# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** df6d1d4c-4bb0-5fce-ae8c-dae685c8c43c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 10.09.2018 VR180004
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VR180004_2018-09-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    

 
 

Geschäfts-Nr. VR180004-O/U 

Mitwirkend: Der Obergerichtsvizepräsident lic. iur. M. Langmeier, Oberrichterin 

lic. iur. E. Lichti und Oberrichterin lic. iur. F. Schorta sowie die Ge-

richtsschreiberin lic. iur. A. Leu 

 

Beschluss vom 10. September 2018 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Rekurrentin 

 

vertreten durch lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Fachgruppe Dolmetscherwesen,  
Obergericht des Kantons Zürich,  

Rekursgegnerin 

 

betreffend Rekurs gegen den Beschluss der Fachgruppe Dolmetscherwesen 
(KB170008-O) vom 16. April 2018 
 

 

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Erwägungen: 

I.  

1.1. A._____ (nachfolgend: Rekurrentin) ist seit dem 1. Dezember 2000 für die 

Sprache Französisch im Dolmetscherverzeichnis des Kantons Zürich (vor-

mals "Dolmetscher-Verzeichnis für Gerichte, Untersuchungs- und Anklage-

behörden sowie der Polizeistellen im Kanton Zürich") eingetragen 

(act. 6/2/2/9). Auf entsprechendes Ersuchen hin (act. 6/3/1) wurde sie mit 

Beschluss vom 20. Januar 2005 (act. 6/3/3) zudem für die Sprachen Eng-

lisch, Spanisch sowie Ungarisch ins Dolmetscherverzeichnis aufgenommen.  

1.2. Am 28. Juli 2017 ging bei der Fachstelle Dolmetscherwesen eine Rückmel-

dung über die Rekurrentin ein, in welcher deren Kenntnisse in der Sprache 

Ungarisch bemängelt wurden (act. 6/1 und act. 6/5 f.). Die Rekurrentin wur-

de daher in der Folge aufgefordert, sich hinsichtlich der erwähnten Sprache 

einer mündlichen Sprachüberprüfung zu unterziehen (act. 6/11). Diese fand 

am 5. Dezember 2017 statt und wurde im Auftrag der Rekursgegnerin durch 

die höhere Fachschule B._____ (nachfolgend B._____) durchgeführt 

(act. 6/18). Nach der Gewährung des rechtlichen Gehörs zum Prüfungsbe-

richt der B._____ vom 8. Dezember 2017 (act. 6/19) entschied die Rekurs-

gegnerin mit Beschluss vom 16. April 2018, dass der Eintrag der Rekurrentin 

für die Sprache Ungarisch aus dem Dolmetscherverzeichnis des Kantons 

Zürich gelöscht werde (act. 7).  

1.3. Gegen diesen Beschluss liess die Rekurrentin mit Eingabe vom 22. Mai 

2018 durch ihren Vertreter innert Frist (act. 6/23) Rekurs erheben und bean-

tragen (act. 1): 

"A._____ sei für die Sprache Ungarisch eine erneute Sprachprüfung zu 
gewähren und bei positivem Ausgang im Dolmetscherverzeichnis des 
Kantons Zürich zu belassen." 
 

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2. Mit Verfügung vom 30. Mai 2018 wurde der Rekursgegnerin Frist zur Be-

antwortung des Rekurses angesetzt (act. 4). Am 26. Juni 2018 beantragte 

diese dessen Abweisung (act. 5). Die Eingabe vom 26. Juni 2018 wurde der 

Rekurrentin in der Folge zur Kenntnisnahme zugestellt (act. 8). 

II. 

 Gemäss § 21 der Dolmetscherverordnung (DolmV, LS 211.17) ist gegen 

Entscheide der Fachgruppe Dolmetscherwesen oder deren Ausschuss der 

Rekurs an die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zü-

rich zulässig. Dieser richtet sich nach den §§ 19 ff. des Verwaltungsrechts-

pflegegesetzes. Die Verwaltungskommission ist daher zur Behandlung des 

vorliegenden Rekurses zuständig.  

III. 

1.1. Die Rekursgegnerin begründete ihren Beschluss vom 16. April 2018 (act. 7) 

im Wesentlichen damit, dem Bericht der B._____ zur Sprachüberprüfung 

vom 8. Dezember 2017 könne unmissverständlich entnommen werden, dass 

die Rekurrentin sowohl beim Stegreifübersetzen als auch beim Konsekutiv-

dolmetschen verschiedene Textstellen ungenau, falsch oder gar nicht über-

setzt bzw. verdolmetscht habe. Der Rekurrentin fehle es daher an einem 

genügenden juristischen Fachwortschatz, weshalb sie die in § 10 Abs. 1 lit. c 

DolmV enthaltene Voraussetzung der Fähigkeit zum korrekten, vollständigen 

und raschen Dolmetschen oder Übersetzen nicht erfülle. Die Expertenbeur-

teilung der B._____ überzeuge und werde durch die Rückmeldung vom 

28. Juli 2017 bestätigt. Der Vorwurf der Rekurrentin, der Inhalt der Prüfung 

und deren Beurteilung seien willkürlich erfolgt, sei unbegründet. Der Ablauf 

und Inhalt der Sprachüberprüfung seien der Rekurrentin vorab bekannt ge-

macht worden. Die gegenüber den Experten vorgebrachten Einwände über-

zeugten sodann nicht. Es möge zwar zutreffen, dass diese nicht über Erfah-

rung im Bereich Dolmetschen und Gerichtsdolmetschen verfügten. An der 

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Sprachüberprüfung habe jedoch der Stellvertretende Leiter der Fachgruppe 

Dolmetscherwesen, Bezirksrichter lic. iur. Ch. Benninger, teilgenommen. 

Dieser sei dafür verantwortlich gewesen, dass die Überprüfung angemessen 

und korrekt verlaufe, was denn auch der Fall gewesen sei. Auch sei keine 

praxisferne Terminologie verwendet worden. Der Rekurrentin seien Begriffe 

wie "Steuererklärung" "Vollzug" oder "Unterhaltsbeiträge" nicht geläufig ge-

wesen. Solche Begriffe könnten anlässlich einer Verhandlung nicht im Wör-

terbuch nachgeschlagen werden. Das Vorgehen im Rahmen der Stegreif-

übersetzung, namentlich das Absehen von der vorgängigen Vorlage des 

Textes zur kurzen Durchsicht, sei nicht zu beanstanden. Ein gegenteiliges 

Vorgehen würde der Bedeutung der Stegreifübersetzung als Übersetzung 

"ohne Vorbereitung" widersprechen. Auch der Einwand der Rekurrentin, es 

sei ihre Aufgabe, Sachverhalte "herunterzubrechen", treffe nicht zu. Dies sei 

Aufgabe der in der Ausgangssprache sprechenden Person. Das zügige 

Sprechen eines der Prüfenden sei ferner nicht zu beanstanden. Eine schnel-

le Aussprache komme sowohl in Verfahren der Strafverfolgungsbehörden 

als auch in solchen der Gerichte immer wieder vor. Die Löschung der Rekur-

rentin aus dem Dolmetscherverzeichnis entspreche schliesslich dem Grund-

satz der Verhältnismässigkeit.  

1.2. In ihrer Stellungnahme vom 26. Juni 2018 (act. 5) ergänzte die Rekursgeg-

nerin ihre Ausführungen dahingehend, es entspreche gängiger Praxis, nach 

einer negativen Rückmeldung hinsichtlich der Sprachkenntnisse direkt eine 

Sprachüberprüfung anzuordnen. Es obliege ihr eine Pflicht zur Sicherung 

der Qualität der Dolmetschenden. Die Rekurrentin erfülle die Anforderungen 

zur Aufnahme ins Dolmetscherverzeichnis (Diplom Niveau C2 bzw. Absol-

vierung der obligatorischen Schulzeit im betreffenden Sprachraum) nicht. 

Eine direkte Anordnung der Sprachüberprüfung habe sich gerechtfertigt, da 

sich das Konferenzdolmetscherdiplom der Rekurrentin nur auf andere Spra-

chen beschränkt habe.  

2.1. Die Rekurrentin führte zur Begründung ihrer Rekursschrift (act. 1) zusam-

mengefasst aus, die Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft IV vom 27. Juli 

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2017 sei bei Weitem nicht im üblichen Rahmen von Statten gegangen. Statt 

beim zuständigen Staatsanwalt den beantragten Bericht einzuholen, habe 

die Rekursgegnerin direkt eine Sprachüberprüfung angeordnet. Die Antwort 

der Rekursgegnerin auf die Anfrage der Rekurrentin betreffend die allgemei-

ne und spezielle Qualifikation der B._____ für die Durchführung von 

Sprachüberprüfungen für Gerichts- und Behördendolmetschende sei sodann 

dürftig ausgefallen. Die B._____ habe eigenen Abklärungen zufolge keine 

grossen Erfahrungen in diesem Bereich. Insbesondere fehle es ihr am Wis-

sen über den Ablauf von Verfahren bei den Strafverfolgungsbehörden und 

an Gerichten. Sie verfüge daher nicht über die notwendige Kompetenz zur 

Durchführung von Sprachüberprüfungen wie der Vorgenommenen. Es sei 

diesbezüglich auf die Vorbringen in der Eingabe vom 27. Januar 2018 ver-

wiesen. Es stelle sich die Frage, ob die Anordnung einer fachlichen Überprü-

fung nach einer negativen Rückmeldung adäquat sei.  

2.2. Der Antrag auf erneute Durchführung einer Sprachüberprüfung unter adä-

quaten Bedingungen und mit ausgewiesenen Experten im Gerichtsdolmet-

schen begründe sie, die Rekurrentin, insbesondere mit ihrer spezifischen 

Ausbildung im Bereich des Dolmetschens sowie mit ihrer langjährigen Be-

rufserfahrung als Dolmetscherin und Übersetzerin. Eine Streichung aus dem 

Dolmetscherverzeichnis würde ihre Existenz tangieren. Die massgebliche 

Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft IV sei sehr emotional verlaufen. 

Dies habe sich auch auf ihre Tätigkeit als Dolmetscherin ausgewirkt. In der 

Prüfungsordnung des Obergerichts werde im Zusammenhang mit der Auf-

nahmeprüfung lediglich ein zehnminütiges allgemeines konsekutives Dol-

metschen vorgesehen. Der unterschiedliche Schwierigkeitsgrad sei nicht ge-

rechtfertigt. Im Weiteren halte sie daran fest, dass ein Fachwortschatz ver-

wendet worden sei, welchen sie in ihrem Alltag als Dolmetscherin bzw. 

Übersetzerin nicht benötige. Es werde bestritten, dass es sich bei den vor-

gelegten Stegreifübersetzungen um Beispiele aus der Praxis handle. Auch 

seien keine klaren Richtlinien für die Experten zu finden.  

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3.1. Gemäss § 9 Abs. 2 DolmV setzt die Aufnahme ins Dolmetscherverzeichnis 

voraus, dass ein Bedarf für die angebotenen Dolmetscher- und Überset-

zungsleistungen besteht und dass die Bewerberin oder der Bewerber die 

fachlichen und persönlichen Voraussetzungen im Sinne von § 10 besagter 

Verordnung erfüllt. In fachlicher Hinsicht wird u.a. vorausgesetzt, dass die 

Dolmetschenden die hochdeutsche Sprache sowie die Fremdsprache 

grundsätzlich in Wort und Schrift beherrschen sowie korrekt, vollständig und 

rasch dolmetschen oder übersetzen können (§ 10 Abs. 1 DolmV). § 3 Abs. 5 

DolmV gibt der Fachgruppe Dolmetscherwesen den Auftrag, insbesondere 

durch Auswahl, Schulung und Kontrolle für eine hohe Qualität der Dolmet-

scher- und Übersetzungsleistungen zu sorgen. Erfüllt eine im Verzeichnis 

eingetragene Person die fachlichen oder persönlichen Voraussetzungen 

nicht mehr, wird der Eintrag gelöscht (§ 13 Abs. 1 DolmV). Dabei ist die 

Fachgruppe verpflichtet, vorab die erforderlichen Abklärungen zu veranlas-

sen und allenfalls Experten beizuziehen (§ 13 Abs. 2 DolmV).  

3.2. Wie die Rekursgegnerin im Beschluss vom 16. April 2018 zutreffend erwog, 

kann dem Bericht der B._____ entnommen werden, dass die Rekurrentin 

sowohl beim Stegreifübersetzen ins Deutsche bzw. ins Ungarische als auch 

beim Konsekutivdolmetschen ins Deutsche bzw. ins Ungarische ver-

schiedentlich ungenau, falsch oder gar nicht übersetzt hat (act. 7 E. 2.4, 

act. 6/18). Die B._____ bewertete die Analysefähigkeit der Rekurrentin als 

befriedigend bis gut, beurteilte aber ihre Präzision und das Tempo als unge-

nügend, soweit es darum ging, für Behörden und Gerichte zu dolmetschen. 

Ebenfalls bezweifelte sie das Vorliegen eines hinreichenden juristischen 

Fachwortschatzes (act. 6/18 S. 2). Dem Bericht der B._____ zufolge erwei-

sen sich die Dolmetscherfähigkeiten der Rekurrentin damit als nicht genü-

gend, um als Gerichts- bzw. Behördendolmetscherin tätig sein zu können. 

Die Vorinstanz würdigte in ihren Erwägungen (act. 7 E. 2.4) den Sachverhalt 

und den massgeblichen Bericht zutreffend, weshalb vollumfänglich darauf 

verwiesen werden kann (§ 28 Abs. 1 VRG, LS 175.2). 

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Soweit die Rekurrentin diese Würdigung beanstandet und zahlreiche Ein-

wendungen vorbringt, weshalb ihre Löschung aus dem Dolmetscherver-

zeichnis für die Sprache Ungarisch ohne Durchführung einer erneuten 

Sprachüberprüfung ungerechtfertigt sei, kann ihr nicht gefolgt werden. Auf 

die einzelnen Vorbringen ist im Folgenden näher einzugehen, wobei sich 

das Gericht auch mit den in den Eingaben vom 17. August 2017 bzw. vom 

27. Januar 2018 vorgebrachten Beanstandungen zu befassen hat, zumal 

diese zum integrierenden Bestandteil der Rekursschrift erklärt wurden (act. 1 

S. 2). 

4.1. Die Rekurrentin stellt die Kompetenz der B._____ in Frage (act. 1 S. 2).  

Vorab ist festzuhalten, dass die Übertragung von Sprachüberprüfungen 

durch die Rekursgegnerin an eine schulische Institution unumgänglich ist, da 

Erstere selbst nicht in der Lage ist, entsprechende Überprüfungen in Eigen-

regie ohne Mitwirkung einer professionellen Institution durchzuführen. Eine 

fachgerechte Sprachüberprüfung kann zurzeit lediglich mittels Beizugs einer 

schulischen Institution gewährleistet werden.  

Die Übertragung der Überprüfung an die B._____ ist sodann nicht zu bean-

standen. Bei der B._____ handelt es sich um eine langjährig bestehende 

Höhere Fachschule, welche Studiengänge in … [Aufzählung verschiedener 

Studiengänge] anbietet (vgl. Website https://www.B._____.ch/ueber-

B._____/portrait/). Gegenstand des Studiengangs "Übersetzen" ist sowohl 

die Aneignung von theoretischem Wissen als auch der praxisbezogene Um-

gang damit. Als Schulinstitution mit langjähriger Erfahrung geniesst die 

B._____ einen guten Ruf. Anhaltspunkte, dass sie nicht fähig wäre, die 

massgebliche Sprachüberprüfung korrekt vorzunehmen, bestehen keine. So 

handelt es sich bei lic. phil. C._____ um einen ausgewiesenen Experten der 

Schule (act. 6/17) und bei der Expertin D._____ sogar um eine Juristin mit 

einem ungarischen Universitätsabschluss, welche demzufolge mit dem juris-

tischen Fachwortschatz vertraut ist (act. 6/17-18). Der Umstand, dass die 

beiden Fachleute offenbar über keine Dolmetschererfahrung in der Strafver-

folgung bzw. Rechtspflege verfügen, vermag die Qualität der Prüfung nicht 

https://www.sal.ch/ueber-sal/portrait/
https://www.sal.ch/ueber-sal/portrait/

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in Frage zu stellen, zumal die Rechtspflege bzw. Strafverfolgung mit der 

Anwesenheit von Bezirksrichter lic. iur. Ch. Benninger als Mitglied der Fach-

gruppe Dolmetscherwesen vertreten war und deren Interessen durch seine 

Anwesenheit gewahrt werden konnten. Seine Aufgabe war es denn auch, 

den korrekten Ablauf der Überprüfung zu gewährleisten, namentlich zu kon-

trollieren, dass die Überprüfung den von der Rekursgegnerin definierten An-

forderungen (act. 6/11) genügte und mithin eine adäquate Dolmetschersitua-

tion darstellte.  

Der von der Rekurrentin in diesem Zusammenhang vorgebrachte Einwand, 

der Experte lic. phil. C._____ habe an der Überprüfung zu schnell gespro-

chen (act. 6/20 S. 3), ist unbegründet. So kann den Akten keine diesbezügli-

che Beanstandung seitens des Gerichts- und Behördenvertreters lic.  

iur. Ch. Benninger entnommen werden. Selbst wenn sich lic. phil. C._____ 

tatsächlich einer schnelleren Aussprache als üblich bedient hätte, so könnte 

die Rekurrentin daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal eine solche 

im Gerichts- bzw. Behördenalltag nicht unüblich ist - zwar nicht zwingend auf 

Seiten der befragenden Person, jedoch aber auf Seiten des bzw. der Ein-

vernommenen bzw. der weiteren Verfahrensbeteiligten.  

Soweit die Rekurrentin ferner ausführt, mangels Existenz einer Prüfungs-

ordnung sei der Inhalt der Prüfung willkürlich festgelegt worden (act. 6/20 

S. 1), so ist dem entgegen zu halten, dass ihr die Rekursgegnerin den Ge-

genstand der Prüfung mit Beschluss vom 14. September 2017 eingehend 

darlegte (act. 6/11) und sie damit darüber orientiert war, was die Prüfung 

umfassen würde. Das Stellen von Aufgaben im Bereich des Stegreifüberset-

zens bzw. des Konsekutivdolmetschens als Mittel zur Überprüfung der 

sprachlichen Fähigkeiten erscheint weder unangemessen noch willkürlich. 

4.2. Im Weiteren vermag der Einwand der Rekurrentin, es seien «Randthemen» 

behandelt und ein unüblicher Fachwortschatz verwendet worden (act. 1 S. 4, 

act. 6/20 S. 2 f.), nicht zu überzeugen. Dem Bericht zur Sprachüberprüfung 

vom 8. Dezember 2017 kann diesbezüglich entnommen werden, dass es 

namentlich um Begriffe wie "Unterhaltsbeiträge", "Vollzug", "aufgeschoben", 

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"Tatbestand und Begründung", "Steuererklärung" und "Fristverlängerung" 

bzw. um Begriffe um den Themenbereich "Testament" ging (act. 6/18 S. 1 

f.). Wie die Rekursgegnerin in ihrem Beschluss zutreffend feststellte (act. 7 

E. 2.5.2), handelt es sich hierbei um Ausdrücke und Themen, welche in Ge-

richtsverhandlungen bzw. im Rahmen von Einvernahmen der Strafverfol-

gungsbehörden alltäglich vorkommen und bei Weitem nicht als praxisfremd 

bezeichnet werden können. Gleiches gilt für Sätze wie "Sind per Saldo aller 

Ansprüche auseinandergesetzt" bzw. "bis zur rechtskräftigen Verurteilung 

gilt die Unschuldsvermutung"(act. 1 S. 4). Auch solche Äusserungen kom-

men in Zivil- bzw. Strafverfahren immer wieder vor. Ob die Rekurrentin in ih-

rer bisherigen Berufserfahrung mit diesen Begriffen bereits je konfrontiert 

worden war oder nicht, wie sie geltend macht (act. 1 S. 4, act. 6/20 S. 3), ist 

insoweit nicht relevant.  

4.3. Die weitere Rüge der Rekurrentin, die Prüfung sei zu streng gewesen und 

habe Anforderungen an sie als Kandidatin gestellt, welche in diesem Aus-

mass nicht einmal von der Universität Genf im Fachbereich Konferenzdol-

metschen verlangt würden (act. 6/20 S. 2), geht insoweit ins Leere, als letz-

terer Fakt für die Sprachüberprüfung nicht relevant ist. Massgeblich ist einzig 

der Umstand, dass anlässlich von behördlichen Dolmetschereinsätzen in al-

ler Regel keine Möglichkeit besteht, den zu übersetzenden Text vorgängig 

durchzusehen. Eine Stegreifübersetzung ohne vorgängige Konsultation des 

Sachverhalts ist für die Klärung der Frage, ob der oder die Kandidatin für 

entsprechende Behördenaufträge geeignet ist, demnach unumgänglich.  

4.4. Der weitere Einwand, die Sprachüberprüfung sei weit über die Anforderun-

gen für die Prüfung zur Eintragung ins Dolmetscherverzeichnis hinaus ge-

gangen (act. 1 S. 3), vermag an der Angemessenheit der durchgeführten 

Prüfung ebenfalls nichts zu ändern. Es ist zwar zutreffend, dass die Auf-

nahmeprüfung ins Verzeichnis aus je einem schriftlichen und mündlichen 

Teil besteht, wobei die mündliche Prüfung einzig ein konsekutives Dolmet-

schen deutsch/deutsch vorsieht (vgl. http://www.gerichte-zh.ch/fileadmin 

/user_upload/Dokumente/obergericht/Dolmetscherwesen/Richtlinien_Pruefu

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ngen_per_2015.pdf). An der Überprüfung der sprachlichen Befähigung mit-

tels Konsekutiv- und Stegreifübersetzen ist - nach einer negativen Rückmel-

dung - jedoch in Anbetracht der in § 10 DolmV enthaltenen gesetzlichen An-

forderungen betreffend die Sprachkenntnisse sowie die Fähigkeiten, korrekt, 

vollständig und rasch dolmetschen oder übersetzen zu können, sowie auf-

grund des Auftrags zur Qualitätssicherung nach § 3 Abs. 5 DolmV nichts zu 

beanstanden. Gerade weil die Aufnahmeprüfung keine Übersetzungsarbei-

ten in die Fremdsprache enthält, erweist sich die rasche Anordnung einer 

Sprachüberprüfung in obgenanntem Sinne nach einer negativen Rückmel-

dung als notwendig. Im Übrigen hat auch die Prüfung zur Eintragung ins 

Dolmetscherverzeichnis einen juristischen Sachverhalt zum Inhalt (vgl. dazu 

das erwähnte Dokument auf der Homepage der Rekursgegnerin). 

4.5. Festzuhalten bleibt sodann, dass sich die Rekurrentin im Voraus ausdrück-

lich mit der Durchführung einer Sprachüberprüfung einverstanden erklärte 

(act. 6/8) und ihr - wie dargelegt - bekannt war, was Gegenstand der Prü-

fung sein würde (act. 6/11).  

4.6. Nicht gefolgt werden kann ferner der Argumentation der Rekurrentin, eine 

verständliche Übersetzung reiche aus und eine wortwörtliche Übersetzung 

von juristischen Begriffen und Redewendungen sei nicht immer angebracht 

(act. 1 S. 4). Aufgabe von Dolmetschenden ist es, die Ausführungen der be-

fragenden Person so wortgetreu als möglich in die Zielsprache zu überset-

zen. Sollte die befragte Person die Frage aufgrund von juristischen Fachbe-

griffen oder infolge ihres komplexen Inhalts nicht verstehen, so obliegt es 

dieser, bei der befragenden Person nachzufragen. Es ist hingegen nicht die 

Aufgabe von Dolmetschenden, Fragen nach ihrem Gutdünken abzuändern 

bzw. in vereinfachter Form wiederzugeben.  

4.7. Ebenfalls zutreffend erweisen sich die Erwägungen der Rekursgegnerin zum 

Einwand der Rekurrentin, im Berufsalltag könnten problemlos Wörterbücher 

mitgeführt werden (act. 1 S. 4, act. 6/20 S. 2, act. 7 E. 2.5.3). Theoretisch 

mag dies allenfalls zutreffen. Jedoch würde das Nachschlagen von gerichts-

üblichen Fachwörtern im Rahmen von Verhandlungen bzw. Einvernahmen 

- 11 - 

zu wesentlichen Verzögerungen führen und den Befragungsablauf massiv 

stören. Ein solches Vorgehen ist denn auch nicht üblich.  

4.8. Soweit die Rekurrentin schliesslich beanstandet, die Einvernahme bei der 

Staatsanwaltschaft IV sei unüblich emotional verlaufen, was sich auch auf 

ihre Person ausgewirkt habe (act. 1 S. 2 und 3), so sei festgehalten, dass es 

in Anbetracht der in § 10 Abs. 2 lit. d DolmV enthaltenen Pflichten zur unab-

hängigen Auftragserfüllung und zu einem korrekten Verhalten die Aufgabe 

von Dolmetschenden ist, selbst bei einem vom Normalfall abweichenden 

Einvernahmeverlauf weiterhin eine fachlich einwandfreie Übersetzung bzw. 

Dolmetscherleistung zu gewährleisten.  

5. Die Einwendungen der Rekurrentin vermögen somit nicht zu überzeugen. Zu 

prüfen bleibt, ob ihre Löschung aus dem Dolmetscherverzeichnis dem 

Grundsatz der Verhältnismässigkeit entspricht. Dieser besagt, dass eine 

staatliche Massnahme in Rechtsetzung oder Rechtsanwendung geeignet 

und erforderlich sein muss und dass die angestrebte Wirkung nicht in einem 

Missverhältnis zu anderen zu beachtenden Interessen stehen darf (Schind-

ler, in: Die schweizerische Bundesverfassung – St. Galler Kommentar, Eh-

renzeller/Schindler/Schweizer/Vallender [Hrsg.], 3. Auflage, Zürich/St. Gallen 

2014, Art. 5 N 48). Den Erwägungen der Rekursgegnerin in ihrem Beschluss 

vom 16. April 2018 folgend (act. 7 E. 2.7) erweist sich die Löschung der Re-

kurrentin aus dem Verzeichnis nicht nur als geeignet, sondern auch als er-

forderlich, um das öffentliche Interesse in das Funktionieren der Rechtspfle-

ge zu gewährleisten. Eine andere, mildere Massnahme als jene der Lö-

schung, welche aber dennoch eine zuverlässige, fachlich korrekte Überset-

zungstätigkeit bzw. eine sachgerechte Kontrolle über die Sprachfähigkeiten 

garantieren könnte, existiert nicht. Entsprechendes wird denn auch von der 

Rekurrentin nicht dargelegt. So wäre z.B. eine Verwarnung nicht zielführend, 

da sich dadurch das Sprachniveau der Rekurrentin nicht verbessern würde. 

Die Auflage des Besuchs von massgeblichen Kursen würde auf den Um-

stand, dass die Rekurrentin aktuell die notwendige Befähigung nicht auf-

weist, keinen Einfluss haben. Auch würde eine erneute Überprüfung ihrer 

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sprachlichen Fähigkeiten an diesen nichts ändern. Hinweise, dass der Prü-

fungsinhalt willkürlich gewesen bzw. die Prüfung durch fachlich nicht versier-

te Examinatoren durchgeführt worden wäre, bestehen - wie dargelegt - kei-

ne. Die Anordnung einer erneuten Sprachüberprüfung rechtfertigt sich damit 

nicht, zumal kein Anspruch auf eine Wiederholung der Prüfung besteht. Das 

Interesse der Öffentlichkeit an der Zuverlässigkeit der für die Justiz und die 

Untersuchungsbehörden tätigen Personen ist sodann aufgrund der Tragwei-

te einer fehlerhaften Aufgabenausübung als erheblich zu qualifizieren und 

als ungleich höher zu gewichten als das Interesse der Rekurrentin, im Dol-

metscherverzeichnis zu verbleiben. Soweit die Rekurrentin geltend macht, 

durch die Streichung im Dolmetscherverzeichnis werde sie in ihrer Existenz 

tangiert (act. 1 S. 3), so ist ihr entgegen zu halten, dass sie weiterhin für die 

Sprachen Englisch, Französisch sowie Spanisch im Dolmetscherverzeichnis 

des Kantons Zürich eingetragen bleibt. Es steht ihr frei, für diese Sprachen 

weiterhin bzw. vermehrt Dolmetscheraufträge anzunehmen. Ebenfalls kann 

sie in der Privatwirtschaft oder in anderen Kantonen Dolmetscheraufträge 

entgegen nehmen, weshalb die Löschung hinsichtlich einer von vier Spra-

chen aus existenzieller Sicht nicht zu beanstanden ist. Insgesamt vermag 

das Interesse der Rekurrentin am Verbleib im Dolmetscherverzeichnis unter 

diesen Umständen das Interesse der Öffentlichkeit am Funktionieren der 

Rechtspflege nicht aufzuwiegen. Die diesbezügliche Begründung der Re-

kursgegnerin überzeugt (act. 7 E. 2.7). Es ist ihr daher zu folgen. 

6. Damit ist zusammenfassend festzuhalten, dass sich die Einwendungen der 

Rekurrentin gegen ihre Löschung aus dem Dolmetscherverzeichnis für die 

Sprache Ungarisch als unbegründet erweisen. Gründe, welche eine Wieder-

holung der Prüfung rechtfertigen würden, liegen aufgrund fehlender Hinwei-

se auf einen unangemessenen bzw. willkürlichen Prüfungsinhalt bzw. auf ei-

ne Prüfung durch fachlich nicht geeignete Examinatoren keine vor. Der Re-

kurs ist damit abzuweisen.  

- 13 - 

IV. 

1. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Verfahrens der Rekurrentin aufzuer-

legen (§ 13 Abs. 1 VRG). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen 

(§ 17 VRG).  

2. Hinzuweisen ist sodann auf das Rechtsmittel der Beschwerde ans Bundes-

gericht. 

Es wird beschlossen: 

1. Der Rekurs wird abgewiesen und der Beschluss der Rekursgegnerin vom 

16. April 2018, Nr. KB170008-O, bestätigt. 

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 700.– festgesetzt. 

3. Die Kosten des Rekursverfahrens werden der Rekurrentin auferlegt. 

4. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.  

5. Dieser Beschluss wird den Parteien des Rekursverfahrens schriftlich je ge-

gen Empfangsschein mitgeteilt. Die beigezogenen Akten (act. 6) werden der 

Rekursgegnerin nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach 

Erledigung eines allfälligen Rechtsmittels retourniert. 

6. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von 
der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 

einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich 

nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Ver-

fassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über 

das Bundesgericht (BGG). 

- 14 - 

 
Zürich, 10. September 2018 

__________________________________ 

OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 

Verwaltungskommission 

Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

lic. iur. A. Leu 
 

versandt am: 

 

	Beschluss vom 10. September 2018
	
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.
	1.1. Die Rekursgegnerin begründete ihren Beschluss vom 16. April 2018 (act. 7) im Wesentlichen damit, dem Bericht der B._____ zur Sprachüberprüfung vom 8. Dezember 2017 könne unmissverständlich entnommen werden, dass die Rekurrentin sowohl beim Stegre...
	1.2. In ihrer Stellungnahme vom 26. Juni 2018 (act. 5) ergänzte die Rekursgegnerin ihre Ausführungen dahingehend, es entspreche gängiger Praxis, nach einer negativen Rückmeldung hinsichtlich der Sprachkenntnisse direkt eine Sprachüberprüfung anzuordne...
	2.1. Die Rekurrentin führte zur Begründung ihrer Rekursschrift (act. 1) zusammengefasst aus, die Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft IV vom 27. Juli 2017 sei bei Weitem nicht im üblichen Rahmen von Statten gegangen. Statt beim zuständigen Staatsanw...
	2.2. Der Antrag auf erneute Durchführung einer Sprachüberprüfung unter adäquaten Bedingungen und mit ausgewiesenen Experten im Gerichtsdolmetschen begründe sie, die Rekurrentin, insbesondere mit ihrer spezifischen Ausbildung im Bereich des Dolmetschen...
	3.2. Wie die Rekursgegnerin im Beschluss vom 16. April 2018 zutreffend erwog, kann dem Bericht der B._____ entnommen werden, dass die Rekurrentin sowohl beim Stegreifübersetzen ins Deutsche bzw. ins Ungarische als auch beim Konsekutivdolmetschen ins D...
	Soweit die Rekurrentin diese Würdigung beanstandet und zahlreiche Einwendungen vorbringt, weshalb ihre Löschung aus dem Dolmetscherverzeichnis für die Sprache Ungarisch ohne Durchführung einer erneuten Sprachüberprüfung ungerechtfertigt sei, kann ihr ...
	4.1. Die Rekurrentin stellt die Kompetenz der B._____ in Frage (act. 1 S. 2).
	Vorab ist festzuhalten, dass die Übertragung von Sprachüberprüfungen durch die Rekursgegnerin an eine schulische Institution unumgänglich ist, da Erstere selbst nicht in der Lage ist, entsprechende Überprüfungen in Eigenregie ohne Mitwirkung einer pro...
	Die Übertragung der Überprüfung an die B._____ ist sodann nicht zu beanstanden. Bei der B._____ handelt es sich um eine langjährig bestehende Höhere Fachschule, welche Studiengänge in … [Aufzählung verschiedener Studiengänge] anbietet (vgl. Website ht...
	Der von der Rekurrentin in diesem Zusammenhang vorgebrachte Einwand, der Experte lic. phil. C._____ habe an der Überprüfung zu schnell gesprochen (act. 6/20 S. 3), ist unbegründet. So kann den Akten keine diesbezügliche Beanstandung seitens des Gerich...
	Soweit die Rekurrentin ferner ausführt, mangels Existenz einer Prüfungsordnung sei der Inhalt der Prüfung willkürlich festgelegt worden (act. 6/20 S. 1), so ist dem entgegen zu halten, dass ihr die Rekursgegnerin den Gegenstand der Prüfung mit Beschlu...
	4.2. Im Weiteren vermag der Einwand der Rekurrentin, es seien «Randthemen» behandelt und ein unüblicher Fachwortschatz verwendet worden (act. 1 S. 4, act. 6/20 S. 2 f.), nicht zu überzeugen. Dem Bericht zur Sprachüberprüfung vom 8. Dezember 2017 kann ...
	4.6. Nicht gefolgt werden kann ferner der Argumentation der Rekurrentin, eine verständliche Übersetzung reiche aus und eine wortwörtliche Übersetzung von juristischen Begriffen und Redewendungen sei nicht immer angebracht (act. 1 S. 4). Aufgabe von Do...
	4.7. Ebenfalls zutreffend erweisen sich die Erwägungen der Rekursgegnerin zum Einwand der Rekurrentin, im Berufsalltag könnten problemlos Wörterbücher mitgeführt werden (act. 1 S. 4, act. 6/20 S. 2, act. 7 E. 2.5.3). Theoretisch mag dies allenfalls zu...
	4.8. Soweit die Rekurrentin schliesslich beanstandet, die Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft IV sei unüblich emotional verlaufen, was sich auch auf ihre Person ausgewirkt habe (act. 1 S. 2 und 3), so sei festgehalten, dass es in Anbetracht der in ...
	6. Damit ist zusammenfassend festzuhalten, dass sich die Einwendungen der Rekurrentin gegen ihre Löschung aus dem Dolmetscherverzeichnis für die Sprache Ungarisch als unbegründet erweisen. Gründe, welche eine Wiederholung der Prüfung rechtfertigen wür...
	IV.
	Es wird beschlossen:
	1. Der Rekurs wird abgewiesen und der Beschluss der Rekursgegnerin vom 16. April 2018, Nr. KB170008-O, bestätigt.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 700.– festgesetzt.
	3. Die Kosten des Rekursverfahrens werden der Rekurrentin auferlegt.
	4. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.
	5. Dieser Beschluss wird den Parteien des Rekursverfahrens schriftlich je gegen Empfangsschein mitgeteilt. Die beigezogenen Akten (act. 6) werden der Rekursgegnerin nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung eines allfälligen R...
	6. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (ordentlich...