# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7a1b5df7-2a86-5c0b-b02b-ef84cb9b4be6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-01-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.01.2014 C-6062/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6062-2012_2014-01-07.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-6062/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  7 .  J a n u a r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 

Richter Beat Weber, Richter Maurizio Greppi,    

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 

 

 
 

Parteien 

 
A._______, Österreich, 

vertreten durch Dr. Stefan Hämmerle, Hämmerle Häusle 

Rechtsanwälte, Riedgasse 20, AT-6850 Dornbirn, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Rentengesuch. 

 

 

C-6062/2012 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die 1960 geborene, in ihrer Heimat Österreich wohnhafte A._______ (im 

Folgenden: Versicherte oder Beschwerdeführerin) meldete sich am 

9. November 2010 beim österreichischen Sozialversicherungsträger zum 

Bezug einer Rente der Schweizerischen Invalidenversicherung (IV) an 

(Akten [im Folgenden: act.] der IV-Stelle für Versicherte im Ausland [im 

Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz] 1). Nach Vorliegen eines Teils der für 

die Beurteilung des Leistungsanspruchs massgeblichen Unterlagen 

(act. 11, 13 bis 19, 23, 24, 30 bis 32, 34) empfahl Dr. med. B._______, 

Facharzt für Allgemeine Medizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (im 

Folgenden: RAD) am 26. Juli 2011 die Einholung eines psychiatrischen 

Gutachtens (act. 38). Nach Vorliegen dreier Befundberichte (act. 47) so-

wie des von Dr. med. C._______, Facharzt für Psychiatrie und psychothe-

rapeutische Medizin, am 13. November 2011 verfassten Gutachtens 

(act. 48) nahm Dr. med. B._______ am 7. Februar 2012 erneut Stellung 

(act. 50). Nachdem am 19. Juni 2012 der Einkommensvergleich erstellt 

worden war (act. 57), stellte die IVSTA der Versicherten mit Vorbescheid 

vom 6. Juli 2012 bei einem Invaliditätsgrad (im Folgenden auch: IV-Grad) 

von 3 % die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (act. 59). 

Nachdem der Rechtsvertreter der Versicherten, Rechtsanwalt Dr. Häm-

merle, unter Beilage weiterer Beweismittel am 3. August 2012 Einwen-

dungen vorgebracht hatte (act. 61 bis 64), äusserte sich Dr. med. 

B._______ am 13. September 2012 ein weiteres Mal (act. 67). In der Fol-

ge erliess die IVSTA am 16. Oktober 2012 eine dem Vorbescheid im Er-

gebnis entsprechende Verfügung (act. 68). 

B.  

Hiergegen liess die Versicherte durch ihren Rechtsvertreter beim Bun-

desverwaltungsgericht mit Eingabe vom 20. November 2012 Beschwerde 

erheben und beantragen, es sei ein Sachverständigengutachten (Fachbe-

reich Psychiatrie und Neurologie) einzuholen (act. im Beschwerdeverfah-

ren [im Folgenden: B-act.] 1). 

Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, laut Befund des 

Bundessozialamtes vom 29. Juni 2011 sowie dem Gutachten von 

Dr. med. D._______ vom 13. Dezember 2011 bestehe ein derzeitiger IV-

Grad von 40 %. Es entspreche nicht den Tatsachen, dass die Beschwer-

deführerin in der Lage sein soll, leichtere, dem Gesundheitszustand an-

gepasste Arbeiten vielschichtig zu verrichten. 

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Seite 3 

C.  

In ihrer Vernehmlassung vom 13. März 2013 beantragte die Vorinstanz 

die Abweisung der Beschwerde (B-act. 5). 

Zur Begründung führte sie zusammengefasst aus, der Sachverhalt sei 

mehrfach dem RAD unterbreitet worden. Es sei ein psychiatrisches Gut-

achten einverlangt worden. Das von der Gegenpartei eingebrachte 

Zweitgutachten vom 13. Dezember 2011 sei ebenfalls aktenkundig. Der 

beurteilende RAD-Arzt habe sich gestützt auf die Aktenlage ein deutliches 

Bild von den vorliegenden psychischen Leiden der Beschwerdeführerin 

bilden können. Er sei in seiner Beurteilung zur Schlussfolgerung gelangt, 

dass inhaltlich zwischen den beiden Gutachten keine Diskrepanz beste-

he. Lediglich betreffend die arbeitsmedizinische Würdigung der verblie-

benen Arbeitsfähigkeit lasse das Zweitgutachten keine Rückschlüsse zu. 

Die Ausführungen im Erstgutachten seien diesbezüglich schlüssig, nach-

vollziehbar und insofern beweiskräftig. Die Beschwerdeführerin sei dem-

nach aufgrund ihres psychischen Zustands im erlernten Beruf als Büro-

kauffrau seit der Arbeitsaufgabe Ende 2003 maximal zu 50 % arbeitsfä-

hig. Die Bemessung der Invalidität mittels der gemischten Methode erge-

be einen IV-Grad von 3 %. 

D.  

Mit Zwischenverfügung vom 20. März 2013 wurde die Beschwerdeführe-

rin unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Be-

schwerde) aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- in der Höhe 

der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (B-act. 6 und 7); dieser 

Aufforderung wurde nachgekommen (B-act. 8 und 9). 

E.  

Nach Vorliegen der Replik vom 26. April 2013 (B-act. 8) und der Duplik 

vom 10. Juni 2013 (B-act. 11) schloss die Instruktionsrichterin mit pro-

zessleitender Verfügung vom 19. Juni 2013 den Schriftenwechsel (B-act. 

12). 

F.  

Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der Parteien 

ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. 

 

 

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Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den an-

fechtbaren Verfügungen gehören jene der IVSTA, welche eine Vorinstanz 

des Bundesverwaltungsgerichts darstellt (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch 

Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In-

validenversicherung [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sach-

gebiet angeht, ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG). 

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). 

Gemäss Art. 3 Bst. d
bis

 VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen 

Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 

6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestim-

mungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialver-

sicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversiche-

rungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des 

ATSG auf die IV anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht 

ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach 

den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher 

Hinsicht mangels anderslautender Übergangsbestimmungen grundsätz-

lich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Zeitpunkt der Be-

schwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht 

(vgl. Art. 22a in Verbindung mit Art. 60 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG; 

act. 71). Als Adressatin der angefochtenen Verfügung vom 16. Oktober 

2012 (act. 68) ist die Beschwerdeführerin berührt und hat ein schutzwür-

diges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 59 ATSG). 

Nachdem auch der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet worden ist, er-

gibt sich zusammenfassend, dass sämtliche Prozessvoraussetzungen er-

füllt sind. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 

1.4 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung der Vorinstanz vom 16. Okto-

ber 2012, mit welcher der Anspruch auf eine IV-Rente abgewiesen wor-

den ist. Streitig und zu prüfen ist die Rechtmässigkeit dieser Verfügung 

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Seite 5 

und in diesem Zusammenhang, ob die Vorinstanz den Sachverhalt insbe-

sondere in medizinischer Hinsicht rechtsgenüglich abgeklärt und gewür-

digt hat. 

1.5 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

2.  

Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren im Wesentlichen 

anwendbaren Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen. 

2.1 Der Beschwerdeführerin besitzt die österreichische Staatsbürger-

schaft und wohnt in Österreich, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 

in Kraft getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenos-

senschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits 

über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkommen, im 

Folgenden: FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a IVG in der 

Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 2001 

betreffend die Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im Abkom-

men zur Änderung des Übereinkommens zur Errichtung der EFTA, in 

Kraft seit 1. Juni 2002). Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschie-

denen bis dahin geltenden bilateralen Abkommen zwischen der Schwei-

zerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaaten der Eu-

ropäischen Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt 

wird (Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der so-

zialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die Gleichbehandlung aller 

Mitglieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten.  

Nach Art. 3 Abs. 1 der bis zum 31. März 2012 in Kraft gewesenen Ver-

ordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831. 

109.268.1) hatten die Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates 

wohnten, für die diese Verordnung galt, die gleichen Rechte und Pflichten 

aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaates wie die Staatsan-

gehörigen dieses Staates selbst, soweit besondere Bestimmungen dieser 

Verordnung nichts anderes vorsehen. Dabei war im Rahmen des FZA 

und der Verordnung auch die Schweiz als „Mitgliedstaat“ zu betrachten 

(Art. 1 Abs. 2 von Anhang II des FZA).  

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Seite 6 

Mit Blick auf den Verfügungszeitpunkt (16. Oktober 2012) finden vorlie-

gend auch die am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) 

Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 

2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 

0.831.109.268.1) sowie (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments 

und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten 

für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordi-

nierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11) An-

wendung. Gemäss Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 haben Per-

sonen, für die diese Verordnung gilt, sofern (in dieser Verordnung) nichts 

anderes bestimmt ist, die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der 

Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats wie die Staatsangehörigen dieses 

Staates. Im Rahmen ihres Geltungsbereichs tritt diese Verordnung an die 

Stelle aller zwischen den Mitgliedstaaten geltenden Abkommen über so-

ziale Sicherheit. Einzelne Bestimmungen von Abkommen über soziale Si-

cherheit, die von den Mitgliedstaaten vor dem Beginn der Anwendung 

dieser Verordnung geschlossen wurden, gelten jedoch fort, sofern sie für 

die Berechtigten günstiger sind oder sich aus besonderen historischen 

Umständen ergeben und ihre Geltung zeitlich begrenzt ist. Um weiterhin 

Anwendung zu finden, müssen diese Bestimmungen in Anhang II aufge-

führt sein. Ist es aus objektiven Gründen nicht möglich, einige dieser Be-

stimmungen auf alle Personen auszudehnen, für die diese Verordnung 

gilt, so ist dies anzugeben (Art. 8 Abs. 1 der Verordnung (EG) 

Nr. 883/2004). Die Bestimmung des anwendbaren Rechts ergibt sich aus 

Art. 11 ff. der Verordnung (EG) Nr. 883/2004. Die Bestimmung der Invali-

dität und die Berechnung der Rentenhöhe richten sich auch nach dem In-

krafttreten des FZA nach schweizerischem Recht (BGE 130 V 253 

E. 2.4). 

2.2 Am 1. Januar 2008 sind im Rahmen der 5. IV-Revision Änderungen 

des IVG und anderer Erlasse wie des ATSG in Kraft getreten. Weil in zeit-

licher Hinsicht – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege- 

lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich sind, die bei 

der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden 

Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, 131 V 11 E. 1), 

sind die vorliegend zu beurteilenden Leistungsansprüche nach den neuen 

Normen zu prüfen. 

Im vorliegenden Verfahren finden demnach grundsätzlich jene Vor-

schriften Anwendung, die spätestens beim Erlass der Verfügung vom 

16. Oktober 2012 in Kraft standen; weiter aber auch solche, die zu jenem 

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Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung 

allenfalls früher entstandener Leistungsansprüche von Belang sind (das 

IVG ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 

2007 5129; 5. IV-Revision]; die IVV in der entsprechenden Fassung der 

5. IV-Revision [AS 2003 3859 und 2007 5155]). 

Mit Blick auf den Verfügungszeitpunkt (16. Oktober 2012) können auch 

die Normen des vom Bundesrat auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzten 

ersten Teils der 6. IV-Revision (IV-Revision 6a) Anwendung finden. 

2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge 

von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 

IVG). Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden verursach-

te und nach zumutbarer Behandlung oder Eingliederung verbleibende 

länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der Erwerbsmöglichkeiten 

auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt resp. der 

Möglichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Der Invali-

ditätsbegriff enthält damit zwei Elemente: ein medizinisches (Gesund-

heitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wirt-

schaftliches im weiteren Sinn (dauerhafte oder länger dauernde Ein-

schränkung der Erwerbsfähigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich; 

vgl. zum Ganzen UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, 

Art. 8 Rz. 7). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der 

körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder 

teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu-

mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tä-

tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 

6 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper-

lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zu-

mutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilwei-

se Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). 

2.4 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 

auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. 

Art. 7 ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens 

und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Ein-

schränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei 

Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu 

verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei 

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Seite 8 

weitgehend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; 

SVR 2007 IV Nr. 47 S. 154 E. 2.4). Entscheidend ist, ob und inwiefern es 

der versicherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, 

die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehen-

den ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Ge-

sellschaft tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten 

Massstab zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). 

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens, so auch einer 

anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, setzt zunächst eine fach-

ärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich 

anerkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 136 V 279 E. 3.2.1). Wie 

jede andere psychische Beeinträchtigung begründet indes auch eine di-

agnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung als solche noch 

keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme 

Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstren-

gung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewäl-

tigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in 

den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person als-

dann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen 

Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet 

sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht 

die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwe-

re, Ausprägung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere Fakto-

ren, so: chronische körperliche Begleiterkrankungen; ein mehrjähriger, 

chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter 

Symptomatik ohne länger dauernde Rückbildung; ein sozialer Rückzug in 

allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr be-

einflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missglückten, psy-

chisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsge-

winn; "Flucht in die Krankheit"); das Scheitern einer konsequent durchge-

führten ambulanten oder stationären Behandlung (auch mit unterschiedli-

chem therapeutischem Ansatz) trotz kooperativer Haltung der versicher-

ten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich 

die entsprechenden Befunde darstellen, desto eher sind – ausnahmswei-

se – die Voraussetzungen für eine zumutbare Willensanstrengung zu 

verneinen (BGE 137 V 64 E. 4.1, 136 V 279 E. 3.2.1, 131 V 49 E. 1.2, 

130 V 352 E. 2.2.3). Diese für alle Versicherten in gleicher Weise gelten-

de Gerichtspraxis ist weder menschenrechtswidrig noch diskriminierend 

(SVR 2008 IV Nr. 62 S. 204 E. 4.2) noch basiert sie – mit Blick auf die 

rechtliche Natur des Kriterienkataloges – auf medizinwissenschaftlich un-

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haltbaren Annahmen (Entscheid des BGer vom 20. Dezember 2011, 

9C_776/2010, E. 2.3 bis 2.5). 

Psychosoziale und soziokulturelle Faktoren lassen sich oft nicht klar vom 

medizinisch objektivierbaren Leiden trennen. Trotzdem können solche 

äusseren Umstände nicht als gesundheitliche Beeinträchtigungen im Sin-

ne des Gesetzes verstanden werden, weil der gesetzliche Invaliditätsbe-

griff selber klar zwischen der versicherten Person als Trägerin des (invali-

disierenden) Gesundheitsschadens und der durch ihn verursachten Er-

werbsunfähigkeit unterscheidet. Infolgedessen können psychische Stö-

rungen, welche durch soziale Umstände verursacht werden und bei Weg-

fall dieser Belastung wieder verschwinden, nicht zur Invalidenrente be-

rechtigen. Zwar kann einer fachgerecht diagnostizierten psychischen 

Krankheit der invalidisierende Charakter nicht mit dem blossen Hinweis 

auf eine bestehende psychosoziale Belastungssituation abgesprochen 

werden. Je stärker aber psychosoziale und soziokulturelle Faktoren im 

Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestim-

men, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische 

Störung von Krankheitswert vorhanden sein (BGE 127 V 294 E. 5a). Nur 

wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren einen derart 

verselbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder seine – 

unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Fol-

gen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend 

auswirken (SVR 2010 IV Nr. 19 S. 59 E. 5.2). In diesem Sinn werden 

Wechselwirkungen zwischen sich körperlich und psychisch manifestie-

renden Störungen und der sozialen Umwelt berücksichtigt, wenn auch 

bedeutend weniger stark als nach dem in der Medizin verbreiteten bio-

psycho-sozialen Krankheitsmodell (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 204 E. 4.2). 

2.5 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 2008 geltenden Fassung besteht 

der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindes-

tens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 

% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht An-

spruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von min-

destens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente. Laut Art. 29 Abs. 4 IVG 

(in der ab 2008 geltenden Fassung) werden Renten, die einem Invalidi-

tätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte 

ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 

ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinba-

rungen eine abweichende Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme, 

wie sie seit dem 1. Juni 2002 für die Staatsangehörigen eines Mitglied-

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Seite 10 

staates der EU und der Schweiz gilt, sofern sie in einem Mitgliedstaat der 

EU Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1), ist vorliegend gege-

ben. Nach der Rechtsprechung des EVG stellt diese Regelung nicht eine 

blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraus-

setzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 

Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung 

haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die ihre Erwerbsfä-

higkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht 

durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten 

oder verbessern können (Bst. a), und die zusätzlich während eines Jah-

res ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % ar-

beitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. b und c). 

2.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 

im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche 

und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-

ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand 

zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-

züglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im 

Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 

Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person 

noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 

E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 

der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-

tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei-

lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me-

dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Ex-

perten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund-

sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeich-

nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Be-

richt oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a). 

Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweiswert 

zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie 

in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässig-

keit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstel-

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Seite 11 

lungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 

mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf viel-

mehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilich-

keit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 

351 E. 3b/ee mit Hinweisen). 

Auf Stellungnahmen der RAD resp. der medizinischen Dienste kann für 

den Fall, dass ihnen materiell Gutachtensqualität zukommen soll, nur ab-

gestellt werden, wenn sie den allgemeinen beweisrechtlichen An-

forderungen an einen ärztlichen Bericht genügen (Urteil des EVG 

I 694/05 vom 15. Dezember 2006 E. 2). Die RAD-Ärzte müssen sodann 

über die im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifika-

tionen verfügen, spielt doch die fachliche Qualifikation des Experten für 

die richterliche Würdigung einer Expertise eine erhebliche Rolle. Bezüg-

lich der medizinischen Stichhaltigkeit eines Gutachtens müssen sich Ver-

waltung und Gerichte auf die Fachkenntnisse des Experten verlassen 

können. Deshalb ist für die Eignung eines Arztes als Gutachter in einer 

bestimmten medizinischen Disziplin ein entsprechender spezialärztlicher 

Titel des berichtenden oder zumindest des den Bericht visierenden Arztes 

vorausgesetzt (Urteil des EVG I 178/00 vom 3. August 2000 E. 4a; Urteile 

des BGer 9C_410/2008 vom 8. September 2008 E. 3.3, I 142/07 vom 

20. November 2007 E. 3.2.3 und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1; 

vgl. auch SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2 [nicht publizierte Text-

passage der E. 3.3.2 des Entscheides BGE 135 V 254]). 

Nicht zwingend erforderlich ist, dass die versicherte Person untersucht 

wird. Nach Art. 49 Abs. 2 IVV führt der RAD für die Beurteilung der medi-

zinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs nur „bei Bedarf“ sel-

ber ärztliche Untersuchungen durch. In den übrigen Fällen stützt er seine 

Beurteilung auf die vorhandenen ärztlichen Unterlagen ab. Das Absehen 

von eigenen Untersuchungen an sich ist somit kein Grund, um einen 

RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im 

Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen 

Sachverhalts geht, und die direkte ärztliche Befassung mit der versicher-

ten Person in den Hintergrund rückt (vgl. Urteile des BGer 9C_323/2009 

vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 und I 1094/06 vom 14. November 2007 

E. 3.1.1, je mit Hinweisen). 

3.  

Im Rahmen des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 16. Oktober 

2012 stützte sich die Vorinstanz in medizinischer Hinsicht insbesondere 

C-6062/2012 

Seite 12 

auf die Beurteilungen des RAD-Arztes Dr. med. B._______ vom 

7. Februar und 13. September 2012 (act. 50 und 67). Die entsprechenden 

Berichte sowie weitere medizinische Dokumente sind nachfolgend zu-

sammengefasst wiederzugeben und einer Würdigung zu unterziehen. 

3.1  

3.1.1 Dr. med. C._______, Facharzt für Psychiatrie, verwendete in sei-

nem Gutachten vom 13. November 2011 die Diagnosecodes ICD-10: 

F33.0 (rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode) 

und ICD-10: F45.41 (Chronische Schmerzstörung mit somatischen und 

psychischen Faktoren). Gleichzeitig erwähnte er eine somatoforme 

Schmerzstörung bei bekannten degenerativen Veränderungen der Wir-

belsäule und des Iliosakralgelenks (ISG). Weiter führte er aus, die ce-

rebrale Belastbarkeit erscheine zu gering, um gegenwärtig am "1. Ar-

beitsmarkt" eine Arbeitsleistung von über 50 % zu erbringen, die ein 

gleichaltriger Gesunder in der Lage wäre zu erbringen. Die Beurteilung 

der Arbeitsfähigkeit in der "angestammten bzw. angepassten Form" wäre 

einem "Berufskundler" zu überlassen (act. 48). 

3.1.2 Der RAD-Arzt Dr. med. B._______, Facharzt für Allgemeine Medi-

zin, hielt in seiner Stellungnahme vom 7. Februar 2012 dafür, die Versi-

cherte sei in der angestammten Tätigkeit seit dem 1. Januar 2004 zu 

50 % arbeitsunfähig und in einer leidensadaptierten zu 100 % erwerbsfä-

hig. Weiter führte er aus, das Gutachten habe etwas Licht in die Sache 

gebracht. Gemäss dem psychischen Zustand sei eine Aktivität in der an-

gestammten Tätigkeit im freien Arbeitsmarkt zu maximal 50 % möglich. 

Eine streng überwachte Arbeit unter Einhaltung der erwähnten Ein-

schränkungen wäre vollschichtig möglich; dies würde aber quasi einem 

geschützten Arbeitsplatz entsprechen. Eine Einschränkung im Einperso-

nenhaushalt bestehe nicht. Die Prognose sei schlecht, der Zustand werde 

sich kaum verbessern (act. 50). 

3.1.3 Dr. med. D._______, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, er-

wähnte in seiner Expertise vom 13. Dezember 2011 zuhanden des Be-

zirksgerichts E._______ (Österreich), es bestehe eine anhaltende soma-

toforme Schmerzstörung in Verbindung mit einer depressiven, gelegent-

lich auch dysphorischen Stimmungslage. Die Versicherte sei derzeit und 

bis auf weiteres nicht in der Lage, komplexere Angelegenheiten selbst-

ständig zu regeln. Weiter finde sich eine rezidivierende depressive Stö-

rung; im Untersuchungszeitpunkt habe eine mittelgradige depressive Epi-

C-6062/2012 

Seite 13 

sode vorgelegen. Zugrunde liege auch eine ängstlich-selbstunsichere 

Persönlichkeitsstörung, was dazu führe, dass die Versicherte grundsätz-

lich schon etwas komplexere Entscheidungen nicht alleine treffen könne. 

Sie wirke auch in der Untersuchungssituation aufgeregt und sei rasch irri-

tierbar, affektlabil und im Gespräch schnell noch weiter zu verunsichern. 

Es liege somit aus forensisch-psychiatrischer Sicht ein affektiv begründ-

bares psychosewertiges Zustandsbild vor (act. 64). 

3.1.4 Nach Würdigung des Gutachtens von Dr. med. D._______ war 

Dr. med. B._______ am 13. September 2012 der Ansicht, dass die Be-

gutachtung durch Dr. med. D._______ zur Abklärung der Einsetzung ei-

nes Sachwalters und nicht explizit zur Frage nach der Arbeitsfähigkeit 

gemacht worden sei. Die Diagnosen und erhobenen Befunde seien die-

selben; über die Arbeitsfähigkeit lasse sich Dr. med. D._______ nicht aus. 

In diesem Sinne lägen keine neuen Aspekte vor, die zu einer Änderung 

der Stellungnahme des RAD vom 7. Februar 2012 führten (act. 67). 

3.2  

3.2.1 Mit Blick auf das bei der Beschwerdeführerin vorhandene Krank-

heitsbild beurteilt sich die Frage, inwieweit eine Arbeitsunfähigkeit aus 

medizinisch-psychiatrischer Sicht als invalidisierend im Rechtssinne 

(vgl. Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG) anzuerkennen 

ist, nach der vom Bundesgericht mit BGE 130 V 352 begründeten Recht-

sprechung zur somatoformen Schmerzstörung (vgl. BGE 137 V 64 E. 4.1, 

136 V 279 E. 3.2.3 und SVR 2012 IV Nr. 1 S. 1, 9C_1040/2010 E. 3.4.1; 

vgl. E. 2.4 hiervor). 

3.2.2 Bei den Stellungnahmen von Dr. med. B._______ handelt es sich 

um Berichte im Sinne von Art. 59 Abs. 2
bis

 IVG (vgl. zum Sinn und Zweck 

dieser gesetzlichen Norm sowie zu Art. 49 IVV siehe Urteil des BGer 

9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.2 mit zahlreichen weiteren Hinwei-

sen). Berichten nach Art. 59 Abs. 2
bis

 IVG kann nicht jegliche Aussen- 

oder Beweiswirkung abgesprochen werden. Vielmehr sind sie entscheid-

relevante Aktenstücke (Urteil I 143/07 des BGer vom 14. September 2007 

E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil I 694/05 des EVG vom 15. Dezem-

ber 2006 E. 5). 

3.2.3 Die Voraussetzungen, dass auf die Beurteilungen von Dr. med. 

B._______ trotz fehlender fachärztlicher Ausbildung insbesondere in den 

medizinischen Disziplinen Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie 

C-6062/2012 

Seite 14 

abgestellt werden könnte (vgl. hierzu bspw. Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts C-2862/2010 vom 7. Mai 2012 E. 3.2.2 mit Hinweis), sind 

vorliegend nicht erfüllt. Die Stellungnahmen von Dr. med. B._______ 

vermögen demnach die an den Beweiswert eines Arztberichts gestellten 

Anforderungen nicht zu erfüllen und es kann – auch mit Blick auf die übri-

gen, vorstehend zusammengefasst wiedergegebenen ärztlichen Doku-

mente – auf den Beizug weiterer entsprechend ausgebildeter Fachärzte 

und/oder Fachärztinnen nicht verzichtet werden. Dies aus folgenden 

Gründen: 

3.2.3.1 Die nach Würdigung des Gutachtens von Dr. med. C._______ 

abgegebene Beurteilung von Dr. med. B._______, wonach die Versicher-

te in der angestammten Tätigkeit seit dem 1. Januar 2004 zu 50 % ar-

beitsunfähig und in einer leidensadaptierten zu 100 % erwerbsfähig sei, 

lässt sich nicht rechtsgenüglich nachvollziehen. Einerseits war Dr. med. 

C._______ der Auffassung, dass die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in 

der angestammten bzw. in einer leidensangepassten Tätigkeit einem "Be-

rufskundler" zu überlassen sei. Diese Auffassung liefert mit überwiegen-

der Wahrscheinlichkeit die Erklärung dafür, dass er die im Rahmen des 

Leistungskalküls aufgelisteten Anforderungen durchgestrichen hatte 

(act. 48 S. 7). Unter diesen Umständen kann folglich nicht mit überwie-

gender Wahrscheinlichkeit (zum Regelbeweismass BGE 126 V 353 

E. 5b) davon ausgegangen werden, dass mit dem Hinweis "vollschichtig" 

die Möglichkeit zur Ausübung einer leidensadaptierten Tätigkeit mit einer 

100%igen Erwerbs- resp. Leistungsfähigkeit gemeint war. 

3.2.3.2 Mit Blick auf das Gutachten von Dr. med. C._______ vom 13. No-

vember 2011 und die Stellungnahme von Dr. med. B._______ vom 

7. Februar 2012 ergeben sich weitere ungeklärte Widersprüche. Dr. med. 

B._______ lässt eine nachvollziehbare und schlüssige Begründung dafür 

vermissen, weshalb die Versicherte in ihrem angestammten Beruf auf 

dem freien Arbeitsmarkt eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit aufweisen soll, 

wenn sie doch eine leidensadaptierte Tätigkeit nur an einem geschützten 

Arbeitsplatz – und somit nicht in der freien Wirtschaft – ausüben kann. 

Keinesfalls kann unter diesen Umständen der Schluss gezogen werden, 

die Versicherte weise auf dem freien Arbeitsmarkt in einer den Leiden an-

gepassten Arbeit eine vollständige Erwerbs- resp. Leistungsfähigkeit auf. 

3.2.3.3 Obwohl das Gutachten von Dr. med. D._______ vom 13. Dezem-

ber 2011 – welches im Hinblick auf die Bestellung eines Sachwalters 

nach österreichischem Recht erstellt wurde – keine (explizite) Beurteilung 

C-6062/2012 

Seite 15 

der Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Versicherten enthält, liefert dieses 

dennoch Hinweise darauf, dass die Arbeits- resp. Erwerbsfähigkeit der 

Versicherten sowohl in ihrer angestammten als auch in einer leidens-

adaptierten Tätigkeit in bedeutendem, rentenrelevantem Ausmass einge-

schränkt sein könnte. So soll es der Versicherten bspw. nicht mehr mög-

lich sein, komplexere Angelegenheiten alleine selbstständig zu regeln. 

Unter diesem Aspekt resp. mit Blick auf das vorstehend Dargelegte 

(E. 3.2.3.1 und 3.2.3.2) kann auch dem Bericht von Dr. med. B._______ 

vom 13. September 2012 mangels Schlüssigkeit keine volle Beweiskraft 

zukommen. 

3.3  

3.3.1 Zusammengefasst ist festzuhalten, dass sich der gesundheitliche 

Zustand der Beschwerdeführerin und dessen Auswirkungen auf die Ar-

beits- und Leistungsfähigkeit im massgeblichen Verfügungszeitpunkt vom 

16. Oktober 2012 nicht schlüssig und zuverlässig beurteilen lässt 

(vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/bb; vgl. zum Ganzen auch E. 2.4 hiervor). Es 

kann deshalb nicht auf die Abnahme weiterer Beweise verzichtet werden 

(zum gegenteiligen Fall resp. zur antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 

136 I 229 E. 5.3; vgl. auch BGE 122 V 157 E. 1d; SVR 2005 IV Nr. 8 

S. 37 E. 6.2, 2003 AHV Nr. 4 S. 11 E. 4.2.1), da von einer zusätzlichen, 

medizinisch nachvollziehbar und schlüssig begründeten Beurteilung neue 

verwertbare und entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten sind 

(vgl. zum Ganzen Urteil des BGer 8C_189/2008 vom 4. Juli 2008 E. 5 mit 

Hinweisen). 

3.3.2 Mit Blick auf die Berichte der Dres. med. C._______, B._______ 

und D._______ wirken bei der Beschwerdeführerin somatische und psy-

chisch-psychiatrische gesundheitliche Beeinträchtigungen zusammen, 

weshalb sich eine isolierte Betrachtung der somatischen und psychischen 

Befunde nicht rechtfertigen lässt. Mit anderen Worten ist aufgrund dieser 

Sachlage ein interdisziplinäres medizinisches Gutachten einzuholen (vgl. 

hierzu Urteil 8C_168/2008 des BGer vom 11. August 2008 E. 6.2.2. mit 

Hinweisen). Da Stellungnahmen von Fachärzten und/oder Fachärztinnen 

zum psychischen Gesundheitszustand und zu dem aus medizinischer 

Sicht (objektiv) vorhandenen Leistungspotenzial eine unabdingbare 

Grundlage für die Beurteilung der Rechtsfrage bilden, ob und gegebenen-

falls inwieweit einer versicherten Person unter Aufbringung allen guten 

Willens die Überwindung ihrer Schmerzen und die Verwertung ihrer 

verbleibenden Arbeitskraft zumutbar ist oder nicht (BGE 130 V 352 

C-6062/2012 

Seite 16 

E. 2.2.5), hat sich die Fachärztin oder der Facharzt für Psychiatrie und 

Psychotherapie im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung einlässlich 

zu den "Förster-Kriterien" zu äussern. Dabei sind insbesondere auch die 

Fragen nach der psychischen Komorbidität und – im Rahmen der Ein-

schätzung der psychischen Ressourcen – nach dem Umgang mit den 

Schmerzen durch die Beschwerdeführerin zu beantworten. Damit kann 

letztlich eine einheitliche und rechtsgleiche Einschätzung der Arbeitsfä-

higkeit gewährleistet werden (vgl. hierzu BGE 135 V 201 E. 7.1.3; 130 V 

352 E. 2.2.4; vgl. auch ULRICH MEYER, Die Rechtsprechung zur Arbeits-

unfähigkeitsschätzung bei somatoformen Schmerzstörungen, in: Medizin 

und Sozialversicherung im Gespräch, 2006, S. 221). 

3.4 Abschliessend ist festzuhalten, dass sich die von der Vorinstanz vor-

genommene Bemessung der Invalidität nicht eindeutig und rechtsge-

nüglich nachvollziehen lässt. Mit Blick auf den Verfügungstext ergibt sich, 

dass die gemischte Methode zur Anwendung gelangt war. Unklarheiten 

ergeben sich jedoch hinsichtlich der prozentualen Aufteilung der Bereiche 

ausserhäusliche Erwerbstätigkeit und Haushalt und generell der Frage, 

ob die Invalidität der Versicherten überhaupt nach der sog. gemischten 

Methode zu bemessen war (zur Frage nach der anwendbaren Invalidi-

tätsbemessungsmethode vgl. Art. 8 und Art. 16 ATSG sowie Art. 28a 

Abs. 2 und 3 IVG). Die Versicherte wurde gemäss vorliegender Aktenlage 

nie explizit angefragt, ob sie bei voller Gesundheit vollzeitlich oder teilzeit-

lich erwerbstätig wäre resp. aus welchen Gründen sie allenfalls Teilzeitar-

beit geleistet habe (vgl. hierzu BGE 133 V 504 E. 3.3, 131 V 51 E. 5.1.2 

und E. 5.2 und 125 V 146 E. 2c). Immerhin hat sie die Erwerbstätigkeit of-

fenbar aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben, und es besteht durch-

aus die Möglichkeit, dass sie sich aufgrund ihres Gesundheitszustandes 

resp. nicht aus freien Stücken der Haushaltstätigkeit zugewandt hat 

(act. 58). 

3.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz betreffend 

den Status der Beschwerdeführerin ebenfalls zusätzlich weitere Abklä-

rungen durchzuführen hat. Weiter hat sie nach Vorliegen der Ergebnisse 

der erforderlichen Begutachtung – im Rahmen welcher gegebenenfalls 

auch die Einschränkungen im Haushalt sowie sämtliche bisher verfassten 

ärztlichen Berichte zu berücksichtigen sind – die Invalidität nach der an-

gezeigten Methode zu bemessen. Schliesslich hat sie ergänzend Abklä-

rungen hinsichtlich der Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit in die Wege zu 

leiten (vgl. Urteile I 462/02 des EVG vom 26. Mai 2003 und 9C_921/2009 

des BGer vom 22. Juni 2010). 

C-6062/2012 

Seite 17 

4.  

Nach dem vorstehend Dargelegten wurde im vorliegend zu beurteilenden 

Rentenverfahren der rechtserhebliche Sachverhalt nicht rechtsgenüglich 

abgeklärt und gewürdigt (Art. 43 ff. ATSG sowie Art. 12 VwVG). Eine 

Rückweisung der Sache in Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes 

(Art. 43 Abs. 1 ATSG) an die Vorinstanz zur weiteren Abklärung ist unter 

diesen Umständen möglich, da sie in der notwendigen Beantwortung der 

bisher ungeklärten Fragen nach dem Status und dem Zusammenwirken 

der psychischen und somatischen Leiden der Beschwerdeführerin und 

den Auswirkungen auf die Arbeits- resp. Leistungsfähigkeit begründet 

liegt (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). Die Beschwerde vom 20. November 

2012 ist demnach insoweit gutzuheissen, als dass die angefochtene Ver-

fügung vom 16. Oktober 2012 aufzuheben ist und die Akten im Sinne der 

Erwägungen an die Vorinstanz zum Erlass einer neuen Verfügung zu-

rückzuweisen sind. 

5.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par-

teientschädigung. 

5.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 

VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. Da 

eine Rückweisung praxisgemäss als Obsiegen der Beschwerde füh-

renden Partei gilt (BGE 132 V 215 E. 6), sind im vorliegenden Fall der 

Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. Dieser ist der 

geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 400.- nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. Der Vorinstanz 

werden ebenfalls keine Verfahrenskosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 

VwVG). 

5.2 Die obsiegende Beschwerdeführerin hat gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG 

in Verbindung mit Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, 

SR 173.320.2) Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Lasten der 

Verwaltung. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die Entschädi-

gung aufgrund der Akten festzusetzen. Unter Berücksichtigung des Ver-

fahrensausgangs, des gebotenen und aktenkundigen Aufwands, der Be-

deutung der Streitsache und der Schwierigkeit des vorliegend zu beurtei-

lenden Verfahrens sowie in Anbetracht der in vergleichbaren Fällen ge-

sprochenen Entschädigungen ist eine Parteientschädigung von pauschal 

Fr. 2'000.- (inkl. Auslagen) gerechtfertigt (Art. 65 Abs. 5 VwVG i.V.m. 

C-6062/2012 

Seite 18 

Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG und Art. 14 Abs. 2 VGKE). Darauf hinzuweisen 

ist, dass die Mehrwertsteuer nur auf den im Inland von steuerpflichtigen 

Personen gegen Entgelt erbrachten Leistungen und auf dem Bezug von 

Leistungen von Unternehmen mit Sitz im Ausland durch Empfänger und 

Empfängerinnen im Inland erhoben wird (vgl. Art. 1 Abs. 2 Bst. a und b 

des Bundesgesetzes vom 2. September 1999 über die Mehrwertsteuer 

[MWSTG; SR 641.20] i.V.m. Art. 8 Abs. 1 MWSTG und Art. 9 Abs. 1 Bst. c 

VGKE [vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-7741/2009 vom 

9. August 2012]). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde vom 20. November 2012 wird insoweit gutgeheissen, als 

die angefochtene Verfügung vom 16. Oktober 2012 aufgehoben wird und 

die Akten im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zum Erlass einer 

neuen Verfügung zurückgewiesen werden. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin 

wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.- nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteient-

schädigung von Fr. 2'000.- zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

C-6062/2012 

Seite 19 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Franziska Schneider Roger Stalder 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-

terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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