# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f8ba4d48-bf28-5367-a73f-37c123929630
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-03
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 03.12.2018 KSK 2018 71
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2018-71_2018-12-03.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 03. Dezember 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 18 71 05. Dezember 2018

(Mit Urteil 5A_41/2019 vom 22. Januar 2020 hat das Bundesgericht die gegen 
diesen Entscheid erhobene Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten 
war.)

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Vorsitz Brunner

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

des X._____,  Beschwerdeführer, 

gegen

die Y._____, Beschwerdegegnerin, in Sachen der Beschwerdegegnerin gegen 
den Beschwerdeführer,

betreffend Steigerung

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wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 24. Oktober 2018 samt mitge-
reichten Akten, in die Stellungnahme des Betreibungs- und Konkursamtes der Re-
gion Maloja vom 27. Oktober 2018 samt mitgereichten Verfahrensakten sowie 
nach Mitteilung und in Erwägung, 

– dass die Y._____ am 21. April 2017 beim Betreibungs- und Konkursamt der 
Region Maloja (im Folgenden Betreibungsamt Maloja) ein Betreibungsbegeh-
ren auf Grundpfandverwertung über Fr. 2'838'105.65 zuzüglich Zinsen und 
Kosten stellte, 

– dass im Betreibungsbegehren eine Adresse des Schuldners in O.1_____ an-
gegeben wurde, 

– dass das Betreibungsamt Maloja den entsprechenden Zahlungsbefehl am 25. 
April 2017 ausstellte, 

– dass der Zahlungsbefehl durch das ersuchte Betreibungsamt O.2_____ an der 
Adresse des Schuldners in O.1_____ nicht zugestellt werden konnte, 

– dass das Betreibungsamt Maloja nach verschiedenen Abklärungen davon 
ausging, dass der Aufenthaltsort von X._____ unbekannt sei, so dass der Zah-
lungsbefehl am 01. Juni 2017 im Schweizerischen Handelsamtsblatt publiziert 
wurde, 

– dass die Gläubigerin am 15. Januar 2018 das Verwertungsbegehren stellte, 

– dass in der Zwischenzeit über eine Business Information eine Adresse von 
X._____ in O.3_____ ausfindig gemacht werden konnte, 

– dass das Betreibungsamt dem Schuldner in der Folge die Bekanntmachung 
der betreibungsrechtlichen Grundstücksteigerung vom 06. September 2018 
sowie die Mitteilung der betreibungsamtlichen Schätzung der Grundstücke 
vom 04. September 2018 an die Adresse des Schuldners in O.3_____ zustell-
te, wo die erwähnten Dokumente von X._____ am 02. Oktober 2018 in Emp-
fang genommen wurden, 

– dass X._____ am 24. Oktober 2018 beim Kantonsgericht von Graubünden als 
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde einreichte 
mit dem Begehren, die Steigerung vom 01. November 2018 sei zu verschie-
ben und die Prozedur-Nr. _____ sei nichtig zu erklären, 

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– dass zur Begründung einerseits vorgebracht wurde, das Betreibungsamt habe 
alle offiziellen Dokumente nach L.1_____ an die Adresse der Eltern des 
Schuldners zugestellt, obwohl er eine offizielle Adresse in O.4_____ an der 
Via _____ gehabt habe; zudem habe das Betreibungsamt einen Besichti-
gungstermin festgesetzt, an welchem er nicht teilnehmen könne, so dass sei-
ne Verteidigungsrechte verletzt seien, 

– dass das Betreibungsamt Maloja am 27. Oktober 2018 eine Stellungnahme 
einreichte und die Verfahrensakten zustellte, 

– dass das Kantonsgericht mit Verfügung vom 25. Oktober 2018 den Antrag auf 
Erlass einer superprovisorischen Verfügung betreffend Absetzung des ange-
setzten Steigerungstermins abwies, 

– dass gemäss Art. 17 SchKG mit Ausnahme der Fälle, in denen dieses Gesetz 
den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines Be-
treibungs- oder eines Konkursamtes innert zehn Tagen bei der Aufsichts-
behörde wegen Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde ge-
führt werden kann,

– dass das Verhalten des Beschwerdeführers bezüglich seines Aufenthaltsortes 
offensichtlich rechtsmissbräuchlich ist und keinen Rechtsschutz verdient, 

– dass X._____ augenscheinlich versucht, mit ständig wechselnden Wohnsitzen 
eine Zwangsverwertung seiner Liegenschaft in O.4_____ zu verhindern, 

– dass X._____ weder an seinen Adressen in O.1_____ noch in O.4_____ auf-
gefunden werden konnte und das Betreibungsamt Maloja die Adresse von 
X._____ in O.3_____ ausfindig machte, 

– dass schliesslich die Bekanntmachung der betreibungsrechtlichen Grunds-
tücksteigerung dem Schuldner am 02. Oktober 2018 an seiner _____adresse 
ausgehändigt werden konnte, 

– dass der Rückschein am erwähnten Datum von X._____ unterzeichnet wurde 
und die mit der Beschwerde eingereichten Dokument bescheinigen, dass X. 
_____ diese auch in der Tat in Empfang genommen hat, 

– dass somit davon auszugehen ist, dass der Schuldner die angefochtene Ver-
fügung am 02. Oktober 2018 in Empfang genommen hat, 

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– dass die direkte Zustellung an ihn an seine Adresse in L.1_____ zulässig ist 
(vgl. BGer 5A_415/2010 E. 3.5), 

– dass die am 24. Oktober 2018 in O.5_____ aufgegebene Beschwerde somit 
verspätet ist, so dass darauf nicht einzutreten ist, 

– dass das Verwirrspiel des Schuldners mit seiner Aufenthalts- bzw. Zustell-
adresse auch im Beschwerdeverfahren weiterging, indem er in der Beschwer-
deschrift eine eigene Adresse gar nicht angab und dafür eine Zustelladresse 
bei Rechtsanwalt Dr. A._____ in O.6_____ aufführte, welcher am 26. Oktober 
2018 mitteilte, er habe von der ganzen Angelegenheit keine Kenntnis, 

– dass auf dem Couvert der Beschwerde vom Schuldner die Adresse an der 
"Via _____, O.4_____" angegeben wurde und eine Zuschrift des Kantonsge-
richts an diese Adresse von X._____ vom 29. Oktober 2018 nicht abgeholt 
wurde, 

– dass im übrigen die Anwesenheit des Schuldners bei der Besichtigung der zu 
versteigernden Liegenschaft nicht notwendig ist, so dass der Schuldner von 
vornherein keine Rechte daraus ableiten kann, dass das Betreibungsamt die 
Besichtigung ohne seine Anwesenheit durchführt, 

– dass das Betreibungsverfahren entgegen der Auffassung des Schuldners aus 
den erwähnten Gründen mit keinem Nichtigkeitsgrund behaftet ist, 

– dass auf die Beschwerde somit nicht einzutreten ist, 

– dass gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG die Verfahren kostenlos sind, so 
dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden ver-
bleiben, 

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichter-
licher Kompetenz ergeht, 

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entschieden:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 800.-- verbleiben beim Kan-
ton Graubünden. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: