# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c1602c23-88d9-51f5-b6e1-f7a241d85137
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 21.08.2018 II 2018 67
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-67_2018-08-21.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2018 67

Entscheid vom 21. August 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.+B.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch lic.iur. C.________, 

gegen

Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer, Bahnhofs-
trasse 15, Postfach 1232, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagungsverfügung 
2003: Vertretungsverhältnis im Einspracheverfahren)

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Sachverhalt:

A. A.________ erwarb am 10. August 1970 von seinem Vater den Landwirt-
schaftsbetrieb, der die Grundstücke KTN X.________, das landwirtschaftliche 
Stammgrundstück mit Wohnhaus und Ökonomiegebäuden, sowie 
KTN Y.________ und KTN U.________ umfasste. Bis Ende 1998 führte er den 
Betrieb selber; ab 1. Januar 1999 verpachtete er ihn an seinen Sohn 
D.________. Nach dessen Wegzug bewirtschaftete Sohn E.________ den Hof. 

Im November 2001 wurden Teile des Grundstückes KTN X.________ eingezont. 
Diese Baulandfläche wurde im Januar 2002 abparzelliert und in verschiedene 
Grundstücke aufgeteilt. Im Oktober 2002 erfolgten Abparzellierungen (u.a. 
KTN V+W.________) von einem anderen Grundstück (KTN Z.________). Im 
Verlaufe des Jahres 2003 verkaufte A.________ die Grundstücke 
KTN V+W.________ (je 580 m2) Bauland zu einem Preis von je Fr. 435'000.-- an 
Dritte. 

Mit öffentlich beurkundetem Abtretungs- und Erbvertrag vom 2. April 2004 ver-
äusserten A.+B.________ alle Grundstücke (mit Antrittstag 1.1.2004). 
KTN X.________ ging an Sohn E.________. 

B. Mit Veranlagungsverfügung 2003 vom 30. Januar 2007 (Versand) wurden 
A.+B.________ von der kantonalen Steuerverwaltung (StV) / Verwaltung für die 
direkte Bundessteuer (VdBSt) kantonal mit einem steuerbaren Einkommen von 
Fr. 219'000.-- (satzbestimmend Fr. 115'200.--) und einem steuerbaren Vermögen 
von Fr. 6'111'000.-- und bundessteuerlich mit einem steuerbaren (und satzbe-
stimmenden) Einkommen von Fr. 236'900.-- veranlagt. Beim Einkommen aus 
selbständiger Erwerbstätigkeit wurden wiedereingebrachte Abschreibungen in 
der Höhe von Fr. 186'160.-- (auf KTN X.________; in der Annahme der Ge-
schäftsaufgabe im Jahr 2003) und ein Mietwert von Fr. 6'370.-- (dieser bei der di-
rekten Bundessteuer mit einem Zuschlag von Fr. 4'459.--) aufgerechnet. 

C. Gegen diese Veranlagungsverfügung erhob F.________ namens der Steu-
erpflichtigen mit Schreiben vom 23. Februar 2007 Einsprache. Er beantragte eine 
Besprechung, die Aufhebung der Veranlagungsverfügung und eventualiter die 
Korrektur des Einkommens um die vorgenommenen Aufrechnungen. Hierauf 
nahm die Steuerverwaltung ergänzende Abklärungen vor und ergingen verschie-
dene Schriftenwechsel sowie (auch telefonische) Besprechungen. In der Folge 
erklärten sich die Steuerpflichtigen mit dem Mietwert einverstanden (Schreiben 
der StV vom 20.1.2009 = Einsprache-act. 173). Am 16. Februar 2009 wurde die 
Einsprache zur Entscheidung an die kantonale Steuerkommission (StK)/ VdBSt 
überwiesen (Einsprache-act. 171). 

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D. Mit Schreiben vom 10. Juli 2014 (Einsprache-act. 136 ff.) teilte die zustän-
dige Steuerkommissionssekretärin F.________ mit, dass die Aufrechnung wie-
dereingebrachter Abschreibungen in der Höhe von Fr. 186'100.-- zu Recht erfolgt 
sei, indes zusätzlich die Grundstücke KTN Y.________ und KTN U.________ 
(Verkehrswert von Fr. 3'409'465.--) ebenfalls vom Geschäfts- ins Privatvermögen 
zu überführen seien. Der Kapitalgewinn von Fr. 3'409'465.-- sei bundessteuerlich 
als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit zu berücksichtigen. Kantonal 
betrage das steuerbare Einkommen nach Berücksichtigung der AHV-Beiträge 
betreffend den aufgerechneten Kapitalgewinn Fr. 0.--. Das steuerbare Vermögen 
betrage neu Fr. 5'741'000.--, das bundessteuerlich steuerbare Einkommen 
Fr. 3'470'300.--. Zur reformatio in peius betreffend die direkte Bundessteuer wur-
de den Steuerpflichtigen Frist zur Stellungnahme angesetzt. 

Mit Schreiben vom 23. August 2014 wies sich lic.iur. C.________ als neuer Ver-
treter der Steuerpflichtigen aus (Einsprache-act. 134). Am 20. Oktober 2014 
(Einsprache-act. 127 ff.) nahm er Stellung zum Schreiben der Steuerkommissi-
onssekretärin vom 10. Juli 2014. Er machte zur Hauptsache geltend, F.________ 
sei nicht rechtsgenüglich bevollmächtigt gewesen. 

Mit Schreiben vom 26. April 2018 teilte die StK/VdBSt dem Vertreter mit (Ein-
sprache-act. 2 ff.), der Steuer- bzw. Einsprachesachverhalt sei umfassend neu 
geprüft worden. Das selbständige Erwerbseinkommen betrage neu Fr. 47'943.--, 
was kantonal neu ein steuerbares Einkommen von Fr. 0.-- ergäbe. Bundessteu-
erlich errechne sich das selbständige Erwerbseinkommen neu auf Fr. 738'579.--, 
was neu ein steuerbares Einkommen von Fr. 762'100.-- ergäbe. Das steuerbare 
Vermögen sei neu auf Fr. 6'040'000.-- festzusetzen. Eine Kopie dieses Schrei-
bens wurde auch den Steuerpflichtigen persönlich zugestellt (Einsprache-act. 1). 
Auf dieses Schreiben erfolgte keine Reaktion. 

E. Mit Entscheid Nr. 30/2009 vom 28. Mai 2018 entschied die StK/VdBSt wie 
folgt über die Einsprache:

1. Die Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2003 wird kantonal 
gutgeheissen. Das steuerbare Einkommen wird neu auf CHF 0.-- und das 
steuerbare Vermögen neu auf CHF 6'040'000.-- festgesetzt. Die einfache 
Steuer beträgt CHF 4'832.--

2. Bundessteuerlich wird die Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 
2003 abgewiesen. Das steuerbare und satzbestimmende Einkommen wird 
neu auf CHF 762'100.-- festgesetzt. Die Jahressteuer beträgt CHF 87'247.--.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Den Einsprechern wird eine reduzierte Parteientschädigung von CHF 600.-- 
ausgerichtet [für das kantonale Verfahren]. 

(5./6. Rechtsmittelbelehrung/schriftliche Mitteilung). 

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F. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 28.5.2018) lassen die 
Steuerpflichtigen mit Eingabe vom 28. Juni 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) 
fristgerecht beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde erheben 
mit den folgenden  Anträgen:

1. Es sei die Veranlagungsverjährung bezüglich der direkten Bundessteuer 2003 
festzustellen.

2. Eventualiter sei der Einspracheentscheid der Steuerkommission vom 
28.5.2018 aufzuheben und die direkte Bundessteuer auf CHF 236'900 
festzusetzen. 

alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. 

G. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 6. Juli 2018, die Be-
schwerde sei abzuweisen unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführer. 

H. Mit Eingabe vom 10. August 2018 replizieren die Beschwerdeführer. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Mit dem angefochtenen Einspracheentscheid erwog die Vorinstanz, die 
Beschwerdeführer seien im Einspracheverfahren (bis zur Auswechslung ihres 
Vertreters) durch F.________ rechtsgenüglich bevollmächtigt gewesen (Erw. 2). 
Die Aufrechnung des Eigenmietwertes von Fr. 6'370.-- bzw. Fr. 10'829.-- (kanto-
nal bzw. Bund) wurde als rechtmässig erachtet (Erw. 3). Erörtert wurde des Wei-
teren der Vermögenscharakter der verschiedenen Grundstücke (Erw. 4); in 
Erw. 5 wurden die Steuerfaktoren neu berechnet. 

1.2 Die Beschwerdeführer bestreiten vor dem Verwaltungsgericht nur noch die 
rechtsgenügliche Vertretung durch F.________ im Einspracheverfahren. Sie 
bringen im Wesentlichen vor, die Veranlagungsverfügung 2003 vom 18. Dezem-
ber 2006 sei an F.________ ergangen; diese Zustellung sei wohl gestützt auf 
dessen Bezeichnung als vertraglicher Vertreter in der Steuererklärung 2003/04 
vom 17. Mai 2005 erfolgt. Auf S. 1 der Steuererklärung 2003/04 sei der Namen 
von Dr. F.________ aufgedruckt; die Gründe hierfür seien unbekannt. Daneben 
finde sich die folgende Bemerkung: "Bei vertraglicher Vertretung bzw. bei Wohn-
sitz im Ausland ist nebenstehend die vollständige Adresse des Vertreters anzu-
geben. Die unterschriftliche Vollmachtserklärung finden Sie auf der letzten Seite 
dieser Steuererklärung." Diese fehle jedoch auf dem Steuerformular 2003/04. Die 
ihm (d.h. dem aktuellen Vertreter des Beschwerdeführers) vorliegende Steuerer-
klärung (Bf-act. 4) enthalte keine Unterschrift. Sollte sie sich diesbezüglich von 
der eingereichten Steuererklärung unterscheiden, so sei immer noch fraglich, ob 
die Beschwerdeführer F.________ als ihren vertraglichen Vertreter bestimmen 

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wollten, da keine Ermächtigung vorliege und ein Vertretungswille gar nie bestan-
den habe. Die diesbezügliche Unsicherheit könne durch die Befragung der Be-
schwerdeführer sowie von F.________ beseitigt werden (Art. 126 Abs. 2 des 
Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] vom 
14.12.1990). Die kantonale Verwaltung unterscheide zwischen vertraglicher Ver-
tretung und Spezialvollmacht. Erstere ergebe sich anhand der Bezeichnung des 
Vertreters in der Steuererklärung und der speziellen Ermächtigung durch die Un-
terzeichnung der Steuererklärung. Sie bewirke, dass alle steuerlichen Zustellun-
gen (mit Ausnahme der Steuererklärung und der Steuerrechnung) und Rückfra-
gen an den Vertreter gerichtet würden. Sollten dem vertraglichen Vertreter zu-
sätzliche Befugnisse eingeräumt werden, so sei ein amtliches Vollmachtsformular 
(Spezialvollmacht) zu verwenden, welches direkt der kantonalen Steuerverwal-
tung einzureichen sei. In casu liege weder eine Ermächtigung noch eine Spezial-
vollmacht vor. Der Einsprache vom 23. Februar 2007 sei keine Vollmacht beige-
legen, da eine solche nie ausgestellt worden sei. Ob F.________ den Beschwer-
deführern eine Kopie der Einspracheschrift habe zukommen lassen, sei unbe-
kannt und nicht erwiesen bzw. werde bestritten. Da die Angelegenheit offenbar 
nicht einvernehmlich habe geregelt werden können, habe der zuständige steuer-
amtliche Sachbearbeiter F.________ am 16. Februar 2009 aufgefordert, eine 
Vollmacht einzureichen. Die Vollmachtserteilung sei jedoch verweigert worden, 
was F.________ dem Sachbearbeiter mit E-Mail vom 19. Februar 2009 mitgeteilt 
habe. Dessen ungeachtet habe dieser den Fall an die StK überwiesen (Be-
schwerde S. 3 ff. Ziff. 1.2 ff.). Fehle es an einer klaren schriftlichen Vollmacht, so 
dürfe ein Vertretungsverhältnis angesichts des Steuergeheimnisses nur ange-
nommen werden, wenn sich aus den Umständen eine eindeutige Willensäusse-
rung der steuerpflichtigen Person auf die Bevollmächtigung einer Drittperson er-
gäbe. Spätestens ab dem E-Mail von F.________ vom 19. Februar 2009 habe 
vom Nichtbestehen eines rechtsgültigen Vertretungsverhältnisses ausgegangen 
werden müssen (Beschwerde S. 5 f. Ziff. 2.1). Offenbar habe auch die Vorinstanz 
das Vorliegen einer schriftlichen Vollmacht zur Behandlung der Einsprache als 
erforderlich erachtet, wie aus Erw. 2.6 des angefochtenen Entscheides hervor-
gehe (Beschwerde S. 8 Ziff. 2.4). Der zu Unrecht unterlassene Nichteintreten-
sentscheid habe schliesslich einen massgeblichen Einfluss auf die Frage der 
Verjährung. Nach Art. 120 Abs. 1 DBG verjähre das Recht, eine Steuer zu veran-
lagen, fünf Jahre nach Ablauf der Steuerperiode. Die Verjährung stehe still 
während eines Einspracheverfahrens. Da die Einsprache vom 23. Februar 2007 
mangels Vertretervollmacht unbeachtlich bleiben müsse, habe sie keinen Fris-
tenstillstand bewirkt, so dass die Verjährung am 1. Januar 2009 eingetreten sei 
(Beschwerde S. 9 Ziff. 3). 

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2. Die Beschwerdeführer beantragen die Feststellung der Veranlagungsver-
jährung bezüglich der direkten Bundessteuer 2003.

Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren zulässig, sofern an 
der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso 
gut mit einem Leistungsbegehren gewahrt werden kann (nicht publ. Erw. 1 von 
BGE 136 I 87; nicht publ. Erw. 1.2 von BGE II 281; BGE 126 II 300 Erw. 2c; Bun-
desgerichtsurteil Urteil 2C_1138/2013 vom 5. September 2014 E. 1.2).

Mit dem Feststellungsantrag wird bezüglich der direkten Bundessteuer auf die 
Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides wie auch der Veranla-
gungsverfügung vom 30. Januar 2008 und im Kern auf eine Veranlagung mit ei-
nem steuerbaren Einkommen von Fr. 0.-- gezielt. Dieses Ziel kann ohne weiteres 
mit einem entsprechenden Leistungs-/Gestaltungsbegehren erreicht werden. Ei-
ner Feststellung bedarf er hierzu nicht. Mithin fehlt es den Beschwerdeführern an 
einem schutzwürdigen Feststellungsinteresse für das Feststellungsbegehren 
(vgl. Bundesgerichtsurteil 2C_315/2017 vom 26.3.2018 Erw. 1.2). Insoweit ist auf 
die Beschwerde nicht einzutreten. Abgesehen davon ist die Verjährung von Am-
tes wegen festzustellen (vgl. Beusch, Zweifel/Beusch [Hrsg.], Art. 120 DBG N 23; 
Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. Aufl., 
Zürich 2013, § 130 Rz. 27; Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungs-
recht, 7. Aufl., Zürich 2016 Rz. 774). Im Übrigen erweist sich die Beschwerde so 
oder anders als unbegründet, wie nachstehend zu zeigen ist. 

3.1 Der Steuerpflichtige kann sich vor den mit dem Vollzug dieses Gesetzes 
betrauten Behörden vertraglich vertreten lassen, soweit seine persönliche 
Mitwirkung nicht notwendig ist (Art. 117 Abs. 1 DBG; vgl. § 136 Abs. 1 des 
Steuergesetzes [StG; SRSZ 172.200] vom 9.2.2000). Als Vertreter wird 
zugelassen, wer handlungsfähig ist und in bürgerlichen Ehren und Rechten steht. 
Die Behörde kann den Vertreter auffordern, sich durch schriftliche Vollmacht 
auszuweisen (Art. 117 Abs. 2 DBG). Verfügungen und Entscheide sind der 
Vertretung, Steuererklärungen und -rechnungen der steuerpflichtigen Person 
zuzustellen (§ 136 Abs. 3 StG). Vertragliche Vertreter können gemäss § 39 
Abs. 3 der Vollzugsverordnung zum Steuergesetz (VVStG; SRSZ 172.211) vom 
22. Mai 2001 unter Verwendung eines amtlichen Vollmachtsformulars die 
Zustellung sämtlicher Korrespondenz inklusive Steuererklärung und Rechnung 
an sich verlangen.

3.2 Zwischen dem Steuerpflichtigen und dem Dritten hat ein vertragliches Ver-
tretungsverhältnis zu bestehen, i.d.R. ein Auftrag im Sinne von Art. 394 OR. Die 
Drittperson muss vom Steuerpflichtigen im Sinne von Art. 32 ff. OR ermächtigt 

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sein, ihn im Verfahren zu vertreten. Die Ermächtigung ist an keine Form gebun-
den; sie kann auch mündlich oder konkludent erteilt werden. Zudem kann sich 
eine Anscheins- und Duldungsvollmacht einerseits aus den vom Steuerpflichti-
gen geschaffenen oder gebilligten Umständen ergeben oder andererseits, wenn 
dieser duldet oder erkennen müsste, dass ein Dritter als sein Vertreter auftritt. 
Ferner kann die Kundgabe einer Vollmacht, auf welche ein gutgläubiger Dritter 
nach Vertrauensprinzip abstellen durfte, zu dessen Schutz führen. Kann die 
Steuerbehörde somit aus den gesamten Umständen auf ein Vertretungsverhält-
nis schliessen, so darf sie darauf abstellen, ohne eine schriftliche Vollmacht ein-
fordern zu müssen (Zweifel/Hunziker, in: Zweifel/Beusch (Hrsg.), Art. 117 DBG 
N 11 f., mit Hinweisen, u.a. auf Bundesgerichtsurteile 2C_338/2009 vom 
29.10.2009 Erw. 3.4; 2C_709/2014 vom 9.6.2015 Erw. 3.1; vgl. Tschannen, in: 
Klöti-Weber/Siegrist/Weber, Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 4. Aufl., 
Muri-Bern 2015, § 176 N 6). Die Behörde kann den Vertreter unbekümmert um 
die Form des Vertretungsverhältnisses auffordern, sich durch eine schriftliche 
Vollmacht auszuweisen. Ob die Behörde eine solche Vollmacht verlangen will, 
liegt in deren Ermessen. Sie darf sich auf eine sich nach den Umständen erge-
bende Ermächtigung verlassen, muss es aber nicht. Bei Nichteinreichung der 
schriftlichen Vollmacht trotz behördlicher Aufforderung gilt ungeachtet einer allfäl-
ligen Ermächtigung des Vertreters im Sinne von Art. 32 ff. OR das Vertretungs-
verhältnis im betreffenden Verfahren als nicht bestehend. Die Rechtshandlungen 
des vollmachtlosen Vertreters, z.B. die Erhebung eines Rechtsmittels, sind un-
wirksam. Das DBG regelt die Konsequenzen der Nichteinreichung der schriftli-
chen Vollmacht nicht, weshalb sich die Folgen nach dem kantonalen Recht und 
den grundlgegenden Verfahrensgrundsätzen richten (Zweifel/Hunziker, a.a.O., 
Art. 117 DBG N 14 f.). Hat ein Vertreter ohne Vollmacht gehandelt, sind seine 
Rechtshandlungen dann wirksam, wenn der Steuerpflichtige sie nachträglich 
ausdrücklich oder stillschweigend genehmigt hat. Die Behörde ist grundsätzlich 
nicht verpflichtet, den Steuerpflichtigen einzuladen, sich zum Vertretungsverhält-
nis zu äussern (Zweifel/Hunziker, a.a.O., Art. 117 DBG N 16 f.). Die Rechtswir-
kungen von Verfahrenshandlungen und Unterlassungen des Rechtsvertreters 
treten beim Steuerpflichtigen ein. Nimmt der Rechtsvertreter Verfahrenspflichten 
nicht oder nicht gehörig wahr, versäumt er eine Rechtsmittelfrist oder reicht er ein 
Rechtsmittel nicht formgerecht ein, hat der Steuerpflichtige die Folgen zu tragen 
(Zweifel/Hunziker, a.a.O., Art. 117 DBG N 23; vgl. Tschannen, a.a.O., § 176 
N 11). 

3.3 Gemäss § 16 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) 
vom 6. Juni 1974 (welches auf das Steuerverfahren anwendbar ist, soweit nicht 
das kantonale Steuergesetz oder dessen Ausführungsbestimmungen davon ab-

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weichen, vgl. § 128 StG; betreffend das Verfahren der direkten Bundessteuer vgl. 
§ 3 der Kantonalen Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über die direkte 
Bundessteuer [VVzDBG; SRSZ 171.111] vom 20.12.1994) hat der von einer Par-
tei bestellte Vertreter eine schriftliche Vollmacht des Auftraggebers einzureichen 
(Abs. 1). Im Unterlassungsfall kann ihm die Behörde zur Einreichung der Voll-
macht eine Frist ansetzen mit der Androhung, dass bei Nichtbeachtung der Auf-
forderung auf das Verfahren nicht eingetreten werde (Abs. 2). Solange die Partei 
die Vollmacht nicht widerruft, gilt ihr Vertreter als Empfänger aller behördlichen 
Zustellungen (Abs. 3).

4.1.1 Die Steuererklärung 2003/04 weist als Vertreter "Dr. F.________" aus 
(Steuerakten 2003/04 act. 66). Das Steuererklärungsformular enthält rechts 
dieses Eintrages den vorgedruckten Passus "Bei vertraglicher Vertretung, bzw. 
bei Wohnsitz im Ausland ist nebenstehend die vollständige Adresse des 
Vertreters anzugeben. Die unterschriftliche Vollmachtserklärung finden Sie auf 
der letzten Seite dieser Steuererklärung". 

Diese Steuererklärung bzw. die Barcodeblätter für die Steuerjahre 2003 und 
2004 (S. 1 und 2 der Steuererklärung 2003/04, vgl. Steuerakten 2003/04 
act. 101 f.) wurden von den Beschwerdeführern am 17. Mai 2005 unterzeichnet. 
Unmittelbar oberhalb der Unterschriften wird auf die Pflicht zur vollständigen und 
wahrheitsgetreuen Deklaration hingewiesen. Des Weiteren wird explizit 
festgehalten: "Zugleich bevollmächtige(n) ich/wir den im Ausdruck aufgeführten 
Vertreter, mich/uns in Steuerangelegenheiten für die Steuerperiode 2003 vor den 
Steuerbehörden rechtsgültig zu vertreten. Alle steuerlichen Zustellungen (mit 
Ausnahme der Steuerrechnung) und Rückfragen sind an den Vertreter zu 
richten". 

Soweit die Beschwerdeführer nicht unterzeichnete Barcodeblätter einreichen (Bf-
act. 4), dürfte dies seine Erklärung darin finden, dass sie einen als Kopie 
gedachten Ausdruck der Steuererklärung einreichen; hierauf lassen jedenfalls die 
unterschiedlichen Ausdruckzeitpunkte schliessen (unterzeichnetes Exemplar 
03:35:17/18; nicht unterzeichnetes Exemplar 03:37:19/20). Der von den 
Beschwerdeführer replizierend (S. 2 unten) angesprochene (vermeintliche) 
textliche Widerspruch ändert an der Rechtsgültigkeit der Bevollmächtigung 
nichts. Der Text betreffend die Vollständigkeit der Steuerdeklaration und der 
Bevollmächtigung eines (Rechts-)vertreters auf den Barcodeblättern und auf der 
letzten Seite des Steuerdeklarationsformulars ist inhaltlich identisch und auch 
weitestgehend identisch formuliert. Ob die Unterschrift auf dem hintersten oder 
einem vorderen Blatt (Barcodeblatt) gesetzt wird, ändert mithin nichts an der 

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Aussagekraft und Rechtsverbindlichkeit der Bestätigung der Vollständigkeit und 
der Bevollmächtigung. 

4.1.2 Die Steuerveranlagung 2003 vom 30. Januar 2007 wie auch die Steuerver-
anlagung 2004 vom 16. Februar 2010 (jeweils Versand) wurden an F.________ 
adressiert (Steuerakten 2003/04 act. 2 und 6). Zuvor hatte die StV mit einem 
Schreiben vom 27. November 2009 an F.________ am Steueranspruch für die 
Periode 2004 kantonal und bundessteuerlich (zwecks Unterbrechung der Veran-
lagungsverjährung) festgehalten (Steuerakten 2003/04 act. 8). Mit Schreiben 
vom 1. März 2010 teilte die StV F.________ mit, dass die Veranlagungsverfü-
gung 2004 Fehler aufweise und daher widerrufen werde (Steuerakten 2003/04 
act. 5). Am 5. Oktober 2010 (Versand) wurde F.________ die korrigierte Veran-
lagungsverfügung 2004 der Beschwerdeführer zugestellt (Steuerakten 2003/04 
act. 3). An F.________ wurden auch die Steuerveranlagungen 2005 und 2006 
(Versand 5.10.2010), 2007 (Versand 7.12.2010), 2008 und 2009 (Versand je 
19.4.2011), 2010 (Versand 27.3.2012), 2011 (Versand 13.2.2013), 2012 (Ver-
sand 11.3.2014), 2013 (Versand 13.1.2015) und 2014 (Versand 8.3.2016) adres-
siert (die Veranlagungsverfügungen 2007 bis 2014 an die K.________ AG von 
F.________, an gleicher Adresse wie F.________; vgl. Einsprache-act. 106 ff.). 

4.1.3 Mit Eingabe vom 23. Februar 2007 (Eingang bei der StK am 26.2.2007) 
erhob F.________ "namens und im Auftrag" der Beschwerdeführer (fristgerecht) 
Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2003 mit einer Kurzbegründung 
der Feststellung, in einer gemeinsamen Sitzung könnten die Details besser 
besprochen werden (Einsprache-act. 241 ff.). Am Ende der Eingabe findet sich 
der Hinweis "geht an" mit Nennung der Beschwerdeführer; diese Zustellung 
eines Einsprachedoppels wird von den Beschwerdeführern mit Nichtwissen 
bestritten. 

Am 29. Mai 2007 lud die StV F.________ zur (beantragten) Besprechung ein; 
unter "Bei Vertretung" wurde die Kolumne angekreuzt "Den Vertretenen steht es 
frei, an der Verhandlung ebenfalls teilzunehmen" (die andere Kolumne lautet "Die 
Vertretenen werden ersucht, an der Verhandlung ebenfalls teilzunehmen") 
(Einsprache-act. 238). Die Einspracheverhandlung fand in der Folge am 28. Juni 
2007 statt (Einsprache-act. 197). 

4.1.4 In einem E-Mail von F.________ vom 28. Januar 2008 an den zuständigen 
Sachbearbeiter ist von einem Betrag von "rund Fr. 19'000.--", für die kein Beleg 
habe gefunden werden können, die Rede. Es habe sich "laut Herr A.________ 
wahrscheinlich um die Restzahlung der Entmistungsanlage" gehandelt 

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(Einsprache-act. 224). Am 30. Januar 2008 stellte der zuständige Sachbearbeiter 
F.________ einige Unterlagen zu (Einsprache-act. 223 und 211 ff.). 

Mit Schreiben vom 8. Juli 2008 erhob F.________ (auf dem Briefpapier der 
G.________ gmbh, deren einziger Gesellschafter und Geschäftsführer 
F.________ war, indes mit der bisher bekannt gegebenen Adresse [________] 
und ________) unter Verweis auf die Besprechung mit der StV "Einsprache 
gegen den Überführungswert" der Liegenschaft KTN X.________; unter "geht an 
(ohne Beilagen)" wurde erneut der Beschwerdeführer erwähnt (Einsprache-
act. 200 = 71 = 68). Mit Schreiben vom 31. Juli 2008 liess die StV F.________ 
(mit Anschrift der G.________ gmbh) eine Stellungnahme der 
Schätzungsabteilung zukommen. Der Überführungswert wurde entgegen der 
Berechnung von F.________ (Fr. 512'072.--) auf Fr. 901'000.-- ermittelt 
(Einsprache-act. 198). Gleichzeitig wurde Frist für die Mitteilung angesetzt, ob 
dieser Wert akzeptiert werde oder ob der Antrag für einen Entscheid an die StK 
weitergeleitet werden soll. Telefonisch wünschte F.________ am 19. August 
2008 die Weiterleitung der Einsprache an die StK (Einsprache-act. 197). Dies 
bestätigte F.________ am 19. August 2008 per E-Mail, wobei er "drei 
Hauptfragen" definierte (Einsprache-act. 196). Am 5.  und 8 September 2008 
stellte die StV F.________ eine Stellungnahme der Schätzungsabteilung vom 
3. September 2008 zu (Einsprache-act. 178 ff.). Am 22. September 2008 
bestätigte F.________ telefonisch den Wunsch nach einer Weiterleitung der 
Einsprache an die StK (Einsprache-act. 177). 

4.1.5 Mit Schreiben vom 20. Januar 2009 orientierte die Veranlagungsabteilung 
F.________ über den beabsichtigten Abschluss des Vorverfahrens und setzte 
unter Beilage des Vergleichsformulars Frist an zum Rückzug der Einsprache 
(Einsprache-act. 173 ff.). Hierzu antwortete F.________ (auf dem Briefpapier der 
G.________ gmbh) am 12. Februar 2009; auch dieses Schreiben enthält den 
Hinweis "geht an" (den Beschwerdeführer) (Einsprache-act.172). 

4.1.6 Mit E-Mail vom 16. Februar 2009 ersuchte der Sachbearbeiter F.________ 
um die Zustellung einer Vollmacht, bevor er die Einsprache weiterleiten könne. 
Hierauf teilte F.________ am 19. Februar 2009 ebenfalls per E-Mail mit, nach 
Rücksprache des Beschwerdeführers werde keine Vollmacht ausgestellt; er wer-
de den Erledigungsvorschlag unterzeichnen; wie telefonisch besprochen werde 
"der Fall als Fallbeispiel aber dennoch geprüft" (Bf-act. 8). Bereits am 16. Febru-
ar 2009 war die Einsprache an die StK überwiesen worden (vgl. vorstehend In-
gress lit. C).

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4.1.7 Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführer auch in anderen 
Verfahren von F.________ vertreten wurden (Einsprache vom 19.10.2006 gegen 
zwei Schätzungsverfügungen, Einsprache-act. 88 ff. und 74 ff.). Die Einsprache 
vom 19. Februar 2010 gegen die Schätzungsverfügung vom 20. Januar 2010 
wurde von F.________ am 20. August 2010 zurückgezogen (Einsprache-
act. 59 ff.). 

4.2.1 Bei dieser Sach- und Aktenlage kann das Hauptargument der 
Beschwerdeführer, sie hätten die Steuererklärung 2003/04 nicht unterzeichnet, 
womit es an einer rechtsgenüglichen Bevollmächtigung fehle, nicht verfangen. 
Vielmehr haben sie F.________ explizit als Vertreter deklariert und dies auch 
eigenhändig unterschriftlich bestätigt. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich und 
spricht vorliegend nichts für die Richtigkeit ihrer Behauptung, selbst eine 
Unterschrift bedeute noch nicht, dass eine Ermächtigung vorliege und ein 
Vertretungswille bestanden habe. Die beantragte Befragung sowohl der 
Beschwerdeführer wie auch von F.________ erübrigt sich, ohne dass dadurch 
der Untersuchungsgrundsatz oder der rechtliche Gehörsanspruch der 
Beschwerdeführer verletzt wird. Mit dieser rechtsgenüglichen Bevollmächtigung 
entfällt auch die Basis für die von den Beschwerdeführern im Zusammenhang mit 
einer allfälligen Anscheins- und Duldungsvollmacht (hierzu vgl. nachstehend 
Erw. 4.2.4) angeführte Problematik des Steueramtsgeheimnisses (bzw. - sinn-
gemäss - einer Verletzung desselben; Beschwerde S. 8 Ziff. 2.3). Indes ist auch 
dieses Vorbringen der Beschwerdeführer letztlich unbehelflich, wie der darge-
stellte Sachverhalt verdeutlicht. Es kann auch nicht von einer "Kehrtwende" in der 
Argumentation der Vorinstanz gesprochen werden (Replik der Beschwerdeführer 
S. 2), wenn sie vernehmlassend den Fokus ihrer Argumentation auf das Barco-
deblatt gelegt hat. 

Es ist davon auszugehen, dass die zahlreichen erwähnten Vertretungen, welche 
F.________ für die Beschwerdeführer übernommen hat, mit deren Wissen und 
Willen erfolgten. Daher ist es unglaubwürdig und als blosse Schutzbehauptung 
zu qualifizieren, wenn die Beschwerdeführer just diese vorliegend zu 
beurteilende Vertretung als nicht gewollt bezeichnen (und damit dem Vertreter 
gewissermassen eine Vertretungsanmassung unterstellen). Aus dem gleichen 
Grunde ist die Bestreitung, von den jeweiligen Eingaben von F.________, welche 
ein "geht an" enthalten, keine Kopie erhalten zu haben, unglaubwürdig. Selbst 
wenn dem so wäre, ist die Annahme gerechtfertigt, dass die Beschwerdeführer 
anderweitig von der Einsprache (und den weiteren Eingaben) Kenntnis hatten. 
Dass F.________ bei den Beschwerdeführern hinsichtlich der Einsprache 
Abklärungen vornahm (bzw. erfahrungsgemäss vorzunehmen hatte), womit diese 

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von den entsprechenden Vorgängen zwangsläufig Kenntnis haben mussten, ist 
an und für sich nicht nur sachimmanent, sondern ergibt sich beispielsweise aus 
dem E-Mail von F.________ vom 28. Januar 2008, womit er sich auf eine 
Auskunft des Beschwerdeführers bezieht (vgl. vorstehend Erw. 4.1.4). Das 
gleiche gilt für die Mitteilung von F.________ vom 19. Februar 2009, wonach in 
Rücksprache mit dem Beschwerdeführer keine Vollmacht ausgestellt werde 
(Erw. 4.1.6). Nichts zu ihren Gunsten herleiten können die Beschwerdeführer 
auch aus dem Umstand, dass F.________ seine Eingaben teils auf dem 
Briefpapier einer seiner Unternehmungen erstellte. Es kann/konnte im 
Gesamtkontext kein Zweifel daran bestehen, dass diese Eingaben F.________ in 
seiner Eigenschaft als Vertreter der Beschwerdeführer zuzurechnen sind/waren. 

4.2.2 Die Bevollmächtigung gilt für die Vertretung "vor den Steuerbehörden". Zu 
den im sechsten Titel des StG unter lit. A definierten (Steuer-)Behörden zählen 
neben der StV (§ 123 ff. StG) auch die Einsprachebehörde (§ 126 StG, d.h. die 
kantonale Steuerrekurskommission) sowie die Beschwerdeinstanz (§ 127 StG, 
d.h. das Verwaltungsgericht; vgl. Art. 104 DBG). Wird mit der Steuererklärung ein 
Rechtsvertreter bevollmächtigt, hat diese Bevollmächtigung Gültigkeit mithin 
auch für ein allfälliges Rechtsmittelverfahren, sofern der Vertreter nicht das 
Mandat niederlegt oder dieses nicht seitens des Auftraggebers, d.h. des 
Steuerpflichtigen, widerrufen wird. 

Der Hinweis der Beschwerdeführer auf das Schreiben der StV bezüglich der 
vertraglichen Vertretung und Spezialvollmacht ist unbehelflich. Dieser Hinweis 
entspricht dem auf dem Steuererklärungsformular abgedruckten Text. Mit einer 
"Spezialvollmacht" kann zusätzlich die Zustellung insbesondere auch der 
Steuererklärung und der Steuerrechnungen an den Vertreter erwirkt werden; dies 
steht vorliegend jedoch nicht zur Diskussion. Soweit die Beschwerdeführer 
replizierend (S. 3) ausführen lassen, nur die Spezialvollmacht berechtigte zur 
Einspracheerhebung, findet diese Behauptung weder im Recht (§ 39 der 
Vollzugsverordnung zum Steuergesetz [VVStG; SRSZ 172.211] vom 22.5.2001; 
vgl. auch Weisung des Vorstehers der Steuerverwaltung des Kantons Schwyz 
über die Spezialvollmacht gemäss § 39 Abs. 3 VVStG vom 10.10.2007 
[Schwyzer Steuerbuch 70.61]) noch im von ihnen ins Recht gelegen Dokument 
(Bf-act. 5 [Ausdruck vom 6.8.2014]) einen Niederschlag. Von der Einholung eines 
Amtsberichtes, wonach bei der Einreichung einer Einsprache durch eine 
Drittperson stets eine Vollmacht verlangt wird, kann ohne Verletzung des 
Untersuchungsgrundsatzes und des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführer 
abgesehen werden. Eine Vollmacht ist grundsätzlich nur einzuholen, wenn die 
Vertretung im Einspracheverfahren erstmals erfolgt. Dies ist vorliegend gerade 

13

nicht der Fall, nachdem die Beschwerdeführer F.________ zur Vertretung "vor 
den Steuerbehörden" bevollmächtigt haben. 

Schlichtwegs unverständlich ist es, wenn die Beschwerdeführer von einem 
"verhängnisvollen Fehler" bei der Gestaltung des Steuerformulars 2003/04 reden 
(Beschwerde S. 7 Ziff. 2.2). Der von den Beschwerdeführern auf der 
Steuerklärung (Barcodeblätter 2003 und 2004) bestätigte Vollmachtstext 
entspricht exakt dem von ihnen in der Beschwerde aus der Steuererklärung 
2001/02 zitierten Text (Ausnahme: statt "auf der Frontseite" neu "im Ausdruck") 
(vgl. vorstehend Erw. 4.1.1). 

4.2.3 Wie bereits erwähnt, ändert auch die geltend gemachte Verweigerung der 
Vollmacht im Einspracheverfahren nichts an der Rechtsgültigkeit der mit der 
Steuererklärung ausgestellten Bevollmächtigung von F.________ durch die Be-
schwerdeführer und insbesondere auch am angefochtenen Einspracheentscheid. 
Abgesehen davon, dass das E-Mail von F.________ vom 19. Februar 2009 be-
legt, dass die Beschwerdeführer Kenntnis von der von F.________ in ihrem Na-
men erhobenen Einsprache hatten, hat F.________ mit diesem E-Mail zum Aus-
druck gebracht, dass die Einsprache als solche zu behandeln ist, wenn er darauf 
bestand, dass "der Fall als Fallbeispiel aber dennoch geprüft" werden soll (vgl. 
vorstehend Erw. 4.1.6). Dem steht auch die Ankündigung von F.________, den 
Erledigungsvorschlag zu unterzeichnen, nicht entgegen, da ein unterzeichneter 
Erledigungsvorschlag bei der Vor-instanz nicht einging und eine Unterzeichnung 
des Erledigungsvorschlages von den Beschwerdeführern auch vor Verwaltungs-
gericht nicht (substantiiert) behauptet wird (vgl. Vernehmlassung der Vorinstanz). 

Die Vorinstanz hält vernehmlassend zudem zutreffend fest, dass eine (zusätzli-
che) Vollmacht im Einspracheverfahren neben der Vollmacht gemäss der Steu-
ererklärung nicht nötig war, die Einforderung der Vollmacht irrtümlich erfolgte und 
die StV deshalb auf der Beibringung dieser (zusätzlichen) Vollmacht auch nicht 
weiter insistierte. Mithin kommt auch dem von den Beschwerdeführern ebenfalls 
angeführten § 16 VRP keine Entscheidrelevanz zu. Indes handelt es sich bei 
§ 16 Abs. 2 VRP ohnehin um eine "Kann-Bestimmung": wird keine Vollmacht 
eingereicht, muss dies folglich nicht zwangsläufig eine Fristansetzung zur Nach-
reichung einer Vollmacht nach sich ziehen (zum Ermessen der Behörde, eine 
Vollmacht zu verlangen, vgl. auch vorstehend Erw. 3.2). Im Übrigen wurde von 
der StV mit der Aufforderung, eine Vollmacht einzureichen, auch keine Andro-
hung irgendwelcher Rechtsfolgen (namentlich Nichteintreten auf die Einsprache) 
verbunden. Hierzu bestand angesichts des Antwort-E-Mails von F.________ 
auch kein Anlass.

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4.2.4 Schliesslich hat die Vorinstanz bereits im angefochtenen Einspracheent-
scheid (Erw. 2.3) zutreffend ausgeführt, es läge (selbst wenn keine schriftliche 
Vollmacht bestünde) zumindest eine Anscheins- bzw. Duldungsvollmacht vor. 

Gemäss der Rechtsprechung kann eine stillschweigende Bevollmächtigung auch 
aus Duldung oder Anschein beansprucht werden. Eine Anscheinsbevollmächti-
gung liegt vor, wenn einerseits der Vertretene keine Kenntnis hat, dass ein ande-
rer sich als sein Vertreter ausgibt, er bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit das 
Vertreterhandeln aber hätte erkennen müssen, und andererseits der Vertreter 
das Verhalten des Vertretenen nach Treu und Glauben als Bevollmächtigung 
auffassen darf. Weiss der Vertretene, dass er gegen seinen Willen vertreten wird, 
schreitet aber trotzdem nicht gegen die unerbetene Vertretung ein, so liegt eine 
Duldungsbevollmächtigung vor (BGE 141 II 289 Erw. 4.1 mit Hinweisen; vgl. vor-
stehend Erw. 3.2).

Vorstehend haben die Beschwerdeführer F.________ nicht nur zur Vertretung in 
Steuerangelegenheiten für die Steuerperiode 2003 vor den Steuerbehörden be-
vollmächtigt; vielmehr liessen sie sich bzw. wurden sie durch F.________ (oder 
eine von dessen Gesellschaften) auch in anderen Steuerperioden und in Schät-
zungsverfahren sowie Erbsachen (hierzu vgl. Beschwerde S. 4 Ziff. 1.3) vertre-
ten. Insbesondere aber ergibt sich aus dem E-Mail von F.________ vom 19. Fe-
bruar 2009 die gesicherte Kenntnis der Beschwerdeführer über die Einsprache. 
Wenn sich die Beschwerdeführer nicht spätestens in diesem Moment unverzüg-
lich gegen die Einspracheerhebung bei der StV und/oder Vorinstanz persönlich 
verwehrten und sich um den Rückzug der Einsprache bemühten, kann dies nur 
bedeuten, dass die Einspracheerhebung mit ihrem Einverständnis erfolgte oder 
dass sie von ihnen jedenfalls nachträglich gebilligt wurde. Dem steht § 152 
Abs. 2 StG, wonach einem Rückzug der Einsprache keine Folge gegeben wird, 
wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Veranlagung offensichtlich unrich-
tig war, nicht entgegen. Die gesamten Umstände hätten vorliegend die Vorin-
stanz selbst bei Fehlen einer schriftlichen Vollmacht (was indes nicht der Fall ist) 
und ohne Einholung einer solchen legitimiert, auf ein Vertretungsverhältnis zu 
schliessen. 

4.3 Insgesamt kann im Sinne der vorstehenden Erwägungen kein Zweifel an 
der rechtsgenüglichen Bevollmächtigung von F.________ durch die Beschwerde-
führer (auch) zur Erhebung der vorliegend strittigen Einsprache bestehen. Die 
Vorinstanz hat zu Recht nicht einen Nichteintretensentscheid (infolge einer feh-
lenden bzw. nicht rechtsgenüglichen Vollmacht), sondern einen materiellen Ent-
scheid gefällt. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist daher abzu-
weisen.

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4.4 Den Beschwerdeführern kann unbesehen des Verfahrensausganges auch 
nicht gefolgt werden, wenn sie der Auffassung sind, ein Nichteintretensentscheid 
hätte die Veranlagungsverjährung (Art. 120 DBG; § 139 StG) zur Folge. Vielmehr 
hätte ein Nichteintreten auf die Einsprache zur Folge, dass die Veranlagungsver-
fügung 2003 vom 30. Januar 2007, die fraglos innert fünf Jahren seit dem Ablauf 
der Steuerperiode erging, rechtskräftig würde. 

Soweit die Beschwerdeführer aus ihrer Darstellung/Behauptung, sie hätten mit 
der Steuererklärung 2003/04 F.________ nicht zur Einreichung der Steuerveran-
lagung bevollmächtigt, allenfalls die Ungültigkeit/Nichtigkeit der Veranlagungsver-
fügung  geltend machen wollten, könnte ihnen nicht gefolgt werden. In diesem 
Fall wäre es insbesondere unverständlich, wenn die Beschwerdeführer nach 
Eingang der Steuerrechnung 2003 (deren Erhalt von ihnen nicht bestritten wird), 
ohne zuvor die an F.________ adressierte Veranlagungsverfügung 2003 erhal-
ten zu haben, sich nicht bei der Steuerverwaltung erkundigt bzw. gegen die Ver-
tretung remonstriert hätten. 

5. Dem Verfahrensausgang entsprechend (§ 128 StG i.V.m. § 72 Abs. 2 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6. Juni 1974 bzw. 
Art. 144 Abs. 1 DBG) sind die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten 
und Barauslagen) im Betrag von Fr. 2'500.-- den Beschwerdeführern unter soli-
darischer Haftung aufzuerlegen. Eine Parteientschädigung ist ebenfalls dem Ver-
fahrensausgang entsprechend nicht zuzusprechen (vgl. § 128 StG i.V.m. § 74 
Abs. 1 VRP; Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 
das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021] 
vom 20.12.1968).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf insgesamt Fr. 2'500.-- festge-
setzt und den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. 
Sie haben am 12. Juli 2018 einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe be-
zahlt, so dass die Rechnung ausgeglichen ist. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:

- den Vertreter der Beschwerdeführer (2/R)

- die Vorinstanz (EB; unter Beilage der Replik der Beschwerdeführer 
vom 10.8.2018)

- und die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung direkte Bundessteuer 
Bern (A).

Schwyz, 21. August 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

17

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 21. August 2018