# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 66f3c054-743f-5da6-b3de-56a5f592431f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-10-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 21.10.2010 UV 2009/56
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2009-56_2010-10-21.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2009/56

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 08.04.2020

Entscheiddatum: 21.10.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 21.10.2010
Art. 6 Abs. 1, Art. 10 Abs. 1, Art. 16, Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 UVG: 
Prüfung der Rentenfrage, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen 
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr zu 
erwarten ist. Mit Rentenprüfung fallen Taggeldleistungen und 
Heilbehandlungen dahin. Beizug der Tabellenlöhne der LSE, wenn 
ausgeführte Tätigkeit eigentlich nicht zumutbar wäre und daher nicht als 
Invalidenlohn zu berücksichtigen ist (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 21. Oktober 2010, UV 2009/56).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Marcel Kuhn

Entscheid vom 21. Oktober 2010

in Sachen

S.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Staffelbach, Walder Wyss & Partner AG, 

Seefeldstrasse 123, Postfach 1236, 8034 Zürich,

gegen

AXA Versicherungen AG, General Guisan Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.       

A.a   S.___ war bei der A.___ als Früchte- und Gemüsehändler tätig und dadurch bei 

der AXA Winterthur (vormals: Winterthur Versicherungen) obligatorisch gegen die 

Folgen von Unfällen versichert. Am 20. August 2000 stürzte er während einer Talfahrt 

auf einem Trottinett und zog sich Verletzungen an Schulter, Rippen, Kopf und Arm zu 

(act. A1).

A.b   Nach einer Hospitalisation vom 20. bis 22. August 2000 im Kantonsspital Glarus 

wurden im Austrittsbericht vom 23. August 2000 eine Commotio cerebri und eine 

Thoraxkontusion rechts diagnostiziert (act. M2). Dr. med. B.___, FMH Allgemeine 

Medizin, stellte im Arztzeugnis vom 28. August 2000 die Diagnosen Polytrauma, Status 

nach Commotio cerebri, postcommotionelles Syndrom, multiple infizierte Hautwunden, 

Riss 8. und 9. Rippe rechts und AC-Gelenks-Luxation der rechten Schulter. Er 

attestierte dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (act. M1). Am 5. 

September 2000 erfolgte ein operativer Eingriff am rechten AC-Gelenk (act. M17). Im 

Bereich der rechten Schulter wurde durch das Kantonale Spital Walenstadt ein 

günstiger Verlauf bescheinigt (act. M5). Ab 15. Januar 2001 attestierte Dr. B.___ dem 

Versicherten wieder eine volle Arbeitsfähigkeit (act. M6 und 7). Nach einer 

Verschlechterung des Zustands an der rechten Schulter, bestand ab 19. Juli 2001 

wieder eine 10%ige Arbeitsunfähigkeit (act. M8). Die anschliessend durchgeführten 

bildgebenden Untersuchungen ergaben hauptsächlich eine Periarthropathia 

humeroscapularis bei Läsion der Supraspinatussehne (M 10 bis 13).

A.c   Mit Schreiben vom 29. Dezember 2001 wurde dem Versicherten das 

Arbeitsverhältnis bei der A.___ per 31. Dezember 2001 gekündigt (act. A36/4). Gemäss 

Mitteilung der Arbeitgeberin sei der Austritt auf Ende Februar 2002 erfolgt. Ab 1. 

September 2002 fand der Versicherte eine neue Anstellung bei der C.___ (act. A39 und 

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40). Am 1. September 2006 trat er eine neue Stelle als Verkaufschef bei der E.___, 

Zürich, an (act. A95/2).

A.d    Im Bericht vom 21. August 2002 hielt Dr. med. D.___, Rheumatologie FMH, fest, 

dass sich der Zustand des Versicherten seit Februar 2002 deutlich gebessert habe und 

er aktuell weitgehend beschwerdefrei sei (act. M15). Am 25. Mai 2004 teilte Dr. D.___ 

hingegen mit, dass eine dauernd verminderte schmerzhafte Funktionseinschränkung 

und Belastbarkeit der rechten Schulter gegeben sei. Der Endzustand sei nicht erreicht, 

es sei längerfristig eine Verschlechterung - Zunahme der posttraumatischen 

Veränderungen im AC-Gelenk sowie an der Supraspinatussehne - wahrscheinlich (act. 

M22). Im Bericht der Schulthess Klinik, Zürich, vom 10. Februar 2006 wurde eine 

posttraumatische aktivierte AC-Gelenksarthrose an der rechten Schulter diagnostiziert 

(act. M26). Am 11. Oktober 2006 wurde der Versicherte in der Universitätsklinik 

Balgrist, Zürich, untersucht. Dem Gutachten vom 15. Juni 2007 ist u.a. zu entnehmen, 

dass es sich bei der posttraumatischen AC-Gelenksarthrose an der rechten Schulter 

nach AC-Gelenksluxation sowie bei der Supraspinatussehnen-Unterflächen-läsion der 

rechten Schulter nach traumatischer Rotatorenmanschetten-Partialruptur bzw. als 

Folgeschaden der AC-Gelenksarthrose um Folgeschäden des Unfalls vom 20. August 

2000 handle. Für die angestammte Tätigkeit bestehe eine 15%ige Arbeitsunfähigkeit. 

Bei einer den Unfallfolgen angepassten Tätigkeit bestehe keine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit. Weitere konservative Heilbehandlungen seien nicht geeignet, den 

Gesundheitszustand der rechten Schulter signifikant zu verbessern. Eine 

physiotherapeutische Behandlung sei notwendig, zweckmässig und auch zumutbar, 

um den Gesundheitszustand der rechten Schulter zu stabilisieren bzw. zu erhalten. 

Eine Schulterarthroskopie sei notwendig, zweckmässig und geeignet, um den 

Gesundheitszustand namhaft zu verbessern. Ob dieser Schultereingriff zumutbar sei, 

könne nicht beurteilt werden. Der Versicherte sei gegenüber einem weiteren operativen 

Eingriff eher skeptisch. Es bestehe eine dauernde erhebliche Schädigung der 

körperlichen Integrität. Gemäss Anhang 3 der UVV und der entsprechenden Tabellen 

der medizinischen Abteilung der Suva rechtfertige sich eine Integritätsentschädigung 

von 10% (act. M28).

A.e   Am 9. August 2007 verfügte die AXA Winterthur, dass dem Versicherten aus dem 

Unfall vom 20. August 2000 ein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung von 10% 

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zustehe (act. A112). Mit Verfügung/Wiedererwägung vom 18. Dezember 2007 widerrief 

die AXA Winterthur die Verfügung vom 9. August 2007. Neu verfügte sie, dass für die 

Zeit nach dem 14. Januar 2001 kein Taggeldanspruch bestehe, der Versicherte keinen 

Anspruch auf eine Invalidenrente habe, eine Integritätsentschädigung in der Höhe von 

Fr. 10'680.-- geschuldet sei und vorbehältlich von Rückfällen und Spätfolgen ab 1. 

April 2008 kein Anspruch mehr auf die Vergütung von Heilungskosten aus der 

obligatorischen Unfallversicherung, mit Ausnahme von 1 bis 3 Physiotherapieserien pro 

Jahr, bestehe (act. A126). Die gegen diese Verfügung/Wiedererwägung erhobene 

Einsprache vom 20. Dezember 2007 (Einsprachebegründung 1. Februar 2008) wies die 

AXA Winterthur mit Einspracheentscheid vom 2. April 2009 ab (act. A128, A133, A146).

B.       

B.a   Gegen diesen Entscheid richtet sich die von Rechtsanwalt Daniel Staffelbach, 

Zürich, im Namen des Versicherten eingereichte Beschwerde vom 19. Mai 2009 mit 

den Anträgen, der Einspracheentscheid sei aufzuheben, es sei ein 15%iges Taggeld 

vom 16. Januar 2001 bis 15. Juni 2007 auszurichten, es sei ab 16. Juni 2007 eine 

19%ige Rente auszurichten, für die Behandlung der teilweisen oder alleinig 

unfallkausalen Beschwerden seien weiterhin die Leistungen uneingeschränkt 

auszurichten, es sei festzustellen, dass die Integritätsentschädigung lediglich den 

Status quo entschädige und eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung ganz oder 

teilweise an die Vorinstanz zurückzuweisen; alles unter Entschädigungs- und 

Kostenfolgen. Gemäss Gutachten der Uniklinik Balgrist bestehe eine 15%ige 

Arbeitsunfähigkeit bei einer Stelle mit einer Stunde schwerer körperlicher Arbeit pro 

Tag, weshalb der Beschwerdeführer seit der Einstellung des Taggeldes am 15. Januar 

2001 bis zum Berentungszeitpunkt Anspruch auf ein 15%iges Taggeld habe. Der 

mutmassliche Verdienst bei Verbleiben am Arbeitsplatz zum Zeitpunkt des Unfalls im 

Jahr 2001 betrage Fr. 94'600.--. Bei einer Anpassung an die Teuerung sei für das Jahr 

2007 von einem Valideneinkommen von Fr. 100'500.-- auszugehen. Bei der C.___ habe 

der Beschwerdeführer eine dem Leiden angepasste Tätigkeit ausgeübt und dabei einen 

Jahreslohn von Fr. 81'600.-- erzielt. Eine seinem Leiden angepasste Stelle mit höherem 

Lohn habe er nicht finden können. Gemäss Gutachten der Uniklinik Balgrist vom 15. 

Juni 2007 stehe definitiv fest, dass der Endzustand erreicht sei. Der Beschwerdeführer 

habe daher ab 15. Juni 2007 einen Rentenanspruch von 19%. Die Einschränkung zur 

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Kostenübernahme von Heilbehandlungen sei ersatzlos zu streichen. Eine 

Schulterluxation ergäbe gemäss Tabelle eine Integritätsentschädigung von 10%. 

Vorliegend könne aber langfristig sogar eine Versteifung des Gelenks eintreten, 

weshalb eine künftige voraussehbare Verschlechterung bei 10% 

Integritätsentschädigung offensichtlich noch nicht berücksichtigt worden sei.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2009 beantragt die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Ab 15. Januar 2001 bestehe beim 

Beschwerdeführer eine volle Arbeitsfähigkeit und er habe ab diesem Zeitpunkt auch 

wieder 100% gearbeitet. Gemäss Auskunft der A.___ vom 21. Juli 2004, hätte der 

Beschwerdeführer ohne das Unfallereignis zum damaligen Zeitpunkt ein jährliches 

Einkommen von ca. Fr. 95'000.-- erlangt. Seit September 2006 arbeite der 

Beschwerdeführer bei der E.___ und erziele dort einen Bruttojahreslohn von Fr. 

97'500.--, wobei noch ein Bonus von Fr. 30'000.-- vereinbart worden sei. Somit erziele 

er trotz seiner unfallbedingten Beschwerden ein Einkommen, welches über dem 

Valideneinkommen liege. Es bestehe daher kein Anspruch auf eine Invalidenrente. 

Auch in einer körperlich leichten Tätigkeit könne der Beschwerdeführer einen Verdienst 

erzielen - z.B. bei der F.___ - der über dem Valideneinkommen liege. Die Festlegung 

der Übernahme der weiteren Heilungskosten (eine bis drei Physiotherapieserien pro 

Jahr) sei nicht zu beanstanden. Bei der Einschätzung des Integritätsschadens sei eine 

allfällige zukünftige Verschlechterung des Gesundheitszustands von den Gutachtern 

mitberücksichtigt worden.

B.c   Mit Replik vom 14. Januar 2010 teilte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 

mit, dass er folgende Beweisanträge stelle, sollte das Gericht das von der 

Beschwerdegegnerin behauptete mögliche Einkommen bei der F.___ als 

Invalideneinkommen annehmen: Befragung des Verwaltungsratspräsidenten der F.___, 

ob der Beschwerdeführer für die damals ausgeschriebene Stelle geeignet und wie hoch 

das Einkommen gewesen wäre, Befragung des Beschwerdeführers, ob er persönlich 

für die damals ausgeschriebene Stelle geeignet gewesen wäre, Vornahme eines 

Augenscheins, ob der Arbeitsweg zumutbar sei, Befragung des Sachbearbeiters der 

Beschwerdegegnerin, warum er die Stelle dem Beschwerdeführer nicht vermittelt habe 

und Erstellung einer Marktexpertise hinsichtlich der Frage, wie viele Stellen in der 

Schweiz existieren würden. Im Weiteren beantragte der Rechtsvertreter eine mündliche 

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Verhandlung nach EMRK. Ergänzend zur Beschwerde führte er aus, dass beim 

Bestimmen des Invalidenlohns nicht auf eine einzige, zufällig gefundene Stelle 

abgestützt werden könne. Wenn Hinweise auf das Invalideneinkommen fehlen würden, 

seien rechtsprechungsgemäss die Tabellenlöhne heranzuziehen.

B.d   Mit Duplik vom 18. März 2010 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag fest.

B.e   Mit Schreiben vom 27. April 2010 teilte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers mit, dass er entgegen dem Antrag in der Replik, auf die 

Durchführung einer mündlichen Verhandlung verzichte. An den übrigen Anträgen werde 

hingegen festgehalten.

Erwägungen:

1.        

Gemäss Gutachten der Universitätsklinik Balgrist vom 15. Juni 2007, sind die 

festgestellte AC-Gelenksarthrose rechts sowie die artikulärseitige 

Rotatorenmanschetten-Partialruptur (Supraspinatussehnen-Unterflächenläsion) im 

Bereich der rechten Schulter mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 

20. August 2000 zurückzuführen. Das Gutachten ist bezüglich Kausalität der 

Beschwerden hinreichend begründet und die Schlussfolgerung ist nachvollziehbar. 

Dementsprechend hat die Beschwerdegegenerin zu Recht die Kausalität der geklagten 

Beschwerden im Schulterbereich nicht in Frage gestellt. Auf weitere Ausführungen 

diesbezüglich kann verzichtet werden. Ebenfalls unbestritten geblieben ist, dass 

spätestens ab 15. Juni 2007 der gesundheitliche Endzustand erreicht war und daher 

ein Rentenanspruch ab diesem Zeitpunkt zu prüfen ist. Strittig ist hingegen die 

Einstellung der Taggeldleistungen per 14. Januar 2001, die Verneinung eines 

Rentenanspruchs, die Einstellung der Vergütung von Heilkosten ab 1. April 2008 (mit 

Ausnahme von 1 bis 3 Physiotherapieserien) und die Vornahme der 

Integritätsschätzung.

2.        

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2.1    Die versicherte Person hat Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der 

Unfallfolgen (Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf 

Heilbehandlung hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der 

ärztlichen Behandlung eine namhafte Verbesserung ihres Gesundheitszustandes 

erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu und sind allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen, geht die 

Unfallversicherung zur Berentung über, wenn der Unfall eine Invalidität im Sinn von Art. 

8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG; SR 830.1) hinterlässt (Art. 19 Abs. 1 UVG e contrario; BGE 116 V 44 Erw. 2c).

2.2    Nach Festsetzung der Rente hat die versicherte Person unter anderem dann 

Anspruch auf Heilbehandlung, wenn sie zur Erhaltung ihrer verbleibenden 

Erwerbsfähigkeit dauernd der Behandlung und Pflege bedarf (Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG).

2.3    Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig 

(Art. 6 ATSG), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der 

Anspruch auf Taggeld entsteht nach Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach dem 

Unfalltag und erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 

Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person.

2.4    Wird die versicherte Person infolge eines Unfalls zu mindestens 10% invalid, so 

hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Als invalid gilt, wer 

voraussichtlich bleibend oder für längere Zeit ganz oder teilweise in seiner 

Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt ist (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des 

Invaliditätsgrads wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung 

gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre.

3.        

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3.1    Den medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer ab 7. 

November 2000 eine 50%ige,

ab 21. November 2000 eine 75%ige und ab 15. Januar 2001 wieder eine volle 

Arbeitsfähigkeit attestiert wurde (act. M6 und 7). Nachdem der Beschwerdeführer seine 

Tätigkeit bei der A.___ wieder aufgenommen hatte, bescheinigte Dr. B.___ ab 19. Juli 

2001 eine Arbeitsunfähigkeit für die ausgeübte Tätigkeit von 10%. Der 

Beschwerdeführer leide an einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung an der 

rechten Schulter (act. M8). Den vorliegenden Akten ist nicht genau zu entnehmen, in 

welchem Pensum daraufhin der Beschwerdeführer bis zur Beendigung des 

Arbeitsverhältnisses im Februar 2002 gearbeitet hat. Gemäss Auskunft des 

Geschäftsführers der A.___, sei der Einsatz des Beschwerdeführers neu ausgerichtet 

und seiner Einschränkung angepasst worden (act. A 36/1). Dem Beschwerdeführer 

wurde es somit ermöglicht, bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses in einem 

100% Pensum zu arbeiten. Er bezog dann auch einen gegenüber der Zeit vor dem 

Unfall sogar erhöhten Monatslohn. Bereits im September 2002 konnte der 

Beschwerdeführer die neue Stelle als Agent/Makler bei der C.___ antreten. Die Arbeit 

konnte er ab Stellenantritt durchgehend in einem 100% Pensum ausführen (act. A49/5). 

Ab 1. September 2006 war der Beschwerdeführer bei der E.___, Zürich, als 

Verkaufschef angestellt (act. A95/2). Auch diese Tätigkeit führte der Beschwerdeführer 

durchgehend in einem 100% Arbeitspensum aus (act. A118/1). Im Gutachten der 

Universitätsklinik Balgrist vom 15. Juni 2007 wurde nachvollziehbar dargelegt, dass der 

Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit 100% arbeitsfähig sei. Für die 

angestammte Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 15%, entsprechend einer 

Stunde schwerer körperlicher Arbeit. Obwohl die attestierte volle Arbeitsfähigkeit in 

einer adaptierten Tätigkeit nicht rückwirkend festgelegt wurde, ist aufgrund der 

gesundheitlichen Einschränkungen und der übrigen medizinischen Akten mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer 

bereits ab 15. Januar 2001 eine angepasste Tätigkeit in vollem Umfang zumutbar 

gewesen wäre. Aufgrund der Aktenlage ist auch ersichtlich, dass der Beschwerdeführer 

ab 15. Januar 2001 durchgehend zu 100% gearbeitet hat. Ungeachtet einer allfälligen 

attestierten Arbeitsunfähigkeit besteht bei der Ausübung einer vollen Erwerbstätigkeit 

grundsätzlich kein Anspruch auf Taggeldleistungen. Sodann ist festzuhalten, dass dem 

Beschwerdeführer auch während und nach der Ende Februar 2002 eingetretenen 

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Arbeitslosigkeit zumutbar gewesen wäre, eine den gesundheitlichen Beschwerden 

angepasste Tätigkeit auszuüben. Da er lediglich für das Abladen der Ware vom 

Lastwagen eingeschränkt war, hätte er für eine adaptierte Tätigkeit nicht einmal sein 

Berufsfeld wechseln müssen. Dass solche angepassten Tätigkeiten in seiner Branche 

existieren, hat er durch die Annahme der Stelle bei der C.___ bewiesen, handelt es sich 

bei dieser doch um eine solche Tätigkeit. Da somit seit vollzeitiger Wiederaufnahme der 

Arbeit eine volle Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit bestand, und ihm die 

Annahme einer solchen Tätigkeit auch durchwegs zumutbar im Sinn von Art. 6 ATSG 

gewesen wäre, bestand ab diesem Zeitpunkt kein Anspruch mehr auf 

Taggeldleistungen der Unfallversicherung. Die Beschwerdegegnerin hat die Taggelder 

zu Recht per 14. Januar 2001 eingestellt. Zu prüfen bleibt der Anspruch auf eine 

Invalidenrente.

4.        

4.1    Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass - gestützt auf das Gutachten der 

Universitätsklinik Balgrist - ab 15. Juni 2007 der gesundheitliche Endzustand erreicht 

war und keine zumutbaren medizinischen Massnahmen mehr zu einer namhaften 

Verbesserung des Gesundheitszustands führen würden. Diese Auffassung ist nicht zu 

beanstanden, weshalb der Rentenanspruch ab diesem Zeitpunkt zu prüfen ist. 

Ebenfalls ist - was sich schon aus der vorstehenden Erwägung ergibt - zu Recht 

unbestritten geblieben, dass der Beschwerdeführer für eine an seine Einschränkungen 

angepasste Tätigkeit 100% arbeitsfähig ist.

4.2    Die A.___ teilte am 21. Juli 2004 mit, dass der Beschwerdeführer ab April 2001 

monatlich Fr. 7'000.-- und somit jährlich Fr. 91'000.-- (inkl. 13. Monatslohn, exkl. 

Kinderzulagen) verdient hätte. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung 

(Index 2001: 1902, 2007: 2047; Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerischer 

Lohnindex) ergibt sich für das Jahr 2007 ein Einkommen und somit ein 

Valideneinkommen von Fr. 97'937.--.

4.3     

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4.3.1           Als Einkommen, das die versicherte Person trotz gesundheitlicher 

Beeinträchtigungen in zumutbarer Weise noch zu realisieren vermag 

(Invalideneinkommen), ist zu berücksichtigen, was durch eine zumutbare Tätigkeit bei 

ausgeglichener Marktlage erzielt werden könnte. Der von einer invaliden versicherten 

Person tatsächlich erzielte Verdienst bildet, für sich alleine betrachtet, grundsätzlich 

kein genügendes Kriterium für die Bestimmung der Erwerbsunfähigkeit und damit des 

Invaliditätsgrads. Das Mass der tatsächlichen Erwerbseinbusse stimmt mit dem 

Umfang der Invalidität vielmehr nur dann überein, wenn - kumulativ - besonders stabile 

Arbeitsverhältnisse eine Bezugnahme auf den allgemeinen Arbeitsmarkt praktisch 

erübrigen, wenn die versicherte Person eine Tätigkeit ausübt, bei der anzunehmen ist, 

dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und 

wenn das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn 

erscheint (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: 

Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] vom 26. September 2006, I 385/06, 

E. 7.2.2.1 mit Hinweisen).

4.3.2           Die im Jahr 2007 vom Beschwerdeführer ausgeübte Tätigkeit bei der E.___ 

beinhaltete u.a. auch die Mithilfe beim Ausladen der Lastwagen und die fachgerechte 

Ein- und Auslagerung der Ware. Diese Arbeit steht im Widerspruch mit der im 

Gutachten der Universitätsklinik festgelegten angepassten Tätigkeit, wonach lediglich 

leichte körperliche Tätigkeiten - Bürotätigkeiten - zumutbar seien. Bei der Festlegung 

des Invalideneinkommens kann daher mangels Zumutbarkeit nicht auf die bei der E.___ 

ausgeführte Tätigkeit abgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin teilte in der 

Beschwerdeantwort mit, dass ihre Abklärungen ergeben hätten, dass der 

Beschwerdeführer selbst bei einer angepassten Tätigkeit ein rentenausschliessendes 

Invalideneinkommen erzielen könnte und belegte diese Aussage mit einer Arbeitsstelle 

bei der F.___. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin, kann mangels 

ausreichender Repräsentativität dieser einen Stelle, nicht der dabei erzielte Lohn als 

Invalideneinkommen 

herangezogen werden.

4.3.3           Rechtsprechungsgemäss ist bei fehlender konkreter Einkommensbasis, bei 

der Festlegung des Invalideneinkommens auf die Tabellenlöhne der 

Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamts für Statistik abzustellen (BGE 126 V 75, 

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Erw. 3b). Innerhalb der Tabelle 1 ist die vom Beschwerdeführer ausgeübte Tätigkeit 

den Wirtschaftszweigen Grosshandel und Detailhandel zuzuordnen. Aufgrund seiner 

langjährigen Berufserfahrung und seiner spezialisierten Ausbildung (Früchte- und 

Gemüsespezialist mit eidgenössischem Fachausweis) sowie Zusatzausbildungen, ist 

innerhalb der Wirtschaftszweige von Tätigkeiten im Anforderungsniveau 2 (Verrichtung 

selbständiger und qualifizierter Arbeiten) auszugehen. Im Jahr 2006 lag der 

Durchschnittslohn bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden im Bereich 

Grosshandel bei Fr. 8'583.-- und im Detailhandel bei Fr. 6'551.--. Der daraus 

errechnete Durchschnitt (Fr. 7'567.--) ergibt nach der Aufrechnung an die 2007 

vorherrschende durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden und der 

Anpassung an die Nominallohnentwicklung 2007 ein Jahreseinkommen und somit ein 

Invalideneinkommen von Fr. 96'214.--.

4.3.4           Nach der Rechtsprechung können die statistischen Löhne um bis zu 25% 

gekürzt werden, um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass versicherte Personen mit 

einer gesundheitlichen Beeinträchtigung in der Regel das durchschnittliche Lohnniveau 

nicht erreichen (RKUV 1999 Nr. U242 S. 412 E. 4b/bb) bzw. ihre Restarbeitsfähigkeit 

auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit einem unterdurchschnittlichen erwerblichen 

Erfolg zu verwerten in der Lage sind. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen 

behinderungsbedingten Abzug (BGE 126 V 78 E. 5a/bb). Nach der Rechtsprechung 

hängt die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von 

sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen – auch von invaliditätsfremden 

Faktoren – des konkreten Einzelfalles ab (namentlich leidensbedingte Einschränkung, 

Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche 

nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal 

zulässige Abzug auf 25% festzusetzen ist. Eine schematische Vornahme des 

sogenannten Leidensabzugs ist unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b, bestätigt in AHI 2002 

S. 62 und BGE 129 V 481 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Vorliegend ist ein Abzug vom 

Tabellenlohn nicht angezeigt. Der Beschwerdeführer hat in seiner angestammten 

Tätigkeit keine körperliche Schwerarbeit verrichtet, sondern lediglich während einer 

Stunde Ware vom Lastwagen abgeladen. Ausserdem ist er für die angepasste 

körperlich leichte Arbeit gesundheitlich nicht eingeschränkt, weshalb diesbezüglich 

keine Lohneinbusse zu erwarten ist. Auch die übrigen persönlichen und beruflichen 

Merkmale des Beschwerdeführers erlauben keinen Leidensabzug vom Tabellenlohn.

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4.4    Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 97'937.-- und des 

Invalideneinkommes von Fr. 96'214.-- ergibt sich somit ein rentenausschliessender 

Invaliditätsgrad von gerundet 2%.

5.        

5.1    Erleidet eine versicherte Person durch einen Unfall eine dauernde erhebliche 

Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität, so hat sie Anspruch auf 

eine angemessene Entschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Als dauernd gilt ein 

Integritätsschaden, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in 

gleichem Umfang besteht, und als erheblich, wenn die körperliche oder geistige 

Integrität unabhängig von der Erwerbsfähigkeit augenfällig oder stark beeinträchtigt ist 

(Art. 36 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]; vgl. RKUV 

1998 Nr. U 303 S. 354). Die Schätzung des Integritätsschadens ist eine ausschliesslich 

ärztliche Angelegenheit. Die Skala der Integritätsschäden im Anhang 3 zur UVV erlaubt 

es dem Arzt, grundsätzlich jede Integritätsentschädigung annähernd vergleichbaren 

Integritätsschäden der Skala zuzuordnen. Trotzdem hat sich in der Praxis ein Bedürfnis 

zur differenzierten listenmässigen Erfassung der Integritätsschäden manifestiert. Der 

ärztliche Dienst der Suva hat in der Folge, basierend auf der erwähnten Skala und unter 

Berücksichtigung dieser absolut verbindlichen Werte, weitere Schätzungsgrundlagen in 

tabellarischer Form erarbeitet (Mitteilungen der Medizinischen Abteilung der Suva Nr. 

57 bis 59, Tabellen 1 bis 16). Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen 

stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso 

mehr als Ziffer 1 der Richtlinien im Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala 

angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den Regelfall gilt, welcher im 

Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch 

lediglich als Richtwerte angesehen werden, mit denen die Gleichbehandlung aller 

versicherten Personen gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV 

vereinbar (BGE 113 V 218; RKUV 1987 Nr. U 21 S. 328 und Nr. U 31 S. 438).

5.2    Dr. med. G.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, hielt im Schreiben vom 10. 

November 2003 fest, dass trotz geringer Eintretenswahrscheinlichkeit mit einer vollen 

AC-Arthrose zu rechnen sei, was einer Integritätsentschädigung von 10% entspreche. 

Im Gutachten der Universitätsklinik Balgrist wurde eine posttraumatische AC-

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Gelenksarthrose diagnostiziert und entsprechend ein Integritätsschaden von 10% 

bestätigt. Eine weiterführende Begründung ist der Einschätzung nicht zu entnehmen. 

Allerdings wurde in der Fragestellung explizit darauf hingewiesen, dass eine 

voraussehbare Verschlimmerung angemessen zu berücksichtigen sei. Gestützt auf die 

gesamte medizinische Aktenlage ist die Integritätsschätzung somit nicht zu 

beanstanden und nachvollziehbar. Insbesondere ist zu beachten, dass gemäss Tabelle 

5 (Integritätsschaden bei Arthrosen) der Suva, ein Integritätsschaden von 10% der 

maximale Prozentsatz für AC-Arthrosen darstellt. Der von der Beschwerdegegnerin 

gewährte Integritätsschaden von 10% ist nicht zu beanstanden.

6.         

Die Einstellung der Heilbehandlungskosten per 1. April 2008 ist ebenfalls nicht zu 

bemängeln. Wie bereits erwähnt, war gestützt auf das Gutachten der Universitätsklinik 

Balgrist, ab 15. Juni 2007 von weiteren zumutbaren medizinischen Massnahmen keine 

namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands mehr zu erwarten, weshalb die 

Kostenübernahme für Heilbehandlungen dahinfällt. Zur Erhaltung der Erwerbsfähigkeit 

können auch nach der Rentenprüfung noch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen 

gewährt werden (Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG). Nachdem die Gutachter von Balgrist eine 

Weiterführung der physiotherapeutischen Behandlung empfohlen haben, um den 

Gesundheitszustand der rechten Schulter zu stabilisieren bzw. zu erhalten, hat die 

Beschwerdegegnerin in der Verfügung den Anspruch auf weitere Physiotherapieserien 

zugesprochen. Dieses Vorgehen ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Gemäss Aktenlage 

sind weitere medizinische Massnahmen nicht notwendig und wurden vom 

Beschwerdeführer auch nicht konkret geltend gemacht.     

7.        

Abschliessend ist folgendes anzumerken: Mit Replik vom 14. Januar 2010 beantragte 

der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers die Befragung verschiedener Personen, 

sollte das Einkommen bei der F.___ als Invalideneinkommen verwendet werden. Wie 

die obigen Erwägungen gezeigt haben, wurde das Einkommen bei der F.___ nicht als 

Invalideneinkommen benutzt, weshalb auch die beantragten Befragungen nicht 

durchzuführen sind. Im Übrigen kann festgehalten werden, dass allgemein weitere 

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Befragungen für die Beurteilung des vorliegend relevanten Sachverhalts keine neuen 

Erkenntnisse bringen dürften, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte 

Beweiswürdigung).   

8.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 2. April 2009 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 21.10.2010
	Art. 6 Abs. 1, Art. 10 Abs. 1, Art. 16, Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 UVG: Prüfung der Rentenfrage, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr zu erwarten ist. Mit Rentenprüfung fallen Taggeldleistungen und Heilbehandlungen dahin. Beizug der Tabellenlöhne der LSE, wenn ausgeführte Tätigkeit eigentlich nicht zumutbar wäre und daher nicht als Invalidenlohn zu berücksichtigen ist (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Oktober 2010, UV 2009/56).

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