# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d7840204-8511-5b49-ae3b-5ef3bd33a2c7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** RU250049-O4
**Docket/Reference:** RU250049-O4
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/RU250049-O4.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: RU250049-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. B. Schärer und Oberrichter lic. iur. K. Vogel sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw N. Paszehr

Beschluss vom 5. September 2025

A._____, 

Klägerin und Beschwerdeführerin

in Sachen

gegen

Friedensrichteramt der Stadt Zürich, Kreise 7 und 8, 

Beschwerdegegner

betreffend Nachbarschaftsstreit (Rechtsverzögerung / Rechtsverweigerung)

Beschwerde im Verfahren des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, 

Kreise 7 + 8 (GV.2024.00164)

- 2 -

Nach  Einsicht  in  die  Rechtsverzögerungs-/Rechtsverweigerungsbeschwerde  der 

Klägerin vom 4. Juni 2025 (Urk. 1), 

in der Erwägung,

dass der Klägerin mit Verfügung vom 18. Juni 2025 eine zehntägige Frist angesetzt 

wurde, um für das Beschwerdeverfahren einen Kostenvorschuss von Fr. 300.– zu 

leisten (Urk. 5 S. 2 Dispositivziffer 1),

dass ihr mit Verfügung vom 8. August 2025 eine Nachfrist im Sinne von Art. 101 

Abs. 3 ZPO angesetzt wurde (Urk. 7 S. 2 Dispositivziffer 1; zugestellt am 18. August 

2025, siehe Empfangsschein angeheftet an Urk. 7), 

dass die Klägerin den Kostenvorschuss auch binnen der Nachfrist nicht geleistet 

hat, weshalb androhungsgemäss (Urk. 7 S. 2 Dispositivziffer 1) auf die Beschwerde 

nicht einzutreten ist,

dass die Klägerin ausgangsgemäss kostenpflichtig wird und der Beklagten mangels 

Aufwandes  keine  Parteientschädigung  zuzusprechen  ist  (vgl.  Art.  95  Abs. 3  und 

Art. 106 Abs. 1 ZPO),

wird beschlossen:

Auf die Beschwerde der Klägerin wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt.

Die  Gerichtskosten  des  Beschwerdeverfahrens  werden  der  Klägerin  aufer-

legt.

1.

2.

3.

4.

Für  das  Beschwerdeverfahren  werden  keine  Parteientschädigungen  zuge-

sprochen.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie die Beklagte des vorinstanzlichen 

Verfahrens, an den Beschwerdegegner unter Beilage von Kopien von Urk. 1, 

Urk. 2 und Urk. 3/1–3, je gegen Empfangsschein.

- 3 -

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30  Tagen  von  der  Zustellung  an  beim  Schweizerischen  Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14,  einzureichen.  Zulässigkeit  und  Form  einer  solchen  Be-

schwerde  richten  sich  nach  Art. 72 ff.  (Beschwerde  in  Zivilsachen)  oder 

Art. 113 ff.  (subsidiäre  Verfassungsbeschwerde)  in  Verbindung  mit  Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt 
Fr. 30'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 5. September 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw N. Paszehr

versandt am:
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