# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 190f8638-522b-5980-9437-890a55d42fa5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-02-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.02.2024 C-7184/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7184-2023_2024-02-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-7184/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 8 .  F e b r u a r  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Tanja Jaenke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Schweiz),   

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Swiss Sport Integrity,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Einziehung und Vernichtung von Dopingmitteln; Verfügung 

der Stiftung Swiss Sport Integrity vom 1. Dezember 2023. 

 

 

 

C-7184/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-4192/2021 vom 6. Sep-

tember 2023 die Verfügung der Stiftung Swiss Sport Integrity vom 8. Sep-

tember 2021 aufgehoben und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an 

die Vorinstanz zurückgewiesen hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht in Erwägung 5 des erwähnten Urteils 

festgehalten hat, dass nach wie vor nicht sicher ausgeschlossen werden 

könne, dass der Beschwerdeführer die Bestellung der verbotenen Sub-

stanzen nicht doch selbst (für sich selbst oder seinen Sohn) getätigt habe, 

weshalb die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen, insbesondere unter 

Einbezug des Sohnes des Beschwerdeführers, und zu anschliessend 

neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen sei, 

dass die Stiftung Swiss Sport Integrity (nachfolgend Vorinstanz) – nach 

weiteren Abklärungen (soweit aktenkundig) A._______ betreffend – mit 

Verfügung vom 1. Dezember 2023 (erneut) die Einziehung und Vernich-

tung der am 17. Juni 2021 durch das Zollinspektorat Basel-Mühlhausen 

Flughafen zurückbehaltenen Sendung, bestehend aus einer Flasche YK11 

(YK-11 [SARM] à 10 mg), einer Flasche RAD140 (RAD 140 [SARM] à 

10 mg) sowie einer Flasche MK 677 (lbutamoren MK677 à 25mg/ml), an-

ordnete und A._______ (nachfolgend Beschwerdeführer) eine Gebühr von 

Fr. 400.– auferlegte (BVGer-act. 1 Beilage 1), 

dass sich der Beschwerdeführer in der Folge mit Schreiben vom 19. De-

zember 2023 (Poststempel) ans Bundesverwaltungsgericht wandte und 

insbesondere vorbrachte, das Verfahren C-4192/2021 sei mit Urteil vom 

6. September 2023 abgeschlossen worden, die Vorinstanz könne sich nur 

noch an seinen Sohn wenden und diesen befragen, jedoch nicht mehr auf 

ihn zurückkommen; dies sei der Vorinstanz klar zu machen (BVGer-act. 1), 

dass der Beschwerdeführer seiner Eingabe vom 19. Dezember 2023 

(Poststempel) die an ihn gerichtete Verfügung der Vorinstanz vom 1. De-

zember 2023 sowie einen Mailverlauf mit der Vorinstanz vom 7. November 

2023 bis zum 18. Dezember 2023 beilegte (BVGer-act. 1 Beilagen 1 und 

2), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

C-7184/2023 

Seite 3 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Massnahmen gegen Do-

ping (Marktüberwachung) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder Vertre-

ters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass aufgrund des Schreibens vom 19. Dezember 2023 (Poststempel) un-

klar blieb, ob beim Beschwerdeführer effektiv der Wille besteht, vor dem 

Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. De-

zember 2023 erheben zu wollen, da er die an ihn gerichtete Verfügung sei-

nem Schreiben zwar beigelegt, sie in seinen Ausführungen jedoch mit kei-

nem Wort erwähnt hat, 

dass die Eingabe im vorliegenden Fall zudem keine Rechtsbegehren und 

keine Begründung enthielt, 

dass der Beschwerdeführer daher mit Zwischenverfügung vom 8. Januar 

2024 aufgefordert wurde, innert der – aufgrund des Fristenstillstandes vom 

18. Dezember 2023 bis zum 2. Januar 2024 (vgl. Art. 22a Abs. 1 Bst. c 

VwVG) – noch laufenden Rechtsmittelfrist zu erklären, ob er vor Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 

1. Dezember 2023 erheben wolle, und bejahendenfalls Rechtsbegehren zu 

stellen sowie die Beschwerde zu begründen (BVGer-act. 3 Dispositiv-Zif-

fer 1), 

dass dem Beschwerdeführer im Unterlassungsfall als Säumnisfolge das 

Nichteintreten auf die Beschwerde angedroht wurde (BVGer-act. 3 Dispo-

sitiv-Ziffer 2), 

dass dem Beschwerdeführer die Zwischenverfügung vom 8. Januar 2024 

nachweislich am 9. Januar 2024 zugestellt wurde (BVGer-act. 4), 

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Seite 4 

dass der Beschwerdeführer in der Folge am 24. Januar 2024 (Poststem-

pel) eine Beschwerdeverbesserung, datiert vom 22. Januar 2024, mittels 

A-Post ans Bundesverwaltungsgericht schickte (BVGer-act. 6), 

dass die Vorinstanz mit Eingabe vom 1. Februar 2024 aufforderungsge-

mäss einen Zustellnachweis für die angefochtene Verfügung vom 1. De-

zember 2023 zu den Akten reichte (BVGer-act. 7 f.), 

dass die vorliegend angefochtene Verfügung vom 1. Dezember 2023 ge-

mäss Zustellnachweis für die Sendenummer (…) dem Beschwerdeführer 

am 5. Dezember 2023 eröffnet wurde (vgl. BVGer-act. 10 Beilage), 

dass eine Frist, die sich nach Tagen berechnet und der Mitteilung an die 

Parteien bedarf, an dem auf ihre Mitteilung folgenden Tag zu laufen beginnt 

(Art. 20 Abs. 1 VwVG), 

dass somit die 30-tägige gesetzliche Beschwerdefrist am 6. Dezember 

2023 zu laufen begonnen hat und – unter Berücksichtigung von Art. 20 

Abs. 3 sowie Art. 22a Abs. 1 Bst. c VwVG – am Montag, 22. Januar 2024, 

abgelaufen ist, 

dass schriftliche Eingaben gemäss Art. 21 Abs. 1 VwVG spätestens am 

letzten Tage der Frist der Behörde eingereicht oder zu deren Handen der 

schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben werden müssen, 

dass entsprechend davon auszugehen ist, dass die am 24. Januar 2024 

der schweizerischen Post übergebene Beschwerdeverbesserung verspä-

tet eingereicht wurde, 

dass dem Beschwerdeführer vor diesem Hintergrund mit Verfügung vom 

8. Februar 2024 Gelegenheit gegeben wurde, bis zum 11. März 2023 zum 

allfälligen Nichteintretensentscheid wegen verspätet eingereichter Be-

schwerdeverbesserung Stellung zu nehmen und gegebenenfalls mittels 

Unterlagen eine rechtzeitige Einreichung der Beschwerdeverbesserung 

nachzuweisen (BVGer-act. 9), 

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 27. Februar 2024 

hinsichtlich der Rechtzeitigkeit der Beschwerdeverbesserung lediglich da-

hingehend äusserte, dass er zu viel Zeit habe verstreichen lassen, bis er 

dem Bundesverwaltungsgericht geschrieben habe, weil er zunächst der 

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Seite 5 

Meinung gewesen sei, es bringe nichts, wieder zu klagen, da immer neue 

Auflagen gestellt würden (BVGer-act. 11), 

dass der Beschwerdeführer damit sinngemäss bestätigt, dass die am 

24. Januar 2024 der schweizerischen Post übergebene Beschwerdever-

besserung verspätet erfolgt ist, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG grundsätzlich der 

unterliegenden Partei, vorliegend dem Beschwerdeführer, auferlegt wer-

den, wobei diese einer Partei ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie hier – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es 

als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass dem Beschwerdeführer entsprechend der am 23. Januar 2024 geleis-

tete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– (vgl. BVGer-act. 5) nach 

Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides auf ein von ihm zu bezeichnen-

des Konto zurückzuerstatten ist, 

dass weder der Beschwerdeführer (Art. 64 Abs. 1 VwVG) noch die Vor-

instanz (Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE) Anspruch auf eine Parteientschädigung 

haben, 

dass der Vorinstanz jeweils eine Kopie der Eingaben des Beschwerdefüh-

rers vom 24. Januar 2024 (Datum Poststempel) sowie 27. Februar 2024 

zur Kenntnisnahme zuzustellen ist. 

  

C-7184/2023 

Seite 6 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss von Fr. 800.– wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Kopien der Eingaben des Beschwerdeführers vom 24. Januar 2024 (Da-

tum Poststempel) sowie 27. Februar 2024 gehen zur Kenntnisnahme an 

die Vorinstanz. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das De-

partement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tanja Jaenke 

  

C-7184/2023 

Seite 7 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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