# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e021ab0b-1117-5fd6-bf38-4b4d0dfbf5c6
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.02.2025 200 2024 659
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-659_2025-02-25.pdf

## Full Text

UV 200 2024 659 
ISD/REL/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. Februar 2025

Verwaltungsrichter Isliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichter Ackermann
Gerichtsschreiberin Bischof

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva  
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 23. August 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, UV 200 2024 659

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Sachverhalt:

A.

Der 1963 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
über seinen vormaligen Arbeitgeber bei der Schweizerischen Unfallversi-
cherungsanstalt (Suva bzw. Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen von 
Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er gemäss Schadenmeldung 
UVG (Akten der Suva [act. II] 1) am 5. August 2011 aus einer Höhe von ca. 
4,5 m von einer Leiter zu Boden stürzte und sich u.a. eine Fraktur des 
Brustwirbelkörpers (BWK) 12 zuzog (act. II 11) sowie sich an den unteren 
Schneidezähnen verletzte (act. II 10). Die Suva anerkannte ihre (vorläufige) 
Leistungspflicht bezüglich dieses Ereignisses (act. II 2) und gewährte Heil-
behandlung (act. II 13, 26 ff., 32). In der Folge erbrachte sie im Rahmen 
der Rückfallmeldung vom 4. Mai 2015 (act. II 35, 38 ff.) wiederum Versiche-
rungsleistungen (act. II 48 ff.).

Am 23. März 2023 wurde der Versicherte in einen Auffahrunfall verwickelt 
(Akten der Suva [act. IIA] 1, 3) und klagte danach über lumbale Rücken-
schmerzen (vgl. act. IIA 31). Auch bezüglich dieses Ereignisses anerkannte 
die Suva ihre (vorläufige) Leistungspflicht (act. IIA 5), gewährte Heilbe-
handlung (act. IIA 48) und richtete Taggelder aus (act. IIA 29, 35, 46, 61, 
73, 137). Nach wiederholter Konsultation ihrer Versicherungsmedizin 
(act. IIA 105, 109, 111, 113, 139) verfügte die Suva am 5. April 2024 
(act. IIA 143) den Fallabschluss per 1. November 2023, da der Gesund-
heitszustand wie unmittelbar vor dem Ereignis vom 23. März 2023 spätes-
tens nach sechs Monaten wieder erreicht sei und kein sicherer oder wahr-
scheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 5. August 
2011 und den aktuellen Beschwerden erstellt sei. Die dagegen erhobene 
Einsprache des Versicherten vom 8. bzw. 21. Mai 2024 (act. IIA 149, 154) 
wies die Suva – nach Einholen einer weiteren konsiliarischen Beurteilung 
(act. IIA 157) und einer Stellungnahme ihrer Versicherungsmedizin 
(act. IIA 158) – mit Entscheid vom 23. August 2024 ab (act. IIA 162).

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B.

Hiergegen erhob der Versicherte – wie schon im Einspracheverfahren ver-
treten durch Rechtsanwalt B.________ – am 26. September 2024 Be-
schwerde. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
scheids sowie die Verpflichtung der Beschwerdegegnerin, die gesetzlichen 
Versicherungsleistungen zu erbringen. Eventualiter seien die Akten zur 
Vornahme weiterer Abklärungen, insbesondere einer medizinischen Begut-
achtung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Subeventualiter sei 
die Einholung eines medizinischen Gutachtens gerichtlich anzuordnen und 
gestützt darauf eine Neubeurteilung durch das Gericht vorzunehmen.

Mit Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2024 schliesst die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 

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kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 23. August 
2024 (act. IIA 162). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwer-
deführers auf Leistungen der Unfallversicherung und dabei insbesondere, 
ob die Beschwerdegegnerin hinsichtlich des Ereignisses vom 23. März 
2023 die vorübergehenden Leistungen zu Recht per 1. November 2023 
einstellte und einen Anspruch auf darüberhinausgehende Leistungen ver-
neinte, und ob sie zu Recht ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit 
dem Ereignis vom 5. August 2011 verneinte.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 
Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt (u.a.) voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 
Invalidität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang be-
steht (BGE 148 V 356 E. 3 S. 358).

2.3 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 

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eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 
dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-
ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge-
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche 
Störung entfiele ("conditio sine qua non"; BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163; 
SVR 2023 UV Nr. 39 S. 139, 8C_305/2022 E. 3.1).

2.4 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitli-
chen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-
cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 142 V 435 E. 1 
S. 438, 129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 
8C_537/2009 E. 5.1).

2.5 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Gesundheitsschäden deckt 
sich die natürliche weitgehend mit der adäquaten Unfallkausalität. Hier 
spielt mithin die unter Adäquanzgesichtspunkten entscheidende Frage, ob 
das Unfallereignis nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet 
ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt 
dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint, 
für die Begründung der Leistungspflicht praktisch keine Rolle (BGE 149 V 
218 E. 5.2 S. 220).

2.6 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers bei einem durch den 
Unfall verschlimmerten oder überhaupt erst manifest gewordenen krankhaf-
ten Vorzustand entfällt erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und 
adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und 
ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach schicksalsmässigem Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 

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auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), er-
reicht ist (BGE 150 V 188 E. 4.2 S. 191).

3.

3.1 Aufgrund der Akten erstellt und zwischen den Parteien zu Recht 
unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer am 5. August 2011 einen Un-
fall im Rechtssinne (vgl. E. 2.1 hiervor) erlitt, als er von einer Leiter aus 
einer Höhe von ungefähr 4,5 m zu Boden stürzte (act. II 1, 2 f.) und sich 
dabei insbesondere eine Bodenplattenimpressionsfraktur BWK 12 (vgl. 
act. II 11) sowie Lockerungen der unteren Schneidezähne (vgl. act. II 10) 
zuzog. Ebenfalls erstellt und unbestritten ist, dass es sich auch beim Ereig-
nis vom 23. März 2023 um einen Unfall im Rechtssinne handelt, als der 
Beschwerdeführer in eine Auffahrkollision verwickelt wurde, als er in sei-
nem Auto vor einem Kreisverkehr stoppte, worauf das nachfolgende Fahr-
zeug auf das Heck seines Autos auffuhr (act. IIA 1, 6), und er hiernach un-
ter einem lumbospondylogenen Schmerzsyndrom litt (act. IIA 31). Die Be-
schwerdegegnerin erbrachte im Zusammenhang mit beiden Unfällen 
zunächst vorübergehende Leistungen in Form von Heilbehandlung (vgl. 
act. II 13, 26 ff., 32, 48 ff., act. IIA 48) und – nach dem Unfall vom 23. März 
2023 – auch in Form von Taggeldern (act. IIA 35, 46, 61, 73, 137). Sie an-
erkannte damit (vorläufig) das Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen, 
insbesondere die leistungsbegründende natürliche Unfallkausalität, wes-
halb die Beweislast für das Dahinfallen des diesbezüglichen Kausalzu-
sammenhangs zum Unfall vom März 2023 im Falle einer (hier nicht gege-
benen [vgl. E. 3.4.4 hiernach]) Beweislosigkeit bei ihr liegt (vgl. Entscheid 
des Bundesgerichts [BGer] vom 1. Februar 2011, 8C_895/2010, E. 5.1), 
während die objektive Beweislast für das Bestehen eines Kausalzusam-
menhangs zum Unfall vom 2011 beim Beschwerdeführer liegt. 

3.2 Den medizinischen Unterlagen ist im Wesentlichen das Folgende zu 
entnehmen:

3.2.1 Im Bericht zum MRT der Lendenwirbelsäule vom 4. Mai 2023 
(act. IIA 32 S. 2 f.) wurden eine leichtgradige, im Vergleich zu Juni 2015 
zunehmende relative multisegmentale osteodiskoligamentäre Einengung 

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des Spinalkanals BWK 12 bis Lendenwirbelkörper (LWK) 4 mit Punctum 
maximum bei LWK 2 – LWK 3 bei assoziierter epiduraler Lipomatose, ein 
multisegmentales leichtgradiges Diskusbulging mit lediglich leichtgradiger 
Einengung der Nervenwurzel von L3 neuroforaminal links, eine rezessale 
Enge LWK 2/LWK 3 beidseits sowie eine im Vergleich zum Juni 2015 
leichtgradig zunehmende degenerative Veränderung der Lendenwirbelsäu-
le (LWS) mit multisegmentaler Osteochondrose und tieflumbal betonter 
Facettengelenksarthrose, jedoch keine Nachsinterung des Keilwirbels 
BWK 12 festgehalten (S. 3).

3.2.2 Der behandelnde Arzt Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopä-
dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, diagnosti-
zierte im Bericht vom 4. Mai 2023 (act. IIA 31) ein lumbospondylogenes 
Schmerzsyndrom mit/bei Status nach Verkehrsunfall im März 2023. MR-
graphisch habe eine diskoligamentäre Verletzung bei Unfall ausgeschlos-
sen werden können (S. 2). Bei klinischer Untersuchung stelle sich der Ver-
dacht einer lumbospondylogenen Schmerzursache. 

3.2.3 Anlässlich der Ganzkörper-Skelettszintigraphie und des SPECT/CT 
der LWS und des thorakolumbalen Übergangs am 4. Oktober 2023 
(act. IIA 86) wurden eine chronische, ossär reizlose, mässiggradig ausge-
prägte Sinterung des BWK 12 mit ossär aktivierter Pseudarthrose der 
rechts anterolateralen ossären Spangenbildung BWK 11/12, ein mässiges 
Diskusbulging LWK 2/3 mit mässiger diskogen bedingter Spinalkanalsteno-
se und Riss im Anulus fibrosus, sowie eine diskrete Rezessusstenose 
LWK 2/3 rechts festgehalten.

3.2.4 Im Bericht vom 8. Oktober 2023 (act. IIA 64) diagnostizierte 
Dr. med. C.________ eine ossär aktivierte Pseudarthrose der rechts ante-
rolateralen ossären Spangenbildung BWK 11/12, eine segmentäre Hernie 
auf Höhe LWK 2/3 mit HIZ im MRT, differentialdiagnostisch ein lumbos-
pondylogenes Schmerzsyndrom. Radiologisch zeige sich ein Hotspot im 
Bereich der ventralen sowie lateralen Boden, resp. Deckplatten der 
BWK 11 und 12 bei abgebrochenem Osteophyt (S. 2). Dies lasse sich gut 
mit dem Unfallmechanismus im März 2023 erklären.

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3.2.5 In der Beurteilung vom 13. Oktober 2023 (act. IIA 67) hielt der Suva-
Arzt Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma-
tologie des Bewegungsapparates, Versicherungsmedizin Suva, fest, dass mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits vor dem Ereignis vom 23. März 
2023 degenerative Veränderungen an der LWS sowie eine alte Keilwirbel-
bildung BWK 12 bestanden hätten (Ziff. 1.2). Der Unfall habe an der LWS 
zu keinen objektivierbaren strukturellen Läsionen geführt, es werde jedoch 
ein Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule (HWS) geltend gemacht 
(Ziff. 3.1). Hierzu fehlten aber ein Arztzeugnis UVG sowie eine Bildgebung 
der HWS (Ziff. 3.2).

3.2.6 In der Beurteilung vom 4. Januar 2024 (act. IIA 105) hielt der Suva-
Arzt Dr. med. D.________ fest, dass mit einem Status nach BWK 12-
Fraktur (konservativ behandelt, ausgeheilt) und degenerativen Verände-
rungen an der LWS (festgestellt im Jahr 2015) die Gesundheit des Be-
schwerdeführers im Bereich der vom aktuellen Unfallereignis betroffenen 
Körperregion mit überwiegender Wahrscheinlichkeit schon vor dem Unfall 
beeinträchtigt gewesen sei (S. 2 Ziff. 1 und 1.1). Der Unfall (vom 23. März 
2023) habe nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu zusätzlichen 
strukturellen Läsionen geführt, die objektiviert werden könnten (Ziff. 3.1). 
Das aktuell angefertigte MRT zeige gegenüber 2015 einen fortschreitenden 
Verschleiss, richtunggebende strukturelle Unfallfolgen seien nicht objekti-
viert. Da keine strukturellen Unfallfolgen objektiviert worden seien, sei von 
einer Wirbelsäulendistorsion auszugehen und es sei bezogen auf das Er-
eignis von März 2023 davon auszugehen, dass die Unfallfolgen innerhalb 
von sechs Monaten ausgeheilt gewesen seien (S. 2 Ziff. 3.2). Aufgrund der 
keilförmig verheilten BWK 12-Fraktur sei mit Gefühlsstörungen zu rechnen, 
welche sich klinisch rezidivierend äussern könnten, und es seien aufgrund 
der festgestellten degenerativen Veränderungen auch rezidivierende Be-
schwerden der Lendenwirbelsäule zu erwarten (Ziff. 4).

3.2.7 In der Beurteilung vom 25. Januar 2024 (act. IIA 113) stellte der 
Suva-Arzt Dr. med. D.________ auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin 
zur fraglichen Unfallkausalität zwischen dem Unfall vom 5. August 2011 
und den geltend gemachten Beschwerden (vgl. dazu act. IIA 107 - 112) 
klar, dass eine Keilwirbelbildung nach einer traumatischen BWK 12-Fraktur 

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im Jahr 2011 mit knöcherner Spangenbildung BWK 11/12 vorliege. Diese 
sei Folge der Fraktur. Wenn nachweislich an dieser Stelle Beschwerden 
auftreten würden, wären diese als unfallkausal zu betrachten. An der restli-
chen Wirbelsäule beständen ausschliesslich degenerative Veränderungen. 
Das aktuell diagnostizierte lumbospondylogene Schmerzsyndrom sei nicht 
unfallkausal.

3.2.8 Dr. med. E.________, Facharzt für Radiologie, hielt in seinem Be-
richt zum MRT der Lendenwirbelsäule vom 12. Februar 2024 (act. IIA 125 
S. 3 f.) fest, dass stabile Verhältnisse bei Zustand nach Deckplattenimpres-
sionsfraktur auf Höhe BWK 12, jedoch insbesondere kein Nachweis ent-
zündlicher Veränderungen oder einer relevanten Stressreaktion, also keine 
Hinweise für Pseudarthrose bzw. einem abgebrochenen Spondylophyten 
BWK 11/12 und keine dokumentierte Instabilität vorlägen.

3.2.9 In der Beurteilung vom 2. April 2024 (act. IIA 139) hielt der Suva-
Arzt Dr. med. D.________ fest, dass in der MRT-Untersuchung vom 
12. Februar 2024 (act. IIA 125) stabile Verhältnisse bei Zustand nach 
Deckplattenimpressionsfraktur auf Höhe BWK 12 festgestellt worden seien. 
Insbesondere hätten kein Nachweis entzündlicher Veränderungen oder 
einer relevanten Stressreaktion, also keine Hinweise für Pseudarthrose 
bzw. einem abgebrochenen Spondylophyten BWK 11/12 und auch keine 
dokumentierte Instabilität festgestellt werden können. Somit sei der Zu-
stand nach der BWK 12-Fraktur aus dem Jahr 2011 als stabil zu bezeich-
nen und es seien hier keine weiteren Unfallfolgen zu erwarten. Die aktuell 
beklagten Beschwerden seien daher ausschliesslich den degenerativen 
Veränderungen zuzuschreiben. Da es nicht zu richtunggebenden struktu-
rellen Unfallfolgen des Ereignisses vom 23. März 2023 gekommen sei und 
auch keine Verschlimmerung der Unfallfolgen aus dem Jahr 2011 vorliege, 
könne an der Beurteilung vom 4. Januar 2024 (act. IIA 105) festgehalten 
werden (S. 1). Der Unfall habe nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
zu zusätzlichen strukturellen Läsionen geführt, welche objektiviert worden 
wären (S. 2 Ziff. 3.1). Das aktuell angefertigte MRT zeige gegenüber 
demjenigen von 2015 einen fortschreitenden Verschleiss, jedoch seien 
richtunggebende strukturelle Unfallfolgen nicht objektiviert. Deshalb sei von 
einer Wirbelsäulendistorsion auszugehen. Bezogen auf das Ereignis von 

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März 2023 sei davon auszugehen, dass die Unfallfolgen innerhalb von 
sechs Monaten ausgeheilt gewesen seien (Ziff. 3.2).

3.2.10 Der behandelnde Dr. med. C.________ diagnostizierte in seinem 
Bericht vom 7. Mai 2024 (act. IIA 153) ein prolongiertes und lumbales, zum 
Teil auch vertebrales Schmerzsyndrom bei einem Status nach einem Auf-
fahrunfall am 23. März 2023 mit seither persistierenden Schmerzen und 
einem Status nach BWK 12-Kompressionsfraktur im August 2011. Er hielt 
fest, dass er mit der Beurteilung durch den Suva-Arzt Dr. med. D.________ 
nicht einig sei. Zwar sehe er auch, dass eine dem zeitlichen Verlauf ent-
sprechende Degeneration stattgefunden habe (S. 2). Jedoch zeige sich auf 
der neuen Bildgebung eine aktivierte Pseudarthrose im ventralen Bereich 
von BWK 11/12. Hier sei der ventrale Osteophyt abgebrochen und die 
Deckplatte zeige eine erhöhte Aktivität. Im Bereich der Brustwirbelsäule 
(BWS), welche durch die Rippen naturgemäss gut geschützt sei, brauche 
es einen erheblichen Energieaufwand, um einen Osteophyten abzubre-
chen. Dies sei keine natürliche Alterserscheinung und wäre ohne Unfall 
nicht im Rahmen eines normalen Alterungsprozesses aufgetreten. Aus der 
klinischen Erfahrung sei bekannt, dass diese Aktivierungen zwar spontan 
abheilen, jedoch häufig einen prolongierten Verlauf nehmen würden. Ein 
abgebrochener Osteophyt im Bereich der BWS qualifiziere sich bei einem 
nicht an Osteoporose erkrankten Patienten als strukturelle Veränderung.

3.2.11 Dr. med. F.________, Facharzt für Radiologie, hielt zu Handen der 
Beschwerdegegnerin in seiner konsiliarischen Beurteilung vom 13. Juni 
2024 (act. IIA 157) die Befunde aus den Bildern der Voruntersuchungen 
fest und führte aus, dass sich im Zeitverlauf bei bekannter Fraktur von 
BWK 11 (recte: BWK 12) ein im Verlauf immer grösser werdender ventraler 
Abstütz-Spondylophyt rechts lateral zur Bodenplatte BWK 11 ziehend zu 
erkennen sei, wobei die Kontur und das dorsale Alignement der Wirbelkör-
per bei leichter Kyphose-Fehlhaltung im Zeitverlauf stationär geblieben 
seien (S. 2). Die konventionelle Untersuchung ein Tag nach dem Unfall 
zeige eine kräftige ventral überbrückende Spondylose, die im Zeitverlauf im 
Jahr 2024 praktisch stationär geblieben sei. Im zwei Monate nach dem Un-
fallereignis durchgeführten MRT zeige sich ein etwas verstärktes Spongio-
saödem an der Basis des BWK 11, welches sich im weiteren Verlauf ver-

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mindert habe. Der Befund passe durchaus zu einer Traumatisierung des 
Brustwirbelsegments 11/12 jedoch ohne signifikante Frakturlinie/Änderung 
des Lokalbefunds. Im Verlauf sei auch nach sieben Monaten noch eine 
verstärkte Mehrbelegung des SPECT/CT an der Bodenplatte BWK 11 
nachzuweisen, entsprechend den noch nicht vollständig abgeschlossenen 
Umbauvorgängen. In der MRT aus dem Jahr 2024 sei das Spongiosaödem 
regredient, was entsprechend auch mit einer Regredienz allfällig vorhande-
ner Schmerzsymptomatik einhergehen sollte.

3.2.12 Im Bericht vom 2. Juli 2024 (act. IIA 158) führte der Suva-Arzt 
Dr. med. D.________ aus, dass Dr. med. F.________ in seiner Beurteilung 
vom 13. Juni 2024 zum Ergebnis gelangt sei, der Befund eines Spongio-
saödems an der Basis von BWK 11 passe zu einer Traumatisierung des 
Brustwirbelsegments 11/12, jedoch ohne signifikante Frakturlinie/Änderung 
des Lokalbefundes (S. 2). Anhand dieser Befunde bleibe festzuhalten, dass 
es im Rahmen des Ereignisses vom 23. März 2023 nicht zu einer richtung-
gebenden strukturellen Läsion gekommen sei. Somit bleibe er bei seiner 
Beurteilung, insbesondere des Erreichens des Status quo sine.

3.3

3.3.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-

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gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV 
Nr. 3 S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Beratende Ärzte eines Versicherungsträ-
gers sind, was den Beweiswert ihrer ärztlichen Beurteilung angeht, versi-
cherungsinternen Ärzten gleichzusetzen (Urteil des BGer 8C_434/2023, 
8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 150 V 188, 
aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107).

Urteilt das Gericht indessen abschliessend gestützt auf Beweisgrundlagen, 
die aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger stammen, sind 
an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch 
nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen 
Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 
58 E. 5.1 S. 65, 135 V 465 E. 4.4 S. 470, 122 V 157 E. 1d S. 162).

3.3.3 Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein 
lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztli-
che Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts 
geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in 
den Hintergrund rückt (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 9C_651/2019 E. 4.3).

3.4

3.4.1 Die Beschwerdegegnerin hat sich im hier angefochtenen Einspra-
cheentscheid vom 23. August 2024 (act. IIA 162) im Wesentlichen auf die 
Beurteilungen des Suva-Arztes Dr. med. D.________ vom 4. Januar 2024, 
2. April 2024 und 2. Juli 2024 (act. IIA 105, 139, 158, vgl. auch act. IIA 67, 
113) und das ergänzend dazu eingeholte radiologische Konsilium von 
Dr. med. F.________ vom 13. Juni 2024 (act. IIA 157) gestützt. Die Akten-
berichte des Suva-Arztes erfüllen die von der höchstrichterlichen Recht-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, UV 200 2024 659

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sprechung an den Beweiswert einer versicherungsinternen bzw. einer die-
ser gleichgestellten vertrauensärztlichen Beurteilung (vgl. E. 3.3.2 hiervor) 
und überzeugen. Auch dass es sich bei den Berichten von Suva-Arzt 
Dr. med. D.________ – ebenso wie auch bei der ergänzend dazu eingehol-
ten radiologischen Zweitmeinung von Dr. med. F.________ vom 13. Juni 
2024 (act IIA 157) – um Aktenbeurteilungen handelt, spricht nicht gegen 
deren Beweiswert, denn sowohl Dr. med. D.________ wie auch Dr. med. 
F.________ standen jeweils die vollständigen medizinischen Akten und 
insbesondere die verschiedenen aktenkundigen bildgebenden Abklärungen 
im zeitlichen Verlauf zur Verfügung und beschränkte sich die medizinische 
Würdigung auf einen (zurückliegenden) abgeschlossenen Sachverhalt (vgl. 
E. 3.3.3 vorstehend). Eine zusätzliche persönliche Untersuchung war damit 
nicht notwendig, zumal insbesondere (auch) die Beurteilung der Kausalität 
rechtsprechungsgemäss im Rahmen eines Aktengutachtens erörtert wer-
den kann (vgl. Urteil des BGer 8C_383/2011 vom 9. November 2011 
E. 4.2). Der Suva-Arzt Dr. med. D.________ verfügt überdies sowohl auf-
grund seines Facharzttitels in Orthopädischer Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates als auch aufgrund seiner Funktion und beruflichen 
Stellung im Bereich der Unfallmedizin – er beurteilt bei der Versicherungs-
medizin Suva ausschliesslich Unfallpatienten, unfallähnliche Körperschädi-
gungen und Berufskrankheiten diagnostisch und begleitet diese therapeu-
tisch – über besonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse und Er-
fahrungen (vgl. Urteil des BGer 8C_316/2019 vom 24. Oktober 2019 E. 5.4 
betreffend Kreisärzte der SUVA). Schliesslich begründet auch der Um-
stand, dass er aufgrund der Einwände des behandelnden Arztes Dr. med. 
C.________ vom 7. Mai 2024 (act. IIA 153) zusätzlich eine radiologische 
Zweitmeinung bei Dr. med. F.________ (act. IIA 157) einholte, weder (ge-
ringe) Zweifel an den bisherigen von der Verwaltung getätigten Abklärun-
gen noch stellt es eine Verletzung der Verfahrens- und Parteirechte des 
Beschwerdeführers dar. Letzterer hat denn auch gemäss bundesgerichtli-
cher Rechtsprechung keinen formellen Anspruch auf Beizug eines versi-
cherungsexternen Gutachters, wenn Leistungsansprüche streitig sind (BGE 
123 V 175 E. 3d S. 176, 122 V 157 E. 2c S. 165).

3.4.2 Der Suva-Arzt Dr. med. D.________ hat gestützt auf die medizini-
schen Unterlagen und unter Einbezug der radiologischen Zweitmeinung 

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von Dr. med. F.________ (act. IIA 157) überzeugend und in Übereinstim-
mung mit der Beurteilung von Dr. med. E.________ vom 12. Februar 2024 
(act. IIA 125 S. 3) dargelegt, dass hinsichtlich der im Jahr 2011 erlittenen 
Deckplattenimpressionsfraktur auf der Höhe BWK 12 stabile Verhältnisse 
ohne Nachweis entzündlicher Veränderungen bzw. einer messbaren Insta-
bilität bestehen. Vor dem Hintergrund dieser ausgeheilten BWK 12-Fraktur 
und der bereits im Jahr 2015 festgestellten und damit im Zeitpunkt des Un-
falls vom 23. März 2023 vorbestehenden degenerativen Veränderungen an 
der LWS überzeugt die versicherungsmedizinische Schlussfolgerung, dass 
es durch besagten Unfall zu keiner richtunggebenden Verschlimmerung 
des Vorzustandes gekommen ist und folglich die über den 31. Oktober 
2023 hinaus geltend gemachten Beschwerden weder auf den Unfall von 
2011 noch auf eine diesbezüglich unfallkausale Verschlimmerung im März 
2023 zurückzuführen sind (act. IIA 67, 105, 139). Dabei besteht – anders 
als der Beschwerdeführer ausführt (Beschwerde S. 9 Art. 9 Rz. 18) – kein 
Widerspruch zwischen der Beurteilung von Suva-Arzt Dr. med. D.________ 
und derjenigen von Dr. med. F.________, hielt doch auch letzterer über-
einstimmend mit der Beurteilung von Suva-Arzt Dr. med. D.________ 
(act. IIA 105 S. 2) fest, dass zwar bildgebend ein im Verlauf regredientes 
Spongiosaödem im Bereich von BWK 11 festzustellen sei, was zu einer 
Traumatisierung des Brustwirbelsegments 11/12 passe, jedoch ohne dass 
eine signifikante Fraktur/Änderung des Lokalbefundes vorliege (act. IIA 157 
S. 3). 

Die divergierende Auffassung des behandelnden Arztes Dr. med. 
C.________ in seinem Bericht vom 7. Mai 2024 (act. IIA 153), wonach im 
SPECT/CT vom 4. Oktober 2023 (act. IIA 86) eine nachgewiesene Aktivität 
im Bereich der ventralen Spondylodese brückenbildend BWK 11/12 rechts 
und ein (traumatisch) abgebrochener ventraler Osteophyt zu sehen seien, 
ist schliesslich nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der Plausibilität 
der schlüssigen Expertise von Dr. med. D.________ zu erwecken. Diese 
Einschätzung des Dr. med. C.________ findet in den medizinischen und 
insbesondere den bildgebenden Akten keinen Rückhalt. Vielmehr zeigt der 
SPECT/CT-Befundbericht vom 4. Oktober 2023 (act. IIA 86) keinen Hin-
weis auf eine entsprechende Schädigung bzw. Fraktur und es wurden auch 
anlässlich des MRT vom 12. Februar 2024 (act. IIA 125 S. 3) keine Hinwei-

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se auf einen abgebrochenen Spondylophyten BWK 11/12 gefunden. In 
Kenntnis dieser Befunde verneinte Dr. med. F.________ in der Beurteilung 
vom 13. Juni 2024 (act. IIA 157) denn auch einen entsprechenden Abbruch 
bzw. eine (signifikante) Fraktur oder anderweitige massgebende unfallbe-
dingte strukturelle Veränderungen, was die Beurteilung des Suva-Arztes, 
wonach aufgrund des Unfallereignisses vom 23. März 2023 keine richtung-
gebende Verschlimmerung des unfallkausalen Vorzustandes eingetreten 
ist, bestätigt.

3.4.3 Gestützt auf die Beurteilung von Suva-Arzt Dr. med. D.________ ist 
weiter erstellt, dass aufgrund des Unfalls vom 23. März 2023 keine ander-
weitigen, über die Einstellung der vorübergehenden Leistungen hinausge-
henden unfallkausalen Einschränkungen bestehen. Vielmehr wies der Su-
va-Arzt Dr. med. D.________ in Übereinstimmung mit den medizinischen 
Akten auf degenerative Veränderungen der Wirbelsäule hin (act. IIA 105 
S. 2), die bereits im Jahr 2015 festgestellt (vgl. z.B. act. II 43) und im zeitli-
chen Verlauf anhand der Unterlagen der bildgebenden Untersuchungen 
dokumentiert worden waren (act. IIA 32 S. 3). Dies wurde denn auch von 
Dr. med. C.________ nicht in Abrede gestellt, sondern vielmehr bestätigt 
(act. IIA 153 S. 2). Die daraus abgeleitete Schlussfolgerung, dass innerhalb 
von sechs Monaten die durch das Unfallereignis vom 23. März 2023 erfolg-
te vorübergehende Verschlimmerung des (zuvor stummen) degenerativen 
Vorzustandes an der thorakalen bzw. lumbalen Wirbelsäule als abge-
schlossen zu betrachten ist und die darüber hinaus geltend gemachten 
Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kausal auf den 
stattgehabten Unfall zurückzuführen sind, überzeugt. Diese Beurteilung 
steht überdies im Einklang mit der diesbezüglichen Rechtsprechung, wel-
che besagt, dass nach derzeitigem medizinischem Wissensstand das Er-
reichen des Status quo sine bei einer traumatischen Verschlimmerung ei-
nes klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule in 
der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr 
als abgeschlossen zu betrachten ist (vgl. Entscheid des BGer 8C_13/2018 
vom 9. Mai 2018 E. 3.3; SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E. 2.3). 

Schliesslich ändert auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer im 
Nachgang zum Unfall vom 23. März 2023 über den Zeitpunkt der Einstel-

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lung der vorübergehenden Leistungen per 1. November 2023 hinaus wei-
terhin über Schmerzen klagt und eine Arbeitsunfähigkeit bis im März 2024 
attestiert wurde (vgl. act. IIA 66, 79, 98, 122, 131), an der fehlenden Unfall-
kausalität nichts, handelt es sich hierbei doch mangels objektivierbarer un-
fallkausaler Befunde allein um eine beweisrechtlich nicht zulässige "post 
hoc ergo propter hoc"-Argumentation (BGE 149 V 218 E. 5.6 S. 223, 119 V 
335 E. 2b bb S. 341; SVR 2021 UV Nr. 34 S. 154, 8C_672/2020 E. 4.2).

3.4.4 Zusammenfassend ist damit gestützt auf die versicherungsmedizini-
schen Beurteilungen von Suva-Arzt Dr. med. D.________ (act. IIA 67, 105, 
111, 113, 139, 158) erstellt, dass spätestens per 1. November 2023 stabile 
Verhältnisse bei einem Zustand nach Deckplattenimpressionsfraktur im 
Jahr 2011 auf Höhe BWK 12 ohne zusätzliche objektivierbare strukturelle 
Läsionen durch den Unfall vom 23. März 2023 vorlagen und es damit im 
Rahmen des Unfalls vom 23. März 2023 nicht zu einer richtunggebenden 
strukturellen Verschlimmerung des Vorzustandes gekommen ist und im 
Übrigen spätestens per 31. Oktober 2023 mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit von einem Erreichen des status quo sine vel ante (vgl. E. 2.6 hier-
vor) auszugehen ist. Ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem 
Unfallereignis vom 23. März 2023 und den über diesen Zeitpunkt hinaus 
geltend gemachten Beschwerden ist damit nicht erstellt, womit kein weite-
rer Anspruch gegenüber der Unfallversicherung mehr besteht. Der Sach-
verhalt ist rechtsgenüglich abgeklärt, weshalb sich weitere medizinische 
Sachverhaltserhebungen – insbesondere auch die eventualiter geforderte 
medizinische Begutachtung bzw. die subeventualiter beantragte Erstellung 
eines Gerichtsgutachtens (Beschwerde S. 2 Rechtsbegehren 2 und 3 so-
wie S. 10 Art. 11 Rz. 21) – in antizipierter Beweiswürdigung erübrigen 
(BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d 
S. 162; Urteil des BGer 9C_298/2024 vom 14. August 2024 E. 5.2, zur Pu-
blikation vorgesehen; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 9C_296/2018 E. 4).

4.

Nach dem Dargelegten besteht über den 1. November 2023 hinaus man-
gels Unfallkausalität kein Anspruch auf weitere Leistungen im Zusammen-

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hang mit dem Ereignis vom 23. März 2023. Die gegen den Einspracheent-
scheid vom 23. August 2024 (act. IIA 162) erhobene Beschwerde ist daher 
abzuweisen.

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 fbis ATSG (Um-
kehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu er-
heben. 

5.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehr-
schluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Suva 
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.