# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ad05fba8-b8db-5706-ae3b-f1c80fb771ee
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-27
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Zivilkammern 27.05.2024 ZSU.2024.30
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_001_ZSU-2024-30_2024-05-27.pdf

## Full Text

Obergericht 

Zivilgericht, 3. Kammer 

 

ZSU.2024.30  
(SR.2024.3)  

Art. 32 

 

Entscheid vom 27. Mai 2024  
 

 

Besetzung  Oberrichterin Massari, Präsidentin  

Oberrichter Holliger  

Oberrichterin Merkofer  

Gerichtsschreiberin De Martin  

 

 
   

Klägerin   A._____ AG, 

[…]  

 

     
   

Beklagter   B._____, 

[…]   

 

 

 
 

Gegenstand  Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. aaa des Regionalen Betreibungsam-

tes Q._____ (Zahlungsbefehl vom 19. Dezember 2022) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 
   

Das Obergericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Die Klägerin betrieb den Beklagten mit Zahlungsbefehl Nr. aaa des Regio-

nalen Betreibungsamtes Q._____ vom 19. Dezember 2022 für eine Forde-

rung von Fr. 7'754.50. Als Forderungsgrund wurde im Zahlungsbefehl an-

gegeben: 

 

" Passivsaldo entstanden durch Gebrauch der […] 
 Rechnungseinheit / Account Nr. 
 […] 
 Verlustschein Nr. bbb, 29.01.2026" 

 

Der Zahlungsbefehl wurde dem Beklagten am 4. Januar 2023 zugestellt. 

Gleichentags wurde Rechtsvorschlag mit der Begründung "kein neues Ver-

mögen" erhoben.  

 

1.2. 

Am 27. Juni 2023 überwies das Regionale Betreibungsamt Q._____ den 

Zahlungsbefehl vom 19. Dezember 2022 zwecks Prüfung der erhobenen 

Einrede des mangelnden neuen Vermögens dem Bezirksgericht Aarau. Im 

in der Folge eröffneten Verfahren (SR.2023.161) fällte der Präsident des 

Bezirksgerichts Aarau am 13. November 2023 folgenden Entscheid: 

 

" 1.  
 Auf das Gesuch wird nicht eingetreten.  
 
 2.  

Die Entscheidgebühr von Fr. 150.00 wird dem Gesuchsteller [=Beklagter] 
auferlegt.  

 
3.  
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen." 

 

2. 

2.1. 

Mit Gesuch vom 9. Januar 2024 ersuchte die Klägerin beim Bezirksgericht 

Aarau um Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung für die mit Zahlungs-

befehl vom 19. Dezember 2022 betriebene Forderung in der Höhe von 

Fr. 7'754.50, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

 

2.2. 

Mit Entscheid vom 24. Januar 2024 erkannte die Präsidentin des Bezirks-

gerichts Aarau was folgt:  

 

" 1.  
Auf das Gesuch vom 9. Januar 2024 wird nicht eingetreten.  

 - 3 - 

 

 

 
2.  
Die Gerichtskosten, bestehend aus der reduzierten Entscheidgebühr von 
Fr. 100.00, werden der Gesuchstellerin [=Klägerin] auferlegt. 
 
3. 
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen." 

 

3. 

3.1. 

Gegen den ihr am 2. Februar 2024 zugestellten Entscheid vom 24. Januar 

2024 erhob die Klägerin am 9. Februar 2024 beim Obergericht des Kantons 

Aargau Beschwerde mit folgenden Anträgen:  

 

" 1.  Die Beschwerde sei vollumfänglich gutzuheissen. Demzufolge 
seien der Entscheid des Bezirksgerichts Aarau (Präsidium des Zivil-
gerichts) vom 24.01.2024 (Verfahrens-Nr. SR.2024/3/cw/sn) sowie 
die darauf gestützt ausgestellte Rechnung Nr. ccc vom 25.01.2024 
betreffend die Entscheidgebühr von CHF 100.00 aufzuheben und 
das genannte Gericht anzuweisen, auf das Rechtsöffnungsgesuch 
der Beschwerdeführerin vom 09.01.2024 einzutreten und darüber 
materiell zu entscheiden.  

 
Eventualiter:  
 

Das Obergericht Aargau entscheide in der Sache selbst (Art. 327 
Abs. 3 lit. b ZPO) und heisse die folgenden Rechtsbegehren gemäss 
Rechtsöffnungsgesuch der Beschwerdeführerin vom 09.01.2024 
gut:  

 
1.  Es sei in der Betreibung Nr. aaa des Regionalen Betreibungs-

amts Q._____ für den Betrag von CHF 7'754.50 die provisori-
sche Rechtsöffnung zu gewähren.  

 
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des 

Gesuchsgegners/Beschwerdegegners.  
 

2.  Der vorliegenden Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung ge-
mäss Art. 325 Abs. 2 ZPO zu erteilen. 

 
3.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwer-

degegners." 
 

3.2. 

Der Beklagte liess sich innert Frist nicht zur Beschwerde vernehmen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 - 4 - 

 

 

 
   

Das Obergericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Rechtsöffnungsentscheide sind mit Beschwerde anfechtbar (Art. 319 lit. a 

i.V.m. Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO). Die Beschwerde ist schriftlich, begründet 

und mit Rechtsmittelanträgen versehen einzureichen (Art. 321 Abs. 1 

ZPO). Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung und 

die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht 

werden (Art. 320 ZPO). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und 

neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (vgl. 

Art. 326 Abs. 1 ZPO). Das Obergericht kann ohne Verhandlung aufgrund 

der Akten entscheiden (Art. 327 Abs. 2 ZPO). 

 

2. 

2.1. 

Die Vorinstanz führt im angefochtenen Entscheid vom 24. Januar 2024 aus, 

dass die Klägerin am 9. Januar 2024 ein Gesuch um Rechtsöffnung ge-

stützt auf den Zahlungsbefehl vom 19. Dezember 2022 eingereicht habe 

(angefochtener Entscheid E. 1). Ein betreibender Gläubiger verwirke sein 

Recht, die Fortsetzung der Betreibung zu verlangen, innerhalb eines Jah-

res seit Zustellung des Zahlungsbefehls. Sofern der Gläubiger diese Frist 

ungenutzt habe verstreichen lassen, verliere der Zahlungsbefehl seine Gül-

tigkeit und die Betreibung falle dahin. Vorliegend sei der Zahlungsbefehl 

am 19. Dezember 2022 ausgestellt worden, weshalb das Recht der betrei-

benden Klägerin, die Fortsetzung der Betreibung zu verlangen, bereits am 

19. Dezember 2023 verwirkt sei. Da ihr Recht vor der Einreichung des 

Rechtsöffnungsbegehrens untergegangen sei und dieser Mangel nicht ge-

heilt werden könne, habe von Amtes wegen ein Nichteintretensentscheid 

zu erfolgen (angefochtener Entscheid E. 2).  

 

2.2. 

Die Klägerin bringt in ihrer Beschwerde im Wesentlichen vor, dass für die 

Berechnung der einjährigen Verwirkungsfrist nach Art. 88 Abs. 2 SchKG 

gemäss eindeutigem Gesetzestext die Zustellung des Zahlungsbefehls 

(vorliegend der 4. Januar 2023) das fristauslösende Ereignis sei und nicht, 

wie von der Vorinstanz fälschlicherweise angenommen, die Ausstellung 

des Zahlungsbefehls (vorliegend der 19. Dezember 2022). Dies bedeute, 

dass in casu die einjährige Frist gemäss Art. 88 Abs. 2 SchKG am 5. Januar 

2023 (Tag nach Zustellung des Zahlungsbefehls) zu laufen begonnen habe 

und am 5. Januar 2024 geendet hätte und nicht bereits am 19. Dezember 

2023 (Beschwerde S. 3 und 8). Die seit dem 5. Januar 2023 laufende ein-

jährige Frist zur Stellung des Fortsetzungsbegehrens sei jedoch vom 

27. Juni 2023 (Eingabe Zahlungsbefehl durch das Regionale Betreibungs-

amt Q._____ an das Bezirksgericht Aarau zwecks Prüfung des mit der Ein-

rede des mangelnden neuen Vermögens begründeten Rechtsvorschlags) 

 - 5 - 

 

 

bis zum 22. November 2023 (Rechtskraft des Nichteintretensentscheids 

vom 13. November 2023 betreffend Feststellung neuen Vermögens in der 

erwähnten Betreibung) beziehungsweise für 148 Tage stillgestanden, 

wodurch die Gültigkeit des Zahlungsbefehls bis zum 31. Mai 2024 verlän-

gert worden sei (Beschwerde S. 3 f. und 9). Dies sei von der Vorinstanz 

trotz Vorbringen ihrerseits nicht beachtet worden (Beschwerde S. 9).  

 

3. 

3.1. 

3.1.1. 

Gemäss Art. 88 Abs. 2 SchKG erlischt das Recht nach Zustellung des Zah-

lungsbefehls das Fortsetzungsbegehren zu stellen, nach einem Jahr. Die 

Frist beginnt mit Zustellung des Zahlungsbefehls an den Schuldner (BGE 

125 III 45 E. 3b). Ist die Frist wie gemäss Art. 88 Abs. 2 SchKG nach Jahren 

berechnet, so endet sie am Tag, der die Zahl trägt, wie jener Tag, ab dem 

die Frist zu laufen beginnt (Urteile des Bundesgerichts 5A_186/2023 vom 

29. November 2023 E. 3.2.2 und 5A_967/2015 vom 1. Juli 2016 E. 3; NORD-

MANN/ONEYSER in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar 

zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [BSK-SchKG], 

3. Aufl. 2021, N. 21a zu Art. 31 SchKG; BENN, in: Spühler/Tenchio/Infanger 

[Hrsg.]: Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung 

[BSK-ZPO], 3. Aufl. 2017, N. 17a zu Art. 142 ZPO). Die Frist ist von Amtes 

wegen zu prüfen. Ist sie verstrichen, fehlt das Rechtsschutzinteresse an 

der Rechtsöffnung. Ist sie offensichtlich schon bei Anhängigmachung der 

Rechtsöffnung abgelaufen, ist daher auf das Begehren von Amtes wegen 

nicht einzutreten (STÜCHELI, Die Rechtsöffnung, Diss. 2000, S. 94 f.). 

 

3.1.2. 

Der Klägerin ist zuzustimmen, dass die Jahresfrist zur Stellung des Fort-

setzungsbegehrens mit Zustellung des Zahlungsbefehls an den Schuldner 

und nicht, wie von der Vorinstanz fälschlicherweise angenommen, mit der 

Ausstellung des Zahlungsbefehls zu laufen beginnt. Der Zahlungsbefehl in 

der Betreibung Nr. aaa vom 19. Dezember 2022 wurde dem Schuldner am 

4. Januar 2023 zugestellt (vgl. Gesuchsbeilage 4), folglich begann die Jah-

resfrist gemäss Art. 88 Abs. 2 SchKG am 5. Januar 2023 zu laufen (Art. 31 

SchKG i.V.m. Art. 142 Abs. 1 ZPO). Ohne Unterbrechung hätte sie dem-

nach am 5. Januar 2024 und somit vier Tage vor Einreichung des Rechts-

öffnungsgesuchs am 9. Januar 2024 geendet. Es ist deshalb zu prüfen, ob 

die Jahresfrist nach Art. 88 Abs. 2 SchKG gemäss dem ausdrücklichen 

Vorbringen der Klägerin im vorinstanzlichen Verfahren (Gesuch S. 3) und 

im Beschwerdeverfahren (Beschwerde S. 9) stillgestanden ist (nachfol-

gend).  

 

 - 6 - 

 

 

3.2. 

3.2.1. 

Die Jahresfrist nach Art. 88 Abs. 2 SchKG steht zwischen der Einleitung 

und der Erledigung eines durch den Rechtsvorschlag veranlassten Ge-

richts- oder Verwaltungsverfahrens still (Art. 88 Abs. 2 Satz 2 SchKG). Zu 

diesen Verfahren gehören der Anerkennungs- und Aberkennungsprozess, 

das Rechtsöffnungsverfahren sowie das Verfahren betreffend Feststellung 

neuen Vermögens (SIEVI, BSK-SchKG, a.a.O., N. 22 f. zu Art. 88 SchKG 

m.H.a. BGE 57 III 201). Die Frist steht grundsätzlich ab Einreichung des 

Rechtsöffnungsbegehrens oder der Klage still. Da das Verfahren betreffend 

Feststellung neuen Vermögens vom Betreibungsamt von Amtes wegen di-

rekt nach der Erhebung des Rechtsvorschlags mangels neuem Vermögen 

eingeleitet werden muss, steht diesfalls die Frist bereits mit der Erhebung 

des Rechtsvorschlags still (STÜCHELI, a.a.O., S. 95). Der Stillstand der Jah-

resfrist gilt so lange, bis der Gläubiger eine Vollstreckbarkeitsbescheini-

gung vom Gericht verlangen kann bzw. sich die Vollstreckbarkeit aus dem 

Gesetz ergibt. Der Stillstand endet somit an dem Tag, an dem kein orden-

tliches Rechtsmittel mehr zu Verfügung steht und die Vollstreckbarkeit nicht 

aufgeschoben wurde. Eine Beschwerde nach Art. 319 ff. ZPO vermag die 

Frist nach Art. 88 Abs. 2 ZPO somit nicht zu hemmen, es sei denn es werde 

ihr nach Art. 325 Abs. 2 ZPO die aufschiebende Wirkung erteilt (SIEVI, BSK-

SchKG, a.a.O., N. 26 zu Art. 88 SchKG).  

 

3.2.2. 

Im vorliegenden Fall wurde der Zahlungsbefehl am 4. Januar 2023 dem 

Beklagten zugestellt. Dieser erhob gleichentags Rechtsvorschlag mangels 

neuem Vermögen. Die Frist zur Einreichung des Fortsetzungsbegehrens 

begann folglich nicht mit Zustellung des Zahlungsbefehls, sondern erst 

nach Eröffnung bzw. bei Vollstreckbarkeit des Entscheids des Präsidiums 

des Bezirksgerichts Aarau vom 13. November 2023 betreffend Feststellung 

neuen Vermögens in der Betreibung Nr. aaa im Verfahren SR.2023.161 zu 

laufen. Folglich war die Jahresfrist gemäss Art. 88 Abs. 2 SchKG am 9. Ja-

nuar 2024 (Datum Einreichung Rechtsöffnungsgesuch) offensichtlich noch 

nicht abgelaufen. Das Recht der betreibenden Klägerin die Fortsetzung der 

Betreibung zu verlangen war deshalb entgegen der Auffassung der Vo-

rinstanz am 9. Januar 2024 noch nicht verwirkt und es besteht von Seiten 

der Klägerin weiterhin ein Rechtsschutzinteresse an der Rechtsöffnung. 

Der angefochtene Entscheid ist somit in Gutheissung der Beschwerde auf-

zuheben und die Sache zur Weiterführung des Rechtsöffnungsverfahrens 

an die Vorinstanz zurückzuweisen (vgl. Art. 327 Abs. 3 lit. a ZPO).  

 

4. 

Mit dem vorliegenden Entscheid wird das mit Beschwerde vom 9. Februar 

2024 gestellte Gesuch der Klägerin um Erteilung der aufschiebenden Wir-

kung gegenstandslos.  

 

 - 7 - 

 

 

5. 

Bei der Rückweisung einer Sache an die Vorinstanz werden praxisgemäss 

die zweitinstanzlichen Gerichtskosten (Art. 95 Abs. 2 ZPO) festgesetzt, ver-

bunden mit der Anweisung an die Vorinstanz, diese Gerichtskosten im 

neuen Entscheid zu verteilen (Art. 104 Abs. 4 ZPO). Im vorliegenden Fall 

ist kein Grund für ein Abweichen von dieser Praxis ersichtlich. Die oberge-

richtliche Entscheidgebühr ist auf Fr. 450.00 festzusetzen (Art. 48 i.V.m. 

Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG). Parteientschädigungen sind keine zuzuspre-

chen. Dem Beklagten ist kein Aufwand entstanden. Der nicht vertretenen 

Klägerin ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, da ihr keine Kosten 

einer berufsmässigen Vertretung i.S.v. Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO entstanden 

sind, sie keine Auslagen i.S.v. Art. 95 Abs. 3 lit. a ZPO geltend macht und 

kein begründeter Fall für eine Umtriebsentschädigung gemäss Art. 95 

Abs. 3 lit. c ZPO vorliegt (SUTER/VON HOLZEN; in: Sutter-Somm/Hasenböh-

ler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessord-

nung, 3. Aufl. 2016, N. 41 zu Art. 95 ZPO). 

 

Die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens sind nach der Durch-

führung des Verfahrens neu zu verlegen. 

 

 
   

Das Obergericht erkennt: 

 

1. 

In Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid der Präsidentin des 

Bezirksgerichts Aarau vom 24. Januar 2024 aufgehoben und die Sache zur 

Fortsetzung des Verfahrens und neuer Entscheidfällung an die Vorinstanz 

zurückgewiesen.  

 

2. 

Die obergerichtliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 450.00 festgesetzt und 

mit dem von der Klägerin in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss 

verrechnet.  

 

Die Verteilung der Entscheidgebühr des Rechtsmittelverfahrens wird der 

Vorinstanz überlassen. 

 

3. 

Für das obergerichtliche Beschwerdeverfahren werden keine Parteient-

schädigungen zugesprochen. 

 

  

 - 8 - 

 

 

 
 

   

Zustellung an: 

[…]  

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff., Art. 90 ff. BGG)  

 

Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide kann innert 30 Tagen, von der 

schriftlichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die 

Beschwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden, wenn sie einen nicht 

wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheissung der Be-

schwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand 

an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde. In vermögens-

rechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Streitwert in arbeits- 

und mietrechtlichen Fällen mindestens Fr. 15'000.00 bzw. in allen übrigen Fällen mindes-

tens Fr. 30'000.00 beträgt, es sei denn, es stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher 

Bedeutung oder es handle sich um einen Entscheid des Konkurs- und Nachlassrichters (Art. 

44 Abs. 1, Art. 72, Art. 74, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Ist eine Beschwerde 

nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-

deutung stellt, ist auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist. Die Urkunden, auf die 

sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in den Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Der Streitwert des kantonalen Verfahrens beträgt Fr. 7'754.50. 

 

 

   

Rechtsmittelbelehrung für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG)  

 

Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide kann innert 30 Tagen, von der 

schriftlichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die 

subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben wer-

den, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn 

die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen 

bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen 

würde. Die Subsidiäre Verfassungsbeschwerde kann nur erhoben werden, soweit keine Be-

schwerde nach den Artikeln 72 - 89 BGG zulässig ist (Art. 44 Abs. 1, Art. 93, Art. 100 Abs. 

1 und Art. 112 Abs. 1, Art. 113, Art. 117 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid verfassungsmässige Rechte (Art. 116 BGG) verletzt. 

 - 9 - 

 

 

Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die 

Partei sie in den Händen hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 

BGG). Wird gegen einen Entscheid sowohl ordentliche Beschwerde als auch Verfassungs-

beschwerde geführt, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen 

(Art. 119 BGG). 

 

 
   

Aarau, 27. Mai 2024 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Zivilgericht, 3. Kammer 

Die Präsidentin:    Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Massari     De Martin