# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 21ab8fe0-9196-5bb7-9d3c-ca09809accaa
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-12
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 12.12.2018 110 2018 28
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2018-28_2018-12-12.pdf

## Full Text

ENTSCHEID
DER

BAU-, VERKEHRS- UND ENERGIEDIREKTION 

RA Nr. 110/2018/28 Bern, 12. Dezember 2018

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn A.________
Beschwerdeführer

vertreten durch B.________

und

Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Hindelbank, Gemeindeverwaltung,
Dorfstrasse 14, 3324 Hindelbank

Denkmalpflege des Kantons Bern (KDP), Schwarztorstrasse 31, Postfach, 3001 Bern

betreffend die Verfügung der Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Hindelbank vom 
10. Januar 2018 (Geschäfts-Nr. 409/17/23; Entfernung eines Objekts aus dem 
Bauinventar)

I. Sachverhalt

1. Der Beschwerdeführer ist Eigentümer der Parzelle Hindelbank Grundbuchblatt 

Nr. C.________ (D.________strasse 6). Das Gebäude an der D.________strasse 6 wird 

im Bauinventar der Gemeinde Hindelbank als K-Objekte mit der Einstufung 

«schützenswert» geführt.1

1 Bauinventar der Gemeinde Hindelbank, S. 15

RA Nr. 110/2018/28 2

2. Der Beschwerdeführer verlangte mit Schreiben an die Denkmalpflege des Kantons 

Bern (KDP) vom 6. April 2017, sein Haus sei aus dem Bauinventar zu streichen. Die KDP 

teilte dem Beschwerdeführer daraufhin mit Schreiben vom 10. April 2017 mit, eine 

Streichung könne nur im Rahmen eines Nutzungsplan- oder Baubewilligungsverfahrens 

beantragt werden. Da derzeit kein Gesuch für ein baubewilligungspflichtiges Bauvorhaben 

hängig sei, könne dem Antrag auf Überprüfung der Einstufung und Entlassung aus dem 

Bauinventar nicht nachgekommen werden.

3. Am 22. Juni 2017 reichte der Beschwerdeführer bei der Gemeinde Hindelbank ein 

Baugesuch ein für den Neubau eines Carports für zwei Autos auf seinem Grundstück. 

Zugleich wiederholte er seinen Antrag, die Liegenschaft aus dem Bauinventar zu 

entfernen.

4. Die Vorinstanz zog für das Baubewilligungsverfahren die KDP bei. Die KDP stellte 

mit Bericht vom 14. November 2017 den Antrag, das Bauvorhaben zu bewilligen. Die 

Entfernung des Gebäudes aus dem Bauinventar lehnte sie dagegen ab. Gestützt auf 

diesen Bericht bewilligte die Vorinstanz mit Entscheid vom 10. Januar 2018 die Erstellung 

des Carports auf der Parzelle Hindelbank Grundbuchblatt Nr. C.________. Den Antrag auf 

Entfernung des Gebäudes aus dem Bauinventar wies sie in Ziffer 4.2 des Entscheids ab 

und hielt fest, dass es sich bei der Liegenschaft D.________strasse 6 um ein 

schützenswertes Baudenkmal handle. 

5. Gegen Ziffer 4.2 des Entscheids vom 10. Januar 2018 reichte der Beschwerdeführer 

am 12. Februar 2018 Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) ein. 

Er beantragt die Aufhebung der angefochtenen Ziffer und die Streichung des Wohnhauses 

auf der Parzelle Hindelbank Grundbuchblatt Nr. C.________ aus dem kantonalen 

Bauinventar. 

RA Nr. 110/2018/28 3

6. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet2, holte die Vorakten 

ein und gab der Gemeinde Hindelbank und der KDP Gelegenheit zur Stellungnahme. Die 

Gemeinde Hindelbank beantragt mit Stellungnahme vom 13. März 2018 die Abweisung der 

Beschwerde. Die KDP nahm für ihre Vernehmlassung Kontakt zum Beschwerdeführer auf, 

um einen Termin für eine bisher nicht erfolgte Innenbesichtigung der Räumlichkeiten des 

Hauses zu vereinbaren. Der Beschwerdeführer teilte der KDP mit Schreiben vom 

2. März 2018 mit, er lehne eine Besichtigung der Liegenschaft zum jetzigen Zeitpunkt und 

ausserhalb eines durch die Beschwerdeinstanz angeordneten Augenscheins ab. Die KDP 

hielt in der Folge mit Stellungnahme an das Rechtsamt vom 15. März 2018 an ihrer 

ursprünglichen Einstufung des Gebäudes als schützenswert fest, ohne einen 

ausdrücklichen Antrag zu stellen. Sie wies allerdings darauf hin, dass sie keine 

Innenbesichtigung des Hauses habe vornehmen können. 

7. Das Rechtsamt führte am 18. Mai 2018 im Beisein des Beschwerdeführers sowie 

einer Vertretung der Vorinstanz und der KDP einen Augenschein mit 

Instruktionsverhandlung durch und besichtigte u.a. das Gebäudeinnere. Die Beteiligten 

erhielten Gelegenheit, sich zum Protokoll des Augenscheins zu äussern. Die KDP reichte 

einen ergänzten Bericht zur Einstufung des Objekts ein, der auch das Gebäudeinnere 

berücksichtigt. Darin beurteilt die KDP das Objekt neu als erhaltenswert und nicht mehr als 

schützenswert.

8. Das Rechtsamt gab den Beteiligten mit Verfügung vom 6. Juli 2018 Gelegenheit für 

Schlussbemerkungen. Der Beschwerdeführer hält in seinen Schlussbemerkungen vom 

29. August 2018 an seinem Antrag auf komplette Entfernung seines Wohnhauses aus dem 

Bauinventar fest.

9. Auf die Rechtsschriften, die Vorakten sowie das Ergebnis des Beweisverfahrens 

wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

2 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und 
Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191)

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II. Erwägungen

1. Eintretensvoraussetzungen

a) Bauentscheide können nach Art. 40 Abs. 1 BauG3 innert 30 Tagen seit Eröffnung mit 

Baubeschwerde bei der BVE angefochten werden. Die BVE ist somit zur Beurteilung der 

Beschwerde gegen den Entscheid zuständig. 

b) Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchsteller, die Einsprecher und die 

zuständige Gemeindebehörde (Art. 40 Abs. 2 BauG). Betreffend das Bauinventar kann die 

Grundeigentümerin oder der Grundeigentümer im Nutzungsplanverfahren oder, wenn seit 

der Errichtung des Inventars kein solches durchgeführt worden ist, im 

Baubewilligungsverfahren den Nachweis verlangen, dass ein Inventar richtig ist (Art. 10d 

Abs. 2 BauG, Art. 13c Abs. 2 BauV4). 

Das Bauinventar der Gemeinde Hindelbank stammt aus dem Jahr 2004. Die Gemeinde hat 

nach diesem Zeitpunkt zwar ein Nutzungsplanverfahren durchgeführt, das Bauinventar 

aber nicht in ihre Nutzungsplanung überführt, d.h. nicht grundeigentümerverbindlich 

gemacht. Die Schutzobjekte gemäss Bauinventar sind im Zonenplan der Gemeinde nicht 

gekennzeichnet, ausser jene Objekte, die durch einen Regierungsratsbeschluss unter 

Schutz gestellt wurden. Aber auch diese werden nur im Sinne eines Hinweises aufgeführt.5 

Der Beschwerdeführer, dessen Antrag auf Entfernung seiner Liegenschaft aus dem 

Bauinventar der Gemeinde Hindelbank im Bauentscheid vom 10. Januar 2018 abgewiesen 

wurde, ist durch den vorinstanzlichen Entscheid beschwert und daher zur 

3 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721)
4 Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) 
5 Zonenplan der Gemeinde Hindelbank, beschlossen am 29. Juni 2005, genehmigt durch das Amt für 
Gemeinden und Raumordnung am 5. Dezember 2005; vgl. auch Art. 51 des Baureglements der Gemeinde 
Hindelbank vom 29. Juni 2005

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Beschwerdeführung legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist 

einzutreten.

2. Streitgegenstand

a) Anfechtungsobjekt in einem Beschwerdeverfahren ist die Verfügung der Vorinstanz. 

Der Streitgegenstand bezeichnet denjenigen Teil des Anfechtungsobjektes, den die 

beschwerdeführende Partei von der Rechtsmittelinstanz überprüfen lassen will. Der 

Streitgegenstand braucht sich nicht mit dem Anfechtungsobjekt zu decken, kann aber nicht 

über dieses hinausgehen. Er wird mit dem Antrag und der Begründung in der Beschwerde 

festgelegt.6 

b) Die Beschwerde des Beschwerdeführers richtet sich einzig gegen Ziffer 4.2 des 

Entscheids vom 10. Januar 2018. Diese lautet wie folgt:
«4.2.1 Bei der Liegenschaft D.________strasse 6 handelt es sich um ein schützenswertes 

Baudenkmal gemäss Art. 10a BauG.

4.2.2 Die Einstufung des Gebäudes als schützenswertes Baudenkmal im Bauinventar der 

Gemeinde Hindelbank, wird nach wie vor als richtig beurteil[t].

4.2.3 Dem Antrag der Entfernung des eingestuften Objekts aus dem Bauinventar wird nicht 

entsprochen.

4.2.4 Der Fachbericht der Kantonalen Denkmalpflege vom 14. November 2017, bildet einen 

integrierenden Bestandteil dieses Entscheides.»

Die angefochtene Ziffer 4.2 betrifft somit die Frage der Entfernung des Objekts aus dem 

Bauinventar. Der Streitgegenstand im Beschwerdeverfahren ist daher auf die Einstufung 

des Wohnhauses «D.________strasse 6» beschränkt. 

3. Rechtliches Gehör, Begründungspflicht

6 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, Bern 1997, Art. 32 N 13 und Art. 72 N 6 ff.; 
Markus Müller, Bernische Verwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 2011, S. 148 ff.

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a) Der Beschwerdeführer macht geltend, der Bericht der KDP vom 14. November 2017 

erschöpfe sich in pauschalen, inhaltsleeren Formulierungen und lasse eine konkrete 

Auseinandersetzung mit den relevanten Kriterien des Einzelfalls vermissen. Damit werde 

eine sachgerechte Auseinandersetzung und Anfechtung des Entscheids verunmöglicht. 

Die   Vorinstanz habe die Begründungspflicht verletzt.

b) Eine Verfügung muss die Tatsachen, Rechtssätze und Gründe enthalten, auf die sie 

sich stützt (Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG7). Die Begründung muss so abgefasst sein, dass die 

Betroffenen den Entscheid sachgerecht anfechten können. Deshalb muss die Behörde 

mindestens kurz die Überlegungen nennen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf 

die sie ihren Entscheid stützt. Sie kann sich auf die für den Entscheid wesentlichen 

Gesichtspunkte beschränken.8 

c) Betreffend die Einstufung des Hauses verweist die Gemeinde im angefochtenen 

Entscheid vom 10. Januar 2018 im Wesentlichen auf die Ausführungen der KDP im Bericht 

vom 14. November 2017. Diesem Bericht lässt sich u.a. Folgendes entnehmen:
«Das Wohnhaus D.________strasse 6 in Hindelbank ist ein qualitätsvoller Massiv- und Ständerbau 

aus dem Jahr 1911. Typisch für den in dieser Zeit aufkommenden Reformstil, bzw. Heimatstil sind 

die vielfältig gestalteten Fassaden und Dachformen. Ebenfalls bemerkenswert sind die zahlreich 

erhaltenen und ursprünglichen dekorativen Elemente. Die Qualitäten des Gebäudes zeigen sich im 

Quervergleich mit ähnlichen Objekten aus der Region und derselben Bauzeit. Daraus geht hervor, 

dass das Wohnhaus an der D.________strasse 6 eines der frühen Beispiele dieses Baustils in der 

Region darstellt, welches zudem durch seinen Detailreichtum und Erhaltungszustand herausragt. In 

ähnlicher aber oft einfacherer Ausprägung tritt dieser Baustil erst bei Wohnhäusern ab der Mitte der 

1920er Jahre in Erscheinung. Insgesamt erscheint damit die Einstufung des Gebäudes als 

schützenswertes Baudenkmal nach wie vor richtig.»

Die Vorinstanz erklärte diesen Bericht der KDP explizit zum Bestandteil ihres Entscheids 

vom 10. Januar 2018.9 Aus dem Bericht gehen die wesentlichen Überlegungen, die zur 

Bestätigung der Unterschutzstellung führten, hervor. So werden etwa die vielfältig 

gestalteten Fassaden und Dachformen sowie die ursprünglichen dekorativen Elemente 

hervorgehoben. Auch der Zustand des Gebäudes wird positiv gewürdigt. Der 

7 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21)
8 BGE 136 I 229 E. 5.2 m.w.H.; VGE 2011/206 vom 4. Mai 2012 E. 4.5; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., 
Art. 52 N. 6 ff.
9 vgl. Ziff. 4.2.4 des Dispositivs im Entscheid vom 10. Januar 2018

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Beschwerdeführer konnte den angefochtenen Entscheid anhand dieser Ausführungen 

sachgerecht anfechten. Die Vorinstanz ist der Begründungspflicht genügend 

nachgekommen und hat insofern den Anspruch auf rechtliches Gehör des 

Beschwerdeführers nicht verletzt. 

4. Rechtliches Gehör, Untersuchungsgrundsatz

a) Der Beschwerdeführer machte am Augenschein vom 18. Mai 2018 und in seinen 

Schlussbemerkungen vom 29. August 2018 geltend, die Gemeinde und die KDP hätten im 

vorinstanzlichen Verfahren den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie es unterlassen 

hätten, den rechtsrelevanten Sachverhalt – insbesondere die Besichtigung des 

Gebäudeinnern – ordnungsgemäss und vollständig festzustellen. Dadurch sei auch der 

Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt worden. 

b) Die verfügende Behörde hat die entscheidwesentlichen Sachverhaltselemente von 

Amtes wegen zu erheben (Art. 18 VRPG; sog. Untersuchungsmaxime). Die 

Sachverhaltsfeststellung umfasst das Zusammentragen, Nachprüfen und Bewerten der 

Sachumstände (Tatsachen), die für die Rechtsanwendung massgebend sind. Die Behörde 

muss demnach nicht alles und jedes in Erfahrung bringen, was sich im Zusammenhang mit 

den interessierenden Lebensvorgängen abgespielt hat, sondern nur, was im Hinblick auf 

die Regelung des Rechtsverhältnisses bedeutsam ist. Unvollständig ist die 

Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde nicht alle für den Entscheid wesentlichen 

Sachumstände bzw. Beweismittel erhoben hat. Unrichtig ist sie, wenn die Behörde die 

Beweismittel falsch gewürdigt oder einen rechtserheblichen Sachumstand nicht in das 

Beweisverfahren einbezogen hat.10 Verletzungen der Untersuchungspflicht können im 

ordentlichen Rechtsmittelverfahren gerügt werden. Die unrichtige oder unvollständige 

Feststellung des Sachverhalts stellt eine Rechtsverletzung dar, ein Verstoss gegen die 

Beweisregeln, eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und damit eine 

Verfassungsverletzung.11 Eine Grenze des Untersuchungsgrundsatzes bildet die 

Mitwirkungspflicht der Parteien: Gemäss Art. 20 Abs. 1 VRPG sind die Parteien 

verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Damit lastet die 

10 Vgl. BVR 2010 S. 13 E. 5.2
11 Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 18 N. 11

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Verantwortung für das Sammeln der Entscheidgrundlagen nicht ausschliesslich auf den 

Behörden.12 

c) Im vorinstanzlichen Verfahren verlangte der Beschwerdeführer, das eingestufte 

Objekt aus dem Bauinventar zu entlassen. Die Vorinstanz holte in der Folge einen 

Fachbericht der KDP ein und wies gestützt darauf den Antrag des Beschwerdeführers ab. 

Es ist unbestritten, dass bis dahin keine Innenbesichtigung des Objekts des 

Beschwerdeführers stattgefunden hatte. Dies, obwohl die KDP selbst die Meinung vertritt, 

dass die Innenräume für die Einstufung eines Gebäudes relevant sind. So hielt sie im 

Beschwerdeverfahren mit Schreiben vom 15. März 2018 Folgendes fest: «Da nach Art. 10b 

Abs. 2 BauG innere Bauteile, Raumstrukturen und feste Ausstattungen Teil des 

Schutzumfangs sind, ist für die einlässliche Abklärung der Schutzwürdigkeit eine 

Innenbesichtigung [...] zwingend.» Dass die innere Beschaffenheit des Gebäudes auch 

vorliegend bedeutsam ist, zeigt sich bereits darin, dass die KDP im Beschwerdeverfahren 

nach der Besichtigung der Innenräume ihre ursprüngliche Beurteilung revidierte. Indem im 

vorinstanzlichen Verfahren ohne die notwendige Kenntnis der Innenräume die Bestätigung 

der Einstufung des Objekts erfolgte, wurde der rechtserhebliche Sachverhalt unvollständig 

festgestellt. Diese Unvollständigkeit ist nicht dem Beschwerdeführer anzulasten: Zwar 

lehnte er eine Anfrage der KDP ab, als diese für ihre Stellungnahme das Gebäudeinnere 

besichtigen wollte.13 Dies betrifft allerdings das Beschwerdeverfahren vor der BVE. Dass 

der Beschwerdeführer der KDP bereits im        vorinstanzlichen Verfahren die Besichtigung 

der Innenräume verwehrt hätte, ist nicht ersichtlich. 

d) Die Beschwerdeinstanz ist grundsätzlich gehalten, den durch die Vorinstanz 

unvollständig festgestellten Sachverhalt selber zu ermitteln und anschliessend einen 

Entscheid in der Sache zu fällen. Von der Möglichkeit der Rückweisung sollte sie bei 

Rechtsfehlern in der Sachverhaltserhebung nur ausnahmsweise und bei Vorliegen von 

besonderen Gründen Gebrauch machen.14 Im Beschwerdeverfahren vor der BVE wurde 

die vollständige Besichtigung des Objekts nachgeholt. Die unvollständige 

Sachverhaltsfeststellung wurde somit korrigiert. Weil die KDP bereits eine neue Beurteilung 

vorgenommen hat und die BVE bei der Überprüfung der vom Beschwerdeführer 

vorgebrachten Rügen über dieselbe Kognition verfügt wie die Vorinstanz, rechtfertigt sich 

12 BVR 2004 S. 133 E. 4.2.1
13 Schreiben des Beschwerdeführers an die KDP vom 2. März 2018
14 Vgl. BVR 2010 S. 13 E. 5.3

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eine Rückweisung an die Vorinstanz zur Neubeurteilung mit Rücksicht auf die 

Verfahrensökonomie nicht. Die rechtsfehlerhafte Feststellung des Sachverhalts im 

vorinstanzlichen Verfahren wird allerdings bei der Kostenverlegung zu berücksichtigen 

sein.

5. Hinweisinventar und Bauinventar

a) Der Beschwerdeführer rügt, im Hinweisinventar der besonderen Einzelbauten der 

Gemeinde Hindelbank von 1986 sei das Wohnhaus des Beschwerdeführers im 

Situationswert C eingestuft worden. Diese Kategorie sei für Gebäude gedacht, die keinen 

besonderen baulichen Eigenwert besitzen würden, also weder schützenswert noch 

erhaltenswert seien. Demgegenüber sei später im Bauinventar der Gemeinde Hindelbank 

das Wohnhaus des Beschwerdeführers als schützenswertes Baudenkmal eingestuft 

worden. Damit weiche die Einstufung in diesem neu erstellten Inventar klar von jener im 

alten Hinweisinventar ab. Die Liegenschaft sei zudem gegen den Willen des ehemaligen 

Eigentümers in das Inventar aufgenommen worden. Es mute willkürlich und aleatorisch an, 

dass es bei einem Übergang von einem altrechtlichen zu einem neurechtlichen 

Bauinventar letztlich der Gebäudeeigentümer in der Hand habe, die Aufnahme und 

Einstufung im Inventar zu beeinflussen. Wären anlässlich der Renovation des Hauses im 

Jahr 1987 «brutale» Veränderungen vorgenommen worden, wäre das Objekt Jahre später 

nicht inventarisiert und der höchsten Kategorie zugewiesen worden. 

b) Zwischen dem 1. Januar 1986 und dem 31. Dezember 1994 sah das Baugesetz vor, 

dass auf besonders schutzwürdige Bauten und Anlagen in besonderem Masse Rücksicht 

zu nehmen ist (Art. 9 Abs. 2 i.V.m. Art. 10 Abs. 1 BauG 85). Den Gemeinden war es 

freigestellt, Inventare zu schaffen, welche auf besonders schutzwürdige Objekte hinweisen 

(Art. 10 Abs. 3 BauG 85). Die Gemeinde Hindelbank hatte von dieser Möglichkeit 

Gebrauch gemacht und in ihrem Baureglement vom 6. Februar 1990 im Anhang II Objekte 

von kulturhistorischer, architektonischer oder für das Ortsbild wichtigen Gründen von 

Bedeutung aufgeführt (Hinweisinventar, Art. 53 Abs. 1 GBR 90). Einem solchen Inventar 

kam unter der altrechtlichen Ordnung aber nur Hinweischarakter zu; die Aufnahme eines 

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Objekts in ein solches Inventar bildete gemäss Art. 13 Abs. 5 der damaligen 

Bauverordnung ausdrücklich nicht Voraussetzung des Schutzes. Die Inventare hatten 

somit keine negative Wirkung. Per 1. Januar 1995 trat eine Rechtsänderung in Kraft, mit 

der die Gemeinden verpflichtet wurden, Inventare der besonders schutzwürdigen Objekte 

zu errichten (Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 152 Abs. 1 BauG 94). Die Aufnahme eines solchen 

Objekts im neu vorgeschriebenen Inventar bildete nunmehr Voraussetzung des 

besonderen Schutzes. Dem Inventar kam mit anderen Worten negative Rechtswirkung zu. 

Es hatte aber keine positive Rechtswirkung, d.h. es war nicht grundeigentümerverbindlich. 

Dem Grundeigentümer stand im Nutzungsplanverfahren oder, wenn kein solches 

durchgeführt worden war, im Baubewilligungsverfahren der Nachweis offen, dass das 

Inventar nicht richtig ist (Art. 10 Abs. 2 BauG 94). Am 1. Januar 2001 trat schliesslich das 

Gesetz vom 8. September 1999 über die Denkmalpflege15 in Kraft, mit welchem die Art. 9 

ff. BauG 94 revidiert und ergänzt wurden. An Stelle des bisherigen Begriffs der «besonders 

schutzwürdigen Objekte» ist jener der «Baudenkmäler» getreten, welche entweder 

schützens- oder erhaltenswert sind. Die mit dem BauG 94 eingeführten Grundsätze der 

Inventarpflicht und der negativen Rechtswirkung des Inventars wurden bestätigt.16 

c) Dem Haus des Beschwerdeführers kam im altrechtlichen Hinweisinventar der 

Gemeinde Hindelbank ausschliesslich Situationswert zu. Das Haus war weder als 

schützenswert noch als erhaltenswert gekennzeichnet. Wie dargelegt, konnte altrechtlich 

aus einer fehlenden Inventarisierung jedoch nicht gefolgert werden, ein Objekt sei weder 

schutz- noch erhaltenswert. Trotz fehlendem Eintrag hätte jederzeit bei jeder sich 

bietenden Gelegenheit vorgebracht werden können, beim umstrittenen Gebäude handle es 

sich um ein Schutzobjekt.17 Anders als der Beschwerdeführer geltend macht, durfte die 

Eigentümerschaft daher auch unter altem Recht nicht damit rechnen, «brutale» 

Veränderungen am umstrittenen Objekt vornehmen und eine allfällige Denkmalqualität 

herabsetzten zu können. Umgekehrt bedeutet die Aufnahme in das neurechtliche 

Bauinventar nicht automatisch, dass es sich beim erfassten Objekt tatsächlich um ein 

Schutzobjekt handelt. Vielmehr stellt ein Eintrag vorerst eine Schutzvermutung dar, die auf 

ihre sachliche Richtigkeit hin überprüft werden kann. Vor diesem Hintergrund ist die 

15 Gesetz vom 8. September 1999 über die Denkmalpflege (Denkmalpflegegesetz, DPG; BSG 426.41)
16 Vgl. zum Ganzen BVR 2005 S. 219 E. 3; BVR 2001 S. 495 E. 5.b); Christophe Cueni, Bezeichnung von 
Baudenkmälern: In Bauinventaren oder Nutzungsplänen?, in: KPG-Bulletin Nr. 6/2002 S. 142 ff.; Juerg 
Schweizer, Das Bauinventar (nach Art. 10d BauG), in: KPG-Bulletin Nr. 6/2002 S. 159 ff.
17 Vgl. Juerg Schweizer, a.a.O., S. 159

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unterschiedliche Einstufung im altrechtlichen Hinweisinventar und im neurechtlichen 

Bauinventar nicht widersprüchlich und auch nicht zu beanstanden. 

6. Denkmalqualität, Allgemeines

Die Baugesetzgebung umschreibt Baudenkmäler als herausragende Objekte und 

Ensembles von kulturellem, historischem oder ästhetischem Wert. Dazu gehören 

namentlich Ortsbilder, Baugruppen, Bauten, Gärten, Anlagen, innere Bauteile, 

Raumstrukturen und feste Ausstattungen (Art. 10a Abs. 1 BauG). Baudenkmäler sind 

schützenswert, wenn sie wegen ihrer bedeutenden architektonischen Qualität oder ihrer 

ausgeprägten Eigenschaften ungeschmälert bewahrt werden sollen (Art. 10a Abs. 2 

BauG). Sie sind erhaltenswert, wenn sie wegen ihrer ansprechenden architektonischen 

Qualität oder ihrer charakteristischen Eigenschaften geschont werden sollen (Art. 10a Abs. 

3 BauG). In welchem Ausmass ein Objekt denkmalpflegerischen Schutz verdient, ist im 

Einzelfall sorgfältig zu prüfen. Verlangt wird eine auf sachliche und wissenschaftliche 

Kriterien abgestützte Gesamtbeurteilung, die den kulturellen, geschichtlichen, 

künstlerischen und städtebaulichen Zusammenhang eines Bauwerkes berücksichtigt. Eine 

Baute soll als Zeuge und Ausdruck einer historischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen 

und technischen Situation erhalten bleiben. Da Denkmalschutzmassnahmen oft 

schwerwiegende Eingriffe in das Eigentum zur Folge haben, dürfen sie nicht bloss im 

Interesse eines begrenzten Kreises von Fachleuten erlassen werden. Sie müssen auf 

objektive und grundsätzliche Kriterien abgestützt sein, um Anspruch auf eine gewisse 

Allgemeingültigkeit erheben zu können.18 Gemäss der Rubrik «Was ist ein Baudenkmal?» 

auf der Homepage der KDP erfolgt die Bezeichnung der Baudenkmäler für das 

Bauinventar anhand folgender Kriterien:19 

- Künstlerische Kriterien: Architektonische Qualität, Ausdruckskraft und Schmuck, 

Erhaltung des ursprünglichen Konzepts.

- Kunstwissenschaftliche Kriterien: Architekturgeschichtliche und stilistische Bedeutung, 

Einordnung des Bautyps.

- Technische Kriterien: Bedeutung innerhalb der bautechnischen Entwicklung, Qualität 

der Konstruktion, handwerkliche und/oder technische Qualität der Ausführung.

18 Vgl. BGE 120 Ia 270 E. 4.a), m.w.H.
19 Abrufbar unter:

«https://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/denkmalpflege/bauinventar/was_ist_ein_baudenkmal.html»

RA Nr. 110/2018/28 12

- Historische Kriterien: Kultur-, wirtschafts-, sozial-, ereignis- oder personengeschichtliche 

Bedeutung.

- Rahmenkriterien: Qualität und Zustand der Nahumgebung (Vorland, Garten, Einfriedung 

usw.).

- Situation: Stellung und Wirkung im städtischen oder dörflichen Raum und im Ortsbild. 

Stellung innerhalb einer historischen oder räumlich zusammengehörigen Baugruppe.

7. Denkmalqualität des Wohnhauses «D.________strasse 6»

a) Das Gebäude des Beschwerdeführers ist im Bauinventar der Gemeinde Hindelbank 

als schützenswertes Objekt eingetragen («K-Objekte») und wird wie folgt beschrieben:
«Wohnhaus von 1911

Villenartiger Wohnsitz. Durch Quergiebel, Stubenerker, Eckveranda und -risalit lebendig gestaltetes 

Gebäude unter ebenfalls aufgegliedertem, leicht geknicktem Walmdach. Massives, grob verputztes 

EG mit kräftig eingefassten Fenstern und Türen; wulstige Fensterbänke. Über den geschossweise 

vorkragenden Balkenköpfen schindelverrandete OG (wohl Riegwerk) und Ründifelder mit fein 

profilierten, aufwändigen Holzgliederungen. Gepflegte, gut erhaltene Einzelformen (u.a. 

Eingangsvorbau mit originaler Tür). Ansprechender, charakteristischer Vertreter der Baumeister-

Architektur als Mischform zwischen Historismus und Heimatstil. Von einem grosszügigen, reich 

begrünten Garten umgeben.»

b) Im Beschwerdeverfahren hielt die KDP in der eingereichten Baudokumentation vom 

7. März 2018 zusammengefasst fest, das Wohnhaus habe sich als Einzelbau in 

Bahnhofsnähe vom Dorfkern im Südwesten abgesetzt, als dieses errichtet worden sei. Die 

Bebauungsverdichtung habe erst nachträglich stattgefunden. Das Gebäude stehe an der 

zum Bahnhof führenden Strasse und präge das Strassenbild. Der Gebäudeentwurf 

stamme laut Bauinventar wohl aus der Hand des Baumeisters E.________, der am 

F.________weg 1 ein weiteres Gebäude in Hindelbank gezeichnet habe. Einschneidende 

Änderungen am Aussenbau seien nicht ersichtlich. Eine Besonderheit des Wohnhauses 

sei seine villenartige Gestalt, hervorgerufen durch das stattliche Bauvolumen, die prägende 

Gebäudezier und den grosszügigen Garten. Volumetrisch bestehe das Haus aus einem 

zentralen rechteckigen Baukörper mit Vollwalmdach, dessen Strenge zeittypisch durch 

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Quergiebelbauten aufgebrochen werde. Die geschlossen Loggien auf zwei Geschossen, 

die Eckveranda und der Eckrisalit würden eine lebendige Fassadengliederung erzeugen, 

wie sie vielfach bei Gebäuden des Heimatstils in weiten Teilen des Kantonsgebiets, 

insbesondere in den städtischen Gebieten, anzutreffen seien. Das stattliche Wohnhaus sei 

als villenartiger Einzelbau und Beispiel einer Architektur vom Übergang des ausgehenden 

19. Jahrhunderts in den Heimatstil ein gut gestalteter und qualitätsvoller Vertreter seiner 

Baugattung. Es seien seit der Inventaraufnahme im Jahr 2004 äusserlich keine 

wesentlichen Veränderungen am Gebäude festzustellen.

c) Am Augenschein vom 18. Mai 2018 äusserte sich die KDP wie folgt zu den einzelnen 

Punkten des genannten Kriterienkatalogs (vgl. E. 6):

Kunsthistorisch vereine das Haus des Beschwerdeführers Elemente des Spätklassizismus 

und des Heimatstils. Spätklassizistisch sei der Gesamthabitus des Baukörpers oder die 

klare Axierung der Fenster. Vom Heimatstil zeugten etwa das aufgelockerte, heimelige 

Dach mit Vorkrag und die vollwulstigen, barock inspirierten Fensterbänke. Die lokalen 

Baumeister hätten die stilistischen Erneuerungen der führenden Heimatstil-Architekten 

teilweise in ihre Entwürfe übernommen und so qualitätvolle Architektur am Puls der Zeit 

geschaffen, die auch Baumeister-Architektur genannt werde. Das Objekt des 

Beschwerdeführers sei ein Vertreter dieser Architektur. Das Haus sei zeittypisch und trotz 

seines Detailreichtums eher schlicht.20 Zwar sei nachträglich ein Anbau an der Rückseite 

des Hauses erstellt worden. Die Fensterbänke des Anbaus seien kantig, währenddessen 

die originalen Fensterbänke wulstig seien. Je älter ein Haus sei, desto höher sei die 

Chance, dass es umgebaut worden sei. Anbauten seien nicht aussergewöhnlich. Der 

vorliegende Anbau würde aber den Schutzwert nicht beeinträchtigen, weil es sich um eine 

stilistisch gute Ergänzung handle und auch die Materialisierung gut gewählt worden sei.21

Künstlerisch gebe es beim Objekt des Beschwerdeführers solide Details wie z.B. die 

zahlreichen Balkenköpfe unter dem Dach, die Fensterrahmen und Fensterbänke sowie die 

Lisenen, die zu einer eher älteren Stilphase gehörten.22 Das Haus bestehe gut sichtbar aus 

drei unterschiedlich strukturierten Geschossigkeiten. Der Sockel sei repräsentativ und 

optisch prägend. Das Erdgeschoss mit einem relativ glatten Putz sei bewusst feiner 

20 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 5, 6, 7, Voten G.________ und H.________; 
Stellungnahme der KDP vom 3. Juli 2018 zum Protokoll, S. 2
21 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 7 und 8, Voten G.________ und H.________
22 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 9, Votum G.________ 

RA Nr. 110/2018/28 14

strukturiert worden. Es sei massiv erbaut und besitze schöne Fenster mit Gewänden aus 

Kunststein. Das äussere Fenster, das man im Sommer wegnehmen könne, habe 

Espagnoletten. Das wiederum anders materialisierte und gestaltete erste Obergeschoss 

besitze eine Schindelverrandung und Brettlisenen. Ebenfalls bemerkenswert seien die 

Konsolen.23 Die geschwungene Ründi weise zudem gezöpfte Bügen auf.24 Beim Eingang 

(nordöstlich) würden sich Holzpfosten und bei der Veranda Lisenen befinden, welche die 

Gebäudeecken betonen. Der Eingangsbereich weise strukturierte Pfosten, 

Schmuckornamente und gestaltete Türen auf.25 Zwar sei das Dach auf der Rückseite 

einfacher gestaltet als auf der Vorderseite. Es sei jedoch häufig so, dass an der 

Vorderseite Richtung Strasse mehr investiert werde als an der Hinterseite Richtung 

Garten.26

In technischer Hinsicht hob die KDP den architektonischen Entwurf hervor. Innerhalb des 

Massstabs der schützenswerten Objekte weise das Haus des Beschwerdeführers eine 

gute Qualität auf.27

Historisch sei das Haus Teil der Entwicklung des Bahnhofquartiers. Mit dem Bau des 

Bahnhofs im Jahr 1857 habe eine Bauverdichtung in Bahnhofsnähe eingesetzt, welche 

durch die Liegenschaft des Beschwerdeführers ausgedrückt werde.28

Zu den Rahmenkriterien führte die KDP aus, der vorhandene, schöne und grosszügige 

Garten unterstützte die Wirkung des repräsentativen Charakters des Hauses.29 Die 

Umgebung und deren Gestaltung seien wichtig für die Wertigkeit und die Erscheinung des 

Anwesens.30

23 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 9, Votum H.________; Stellungnahme der KDP vom 
3. Juli 2018 zum Protokoll, S. 2, 3
24 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 10, Votum G.________
25 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 10, Voten G.________ und H.________; Stellungnahme 
der KDP vom 3. Juli 2018 zum Protokoll, S. 3
26 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 9, Votum H.________
27 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 12, Voten G.________ und H.________
28 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 12 und 13, Voten G.________ und H.________
29 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 13 und 14, Votum G.________ 
30 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 14, Votum H.________ 

RA Nr. 110/2018/28 15

Betreffend die Situation stehe das Haus an der früheren ________. Dort sei es eines der 

ersten Häuser gewesen.31 Früher sei es zwar prominenter gewesen. Jedoch präge es auch 

heute das Ortsbild zusammen mit den anderen Häusern an der Strasse noch mit. In der 

Häuserzeile falle das Haus des Beschwerdeführers positiv ins Auge, auch wenn es heute 

keine exponierte Lage mehr habe. Zwar bestehe keine inventarisierte Baugruppe. Ein 
Objekt könne auf das Umfeld und Ortsbild aber auch dann einen Einfluss haben, wenn es 

nicht Teil einer Baugruppe ist.32 

d) Anlässlich des Augenscheins wurden auch die Innenräume des Objekts besichtigt. 

Die KDP machte eine erste kurze Beurteilung vor Ort und kündigte an, einen Bericht zu 

schreiben, in welchem sie nach der nun vollständigen Besichtigung inklusive Innenräume 

nochmals ausführlich Stellung nehme zum Schutzumfang des Objekts. Diesen Bericht 

reichte die KDP dem Rechtsamt mit Schreiben vom 3. Juli 2018 ein. Darin führte sie zur 

Innenausstattung aus, die ursprünglichen Raumstrukturen seien im Wesentlichen erhalten 

geblieben. Von herausragendem ästhetischem Wert seien die gut erhaltenen, bauzeitliche 

Eingangstüren und die schöne Treppenanlage mit Gusseisenstaketen-Geländer und 

hölzernem Handlauf in die oberen Etagen. Dasselbe gelte im Obergeschoss für die innere 

Eingangstüre mit farbiger Verglasung sowie für einen Kachelofen mit grüner Glasur. 

Allerdings gebe es kein Stubenbuffet, keine Stuckaturen oder keinen Täfer, obwohl man 

das aufgrund der Aussenansicht erwarten würde. Insgesamt sei die Innenausstattung zwar 

schön und wertig, aber nicht sehr exklusiv oder besonders reich. Das Gebäudeinnere sei 

daher nicht überdurchschnittlich.

e) Im Sinne einer Gesamtbeurteilung kam die KDP im ergänzten Bericht vom 

3. Juli 2018 zu folgendem Schlussergebnis:
«[...]. Die Innenausstattung ist durchwegs wertig und stilistisch der Bauzeit entsprechend gestaltet. 

Der Vergleich mit ähnlichen Objekten zeigt, dass das Interieur von guter aber nicht 

überdurchschnittlicher Qualität ist. Der baukünstlerische Ausdruck des Interieurs vermag in seiner 

eher schlichten Ausprägung dem festgestellten repräsentativen Anspruch und baukünstlerischen 

Ausdruck des Gebäudeäusseren nicht standzuhalten (beispielsweise sind weder Stukkaturen noch 

Malereien oder Täfer vorhanden). Aufgrund dieser durch den Augenschein erhaltenen Information 

ist die bisherige Bewertung in Erwägung zu ziehen. Im Vergleich mit ähnlichen Objekten ist 

festzustellen, dass sich hier eine beträchtliche Qualitäts-Differenz zwischen der Gestaltung des 

31 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 14, Votum G.________
32 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 15, Voten G.________ und H.________

RA Nr. 110/2018/28 16

Innern und des Äussern ergibt. Diese ist relevant für die Gesamtbewertung. Das Wohnhaus erfüllt 

demnach aufgrund der qualitativ eher durchschnittlich zu beurteilenden inneren Elemente die 

Kriterien eines schützenswerten Baudenkmals gemäss Art. 10 Abs. 2 BauG nicht. Hingegen 

entsprechen die Qualitäten des Objekts in ihrer Gesamtheit vollumfänglich den Kriterien für ein 

erhaltenswertes Baudenkmal gemäss Art. 10a Abs. 2 BauG.»

f) Der Beschwerdeführer macht geltend, die Anwendung der Bewertungskriterien auf 

das umstrittene Objekt durch die KDP erscheine über weite Strecken zufällig. Einerseits 

werde das Gebäude als früher Zeuge des Heimatstils gelobt, andererseits werde darauf 

hingewiesen, dass es sich beim Objekt um eine Verflechtung verschiedener Baustile 

handle. Zudem sei auf die wulstigen Fensterbänke hingewiesen worden, obwohl am 

ganzen Gebäude nur gerade 9 von insgesamt 27 Fensterbänken dieses Merkmal 

aufweisen würden. Positiv hervorgehoben worden sei auch die grosszügige Befensterung. 

Diese sei aber neuzeitlich und nicht bauzeitlich. Obwohl das Haus aus der Richtung des 

Bahnhofs von der Strassenseite her gar nicht zu sehen sei und in der Gegenrichtung 

Busch- und Baumwerk die Sicht auf das Wohnhaus grösstenteils verstelle, habe die KDP 

festgehalten, das Haus präge das Ortsbild. Jedes der Bewertungskriterien könne so 

angepasst bzw. begründet werden, dass die einmal gebildete Meinung der Fachbehörde 

gestützt werde. Eine auf objektiven Kriterien beruhende, gerichtlich nachprüfbare 

Einstufungsbewertung fehle gänzlich. Diese rechtsstaatlich nicht haltbare Zufälligkeit 

belege auch der Umstand, dass nach dem Augenschein mehr oder weniger ansatzlos auch 

eine Herabstufung des Objekts habe begründet werden können.

g) Das Rechtsamt konnte sich am Augenschein vom 18. Mai 2018 selbst ein Bild der 

Liegenschaft «D.________strasse 6» machen. Das Objekt ist eine handwerklich gut 

ausgeführte Baute und weist bemerkenswerte handwerkliche und künstlerische Details auf. 

Die unterschiedlichen Strukturierungen der drei Geschossigkeiten mit Sockel, Erdgeschoss 

und Obergeschoss sind gut ersichtlich.33 Hervorzuheben sind auch die schönen 

Balkenköpfe und die Konsolen.34 Die nordwestliche, geschwungene Ründe weist zudem 

gezöpfte Bügen auf35 und der nordöstliche Eingangsbereich enthält strukturierte Pfosten.36 
Die Einschätzung der KDP, wonach der schöne und grosszügige Garten den 

33 Fotos Nrn. 2-5, 7-10, 12-14, 16-19 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018
34 Fotos Nrn. 5, 7-9, 12-14 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018
35 Fotos Nrn. 13, 14 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018
36 Fotos Nrn. 8-11 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018

RA Nr. 110/2018/28 17

repräsentativen Charakter des Hauses unterstütze, ist ebenfalls nachvollziehbar.37 Die 

KDP führte am Augenschein zudem nachvollziehbar aus, dass das Anfang des 

20. Jahrhunderts erbaute Haus Elemente verschiedener Stilrichtungen aufweist und 

zeittypisch ist. Ein Widerspruch in der kunsthistorischen Zuordnung besteht, anders als der 

Beschwerdeführer geltend macht, nicht. Zwar wurden am Haus Veränderungen 

vorgenommen wie z.B. der seitliche Anbau, der gemäss Einschätzung der KDP vermutlich 

aus den 1920er Jahren stammt.38 Auch wurde ein neuer Blechschutz montiert und das 

Dach neu gedeckt. Die KDP wies allerdings zu Recht darauf hin, dass bei älteren Häusern 

die Wahrscheinlichkeit eines Umbaus hoch ist. Veränderungen am Objekt stehen der 

Denkmalqualität daher nicht zum Vornherein entgegen. Von Bedeutung ist vielmehr, wie 

diese Neuerungen vorgenommen worden sind. Die vorliegenden Veränderungen erfolgten 

bauzeitlich und beeinträchtigen die wesentlichen Merkmale des Gebäudes nicht. Dies war 

anlässlich des Augenscheins deutlich zu erkennen. So sind beispielsweise die neueren 

Fensterbänke zwar kantig, fügen sich aber gut ins Bild ein und schmälern die Qualität der 

originalen, wulstigen Fensterbänke nicht.39 Daran ändert nichts, dass das Haus mittlerweile 

mehr kantige als wulstige Fensterbänke aufweist. Dasselbe gilt für den gut integrierten, 

neuen Blechschutz.40 Historisch zeugt das Haus immerhin vom Beginn der eintretenden 

Bauverdichtung im Bahnhofsquartier. Es war das erste Haus, das bei der Erweiterung 

gebaut worden war.41 Strassenseitig tritt das Haus zwar aufgrund der Bepflanzung nicht 

wesentlich in Erscheinung. Es hebt sich optisch von der Häuserzeile kaum ab und ist auch 

nicht Bestandteil einer Baugruppe. Die Situation des Gebäudes ist damit nicht 

aussergewöhnlich. Es ist allerdings auch nicht notwendig, dass jedes Kriterium für sich 

genommen zum selben Ergebnis führt. Die Gesamtgewichtung ist massgebend.42 Die KDP 

schätzte am Augenschein das Haus der äusseren Merkmale inkl. der historischen 

Bedeutung als gut schützenswert ein.43 Dabei handelte es sich nicht um eine 

Endbeurteilung, sondern um ein Zwischenergebnis vor Besichtigung der Innenräume. 

37 Fotos Nrn. 6, 11, 19 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018; Foto Nr. 3 der 
Fotodokumentation der KDP zum Augenschein vom 18. Mai 2018
38 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 9, Votum H.________; Stellungnahme der KDP vom 
3. Juli 2018 zum Protokoll, S. 2
39 Fotos Nrn. 2, 3 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018; Fotos Nrn. 3, 5 der 
Fotodokumentation der KDP zum Augenschein vom 18. Mai 2018
40 Foto Nr. 12, 14, 16-19 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018
41 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 12, Votum G.________
42 So auch sinngemäss Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 13, Votum G.________
43 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 12, Votum G.________

RA Nr. 110/2018/28 18

Im Innern des Gebäudes sind die ursprünglichen Strukturen noch weitgehend erhalten. 

Einige wenige Elemente, wie z.B. die Treppenanlage mit dem speziellen Geländer oder der 

Kachelofen im Obergeschoss, weisen besonderen ästhetischen Wert. Insgesamt sind die 

Räume aber eher schlicht gestaltet. Es fehlen Stuckaturen oder Täfer. Der zwar wertige, 

aber nicht überdurchschnittliche Innenbereich des Hauses weist demnach nicht dieselbe 

Denkmalqualität auf wie der besonders qualitätsvolle Aussenbereich. Entsprechend kam 

die KDP zum Schluss, das Objekt «D.________strasse 6» sei unter Würdigung der 

Gesamtumstände als erhaltenswert einzustufen. Die BVE sieht keine Veranlassung, von 

dieser überzeugenden Einschätzung abzuweichen: Die Fachbehörde nahm gestützt auf 

objektiv überprüfbare Kriterien eine nachvollziehbare Subsumtion und Gewichtung der 

einzelnen Punkte vor und gelangte zu einem schlüssigen Gesamtergebnis. Von einer 

«Zufälligkeit» des Ergebnisses kann keine Rede sein. 

h) Am Erhalt des Gebäudes besteht ein grosses öffentliches Interesse, welches das 

private Interesse des Beschwerdeführers an uneingeschränkter Nutzung seiner 

Liegenschaften überwiegt.44 Der Beschwerdeführer macht denn auch nicht geltend, dass er 

überwiegende private Interessen habe. Er bringt zwar vor, auch ohne Beizug der KDP 

Sorge zum Haus zu tragen. Die BVE zweifelt daran nicht. Bereits der gute Zustand des 

Hauses und die wertigen Erneuerungen zeugen von einem sorgsamen Umgang des 

aktuellen Eigentümers und der früheren Eigentümerschaft mit dem Haus. Die 

Inventarisierung eines Objekts ist denn auch nicht Ausdruck von einem Misstrauen 

gegenüber der jeweiligen Eigentümerin bzw. des jeweiligen Eigentümers, sondern erfolgt 

unabhängig von den Eigentumsverhältnissen und trägt dem öffentlichen Interesse 

Rechnung, Denkmäler zu schützen oder zu erhalten. Die Einstufung als erhaltenswertes 

Baudenkmal und die damit für den Grundeigentümer verbundenen Einschränkungen sind 

daher zur Sicherung der Erhaltung der Gebäude erforderlich, geeignet und dem 

Grundeigentümer auch zumutbar. Die Einstufung ist verhältnismässig. Dass danach 

gewisse Veränderungen und zusätzliche Anlagen möglich sind, zeigt die mit dem 

angefochtenen Entscheid erteilte Baubewilligung.

Anders als der vorinstanzliche Entscheid und der Fachbericht der KDP vom 14. 

November 2017 festhalten, ist das Objekt des Beschwerdeführers somit als erhaltenswert 

und nicht weiterhin als schützenswert im Bauinventar der Gemeinde Hindelbank 

44 Vgl. VGE 22935 vom 28. November 2007 E. 5.2; BGE 126 I 219 E. 2.c); Aldo Zaugg/Peter Ludwig, 
Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 3. Auflage, Band I, Bern 2007, Art. 10a -10f N. 3, m.w.H.

RA Nr. 110/2018/28 19

einzustufen. Die Ziffern 4.2.1, 4.2.2 und 4.2.4 des angefochtenen Entscheids vom 10. 

Januar 2018 sind daher aufzuheben und es ist festzustellen, dass das Bauinventar der 

Gemeinde Hindelbank nicht richtig ist (vgl. Art. 10d Abs. 2 BauG).

8. Rechtsgleichheit

a) Der Beschwerdeführer macht geltend, der angefochtene Entscheid verletzte das 

Rechtsgleichheitsgebot. Sein Haus sei im selben Stil errichtet und stamme aus der 

gleichen Bauzeit wie auch weitere Objekte im umliegenden Neufeldquartier. Dennoch sei 

sein Haus das einzige, das als schützenswert qualifiziert worden sei. Am Augenschein 

einigten sich die Anwesenden mit der Zustimmung des Beschwerdeführers, die zu 

vergleichenden Objekte zu beschränken auf die D.________strasse 4, den 

F.________weg 1 und 8 sowie den J.________weg 5.45

b) Das Gebot rechtsgleicher Behandlung nach Art. 8 Abs. 1 BV46 ist ein selbständiges 

verfassungsmässiges Recht. Es garantiert in allgemeiner Weise die Gleichbehandlung von 

Personen durch alle staatlichen Organe. Die Rechtsgleichheit gebietet, Gleiches nach 

Massgabe seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit 

ungleich zu behandeln. Der Umstand, dass das Gesetz in anderen Fällen nicht oder nicht 

richtig angewandt worden ist, gibt dem Bürger grundsätzlich keinen Anspruch darauf, 

ebenfalls abweichend vom Gesetz behandelt zu werden. Denn der Grundsatz der 

Gesetzmässigkeit der Verwaltung geht dem Rechtsgleichheitsprinzip, und damit dem 

Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht, in der Regel vor.47 

c) Das Objekt an der D.________ 4 ist nicht inventarisiert. Am Augenschein vom 

18. Mai 2018 hielt die KDP dazu fest, das Haus weise grosse Differenzen zum Haus des 

Beschwerdeführers auf. Der architektonische Entwurf sei in allen Kriterien weniger gut. Der 

Quergibel passe nicht zum Haus und es handle sich in der Gesamtform nicht um eine 

gefällige Erscheinung. Es habe bloss schlichte Fensterbänke und eine Putzfassade.48 Die 

Einschätzung der KDP lässt sich ohne weiteres nachvollziehen. Die am Augenschein 

45 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 3, Voten Vorsitzender, Rechtsanwalt Jäger und 
Beschwerdeführer (inkl. Verbal); Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 20, Votum Vorsitzender 
(inkl. Verbal)
46 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101)
47 Vgl. BGE 144 I 113 E. 5.1.1; BGE 127 I 1 E. 3.a); BGE 123 II 248 E. 3.c); BGE 122 II 451 E. 4.a)
48 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 20 und 21, Voten H.________ und G.________

RA Nr. 110/2018/28 20

gemachten Fotos zeigen, dass sich das Haus an der D.________strasse 4 in mehrfacher 

Hinsicht deutlich von jenem des Beschwerdeführers unterscheidet. Bereits die 

Fassadengestaltung ist weniger wertig und vielschichtig gestaltet als jene beim Objekt des 

Beschwerdeführers.49 Anders als der Beschwerdeführer geltend macht, sind die Gebäude 

nicht vergleichbar. 

Das Haus am F.________weg 1 ist als erhaltenswert im Bauinventar eingetragen. Der 

Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde dazu geltend, beide Häuser seien 

ungefähr in derselben Bauzeit errichtet und im selben Stil gebaut worden. Die 

unterschiedliche Einstufung verdeutliche, dass gleiche Sachverhalte ungleich behandelt 

würden. Die KDP stufte das Objekt des Beschwerdeführers im Verlauf des 

Beschwerdeverfahrens neu ebenfalls als erhaltenswert ein. Damit ist fraglich, ob die 

Objekte am F.________weg 1 und an der D.________strasse 6 überhaupt noch ungleich 

behandelt werden. Dies kann aber offen bleiben, da die Objekte ohnehin zu unterschiedlich 

sind, um unter dem Aspekt der Rechtsgleichheit miteinander verglichen zu werden: Das 

äussere Erscheinungsbild des Hauses F.________weg 1 weist zwar einen gewissen 

Eigenwert auf, ist im Vergleich mit dem Haus des Beschwerdeführers aber einfacher.50 So 

wies die KDP zu Recht auf die weniger aufwändige Fassadengliederung und auf die 

andere Dachform hin. Auch stilistisch sei das Objekt des Beschwerdeführers mit seiner 

Mischform spezieller.51 Entsprechend kam die KDP betreffend das äussere 

Erscheinungsbild zum nachvollziehbaren Schluss, das Objekt des Beschwerdeführers sei 

schützenswert und jenes am F.________weg 1 erhaltenswert. Erst die weniger 

gehaltvollen Innenräume führten dazu, dass die KDP das Haus des Beschwerdeführers 

ebenfalls als insgesamt erhaltenswert beurteilte. Die Gründe für die im Ergebnis gleiche 

Einstufung weichen voneinander ab. Eine Vergleichbarkeit liegt damit nicht vor.

Das Haus am F.________weg 8 ist nicht im Bauinventar eingetragen. Die KDP führte am 

Augenschein aus, das Haus sei Mitte der 1920er Jahre erstellt worden und damit jünger als 

das Haus des Beschwerdeführers. Es weise expressionistische Elemente auf. Dieser 

Baustil sei jedoch weiter verbreitet als jener des Hauses des Beschwerdeführers. Am Haus 

F.________weg 8 habe es zudem Veränderungen gegeben in Form eines Kamins und 

eines Anbaus. Die Veränderungen treten beim Haus am F.________weg 8 prominenter in 

49 Fotos Nrn. 43-45 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018
50 Fotos Nrn. 46-48 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018
51 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 21, Voten G.________ und H.________

RA Nr. 110/2018/28 21

Erscheinung als beim Objekt des Beschwerdeführers.52 Die KDP wies schlüssig auf die 

Unterschiede zum Objekt des Beschwerdeführers hin.53 Unter dem Aspekt der 

Rechtsgleichheit kann der Beschwerdeführer auch beim F.________weg 8 nichts zu 

seinen Gunsten ableiten. 

Zum nicht im Bauinventar eingetragenen Haus am J.________weg 5 führte die KDP aus, 

dieses sei jünger, weise einen tieferen Detaillierungsgrad auf und sei weniger künstlerisch. 

Das Haus weise keinen Innovationsgeist auf. Es habe keinen Schmuck und die Fassade 

erscheine flacher. Zudem hätten Veränderungen dem Haus nicht gut getan und die 

Umgebung mit der Garage sei nicht schön. Es handle sich klar nicht um ein 

Inventarobjekt.54 Wie die BVE am Augenschein selbst feststellen konnte, besteht keine 

Ähnlichkeit zwischen dem Objekt des Beschwerdeführers und jenem am 

J.________weg 5.55 Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Gebäude vergleichbar sein 

sollten. 

Eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots liegt nicht vor. Der Antrag des 

Beschwerdeführers auf Streichung seines Objekts aus dem Bauinventar ist damit 

abzuweisen.

9. Externes Gutachten und Unterlagen zur Ortsplanungsrevision Hindelbank

a) Der Beschwerdeführer beantragt die Begutachtung und Beurteilung des Wohnhauses 

durch einen unabhängigen Sachverständigen. Die Denkmalpflege des Kantons Bern habe 

den von der Vorinstanz eingeholten Fachbericht vom 14. November 2017 nicht 

rechtsgenüglich begründet und den Nachweis der Unterschutzstellung nicht erbracht. Die 

kantonale Denkmalpflege sei auch jene Behörde, die den Erlass des Bauinventars 

begleitet und veröffentlicht habe. Für das vorliegende Verfahren bedürfe es daher einer 

von der involvierten Fachbehörde unabhängig durchgeführten Begutachtung.

52 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 22, Voten G.________ und H.________ 
53 Fotos Nrn. 50-53 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018
54 Protokoll des Augenscheins vom 18. Mai 2018, S. 23, Voten G.________ und H.________ 
55 Fotos Nrn. 54-57 der Fotodokumentation zum Augenschein vom 18. Mai 2018

RA Nr. 110/2018/28 22

b) Betrifft ein Bauvorhaben ein Objekt oder die Umgebung eines Objektes, das 

Gegenstand eines Inventars oder eines Verzeichnisses von Bund oder Kanton ist, bezieht 

die Baubewilligungsbehörde die kantonalen Fachstellen in jedem Fall ein (Art. 22 Abs. 3 

BewD56; vgl. auch Art. 10c BauG und Art. 14 Abs. 2 BauV). Kantonale Fachstelle ist die 

KDP (Art. 37 Abs. 1 und 2 DPV57).

c) Eine Person, die eine Verfügung oder einen Entscheid zu treffen oder vorzubereiten 

hat, muss gemäss Art. 9 Abs. 1 VRPG u.a. dann in den Ausstand treten, wenn sie in der 

Sache ein persönliches Interesse hat (Bst. a), wenn sie am Vorentscheid mitgewirkt hat 

(Bst. b) oder wenn sie aus andern Gründen in der Sache befangen sein könnte (Bst. f). 

Eine Befangenheit ist dann anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, 

Misstrauen in die Unparteilichkeit eines Behördenmitgliedes zu erwecken.58 Die Rüge der 

Befangenheit bzw. Ausstandsgründe können allerdings gemäss dem klaren Wortlaut von 

Art. 9 Abs. 1 VRPG nur gegen einzelne Mitglieder einer Behörde vorgebracht werden, nicht 

aber gegen eine Behörde als solche. Ausstands- und Ablehnungsvorschriften gelten also 

für Personen als Träger einer staatlichen Funktion und nicht für die staatliche Funktion an 

sich.59 Für die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit nichtrichterlicher Behördenmitglieder 

gelten zudem nicht die gleichen Grundsätze wie für Mitglieder von Gerichtsbehörden. Bei 

nichtrichterlichen Behördenmitgliedern ist dem spezifischen Umfeld und Aufgabenbereich 

von Verwaltungs- und Exekutivbehörden Rechnung zu tragen und die Anforderungen an 

die Unparteilichkeit sind unter Berücksichtigung ihrer gesetzlich vorgegebenen Funktion 

und Organisation zu ermitteln.60 

d) Das Objekt des Beschwerdeführers war im vorinstanzlichen Verfahren als 

schützenswertes K-Objekt inventarisiert. Der Beizug einer Fachstelle durch die 

Baubewilligungsbehörde war daher zwingend. Zuständige Fachstelle im Kanton Bern ist 

die KDP (vgl. auch Art. 51 des Baureglements der Gemeinde Hindelbank vom 29. Juni 

2005). Es war somit notwendig und richtig, dass die Vorinstanz eine Beurteilung der KDP 

einholte. Der Beschwerdeführer bemängelte in seiner Beschwerde den im vorinstanzlichen 

56 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1)
57 Verordnung vom 25. Oktober 2000 über die Denkmalpflege (Denkmalpflegeverordnung, DPV; BSG 426.411)
58 Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 9 N. 15; BVR 2002 S. 426
59 Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 9 N. 7; BVR 2002 S. 426 E. 1.b.bb) mit Hinweisen, BVR 1999 S. 86 
E. 3.a)
60 VGE 2012/283 vom 15. Mai 2013 E. 4.2 mit Hinweisen; BVR 2011 S. 128 E. 2.2; BGE 140 I 326 E. 5.2

RA Nr. 110/2018/28 23

Verfahren verfassten Bericht der KDP. Ob diese Rüge zutrifft, ist keine Frage der 

Unabhängigkeit der involvierten Behörde, sondern der Begründetheit der Beschwerde. 

Dass die KDP die Einstufung im Laufe des Beschwerdeverfahrens gestützt auf neue 

Sachverhaltskenntnisse anpasste, zeigt zudem gerade, dass sie ihre Beurteilung frei von 

früheren Wertungen vornimmt. Ebenfalls unerheblich ist, dass die KDP an der Erstellung 

des Bauinventars beteiligt war. Bei der Erstinventarisierung handelte es sich, wie 

dargelegt, um eine blosse Schutzvermutung. Die KDP hat sich also bei der 

Inventaraufnahme noch nicht abschliessend mit dem Schutzumfang der aufgenommenen 

Objekte befasst. Schliesslich können nach dem klaren Wortlaut von Art. 9 Abs. 1 VRPG 

Ausstands- und Ablehnungsbegehren nur gegen einzelne Mitglieder einer Behörde geltend 

gemacht werden, nicht aber gegen eine Behörde als solche. Der Beschwerdeführer legt 

nicht dar, inwiefern die seitens der KDP involvierten Personen befangen sein sollten. Es 

sind auch keine entsprechenden Hinweise ersichtlich. Im Übrigen geben die Vertreter der 

KDP nur eine fachliche Stellungnahme ab; Entscheidbehörde ist die BVE. Gründe für den 

Beizug eines externen Sachverständigen gibt es daher nicht. Der Beweisantrag ist 

abzulehnen. 

e) Der Beschwerdeführer verlangt zudem, es seien die vollständigen Verfahrensakten 

der Ortsplanungsrevision der Gemeinde Hindelbank (Geschäfts-Nr. 150 05 382) hinter dem 

Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) zu edieren. Mit Verfügung vom 13. 

September 2018 teilte das Rechtsamt den Beteiligten mit, es habe die diesbezügliche 

Genehmigungsverfügung des AGR beigezogen. Zusätzliche Unterlagen der 

Ortsplanungsrevision versprechen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse. Soweit der 

Beschwerdeführer den Beizug weiterer Unterlagen betreffend die Ortsplanungsrevision 

Hindelbank verlangt, ist dieser Beweisantrag insoweit ebenfalls abzuweisen. 

10. Zusammenfassung und Kosten

a) Zusammenfassend wird die Beschwerde insoweit gutgeheissen, als dass Ziffer 4.2 

des Entscheids der Vorinstanz teilweise aufgehoben wird. Das Objekt des 

Beschwerdeführers wird allerdings nicht aus dem Bauinventar entlassen, sondern als 

erhaltenswert eingestuft. Die KDP wird die entsprechende Änderung im Bauinventar der 

Gemeinde Hindelbank vorzunehmen haben (vgl. Art. 13d BauV).

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b) Die Grundsätze der Kostenverlegung sind in Art. 108 VRPG geregelt. Demnach 

werden die Verfahrenskosten der unterliegenden Partei auferlegt, es sei denn, das 

prozessuale Verhalten einer Partei gebiete eine andere Verlegung oder die besonderen 

Umstände rechtfertigten, keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Die 

Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr. Für 

besondere Untersuchungen, Gutachten und dergleichen können zusätzliche Gebühren 

erhoben werden (Art. 103 Abs. 1 VRPG). Die Pauschalgebühr wird auf Fr. 1'800.-- 

festgesetzt (Art. 103 Abs. 2 VRPG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 GebV61). Für den 

Augenschein vom 18. Mai 2018 wird in Anwendung von Art. 20 Abs. 1 GebV eine 

zusätzliche Gebühr von Fr. 600.-- erhoben. Die Verfahrenskosten belaufen sich demnach 

gesamthaft auf Fr. 2'400.--. 

Der Beschwerdeführer verlangt im Rechtsbegehren Nr. 1 seiner Beschwerde die 

Aufhebung der angefochtenen Ziffer 4.2 des Entscheids vom 10. Januar 2018. In 

Rechtsbegehren Nr. 2 beantragt er die Streichung des Wohnhauses an der 

D.________strasse 6 aus dem Bauinventar. In seinen Schlussbemerkungen bestätigte er 

die gestellten Rechtsbegehren. Der Beschwerdeführer dringt also rund zur Hälfte durch, 

womit er als zur Hälfte obsiegend gilt. Auf den Beschwerdeführer entfällt somit ein 

Verfahrenskostenanteil von Fr. 1'200.--. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs (E. 4) stellt 

allerdings einen besonderen Umstand dar und ist bei der Kostenverlegung zu 

berücksichtigen. Der Verfahrenskostenanteil des Beschwerdeführers wird daher reduziert 

um einen Drittel. Der Beschwerdeführer hat somit Verfahrenskosten von Fr. 800.-- zu 

tragen. Auf die Erhebung der übrigen Fr. 1'600.-- der Verfahrenskosten wird verzichtet.

c) Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen, sofern 

nicht deren prozessuales Verhalten oder die besonderen Umstände eine andere Teilung 

oder Wettschlagung gebieten oder die Auflage der Parteikosten an das Gemeinwesen als 

gerechtfertigt erscheint (Art. 108 Abs. 3 VRPG). Die Parteikosten umfassen den durch die 

berufsmässige Parteivertretung anfallenden Aufwand (Art. 104 Abs. 1 VRPG). Nach Art. 11 

Abs. 1 PKV62 beträgt das Honorar in verwaltungsrechtlichen Beschwerdeverfahren 

Fr. 400.-- bis Fr. 11'800.-- pro Instanz. Innerhalb des Rahmentarifs bemisst sich der 

61 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; 
BSG 154.21)
62 Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung; 
PKV; BSG 168.811)

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Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitaufwand sowie der Bedeutung 

der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 41 Abs. 3 KAG63). Der Anwalt 

des Beschwerdeführers  macht ein Honorar von Fr. 8'500.--, Auslagen von Fr. 200.-- und 

Mehrwertsteuern geltend. Im vorliegenden Fall ist der gebotene Zeitaufwand angesichts 

der notwendigen Eingaben und des längeren Augenscheins leicht überdurchschnittlich. Die 

Schwierigkeit des Prozesses und die Bedeutung der Streitsache sind als leicht 

unterdurchschnittlich einzustufen. Daher erscheint eine Ausschöpfung des 

Gebührenrahmens zu 50 % und damit ein Honorar von Fr. 6'100.-- als angemessen. Die 

Parteikosten des Beschwerdeführers werden somit festgelegt auf Fr. 6'785.10 (Honorar 

Fr. 6'100.--, Auslagen Fr. 200.--, Mehrwertsteuern 485.10). Der Beschwerdeführer hat 

damit aufgrund seines hälftigen Obsiegens Anspruch auf Ersatz eines Parteikostenanteils 

von Fr. 3'392.55. Zusätzlich sind jedoch auch hier die bei den Verfahrenskosten genannten 

besonderen Umstände zu berücksichtigen.64 Aufgrund der Verletzung des rechtlichen 

Gehörs hat der Beschwerdeführer Anspruch auf einen Drittel der übrigen Parteikosten, 

ausmachend Fr. 1'130.85. Dem Beschwerdeführer sind also Parteikosten von insgesamt 

Fr. 4'523.40 zu ersetzen. Weil am Verfahren keine Gegenpartei beteiligt ist und 

Fachbehörden keine Kosten auferlegt werden können, hat die Vorinstanz für die Bezahlung 

der Parteikosten von Fr. 4'523.40 aufzukommen.

III. Entscheid

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden die Ziffern 4.2.1, 4.2.2 und 4.2.4 

des Entscheids der Gemeinde Hindelbank vom 10. Januar 2018 aufgehoben. 

2. Es wird festgestellt, dass das Bauinventar der Gemeinde Hindelbank betreffend das 

Objekt «D.________strasse 6» auf der Parzelle Hindelbank Grundbuchblatt 

Nr. C.________ nicht richtig ist.

Das Objekt «D.________strasse 6» ist im Bauinventar der Gemeinde Hindelbank als 

erhaltenswertes Baudenkmal einzustufen.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

63 Kantonales Anwaltsgesetz vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11)
64 Vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 16

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3. Der Beschwerdeführer hat Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- zu bezahlen. 

Eine separate Zahlungseinladung folgt, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft 

erwachsen ist. 

4 Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer Parteikosten im Betrag von Fr. 4'523.40 

(inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu ersetzen. 

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IV. Eröffnung

- B.________, eingeschrieben

- Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Hindelbank, Gemeindeverwaltung, 

eingeschrieben

- Denkmalpflege des Kantons Bern (KDP), eingeschrieben

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungspräsident