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**Case Identifier:** 00dd566b-59cc-5f82-a985-4a088b935614
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-05-17
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 17.05.2016 200 2015 127
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-127_2016-05-17.pdf

## Full Text

200 15 127 IV
SCP/GET/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 17. Mai 2016

Verwaltungsrichter Schütz, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Loosli, Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 8. Januar 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Mai 2016, IV/15/127, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der … geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerde-
führer), erlitt im … 2013 bei einem Bergunfall ein Polytrauma, wobei er sich 
u.a. eine Paraplegie zuzog (Akten der IV-Stelle Bern [nachfolgend IVB bzw. 
Beschwerdegegnerin], [act. II] 19.7 S. 3). Im August 2013 meldete er sich 
bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug 
an (act. II 9) und liess mit Schreiben vom 5. Dezember 2013 des Schweizer 
Paraplegiker Zentrums (act. II 30 S. 8 ff.) ein Gesuch um Kostenübernah-
me für behinderungsbedingte Anpassungen und Änderungen im Wohnbe-
reich – darunter auch ein Umbau der Küche – einreichen. Die IVB holte 
medizinische und erwerbliche Berichte ein und veranlasste Abklärungen 
durch die C.________ (vgl. fachtechnische Beurteilung Nr. 69929/1 vom 
25. März 2014 [act. II 30 S. 3 ff.]); ferner holte sie bei ihrem Abklärungs-
dienst einen Abklärungsbericht Haushalt ein (Akten der IVB, [act. IIA], 54 
S. 2 ff.). In der Folge erteilte die IVB Kostengutsprache für diverse, 
während des Aufenthaltes des Versicherten im D.________ durchgeführte 
bauliche Anpassungen (vgl. act. IIA 54 S. 2) in und im Bereich der Woh-
nung (act. IIA 59; 79), stellte indes mit Bezug auf den Küchenumbau mit 
Vorbescheid vom 29. Juli 2014 (act. IIA 58) die Ablehnung des Kostengut-
sprachegesuchs in Aussicht. In der Begründung hielt sie fest, mit dem 
Küchenumbau könne die Arbeitsfähigkeit im Aufgabenbereich lediglich um 
6.5% gesteigert werden, womit der erforderliche Grenzwert von 10% nicht 
erreicht werde. Dagegen liess der Versicherte Einwand erheben (act. IIA 67 
S. 1 ff.), woraufhin die IVB eine Stellungnahme ihres Abklärungsdienstes 
einholte (act. IIA 86). Mit Verfügung vom 8. Januar 2015 (act. IIA 90) ent-
schied die IVB wie im Vorbescheid angekündigt. 

B.

Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 5. Februar 2015 Beschwerde erheben. Er stellt die fol-
genden Rechtsbegehren: 

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1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 8. Januar 2015 sei aufzu-
heben und die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, dem Beschwer-
deführer eine Kostengutsprache für die Beseitigung von baulichen Hin-
dernissen in der Küche im Betrag von Fr. 20‘796.-- (richtig wohl: 
Fr. 20‘296.--) zu erteilen.

2. Eventualiter: Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 8. Januar 
2015 sei aufzuheben und die Sache sei zur Vornahme weiterer Ab-
klärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen mit der Anwei-
sung, eine neue Verfügung im Sinne der Beschwerde zu erlassen.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolgen –

In der Begründung macht der Beschwerdeführer hauptsächlich geltend, 
ohne Wasserzugang hätte er in der Küche gar keine Arbeiten verrichten 
können und die Einschränkung betrüge 100%, da für sämtliche Tätigkeiten 
in der Küche zwingend ein Wasserzugang notwendig sei (S. 8 f., Art. 7). 
Ferner hätte der Beschwerdeführer ohne die abgesenkte Arbeitsplatte kei-
ne Arbeits- und Ablagefläche zur Verfügung gehabt (S. 10, Art. 8). Auf-
grund der Rollstuhlabhängigkeit wäre zudem die Bedienung des Backofens 
unmöglich und zu gefährlich gewesen, weshalb der Backofen behinde-
rungsbedingt mit einem Auszugswagen habe ausgestattet werden müssen 
(S. 10, Art. 9). Im Weiteren hätte der Beschwerdeführer den bestehenden 
Dampfabzug nicht bedienen können, weil sich die Bedienungsknöpfe des 
Dampfabzugs für einen Rollstuhlfahrer in unerreichbarer Höhe befänden 
(S. 11, Art. 10). Der beantragte Küchenumbau beinhalte zudem den Einbau 
von je zwei Schubladen bei zwei Hochschränken, welche unter dem beste-
henden Spülbecken hätten entfernt werden müssen. Ohne den Einbau der 
Schubladen auf der richtigen Höhe hätte der Beschwerdeführer Lebensmit-
tel und Küchenutensilien weder entnehmen noch verstauen können (S. 11, 
Art. 11). Ohne Küchenumbau hätten die Einschränkungen im Bereich 
„Ernährung“ nicht 40%, sondern 100% betragen, wobei der Bereich 
„Ernährung“ vor dem Unfall eher eine Gewichtung von 50% gehabt habe 
(S. 12, Art. 12). Schliesslich sei die „10%-Klausel“ nicht als absolutes Mini-
mum zu verstehen, sondern vielmehr als ein – allfällige Abweichungen er-
möglichendes – Richtmass (S. 13, Art. 13). 

Mit Beschwerdeantwort vom 13. April 2015 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde unter Auferlegung der Verfahrens-
kosten zu Lasten des Beschwerdeführers. In der Begründung verweist sie 
auf die ins Recht gelegte Stellungnahme des Abklärungsdienstes vom 

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7. April 2015 (act. IIA 96 S. 2 ff.), worin dieser im Wesentlichen festhielt, 
dass „allein der Wasserzugriff“ nicht das postulierte Ausmass einer Minde-
rung in den Einschränkungen bringe (S. 3) und der Beschwerdeführer auf-
grund seiner Probleme mit der Handmotorik nicht im selben Ausmass von 
einem Küchenumbau profitieren könne wie andere Personen, die noch rüs-
ten und schwere Gegenstände tragen könnten. Es sei zudem fraglich, in-
wieweit der Beschwerdeführer den Backofen effektiv noch nutze (S. 4). 
Ergänzend macht die Beschwerdegegnerin geltend, dass durch den 
Küchenumbau vorliegend lediglich eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit 
im Haushalt von 6.5% resultiere, womit die Kosten nicht mehr in einem 
vernünftigen Verhältnis zum Eingliederungserfolg ständen und es sich so-
mit nicht rechtfertige, vom Regelfall einer mindestens 10%igen Steigerung 
der Arbeitsfähigkeit abzurücken. 

Mit Replik vom 26. Juni 2015 hält der Beschwerdeführer an seinen be-
schwerdeweise gestellten Rechtsbegehren und vorgebrachten Standpunk-
ten fest. 

Mit Schreiben vom 17. Juli 2015 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf 
eine Stellungnahme im Rahmen einer Duplik. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-

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gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 8. Januar 2015 (act. 
IIA 90). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf 
Hilfsmittel bzw. auf Übernahme der Kosten für den Umbau der Küche.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). In Streitigkei-
ten, die weder von grundsätzlicher Bedeutung noch von grosser Tragweite 
sind, können sie auf dem Zirkulationsweg auch Mehrheitsbeschlüsse fas-
sen (Art. 56 Abs. 5 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität 
(Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmass-
nahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit 
oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustel-
len, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den 
Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Zu diesen 
Massnahmen gehören nach Art. 8 Abs. 3 lit. d i.V.m. Art. 21 Abs. 1 IVG im 
Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste die Hilfsmittel, derer 
eine versicherte Person für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der 
Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Er-

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werbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum 
Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. 

2.2 Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass 
ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 2 und 4 IVG hat der 
Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 
17. Januar 1961 (IVV; SR 831.201) an das Eidg. Departement des Innern 
(EDI) übertragen, welches die Verordnung des EDI über die Abgabe von 
Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung vom 29. November 1976 (HVI; 
SR 831.232.51) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. 
Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste An-
spruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung 
des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind 
(Abs. 1); Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel be-
steht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder die 
Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funkti-
onelle Angewöhnung oder für die bei einzelnen Hilfsmitteln ausdrücklich 
genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2). Es besteht nur Anspruch auf 
Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung (Art. 21 Abs. 3 IVG 
und Art. 2 Abs. 4 HVI). 

2.3

2.3.1 Gemäss Ziffer 13.04* HVI-Anhang übernimmt die 
Invalidenversicherung invaliditätsbedingte bauliche Änderungen am 
Arbeitsplatz und im Aufgabenbereich. Darunter fallen grundsätzlich auch 
bauliche Änderungen in der Küche (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] 
vom 24. Februar 2016, 9C_931/2015, E. 2). 

2.3.2 Die versicherte Person hat in der Regel nur Anspruch auf die dem 
jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnah-
men, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen 
Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicher-
stellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 
132 V 215 E. 4.3.1 S. 225). So werden kostspielige Hilfsmittel für die Tätig-
keit im Aufgabenbereich – worunter die in Ziff. 13.04* HVI-Anhang 
genannten baulichen Änderungen fallen – nur abgegeben, wenn damit die 

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Leistungsfähigkeit beachtlich gesteigert werden kann, was bei einer Ver-
besserung von 10 % grundsätzlich der Fall ist (BGE 129 V 67 E. 2.2 S. 69; 
Entscheide des Bundesgerichts [BGer] vom 25. August 2009, 
9C_307/2009, E. 2 und vom 16. Oktober 2007, 9C_246/2007, E. 3.1). Die 
10%-Klausel ist jedoch nicht als absolutes Minimum zu verstehen, sondern 
hat vielmehr als Richtmass zur Beurteilung der Beachtlichkeit zu gelten, 
das Abweichungen im Einzelfall zugänglich ist (Entscheid des BGer vom 
17. Juni 2010, 8C_961/2009, E. 7.2). 

3.

3.1 Es steht fest und ist unter den Parteien unbestritten, dass der seit 
dem Unfall im … 2013 paraplegiebedingt eingeschränkte, alleinstehende 
und die Haushaltung allein bewältigende Beschwerdeführer (vgl. act. IIA 54 
S. 2 und 6) dem Grundsatz nach berechtigt ist, in den Aufgabenbereich 
Haushalt (Art. 27 IVV) eingegliedert zu werden (vgl. BGE 108 V 210 E. 1c 
S. 213) bzw. insoweit eine der Hilfsmittelversorgung zugängliche Tätigkeit 
vorliegt. Uneins sind sich die Parteien indessen darüber, ob der (bereits 
durchgeführte) Küchenumbau für das bezweckte Eingliederungsziel 
geeignet, notwendig und angemessen ist. Dabei steht zu Recht ausser 
Frage, dass als Anspruchsgrundlage für die Übernahme der Umbaukosten 
durch die Beschwerdegegnerin einzig Ziff. 13.04* HVI-Anhang in Betracht 
fällt (vgl. E. 2.3.1 vorne). 

3.2 Zum Küchenumbau lässt sich den Akten im Wesentlichen das 
Folgende entnehmen: 

3.2.1 Im „Protokoll der individuellen Abklärung der Wohnsituation“ der 
E.________ vom 17. Oktober 2013 (act. II 24 S. 3 ff.) wurde zur 
bestehenden Situation betreffend die Küche festgehalten, die Spüle sei 
über Eck angebracht und somit für den Beschwerdeführer nicht erreichbar. 
Es sei ein Spültischmischer mit Auszug vorhanden. Die Arbeitsfläche sei zu 
hoch. Die untersten beiden Regale in den zwei Hochschränken links vom 
Backofen seien nicht erreichbar, ebenso wenig die Bedienungsknöpfe der 
Dunstabzugshaube. Der Herd sei nur beschränkt zugänglich (seitlich). Fol-
gende Massnahmen schlug die E.________ vor: Die Spüle müsse unter-

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fahrbar gemacht werden, wofür der Müllex unter der Spüle und die vier 
Schubladen links von der Spüle entfernt werden müssten. Die Arbeitsfläche 
müsse tiefer erstellt werden. Damit kein Stauraum verloren gehe, müsse 
ein Rollboy erstellt werden, bei dem die vorhandenen vier Schubladen wie-
der eingebaut werden könnten. Der Müllex müsse neu in die Aussparung 
seitlich beim Kochherd eingebaut werden. Die Dunstabzugshaube müsse 
neu mit einer Fernbedienung bedient werden können, wozu die Bedie-
nungstastatur eventuell versetzt werden müsse, damit diese für den Be-
schwerdeführer erreichbar werde. Zudem seien je zwei Schubladen bei den 
zwei Hochschränken links vom Backofen einzubauen (S. 9; vgl. auch act. II 
30 S. 15). 

3.2.2 Im Bericht der C.________ vom 25. März 2014 (act. II 30 S. 3 ff.) 
wurde festgehalten, der Beschwerdeführer könne die bestehende Küche 
vom Rollstuhl aus nicht benutzen. Die Arbeitsflächen seien für ihn zu hoch 
und nicht unterfahrbar. Auch das Spülbecken und das Kochfeld seien nicht 
unterfahrbar und daher für ihn auch nicht nutzbar. Die Dampfabzugsbedie-
nung sei zu hoch montiert und nicht erreichbar. Die Küchenregale könne 
der Beschwerdeführer vom Rollstuhl aus nur zum Teil benutzen. Es sei 
vorgesehen, die ganze Küchenabstellfläche beim Spülbecken tiefer zu set-
zen und unterfahrbar zu erstellen. Dadurch seien, nebst den angepassten 
Möbeln, ein neues angepasstes Spülbecken und auch ein tieferer Ge-
schirrspüler erforderlich. Der Backofen soll mit einem Auszugswagen aus-
gestattet werden, damit es dem Beschwerdeführer möglich sei, diesen vom 
Rollstuhl aus sicher bedienen zu können. Aus Sicht der Hilfsmittelberatung 
sei der offerierte Küchenumbau (zum Preis von Fr. 20‘296.-- [S. 6]) behin-
derungsbedingt notwendig, einfach und zweckmässig. Mit den offerierten 
Anpassungen sei eine selbstständige Benutzung der Küche weitgehend 
möglich (S. 5).

3.2.3 Im Abklärungsbericht Haushalt vom 8. Juli 2014 (act. IIA 54) wurde 
der Bereich „Ernährung“ ohne Behinderung mit 40% gewichtet und ohne 
Berücksichtigung der Hilfsmittel eine behinderungsbedingte Einschränkung 
von 40% (bzw. gewichtet 16%) angenommen (S. 6). Die Anpassungen in 
der Küche hätten sodann die folgenden Verbesserungen zur Folge: Im Be-
reich „Einkauf und weitere Besorgungen“ könne der Beschwerdeführer die 

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Ware auf angepasster Höhe (Brusthöhe) einräumen. Der Inhalt der 
Schränke sei umverteilt und angepasst worden, womit eine gewichtete Ein-
schränkung von 2.5% (im Vergleich zu 3% vor dem Umbau [S. 6]) resultie-
re. Im Bereich „Ernährung“ könne der Beschwerdeführer nun selber 
Wasser entnehmen, die Spüle sei unterfahrbar (es sei ein Spültisch-
Mischer angebracht und die Arbeitsfläche angepasst worden). Er bereite 
sich selber das Frühstück zu. Der Müllex sei ebenfalls örtlich verschoben, 
so dass er den Abfall angepasst entsorgen könne; der Beschwerdeführer 
hätte vorher auch den Müll entsorgen können. Der Glaskeramikherd sei 
unverändert, was den Standort und die Höhe anbelange. Gemäss den An-
gaben des Beschwerdeführers sei das Kochen für sich selber mit ange-
passten, leichten Pfannen möglich. Das Reinigen des Herdes gehe 
bedingt, er gelange jedoch nicht bis zur hintersten Platte. Beim Dampfab-
zug nutze der Beschwerdeführer nun eine Fernbedienung (S. 10). Die 
Schränke linksseitig vom Kühlschrank, der Steamer und der Backkofen 
seien unverändert. Die Schränke könne er auf Brusthöhe reinigen, die tief-
liegenden sowie jene oberhalb des Kopfes jedoch nicht. Den Backofen soll-
te er reinigen können, der Steamer liege nun zu hoch, den könne er gar 
nicht nutzen oder reinigen. Der Geschirrspüler sei vorher etwas erhöht ge-
wesen. Er habe diesen vorher ein- und ausräumen können, was er jetzt 
auch mache. Schwere Dinge jedoch könne er nicht ein- und ausräumen; 
eine Salatschüssel sei grenzwertig. Den Ausguss oder die Kaffeemaschine 
reinigen sei möglich; dieser Herd sei zum Teil umfahrbar (eine Art kleine 
Insel). Der Inhalt der Schränke sei nun umverteilt/angepasst worden: So 
habe der Beschwerdeführer diverse Ware nun auf Brusthöhe (S. 11). 

Insgesamt resultiere nach dem Umbau der Küche im Bereich Ernährung 
eine Einschränkung von 25% bzw. gewichtet von 10% (S. 10). Somit erge-
be die Haushaltsabklärung eine Einschränkung ohne Hilfsmittel von 
45.50% und mit dem Hilfsmittel „Küchenumbau“ von 39%. Die Differenz 
betrage 6.50%, was nicht genüge. Im Übrigen werde als wichtigste Verbes-
serung die unterfahrbare Spüle gewertet. Die anderen Verbesserungen 
seien zu minim und fielen nicht leistungsrelevant ins Gewicht (S. 14). 

3.3

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3.3.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a). 

3.3.2 Für den Beweiswert eines Abklärungsberichts sind verschiedene 
Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer 
qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der örtlichen und räumli-
chen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge-
benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die 
Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende 
Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext 
schliesslich muss plausibel begründet und bezüglich der einzelnen Ein-
schränkungen angemessen detailliert sein und in Übereinstimmung mit den 
an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Ab-
klärungsbericht voll beweiskräftig. Das Gericht greift in das Ermessen der 
die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein-
schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die 
fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist 
als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 140 V 543 E. 3.2.1 
S. 547, 130 V 61 E. 6.2 S. 63).

Diese Rechtsprechung ist auf Abklärungsberichte für Ansprüche auf Hilfs-
mittel analog anwendbar (BGE 140 V 543 E. 3.2.1 S. 547, 130 V 61 E. 6.2 
S. 63).

3.4 Es steht fest und ist mit Blick auf die Vorbringen des Beschwerde-
führers unbestritten, dass der Küchenumbau im Rahmen des hier allein 
massgeblichen Aufgabenbereichs Haushalt (vgl. E. 3.1 vorne) vorrangig die 
Tätigkeit Ernährung (Rüsten, Kochen, Anrichten, Reinigungsarbeiten in der 
Küche, Vorrat) betrifft, welche in der Regel mit minimal 10% und maximal 
mit 50% zu gewichten ist (vgl. Rz. 3086 des Kreisschreibens des 

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Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über Invalidität und 
Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH, in der im Jahr 2015 
gültigen Version]). Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin insoweit eine 
Gewichtung von 40% angenommen, was in Anbetracht der Tatsache, dass 
der Beschwerdeführer einen Einpersonenhaushalt führt, nicht zu 
beanstanden ist. Soweit er deshalb beschwerdeweise eine 50%ige 
Gewichtung postuliert (vgl. S. 12, Art. 12), kann ihm nicht gefolgt werden, 
zumal er seine vom Abklärungsbericht abweichende Auffassung nicht 
weiter begründet. 

3.5 Im Weiteren kommt die Beschwerdegegnerin gestützt auf den 
Abklärungsbericht Haushalt zum Schluss, dass durch den Küchenumbau 
die Einschränkung im Bereich „Ernährung“ um absolut 15% (25% statt 
40%) bzw. um gewichtet 6% (10% statt 16%) reduziert wird (act. IIA 54 S. 6 
und 10).

3.5.1 Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, bereits allein 
wegen des fehlenden Wasserzugangs wäre er ohne die erfolgten baulichen 
Anpassungen im Bereich „Ernährung“ zu 100% eingeschränkt (S. 8, Art. 7). 
Der Abklärungsdienst der Beschwerdegegnerin räumt zwar ein, dass ein 
Wasserzugang wichtig ist. Indes vermöge allein ein Wasserzugriff nicht das 
Ausmass der vom Beschwerdeführer postulierten Verbesserung 
hinsichtlich der Einschränkungen im Bereich „Ernährung“ zu begründen 
(act. IIA 96 S. 3). Im Übrigen bestehe die Möglichkeit externer 
Wasserlieferdienste (act. IIA 86 S. 3). 

3.5.2 Es ist aktenmässig erstellt und anerkennt auch die 
Beschwerdegegnerin, dass der Beschwerdeführer in der alten Küche 
aufgrund der in der Ecke angebrachten Spüle und deren Nicht-
Unterfahrbarkeit nicht zum Wasserhahn gelangen konnte (act. II 24 S. 9; 30 
S. 5 und 21; act. IIA 54 S. 6; 96 S. 3). Weiter ist dokumentiert, dass der 
Beschwerdeführer täglich drei Mahlzeiten zu Hause einnimmt (vgl. act. IIA 
54 S. 3), mithin die Küche regelmässig benutzt, was sich denn auch in der 
relativ hohen (und dem Dargelegten zufolge nicht zu beanstandenden) 
Gewichtung der Tätigkeit „Ernährung“ mit 40% (vgl. E. 3.4 hiervor) 
widerspiegelt. 

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Es ist gerichtsnotorisch, dass der Zugang zu fliessendem Wasser für den 
Bereich „Ernährung“ respektive für sämtliche damit zusammenhängenden 
(Teil)-Verrichtungen (Lebensmittel wie Salat, Gemüse und Früchte 
waschen, Geschirr (vor)spülen, Kochen, Reinigen von Arbeitsflächen, 
Geräten und Boden) von elementarer Bedeutung ist. Insoweit ist die im 
Abklärungsbericht Haushalt vorgenommene Bemessung der 
Einschränkung (ohne Hilfsmittel) von lediglich 40% nicht nachvollziehbar. 
Auch besteht insoweit keine zumutbare Alternative; insbesondere ist eine 
solche nicht in der von der Beschwerdegegnerin postulierten externen 
Wasserzulieferung zu erblicken, wobei zweifelhaft ist, ob eine solche 
Lösung überhaupt kostengünstiger wäre. Stellt demnach die Benützung 
von fliessendem Wasser und einer Spüle in der Küche eine 
unabdingenbare Notwendigkeit für die Tätigkeiten in der Küche dar, 
erübrigt sich eine prozentgenaue Ermittlung der in der Verwaltungspraxis 
verwendeten Erheblichkeitsschwelle von 10%, zumal diese 
rechtsprechungsgemäss ohnehin lediglich ein Richtmass zur Beurteilung 
der Beachtlichkeit darstellt, welches Abweichungen zulässt (vgl. E. 2.3.2 
vorne). 

3.5.3 Damit erweisen sich Massnahmen, mit welchen die Erreichbarkeit 
des Wasserhahns sichergestellt werden kann, in Anbetracht der Anzahl der 
vom Beschwerdeführer zu Hause eingenommenen Mahlzeiten in jedem 
Fall als geeignet und notwendig im Sinne des Gesetzes (vgl. E. 2.1 vorne). 
Der Beschwerdeführer hat deshalb zumindest in dieser Hinsicht Anspruch 
auf eine einfache und angemessene Hilfsmittelversorgung in der Küche 
(vgl. E. 2.3.2 vorne).

3.6 Im Weiteren umfasste der Küchenumbau nach Lage der Akten das 
Absenken der Arbeitsplatte, die Ausstattung des Backofens mit einem Aus-
zugswagen, die Installation einer Fernbedienung des Dampfabzuges sowie 
den Einbau von zwei Schubladen bei zwei Hochschränken. Während die 
Abklärungsstelle C.________ diese (auch von der E.________ empfohle-
nen [vgl. act. II 24 S. 9]) Massnahmen als behinderungsbedingt notwendig, 
einfach und zweckmässig erachtet (act. II 30 S. 5), bestreitet die Be-
schwerdegegnerin gestützt auf den Abklärungsbericht Haushalt deren Ein-
gliederungswirksamkeit (vgl. act. IIA 96 S. 3 f.). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Mai 2016, IV/15/127, Seite 13

Die Umbaumassnahmen in der Küche erfolgten im Rahmen eines Gesamt-
projekts und aufgrund der dem Gericht vorliegenden Akten lässt sich nicht 
abschliessend beurteilen, ob die einzelnen baulichen Anpassungen dem 
Eingliederungszweck angemessen, notwendig und zweckmässig sind (vgl. 
E. 2.3.2 vorne): Zwar liegt ein Protokoll der E.________ betreffend die indi-
viduelle Abklärung der Wohnsituation mit einer photographischen Doku-
mentation der Küche vor dem Umbau vor. Diese ist indes von derart 
schlechter Qualität, dass daraus keine Rückschlüsse auf die durchgeführ-
ten baulichen Veränderungen bzw. auf die Qualität der dadurch erfolgten 
Erleichterungen im Rahmen der Küchenarbeit gezogen werden können. 
Auch der Abklärungsbericht Haushalt wurde erst nach dem Umbau erstellt. 
Insbesondere aber fehlen Grundrisspläne, welche die Vorher- und Nach-
hersituation dokumentieren. So kann beispielsweise die Frage nicht beant-
wortet werden, ob die Herabsetzung der Arbeitsflächen aus baulicher oder 
aufgabenspezifischer Sicht eine zwingende Notwendigkeit darstellte oder 
ob der Beschwerdeführer die ausserhalb der Spüle zu verrichtenden Zube-
reitungstätigkeiten beispielsweise auch an einem Küchentisch hätte ver-
richten können, was der Beschwerdeführer gegenüber dem 
Abklärungsdienst der Beschwerdegegnerin gemäss dessen Stellungnahme 
vom 8. April 2015 offenbar verneint hat (vgl. act. IIA 96 S. 4), wozu sich 
jedoch in den übrigen Akten keine Feststellungen finden lassen. Entgegen 
der vom Abklärungsdienst offenbar vertretenen Auffassung (vgl. S. 4) kann 
indes die Geeignetheit oder Notwendigkeit einer Herabsetzung der Arbeits-
flächen nicht mit der Begründung verneint werden, dass der Beschwerde-
führer aufgrund seiner eingeschränkten Handmotorik einzelne 
Verrichtungen (wie namentlich das Rüsten von Gemüse) nur mehr mit Pro-
blemen bewerkstelligen kann; dies jedenfalls solange nicht, als der Be-
schwerdeführer – wie vorliegend erstellt (vgl. E. 3.5.2 vorne) und im 
Übrigen unbestritten – seine Mahlzeiten regelmässig zu Hause einnimmt, 
mithin die Küche effektiv benutzt, und die Arbeitsfläche nicht allein dem 
Rüsten von Gemüse dient. 

Weiter stellt sich die Frage, ob die Integration der Kehrrichtsammelstelle in 
die Küchenkombination erforderlich war oder ob hierfür ein isolierter Behäl-
ter genügt hätte. Ebenso ist die Frage aufzuwerfen, ob es sich bei der Inte-
gration der bestehenden Schubladen in einen neu anzufertigenden 

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Rollkorpus um eine zweckmässige Lösung gehandelt hat oder ob es in der 
Küche auch Platz gehabt hätte, um für die Lagerung der Vorräte im Rah-
men einer einfachen und zweckmässigen Versorgung ein herkömmliches 
Küchenmöbel hinzustellen. Unklar ist schliesslich, ob der Backofen – wie 
geplant und wohl auch offeriert (vgl. act. II 30 S. 5 und mutmasslich enthal-
ten in der Offerte des Küchenbauers [vgl. act. II 30 S. 44; Position 5.1]) – 
tatsächlich mit einem Auszugswagen ausgestattet wurde, führte der Be-
schwerdeführer doch gemäss Abklärungsbericht aus, der Backofen sei 
unverändert (act. IIA 54 S. 7 und 11), wohingegen er in der Beschwerde 
geltend macht, der entsprechende Einbau sei erfolgt (vgl. S. 10, Art. 9).

3.7 Aus dem Dargelegten folgt, dass die Beschwerdegegnerin den 
Anspruch auf bauliche Änderungen in der Küche zu Unrecht kategorisch 
abgewiesen hat, indessen der durch die Akten dokumentierte Sachverhalt 
die abschliessende Beurteilung der Frage, ob sich der vom Beschwerde-
führer über die (notwendige und geeignete) Installation einer unterfahrba-
ren Spüle hinaus vorgenommene Küchenumbau als eingliederungswirksam 
(geeignet, notwendig und angemessen) erweist, nicht zulässt. Deshalb sind 
– unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 2015 und 
entsprechend dem Eventualantrag des Beschwerdeführers – die Akten im 
Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit 
sie nach Klärung der örtlichen und bautechnisch erforderlichen Verhältnis-
se eine neue Verfügung erlasse. 

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der geleistete Kostenvor-

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schuss von Fr. 700.-- ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechts-
kraft des Urteils zurückzuerstatten.

4.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG). 

Mit Kostennote vom 10. Mai 2016 hat Rechtsanwalt B.________ ein Hono-
rar von Fr. 4‘320.-- (16 Stunden à Fr. 270.--) sowie Auslagen von 
Fr. 101.20 und die Mehrwertsteuer (MWSt) von Fr. 353.70 geltend ge-
macht. Mit Blick darauf, dass sich die Kostennote auf das Verfahren vor 
dem Verwaltungsgericht zu beschränken hat (vgl. prozessleitende Verfü-
gung vom 29. April 2016), erweist sich der in Rechnung gestellte Aufwand 
als deutlich übersetzt: Weder sind die zu konsultierenden Akten besonders 
umfangreich noch wirft der Fall komplexe Sachverhalts- und Rechtsfragen 
auf. Ferner hat der Rechtsvertreter den Beschwerdeführer bereits im Ver-
waltungsverfahren vertreten (act. IIA 67 S. 1 ff.), weshalb er umfassende 
Kenntnis hinsichtlich der sich im Beschwerdeverfahren stellenden tatsächli-
chen und rechtlichen Fragen hatte, zumal sich die Begründung in der Ver-
fügung vom 8. Januar 2015 (act. IIA 90) mit jener im Vorbescheid vom 
29. Juli 2014 (act. IIA 58) deckte. Schliesslich waren auch replicando keine 
neuen wesentlichen tatsächlichen oder rechtlichen Gesichtspunkte zu dis-
kutieren. In Anbetracht dessen erscheint ein Aufwand von insgesamt acht 
Stunden als angemessen. 

Demnach ist der Parteikostenersatz auf insgesamt Fr. 2‘442.10 (Fr. 2‘160.-- 
[Honorar: Fr. 270.-- x 8] + Fr. 101.20 [Auslagen] + Fr. 180.90 [MWSt von 
8% auf Fr. 2‘261.20]) festzusetzen. 

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Ver-
fügung der IV-Stelle Bern vom 8. Januar 2015 aufgehoben und die Ak-
ten werden an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie – 
nach Vornahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen – über den 
Anspruch auf Hilfsmittel (Umbau der Küche) neu verfüge. Soweit wei-
tergehend, wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 700.-- 
wird dem Beschwerdeführer nach Rechtskraft des Urteils zurückerstat-
tet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 2‘442.10 (inkl. Auslagen und MWSt), zu er-
setzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.