# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d2a5761e-c76c-57bb-80ee-8722e6ba41ae
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.08.2025 B-2758/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-2758-2025_2025-08-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-2758/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), 

Richter Jean-Luc Baechler, Richterin Mia Fuchs,    

Gerichtsschreiber Benjamin Märkli. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK), 

Anerkennung Ausbildungsabschlüsse, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Anerkennung eines ausländischen Ausbildungsabschlusses 

(Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Deutschland). 

 

 

 

B-2758/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Frau A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) ist deutsche Staats-

angehörige. Sie absolvierte 2011 eine Ausbildung in Deutschland zur Ge-

sundheits- und Kinderkrankenpflegerin und erhielt die Erlaubnis, die gleich-

namige Berufsbezeichnung zu führen (Urkunde vom 1. Oktober 2011; 

Zeugnis vom 14. September 2011). 

A.a Am 30. Juni 2024 ersuchte die Beschwerdeführerin das Schweizeri-

sche Rote Kreuz (SRK; nachfolgend: Vorinstanz) um Anerkennung ihres 

deutschen Ausbildungsabschlusses als Pflegefachfrau in der Schweiz. Die 

Vorinstanz bestätigte die Vollständigkeit der Unterlagen mit Schreiben vom 

7. Januar 2025. 

A.b Mit Teilentscheid vom 25. März 2025 verfügte die Vorinstanz, dass die 

Beschwerdeführerin eine Ausgleichsmassnahme erfolgreich absolvieren 

müsse, damit die Anerkennung als Pflegefachfrau vorgenommenen wer-

den könne (Dispositiv-Ziff. 1). Die Ausgleichsmassnahme könne einerseits 

in Form eines 6-monatigen Anpassungslehrgangs in der allgemeinen 

Pflege von Erwachsenen oder in der Langzeitpflege oder andererseits in 

einer Eignungsprüfung im selben Bereich absolviert werden (Dispositiv-

Ziff. 2). Daneben wurden der Beschwerdeführerin Gebühren auferlegt. 

B.  

Die Beschwerdeführerin ficht diese Verfügung mit Eingabe vom 16. April 

2025 beim Bundesverwaltungsgericht an. Sie beantragt, die angefochtene 

Verfügung aufzuheben, ihre Ausbildung unter Einbezug des vollständigen 

Bildungsplans ihrer Ausbildungsstätte anzuerkennen und die Prozesskos-

ten der Vorinstanz aufzuerlegen. 

C.  

Mit Vernehmlassung vom 20. Juni 2025 beantragt die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Angefochten ist eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 des Verwal-

tungsverfahrensgesetzes (VwVG, SR 172.021), deren Beurteilung in die 

Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts fällt (Art. 31 und Art. 33 

Bst. h des Verwaltungsgerichtsgesetzes [VGG, SR 173.32]; vgl. 

B-2758/2025 

Seite 3 

Zwischenentscheid des BVGer B-1813/2020 vom 26. Februar 2021 

E. 2.2.4). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teil-

genommen, ist als Adressatin durch die angefochtene Verfügung beson-

ders berührt und verfügt über ein schutzwürdiges Interesse an deren Auf-

hebung oder Änderung (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die form- und fristge-

recht eingereichte (Art. 52 Abs. 1 und Art. 50 Abs. 1 VwVG) Beschwerde 

ist einzutreten. 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 

Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich Überschreitung oder Miss-

brauch des Ermessens), unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhalts sowie Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

Es wendet das Recht von Amtes wegen an und ist nicht an die Begründung 

der Parteien oder der Vorinstanz gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es un-

tersucht aber in erster Linie die von den Verfahrensbeteiligten aufgeworfe-

nen Fragen, ohne den Sachverhalt wie eine Erstinstanz von Grund auf neu 

zu erstellen oder von sich aus nach nicht gerügten rechtlichen Fehlern in 

der angefochtenen Verfügung zu forschen, sofern diese nicht offensichtlich 

sind. 

3.  

3.1 Für die Ausübung des Berufs der Pflegefachfrau in eigener fachlicher 

Verantwortung ist eine Bewilligung erforderlich (Art. 11 i.V.m. Art. 2 Abs. 2 

Bst. a des Bundesgesetzes vom 30. September 2016 über die Gesund-

heitsberufe (Gesundheitsberufegesetz, GesBG, SR 811.21). Vorausset-

zung für deren Erteilung ist (unter anderem) ein Bildungsabschluss (Art. 12 

Abs. 1 Bst. a GesBG) – für eine Pflegefachfrau ein Abschluss als «Ba-

chelor of Science in Pflege FH/UH oder dipl. Pflegefachfrau HF» (Art. 12 

Abs. 2 Bst. a GesBG). Ein ausländischer Abschluss wird anerkannt, wenn 

seine Gleichwertigkeit mit dem entsprechenden inländischen Bildungsab-

schluss in einem Vertrag über die gegenseitige Anerkennung mit dem be-

treffenden Staat oder einer überstaatlichen Organisation festgelegt ist 

(Art. 10 Abs. 1 Bst. a GesBG) oder im Einzelfall nachgewiesen wird an-

hand von Bildungsstufe, -inhalt, -dauer und im Bildungsgang enthaltenen 

praktischen Qualifikationen (Art. 10 Abs. 1 Bst. b GesBG; vgl. Urteil des 

BVGer B-550/2024 vom 9. Dezember 2024 E. 5.1). 

3.2 Als Vertrag im Sinne von Art. 10 Abs. 1 Bst. a GesBG gilt namentlich 

das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen 

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Seite 4 

Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft sowie 

ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsab-

kommen, FZA [SR 0.142.112.681]). Die Schweiz hat sich mit Art. 9 FZA 

i.V.m. Anhang III des FZA verpflichtet, Diplome, Zeugnisse und sonstige 

Befähigungsnachweise gemäss den darin für anwendbar erklärten Rechts-

akten der EU zu anerkennen. Dazu verweist das FZA auf die Richtlinie 

2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. Septem-

ber 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (vgl. Urteile des 

BGer 2C_472/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 2.2.2; des BVGer 

B-3445/2024 vom 27. Januar 2025 E. 3.2; B-550/2024 vom 9. Dezember 

2024 E. 5.2). 

3.3 Die Richtlinie 2005/36/EG gilt für alle Staatsangehörigen eines Mit-

gliedstaates, die einen reglementierten Beruf in einem anderen Mitglied-

staat (Aufnahmestaat) als dem, in dem sie ihre Berufsqualifikationen er-

worben haben (Herkunftsstaat), ausüben wollen (Art. 2 Abs. 1 Richtlinie 

2005/36/EG). Als reglementierter Beruf gilt eine berufliche Tätigkeit, bei der 

die Aufnahme oder Ausübung oder eine der Arten ihrer Ausübung direkt 

oder indirekt durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften an den Besitz be-

stimmter Berufsqualifikationen gebunden ist (Art. 3 Abs. 1 Bst. a Richtlinie 

2005/36/EG). Nach Art. 3 Abs. 1 Bst. b Richtlinie 2005/36/EG sind Berufs-

qualifikationen im Sinne der Richtlinie in erster Linie «Ausbildungsnach-

weise», mithin Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstige Befähigungs-

nachweise, die von einer Behörde eines Mitgliedstaates, die entsprechend 

dessen Rechts- und Verwaltungsvorschriften benannt wurde, für den Ab-

schluss einer überwiegend in der Gemeinschaft absolvierten Berufsausbil-

dung ausgestellt werden (Art. 3 Abs. 1 Bst. c Richtlinie 2005/36/EG). Fer-

ner zählen dazu übrige Befähigungsnachweise (Art. 11 Bst. a Nr. i Richtli-

nie 2005/36/EG) und Berufserfahrung, mithin die tatsächliche und recht-

mässige Ausübung des betreffenden Berufs in einem Mitgliedstaat (Art. 3 

Abs. 1 Bst. f Richtlinie 2005/36/EG; vgl. dazu Urteil des BVGer 

B-6186/2020 vom 26. August 2021 E. 2.3.1). 

3.4 Für gewisse Berufe – darunter den Beruf der «Krankenschwester und 

des Krankenpflegers für allgemeine Pflege» – sieht die Richtlinie 

2005/36/EG das sogenannte sektorale Anerkennungssystem vor (Titel III 

Kapitel III Richtlinie 2005/36/EG; vgl. Urteil des BVGer B-4639/2021 vom 

8. September 2022 E. 3.5). Dieses verlangt, dass die Mitgliedstaaten die 

entsprechenden Ausbildungsnachweise anderer Mitgliedstaaten gemäss 

Anhang V grundsätzlich automatisch als gleichwertig anerkennen, d.h. vor-

behaltlos und ohne inhaltliche Prüfung (Art. 21 Abs. 1 Richtlinie 

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2005/36/EG), weil die Mindestanforderungen koordiniert wurden (vgl. Urteil 

des BGer 2C_622/2012 vom 17. Juni 2013 E. 3.2.2). Für Pflegefachperso-

nen ist in Anhang V Nr. 5.2.2 für jeden Mitgliedstaat angegeben, welche 

Ausbildungsnachweise dem sektoralen Anerkennungssystem unterliegen, 

welche Institution diese Nachweise ausstellt und wie die Berufsbezeich-

nung im jeweiligen Mitgliedstaat lautet. Entspricht der Ausbildungsnach-

weis nicht demjenigen gemäss Aufzählung im Anhang, kann gleichwohl 

eine automatische Anerkennung aufgrund erworbener Rechte stattfinden, 

wenn entweder die entsprechende Ausbildung vor dem im Anhang oder in 

Art. 23 Abs. 2–5 Richtlinie 2005/36/EG aufgeführten Stichtag begonnen 

wurde und der Herkunftsstaat bescheinigt, dass die Tätigkeit für eine be-

stimmte Zeit rechtmässig ausgeübt wurde (Art. 23 Abs. 1 Richtlinie 

2005/36/EG) oder aber der Herkunftsstaat bestätigt, dass die Ausbildungs-

nachweise gleichgestellt sind (Art. 23 Abs. 6 Richtlinie 2005/36/EG; vgl. 

zum Ganzen Urteile des BVGer B-1255/2025 vom 23. Mai 2025 E. 2.4 und 

3.1; B-3445/2024 vom 27. Januar 2025 E. 4.3). Zudem werden spezifische 

erworbene Rechte im Bereich der Krankenschwestern und Krankenpfleger 

für allgemeine Pflege in Art. 31–33a Richtlinie 2005/36/EG festgehalten. 

3.5 Sind die Voraussetzungen für eine automatische Anerkennung nicht er-

füllt, gelangen subsidiär die allgemeinen Regeln über die Anerkennung von 

Ausbildungsnachweisen (Titel III Kapitel I Richtlinie 2005/36/EG) zur An-

wendung (Art. 10 Richtlinie 2005/36/EG). Im Rahmen des allgemeinen An-

erkennungsregimes kann der Aufnahmestaat die Qualifikation der antrag-

stellenden Person sowohl formell als auch materiell überprüfen. Die Be-

hörde prüft dabei das Bildungsniveau (Art. 11 Richtlinie 2005/36/EG) und 

die Inhalte der vorgelegten Nachweise auf deren Gleichwertigkeit mit den 

eigenen Anforderungen an den Erhalt des entsprechenden innerstaatli-

chen Ausbildungsnachweises (Art. 13 Richtlinie 2005/36/EG; vgl. dazu Ur-

teile des BGer 2C_775/2018 vom 21. März 2019 E. 2.2.3 und 2C_662/2018 

vom 25. Februar 2019 E. 3.2.2). Die Behörde kann von der antragstellen-

den Person beziehungsweise den Behörden des Herkunftsstaates die nö-

tigen Unterlagen verlangen (Art. 50 und Anhang VII Richtlinie 2005/36/EG; 

nachstehend E. 3.7 f.; vgl. Urteil des BVGer B-4060/2019 vom 11. Novem-

ber 2019 E. 3.3). 

3.6 Unterscheidet sich eine nach Art. 13 Richtlinie 2005/36/EG grundsätz-

lich anzuerkennende Ausbildung wesentlich von den Anforderungen des 

Aufnahmestaates an den Erhalt des entsprechenden innerstaatlichen Aus-

bildungsnachweises, kann der Aufnahmestaat Ausgleichsmassnahmen 

nach Art. 14 Richtlinie 2005/36/EG verlangen. Wesentliche Unterschiede 

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können eine mindestens ein Jahr kürzere Ausbildungsdauer (Art. 14 Abs. 1 

Bst. a Richtlinie 2005/36/EG), in berufsrelevanten Teilen divergierende 

Ausbildungsinhalte (Art. 14 Abs. 1 Bst. b und Abs. 4 Richtlinie 2005/36/EG) 

oder das Fehlen reglementierter beruflicher Tätigkeiten im Herkunftsstaat 

sein (Art. 14 Abs. 1 Bst. c Richtlinie 2005/36/EG; vgl. zum Ganzen statt vie-

ler Urteile des BGer 2C_1010/2019 vom 21. Februar 2020 E. 3.4; BVGer 

B-2338/2024 vom 21. Januar 2025 E. 2.7 m.w.H.). Der Begriff der wesent-

lichen Unterschiede der Ausbildungen ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, 

der restriktiv auszulegen ist (BVGE 2012/29 E. 5.4). Möglich sind ein An-

passungslehrgang und eine Eignungsprüfung, wobei den Antragsstellen-

den grundsätzlich die Wahl zu belassen ist (Art. 14 Abs. 2 Richtlinie 

2005/36/EG, ausser in den Fällen nach Art. 14 Abs. 3 Richtlinie 

2005/36/EG; vgl. Urteil des BVGer B-5437/2020 vom 20. Juli 2022 E. 12). 

Aus Gründen der Verhältnismässigkeit muss der Aufnahmestaat im Falle 

festgestellter Defizite insbesondere prüfen, ob diese durch eine allenfalls 

erlangte Berufserfahrung ganz oder teilweise kompensiert werden können 

(Art. 14 Abs. 5 Richtlinie 2005/36/EG). Sinn und Zweck von Art. 14 der 

Richtlinie 2005/36/EG ist es, dem Aufnahmestaat die Möglichkeit zu geben, 

Ausgleichsmassnahmen vorzuschreiben, da die Mindestanforderungen an 

die Ausbildung für die Aufnahme und Ausübung der regulierten Berufe (die 

unter die allgemeine Regelung zur Anerkennung fallen) gemeinschafts-

rechtlich nicht harmonisiert sind (Urteil des BGer 2C_775/2018 vom 

21. März 2019 E. 6.3). 

3.7 Der Bereich der Diplomanerkennung wird vom Untersuchungsgrund-

satz beherrscht (vgl. Urteil des BVGer B-2923/2020 vom 17. März 2022 

E. 4.2.3). Die zuständige Behörde des Aufnahmestaates hat dabei die In-

halte der vorgelegten Nachweise auf deren Gleichwertigkeit mit den eige-

nen Anforderungen an den Erhalt des entsprechenden innerstaatlichen 

Ausbildungsnachweises zu überprüfen. Es ist die Behörde, welche nach-

weisen muss, dass die im Ausland anerkannte Ausbildung den erwähnten 

Anforderungen (vorstehend E. 3.3 ff.) nicht entspricht. Die Beweislast da-

für, dass wesentliche Unterschiede zwischen den Ausbildungsgängen be-

stehen, liegt bei der Vorinstanz (BVGE 2012/29 E. 5.4); kann sie diese we-

sentlichen Unterschiede nicht nachweisen, darf sie keine Ausgleichsmas-

snahmen anordnen (vgl. Urteil des BVGer B-6082/2020 vom 12. Oktober 

2021 E. 3.1). 

3.8 Die antragstellende Person ist indessen gestützt auf ihre Mitwirkungs-

pflicht (Art. 13 VwVG) verpflichtet, für die Abklärung nützliche Informatio-

nen beizubringen. Dies gilt insbesondere bezüglich solcher Unterlagen, die 

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naturgemäss nur sie liefern kann, und für die Abklärung von Tatsachen, die 

sie besser kennt als die Behörden und welche diese ohne ihre Mitwirkung 

gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können (BGE 143 

II 425 E. 5.1; 130 II 449 E. 6.6.1). Die zuständige Behörde des Aufnahme-

staates kann gemäss Art. 50 Abs. 1 Richtlinie 2005/36/EG die im An-

hang VII aufgeführten Unterlagen und Bescheinigungen verlangen. Zu die-

sen zählen der Staatsangehörigkeitsnachweis der antragstellenden Per-

son, eine Kopie der Befähigungsnachweise oder des Ausbildungsnachwei-

ses, der zur Aufnahme des entsprechenden Berufes berechtigt, sowie ge-

gebenenfalls eine Bescheinigung über die von der antragstellenden Per-

son erworbenen Berufserfahrung. Ferner kann die Behörde die antragstel-

lende Person auffordern, Informationen zu ihrer Ausbildung vorzulegen, 

soweit dies zur Prüfung der Voraussetzungen des Art. 14 Richtlinie 

2005/36/EG erforderlich ist (Anhang VII zur Richtlinie 2005/36/EG, Ziff. 1 

Bst. a und b). Die Behörde kann daher gegebenenfalls Informationen ver-

langen, die die Gesamtdauer des Studiums, die absolvierten Fächer und 

unter Umständen das Verhältnis zwischen theoretischem und praktischem 

Ausbildungsanteil betreffen. Kann die antragstellende Person diese Infor-

mationen nicht beibringen, sollte sich die zuständige Behörde des Aufnah-

mestaates an die Kontaktstelle, die zuständige Behörde im Herkunftsstaat 

oder an eine sonstige einschlägige Stelle im Herkunftsstaat wenden. Sollte 

es nicht möglich sein, Informationen über die Ausbildung einzuholen, stützt 

sich die von der zuständigen Behörde getroffene Entscheidung auf die ver-

fügbaren Informationen (vgl. «Von der Koordinatorengruppe gebilligter Ver-

haltenskodex für die Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von 

Berufsqualifikationen - Nationale Verwaltungspraktiken, die unter die Richt-

linie 2005/36/EG fallen», Ref. Ares[2016]263049, S. 5 f., anwendbar ge-

mäss Urteil des BVGer B-3198/2019 vom 11. August 2020 E. 5.1; Urteile 

des BVGer B-1023/2023 vom 17. Juni 2024 E. 2.6; B-5081/2020 vom 

1. September 2021 E. 10.3.1 f.; B-1184/2020 vom 25. Mai 2021 E. 3.4.1 f. 

und B-5129/2013 vom 4. März 2015 E. 5.1). 

4.  

4.1  

4.1.1 Die Vorinstanz kam im angefochtenen Teilentscheid zum Schluss, 

dass eine automatische Anerkennung des Bildungsabschlusses der Be-

schwerdeführerin nicht möglich sei und stattdessen die allgemeinen Re-

geln über die Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen zur Anwendung 

gelangten. Die Ausbildung der Beschwerdeführerin liege zwar auf 

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demselben Niveau, das die Schweiz fordere, und die Aufnahme und Aus-

übung des reglementierten Berufs könne damit grundsätzlich gestattet 

werden. Auch in Bezug auf die Ausbildungsdauer seien die Abschlüsse ver-

gleichbar. Es bestünden jedoch wesentliche Unterschiede bei den Bil-

dungsinhalten, weshalb die Voraussetzungen nach Art. 14 Abs. 1 Bst. b 

und c Richtlinie 2005/36/EG nicht erfüllt seien. 

4.1.2 Diese wesentlichen Unterschiede der Bildungsinhalte erblickt die 

Vorinstanz in den folgenden Inhalten und Kompetenzen: Pflegetheorie; Da-

tensammlung und Pflegeanamnese; Pflegeintervention; Pflegediagnose 

und Pflegeplanung; Pflegeergebnisse und Pflegedokumentation; Kommu-

nikation und Beziehungsgestaltung; Berufsethik, -politik, -recht; Gesund-

heitsförderung und Vorsorge, Gesundheitssysteme; Palliation, Behinde-

rung, Sterbebegleitung; Intra- und interprofessionelle Kommunikation; Or-

ganisation und Führung; Logistik und Administration. Dies entspricht acht 

der zehn Arbeitsprozesse gemäss Rahmenlehrplan der OdaSanté (mit 

Ausnahme der beiden Arbeitsprozesse im Hauptprozess Wissensmanage-

ment), während die Inhalte «Pflegetheorie», «Berufsethik, -politik, -recht», 

«Gesundheitsförderung und Vorsorge, Gesundheitssysteme» und «Pallia-

tion, Behinderung, Sterbebegleitung» dort nicht separat ausgewiesen wer-

den. Die Vorinstanz ergänzt, die Wesentlichkeit der Defizite liege beson-

ders daran, dass die berufliche Tätigkeit in der Schweiz das Anleiten von 

Auszubildenden und Studierenden, die Planung, Durchführung und Bewer-

tung einer umfassenden Pflege und das Leiten von Pflegeteams beinhalte 

(freilich ohne den Arbeitsprozess der «Ausbildungs-, Anleitungs- und Bera-

tungsfunktion» gemäss Rahmenlehrplan der OdaSanté als fehlend zu be-

urteilen). 

4.1.3 Schliesslich, so die Vorinstanz weiter, sei die Berufspraxis der Be-

schwerdeführerin zu wenig einschlägig, weshalb sie die Defizite nicht ge-

mäss Art. 14 Abs. 5 Richtlinie 2005/36/EG kompensieren könne. Die Aner-

kennung werde daher vom erfolgreichen Absolvieren einer Ausgleichs-

massnahme abhängig gemacht. 

4.1.4 Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, die Vorinstanz habe 

sich auf Informationen aus der EU-Kommissionsdatenbank für reglemen-

tierte Berufe gestützt, es jedoch versäumt, den tatsächlichen, individuellen 

Lehrplan ihrer Ausbildungsstätte zu berücksichtigen, obwohl sie diesen zur 

Verfügung stellen wollte und ausdrücklich um seine Berücksichtigung er-

sucht habe. Damit habe die Vorinstanz den Sachverhalt unvollständig fest-

gestellt und ihr rechtliches Gehör verletzt. Eine richtige Berücksichtigung 

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Seite 9 

der Ausbildungsinhalte müsse zur Erteilung der Anerkennung führen. Die 

Beschwerdeführerin stellt in den von der Vorinstanz bemängelten Berei-

chen (vorstehend E. 4.1.2) den Inhalten der schweizerischen Ausbildung 

gemäss Bildungsplan OdASanté (act. 3) die Inhalte ihres Ausbildungsplans 

(act. 2) gegenüber und gelangt zum Schluss, dass sie sich im Wesentli-

chen entsprächen. Sie reicht auch eine Bestätigung ein, wonach ihre Aus-

bildung auf einem System beruhe, in dem zunächst zwei Jahre allgemeine 

Pflege-Inhalte vermittelt würden und erst im dritten Jahr eine Fokussierung 

auf die Kinderpflege stattfinde (sog. «Stuttgarter Modell»). 

4.1.5 (Erst) in der Vernehmlassung betont die Vorinstanz deutlicher als in 

der Verfügung die allgemeine Ausrichtung des Pflegeberufs und die Unter-

schiede zwischen Kinder- und Erwachsenenpflege. Die Ausbildung der Be-

schwerdeführerin sei, insbesondere im praktischen Bereich, auf Kinder 

ausgerichtet. Die Bedürfnisse und Eigenschaften von Kindern unterschie-

den sich aber wesentlich von denjenigen Erwachsener. Es gehe nicht nur 

um Wissen, sondern dieses müsse auch praktisch eingeübt werden, um in 

Kompetenz überzugehen. Es fehle der Beschwerdeführerin an dieser Ak-

tualisierung des Wissens durch Handeln im Kontext mit der allgemeinen 

Pflege Erwachsener. Somit sei auch in Kenntnis der von der Beschwerde-

führerin eingereichten Ausbildungsbestätigung von der gleichen Beurtei-

lung auszugehen, insbesondere weil die Bestätigung die gleichen Stunden 

bescheinige, von denen sie bereits im Teilentscheid ausgegangen sei. 

4.2  

4.2.1 Die von der Beschwerdeführerin gerügte Gehörsverletzung ist vorab 

zu prüfen, denn der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV 

ist formeller Natur. Seine Verletzung führt ungeachtet der materiellen Be-

gründetheit des Rechtsmittels grundsätzlich zur Gutheissung der Be-

schwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 150 I 

174 E. 4; 144 I 11 E. 5.3). 

4.2.2 Der Anspruch dient auf der einen Seite der Sachaufklärung, auf der 

anderen Seite ist er ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht, das 

alle Befugnisse erfasst, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in ei-

nem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann. Dazu 

gehört auch das Recht, erhebliche Beweise beizurbringen und sich vor Er-

lass einer Verfügung zur Sache zu äussern (BGE 149 I 153 E. 2.2; 148 II 

73 E. 7.3.1). 

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Seite 10 

4.2.3 Ebenso verlangt der Anspruch auf rechtliches Gehör, dass die Be-

hörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung Betroffe-

nen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. 

Daraus folgt insbesondere die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid 

zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die be-

troffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben 

und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen 

kann. Sie muss sich jedoch nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich 

auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerle-

gen. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte 

beschränken (BGE 150 III 1 E. 4.5; 149 V 156 E. 6.1; 142 II 154 E. 4.2). 

4.3  

4.3.1 Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe den individuellen Lehr-

plan zur Verfügung stellen wollen und habe telefonisch darum ersucht. Die 

Vorinstanz verneint in der Vernehmlassung, dass der Beschwerdeführerin 

telefonisch zugesichert worden sei, es würde sich durch diese Bestätigung 

etwas ändern. Die Beschwerdeführerin sei aber frühzeitig um Einreichung 

der Ausbildungsnachweise ersucht worden; sie sei zu keiner Zeit daran ge-

hindert worden, dies zu tun. Es liege auch nicht im Interesse der 

Vorinstanz, offerierte Beweismittel abzulehnen. Die Beschwerdeführerin 

habe aber den Nachweis nie eingereicht. 

4.3.2 Entgegen der Vernehmlassung der Vorinstanz behauptet die Be-

schwerdeführerin keine telefonische Zusicherung, es hätte sich am Ent-

scheid etwas geändert. Sie bringt lediglich vor, die Einreichung des Ausbil-

dungsnachweises telefonisch angekündigt zu haben. Dies bestreitet die 

Vorinstanz nicht; nachdem sie – die der Aktenführungspflicht unterliegt 

(BGE 142 I 86 E. 2.2; 130 II 473 E. 4.1) und zur Einreichung der vollstän-

digen Akten aufgefordert war – keine Telefonnotiz über das betreffende Te-

lefonat eingereicht hat, würde ihr eine solche Bestreitung auch nicht gelin-

gen (vgl. BGE 138 V 218 E. 8.1.1 f.). 

4.3.3 Es wäre – trotz bzw. gemäss telefonischer Ankündigung – an der Be-

schwerdeführerin gewesen, den entsprechenden Ausbildungsnachweis 

auch tatsächlich einzureichen, damit ihn die Vorinstanz berücksichtige. 

Dies hat sie vor der Vorinstanz nicht getan. Aufgrund der unvollständigen 

Aktenführung der Vorinstanz lässt sich jedoch nicht mehr belegen, wann 

und mit welcher Bestimmtheit oder allenfalls innert welcher Frist die Be-

schwerdeführerin die Einreichung der Ausbildungsbestätigung in Aussicht 

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Seite 11 

gestellt hat. Die implizite Behauptung der Vorinstanz, die Beschwerdefüh-

rerin habe mit der Einreichung ungebührlich lange zugewartet, findet in den 

Akten demnach keine Stütze. Die Vorinstanz wäre somit gehalten gewe-

sen, die Einreichung der Ausbildungsbestätigung abzuwarten; indem sie 

dies nicht getan hat, hat sie das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin 

verletzt. 

4.3.4 Zudem obläge es der Vorinstanz, den Sachverhalt abzuklären, unter 

anderem anhand des von der Beschwerdeführerin angekündigten Nach-

weises. Wenig plausibel erscheint das Vorbringen der Vorinstanz in der 

Vernehmlassung, sie habe den angefochtenen Teilentscheid bereits in 

Kenntnis des «Stuttgarter Modells» gefällt, das der Ausbildung der Be-

schwerdeführerin zugrunde lag und Gegenstand des eingereichten Nach-

weises bildete. Die in der Vernehmlassung verfolgte Argumentationslinie 

der Vorinstanz ist eine völlig andere als diejenige in der ursprünglichen Be-

gründung des Teilentscheids. Im Teilentscheid wurden im Rahmen des Ver-

gleiches Defizite bei einer Vielzahl von Ausbildungsinhalten geortet. Dage-

gen führt die Vorinstanz in der Vernehmlassung an, sie sei von den glei-

chen Stunden ausgegangen, aber der Beschwerdeführerin fehle es am 

Transfer des theoretischen Wissens in Kompetenzen im Rahmen des prak-

tischen Teils der Ausbildung. Zwar ist es auch einer Vorinstanz unbenom-

men, im Rechtsmittelverfahren eine alternative Begründung für ihren Ent-

scheid vorzutragen; sie wird dies jedoch regelmässig dann tun, wenn die 

in der Beschwerde verfolgte Argumentation neue Fragen aufwirft oder ih-

rerseits alternative Begründungen vorbringt. Hätte die Vorinstanz den In-

halt der von der Beschwerdeführerin eingereichten Ausbildungsbestäti-

gung gekannt und sozusagen schon von sich aus berücksichtigt, hätte es 

keines Umschwenkens der Begründung bedurft, denn die Beschwerdefüh-

rerin bringt über den Hinweis auf den eingereichten Nachweis und den Ver-

gleich der Inhalte dieses Dokuments mit dem Rahmenlehrplan der 

OdaSanté hinaus keine neuen Argumente vor. 

4.3.5 Schliesslich führt der angefochtene Teilentscheid, wie erwähnt, eine 

substantielle Liste an fehlenden Ausbildungsinhalten auf, ohne aber die 

Herkunft dieser Beurteilung (d.h. die konkreten Unterschiede zwischen den 

Fächern) aufzuzeigen. Zumindest in Kenntnis des von der Beschwerdefüh-

rerin nachgereichten Ausbildungsnachweises erscheinen die Inhalte der 

Ausbildung in mehreren der Bereiche, die im Teilentscheid als fehlend be-

urteilt wurden, als durchaus vergleichbar. Soweit die Vorinstanz im Ergeb-

nis am «Stuttgarter Modell» zu bemängeln scheint, dass nur zwei Jahre 

der allgemeinen Pflege gewidmet seien, erscheint dies eher als ein 

B-2758/2025 

Seite 12 

Problem der unterschiedlichen Bildungsdauer, nicht der -inhalte. Ange-

sichts des Verfahrensausgangs brauchen diese Punkte durch das Bundes-

verwaltungsgericht hier nicht vertieft zu werden; die Vorinstanz wäre aber 

im Rahmen ihrer Begründungspflicht (vorstehend E. 4.2.3) gehalten gewe-

sen, den Teilentscheid derart zu begründen, dass im Rahmen der Anfech-

tung ausreichend klar wird, welche Teile der Ausbildung aus welchen Grün-

den als nicht vergleichbar beurteilt wurden. 

4.3.6 Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass die Vorinstanz die im 

eingereichten Nachweis enthaltenen Informationen nicht berücksichtigt 

und damit das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt sowie den 

Sachverhalt ungenügend abgeklärt hat. 

4.4 Die Beschwerde ist daher gutzuheissen und die Sache zur vollständi-

gen Abklärung des Sachverhalts und zur neuen Entscheidung an die Vor-

instanz zurückzuweisen. Sie wird einen Vergleich der konkreten Ausbil-

dungsinhalte der Beschwerdeführerin mit der entsprechenden Schweizer 

Ausbildung vornehmen und allfällige weiterhin erblickte Defizite klar be-

gründen müssen. 

5.  

Die Verfahrenskosten sind den Parteien nach Massgabe ihres Unterlie-

gens aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Dabei gilt die Rückweisung zu 

erneutem Entscheid bei offenem Ausgang praxisgemäss als Obsiegen 

(vgl. BGE 141 V 281 E. 11.1; Urteil des BVGer B-3580/2021 vom 9. Mai 

2022 E. 4), weshalb der Beschwerdeführerin keine Kosten aufzuerlegen 

sind. Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1’500.– ist ihr 

nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. 

Vorinstanzen haben, auch wenn sie unterliegen, keine Verfahrenskosten 

zu tragen (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

Ganz oder teilweise obsiegenden Parteien ist von Amtes wegen oder auf 

Begehren eine Entschädigung für ihnen erwachsene notwendige und ver-

hältnismässig hohe Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Der nicht 

anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin, welche auch keine Parteient-

schädigung geltend macht, ist praxisgemäss keine Parteientschädigung für 

das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht zuzusprechen (vgl. Urteil des 

BVGer B-1862/2019 vom 18. November 2019 E. 4.2). 

  

B-2758/2025 

Seite 13 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Teilentscheid vom 25. März 2025 

wird aufgehoben und die Sache wird an die Vorinstanz zurückgewiesen, 

damit sie im Sinne der Erwägungen neu entscheide. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss in der Höhe von Fr. 1’500.– wird der Beschwerdeführerin nach Ein-

tritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das Eid-

genössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Vera Marantelli Benjamin Märkli 

 

  

B-2758/2025 

Seite 14 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 26. August 2025 

 

  

B-2758/2025 

Seite 15 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: 

Rückerstattungsformular) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und For-

schung WBF (Gerichtsurkunde)