# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3b119cac-c24f-50e0-b20c-4084126445c5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-03-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.03.2012 D-1344/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1344-2012_2012-03-14.pdf

## Full Text

B u n d e s ve r w a l t u n g s g e r i c h t  

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-1344/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  M ä r z  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Einzelrichter Martin Zoller, 

mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli; 

Gerichtsschreiber Daniel Widmer. 

   Parteien 
 

A.______, 

Serbien, 

vertreten durch Lukas Siegfried, Elim Open Doors, 

(…), 

Beschwerdeführer, 

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

 

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 

Verfügung des BFM vom 2. März 2012 / (…). 

 

 

D-1344/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-

staat am 4. oder 5. Februar 2012 auf dem Landweg verliess und über 

ihm unbekannte Länder am 6. Februar 2012 illegal in die Schweiz 

gelangt ist, 

dass er gleichentags im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) 

B._______ zum (…) Mal in der Schweiz um Asyl nachsuchte, dort am 

16. Februar 2012 zur Person befragt sowie am 2. März 2012 im EVZ 

B._______ in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 

26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durch das Bundesamt zu den 

Asylgründen angehört wurde, 

dass er anlässlich der Anhörungen im Wesentlichen geltend machte, 

er sei serbischer Staatsangehöriger und ethnischer Rom mit letztem 

Wohnsitz in C._______, wo er zirka Mitte Dezember 2011 von einem 

Mann namens D._______ aufgesucht worden sei, welcher ihn grundlos 

aufgefordert habe, ihm (…) Euro auszuhändigen, ansonsten er seinen 

Sohn entführen würde, 

dass D._______ seine Drohung zwei Tage später wahrgemacht und 

ihn daraufhin telefonisch angefragt habe, ob er den Geldbetrag 

nunmehr bezahle, 

dass er deshalb D._______ sein Haus überlassen habe, welcher 

daraufhin den Sohn freigelassen und das Haus für (…) Euro 

weiterverkauft habe, 

dass er die Erpressung der Polizei gemeldet habe, welche ihm 

mitgeteilt habe, dass es sich um eine private Angelegenheit handle, er 

als Rom weniger Rechte als D._______ hätte und schliesslich von der 

Polizei "rausgeschmissen" worden sei, 

dass er auch die Übernahme des Hauses durch D._______ der Polizei 

gemeldet und diese ihm ein Dokument ausgehändigt habe, wonach er 

das Haus D._______ übergeben hätte, 

dass er kurz vor der Ausreise D._______ auf dem Markt getroffen 

habe, wobei er von diesem mit dem Tod bedroht worden sei, falls er 

ihm nicht (…) Euro aushändige, 

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dass er seinen Heimatstaat (…) Tage später verlassen habe, wobei er 

noch kurz vor der Ausreise von einem Nachbarn erfahren habe, dass 

er von den Militärbehörden gesucht würde, 

dass das BFM mit am selben Tag eröffneter Verfügung vom 

2. März 2012 gestützt auf Art. 34 Abs. 1 AsylG auf das Asylgesuch des 

Beschwerdeführers nicht eintrat und dessen Wegweisung aus der 

Schweiz anordnete, wobei er diese am Tag nach Eintritt der Rechts-

kraft zu verlassen habe, 

dass das BFM im Wesentlichen ausführte, der Bundesrat habe mit Be-

schluss vom 6. März 2009 Serbien als verfolgungssicheren Staat im 

Sinne von Art. 6 Abs. 2 Bst. a AsylG bezeichnet, 

dass der Beschwerdeführer widersprüchliche Angaben zum Vorgehen 

der Polizei gemacht habe und nicht plausibel sei, weshalb er die Ent-

führung seines Sohnes und die zweite Erpressung nicht zur Anzeige 

gebracht habe, zumal der Straftatbestand der Entführung gravierender 

sei als derjenige der Erpressung, 

dass auch nicht plausibel sei, weshalb er keine Beweismittel einge-

reicht habe, obwohl er geltend gemacht habe, dass ihm die Polizei ein 

Dokument ausgestellt habe, und ihm die Bedeutung von Beweismitteln 

bekannt sei, zumal er bereits mehrere Asylverfahren in der Schweiz 

durchlaufen habe, 

dass auch die übrigen Vorbringen unglaubhaft seien, da nicht glaub-

haft sei, dass er die Schwierigkeiten mit D._______ angezeigt habe, 

und er schliesslich nicht in der Lage gewesen sei, einen Grund für die 

angebliche Suche der Militärbehörden nach ihm anzugeben, 

dass sich somit aus den Akten keine Hinweise ergeben würden, 

welche die widerlegbare Vermutung des Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG 

umstossen könnten, 

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,  

dass für die weitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu 

verweisen ist, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 8. März 2012 (Datum des 

Poststempels) durch seinen Rechtsvertreter beim Bundesverwaltungs-

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gericht gegen diesen Entscheid Beschwerde erheben liess, worin er 

sinngemäss beantragte, es sei die Verfügung des BFM vollumfänglich 

aufzuheben und die Sache zur Prüfung des Asylgesuchs (Eintreten) an 

die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass gleichzeitig je ein per Telefax übermitteltes Dokument des Poli-

zeipostens von E._______ vom 22. Dezember 2011 und ein Schreiben 

der Lebenspartnerin des Beschwerdeführers vom 6. März 2012 

eingereicht wurden, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 12. März 2012 vollständig beim Bun-

desverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), 

 

und zieht in Erwägung: 

dass das Bundesverwaltungsgericht im Bereich des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes 

vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 

172.021] des BFM entscheidet, ausser – was in casu nicht zutrifft – bei 

Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die 

beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. 

Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 

SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teil-

genommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 

ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungs-

weise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legiti-

miert ist, weshalb auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-

schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs.2 AsylG sowie Art. 105 AsylG 

i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 

oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 

und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 

AsylG), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 

das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über-

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prüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwerdein-

stanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintre-

tensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbstständigen mate-

riellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sa-

che zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entschei-

dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission 

[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), 

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-

riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 

Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 

einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 

sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, 

weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist 

(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde,  

dass auf Gesuche von Asylsuchenden aus verfolgungssicheren Staaten 

nach Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG (sogenannte Safe-Country-Regelung) 

nicht eingetreten wird, ausser es gebe Hinweise auf Verfolgung (Art. 34 

Abs. 1 AsylG),  

dass der Bundesrat mit Beschluss vom 6. März 2009 Serbien als verfol-

gungssicheren Staat (safe country) im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a 

AsylG bezeichnet hat und von dieser Einschätzung im Rahmen der peri-

odischen Prüfung (vgl. Art. 6a Abs. 3 AsylG) bisher nicht abgewichen ist, 

dass deshalb auf Asylgesuche serbischer Staatsangehöriger nicht einge-

treten wird, ausser es gebe Hinweise auf Verfolgung,  

dass es genügt, wenn nicht auf den ersten Blick als unglaubhaft erkenn-

bare Hinweise auf Verfolgung vorliegen, damit geprüft werden muss, ob 

die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG erfüllt ist (vgl. 

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EMARK 2004 Nr. 35 E. 5.1 S. 248 f. und EMARK 2004 Nr. 5 E. 4c 

S. 35 f., je mit weiteren Hinweisen), 

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und zutreffend 

dargelegt hat, dass keine derartigen Hinweise auf Verfolgung vorliegen, 

dass zwecks Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehende Zu-

sammenfassung dieser Erwägungen und auf die angefochtene Verfügung 

zu verweisen ist,  

dass auch auf Beschwerdeebene keine stichhaltigen Erklärungen für die 

widersprüchlichen und unplausiblen Aussagen des Beschwerdeführers im 

erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht und damit die Zweifel am Wahr-

heitsgehalt der Verfolgungsvorbringen nicht ausgeräumt werden,  

dass in der Beschwerde eingewendet wird, beim Dokument vom 

22. Dezember 2011 handle es sich um ein Polizeiprotokoll, worin die 

Kindesentführung und die Übergabe des Hauses an den Erpresser 

namens D._______ festgehalten würde, wobei das Datum mit den 

protokollierten Aussagen des Beschwerdeführers übereinstimme, das 

Originaldokument in die Schweiz unterwegs sei und eine beglaubigte 

Übersetzung nachgereicht würde, 

dass sich die Lebenspartnerin des Beschwerdeführers in ihrem in 

knapp verständlichem Deutsch verfassten Brief nochmals zu den dra-

matischen, ebenfalls protokollierten Ereignissen äussere, 

dass demgegenüber aus dem Dokument vom 22. November 2011 

nicht hervorgeht, dass der Beschwerdeführer sein Haus an eine 

Person namens D._______ übergeben hat, 

dass sich der Beschwerdeführer entgegen den Ausführungen in der 

Rechtsmitteleingabe anlässlich der Anhörungen im erstinstanzlichen 

Asylverfahren bezüglich seiner Vorsprachen bei der Polizei be-

ziehungsweise Erstellung des Polizeiprotokolls nicht auf ein genaues 

Datum festlegen liess, 

dass das Dokument mithin als Gefälligkeitsschreiben ohne Beweiswert 

zu qualifizieren ist, und an den offensichtlich unglaubhaften Ver-

folgungsvorbringen nichts zu ändern vermag, weshalb darauf 

verzichtet werden kann, das Originaldokument samt beglaubigter 

Übersetzung abzuwarten, 

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dass unter diesen Umständen auch der Inhalt des Briefes der 

Lebenspartnerin des Beschwerdeführers, welcher sich im Wesent-

lichen auf eine Wiederholung der bisherigen Vorbringen beschränkt, 

nicht geeignet ist, zu einer anderen Einschätzung zu führen, 

dass es sich erübrigt, auf die weiteren Ausführungen in der 

Rechtsmitteleingabe einzugehen, da diese daran ebenfalls nichts zu 

ändern vermöchten, 

dass die im Zusammenhang mit der nicht widerlegten Vermutung feh-

lender Verfolgung abgefassten vorinstanzlichen Erwägungen nach ei-

ner Überprüfung der Akten und unter Berücksichtigung der Be-

schwerdeeingabe als zutreffend zu erachten sind und zwecks Ver-

meidung von Wiederholungen darauf verwiesen werden kann, 

dass sich die Ausführungen in der Beschwerde zur angeblichen Ver-

folgung des Beschwerdeführers als unbehelflich erweisen, 

dass sie in keiner Weise geeignet sind, an seinen diesbezüglich un-

glaubhaften Aussagen etwas zu ändern, 

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf Art. 34 Abs. 1 AsylG auf 

das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, 

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Weg-

weisung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwer-

deführer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen An-

spruch auf Erteilung einer solchen hat, weshalb die verfügte Weg-

weisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu 

bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. BVGE 

2009/50 E. 9 S. 733, EMARK 2001 Nr. 21), 

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Weg-

weisung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzumut-

baren oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach 

Art. 83 Abs. 1-4des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die 

Ausländerin-nen und Ausländer (AuG, SR 142.20) zu regeln ist (Art. 44 

Abs. 2 AsylG), 

dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, weil keine 

Hinweise auf Verfolgung vorliegen und keine Anhaltspunkte für eine 

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menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Be-

schwerdeführer in seinem Heimat- oder Herkunftsstaat drohen könnte 

(Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass weder die im Heimatstaat herrschende politische Situation noch 

andere Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

dorthin sprechen, 

dass auch den Akten keine Anhaltspunkte zu entnehmen sind, wonach 

der Vollzug der Wegweisung für den Beschwerdeführer in den Heimat-

staat unzumutbar wäre, 

dass die nächsten Familienangehörigen und weitere Verwandte des 

Beschwerdeführers nach wie vor in Serbien wohnhaft sind und dieser 

mithin dort ein Beziehungsnetz besitzt, 

dass auch sonst keine individuellen Gründe vorliegen, welche den 

Wegweisungsvollzug als unzumutbar erscheinen lassen, 

dass unter den gegebenen Umständen nicht davon auszugehen ist, er 

würde bei einer Rückkehr in eine existenzbedrohende Situation ge-

raten, die als konkrete Gefährdung im Sinne der zu beachtenden Be-

stimmungen zu werten wäre (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass schliesslich der Vollzug der Wegweisung auch als grundsätzlich 

möglich (Art. 83 Abs. 2 AuG) erscheint, da es Pflicht des Beschwerde-

führers ist, sich um die Beschaffung der für die Rückkehr notwendigen 

Reisepapiere zu bemühen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), 

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 

inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den 

rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle 

oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde  

abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– 

(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

VwVG). 

 

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Seite 9 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns-

ten der Gerichtskasse zu überweisen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Martin Zoller Daniel Widmer 

 

 

Versand: