# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9b58686a-5da4-57fe-8dfa-d091f1273f7e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-08-30
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 30.08.2011 ZK1 2011 5
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2011-5_2011-08-30.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

\n       	1

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\n   Urteil vom 30. August 2011
\n   ZK1 2011 5
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtspräsident Dr. Martin Ziegler,
Kantonsrichter Erich Gmür, Pius Betschart,
Walter Christen und Dr. Hansruedi Hiestand,
Gerichtsschreiber lic.iur. Mathis Bösch.

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\n      	In Sachen

\n      	A.________ AG,
Klägerin und Appellantin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

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gegen
 

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\n      	C.________ AG,
Beklagte und Appellatin,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

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\n      	betreffend

\n      	Forderung aus Kaufvertrag, CISG

\n     \n    \n   \n   (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts March vom 21. Dezember 2010, BZ 08 18);-
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\n   hat die 1. Zivilkammer,
\n    nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n   1. Anlässlich der Verhandlung vom 15. März 2007 vor dem Landgericht Frankfurt verpflichtete sich die A.________ AG in einem Vergleich mit E.________, der Verletzungen seines Geschmacksmusterrechts M9500691.5 (KB 7) eingeklagt hatte, in ihrem Besitz und/oder Eigentum befindlichen Warensicherungsetiketten auf ihre Kosten zu vernichten (KB 24). 229'000 solcher Etiketten wurden der A.________ AG bzw. deren deutschen Vertriebsgesellschaft von der C.________ AG ab 2002 bis anfangs 2005 und danach weitere 202’000 von der F.________ AG geliefert. Die A.________ AG entsorgte aufgrund des Vergleichs 317'295 Sicherungsetiketten. Sie fordert von der C.________ AG die Bezahlung ihres Anteils an den Kosten, welche ihr durch das deutsche Gerichtsverfahren sowie die Vernichtung und Neuanschaffung der Etiketten entstanden sein sollen und hat beim Bezirksgericht March Fr. 210'464.00 zuzüglich 7.6% MWST auf Fr. 164'735.55 nebst 5% Zins seit dem 17. Oktober 2007 eingeklagt. Mit Urteil vom 21. Dezember 2010 hat dieses die Klage abgewiesen, die Verfahrenskosten von Fr. 8'523.00 der Klägerin überbunden und diese verpflichtet, die Beklagte mit Fr. 10'000.00 zu entschädigen. Mit rechtzeitiger Berufung vom 1. Februar 2011 beantragt die Klägerin dem Kantonsgericht, das angefochtene Urteil aufzuheben und das Verfahren an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventualiter die Beklagte zu verpflichten, ihr Fr. 118'663.00 nebst Zins zu 5% seit dem 17. Oktober 2007 zu bezahlen. Die Beklagte verlangt mit auf die Frage der Rückweisung beschränkte (vgl. KG-act. 3) Berufungsantwort vom 4. März 2011, die Berufung abzuweisen und das angefochtene Urteil zu bestätigen. Es wurde kein zweiter Schriftenwechsel durchgeführt.
\n   2. Unter Hinweis auf die einschlägige Lehre und Rechtsprechung hat die Vorinstanz die Klage abgewiesen, weil die mit dem strikten Beweis belastete Klägerin die von ihr behauptete Vertragswidrigkeit, nämlich die Lieferung gefälschter Warensicherungsetiketten durch die Beklagte, nicht bewiesen habe (angef. Urteil E. 4.3). Die Klägerin rügt diese Rechtsanwendung mit ihrer Berufung als eindeutig fehlerhaft, denn die Vorinstanz habe festgestellt, es liege im Konkreten „ein Anwendungsfall von