# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 64ea2c8b-c4ab-5fb3-bc92-22cc6173a2c5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-07-03
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 03.07.2014 HE140187
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE140187_2014-07-03.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht    

 
 

Geschäfts-Nr.: HE140187-O U/mb 

 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. George Daetwyler, Vizepräsident, sowie Gerichts-

schreiberin Claudia Feier 

 

Urteil vom 3. Juli 2014 

 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Klägerin 

 

gegen 

 

B._____ AG in Liquidation,  
Beklagte 

 

vertreten durch Konkursamt Pfäffikon,  

 

 

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht 

 

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Rechtsbegehren: 
(act. 1) 

" Das Grundbuchamt … sei im Sinne von Art. 961 ZGB (sofort und oh-
ne Anhörung der Gegenpartei einstweilen anzuweisen, zugunsten 
des Gesuchstellers und zulasten des Grundstücks des Gesuchsgeg-
ners ein Pfandrecht vorläufig im Grundbuch einzutragen auf Liegen-
schaft Kat. Nr. …, GBBl Blatt …, …strasse für eine Pfandsumme von 
Fr. 48'719.40 nebst Zins zu 6.5 % seit 28.3.14." 

Das Einzelgericht zieht in Erwägung: 

1. Die Klägerin reichte am 5. Juni 2014 hierorts ein Gesuch um superprovisori-

sche Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts ein (act. 1). Mit Verfügung vom 

5. Juni 2014 wurde dem Gesuch (ausser in Bezug auf die Höhe des Verzugszins-

satzes) entsprochen und die Eintragung des verlangten Bauhandwerkerpfand-

rechts für eine Pfandsumme von CHF 48'719.40 nebst Zins zu 5 % seit 28. März 

2014 einstweilen angeordnet. Gleichzeitig wurde der Beklagten Frist zur Stellung-

nahme zum klägerischen Begehren angesetzt (act. 4). Mit Eingabe vom 12. Juni 

2014 teilte das Konkursamt Pfäffikon mit, dass über die Beklagte am 4. Juni 2014 

der Konkurs eröffnet worden sei und ersuchte um Verfahrenseinstellung gemäss 

Art. 207 SchKG. Gleichzeitig wies das Konkursamt darauf hin, dass es C._____, 

Delegierter des Verwaltungsrates der Beklagten, beauftragt und bevollmächtigt 

habe, zum klägerischen Begehren Stellung zu nehmen (act. 10). Das Sistierungs-

gesuch wurde am 13. Juni 2014 abgewiesen (act. 11). Die Stellungnahme von 

C._____ zum Gesuch um vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts 

datiert vom 26. Juni 2014 (act. 13, act. 14/1-2). Die Stellungnahme wurde der 

Klägerin zugestellt (Prot. S. 5). Am 2. Juli 2014 reichte die Klägerin unaufgefordert 

eine Stellungnahme ein, worin sie an ihrem Begehren festhielt (act. 15).  

2. Es ist unstrittig, dass die Beklagte die Klägerin beauftragt hat, die Überbau-

ung … auf dem Grundstück der Beklagten Kat. Nr. …, GBBl Blatt … in … zu er-

stellen, welche acht Einfamilienhäuser (G1, G2, F, E, A, B, C und D) umfasste. 

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Dass die Klägerin die geschuldeten Arbeiten korrekt erbracht und in Rechnung 

gestellt hat, ist ebenfalls unstrittig. 

In ihrem Begehren macht die Klägerin ausstehenden Werklohn in Bezug auf das 

Haus D geltend. Die Beklagte habe den entsprechenden Teil der Schlussabrech-

nung sowie notwendige oder von der Klägerin gewünschte Mehrarbeiten nicht be-

zahlt. Das Begehren erachtet sie als fristgerecht, da die letzten Arbeiten am 

Haus D am 4. Februar 2014 bzw. 5. Februar 2014 in Form von Ausmauerarbeiten 

ausgeführt worden seien. Zudem sei am 20. Februar 2014 die Gerüstdemontage 

erfolgt (act. 2).  

Die Beklagte bestreitet die Höhe der Pfandsumme. Die Aufteilung der ausstehen-

den Zahlung sei zu summarisch. Es sei nicht ersichtlich wo die Arbeitsleistungen 

erbracht worden seien. Zudem bestreitet sie die Wahrung der Eintragungsfrist, da 

die Baumeisterarbeiten bereits vor den von der Klägerin geltend gemachten Ter-

minen abgeschlossen worden seien. Einzelne kleinere Arbeiten wie z.B. das 

Schliessen von Aussparungen und Leitungsschlitzen sowie die Demontage von 

Gerüsten sei nicht fristrelevant (act. 13). 

3. Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung ei-

nes gesetzlichen Grundpfandrechts für Forderungen von Handwerkern und Un-

ternehmern, die zu Bauten oder anderen Werken, zu Abbrucharbeiten, zum Ge-

rüstbau, zur Baugrubensicherung oder dergleichen auf einem Grundstück Materi-

al und Arbeit oder Arbeit allein geliefert haben. Der Anspruch auf Errichtung eines 

Bauhandwerkerpfandrechts richtet sich gegen den jeweiligen Eigentümer des 

Grundstücks (siehe BGE 92 II 227; SCHUMACHER, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 

3. Aufl., N 869 ff.). Die Eintragung ins Grundbuch hat bis spätestens vier Monate 

nach der Vollendung der Arbeiten zu geschehen (Art. 839 Abs. 2 ZGB).  

Geht es wie hier lediglich um die vorläufige Eintragung des Pfandrechtes, so 

muss die Klägerin ihr Begehren nur glaubhaft machen. An die Glaubhaftmachung 

sind nach konstanter Lehre und Praxis keine strengen Anforderungen zu stellen: 

Die vorläufige Eintragung eines gesetzlichen Pfandrechtes darf nur dann verwei-

gert werden, wenn der Bestand des Pfandrechtes ausgeschlossen oder höchst 

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unwahrscheinlich ist. Im Zweifelsfalle ist die vorläufige Eintragung zu bewilligen 

und die Entscheidung über Bestand und Umfang des Pfandrechtes dem ordentli-

chen Gericht vorzubehalten. Dies gilt namentlich bei unklarer oder unsicherer 

Rechtslage (BGE 86 I 270; BGE 102 Ia 86; BGE 112 Ib 484; ZOBL, Das Bau-

handwerkerpfandrecht de lege lata und de lege ferenda, ZSR 101(1982) II Halb-

band S. 158, ZR 79 Nr. 80 Erw. 1; SCHUMACHER, a.a.O., Rz. 1394 ff.). 

3.1. Die Verwirkungsfrist beginnt nach "Vollendung der Arbeit" zu laufen (Art. 839 

Abs. 2 ZGB). Die Begriffe "Vollendung" und "Arbeit" sind auslegungsfähig und 

werden in Lehre und Rechtsprechung denn auch unterschiedlich ausgelegt. Zum 

Teil stellt sich das Bundesgericht auf den Standpunkt, dass geringfügige oder ne-

bensächliche Arbeiten sowie Arbeiten, die rein der Vervollkommnung dienen, kei-

ne Vollendungsarbeiten im Sinne des Art. 839 Abs. 2 ZGB darstellen und deshalb 

nicht erst den Beginn der Verwirkungsfrist auszulösen vermögen. In anderen Ent-

scheiden führt das Bundesgericht aus, die Frist beginne erst zu laufen, wenn 

sämtliche vertraglich geschuldeten Leistungen erbracht wurden (siehe dazu: 

SCHUMACHER, a.a.O. , Rz. 1100 ff.). 

Ausmauerarbeiten, wie z.B. das von der Beklagten erwähnte Schliessen von Aus-

sparungen und Leitungsschlitzen, sind entgegen der Ansicht der Beklagten einer-

seits im Rahmen des vorliegenden Werkvertrages geschuldete Leistungen und 

andererseits stellen sie auch keine nebensächlichen Arbeiten dar. Dass solche 

Arbeiten am 4. Februar 2014 bzw. 5. Februar 2014 vorgenommen wurden, be-

streitet die Beklagte nicht. Auch bei der Gerüstdemontage handelt es sich zumin-

dest um vertraglich geschuldete Arbeiten. Dass die Gerüstdemontage am 

20. Februar 2014 erfolgte, bestreitet die Beklagte wiederum nicht. Da demnach 

am 4. Februar 2014 bzw. 5. Februar und am 20. Februar 2014 Vollendungsarbei-

ten ausgeführt wurden, ist die Eintragungsfrist gewahrt.  

3.2. Der Anspruch des Unternehmers auf Grundpfandsicherung besteht für die 

Forderungen auf Vergütung der Bauarbeiten (SCHUMACHER, a.a.O., Rz. 552).  

Die Beklagte bestreitet nicht, dass neben den im Werkvertrag definierten Leistun-

gen von ihr zu vergütende Mehraufwände entstanden sind. Sie bestreitet auch 

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nicht, dass noch offene Forderungen bestehen, insbesondere die Schlussabrech-

nung in Bezug auf das Haus D nicht beglichen und der Werklohn für die das Haus 

D betreffenden Regiearbeiten nicht bezahlt wurde. Sie macht lediglich geltend, 

aus den Beilagen sei nicht ersichtlich, welcher Betrag davon auf die Arbeiten am 

Haus D entfiele (act. 13). Aus den klägerischen Unterlagen ergibt sich, dass die 

Werkvertragssumme für alle acht Häuser CHF 1'750'000.– betrug (act. 3/11). Für 

das Haus D geht die Klägerin daher von einer Werkvertragssumme von 

CHF 218'750.– (entspricht einem Achtel) aus. Den geltend gemachten Mehrauf-

wand in Bezug auf das Haus D belegt die Klägerin mit einer Schlussrechnung, 

welche sich explizit auf das "Objekt D" bezieht (act. 3/6) und mit mehreren Regie-

rapporten und Rechnungen (act. 3/7). So ergibt sich ein Aufwand von gesamthaft 

CHF 251'219.40. Die bereits geleisteten Akontozahlungen hat die Klägerin eben-

falls mit entsprechenden Rechnungen belegt und auf die Häuser aufgeteilt, so 

dass auf das Haus D eine Akontozahlung von total CHF 202'500.– entfällt (act. 

3/4). Die Differenz entspricht den eingeklagten CHF 48'719.40. Nach den von der 

Klägerin eingereichten Unterlagen ist es demnach nicht völlig ausgeschlossen 

oder höchst unwahrscheinlich, dass die offene Werklohnforderung betreffend das 

Haus D noch CHF 48'719.40 beträgt. Die Beklagte hat auch nicht näher ausge-

führt, inwiefern der geltend gemachte Betrag nicht das Haus D betreffe. Da an die 

Glaubhaftmachung der Pfandsumme, wie erwähnt, keine hohen Anforderungen 

zu stellen sind, reichen die von der Klägerin eingereichten Unterlagen zur Glaub-

haftmachung der geltend gemachten Pfandsumme aus. 

3.3. Die pfandberechtigte Forderung erhöht sich um Verzugszinse ohne zeitliche 

Beschränkung ab Verzug des Schuldners (Art. 102 Abs. 1 und 2 OR; BGE 121 III 

445 E. 5a). Die Klägerin macht einen Verzugszins von 6.5 % seit 28. März 2014 

geltend (act. 1). Wie bereits in der Verfügung vom 5. Juni 2014 ausgeführt, hat sie 

jedoch weder begründet noch belegt, woraus sie einen Anspruch auf einen Ver-

zugszins von 6.5 % ableitet, weshalb vom gesetzlichen Verzugszins von 5 % aus-

zugehen ist (Art. 104 Abs. 1 OR). Der geltend gemachte Beginn des Verzugszin-

senlaufes wurde nicht bestritten, weshalb davon auszugehen ist. 

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3.4. Die vorläufige Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts zugunsten der 

Klägerin und zulasten des Grundstücks der Beklagten auf der Liegenschaft Kat. 

Nr. …, GBBl. …, … [Adresse] ist demnach für eine Pfandsumme CHF 48'719.40 

nebst Zins zu 5 % seit 28. März 2014 zu bestätigen. 

4. Die Kosten des vorliegenden Verfahrens (berechnet in Anwendung von § 4 

Abs. 1 und 2 und § 8 Abs. 1 GebV OG) sind einstweilen von der Klägerin zu be-

ziehen. Vorbehalten bleibt die endgültige Festsetzung und Verteilung der Pro-

zesskosten in einem allfälligen ordentlichen Verfahren über die definitive Eintra-

gung. Für den Fall, dass es nicht zu einem ordentlichen Verfahren kommt, sind ihr 

die Kosten endgültig aufzuerlegen. Mangels eines entsprechenden Antrages ist 

der Beklagten keine Parteientschädigung zuzusprechen.  

5. Über die Beklagte wurde am 4. Juni 2014 der Konkurs eröffnet. Die vorläufi-

ge Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts erfolgte am 5. Juni 2014 (act. 4). 

Dies ist zulässig (SCHUMACHER, a.a.O., Rz. 1704). Ein solches Bauhandwerker-

pfandrecht besitzt im Konkursverfahren den gleichen Wert wie ein vor Konkurser-

öffnung im Grundbuch (provisorisch oder definitiv) eingetragenes Bauhandwer-

kerpfandrecht. Nach Lehre und Rechtsprechung ist auch ein Bauhandwerker-

pfandrecht, das erst vorläufig im Grundbuch eingetragen ist, zur Aufnahme in das 

Lastenverzeichnis fähig. Für die Zwangsverwertung des Grundstücks und damit 

auch für die Zwangsverwertung des Bauhandwerkerpfandrechts ist es nicht erfor-

derlich, dass es noch definitiv im Grundbuch eingetragen wird. Unter der (resoluti-

ven) Bedingung, dass es im rechtskräftigen Lastenverzeichnis eingetragen ist, 

wird es im konkreten Konkursverfahren genau gleich wie ein definitiv eingetrage-

nes Baupfandrecht behandelt und ist insoweit gleichwertig mit einem definitiven 

Baupfandrecht. Der Prozess um die definitive Eintragung im Grundbuch wird 

durch das Lastenbereinigungsverfahren ersetzt, das die Rechte aller am Kon-

kursverfahren beteiligten Personen wahrt. Dies wird damit begründet, dass die 

Behandlung eines Anspruchs im Lastenbereinigungs- oder Kollokationsverfahren 

auch zu einer gerichtlichen Beurteilung des materiellen Anspruchs führen kann 

(SCHUMACHER, a.a.O., Rz. 1697 f., m.w.H.). Prozessual ist zu beachten, dass für 

die Dauer des Konkursverfahrens die ordentlichen Zivilgerichte nicht mehr zu-

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ständig sind, um eine Klage auf definitiven Grundbucheintrag eines Baupfand-

rechts zu beurteilen und einen definitiven Grundbucheintrag beim Grundbuchamt 

anzumelden (SCHUMACHER, a.a.O., Rz. 1701). Heisst das Gericht das Begehren 

um vorläufige Eintragung gut, so ist von einer Fristansetzung an den Baupfand-

gläubiger zur Klage auf definitive Eintragung abzusehen; stattdessen hat das Ge-

richt die Konkursverwaltung aufzufordern, es gegebenenfalls über die Einstellung 

des Konkurses mangels Aktiven (Art. 230/230a SchKG) oder über einen Widerruf 

des Konkurses (Art. 195/196 SchKG) zu informieren. Tritt einer dieser beiden Fäl-

le ein, setzt das Gericht dem Baupfandgläubiger nachträglich Frist zur Klage im 

ordentlichen Verfahren an. Die Durchführung des Konkursverfahren hingegen be-

rührt das für die vorläufige Eintragung zuständige Gericht nicht mehr (HIERHOL-

ZER, Basler Kommentar, SchKG II, 2. Aufl., 2010, N. 26 zu Art. 247 SchKG). 

Vor diesem Hintergrund ist vorliegend von der Ansetzung einer Klagefrist für die 

definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts abzusehen. Stattdessen ist 

das Konkursamt Pfäffikon aufzufordern, das Gericht über eine allfällige Einstel-

lung des Konkurses mangels Aktiven oder über einen Widerruf des Konkurses zu 

informieren. Sollte einer dieser Fälle eintreten, wäre die Frist zur Klage auf defini-

tive Eintragung nachträglich anzusetzen. 

Das Einzelgericht erkennt: 

1. Die einstweilige Anweisung an das Grundbuchamt … wird bestätigt als vor-

läufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB mit Wirkung ab vorläufiger 

Eintragung gemäss Verfügung vom 5. Juni 2014 bis zur rechtskräftigen Er-

ledigung eines allfälligen Prozesses im Sinne von Dispositiv Ziffer 2 auf Lie-

genschaft Kat. Nr. …, GBBl. …, 

… [Adresse], 

für eine Pfandsumme von CHF 48'719.40 nebst Zins zu 5 % seit 28. März 

2014. 

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2. Von der Ansetzung einer Frist zur Anhebung einer Klage auf definitive Ein-

tragung des Pfandrechts gegen die Beklagte wird im heutigen Zeitpunkt ab-

gesehen. Eine entsprechende Frist wird erst angesetzt, wenn der Konkurs 

über die Beklagte mangels Aktiven eingestellt oder der Konkurs widerrufen 

wird. 

3. Das Konkursamt Pfäffikon wird aufgefordert, das Handelsgericht des Kan-

tons Zürich über eine allfällige Einstellung des Konkurses über die Beklagte 

mangels Aktiven oder über einen Widerruf des Konkurses über die Beklagte 

umgehend schriftlich in Kenntnis zu setzen. 

4. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 1'800.–. 

Die weiteren Kosten betragen: CHF 56.– (Rechnung Nr. … des Grundbuch-

amtes … vom 10. Juni 2014). 

5. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 4 werden von der Klägerin bezogen. Für 

den Fall, dass es nicht zu einem ordentlichen Verfahren über die definitive 

Eintragung kommt, werden ihr die Kosten definitiv auferlegt. 

6. Der Beklagten wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage eines 

Doppels von act. 15, sowie an das Grundbuchamt …. 

8. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 

113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 

90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert 

beträgt CHF 48'719.40. 

Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG).  

 

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Zürich, 3. Juli 2014 
 

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

Claudia Feier 

 

 

	Urteil vom 3. Juli 2014
	
	Rechtsbegehren: (act. 1)
	Das Einzelgericht zieht in Erwägung:
	3. Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung eines gesetzlichen Grundpfandrechts für Forderungen von Handwerkern und Unternehmern, die zu Bauten oder anderen Werken, zu Abbrucharbeiten, zum Gerüstbau, zur Baugrubensicherun...

	Das Einzelgericht erkennt:
	1. Die einstweilige Anweisung an das Grundbuchamt … wird bestätigt als vorläufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB mit Wirkung ab vorläufiger Eintragung gemäss Verfügung vom 5. Juni 2014 bis zur rechtskräftigen Erledigung eines allfälligen Prozess...
	2. Von der Ansetzung einer Frist zur Anhebung einer Klage auf definitive Eintragung des Pfandrechts gegen die Beklagte wird im heutigen Zeitpunkt abgesehen. Eine entsprechende Frist wird erst angesetzt, wenn der Konkurs über die Beklagte mangels Aktiv...
	3. Das Konkursamt Pfäffikon wird aufgefordert, das Handelsgericht des Kantons Zürich über eine allfällige Einstellung des Konkurses über die Beklagte mangels Aktiven oder über einen Widerruf des Konkurses über die Beklagte umgehend schriftlich in Kenn...
	4. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 1'800.–. Die weiteren Kosten betragen: CHF 56.– (Rechnung Nr. … des Grundbuchamtes … vom 10. Juni 2014).
	5. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 4 werden von der Klägerin bezogen. Für den Fall, dass es nicht zu einem ordentlichen Verfahren über die definitive Eintragung kommt, werden ihr die Kosten definitiv auferlegt.
	6. Der Beklagten wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage eines Doppels von act. 15, sowie an das Grundbuchamt ….
	8. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...
	Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG).