# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aa913cb7-8c81-5e48-8ae2-5508ad6aa21a
**Source:** Zürich Baurekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2000-07-18
**Language:** de
**Title:** Mobilfunkbasisstationen. Ermittlung der Immissionen von mehrfrequenten Anlagen (mit verschiedenen Antennen).
**Docket/Reference:** BRKE II Nrn. 0184-0185/2000
**URL:** https://www.baurekursgericht-zh.ch/media/BRKE_II_184-185_2000_727.pdf

## Full Text

BRKE II Nrn. 184 und 185/2000 vom 18. Juli 2000 in BEZ 2000 Nr. 48

13.a) Die Immissionsgrenzwerte gelten überall dort, wo sich Menschen norma-
lerweise aufhalten können (Art. 13 Abs. 1 der bundesrätlichen Verordnung vom 23. 
Dezember  1999  über  den  Schutz  vor  nichtionisierender  Strahlung  [NISV]).  Deren 
Anwendung  ist  aber  auf  jene  Strahlung  beschränkt,  welche  gleichmässig auf  den 
ganzen  menschlichen  Körper  einwirkt  (Art.  13  Abs.  2  NISV).  Massgebend  ist  dabei 
die  gesamte  Strahlung,  welche  an  einem  bestimmten  Ort  von  allen  vorhandenen 
Strahlungsquellen insgesamt verursacht wird. Damit wird der Bestimmung von Art. 8 
USG  Nachachtung  verschafft,  wonach  Einwirkungen  sowohl  einzeln  als  auch  ge-
samthaft  und  nach  ihrem  Zusammenwirken  beurteilt  werden  müssen.  Somit  ist  im 
vorliegenden  Baubewilligungsverfahren,  welches  eine  Swisscom-Basisstation  be-
trifft, die bestehende Antenne der diAx mobile auf dem benachbarten Gebäude Ge-
neral Wille-Strasse 115 in die Immissionsberechnungen einzubeziehen. Diesbezüg-
lich  nicht  relevant  ist  aufgrund  der  Entfernung  von  400  m  die  Antennenanlage  der 
Orange  Communications  SA  auf  der  Liegenschaft  General  Wille-Strasse 201,  wel-
che  Gegenstand  eines  früheren  Rekursverfahrens  war.  Die  Immissionsgrenzwerte 
der NISV sind zwingend einzuhalten. Steht fest oder ist zu erwarten, dass sie über-
schritten werden, sind gemäss Art. 5 NISV bei den betreffenden Anlagen verschärfte 
Emissionsbegrenzungen  anzuordnen  (Erläuternder  Bericht  zur  NISV  vom  23.  De-
zember  1999,  S.  1  und  11,  Bemerkungen  zu  Art.  5).  Die  geplante  Basisstation  der 
Swisscom  AG  erzeugt  elektromagnetische  Felder  in  den  Hochfrequenzbereichen 
von rund 900 MHz (= 0,9 GHz) und 1800 MHz (= 1,8 GHz); die niedrigsten Frequen-
zen liegen bei 935 MHz und 1835 MHz.

…

c) Im Gegensatz zu Anlagen, welche auf einer einzigen Frequenz senden, wer-
den  bei  mehrfrequenten  zellulären  Mobilfunkanlagen  der  vorliegenden  Art  die  Im-
missionsgrenzwerte  nicht  als  Effektivwert  der  elektrischen  Feldstärke,  der  magneti-
schen Feldstärke und der magnetischen Flussdichte bestimmt, sondern als Verhält-
niszahl. Dabei werden die Immissionen für jede Frequenz einzeln ermittelt und dann 
nach den Vorschriften von Ziffer 22 Anhang 2 NISV mit einem frequenzabhängigen 
Faktor gewichtet und summiert. Der Immissionsgrenzwert für die drei nach Ziffer 22 
berechneten  physikalischen  Einheiten  beträgt  jeweils  1  (Ziffer  21  Anhang  2  NISV). 
Für  die  vorliegenden  Frequenzen  von  935  MHz  und  1835  MHz  kommen  die  Sum-
mierungsvorschriften von Ziffer 222 Anhang 2 NISV zur Anwendung, welche lauten: 
S ( E f/E Gf ) 2 ,  wobei  Ef  =  Effektivwert  der  elektrischen 
elektrische  Feldstärke  (E)  = 
Feldstärke in V/m (Volt pro Meter) bei der Frequenz f und EGf  = Immissionsgrenzwert 
für  den  Effektivwert  der  elektrischen  Feldstärke  in  V/m  bei  der  Frequenz  f  gemäss
S ( H f /H Gf ) 2 , wobei 
Ziffer 11 Abs. 1 Anhang 2 NISV; magnetische Feldstärke (H) = 
Hf  =  Effektivwert  der  magnetischen  Feldstärke  in  A/m  bei  der  Frequenz  f und  HGf  = 

- 2 -

Immissionsgrenzwert für den Effektivwert der magnetischen Feldstärke in A/m (Am-
père pro Meter) bei der Frequenz f gemäss Ziffer 11 Abs. 1 Anhang 2 NISV; magne-
S ( B f/B Gf ) 2 ,  wobei  Bf  =  Effektivwert  der  magnetischen 
tische  Flussdichte  (B)  = 
Flussdichte in µT (Mikrotesla) bei der Frequenz f und BGf = Immissionsgrenzwert für 
den Effektivwert der magnetischen Flussdichte in µT bei der Frequenz f gemäss Zif-
fer 11 Abs. 1 Anhang 2 NISV. Dabei legt Ziffer 11 Abs. 1 Anhang 2 NISV die Immis-
sionsgrenzwerte wie folgt fest: elektrische Feldstärke (EGf) = 1,375 ·
f V/m, magne-
tische  Feldstärke  (HGf)  =  0,0037  ·
f A/m  sowie  magnetische  Flussdichte  (BGf)  = 
f µT. Diese  Werte  berücksichtigen  entgegen  rekurrentischer  Auffassung 
0,0046  ·
auch die Tatsache, dass Mobilfunkanlagen gepulste d.h. modulierte Strahlen emittie-
ren.

d) Bei der Ermittlung der von einer Antennenanlage emittierten elektromagneti-
schen Felder ist vorab die jeweilige äquivalente Leistungsdichte (S) zu bestimmen. 
Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich diese mit Zunahme der elektrischen Sende-
leistung (P) und des Antennengewinnfaktors (G) vergrössert, dagegen zum Abstand 
(d) zwischen Antenne und Immissionsort quadratisch abnimmt, was – ohne Berück-
sichtigung  allfälliger  Leistungsabschwächungen  durch  Abweichung  von  der  Haupt-
strahlrichtung  bzw.  durch  die  Gebäudedämpfung  – zu  folgender  Zwischenformel 
führt:  S  =  (P  · G)  : (4 ·  p · d2).  Eine  Grenzwertüberschreitung  liegt  dann  vor,  wenn 
der 6-Minuten-Mittelwert über dem Grenzwert liegt (Ziffer 11 Anhang 2 NISV; Schrif-
tenreihe Umweltschutz Nr. 164; a.a.O., S. 8). Der Antennengewinnfaktor des vorlie-
gend zu beurteilenden Anlagetyps beträgt 14,7 dBi. Die nach der genannten Formel 
für die Berechnung der Leistungsdichte massgebende elektrische Sendeleistung (P) 
bezeichnet  dabei  nicht  die  (höchstmögliche)  äquivalente  Strahlungsleistung  in 
Hauptrichtung, bezogen auf den Halbwellendipol (englische Bezeichnung: ERP, d.h. 
effective  radiated  power),  sondern  die  äquivalente  isotrope  (d.h.  kugelförmige) 
Strahlungsleistung  in  Hauptstrahlrichtung,  bezogen  auf  einen  idealen  isotropen 
Strahler (englische Bezeichnung: EIRP, d.h. effective isotropic radiated power), bei 
welcher  der  Antennengewinn  (G)  bereits  mitberücksichtigt  ist  (vgl.  Art.  3  Abs.  9 
NISV). Dies bedingt bei der Bestimmung der Formelgrösse P einen entsprechenden 
Korrekturfaktor (nämlich: P = [1.64 · WERP] : G), ansonsten von einer zu hohen elekt-
rischen Sendeleistung ausgegangen würde. Die vorliegend strittigen Antennentypen  
(100 WERP)  weisen  damit  eine  elektrische  Sendeleistung  von  je  11,16 W  auf  (P  = 
[1.64 · 100 W] : 14,7).

Die  Antennenanlagen  für  den  Mobilfunk  senden  ihre  Strahlen  fokussiert  in  ei-
nen  bestimmten  horizontal  und  vertikal  beschränkten  Bereich  aus.  Ausserhalb  die-
ses Strahlungskegels (von den Rekurrenten als Hauptsendekeule bezeichnet) ist die 
Intensität erheblich kleiner, was zu einer Leistungsabschwächung (g) führt. Eine Re-
duktion  der  Strahlungsintensität  ergibt  sich  ferner  durch  bauliche  Abschirmungen 
(Mauern  etc.).  Diese  Gebäudedämpfung  (d)  gilt  es  bei  der  Immissionsberechnung 
ebenfalls einzubeziehen. Dies ergibt folgende Formel: S = (P · G) : (g · d · 4 · p · d2).

Die  horizontale  oder  vertikale  Abweichung  eines  Messpunktes  von  der  Haupt-
strahlrichtung  einer  Antenne  (in  Grad)  und  die  damit  verbundene  Leistungsab-
schwächung  (in  dB)  kann  dem  Situationsplan 
in  Verbindung  mit  den  An-
tennendiagrammen  entnommen  werden,  welche  jeweils  Bestandteile  des  Stand-
ortdatenblattes  sind.  Aus  physikalischen  Gründen  ist  in  der  Praxis  von  einer 
Leistungsabschwächung von maximal 15 dB auszugehen (BUWAL, Beurteilung der 
NIS-Immissionen neuer Basisstationen von Mobilfunknetzen, Detailliertes Verfahren, 
Bern 1998, S. 6, FN 1).

- 3 -

Zum  110  m  von  der  Basisstation  der  Swisscom  AG  entfernten  Messpunkt  im 
Aussenbereich  der rekurrentischen  Liegenschaft  Heerenstrasse 24  betragen  die 
Abweichungen zum Hauptstrahl der mit Azimuten 100° und 350° abstrahlenden An-
tennen  horizontal  35°  (=  3  dB)  und  75°(=  13  dB). Eine  vertikale  Abweichung  liegt 
nicht vor. Damit sind für die beiden Antennen – getrennt für die beiden Frequenzen 
935 bzw. 1835 MHz – Leistungsabschwächungen von 3 dB (Antennen Azimut 100°) 
sowie 13 dB (Antennen Azimut 350°) zu berücksichtigen, was Abschwächungsfakto-
ren (g = 10<dB/10>) von 2,0 (Antennen Azimut 100°) bzw. 20,0 (Antennen Azimut 350°) 
entspricht  (BUWAL,  1998,  Beurteilung  der  NIS-Immissionen  neuer  Basisstationen 
von Mobilfunknetzen, a.a.0., S. 7). Eine Gebäudedämpfung ist hier (Aussenbereich) 
nicht zu beachten.

Nach der Formel S = (P · G) : (g · d · 4 · p · d2) ergeben sich für die strittigen An-
tennen  der  Swisscom  AG  äquivalente  Leistungsdichten  von  0,00054 W/m2 (Anten-
nen 935 und 1835 MHz mit Azimut 100°; im vorliegenden Verfahren als Antennen 1 
und  3  bezeichnet)  und  0,000054 W/m2 (Antennen  935  und  1835 MHz  mit  Azimut 
350°;  im  vorliegenden  Verfahren  als  Antennen  2  und  4  bezeichnet).  Die  rechneri-
sche  Ermittlung  der  elektrischen  Feldstärken  (E  = 3 7 7 ×S )  ergibt  0,451 V/m  (Anten-
nen 935 und 1835 MHz mit Azimut 100°) und 0,143 V/m (Antennen mit Azimut 350°). 
Die  vom  Streitobjekt ausgestrahlten magnetischen Feldstärken (H = S /377 ) sind mit 
0,0012 A/m  (Antennen  mit  Azimut  100°)  und  0,00038 A/m  (Antennen  935  und 
1835 MHz mit Azimut 350°) zu beziffern. Die magnetischen Flussdichten (B = S/242 ) 
betragen  hier  schliesslich  0,00149 µT  (Antennen  935  und  1835 MHz  mit  Azimut 
100°) und 0,00047 µT (Antennen 935 und 1835 MHz mit Azimut 350°).

e)  Zur Ermittlung der Gesamtimmissionen gemäss Art. 8 USG ist zudem – wie 
schon dargelegt – die  bereits  in  Betrieb  stehende Mobilfunk-Basisstation  der  diAx 
mobile  auf  dem  benachbarten  Gebäude  General  Wille-Strasse  115  einzubeziehen. 
Diese besteht aus zwei Antennen des Typs Kathrein 739634 mit einer Leistung von 
je 300 WERP (Antennengewinn 17 dBi), welche im Frequenzbereich 935 MHz mit den
Azimuten 0° und 130° senden (im vorliegenden Verfahren als Antennen 5 und 6 be-
zeichnet).  Die  Distanz  zum  Messpunkt  im  Aussenbereich  der  Liegenschaft  Hee-
renstrasse  24  beträgt  im  Minimum  rund  60 m.  Die  Abweichungen  vom  Antennen-
hauptstrahl misst bei der Antenne 5 (Azimut 0°) 60° (= 4 dB ® g = 2,5) und bei der 
Antenne 6 (Azimut 130°) 70° (= 5 dB ® g = 3,2). Für die bestehenden Antennen der 
diAx mobile ergeben sich nach den massgebenden und bereits im Detail erläuterten 
Berechnungsformeln  beim  genannten  Messpunkt  äquivalente  Leistungsdichten  von 
0,0043 W/m2 (Antenne Azimut 0°) und 0,0034 W/m2 (Antenne Azimut 130°),  elektri-
sche  Feldstärken  von  1,27 V/m  und  1,13 V/m, magnetische  Feldstärken  von 
0,0034 A/m  und  0,0030 A/m  sowie  magnetische  Flussdichten  von  0,0042  µT  und 
0,0037 µT.

f)  Die für die Antennen der Swisscom AG und der diAx mobile ermittelten Ein-
zelimmissionen  sind  für  die  Berechnung  der  massgebenden  Gesamtimmisionen  (I) 
jeweils  für  die  elektrischen  und  magnetischen  Feldstärken  sowie  für  die  magneti-
schen  Flussdichten  nach  der  in  Ziffer  13c  der  Erwägungen  ausgeführten Berech-
nungsformel I = 
quadratisch zu summieren. Für den vorliegenden Messpunkt 
für  die  elektrische  Feldstärke  nach  der  massgebenden  Formel 
ergibt  dies 
einen  Wert  von 

S ( E 1 /E G1 ) 2 + ( E 2/E G2 ) 2 + ( E 3 /E G3 ) 2 + ( E 4 /E G4 ) 2 + ( E 5/E G5 ) 2 + ( E 6 /E G6 ) 2

jIS

2

- 4 -

0,043 % des als Verhältniszahl dargestellten Immissionsgrenzwerts von 1. Dabei ist 
E1 =  elektrische  Feldstärke  der  Antenne  1  der  Swisscom  AG  (935  MHz)  von  0,451 
V/m,  E2 =  elektrische  Feldstärke  der  Antenne  2  der  Swisscom  AG  (935  MHz)  von 
0,143 V/m, E3 = elektrische Feldstärke der Antenne 3 der Swisscom AG (1835 MHz) 
von  0,451  V/m,  E4 = elektrische Feldstärke der Antenne 4 der Swisscom AG (1835 
MHz)  von  0,143 V/m,  E5 =  elektrische  Feldstärke  der  Antenne  5  der  diAx  mobile 
(935 MHz)  von  1,27 V/m  und  E6 =  elektrische  Feldstärke  der  Antenne  6  der  diAx 
mobile (935 MHz) von 1,13 V/m sowie EG1, EG2, EG5, EG6 = Immissionsgrenzwert der 
elektrischen Feldstärke von 42,04 V/m bei einer Frequenz von 935 MHz und EG3, EG4
=  Immissionsgrenzwert  der  elektrischen  Feldstärke  von  58,90  V/m  bei  einer  Fre-
quenz von 1835 MHz. Die analogen Berechnungen für die magnetische Feldstärke 
und die magnetische Flussdichte ergeben je 0,042.

Damit  hält  die  streitbetroffene  Basisstation  der  Swisscom  AG  auch  zusammen 
mit der bereits bestehenden Antennenanlage der diAx mobile die Immissionsgrenz-
werte beim (nächstliegenden) rekurrentischen Messpunkt Heerenstrasse 24 klar ein. 
Folglich  entspricht  das  Bauvorhaben  der  Swisscom  AG  diesbezüglich  den  Bestim-
mungen des Umweltschutzgesetzes und ist insoweit bewilligungsfähig.

…

14.b) Die NISV hat alle Sendeanlagen von zellularen Mobilfunknetzen mit einer 
äquivalenten Gesamtstrahlungsleistung von mindestens 6 WERP dem Vorsorgeprinzip 
unterstellt und dafür Anlagegrenzwerte festgelegt. Der Anlagegrenzwert ist die Emis-
sionsbegrenzung für die von der betreffenden Anlage allein erzeugte Strahlung (Art. 
3  Ziffer  6  NISV). Damit  ist  hier  keine  Gesamtbetrachtung  unter  Berücksichtigung 
weiterer elektromagnetischer Emittenten vorzunehmen. Neue und alte Anlagen müs-
sen im massgebenden Betriebszustand an Orten mit empfindlicher Nutzung den, je-
weiligen  Anlagegrenzwert  einhalten  (Ziffer  65  Anhang  2  NISV),  welcher  für  Mobil-
funkbasisstationen als Effektivwert der elektrischen Feldstärke definiert wird. Als Or-
te  mit  empfindlicher  Nutzung  gelten  Räume  in  Gebäuden,  in  denen  sich  Personen 
regelmässig  während  längerer  Zeit  aufhalten,  öffentliche  oder  private,  raumpla-
nungsrechtlich  festgesetzte  Kinderspielplätze  und  diejenigen  Flächen  von  unüber-
bauten Grundstücken, auf denen Nutzungen nach den Buchstaben a und b zugelas-
sen  sind  (Art.  3  Ziffer  3  NISV).  Bei  den  hier  strittigen  kombinierten  Frequenzberei-
chen um 900/1800 MHz darf die elektrische Feldstärke bei den genannten Orten mit 
empfindlicher Nutzung den Anlagegrenzwert von 5,0 V/m nicht überschreiten (Ziffer 
64 lit. c Anhang 1 NISV).

Die  Grenzwertberechnung  hat  gemäss  Ziffer  13d  der  Erwägungen  für  die  ge-
plante Antennenanlage beim Messpunkt im Aussenbereich der rekurrentischen Lie-
genschaft  Heerenstrasse  24  elektrische  Feldstärken von je zweimal 0,451 V/m und 
0,143 V/m  ergeben.  Gemäss  der  Berechnungsformel  I  = 
sind  diese  Werte 
quadratisch  zu  summieren,  woraus  eine  elektrische  Feldstärke  von  insgesamt 
0,67 V/m  resultiert.  Damit  liegt  die  elektrische  Feldstärke  bereits  beim  genannten 
Aussenbereich erheblich unter dem Anlagegrenzwert von 5,0 V/m, weshalb sich eine 
Berechnung  für  die  rekurrentischen  Wohnräume  erübrigt.  Dort  wäre  ohnehin  noch 
zusätzlich die Gebäudedämpfung zu berücksichtigen.

jIS

2