# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f6e90b0c-9bf4-5ecb-8e26-b91aa40aab9d
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-06-30
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 30.06.2021 6B 707/2021 (6B_707/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-707-2021_2021-06-30.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_707/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 30. Juni 2021
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Einstellung (Beschimpfung); Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 26. April 2021 (2N 21 34). 

 

 

    
  Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Nach einer Strafanzeige/Strafantrag wurde das gegen den Beschwerdeführer geführte Strafverfahren am 27. Januar 2021 eingestellt. Die Verfahrenskosten wurden zulasten der Staatskasse abgeschrieben. Entschädigungen wurden nicht ausgerichtet. Auf eine vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht Luzern mit Verfügung vom 26. April 2021 nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht. 

 

    
  2. 
 

Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. 

 

    
  3. 
 

Im vorliegenden Verfahren kann es nur um die Frage gehen, ob die Vorinstanz im kantonalen Beschwerdeverfahren zu Unrecht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Damit befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Stattdessen äussert er sich in langen Ausführungen zur materiellen Seite der Angelegenheit, beschreibt sich als Opfer und den Privatkläger als Täter und beantragt die Einvernahme von Zeugen, die Verurteilung und Bestrafung des Privatklägers sowie Wiedergutmachungen. Aus seiner nicht sachbezogenen Eingabe, gespickt mit unzulässigen Anträgen, ergibt sich nicht ansatzweise, dass und inwiefern die Nichteintretensverfügung gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen den vorinstanzlichen Kostenentscheid wendet, vermag er nicht zu sagen, inwiefern die Vorinstanz Art. 428 StPO unrichtig angewendet haben könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  4. 
 

Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 30. Juni 2021 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill