# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 82c7157b-2148-5121-9d68-020b9a52dd39
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-12-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 16.12.2014 S 2014 90
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2014-90_2014-12-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT
DES KANTONS GRAUBÜNDEN

S 14 90

3. Kammer als Versicherungsgericht

bestehend aus

Verwaltungsrichter Stecher als Vorsitzender, 

Verwaltungsrichterin Moser und Verwaltungsrichter Audétat, Ak-

tuar Simmen

URTEIL
vom 16. Dezember 2014

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. et oec. Christian Thöny, 

Beschwerdeführer

gegen 

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden, 

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach IVG

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1. Der im Jahr 1955 geborene A._____ meldete sich am 24. Juni 2009 im 

Rahmen der Früherfassung bei der IV-Stelle des Kantons Graubünden 

(nachfolgend IV-Stelle) zum Leistungsbezug an. Er arbeitete damals als 

Lagermitarbeiter im Umfang von 100 %. Mit Verfügung vom 14. Novem-

ber 2009 lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren infolge eines Invali-

ditätsgrades von 0 % ab. Aufgrund eines Einwands wurde daraufhin eine 

polydisziplinäre Begutachtung im asim Universitätsspital Basel veranlasst. 

Im entsprechenden polydisziplinären Gutachten vom 3. Mai 2011 wurde 

A._____ auf dem freien Arbeitsmarkt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit at-

testiert, während die Arbeitsfähigkeit im Rahmen eines geschützten Ar-

beitsplatzes auf 60 % geschätzt wurde. Gestützt auf dieses asim-

Gutachten sprach die IV-Stelle A._____ mit Verfügung vom 25. Juli 2011 

aufgrund eines Invaliditätsgrades von 100 % eine ganze Invalidenrente 

mit Wirkung ab dem 1. Mai 2010 zu. 

Mit Verfügung vom 18. Juli 2011 gewährte die IV-Stelle A._____ zudem 

eine Kostengutsprache für ein Aufbautraining bei B._____ vom 18. Juli bis 

18. Oktober 2011. Die Massnahme wurde per 22. August 2011 abgebro-

chen, wobei das von der IV-Stelle gesetzte Ziel (Steigerung der Arbeits-

fähigkeit auf 50 %) nicht erreicht wurde. 

2. Am 7. September 2011 empfahl Dr. med. C._____ vom Regionalen Ärztli-

chen Dienst (RAD) Ostschweiz eine erneute neuropsychologische Ver-

laufsuntersuchung, da A._____ nach wie vor Auto fahre und die Jagd 

ausübe. Entweder bestünden erhebliche neurokognitive Defizite, dann sei 

A._____ nicht arbeitsfähig, sei dann aber auch nicht fahrfähig und für die 

Jagd ungeeignet. Oder es bestünden keine oder geringe neurokognitive 

Defizite, dann bestehe aber zumindest eine Teilarbeitsfähigkeit. 

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3. Am 12. September 2011 diagnostizierte derselbe RAD-Arzt Dr. med. 

C._____ eine leichte depressive Episode (ICD-10: F32.1) und erwähnte, 

dass A._____ gemäss eigenen Angaben bei der Jagd und beim Autofah-

ren keine Probleme sehe, auch wenn seine Konzentration und Aufmerk-

samkeit eingeschränkt sei. Die gesundheitlichen Einschränkungen, insbe-

sondere die neurokognitiven Defizite, würden aktuell deutlich geringer er-

scheinen als noch im asim-Gutachten beschrieben. Die gesundheitliche 

Situation von A._____ habe sich gebessert. 

4. Daraufhin beauftragte die IV-Stelle am 28. November 2011 die Psychiatri-

schen Dienste Graubünden (PDGR) mit der Erstellung eines neuropsy-

chologischen Gutachtens. Das entsprechende Gutachten vom 19. Januar 

2012 bestätigte im Wesentlichen die bereits im Rahmen der asim-

Abklärung festgestellten, mittelschweren neuropsychologischen Defizite, 

auch wenn die Leistungen teilweise unterschiedlich ausgefallen seien. 

Insbesondere sei eine verbesserte Gedächtnisleistung für verbal dargebo-

tene Informationen und eine verbesserte Erfassungsspanne festgestellt 

worden. Es sei indes nach wie vor von einer leichten bis mässigen Über-

betonung der geltend gemachten Beschwerden auszugehen. Aus rein 

neuropsychologischer Sicht sei A._____ eine ideal adaptierte Tätigkeit auf 

dem freien Arbeitsmarkt zumutbar.

5. Am 3. Februar 2012 teilte der RAD-Arzt Dr. med. C._____ dem Strassen-

verkehrsamt Graubünden mit, dass die Fahreignung von A._____ auf-

grund der festgestellten neuropsychologischen Defizite seines Erachtens 

nicht mehr gegeben sei. Insbesondere seien massiv unterdurchschnittli-

che Fähigkeiten, rasch und angemessen auf konkrete Anforderungen zu 

reagieren sowie massiv unterdurchschnittliche Fähigkeiten, unter Zeit-

druck eine angemessene Reaktion auszuführen und gleichzeitig einen in-

adäquaten Verhaltensimpuls zu kontrollieren sowie massiv unterdurch-

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schnittliche Fähigkeiten, mehrere Informationen gleichzeitig im Auge zu 

behalten oder zu beachten, festgestellt worden. 

6. Am 21. Februar 2012 teilte die IV-Stelle A._____ mit, dass bei der Über-

prüfung des Invaliditätsgrades keine sich auf die Rente auswirkende Än-

derung festgestellt worden sei, weshalb er nach wie vor Anspruch auf ei-

ne ganze Invalidenrente habe. 

7. Am 11. September 2013 wandte sich Dr. med. C._____ vom RAD unter 

Verweis auf sein Schreiben vom 3. Februar 2012 erneut an das Strassen-

verkehrsamt Graubünden und führte wiederum aus, dass die Fahreignung 

von A._____ bei erheblichen neuropsychologischen Defiziten eindeutig 

nicht gegeben sei. 

8. Daraufhin verfügte das Strassenverkehrsamt Graubünden am 17. Sep-

tember 2013 einen vorsorglichen Entzug des Führerausweises und ver-

pflichtete A._____, sich zwecks Abklärung der Fahreignung einer ver-

kehrspsychiatrischen Untersuchung zu unterziehen. Das entsprechende 

verkehrspsychiatrische Gutachten vom 27. Januar 2014 ergab indes kei-

ne Hinweise auf eine Beeinträchtigung der für das Führen von Motorfahr-

zeugen relevanten kognitiven Funktionen, weshalb die Fahreignung 

grundsätzlich als gegeben erachtet wurde. Mit Aufhebungsverfügung vom 

30. Januar 2014 teilte das Strassenverkehrsamt Graubünden A._____ 

mit, dass er ab sofort wieder fahrberechtigt sei. 

9. Am 20. Februar 2014 nahm Dr. med. C._____ vom RAD versicherungsin-

tern zum verkehrspsychiatrischen Gutachten vom 27. Januar 2014 Stel-

lung und führte aus, dass nach Wegfall aller rentenrelevanten Diagnosen 

und Einschränkungen ab dem Zeitpunkt der verkehrspsychiatrischen Un-

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tersuchung vom 6. November 2013 keine Einschränkung der Arbeits-

fähigkeit mehr bestehe. 

10. Daraufhin stellte die IV-Stelle A._____ mit Vorbescheid vom 28. Februar 

2014 in Aussicht, dass die Rente nach Zustellung der Verfügung auf Ende 

des folgenden Monats aufgehoben werde. 

11. Gegen diesen Vorbescheid erhob A._____ am 12. März beziehungsweise 

am 29. April 2014 Einwand mit dem Antrag auf Aufhebung des Vorbe-

scheids, Veranlassung weiterer medizinischer Abklärungen und Anord-

nung beruflicher Eingliederungsmassnahmen. Das verkehrspsychiatri-

sche Gutachten diene einzig und allein dazu, die Fahreignung aus ver-

kehrspsychiatrischer Sicht zu prüfen. Die Gutachterin habe sich in ihrer 

Beurteilung denn auch stets auf die Fahreignung von A._____ bezogen. 

Eine Aussage über die Arbeitsfähigkeit sei nicht erfolgt und es seien auch 

keine diesbezüglichen Untersuchungen durchgeführt worden. Es sei auf 

die Arztberichte von Dr. med. D._____ und Dr. med. E._____ abzustellen, 

welche übereinstimmend von einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit 

sprächen. Ansonsten habe ein neutraler Gutachter die Leistungs- und 

Erwerbsfähigkeit zu beurteilen. Sollte von einer relevanten Arbeitsfähig-

keit ausgegangen werden, seien Eingliederungsmassnahmen notwendig. 

12. Mit Verfügung vom 24. Juni 2014 stellte die IV-Stelle die Rente auf Ende 

Juli 2014 ein. Gemäss verkehrspsychiatrischer Abklärung habe sich der 

Gesundheitszustand wieder gebessert. Eine Einschränkung der Arbeits-

fähigkeit sei nicht mehr attestiert worden, weshalb A._____ wieder jegli-

che Tätigkeiten zu 100 % zumutbar seien. Aus dem verkehrspsychiatri-

schen Gutachten ergäben sich weder Hinweise auf eine Depressivität 

noch auf eine Angsterkrankung. A._____ habe auch keine Beschwerden 

mehr angegeben, die er früher noch gehabt habe. Er nehme nach eige-

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nen Angaben keine Medikamente mehr ein. Auch neurokognitive Defizite 

seien nicht mehr nachweisbar. Ausserhalb des IV-Kontexts behaupte 

A._____ keine Beschwerden, wie sie im Arztbericht von Dr. med. E._____ 

angegeben seien. Die Erkrankung, die zur Berentung geführt habe, liege 

heute nicht mehr vor. Damit könne sie auch keine Arbeitsunfähigkeit mehr 

verursachen. 

13. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) am 11. Juli 

2014 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden 

und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei 

ihm ab dem 1. August 2014 weiterhin eine ganze Invalidenrente auszu-

richten. Eventualiter sei die Angelegenheit an die IV-Stelle zur unabhän-

gigen Begutachtung und zu neuem Entscheid zurückzuweisen oder es sei 

eine gerichtlich-medizinische Begutachtung anzuordnen und gestützt dar-

auf zu entscheiden. Es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege und 

Rechtsverbeiständung zu gewähren. Die Invalidenrente sei am 25. Juli 

2011 aufgrund einer umfassenden multidisziplinären Begutachtung ver-

fügt und aufgrund eines weiteren neuropsychologischen Gutachtens vom 

Februar (recte: Januar) 2012 bestätigt worden. Gestützt auf eine völlig 

unzureichende medizinische Abklärung solle die Rente nun vollständig 

aufgehoben werden. Der RAD-Arzt Dr. med. C._____ habe am 3. Februar 

2012 selber ausgeführt, dass die neuropsychologische Verlaufsbegutach-

tung vom 19. Januar 2012 im Wesentlichen dieselben Defizite aufgezeigt 

habe wie das ursprüngliche asim-Gutachten vom 4. Mai 2011. Im ver-

kehrspsychiatrischen Gutachten vom 27. Januar 2014 seien lediglich die 

kognitiven Funktionen im Hinblick auf die Fahrtauglichkeit eingeschätzt 

worden. Die allgemeinen psychiatrischen Aussagen im Gutachten beruh-

ten auf einer beschönigenden Darstellung der eigenen Situation durch 

den Beschwerdeführer, da er unbedingt den Fahrausweis zurück haben 

wollte. Zudem gehe das verkehrspsychiatrische Gutachten fälschlicher-

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weise davon aus, dass der Beschwerdeführer in der letzten Zeit keine 

Psychopharmaka eingenommen habe. Er habe die entsprechenden Me-

dikamente indes lediglich am Abend vor der Begutachtung nicht einge-

nommen, um einen klaren Kopf zu haben. Weder aus der Fahreignung 

noch aus der Tatsache, dass er die Jagd ausübe, könne auf eine volle 

Arbeitsfähigkeit geschlossen werden.

14. Die IV-Stelle (nachfolgend Beschwerdegegnerin) beantragte in ihrer Ver-

nehmlassung vom 8. September 2014 die Abweisung der Beschwerde. 

Es könne auf die RAD-Abschlussbeurteilung vom 20. Februar 2014 sowie 

auf die Stellungnahme des RAD vom 27. Mai 2014 abgestellt werden. Die 

verkehrspsychiatrische Abklärung habe zum Auftrag gehabt, sich zur 

Fahreignung aus verkehrsmedizinischer Sicht, zum Vorliegen einer 

psychiatrischen Erkrankung sowie zu allfälligen Massnahmen zu äussern. 

Dabei hätten sich keine Hinweise auf eine depressive oder eine Angster-

krankung ergeben und in der Testpsychologie hätten sich durchwegs 

normale Ergebnisse gezeigt. Weitere Untersuchungen seien nicht ange-

zeigt, da von ihnen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien.

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften so-

wie auf die angefochtene Verfügung wird, soweit erforderlich, in den 

nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. a) Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-

cherung (IVG; SR 831.20) sind Verfügungen der kantonalen IV-Stellen di-

rekt vor dem Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anfechtbar. An-

fechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet die Verfügung der IV-

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Stelle des Kantons Graubünden vom 24. Juni 2014, sodass die örtliche 

Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes des Kantons Graubünden zu be-

jahen ist. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes ergibt 

sich aus Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So-

zialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100). Als 

Adressat der angefochtenen Verfügung ist der Beschwerdeführer berührt 

und weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung auf (Art. 59 

ATSG). Auf die zudem frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist 

somit einzutreten.

b) Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die bis-

her ausgerichtete ganze Invalidenrente des Beschwerdeführers infolge 

Verbesserung des Gesundheitszustands im Rahmen des von Amtes we-

gen eingeleiteten Revisionsverfahrens zu Recht per 31. Juli 2014 einge-

stellt hat. 

2. a) Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wer im Sinne des Gesetzes invalid 

ist. Bei erwerbstätigen Versicherten gilt als Invalidität die durch einen kör-

perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheitsschaden verursachte, 

voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit 

(Art. 1 IVG i.V.m. Art. 8 Abs. 1 ATSG), welche die Folge von Geburtsge-

brechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Der renten-

begründende Invaliditätsgrad ist in diesem Fall aufgrund eines Einkom-

mensvergleichs zu bestimmen (Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG). 

Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein-

tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung 

und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenann-

tes Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 

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das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenann-

tes Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 

Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen 

ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber gestellt 

werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad 

bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 

130 V 343 E.3.4.2, 128 V 29 E.1). Ein rentenbegründender Invaliditäts-

grad liegt vor, wenn eine versicherte Person ihre Erwerbsfähigkeit nicht 

durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten 

oder verbessern kann, während mindestens eines Jahres ohne wesentli-

chen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40 % im bisherigen Beruf 

oder Aufgabenbereich eingeschränkt gewesen ist und nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40 % invalid ist (Art. 28 Abs. 1 IVG). Sind diese 

Voraussetzungen erfüllt, so steht der versicherten Person nach Ablauf 

von sechs Monaten nach Geltendmachung des Anspruchs, frühestens im 

Monat der Vollendung des 18. Altersjahrs (Art. 29 Abs. 1 IVG), bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 40 % eine Viertelsrente, bei einem Invali-

ditätsgrad von mindestens 50 % eine halbe Rente, bei einem Invaliditäts-

grad von mindestens 60 % eine Dreiviertelsrente und bei einem Invali-

ditätsgrad von 70 % eine ganze Rente zu (Art. 28 Abs. 2 IVG).

b) Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, wird die 

Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entspre-

chend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. 

Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 88a und Art. 88bis der Verordnung über die Inva-

lidenversicherung [IVV; SR 831.201]). Anlass für eine solche Anpassung 

gibt jede Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, 

den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die 

Invalidenrente ist daher nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des 

Gesundheitszustands mit entsprechender Beeinflussung der Erwerbs-

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fähigkeit, sondern etwa auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen 

Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands er-

heblich verändert haben, eine andere Art der Bemessung der Invalidität 

zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs ein-

getreten ist (BGE 134 V 131 E.3, 133 V 545 E.6.1, 130 V 343 E.3.5; Urteil 

des Bundesgerichtes 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E.3.1.1; vgl. auch 

MÜLLER, Die materiellen Voraussetzungen der Rentenrevision in der Inva-

lidenversicherung, Diss., Freiburg 2003, S. 133 Rz. 486). Dagegen bildet 

nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die unterschiedliche Beur-

teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebe-

nen Gesundheitszustands auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genom-

men keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG (Urteil des 

Bundesgerichtes 9C_552/2007 vom 17. Januar 2008 E.3.1.2; SVR 2004 

IV Nr. 5 S. 13 E.2).

c) Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss 

des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung 

des Invaliditätsgrades im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG eingetreten ist, 

dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prü-

fung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, 

Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei 

Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des 

Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108 E.5; vgl. auch SVR 2010 

IV Nr. 54 S. 167 E.2.1; Urteile des Bundesgerichtes 8C_441/2012 vom 

25. Juli 2013 E.3.1.2, 9C_418/2010 vom 20. August 2011 E.3.1; KIESER, 

ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 17 Rz. 9). Wird bei dieser 

Gegenüberstellung festgestellt, dass der Invaliditätsgrad im zur Beurtei-

lung stehenden Zeitraum keine rechtserhebliche Änderung erfahren hat, 

bleibt es beim bisherigen Rechtszustand und das abermalige Leistungs-

begehren ist abzuweisen (Urteil des Bundesgerichtes 8C_441/2012 vom 

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25. Juli 2013 E.3.1.3). Andernfalls ist das Vorliegen eines Revisionsgrun-

des zu bejahen und die zugesprochene Rente entsprechend der festge-

stellten Sachverhaltsveränderung abzuändern (vgl. MEYER/REICHMUTH, in: 

STAUFFER/CARDINAUX [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 

3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 30-31 Rz. 13). 

3. Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch des Be-

schwerdeführers letztmals im Verfahren geprüft, welches mit Verfügung 

vom 25. Juli 2011 (IV-act. 74 und 79) seinen Abschluss fand. Die in der 

Folge formlos ergangene Bestätigung des Rentenanspruchs vom 21. Fe-

bruar 2012 (IV-act. 105) ist revisionsrechtlich nicht relevant, da sie nicht 

gestützt auf eine umfassende materielle Prüfung erfolgte. Zeitliche Ver-

gleichsbasis für eine allfällige gesundheitliche Verbesserung beziehungs-

weise für eine allfällige Änderung des Invaliditätsgrades bildet vorliegend 

deshalb die Rentenverfügung vom 25. Juli 2011, mit welcher die Be-

schwerdegegnerin dem Beschwerdeführer aufgrund eines Invaliditätsgra-

des von 100 % mit Wirkung ab dem 1. Mai 2010 eine ganze Invalidenren-

te zugesprochen hat. Die dieser Invaliditätsbemessung zugrunde liegende 

Beurteilung der Arbeitsfähigkeit stützte sich insbesondere auf das poly-

disziplinäre asim-Gutachten vom 3. Mai 2011 (IV-act. 68). Diesem zufolge 

litt der Beschwerdeführer im damaligen Zeitpunkt an einer nicht näher be-

zeichneten Angststörung (ICD-10: F41.9), einer leichtgradig depressiven 

Episode (ICD-10: F32.1), einer mittelschweren neuropsychischen Störung 

sowie einem leichten obstruktiven Schlafapnoesyndrom ED 2/2010. Hin-

sichtlich der aktuellen medizinischen Situation wurde im erwähnten asim-

Gutachten vom 3. Mai 2011 was folgt ausgeführt (vgl. S. 19 f.):

"Im Vordergrund stehen die psychiatrischen Einschränkungen im Rahmen der 
Angststörung und der leichtgradigen depressiven Episode sowie die neurokogniti-
ven Einbussen. Dabei leidet der Explorand insbesondere unter diffusen Ängsten 
und schweren Schlafstörungen. Eine ängstliche depressive Symptomatik besteht 
aufgrund der schwierigen familiären Verhältnisse wahrscheinlich schon seit der 

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Kindheit. […] Gegenüber Vorberichten hat sich die Symptomatik der zuvor gestell-
ten Diagnose einer Angst- und depressiven Störung gemischt so akzentuiert, dass 
nun zwei eigenständige Diagnosen gestellt werden müssen. 
In der aktuellen neuropsychologischen Untersuchung zeigt sich eine mittelschwere 
neuropsychische Störung mit deutlicher Verschlechterung im Vergleich zur neuro-
psychologischen Voruntersuchung vom 24.06.2010. Dies betrifft insbesondere die 
Erfassungsspanne sowie das verbal-episodische Gedächtnis. […] 
Bezüglich des aktuell nicht behandelten Schlafapnoesyndroms mit 2010 durch die 
Pneumologische Abteilung des Kantonsspitals Graubünden gestellten Indikation 
einer CPAP-Therapie beträgt der Epworth-Sleepiness-Scala aktuell 9 Punkte. Auf-
grund der beschriebenen Einschränkungen mit verminderter Belastbarkeit und Mü-
digkeit könnte eine Therapie desselben eine gewisse Verbesserung der neuroko-
gnitiven Defizite erzielen."

Bezüglich der Arbeitsfähigkeit wurde im erwähnten asim-Gutachten vom 

3. Mai 2011 Folgendes ausgeführt (vgl. S. 20 f.): 

"Aufgrund der verminderten Belastbarkeit, des deutlich reduzierten Konzentrati-
onsvermögens mit erhöhter Fehlerquote, ausgeprägter Schlafstörungen sowie 
stark eingeschränkter Stresstoleranz ist der Explorand aus psychiatrischer Sicht in 
der freien Wirtschaft derzeit zu 100 % arbeitsunfähig. […] Im Rahmen eines ge-
schützten Arbeitsplatzes wird die Arbeitsfähigkeit auf 60 % eingestuft. Ob eine 
Steigerung des Arbeitspensums möglich ist hängt vom Verlauf ab."

4. a) Um beurteilen zu können, ob sich die gesundheitliche Verfassung des 

Beschwerdeführers seit dem 25. Juli 2011 derart verbessert hat, dass 

sich eine gänzliche Rentenaufhebung rechtfertigen lässt, sind die Verwal-

tung und das im Beschwerdefall angerufene Gericht auf Unterlagen an-

gewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfü-

gung stellen. Dabei besteht die Aufgabe des Arztes darin, den Gesund-

heitszustand zu beurteilen und − wenn nötig − seine Entwicklung im Laufe 

der Zeit zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Un-

tersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden Befunde 

zu erheben und gestützt darauf eine Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt 

der Arzt seine genuine Aufgabe, wofür die Verwaltung und im Streitfall 

das Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgeabschätzung der erhobe-

nen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt 

dem Arzt hingegen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu. 

Vielmehr nimmt er zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, d.h. er gibt eine Schät-

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zung ab, welche er aus seiner Sicht so substanziell wie möglich begrün-

det. Die ärztlichen Auskünfte bilden sodann eine wichtige Grundlage für 

die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten 

konkret noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E.3.2, 

125 V 256 E.4).

b) Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu 

würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts-

beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Da-

nach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die 

Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfas-

send und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren be-

deutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von 

wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 

die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen 

Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander wider-

sprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne 

das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 

warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab-

stellt. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichtes ist also entschei-

dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseiti-

gen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-

sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in 

der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurtei-

lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerun-

gen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert 

ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 

Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnah-

me als Bericht oder Gutachten. Dennoch hat es die Rechtsprechung mit 

dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in Be-

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zug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtli-

nien für die Beweiswürdigung aufzustellen. Den im Rahmen des Verwal-

tungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten, wel-

che auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 

nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der 

Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Beweiswürdi-

gung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien ge-

gen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. In Bezug auf Berichte von 

Hausärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung 

tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 

Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aus-

sagen (vgl. BGE 125 V 351 E.3a mit Hinweisen). Auch den Berichten und 

Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt schliesslich Beweiswert zu, 

sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in 

sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 

bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstel-

lungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 

mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf viel-

mehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilich-

keit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick 

auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversi-

cherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters aller-

dings ein strenger Massstab anzulegen (vgl. zum Ganzen BGE 125 V 351 

E.3b, 122 V 157 E.1c mit Hinweisen). Bestehen auch nur geringe Zweifel 

an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztli-

chen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen 

(BGE 135 V 465 E.4.4). 

c) Die Beschwerdegegnerin fällte die vorliegend angefochtene Verfügung 

vom 24. Juni 2014 (IV-act. 119) aufgrund folgender medizinischer Unter-

lagen:

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Verkehrspsychiatrisches Gutachten der PDGR von Dr. med. F._____, Oberärztin, 
vom 27. Januar 2014 (IV-Act. 111)
Anlässlich der verkehrspsychiatrischen Begutachtung führte der Beschwerdeführer 
hinsichtlich seiner eigenen Situation aus, er wolle seinen Führerschein unbedingt 
zurückbekommen und er rechne auch damit. Er verspüre weder Aufmerksamkeits-, 
noch Konzentrations- oder Gedächtnisschwierigkeiten. Auch habe er keine Defizite 
in der Reaktionsfähigkeit. Er brauche sein Auto, da er sehr viele Hobbys habe. 
Wenn er fahre, mache er immer Pausen, aber nicht weil er müde sei, sondern weil 
es so empfohlen werde. Er habe in letzter Zeit keine Probleme mit dem Strassen-
verkehrsamt gehabt.
Hinsichtlich der Fahreignung des Beschwerdeführers wurde im erwähnten Gutach-
ten was folgt ausgeführt: "Der Expl. gab an, seit ca. 30 Jahren keinen Alkohol mehr 
zu konsumieren, das bestätigen auch die Ergebnisse des toxikologischen Labors 
in München. Die letzte Hospitalisation des Expl. erfolgte im Jahre 2009 wegen 
Angst- und depressiven Störungen gemischt (F41.2). Damals wurde dem Expl. 
auch Psychopharmaka verordnet. Der Expl. gab an, keine Psychopharmaka in der 
letzten Zeit eingenommen zu haben. Im Gutachtensgespräch ergaben sich keine 
Hinweise auf eine depressive oder auf eine Angsterkrankung. Er scheint aktuell 
stabil zu sein. Die durchgeführte psychologische Testung zeigte keine Hinweise 
auf eine Beeinträchtigung der geprüften, für das Führen von Motorfahrzeugen rele-
vanten kognitiven Funktionen. Es liegt eine genügende kraftfahrspezifische Leis-
tungsfähigkeit vor. […] Aufgrund dieser Befunde muss die Fahreignung bejaht 
werden."

Abschlussbeurteilung des fallführenden RAD-Arztes Dr. med. C._____ vom 
20. Februar 2014 (einschliesslich dessen Stellungnahme vom 27. Mai 2014)
Danach zeige der Vergleich zwischen dem asim-Gutachten vom 3. Mai 2011 und 
dem verkehrspsychiatrischen Gutachten vom 27. Januar 2014, dass sich der be-
schwerdeführerische Gesundheitszustand deutlich verbessert habe. Die Angst-
symptomatik und die depressive Symptomatik seien remittiert und mit dem Wegfall 
der psychischen Einschränkungen hätten sich auch die kognitiven Funktionen ver-
bessert. Nach Wegfall aller rentenrelevanten Diagnosen und Einschränkungen be-
stehe ab Zeitpunkt der psychiatrischen Untersuchung (6. November 2013) keine 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr. Denn die Erkrankung, welche zur Beren-
tung geführt habe, liege heute nicht mehr vor. Damit könne sie unabhängig davon, 
in welchem Kontext die Beschwerdefreiheit festgestellt worden sei, auch keine Ar-
beitsunfähigkeit mehr verursachen (keine Krankheit keine Arbeitsunfähigkeit). Da 
sich der Beschwerdeführer für nicht arbeitsfähig erachte, seien Eingliederungs-
massnahmen nicht erfolgsversprechend. 

d) Der Beschwerdeführer bringt vor, dass die kognitiven Funktionen anläss-

lich der verkehrspsychiatrischen Begutachtung lediglich im Hinblick auf 

die Fahrtauglichkeit eingeschätzt worden seien. Aus der Tatsache der 

Fahreignung könne nicht auf eine volle Arbeitsfähigkeit geschlossen wer-

den. Anlässlich der verkehrspsychiatrischen Begutachtung seien spezifi-

sche Tests diesbezüglich vorgenommen und sei zudem von einer fal-

schen Medikation ausgegangen worden. Es sei auf die Arztberichte von 

- 16 -

Dr. med. D._____ und Dr. med. E._____ abzustellen, welche überein-

stimmend und entgegen der Auffassung des RAD-Arztes Dr. med. 

C._____ von einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit ausgingen.

Demgegenüber argumentiert die Beschwerdegegnerin, dass die ver-

kehrspsychiatrische Begutachtung auch Abklärungen zum Vorliegen einer 

psychiatrischen Erkrankung zum Auftrag gehabt habe und daher nebst 

einer testpsychologischen Untersuchung auch eine eingehende psychia-

trische Exploration stattgefunden habe. Dabei hätten sich keine Hinweise 

auf eine depressive oder auf eine Angsterkrankung ergeben und in der 

Testpsychologie hätten sich durchwegs Normergebnisse gezeigt. 

e) Fraglich und zu prüfen ist in der Folge somit, ob die Beschwerdegegnerin 

zu Recht auf die verkehrspsychiatrische Begutachtung vom 27. Januar 

2014 (IV-act. 111) sowie die Abschlussbeurteilung des RAD-Arztes 

Dr. med. C._____ vom 20. Februar 2014 (einschliesslich dessen Stel-

lungnahme vom 27. Mai 2014) abgestellt hat, oder ob diese allenfalls 

durch anderslautende Beurteilungen erschüttert werden beziehungsweise 

als nicht schlüssig und nachvollziehbar erscheinen. In diese Beurteilung 

sind neben dem polydisziplinären asim-Gutachten vom 3. Mai 2011 (IV-

act. 68) sowie dem neuropsychologischen IV-Gutachten der PDGR vom 

19. Januar 2012 (IV-act. 101) insbesondere auch die Arztberichte von 

Dr. med. D._____, FMH Innere Medizin, vom 28. März 2014 (beschwer-

deführerische Beilage [Bf-act.] 20) sowie von Dr. med. E._____, FMH für 

Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. April 2014 (Bf-act. 21) miteinzu-

beziehen. 

5. a) Das verkehrspsychiatrische Gutachten vom 27. Januar 2014 hatte sich − 

gemäss einleitenden Bemerkungen im Gutachten − sowohl zur Fahreig-

nung aus verkehrsmedizinischer Sicht als auch zum Vorliegen einer 

- 17 -

psychiatrischen Erkrankung sowie zu allfälligen Massnahmen zu äussern. 

Hinsichtlich der Fahreignung wurden spezifische testpsychologische Un-

tersuchungen zur Ermittlung der Reaktionszeit, der reaktiven Belastbar-

keit, der Konzentrationsfähigkeit sowie zur Überblicksgewinnung durchge-

führt (Wiener Testsystem). Dabei zeigten sich keine Hinweise auf eine 

Beeinträchtigung der geprüften, für das Führen von Motorfahrzeugen re-

levanten kognitiven Funktionen. Vielmehr wurde eine genügende kraft-

fahrspezifische Leistungsfähigkeit festgestellt, sodass die Fahreignung 

gesamthaft bejaht werden konnte. Im Rahmen der verkehrspsychiatri-

schen Begutachtung zeigten sich anlässlich der psychiatrischen Explora-

tion des Beschwerdeführers vom 6. November 2013 durch Dr. med. 

F._____ keine Hinweise auf eine psychiatrische Erkrankung. Dement-

sprechend enthält das verkehrspsychiatrische Gutachten vom 27. Januar 

2014 auch keine psychiatrische Diagnose. Indes ist dem erwähnten Gut-

achten zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer anlässlich der psychia-

trischen Exploration ausgeführt hat, dass er aktuell weder Aufmerksam-

keits-, noch Konzentrations- oder Gedächtnisschwierigkeiten verspüre. 

Auch in der Reaktionsfähigkeit habe er keine Defizite. Er habe sehr viele 

Hobbys, weshalb ihm das Autofahren sehr wichtig sei. Die Stimmungsla-

ge sei gut und er habe weder Ein- noch Durchschlafstörungen. Unter dem 

Titel "Beurteilung" begnügt sich das verkehrspsychiatrische Verkehrsgut-

achten in psychiatrischer Hinsicht sodann mit dem Hinweis, dass sich im 

Gutachtensgespräch keine Anzeichen auf eine depressive oder eine 

Angsterkrankung ergeben hätten und der Beschwerdeführer aktuell stabil 

erscheine. Eine Beurteilung der Leistungs- und Erwerbsfähigkeit wurde im 

Rahmen der verkehrspsychiatrischen Begutachtung nicht vorgenommen, 

weshalb sich dem Gutachten auch keinerlei Ausführungen hinsichtlich der 

beschwerdeführerischen Arbeitsfähigkeit entnehmen lassen. Im Wesentli-

chen beschränkt sich das verkehrspsychiatrische Gutachten vom 27. Ja-

nuar 2014 somit auf die Abklärung der beschwerdeführerischen Fahrtaug-

- 18 -

lichkeit, während sich die Ausführungen zum Vorliegen einer psychiatri-

schen Erkrankung in engen Grenzen halten. Wohl sind die Schlussfolge-

rungen von Dr. med. F._____ im Zusammenhang mit der Fahrtauglichkeit 

schlüssig und nachvollziehbar. Für die Beurteilung der psychiatrischen 

Beschwerden sowie der beschwerdeführerischen Arbeitsfähigkeit er-

scheinen die knappen Ausführungen jedoch zu wenig fundiert und umfas-

send, zumal von der festgestellten Fahreignung − wie der Beschwerde-

führer zu Recht festhält − nicht ohne Weiteres und uneingeschränkt auf 

eine volle Arbeitsfähigkeit geschlossen werden kann. Überdies setzt sich 

Dr. med. F._____ in ihrem verkehrspsychiatrischen Gutachten vom 

27. Januar 2014 auch mit keinem Wort mit den noch im asim-Gutachten 

vom 2. Mai 2011 gestellten psychiatrischen Diagnosen (nicht näher be-

zeichnete Angststörung [ICD-10: F41.9], leichtgradige depressive Episode 

[ICD-10: F32.1]) sowie der von den asim-Gutachtern attestierten 

100%igen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in der freien Wirt-

schaft auseinander. Auch die übrigen Einschätzungen der asim-Gutachter 

sind im verkehrspsychiatrischen Gutachten vom 27. Januar 2014 mehr-

heitlich unberücksichtigt geblieben. Vor diesem Hintergrund ist das ver-

kehrspsychiatrische Gutachten vom 27. Januar 2014 aber nicht beweis-

kräftig genug, um hinsichtlich der beschwerdeführerischen Arbeitsfähig-

keit darauf abstellen zu können beziehungsweise gestützt darauf eine 

Renteneinstellung zu rechtfertigen. 

b) Der RAD-Arzt Dr. med. C._____ ist in seiner Abschlussbeurteilung vom 

20. Februar 2014 gestützt auf das verkehrspsychiatrische Gutachten vom 

27. Januar 2014 zum Schluss gekommen, dass nach Wegfall aller renten-

relevanten Diagnosen und Einschränkungen ab dem Zeitpunkt der psych-

iatrischen Untersuchung, mithin ab dem 6. November 2013, keine Ein-

schränkung der beschwerdeführerischen Arbeitsfähigkeit mehr bestehe. 

Wie soeben dargestellt kommt dem verkehrspsychiatrischen Gutachten 

- 19 -

vom 27. Januar 2014 indes kein voller Beweiswert zu, weil es hinsichtlich 

der psychiatrischen Beschwerden zu wenig fundiert und umfassend ist 

und überdies mit keinem Wort begründet wird, inwiefern die noch im 

asim-Gutachten vom 3. Mai 2011 diagnostizierte nicht näher bezeichnete 

Angststörung sowie die leichtgradige depressive Episode aktuell nicht 

mehr vorhanden sein sollten. Bereits diese Tatsache ist grundsätzlich ge-

eignet, gewisse Zweifel an der Einschätzung des RAD-Arztes zu erwe-

cken. Erhärtet werden diese Zweifel überdies durch die vom Beschwerde-

führer ins Recht gelegten Arztberichte von Dr. med. D._____ sowie von 

Dr. med. E._____. Dr. med. D._____ geht in seinem Arztbericht vom 

28. März 2014 (Bf-act. 20) zwar ebenfalls von einem aktuell gebesserten 

Zustand aus, hält aber eine volle Arbeitsfähigkeit für höchst fraglich. Je-

denfalls sei es stossend, dass die Rente einzig aufgrund einer Fahreig-

nungsprüfung eingestellt werde. Vielmehr wäre es angezeigt gewesen, 

eine unabhängige Beurteilung einzuholen. Ob eine Arbeitsfähigkeit in ei-

ner adaptierten Tätigkeit möglich sei, könne er nicht beurteilen. Sodann 

diagnostiziert Dr. med. E._____ in seinem Arztbericht vom 7. April 2014 

(Bf-act. 21) unter anderem nach wie vor eine rezidivierende depressive 

Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F33.0), sowie eine akzen-

tuierte Persönlichkeit mit narzisstischen und zwanghaften Zügen (ICD-10: 

Z73.1). Auch er könne indes keine genaue Quantifizierung der Arbeits-

fähigkeit vornehmen. Er gehe aber davon aus, dass durch die psychi-

schen Einschränkungen eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit beste-

he. Eine unabhängige psychiatrische gutachterliche Untersuchung sei 

unabdingbar. 

Folglich bestehen vorliegend aber durchaus Indizien, welche gegen die 

Zuverlässigkeit der Abschlussbeurteilung des RAD-Arztes Dr. med. 

C._____ vom 20. Februar 2014 sprechen. Insbesondere die Tatsache, 

dass sich Dr. med. C._____ einzig auf das verkehrspsychiatrische Gut-

- 20 -

achten vom 27. Januar 2014 stützt, welchem − wie gesehen − kein voller 

Beweiswert zukommt, lässt Zweifel an seiner Beurteilung aufkommen, 

wonach infolge Wegfall der rentenrelevanten Diagnosen und Einschrän-

kungen ab dem Zeitpunkt der psychiatrischen Untersuchung vom 6. No-

vember 2013 keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr bestehe. 

Folglich kann aber auch der Abschlussbeurteilung des RAD-Arztes 

Dr. med. C._____ kein voller Beweiswert zugemessen werden. 

c) Vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen ergibt sich, dass 

die Beschwerdegegnerin zu Unrecht auf die verkehrspsychiatrische Be-

gutachtung vom 27. Januar 2014 sowie die Abschlussbeurteilung des 

RAD-Arztes Dr. med. C._____ vom 20. Februar 2014 abgestellt hat, 

kommt doch − wie gesehen − weder dem verkehrspsychiatrischen Gut-

achten noch der RAD-Abschlussbeurteilung voller Beweiswert zu.

6. Die Gesamtwürdigung aller medizinischen Akten lässt vorliegend zwar 

durchaus vermuten, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerde-

führers seit der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 25. Juli 2011 we-

sentlich verbessert hat. Einerseits führte der Beschwerdeführer anlässlich 

der verkehrspsychiatrischen Begutachtung hinsichtlich seiner aktuellen 

Situation selber aus, weder Aufmerksamkeits-, noch Konzentrations- oder 

Gedächtnisschwierigkeiten zu verspüren. Auch habe er keine Defizite in 

der Reaktionsfähigkeit. Er habe sehr viele Hobbys und die Stimmungsla-

ge sei gut. Zudem leide er weder an Ein- noch an Durchschlafstörungen 

(vgl. verkehrspsychiatrisches Gutachten vom 27. Januar 2014 [IV-

act. 111] S. 6 und 8). Anderseits geht auch der behandelnde Hausarzt 

Dr. med. D._____ in seinem Arztbericht vom 28. März 2014 (Bf-act. 20) 

von einem aktuell gebesserten Zustand aus. Zudem lassen auch die von 

Dr. med. E._____ im Arztbericht vom 7. April 2014 (Bf-act. 21) diagnosti-

zierte rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode 

- 21 -

(ICD-10: F33.0), die akzentuierte Persönlichkeit mit narzisstischen und 

zwanghaften Zügen (ICD-10: Z73.1) und der Status nach anamnestisch 

langjähriger, schwerer Alkoholabhängigkeit sowie auch die dort erwähn-

ten Symptome (Schlafstörungen, Grübelneigung, im Alltag störende Ge-

reiztheit und Affektlabilität) keine, beziehungsweise − wenn schon −, eine 

bloss geringe Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 

erwarten. Gesamthaft ist indes unklar, in welchem Ausmass sich der be-

schwerdeführerische Gesundheitszustand tatsächlich verbessert hat. Eine 

eigentliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wurde 

weder im verkehrspsychiatrischen Gutachten vom 27. Januar 2014 noch 

von Dr. med. D._____ oder Dr. med. E._____ vorgenommen. Einzig der 

RAD-Arzt Dr. med. C._____ führt gestützt auf das verkehrspsychiatrische 

Gutachten vom 27. Januar 2014 − welchem aber, wie gesehen, kein vol-

ler Beweiswert zukommt − aus, dass seit dem 6. November 2013 keine 

Einschränkung der beschwerdeführerischen Arbeitsfähigkeit mehr beste-

he. Dem widersprechen indes sowohl Dr. med. D._____ als auch 

Dr. med. E._____, welche übereinstimmend von einer nach wie vor ein-

geschränkten Arbeitsfähigkeit ausgehen (vgl. Bf-act. 20 und 21). Vor die-

sem Hintergrund drängt sich vorliegend eine fachärztliche Abklärung der 

Leistungs- beziehungsweise der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 

auf. Dabei erscheint es dem streitberufenen Gericht als sinnvoll, die PD-

GR mit dieser Abklärung zu beauftragen beziehungsweise das verkehrs-

psychiatrische Gutachten vom 27. Januar 2014 durch eine Beurteilung 

der Leistungs- und Erwerbsfähigkeit ergänzen zu lassen. Dabei hat sich 

der Beschwerdeführer die bereits getätigten Testungen − insbesondere 

die Ergebnisse der testpsychologischen Untersuchung vom 10. Januar 

2014 anrechnen zu lassen, zumal es vorliegend auffällig ist, dass der Be-

schwerdeführer ausserhalb des IV-Kontextes jeweils kaum Beschwerden 

vorbringt, während bei Testungen im Rahmen des IV-Verfahrens die vom 

- 22 -

Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden jeweils noch speziell 

betont werden. 

7. a) Vor dem Hintergrund der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde 

im Sinne des Eventualbegehrens unter Aufhebung der angefochtenen 

Verfügung vom 24. Juni 2014 gutzuheissen und die Angelegenheit zur 

Weiterführung des Revisionsverfahrens im Sinne der Erwägungen sowie 

zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 

b) Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren − in Abwei-

chung von Art. 61 lit. a ATSG − bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsge-

richt kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 

und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1'000.-- 

festgelegt. Aufgrund des Ausgangs dieses Verfahrens rechtfertigt es sich, 

der unterliegenden Beschwerdegegnerin Gerichtskosten von Fr. 700.-- zu 

überbinden. 

c) Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdegegnerin den 

obsiegenden, anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer nach Art. 61 lit. g 

ATSG zudem aussergerichtlich angemessen zu entschädigen. Dabei 

kann die am 11. September 2014 vom Rechtsvertreter des Beschwerde-

führers eingereichte Honorarnote von gesamthaft Fr. 2'205.20 (8.26 x 

Fr. 240.-- [= Fr. 1982.40], zuzüglich 3 % Spesen [= Fr. 59.45] sowie 8 % 

MWST von Fr. 2'041.85 [= Fr. 163.35]) übernommen werden. Die Be-

schwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer somit aussergerichtlich mit 

gesamthaft Fr. 2'205.20 (inkl. MWST) zu entschädigen. 

d) Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeistän-

dung ist bei diesem Ausgang des Verfahrens gegenstandslos geworden, 

da dem obsiegenden Beschwerdeführer keine Gerichtskosten zu auferle-

- 23 -

gen sind und ihm eine aussergerichtliche Entschädigung zuzusprechen 

ist. 

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, die angefochtene Verfügung vom 

24. Juni 2014 aufgehoben und die Angelegenheit zur Weiterführung des 

Revisionsverfahrens im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid 

an die IV-Stelle des Kantons Graubünden zurückgewiesen. 

2. Die Kosten von Fr. 700.-- gehen zulasten der IV-Stelle des Kantons 

Graubünden und sind innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides 

an die Finanzverwaltung des Kantons Graubünden, Chur, zu bezahlen.

3. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden ist verpflichtet, A._____ eine aus-

sergerichtliche Parteientschädigung von gesamthaft Fr. 2'205.20 (inkl. 

MWST) zu bezahlen. 

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]