# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 32f514ac-e634-549d-adb0-88caa0bdd168
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-27
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 27.08.2014 IV 2012/375
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2012-375_2014-08-27.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2012/375

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 05.06.2020

Entscheiddatum: 27.08.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 27.08.2014
Art. 28 IVG. Beweiswürdigung versicherungsinterne RAD-Beurteilung. 
Beweiskraft bejaht. Bestimmung des Validen- und Invalideneinkommens 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. 
August 2014, IV 2012/375).

Entscheid Versicherungsgericht, 27.08.2014

Versicherungsrichterinnen Marie Löhrer (Vorsitz), Christiane Gallati Schneider und

Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Entscheid vom 27. August 2014

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. David Husmann, Alderstrasse 40, Postfach 517, 

8034 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Rente

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ stürzte am 28. Juni 2003 auf einer Treppe und zog sich eine Verletzung am 

Rücken zu (Unfallmeldung vom 3. Juli 2003, Fremdakten). Am 2. November 2004 

meldete er sich zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 2). Der behandelnde Dr. med. 

B.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, berichtete am 9. Dezember 2004, der 

Versicherte leide an persistierenden Rückenschmerzen im BWS- und LWS-Bereich 

nach einer Impressionsfraktur Th12 und an einem Status nach Morbus Scheuermann 

(IV-act. 13). Mit der Begründung, dass der Versicherte für eine leidensangepasste 

Tätigkeit voll arbeitsfähig sei, verfügte die IV-Stelle am 3. Januar 2006 die Abweisung 

des Leistungsgesuchs (IV-act. 31). Die dagegen gerichtete Einsprache vom 6. Februar 

2006 (IV-act. 34) wies die IV-Stelle ab (Einspracheentscheid vom 21. März 2006, IV-

act. 40).

A.b  Am 3. Juni 2009 meldete sich der Versicherte erneut zum Bezug von IV-

Leistungen an (IV-act. 45 und 48). Der behandelnde Dr. med. C.___, Chirurgie, spez. 

Handchirurgie FMH, berichtete am 8. Oktober 2009, der Versicherte leide mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an einer seit ca. 2006 bestehenden Rhizarthrose 

beidseits (IV-act. 66; vgl. auch Bericht des behandelnden Dr. med. D.___, Facharzt für 

Allgemeinmedizin, vom 5. November 2009, IV-act. 68). Der Versicherte unterzog sich 

am 1. Februar 2010 einer Resektions-, Interpositions- und Suspensionsarthroplastik an 

der rechten Hand und am 31. Mai 2010 einer Resektions-, Interpositions- und 

Suspensionsarthroplastik an der linken Hand (siehe Operationsberichte von Dr. C.___ 

vom 2. Februar und 1. Juni 2010, IV-act. 84-4 f.). Im Schreiben vom 1. Juni 2010 teilte 

die IV-Stelle dem Versicherten mit, aufgrund seines Gesundheitszustands seien zurzeit 

keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich (IV-act. 82). Dr. C.___ gab im 

Bericht vom 7. Juli 2010 (Datum Posteingang IV-Stelle) an, der (postoperative) Verlauf 

und die Prognose seien gut (IV-act. 84). In der Stellungnahme vom 27. Juli 2010 führte 

RAD-Arzt Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeinmedizin FMH, betreffend die 

Daumengelenksproblematik aus, grobmanuelle Tätigkeiten seien inskünftig nicht mehr 

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zumutbar. Mit den beiden Operationen habe wohl eine Schmerzlinderung erreicht 

werden können. Die funktionelle Kapazität könne damit aber nicht nachhaltig 

verbessert werden (IV-act. 85). Dr. D.___ bescheinigte dem Versicherten im an das Amt 

für Arbeit gerichteten Arbeitszeugnis vom 11. Februar 2011 eine 60%ige 

Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit als ___mechaniker und eine volle 

Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten (IV-act. 95).

A.c  Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. IV-act. 99) verfügte die IV-Stelle 

am 27. Juni 2011 die Abweisung des Gesuchs um berufliche Massnahmen, da der 

Versicherte keine Unterstützung durch die Eingliederungsberaterin wünsche (IV-

act. 100).

A.d  Im Bericht vom 20. September 2011 gab Dr. D.___ an, der Versicherte leide mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an Rhizarthrosen beidseits, Gonarthrosen beidseits 

und an einer Lumbalgie. Seit November 2010 bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten (IV-act. 108-4), eventuell wäre eine leichte, 

wechselbelastende Tätigkeit zu 80% möglich (IV-act. 108-3). RAD-Arzt Dr. E.___ vertrat 

in der Stellungnahme vom 27. Januar 2012 die Auffassung, knapp 2 Jahre nach 

Daumenoperation rechts und gut 1½ Jahre nach Daumenoperation links sowie bei 

fachärztlich dokumentiertem komplikationslosem postoperativem Verlauf sei mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem stabilen Gesundheitszustand 

auszugehen. Für leidensangepasste Tätigkeiten bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. 

Im angestammten Beruf sei der Versicherte seit 10. August 2009 voll arbeitsunfähig (IV-

act. 114). Der Versicherte reichte am 13. Februar 2012 (IV-act. 117) einen Bericht von 

Dr. med. F.___, Leitender Arzt in der Abteilung Orthopädie der Chirurgischen Klinik des 

Spitals G.___, vom 26. Januar 2012 ein. Darin diagnostizierte dieser eine 

Chondropathia patellae beidseits sowie ein "Knorpel-Ulcus Knie links mediale 

Kondyle" (IV-act. 118). RAD-Arzt Dr. E.___ würdigte den Bericht von Dr. F.___ 

dahingehend, dass sich daraus keine zusätzliche funktionelle Einschränkung ergebe 

(Stellungnahme vom 4. April 2012, IV-act. 119-2).

A.e  Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 5. April 2012 in Aussicht, 

das Rentengesuch abzuweisen (IV-act. 121). Dagegen erhob der Versicherte am 

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10. Mai 2012 Einwand (IV-act. 124). Zur Bestimmung des Valideneinkommens nahm 

die IV-Stelle weitere Abklärungen bei der Arbeitgeberin vor (IV-act. 125 f.). Der 

Versicherte gab am 27. August 2012 an, er arbeite seit November 2011 im Sinn einer 

Nebenbeschäftigung und seit 1. Juli 2012 neu mit einem Beschäftigungsgrad von 80% 

als Parkwärter und erhalte dafür einen Jahreslohn von Fr. 40'832.-- (IV-act. 131-2 f.). 

Am 30. August 2012 verfügte die IV-Stelle die Abweisung des Rentengesuchs (IV-

act. 133).

B.    

B.a  Gegen die Verfügung vom 30. August 2012 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 5. Oktober 2012. Der Beschwerdeführer beantragt darin unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge deren Aufhebung und die Ausrichtung der 

gesetzlichen Leistungen. Es sei ihm mindestens eine halbe Rente zuzusprechen. 

Eventualiter sei ein unabhängiges orthopädisches Gutachten einzuholen. Es sei eine 

öffentliche Verhandlung durchzuführen und er sei zu seiner Gesundheits- und 

Erwerbssituation zu befragen. Zur Begründung bringt er vor, die vom RAD bescheinigte 

100%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten sei nicht schlüssig. 

Vielmehr sei "einstweilen" von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Des 

Weiteren rügt er die Ermittlung des Validen- und Invalideneinkommens. Bei der 

Bemessung des Invalideneinkommens sei der tatsächlich bei einem 80%igen 

Beschäftigungsgrad erzielte Lohn von Fr. 40'832.-- zu berücksichtigen. Sollte auf die 

Durchschnittslöhne abgestellt werden, so sei ein Tabellenlohnabzug von 25% 

ausgewiesen (act. G 1).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 3. Dezember 

2012 die Abweisung der Beschwerde. Sie macht im Wesentlichen geltend, mit dem 

RAD sei von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

auszugehen. Das Valideneinkommen betrage angepasst an die 

Nominallohnentwicklung bis 2009 Fr. 85'061.--. Hinsichtlich des Invalideneinkommens 

könne nicht auf den effektiven Verdienst abgestellt werden, da der Beschwerdeführer 

hierbei die zumutbare Arbeitsfähigkeit von 100% nicht voll ausschöpfe. Es bestehe 

kein Grund für die Vornahme eines Tabellenlohnabzugs (act. G 4).

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B.c  In der Replik vom 8. Februar 2013 hält der Beschwerdeführer unverändert an 

seiner Beschwerde fest (act. G 8).

B.d  Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Duplik verzichtet (act. G 10).

B.e  Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Teilnahme an der mündlichen Verhandlung 

vom 27. August 2014 verzichtet (act. G 16). Der Beschwerdeführer hielt anlässlich der 

mündlichen Verhandlung im Wesentlichen an den gestellten Anträgen fest. Er reichte 

eine Kopie des Lohnausweises betreffend das Jahr 2013 ein (act. G 19). Auf die 

einzelnen Vorbringen des Beschwerdeführers wird, soweit entscheidwesentlich, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.

Zu prüfen ist vorliegend, ob die im Rahmen eines Wiederanmeldungsverfahrens er­

gangene Abweisung des Rentenbegehrens zu Recht erfolgte.

1.1  Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). 

Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder 

geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Der Grad der 

für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität wird gemäss Art. 16 

ATSG durch einen Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das Einkommen, das die 

versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der 

notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in Beziehung 

gesetzt wird zum Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

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1.2  Die Rentenabstufungen nach Art. 28 Abs. 2 IVG geben bei einem Invaliditätsgrad 

von mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 50% Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente.

1.3  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswerts eines 

Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 

berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 

einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 

352 E. 3a). Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht 

verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) 

Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung 

jedoch strenge Anforderungen in dem Sinn zu stellen, dass bei auch nur geringen 

Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen 

ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind. Ein Anspruch auf eine 

versicherungsexterne Begutachtung besteht gemäss Rechtsprechung nicht (BGE 135 

V 465).

2.

Zunächst ist zu prüfen, ob die medizinischen Akten eine verlässliche Grundlage für die 

Beurteilung des Rentenanspruchs bilden.

2.1  Die angefochtene Verfügung stützt sich in medizinischer Hinsicht auf die 

Einschätzungen des RAD-Arztes Dr. E.___, der eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für 

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leidensangepasste Tätigkeiten bescheinigte (IV-act. 114-2 und 133). Der 

Beschwerdeführer hält deisen Beurteilung für nicht beweiskräftig (act. G 1).

2.2  Gegen die Einschätzung des RAD führt der Beschwerdeführer die davon 

abweichende, von Dr. D.___ bescheinigte 80%ige Arbeitsfähigkeit ins Feld (act. G 1, 

Rz 21).

2.2.1      Im Bericht vom 20. September 2011 gab Dr. D.___ an, eine "leichte, wechsel­

belastete Tätigkeit wäre evtl. zu 80% möglich" (IV-act. 108-3) bzw. bei einer wechsel­

belastenden Tätigkeit bestehe eine Leistung von "70%" (IV-act. 108-4).

2.2.2      Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass Dr. D.___ im Arztzeugnis vom 

11. Februar 2011 dem Beschwerdeführer für leichte Arbeiten noch eine "volle Arbeits­

fähigkeit" bescheinigt hat (IV-act. 95), was der Einschätzung des RAD-Arztes Dr. E.___ 

entspricht. Erst nach den von Dr. D.___ veranlassten bildgebenden 

Untersuchungsergebnissen (MRI des linken und rechten Knies; siehe Bericht RODIAG 

vom 16. Juni 2011, IV-act. 108-5 f.) beurteilte er die Arbeitsfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten in quantitativer Hinsicht als eingeschränkt. Es ist 

deshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die von 

Dr. D.___ festgestellte gesundheitliche Verschlechterung auf belastungsabhängige 

Kniebeschwerden zurückzuführen ist, zumal nicht ersichtlich ist, dass die übrigen 

Leiden seit dem 11. Februar 2011 eine Verschlechterung erfahren hätten. Diese 

Sichtweise wird durch die Bemerkung von Dr. D.___ bestätigt, dass "wenn Knie 

operiert wären, wäre evtl. die Arbeitskraft besser" (IV-act. 108-3).

2.2.3      Die Knieproblematik führt gemäss Dr. D.___ zu Schmerzen besonders beim 

Begehen von Treppen, kniender Arbeit und "Hocken" (IV-act. 108-2). Die Schmerzen 

sind somit - wie die übrigen Leiden (IV-act. 108-2) - belastungsabhängig. Demnach 

erscheint es plausibel, wenn RAD-Arzt Dr. E.___ in Würdigung der Aktenlage eine 

quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

verneint (IV-act. 114 und 119). Diese Beurteilung deckt sich im Übrigen mit der 

Rechtsprechung, wonach selbst bei massiven (belastungsabhängigen) 

Kniebeschwerden unter Umständen davon ausgegangen wird, dass diesem Leiden mit 

dem Zumutbarkeitsprofil einer wechselbelastenden Tätigkeit - wie sie vom RAD-Arzt 

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("keine knienden oder in der Hocke auszuführenden Arbeiten sowie keine Tätigkeiten 

auf Leitern und kein repetitives Begehen von Treppen sowie kein repetitives Gehen in 

unebenem Gelände", IV-act. 114-2) im Einklang mit den Ausführungen von Dr. D.___ 

(IV-act. 108) umschrieben wurde - angemessen Rechnung getragen wird (Urteile des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 17. August 2004, I 643/03, E. 4.2, und des 

Bundesgerichts vom 31. Mai 2011, 9C_49/2011, E. 3.3, letzteres betreffend 

Kniearthrosen). Dem Bericht von Dr. F.___ vom 26. Januar 2012 (IV-act. 118) lassen 

sich keine mit dieser Auffassung nicht zu vereinbarenden Gesichtspunkte entnehmen.

2.3  Der Beschwerdeführer vertritt ferner die Ansicht, es sei angesichts der multiplen 

Einschränkungen nachvollziehbar, dass in einer Verweisungstätigkeit keine volle 

Arbeitsfähigkeit bestehe (act. G 1, Rz 21). Der Beschwerdeführer macht zu Recht nicht 

geltend, RAD-Arzt Dr. E.___ habe bei seiner Beurteilung nicht das gesamte Leidensbild 

berücksichtigt. Angesichts dessen, dass sämtliche gesundheitlichen Beschwerden 

primär belastungsabhängig sind (Daumen: "Kraftminderung bds, bei langer u. starker 

Belastung wieder Schmerz"; "LWS: bei bückender Arbeit Schmerzen", IV-act. 108-2; 

betreffend Knie siehe vorstehende E. 2.2.3), besteht vorliegend bei allem Verständnis 

für den Beschwerdeführer und dessen ausgewiesene gesundheitliche Leiden kein 

Anlass für die Annahme, die gesamten Beschwerden führten in Abweichung der 

plausiblen RAD-Einschätzung bei einer leidensangepassten Tätigkeit insgesamt zu 

einer quantitativen Beeinträchtigung.

2.4  Des Weiteren kritisiert der Beschwerdeführer, der RAD habe lediglich eine vage 

ausgedrückte Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ("bis gegen 100% möglich, wenn alle 

Einschränkungen beachtet" würden) vorgenommen und sei versicherungsgebunden 

(act. G 1, Rz 21)

2.4.1      Sowohl die RAD-Stellungnahme vom 27. Januar 2012 (IV-act. 114-2) als auch 

diejenige vom 4. April 2012 (IV-act. 119-2) enthalten eine klare Quantifizierung der 

Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten. Dass der RAD-Arzt zu einem 

früheren Zeitpunkt und im Hinblick auf die berufliche Eingliederung die Formulierung 

"von gegen 100%" wählte (vgl. IV-act. 79-2), vermag zu keinem anderen Ergebnis zu 

führen, umso mehr als diese Einschätzung noch vor den erfolgreich durchgeführten 

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Operationen an den beiden Daumen stattfand. Zu beachten ist weiter, dass es bei der 

prozentualen Schätzung der Restarbeitsfähigkeit von der Natur der Sache her keine 

prozentgenaue Richtigkeit gibt. Deshalb kann es einer medizinischen Einschätzung für 

sich allein nicht zum Nachteil gereichen, wenn sie die zwangsläufig fehlende 

Genauigkeit kenntlich macht.

2.4.2      Hinweise für eine voreingenommene Haltung des RAD-Arztes sind weder 

dargetan noch aus den Akten ersichtlich, weshalb sich Weiterungen hierzu erübrigen 

(zur allfälligen Erheblichkeit von versicherungsinternen Beurteilungen für die 

gerichtliche Beurteilung siehe vorstehende E. 1.3 am Schluss).

2.5  Insgesamt bestehen keine Zweifel an der von RAD-Arzt Dr. E.___ spätestens ab 

27. Januar 2012 bescheinigten 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 

Tätigkeiten. Daran ändert nichts, dass er den Beschwerdeführer nicht selbst 

untersuchte, da die medizinische Aktenlage hinsichtlich der Diagnosen und Befunde 

klar und widerspruchsfrei ist, und sich aus den Akten - insbesondere aus dem Bericht 

von Dr. D.___ vom 20. September 2011 - keine objektiven Gesichtspunkte ergeben, die 

RAD-Arzt Dr. E.___ ausser Acht gelassen hätte. Der Beschwerdeführer macht denn 

auch nichts Gegenteiliges geltend. Der Vollständigkeit halber bleibt im Licht dieser 

Umstände festzustellen, dass eine eher geringfügige Abweichung zwischen den 

Arbeitsfähigkeitsschätzungen von Dr. D.___ und RAD-Arzt Dr. E.___ besteht und diese 

ihre Ursache in der unterschiedlichen subjektiven ärztlichen Interpretation findet. In 

antizipierter Beweiswürdigung (BGE 134 I 148 E. 5.3 und 124 V 94 E. 4b; vgl. zum 

Ganzen Urteil des Bundesgerichts vom 7. Mai 2012, 8C_929/2011, E. 2.2) kann 

deshalb auf eine weitere Abklärung, wie sie vom Beschwerdeführer eventualiter 

beantragt wird (act. G 1, S. 2), verzichtet werden.

2.6  Indessen ist der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht insoweit ungenügend 

abgeklärt, als RAD-Arzt Dr. E.___ in der Stellungnahme vom 27. Januar 2012 ausführte, 

"knapp 2 Jahre nach Daumenoperation rechts (01.02.2010) und gut 1 ½ Jahre nach 

Daumenoperation links (31.05.2010) und fachärztlich (Dr. C.___) dokumentiertem 

komplikationslosen postoperativen Verlauf ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

von einem stabilen GZ auszugehen" (IV-act. 114-2; zum instabilen Gesundheitszustand 

siehe auch RAD-Stellungnahme vom 28. Mai 2010, IV-act. 79-3), und sich aus den 

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Akten für diese Zeitspanne keine verlässliche Einschätzung der für leidensangepasste 

Tätigkeiten bestehenden Arbeitsfähigkeit entnehmen lässt. Angesichts der 

Daumenoperationen und des aktenkundigen instabilen Gesundheitszustands kann 

ohne weitere Abklärungen nicht ausgeschlossen werden, dass eine - allenfalls 

rentenrelevante - quantitative Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten bestanden hat. Hierzu hat die Beschwerdegegnerin 

insbesondere eine Stellungnahme des RAD einzuholen. Die Sache ist daher in diesem 

Punkt zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

3.

Im Rahmen eines Einkommensvergleichs ist vorweg die Höhe des Valideneinkommens 

zu bestimmen. Die Beschwerdegegnerin hält auf der Grundlage des Jahres 2009 ein 

Valideneinkommen von Fr. 85'061.-- für zutreffend (act. G 4, S. 5, Rz 4.2; in der 

Verfügung wurde ein Valideneinkommen von Fr. 85'215.-- ermittelt, IV-act. 133). 

Demgegenüber macht der Beschwerdeführer ein Valideneinkommen von mindestens 

Fr. 90'000.-- geltend (act. G 1, Rz 20).

3.1  Gemäss Art. 16 ATSG richtet sich das Valideneinkommen danach, was eine ver­

sicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Massgebend 

für das Valideneinkommen ist, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen

Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit im massgebenden Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns (vor­

liegend ist mit den Parteien davon auszugehen, dass der Rentenanspruch frühest 

möglich [6 Monate nach der Wiederanmeldung vom 2. Juni 2009; Art. 29 Abs. 1 IVG] im 

Jahr 2009 entsteht) verdient hätte. Bei der Bestimmung dieses zuletzt erzielten 

Einkommens sind sämtliche Erwerbseinkommen (auch etwa Nebeneinkünfte) oder 

regelmässig geleistete Überstunden, für die eine AHV-Beitragspflicht besteht, zu 

berücksichtigen. Es kann bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens 

aber nur relevant sein, was grundsätzlich zum massgebenden Lohn gemäss 

Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) zu 

zählen wäre (Urteil des Bundesgerichts vom 12. Februar 2010, 8C_465/2009, E. 2.1).

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3.2  Der Beschwerdeführer hat im Jahr 2009 bei einem (gesundheitsbedingt 

eingeschränkten) Beschäftigungsgrad von 75% einen nicht leistungsabhängigen 

Monatslohn von Fr. 4'916.-- erzielt. Er hatte Anspruch auf einen 13. Monatslohn (IV-

act. 126-2). Aufgerechnet auf ein 100%iges Pensum (Fr. 6'555.--) resultiert ein 

Jahreseinkommen von Fr. 85'215.-- (Fr. 6'555.-- x 13). Aus den Angaben der 

Arbeitgeberin ergibt sich nicht, dass der Beschwerdeführer regelmässig weitere 

Zulagen erhalten hat (zum Bonus von Fr. 1'500.-- sowie einer einmaligen Zulage von 

Fr. 1'000.-- im Jahr 2007 und einem Dienstaltersgeschenk von Fr. 1'000.-- im Jahr 

2008 siehe IV-act. 126-2), die bei der Ermittlung des Valideneinkommens zu 

berücksichtigen sind. Entgegen der in der Beschwerdeantwort vertretenen 

Betrachtungsweise (act. G 4, S. 5, Rz 4.2) besteht vorliegend keine Rechtfertigung, als 

Berechnungsgrundlage auf den Lohn von 2004 abzustellen, da der Beschwerdeführer 

damals für die gleiche Arbeitgeberin wie im Jahr 2009 tätig war, keine Hinweise dafür 

bestehen, dass die gesundheitlichen Leiden über den reduzierten Beschäftigungsgrad 

hinaus Auswirkungen auf den Lohn hatten und damit die Lohnangaben der 

Arbeitgeberin für das Jahr 2009 die konkrete Lohnkarriere aussagekräftiger 

widerspiegeln als die allgemeine Nominallohnentwicklung. Dass die 

Beschwerdegegnerin gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers bzw. seines 

Rechtsvertreters in der IV-Anmeldung (vgl. IV-act. 45-5) im Vortriage-Protokoll einen 

Monatslohn von Fr. 7'000.-- bzw. einen Jahreslohn von Fr. 91'000.-- vermerkt hat,

ändert daran nichts, da sie sich eine Überprüfung dieser Angaben ausdrücklich vor­

behalten hat ("mit IK/LA prüfen", vgl. IV-act. 65) und sie mit den Auskünften der 

Arbeitgeberin (IV-act. 126-2) nicht zu vereinbaren sind.

4.

Zu prüfen bleibt die Höhe des Invalideneinkommens.

4.1  Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht, sofern 

kumulativ besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, 

dass die versicherte Person die ihr verbleibende Leistungsfähigkeit in zumutbarer 

Weise voll ausschöpft und das Einkommen aus der Arbeitsleistung angemessen und 

nicht als Soziallohn erscheint. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen 

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gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des 

Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine an sich zumutbare neue 

Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so ist auf Erwerbstätigkeiten abzustellen, die der 

versicherten Person (nach zumutbarer Behandlung und allfälliger Eingliederung) 

angesichts ihrer Ausbildung und ihrer physischen sowie intellektuellen Eignung 

zugänglich wären. Rechtsprechungsgemäss werden hierzu die Tabellenlöhne gemäss 

den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen 

Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen (BGE 129 V 475 f. E. 4.2.1).

4.2  Zwar ist es anerkennenswert, dass der Beschwerdeführer eine neue Tätigkeit 

aufnehmen konnte. In der seit November 2011 zunächst als Nebenbeschäftigung 

aufgenommenen und seit 1. Juli 2012 als Hauptbeschäftigung ausgeübten Tätigkeit als 

Parkwärter verwertet er seine 100%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 

Tätigkeiten indessen lediglich im Rahmen eines 80%igen Beschäftigungsgrads (IV-

act. 131-2) und schöpft damit die ihm zumutbare Leistungsfähigkeit nicht voll aus, 

weshalb mit der Beschwerdegegnerin als Grundlage für die Bemessung des 

Invalideneinkommens auf den statistischen Hilfsarbeiterlohn abzustellen ist. Dieser 

beträgt für das Jahr 2009 Fr. 61'240.-- (vgl. Anhang 2 der IVG-Ausgabe der 

Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2012).

4.3  Hinsichtlich der Bemessung des Invalideneinkommens beantragt der 

Beschwerdeführer die Vornahme eines Tabellenlohnabzugs von 25% (act. G 1, Rz 31). 

In der angefochtenen Verfügung gewährte die Beschwerdegegnerin einen 10%igen (IV-

act. 133), währenddem sie in der Beschwerdeantwort neu vorbringt, es rechtfertige 

sich kein Abzug (act. G 4, S. 6, Rz 4.4).

4.4  Nach der Rechtsprechung hängen die Fragen, ob und in welchem Ausmass 

Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen 

Umständen des konkreten Einzelfalls ab (etwa leidensbedingte Einschränkung, Alter 

und Beschäftigungsgrad), die nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu 

schätzen sind, wobei der maximal zulässige Abzug auf 25% festzusetzen ist. Eine 

schematische Vornahme des Tabellenlohnabzugs ist unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b 

und 129 V 481 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Mit Blick auf das weit fortgeschrittene Alter des 

Beschwerdeführers (Jahrgang 195_) bzw. die ihm lediglich noch zur Verfügung 

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stehende Aktivitätsdauer von wenigen Jahren (zum fortgeschrittenen Alter als von der 

Rechtsprechung anerkannter Abzugsgrund siehe Urteile des Bundesgerichts vom 

2. April 2013, 8C_154/2013, E. 3.3.2, und vom 24. Juli 2013, 9C_334/2013, E. 3, sowie 

die Rechtsprechungsübersicht bei Philipp Geertsen, Der Tabellenlohnabzug, in: Ueli 

Kieser/Miriam Lendfers, JaSo 2012, St. Gallen 2012, S. 144, Fn 26 und 28), die 

erheblichen qualitativen Einschränkungen an eine Verweistätigkeit (IV-act. 79-2 f. 

[Eintrag vom 23. November 2009], 85-1 und 114-2; BGE 126 V 75 E. 7b) und den 

Wechsel in ein neues Tätigkeitsgebiet, in dem der Beschwerdeführer keinerlei 

Erfahrungen hat (Urteil des Bundesgerichts vom 4. August 2008, 8C_404/2007, 

E. 4.2.2), rechtfertigt sich ein Abzug von 25%. Ob das mit den Kniebeschwerden 

verbundene erhöhte Absenzenrisiko ("progredient, mittelfristig Knieoperation 

notwendig"; IV-act. 108-2) einen weiteren Abzugsgrund darstellt, kann vorliegend offen 

bleiben, da bereits aus den vorstehend genannten Gründen der höchstzulässige Abzug 

zu gewähren ist. Unter Berücksichtigung eines 25%igen Abzugs resultieren ein 

Invalideneinkommen von Fr. 45'930.-- (Fr. 61'240.-- x 0.75), eine Erwerbseinbusse von 

Fr. 39'285.-- (Fr. 85'215.-- - Fr. 45'930.--) und ein Invaliditätsgrad von abgerundet 46% 

([Fr. 39'285.-- / Fr. 85'215.--] x 100), womit der Beschwerdeführer bei einer 100%igen 

Arbeitsfähigkeit Anspruch auf eine Viertelsrente hat. Angesichts dessen, dass ein Teil 

des zurückliegenden rentenrelevanten Zeitraums medizinisch nicht hinreichend 

abgeklärt worden ist und die Beschwerdegegnerin diesbezüglich weitere Abklärungen 

vorzunehmen hat (vorstehende E. 2.6), erweist sich ein Rentenentscheid als noch nicht 

spruchreif.

5.

5.1  In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Verfügung vom 30. August 2012 

aufzuheben. Die Sache ist im Sinn der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zur 

Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen (vorstehende E. 2.6) und zu neuem

Rentenentscheid in Nachachtung der vom Gericht angeordneten Parameter für die 

Invaliditätsgradberechnung (vorstehende E. 3 und 4) zurückzuweisen.

5.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- bis

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erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit unter Berücksichtigung der 

mündlichen Verhandlung vom 27. August 2014 als angemessen. Dem Ausgang des 

Verfahrens entsprechend sind sie vollumfänglich der Beschwerdegegnerin 

aufzuerlegen (vgl. betreffend Überklagung Urteil des Versicherungsgerichts des 

Kantons St. Gallen vom 19. Dezember 2011, IV 2009/459, E. 5.2 f., und betreffend 

Rückweisung zur Neubeurteilung BGE 132 V 215 E. 6.2). Der vom Beschwerdeführer 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm zurückzuerstatten.

5.3  Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei 

insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen 

ist (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). Der Rechtsvertreter 

des Beschwerdeführers hat auf die Einreichung einer Honorarnote verzichtet. Der 

Bedeutung und dem Aufwand der Streitsache angemessen erscheint unter 

Mitberücksichtigung des Aufwandes für die mündliche Verhandlung vom 27. August 

2014 eine Parteientschädigung von pauschal Fr. 4'250.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

1.    In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 30. August 

2012 aufgehoben. Die Sache wird im Sinn der Erwägungen an die 

Beschwerdegegnerin zur Vornahme weiterer Abklärungen und zu neuem 

Rentenentscheid in Nachachtung der vom Gericht angeordneten Parameter für die 

Invaliditätsgradberechnung zurückgewiesen.

2.      Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 800.--. Der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

3.      Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 4'250.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 27.08.2014
	Art. 28 IVG. Beweiswürdigung versicherungsinterne RAD-Beurteilung. Beweiskraft bejaht. Bestimmung des Validen- und Invalideneinkommens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. August 2014, IV 2012/375).

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