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**Case Identifier:** f0dcc1d9-36c4-598d-9f60-cd0b6000888b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.04.2025 200 2024 319
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-319_2025-04-04.pdf

## Full Text

IV 200 2024 319 
FRC/IMD/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. April 2025

Verwaltungsrichterin Frey, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Furrer, Verwaltungsrichter Jakob
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
vertreten durch B.________, Rechtsanwältin C.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 8. März 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2025, IV 200 2024 319

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Sachverhalt:

A.

Der 1970 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
erlitt im April 2014 einen subakuten ischämischen Hirninfarkt und bezieht 
seit April 2015 eine ganze bzw. ab September 2015 eine halbe Rente der 
Invalidenversicherung (IV; Akten der IV [act. II] 1, 57, 61). Im Rahmen einer 
im März 2020 von Amtes wegen eingeleiteten Revision (act. II 63) wies der 
Versicherte auf einen verschlechterten Gesundheitszustand hin 
(act. II 66/2). Die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) verneinte 
mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 23. Juni 2020 (act. II 72) 
eine revisionsrechtlich relevante Sachverhaltsänderung und bestätigte den 
bisherigen Rentenanspruch.

Im Oktober 2022 (act. II 76) ersuchte der Versicherte die IVB unter Hinweis 
auf eine Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit bei einem grundsätzlich un-
veränderten Gesundheitszustand um eine Rentenerhöhung. Die IVB nahm 
Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht vor; insbesondere 
veranlasste sie eine neuropsychologische Untersuchung durch den Regio-
nalen Ärztlichen Dienst (RAD; Untersuchungsbericht vom 5. Oktober 2023 
[act. II 108]). Mit Vorbescheid vom 31. Oktober 2023 (act. II 113) stellte sie 
die Abweisung des Erhöhungsgesuchs in Aussicht. Nach dagegen erhobe-
nen Einwänden (act. II 119, 121, 123 ff.) und einer diesbezüglichen Stel-
lungnahme des RAD (act. II 129) verfügte die IVB am 8. März 2024 
(act. II 131) wie angekündigt.

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch B.________, Rechtsan-
wältin C.________, mit Eingabe vom 25. April 2024 Beschwerde mit den 
folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 8. März 2024 sei 
aufzuheben.

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2. Die bisher zugesprochene halbe Invalidenrente sei seit wann rech-
tens auf eine ganze Rente zu erhöhen.

3. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich der gesetzli-
chen Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin.

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 28. Mai 
2024 auf Abweisung der Beschwerde.

Mit Eingaben vom 12. Juni und vom 13. September 2024 reichte der Be-
schwerdeführer einen Bericht von Dr. med. D.________, Facharzt für Neu-
rologie, vom 12. Juni 2024 (Akten des Beschwerdeführers [act. I] 3) und 
einen neuen Arbeitsvertrag vom 30. August 2024 (act. I 4) zu den Akten. 
Die Eingaben wurden der Beschwerdegegnerin jeweils zur Kenntnisnahme 
zugestellt.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 

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i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 8. März 2024 
(act. II 131). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwer-
deführers und dabei insbesondere, ob die Beschwerdegegnerin das Er-
höhungsgesuch vom 4. Oktober 2022 (act. II 76) zu Recht abgewiesen hat.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur 
Arbeitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Rente, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga-
benbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnah-
men wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 

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eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 
40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c).

2.3 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Invalidenrente von Amtes 
wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft erhöht, herabgesetzt oder auf-
gehoben, wenn der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Ren-
tenbezügers sich um mindestens fünf Prozentpunkte ändert (lit. a) oder auf 
100 % erhöht (lit. b).

2.3.1 Wird ein Gesuch um Revision eingereicht, so ist darin glaubhaft zu 
machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die 
Höhe des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwands oder Hilfebedarfs des 
Versicherten in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat 
(Art. 87 Abs. 2 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenver-
sicherung [IVV; SR 831.201]; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5.3 S. 351). Erheb-
lich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der 
Leistungsanspruch (oder dessen Erhöhung) sei begründet, falls sich die 
geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (vgl. BGE 149 V 
177 E. 4.7 S. 184). Diese Eintretensvoraussetzung soll verhindern, dass 
sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher be-
gründeten, d.h. keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Renten-
gesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1 S. 112; Urteil des Bun-
desgerichts [BGer] 8C_661/2022 vom 26. Juni 2023 E. 3.6.2, nicht publ. in: 
BGE 149 V 177, aber in: SVR 2023 IV Nr. 52 S. 177).

2.3.2 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsge-
such ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewis-
sern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung 
des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass 
der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine 
Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls 
hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, 
um nunmehr eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) 
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall 
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 
V 198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117, I 822/06 E. 2.1).

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2.3.3 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen 
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer 
Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Ein Revisionsgrund ist 
ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der 
Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des 
Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 
E. 2.3 S. 10; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

2.3.4 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 
Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369; SVR 2010 IV Nr. 53 S. 165, 
9C_8/2010 E. 3.1). Wurde die Rente zuvor bereits revidiert oder bestätigt, 
so ist als zeitliche Vergleichsbasis die letzte rechtskräftige Verfügung her-
anzuziehen, sofern eine materielle Überprüfung des Leistungsanspruches 
tatsächlich stattgefunden hat, d.h. eine rechtskonforme (medizinische) 
Sachverhaltsabklärung, eine Beweiswürdigung und gegebenenfalls – so-
fern Hinweise für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des 
Gesundheitszustands bestanden – ein Einkommensvergleich durchgeführt 
worden sind (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114; SVR 2019 IV Nr. 68 S. 220, 
9C_382/2018 E. 2).

2.3.5 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums, neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b 
S. 200; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

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3.1 Zu prüfen ist die Rechtmässigkeit der umstrittenen Verweigerung 
einer Rentenerhöhung. Hierzu ist der Sachverhalt im Zeitpunkt der renten-
zusprechenden Verfügung vom 14. November 2016 (act. II 57) mit demje-
nigen im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 8. März 2024 
(act. II 131) zu vergleichen und zu prüfen, ob in dieser Zeit eine Änderung 
in den medizinischen oder erwerblichen Verhältnissen eingetreten ist, wel-
che geeignet ist, den bisherigen Rentenanspruch zu beeinflussen 
(vgl. E. 2.3.3 hiervor). Die Bestätigung der laufenden Rente mittels Verfü-
gung 23. Juni 2020 (act. II 72) ist vorliegend unbeachtlich, da dieser keine 
hinreichende materielle Prüfung der anspruchserheblichen Tatsachen zu-
grunde gelegen hat (vgl. E. 2.3.4 hiervor). Sollte im massgebenden Ver-
gleichszeitraum eine relevante Änderung eingetreten sein, wäre in einem 
weiteren Schritt zu prüfen, ob sich diese auf den bisherigen Rentenan-
spruch auswirkt (vgl. E. 2.3.5 hiervor).

3.2 In medizinischer Hinsicht erging die Verfügung vom 14. November 
2016 (act. II 57) im Wesentlichen gestützt auf die folgenden Unterlagen:

3.2.1 Im Bericht des Spitals E.________ vom 15. September 2015 
(act. II 28) wurden u.a. subakute ischämische Hirninfarkte im antero-
medialen Thalamus bds. sowie im antero-medialen Mesencephalon links 
am 11. April 2014 diagnostiziert. In der umfassenden neuropsychologi-
schen Untersuchung mit ausführlicher Testung der Gedächtnisfunktionen 
inklusive Vigilanztestung hätten sich bei überwiegend überdurchschnittli-
chen neurokognitiven Leistungen materialunspezifische Gedächtnisdefizite 
gezeigt, die als insgesamt leicht bis mittelschwer zu beurteilen seien. Der 
zum Schluss – nach der dreieinhalbstündigen Untersuchung – durchgeführ-
te dreissigminütige Vigilanztest sei unauffällig ausgefallen. Die Gedächtnis-
defizite und die beklagte erhöhte Ermüdbarkeit bzw. verminderte Belast-
barkeit seien als direkte Auswirkungen der Infarkte zu interpretieren und 
erklärten die subjektiven Klagen des Beschwerdeführers 
(z.B. Schwierigkeiten beim vernetzten Denken und der Strukturierungs-
fähigkeit als Ausdruck einer erhöhten Vergesslichkeit) gut. Prognostisch sei 
mehr als ein Jahr nach der Erkrankung nicht mehr von einer Spontanre-
mission auszugehen. Aufgrund der neurokognitiven Befunde und der jetzi-

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gen Arbeitsversuche sei abzuleiten, dass der Beschwerdeführer in seinem 
aktuellen beruflichen Arbeitsgebiet krankheitsbedingt nicht mehr berufs-
fähig sei und eine seinen Einschränkungen angepasste Tätigkeit mit einem 
Beschäftigungsgrad von 50 % gefunden werden müsse.

3.2.2 Der RAD-Arzt Dr. med. F.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, 
führte in der Aktennotiz vom 14. Juni 2016 (act. II 49) aus, aufgrund der 
neurokognitiven Funktionseinschränkungen sei eine Leistungseinschrän-
kung von 35 % begründbar. Hinzu komme die somatisch begründbare Fa-
tigue, welche eine zusätzliche Leistungseinschränkung von 15 - 20 % be-
deute. Somit seien die Leistungseinschränkungen, welche sich beim Ar-
beitsversuch in angepasster Tätigkeit gezeigt hätten, medizinisch begründ- 
und nachvollziehbar. Die angestammte Tätigkeit mit Führungsaufgaben sei 
für den Beschwerdeführer nicht mehr möglich. In angepasster Tätigkeit 
(...tätigkeit im bekannten Fachbereich ohne Führungsaufgaben) sei ein 
Pensum von 50 % ohne weitere Leistungseinschränkung möglich, wie es 
sich im Arbeitsversuch gezeigt habe.

3.3 Hinsichtlich der Entwicklung des Gesundheitszustandes seit Erlass 
der Verfügung vom 14. November 2016 (act. II 57) ergibt sich aus den Ak-
ten – soweit entscheidwesentlich – das Folgende:

3.3.1 Dr. med. G.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, 
gab im Verlaufsbericht vom 28. April 2020 (act. II 70) an, der Gesundheits-
zustand des Beschwerdeführers habe sich verschlechtert. Es bestehe eine 
rasche Ermüdbarkeit und ein Konzentrationsdefizit. Körperlich liege ein 
guter Allgemeinzustand vor. Unter den bestehenden Bedingungen sei die 
bisherige Erwerbstätigkeit zu 30 % zumutbar.

3.3.2 Im Bericht des Spitals E.________ vom 13. September 2022 
(act. II 76/12 ff.) wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer schildere eine 
deutlich erhöhte kognitive Ermüdung. Dies äussere sich im Abfall seiner 
Leistung und in einem deutlich erhöhten Zeitbedarf der Erholung in der 
arbeitsfreien Zeit. Er habe trotz Schlaf wenig Energie. Gemäss dem Vorge-
setzten des Beschwerdeführers könne dieser die geforderte Leistung nicht 
bringen. Dieser schätze die Leistung während der Präsenzzeit von 50 % 
auf ca. 30 %. Die vom Vorgesetzten beschriebene reduzierte Leistungs-

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fähigkeit könne gut durch die am 14. September 2015 durchgeführte neuro-
logisch-neuropsychologische Verlaufsuntersuchung erklärt werden. Es 
werde die erneute Überprüfung des Rentenanspruchs empfohlen. Entge-
gen der damaligen (2015) ärztlichen Empfehlung habe der Beschwerdefüh-
rer 50 % arbeiten wollen.

3.3.3 Dr. med. G.________ führte im Bericht vom 17. Oktober 2022 
(act. II  76/3) aus, der Beschwerdeführer habe bei einer Anstellung von 
50 % über Jahre versucht, den Anforderungen gerecht zu werden. Immer 
wieder sei er in Überforderungssituationen gekommen, weil er sich nicht 
genügend habe erholen können. Unter diesen Bedingungen brauche er 
mehr Erholungszeit. Unter einer Anpassung der Arbeitsfähigkeit auf 30 % 
erscheine dies realistisch.

Ab dem 5. September 2022 attestierte Dr. med. G.________ durchgehend 
eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (act. II 85/1 ff., 90/3, 91/2, 93/2, 96/3, 
103/2, 105/3, 112/3).

3.3.4 Die RAD-Ärztin Dr. med. H.________, Fachärztin für Neurologie, 
hielt im Bericht vom 14. Juli 2023 (act. II 99) fest, prinzipiell seien auch un-
ter Berücksichtigung der Lokalisation des Hirninfarktes die beschriebenen 
Defizite gut nachvollziehbar. Möglich erscheine auch die Zunahme der Be-
schwerden im Sinne eines "post-stroke-Fatigue Syndroms". Allerdings sei-
en keine medizinischen Unterlagen vorhanden, die eine Quantifizierung der 
Zunahme der Störung erlaubten, sodass die Erstellung eines Zumutbar-
keitsprofils nicht möglich sei. Dies mache die Durchführung einer neuro-
psychologischen Verlaufsuntersuchung notwendig.

3.3.5 Im neuropsychologischen RAD-Untersuchungsbericht vom 5. Ok-
tober 2023 (act. II 108) führte Dr. phil. I.________, Fachpsychologe für 
Neuropsychologie FSP, aus, der Versicherte habe berichtet, sein Pensum 
von 50 % habe sich im Verlauf als eine Überforderung herausgestellt. Vor 
ca. einem Jahr habe er es auf 30 % reduzieren müssen; sein Hausarzt 
schreibe ihn fortlaufend jeweils für einen Monat zu 20 % arbeitsunfähig. Mit 
dem jetzigen Pensum komme er zurecht. Zudem bestätige sein Vorgesetz-
ter, dass er im Pensum von 30 % eine volle Leistung bringe (act. II 108/4). 
Dr. phil. I.________ stellte fest, nach klinischer Einschätzung sei im Verlauf 

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der dreieinhalbstündigen Untersuchung kaum eine übermässige Ermüdung 
beobachtbar gewesen, doch habe der Explorand im Verlauf einsetzende 
Kopfschmerzen beklagt (act. II 108/5). Der Versicherte habe die Perfor-
manzvalidierung, in welcher die Plausibilität und Konsistenz der produzier-
ten Testergebnisse auf ihre Gültigkeit geprüft würden, eindeutig nicht be-
standen und die jeweiligen Cutoff-Werte massiv überschritten. Damit seien 
ausgehend von der aktuellen Untersuchung keine Aussagen zu quantitati-
ven oder qualitativen Einschränkungen des kognitiven Leistungsvermögens 
möglich. In Anbetracht der Tatsache, dass der Versicherte eine zerebrale 
Affektion in Form eines subakuten ischämischen Hirninfarktes im antero-
medialen Thalamus beidseits sowie antero-medialen Mesencephalon links 
erlitten habe, seien gewisse neuropsychologische Dysfunktionen nichtsdes-
totrotz plausibel. Bei fehlender Validität der aktuell erhobenen Testergeb-
nisse könne jedoch nicht auf die hier erhobenen Befunde abgestellt wer-
den. Falls vorhanden, sei in Fällen wie diesem, auf die letzte mutmasslich 
valide Untersuchung zurückzugreifen. Die letzte Untersuchung habe im 
Jahr 2015 im Spital E.________ stattgefunden. Zwar sei damals keine Per-
formanzvalidierung durchgeführt worden, doch seien die damals festge-
stellten leichten bis mittelschweren Minderfunktionen neuropsychologisch 
prinzipiell plausibel. Sie seien zudem konsistent mit der Erstuntersuchung 
im Jahr 2014, da in beiden Untersuchungen materialunspezifische Ge-
dächtnisdefizite resultiert hätten, was deren Glaubhaftigkeit stütze. Auch 
die damalige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig-
keit von 50 % sei aufgrund des mutmasslichen neuropsychologischen Ge-
sundheitsschadens weiterhin gerechtfertigt. Im Vergleich zur Voruntersu-
chung produziere der Versicherte in der aktuellen Untersuchung zweifels-
frei und methodisch objektiv nachweisbar neuropsychologisch unplausible 
und logisch inkonsistente Testleistungen. Bei fehlender Validität der produ-
zierten Testergebnisse könne daraus keine Verschlechterung oder Leis-
tungsminderung im Vergleich zur Voruntersuchung abgeleitet werden. Eine 
solche wäre Jahre nach dem Insultereignis auch kaum zu erklären 
(act. II 108/9 f.).

3.3.6 Die RAD-Ärztin Dr. med. H.________ hielt im Bericht vom 9. Ok-
tober 2023 (act. II 110) fest, zur Quantifizierung einer vom Versicherten und 
seiner Vorgesetzten angegebenen Verschlechterung seiner Leistungs-

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fähigkeit mit Zunahme von Störungen der Konzentration, Aufmerksamkeit 
und Ausdauer sei eine neuropsychologische Untersuchung im RAD erfolgt. 
Hierbei habe der Versicherte völlig unplausible und inkonsistente Sympto-
me produziert, deren Art und Ausmass sich weder schlüssig noch hinrei-
chend als Folge der zerebralen Affektion oder Dysfunktion erklären liessen. 
Im Ergebnis sei eine Verschlechterung der Leistungsfähigkeit nicht ausge-
wiesen. Die RAD-Ärztin führte weiter aus, sie habe mit Dr. phil. I.________ 
zur abschliessenden Beurteilung des Dossiers ein ausführliches Gespräch 
geführt. Es sei festgestellt worden, dass der Versicherte unstreitig im Rah-
men des Hirninfarktes im April 2014 eine substanzielle Hirnläsion erlitten 
habe und die in den Jahren 2014 und 2015 dargestellten neuropsychologi-
schen Defizite auch unter Berücksichtigung der anatomischen Lage des 
geschädigten Areals durchaus logisch erschienen. Es sei auch die Mög-
lichkeit einer eventuellen Verbesserung des Gesundheitszustandes unter 
Berücksichtigung der inkonsistenten Untersuchungsergebnisse bspw. 
durch die Erarbeitung von Kompensationsmöglichkeiten diskutiert worden. 
Diese könnten jedoch weder belegt noch quantifiziert werden und deren 
Auftreten sei auch Jahre nach dem Akutereignis eher unwahrscheinlich. 
Daher sollte an der Leistungsbeurteilung vom 14. Juni 2016 festgehalten 
werden. Eine Verschlechterung der Leistungsfähigkeit sei nicht ausgewie-
sen.

3.3.7 Im Bericht vom 13. November 2023 (act. II 119/3) führte Dr. med. 
G.________ aus, der Beschwerdeführer schildere eine deutlich erhöhte 
kognitive Ermüdbarkeit bis Sommer 2022. Diese habe zu einem steten 
Leistungsabfall und einer Überforderung geführt. Die bekannten Erschöp-
fungserscheinungen und die Angst hätten zugenommen. Die kognitiven 
Leistungen hätten sukzessive abgenommen, mit erhöhtem Zeitaufwand für 
die geforderte Arbeit und unverhältnismässig hohem Zeitbedarf für die Er-
holung in der arbeitsfreien Zeit. Die Arbeit sei auf die Leistungsfähigkeit von 
30 % angepasst worden, zudem sei eine Krankschreibung für die anderen 
20 % erfolgt. Unter diesen Massnahmen habe sich der Zustand auf längere 
Zeit stabilisiert.

3.3.8 In der Stellungnahme vom 11. Januar 2024 (act. II 129) hielt die 
RAD-Ärztin Dr. med. H.________ fest, es sei eine umfassende Abklärung 

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der verstärkt angegebenen Beschwerden im Zusammenhang mit dem im 
Jahr 2014 erlittenen ischämischen Hirninfarkt erfolgt. Dafür sei neben dem 
Aktenstudium eine neuropsychologische Untersuchung erfolgt. Aus den im 
Vorbescheidverfahren eingereichten Unterlagen ergäben sich keine neuen 
Gesichtspunkte.

3.4

3.4.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.4.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.4.3 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV 
Nr. 3 S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). 

3.5 Die Beschwerdegegnerin sah in der angefochtenen Verfügung 
vom 8. März 2024 (act. II 131) eine Verschlechterung des Gesundheitszu-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2025, IV 200 2024 319

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standes oder eine (zusätzliche) Leistungsminderung als nicht ausgewiesen 
an. Dabei stützte sie sich auf den Bericht der RAD-Ärztin Dr. med. 
H.________ vom 9. Oktober 2023 (act. II 110) samt neuropsychologischem 
Untersuchungsbericht von Dr. phil. I.________ vom 5. Oktober 2023 
(act. II 108) und deren Stellungnahme vom 11. Januar 2024 (act. II 129). 
Die Beurteilungen der RAD-Ärztin erfüllen die Voraussetzungen der Recht-
sprechung an medizinische Berichte (vgl. E. 3.4.2 f. hiervor) und erbringen 
vollen Beweis. Die Schlussfolgerung, wonach eine Verschlechterung der 
Leistungsfähigkeit im massgebenden Vergleichszeitraum nicht ausgewie-
sen sei, überzeugt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorträgt, führt zu 
keinem anderen Ergebnis:

3.5.1 Es ist erstellt, dass der Beschwerdeführer in der im Rahmen der 
neuropsychologischen Untersuchung vom 28. September 2023 durchge-
führten Beschwerden- und Performanzvalidierung in drei von vier Testver-
fahren auffällige Ergebnisse produzierte (act. II 108/7). Damit kooperierte er 
bei der Untersuchung offensichtlich nicht hinreichend, obwohl ihn Dr. phil. 
I.________ vor der Durchführung der Tests dazu aufgefordert hatte, jede 
Testaufgabe "so gut wie möglich" zu bearbeiten, da die Testergebnisse nur 
bei authentischer Anstrengungsbereitschaft aussagekräftig und verwertbar 
seien (act. II 108/1 Ziff. 1). An der Tatsache der offenkundig ungenügenden 
Kooperation ändert nichts, dass Dr. phil. I.________ diese bezüglich des 
Verhaltens als freundlich und engagiert bezeichnete (act. II 108/6 Ziff. 5). 
Die Aussage des Beschwerdeführers, die Auffälligkeiten bei der Perfor-
manzvalidierung seien damit zu erklären, dass er sich anlässlich der Unter-
suchung selbst massiv unter Druck gesetzt habe (Beschwerde S. 7 Rz. 7), 
steht im Widerspruch zum gezeigten Verhalten während der neuropsycho-
logischen Untersuchung und überzeugt nicht. Einerseits beschrieb 
Dr. phil. I.________ den Beschwerdeführer als in allen Dimensionen (ört-
lich, räumlich, zeitlich, persönlich und situativ) normal orientiert. Er sah kei-
ne Anhaltspunkte für Ich-Störungen, Sinnestäuschungen, Zwänge, Ängste 
oder wahnhafte Denkinhalte. Darüber hinaus führte Dr. phil. I.________ 
aus, während der gut dreieinhalbstündigen Untersuchung sei der Be-
schwerdeführer mental stets präsent gewesen. Er sei auch in Leerzeiten 
nie abgeschweift und habe keine erhöhte Ablenkbarkeit gezeigt. Zur Bear-
beitung der Aufgaben habe die Aufmerksamkeit gezielt fokussiert und stabil 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2025, IV 200 2024 319

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aufrechterhalten werden können. Die Aufgaben seien kontrolliert angegan-
gen worden. Das allgemeine Arbeitstempo sei normal gewesen und im 
Verlauf nicht flüchtig geworden. Das Auffassungsvermögen sei sowohl für 
mündliche als auch für einfache schriftliche Testinstruktionen unbeeinträch-
tigt gewesen (act. II 108/5 Ziff. 5). Andererseits vermag der angeblich sich 
selbst auferlegte massive Druck keineswegs zu erklären, dass der Be-
schwerdeführer in einem verbal-mnestischen Performanzvalidierungsver-
fahren (WMT) weit schlechtere Leistungen als Patienten mit schweren und 
schwersten zerebralen Schädigungen produzierte und sogar im Vergleich 
mit einer Gruppe hospitalisierter Patienten mit fortgeschrittener Demenz 
unterdurchschnittlich abschloss (act. II 108/9 Ziff. 7).

3.5.2 Dem Beschwerdeführer ist darin zuzustimmen, dass eine neuro-
psychologische Abklärung lediglich eine Zusatzuntersuchung darstellt und 
es grundsätzlich Aufgabe des psychiatrischen oder allenfalls des neurolo-
gischen Facharztes bleibt, die Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung allfäl-
liger neuropsychologischer Defizite einzuschätzen (Urteil des BGer 
8C_380/2022 vom 27. Dezember 2022 E. 10.2.1). Nicht korrekt ist hinge-
gen die Aussage, es sei lediglich eine neuropsychologische Untersuchung 
durchgeführt worden und auf eine neurologische oder psychiatrische Ab-
klärung sei verzichtet worden (Beschwerde S. 7 Rz. 7). Die RAD-Ärztin 
Dr. med. H.________ befasste sich in den Berichten vom 14. Juli 2023 
(act. II 99) und vom 9. Oktober 2023 (act. II 110) sowie in der Stellungnah-
me vom 11. Januar 2024 (act. II 129) mit den vom Beschwerdeführer ge-
klagten Beschwerden und äusserte sich zur geltend gemachten Ver-
schlechterung der Leistungsfähigkeit. Dabei setzte sie sich im Bericht vom 
9. Oktober 2023 (act. II 110) auch mit den Ergebnissen der neuropsycholo-
gischen Untersuchung durch Dr. phil. I.________ auseinander und begrün-
dete überzeugend, dass eine Verschlechterung der Leistungsfähigkeit nicht 
ausgewiesen ist. Dabei schadet nicht, dass die RAD-Ärztin keine eigene 
(neurologische) Untersuchung des Beschwerdeführers vornahm. Einerseits 
hatte sie Kenntnis der gesamten medizinischen Akten und würdigte diese 
in ihrer Beurteilung (act. II 99/6). Andererseits ergeben sich aus den Akten 
keine Hinweise auf eine objektivierbare Verschlechterung des Gesund-
heitszustandes, was sich auch darin widerspiegelt, dass der Beschwerde-
führer sein Gesuch um Rentenerhöhung vom 4. Oktober 2022 (act. II 76) 

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unter dem Titel einer "Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit bei einem 
grundsätzlich unveränderten Gesundheitszustand" stellte. Von einer (zu-
sätzlichen) persönlichen Untersuchung durch die RAD-Ärztin wäre bei die-
ser Ausgangslage kein zusätzlicher Erkenntnisgewinn zu erwarten gewe-
sen. Auch nichts für sich ableiten kann der Beschwerdeführer aus der Tat-
sache, dass die RAD-Ärztin Dr. med. H.________ im Bericht vom 14. Juli 
2023 (act. II 99) zunächst eine Verschlechterung der Leistungsfähigkeit 
bejahte (Beschwerde S. 7 Rz. 6). Sie erachtete eine Zunahme der Be-
schwerden im Sinne eines "post-stroke-Fatigue Syndroms" lediglich als 
möglich; dies unter Vorbehalt der Ergebnisse der von ihr in der Folge ver-
anlassten neuropsychologischen Untersuchung. Im Rahmen dieser konnte 
eine Verschlechterung der Leistungsfähigkeit sodann – wie bereits erwähnt 
– mangels valider Testresultate nicht objektiviert werden.

3.5.3 Der erst nach Verfügungserlass erstellte Bericht von Dr. med. 
D.________ vom 12. Juni 2024 (act. I 3) ändert – soweit er überhaupt in 
die Beurteilung miteinzubeziehen ist (SVR 2008 IV Nr. 8 S. 23, I 649/06 E. 
3.4) – am Ganzen nichts. Die vom Arzt geschilderten Beschwerdeangaben 
und Symptome (act. I 3/3) waren der RAD-Ärztin Dr. med. H.________ 
zum Zeitpunkt ihrer Beurteilung vom 14. Juli 2023 (act. II 99) bekannt. So-
weit er eine Phase von Angst und Depression als Ursache der nicht be-
standenen Performanzvalidierung heranzieht, finden sich dafür in den Ak-
ten keine Hinweise bzw. keine entsprechende fachärztliche Beurteilung. 
Darüber hinaus könnte dies – wie vorstehend bereits dargelegt (vgl. E. 
3.5.1) – die teilweise die Leistungsfähigkeit schwer hirngeschädigter Per-
sonen unterschreitenden Resultate nicht erklären. Zwar kann einzig aus 
den Ergebnissen von Performanzvalidierungstests in der Regel nicht auf 
eine fehlende Ausgewiesenheit geltend gemachter Beeinträchtigungen 
geschlossen werden. Demgegenüber kann jedoch aus sozial- bzw. invali-
denversicherungsrechtlicher Sicht aus einer blossen Schilderung von Sym-
ptomen nicht ohne weiteres auf deren (versicherungsmedizinisch und in 
der Folge beweismässig hinreichend erstellte) Validität geschlossen wer-
den. Darüber hinaus ist bezüglich der Einschätzung von Dr. med. 
D.________ wie auch der von Dr. med. G.________ postulierten Ver-
schlechterung der Leistungsfähigkeit (act. II 76/3, 119/3) der Erfahrungstat-
sache Rechnung tragen, dass Hausärzte sowie behandelnde Spezialärzte 

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mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei-
felsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b 
cc S. 353; SVR 2015 IV Nr. 26 S. 78, 8C_616/2014 E. 5.3.3.3). Deren Be-
richte vom 12. Juni 2024 (act. I 3) bzw. vom 17. Oktober 2022 (act. II 76/3) 
und vom 13. November 2023 (act. II 119/3) vermögen keine auch nur ge-
ringen Zweifel an der Zuverlässigkeit der RAD-Beurteilung zu wecken. 
Dasselbe gilt für den Bericht des Spitals E.________ vom 13. September 
2022 (act. II 76/12 ff.), aus welchem sich keine objektivierbare Verschlech-
terung der Leistungsfähigkeit im massgebenden Vergleichszeitraum ergibt. 
Was sodann die in diesem Bericht erwähnte Empfehlung aus dem Jahr 
2015 betrifft, wonach der Beschwerdeführer nicht in einem Pensum von 50 
% arbeiten sollte (act. II 76/13), findet sich nichts Entsprechendes in den 
Akten.

3.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass im hier zu beurteilenden Ver-
gleichszeitraum (vgl. E. 3.1 hiervor) unter revisionsrechtlichen Gesichts-
punkten eine massgebliche Veränderung der medizinischen Verhältnisse, 
die geeignet wäre, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu 
beeinflussen, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (BGE 144 V 427 
E. 3.2 S. 429; SVR 2022 UV Nr. 41 S. 161, 8C_457/2021 E. 3.3) erstellt ist 
(vgl. E. 2.3.3 hiervor). Ebenso wenig ist in erwerblicher Hinsicht eine revisi-
onsrechtlich relevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse ersicht-
lich. Der Arbeitsvertrag vom 30. August 2024 (act. I 4), mit welchem zwi-
schen dem Beschwerdeführer und seiner Arbeitgeberin per 1. September 
2024 die Reduktion des Arbeitspensums auf 30 % vereinbart wurde, ist 
diesbezüglich unbeachtlich, da sich dieser Sachverhalt erst nach Erlass der 
angefochtenen Verfügung vom 8. März 2024 (act. II 131) verwirklich hat 
(vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1 S. 213, 131 V 242 E. 2.1 S. 243, 130 V 138 
E. 2.1 S. 140; SVR 2022 UV Nr. 46 S. 183, 8C_655/2021 E. 6.3.1). Man-
gels revisionsrechtlich massgebender Änderung des Sachverhalts ist kein 
Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) durchzuführen (vgl. E. 2.3.5 hiervor; 
Urteil des BGer 8C_295/2021 vom 9. August 2021 E. 7). 

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4.

Nach dem Dargelegten ist die am 8. März 2024 (act. II 131) verfügte Ver-
neinung einer Rentenerhöhung nicht zu beanstanden und die dagegen 
erhobene Beschwerde abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Es besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 
Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2025, IV 200 2024 319

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4. Zu eröffnen (R):
- B.________, Rechtsanwältin C.________ z.H. des Beschwerdefüh-

rers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.