# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8a11c538-4a1f-5a5d-b7d0-62f47168db19
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-23
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 23.04.2015 100 2014 129
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2014-129_2015-04-23.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten hat das Bundesgericht am 14. März 2016 abgewiesen, soweit 
es darauf eingetreten ist (BGer 1C_300/2015).

100.2014.129U
KEP/COZ/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 23. April 2015

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Häberli und Keller
Gerichtsschreiberin Conrad

A.________
Beschwerdeführer

gegen

B.________ und C.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdegegnerschaft 1

Einwohnergemeinde Bern
Bauinspektorat, Bundesgasse 38, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin 2

und

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern
Reiterstrasse 11, 3011 Bern

betreffend Baupolizei; Verweigerung der nachträglichen Baubewilligung für eine 
Aussentreppe und Wiederherstellung (Entscheid der Bau-, Verkehrs- und 
Energiedirektion des Kantons Bern vom 28. März 2014; RA Nr. 110/2013/393)

Sachverhalt:

A.

D.________ und E.________ errichteten an der Westfassade ihres 
Reiheneinfamilienhauses auf der in der Wohnzone W2 liegenden Parzelle Bern … (…) 
Gbbl. Nr. 1___ an der F.________strasse 2___ eine Aussentreppe aus Metall, ohne 
eine Baubewilligung einzuholen. Am 31. Mai 2011 stellten sie ein nachträgliches 
Baugesuch. Dagegen gingen mehrere Einsprachen ein, darunter jene von C.________ 
und B.________ – Eigentümerschaft der Nachbarparzelle Bern … (…) Gbbl. Nr. 3___ 
und Miteigentümerschaft der Nachbarparzellen Bern … (…) Gbbl. Nrn. 4___ und 5___. 
Ende November 2012 verstarb D.________. Mit Verfügung vom 23. Juli 2013 (korrekt 
eröffnet am 11.9.2013) verweigerte die EG Bern E.________ und der 
Erbengemeinschaft D.________ die Baubewilligung für das Vorhaben und ordnete den 
Abbruch der Aussentreppe innert vier Monaten nach Rechtskraft der Verfügung an. 

B.

Hiergegen führte A.________, Sohn und Erbe von D.________ und der inzwischen 
ebenfalls verstorbenen E.________, am 28. Oktober 2013 Beschwerde bei der Bau-, 
Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). Mit Entscheid vom 28. März 
2014 wies die BVE die Beschwerde ab.

C.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 5. Mai 2014 Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde erhoben. Er beantragt sinngemäss, der Entscheid der BVE 
sei aufzuheben und es sei ihm die Baubewilligung für die Aussentreppe allenfalls unter 
Auflagen zu erteilen. 

C.________ und B.________ beantragen mit Beschwerdeantwort vom 22. Juli 2014, 
die Beschwerde sei abzuweisen. Die EG Bern verweist in ihrer Beschwerdeantwort 
vom 10. Juli 2014 auf ihre Stellungnahme vom 29. November 2013 im vorinstanzlichen 
Verfahren, womit sie die Bestätigung ihrer Verfügung verlangt hat. Die BVE schliesst 
mit Vernehmlassung vom 4. Juli 2014 auf Abweisung der Beschwerde. A.________ hat 
sich am 12. August 2014 zu den Eingaben der Verfahrensbeteiligten geäussert. 

Auf Aufforderung des Instruktionsrichters hin hat die EG Bern mit Eingabe vom 
28. Januar 2015 zur Notwendigkeit des Fachberichts Entwässerung des Tiefbauamts 

Stellung genommen. Mit Eingabe vom 3. Februar 2015 weisen C.________ und 
B.________ darauf hin, dass die Aussentreppe zwischenzeitlich mit roter Farbe 
gestrichen wurde. A.________ hat sich mit Schreiben vom 8. Februar 2015 zu den 
beiden Eingaben geäussert.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 49 
Abs. 2 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). Der Beschwerdeführer 
hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Ent-
scheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte 
Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

2.

2.1 Der Beschwerdeführer macht in formeller Hinsicht geltend, die Be-
schwerdegegnerschaft 1 hätte am Verfahren vor der BVE nicht als Partei beteiligt 
werden dürfen, weshalb sie auch keinen Anspruch auf Parteientschädigung gehabt 
habe. Zudem habe die BVE eine Rechtsverweigerung begangen, indem sie die 
Betroffenheit der Beschwerdegegnerschaft 1 als Nachbarn nicht geprüft habe 
(Beschwerde, S. 1; Eingabe vom 12.8.2014, act. 10, S. 1). 

2.2 Nach Art. 35 Abs. 2 Bst. a BauG ist zur Einsprache befugt, wer durch das 
Bauvorhaben unmittelbar in eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen ist. 
Vorausgesetzt ist, dass die einsprechende Person über eine spezifische 
Beziehungsnähe zur Streitsache verfügt und einen praktischen Nutzen aus der 
Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids zieht. Ein schutzwürdiges 
Interesse liegt vor, wenn die tatsächliche oder rechtliche Situation der betroffenen 
Person durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann, so dass von der 

Abwendung eines materiellen oder ideellen Nachteils gesprochen werden kann. Der 
Nachteil muss persönlich und unmittelbar sein. In einer besonders nahen Beziehung 
zum Streitgegenstand stehen die Nachbarinnen und Nachbarn. Gemäss Praxis des 
Bundes- und Verwaltungsgerichts ist die Einsprachebefugnis der Nachbarin oder des 
Nachbarn in der Regel zu bejahen, wenn deren bzw. dessen Liegenschaft unmittelbar 
an das umstrittene Bauvorhaben angrenzt. Allerdings ergibt sich die Legitimation nicht 
schon allein aus der räumlichen Nähe, sondern erst aus einer daraus herrührenden 
besonderen Betroffenheit (zum Ganzen BVR 2013 S. 343 E. 4.1 f., 2011 S. 498 
E. 2.3 f.; VGE 2014/113/127 vom 10.12.2014, E. 3.2; BGE 140 II 214 E. 2.3, 137 II 30 
E. 2.2.2, 136 II 281 E. 2.2, je mit Hinweisen; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum 
bernischen BauG, Band I, 4. Aufl. 2013, Art. 35-35c N. 16 und 17). Eine solche kann 
von einer ästhetischen Beeinträchtigung herrühren, wenn eine direkte Sichtverbindung 
vom Nachbargrundstück auf das in Frage stehende Bauvorhaben besteht. Selbst bei 
gegebenem Sichtkontakt führt indes nicht jede bauliche Veränderung im Blickfeld oder 
in der Umgebung des Grundstücks zu einer besonderen Beziehungsnähe der 
Nachbarinnen und Nachbarn. Die mögliche Beeinträchtigung muss deutlich 
wahrnehmbar sein und objektiv betrachtet als ein Nachteil empfunden werden 
(BVR 2001 S. 252 E. 2/bb; VGE 2010/430 vom 29.3.2012, E. 1.2.2, 22449 vom 
28.11.2006, E. 4.4; BGer 1C_2/2009 vom 19.6.2009, E. 1.2; Zaugg/Ludwig, a.a.O., 
Art. 35-35c N. 17 Bst. b).

2.3 Die Beschwerdegegnerschaft 1 ist Miteigentümerin der Parzelle Nr. 4___. Die 
Distanz von der Grundstücksgrenze bis zur Aussentreppe auf der direkt angrenzenden 
Bauparzelle beträgt etwa 22 m (Situationsplan 1:500 vom 24.6.2010/1.6.2011, 
Vorakten Gemeinde, pag. 102; vgl. Foto BO 122, act. 1C1; beides auch zum 
Folgenden). Dazwischen liegen keine Bauten, welche die Sichtverbindung zur 
Aussentreppe beeinträchtigen würden. Zwar wird die Sicht teilweise durch Vegetation 
beschränkt. Bepflanzungen bieten jedoch nicht zu allen Jahreszeiten den gleichen 
Sichtschutz und gehören zu den leicht veränderbaren Elementen (BVR 1997 S. 97 
E. 3d; VGE 2010/430 vom 29.3.2012, E. 1.2.4). Anderen Sichtschutz gibt es nicht. 
Dabei kann die Aussentreppe als Nachteil wahrgenommen werden, fällt sie doch auf, 
weil sie auf einer Garage steht und bis zum Flachdach des Reiheneinfamilienhauses 
reicht. Daran ändert nichts, dass die Aussentreppe nunmehr mit roter Farbe 
angestrichen wurde (act. 15, 15A). Die Beschwerdegegnerschaft 1 ist vom 
Bauvorhaben deshalb besonders betroffen. Sie war zur Einsprache legitimiert und die 
Vorinstanz hat sie zu Recht als Beschwerdegegnerin am Verfahren beteiligt. 

2.4 Der Beschwerdeführer hat bereits im Verfahren vor der BVE die 
Einsprachelegitimation der Beschwerdegegnerschaft 1 bemängelt (Stellungnahme vom 
22.2.2014, Vorakten BVE, pag. 29 ff., Ziff. 10 ff.). Die BVE hat sich damit nicht 
auseinandergesetzt. Die Beschwerdegegnerschaft 1 konnte sich am 

Beschwerdeverfahren vor der BVE nur beteiligen, wenn sie im 
Baubewilligungsverfahren Einsprechende war (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 40-41 N. 6). 
Da die Beteiligung am Beschwerdeverfahren Auswirkungen auf die Kostenverlegung 
hatte (Anspruch der Beschwerdegegnerschaft 1 auf Parteikostenersatz), hätte sich die 
BVE mit der Einsprachebefugnis der Beschwerdegegnerschaft 1 auseinandersetzen 
müssen. Indem sie sich nicht dazu äusserte, hat sie den Anspruch des 
Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt und eine formelle 
Rechtsverweigerung begangen (Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; 
BSG 101.1] sowie Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101]; BGE 133 III 439 
E. 3.3, 129 I 232 E. 3.2, 126 I 97 E. 2b; BVR 2011 S. 163 nicht publ. E. 3.1 [VGE 
2009/35 vom 12.11.2009]; VGE 2010/47 vom 21.6.2010, E. 2.2; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 49 N. 64, 
Art. 52 N. 5 f.; Kiener/Kälin, Grundrechte, 2. Aufl. 2013, S. 506 f.). 

2.5 Die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör führt grundsätzlich zur 
Aufhebung des angefochtenen Entscheids (BGE 137 I 195 E. 2.2, 135 I 187 E. 2.2). 
Praxisgemäss können Gehörsverletzungen allerdings unter bestimmten 
Voraussetzungen geheilt werden (BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BVR 2012 S. 28 E. 2.3.5, je 
mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt: Die Frage nach der 
Legitimation ist eine Rechtsfrage, welche das Verwaltungsgericht frei prüft (vorne 
E. 1.1). Der Beschwerdeführer konnte seine Rechte im verwaltungsgerichtlichen Be-
schwerdeverfahren zudem umfassend wahrnehmen. Die Gehörsverletzung wiegt auch 
nicht derart schwer, dass eine Heilung des Verfahrensmangels ausgeschlossen wäre. 
Der Gehörsverletzung ist aber im Kostenpunkt Rechnung zu tragen (dazu hinten E. 8).

3.

Der entscheidwesentliche Sachverhalt präsentiert sich wie folgt: Die strittige 
Aussentreppe ist am nördlichen Ende der Westseite des Gebäudes F.________strasse 
122 angebracht. Sie ist 6,6 m hoch, 2,85 m lang und 1,75 m breit. Sie besteht aus 
Metallelementen, die während des Beschwerdeverfahrens mit roter Farbe gestrichen 
wurden. Die Aussentreppe weist drei Podeste auf, davon ein grösseres ungefähr auf 
halber Höhe der Hausfassade, das von sechs Metallstützen getragen wird und mit 
einem Geländer aus senkrecht angeordneten Metallleisten an seiner Vorderseite 
einem Balkon gleicht. Ein oberes Zwischenpodest befindet sich unmittelbar an der 
Gebäudefassade und hat ebenfalls ein Geländer mit waagrechten Metallleisten als 
Absturzsicherung. Das oberste Podest erleichtert den Zugang zum Flachdach. Es ist 
mit einem Geländer versehen, das 1,1 m über das Dach ragt und keine 
absturzsichernden Metallleisten aufweist (vgl. zum Ganzen Fotos, Einsprachebeilagen 
4 und 9, Vorakten Gemeinde, pag. 49, 57; Pläne Grundriss 1:50 vom 31.5./11.7.2011, 

Südfassade 1:50 vom 31.5/11.7.2011 und Westfassade 1:50 vom 31.5.2011, Vorakten 
Gemeinde, pag. 107 ff.; angefochtener Entscheid, E. 2c). Unbestritten ist, dass die 
Aussentreppe in dieser Form einer Baubewilligung bedarf (Art. 1a f. BauG i.V.m. Art. 6 
Abs. 1 des Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren 
[Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1]).

4.

4.1 Die Vorinstanz ist der Auffassung, die Aussentreppe könne aus Si-
cherheitsgründen nicht bewilligt werden. Mit ihrem Neigungswinkel von über 45 Grad, 
der nur im Bereich des Treppenpodests bestehenden Absturzsicherung und der 
fehlenden Sicherung auf dem Flachdach entspreche sie nicht den gesetzlichen 
Vorgaben. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Aussentreppe könne abgesperrt 
werden.

4.2 Nach Art. 21 Abs. 1 BauG sind Bauten und Anlagen so zu erstellen, zu 
betreiben und zu unterhalten, dass weder Personen noch Sachen gefährdet werden. 
Art. 58 Abs. 1 der Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) bestimmt für 
Treppen, Galerien, Balkone, Brüstungen und andere begehbare Flächen, dass sie mit 
ausreichendem Geländer oder anderen genügenden Schutzvorrichtungen zu versehen 
sind, soweit eine Absturzgefahr für Personen besteht. Ergänzend können die Normen 
und Empfehlungen der Fachverbände herangezogen werden, denen insbesondere 
betreffend sicherheitstechnische Fragen grosse Bedeutung zukommt (Art. 57 Abs. 2 
BauV; Zaugg/Ludwig, a.a.O, Art. 21 N. 2). In diesem Zusammenhang bestimmt die 
Schweizer Norm 543 358 des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins 
(SIA) «Geländer und Brüstungen» vom März 2010 (nachstehend SN 543 358; vgl. 
auch Fachbroschüren «Treppen» und «Geländer und Brüstungen» der Beratungsstelle 
für Unfallverhütung Bern [bfu 2009 bzw. 2012]), dass jede begehbare, d.h. für Per-
sonen zugängliche Fläche, bei der eine Gefährdung durch Absturz anzunehmen ist, 
durch ein Schutzelement – Geländer oder Brüstung – gesichert sein muss (Ziff. 2.1.1). 
Eine Absturzgefährdung ist bei einer Absturzhöhe von mehr als 1 m anzunehmen 
(Ziff. 2.1.2). Bei Treppen von mehr als fünf Steigungen sind in der Regel Handläufe 
anzubringen (Ziff. 2.2.1). Geländer und Brüstungen bei Treppen müssen im Bereich 
des Treppenlaufs mindestens 90 cm hoch sein (Ziff. 3.1.5). Die Schutzelemente 
müssen vor dem Hindurchfallen schützen; sie sind zumindest mit einer oberen 
Traverse sowie einer Traverse auf halber Höhe zu versehen. Bis auf eine Höhe von 
75 cm darf ein Geländer keine Öffnungen aufweisen, deren Durchmesser grösser als 
12 cm ist. Der Abstand zwischen Trittkante und Geländer darf nicht mehr als 5 cm 
betragen (Ziff. 3.2). 

4.3 Der Vorinstanz ist beizupflichten, wenn sie davon ausgeht, dass die 
Aussentreppe mehrere Sicherheitsmängel aufweist. Die Absturzhöhe zwischen dem 
Boden und dem ersten Podest sowie zwischen diesem und dem oberen Podest beträgt 
jeweils 2,75 m (5,50 - 2,75; vgl. Plan Südfassade 1:50 vom 31.5/11.7.2011, Vorakten 
Gemeinde, pag. 108). Folglich besteht eine Absturzgefahr und die Aussentreppe 
bedarf eines Schutzelements nach den oben genannten Normen (vorne E. 4.2). Das 
Geländer der Aussentreppe entspricht diesen Vorgaben indes nicht. Beim Treppenlauf 
vom Boden bis zum ersten Podest ist weder ein Handlauf noch ein Geländer mit 
absturzsichernden Leisten angebracht. Solche fehlen auch im oberen Bereich der 
Aussentreppe. Das erste Podest enthält nur auf der Vorderseite ein Geländer mit 
absturzsichernden Leisten mit Öffnungen von weniger als 12 cm Durchmesser. 
Zwischen der Trittkante bzw. dem Boden des Podestes und dem Geländer liegen 
jedoch mehr als 5 cm. Seitlich besteht mangels absturzsichernden Leisten viel Raum 
zwischen der oberen Traverse und dem Balkonboden, so dass ein Kind 
hindurchschlüpfen und herunterfallen könnte. Der Einwand des Beschwerdeführers, 
die Treppe sei noch nicht fertig gestellt, sticht nicht, da Bauvorhaben so beurteilt 
werden, wie sie im Zeitpunkt des Gesuchs planmässig feststehen. Ausserdem wird mit 
der Treppe eine zusätzliche Gefahr geschaffen, nämlich jene des Zugangs auf ein 
Flachdach, das nicht gegen Absturz gesichert ist. Der Beschwerdeführer legt nicht 
substantiiert dar, inwiefern die Aussentreppe abgesperrt werden könnte, um der 
Absturzgefahr zu begegnen. Somit kann nicht beurteilt werden, ob die Absperrung die 
Sicherheitsmängel beheben würde. Die Vorinstanz hat demnach zu Recht 
entschieden, dass die Aussentreppe aus Sicherheitsgründen nicht bewilligt werden 
kann.

5.

5.1 Die Vorinstanz ist weiter der Auffassung, die Aussentreppe könne auch aus 
ästhetischen Gründen nicht bewilligt werden. Sie hat die Beurteilung der Gemeinde 
geschützt, wonach die Aussentreppe einen unfertigen Eindruck hinterlasse und das 
Erscheinungsbild der Häuserzeile störe. Sie hat weiter erwogen, dass die 
Aussentreppe einen starken Kontrast zu der aus braunen und beigen Platten 
bestehenden Fassade des Reiheneinfamilienhauses bilde, wie ein Baugerüst wirke 
und damit den Eindruck eines provisorisch aufgesetzten Fremdkörpers erwecke, der 
durch die Funktionslosigkeit der Treppe verstärkt werde. Insgesamt ordne sich die 
Aussentreppe aufgrund ihrer Form, Ausmasse und Materialisierung nicht ins Quartier-
bild ein (Schreiben vom 18.2.2013, Vorakten BVE, Beschwerdeantwortbeilage 2, nach 
pag. 21; Verfügung vom 11.9.2013, Vorakten Gemeinde, pag. 90 f.; angefochtener 
Entscheid, E. 2c). 

5.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Gemeinde habe ihre Vorschrift zur 
Einordnung von Bauten in das Stadt-, Quartier- und Strassenbild falsch ausgelegt, da 
die Bauordnung das Stadtbild schütze und sich nicht auf private Grundstücke beziehe. 
Die Aussentreppe störe nicht, weil sie von der Strasse her praktisch nicht sichtbar sei. 
Die Siedlung bilde bereits heute keine Einheit mehr, da jedes der 
Reiheneinfamilienhäuser seine individuellen Umbauten habe. Es sei unverständlich, 
wenn all diese Bauten erlaubt sein sollten, sein Bauvorhaben dagegen nicht. Die 
Aussentreppe sei eine Erinnerung an seinen Vater. Mit farblicher Anpassung könne 
das Bauvorhaben bewilligt werden. 

5.3 Gemäss Art. 9 Abs. 1 BauG dürfen Bauten und Anlagen Landschaften, Orts- 
und Strassenbilder nicht beeinträchtigen. Diese Vorschrift stellt die «ästhetische 
Generalklausel» im Sinn eines allgemeinen Beeinträchtigungsverbots dar. Die 
Gemeinden sind befugt, eigene Ästhetikvorschriften zu erlassen, die als 
Spezialnormen über die kantonale Vorschrift des allgemeinen Ortsbild- und 
Landschaftsschutzes hinausgehen können (Art. 9 Abs. 3 und Art. 69 Abs. 2 Bst. c und f 
BauG; Art. 12 Abs. 4 BauV). Solche Vorschriften müssen aber, um eine selbständige 
Bedeutung zu haben, konkreter gefasst sein als die kantonalen und dürfen diese nicht 
nur allgemein anders umschreiben (BVR 2009 S. 328 E. 5.2, 2007 S. 58 E. 4.2, je mit 
Hinweisen; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9/10 N. 4). Art. 6 der Bauordnung der Stadt Bern 
vom 24. September 2006 (BO; SSSB 721.1) sieht – soweit hier interessierend – 
Folgendes vor:

Art. 6
1 Bauten, Gebäudeteile und Gestaltungen des öffentlichen sowie privaten 

Aussenraums, die sich in ihrer Erscheinung nicht in das Stadt-, Quartier- und 
Strassenbild sowie die Stadtsilhouette einfügen oder die Einheitlichkeit der 
wesentlichen Merkmale der betreffenden Bebauung nicht wahren, sind unzulässig, 
auch wenn sie den übrigen Bauvorschriften entsprechen.

2 Für die Einordnung sind insbesondere die Gestaltung und Anordnung folgender 
Elemente massgebend:

a. Standort, Stellung und Form (Baukubus und Dach) des Gebäudes;

b. Gliederung der Aussenflächen (Fassaden und Dach), insbesondere von 
Sockelgeschoss, Dachrand, Balkone, Erker und Attika;

c. Material und Farbe;

d. Eingänge, Ein- und Ausfahrten;

e. Aussenraum, insbesondere die Begrenzung gegenüber dem Strassenraum, die 
Lärmschutzmassnahmen, die Abstellplätze und die Bepflanzung.

3 [...]

Während Art. 6 Abs. 1 BO eine positive ästhetische Generalklausel darstellt, indem er 
allgemein ein Einfügungsgebot und die Übernahme der wesentlichen 
Bebauungsmerkmale vorschreibt, geht Abs. 2 von Art. 6 BO noch weiter und verlangt 
für einzeln genannte Elemente, dass sie sich einordnen (sog. konkretisierende 
Ästhetikvorschrift; vgl. Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9/10 N. 4; BVR 2006 S. 145 E. 3). 

Der Regelungsgehalt und die Regelungsdichte von Art. 6 BO gehen somit über die 
Generalklausel von Art. 9 Abs. 1 BauG hinaus, weshalb der Vorschrift selbständige 
Bedeutung zukommt (vgl. VGE 2011/172 vom 31.10.2012, E. 4.1). 

5.4 Hat die Gemeinde eigene, selbständige (Ästhetik-)Normen erlassen, steht ihr 
aufgrund der Gemeindeautonomie bei der Auslegung und Anwendung der Norm ein 
gewisser Beurteilungsspielraum zu. Es ist deshalb vorab Sache der Gemeinde zu 
bestimmen, wie sie ihre eigene Vorschrift verstanden haben will. Dabei kann sie auch 
strengere Massstäbe anlegen (BGer 1P.586/2002 vom 27.2.2003 E. 4.2.2 [in Pra 2003 
Nr. 188]). Wird die Anwendung einer von ihr erlassenen Bestimmung Gegenstand 
eines Beschwerdeverfahrens, haben die Rechtsmittelinstanzen zu prüfen, ob die von 
der Gemeinde geltend gemachte Auslegung rechtlich haltbar ist. Sie auferlegen sich 
mit anderen Worten eine gewisse Zurückhaltung gegenüber der Auffassung der 
Gemeinde, indem sie sich der Prüfung enthalten, ob eine andere Bedeutung der 
umstrittenen Bestimmung ebenfalls möglich und rechtlich vertretbar wäre (BVR 2012 
S. 20 E. 3.2, 2010 S. 113 E. 3.4). 

5.5 Gemäss Art. 6 Abs. 1 BO unterliegen Bauten des privaten Aussenraums 
ausdrücklich den Einordnungs- und Gestaltungsvorschriften. Dagegen ist nichts 
einzuwenden, wird das Stadt-, Quartier- und Strassenbild zu einem wesentlichen Teil 
doch von privaten Bauten und Anlagen geprägt. Folglich durfte die Gemeinde 
entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers Art. 6 BO auch auf die umstrittene 
Aussentreppe anwenden. 

5.6 Die Gemeinde will Art. 6 BO so verstanden haben, dass sich eine Baute, die 
optisch den Charakter eines Provisoriums hat, nicht in das Stadt-, Quartier- und 
Strassenbild einordnet (vgl. Verfügung vom 11.9.2013, S. 4, Ziff. 4 i.V.m. Schreiben EG 
Bern vom 18.2.2013, S. 1, beide Vorakten Gemeinde, pag. 89 bzw. 76). Das Aussehen 
einer Baute ergibt sich unter anderem aus der Form, der Gliederung der Aussenflä-
chen, dem Material und der Farbe (vorne E. 5.3). Vorliegend besteht die Aussentreppe 
nebst den Stufen aus vertikal und horizontal angelegten, die Konstruktion tragenden 
Metallelementen. Prominent in Erscheinung tritt das grosse Zwischenpodest, das auf 
sechs Metallpfosten steht. Wie die Vorinstanz nachvollziehbar dargelegt hat, erinnert 
es an ein Baugerüst (vgl. vorne E. 3 und die Fotos in den Akten). Mit einer anderen 
Farbgebung, wie sie der Beschwerdeführer vorschlägt und zwischenzeitlich auch 
umgesetzt hat, ist zwar der Kontrast zur Fassade vermindert worden, ohne dass sich 
Wesentliches am Erscheinungsbild der Treppe geändert hätte. Der Beschwerdeführer 
bringt weiter nichts vor, das die Auffassung der Gemeinde, wonach sich eine als 
unfertig erscheinende Baute nicht in die Umgebung einfügt, als rechtlich unhaltbar 
erscheinen liesse. Aus der Tatsache, dass eines der Reiheneinfamilienhäuser einen 
grossen Wintergarten und ein anderes Reiheneinfamilienhaus eine Fassade aus 
anderem Material und in anderer Farbe als die übrigen Häuser aufweist, kann der 

Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten (act. 10A), da weder der 
Wintergarten noch die Fassade vergleichbar sind. Die Aussentreppe kann auch nicht 
als privates Andenken bewilligt werden, weil sie den Bauvorschriften nicht entspricht. 
Die Aussentreppe kann somit auch aus Gründen der fehlenden Einordnung in das 
Stadt-, Quartier- und Strassenbild nicht bewilligt werden.

6.

6.1 Wird ein Bauvorhaben ohne Baubewilligung ausgeführt, so setzt die 
Baupolizeibehörde der jeweiligen Grundeigentümerin oder dem jeweiligen 
Grundeigentümer eine angemessene Frist zur Wiederherstellung des rechtmässigen 
Zustands unter Androhung der Ersatzvornahme (Art. 46 Abs. 1 und 2 BauG). Die 
Wiederherstellungsverfügung muss im öffentlichen Interesse liegen, verhältnismässig 
sein und darf den Vertrauensgrundsatz nicht verletzen, was von Amtes wegen zu 
prüfen ist (BVR 2013 S. 85 E. 5.1; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9). 

6.2 Die BVE hat den von der Gemeinde angeordneten Abbruch der Aussentreppe 
bestätigt. Sie hat erwogen, der Rückbau liege im öffentlichen Interesse und sei 
verhältnismässig. Das öffentliche Interesse bestehe an der Durchsetzung der 
baurechtlichen Bestimmungen zur Ästhetik und Sicherheit. Ein teilweiser Rückbau 
würde die ästhetische Wirkung der Aussentreppe nicht verbessern, sondern die 
Wirkung als funktionsloses Provisorium verstärken. Der gesamte Rückbau führe zu 
keinem grossen Aufwand. Die Wiederherstellungsmassnahme sei auch zumutbar, weil 
dadurch die Nutzung der Liegenschaft nicht eingeschränkt werde (angefochtener 
Entscheid, E. 3b). Die Vorinstanz bestätigte die Wiederherstellungsfrist von vier 
Monaten nach Rechtskraft des Entscheids (angefochtener Entscheid, E. 3c).

6.3 Der Beschwerdeführer beanstandet vor Verwaltungsgericht weder die 
Wiederherstellungsmassnahme noch die Wiederherstellungsfrist. Der Rückbau 
erscheint gemäss den nachvollziehbaren Ausführungen der Vorinstanz als 
verhältnismässig und die Wiederherstellungsfrist von vier Monaten nach Rechtskraft 
des Entscheids als angemessen. Der angefochtene Entscheid ist betreffend den 
Rückbau der Aussentreppe zu bestätigen.

7.

Die Gemeinde hat dem Beschwerdeführer für das Baubewilligungsverfahren, das sich 
auf die Aussentreppe, einen Abstellraum und Sonnenkollektoren auf dem Flachdach 
bezog (Baugesuch vom 31.5.2011, Vorakten Gemeinde, pag. 8), insgesamt 

Fr. 2'006.45 Verfahrenskosten auferlegt, wovon Fr. 350.-- auf die Erstellung des 
Fachberichts Entwässerung des Tiefbauamts der Stadt Bern entfallen. Der 
Beschwerdeführer macht geltend, die Einholung des Fachberichts sei nicht notwendig 
gewesen und bemängelt, die BVE habe nicht dargelegt, weshalb sie die Gebühr für 
den Fachbericht als angemessen erachtet (Beschwerde, S. 4). – Gemäss EG Bern 
werden alle Baugesuche (mit hier nicht interessierenden Ausnahmen wie z.B. Um-
bauten im Innern) auf die Notwendigkeit eines Gewässerschutzgesuchs überprüft 
(Eingabe vom 28.1.2015, act. 13 auch zum Folgenden). Vorliegend wurde zunächst ein 
Gewässerschutzgesuch nachverlangt (Schreiben Tiefbauamt vom 22.7.2011, Vorakten 
Gemeinde, pag. 30), welches später als nicht notwendig erachtet wurde (Fachbericht 
Tiefbauamt vom 20.2.2012, Vorakten Gemeinde, pag. 67). Ihren Angaben nach hat die 
Gemeinde den Gebühreneintrag von Fr. 350.-- in ihrem System nicht gelöscht und 
somit fälschlicherweise in Rechnung gestellt. Mit Eingabe vom 28. Januar 2015 hat sie 
diesbezüglich den Abstand erklärt (act. 13). Die Beschwerde ist insoweit vom 
Geschäftsverzeichnis abzuschreiben (Art. 39 Abs. 1 VRPG). Aus Gründen der 
Rechtssicherheit sind die Kosten für das Baubewilligungsverfahren von neu 
Fr. 1'656.45 im Dispositiv festzuhalten. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.

8.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegt die Beschwerdegegnerschaft 1. Der 
Beschwerdeführer unterliegt zu neun Zehnteln. Die Beschwerdegegnerin 2 gilt als zu 
einem Zehntel unterliegend. Der Heilung der im vorinstanzlichen Verfahren 
begangenen Gehörsverletzung (vorne E. 2.5) ist insoweit Rechnung zu tragen, als dem 
Beschwerdeführer trotz Unterliegens zu neun Zehnteln bloss vier Fünftel der 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Ein Zehntel der 
Verfahrenskosten wird aufgrund der Gehörsverletzung nicht erhoben (BVR 2008 S. 97 
E. 4; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 13 und N. 16 i.V.m. N. 9). 
Gleiches gilt für einen weiteren Zehntel der Verfahrenskosten (obsiegen betreffend 
Baubewilligungsgebühr), da die Beschwerdegegnerin 2 nicht in ihren 
Vermögensinteressen betroffen ist (Art. 108 Abs. 2 Satz 2 VRPG). Der 
Beschwerdeführer hat seinem Unterliegen entsprechend der anwaltlich vertretenen 
Beschwerdegegnerschaft 1 die Parteikosten zu neun Zehnteln zu ersetzen (Art. 108 
Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VRPG). Ein Zehntel dieser Parteikosten geht zulasten des 
Kantons Bern (BVE; BVR 2008 S. 97 E. 4). Beim Beschwerdeführer und der 
Beschwerdegegnerin 2 sind keine ersatzfähigen Parteikosten angefallen (Art. 108 
Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 und 4 VRPG). 

Die Kosten für das Verfahren vor der BVE sind entsprechend dem Ausgang des 
verwaltungsgerichtlichen Verfahrens neu zu verlegen. Demnach sind die 

Verfahrenskosten dem Beschwerdeführer zu neun Zehnteln aufzuerlegen (Art. 108 
Abs. 1 VRPG). Ein Zehntel der Verfahrenskosten ist nicht zu erheben (Art. 108 Abs. 2 
Satz 2 VRPG). Der Beschwerdeführer hat – wie von der BVE angeordnet – der 
Beschwerdegegnerschaft 1 die Parteikosten zu ersetzen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 104 Abs. 1 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Soweit die Kosten für das Baubewilligungsverfahren betreffend, wird das Verfahren 
100.2014.129 als erledigt vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben. Es wird 
festgehalten, dass die Kosten des Baubewilligungsverfahrens Fr. 1'656.45 betragen. 
Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. a)Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden zu vier Fünfteln, ausmachend 
Fr. 2'400.--, dem Beschwerdeführer auferlegt. Die restlichen Verfahrenskosten 
werden nicht erhoben.

b) Der Beschwerdeführer hat der Beschwerdegegnerschaft 1 für das Verfahren vor 
dem Verwaltungsgericht die Parteikosten, bestimmt auf insgesamt Fr. 2'737.80 
(inkl. Auslagen und MWSt), zu neun Zehnteln, ausmachend Fr. 2'464.--, zu 
ersetzen.

c) Der Kanton Bern (Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion) hat der Be-
schwerdegegnerschaft 1 für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die 
Parteikosten, bestimmt auf insgesamt Fr. 2'737.80 (inkl. Auslagen und MWSt), zu 
einem Zehntel, ausmachend Fr. 273.80, zu ersetzen.

3. Die Kosten des Verfahrens vor der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des 
Kantons Bern von Fr. 1'000.-- werden zu neun Zehnteln, ausmachend Fr. 900.--, 
dem Beschwerdeführer auferlegt. Die restlichen Verfahrenskosten werden nicht 
erhoben.

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- der Beschwerdegegnerschaft 1
- der Beschwerdegegnerin 2
- der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung 
beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 
2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.