# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 67f7babc-b1df-548c-8744-df5862b99a9f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-07
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 07.10.2025 PS250309
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250309_2025-10-07.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250309-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichterin Dr. C. Scho-

der sowie Gerichtsschreiberin MLaw C. Widmer

Urteil vom 7. Oktober 2025

in Sachen

A._____, 
Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____

gegen

SVA Zürich,
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 
Zürich vom 16. September 2025 (EK251795)

- 2 -

Erwägungen:

1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend: Schuldnerin) ist die 

Inhaberin des Einzelunternehmens "A'._____, Inh. A._____", welches seit tt.mm 

2020 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen ist. Als Zweck des Un-

ternehmens wird "…" aufgeführt (act. 10).

2.

2.1. Das Konkursgericht des Bezirksgerichts Zürich (nachfolgend: Vorinstanz) 

eröffnete mit Urteil vom 16. September 2025 den Konkurs über die Schuldnerin 

für eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (nachfolgend: Gläu-

bigerin) von Fr. 7'566.45 zzgl. Zins zu 5% seit dem 20. November 2024, abzüglich 

der Teilzahlungen von Fr. 5'500.–, geleistet am 3. April 2025, und von Fr. 500.–, 

geleistet am 2. Mai 2025, sowie für Fr. 761.75 und für Betreibungskosten von 

Fr. 148.– (act. 3 = act. 6 [Aktenexemplar] = act. 7/8). Der Konkurseröffnungsent-

scheid wurde der Schuldnerin am 22. September 2025 zugestellt (act. 7/11). 

2.2. Gegen das Urteil vom 16. September 2025 erhob die Schuldnerin mit Ein-

gabe vom 30. September 2025 (Poststempel gleichentags) Beschwerde bei der 

hiesigen Kammer. Sie beantragt die Aufhebung des Konkurses sowie in prozes-

sualer Hinsicht die Gewährung der aufschiebenden Wirkung (act. 2 S. 2). Mit Ver-

fügung vom 1. Oktober 2025 erteilte die Kammer der Beschwerde einstweilen die 

aufschiebende Wirkung (act. 12). 

2.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 7/1–13). Der Kostenvorschuss von Fr. 750.– wurde geleistet (act. 8). Auf die 

Einholung einer Beschwerdeantwort kann verzichtet werden (Art. 322 Abs. 1 

ZPO). Das Verfahren ist spruchreif. Der Gläubigerin ist mit dem vorliegenden Ent-

scheid ein Doppel der Beschwerdeschrift zuzustellen. 

3. Ein erstinstanzlicher Entscheid über die Konkurseröffnung kann innert zehn 

Tagen nach Zustellung mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden 

(Art. 174 Abs. 1 SchKG). Fristen, die durch eine Mitteilung ausgelöst werden, be-

- 3 -

ginnen am folgenden Tag zu laufen. Vorliegend begann die zehntägige Rechts-

mittelfrist mithin am 23. September 2025 (vgl. E. 2.1. oben) und endete am 2. Ok-

tober 2025. Die am 30. September 2025 der Post übergebene Beschwerde er-

folgte somit rechtzeitig. Die Schuldnerin ist zur Beschwerde legitimiert. Dem Ein-

treten auf die Beschwerde steht nichts entgegen.

4.

4.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurs-

eröffnung aufheben, wenn die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht 

und durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld einschliesslich Zinsen 

und Kosten getilgt ist (Tilgung), der geschuldete Betrag beim oberen Gericht zu-

handen der Gläubigerin hinterlegt ist (Hinterlegung) oder die Gläubigerin auf die 

Durchführung des Konkurses verzichtet hat. Tilgung und Hinterlegung müssen 

"einschliesslich Zinsen und Kosten" vor Ablauf der Beschwerdefrist erfolgt sein 

(KUKO SchKG-DIGGELMANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 10; BGE 136 III 

294 E. 3.2). Zu den "Kosten" gehören auch die von der Gläubigerin vorgeschos-

senen Kosten des erstinstanzlichen Konkursgerichts und des Konkursamts 

(BGE 133 III 687 E. 2.3; BGer 5A_829/2014 vom 9. Februar 2015 E. 3.3; 

5A_435/2013 vom 10. Juli 2013 E. 2.1; 5A_409/2013 vom 8. Juli 2013 E. 2). Folg-

lich müssen auch diese Kosten von der Schuldnerin rechtzeitig sichergestellt wer-

den, damit der Konkursaufhebungsgrund der Tilgung resp. Hinterlegung gegeben 

ist.

4.2. Die Konkursforderung betreffend verbleibt unter Berücksichtigung der von 

der Schuldnerin geleisteten Teilzahlungen, der Kosten und des anfallenden Zin-

ses von Fr. 179.80 eine Restforderung von Fr. 2'656.– (vgl. act. 11). Die Schuld-

nerin hinterlegte am 26. September 2025 beim Obergericht des Kantons Zürich 

einen Betrag von Fr. 12'000.– (act. 9), was die Restforderung ohne Weiteres zu 

decken vermag. Es verbleibt ein Betrag von Fr. 9'344.–. 

Weiter belegt die Schuldnerin mittels einer Bestätigung des Konkursamts 

Wiedikon-Zürich vom 26. September 2025, die Kosten des Konkursgerichts und 

des Konkursverfahrens mit einer Zahlung von Fr. 1'800.– sichergestellt zu haben 

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(act. 5/18). Da die Schuldnerin zudem den Kostenvorschuss für das Beschwerde-

verfahren leistete (vgl. E. 2.3. oben), ist die erste Voraussetzung für die Aufhe-

bung der Konkurseröffnung, nämlich die Hinterlegung im Sinne von Art. 174 

Abs. 2 SchKG, erfüllt. 

5.

5.1. Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin glaubhaft ist. 

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, mit 

denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. 

Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen einen Schuldner noch 

nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine 

Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und 

der Schuldner deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Nach 

der Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, wenn ein 

Schuldner in der Lage ist, in näherer Zukunft seinen laufenden Verbindlichkeiten 

nachzukommen und innert längstens zwei Jahren die bestehenden Schulden ab-

zutragen (vgl. OGer PS240008 vom 13. Februar 2024 E. 3.4.1; PS230169 vom 

22. September 2023 E. 4.1; PS230093 vom 17. Juli 2023 E. 2.1; PS140068 vom 

29. April 2014 E. 2.2). 

5.2. An die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit dürfen keine zu strengen 

Anforderungen gestellt werden; es genügt, wenn die Zahlungsfähigkeit wahr-

scheinlicher erscheint als die Zahlungsunfähigkeit (statt vieler BGer 5A_353/2022 

vom 31. August 2022 E. 2.3). Es liegt an der Schuldnerin, Beweismittel vorzule-

gen, die geeignet sind, die Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. 

Behauptungen allein reichen nicht aus (OGer ZH PS230133 vom 17. August 2023 

E. 4.1). Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf dem aus den Unterlagen 

gewonnenen Gesamteindruck der Zahlungsgewohnheiten der Schuldnerin 

(BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Wichtigstes bzw. un-

erlässliches Beweismittel für diese Beurteilung ist der Auszug aus dem Betrei-

bungsregister. Im Rahmen der Gesamtbetrachtung sind grundsätzlich auch Be-

treibungen zu berücksichtigen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde (zu 

den länger zurückliegenden vgl. OGer PS200011 vom 19. März 2020 E. 5.3.3). 

- 5 -

Eine Schuldnerin ist deshalb grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungsre-

gister nicht als erledigt aufgeführten Forderung Stellung zu nehmen (BGer 

5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 3.3). 

5.3. In der Praxis haben sich für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit gewisse 

Grundsätze und Leitlinien herausgebildet: So gilt ein Schuldner prinzipiell als zah-

lungsunfähig, wenn er beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, syste-

matisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt (BGer 

5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Allgemein sind erhöhte An-

forderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit zu stellen, wenn 

(weitere) Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung vorhanden sind (BGer 

5A_615/2020 vom 30. September 2020 E. 3.1; 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 

E. 3.1; je m.w.H.). Hingegen ist der Massstab bei einem ersten Konkurs in der Re-

gel ein milderer, als wenn ein Schuldner innert vergleichsweise kurzer Zeit ein 

zweites Mal in Konkurs fällt (vgl. OGer ZH PS180162 vom 17. September 2018 

E. 2.3).

6. Vorab ist festzuhalten, dass die Schuldnerin ausführt, seit zwei Jahren nicht 

mehr als Goldschmiedin tätig zu sein und im mm 2025 die Löschung des Einzel-

unternehmens veranlasst zu haben (act. 2 Rz. 5). Zur Untermauerung ihrer Be-

hauptungen reicht sie das ausgefüllte Formular ein, mit welchem sie beim Han-

delsregisteramt des Kantons Zürich die Löschung des Einzelunternehmens bean-

tragt (act. 5/5). In Übereinstimmung mit den Vorbringen in der Beschwerdeschrift 

wird im Formular als Grund für die Löschung die beendete Geschäftstätigkeit an-

gegeben. Das eingereichte Formular ist zwar nicht datiert, jedoch unterschrieben. 

Auch ist das Einzelunternehmen im Urteilszeitpunkt noch im Handelsregister des 

Kantons Zürich eingetragen, jedoch sind die (weiteren) offenen Betreibungen – 

abgesehen von der Konkursforderung – bei der Schuldnerin als Privatperson an-

gefallen. Die wirtschaftliche Inaktivität des Einzelunternehmens A'._____, Inh. 

A._____ ist deshalb glaubhaft gemacht. Demnach fällt die Geschäftstätigkeit des 

- 6 -

Einzelunternehmens bei der vorzunehmenden Prüfung der Zahlungsfähigkeit aus-

ser Acht. 

7.  

7.1.1. Gemäss dem von der Schuldnerin eingereichten Betreibungsregisterauszug 

vom 25. September 2025 wurde sie sieben Mal betrieben. Nicht getilgte Verlust-

scheine hat sie keine (act. 5/13). Eine der Betreibungen hat die vorliegende Kon-

kursforderung zum Gegenstand, die vollumfänglich hinterlegt wurde (vgl. E. 4.2. 

oben). Eine andere Betreibung wurde bezahlt. Damit stehen noch fünf Betreibun-

gen (ohne Berücksichtigung der Konkursforderung) über total Fr. 25'621.45 zur 

Debatte. Vier dieser Betreibungen befinden sich im Stadium der Konkursandro-

hung und eine Betreibung im Stadium der Betreibungseinleitung. Da die Schuld-

nerin mehrere Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung hat, werden an 

die Glaubhaftmachung ihrer Zahlungsfähigkeit höhere Anforderungen gestellt (vgl. 

E. 5.3. oben). 

7.1.2. Die Schuldnerin bringt vor, die Forderung der Betreibung Nr. 1, die im Okto-

ber 2022 eingeleitet worden sei, längst bezahlt zu haben, nach rund drei Jahren 

den Beleg für die Tilgung jedoch nicht mehr zu finden (act. 2 S. 6). Die vorge-

brachte Tilgung erscheint glaubhaft, kann doch davon ausgegangen werden, dass 

die Gläubigerin dieser Betreibung (Staat und Stadt Zürich) die Betreibung ande-

renfalls in der Zwischenzeit fortgeführt hätte.  

7.1.3. Die Betreibung Nr. 2 betreffend bringt die Schuldnerin vor, diese betreffe 

die Steuern aus dem Jahr 2021. Sie habe bereits eine Teilzahlung von 

Fr. 12'718.45 (an den definitiven Steuerbetrag von Fr. 15'338.65) geleistet und 

der noch offene Restbetrag von 2'620.– könne mit dem bei der Kasse des Ober-

gerichts hinterlegten Betrag beglichen werden (act. 2 S. 6 f.). Zur Forderung der 

Betreibung Nr. 3 bringt sie vor, diese betreffe das Steuerjahr 2022. Auch in dieser 

Betreibung habe sie eine Teilzahlung geleistet, nämlich in der Höhe von 

Fr. 3'266.20. Der noch offene Restbetrag von Fr. 5'970.50 könne mit dem hinter-

legten Betrag getilgt werden (act. 2 S. 7 f.). Die Forderungen der Betreibungen 

Nrn. 4 und 5 von Fr. 1'496.05 bzw. Fr. 1'399.– seien noch offen (act. 2 S. 7 f.). 

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7.1.4. Zur Untermauerung ihrer Ausführungen reicht die Beschwerdeführerin 

Screenshots zu den Akten, welche definitive Steuerbeträge für die Steuerjahre 

2019, 2020, 2021 und 2022 sowie bisher geleistete Zahlungen auflisten (act. 5/14, 

5/16 f.). Jedoch ist nicht ersichtlich, dass es sich um die Steuererklärungen bzw. 

die Steuerschulden der Schuldnerin handelt. Informationen zur steuerpflichtigen 

Person fehlen. Ferner führt die Schuldnerin ihre Behauptung, dass der Betreibung 

Nr. 2 die Steuerschuld des Jahres 2021 zugrunde liege und der Betreibung Nr. 3 

jene des Jahres 2022, weder aus, noch belegte sie diese. Auch ist anzumerken, 

dass nicht ersichtlich ist, von wann die Screenshots datieren. Die Vorbringen der 

Beschwerdeführerin sind nicht glaubhaft, weshalb die Betreibungen Nrn. 2, 3, 4 

und 5 als offene Betreibungen zu berücksichtigen sind. 

7.1.5. Die Schuldnerin hat somit offene Betreibungsforderungen im Umfang von 

Fr. 23'985.65, was bedingt, dass sie über sofort abrufbare finanzielle Mittel in die-

ser Höhe verfügt. Andernfalls besteht die begründete Gefahr, dass nach Aufhe-

bung der vorliegenden Konkurseröffnung bereits die nächste Konkurseröffnung 

folgt. 

7.2.1. Die Schuldnerin bringt vor, sie arbeite bei der B._____ GmbH als Grafikde-

signerin und dies bis Ende 2025 in einem 70%-Pensum bei einem Nettolohn von 

Fr. 4'988.65. Anfang 2026 werde evaluiert, ob sie ihr Pensum wieder auf 80% er-

höhen könne. Zusätzlich habe sie einen Einsatzvertrag mit der C._____ AG bei 

der D._____ AG. Dort arbeite sie in einem 30%-Pensum mit einem Stundenlohn 

von Fr. 65.–, womit ein Nettomonatslohn von Fr. 2'400.– resultiere (act. 2 Rz. 6). 

Der eingereichte Kontoauszug belege einerseits, dass sie über ein Vermögen von 

Fr. 6'613.10 verfüge und andererseits, dass regelmässige Einkünfte bestehen und 

regelmässige Zahlungen geleistet würden (act. 2 Rz. 7). Ihr Mietzins betrage 

Fr. 1'017.– (act. 2 Rz. 7). Kreditoren und Debitoren habe sie keine (act. 2 Rz. 8 

m.V.a. act. 5/12).  

7.2.2. Die sofort abrufbaren finanziellen Mittel der Schuldnerin setzen sich aus ih-

rem Kontosaldo und dem Rest des beim Obergericht hinterlegten Betrags von 

Fr. 9'344.– (vgl. E. 4.2. oben) zusammen. Gemäss dem eingereichten Kontoaus-

zug betrug der Kontostand am 24. September 2025 Fr. -800.65. Nach Eingang 

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der Lohnzahlungen am Folgetag wies das Konto einen positiven Saldo von 

Fr. 6'613.10 auf (vgl. act. 5/9). Am 25. September 2025 verfügte die Schuldnerin 

über sofort verfügbare finanzielle Mittel von 15'957.10 (Fr. 9'344.– + Fr. 6'613.10). 

Diese reichen jedoch nicht aus, um die offenen Betreibungsforderungen von total 

Fr. 23'985.65 zu tilgen, die sich im Stadium der Konkursandrohung befinden. 

7.2.3. Darüber hinaus lässt sich mit den von der Schuldnerin eingereichten Unter-

lagen auch kein nachvollziehbares Gesamtbild über ihre finanzielle Lage beschaf-

fen. Die eingereichten Arbeitsverträge und der eingereichte Kontoauszug bele-

gen, dass die Schuldnerin ein gerundetes Gesamtnettoeinkommen von 

Fr. 7'413.75 pro Monat hat (act. 5/6–9). Hinsichtlich der Lebensunterhaltskosten 

reicht die Schuldnerin lediglich den Mietvertrag vom 10. Mai 2022 ein (act. 5/10). 

Aus dem eingereichten Kontoauszug ist ersichtlich, dass der Mietzins sich (zwi-

schenzeitlich) auf Fr. 1'112.– beläuft (act. 5/9 S. 1, 4, 5, 7, 9, 11). Weitere Anga-

ben zu ihren Lebensunterhaltskosten (Arbeitsweg, Verpflegung, Versicherungs- 

und Handykosten, TV/Internet etc.) macht sie nicht. Die Schuldnerin führt aus, 

keine offenen Kreditoren zu haben. Dem widerspricht, dass aus dem eingereich-

ten Kontoauszug ersichtlich ist (act. 5/9 S. 3, ff.), dass die Schuldnerin monatlich 

einen Betrag von Fr. 200.– an die Cembra Money Bank AG zahlt; eine AG, die 

insbesondere die Gewährung von Krediten bezweckt. Die Schuldnerin hat ihre fi-

nanzielle Situation insbesondere betreffend ihre Ausgaben und Schulden weder 

vollständig noch glaubhaft dargelegt. 

7.2.4. Zusammengefasst ist es der Schuldnerin nicht gelungen, ihre Zahlungsfä-

higkeit glaubhaft darzutun. Insbesondere ist es ihr nicht gelungen, aufzuzeigen, 

dass sie in der Lage sein wird, umgehend die Forderungen der Betreibungen, die 

sich im Stadium der Konkursandrohung oder der Pfändung befinden, zu beglei-

chen, um eine erneute Konkurseröffnung abwenden zu können. Zudem legte sie 

ihre Schulden und Ausgaben nicht vollständig dar. Die vorliegend geltenden er-

höhten Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit sind damit 

nicht erfüllt. 

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7.3. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Da der Beschwerde 

am 1. Oktober 2025 die aufschiebende Wirkung zuerkannt wurde (act. 12), ist der 

Konkurs neu zu eröffnen. 

8. Es bleibt, die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach die 

Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Konkursge-

richt besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen beglichen 

sind oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug sei-

ner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist 

(dazu insbesondere KUKO SchKG-DIGGELMANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, Art. 195, 

N 3, 3a, 5).

9.

9.1. Mit dem Konkurserkenntnis verliert die Schuldnerin das Verfügungsrecht 

über ihr pfändbares Vermögen. Dieses bildet ab dem Zeitpunkt der Konkurseröff-

nung die Konkursmasse (Art. 197 SchKG). Wird einer Beschwerde gegen den 

Konkursentscheid einstweilen die aufschiebende Wirkung erteilt, tritt die Wirkung 

der Konkurseröffnung mit dem Dahinfallen der aufschiebenden Wirkung ein (BSK 

SchKG I-HUNKELER, 3. Aufl. 2021, Art. 197 N 81). 

9.2. In diesem Sinne ist die Obergerichtskasse anzuweisen, den bei ihr von der 

Schuldnerin hinterlegten Betrag von Fr. 12'000.– dem Konkursamt Wiedikon-Zü-

rich zu überweisen. 

10. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Schuldne-

rin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Spruchgebühr ist auf Fr. 750.– festzu-

setzen (Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG) und aus dem geleisteten Vorschuss zu be-

ziehen. Eine Parteientschädigung für das Beschwerdeverfahren ist nicht zuzu-

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sprechen; der Schuldnerin nicht aufgrund ihres Unterliegens, der Gläubigerin 

nicht mangels Umtrieben in diesem Verfahren.

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und über die Schuldnerin wird mit Wir-

kung ab Mittwoch, 8. Oktober 2025, 09.00 Uhr, der Konkurs neu eröffnet.

2. Das Konkursamt Wiedikon-Zürich wird mit der Durchführung des Konkurses 

beauftragt.

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

4. Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen. 

5. Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich wird angewiesen, den bei ihr hin-

terlegten Betrag von Fr. 12'000.– dem Konkursamt Wiedikon-Zürich zu über-

weisen. 

6. Schriftliche Mitteilung an:

 die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage einer Kopie von act. 2
 das Konkursamt Wiedikon-Zürich,
 das Betreibungsamt Zürich 3 (im Dispositiv),
 das Handelsregisteramt des Kantons Zürich (im Dispositiv) und
 die Vorinstanz,

je gegen Empfangsschein.

 die Obergerichtskasse. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

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Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw C. Widmer

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