# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a6cce57c-163f-5036-88e3-0846aa62b43d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.06.2010 E-3839/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3839-2010_2010-06-01.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3839/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  J u n i  2 0 1 0

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von Richter Hans Schürch;
Gerichtsschreiber Christoph Berger.

A._______,
Indien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 19. Mai 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3839/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 17. April 1990 ein erstes Asylgesuch in 
der Schweiz eingereicht hat,  dieses mit  Entscheid des Bundesamtes 
vom  3.  Oktober  1990  abgelehnt  und  eine  dagegen  erhobene  Be-
schwerde  mit  Urteil  der  damals  zuständigen  Schweizerischen  Asyl-
rekurskommission (ARK) vom 17. Januar 1991 abgewiesen wurde,

dass er zwischen dem 9. Oktober 1996 und dem 30. Dezember 1998 
in der Schweiz ein zweites Asylverfahren erfolglos durchlaufen hat und 
seit dem 3. April 2000 unbekannten Aufenthaltes war,

dass  er  am 25. Januar  2002  in  der  Schweiz  ein  drittes  Asylgesuch 
einreichte, auf das das Bundesamt mit Verfügung vom 5. März 2002 in 
Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 
1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und die Verfügung mangels An-
fechtung in Rechtskraft erwuchs,

dass er  am 26. April  2010 die Schweiz  ein viertes  Mal  um Asyl  er -
suchte,  wozu ihn das BFM am 3. Mai  2010 im Empfangs-  und Ver-
fahrenszentrum (...) und am 10. Mai 2010 ergänzend anhörte,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 10. Februar 
2003 die Schweiz verlassen und sich bis Ende des Jahres 2003 illegal 
in Italien aufgehalten habe, bevor er in sein Heimatland zurückgekehrt 
sei,

dass er wenige Tage nach seiner Rückkehr von der indischen Polizei 
aufgrund eines Haftbefehls  wegen seines früheren Engagements  für 
die Partei Naxalite für vier bis fünf Tage festgenommen und zu einer 
Busse von 500 Rupien verurteilt worden sei,

dass er zudem den Behörden habe versprechen müssen, sich künftig 
aus der Politik herauszuhalten, was er auch eingehalten habe und er 
sich jährlich bei den Behörden habe melden müssen, um dieses Ver-
sprechen zu erneuern,

dass er am Abend des 11. April 2010 von seinem Nachbarn erfahren 
habe, dass die Polizei zu Hause nach ihm gesucht habe,

dass er auf Anfrage vom Leiter der Naxalite-Partei erfahren habe, im 
Zusammenhang  mit  einen  vor  drei  bis  vier  Wochen  zuvor  verübten 

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Bombenattentat in Westbengalen seien bereits fünf bis sechs Partei-
mitglieder festgenommen worden,

dass er befürchtet habe, allenfalls ebenso festgenommen zu werden, 
am nächsten Morgen seine Wohnung verlassen und um die Mittagszeit 
sein Geschäft geschlossen habe, bevor er nach Delhi gereist sei und 
von  dort  aus  sein  Heimatland  am  16.  April  2010  mit  einem  vom 
Schlepper organisierten gefälschten Reisepass auf dem Luftweg ver-
lassen habe,

dass  bezüglich  der  Vorbringen  im  Einzelnen  auf  die  Akten  zu  ver-
weisen ist,

dass das BFM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 19. Mai 2010 
in  Anwendung von  Art.  32  Abs. 2  Bst.  e AsylG auf  das  Asylgesuch 
nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug 
anordnete,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. Mai 2010 gegen die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 
beantragt, die Verfügung der Vorinstanz sei vollumfänglich aufzuheben 
und  die  Sache  zur  Prüfung  des  Asylgesuches  (Eintreten)  an  diese 
zurückzuweisen,

dass er in prozessualer Hinsicht zudem beantragt, es sei auf die Er-
hebung eines Kostenvorschusses zu verzichten und ihm die unentgelt-
liche Prozessführung zu gewähren,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  per  Telefax  am 28.  Mai  2010  beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

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dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde  legitimiert  ist,  weshalb  auf  die  frist-  und  formgerecht  ein-
gereichte  Beschwerde  einzutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  sowie 
Art.  105  AsylG  i.V.m. Art.  37  VGG und  Art.  48  Abs.  1  und  Art.  52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent -
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht ein -
getreten wird, wenn die asylsuchende Person in der Schweiz bereits 

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ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  oder  sie  ihr  Gesuch  zurück-
gezogen hat, oder wenn sie während des hängigen Asylverfahrens in 
den  Heimat-  oder  Herkunftsstaat  zurückgekehrt  ist,  ausser  die  Be-
fragung  ergebe  Hinweise,  in  der  Zwischenzeit  seien  Ereignisse  ein-
getreten,  die geeignet  sind,  die Flüchtlingseigenschaft  zu begründen 
oder die für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

dass der Beschwerdeführer in  der Schweiz bereits mehrere Asylver-
fahren erfolglos durchlaufen hat und damit das in Art. 32 Abs. 2 Bst. e 
AsylG statuierte formelle Erfordernis erfüllt ist,

dass das BFM aufgrund der Aktenlage das materielle Erfordernis des 
Fehlens  von  Hinweisen  auf  zwischenzeitlich  eingetretene,  für  die 
Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse zu Recht als gegeben er-
achtet hat und auf die zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen 
Verfügung verwiesen werden kann,

dass  hierbei  nicht  derselbe  weite Verfolgungsbegriff  wie  in  Art.  18, 
Art. 33 Abs. 3 Bst. b und Art. 34 Abs. 1 AsylG zur Anwendung gelangt 
(vgl. dazu EMARK 2004 Nr. 5 E. 3c.aa S. 35 f., EMARK 2004 Nr. 35 
E. 4.3 S. 247), sondern lediglich Hinweisen auf Ereignisse Bedeutung 
zukommt,  die  zur  Begründung  der  Flüchtlingseigenschaft geeignet 
sind (BVGE 2008/57 E. 3.3 S. 780),

dass  mit  anderen  Worten  ein  engerer Verfolgungsbegriff  angewandt 
wird und auf das Asylgesuch nicht einzutreten ist, wenn eines der Ele-
mente des Flüchtlingsbegriffs von Art. 3 AsylG offensichtlich nicht er -
füllt ist (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.5 S. 18),

dass grundsätzlich, sobald in den Akten Hinweise auf flüchtlingsrecht-
lich oder für die Gewährung vorübergehenden Schutzes bedeutsame 
Ereignisse seit  dem Abschluss  des  vorangegangenen Verfahrens zu 
verzeichnen sind, deren Unglaubhaftigkeit nicht schon bei erstem Hin-
sehen  festgestellt  werden  kann,  und  unabhängig  von  der  Tatsache, 
dass  derselben  ausländischen  Person  in  der  Vergangenheit  schon 
(mindestens)  einmal  in  der  Schweiz  die  Anerkennung  als  Flüchtling 
versagt  blieb,  auf  das Asylgesuch einzutreten ist  (vgl. EMARK 2005 
Nr. 2 E. 4.3 S. 16 f.),

dass das BFM zur Begründung seines Nichteintretensentscheides vom 
19.  Mai  2010  ausführte,  die  Verfolgungsvorbringen  im  vorliegenden 
Verfahren  könnten  nicht  geglaubt  werden,  da  sich  der  Beschwerde-

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führer  dabei  behaften  lassen  müsse,  dass  die  entsprechenden 
politischen  Vorbringen  in  den  Verfügungen  des  Bundesamtes  vom 
3.  Oktober  1990,  31.  Juli  1997  und  5.  März  2002  als  unglaubhaft 
qualifiziert worden seien,

dass die Vorbringen, welche den Beschwerdeführer veranlasst hätten, 
Indien am 16. April  2010 erneut  zu verlassen,  ebenfalls  unglaubhaft 
seien,

dass  in  Berücksichtigung  der  zutreffenden  Ausführungen  in  der  an-
gefochtenen Verfügung dem Schluss des BFM zu folgen ist, wonach es 
sich bei den Verfolgungsvorbringen offenkundig um ein Sachverhalts-
konstrukt handelt,

dass die Vorinstanz somit zu Recht von der Unglaubhaftigkeit der neu-
en Vorbringen des Beschwerdeführers ausgegangen ist,

dass das BFM somit  zu Recht feststellte,  es würden sich keine Hin-
weise  ergeben,  dass  nach  dem  am  7.  Mai  2002  rechtskräftig  ab-
geschlossenen  Verfahren  Ereignisse  eingetreten  seien,  die  geeignet 
wären, die Flüchtlingseigenschaft  zu begründen oder die für die Ge-
währung vorübergehenden Schutzes relevant seien,

dass  die  Vorbringen  in  der  Beschwerde  zu  keiner  veränderten  Be-
trachtungsweise führen,

dass der  Beschwerdeführer  in  der  Rechtsmitteleingabe vom 27. Mai 
2010  vorbringt,  er  werde  mit  zwei  Dokumenten  vom  Gericht  nach-
weisen können, dass er in Indien bedroht und verfolgt sei,

dass  er  die  Beweismittel  in  der  kurzen  Zeit  nicht  habe  beschaffen 
können,

dass aufgrund der Aktenlage nicht davon ausgegangen werden kann, 
der Beschwerdeführer könne erhebliche Beweismittel  beibringen, die 
den von ihm geltend gemachten Sachverhalt in entscheidwesentlicher 
Hinsicht in einem anderen Licht erscheinen lassen könnte,

dass demnach das sinngemäss gestellte Gesuch um Ansetzung einer 
Frist zur Beibringung neuer Beweismittel abzuweisen ist,

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dass der  Beschwerdeführer  im Rahmen der  Anhörungen denn auch 
jedenfalls ausgeführt hat, er wüsste nicht, dass in seinem Heimatland 
aktuell  ein  Verfahren  anhängig  gemacht  worden  wäre  (Akten  BFM 
D1/13 S. 7/8),

dass  in  der  Rechtsmitteleingabe  auch  nicht  näher  bestimmt  wird, 
welcher  Art  und welchen  Inhalts  die  nachzureichenden Beweismittel 
sein sollten,

dass  sich  in  Berücksichtigung  der  gesamten  Aktenlage  daher  keine 
Hinweise darauf ergeben, dass nach dem Abschluss des letzten be-
ziehungsweise dritten Asylverfahrens Ereignisse eingetreten sind, die 
geeignet  sind,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen  oder  für  die 
Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der Schweiz zur Folge hat  (Art. 44 Abs. 1 AsylG),  vor-
liegend der Beschwerdeführer weder  eine Aufenthaltsbewilligung be-
sitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl. EMARK 
2001 Nr. 21),  weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den 
gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und  demnach  vom Bundesamt  zu 
Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar oder nicht  möglich ist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass betreffend den Vollzug der Wegweisung ohne weiteres auf die zu-
treffenden  Ausführungen  in  der  angefochtenen  Verfügung  verwiesen 
werden kann,

dass der Beschwerdeführer demnach nicht darzutun vermag, inwiefern 
die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheb-
lichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  oder  unan-

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gemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen 
ist,

dass mit vorliegendem Urteil ohne vorgängige Instruktion das Gesuch 
um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstands-
los geworden ist,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge-
mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG – ungeachtet der nicht belegten prozessua-
len Bedürftigkeit  des Beschwerdeführers – zufolge Aussichtslosigkeit 
der Beschwerdebegehren abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des vorliegenden 
Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM und  die  zu-
ständige kantonale Ausländerbehörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Christoph Berger

Versand: 

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