# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a69d634b-09fa-5a20-9dc7-b17570c19d42
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Fürsorgerechtliche Kammer 28.03.2025 F 2025 6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_003_F-2025-6_2025-03-28.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

FÜRSORGERECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Diana Oswald, Vorsitz 
Dr. iur. Matthias Suter und lic. iur. Sarah Schneider
Gerichtsschreiber: lic. iur. Thomas Kreyenbühl

U R T E I L  vom 28. März 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB), Bahnhofstrasse 12, 
Postfach 27, 6301 Zug
Beschwerdegegnerin 

weitere Verfahrensbeteiligte: 
1. B.________
2. Triaplus AG Klinik Zugersee, Oberwil b. Zug

betreffend 

Erwachsenenschutzrecht
(fürsorgerische Unterbringung von B.________)

F 2025 6

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Urteil F 2025 6

A. Die 1944 geborene B.________ leidet seit einigen Jahren an einer Demenzerkran-
kung. Sie wurde zuhause durch ihren Ehemann A.________, geboren 1940, gepflegt. Die-
ser erbat sich am 2. Februar 2025 Unterstützung, nachdem er verständlicherweise – da-
mals selbst gesundheitlich angeschlagen – bei der 24-Stunden-Betreuung seiner Ehefrau 
an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gelangt war. In der Folge wurde B.________ mit-
tels ärztlicher fürsorgerischer Unterbringung in der Triaplus AG Klinik Zugersee (fortan: Kli-
nik) platziert, was unangefochten blieb. Mit Schreiben vom 6. März 2025 ersuchte die Kli-
nik um behördliche Unterbringung, da die Patientin weiterhin der stationären Behandlung 
und Betreuung bedürfe und diese nicht freiwillig in Anspruch nehmen wolle. Mit Entscheid 
vom 14. März 2025 ordnete die KESB die weitere Unterbringung an und übertrug die Ent-
lassungskompetenz der Klinik. 

B. Hiergegen beschwerte sich A.________ mit Eingabe datiert vom 22. März 2025 
(Eingang auf der Gerichtskanzlei am 25. März 2025). 

C. Das Gericht zog die Akten der Klinik sowie der KESB bei und räumte letzterer die 
Gelegenheit ein, bis zum Morgen des 28. März 2025 zur Beschwerde schriftlich Stellung 
zu nehmen. Davon machte die Vorinstanz Gebrauch, wobei sie mitteilte, dass sie vollum-
fänglich am angefochtenen Entscheid Nr. 2025/0657 vom 14. März 2025 festhalte. 

Am 28. März 2025 wurden B.________ sowie A.________ (Beschwerdeführer) von der 
fürsorgerechtlichen Kammer des Verwaltungsgerichts in den Räumlichkeiten der Triaplus 
AG Klinik Zugersee angehört. An der Verhandlung nahmen seitens der Klinik die zustän-
dige Oberärztin Dr. C.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie 
D.________ als Bezugsperson der Pflege teil. Als gerichtlicher Gutachter wirkte Dr. med. 
E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, mit, der sein Gutachten im An-
schluss an die Anhörung mündlich erstattete. Die KESB verzichtete auf eine Teilnahme. 
Die Verhandlung wurde anschliessend zur Beratung unterbrochen und der Urteilsspruch 
danach mündlich eröffnet. Das (zusammenfassende) Protokoll und die Tonaufnahme der 
Verhandlung einschliesslich der mündlichen Eröffnung des Entscheides stehen den Par-
teien bis zum Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheides zur Verfügung.

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Urteil F 2025 6

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Eine Person, die an einer psychischen Störung oder an geistiger Behinderung lei-
det oder schwer verwahrlost ist, darf in einer geeigneten Einrichtung untergebracht wer-
den, wenn die nötige Behandlung oder Betreuung nicht anders erfolgen kann. Dabei sind 
die Belastung und der Schutz von Angehörigen und Dritten zu berücksichtigen (Art. 426 
Abs. 1 und 2 ZGB). Für die Anordnung ist die Erwachsenenschutzbehörde zuständig 
(Art. 428 Abs. 1 ZGB). Sie kann gestützt auf kantonales Recht auch Massnahmen der 
Nachbetreuung anordnen (Art. 437 Abs. 1 ZGB i.V.m. § 50 des Gesetzes betreffend die 
Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches für den Kanton Zug [EG ZGB; BGS 
211.1]).
 
1.2 Gegen eine behördliche fürsorgerische Unterbringung kann die betroffene oder 
eine ihr nahestehende Person innert zehn Tagen seit Mitteilung des Entscheids schriftlich 
das Gericht anrufen (Art. 450 i.V.m. Art. 450b Abs. 2 ZGB). Zuständiges Gericht für die 
Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide der kantonalen Kindes- und Erwachse-
nenschutzbehörde ist gemäss § 58 Abs. 1 lit. a EG ZGB das Verwaltungsgericht. 

1.3 Die vorliegende Beschwerde wurde fristgerecht durch den Ehemann (als naheste-
hende Person mit eigenem Beschwerderecht) der fürsorgerisch untergebrachten Person 
eingereicht, weshalb sie durch das Verwaltungsgericht zu beurteilen ist.  

2.
2.1 Bei der fürsorgerischen Unterbringung handelt es sich um einen schweren Eingriff 
in die persönliche Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV) der betroffenen Person (BGE 148 III 1 
E. 2.3.3; 143 III 189 E. 3.2 i.f.). Konkret wird die Bewegungsfreiheit der untergebrachten 
Person (als Teilgehalt des Grundrechts der persönlichen Freiheit) beschränkt, wenn diese 
gezwungen wird, gegen ihren Willen in einer psychiatrischen Klinik zu verbleiben. Vor- und 
Nachteile der beabsichtigten Fürsorge sind demnach sorgfältig gegeneinander abzuwägen 
(vgl. dazu eingehender sogleich Erw. 2.3).  

2.2 Aus Art. 29 Abs. 2 BV fliesst der Anspruch auf rechtliches Gehör. Ihm kommt eine 
Doppelfunktion zu: Einerseits handelt es sich beim Gehörsrecht um ein persönlichkeits-be-

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zogenes Mitwirkungsrecht; anderseits dient es der Sachaufklärung (statt vieler: Häfe-
lin/Haller/Keller/Thurnherr, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 11. Aufl. 2024 Rz. 992 ff.). 

Vor dem Hintergrund der Schwere des Grundrechtseingriffs bei fürsorgerischen Unterbrin-
gungen verpflichtet das Gesetz sowohl die KESB als anordnende Behörde als auch das 
Gericht als Rechtsmittelinstanz dazu, die betroffene Person persönlich anzuhören. In der 
Regel hat die Anhörung dabei durch das Kollegium, d.h. durch den ganzen Spruchkörper, 
zu erfolgen, soweit dies nicht unverhältnismässig oder unmöglich ist (Art. 447 ZGB bzw. 
Art. 450e Abs. 4 ZGB). Es handelt sich um einen bewussten Entscheid des Gesetzgebers, 
obwohl regelmässig sowohl die anordnende Behörde als auch das Gericht ihre Verfahren 
unter grossem zeitlichen Druck vorbereiten müssen (der KESB stehen bei Verlängerung 
ärztlicher Unterbringungen grundsätzlich mindestens acht Tage zur Verfügung [§ 53 
Abs. 2 EG ZGB]; das Verwaltungsgericht muss über Beschwerden gegen fürsorgerische 
Unterbringungen innert fünf Arbeitstagen entscheiden, wobei es zusätzlich ein psychiatri-
sches Gutachten zu organisieren hat [Art. 450e Abs. 3 und 5 ZGB]). Mit dieser gesetzli-
chen Vorgabe – die sogar noch über den verfassungsrechtlichen Mindeststandard hinaus-
geht, der keine mündliche Anhörung verlangt – wird die Unmittelbarkeit des Verfahrens 
gestärkt, da es um Einschränkungen geht, welche eine Person im Kern ihrer Persönlich-
keit und Lebensgestaltung tangieren. Entsprechend entbinden weder eine schriftliche Stel-
lungnahme noch eine Vertretung der betroffenen Person beispielsweise durch einen 
Rechtsvertreter oder eine Verfahrensbeiständin von der persönlichen Anhörung (vgl. Luca 
Maranta, Basler Kommentar ZGB I, 7. Aufl. 2022, Art. 447 ZGB N 1 mit Hinweisen). 

Die Geltung des uneingeschränkten Untersuchungsgrundsatzes (vgl. hier § 12 VRG) ver-
pflichtet zudem die entscheidende Behörde oder das Gericht, von sich aus alle entscheid-
wesentlichen tatsächlichen Elemente zu erheben und in Betracht zu ziehen (vgl. etwa 
BGE 150 III 385 E. 5.1).  

2.3 Materiell nennt das Gesetz als Voraussetzung für Anordnung oder Fortbestand ei-
ner fürsorgerischen Unterbringung das Vorliegen eines Schwächezustandes, der eine Be-
handlung oder Betreuung notwendig macht, die nicht anders als durch den Entzug der 
Freiheit erbracht werden kann (vgl. auch Geiser/Etzensberger, Basler Kommentar ZGB I, 
7. Aufl. 2022, Art. 426 ZGB N 8). Zu ermitteln ist auf tatsächlicher Ebene zunächst, ob ein 
solcher Zustand vorliegt und ob bzw. inwiefern deshalb ein Fürsorgebedarf besteht. Ob ein 
Fürsorgebedarf vorliegt, ist aufgrund der konkreten Gefahr für die Gesundheit oder das 
Leben der betroffenen Person bzw. von Dritten, die besteht, wenn die Behandlung der 

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psychischen Störung bzw. die Betreuung unterbleibt, zu beurteilen. Anhand dieser 
tatsächlichen Angaben ist in rechtlicher Hinsicht zu beurteilen, ob (und wenn ja warum) 
eine Betreuung (im Beurteilungszeitpunkt noch) "nötig" ist (BGer 5A_254/2013 vom 17. 
April 2013 E. 2.2).

2.3.1 Es sind die Vor- und Nachteile, welche die Unterbringung der Patientin bringt, ein-
ander im Sinne einer umfassenden Interessen- und Güterabwägung gegenüberzustellen. 
Es ist dabei jeweils im Einzelfall auszuloten, wo die Grenze zwischen Selbstbestimmung 
und staatlicher Fürsorge verläuft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Achtung und Schutz 
der Menschenwürde (Art. 7 BV; vgl. grundlegend zur Menschenwürde als Leitsatz jegli-
cher staatlichen Tätigkeit sowie als innerster Kern und Grundlage der Freiheitsrechte 
BGE 127 I 6 E. 5b mit Hinweisen; ausserdem BGE 143 IV 77 E. 4.1) nicht nur jeder Per-
son eine gewisse minimale Autonomie garantieren, sondern es dem Gemeinwesen im 
Sinne einer minimalen Sorgfalts- und Fürsorgepflicht auch gebieten können, einer erkrank-
ten Person die notwendige Pflege, Fürsorge und Behandlung zukommen zu lassen, dank 
der sie überhaupt (wieder) befähigt wird, ihre Persönlichkeit zu entfalten und ihre persönli-
che Freiheit auszuüben (vgl. in diesem Sinne etwa BGE 130 I 16 E. 5 sowie [ausführlicher] 
BGE 127 I 6 E. 5). Die elementare persönliche Fürsorge umfasst dabei unter anderem die 
Befriedigung der für ein menschenwürdiges Dasein notwendigen Bedürfnisse wie Essen, 
Körperpflege, Kleidung und ein Mindestmass an persönlicher Beschäftigung (vgl. Gei-
ser/Etzensberger, a.a.O., vor Art. 426439 ZGB N 6 sowie Art. 426 ZGB N 8 ff.). 

2.3.2 Fehlende Urteilsfähigkeit einer Person führt dazu, dass ihr die Fähigkeit abgespro-
chen wird, selbst verbindlich über ihre Behandlung und Betreuung zu bestimmen. Sie ent-
bindet aber die alsdann an ihrer statt substituierten Entscheidungsträger – Behörden, 
Ärzte oder Gerichte – nicht davon, bei ihrem Entscheid für die betroffene Person in deren 
Sinne zu entscheiden, d.h. ihren (mutmasslichen) Willen soweit irgend möglich zu ermit-
teln und zu berücksichtigen, und nicht etwa in generischer Weise von eigenen persönli-
chen Wertungen oder einem gängigen Ideal auszugehen (vgl. etwa Anne Kühler, Würde, 
Autonomie und Selbstzweckhaftigkeit. Zur Kontroverse um ein kantisches Verständnis der 
Menschenwürde als Verfassungsbegriff, ZSR 2022 I S. 77 ff., S. 94 f.: während Urteils-
fähigkeit an der Vernunftfähigkeit des Subjekts anknüpft, beruft sich das Konzept der Men-
schenwürde auf die Idee der Selbstzweckhaftigkeit des Menschen unbesehen hiervon). 

3. Der Bestand des vorinstanzlichen Entscheids ist bereits aufgrund verschiedener 
grober Prozessmängel in Frage gestellt, welche dazu geführt haben, dass der Entscheid 

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gestützt auf eine ungenügende Erfassung des Sachverhalts gefällt wurde. Die Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde hat dabei insbesondere das rechtliche Gehör von 
B.________ (und ihres Ehemannes) in eklatanter und stossender Weise verletzt. Darauf 
ist im Folgenden näher einzugehen:

3.1 Konkret begab sich am 10. März 2025 F.________ als fallführendes Behördenmit-
glied der KESB zusammen mit einem Mitarbeiter des Rechtsdienstes (welcher offenbar für 
die Protokollführung verantwortlich zeichnete) in die Klinik, um B.________ im Beisein ih-
res Ehemannes und eines Klinikvertreters anzuhören. Den vorinstanzlichen Entscheid fäll-
ten dann aber am 14. März 2025 G.________, H.________ und I.________. Darin wird 
nicht begründet, weshalb kein Mitglied des Spruchkörpers es für nötig hielt, sich vor Fällen 
des Entscheids von der Betroffenen ein persönliches Bild zu verschaffen, entgegen der 
vom Gesetzgeber vorgesehenen Regel (Art. 447 Abs. 2 ZGB) und auch entgegen der Re-
gelung gemäss § 36 Abs. 1 und 3 der Geschäftsordnung des Amtes für Kindes- und Er-
wachsenenschutz Zug (BGS 213.53). 

3.1.1 Auf Aufforderung des Gerichts vom 25. März 2025 hin erläuterte die KESB mit 
Stellungnahme vom 27. März 2025, fallzuständiges Behördenmitglied sei F.________. 
Diese habe jedoch an der ausserordentlichen Kammersitzung vom 14. März 2025 "auf-
grund von persönlicher Abwesenheit" nicht teilnehmen können. Eine entsprechende Fall-
besprechung bzw. Übergabe sei nach Abschluss der Abklärungen erfolgt "an ein am Frei-
tag anwesendes Behördenmitglied des Spruchkörpers". Der KESB sei bewusst, dass die-
ses Vorgehen nicht den gesetzlichen Bestimmungen entspreche; dieses habe aber auf-
grund knapper personeller Ressourcen sowie der Notwendigkeit einer ausserordentlichen 
Kammersitzung und des weiteren Austauschs nach erfolgter Anhörung nicht umgesetzt 
werden können. Weiter legte sie dar, eine eigentliche Anhörung der Betroffenen sei nicht 
möglich gewesen, da diese auf erste Fragen lediglich lächelnd und mit unklarer Silben-
folge geantwortet habe, wobei der Ehemann versucht habe, bei der Deutung mitzuhelfen. 
Eine Anhörung im rechtlichen Sinne sei damit nicht möglich gewesen. Die Verfahrenslei-
tung sei dann zum Schluss gelangt, dass "keine Interaktion mit B.________ möglich war", 
so dass die Anhörung als Augenschein eingestuft und allein mit dem Ehemann und dem 
Klinikvertreter fortgesetzt worden sei. Unterzeichnet wurde das Schreiben durch 
F.________, welche gleichzeitig mitteilte, dass sie an der Verhandlung vom 28. März 2025 
nicht teilnehmen werde (gemäss telefonischer Auskunft arbeite F.________ jeweils am 
Freitag nicht, sei aber weiterhin das fallführende Behördenmitglied). 

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3.1.2 Beim rechtlichen Gehör handelt es sich – wie oben in Erw. 2.2 erläutert – um ein 
fundamentales Verfahrensrecht, und nicht etwa um einen bloss optionalen, formaljuristi-
schen Leerlauf. Unzutreffend ist auch, dass das Äusserungsrecht der betroffenen Person 
durch diese immer zwingend verbal wahrzunehmen wäre. Vielmehr kommt auch eine non-
verbale Kommunikation in Betracht und vermag mitunter wertvolle Entscheidgrundlagen 
zu liefern (vgl. etwa Maranta, a.a.O., Art. 447 ZGB N 15, 29, 29a). Schwierigkeiten in der 
Verbalisierung – wie sie hier zweifelsohne vorliegen, da die Betroffene an Aphasie leidet, 
d.h. grösste Mühe hat, sich sprachlich zu artikulieren – entbinden jedenfalls die Behörde 
oder das Gericht in keinster Weise davon, die betroffene Person überhaupt anzuhören 
bzw. – im Extremfall, falls gar keine Kommunikation möglich ist – wenigstens in Augen-
schein zu nehmen. 

Vorliegend ist demnach eine erhebliche und vorsätzliche (vgl. Stellungnahme der KESB 
vom 27. März 2025) Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die KESB festzustellen. Im-
merhin konnte aber das Gericht – unter Anwesenheit des gesamten Spruchkörpers beste-
hend aus drei Mitgliedern, dem Gerichtsschreiber sowie unter Beizug eines Protokollfüh-
rers und des psychiatrischen Gutachters – B.________ in der Klinik anhören. Dabei 
konnte es wichtige Erkenntnisse gewinnen, die der Vorinstanz aufgrund ihres gesetz- und 
verfassungswidrigen Vorgehens entgangen sind. Hierauf wird im Folgenden einzugehen 
sein. Ob damit jedoch der schwerwiegende Verfahrensmangel geheilt werden konnte, 
kann mit Blick auf den Verfahrensausgang offengelassen werden. In der Lehre ist dies 
umstritten, da das Gericht zwar über umfassende Kognition verfügt, es sich dabei aber 
nicht um eine interdisziplinäre Fachbehörde handelt und mithin der Forderung des Gesetz-
gebers nach einer persönlichen Anhörung durch mehrere Entscheidträger unterschiedli-
cher Fachrichtungen nicht nachgelebt wird, wenn die Anhörung erstmals durch ein Gericht 
erfolgt (vgl. eingehend Maranta, a.a.O., Art. 447 ZGB N 32 mit Hinweisen). 

3.2 Inhaltlich konnte das Gericht wahrnehmen und feststellen, dass B.________ sehr 
stark auf ihren Ehemann A.________ bezogen wirkte und diesem offensichtlich bedin-
gungsloses Vertrauen entgegenbringt. So blühte sie sichtlich auf, als sie ihn erblickte, 
strahlte und war nicht mehr zu bewegen, ihren Blick von ihm abzuwenden (der Ehemann 
musste in der Anhörung eigens den Platz wechseln, damit B.________ sich – wieder hin 
zu ihm – auch in Richtung des Gerichts wandte). Die Klinik bestätigte, dass der Zugang 
zur Patientin und deren Beruhigung vor allem über den Aufbau einer guten Beziehung 
funktioniere. Das Gericht konnte dies selbst nachvollziehen, indem B.________ zum Bei-
spiel auf Fragen der Vorsitzenden teilweise gar nicht reagierte, sich jedoch sehr wohl äus-

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serte (mit Lauten und Gesten, bei erkennbarem Mitteilungsbedürfnis), wenn die Frage von 
ihrem Ehemann wiederholt wurde. Von diesem liess sie sich – zwar verlangsamt, aber 
ohne Widerstand – anleiten und führen, z.B. beim Betreten und Verlassen des Raumes 
oder beim Absitzen. A.________ vermochte ihre Antworten zumindest teilweise zu inter-
pretieren, was die Patientin dann mit Kopfnicken oder Strahlen quittierte. Mit Blick auf die 
offenbar über vierzig Jahre andauernde Beziehung der Eheleute vermag es denn auch 
wenig zu erstaunen, dass mit dem Ehemann die stärkste, stabilste Beziehung besteht und 
vor allem er als Bezugsperson noch zu seiner Ehefrau durchzudringen vermag.

Mit Silben und Gesten vermochte die Patientin zum Beispiel zum Ausdruck zu bringen, 
dass es ihr (mittlerweile) in der Klinik Zugersee gefalle, wenn ihr Ehemann da sei (sie ant-
wortete auf die Frage danach, ob es ihr in der Klinik gefalle, mit einem zögerlichen "Ja" 
und zeigte alsdann mit der Silbenfolge "du, du, du …" auf ihren Ehemann). Den Wunsch, 
mit ihrem Ehemann zusammen zu sein, bekräftigte sie denn auch im Verlauf der Anhörung 
mehrmals, indem sie ihn ständig anstrahlte, ihn anfasste oder spontan lachte, wenn er von 
gemeinsamen Aktivitäten oder der gemeinsamen Vergangenheit erzählte. 

3.3 Insgesamt bestanden für den Spruchkörper nach Anhörung der Betroffenen und 
des Beschwerdeführers keinerlei Zweifel darüber, dass B.________ zwar der umfassen-
den Begleitung und Unterstützung in allen Alltagsbelangen bedarf, dies jedoch der Ehe-
mann, auf den eine starke Fixierung besteht, mit sehr viel geringerem Eskalations- und 
Gewaltpotenzial bewerkstelligen kann, als es externen Personen möglich ist (so referiert 
z.B. auch die Vorinstanz, dass zur Begleitung während eines Spaziergangs in der Klinik 
zwei Pflegepersonen notwendig gewesen seien, gegen welche sich die Patientin mit den 
Händen zur Wehr gesetzt habe, während solche Eskalationen auf Spaziergängen mit dem 
Ehemann allein nicht aktenkundig sind, obwohl solche zumindest in den ersten zwei Wo-
chen des Klinikaufenthalts offenbar regelmässig stattfinden konnten). 

3.4 Angesichts dieser Ausgangslage sowie der Bereitschaft von A.________, die Be-
treuung seiner dementen Ehefrau nach einer kurzen Regenerationspause (Februar/März 
2025) erneut zu übernehmen, drängte sich eine Abklärung von Alternativen zum statio-
nären Klinikaufenthalt, insbesondere unter Einbezug der Spitex (welche nicht zuletzt einen 
Nachtdienst anbietet), geradezu auf, zumal die KESB nicht nur fürsorgerische Unterbrin-
gungen, sondern auch ambulante Nachbetreuungen anordnen könnte (§ 50 EG ZGB; so-
fern notwendig, d.h. sofern nicht ohnehin auf freiwilliger Basis möglich). Auf entspre-
chende Abklärungen wird denn auch im angefochtenen Entscheid verwiesen (vgl. dort 

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Erw. 2.3 i.f.). Diese erschöpften sich alsdann jedoch in einem Telefonat mit einem Assis-
tenzarzt der Klinik, welcher der Behörde mitteilte, der Ehemann sei nun mit dem Verbleib 
seiner Frau in der Klinik einverstanden, da dort ihre nötigsten Bedürfnisse befriedigt wer-
den könnten. Nach dieser Mitteilung wurde den Alternativen zum Klinikaufenthalt offenbar 
nicht mehr nachgegangen; auch eine Rückfrage beim Ehemann oder der Betroffenen ist 
nicht dokumentiert. Vielmehr hielt die KESB im Anschluss fest, B.________ benötige ein 
Umfeld, welches auf Menschen mit einer Demenzerkrankung zugeschnitten sei; bis eine 
solche Einrichtung gefunden sei bzw. ein Platz frei werde, sei die Klinik geeignet, ihr die 
notwendige Betreuung und Pflege zukommen zu lassen. Mildere Mittel wurden nicht ge-
prüft. Damit hat die Vorinstanz nebst dem Gehörsanspruch auch den Untersuchungs-
grundsatz verletzt, welcher sie verpflichtet, den massgeblichen Sachverhalt von Amtes 
wegen umfassend abzuklären (§ 12 VRG, vgl. oben Erw. 2.2 i.f.). 

3.5 Schliesslich handelt es sich auch um einen schwerwiegenden Mangel, wenn nicht 
erkennbar ist, welche Mitglieder einer Behörde an der Entscheidfindung in einem konkre-
ten Fall massgeblich beteiligt waren. Vorliegend wurde nämlich nicht die Fallführung aus 
organisatorischen Überlegungen umgeteilt, um die zeitgerechte Fallerledigung sicherzu-
stellen, sondern diese wurde bei F.________ belassen, und der Fall bloss zur Unterschrift 
an einer Behördensitzung drei weiteren Mitgliedern der KESB unterbreitet. Diese hat dem-
nach in Überbesetzung, mithin in nicht rechtsgemässer Besetzung, entschieden, was be-
reits für sich allein geeignet wäre, Nichtigkeit des Entscheids zu begründen (vgl. Urteil des 
Obergerichts Zürich vom 8. Juni 2017, PQ170033-O/U). Das Vorgehen ist hier nota bene 
umso weniger verständlich, als § 41 Abs. 1 der Geschäftsordnung der KESB es dieser er-
lauben würde, in dringenden Fällen auf dem Zirkularweg zu entscheiden, Anwesenheit 
also nicht zwingend ist. Der einmal gefasste Entscheid kann sodann – entsprechende Re-
gelung der Behörde vorausgesetzt – auch von einer Stellvertretung "i.V." unterzeichnet 
werden. Damit kann sichergestellt werden, dass nach der Entscheidfindung ein Entscheid 
auch bei Abwesenheit ausgefertigt und versandt werden kann. Solches Vorgehen ist bei 
Behörden und Gerichten üblich (vgl. dazu etwa BGer 4A_101/2024 vom 14. März 2024 
E. 9). Wichtig ist aber, dass jederzeit klar ist, wer an der Entscheidfindung mitgewirkt hat 
und wer bloss in Vertretung bestätigt, dass der Beschluss so gefasst wurde. Diese Klarheit 
besteht hier nicht.   

Der Vorwurf mangelhafter Zusammensetzung der KESB ist dem Gericht aus früheren Ver-
fahren der Kammer bekannt. Rechtsvertreter stellten die Frage in den Raum, ob bei der 
KESB Entscheide jeweils einfach von drei Personen unterschrieben worden seien, die ge-

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rade anwesend waren. Mit Blick auf die Angaben in der Stellungnahme der KESB vom 
27. März 2025 scheint dieser Vorwurf – für den bislang keine konkreten Anhaltspunkte be-
standen – zumindest im hier unterbreiteten Fall zuzutreffen. 

3.6 Zusammenfassend hat die KESB verschiedene Verfahrensgarantien vorsätzlich 
verletzt, nämlich den Gehörsanspruch, den Anspruch auf korrekte Besetzung der ent-
scheidenden Behörde sowie den Untersuchungsgrundsatz. Die groben prozessualen Män-
gel wiegen umso schwerer, als es sich nicht um Versehen handelt, sondern eine Tendenz 
der KESB zum Ausdruck kommt, sich von der gesetzlich verlangten Interdisziplinarität zu 
entfernen und die Disziplin des Rechts – samt der zentralen Verfahrensgarantien – von ei-
ner gleichwertigen Partnerdisziplin auf eine bloss untergeordnete, optional durch die Diszi-
plin der sozialen Arbeit zu beachtende oder zu übergehende, Hilfsdisziplin zu reduzieren. 
Dies führt dazu, dass allzu schnell darauf verzichtet wird, sich einen persönlichen Eindruck 
z.B. von jungen Kindern oder beeinträchtigten Personen zu verschaffen, sondern diesen 
Personen ungefragt die Einschätzungen von Sozialarbeiterinnen bezüglich ihres Wohls 
zuzuschreiben (es wird verwiesen auf die aus den Verfahren F 2024 30 und F 2024 36 ak-
tenkundigen Vorgänge, die mit der Leitung der KESB in der Vergangenheit thematisiert 
wurden sowie auch auf die verschiedenen Versuche der KESB, auf begründete Ent-
scheide gänzlich zu verzichten, womit ebenfalls das rechtliche Gehör verletzt wird). 

Solches Vorgehen kann selbstverständlich rechtlich keinen Bestand haben, läuft es doch 
dem Kerngehalt des Grundrechts der persönlichen Freiheit diametral zuwider, den die 
Menschenwürde darstellt (vgl. zur Qualifikation des gesamten Gehalts von Art. 7 BV als 
unantastbarer Kerngehalt im Sinne von Art. 36 Abs. 4 BV etwa Matthias Mahlmann, Die 
Garantie der Menschenwürde in der Schweizerischen Bundesverfassung, AJP 2013 
S. 1307 ff., 1311). Wie bereits oben in Erw. 2.3.2 dargelegt, verlangt die hieraus fliessende 
Selbstzweckhaftigkeit des Menschen, dass auch der Wille (stark) beeinträchtigter Perso-
nen soweit möglich exploriert und berücksichtigt wird (bei Erwachsenen: ggf. unter Berück-
sichtigung der Angaben ihrer nahen Angehörigen zu vorbestehenden Prioritäten und Wer-
tehaltungen). Der absolute Schutz der Menschenwürde verbietet einen Entscheid rein 
nach objektivierter Vernunft, ohne Rücksicht auf die Individualität der betroffenen Person, 
darf dieser doch keinesfalls durch Dritte vorgeschrieben werden, was ihr Menschsein aus-
zumachen hat (vgl. Kühler, a.a.O., S. 96; Mahlmann, a.a.O., S. 1314 mit Hinweisen).

3.7 Nichtigkeit (d.h. absolute Unwirksamkeit eines Entscheids) soll indes bei aller 
Mangelhaftigkeit des angefochtenen Entscheids nur angenommen werden, wenn dadurch 

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weder die Rechtssicherheit noch die Interessen der betroffenen Person ernsthaft gefähr-
det werden. Als Nichtigkeitsgründe fallen funktionelle und sachliche (nicht aber örtliche) 
Unzuständigkeit sowie schwerwiegende Verfahrensfehler in Betracht (siehe BGE 137 I 
273 E. 3.1 mit Hinweisen). Vorliegend sind offensichtlich mehrere Nichtigkeitsgründe ge-
geben. Indes könnte die Nichtigkeit des Entscheids der KESB vom 14. März 2025 die 
Rechtssicherheit sowie potenziell auch die betroffene Person gefährden, so dass sie nicht 
festzustellen ist, ohne gleichzeitig die materielle Prüfung der verfügten Unterbringung vor-
zunehmen. Zu dieser gehört insbesondere auch die Frage, ob mildere Mittel als die statio-
näre Betreuung in Frage kommen und innert welcher Frist diese organisiert werden könn-
ten (sogleich E. 5). 

3.8 Das Vorgehen der KESB lässt fraglich erscheinen, ob die Behörde so organisiert 
ist, dass sie die ihr vom Gesetz übertragenen Aufgaben im Einklang mit den gesetzlichen 
Anforderungen und den grundrechtlichen Verfahrensgarantien wahrnehmen kann. Die Be-
antwortung dieser Frage liegt ausserhalb der Kompetenz des Verwaltungsgerichts als 
Rechtsmittelinstanz, sondern obliegt grundsätzlich der Direktion des Innern als Aufsichts-
behörde (§ 5 Abs. 1 Ziff. 8 EG ZGB i.V.m. Art. 441 Abs. 1 ZGB) sowie allenfalls der Justiz-
prüfungskommission des Kantonsrats, welche die KESB regelmässig visitiert (§ 19 Abs. 4 
der Geschäftsordnung des Kantonsrats, BGS 141.1). Das Verwaltungsgericht ist deshalb 
verpflichtet, ihnen die Vorgänge entsprechend durch Eröffnung einer anonymisierten Ver-
sion seines Urteils zur Kenntnis zu bringen.

4. In materieller Überprüfung der angeordneten fürsorgerischen Unterbringung ist da-
nach zu fragen, ob ein Schwächezustand im Sinne von Art. 426 Abs. 1 ZGB vorliegt. 

Dies ist vorliegend ohne weiteres (und allseits unbestritten) zu bejahen: Nach übereinstim-
mender Auffassung der behandelnden Ärzte und auch des gerichtlichen Gutachters leidet 
B.________ an einer Demenz, welche sich bei ihr (u.a.) darin äussert, dass sie an Apha-
sie leidet, d.h. sich sprachlich nicht mehr ausdrücken kann, kognitiv beeinträchtigt ist und 
auch mit der Orientierung Schwierigkeiten hat. Nicht entscheidend ist dabei (für die juristi-
sche Beurteilung, ob die fürsorgerische Unterbringung weiterhin Bestand haben kann), ob 
die Ursachen der Demenz degenerativer Natur sind oder ob verschiedene Unfälle und 
Stürze mit Kopfverletzungen hierzu geführt haben.

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5. Zu prüfen ist hingegen weiter, ob die bei der Patientin bestehende Störung eine 
Behandlung und/oder eine Betreuung nötig macht, was unter anderem anhand des Selbst- 
und Fremdgefährdungspotentials zu beurteilen ist.

5.1 Bei der Beurteilung der Selbstgefährdung stellt sich einerseits die Frage nach ei-
ner allfälligen Suizidgefahr. Andererseits ist auch danach zu fragen, ob die Gesundheits-
schädigung bedrohliche Ausmasse annimmt, ob Anzeichen für ein Fortschreiten der Er-
krankung bestehen, ob die betroffene Person daran ist, in ihrer Lebensgestaltung, ihrem 
Verhalten in ihrer Umgebung, ihrer persönlichen Hygiene und ihrer Gesamtverfassung in 
einen Zustand von Selbstdestruktion zu geraten, der der Menschenwürde nicht mehr ent-
spricht (vgl. noch zum alten Recht der fürsorgerischen Freiheitsentziehung vor 2013, dies-
bezüglich aber nach wie vor aktuell: R. Furger, Unterbringung Jugendlicher und Erwachse-
ner im Sinne der FFE aus psychiatrischer Sicht, ZVW 38, 41 ff.).

Wie sich aus den Akten ergibt und auch anlässlich der gerichtlichen Anhörung vom 
28. März 2025 allseits anerkannt wurde, benötigt B.________ einerseits eine konsequente 
medikamentöse Behandlung, um das Fortschreiten ihrer Demenz zu verlangsamen. An-
derseits ist eine 24-Stunden-Betreuung vonnöten. Dieser Zustand besteht anscheinend 
bereits seit rund vier bis fünf Jahren, wobei der Hilfsbedarf grundsätzlich zunimmt und Ta-
gesschwankungen unterliegen kann. Bis anhin wurde die Betreuung und Pflege im We-
sentlichen durch den Ehemann A.________ geleistet, mit punktueller Unterstützung des 
Familiensystems. Ohne umfassende Behandlung und Betreuung droht der Patientin ohne 
jeden Zweifel die Verwahrlosung und letztlich der Tod, da sie sich – auf sich allein gestellt 
– nicht pflegen, nicht ernähren und auch nicht zurechtfinden kann (gemäss den Akten we-
der in der eigenen Wohnung noch in der näheren Wohnumgebung) und offenbar auch 
eine erhebliche Sturzneigung besteht (wobei Stürze sogar im Klinikumfeld dokumentiert 
sind). Mithin nimmt die Gesundheitsschädigung potenziell bedrohliche Ausmasse an. Über 
eine allfällige Suizidgefahr ist nichts bekannt. 

5.2 Bei der Beurteilung der Fremdgefährdung geht es nicht nur um die Gefahr für Leib 
und Leben von Drittpersonen, sondern ebenso sehr auch um elementare Gefährdungen 
des Wohlbefindens und der seelischen Gesundheit anderer. Neben der eigentlichen 
Fremdgefährdung ist auch die Drittgefährdung im Sinne der Belastung der Umgebung 
durch den Betroffenen mit zu berücksichtigen, die aber allein nicht für eine Einweisung 
oder eine Rückbehaltung ausreicht (vgl. BGE 145 III 441 E. 8.4). Das geltende Recht hält 
im Gegensatz zum früheren ausdrücklich fest, dass nicht nur die Belastung, sondern auch 

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der Schutz Angehöriger und Dritter zu berücksichtigen ist (Geiser/Etzensberger, a.a.O., 
Art. 426 ZGB N 42).

Vorliegend lässt sich sowohl den Akten als auch den Angaben des Ehemannes an der An-
hörung vom 28. März 2025 entnehmen, dass B.________ aggressiv (auch körperlich) wer-
den kann bei Überreizung und Überforderung, was denn auch einem bekannten Muster 
bei Demenzpatienten entspricht. Nach übereinstimmender Beobachtung von Klinikvertre-
tern und dem Ehemann ist dies aber nicht der Normalzustand und kann dieses Verhalten 
primär über den Aufbau guter Beziehungen zur Patientin in Schach gehalten werden. Wei-
ter ist offensichtlich, dass der – mittlerweile 85-jährige – Ehemann, der bisher die 24-Stun-
den-Pflege gewährleistet hat, durch diese Belastung (auch mit fortschreitender Erkrankung 
seiner Ehefrau sowie eigener gesundheitlicher Beschwerden) zunehmend an Grenzen 
stösst, d.h. er sehr stark belastet ist. Gleichzeitig ist aber auch festzustellen, dass er diese 
Belastung sowie auch die Perspektiven erstaunlich realistisch einschätzt und sich Hilfe or-
ganisiert, wenn ihm Überforderung droht, bevor dies zu Schaden für seine Ehefrau führt 
(so wurde in der Vergangenheit immer wieder punktuell die Familie beigezogen; im Fe-
bruar 2025 forderte der Ehemann selber Hilfe an; aktuell steht er zudem in Kontakt mit 
verschiedenen Altersheimen mit Demenzabteilungen sowie auch mit der Spitex, wie er an-
lässlich der Anhörung vom 28. März 2025 erklärte). 

5.3 Zusammenfassend sind demnach Schwächezustand und Fürsorgebedarf klar aus-
gewiesen: B.________ braucht eine medikamentöse Behandlung sowie eine Betreuung 
rund um die Uhr (24-Stunden-Betreuung). Nur damit kann der weitere Abbau ihrer 
Selbständigkeit herausgezögert werden und kann verhindert werden, dass sie zu weiterem 
Schaden kommt z.B. durch folgenschwere Stürze ohne adäquate Nachsorge, Mange-
lernährung oder körperliche Verwahrlosung. Es geht darum, ihr einen Lebensabend in 
Würde und Frieden zu ermöglichen, wie dies auch ihr Ehemann anlässlich der Anhörung 
vom 28. März 2025 zutreffend übermittelte (weshalb er denn auch richtig schloss, eine In-
anspruchnahme von Sterbehilfe komme beispielsweise nicht in Frage, da seine Ehefrau 
einen solchen Vorgang gar nicht mehr zu erfassen vermöchte, selbst wenn sie solches 
früher einmal in Betracht gezogen haben mag). Gleichzeitig wurde auch offenbar, dass die 
nötige Betreuung nicht (mehr) allein A.________ aufgelastet werden kann, sondern dieser 
zum eigenen Schutz vor Überforderung und Erschöpfung Unterstützung benötigen wird. 

6. Eine fürsorgerische Unterbringung ist auch bei ausgewiesenem Schwächezustand 
und Betreuungsbedarf nur dann zulässig und verhältnismässig, wenn der betroffenen Per-

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Urteil F 2025 6

son die nötige persönliche Fürsorge nicht anderweitig erwiesen werden kann (Art. 426 
Abs. 1 i.f. ZGB), beispielsweise durch ambulante Massnahmen. Bei der Beurteilung dieser 
Frage sind die folgenden Kriterien in die Entscheidung miteinzubeziehen: Krankheitsein-
sicht, Bereitschaft, in eine medizinische Behandlung einzuwilligen, soziale Begleit-
umstände (Wohnung, Arbeit, Beziehungsnetz) und die Folgen einer sofortigen Entlassung 
in medizinischer und sozialer Hinsicht. Ob die fürsorgerische Unterbringung aufrecht erhal-
ten bleiben soll, beurteilt sich anhand der Lage im Zeitpunkt des jeweiligen Entscheides 
(vgl. etwa VGer ZG F 2013 60 vom 4. Dezember 2013 E. 4, in: GVP 2013 1.1.9.2).

6.1 Anlässlich der Anhörung und Verhandlung vom 28. März 2025 beabsichtigte das 
Gericht, sich näher darüber zu informieren, weshalb eine Betreuung zuhause – wie sie of-
fenbar die vergangenen vier bis fünf Jahre funktionierte – mit zusätzlicher Entlastung des 
Ehemannes aktuell nicht mehr in Frage komme für eine Übergangszeit bis zum – bereits 
ab dem Monat April 2025 absehbaren – Eintritt in das Demenzzentrum J.________ in 
K.________ (oder ein anderes spezialisiertes Wohnheim). Dies, da der angefochtene Ent-
scheid insbesondere zur Option der ambulanten Unterstützung durch die Spitex keine wei-
teren Ausführungen machte, sich mithin mit diesem milderen Mittel nicht auseinander-
setzte. In der Anhörung vor Ort in der Klinik stellte sich heraus, dass nach übereinstim-
mender Auffassung der zuständigen Oberärztin der Klinik sowie auch des psychiatrischen 
Gutachters eine Rückkehr nach Hause für B.________ durchaus in Betracht kommt, so-
fern der Ehemann bereit ist, sie erneut zuhause zu betreuen und eine zusätzliche Unter-
stützung durch die Spitex organisiert wird, um ihn zu entlasten. Gemäss Angabe der Kli-
nikvertreterin könne die Spitex innert weniger Arbeitstage organisiert werden. Mit Blick 
darauf sowie den klaren (wenn auch nonverbal geäusserten) Wunsch der Betroffenen so-
wie auch des Beschwerdeführers, noch möglichst viel Zeit miteinander verbringen zu dür-
fen, was aber in der Klinik aus nachvollziehbaren organisatorischen Gründen nur einge-
schränkt möglich ist, ist offensichtlich, dass es sich bei der Unterbringung in der Triaplus 
AG Klinik Zugersee nicht um das mildest mögliche Mittel handelt, um die Betreuung von 
B.________ sicherzustellen, bis diese in ein geeignetes Demenzzentrum übertreten kann. 
Mildestes mögliches Mittel ist vielmehr die Unterstützung zuhause durch den Ehemann 
und die Spitex, bis der Heimeintritt erfolgen kann. Zwischenzeitlich erwägt der Beschwer-
deführer nota bene sogar, ebenfalls nach K.________ überzusiedeln, in die Nähe seiner 
jüngsten Tochter sowie – absehbar – seiner Ehefrau, wie er an der Anhörung vom 
28. März 2025 bekundete. Damit könnte das Ehepaar A.________ und B.________ auch 
künftig möglichst viel Zeit miteinander verbringen. 

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Urteil F 2025 6

Stellt die angeordnete fürsorgerische Unterbringung nach dem Ausgeführten nicht das mil-
dest mögliche Mittel dar, ist sie unzulässig. Da jedoch immerhin vor einer Entlassung – 
nach übereinstimmender Einschätzung der Fachärztin der Klinik und des psychiatrischen 
Gutachters – immerhin die Unterstützung zuhause aufgegleist werden sollte, ist darauf zu 
verzichten, die gänzliche Ungültigkeit des vorinstanzlichen Entscheids mit sofortiger Wir-
kung festzustellen (vgl. Erw. 3.7 hiervor). Stattdessen ist die Klinik anzuweisen, 
B.________ spätestens bis zum 3. April 2025, d.h. innert Wochenfrist, zu entlassen. Die 
Anordnung einer Nachbetreuung anstelle der fürsorgerischen Unterbringung erübrigt sich, 
nachdem sowohl A.________ als auch die Klinik einhellig bereit sind, aus freien Stücken 
die Spitex-Betreuung zu organisieren und die Klinikvertreterin zudem zugesichert hat, bei 
der Ausstellung der nötigen ärztlichen Bescheinigungen Hand zu bieten. 

6.2 Das Beispiel des Ehepaars A.________ und B.________ führt vor Augen, wes-
halb dem rechtlichen Gehör im Rechtsstaat zu Recht solch grosses Gewicht zukommt, 
dass seine Verletzung ungeachtet materieller Betrachtungen zur Aufhebung eines Ent-
scheids führen kann (wenn auch aus Gründen der Rechtssicherheit nicht im vorliegenden 
Fall): Die Behörde, welche den Betroffenen das rechtliche Gehör verweigert, entscheidet 
zwangsläufig im Blindflug und ohne hinreichenden Bezug zum konkreten Menschen, über 
den letztlich entschieden wird. In einem Bereich, in dem es nicht etwa um technische De-
tails, staatliche Wohltaten, Leistungen oder objektive Logik geht, sondern um schwerwie-
gende staatliche Eingriffe in den innersten Kern privater Lebensgestaltung und Würde, ist 
dies verheerend, kann es doch durchaus als menschenverachtend empfunden werden 
und führt es jedenfalls dazu, dass die resultierenden Entscheide von den Betroffenen und 
ihren Angehörigen mit Recht weder nachvollzogen noch akzeptiert werden können. Es 
versteht sich von selbst, dass solche Resultate nach Möglichkeit vermieden werden soll-
ten, da damit die schwächsten Glieder der Gesellschaft sowie auch deren Angehörige un-
nötigen zusätzlichen Belastungen ausgesetzt werden. 

7. Das Verfahren ist kostenlos (§ 57 Abs. 2 EG ZGB), weshalb vorliegend keine 
Gerichtskosten zu erheben sind. Der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. B.________ ist bis spätestens am 3. April 
2025 aus der Klinik zu entlassen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen und begründe-
ten Eröffnung beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in 
Zivilsachen eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (im Doppel, für sich sowie für B.________), 
an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB), an die ärztliche Leitung 
der Triaplus AG Klinik Zugersee sowie zur Kenntnis – in anonymisierter Form – an 
die Direktion des Innern sowie die Justizprüfungskommission (Generalsekretärin-
nen).  

Zug, 28. März 2025

Im Namen der
FÜRSORGERECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am