# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 53a1a851-f9e3-57df-bc19-494fdde17063
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.05.2010 C-2205/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2205-2008_2010-05-26.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2205/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  M a i  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig, 
Richter Alberto Meuli, 
Gerichtsschreiber Daniel Golta.

A._______, (wohnhaft in: Israel)
vertreten durch Advokat lic. iur. Nicolai Fullin,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Verfügung der IVSTA vom 4. März 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2205/2008

Sachverhalt:

A.
A._______  (im  Folgenden:  die  Beschwerdeführerin)  wurde  1948 
geboren  und  ist  israelische  Staatsangehörige.  Sie  besuchte  die 
Primarschule und das Gymnasium in Israel, wo sie Biologie studierte 
und sich zur Lehrerin ausbilden liess (Abschluss [...]). 1986 bis 1995 
lebte sie mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern (geb. [...] und 
[...])  in  [...],  wo  ihr  Ehemann  arbeitete  und  Beiträge  an  die 
schweizerische  Alters-,  Hinterbliebenen-  und  Invalidenversicherung 
bezahlte. Die Beschwerdeführerin war von Januar bis März 1991 in der 
Schweiz erwerbstätig. Sie wurde 1990 in der Schweiz operiert, wobei 
die schweizerische Invalidenversicherung (IV-Stelle [...]) die medizini-
schen  Massnahmen  bezahlte  und  der  Beschwerdeführerin  von 
Oktober  1990 bis  April  1991 Taggelder  ausrichtete. 1996 kehrte  sie 
nach  Israel  zurück,  wo  sie  bis  2001  als  Lehrerin  im  Teilzeitpensum 
arbeitete. Am 15. Februar oder 10. April 2001 gab sie gemäss eigenen 
Angaben  die  Arbeit  wegen  einer  Operation  auf  (vgl.  IV/19,  IV/27, 
IV/30-31, Beschwerdeakten act. 1 S. 3). Aufgrund einer kongenitalen 
(angeborenen) Hüftluxation links, welche zu einer Gehbehinderung mit 
belastungsabhängigen  Schmerzen  geführt  habe,  und  einem  chroni-
schen  lumbospondylogenen  Syndrom und  einer  Periarthropathie  sei 
es  ihr  danach  nicht  mehr  möglich  gewesen,  in  grösserem  Umfang 
einer  Arbeitstätigkeit  nachzugehen. Zum Zeitpunkt  der  Beschwerde-
erhebung  war  sie  allerdings  "nach  wie  vor"  als  Lehrerin  tätig  (vgl. 
Akten der IV-Stelle für  Versicherte im Ausland [im Folgenden: IVSTA 
beziehungsweise  Vorinstanz]:  IV/1,  IV/3-4,  IV/15-16,  IV/19,  IV/27, 
IV/30-32 sowie act. 1).

B.
B.a Mit Schreiben vom 27. März 2006 (Posteingang 1. Mai 2006) teilte 
die Beschwerdeführerin der  IVSTA mit,  dass sie zu 60% invalid  sei, 
was von der "National Insurance Institution of Israel"  (im Folgenden: 
israelischer  Versicherungsträger)  anerkannt  werde,  und  sie  heraus-
finden  wolle,  ob  sie  einen  Anspruch  auf  eine  (schweizerische) 
Invalidenrente  habe.  Sie  bat  um  Zusendung  der  notwendigen 
Informationen und um eine Schätzung der Höhe der voraussichtlichen 
Altersrente für sich und ihren Ehemann (IV/1).

B.b Am  19.  Mai  2006  machte  die  IVSTA  die  Beschwerdeführerin 
darauf  aufmerksam,  dass  eine  Anmeldung  für  eine  schweizerische 

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Invalidenrente  beim  zuständigen  heimatlichen  Versicherungsträger 
einzureichen  sei,  der  auch  die  vorgeschriebenen  Formulare  abgebe 
(IV/2).

B.c Am 27. Juni 2006 bestätigte der israelische Versicherungsträger 
die  Anmeldung  der  Beschwerdeführerin  vom 21.  Juni  2006  für  den 
Bezug einer schweizerischen Invalidenrente und leitete die Anmeldung 
an die IVSTA weiter (IV/4 und IV/5).

B.d In  der  Folge reichte  die  Beschwerdeführerin  einen "Fragebogen 
für den Versicherten", einen "Fragebogen für die im Haushalt tätigen 
Versicherten",  einen von ihr selbst  ausgefüllten "Fragebogen für  den 
Arbeitgeber" und diverse Bestätigungen des israelischen Erziehungs-
ministeriums  zu  den  Akten  (IV/19-20,  IV/27,  IV/30-32).  Ausserdem 
liessen  die  Beschwerdeführerin  und  der  israelische  Versicherungs-
träger  der  IVSTA  zahlreiche  medizinische  Dokumente  zukommen 
(IV/33-46). Die IV-Stelle [...] stellte ihre Akten betreffend den Zeitraum 
vom 5. Juli  1999 bis 12. April  1991 mit Schreiben vom 1. März 2007 
der IVSTA zu (vgl. IV/12-18). 

B.e In seiner Stellungnahme vom 17. Oktober 2007 (IV/48) attestierte 
Dr.  B._______  vom  ärztlichen  Dienst  der  IVSTA  (im  Folgenden: 
ärztlicher  Dienst)  der  Beschwerdeführerin  eine  kongenitale 
Hüftluxation links (ICD-10 Q65.0) und wies auf die operative Korrektur 
in der Kindheit, eine operative Revision im Jahre 1990, eine Hüfttotal -
prothese  links  am  20.  Dezember  1995,  einen  Prothesenersatz  am 
7. Februar  2001,  eine  Reoperation  bei  Prothesenlockerung  am 
11. April  2001,  eine  Gehbehinderung  mit  belastungsabhängigen 
Schmerzen  und  eine  Hüfttotalprothese  rechts  vom 19.  August  2002 
hin.  Weiter  attestierte  Dr.  B._______  der  Beschwerdeführerin  ein 
chronisches lumbospondylogenes Syndrom (ICD-10 M54.9) und eine 
"Periparthropathie  beider  Schultern  (ICD-10  M75.1)".  Nach  seiner 
Beurteilung  habe  die  Belastungsfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  in 
der angestammten Tätigkeit durch die diversen Eingriffe an den Hüften 
nicht  aufrecht  erhalten  werden  können,  doch  seien  die  Schmerzen 
etwas  gelindert  worden. Zudem bestünden  nebst  lumbalen  Rücken-
schmerzen  beidseitige  Schulterschmerzen  (immer  aufgrund  von 
degenerativen Veränderungen), was z.B. das Arbeiten am Bildschirm 
beeinträchtige. Er  beurteilte  die  Beschwerdeführerin  ab  dem 
5. Februar  2001  in  ihrer  bisherigen  Tätigkeit  zu  60% arbeitsunfähig. 

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Eine Verweisungstätigkeit mit einer höheren Arbeitsfähigkeit könne er 
nicht erkennen. Die Arbeitsunfähigkeit im Haushalt betrage 40%.

B.f In  Ihrem Vorbescheid vom 27. November  2007 stellte  die  IVSTA 
der  Beschwerdeführerin  die  Abweisung  ihres  Leistungsbegehrens  in 
Aussicht  (IV/56).  Sie  begründete  dies  im  Wesentlichen  damit,  dass 
sich  aus  den  Akten  weder  eine  bleibende  Erwerbsunfähigkeit  noch 
eine ausreichende durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit während eines 
Jahres  ergebe.  In  der  zuletzt  ausgeübten  Berufstätigkeit  liege  eine 
Arbeitsunfähigkeit  von  60%,  für  Haushaltsarbeiten  eine  Arbeits-
unfähigkeit  von  40%  vor.  Da  die  Berufstätigkeit  teilzeitig 
(8 Std./Woche)  ausgeübt  worden  sei,  ergebe  sich  unter  Anwendung 
der gemischten Methode eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 
46,6%.  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad  von  weniger  als  50% 
entsprächen,  würden  nur  an  Versicherte,  die  ihren  Wohnsitz  und 
gewöhnlichen  Aufenthalt  in  der  Schweiz  hätten,  ausgerichtet,  was 
vorliegend nicht der Fall sei.

B.g Am  8.  Januar  2008  nahm  die  Beschwerdeführerin  zum  Vorbe-
scheid  Stellung,  rügte  eine  falsche  Berechnung  der  Arbeitsfähigkeit 
und  beantragte  die  Vornahme  weiterer  medizinischer  Abklärungen 
betreffend  ihre  Arbeitsfähigkeit  sowie  die  Zusprache  einer 
Invalidenrente bei einem IV-Grad von mindestens 50%. Mit Schreiben 
vom 17. Januar 2008 reichte sie einen Arztbericht vom 7. Januar 2008 
zu den Akten.

B.h In seiner Stellungnahme vom 12. Februar 2008 (IV/63) hielt  der 
ärztliche Dienst (Dr. B._______) an seiner ersten Stellungnahme fest 
und  erklärte,  dass  "die  Versicherte,  zumindest  theoretisch,  etwa 
3 Std./Woche  (40% von  8h)  als  Englisch-Lehrerin  (oder  äquivalente 
Tätigkeit) arbeiten könnte, vorausgesetzt, dass sie dabei häufig sitzen 
könne". 

B.i Mit  Verfügung  vom  4.  März  2008  (IV/64)  wies  die  IVSTA  das 
Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin ab. Sie begründete diese 
im Wesentlichen gleich wie den Vorbescheid. Dabei ging sie von einer 
bisherigen  Tätigkeit  der  Beschwerdeführerin  als  Lehrerin  (mit  einem 
Tätigkeitsanteil  von 1/3) und einer verbleibenden Arbeitsfähigkeit von 
40%  beziehungsweise  von  wöchentlich  ca.  3  Std.  in  der  früheren 
Tätigkeit  als  Englisch-Lehrerin  aus. Für  die  Hausarbeit  ging  sie  von 
einem Tätigkeitsanteil  von  2/3  und  von  einer  Arbeitsunfähigkeit  von 

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40%  aus  (vgl.  auch  die  Berechnung  der  IVSTA  zur  konkreten 
Anwendung der gemischten Methode vom 27. November 2007 [IV/55]). 

C.  
C.a Mit  Schreiben  vom 4. April  2008  erhob  die  Beschwerdeführerin 
gegen die Verfügung vom 4. März 2008 Beschwerde an das Bundes-
verwaltungsgericht.  Sie  beantragte,  die  besagte  Verfügung  sei 
aufzuheben  und  die  Vorinstanz  zu  verpflichten,  ihr  mindestens  eine 
halbe  Invalidenrente  auszurichten.  Eventualiter  seien  ergänzende 
medizinische  Abklärungen  über  ihre  Arbeitsfähigkeit  vorzunehmen. 
Weiter sei ihr die unentgeltliche Prozessführung mit dem rubrizierten 
Advokaten als Rechtsvertreter zu bewilligen, alles unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge. 

Die Beschwerdeführerin begründete ihre Beschwerde im Wesentlichen 
damit,  dass  sie  ihre  Arbeit  aufgrund  gesundheitlicher  Probleme  am 
10. April  2001 habe aufgeben müssen  und es  ihr  deswegen seither 
nicht  mehr  möglich  gewesen  sei,  in  grösserem  Umfang  einer 
Arbeitstätigkeit  nachzugehen.  Sie  kritisierte  die  medizinischen 
Abklärungen  als  ungenügend  und  kritisierte  den  Bericht  von  Dr. 
B._______  als  widersprüchlich,  unzureichend  und  nicht 
nachvollziehbar.  Weiter  bestritt  sie,  dass  die  Einschränkung  der 
Leistungsfähigkeit  im  Haushalt  lediglich  40%  betrage.  Ausserdem 
habe  die  IVSTA ihre  Untersuchungspflicht  verletzt,  indem  sie  nicht 
weiter abgeklärt habe, ob die Voraussetzungen für die ausnahmsweise 
Anwendung  der  gemischten  Methode  für  den  Einkommensvergleich 
erfüllt  seien  und  nicht  vielmehr  die  ordentliche  Methode  des 
Einkommensvergleichs  hätte  zur  Anwendung  kommen  sollen. 
Aufgrund  der  staatsvertraglichen  Regelung  zwischen  Israel  und  der 
Schweiz könne im Übrigen - entgegen der Ansicht der IVSTA - auch 
für  israelische  Staatsbürger  nur  eine  Arbeitsunfähigkeit  von 
durchschnittlich (mindestens) 40% während des Wartejahres verlangt 
werden, nicht von (mindestens) 50%. Es sei ein Einkommensvergleich 
und dabei ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen. 

C.b Mit Schreiben vom 28. Juli 2008 ergänzte die Beschwerdeführerin 
die  Begründung  ihres  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Prozessführung und reichte diverse Belege ein (act. 5).

C.c Am 5. September 2008 nahm die IVSTA Stellung und beantragte 
die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefochte-
nen Verfügung (act. 8). 

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C.d Mit Schreiben vom 17. November 2008 reichte die Beschwerde-
führerin  das  Formular  "Gesuch  um  unentgeltliche  Rechtspflege"  zu 
den Akten.

C.e In ihrer Replik vom 12. Dezember 2008 hielt die Beschwerdefüh-
rerin an ihren Beschwerdebegehren fest. In Ergänzung zur Beschwer-
de machte sie geltend, dass das Bundesverwaltungsgericht - sollte es 
für das Wartejahr nicht eine Arbeitsunfähigkeit von (mindestens) 40% 
genügen  lassen  -  sich  aufgrund  des  schweizerisch-israelischen 
Staatsvertrages mit  den zuständigen Behörden in  Israel  absprechen 
müsse. Weiter sei die ordentliche Methode des Einkommensvergleichs 
(an  Stelle  der  gemischten  Methode)  anzuwenden,  zumal  die 
Beschwerdeführerin  angesichts  ihrer  Lebenssituation  bei  gesundem 
Zustand "wohl voll erwerbstätig wäre" (act. 14).

C.f Mit  Duplik  vom  22.  Dezember  2008  hielt  die  IVSTA  an  ihrer 
Vernehmlassung und ihren Anträgen vom 5. September 2008 fest (act. 
16). 

C.g Am  8.  Januar  2009  nahm  die  Beschwerdeführerin  Stellung  zur 
Duplik (act. 18).

C.h Mit  Verfügung  vom  15.  Januar  2009  stellte  das  Bundes-
verwaltungsgericht  diese  Stellungnahme  der  IVSTA  zur  Kenntnis-
nahme zu und erklärte den Schriftenwechsel für abgeschlossen.

C.i Auf Aufforderung des Bundesverwaltungsgerichts  hin,  reichte die 
Beschwerdeführerin  mit  Schreiben  vom  12.  Oktober  2009  die 
unterschriebene  und  datierte  Seite  6  des  Formulars  "Gesuch  um 
unentgeltliche  Rechtspflege"  und  -  als  Beleg  für  die  nach  Ausfüllen 
des besagten Formulars aufgenommene Arbeit - eine Bestätigung von 
Dr.  C._______  (Zahnarzt)  vom  11.  Oktober  2009  zu  den  Akten, 
wonach  sie  seit  dem  13.  November  2009  (recte:  2008)  als 
Teilzeitangestellte für ihn arbeite und im Durchschnitt monatlich 1'200 
Israelische  Schekel  (ILS)  verdiene,  was  die  Beschwerdeführerin  im 
Begleitschreiben bestätigte (vgl. act. 23 und 24).

D.
Auf weitere Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, 
soweit  erforderlich,  im  Rahmen  der  nachfolgenden  Erwägungen 
eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17.  Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art.  33  Bst.  d  VGG und 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR  831.20)  sowie  Art.  5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG,  SR  172.021)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Verfügungen  der 
IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. d bis VwVG kei-
ne Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit  das Bundesge-
setz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversi-
cherungsrechts  (ATSG,  SR  830.1)  anwendbar  ist.  Nach  Art.  2  des 
ATSG sind die Bestimmungen des ATSG anwendbar, soweit die einzel-
nen  Sozialversicherungsgesetze  des  Bundes  dies  vorsehen.  Nach 
Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invaliden-
versicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht 
ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

1.3 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen; sie ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an dessen Anfechtung (vgl. Art. 59 ATSG). 
Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert.

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen form- und fristgerecht eingereicht 
wurde,  ist  auf  die  Beschwerde  einzutreten  (vgl.  Art.  60  ATSG  und 
Art. 52 VwVG).

2.  
2.1 Die  Beschwerdeführerin  rügt  zunächst  eine  Verletzung  des 
Anspruchs  auf  rechtliches  Gehör  gemäss  Art. 29  der  Bundes-
verfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom  18. April 
1999 (BV, SR 101) beziehungsweise die daraus fliessende Pflicht der 
Behörde,  ihren  Entscheid  zu  begründen.  Es  fehle  eine  Begründung 
dafür,  weshalb  während  des  Wartejahres  für  israelische 
Staatsangehörige  eine  50%ige  Arbeitsunfähigkeit  gegeben  sein 
müsse, sowie eine Begründung der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit 

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und der Einschränkungen in der Erwerbs- und Haushaltstätigkeit  der 
Beschwerdeführerin, weshalb eine Überprüfung dieser Überlegungen 
und Einschätzungen nicht möglich sei (vgl. Beschwerde S. 5 f.).

2.2 Angesichts der  formellen  Natur  des Gehörsanspruchs (vgl. BGE 
132 V 387 E. 5.1 mit Hinweisen) ist  vorab zu prüfen, ob diese Rüge 
begründet ist.

2.3 Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör (Art.  29 
Abs. 2 BV) dient einerseits der Sachverhaltsaufklärung und stellt ande-
rerseits  zugleich  ein  persönlichkeitsbezogenes  Mitwirkungsrecht  der 
Parteien dar, woraus namentlich die Pflicht der Behörde fliesst, ihren 
Entscheid zu begründen (BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).

2.4 Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör führt grund-
sätzlich  ungeachtet  der  Erfolgsaussichten  der  Beschwerde  in  der 
Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung (BGE 132 V 
387 E. 5.1, BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Nach der Rechtsprechung kann 
eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen 
Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person 
die Möglichkeit erhält,  sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern,  
die sowohl den Sachverhalt  wie die Rechtslage frei  überprüfen kann 
(BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Von einer Rückweisung der Sache an die 
Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des recht-
lichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu 
einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen 
führen würde,  die mit  dem Interesse der betroffenen Partei  an einer 
beförderlichen  Beurteilung  der  Sache  nicht  zu  vereinbaren  wären 
(BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis, vgl. auch BGE 133 I 201 E. 2.2). 

2.5 Bei Verstössen gegen die Begründungspflicht  wird der  Mangel  - 
sofern  nicht  eine  Ermessensbetätigung  oder  die  Auslegung  unbe-
stimmter  Rechtsbegriffe  durch  die  Verwaltung  in  Frage  steht  (vgl. 
BVGE 2008/26 E. 5.2) - grundsätzlich als behoben erachtet, wenn die 
Rechtsmittelbehörde eine hinreichende Begründung liefert oder wenn 
die  unterinstanzliche  Behörde  anlässlich  der  Anfechtung  ihres  Ent-
scheides  eine  genügende  Begründung  nachschiebt,  etwa  in  der 
Vernehmlassung (Urteil BVGer A-5466/2008 vom 3. Juni 2009 E. 2.1.4 
mit  Hinweisen,  Urteil  BVGer  C-7730/2007  vom 18. Mai  2009 E. 3.4; 
BERNHARD WALDMANN/JÖRG BICKEL,  in:  Praxiskommentar  VwVG,  Art. 29 
N. 118). 

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2.6 Es trifft zu, dass die angefochtene Verfügung der IVSTA nur eine 
rudimentäre  inhaltliche  Begründung  enthält.  Im  vorliegenden 
Beschwerdeverfahren  wurde  allerdings  ein  mehrfacher  Schriften-
wechsel  durchgeführt,  in  dessen  Rahmen  die  IVSTA  (zusätzliche) 
Gründe  vorgebracht  hat,  weshalb  während  des  Wartejahres  für 
israelische Staatsangehörige eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit gegeben 
sein  müsse.  Ebenfalls  hat  sie  unter  Beilage  einer  zusätzlichen 
Stellungnahme ihres medizinischen Dienstes (weitere) Gründe für ihre 
Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit sowie der Einschränkungen in der 
Erwerbs-  und  der  Haushaltstätigkeit  vorgebracht.  Zu  diesen  Aus-
führungen der  IVSTA konnte  die Beschwerdeführerin  mit  Replik  und 
Triplik  Stellung  nehmen.  Im  Übrigen  setzt  sich  das  Bundes-
verwaltungsgericht, welches über eine umfassende Kognition verfügt, 
im  vorliegenden  Urteil  mit  den  von  der  Beschwerdeführerin  als 
ungenügend begründet monierten Punkte auseinander (vgl. unten E. 
5-8).  Eine  Rückweisung  der  Sache  würde  unter  diesen  Umständen 
einen  formalistischen  Leerlauf  darstellen.  Somit  gilt  -  soweit  die 
angefochtene Verfügung der IVSTA unvollständig begründet war - eine 
allfällige  Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs  der  Beschwerdeführerin 
jedenfalls  mit  Durchführung  des  Schriftenwechsels  und  eingehender 
Begründung des Urteils als geheilt.

3.
3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie 
die  Unangemessenheit  des  Entscheids  rügen  (Art.  49  VwVG).  Zum 
Bundesrecht  in  diesem Sinn  gehören auch  die  Normen des  Staats-
vertragsrechts (anstelle vieler: BGE 132 II 81 E. 1.3). 

3.2 Vorliegend  ist  vom Bundesverwaltungsgericht  zu  prüfen,  ob  die 
IVSTA das Rentenbegehren der Beschwerdeführerin zu Recht abge-
wiesen hat. 

3.3 Die Beschwerdeführerin ist israelische Staatsangehörige und lebt 
in  Israel.  Daher  findet  in  dieser  Angelegenheit  grundsätzlich  das 
Abkommen  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und 
dem  Staat  Israel  über  Soziale  Sicherheit  (SR  0.831.109.449.1  [im 
Folgenden:  das  schweizerisch-israelische  Abkommen],  in  Kraft 
getreten am 1. Oktober 1985) Anwendung (vgl. Art. 3 Abs. 1 und Art. 2 

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Abs. 1 Bst. A Ziff. 2 dieses Abkommens). Art. 4 Abs. 1 des Abkommens 
sieht  vor,  dass  -  unter  Vorbehalt  abweichender  Bestimmungen  des 
Abkommens  -  die  Staatsangehörigen  des  einen  Vertragsstaates  in 
ihren  Rechten  und  Pflichten  aus  der  Gesetzgebung  des  anderen 
Vertragsstaates  den  Staatsangehörigen  dieses  Vertragsstaates 
gleichgestellt  sind.  Die  Frage,  ob  und  gegebenenfalls  ab  wann  ein 
Anspruch  auf  Leistungen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
besteht,  bestimmt  sich  demnach  -  unter  Vorbehalt  allfälliger 
abweichender  Bestimmungen  im  besagten  Abkommen  -  allein 
aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften. 

3.4 Bei der Beurteilung eines Falles stellt das Sozialversicherungsge-
richt grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streiti -
gen Verfügung (hier der angefochtenen Verfügung vom 4. März 2008) 
eingetretenen Sachverhalt  ab  (BGE 131 V 242 E. 2.1). In  materiell -
rechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  die  zu  diesem  Zeitpunkt 
geltenden  Rechtssätze  massgebend  (vgl.  BGE  130  V  329, 
BGE 129 V 1 E. 1.2 mit  Hinweisen). Ein allfälliger Leistungsanspruch 
ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und 
ab  diesem  Zeitpunkt  nach  den  neuen  Normen  zu  prüfen  (pro  rata 
temporis; vgl. BGE 130 V 445).

Vorliegend wird der Rentenanspruch ab dem 1. Januar 2008 nach den 
Normen  der  zu  diesem Zeitpunkt  in  Kraft  getretenen  5.  IV-Revision 
beurteilt (auf welche im vorliegenden Entscheid - soweit nicht anders 
deklariert  -  Bezug  genommen  wird).  Für  die  Zeit  davor  finden  die 
vormaligen Normen Anwendung. 

4.  
4.1 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige 
und  vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  zu 
sorgen. Dieser Grundsatz gilt  indessen nicht  unbeschränkt; er  findet 
sein  Korrelat  insbesondere  in  den  Mitwirkungspflichten  der  Parteien 
(BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit weiteren Hinwei -
sen). Das Gericht hat seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas 
Abweichendes  vorsieht,  nach  dem  Beweisgrad  der  überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit zu fällen (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je 
mit Hinweisen). 

4.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 

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ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder  der Ärztin  ist  es dabei,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte ei-
ne wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits-
leistungen  der  Person  noch  zugemutet  werden  können  (BGE 125  V 
261 E. 4 mit Hinweisen). Die - arbeitsmedizinische - Aufgabe der Ärzte 
und Ärztinnen besteht darin, sich dazu zu äussern, inwiefern die versi-
cherte Person in ihren körperlichen oder geistigen Funktionen leidens-
bedingt  eingeschränkt  ist.  Die  Frage,  welche  konkreten  beruflichen 
Tätigkeiten  auf  Grund  der  medizinischen  Angaben  und  unter  Be-
rücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Fra-
ge  kommen,  ist  demgegenüber  nicht  von der  Ärztin  oder  dem Arzt, 
sondern von der Verwaltung beziehungsweise von der Berufsberatung 
zu  beantworten  (vgl.  Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungs-
gerichts I 457/04 vom 26. Oktober 2004, in: SVR 2006 IV Nr. 10, E. 4.1 
mit Verweis auf BGE 107 V 20 E. 2b). 

4.3 Arbeitsunfähigkeit ist die durch Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare 
Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit 
in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art.  6 
ATSG).

Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  verursachte  und  nach 
zumutbarer  Behandlung  und  Eingliederung  verbleibende  ganze oder 
teilweise  Verlust  der  Erwerbsmöglichkeiten  auf  dem  in  Betracht 
kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt  (Art.  7  Abs. 1  ATSG). Für 
die  Beurteilung  des  Vorliegens  einer  Erwerbsunfähigkeit  sind 
ausschliesslich  die  Folgen der  gesundheitlichen Beeinträchtigung zu 
berücksichtigen.  Eine  Erwerbsunfähigkeit  liegt  zudem nur  vor,  wenn 
sie  aus  objektiver  Sicht  nicht  überwindbar  ist  (Art.  7  Abs.  2  ATSG, 
eingefügt per 1. Januar 2008). 

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).

4.4 Vor der Berechnung des Invaliditätsgrades muss jeweils beurteilt 
werden, ob die versicherte Person als (teil-)erwerbstätig oder nichter -

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werbstätig  einzustufen  ist,  was  Einfluss  auf  die  anzuwendende 
Methode  der  Invaliditätsbemessung  hat  (allgemeine  Methode  des 
Einkommensvergleichs,  spezifische  Methode  des  Betätigungs-
vergleichs,  gemischte  Methode,  vgl. Art. 16  ATSG in  Verbindung mit 
Art. 28 Abs. 2, Abs. 2bis und Abs. 2ter IVG [4. IV-Revision] und Art. 28a 
IVG [5. IV-Revision]).  Ob eine versicherte  Person als  ganztägig oder 
zeitweilig  erwerbstätig  oder  als  nicht  erwerbstätig  einzustufen  ist 
(sogenannte  Statusfrage),  ergibt  sich  aus  der  Prüfung,  was  diese 
Person  bei  im  Übrigen  unveränderten  Umständen  täte,  wenn  keine 
gesundheitliche Beeinträchtigung  bestünde. Die  Statusfrage beurteilt 
sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass 
der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Diese Beurteilung ist mit 
Rücksicht  auf  die  gesamten  Umstände,  so  die  persönlichen, 
familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse vorzunehmen, wozu 
insbesondere  allfällige  Erziehungs-  und Betreuungsaufgaben  gegen-
über  Kindern,  das  Alter,  die  beruflichen Fähigkeiten,  die  Ausbildung 
sowie  die  persönlichen  Neigungen  und  Begabungen  zählen  (vgl. 
BGE 133 V 504 E. 3.3, 133 V 477 E. 6.3, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 
E. 2c, je mit weiteren Hinweisen). 

4.5 Sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im 
Aufgabenbereich  (z.B. im Haushalt)  bestimmt,  wird  die  Invalidität  im 
Bereich  der  Erwerbstätigkeit  aufgrund  des  Einkommensvergleichs 
bestimmt und im Bereich der üblichen Tätigkeit  im Haushalt  anhand 
des Betätigungsvergleichs bemessen. Der Invaliditätsgrad ergibt  sich 
schliesslich aus einer Addition der in beiden Bereichen ermittelten und 
gewichteten  Teilinvaliditäten  (sogenannte  gemischte  Methode,  vgl. 
BGE 130 V 393 E. 3.3).

Beim Einkommensvergleich wird das Erwerbseinkommen, das die ver-
sicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 
durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgeglichener  Arbeitsmarkt-
lage erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung 
gesetzt  zum Erwerbseinkommen,  das  sie  erzielen  könnte,  wenn sie 
nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen). 

4.6 Gemäss dem 2001 bereits geltenden und per 31. Dezember 2007 
aufgehobenen Art. 48 Abs. 2 IVG werden, wenn sich ein Versicherter 
erst mehr als zwölf  Monate nach dem Entstehen des Anspruchs auf 
eine  Invalidenrente  anmeldet,  Leistungen  nur  für  die  zwölf  der 

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Anmeldung  vorangegangenen  Monate  ausgerichtet  (erster  Satz). 
Weiter  gehende  Nachzahlungen  werden  nur  erbracht,  wenn  der 
Versicherte  den  anspruchsbegründenden  Sachverhalt  nicht  kennen 
konnte und die Anmeldung innert zwölf Monaten seit Kenntnisnahme 
vornimmt (zweiter  Satz). Da die Anmeldung des Leistungsanspruchs 
vor dem 1. Januar 2008 erfolgt ist (vgl. unten E. 4.7) kommt betreffend 
die Wartefrist der obgenannte Art. 48 Abs. 2 IVG zur Anwendung (und 
nicht Art. 29 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung).

4.7 Das  Anmeldeformular  der  Beschwerdeführerin  ging  am 27. Juni 
2006 beim israelischen Versicherungsträger ein, weshalb zu prüfen ist, 
ob  am 27.  Juni  2005  (ein  Jahr  vor  Einreichen  der  Anmeldung,  vgl. 
oben E. 4.6) bereits ein Anspruch bestand oder ob ein solcher danach 
bis  zum  4. März  2008  (Erlass  der  angefochtenen  Verfügung) 
entstanden ist.

4.8 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (4. IV-Revision) beziehungsweise Art. 
28 Abs. 2 IVG (5. IVG-Revision) besteht bei einem Invaliditätsgrad von 
mindestens  70%  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente,  bei  einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 60% Anspruch auf  eine Dreiviertels-
rente,  bei  einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% Anspruch  auf 
eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% 
Anspruch auf eine Viertelsrente. Für die Ausrichtung einer Rente an 
Versicherte  im  Ausland  gelten  teilweise  hiervon  abweichende 
Bestimmungen (vgl. nachfolgend E. 5).

5.
5.1 Strittig  ist  unter  den  Parteien,  welche  Voraussetzungen  die 
Beschwerdeführerin  für  den  Erwerb  eines  Rentenanspruchs  erfüllen 
muss und unter welchen Voraussetzungen eine allfällige Rente nach 
Israel  exportiert  werden  kann.  Dabei  gehen  die  Parteien  zu  Recht 
davon aus, dass kein Fall von bleibender Erwerbsunfähigkeit im Sinne 
von  Art.  29  Abs.  1  Bst.  a  IVG (in  der  vom 1.  Januar  2003  bis  31. 
Dezember  2007  geltenden  Fassung,  per  1.  Januar  2008  ersatzlos 
gestrichen)  vorliegt.  Daher  stellen  sich  unter  anderem  die  von  den 
Parteien angesprochenen Fragen nach der notwendigen Mindesthöhe 
der  während  des  Wartejahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch 
notwendigen  durchschnittlichen  Arbeitsunfähigkeit  und  nach  dem 
Mindestinvaliditätsgrad (nach Ablauf des Wartejahres). 

5.2 Gemäss Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG (in der vom 1. Januar 2003 bis 
31. Dezember 2007 geltenden Fassung) beziehungsweise Art. 28 Abs. 

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1 Bst. b IVG (in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fassung) entsteht 
der  Rentenanspruch  frühestens  in  dem  Zeitpunkt,  in  dem  die 
versicherte  Person  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen 
Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig 
(Art. 6 ATSG) gewesen war. Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der vom 
1. Januar  2003  bis  31. Dezember  2007  gültig  gewesenen  Fassung) 
beziehungsweise  Art. 29  Abs. 4  IVG  (in  der  seit  1. Januar  2008 
gültigen  Fassung)  werden  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad  von 
weniger  als  50%  entsprechen,  nur  an  Versicherte  ausgerichtet,  die 
ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 
Schweiz haben. 

5.3 Nach  der  diesbezüglichen  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung 
entsteht bei Versicherten im Ausland der Rentenanspruch nach Art. 29 
Abs. 1 lit. b und Art. 28 Abs. 1 ter IVG (jeweils in der bis 31. Dezember 
2007 geltenden Fassung) erst dann, wenn sie während eines Jahres 
ohne  wesentlichen  Unterbruch  durchschnittlich  mindestens  zu  50% 
arbeitsunfähig gewesen sind und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der 
Wartezeit mindestens 50% beträgt, da Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine 
blosse  Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere  Anspruchs-
voraussetzung darstellt  (vgl. BGE 121 V 264 E. 5 und 6). An dieser 
Rechtsprechung ist auch nach dem Inkrafttreten der wesensgleichen 
Art. 28 Abs. 1 Bst. b und Art. 29 Abs. 4 IVG (gültig ab 1. Januar 2008) 
festzuhalten.  Vorbehalten  bleibt  eine  abweichende  staatsvertragliche 
Regelung (vgl. BGE 130 V 253), wie sie sich z.B. im Abkommen vom 
21.  Juni  1999  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft 
einerseits  und  der  Europäischen  Gemeinschaft  und  ihren 
Mitgliedstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit  (Freizügigkeits-
abkommen;  nachfolgend:  FZA;  SR 0.142.112.681)  für  Schweizer 
Bürger und Staatsangehörige der Europäischen Gemeinschaft findet. 
Diesen Personen wird bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente 
ausgerichtet,  wenn  sie  in  einem  Mitgliedstaat  der  Europäischen 
Gemeinschaft Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1).

5.4
5.4.1 Die Parteien gehen richtigerweise davon aus, dass das FZA auf 
den vorliegenden Fall keine Anwendung findet (vgl. Duplik [act. 16] und 
Triplik  [act.  18]).  Zu  prüfen  ist  allerdings,  ob  die  Anwendung  des 
schweizerisch-israelischen Abkommens zu einem von der gesetzlichen 
Regelung abweichenden Resultat führt.

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5.4.2 Da die bundesgerichtliche Auslegung von Art. 29 Abs. 1 Bst. b 
IVG (in  der  vom 1.  Januar  2003  bis  31. Dezember  2007  geltenden 
Fassung)  beziehungsweise  Art. 28  Abs.  1  Bst.  b  IVG  (in  der  seit 
1. Januar  2008  geltenden  Fassung)  auch  für  Schweizer  Versicherte 
gilt,  die  ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  nicht  in  der 
Schweiz  (oder  der  Europäischen  Gemeinschaft)  haben,  können 
israelische  Staatsangehörige  aus  dem  Grundsatz  der  Gleich-
behandlung mit Schweizern (gemäss Art. 9 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 1 
des Abkommens) nichts darüber hinaus Gehendes zu ihren Gunsten 
ableiten  (vgl.  diesbezüglich  auch  das  Urteil  des  Bundesgerichts  I 
190/06  und  I 219/2006  vom  16.  Mai  2007  E.  5.3).  Auch  aus  den 
übrigen  Bestimmungen  des  schweizerisch-israelischen  Abkommens 
ergeben sich keine diesbezüglichen Ausnahmeregelungen zu Gunsten 
israelischer  Staatsangehöriger.  Vielmehr  sieht  Art.  9  Abs.  3  des 
Abkommens  ausdrücklich  vor,  dass  israelischen  Staatsangehörigen, 
die ihren Wohnsitz nicht in der Schweiz haben, nur ordentliche Renten 
für Versicherte gewährt werden, die mindestens zur Hälfte invalid sind. 
Renten für Versicherte, die weniger als zur Hälfte invalid sind, werden 
israelischen  Staatsangehörigen  hingegen  nur  gewährt,  solange  sie 
ihren  Wohnsitz  in  der  Schweiz  haben.  Da  Staatsverträge  über  die 
soziale  Sicherheit  nicht  bezwecken,  die  Angehörigen  des  anderen 
Staates  gegenüber  den  eigenen  zu  bevorteilen,  kann  auch  Art.  4 
Abs. 3  des  Abkommens  nur  als  Einschränkung  des  Gleichbehand-
lungsgrundsatzes betrachtet werden, weshalb die Beschwerdeführerin 
auch daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten kann.

5.5 Für  den  Fall,  dass  das  Bundesverwaltungsgericht  das 
schweizerisch-israelische Abkommen  anders  auslege  als  die 
Beschwerdeführerin,  macht  diese  geltend,  dass  das  Gericht  sich 
aufgrund  von  Art.  20  Abs.  1  des  Abkommens  mit  den  israelischen 
Behörden absprechen müsse. Dabei verkennt die Beschwerdeführerin, 
dass  die  Auslegung  von  Staatsverträgen  und  die  Anwendung  der 
entsprechenden Bestimmungen im Einzelfall im Zuständigkeitsbereich 
der staatlichen Gerichte liegt (vgl. Art. 190 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]). 
Ausserdem  ist  für  eine  entsprechende  einvernehmliche  Regelung 
seitens der Schweiz (nur) die Schweizerische Ausgleichskasse in Genf 
zuständig  (vgl.  Art.  1  Abs.  1  der  Verwaltungsvereinbarung  vom 
18. September 1985 zur Durchführung des Abkommens vom 23. März 
1984  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  dem 
Staat Israel über Soziale Sicherheit [SR 0.831.109.449.11]).  So lange 

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zwischen den Vertragsstaaten keine bindende Auslegung bestimmter 
Bestimmungen  erfolgt  ist  -  was  hier  nicht  der  Fall  ist  –  sind  das 
Bundesgericht und das Bundesverwaltungsgericht dazu berechtigt und 
verpflichtet, das Abkommen selbst auszulegen. 

5.6 Somit  muss  die  Beschwerdeführerin  während  mindestens  eines 
Jahres zu 50% arbeitsunfähig gewesen sein, damit die Voraussetzung 
des abgelaufenen Wartejahres als erfüllt gilt (vgl. E. 5.3). Dabei ist für 
die  Ermittlung  des  Rentenbeginns  bei  allfälliger  Teilerwerbstätigkeit 
analog  zur  Ermittlung  des  Invaliditätsgrades  auf  den  gewichteten 
Durchschnitt  der  Arbeitsunfähigkeit  in  der  Erwerbstätigkeit  und  im 
Haushalt abzustellen (vgl. BGE 130 V 97 E. 3.4). Ausserdem muss der 
Invaliditätsgrad mindestens 50% betragen, damit ein Rentenanspruch 
der Beschwerdeführerin entstehen kann.

6.
6.1 Die  Beschwerdeführerin  macht  geltend,  dass  die  IVSTA  nicht 
ausreichend  abgeklärt  habe,  ob  sie  auch  in  gesundem  Zustand 
teilzeit-  oder  vollzeiterwerbstätig  wäre  und  thematisiert  damit  die 
Statusfrage (vgl. oben E. 4.4).

6.2 Zwar geht das Bundesgericht bei Versicherten, die vor Eintritt der 
Gesundheitsschädigung zu 100% erwerbstätig waren, im Sinne einer 
ersten  Vermutung  davon  aus,  dass  sie  ohne  gesundheitliche 
Beeinträchtigung  auch  im  Zeitraum nach  deren  Eintritt  weiterhin  zu 
100% erwerbstätig wären. Daraus kann die Beschwerdeführerin aber 
nichts  zu  ihren  Gunsten  ableiten,  zumal  sie  schon  vor  Eintritt  der  
Gesundheitsschädigung nur Teilzeit  als Lehrerin arbeitete (mit  einem 
Pensum  von  8  Stunden,  während  ein  volles  Pensum  24  Stunden 
umfasst hätte [vgl. IV/30-31]). 

Entgegen  der  Ansicht  der  IVSTA (vgl.  IV/55,  IV/56  und  IV/64  sowie 
act. 8) reicht es zur Bestimmung der Statusfrage aber auch nicht aus, 
auf  die  von  der  versicherten  Person  vor  Eintritt  der  massgebenden 
gesundheitlichen  Einschränkung  vorgenommene  Aufteilung  von 
Erwerbstätigkeit  und  Haushaltstätigkeit  abzustützen  (umso  mehr  als 
dieser Zeitpunkt vorliegend nach Ansicht der IVSTA rund 7 Jahre vor 
Erlass der  angefochtenen Verfügung lag). Ebenfalls  nicht  ausschlag-
gebend ist, welche Aufteilung von Erwerbs- und Haushalt tätigkeit die 
Beschwerdeführerin nach Eintritt der massgebenden gesundheitlichen 
Einschränkung tatsächlich vorgenommen hat. 

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Daher  ist  im  Folgenden  im  Sinne  der  bundesgerichtlichen  Recht-
sprechung zu prüfen, was die Beschwerdeführerin bei im Übrigen un-
veränderten  Umständen  (d.h.  wenn  keine  gesundheitliche  Beein-
trächtigung  bestünde)  täte  beziehungsweise  welche  (hypothetische) 
Aufteilung  von  Erwerbs-  und  Haushaltstätigkeit  im  Gesundheitsfall 
bestehen würde. 

6.3 Primär  ist  darauf  hinzuweisen, dass  die  seit  Erhalt  des 
Vorbescheids  anwaltlich  vertretene  Beschwerdeführerin  erst  im 
Beschwerdeverfahren  geltend  gemacht  hat,  dass  sie  "in  gesundem 
Zustand  wohl voll  erwerbstätig  wäre"  (vgl.  Replik  S.  4  f. 
beziehungsweise  dass  "nicht  ohne  Weiteres"  beziehungsweise  ohne 
diesbezügliche Abklärungen davon ausgegangen werden könne, dass 
sie  in  gleichem  Umfang  wie  vor  der  Operation  im  Jahre  2001 
erwerbstätig geblieben wäre (vgl. Beschwerde S. 5 und Replik S. 4 f.). 
Obwohl die Beschwerdeführerin (auch) in Bezug auf die Klärung der 
Statusfrage  eine  erhebliche  Mitwirkungspflicht  trifft,  behauptet  sie 
somit  nicht  einmal  ausdrücklich,  dass  und  in  welchem  Umfang  sie 
ohne  gesundheitliche  Beeinträchtigung  in  grösserem  Umfang 
erwerbstätig wäre, als vor der Operation 2001. Sie macht auch keine 
substanziierten  Ausführungen  dazu,  was  konkret  für  eine  umfang-
reichere (hypothetische) Erwerbstätigkeit spreche. Stattdessen hat sie 
nur  darauf  hingewiesen,  dass  der  Eintritt  des  Gesundheitsschadens 
schon Jahre zurück liege, dass sie von ihrem Ehemann getrennt lebe 
und deshalb auf (höhere) Einkünfte (aus Erwerbstätigkeit) angewiesen 
sei,  und  dass  eine  Kinderbetreuung  nicht  mehr  nötig  sei,  weshalb 
"einer  hochprozentigen resp. vollen  Erwerbstätigkeit  nichts  im Wege 
stehen würde" (vgl. Beschwerde S. 5, Replik S. 5). 

Grundsätzlich  lassen  die  Aussagen  der  Beschwerdeführerin  darauf 
schliessen,  dass  sie  im  Zeitpunkt  des  Erlasses  der  angefochtenen 
Verfügung  von  ihrem  Ehemann  getrennt  lebte  (vgl.  auch  den 
Gerichtsbeschluss vom [...] 2007 des Familiengerichts J._______ [act. 
5.6A-C beziehungsweise act. 22.6A-C]). Nicht ersichtlich ist hingegen, 
dass  aus  dieser  Trennung  eine  relevante  Verschlechterung  der 
finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin resultierte, zumal die 
Ehegatten  gemäss  besagtem  Gerichtsbeschluss  den  Wert  einer 
Wohnung  teilten,  der  Beschwerdeführerin  die  Hälfte  aller 
Vermögensgegenstände  der  Ehegatten  zugesprochen  wurde, 
einschliesslich  Gelder  und  Ansprüche  aus  Sozialversicherungen 
[Hervorhebung  im  Urteil].  Es  ist  somit  nicht  erstellt,  dass  die 

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Beschwerdeführerin  auf  Grund  ihrer  finanziellen  Verhältnisse  im 
hypothetischen Gesundheitsfall in höherem Umfang erwerbstätig wäre. 
Da  die  Kinder  der  Beschwerdeführerin  bei  Eintritt  des  Gesund-
heitsschadens  schon  19  beziehungsweise  22  alt  waren  (vgl.  IV/4), 
können  Kinderbetreuungsaufgaben  bereits  im  Jahr  2001  bei  der 
Aufteilung von Erwerbs- und Haushaltstätigkeit keine erhebliche Rolle 
gespielt haben. Dass seit dem Eintritt des Gesundheitsschadens eine 
lange  Zeit  vergangen  ist,  ist  per  se  kein  Hinweis  darauf,  dass  die 
Beschwerdeführerin  im  hypothetischen  Gesundheitszustand  in 
höherem Umfang erwerbstätig  wäre als  damals. Ausserdem war  die 
Beschwerdeführerin  im  Zeitpunkt  des  Verfügungserlasses,  wie  vor 
Eintritt des Gesundheitsschadens, als Lehrerin tätig. Auch im Übrigen 
lassen die gesamten Umstände der Beschwerdeführerin nicht darauf 
schliessen,  dass  sie  im  Gesundheitsfall  in  höherem  Umfang 
erwerbstätig gewesen wäre, als vor Eintritt des Gesundheitsschadens. 
Insbesondere macht die Beschwerdeführerin nicht geltend, (schon) im 
Jahr  2001  aus  gesundheitlichen  Gründen  nicht  100% gearbeitet  zu 
haben.

Somit ist  die IVSTA im Resultat zu Recht davon ausgegangen, dass 
die Beschwerdeführerin im hypothetischen Gesundheitszustand zu 1/3 
erwerbstätig und zu 2/3 im Haushalt tätig wäre und hat zu Recht - von 
dieser  Aufteilung  ausgehend  -  die  gemischte  Methode  angewandt. 
Diesbezüglich besteht  entgegen der Ansicht  der Beschwerdeführerin 
kein weiterer Abklärungsbedarf. 

7.
7.1 Die Beschwerdeführerin bestreitet  die von der IVSTA vorgenom-
mene Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit in der Erwerbstätigkeit (60%) 
und im Aufgabenbereich Haushalt (40%) und wirft der IVSTA vor, den 
(medizinischen) Sachverhalt ungenügend abgeklärt haben.

7.2 In  den  Akten  finden  sich  zahlreiche  medizinischen  Unterlagen, 
welche sich zwei Kategorien zuteilen lassen:

7.2.1 Einerseits  finden  sich  Unterlagen,  welche  den  für  die  Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit massgebenden Zeitraum (vgl. oben E. 4.7) 
direkt betreffen:

- ein Bericht des allgemeinen Gesundheitsdienstes, Klinik D._______, vom 8. 

Juni 2006 (IV/45),

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- ein Auszug aus dem medizinischen Dossier des israelischen Versicherungs-

trägers vom 21. April 2007 (IV/46),

- ein Protokoll der regionalen medizinischen Kommission des medizinischen 

Büros der Region [J._______] vom 12. August 2007 (IV/50),

- eine  erste  Stellungnahme  des  ärztlichen  Dienstes  der  IVSTA  (Dr. 

B._______) vom 17. Oktober 2007 (IV/48),

- ein  Arztbericht  des  Chefs  der  vereinigten  Einheit  für  rekonstruktive 

Chirurgie  Spital  E._______  vom 7. Januar  2008  (Name des  Arztes  nicht 

lesbar; IV/60),

- eine  zweite  Stellungnahme  des  ärztlichen  Dienstes  der  IVSTA  (Dr. 

B._______) vom 12. Februar 2008 (IV/63),

- eine  dritte  Stellungnahme  des  ärztlichen  Dienstes  der  IVSTA  (Dr. 

F._______) vom 11. August 2008 (IV/66).

7.2.2 Anderseits  enthalten die Akten Unterlagen,  welche vor Beginn 
des  massgebenden  Zeitraums  erstellt  wurden  und  daher  (nur) 
ergänzend  zur  Verifizierung  der  in  den  obgenannten  Unterlagen 
diagnostizierten Beschwerden beziehungsweise der  darin erhobenen 
Anamnese relevant sind:

- ein Austrittsbericht  des Spitals G._______ (Orthopädisches Departement) 

betreffend den Spitalaufenthalt vom 19. bis 28. Dezember 1995 (IV/35),

- ein Austrittsbericht  des Spitals G._______ (Orthopädisches Departement) 

betreffend den Spitalaufenthalt vom 5. bis 13. Februar 2001 (IV/37),

- ein Austrittsbericht  des Spitals  G._______ (Orthopädisches Departement) 

betreffend den Spitalaufenthalt vom 10. bis 17. April 2001 (IV/38),

- eine medizinische Diagnose des israelischen Versicherungsträgers (Datum 

nicht  ersichtlich,  frühestens  15. April  2001  [als  letztes  darin  erwähntes 

Datum]) (IV/34),

- ein Entscheid über diagnostische Resultate des israelischen Versicherungs-

trägers vom 8. Mai 2001 (IV/39),

- ein  Operationsbericht  des  Spitals  E._______  (Orthopädie)  betreffend  die 

Operation vom 19. August 2002 (IV/41), 

- ein  Austrittsbericht  des Spitals  E._______ (Orthopädisches  Departement) 

betreffend den Spitalaufenthalt vom 18. bis 25. August 2002 (IV/42),

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- ein  Arztbericht  der  [...]  Zentren  für  medizinische  Bildgebung,  Spital 

H._______, vom 28. November 2002 (IV/43),

- ein  Auszug  aus  der  Krankengeschichte  der  Orthopädischen  Klinik  des 

Spitals E._______ (29. Januar 1996 bis 18. Februar 2003) (IV/36),

- ein  Knochenkartografie-Bericht  von  Dr. I._______ (Spezialist  für  Nuklear-

medizin) vom 9. August 2004 (IV/44).

7.3 In  Bezug  auf  ihre  gesundheitlichen  Beeinträchtigungen  berufen 
sich  die  Beschwerdeführerin  (vgl.  Beschwerde  S. 3)  und  die  IVSTA 
hauptsächlich auf die vom ärztlichen Dienst in seiner ersten Stellung-
nahme  aufgeführten  Diagnosen  (IV/48;  vgl.  oben  B.e),  welche  der 
ärztliche Dienst in seiner zweiten und dritten Stellungnahme bestätigt 
hat (vgl. IV/63 und IV/66). Diese Diagnosen stützen sich auf die in den 
Akten befindlichen medizinischen Unterlagen und stimmen mit diesen 
- trotz teilweise abweichender Terminologie - weitgehend überein. Aus 
den Stellungnahmen des ärztlichen Dienstes geht allerdings nicht klar 
hervor, welche Diagnose mit "Periparthropathie beider Schultern (ICD-
10  M75.1)"  genau  gemeint  ist,  namentlich  eine  "Per iarthropathie 
beider  Schultern  (ICD-10  M75.0)"  oder  eine  beidseitige  "Läsion  der 
Rotatorenmanschette  (ICD-10  M75.1").  Während  es  sich  bei  der 
Periarthropathie um eine weitgehend schmerzbedingte Aufhebung der 
Beweglichkeit der Schulter handelt, die verschiedene Ursachen haben 
kann, stellt eine Läsion der Rotatorenmanschette eine Verletzung der 
Muskelmanschette  des  Schultergelenkes  dar,  welcher  meist  ein 
verschleissbedingter (un)vollständiger Sehnenriss der zur Manschette 
gehörenden  Muskeln  zu  Grunde  liegt.  Beide  Beschwerdebilder 
gehören zu den Schulterläsionen (M75) gemäss ICD-10, äussern sich 
symptomatisch  im  Auftritt  von  Schmerzen  bei  verschiedenen 
Bewegungen  und  führen  zu  funktionellen  Einschränkungen 
insbesondere  bei  stärkerer  Belastung  der  Schultern  (Hochheben, 
Gewichte  heben,  Überkopftätigkeit).  Da  die  entsprechenden 
Einschränkungen im Rahmen der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der 
Beschwerdeführerin berücksichtigt wurden, kann auf eine Präzisierung 
der  vom  ärztlichen  Dienst  (möglicherweise  durch  einen  blossen 
Schreibfehler bedingte) provozierten Unklarheit verzichtet werden, da 
eine solche Präzisierung im Resultat nicht zu einer unterschiedlichen 
Beurteilung  der  Arbeitsfähigkeit  führt.  Das  Beschwerdebild  wurde 
somit in medizinischer Hinsicht ausreichend abgeklärt.

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7.4 Die Beschwerdeführerin, der ärztliche Dienst und die IVSTA gehen 
davon aus,  dass  die  wesentliche Einschränkung der  Arbeitsfähigkeit 
im  Jahr  2001  eingetreten  ist.  Ob  die  Einschränkung  am 5.  Februar 
2001  oder  am 10. April  2001  eingetreten  ist  (vgl.  IV/19  S. 2,  IV/37, 
IV/38,  IV/46,  und  Beschwerde  S. 3),  kann  offen  bleiben,  da  die 
Vorinstanz den für die Beschwerdeführerin günstigeren (da früheren) 
Zeitpunkt  berücksichtigt  hat  und der  entsprechende Zeitpunkt  jeden-
falls weit vor dem 1. Mai 2005 (als Beginn des für die Beurteilung der 
Arbeitsfähigkeit massgebenden Zeitraumes) liegt. 

8.
Strittig  und  zu  prüfen  ist,  welche  Auswirkungen  die  erstellten 
Diagnosen  auf  die  Arbeitsfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  (vgl. 
nachfolgend E. 8.1) und ihre Leistungsfähigkeit im Haushalt (vgl. unten 
E. 8.2) haben. 

8.1 Der  ärztliche  Dienst  und  die  IVSTA beurteilen  die  Beschwerde-
führerin ab dem 5. Februar  2001 in ihrer  bisherigen Erwerbstätigkeit 
als Lehrerin im Umfang von 40% beziehungsweise für 3 von vormalig  
8  Std./Woche  als  arbeitsfähig.  Die  Beschwerdeführerin  macht 
hingegen  geltend,  dass  sie  in  höherem  Umfang  arbeitsunfähig  sei,  
ohne dies genauer zu substanziieren oder zu begründen. 

8.1.1 Auszugehen ist  betreffend  die  Beurteilung  der  Arbeitsfähigkeit 
von dem vom ärztlichen Dienst zutreffend erstellten - im Wesentlichen 
orthopädischen  -  Beschwerdebild  (vgl.  oben  E.  7.3).  Den  daraus 
resultierenden Einschränkungen ist Rechnung zu tragen. Allerdings ist 
zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin bei ihrer bisherigen 
Tätigkeit  als  (Klassen-)Lehrerin  den  Unterrichtsablauf  und  insbe-
sondere  ihre  körperliche  Haltung  (namentlich  stehend,  gehend  oder 
sitzend)  weitgehend  selbst  bestimmen  und  damit  die  jeweiligen 
während  des  Unterrichts  auftretenden  Beschwerden  in  erheblichem 
Umfang  kompensieren  kann.  Unter  diesen  Umständen  ist  die  vom 
ärztlichen Dienst  gezogene Schlussfolgerung,  dass die Beschwerde-
führerin  in  der  bisherigen  Tätigkeit  (oder  in  einer  äquivalenten 
Tätigkeit)  zu  40%  beziehungsweise  für  etwa  3  von  8  Stunden  pro 
Woche  arbeitsfähig  ist,  durchaus  nachvollziehbar.  Angesichts  der 
rechnerischen Diskrepanz (3 von 8 Stunden entsprechen 37,5%) ist zu 
Gunsten der Beschwerdeführerin von einer Arbeitsfähigkeit von 37,5% 
auszugehen ist.

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8.1.2 Soweit die Beschwerdeführerin die erste Stellungnahme von Dr. 
B._______  (IV/48)  als  Attest  einer  vollständigen  Arbeitsunfähigkeit 
verstanden  haben  will,  da  dieser  erklärte,  dass  "die 
Belastungsfähigkeit  in  der  angestammten  Tätigkeit  nicht  aufrecht 
erhalten konnte", beziehungsweise darin unlösbare Widersprüche zur 
abschliessenden  Beurteilung  der  Arbeitsfähigkeit  erkennen  will  (vgl. 
Beschwerde  S.  6),  ist  sie  auf  die  zweite  Stellungnahme  von  Dr. 
B._______ zu verweisen (IV/63; vgl. oben B.h), welche entsprechende, 
nachvollziehbare Klarstellungen enthält. 

8.1.3 Dass  eine  Arbeitsfähigkeit  von  37,5%  gegeben  ist,  wird  im 
Übrigen  dadurch  bekräftigt,  dass  die  Beschwerdeführerin  in  der 
Beschwerde ausführte, "nach wie vor" als Lehrerin tätig zu sein und 
dabei monatlich in etwa gleich viel zu verdienen (rund ILS 1'400), wie 
sie bei andauernder Ausübung der bis 2001 ausgeübten Lehrtätigkeit  
(im  unveränderten  Teilpensum von  8  von  24  Std./Woche)  verdienen 
würde  (vgl.  die  Bestätigungen  des  israelischen  Erziehungs-
ministeriums vom 10., 11. und 13. Juni 2007 [IV/30-32]). Somit wäre zu 
prüfen, ob die Beschwerdeführerin nicht noch in höherem Umfang in 
der  bisherigen Arbeitstätigkeit  arbeitsfähig  ist,  als  sie geltend macht 
und  der  ärztliche  Dienst  dies  für  möglich  hält.  Eine  entsprechende 
Prüfung  kann  aber  unterbleiben,  da  auch  ausgehend  von  der  vom 
ärztlichen  Dienst  attestierten  Arbeitsunfähigkeit  in  der  bisherigen 
Tätigkeit  und  im  Haushalt  kein  Rentenanspruch  besteht  (vgl.  unten 
E. 9). Nicht weiter abzuklären ist auch, wie es der Beschwerdeführerin 
(gesundheitlich)  möglich  war,  ab  November  2008  -  anstelle  oder 
zusätzlich  zur  Teilzeiterwerbstätigkeit  als  Lehrerin  -  als  Teilzeit-
angestellte für einen Zahnarzt zu arbeiten (vgl. act. 24 und 24.2-3). 

8.1.4 Die  Beschwerdeführerin  macht  geltend,  dass  die  IVSTA  zu 
Unrecht (für den auf die Erwerbstätigkeit fallenden Tätigkeitsanteil) auf 
die  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  verzichtet  und  damit 
insbesondere  auch  ihren  leidensbedingten Einschränkungen,  welche 
sie  keinen  Durchschnittslohn  erwarten  liesse,  nicht  Rechnung 
getragen habe (vgl. Beschwerde S. 6 f.).

Wie bereits dargelegt,  ist  davon auszugehen, dass der Beschwerde-
führerin ihre bisherige Erwerbstätigkeit  weiterhin - wenn auch nur zu 
37,5% -  zugemutet  werden  kann. In  seiner  Stellungnahme vom 17. 
Oktober  2007  (IV/48)  erklärte  der  ärztliche  Dienst,  dass  er  keine 
Verweisungstätigkeit  mit  einer  besseren  Arbeitsfähigkeit  erkennen 

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könne. In seiner Stellungnahme vom 12. Februar 2008 beurteilte er die 
Beschwerdeführerin  ausserdem  nicht  nur  als  Englischlehrerin, 
sondern auch in einer "äquivalenten Tätigkeit" (nur) für 3 Stunden pro 
Woche (bzw. 40% von 8 Stunden) als arbeitsfähig. Diese Beurteilung 
ist  nachvollziehbar,  zumal  gerade  die  dem  Lehrberuf  eigene 
ausgeprägte Freiheit in der Gestaltung des Unterrichtsablaufs es der 
Beschwerdeführerin  erlaubt,  ihre  orthopädischen  Beschwerden, 
namentlich  durch  das  Einnehmen  verschiedener  Positionen,  zu 
kompensieren,  soweit  sie  die  rein  zeitliche  Einschränkung 
überschreiten. Die IVSTA durfte unter diesen Umständen für die Frage 
der  Erwerbsunfähigkeit  von  der  Arbeitsfähigkeit  in  der  bisherigen 
Erwerbstätigkeit ausgehen und musste nicht auf die Arbeitsfähigkeit in 
einer besser angepassten Verweisungstätigkeit abstellen. Soweit nebst 
der  rein  zeitlichen  Einschränkung  keine  weiteren  lohnmässigen 
Beeinträchtigungen  vorliegen,  war  es  zulässig  davon  auszugehen, 
dass  die  Beschwerdeführerin  bei  einer  Teilzeiterwerbstätigkeit 
(Drittelspensum)  im  bisherigen  Beruf  auch  1/3  des  entsprechenden 
Einkommens erzielen könnte  (vgl. Urteil  des  EVG [I  437/00]  vom 3. 
April  2001  E. 4b).  Dafür,  dass  solche  zusätzlichen  lohnmässigen 
Beeinträchtigungen  vorliegen,  gibt  es,  namentlich  angesichts  der 
angesprochenen Kompensationsmöglichkeit  in  der  Arbeitsgestaltung, 
keine Hinweise. So führt auch ein höheres Alter der Lehrperson in der  
Regel nicht zu einem unterdurchschnittlichen Lohn, zumal Berufs- und 
Lebenserfahrung in diesem Bereich besonders geschätzt werden. Im 
Übrigen  gibt  die  Beschwerdeführerin  selbst  an,  "nach  wie  vor"  als 
Lehrerin tätig zu sein und dabei nicht weniger zu verdienen, als sie im 
hypothetischen Gesundheitsfall  verdienen  würde. Ausserdem hat  die 
Beschwerdeführerin  (zusätzlich  oder  anstatt  der  Lehrtätigkeit)  eine 
Teilzeitstelle bei einem Zahnarzt  angetreten. Die IVSTA hat somit zu 
Recht  auf  die  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  unter 
Berücksichtigung  eines  Leidensabzugs  beim  Invalideneinkommen 
verzichtet.

8.1.5 Die auf die den Tätigkeitsanteil der Erwerbstätigkeit entfallende 
(nicht gewichtete) Teilinvalidität beträgt somit 37,5%. 

8.2
8.2.1 In Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit im Haushalt  beurteilte der 
ärztliche Dienst die Beschwerdeführerin ab dem 5. Februar 2001 als 
zu  40%  eingeschränkt  (vgl.  den  Anhang  zu  seiner  ersten 
Stellungnahme vom 17. Oktober 2007 [IV/48]). Dabei stützte er sich zu 

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Recht  auf  den  von  der  Beschwerdeführerin  am  6.  März  2007 
ausgefüllten  "Fragebogen  für  die  im  Haushalt  tätigen  Versicherten" 
(IV/20)  ab.  Der  vom  ärztlichen  Dienst  auf  Grund  des  Fragebogens 
vorgenommenen  Aufteilung  der  gesamten  Haushaltstätigkeit  auf  die 
einzelnen  Tätigkeiten  ist  zuzustimmen.  Diese  wird  von  der 
Beschwerdeführerin im Übrigen nicht substanziiert bestritten. Auch die 
in Bezug auf die einzelnen Tätigkeiten vorgenommene Beurteilung der 
Leistungsfähigkeit  ist  nachvollziehbar.  Insbesondere  ist  ersichtlich, 
dass  der  ärztliche  Dienst  für  jene  Tätigkeiten  von  einer  höheren 
Einschränkung  der  Leistungsfähigkeit  ausging,  die  eine  höhere 
Belastung  des  Bewegungsapparates  mit  sich  bringen  (namentlich 
Wohnungspflege,  Einkaufen  und  Waschen).  Diese  Beurteilung  kann 
durch  den  vom  Chef  der  vereinigten  Einheit  für  rekonstruktive 
Chirurgie  des  Spitals  E._______  am  7.  Januar  2008  ausgestellten 
Attest  (IV/60) nicht  in Zweifel  gezogen werden. Das Attest  postuliert  
nur  allgemein  eine  Beeinträchtigung  für  einfache  Haushaltsarbeiten 
("affects  her  daily  activities  [...]  even  simple  housing  tasks"), 
umschreibt deren Art und Umfang aber nicht und begründet dies auch 
nicht  ausreichend.  Im  Übrigen  wurde  auch  die  Beurteilung  der 
Leistungsfähigkeit  in  den  einzelnen  Tätigkeiten  von  der 
Beschwerdeführerin nicht substanziiert bestritten. 

Die  IVSTA  ist  somit  zu  Recht  davon  ausgegangen,  dass  die 
Beschwerdeführerin im Haushaltsbereich zu 60% leistungsfähig war. 

8.2.2 Da  im  Ergebnis  ein  rentenrelevanter  Invaliditätsgrad  zu 
verneinen  ist  (vgl.  unten  E.  9),  braucht  vorliegend  nicht  geprüft  zu 
werden,  inwiefern  sich  die  Beschwerdeführerin  (zusätzlich)  eine 
gewisse Entlastung in der Haushaltsarbeit  durch im selben Haushalt 
lebende  Familienmitglieder  anrechnen  lassen  müsste  (im  Formular 
"Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" [act. 12.1]  werden zwei  im 
gleichen Haushalt lebende erwachsene Kinder aufgeführt). 

8.2.3 In Bezug auf das Tätigkeitsgebiet Haushalt  ist  somit  von einer 
(nicht gewichteten) Teilinvalidität von 40% auszugehen.

8.3 Dagegen,  dass  der  ärztliche  Dienst  keine  eigene  Untersuchung 
der  Beschwerdeführerin  und  seine  Beurteilung  alleine  aufgrund  der 
medizinischen Akten vorgenommen hat, ist - entgegen der Ansicht der 
Beschwerdeführerin (vgl.  Beschwerde  S.  5  f.)  -  nichts  einzuwenden 
(vgl.  Art.  49  Abs.  2  der  Verordnung  vom 17.  Januar  1961  über  die 

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Invalidenversicherung  [IVV,  SR  831.201],  in  den  bis  31.  Dezember 
2007 und seit 1. Januar 2008 geltenden Fassungen). 

9.
Der Gesamtinvaliditätsgrad ergibt sich aus der Addition der in beiden 
Tätigkeitsbereichen  (Erwerbstätigkeit  gewichtet  mit  1/3, 
Haushaltstätigkeit  gewichtet  mit  2/3)  ermittelten  und  gewichteten 
Teilinvaliditäten.  Für  die  Erwerbstätigkeit  ergibt  sich  somit  eine 
gewichtete  Teilinvalidität  von  20,83%  (1/3  x  62,5%),  für  die 
Haushaltstätigkeit  eine  gewichtete  Teilinvalidität  von  26,67%  (2/3  x 
40%.  Aus  der  Addition  der  beiden  Teilinvaliditäten  resultiert  ein 
Gesamtinvaliditätsgrad  von  47,5%.  Analog  dazu  bestand  für  das 
Wartejahr eine gewichtete Durchschnittsarbeitsunfähigkeit  von 47,5% 
(vgl. oben E. 5.6). Somit ist weder die Voraussetzung des Wartejahres 
erfüllt, noch besteht ein rentenbegründender Invaliditätsgrad.

Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

10.
10.1 Die Verfahrenskosten sind bei  Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder  die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  nach  dem  Verfahrens-
aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 - 1000 
Franken festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). 

10.2 Die Beschwerdeführerin  ersucht  vorliegend um Gewährung der 
unentgeltlichen  Rechtspflege  (inkl.  Rechtsverbeiständung  durch  den 
rubrizierten Advokaten). Die  Gewährung der  unentgeltlichen Rechts-
pflege setzt  die Bedürftigkeit  der beschwerdeführenden Partei  sowie 
die Nichtaussichtslosigkeit des Begehrens voraus (vgl. Art. 65 Abs. 1 
VwVG).  Der  Anspruch  auf  unentgeltliche  Verbeiständung  der 
beschwerdeführenden  Partei  setzt  zusätzlich  die  Notwendigkeit  der 
Vertretung durch einen Anwalt voraus (vgl. Art. 65 Abs. 1-2 VwVG).

Die  vorliegende  Beschwerde  erweist  sich  als  nicht  aussichtslos  und 
die  Vertretung  durch  einen  Anwalt  erscheint  notwendig.  Zu  prüfen 
bleibt deshalb die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin, wobei für das 
vorliegende  Verfahren  für  die  Verfahrenskosten  und  das  Anwalts-
honorar  insgesamt  von  einem  Betrag  in  der  Höhe  von  rund  CHF 
3'000.- auszugehen ist (bei einem Wechselkurs von rund CHF 0.30 pro 
ILS  entspricht  dies  rund  ILS  10'000.-).  Die  Beschwerdeführerin 
verfügte gemäss eigenen Angaben per Juli beziehungsweise Oktober 
2008 (vgl. act. 5, 5.1-13 und 12.1) einerseits über (Mit-)Eigentum an 

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zwei  Liegenschaften  (von  unbekanntem Wert),  über  fest  angelegtes 
Geld in der Höhe von rund ILS 290'000.- und über ein Bankguthaben 
von  rund  ILS  1'000.-.  Andererseits  macht  sie  per  Juli  2008 
Kreditschulden  von rund  ILS  31'800.-  und  Steuerschulden  von rund 
ILS 16'000.- geltend bzw. per Oktober 2008 insgesamt (nicht belegte) 
Schulden von ILS 116'000.-. Selbst wenn der Wert der Liegenschaften 
ausser Acht  belassen wird und von dem für  die Beschwerdeführerin 
günstigeren Fall ausgegangen wird, betrug der Vermögensüberschuss 
rund  ILS  174'000.-  (beziehungsweise  rund  CHF  52'200.-),  was  - 
insbesondere  unter  Berücksichtigung  der  tieferen  Lebenshaltungs-
kosten  in  Israel  -  deutlich  mehr  ist,  als  ein  ihr  allenfalls  zuzu-
gestehender  "Notgroschen",  zumal  das  Bundesgericht  diesen nur  in 
besonderen  Fällen  auf  CHF 20'000.-  oder  mehr  festsetzt  (vgl.  z.B. 
Urteil  des  Bundesgerichts  9C_874/2008  vom  11.  Februar  2009 
E. 2.2.2  m.w.H.).  Unter  diesen  Umständen  ist  ohne  weitere  Prüfung 
davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin nicht derart bedürftig 
ist, dass sie von der Bezahlung der Gerichtskosten und der Kosten für 
den Rechtsbeistand (allenfalls durch Belehnung eines Bruchteils ihres 
Festgeldguthabens)  befreit  werden  müsste  und  dass  sie  durch  die 
eigene  Kostenübernahme  in  ihrer  normalen  Lebensführung  zu  sehr 
eingeschränkt würde. 

Das  Begehren  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Prozessführung 
(inkl. Rechtsverbeiständung) ist deshalb abzuweisen.

10.3 Für  das  vorliegende  Verfahren  sind  die  Verfahrenskosten  auf 
Fr. 400.-  festzusetzen  und  der  Beschwerdeführerin  als  unterlegene 
Partei aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG).

10.4 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für  ihr  erwachsene notwendige  und verhält-
nismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). 

Als  Bundesbehörde  hat  die  IV-Stelle  jedoch  keinen  Anspruch  auf 
Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 
2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesver-
waltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]  in  der  ab  1.  April  2010 
geltenden Fassung), weshalb keine Parteientschädigung auszurichten 
ist.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.

4.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführerin  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Einzahlungs-
schein)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Beilagen: Kopien von act. 5, act. 5.1-13, 
act. 12 und 12.1, act. 22.5A-F, act. 22.6A-22.C, act. 24, act. 24.1-3)

- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG,  SR 
173.110])  gegeben  sind.  Die  Rechtsschrift  hat  die  Begehren,  deren 
Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu 
enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind, 
soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 
(vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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