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**Case Identifier:** d71148d4-7164-5095-9f07-84a26b736ae3
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-03
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 03.08.2023 460 20 203 (460 2020 203)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_460-20-203_2023-08-03.pdf

## Full Text

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Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, 

vom 3. August 2023 (460 20 203) 

____________________________________________________________________ 

 

Strafrecht 

 

Sicherheitseinziehung 

 

Voraussetzungen für die Anordnung einer Sicherheitseinziehung (Art. 69 Abs. 1 StGB; 

E. III/A/AB/a). 

 

Strafprozessrecht 

 

Begründungspflicht / Rückerstattung der amtlichen Verteidigungskosten / Zusatzanga-

ben zur Anklage / Ersatzforderungsbeschlagnahme / Verfahrenskosten 

 

Anforderungen an die Begründung der Verwendung von beschlagnahmten Vermögenswerten zur 

Kostendeckung (Art. 81 Abs. 1 lit. b StPO; E. II/A/AA). 

Voraussetzungen für die Anordnung einer sofortigen Rückerstattung der Kosten der amtlichen 

Verteidigung (Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO; E. II/A/AB/c). 

Anforderungen an die von der Staatsanwaltschaft zusammen mit der Anklage dem Gericht ein-

zureichende Aufstellung des Beschlagnahmeguts und der Untersuchungskosten (Art. 326 Abs. 1 

lit. d und d StPO; E. III/A/AA/c und IV/A/AA/b/(ii)). 

Eine unterbliebene Ersatzforderungsbeschlagnahme kann durch die zweite Instanz nachgeholt 

werden. Die Ersatzforderungsbeschlagnahme dauert über die Rechtskraft des Urteils hinaus bis 

zu dem Zeitpunkt an, in welchem sie durch eine Massnahme nach dem Schuldbetreibungs- und 

Konkursrecht ersetzt wird (Art. 71 Abs. 3 StGB; E. III/B/BC/a). 

Grundsätze der Festsetzung der Verfahrenskosten und deren Überbindung an eine beschuldigte 

Person (Art. 422 und 426 StPO; E. IV/A/AA/c/(ii) und (iii)). 

 

 

 

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Besetzung Vizepräsident Markus Mattle, Richter Dominique Steiner (Ref.), 

Richter Daniel Häring, Richter Markus Clausen,  

Richterin Susanne Afheldt; Gerichtsschreiber Stefan Steinemann 

 

Parteien Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, 

Hauptabteilung Besondere Delikte,  

Rheinstrasse 27, Postfach, 4410 Liestal,  

Anklagebehörde 

 

A.____, 

Privatklägerin 

 

Gemeinde B.____,  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Hiestand,  

Untere Zäune 9, 8001 Zürich,  

Privatklägerin 

 

gegen 

 C.____, 

vertreten durch Advokat Erik Wassmer,  

Fischmarkt 12, 4410 Liestal,  

Beschuldigter 1 und Berufungskläger 

 

D.____,  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel,  

Lutherstrasse 36, 8004 Zürich,  

Beschuldigter 2 und Berufungskläger 

  

 

 

Gegenstand Qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz 

etc. (Rückweisung des Schweizerischen Bundesgerichts) 

 

Berufungen gegen das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft 

vom 14. Juli 2017; Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft,  

Abteilung Strafrecht, vom 16. Januar 2019; Urteile des Schweizeri-

schen Bundesgerichts vom 19. August 2020 (6B_192/2020, 

6B_193/2020, 6B_224/2020) 

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Prozessgeschichte 

A. Das Strafgericht Basel-Landschaft erkannte mit Urteil vom 14. Juli 2017: 

 

 II.  C.____ 

 

 1. C.____ wird der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Bandenmäs-

sigkeit) sowie der mehrfachen einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz 

schuldig erklärt und verurteilt 

 

zu einer Freiheitsstrafe von 25 Monaten,  

unter Anrechnung der vom 23. Mai 2013 bis zum 24. April 2014 ausgestandenen Untersu-

chungshaft von insgesamt 337 Tagen,  

 

als Zusatzstrafe zum Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 20. Mai 2015,  

 

in Anwendung von Art. 19 Abs. 2 lit. b BetmG, Art. 19 Abs. 1 lit. b-d und g BetmG, Art. 40 StGB, 

Art. 49 Abs. 1 und 2 StGB sowie Art. 51 StGB. 

 

 2. C.____ wird von der Anklage der einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz 

(Ziff. 1.4 der Anklageschrift) freigesprochen. 

 

 3. Betreffend das Beschlagnahmegut und die gesperrten Konten wird auf den Anhang, S. 13-16, 

verwiesen. 

 

 4. Die Verfahrenskosten von C.____ bestehen aus den Kosten des Vorverfahrens von 

Fr. 40‘604.95, den Kosten des Zwangsmassnahmengerichts von Fr. 2‘550.− und einem Anteil 

von Fr. 7‘500.− an der Gerichtsgebühr von gesamthaft Fr. 30‘000.−. 

 

C.____ trägt in Anwendung von Art. 426 Abs. 1 StPO 90 % der Verfahrenskosten. 10 % der 

Verfahrenskosten gehen zulasten des Staats. 

 

 5. Die Kosten der amtlichen Verteidigerin von C.____, Advokatin Ana Dettwiler, in Höhe von  

Honorar gem. Zwischenabrechnung Fr. 28‘602.50 

Honorar per 6. Juli 2017 Fr. 15‘650.00 

Auslagen Fr. 266.30 

8 % MWST Fr. 3‘561.50 

HV (inkl. 8 % MWST) Fr. 4‘104.00 

Subtotal  Fr. 52‘184.30 

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abzgl. Akontozahlung 9. Nov. 2015 Fr. [-] 23‘168.00 

Total Fr. 29‘016.30 

werden, unter Vorbehalt der Rückzahlungsverpflichtung im Umfang von 90 % von C.____, aus 

der Gerichtskasse entrichtet. 

 III. D.____  

 1. D.____ wird der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Bandenmäs-

sigkeit), der mehrfachen einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, des 

mehrfachen Betrugs sowie der versuchten Nötigung schuldig erklärt und verurteilt  

 

zu einer Freiheitsstrafe von 3 ½ Jahren,  

unter Anrechnung der vom 5. Juni 2013 bis zum 7. November 2013 sowie vom 14. April 2015 

bis zum 18. Dezember 2015 ausgestandenen Untersuchungshaft von insgesamt 405 Tagen,  

 

in Anwendung von Art. 19 Abs. 2 lit. b BetmG, Art. 19 Abs. 1 lit. a und d BetmG, Art. 146 Abs. 1 

StGB, Art. 181 StGB i.V.m. Art. 22 StGB, Art. 40 StGB, Art. 49 Abs. 1 StGB sowie Art. 51 StGB. 

 

 2. D.____ wird von der Anklage der Geldwäscherei (Ziff. 1.5 der Anklageschrift) sowie der mehr-

fachen Geldwäscherei (Ziff. 2.2 der Anklageschrift) freigesprochen. 

 

 3. Sämtliche im vorliegenden Verfahren forensisch gesicherten Daten, welche sich unter den nach-

folgenden GK-Nummern bei der Polizei Basel-Landschaft, IT-Forensik, befinden, werden nach 

Rechtskraft des Urteils unwiderruflich gelöscht:  

- Nr. 16219; 

- Nr. 15172; 

- Nr. 13196. 

 

 4. Das beschlagnahmte Bargeld (10'000.− Brasilianische Real, G 42126, sowie Fr. 2'000.−, 

G 42127, [auf dem Konto der Finanzverwaltung Baselland] bei der BJ.____bank) wird gemäss 

Art. 442 Abs. 4 i.V.m. Art. 268 StPO an die Verfahrenskosten angerechnet. 

 

 5. Betreffend das übrige Beschlagnahmegut und die gesperrten Konten wird auf den Anhang, Seite 

17-23, verwiesen. 

 

 6. D.____ wird bei seiner Anerkennung behaftet, der Gemeinde B.____ Fr. 38‘469.10 zu bezahlen. 

 

 7. D.____ wird dazu verurteilt, A.____ eine Genugtuung in Höhe von Fr. 500.− zu bezahlen. 

 

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 8. D.____ wird dazu verurteilt, dem Staat eine Ersatzforderung in Höhe von Fr. 29‘000.− zu be-

zahlen. 

 9. Die Verfahrenskosten von D.____ bestehen aus den Kosten des Vorverfahrens von 

Fr. 114‘884.70, den Kosten des Zwangsmassnahmengerichts von Fr. 4‘550.−, den Lagerungs-

kosten von Fr. 5‘400.− und einem Anteil von Fr. 15‘000.− an der Gerichtsgebühr von gesamthaft 

Fr. 30‘000.−. 

 

D.____ trägt in Anwendung von Art. 426 Abs. 1 StPO 85 % der Verfahrenskosten. 15 % der 

Verfahrenskosten gehen zulasten des Staats. 

 

 10. Die Kosten des amtlichen Verteidigers von D.____, Rechtsanwalt Markus Steiner, in Höhe von  

Honorar bis 31.12.2013 (à Fr. 180.−) Fr. 27'906.00 

Honorar ab 01.01.2014 (à Fr. 200.−) Fr. 58'536.65 

Auslagen Fr. 4‘156.40 

8 % MWST Fr. 7‘247.90 

HV (inkl. 8 % MWST) Fr. 2‘376.00 

Honorar A. Joset (inkl. 8 % MWST) Fr. 1’083.80 

Total Fr. 101‘306.75 

werden, unter Vorbehalt der Rückzahlungsverpflichtung im Umfang von 85 % von D.____, aus 

der Gerichtskasse entrichtet. 

 

 11. Der Beurteilte wird dazu verurteilt, der Gemeinde B.____ gemäss Art. 433 Abs. 1 StPO eine 

Parteientschädigung in Höhe von Fr. 5‘465.90 zu bezahlen. 

 

  (…)   

   

 Anhang: Beschlagnahmegut / Gesperrte Konten  

 

   (…) 

 

 II. C.____  

1. Folgende beschlagnahmte Gegenstände werden nach Rechtskraft des Urteils in Anwendung 

von Art. 69 Abs. 1 und 2 StGB bzw. mit Einverständnis von C.____ eingezogen und verwertet 

oder vernichtet: 

 G 27479: Industriegeschirrwaschmaschine […]  

 G 27480: Entfeuchter […] 

 G 27481: Gipsplatten […] 

 G 27482: Aktivkohlefilter gross […] 

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 G 27484: Palett Pflanzentöpfe […] 

 G 27485: Palett Lüftungsschläuche […]  

 G 27486: Palett Lüfter mit Kabel […] 

 G 27487: Palett Pflanzentöpfe […] 

 G 27489: Palette Lüfter […] 

 G 27490: Palett Dachlatten […] 

 G 27494: 2-Elemente Baugerüst inkl. Boden […]  

 G 27496: Palett Pflanztöpfe […]  

 G 27498: Palett Lüfter mit Wasserschläuchen […]  

 G 27499: Schwemmtische klein und gross […]  

 G 27500: Abtrennungen […] 

 G 27502: Luftbefeuchter […] 

 G 27503: Lüftungsrohr […] 

 G 26366: 76 Lampen […] 

 G 26368: 34 Vorschaltgeräte gross […]  

 G 26369: 33 Vorschaltgeräte klein […]  

 G 26370: 24 Ventilatoren […] 

 G 26371: 19 Aktivkohlefilter, gross […] 

 G 26372: 8 Wasserpumpen […] 

 G 26373: 7 Heizlüfter Eurom […] 

 G 26374: 7 Rohrventilatoren […] 

 G 26375: 7 Turbinenlüfter, Holzgehäuse […] 

 G 26376: 5 lndustrieentfeuchter […] 

 G 26377: 4 Aktivkohlefilter klein […] 

 G 26378: 3 Sprühgeräte mit Tragvorrichtung […] 

 G 26379: 2 Elektrounterverteilungen […] 

 G 26380: 2 Schachteln Ersatzbirnen […] 

 G 26381: 2 Stabwasserheizer […] 

 G 26382: 2 Tauchpumpen […] 

 G 26383: Druckgefäss Aquamarket mit Filter […] 

 G 26384: Häckselmaschine […] 

 G 26385: Industrieentfeuchter Torinsifan […] 

 G 26386: Kompressor, 22 Liter, 1.1 kW […] 

 G 26387: Lüftungssteuerung Torinsifan […] 

 G 26388: Ultraschallreiniger […] 

 G 26389: diverse Elektroinstallationsgegenstände […]  

 G 26390: diverse Flexrohre / Belüftungsschläuche […] 

 G 26391: Kabel 400 V / 230 V […] 

 G 27495: Natriumdampflampen […] 

 G 29066: Stirnlampe […] 

 G 29130: Vakuumiergeräte und Küchenwaage […] 

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 G 29133: Handy Nokia […] 

 G 29110: Handy Samsung schwarz […]  

 G 29111: Handy Nokia […]  

 G 29125: Handy Samsung schwarz […]  

 G 29126: Handy Nokia […]  

 

2. Folgendes Beschlagnahmegut wird nach Rechtskraft des Urteils in Anwendung von Art. 69 

Abs. 1 und 2 StGB bzw. mit Einverständnis von C.____ eingezogen und vernichtet: 

 G 27483: Palett Growmaterial […] 

 G 27488: Palett Growzelte […] 

 G 27491: Palett Growzelte […] 

 G 27492: Palett Growzelte […] 

 G 27493: Reflektor-Wände […] 

 G 27497: Palett Growmaterial […] 

 G 27501: Ameise […] 

 G 29007: Pepita […] 

 G 29008: Smirnoff […] 

 G 29009: Mineralwasser […] 

 G 29010: Bierbüchse […] 

 G 29012: Handschuhe […]  

 G 29013: Handschuhe […]  

 G 29014: Handschuhe […] 

 G 29015: Handschuhe […]  

 G 29016: Handschuhe […]  

 G 29017: Handschuhe […] 

 G 29018: Wattetupfer […] 

 G 29019: Handschuhe […] 

 G 37954: Schriftsachen […] 

 G 29065: Preisliste Matrix […] 

 G 29068: Notizzettel […] 

 G 29069: Checkliste Anbau […]  

 G 29134: Notizzettel […] 

 G 29085: Staubmaske […] 

 G 29086: Arbeitshandschuhe […] 

 G 29090: 2 Bücher Hanfanbau […] 

 G 29091: Katalog Grow System […] 

 G 29092: Schlüssel mit Anhänger […]  

 G 29093: Notizzettel […] 

 G 29094: Schriftsachen […] 

 G 29095: Schlüssel Keso […] 

 G 29096: Offerte Firma Hilti […] 

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 G 29100: Schlüssel Keso […]  

 G 29106: Stromrechnung, L._____ […] 

 G 29107: Quittung FA.____AG […]  

 G 29108: SIM-Karte mit Grundkarte […]  

 G 29109: Bewerbung Mietobjekt CY._____ […]  

 G 29112: Grundkarte zu SIM-Karte […]  

 G 29113: 7 Grundkarten zu SIM-Karte und 2 Verträge […]  

 G 29115: 1 Memory Stick […]  

 G 29116: diverse Minigrip-Beutel […] 

 G 29117: Unterlagen zu lMEl Nr. […]  

 G 29124: diverse Schriftsachen […]  

 G 29127: 1 kleiner Schlüssel […]  

 G 29128: Grundkarte zu SIM-Karte […]  

 G 29129: Notizzettel […] 

3. Auf den Antrag der Verteidigung auf Ausrichtung von Fr. 1‘080.− an die Firma FB.____ [...] 

betreffend den Hilti Staubsauger wird nicht eingetreten.  

 

4.a) Die Sperrung nachfolgend genannter Konten wird nach Rechtskraft des Urteils aufgehoben und 

die sich darauf befindenden Gelder werden gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO i.V.m. Art. 268 StPO 

an die Verfahrenskosten und anschliessend an die Kosten der amtlichen Verteidigung (vgl. 

Ziff. 6) von C.____ angerechnet. Ein allenfalls verbleibender Überschuss wird C.____ nach Be-

gleichung aller Kosten ausbezahlt:  

 BC.____bank: 

 Privatkonto […] 

 BD.____bank AG: 

 Konto Nr. […], lautend auf C.____  

b) Die Sperrung des nachfolgend genannten Kontos wird nach Rechtskraft des Urteils aufgehoben:  

 BD.____bank AG: 

 Konto Nr. […], lautend auf FC.____GmbH, Euro-Konto 

 

5. Die Grundbuchsperren gemäss Beschluss des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 14. Juli 

2017 im vorliegenden Verfahren „QA.“ betreffend die Grundstücke in CA._____ 

(SA.____strasse 1, Grundbuch-Nr. 1000), in CB._____ (SB.____weg 3, Nr. 1001) und 

CC._____ (SC.____weg 4, Nr. 1002, 1003) werden nach Rechtskraft des Urteils aufgehoben 

und die Miteigentumsanteile von C.____ werden verwertet. Der Verwertungserlös wird, nach 

allenfalls erforderlicher Begleichung C.____ betreffender Hypothekarschulden, an die Verfah-

renskosten und anschliessend an die Kosten der amtlichen Verteidigung (vgl. Ziff. 6) von C.____ 

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angerechnet. Ein allenfalls verbleibender Überschuss wird C.____ nach Begleichung aller Kos-

ten ausbezahlt.  

Dieser Entscheid steht im Grundsatz und Umfang unter dem Vorbehalt der Vereinbarkeit mit der 

letztinstanzlichen, rechtskräftigen Entscheidung im Verfahren des Strafgerichts Basel-Land-

schaft mit der Verfahrens-Nr. […] (Urteil vom 12. Dezember 2016 derzeit beim Kantonsgericht 

Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, rechtshängig, Verfahrens-Nr. […]), welche die gleichen 

Immobilien betrifft. 

 

6. C.____ wird im Umfang eines allenfalls verbleibenden Überschusses aus den zur Deckung der 

Verfahrenskosten herangezogenen Vermögenswerten, jedoch maximal im Umfang von 90 % 

(vgl. Urteilsdispositiv II/5), zur Rückzahlung der Kosten der amtlichen Verteidigung verpflichtet 

(Art. 135 Abs. 4 StPO). 

 

 III. D.____  

1.  Betreffend die Anträge von D.____ auf Herausgabe eines Teils des Beschlagnahmeguts an ihn 

wird verfügt, dass folgende beschlagnahmte Gegenstände nach Rechtskraft des Urteils unter 

Aufhebung der Beschlagnahme: 

a) dem Beschuldigten D.____ zurückgegeben werden: 

 G 29037: 4 Mobiltelefone […]  

 G 29033: lMEl Unterlagen […] 

 G 29039: Ausländische SIM-Karte […]  

 G 29034: diverse Schlüssel […]  

 G 29079: Grundkarte zu SIM-Karte […]  

 G 29084: 3 Schlüssel […]  

 G 29080: lMEl Unterlagen […]  

 G 29076: Swisscom Vertrag […]  

 G 29087: Mobiltelefon Nokia […] 

 G 29064: IMEI und Grundkarte zu SIM-Karte […]  

 G 44903: 4 Mobiltelefone […] 

 G 39248: USB-Stick Kingston […]  

 G 29027: Mac Book mit Tasche […] 

b) gestützt auf Art. 69 Abs. 1 und 2 StGB bzw. mit Einverständnis von D.____ eingezogen und 

verwertet oder vernichtet werden: 

 G 29045: SIM-Karten […]  

 G 29040: Mobiltelefone […] 

 G 29081: Grow Dünger […] 

 G 29043: Wasserflasche […]  

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 G 29047: Duftspray […]  

 G 29050: Duftspray […] 

 G 29051: Arbeitshandschuhe […]  

 G 29053: Rolle Klebeband […]  

 G 29054: Hammer […] 

 G 39251: 3 Mobiltelefone […]  

 G 44900: Elektroverteiler […] 

 G 44902: Thermostat […] 

 G 49073: Laptop HP mit Netzkabel […] 

 G 49074: Drucker HP Office Jet […] 

 G 51753: Säcke mit je 70 l Gartenerde […] 

 G 51754: blaue Kunststofffässer mit Deckel […] 

 G 51755: Heizlüftgebläse Eurom, rot […] 

 G 51756: Pflanzenuntersätze Plastik […] 

 G 51757: Humifidicator (recte: Humidifier)/Entfeuchter Cezio […]  

 G 51758: Wasserschlauch ca. 16 m, grün […] 

 G 51759: Lampenfassungen ohne Leuchtstoffröhre […]  

 G 51760: Steinwollmatten […]  

 G 51761: Lüftungsrohre aus Aluminium […] 

 G 51762: Stehventilatoren […]  

 G 51763: Aluflexrohr, ca. 5 m, schwarz […]  

 G 51764: Lüftungsmotor […] 

 G 51765: Heizlüfter […]  

 G 51766: Steuergerät Prima Klima […] 

 G 51767: Heizlüfter […]  

 G 51768: Eimer […]  

 G 51769: Lampenfassungen […]  

 G 51770: Kärcher Wasserstaubsauger […]  

 G 51773: Aufhängeschienen Blech verzinkt […]  

 G 51774: Verlängerungskabel […]  

 G 51775: Lavabo mit Armatur und Wasserzuleitung […]  

 G 51776: Unterverteilung Steffen […] 

 G 51777: Eurosteckdose Sursum […]  

 G 51778: Litzenkabel mit Stecker und Kupplung […] 

 G 51779: Litzenkabel mit Kupplung Sursum […] 

 G 51780: Litzenkabel mit Kupplung Sursum […] 

 G 51781: Stecker ohne Kabel […]  

 G 51782: Elektrokabel 8 m […] 

 G 51783: Filtermasken (Mundschutz) […]  

 G 51784: Messbecher […] 

 G 51785: Hygrostat 220 V […] 

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 G 51786: LED-Stirnlampen […] 

 G 51787: Farbpinsel […] 

 G 51788: Doppelstecker weiss […] 

 G 51789: gebrauchte Wasserpumpe […] 

 G 51790: 1 m Litzenkabel weiss […] 

 G 51791: schwarze Stecker ohne Kabel […] 

 G 51792: 2 Kupplungen […] 

 G 51793: 2 blaue Baumscheren […] 

 G 51794: 2 Scheren […] 

 G 51795: 1 orange Spezialschere […] 

 G 51796: 1 Pack Insektenfangkleber […] 

 G 51797: 1 Pack Polierwatte […] 

 G 51798: 8 Kanisterverschlüsse […] 

 G 51799: 2 weisse Kanisterverschlüsse […] 

 G 51801: grüne Tragtasche FO._____ AG […]  

 G 51802: Unterverteilung […] 

 G 51803: Schachtel mit 15 Elektrostarter […]  

 G 51804: Schachtel mit Aluflexschlauch […]  

 G 51805: Schachtel mit Alurohr-Verbindungen […] 

 G 51806: Schachtel mit diversen Kabelresten […]  

 G 51807: weisse Unterverteilung mit diversen Kabelresten […]  

 G 51808: Schachtel mit diversen Aromec Aufhängesystemen […]  

 G 51809: grüne Schachtel mit 15 Spannsets […] 

 G 51810: Schachtel mit 198 Blumentöpfen […]  

 G 51811: 2 Pack Einweghandschuhe […]  

 G 51812: 1 blaues Kunststofffass mit diversen Kupplungsteilen […]  

 G 51813: 1 Kiste mit 6 Belüfter und Kabelboxen […]  

 G 51814: 12 Kunststoffuntersetzer 110 x 60 cm […]  

 G 51815: 5 Kunststoffuntersetzer 110 x 100 cm […]  

 G 51816: 1 Kunststoffuntersetzer 90 x 70 cm […]  

 G 51817: 25 Pflanzenschalen […]  

 G 51818: 1 Spezialtransparenthaube Garland […]  

 G 51819: 1 Standlüfter Sonnenkönig […]  

 G 51820: 1 Kiste mit Bewässerungsschläuchen und zirka 600 Stk. Erdsonden […] 

 G 51821: 3 Blechlüftungsteile […]  

 G 51822: 6 Briden für Lüftungsrohr, versch. Grössen […] 

 G 51823: Schachtel mit 3 Aluflexschläuchen […]  

 G 51824: angebrauchter Sack Perlit Körner […]  

 G 51827: 1 angebrauchter Sack mit Spezialmix-Dünger […] 

 G 51828: 1 Schachtel mit 36 Steinwollwürfel […]  

 G 51829: 8 Schalen mit Steinwollwürfel […]  

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 G 51830: 3 Säcke Pflanzenerde, 2 angebrauchte Säcke Pflanzenerde […]  

 G 51831: 4 Säcke Hydrokorrels, 2 angebrauchte Säcke Hydrokorrels […]  

 G 51832: 16 Lampenfassungen ohne Leuchtmittel, FL-Armaturen mit Verbindungskabeln 

          […]  

 G 51833: 25 FL-Röhren Leuchtmittel […]  

 G 51834: 1 neuwertige Allzweckschaufel […] 

 G 51835: 1 grüne Giesskanne, 10 l […]  

 G 51835: 1 Sack mit 5 elektr. Kupplungen & Steckern […] 

 G 31537: 4 Säcke Hydrokorrels […]  

 G 51838: 1 Baseballschläger […]  

 G 51839: 1 Schlüsselanhänger […]  

c) gestützt auf Art. 69 Abs. 1 und 2 StGB bzw. mit Einverständnis von D.____ eingezogen und 

vernichtet werden: 

 G 29049: Hanfmühle […] 

 G 29030: Growunterlagen […]  

 G 29082: Pollen-Extraktor „Powder Max“ […]  

 G 29072: Buch „Deine eigenen Stecklinge“ […]  

 G 29042: DVD „Instruction Video Omega-Garden“ […] 

 G 44922: Buch „Der Cannabis Anbau“ […]  

 G 44924: Buch „Marihuana drinnen“ […]  

 G 44923: Buch „Anbau auf Kokos“ […] 

 G 37955: Growkatalog […]  

 G 44925: Buch „I love it“ […]  

 G 29145: Unterlagen EFH-CD.____ […] 

 G 29146: Unterlagen CD.____ […]  

 G 29147: Unterlagen Verträge […] 

 G 29148: Unterlagen E-Mail […] 

 G 29149: Unterlagen Buchhaltung […]  

 G 29150: Unterlagen Steuererklärung […] 

 G 29151: Unterlagen BH.____bank […] 

 G 29152: Unterlagen FN.____ […] 

 G 39234: Handy Nokia […]  

 G 44904: Handy Sony […] 

 G 44911: Handy Nokia […]  

 G 39241: 2 SIM-Karten Lebara […] 

 G 39242: Schriftsachen und Notizen […]  

 G 39253: 4 Schlüssel […]  

 G 39250: diverse Notizen […]  

 G 39238: Leere Minigrip-Beutel […]  

 G 39239: Sunrise Grundkarte […] 

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 G 39259: diverse Schriftsachen und Notizen […]  

 G 39254: diverse Quittungen […] 

 G 39256: Buch mit Versteck und Notizen […]  

 G 39255: Hanfbuch mit pers. Notizen […]  

 G 39244: diverse Handnotizen […]  

 G 39240: 2 SIM-Karten Sunrise […] 

 G 39249: Schlüssel Kaba […] 

 G 39243: diverse Schriftsachen […] 

 G 39245: diverse Handnotizen […]  

 G 39257: diverse Schriftsachen […]  

 G 39260: 3 Bundesordner mit Unterlagen […]  

 G 39261: Aktenmappe mit Unterlagen […]  

 G 39258: diverse Schriftsachen und Notizen […]  

 G 39235: 2 Notizzettel […] 

 G 44891: Hygrostat Eberle […] 

 G 39246: Notizblöcke Atami […] 

 G 44892: Gummihandschuhe […] 

 G 44893: Gummihandschuhe […] 

 G 44894: Silberfolie […] 

 G 44895: Bostitch […] 

 G 39247: Couvert mit Notizen […]  

 G 44896: Staubmaske […]  

 G 44897: Feuchttücher […] 

 G 44898: Eurostecker […]  

 G 44899: Batterienverpackung […]  

 G 44901: Notizzettel […] 

 G 42133: Holzkästchen […] 

 G 51800: 2 Zeitschriften Hanfjournal […] 

 G 51826: weisser Plastiksack mit ca. 10 kg Hanfsamen […]  

 

d) zu den Akten genommen werden: 

 G 42128: Quittungen BA.____bank […] 

 G 42129: Brief aus Holzkästchen […] 

 

2. Die strafrechtliche Beschlagnahme des Pfeffersprays (G 29055; beim SG) wird aufgehoben. 

Über eine allfällige Rückgabe entscheidet (als gemäss Waffengesetz zuständige Behörde) die 

Polizei Basel-Landschaft. 

 

3. Folgende beschlagnahmte Gegenstände werden nach Rechtskraft des Urteils eingezogen, ver-

wertet und an die Ersatzforderung sowie anschliessend gemäss Art. 442 Abs. 4 i.V.m. Art. 268 

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StPO an die Verfahrenskosten und anschliessend an die Kosten der amtlichen Verteidigung 

(vgl. Ziff. 8) angerechnet:  

 G 42130: Taschenuhren Doxa […] 

 G 42131: Uhr & 1 Ring […] 

 G 42132: Silberbarren […] 

 

4. Auf den Antrag von D.____ auf Herausgabe des Omega-Garden-Rads wird nicht eingetreten. 

 

5. Die Sperrung nachfolgend genannter Konten bzw. Policen wird nach Rechtskraft des Urteils 

aufgehoben und die sich darauf befindenden Gelder bzw. die Rückkaufswerte werden an die 

Ersatzforderung und anschliessend gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO i.V.m. Art. 268 StPO an die 

Verfahrenskosten sowie anschliessend an die Kosten der amtlichen Verteidigung (vgl. Ziff. 8) 

angerechnet. Ein allenfalls verbleibender Überschuss wird D.____ nach Begleichung aller Kos-

ten ausbezahlt:  

 BE.____bank: 

 Konto […] 

 BF.____bank AG: 

 Privatkonto […] 

 Depot […] 

 BG.____bank: 

 Konto […] 

 BD.____bank AG: 

 Konto […] 

 BH.____bank:  

 Konto Nr. […]  

 BB.____bank: 

 Konto […] 

 VA.____versicherung AG: 

 Lebensversicherung Police Nr. […] 

 VB.____versicherung: 

 Police […] 

 BI.____bank AG: 

 Konto […] 

 

6. Die im Verfahren gegen D.____ gesperrten, jedoch auf H.____ lautenden Konten bei der 

BE.____bank (Konto […]) sowie der BH._____bank (Sparkonto Nr. […]) können im Verfahren 

gegen D.____ nicht beurteilt werden. Die Sperren bleiben im Hinblick auf das Verfahren gegen 

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H.____ vorläufig aufrechterhalten. Der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft wird eine Frist von 

60 Tagen ab Rechtskraft des Urteils gesetzt, um eine das Verfahren gegen H.____ betreffende 

Verfügungsbeschränkung auf diese Konten zu legen, nach Ablauf der Frist gelten die Sperren 

aus dem Verfahren gegen D.____ als aufgehoben.  

7. Die Grundbuchsperre, Liegenschaft SD.____ [rechte wohl: am SE.____ 9], Parzelle Nr. 1004, 

Grundbuch CD.____, wird nach Rechtskraft des Urteils aufgehoben und die Immobilie wird ver-

wertet. Der Verwertungserlös wird, nach allenfalls erforderlicher Begleichung D.____ betreffen-

der Hypothekarschulden, an die Ersatzforderung und anschliessend an die Verfahrenskosten 

sowie anschliessend an die Kosten der amtlichen Verteidigung (vgl. Ziff. 8) angerechnet. Ein 

allenfalls verbleibender Überschuss wird D.____ nach Begleichung aller Kosten ausbezahlt. 

 

8. D.____ wird im Umfang eines allenfalls verbleibenden Überschusses aus den zur Deckung der 

Ersatzforderung und der Verfahrenskosten herangezogenen Vermögenswerten, jedoch maxi-

mal im Umfang von 85 % (vgl. Urteilsdispositiv III/10), zur Rückzahlung der Kosten der amtlichen 

Verteidigung verpflichtet (Art. 135 Abs. 4 StPO). 

 

B. Gegen dieses Urteil meldete D.____ am 15. Juli 2017 und C.____ am 18. Juli 2017 die 

Berufung an.  

C. C.____ focht mit Berufungserklärung vom 21. Dezember 2017 das erstinstanzliche Urteil 

vollumfänglich an. 

D. D.____ stellte mit Berufungserklärung vom 22. Dezember 2017 die folgenden Anträge:  

1.1 In entsprechender Aufhebung der Dispositivziffer III/1 des angefochtenen Urteils sei er von den Vorwür-

fen der einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz in Form des Anbaus von Hanf im 

Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a BetmG gemäss Anklageziffer 2.1 (angebliche Hanfindooranlage in 

CE._____) und der einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz in Form des Besitzes 

von Hanf im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG gemäss Anklageziffer 1.4 (Besitz von 4 g Marihuana 

in CD.____) freizusprechen. 

 1.2 Die Dispositivziffer III/1 des angefochtenen Urteils sei hinsichtlich der von der Vorinstanz ausgesproche-

nen Strafe aufzuheben und er sei zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten (unter Anrech-

nung der ausgestandenen Untersuchungshaft) zu verurteilen, wobei der unbedingt vollziehbare Teil auf 

9 Monate festzulegen sei, bei einer Probezeit von vier Jahren. 

 2. In Aufhebung der Dispositivziffer III/4 des angefochtenen Urteils seien ihm die beschlagnahmte Bar-

schaft (R$ 10'000.− und Fr. 2'000.−) auszuhändigen. 

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3.1. In entsprechender Aufhebung der Dispositivziffer III/5 des angefochtenen Urteils seien ihm die folgenden 

Gegenstände herauszugeben; eventualiter seien diese zu verwerten und deren Erlös an die ihm aufer-

legten Verfahrenskosten anzurechnen: 

   a.  Hausdurchsuchung an der A.____strasse 4 in B.____ vom 5. Juni 2013 

   -  Pos. 1.1:  4 Mobiltelefone, ausser Betrieb (als G 29037 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.2:  5 IMEI Unterlagen (als G 29033 oder G 44903 aufgelistet); 

    -  Pos. 1.4:  4 Mobiltelefone, ausser Betrieb (als G 29033 oder G 44903 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.6:  ausländische SIM-Karte (als G 29039 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.7:  Hanfmühle, neu ungebraucht; 

   -  Pos. 1.9:  9 Schlüssel, klein, 3 Schlüssel, klein, 1 Schlüssel Kaba 8 (als G 29034 oder teilweise 

als G 29084 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.18: Pollen-Extraktor „Powder Max“, neu ungebraucht; 

   -  Pos. 1.19: Buch „Deine eigenen Stecklinge“; 

   -  Pos. 1.21: Grundkarte zu SIM-Karte (teilweise als G29079 oder teilweise als G 29064 aufgelis-

tet); 

   -  Pos. 1.22: 3 Schlüssel (als G 29034 oder teilweise als G 29084 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.23: Rufnummer und IMEI Unterlagen (teilweise als G 29033 oder teilweise als G 29064 

aufgelistet); 

   -  Pos. 1.26: Swisscom Vertrag Rufnummer (als G 29076 aufgelistet); 

    -  Pos. 1.28: Nokia in Betrieb (als G 29087 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.38: IMEI und Grundkarte zu SIM-Karte (als G 29064 aufgelistet); 

    -  Pos. 1.40: Pfefferspray aus Arbeitshosen. 

   b.  Hausdurchsuchung an der SF.____strasse 5 in CF._____ vom 5. Juni 2013 

    -  Pos. 2.1: DVD 2 „lnstruction Video Omega-Garden“; 

    -   Omega-Garden-Rad, in 6 Schachteln verpackt (vgl. QA. 1, act. 86.15.004;  

   QA. 1, act. 86.15.008, Bild 2 und act. 86.15.016 ff., Bild 10 ff.). 

   c.  Hausdurchsuchung an der SL.____strasse 6 in CG._____ vom 17. Juni 2013 

    -  Pos. A.1: 1 Fahrzeugschlüssel Volvo; 

    -  Pos. A.5: 1 Buch „Der Cannabis-Anbau“; 

    -  Pos. A.6: 1 Buch „Marihuana Drinnen“; 

   -  Pos. A.7: 1 Buch „Anbau auf Kokos“; 

   -  Pos. A.8: 1 Katalog Grow System mit Notizen; 

   -  Pos. A.9: 1 Buch „I love it“; 

   -  Pos. A.17: 1 Mac Book samt Tasche (als G 29027 aufgelistet). 

  d.  Hausdurchsuchung an der SH.____strasse 7 in CH._____ vom 14. Februar 2015 (recte: 14. April 

2015) 

   -  Pos. 1.1: 1 Handy Nokia, neu verpackt (als G 29087 aufgelistet); 

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   -  Pos. 1.2: 1 Handy Sony, in Betrieb;  

   -  Pos. 1.3: 1 Handy Nokia, in Betrieb (als G 29087 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.4: 2 Lebara SIM-Karten, neu verpackt (als G 29039 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.5: Schriftsachen und Notizen; 

   -  Pos. 1.6: 4 Schlüssel (als G 29034 aufgelistet); 

   -  Pos. 1. 7: diverse Notizen; 

   -  Pos. 1.8: leere Minigrip-Beutel; 

   -  Pos. 1.10: 1 Grundkarte der SIM-Karte Sunrise (teilweise als G 29079 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.11: diverse Schriftsachen und Notizen; 

   -  Pos. 1.12: diverse Quittungen; 

   -  Pos. 1.13: Buch mit Versteck, Notizen und Bankkarten; 

   -  Pos. 1.15: 1 Hanfbuch mit persönlichen Notizen; 

   -  Pos. 1.16: Bargeld Fr. 500.– (Hosentasche); 

   -  Pos. 1.17: 3 Mobiltelefone (teilweise als G 44903 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.18: 4 Mobiltelefone (alle in Betrieb) (als G 44903 aufgelistet); 

   - Pos. 1.19: diverse Handnotizen; 

   -  Pos. 1.20: 2 SIM-Karten Sunrise, neu; 

   -  Pos. 1.21: 1 Schlüssel Kaba 8 (als G 29034 oder G 29084 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.22: 1 Volvo Schlüssel; 

   -  Pos. 1.23: diverse Schriftsachen; 

   -  Pos. 1.25: diverse Handnotizen; 

   -  Pos. 1.26: diverse Schriftsachen; 

   -  Pos. 1.27: 3 Bundesordner mit Unterlagen; 

   -  Pos. 1.28: 1 Aktenmappe mit Unterlagen; 

   -  Pos. 1.29: 1 Laptop HP mit Netzteil; 

   -  Pos. 1.30: 1 USB-Stick Kingston (als G 39248 aufgelistet); 

   -  Pos. 1.31: diverse Schriftsachen u. Notizen. 

  e.  Hausdurchsuchung in der SI.____ 8 in B.____ vom 14. Februar 2015 (recte: 14. April 2015) 

     -  Pos. 2.1:  2 Notizzettel. 

   f.  Hausdurchsuchung an der SJ.____strasse 9 in CE._____ vom 14. Februar 2015 (recte: 14. April 

2015) 

-  Pos. 3.2: 2 Hygrostate Eberle; 

-  Pos. 3.3: 2 Notizblöcke Atami; 

-  Pos. 3.4: 1 Paar Gummihandschuhe; 

-  Pos. 3.5: 1 Paar Gummihandschuhe; 

-  Pos. 3.6: 1 Stück Silberfolie; 

-  Pos. 3.7:  1 Bostitch; 

-  Pos. 3.8:  1 C5 Couvert mit Notizen; 

-  Pos. 3.9:  1 Staubmaske; 

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-  Pos. 3.10: 1 Pack Feuchttücher; 

-  Pos. 3.11: 1 Eurostecker; 

-  Pos. 3.12: 2 Batterienverpackungen; 

-  Pos. 3.13: 1 Schachtel Elektroverteiler, leer; 

-  Pos. 3.14: 1 Notizzettel; 

   -  Pos. 3.15: 1 Thermostat. 

 

 g.  Hausdurchsuchung an der SJ.____strasse 9 in CE._____ vom 16. April 2015  

-  Nr. 1:  36 Säcke mit je 70 l Gartenerde; 

-  Nr. 2:  5 blaue Kunststofffässer mit Deckel; 

-  Nr. 3:  1 Heizluftgebläse Eurom, rot, K 15002; 

-  Nr. 4:  9 Pflanzenuntersätze aus Plastik; 

-  Nr. 5:  1 Humifidicator (recte: Humidifier), Entfeuchter Cezio; 

-  Nr. 6:  1 Wasserschlauch, ca. 16 m grün; 

-  Nr. 7:  2 Lampenfassungen ohne Leuchtstoffröhre; 

-  Nr. 8:  5 Steinwollmatten 1000 x 600 x 50 mm; 

-  Nr. 9:  2 Alu Lüftungsrohre Ø 32 cm und 1 Aluminiumgitter; 

-  Nr. 10:  4 Stehventilatoren; 

-  Nr. 11:  1 Aluflexrohr, ca. 5 m schwarz; 

-  Nr. 12:  1 Lüftungsmotor Kd250L1; 

-  Nr. 13:  1 Heizlüfter Eurom, EK 5001, rot; 

-  Nr. 14:  1 Steuergerät Prima Lima inkl. Zeitschaltuhr; 

-  Nr. 15:  1 Heizlüfter Eurom, EK 2000, orange; 

   -  Nr. 16:  1 Eimer mit 1 Wasserschlauch, 1 Thermometer, 2 Sprühflaschen Plastik; 

-  Nr. 17:  2 Lampenfassungen ohne Leuchtmittel; 

-  Nr. 18:  1 Wasserstaubsauger Kärcher MV3 Premium 1.629-842.0; 

-  Nr. 19:  2 Aufhängeschienen aus verzinktem Blech; 

-  Nr. 20:  1 Verlängerungskabel; 

-  Nr. 21:  1 Lavabo mit Armatur und Wasserzuleitung; 

-  Nr. 22:  1 Unterverteilung Steffen 63 A 30 mA 400 V; 

-  Nr. 23:  2 Eurosteckdose Sursum 5-polig, Kabel; 

-  Nr. 24:  1 Litzenkabel orange mit Stecker u. Kupplung Sursum 5-polig; 

-  Nr. 25: 10 m Litzenkabel, orange, mit Kupplung Sursum 5-polig; 

-  Nr. 26: 8 m Litzenkabel, orange, mit Kupplung Sursum 5-polig; 

-  Nr. 27:  2 Stecker ohne Kabel Sursum / Walther 5-polig; 

-  Nr. 28:  1 Elektrokabel, 8 m mit Kupplung, Sursum 5-polig, weiss; 

-  Nr. 29:  6 Filtermasken; 

-  Nr. 30:  8 Messbecher verschiedene Grössen; 

-  Nr. 31:  1 Hygrostat 220 V; 

-  Nr. 32:  2 LED-Stirnlampen; 

-  Nr. 33:  2 Farbpinsel; 

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-  Nr. 34:  4 Doppelstecker, weiss; 

-  Nr. 35:  1 gebrauchte Wasserpumpe Norma mit 1 m Kabel; 

-  Nr. 36:  1 Litzenkabel, 1 m, weiss; 

-  Nr. 37:  3 Stecker, schwarz, ohne Kabel; 

-  Nr. 38:  2 Kupplungen, ohne Kabel; 

-  Nr. 39:  2 Baumscheren, blau; 

-  Nr. 40: 2 Scheren, klein/gross, schwarz; 

-  Nr. 41:  1 Spezialschere, orange; 

-  Nr. 42:  1 Packung Insektenfangkleber; 

-  Nr. 43:  1 Packung Polierwatte; 

-  Nr. 44:  8 Kanisterverschlüsse mit rotem Auslauf; 

-  Nr. 45:  2 Kanisterverschlüsse, weiss; 

-  Nr. 46:  2 Zeitschriften „Hanfjournal“; 

-  Nr. 47:  1 Tragtasche FO._____ AG; 

-  Nr. 48:  1 Unterverteilung (Alt) mit Sicherungen, Zeitschaltuhren u. 1 m orangen Anschluss-

kabel; 

-  Nr. 49:  1 Schachtel mit 15 Elektrostarter; 

-  Nr. 50:  1 Schachtel mit Aluflexschlauch; 

-  Nr. 51:  1 Schachtel mit 6 Aluminiumrohr-Verbindungen; 

-  Nr. 52:  1 Schachtel mit diversen Elektrokabeln, Steckern und Kupplungen; 

-  Nr. 53:  1 Unterverteilung, weiss, mit diversen Kabelresten, Schütz und 2 Verteildosen; 

-  Nr. 54: 1 Schachtel mit diversen Aufhängesysteme Aromec; 

-  Nr. 55:  1 Schachtel, grün, mit 15 Spannsets; 

-  Nr. 56:  1 Schachtel mit 198 Blumentöpfen, Kunststoff, schwarz; 

-  Nr. 57:  2 Pack Einweghandschuhe, angebraucht; 

-  Nr. 58:  1 Kunstofffass, blau, mit diversen Kupplungsteilen, Wasserleitungen; 

-  Nr. 59:  1 Kiste mit 6 Belüfter und 3 Kabelboxen; 

-  Nr. 60:   12 Kunststoffuntersetzer 110 x 60 cm Ebbe Fluttisch; 

-  Nr. 61: 5 Kunststoffuntersetzer 110 x 100 cm Ebbe Fluttisch; 

-  Nr. 62:  1 Kunststoffuntersetzer 90 x 70 cm Ebbe Fluttisch; 

-  Nr. 63:  25 Pflanzenschalen-Saatschalen 49 x 32 cm inkl. Transparenthauben; 

-  Nr. 64:  1 Spezialtransparenthaube Garland; 

-  Nr. 65:  1 Standlüfter Sonnenkönig; 

-  Nr. 66:  1 Kiste mit Bewässerungsschläuchen und ca. 600 Stück Erdsonden; 

-  Nr. 67:  3 Blechlüftungsteile; 

-  Nr. 68: 6 Briden für Lüftungsrohr, verschiedene Grössen; 

-  Nr. 69:  1 Schachtel mit 3 Aluflexschläuche; 

-  Nr. 70:  1 angebrauchter Sack Perlit Körner; 

-  Nr. 71:  1 Plastiksack, weiss, mit ca. 10 kg Hanfsamen; 

-  Nr. 72:  1 angebrauchter Sack mit Spezialmix, Dünger; 

-  Nr. 73:  1 Schachtel mit 36 Steinwollwürfel für Setzlinge; 

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-  Nr. 74:  8 Schalen mit Steinwollwürfel in 3 x 35 l Müllsäcke; 

-  Nr. 75: 3 Säcke mit Pflanzenerde, 2 angebrauchte Säcke; 

-  Nr. 76:  4 Säcke mit Hydrokorrels, 2 angebrauchte Säcke; 

-  Nr. 77:  16 Lampenfassungen ohne Leuchtmittel FL-Armaturen mit Verbindungskabel schwarz; 

-  Nr. 78:  25 FL-Röhren Leuchtmittel; 

-  Nr. 79:  1 Allzweckschaufel, neuwertig, schwarz; 

-  Nr. 80:  1 Giesskanne, grün 10 l; 

-  Nr. 81:  1 Sack mit 5 Elektrokupplungen und Stecker; 

-  Nr. 82:  4 Säcke Hydrokorrels; 

-  Nr. 83:  1 Baseballsehleger aus Holz; 

-  Nr. 84:  1 Schlüsselanhänger exhibitor pass FJ.____ 2014. 

   h.  Effekten von D.____ 

-  Pos. 4.1: 1 Schlüssel Keso ohne Nummer „BW“ ab persönlichem Schlüsselbund D.____; 

-  Pos. 4.2: 3 Schlüssel passend zu Örtlichkeit CE._____. 

  i.  Hausdurchsuchung Tresorfach, BH.____bank […], CJ.____, vom 29. Juni 2015 

-  Nr. 1: Brasilianische Real 10'000.− (100 x 100.−); 

-  Nr. 2:  Fr. 2'000.− (2 x 1 '000.−); 

-  Nr. 3:  3 Quittungen BA.____bank; 

-  Nr. 4:  1 Brief aus Holzkästchen; 

-  Nr. 5:  2 Taschenuhren Doxa; 

 -  Nr. 6:  1 Uhr (Glas defekt) Eterna (2 Goldbandresten), 1 Goldring […]; 

-  Nr. 7:  Silberbarren 1 x 500 g + 5 x 100 g; 

-  Nr. 8:  1 Holzkästchen. 

 3.2 In Aufhebung der Dispositivziffer 5 des angefochtenen Urteils betreffend die Sperrung folgender Konten 

bzw. Policen seien die folgenden Vermögenswerten ihm freizugeben: 

   - Konto Nr. […] bei der BE.____bank; 

   - Konto Nr. […] und Depot Nr. […] bei der BF.____bank AG; 

   - Konto Nr. […] bei der BG.____bank; 

   - Konto Nr. […] bei der BD.____bank AG; 

   - Konto Nr. […] bei der BH.____bank; 

   - Konto Nr. […] bei der BB.____bank; 

   - Police Nr. […] bei der VA.____versicherung AG; 

   - Police Nr. […] bei der VB.____versicherung; 

   - Konto Nr. […] bei der BI.____bank AG. 

 3.3 In entsprechender Änderung der Dispositivziffer 5 des angefochtenen Urteils sei als Schadenersatz für 

das versehentlich vernichtete Omega-Garden-Rad ein Betrag von Fr. 7'500.− an die ihm auferlegten 

Verfahrenskosten anzurechnen. 

http://www.bl.ch/kantonsgericht

 
 
 

 
 
Seite 21   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 3.4 In entsprechender Änderung der Dispositivziffer 5 des angefochtenen Urteils sei die Grundbuchsperre 

betreffend die Liegenschaft SD.____ (rechte wohl: am SE.____ 9), Parzelle Nr. 1004, Grundbuch 

CD.____, aufzuheben und die Liegenschaft zu seinen Händen freizugeben. 

 3.5 In entsprechender Änderung der Dispositivziffer 5 des angefochtenen Urteils sei er maximal im Umfang 

eines Drittels zur Rückzahlung der Kosten der amtlichen Verteidigung zu verpflichten. 

 4. Die Dispositivziffer 7 des angefochtenen Urteils (Genugtuung A.____) sei aufzuheben. 

 5.  Die Dispositivziffer 8 des angefochtenen Urteils (Ersatzforderung) sei aufzuheben. 

 6.  In entsprechender Aufhebung der Dispositivziffer 9 des angefochtenen Urteils (Verfahrenskosten) sei 

ihm die Verfahrenskosten maximal zu einem Drittel aufzuerlegen. 

 

E. C.____ begehrte mit Berufungsbegründung vom 19. April 2018:  

 1. Es seien die Dispositivziffer II/1, die Dispositivziffer II/3 i.V.m. Anhang Ziffer II/4.a und 5, die Dispositiv-

ziffer II/4. Abs. 2. i.V.m. Anhang Ziffer II/4.a und 5 sowie die Dispositivziffer II/5. i.V.m. Anhang Ziffer 

II/4.a, 5 und 6 des angefochtenen Urteils aufzuheben. 

 

  2. Er sei wegen Gehilfenschaft zu mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie 

wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer unbedingt vollziehbaren 

Freiheitsstrafe von 3 Monaten (unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft von 337 Ta-

gen vom 23. Mai 2013 bis zum 24. April 2014) als Zusatzstrafe zum Urteil des Kantonsgerichts Basel-

Landschaft vom 20. Mai 2015 zu verurteilen. 

 

  3. Es sei festzustellen, dass für die Dauer von 245 Tagen Überhaft vorgelegen habe, und er sei hierfür mit 

Fr. 200.− pro Tag zuzüglich 5 % Zins seit dem 24. August 2013 zu entschädigen. 

 

  4. Es seien die von der Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 28. Juni 2013 vorgenommenen Sperren der 

Konten Nrn. […], […], […], […] und […] bei der BJ.____bank AG aufzuheben, und es sei festzustellen, 

dass über diese im rechtshängigen Verfahren des Strafgerichts Basel-Landschaft 300 12 329 abschlies-

send entschieden werde. 

 

 5. Es seien die von der Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 28. Juni 2013 vorgenommenen Sperren der 

Konten Nrn. […] und […] bei der BD.____bank AG vorbehaltlos aufzuheben. 

 

  6. Es seien die von der Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 28. Juni 2013 vorgenommenen Sperren von 

Sachversicherungspolicen bei der VC.____versicherung AG vorbehaltlos aufzuheben. 

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Seite 22   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 7.  Es seien die Grundbuchsperren für seine Anteile an den Liegenschaften Nr. 1000 im Grundbuch 

CA._____, Nr. 1001 im Grundbuch CB._____ sowie Nrn. 1002 und 1003 im Grundbuch CC._____ vor-

behaltlos aufzuheben, und es sei sowohl von einer Verwertung dieser Anteile als auch einer Anrechnung 

des Verwertungserlöses an die Verfahrenskosten und an die Kosten der amtlichen Verteidigung abzu-

sehen. Dementsprechend seien die Amtsschreiberei CQ.____ und die Zivilrechtsverwaltung Basel-

Landschaft anzuweisen und zu ermächtigen, die Grundbuchsperren zu löschen. 

 

 8.  Es seien ihm 70 % der Verfahrenskosten aufzuerlegen. 

 

 9.  Es seien die Kosten der amtlichen Verteidigung, unter Vorbehalt der künftigen Rückzahlungsverpflich-

tung von C.____ im Umfang von 70 %, aus der Gerichtskasse zu entrichten. 

 

 10.  Unter o/e Kostenfolge, wobei davon Vormerk zu nehmen sei, dass ihm mit Verfügung vom 14. Februar 

2018 die amtliche Verteidigung bewilligt worden sei. 

F. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung, Hauptabteilung BM/OK (heute: 

„Hauptabteilung Besondere Delikte“ genannt, fortan: Staatsanwaltschaft), beantragte mit Eingabe 

vom 27. Juni 2018 die Abweisung der Berufung von D.____ und mit solcher vom 28. Juni 2018 

die Abweisung der Berufung von C.____.  

G. Anlässlich der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung vom 14. Januar 2019 hielten 

C.____, D.____ und die Staatsanwaltschaft an ihren Anträgen fest.  

H. Das Kantonsgericht entschied mit Urteil vom 16. Januar 2019 in Bezug auf C.____ und 

D.____ Folgendes: 

 I. (…) 

In teilweiser Gutheissung der Berufungen von C.____ und D.____ wird das Urteil des Strafgerichts vom 14. 

Juli 2017 in den Dispositivziffern II/1 und 2., III/1, 2., 7. und 8. sowie im Anhang zum Dispositiv in Ziff. II. 4.a), 

4.b) und 5. wie folgt geändert:  

 II.  C.____ 

 1. C.____ wird der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Ban-

denmässigkeit) sowie der einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz 

schuldig erklärt und verurteilt 

 

zu einer Freiheitsstrafe von 11 Monaten,  

unter Anrechnung der vom 23. Mai 2013 bis zum 24. April 2014 ausgestandenen Unter-

suchungshaft von insgesamt 337 Tagen,  

 

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Seite 23   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

als Zusatzstrafe zum Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 20. Mai 2015,  

 

in Anwendung von Art. 19 Abs. 2 lit. b BetmG, Art. 19 Abs. 1 lit. b, d und g BetmG, Art. 

40 StGB, Art. 49 Abs. 1 und 2 StGB sowie Art. 51 StGB. 

   

2.  C.____ wird von der Anklage der einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmit-

telgesetz (Ziff. 1.3, 1. Absatz und Ziff. 1.4 der Anklageschrift) freigesprochen. 

   

6. C.____ wird in Anwendung von Art. 431 Abs. 1 lit. c StPO eine Entschädigung im 

Umfang von Fr. 700.− zugesprochen.  

 

 III.  D.____ 

 1. D.____ wird der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Ban-

denmässigkeit), der einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, des 

mehrfachen Betrugs sowie der versuchten Nötigung schuldig erklärt und verurteilt  

 

zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 27 Monaten, davon 13,5 Mo-

nate unbedingt, bei einer Probezeit von 3 Jahren für den bedingten Teil der Strafe,  

 

unter Anrechnung der vom 5. Juni 2013 bis zum 7. November 2013 sowie vom 14. April 

2015 bis zum 18. Dezember 2015 ausgestandenen Untersuchungshaft von insgesamt 

405 Tagen,  

 

in Anwendung von Art. 19 Abs. 2 lit. b BetmG, Art. 19 Abs. 1 lit. a BetmG, Art. 146 Abs. 1 

StGB, Art. 181 StGB i.V.m. Art. 22 StGB, Art. 40 StGB, Art. 43 StGB, Art. 44 StGB, Art. 

49 Abs. 1 StGB sowie Art. 51 StGB. 

 

 2.  D.____ wird von der Anklage der Geldwäscherei (Ziff. 1.5 der Anklageschrift) und der 

mehrfachen Geldwäscherei (Ziff. 2.2 der Anklageschrift) sowie von der Anklage der 

einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Ziff. 1.4 der Ankla-

geschrift) freigesprochen. 

 

 7.  … (aufgehoben)  

 

 8. D.____ wird dazu verurteilt, dem Staat eine Ersatzforderung in Höhe von Fr. 29‘000.− zu 

bezahlen. Diese Ersatzforderung erlischt in dem Ausmass, als D.____ die von ihm 

anerkannte Forderung der Gemeinde B.____ im Betrag von Fr. 38‘469.10 (Ziff. 6 des 

erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) bezahlt. 

 

 

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  Anhang Beschlagnahmegut / Gesperrte Konten 

 

II. C.____ 

 4.a)  Die Sperrung nachfolgend genannter Konten wird nach Rechtskraft des Urteils aufgeho-

ben und die sich darauf befindenden Gelder werden gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO i.V.m. 

Art. 268 StPO an die Verfahrenskosten und anschliessend an die Kosten der amtlichen 

Verteidigung (vgl. Ziff. 6) von C.____ angerechnet. Ein allenfalls verbleibender Über-

schuss wird C.____ nach Begleichung aller Kosten ausbezahlt:  

 

 BC.____bank: 

 Privatkonto Nr. […] 

 

 BJ.____bank AG: 

 Konto Nr. […] 

 Konto Nr. […] 

 Konto Nr. […] 

 Konto Nr. […] 

 Konto Nr. […] 

 

 4.b) Die Sperrung der nachfolgend genannten Konten sowie der nachfolgenden Versiche-

rungen bei der VC.____versicherung AG wird nach Rechtskraft des Urteils aufgehoben:  

 BD.____bank AG: 

 Konto Nr. […], lautend auf C.____ 

 BD.____bank AG: 

 Konto Nr. […], lautend auf FC.____GmbH, Euro-Konto  

 Konto Nr. […], lautend auf FC.____GmbH 

 Versicherungen bei der VC.____versicherung AG 

 Police Nr. […] betreffend Assistance Versicherung 

 Police Nr. […] betreffend Hausrat-, Reisegepäck- 

und Haftpflichtversicherung 

 

 5. Die Grundbuchsperren gemäss Beschluss des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 

14. Juli 2017 im vorliegenden Verfahren „QA.“ betreffend die Grundstücke in CA._____ 

(SA.____strasse 1, Grundbuch-Nr. 1000), in CB._____ (SB.____weg 3, Nr. 1001) und in 

CC._____ (SC.____weg 4, Nr. 1002, 1003) werden nach Rechtskraft des Urteils aufge-

hoben. 

 Im Übrigen wird das Urteil des Strafgerichts bestätigt. 

 

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Seite 25   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 II. Die ordentlichen Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 45‘000.−, bestehend aus einer Ur-

teilsgebühr von Fr. 44‘500.− und Auslagen von Fr. 500.−, werden wie folgt auferlegt:  

- 5 % entfallen auf E._____, wobei zufolge Unterliegens 2,5 % der ordentlichen Kosten zu 

ihren Lasten gehen; 

- 47,5 % entfallen auf C.____, wobei zufolge Unterliegens 70 % davon, d.h. 33,25 % der 

ordentlichen Kosten zu seinen Lasten gehen; 

- 47,5 % entfallen auf D.____, wobei zufolge Unterliegens 70 % davon, d.h. 33,25 % der 

ordentlichen Kosten zu seinen Lasten gehen; 

- 31 % der ordentlichen Kosten gehen zulasten des Staats. 

 

 III. Zufolge Bewilligung der amtlichen Verteidigung wird der Rechtsvertreterin von C.____, Advo-

katin Ana Dettwiler, ein Honorar in der Höhe von Fr. 10'402.60 (inklusive Auslagen) zuzüglich 

Fr. 804.50 Mehrwertsteuer, total Fr. 11‘207.10, zulasten der Gerichtskasse ausgerichtet. 

 

C.____ ist im Umfang von 70 % zur Rückzahlung der Entschädigung der amtlichen Verteidigung 

an den Kanton verpflichtet, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 

Abs. 4 lit. a StPO). 

 

Zufolge Bewilligung der amtlichen Verteidigung wird dem Rechtsvertreter von D.____, Rechts-

anwalt Markus Steiner, ein Honorar in der Höhe von Fr. 12‘400.− (inklusive Auslagen) zuzüglich 

Fr. 954.80 Mehrwertsteuer, total Fr. 13‘354.80, zulasten der Gerichtskasse ausgerichtet.  

 

D.____ ist im Umfang von 70 % zur Rückzahlung der Entschädigung der amtlichen Verteidigung 

an den Kanton verpflichtet, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 

4 lit. a StPO).“ 

 

I. Gegen dieses Urteil erhob die Staatsanwaltschaft mit Eingabe vom 14. Februar 2020 und 

D.____ mit solcher vom 19. Februar 2020 Beschwerde in Strafsachen an das Schweizerische 

Bundesgericht.  

 

Die Staatsanwaltschaft beantragte: 

  1. a) In Änderung der Dispositivziffer II/1 des angefochtenen Urteils sei C.____ wegen Widerhandlung gegen 

das Betäubungsmittelgesetz und der mehrfachen einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmit-

telgesetz schuldig zu erklären und zu einer Freiheitsstrafe von 25 Monaten (unter Anrechnung der Un-

tersuchungshaft von 337 Tagen) zu verurteilen. 

  b) In Änderung der Dispositivziffer III/1 des angefochtenen Urteils sei D.____ wegen qualifizierter Wider-

handlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, einfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittel-

gesetz, mehrfachen Betrugs und versuchter Nötigung schuldig zu erklären und zu einer Freiheitsstrafe 

von 42 Monaten (unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 405 Tagen) zu verurteilen. 

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Seite 26   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

  c) In Änderung der Dispositivziffer II/5 des angefochtenen Urteils sei C.____ keine Entschädigung zuzu-

sprechen. 

  d) In Änderung der Dispositivziffer II/4a des Anhangs des angefochtenen Urteils seien die Grundstücke in 

CA._____, in CB._____ und CC._____ mit Beschlag zu belegen, die Miteigentumsanteile von C.____ 

an diesen Liegenschaften zu verwerten und der Verwertungserlös sei nach allenfalls erforderlicher Be-

gleichung der C.____ betreffenden Hypothekarschulden an die Verfahrenskosten sowie anschliessend 

an die Kosten der amtlichen Verteidigung von C.____ anzurechnen und ein allenfalls verbleibender 

Überschuss sei nach Begleichung aller Kosten an C.____ auszuzahlen.  

  2. Eventualiter sei das kantonsgerichtliche Urteil aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 

zurückzuweisen. 

D.____ begehrte: 

 1. Die Dispositivziffer III/1 des angefochtenen Urteils sei dahingehend abzuändern, 

   a) dass er vom Vorwurf der einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz in Form 

des Anbaus von Hanf im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a BetmG wegen des Betriebs einer Han-

findooranlage in CE._____ (Anklage-Ziff. 2.1) freigesprochen werde; sowie 

   b) dass er mit einer Freiheitsstrafe von maximal 22 Monaten, davon 11 Monate bedingt, mit einer 

Probezeit von 3 Jahren, bestraft werde. 

 2.  Die Dispositivziffer 1 des angefochtenen Urteils sei dahingehend abzuändern, als 

   a) die gemäss Dispositivziffer III/4 des erstinstanzlichen Urteils beschlagnahmten Bargelder 

(R$ 10'000.− und Fr. 2'000.−) D.____ auszuhändigen seien; 

   b) die Dispositivziffern III/1b und c sowie III/3 des Anhangs des Dispositivs des erstinstanzlichen 

Urteils einzuziehenden Beschlagnahmegüter ihm herauszugeben seien; 

   c) die gemäss Dispositivziffer III/5 des Anhangs des erstinstanzlichen Urteils angeordnete Anrech-

nung der dort aufgeführten Konten bzw. Policen auf die Verfahrenskosten aufzuheben und die 

entsprechenden Vermögenswerte zuhanden von D.____ freizugeben seien; 

   e) die gemäss Dispositivziffer III/7 des Anhangs des erstinstanzlichen Urteils angeordnete Verwer-

tung der Liegenschaft SD.____ (rechte wohl: am SE.____ 9), Parzelle Nr. 1004, Grundbuch 

CD.____, aufzuheben und die Liegenschaft zu seinen Händen freizugeben sei; 

   f)  abweichend von der Dispositivziffer III/9 des erstinstanzlichen Urteils die Kosten des gesamten 

Strafverfahrens zu zwei Dritteln auf die Gerichtskasse zu nehmen und im Übrigen ihm aufzuerle-

gen seien; 

     sowie 

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Seite 27   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

   g) abweichend von der Dispositivziffer III/10 des erstinstanzlichen Urteils die Rückzahlungsverpflich-

tung von D.____ für die Kosten des amtlichen Verteidigers auf einen Drittel der genehmigten 

Kosten festzulegen sei. 

 3.  Eventualiter zu den vorstehenden Anträgen 1 und 2 sei das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Land-

schaft vom 16. Januar 2019 im angefochtenen Umfang aufzuheben und die Sache zur Neuentschei-

dung an die Vorinstanz zurückzuverweisen. 

 4.   Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen für das bundesgerichtliche Verfahren zulasten des Kantons 

Basel-Landschaft. 

Das Bundesgericht hiess mit Urteilen vom 19. August 2020 die Beschwerde der Staatsanwalt-

schaft betreffend C.____ (6B_192/2020) und die Beschwerde von D.____ (6B_224/2020) teil-

weise gut, hob das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 16. Januar 2019 auf und 

wies die Sache zur neuen Entscheidung an das Kantonsgericht zurück. lm Übrigen wies es die 

Beschwerden ab, soweit es darauf eintrat. Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft betreffend 

D.____ (6B_193/2020) wies es ab. 

Neubeurteilungsverfahren 

J. Mit Präsidialverfügung vom 7. September 2020 wurde den Parteien Frist angesetzt, um 

begründete Anträge einzureichen. 

K. Mit Eingabe vom 9. Oktober 2020 begehrte die Staatsanwaltschaft: 

 1.  Die Berufung von C.____ sei im neu zu beurteilenden Punkt abzuweisen und die Anordnungen im An-

hang Ziffer II/5 des erstinstanzlichen Urteils seien zu bestätigen.  

 2.  Die Berufung von D.____ sei in den neu zu beurteilenden Punkten abzuweisen und das erstinstanzliche 

Urteil unter Berücksichtigung des Urteils des Bundesgerichts vom 19. August 2020 zu bestätigen. 

 Ausserdem stellte sie unter anderem die nachstehenden Verfahrensanträge: 

 Es sei der genaue Wert der jeweiligen Miteigentumsanteile von C.____ an den Liegenschaften in CA._____, 

CB._____ und CC._____ sowie der Liegenschaft von D.____ in CD.____ zu ermitteln. Zudem seien die finan-

ziellen Verhältnisse von D.____ abzuklären. 

L. Mit Eingabe vom 9. Oktober 2020 beantragte D.____: 

1.  In entsprechender Abänderung des erstinstanzlichen Urteils seien 

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Seite 28   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 a) ihm die in Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/1 b und c sowie Anhang Ziffer III/3 des erstinstanz-

lichen Urteils aufgeführten Beschlagnahmegüter herauszugeben; 

 b) ihm für die Vernichtung des in Anhang Ziffer III/4 des erstinstanzlichen Urteils genannten Omega-Gar-

den-Rads eine Entschädigung in Höhe von Fr. 7'500.− zuzusprechen und diese auf die Verfahrenskos-

ten anzurechnen; 

 c) die mit Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/5 des erstinstanzlichen Urteils angeordnete Anrech-

nung der dort aufgeführten Konten bzw. Policen auf die Ersatzforderung bzw. Verfahrenskosten aufzu-

heben und die entsprechenden Vermögenswerte zuhanden von ihm freizugeben; 

 d) die gemäss Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/7 des erstinstanzlichen Urteils angeordnete Ver-

wertung der Liegenschaft SD.____ (recte wohl: am SE.____ 9), Parzelle Nr. 1004 im Grundbuch 

CD.____, aufzuheben und die Liegenschaft zuhanden von ihm freizugeben.  

 2.  Abweichend von der Dispositivziffer III/9 des erstinstanzlichen Urteils seien die Kosten des gesamten 

Strafverfahrens mindestens zur Hälfte auf die Gerichtskasse zu nehmen und im Übrigen ihm aufzuerle-

gen. 

 3.  Abweichend von der Dispositivziffer III/10 des erstinstanzlichen Urteils sei die Rückzahlungsverpflich-

tung für die Kosten des amtlichen Verteidigers auf höchstens die Hälfte der genehmigten Kosten festzu-

legen und seien diese Kosten unter dem Vorbehalt der Nachforderung im Sinne von Art. 135 Abs. 4 

StPO vorläufig auf die Staatskasse zu nehmen. 

4.  Dies unter Neufestsetzung der Aufteilung der von den Parteien zu tragenden Kosten des Berufungsver-

fahrens sowie im Falle der Nichtbestellung von Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel als amtlicher Vertei-

diger unter Gewährung einer erfolgsentsprechenden Entschädigung auf Grundlage der beiliegenden An-

waltsrechnung. 

 Zudem stellte er folgende Verfahrensanträge: 

 1.  Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel sei für das weitere Berufungsverfahren als amtlicher Verteidiger für 

D.____ einzusetzen. 

 2.  Der Verteidigung sei im Wege der Akteneinsicht konkret jener Teil der Verfahrensakten zugänglich zu 

machen, aus denen sich ergibt, wie sich die Kosten des Vorverfahrens genau zusammensetzen (Kos-

tenrechnung der Staatsanwaltschaft samt Belegen). 

 3.  Der Verteidigung sei im Wege der Akteneinsicht ein Verzeichnis aller beschlagnahmten Gegenstände 

unter Erläuterung der in Ziffer III des Anhangs des erstinstanzlichen Urteils (Verfahrens-Nr. […]) aufge-

führten „G-Nummern“ zuzustellen. 

M. Mit Präsidialverfügung vom 4. November 2020 wurde in Gutheissung des betreffenden Ver-

fahrensantrags dem Verteidiger von D.____, Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel, die Verfahrens-

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Seite 29   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

übersicht der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, welcher die Zuordnung der Fundus-Num-

mern („G-Nummern“) zu den beschlagnahmten Gegenständen zu entnehmen ist, in Kopie zuge-

stellt. 

N. Mit Präsidialverfügung vom 10. Dezember 2020 wurde D.____ die amtliche Verteidigung 

mit Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel für das vorliegende Berufungsverfahren bewilligt.  

O. Die Staatsanwaltschaft bestand mit Stellungnahme vom 25. November 2020 in Bezug auf 

die Berufung von D.____ auf ihren Anträgen. 

P. Am 19. Januar 2021 reichte D.____ eine Stellungnahme zur Eingabe der Staatsanwalt-

schaft vom 9. Oktober 2020 ein. 

Q. Mit Eingabe vom 29. Januar 2021 beantragte C.____: 

 1.   Es seien die Dispositivziffer II/3. i.V.m. Anhang Ziffer II/5 des erstinstanzlichen Urteils aufzuheben. 

 2.  Es seien die Grundbuchsperren für seine Anteile am Grundstück Nr. 1000 im Grundbuch CA._____, am 

Grundstück Nr. 1001 im Grundbuch CB._____ sowie an den Grundstücken Nr. 1002 und 1003 im Grund-

buch CC._____ vorbehaltlos aufzuheben, und es sei sowohl von einer Verwertung dieser Anteile als 

auch einer Anrechnung des Verwertungserlöses an die Verfahrenskosten und an die Kosten der amtli-

chen Verteidigung abzusehen. Dementsprechend seien die Amtsschreiberei CQ.____ und die Zivil-

rechtsverwaltung Basel-Landschaft anzuweisen und zu ermächtigen, die Grundbuchsperren zu löschen. 

R. Mit Präsidialverfügung vom 2. Februar 2021 wurde in Gutheissung des entsprechenden 

Verfahrensantrags dem Verteidiger von D.____, Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel, die Kosten-

blätter BM1 13 76 und BM1 16 63 mitsamt den Belegen (QA. 1, PD D.____ act. 01.10.001 − 

01.10.042; QA. 2, PD D.____ act. 01.10.001 − 01.10.041; Ordner Zusatzanklage „Aktion QA. 3“ 

act. 92.15.001 − 92.15.008) in Kopie zugestellt.  

S. Mit Stellungnahmen vom 30. März 2021 antwortete die Staatsanwaltschaft auf die Ein-

gabe von D.____ vom 19. Januar 2021 und auf die Eingabe von C.____ vom 29. Januar 2021. 

Ausserdem stellte sie unter anderem den Verfahrensantrag, es seien die finanziellen Verhältnisse 

von C.____ abzuklären. 

T. D.____ reichte am 31. März 2021 eine Replik zur Stellungnahme der Staatsanwaltschaft 

vom 25. November 2020 ein. 

U. Am 5. Mai 2021 erstattete die Staatsanwaltschaft eine Duplik in der Sache betreffend 

D.____. 

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Seite 30   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

V. Am 7. Juni 2021 erfolgte eine Replik durch C.____ und eine Triplik durch D.____. 

W. Mit Präsidialverfügung vom 1. Juli 2021 wurden die Anträge der Staatsanwaltschaft, es sei 

der genaue Wert der Miteigentumsanteile von C.____ an den in Frage stehenden Liegenschaften 

zu ermitteln, und es sei der Wert der Liegenschaft von D.____ zu ermitteln, abgewiesen. Ausser-

dem wurde der Schriftenwechsel geschlossen. Zudem wurde in Anwendung von Art. 406 Abs. 1 

lit. a StPO sowie unter Vorbehalt allfälliger substanziierter Einwendungen der Parteien innert Frist 

das schriftliche Verfahren angeordnet. 

X. Mit Präsidialverfügung vom 19. Juli 2021 wurde festgestellt, dass innert Frist keine substan-

ziierten Einwendungen der Parteien hinsichtlich der Anordnung des schriftlichen Verfahrens ein-

gegangen sind. 

Y.  Mit Präsidialverfügung vom 17. Mai 2023 wurden bei der Steuerverwaltung CN.___ die 

aktuellste Steuererklärung und die aktuellste definitive Staatssteuerveranlagung betreffend 

C.____ einverlangt. Mit Verfügung vom 22. Mai 2023 wurde beim Steueramt des Kantons 

CL._____ die aktuellste Steuererklärung und die aktuellste definitive Staatssteuerveranlagung 

betreffend D.____ angefordert. Die Steuerverwaltung CN.___ reichte mit Eingabe vom 24. Mai 

2023 und das Steueramt des Kantons CL._____ mit solcher vom 25. Mai 2023 die entsprechen-

den Unterlagen ein. 

 

Erwägungen 

 

I. PROZESSUALES 

A. Allgemeine Grundsätze des Rückweisungsverfahrens 

1. Heisst das Bundesgericht eine Beschwerde gut und weist es die Angelegenheit zur 

neuen Beurteilung an das Berufungsgericht zurück, darf sich dieses von Bundesrechts wegen 

nur noch mit jenen Punkten befassen, die das Bundesgericht kassierte. Die anderen Teile des 

Urteils haben Bestand und sind in das neue Urteil zu übernehmen. Entscheidend ist dabei die 

materielle Tragweite des bundesgerichtlichen Entscheids. Die neue Entscheidung der kantonalen 

Instanz ist somit auf diejenige Thematik beschränkt, die sich aus den bundesgerichtlichen Erwä-

gungen als Gegenstand der neuen Beurteilung ergibt. Das Verfahren wird nur insoweit neu in 

Gang gesetzt, als dies notwendig ist, um den verbindlichen Erwägungen des Bundesgerichts 

Rechnung zu tragen (BGE 143 IV 214 E. 5.2.1; BGer 6B_676/2022 vom 27. Dezember 2022 

E. 1.3.1). 

2. Aufgrund der Bindungswirkung bundesgerichtlicher Rückweisungsentscheide hat die mit 

der Neubeurteilung befasste kantonale Instanz nach ständiger Rechtsprechung die rechtliche 

Beurteilung, mit der die Zurückweisung begründet wird, ihrer Entscheidung zugrunde zu legen. 

http://www.bl.ch/kantonsgericht

 
 
 

 
 
Seite 31   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Es ist dem Berufungsgericht, abgesehen von allenfalls zulässigen Noven, verwehrt, der Beurtei-

lung des Rechtsstreits einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen oder die 

Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen, die im Rückweisungsentscheid ausdrücklich 

abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen worden sind (BGE 143 IV 214 E. 5.3.3).  

B. Feststellung der Rechtskraft  

BA. Allgemeines 

Erfolgt eine Teilanfechtung eines Urteils des Straf- oder Kantonsgerichts, erwächst dieses hin-

sichtlich der nicht angefochtenen Punkte in Rechtskraft (JOSITSCH/SCHMID, Schweizerische Straf-

prozessordnung, Praxiskommentar, 4. Aufl. 2023, Art. 402 N 1). Ein zweitinstanzliches Urteil wird 

auch insoweit rechtskräftig, als das Bundesgericht auf eine dagegen erhobene Beschwerde nicht 

eintritt oder diese abweist (vgl. HEIMGARTNER/WIPRÄCHTIGER, Basler Kommentar BGG, 3. Aufl. 

2018, Art. 61 N 13). Die Rechtskraft ist vorab festzustellen (Art. 438 Abs. 1 StPO; OGer ZH 

SB210378 vom 7. April 2022 E. 2.3). 

BB. C.____ 

a. Feststellung der Teilrechtskraft des erstinstanzlichen Urteils 

1. C.____ hat seine Berufung in der Berufungsbegründung vom 19. April 2018 auf die An-

fechtung des Urteils des Strafgerichts vom 14. Juli 2017 in der Dispositivziffer II/1 (Schuldsprüche 

und Strafe), der Dispositivziffer II/3 i.V.m. Anhang Ziffer II. 4.a (Kontosperren), der Dispositivziffer 

II/3 i.V.m. Anhang Ziffer 5 (Grundbuchsperren), der Dispositivziffer II/3 i.V.m. Anhang Ziffer II/4a, 

5 und 6 und der Dispositivziffer II. 5 [Abs. 3] (Rückzahlungspflicht der Kosten der amtlichen Ver-

teidigung/Verrechnung mit beschlagnahmten Vermögenswerten) und der Dispositivziffer II/4 

Abs. 2 (Kostenverlegung) beschränkt. 

2. Aufgrund dieser Beschränkung der Berufung folgt, dass C.____ das vorinstanzliche Ur-

teil in Bezug auf die Dispositivziffer II/2 (Freispruch), die Dispositivziffer II/3 i.V.m. Anhang Ziffer 

II/1 (Einziehung von Beschlagnahmegut zur Verwertung bzw. Vernichtung), die Dispositivziffer 

II/3 i.V.m. Anhang Ziffer II/2 (Einziehung von Beschlagnahmegut zur Vernichtung), die Disposi-

tivziffer II/3 i.V.m. Anhang Ziffer II/3 (Nichteintreten auf den Antrag auf Ausrichtung einer Entschä-

digung an die Firma FB.____) sowie die Dispositivziffer II/3 i.V.m. Anhang Ziffer II/4b (Aufhebung 

einer Kontosperre), die Dispositivziffer II/4 Abs. 1 (Höhe der Kosten des Vorverfahrens, Zwangs-

massnahmengerichts und erstinstanzlichen Prozesses) sowie die Dispositivziffer II/5 Abs. 1 und 2 

(Entschädigung der amtlichen Verteidigung) nicht angefochten hat und diese Anordnungen mithin 

bereits in Rechtskraft erwachsen sind. 

http://www.bl.ch/kantonsgericht

 
 
 

 
 
Seite 32   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

b. Feststellung der Teilrechtskraft des zweitinstanzlichen Urteils 

1. Die Staatsanwaltschaft hat das Urteil des Kantonsgerichts vom 16. Januar 2019 in der 

Dispositivziffer I/II/1 (Schuld- und Strafpunkt), der Dispositivziffer 2 (Freisprüche) und der Dispo-

sitivziffer 6 (Haftentschädigung) mit Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht angefoch-

ten. Das Bundesgericht hat diese Beschwerde mit Urteil vom 19. August 2020 in diesen Punkten 

abgewiesen, soweit es darauf eingetreten ist. Insoweit hat das kantonsgerichtliche Urteil vom 16. 

Januar 2019 demnach Bestand und ist rechtskräftig. 

2. Weiter hat die Staatsanwaltschaft in ihrer beim Bundesgericht erhobenen Beschwerde 

zwar gemäss dem Wortlaut ihres Rechtsbegehrens die Aufhebung der im Urteil des Kantonsge-

richts vom 16. Januar 2019 bestätigten Ziffer II/4.a des Anhangs des erstinstanzlichen Urteils 

verlangt. Aus der Beschwerdebegründung ergibt sich indes unmissverständlich, dass sich dieses 

Rechtsbegehren gegen die Dispositivziffer I/II/3 i.V.m. Anhang Ziffer II/5 (Grundbuchsperren) 

richtete. Damit steht fest, dass die Staatsanwaltschaft das Urteil des Kantonsgerichts vom 16. 

Januar 2019 in Bezug auf die Dispositivziffer I/II/3 i.V.m. Anhang Ziffer II/4a und 4b (Sperre von 

Konten und Versicherungspolicen) nicht angefochten hat. Ebenso wenig hat die Staatsanwalt-

schaft das Urteil des Kantonsgerichts vom 16. Januar 2019 in Bezug auf die erstinstanzliche Kos-

tenauflage (Dispositivziffer I/II/4 Abs. 2) und die Rückzahlungspflicht der Kosten der amtlichen 

Verteidigung im Vorverfahren und erstinstanzlichen Prozess (Dispositivziffer I/II/5 Abs. 3 und Dis-

positiv-Ziffer I/II/3 i.V.m. Anhang I/II/6 des Urteils des Strafgerichts vom 14. Juli 2017) sowie die 

Höhe der Kosten des Berufungsverfahrens und die Entschädigung der amtlichen Verteidigung für 

das erste Berufungsverfahren angefochten. Das Urteil des Kantonsgerichts vom 16. Januar 2019 

ist folglich in den vorgenannten unangefochtenen Punkten grundsätzlich in Rechtskraft erwach-

sen. Hinsichtlich der Dispositivziffer I/II/3 i.V.m. Anhang Ziffer I/II/4a (Anrechnung von Kontogut-

haben an die Verfahrenskosten und Kosten der amtlichen Verteidigung) ist allerdings von Amtes 

wegen als Novum zu berücksichtigen, dass die Konten Nrn. […], […], […], […] und […] bei der 

BJ.____bank AG im Juni 2019 saldiert worden sind und insoweit die entsprechende Anordnung 

zu überprüfen ist. 

BC. D.____ 

a. Feststellung der Teilrechtskraft des erstinstanzlichen Urteils 

1. D.____ hat seine Berufung in der Berufungserklärung vom 22. Dezember 2017 auf die 

Anfechtung des Urteils des Strafgerichts vom 14. Juli 2017 in der Dispositivziffer III/1 (Schuldsprü-

che und Strafe), der Dispositivziffer III/4 (Anrechnung von beschlagnahmtem Bargeld an die Ver-

fahrenskosten), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/1.b (Einziehung von Beschlagnah-

megut zur Verwertung oder Vernichtung), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/1.c (Ein-

ziehung von Beschlagnahmegut zur Vernichtung), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer 

III/1.d (Beschlagnahmegut wird zu den Akten genommen), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang 

Ziffer III/2 (Entscheid über beschlagnahmten Pfefferspray), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang 

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Seite 33   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Ziffer III/3 (Anrechnung des Erlöses aus der Verwertung von Wertgegenständen an die Verfah-

renskosten und Kosten der amtlichen Verteidigung), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer 

III/4 (Antrag um Herausgabe des Omega-Garden-Rads), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang 

Ziffer III/5 (Anrechnung von Kontoguthaben an Verfahrenskosten und Kosten der amtlichen Ver-

teidigung), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/7 (Anrechnung des Erlöses aus der 

Verwertung der Liegenschaft in CD.____ an die Verfahrenskosten und Kosten der amtlichen Ver-

teidigung), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/8 (Rückzahlungspflicht der Entschädi-

gung der amtlichen Verteidigung), der Dispositivziffer III/7 (Genugtuung A.____), der Dispositiv-

ziffer III/8 (Ersatzforderung) und der Dispositivziffer III.9 (Verfahrenskosten) beschränkt. Aus dem 

Gesamtzusammenhang der Rechtsbegehren und der Begründung folgt sodann, dass die Dispo-

sitivziffer III/10 Abs. 3 des erstinstanzlichen Urteils (Rückzahlungspflicht der Kosten der amtlichen 

Verteidigung) angefochten worden ist. 

2. Aufgrund dieser Beschränkung der Berufung folgt, dass D.____ das Urteil des Strafge-

richts vom 14. Juli 2017 hinsichtlich der Dispositivziffer III/2 (Freisprüche), der Dispositivziffer III/3 

(Löschung forensisch gesicherter Daten), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/1.a 

(Rückgabe verschiedener beschlagnahmter Gegenstände), der Dispositivziffer III/5 i.V.m. An-

hang Ziffer III/6 (Aufrechterhaltung der Sperre von auf H.____ lautenden Konten), der Dispositiv-

ziffer III/6 (Zivilforderung der Gemeinde B.____), der Dispositivziffer III/10 Abs. 1 und 2 (Entschä-

digung der amtlichen Verteidigung) sowie der Dispositivziffer III/11 (Parteientschädigung der Ge-

meinde B.____) nicht angefochten hat. Diese Anordnungen sind folglich in den vorgenannten 

Punkten in Rechtskraft erwachsen.  

b. Feststellung der Teilrechtskraft des zweitinstanzlichen Urteils 

1. D.____ und die Staatsanwaltschaft haben die Dispositivziffer I/III/1 (Schuldsprüche und 

Strafe) des Urteils des Kantonsgerichts vom 16. Januar 2019 mit Beschwerde in Strafsachen 

beim Bundesgericht angefochten. Das Bundesgericht hat die Beschwerde von D.____ mit Urteil 

vom 19. August 2020 in diesem Punkt abgewiesen, soweit es darauf eingetreten ist. Die von der 

Staatsanwaltschaft erhobene Beschwerde hat es mit dem genannten Urteil in dieser Sache ab-

gewiesen. Insoweit hat das Urteil des Kantonsgerichts vom 16. Januar 2019 Bestand und ist 

rechtskräftig.  

2. Nicht angefochten worden ist das Urteil des Kantonsgerichts vom 16. Januar 2019 in der 

Dispositivziffer I/III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/1.d (Beschlagnahmegut wird zu den Akten genom-

men), der Dispositivziffer I/III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/4 (Antrag um Herausgabe des Omega-

Garden-Rads), der Dispositivziffer I/III/7 (Genugtuung A.____) und der Dispositivziffer I/III/8 (Er-

satzforderung). Diese Anordnungen sind somit rechtskräftig.  

An dieser Stelle sei im Zusammenhang mit dem Nichteintreten auf den Antrag von D.____ auf 

Herausgabe des Omega-Garden-Rads im Dispositiv des erstinstanzlichen Urteils vom 14. Juli 

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2017 in Anhang Ziffer III/4 präzisierend Folgendes festgehalten: D.____ beantragte vor der Vor-

instanz, es sei ihm eine Entschädigung von Fr. 7'500.− für das vernichtete Omega-Garden-Rad 

zuzusprechen und dieser Betrag sei in Anwendung von Art. 442 Abs. 4 StPO sogleich mit den 

ihm auferlegten Verfahrenskosten zu verrechnen (act. S718). Im Dispositiv des angefochtenen 

Urteils bestimmte die Vorinstanz, dass auf den Antrag betreffend Herausgabe des Omega-Gar-

den-Rads nicht eingetreten werde. Einen Antrag, es sei ihm das vernichtete Omega-Garden-Rad 

herauszugeben, hatte D.____ bei der Vorinstanz indes nicht gestellt. Er verlangte vielmehr Scha-

denersatz von Fr. 7'500.− für das vernichtete Omega-Garden-Rad. Im erstinstanzlichen Partei-

vortrag hatte er insbesondere ausgeführt, bei den in CF._____ beschlagnahmten Gegenständen 

wäre die Herausgabe des in sechs Schachteln verpackten, neuen Omega-Garden-Rads bean-

tragt worden, was jedoch nicht mehr möglich sei, nachdem dieser Gegenstand irrtümlich vernich-

tet worden sei. Mit der Vernichtung des Omega-Garden-Rads sei zu Unrecht in sein Eigentum 

eingegriffen worden, weshalb der Kanton Basel-Landschaft ihm hierfür eine Entschädigung aus-

zurichten habe. Die Vorinstanz hat den fraglichen Antrag von D.____ offenkundig irrtümlich als 

einen solchen auf Herausgabe des Omega-Garden-Rads verstanden (act. S717 f.). Trotz dieses 

Versehens steht offenkundig fest, dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil faktisch auf den 

Antrag von D.____, es sei ihm eine Entschädigung von Fr. 7'500.− für das vernichtete Omega-

Garden-Rad zuzusprechen und dieser Betrag sei in Anwendung von Art. 442 Abs. 4 StPO so-

gleich mit den ihm auferlegten Verfahrenskosten zu verrechnen, nicht eingetreten ist. Das Kan-

tonsgericht bestätigte in seinem Urteil vom 16. Januar 2019 das vorinstanzlichen Urteil in der 

vorgenannten Sache. In der gegen das vorerwähnte kantonsgerichtliche Urteil beim Bundesge-

richt erhobenen Beschwerde vom 19. Februar 2020 hat D.____ weder die in Rede stehende Dis-

positivziffer I/III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/4 des zweitinstanzlichen Urteils angefochten noch einen 

Antrag auf Schadenersatz für das vernichtete Omega-Garden-Rad gestellt. Im vorliegenden 

Rückweisungsverfahren ist es dem Kantonsgericht im Lichte des in Erwägung I/A Ausgeführten 

verwehrt, von D.____ mit seiner Beschwerde beim Bundesgericht nicht gerügte Punkte zu beur-

teilen. Weil D.____ beim Bundesgericht die Zusprechung von Schadenersatz für das vernichtete 

Omega-Garden-Rad nicht verlangt hat, bildet diese Schadenersatzfrage folglich nicht Gegen-

stand des vorliegenden Rückweisungsverfahrens. 

3. Ebenso wenig hat die Staatsanwaltschaft das Urteil des Kantonsgerichts vom 16. Januar 

2019 in Bezug auf die Höhe der Kosten des Berufungsverfahrens und Entschädigung der amtli-

chen Verteidigung für das Berufungsverfahren angefochten. Insoweit ist dieses Urteil folglich 

rechtskräftig. 

C. Gegenstand des vorliegenden Rückweisungsverfahrens 

CA. C.____ 

Im vorliegenden Rückweisungsverfahren ist zu entscheiden, ob die mit Beschluss des Strafge-

richts vom 14. Juli 2017 im Verfahren „QA.“ angeordneten Sperren der Miteigentumsanteile von 

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C.____ an der Liegenschaft an der SA.____strasse 1 in CA._____ (Parzelle Nr. 1000 im Grund-

buch CA._____), am Grundstück am SB.____weg 3 in CB._____ (Stockwerkeigentumsparzelle 

Nr. 1001 im Grundbuch CB._____) und an den Grundstücken am SC.____weg 4 in CC._____ 

(Stockwerkeigentumsparzellen Nrn. 1002 und 1003 im Grundbuch CC._____) aufzuheben sind 

oder diese Grundstücksperren beizubehalten und die Grundstücksanteile zu verwerten sind, der 

Verwertungserlös nach allenfalls erforderlicher Begleichung der C.____ betreffenden Hypothe-

karschulden an die Verfahrenskosten und anschliessend an die Kosten der amtlichen Verteidi-

gung von C.____ anzurechnen sowie ein allfälliger Überschuss an C.____ auszuzahlen ist. 

CB. D.____ 

Gegenstand des vorliegenden Rückweisungsverfahrens bilden der Entscheid über  

 ● das beschlagnahmte Bargeld gemäss Dispositivziffer III/4 des vorinstanzlichen Ur-

teils,  

 ● die beschlagnahmten Gegenstände gemäss Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer 

III/1.b und c des vorinstanzlichen Urteils, 

 ● der beschlagnahmte Pfefferspray (Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/2 des 

vorinstanzlichen Urteils), 

 ● die beschlagnahmten Wertsachen gemäss Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer 

III/3 des vorinstanzlichen Urteils, 

 ● die gesperrten Kontoguthaben und Versicherungspolicen gemäss Dispositivziffer III/5 

i.V.m. Anhang Ziffer III/5 des vorinstanzlichen Urteils, 

 ● die gesperrte Liegenschaft Nr. 1004 im Grundbuch CD.____ (Dispositivziffer III/5 

i.V.m. Anhang Ziffer III/7 des vorinstanzlichen Urteils);  

- die Kosten des Vorverfahrens und des Zwangsmassnahmengerichts sowie die erstinstanz-

liche Gerichtsgebühr (Dispositivziffer III/9 des vorinstanzlichen Urteils); 

- der Umfang der Rückzahlungspflicht der Entschädigung der amtlichen Verteidigung und die 

Anordnung der sofortigen Rückerstattung des rückzahlungspflichtigen Anteils dieser Ent-

schädigung an den Kanton Basel-Landschaft. 

II. ENTSCHEID BETR. BESCHLAGNAHMEGUT VON C.____ 

A. Grundstücke 

AA. Erstinstanzliche Begründungspflicht 

1. Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Urteil, die [mit Beschluss des Strafgerichts vom 

14. Juli 2017] gesperrten Miteigentumsanteile [an der Parzelle Nr. 1000 im Grundbuch CA._____; 

an der Parzelle Nr. 1001 im Grundbuch CB._____ und an den Parzellen Nrn. 1002, 1003 in 

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Seite 36   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

CC._____] seien zu verwerten und der Verwertungserlös sei an die Verfahrenskosten sowie die 

Kosten der amtlichen Verteidigung anzurechnen, was geboten und verhältnismässig sei. 

2.1 Gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b StPO enthalten Urteile und andere verfahrenserledigende 

Entscheide eine Begründung, die unter anderem die Gründe für die Regelung der Nebenfolgen 

enthält. Auch aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV folgt die Pflicht 

der Gerichte, ihre Urteile entsprechend zu begründen. Die Begründungspflicht stellt nicht nur ein 

bedeutsames Element transparenter Entscheidfindung dar, sondern dient zugleich auch der wirk-

samen Selbstkontrolle des urteilenden Gerichts (BGE 118 V 56 E. 5b, 112 Ia 107 E. 2b). Die 

Begründung soll dem Gericht seine Überlegungen vor Augen führen und so eine Prüfung der 

Plausibilität des eigenen Entscheids bewirken, um zu verhindern, dass es sich von unsachlichen 

Motiven leiten lässt. Überdies soll die Begründung die betroffene Person in die Lage versetzen, 

den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl die 

betroffene Person als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein 

Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt wer-

den, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf welche sich sein Entscheid stützt. Dies 

bedeutet indessen nicht, dass es sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und 

jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann es sich auf die für den Ent-

scheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 136 I 229 E. 5.2, 124 V 180 E. 1a). 

2.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Wurde der Anspruch verletzt, ist 

das Rechtsmittel ungeachtet seiner Begründetheit gutzuheissen und der angefochtene Entscheid 

aufzuheben (BGE 144 I 11 E. 5.3). Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwer-

wiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs jedoch ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die 

betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die so-

wohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung 

ist darüber hinaus – im Sinne einer Heilung des Mangels – selbst bei einer schwerwiegenden 

Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache an die Vor-

instanz abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und 

damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) 

Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu verein-

baren wären (BGE 137 I 195 E. 2.3.2). 

3. Die Vorinstanz hat die Verwertung der Miteigentumsanteile von C.____ an der Parzelle 

Nr. 1000 im Grundbuch CA._____, der Stockwerkeigentumsparzelle Nr. 1001 im Grundbuch 

CB._____ und der Stockwerkeigentumsparzellen Nrn. 1002 und 1003 im Grundbuch CC._____ 

sowie die Anrechnung des Verwertungserlöses an die Verfahrenskosten und an die Kosten der 

amtlichen Verteidigung pauschal damit begründet, dass dies geboten und verhältnismässig sei. 

Sie hat es indes unterlassen, konkret und nachvollziehbar aufzuzeigen, dass und inwiefern die 

entsprechenden Voraussetzungen dazu vorliegen bzw. die Gründe zu nennen, aus welchen die 

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Verwertung und die Verrechnung, was zweifelsohne einen erheblichen Eingriff in die Eigentums-

garantie (Art. 26 BV) darstellt, erforderlich und verhältnismässig sein soll. So hat sie insbesondere 

nicht zumindest kurz aufgezeigt, dass die einschlägigen bundesgerichtlichen Vorgaben (Gefahr 

des Entzugs der beschuldigten Person von ihrer Zahlungspflicht durch Flucht, Verschiebung, Ver-

schleierung oder gezielten Verbrauch des Vermögens; Verhältnismässigkeit) erfüllt sind. Vor die-

sem Hintergrund muss die vorinstanzliche Erwägung zur Verwertung der besagten Miteigen-

tumsanteile und deren Anrechnung an die Verfahrenskosten als derart unzulänglich bezeichnet 

werden, dass dies im Endeffekt einer unterbliebenen Begründung gleichkommt.  

4. Da sich C.____ im vorliegenden Berufungsverfahren zur Frage der Verwertung der be-

sagten Miteigentumsanteile und deren Anrechnung an die Verfahrenskosten umfassend äussern 

konnte und das Kantonsgericht das angefochtene Urteil als Berufungsinstanz in tatsächlicher und 

rechtlicher Hinsicht frei überprüft (vgl. Art. 398 Abs. 3 StPO), ist die Verletzung der Begründungs-

pflicht resp. des rechtlichen Gehörs als geheilt zu betrachten.  

AB. Materielles 

a. Standpunkt von C.____ 

C.____ macht zusammengefasst insbesondere geltend, die Deckungsbeschlagnahme sei nur 

zulässig, wenn konkrete Anhaltspunkte bestünden, dass sich die beschuldigte Person ihrer Zah-

lungspflicht entziehen könnte, sei dies durch Flucht, Verschiebung, Verschleierung oder gezielten 

Verbrauch des Vermögens. Entsprechende Anhaltspunkte bestünden vorliegend keine. Vielmehr 

sei erstellt, dass er seinen Zahlungsverpflichtungen zuverlässig nachkomme. So habe er die Kos-

ten aus dem Verfahren „QB.“ bereits beglichen und leiste im Verfahren „QA.“ bis heute regelmäs-

sige Ratenzahlungen. Ausserdem sei die Verwertung seiner Miteigentumsanteile an den Grund-

stücken in CA._____, CB._____ und CC._____ nicht verhältnismässig. Denn der Nettowert die-

ser Grundstücksanteile liege bei Fr. 68'225.−, während die offenen Verfahrenskosten lediglich 

Fr. 32'229.20 betrügen. Der letztere Betrag werde weiter sinken, weil nach der Rechtskraft des 

Urteils des Kantonsgerichts im Verfahren „QA.“ sein Kontoguthaben auf den gesperrten Konten 

bei der BC.____bank sowie der BJ.____bank AG an die Verfahrenskosten im vorliegenden Fall 

angerechnet werde, und er überdies weiterhin regelmässige Ratenzahlungen leiste. Unter diesen 

Umständen sei eine Verwertung der Liegenschaftsanteile offenkundig unverhältnismässig. Abge-

sehen davon werde jeder Person, welche die amtliche Verteidigung beanspruche, ein sogenann-

ter Notgroschen von zirka Fr. 25'000.− belassen, welchen sie nicht zur Begleichung von Verfah-

renskosten benutzen müsse. Indem die Vorinstanz all seine Liegenschaftsanteile und somit fak-

tisch sein gesamtes Vermögen zur Verwertung freigegeben habe, habe sie ihn schlechter behan-

delt als jeden anderen prozessual Bedürftigen und damit auch aus diesem Grund den Grundsatz 

der Verhältnismässigkeit verletzt. 

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b. Einleitende Bemerkung  

1. Das Bundesgericht beanstandet im Rückweisungsentscheid, aus dem kantonsgerichtli-

chen Entscheid vom 16. Januar 2019 gehe nicht hervor, in welchen oder in welchem Verfahren, 

durch wen und für welche Kosten etc. die in Frage stehende Beschlagnahme angeordnet worden 

sei. Nachfolgend sind die Umstände der in Frage stehenden Beschlagnahmen darzustellen. 

1.2.1 Das Strafgericht hob mit Urteil vom 12. Dezember 2016 (in Ergänzung des Urteils des 

Strafgerichts vom 11. April 2014, fortan: Ergänzungsurteil des Strafgerichts vom 12. Dezember 

2016) [im Verfahren „QB.“] die Grundbuchsperren des Miteigentumsanteils von C.____ an der 

Liegenschaft in CA._____ (SA.____strasse 1, Parzelle Nr. 1000) sowie der Gesamthandanteile 

an den Liegenschaften in CB._____ (SB.____weg 3, Stockwerkeigentumsparzelle Nr. 1001) so-

wie in CC._____ (SC.____weg 4, Stockwerkeigentumsparzellen Nr. 1002, 1003) auf und ordnete 

an, dass nach erfolgter Liquidation bzw. Verwertung die C.____ gehörenden Miteigentums- bzw. 

Gesamthandanteile gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO i.V.m. Art. 268 StPO an die Verfahrenskosten 

angerechnet bzw. mit diesen verrechnet werden (Dispositivziffer 2.b). 

1.2.2 Das Kantonsgericht änderte mit Urteil vom 14. August 2018 (Verfahrensnummer 460 

2017 1) betreffend das Strafverfahren „QB.“ die Dispositivziffer 2.b des Ergänzungsurteils des 

Strafgerichts vom 12. Dezember 2016 insofern, als es die Grundbuchsperren des Miteigen-

tumsanteils von C.____ an der Liegenschaft in CA._____ (SA.____strasse 1, Parzelle Nr. 1000) 

sowie der Gesamthandanteile an den Liegenschaften in CB._____ (SB.____weg 3, Stockwerkei-

gentumsparzelle Nr. 1001) und in CC._____ (SC.____weg 4, Stockwerkeigentumsparzellen Nrn. 

1002, 1003) aufhob.  

2.1 Im Strafverfahren „QA.“ belegte das Strafgericht mit Beschluss vom 14. Juli 2017 die 

Grundstücksanteile von C.____ an der Parzelle Nr. 1000 im Grundbuch CA._____, an der Par-

zelle Nr. 1001 im Grundbuch CB._____ und an den Parzellen Nrn. 1002 und 1003 im Grundbuch 

CC._____ gemäss Art. 263 Abs. 1 StPO mit einer Grundbuchsperre. Das Kantonsgericht hob mit 

Urteil vom 16. Januar 2019 diese Grundbuchsperren nach Rechtskraft seines Urteils auf. 

2.2 Im Grundbuch CB._____ wurden jegliche Grundbuchsperren der Stockwerkeigen-

tumsparzelle Nr. 1001 zwischenzeitlich aufgehoben. Als alleiniger Eigentümer dieses Grund-

stücks ist C.____ eingetragen (Auszug aus dem Grundbuch CB._____ vom 30. Juni 2023). 

2.3 Ausserdem wurden im Grundbuch CC._____ jegliche Grundbuchsperren der Stockwer-

keigentumsparzellen Nrn. 1002 und 1003 zwischenzeitlich aufgehoben. Diese beiden Grundstü-

cke wurden mit Kaufvertrag vom 23. März 2023 veräussert und stehen damit nicht mehr im 

(Mit)Eigentum von C.____ (Auszug aus dem Grundbuch CC._____ vom 30. Juni 2023). 

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2.4 Im Grundbuch CA._____ ist eine Verfügungsbeschränkung eingetragen und C.____ 

wird mittlerweile als Alleineigentümer des Grundstücks in CA._____ (SA.____strasse 2, Grund-

buch-Nr. 1000) aufgeführt (Auszug aus dem Grundbuch CA._____ vom 30. Juni 2023). 

c. Rechtliche Grundlagen 

1.1 Gemäss Art. 263 Abs. 1 lit. b StPO können unter anderem Gegenstände und Vermö-

genswerte der beschuldigten Person beschlagnahmt werden, welche voraussichtlich zur Sicher-

stellung von Verfahrenskosten, Geldstrafen, Bussen und Entschädigungen gebraucht werden. Ist 

der Grund für die Beschlagnahme weggefallen, so hebt die Staatsanwaltschaft oder das Gericht 

die Beschlagnahme auf und händigt die Gegenstände oder Vermögenswerte der berechtigten 

Person aus (Art. 267 Abs. 1 StPO). Ist die Beschlagnahme eines Gegenstandes oder Vermö-

genswertes nicht vorher aufgehoben worden, so ist über seine Rückgabe an die berechtigte Per-

son, seine Verwendung zur Kostendeckung oder seine Einziehung im Endentscheid zu befinden 

(Art. 267 Abs. 3 StPO). 

Gemäss Art. 268 Abs. 1 StPO kann vom Vermögen der beschuldigten Person so viel beschlag-

nahmt werden, als voraussichtlich nötig ist zur Deckung der Verfahrenskosten und Entschädi-

gungen (lit. a) sowie der Geldstrafen und Bussen (lit. b). Die Strafbehörde nimmt bei der Be-

schlagnahme auf die Einkommens- und Vermögensverhältnisse der beschuldigten Person und 

ihrer Familie Rücksicht (Art. 268 Abs. 2 StPO). Von der Beschlagnahme ausgenommen sind Ver-

mögenswerte, die nach den Art. 92-94 SchKG nicht pfändbar sind (Art. 268 Abs. 3 StPO). 

1.2  Die Deckungsbeschlagnahme im Sinne von Art. 263 Abs. 1 lit. b und Art. 268 StPO kann 

sich auch auf rechtmässig erworbenes Vermögen der beschuldigten Person erstrecken. Aus die-

sem Grund sehen Art. 268 Abs. 2 und 3 StPO restriktivere Voraussetzungen vor, als sie bei einer 

Einziehungsbeschlagnahme von Deliktsgut oder deliktischem Profit (Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO) 

bzw. bei einer Beschlagnahme von Vermögenswerten zur Rückgabe an den Geschädigten (Art. 

263 Abs. 1 lit. c StPO) gelten. Art. 268 Abs. 2 und 3 StPO stellen gesetzliche Konkretisierungen 

des Verhältnismässigkeitsprinzips dar. Nicht anzutasten ist, was die beschuldigte Person und ihre 

Familie zur Deckung des Lebensunterhalts oder anderer wichtiger Verpflichtungen dringend be-

nötigt (BGer 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022, E. 23.4.2.). Das Verhältnismässigkeitsprinzip ver-

langt zudem, dass die Strafbehörde über Anhaltspunkte verfügt, die es ihr erlauben, an der künf-

tigen Kostendeckung zu zweifeln, zu der die beschuldigte Person voraussichtlich verurteilt wird. 

Zweifel an der Erfüllung der Kostendeckung können sich etwa ergeben, wenn die beschuldigte 

Person flüchtet, ohne entsprechende Sicherheiten hinterlegt zu haben, oder Vermögensverschie-

bungen vornimmt, um einen späteren Zugriff auf das Vermögen zu verhindern, wenn die beschul-

digte Person versucht, sich dem Verfahren zu entziehen (BGer 1B_162/2021 vom 13. Oktober 

2021 E. 2.1; vgl. auch Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozess-

rechts, BBl 2006 1247; LEMBO/NERUSHAY, Commentaire romand CPP, 2. Aufl. 2019, Art. 268 

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N 12). Das Übermassverbot ist verletzt, wenn der beschlagnahmte Vermögenswert in einem kla-

ren Missverhältnis zu den geschätzten Verfahrenskosten steht. Die Anforderungen an die Schät-

zungsgenauigkeit sind im Vorverfahren tief anzusetzen, nehmen jedoch im Verlauf des Verfah-

rens zu (BGer 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022 E. 23.4.3). 

1.3  Verfahrenskosten, Geldstrafen, Bussen und weitere im Zusammenhang mit einem Straf-

verfahren zu erbringende finanzielle Leistungen werden nach den Bestimmungen des SchKG 

eingetrieben (Art. 442 Abs. 1 StPO). Die Strafbehörden können ihre Forderungen aus Verfah-

renskosten mit Entschädigungsansprüchen der zahlungspflichtigen Partei aus dem gleichen 

Strafverfahren sowie mit beschlagnahmten Vermögenswerten verrechnen (Art. 442 Abs. 4 StPO; 

vgl. auch Art. 267 Abs. 3 StPO). Eine solche Verrechnung der Verfahrenskosten mit beschlag-

nahmten Vermögenswerten ist indes nur zulässig, wenn sie im Endentscheid ausdrücklich vor-

gesehen ist (BGE 143 IV 293 E. 1; BGer 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022 E. 23.4.4). 

Beschlagnahmte Vermögenswerte, welche sich nicht direkt zur Deckung von Verfahrenskosten 

verwenden lassen, sind nach der Rechtsprechung zunächst zu verwerten. Der Verwertungserlös 

kann anschliessend mit den Verfahrenskosten verrechnet werden (BGer 6B_140/2020 vom 3. 

Juni 2021 E. 5.3.1; 6B_142/2020 vom 27. Mai 2021 E. 2.3.1). 

2.  Zulässig ist die Beschlagnahme zunächst zur Sicherstellung der Verfahrenskosten (vgl. 

Art. 263 Abs. 1 lit. b und Art. 268 Abs. 1 lit. a StPO). Die Kosten für die amtliche Verteidigung und 

die unentgeltliche Rechtsverbeiständung bilden gemäss Art. 422 Abs. 1 und 2 lit. a StPO Be-

standteil der Verfahrenskosten. Die beschuldigte Person trägt die Verfahrenskosten, wenn sie 

verurteilt wird. Ausgenommen sind die Kosten für die amtliche Verteidigung; vorbehalten bleibt 

Art. 135 Abs. 4 StPO (Art. 426 Abs. 1 StPO). Gemäss letzterer Bestimmung ist die beschuldigte 

Person, welche zu den Verfahrenskosten verurteilt wurde, verpflichtet, dem Bund oder dem Kan-

ton die Entschädigung zurückzuzahlen, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (vgl. 

Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO). 

Die amtliche Verteidigung erfasst sowohl die notwendige Verteidigung (Offizialverteidigung bei 

Fehlen einer Wahlverteidigung), dies unabhängig von der Frage der Mittellosigkeit (Art. 132 

Abs. 1 lit. a StPO), als auch die unentgeltliche Verteidigung bei Mittellosigkeit und Gebotenheit 

(Art. 132 Abs. 1 lit. b StPO). Wurde die amtliche Verteidigung deshalb angeordnet, weil die be-

schuldigte Person im Falle einer notwendigen Verteidigung selbst keine Wahlverteidigung be-

stellte, obwohl sie finanziell dazu in der Lage gewesen wäre, und erlauben ihre wirtschaftlichen 

Verhältnisse eine sofortige Rückerstattung der Kosten der notwendigen Verteidigung, kann die 

Rückerstattung gestützt auf Art. 426 Abs. 1 StPO bereits im Endentscheid (und damit ausserhalb 

des Mechanismus von Art. 135 Abs. 4 StPO) verfügt und deren Verrechnung mit den beschlag-

nahmten Vermögenswerten angeordnet werden. Ist dies voraussichtlich der Fall, dürfen bei der 

Beschlagnahme zur Deckung der Verfahrenskosten auch die Kosten der amtlichen Verteidigung 

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mitberücksichtigt werden. Anders verhält es sich bei der amtlichen Verteidigung von bedürftigen 

Personen nach Art. 132 Abs. 1 lit. b StPO, zumal gemäss Art. 268 Abs. 2 StPO auch auf die 

Einkommens- und Vermögensverhältnisse Rücksicht zu nehmen ist und eine Rückerstattungs-

pflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO nur besteht, wenn es die wirtschaftlichen Verhältnisse 

erlauben. Art. 263 Abs. 1 lit. b StPO verlangt, dass die zur Kostendeckung beschlagnahmten 

Gegenstände „voraussichtlich“, d.h. mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, im Verlauf des Straf-

verfahrens gebraucht werden, wobei für die Kostendeckungsbeschlagnahme restriktivere Vor-

aussetzungen gelten als beispielsweise für die Einziehungsbeschlagnahme. Selbst bei veränder-

ten wirtschaftlichen Verhältnissen darf eine Beschlagnahme zur Deckung der bereits angefalle-

nen Kosten der amtlichen Verteidigung daher nur angeordnet werden, wenn die Voraussetzun-

gen von Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO für eine Rückerstattung erfüllt sind (BGer 6B_1362/2020 vom 

20. Juni 2022 E. 23.5.1). 

3. Eine Pflicht zur Rückerstattung der Kosten der amtlichen Verteidigung besteht gemäss 

Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO nur, wenn es die wirtschaftlichen Verhältnisse der beschuldigten Person 

erlauben. Eine Rückerstattungspflicht und Verrechnung mit beschlagnahmten Vermögenswerten 

kommt daher nicht in Betracht, wenn die beschuldigte Person die mit dem Endentscheid bspw. 

mangels Einziehung freiwerdenden beschlagnahmten Vermögenswerte für laufende Auslagen 

sowie für die Begleichung von Schulden benötigt, welche der Rückerstattungspflicht im Sinne von 

Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO vorgehen. Dazu zählen die laufenden Steuern sowie – bei einer tat-

sächlichen Rückzahlung – allfällige Steuerrückstände (vgl. BGE 135 I 221 E. 5.2; BGer 

1B_309/2021 vom 3. September 2021 E. 3.1), aber auch mögliche weitere, insbesondere wäh-

rend der Zeit der Vermögensbeschlagnahme angefallene Schulden. Zudem ist dem Betroffenen 

zur Bewältigung zukünftiger Notsituationen ein „Notgroschen“ zu belassen (vgl. BGer 

4D_22/2014 vom 22. April 2014 E. 2.1, 8C_679/2009 vom 22. Februar 2010 E. 4.1). Die Höhe 

des Notgroschen-Grenzbetrags kann nicht generell, sondern nur individuell-konkret festgelegt 

werden (BGer 5A_612/2010 vom 26.Oktober 2010 E.2.3). Dabei sind namentlich die Erwerbsaus-

sichten, das Alter, der Gesundheitszustand, familiäre Verpflichtungen und ein allfälliger zur Be-

streitung der Lebenskosten notwendiger Vermögensverzehr des Betroffenen zu berücksichtigen 

(vgl. BGer5A_612/2010 vom 26. Oktober 2010 E. 2.3 und 9C_874/2008 vom 11. Februar 2009 

E.3.2; AppGer BS ZB.2016.39 vom 20. Juli 2017 E. 7.1.6). In der Regel beträgt der Notgroschen 

zwischen Fr. 20'000.− bis Fr. 25'000.− (vgl. KGer BL 410 21 77 vom 1. Juni 2021 E. 2). Vor einer 

Verrechnung der Kosten der amtlichen Verteidigung mit beschlagnahmten Vermögenswerten im 

Sinne von Art. 267 Abs. 3 i.V.m. Art. 442 Abs. 4 StPO ist daher anhand der gesamten wirtschaft-

lichen Situation der beschuldigten Person, wozu einerseits sämtliche finanziellen Verpflichtungen, 

andererseits die Einkommens- und Vermögensverhältnisse gehören (BGE 144 III 531 E. 4.1; 135 

I 221 E. 5.1; 120 Ia 179 E. 3a), zu prüfen, ob überhaupt eine Rückerstattungspflicht im Sinne von 

Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO besteht (BGer 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022 E. 23.7.2). 

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d. Konkrete Beurteilung 

1. Fehl geht das Vorbringen der Staatsanwaltschaft, wonach C.____ zahlungsunwillig sei, 

weil in seinem Betreibungsregisterauszug insgesamt 7 Betreibungen in Höhe von insgesamt Fr. 

132'730.92 und ein Verlustschein über Fr. 4'003.60 aufgeführt würden. 

2.1 Gemäss aktuellem Betreibungsregisterauszug vom 23. Mai 2023 liegt eine offene Be-

treibung vom 26. Mai 2020 über Fr. 61'000.− vor. Gegen diese erhob C.____ allerdings Rechts-

vorschlag, welchen der Gläubiger nicht beseitigen liess. Ob diese Forderung überhaupt Bestand 

hat, ist somit unklar. Die zweite Betreibung in Höhe von Fr. 182.95 bezahlte C.____ vollumfäng-

lich. Ferner besteht ein älterer Verlustschein von Fr. 4'003.60 (QA. 1, PD C.____, act. 01.07.017). 

Der Verlustschein zeigt einzig, dass C.____ vor einigen Jahren zahlungsunfähig gewesen war. 

Vor dem Hintergrund des Dargestellten lässt sich jedoch nicht schliessen, C.____ sei gegenwär-

tig zahlungsunwillig.  

2.2 C.____ wurde rechtskräftig verurteilt, Kosten des Vorverfahrens, Zwangsmassnahmen-

gerichts und erstinstanzlichen Prozesses von insgesamt Fr. 45'589.46 (Fr. 50'654.95 [Kosten des 

Vorverfahrens, Zwangsmassnahmengerichts und erstinstanzlichen Prozesses] x 90 %) zu bezah-

len (Dispositivziffern II/4 des Urteils des Strafgerichts vom 14. Juli 2017). Diese Forderungen 

werden im Umfang des Guthabens von Fr. 4'612.02 auf dem Konto Nr. […] bei der BC.____bank 

durch Verrechnung getilgt. Ausserdem ist zu beachten, dass C.____ bereits einen Betrag von Fr. 

19'960.27 (Stand am 3. August 2023) bei der Gerichtskasse einbezahlt hat. Demzufolge bleibt 

von C.____ noch eine Summe von Fr. 21'017.17 zu leisten.  

2.3 Vorliegend bestehen keine Hinweise darauf, dass sich C.____ der Pflicht zur Bezahlung 

des vorgenannten Betrags durch Beiseiteschaffen, Verschieben, Verschleiern oder gezielten Ver-

brauch von Vermögenswerten entziehen könnte. C.____ ist schweizerischer Staatsangehöriger, 

lebt in der Schweiz und geht einer Erwerbstätigkeit nach, aus welcher ein Lohn von netto Fr. 

5'000.− pro Monat erzielt wird (Eingabe von C.____ vom 9. August 2021). Überdies ist positiv zu 

vermerken, dass C.____ seit dem 25.