# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a2d7dfdc-ae6c-5b02-8e75-bf392668e43f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.08.2010 D-5430/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5430-2010_2010-08-04.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5430/2010/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  4 .  A u g u s t  2 0 1 0

Einzelrichter Daniel Schmid, 
mit Zustimmung von Richter Walter Stöckli;
Gerichtsschreiber Alfred Weber.

A._______, geboren [...], 
unbekannter Herkunft, alias Äquatorialguinea, 
c/o [...]
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 27. Juli 2010 / N [...].

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5430/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der  Beschwerdeführer  eigenen Angaben zufolge  Äquatorialgui-
nea auf dem Schiffsweg Mitte April 2010 verliess, an einem ihm unbe-
kannten Ort in Frankreich ankam und von dort aus in die Schweiz wei -
terreiste, wo er am 20. Juni 2010 um Asyl nachsuchte,

dass der Beschwerdeführer am 29. Juni 2010 im Transitzentrum (TZ) 
Z._______ summarisch befragt und am 9. Juli 2010 im Rahmen einer 
Direktanhörung zu seinen Fluchtgründen angehört wurde,

dass der Beschwerdeführer bei den Befragungen im Wesentlichen gel-
tend machte, sein Vater habe als Arzt in einem Spital in Y._______ ge-
arbeitet,

dass im April 2010 die Nichte des äquatorialguineischen Präsidenten 
in dieses Spital eingeliefert worden sei, 

dass die Nichte nach Ostern desselben Jahres verstorben sei, 

dass der Präsident des Landes die Polizei ins Spital geschickt habe, 
die in der Folge seinen Vater festgenommen habe,

dass auch eine Hausdurchsuchung bei seinem Vater stattgefunden ha-
be, 

dass er von einem Freund seines Vaters (J.) davon erfahren habe, 

dass dieser ihm auch mitgeteilt habe, dass die Polizei nach ihm fahn-
de,

dass J. ihm noch in derselben Nacht zur Flucht nach L. (Gabun) ver-
holfen habe,

dass er etwas später dort von J. erfahren habe, dass sein Vater zehn 
und er acht Jahre Haft erhalten würden,

dass er vor diesem Hintergrund ausgereist sei,

dass das BFM mit Verfügung vom 27. Juli 2010 – eröffnet am gleichen 
Tag – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwer-

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deführers  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie 
den Vollzug anordnete,

dass das BFM zur  Begründung des Nichteintretens auf  das  Asylge-
such  zusammenfassend  festhielt,  der  Beschwerdeführer  habe  innert 
48  Stunden  nach  Gesuchseinreichung  ohne  entschuldbare  Gründe 
keine Reise- oder Identitätspapiere abgegeben, er erfülle die Flücht-
lingseigenschaft gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht und zudem seien zu-
sätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder 
eines Wegweisungsvollzugshindernisses in  seinem Fall  aufgrund der 
Aktenlage nicht erforderlich,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 28. Juli 2010 (Poststem-
pel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerde erhob und um nochmalige Prüfung des Asylgesuchs ersuch-
te, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 29. Juli 2010 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgül-
tig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM entscheidet  (Art. 105  AsylG i.V.m.  Art. 31-34 
des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 52 VwVG),

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit  dies  im  Rahmen  einer  summarischen  Prüfung  möglich  ist 
(vgl. BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichter li-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

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dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG)  oder  sich  auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass der Beschwerdeführer es unterliess, im Moment der Einreichung 
des Asylgesuches im TZ Z._______ bzw. in den 48 Stunden nach der 
diesbezüglichen Aufklärung durch Vorhalt eines Informationsblattes ein 
Dokument zu seiner zweifelsfreien Identifizierung abzugeben,

dass damit die in Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG statuierte Grundvoraus-
setzung für ein Nichteintreten wegen fehlender Papiere vorliegend er-
füllt ist,

dass der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang unter anderem 
angab, Pass und Identitätskarte im Hause seines Vaters zurückgelas-
sen zu haben und in Äquatorialguinea stets ohne Ausweise unterwegs 
gewesen zu sein,

dass er ohne Papiere ausgereist und auf der Reise nach Europa nie 
kontrolliert worden sei,

dass das Bundesamt diese Ausführungen des Beschwerdeführers, ins-
besondere  hinsichtlich  der  Reisemodalitäten,  zutreffend  als  unsub-
stanziiert und daher unglaubhaft bezeichnete,

dass es sie weiter  als  Vorbringen qualifizierte,  die insgesamt darauf 
schliessen liessen, er beabsichtige nicht nur die wahren Umstände zu 
seinem Reiseweg und seine wahre Identität zu verheimlichen, sondern 
auch nicht offenlegen wolle, mit welchen Reisepapieren er in Wirk lich-
keit in die Schweiz gereist sei,

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dass das BFM ausserdem festhielt, durch die pflichtwidrige Nichtabga-
be von Ausweisdokumenten würde sodann die Identität des Beschwer-
deführers nicht feststehen, was im vorliegenden Fall umso bedeutsa-
mer  sei,  da  wegen  diversen  Aussagen  des  Beschwerdeführers  zu 
Äquatorialguinea (u.a. tatsachenwidrige und unglaubhafte Angaben im 
Zusammenhang  mit  seiner  Muttersprache; Falschangaben  zum Jahr 
der nationalen Unabhängigkeit, zur Nationalflagge, zur internationalen 
Vorwahlnummer  und  zu  den  Nachbarländern  Äquatorialguineas)  er-
hebliche Zweifel an dessen geltend gemachter Herkunft und Staatsan-
gehörigkeit bestehen würden,

dass das BFM letztlich daraus zu Recht den Schluss gezogen hat, es 
lägen  keine  entschuldbaren  Gründe  für  die  Nichtabgabe  von  Reise- 
oder Identitätspapieren vor,

dass die Beschwerde hinsichtlich der Frage der Identitätspapiere kei -
nerlei Einwendungen oder substanziierte Ausführungen enthält,

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung sodann zutreffend dar-
gelegt hat, weshalb die weiteren Voraussetzungen für einen Nichtein-
tretensentscheid gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG gege-
ben sind und weshalb die Wegweisung zu verfügen und deren Vollzug 
anzuordnen ist,

dass der Beschwerdeführer in der Rechtsmitteleingabe zu den von der 
Vorinstanz aufgezeigten eklatanten Widersprüchen und Ungereimthei-
ten in seinen Aussagen (u.a. Zeitpunkt der Verhaftung seines Vaters; 
Umstände und Ort der diesbezüglichen Mitteilung an den Beschwerde-
führer; Angaben im Zusammenhang mit der Präsidentennichte; Anga-
ben zu den beiden Haftstrafen; Angaben zum Arztberuf des Vaters; An-
zahl  der  Polizisten,  welche  das  Spital  aufgesucht  hätten)  kein  Wort 
verliert, 

dass er, ohne überhaupt substanziiert darzulegen, lediglich eine noch-
malige Überprüfung seiner  bei  den Befragungen  geltend gemachten 
Probleme beziehungsweise eine bessere ("meilleure") Beurteilung sei-
nes Asylgesuchs wünscht,

dass nähere Hinweise oder Aufschlüsse für eine (asyl-)relevante Ge-
fährdungssituation des Beschwerdeführers unterbleiben,

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dass unter diesen Umständen ohne weitere Erörterungen festgestellt 
werden kann, dass das Bestehen der Flüchtlingseigenschaft des Be-
schwerdeführers offensichtlich ausgeschlossen werden kann und auch 
zusätzliche Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG nicht 
notwendig sind,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er-
teilung einer  solchen hat,  weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-
klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist 
(Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. Au-
gust  1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1,  SR 142.311]; vgl. EMARK 
2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen über die vorläufige Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 
AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1  des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 
2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und  landesrechtlichen Bestimmungen  zulässig  ist,  weil  keine 
Hinweise  auf  Verfolgung  vorliegen  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine 
menschenrechtswidrige  Behandlung  ersichtlich  sind,  die  dem  Be-
schwerdeführer in seinem Heimat- oder Herkunftsstaat drohen könnte 
(Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass weder die im angeblichen Heimatstaat herrschende politische Si -
tuation  noch  andere  Gründe  gegen  die  Zumutbarkeit  des  Wegwei-
sungsvollzugs dorthin sprechen,

dass auch den Akten keine Anhaltspunkte zu entnehmen sind, wonach 
der Vollzug der Wegweisung für den Beschwerdeführer in den angebli-
chen Heimatstaat unzumutbar wäre,

dass angesichts der in jeder Hinsicht offensichtlich unglaubhaften An-
gaben des Beschwerdeführers dieser ausserdem irgendwelche Proble-

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me mit irgend einer Behörde, der Polizei, dem Militär, einer Partei oder 
sonst  irgend  einer  Organisation  seines  angeblichen  Heimatstaates 
ausdrücklich verneinte, 

dass er noch jung ist, soweit aktenkundig an keinen schwerwiegenden 
gesundheitlichen  Beeinträchtigungen  leidet  und  als  Elektro-Schweis-
ser mit eigener Werkstatt die letzten fünf Jahre erwerbstätig war, wes-
halb unter den gegebenen Umständen nicht davon auszugehen ist, er 
würde bei einer Rückkehr in eine existenzbedrohende Situation gera-
ten,  die  als  konkrete Gefährdung im Sinne der  zu beachtenden Be-
stimmungen zu werten wäre (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass schliesslich der Vollzug der  Wegweisung auch als  grundsätzlich 
möglich (Art. 83 Abs. 2 AuG) erscheint, da es Pflicht des Beschwerde-
führers ist, sich um die Beschaffung der für die Rückkehr notwendigen 
Reisepapiere zu bemühen (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer durch  Vermittlung  des  Transitzentrums 
Z._______ (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, Transitzentrum Z._______ (per Telefax zu den Akten Ref.-
Nr. N [...], mit der Bitte um Eröffnung des Urteils an den Beschwer-
deführer und um Zustellung der beiliegenden Empfangsbestätigung 
an das Bundesverwaltungsgericht)

- [die zuständige kantonale Behörde] (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Daniel Schmid Alfred Weber

Versand: 

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