# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eaea74dc-e746-5a27-8f2f-7d886add60e6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 19.09.2025 BEK 2025 103
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2025-103_2025-09-19.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 19. September 2025
BEK 2025 103

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichterinnen Annelies Inglin und Veronika Bürgler Trutmann,
Gerichtsschreiber Alen Draganovic.

In Sachen A.________,
Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht 
Schwyz vom 6. August 2025, ZES 2025 337);-

hat die Beschwerdekammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. a) Der Gesuchsgegner ist seit dem ________ als Einzelunternehmen 
C.________ im Handelsregister des Kantons Schwyz eingetragen. Es be-
zweckt Unternehmensberatung, Consulting für Projekte und Marketing und 
Vertrieb im Bereich Mobile-Com und Informatik, kann Finanzierungs- und 
Handelsgeschäfte tätigen, Patente, andere Schutzrechte und Lizenzen erwer-
ben, verwalten und veräussern sowie sich an anderen Unternehmungen betei-
ligen.

b) Mit Zahlungsbefehl Nr. xx des Betreibungsamts Rothenthurm vom 
11. September 2024 forderte die Gesuchstellerin vom Gesuchsgegner den 
Betrag von Fr. 6’234.55 zuzüglich 5 % Zins seit dem 11. September 2024, 
Fr. 200.00 Spesen, Fr. 246.25 Zins sowie Fr. 95.00 Inkassogebühren. Die 
Kosten des Zahlungsbefehls betrugen Fr. 74.00 (Vi-act. 1a/2). Mangels 
Rechtsvorschlags drohte das Betreibungsamt dem Gesuchsgegner am 
26. März 2025 den Konkurs an (Vi-act. 1a/3). Am 6. August 2025 um 
15:00 Uhr eröffnete die Vorinstanz den Konkurs und auferlegte die Gerichts-
kosten dem Gesuchsgegner. Die Gerichtskosten von Fr. 200.00 bezog sie 
vom Kostenvorschuss der Gesuchstellerin von Fr. 3’500.00, den sie in Höhe 
von Fr. 2’900.00 dem Konkursamt Goldau überwies und im Betrag von 
Fr. 400.00 als Sicherheit für allfällige weitere Auslagen des Konkursgerichts 
bei der Bezirksgerichtskasse Schwyz einbehielt (angef. Verfügung, Dispositiv-
ziffern 1 und 2).

c) Gegen diese Verfügung erhob der Gesuchsgegner bzw. Beschwerde-
führer mit Eingabe vom 12. August 2025 Beschwerde und er beantragte die 
Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Erteilung der aufschie-
benden Wirkung (KG-act. 1). Mit prozessleitender Verfügung vom 13. August 
2025 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht zuerkannt und 

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das Konkursamt eingeladen, Massnahmen gemäss Art. 174 Abs. 3 SchKG zu 
beantragen. Dem Beschwerdeführer wurde ausserdem Frist zur Leistung ei-
nes Kostenvorschusses gesetzt und Gelegenheit gegeben, bis zum Ablauf der 
gesetzlichen Beschwerdefrist die Betreibungsforderung inkl. aller Kosten beim 
Kantonsgericht zu hinterlegen (oder einen Verzicht der Klägerin auf Konkurs-
durchführung vorzulegen) und die Zahlungsfähigkeit im Sinne von Art. 174 
Abs. 2 SchKG glaubhaft zu machen, und zwar insbesondere durch Einrei-
chung eines Zwischenabschlusses mit Aktiven und Passiven samt Bankaus-
zügen, vollständigen Kreditoren- und Debitorenlisten sowie einem aktuellen 
Betreibungsregisterauszug nebst Nachweis, dass weitere Betreibungsforde-
rungen mit Konkursandrohung bezahlt und die übrigen Betreibungsforderun-
gen zumindest gedeckt sind, unter Hinweis, dass im Unterlassungsfall auf-
grund der Akten entschieden werde (KG-act. 2). Die Vorinstanz überwies die 
Akten mit Verfügung vom 19. August 2025 (KG-act. 3). Weitere Eingaben gin-
gen nicht ein.

2. Der Entscheid des Konkursgerichts kann innert zehn Tagen mit Be-
schwerde nach der ZPO angefochten werden. Die Parteien können neue Tat-
sachen geltend machen, wenn diese vor dem erstinstanzlichen Entscheid ein-
traten (Art. 174 Abs. 1 SchKG). Die Rechtsmittelinstanz kann nach Art. 174 
Abs. 2 SchKG die Konkurseröffnung auch dann aufheben, wenn der Schuld-
ner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, 
dass inzwischen die Schuld, einschliesslich der Zinsen und Kosten, getilgt ist 
(Ziff. 1), der geschuldete Betrag beim oberen Gericht zuhanden des Gläubi-
gers hinterlegt ist (Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durchführung des Kon-
kurses verzichtet (Ziff. 3). Diese Konkurshinderungsgründe müssen sich innert 
der Rechtsmittelfrist verwirklicht haben und geltend gemacht werden (Gi-
roud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuld-
betreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 20a). Nach Ablauf 

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der Rechtsmittelfrist können keine neuen Tatsachenbehauptungen mehr vor-
gebracht oder neue Beweismittel eingereicht werden (BGE 136 III 294 E. 3.1).

3. a) Die Vorinstanz erwog, der Gesuchsgegner unterliege der Konkursbe-
treibung. Das Konkursgericht spreche den Konkurs aus, sofern keiner der in 
Art. 172–173a SchKG erwähnten Fälle vorliege. Letzteres sei nicht der Fall. 
Der Gesuchsgegner habe keine der Einreden gemäss Art. 172 Ziff. 1–3 
SchKG erhoben und insbesondere nicht durch Urkunden bewiesen, dass die 
in Betreibung gesetzte Schuld samt Zinsen und Kosten vollständig getilgt sei. 
Gegen die Konkursandrohung sei zudem weder Beschwerde bei der Auf-
sichtsbehörde erhoben worden noch dränge sich eine Überweisung an diese 
von Amtes wegen auf. Ein Antrag auf Nachlassstundung liege ebenso wenig 
vor. Über den Gesuchsgegner sei deshalb antragsgemäss der Konkurs zu 
eröffnen (angef. Verfügung, E. 2).

b) Der Beschwerdeführer bringt in der Beschwerde zusammengefasst vor, 
er habe bis vor wenigen Jahren das Einzelunternehmen erfolgreich und ohne 
Betreibungen führen können. Erst die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie 
hätten zu erheblichen Einschränkungen im operativen Geschäft und einem 
Liquiditätsengpass geführt. Die zur Konkurseröffnung führende Forderung sei 
unbestritten, habe jedoch bislang nicht beglichen werden können. Er befinde 
sich derzeit in Verhandlungen über einen grösseren Auftrag mit voraussichtli-
chem Abschluss per Ende dieses Jahres. Dieser Auftrag würde eine Verbes-
serung der Liquiditätssituation bewirken und die vollständige Begleichung der 
Forderung ermöglichen. Er könne anhand der laufenden Vertragsverhandlun-
gen und der bevorstehenden Auftragserteilung nachvollziehbar darlegen, dass 
die vollständige Schuldentilgung bis spätestens Ende Jahr realistisch sei. Die 
sofortige Vollstreckung des Konkurses würde das Einzelunternehmen faktisch 
zerstören und die wirtschaftliche Grundlage für die Begleichung der Forderung 
beseitigen. Eine Interessenabwägung spreche klar zu seinen Gunsten. Die 

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Gläubigerin werde durch eine kurze Verzögerung denn auch nicht unverhält-
nismässig benachteiligt (KG-act. 1).

c) Der Beschwerdeführer anerkennt die Forderung der Beschwerdegegne-
rin ausdrücklich und erklärt, dass er derzeit nicht in der Lage sei, diese zu til-
gen. Dementsprechend macht er weder die vollständige Tilgung noch die Hin-
terlegung des geschuldeten Betrags im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1–2 
SchKG geltend. Ebenso wenig wendet er ein, dass die Gläubigerin auf die 
Durchführung des Konkurses verzichte (vgl. Art. 174 Abs. 2 Ziff. 3 SchKG). 
Dass er aktuell zahlungsfähig sei, bringt er nicht vor und er belegt dies auch 
nicht, trotz der Aufforderung in der prozessleitenden Verfügung vom 13. Au-
gust 2025 (KG-act. 3). Den von ihm vorgebrachten grösseren Auftrag mit vor-
aussichtlichem Abschluss per Ende dieses Jahres bei einem marktführenden 
Unternehmen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie, der 
angeblich eine deutliche Verbesserung der Liquiditätssituation bewirken und 
die vollständige Begleichung der bestehenden Forderung ermöglichen würde, 
konkretisierte er innert Rechtsmittelfrist nicht weiter und ebenso wenig belegte 
er diese Behauptung. Im Übrigen fehlen trotz Aufforderung weitere Unterlagen 
zur Beurteilung der Zahlungsfähigkeit wie ein Zwischenabschlusses mit Akti-
ven und Passiven samt Bankauszügen, vollständigen Kreditoren- und Debito-
renlisten sowie ein aktueller Betreibungsregisterauszug nebst Nachweis, dass 
allfällige weitere Betreibungsforderungen mit Konkursandrohung bezahlt und 
die übrigen Betreibungsforderungen zumindest gedeckt wären. Die weiteren 
Argumente, dass die Gläubigerin nicht unverhältnismässig benachteiligt würde 
und dass die sofortige Konkurseröffnung für den Beschwerdeführer existenz-
vernichtend wäre, ist für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit nicht weiter von 
Relevanz. Aus all diesen Gründen ergibt sich, dass der Beschwerdeführer 
seine Zahlungsfähigkeit nicht glaubhaft machen konnte. 

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4. Zusammengefasst ist die Beschwerde abzuweisen. Damit wird das Ge-
such um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos. Ebenso erü-
brigt sich eine Nachfristansetzung für die Leistung des Kostenvorschusses 
gemäss Art. 101 Abs. 3 ZPO.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 sind ausgangsgemäss 
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Mangels 
Einholung einer Beschwerdeantwort und entsprechenden Antrags sowie Auf-
wands ist der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen;-

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beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht gesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Massgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Be-
schwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht 
werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 
BGG entsprechen.

5. Zufertigung an den Beschwerdeführer (1/R, inkl. KG-act. 3 z.K.), die 
Beschwerdegegnerin (1/R, inkl. KG-act. 3 z.K.), das Grundbuch- und 
Konkursamt Schwyz (je 1/R), das Betreibungsamt Schwyz (1/R), das 
Handelsregisteramt des Kantons Schwyz (1/R), die Vorinstanz (1/A) so-
wie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe 
der Akten) und die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Namens der Beschwerdekammer
Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 22. September 2025  kau