# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f2671784-8d53-5070-9158-b9b3179a6c23
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 27.06.2019 725 18 408
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-18-408_2019-06-27.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 27. Juni 2019 (725 18 408 / 164 und 725 17 396 / 165) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Kein Anspruch auf weitere Heilbehandlungen. 

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantonsrichter 

Markus Mattle, Gerichtsschreiber Stephan Paukner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Der 1965 geborene A.____ war aufgrund seiner Anstellung bei der B.____ AG obligato-
risch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für Betriebs- und Nichtbetriebs-
unfälle versichert. Am 28. Dezember 2012 verletzte er sich bei einem Unfall auf der Skipiste an 
der linken Schulter. Bei einem weiteren Unfall am 17. Dezember 2013 verletzte er sich beim 
Fussballspielen die rechte Schulter. Die Behandlung an der linken Schulter wurde im Jahr 2013 
abgeschlossen. Formal stellte die Suva allerdings erst mit Schreiben vom 6. Januar 2016 die 
Versicherungsleistungen betreffend den Unfall vom 28. Dezember 2012 ein. 
 

 
 
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B. Am 20. September 2016 meldete der Versicherte der Suva einen Rückfall im Zusam-
menhang mit dem Unfallereignis vom 28. Dezember 2012 betreffend die linke Schulter an. In der 
Folge liess er am 18. November 2016 über seinen behandelnden Arzt, Dr. C.____, ausserdem 
ein Kostengutsprachegesuch für eine medizinische Trainingstherapie (MTT) einreichen. Mit Ver-
fügung vom 4. Januar 2017 lehnte die Suva den Anspruch auf Versicherungsleistungen für die 
gemeldeten Rückfall-Beschwerden mit der Begründung ab, der gesundheitliche Zustand sei ak-
tuell ruhig, und eine ärztliche Behandlung sei nicht notwendig. Eine hiergegen erhobene Einspra-
che des Versicherten wies sie mit Einspracheentscheid vom 28. Februar 2017 ab. 
 
C. Hiergegen erhob A.____ am 21. März 2017 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kan-
tons Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht) und beantragte eine 
Weiterführung des MTT-Trainings. Zur Begründung machte er geltend, dass die Beurteilung sei-
nes behandelnden Arztes, wonach das MTT-Training für einen guten Verlauf der Schulterfunktion 
wichtig sei, nicht berücksichtigt worden sei. Die Suva schloss mit Vernehmlassung vom 20. April 
2017 auf Abweisung der Beschwerde. Dass der behandelnde Arzt die MTT-Therapie auch für die 
linke Schulter befürworte, lasse sich weder den aktenkundigen Konsultationsberichten noch dem 
Kostengutsprachegesuch vom 18. November 2016 entnehmen, da sich diese Dokumente alle auf 
die rechte Schulter beziehen würden. 
 
D. In Gutheissung der Beschwerde wurde der Einspracheentscheid der Suva vom 28. Feb-
ruar 2017 mit Urteil des Kantonsgerichts vom 2. November 2017 aufgehoben und die Angelegen-
heit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. Zur 
Begründung hielt das Kantonsgericht im Wesentlichen fest, dass die medizinische Aktenlage in-
sofern widersprüchlich sei, als Dr. C.____ einerseits die Behandlung der linken Schulter im Juni 
2013 abgeschlossen, in seinem Bericht vom 17. November 2016 jedoch festgehalten habe, dass 
sich beide Schultern dank der MTT stabilisiert hätten. Andererseits habe er in Bezug auf die 
rechte Schulter ein Kostengutsprachegesuch unter Angabe des erlittenen Skiunfalls gestellt, bei 
welchem aber die linke Schulter beeinträchtigt worden sei. Ausserdem gehe auch der Kreisarzt 
von weiter anhaltenden Schmerzen aus, wenn er anerkenne, dass die vom Versicherten geklag-
ten Schmerzen an der linken Schulter überwiegend wahrscheinlich auf den Skiunfall vom 28. 
Dezember 2012 zurückzuführen seien. Aufgrund dieser Widersprüchlichkeiten bestünden Zweifel 
an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, so dass die Suva ergän-
zende Abklärungen vornehmen und namentlich bei Dr. C.____ weitere Angaben über den ge-
nauen Gesundheitszustand betreffend den Versicherten einholen müsse.  
 
E. Bereits während der Rechtshängigkeit dieser Beschwerde hat die Suva die Rückfallmel-
dung des Versicherten vom 20. September 2016 auch unter dem Aspekt eines möglichen Rück-
falls zu den Folgen des Unfalls vom Dezember 2013 geprüft, bei dem sich der Versicherte beim 
Fussballspiel die rechte Schulter verletzt hatte. Mit Verfügung vom 13. Juni 2017 hat sie in Bezug 
auf diesen Unfall einen Rückfall verneint und die dagegen erhobene Einsprache des Versicherten 
mit Entscheid vom 30. Oktober 2017 im Wesentlichen mit der Begründung abgewiesen, dass der 
Versicherte mit einem eigenständigen Krafttraining einer möglichen Verschlimmerung seines Ge-
sundheitszustandes selbst entgegen wirken könne. Eine Leistungspflicht für eine MTT bestehe 
daher nicht.  

 
 
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F. Hiergegen erhob der Versicherte am 27. November 2017 wiederum Beschwerde beim 
Kantonsgericht mit dem sinngemässen Begehren, es sei die Suva zu verpflichten, weiterhin die 
MTT zu bezahlen. Mit Vernehmlassung vom 20. März 2018 schloss die Suva auf Abweisung 
dieser Beschwerde.  
 
G. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 7. Mai 2018 sistierte das zuständige Präsidium 
des Kantonsgerichts dieses Beschwerdeverfahren bis zur Beurteilung der kantonsgerichtlichen 
Rückweisung durch die Suva in Bezug auf die linke Schulter. 
 
H. Mit Verfügung vom 29. Mai 2018 entschied die Suva in Nachachtung des kantonsge-
richtlichen Urteils vom 2. November 2017 in Bezug auf die linke Schulter erneut und wies den 
Leistungsanspruch des Versicherten wiederum ab. Mit Einspracheentscheid vom 20. November 
2018 bestätigte sie diese Verfügung mit der Begründung, Dr. C.____ habe angegeben, dass die 
Behandlung der linken Schulter im Juni 2013 abgeschlossen gewesen sei, und die Wiederauf-
nahme der Behandlung im November 2016 ausschliesslich im Zusammenhang mit der rechten 
Schulter gestanden habe. Folglich liege kein Rückfall des Unfalls vom Dezember 2012 vor. 
 
I. Hiergegen erhob der Versicherte am 24. Dezember 2018 wiederum Beschwerde beim 
Kantonsgericht und beantragte, die Suva sei zu verpflichten, die Kosten für eine künftige MTT zu 
übernehmen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht sei eine öffentliche Parteiverhandlung durchzufüh-
ren. Zur Begründung machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, dass es unver-
ständlich sei, weshalb die Suva die im Vergleich zu einer Operation wesentlich kostengünstigere 
Präventionsmassnahme einer MTT nicht unterstütze, obschon der behandelnde Arzt diese be-
fürworte. Mit Vernehmlassung vom 27. März 2019 schloss die Suva auf Abweisung dieser Be-
schwerde.  
 
J. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 27. März 2019 wurde die Sistierung im Be-
schwerdeverfahren betreffend die rechte Schulter aufgehoben. Zugleich wurden die beiden Be-
schwerdeverfahren vereinigt.  
 
K. Anlässlich der heutigen Parteiverhandlung wurde der Beschwerdeführer persönlich an-
gehört. In der Sache hielten die beiden Parteien an ihren bereits schriftlich geäusserten Begehren 
fest. Auf deren Ausführungen ist soweit notwendig in den nachfolgenden Erwägungen einzuge-
hen. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 

 
 
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in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 
befindet sich dieser im Kanton Basel-Landschaft, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantons-
gerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versiche-
rungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheent-
scheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behand-
lung der vorliegenden Beschwerden zuständig. Auf die beiden jeweils frist- und formgerecht ein-
gereichte Beschwerden vom 27. November 2017 und vom 24. Dezember 2018 ist demnach ein-
zutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin und in diesem 
Zusammenhang, ob der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf Heilbehandlungen in Form 
einer MTT zu Lasten der Suva besitzt.  
 

2.1 Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidierten 
Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1981 in 
Kraft getreten. Gemäss der Übergangsbestimmung in Art. 118 Abs. 1 UVG werden Versiche-
rungsleistungen für Ereignisse, die sich vor dem Inkrafttreten dieser revidierten Bestimmungen 
zugetragen haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, je-
doch nach bisherigem Recht gewährt. So verhält es sich auch im vorliegenden Fall, weshalb 
nachfolgend auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Rechtsprechung Bezug genommen 
wird. 
 
2.2 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsun-
fällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Gemäss Art. 10 UVG hat der 
Versicherte Anspruch auf Heilbehandlungen unter anderem in Form einer ambulanten Behand-
lung durch den Arzt oder auf dessen Anordnung durch eine medizinische Hilfsperson (Abs. 1 
lit. a). Diese Leistungspflicht setzt allerdings voraus, dass zwischen dem versicherten Ereignis 
und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädi-
gung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 177 E. 3.1). Ursachen im Sinne 
des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der ein-
getretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen 
Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung 
des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un-
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist. Es genügt, dass das schädigende Ereignis 
zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Per-
son beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne 
dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. 
 
2.3 Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 hält 
fest, dass Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt werden. Bei einem 
Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so 
dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt. 

 
 
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Von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit orga-
nische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem völlig anders gearteten Krankheits-
bild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen; Kranken- und Unfallversicherung - 
Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1994 Nr. U 206 S. 327 E. 2). Rückfälle und Spät-
folgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Entsprechend können 
sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers nur auslösen, wenn zwischen den 
erneut geltend gemachten Beschwerden und der ursprünglich beim versicherten Unfall erlittenen 
Gesundheitsschädigung ebenfalls ein (natürlicher und adäquater) Kausalzusammenhang besteht 
(RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 E. 2; BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). Die Beweislast liegt 
hier bei der versicherten Person. Bevor sich aber die Frage der Beweislast stellt, ist der Sachver-
halt im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes richtig und vollständig zu klären (Art. 43 Abs. 1, 
Art. 61 lit. c ATSG; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9 E. 2.2 [8C_354/2007]). 
 
2.4 Kann von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung eines 
unfallbedingt beeinträchtigten Gesundheitszustandes mehr erwartet werden, und laufen auch 
keine Eingliederungsmassnahmen der IV mehr, hat der Versicherer den Fall unter Einstellung 
der vorübergehenden Leistungen abzuschliessen und den Anspruch auf eine Invalidenrente so-
wie auf eine Integritätsentschädigung zu prüfen (vgl. BGE 137 V 199 E. 2.1, 134 V 109 E. 4.1). 
Nahtlos an diese Regelung schliesst sich Art. 21 Abs. 1 UVG an. Danach soll eine Heilbehandlung 
nach Festsetzung der Rente durch den Unfallversicherer nur unter besonderen Voraussetzungen 
gewährt werden, so bei Berufskrankheit (lit. a), bei Rückfall oder Spätfolgen zur wesentlichen 
Besserung oder Bewahrung vor wesentlicher Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit (lit. b), zur 
Erhaltung der verbleibenden Erwerbsfähigkeit (lit. c) und zur wesentlichen Verbesserung oder zur 
Bewahrung vor wesentlicher Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes im Falle der Erwerbs-
unfähigkeit (lit. d). Im dazwischen liegenden Bereich, nämlich wenn einerseits von der Fortset-
zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG 
mehr erwartet werden kann und anderseits die Voraussetzungen von Art. 21 Abs. 1 UVG nicht 
erfüllt sind, hat der Unfallversicherer keine Heilbehandlung mehr zu übernehmen. An seine Stelle 
tritt alsdann vielmehr der obligatorische Krankenpflegeversicherer (BGE 134 V 109 E. 4.2). 
 
2.5 Standen zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Leistungen mehr zur Diskussion, kann 
ein Rückfall auch dann vorliegen, ohne dass der versicherten Person mitgeteilt wurde, der Versi-
cherer schliesse den Fall ab und stelle seine Leistungen ein. In dieser Konstellation ist entschei-
dend, ob ursprünglich davon ausgegangen werden konnte, es werde keine Behandlungsbedürf-
tigkeit mehr auftreten. Diese Frage ist im Rahmen einer ex ante-Betrachtung unter Berücksichti-
gung der konkreten Umstände zu beurteilen. Dabei kommt der Art der Verletzung und dem bis-
herigen Verlauf eine entscheidende Rolle zu: Lag ein vergleichsweise harmloser Unfall mit güns-
tigem Heilungsverlauf vor, welcher nur während relativ kurzer Zeit einen Anspruch auf Leistungen 
begründete, wird tendenziell eher von einem stillschweigend erfolgten Abschluss auszugehen 
sein als nach einem kompliziert verlaufenen Heilungsprozess. Andererseits ist der Leistungsan-
spruch unter dem Aspekt des Grundfalls und nicht unter demjenigen eines Rückfalls zu prüfen, 
wenn die versicherte Person während der leistungsfreien Zeit weiterhin an den nach dem Unfall 
aufgetretenen Beschwerden gelitten hat bzw. wenn Brückensymptome gegeben sind, die das 

 
 
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Geschehen über das betreffende Intervall hinweg als Einheit kennzeichnen (Urteile des Bundes-
gerichts vom 26. September 2008, 8C_102/2008, E. 4.1 und vom 26. August 2008, 8C_433/2007, 
E. 2.3, je mit Hinweisen).  
 
3. Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit sowie der Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im 
Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig auf Unterlagen angewie-
sen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 122 V 157 E. 1b 
mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medizinischen Unterlagen nach dem 
für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c 
ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, 
sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungs-
gericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen 
Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die 
Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 
 
4.1 Nachdem der Einspracheentscheid der Suva vom 28. Februar 2017 mit Urteil des Kan-
tonsgerichts vom 2. November 2017 aufgehoben und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung 
an die Vorinstanz zurückgewiesen worden war, steht nunmehr der zwischenzeitlich ergangene 
Bericht des behandelnden Arztes des Versicherten, Dr. C.____ vom 7. Mai 2018 im Zentrum der 
medizinischen Aktenlage (Suva-Akten, Dok 77). Daraus geht hervor, dass die Behandlung der 
linken Schulter am 18. Juni 2013 abgeschlossen worden sei. Der Grundfall betreffend die rechte 
Schulter sei am 19. August 2014 abgeschlossen worden. Da der Versicherte über vermehrte 
Myogelosen an der rechten Schulter geklagt habe, sei jedoch eine erneute, ärztliche Behandlung 
notwendig geworden, welche am 17. November 2016 stattgefunden habe. Aufgrund zunehmen-
der Schmerzen vor allem im Überkopfbereich sei eine Arztkonsultation notwendig geworden, um 
beurteilen zu können, welche weiteren Massnahmen notwendig seien. Zu einer Arbeitsunfähig-
keit sei es dabei nicht gekommen. Nach Abschluss des Grundfalls habe der Versicherte wegen 
erneut aufgetretener Beschwerden an der rechten Schulter ab 14. April 2015 eine MTT benötigt. 
Aktuell seien diese Therapien und Behandlungen abgeschlossen. Der Zeitpunkt, in welchem mit 
dem Abschluss der ärztlichen Behandlungen und Therapien gerechnet werden könne, hänge 
vom weiteren Verlauf ab. Beide Schultern könnten jederzeit dekompensieren und wieder zu ver-
mehrten Schmerzen führen, weshalb dann eine weitere Therapie und eine ärztliche Behandlung 
notwendig sei. Um einer Dekompensation bzw. einer Dezentrierung der Schulter vorzubeugen, 
sei ein dauerhaftes MTT-Training indiziert. Wenn das MTT-Training nicht durchgeführt werde, 
müsse jederzeit mit einem Rückfall gerechnet werden.  

 
 
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4.2 Was zunächst den am 28. Dezember 2012 erlittenen Skiunfall und damit die linke Schul-
ter des Versicherten betrifft, hält der behandelnde Orthopäde unmissverständlich fest, dass deren 
Behandlung bereits am 18. Juni 2013 abgeschlossen worden sei (Suva-Akten, Dok 77). Dass in 
der Folge eine weitere Behandlung der linken Schulter erforderlich gewesen wäre, ist den neu-
esten Antworten von Dr. C.____ nicht zu entnehmen. Ebenso wenig sind in den übrigen Akten 
allfällige Hinweise vorhanden, dass in Bezug auf die linke Schulter ein Rückfall oder allfällige 
Spätfolgen eingetreten wären. In Übereinstimmung mit den aktuellen Angaben von Dr. C.____ 
vom 7. Mai 2018 (Suva-Akten, Dok 77) geht vielmehr auch aus der Aktennotiz der Suva vom 20. 
März 2015 hervor, dass der Versicherte bezüglich der linken Schulter letztmals im Mai 2013 sei-
nen Orthopäden besucht hat, und deren Behandlung dazumal abgeschlossen worden ist (Suva-
Akten, Dok 31). Der einzige Hinweis auf einen Rückfall in Bezug auf die linke Schulter stellt die 
Schadenmeldung UVG vom 20. September 2016 dar (Suva-Akten, Dok 33), in welcher der Ver-
sicherte mit Blick auf den im Dezember 2012 erlittenen Skiunfall einen Rückfall anmelden liess. 
Demgegenüber bezieht sich Dr. C.____ sowohl in seinem anschliessenden Konsultationsbericht 
vom 17. November 2016 (Suva-Akten, Dok 42) als auch in seinem Kostengutsprachegesuch vom 
18. November 2016 (Suva-Akten, Dok 43) ausschliesslich auf die rechte Schulter. Demnach sei 
die rechte Schulter dekompensiert. Der Versicherte habe wieder über vermehrte Myogelosen in 
der rechten Schulter geklagt, so dass am 17. November 2016 eine erneute ärztliche Behandlung 
notwendig geworden sei. In Bezug auf die linke Schulter gibt es bei dieser Sachlage insbesondere 
gestützt auf die erfolgte Aktenergänzung bei Dr. C.____ somit keinen medizinischen Hinweis auf 
einen Rückfall. Die anfängliche Unklarheit, welche Schulter von einem Rückfall betroffen war, ist 
mithin einzig auf den Umstand zurückzuführen, dass sowohl in der Rückfallmeldung vom 20. 
September 2016 als auch im anschliessenden Kostengutsprachegesuch des behandelnden Arz-
tes als Referenz fälschlicherweise die im Dezember 2012 erlittene Verletzung an der linken Schul-
ter angegeben worden war. Wie nunmehr den ergänzenden Auskünften von Dr. C.____ vom 7. 
Mai 2018 entnommen werden kann, war die Behandlung in diesem Grundfall indes im Juni 2013 
bereits abgeschlossen, ohne dass seither ein Rückfall oder allfällige Spätfolgen dieses Unfalls 
ausgewiesen wären. Damit ist zugleich gesagt, dass in Bezug auf die linke Schulter auch keine 
namhafte  Verbesserung der gesundheitlichen Verhältnisse mehr vorliegen kann, wie sie gemäss 
Art. 10 UVG für die Erbringung weiterer Heilbehandlungen aber vorausgesetzt wäre (oben, Er-
wägung 3.3).  
 
4.3 Was sodann die rechte Schulter betrifft, hält Dr. C.____ in seinem Bericht vom 17. No-
vember 2016 fest (Suva-Akten, Dok 42), dass der Versicherte vermehrt über Myogelosen in der 
rechten Schulter geklagt habe. Die Situation bezüglich der Schultern – also auch in Bezug auf 
die rechte Schulter – habe sich aber stabilisiert. Sobald die MTT unterbrochen werde, würden 
vermehrt Verspannungen und Schmerzen auftreten. Eine eigentliche Verschlechterung der ge-
sundheitlichen Situation in Bezug auf die rechte Schulter, wie sie für einen Rückfall vorausgesetzt 
wäre, ist dem Versicherten damit nicht attestiert worden. Im Gegenteil: Der behandelnde Arzt hat 
vielmehr eine Stabilisierung der Situation (auch) an der rechten Schulter festgehalten. Entspre-
chend ist nach der Konsultation vom 17. November 2016 auch keine ärztliche Behandlung mehr 
erfolgt. In den medizinischen Akten finden sich jedenfalls keine Anhaltspunkte, wonach im An-

 
 
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schluss an diese letzte Konsultation eine allfällige Behandlungsbedürftigkeit ausgewiesen gewe-
sen wäre. Auf der Basis der von der Suva eingeholten ergänzenden Auskünften des behandeln-
den Arztes ist eine solche Behandlungsbedürftigkeit einzig für die Zeit zuvor ab Mitte April 2015 
belegt (Suva-Akten, Dok 77, ad Frage 4.1). Wie es sich damit im Detail verhält, kann an dieser 
Stelle letztlich dahingestellt bleiben. Hintergrund bildet der Umstand, dass der behandelnde Arzt 
am 7. Mai 2018 auch in Bezug auf die rechte Schulter angegeben hat, dass die Behandlungen 
und Therapien anschliessend wieder abgeschlossen wurden. Nachdem der Grundfall bereits am 
19. August 2014 abgeschlossen worden war, liegt somit auch in Bezug auf die rechte Schulter 
für die Zeit ab dem 17. November 2016 kein behandlungsbedürftiger Rückfall mehr vor, wie er für 
die Erbringung weiterer Heilbehandlungen gemäss Art. 10 UVG vorausgesetzt wäre. Daran än-
dert auch nichts, dass Dr. C.____ festgehalten hat, dass sich die Schmerzen und Verspannungen 
des Versicherten ohne MTT wieder verschlechtern könnten. Mit dieser Feststellung wird für die 
Zeit ab 17. November 2016 kein neuer Rückfall dokumentiert, sondern es wird einzig eine künf-
tige, potentielle Verschlechterung der Schmerzsituation prognostiziert. Wie Dr. C.____ sieht auch 
der Beschwerdeführer (Beschwerdebegründung vom 24. Dezember 2018) in der vorliegend strit-
tigen MTT mithin eine lediglich präventive Massnahme, um einer möglichen Verschlechterung 
vorzubeugen (Suva-Akten, Dok 77, ad Frage 5.2). Ein eigentlicher Rückfall, wie er für die Erbrin-
gung von allfälligen Heilbehandlungen gemäss Art. 10 UVG vorausgesetzt wäre, ist damit aber 
nicht ausgewiesen. Als Zwischenergebnis ist vielmehr festzuhalten, dass auch an der rechten 
Schulter des Versicherten keine namhafte Verbesserung eines unfallbedingt beeinträchtigten Ge-
sundheitszustandes mehr zu erwarten, sondern – wie bereits bei der linken Schulter zuvor – mitt-
lerweile wieder ein medizinischer Endzustand eingetreten ist (vgl. auch Suva-Akten, Dok 45). 
Weil deren Behandlung als abgeschlossen gilt, lassen sich auch hier keine weiteren Heilbehand-
lungen mehr begründen. 
 

5.1 Nachdem ein Rückfall in Bezug auf die beiden erlittenen Unfälle an den Schultern des 
Versicherten auszuschliessen ist, bleibt zu prüfen, ob sich ein Anspruch auf eine weiterführende 
Heilbehandlung auf Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG stützen kann, da der Beschwerdeführer unzweifelhaft 
weder an einer Berufskrankheit (lit. a) oder – wie soeben dargelegt – an einem Rückfall bezie-
hungsweise an Spätfolgen (lit. b) leidet, noch vollständig erwerbsunfähig ist (lit. d). Nach Art. 21 
Abs. 1 lit. c UVG werden nach Festsetzung der Invalidenrente Pflegeleistungen und Kostenver-
gütungen für Heilbehandlung, Hilfsmittel, Sachschäden und Reise-, Transport- sowie Rettungs-
kosten gewährt, wenn der Rentenbezüger zur Erhaltung seiner verbleibenden Erwerbsfähigkeit 
dauernd der Behandlung und Pflege bedarf. Nach dem Wortlaut setzt diese Regelung einen Ren-
tenanspruch voraus. Am Erfordernis der beeinträchtigten Erwerbsfähigkeit wird ebenso in der 
Literatur und in der Rechtsprechung festgehalten (ALFRED MAURER, Schweizerisches Unfallver-
sicherungsrecht, 2. Aufl., Bern 1989, S. 382 ff., Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgericht 
[EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilung] U 12/04 vom 28. Juli 2004 E. 3.2, Urteil 
des Bundesgerichts 8C_695/2007 vom 20. März 2009 E. 3.1 f.). Das Bundesgericht hat in der 
Folge an dieser Rechtsprechung zu Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG festgehalten und ausgeführt, dass 
sich die fragliche Bestimmung gemäss dem Wortlaut des Gesetzes eindeutig auf Personen be-
ziehe, die bereits eine Rente beziehen, hingegen weiterhin erwerbsfähig seien, also einen IV-
Grad zwischen 10% und weniger als 100% aufweisen (vgl. für vollständig Erwerbsunfähige Art. 

 
 
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21 Abs. 1 lit. d UVG). Zum gleichen Ergebnis führe die Konsultation der Lehre und der Recht-
sprechung. Für eine Interpretation von Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG, wonach eine Leistungspflicht des 
Unfallversicherers für eine den Status quo erhaltende Heilbehandlung über einen Renten aus-
schliessenden Fallabschluss hinaus gegeben ist, bestehe somit kein Raum. Wirksame, zweck-
mässige und wirtschaftliche Heilbehandlungen habe diesfalls vielmehr die obligatorische Kran-
kenversicherung zu gewähren (Urteil des Bundesgerichts vom 16. September 2011, 
8C_191/2011, E. 5). 
 
5.2 Zwischen den Parteien ist zu Recht unbestritten geblieben, dass der Beschwerdeführer 
keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit aufweist (Suva-Akten, Dok 33). Da er weder aktuell noch 
in der weiter zurückliegenden Vergangenheit je einen Rentenanspruch aufgewiesen hat, ist ein 
Anspruch auf Heilbehandlungsmassnahmen im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG somit zu ver-
neinen. Nachdem die Voraussetzungen, unter welchen ein Anspruch auf eine Heilbehandlung im 
Rahmen des Art. 21 UVG besteht, abschliessend umschrieben sind (Botschaft zum Bundesge-
setz über die Unfallversicherung vom 18. August 1976, S. 191 f.), besteht unabhängig von der 
medizinischen Situation - mithin auch unabhängig von der Frage, ob die Erwerbsfähigkeit des 
Versicherten durch medizinische Vorkehren verbessert oder vor einer wesentlichen Beeinträch-
tigung bewahrt werden kann – kein Raum für eine analoge Anwendung dieser Norm auf Versi-
cherte ohne einen Rentenanspruch. Im vorliegenden Fall mag es aus Sicht des Beschwerdefüh-
rers unbefriedigend sein, dass er – im Vergleich zu jenen Versicherten, die einen nur geringfügi-
gen, aber dennoch Renten begründenden IV-Grad aufweisen und damit einen Anspruch auf Heil-
behandlungen für den Erhalt ihrer Restarbeitsfähigkeit besitzen – trotz vollständiger Arbeitsfähig-
keit keinen solchen Anspruch hat. Diese zwingende gesetzliche Regelung ist jedoch insoweit 
nachvollziehbar, als die Zusprechung von Heilbehandlungen ohne eine Rente allenfalls zur Folge 
haben würde, dass das Schadendossier jeweils über Jahre hinweg offengehalten werden müsste, 
obschon keine oder nur sporadische Leistungen für Heilbehandlungen zu erbringen wären. Diese 
für den Versicherten unbefriedigende Regelung ist mithin sachlich begründet und kann demnach 
auch nicht als unechte Lücke qualifiziert werden. Für allenfalls notwendige Heilbehandlungen hat 
vielmehr der Krankenversicherer aufzukommen. Bei diesem Ergebnis kann deshalb auch offen 
bleiben, ob der Versicherte mit einem eigenständigen Krafttraining einer möglichen Verschlim-
merung seines Gesundheitszustandes selbst entgegen wirken könne. 
 
6. Zusammenfassend resultiert, dass die strittigen Leistungsablehnungen der Suva für all-
fällige Heilbehandlungen nach dem Erreichen des medizinischen Endzustandes sowohl im Zu-
sammenhang mit der rechten als auch mit der linken Schulter rechtmässig erfolgt sind. Dies führt 
zur Abweisung der beiden Beschwerden. 
 
7. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind demnach für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerden werden abgewiesen. 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.