# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4ae39394-d71b-5f61-b4ee-c5f509482d4f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-06
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 06.11.2017 UV 2016/24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2016-24_2017-11-06.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2016/24

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 20.08.2019

Entscheiddatum: 06.11.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 06.11.2017
Art. 61 lit. b ATSG: Bejahung der Erfüllung der formellen Anforderungen an 
eine Beschwerde.Art. 6 UVG: Verneinung der Unfallkausalität bezüglich der 
gemeldeten Beschwerden (Dysästhesien, Erektionsstörungen) (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. November 2017, 
UV 2016/24).

Entscheid vom 6. November 2017

 

Besetzung                                                                      

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz),

Versicherungsrichter Joachim Huber und a.o. Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle 

Frei; Gerichtsschreiber Markus Jakob        

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2016/24        

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter), geboren 19__ und über die 

Arbeitslosenversicherung bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) 

gegen die Folgen von Unfällen versichert (vgl. Suva-act. 2, 5, 24), meldete am 19. 

Februar 2015 einen Unfall an, der sich im August 2009 ereignet habe. Der Unfall wurde 

wie folgt beschrieben: "Verkehrsunfall mit Partnerin, Verletzung (Intimbereich 

Nerv)" (Suva-act. 1). Anlässlich eines Telefongesprächs mit der Suva vom 20. Februar 

2015 erläuterte der Versicherte, der Unfall sei im August 2009 beim 

Geschlechtsverkehr passiert. Seine Partnerin habe auf ihm gesessen und es sei etwas 

wild gewesen. Sie sei dann aus-/abgerutscht, wobei es ihm den Penis verdreht oder 

abgebogen habe. Es hätten sich daraufhin eine Schwellung und ein Bluterguss 

entwickelt, weshalb er später den mittlerweile pensionierten Dr. med. B.___, Facharzt 

FMH für Allgemeinmedizin, konsultiert habe. Aktuell sei Dr. med. C.___, Facharzt FMH 

für Allgemeinmedizin, sein Hausarzt. Aus dem Telefongespräch ging zudem hervor, 

dass der Versicherte ausserdem Dr. med. D.___, Facharzt für Urologie FMH, sowie 

einen Psychologen konsultiert hatte (Suva-act. 3). Mit Schreiben vom 20. Februar 2015 

ersuchte die Suva Dr. C.___ um Übermittlung sämtlicher Unterlagen seit 2009 (inklusive 

allfälliger Berichte anderer Ärzte; Suva-act. 7). Dr. D.___ stellte sie mit Schreiben vom 

23. Februar 2015 das Formular Arztzeugnis UVG zum Ausfüllen zu (Suva-act. 8). Am 

10. März 2015 reichte Dr. C.___ der Suva diverse Berichte ein (Suva-act. 10). Auf deren 

weitere Nachfrage vom 10. März 2015 gab Dr. C.___ am 24. März 2015 Auskunft über 

den effektiven Behandlungsbeginn (Erstvorstellung) bei ihm (Suva-act. 11, 13). In 

Bezug auf Dr. B.___ vermochte er keine Auskunft zu geben (Suva-act. 13), worauf die 

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Suva mit Schreiben vom 24. März 2015 den Praxisnachfolger von Dr. B.___, Dr. med. 

E.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin FMH, um Zustellung sämtlicher Unterlagen 

seit 2009 und die Bekanntgabe des Behandlungsbeginns bei Dr. B.___ ersuchte (Suva-

act. 14). Am 27. März 2015 reichte Dr. D.___ das Arztzeugnis UVG ein (Suva-act. 15). 

Mit Schreiben vom 30. März 2015 nahm Dr. E.___ zur Anfrage der Suva vom 24. März 

2015 Stellung (Suva-act. 16).

A.b  Mit Schreiben vom 13. April 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass 

aufgrund der diversen medizinischen Unterlagen davon ausgegangen werden müsse, 

dass sich weder ein Unfallereignis im Sinne des Gesetzes zugetragen habe noch die 

Voraussetzungen zur Übernahme des Schadenfalls als unfallähnliche 

Körperschädigung erfüllt seien, weshalb keine Leistungen aus der Unfallversicherung 

erbracht werden könnten (Suva-act. 17). Am 14. August 2015 ersuchte der Versicherte 

die Suva telefonisch um eine nochmalige Prüfung seines Falles. Indem er den Unfall 

beim Geschlechtsverkehr gehabt habe, würden eindeutig Unfallfolgen vorliegen. Er sei 

bei Dr. C.___ in Behandlung und sei ausserdem im Kantonsspital St. Gallen 

(nachfolgend: KSSG) gewesen (Suva-act. 21). Am 20. August 2015 reichte der 

Versicherte weitere Arztberichte ein (Suva-act. 22).

A.c  Am 8. Oktober 2015 unterbreitete die Suva den Schadenfall ihrer Kreisärztin med. 

pract. F.___, Fachärztin Chirurgie FMH, welche gleichentags ihre Beurteilung vornahm 

(Suva-act. 25).

A.d  Nachdem die Suva dem Versicherten anlässlich eines Telefongesprächs vom 9. 

Oktober 2015 mitgeteilt hatte, dass nach wie vor keine Leistungen erbracht werden 

könnten, weil die Beschwerden am Glied nicht auf das Ereignis vom August 2009 

zurückzuführen seien, ersuchte der Versicherte um Erlass einer anfechtbaren 

Verfügung (Suva-act. 26).

A.e  Mit Verfügung vom 12. Oktober 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass 

sie keine Versicherungsleistungen erbringen könne, da aufgrund der medizinischen 

Unterlagen kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem 

Ereignis vom August 2009 und den gemeldeten Beschwerden am Glied bestehe (Suva-

act. 27).

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B.   

Die am 5. November 2015 vom Versicherten gegen diese Verfügung eingereichte 

Einsprache (Suva-act. 30) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 8. März 2016 ab 

(Suva-act. 33).

C.  

C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 8. März 2016 reicht der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) am 7. April 2016 eine Eingabe ein (act. G 1).

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 9. Mai 2016 beantragte die Suva (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter 

Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheids (act. G 3).

C.c Der Beschwerdeführer verzichtete auf die Einreichung einer Replik (act. G 4 f.).

C.d Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften und die Ausführungen in 

den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.   

1.1  Die Beschwerdegegnerin macht in formeller Hinsicht geltend, aus der Eingabe des 

Beschwerdeführers vom 7. April 2016 (act. G 1) ergebe sich gegenüber dem 

Einspracheentscheid vom 8. März 2016 kein klarer Beschwerdewille, weshalb das 

Gericht von Amtes wegen zu prüfen habe, ob die Eingabe als Beschwerde materiell zu 

beurteilen sei bzw. auf die Eingabe überhaupt eingetreten werden könne (act. G 3).

1.2  Gemäss Art. 61 lit. b des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) muss die Beschwerde eine gedrängte 

Darstellung des Sachverhalts, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung 

enthalten. Die formellen Anforderungen an eine Beschwerde sind grundsätzlich gering 

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(UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 61 N 75) und 

können in Bezug auf die Eingabe des Beschwerdeführers vom 7. April 2016 als erfüllt 

betrachtet werden. In der Eingabe wird ausdrücklich auf den Einspracheentscheid vom 

8. März 2016 (Angabe der Referenz-Nr. E 3354/2015) verwiesen und ein 

entsprechender Sachverhalt dargestellt. In Bezug auf das Rechtsbegehren wird 

vorausgesetzt, dass der Wille der Beschwerde führenden Partei erkennbar wird, die sie 

betreffende Rechtslage zu ändern. Das Rechtsbegehren muss nicht ausdrücklich 

formuliert sein, sondern kann auch der Begründung entnommen werden (KIESER, 

a.a.O., Art. 61 N 78). Aus der vorliegenden Eingabe ist herauszulesen, dass der 

Beschwerdeführer bis heute die Kosten selbst übernommen habe und Auskunft 

darüber wünsche, wer für die entstandenen Kosten leistungspflichtig sei. Zudem ergibt 

sich aus der Eingabe, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf seine Schmerzen bzw. 

die von Dr. D.___ und den Ärzten des KSSG angeführten Diagnosen einer narbigen 

Veränderung im Bereich der Corpora cavernosa und Dysästhesien in der Glans penis 

von Unfallfolgen ausgeht. Es steht ausser Frage, dass der Beschwerdeführer die 

Übernahme von Heilbehandlungskosten durch die Beschwerdegegnerin wünscht. Der 

Beschwerdeführer bekundet damit in seiner Eingabe vom 7. April 2016 einen klaren 

Anfechtungswillen, d.h. in der Eingabe kann eindeutig eine Beschwerde gegen den 

Einspracheentscheid vom 8. März 2016 erblickt werden, auf welche einzu¬treten ist. 

Dies zumal er ausdrücklich von "meine Beschwerde" spricht.

2.   

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden, 

nachdem ein Ereignis von 2009 streitig ist, die bis 31. Dezember 2016 gültigen 

Bestimmungen Anwendung.

3.   

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3.1  Nach Art. 6 Abs. 1 UVG werden die Versicherungsleistungen, soweit das Gesetz 

nichts anderes bestimmt, bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und 

Berufskrankheiten gewährt. Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte, schädigende 

Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die 

eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur 

Folge hat (Art. 4 ATSG). Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt mithin weiter 

voraus, dass die geltend gemachten Beschwerden zum Unfallereignis in einem 

natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang stehen (vgl. Art. 6 UVG; BGE 129 V 

181 E. 3.1 f.; ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE HOLZER, Rechtsprechung 

des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 53 ff.).

3.2  Für die Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher 

Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf 

Angaben ärztlicher Experten oder Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht 

nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181 

E. 3.1, 123 III 110, 112 V 3; PVG 1984 Nr. 82, 174). Bei physischen Unfallfolgen spielt 

indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine 

Rolle (BGE 118 V 291 f. E. 3a, 117 V 365 mit Hinweisen; SVR 2000 Nr. 14 S. 45). Die 

Prüfung der Rechtsfrage, ob eine versicherte Person mit Blick auf Art. 10 Abs. 1 UVG 

Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen hat und ob die Akten 

eine genügende Beweislage dafür bilden, stellt sich erst bzw. überhaupt nur bei 

Bejahung kausaler Unfallfolgen.

3.3  Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in 

der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

des Experten oder der Expertin begründet sind. Insofern sind auch Berichte und 

Gutachten, welche die Versicherungen im Administrativverfahren von ihren eigenen und 

beratenden Ärzten und Ärztinnen einholen, beweistauglich, solange ihre Richtigkeit 

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nicht durch konkrete Indizien erschüttert wird (BGE 125 V 353 E. 3bb/cc; RKUV 2000 

Nr. U 377 S. 186 E. 4a).

3.4  Der im Sozialversicherungsprozess herrschende Untersuchungsgrundsatz (BGE 

125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 I 183 f. E. 3.2) 

schliesst die Beweislast im Sinn der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als 

im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus 

dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Da es dem 

Leistungsansprecher obliegt, das Vorliegen eines (leistungsbegründenden) natürlichen 

Kausalzusammenhangs zwischen dem gemeldeten Beschwerdebild und dem Unfall 

nachzuweisen, liegt die entsprechende Beweislast bei ihm. Diese Beweisregel greift 

jedoch erst Platz, wenn im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes kein 

wahrscheinlicher (die blosse Möglichkeit genügt nicht; BGE 117 V 360 E. 4a mit 

Hinweisen; THOMAS LOCHER/THOMAS GÄCHTER, Grundriss des 

Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. Bern 2014, § 70 N. 58 f.) Sachverhalt ermittelt 

werden kann (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b, 1999 Nr. U 86 S. 50; RUMO-JUNGO/

HOLZER, a.a.O., S. 29).

4.   

Der Beschwerdeführer beschrieb am 20. Februar 2015 gegenüber der 

Beschwerdegegnerin, seine Partnerin habe im August 2009 bei wildem 

Geschlechtskehr auf ihm gesessen und sei dann aus-/abgerutscht. Dabei habe sich 

sein Penis verdreht, was eine Schwellung und einen Bluterguss zur Folge gehabt habe 

(Suva-act. 3). Das Unfallbegriffsmerkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors 

gemäss Art. 4 ATSG könnte allenfalls ausgehend von dieser Sachverhaltsschilderung 

als erfüllt betrachtet werden. Wie es sich damit genau verhält, kann jedoch - wie die 

nachfolgenden Erwägungen zur Kausalität zeigen (vgl. dazu nachfolgende Erwägung 5) 

- offen bleiben.

5.   

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5.1  Laut medizinischen Akten leidet der Beschwerdeführer unter einer sexuellen 

Funktionsstörung, d.h. unter einer Erektionsstörung beim Geschlechtsverkehr, sowie 

unter Dysästhesien im Bereich der Glans penis bzw. an der Corona glandis und dies 

laut eigenen Angaben seit besagtem Ereignis im August 2009 (Suva-act. 10, 22). Die 

Frage, ob diese Beschwerden mit dem gemeldeten Unfall vom August 2009 natürlich 

kausal zusammenhängen, wird von der Beschwerdegegnerin insbesondere gestützt auf 

die Beurteilung ihrer Kreisärztin med. pract. F.___ vom 8. Oktober 2015 (Suva-act. 25) 

verneint.

5.2  Med. pract. F.___ weist zunächst auf den aussergewöhnlichen Umstand hin, dass 

sechs Jahre nach einem fraglichen bagatellären Ereignis beim Geschlechtsverkehr nun 

vom Beschwerdeführer Unfallfolgen beklagt würden und ein Schaden gemeldet 

worden sei. Wenn der Beschwerdeführer um das Ereignis beim Geschlechtsverkehr 

wusste, danach Beschwerden im Genitalbereich hatte, in den folgenden Jahren immer 

wieder wegen Erektionsproblemen und Dysästhesien in ärztlicher Behandlung war und 

nun Unfallrestfolgen geltend macht, ist nicht nachvollziehbar, weshalb er nicht bereits 

früher einen Zusammenhang zum Ereignis vom August 2009 herstellte und eine 

Unfallmeldung einreichte. Natürlich stellt die Latenzzeit bis zur Unfallmeldung keine 

medizinische Aussage dar, doch ist das subjektive Empfinden, ob eine Unfallverletzung 

vorliegt und damit im Regelfall eine Unfallmeldung gemacht wird, durchaus ein 

Beurteilungskriterium bezüglich der Kausalität gesundheitlicher Störungen. Insofern ist 

zu sagen, dass der dargelegte zeitliche Ablauf im vorliegenden Fall zumindest als 

Hinweis gegen das Vorliegen bedeutsamer Unfallfolgen zu werten ist. Im Übrigen ist an 

dieser Stelle anzufügen, dass ein Unfall (beispielsweise ein Sturz, Stolpern oder 

Anschlagen) nicht zwingend zu einer Verletzung führen muss, weil man im Sinn einer 

einfachen Lebensweisheit auch Glück im Unglück haben kann. Insofern ist letztlich 

entscheidend, welche Verletzungen die verunfallte Person im konkreten Fall tatsächlich 

erlitten hat bzw. welche Unfallrestfolgen sie davon trägt. Demgemäss ist auch das 

Unfalltatbestandsmerkmal einer schädigenden Einwirkung auf den menschlichen 

Körper gemäss Art. 4 ATSG im Sinne der für die Leistungspflicht des Unfallversicherers 

entscheidenden Frage nach dem Vorliegen kausaler Unfallverletzungen zu verstehen 

(vgl. dazu RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 53 ff.).

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5.3  Für die Annahme unfallkausaler Restfolgen wird im Regelfall eine strukturelle 

Läsion bzw. eine schlecht verheilte strukturelle Läsion als objektivierbares Korrelat 

verlangt. Med. pract. F.___ kommt aufgrund der vorliegenden Aktenlage zum 

überzeugenden Schluss, im konkreten Fall lägen keine strukturellen Läsionen 

(insbesondere auch keine unfallbedingten Läsionen) vor (Suva-act. 25).

5.3.1      Laut Bericht von Dr. B.___ vom 13. Dezember 2010 (Suva-act. 10-9) litt der 

Beschwerdeführer im August 2009 unter einem kleinen Riss am Frenulum. Zufolge des 

Berichts von Dr. E.___ vom 30. März 2015 lässt sich entsprechendes der Patientenakte 

des Beschwerdeführers entnehmen (Suva-act. 16-2). Ein echtzeitlicher Arztbericht von 

Dr. B.___ mit Angabe eines Sprechstundentermins, eines Befundes, einer Diagnose, 

deren Einstufung als Unfallverletzung oder Krankheit sowie eines Therapievorschlags, 

anhand dessen der genaue Inhalt und die Bedeutung der vorgenannten Situation 

beurteilt werden könnte, liegt indessen nicht bei den Akten. Hingegen ist ein Bericht 

von Dr. med. G.___, Facharzt für Urologie FMH, vom 19. Januar 2010 aktenkundig, der 

den Beschwerdeführer klinisch untersucht hatte und keinen Anhalt für ein wirkliches 

urologisches Leiden diagnostizierte. Dr. G.___ hielt explizit fest, dass er auch keinen 

Zustand nach Frenulumriss gesehen habe (Suva-act. 10-10). Am 9. September 2010 

wurde der Beschwerdeführer sodann in der Klinik für Urologie untersucht, wobei 

gemäss Bericht vom 13. September 2010 der Befund eines verkürzten Frenulum 

erhoben wurde, was zumindest keine Unfallverletzung darstellt (Suva-act. 10-5).

5.3.2      Am 27. August 2013 konsultierte der Beschwerdeführer den Urologen Dr. 

D.___, der in der klinischen Untersuchung eine druckschmerzhafte Verhärtung am 

Schwellkörper mittig im Bereich des Sulcus coronarius feststellte. Die Sonographie 

zeigte zwischen den Corpora cavernosa und dem corpus spongiosum eine 3x9x4mm 

hyperechoische Läsion, welche Dr. D.___ am ehesten für eine Narbe nach einer 

Penisverletzung im Rahmen des Geschlechtsverkehrs hielt. Dr. D.___ diagnostizierte 

sodann eine narbige Veränderung im Bereich der Corpora cavernosa sowie 

Dysästhesien an der Glans penis (Suva-act. 22-2 f.). Seine Formulierung "am ehesten" 

ist vage und vermag damit höchstens auf eine mögliche Penisverletzung beim 

Geschlechtsverkehr hinzudeuten. Gleiches gilt in Bezug auf die anlässlich der 

Untersuchung der Ärzte der Klinik für Urologie des KSSG vom 16. Januar 2014 

gestellte Diagnose einer (nur) minimal narbigen Veränderung im Bereich der Corpora 

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cavernosa dorsal, welche auf dem "allenfalls" klinisch bzw. palpatorisch erhobenen 

Befund einer minimalen Verhärtungszone basiert. Inspektorisch ergaben sich im 

Übrigen normale Befunde (Suva-act. 22-4 f.). Aus dem Gesagten ist abzuleiten, dass 

die Verhärtungszone, wenn sie denn überhaupt als objektiviert zu betrachten ist, keine 

überwiegend wahrscheinliche Unfallverletzung beschreibt. Wesentlich ist schliesslich, 

dass eine MRI-Untersuchung des Penis/Beckenbodens in der Radiologie H.___, 

Diagnosezentrum I.___ vom 26. Januar 2015 ein normales Kernspintomogramm des 

Penis mit symmetrisch normaler Darstellung der Corpora cavernosa ohne 

kernspintomographisch fassbare posttraumatische Veränderungen zeigte (Suva-act. 9).

5.3.3      Der Feststellung von med. pract. F.___ kann auch insofern gefolgt werden, als 

sich aus den weiteren medizinischen Akten keine Anhaltspunkte für durch das Ereignis 

vom August 2009 hervorgerufene Erektionsstörungen und Dysästhesien an der Glans 

penis entnehmen lassen; zumindest keine, die einen solchen Sachverhalt mit dem im 

Sozialversicherungsrecht geforderten Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit belegen würden. So werden darin keine objektivierbaren 

organischen Substrate beschrieben, welche das Beschwerdebild des 

Beschwerdeführers begründen könnten oder gar eine Unfallverletzung darzustellen 

vermöchten (vgl. dazu nachfolgende Erwägungen 5.3.4 - 5.3.6).

5.3.4      Laut Bericht von Dr. E.___ vom 30. März 2015 litt der Beschwerdeführer am 

23. Oktober 2009 und 7. Januar 2010 jeweils an einer Balanitis (Suva-act. 16-2). 

Weitere Informationen dazu sind jedoch nicht aktenkundig. Die Aussage von Dr. E.___ 

ist damit weder allgemein noch hinsichtlich der Frage des Vorliegens von Unfallfolgen 

überprüfbar. Im Übrigen ist zu sagen, dass die Annahme einer Unfallverletzung bei 

einer Balanitis - einer Entzündung an der Eichel - im Regelfall nicht in Betracht kommt. 

Laut medizinischer Literatur ist die Balanitis krankhafter Natur (vgl. ROCHE LEXIKON, 

Medizin, 5. Aufl. München 2003, S. 178 f., vgl. auch S. 534; PSCHYREMBEL, 

Klinisches Wörterbuch, 266. Aufl. Berlin 2014, S. 227 f., vgl. auch S. 600; DAS MSD 

MANUAL, 6. Deutsche Aufl. München 2000, S. 1619).

5.3.5      Gemäss Bericht der Klinik für Urologie des KSSG vom 13. September 2010 

stellten deren Ärzte beim Beschwerdeführer anlässlich der Untersuchung vom 9. 

September 2010 eine leicht bläuliche Verfärbung im dorsalen Bereich der Kranzfurche 

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fest, welche jedoch indolent war, worauf die Diagnose eines Verdachts auf Status nach 

altem Kranzfurchenhämatom dorsal bei unklarem Trauma Januar 2010 beim 

Geschlechtsverkehr gestellt wurde (Suva-act. 10-5). Abgesehen davon, dass das 

Hämatom ebenfalls nur verdachtsmässig und damit im Sinne eines möglichen 

Sachverhalts (vgl. dazu Erwägung 3.4; vgl. auch Erwägung 5.3.2) mit dem Ereignis 

beim Geschlechtsverkehr in Zusammenhang gebracht wurde, wurde bei der folgenden 

Untersuchung vom 25. November 2010 ein vollkommen blander lokaler Normalbefund 

des Penis ohne Rötung, ohne Verfärbung und ohne Hinweise auf eine Hautläsion 

erhoben (Suva-act. 10-7). Aus der bläulichen Verfärbung im dorsalen Bereich der 

Krankfurche lässt sich damit ebenfalls keine Unfallverletzung herleiten.

5.3.6      Im Untersuchungsbericht vom 22. Januar 2014 zu einer Untersuchung vom 

16. Januar 2014 sprachen die Ärzte der Klinik für Urologie des KSSG schliesslich von 

chronischen Dysästhesien an der Glans penis sowie am dorsalen Penisschaft, 

aufgetreten nach geschlechtsverkehrverursachtem Penistrauma vor 4 Jahren bzw. von 

einem chronischen, vermutlich neurogen etablierten Schmerzsyndrom (Suva-act. 22-4 

f.). Der Begriff "chronisch" steht dem Begriff "traumatisch" entgegen. Während letzterer 

einen akut aufgetretenen Zustand beschreibt, bedeutet chronisch "langsam sich 

entwickelnd, langsam verlaufend" (PSCHYREMBEL, a.a.O., S. 390; ROCHE LEXIKON, 

a.a.O., S. 334). Mit der Erwähnung des Penistraumas wird sodann einzig eine zeitliche 

Einordnung - die Dysästhesien bzw. das Schmerzsyndrom traten zeitlich betrachtet 

nach einem Trauma auf - vorgenommen. Dass vor einem Unfallereignis keine 

entsprechenden Beschwerden beklagt worden sind, bildet für sich allein nach 

konstanter bundesgerichtlicher Recht¬sprechung keinen Beweis für eine 

Unfallkausalität. Der zeitliche Aspekt besitzt keine wissenschaftlich genügende 

Erklärungskraft. Andernfalls würde man sich mit dem blossen Anschein des Beweises 

bzw. mit der blossen Möglichkeit begnügen und davon ausgehen, dass eine 

gesundheitliche Schädigung schon dann durch den Unfall verursacht sei, wenn sie 

nach diesem auftrat (KIESER, a.a.O., Art. 4 N 69; ALFRED MAURER, Schweizerisches 

Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 460 N 1205 [Beweisführung nach der 

Formel "post hoc ergo propter hoc"]; SVR 2009 UV Nr. 13 [8C_590/2007], S. 52 E. 

7.2.4 mit weiteren Hinweisen; BGE 119 V 340 E. 2b/bb). Bei einem Syndrom handelt es 

sich sodann laut ROCHE LEXIKON (a.a.O., S. 1791) um ein sich stets mit etwa den 

gleichen Krankheitszeichen, d.h. einer Symptomatik mit weitgehend identischem 

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"Symptommuster" manifestierendes Krankheitsbild mit unbekannter, vieldeutiger, 

durch vielfältige Ursachen bedingter oder nur teilweiser bekannter Ätiogenese. Im 

konkreten Fall wird das Syndrom nicht als Unfallfolge, sondern als neurogen etabliert 

und damit offensichtlich krankheitsbedingt gewertet.

5.3.7      Massgebliche Hinweise in den Akten stützen schliesslich die Feststellung von 

med. pract. F.___, es würden sich zunehmend vor allem nichtorganische Gründe für 

das Beschwerdebild des Beschwerdeführers als verantwortlich darstellen. Auch wenn 

in Anbetracht des von ihm gemeldeten Unfalls vom August 2009 und den grundsätzlich 

körperlichen Beschwerden vornehmlich die Frage nach dem Vorliegen unfallkausaler 

somatischer Ursachen gestellt wird, können psychische Unfallfolgen nur in 

Ausnahmefällen (vgl. dazu psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall [BGE 115 

V 133]) nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Von einem Ausnahmefall ist 

vorliegend nicht auszugehen, weshalb sich eine psychische Komponente als 

zusätzlicher Hinweis für das Nichtvorliegen somatischer Unfallfolgen in die 

vorstehenden Erwägungen einfügt. Laut Bericht von Dr. J.___ vom 9. März 2011 (Suva-

act. 10-2 ff.) steht beim Beschwerdeführer die seit ca. 1 1/2 Jahren vorliegende 

sexuelle Funktionsstörung mit Schmerzen beim Samenerguss im Bereich der Glans 

penis sowie die Erektionsstörungen in Diskrepanz zu den vergleichsweise nur geringen 

objektivierbaren urologischen Befunden. Es überwiege die psychosomatische 

Komponente mit Ausbildung einer auf sexuelle Betätigungen begrenzten 

Angstsymptomatik und einem daraus resultierenden Vermeidungsverhalten, welches 

Begegnungen oder Kontakte mit dem anderen Geschlecht verhindere. Dr. J.___ stellte 

die Diagnosen Anpassungsstörungen, Angst und depressive Reaktion gemischt 

(F43.22) sowie nicht näher bezeichnete Angststörung (F41.9).

5.4  Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass med. pract. F.___ in ihrer 

Beurteilung vom 8. Oktober 2015 (Suva-act. 25) die wesentlichen Umstände für die 

Beurteilung der Unfallkausalität der vom Beschwerdeführer gemeldeten Beschwerden - 

zeitlicher Ablauf, objektivierbare strukturelle Unfallverletzungen bzw. aktenkundige 

Diagnosen und Befunde, Hinweise auf eine unfallfremde psychische Komponente - 

anführt und daraus den überzeugenden Schluss zieht, dass die vom Beschwerdeführer 

geklagten Dysästhesien an der Glans penis sowie seine Erektionsstörungen nicht in 

einem überwiegend wahrscheinlich kausalen Zusammenhang zum Ereignis vom 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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August 2009 stehen. Der Umstand, dass med. pract. F.___ ihre Beurteilung 

ausschliesslich aufgrund der Akten abgegeben und den Beschwerdeführer nicht selbst 

untersucht hat, steht dem Beweiswert ihrer Beurteilung nicht entgegen (vgl. dazu RKUV 

1993 Nr. U 167 S. 95, 1988 Nr. U 56 S. 371 E. 5b; Urteile des Bundesgerichts vom 1. 

Februar 2010, 8C_792/2009, E. 5, und 26. Januar 2010, 8C_833/2009, E. 5.1). Der 

Beschwerdeführer wurde umfassend (radiologisch sowie fachärztlich) abgeklärt, womit 

med. pract. F.___ genügend Unterlagen von persönlichen Untersuchungen zur 

Verfügung standen, welche es ihr ermöglichten, sich ein vollständiges Bild zu 

verschaffen. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang insbesondere auch, dass die 

vorliegenden medizinischen Akten ein übereinstimmendes Bild abgeben und keine ihrer 

Beurteilung widersprechende Hinweise enthalten. Auf die Beurteilung von med. pract. 

F.___ kann damit ohne weiteres abgestellt werden. Mit ihrer überzeugenden 

Beurteilung steht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, 

dass zwischen den am 19. Februar 2015 gemeldeten Beschwerden und dem Ereignis 

vom August 2009 kein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Weitere Abklärungen 

vermöchten an diesem Ergebnis nichts zu ändern, weshalb darauf zu verzichten ist (vgl. 

BGE 135 V 469 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Damit hat der Beschwerdeführer die Folgen 

der Beweislosigkeit zu tragen, und die Beschwerdegegnerin hat ihre Leistungspflicht 

aus der obligatorischen Unfallversicherung zu Recht verneint. Von einer Prüfung der 

Rechtsfrage, ob eine versicherte Person mit Blick auf Art. 10 Abs. 1 UVG Anspruch auf 

die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen hat, kann damit abgesehen werden. 

Der Vollständigkeit halber ist dennoch festzuhalten, dass eine trotz des Unfalls 

un¬eingeschränkte Arbeitsfähigkeit allein nicht gegen einen Anspruch auf 

Heilbehandlung sprechen würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 10. Juli 2014, 

8C_354/2014, E. 3.2).

6.   

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 8. März 2016 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

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1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 06.11.2017
	Art. 61 lit. b ATSG: Bejahung der Erfüllung der formellen Anforderungen an eine Beschwerde.Art. 6 UVG: Verneinung der Unfallkausalität bezüglich der gemeldeten Beschwerden (Dysästhesien, Erektionsstörungen) (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. November 2017, UV 2016/24).

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