# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c6fc4259-e841-595c-96dc-2eaaabf4c812
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-18
**Language:** de
**Title:** Es bestehen keine Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der kreisärztlichen Feststellung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit sowie eines Integritätsschadens von 15 %; Abweisung
**Docket/Reference:** UV.2022.00007
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2022.00007.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2022.00007
V. Kammer
Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Ersatzrichter Boller
Gerichtsschreiberin Muraro
Urteil
vom
18. Oktober 2022
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
gegen
Suva
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1971, war seit 2001 bei der
Y.___
als Automechaniker angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert, als er
sich
am 21. November 2015
bei einem
Verkehrs
unfall das rechte Fussgelenk brach (vgl. Urk. 6/1).
1.2
Die Suva anerkannte das Ereignis vom 21. November 2015 als Unfall und er
brachte die gesetzlichen Leistungen. Am 23. Oktober 2017
stellte sie dem Versi
cherten die Einstellung der
vorübergehenden
Leistungen per 31. Dezember 2017 in Aussicht (Urk. 6/143/1-2) und sprach ihm mit Verfügung
vom 19. Dezember 2017
(Urk. 6/152) gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung vom 16. Oktober 2017 (
Urk. 6/138-139)
ab 1. Januar
2018 eine Invalidenrente von 13
% sowie bei einer Integritätseinbusse von 15 % eine Integritä
tsentschädigung von Fr. 18'900.-
-
zu.
Der Versicherte erhob am 17. Januar 2018 (Urk. 6/159) Einsprache gegen die Verfügung vom 19. Dezember 2017
, begründete diese
am
21
.
Juni
2018 (Urk.
6/174),
unterzog sich
diverse
n
weitere
n
medizinische
n
Abklärungen und reichte die entsprechenden Arztberichte i
ns Recht (vgl. nachstehend E. 3.13 ff.
)
. Der Kreisarzt der Beschwerdegegnerin bestätigte am 7. September 2018 (Urk. 6/185),
am
7. Oktober 2019 (Urk. 6/199) und am 17. Dezember 2020
(Urk. 6/226) seine Beurteilung
vom 16. Oktober 2017 (Urk. 6/138-139).
Mit E
ntscheid vom 22. November 2021 (Urk. 6/230 = Urk. 2) wies die Suva die Einsprache des Versicherten ab.
2.
Der Versicherte erhob am
10. Januar 2022
Beschwerde gegen den Einsprache
entscheid vom
22. November 2021
(Urk. 2) und beantragte
sinngemäss, dieser sei aufzuheben und es seien ihm eine höhere Invalidenrente sowie eine höhere In
tegritätsentschädigung zuzusprechen (Urk. 1
).
Mit Beschwerdeantwort vom
17. Februar 2022
(Urk.
5
) beantragte die
Beschwer
degegnerin
die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am
28. Februar 2022
zur Kenntnis gebracht (Urk.
7
).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 21. November 2015 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (Abs. 1).
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente
(Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Be
handlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche
rung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geisti
gen oder psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene In
tegritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).
1.3
Praxisgemäss kann die Frage, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den medizinisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden und dem Unfall besteht, bei Verneinung der adäquaten Kausalität offen gelassen werden (BGE 135 V 465 E. 5.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_58/2022 vom 23. Mai 2022 E. 4.5.1 mit Hinweisen [zur Publikation vorgesehen]).
Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge
sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen (BGE 115 V 133 E. 4b; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_493/2021 vom 4. März 2022 E. 3.3.3 mit Hinweisen).
Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – aus
gehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenom
men wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/
aa
; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).
1.4
Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Un
falles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Um
stände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwür
digung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:
-
besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalles;
-
die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen;
-
ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung;
-
körperliche Dauerschmerzen;
-
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;
-
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
-
Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/
aa
).
Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurtei
lung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den
schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf
fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwieri
gen Heilungsverlaufes
(BGE 115 V 133 E. 6c/
bb
, vgl. auch BGE 120 V 352 E.
5b/
aa
; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche
rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig er
scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche
rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen
heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs
fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs
internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh
men (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) ge
stützt auf die kreisärztlichen Beurteilungen davon aus, dass es dem Beschwerde
führer zuzumuten sei, ganztags einer körperlich leichten, wechselbelastenden, mehrheitlich sitzenden Tätigkeit nachzugehen, wobei näher genannte Verrich
tungen zu unterlassen seien (E. 4.b). Widersprechende Arztberichte lägen keine bei den Akten (E. 4.c).
Abgestützt auf die Lohnangaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) ergebe sich aus fünf für den Beschwerdeführer in Frage kommenden Ar
beitsplätzen beziehungsweise Blättern ein durchschnittlich erzielbares Einkom
men für das Jahr 2017 von Fr. 61'504.--, welches dem Invalideneinkommen ent
spreche (E. 5.d).
Als verbliebene bildgebend ausgewiesene Unfallfolge seien namentlich die arthrotischen Veränderungen am unteren und oberen Sprunggelenk zu nennen. Für die weiteren geklagten rechtsseitigen Fuss- und Beinschmerzen fehle es an einem organischen Korrelat (E. 7.a).
Die Anteile der organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beeinträchtigungen seien nicht unfalladäquat, da von einem mit
telschweren Ereignis im engeren Sinne auszugehen (E. 8.c) und nur eines der Adäquanzkriterien – nämlich dasjenige der besonders dramatischen Begleitum
stände oder der besonderen Eindrücklichkeit (vgl. E. 8.e.aa) – erfüllt sei, dies je
doch nicht auf besonders ausgeprägte Art und Weise (E. 8.e.ii).
Das
Valideneinkommen
betrage gestützt auf die Angaben der Arbeitgeberin bei einer Vollzeitanstellung im Jahr 2017 Fr. 70'590.-- (E. 9.b). Beim Vergleich mit dem Invalideneinkommen ergebe sich ein Erwerbsunfähigkeitsgrad von rund 13 % (E. 10).
Betreffend Integritätsschaden
habe der Kreisarzt die konkret entstandene Ein
busse unter Berücksichtigung einer möglichen Entwicklung einer mässigen Arthrose sowohl im unteren als auch im oberen Sprunggelenk mit je 7.5 %, mit
hin bei 15 % eingeschätzt. Darauf sei abzustützen, stimme dies doch mit der ein
schlägigen Feinraster-Tabelle 5 der Medizinischen Abteilung der Suva überein (E. 11.f).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), es stimme nicht, dass er in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Dies sei ihm aufgrund der konstanten Fussschmerzen nicht möglich, auch im Sit
zen und in der Nacht habe er dauernd Schmerzen. Mit einer Invalidenrente von nur 13 % und einer Integritätsentschädigung von nur 15 % sei er nicht einver
standen.
2.3
Streitig und zu prüfen ist demnach der
Leistungsa
nspruch des Beschwerdeführers und dabei insbesondere die Höhe der zuzusprechenden Invalidenrente
und
Integ
ritätsentschädigung.
3.
3.1
Gemäss Schadenmeldung vom
25. November 2015 (Urk. 6/1) wurde
der Be
schwerdeführer am 21. November 2015 um 4 Uhr morgens als Passagier in einen Verkehrsunfall verwickelt und
brach
sich dabei das rechte
Fussgelenk
.
3.2
Die Ärzte des Spitals
O.___
(
O.___
) dokumentierten mit Operationsbericht vom 30. November 2015 (Urk. 6/9) den am 21. November 2015 durchgeführten Eingriff. Dieser habe bei einer diagnostizierten Talus-Luxationsfraktur rechts eine geschlossene Reposition mit Fixateur externe des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts umfasst. Der Beschwerdeführer habe sich auf der Rückbank eines Perso
nenkraftwagens (PKW) befunden, als dieser mit unbestimmter Geschwindigkeit in ein Schaufenster gefahren sei (
vgl. auch Urk. 6/18/12
).
3.3
Am 16. Dezember 2015 (Urk. 6/12) gab der Beschwerdeführer gegenüber der Be
schwerdegegnerin an, am 21. November 2015 habe der Autolenker nicht mehr reagiert, sei wie erstarrt gewesen und der Beschwerdeführer habe als Beifahrer nichts mehr machen können (Ziff. 1).
Dem Rapport der Kantonspolizei Zürich vom 4. Januar 2016 (Urk. 6/18/3-13) ist zum Unfallhergang zu entnehmen, der Fahrer habe auf der
Z.___
Rich
tung
A.___
aufgrund eines medizinischen Problems die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei bei der Verzweigung mit der B
.___
geradeaus gefahren.
Er sei mit einer
Signalisationstafel
kollidiert, habe das Trottoir überfah
ren, sei mit
einer Rotlichtüberwachungskamera
kollidiert und habe eine Böschung sowie einen Parkplatz überquert, bevor er das Schaufenster eines Beleuchtungs
geschäfts durchbrochen
habe
und in dessen Innern zum Stillstand gekommen sei. Alle drei Insas
sen seien verletzt worden (S. 12
).
3.4
Die Ärzte der Rehaklinik
P.___
erstatteten am 23. Juni 2016 ihren Austrittsbe
richt (Urk. 6/51) über den Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 19. April bis 7. Juni 2016.
Als Pro
bleme bei Austritt nannten sie b
ewegungs- und belastungs
abhängige Schmerzen OSG rechts sowie eine leichte bis mässiggradige Bewe
gungseinschränkung OSG rechts (S. 1 unten). Da der Beschwerdeführer die kör
perlichen Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme seiner bisherigen, aus
schliesslich stehend/gehend zu verrichtenden Tätigkeit noch nicht erfülle, werde ein Wiedereinstieg mit anfangs no
ch reduzierter Arbeitszeit und -
leistung emp
fohlen. Eine leichte bis mittelschwere wechselbelastende Arbeit ohne Tätigkeit länger dauernd in der Hocke und/oder auf den Knien sowie ohne häufiges Trep
pen- und/oder Leitersteigen sei ganztags zumutbar (S. 2 Mitte
).
Am 18. Mai 2016 habe der Beschwerdeführer einen Kontrolltermin im
O.___
gehabt, wobei sich zu diesem Zeitpunkt bei unauffälligen Weichteilverhältnissen und einer guten Flexion/Extension im OSG kaum noch eine Schwellung gezeigt habe. Konventionell-radiologisch sei ein weiterhin anatomischer Aufbau des Talus ohne Hinweis auf eine
Talusnekrose
bei korrekt liegendem Osteosynthese
material
beschrieben worden. Die Fraktur sei zwischenzeitlich vollständig knö
chern konsolidiert (S. 3 Mitte).
3.5
Dr. med.
C.___
, Facharzt für Chirurgie,
O.___
, hielt im Bericht vom 14. Juli 2016 (Urk. 6/53) fest, die Computertomographie (CT) OSG rechts vom 12. Juli 2016 (vgl. auch Urk. 6/57/2) zeige an sich einen erfreulichen Befund mit zumindest partiellem Durchbau ohne Hinweise auf
Talusnekrose
. Es zeige sich auch keine wesentliche Arthrose im OSG. Entsprechend erhoffe
er
sich noch eine deutliche Besserung des Beschwerdebildes.
3.6
Dr. med. univ.
D.___
, Praktischer Arzt, Kreisarzt der Beschwerdegegnerin, führte im Bericht zur kreisärztlichen Untersuchung vom 26. Oktober 2016 (Urk. 6/74) aus, der Beschwerdeführer habe angegeben, er habe immer Schmerzen «wie verrückt». Er sei gelernter Automechaniker und arbeite aktuell 3 bis 4 Stun
den jeweils vormittags (S. 2 Mitte). Da die Konsolidation der
Talusfraktur
noch nicht nachgewiesen und zusätzliche Weichteilverletzungen/Knorpelschäden, wel
che die Beschwerden begründen könnten, nicht ausgeschlossen worden seien, werde die Arbeitsunfähigkeit von 60 % vorerst belassen. Dr.
C.___
werde um Durchführung eines MRI zum sicheren Ausschluss von Begleitverletzungen be
ziehungsweise Entzündungsreaktionen im Bereich des Fusses ersucht (S. 3 unten).
3.7
Dr.
C.___
berichtete am 21. Dezember 2016 (Urk. 6/81), das MRI OSG rechts vom
7. Dezember 2016 zeige an sich nur eine kleine
–
s
ubchondrale
(vgl. Urk. 6/82/2)
–
Osteonekrose am medialen
Talusdom
. Da der Beschwerdeführer vor allem lateral
seits Schmerzen angebe, bleibe dies weiterhin unklar beziehungsweise sei mög
licherweise bedingt durch die Schwere der Verletzung. Therapeutisch sei es schwierig, dem Beschwerdeführer weiterzuhelfen, bei Persistenz der Beschwerden bleibe möglicherweise einzig die Arthrodese im OSG, dies wolle der Beschwerde
führer aktuell keinesfalls durchführen
lassen.
3.8
Dr.
D.___
führte im Bericht zur kreisärztlichen Untersuchung vom 23. Januar 2017 (Urk. 6/87) aus, aufgrund der anhaltenden Beschwerdesymptomatik und Vorschlag einer OSG-Arthrodese wünsche der Beschwerdeführer eine Zweitbeur
teilung an einer orthopädischen Fachklinik und es sei eine Vorstellung in der Uniklinik
R.___
vereinbart worden (S. 7 unten).
3.9
Die Ärzte der Uniklinik
R.___
, Abteilung Fuss-/Sprunggelenk, führten im Sprechstundenbericht vom 11. April 2017 (Urk. 6/101) zur Anamnese aus, aktuell bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, wobei jedoch konstant Schmerzen auf
treten würden, insbesondere beim Heben schwerer Lasten (S. 1 Mitte). Zur weite
ren Beurteilung und Differenzierung der Beschwerden im OSG und im unteren Sprunggelenk (USG) erfolge nun eine Infiltration des rechten USG. Bei gutem
Ansprechen auf die Infiltration würde man eine USG-Arthrodese rechts vorsehen (S. 2 Mitte).
Im Sprechstundenbericht vom 6. Juli 2017 (Urk. 6/113) wurde festgehalten, auf
grund der ausbleibenden Beschwerdebesserung nach USG-Infiltration werde ak
tuell davon ausgegangen, dass die OSG-Problematik beschwerdeführend sei
. So
mit werde nun eine Infiltration für das OSG verordnet (S. 1 unten).
Im Sprechstundenbericht vom 30. August 2017 (Urk. 6/122) hielten die Ärzte der Universitätsklinik
R.___
fest, bei persistierenden Beschwerden und ausge
schöpften konservativen Massnahmen
empföhlen
sie bei subjektiv hohem Lei
densdruck
,
die ventrale OSG-Arthroskopie zum
Narbendébridement
durch
zu
füh
ren. Der Beschwerdeführer wünsche noch Bedenkzeit bezüglich des operativen Vorgehens (S. 2).
3.10
Dr.
D.___
hielt
im Bericht zur kreisärztlichen Untersuchung vom 4. Oktober 2017 (Urk. 6/129)
zur Medikation fest, der Beschwerdeführe
r nehme 3 Mal täglich 1
g Parace
tamol
ein
(S. 4 oben
).
W
eder die Infiltration des USG noch des OSG habe zu einer Beschwerdeverbesserung geführt. Aufgrund dessen müsse davon ausge
gangen werden, dass die Beschwerdesymptomatik – wenn überhaupt – nur teils intraartikulär bedingt sei und zwischenzeitlich ein chronifiziertes, vom somati
schen Zustand entkoppeltes Schmerzgeschehen bestehe. Die neu geklagten «ka
tastrophalen» Schmerzen in der 3. bis 5. Zehe sowie nunmehr auch Beschwerden seitlich entlang des ganzen Beins nach proximal über die Hüfte bis in den Rücken
deuteten auf eine Symptomausweitung hin. Bereits bei der letzten Konsultation sei angegeben worden, dass auch die Einlageversorgung zu keinerlei Verbesse
rung geführt habe und initial eine Katastrophe gewesen sei. Der Beschwerdeführer erhoffe sich nunmehr von der bevorstehenden Konsultation in der
Q.___
Klinik eine Lösung seiner Beschwerdesymptomatik (S. 5
).
3.11
Die Ärzte der
Q.___
K
linik, Abteilung Fusschirurgie, führten in ihrem Bericht zur Konsultation vom 5. Oktober 2017 (Urk. 7/135) zur Drittmeinung (vgl. S. 1 unten) aus, in der gleichentags durchgeführten konventionell-radiologischen Un
tersuchung zeige sich eine regelrechte Artikulation im OSG ohne Anzeichen von signifikanten degenerativen Veränderungen, wobei im USG eine leicht begin
nende Arthrose sichtbar sei. Klinisch zeige sich eine diffuse
Druckdolenz
über dem OSG und dem USG, welche sowohl über sämtlichen Weichteilen im Bereich des Rückfusses als auch über den
Tibialis
anterior-,
Tibialis
posterior
- und Pe
ronealsehnen angegeben werde, was mit der heutigen sowie der zuvor durchge
führten Bildgebung (MRT und CT) nicht erklärt werden könne. Die erwähnten Nachtschmerzen seien auch nicht typisch für eine Arthrose als Ursache. Mit der seitens Universitätsklinik
R.___
vorgeschlagenen operativen Versorgung mit
tels initialer Arthroskopie des OSG mit
Narbendébridement
und im weiteren Ver
lauf USG-Arthrodese seien die Ärzte der
Q.___
K
linik sehr zurückhaltend, da eine Besserung durch eine solche operative Versorgung eher unwahrscheinlich sei. Es sollten vorerst sicherlich die konservativen Massnahmen mit Physiothera
pie sowie Anpassung von geeignetem Schuhwerk vollständig ausgeschöpft wer
den, wobei auch hier die Erfolgsaussichten gering seien (S. 2 f
.
)
.
3.12
Dr.
D.___
führte in seiner Aktenbeurteilung vom 16. Oktober 2017 (Urk. 6/138-139) aus, von weiteren Behandlungen könne nach nunmehriger Dritt
m
einung in der
Q.___
Klinik aktuell keine wesentliche Verbesserung erwartet werden, insbesondere nicht hinsichtlich Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der objektivierbaren Befunde sollte mit Einlagenversorgung und festem Schuhwerk auch die Tätigkeit als Automechaniker möglich sein. Nachdem sich der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit jedoch nicht ganztägig arbeitsfähig sehe, wäre zumindest in einer angepassten körperlich leichten bis wechselbelastenden, mehrheitlich sit
zenden Tätigkeit unter folgenden Voraussetzungen von einer ganztägigen Ar
beitsfähigkeit auszugehen: Keine Tätigkeiten in unebenem Gelände, auf Leitern und/oder Gerüsten oder mit repetitivem Treppensteigen unter Gewichtsbelastung, keine knienden und/oder kauernden Tätigkeiten (Urk. 6/138).
Hinsichtlich des Integritätsschadens bestehe eine regelrechte Artikulation im OSG ohne Anzeichen von relevanten degenerativen Veränderungen. Im USG bestün
den Anzeichen für eine leichte Arthrose. Im Hinblick auf eine mittel- bis lang
fristige Verschlimmerung sei davon auszugehen, dass sich im USG und OSG eine mässige Arthrose entwickeln könnte. Gemäss Tabelle 5.2 gebühre dem Beschwer
deführer bei einer mässigen Arthrose des OSG
beziehungsweise des USG je eine Integritätsentschädigung von 5 bis 15 %. Aufgrund der aktuellen Befunde und unter Berücksichtigung einer möglichen Entwicklung einer mässigen Arthrose im USG und OSG werde der Integritätsschaden auf je 7.5 % festgelegt. Somit ergebe sich insgesamt eine Integritätsentschädigung von 15 % für das obere und untere Sprunggelenk (Urk. 6/139/1-2).
3.13
Die Ärzte des Schmerzambulatoriums des Universitätsspitals Zürich (USZ) erach
teten nach der Erstkonsultation vom 5. März 2018 das Vorhandensein einer Irri
tation nervaler Strukturen als möglich (Urk. 6/173) und führten zur genaueren Untersuchung eine diagnostische Nervenblockade durch, welche als negativ ge
wertet wurde (Urk. 6/176).
Am 17. April 2018 hielten sie fest, d
ies könne auf eine zentrale Sensibilisierung hinweisen
.
Die genaue Ursache sei unklar, aber vieles spreche eher gegen eine Nervenreizung oder Neuropathie (Urk. 6/177).
3.
14
Dr. med.
E.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato
logie des Bewegungsapparates, stellvertretender leitender Arzt
der Abteilung
Or
thopädie das Spitals
S.___
, führte am 11. Mai 2018 aus, als nächster Schritt werde eine diagnostische und therapeutische Infiltration des OSG geplant. Eine akute Indikation für operative Eingriffe bestehe im Moment nicht (Urk. 6/179).
Am 23. Juni 2018 (Urk. 6/191
/2
) berichtete Dr.
E.___
, die Infiltration habe lediglich einen partiellen Lokalanästhesie-Effekt im medialen Gelenksanteil ge
bracht.
Am 16. August 2018
(Urk. 6/183) hielt
Dr.
E.___
fest, im
SPECT-CT vom 28. Juni 2018
(vgl. Urk. 6/191
/4-5
) habe sich eine deutliche Stoffwechselak
tivität als Hinweis auf eine aktivierte Arthrose im
Subtalargelenk
gezeigt. Bei zusätzlich jedoch diffuser Schmerzhaftigkeit auch im oberen Sprunggelenksbe
reich habe er mit dem Beschwerdeführer
eine weitere Infiltration des USG bespro
chen. Sollte diese zu einer guten Schmerzreduktion führen, müsse eine
Arthrode
sierung
des
Subtalargelenks
diskutiert werden (Urk. 6/183).
3.
15
Dr.
D.___
führte am 7. September 2018 (Urk. 6/185) aus, an der Beurteilung vom 16. Oktober 2017 sei vollumfänglich festzuhalten.
Die Integritätsentschädigung sei äusserst grosszügig auch unter Berücksichtigung einer eventuellen späteren Verschlimmerung festgelegt worden
.
3.
16
Dr.
E.___
hielt am 28. September 2018 (Urk. 6/188) fest, die Infiltration habe nicht den gewünschten Effekt gezeigt. Bei jedoch sonst weiter eindeutigen Hin
weisen auf symptomatische OSG-Arthrose sehe er die Indikation zum operativen Vorgehen mit
subtalarer
Arthrodesierung
als gegeben. Der Beschwerdeführer wünsche die Option noch mit der Ehefrau zu besprechen. Am 11. November 2018 (Urk. 6/191
/11
) führte Dr.
E.___
aus, der Beschwerdeführer sei weiter unsi
cher bezüglich eines operativen Vorgehens.
3.
17
Dr. med.
F.___
, Facharzt für Radiologie,
T.___
Klinik, beurteilte gemäss seinem Bericht zum MRI des OSG rechts vom 11. April 2019 (Urk. 6/198) zwei (
residuelle
)
osteochondrale
Läsionen
nach Talus-Osteosynthese
an der lateralen
Talusschulter
bei im Übrigen leichtgradiger (wahrscheinlich se
kundärer) OSG-Arthrose sowie fortgeschrittener USG-Arthrose (betont im hinte
ren Kompartiment) sowie einen posttraumatisch narbig alterierten lateralen Bandapparat
.
3.
18
Dr. med.
G.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau
matologie,
T.___,
führte in seinem Bericht vom 3. Juni 2019 (Urk. 6/191/12-15) aus, er habe den Beschwerdeführer am 4. April sowie am 2. und 16. Mai 2019 in der Sprechstunde gesehen (S. 1 oben).
Er
denke, dass die meisten Beschwerden von einem ventralen
Impingement
ausgingen. Je nach Ausgang der durchzuführenden Infiltrationen müsse wahrscheinlich über eine OSG-Arthroskopie diskutiert werde
n
, bei der
gleichzeitig eine Metallentfernung durchgeführt würde und die
Impingementfaktoren
entfernt werden würden. Eine Arthrodese sei momentan nicht sinnvoll (S. 3).
3.
19
Dr.
D.___
hielt am 7. Oktober 2019 (Urk. 6/199) fest, es ändere sich nichts an seiner Beurteilung vom 16. Oktober 2017. Eine namhafte Verbesserung des un
fallbedingten Gesundheitszustands könne nicht erwartet werden.
3.
20
Dr. med.
H.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Leiter Fusszentrum,
T.___
, führte in seinem Bericht vom 23. März 2020 (Urk. 6/202) aus, nach Ausreizen der konservativen Therapie wäre nur noch die operative Intervention im Sinne einer USG-Arthrodese mit Entfernung des Metalls so weit möglich zu empfehlen. Da aber die Beschwerden sich nun diffus in verschiedene Richtungen und nicht ganz typisch für das USG entwickelt hätten, wolle man zumindest vor einer
Zweitmei
nungs-Einholung
und auch Ausschluss von neurogenen Ursachen der Beschwer
den hiervon absehen (S. 2 unten
).
3
.21
Dr. med.
I.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie des Bewegungsapparates,
U.___
, führte in seinem Bericht vom 28. Mai 2020 (Urk. 6/220) aus, symptomatisch scheine die USG-Arthrose vordergründig und bei sehr hohem Leidensdruck scheine eine Arthrodese sinnvoll, zumal kaum Restbeweglichkeit bestehe. Mit der erheblichen Ruheschmerzkomponente scheine eine zumindest zusätzliche neuropathische Schmerzgenese möglich, die elektro
physiologisch abzuklären sei.
Er
denke, dass die Schmerzen des OSG mehr in der funktionellen
Spitzfüssigkeit
im Rahmen der
Arthrofibrose
zu suchen sei. Eine Schuhversorgung mit Spitzfussausgleich und Abrollhilfe sei wiederholt diskutiert, aber nie konfektioniert worden. Dies sei gegebenenfalls eine sinnvolle Mass
nahme. Mit erfolgreicher
subtalarer
Arthrodese erwarte
er
zwar eine Beschwer
deverbesserung, aber rechne dennoch mit einer nur partiellen Symptomlinderung und entsprechend sehr eingeschränkter Prognose (S. 2 Mitte
).
3.22
Dr. med.
J.___
, Facharzt für Neurologie, hielt in seinem Bericht vom 20. August 2020 (Urk. 6/224) fest, er gehe bei den rechtsseitigen OSG- und USG-Schmerzen primär von arthrogenen respektive ossären Problemen aus. Es fänden sich unter Zusammenschau der klinischen Befunde und der Neurografie keine Hinweise für eine Nervenaffektion. Für eine nervenchirurgische Intervention an den Fussnerven sehe er keine Indikation (S. 2 Mitte).
3.23
Dr.
I.___
führte in seinem Bericht vom 26. August 2020 (Urk. 6/225/2-3) aus, gemäss neurologischer Beurteilung finde sich bestätigt, dass nicht von neuropa
thischen Schmerzen auszugehen sei. Er würde unbedingt konservativ die Option der
orthopädischen Schuhversorgung versuchen, bevor man sich für einen Ein
griff entscheide
(S. 2
).
3.24
Dr. med.
K.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 24. September 2020 (Urk. 6/222), in den letzten Jahren habe der Beschwerdefüh
rer immer wieder verschiedene Spezialisten aufgesucht. Es sei ihm von verschie
denen Seiten schon die Arthrodese vorgeschlagen worden, welche der Beschwer
deführer aber nicht durchführen wolle. Er arbeite nun seit zirka zwei Jahren 50
%.
3.25
Dr.
D.___
antwortete am 17. Dezember 2020 (Urk. 6/226) nach entsprechender Vorlage durch die Beschwerdegegnerin, er halte an seinen vormaligen Einschät
zungen betreffend Fallabschluss, Zumutbarkeit und Integritätsentschädigung fest.
4.
4.1
Der Kreisarzt Dr.
D.___
untersuchte den Beschwerdeführer am 26. Oktober 2016 (E. 3.6), am 23. Januar 2017 (E. 3.8) wie auch am 4. Oktober 2017 (E. 3.10) per
sönlich. Von dessen m
edizinischen Situation hatte
sich
der Kreisarzt
somit ein umfassendes Bild verschaffen können,
als er
mit Aktenbeurteilung vom 16. Ok
tober 2017 den medizinischen Endzustand feststellte, ein Anforderungsprofil für eine angepasste Tätigkeit formulierte und die Höhe der Integritätsentschädigung festlegte (E. 3.12). Die Voraussetzungen an einen beweiswertigen Arztbericht sind erfüllt. Da es sich bei Dr.
D.___
indes um einen versiche
rungsinternen Arzt han
delt, ist unter Anwendung eines strengen Massstabs zu überprüfen, ob auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit seiner Feststellungen bestehen, bevor auf diese abgestellt werden kann (vorstehend E. 1.5). Dies gilt
sowohl
für die Beurteilung vom 16. Oktober 2017
als
auch für
die weiteren kreis
ärztlichen
B
eurteilungen vom
7. September 2018 (E. 3.15), vom 7. Oktober 2019 (E. 3.19) und vom 17. Dezember 2020 (E. 3.25).
4.2
Zu Recht nicht angezweifelt wird vom Beschwerdeführer das Erreichen des me
dizinischen Endzustandes per 16. Oktober 2017 (vgl. E. 3.12). Die zahlreichen
er
gebnis
- wie erfolglosen seitherigen Konsultationen bei diversen Spezialisten (vgl. E. 3.13 ff.) liefern in Kombination mit der fehlenden Operationsbereitschaft des Beschwerdeführers ein eindrückliches Zeugnis dafür ab, dass eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands beziehungsweise der Arbeitsfähigkeit zum genannten Datum nicht mehr in Aussicht stand.
Prognostisch
– und dies ist vor
liegend entscheidend
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_64/2021 vom 14. April 2021 E. 3.2)
– handelte es sich nach
dem damaligen
Einholen einer
fachärztlichen
Zweit-
und
gar
Drittmeinung (
E. 3.9,
E. 3.11)
erst recht um eine äusserst fundierte, schlüssige Beurteilung.
4.3
Nicht einverstanden ist der Beschwerdeführer unter Berufung auf seine konstan
ten Fussschmerzen zunächst mit der attestierten vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (E. 2.2).
4.4
Konkret er
achtet
der Kreisarzt den Beschwerdeführer in einer angepassten kör
perlich leichten bis wechselbelastenden, mehrheitlich sitzenden Tätigkeit unter Beachtung weiterer näher genannten Voraussetzungen als ganztägig arbeitsfähig (E. 3.12). Dies deckt sich mit der Einschätzung durch die Ärzte der Rehaklinik
P.___
. Diese
waren
nach einem
siebenwöchigen
stationären Aufenthalt im Juni 2016 zum Schluss gekommen, eine leichte bis mittelschwere wechselbelastende Arbeit sei ganztags zumutbar (E. 3.4).
Arztberichte, welche
den Standpunkt
des Beschwerdeführers untermauern wür
den, liegen
hingegen
nicht im R
echt.
So nahm keiner der zahlreichen
nach dem 16. Oktober 2017
aufgesuchten Spezialärzte Stellung zur zumutbaren Arbeitsfä
higkeit in angepasster Tätigkeit.
Auch aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer seine bisherige Arbeit als Automechaniker weiterhin nur – aber immerhin – im 50 %-Pensum absolviert (vgl. E. 3.24), lässt sich nichts zu seinen Gunsten ableiten.
Dies umso weniger, als etwa gemäss den Ärzten der Universitätsklinik
R.___
insbesondere Schmerzen beim Heben schwerer Lasten aufträten (E. 3.9). Dies deckt
sich
vielmehr
mit der kreisärztlichen Einschätzung, wonach der Be
schwerdeführer sich in der bisherigen Tätigkeit nicht als ganztägig arbeitsfähig sehe. Entsprechend möchten der Kreisarzt und die Beschwerdegegnerin ihm diese Tätigkeit auch gar nicht zumuten, s
ondern es wird ihm eine Arbeitsfäh
igkeit in
angepasster
Tätigkeit angerechnet (E. 2.1, E. 3.12).
Weshalb die Fussschmerzen ihn an der Ausübung einer
leichten,
mehrheitlich sitzenden Tätigkeit hindern sollten, ist weder dargetan noch ersichtlich.
4.5
Nach dem Gesagten bestehen keine Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüs
sigkeit der versicherungsinternen Feststellung einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit in somatischer Hinsicht.
4.6
Der Kreisarzt hielt
im Herbst 2017
fest, dass zwischenzeitlich ein chronifiziertes, vom somatischen Zustand entkoppeltes Schmerzgeschehen bestehe, es bestünden Hinweise auf eine Symptomausweitung (E. 3.10).
Damit übereinstimmend kamen die Ärzte der
Q.___
klinik
zum Schluss, die diffuse
Druckdolenz
über dem OSG und dem USG könne mit der Bildgebung nicht erklärt werden, die Nacht
schmerzen seien untypisch für eine Arthrose (E. 3.11). Die Suche nach den Ursa
chen des Schmerzes
in der vom Beschwerdeführer geschilderten Intensität war auch in der Folge kaum von Erfolg geprägt (vgl. E. 3.13 ff.).
Nachdem die damalige Rechtsvertreterin in der Einsprache eine psychiatrische Mitbeurteilung und anschliessende Kausalitätsprüfung verlangt hatte (Urk. 6/174), sah sich die Beschwerdegegnerin veranlasst, eine ausführliche Adä
quanzprüfung
betreffend die strukturell nicht nachweisbaren
Beschwerden
vor
zunehmen (E. 2.1; vgl. Urk. 2 E. 8).
4.7
Zu Recht teilte
die Beschwerdegegnerin
den Unfall
vom 21. November 2015
als mittel
schweres Ereignis im engeren Sinn ein (E. 2.1; vgl. Urteil
des Bundesge
richts
8C_598/2020 vom
3. Dezember 2020, E.
9.2.2
, sowie
zur Darstellung
wei
terer bundesgerichtlicher
Kasuistik
das
Urteil des Bundesgerichts
8C_398/2012 vom 6. November 2012
E. 5.2.2
mit Hinweisen
).
Klarerweise zutreffend
ist, dass
keines der
rechtsprechungsgemässen
Adäquanz
kriterien (E. 1.4) Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, unge
wöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung, körperliche Dauerschmerzen, die Unfallfolgen erheblich verschlimmernde ärztliche Fehlbehandlung oder schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen vorliegt (vgl. im De
tail Urk. 2 E. 8.e.bb-hh).
4.8
Bejaht hat die Beschwerdegegnerin das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls (vgl. E. 2.1; Urk. 2 E. 8.e.aa).
Ob besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalles vorliegen, beurteilt sich objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens beziehungsweise Angstgefühls der versicherten Person. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, welche somit noch nicht für eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann. Es wird nur das Unfallgeschehen an sich und nicht die dabei erlittene Ver
letzung betrachtet (Urteil des Bundesgerichts 8C_812/2021 vom 17. Februar 2022 E. 9.2 mit Hinweisen, unter anderem auf nicht publizierte E. 3.5.1 des Urteils BGE 137 V 199).
4.9
Verneint wurde das
genannte
Kriterium
bei einer Versicherten, welche
bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h mit ihrem Personenwagen auf die Gegenfahrbahn
geriet
, wo es zunächst zu einer Streifkollision mit dem ersten entgegenkommen
den und anschliessend zu einer Frontalkollision mit dem diesem folgenden Auto kam. Daraufhin wurde das Fahrzeug der Versicherten ins ang
renzende Wiesland geschleudert, wobei
die Airbags
ausgelöst wurden (Urteil des Bundesgerichts 8C_720/2017 vom 12. März 2018 E. 4.3).
Bejaht wurde das Kriterium
bei einem Zusammenprall zwischen einem Sattel
schlepper und einem Personenwagen, wobei der Fahrer des Sattelschleppers die Kollision zunächst nicht bemerkte und den Personenwagen der versicherten Per
son noch auf
einer Distanz von rund 300 Metern
vor sich herschob
(Urteil des Bundesgerichts
8C_508/2008
vom 22. Oktober 2008 E. 5.3)
.
4.10
Der Beschwerdeführer war am 21. November 2015 um 4 Uhr morgens als Passa
gier auf der Rückbank
eines Personenwagens
unterwegs (E. 3.1-2)
.
Gemäss Poli
zeirapport verlor der Fahrer aufgrund eines medizinischen Problems die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr bei der Verzweigung mit einer anderen Strasse gerade
aus, kollidierte mit einer
Signalisationstafel
, überfuhr das Trottoir, kollidierte mit einer Rotlichtüberwachungskamera und überquerte eine Böschung sowie einen Parkplatz, bevor das Fahrzeug das Schaufenster eines Beleuchtungsgeschäfts durchbrach und in dessen Innern zum Stillstand kam (E. 3.3).
Der Beschwerdegegnerin ist darin zuzustimmen, dass dieses Geschehen als relativ spektakulär einzustufen ist (Urk. 2 E. 8.e.aa). Mit Blick auf die erwähnten Urteile des Bundesgerichts (E. 4.9) hat sie das Kriterium der besonders dramatischen Be
gleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls zu Recht bejaht.
Dennoch besteht noch ein grosses Spektrum an bedeutend dramatischeren Unfäl
len, wie sich etwa am Sachverhalt des Bundegerichtsurteils
8C_508/2008
exemp
larisch zeigt
(vgl. E. 4.9)
. Hingegen unterscheidet sich der vorliegende Unfall nicht stark von demjenigen, bei welchem vom Bundesgericht trotz Frontalkolli
sion und
Schleuderung
ins angrenzende Wiesland die besondere Eindrücklichkeit verneint worden war (Urteil 8C_720/2017; vgl. E. 4.9). Mit der Beschwerdegeg
nerin
verbietet sich
daher
die Annahme, dass
das besagte Adäquanzkriterium vorliegend
in besonders ausgeprägter Weise erfüllt wäre. Da es das einzige
zu bejahende
Kriterium ist, ist die Adäquanz
von allfälligen medizinisch nicht hin
reichend nachweisbaren Beschwerden
zu verneinen, womit sich eine Prüfung der natürlichen Kausalität mit der Beschwerdegegnerin (E. 2.1) erübrigt (E. 1.3-4).
4.11
Der Vollständigkeit halber ist noch darauf hinzuweisen, dass keiner der behan
delnden Fachärzte eine psychische Mitbeteiligung
bei den geklagten Fussbe
schwerden
explizit
diskutierte und auch kein Besuch eines Psychiaters aktenkun
dig ist. Eine relevante
psychische Mitbeteiligung am Beschwerdebild
ist
unter diesem Blickwinkel
unabhängig von einer allfälligen Unfallkausalität ohnehin
unwahrscheinlich.
4.12
Im Ergebnis ist somit erstellt, dass der Beschwerdeführer seit dem 16. Oktober 2017 aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht in einer angepassten körperlich leichten bis
wechselbelastenden, mehrheitlich sitzenden Tätigkeit unter
Unterlas
sung näher genannter Verrichtungen
(E. 3.12) zu 100 % arbeitsfähig ist.
Es bleiben die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen.
5.
5.1
Das
Valideneinkommen
berechnete die Beschwerdegegnerin gestützt auf die An
gaben der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers vom 24. Oktober
2017
,
wonach dieser
bei einer Vollzeitanstellung im Jahr 2017
einen Monatslohn von Fr. 5'430.-
-
(vgl. Urk. 6/146/1) und somit
bei 13 Monatslöhnen einen Gesamtver
dienst von Fr. 70'590.
--
erzielt hätte
(Urk. 2 E. 9.b).
Diese Angaben der Arbeitge
berin sind mit Blick auf die Lohnabrechnungen des Jahres 2015 (Urk. 6/146/5-15) und auf den Auszug aus dem individuellen Konto (IK
; Urk. 6/218) schlüssig und das
Va
lideneinkommen
in der Höhe von Fr. 70'590.-- unbestrittenermassen korrekt.
5.2
Das Invalideneinkommen berechnete die Beschwerdegegnerin gestützt auf die
DAP (
E. 2.1;
Urk. 2 E.
5
.
d; Urk. 6/156). Dabei ging sie rechtskonform vor und rechnete korrekt, was vom Beschwerdeführer weder im Einsprache- noch im Be
schwerdeverfahren angezweifelt wurde. Auf den DAP-Lohnvergleich kann daher abgestellt werden (vgl.
BGE 139 V 592 E. 6.3)
.
Es resultiert für das Jahr 2017 ein Invalideneinkommen von rund Fr. 61'504.--.
5.3
Aus der Gegenüberstellung des
Va
lideneinkommens
von Fr. 70'590.--
mit dem Invalideneinkommen von Fr. 61'504.-- r
esulti
ert eine Einkommenseinbusse von Fr.
9'086.--
und
demnach bei einem
Invalid
itätsgrad von rund 13 %
ein
Anspruch auf eine
entsprechende
Invalidenrente.
In dieser Hinsicht erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid somit als rechtens. Zu prüfen bleibt die Höhe der Integritätsentschädigung.
6.
6.1
02.2021
Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schä
digung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie An
spruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).
Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht; er ist erheblich, wenn die körperliche, geistige oder psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbs
fähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die
Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des An
hangs 3.
Voraussehbare Verschlimmerungen des Integritätsschadens werden an
gemessen berücksichtigt. Revisionen sind nur im Ausnahmefall möglich, wenn die Verschlimmerung von grosser Tragweite ist und nicht voraussehbar war (Abs. 4).
6.2
Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der In
tegritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht ab
schliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) häufig vorkommende und typische Schäden prozentual gewichtet.
Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der
bundesrät
li
chen
Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein
ras
ter) er
arbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für das Gericht nicht verbindlich. Soweit sie je
doch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Ver
sicher
ten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV verein
bar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).
6.3
Gemäss Feinraster-Tabelle
5.2
der Medizinischen Abteilung der Suva (Integritäts
schaden bei Arthrosen) besteht bei einer USG-Arthrose sowie einer OSG-Arthrose bei einer mässigen Ausprägung je ein Integritätsschaden von 5 bis 15 %.
Im Herbst 2017 bestanden lediglich im USG Anzeichen für eine leichte Arthrose, welche ihrerseits an sich gemäss der erwähnten Feinraster-Tabelle noch keinen Integritätsschaden begründet. Korrekterweise (vgl. E. 6.1) berücksichtigte der Kreisarzt in seiner Beurteilung vom 16. Oktober 2017 jedoch auch voraussehbare Verschlimmerungen angemessen, indem er festhielt, im Hinblick auf eine mittel- bis langfristige Verschlimmerung sei davon auszugehen, dass sich im USG und OSG eine mässige Arthrose entwickeln könnte (E. 3.12). Hierauf wies er auch am 7. September 2018 zu Recht noch einmal hin (E. 3.15). Dass im MRI vom 11. April 2019 eine leichtgradige OSG-Arthrose sowie eine fortgeschrittene USG-Arthrose gesehen wurde, vermag somit nichts an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Einschätzung
vom 16. Oktober 2017
durch Dr.
D.___
zu ändern, anlässlich wel
cher er aufgrund der aktuellen Befunde und unter Berücksichtigung einer mögli
chen Entwicklung einer mässigen Arthrose im USG und OSG den Integritätsscha
den auf je 7.5 %
, mithin
insgesamt
auf
15 % festlegte (E. 3.12).
Weshalb dieser Wert nicht angemessen sein sollte, wurde vom Beschwerdeführer nicht weiter substanziiert und ist nicht einzusehen.
6.4
Entsprechend ist der angefochtene Einspracheentscheid auch hinsichtlich der zu
gesprochenen Integritätsentschädigung basierend
auf einer
Integritätseinbusse
von 15 % nicht zu beanstanden.
Dies führt zur vollumfänglichen Abweisung der Beschwerde.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Suva
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
VogelMuraro
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