# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9c779884-4558-516a-aa57-ce60fdb26358
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-11
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 11.09.2017 S 2017 78
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2017-78_2017-09-11.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 17 78

2. Kammer als Versicherungsgericht

Einzelrichterin Moser und Ott als Aktuar

URTEIL

vom 11. September 2017

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

Beschwerdeführer

gegen 

Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden,

Beschwerdegegner

betreffend Anspruch nach AVIG

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1. A._____ ist gelernter Zimmermann, Betriebswirtschafter des Gewerbes 

sowie Wanderleiter und Schneesportlehrer mit eidgenössischem 

Fachausweis. Zuletzt war der Genannte bei der B._____ AG tätig. Am 

5. Dezember 2016 meldete er sich zum Bezug von 

Arbeitslosenversicherungstaggeldern im Umfang von 100 % ab dem 

1. Januar 2017 an. Am 20. März 2017 stellte A._____ ein Gesuch um 

Übernahme der Kosten für den Kurs "Badeangestellten-Einsteigerkurs 

(BEK)", veranstaltet durch die Geschäftsstelle der 

Interessengemeinschaft für die Berufsausbildung von Fachleuten in Bade- 

und Eissportanlagen (igba). Die Kurskosten für den fünftägigen Kurs 

(40 Lektionen) hätten Fr. 1'400.-- zuzüglich Fr. 405.-- Spesen betragen.

2. Mit Verfügung vom 27. März 2017 lehnte die Abteilung Arbeitsmarktliche 

Massnahmen des Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden 

(KIGA) das Kursgesuch vom 20. März 2017 ab. Dies mit der Begründung, 

dass es sich beim beantragten Kurs nicht um eine 

Weiterbildungsmassnahme handle, die an die bisherige berufliche 

Tätigkeit anknüpfe, sondern damit ein neues Berufsziel angestrebt werde.

3. A._____ erhob dagegen am 31. März 2017 Einsprache. Zur Begründung 

brachte er vor, dass die Nachfrage nach Schneesportlehrern im Sommer 

gering sei und während dem ganzen Jahr auch kaum Nachfrage nach 

Wanderleitern bestehe. Seine Grundausbildungen im 

Rettungsschwimmen und Freitauchen sowie das absolvierte "Brevet Plus 

Pool SLRG" reichten nicht aus, um in einer Bäderlandschaft angestellt zu 

werden. Der beantragte "Badeangestellten-Einsteigerkurs" sei auch für 

Freibäder gültig, womit die Chancen auf eine Anstellung in anderen 

Bereichen der Schwimmlandschaft grösser seien, auch wenn es mit der 

Stelle in X._____ nicht klappen sollte. Es sei befremdend, wenn 

Kurskosten nur übernommen würden, wenn eine Anstellung erfolge.

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4. Am 6. April 2017 stellte A._____ ein Gesuch um Kostenübernahme für 

den Kurs "Brevet igba PRO". Die Kurskosten für den zweitägigen Kurs (16 

Lektionen) hätten sich auf Fr. 560.-- zuzüglich Fr. 200.-- Spesen belaufen.

5. Mit Verfügung vom 11. April 2017 lehnte die Abteilung Arbeitsmarktliche 

Massnahmen des KIGA auch dieses Gesuch ab. Zur Begründung wurde 

auf die Erwägungen in der Verfügung vom 27. März 2017 verwiesen.

6. Auch gegen diese Verfügung erhob A._____ am 19. April 2017 

Einsprache. Zur Begründung wiederholte er im Wesentlichen die bereits 

in der Einsprache vom 31. März 2017 gemachten Ausführungen.

7. Mit Entscheid vom 3. Mai 2017 wies das KIGA die Einsprachen vom 

31. März und 19. April 2017 ab. Zur Begründung führte das KIGA im 

Wesentlichen aus, dass A._____ infolge seiner vielfältigen beruflichen 

Ausbildungen und Kenntnisse ein relativ breites Tätigkeitsgebiet zur 

Verfügung stehe und nach einer erst viermonatigen Arbeitslosigkeit nicht 

von einer erschwerten Vermittelbarkeit auszugehen sei. Zudem bestehe 

auch keine arbeitsmarktliche Notwendigkeit für die Gutheissung der 

beantragten Kurse, weil den sehr wenigen offenen Stellen in diesem 

Bereich eine grosse Anzahl von Stellensuchenden gegenüberstehe. Die 

entsprechende Qualifikation würde also A._____ nicht in einem solchen 

Ausmass dem Arbeitsmarkt näher bringen, als dass sich die Übernahme 

der entsprechenden Kosten rechtfertigen würde.

8. Mit Einsprache (recte: Beschwerde) vom 28. Mai 2017 an das 

Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden beantragte A._____ 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) sinngemäss die Aufhebung des 

angefochtenen Einspracheentscheides vom 3. Mai 2017 und die 

Übernahme der gesamten Kurskosten für das "Brevet igba PRO" durch 

das KIGA. Dazu führte er aus, dass er die Bezahlung der Kurskosten in 

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der Höhe von Fr. 560.-- sowie der Reisespesen von Fr. 154.-- zuzüglich 

Übernachtungskosten gemäss KIGA-Bestimmungen verlange, sofern er 

es schaffe und dank des "Brevet igba PRO" eine Anstellung in der 

Bäderbranche erhalte. Dieser Zusatzkurs habe ihm zu einer Anstellung in 

der Bäderbranche verholfen. Der Arbeitsmarkt sei unabhängig von der 

Branche überall hart umkämpft, wobei es in den Bergtälern noch viel 

schwieriger sei, eine Stelle zu finden.

9. In der Vernehmlassung vom 12. Juni 2017 beantragte das KIGA 

(nachfolgend: Beschwerdegegner) die Abweisung der Beschwerde. Der 

Beschwerdegegner führte dazu aus, dass dem Beschwerdeführer 

aufgrund seiner vielfältigen Ausbildungen sowie der praktischen 

Berufserfahrung in weiteren Tätigkeitsgebieten ein breites 

Tätigkeitsgebiet zur Verfügung stehe, um eine Stelle zu finden und nach 

fünfmonatiger Arbeitslosigkeit nicht von einer erschwerten 

Vermittelbarkeit des Beschwerdeführers auszugehen sei. Des Weiteren 

sei die beantragte Ausbildung nicht arbeitsmarktlich indiziert.

10. Der Beschwerdeführer replizierte mit Eingabe vom 24. Juni 2017. Als 

Beilage reichte er noch eine Anstellungsbestätigung als Bade-/Eismeister 

in einem Pensum von 50 % im C._____ mit Stellenantritt am 1. Juli 2017 

ein. Zudem führte er insbesondere aus, dass es dank des "Brevet igba 

PRO" sowie seiner sonstigen Eigenschaften zu der Anstellung per Juli 

2017 gekommen sei.

11. Der Beschwerdegegner hielt in der Duplik vom 5. Juli 2017 fest, dass die 

Anstellung im C._____ mittlerweile durch einen entsprechenden 

Arbeitsvertrag vom 26. Juni 2017 bestätigt worden sei. Nicht bestätigt sei 

hingegen, dass das "Brevet igba PRO" für die Arbeitgeberschaft 

zwingende Voraussetzung oder zumindest ausschlaggebend für die 

Anstellung des Beschwerdeführers als Bademeister gewesen sei. 

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12. Nach Aufforderung durch die Instruktionsrichterin, reichte der 

Beschwerdegegner mit Schreiben vom 7. August 2017 noch den 

Lebenslauf sowie den Auszug zu den Berufsdaten des 

Beschwerdeführers aus dem Informationssystem für die 

Arbeitsvermittlung und die Arbeitsmarktstatistik (AVAM) ein. Diese 

Unterlagen wurden dem Beschwerdeführer am 8. August 2017 zur 

Kenntnisnahme zugestellt. Mit Schreiben vom 11. August 2017 reichte 

der Beschwerdeführer noch einen Auszug aus der Norm über die Aufsicht 

von öffentlichen Bädern des Verbandes der Hallen- und Freibäder (VHF) 

ein und machte geltend, dass gemäss VHF seit dem Jahr 2016 für die 

selbständige Wasseraufsicht als Bademeister die Pflicht bestehe, im 

Besitze des "Brevet igba PRO" zu sein. Der Beschwerdegegner 

verzichtete am 24. August 2017 auf eine erneute Stellungnahme.

Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften, auf den 

angefochtenen Einspracheentscheid vom 3. Mai 2017 sowie die 

aktenkundigen Beweismittel, wird, soweit erforderlich, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

1. a) Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid 

des Beschwerdegegners vom 3. Mai 2017. Nach Art. 1 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die 

Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 

837.0) i.V.m. Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) 

unterliegen Einspracheentscheide aus dem Bereiche der 

Arbeitslosenversicherung der Beschwerde an das örtlich zuständige 

Versicherungsgericht. Örtlich zuständig für die Beurteilung von 

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Beschwerden gegen Verfügungen einer kantonalen Amtsstelle ist gemäss 

Art. 100 Abs. 3 AVIG i.V.m. Art. 128 Abs. 2 der Verordnung über die 

obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 

(AVIV; SR 837.02) das Versicherungsgericht desselben Kantons. Da der 

angefochtene Einspracheentscheid vom Amt für Industrie, Gewerbe und 

Arbeit Graubünden als kantonale Amtsstelle im Sinne von Art. 85 AVIG 

erlassen wurde, erweist sich demzufolge das angerufene Gericht als 

örtlich zuständig (vgl. auch Art. 1 der Verordnung zum Einführungsgesetz 

zur Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung [BR 545.270]). 

Gemäss Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des kantonalen Gesetzes 

über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) beurteilt das 

Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden Einspracheentscheide und 

Verfügungen in Sozialversicherungssachen, welche gemäss Bundesrecht 

der Beschwerde unterliegen. Damit ist auch die sachliche Zuständigkeit 

des angerufenen Gerichts gegeben. Der Beschwerdeführer, welcher als 

Verfügungsadressat von dem ablehnenden Entscheid betreffend der 

Übernahme der fraglichen Kurskosten berührt ist und ein schutzwürdiges 

Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheid 

hat, ist ohne weiteres zur Beschwerde legitimiert (vgl. Art. 59 ATSG). 

Somit ist auf die überdies form- und fristgerechte Beschwerde (vgl. Art. 60 

und Art. 61 lit. b ATSG) einzutreten.

b) Gemäss Art. 43 Abs. 3 lit. a VRG entscheidet das Verwaltungsgericht in 

einzelrichterlicher Kompetenz, wenn der Streitwert Fr. 5'000.-- nicht 

überschreitet und keine Fünferbesetzung vorgeschrieben ist. Im 

angefochtenen Einspracheentscheid vom 3. Mai 2017 wurde die 

Übernahme von voraussichtlichen Kurskosten in der Gesamthöhe von 

Fr. 2'565.-- abgelehnt. Der höchstmögliche Streitwert beträgt somit in der 

vorliegenden Angelegenheit weniger als Fr. 5'000.--, womit die 

(funktionelle) Zuständigkeit der Einzelrichterin gegeben ist.

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2. a) Anfechtungsobjekt im vorliegenden Beschwerdeverfahren bildet der 

Einspracheentscheid vom 3. Mai 2017, mit welchem die Einsprachen vom 

31. März und 19. April 2017 gegen die verweigerte Kostenübernahme für 

die Kurse "Badeangestellten-Einsteigerkurs" resp. "Brevet igba PRO" 

abwiesen wurden. Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdegegner 

die Übernahme der Kurskosten, insbesondere für das "Brevet igba PRO", 

zu Recht abgelehnt hat. Während der Beschwerdeführer der Ansicht ist, 

dass ihm die Kosten für den absolvierten Kurs zur Erlangung des "Brevet 

igba PRO" (vgl. dazu die Kursbestätigung vom 24. Mai 2017 gemäss 

beschwerdeführerischen Akten [Bf-act.] 3) zu erstatten seien, weil ihm 

dieser Kurs zu einer Anstellung in der Bäderbranche verholfen habe, 

verneinte der Beschwerdegegner einen Anspruch, weil im Zeitpunkt des 

vorinstanzlichen Entscheides keine erschwerte Vermittelbarkeit gegeben 

gewesen sei und es an der arbeitsmarktlichen Notwendigkeit des 

Kursbesuches gefehlt habe. Hinsichtlich des ebenfalls nicht bewilligten 

Kurses "Badeangestellten-Einsteigerkurs", äussert sich der 

Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren nicht, weshalb davon 

ausgegangen werden kann, dass er mit dem ablehnenden Entscheid 

betreffend dieses Kursgesuches einverstanden ist.

b) Zur Beurteilung dieser Streitfrage sind die Umstände massgebend, wie 

sie sich ab dem Zeitpunkt der Gesuchseinreichung (20. März bzw. 6. April 

2017) bis zum Erlass des angefochtenen Entscheides vom 3. Mai 2017 

präsentierten (BGE 129 V 1 E.1.2; Urteil des Bundesgerichts 

8C_202/2013 vom 28. Mai 2013 E.5.2 mit Hinweis auf BGE 120 V 385 

E.2).

3. a) Nach Art. 59 AVIG erbringt die (Arbeitslosen-)Versicherung finanzielle 

Leistungen für arbeitsmarktliche Massnahmen zu Gunsten von 

versicherten Personen und von Personen, die von Arbeitslosigkeit 

bedroht sind (Abs. 1). Unter arbeitsmarktliche Massnahmen fallen 

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gemäss Art. 59 Abs. 1bis AVIG Bildungsmassnahmen (Art. 60 ff. AVIG), 

Beschäftigungsmassnahmen (Art. 64a f. AVIG) und spezielle 

Massnahmen (Art. 65 ff. AVIG). Mit arbeitsmarktlichen Massnahmen soll 

die Eingliederung von Versicherten, die aus Gründen des Arbeitsmarktes 

erschwert vermittelbar sind, gefördert werden (Art. 59 Abs. 2 AVIG). 

Solche Massnahmen sollen insbesondere die Vermittlungsfähigkeit der 

Versicherten verbessern, damit diese rasch und dauerhaft wieder 

eingegliedert werden können (lit. a), die beruflichen Qualifikationen 

entsprechend den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts fördern (lit. b), die 

Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit vermindern (lit. c) oder die Möglichkeit 

bieten, Berufserfahrungen zu sammeln (lit. d). Für die Teilnahme an 

arbeitsmarktlichen Massnahmen gemäss den Artikeln 60 - 71d müssen 

nach Art. 59 Abs. 3 AVIG kumulativ erfüllt sein: Die 

Anspruchsvoraussetzungen nach Art. 8 AVIG, sofern nichts anderes 

bestimmt ist (lit. a) und die spezifischen Voraussetzungen für die 

betreffende Massnahme (lit. b). Wobei Versicherte, die älter als 50 Jahre 

alt sind und die Voraussetzungen nach Art. 59 Abs. 3 AVIG erfüllen, nach 

Art. 59 Abs. 3bis AVIG unabhängig von ihrem Anspruch auf 

Arbeitslosenentschädigung bis ans Ende ihrer Rahmenfrist für den 

Leistungsbezug an Bildungs- und Beschäftigungsmassnahmen 

teilnehmen können. Als Bildungsmassnahmen gelten nach Art. 60 Abs. 1 

AVIG namentlich individuelle oder kollektive Kurse zur Umschulung, 

Weiterbildung oder Eingliederung sowie Übungsfirmen und 

Ausbildungspraktika (vgl. zum Ganzen SCARTAZZINI/HÜRZELER, 

Bundessozialversicherungsrecht, 4. Aufl., Basel 2012, § 20 Rz. 126 ff.; 

LOCHER/GÄCHTER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl., Bern 

2014, § 15 Rz. 48 ff.; KUPFER BUCHER, in: MURER/STAUFFER, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und 

Insolvenzentschädigung, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2013, Art. 59 S. 269 

ff.). 

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b) Für einen Leistungsanspruch auf Bildungsmassnahmen wie Umschulung, 

Weiterbildung oder Eingliederung wird stets das Vorliegen einer 

arbeitsmarktlichen Indikation vorausgesetzt (siehe BGE 111 V 271 E.2c f.; 

Urteile des Bundesgerichts 8C_222/2016 vom 30. Juni 2016 E.2.2, 

8C_202/2013 vom 28. Mai 2013 E.4 und C 193/00 E.1 vom 3. Dezember 

2001). Das bedeutet, dass die Kursauslagen nur dann von der 

Arbeitslosenversicherung übernommen werden, wenn eine 

Bildungsmassnahme nach der konkreten Arbeitsmarktlage als notwendig 

erscheint und die Vermittlungsfähigkeit des Versicherten dadurch 

erheblich gesteigert werden kann. Eine finanzielle Unterstützung wird 

folglich nur gewährt, wenn die aktuelle Arbeitsmarktlage die vorgesehene 

Massnahme unmittelbar gebietet. So soll verhindert werden, dass 

Leistungen zu Zwecken in Anspruch genommen werden, die nicht mit 

dem Ziel der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang stehen. Das 

Gesetz bringt diesen Gedanken in Art. 59 Abs. 2 AVIG zum Ausdruck, 

wonach arbeitsmarktliche Massnahmen wie beispielsweise 

Bildungsmassnahmen, die Eingliederung von Versicherten fördern sollen, 

welche aus Gründen des Arbeitsmarktes erschwert vermittelbar sind und 

dies im Hinblick auf die Verbesserung der Vermittelbarkeit des 

Versicherten resp. der Förderung von beruflichen Qualifikationen 

entsprechend den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes. Die Finanzierung der 

Grundausbildung sowie die allgemeine Förderung der beruflichen 

Weiterbildung sind dagegen nicht Sache der Arbeitslosenversicherung 

(vgl. zum Ganzen BGE 112 V 397 E.1a, 111 V 271 E.2b ff.; Urteile des 

Bundesgerichts C 242/05 vom 6. Oktober 2006 E.4.1, C 77/04 vom 

24. Dezember 2004 E.3 und C 193/00 vom 3. Dezember 2001 E.1; ARV 

1993/1994 Nr. 6 und Nr. 39). Die Grenze zwischen Grund- und 

allgemeiner beruflicher Weiterbildung einerseits, sowie Umschulung und 

Weiterbildung im arbeitslosenversicherungsrechtlichen Sinne anderseits 

ist fliessend. Da ein und dieselbe Vorkehr beiderlei Merkmale aufweisen 

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kann und praktisch jede Massnahme der allgemeinen Berufsausbildung 

zugleich der Vermittlungsfähigkeit des Versicherten zugute kommt, ist 

entscheidend, welche Aspekte im konkreten Fall unter Würdigung aller 

Umstände überwiegen (vgl. BGE 111 V 271 E.2c, 108 V 163 E.2c; Urteil 

des Bundesgerichts C 77/04 vom 24. Dezember 2004 E.3; ARV 1990 

Nr. 9 E.1; ARV 1993/1994 Nr. 39 E.2). Die ständige Rechtsprechung 

macht die Unterstützung der Weiterbildung durch finanzielle Leistungen 

der Arbeitslosenversicherung von der Wahrscheinlichkeit abhängig, dass 

die Vermittlungsfähigkeit durch einen, im Hinblick auf ein konkretes 

berufliches Ziel, absolvierten Kurs tatsächlich und in beträchtlichem 

Masse gefördert wird (vgl. ARV 1985 Nr. 23 E.4a f. m.w.H.). Der Begriff 

der Vermittlungsfähigkeit ist hierbei nicht im Sinne der primär subjektiv 

ausgerichteten Vermittlungsfähigkeit des Versicherten nach Art. 15 AVIG, 

sondern vielmehr als objektive arbeitsmarktliche Vermittelbarkeit des 

Versicherten zu verstehen (vgl. zum Ganzen auch GERHARDS, Kommentar 

zum Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG], Bd. II., Bern 1987, Art. 59 

aAVIG N.30 ff.; KUPFER BUCHER, a.a.O., Art. 59 S. 269 ff.; NUSSBAUMER, 

Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, 

Bd. XIV, Soziale Sicherheit, hrsg. von Ulrich Meyer, 3. Aufl., 

Basel/Genf/München 2016, S. 2470 ff., Rz. 666 ff.). Wenn ein 

Stellenangebot mit der Bedingung verknüpft ist, dass vor Stellenantritt 

eine bestimmte Ausbildung zu absolvieren ist, bedeutet dies nicht 

automatisch, dass diese Bildungsmassnahme arbeitsmarktlich indiziert 

ist. Es ist vielmehr zu prüfen, ob der Arbeitsmarkt für Personen mit den 

Qualifikationen des Versicherten grundsätzlich Stellen bereit hält und ob 

der Versicherte aus persönlichen Gründen im Wettbewerb um diese 

Stellen benachteiligt ist und dementsprechend eine 

Anpassungsbedürftigkeit der versicherten Person an den aktuellen Bedarf 

des Arbeitsmarktes nach Arbeitskräften besteht. Es sind also sowohl die 

objektiven als auch die subjektiven Komponenten der arbeitsmarktlichen 

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Indikation zu berücksichtigen (siehe Urteil des Bundesgericht 

8C_222/2016 vom 30. Juni 2016 E. 2.2 und 3 ff.).

4. a) Der Beschwerdeführer erachtet insbesondere die Übernahme der 

Kurskosten für das "Brevet igba PRO", zuzüglich Spesen, durch den 

Beschwerdegegner als geboten, weil ihm diese Zusatzqualifikation, neben 

seinen persönlichen Eigenschaften, zu der Teilzeitanstellung beim 

C._____ und somit in der Bäderbranche verholfen habe. Aber auch wenn 

es zu keiner Anstellung gekommen wäre, müssten gemäss 

Beschwerdeführer diese Kosten durch den Beschwerdegegner aufgrund 

seiner Bemühungen zur Beendigung der Arbeitslosigkeit übernommen 

werden. Zudem betonte der Beschwerdeführer die besonderen 

Konstellationen und Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt in den 

Berggebieten. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, dass gemäss der 

Norm über die Aufsicht in öffentlichen Bädern des Verbandes der Hallen- 

und Freibäder (VHF) seit dem Jahr 2016 der Besitz des "Brevet igba 

PRO" Voraussetzung dafür sei, um die Badeaufsicht alleine ausführen zu 

können.

b) Vorliegend ergibt sich aus den Akten, dass der Beschwerdeführer 

gelernter Zimmermann, diplomierter Betriebswirtschafter des Gewerbes 

sowie Wanderleiter und Schneesportlehrer mit eidgenössischem 

Fachausweis ist. Zudem weist er praktische Berufserfahrung in weiteren 

Tätigkeiten wie beispielsweise der Kundenberatung, Kontrolltätigkeiten 

und dem Sportartikelverkauf auf (vgl. dazu den Lebenslauf sowie den 

AVAM-Auszug zu den Berufsdaten des Beschwerdeführers [nachgereicht 

vom Beschwerdegegner mit Schreiben vom 7. August 2017]). Aufgrund 

dieses breit gefächerten Qualifikationsprofils geht der Beschwerdegegner 

zu Recht davon aus, dass dem Beschwerdeführer ein vergleichsweise 

breites Tätigkeitsgebiet offen steht, um eine Stelle zu finden. Dem 

Beschwerdeführer steht somit nicht bloss ein sehr begrenztes 

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Arbeitsplatzangebot zur Verfügung. Im Zeitpunkt des angefochtenen 

Entscheides war der Beschwerdeführer seit vier Monaten arbeitslos 

(siehe beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 4). In Übereinstimmung 

mit dem Beschwerdegegner ist somit davon auszugehen, dass beim 

Beschwerdeführer nicht generell von einer erschwerten Vermittelbarkeit 

aus Gründen des Arbeitsmarktes auszugehen ist. 

c) Wie vorstehend in der Erwägung 3b dargelegt, setzt ein individueller 

Kursbesuch eine arbeitsmarktliche Indikation voraus. Die entsprechende 

Bildungsmassnahme muss also aufgrund der Arbeitsmarktlage 

unmittelbar geboten sein (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 

8C_222/2016 vom 30. Juni 2016 E.2.2). Dies ist aufgrund der gesamten 

Umstände in der vorliegenden Angelegenheit aber nicht der Fall. Der 

Beschwerdegegner führt in seiner Vernehmlassung vom 12. Juni 2017 

zutreffend aus, dass es für die Bewilligung der Kursgesuche erforderlich 

sei, dass die strittigen Kurse den Beschwerdeführer in hohem Masse dem 

Arbeitsmarkt näher brächten. Dies sei aber im vorliegenden Fall nicht 

ersichtlich und schon gar nicht ausgewiesen. Denn zum Zeitpunkt des 

Einspracheentscheides seien bei der öffentlichen Arbeitsvermittlung 

gerade einmal zwei offene Stellen als Bademeister und Badeaufsicht 

gemeldet gewesen. Dem seien 245 Stellensuchende mit entsprechenden 

Qualifikationen als Badeanstaltsarbeiter, Bademeister etc. gegenüber 

gestanden. Aktuell stünden drei offenen Stellen 237 Stellensuchenden 

gegenüber (vgl. dazu Bg-act. 13). Daraus ergebe sich deutlich, dass die 

beantragten Kurse den Beschwerdeführer nicht in dem Ausmass dem 

Arbeitsmarkt näher bringen würden, als dass sich die Übernahme der 

Kurskosten rechtfertigen liesse. Somit legt der Beschwerdegegner 

überzeugend dar, dass im massgeblichen Zeitpunkt ein ausgeprägtes 

Missverhältnis zwischen Stellenangeboten im Tätigkeitsgebiet 

Bademeister/-aufsicht und Stellensuchenden vorherrschte. 

Dementsprechend waren die vom Beschwerdeführer beantragten Kurse 

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("Brevet igba PRO" resp. "Badeangestellten-Einsteigerkurs") im Hinblick 

auf das sehr überschaubare Angebot an Arbeitsstellen in diesem Sektor 

sowie der breit gefächerten Ausbildungen und der praktischen 

Berufserfahrungen des Beschwerdeführers in weiteren 

Tätigkeitsbereichen zum damaligen Zeitpunkt aus objektiver Sicht nicht 

durch den Arbeitsmarkt unmittelbar geboten. 

d) Daran vermag der Umstand, dass der Beschwerdeführer per 1. Juli 2017 

eine Stelle als Bade-/Eismeister im C._____ antreten konnte, nichts zu 

ändern (vgl. Arbeitsvertrag vom 26. Juni 2017 [Bg-act. 15] sowie die 

Bestätigung des Arbeitsverhältnisses durch die Gemeinde Y._____ vom 

23. Juni 2017 [Anhang zur Replik des Beschwerdeführers vom 24. Juni 

2017]). Denn zum einen verwirklichte sich dieser Umstand nach Erlass 

des angefochtenen Entscheides vom 3. Mai 2017, womit diese Änderung 

des Sachverhaltes grundsätzlich nicht mehr massgeblich ist (vgl. 

vorstehende Erwägung 2b) und zum anderen geht der 

Beschwerdegegner in seiner Duplik vom 5. Juli 2017 zutreffend davon 

aus, dass kein Nachweis vorliegt, wonach die Absolvierung des Kurses 

"Brevet igba PRO" zwingende Anstellungsvoraussetzung oder zumindest 

ausschlaggebend für die Anstellung des Beschwerdeführers als Bade-

/Eismeister gewesen ist. Soweit der Beschwerdegegner zusätzlich 

ausführt, dass ein allfälliger späterer Stellenantritt nicht zur Rechtfertigung 

herangezogen werden könne, um arbeitsmarktliche Massnahmen, welche 

im Grundsatz nicht indiziert seien, durch die Arbeitslosenversicherung 

bezahlen zu lassen, ist dies nicht zu beanstanden.

Des Weiteren führt der Beschwerdegegner zwar duplicando aus, dass die 

Kostenübernahme praxisgemäss höchstens dann anders zu beurteilen 

gewesen wäre, wenn bereits im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung für die 

fraglichen Kursbesuche irgendeine verbindliche Stellungzusicherung 

vorgelegen hätte, welche zur Abmeldung vom Bezug von 

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Arbeitslosenentschädigungen geführt hätte und die vorgängige 

Absolvierung von einem der beiden oder beiden strittigen Kurse für eine 

solche verbindliche Stellenzusicherung eine unabdingbare 

Anstellungsvoraussetzung gewesen wäre. Es wird aber vom 

Beschwerdeführer vorliegend weder geltend gemacht noch ergibt sich 

aus den Akten, dass im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung eine solche 

verbindliche Stellenzusage vorgelegen hat und einer oder beide 

beantragten Kurse zwingende Voraussetzung für eine Anstellung 

gewesen wären.

e) Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, dass gemäss Art. 19 der VHF-

Norm vom 18. Mai 2016 das "Brevet igba PRO" Voraussetzung sei, um 

die Wasseraufsicht als Bademeister alleine auszuführen zu können, 

vermag der Beschwerdeführer auch daraus nichts zu seinen Gunsten 

abzuleiten. Denn aus diesem privatrechtlichen Normenwerk (VHF-

Norm [abrufbar unter: 

https://www.vhf.ch/PDF/Norm%20VHF%202016_b.pdf, zuletzt besucht 

am 7. März 2018]) ergibt sich nicht, dass der Besitz eines solchen Brevets 

stets Anstellungsvoraussetzung für eine Stelle als Bademeister/-aufsicht 

ist. Art. 19 der VHF-Norm bestimmt nur, dass während der gesamten 

Öffnungszeiten mindestens eine Person mit einem "Brevet igba PRO" 

oder "Brevet Pro Pool SLRG" in der Wasseraufsicht eingesetzt sein muss. 

Jede weitere in der Wasseraufsicht eingeteilte Person muss mindestens 

über die Kompetenzen des "Brevet Plus Pool SLRG" verfügen. Der 

Beschwerdeführer verfügt gemäss eigenen Angaben zudem bereits über 

des "Brevet I Rettungsschwimmen" der SLRG sowie das "Brevet Plus 

Pool SLRG" inkl. BLS-AED-Grundkurs (siehe dazu Bg-act. 9 S. 7 ff.). Auf 

der vom Beschwerdeführer in seiner Einsprache vom 19. April 2017 

selbst genannten Jobbörse des Schweizerischen Badmeister-Verbandes 

([SBV]; http://www.badmeister.ch/de/jobboerse) finden sich zudem 

Stelleninserate, wo die vorgängige Absolvierung einer zur Wasseraufsicht 

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oder Wasseraufsicht-Assistenz befähigende Ausbildung (z.B. "Brevet igba 

PRO", "Brevet Pro Pool SLRG" oder "Brevet Plus Pool SLRG") zwar als 

Vorteil erscheint, die Bereitschaft zur Absolvierung einer solchen 

Ausbildung aber ebenfalls als ausreichend beschrieben wird. So wie dies 

auch in den Inseraten vom 2. März und 24. Mai 2017 der Gemeinde 

Y._____ hinsichtlich der Stelle als Bade-/Eisangestellte(n) im C._____ der 

Fall ist, welche bloss die Bereitschaft zur Absolvierung des Kurses 

"Brevet Plus Pool SLRG" voraussetzen. Es verhält sich somit nicht so, wie 

vom Beschwerdeführer sinngemäss vorgebracht, dass ohne das "Brevet 

igba PRO" keine Anstellung als Bademeister/-aufsicht in Frage komme. 

Im vorliegenden Fall ist zudem zu beachten, dass die entsprechende 

Ausbildung innert nützlicher Frist absolviert werden kann (Kursdauer für 

das "Brevet igba PRO": 2 Tage; Kursdauer für den "Badenangestellen-

Einsteigerkurs": 5 Tage; vgl. dazu Bg-act. 1 und 2). Es ist also jeweils 

vom potenziellen Arbeitgeber und nicht generell vom Arbeitsmarkt 

abhängig, ob das Vorhandensein einer entsprechenden Qualifikation 

bereits bei Stellenantritt bzw. anlässlich der Bewerbung als zwingende 

Voraussetzung erachtet wird oder nicht. 

Wie jede andere Bildungsmassnahme gemäss Art. 60 Abs. 1 AVIG ist 

eine erworbene Zusatzqualifikation natürlich ein Vorteil hinsichtlich der 

Vermittlungsfähigkeit, was aber für sich alleine betrachtet nicht ausreicht, 

um den vorliegend strittigen Kursbesuch hinsichtlich des "Brevet igba 

PRO" bzw. des "Badeangestellten-Einsteigerkurs" als unmittelbar durch 

den Arbeitsmarkt indiziert einzustufen.

f) Der Beschwerdegegner weist sodann zu Recht darauf hin, dass dem 

Beschwerdeführer seit der Anmeldung per 1. Januar 2017 bereits zwei 

Kursgesuche im Gesamtbetrag von immerhin Fr. 1'490.-- zuzüglich 

Spesen bewilligt wurden (Kurs "Verkehrsdienst und Sicherheitsdienst" 

und Kurs "Verkehrsdienst inkl. Parkdienstmanagement"; siehe Bg-act. 14 

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S. 1 und 5 ff.). Diese Kurse sollten dem Beschwerdeführer ein erweitertes 

Betätigungsfeld im Bereich der Kontrolldienstleistungen eröffnen, wobei er 

bereits schon früher in diesem Bereich tätig war. Der Beschwerdegegner 

ist hingegen nicht verpflichtet, sämtliche vom Beschwerdeführer 

beantragten Kurse zu bewilligen, welche ihn auch nur ein wenig dem 

Arbeitsmarkt näher bringen könnten. Dabei ist auch zu berücksichtigen, 

dass gemäss Angaben des Beschwerdegegners pro Person und 

Kalenderjahr maximal Fr. 3'000.-- für solche Massnahmen zur Verfügung 

stehen.

5. a) Die vom Beschwerdeführer beantragte Kostenübernahme für den Erwerb 

des "Brevet igba PRO" sowie die Absolvierung des "Badeangestellten-

Einsteigerkurs" erweist sich also gesamthaft betrachtet nicht als 

arbeitsmarktlich indiziert und es ist auch nicht von einer grundsätzlich 

erschwerten Vermittelbarkeit des Beschwerdeführers, mithin von einem 

erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt auszugehen. Der angefochtene 

Einspracheentscheid vom 3. Mai 2017 ist somit zu bestätigen, weshalb 

die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 

b) Gemäss Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG ist das kantonale 

Beschwerdeverfahren in Sozialversicherungssachen – ausser bei 

leichtsinniger oder mutwilliger Prozessführung – kostenlos, weshalb 

vorliegend keine Kosten erhoben werden. Gemäss Art. 61 lit. g ATSG 

e contrario steht dem obsiegenden Beschwerdegegner kein Anspruch auf 

eine aussergerichtliche Entschädigung zu.

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]