# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5a12d430-819f-55a6-8ab2-7fd6b85db41e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-10-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 26.10.2016 B 2015/39
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2015-39_2016-10-26.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2015/39

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 26.10.2016

Entscheiddatum: 26.10.2016

Entscheid Verwaltungsgericht, 26.10.2016
Steuerrecht. Art. 13 Abs. 1 und 2 StG (sGS 811.1). Art. 3 Abs. 2 StHG (SR 
642.14). Streitig war die Frage, ob die Beschwerdegegnerin ihren Wohnsitz 
vom Kanton Schwyz in den Kanton St. Gallen verlegt hatte. Das 
Verwaltungsgericht kam zum Schluss, es bestehe eine natürliche 
Vermutung, dass sich der Lebensmittelpunkt der Beschwerdegegnerin ab 
dem Jahr 2007 nach wie vor in A. (Kanton SZ) befunden habe, zumal sie an 
diesem Ort ihrer Arbeit nachgegangen, der langjährige Partner und ihre 
Söhne ebenfalls dort Wohnsitz gehabt hätten und sie überdies in G. (Kanton 
SZ) über ein nahegelegenes Feriendomizil verfügt habe. Konkret fehle es an 
einer Konkurrenz zwischen Arbeits- und Familienort. Vielmehr würden der 
Arbeitsort und der Ort der familiären bzw. partnerschaftlichen Beziehungen 
im Wesentlichen zusammenfallen. Die Beschwerdegegnerin habe angesichts 
ihres grossen Arbeitspensums an den Arbeitstagen nicht zwingend einer 
grossen Wohnung (im Kanton SG) bedurft, zumal ihr für arbeitsfreie Tage - 
neben einer Alp (Kanton SZ) - noch ein Ferienhaus (Kanton SZ) zur 
Verfügung gestanden habe, welches sie unbestritten auch benützt habe. 
Wesentlich erscheine auch, dass die Beschwerdegegnerin schon immer in 
A. gewohnt habe. Der Stromverbrauch der St. Galler Wohnung stelle mit 
Blick auf die konkreten Verhältnisse lediglich ein für sich allein nicht 
ausreichend beweiskräftiges Indiz für eine tatsächliche Wohnnutzung durch 
die Beschwerdegegnerin dar. Als einziger Anhaltspunkt sei er nicht 
geeignet, die Domizilvermutung zu entkräften. -> Bestätigung des 
vorinstanzlichen Entscheids (Verwaltungsgericht, B 2015/39). Entscheid vom 
26. Oktober 2016  

Besetzung

 

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Präsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Bietenharder, Zindel; Ersatzrichter 

Engeler; Gerichtsschreiber Schmid

 

Verfahrensbeteiligte

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdeführer,

gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 9001 St. 

Gallen,

Vorinstanz,

X.Y.,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Pius Huber, Palais du Jardin, Gartenstrasse 17, 

8002 Zürich,

Gegenstand

Steuerpflicht 2007 – 2012

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A. X.Y., geb. 1954, ist seit 2006 Präsidentin des Verwaltungsrats und Geschäftsführerin 

der in A./SZ domizilierten Q. AG. Sie bewohnt einen Teil des auf dem Firmenareal in A. 

befindlichen Wohnhauses. Ab 1. April 2007 mietete sie zudem eine 4 ½-

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Zimmerwohnung in S. (act. G 7/6 1.01); dieses Mietverhältnis wurde Anfang 2013 

wieder aufgelöst. Bis Anfang 2014 war X.Y. Eigentümerin eines Ferienhauses in G./SZ. 

Mit Verfügung vom 17. Januar 2014 stellte das Kantonale Steueramt ihre Steuerpflicht 

in S. ab dem Steuerjahr 2007 fest (act. G 7/6 1.27). Die hiergegen erhobene Einsprache 

wies das Steueramt mit Einspracheentscheid vom 20. Juni 2014 ab (act. G 7/6 1.40). 

Den gegen diesen Entscheid erhobenen Rekurs (act. G 7/1) hiess die 

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 16. 

Dezember 2014 gut und hob sowohl den Einspracheentscheid vom 20. Juni 2014 als 

auch die Feststellungsverfügung vom 17. Januar 2014 auf (act. G 2).

 

B.

a. Gegen diesen Entscheid erhob das Kantonale Steueramt mit Eingabe vom 9. März 

2015 Beschwerde mit dem Antrag, der Entscheid sei aufzuheben und der 

Einspracheentscheid vom 20. Juni 2014 sei zu bestätigen (act. G 1).

b. In der Eingabe vom 13. März 2015 teilte die Vorinstanz den Verzicht auf eine 

Vernehmlassung mit, wobei sie darauf hinwies, dass die mit der Beschwerde 

eingereichten Steuererklärungen 2008 und 2009 nicht die Beschwerdegegnerin, 

sondern deren Tochter betreffen würden (act. G 6).

c. In der Beschwerdeantwort vom 9. Juli 2015 beantragte Rechtsanwalt lic. iur. Pius 

Huber, Zürich, für die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, soweit darauf 

einzutreten sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Zur Begründung verwies er 

auf den vorinstanzlichen Entscheid und machte zusätzliche Ausführungen (act. G 16). 

Der Beschwerdeführer verzichtete auf eine weitere Stellungnahme (act. G 18).

d. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden 

Verfahrens wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen 

eingegangen.

 

 

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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. (…).

2.

2.1. Nach Art. 13 Abs. 1 StG sind natürliche Personen aufgrund persönlicher 

Zugehörigkeit steuerpflichtig, wenn sie ihren steuerrechtlichen Wohnsitz oder 

Aufenthalt im Kanton St. Gallen haben. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist 

umstritten, ob die Beschwerdegegnerin in den Jahren 2007 bis 2012 in der Gemeinde 

S. Wohnsitz hatte. Im interkantonalen Verhältnis steht gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung zum Doppelbesteuerungsverbot die Besteuerung des Einkommens 

und Vermögens einer unselbständig erwerbstätigen Person demjenigen Kanton zu, in 

dem die Person ihren steuerrechtlichen Wohnsitz hat. Nach Art. 13 Abs. 2 StG hat eine 

Person steuerrechtlichen Wohnsitz im Kanton St. Gallen, wenn sie sich hier mit der 

Absicht dauernden Verbleibens aufhält bzw. wenn sich der Mittelpunkt ihrer 

Lebensinteressen hier befindet (vgl. BGE 132 I 29 E. 4.1). Diese Regelung entspricht 

den Vorgaben in Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der 

direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (SR 642.14, StHG) und lehnt sich 

weitgehend (vgl. BGE 138 II 300 E. 5.3) an den zivilrechtlichen Wohnsitzbegriff an (Art. 

23 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, SR 210).

2.2. Bei einem Wohnsitzwechsel innerhalb der Schweiz besteht die Steuerpflicht für 

das ganze laufende Steuerjahr in demjenigen Kanton, in welchem die Person am Ende 

der Steuerperiode ihren steuerrechtlichen Wohnsitz hat. Stichtag ist somit der 

31. Dezember des Steuerjahres (Art. 68 StHG). Der Wechsel von einem alten zu einem 

neuen Wohnsitz ist dann vollzogen, wenn die Absicht des dauernden Verbleibs am 

neuen Wohnort tatsächlich gelebt und durch diesen Aufenthalt eine Verschiebung des 

Lebensmittelpunktes stattfindet. Der Lebensmittelpunkt bestimmt sich nach der 

Gesamtheit der objektiven, äusseren Umstände, aus denen sich die ideellen 

(Angehörige, Freundes- und Bekanntenkreis) und materiellen Lebensinteressen 

erkennen lassen, nicht nach bloss erklärten Wünschen der steuerpflichtigen Person. In 

Bezug auf die Beweislast gilt, dass steuerbegründende Tatsachen von der 

Steuerbehörde nachzuweisen sind, während den Steuerpflichtigen die Beweislast für 

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Tatsachen trifft, die die Steuerschuld aufheben oder mindern. Die Steuerbehörde hat 

demnach den steuerrechtlichen Wohnsitz, der die persönliche steuerrechtliche 

Zugehörigkeit begründet, als Voraussetzung der Besteuerung nachzuweisen. Der 

Hauptbeweis gilt in der Regel als erbracht, wenn der von der Steuerbehörde 

angenommene Wohnsitz als sehr wahrscheinlich erscheint. Diesfalls obliegt es der 

steuerpflichtigen Person, den Nachweis für den von ihr behaupteten Lebensmittelpunkt 

ausserhalb des Kantons zu erbringen (BGer 2P.186/2004 vom 15. Februar 2005 E. 2.3). 

Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt eine Steuerpflicht dann als sehr 

wahrscheinlich, wenn sich das Hauptsteuerdomizil bereits seit längerer Zeit 

unangefochten in diesem Kanton befand. Im Zweifel, d.h. wenn der Nachweis der 

Wohnsitzverlegung nicht erbracht ist, ist das bisherige Domizil als fortbestehend zu 

betrachten (vgl. BGer 2P.186/2004 vom 15. Februar 2005 E. 2.3; BGer 2P.203/2006 

vom 1. März 2007 E. 2.3 mit Hinweisen; BGE 2C_827/2008 vom 16. Juni 2009, E. 4.3).

3. 

3.1. Im angefochtenen Entscheid hielt die Vorinstanz fest, beim Haus in A. (W.-strasse 

0) handle es sich um ein Mehrfamilienhaus, das eine Nutzung über die einzelnen 

Wohnungen hinaus ermögliche. A. sei für die Beschwerdeführerin sowohl Familienort 

als auch Arbeitsort, und es erscheine wahrscheinlich, dass sich ihr Lebensmittelpunkt 

in den Jahren 2007 bis 2012 dort befunden habe. Somit obliege es dem 

Beschwerdeführer, die von ihm behauptete Steuerpflicht in der Gemeinde S. zu 

beweisen. Der Beschwerdeführer halte es nicht für glaubwürdig, dass die 

Beschwerdegegnerin eine relativ kleine Wohnung in A. bewohnt habe, obwohl ihr in S. 

eine viel grössere an bester Lage zur Verfügung gestanden habe; er erachte es als 

nachvollziehbar und verständlich, dass mit der Wohnung in S. eine Trennung vom 

Geschäftlichen geschaffen worden sei. Damit lasse sich aber auch die Nutzung einer 

eher kleinen Wohnung am Arbeitsort begründen, denn wer viel und lange arbeite, 

benötige nicht zwingend eine grosse Wohnung. Zudem habe der Beschwerdegegnerin 

zu Erholungszwecken in G. ein Ferienhaus zur Verfügung gestanden, in dem sie sich 

nach Angaben des Beschwerdeführers regelmässig aufgehalten habe. Die Fahrt dorthin 

dauere nur geringfügig länger als diejenige nach S. Zuzustimmen sei dem 

Beschwerdeführer, dass der Stromverbrauch auf eine normale Nutzung schliessen 

lasse. Durch wen und wie diese erfolgt sei, sei jedoch offen. Fest stehe lediglich, dass 

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der Beschwerdegegnerin im streitigen Zeitraum Wohnmöglichkeiten in A., G. und S. zur 

Verfügung gestanden hätten. Auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers - 

beispielsweise der Umstand, dass die Tochter der Beschwerdegegnerin ebenfalls 

vorübergehend im selben Haus in S. gewohnt habe - liessen nicht auf eine Verlagerung 

des Lebensmittelpunktes der Beschwerdegegnerin nach S. schliessen. Ins Gewicht 

falle dabei, dass die Wohnung in S. Anfang 2013 wieder aufgegeben worden sei (act. G 

2 S. 5 f.).

3.2. Der Beschwerdeführer begründet seinen gegenteiligen Standpunkt unter anderem 

damit, dass vom Gericht in einem ersten Schritt zu überprüfen sei, ob der von der 

Steuerbehörde angenommene Wohnsitz im Kanton als sehr wahrscheinlich erscheine. 

Werde dies bejaht, sei in einem nächsten Schritt zu überprüfen, ob die betroffene 

Person den Gegenbeweis erbracht habe. Die Vorinstanz sei im angefochtenen 

Entscheid gerade umgekehrt vorgegangen. Dies sei methodisch falsch. Die 

persönlichen Beziehungen und die Tatsache des hauptsächlichen tatsächlichen 

Aufenthalts in S. würden den steuerrechtlichen Wohnsitz der Beschwerdegegnerin an 

diesem Ort sehr wahrscheinlich machen. Es obliege somit der Beschwerdegegnerin, 

den Gegenbeweis zu erbringen. Die von ihr vorgebrachten Einwendungen und 

eingereichten Unterlagen vermöchten nicht zu überzeugen. Aufgrund der Umstände 

müsse vielmehr bezweifelt werden, dass der Beschwerdegegnerin in A. Räumlichkeiten 

für den ständigen persönlichen Gebrauch zur Verfügung gestanden hätten. Die 

Nutzung der Wohnung in S. als Atelier erscheine wenig glaubhaft; die Nutzfläche von 

218 m  sowie die vorhandenen Anschlüsse (Telefon, TV, Internet) sprächen gegen die 

Nutzung als Atelier. Insbesondere auch in Anbetracht der geltend gemachten 

Arbeitsauslastung wäre die Miete eines Ateliers in A. naheliegender gewesen. Eine 

plausible Begründung für den hohen Stromverbrauch habe die Beschwerdegegnerin 

nicht erbracht. Zu berücksichtigen sei auch, welche Beweismittel die 

Beschwerdegegnerin nicht eingereicht habe. Hierbei sei insbesondere die fehlende 

Wasser- und Stromabrechnung in S. zu erwähnen. Damit hätte der behauptete 

fehlende Aufenthalt in S. nachgewiesen werden können. Es könne nichts zugunsten 

der Beschwerdegegnerin abgeleitet werden, dass die Beurteilung nicht auf einer restlos 

klaren Faktenlage beruhe. Sie habe durch ihr unkooperatives Verhalten die 

Sachverhaltserhebungen erschwert oder sogar vereitelt (act. G 1).

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Die Beschwerdegegnerin hält dem unter anderem entgegen, dass sich der 

Beschwerdeführer auf kanonartige Wiedergaben beschränke, die mit dem konkreten 

Fall wenig bis nichts zu tun hätten. Der Beschwerdeführer habe weder im Sinn der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung substantiiert, warum der bisherige Wohnsitz in A. 

zu einem nicht einmal näher dargelegten Zeitpunkt aufgegeben und ein neuer Wohnsitz 

in S. begründet worden sein solle. Der Beschwerdeführer sei jeglichen Beweis schuldig 

geblieben, insbesondere auch dafür, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass (im Jahr 

2007) ein neuer Wohnsitz in S. begründet worden sein solle. Die Beschwerdegegnerin 

sei in A. geboren, aufgewachsen und wohnhaft geblieben. Seit über 20 Jahren lebe sie 

mit ihrem Lebenspartner in A. zusammen, der ebenfalls hier arbeite. Sie sei seit jeher 

Mitglied der örtlichen Korporation. Nur alteingesessene Familien, die zudem bestimmte 

Familiennamen tragen würden, würden dieser angehören. Diese Genossenschaften 

seien wirtschaftlich und anderweitig ausserordentlich einflussreich. Die hohe Präsenz 

der Beschwerdegegnerin vor Ort verstärke die Beziehung zum Arbeitsort. Gemäss 

Beschwerdeführer sei der Energieverbrauch das entscheidende Kriterium. Der 

Wohnsitz könne jedoch nicht davon abhängen, ob in einer ausserkantonalen Wohnung 

ein „Grüner“ wohne, der Energie spare, oder jemand, dem der Energieverbrauch 

weniger relevant sei. Vorliegend seien alle Kriterien für einen Wohnsitz in A. erfüllt (act. 

G 16).

3.3.

3.3.1. Hinsichtlich des für die Wohnsitzbestimmung massgebenden Mittelpunktes der 

Lebensinteressen kommt es auf die gefühlsmässige Bevorzugung eines Ortes nicht an; 

der steuerrechtliche Wohnsitz ist insoweit nicht frei wählbar. Dem polizeilichen Domizil, 

wo die Schriften hinterlegt sind oder wo die politischen Rechte ausgeübt werden, 

kommt ebenfalls keine entscheidende Bedeutung zu; das sind bloss äussere 

Merkmale, die ein Indiz für den steuerrechtlichen Wohnsitz bilden können, wenn auch 

das übrige Verhalten der Person dafür spricht (vgl. BGer 2C_175/2008 vom 22. August 

2008 E. 3.1). Hält sich eine Person abwechselnd an zwei Orten in der Schweiz auf, ist 

für die Ermittlung des Steuerwohnsitzes darauf abzustellen, zu welchem sie stärkere 

Beziehungen unterhält (vgl. BGE 125 I 54, 132 I 29 E. 4.2; BGer 2C_26/2012 E. 3.1). Bei 

Unselbständigerwerbenden ist der Lebensmittelpunkt in der Regel jener, von dem aus 

während der Woche der täglichen Arbeit nachgegangen wird, ist doch der Zweck des 

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Lebensunterhaltes dauernder Natur (zum Ganzen statt vieler BGer 2C_178/2011 vom 

2. November 2011 E. 2.2). Hinsichtlich der Beweisführung begründet der Umstand, 

wonach ein unverheirateter Steuerpflichtiger vom Ort aus, an welchem er sich während 

der Woche aufhält, einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nachgeht, eine natürliche 

Vermutung, dass er dort seinen Lebensmittelpunkt und mithin sein Hauptsteuerdomizil 

hat. Diese Vermutung lässt sich entkräften, wenn er sich regelmässig an einem Ort 

aufhält, mit welchem er aus bestimmten (vorab familiären) Gründen besonders eng 

verbunden ist, und wo er persönliche und gesellschaftliche Beziehungen pflegt. Gelingt 

dem Steuerpflichtigen der Nachweis solcher Beziehungen am betreffenden Ort, obliegt 

es dem Kanton des Wochenaufenthalts- oder Arbeitsorts nachzuweisen, dass der 

Betreffende gewichtige wirtschaftliche und allenfalls persönliche Beziehungen zu 

diesem Ort unterhält. Dies entbindet den Steuerpflichtigen aber nicht von der üblichen 

Mitwirkungs- und Auskunftserteilungspflicht bezüglich der für die Besteuerung 

massgebenden Umstände (zum Ganzen BGer 2C_178/2011 vom 2. November 2011 

E. 2.3; VerwG B 2012/25 vom 13. November 2012, E. 2.2).

3.3.2. Nach ihren Darlegungen ist die Beschwerdegegnerin in A. geboren und 

aufgewachsen sowie seit jeher bis zum Tod des Vaters im Jahr 2006 im elterlichen 

Betrieb, der Q. AG in A., tätig gewesen (act. G 16 S. 3). Nur für die vierjährige 

technische Berufslehre arbeitete sie in einem anderen Betrieb in Zürich (act. G 16 S. 5). 

Seit 2006 ist sie Präsidentin des Verwaltungsrats und Geschäftsführerin dieses 

Unternehmens und hält eine Mehrheitsbeteiligung (90 %; act. G 16 S. 2). Ein Anlass, 

diese allseits unbestritten gebliebenen (vgl. auch act. G 18) Gegebenheiten in Frage zu 

stellen, ist aus den Akten nicht ersichtlich. In dem Haus auf dem Firmenareal, in 

welchem sie aufwuchs, verfügt sie über eine Wohnung mit einer Fläche von insgesamt 

69 m  (vgl. act. G 7/6 1.08 und 1.11 Beilagen). Unbestritten blieben sodann die 

Feststellungen im vorinstanzlichen Entscheid (act. G 2 S. 5), wonach die beiden 

weiteren Wohneinheiten des Hauses in den streitigen Jahren vom Stiefsohn der 

Beschwerdegegnerin sowie von ihrem Sohn und dessen Partnerin bewohnt wurden. 

Der Lebenspartner der Beschwerdegegnerin war bis 31. Dezember 2008 

Wochenaufenthalter in A. Seit 1. Januar 2009 hat er dort Wohnsitz (act. G 7/6 1.21). 

Gemäss Bestätigung vom 8. Dezember 2013 besteht diese Partnerschaft seit 20 

Jahren (act. G 7/6 1.23 Beilage). Gemäss E-Mail des Rechtsvertreters der 

Beschwerdegegnerin vom 25. Oktober 2013 arbeitet der Lebenspartner seit 20 Jahren 

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bei der Q. AG (act. G 7/6 1.20 Beilagen). Entgegen der Auffassung des 

Beschwerdeführers (act. G 1 S. 6) geht aus der Bestätigung des Einwohneramtes vom 

29. Oktober 2013 klar hervor, dass der Lebenspartner an der Adresse der 

Beschwerdegegnerin wohnt (act. G 7/6 1.21). Der Beschwerdeführer begründet sodann 

seinen weiteren Standpunkt, wonach der Umstand, dass der Lebenspartner erst seit 

2009 Wohnsitz in A. habe, gegen eine 20jährige Partnerschaft bei einem 

Anstellungsverhältnis von über 20 Jahren spreche (act. G 1 S. 6), in keiner Weise. Der 

Standpunkt erscheint auch nicht nachvollziehbar. Im Übrigen kann aufgrund des vom 

Beschwerdeführer thematisierten vorübergehenden Wohnsitzes der Tochter in A. vom 

15. August 2010 bis 30. Juni 2011 (act. G 1 S. 6 mit Hinweis act. G 7/6 1.15 und 121 

Beilage) nicht auf eine Verlagerung des Lebensmittelpunktes der Beschwerdegegnerin 

nach S. geschlossen werden.

Ab 1. April 2007 hatte die Beschwerdegegnerin eine 4 ½-Zimmerwohnung in S. für 

Fr. 2‘500.-- p.m. einschliesslich Nebenkosten gemietet (act. G 7/6 1.01); dieses 

Mietverhältnis wurde auf Ende April 2013 wieder aufgelöst. Die jährlichen Stromkosten 

dieser Wohnung betrugen in den Jahren 2007-2010 zwischen Fr. 1‘000.-- und Fr. 

1‘200.-- (act. G 7/6 1.24). Sodann verfügte die Wohnung über einen Telefon-, TV- und 

Internetanschluss (act. G 7/6 1.08 Beilagen). Der Vermieter der Wohnung war mit der 

Beschwerdegegnerin an der einfachen Gesellschaft „K.Y., T.U. & N.R.“ (vormals B.M. 

sel., T.U. & N.R.) beteiligt (act. G 7/6 2.01). Die Tochter der Beschwerdegegnerin 

bewohnte von Februar 2007 bis August 2010 an derselben Adresse in S. eine eigene 4 

½-Zimmerwohnung (act. G 7/6 1.01). Die Tochter war bis 2009 ebenfalls bei der Q. AG 

tätig, hatte sich in S. angemeldet und deklarierte den Arbeitsweg S.-A. jeweils in der 

Steuererklärung (act. G 3).

3.3.3. Vorliegend ist angesichts des unbestritten seit der Kindheit bestehenden 

Wohnsitzes der Beschwerdegegnerin in A. zu prüfen, ob der Nachweis der 

Wohnsitzverlegung im Jahr 2007, d.h. mit dem Bezug der Wohnung in S., als erbracht 

zu gelten hat oder ob weiterhin das bisherige Domizil als fortbestehend zu betrachten 

ist (vgl. vorstehende E. 2.2). Aufgrund der geschilderten Verhältnisse ist davon 

auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin in den zur Diskussion stehenden Jahren 

2007 bis 2012 sowohl in S. als auch in A. (Arbeitsort) über eine Wohnung zum 

persönlichen Gebrauch verfügte. Für das Domizil in A. liegen Mietzins- und 

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Nebenkostenabrechnungen vor (act. G 7/6 1.07 und 1.19). Dabei kann aufgrund des 

Umstands, dass eine Aufschlüsselung des Verbrauchs der einzelnen Wohnungen der 

Liegenschaft nicht vorgenommen wurde, entgegen der Auffassung des 

Beschwerdeführers (act. G 1 S. 5 unten) nicht der Nachweis des Aufenthalts der 

Beschwerdegegnerin in A. in Abrede gestellt werden. Ein Grund für die fehlende 

Kostenaufschlüsselung dürfte in der vom Beschwerdeführer selbst (act. G 1 S. 5 f.) 

angeführten Tatsache liegen, dass es sich bei den von der Beschwerdegegnerin 

bewohnten Räumen nicht um eine separate Dachwohnung handelte, sondern um einen 

nicht (vollständig) separierten Hausteil (act. G 7/6 1.11 Beilage). Glaubhaft erscheint in 

diesem Zusammenhang das Vorbringen der Beschwerdegegnerin, dass in der 

Wohnung in A. Internet, Telefon und TV-Anschluss verfügbar waren (vgl. act. G 16 S. 3 

unten). Wenn der Beschwerdeführer den tatsächlichen Aufenthalt der 

Beschwerdegegnerin in A. unter anderem mit Hinweis auf die Aufenthalte in G. 

anzweifelt (act. G 1 S. 4 zweitletzter Absatz), ist festzuhalten, dass es sich dabei um 

das der Beschwerdegegnerin bis Anfang 2014 gehörende (schwyzerische) 

Feriendomizil handelt (vgl. dazu nachstehende E. 3.3.4). Ein Argument für einen 

Wohnsitz im Kanton St. Gallen stellt dies nicht dar. Vielmehr zeigt das Vorhandensein 

eines relativ nahe beim Arbeitsort gelegenen Feriendomizils, dass die 

Beschwerdegegnerin über eine gut erreichbare Wohnalternative zur kleinen Wohnung 

in A. verfügte.

Aufgrund der verhältnismässig geringen Distanz zwischen S. und A. (rund 30 km) hätte 

für die Beschwerdegegnerin an sich die Möglichkeit bestanden, von beiden Orten aus 

der Arbeit nachzugehen und ihre persönlichen Beziehungen zu pflegen. Zu klären ist 

daher der Ort des tatsächlichen (mehrheitlichen) Aufenthalts, von wo aus sie der Arbeit 

nachging und persönliche Beziehungen unterhielt. Mit dem Beschwerdeführer (act. G 1 

S. 4) ist vorab festzuhalten, dass die Stromkosten der S.er Wohnung und die 

vorhandenen Anschlüsse (vgl. vorstehende E. 3.3.2) grundsätzlich auf eine ständige 

Benützung der Wohnung hindeuten. Die Frage, in welcher Art die Benützung erfolgte, 

ist damit allerdings noch nicht beantwortet, zumal der Mietvertrag explizit eine 

Benützung als „Atelier (nicht als Wohnung)“ vermerkt (act. G 7/6 1.01). Die 

Beschwerdegegnerin macht geltend, sie habe in der von ihr als Atelier vorgesehenen 

Wohnung aus Sicherheitsüberlegungen während ihrer Abwesenheit das Licht brennen 

lassen und im Winter Elektroöfen eingesetzt (act. G 2 S. 5). Sie habe die S.er Wohnung 

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für ihr raumintensives Hobby (alternative Herstellung von Teigwaren) mit den hierfür 

notwendigen technischen Gerätschaften eingerichtet, im Übrigen jedoch kaum effektiv 

genutzt, denn das Geschäft in A. sei vorgegangen (act. G 16 S. 2 f.). Die Sichtweise 

des Beschwerdeführers, in einer als Atelier genutzten Wohnung befänden sich keine 

Wertgegenstände, weshalb eine Beleuchtung aus Sicherheitsgründen nicht erforderlich 

gewesen sei (act. G 1 S. 7), stellt eine Meinungsäusserung aufgrund eines lediglich 

vermuteten Sachverhalts dar. Das Sicherheitsbedürfnis kann zudem auch einfach auf 

die Vermeidung eines Einbruchs gerichtet sein. Wenn der Beschwerdeführer die 

Nutzung der Wohnung in S. als Atelier als wenig glaubhaft bezeichnet (act. G 1 S. 5 

oben), so lässt sich diese Schlussfolgerung allein mit Hinweis auf die Nutzfläche von 

218 m  sowie die vorhandenen Anschlüsse (Telefon, TV, Internet) nicht überzeugend 

begründen.

Was die persönlichen Beziehungen der Beschwerdegegnerin in S. in den Jahren 2007 

bis 2012 betrifft, ist festzuhalten, dass die Tochter der Beschwerdegegnerin lediglich 

bis 2010 eine Wohnung im selben Haus in S. hatte. Der vom Beschwerdeführer 

angeführte (bis 2010 befristete) Wohnsitz der Tochter in S. und der von ihr jeweils 

geltend gemachte Fahrkostenabzug für die Strecke S.-A. (act. G 1 S. 3 oben und G 3) 

vermögen die Streitfrage nicht zu klären. Der weitere Umstand, dass der Vermieter und 

Geschäftspartner der Beschwerdegegnerin ebenfalls in S. wohnte, belegt entgegen der 

offenbaren Auffassung des Beschwerdeführers (act. G 1 S. 4) nicht zugleich das 

Vorhandensein von persönlichen Beziehungen in S. Die Beschwerdegegnerin erklärt 

sodann die Miete der Wohnung in S. mit dem Platzbedarf für ihre Gerätschaften und 

mit der damals noch ausstehenden Einigung über die Liegenschaften der 

Erbengemeinschaft ihres im Jahr 2006 verstorbenen Vaters (act. G 16 S. 3 und S. 5 f.). 

Wie es sich hiermit im Einzelnen verhält, braucht insofern nicht weiter untersucht zu 

werden, als bereits aufgrund der vorhandenen Fakten ein (sehr wahrscheinlicher) 

tatsächlicher Aufenthalt bzw. Lebensmittelpunkt der Beschwerdegegnerin in S. in den 

Jahren 2007 bis 2012 sich nicht zureichend belegen lässt.

3.3.4. Aus den vorstehend in E. 3.3.2 f. dargelegten Umständen ergibt sich eine 

natürliche Vermutung, dass sich der Lebensmittelpunkt der Beschwerdegegnerin ab 

dem Jahr 2007 nach wie vor in A. befand, zumal sie an diesem Ort ihrer Arbeit 

nachging, der langjährige Partner und ihre Söhne ebenfalls dort Wohnsitz hatten und 

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sie überdies in G. über ein nahegelegenes Feriendomizil verfügte. Bei der Bestimmung 

des steuerrechtlichen Wohnsitzes bei getrenntem Arbeits- und Familienort wird den 

ideellen Beziehungen zum Familienort in der Regel grössere Bedeutung beigemessen 

als den materiellen Beziehungen zum Arbeitsort (vgl. Zigerlig/Oertli/Hofmann, a.a.O., II. 

Rz. 22). Konkret fehlt es an einer Konkurrenz zwischen Arbeits- und Familienort. 

Vielmehr fallen der Arbeitsort und der Ort der familiären bzw. partnerschaftlichen 

Beziehungen im Wesentlichen zusammen. In dieser Situation liegt die Beweislast 

hinsichtlich einer Verlegung des Lebensmittelpunktes in den Kanton St. Gallen beim 

Beschwerdeführer. Was die vom Beschwerdeführer im Vergleich zur S.er Wohnung als 

minderwertig bezeichnete Lage der Wohnung in A. betrifft (act. G 1 S. 4 f.), ist mit der 

Vorinstanz festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin angesichts ihres grossen 

Arbeitspensums an den Arbeitstagen nicht zwingend einer grossen Wohnung bedurfte, 

zumal ihr für arbeitsfreie Tage - neben einer Alp in P. - noch ein Ferienhaus (mit 

Bootshaus am Vierwaldstättersee; act. G 16 S. 7) zur Verfügung stand, welches sie 

unbestritten auch benützte. Wesentlich erscheint auch, dass die Beschwerdegegnerin 

schon immer in A. gewohnt hatte und die Lage des dortigen Domizils - soweit 

vorliegend überhaupt von Relevanz - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 

nicht nur nachteilige Aspekte aufweisen dürfte (vgl. vorstehende E. 3.3.2 und act. G 16 

S. 4 oben). Wie dargelegt stellt der Stromverbrauch der S.er Wohnung mit Blick auf die 

konkreten Verhältnisse lediglich ein für sich allein nicht ausreichend beweiskräftiges 

Indiz für eine tatsächliche Wohnnutzung durch die Beschwerdegegnerin dar. Als 

einziger Anhaltspunkt ist er nicht geeignet, die Domizilvermutung zu entkräften (zum 

Ganzen BGer 2C_397/2010 vom 6. Dezember 2010 E. 2.4.2 mit weiteren Hinweisen).

3.3.5. Die Feststellung des massgebenden Sachverhalts und die Abnahme der Beweise 

obliegt der kantonalen Steuerbehörde (vgl. Art. 166 und 176 StG). Wenn der 

Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin vorwirft, nicht alle verfügbaren 

Beweismittel zum Beweis des fehlenden tatsächlichen Aufenthalts in S. vorgelegt zu 

haben (act. G 1 S. 5), ist festzuhalten, dass angesichts der geschilderten Verhältnisse 

(vorstehende E. 3.3.2 f.) vorab der Beschwerdeführer den von ihm behaupteten 

Wechsel eines seit langem bestehenden Wohnsitzes zureichend zu plausibilisieren hat. 

Hierfür genügt beim gegebenen Sachverhalt der blosse Hinweis auf die 

Stromkostenrechnungen der Wohnung in S. wie dargelegt nicht. Nach den unbestritten 

gebliebenen Darlegungen der Beschwerdegegnerin (act. G 16 S. 4 und S. 6 f.) 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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verzichtete der Beschwerdeführer darauf, die Steuerakten des Kantons Schwyz 

beizuziehen und sich auf diese Weise über die dortigen tatsächlichen Verhältnisse zu 

informieren. Auch blieben die tatsächlichen Vorbringen der Beschwerdegegnerin in der 

Beschwerdeantwort des vorliegenden Verfahrens (act. G 16) unbestritten (act. G 18). 

Sein Vorbringen, dass die Beschwerdegegnerin Sachverhaltsermittlungen durch 

unkooperatives Verhalten erschwert oder verunmöglicht habe (act. G 1 S. 7), begründet 

der Beschwerdeführer nicht näher. Was die von der Beschwerdegegnerin angebotene 

Befragung ihres Lebenspartners betrifft (act. G 16 S. 6 f.), ist festzuhalten, dass der 

Zeugenbeweis im st. gallischen Steuerrecht nicht vorgesehen ist (GVP 1993 Nr. 19; 

VerwGE B 2011/243 vom 15. Oktober 2012, E. 2.1.1, in: www.gerichte.sg.ch). Jedoch 

ist auch kein begründeter Anlass ersichtlich, aufgrund dessen das Bestehen einer 

langjährigen Lebenspartnerschaft in Frage zu stellen wäre (vgl. vorstehende E. 3.3.2).

4.

4.1. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen lässt sich die Schlussfolgerung im 

vorinstanzlichen Entscheid, dass sich der steuerrechtliche Wohnsitz der 

Beschwerdegegnerin in den Jahren 2007 bis 2012 unverändert im Kanton Schwyz, 

konkret in A., befand, nicht beanstanden. Folglich ist die Beschwerde abzuweisen.

4.2. (…).

4.3. (…).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

 

2. Der Staat (Beschwerdeführer) bezahlt amtliche Kosten von Fr. 1‘500.--.

 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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3. Der Staat (Beschwerdeführer) entschädigt die Beschwerdegegnerin mit Fr. 1‘500.-- 

zuzüglich Barauslagen von Fr. 60.-- und Mehrwertsteuer.

 

Der Präsident                    Der Gerichtsschreiber

Eugster                              Schmid

 

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 26.10.2016
	Steuerrecht. Art. 13 Abs. 1 und 2 StG (sGS 811.1). Art. 3 Abs. 2 StHG (SR 642.14). Streitig war die Frage, ob die Beschwerdegegnerin ihren Wohnsitz vom Kanton Schwyz in den Kanton St. Gallen verlegt hatte. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, es bestehe eine natürliche Vermutung, dass sich der Lebensmittelpunkt der Beschwerdegegnerin ab dem Jahr 2007 nach wie vor in A. (Kanton SZ) befunden habe, zumal sie an diesem Ort ihrer Arbeit nachgegangen, der langjährige Partner und ihre Söhne ebenfalls dort Wohnsitz gehabt hätten und sie überdies in G. (Kanton SZ) über ein nahegelegenes Feriendomizil verfügt habe. Konkret fehle es an einer Konkurrenz zwischen Arbeits- und Familienort. Vielmehr würden der Arbeitsort und der Ort der familiären bzw. partnerschaftlichen Beziehungen im Wesentlichen zusammenfallen. Die Beschwerdegegnerin habe angesichts ihres grossen Arbeitspensums an den Arbeitstagen nicht zwingend einer grossen Wohnung (im Kanton SG) bedurft, zumal ihr für arbeitsfreie Tage - neben einer Alp (Kanton SZ) - noch ein Ferienhaus (Kanton SZ) zur Verfügung gestanden habe, welches sie unbestritten auch benützt habe. Wesentlich erscheine auch, dass die Beschwerdegegnerin schon immer in A. gewohnt habe. Der Stromverbrauch der St. Galler Wohnung stelle mit Blick auf die konkreten Verhältnisse lediglich ein für sich allein nicht ausreichend beweiskräftiges Indiz für eine tatsächliche Wohnnutzung durch die Beschwerdegegnerin dar. Als einziger Anhaltspunkt sei er nicht geeignet, die Domizilvermutung zu entkräften. -> Bestätigung des vorinstanzlichen Entscheids (Verwaltungsgericht, B 2015/39). Entscheid vom 26. Oktober 2016  

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		2025-07-19T07:51:27+0200
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