# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 60f0fb18-4b61-5d32-9a8f-a776c81d4bcf
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.09.2023 III 2023 108
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-108_2023-09-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 108

Entscheid vom 28. September 2023 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 

gegen

1. Bezirksammann Gersau, Ausserdorfstrasse 7, 
Postfach 59, 6442 Gersau,
Vorinstanz,

2. C.________,
Beigeladene,

Gegenstand Vollstreckungsrecht (verlängerte vollständige Abbruchanordnung 
Autounterstand)

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Sachverhalt:

A. A.________ sind Eigentümer der Liegenschaft KTN D.________, Gersau. 
Am 15. November 2020 reichten sie ein Baugesuch ein für den Ausbau Pergola 
als Wintergarten und Montieren eines Autounterstandes (bereits ausgeführt) und 
zusätzlich Fassadenänderungen beim Grillhüttli und Windschutzmontage als 
Glasfront bei der Terrasse. Nachdem das Baugesuch öffentlich aufgelegt wurde, 
erhoben C.________, Eigentümer der Nachbarparzelle KTN E.________, am 7. 
Dezember 2020 Einsprache dagegen. Nach mehreren Schriftenwechseln und 
dem Ersuchen von A.________, das Bewilligungsverfahren für den gedeckten 
Autounterstand von den restlichen Bauvorhaben abzukoppeln, beschloss der 
Bezirksrat am 12. März 2021 (BRB 2021-035) eine Trennung des Baugesuchs; 
namentlich über den gedeckten Autounterstand solle in einem separaten Verfah-
ren entschieden werden, wobei sich der Bezirksrat in diesem Beschluss auch 
materiell zu diesem Teil äusserte. Eine von A.________ dagegen erhobene Be-
schwerde hiess der Regierungsrat gut, wobei er u.a. Dispositiv-Ziff. 3 des ange-
fochtenen Bezirksratsbeschlusses neu wie folgt anpasste:

Der gedeckte Autounterstand wird auf Antrag von A.________ von der Baubewilli-
gung ausgenommen und die Bewilligungsfähigkeit in einem separaten Beschluss 
beurteilt.

B. Mit Schreiben vom 19. Mai 2022 teilte der Bezirk Gersau A.________ seine 
Einschätzung mit, der bereits erstellte gedeckte Autounterstand sei nicht bewilli-
gungsfähig; hierzu gewährte er ihnen das rechtliche Gehör. Nachdem 
A.________ am 8. Juli 2022 am Baugesuch festhielten, beschloss der Bezirksrat 
Gersau am 19. August 2022 (BRB 2022-120):

1. In Gutheissung der von C.________ eingereichten Einsprache wird die 
nachträgliche Baubewilligung für den bereits erstellten gedeckten Autounter-
stand auf Grundstück KTN D.________, verweigert, ebenso eine nachträgliche 
Ausnahmebewilligung hierfür.

2. A.________ werden verpflichtet, den formell und materiell widerrechtlich erstell-
ten Autounterstand innert Frist bis spätestens 30. September 2022 ersatzlos 
abzubrechen und zurückzubauen.

Sollten A.________ der Abbruch- und Rückbauverpflichtung gemäss vorste-
hender Dispositivziffer 2 nicht vollständig oder nicht fristgerecht nachkommen, 
werden ihnen die folgenden Vollstreckungsmassnahmen angedroht: […]

3. Die Fertigstellung des Rückbaus ist dem Bauamt Gersau (…) zu melden. Die 
Kosten der Rückbaukontrolle werden mit diesem Beschluss in Rechnung ge-
stellt.

4.-7. Gebühren; Verzeigung; Rechtsmittel; Zustellung

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C. Die von A.________ am 16. September 2022 gegen den BRB 2022-120 
eingereichte Verwaltungsbeschwerde wies der Regierungsrat mit RRB Nr. 
29/2023 vom 17. Januar 2023 ab. Der Beschluss trat unangefochten in Rechts-
kraft.

D. Am 20. März 2023 erkundigte sich der Bezirk Gersau beim Sicherheitsde-
partement nach dem weiteren Vorgehen, nachdem die Frist zur Wiederherstel-
lung gemäss BRB 2022-120 (Ingress Bst. B) zwischenzeitlich abgelaufen sei und 
der Regierungsrat mit RRB Nr. 29/2023 keine neue Rückbaufrist angesetzt habe. 
Am 23. März 2023 informierte das Sicherheitsdepartement, nachdem der Regie-
rungsratsbeschluss in Rechtskraft erwachsen sei, obliege es dem Bezirksrat 
Gersau als kommunaler Baupolizeibehörde, A.________ eine neue Frist für den 
Abbruch/Rückbau anzusetzen. 

E. Mit Schreiben vom 27. März 2023 gelangte der Bezirk Gersau mit folgender 
Aufforderung an den Rechtsvertreter von A.________:

Soweit nun der in Frage stehende Autounterstand nach wie vor bestehen und da-
mit noch nicht abgebrochen sein sollte, setzen wir Ihrer Klientschaft hiermit für 
dessen ersatzlosen Abbruch und Rückbau eine neue und nicht weiter erstreckbare 
Frist bis spätestens 28. April 2023. Nach erfolgtem Abbruch und Rückbau erwarten 
wir die umgehende Baumeldung Ihrer Klientschaft an […], damit die erforderliche 
Schlusskontrolle durchgeführt werden kann.

Sollte wider Erwarten Ihre Klientschaft die hiermit gesetzte Abbruch-/Rückbaufrist 
bis spätestens 28. April 2023 ungenutzt verstreichen lassen, wird die Angelegen-
heit zur Festlegung einer neuen Frist in Form eines anfechtbaren und kostenpflich-
tigen Beschlusses dem Bezirksrat Gersau zur weiteren Behandlung unterbreitet.

F. Am 12. April 2023 liessen A.________ über ihren Rechtsvertreter beim Be-
zirk Gersau ein neues Baugesuch einreichen, bei welchem der bestehende, aber 
nicht bewilligte gedeckte Autounterstand mit Seitenfassaden versehen werden 
sollte.

Dieses neue Baubesuch nahm der Bezirk Gersau als Wiedererwägungsgesuch 
zum abgewiesenen Baugesuch entgegen, wobei er nicht darauf eintrat. Im Übri-
gen verwies er auf die am 27. März 2023 festgelegte, nicht erstreckbare Ab-
bruch-/Rückbaufrist bis 28. April 2023 (vgl. Ingress Bst. E), an welcher festgehal-
ten werde.

G. Am 28. April 2023 informierte der Rechtsvertreter von A.________, der Au-
tounterstand werde am 6. Mai 2023 abgebrochen; ein Unternehmer habe erst für 
diesen Termin gefunden werden können.

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H. Am 25. Mai 2023 schrieb der Bezirk Gersau dem Rechtsvertreter von 
A.________:

Unter Hinweis auf die dieser E-Mail angehängten gestrigen Fotoaufnahme ist fest-
zustellen, dass der Autounterstand aus unerfindlichen Gründen nicht restlos ent-
fernt wurde.

Wir fordern daher Ihre Klientschaft auf, innert nicht erstreckbarer 2-tägiger Frist, 
das heisst bis spätestens Samstag-Abend, 27. Mai 2023, die derzeit noch beste-
henden und damit noch nicht entfernten Bauteile des Autounterstandes ebenfalls 
ersatzlos abzubrechen.

Sollte Ihre Klientschaft dieser Verpflichtung nicht nachkommen, wird die Angele-
genheit ohne Vorankündigung dem Bezirksrat Gersau zur weiteren Behandlung in 
Form eines anfechtbaren und kostenpflichtigen Beschlusses (inklusive Vollstre-
ckungsandrohung im Unterlassungsfall, wie Ordnungsbusse, Ersatzvornahme, 
Verzeigung) übergeben.

I. Mit Verfügung vom 12. Juni 2023 (Versand 20.6.2023) stellte der Bezirks-
ammann Gersau fest, der Autounterstand sei inzwischen nur teilweise abgebro-
chen und zurückgebaut, wobei die genaue Motivation hierfür unerklärlich sei. Ein 
Teil bestehe nach wie vor. Für den noch nicht vollständig erfüllten ersatzlosen 
Abbruch werde daher eine neue und nicht weiter erstreckbare Rückbaufrist fest-
gelegt. Konkret verfügte der Bezirksammann in Anwendung von § 64 Abs. 1 Ge-
setz über die Organisation der Gemeinden und Bezirke (Gemeindeorganisati-
onsgesetz, GOG; SRSZ 152.100) vom 25. Oktober 2017: 

1. A.________, werden im Sinne der Erwägungen verpflichtet, den teilweise noch 
immer bestehenden und somit nicht in allen seinen Bestandteilen entfernten 
Autounterstand auf Grundstück KTN D.________ innert spätestens 5 Tagen 
seit Rechtskraft dieser Verfügung ersatzlos abzubrechen und zurückzubauen.

2. Sollten A.________ der vollständigen Abbruch- und Rückbauverpflichtung 
gemäss vorstehender Dispositivziffer 1 nicht oder nicht fristgerecht nachkom-
men, werden ihnen die folgende Vollstreckungsmassnahmen angedroht: [Ord-
nungsbusse; Ersatzvornahme; Verzeigung].

3. Die Fertigstellung des vollständigen Rückbaus ist dem Bauamt Gersau […] zu 
melden. Die Kosten der Rückbaukontrolle werden mit diesem Beschluss in 
Rechnung gestellt.

4. Kosten

5. Diese Verfügung wird dem Bezirksrat Gersau anlässlich seiner nächsten Sit-
zung zur Genehmigung vorgelegt.

6./7. Rechtsmittelbelehrung, Zustellung

J. Am 3. Juli 2023 lassen A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Die Verfügung des Bezirksammanns Gersau vom 12. Juni 2023 sei aufzuhe-
ben.

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2. Es sei festzustellen, dass der Autounterstand auf Grundstück D.________ 
vollständig abgebrochen ist und die belassene Stütze für die Abstützung einer 
Holzbeige belassen werden darf.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.

K. Mit Vernehmlassung vom 28. Juli 2023 beantragt der Bezirksrat Gersau:

1. Die Beschwerde sei abzuweisen.

2. Unter Kostenfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Vorliegend steht fest, dass die Beschwerdeführer auf KTN D.________ be-
reits vor geraumer Zeit einen gedeckten Autounterstand erstellt haben und im 
November 2020 um nachträgliche Baubewilligung ersuchten. Unbestritten ist so-
dann, dass der Bezirksrat Gersau die Baubewilligung verweigerte und die Be-
schwerdeführer zum Rückbau verpflichtete, was vom Regierungsrat auf Be-
schwerde hin bestätigt wurde. Die verweigerte Baubewilligung und die Rück-
baupflicht erwuchsen unangefochten in Rechtskraft. Es ist mithin auch seitens 
der Beschwerdeführer unbestritten, dass sie verpflichtet sind, den formell und 
materiell rechtswidrigen gedeckten Autounterstand vollständig zurückzubauen 
resp. den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen.

Vor Verwaltungsgericht tragen die Beschwerdeführer vor, zum einen werde die 
Zuständigkeit des Bezirksammanns, die angefochtene Verfügung zu erlassen, 
bestritten (nachfolgend E. 2), und zum andern hätten sie den Autounterstand in-
nert der mitgeteilten Frist beseitigt, der Rückbaupflicht seien sie mithin nachge-
kommen (nachfolgend E. 3).

2.1.1 Der Bezirksammann erliess die angefochtene Verfügung mit dem Vermerk, 
dies erfolge in Anwendung von § 64 Abs. 1 GOG. Weiter äusserte er sich nicht 
zu seiner Zuständigkeit.

2.1.2 Die Beschwerdeführer bestreiten die Zuständigkeit des Bezirksammanns 
zum Erlass der angefochtenen Verfügung. Diese sei am 12. Juni 2023 ergangen. 
Auf der Bezirkshomepage finde sich eine Mitteilung des Bezirksrates vom 14. 
Juni 2023, weshalb davon auszugehen sei, dass er dannzumal getagt habe. So-
mit wäre es ihm auch möglich gewesen, am 14. Juni 2023 über die Vollstreckung 
zu beraten und Beschluss zu fassen. Zudem setze die Verfügung durch den Be-
zirksammann eine hohe Dringlichkeit voraus, welche vorliegend auch nicht ge-
geben sei. Insgesamt müsse daher die Zuständigkeit des Bezirksammanns ver-

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neint werden, weshalb die angefochtene Verfügung allein schon deswegen auf-
zuheben sei.

2.1.3 Vernehmlassend führt der Bezirksrat aus, der Bezirksrat habe am 14. Juni 
2023 nicht getagt, sondern am 6. und 27. Juni 2023. Aus diesem Grunde habe 
der Bezirksammann zum Mittel der Präsidialverfügung greifen müssen, damit un-
ter Berücksichtigung der ganzen Vorgeschichte der zur Disposition stehende Au-
tounterstand in all seinen Bestandteilen nun endlich vollständig und restlos ab-
gebrochen werde und keine weiteren 'Spielchen' mehr betrieben würden. Für den 
Erlass verlange das GOG keine 'hohe Dringlichkeit'. Weiter hält der Bezirksrat 
fest, die Präsidialverfügung vom 12. Juni 2023 sei vom Bezirksrat am 27. Juni 
2023 genehmigt worden.

2.2.1 Der Bezirksrat ist das oberste leitende und vollziehende Organ des Bezirks 
(§ 42 Abs. 1 Satz 1 GOG). Ihm stehen alle Befugnisse zu, sofern sie nicht durch 
kantonales oder kommunales Recht einem anderen Gemeindeorgan vorbehalten 
sind und er sie nicht nach § 43 GOG übertragen hat (§ 42 Abs. 2 GOG). Der Be-
zirksammann leitet die Bezirksgeschäfte und erfüllt die ihm durch kantonales und 
kommunales Recht übertragenen Aufgaben (§ 62 GOG). Kann der Bezirksrat 
nicht rechtzeitig einberufen werden, ist der Bezirksammann zu vorsorglichen Ver-
fügungen und Anordnungen verpflichtet (§ 64 Abs. 1 Satz 1 GOG). Solche Ver-
fügungen hat er dem Bezirksrat in der nächsten Sitzung zur Genehmigung zu un-
terbreiten (§ 64 Abs. 2 GOG). 

2.2.2 Bauten und Anlagen dürfen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder 
geändert werden (Art. 22 Abs. 1 Bundesgesetz über die Raumplanung [Raum-
planungsgesetz, RPG; SR 700] vom 22.6.1979; § 75 Abs. 1 Satz 1 Planungs- 
und Baugesetz [PBG; SRSZ 400.100] vom 14.5.1987). Baubewilligungsbehörde 
ist der Gemeinderat (§ 76 Abs. 1 Satz 1 PBG), in Gersau der Bezirksrat (Art 48 
Abs. 1 Baureglement Gersau [BR] vom 14.7.2021). Die Baubewilligungsbehörde 
- und damit der Bezirksrat - ist auch zuständig, auf Kosten des Bauherrn die 
Abänderung oder Entfernung von widerrechtlichen Bauten und Anlagen zu verfü-
gen, sofern die Abweichung gegenüber den Bauvorschriften nicht bedeutungslos 
ist (§ 87 Abs. 2 PBG). Schliesslich gilt es noch darauf hinzuweisen, dass die 
Vollstreckung generell derjenigen Behörde obliegt, welche die Verfügung oder 
den Entscheid erstinstanzlich getroffen hat (§ 77 Abs. 1 Verwaltungsrechtspfle-
gegesetz [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974).

2.3 Es ist unbestritten, dass der Bezirksrat für die Verweigerung der Baubewil-
ligung für den gedeckten Autounterstand zuständig war und ebenso der Bezirks-
rat die Rückbaupflicht zu beschliessen hatte. Vorliegend angefochten ist jedoch 

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weder die verweigerte Baubewilligung noch die Rückbaupflicht (beides wurde 
rechtskräftig), sondern die Verfügung mit der Vollstreckungsandrohung des Be-
zirksammanns vom 12. Juni 2023 (vgl. Ingress Bst. I).

Nachdem die Rückbaupflicht durch den Bezirksrat verfügt wurde, wäre die Voll-
streckungsandrohung gemäss dem zitierten § 77 VRP ebenfalls durch den Be-
zirksrat zu verfügen. Mithin stellt sich die Frage, ob die Vollstreckungsandrohung 
des Bezirksammanns in formell korrekter Weise erging.

2.4 Gemäss dem zitierten § 64 GOG ist der Bezirksammann zu vorsorglichen 
Verfügungen und Anordnungen verpflichtet, wenn der Bezirksrat nicht rechtzeitig 
einberufen werden kann. Auf diese Grundlage stützte der Bezirksammann seine 
Verfügung ab, weshalb nachfolgend zu klären ist, ob die Voraussetzungen hierfür 
gegeben waren.

2.4.1 Der Erlass eines Präsidialbeschlusses ist gemäss § 64 GOG an folgende 
Voraussetzungen gebunden:
- Erfordernis einer vorsorglichen Verfügung und Anordnung, 
- rechtzeitige Einberufung des Bezirksrates ist nicht möglich, 
- Erfordernis der nachträglichen Genehmigung der Verfügung oder Anordnung in 

der nächsten Sitzung.

Der Begriff der vorsorglichen Verfügung und Anordnung ist im GOG nicht gere-
gelt. In Anlehnung an das Verfahrensrecht (§ 23 VRP) drängen sich vorsorgliche 
Verfügungen oder Anordnungen dort auf, wo die Wahrscheinlichkeit eines nicht 
leicht wiedergutzumachenden Nachteils für die zu wahrenden Interessen glaub-
haft gemacht wird und daher Massnahmen notwendig sind, um diese drohenden 
Nachteile abzuwenden. Vorsorgliche Verfügungen oder Anordnungen müssen 
dabei immer dringlich sein und zwar in dem Sinne, dass es sich als notwendig 
erweisen muss, die fraglichen Vorkehren - jetzt - zu treffen (vgl. Urteil BGer 
1C_344/2021 vom 14.1.2022 E. 2.6). Im Rahmen von § 64 GOG ergibt sich die-
se Forderung nach Dringlichkeit einerseits aus dem Begriff der vorsorglichen Ver-
fügung bzw. Anordnung (welcher die Dringlichkeit immanent ist) und anderseits 
aus der expliziten Voraussetzung, dass die rechtzeitige Einberufung des Bezirks-
rates nicht möglich sein darf. Was 'rechtzeitig' ist, ergibt sich dabei aus dem dro-
henden Nachteil und der zeitlichen Möglichkeit, diesen noch abwenden zu kön-
nen. Schliesslich muss die Präsidialverfügung durch die Gesamtbehörde 
nachträglich genehmigt werden.

Nachdem gemäss Gesetzeswortlaut die Gemeindepräsidenten bzw. Bezirksam-
männer nur zum Erlass von vorsorglichen Verfügungen und Anordnungen be-
rechtigt resp. verpflichtet sind, bedeutet dies, dass die Bestimmung restriktiv aus-

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zulegen ist und von diesem Notverfügungsrecht nur zurückhaltend Gebrauch 
gemacht werden darf (vgl. zum Ganzen auch VGE II 712/01 vom 31.1.2002; 
EGV-SZ 2003 B.16.2; je noch zu dem gleichlautenden § 53 altGOG).

2.4.2 Vorliegend steht sachverhaltsmässig fest, dass die Beschwerdeführer mit 
Bezirksratsbeschluss vom 19. August 2022 verpflichtet wurden, den gedeckten 
Autounterstand bis spätestens 30. September 2022 vollständig zurückzubauen 
(vgl. Ingress Bst. B). Dieser Beschluss trat erst mit Ablauf der Beschwerdefrist 
gegen den ihn bestätigenden Regierungsratsbeschluss vom 17. Januar 2023 in 
Kraft (vgl. Ingress Bst. C) und war damit erst ab diesem Zeitpunkt (ca. Ende Fe-
bruar, anfangs März 2023) vollstreckbar (vgl. § 76 VRP). Die den Beschwerde-
führern gesetzte Frist zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes war 
dannzumal längst abgelaufen, weshalb ihnen eine neue Frist angesetzt werden 
musste. Dies erfolgte mit informellem Schreiben vom 27. März 2023: Den Be-
schwerdeführern wurde eine neue und nicht weiter erstreckbare Frist bis spätes-
tens 28. April 2023 gesetzt. Für den Säumnisfall wurde ihnen der förmliche Er-
lass einer neuen Frist durch den Bezirksrat in Aussicht gestellt. Nachdem die Be-
schwerdeführer am 12. April 2023 ein neues Baugesuch einreichten, trat der Be-
zirk mit Schreiben vom 13. April 2023 darauf nicht ein und er bestätigte die Frist 
zur Wiederherstellung bis 28. April 2023. Erneut wurde für den Säumnisfall an-
gedroht, mit einer förmlichen Vollstreckungsandrohung eine neue Frist anzuset-
zen. Am 28. April 2023 informierten die Beschwerdeführer, der gedeckte Autoun-
terstand werde am 6. Mai 2023 abgebrochen. Am 25. Mai 2023 stellte der Bezirk 
Gersau in einem per E-Mail übermittelten Schreiben an die Beschwerdeführer 
fest, der Autounterstand sei aus unerfindlichen Gründen noch immer nicht restlos 
entfernt. Es wurde eine nicht erstreckbare 2-tägige Frist angesetzt (27.5.2023), 
um auch noch die nicht entfernten Bestandteile ersatzlos abzubrechen. Wieder-
um wurde für den Säumnisfall eine förmliche Vollstreckungsandrohung des Be-
zirksrates angedroht. Am 12. Juni 2023 erliess der Bezirksammann die ange-
fochtene Vollstreckungsandrohung, welche am 20. Juni 2023 versandt wurde. 
Am 27. Juni 2023 genehmigte der Bezirksrat die Präsidialverfügung; der Geneh-
migungsbeschluss wurde den Beschwerdeführern gemäss Verteiler nicht zuge-
stellt.

2.4.3 Bei dieser Sachlage waren die Voraussetzungen für den Erlass einer Prä-
sidialverfügung gemäss § 64 GOG nicht gegeben. Es ist denn auch auffallend, 
dass sich der Bezirksammann in der Verfügung selbst mit keinem Wort zu den 
Voraussetzungen äussert und nicht begründet, weshalb er die Vollstreckungsan-
drohung präsidialiter verfügt und verfügen kann.

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Gegenstand war die Wiederherstellungspflicht bzw. die Rückbaupflicht des ge-
deckten Autounterstandes resp. die Vollstreckungsandrohung. Der Autounter-
stand war zweifelsohne formell und materiell widerrechtlich und musste zurück-
gebaut werden. Aus den weiteren Unterlagen ergibt sich, dass der seit vielen 
Jahren (mindestens seit 2008) bestehende Unterstand wegen Unterschreitung 
des Strassenabstandes um bis zu einem Meter nicht bewilligungsfähig war (RRB 
Nr. 29/2023 vom 17.1.2023 E.2.3). Es ist nicht ersichtlich, welcher nicht wieder 
gut zu machende Nachteil gedroht hätte, hätte die Vollstreckungsandrohung 
nicht zeitnah erlassen werden können. Dass der Bezirk in Anbetracht der Nach-
lässigkeit der Beschwerdeführer und deren bisweilen eigenen Zusicherungen wi-
dersprechenden Verhaltens vorwärts machen wollte, dass die Geduld verloren 
ging, ist nachvollziehbar. Dieses Verlangen nach Abschluss der Wiederherstel-
lung des rechtmässigen Zustandes ist aber allein dem zeitlichen Ablauf geschul-
det und weder einem nicht leicht wieder gut zu machenden Nachteil noch einer 
anders gelagerten Dringlichkeit. Dies wird im Übrigen auch dadurch bestätigt, 
dass der Bezirk es für angemessen hielt, mehrfach informell nicht erstreckbare 
Fristen anzusetzen und förmliche Säumnisfolgen in Aussicht zu stellen. Auch die 
Tatsache, dass die Präsidialverfügung erst über zwei Wochen nach Fristablauf 
(vom 27.5.2023) am 12. Juni 2023 erging und dann nochmals erst eine Woche 
später versandt wurde, spricht sowohl gegen das Vorliegen nicht wieder gut zu 
machender Nachteile als auch gegen eine zeitliche Dringlichkeit. Auffallend ist 
ebenso, dass in der Präsidialverfügung einer Beschwerde die aufschiebende 
Wirkung nicht entzogen wurde, was ebenfalls gegen das Vorliegen nicht wieder 
gutzumachender Nachteile spricht. Der Bezirksrat hatte am 27. Juni 2023 getagt 
und die Präsidialverfügung genehmigt. Es ist nicht ersichtlich, welcher nicht wie-
der gut zu machende Nachteil eingetreten wäre, wäre die Vollstreckungsandro-
hung überhaupt erst am 27. Juni 2023 beschlossen worden (sofern dies - auf-
grund des Fristablaufs per 27.5.2023 - nicht schon am 6.6.2023 möglich gewe-
sen wäre). 

Nachdem § 64 GOG restriktiv als eigentliches Notverfügungsrecht auszulegen 
ist, kann die Erfüllung der Voraussetzungen vorliegend nicht bestätigt werden. 
Der Weg über eine Präsidialverfügung war keineswegs geboten. Mit Verfügung 
der Vollstreckungsandrohung mittels Präsidialverfügung hat der Bezirksammann 
seine Kompetenz überschritten und nicht mehr im Rahmen der ihm obliegenden 
Aufgaben bzw. der im Gesetz eingeräumten Kompetenzen gehandelt. Daran än-
dert die nachträgliche Genehmigung durch den Bezirksrat vorerst einmal nichts.

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2.5 Stellt sich als nächstes die Frage, was diese Feststellung der Verletzung 
von § 64 GOG, das Fehlen der Voraussetzungen für eine Präsidialverfügung, im 
Ergebnis bedeutet.

2.5.1 Eine Verfügung ist fehlerhaft, wenn sie inhaltlich rechtswidrig ist oder in 
Bezug auf ihr Zustandekommen, d.h. die Zuständigkeit und das Verfahren bei ih-
rer Entstehung, oder in Bezug auf ihre Form Rechtsnormen verletzt. Als Folgen 
einer fehlerhaften Verfügung kommen deren Nichtigkeit, Anfechtbarkeit oder Wi-
derrufbarkeit in Frage. Die Nichtigkeit einer Verfügung kann jederzeit geltend 
gemacht werden und ist von Amtes wegen zu berücksichtigen. Sie entfaltet zu 
keinem Zeitpunkt eine Wirkung. Die Nichtigkeit bildet allerdings die Ausnahme. In 
der Regel ist eine Verfügung nur anfechtbar (Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemei-
nes Verfahrensrecht, 8. Aufl. 2020, Rz 1084 ff.). 

Die Prüfung, ob eine Verfügung nichtig ist, erfolgt nach der sogenannten Evi-
denztheorie, wonach eine Verfügung nichtig ist, wenn der ihr anhaftende Mangel 
besonders schwer und offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und zu-
dem die Rechtssicherheit dadurch nicht ernsthaft gefährdet wird (Urteil BGer 
2C_149/2020 vom 23.7.2020 mit Hinweis auf BGE 138 II 501 E. 3.1; Häfe-
lin/Müller/Uhlmann, a.a.O., Rz 1096). Die Unzuständigkeit der verfügenden 
Behörde hat rechtsprechungsgemäss nur Nichtigkeit zur Folge, sofern der 
Behörde auf dem fraglichen Gebiet keinerlei Entscheidungsgewalt zukommt, mit 
anderen Worten, wenn sie über etwas befunden hat, das klar nicht in ihren Kom-
petenzbereich fällt; vorausgesetzt ist eine krasse Verletzung der Zuständigkeits-
regeln (Urteil BGer 1C_447/2016 vom 31.8.2017 E. 3.4). 

2.5.2 Vorliegend kann nicht von einer krassen Verletzung der Zuständigkeitsre-
geln gesprochen werden, der darüber hinaus im Sinne der Evidenztheorie leicht 
erkennbar gewesen wäre. Vielmehr schafft § 64 GOG die Grundlage für Präsidia-
lverfügungen, nämlich für vorsorgliche Verfügungen und Anordnungen. Dass nun 
vorliegend die Voraussetzungen hierfür nicht gegeben waren, war nicht geradezu 
offensichtlich. Damit aber liegt nicht eine nichtige Verfügung vor. Kommt hinzu, 
dass der Bezirksrat die präsidial verfügte Vollstreckungsandrohung am 27. Juni 
2023 genehmigt hat. Durch diese nachträgliche Genehmigung wurde der Mangel 
des Zustandekommens der Präsidialverfügung geheilt, was indes gleichzeitig 
auch bedeutet, dass die Vollstreckungsverfügung erst im Zeitpunkt der Geneh-
migung überhaupt wirksam geworden ist (vgl. VGE II 712/01 vom 31.1.2002 E. 
1h und 1i/aa).

3.1 Damit steht fest, dass mit dem Genehmigungsbeschluss des Bezirksrates 
vom 27. Juni 2023 eine rechtsgültige Vollstreckungsandrohung vorliegt. Der-

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gemäss haben die Beschwerdeführer innert spätestens 5 Tagen seit Rechtskraft 
der Verfügung den formell und materiell widerrechtlichen Autounterstand auf 
Grundstück KTN D.________ vollständig in all seinen Bestandteilen ersatzlos 
abzubrechen und zu entfernen (vgl. Ingress Bst. I). 

3.2 Die Beschwerdeführer beantragen, es sei festzustellen, dass der Autoun-
terstand vollständig abgebrochen sei und die belassene Stütze für die Abstüt-
zung einer Holzbeige belassen werden darf.

Der Feststellungsantrag ist aus nachfolgenden Gründen abzuweisen, soweit 
überhaupt darauf einzutreten ist.

3.3 Im ursprünglichen Beschluss mit der Verpflichtung zur Wiederherstellung 
des rechtmässigen Zustands vom 19. August 2022 wurden die Beschwerde-
führenden angehalten, den Rückbau bis 30. September 2022 vorzunehmen und 
die Fertigstellung des Rückbaus dem Bauamt Gersau zu melden; die Kosten der 
Rückbaukontrolle wurden bereits mit dem Beschluss in Rechnung gestellt (vgl. 
oben Ingress Bst. B; BRB 22-120 vom 19.8.2022, Dispositiv-Ziff. 1 und 3). 

Nachdem die Wiederherstellungsverfügung vom Regierungsrat bestätigt wurde 
und in Rechtskraft erwuchs, wurde den Beschwerdeführern mit dem Schreiben 
vom 27. März 2023 eine neue Frist zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zu-
stands bis spätestens 28. April 2023 angesetzt. Dies erneut mit der Aufforderung, 
nach erfolgtem Abbruch und Rückbau umgehend Baumeldung zu machen, damit 
die erforderliche Schlusskontrolle durchgeführt werden kann. Die Frist wurde am 
25. Mai 2023 bis 27. Mai 2023 erstreckt.

3.4 Gemäss den dem Gericht vorliegenden Akten haben die Beschwerdeführer 
dem Bezirk bis dato keine Vollzugsmeldung gemacht, so dass die in Aussicht 
gestellte Schlusskontrolle hätte durchgeführt werden können. Mithin liegt auch 
kein Ergebnis einer Schlusskontrolle vor, welche Gegenstand einer Überprüfung 
sein könnte.

Zum einen aber durfte der Bezirk berechtigterweise davon ausgehen, dass ohne 
Vollzugsmeldung der Beschwerdeführer, zu welcher sie rechtskräftig verpflichtet 
wurden, der rechtmässige Zustand noch nicht wiederhergestellt war. Denn ein 
solcher wäre mittels Schlusskontrolle festzustellen, welche erst nach erfolgter 
Meldung der Beschwerdeführer durchgeführt wird. 

Zum andern liegen in den Akten verschiedene Bilder der Situation. Darauf er-
sichtlich sind verschiedene Materialien des gedeckten Autounterstandes. Strittig 
ist dabei namentlich, ob das noch vorhandene (Haupt-)Gestell des Autounter-
standes Anzeichen eines noch nicht vollständig wiederhergestellten rechtmässi-

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gen Zustandes ist (so die Vorinstanz), oder ob das Gestell, welches sich neu auf 
Rollen befindet, dort nur noch (zwischen-)deponiert ist, bis es einem neuen Ver-
wendungszweck zugeführt wird (so die Beschwerdeführer). Neuer Verwen-
dungszweck soll gemäss Beschwerdeführer eine Holzbeige sein, was gemäss 
Vorinstanz aber auch wieder bewilligungspflichtig wäre (da hierüber im konkreten 
Einzelfall noch nicht befunden wurde, kann dies in vorliegendem Verfahren nicht 
Streitgegenstand bilden). 

Damit aber steht fest, dass eine eigentliche Schlusskontrolle gar noch nicht statt-
gefunden hat. Es kann dabei nicht Aufgabe des Verwaltungsgerichts als 
Rechtsmittelinstanz sein, über die Frage des vollständigen Rückbaus bzw. der 
vollständigen Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes erstinstanzlich zu 
befinden, nachdem einerseits die Beschwerdeführer den vollständigen Abbruch 
noch gar nicht gemeldet haben und anderseits noch keine Schlusskontrolle 
durchgeführt wurde. Entsprechend ist das Feststellungsbegehren abzuweisen, 
soweit überhaupt (mangels Anfechtungsgegenstand) darauf einzutreten ist.

4. Damit erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet und ist ab-
zuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Wohl fehlte dem Bezirksammann die Zu-
ständigkeit zum Erlass der Vollstreckungsandrohung. Diese wurde indes mit dem 
Genehmigungsbeschluss des Bezirksrates wirksam (vgl. oben E. 2). Demgemäss 
haben die Beschwerdeführer innert 5 Tagen seit Rechtskraft der Vollstreckungs-
androhung den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen bzw. Vollzugsmel-
dung beim Bezirk zu machen, so dass die Schlusskontrolle durchgeführt werden 
kann. Erst danach steht überhaupt fest, ob der Rückbau vollständig erfolgt ist 
oder nicht. 

5. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 1'000 festgelegt. Die Kosten sind der unterliegenden Partei auf-
zuerlegen; die obsiegende Partei kommt für die Kosten auf, die sie durch ein 
pflichtwidriges Verhalten im Verfahren verursacht hat (§ 72 Abs. 2 und 3 VRP).

Vorliegend unterliegen die Beschwerdeführer. Allerdings hat sich gezeigt, dass 
ihre Rüge der Fehlerhaftigkeit der Präsidialverfügung des Bezirksammanns be-
rechtigt war und nur aufgrund der Genehmigung durch den Bezirksrat geheilt 
wurde. Allerdings wurde diese Genehmigung den Beschwerdeführern nicht zu-
gestellt, weshalb sie bis Ablauf der Beschwerdefrist nichts von der Heilung wis-
sen konnten. Zu jenem Zeitpunkt war die Beschwerdeführung damit insoweit be-
gründet. Es rechtfertigt sich daher, die Verfahrenskosten je hälftig auf die Be-
schwerdeführer (unter solidarischer Haftung) und die Vorinstanz aufzuteilen. Die 

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sich am Verfahren nicht beteiligenden Beigeladenen haben keine Verfahrenskos-
ten zu tragen.

6. Die nämliche Feststellung ist auch im Rahmen der Parteientschädigung zu 
berücksichtigen, weshalb die anwaltschaftlich vertretenen Beschwerdeführer An-
spruch auf eine reduzierte Parteientschädigung zu Lasten der Vorinstanz haben. 
Sie ist in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; 
SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor 
Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, 
und unter Beachtung der in § 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in 
Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 500 (inkl. Baraus-
lagen und MwSt) festzusetzen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000 werden je zur Hälfte (je Fr.  500) den 
Beschwerdeführern (in solidarischer Haftung) und der Vorinstanz auferlegt. 

Die Vorinstanz hat ihr Betreffnis (Fr. 500) innert 30 Tagen seit Zustellung 
des Entscheids auf das Postkonto IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des 
Verwaltungsgerichts zu überweisen.

Die Beschwerdeführer haben am 12. Juli 2023 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 1'000 geleistet, so dass ihnen Fr. 500 aus der Gerichtskasse zurücker-
stattet werden.

3. Die Vorinstanz hat den beanwalteten Beschwerdeführern eine reduzierte 
Parteientschädigung von Fr. 500 (inkl. Barauslagen und MwSt) zu leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- die Beigeladenen (R)

Schwyz, 28. September 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 18. Oktober 2023