# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b1972783-c061-5d3b-8577-15590fc862ce
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-04-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.04.2024 D-1998/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1998-2024_2024-04-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-1998/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  A p r i l  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richterin Daniela Brüschweiler;   

Gerichtsschreiberin Sara Steiner. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Iran,   

vertreten durch Kaveh Jourabchian,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (Flughafenverfahren);  

Verfügung des SEM vom 22. März 2024. 

 

 

 

D-1998/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer den Iran eigenen Angaben zufolge am  

28. Februar 2024 verliess und gleichentags über Dubai an den Flughafen 

Zürich gelangte, wo er bei der grenzpolizeilichen Kontrolle keinen Pass 

vorweisen konnte, woraufhin er am 29. Februar 2024 ein Asylgesuch 

stellte, 

dass ihm mit Verfügung vom 1. März 2024 die Einreise in die Schweiz vor-

läufig verweigert und er für die Dauer von maximal sechzig Tagen dem 

Transitbereich des Flughafens Zürich als Aufenthaltsort zugewiesen 

wurde, 

dass der Beschwerdeführer am 1. März 2024 die ihm zugewiesene Rechts-

vertretung bevollmächtigte, 

dass er anlässlich der Anhörung vom 13. März 2024 zur Begründung sei-

nes Asylgesuches im Wesentlichen angab, er sei im Iran zum Christentum 

konvertiert, weshalb sich seine Frau im Jahr 2016 von ihm habe scheiden 

lassen und er von ihrer Familie über Jahre wegen finanziellen Fragen so-

wie wegen seines Glaubensabfalls behelligt worden sei, 

dass sie auch die Polizei und den Geheimdienst über seine Konversion 

informiert hätten und diese ihn über Jahre hinweg verfolgt hätten, 

dass der Beschwerdeführer – handelnd durch die zugewiesene Rechtsver-

tretung – zum Entscheidentwurf des SEM vom 20. März 2024 am 21. März 

2024 Stellung nahm,  

dass das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 

22. März 2024 – gleichentags eröffnet – ablehnte sowie die Wegweisung 

aus der Schweiz und den Vollzug anordnete, 

dass es zur Begründung im Wesentlichen anführte, der Beschwerdeführer 

habe seine angebliche Konversion insbesondere angesichts der harten 

Bestrafung im Iran weder substantiiert noch erlebnisnah geschildert,  

dass zudem sein Wissen über das Christentum in Anbetracht seines be-

reits seit dem Jahr 2016 bestehenden Interesses sowie seiner Konversion 

im Jahr 2017 oberflächlich und spärlich sei, 

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Seite 3 

dass es insoweit auch nicht erstaunlich sei, dass seine Angaben zu den 

angeblich daraus hervorgehenden Problemen nicht logisch, substantiiert 

und widerspruchsfrei ausgefallen seien, so insbesondere auch zu den Be-

suchen der Polizei und des Etelaat bei ihm zu Hause, zum Zeitraum der 

Verfolgung, zu konkreten Vorfällen und zu den Vorkommnissen nach seiner 

Ausreise, 

dass es erfahrungswidrig sei, dass er während rund acht Jahren von der 

iranischen Polizei, der Basij-Miliz sowie dem Gemeindienst gesucht und 

verfolgt worden sei, ohne je gefasst worden zu sein, dies insbesondere, 

weil er sich abwechselnd auch bei seinen Eltern und anderen Verwandten 

aufgehalten habe, 

dass auch die Einwände in der Stellungnahme vom 21. März 2024 daran 

nichts zu ändern vermöchten, 

dass der Beschwerdeführer – handelnd durch den rubrizierten Rechtsver-

treter – mit Eingabe vom 2. April 2024 gegen diesen Entscheid beim Bun-

desverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei beantragte, der an-

gefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache zur vollständigen und 

richtigen Abklärung und Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes 

zurückzuweisen sowie hilfsweise sei eine ergänzende Anhörung durchzu-

führen, 

dass er in formeller Hinsicht um Gewährung der aufschiebenden Wirkung 

mittels Anordnung vorsorglicher Massnahmen beantragte, sodass er den 

Transitbereich des Flughafens Zürich verlassen und in die Schweiz einrei-

sen könne, sowie der Anweisung an das Migrationsamt des Kantons, bis 

zu einem rechtskräftigen Entscheid über die vorliegende Beschwerde von 

jeglichen Vollzugsmassnahmen abzusehen, 

dass zudem die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und von einer 

Kostenvorschusspflicht abzusehen sei, 

dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 3. Ap-

ril 2024 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am 4. April 2024 eine Beschwerdeergänzung 

zu den Akten reichte, 

 

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Seite 4 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel 

– so auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen 

(Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde unter 

nachfolgender Ausnahme einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 

Abs. 1 VwVG), 

dass asylsuchende Personen den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz 

abwarten dürfen (vgl. Art. 42 AsylG), weshalb auf das Gesuch um aufschie-

bende Wirkung nicht einzutreten ist, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe hauptsächlich 

geltend macht, die Sache sei zur rechtsgenüglichen Erstellung des Sach-

verhaltes an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

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Seite 5 

dass er dabei ausführt, er habe den Dolmetscher, welcher Dari gesprochen 

habe, nicht verstanden, da es zwischen Farsi- und Dari sprechenden Per-

sonen zu Verständnisschwierigkeiten komme, und er sei auch nicht gefragt 

worden, ob er den Dolmetscher verstehe beziehungsweise habe aufgrund 

seiner Nervosität keine entsprechenden Einwände vorbringen können, so-

dass er seine Vorbringen nicht substantiiert habe schildern können, 

dass dem entgegenzuhalten ist, dass die Anhörung in Farsi durchgeführt 

wurde und der Beschwerdeführer zu Beginn der Anhörung gefragt wurde, 

ob er den Dolmetscher verstehe, was er bejahte (vgl. A19 S. 18 und F1 f.), 

wobei die Behauptung, er habe sich nicht getraut, Einwände gegen diesen 

anzubringen, nicht zu überzeugen vermag, 

dass sich aus dem Anhörungsprotokoll denn auch keinerlei Hinweise auf 

irgendwelche Verständigungsprobleme ergeben und solche in der Be-

schwerde auch nicht konkret benannt werden, 

dass sich aus dem Protokoll der Anhörung auch nicht ergibt, dass der Be-

schwerdeführer seine Vorbringen nicht ausreichend hätte schildern können 

und er die Frage, ob er alles zu seinen Asylgründen habe sagen können, 

zum Schluss der Anhörung bejahte und dies auch unterschriftlich bestä-

tigte (vgl. A19 F132), weshalb sich keine Notwendigkeit einer ergänzenden 

Anhörung ergibt, 

dass in der Beschwerde weiter geltend gemacht wird, der Beschwerdefüh-

rer habe mehrere Dokumente vorlegen wollen, um seine Behauptungen zu 

untermauern, woran während der Anhörung aber kein Interesse gezeigt 

worden sei,  

dass es dem entgegenzuhalten gilt, dass der Beschwerdeführer zu Beginn 

der Anhörung explizit gefragt wurde, ob er Beweismittel einreichen wolle, 

was er zwar bejahte, diese aber im Anschluss nicht genau benennen 

konnte (vgl. A19 F4 ff.) beziehungsweise als er zum Schluss nochmals da-

nach gefragt wurde, angab, er könne die Scheidungsunterlagen aber keine 

Vorladungen oder den Durchsuchungsbefehl einreichen (vgl. A19 F140 f.), 

dass die Scheidungsunterlagen, welche auch in der Beschwerde noch ein-

mal genannt werden, für das vorliegende Verfahren nicht als Wesentlich zu 

bezeichnen sind, zumal das SEM die Scheidung des Beschwerdeführers 

an sich nicht in Frage gestellt hat, worauf es in seiner Verfügung noch ein-

mal explizit hingewiesen hat, 

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dass das SEM daher in antizipierter Beweiswürdigung auf die angebotenen 

Beweismittel verzichten konnte, 

dass nach dem Gesagten der Sachverhalt genügend erstellt und das Ge-

such um Rückweisung der Sache an die Vorinstanz und Ansetzung einer 

ergänzenden Anhörung abzuweisen ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), wobei die Flüchtlingseigenschaft 

glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwie-

gender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

dass die Erwägungen der Vorinstanz zur Unglaubhaftigkeit der Vorbringen 

des Beschwerdeführers vollumfänglich bestätigt werden können und zur 

Vermeidung von Wiederholungen auf die umfangreichen und überzeugen-

den Ausführungen in der vorinstanzlichen Verfügung verwiesen werden 

kann, 

dass dabei insbesondere die unsubstanziiert gebliebene angebliche Kon-

version des Beschwerdeführers zum Christentum hervorzuheben ist sowie 

die Erfahrungswidrigkeit einer rund achtjährigen erfolglosen Suche der ira-

nischen Polizei, der Basij-Miliz sowie des Geheimdienstes nach dem Be-

schwerdeführer, welcher sich überdies zuweilen auch bei seinen Eltern und 

weiteren Verwandten aufgehalten haben will, 

dass dem in der Beschwerde denn auch inhaltlich nichts Wesentliches ent-

gegengehalten wird,  

dass einzig geltend gemacht wird, der Beschwerdeführer habe seine Vor-

bringen nicht substantiiert schildern können, weil er den Dolmetscher nicht 

verstanden habe, dem Protokoll aber wie oben ausgeführt keinerlei Hin-

weise auf Verständigungsschwierigkeiten während der Anhörung zu ent-

nehmen sind, und der Beschwerdeführer zum Schluss der Anhörung 

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Seite 7 

vielmehr angab, alle Asylgründe genannt zu haben, und dies auch unter-

schriftlich bestätigte (vgl. oben), 

dass die Befürchtung des Beschwerdeführers, er könnte aufgrund falscher 

Anschuldigungen in Bezug auf angebliche sexuelle Belästigungen zum 

Nachteil einer weiteren asylsuchenden Person am Flughafen zu Unrecht 

strafrechtlich verfolgt werden, mit dem vorliegenden Verfahren nichts zu 

tun hat, weshalb darauf nicht weiter eingegangen wird, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Staatssekretariat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

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AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete 

Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-

zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass das SEM insbesondere zu Recht festgestellt hat, es handle sich beim 

Beschwerdeführer um einen jungen und gut ausgebildeten Mann mit Be-

rufserfahrung und einer finanziell gut gestellten Familie, welcher für allfäl-

lige gesundheitliche Beschwerden die medizinische Versorgung im lran in 

Anspruch nehmen könne, 

dass dem in der Beschwerde nichts entgegengehalten wird, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), woran auch das in der Beschwerde gel-

tend gemachte Fehlen eines Reisepasses nichts ändert, zumal am Flug-

hafen Scans des Reisepasses mit gefälschtem Visum für die Schweiz 

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Seite 9 

organisiert werden konnten, welchen der Beschwerdeführer bei der Kon-

trollstation in Dubai vorgewiesen hatte, 

dass daran auch die Behauptung, die Anhörung habe im Terminal 1 im öf-

fentlichen Bereich des Flughafens und damit ausserhalb des Transitbe-

reichs stattgefunden, nichts zu ändern vermag, 

dass die am 1. März 2024 verfügte Verweigerung der Einreise selbst bei 

Wahrunterstellung dieses Sachverhaltes weiterhin Bestand hat, zumal ein 

allfällig kurzeitiger Aufenthalt ausserhalb der Transitzone nicht als Einreise 

gelten kann (vgl. Art. 22 Abs. 5 AsylG und EMARK 1998 Nr. 30 E. 6b),  

dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist, 

dass mit dem vorliegenden Entscheid in der Hauptsache sämtliche verfah-

rensleitenden Anträge gegenstandslos werden, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ange-

sichts der dargelegten Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist 

(vgl. Art. 65 VwVG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2.  

In Abweisung des Gesuchs um Gewährung der unentgeltliche Rechts-

pflege werden die Verfahrenskosten von Fr. 750.– dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zuguns-

ten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM, die Flughafenpoli-

zei und die kantonale Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Sara Steiner 

 

 

Versand: