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**Case Identifier:** 38675184-9569-50ff-83ef-12d993896334
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-28
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 28.03.2024 VBE.2023.354
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2023-354_2024-03-28.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

2. Kammer 

 

VBE.2023.354 / lc / sc 
Art. 45 

 

 

Urteil vom 28. März 2024 
 

 

Besetzung  Oberrichterin Peterhans, Präsidentin  

Oberrichterin Jacober  

Oberrichterin Fischer  

Gerichtsschreiberin i.V. Comiotto 

 

 
   

Beschwerde- 

führerin  

 A._____ 

vertreten durch lic. iur. Marc Dübendorfer, Rechtsanwalt, 

Laurenzenvorstadt 11, Postfach, 5001 Aarau 

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau 

 

 
   

Beigeladene   CPV/CAP Pensionskasse Coop, Dornacherstrasse 156, 

Postfach, 4002 Basel 

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG Renten 

(Verfügung vom 21. Juni 2023) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Die 1977 geborene Beschwerdeführerin meldete sich am 24. August 2020 

bei der Beschwerdegegnerin zum Bezug von Leistungen (berufliche In-

tegration, Rente) der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an. Die 

Beschwerdegegnerin tätigte daraufhin Abklärungen in erwerblicher und 

medizinischer Hinsicht, holte die Akten der Krankentaggeldversicherung 

ein und nahm Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD). 

Nach durchgeführten Vorbescheidverfahren sprach die Beschwerdegegne-

rin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 21. Juni 2023 für die Zeit 

vom 1. März 2021 bis 31. März 2022 eine ganze Rente zu und verneinte 

einen darüberhinausgehenden Rentenanspruch. 

 

2. 

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 28. August 2023 

Beschwerde und stellte folgende Anträge: 

 

"1. 
Es sei das Verfahren in Aufhebung der angefochtenen Verfügung an die 
Vorinstanz zurückzuweisen zwecks vollständiger und korrekter Abklärung 
der Sachlage. 

  
2. 
Eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei der 
Beschwerdeführerin eine ganze Rente zuzusprechen. 
  
3. 
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen." 

 

2.1. 

Mit Vernehmlassung vom 3. November 2023 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

2.2. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 10. November 2023 wurde die 

berufliche Vorsorgeeinrichtung der Beschwerdeführerin im Verfahren bei-

geladen und dieser die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Mit Ein-

gabe vom 15. Januar 2024 verzichtete die Beigeladene auf das Einreichen 

einer Stellungnahme. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin der Beschwerdefüh-

rerin mit Verfügung vom 21. Juni 2023 zu Recht lediglich eine vom 1. März 

2021 bis 31. März 2022 befristete ganze Rente zugesprochen und einen 

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darüberhinausgehenden Rentenanspruch verneint hat (Vernehmlassungs-

beilage [VB] 77). 

 

2. 

Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen betreffend Weiterentwicklung der 

IV (WEIV) in Kraft getreten. Weder dem IVG noch der IVV sind besondere 

Übergangsbestimmungen betreffend die Anwendbarkeit dieser Änderun-

gen im Hinblick auf nach dem 1. Januar 2022 beurteilte mögliche Ansprü-

che des Zeitraums bis zum 31. Dezember 2021 zu entnehmen. Es sind da-

her nach den allgemeinen übergangsrechtlichen Grundsätzen jene Bestim-

mungen anzuwenden, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden 

oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestands Geltung haben beziehungs-

weise hatten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_136/2021 vom 7. April 

2022 E. 3.2.1 mit Hinweis unter anderem auf BGE 144 V 210 E. 4.3.1 

S. 213). Da vorliegend Leistungen mit Anspruchsbeginn vor dem 1. Januar 

2022 streitig sind, ist für deren Beurteilung die bis zum 31. Dezember 2021 

geltende Rechtslage massgebend. 

 

3. 

3.1. 

Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 

21. Juni 2023 (VB 77) in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf die 

Aktenbeurteilungen des RAD-Arztes Dr. med. B._____, Facharzt für Ortho-

pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 

11. Mai 2022 sowie 23. Februar 2023 (VB 54 und 71).  

 

In seiner Beurteilung vom 11. Mai 2022 führte Dr. med. B._____ aus, nach 

am 11. November 2021 dekomprimierter Nervenwurzel S1 sei gemäss den 

behandelnden Ärzten eine Verbesserung des Gesundheitszustandes ein-

getreten. In einer angepassten Tätigkeit – wechselbelastend, ohne Heben 

und Tragen von Lasten über fünf Kilogramm, ohne häufiges Bücken, ohne 

absturzgefährdetes Arbeiten und Steigen auf Gerüsten, Leitern sowie Dä-

chern, nicht in kauernder Stellung und ohne Tätigkeiten, die mit Stössen, 

Erschütterungen und Vibrationen verbunden sind – bestehe seit Mitte De-

zember 2021 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Nach monatlicher Steigerung 

um jeweils 10%-Punkte könne ab Mitte Mai 2022 von einer 100%igen Ar-

beitsfähigkeit ausgegangen werden (VB 54 S. 2). 

 

3.2. 

Im Einwandverfahren rügte die Beschwerdeführerin unter anderem, sie 

leide bereits seit 2009 und 2011 unter zerviko- und lumbospondylogenen 

Schmerzsyndromen. Aus diesem Grund seien zur Beurteilung die gesam-

ten medizinischen Akten beizuziehen. Auch sei die Aktenbeurteilung von 

Dr. med. B._____ vom 11. Mai 2022 gestützt auf die widersprüchlichen so-

wie unterschiedlichen Beurteilungen seitens der Ärzte der Universitätsklinik 

I._____ nicht nachvollziehbar. Aus diesen Gründen könne der vorliegende 

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Fall ohne Aktenergänzung und vertiefterer medizinischer Abklärung nicht 

abgeschlossen werden, es sei denn die Beschwerdegegnerin gewähre der 

Beschwerdeführerin aufgrund der Beurteilung des behandelnden Arztes 

sowie des Gutachters Leistungen auf der Basis der 20%igen Erwerbsfähig-

keit (VB 62). 

 

Demgegenüber führte Dr. med. B._____ in seiner zweiten Stellungnahme 

vom 23. Februar 2023 zusammengefasst aus, dass die mikrochirurgische 

Dekompression und Diskektomie LWK 5/SWK 1 rechts mit Dekompression 

LWK 4/5 am 23. Juni 2020, die Re-Operation vom 24. Juni 2020 wegen 

postoperativer Lähmung durch persistierende Neurokompression 

LWK 5/SWK 1 rechts und die mikrochirurgische Re-Dekompression 

LWK 5/SWK 1 rechts, Sequestronukleotomie, Verschluss eines kleinen Li-

quorlecks kraniolateral rechts vom 7. September 2021 "Fakt" seien (VB 71 

S. 3). Den Berichten vom 9. Juni 2009 und vom 29. August 2011 würde 

sich lediglich entnehmen lassen, dass bereits im MRI der LWS vom 12. Mai 

2011 die Discushernie LWK 5/SWK 1 mit Veränderung der Nervenwurzel 

S1 rechts beschrieben worden sei (VB 71 S. 5). Auf das Gutachten von 

Dr. med. C._____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo-

gie des Bewegungsapparates, vom 5. Mai 2021 könne nicht abgestellt wer-

den. Die Ergebnisse aus Untersuchungsbefunden seien erst dann von 

Richtigkeit und objektivierbar, wenn diese reproduzierbar und von der Per-

son des Untersuchenden und den Angaben der Untersuchten unabhängig 

seien. Sobald von Letzteren aktive Mitarbeit gefordert werde, scheitere die 

realistische Einschätzung oft an der Verwertbarkeit. So könne eine nur an-

gedeutete Inklination der LWS klar nicht als ausgewiesenes organisches 

Substrat der angemeldeten gesundheitlichen Einschränkungen qualifiziert 

werden. Dr. med. C._____ habe nicht den erforderlichen Wechsel im Rol-

lenverständnis vom Behandler zum gutachterlichen Sachverständigen ge-

schafft. Dessen protektive, unkritische Formulierungen entbehrten jedwe-

der genügenden Plausibilität, da diese nicht durch die unterlassene Über-

prüfung von Schonungsmerkmalen oder Vermeidungsstrategien der Be-

schwerdeführerin auch in scheinbar unbeobachteten Situationen Indizien 

für das tatsächlich bestehende Schmerzempfinden hätten evident werden 

lassen. Das in sich inkonsistente Gutachten sei offensichtlich nicht in 

Kenntnis der Vorakten erstellt worden und erfülle nur schon wegen der an-

gegebenen Mängel nicht die Vorgaben an ein versicherungsmedizinisches 

Gutachten, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Bei der im MRI 

der LWS vom 11. November 2021 nun klar dekomprimierten Nervenwurzel 

S1 rechts habe erneut die "gegebenenfalls leichte Foraminalstenose 

LWK 5/SWK 1 rechtsbetont" beschrieben werden können, was allerdings 

die persistierende neuropathisch anmutende Radikulopathie S1 rechts 

nicht habe erklären können. Die Arbeitsfähigkeit zu 20 % sei lediglich we-

gen der subjektiv relativ einschränkenden Beschwerden, eventuell nur we-

gen der Vorleistungspflicht der Arbeitslosenversicherung, attestiert worden. 

In den weiteren Berichten seien bis aktuell lediglich die von der 

 - 5 - 

 

 

Beschwerdeführerin fakultativ geschilderten Negativerlebnisse recycliert 

worden, ohne dass wichtige Aspekte mitgeteilt worden seien, die vom RAD 

übersehen worden, unberücksichtigt oder ungewürdigt geblieben seien. Es 

würden in den diversen Beilagen keine neuen bzw. bislang unerkannten 

Tatsachen benannt, die auch nur geringe Zweifel an der Suffizienz der Be-

urteilung erwecken könnten. Nach extensiv vertiefter Aktenergänzung ver-

füge die Beschwerdegegnerin über eine allumfassende Befundlage, wes-

halb weitere medizinische Abklärungen nicht angezeigt seien (VB 71 

S. 4 ff.). 

 

4. 

4.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet 

und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 

V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). 

 

4.2. 

Auch wenn die Rechtsprechung den Berichten versicherungsinterner me-

dizinischer Fachpersonen stets Beweiswert zuerkannt hat, kommt ihnen 

praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder ei-

nem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag 

gegebenen Gutachten zu (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.; 122 V 157 E. 1c 

S. 160 ff.). Zwar lässt das Anstellungsverhältnis der versicherungsinternen 

Fachperson zum Versicherungsträger alleine nicht schon auf mangelnde 

Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee 

S. 353 ff.). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen 

Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge 

Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zu-

verlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest-

stellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 

V 465 E. 4.4 S. 469 f.; 122 V 157 E. 1d S. 162 f.). 

 

4.3. 

Voll beweistauglich kann auch eine reine Aktenbeurteilung sein, wenn es 

im Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen 

Sachverhalts geht und sich neue Untersuchungen erübrigen (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts 9C_1063/2009 vom 22. Januar 2010 E. 4.2.1 mit Hinweis). 

Der medizinische Sachverständige muss sich insgesamt aufgrund der vor-

handenen Unterlagen ein lückenloses Bild machen können (Urteile des 

Bundesgerichts 8C_46/2019 vom 10. Mai 2019 E. 3.2.1; 8C_641/2011 vom 

22. Dezember 2011 E. 3.2.2 mit Hinweisen). 

 

 - 6 - 

 

 

5. 

5.1. 

Unbestritten ist zu Recht, dass sich die Beschwerdeführerin wegen ihrer 

Rückenbeschwerden drei operativen Eingriffen unterziehen musste (Ope-

rationen vom 24. sowie 26. Juni 2020 und vom 7. September 2021; vgl. 

E. 3.2. hiervor) und in angestammter Tätigkeit als Produktionsmitarbeitern 

zu 100 % arbeitsunfähig ist. 

 

5.2. 

Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, die Befristung der 

Rente und damit die Einschätzung zur "Resterwerbsfähigkeit" durch die Be-

schwerdegegnerin seien zu beanstanden. Aufgrund der medizinischen Ak-

ten sei die Einschätzung der Beschwerdegegnerin nicht nachvollziehbar. 

Es würden erhebliche Diskrepanzen zu den Beurteilungen des Gutachters 

und der behandelnden Ärzte bestehen. So hätten weder der Gutachter 

noch die behandelnden Fachärzte je von mehr als einem 20%-Pensum in 

einer leidensangepassten Tätigkeit gesprochen (Beschwerde S. 3). 

 

5.3. 

Aus den Akten ergibt sich im Wesentlichen nachfolgender medizinischer 

Sachverhalt: 

 

5.3.1. 

Aus einem Bericht des Kantonsspitals H._____ vom 26. August 2020 geht 

hervor, der Beschwerdeführerin gehe es postoperativ deutlich besser. Sie 

brauche die Stöcke auch nicht mehr zum Laufen und die Kraft habe sich 

deutlich erholt. Andererseits gehe es ihr schlechter, weil sie nach dem Ab-

setzen der Morphin-Medikamente mehr Schmerzen habe. Die Schmerzen 

würden von rechts gluteal runter bis ins Bein ziehen (VB 69 S. 23). Aus 

einem weiteren Bericht des Kantonsspitals H._____ vom 14. Oktober 2020 

geht hervor, dass die Beschwerdeführerin momentan aufgrund der 

Schmerzen sowie der Paresen zu 100 % arbeitsunfähig in ihrer bisherigen 

Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin sei. Sie sei klar in allen Tätigkeiten 

eingeschränkt, die das Stehen oder Laufen umfassten. Hierfür würde eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehen. Tätigkeiten, die im Sitzen ausgeführt 

werden könnten, beispielsweise Computerarbeiten oder Bestellungen Auf-

nehmen, könnten momentan zu 50% durchgeführt werden. Die Belastung 

müsste bei diesen Tätigkeiten so verteilt werden, dass genügend Pausen 

für die Beschwerdeführerin eingelegt werden könnten (VB 35.1 S. 22 f.). 

 

5.3.2. 

Dr. med. C._____ führte in seinem von der Krankentaggeldversicherung in 

Auftrag gegebenen Gutachten vom 5. Mai 2021 im Wesentlichen aus, die 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin werde durch die Rücken-Diag-

nose beeinflusst. Ihre subjektiv beklagten Beschwerden seien klinisch, bild-

gebend und neurophysiologisch eindeutig objektivierbar. Der 

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Behandlungsverlauf sei seit den beiden Operationen vom 24. Juni 2020 als 

äusserst schlecht zu beurteilen. Die Prognose dürfte ebenfalls äusserst un-

günstig sein. Er glaube nicht, dass eine namhafte Besserung der Gesund-

heitsschädigung eintreten werde. In der bisherigen Tätigkeit als Produkti-

onsmitarbeiterin bleibe die Beschwerdeführerin mit grösster Wahrschein-

lichkeit lebenslang arbeitsunfähig. In sämtlichen anderen Tätigkeiten sei sie 

zu 100 % eingeschränkt, da sie knappe zehn Minuten sitzen könne. Es 

liege ein absolut unschöner Verlauf bei einer Diskushernien-Operation, die 

eigentlich banal sein sollte (VB 35.1 S. 11 ff.), vor.  

 

5.3.3. 

In den Akten findet sich zudem ein Sprechstundenbericht von Dr. med. 

D._____, Facharzt für Neurochirurgie, von der Universitätsklinik I._____ 

vom 11. November 2021. Aus diesem geht hervor, die Beschwerdeführerin 

habe, im Vergleich zu präoperativ (dritte und letzte Operation vom 7. Sep-

tember 2021; vgl. E. 3.2. hiervor), über weniger Schmerzen im dorsalen 

Bein bis zu den Digiti II-V rechts berichtet, aber sie habe weiterhin sehr 

einschränkende Schmerzen. Eine persistierende Kompression könne aus-

geschlossen werden. Es zeige sich eine ödematös-veränderte S1-Wurzel 

rechts, welche allenfalls neuropathische Beschwerden verursachen 

könnte. Von Seite der Universitätsklinik I._____ würden aktuell keine Ver-

besserungsmöglichkeiten bestehen. Eine leichte Besserung habe nach An-

gaben der Beschwerdeführerin sicherlich erzielt werden können. Aktuell 

werde eine Arbeitsfähigkeit von maximal 20 % als gegeben angesehen, da 

die Beschwerden relativ einschränkend seien (VB 69 S. 14 f.). Mit Bericht 

vom 9. Februar 2022 beantwortete Dr. med. E._____, Arzt der Universitäts-

klinik I._____, die von der Beschwerdegegnerin zusätzlich gestellten Fra-

gen und führte darin aus, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwer-

deführerin seit dem 23. Dezember 2021 etwas verbessert habe. Die Be-

schwerden hätten gemäss Sprechstundenbericht vom 11. November 2021 

eine nachweisbare organische Ursache. Die Beschwerdeführerin klage 

über eine persistierende S1-Radikulopathie rechts. Aktuell bestehe eine Ar-

beitsfähigkeit von maximal 20 %. Für die bisherige sowie eine angepasste 

Tätigkeit würden keine weiteren speziellen Einschränkungen bestehen, so-

lange Schmerzfreiheit bestehe (VB 51 S. 2 ff.). Zu denselben von der Be-

schwerdegegnerin gestellten Fragen nahm Dr. med. F._____, ebenfalls 

Arzt der Universitätsklinik I._____, mit Bericht vom 28. März 2022 Stellung 

und führte aus, die Beschwerden der Beschwerdeführerin seien im Ver-

gleich zur letzten Konsultation unverändert geblieben. Die beschriebene 

S1-Radiculopathie könne bildmorphologisch nicht klar nachgewiesen wer-

den, da in der MRI-Kontrolle vom 11. November 2021 keine Kompression 

der S1-Nervenwurzel habe gezeigt werden können. Dementsprechend sei 

am ehesten von einer möglichen neuropathischen Beschwerdesituation 

auszugehen. In ihrer bisherigen Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin sei 

die Beschwerdeführerin schmerzbedingt eingeschränkt. Aktenanamnes-

tisch sei die Beschwerdeführerin zuletzt zu 80 % arbeitsunfähig 

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geschrieben worden. Gegebenenfalls wäre in einer weniger körperlich be-

lastenden Tätigkeit ein erhöhtes Arbeitspensum möglich. Rein administra-

tive Tätigkeiten wären vielleicht in einem leichtgradig höheren Pensum 

möglich (VB 53 S. 2 ff.). 

 

5.3.4. 

Gemäss Bericht der Schmerzklinik J._____ vom 2. Februar 2022 scheine 

neben dem bekannten S1-Syndrom rechts ferner eine Facettengelenks-

problematik vorzuliegen, weshalb in den nächsten Tagen eine Infiltration 

geplant sei (VB 69 S. 13). 

 

Aus einem weiteren Bericht der Schmerzklinik J._____ vom 21. Februar 

2022 geht hervor, dass bei der Beschwerdeführerin am 3. Februar 2022 

eine Wurzelinfiltration S1 rechts sowie eine Facettengelenksinfiltration 

L5/S1 durchgeführt wurden. Die Spritzen seien für die ängstliche Be-

schwerdeführerin eine Herausforderung gewesen. Ganz adäquat sei ihr 

Verhalten jedoch nicht gewesen. Die Beschwerdeführerin habe hingegen 

über eine massive Verbesserung der Beinschmerzen berichtet. Diese seien 

eigentlich komplett verschwunden. Gelegentlich habe sie noch Muskel-

krämpfe im Unterschenkel. Ebenso seien die Rückenschmerzen nicht kom-

plett aufgehoben, jedoch deutlich verbessert (VB 69 S. 11). 

 

Aus einem weiteren Bericht der Schmerzklinik J._____ vom 11. August 

2022 geht hervor, dass die Beschwerdeführerin im Februar 2022 erfolg-

reich an der Wurzel S1 rechts behandelt worden sei. Die Wirkung sei für 

zwei Monate sehr gut gewesen. Danach hätten die Beschwerden wieder 

begonnen. Die Beschwerdeführerin habe leider grosse Angst vor Spritzen 

und könne sich daher weiterhin nicht zu einer erneuten Therapie durchrin-

gen (VB 69 S. 10). 

 

5.4. 

Soweit die Beschwerdeführerin die Einschätzung der "Resterwerbsfähig-

keit" durch die Beschwerdegegnerin beanstandet und darauf hinweist, dass 

erhebliche Diskrepanzen zwischen der Beurteilung des RAD-Arztes 

Dr. med. B._____ und jenen des behandelnden Arztes Dr. med. D._____ 

der Universitätsklinik I._____ sowie des Gutachters Dr. med. C._____ be-

stehen würden, ist sie darauf hinzuweisen, dass sämtliche medizinische 

Berichte dem RAD-Arzt Dr. med. B._____ vorlagen und diese in seinen 

Stellungnahmen berücksichtigt worden sind. Es gilt der Erfahrungstatsache 

Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte – vorliegend Dr. med. 

D._____ – im Hinblick auf ihre auftragsähnliche Vertrauensstellung im 

Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 

E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). Weiter ist die Beschwerdeführerin 

darauf hinzuweisen, dass die Berichte versicherungsinterner Ärzte soweit 

zu berücksichtigen sind, als dass keine geringen Zweifel an der Richtigkeit 

ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4.7 S. 471). 

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Dr. med. B._____ begründete schlüssig und nachvollziehbar, weshalb 

nicht auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der Dres. med. D._____ sowie 

C._____ abgestellt werden könne. Vorliegend vermögen die Berichte der 

behandelnden Ärzte und des Gutachters keine geringen Zweifel an der 

Richtigkeit der Beurteilung von Dr. med. B._____ zu erwecken. Der behan-

delnde Arzt Dr. med. D._____ im Sprechstundenbericht vom 11. November 

2021 wie auch der Gutachter Dr. med. C._____ im Gutachten vom 5. Mai 

2021 stützten sich nämlich bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer 

angepassten Tätigkeit lediglich auf die subjektiven Angaben der Beschwer-

deführerin. So hielt Dr. med. D._____ in seinem Sprechstundenbericht vom 

11. November 2021 fest, dass die Beschwerdeführerin berichtet habe, dass 

eine leichte Besserung sicherlich habe erzielt werden können. Im Vergleich 

zu präoperativ habe sie weniger Schmerzen im dorsalen Bein bis zu den 

Digiti II-V rechts, aber sie habe weiterhin sehr einschränkende Schmerzen. 

Sodann attestierte Dr. med. D._____ deshalb eine 20%ige Arbeitsfähigkeit, 

da die Beschwerden relativ einschränkend seien (VB 51 S. 5 f.). Auch aus 

den Ausführungen im Gutachten von Dr. med. C._____ vom 5. Mai 2021 

ist zu schliessen, dass dessen Beurteilung in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit 

in einer angepassten Tätigkeit lediglich gestützt auf die subjektiven Anga-

ben der Beschwerdeführerin erfolgt ist. Seine Beurteilung, dass die Be-

schwerdeführerin nur für 20 % arbeitsfähig in einer Verweistätigkeit sei, be-

gründete er damit, dass die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben 

nicht beziehungsweise nur für zehn Minuten sitzen und nur liegen sowie 

laufen könne (vgl. VB 27 S. 6 f.). Sodann attestierte Dr. med. C._____, 

dass keine andere Tätigkeit für die Beschwerdeführerin zumutbar sei. Er 

begründet dies damit, dass sie knapp zehn Minuten sitzen könne (VB 27 

S. 11). Das blosse Abstellen auf subjektive Angaben der Beschwerdefüh-

rerin oder deren Schmerzangaben genügt jedoch nicht, um eine Arbeitsun-

fähigkeit zu begründen. Vielmehr wird verlangt, dass die Schmerzangaben 

durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hin-

reichend erklärbar sind. Dabei müssen die Schmerzangaben zuverlässiger 

medizinischer Feststellung und Überprüfung zugänglich sein (BGE 143 V 

124 E. 2.2 S. 127 mit Hinweis auf 130 V 396 E. 5.3.2 S. 398; vgl. auch 

BGE 139 V 547 E. 5.4 S. 556), was vorliegend gerade nicht zutrifft. Andere 

Gründe, namentlich durch objektivierbare Befunde bedingte Einschränkun-

gen des funktionellen Leistungsvermögens, für eine auch in einer ange-

passten Tätigkeit nicht mehr bestehende Arbeitsfähigkeit als die von der 

Beschwerdeführerin subjektiv beklagten Schmerzen lassen sich den Aus-

führungen von Dres. med. D._____ und C._____ jedenfalls nicht entneh-

men. Ferner bleibt zu berücksichtigen, dass der Gutachter Dr. med. 

C._____ sein Gutachten vom 5. Mai 2021 vor der letzten Operation vom 

7. September 2021 (mikrochirurgische Re-Dekompression L5/S1 rechts, 

Sequestronukleotomie, Verschluss eines kleinen Liquorlecks kraniolateral 

rechts; vgl. VB 51 S. 5) verfasst hat und dieses daher nicht auf dem aktu-

ellen medizinischen Sachverhalt basiert (nach der Operation vom 7. Sep-

tember 2021 wurde gestützt auf das MRI vom 11. November 2021 klar eine 

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dekomprimierte Nervenwurzel S1 rechts festgestellt; vgl. VB 51 S. 6). Auch 

Dr. med. F._____ bestätigte in seiner Stellungnahme vom 28. März 2022, 

dass die beschriebene S1-Radiculopathie bildmorphologisch nicht klar 

nachgewiesen werden könne, da in der MRI-Kontrolle vom 11. November 

2021 keine Kompression der S1-Nervenwurzel habe gezeigt werden kön-

nen (VB 53 S. 3). Angesichts dieser Gegebenheiten ist – wie Dr. med. 

B._____ zu Recht ausführte – nicht nachvollziehbar, weshalb die Arbeits-

fähigkeit in angepasster Tätigkeit lediglich 20 % betragen solle, obwohl sich 

die angegebenen radikulären Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel-

säule mit den objektivierbaren Befunden nicht erklären lassen. Auch zeigt 

sich aus den Akten, dass die am 3. Februar 2022 durchgeführte Wurzelin-

filtration S1 rechts sowie die Facettengelenksinfiltration L5/S1 zu einer 

massiven Verbesserung der Beschwerden führten. Diese Behandlung 

habe aber aufgrund der seitens der Beschwerdeführerin geschilderten 

Angst gegenüber Spritzen – ihr Verhalten hierzu sei jedoch nicht adäquat 

gewesen – abgebrochen werden müssen (vgl. VB 69 S. 11). Insgesamt ist 

die von Dr. med. B._____ ab Mitte Dezember 2021 attestierte 50%ige Ar-

beitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit mit monatlicher Steigerung um je-

weils 10 %-Punkte (100%ige Arbeitsfähigkeit ab Mitte Mai 2022) nachvoll-

ziehbar begründet (vgl. VB 54 S. 2 und 71 S. 6). 

 

5.5. 

Der Hinweis der Beschwerdeführerin, wonach der Bericht der behandeln-

den Hausärztin Dr. med. G._____, Fachärztin für Allgemeine Innere Medi-

zin, vom 23. Dezember 2022 (VB 68) zeige, dass die Beschwerdeführerin 

mit grosser Motivation einen Arbeitsversuch (20 %) unternommen habe 

und dieser per 11. April 2023 habe abgebrochen werden müssen (Be-

schwerde S. 6), vermag an der Beurteilung von Dr. med. B._____ keine 

Zweifel zu begründen. Denn aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht 

sind nicht die tatsächlich von den Versicherten geleisteten Arbeitsstunden 

oder die dabei erbrachte Leistungsfähigkeit relevant, sondern das ihnen 

medizinisch-theoretisch zumutbare Arbeitspensum. 

 

5.6. 

Zusammenfassend werden die Aktenbeurteilungen des RAD-Arztes 

Dr. med. B._____ vom 11. Mai 2022 sowie 23. Februar 2023 (vgl. E. 3.1. 

hiervor) somit den von der Rechtsprechung formulierten Anforderungen an 

eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (vgl. E. 4.1. hiervor) ge-

recht. Seine Stellungnahmen sind in sich schlüssig und plausibel begrün-

det. Die Akten, auf die er sich stützt, beruhen auf umfassenden Untersu-

chungen und ergeben ein vollständiges Bild betreffend den vorliegend re-

levanten medizinischen Sachverhalt (vgl. E. 4.3. hiervor). 

Dr. med. B._____ kam in Kenntnis und Würdigung dieser medizinischen 

Vorberichte und der von der Beschwerdeführerin angegebenen Beschwer-

den zu seiner nachvollziehbar begründeten Schlussfolgerung. Auf weitere 

Abklärungen kann in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden, da 

 - 11 - 

 

 

von solchen keine entscheidrelevanten weiteren Erkenntnisse zu erwarten 

sind (vgl. BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236). Folglich ist 

davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tä-

tigkeit (wechselbelastend, in der Nähe einer Toilette, ohne Heben und Tra-

gen von Lasten über fünf Kilogramm, ohne häufiges Bücken, ohne absturz-

gefährdetes Arbeiten und Steigen auf Gerüsten, Leitern und Dächern, nicht 

in kauernder Stellung und ohne Tätigkeiten, die mit Stössen, Erschütterun-

gen und Vibrationen verbunden sind) ab Mitte Dezember 2021 zu 50 % 

arbeitsfähig war und – nach monatlicher Steigerung um jeweils 10 %-

Punkte – seit Mitte Mai 2022 zu 100 % arbeitsfähig ist (vgl. VB 54 S. 2 und 

71 S. 6).  

 

6. 

Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin beanstandet sodann zu 

Recht nicht die Berechnung des Invaliditätsgrades in der angefochtenen 

Verfügung (vgl. BGE 119 V 347 E. 1a mit Hinweis auf BGE 110 V 48 

E. 4a; Ueli Kieser, a.a.O., N. 111 zu Art. 61 ATSG), weshalb sich diesbe-

zügliche Weiterungen erübrigen. Angesichts des unter Berücksichtigung 

der ab Mitte Februar 2022 noch 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähig-

keit auf diesen Zeitpunkt hin resultierenden – rentenausschliessenden (vgl. 

Art. 28 IVG) – Invaliditätsgrades von 36 % hat die Beschwerdegegnerin die 

ganze Rente zwar zu Recht befristet, die Befristung hat indes nach Art. 88a 

IVV per 31. Mai und nicht schon per 31. März 2022 zu erfolgen. 

 

7. 

7.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. 
 
7.2. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 800.00. Angesichts des Umstands, dass die 

Beschwerdeführerin weitestgehend unterliegt, rechtfertigt sich keine Kos-

tenaufteilung. Ihr sind deshalb die gesamten Verfahrenskosten aufzuerle-

gen.  

 
7.3. 

Der Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang des Verfahrens 
(Art. 61 lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung 
als Sozialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein An-
spruch auf Parteientschädigung zu. 
 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

 - 12 - 

 

 

1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 21. Juni 

2023 dahingehend abgeändert, als dass die Beschwerdeführerin für die 

Periode vom 1. März 2021 bis 31. Mai 2022 Anspruch auf eine ganze Inva-

lidenrente hat. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.00 werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 28. März 2024 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Die Präsidentin:    Die Gerichtsschreiberin i.V.: 

 

 

 

Peterhans    Comiotto