# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 39780abe-286f-582f-94cc-d69b323b3baa
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-03
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 03.06.2020 II 2019 69
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2019-69_2020-06-03.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2019 69

Entscheid vom 3. Juni 2020

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw E.________ Lacher, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch B.________, , 

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für
die direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15,
Postfach 1232, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Sondersteuer 2014 auf 
Liquidationsgewinn: Überführungswert von Liegenschaften)

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Sachverhalt:

A. E.________ F.________ (geboren ), bis ______ im Ort als selbständiger 
G.________ mit eigenen Praxisräumlichkeiten tätig, reichte mit der Steuerer-
klärung 2014 am 30. November 2015 auch das Formular "Deklaration Liquidati-
onsgewinn für privilegierte Besteuerung bei Aufgabe der selbständigen Erwerbs-
tätigkeit (ab 1.1.2011)" vom 6. November 2015 per Liquidationsdatum 28. Febru-
ar 2014 ein (Steuerakten 2014 act. 54 ff.). Es wurde ein totaler Liquidationsge-
winn (nach Abzug des AHV-Anteils) kantonal und bundessteuerlich von 
Fr. 188'805.-- deklariert. Der Überführungswert für die Geschäftsliegenschaft 
wurde auf Fr. 590'593.--, die Anlagekosten auf Fr. 596'220.-- beziffert entspre-
chend einem Wertzuwachsgewinn (bzw. Verlust) von minus Fr. 5'627.-- (Steuer-
akten act. 54). 

B. Mit Veranlagungsverfügung 2014 "Sondersteuer auf Liquidationsgewinn" 
vom 14. Februar 2017 veranlagte die kantonale Steuerverwaltung (StV) die 
Steuerpflichtigen mit einem steuerbaren Liquidationsgewinn kantonal von 
Fr. 162'000.-- (satzbestimmend Fr. 3'300.--, bei einem fiktiven Einkauf von Fr. 0.--) 
und bundessteuerlich von Fr. 479'800.-- (satzbestimmend Fr. 95'900.--, bei einem 
fiktiven Einkauf von Fr. 0.--) (Steuerakten act. 7 f.). 

In Abweichung von der Selbstdeklaration ging die StV von einem Überführungs-
wert der Geschäftsliegenschaft von Fr. 914'000.-- aus (Steuerakten act. 6, 46 f.). 

C. Gegen die Veranlagungsverfügung 2014 der Sondersteuer auf Liquida-
tionsgewinn liessen die Steuerpflichtigen mit Eingabe vom 15. März 2017 bei der 
kantonalen Steuerkommission (StK)/kantonalen Verwaltung für die direkte Bun-
dessteuer (VdBSt) Einsprache erheben mit den folgenden Anträgen (Einsprache-
schrift act. 1 ff.):

1. Die Liquidationsgewinnveranlagungsverfügung 2014 vom 14. Februar 2017 
sei gemäss Selbstangaben zu korrigieren. Das steuerbare Einkommen 
für die Kantonssteuern wie auch für die direkte Bundessteuer sei mit 
Fr. 188'800.-- festzusetzen.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates. 

Im Wesentlichen wurde geltend gemacht, im Steuerrecht sei das Prinzip der 
Ist-Besteuerung verankert, d.h. es werde nicht der (maximal) erzielbare Ertrag 
besteuert (Soll-Besteuerung), sondern die bloss tatsächlich erzielten Erträge 
(BGE 107 Ib 325). In casu bilde der von der StV angenommene Verkehrswert 
von Fr. 914'000.-- nicht nur einen allfälligen Sollwert, sondern dieser Sollwert sei 
sogar hypothetischer Natur. Die Bemühungen des Steuerpflichtigen als 
G.________ um eine Nachfolgelösung unter Einbezug einer Ärzteberatungsge-

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sellschaft seit 2011 sei erfolglos geblieben. Dies bedeute, dass nicht vom Fort-
führungswert, sondern vom viel tieferen Liquidationswert auszugehen sei. Die 
StV gehe jedoch vom Fortführungswert aus. Verkannt werde auch, dass die Pra-
xisräumlichkeiten objektiv gar nicht mehr hätten genutzt werden können, sondern 
nur ein umfassender Umbau einen zukünftigen Ertrag ermöglicht habe. Wenn 
sich die StV auf einen einzigen Vergleichswert abgestützt habe, fehle es an der 
erforderlichen Repräsentativität dieses Vergleichswertes; im Einzelfall könnten 
verschiedenste Faktoren den Kaufpreis massgeblich beeinflussen. Vor dem Pra-
xisumbau sei auch kein Augenschein vorgenommen worden; in der Aviatik würde 
man von einem Blindflug sprechen. Die Wertfestlegung der StV führte dazu, dass 
der Steuerpflichtige in seiner Eigenschaft als Privatperson unmittelbar nach der 
Überführung ins Privatvermögen einen Wertverlust von beinahe Fr. 500'000.-- 
erzielen würde, d.h. die Umbaukosten von total rund Fr. 520'000.-- hätte er fast 
vollständig "in den Sand gesetzt". Dies sei umso abwegiger, als sich der Steuer-
pflichtige bereits vor der Praxisaufgabe im Februar 2014 mit dem notwendigen 
Umbau beschäftigt habe und die ungefähren Kosten somit habe abschätzen 
können. Wie jeder andere Investor auch, hätte er die zu erwartenden notwendi-
gen Umbaukosten in den Kaufpreis einfliessen lassen. Selbstverständlich müsse 
dies auch beim Überführungswert berücksichtigt werden. Auch die Rück- oder 
Kontrollrechnung ergebe, dass der durch die StV abgeleitete Verkehrswert von 
Fr. 914'000.-- zu einem völlig falschen, willkürlichen Ergebnis führe. Als Über-
führungswerte seien gemäss Selbstangaben die Steuerwerte reduziert um den 
offensichtlichen Sanierungsbedarf der gesamten Liegenschaft angenommen 
worden. Der Wert für die zukünftige private Nutzung habe sich auf die 30-jährige 
Gebäudehülle beschränkt. Dieser Wert sei sicher tiefer als der Steuerwert aus 
dem Jahre 2007. Die Zugrundelegung des Steuerwertes als Überführungswert 
führe zu einem logischen, widerspruchsfreien Resultat. Im Ergebnis sei der Über-
führungswert sogar eher hoch geschätzt, d.h. es bestehe beim Überführungswert 
von rund Fr. 590'000.-- eine Toleranz von rund Fr. 170'000.-- zu Lasten des 
Steuerpflichtigen. Höchst fraglich sei auch, ob die Liquidation steuerrechtlich per 
28. Februar 2014 abgeschlossen gewesen sei oder erst mit dem beendeten Um-
bau per Ende September 2014. 

D. Mit Schreiben vom 27. April 2017 sowie vom 2. Juni 2017 äusserte sich 
die StV zur Einsprache und empfahl den Rückzug der Einsprache (Einsprache-
vorverfahren 2014 act. 18 ff.; 10 f.). Mit Schreiben vom 19. Juni 2017 unter-
breiteten die Steuerpflichtigen einen Vergleichsvorschlag: unpräjudiziell werde 
ein Überführungswert von Fr. 699'000.-- akzeptiert (Einsprachevorverfahren 2014 
act. 7 ff.). Hierauf hielt die StV am 20. Juni 2017 an ihrem Standpunkt fest 
(Einsprachevorverfahren 2014 act. 3 f.). Auf Ersuchen der Steuerpflichtigen vom 

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21. Juni 2017 wurde die Sache am 22. Juni 2017 an die StK/VdBSt überwiesen 
mit dem Antrag auf Abweisung (Einsprachevorverfahren 2014 act. 1 f.). 

Mit Schreiben vom 19. November 2018 teilte die StV den Steuerpflichtigen erneut 
mit, dass die Abweisung der Einsprache vorgesehen sei (Einspracheverfahren 
2014 act. 25 ff.). 

E. Am 26. Juli 2019 entschied die StK/VdBSt wie folgt (Entscheid Nr. 50/2017):

1. Die Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2014 (Sondersteuer auf 
Liquidationsgewinn) wird abgewiesen.

2. Die Kosten des kantonalen Verfahrens (Spruchgebühr inkl. Kanzleikosten) 
werden den Einsprechern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt; der 
Betrag von CHF 950.-- (…). 

3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet.

4.-5. (Rechtsmittelbelehrung; schriftliche Mitteilung). 

F. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 13.8.2019) lassen die 
Steuerpflichtigen mit Eingabe vom 12. September 2019 (Postaufgabe am glei-
chen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:

1. Der Entscheid sei aufzuheben und das steuerbare Einkommen sei für die 
Kantonssteuern mit CHF 192'500 und für die direkte Bundessteuer mit 
CHF 205'300 festzusetzen.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates. 

G. Die Vorinstanzen beantragen mit Vernehmlassung vom 10. Oktober 2019 
die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der 
Beschwerdeführer. Die Beschwerdeführer replizieren am 23. Oktober 2019. Die 
Vorinstanzen lassen sich nicht weiter vernehmen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Das im vorliegenden Fall von der Liquidation (Überführung vom Geschäfts- 
ins Privatvermögen) betroffene Geschäftsvermögen setzt sich zusammen aus 
den Praxisräumlichkeiten, einer Garage sowie einem Hobbyraum (Archivraum). 
Die Praxisräumlichkeiten befinden sich auf dem Grundstück KTN C.________ im 
1. Obergeschoss des Mehrfamilienhauses (MFH) B (Baujahr 1987) und erstre-
cken sich über die zwei Stockwerkeinheiten (StWE) GB-Nrn. 0008 und 0009. Sie 
beinhalten eine Hauptnutzfläche von ____ m2 und eine Aussengeschossfläche 
von ____ m2, total _____ m2. Die Garage (GB-Nr. 0006.0005; ebenfalls Baujahr 
1987) befindet sich ebenso auf dem Grundstück KTN C.________ 

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in der Tiefgarage im Untergeschoss der Wohnüberbauung. Die Wertquote der 
Praxisräume und der Garage am Stammgrundstück KTN C.________ beträgt 
XX/1000. 

Der Hobbyraum (GB Nr. 0005; als Archiv benutzt; Baujahr 1981) mit einer Fläche 
von __ m2 befindet sich im Untergeschoss des MFH B, welches sich auf dem 
Grundstück KTN D.________ befindet. Die Wertquote des Hobbyraumes am 
Stammgrundstück KTN D.________ beträgt X/1000 (vgl. Einsprachevorverfahren 
act. 19, 14-17; Steuerakten 2014 act. 56; 32-39). 

1.2.1  Die Beschwerdeführer ermittelten den Überführungswert von Fr. 590'593.-- 
wie folgt (Steuerakten 2014 act. 56 f., 44 [in Franken]):

StWE Geschäft [vor Umbau] 593'665
StWE Garage 48'332
StWE Archiv    27'596
Steuerwert 669'593

Sanierungsbedarf gerundet 65/1000 - 79'000
Überführungswert 590'593

Bei den Werten der StWE stützten sich die Beschwerdeführer auf die Steuer-
werte aus dem Jahr 2007 (Wertbasis 31.12.2004) ab (Beschwerde S. 6 Ziff. 2). 

Der Sanierungsbedarf wurde wie folgt ermittelt:

Sanierungsbedarf gemäss Protokoll
StWG 1+3 vom 2011 1000/1000 1'472'997
Erneuerungsfonds StWG 1+3 per 31.12.14 1000/1000 256'699
Sanierungsbedarf Anteil M. F.________ 65/1000 95'745
Erneuerungsfonds Anteil M. F.________ 65/1000 - 16'685
Sanierungsbedarf Anteil M. F.________ 79'060

1.2.2  Die StV stellte für den Überführungswert auf die von ihr bei der Güter-
schatzungskommission in Auftrag gegebenen Verkehrswertschätzungen per 
28. Februar 2014 vom 21. November 2016 ab (Steuerakten 2014 act. 32-39):

Praxisräume 820'000
Garage 34'000
Bastelraum/Hobbyraum  60'000
Total 914'000

1.2.3  Unbestritten sind die Anlagekosten von Fr. 596'220.--. 

1.3 Die Vorinstanzen erwogen, es bestehe kein Anlass vom deklarierten Zeit-
punkt der Liquidation (28.2.2014) abzuweichen; dem nach diesem Zeitpunkt 
erfolgten Umbau komme keine Bedeutung zu (Erw. 2.1 f.). Der nachträgliche 
Umbau stelle keine Liquidationshandlung dar, könne nicht Gegenstand der Ver-

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kehrswertschätzung zum Überführungszeitpunkt sein und habe bei der Fest-
legung des Verkehrswertes per 28. Februar 2014 unberücksichtigt zu bleiben 
(Erw. 3.1 f.). Bei der Ermittlung des Verkehrswertes sei zu beachten, dass die 
Praxisräume auch über den Überführungszeitpunkt hinaus grundsätzlich als 
Arztpraxis hätten verwendet werden können. Der Entscheid eines Umbaus in 
Wohnräume habe keinen Einfluss auf die Festlegung des Überführungswertes 
(Erw. 4.2). Die StV habe vor dem Umbau keine Verkehrswertschätzung in Auf-
trag geben können, weil sie über einen Umbau im Vorfeld nicht informiert worden 
sei (Erw. 5.1). 

Der Verkehrswert sei nach der Mischwertmethode ermittelt worden (Gewichtung 
von Sach- bzw. Realwert und Ertragswert), was nicht zu beanstanden sei 
(Erw. 5.7). 

Der Ertragswert ermittle sich aus der Kapitalisierung der jährlich erzielbaren 
Brutto- oder Nettomieterträge. Bei Mieten für ausgebaute Arztpraxen von durch-
schnittlich Fr. 320.-- pro m2, der Berücksichtigung einer Altersentwertung von 
gerundet 22.5 % (27 Jahre zu 0.75 % Entwertung) entsprechend Fr. 240 pro m2 
und einer Fläche von 171.5 m2 betrage der Mietwert Fr. 41'160.--; kapitalisiert 
mit 5 % (3.25 % Geldkosten, 1.00 % Betriebs-/ Unterhalts-/ Verwaltungskosten, 
0.1 % Mietzinsrisiko, 0.65 % Rückstellungen) ergebe sich ein Ertragswert von 
Fr. 823'200.-- (Erw. 6.1.1 ff.). Der (anteilige) Realwert der Praxisräume betrage 
Fr. 708'683.-- (62/1000 Anteil an der Stammliegenschaft von Fr. 11'430'361.--). 
Unter Einschluss von Mehrkosten für den Ausbau einer Arztpraxis von 
Fr. 115'000.-- (171.5 m2 x Fr. 675.-- [bei Mehrkosten in einer Bandbreite von 
Fr. 500.-- bis Fr. 1'000.--]) resultiere ein Realwert von insgesamt Fr. 823'683.-- 
(Erw. 6.2.1 f.). 

Bei einem Gewichtungskoeffizienten von je 1.0 für Realwert und Ertragswert 
belaufe sich der Verkehrswert auf (gerundet) Fr. 820'000.-- (Erw. 6.3).

1.4 Mit der Beschwerde argumentieren die Beschwerdeführer im Wesentlichen 
gleich wie in der Einsprache vom 15. März 2017 (vgl. vorstehend Ingress lit. C). 
Zudem wird unter anderem ausgeführt, dass zuerst ein Praxisverkauf vorge-
sehen gewesen sei, ergebe sich aus der Verkehrswertschätzung der S (nachste-
hend: S.) vom 23. Februar 2012 (Bf-act. 4). Diese Schätzung habe einen Ver-
kehrs-/ Fortführungswert von Fr. 820'000.-- ergeben unter Einschluss des Gara-
genplatzes von rund Fr. 40'000.--, also von rund Fr. 780'000.-- für die Praxisräu-
me. Als sich die Unmöglichkeit eines Praxisverkaufs zur Gewissheit verdichtet 
habe, sei eine Kostenschätzung für einen Umbau erstellt worden, welcher sich 
auf rund Fr. 531'000.-- belaufen hätte; effektiv hätten die Umbaukosten dann 
Fr. 519'000.-- betragen. Infolge des Einbaus von Wänden habe sich die Netto-

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nutzfläche von rund 171 m2 auf rund 163 m2 verringert. Der steueramtliche, neu 
geschätzte Verkehrswert nach dem Umbau betrage Fr. 879'000.-- (Beschwerde 
S. 3 f.). 

Die vorinstanzliche Ermittlung eines Fortführungswertes widerspreche fundamen-
tal dem tatsächlichen Sachverhalt. Zutreffend sei, dass grundsätzlich der Ver-
kehrswert der Geschäftsliegenschaft im Zeitpunkt der Überführung ins Privat-
vermögen massgebend sei. Bei der Schätzung des Verkehrswertes seien jedoch 
alle Faktoren zu berücksichtigen, die diesen Wert massgeblich beeinflussen kön-
nen. Es könne daher nicht einfach auf hypothetische Vergleichswerte abgestellt 
werden, wenn die individuell konkreten Verhältnisse anders seien. Massgebend 
könne nicht mehr der Preis sein, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr mut-
masslich zu erzielen wäre. Vergleichsmassstab sei der Verkauf an eine Privat-
person, welche die Praxis vollständig umbauen müsse. Ein solcher Käufer werde 
weder einen Ertragswert für die Praxis noch einen höheren Realwert für die Pra-
xis bezahlen. Vielmehr werde er diese als Nachteil einkalkulieren. Ein unab-
hängiger Dritter werde eine Offerte für die notwendigen Umbaukosten einholen 
und ebenso versuchen, den Marktpreis einer relativ neuwertigen 6 ½-Zimmer-
wohnung zu eruieren. Hiervon werde er die erforderlichen Umbaukosten abzie-
hen. Auch werde er das Alter des Gebäudes berücksichtigen (Beschwerde S. 4 f. 
lit. C Ziff. 1 ff.). Ein durch Vergleich ermittelter Verkehrswert dürfte genauer sein 
als ein geschätzter Wert. Die vorinstanzliche Schätzung nehme als Vergleichs-
massstab einen Verkauf mit unveränderter Nutzung an. Dies sei nicht nur ein 
falscher Vergleich, sondern negiere auch die betriebliche Liquidation. Richtiger-
weise sei der Verkehrswert wie bei einer Privatentnahme mit einer Nutzungs-
änderung aufgrund der Verhältnisse nach der Nutzungsänderung zu berechnen. 
Das wirklich Verlässliche sei vorliegend der Zustand der Liegenschaft nach dem 
Umbau (Beschwerde S. 5 f. Ziff. 1.4 ff.). 

Da die Praxis trotz der Bemühungen des Beschwerdeführers nicht mehr habe 
weitergeführt werden können, beschränke sich der Wert auf die Gebäudehülle. 
Dieser Wert sei sicher tiefer als der Steuerwert aus dem Jahr 2007 (Fr. 594'000.--), 
der den Fortführungswert darstelle. Allein dadurch sei offensichtlich, dass der 
dem Antrag zugrunde gelegte Überführungswert an der obersten Wertgrenze 
zum Zeitpunkt der Praxisaufgabe liege. Dies werde auch durch den Vergleich mit 
dem Wert nach dem Umbau wie folgt erhärtet (Beschwerde S. 6 Ziff. 2 mit Bf-
act. 9, mit Vergleich mit der vorinstanzlichen Ermittlung). 

Antrag Vorinstanzen

StWE Praxis vor Umbau 594'000 820'000
StWE Garage 34'000 34'000
StWE Archiv    60'000 60'000

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Sanierungsbedarf - 79'000             
Verkehrswert / Überführungswert 609'000 914'000

abzüglich StWE Garage und Archiv - 94'000 - 94'000
plus Umbaukosten 518'000 518'000
Überführungswert 1'033'000 1'338'000

Preis pro m2 Nettowohnfläche 6'318 8'183
(163.5 m2)

Verkehrswert gemäss Neuschätzung 879'000 879'000

Differenz in % zu den höheren Invest.Kosten 18% 52%

Privater Wertverlust bei einem Verkehrswert
der Wohnung nach Umbau von 1'033'000 305'000

Mit Gesamtinvestitionen von Fr. 1'033'000.-- hätten sie sich eine zwar fast neu-
wertige 6 ½-Zimmerwohnung erworben, welche jedoch immer noch einen aus-
gewiesenen Renovationsbedarf für die Aussenhülle von Fr. 79'000.-- aufweise. 
Zudem sei zu berücksichtigen, dass das Umbaurisiko bei den Beschwerde-
führern als Privatpersonen gelastet habe und es sich um eine 30-jährige Über-
bauung handle. Ein Preis von Fr. 6'318.-- pro m2 sei ein absoluter Höchstwert im 
Jahr 2014 (Beschwerde S. 7 Ziff. 2.1 ff.). Die Wertfestlegung der Vorinstanzen 
würde dazu führen, dass der Beschwerdeführer als Geschäftsmann (Gewinn aus 
Verkauf von Fr. 484'000.-- [Total Überführungswerte von Fr. 914'000.-- minus 
Total Buchwerte von Fr. 430'000.--]) sich als Privatperson (privater Verlust von 
mindestens Fr. 305'000.--) übervorteilen würde. Dies stehe im Widerspruch zur 
bundes- und harmonisierungsrechtlichen Abgrenzung von Geschäfts- und Privat-
vermögen (Beschwerde S. 7 Ziff. 2.4, mit Hinweis auf StE 2019 B 23.2 Nr. 59). 

1.5 Vernehmlassend vergleichen die Vorinstanzen die von den Beschwerde-
führern eingereichte Verkehrswertschätzung der S. vom 23. Februar 2012, womit 
ein Verkehrswert von Fr. 818'800.-- ermittelt worden sei (Verkehrswertschätzung 
= Bf-act. 4 S. 12 oben) mit der eigenen Verkehrswertermittlung. Die Verkehrs-
wertschätzung der S. berücksichtige den Hobbyraum (Fr. 60'000.--) nicht, mithin 
sei ein Schätzungswert von Fr. 878'800.-- einem Verkehrswert von Fr. 914'000.-- 
gegenüberzustellen. Werde für zwei Jahre (2012 bis 2014) vereinfachend eine 
Altersentwertung von je 1 % (womit auch das Land, entgegen der üblichen Pra-
xis, entwertet werde) eingesetzt, belaufe sich der Verkehrswert für die Praxis-
räume und die Garage gemäss der Verkehrswertschätzung der S. auf 
Fr. 802'424.-- (Fr. 818'800.-- abzüglich 2 % entsprechend Fr. 16'376.--) bzw. un-
ter Einschluss des Hobbyraumes auf Fr. 862'424.--. Dieser Wert liege um rund 
6 % unter dem von der StV angenommenen Verkehrswert von Fr. 914'000.--, 
was klarerweise innerhalb der in der Praxis anerkannten Schätzungstoleranz 

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von 10 % liege (Vernehmlassung S. 4 Ziff. 3.7 mit Hinweis auf Urteil BGer 
1C_90/2017 vom 7.7.2017 Erw. 2.3). 

1.6 Soweit ersichtlich wird von den Beschwerdeführern der 28. Februar 2014 
als massgeblicher Zeitpunkt der steuerrechtlichen Liquidation nicht mehr in Frage 
gestellt. Abgesehen davon wäre ihnen eine Bestreitung unbehelflich. Es kann auf 
die zutreffende Argumentation der Vorinstanzen verwiesen werden (angefochte-
ner Entscheid Erw. 2.1 f.). 

2.1.1  Steuerbar sind alle Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit (vgl. 
Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer [DBG; 
SR 642.11] vom 14.12.1990; § 19 Abs. 1 des Steuergesetzes [StG; SRSZ 
172.200] vom 9.2.2000). Zu den Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit 
zählen auch alle Kapitalgewinne aus Veräusserung, Verwertung oder buchmäs-
siger Aufwertung von Geschäftsvermögen. Der Veräusserung gleichgestellt ist 
die Überführung von Geschäftsvermögen in das Privatvermögen (Art. 18 Abs. 2 
erster Teil DBG = § 19 Abs. 2 erster Teil StG; vgl. Art. 8 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Ge-
meinden [StHG; SR 642.14] vom 14.12.1990). 

2.1.2  Grundsätzlich haben Privatentnahmen zum Verkehrswert zu erfolgen. Es 
ist somit sowohl über die allfälligen wieder eingebrachten Abschreibungen wie 
auch über einen allfälligen Wertzuwachs abzurechnen. Der Überführungsgewinn 
entspricht deshalb der Differenz zwischen dem Verkehrswert des in das Privat-
vermögen überführten Geschäftsvermögens und dessen steuerlich massgeben-
dem Buchwert (Grundsatz der veräusserungsgleichen Behandlung). Dabei ist der 
Verkehrswert im Zeitpunkt der Privatentnahme massgebend (Richner/Frei/Kauf-
mann/Meuter, Handkommentar zum DBG, Zürich 2016, Art. 18 N 88; Reich/von 
Ah, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Art. 8 StHG N 38; von Ah, in: Klöti-Weber/Sieg-
rist/Weber, Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 4. Aufl., Muri-Bern 2015, 
§ 27 N 92; P. Locher, Kommentar zum DBG, I. Teil, Basel 2001, Art. 18 N 103; 
Treu, in: Komm StG BS, § 19 N 31). Sofern eine Privatentnahme durch einen 
alleinigen Geschäftsinhaber erfolgt, handelt es sich nicht um einen realen Ein-
kommenszugang, da der Geschäftsinhaber Eigentümer sowohl des Geschäfts- 
wie auch des Privatvermögens ist. Die Besteuerung der Privatentnahme als Ka-
pitalgewinn ist vielmehr ein Mittel, das verhindern soll, dass Geschäftsvermögen, 
das nicht zum Verkehrswert bilanziert worden war, ohne Besteuerung eines Auf-
wertungsgewinnes in das Privatvermögen übergeführt wird, wo der Kapitalge-
winn nicht mehr steuerbar ist (VGE II 2009 129 vom 23.2.2010 Erw. 6.1). 

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2.1.3 Unter dem Verkehrswert ist im Steuerrecht der objektive Marktwert eines 
Vermögensobjektes zu verstehen. Dieser Wert entspricht dem Preis, welcher bei 
einer Veräusserung des Vermögensobjektes im gewöhnlichen Geschäftsverkehr 
mutmasslich zu erzielen ist, den also ein unbefangener Käufer unter normalen 
Umständen zu bezahlen bereit ist (Urteil BGer 2C_1057/2018 vom 7.4.2020 
Erw. 4.1, mit Hinweis auf Urteil BGer 2C_450/2013 vom 5.12.2013 Erw. 2.1 
[= StR 2014, 216] und Dzamko-Locher/Teuscher, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], 
Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die Harmoni-
sierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, 3. Aufl. 2017, N 4 
zu Art. 14 StHG; vgl. auch Urteile BGer 2C_1036/2014 + 2C_1037/2014 vom 
21.4.2015 i.Sa. S. vs. StK SZ Erw. 3). Gemäss der Formulierung in BGE 128 I 
240 (Erw. 3.1.2) gilt als Verkehrswert einer Liegenschaft der objektive Marktwert, 
d.h. jener Wert, der bei einer Veräusserung im gewöhnlichen Geschäftsverkehr 
mutmasslich zu erzielen ist. Bei den Begriffen "Verkehrswert" und "Marktwert" 
handelt es sich um inhaltlich übereinstimmende Begriffe (BGE 128 I 240 
Erw. 3.1.2 mit Hinweis auf BGE 124 I 145 Erw. 6a). Wird der Vermögensstand 
verkauft, entspricht der Kapitalgewinn grundsätzlich der Differenz zwischen 
dem Verkaufserlös und dem Einkommenssteuerwert (steuerlich massgebender 
Buchwert) (vgl. Kantonales Steueramt Aargau, Merkblatt "Kapitalgewinne" S. 11 
Ziff. 4). 

Der Verkehrswert ist aufgrund von Schätzungen zu ermitteln, wenn ein Marktwert 
nicht ermittelt werden kann (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Kommentar zum 
Zürcher Steuergesetz, 3. Aufl., Zürich 2013, § 16 N 98 ff.). Direktsteuerlich be-
steht keine einzig anerkannte Bewertungsmethode, die zur Ermittlung des Ver-
kehrswerts von Grundstücken heranzuziehen ist. Der steuerrechtliche Verkehrs-
wert entspricht ohnehin keiner mathematisch punktgenau bestimmbaren Grösse. 
Zur Bestimmung sind regelmässig Schätzungen anzustellen und Vergleiche zu 
treffen. Mit jeder Schätzung ist zwangsläufig eine Streuung und gewisse Unge-
nauigkeit verbunden. Daher muss es zulässig sein, den Verkehrswert (und eben-
so den Vermögenssteuerwert) von Grundstücken aufgrund vorsichtiger, schema-
tischer Annäherungen festzulegen, auch wenn das dazu führt, dass die so ermit-
telten Werte in einem gewissen Mass von den tatsächlichen Marktwerten abwei-
chen. Es darf zudem als allgemeinnotorisch gelten, dass die auf dem Markt 
tatsächlich erzielten Preise nicht nur erheblichen Schwankungen unterliegen, 
sondern mitunter auch ausgesprochen spekulative (beispielsweise bei Rendi-
teobjekten) oder subjektive Preiskomponenten (so namentlich bei Stockwerkei-
gentumseinheiten und Einfamilienhäusern) enthalten (Urteil BGer 2C_181/2018 
vom 12.3.2018 Erw. 2.2.3, mit Hinweis auf BGE 131 I 291 [i.Sa. Hauseigentü-

11

mer-verband SZ und Mitbeteiligte vs. Regierungsrat SZ Erw. 3.2.2; BGE 128 I 
240 Erw. 3.2.1).

2.1.4  Gemäss der von den Beschwerdeführern angeführten Praxis der Kantone 
Solothurn und Luzern gilt grundsätzlich der Fortführungswert. Als Fortführungs-
wert gilt der Marktwert einer Immobilie unter Berücksichtigung der gegenwärtigen 
Nutzung, jedoch ungeachtet eines möglichen Potentials durch alternative Nut-
zungen oder anderer Aspekte, welche den Wert beeinflussen (Das Schweizeri-
sche Schätzerhandbuch, 5. Aufl., Aarau 2019, S. 21). Ist jedoch die Privatent-
nahme mit einer Nutzungsänderung verbunden oder ist in absehbarer Zeit mit 
einer Nutzungsänderung zu rechnen, wird der Verkehrswert aufgrund der Ver-
hältnisse nach Nutzungsänderung berechnet (Steuerbuch Solothurn § 24 Nr. 3 
Ziff. 4.2; Luzerner Steuerbuch § 25 Nr. 4 Ziff. 4.3). Dieser Wert kann dem Liqui-
dationswert gleichgesetzt werden, d.h. der Höhe des Erlöses, der bei Auflösung 
des Unternehmens durch die Veräusserung erzielt werden kann (vgl. Das 
Schweizerische Schätzerhandbuch S. 22). Es kann diesbezüglich auch auf die 
betriebswirtschaftliche Bewertung von Geschäftsbetrieben oder kaufmännischen 
Gewerben verwiesen werden. Ausgangspunkt ist dabei die Frage, ob das Unter-
nehmen weitergeführt wird oder nicht. Je nach Antwort ist der Fortführungswert 
oder der Liquidationswert zu ermitteln. Letzternfalls ist der Jahresabschluss, der 
normalerweise auf Fortführungswerten und damit Preisen des Beschaffungs-
marktes beruht, auf Liquidationswerte, d.h. auf Preise des Veräusserungsmark-
tes umzustellen (vgl. BGE 136 III 209 Erw. 6.2.2 mit Hinweisen).

2.1.5  Was die Beweislast anbetrifft, so gilt die Grundregel, dass die Steuer-
behörde die Beweislast für steuerbegründende und -erhöhende Tatsachen und 
die steuerpflichtige Person für steueraufhebende oder -mindernde Tatsachen 
trägt (BGE 133 II 153 Erw. 4.3). 

2.2.1 Gemäss der Verkehrswertschätzung der S. vom 23. Februar 2012 wurden 
zwei Stockwerkeinheiten zu einer Praxis mit 6 ½-Zimmern (mit Emp-
fang/Sekretariat, Wartezimmer, Büro, zwei Sprechzimmern, einem Röntgenzim-
mer, einem Patienten-WC und einem WC für Arzt/Praxishilfen) zusammengelegt. 
Hinzu kommt ein Putz- und ein Archivraum (Medikamentenlager usw.). Gegenü-
ber dem Grundstandard der beiden Wohnungen bzw. ursprünglichem Grundriss 
wurden grosse funktionelle Veränderungen vorgenommen, d.h. die Einteilung 
von Räumen auf eine G.praxis ausgelegt. Die Anordnung und Qualität der Räu-
me sind optimal. Die Ausstattung zeitgemäss, hell und (G.-)freundlich (S. 4). 
Nach der Beurteilung des Schätzers erfüllt das Objekt die massgebenden Kriteri-
en als Praxis des gehobenen Standards sehr gut; konkret nennt er die hellen und 

12

grosszügigen Räume, die unverbaubare, zentrale und doch ruhige Lage, den op-
timalen Zugang für Fussgänger im Erdgeschoss. Da der Ort über einen sehr ge-
ringen Leerwohnungsbestand bzw. einen seit Jahren bestehenden Nachfrageü-
berhang aufweist, ist eine Vermietung oder ein Verkauf dieser Praxis als Woh-
nung oder die Unterteilung zu zwei Wohnungen jederzeit möglich und sie kann 
zu einem sehr guten Preis veräussert werden. Bei einer allfälligen Verwertung 
spielt es eine grosse Rolle, dass sich die Praxis (Wohnung) in einem Haus mit 
überschaubarer Grösse, in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichem 
Verkehr befindet (S. 7). 

Der Schätzer ermittelte den Verkehrswert mittels einer Realwertberechnung über 
die Stockwerkeinheit unter Einschluss von Zusatzausbauten für die Praxis, 
jedoch ohne Praxiseinrichtung (S. 7 Ziff. 6.1) und mittels einer Realwertbe-
rechnung über die ganze Liegenschaft mit Aufteilung auf die StWE des Be-
schwerdeführers (S. 8 ff. Ziff. 6.2) sowie mittels des Ertragswerts. Den Verkehrs-
wert von Fr. 818'800.-- errechnete er aus dem Mittel der Mittel der beiden Real-
wertberechnungen (Fr. 875'356.-- und Fr. 770'640.-- entsprechend gerundet 
Fr. 823'000.--) und dem Ertragswert (Fr. 814'600.--). Dem Ertragswert mass der 
Schätzer infolge der Selbstnutzung der Praxis nur relative Bedeutung zu; sie zei-
ge jedoch, dass die beiden Realwertberechnungen nahe am Ertragswert lägen 
(S. 11 Ziff. 6.3). 

Diese Schätzung ist insofern zu korrigieren/präzisieren, als die Baunebenkosten 
(des Gesamtgebäudes) zum Zeitwert in der Detailherleitung (S. 9 lit. b) auf 
Fr. 472'575.-- ermittelt werden, während bei der Zusammenstellung des Realwer-
tes der ganzen Liegenschaft für die Baunebenkosten zum Zeitwert (S. 10 lit. d) 
nur Fr. 367'200.-- eingesetzt werden. Dies führt bei einem Miteigentumsanteil 
von 62/461 zu einem um Fr. 14'172.-- höheren Realwert der Arztpraxis, was im 
Endeffekt einen (geringfügig) um rund Fr. 3'500.-- höheren Verkehrswert (rund 
Fr. 822'300.--) ergibt. 

Den ermittelten Verkehrswert (= Marktwert) per 1. Mai 2012 von Fr. 818'800.-- 
qualifiziert der Schätzer als Wert der Praxis, den diese im Verkauf erzielen sollte. 
Aufgrund der Marktlage im Ort und im direkten Vergleich mit anderen Angeboten 
erachtet er einen minimalen Marktwert von Fr. 820'000.-- als absolut realistisch. 
In diesem Marktpreis sind die praxisspezifischen Einrichtungen nicht enthalten 
(S. 12). Unter der Enthaftungsklausel (S. 12 Ziff. 8) wird schliesslich festgehalten, 
dass der angenommene Mietwert "den aktuellen, konzeptionellen und baulichen 
Voraussetzungen im heutigen wirtschaftlichen Umfeld für eine Arztpraxis ent-
spricht". 

13

2.2.2 Aus dieser Schätzung der S. ergibt sich zum einen zweifelsfrei, dass die 
Arztpraxis für eine weitere zeitgemässe Nutzung durchaus noch geeignet ge-
wesen wäre. Zum andern erfolgte diese Schätzung mit Blick auf eine vom Be-
schwerdeführer ins Auge gefasste Übergabe der Praxis an einen Nachfolger. Vor 
diesem Hintergrund liesse sich ein Abstellen auf den Fortführungswert bzw. den 
für die G.praxis als solche ermittelten Verkehrswert rechtfertigen. 

2.3.1 Wie ausgeführt entspricht der Verkehrswert dem Marktwert. Kann ein 
Marktwert nicht ermittelt werden, ist auf Schätzungen abzustellen (vorstehend 
Erw. 2.1.3). Eine Schätzung ist mithin ein Surrogat für den sich grundsätzlich am 
Markt ergebenden Verkehrswert. Ist das Unvermögen der Ermittlung eines 
Marktwertes auf die nicht oder nicht mehr nachgefragte Nutzung eines Objektes 
am Markt zurückzuführen, ist diesem Umstand - im Sinne der publizierten Luzer-
ner und Solothurner Praxis - Rechnung zu tragen. Der mittels Schätzungen er-
hobene Verkehrswert hat in diesem Fall alternative Nutzungen mitzuberücksich-
tigen. 

2.3.2 Die erfolglosen Bemühungen des Beschwerdeführers, einen Praxisnach-
folger zu finden, sind erstellt. An der Ernsthaftigkeit dieser Bemühungen können 
keine Zweifel bestehen. Hierfür spricht die zitierte vom Beschwerdeführer in Auf-
trag gegebene Verkehrswertschätzung der S. ebenso wie der Beizug eines auf 
Praxisvermittlungen spezialisierten Unternehmensberatungsbüros (vgl. Bf-act. 3). 

Insbesondere aber wird diese Darstellung des Beschwerdeführers erhärtet durch 
den Beschluss des Regierungsrates (RRB) Nr. 1128/2014 vom 4. November 
2014 betreffend die Beantwortung der Interpellation I 10/14 zur "Versorgung 
Kinder- und Jugendmedizin". Mit dieser Interpellation machten zwei Kantonsräte 
auf die erhebliche Gefährdung der medizinischen Grundversorgung von Kindern 
und Jugendlichen aufmerksam. Unlängst hätten die G.ärztinnen und -ärzte in ei-
nem offenen Brief an die Regierung auf den Versorgungsengpass aufmerksam 
gemacht. Trotz nationaler und internationaler Suche hätten sich keine 
G.ärztinnen und G.ärzte finden lassen, die mit den aktuellen Rahmenbedingun-
gen im Kanton Schwyz praktizieren möchten. 

In seiner Beurteilung bestätigte der Regierungsrat unter Bezugnahme auf den 
kantonsärztlichen Dienst, dass die ambulante medizinische Versorgung von Kin-
dern und Jugendlichen "knapp genügend, jedoch unmittelbar gefährdet" sei. Falle 
nur eine Person aus und könne sie nicht ersetzt werden, drohe die wohnortsnahe 
Versorgung einzubrechen. Zu einem entsprechenden Engpass sei es im inneren 
Kantonsteil gekommen, da ein G.________ (hiermit wird auf den Beschwerde-
führer angesprochen) nach der altersbedingten Aufgabe seiner Praxis nicht habe 

14

ersetzt werden können (S. 3 Ziff. 1). In konzeptioneller Hinsicht äusserte sich der 
Regierungsrat dahingehend, da zunehmend Frauen in der G.medizin tätig seien, 
würden neue Versorgungsmodelle wie Gruppenpraxen und Gesundheitszentren 
begrüsst. Diese ermöglichten geregelte Teilzeitbeschäftigungen im Angestellten-
verhältnis und Arbeiten im Team (S. 3 f. Ziff. 3). Schliesslich erwähnt der Regie-
rungsrat auch noch, dass "in jüngster Vergangenheit" der kantonsärztliche Dienst 
die praktizierenden G.ärztinnen des inneren Kantonsteils bei der Suche nach ei-
ner Nachfolgerin oder eines Nachfolgers eines altershalber zurückgetretenen G. 
(d.h. des Beschwerdeführers) unterstützt habe (S. 4 Ziff. 4). 

2.4.1 Vor diesem Hintergrund der (Mangel-)Situation von G.ärzten, jedenfalls im 
inneren Kantonsteil, wie auch der heutzutage favorisierten Versorgungsmodelle 
liess sich die Arztpraxis des Beschwerdeführers zwecks Weiterführung als solche 
am freien Markt nicht veräussern. Dem für die Arztpraxis ermittelten Verkehrs-
wert als Marktwert kann mithin nur eine theoretische Bedeutung zukommen. Der 
Auffassung der Vorinstanzen, es sei davon auszugehen, dass 
die Praxisräume und -einrichtungen auch über den Einführungszeitpunkt hinaus 
"grundsätzlich" hätten weitergenutzt werden können (Erw. 4.2), kann folglich nur 
insoweit gefolgt werden, als sich dies auf den Zustand der Praxis bezieht; an-
sonsten handelt es sich um eine theoretische Betrachtungsweise, welche die real 
existierende Problematik im Bereich der Nachfolge von G.ärzten ausblendet. 
Hieran ändert auch der Umstand nichts, dass die Beschwerdeführer bereits vor 
der Geschäftsaufgabe im Jahr 2014 (Bf-act. 5) eine Kostenschätzung für einen 
Umbau erstellen liessen. Der Entschluss, einen Umbau in Betracht zu ziehen und 
hierfür eine Kostenschätzung einzuholen erfolgte offensichtlich erst nach der Er-
kenntnis, dass sich für die Arztpraxis kein Nachfolger finden lässt. 

Nachdem - mit anderen Worten - für eine Nutzung als Arztpraxis kein Markt 
(mehr) besteht, muss eine Verkehrswertschätzung im Sinne der Argumentation 
der Beschwerdeführer andere Nutzungsmöglichkeiten mitberücksichtigen. Ange-
sichts der Lage der Grundstücke in der Kernzone A (Grundstück 
KTN C.________), auf welchem sich die Praxisräumlichkeiten befinden und 
Wohnzone W4 (Grundstück KTN D.________ mit dem Hobbyraum) stehen dabei 
Wohnzwecke (neben Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben, vgl. Art. 28 und 30 
des kommunalen Baureglements vom 26.9.2010) im Vordergrund. Dabei liegt es 
auf der Hand, dass eine Umnutzung der Arztpraxis in eine anderweitige Nutzung 
- sei es eine Wohnnutzung oder eine anderweitige betriebliche Nutzung - mit ei-
nem mehr oder weniger erheblichen Kostenaufwand einhergeht. Ein unabhängi-
ger Dritter wird diese Kosten bei der Kaufpreisgestaltung entsprechend auch in 
die Waagschale werfen. 

15

2.4.2 Der von der Vorinstanz für die Arztpraxis ermittelte Verkehrswert (Über-
führungswert) von Fr. 914'000.-- wird von den Beschwerdeführern, soweit er-
sichtlich, nicht, jedenfalls nicht substantiiert bestritten. Dies wäre den Beschwer-
deführern angesichts des Vergleichs mit der Verkehrswertschätzung der S. auch 
unbehelflich. Den Vorinstanzen ist zuzustimmen, dass die Abweichung der bei-
den Schätzungen innerhalb der Schätzungstoleranz von ± 10 % liegt. 

2.4.3 Der als Beurteilungsmassstab dienende unbefangene Käufer (vgl. vorste-
hend Erw. 2.1.3) hätte in seine Überlegungen zwangsläufig die für eine sinnvolle 
zonenkonforme Nutzung erforderlichen Umbaukosten einbezogen und von die-
sem Verkehrswert von Fr. 914'000.-- in Abzug gebracht. Es versteht sich dabei, 
dass hierfür nicht die von den Beschwerdeführern getätigten Investitionen als 
Massstab dienen und eins zu eins in Abzug gebracht werden können. Zwar 
sprechen die Beschwerdeführer von einem "ganz normalen Ausbaustandard". 
Gleichzeitig halten sie aber fest, der sehr umfassende Umbau sei auch durch die 
völlig neue Einteilung der Räume ersichtlich; es sei praktisch "kein Stein auf dem 
Anderen" geblieben; die meisten Wände seien abgebrochen und durch neue er-
setzt worden (Beschwerde S. 3 unten). Diese Angaben werden durch den Ver-
gleich der aktenkundigen Planunterlagen der Arztpraxis und der Wohnung ver-
deutlicht (vgl. Beilage zu Bf-act. 4 und Bf-act. 7). 

2.4.4 Es ist jedoch nicht Sache des Verwaltungsgerichts zu beurteilen, welchen 
Preis der erwähnte unbefangene Käufer mit Blick auf die erforderliche(n) Um-
nutzung/Umbauten für die G.praxis bezahlt hätte, bzw. welches der aus dieser 
Optik zu bestimmende Marktwert der G.praxis ist. Dies ist Aufgabe der von Ge-
setzes wegen hierfür zuständigen Steuerverwaltung. 

2.5 Die Beschwerde ist somit insoweit gutzuheissen, als die Sache im Sinne 
der vorstehenden Erwägungen zur neuen Verkehrswertschätzung der Arztpraxis 
des Beschwerdeführers an die Steuerverwaltung und - gestützt auf den neu er-
mittelten Verkehrswert - zur Neuveranlagung der Sondersteuer auf Liquidations-
gewinn zurückzuweisen ist. 

3.1 Eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu weiterer Abklärung und 
neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt nach ständiger Praxis für die 
Frage der Auferlegung der Gerichtskosten (wie auch der Zusprechung einer Par-
teientschädigung) als Obsiegen der Beschwerde führenden Partei, und zwar un-
abhängig davon, ob die Rückweisung überhaupt beantragt oder ob das entspre-
chende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wurde (vgl. Urteil 
BGer 8C_78/2009 vom 31.8.2010 teilweise publ. in BGE 136 II 393ff. Erw. 12.1; 

16

Urteil BGer 8C_503/2009 vom 6.11.2009 Erw. 5 mit Verweisen; vgl. VGE III 2011 
78 vom 27.10.2011 Erw. 5; VGE II 2008 50 vom 4.3.2009 Erw. 6 f.).

3.2.1 Diesem Verfahrensausgang entsprechend (vgl. Art. 144 Abs. 1 DBG; 
§ 128 StG i.V.m. § 72 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; 
SRSZ 234.110] vom 6.7.1974) gehen die Kosten für das verwaltungsgerichtliche 
Verfahren (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) im Betrag von 
Fr. 2'500.-- zu Lasten des Kantons Schwyz.

3.2.2 Der Kanton Schwyz hat den vertretenen Beschwerdeführern für das 
verwaltungsgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung auszurichten (vgl. 
Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1-3 des Bundesgesetzes über das 
Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021] vom 
20.12.1968; § 128 StG/SZ i.V.m. § 74 Abs. 1 VRP). Die Höhe der Parteientschä-
digung wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte 
(GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das 
Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht sowie in § 2 GebTRA die Bemessungskriterien 
erwähnt, auf Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt.

3.3.1 Die Kosten des kantonalen vorinstanzlichen Verfahrens von Fr. 950.-- sind 
neu dem Kanton aufzuerlegen. 

3.3.2 Die Beschwerdeführer haben für das vorinstanzliche kantonale 
(Einsprache-)Verfahren ebenfalls Anspruch auf Zusprechung einer Parteien-
tschädigung (§ 154 Abs. 1 StG bzw. § 55 der Vollzugsverordnung zum 
Steuergesetz [VVStG/SZ; SRSZ 172.211] vom 22.5.2001), welche in Beachtung 
der erwähnten Bemessungsgrundlagen und des Honorarrahmens für die 
Vertretung in Rechtsmittelverfahren vor Verwaltungsbehörden gemäss § 15 
GebTRA (Fr. 200.-- bis Fr. 4'800.--) auf Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) 
festgesetzt wird. 

Für das Einspracheverfahren betreffend die direkte Bundessteuer darf den Be-
schwerdeführern mangels einer ausdrücklichen gesetzlichen Regelung keine 
Parteientschädigung zugesprochen werden (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 
a.a.O., Art. 135 DBG N 18).

4. Nach der Regelung in Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundes-
gericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) sind letztinstanzliche kantonale 
Rückweisungsentscheide, die der unteren Instanz einen Entscheidungsspielraum 
belassen, als Zwischenentscheide im Sinn von Art. 93 BGG zu qualifizieren (BGE 
134 II 124 S. 127 f. Erw. 1.3). Sie sind daher vor Bundesgericht nur direkt an-

17

fechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können 
(Bst. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid 
herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein 
weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Bst. b). Das Verwaltungsgericht 
geht entsprechend davon aus, dass der vorliegende Entscheid beim Bundesge-
richt nicht angefochten werden kann. Um allen Eventualitäten gerecht zu werden, 
wird der Entscheid dennoch mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. Bei ei-
nem allfälligen Weiterzug können die Beschwerdeführer hieraus nichts zu ihren 
Gunsten herleiten. 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheent-
scheid Nr. 50/2017 vom 26. Juli 2019 (sowie die mitangefochtene Veranla-
gungsverfügung 2014 vom 14. Februar 2017) aufgehoben. Die Sache wird 
im Sinne der Erwägungen zur neuen Verkehrswertschätzung der Arztpraxis 
des Beschwerdeführers an die Steuerverwaltung und - gestützt auf den neu 
ermittelten Verkehrswert - zur Neuveranlagung der Sondersteuer auf Liqui-
dationsgewinn zurückgewiesen. 

2.1 Die Kosten des Einspracheverfahrens (kantonal) von Fr. 950.-- werden neu 
dem Kanton auferlegt.

2.2 Der Kanton hat den Beschwerdeführern für das Einspracheverfahren eine 
Parteientschädigung von insgesamt Fr. 1'000.-- zu bezahlen (inkl. Baraus-
lagen und MwSt.).

3. Die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 2'500.-- werden dem Kanton aufer-
legt. Die Beschwerdeführer haben am 24. September 2019 einen Kosten-
vorschuss von Fr. 2'500.-- geleistet, der ihnen aus der Gerichtskasse 
zurückzuerstatten ist. Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.

4. Der Kanton hat den Beschwerdeführern für das verwaltungsgerichtliche 
Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Bar-
auslagen und MwSt.) zu bezahlen. 

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-

18

sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

19

6. Zustellung an:
- die Vertreter der Beschwerdeführer (2/R)
- die Vorinstanzen (2/EB)
- den Gemeinderat ____ (A; im Dispositiv)
- und die Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung direkte Bun-

dessteuer, 3003 Bern (A).

Schwyz, 3. Juni 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 17. Juni 2020