# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 32333847-bc5d-5e69-8e29-54311c139b39
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-19
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 19.12.2023 603 2023 127
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_603-2023-127_2023-12-19.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

603 2023 127

Urteil vom 19. Dezember 2023

III. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Dominique Gross 
Richter: Johannes Frölicher,

Stéphanie Colella
Gerichtsschreiber-Praktikant: Steve Bangerter

Parteien A.________, Beschwerdeführer

gegen

DIREKTION FÜR GESUNDHEIT UND SOZIALES, Vorinstanz

Gegenstand Öffentliches Gesundheitswesen

Erteilung der Berufsausübungsbewilligung als Apotheker

Beschwerde vom 24. August 2023 gegen den Entscheid vom 16. August 
2023

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________ (Beschwerdeführer) ist französischer Staatsangehöriger und seit dem 26. Juli 
2017 im Besitz eines Apothekerdiploms des Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamts 
im Gesundheitswesen. Die Medizinalberufekommission (MEBEKO) hat dieses Diplom am 
27. September 2017 anerkannt.

Am 6. Dezember 2018 ersuchte der Beschwerdeführer das Kantonsapothekeramt Bern um Erteilung 
einer Bewilligung zur Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung im Kanton Bern. Dieses 
Gesuch wurde am 4. Januar 2019 abgelehnt. In letzter kantonaler Instanz hat das Verwaltungsge-
richt des Kantons Bern mit Urteil 100.2019.334U vom 9. März 2020 die hiergegen erhobene 
Beschwerde des Beschwerdeführers abgewiesen. 

B. Am 8. Dezember 2022 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um Erteilung einer Berufs-
ausübungsbewilligung in unselbständiger eigener fachlicher Verantwortung als Apotheker beim Amt 
für Gesundheit (GesA).

Er erhob am 21. März 2023 bzw. 11. April 2023 Rechtsverzögerungsbeschwerde bei der Direktion 
für Gesundheit und Soziales (Vorinstanz). Mit einer weiteren Rechtsverzögerungsbeschwerde vom 
1. Mai 2023 gelangte er an das Kantonsgericht, das diese mit Verfügung vom 5. Mai 2023 zustän-
digkeitshalber an den Staatsrat übermittelte (603 2023 86). Am 22. Juni 2023 erhob der Beschwer-
deführer beim Kantonsgericht Rechtsverzögerungsbeschwerde gegen den Staatsrat. 

C. Mit Entscheid vom 16. August 2023 lehnte die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdefüh-
rers zur Erteilung einer Berufsausübungsbewilligung ab, im Wesentlichen mit der Begründung, dass 
er nicht über die hierfür erforderliche Weiterbildung als Fachapotheker verfüge, und auch gestützt 
auf die Abkommen zwischen der Schweiz und der EU kein entsprechender Anspruch auf die Bewilli-
gung bestehe. Das Kantonsgericht schrieb daraufhin die Rechtsverzögerungsbeschwerde des 
Beschwerdeführers vom 22. Juni 2023 als gegenstandslos ab, soweit darauf eingetreten werden 
konnte (603 2023 113).

D. Gegen den Entscheid der Vorinstanz vom 16. August 2023 hat der Beschwerdeführer am 
23. August 2023 Beschwerde an das Kantonsgericht erhoben. Er beantragt insbesondere, die Vorin-
stanz sei anzuweisen, ihm gestützt auf die Abkommen zwischen der Schweiz mit der EU eine 
Berufsausübungsbewilligung als Apotheker in eigener fachlicher Verantwortung zu erteilen. Even-
tualiter sei sie anzuweisen, ihm eine Bewilligung zur Abrechnung seiner Dienstleistungen bei der 
obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu erteilen bzw. ihm die Ausübung des Berufs als 
Apotheker unselbständig in eigener fachlicher Verantwortung an maximal 90 Kalendertagen pro Jahr 
ohne weitere Auflagen zu bewilligen. Subeventualiter sei sie anzuweisen, Personen mit einem eidg. 
Apothekerdiplom oder einem als gleichwertig anerkannten Abschluss ohne Weiterbildungstitel die 
Ausübung des Berufs als Apotheker unselbständig in eigener fachlicher Verantwortung an maximal 
90 Kalendertagen pro Jahr ohne weitere Auflagen zu bewilligen, bzw. Apothekern ohne Weiterbil-
dungstitel aber mit einer Berufsausübungsbewilligung diese Tätigkeit unter bestimmten Auflagen zu 
bewilligen.

E. Am 15. September 2023 beantragt der Beschwerdeführer beim Kantonsgericht verschiedene 
statistische Beweiserhebungen. Namentlich sei von der Vorinstanz offenzulegen bzw. zu bezeugen, 
wie viele Apotheker über eine aktive Berufsausübungsbewilligung im Kanton Freiburg verfügen, wie 

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viele der im Kanton Freiburg bewilligten Apotheker einen anerkannten eidgenössischen Weiterbil-
dungstitel verfügen bzw. wie viele Absolventen des eidgenössischen Diploms in Pharmazie im 
Kanton Freiburg eine Bewilligung zu einer Berufsausübung unter Aufsicht gehabt hätten.

F. Die Vorinstanz beantragt am 16. Oktober 2023 die Abweisung der Beschwerde.

G. Mit Schreiben vom 18. November 2023 nimmt der Beschwerdeführer nochmals unaufgefordert 
Stellung. 

H. Auf die weiteren Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die 
Entscheidfindung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.

Das Kantonsgericht ist zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (Art. 114 Abs. 2 
Bst. a des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; 
SGF 150.1] i.V.m. Art. 127i des kantonalen Gesundheitsgesetzes vom 16. November 1999 [GesG; 
SGF 821.0.1]). Der Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 76 VRG). 
Die Beschwerdefrist wurde eingehalten (Art. 79 Abs. 1 VRG) und der Kostenvorschuss wurde recht-
zeitig geleistet (Art. 128 VRG).

Auf die Beschwerde ist vorbehältlich der nachstehenden Erwägungen einzutreten. 

2.

Mit der Beschwerde an das Kantonsgericht können die Verletzung des Rechts einschliesslich Über-
schreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung 
des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. Die Rüge der Unangemessenheit ist vorliegend 
ausgeschlossen (Art. 77 f. VRG).

3.

3.1. Die Ausübung eines universitären Medizinalberufs in eigener fachlicher Verantwortung 
bedarf einer Bewilligung des Kantons, auf dessen Gebiet der Medizinalberuf ausgeübt wird (Art. 34 
des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2006 über die universitären Medizinalberufe [MedBG; 
SR 811.11]). Unter den Begriff der universitären Medizinalberufe fallen unter anderem Apotheker 
(Art. 2 Abs. 1 Bst. d MedBG). Die Bewilligung zur Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwor-
tung wird erteilt, wenn der Gesuchsteller ein entsprechendes eidgenössisches Diplom besitzt, 
vertrauenswürdig ist sowie physisch und psychisch Gewähr für eine einwandfreie Berufsausübung 
bietet und über die notwendigen Kenntnisse einer Amtssprache des Kantons verfügt, für den die 
Bewilligung beantragt wird (Art. 36 Abs. 1 MedBG). Apotheker, die in eigener fachlicher Verantwor-
tung tätig sind, benötigen seit dem 1. Januar 2018 zusätzlich einen eidgenössischen Weiterbildungs-
titel als Fachapotheker (Art. 36 Abs. 2 MedBG). Einen solchen Titel erhält, wer eine Weiterbildung 
in Spital- oder Offizinpharmazie absolviert (Art. 5 Abs. 2 MedBG i.V.m. Art. 2 Abs. 1 Bst. e und 
Anhang 3a der Verordnung vom 27. Juni 2007 über Diplome, Ausbildung, Weiterbildung und Berufs-
ausübung in den universitären Medizinalberufen [MedBV; SR 811.112.0]).

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Der Ausdruck "in eigener fachlicher Verantwortung" wurde mit der Revision des MedBG, die am 
1. Januar 2018 in Kraft getreten ist, eingeführt und ersetzt den früher im Gesetz verwendeten Begriff 
der "selbständigen Ausübung". Eine entsprechende Tätigkeit "in eigener fachlicher Verantwortung" 
meint eine Tätigkeit, die nicht weisungsgebunden ist. So fallen nicht nur selbständige Apotheker 
unter das Weiterbildungserfordernis, sondern auch unselbständige, d.h. solche, die zur Führung 
einer Apotheke angestellt sind (Botschaft des Bundesrats zur Änderung des MedBG, BBl 2013 
S. 6205 ff., S. 6209 f., 6213). Das MedBG regelt demnach seit der Revision die Erwerbstätigkeit aller 
Personen, die ihren Beruf in eigener fachlicher Verantwortung ausüben, ohne zwischen der selb-
ständigen und der unselbständigen Ausübung des Berufs zu differenzieren (Botschaft des Bundes-
rats zur Änderung des MedBG, BBl 2013 S. 6209 f.). Folglich ist nurmehr relevant, ob der Beruf in 
eigener fachlicher Verantwortung oder aber unter Aufsicht ausgeübt wird.

3.2. Der Beschwerdeführer ist unbestrittenermassen nicht im Besitz des erforderlichen Weiterbil-
dungstitels für die Erteilung einer Berufsausübungsbewilligung unter eigener fachlicher Verantwor-
tung. Die Vorinstanz hat damit zu Recht geschlossen, dass diese nach Bundesrecht nicht erteilt 
werden könne; so ist es doch der Vorinstanz nicht erlaubt, über den klaren Gesetzeswortlaut von 
Art. 36 Abs. 2 MedBG hinaus eine Berufsausübungsbewilligung für die eigenverantwortliche Arbeit 
als Apotheker zu erteilen. Diese ist als rechtsanwendende Behörde an die Gesetze gebunden (vgl. 
hierzu das Urteil BGer 6B_1489/2022 vom 02. August 2023 E. 4.3 in Bezug auf Gerichte).

4.

Der Beschwerdeführer macht indes geltend, ihm sei gestützt auf Art. 4 Abs. 1 sowie Art. 45 Abs. 2 
der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 
über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Amtsblatt der Europäischen Union L 255 vom 
30. September 2005 S. 22 ff.; nachfolgend: RL 2005/36/EG) und die Abkommen zwischen der 
Schweiz und der EU eine Berufsausübungsbewilligung als Apotheker in eigener fachlicher Verant-
wortung zu erteilen. Eventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, ihm die Ausübung des Berufs als 
Apotheker unselbständig in eigener fachlicher Verantwortung an maximal 90 Kalendertagen pro Jahr 
ohne weitere Auflagen zu erteilen.

4.1. Sofern es sich – wie beim Beschwerdeführer – um ein ausländisches Diplom aus dem EU-
Raum handelt und eine Berufsausübung auf Schweizer Territorium in Frage steht, ist neben den 
genuin innerstaatlichen Regelungen das Abkommen über die Freizügigkeit zwischen der Schweize-
rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaa-
ten andererseits, welches am 21. Juni 1999 abgeschlossen wurde (FZA; SR 0.142.112.681), mass-
gebend. Ziel dieses Abkommens ist es, den Staatsangehörigen der EU und der Schweiz ein Recht 
auf Einreise, Aufenthalt und Zugang zu einer unselbständigen Erwerbstätigkeit und Niederlassung 
als Selbständige einzuräumen (Art. 1 Bst. a FZA). Hierzu treffen die Vertragsparteien die erforderli-
chen Massnahmen gemäss Anhang III zur gegenseitigen Anerkennung von Diplomen, Zeugnissen 
und sonstigen Befähigungsnachweisen und zur Koordinierung ihrer diesbezüglichen Rechts- und 
Verwaltungsvorschriften über den Zugang zu unselbstständigen und selbstständigen Erwerbstätig-
keiten und deren Ausübung sowie die Erbringung von Dienstleistungen (Art. 9 FZA).

Die Schweiz hat sich in Anhang III des FZA verpflichtet, Diplome, Zeugnisse und sonstige Befähi-
gungsnachweise gemäss den dort genannten Rechtsakten der EU anzuerkennen (Ziff. 1 Anhang III 
FZA). Zu diesen Rechtsakten gehört auch die RL 2005/36/EG (Art. 2 des Beschlusses Nr. 2/2011 
vom 30. September 2011 des gemischten Ausschusses EU-Schweiz, der mit Art. 14 des Abkom-
mens eingesetzt wurde, über die Änderung von Anhang III [Gegenseitige Anerkennung von Berufs-

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qualifikationen], AS 2011 S. 4859 ff.; siehe auch Urteil VGer BE 100.2019.334U vom 9. März 2020 
E. 3.2).

4.2. Art. 4 RL 2005/36/EG ermöglicht die Anerkennung von Berufsqualifikationen durch den 
Aufnahmestaat der begünstigten Person, damit diese dort denselben Beruf wie denjenigen, für den 
sie in ihrem Herkunftsstaat qualifiziert ist, aufnehmen und diesen unter denselben Voraussetzungen 
wie Inländer ausüben kann (siehe auch Urteil VGer BE 100.2019.334U vom 9. März 2020 E. 3.2).

Mit der Anerkennung des Diploms des Beschwerdeführers am 27. September 2017 durch die 
MEBEKO ist der Beschwerdeführer in Bezug auf die Aufnahme und die Ausübung der beruflichen 
Tätigkeit im Hoheitsgebiet der Schweiz einem Inländer mit eidgenössischem Apothekerdiplom 
gleichgestellt; auch (allein) ein eidgenössisches Diplom in Pharmazie berechtigt seinen Inhaber nicht 
dazu, als Apotheker in der Offizin in eigener fachlicher Verantwortung tätig zu sein. Vielmehr wird 
hierfür eine Berufsausübungsbewilligung benötigt, die zwingend einen Weiterbildungstitel gemäss 
Art. 36 Abs. 2 MedBG voraussetzt (vgl. auch Art. 2 Abs. 1 Bst. e i.V.m. Anhang 3a MedBV und 
sogleich). 

4.3. Eine Person mit einem anerkannten Ausbildungsnachweis als Apotheker hat nach Art. 45 
Abs. 2 RL 2005/36/EG ein Anrecht auf eine Minimaltätigkeit im Aufnahmestaat. Dieses sogenannte 
Mindesttätigkeitsfeld muss Inhabern eines Ausbildungsnachweises grundsätzlich in allen Vertrags-
staaten zugänglich sein. Für einen Apotheker beinhaltet dies gemäss Art. 45 Abs. 2 RL 2005/36/EG 
die Herstellung der Darreichungsform von Arzneimitteln (Bst. a), die Herstellung und Prüfung von 
Arzneimitteln (Bst. b), die Arzneimittelprüfung in einem Laboratorium für die Prüfung von Arzneimit-
teln (Bst. c), die Lagerung, Qualitätserhaltung und Abgabe von Arzneimitteln auf der Grosshandels-
stufe (Bst. d), die Herstellung, Prüfung, Lagerung und Abgabe von Arzneimitteln in der Öffentlichkeit 
zugänglichen Apotheken (Bst. e), die Herstellung, Prüfung, Lagerung und Abgabe von Arzneimitteln 
in Krankenhausapotheken (Bst. f) sowie die Information und Beratung über Arzneimittel (Bst. g). Den 
Vertragsstaaten steht es jedoch frei, die Aufnahme von weitergehenden Tätigkeiten an zusätzliche 
Ausbildungsanforderungen zu knüpfen. Es ist durch Auslegung zu ermitteln, ob Art. 45 Abs. 2 RL 
2005/36/EG die Tätigkeit in der Offizin unter eigener fachlicher Verantwortung umfasst oder ob dem 
FZA bereits Genüge getan ist, wenn der Beschwerdeführer unter fachlicher Aufsicht Zugang zum 
Mindesttätigkeitsfeld erhält.

Bei der Prüfung, ob die Ausübung des Apothekerberufs in eigener fachlicher Verantwortung zu 
besagtem Mindesttätigkeitsfeld gehört, ist für die Auslegung des FZA und damit auch der RL 
2005/36/EG die einschlägige Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vor dem Zeit-
punkt der Unterzeichnung des Abkommens (also vor dem 21. Juni 1999) massgebend (Art. 16 Abs. 
2 FZA); später ergangene Urteile sind bei der Auslegung aber ebenfalls zu berücksichtigen. Das 
Bundesgericht weicht für die Auslegung abkommensrelevanter unionsrechtlicher Bestimmungen 
von Urteilen des EuGH nur bei Vorliegen triftiger Gründe ab (BGE 142 II 35 E. 3.1; 140 II 112 E. 3.2, 
je mit Hinweisen; siehe hierzu auch Urteil VGer BE 100.2019.334U vom 9. März 2020 E. 3.4).

Gemäss der Rechtsprechung des EuGH regelt die RL 2005/36/EG nicht den Kreis der Personen, 
die zum Betrieb einer Apotheke berechtigt sind; diese lässt den Erlass von Vorschriften zur Organi-
sation öffentlicher Apotheken unberührt (vgl. Urteil EuGH C-171/07 und C-172/07 vom 19. Mai 2009, 
Apothekerkammer des Saarlandes u.a., N. 18, 20; C-531/06 vom 19. Mai 2009, Kommission gegen 
Italien, N. 35, 37). Bedingungen hinsichtlich der Organisation und der Leitung von Apotheken sind 
damit zulässig, solange sie objektiv gerechtfertigt und verhältnismässig sind (vgl. Urteil VGer BE 
100.2021.81 vom 20. April 2022 E. 4.5; Erwägungsgrund 3 RL 2005/36/EG). Eine Regelung, die die 

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Tätigkeit als Apotheker in eigener fachlicher Verantwortung an einen Weiterbildungstitel knüpft, kann 
durch einen Vertragsstaat als derartige Bedingungen etabliert werden, ermöglicht die Bewilligung 
zur Berufsausübung unter eigener fachlicher Verantwortung doch insbesondere die Führung einer 
öffentlichen Apotheke, sei es in einem Angestelltenverhältnis oder als selbständig erwerbstätige 
Person (vgl. Urteil VGer BE 100.2021.81U vom 20. April 2022 E. 4.5; Botschaft MedBG 2013 
S. 6209 f.). Unter den vom Gemeinschaftsrecht geschützten Gütern und Interessen nimmt die 
Gesundheit und das Leben von Menschen zudem den höchsten Rang ein; aus diesem Grund ist es 
Sache der einzelnen Staaten, zu bestimmen, auf welchem Niveau sie den Schutz der Gesundheit 
der Bevölkerung gewährleisten wollen und wie dieses Niveau erreicht werden soll. Da sich dieses 
Niveau von einem Staat zum anderen unterscheiden kann, ist ihnen ein Wertungsspielraum zuzuer-
kennen (vgl. Urteile EuGH C‑322/01 vom 11. Dezember 2003, Deutscher Apothekerverband, N. 103; 
C‑141/07 vom 11. September 2008, Kommission gegen Deutschland, N. 51). 

4.4. Damit ist darauf zu schliessen, dass die Betätigung in der Offizin in eigener fachlicher Verant-
wortung nicht zum Mindesttätigkeitsfeld nach Art. 45 Abs. 2 RL 2005/36/EG zählt und Einschrän-
kungen durch die Vertragsstaaten grundsätzlich bestehen dürfen (vgl. hierzu auch das Urteil VGer 
BE 100.2021.81U vom 20. April 2022 E. 4.4 mit weiteren Hinweisen). 

5.

Der Beschwerdeführer rügt, dass er im Vergleich zu Apothekern, die vor dem Inkrafttreten der Teil-
revision des MedBG am 1. Januar 2018 bereits als Apotheker praktizieren konnten, diskriminiert 
werde.

5.1. Nach Art. 2 FZA dürfen die Staatsangehörigen einer Vertragspartei, die sich rechtmässig im 
Hoheitsgebiet einer anderen Vertragspartei aufhalten, bei der Anwendung des FZA gemäss den 
Anhängen I, II und III nicht aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit diskriminiert werden. Das Gleichbe-
handlungsgebot verbietet nach der bei der Auslegung des FZA zu berücksichtigenden Rechtspre-
chung des EuGH sowohl unmittelbare (offene) Diskriminierungen aufgrund der Staatsangehörigkeit 
als auch alle mittelbaren (verdeckten) Formen der Diskriminierung, die durch die Anwendung ande-
rer Unterscheidungsmerkmale zum Ergebnis einer unterschiedlichen Behandlung je nach Staatszu-
gehörigkeit führen würden (vgl. BGE 140 II 167 E. 4.1 ff.; 140 II 112 E. 3.2.1; 136 II 241 E. 13.1; 131 
V 209 E. 6.2).

Das teilrevidierte MedBG enthält explizite Übergangsbestimmungen für Inhaber eines eidgenössi-
schen Apothekerdiploms, die vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung per 1. Januar 2018 im Besitz 
einer kantonalen Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung waren. Gemäss Art. 65 Abs. 1bis 
MedBG ist deren Tätigkeit als Apotheker in eigener fachlicher Verantwortung und die Ausübung 
ihres Berufes in der ganzen Schweiz auch ohne Weiterbildungstitel zulässig. Hierbei handelt es sich 
um eine Regelung der Besitzstandgarantie für Apotheker, denen es altrechtlich erlaubt war, selb-
ständig in eigener fachlicher Verantwortung tätig zu sein und die eine entsprechende kantonale 
Bewilligung besassen. Die Übergangsregelung differenziert nicht zwischen der Staatsangehörigkeit, 
sondern danach, ob bereits vor der Teilrevision des MedBG eine kantonale Berufsausübungsbewil-
ligung bestanden hat. Demnach ist die Bestimmung nicht direkt diskriminierend (vgl. auch Urteil 
VGer BE 100.2019.334U vom 9. März 2020 E. 4.3).

Der Beschwerdeführer ist bis dato unbestrittenermassen noch nie im Besitz einer kantonalen Bewilli-
gung für die Ausübung des Apothekerberufs in eigener fachlicher Verantwortung gewesen. Damit 
ist die Anwendung einer Übergangsregelung, die auf Personen abzielt, welche im Besitz einer kanto-
nalen Berufsausübungsbewilligung waren, grundsätzlich ausgeschlossen.

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5.2. Eine Bestimmung kann indirekt diskriminierend sein, wenn sie ihrer Natur nach geeignet ist, 
die Staatsangehörigen anderer Mitgliedstaaten stärker zu beeinträchtigen als die eigenen Bürger, 
und wenn folglich die Gefahr besteht, dass insbesondere die Ersteren benachteiligt werden (vgl. 
Urteil BGer 9C_760/2018 vom 17. Juli 2019 E. 6.1.3). Eine Norm ist nicht als indirekt diskriminierend 
zu betrachten, wenn die in Frage stehende Bestimmung objektiv gerechtfertigt und in Bezug auf das 
anvisierte Ziel verhältnismässig ist (vgl. Urteil BGer 9C_760/2018 vom 17. Juli 2019 E. 6.1.3).

Eine indirekte Diskriminierung von ausländischen Staatsangehörigen durch die Einführung eines 
Weiterbildungsobligatoriums ist nicht ersichtlich; auch wenn die Voraussetzungen für die Erteilung 
einer Berufsausübungsbewilligung für Personen, die nach dem 1. Januar 2018 in eigener fachlicher 
Verantwortung tätig sein wollen, strenger sein mögen, ist diese restriktivere Handhabung objektiv 
gerechtfertigt. Wie der Beschwerdeführer richtig feststellt, sind in Anbetracht der Übergangsbestim-
mung in Art. 65 Abs. 1bis MedBG weiterhin Apotheker ohne Weiterbildungstitel in eigener fachlicher 
Verantwortung tätig. Dennoch ist die bundesrechtliche Pflicht zum Erwerb eines Weiterbildungstitels 
für Apotheker, die in eigener fachlicher Verantwortung tätig sein wollen, ein geeignetes Mittel, um 
die Fachkompetenz von Apothekern zu gewährleisten. So steht doch das Weiterbildungsobligatori-
um in Zusammenhang mit der Änderung von Art. 24 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 
15. Dezember 2000 über Arzneimittel und Medizinprodukte (Heilmittelgesetz, HMG; SR 812.21; 
verabschiedet am 18. März 2016, AS 2017 S. 2745), welche Apothekern erweiterte Kompetenzen 
zur Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel auch ohne ärztliche Verschreibung gewährte. Die 
Weiterbildungspflicht wurde namentlich aufgrund von Entwicklungen in der Grundausbildung sowie 
der erweiterten Tätigkeiten mit grösserer Verantwortung von Apothekern eingeführt. Dabei geht es 
um die Gewährleistung einer qualitativ hochstehenden pharmazeutischen Beratung und Versorgung 
sowie der Patientensicherheit und damit um den Schutz der öffentlichen Gesundheit. Gerade bei 
der Abgabe rezeptpflichtiger Medikamente ohne ärztliche Verschreibung sind erhöhte Anforderun-
gen an die Apotheker zu stellen. Die in der Offizin tätigen Apotheker sollen auch in einem gewissen 
Rahmen zur Entlastung der Ärzte beitragen können, die ihrerseits eine obligatorische Weiterbildung 
absolvieren müssen, um in eigener fachlicher Verantwortung tätig zu sein (vgl. Art. 36 Abs. 2 
MedBG). Die Kundschaft muss darauf vertrauen können, dass nur Personen zur Abgabe verschrei-
bungspflichtiger Medikamente berechtigt sind, die über fundierte und vertiefte pharmakologische 
Kenntnisse verfügen und Gewähr für eine korrekte und gefahrlose medizinische Behandlung und 
Versorgung bieten. Die Änderung von Art. 36 Abs. 2 MedBG stützt sich folglich auf gewichtige öffent-
liche Interessen, die das neue Erfordernis für eine Tätigkeit als Apotheker in eigener fachlicher 
Verantwortung objektiv rechtfertigen (vgl. hierzu das Urteil VGer BE 100.21.81U vom 20. April 2022 
E 5.3.1 f., mit weiteren Hinweisen).

Die Weiterbildungspflicht für die Tätigkeit in eigener fachlicher Verantwortung hat nicht zur Folge, 
dass der Beschwerdeführer nicht als Apotheker arbeiten kann. Er kann den Beruf unter der Aufsicht 
eines Apothekers mit Berufsausübungsbewilligung in eigener fachlicher Verantwortung dennoch 
ausüben. Die Tätigkeitsmöglichkeiten sind hierbei ein Stück weit eingeschränkt; der Beschwerdefüh-
rer wird dadurch aber nicht härter getroffen als (ausländische und schweizerische) Berufskollegen 
in einer vergleichbaren Situation. Nach dem Gesagten ist die Weiterbildungspflicht nicht unverhält-
nismässig und eine indirekte Diskriminierung fällt damit ausser Betracht. 

6.

Im Ergebnis hat die Vorinstanz damit dem Beschwerdeführer (auch) unter dem Blickwinkel der frei-
zügigkeitsrechtlichen Bestimmungen die Berufsausübungsbewilligung unter eigener fachlicher 
Verantwortung zu Recht verweigert.

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Folglich ist auch der Eventualantrag des Beschwerdeführers auf die Bewilligung zur Abrechnung 
seiner Dienstleistungen bei der obligatorischen Krankenpflegeversicherung abzuweisen, da doch für 
die Abrechnung nur (ausländische und schweizerische) Apotheker zugelassen werden, die über 
eine kantonale Bewilligung zur Berufsausübung unter eigener fachlicher Verantwortung nach Art. 34 
MedBG verfügen (Art. 40 der Verordnung vom 27. Juni 1995 über die Krankenversicherung [KVV; 
SR 832.102]).

7.

Eventualiter beantragt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde, dass ihm analog zu den Bestim-
mungen von Art. 35 Abs. 2 MedBG sowie gestützt auf Art. 5 FZA genehmigt werde, als Dienstleis-
tungserbringer seinen Beruf ohne Bewilligung und über ein vereinfachtes Meldesystem in eigener 
fachlicher Verantwortung an bis zu 90 Kalendertagen pro Jahr auszuüben, unter der Einschränkung, 
dass er dabei rechtlich als ein ausserhalb der Schweiz niedergelassener Apotheker auftreten müsse.

7.1. Gemäss Art. 35 Abs. 2 MedBG dürfen Inhaber einer kantonalen Bewilligung ihren Medizinal-
beruf während längstens 90 Tagen pro Kalenderjahr in einem anderen Kanton in eigener fachlicher 
Verantwortung ausüben, ohne eine Bewilligung dieses Kantons einzuholen. Einschränkungen und 
Auflagen ihrer Bewilligung gelten auch für diese Tätigkeit. Diese Personen müssen sich bei der 
zuständigen kantonalen Stelle melden. Diese trägt die Meldung ins Register ein.

7.2. Da der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer kantonalen Berufsausübungsbewilligung ist, 
ist bereits die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zu Recht nicht auf den Antrag eingetreten 
bzw. hat diesen sinngemäss abgewiesen. In Bezug auf Art. 5 FZA ist der Beschwerdeführer darauf 
hinzuweisen, dass er sich nicht auf diese Bestimmung berufen kann, da er nicht im Ausland wohn-
haft ist. Demnach handelt es sich beim Beschwerdeführer nicht um einen Dienstleistungserbringer 
im Sinne des FZA. Der Antrag ist damit abzuweisen, soweit darauf überhaupt einzutreten ist. 

8.

Der Beschwerdeführer beantragt im Sinne eines weiteren Eventualantrags die Erteilung einer Bewil-
ligung zur Berufsausübung unter Aufsicht, ohne dass ihm die Begrenzung der Zeiträume oder die 
Teilnahme an der Weiterbildung in Offizinpharmazie auferlegt werden.

8.1. Der Beschwerdeführer – bzw. eine hierfür verantwortliche Gesundheitsfachperson – hat bis 
zum Urteilszeitpunkt soweit ersichtlich kein Gesuch für die Erteilung einer Berufsausübungsbewilli-
gung unter Aufsicht an die zuständige Behörde eingereicht. Derzeit ist zudem – wie die Vorinstanz 
zutreffend festhält – kein bevorstehendes Anstellungsverhältnis mit einem Apotheker, welcher in 
eigener fachlicher Verantwortung tätig ist, ersichtlich. Die Vorinstanz ist in ihrem Entscheid vom 
16. August 2023 demnach zu Recht nicht auf den Antrag eingetreten. 

8.2. Damit erübrigt sich auch die Prüfung, ob – wie dies vom Beschwerdeführer behauptet wird – 
ein Verstoss gegen die Wirtschafsfreiheit nach Art. 27 BV vorliege, da die Bewilligung zur Berufsaus-
übung unter Aufsicht zeitlich beschränkt sei und überdies für jede Apotheke, in der er arbeiten wolle, 
neu einzuholen sei. Der guten Ordnung halber ist der Beschwerdeführer dennoch darauf hinzuwei-
sen, dass eine Bewilligung für die Berufsausübung unter Aufsicht per se keiner zeitlichen Einschrän-
kung unterliegt. Die zeitlichen Beschränkungen, die aus dem Rundschreiben des GesA vom 
24. Januar 2018 hervorgehen, beziehen sich allesamt auf die Berufsausübung unter Aufsicht, ohne 
dass die Aufsichtsperson anwesend ist. 

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9.

Der Beschwerdeführer beantragt weiter, die Vorinstanz sei anzuweisen, Personen mit einem eidge-
nössischem Apothekerdiplom oder einem als gleichwertig anerkannten Abschluss ohne Weiterbil-
dungstitel die Ausübung des Berufs als Apotheker unselbständig in eigener fachlicher Verantwor-
tung an maximal 90 Kalendertagen pro Jahr ohne weitere Auflagen zu bewilligen, bzw. ihnen die 
Berufsausübungsbewilligung unter bestimmten Auflagen zu erteilen.

Es ist nicht erkennbar, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich dieser Anträge zugunsten von Dritt-
personen ein Beschwerdeinteresse aufweisen würde, und dies wird von ihm auch nicht behauptet 
(Art. 76 Bst. a VRG). Zudem ist es nicht die Aufgabe des Kantonsgerichts, in allgemeiner Weise 
Auflagen oder neue Bewilligungsarten für sämtliche schweizweit tätigen Apotheker einzuführen; das 
Gericht prüft lediglich die anwendbaren Rechtsnormen in einem durch Verfügung geregelten Einzel-
fall. Auf diese Anträge ist daher nicht einzutreten.

10.

In verfahrensmässiger Hinsicht beantragt der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 15. September 
2023 die Erhebung von diversen statistischen Beweisen, mit denen im Wesentlichen belegt werden 
soll, dass die Mehrheit der in eigener fachlicher Verantwortung tätigen Apotheker über keinen aner-
kannten Weiterbildungstitel verfügen. Wie die Vorinstanz in ihrer Stellungnahme vom 16. Oktober 
2023 erklärt, wird dies nicht bestritten; mit Blick auf die oben erörterten Rechtsfragen sind die Anträ-
ge indes nicht relevant und daher abzuweisen, da sie am Ergebnis der rechtlichen Überprüfung 
nichts zu ändern vermögen (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 134 I 140 E. 5.3; siehe auch BGE 
131 I 153 E. 3).

11.

Die Beschwerde erweist sich im Ergebnis als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einge-
treten werden kann. Die Gerichtskosten, die auf CHF 2'500.- festgelegt werden, sind dem Verfah-
rensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kosten-
vorschuss zu verrechnen (Art. 131 VRG; Art. 1 und 2 des kantonalen Tarifs vom 17. Dezember 1991 
der Verfahrenskosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz [Tarif VJ; SGF 150.12]).

Es besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 137 und 139 VRG).

(Dispositiv auf der nächsten Seite)

Kantonsgericht KG
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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

II. Die Gerichtskosten werden auf CHF 2'500.- festgelegt und mit dem geleisteten Kostenvor-
schuss verrechnet.

III. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht 
eingereicht werden. Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten ist innert 30 Tagen die 
Einsprache an die Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides 
angefochten wird (Art. 148 VRG).

Freiburg, 19. Dezember 2023/dgr/sba

Die Präsidentin Der Gerichtsschreiber-Praktikant