# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3e8e346e-0d4c-534a-9334-849314fc2ead
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 16.01.2018 S 2017 46
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2017-46_2018-01-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 17 46

2. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz Moser
Richter Meisser, Racioppi 

Aktuar Simmen

URTEIL

vom 16. Januar 2018

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. HSG Simon Näscher,

Beschwerdeführer

gegen 

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA),

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

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1. A._____ war bei der B._____ GmbH als Gipser angestellt und dadurch 

bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch 

gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 

29. April 2013 stürzte er zu Hause auf die linke Schulter. In der Folge 

wurden Rupturen der Subscapularis- und der Supraspinatussehne sowie 

eine leichte Subluxation der langen Bizepssehne diagnostiziert. Am 

21. August 2013 wurden diese Verletzungen am Kantonsspital Graubün-

den operativ versorgt. Die Arbeit nahm A._____ nach dem Unfallereignis 

vom 29. April 2013 nicht mehr auf. Per 31. Januar 2014 wurde A._____ 

die Arbeitsstelle bei der B._____ GmbH gekündigt, nachdem diese zah-

lungsunfähig geworden war.

2. Mit Verfügung vom 18. November 2014 sprach die SUVA A._____ eine 

Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 10 % 

zu.

3. Mit einer weiteren Verfügung vom 16. Dezember 2015 sprach die SUVA 

A._____ für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfallereignis vom 

29. April 2013 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2016 eine Invalidenrente 

aufgrund eines Invaliditätsgrads von 33 % zu.

4. Die gegen die Verfügung vom 16. Dezember 2015 erhobene Einsprache 

vom 21. Januar 2016 mit Ergänzungen vom 12. April und 29. Juli 2016 

wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 8. Februar 2017 ab.

5. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) am 9. März 

2017 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden 

mit folgenden Anträgen:

"1. Der Einspracheentscheid vom 8. Februar 2017 sei aufzuheben.

2. Es sei festzustellen, dass mindestens 45 % der Leistungsreduktion Unfallfol-
gen darstellen, und es sei dem Beschwerdeführer ab dem 1. Januar 2016 ei-

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ne Unfallrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von mindestens 45 % 
zuzusprechen.

3. Eventuell sei mindestens ein orthopädisches und chirurgisches Gutachten 
einzuholen.

4. Infolge Mittellosigkeit des Beschwerdeführers sei ihm für das Beschwerdever-
fahren die unentgeltliche Verbeiständung mit dem Unterzeichnenden als 
Rechtsanwalt zu gewähren.

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegne-
rin, resp. infolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zulasten des 
Staates."

Begründend führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, dass im 

kreisärztlichen Abschlussbericht vom 17. November 2014 die von 

Dr. med. C._____ in ihrem Bericht vom 20. Juni 2016 festgestellte nicht 

korrekte Zentrierung im Glenoid mit Ausweitung des Gelenkspaltes nicht 

erwähnt sei, obschon dieses Phänomen bereits im MRI vom 15. Oktober 

2014 zu beobachten gewesen sei. Zudem werde im MRI-Bericht vom 

13. Juni 2016 neu zur Voruntersuchung vom 15. Oktober 2014 eine zu-

nehmende Degeneration des Labrums anterior superior nach posterior 

erwähnt. Auch diese Degeneration sei im kreisärztlichen Abschlussbericht 

vom 17. November 2014 nicht aufgeführt. Bei der Degeneration handle es 

sich um eine Verschlechterung des unfallbedingten Gesundheitszustands. 

Inwieweit die festgestellte Auffälligkeit sowie die zunehmende Degenera-

tion eine Auswirkung auf die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers 

hätten, sei nicht klar und mittels eines orthopädisch-chirurgischen Gutach-

tens abzuklären. Auf gewisse DAP-Blätter könne für die Festlegung der 

Erwerbsfähigkeit nicht mehr abgestellt werden, weil die dort erwähnten 

Tätigkeiten dem Beschwerdeführer aufgrund der Verschlechterung des 

Gesundheitszustands nicht mehr zumutbar seien. Für die Ermittlung des 

Invalideneinkommens müssten mindestens zwei neue DAP-Erfassungs-

blätter beigezogen werden.

6. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend Beschwer-

degegnerin) schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 28. April 2017 auf 

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Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen Ein-

spracheentscheids. Begründend führte die Beschwerdegegnerin im We-

sentlichen aus, dass sich den Akten keine sich auf die Arbeitsfähigkeit 

auswirkende Verschlechterung des beschwerdeführerischen Gesund-

heitszustands seit November 2014 entnehmen lasse, weshalb das 

kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil nach wie vor als Basis für die Rentenbe-

rechnung dienen könne. Im festgelegten Zumutbarkeitsprofil sei zudem 

kein Erfordernis für einhändiges Arbeiten konstatiert worden. Zudem sei 

in den Akten auch nirgends ein Beleg für eine faktische Einhändigkeit zu 

finden. Dementsprechend könnten die herangezogenen DAP weiterhin 

angewendet werden. 

7. Am 30. Mai 2017 hielt der Beschwerdeführer replicando an seinen Anträ-

gen fest. Für die Beurteilung, ob seit dem kreisärztlichen Bericht vom 

17. November 2014 eine Verschlechterung des unfallbedingten Gesund-

heitszustands eingetreten sei, sei nur auf den MRI-Bericht vom 13. Juni 

2017 (recte: 13. Juni 2016) und den Bericht der Schulthess Klinik vom 

20. Juni 2016 abzustellen. Gestützt auf diese Berichte sei von einer Ver-

schlechterung auszugehen. Die Beschwerden der linken Schulter hätten 

dazu geführt, dass der Beschwerdeführer die rechte Schulter vermehrt 

habe einsetzen resp. belasten müssen. Dies habe zur Folge gehabt, dass 

auch bei der rechten Schulter gesundheitliche Probleme aufgetreten sei-

en. 

8. Am 19. Juni 2017 verzichtete die Beschwerdegegnerin unter Verweis auf 

ihre Beschwerdeantwort vom 28. April 2017 auf die Einreichung einer Du-

plik.

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften und 

im angefochtenen Einspracheentscheid vom 8. Februar 2017 sowie auf 

die eingereichten Beweismittel wird, soweit erforderlich, in den nachste-

henden Erwägungen eingegangen.

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Das Gericht zieht in Erwägung:

1. a) Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid 

der Beschwerdegegnerin vom 8. Februar 2017, mit welchem die Einspra-

che des heutigen Beschwerdeführers vom 21. Januar 2016 abgewiesen 

wurde. Gegen solche Entscheide kann nach Art. 1 Abs. 1 des Bundesge-

setzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) i.V.m. Art. 56 

Abs. 1 und Art. 58 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) beim Versicherungsgericht 

desjenigen Kantons Beschwerde erhoben werden, in dem die versicherte 

Person zur Zeit der Beschwerdeführung Wohnsitz hat. Der Beschwerde-

führer wohnt in der Gemeinde X._____ (GR), womit das Verwaltungsge-

richt des Kantons Graubünden für die Beurteilung der vorliegenden Be-

schwerde örtlich zuständig ist. Dessen sachliche Zuständigkeit ergibt sich 

aus Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Ver-

waltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100). Damit ist die Zuständigkeit des 

angerufenen Gerichts für die Beurteilung dieser Beschwerde zu bejahen. 

Als formeller und materieller Adressat des angefochtenen Einspracheent-

scheids ist der Beschwerdeführer davon berührt und weist ein schutzwür-

diges Interesse an dessen gerichtlicher Überprüfung auf (Art. 59 ATSG). 

Auf die zudem frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit 

einzutreten. 

b) Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin dem Be-

schwerdeführer gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung vom 17. No-

vember 2014 zu Recht eine Invalidenrente auf der Basis eines Invali-

ditätsgrades von 33 % gewährt hat oder ob sie dem Beschwerdeführer – 

wie von ihm beantragt – eine höhere Invalidenrente von mindestens 45 % 

hätte zusprechen müssen. 

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2. Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des UVG und der 

Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in Kraft ge-

treten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 

25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich 

vor dem Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor 

diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. 

Vorliegend finden daher grundsätzlich die bis 31. Dezember 2016 gültigen 

Bestimmungen Anwendung. Hinsichtlich der für das vorliegende Verfah-

ren anwendbaren Bestimmungen haben sich indessen mit Inkrafttreten 

der neuen Rechtssätze keine Änderungen ergeben.

3. a) Die Unfallversicherung erbringt gemäss Art. 6 UVG grundsätzlich Leis-

tungen für Berufsunfälle, Nichtberufsunfälle und Berufskrankheiten. Als 

Unfall gilt die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 

ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund-

heit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). Die Leistungspflicht des 

Unfallversicherers setzt einen natürlichen und adäquaten Kausalzusam-

menhang zwischen dem Unfallereignis und der gesundheitlichen Schädi-

gung voraus (BGE 129 V 177 E.3). Im vorliegenden Fall ist zu Recht un-

bestritten, dass das Ereignis vom 29. April 2013, als der Beschwerdefüh-

rer zu Hause bei einem Sturz auf die linke Schulter eine Rotatorenman-

schettenläsion links erlitten hat, als Unfall zu qualifizieren ist. Unbestritten 

ist auch, dass zwischen diesem Unfallereignis und den Beschwerden an 

der linken Schulter, die sich in der Folge entwickelt haben, ein natürlicher 

und adäquater Kausalzusammenhang besteht.

b) Gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG hat eine versicherte Person Anspruch auf 

eine Invalidenrente, wenn sie infolge eines Unfalles mindestens zu 10 % 

invalid ist. Als Invalidität gilt bei erwerbstätigen Versicherten die voraus-

sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 

Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der kör-

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perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach 

zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil-

weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung 

des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen 

der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs-

unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über-

windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrads 

wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte 

Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein-

gliederungsmassnahmen durch eine zumutbare Tätigkeit bei ausgegli-

chener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Bezie-

hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensver-

gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass Validen- und Invali-

deneinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander ge-

genüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der 

Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 343 E.3.4.2).

4. a) Für die Bemessung des Invalideneinkommens ist die Frage entscheidend, 

welche Arbeitsleistungen einem Versicherten in welchem Umfang noch 

zugemutet werden können beziehungsweise wie gross die Arbeitsfähig-

keit in einer optimal angepassten Tätigkeit ist. Für die Beantwortung die-

ser Frage sind die Verwaltung und das im Beschwerdefall angerufene Ge-

richt auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und gegebenenfalls auch an-

dere Fachleute zur Verfügung stellen (BGE 125 V 256 E.4). Aufgabe der 

medizinischen Fachleute ist es, den Gesundheitszustand der versicherten 

Person zu beurteilen und Stellung zu nehmen zu der Frage, in welchem 

Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten diese arbeitsunfähig ist 

(BGE 132 V 93 E.4, 125 V 261 E.4).

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b) Arztberichte unterliegen wie sämtliche Beweismittel in sozialversiche-

rungsrechtlichen Verfahren der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c 

ATSG). Der Beweiswert der ärztlichen Stellungnahmen hängt nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung davon ab, ob sie für die streitigen 

Belange umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, die 

geklagten Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (Ana-

mnese) abgegeben wurden, in der Beurteilung der medizinischen Zu-

sammenhänge und der medizinischen Situation einleuchten und in den 

daraus gezogenen Schlussfolgerungen zu überzeugen vermögen. Aus-

schlaggebend für den Beweiswert ärztlicher Stellungnahmen ist folglich 

grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch dessen Be-

zeichnung als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E.5.1). Dennoch 

hat es das Bundesgericht mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung 

als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Be-

richte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen. 

Danach kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner 

Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 

begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen 

ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt 

in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 

schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es 

bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Un-

parteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Al-

lerdings kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fach-

personen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtli-

chen Gutachten oder einem Gutachten eines versicherungsexternen Gut-

achters, welches nach Art. 44 ATSG in Auftrag gegeben wurde. Soll ein 

Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden 

werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stel-

len. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind 

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ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2, 

135 V 465 E.4.4).

c) Im vorliegenden Fall sind sich die Parteien einig, dass der Beschwerde-

führer in seiner angestammten Tätigkeit als Gipser nicht mehr arbeitsfähig 

ist. Uneinig sind sie sich bezüglich der Arbeitsfähigkeit in einer leidensan-

gepassten Tätigkeit. Die Beschwerdegegnerin stützt sich im Wesentlichen 

auf den Bericht der kreisärztlichen Abschlussbeurteilung vom 17. Novem-

ber 2014 von Dr. med. D._____, Facharzt FMH für orthopädische Chirur-

gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, wo das Zumutbar-

keitsprofil des Beschwerdeführers wie folgt definiert wurde (vgl. Akten der 

Beschwerdegegnerin [Bg-act.] 109 S. 4): 

"Zumutbar ist dem Versicherten eine leichte Arbeit mit maximaler Hebe- und Trag-
last von 5 - 10 kg bis auf Gürtelhöhe, 2 - 5 kg bis maximal auf Brusthöhe, ohne 
Gewichtsbelastung über Brusthöhe. Ferner keine Arbeiten auf Leitern, keine Tätig-
keiten bei denen Vibrationen oder Schläge auf die linke Schulter fortgeleitet wer-
den. Für eine derart geeignete Tätigkeit ist der Versicherte ganztags einsetzbar."

Demgegenüber ist der Beschwerdeführer der Ansicht, dass seit dem Ver-

fassen des kreisärztlichen Abschlussberichtes vom 17. November 2014 

eine Verschlechterung des unfallbedingten Gesundheitszustands einge-

treten sei und dass für die Beurteilung der gesundheitlichen Verschlechte-

rung nur auf den MRI-Bericht der linken Schulter vom 13. Juni 2017 (rec-

te: 13. Juni 2016; Bg-act. 237) und den Bericht der Schulthess Klinik vom 

20. Juni 2016 (Bg-act. 235) abzustellen sei. 

Es gilt somit nachfolgend zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht 

auf die kreisärztliche Abschlussbeurteilung vom 17. November 2014 ab-

gestellt hat oder ob die weiteren bei den Akten liegenden medizinischen 

Berichte zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig-

keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen zu erwecken 

vermögen.

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5. a) Der Beschwerdeführer macht eine wesentliche Verschlechterung des 

Gesundheitszustands der vom Unfallereignis vom 29. April 2013 betroffe-

nen linken Schulter seit der kreisärztlichen Abschlussbeurteilung vom 

17. November 2014 geltend, weshalb nicht auf die Beurteilung des Kreis-

arztes Dr. med. D._____ abgestellt werden könne. Es sei einzig auf den 

MRI-Bericht vom 13. Juni 2017 (recte: 13. Juni 2016) sowie den Bericht 

der Schulthess Klinik vom 20. Juni 2016 abzustellen. Der Kreisarzt 

Dr. med. D._____ habe in seinem Abschlussbericht vom 17. November 

2014 als letzten Bericht denjenigen von Dr. med. E._____, leitender Arzt 

des Kantonsspitals Graubünden, Facharzt FMH für orthopädische Chirur-

gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 23. Oktober 2014 

in seine Beurteilung einbezogen. In diesem sei die von Dr. med. C._____, 

Oberärztin der Schulthess Klinik, Fachärztin FMH für orthopädische Chir-

urgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, in ihrem Bericht vom 

20. Juni 2016 erwähnte Auffälligkeit, mithin die nicht korrekte Zentrierung 

im Glenoid mit Ausweitung des Gelenkspaltes vor allem zentral und dor-

sal, nicht erwähnt, obschon dieses Phänomen bereits im MRI vom 

15. Oktober 2014 zu beobachten gewesen sei. Folglich figuriere die ge-

nannte Auffälligkeit auch nicht im kreisärztlichen Abschlussbericht vom 

17. November 2014 von Dr.med. D._____. Zudem werde im MRI-Bericht 

vom 13. Juni 2016 neu zur Voruntersuchung vom 15. Oktober 2014 eine 

zunehmende Degeneration des Labrums anterior superior nach posterior 

erwähnt. In der Voruntersuchung vom 15. Oktober 2014 seien keine de-

generativen Veränderungen festgestellt worden. Weil die erwähnte Dege-

neration im Abschlussbericht vom 17. November 2014 nicht aufgeführt 

sei, handle es sich dabei um eine Verschlechterung des unfallbedingten 

Gesundheitszustands des Beschwerdeführers. Um festzustellen, ob die 

festgestellte Auffälligkeit sowie die zunehmende Degeneration des La-

brums anterior superior nach posterior eine Auswirkung auf die be-

schwerdeführerische Erwerbsfähigkeit hätten, sei ein orthopädisch-

chirurgisches Gutachten einzuholen. 

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b) Diesen Ausführungen hält die Beschwerdegegnerin entgegen, dass sich 

den Akten keine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende Verschlechte-

rung des beschwerdeführerischen Gesundheitszustands seit November 

2014 entnehmen lasse. Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersu-

chung vom 17. November 2014 sei der medizinische Endzustand festge-

stellt und eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit abgegeben worden. Der 

Beurteilung von Dr. med. D._____ sei auch der abschliessende Bericht 

von Dr. med. E._____ vom 23. Oktober 2014 zugrunde gelegen. Im 

Sommer 2016 sei in der Schulthess Klinik das Ausmass der Ruptur, ins-

besondere mit einer Arthro-MRI-Untersuchung, weiter abgeklärt worden. 

Nachdem diese keine neuen Erkenntnisse gebracht habe, sei in der 

Schulthess Klinik zusätzlich eine neurologische Abklärung vorgenommen 

worden, welche jedoch keine neuropathische Komponente der Schmerz-

genese der linken Schulter ergeben habe. Im letzten Bericht der Schul-

thess Klinik vom 19. Juli 2016 würden die vom Beschwerdeführer ge-

nannten Auffälligkeiten, die angeblich eine Verschlechterung des Ge-

sundheitszustands aufzeigen sollten, nicht mehr erwähnt. Für die Durch-

führung eines Gutachtens ergebe sich daher kein Anlass. Das von 

Dr. med. D._____ formulierte Zumutbarkeitsprofil könne nach wie vor als 

Basis für die Rentenberechnung dienen, zumal seiner Beurteilung voller 

Beweiswert zukomme. 

c) Das streitberufene Gericht vermag sich der Auffassung der Beschwerde-

gegnerin aus den nachstehend dargestellten Überlegungen anzuschlies-

sen. Dr. med. D._____ führte im Bericht der kreisärztlichen Abschlussun-

tersuchung vom 17. November 2014 aus, dass auch nach geeigneter Re-

habilitation eine Restsymptomatologie bei einer Dysbalance im Bereich 

der linken Schulter infolge Re-Läsion im Bereich der Supraspinatussehne 

zurückgeblieben sei und stellte, nachdem diese Situation chirurgisch nicht 

weiter verbessert werden könne, einen Endzustand fest (vgl. Bg-act. 109 

S. 4). Bereits Dr. med. E._____ hielt im Bericht vom 23. Oktober 2014 

fest, dass leider keine chirurgische Möglichkeit bestehe, die Situation an 

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der Schulter noch weiter zu optimieren, um der hohen Belastung als Gip-

ser und Maler gerecht zu werden (vgl. Bg-act. 100). Dabei stützte sich 

Dr. med. E._____ auf ein (damals) aktuelles MRI der linken Schulter, wo-

nach eine anteriore nicht eingeheilte Supraspinatussehne bestehe, an-

sonsten sich eine gute Kongruenz mit Stabilität der Naht ohne erneute 

Dehiszenz oder Ausrisse zeige. Die Supraspinatussehne sei deutlich sta-

biler fixiert im Vergleich zum präoperativen Befund, jedoch zeige sich eine 

nicht eingeheilte Situation des kranialen Anteils. Dr. med. E._____ wies 

auch auf eine beginnende Degeneration muskulär hin, welche aber im 

Vergleich zum präoperativen MRI von 2013 nahezu stationär sei. Die am 

13. Juni 2016 zur Abklärung des Ausmasses der Ruptur in der Schulthess 

Klinik durchgeführte Arthro-MRI-Untersuchung Schulter links (Bg-act. 

237) brachte keine neuen Erkenntnisse. Im entsprechenden Bericht der 

Schulthess Klinik vom 20. Juni 2016 führte Dr. med. C._____ aus, dass 

sich am anterioren Anteil der Supraspinatussehne in etwa unverändert 

zum MRI von 2014 eine Ablösung des innersten Blattes mit einer zusätz-

lichen Risskomponente am muskulotendinösen Übergang zeige. Die Su-

praspinatussehne scheine mehrheitlich integriert. Die LBS sei stabil im 

Sulcus verankert. Auffällig sei jedoch in der axialen wie auch in der koro-

naren Aufnahme eine nicht korrekte Zentrierung im Glenoid mit Aufwei-

tung des Gelenkspaltes vor allem zentral und dorsal; dies falle im Nach-

hinein auch auf den Röntgenbildern auf. Auch im MRI von 2014 sei die-

ses Phänomen zu beobachten (vgl. Bg-act. 235 S. 1). Damit lässt sich − 

entgegen der beschwerdeführerischen Auffassung − sagen, dass die von 

Dr. med. C._____ erwähnte Auffälligkeit, mithin die nicht korrekte Zentrie-

rung im Glenoid mit Ausweitung des Gelenkspaltes vor allem zentral und 

dorsal, keine Verschlechterung des Gesundheitszustands darstellt, war 

dieses Phänomen doch − wie Dr. med. C._____ im Bericht vom 20. Juni 

2016 explizit ausführt − bereits im MRI von 2014 zu beobachten. Dement-

sprechend hatten aber auch Dr. med. E._____ und Dr. med. D._____ 

Kenntnis von diesem Phänomen, beruhten ihre Beurteilungen vom 

23. Oktober 2014 (Bg-act. 100) beziehungsweise vom 17. November 

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2014 (Bg-act. 109) doch unter anderem auch auf dem MRI von 2014. 

Selbiges gilt auch für die vom Beschwerdeführer geltend gemachte zu-

nehmende Degeneration des Labrums anterior superior nach posterior. 

Auch diese war bereits im MRI von 2014 zu beobachten (vgl. Arztbericht 

von Dr. med. E._____ vom 23. Oktober 2014 [Bg-act. 100]), weshalb es 

sich auch dabei nicht um eine Verschlechterung des unfallbedingten Ge-

sundheitszustands handeln kann, auch wenn die geltend gemachte De-

generation im Bericht der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 

17. November 2014 nicht explizit erwähnt ist. Im Übrigen äussert sich 

Dr. med. C._____ im Bericht vom 20. Juni 2016 auch nicht zur Arbeits-

fähigkeit des Beschwerdeführers; sie hält lediglich fest, dass eine Wie-

derherstellung der Arbeitsfähigkeit als Gipser in Anbetracht der langen 

Dauer der Symptomatik sowie der Schwere der Verletzung nicht realis-

tisch zu erwarten sei (vgl. Bg-act. 235 S. 2). Eine Verschlechterung der 

beschwerdeführerischen Arbeitsfähigkeit lässt sich dem Bericht vom 

20. Juni 2016 von Dr. med. C._____ somit nicht entnehmen, zumal be-

reits Dr. med. E._____ in seinem Bericht vom 23. Oktober 2014 sinn-

gemäss ausgeführt hat, dass die mit hohen Belastungen verbundene 

Tätigkeit als Gipser nicht mehr möglich sei (vgl. Bg-act. 100). Sodann er-

gab auch die in der Schulthess Klinik vorgenommene neurologische Ab-

klärung vom 14. Juli 2016 keine neuropathische Komponente der 

Schmerzgenese der linken Schulter (vgl. Bg-act. 238 S. 3). Wie die Be-

schwerdegegnerin sodann richtig ausführt, wurden im anschliessenden 

Bericht der Schulthess Klinik vom 19. Juli 2016 die vom Beschwerdefüh-

rer erwähnten Auffälligkeiten, die angeblich eine Verschlechterung des 

Gesundheitszustands aufzeigen sollen, aber − wie gesehen − mindestens 

seit dem Jahr 2014 bestehen, nur noch insofern erwähnt, als festgehalten 

wurde, dass die Zentrierung im Glenohumeral-Gelenk nicht Folge einer 

neurologischen Pathologie sei und dies eher als muskuläre Problematik 

zu werten sei (vgl. Bg-act. 239 S. 1). Was der Beschwerdeführer dagegen 

vorbringt, vermag nicht zu überzeugen. Insbesondere sind für die Beurtei-

lung, ob die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Verschlechterung 

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des Gesundheitszustands seit November 2014 tatsächlich eingetreten ist, 

nicht nur der MRI-Bericht vom 13. Juni 2016 und der Arztbericht der 

Schulthess Klinik vom 20. Juni 2016 zu würdigen, wie der Beschwerde-

führer argumentiert (vgl. Replik vom 30. Mai 2017 S. 2). Vielmehr ist die 

gesamte Aktenlage, wozu selbstverständlich auch der MRI-Bericht vom 

13. Juni 2016 und der Arztbericht der Schulthess Klinik vom 20. Juni 2016 

zählen, in die Würdigung miteinzubeziehen. Diese Würdigung ergibt vor-

liegend, dass keine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende Verschlech-

terung des beschwerdeführerischen Gesundheitszustands an der linken 

Schulter seit der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 17. Novem-

ber 2014 aktenkundig ist. Gestützt wird diese Auffassung im Übrigen 

durch den Bericht des Kreisarztes Dr. med. D._____ vom 5. August 2016, 

wonach die seit der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung erfolgten wei-

teren Untersuchungen in der Schulthess Klinik keine wesentliche Ver-

schlechterung dokumentierten (vgl. Bg-act. 246). Nach dem soeben Ge-

sagten liegen − entgegen der beschwerdeführerischen Auffassung − kei-

ne Anhaltspunkte für eine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende Ver-

schlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers an der 

linken Schulter seit der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 

17. November 2014 vor, weshalb eine solche denn auch zu verneinen ist. 

6. a) Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, dass die Beschwerden an 

der linken Schulter dazu geführt hätten, dass er die rechte Schulter ver-

mehrt habe einsetzen resp. belasten müssen, was wiederum zur Folge 

gehabt habe, dass an der rechten Schulter gesundheitliche Probleme 

aufgetreten seien, wobei diese mehrheitlich auf die Mehrbelastung der 

rechten Schulter infolge des verminderten Einsetzens der linken Schulter 

zurückzuführen seien. 

b) Bezüglich der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden an der 

rechten Schulter gilt es festzuhalten, dass es zwar zutreffen mag, dass 

der Beschwerdeführer wegen der aktenkundigen Beschwerden an der 

- 15 -

beim Unfallereignis vom 29. April 2013 verletzten linken Schulter mögli-

cherweise die rechte Schulter mehr belastet. Dass die dokumentierte 

Problematik an der rechten Schulter hingegen auf das Unfallereignis vom 

29. April 2013 zurückzuführen wäre, ist weder im Bericht über die Arthro-

MRI der rechten Schulter vom 13. Juni 2016 (Bg-act. 237) noch in den 

Arztberichten der Schulthess Klinik vom 20. Juni 2016 (Bg-act. 235), 

14. Juli 2016 (Bg-act. 238) beziehungsweise 19. Juli 2017 (Bg-act. 239) 

dokumentiert. In den erwähnten Berichten der Schulthess Klinik wird in 

Bezug auf die rechte Schulter zwar eine intervallnahe SSP- und SSC-

Läsion mit Bizepstendinopathie diagnostiziert. In den Beurteilungen wird 

sodann festgehalten, dass die Situation an der rechten Schulter nicht akut 

sei, obschon eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität sowie der 

Funktionalität bestehe (vgl. Bg-act. 235 S. 2) und dass die rechte Seite 

wahrscheinlich früher oder später eine Operation benötige. Aktuell gehe 

es aber noch recht gut (vgl. Bg-act. 239 S. 2). Es wird indes − wie gese-

hen − mit keinem Wort erwähnt, dass zwischen dem Unfallereignis vom 

29. April 2013 und den dokumentierten Beschwerden an der rechten 

Schulter ein Zusammenhang bestünde. Im Gegenteil verneint der Kreisa-

rzt Dr. med. D._____ in seiner Stellungnahme vom 5. August 2016 eine 

Unfallkausalität der Beschwerden an der rechten Schulter mit dem Hin-

weis, dass diesbezüglich keine Anhaltspunkte im Frühverlauf nach dem 

Unfallereignis ersichtlich seien (vgl. Bg-act. 246). In den Akten bestehen 

somit keinerlei Anhaltspunkte, dass die dokumentierten Schulterbe-

schwerden rechts auf das Unfallereignis vom 29. April 2013 zurückzu-

führen wären beziehungsweise eine indirekte Unfallfolge darstellen wür-

den. Dementsprechend kann der Beschwerdeführer aber auch aus seinen 

die rechte Schulter betreffenden Ausführungen nichts zu seinen Gunsten 

ableiten.

7. Nach dem vorstehend Gesagten hat die Beschwerdegegnerin zu Recht 

auf die kreisärztliche Abschlussbeurteilung vom 17. November 2014 ab-

gestellt, wonach der Beschwerdeführer in einer adaptierten leichten 

- 16 -

Tätigkeit (mit maximaler Hebe- und Traglast von 5 - 10 kg bis auf Gürtel-

höhe beziehungsweise 2 - 5 kg bis maximal auf Brusthöhe ohne Ge-

wichtsbelastung über Brusthöhe und ohne Arbeiten auf Leitern sowie oh-

ne Tätigkeiten, bei denen Vibrationen oder Schläge auf die linke Schulter 

fortgeleitet werden) ganztags arbeitsfähig sei (Bg-act. 109 S. 4). Die Beur-

teilung von Dr. med. D._____ erfolgte nach einer persönlichen Untersu-

chung des Beschwerdeführers, ist für die streitigen Belange umfassend 

und berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden. 

Zudem befand sich Dr. med. D._____ in Kenntnis sämtlicher massgeben-

der medizinischer Akten einschliesslich der Ergebnisse der bildgebenden 

Abklärungen. Weil sein Bericht in der Beurteilung der medizinischen Si-

tuation einleuchtend ist und die Schlussfolgerungen ausreichend begrün-

det sind und überdies den Akten keine Unterlagen zu entnehmen sind, 

welche auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit 

der kreisärztlichen Feststellungen aufkommen lassen, kommt der Beurtei-

lung von Dr. med. D._____ voller Beweiswert zu. Vor diesem Hintergrund 

und weil der medizinische Sachverhalt ausreichend abgeklärt ist, besteht 

− entgegen der beschwerdeführerischen Auffassung − denn auch kein 

Anlass für weitere medizinische Abklärungen. Insbesondere kann auf die 

vom Beschwerdeführer beantragte Einholung eines orthopädisch-

chirurgischen Gutachtens in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 

134 I 140 E.5.3, 127 V 491 E.1b, 124 V 90 E.4b, 122 V 157 E.1d) verzich-

tet werden, weil davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, wel-

che mit dem erforderlichen Beweismass der überwiegenden Wahrschein-

lichkeit zu einem anderen Ergebnis führen würden. 

8. a) In Bezug auf die Berechnung des Invaliditätsgrads wendet der Beschwer-

deführer ein, dass für die Festlegung der beschwerdeführerischen Er-

werbsfähigkeit auf gewisse DAP-Blätter (insbesondere auf die Tätigkeit 

als Hilfsarbeiter bei der Firma F._____ AG und bei der Firma G._____ 

AG) nicht mehr abgestellt werden könne, weil sich der unfallbedingte Ge-

sundheitszustand seit der Abschlussbeurteilung vom 17. November 2014 

- 17 -

an beiden Schultern verschlechtert habe. Beide Hilfsarbeiten erforderten 

das ständige Einsetzen beider Hände, wobei die Arme dauernd in Bewe-

gung seien, wodurch auch die Schulter links beansprucht werde. Die er-

wähnten Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar, 

weshalb für die Ermittlung des Invalideneinkommens mindestens zwei 

neue DAP-Erfassungsblätter beigezogen werden müssten.

b) Dem hält die Beschwerdegegnerin entgegen, dass im festgelegten Zu-

mutbarkeitsprofil kein Erfordernis für einhändiges Arbeiten konstatiert 

worden sei. Zudem sei in den Akten auch nirgends ein Beleg für eine fak-

tische Einhändigkeit zu finden. Dementsprechend könnten die herange-

zogenen DAP-Blätter weiterhin angewendet werden. 

c) Dazu ist zunächst festzuhalten, dass aus den Akten − wie die Beschwer-

degegnerin zu Recht ausführt − nirgends eine faktische Einhändigkeit 

hervorgeht. Wohl besteht als Folge des Unfallereignisses vom 29. April 

2013 an der linken Schulter eine erhebliche Einschränkung (vgl. das Zu-

mutbarkeitsprofil von Dr. med. D._____ [Bg-act. 109 S. 4]). Zudem wird 

im Arztbericht der Schulthess Klinik vom 20. Juni 2016 auch festgehalten, 

dass in Bezug auf die rechte Schulter eine deutliche Einschränkung der 

Lebensqualität sowie der Funktion bestehe (vgl. Bg-act. 235 S. 2). Wor-

aus sich aber − wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht − eine Ein-

händigkeit ergeben sollte und inwiefern das Zumutbarkeitsprofil von 

Dr. med. D._____ vom 17. November 2014 keine Gültigkeit mehr haben 

sollte, wird vom Beschwerdeführer nicht dargelegt und ist überdies auch 

nicht ersichtlich. Dementsprechend kann aber auf die von der Beschwer-

degegnerin herangezogenen Lohnangaben aus der Dokumentation von 

Arbeitsplätzen (DAP) ohne Weiteres abgestellt werden, zumal das Bun-

desgericht die Zulässigkeit der Bemessung des Invalideneinkommen ge-

stützt auf Lohnangaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen wie-

derholt bestätigt hat (statt vieler: BGE 139 V 592 E.7). Zudem entspre-

chen die von der Beschwerdegegnerin berücksichtigten fünf DAP-Blätter 

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der kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung vom 17. November 2014 

und berücksichtigen, dass dem Beschwerdeführer leichte Arbeiten mit 

maximaler Hebe- und Traglast von 5 - 10 kg bis auf Gürtelhöhe bezie-

hungsweise 2 - 5 kg bis maximal auf Brusthöhe ohne Gewichtsbelastung 

über Brusthöhe und ohne Arbeiten auf Leitern sowie Tätigkeiten, bei de-

nen Vibrationen oder Schläge auf die linke Schulter fortgeleitet werden 

(vgl. Bg-act. 109 S. 4), zumutbar sind. Sodann wurden auch die weiteren 

formellen Vorgaben in Bezug auf die Anwendung von DAP-Blättern ein-

gehalten (BGE 129 V 472 E.4.2.2). Die Unterlagen der Beschwerdegeg-

nerin beinhalten Angaben zur Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen 

Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, zum 

Höchst- und Tiefstlohn sowie zum Durchschnittslohn der dem jeweils 

verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe (vgl. Bg-

act. 197). Folglich durfte die Beschwerdegegnerin für die Bemessung des 

Invalideneinkommens die DAP-Zahlen heranziehen. Stellt man das auf 

diese Weise ermittelte Invalideneinkommen von Fr. 56'756.-- dem unbe-

strittenen Valideneinkommen von Fr. 84'092.-- gegenüber, ergibt sich ein 

unfallkausaler Einkommensverlust von Fr. 27'336.--, was umgerechnet ei-

nem gerundeten Invaliditätsgrad von 33 % entspricht. Dementsprechend 

erweist sich aber das beschwerdeführerische Rechtsbegehren, wonach 

dem Beschwerdeführer ab dem 1. Januar 2016 eine Unfallrente auf der 

Basis einer Erwerbsunfähigkeit von mindestens 45 % zuzusprechen sei, 

als unbegründet. 

d) Nur am Rande sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass sich der be-

schwerdeführerische Invaliditätsgrad − wie nachstehend dargestellt − 

nicht verändern würde, wenn das Invalideneinkommen statt mittels Lohn-

angaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) gestützt auf 

die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für 

Statistik berechnet würde. Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2014 hat sich 

der monatliche Bruttolohn (Zentralwert bei einer wöchentlichen Arbeitszeit 

von 40 Stunden) für Tätigkeiten auf dem Kompetenzniveau 1 (niedrigstes 

- 19 -

Lohnniveau) im privaten Sektor bei Männern im Jahr 2014 auf Fr. 5'312.-- 

belaufen. Auf der Basis der üblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 

41.7 Wochenstunden und bei der 100%igen Arbeitsfähigkeit des Be-

schwerdeführers ergibt dies in Berücksichtigung der Lohnentwicklung des 

Jahres 2015 von 0.8 % sowie eines sehr grosszügig bemessenen Lei-

densabzugs von 15 % im Jahr 2016 ein Invalideneinkommen von 

Fr. 56'937.-- (= Fr. 5'312.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008 x 0.85). Stellt man 

dieses Invalideneinkommen von Fr. 56'937.-- dem unbestrittenen Vali-

deneinkommen von Fr. 84'092.-- gegenüber, resultiert ein unfallkausaler 

Einkommensverlust von Fr. 27'155.--, was umgerechnet einem Invali-

ditätsgrad von 32.29 % beziehungsweise einem gerundeten Invaliditäts-

grad von unverändert 33 % entspricht. Selbst wenn das beschwerdefüh-

rerische Invalideneinkommen somit statt mittels Lohnangaben aus der 

Dokumentation von Arbeitsplätzen nach der LSE 2014 berechnet würde, 

ergäbe sich kein höherer Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers. Auch 

unter diesem Aspekt erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid 

vom 8. Februar 2017 somit als rechtens, was zur Bestätigung desselben 

und zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt. 

9. Gerichtskosten werden keine erhoben, weil das kantonale Beschwerde-

verfahren nach Art. 61 lit. a ATSG kostenlos ist. Der obsiegenden Be-

schwerdegegnerin steht kein Anspruch auf Ersatz der Parteikosten zu 

(Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

10. Zu prüfen bleibt, ob dem Beschwerdeführer die beantragte unentgeltliche 

Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwalt lic. iur. HSG Simon Näscher 

zu gewähren ist.

a) Nach Art. 29 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge-

nossenschaft (BV; SR 101) hat jede Person, die nicht über die erforderli-

chen Mittel verfügt, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr 

Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Soweit es zur Wahrung ih-

- 20 -

rer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen 

Rechtsbeistand. Art. 61 lit. f ATSG wiederholt dieses Recht auf unentgelt-

liche Rechtspflege explizit. Laut diesen Bestimmungen sind die Voraus-

setzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege erfüllt, 

wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und 

die Verbeiständung durch einen Anwalt oder eine Anwältin geboten er-

scheint (BGE 125 V 201 E.4a m.w.H.). Bedürftig im Sinne von Art. 61 lit. f 

ATSG ist eine Partei, die zur Leistung der Parteikosten die Mittel zur De-

ckung des Grundbedarfs für sich und ihre Familie angreifen müsste. Da-

bei liegt die Grenze der Bedürftigkeit höher als diejenige des betreibungs-

rechtlichen Existenzminimums (SVR 2007 AHV Nr. 7 S. 20). Aussichtslos 

ist ein Prozess, dessen Gewinnchancen beträchtlich geringer sind als die 

Verlustgefahr und kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Hinge-

gen darf nicht von Aussichtslosigkeit ausgegangen werden, wenn sich 

Gewinnaussichten und Verlustgefahr ungefähr die Waage halten oder je-

ne nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die 

über die nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem 

Prozess entschliessen würde. Eine Partei soll einen Prozess, den sie auf 

eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht allein deshalb an-

strengen können, weil er nichts kostet (BGE 138 III 217 E.2.2.4, 129 I 129 

E.2.3.1, 122 I 267 E.2b; KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., 

Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 61 Rz. 173 ff.). Ob im Einzelfall genügende 

Erfolgsaussichten bestehen, beurteilt sich aufgrund einer vorläufigen und 

summarischen Prüfung der Prozessaussichten, wobei die Verhältnisse im 

Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs massgebend sind (BGE 

138 III 217 E.2.2.4).

b) Vorliegend erscheint der Rechtsstreit weder offensichtlich mutwillig noch 

von vornherein als aussichtslos. Auch ist die Vertretung durch einen An-

walt notwendig oder doch zumindest geboten, zumal es sich beim Be-

schwerdeführer um einen juristischen Laien handelt. Schliesslich ist auf-

grund des eingereichten Gesuchformulars und den beigelegten Unterla-

- 21 -

gen auch die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ausgewiesen. Aus den 

eingereichten Unterlagen ergeben sich monatliche Ausgaben von insge-

samt Fr. 6'011.80 (= Grundbetrag für Ehepaare [inkl. Zuschlag von 20 %] 

von Fr. 2'040.-- + Mietzins von Fr. 1'500.-- + Krankenkassenprämien Be-

schwerdeführer, Ehefrau und Sohn von Fr. 861.25 + Berufsauslagen von 

Fr. 300.-- + Rückzahlung an Tochter von Fr. 600.-- + Leasingraten von 

Fr. 710.55). Das monatliche Einkommen in Form der SUVA-Rente des 

Beschwerdeführers von Fr. 2'093.70, einer Rente aus einer Lebensversi-

cherung von Fr. 264.-- und den Beiträgen der Tochter von Fr. 700.-- pro 

Monat beläuft sich auf total Fr. 3'057.70. Weil es sich bei der Tätigkeit, 

welche der Beschwerdeführer bei der H._____ ab dem 4. Mai 2017 aus-

führte, um einen blossen Arbeitsversuch handelte und nicht davon auszu-

gehen ist, dass der Beschwerdeführer diese Tätigkeit im Zeitpunkt der Ur-

teilsfällung nach wie vor ausübte (zumal lediglich entsprechende Lohnab-

rechnungen der Monate Mai und Juni 2017 bei den Akten des ebenfalls 

den Beschwerdeführer betreffenden verwaltungsgerichtlichen Beschwer-

deverfahrens S 17 62 betreffend IV-Rente liegen), ist das entsprechende 

Einkommen in der vorliegenden Berechnung nicht zu berücksichtigen. Die 

Gegenüberstellung des monatlichen Einkommens von total Fr. 3'057.70 

mit dem Aufwand für den notwendigen Lebensunterhalt (prozessualen 

Zwangsbedarf) von total Fr. 6'011.80 ergibt ein Einkommensmanko von 

monatlich Fr. 2'954.10. Selbst wenn die nicht belegsmässig nachgewie-

senen Ausgabenpositionen (Berufsauslagen von Fr. 300.--, Rückzahlung 

an Tochter von Fr. 600.--, Leasingraten von Fr. 710.55) nicht berücksich-

tigt würden, bestünde nach wie vor ein monatliches Einkommensmanko 

von Fr. 1'343.55. Dementsprechend verfügt der Beschwerdeführer nicht 

über die Finanzmittel, um seinen Rechtsvertreter binnen angemessener 

Frist zu bezahlen. Seine Bedürftigkeit ist somit ausgewiesen. Damit sind 

die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtsver-

beiständung erfüllt, womit dem Gesuch des Beschwerdeführers um un-

entgeltliche Rechtspflege mit Rechtsvertretung durch Rechtsanwalt lic. 

iur. HSG Simon Näscher stattzugeben ist.

- 22 -

c) Rechtsanwalt lic. iur. HSG Simon Näscher hat mit Honorarnote vom 

8. Juni 2017 Kosten von gesamthaft Fr. 3'126.60, bestehend aus einem 

Honorar von Fr. 2'820.-- (= 11.75 Arbeitsstunden à Fr. 240.--), Barausla-

gen von Fr. 75.-- sowie 8 % MWST von Fr. 2'895.-- (= Fr. 231.60) geltend 

gemacht. Diese Aufwendungen erscheinen dem Gericht als angemessen. 

In diesem Zusammenhang gilt es jedoch zu beachten, dass ein unentgelt-

licher Rechtsbeistand im Kanton Graubünden gemäss Art. 5 Abs. 1 der 

Verordnung über die Bemessung des Honorars der Rechtsanwältinnen 

und Rechtsanwälte (HV; BR 310.250) lediglich ein Honorar von Fr. 200.-- 

pro Stunde beanspruchen kann. Wird die geforderte Entschädigung in 

dieser Beziehung berichtigt, so beträgt die dem Rechtsvertreter des Be-

schwerdeführers für das vorliegende Verfahren zuzusprechende Ent-

schädigung Fr. 2'619.-- (Honorar von Fr. 2'350.-- [11.75 x Fr. 200.--] + 

Barauslagen von Fr. 75.-- + 8 % MWST von Fr. 2'425.-- [= Fr. 194]). In 

diesem Umfang ist der unentgeltliche Rechtsbeistand des Beschwerde-

führers, Rechtsanwalt lic. iur. HSG Simon Näscher, folglich durch die Ge-

richtskasse zu entschädigen.

d) Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 77 VRG verpflichtet, die ihm vor-

geschossenen Vertretungskosten von Fr. 2'619.-- zurückzuerstatten, falls 

er dazu dereinst aufgrund verbesserter Einkommens- oder Vermögens-

verhältnisse im Stande sein sollte.

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

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3. a) A._____ wird in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. HSG Simon Näscher 

ein Rechtsvertreter auf Kosten des Staates bestellt. Dieser wird durch die 

Gerichtskasse mit Fr. 2'619.-- (inkl. MWST) entschädigt. 

b) Wenn sich die Einkommens- oder Vermögensverhältnisse von A._____ 

gebessert haben und er hierzu in der Lage ist, hat er das Erlassene und 

die Kosten der Rechtsvertretung zu erstatten. 

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]