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**Case Identifier:** 503782b8-1eb3-5d14-aa07-ad47c3974854
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 29.08.2017 100 2016 36
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2016-36_2017-08-29.pdf

## Full Text

100.2016.36U
HAT/RED/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 29. August 2017

Verwaltungsrichter Häberli, Abteilungspräsident i.V.
Verwaltungsrichterin Arn De Rosa, Verwaltungsrichter Müller
Gerichtsschreiber Rechsteiner

A.________ und B.________
Beschwerdeführende

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin 

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Sägemattstrasse 2, Postfach 54, 3097 Liebefeld

betreffend amtliche Bewertung ab 2012 (Entscheid der Steuerrekurs-
kommission des Kantons Bern vom 15. Dezember 2015; 100 13 563) 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2017, Nr. 100.2016.36U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________ und B.________ sind je Alleineigentümer bzw. 
Alleineigentümerin der Grundstücke C.________ Gbbl. Nr. 1-2________ 
bzw. 1-1________. Es handelt sich dabei um Wohnungen im Ober- und im 
Erdgeschoss desselben Hauses, welche als Stockwerkeinheiten mit einer 
Wertquote von je 50/100 ausgestaltet sind. Das Stammgrundstück 
C.________ Gbbl. Nr. 1________ umfasst neben dem Wohnhaus einen 
Miteigentumsanteil von einem Drittel an der Zufahrtsstrasse (Gbbl. 
Nr. 2________). Aufgrund verschiedener baulicher Veränderungen nahm 
die Steuerverwaltung des Kantons Bern mit Wirkung ab 2012 eine 
ausserordentliche Neubewertung dieser Liegenschaften vor und setzte den 
amtlichen Wert für das Grundstück Nr. 1-2________ auf Fr. 448'000.-- und 
jenen für das Grundstück Nr. 1-1________ auf Fr. 365'200.-- fest 
(Verfügungen vom 11.2.2013).

B.

Nach erfolglosem Einspracheverfahren (Entscheide vom 30.10.2013) ge-
langten A.________ und B.________ am 30. November 2013 an die 
Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK), welche – nach 
Durchführung eines Augenscheins – die Voraussetzungen für die Vor-
nahme einer ausserordentlichen Neubewertung bejahte, den Rekurs ab-
wies und den amtlichen Wert der Grundstücke (im Rahmen einer reforma-
tio in peius) auf Fr. 536'900.-- (Nr. 1-2________) bzw. Fr. 441'900.-- (Nr. 1-
1________) erhöhte (Entscheid vom 15.12.2015). 

C.

Mit Eingabe vom 23. Januar 2016 führen A.________ und B.________ 
Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragen, der Entscheid der 
StRK sei aufzuheben und die Steuerverwaltung sei zu verpflichten, die 

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amtlichen Werte gemäss Veranlagungsverfügungen in neuen anfechtbaren 
Verfügungen zu eröffnen. Eventuell sei der vorinstanzliche Entscheid 
wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs aufzuheben und das Verfahren 
zu neuem Entscheid an die Steuerverwaltung zurückzuweisen; 
subeventuell sei der amtliche Wert vom Verwaltungsgericht neu festzu-
setzen.

Die StRK und die Steuerverwaltung beantragen mit Vernehmlassung vom 
25. Februar 2016 bzw. mit Beschwerdeantwort vom 29. März 2016 je die 
Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 8. Mai 2016 haben sich 
A.________ und B.________ erneut zur Sache geäussert.

Am 23. Juli 2017 haben A.________ und B.________ zum Urteil des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. April 2014 (VGE 2012/240) 
Stellung genommen.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 
21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11]). Die Beschwerdeführenden haben am 
vorinstanzlichen Rekursverfahren teilgenommen, sind durch den ange-
fochtenen Entscheid besonders berührt und haben ein schutzwürdiges 
Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. 
auch Art. 201 Abs. 2 StG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde ist – unter Vorbehalt von E. 1.2 und 4.3 – einzutreten. 

1.2 Im Rahmen der Beschwerdebegründung machen die Beschwerde-
führenden geltend, sie seien von der Steuerverwaltung und den Behörden 
der Gemeinde Bremgarten respektlos behandelt worden, und verlangen 

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diesbezüglich, das Verwaltungsgericht habe «eine zweckdienliche Mass-
nahme» zu treffen (Beschwerde Ziff. 6). Sie übersehen dabei, dass das 
Verwaltungsgericht weder Aufsichts- noch Disziplinarbehörde der Gemein-
den oder der Steuerverwaltung bzw. von deren Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter ist (vgl. Art. 81 f. und 85 f. des Gemeindegesetzes vom 16. März 
1998 [GG; BSG 170.11]; Art. 20 des Personalgesetzes vom 16. September 
2004 [PG; BSG 153.01]; vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum 
bernischen VRPG, 1997, Art. 101 N. 6). Es ist deshalb nicht zuständig, 
allfällig angezeigte Massnahmen zu ergreifen, sodass insoweit auf die Be-
schwerde nicht einzutreten ist.

1.3 Die Beschwerdeführenden beantragen die Durchführung einer 
öffentlichen Verhandlung, allerdings begrenzt auf den Streitpunkt betref-
fend die amtliche Bewertung der Photovoltaikanlage (Stellungnahme vom 
8.5.2016 S. 4). – Das Verfahren vor den Verwaltungs- und Verwaltungs-
justizbehörden ist grundsätzlich schriftlich (vgl. Art. 31 VRPG), wobei für 
steuerrechtliche Verfahren nichts anderes gilt. Ein Anspruch auf ein münd-
liches Verfahren ergibt sich auch nicht aus Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen 
Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101), da diese – entgegen der 
Ansicht der Beschwerdeführenden – auf Steuerstreitigkeiten nicht straf-
rechtlicher Natur keine Anwendung findet (vgl. EGMR 51269/07 vom 
25.11.2014, Pákozdi gegen Ungarn, Ziff. 17, 44759/98 vom 12.7.2001 
[Grosse Kammer], Ferrazzini gegen Italien, Ziff. 20 ff.; BGE 140 I 68 E. 9.2; 
BVR 2014 S. 197 E. 3.1). Art. 30 der Bundesverfassung (BV; SR 101) ver-
leiht – soweit hier interessierend – keine über Art. 6 Ziff. 1 EMRK hinaus-
gehenden Ansprüche (vgl. BGE 128 I 288 E. 2.3 ff.; BGer 2C_702/2016 
vom 30.1.2017 E. 3.3.1; sowie zum Ganzen VGE 2016/14/15 vom 
13.1.2017 E. 3.3), weshalb der Antrag abgewiesen wird.

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG). Ist die Festsetzung amtlicher 
Grundstückswerte umstritten, prüft es die von der Vorinstanz vorgenom-
mene Schätzung hinsichtlich Methode und Ergebnis allerdings nur in jenen 
Punkten, die beanstandet sind. In Fragen, die besondere Fachkenntnisse 
und einschlägige Erfahrung voraussetzen, greift es nur dann korrigierend in 
die Beurteilung ein, wenn in einzelnen Bereichen der Schätzung von un-

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richtigen Voraussetzungen ausgegangen worden ist oder wenn aus der 
Verletzung von Schätzungsnormen bzw. allgemein anerkannten Schät-
zungsmethoden ein gesamthaft gesehen unrichtiges Schätzungsergebnis 
resultiert (vgl. BVR 1996 S. 230 E. 1b, 1994 S. 219 E. 1b; VGE 2013/270 
vom 19.3.2015 E. 1.3).

2.

Mit ihrem Hauptbegehren beantragen die Beschwerdeführenden, die 
Sache an die Steuerverwaltung zurückzuweisen, damit diese die amtlichen 
Werte gemäss Veranlagungsverfügungen in neuen einsprachefähigen 
Verfügungen eröffne (vorne Bst. C). Zur Begründung führen sie aus, auf-
grund der begangenen Verfahrensrechtsverletzungen hätte die StRK die 
Steuerverwaltung anweisen sollen, gestützt auf Art. 71 Abs. 1 VRPG neue 
Veranlagungsverfügungen zu erlassen. Diese Bestimmung erlaubt es der 
verfügenden Behörde, während hängigem Rechtsmittelverfahren anstatt 
eine Vernehmlassung einzureichen, zugunsten der rekurrierenden Partei 
ganz oder teilweise neu zu verfügen bzw. die angefochtene Verfügung auf-
zuheben. Die verfügende Behörde erhält mithin die Möglichkeit, eigene 
Fehlleistungen zu korrigieren, wenn sie die von den Beschwerdeführenden 
erhobenen Einwände anerkennt. Ein entsprechendes Vorgehen dient der 
Prozessökonomie, indem unnötiger Aufwand und Kosten vermieden wer-
den, und ist vorab dort von Bedeutung, wo ein Einspracheverfahren fehlt 
(vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 71 N. 1; Christoph Bürki, Ver-
waltungsjustizbezogene Legalität und Prozessökonomie, Diss. Bern 2010, 
S. 103 f.). Aus dem Gesagten erhellt, dass die StRK – entgegen der Auf-
fassung der Beschwerdeführenden (Beschwerde Ziff. 1.7) – die Steuer-
verwaltung nicht zum Erlass neuer Verfügungen anstelle des Einreichens 
einer Beschwerdeantwort anhalten kann. Ob die Steuerverwaltung so vor-
geht, hängt allein davon ab, wie sie sich zu den von den Beschwerde-
führenden erhobenen Rügen stellt. Hier hat sie keine eigene Fehlleistung 
anerkannt, sondern bloss festgehalten, die neuen Vorbringen der Be-
schwerdeführenden bezüglich Garage und Cheminées müssten mittels 
eines Augenscheins abgeklärt werden (act. 4A pag. 61-60). Der Erlass 
einer neuen Verfügung zugunsten der Beschwerdeführenden kam mithin 

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nicht in Frage und konnte von der StRK nicht angeordnet werden. Nach 
dem Gesagten haben insoweit weder Vorinstanz noch Steuerverwaltung 
Recht verletzt, weshalb sich der Hauptantrag als unbegründet erweist.

3.

Auch mit ihrem Eventualantrag verlangen die Beschwerdeführenden, die 
Sache sei an die Steuerverwaltung zurückzuweisen; die Vorinstanz habe 
festgestellt, dass die Steuerverwaltung das rechtliche Gehör verletzt habe, 
weshalb sie deren Einspracheentscheide hätte aufheben müssen (Be-
schwerde Ziff. 4a).

3.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 21 ff. VRPG; Art. 26 
Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]; Art. 29 Abs. 2 
BV) umfasst das Recht auf eine Begründung behördlicher Verfügungen 
(vgl. Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG). Diese muss im Allgemeinen so abgefasst 
werden, dass sich die Betroffenen über die Tragweite des Angeordneten 
ein Bild machen und die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anfechten 
können. Deshalb müssen in der Begründung wenigstens kurz die Über-
legungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen 
und auf die sich ihr Entscheid stützt (statt vieler BVR 2016 S. 402 E. 6.2; 
BGE 143 III 65 E. 5.2).

3.2 Es ist unstrittig, dass die Steuerverwaltung das rechtliche Gehör der 
Beschwerdeführenden mangels genügender Begründung der Einsprache-
entscheide verletzt hat. Sie liess den Beschwerdeführenden das Objekt- 
und Aufnahmeprotokoll nicht zukommen und hat nicht auf die relevanten 
Bestimmungen der einschlägigen Bewertungsnormen (vgl. hinten E. 5.2) 
hingewiesen. Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des recht-
lichen Gehörs kann jedoch geheilt werden, wenn die betroffene Person die 
Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, welche 
die strittige Frage mit derselben Kognition wie die Vorinstanz überprüfen 
kann. Von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz ist insbeson-
dere abzusehen, wenn und soweit dies zu einem formalistischen Leerlauf 
und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der 

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Anhörung gleichgestellten) Interesse an einer beförderlichen Beurteilung 
der Sache nicht zu vereinbaren wären (BVR 2012 S. 28 E. 2.3.5, 2007 
S. 395 E. 5.3.1; vgl. auch BGE 138 II 77 E. 4). Den Beschwerdeführenden 
wurde noch während der Rekursfrist Zugang zu den ihnen zunächst vor-
enthaltenen relevanten Unterlagen gewährt. Zudem wurden die wesent-
lichen Aspekte der amtlichen Bewertung beim Augenschein durch die 
Vorinstanz nochmals erörtert und haben die Beschwerdeführenden Gele-
genheit zur Stellungnahme erhalten (angefochtener Entscheid E. 8.3 ff.). 
Die StRK verfügt sodann über die gleiche Kognition wie die Steuerver-
waltung (Art. 198 Abs. 2 StG) und hat – getreu dem Grundsatz, dass die 
Heilung einer Gehörsverletzung als besonderer Umstand bei der Kosten-
verlegung zu berücksichtigen ist (Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., 
Art. 108 N. 9) – auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet (ange-
fochtener Entscheid E. 8.7). Damit wurde die im Einspracheverfahren er-
folgte Gehörsverletzung geheilt. Umstände, welche gegen eine solche 
Heilung gesprochen hätten, sind weder dargetan noch ersichtlich. Entspre-
chend erweist sich der Eventualantrag als unbegründet.

4.

Schliesslich verlangen die Beschwerdeführenden mit ihrem Subeven-
tualantrag eine Reduktion des amtlichen Werts; allerdings erheben sie in 
diesem Zusammenhang zunächst weitere Verfahrensrügen.

4.1 So machen die Beschwerdeführenden geltend, die Vorinstanz habe 
den Entscheid der Steuerverwaltung zu Unrecht zu ihren Ungunsten ge-
ändert. Gemäss Art. 73 Abs. 1 VRPG sei dies nur bei Rechtsverletzungen, 
nicht aber bei blosser Unangemessenheit zulässig (Beschwerde Ziff. 2). – 
Das Verfahren vor der StRK richtet sich in erster Linie nach den Verfah-
rensbestimmungen des StG und dem Gesetz vom 23. November 1999 
über die Steuerrekurskommission (StRKG; BSG 661.611). Das VRPG 
kommt nur subsidiär zur Anwendung, das heisst, soweit die genannten 
Erlasse keine spezifische Regelung enthalten (Art. 151 StG; Art. 11 StRKG; 
vgl. auch Regina Schlup Guignard, in Leuch/Kästli/Langenegger [Hrsg.], 
Praxis-Kommentar zum Berner Steuergesetz, Band 2, 2011, Art. 151 N. 2). 

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Entsprechend sind Art. 198 Abs. 2 und Art. 199 Abs. 2 StG massgebend, 
wonach die StRK im Rekursverfahren die gleichen Befugnisse hat wie die 
Steuerverwaltung im Veranlagungsverfahren und die Veranlagung auch 
zum Nachteil der steuerpflichtigen Person abändern kann. 

4.2 Die Beschwerdeführenden rügen weiter, dass die von der Steuer-
verwaltung und der StRK durchgeführten Augenscheine ihr Grundrecht auf 
Schutz der Privatsphäre verletzt hätten (Beschwerde Ziff. 7). – Das Betre-
ten des Grundstücks und der Wohnungen der Beschwerdeführenden stellt 
zwar einen Eingriff in die Unverletzlichkeit der Wohnung dar (Art. 13 Abs. 1 
BV; Art. 12 Abs. 3 KV; Art. 8 Ziff. 1 EMRK). Dieses Grundrecht kann aber 
eingeschränkt werden (Art. 36 BV; Art. 28 KV; Art. 8 Ziff. 2 EMRK; 
BVR 2006 S. 538 E. 3.2.3): Der Eingriff beruht auf einer gesetzlichen 
Grundlage (Art. 166 Abs. 3 StG i.V.m. Art. 198 Abs. 2 StG; zur Mit-
wirkungspflicht der Beschwerdeführenden vgl. Art. 167 StG und Art. 20 
VRPG). Weiter liegt er im öffentlichen Interesse (fiskalische Interessen des 
Staates [BGE 138 I 378 E. 8.6.1]; Sicherstellung des gesetzmässigen 
Steuervollzugs [BGE 133 II 114 E. 4.3]; Wahrheitsfindung [BGE 137 I 218 
E. 2.3.4; BGer 5A_745/2014 vom 16.3.2015 E. 2.3 f.]) und ist verhältnis-
mässig: Das Grundstück und die Wohnungen wurden von der Steuer-
verwaltung und der StRK zur Schätzung des amtlichen Werts betreten, nur 
soweit dies zur Verfolgung der genannten öffentlichen Interessen geeignet 
und notwendig war. Das umfasst die Teilnahmerechte der Parteien 
(Art. 151 StG i.V.m. Art. 22 VRPG), weswegen es – entgegen der Ansicht 
der Beschwerdeführenden – zulässig war, dass (auch) das Schlafzimmer 
der Ehefrau von mehreren (männlichen) Teilnehmern am Augenschein 
betreten wurde. Schliesslich überwiegt das öffentliche Interesse an der 
Durchführung des Augenscheins jenes der Beschwerdeführenden an der 
Unverletzlichkeit ihrer Wohnung bzw. an ihrer Privatsphäre, zumal die am 
Augenschein beteiligten Personen der Geheimhaltungspflicht unterliegen 
(Art. 153 StG und Art. 58 PG). Demnach liegt keine Verletzung, sondern 
vielmehr eine zulässige Einschränkung des Grundrechts auf Unverletzlich-
keit der Wohnung vor. 

4.3 Weiter kritisieren die Beschwerdeführenden, dass die StRK anläss-
lich des Augenscheins Fotografien von verschiedenen Räumen des 

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Hauses erstellt habe. Hiefür fehle eine gesetzliche Grundlage. Diese Foto-
grafien seien zwar angeblich gelöscht worden, es seien jedoch auch jene 
Fotografien, welche vom Äusseren des Hauses gemacht wurden, zu 
löschen. Zudem sei eine «justitiable Erklärung» für das Löschen aller Foto-
grafien abzugeben (Beschwerde Ziff. 7). – Mangels ausgewiesenen Fest-
stellungsinteresses (vgl. etwa BVR 2016 S. 273 E. 2.2, 2014 S. 33 E. 1.4; 
BGE 126 II 300 E. 2c; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 49 N. 19 ff.) 
ist auf letzteren Antrag nicht einzugehen. Weiter besteht mit Art. 19 Abs. 2 
VRPG i.V.m. Art. 182 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 
19. Dezember 2008 (Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272), wonach über den 
Augenschein ein Protokoll zu führen ist, das gegebenenfalls u.a. mit 
fotografischen Mitteln ergänzt wird, eine gesetzliche Grundlage für die 
Erstellung der strittigen Bilder. Andere Gründe für eine Löschung der in den 
Akten vorhandenen Aussenaufnahmen des Hauses der Beschwerde-
führenden (act. 4A pag. 41) sind weder dargetan noch ersichtlich. Schliess-
lich beantragen die Beschwerdeführenden noch, es sei festzustellen, dass 
die Steuerverwaltung mit der von der Vorinstanz korrigierten Berück-
sichtigung eines nicht mehr existierenden Cheminées bei ihrer Bewertung 
einen groben Fehler begangen habe (Beschwerde Ziff. 5.1). Auch insoweit 
fehlt es an einem ausgewiesenen Feststellungsinteresse (vgl. etwa 
BVR 2016 S. 273 E. 2.2, 2014 S. 33 E. 1.4; BGE 126 II 300 E. 2c; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 49 N. 19 ff.).

5.

5.1 Der Vermögenssteuerwert von Grundstücken wird im Verfahren der 
amtlichen Bewertung festgesetzt (Art. 52 Abs. 2 und 3 StG), wobei auf den 
Verkehrswert unter Berücksichtigung von Ertrags- und Realwert abzu-
stellen ist und die Festsetzung massvoll unter Berücksichtigung der Förde-
rung der Vorsorge und der Eigentumsbildung erfolgt (Art. 56 Abs. 1 Bst. d 
StG). Für die amtliche Bewertung von Wohn- und Geschäftshäusern sowie 
bei Gastwirtschafts- und Beherbergungsbetrieben wird vom Ertragswert 
ausgegangen und dem (nicht gesondert ermittelten) Realwert mit einem 
Zuschlag oder Abzug Rechnung getragen (Art. 20 des Dekrets vom 
22. Januar 1997 über die amtliche Bewertung der Grundstücke und 

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Wasserkräfte [ABD; BSG 661.543]). Dieses Vorgehen setzt die Vorgaben 
von Art. 14 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmo-
nisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; 
SR 642.14), gemäss denen das Vermögen zum Verkehrswert zu bewerten 
ist, wobei der Ertragswert angemessen berücksichtigt werden kann, bun-
desrechtskonform um (BGer 2A.109/2007 vom 9.8.2007 E. 3.1, 2P.97/2004 
vom 16.9.2004 E. 4.1).

5.2 Die kantonale Schatzungskommission hat gestützt auf Art. 3 Abs. 1 
ABD Bewertungsnormen für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke erstellt 
(einsehbar unter: <http://www.fin.be.ch>, Rubrik 
«Steuern/Steuererklärung/Amtlicher Wert»; nachfolgend: 
nichtlandwirtschaftliche Bewertungsnormen). Zudem hat die 
Steuerverwaltung ergänzende Weisungen mit schätzungstechnischen 
Vorgaben erlassen (Ausgabe März 2016; nachfolgend: 
schätzungstechnische Weisungen). Zwar richten sich die nicht-
landwirtschaftlichen Bewertungsnormen und die schätzungstechnischen 
Weisungen als Verwaltungsverordnungen an die mit der Schätzung 
betrauten Personen und sind für die Gerichtsbehörden nicht verbindlich 
(VGE 2013/270 vom 19.3.2015 E. 5.2, 23217 vom 21.10.2008 E. 4.2; 
BGE 142 II 182 E. 2.3.2 f. mit Hinweisen). Auf eine Gesetzwidrigkeit der 
Bewertungsnormen ist jedoch nicht leichthin zu schliessen, dienen diese 
doch gerade aufgrund ihrer schematischen Ausgestaltung einer prakti-
kablen und – durch Einbezug vergleichbarer Sachverhalte – rechtsgleichen 
Lösung (vgl. BVR 2012 S. 545 E. 4.2, 2004 S. 250 E. 4.2.3; VGE 2016/195 
vom 24.4.2017 [zur Publ. bestimmt; noch nicht rechtskräftig] E. 4.3).

5.3 Die nichtlandwirtschaftlichen Bewertungsnormen richten sich nach 
den Preisen, die in der betreffenden Gegend während einer vierjährigen 
Bemessungsperiode im Grundstückverkehr durchschnittlich bezahlt wurden 
und weiterhin erzielbar erscheinen, wobei Ertrags- und Realwert aufgrund 
der Marktverhältnisse angemessen zu berücksichtigen sind (Art. 16 Abs. 1 
ABD; die Jahre 1993-1996 bilden die massgebende Bemessungsperiode 
[Art. 32 Abs. 2 ABD]). Für die Bestimmung der amtlichen Werte im Einzel-
fall enthalten sie Differenzierungen aufgrund von verschiedenen Kriterien 
und sehen insbesondere eine Benotung jedes Grundstücks nach Gebäu-

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deart, Bauqualität, Komfortstufe, Wohn- oder Geschäftslage sowie Ver-
kehrslage vor. Weiter werden dem wirtschaftlichen Alter der Liegenschaft 
(Altersentwertung einerseits und «Verjüngung» durch bauliche Verbesse-
rungen andererseits) Rechnung getragen sowie die Nutzungsart und das 
Niveau der Mieten der Standortgemeinde berücksichtigt. Der derart ver-
feinerte Protokollmietwert einer Liegenschaft basiert damit auf den Verhält-
nissen, wie sie sich auf dem Immobilienmarkt des gesamten Kantons wäh-
rend der Bemessungsperiode präsentiert haben (zum Ganzen BVR 2012 
S. 545 E. 2.2; zuletzt auch VGE 2012/115 vom 5.3.2013 E. 2.2 mit weiteren 
Hinweisen).

5.4 Wurde der amtliche Wert eines Grundstücks rechtskräftig bestimmt, 
so gilt er bis zur nächsten allgemeinen oder ausserordentlichen Neu-
bewertung (Art. 181 Abs. 3 StG; Art. 7 Abs. 2 ABD). Eine allgemeine 
Neubewertung aller Liegenschaften wird vorgenommen, wenn sich die 
Verkehrs- oder Ertragswerte der Grundstücke zumindest in einem Grossteil 
des Kantons erheblich verändert haben (Art. 182 Abs. 1 StG). Schon vor 
einer solchen allgemeinen Anpassung der amtlichen Werte erfolgt gestützt 
auf Art. 183 Abs. 1 StG eine ausserordentliche Neubewertung eines ein-
zelnen Grundstücks, wenn dieses seit der letzten Bewertung bestimmte 
tatsächliche oder rechtliche Veränderungen erfahren hat. Dabei werden nur 
Änderungen berücksichtigt, die seit der letzten Neubewertung eingetreten 
sind (vgl. VGE 2013/270 vom 19.3.2015 E. 3.1; zum alten Recht BVR 2005 
S. 82 E. 3.1 mit Hinweisen). Darunter fallen bauliche Veränderungen wie 
der Neubau, Umbau und Abbruch von Gebäuden und Anlagen, Sanierun-
gen oder grössere Renovationen (Bst. a), Änderungen in der Benützungs-
art oder im Bestand von Grundstücken und Gebäuden (Bst. b) oder eine 
Veränderung bezüglich Fläche, Zone oder Erschliessung, sofern dadurch 
der amtliche Wert massgeblich beeinflusst wird (Bst. f). Eine ausserordent-
liche Neubewertung ist ebenfalls durchzuführen, wenn erstellt ist, dass 
wegen besonderer Verhältnisse eine Neubewertung des Grundstücks 
einen um wenigstens zehn Prozent höheren oder tieferen amtlichen Wert 
ergäbe (Art. 183 Abs. 2 StG). Bei einer ausserordentlichen Neubewertung 
wird keine vollständig neue Schätzung vorgenommen. Vielmehr werden nur 
diejenigen Bewertungsfaktoren angepasst, welche durch die (baulichen) 
Veränderungen beeinflusst worden sind und bei denen sich eine Anpas-

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sung aufdrängt. Hingegen dürfen Noten und weitere Bewertungsfaktoren, 
die von einer Veränderung im Sinn von Art. 183 StG nicht betroffen sind, 
oder nach pflichtgemässem Ermessen vorgenommene Schätzungen in 
einem solchen Verfahren nicht angepasst werden (vgl. BVR 2014 S. 523 
E. 4.1, 2007 S. 553 E. 4.2.2, 2004 S. 385 E. 5; VGE 2013/270 vom 
19.3.2015 E. 3.1; Annik Bärtschi, in Leuch/Kästli/Langenegger [Hrsg.], 
a.a.O., Art. 183 N. 3).

5.5 Vorliegend ist unstrittig, dass am Grundstück der Beschwerde-
führenden bauliche Veränderungen im Sinn von Art. 183 Abs. 1 Bst. a StG 
vorgenommen wurden, womit die Voraussetzungen für eine ausserordent-
liche Neubewertung erfüllt sind. Weiter bestreiten die Beschwerdeführen-
den nicht, dass sich die Neubewertung auf jene Bewertungsfaktoren be-
schränkt hat, welche durch die baulichen Veränderungen beeinflusst 
worden sind. Sie kritisieren aber verschiedene Punkte der amtlichen 
Bewertung ihrer Stockwerkeinheiten, wobei auf die einzelnen Einwände im 
Folgenden einzugehen ist.

6.

6.1 Strittig ist zunächst die Behandlung der Photovoltaikanlage. Diese 
wurde von Steuerverwaltung und StRK bei der Bewertung der Grundstücke 
mitberücksichtigt, während die Beschwerdeführenden der Auffassung sind, 
ihr Einbau erhöhe den amtlichen Wert nicht.

6.1.1 Gemäss den Feststellungen der StRK handelt es sich dabei um 
eine in das Dach integrierte Anlage, weshalb ein Bestandteil des Grund-
stücks vorliege, der zusammen mit diesem zu bewerten sei (angefochtener 
Entscheid E. 7.1). – Die Beschwerdeführenden wenden ein, dass es nicht 
zulässig sei, aus dem Fehlen der Bestandteilseigenschaft von Aufdach-
anlagen diese im Umkehrschuss bei Indachanlagen zu bejahen. Zudem 
würde sich die Photovoltaikanlage gar nicht auf den amtlichen Wert aus-
wirken (Beschwerde Ziff. 5.5). Überdies seien die Voraussetzungen von 
Art. 642 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210) 
nicht erfüllt (Stellungnahme vom 8.5.2016 S. 2 f.). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2017, Nr. 100.2016.36U, 
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6.1.2 Das im Kanton Bern amtlich zu bewertende unbewegliche Ver-
mögen (Art. 52 Abs. 2 StG) umfasst vorab die Grundstücke im Sinn von 
Art. 655 ZGB, einschliesslich ihrer Bestandteile und der mit ihnen verbun-
denen Nutzungsrechte (vgl. Art. 52 Abs. 1 Bst. a StG). Der Grundstücks-
begriff der amtlichen Bewertung entspricht mithin jenem des Zivilrechts, 
sodass aufgrund der einschlägigen zivilrechtlichen Regelung zu prüfen ist, 
ob ein amtlich zu bewertendes Grundstück vorliegt (vgl. BVR 2006 S. 551 
E. 2.2; VGE 2016/195 vom 24.4.2017 [zur Publ. bestimmt; noch nicht 
rechtskräftig] E. 2.2, 20904 vom 1.2.2001, in NStP 2001 S. 5 E. 3). Gemäss 
Art. 642 Abs. 2 ZGB ist Bestandteil einer Sache, was nach der am Ort 
üblichen Auffassung zu ihrem Bestand gehört und ohne ihre Zerstörung, 
Beschädigung oder Veränderung nicht abgetrennt werden kann. Mithin 
setzt die Bestandteilseigenschaft voraus, dass ein körperlicher Sachteil 
vorliegt, der einerseits zur Hauptsache eine äusserliche, körperliche Ver-
bindung aufweist und ihr andererseits aufgrund einer dauernden inneren 
Verbindung zugehört; in Zweifelsfällen ist auf den Ortsgebrauch zurück-
zugreifen, um zu entscheiden, ob ein Bestandteil vorliegt (VGE 2016/195 
vom 24.4.2017 [zur Publ. bestimmt; noch nicht rechtskräftig] E. 2.2, 
2012/240 vom 7.7.2014 E. 2.2 [bestätigt durch BGer 2C_827/2014 vom 
1.9.2015]; Arthur Meier-Hayoz, Berner Kommentar, 5. Aufl. 1981, Art. 642 
ZGB N. 15 ff.; Wolfgang Wiegand, in Basler Kommentar, 5. Aufl. 2015, 
Art. 642 ZGB N. 9 ff.).

6.1.3 Bei der strittigen Indachanlage handelt es sich um Module, welche 
als Ziegel in die Dachkonstruktion eingehängt wurden (Stellungnahme der 
Beschwerdeführenden vom 23.7.2017 Ziff. 8.2). Dadurch sind die Anlage 
bzw. deren einzelne Teile auf mechanische Art mit dem Grundstück ver-
bunden, womit eine äussere, körperliche Verbindung vorliegt. Als Indach-
anlage übernimmt die Photovoltaikanlage dabei die Dachfunktion für das 
Gebäude, womit eine innere Verbindung vorliegt (vgl. Stephanie Hrubesch-
Millauer, Die sachenrechtliche Einordnung von [gebäudeintegrierten und 
additiven] Solarenergieanlagen, AJP 2015, S. 356; Hürlimann-
Kaup/Oswald, Die Fotovoltaikdienstbarkeit – ausgewählte sachenrechtliche 
Fragen, ZBJV 2014, S. 703). Der Einwand der Beschwerdeführenden, der 
Ersatz von Solarziegeln einer Indachanlage durch herkömmliche Ziegel sei 
einfach und kostengünstig bzw. einfacher und kostengünstiger als die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2017, Nr. 100.2016.36U, 
Seite 14

Demontage einer Aufdachanlage (Stellungnahmen vom 8.5.2016 S. 3 bzw. 
vom 23.7.2017 Ziff. 8.1 f.), geht fehl: Es kommt nicht auf die Höhe des 
Aufwands an, sondern darauf, dass die Solarziegel bei einer Entfernung 
der Indachanlage ersetzt werden müssen, ansonsten das Gebäude unvoll-
ständig wäre. Demgegenüber kann es bei einer Aufdachanlage mit deren 
Entfernung sein Bewenden haben. Entsprechend wird der Beweisantrag 
der Beschwerdeführenden, die Kosten für einen Abbau der Anlage berech-
nen zu lassen (Stellungnahme vom 23.7.2017 Ziff. 8.1), abgewiesen (anti-
zipierte Beweiswürdigung; statt vieler BGE 141 I 60 E. 3.3; BVR 2012 
S. 252 E. 3.3.3). Zur Frage der Dauerhaftigkeit der inneren Verbindung 
gaben die Beschwerdeführenden zunächst an, keine Entfernung der Photo-
voltaikanlage zu beabsichtigen (Stellungnahme vom 8.5.2016 S. 2). Später 
haben sie geltend gemacht, dass zumindest ursprünglich geplant gewesen 
sei, die Photovoltaikanlage nach 25 Jahren zu entfernen und zu verkaufen. 
Da gleichzeitig aber vorgebracht wurde, eine Photovoltaikanlage sei 
einerseits nach 8-10 Jahren technisch überholt und deshalb unverkäuflich, 
andererseits könnten die Solarziegel auch nach Ablauf der Nutzungsdauer 
von 25 Jahren ihre Dachfunktion weiter erfüllen (Stellungnahme vom 
23.7.2017 Ziff. 6 und 8.2), ist zumindest zweifelhaft, ob eine solche Absicht 
jemals bestanden hat. Wie es sich damit verhält, kann jedoch offen-
gelassen werden, da eine innere Verbindung, welche während der ganzen 
Nutzungsdauer der Photovoltaikanlage von 25 Jahren besteht, bereits 
dauerhafter Natur ist (vgl. Hrubesch-Millauer, a.a.O., S. 356).

6.1.4 Weiter würde die Hauptsache durch die Entfernung der Photo-
voltaikanlage und damit des Daches verändert. Dies räumen auch die 
Beschwerdeführenden ein (Stellungnahme vom 8.5.2016 S. 2 f.). Ihr Ein-
wand, eine Veränderung stelle keine Beschädigung oder Zerstörung dar, ist 
unbehelflich, sind doch Zerstörung, Beschädigung und Veränderung nach 
Art. 642 Abs. 2 ZGB alternative und nicht kumulative Tatbestände. Da die 
Bestandteilseigenschaft der Indachanlage nicht zweifelhaft ist, kann offen-
bleiben, wie ein allfälliger Ortsgebrauch aussehen würde. Nach dem 
Gesagten wurde die streitbetroffene Photovoltaikanlage zu Recht in die 
amtliche Bewertung miteinbezogen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2017, Nr. 100.2016.36U, 
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6.1.5 Daran ändert das Vorbringen der Beschwerdeführenden nichts, an 
einer Photovoltaikanlage könne gesondertes Eigentum bestehen (Stellung-
nahme vom 23.7.2017 Ziff. 5, u.a. mit Verweis auf Benjamin Tommer, 
Unternehmer mieten Dächer für Solaranlagen, NZZ am Sonntag vom 
12.6.2011, S. 10). – Bei den im Artikel erwähnten Fällen geht es um die 
Miete von und nicht um das Eigentum an Dächern, weswegen daraus keine 
sachenrechtliche Praxis abgeleitet werden kann. Weiter handelt es sich bei 
Aufdachanlagen in der Regel nicht um einen Bestandteil des Hauses, 
weshalb an ihnen durchaus gesondertes Eigentum bestehen kann 
(VGE 2016/195 vom 24.4.2017 [zur Publ. bestimmt; noch nicht rechts-
kräftig] E. 3.5; 2012/240 vom 7.7.2014 E. 3.4 [bestätigt durch 
BGer 2C_827/2014 vom 1.9.2015]). Und schliesslich kann zwar offenbar 
auch eine Indachanlage unter gewissen Voraussetzungen im Baurecht 
errichtet werden (vgl. Geschäftsleitung der Grundbuchämter des Kantons 
Bern, Weisungen betreffend dingliche Sicherung von Solarstromanlagen 
durch Begründung von selbständigen und dauernden Baurechten vom 
4.2.2014, einsehbar unter: <https://www.jgk.be.ch>, Rubriken «Grundbuch-
ämter/Weisungen»), wodurch an ihr ebenfalls gesondertes Eigentum be-
stehen kann. Da vorliegend keine solchen Verhältnisse dargetan sind, teilt 
die Photovoltaikanlage ohne weiteres das sachenrechtliche Schicksal des 
Hauses, in dessen Dach sie eingebaut wurde. 

6.1.6 Die Beschwerdeführenden verweisen weiter auf den Eigenmietwert, 
bei welchem die Berücksichtigung der Photovoltaikanlage besonders stos-
send sei, da eine solche Anlage bei einer Fremdvermietung nicht zu einem 
höheren Mietzins führen würde (Stellungnahme vom 8.5.2016 S. 3 f.). – 
Was es damit auf sich hat, kann offenbleiben, da der Eigenmietwert nicht 
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet. Dieser wurde den Be-
schwerdeführenden von der Steuerverwaltung zwar bereits mitgeteilt 
(act. 4E pag. 121; act. 4F pag. 112), ist aber erst im Rahmen der Veran-
lagung der Einkommenssteuern anfechtbar (vgl. BVR 2003 S. 1 E. 3d; 
VGE 2013/88/89 vom 13.1.2014), worauf die Beschwerdeführenden hin-
gewiesen wurden. Zu erwähnen bleibt, dass eine Photovoltaikanlage nach 
Angaben der Steuerverwaltung zwar den amtlichen Wert, nicht jedoch den 
Eigenmietwert erhöhen soll, ausser die produzierte Energie stehe ganz 
oder teilweise für den Eigengebrauch zur Verfügung (Praxisfestlegung der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2017, Nr. 100.2016.36U, 
Seite 16

Steuerverwaltung «Photovoltaikanlagen mit Einspeisevergütung», einseh-
bar unter <http://www.taxinfo.sv.fin.be.ch>, Rubriken «Themen/2.Einkom-
mens- und Vermögenssteuern»).

6.1.7 Schliesslich machen die Beschwerdeführenden noch geltend, als 
Eigentümer der Photovoltaikanlage sei der Beschwerdeführer gestützt auf 
Art. 641 Abs. 2 ZGB ermächtigt eine Zurechnung der Anlage zum Haus als 
Eingriff in sein Eigentum abzuwehren (Stellungnahme vom 8.5.2016 S. 2). 
– Dieses Vorbringen geht an der Sache vorbei: Selbst wenn der Be-
schwerdeführer vor Einbau der Photovoltaikanlage Alleineigentümer an 
dieser gewesen sein sollte, so ist sein alleiniges Eigentum durch deren 
Installation ins Dach untergegangen und die Anlage teilt seither als Be-
standteil des Grundstücks dessen sachenrechtliches Schicksal (Art. 642 
ZGB). 

6.1.8 Für den Fall, dass die Beschwerdeführenden bezüglich der Photo-
voltaikanlage in der Sache nicht durchdringen, beantragen sie die Sistie-
rung des Verfahrens. Im bernischen Grossen Rat sei ein Postulat ange-
nommen worden, welches unter anderem eine «faire Besteuerung» von 
Solaranlagen fordere, weswegen mit dem Entscheid bis zum Vorliegen 
einer neuen gesetzlichen Regelung zugewartet werden soll. Dadurch 
könne eine unnötige Neubewertung vermieden werden (Stellungnahme 
vom 23.7.2017 Ziff. 8.12 mit Verweis auf Postulat 190-2016, Hässig 
Vinzenz [Zollikofen, SP]). – Ein Verfahren kann eingestellt bzw. sistiert 
werden, wenn sein Ausgang vom Entscheid in einem andern Verfahren 
abhängt oder wesentlich beeinflusst wird oder wenn im andern Verfahren 
über die gleiche Rechtsfrage zu befinden ist (Art. 38 VRPG). Daneben 
können Gründe der Prozessökonomie eine Sistierung als sachgerecht 
erscheinen lassen, so beispielsweise eine in Kürze bevorstehende Rechts-
änderung (VGE 2014/56 vom 10.12.2014 E. 3.1; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 38 N. 6). Da es sich beim 
erwähnten parlamentarischen Vorstoss lediglich um ein Postulat handelt, 
ist eine allfällige Gesetzesänderung sowohl in ihrem Bestand als auch in 
Inhalt und Zeitpunkt noch unbestimmt und kann eine Sistierung des 
vorliegenden Verfahrens nicht rechtfertigen. Selbst wenn aber ein neues 
Gesetz in Kraft treten würde, welches die Photovoltaikanlage der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2017, Nr. 100.2016.36U, 
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Beschwerdeführenden von der amtlichen Bewertung ausnähme, so würde 
es mit aller Wahrscheinlichkeit nicht rückwirkend gelten und sich so oder 
anders kaum bereits auf das Steuerjahr 2012 auswirken. Angesichts der 
sehr hohen Wahrscheinlichkeit, dass der amtliche Wert ohnehin nach dem 
geltenden Recht festgelegt werden muss, rechtfertigt sich eine Sistierung 
nicht und der Antrag wird abgewiesen.

6.2 Die Beschwerdeführenden bemängeln zudem die Bewertung der 
Garage. Sie wenden ein, dass es sich dabei um eine Einzel- und nicht um 
eine Doppelgarage handle (Beschwerde Ziff. 5.2). – Gemäss den nicht-
landwirtschaftlichen Bewertungsnormen werden Garagen und Parkplätze 
nach ihrer Grösse in Quadratmetern und dem zugeordneten Mietwertfaktor 
bewertet (nichtlandwirtschaftliche Bewertungsnormen Ziff. 2.1.1). Die 
Garage der Beschwerdeführenden ist im Objektprotokoll mit einer Grösse 
von 30 m2 aufgeführt (act. 4B pag. 57) und mit Fr. 29'427.-- bewertet (an-
gefochtener Entscheid Anhang 1). Jedenfalls im vorliegenden Verfahren 
wurde sie weder von der Steuerverwaltung noch von der StRK als Doppel-
garage bezeichnet (vgl. Objektprotokolle, act. 4B pag. 56-57; Einsprache-
entscheide, act. 4B pag. 1-4 und 18-21; Augenscheinprotokoll, act. 4A 
pag. 119-105; angefochtener Entscheid E. 7.2; vgl. aber Entscheid StRK 
vom 26.8.2003 E. 3, act. 4B pag. 47-54). Allerdings ist ohnehin weder 
dargetan noch ersichtlich, welche Auswirkungen eine Qualifikation als 
Einzel- oder Doppelgarage auf die amtliche Bewertung haben sollte. Mithin 
ist der von den Beschwerdeführenden beantragte Augenschein nicht not-
wendig, und der entsprechende Antrag wird abgewiesen (antizipierte Be-
weiswürdigung; statt vieler BGE 141 I 60 E. 3.3; BVR 2012 S. 252 
E. 3.3.3). Da die für die Bewertung massgebliche Fläche von 30 m2 unbe-
stritten ist und gegen den (gesenkten) Mietwertfaktor keine relevanten Ein-
wände gemacht werden, hält die Festlegung des amtlichen Werts der 
Garage einer Rechtskontrolle stand.

6.3 Weiter bringen die Beschwerdeführenden vor, bei dem für die Be-
wertung der Grundstücke berücksichtigten Parkplatz handle es sich nur um 
einen Schotter-/Kiesplatz. Dieser sei als Wendeplatz notwendig, da man 
mit dem Fahrzeug nicht rückwärts auf die Kantonsstrasse einbiegen dürfe. 
Entsprechend sei er nicht als Parkplatz zu bewerten (Beschwerde Ziff. 5.3). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2017, Nr. 100.2016.36U, 
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– Das Stammgrundstück Nr. 1________ der Beschwerdeführenden grenzt 
nicht an den Hauptarm der D.________strasse, sondern an eine ebenfalls 
mit D.________strasse bezeichnete Zufahrtsstrasse. Dabei handelt es sich 
um eine Sackgasse bzw. Stichstrasse (Gbbl. Nr. 2________; Auszug aus 
dem Geoportal des Kantons Bern, act. 4D pag. 91), welche sich zu einem 
Drittel im Miteigentum der Beschwerdeführenden befindet 
(Grundstücksprotokoll Gbbl. Nr. 1________, act. 4B pag. 56). 
Entsprechend wird vom Grundstück der Beschwerdeführenden nicht in eine 
Hauptstrasse eingebogen, weswegen der Einwand der 
Beschwerdeführenden fehlt geht. Mithin kann offenbleiben, ob ein 
notwendiger Wendeplatz überhaupt anders als ein Parkplatz zu bewerten 
wäre. 

6.4 Bezüglich der Bewertung des Dachstocks rügen die Beschwerde-
führenden, es sei nicht berücksichtigt worden, dass dieser noch im Roh-
zustand und weder isoliert noch beheizt sei. Er sei deshalb nicht bewohn-
bar und entsprechend als Estrich und nicht als Dachstock zu bewerten 
(Beschwerde Ziff. 5.4). – Inwiefern ein Estrich anders zu bewerten wäre als 
ein Dachstock, legen die Beschwerdeführenden nicht dar. Sollten sie damit 
jedoch auf den unvollendeten Zustand des Raumes Bezug nehmen wollen, 
übersehen sie, dass die Vorinstanz diesen Umstand bei der Bewertung 
berücksichtigt hat, indem sie die Raumeinheiten (RE) von 2.1 auf 1.5 redu-
zierte (angefochtener Entscheid E. 7.8). Die Höhe dieses Abzugs wird von 
den Beschwerdeführenden nicht substantiiert beanstandet und liegt über-
dies im Ermessen der Vorinstanz. Die Bewertung hält damit einer Rechts-
kontrolle ohne weiteres stand.

6.5 Weiter kritisieren die Beschwerdeführenden die Bewertung des 
grossen Zimmers im Obergeschoss, bei dem es sich lediglich um ein gros-
ses Badezimmer handle, welches nur über eine Badewanne, nicht aber 
über eine Toilette oder ein Lavabo verfüge. Als Sanitärraum sei es nach 
der Ausstattung und nicht nach der Grösse zu bewerten. Entsprechend sei, 
wie bei den angebauten Badezimmern, welche über Dusche, Toilette und 
Lavabo verfügen, eine Bewertung mit 0.8 RE, allenfalls mit einem Zu-
schlag, anstatt eine solche mit 2.2 RE angebracht (Beschwerde Ziff. 5.6). – 
Das strittige Zimmer ist 36 m2 gross und umfasst einen Whirlpool von 6 m2. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2017, Nr. 100.2016.36U, 
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Die Vorinstanz hat für die Bewertung auf das Augenscheinprotokoll abge-
stellt (angefochtener Entscheid E. 5), wonach der Raum entsprechend 
seiner Fläche, abzüglich des Whirlpools, mit 1.4 RE bewertet und ein Zu-
schlag von 0.8 RE für den Whirlpool vorgenommen wird (Augenschein-
protokoll, act. 4A pag. 109 Ziff. 2.3.1). Angesichts der beträchtlichen 
Grösse des Raumes handelt es sich entgegen der Ansicht der Beschwer-
deführenden nicht bloss um ein gewöhnliches Badezimmer. Die vorge-
nommene Bewertung anhand der Fläche (ohne Whirlpool) entspricht 
sowohl der Bewertung von Zimmern als auch von Hallenbädern und 
Saunaräumen. Auch der Zuschlag für den Whirlpool selber als sanitäre 
Einrichtung ist nicht zu beanstanden (vgl. nichtlandwirtschaftliche Bewer-
tungsnormen Tabelle 3.1, Sanitärräume). Die jeweiligen Raumeinheiten 
werden von den Beschwerdeführenden nicht substantiiert kritisiert und 
liegen überdies im Ermessen der Vorinstanz. Auch diese Bewertung ist 
rechtskonform.

6.6 Strittig ist schliesslich noch die Bewertung des Minergie-Standards 
des Hauses, den die Vorinstanz mit 0.3 RE berücksichtigt hat. Sie hat dies 
damit begründet, dass ein solcher Ausbau mit höheren Erstellungskosten 
verbunden sei und tiefere Nebenkosten zur Folge habe (angefochtener 
Entscheid E. 7.7). – Die Beschwerdeführenden wenden ein, dass die an-
gebauten Badezimmer, der eingehauste Südbalkon und das Dachgeschoss 
nicht im Minergie-Standard ausgebaut worden seien, weswegen sich der 
Zuschlag nicht rechtfertige (Beschwerde Ziff. 5.7). Dies überzeugt nicht: 
Gemäss den schätzungstechnischen Weisungen (Ziff. 4.02.09.1) beträgt 
die Pauschale für den Minergie-Standard 0.3 RE pro Wohnung, unabhän-
gig von deren Grösse. Bei den von den Beschwerdeführenden angeführten 
Räumen handelt es sich nur um kleine Bereiche von untergeordneter Be-
deutung für die Wohnungen. Auch ohne sie umfassen beide Wohnungen je 
vier Zimmer, eine Küche und ein Badezimmer bzw. eine Toilette im Miner-
gie-Standard. Entsprechend ist es nicht rechtsfehlerhaft, wenn die StRK 
den vollen Zuschlag von 0.3 RE vornimmt. 

6.7 Nach dem Gesagten sind die Einwände der Beschwerdeführenden 
gegen die amtliche Bewertung allesamt unbegründet. Entsprechend er-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2017, Nr. 100.2016.36U, 
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weist sich auch der Subeventualantrag als unbegründet. Die Beschwerde 
ist mithin abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird.

7.

Bei diesem Ausgang der Verfahren werden die Beschwerdeführenden 
kostenpflichtig (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten 
sind keine zu sprechen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 
Abs. 3 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden den Beschwerdeführen-
den auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- den Beschwerdeführenden
- der Steuerverwaltung des Kantons Bern (zusammen mit der Stellung-

nahme der Beschwerdeführenden vom 23.7.2017)
- der Steuerrekurskommission des Kantons Bern (zusammen mit der 

Stellungnahme der Beschwerdeführenden vom 23.7.2017)
- der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Der Abteilungspräsident i.V.: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.