# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 14f7469a-c38b-5eff-bb1c-c75f26e559fb
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-01
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 01.10.2025 PF250048
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PF250048_2025-10-01.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PF250048-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichterin Dr. C. Scho-

der sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Götschi

Beschluss vom 1. Oktober 2025

in Sachen

1. A._____, 
2. B._____, 
3. C._____, 
Beschwerdeführerinnen

1, 2 vertreten durch C._____, 

betreffend Erbausschlagung / konkursamtliche Liquidation / Kosten

im Nachlass von D._____, geboren am tt. Februar 1939, von E._____ und 
F._____, gestorben am tt.mm.2024, wohnhaft gewesen G._____-strasse …, 
… Zürich,

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes in Erbschaftssachen des 
Bezirksgerichtes Zürich vom 28. August 2025 (EN250572)

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Erwägungen:

1.1 Am tt.mm.2024 verstarb D._____ (nachfolgend: Erblasser) (vgl. act. 4/13/4). 

Seine Schwester und gesetzliche Erbin, C._____ (nachfolgend: Beschwerdefüh-

rerin 3) gab beim Einzelgericht in Erbschaftssachen des Bezirksgerichtes Zürich 

(nachfolgend: Vorinstanz) mit undatierter Eingabe (eingegangen bei der Vorin-

stanz am 4. Dezember 2024), eine Erbausschlagungserklärung ab (act. 4/13/2). 

Mit Urteil vom 17. April 2025 (Aktenthek act. 4/13) eröffnete die Vorinstanz 

die Erbverträge von 1994 und 2017, stellte den eingesetzten Erben die Ausstel-

lung des auf sie lautenden Erbscheins in Aussicht und nahm die Ausschlagungs-

erklärung der Beschwerdeführerin 3 als Einspracheverzicht entgegen. In der 

Folge schlugen die 16 eingesetzten Erben den Nachlass des Erblassers aus (vgl. 

act. 3 E. II.).

1.2 Mit Urteil vom 28. August 2025 (act. 3 [Aktenexemplar]) nahm die Vorinstanz 

die Ausschlagungserklärungen der eingesetzten Erben zu Protokoll (a.a.O. Dispo-

sitiv-Ziffer 1), stellte fest, dass der Nachlass durch alle eingesetzten und alle 

nächsten gesetzlichen Erben des Erblassers ausgeschlagen worden ist, gab dem 

Konkursgericht des Bezirkes Zürich hiervon Kenntnis (vgl. a.a.O. Dispositiv-Ziffer 

2), setzte die Entscheidgebühr auf Fr. 880.– fest und auferlegte diese den aus-

schlagenden Erben (gemäss Erwägung II.1-16) zu je 1/16 auf (vgl. a.a.O. Disposi-

tiv-Ziffer 3). Zudem berichtigte die Vorinstanz Dispositiv-Ziffer 8 des Urteils vom 

17. April 2025 (Geschäfts-Nr. EL241045) insofern, als sie die dem Nachlass auf-

erlegten Kosten von Fr. 1'840.80 nicht mehr von H._____ bezog, sondern vor-

sorglich im Nachlasskonkurs zur Kollokation anmeldete (vgl. a.a.O. Dispositiv-Zif-

fer 4). Die Vorinstanz teilte dieses Urteil – neben gewissen Behörden – den aus-

schlagenden Erben mit (vgl. a.a.O. Dispositiv-Ziffer 5); eine Mitteilung an die Be-

schwerdeführerin 3 erfolgte nicht (a.a.O.).

1.3 Gegen dieses Urteil erhob die Beschwerdeführerin 3 – auch in Vertretung 

der Beschwerdeführerinnen 1-2, ihrer Töchter – "Berufung" (act. 2). Sie ficht den 

vorinstanzlichen Kostenentscheid (act. 3 Dispositiv-Ziffer 3) an und beantragt, die 

Rechtsmittelfrist sei bis am 31. Oktober 2025 zu verlängern (vgl. act. 2).

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1.4 Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(vgl. act. 4/1-19). Mit Verfügung vom 12. September 2025 (act. 5) wurde den Be-

schwerdeführerinnen 1 und 2 Frist angesetzt, um eine auf die Beschwerdeführerin 

3 lautende Prozessvollmacht für das obergerichtliche Beschwerdeverfahren ein-

zureichen oder die Eingabe der Beschwerdeführerin 3 als ihre eigene Be-

schwerde zu genehmigen. 

2.1 Mit Schreiben vom 25. September 2025 (act. 5), beim Obergericht eingegan-

gen am 26. September 2025, zog die Beschwerdeführerin 3 in eigenem Namen 

und im Namen der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 die Beschwerde zurück. 

2.2 Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.

3. Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und 

Entschädigungsfolgen rechtskräftig. Umständehalber sind keine Kosten zu erhe-

ben. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1. Das Verfahren wird abgeschrieben.

2. Kosten werden keine erhoben.

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerinnen 1-3 je separat sowie – 

unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Einzelgericht in 

Erbschaftssachen, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 110.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des 
Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision 
beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi

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