# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a920267c-dd3e-5535-83aa-bc5369f9bc7b
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-01-13
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 13.01.2015 RR.2015.2
**Docket/Reference:** RR.2015.2
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2015-2_2015-01-13

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.

Entscheid vom 13. Januar 2015 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Emanuel Hochstrasser und Cornelia Cova,  

Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 

Parteien 

  

A.,  

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

STAATSANWALTSCHAFT DES KANTONS BERN,  

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutsch-

land 

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

 

Rückzug der Beschwerde 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2015.2 

 

 

 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

- die Staatsanwaltschaft Tübingen ein Strafverfahren gegen A. und B. wegen Nöti-

gung und Beleidigung führt (s. act. 1.2); 

 

-  in diesem Zusammenhang die deutschen Behörden mit Rechtshilfeersuchen vom 

6. September 2014 an die Schweiz gelangten und dabei u.a. um Einvernahme 

von A. ersuchten (s. act. 1.2);  

 

-  die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern dem Rechtshilfeersuchen in der Folge 

entsprach und mit Schlussverfügung vom 1. Dezember 2014 die rechtshilfeweise 

Herausgabe des Protokolls der Einvernahme von A. und von B. samt Berichts-

rapport der Kantonspolizei Bern vom 11. November 2014 verfügte (act. 1.2);  

 

-  gegen diese Schlussverfügung A. mit Beschwerde vom 5. Dezember 2014 an die 

Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte (act. 1);  

 

-  der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 7. Januar 2015 aufgefordert wurde, bis 

zum 19. Januar 2014 einen Kostenvorschuss von Fr. 4'000.-- zu leisten (act. 3);  

 

-  der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 11. Januar 2015 mitteilte, dass er sei-

ne Beschwerde zurückziehe (act. 4);  

 

-  das Beschwerdeverfahren daher zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abzuschreiben ist;  

 

- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als un-

terliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. 

Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten zu tragen 

hat (Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2007.4 vom 6. März 2007 und 

RR.2007.70 vom 30. Mai 2007);  

 

-   die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 100.-- anzusetzen ist (vgl. Art. 8 Abs. 3 des 

Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Ge-

bühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren; SR 173.713.162). 

  

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Verfahren RR.2015.2 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erle-

digt abgeschrieben. 

  

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 100.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

Bellinzona, 13. Januar 2015 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Staatsanwaltschaft des Kantons Bern 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe  

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).