# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 838ffeed-db68-5c11-b544-b47307201196
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.01.2015 RT150005
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT150005_2015-01-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RT150005-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin 

Dr. D. Scherrer und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschrei-

berin lic. iur. K. Montani Schmidt 

Beschluss vom 30. Januar 2015 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Gesuchsgegner und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 
1. Kanton Zürich,  

2. Stadt Zürich,  

Gesuchsteller und Beschwerdegegner 

 

1, 2 vertreten durch Steueramt der Stadt Zürich 

 

betreffend Rechtsöffnung 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht 
Zürich vom 10. Dezember 2014 (EB141454-L) 

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Erwägungen: 

1.1 Mit Urteil vom 10. Dezember 2014 erteilte die Vorinstanz den Gesuch-

stellern und Beschwerdegegnern (fortan Gesuchsteller) in der Betreibung Nr. … 

des Betreibungsamtes Zürich 11 (Zahlungsbefehl vom 20. August 2014) gestützt 

auf den vollstreckbaren Einschätzungsentscheid des kantonalen Steueramtes Zü-

rich vom 4. April 2014 sowie auf die dazugehörige Schlussrechnung vom 12. Mai 

2014 für ausstehende Steuern betreffend das Steuerjahr 2012 definitive Rechts-

öffnung für Fr. 6'079.10 nebst 4.5 % Zins seit 19. August 2014, für Fr. 76.– und für 

Fr. 49.80, abzüglich Fr. 210.–; die Kosten- und Entschädigungsfolgen wurden zu 

Lasten des Gesuchsgegners und Beschwerdeführers (fortan Gesuchsgegner) ge-

regelt (Urk. 9 S. 3 f.). 

1.2 Mit Schreiben vom 10. Januar 2015 erhob der Gesuchsgegner innert 

Frist Beschwerde (Urk. 8). 

2.1 Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Vorab aber hat die Beschwerdeschrift konkrete Rechtsbegehren 

zu enthalten – worauf schon in der vorinstanzlichen Rechtsmittelbelehrung hin-

gewiesen worden ist (Urk. 9 S. 4 Dispositivziffer 5) –, aus denen eindeutig hervor-

geht, in welchem Umfang der vorinstanzliche Entscheid angefochten wird. Eben-

so hat der Beschwerdeführer in der Beschwerdebegründung darzulegen, worauf 

er seine Legitimation stützt, inwieweit er beschwert ist, auf welchen Beschwer-

degrund (Art. 320 ZPO) er sich beruft und an welchen Mängeln der angefochtene 

Entscheid leidet. Wird diesen Anforderungen nicht Folge geleistet, ist auf die Be-

schwerde nicht einzutreten, ohne dass eine Nachfrist anzusetzen wäre 

(Reetz/Theiler in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur 

Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, 

Art. 311 N 34 f. i.V.m. Freiburghaus/Afheldt in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuen-

berger, a.a.O., Art. 321 N 14). 

2.2 Diesen formellen Anforderungen vermag die Beschwerdeschrift des 

Gesuchsgegners vom 10. Januar 2015 nicht zu genügen. Sie enthält keine expli-

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ziten Rechtsbegehren und lässt offen, ob das Dispositiv des angefochtenen Ent-

scheids als Ganzes oder allenfalls nur in Teilen aufzuheben sei. Sodann wären 

Anträge auf Geldforderungen ohnehin zu beziffern (BGE 137 III 617 E. 4.3 [betr. 

Berufung]). Schliesslich fehlt es der Beschwerde auch an einer Begründung. Al-

lein die Begründung, wonach er von den Behörden und Steuerämtern nicht ernst-

genommen werde und bitte, richtig beurteilt zu werden, stellt keine ausreichende 

Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid dar. Entsprechend ist 

auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

2.3 Aber auch wenn auf die Beschwerde einzutreten gewesen wäre, hätte 

sie abgewiesen werden müssen, da im Rechtsöffnungsverfahren nicht (mehr) ge-

prüft wird, ob eine Forderung zu Recht besteht oder nicht und ob sie begründet ist 

oder nicht. Der Rechtsöffnungsrichter darf die im Rechtsöffnungstitel verurkunde-

te Forderung nicht mehr auf ihren Bestand hin überprüfen. Im Rechtsöffnungsver-

fahren wird lediglich geprüft, ob die Voraussetzungen für eine (vorliegend) defini-

tive Rechtsöffnung erfüllt sind, d.h. ob ein entsprechender gültiger Rechtsöff-

nungstitel vorliegt und keine Einwendungen nach Art. 81 SchKG seitens des 

Schuldners gegeben sind, wonach die Forderung erlassen, getilgt, gestundet oder 

verjährt ist. Damit aber hat die Vorinstanz den Einwand des Gesuchsgegners, 

wonach er mit der geltend gemachten Steuerforderung und der Behandlung durch 

die Steuerbehörden nicht einverstanden sei, zu Recht als nicht stichhaltig be-

zeichnet (Urk. 9 S. 2 f.).  

2.4 Damit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet bzw. 

unzulässig, weshalb auf das Einholen einer Stellungnahme der Vorinstanz ver-

zichtet werden kann (Art. 324 ZPO).  

3.1 Umständehalber ist auf die Erhebung von Kosten zu verzichten. 

3.2 Den Gesuchstellern ist mangels relevanter Umtriebe im Beschwerde-

verfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

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Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.  

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchsteller unter Beilage ei-

nes Doppels von Urk. 8, sowie an das Einzelgericht Audienz am Bezirksge-

richt Zürich, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 6'079.10. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 30. Januar 2015 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. K. Montani Schmidt 

 
versandt am: 
se 

	Beschluss vom 30. Januar 2015
	Erwägungen:
	3.1 Umständehalber ist auf die Erhebung von Kosten zu verzichten.
	3.2 Den Gesuchstellern ist mangels relevanter Umtriebe im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO).
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchsteller unter Beilage eines Doppels von Urk. 8, sowie an das Einzelgericht Audienz am Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...