# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4bdb8d93-ed01-5bfd-a947-4cab6fce7596
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-09-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.09.2011 E-6705/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6705-2009_2011-09-14.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung V
E­6705/2009

U r t e i l   v om   1 4 .   S ep t embe r   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichter Markus König,
mit Zustimmung von Richter Hans Schürch;
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

Parteien A._______,
Sri Lanka,
p.A. Schweizer Botschaft in Colombo, Sri Lanka,
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz

Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung;
Verfügung des BFM vom 3. September 2009 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Beschwerdeführerin, eine Tamilin aus Jaffna, mit Schreiben vom 
18.  September  2008  (Eingangsstempel  22.  September  2008)  bei  der 
Schweizer Botschaft in Colombo um Asyl nachsuchte,

dass  die  Botschaft  sie  mit  Schreiben  vom  29.  September  2008  zur 
Beantwortung  eines  individuellen  Fragenkatalogs  bis  am  12.  November 
2008  aufforderte  und  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom  9. 
September (recte: Oktober) 2008 fristgerecht  ihre Stellungnahme zu den 
Akten reichte,

dass  die  Beschwerdeführerin  mangels  einer  Antwort  der  Botschaft  auf 
ihre Eingabe vom 9. Oktober 2008 mit Eingabe vom 10. November 2008 
erneut  auf  ihre  riskante  Situation  hinwies  und  drei  fotokopierte 
Dokumente zu den Akten reichte,

dass  die  Botschaft  die  Beschwerdeführerin  mit  Schreiben  vom  13. 
November  2008  zu  einer  Anhörung  aufbot  und  sie  darauf  am  18. 
November  2008  auf  der  Botschaft  in  Colombo  zu  ihren  Fluchtgründen 
angehört wurde,

dass sie zur Begründung ihres Gesuchs im Wesentlichen vorbrachte, sie 
lebe seit  (…) zusammen mit  ihrem Vater  in Colombo, und am (…) 2008 
sei sie unter Terrorismusverdacht festgenommen worden, weil sie vorher 
telefonischen  Kontakt  mit  den  Liberation  Tigers  of  Tamil  Eelam  (LTTE) 
gehabt habe, wobei sie gebeten worden sei, zwei Mitglieder der LTTE in 
Colombo zu beherbergen,

dass es aber nicht dazu gekommen sei,

dass  sie  am  (…)  2008  vom  Magistrate's  Court  in  B._______  ohne 
Anklageerhebung bedingungslos freigelassen worden sei,

dass sie während der Haft krank geworden und nicht adäquat behandelt 
worden sei,

dass  sie  nach  der  Freilassung  zwei­  oder  dreimal  von Angehörigen  der 
Sicherheitskräfte  telefonisch  angesprochen  worden  sei  und  es  auch 
einige  Kontrollen  gegeben  habe,  sie  jedoch  nach  ihrer  Freilassung 
ansonsten keine Schwierigkeiten mehr gehabt habe,

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dass  indessen  Bekannte  festgenommen  worden  seien  und  die 
Beschwerdeführerin nach einem missglückten Versuch, nach Europa zu 
reisen,  aus  C._______  nach  Sri  Lanka  zurückgeführt  und  bei  ihrer 
Ankunft befragt worden sei,

dass  die  Beschwerdeführerin  befürchte,  erneut  festgenommen  zu 
werden, weshalb sie Sri Lanka verlassen wolle,

dass  die  Botschaft  dem  BFM  am  25.  November  2008  die  Akten  mit 
Begleitkommentar zum Entscheid überwies,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingaben  vom  20.  Januar  2009, 
13. Februar 2009, 16. März 2009 und vom 29. Juni 2009 im Wesentlichen 
auf  ihre  schwierige  Lage,  auf  Besuche  und  Kontrollen  der 
Sicherheitskräfte sowie auf Probleme mit den Behörden und Festnahmen 
im Kreis ihrer Verwandtschaft hinwies,

dass diese Eingaben jeweils mit Begleitschreiben vom 11. Februar 2009, 
18. Februar 2009 und 6. Juli 2009 dem BFM nachgereicht wurden,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  3.  September  2009  –  von  der 
Botschaft  mit  Begleitschreiben  vom  25.  September  2009  an  die 
Beschwerdeführerin weitergeleitet – die Einreise der Beschwerdeführerin 
in die Schweiz nicht bewilligte und ihr Asylgesuch ablehnte,

dass das BFM zur Begründung  im Wesentlichen anführte,  aufgrund der 
Akten  sei  nicht  von  einer  flüchtlingsrechtlich  relevanten Gefährdung  der 
Beschwerdeführerin  in  Colombo  auszugehen,  und  im  Lichte  der 
Erwägungen  seien  ihre  Vorbringen  einreiserechtlich  nicht  erheblich, 
weshalb auch auf die verschiedenen Ungereimtheiten  in den Vorbringen 
einzugehen verzichtet werden könne,

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 15. Oktober 2009 gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 
sinngemäss beantragte, der Entscheid des BFM sei aufzuheben und es 
sei  ihr  die  Einreise  in  die  Schweiz  im  Hinblick  auf  die  Gewährung  des 
Asyls oder zur weiteren Abklärung des Sachverhalts zu bewilligen,

dass  sie  zur  Begründung  im  Wesentlichen  vorbringt,  sie  sei  aus  dem 
Gefängnis  wegen  der  irrtümlichen  Annahme  der  Haftanstalt,  (…), 
entlassen worden,

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dass  sie  nach  der  Entlassung  ständig  vom  Criminal  Investigation 
Department (CID) behelligt und von jemandem mit falschen Versprechen 
auf  eine  Reise  nach  D._______  mitgenommen  und  dort  sexuell 
missbraucht worden sei,

dass  sie  sich  vor  einer  erneuten  Festnahme  respektive  Verhaftung 
fürchte, weil Bekannte von ihr aufgrund des "Prevention of Terrorism Act" 
im  Gefängnis  sässen  und  auch  ihr  ehemaliger  E._______  in  diesem 
Zusammenhang  in Schwierigkeiten  stecke  (mit  der Beschwerde wurden 
Kopien zweier ihn betreffender Dokumente zu den Akten gereicht),

dass  sie  alleine  lebe  und  nicht  nach  F._______  reise  könne,  um  ihren 
Vater zu besuchen, der sich im Spital befinde,

dass  es  Fälle  gebe,  in  denen  festgenommene  und  freigelassene 
Personen wieder  verhaftet  würden,  und  sie  immer  noch  verfolgt werde, 
jederzeit in Schwierigkeiten kommen könne und sie in einem solchen Fall 
den Schutz der Schweiz nicht mehr brauche, sondern sich mit dem Leben 
innerhalb der vier Wände eines Gefängnisses abfinden müsste,

dass die vormals zuständige Instruktionsrichterin am 24. November 2010 
den Eingang der Beschwerde bestätigte,

dass  der  Einzelrichter  das  Verfahren  im  Sommer  2011  von  der 
Instruktionsrichterin übernahm,

und erwägt,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem  Gebiet  des  Asyls – 
vorbehältlich des Vorliegens eines Auslieferungsersuchens des Staates, 
vor welchem  die  beschwerdeführende Person Schutz  sucht  –  endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 
172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 
1998  [AsylG,  SR  142.31]  i. V. m.  Art. 31­33  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR  173.32], 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]),

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dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG 
richtet,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG  und 
Art. 6 AsylG),

dass  die  Beschwerdeführerin  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  in 
Berücksichtigung  der  nachstehenden Erwägung  einzutreten  ist  (Art. 108 
Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), 

dass  über  den  genauen  Zeitpunkt  der  Eröffnung  des  vorinstanzlichen 
Entscheides  keine  Sicherheit  besteht,  aufgrund  der  Versand­  und 
Empfangsdaten  (Poststempel)  jedoch  feststeht,  dass  die  Beschwerde 
innerhalb  der  30­tägigen  Beschwerdefrist  und  somit  fristgerecht  beim 
Bundesverwaltungsgericht eingelangt ist,

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 
sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 
weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass die Schweiz gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG Flüchtlingen grundsätzlich 
Asyl gewährt und eine ausländische Person als Flüchtling anerkannt wird, 
wenn sie  in  ihrem Heimatstaat oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnte, 
wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer 
bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen 
ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat, 
solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden, wobei als ernsthafte Nachteile 
namentlich  die  Gefährdung  von  Leib,  Leben  oder  Freiheit  und 

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Massnahmen  gelten,  die  einen  unerträglichen  psychischen  Druck 
bewirken,  und  den  frauenspezifischen  Fluchtgründen  Rechnung  zu 
tragen ist,

dass  das  BFM  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen  kann, 
wenn  die  asylsuchenden  Personen  keine  Verfolgung  glaubhaft  machen 
können  oder  wenn  ihnen  die  Aufnahme  in  einem  Drittstaat  zugemutet 
werden  kann,  wobei  Vorbringen  glaubhaft  gemacht  sind,  wenn  die 
Behörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für 
gegeben  hält,  und  unglaubhaft  insbesondere  Vorbringen  sind,  die  in 
wesentlichen  Punkten  zu  wenig  begründet  oder  in  sich  widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte 
oder  verfälschte  Beweismittel  abgestützt  werden  (vgl.  Art.  3,  Art.  7  und 
Art. 52 [Abs. 2] AsylG),

dass  das  Bundesamt  gemäss  Art.  20  Abs.  2  AsylG  Asylsuchenden  die 
Einreise  zur  Abklärung  des  Sachverhaltes  bewilligt,  wenn  ihnen  nicht 
zugemutet werden  kann,  im Wohnsitz­  oder Aufenthaltsstaat  zu  bleiben 
oder  in  ein  anderes  Land  auszureisen,  und  gestützt  auf  Art.  20  Abs.  3 
AsylG  das  Eidgenössische  Justiz­  und  Polizeidepartement  (EJPD) 
schweizerische  Vertretungen  ermächtigen  kann,  Asylsuchenden,  die 
glaubhaft  machen,  dass  eine  unmittelbare  Gefahr  für  Leib  und  Leben 
oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht, 
die Einreise zu bewilligen,

dass  bei  diesem  Entscheid  für  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung 
restriktive  Voraussetzungen  gelten,  wobei  den  Behörden  ein  weiter 
Ermessensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung 
im Sinn von Art. 3 AsylG namentlich die Art der persönlichen Beziehung 
zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen 
Staat,  die  Qualität  allfälliger  persönlicher  Beziehungen  zu  anderen 
Staaten,  die  praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  einer 
anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­ 
und  Assimilationsmöglichkeiten  in  Betracht  zu  ziehen  sind  (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  [vormaligen]  Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2.e­g S. 131 ff.; die dort 
beschriebene Praxis hat angesichts der bloss  redaktionellen Anpassung 
des Gesetzestexts  anlässlich  bei  der  letzten  Totalrevision  nach wie  vor 
Gültigkeit),

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dass  damit  zu  prüfen  ist,  ob  die Beschwerdeführerin  schutzbedürftig  im 
Sinn von Art. 3 AsylG ist,

dass in Anbetracht der Akten das BFM mit zutreffender Begründung und 
zu  Recht  in  seinen  Erwägungen  festgestellt  hat,  die  von  der 
Beschwerdeführerin  geltend  gemachten  Vorbringen  seien  für  die 
Bewilligung einer Einreise nicht erheblich,

dass im Einzelnen zwecks Vermeidung unnötiger Wiederholungen vorab 
auf  die  angefochtene Verfügung  zu  verweisen  ist,  die  vollumfänglich  zu 
bestätigen ist,

dass  auch  die  Ausführungen  in  der  Beschwerde  keine  Angaben 
enthalten, die zu neuen Schlussfolgerungen führen und die angefochtene 
Verfügung umstossen könnten,

dass die  in der Beschwerde vorgebrachte Reise nach D._______ sowie 
die im Zusammenhang mit ihrem früheren Freund stehenden Vorbringen 
(und  Beweismittel)  nicht  eine  einreiserelevante,  akute  Gefährdung  der 
Beschwerdeführerin  in  Gegenwart  und  Zukunft  erkennen  lässt,  welche 
ihren weiteren Verbleib in Sri Lanka als unzumutbar erscheinen liesse,

dass die Beschwerdeführerin auch kein besonderes Risikoprofil aufweist, 
das sie aktuell aus objektiver Sicht als gefährdet erscheinen liesse,

dass  demzufolge  unter  Würdigung  der  gesamten  Akten  nicht  davon 
auszugehen  ist, die Beschwerdeführerin habe  in absehbarer Zukunft mit 
beachtlicher Wahrscheinlichkeit  ernsthafte  Nachteile  im  Sinn  von  Art.  3 
AsylG zu befürchten,

dass es somit der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, eine Verfolgung 
nachzuweisen  oder  zumindest  glaubhaft  zu  machen  und  somit  eine 
Schutzbedürftigkeit im Sinn von Art. 20 AsylG nicht gegeben ist,

dass  die  Beschwerdeführerin  schliesslich  auch  in  keiner  Weise  eine 
persönliche Beziehung zur Schweiz geltend gemacht hat,

dass  hingegen  ihre  Familie  ([…])  in  G._______  lebt  (vgl. 
Befragungsprotokoll S.  3),  und sich die Beschwerdeführerin ebenfalls  in 
diesem westeuropäischen Drittstaat um Aufnahme bemühen kann,

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dass  die  weiteren  Voraussetzungen  für  die  Erteilung  einer 
Einreisebewilligung demnach nicht mehr geprüft werden müssen,

dass  das  BFM  das  Gesuch  um  Einreise  und  Asylgewährung  damit  zu 
Recht abgelehnt hat,

dass  es  der  Beschwerdeführerin  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder 
unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des Verfahrens  die Kosten  grundsätzlich  der 
Beschwerdeführerin  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs.  1  VwVG),  aus 
verwaltungsökonomischen Gründen vorliegend jedoch in Anwendung von 
Art. 63  Abs. 1  letzter  Satz  VwVG  und  Art. 6  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, SR 173.320.2) auf die Erhebung von 
Verfahrenskosten zu verzichten ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. 
Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Schweizer Botschaft in 
Colombo und das BFM.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand: