# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4eb09e0b-298e-557f-9477-6319037ddac3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-05-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.05.2019 A-5046/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-5046-2018_2019-05-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

Entscheid bestätigt durch BGer mit  

Urteil vom 13.07.2020 (2C_538/2019) 

 
 

 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-5046/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  M a i  2 0 1 9  

Besetzung 
 Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 

Richterin Annie Rochat Pauchard,  

Richter Michael Beusch,    

Gerichtsschreiberin Zulema Rickenbacher. 
 

 
 

Parteien 
 1. A._______,  

[…],   

2. B._______,  

[…],   

beide vertreten durch  

Dr. iur. Roberto Dallafior, Rechtsanwalt,  

und Patrik Salzmann, Rechtsanwalt,  

[…],  

Beschwerdeführerinnen,  

 
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,  

Dienst für Informationsaustausch in Steuersachen SEI, 

[…],    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Amtshilfe (DBA CH-USA 96). 

 

 

A-5046/2018 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der US-amerikanische Internal Revenue Service (IRS) stellte am [Datum] 

2017 gestützt auf Art. 26 des Abkommens vom 2. Oktober 1996 zwischen 

der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von 

Amerika zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der 

Steuern vom Einkommen (SR 0.672.933.61; DBA CH-USA 96) und das 

dazugehörige Protokoll (ebenfalls unter SR 0.672.933.61) ein Amtshilfeer-

suchen bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV). Das Ersuchen 

betrifft die in den USA steuerpflichtige (hier nicht beschwerdeführende) 

Person, welche in den Steuerperioden vom [Daten] eine Zeichnungs- oder 

ähnliche Berechtigung oder wirtschaftliche Berechtigung am Konto Nr. […] 

bei der D._______ Bank hatte.  

Mit Schreiben vom [Datum] 2018 bekräftigte der IRS sein Amtshilfegesuch.  

Auf Anfrage der ESTV vom [Datum] 2018 erklärte sich der IRS mit Schrei-

ben vom [Datum] 2018 mit einer Schwärzung der Namen von zwei Direk-

toren der vom Amtshilfeersuchen betroffenen (hier nicht beschwerdefüh-

renden) Domizilgesellschaft einverstanden.  

B.  

Aufgrund des erwähnten Amtshilfeersuchens erklärte die ESTV mit 

Schlussverfügung vom [Datum] 2018, Amtshilfe betreffend den US-ameri-

kanischen Staatsangehörigen C._______ zu leisten (Dispositiv-Ziff. 1 der 

Schlussverfügung). Es würden dem IRS folgende von der D._______ Bank 

edierte Informationen übermittelt: 

– Bankunterlagen der Partner-Nr. […] für den Zeitraum vom [Daten];  

– Certificate of Authenticity of Business Records. 

Dabei seien diejenigen Informationen, die nicht amtshilfefähig seien und 

nicht hätten ausgesondert werden können, von der ESTV geschwärzt wor-

den. Überdies seien die Namen von E._______ und F._______ in den zu 

übermittelnden Bankunterlagen geschwärzt worden (siehe zum Ganzen: 

Dispositiv-Ziff. 2 der Schlussverfügung).  

Die ESTV wies ferner von der A._______ und B._______ gestellte Begeh-

ren um Schwärzung ihrer Namen und übrigen Identifikationsmerkmale in 

A-5046/2018 

Seite 3 

den zu übermittelnden Unterlagen ab (Dispositiv-Ziff. 3 der Schlussverfü-

gung). 

Weiter kündigte die ESTV an, den IRS „bei der Übermittlung der Informati-

onen auf die Einschränkungen bei deren Verwendung und die Geheimhal-

tungspflichten gemäss Art. 26 Ziffer 2 DBA-USA 96 [recte: Art. 26 Ziff. 1 

Sätze 3 und 4 DBA CH-USA 96]“ hinzuweisen (Dispositiv-Ziff. 4 der 

Schlussverfügung). 

C.  

Mit Beschwerde vom [Datum] 2018 lassen die A._______ Treuhand Anstalt 

(nachfolgend: Beschwerdeführerin 1) und B._______ (nachfolgend: Be-

schwerdeführerin 2; zusammen: Beschwerdeführerinnen) beim Bundes-

verwaltungsgericht beantragen, unter entsprechender Abänderung bzw. 

teilweiser Aufhebung der angefochtenen Schlussverfügung sei anzuord-

nen, dass „auch die Namen und übrigen Identifikationsmerkmale (wie Un-

terschrift, Firma, Adresse, Telefon- und Faxnummern, Homepage, E-Mail, 

Bankverbindung etc.) der Beschwerdeführerinnen aus den zur Übermitt-

lung vorgesehenen Unterlagen auszusondern oder einzuschwärzen sind“ 

(Beschwerde, S. […]). Eventualiter fordern die Beschwerdeführerinnen, die 

Amtshilfe sei „unter dem Vorbehalt zu gewähren, dass die ersuchende Be-

hörde die übermittelten Informationen nur im Verfahren gegen C._______ 

als wirtschaftlich Berechtigter an der X._______ Holdings S.A. für die im 

Amtshilfeersuchen vom [Datum] 2017 genannte Steuererhebung verwen-

den darf“ (Beschwerde, S. […]. Subeventualiter stellen die Beschwerde-

führerinnen das Begehren, die Sache sei verbunden mit Weisungen (na-

mentlich mit der Weisung, den IRS „um Zustimmung zur Schwärzung der 

Personendaten der Beschwerdeführerinnen [zu] ersuchen,“) sowie zur 

Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Beschwerde, S. […] 

und […]). Schliesslich fordern die Beschwerdeführerinnen eine Parteient-

schädigung zulasten der Staatskasse.  

D.  

Mit innert erstreckter Frist eingereichter Vernehmlassung vom [Datum] 

2018 beantragt die ESTV, die Beschwerde sei kostenpflichtig abzuweisen.  

E.  

Mit unaufgefordert eingereichter Eingabe vom [Datum] 2018 lässt die Vo-

rinstanz dem Gericht ein Schreiben von G._______ vom [Datum] 2017 zu-

kommen. Bei G._______ handelt es sich um den [Funktion] der OECD. 

A-5046/2018 

Seite 4 

F.  

Mit ebenfalls unaufgefordert eingereichtem Schreiben vom [Datum] 2018 

beantragen die Beschwerdeführerinnen sinngemäss, das Schreiben von 

G._______ vom [Datum] 2017 sei nicht zu berücksichtigen. 

Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Akten 

wird, soweit erforderlich, im Folgenden eingegangen.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Dem vorliegenden Verfahren liegt ein Amtshilfeersuchen des IRS ge-

stützt auf Art. 26 Ziff. 1 DBA CH-USA 96 zugrunde. Die Durchführung der 

mit diesem Abkommen vereinbarten Bestimmungen richtet sich nach 

dem Steueramtshilfegesetz vom 28. September 2012 (StAhiG, SR 651.1; 

vgl. Art. 1 Abs. 1 Bst. a StAhiG und Art. 24 StAhiG e contrario). 

1.2 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom [Datum] 2005 über das Bun-

desverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) beurteilt dieses Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, 

VwVG, SR 172.021). Zu den beim Bundesverwaltungsgericht anfechtba-

ren Verfügungen gehören auch die Schlussverfügungen der ESTV im Be-

reich der internationalen Amtshilfe (Art. 32 VGG e contrario und Art. 19 

Abs. 5 StAhiG). Somit ist die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsge-

richts zur Beurteilung des angefochtenen Entscheids zu bejahen. 

1.3 Beschwerdeberechtigt sind gemäss Art. 19 Abs. 2 StAhiG die be-

troffene Person und weitere Personen unter den Voraussetzungen von 

Art. 48 VwVG. Die beiden Beschwerdeführerinnen sind als Adressatinnen 

der angefochtenen Schlussverfügung sowie mit Blick darauf, dass nach 

dieser Verfügung Informationen über sie an die USA übermittelt werden 

sollen, im Sinne von Art. 19 Abs. 2 StAhiG in Verbindung mit Art. 48 VwVG 

durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und haben ein 

schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung. Folglich 

sind sie zur Beschwerde berechtigt (vgl. auch BGE 143 II 506 E. 5, 139 II 

404 E. 2.1.3 und 2.3; Urteil des BVGer A-5777/2016 vom 15. Dezember 

2016 E. 1.3.1 f., mit weiteren Hinweisen). 

A-5046/2018 

Seite 5 

1.4 Nach dem Gesagten ist auf die im Übrigen form- und fristgerecht ein-

gereichte Beschwerde (vgl. Art. 50 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 5 

Abs. 2 StAhiG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 und 3 VwVG sowie Art. 52 

Abs. 1 VwVG) einzutreten. 

1.5 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerinnen kann die Ein-

gabe der Vorinstanz vom [Datum] 2018 (mitsamt der zugehörigen Erklä-

rung von G._______ vom [Datum] 2017), selbst wenn sie verspätet erfolgt 

wäre, berücksichtigt werden, soweit sie als ausschlaggebend erscheint 

(vgl. Art. 32 Abs. 2 VwVG). 

1.6 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Entscheid in 

vollem Umfang überprüfen. Die Beschwerdeführerinnen können neben der 

Verletzung von Bundesrecht (Art. 49 Bst. a VwVG) und der unrichtigen oder 

unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 49 

Bst. b VwVG) auch die Unangemessenheit rügen (Art. 49 Bst. c VwVG).  

2.  

2.1 Staatsvertragliche Grundlage für die Leistung von Amtshilfe in Steuer-

sachen gegenüber den USA ist Art. 26 DBA CH-USA 96. Gemäss dessen 

Ziff. 1 tauschen die zuständigen Behörden der beiden Vertragsstaaten un-

ter sich diejenigen gemäss ihren Steuergesetzgebungen erhältlichen Aus-

künfte aus, die notwendig sind zur Durchführung der Bestimmungen des 

Abkommens oder zur Verhütung von Betrugsdelikten und dergleichen, die 

eine unter das Abkommen fallende Steuer zum Gegenstand haben. Un-

ter das Abkommen fällt dabei insbesondere die sog. „backup withholding 

tax“, eine Sicherungssteuer, die auf Dividenden, Zinsen und Verkaufs- 

bzw. Rückzahlungserlösen erhoben wird (vgl. Art. 2 Ziff. 2 Bst. b DBA CH-

USA 96 sowie Urteil des BVGer A-4218/2017 vom 28. Mai 2018 E. 2.1, mit 

Hinweisen).  

2.2 Nach konstanter Rechtsprechung ist von einem begründeten Tatver-

dacht bezüglich „Betrugsdelikten und dergleichen“ im Sinne von Art. 26 

Ziff. 1 DBA CH-USA 96 auszugehen, wenn (1) eine Gesellschaft über ein 

Konto bei einer Bank mit Sitz in der Schweiz verfügt, (2) diese Bank über 

den Status eines vertragsschliessenden Finanzinstituts im Rahmen des 

QI-Systems verfügt, (3) die wirtschaftlich berechtigte Person gemäss For-

mular A in den USA steuerpflichtig ist, (4) diese in den USA steuerpflichtige 

Person die eigenständige Struktur der Gesellschaft missachtet hat, indem 

sie direkt auf die auf dem Konto der Gesellschaft gelagerten Vermögens-

werte zugegriffen hat, wie wenn die Gesellschaft nicht existieren würde, 

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Seite 6 

(5) das betreffende Konto US-Wertschriften enthält, (6) die Bank – ob ab-

sichtlich oder nicht – ihren Verpflichtungen gemäss Qualified Intermediary-

Agreement (QIA) nicht nachgekommen ist, was sich insbesondere daraus 

ergeben kann, dass das Formular W-8BEN auf den Namen der Gesell-

schaft und nicht auf denjenigen der wirtschaftlich berechtigten Person aus-

gestellt worden ist, oder daraus, dass sich weder ein Formular W-9 

noch ein Formular 1099 in den Kontounterlagen befinden (Urteile des 

BVGer A-4218/2017 vom 28. Mai 2018 E. 2.4.3.2, A-5295/2016 vom 

30. November 2017 E. 3.2.4.1, mit Hinweisen). 

2.3 In Anwendung des Verhältnismässigkeitsprinzips (vgl. Art. 5 Abs. 2 der 

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 

1999 [BV, SR 101]) müssen die Amtshilfemassnahmen ihrem Zweck ent-

sprechen und dürfen sie nicht über das hinausgehen, was zu dessen Er-

reichung notwendig ist (statt vieler: BGE 139 II 404 E. 7.2.2, mit Hinweisen; 

siehe ferner zum Verbot der Beweisausforschung, das Ausfluss des Ver-

hältnismässigkeitsgrundsatzes ist [BGE 129 II 484 E. 4.1; BVGE 2015/27 

E. 3, 2011/14 E. 5.2.2.1], Art. 7 Bst. a StAhiG sowie [in Bezug auf das DBA 

CH-USA 96] Urteil des BGer 2C_1042/2016 vom 12. Juni 2018 E. 4.2 f.; 

Urteil des BVGer A-5513/2015 vom 31. Oktober 2016 E. 5.5.2). Rechtspre-

chungsgemäss darf der ersuchte Staat Auskünfte mit der Begründung, die 

verlangten Informationen seien nicht notwendig im Sinne von Art. 26 Ziff. 1 

DBA CH-USA 96, freilich nur verweigern, wenn ein Zusammenhang zwi-

schen den verlangten Angaben und der im ersuchenden Staat durchge-

führten Untersuchung unwahrscheinlich erscheint (vgl. BGE 141 II 436 

E. 4.4.3, mit weiteren Hinweisen; Urteil des BVGer A-4218/2017 vom 

28. Mai 2018 E. 2.3.1). In letzterem Sinne ist auch Art. 17 Abs. 2 StAhiG zu 

verstehen, wonach Informationen, welche voraussichtlich nicht erheblich 

sind, nicht übermittelt werden dürfen (Urteile des BVGer A-4218/2017 vom 

28. Mai 2018 E. 2.3.1, A-3791/2017 vom 5. Januar 2018 E. 5.1.1, mit wei-

teren Hinweisen; vgl. auch Art. 4 Abs. 3 StAhiG [zu dieser Bestimmung so-

gleich E. 2.4.1]).  

2.4  

2.4.1 Gemäss Art. 4 Abs. 3 StAhiG in der bis Ende 2016 gültig gewesenen 

Fassung (AS 2013 231) ist die Übermittlung von Informationen zu Perso-

nen, welche nicht vom Ersuchen betroffen sind, unzulässig. Nach der am 

1. Januar 2017 in Kraft getretenen Fassung dieser Vorschrift ist die Über-

mittlung von Informationen zu Personen, welche nicht betroffene Personen 

sind, unzulässig, „wenn diese Informationen für die Beurteilung der Steu-

ersituation der betroffenen Person nicht voraussichtlich relevant sind oder 

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wenn berechtigte Interessen von Personen, die nicht betroffene Personen 

sind, das Interesse der ersuchenden Seite an der Übermittlung der Infor-

mationen überwiegen“ (AS 2016 5063). Gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung hat dieser neu ins Gesetz aufgenommene Passus nichts 

an der Ordnung betreffend die Übermittlung von Informationen über vom 

Amtshilfeersuchen nicht betroffene Personen geändert (vgl. BGE 144 II 29 

E. 4.2.3, 143 II 506 E. 5.2.1; Urteil des BGer 2C_387/2016 vom 5. März 

2018 E. 5.1). Nach dieser Ordnung bzw. der einschlägigen Rechtspre-

chung sind unter Umständen auch Personen, deren Steuerpflicht im ersu-

chenden Staat nicht geltend gemacht wird, als (materiell) betroffene Per-

sonen zu qualifizieren, nämlich dann, wenn die Informationen über diese 

Personen für den ersuchenden Staat voraussichtlich erheblich sind (grund-

legend: BGE 141 II 436 E. 4.4.3 und 4.5, auch publiziert in: ASA 84 

[2015/2016] S. 559 ff.; ferner: BGE 143 II 185 E. 3.2 ff.). Können die er-

suchten Informationen für die Steuerpflicht der im ersuchenden Staat zu 

besteuernden Person voraussichtlich erheblich sein (bzw. sind diese Infor-

mationen – im Fall des DBA CH-USA 96 – im Sinne von Art. 26 Ziff. 1 DBA 

CH-USA 96 notwendig zur Durchführung des Abkommens oder zur Verhü-

tung von Betrugsdelikten und dergleichen betreffend eine unter das Ab-

kommen fallende Steuer), so sind sie dem ersuchenden Staat zu übermit-

teln (vgl. BGE 141 II 436 E. 4.4.3 f., 143 II 506 E. 5.2.1; Urteile des BVGer 

A-4218/2017 vom 28. Mai 2018 E. 3.1, A-3791/2017 vom 5. Januar 2018 

E. 5.2.2, mit Hinweisen). 

Rechtsprechungsgemäss ist der Begriff der nicht betroffenen Person nach 

Art. 4 Abs. 3 StAhiG restriktiv zu verstehen (vgl. BGE 142 II 161 E. 4.6.1 f.; 

Urteil des BVGer A-4218/2017 vom 28. Mai 2018 E. 3.1). Damit sollen in 

Anwendung des Verhältnismässigkeitsprinzips Personen geschützt wer-

den, die nichts mit dem im Amtshilfeersuchen geschilderten Sachverhalt zu 

tun haben, deren Namen also rein zufällig in den weiterzuleitenden Doku-

menten auftauchen („fruit d'un pur hasard“; Botschaft des Bundesrates 

vom 5. Juni 2015 zur Genehmigung des Übereinkommens des Europarats 

und der OECD über die gegenseitige Amtshilfe in Steuersachen und 

zu seiner Umsetzung [Änderung des Steueramtshilfegesetzes], BBl 2015 

5585 ff., 5623, und statt vieler: Urteil des BVGer A-3791/2017 vom 5. Ja-

nuar 2018 E. 5.2.2, mit Hinweisen). Der Name eines Dritten kann jedoch in 

den zu übermittelnden Unterlagen belassen werden, wenn dies geeignet 

ist, die steuerliche Situation der vom Ersuchen betroffenen Person zu er-

hellen (Urteil des BGer 2C_619/2018 vom 21. Dezember 2018 E. 3.1). 

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Seite 8 

2.4.2 Das Bundesgericht erklärt in einem Urteil vom 18. Dezember 

2017, im konkreten Fall seien im Rahmen des Informationsaustausches 

die Namen von Bankmitarbeitenden und Rechtsvertretern grundsätzlich 

abzudecken, da Informationen über Bankangestellte sowie Rechtsvertreter 

nichts mit dem Zweck des Ersuchens (bzw. dem Motiv für das Ersuchen) 

zu tun hätten („rien à voir avec la question fiscale qui motive les de-

mandes“). Es hält zudem fest, dass bei der zu beurteilenden Konstellation 

nicht ersichtlich sei, inwieweit eine Schwärzung der Namen der Bankange-

stellten und des Anwalts/Notars in den zu übermittelnden Dokumenten 

diese unverständlich mache oder ihnen die Beweiskraft nehme. Zwar sei 

es möglich, dass die Frage, ob der Steuerpflichtige von sich aus oder auf 

Anraten bzw. unter Mitwirkung Dritter gehandelt habe, die Höhe einer all-

fälligen Steuerbusse beeinflusse. Hierzu genüge aber die Informationen, 

ob und gegebenenfalls inwieweit Dritte beteiligt gewesen seien. Die Iden-

tität dieser Dritten sei demgegenüber ohne Belang (siehe zum Ganzen: 

BGE 144 II 29 E. 4.3; siehe zu diesem Urteil auch ANDREA OPEL, Informa-

tionsaustausch über Bankmitarbeiter – das Janusgesicht der Steueramts-

hilfe, in: ASA 86 [2017/2018] S. 433 ff., S. 469 ff.).  

Im erwähnten Urteil führt das Bundesgericht auch aus, dass Art. 26 DBA 

CH-USA 96 einzig eine Grundlage für die Amtshilfe enthalte. Informationen 

über die Identität von mutmasslichen Komplizen des Steuerpflichtigen 

könnten gestützt auf diese Vorschrift daher nur erlangt werden, sofern 

diese Informationen für die Abklärung der steuerlichen Situation des Steu-

erpflichtigen selbst notwendig seien (BGE 144 II 29 E. 4.3). 

Abschliessend erklärt das Bundesgericht, im fraglichen Fall seien die Na-

men der Bankmitarbeitenden und des Anwalts/Notars unter dem Vorbehalt, 

dass der ersuchende Staat ausdrücklich um diese Angaben ersuche und 

diese Informationen nachweislich als notwendig erscheinen würden („sous 

réserve de situations où l'Etat requérant demanderait expressément ces 

données et que celles-ci présenteraient un caractère nécessaire avéré“), 

nicht im Sinne von Art. 26 Ziff. 1 DBA CH-USA 96 notwendig (BGE 144 II 

29 E. 4.3; vgl. dazu auch OPEL, a.a.O., S. 471 [mit Ablehnung des Kriteri-

ums, dass der ersuchende Staat explizit um die Namen ersucht]).  

2.4.3 Im hiervor erwähnten Urteil (BGE 144 II 29 ff.) bezieht sich das Bun-

desgericht (in E. 4.2.4) unter anderem auf einen früheren Entscheid zur 

internationalen Amtshilfe in Steuersachen. In jenem Entscheid hatte das 

Bundesgericht darüber zu befinden, ob die Amtshilfevoraussetzung von 

Art. 28 Abs. 1 des Abkommens vom 9. September 1966 zwischen der 

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Seite 9 

Schweiz und Frankreich zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem 

Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen und zur Vermei-

dung von Steuerbetrug und Steuerflucht (SR 0.672.934.91; DBA CH-FR), 

wonach die ersuchten Informationen voraussichtlich erheblich zur Durch-

führung des Abkommens oder zur Anwendung oder Durchsetzung des in-

nerstaatlichen Steuerrechts sein müssen, in Bezug auf die bei einer 

schweizerischen Bank vorhandenen Namen von Geschäftsführern einer 

bestimmten Gesellschaft erfüllt sind (Urteil des BGer 2C_904/2015 vom 

8. Dezember 2016 E. 6.4, auch zum Folgenden). Das Bundesgericht be-

jahte dies im konkreten Fall mit der Begründung, dem ersuchenden Staat 

gehe es darum, zu prüfen, ob die in Frage stehende, über ein Konto bei 

der Bank verfügende Gesellschaft eine reelle Existenz aufweise. Zu wis-

sen, wer die Geschäfte der Gesellschaft und deren Mittel in der Hand halte, 

sei im Rahmen der Prüfung, ob es sich nicht um eine Scheingesellschaft 

zwecks Täuschung über die Identität der tatsächlich über die Mittel bei der 

Bank verfügenden Person handle, voraussichtlich erheblich. 

2.4.4 Wird die Anonymisierung von Daten einzelner Personen verlangt, die 

in der Amtshilfeverpflichtung an sich unterliegenden Kontounterlagen ent-

halten sind, genügt es grundsätzlich nicht, pauschal vorzubringen, bei den 

in diesen Unterlagen erwähnten Personen handle es sich um unbeteiligte 

Dritte. Vielmehr ist nach der bundesverwaltungsgerichtlichen Rechtspre-

chung in solchen Konstellationen in Bezug auf jedes einzelne Aktenstück, 

das von der Übermittlung ausgeschlossen werden soll, anzugeben und im 

Einzelnen darzulegen, weshalb es im ausländischen Verfahren nicht er-

heblich sein kann (vgl. statt vieler: Urteile des BVGer A-4218/2017 vom 

28. Mai 2018 E. 3.2, A-4331/2017 vom 16. November 2017 E. 4.2.3, mit 

Hinweisen). 

2.5 Das Spezialitätsprinzip stellt einen traditionellen völkerrechtlichen 

Grundsatz der internationalen Amts- und Rechtshilfe dar, welcher im Aus-

lieferungsrecht entwickelt wurde (vgl. BGE 123 IV 42 E. 3b, 135 IV 212 

E. 2.1), wobei ihm auch völkergewohnheitsrechtlicher Charakter zukommt. 

Da es sich insbesondere aus der Vertragsnatur der Amts- und Rechtshilfe 

ableiten lässt, auf der es beruht, gründet es auf einem völkerrechtlichen 

Vertrag. Der ersuchende Staat akzeptiert mit der vorbehaltlosen Entgegen-

nahme der gesammelten Informationen die im Vertrag vorgesehene und 

bei der Übermittlung erwähnte Zweckbindung (zum Ganzen: ROBERT 

WEYENETH, Der nationale und internationale ordre public im Rahmen der 

grenzüberschreitenden Amtshilfe in Steuersachen, 2017, S. 214, mit wei-

A-5046/2018 

Seite 10 

teren Hinweisen). Dabei kann nach dem völkerrechtlichen Vertrauensprin-

zip grundsätzlich als selbstverständlich vorausgesetzt werden, dass der 

Spezialitätsgrundsatz durch Staaten eingehalten wird, die mit der Schweiz 

durch einen Amts- oder Rechtshilfevertrag verbunden sind, ohne dass die 

Einholung einer ausdrücklichen Zusicherung notwendig wäre (BGE 128 II 

407 E. 4.3.1, 115 Ib 373 E. 8, 107 Ib 264 E. 4b). Der Grundsatz der Spezi-

alität der Amts- und Rechtshilfe schützt in erster Linie die Souveränität des 

ersuchten Staates, indem dieser durch die (vertragliche) Bestimmung des 

zulässigen Verwendungszweckes den Rahmen seiner Zusammenarbeit 

festlegt und eine gewisse Kontrolle über die Verwendung der übermittelten 

Informationen behält. Schliesslich stellt er aber auch eine Garantie zuguns-

ten der betroffenen Person dar, deren Persönlichkeitsrechte durch die 

Zweckbindung geschützt werden (BGE 135 IV 212 E. 2.1). Letztlich enthält 

der Grundsatz der Zweckbindung insofern Merkmale einer Schranke und 

einer (Zulässigkeits-)Voraussetzung, als die ersuchende Behörde hinrei-

chende Gewähr für deren Einhaltung bieten muss (siehe zum Ganzen: 

BVGE 2018 III/1 E. 2.9.1; WEYENETH, a.a.O., S. 216 ff., mit weiteren Hin-

weisen).  

Beruht die internationale Hilfe auf Vertrag, ist der ersuchende Staat durch 

die Abkommensbestimmungen gebunden. Soweit der Vertrag die Trag-

weite der Bindung für den ersuchenden Staat nur in den Grundzügen um-

schreibt, gelangen subsidiär die allgemeinen Grundsätze für Rechtshilfe-

verfahren zur Anwendung (vgl. Urteil des BGer 2A.551/2001 vom 12. April 

2002 E. 6a; PETER POPP, Grundzüge der internationalen Rechtshilfe in 

Strafsachen, 2001, Rz. 287 und 326 ff.). Im Bereich der Amtshilfe nach dem 

Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA statuieren Art. 26 Ziff. 1 

Sätze 3 und 4 DBA CH-USA 96 selbst, für wen und zu welchem Gebrauch 

die übermittelten Informationen ausschliesslich bestimmt sind. So sieht 

Art. 26 Ziff. 1 Satz 3 DBA CH-USA 96 vor, dass diese Informationen ebenso 

geheim zu halten sind wie die aufgrund des innerstaatlichen Rechts des er-

suchenden Staates beschafften Informationen und sie nur Personen oder 

Behörden (einschliesslich der Gerichte und Verwaltungsbehörden) zu-

gänglich gemacht werden dürfen, „die mit der Veranlagung, Erhebung oder 

Verwaltung, der Vollstreckung oder Strafverfolgung oder mit der Entschei-

dung von Rechtsmitteln hinsichtlich der unter dieses Abkommen fallenden 

Steuern befasst sind“. Nach Art. 26 Ziff. 1 Satz 4 DBA CH-USA 96 dürfen 

diese Personen oder Behörden die Informationen nur für diese Zwecke 

verwenden.  

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Seite 11 

Gemäss Ziff. 8 Bst. c der Verständigungsvereinbarung zum DBA CH-USA 

96 dürfen Personen oder Behörden, welchen in Anwendung von Art. 26 

DBA CH-USA 96 Informationen zugänglich gemacht wurden, diese Infor-

mationen in einem öffentlichen Gerichtsverfahren oder in einer Gerichts-

entscheidung offenlegen. 

Nach ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts bedeutet das Spe-

zialitätsprinzip, dass der ersuchende Staat die vom ersuchten Staat erlang-

ten Informationen einzig in Bezug auf Personen oder Handlungen verwen-

den darf, für welche er sie verlangt und der ersuchte Staat sie gewährt 

hat (Urteile des BVGer A-7261/2017 vom 3. April 2019 E. 7, A-6391/2016 

vom 17. Januar 2018 E. 4.3.5, A-2322/2017 vom 9. April 2018 E. 5.3.5.1, 

A-4992/2016 vom 29. November 2016 E. 5, A-38/2014 vom 1. April 2014 

E. 4.6). 

2.6 Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992 über den 

Datenschutz (DSG, SR 235.1) dürfen Personendaten nicht ins Ausland be-

kannt gegeben werden, „wenn dadurch die Persönlichkeit der betroffenen 

Personen schwerwiegend gefährdet würde, namentlich weil eine Gesetz-

gebung fehlt, die einen angemessenen Schutz gewährleistet“. Die Be-

kanntgabe von Personendaten ist trotz fehlender Gesetzgebung nach 

Art. 6 Abs. 2 DSG unter anderem dann möglich, wenn hinreichende (ins-

besondere vertragliche) Garantien einen angemessenen Schutz im Aus-

land garantieren (Bst. a der Bestimmung), oder wenn die betroffene Person 

im Einzelfall eingewilligt hat (Bst. b der Bestimmung). Sowohl Art. 22 Abs. 5 

StAhiG als auch das DSG verpflichten die ESTV, zuhanden der ersuchen-

den Behörde auf eine Verwendungsbeschränkung zu verweisen. Ist eine 

solche in der angefochtenen Schlussverfügung enthalten, verletzt die 

Übermittlung der Informationen Art. 6 DSG im Grunde nicht (Urteil 

des BGer 2C_619/2018 vom 21. Dezember 2018 E. 4.2; Urteile des BVGer 

A-3715/2017 vom 2. Juli 2018 E. 2.4.4, A-6080/2016 vom 23. Februar 2018 

E. 4.5.3, A-4669/2018 vom 8. Dezember 2017 E. 2.9.3, A-1648/2016 vom 

27. Juni 2017 E. 6.2).  

2.7 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben „die Parteien“ Anspruch auf rechtli-

ches Gehör. Das Recht auf Akteneinsicht ist Teil dieses verfassungsrecht-

lichen Anspruchs (BGE 140 V 464 E. 4.1, 135 II 286 E. 5.1; Urteil des BGer 

2C_112/2015 vom 27. August 2015 E. 2). Auf spezialgesetzlicher Ebene 

enthält das Steueramtshilfegesetz Vorschriften, die aus dem verfassungs-

rechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehör abgeleitet sind. Dazu zählt ins-

besondere Art. 14 Abs. 1 StAhiG, wonach die ESTV die betroffene Person 

A-5046/2018 

Seite 12 

über die wesentlichen Teile des Ersuchens informiert. Zu diesen Vorschrif-

ten gehört ferner auch die Regelung von Art. 14 Abs. 2 StAhiG, nach wel-

cher die ESTV die weiteren Personen, von deren Beschwerdeberechtigung 

sie nach Art. 19 Abs. 2 StAhiG ausgehen muss, über das Amtshilfeverfah-

ren informiert (vgl. zum Ganzen: Urteil des BVGer A-360/2017 vom 5. April 

2017 E. 2.3). 

Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – 

Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, 

wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwer-

deinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei 

überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Von einer Rückweisung der 

Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung 

des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückwei-

sung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzöge-

rungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Inte-

resse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache 

nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1, mit Hinweis; vgl. auch 

BGE 133 I 201 E. 2.2; Urteile des BVGer A-6091/2017 vom 29. Juni 2018 

E. 4.2, A-7149/2016 vom 14. Februar 2018 E. 1.8.2).  

3.  

3.1 Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die Voraussetzungen für 

die Gewährung der Amtshilfe an den IRS grundsätzlich erfüllt sind. Insbe-

sondere wird nicht in Abrede gestellt, dass das Ersuchen eine unter das 

Abkommen fallende Steuer betrifft und sich das (hier nicht beschwerdefüh-

rende) Subjekt des Ersuchens aufgrund der darin enthaltenen Sachver-

haltsbeschreibung hinreichend identifizieren lässt (vgl. zu den Anforderun-

gen an Einzelersuchen ohne Namensnennung BGE 139 II 404 E. 7.2.3; 

Urteile des BVGer A-4218/2017 vom 28. Mai 2018 E. 2.3.1). Auch besteht 

Einigkeit darüber, dass das Ersuchen die formellen Anforderungen erfüllt 

(vgl. dazu Art. 6 StAhiG sowie Urteil des BVGer A-4218/2017 vom 28. Mai 

2018 E. 2.3.2) und es in sachverhaltlicher Hinsicht einen genügenden De-

taillierungsgrad aufweist, um nicht als unzulässige Beweisausforschung zu 

gelten (vgl. zum Verbot der Beweisausforschung E. 2.3). Es wird im Übri-

gen richtigerweise nicht beanstandet, dass die ESTV auf das Ersuchen 

eingetreten ist.  

In materieller Hinsicht durfte die ESTV mit Blick auf die gefestigte Recht-

sprechung davon ausgehen, dass die Amtshilfevoraussetzung eines be-

gründeten Verdachts auf „Betrugsdelikte und dergleichen“ im Sinne von 

A-5046/2018 

Seite 13 

Art. 26 Ziff. 1 DBA CH-USA 96 erfüllt ist. Denn aus den edierten Bankun-

terlagen lässt sich entnehmen, dass  

(1)  die X._______ Holdings S.A., eine Domizilgesellschaft, welche kein 

Handels-, Fabrikations-, oder anderes nach kaufmännischer Art geführ-

tes Gewerbe betrieb, in der im Ersuchen erwähnten Zeitspanne über 

das schweizerische Konto mit der Nr. […] und dem Depot Nr. […] bei 

der D._______ Bank verfügte,  

(2)  diese Bank den Status eines vertragsschliessenden Finanzinstituts im 

Rahmen des QI-Systems innehatte,  

(3)  die wirtschaftlich berechtigte Person, C._______, gemäss Formular A 

in den USA steuerpflichtig ist,  

(4)  diese in den USA steuerpflichtige Person die eigenständige Struktur 

der X._______ Holdings S.A. missachtet bzw. „das Spiel der Gesell-

schaft nicht gespielt“ hat, und zwar namentlich indem sie ohne die hier-

für erforderliche gesellschaftsrechtliche Stellung oder Zeichnungsbe-

rechtigung indirekt Zahlungsaufträge betreffend das Konto erteilte,  

(5)  das Konto US-Wertschriften enthielt, und 

(6)  sich weder ein Formular W-9 noch ein Formular 1099 in den Kontoun-

terlagen befinden und die D._______ Bank damit – ob absichtlich oder 

nicht – ihren Verpflichtungen gemäss Qualified Intermediary-Agree-

ment (QIA) nicht nachgekommen ist.  

3.2 Im Zusammenhang mit dem Hauptantrag der Beschwerde liegt einzig 

die Frage im Streit, ob die Identitäten der Beschwerdeführerinnen im Sinne 

von Art. 26 Ziff. 1 DBA CH-USA 96 notwendig sind, um dem im Amtshilfeer-

suchen geäusserten und sich aus Bankunterlagen ergebenden Verdacht 

auf „Betrugsdelikte und dergleichen“ nachzugehen.  

Die Beschwerdeführerinnen sind verschiedentlich in den zu übermittelnden 

Unterlagen erwähnt:  

Im edierten Eröffnungsformular zum streitbetroffenen Konto ist angegeben, 

dass die Korrespondenz an die Beschwerdeführerin 1 zuzustellen ist (vgl. 

Akten Vorinstanz, act. […]). In der aufgrund der Geldwäschereigesetzge-

bung angefertigten Kundenbeschreibung betreffend die X._______ Hol-

A-5046/2018 

Seite 14 

dings S.A. (bzw. die Domizilgesellschaft) ist die Beschwerdeführerin 1 fer-

ner unter der Rubrik „Nahestehende/einzuführende Personen“ aufge-

führt (Akten Vorinstanz, act. […]).  

Entsprechend den Angaben im Kontoeröffnungsformular erhielt die Be-

schwerdeführerin 1 von der D._______ Bank während der massgebenden 

Zeitspanne Korrespondenz zum streitbetroffenen, auf die X._______ Hol-

dings S.A. lautenden Konto, so namentlich zahlreiche Kontoaus-

züge (vgl. insbesondere Akten Vorinstanz, act. […]). In den Akten finden 

sich ferner mehrere Schreiben der Beschwerdeführerin 1 an die 

D._______ Bank, so namentlich ein Schreiben vom [Datum] 2005, mit wel-

chem diese Bank angewiesen wurde, hinsichtlich des Kontos der Domizil-

gesellschaft eine Swiss Travel Cash Karte auszustellen und die Karte auf-

zuladen (Akten Vorinstanz, act. […]).  

Die Beschwerdeführerin 2 ist zusammen mit der Beschwerdeführerin 1 in 

einem zur Übermittlung an die ersuchende Behörde vorgesehenen Tele-

fax-Schreiben vom [Datum] 2005 namentlich erwähnt (Akten Vorinstanz, 

act. […]). In diesem Schreiben, das an einen Mitarbeitenden der 

D._______ Bank gerichtet ist, erklärt die Beschwerdeführerin 2 namens 

der Beschwerdeführerin 1, der Bank gemäss einem Telefonat betreffend 

die X._______ Holdings S.A. verschiedene Dokumente (namentlich die 

Statuten der letzteren Gesellschaft) zu senden.  

Nach der Darstellung in der Beschwerde beabsichtigt die ESTV auch die 

amtshilfeweise Übermittlung eines weiteren Dokuments ohne Schwärzung 

des darin enthaltenen Namens der Beschwerdeführerin 2 (vgl. Be-

schwerde, S. […]). Es handelt sich um ein ebenfalls auf den [Datum] 2005 

datierendes, mit dem Briefkopf der Beschwerdeführerin 1 versehenes 

Schreiben an die D._______ Bank. In der Fassung, welche nach dem Wil-

len der Vorinstanz an den IRS zu senden ist, sind indessen Name und Un-

terschrift der Beschwerdeführerin 2 geschwärzt (Akten Vorinstanz, 

act. […]). In Bezug auf dieses Schreiben einzig zu klären ist dementspre-

chend, ob das darin enthaltene Kürzel „mba“, das für die Beschwerdefüh-

rerin 2 stehen dürfte, sowie die Identifikationsmerkmale der Beschwerde-

führerin 1 für den IRS unkenntlich zu machen sind. 

3.3  

3.3.1 Mit Blick auf die erwähnten Aktenstücke ist es aus verschiedenen 

Gründen nicht unwahrscheinlich, dass die Funktion der Beschwerdeführe-

A-5046/2018 

Seite 15 

rin 1 darüber hinausging, als blosse Zustellungsempfängerin der Domizil-

gesellschaft eine Korrespondenzadresse für deren Beziehung zur 

D._______ Bank bereitzustellen:  

Zum einen wurde die Beschwerdeführerin 1 von der Bank als der Domizil-

gesellschaft nahestehende Person bzw. als „einzuführende Person“ be-

zeichnet. Zum anderen handelte die Beschwerdeführerin 1 – gemäss den 

beiden Schreiben vom [Datum] 2005 – in engem zeitlichen Zusammen-

hang mit der Eröffnung des streitbetroffenen Kontos für die X._______ Hol-

dings S.A., indem sie telefonisch sowie schriftlich mit der D._______ Bank 

in Kontakt stand und dieser Bank verschiedene Dokumente betreffend die 

Domizilgesellschaft übermittelte.  

Sodann fällt ins Gewicht, dass mit dem Schreiben vom [Datum] 2005, das 

mit dem Briefkopf der Beschwerdeführerin 1 versehen ist, direkt Weisun-

gen betreffend das streitbetroffene Konto erteilt wurden. Zwar wird in der 

Beschwerde geltend gemacht, es sei lediglich der Briefkopf der gar nicht 

zeichnungsberechtigten Beschwerdeführerin 1 verwendet worden und das 

Schreiben sei von einem einzelzeichnungsberechtigten Geschäftsführer 

der Domizilgesellschaft in deren Namen unterschrieben worden. Gleich-

wohl legt das Schreiben mit dem erwähnten Briefkopf die Vermutung nahe, 

dass die Beschwerdeführerin 1 gegenüber der D._______ Bank als betref-

fend das streitbetroffene Konto Bevollmächtigte auftrat.  

Ins Bild passt, dass die D._______ Bank anscheinend ohne Weiteres an-

genommen hat, dass die Beschwerdeführerin 1 betreffend das streitbe-

troffene Konto handlungsbefugt ist. Letzteres zeigt sich daran, dass sich in 

mehreren an die Beschwerdeführerin 1 adressierten Kontoauszügen der 

Vermerk „Ohne Ihren Gegenbericht innert 30 Tagen erklären Sie sich 

mit den Buchungen und dem Saldo einverstanden“ findet (vgl. etwa Akten 

Vorinstanz, act. […]).  

3.3.2 Nur schon aufgrund des Dargelegten steht es in Einklang mit der vo-

rangehend in E. 2.4.2 genannten Rechtsprechung und den dieser zugrun-

deliegenden Wertungen, die in Frage stehenden Angaben über die Identi-

tät der Beschwerdeführerin 1 als im Sinne von Art. 26 Ziff. 1 DBA CH-USA 

notwendig zu qualifizieren. Denn für die letztlich vom ersuchenden Staat 

abschliessend zu klärende Frage, ob und gegebenenfalls inwieweit die 

wirtschaftlich berechtigte Person in der fraglichen Zeitspanne in Missach-

tung des „Spieles der Gesellschaft“ bzw. in Negierung der Struktur der Do-

A-5046/2018 

Seite 16 

mizilgesellschaft indirekt Zahlungsaufträge erteilte, ist insbesondere ent-

scheidend, in welcher Beziehung die wirtschaftlich berechtigte Person zur 

Beschwerdeführerin 1 stand. Angesichts des Umstandes, dass die Be-

schwerdeführerin 1 der D._______ Bank – wie bei der aktenkundigen Auf-

forderung zur Ausstellung einer Swiss Travel Cash Karte – Instruktionen 

betreffend das in Frage stehende Konto erteilte, erscheint es nämlich nicht 

als ausgeschlossen, dass sich die wirtschaftlich berechtigte Person nicht 

nur der Domizilgesellschaft, sondern auch der Beschwerdeführerin 1 be-

diente, um unter Missachtung des „Spieles der Gesellschaft“ über die Mittel 

auf dem Konto zu verfügen. Ohne die Kenntnis der Identifikationsmerkmale 

der Beschwerdeführerin 1 lässt sich aber nicht feststellen, ob dies der Fall 

war. 

Das Wissen, wer bzw. dass die Beschwerdeführerin 1 dem äusseren An-

schein nach (sowie möglicherweise direkt) über die Mittel bei der 

D._______ Bank verfügte oder verfügen konnte, ist vor diesem Hintergrund 

als im Sinne von Art. 26 Ziff. 1 DBA CH-USA notwendig zur Klärung der 

Frage zu betrachten, ob die Domizilgesellschaft zur Täuschung über die 

Identität des tatsächlich an diesen Mitteln wirtschaftlich Berechtigten ein-

gesetzt wurde.  

Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht muss im Übrigen da-

von ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin 1 unter eine der 

Kategorien von Personen fällt, deren Identitätsangaben der IRS erfragt:  

In seinem Schreiben vom […] 2018 nennt der IRS verschiedene Personen-

gruppen, deren Identität seiner Auffassung nach möglicherweise für die 

Untersuchung betreffend den in den USA steuerpflichtigen wirtschaftlich 

Berechtigten relevant sein kann. Als notwendig für diese Untersuchung be-

zeichnet der IRS dabei insbesondere die Identität derjenigen Personen, 

welche über eine Zeichnungsberechtigung oder über Informations-

rechte betreffend das Konto verfügen. Die Identität dieser Personen sei 

notwendig, um zu entscheiden, ob – wie nach Angaben in separaten Do-

kumenten – eine andere Person mit Verbindung zum wirtschaftlich Berech-

tigten oder der wirtschaftlich Berechtigte selbst tatsächlich und möglicher-

weise betrügerisch über das Konto verfügt habe. Auch könne die Identität 

dieser Personen relevant sein, um die Mittelzu- und -abflüsse bei dem 

Konto zu verstehen.  

Angesichts des Umstandes, dass die Beschwerdeführerin 1 – wie aufge-

zeigt – jedenfalls mit dem Schreiben vom [Datum] 2005 gegen aussen als 

A-5046/2018 

Seite 17 

(angeblich) Zeichnungsberechtigte auftrat, fällt sie unter den Kreis der Per-

sonen mit Zeichnungsberechtigung, betreffend welche der IRS mit den ge-

nannten Ausführungen im Schreiben vom […] 2018 explizit Identitätsanga-

ben verlangt. Ohnehin erklärt der IRS an einer anderen Stelle des letzteren 

Schreibens, (seiner Auffassung nach) zu allen in den fraglichen Bankunter-

lagen erwähnten Personen Identitätsangaben zu benötigen (später ver-

zichtete der IRS mit Schreiben vom [Datum] 2018 – wie schon erwähnt – 

auf die Namen von zwei Direktoren der vom Amtshilfeersuchen betroffenen 

Domizilgesellschaft).  

Ob die Beschwerdeführerin 1 letztlich tatsächlich Verfügungs- bzw. Zeich-

nungsbefugnis betreffend das streitbetroffene Konto hatte, ist für das vor-

liegende Amtshilfeverfahren nicht massgebend. Denn erstens reichen die 

vorliegenden in diese Richtung zielenden Anhaltspunkte und zweitens 

muss es Aufgabe des ersuchenden Staates bleiben, zu entscheiden, ob 

die von der Beschwerdeführerin 1 ausgeübte Rolle und ihr Verhältnis zur 

wirtschaftlich berechtigten Person im Verfahren gegen diese Person tat-

sächlich relevant sind.  

3.3.3 Es erweist sich somit, dass der Schwärzungsantrag betreffend die 

Beschwerdeführerin 1 unbegründet ist. Dies gilt unabhängig davon, ob in 

der Beschwerdeschrift im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 2.4.4) über-

haupt in genügender Weise für jedes einzelne Aktenstück angegeben und 

dargelegt wurde, weshalb die jeweiligen Angaben über die Identität der Be-

schwerdeführerin 1 im Verfahren in den USA nicht erheblich sein können.  

Mit Blick auf das Gesagte erweisen sich die in Frage stehenden Anga-

ben über die Identität der Beschwerdeführerin 1 als im abkommensrechtli-

chen Sinne notwendig. Weil der Name und die übrigen Identifikationsmerk-

male der Beschwerdeführerin 1 in den zu übermittelnden Unterlagen für 

die Erstellung des Sachverhalts von Bedeutung sein können, hat die ESTV 

zu Recht keine diesbezüglichen Schwärzungen vorgenommen und besteht 

praxisgemäss sowie entgegen der in der Beschwerde (S. [...]) vertretenen 

Ansicht kein Raum für eine Interessenabwägung im Sinne von Art. 4 Abs. 3 

StAhiG (vgl. E. 2.4.1). Der Übermittlung der Angaben zur Beschwerdefüh-

rerin 1 an den IRS steht somit nichts im Wege. Im Übrigen ist die Beschwer-

deführerin 1 – wie im Folgenden ersichtlich wird – durch das Spezialitäts-

prinzip geschützt (vgl. dazu sogleich E. 4).  

A-5046/2018 

Seite 18 

Der Beschwerdeantrag, in den nach Ansicht der ESTV an den IRS weiter-

zuleitenden Unterlagen seien der Name sowie die übrigen Identifikations-

merkmale der Beschwerdeführerin 1 auszusondern oder zu schwärzen, ist 

folglich unbegründet. 

3.4 Was die unbestrittenermassen als Sachbearbeiterin für die Beschwer-

deführerin 1 tätig gewesene Beschwerdeführerin 2 betrifft, ist Folgendes 

festzuhalten:  

3.4.1 Wie bereits erwähnt, verlangte der IRS im Schreiben vom [Datum] 

2018 noch ausdrücklich Identitätsangaben zu allen in den fraglichen Bank-

unterlagen erwähnten Personen. In der Folge ersuchte die ESTV den 

IRS mit Schreiben vom [Datum] 2018 darum mitzuteilen, ob er im Interesse 

der Verfahrenseffizienz bereit wäre, auf die Übermittlung der Namen von 

zwei Direktoren der vom Amtshilfeersuchen betroffenen Domizilgesell-

schaft zu verzichten. Zur Begründung erklärte die ESTV, diese zwei Direk-

toren der Domizilgesellschaft würden sich gegen eine Übermittlung ihrer 

Namen zur Wehr setzen (Akten Vorinstanz, act. […]). Mit Schreiben vom 

[Datum] 2018 antwortete der IRS sinngemäss, mit einer Schwärzung der 

Namen der beiden Direktoren in den zu übermittelnden Akten einverstan-

den zu sein, weil sich auf diese Weise nach der Darstellung der ESTV 

Rechtsmittelverfahren gegen Schlussverfügungen und folglich Verfahrens-

zögerungen vermeiden liessen (vgl. Akten Vorinstanz, act. […]). 

3.4.2 Die ESTV war zur genannten Anfrage betreffend Verzicht auf die 

Übermittlung der Namen der beiden erwähnten Direktoren der Domizilge-

sellschaft nicht verpflichtet. Ebenso wenig bestand oder besteht eine 

staatsvertragliche oder gesetzliche Pflicht der Vorinstanz, den IRS darum 

zu ersuchen, auf die in den zu übermittelnden Dokumenten enthaltenen 

Identitätsangaben betreffend die Beschwerdeführerin 2 zu verzichten und 

entsprechende Schwärzungen zuzulassen.  

Das Vorgehen der ESTV, den IRS unter Hinweis auf die Verfahrenseffizi-

enz einzig in Bezug auf die Identifikationsmerkmale der beiden Direktoren 

der Domizilgesellschaft, nicht aber hinsichtlich jener der Beschwerdeführe-

rin 2 um einen Verzicht auf Amtshilfe zu bitten, erscheint freilich nicht will-

kürfrei:  

Die beiden erwähnten Direktoren der Domizilgesellschaft waren nämlich 

zugleich Geschäftsleitungsmitglieder der Beschwerdeführerin 1. Damit 

A-5046/2018 

Seite 19 

sind sie stärker als die bloss als Sachbearbeiterin für die Beschwerdefüh-

rerin 1 angestellt gewesene Beschwerdeführerin 2 in die dem Amtshilfeer-

suchen zugrundeliegende Angelegenheit verwickelt. Vor diesem Hinter-

grund und angesichts des Umstandes, dass zu Gunsten der beiden Direk-

toren ein Verzicht auf Identitätsangaben erwirkt wurde, hätte es sich – nicht 

zuletzt zur Vermeidung einer stossenden, nicht mit dem verfassungsrecht-

lichen Gebot der Rechtsgleichheit (vgl. Art. 8 Abs. 1 BV) zu vereinbarenden 

Ungleichbehandlung – a fortiori aufgedrängt, den IRS auch zu fragen, ob 

er im Interesse der Verfahrensökonomie gleicherweise auch auf den Erhalt 

von Identitätsangaben zur Beschwerdeführerin 2 verzichten will. Eine sol-

che, vor Erlass der angefochtenen Schlussverfügung erfolgende Rück-

frage beim IRS wäre mit Blick auf das Gebot der Gleichbehandlung der 

Beteiligten des nämlichen Amtshilfeverfahrens auch deshalb angezeigt ge-

wesen, weil die Beschwerdeführerin 2 mit Schreiben vom [Datum] 2018 

über ihren Rechtsvertreter verlauten liess, dass sie mit einer Übermittlung 

der sie betreffenden Identitätsangaben an den IRS ebenfalls nicht einver-

standen sei (vgl. Akten Vorinstanz, act. […]). Jedenfalls ab diesem Zeit-

punkt musste für die Vorinstanz klar sein, dass die von ihr als Grund für 

ihre Anfrage beim IRS vom [Datum] 2018 betreffend die beiden Direktoren 

angegebene Verfahrenseffizienz mit Bezug auf die Beschwerdeführerin 2 

gleichermassen gefährdet war.  

Der genannte Verfahrensfehler der Vorinstanz und das stossende Ergeb-

nis, dass die Direktoren der Domizilgesellschaft (und Geschäftsleitungs-

mitglieder der Beschwerdeführerin 1) verschont blieben, nicht aber die bei 

der Beschwerdeführerin 1 lediglich als Sachbearbeiterin angestellt gewe-

sene Beschwerdeführerin 2, lassen sich unter den vorliegenden Umstän-

den – insbesondere aufgrund der zwischenzeitlich bereits eingetretenen 

Verzögerung des Amtshilfeverfahrens – nur noch dadurch korrigieren, dass 

auf die Übermittlung der die Beschwerdeführerin 2 betreffenden Identitäts-

angaben an den IRS aufgrund des Gleichbehandlungsgebots zu verzich-

ten ist.  

Im vorliegenden Fall keine Angaben zur Identität der Beschwerdeführerin 2 

an den IRS weiterzuleiten, rechtfertigt sich auch deshalb, weil angesichts 

des Umstandes, dass diese Beschwerdeführerin lediglich als Sachbearbei-

terin für die Beschwerdeführerin 1 tätig war, ohne Weiteres davon auszu-

gehen ist, dass der IRS auf diese Angaben aus den gleichen Gründen wie 

bei den Direktoren ebenfalls verzichtet hätte, wenn die ESTV zwecks Er-

höhung der Verfahrenseffizienz rechtzeitig darum ersucht hätte. Hinzu 

A-5046/2018 

Seite 20 

kommt, dass es dem IRS unbenommen bleibt, gestützt auf die ihm zu über-

mittelnden Unterlagen ein weiteres Amtshilfeersuchen zu stellen und dabei 

nicht nur Identitätsangaben betreffend die beiden Direktoren der Domizil-

gesellschaft, sondern nötigenfalls auch entsprechende Angaben zur Be-

schwerdeführerin 2 zu verlangen.  

Die Beschwerde ist somit insoweit gutzuheissen, als in den dem IRS zu 

übermittelnden Unterlagen der Name und die übrigen Identifikationsmerk-

male der Beschwerdeführerin 2 unkenntlich zu machen bzw. zu schwärzen 

sind.  

Es bleibt im Folgenden auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde ein-

zugehen, soweit diese die Beschwerdeführerin 1 betreffen.  

4.  

4.1 Mit ihrem Eventualantrag fordert die Beschwerdeführerin 1 sinnge-

mäss, die ESTV habe den IRS darauf hinzuweisen, dass die übermittelten 

Informationen nur im Verfahren gegen C._______ für die im Amtshilfeersu-

chen vom [Datum] 2017 erwähnte Steuererhebung verwendet werden dür-

fen. Damit wendet sich die Beschwerdeführerin 1 gegen die Anordnung 

von Dispositiv-Ziff. 4 der angefochtenen Schlussverfügung, wonach die 

ESTV den IRS „bei der Übermittlung der Informationen auf die Einschrän-

kungen bei deren Verwendung und die Geheimhaltungspflichten gemäss 

Art. 26 Ziffer 2 DBA-US 96 [recte: Art. 26 Ziff. 1 Sätze 3 und 4 DBA CH-

USA 96]“ aufmerksam machen wird.  

Die ESTV verzichtete vorliegend auf die von ihr früher praxisgemäss in 

Schlussverfügungen aufgenommene Anordnung, wonach sie die ersu-

chende Behörde darauf hinweisen werde, dass die zu übermittelnden In-

formationen im ersuchenden Staat nur in Verfahren gegen die im Ersuchen 

als betroffene Person bezeichnete Person für den im Ersuchen genannten 

Tatbestand bzw. für die im Ersuchen genannte Steuererhebung verwendet 

werden dürfen (vgl. dazu anstelle vieler Urteil des BVGer A-38/2014 vom 

1. April 2014 E. 4.6). Diesbezüglich führt die ESTV aus, nach einer von ihr 

neu, seit Mitte 2017, verfolgten Praxis dürften gestützt auf Art. 26 Ziff. 1 

DBA CH-USA 96 ins Ausland übermittelte Informationen auch gegen Per-

sonen verwendet werden, welche nicht formell vom Ersuchen betroffen 

seien.  

4.2 Das Bundesverwaltungsgericht wurde im Zusammenhang mit einer 

(soweit hier interessierend) mit Art. 26 Ziff. 1 Sätze 3 und 4 DBA CH-USA 

A-5046/2018 

Seite 21 

96 vergleichbaren Abkommensklausel (Art. 28 Abs. 2 DBA CH-FR) mit der 

neueren Praxis der ESTV konfrontiert, wonach eine „sekundäre“ Verwen-

dung (also eine Verwendung gegen Drittpersonen) der in den ersuchenden 

Staat übermittelten Daten in diesem Staat möglich sei, solange dies für 

Steuerzwecke geschieht. Das Bundesverwaltungsgericht konnte aber sei-

nerzeit die Frage offen lassen, ob diese Praxis rechtskonform ist (Urteil des 

BVGer A-1488/2018 vom 30. Juli 2018 E. 4.1). 

In einem weiteren Urteil vom 30. August 2018 befand das Bundesverwal-

tungsgericht, die Wendung, dass die zu übermittelnden Informationen ge-

mäss den Amtshilfebestimmungen des anwendbaren Doppelbesteue-

rungsabkommens nur eingeschränkt und gemäss den entsprechenden 

Geheimhaltungsbestimmungen verwendet werden dürfen, sei im konkre-

ten Fall so zu verstehen, dass die Informationen nur in Verfahren betreffend 

die im Ersuchen als betroffen sowie im ersuchenden Staat steuerpflichtig 

bezeichneten Personen verwendet werden dürfen sowie grundsätzlich ge-

heim zu halten sind (Urteil A-846/2018 vom 30. August 2018 E. 3.5.2 [eben-

falls zu Art. 28 DBA CH-FR]; vgl. auch Urteil des BVGer A-2327/2017 vom 

22. Januar 2019 E. 8.7, wo in einer vergleichbaren Konstellation mit ande-

rer Begründung im Ergebnis angenommen wurde, dass der ersuchende 

Staat die zu übermittelnden Informationen nur in diesem Sinne verwenden 

und prinzipiell geheimhalten wird). Dies entspricht dem Umstand, dass der 

ersuchende Staat rechtsprechungsgemäss aufgrund des Spezialitätsprin-

zips die vom ersuchten Staat erlangten Informationen einzig in Bezug auf 

Personen oder Handlungen verwenden darf, für welche er sie verlangt hat 

(vgl. E. 2.5), und bislang Amtshilfeersuchen an die Schweiz in aller Regel 

nur zur Durchführung von Verfahren gegen die in den Amtshilfegesuchen 

als im ersuchenden Staat steuerpflichtig bezeichneten betroffenen Perso-

nen gestellt wurden. Das Gericht sieht vorliegend – auch bei Berücksichti-

gung der für die Auslegung von Art. 26 Ziff. 1 Sätze 3 und 4 DBA CH-USA 

96 nicht verbindlichen, durch die Vorinstanz zitierten Ausführungen des 

[Funktion] der OECD vom [Datum] 2017 und selbst unter Einbezug der Tat-

sache, dass der IRS im Amtshilfeersuchen von einer schrankenlosen Mög-

lichkeit der Verwendung der amtshilfeweise erlangten Informationen für die 

Ahndung steuerstrafrechtlicher Delikte im Zusammenhang mit den im Er-

suchen erwähnten Betrugshandlungen spricht – keinen Anlass, von dieser 

Rechtsprechung abzuweichen.  

Vor diesem Hintergrund ist die im gegenwärtigen Verfahren einschlägige 

abkommensrechtliche Regelung (Art. 26 Ziff. 1 Sätze 3 und 4 DBA CH-USA 

96) vorliegend so zu verstehen, dass die zu übermittelnden Informationen 

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vom IRS nur in Verfahren gegen den in den USA steuerpflichtigen 

C._______ als wirtschaftlich Berechtigten für den im Ersuchen erwähnten 

Tatbestand verwendet werden dürfen und sie geheim zu halten sind. In 

diesem Sinne ist Dispositiv-Ziff. 4 der angefochtenen Schlussverfügung zu 

präzisieren. Insoweit ist die Beschwerde somit ebenfalls gutzuheissen.  

5.  

Die Beschwerdeführerin 1 beruft sich zwar auch auf Art. 6 DSG, um die 

von der ESTV beabsichtigte Amtshilfeleistung in Bezug auf Identitätsanga-

ben zu ihrer Person zu verhindern. Indessen stösst sie damit ins Leere. Die 

angefochtene Schlussverfügung enthält nämlich in Dispositiv-Ziff. 4 eine – 

mit dem vorliegenden Urteil zu präzisierende (vgl. E. 4.2) – Verwendungs-

beschränkung, womit die Informationsübermittlung praxisgemäss mit die-

ser Datenschutznorm vereinbar ist, ohne dass es darauf ankäme, ob der 

ersuchende Staat prinzipiell über einen angemessenen Datenschutz bzw. 

über eine einen angemessenen Schutz gewährleistende Gesetzgebung 

verfügt (vgl. E. 2.6). Irrelevant ist unter diesen Umständen auch, dass 

der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) 

– jedenfalls in Bezug auf den Schutz für natürliche Personen – davon aus-

geht, dass die USA nur „unter bestimmten Voraussetzungen“ einen ange-

messenen Schutz bieten (vgl. dazu www.edoeb.admin.ch > Datenschutz > 

Technologien > Übermittlung ins Ausland > Staatenliste [zuletzt eingese-

hen am 2. Mai 2019]).  

Unter den gegebenen Umständen lässt sich – entgegen des in der Be-

schwerde auf Seite 25 Vorgebrachten – auch keine Verletzung des in 

Art. 13 Abs. 2 BV verankerten Anspruchs auf Schutz vor Missbrauch der 

persönlichen Daten ausmachen.  

6.  

Sodann macht die Beschwerdeführerin 1 geltend, sie sei von der ESTV zu 

Unrecht nicht über das Amtshilfeverfahren in Kenntnis gesetzt worden. Die 

seitens der ESTV unterlassene Information über das Amtshilfeverfahren 

habe dazu geführt, dass die Beschwerdeführerin 1 erst zu einem späteren 

Zeitpunkt als die Direktoren der Domizilgesellschaft am Verfahren hätte 

teilnehmen können. Letzteres habe wiederum zur Folge gehabt, dass die 

ESTV – anders als bei den beiden Direktoren – davon abgesehen habe, 

beim IRS einen Verzicht auf die Übermittlung der Identifikationsmerkmale 

der Beschwerdeführerin 1 einzuholen. Mit dieser Begründung fordert die 

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Seite 23 

Beschwerdeführerin 1 subeventualiter, die Sache sei an die Vorinstanz zu-

rückweisen und diese sei zu verpflichten, den IRS um Zustimmung zur 

Schwärzung der Personendaten der Beschwerdeführerin 1 zu ersuchen.  

Wie die beiden genannten Direktoren und die Beschwerdeführerin 2 hatte 

und hat entgegen der in der Beschwerde sinngemäss vertretenen Ansicht 

die Beschwerdeführerin 1 keinen staatsvertraglichen oder gesetzlichen An-

spruch darauf, dass die ESTV den IRS anfragt, ob er Willens ist, die streit-

betroffenen Identifikationsmerkmale von seinem Amtshilfegesuch auszu-

nehmen. Allerdings war wie gesehen (E. 3.4.2) die Beschwerdeführerin 2 

aus den genannten Gründen gleich zu behandeln wie die Direktoren bzw. 

Geschäftsleitungsmitglieder der Beschwerdeführerin 1. Eine solche 

Gleichbehandlung kann für die Beschwerdeführerin 1 nicht greifen, denn 

anders als die Angaben über die Identität der beiden Geschäftsleitungsmit-

glieder der Beschwerdeführerin 1 bzw. jene über die Identität der Be-

schwerdeführerin 2, kann auf die Identitätsangaben über die Beschwerde-

führerin 1 nicht "verzichtet" (E. 3.4.2) werden, ohne dass die hier zu leis-

tende Amtshilfe ihres Sinngehalts entleert würde. Eine Rückfrage der 

ESTV betreffend Schwärzung der Personendaten der Beschwerdeführe-

rin 1 stand so gesehen unter keinem Titel in Frage. Entsprechend erweist 

sich insoweit auch der Rückweisungsantrag als unbegründet. 

Was den Vorwurf betrifft, die Beschwerdeführerin 1 sei nicht oder nicht 

rechtzeitig über das Amtshilfeverfahren informiert worden, kann hier dahin-

gestellt bleiben, ob ein entsprechender Verstoss gegen Art. 14 StAhiG bzw. 

eine Verletzung des Anspruches auf rechtliches Gehör (vgl. E. 2.7) vorliegt. 

Denn zum einen hatte die Beschwerdeführerin 1 bereits vor Erlass der an-

gefochtenen Schlussverfügung die Möglichkeit, die Akten einzusehen und 

sich zu äussern. Zum anderen verfügt das Bundesverwaltungsgericht bei 

den sich vorliegend stellenden Sach- und Rechtsfragen über umfassende 

Kognition (vgl. E. 1.6) und standen der betroffenen Beschwerdeführerin 1 

vor dem Bundesverwaltungsgericht dieselben Mitwirkungsrechte wie vor 

der ESTV zu. Zudem hat sie von ihrer Äusserungsmöglichkeit vor diesem 

Gericht Gebrauch gemacht. Unter diesen Umständen würde eine wegen 

allenfalls zu Unrecht unterlassener Information über das Amtshilfeverfah-

ren erfolgende Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf sowie da-

mit zu unnötigen Verzögerungen führen, die mit dem (der Gehörsgewäh-

rung durch die Vorinstanz gleichgestellten) Interesse der Beschwerdefüh-

rerin 1 an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren 

wären. Deshalb wäre der allfällige Mangel praxisgemäss als geheilt zu be-

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Seite 24 

trachten und ist von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzu-

sehen. Letzteres würde ohne Rücksicht darauf gelten, ob die allfällige Ge-

hörsverletzung schwerwiegend ist (vgl. E. 2.7).  

7.  

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. In den ge-

mäss Dispositiv-Ziff. 2 der angefochtenen Schlussverfügung dem IRS aus-

zuhändigenden Unterlagen sind vor der Übermittlung an diese Behörde 

über die bereits geschwärzten Passagen hinaus der Name und die übrigen 

Identifikationsmerkmale der Beschwerdeführerin 2 unkenntlich zu machen. 

Dispositiv-Ziff. 4 der angefochtenen Schlussverfügung ist ferner dahinge-

hend abzuändern, dass die ESTV die ersuchende Behörde bei der Über-

mittlung der Informationen darauf hinweisen wird, dass die Informationen 

vom IRS nur in Verfahren gegen den in den USA steuerpflichtigen 

C._______ als wirtschaftlich Berechtigten für die im Ersuchen erwähnte 

Steuererhebung verwendet werden dürfen sowie gemäss Art. 26 Ziff. 1 

Satz 3 DBA CH-USA 96 geheim zu halten sind. 

Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.  

8.  

8.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei 

auferlegt; unterliegt diese nur teilweise, so werden die Verfahrenskosten 

ermässigt (Art. 63 Abs. 1 VwVG).  

Zwar wird das vorliegende Rechtsmittel insoweit gutgeheissen, als es um 

Identitätsangaben zur Beschwerdeführerin 2 geht. Wie aus E. 3.2 ersicht-

lich, bezieht sich das Hauptbegehren der Beschwerde aber mehrheitlich 

auf nach Ansicht der ESTV dem IRS zu übermittelnde Dokumente, in de-

nen nicht die Beschwerdeführerin 2, sondern die Beschwerdeführerin 1 er-

wähnt ist. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf den Umstand, dass die 

Beschwerde über die Gutheissung hinsichtlich der Angaben zur Identität 

der Beschwerdeführerin 2 hinaus nur hinsichtlich des Eventualantrages be-

treffend die Abänderung von Dispositiv-Ziff. 4 der angefochtenen Schluss-

verfügung gutzuheissen ist, erscheinen die Beschwerdeführerinnen im 

Umfang etwa der Hälfte als obsiegend. Deshalb rechtfertigt es sich, 

ihnen die (unter Berücksichtigung des aufgrund der Parallelverfahren re-

duzierten Aufwandes) auf insgesamt Fr. 1'800.-- festzusetzenden Kosten 

des Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht (vgl. Art. 2 Abs. 1 in 

Verbindung mit Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-

ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

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Seite 25 

SR 173.320.2]) im Umfang von Fr. 900.-- aufzuerlegen. Letzterer Betrag ist 

dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'800.-- zu entnehmen. Der 

Restbetrag von Fr. 900.-- ist den Beschwerdeführerinnen nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten.  

Der Vorinstanz können keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 

Abs. 2 VwVG). 

8.2 Den teilweise obsiegenden Beschwerdeführerinnen ist für die erwach-

senen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten ihrer Vertre-

tung eine reduzierte Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG; Art. 7 Abs. 2 VGKE). Die Beschwerdeführerinnen haben keine  

Kostennote eingereicht. Unter Berücksichtigung der gesamten Um-

stände erscheint eine reduzierte Parteientschädigung von praxisgemäss 

Fr. 1'350.-- als angemessen.  

9.  

Dieser Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in Steuer-

sachen kann gemäss Art. 83 Bst. h des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 

über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110) innerhalb von zehn Tagen nur 

dann mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 

Bundesgericht weitergezogen werden, wenn sich eine Rechtsfrage von 

grundsätzlicher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen 

um einen besonders bedeutenden Fall im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG 

handelt (Art. 84a und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). Ob dies der Fall ist, 

entscheidet das Bundesgericht.  

Das Dispositiv befindet sich auf der nächsten Seite.  

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Seite 26 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. In den gemäss Dispositiv-

Ziff. 2 der angefochtenen Schlussverfügung dem IRS auszuhändigenden 

Unterlagen sind vor der Übermittlung an diese Behörde über die bereits 

geschwärzten Passagen hinaus der Name und die übrigen Identifikations-

merkmale der Beschwerdeführerin 2 unkenntlich zu machen. Dispositiv-

Ziff. 4 der angefochtenen Schlussverfügung wird dahingehend abgeändert, 

dass die ESTV den IRS bei der Übermittlung der Informationen darauf hin-

weisen wird, dass die Informationen nur in Verfahren gegen den in den 

USA steuerpflichtigen C._______ als wirtschaftlich Berechtigten für den im 

Ersuchen erwähnten Tatbestand verwendet werden dürfen und sie gemäss 

Art. 26 Ziff. 1 Satz 3 CH-USA 96 geheim zu halten sind.  

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.  

2.  

Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 1'800.-- festgesetzt und den Be-

schwerdeführerinnen im Umfang von Fr. 900.-- auferlegt. Letzterer Betrag 

wird dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'800.-- entnommen. Der 

Restbetrag von Fr. 900.-- wird den Beschwerdeführerinnen nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.  

3.  

Die Vorinstanz wird verpflichtet, den Beschwerdeführerinnen eine redu-

zierte Parteientschädigung in der Höhe von insgesamt Fr. 1'350.-- zu be-

zahlen. 

 

 

 

 

 

 

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Seite 27 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerinnen (Gerichtsurkunde; 

Beilage: Rückerstattungsformular) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

Daniel Riedo Zulema Rickenbacher 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in 

Steuersachen kann innert zehn Tagen nach Eröffnung nur dann beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzli-

cher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen um einen 

besonders bedeutenden Fall im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG handelt 

(Art. 82, Art. 83 Bst. h, Art. 84a, Art. 90 ff. und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). 

In der Rechtsschrift ist auszuführen, warum die jeweilige Voraussetzung 

erfüllt ist. Im Übrigen ist die Rechtsschrift in einer Amtssprache abzufassen 

und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 

die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-

mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, bei-

zulegen (Art. 42 BGG). 

 

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