# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2f259a36-2a37-5dbe-9f1f-2e950d211982
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.05.2010 E-1732/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1732-2010_2010-05-18.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-1732/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  M a i  2 0 1 0

Einzelrichterin Gabriela Freihofer, 
mit Zustimmung von Richter Gérard Scherrer;
Gerichtsschreiberin Bettina Schwarz.

A._______,
B._______, 
C._______, 
D._______, 
Mazedonien,
Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 11. März 2010 / N (....).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-1732/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Beschwerdeführenden,  eine  vierköpfige  Familie  mit 
mazedonischer  Staatsangehörigkeit  und  Angehörige  der  Ethnie  der 
Roma  mit  letztem  Wohnsitz  in  E._______,  ihr  Heimatland  eigenen 
Angaben zufolge am 7. beziehungsweise 8. Februar 2010 verliessen, 
per Reisebus über Kroatien von dort  über ihnen unbekannte Länder 
am 9. Februar 2010 in die Schweiz gelangten, wo sie gleichentags um 
Asyl nachsuchten, 

dass  sie  anlässlich  der  Kurzbefragungen  im  Empfangs-  und  Verfah-
renszentrum F._______ vom 17. Februar 2010 und den Anhörungen zu 
den Asylgründen vom 8. März 2010 zur Begründung ihrer Gesuche im 
Wesentlichen  geltend  machten,  der  Onkel  des  Beschwerdeführers 
habe in G._______ einen, in H._______ zwei Mazedonier umgebracht, 

dass dieser nun in I._______ eine (...) Gefängnisstrafe verbüsse,

dass die Familie  des Opfers dennoch den Beschwerdeführenden mit 
Blutrache gedroht habe,

dass  der  Beschwerdeführer  schon  drei-  bis  viermal  zusammen-
geschlagen worden sei,

dass ihr  Haus in Mazedonien im Boden versunken sei,  da die Stadt 
unterirdische Wasserleitungen gebaut habe, 

dass  sie  der  Stadtverwaltung  diesbezügliche  Absicht  unterstellen 
würden,

dass  die  Beschwerdeführenden in  die  Schweiz  eingereist  seien,  um 
hier in Ruhe leben zu können,

dass das BFM auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden mit Ver-
fügung  vom  11. März  2010  – gleichentags  mündlich  eröffnet  – in 
Anwendung von Art. 34 Abs. 1  des Asylgesetzes vom 26. Juni  1998 
(AsylG,  SR 142.31)  nicht  eintrat,  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz 
verfügte und deren Vollzug anordnete,

dass  es  zur  Begründung  im  Wesentliche  anführte,  der  Bundesrat 
könne Staaten bezeichnen, welche als verfolgungssicher gälten ("Safe 
Countries"), zu welchen auch Mazedonien gehöre,

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dass  die  von  den  Beschwerdeführenden  geschilderte 
Blutrachesituation erhebliche Widersprüche enthalte,

dass  beispielsweise  der  Beschwerdeführer  angegeben  habe,  an  der 
Bushaltestelle  körperlich  angegriffen  worden  zu  sein,  währendessen 
die Beschwerdeführerin bei der Anhörung erklärt  habe, ihr Mann sei 
zu Hause überfallen worden,

dass  aufgrund  zahlreicher  weiterer  Ungereimtheiten  der  von  den 
Beschwerdeführenden  geschilderte  Sachverhalt  als  unglaubhaft 
bezeichnet werden müsse,

dass  die  Beschwerdeführenden  mit  Beschwerde  vom 18. März 2010 
(Poststempel) an das Bundesverwaltungsgericht gelangten und dabei 
mitteilten,  sie seien mit  der Verfügung des BFM vom 11. März 2010 
nicht  einverstanden  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  solle 
aufgeschoben werden, bis in Mazedonien wieder Ruhe eingekehrt sei,

dass  die  vorinstanzlichen Akten am 19. März 2010  beim Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass die zuständige Instruktionsrichterin mit  Zwischenverfügung vom 
23.  März  2010  feststellte,  die  Beschwerdeschrift  genüge  den 
gesetzlichen Anforderungen nicht, da sie weder Rechtsbegehren noch 
eine  Begründung  enthalte,  und  den  Beschwerdeführenden  Frist  zur 
Beschwerdeverbesserung  ansetzte,  mit  der  Androhung,  andernfalls 
werde auf die Beschwerde nicht eingetreten,

dass  die  Beschwerdeführenden  mit  Eingabe  vom  25.  März  2010 
fristgerecht  eine  Beschwerdeverbesserung  einreichten  und 
sinngemäss beantragten, die Verfügung des BFM sei aufzuheben und 
die  Sache  zur  Neubeurteilung  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen; 
eventualiter sei der Vollzug der Wegweisung infolge Unzulässigkeit und 
Unzumutbarkeit zugunsten einer vorläufigen Aufnahme auszusetzen,

und zieht in Erwägung,

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dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  )  des  BFM 
entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d 
Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [BGG, 
SR 173.110]),

dass die Beschwerdeführenden durch die angefochtene Verfügung be-
sonders berührt  sind,  ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhe-
bung  beziehungsweise  Änderung  haben  und  daher  zur  Einreichung 
der Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und 
Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutre-
ten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 37. VGG i.V.m. Art. 52 Abs. 1 
VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art.  32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält,  die  angefochtene Verfügung aufhebt  und die Sache 
zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entschei-
dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung sowie deren Vollzugs 
dagegen  bereits  materiell  geprüft  hat,  weshalb  dem  Bundesverwal-
tungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-

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hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  kein  Schriften-
wechsel durchgeführt wurde,

dass auf Gesuche von Asylsuchenden aus verfolgungssicheren Staa-
ten nach Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG (sogenannte Safe-Country-Rege-
lung) nicht eingetreten wird, ausser es gebe Hinweise auf eine Verfol-
gung (Art. 34 Abs. 1 AsylG),

dass die Beschwerdeführenden eigenen Angaben zufolge Staatsange-
hörige  von  Mazedonien  sind,  der  Bundesrat  dieses  Land  mit 
Beschluss vom 25. Juni 2003 zum "safe country" im obgenannten Sinn 
erklärt  hat und auf diese Einschätzung im Rahmen der periodischen 
Überprüfung (vgl. Art. 6a Abs. 3 AsylG) bisher nicht zurückgekommen 
ist,

dass somit die formelle Voraussetzung für den Erlass eines Nichtein-
tretensentscheides – in Übereinstimmung mit dem BFM – gestützt auf 
Art. 34 Abs. 1 AsylG gegeben ist,

dass zu prüfen bleibt, ob das BFM im Weiteren zu Recht erwogen hat, 
aus den Akten würden sich keine Hinweise ergeben, welche die in Be-
zug auf Mazedonien bestehende Vermutung der Verfolgungssicherheit 
widerlegen könnten,

dass  bei  Art.  34  Abs.  1  AsylG  praxisgemäss  derselbe  weite  Verfol-
gungsbegriff wie in Art. 18, Art. 33 Abs. 3 Bst. b und Art. 35 AsylG zur 
Anwendung  gelangt  (zu  den  beiden  erstgenannten  Bestimmungen 
vgl. EMARK 2004 Nr. 35 E. 4.3 S. 247), welcher nicht bloss ernsthafte 
Nachteile  nach  Art.  3  AsylG,  sondern  auch  die  von  Menschenhand 
verursachten  Wegweisungshindernisse  im  Sinne  von  Art. 44  Abs.  2 
AsylG  i.V.m.  Art. 83  Abs.  3  und  4  des  Bundesgesetzes  vom 
16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 
142.20)  umfasst  (vgl. EMARK 2004 Nr. 5  E. 4c. aa  S. 35 f.,  EMARK 
2004 Nr. 35 E. 4.3 S. 247),

dass ausserdem ein im Vergleich zum – bereits erleichterten – Beweis-
mass  des  Glaubhaftmachens  nochmals  reduzierter  Massstab  anzu-

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wenden ist und auch bei Asylsuchenden aus einem verfolgungssiche-
ren  Staat  das  Erfüllen  der  Flüchtlingseigenschaft  geprüft  werden 
muss, sobald in den Akten Hinweise auf Verfolgung (im soeben erläu-
terten Sinn) zu verzeichnen sind, deren Unglaubhaftigkeit nicht schon 
auf den ersten Blick erkannt werden kann (EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.3 
S. 16 f.),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  nach  eingehender  Prüfung  der 
vorliegenden  Akten  die  Aussagen  der  beiden  Beschwerdeführenden 
auch  als  widersprüchlich  qualifiziert  und  auf  die  Ausführungen  der 
Vorinstanz vollumfänglich verweist,

dass  die  Ausführungen  in  der  Beschwerdeschrift,  wonach  die  Be-
schwerdeführerin bei der Befragung Angst vor Schlägen gehabt haben 
soll  und  deshalb  ihre  Aussagen  zurückhaltend  formuliert  habe,  die 
Widersprüche in den Sachverhaltserläuterungen offensichtlich nicht zu 
erklären vermögen, 

dass  der  weitere  Vorhalt  in  der  Beschwerde,  der  Dolmetscher  sei 
serbisch-kroatischer  Abstammung  gewesen,  weshalb  es  zu 
Verständigungsschwierigkeiten  gekommen  sei,  ebenfalls  nicht  zu 
überzeugen  vermag,  zumal  der  Beschwerdeführer  zu  Beginn  der 
Anhörung anführte, er verstehe mazedonisch nicht so gut, dafür aber 
serbisch und deutsch,

dass  demzufolge  beide  Befragungen  in  serbischer  Sprache 
durchgeführt  wurden  und  der  Beschwerdeführer  am  Schluss  beider 
Befragungen die Richtigkeit des Protokolls unterschriftlich bestätigte,

dass damit das BFM zu Recht festgestellt hat, den Beschwerdeführen-
den  könne  nicht  geglaubt  werden,  sie  seien  Opfer  einer 
Blutracheverschwörung gewesen,

dass es dem Gericht schliesslich nicht nachvollziehbar erscheint, der 
Staat Mazedonien habe mit  Absicht die Wasserleitungen explodieren 
lassen, um das Haus der Beschwerdeführenden zu zerstören, zumal 
diese  Massnahme  für  den  Staat  eine  sehr  teure  und  aufwändige 
gewesen wäre, um eine bestimmte Familie zu vertreiben,

dass  der  Staat  andere  Möglichkeiten  gehabt  hätte,  unerwünschte 
Anwohner wegzuschicken,

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dass bei dieser Sachlage darauf verzichtet werden kann, auf die weite-
ren Vorbringen in  der Beschwerde näher einzugehen,  da sie an der 
vorstehenden Einschätzung nichts zu ändern vermögen,

dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 
AsylG auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht eingetre-
ten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung im Einklang  mit  den gesetzlichen 
Bestimmungen steht und zu bestätigen ist,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es den Beschwerdeführenden nicht gelungen ist, Hinweise auf 
eine  Verfolgung  darzutun,  weshalb  das  in  Art. 5  AsylG  verankerte 
Prinzip  des  flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements  im vorliegenden 
Verfahren keine Anwendung findet,

dass  überdies  mit  Blick  auf  die  allgemeine  Situation  in  Mazedonien 
keine Anhaltspunkte ersichtlich sind, die auf eine den Beschwerdefüh-

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renden dort drohende menschenrechtswidrige Behandlung schliessen 
liessen,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  weder  die  allgemeine  Lage  in  Mazedonien  noch  individuelle 
Gründe auf  eine  konkrete  Gefährdung der  Beschwerdeführenden im 
Falle ihrer Rückkehr schliessen lassen,

dass  gemäss  deren  Angaben  die  Beschwerdeführenden  in  ihrer 
Heimat bei (...)  tätig waren und der Beschwerdeführer (...)  arbeitete, 
was  angesichts  der  vorstehend  aufgezeigten,  wirtschaftlichen  und 
sozialen Gegebenheiten vor Ort nicht ungewöhnlich erscheint,

dass demzufolge nicht zu erwarten ist, die Beschwerdeführenden wür-
den bei einer Rückkehr nach Mazedonien in eine existenzbedrohende 
Situation geraten, weshalb der Vollzug der Wegweisung nicht unzumut-
bar ist,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  der  Beschwerdeführenden  in  den 
Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse be-
stehen  (Art. 83  Abs. 2  AuG),  und  es  den  Beschwerdeführenden  ob-
liegt,  bei  der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8 
Abs. 4 AsylG),

dass es den Beschwerdeführenden demnach nicht gelungen ist darzu-
tun,  inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  die  Beschwerdeführenden,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Gabriela Freihofer Bettina Schwarz

Versand: 

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