# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 186df01d-5255-5120-839e-7dab54fbd1c6
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-01-04
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 04.01.2011 UV 2009/107
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2009-107_2011-01-04.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2009/107

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 26.03.2020

Entscheiddatum: 04.01.2011

Entscheid Versicherungsgericht, 04.01.2011
Art. 6 UVG: Auffahrkollision einer Landwirtschaftsmaschine (Feldhäcksler) 
auf einen stehenden Kleinbus, höchstens als mittelschwerer Unfall im 
engeren Sinn qualifiziert. Adäquanz verneint (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 4. Januar 2011, UV 
2009/107).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein Werz

Entscheid vom 4. Januar 2011

in Sachen

G.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. E. Ronald Pedergnana, Rorschacher Strasse 21, 

Postfach 27, 9004 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Reto Bachmann, Schwanenplatz 4, 6004 Luzern,

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betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.       

A.a   G.___, Jahrgang 1976, war mit einem Arbeitspensum von 70% bei der A.___, 

St. Gallen, tätig und dadurch obligatorisch bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen Unfälle versichert. Am 24. August 2005 wurde 

sie bei einem Auffahrunfall im Ausland verletzt: Der Kleinbus, in dem sie als Beifahrerin 

sass, wartete vor einem Rotlicht, als er von hinten von einem Landwirtschaftsfahrzeug 

(Feldhäcksler) gerammt wurde. Die Versicherte erlitt beim Unfall eine Distorsion der 

Halswirbelsäule (HWS) und es traten Cervico-Cephalgien und Konzentrationsstörungen 

auf (act. G 3.3/2, /4). Die Heilbehandlung erfolgte konservativ (Physio- und 

Medizinische Trainingstherapie [MTT]) und mit alternativen Methoden (Craniosacral- 

und Atemtherapie mit Massage und Akupunktur; act. G 3.3/2, /8, /34, /48, /54, /79, /

88, /101, /111). Vom 24. November bis 22. Dezember 2005 weilte die Versicherte zur 

stationären Rehabilitation in der Klinik Valens (act. G 3.3/29).

A.b   Nach einer Phase voller Arbeitsunfähigkeit nahm die Versicherte am 14. Januar 

2006 ihre Tätigkeit teilweise wieder auf und konnte darauf die Arbeitsfähigkeit 

schrittweise steigern (act. G 3.3/34, /52, /54, /66, /83). Ab 12. Februar 2007 leistete sie 

wieder das Arbeitspensum von 70%, ab 4. Juni 2007 erhöhte sie das Pensum auf 80% 

(vgl. act. G 3.3/88, /101). Aufgrund eines Rückfalls am 23. August 2007 legte sie ihre 

Arbeit gänzlich nieder und wurde ab 5. November 2007 50% und ab 8. Februar 2008 

wieder 100% arbeitsunfähig geschrieben (act. G 3.3/106, /109, /111, /171).

A.c   Audio-neurootologisch wurde die Versicherte im November 2006 und im April 

2008 bei Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Oto-Rhino-Laryngologie, abgeklärt (act. G 

3.3/80, /162). Von den zwischenzeitlichen neurologischen Untersuchungen am 

Kantonsspital St. Gallen erfolgte die neuropsychologische Testung am 3. Januar 2008 

(act. G 3.3/125) und die neuroophthalmologische Untersuchung am 7. Januar 2008 

(act. G 3.3/126). Über das neurologische Konsil der Klinik für Neurologie vom 

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6. Februar 2008 wurde am 12. März 2008 berichtet (act. G 3.3/140). Am 24. Juni 2008 

wurde die Versicherte von Kreisarzt Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Chirurgie, 

speziell Allgemein- und Unfallchirurgie, untersucht (act. G 3.3/174). Zu den 

medizinischen Unterlagen, besonders den Berichten und Therapievorschlägen von 

Dr. B.___, nahmen am 18. September 2008 Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Oto-

Rhino-Laryngologie und Arbeitsmedizin, Abteilung Arbeitsmedizin der Suva Luzern, 

und am 22. September 2008 Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Orthopädische 

Chirurgie, Versicherungsmedizin Suva Luzern, Stellung (act. G 3.3/182 f.).

A.d   In der Zwischenzeit hatte sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung (IV) 

angemeldet, die ihr am 13. August 2008 Kostengutsprache für eine Umschulung zur 

Fotografin ab 1. September 2008 erteilte und ihr ab diesem Datum ein IV-Taggeld 

zusprach (act. G 3.3/178, /187).

A.e   Mit Verfügung vom 30. September 2008 hielt die Unfallversicherung fest, die 

weiterhin geklagten Beschwerden seien organisch nicht hinreichend nachweisbar und 

die Unfalladäquanz sei zu verneinen. Sie stellte die Versicherungsleistungen per 

10. Oktober 2008 ein und bestätigte, der Anspruch auf Taggeldleistungen habe schon 

per 31. August 2008 geendet, da die Versicherte ab 1. September 2008 wegen der 

beruflichen Massnahmen Anspruch auf ein Taggeld der IV habe.

B.        

Die dagegen erhobene Einsprache wies die Unfallversicherung mit Entscheid vom 

24. September 2009 ab.

C.        

C.a   Mit Beschwerde vom 28. Oktober 2009 beantragt Rechtsanwalt Dr. iur. Ronald 

Pedergnana, St. Gallen, die Verfügung vom 24. September 2009 sei aufzuheben und 

die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin aufgrund der 

medizinischen Unterlagen weiterhin Leistungen für Heilungskosten, allenfalls für eine 

Rente auszurichten; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der 

Beschwerdegegnerin. Zur Begründung wird angeführt, aufgrund der Verschiebung des 

Mercedes-Busses um 7,3 m beim Aufprall müsse von einem mittelschweren Unfall an 

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der Grenze zu einem schweren ausgegangen werden. Erfüllt seien die 

Adäquanzkriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen, der 

erheblichen Beschwerden, des schwierigen Heilverlaufs und erheblicher 

Komplikationen und der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener 

Anstrengungen. Zudem müsse die Beschwerdeführerin erneut neurologisch 

begutachtet werden, da die nach dem Unfall erhobenen (neuropsychologischen) Werte 

bisher nicht mit der sehr hohen prämorbiden Leistungsfähigkeit verglichen worden 

seien, was unabdingbar sei, um ihre wahren Einschränkungen beurteilen zu können.

C.b   Mit Beschwerdeantwort vom 24. November 2009 lässt die Beschwerdegegnerin, 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Reto Bachmann, Luzern, die Abweisung der 

Beschwerde vom 28. Oktober 2009 beantragen und ihr Aktendossier ins Recht legen 

(act. G 3.3/1 - 196). Zunächst wird die Authentizität der aufgelegten Skizze zum 

Unfallhergang (act. G 1.1/3) in Frage gestellt. Sodann wird festgehalten, dass keine 

objektivierbaren Unfallfolgen ausgewiesen seien, auch nicht anhand der 

neuropsychologischen Abklärungen. Auf weitere Abklärungen könne in antizipierter 

Beweiswürdigung verzichtet werden. Die Adäquanz sei zudem klar zu verneinen.

C.c   Die Beschwerdeführerin lässt mit der Replik vom 11. Dezember 2009 an ihrem 

Rechtbegehren festhalten. Zur Qualifikation des Unfallereignisses wird festgehalten, 

dass die Unterlagen, besonders die Skizze zur Unfallendlage der beteiligten Fahrzeuge, 

dem Rapport der ausländischen Polizei entstammten, der der Beschwerdegegnerin 

vom Lenker des gerammten Fahrzeugs schon früher zur Verfügung gestellt worden sei 

(act. G 3.3/5, /8, G 5.2), weshalb darauf abgestellt werden könne. Die Umstände des 

Unfalls seien geeignet gewesen, besonders schwerwiegende Folgen hervorzurufen. Die 

Feststellungen der versicherungsinternen Fachperson Dr.  D.___ weckten erhebliche 

Zweifel an seiner Objektivität; die Erkenntnisse von Dr. B.___ seien auch nach dem 

Grundsatz der Waffengleichheit sehr wohl zu berücksichtigen. An einer erneuten 

neurologischen Beurteilung werde ausdrücklich festgehalten. Die Adäquanzkriterien 

der erheblichen Beschwerden, des schwierigen Heilungsverlaufs und erheblicher 

Komplikationen sowie der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener 

Anstrengungen seien erfüllt, letzteres in besonders ausgeprägter Weise.

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C.d   Die Beschwerdegegnerin lässt mit der Duplik vom 4. Januar 2010 ausdrücklich 

am Antrag auf Abweisung der Beschwerde festhalten und zur Begründung auf die 

Ausführungen in der Beschwerdeantwort verweisen. Weiter macht sie geltend, das 

Unfallereignis sei als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zu 

qualifizieren. Eine besondere Dramatik sei bei der Auffahrkollision der 

Landwirtschaftsmaschine nicht zu erkennen. Nach wie vor lägen keine organisch 

objektiv ausgewiesenen, mit wissenschaftlich anerkannten Untersuchungsmethoden 

erhobenen Unfallfolgen vor. Die Argumentation der Beschwerdeführerin zu den 

neuropsychologischen Abklärungen stütze sich auf die beweismässig ungenügende 

Formel "post hoc ergo propter hoc", was für die Begründung eines 

Leistungsanspruchs nicht ausreiche. Die Adäquanz müsse verneint werden, da keine 

genügende Häufung von erfüllten Adäquanzkriterien vorliege.

C.e   Auf die weiteren Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt 

der übrigen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

Erwägungen:

1.        

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht nach dem 

10. Oktober 2008 für die Folgen des Unfalls vom 24. August 2005 zu Recht verneint 

hat.

2.         

2.1    Die Beschwerdegegnerin hat im angefochtenen Einspracheentscheid die 

Voraussetzungen der Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20), namentlich die 

Voraussetzung des natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem 

Unfallereignis und dem Gesundheitsschaden, besonders bei Schleudertraumen der 

Halswirbelsäule, zutreffend dargelegt. Gleiches gilt in Bezug auf den massgebenden 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit und den Beweiswert von 

medizinischen Berichten. Darauf kann verwiesen werden.

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2.2    Zu ergänzen ist, dass es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zulässig 

ist, die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang offen zu lassen, wenn 

aufgrund einer speziellen Adäquanzprüfung fest steht, dass ein allfällig bestehender 

natürlicher Kausalzusammenhang nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre. 

In diesem Fall ist die Frage, ob der natürliche Kausalzusammenhang tatsächlich 

besteht, nicht entscheidrelevant (vgl. BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472 sowie E. 4.c.cc 

[S. 10] des angefochtenen Einspracheentscheids vom 24. September 2009).

2.3    Hinzuweisen ist weiter auf die Präzisierungen des Bundesgerichts zur Zahl der 

Adäquanzkriterien, die erfüllt sein müssen, damit bei mittelschweren Unfällen die 

Adäquanz zu bejahen ist: Mit Urteil vom 29. Januar 2010 (SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100 

[8C_897/2009] E. 4.5, zusammengefasst auch in plädoyer 2/10 S. 53 f.) hielt es fest, 

dass bei Unfällen im eigentlichen mittleren Bereich drei Adäquanzkriterien - keines in 

besonders ausgeprägter oder auffallender Weise erfüllt - genügen. Demgegenüber 

forderte es bei Unfällen im mittleren Bereich an der Grenze zu den leichten (den 

klassischen Heckauffahrkollisionen) die Erfüllung von vier Adäquanzkriterien (Urteil 

8C_487/2009 vom 7. Dezember 2009 E. 5).

3.         

3.1    Bei der kreisärztlichen Untersuchung vom 25. Juni 2008 erhob Dr. C.___ neben 

einer konstituell bedingten, leicht abgeflachten Kyphose der Brustwirbelsäule keine 

auffälligen Befunde im Nacken- und Schultergürtelbereich. Der Kopf war 

uneingeschränkt und beschwerdefrei beweglich. Aus orthopädisch-traumatologischer 

Sicht empfahl der Kreisarzt keine Therapien und sah keinen Grund für eine 

Arbeitsunfähigkeit. Die Beschwerdeführerin klagte bei der kreisärztlichen Untersuchung 

über starke Konzentrationsstörungen, Gleichgewichtsprobleme und 

Schwindelerscheinungen. Bei den neurologischen Untersuchungen stellte Dr. C.___ 

neben einer Abweichung beim Unterberg'schen Tretversuch nach rechts von ca. 30 bis 

45 Grad weitgehend unauffällige Befunde fest (act. G 3.3/174).

3.2    Dr. B.___ erhob bei seinen Untersuchungen eine kognitiv-mnestische 

Problematik, Schwindel mit Gleichgewichtsstörung, Zervikozephalgien und eine 

visuelle Symptomatik (Berichte vom 23. Januar 2007 und 6. Mai 2008, act. G 3.3/80, /

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162). Entgegen seiner Interpretation im Bericht vom 6. Mai 2008 kann jedoch aus den 

Befunden, unter anderem mit dynamischer Posturographie erhoben, nicht auf deren 

Ursachen geschlossen werden. Wie das Bundesgericht (bis 31. Dezember 2006 

Eidgenössisches Versicherungsgericht, EVG) wiederholt festgehalten hat, lassen sich 

Gleichgewichtsstörungen mit der Untersuchungsmethode der dynamischen 

Posturographie zwar objektivieren und können damit verschiedene Typen einer 

Gleichgewichtsfehlfunktion unterschieden werden; Informationen zur Entstehung oder 

zu einer allfälligen Unfallkausalität lassen sich daraus aber keine entnehmen (vgl. 

Urteile des EVG vom 29. März 2006 U 197/04 E. 3.2 und U 254/04 E. 2.3.2). Rein 

aufgrund pathologischer neurootologischer Befunde, wie sie auch bei der 

Beschwerdeführerin erhoben wurden, ist es danach nicht möglich, eine überwiegend 

wahrscheinliche Kausalitätsbeurteilung zervikozephaler Traumafolgen vorzunehmen.

3.3    Weitere von der Beschwerdeführerin beantragte medizinische Abklärungen 

würden lediglich der zusätzlichen Erhellung des natürlichen Kausalzusammenhangs 

dienen. Da dieser vorliegend ausdrücklich offen gelassen wird (vgl. vorstehende 

Erwägung 2.2), kann auch auf diesbezügliche weitere Abklärungen verzichtet werden.

3.4    Bei den medizinischen und insbesondere radiologischen Abklärungen der 

Beschwerdeführerin konnten keinerlei strukturelle Läsionen im Sinn von organisch 

objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen bzw. objektivierbaren Untersuchungsergebnissen, 

die reproduzierbar und von der Person der Untersuchenden und den Angaben der 

Patientin unabhängig sind, festgestellt werden (vgl. SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25 E. 2 mit 

Hinweis [Urteil des Bundesgerichts 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009; in BGE 135 V 

465 nicht publizierte E. 2]; act. G 3.3/2, /4, /7, /9, /27, /78, /140, /172, /174, /183). Das 

gilt insbesondere auch für den neurootologischen Bereich: Dr. B.___ führt in seinen 

Berichten vom 23. Januar 2007 und 6. Mai 2008 (act. G 3.3/80, /162) Störungen des 

Gleichgewichtssystems an, dokumentiert aber ebenfalls keine strukturellen Läsionen.

3.5    Soweit die Beschwerdeführerin die Objektivität der interpretierenden 

Stellungnahme von Dr. D.___ (act. G 3.3/182) kritisiert, ist ihr zuzugestehen, dass die 

Wortwahl des versicherungsinternen Facharztes im entsprechenden Abschnitt 

("Anschliessend erfolgt …", S. 2 ab Mitte) seine Meinung über Dr. B.___ als 

voreingenommen erscheinen lässt. Diese unglückliche Wortwahl betrifft jedoch nur 

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einen Abschnitt seiner ansonsten objektiv gehaltenen Stellungnahme und ändert 

insbesondere nichts an der Feststellung, dass bei der Beschwerdeführerin keine 

strukturellen Läsionen (als Folge des Unfalls) ausgewiesen sind. Demnach ist 

vorliegend auch dieses Element gegeben, um die Adäquanzprüfung nach der 

sogenannten Schleudertrauma-Praxis vorzunehmen. (Die Voraussetzungen Diagnose 

einer HWS-Distorsion und Vorliegen von mehreren Elementen des sogenannten 

typischen Beschwerdebildes blieben unbestritten.)

3.6    Der Zeitpunkt der Adäquanzprüfung ist erreicht, wenn von einer Fortsetzung der 

ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. 

BGE 134 V 109 E. 4 S. 113 ff.). Die Beschwerdeführerin lässt gegen die 

Adäquanzprüfung per 10. Oktober 2008 keine Argumente vorbringen und lässt sich 

auch uneingeschränkt auf die Adäquanzprüfung durch die Beschwerdegegnerin ein. 

Argumente gegen den Zeitpunkt der Adäquanzprüfung sind auch aus den Akten nicht 

ersichtlich, so dass diese per 10. Oktober 2008 vorgenommen werden konnte.

4.         

4.1      

4.1.1           Die Parteien sind uneins bezüglich Schwere des Unfallereignisses. 

Während die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid offen liess, 

ob der mittelschwere Unfall vom 24. August 2005 im Grenzbereich zu den leichten 

Unfällen liege (und einen schweren Unfall oder einen mittelschweren Unfall im 

Grenzbereich zu den schweren Unfällen aber klar ausschloss; E. 4.c.bb), lässt sie in 

den Rechtsschriften anführen, es liege ein mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu 

den leichten Unfällen vor. Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, der 

mittelschwere Unfall sei an der Grenze zu den schweren Ereignissen einzustufen.

4.1.2           Bezüglich Unfallhergang verweisen mehrere Aktenstücke der 

Beschwerdegegnerin auf den Polizeirapport (vgl. act. G 3.3/5, /8). Eine Kopie 

desselben muss sich von Mitte September 2005 bis mindestens 23. Juni 2006 in ihrem 

Dossier befunden haben (vgl. act. G 3.3/8, /50 f.). Die Akten, die mit der 

Beschwerdeantwort dem Gericht eingereicht wurden (act. G 3.3), enthalten dieses 

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Dokument nicht. Die Dokumente, die die Beschwerdeführerin als Beilagen 3 (act. 

G 1.1/3), 4 und 5 (act. G 5.1, G 5.2) einreichte, sind offenbar Auszüge aus dem 

Polizeirapport (oder den amtlichen Akten) bzw. eine Übersetzung derselben. Es besteht 

keine Veranlassung, an deren Übereinstimmung mit den Akten zu zweifeln, die der 

Beschwerdegegnerin zur Hauptsache Mitte September 2005 zugestellt worden sind, 

und deshalb nicht auf diese Dokumente abzustellen.

4.1.3           Differenz zwischen den Parteien bildet die Frage, ob es zutrifft, dass der 

Kleinbus, in dem die Beschwerdeführerin sass, durch den Aufprall des Feldhäckslers 

mehrere Meter nach vorne katapultiert worden war, und wie sich dieser allfällige 

Sachverhalt auf die Bewertung der Unfallschwere auswirkt. - Die Unfallschwere, vom 

Sozialversicherungsgericht zu beurteilende Rechtsfrage, ist im Rahmen einer 

objektivierten Betrachtungsweise aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit 

den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen. Nicht relevant sind die Kriterien, 

welche bei der Prüfung der Adäquanz bei mittelschweren Unfällen Beachtung finden; 

dies gilt etwa für die - ein eigenes Kriterium bildenden - Verletzungen, welche sich die 

versicherte Person zuzog, aber auch für - unter dem Gesichtspunkt der besonders 

dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls zu 

prüfende - äussere Umstände, wie eine allfällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder 

Verletzungs- resp. gar Todesfolgen, die der Unfall für andere Personen nach sich zog 

(SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]; Urteil des Bundesgerichts 8C_799/2008 

vom 11. Februar 2009 E. 3.2.1). Nach der Kasuistik, die das Bundesgericht im Urteil 

8C_786/2009 vom 4. Januar 2010 E. 4.6.2 auflistete, wurden Unfälle als mittelschwer, 

aber nicht im Grenzbereich zu den schweren liegend, qualifiziert, bei welchen das 

Fahrzeug mit der versicherten Person bei einem Überholmanöver mit ca. 100 km/h 

abrupt abgebremst wurde, dabei ins Schleudern geriet, gegen einen Strassenwall 

prallte, sich überschlug und auf der Fahrerseite zu liegen kam (Urteil 8C_169/2007 vom 

5. Februar 2008 E. 4.2), einen Lastwagen beim Überholen touchierte und sich 

überschlug (Urteil 8C_743/2007 vom 14. Januar 2008 Sachverhalt und E. 3), von der 

Strasse abkam und sich überschlug (Urteil U 213/06 vom 29. Oktober 2007 

Sachverhalt und E. 7.2), auf der Autobahn in einer Kurve ins Schleudern geriet, sich 

überschlug und auf dem Dach liegend zum Stillstand kam (Urteil U 258/06 vom 

15. März 2007 Sachverhalt und E. 5.2) oder sich bei einer Geschwindigkeit von ca. 

90 km/h auf einer Autobahn über eine Mittelleitplanke hinweg überschlug - wobei die 

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versicherte Person hinausgeschleudert wurde - und mit Totalschaden auf der 

Gegenfahrbahn auf dem Dach zu liegen kam (Urteil U 492/06 vom 16. Mai 2007 E. 4.2; 

vgl. auch Urteil 8C_915/2008 vom 11. September 2009 E. 5.1). Auch beim Fahrer eines 

Personenwagens der mit einer Fahrgeschwindigkeit von 110 km/h die Kontrolle über 

das Fahrzeug verloren hatte, auf den Fahrstreifen für den Gegenverkehr, dann auf das 

linksseitige Strassenbankett und schliesslich in den Strassengraben abgekommen war, 

wobei er sich mehrere Male überschlagen hatte, wurde ein mittelschwerer Unfall 

angenommen (Urteil 8C_595/2009 vom 17. November 2009 E. 7.2), wie auch bei einer 

Frontalkollision zweier Personenwagen, wobei die Geschwindigkeit des 

unfallverursachenden Personenwagens 30 bis 40 km/h betrug und diejenige des 

beteiligten Fahrzeugs auf etwa 70 bis 80 km/h geschätzt wurde (Urteil 8C_80/2009 

vom 5. Juni 2009 E. 6.1), und bei der Kollision eines Personenwagens bei einer 

Fahrgeschwindigkeit von ca. 80 km/h mit einem Drahtgitterzaun abseits der Strasse, 

mit seitlichem Überschlag und Stillstand auf dem Dach liegend im angrenzenden 

Wiesland (Urteil 8C_609/2007 vom 22. August 2008 Sachverhalt und E. 4.1).

4.1.4           Aufgrund des in den Akten liegenden Auszugs aus dem Polizeirapport bzw. 

den amtlichen Akten betrug vorliegend die Entfernung der Fahrzeuge in der Unfall-

Endlage 7,3 m (act. G 5.1). Weil genaue Angaben zu den Beschädigungen an den 

Fahrzeugen und zum Unfallablauf fehlen, kann lediglich gemutmasst werden, wie diese 

Unfall-Endlage entstand. Es ist somit zwar möglich, dass der Feldhäcksler dem 

stillstehenden Kleinbus beim Aufprall einen erheblichen Stoss versetzte, bei dem 

höhere Kräfte wirkten, als bei einer sogenannt einfachen Auffahrkollision auf ein 

haltendes Fahrzeug, welche regelmässig als mittelschweres Ereignis an der Grenze zu 

den leichten Unfällen eingestuft wird (vgl. RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 [U 380/04] 

E. 5.1.2 mit Hinweisen; SVR 2009 UV Nr. 41 S. 142 [8C_1020/2008] E. 5.1). Denkbar ist 

aber auch ein anderer Ablauf, bei dem der Kleinbus aufgrund des Anstosses und 

fehlender Bremsung die entsprechenden Meter nach vorne gerollt ist. Aufgrund der 

Spezifikationen des auffahrenden Feldhäckslers (Gewicht 11,38 t, 

Maximalgeschwindigkeit 40 km/h) ist dieser einigermassen mit einem kleineren 

Lastwagen vergleichbar. Unter Berücksichtigung der zitierten Kasuistik (E. 4.1.3) kann 

daher der Unfall vom 24. August 2005 höchstens als mittelschwer im engeren Sinn 

beurteilt werden. Der Kausalzusammenhang ist somit nach der Rechtsprechung 

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adäquat, wenn ein Kriterium besonders ausgeprägt oder drei Kriterien in einfacher 

Weise erfüllt sind (vgl. SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100 [8C_897/2009] E. 4.5).

4.2      

4.2.1           Ausdrücklich als erfüllt betrachtet die Beschwerdeführerin die 

Adäquanzkriterien erhebliche Beschwerden, schwieriger Heilverlauf und erhebliche 

Komplikationen sowie erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener 

Anstrengungen. Das Vorliegen der Adäquanzkriterien besonders dramatische 

Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls sowie Schwere oder 

besondere Art der erlittenen Verletzungen wird teilweise angedeutet. Für das 

Adäquanzkriterium ärztliche Fehlbehandlung enthalten die Akten einen Hinweis, dem 

nachzugehen ist. Einzig das Adäquanzkriterium fortgesetzt spezifische, belastende 

ärztliche Behandlung kann nach der sogenannten Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 

109 E. 10.2 S. 127 ff.) ohne eingehende Prüfung verneint werden.

4.2.2           Ob sich ein Unfall unter besonders dramatischen Begleitumständen 

ereignete oder besonders eindrücklich war, ist nach einem objektiven Massstab zu 

beurteilen, nicht nach dem subjektiven Erleben der versicherten Person (RKUV 1999 

Nr. U 335 S. 207 E. 3.b/cc; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313 E. 5). Zu beachten 

ist auch, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit 

eigen ist, die noch nicht für die Bejahung dieses Adäquanzkriteriums ausreichen kann 

(vgl. SVR 2009 UV Nr. 41 S. 142 [8C_1020/2008] E. 5.2 mit Hinweisen). Der Aufprall des 

Feldhäckslers ereignete sich objektiv gesehen nicht unter besonders dramatischen 

Begleitumständen oder war besonders eindrücklich, weshalb dieses 

Adäquanzkriterium verneint werden muss.

4.2.3           Damit das Kriterium Schwere oder besondere Art der erlittenen 

Verletzungen erfüllt ist, bedarf es einer besonderen Schwere der für das 

Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das 

Beschwerdebild beeinflussen können (BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127 f. und Urteil des 

Bundesgerichts 8C_43/2010 vom 8. Juni 2010 E. 9.2 je mit Hinweisen). Solche sind 

nicht ausgewiesen und die Beschwerdeführerin lässt selbst die Erfüllung dieses 

Adäquanzkriteriums lediglich als vage Möglichkeit darstellen.

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4.2.4           Als erhebliche Beschwerden gelten glaubhafte Schmerzen oder andere 

Beeinträchtigungen, die den Lebensalltag der verunfallten Person massgebend 

beeinträchtigen und zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen 

Unterbruch bestehen (BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128; Urteil des Bundesgerichts 

8C_43/2010 vom 8. Juni 2010 E. 9.4 je mit Hinweisen). Selbst wenn die starken 

Konzentrationsstörungen, die die Beschwerdeführerin geltend macht, als erhebliche 

Beschwerden anerkannt würden, bestanden sie nicht ohne Unterbruch zwischen dem 

Unfall und dem Fallabschluss (per 10. Oktober 2008). Vielmehr war es der 

Beschwerdeführerin möglich, das Arbeitspensum von 70%, das sie im Zeitpunkt des 

Unfalls innehatte, ab 12. Februar 2007 wieder einzuhalten und ab 4. Juni 2007 (bis zum 

Rückfall am 23. August 2007) auf ein solches von 80% zu erhöhen. Auch beschrieb sie 

am 11. Juni 2007 Beschwerdeschübe in geringerer Intensität mit grösseren Intervallen 

(vgl. act. G 3.3/88, /101). Das Adäquanzkriterium erhebliche Beschwerden muss 

demnach verneint werden.

4.2.5           Wenn Dr. B.___ im Bericht vom 5. Mai 2008 schreibt, weitere 

therapeutische Insuffizienz dürfe man sich nicht mehr erlauben (act. G 3.3/162 S. 13), 

äussert er damit insbesondere seine Meinung zum kontroversen Thema der weiteren 

medizinischen Behandlung (vgl. dazu auch die Stellungnahmen von Dr. D.___ und 

Dr. E.___, act. G 3.3/182 f.). Eine ärztliche Fehlbehandlung im Sinn des 

Adäquanzkriteriums ist mit seinem Hinweis nicht dargelegt: Nach der einschlägigen 

Rechtsprechung ist dieses nicht bereits dann erfüllt, wenn sich eine angeordnete 

medizinische Massnahme nachträglich nicht als nutzbringend erweist, und ist nur dann 

von einer Fehlbehandlung im Sinn des Adäquanzkriteriums auszugehen, wenn in der 

medizinischen Wissenschaft und Praxis ein gewisser Konsens über die Schädlichkeit 

(vorliegend Insuffizienz) einer Therapiemethode besteht, was vorliegend zweifellos nicht 

der Fall ist (vgl. SVR 2009 UV Nr. 41 S. 142 [8C_1020/2008] E. 5.6 mit Hinweisen). Das 

Adäquanzkriterium ärztliche Fehlbehandlung ist somit ebenfalls zu verneinen.

4.2.6           Ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen liegen nach 

der Rechtsprechung vor, wenn besondere Gründe gegeben sind, die die Heilung 

beeinträchtigt haben, wobei die beiden Teilaspekte nicht kumulativ erfüllt sein müssen 

(vgl. SVR 2009 UV Nr. 41 S. 142 [8C_1020/2008] E. 5.7 mit Hinweisen). Die 

Beschwerdeführerin sieht die Verschlechterung ihres Gesundheitszustands anlässlich 

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der Untersuchung bei Dr. B.___ im November 2006 sowie am 23. August 2007 als 

solche besonderen Gründe. Heilungsverläufe nach HWS-Distorsionen sind aber in aller 

Regel nicht linear, sondern schwankend. Selbst wenn daher der Heilungsprozess der 

Beschwerdeführerin, der insgesamt zu einer stetigen Besserung führte, an diesen 

beiden Daten namhaft zurückgeworfen worden sein sollte, kann nicht von erheblichen 

Komplikationen gesprochen werden, womit auch dieses Adäquanzkriterium nicht 

erfüllt.

4.2.7           Die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin, wie sie im Sachverhalt (A.b) 

dargelegt worden ist, kann als erheblich im Sinn des entsprechenden Adäquanzkrite­

riums bezeichnet werden. Ausgewiesen sind auch ihre Anstrengungen, die 

Arbeitsunfähigkeit zu überwinden. Dieses Adäquanzkriterium (vgl. BGE 134 V 109 

E. 10.2.7 S. 129 f.) ist damit zu bejahen. Es ist jedoch nicht in besonders ausgeprägter 

Weise erfüllt, wie die Beschwerdeführerin geltend macht, denn Bemühungen zur 

Überwindung der Arbeitsunfähigkeit, die eindeutig über das im Normalfall im Rahmen 

der Schadenminderungspflicht zu erwartende Ausmass hinausgehen, sind nicht zu 

erkennen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_987/2008 vom 31. März 2009).

4.2.8           Zusammenfassend ist einzig das Adäquanzkriterium erhebliche 

Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen in einfacher Weise erfüllt. Das 

genügt nicht, um die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu bejahen. Die 

Beschwerdegegnerin hat demnach eine weitere Leistungspflicht nach dem 10. Oktober 

2008 aufgrund des Unfalls vom 24. August 2005 zu Recht verneint.

5.         

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

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1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 04.01.2011
	Art. 6 UVG: Auffahrkollision einer Landwirtschaftsmaschine (Feldhäcksler) auf einen stehenden Kleinbus, höchstens als mittelschwerer Unfall im engeren Sinn qualifiziert. Adäquanz verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 4. Januar 2011, UV 2009/107).

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