 

mehr, als die vorliegende Bodennutzung (Boden abhumusiert, Platz drainiert, Filz plus 

rund 0.30 m dicke Kiesschicht sowie 0.15 m starke Sandschicht darauf verlegt) zu einer 

Bodenzerstörung führe. Daran ändert nichts, dass sich der ehemalige Schotterplatz 

bzw. "Auslauf begrünt" mitsamt Kreisführungsanlage nicht unmittelbar bei der Scheune 

Assek.-Nr. 004__ befindet (vgl. dazu Situationsplan vom 3./27. Juli 2015, act. 7.3/174 

und 210, Fotos zum Augenschein vom 24. Mai 2017, act. 7.1/14, www.geoportal.ch). 

Auch aus diesen Gründen erwiese sich das strittige Bauvorhaben demzufolge nicht als 

bewilligungsfähig. Soweit sich der Beschwerdeführer, welcher sich das Wissen seines 

Rechtsvorgängers anrechnen lassen muss (vgl. BGer 1C_171/2017 vom 

3. Oktober 2017 E. 4.4 mit Hinweisen), auf die Baubewilligung vom 14. März 2011 

(act. 7.3/128) resp. diejenige vom 6. November 2006 (act. 7.3/65) beruft, kann er 

daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wie die Vorinstanz in Erwägung 5.6.2 des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 19 f.) überzeugend dargetan hat, ist die 

nachträgliche Baubewilligung vom 14. März 2011 und damit auch diejenige vom 

6. November 2006 längst verwirkt. Im Übrigen liess die Beschwerdebeteiligte in der 

nachträglichen Baubewilligung vom 6. November 2006 (act. 7.3/65) unberücksichtigt, 

dass H.__, der damalige Pächter des Grundstücks Nr. 000__, ein 

nichtlandwirtschaftliches Gewerbe (Pferdezucht und -handel) und keine hobbymässige 

Pferdehaltung auf Parzelle Nr. 000__ betrieben hatte (vgl. act. 7.3/74), weshalb diese 

nachträgliche Bewilligung ursprünglich fehlerhaft ist.

2

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weshalb die Vorinstanz rechtsfehlerhaft in das Ermessen der Beschwerdebeteiligten 

eingriffen habe, soweit sie auch den Rückbau der erneuerten Balken und 

Primärstruktur angeordnet habe. Dessen ungeachtet sei sein guter Glaube zu bejahen. 

Er habe angesichts der Baubewilligung vom 14. März 2011 davon ausgehen dürfen, 

dass er die Aushöhlung der Scheune Assek.-Nr. 004__ durch seinen Rechtsvorgänger 

habe rückgängig machen dürfen bzw. die bewilligten Bauten und Anlagen Bestand 

hätten. Die Beschwerdebeteiligte habe ihm mitgeteilt, er dürfe die defekten und 

fehlenden Gebäudeteile ohne Baubewilligung austauschen und einbauen. Er habe sich 

mit entsprechender Kostenfolge um die Wiederherstellung des rechtmässigen 

Zustands gekümmert. Da die Geschossdecken bereits mehr als 30 Jahre bestehend 

seien, sei der Anspruch der Behörden, die Wiederherstellung des rechtmässigen 

Zustands zu verlangen, verwirkt. Wie die Beschwerdebeteiligte zu Recht ausgeführt 

habe, eigne sich die Scheune Assek.-Nr. 004__ im Übrigen hervorragend zur 

Pferdehaltung. Die baulichen Vorkehren innerhalb der Scheune Assek.-Nr. 004__ 

würden nach aussen nicht in Erscheinung treten. Der Abbruch dieser Scheune würde 

das Landschaftsbild beeinträchtigen. Der Rückbau sei mit massiven Kosten verbunden.

Die zuständige Gemeindebehörde kann die Entfernung oder die Abänderung 

rechtswidrig ausgeführter Bauten und Anlagen sowie die Wiederherstellung des 

früheren Zustandes verfügen, wenn die Ausführung den gesetzlichen Vorschriften oder 

den genehmigten Plänen nicht entspricht oder sonst ein unrechtmässiger Zustand 

geschaffen wurde (Art. 130 Abs. 2 BauG). Nach der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung müssen formell rechtswidrige Bauten ausserhalb des Baugebiets, die 

auch nachträglich nicht legalisiert werden können, grundsätzlich beseitigt werden. Die 

Anordnung des Abbruchs bereits erstellter Bauten kann nach den allgemeinen 

Prinzipien des Verfassungs- und Verwaltungsrechts (ganz oder teilweise) 

ausgeschlossen sein. Dazu gehört namentlich der in Art. 5 Abs. 2 und Art. 36 Abs. 3 BV 

festgehaltene Grundsatz der Verhältnismässigkeit (vgl. dazu BGE 140 I 2 E. 9.2.2 mit 

Hinweisen). Ist eine Bauherrschaft allerdings nicht gutgläubig (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 

BV), so muss sie in Kauf nehmen, dass ihre Interessen von der Behörde bei der 

vorzunehmenden Abwägung nicht oder nur in verringertem Masse berücksichtigt 

werden (vgl. BGer 1C_145/2019 vom 20. Mai 2020 E. 5.1 mit Hinweisen, zur 

Publikation vorgesehen, sowie VerwGE B 2019/62 vom 26. September 2019 E. 5.2.2 

und VerwGE B 2017/189 vom 28. Februar 2019 E. 6.3.2, bestätigt mit 

BGer 1C_204/2019 vom 8. April 2020, je mit Hinweisen). Im guten Glauben handelt, 

wer angenommen hat und unter Anwendung zumutbarer Sorgfalt annehmen durfte, die 

von ihm ausgeübte Nutzung resp. ausgeführte bauliche Massnahme sei rechtmässig 

8.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/23

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bzw. stehe mit der Baubewilligung in Einklang (vgl. BGE 136 II 359 E. 7.1 mit 

Hinweisen). Im Weiteren kann der Anspruch der Behörden auf Wiederherstellung des 

rechtmässigen Zustands aufgrund des Zeitablaufs verwirkt sein (vgl. dazu 

BGE 136 II 359 E. 7 und 7.1 und BGer 1C_22/2019; 1C_476/2019 vom 6. April 2020 

E. 15 und 15.1, zur Publikation vorgesehen, sowie VerwGE B 2019/123 vom 

28. Mai 2020 E. 5.1.3 je mit Hinweisen).

Ausser Frage steht vorab, dass die Vorinstanz gestützt auf Art. 158 lit. d in Verbindung 

mit Art. 159 Abs. 2 lit. a des Gemeindegesetzes (sGS 151.2, GG) in ihrer Funktion als 

Aufsichtsbehörde die Wiederherstellungsverfügung der Beschwerdebeteiligten vom 

16. August 2016/23. September 2016 (act. 7.3/209, 211) im Rekursverfahren teilweise 

aufheben und durch eine eigene Anordnung ersetzen durfte. Bezüglich der Umsetzung 

von Art. 130 Abs. 2 BauG steht der Gemeinde kein Autonomiebereich (Art. 50 

Abs. 1 BV, Art. 89 Abs. 1 KV, und Art. 2 Abs. 1 Satz 1 BauG) zu (vgl. VerwGE 

B 2016/228 vom 27. Dezember 2018 E. 8.1 mit Hinweis, bestätigt mit 

BGer 1C_85/2019 vom 23. Juli 2019). Weiter kann vorliegend keine Rede davon sein, 

dass der Anspruch der Behörden auf Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands 

verwirkt wäre. Der Beschwerdeführer führte seine eigenmächtigen Umbauten an der 

Scheune Assek.-Nr. 004__ auf Parzelle Nr. 000__ im Jahr 2015 aus. Die 

Beschwerdebeteiligte verfügte diesbezüglich am 16. August 2016/23. September 2016. 

Ferner ist mit der Gewichtung der infrage stehenden öffentlichen und privaten 

Interessen die Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe verbunden. Die Auslegung, 

welche die Verwaltungsbehörden einem unbestimmten Rechtsbegriff zugrunde legt, 

stellt im Gegensatz zur Ausübung von Verwaltungsermessen eine Rechtsfrage dar und 

kann daher sowohl von der Vorinstanz als Rekursinstanz als auch dem 

Verwaltungsgericht – entgegen der Meinung des Beschwerdeführers – frei, wenn auch 

mit einer gewissen Zurückhaltung ("Ohne-Not-Praxis"), überprüft werden (vgl. dazu 

Art. 46 Abs. 1 und Art. 61 Abs. 1 VRP, Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG, Art. 3 Abs. 2 

Satz. 1 BauG, BGE 145 I 52 E. 3.6 mit Hinweisen und Looser/Looser-Herzog, in: Rizvi/

Schindler/Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 6 zu Art. 61 VRP).

8.2. 

Durch das eigenmächtige Vorgehen des Beschwerdeführers und seines 

Rechtsvorgängers wird die rechtsgleiche Anwendung und Durchsetzung des 

Grundsatzes der Trennung des Bau- vom Nichtbaugebiet in Frage gestellt. Seit 2005 

wurden an der Scheune Assek.-Nr. 004__ und deren Umgebung auf Parzelle Nr. 000__ 

wiederholt bauliche Massnahmen ohne Baubewilligung vorgenommen. Entgegen der 

8.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 21/23

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Anordnungen der Beschwerdebeteiligten vom 6. November 2006 und 14. März 2011 

(act. 7.3/65 und 128) wurden in der Zwischenzeit weder die Anzahl Pferdeboxen auf 

maximal sieben reduziert noch der Allwetterauslauf auf eine Grundfläche von 300 m

zurückgebaut. Dadurch ist es dem Rechtsvorgänger des Beschwerdeführers bis zu 

einem gewissen Punkt gelungen, die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands 

zu verhindern. Indem ihm der Auslauf und die rechtswidrigen Pferdeboxen trotz der 

rechtskräftigen Abbruchbefehle nach wie vor uneingeschränkt zur Verfügung standen, 

hat dieser bereits mehrere Jahre von der rechtswidrigen Situation profitiert. Dies schafft 

indes keinen Anspruch, den rechtswidrigen Zustand auch in Zukunft fortzusetzen. 

Diese Umstände dürfen dem Beschwerdeführer als dessen Rechtsnachfolger nicht 

zum Vorteil gereichen. Ansonsten würden illegal bauende bzw. rechtswidrig nicht 

abbrechende Bauherren bessergestellt werden als diejenigen, die gesetzeskonform 

handeln und vorgängig um eine Baubewilligung ersuchen bzw. nach Anordnung eines 

Rückbaus diesen fristgerecht vornehmen. Dies gilt es zu verhindern. Am Rückbau der 

beiden Geschossdecken und der in die Scheune Assek.-Nr. 004__ eingebauten 

Balken- und Primärstrukturen, welche keine bloss geringfügigen Abweichungen vom 

Erlaubten darstellen, selbst wenn die baulichen Massnahmen innerhalb des 

vorbestehenden Gebäudevolumens realisiert wurden, oder – sofern der vorherige 

Zustand nicht wiederhergestellt werden kann – am vollständigen Abbruch der Scheune 

besteht demnach ein gewichtiges öffentliches Interesse. Zugleich sind der Rückbau 

bzw. der Abbruch der Scheune die einzigen Massnahmen, die sich dazu eignen, den 

rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Wie die Vorinstanz überzeugend dargetan 

hat (vgl. act. 2, S. 26 f. E. 6.5.1 und 6.5.4), würde eine blosse Nutzungsbeschränkung 

ihr Ziel verfehlen. Pferdeboxen könnten an sich ohne weitere bauliche Massnahmen in 

die bereits vollständig sanierte Scheune Assek.-Nr. 004__ gestellt werden. Wie bereits 

unter Erwägung 5 hiervor ausgeführt, durfte der Beschwerdeführer im Wissen um die 

raumplanungsrechtliche Beurteilung des AREG vom 20. Februar 2014 (act. 7.3/146, 

S. 5) bei zumutbarer Aufmerksamkeit und Sorgfalt zudem nicht annehmen, er sei zur 

Bauausführung berechtigt (ebenso: E. 6.3 des angefochtenen Entscheids, act. 2, 

S. 23-25). Ihm kann somit keine Gutgläubigkeit bei den im Jahr 2015 eigenmächtig 

vorgenommenen Umbauten zugutegehalten werden. Die Wiederherstellung erscheint 

auch zumutbar: Der nicht gutgläubige Beschwerdeführer hat hinsichtlich seiner 

Investitionen in den eigenmächtig erfolgten Umbau der Scheune auf eigenes Risiko 

gehandelt. Die Vermögenseinbusse wegen der Entfernung der nicht bewilligten 

Bauelemente bzw. dem Abbruch der Scheune Assek.-Nr. 004__ erweist sich nicht als 

derart gewichtig, um das entgegenstehende öffentliche Interesse zu überwiegen. Auf 

die genaue Höhe der Vermögenseinbusse kommt es dabei nicht an. Im Übrigen führen 

die Umstände, dass sich die Scheune Assek.-Nr. 004__ grundsätzlich zur 

2

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/23

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9.

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf 

einzutreten und sie nicht gegenstandslos ist. Dem Ausgang des Verfahrens 

entsprechend sind die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von 

CHF 4'000 ist angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12, 

GKV). Diese ist mit dem vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss in 

gleicher Höhe zu verrechnen.

Der vollständig unterliegende Beschwerdeführer hat die Beschwerdegegnerin für das 

Beschwerdeverfahren ausseramtlich zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 und 

Art. 98  VRP). Die Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin hat am 

24. Februar 2020 eine Kostennote (act. 29.2) eingereicht, gemäss welcher die 

Entschädigungsforderung CHF 8'000 (zuzüglich 4% Barauslagen und 

7.7% Mehrwertsteuer) beträgt. Vor Verwaltungsgericht ist die Honorarpauschale 

innerhalb des von Art. 22 Abs. 1 Ingress und lit. b der Honorarordnung (sGS 963.5, 

HonO) festgelegten Rahmens zwischen CHF 1'500 und CHF 15'000 festzulegen. 

Innerhalb des für eine Pauschale gesetzten Rahmens wird das Grundhonorar nach den 

besonderen Umständen, namentlich nach Art und Umfang der Bemühungen, der 

Schwierigkeit des Falls und den wirtschaftlichen Verhältnissen der Beteiligten 

bemessen (vgl. Art. 19 HonO, Art. 31 Abs. 1 und 2 AnwG und VerwGE B 2017/221 vom 

25. Juni 2018 E. 3.2 mit Hinweisen). Die im Beschwerdeverfahren eingereichte 

Kostennote ist bei der Festsetzung der Honorarpauschale lediglich zu berücksichtigen 

(vgl. VerwGE B 2014/214 vom 27. November 2015 E. 4.2.1).

Mit Blick auf die Bemessungskriterien, insbesondere die in vergleichbaren Fällen 

zugesprochenen Entschädigungen (vgl. etwa jüngst VerwGE B 2019/123 vom 

28. Mai 2020 E. 7 mit Hinweisen), und die vorliegend gegebenen besonderen 

Umstände (Duplik vom 20. Februar 2020, act. 28), erscheint eine ausseramtliche 

Entschädigung für das Beschwerdeverfahren in der Höhe von CHF 6'000 angemessen. 

Hinzu kommen 4% pauschale Barauslagen (Art. 28  Abs. 1 HonO) in der Höhe von 

hobbymässigen oder gewerblichen Pferdehaltung eignet und die eigenmächtig durch 

den Beschwerdeführer vorgenommenen baulichen Vorkehren nach aussen nicht in 

Erscheinung treten, zu keinem gegenteiligen Schluss. Entgegen der Ansicht des 

Beschwerdeführers und der Beschwerdebeteiligten kann es sodann nicht angehen, 

zum angeblichen Schutz des Landschaftsbildes vom Abbruch der Scheune abzusehen. 

Der angefochtene Entscheid, namentlich auch der darin angeordnete Rückbau der 

erneuerten Balken und Primärstruktur, verletzt das Verhältnismässigkeitsprinzip nicht.

bis

bis

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CHF 240. Ein Mehrwertsteuerzuschlag entfällt (vgl. Art. 29 HonO und VerwGE 

B 2016/127 vom 23. Mai 2018 E. 9).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird und sie nicht 

gegenstandslos ist.

2.

Der Beschwerdeführer bezahlt die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von 

CHF 4'000 unter Verrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe.

3.

Der Beschwerdeführer entschädigt die Beschwerdegegnerin für das 

Beschwerdeverfahren ausseramtlich mit insgesamt CHF 6'240 (inklusive Barauslagen), 

ohne Mehrwertsteuer.

 

 

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 29.08.2020
	Bauen ausserhalb der Bauzonen / Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands, Art. 5 Abs. 2 und Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 24c Abs. 2 und Abs. 3 Satz 1 RPG, Art. 41 Abs. 2 RPV, Art. 24e in Verbindung mit Art. 24d Abs. 3 RPG sowie Art. 42b sowie Art. 43a RPV, Art. 130 Abs. 2 BauG. Der vom Beschwerdeführer eigenmächtig vorgenommene Umbau einer Scheune für die hobbymässige Haltung von sieben Pferden hat sich nachträglich nicht als bewilligungsfähig erwiesen. Namentlich war nicht sichergestellt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der nahe gelegenen Wohnbaute die sieben Pferde selber betreuen können (E. 5-7). Sowohl der von der Beschwerdebeteiligten als auch der zusätzlich von der Vorinstanz angeordnete Rückbau sind verhältnismässig (E. 8), (Verwaltungsgericht, B 2019/219).

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