# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aec2adbf-ed58-5aaf-a38a-6583ea3b1a2e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-24
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 24.10.2017 III 2017 37
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2017-37_2017-10-24.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2017 37
III 2017 38

Entscheid vom 24. Oktober 2017 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A._____, 8852 Altendorf,
2. B._____ AG, 8852 Altendorf,

Beschwerdeführer (Verfahren III 2017 37),

3. C._____, 8852 Altendorf,
Beschwerdeführer (Verfahren III 2017 38),
alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. Bruno Beeler,
6431Schwyz,

gegen

1. Gemeinderat Altendorf, 8852 Altendorf,
2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, 6431 Schwyz,

Vorinstanzen (Verfahren III 2017 37 + 38),

3. Flurgenossenschaft TB._____strasse in Gründung,
8852 Altendorf,

4. M._____ AG, 5400 Baden
5. N._____, 8832 Wollerau,
6. L._____, 8852 Altendorf,

2

7. O._____ und G._____, 8852 Altendorf,
8. P._____, 8852 Altendorf,
9. Q._____, 8852 Altendorf,
10. Erbengemeinschaft EG._____,

bestehend aus:
10.1 S._____,
10.2 R._____,
10.3 T._____,
10.4 U._____,
10.5 C._____,
10.6 V._____,
10.7 W._____,
10.8 X._____,
10.9 Y._____,
10.10 Z._____,
10.11 E._____,
Beschwerdegegner (Verfahren III 2017 37 + 38),
Beschwerdegegner Ziff. 6 – 10 (ohne Ziff. 10.5), 
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Marco Bissig, 
8852 Altendorf,
Beschwerdegegner Ziff. 10.5 (Verfahren III 2017 37),
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. Bruno Beeler, 
6431Schwyz,

11. A._____, 8852 Altendorf,
12. B._____ AG, 8852 Altendorf,

Beschwerdegegner (Verfahren III 2017 38),
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. Bruno Beeler,
6431Schwyz

Gegenstand Flurgenossenschaft TB._____strasse (Gründung, Statuten)

3

Sachverhalt:

A. Mit Schreiben vom 14. Oktober 2015 liessen verschiedene Eigentümer im 
südlich der Autobahn gelegenen Bereich der TB._____strasse in Altendorf beim 
Gemeinderat Altendorf ein Begehren um Gründung der Flurgenossenschaft 
TB._____strasse einreichen. 

Die Flurgenossenschaft TB._____strasse bezweckt gemäss § 2 Abs. 1 des Sta-
tutenentwurfs "den gemeinsamen Unterhalt und die Sanierung der Erschlies-
sungsstrasse 'TB._____strasse' ab der AU._____brücke auf den Grundstücken 
KTN NN._____, KTN YY._____ und KTN GG._____". Der Perimeterplan um-
schreibt das Gebiet, auf welches sich die Flurgenossenschaft bezieht (§ 3 Abs. 1 
des Statutenentwurfs). Er umfasst (beginnend bei der AU._____brücke; gemäss 
webGIS) die folgenden Grundstücke:

- KTN YY._____ (46'659 m2, Eigentümer: A._____), 
- KTN LL._____ (2'181m2, Eigentümerinnen: M._____ AG und BO._____ AG 

je zur Hälfte), 
- KTN OO._____(1'246 m2, Eigentümerinnen: M._____ AG und BO._____ AG 

je zur Hälfte), 
- KTN PP._____ (1'016 m2, Eigentümer: N._____), 
- KTN SS._____ (1'269 m2, Eigentümerin: B._____ AG), 
- KTN MM._____ (592 m2, Eigentümerin: B._____ AG), 
- KTN CC._____ (3'663 m2, Eigentümerin: BQ._____), 
- KTN RR._____ (8'859 m2, Eigentümer: O._____), 
- KTN FF._____ (639 m2, Eigentümer: P._____), 
- KTN KK._____ (860 m2, Eigentümer: Q._____), 
- KTN QQ._____ (798 m2, Eigentümer: Q._____), 
- KTN ZZ._____ (19'967 m2, Eigentümerin: Erbengemeinschaft EG._____) und 
- KTN NN._____ (32'349 m2, Eigentümer: O._____). 

Bei KTN GG._____ handelt es sich um die zwischen KTN YY._____ und 
KTN NN._____ liegende Strassenparzelle mit einer Fläche von 375 m2 (wovon 
288 m2 Strasse, Weg), welche sich im Eigentum von BS._____ (Beschwerde-
gegner Ziff. 10.6) befindet. 

B. Mit Schreiben vom 18. Januar 2016 wurden alle Grundeigentümer der neu-
zugründenden Flurgenossenschaft zur Gründungsversammlung vom 25. Februar 
2016 eingeladen. Unter anderem wurde auch auf § 3 Abs. 2 des Gesetzes über 
die Flurgenossenschaften hingewiesen, wonach als zustimmend gilt, wer an der 
Beschlussfassung nicht mitwirkt, jedoch ordnungsgemäss eingeladen wurde. 

4

An der vom Gemeindepräsident durchgeführten Gründungsversammlung vom 
25. Februar 2016 waren gemäss der Präsenzliste sieben Stimmberechtigte an-
wesend (A._____, N._____, B._____ AG, P._____ und Q._____) oder vertreten 
(L._____ [durch V._____, Beschwerdegegner Ziff. 10.6]; O._____ [durch 
G._____, Beschwerdegegner Ziff. 7]); die M._____ AG liess sich mit Schreiben 
vom 10. Februar 2016 entschuldigen, stimmte der Gründung indessen schriftlich 
zu. Von der Erbengemeinschaft EG._____ war nur C._____ anwesend, der sich 
jedoch nicht als Vertreter der Erbengemeinschaft ausweisen konnte. 

Die Gründung der Flurgenossenschaft wurde mit sechs Ja-Stimmen gegen drei 
Nein-Stimmen (A._____, N._____, B._____ AG) angenommen. Die Statuten 
wurden mit vier Ja- zu drei Nein-Stimmen (A._____, N._____, B._____ AG) an-
genommen. Im Gegensatz zur Beschlussfassung über die Gründung wurden die 
nicht Anwesenden bei der Abstimmung über die Statuten gestützt auf § 3 
Abs. 3 f. des Gesetzes über die Flurgenossenschaften nicht berücksichtigt. 

C.1 Mit Eingabe vom 15. März 2016 liess C._____ beim Regierungsrat des 
Kantons Schwyz Verwaltungsbeschwerde gegen den Gründungsbeschluss vom 
25. Februar 2016 erheben mit den folgenden Anträgen (Verfahren VB 61/2016 
[Beschwerde I]):

1. Der Gründungsbeschluss der Flurgenossenschaft TB._____strasse, 8852 
Altendorf, vom 25. Februar 2016 sei aufzuheben.

2. Das Grundstück GB Nr. ZZ._____ Altendorf sei von der Flurgenossenschaft 
TB._____strasse, 8852 Altendorf, bzw. aus deren Perimeter vollumfänglich 
auszunehmen, d.h. die Flurgenossenschaft TB._____strasse, 8852 Altendorf, 
sei um das Grundstück GB Nr. ZZ._____ Altendorf zu reduzieren.

3. Unter Kosten- und Entschädigungspflicht zu Lasten jener Beschwerdegegner, 
welche sich gegen die Beschwerde aussprechen. 

C.2 Ebenfalls mit Eingabe vom 15. März 2016 liessen A._____ und die B._____ 
AG beim Regierungsrat Verwaltungsbeschwerde erheben mit den folgenden An-
trägen (Verfahren VB 62/2016 [Beschwerde II]): 

1. § 13 der Statuten der Flurgenossenschaft TB._____strasse, 8852 Altendorf, 
vom 25. Februar 2016 sei aufzuheben.

2. Es sei festzustellen, dass alle Mitglieder der Flurgenossenschaft 
TB._____strasse, 8852 Altendorf, welche auf der bestehenden 
TB._____strasse noch nicht über ein Wegrecht zu Lasten des Grundstückes 
GB Nr. YY._____ Altendorf verfügen, dieses Wegrecht vom Eigentümer des 
Grundstückes GB Nr. YY._____ Altendorf erwerben müssen.

3. Es sei festzustellen, dass der Rechtserwerb gemäss Ziffer 2 von den 
Eigentümern der erwerbenden Grundstücke zu tragen ist und nicht von allen 
Mitgliedern der Flurgenossenschaft gemäss Verteilplan.

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4. Unter Kosten- und Entschädigungspflicht zu Lasten jener Beschwerdegegner, 
welche sich gegen die Beschwerde aussprechen. 

D. Mit Beschluss (RRB) Nr. 74/2017 vom 31. Januar 2017 entschied der Re-
gierungsrat wie folgt: 

1. Auf die Beschwerde I wird nicht eingetreten und die Beschwerde II wird 
abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) für das 
Beschwerdeverfahren I im Betrag von Fr. 1000.-- werden dem 
Beschwerdeführer I auferlegt (…). Die Verfahrenskosten (inklusive 
Kanzleikosten) für das Beschwerdeverfahren II im Betrag von Fr. 1000.-- 
werden den Beschwerdeführern II auferlegt (…). 

3. Den anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnern I/Ziff. 6-10 resp. II/Ziff. 4-8 
[vorliegend Ziff. 6-10] wird für das Beschwerdeverfahren I eine 
Parteientschädigung von Fr. 900.-- zugesprochen, welche vom 
Beschwerdeführer I zu tragen ist. Für das Beschwerdeverfahren II wird den 
Beschwerdegegnern I/Ziff. 6-10 resp. II/Ziff. 4-8 [vorliegend Ziff. 6-10] 
ebenfalls eine Parteientschädigung von Fr. 900.-- zugesprochen, welche von 
den Beschwerdeführern II zu tragen ist.

4. Die Gründung und die Statuten der Flurgenossenschaft TB._____strasse, 
Altendorf, werden genehmigt.

(5.-11. Publikation; Anmerkungen im Grundbuch; Einreichung genehmigter 
Statuten und Perimeterplan; Genehmigungsgebühr; Rechtsmittelbelehrung; 
Zustellung). 

E.1 Gegen diesen RRB Nr. 74/2017 (Versand am 7.2.2017) lassen A._____ 
und die B._____ AG mit Eingabe vom 28. Februar 2017 (Postaufgabe am glei-
chen Tag) fristgerecht beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwer-
de erheben mit den folgenden Anträgen (Verfahren III 2017 37):

1. Der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz Nr. 74/2017 vom 
31. Januar 2017 sei vollumfänglich aufzuheben.

2. Die mit dem Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz 
Nr. 74/2017 vom 31. Januar 2017 erteilte Genehmigung der Gründung und 
der Statuten der Flurgenossenschaft TB._____strasse, 8852 Altendorf (= 
Genehmigungsbeschluss) sei aufzuheben.

3. § 13 der Statuten der Flurgenossenschaft TB._____strasse, 8852 Altendorf, 
vom 25. Februar 2016 sei aufzuheben.

4. Es sei festzustellen, dass alle Mitglieder der Flurgenossenschaft 
TB._____strasse, 8852 Altendorf, welche auf der bestehenden 
TB._____strasse noch nicht über ein Wegrecht zu Lasten des Grundstückes 
GB Nr. YY._____ Altendorf verfügen, dieses Wegrecht vom Eigentümer des 
Grundstückes GB Nr. YY._____ Altendorf erwerben müssen.

5. Es sei festzustellen, dass der Rechtserwerb gemäss Ziffer 4 von den 
Eigentümern der erwerbenden Grundstücke zu tragen ist und nicht von allen 
Mitgliedern der Flurgenossenschaft gemäss Verteilplan.

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6. Eventuell sei die Sache zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 
und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

7. Unter Kosten- und Entschädigungspflicht zu Lasten jener Beschwerdegegner, 
welche sich gegen die Beschwerde aussprechen, ev. zu Lasten der Vor-
instanz 1, sowohl für das vorliegende wie auch für das vorinstanzliche 
Verfahren. 

E.2 Ebenfalls mit Eingabe vom 28. Februar 2017 (Postaufgabe am gleichen 
Tag) lässt C._____ den RRB Nr. 74/2017 fristgerecht beim Verwaltungsgericht 
anfechten mit den folgenden Anträgen (Verfahren III 2017 38):

1. Der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz Nr. 74/2017 vom 
31. Januar 2017 sei vollumfänglich aufzuheben.

2. Die mit dem Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz 
Nr. 74/2017 vom 31. Januar 2017 erteilte Genehmigung der Gründung und 
der Statuten der Flurgenossenschaft TB._____strasse, 8852 Altendorf (= 
Genehmigungsbeschluss) sei aufzuheben.

3. Der Gründungsbeschluss der Flurgenossenschaft TB._____strasse, 8852 
Altendorf, vom 25. Februar 2016 sei aufzuheben.

4. Das Grundstück GB Nr. ZZ._____ Altendorf sei von der Flurgenossenschaft 
TB._____strasse, 8852 Altendorf, bzw. aus deren Perimeter vollumfänglich 
auszunehmen, d.h. die Flurgenossenschaft TB._____strasse, 8852 Altendorf, 
sei um das Grundstück GB Nr. ZZ._____ Altendorf zu reduzieren.

5. Unter Kosten- und Entschädigungspflicht zu Lasten jener Beschwerdegegner, 
welche sich gegen die Beschwerde aussprechen, ev. zu Lasten der Vor-
instanz 1, sowohl für das vorliegende wie auch für das vorinstanzliche 
Verfahren. 

F. Mit je separaten Eingaben vom 2. März 2017 verzichtet der Gemeinderat 
Altendorf im Verfahren III 2017 37 auf eine Vernehmlassung; im Verfahren III 
2017 38 verweist er auf seine Vernehmlassung an den Regierungsrat vom 
12. April 2016 und teilt mit, dass er sich nicht mehr weiter äussern werde. 

Das Sicherheitsdepartement beantragt vernehmlassend am 16. März 2017, die 
Verfahren III 2017 37 und III 2017 38 seien zu vereinigen, und die Beschwerden 
seien unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer abzuweisen, soweit 
überhaupt darauf eingetreten werden könne. 

Mit je separaten Vernehmlassungen vom 7. April 2017 beantragen die Be-
schwerdegegner Ziff. 6-10 (ohne Ziff. 10.5), die Beschwerden seien vollumfäng-
lich abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne, unter Kosten- und 
Entschädigungsfolgen (inkl. 8% MwSt) zulasten der bzw. des Beschwerdefüh-
rers. 

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G. Nach Zustellung der Vernehmlassungen (Versand am 10.4.2017) lassen 
die Beschwerdeführer mit je separaten Eingaben vom 13. April 2017 "im Sinne 
der Gewährung des rechtlichen Gehörs um Ansetzung einer angemessenen Frist 
zur Stellungnahme (Replik) zu den Vernehmlassungen" ersuchen. Innert (zwei-
mal erstreckter) Frist hielten die Beschwerdeführer mit je separaten Eingaben 
(Repliken) vom 7. Juli 2017 an den mit den Verwaltungsgerichtsbeschwerden 
vom 28. Februar 2017 gestellten Anträgen fest. Das Verwaltungsgericht stellte 
diese Repliken den Vorinstanzen und Beschwerdegegnern mit Schreiben vom 
10. Juli 2017 zu. 

H. Mit je separaten per Fax am 10. Juli 2017 übermittelten und gleichentags 
der Post zur Zustellung übergebenen Schreiben vom 10. Juli 2017 lassen die 
Beschwerdeführer unter Hinweis auf Art. 6 EMRK und BGE 134 I 331 (Erw. 2.1) 
um die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung ersuchen. 

I. Mit je separaten Schreiben vom 11. Juli 2017 machte das Verwaltungsge-
richt die Beschwerdeführer darauf aufmerksam, dass das Replikrecht entweder 
schriftlich (unter Verzicht auf eine mündliche Verhandlung) oder mündlich (an-
lässlich einer mündlichen Verhandlung) wahrzunehmen ist. Bei Durchführung der 
öffentlichen Verhandlung werde die Replik vom 7. Juli 2017 somit unbeachtlich 
zu bleiben haben. Gleichzeitig wurden die Parteien ersucht, sich für die Durch-
führung der öffentlichen Verhandlung - in Vereinigung mit der öffentlichen Ver-
handlung, welche auch im jeweils anderen Verfahren (III 2017 37 bzw. III 2017 
38) beantragt wurde - den Montag, 28. August 2017 (09.00 Uhr), vorzumerken.

J. Mit einem Schreiben vom 17. Juli 2017 für beide Verfahren erachten die 
Beschwerdegegner den Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung 
nach Einreichen der Replik als verwirkt. Im Übrigen sei es nicht nachvollziehbar, 
was die Beschwerdeführer mit ihrem Antrag auf Durchführung einer öffentlichen 
Verhandlung bezwecken wollten, nachdem sie bereits schriftlich repliziert hätten; 
die mündliche Verhandlung sei "lediglich ein formeller Leerlauf". 

K. Mit Schreiben vom 18. Juli 2017 teilt das Verwaltungsgericht den Be-
schwerdeführern (mit Kopie an die übrigen Verfahrensbeteiligten) unter Zustel-
lung der Eingabe der Beschwerdegegner vom 17. Juli 2017 mit, es gehe davon 
aus, dass mit der Replik der ordentliche Schriftenwechsel noch nicht abge-
schlossen und auch im Nachgang zur Replik ein entsprechender Antrag zulässig 
sei. 

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Der Gemeinderat Altendorf und die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 teilten mit 
Schreiben vom 10. August 2017 bzw. 24. August 2017 ihren Verzicht auf die 
Teilnahme an der öffentlichen Verhandlung mit. 

L. Am Montag, 28. August 2017 (09.00 Uhr), wurde die öffentliche Verhand-
lung durchgeführt. Die Verfahrensbeteiligten konnten replizieren bzw. duplizieren 
und sich im Rahmen von "Schlussbemerkungen" zu den jeweiligen Parteivorträ-
gen äussern. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Regierungsrat hat die beiden Beschwerdeverfahren vereinigt. Die Vor-
aussetzungen (Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts für beide Verfahren; ein 
und derselbe angefochtene RRB; entsprechend gleicher Sachverhalt; gleiche 
Parteien; vgl. VGE III 2011 151 + 155 vom 18.1.2012 Erw. 1; VGE 603 + 606/92 
vom 23.9.1992 Erw. 1) für die im Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRP; 
SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 nicht ausdrücklich erwähnte Verfahrensverei-
nigung können noch bejaht, auch wenn die Einwände prozessualer Natur der 
Beschwerdeführer nicht unbegründet sind (Protokoll S. 9; vgl. auch VGE III 2017 
68 + III 2017 70 vom 27.9.2017 Erw. 2.1) und nur marginal gleiche Rechtsfragen 
aufgeworfen werden. An der Verfahrensvereinigung ist daher auch im vorliegen-
den Verfahren festzuhalten. 

1.2 Die schriftlichen Repliken vom 7. Juli 2017 sind aus dem Recht zu weisen 
(vgl. vorstehend Ingress lit. I ff.). 

1.3 Die Beschwerdeführer machen Befangenheit des Regierungsrates geltend. 
Er bzw. der Rechtsdienst des Sicherheitsdepartements hätten die mit dem ange-
fochtenen Entscheid genehmigten Statuten bereits einer Vorprüfung unterzogen. 
Der Regierungsrat habe somit am Gründungsbeschluss mit der Vorprüfung indi-
rekt und an einem Entscheid unterer Instanzen mitgewirkt. Er erscheine daher 
nicht mehr als neutrale Rechtsmittelinstanz. Der Ausstandsgrund gemäss § 132 
lit. e des Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. November 2009 sei gege-
ben. Zudem habe der Regierungsrat "mit der Vorprüfung im übertragenen Sinne 
einen Rat abgegeben", was einen Ablehnungsgrund nach § 133 lit. b JG begrün-
de. Im Übrigen wäre die Genehmigung der Statuten durch den Regierungsrat 
auch unter den Auffangtatbestand nach § 133 lit. d JG zu subsumieren. Der Re-
gierungsrat hätte von Amtes wegen in den Ausstand treten müssen, um jeden 
Anschein von Befangenheit zu vermeiden; er habe seine Meldepflicht über das 

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Vorliegen eines Ausschluss- oder Ablehnungsgrundes verletzt (§ 139 Abs. 2 JG). 
Der angefochtene Entscheid müsse schon daher aufgehoben werden. 

1.3.1 Nach Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat der Einzelne Anspruch 
darauf, dass seine Sache von einem durch Gesetz geschaffenen, zuständigen, 
unabhängigen und unparteiischen Gericht ohne Einwirken sachfremder 
Umstände entschieden wird. Dieser Anspruch ist verletzt, wenn bei einem Richter 
− objektiv betrachtet − Gegebenheiten vorliegen, die den Anschein der 
Befangenheit und der Gefahr der Voreingenommenheit begründen. Solche 
Umstände können entweder in einem bestimmten Verhalten des betreffenden 
Richters oder in gewissen äusseren Gegebenheiten funktioneller und 
organisatorischer Natur begründet sein (BGE 133 I 1 Erw. 6.2 mit Hinweisen). 

1.3.2 Das JG unterscheidet zwischen den Ausstandsgründen und den Ableh-
nungsgründen, die in § 132 JG bzw. § 133 JG geregelt sind. Richter, Gerichts-
schreiber sowie das Kanzleipersonal sind von der Ausübung ihres Amtes ausge-
schlossen, unter anderem wenn sie in der Sache an einem Entscheid unterer In-
stanzen mitgewirkt haben (§ 132 lit. e JG). Ausserdem kann eine Person abge-
lehnt werden oder selber den Ausstand verlangen, wenn sie Rat gegeben, Gut-
achten erstattet, als Zeuge gehandelt oder noch zu handeln hat (§ 133 lit. b JG) 
oder wenn andere (als die in lit. a bis c genannten) Umstände vorliegen, welche 
die Person als befangen erscheinen lassen (§ 133 lit. d JG). 

1.3.3 Für nichtgerichtliche Behörden enthält Art. 29 Abs. 1 BV eine Art. 30 Abs. 1 
BV (und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) analoge Garantie. Die Rechtsprechung zur 
Unabhängigkeit und Unparteilichkeit von Gerichtsbehörden kann jedoch nicht 
ohne Weiteres auf erstinstanzliche Verwaltungsverfahren übertragen werden. 
Vielmehr müssen die Anforderungen an die Unparteilichkeit von Verwaltungs- 
und Exekutivbehörden unter Berücksichtigung ihrer gesetzlich vorgegebenen 
Funktion und Organisation ermittelt werden (BGE 125 I 119 Erw. 3d und 3f.). Bei 
Exekutivbehörden ist dabei zu berücksichtigen, dass ihr Amt mit einer 
sachbedingten Kumulation verschiedener, auch politischer, Aufgaben einhergeht 
(vgl. Bundesgerichtsurteile 2C_305/2011 vom 22.8.2011 Erw. 2.4; 1C_198/2010 
vom 11.11.2010 Erw. 2.2.1 f.; 1C_278/2010 vom 31.1.2011 Erw. 2.2). Amtliche 
Mehrbefassung kann mithin systembedingt sein; gerade systembedingte 
Unzulänglichkeiten haben zur Schaffung unabhängiger richterlicher Instanzen 
geführt (vgl. BGE 137 II 431 Erw. 5.2; Bundesgerichtsurteile 1C_96/2014 vom 
5.5.2014 Erw. 2.1 f.; 1C_150/ 2009 vom 8.9.2009 Erw. 3.5, in: ZBl 2011 S. 478; 
zum Ganzen vgl. VGE III 2013 188 vom 19.2.2014 Erw. 2.2.2 ff. [EGV-SZ 2014 
B 1.4]).

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1.3.4 Zum einen handelt es sich beim Regierungsrat nicht um eine richterliche 
Behörde. Die Anforderungen an die richterliche Unabhängigkeit lassen sich 
mithin im Sinne der zitierten Rechtsprechung nicht ohne weiteres auf den 
Regierungsrat übertragen. Zum andern erfolgte die Vorprüfung nicht durch den 
Regierungsrat, sondern durch das Sicherheitsdepartement. Im Rahmen der dem 
Sicherheitsdepartement übertragenen Aufsicht über Bezirke und Gemeinden 
sowie öffentlichrechtliche Körperschaften (§ 5 lit. c der Vollzugsverordnung über 
die Aufgaben und die Gliederung der Departemente und der Staatskanzlei 
[VVAG; SRSZ 143.111] vom 11.9.2007) und namentlich der vom Rechts- und 
Beschwerdedienst des Sicherheitsdepartements wahrgenommenen allgemeinen 
Rechtsberatung auch von Gemeinden und öffentlichrechtlichen Körperschaften 
ist es nicht zu beanstanden, wenn eine Flurgenossenschaft in Gründung oder der 
mit der Gründung betraute Gemeinderat die Gründungsunterlagen vorgängig zur 
Gründung einer Vorprüfung durch das Sicherheitsdepartement unterziehen lässt. 
Dies liegt gerade auch im Interesse einer reibungslosen und korrekten Gründung 
der Flurgenossenschaft und somit letztlich im Interesse der zu gründenden 
Flurgenossenschaft bzw. deren (potentiellen) Mitglieder. 

Ein irgendwie geartetes persönliches Interesse sowohl des 
Sicherheitsdepartementes (Rechtsdienst) insgesamt bzw. des zuständigen 
Sachbearbeiters und/oder des bzw. eines Regierungsrates am konkreten 
Sachgeschäft ist nicht erkennbar und wird von den Beschwerdeführern auch 
nicht (substantiiert) dargelegt. Anders als im Sachverhalt des in EGV-SZ 2001 
(C 16.1) publizierten Entscheides handelt es sich bei den Regierungsräten (und 
ebenso wenig beim zuständigen Sachbearbeiter des Sicherheitsdepartements) 
nicht um Funktionsträger der Flurgenossenschaft mit eigenen (wirtschaftlichen) 
Interessen. 

Im konkreten Fall verband der zuständige Sachbearbeiter des Rechtsdienstes 
die Vorprüfung vom 28. September 2015 zudem ausdrücklich mit dem Vorbehalt, 
dass weder der Regierungsrat noch die Abteilung Beschwerdedienst, welche den 
Regierungsrat im Falle einer Verwaltungsbeschwerde instruieren würde, an das 
Ergebnis der Vorprüfung gebunden seien (vgl. Vernehmlassung der 
Beschwerdegegner S. 4 Ziff. 1.2). Es kann vergleichsweise auf § 84 Abs. 1 des 
Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 verwiesen 
werden, wonach die Gemeinde auf Anfrage den Gesuchsteller unverbindlich über 
die Anforderungen an ein Projekt und das zu beachtende Verfahren beraten 
kann; ein Ausstand des Gemeinderates für das nachfolgende Baubewilligungs-
verfahren wird dadurch nicht begründet (vgl. VGE 2010 115 + 118 vom 
18.11.2010 (Erw. 3.1.2 f.). 

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Im Übrigen könnte dem Ausstandsbegehren auch deshalb nicht stattgegeben 
werden, weil nach ständiger Rechtsprechung Ausstandsgesuche, die sich gegen 
die ganze Behörde bzw. eine Amtsstelle richten, grundsätzlich von vornherein 
unzulässig sind und darauf nicht einzutreten ist (vgl. VGE III 2012 67 vom 
31.5.2012, Erw. 2.2 mit Verweis auf Bundesgerichtsurteile 2C_305/2011 vom 
22.08.2011 Erw. 2.6f.; 9C_509/2008 vom 29.12.2008 Erw. 3.2; 2C_253/2007 
vom 26.06.2007 Erw. 2; BGE 105 Ib 301; BGE 97 I 862 je m.H.; VGE 819/03 v. 
28.05.2003). Soweit die Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 es als faires Vorgehen 
erachtet hätten, wenn der Regierungsrat die Beschwerde als Sprungbeschwerde 
ans Verwaltungsgericht - vor dem sich die Sache nun gleichfalls befindet - wei-
tergeleitet hätte (Beschwerde S. 9 Ziff. 9), haben die Beschwerdeführer mit der 
Verwaltungsbeschwerde vom 15. März 2016 (S. 2 unten) keinen entsprechenden 
Antrag gestellt, sondern explizit den Regierungsrat als zuständig erachtet. 

Die Rüge der Vorbefassung ist somit unbegründet. 

2.1.1 Art. 703 ZGB sieht Bodenverbesserungen vor. Können Bodenverbesserun-
gen, wie Gewässerkorrektionen, Entwässerungen, Bewässerungen, Aufforstun-
gen, Weganlagen, Güterzusammenlegungen u. dgl. nur durch ein gemeinschaft-
liches Unternehmen ausgeführt werden, und hat die Mehrheit der beteiligten 
Grundeigentümer, denen zugleich mehr als die Hälfte des beteiligten Bodens 
gehört, dem Unternehmen zugestimmt, so sind die übrigen Grundeigentümer 
zum Beitritt verpflichtet. Die an der Beschlussfassung nicht mitwirkenden Grun-
deigentümer gelten als zustimmend. Der Beitritt ist im Grundbuch anzumerken 
(Abs. 1). Die Kantone ordnen das Verfahren. Sie haben insbesondere für Güter-
zusammenlegungen eine einlässliche Ordnung zu treffen (Abs. 2). Die kantonale 
Gesetzgebung kann die Durchführung solcher Bodenverbesserungen noch wei-
ter erleichtern und die entsprechenden Vorschriften auf Baugebiete und Gebiete 
mit dauernden Bodenverschiebungen anwendbar erklären (Abs. 3). Sämtliche 
Mitglieder des Unternehmens müssen die Eingriffe in ihr Eigentum im Zusam-
menhang mit der Bodenverbesserung dulden und ihren Kostenanteil tragen 
(T. Göksu, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privat-
recht, 3. Aufl., Zürich 2016, Art. 703 N 6). 

2.1.2 Zur Durchführung von Bodenverbesserungen innerhalb und ausserhalb des 
Baugebietes, wie Weg- und Strassenanlagen, Trinkwasserversorgungen, Güter-
zusammenlegungen, Alpverbesserungen, Entwässerungen usw., können die be-
teiligten Grundeigentümer eine Flurgenossenschaft bilden (§ 68 Abs. 1 des Ein-
führungsgesetzes zum schweizerischen Zivilgesetzbuch [EGzZGB; 
SRSZ 210.100] vom 14.9.1978). Können Bodenverbesserungen nur gemein-
schaftlich in zweckmässiger Weise durchgeführt und unterhalten werden und hat 

12

die Mehrheit der beteiligten Grundeigentümer, denen zugleich mehr als die Hälfte 
des einbezogenen Bodens gehört, dem Unternehmen zugestimmt, so sind die 
übrigen Grundeigentümer zum Beitritt verpflichtet (§ 68 Abs. 2 EGzZGB). Ge-
stützt auf § 68 Abs. 3 EGzZGB hat der Kantonsrat das Gesetz über die Flurge-
nossenschaften (FlgG; SRSZ 213.110) vom 28. Juni 1979 erlassen. 

§ 68 EGzZGB wie auch Art. 703 ZGB zählen die Aufgaben der Flurgenossen-
schaften nicht abschliessend auf. Wesentlich ist, dass es um eine Verbesserung 
und/oder Erschliessung des Bodens geht bzw. den Unterhalt solcher Massnah-
men (i) und dass solche Massnahmen zweckmässiger- oder gar notwendigerwei-
se gemeinschaftlich durchgeführt werden (F. Huwyler, Flurgenossenschaften im 
Kanton Schwyz, Manuskript des Vortrages anlässlich der Jahresversammlung 
des Schwyzerischen Gemeindeschreiberverbandes vom 13.10.1983 in Lachen 
[Huwyler, Flurgenossenschaften], S. 3 Ziff. II.1). 

2.2 Wer die Gründung einer Flurgenossenschaft anstrebt, hat dem Gemeinde-
rat jener Gemeinde, in welcher das Land ganz oder zum grösseren Teil liegt, mit 
schriftlicher Eingabe ein entsprechendes Begehren zu stellen, einen Statuten-
entwurf und, soweit erforderlich, ein Vorprojekt mit Kostenschätzung einzurei-
chen; im Begehren sind namentlich der Zweck, die Art der Durchführung, das 
mutmassliche Einzugsgebiet auf einem Grundbuchplan, die Namen und Adres-
sen der Grund- und Werkeigentümer und die Möglichkeiten der Finanzierung des 
Vorhabens darzulegen (§ 2 Abs. 1 FlgG).

Ein Mitglied des Gemeinderates leitet die Gründungsversammlung; der Gemein-
deschreiber oder ein Stellvertreter führt hierüber Protokoll (§ 3 Abs. 1 FlgG). Der 
Gründungsbeschluss richtet sich nach § 68 Abs. 2 EGzZGB. Wer an der Be-
schlussfassung nicht mitwirkt, jedoch ordnungsgemäss eingeladen wurde, gilt als 
zustimmend (§ 3 Abs. 2 FlgG). Anschliessend ist über den Statutenentwurf zu 
beraten und abzustimmen; nach Annahme der Statuten sind die statutarischen 
Organe zu bestellen (§ 3 Abs. 3 FlgG). Unter Vorbehalt des Gründungsbeschlus-
ses werden alle Beschlüsse mit der Mehrheit der an der Abstimmung teilneh-
menden Stimmberechtigten gefasst. Miteigentümer stimmen dabei nach Bruch-
teilen entsprechend ihren Anteilen; Gesamteigentümer haben einen Vertreter zu 
bestellen (§ 3 Abs. 4 FlgG). Jeder Stimmberechtigte kann sich durch eine hand-
lungsfähige Person mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen; ein Bevollmäch-
tigter darf nicht mehr als einen Stimmberechtigten vertreten (§ 3 Abs. 5 FlG). In-
nerhalb von 20 Tagen nach Durchführung der Gründungsversammlung kann ge-
gen deren Beschlüsse Beschwerde beim Regierungsrat geführt werden; darauf 
sind die Mitglieder bereits bei der Einladung zur Gründungsversammlung hinzu-
weisen (§ 3 Abs. 6 FlgG).

13

2.3 Das Protokoll der Gründungsversammlung, die Statuten, das Vorprojekt 
und das Gründungsgesuch sind dem Regierungsrat einzureichen (§ 4 Abs. 1 
FlgG). Der Regierungsrat genehmigt die Gründung und die Statuten, wenn das 
Unternehmen eine gemeinschaftliche Mitwirkung erfordert, wenn der Aufwand in 
einem angemessenen Verhältnis zu dessen Nutzen steht und wenn die Statuten 
Bestimmungen zu den in § 4 Abs. 2 Ziff. 1 bis 8 FlgG enummerierten Ge-
genständen enthält. Mit der Genehmigung des Regierungsrates wird die Genos-
senschaft zur juristischen Person des öffentlichen Rechtes; sie steht unter der 
Aufsicht des Regierungsrates (§ 4 Abs. 3 FlgG).

3.1.1 Der Regierungsrat ist mit dem angefochtenen Beschluss auf die Be-
schwerde des Beschwerdeführers Ziff. 3 nicht eingetreten. Der Beschwerdefüh-
rer Ziff. 3 sei Mitglied der Erbengemeinschaft EG. Die Erbengemeinschaft sei als 
solche nicht parteifähig; dies seien nur die einzelnen Erben; sie bildeten eine 
notwendige Streitgenossenschaft (Erw. 2.4). In jedem Fall könne der Beschwer-
deführer Ziff. 3 Beschwerde erheben betreffend die - jedoch unbestrittene - Fra-
ge, ob die Erbengemeinschaft an der Gründungsversammlung durch ihn rechts-
gültig vertreten gewesen sei. Er akzeptiere auch, dass die Erbengemeinschaft 
deshalb beim Gründungsbeschluss gemäss § 3 FlgG als zustimmend gegolten 
habe (Erw. 2.5). Da bei Gesamthandverhältnissen die Verfügungsmacht jedoch 
bei den Gesamteigentümern gemeinsam liege, sei dem Vorgehen durch einzelne 
Mitglieder allgemein eine Grenze gesetzt, wenn die Interessen der Gemeinschaft 
oder ihrer Mitglieder beeinträchtigt oder gefährdet erschienen. Das schutzwürdi-
ge Interesse eines einzelnen Gesamteigentümers, die Parteirechte allein aus-
zuüben, finde deshalb ihre Grenze in den divergierenden Interessen der übrigen 
Berechtigten oder der Gemeinschaft als solcher (Erw. 2.6). Die Erbengemein-
schaft beteilige sich vorliegend als Beschwerdegegnerin und stelle sich somit 
gegen die Auffassung des Beschwerdeführers Ziff. 3. Als Miterbe müsse dieser 
den Entscheid der übrigen Miterben bzw. der Erbengemeinschaft mittragen. Mit 
seiner Beschwerde stelle er sich gegen die Interessen der Erbengemeinschaft, 
was im Widerspruch zum im Bundeszivilrecht vorgesehenen Gesamthandprinzip 
stehe. Da der Beschwerdeführer Ziff. 3 auch nicht Alleineigentümer einer ande-
ren Parzelle innerhalb des Perimeters sei, sei auf seine Beschwerde folglich nicht 
einzutreten (Erw. 2.7). 

3.1.2 Der Beschwerdeführer Ziff. 3 macht unter Bezugnahme auf EGV-SZ 1991 
Nr. 1 geltend, die Mitglieder einer zerstrittenen Erbengemeinschaft dürften nicht 
schlechter gestellt werden als solche einer konsensfähigen Gesamthandschaft. 
Der Einbezug des Grundstückes KTN ZZ._____ in die Flurgenossenschaft habe 
namhafte finanzielle Konsequenzen. Einerseits müsse sich dieses Grundstück 

14

bei den Eigentümern aller drei Strassengrundstücke KTN NN._____, KTN 
YY._____ und KTN GG._____ ins Wegrecht einkaufen; anderseits müsse es sich 
an den Unterhaltskosten der Flurgenossenschaftsstrasse beteiligen, obwohl 
KTN ZZ._____ über eine ausreichende Erschliessung verfüge. Er habe ein 
schützenswertes Interesse daran, dass dieses Grundstück sich nicht an einer 
zweiten Erschliessung beteiligen und unnötige Kosten in Kauf nehmen müsse. Er 
führe auch Beschwerde gegen die übrigen Mitglieder der Erbengemeinschaft, 
welche das Grundstück KTN ZZ._____ sachwidrig schlechter stellen bzw. schä-
digen wollten. Wenn alle Erben, wie vorliegend, in ein Verfahren einbezogen 
würden, brauche es kein gemeinsames Handeln der Miterben einer Erbenge-
meinschaft (Beschwerde S. 7 f.). 

3.1.3 Die Beschwerdegegner und somit auch sämtliche Mitglieder der Erbenge-
meinschaft mit Ausnahme des Beschwerdeführers Ziff. 3 machen in ihrer Ver-
nehmlassung (S. 3 f. Ziff. 1) wie bereits im regierungsrätlichen Verfahren (Ver-
nehmlassung vom 4.5.2016 S. 3 f. Ziff. 1) zum einen die fehlende Parallelität des 
vorliegenden Sachverhalts mit demjenigen, welcher EGV-SZ 1991 Nr. 1 zugrun-
de lag (der eine Nutzungsplanung betraf), geltend. Zum andern weisen sie auf 
§ 3 Abs. 4 FlgG hin, wonach Gesamteigentümer einen Vertreter zu bestellen ha-
ben. 

Des Weiteren sprechen sich die übrigen Mitglieder der Erbengemeinschaft auch 
für die Integration ihres Grundstückes KTN ZZ._____ in den Perimeter der Flur-
genossenschaft aus. Sie sehen hierin wesentliche Vorteile (Vernehmlassung 
S. 5 ff. Ziff. 3 [Benützung der TB._____strasse als Fuss- und Fahrweg; wesentli-
che Verkürzung der Fahrstrecke nach PU._____; Verbesserung des Fahrweges 
ins Dorfzentrum von Altendorf; historisch werde KTN ZZ._____ über die 
TB._____strasse erschlossen]). 

3.2 Ist die Vorinstanz auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten, so hat das 
Verwaltungsgericht gemäss ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nur zu 
prüfen, ob der Nichteintretensentscheid zu Unrecht erfolgt ist. Bejaht es diese 
Frage, so hebt es den Nichteintretensentscheid auf und weist die Akten an die 
Vorinstanz zurück, damit diese hinsichtlich dieses Rechtsmittels einen 
Sachentscheid trifft (VGE III 2015 98 vom 26.8.2015 Erw. 1.3.1; VGE II 2012 108 
vom 24.10.2012 Erw. 2.1; VGE III 2014 194 vom 27.11.2014 Erw. 2.1). Von 
dieser Praxis weicht das Verwaltungsgericht in bestimmten Fällen (vor allem aus 
verfahrensökonomischen Gründen) ab, beispielsweise wenn die Vorinstanz in 
einem ausführlichen obiter dictum eine materielle Beurteilung vorgenommen hat 
(und eine entsprechende Rückweisung einem formalistischen Leerlauf 
gleichkäme), oder wenn es um einen zweiten Rechtsgang in der gleichen Sache 

15

geht (vgl. VGE III 2010 192 vom 14.4.2011 Erw. 2.1.2 m.V.a. VGE III 2010 
202+203 vom 21.12.2010 Erw. 2; VGE 403/96 vom 27.9.1996 Erw. 2 und dort 
enthaltene Hinweise).

3.3.1 Die Erbengemeinschaft als solche bildet eine Gesamthandschaft ohne ei-
gene Rechtspersönlichkeit; berechtigt und verpflichtet sind die einzelnen Erben 
(vgl. Art. 602 ZGB i.V.m. Art. 652 ZGB). Die Erben bilden eine notwendige Streit-
genossenschaft und sind daher in zivilrechtlichen Angelegenheiten nur gemein-
sam zur Prozessführung befugt. Dies gilt auch im öffentlichen Recht, soweit es 
darum geht, die der Gesamthand zustehenden Rechte auszuüben. Da aber die 
Parteistellung im öffentlichen Recht nicht auf die Ausübung subjektiver Rechte 
beschränkt ist, sondern auch dem Schutz tatsächlicher Interessen dient, können 
nach Rechtsprechung und Lehre die Mitglieder einer materiellen Streitgenossen-
schaft unter Umständen auch einzeln zur Beschwerde legitimiert sein, so wenn 
ein einzelnes Mitglied seine eigene Rechtsstellung gegen die anderen Mitglieder 
verteidigt oder wenn es um die Abwehr belastender oder pflichtbegründender 
Anordnungen geht und die Durchsetzung des Rechtsstandpunkts die Interessen 
der Gemeinschaft oder der übrigen Streitgenossen nicht zu beeinträchtigen ver-
mag (Bundesgerichtsurteil 2C_1028/2014 vom 20.7.2015 Erw. 3.1 mit zahlrei-
chen Hinweisen). Diese Beschwerdebefugnis eines einzelnen Gesamthandschaf-
ters gründet im Kern darin, dass sie sich im Verwaltungsverfahren nicht aus der 
Legitimation zur Sache, sondern aus der prozessualen Legitimation zum Verfah-
ren (hinreichende individuelle Betroffenheit und Beziehungsnähe zum Verfah-
rensgegenstand) ergibt. Diese Verfahrensvoraussetzung kann auch bei einzel-
nen Mitgliedern notwendiger Streitgenossenschaften erfüllt sein und dazu führen, 
dass ihre Legitimation zum selbständigen Ausüben von Parteirechten zu bejahen 
ist (Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz vom 23.5.1989 über die 
Verwaltungsgerichtspflege des Kantons Bern, Bern 1997, Art. 13 N 6). 

Im Einzelnen ist massgebend, was mit der Beschwerde angestrebt wird bzw. an-
gestrebt werden kann. Verneint wurde in der bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung die Beschwerdelegitimation einzelner Miterben für die Geltendmachung 
einer Entschädigung aus materieller Enteignung, da gemäss dem anwendbaren 
Recht das Gemeinwesen die Zusprechung des betreffenden Landes zu Eigen-
tum verlangen konnte, wenn die Entschädigungsforderung einen bestimmten Be-
trag überschritt, was die anderen Miterben beeinträchtigen konnte. Bejaht wurde 
die Legitimation einzelner Mitglieder einer Erbengemeinschaft, um einen das 
gemeinsame Grundstück belastenden Wanderweg oder eine Denkmalschutzun-
terstellung abzuwehren, verneint aber, wenn der einzelne noch eingreifendere 
Schutzmassnahmen beantragt. Im öffentlichen Beschaffungsrecht können die 

16

Mitglieder einer einfachen Gesellschaft nur gemeinsam Beschwerde gegen einen 
Vergabeentscheid führen und den Zuschlag an sich verlangen, da sie nur ge-
meinsam die offerierte Arbeit ausführen können. Ist aber der Vertrag abge-
schlossen und der Zuschlag an die einfache Gesellschaft ohnehin nicht mehr 
möglich, kann jeder einzelne Gesellschafter die Feststellung der Rechtswidrigkeit 
beantragen. Einzelne Gesamteigentümer eines landwirtschaftlichen Grundstücks 
können nicht gültig ein Gesuch um Ausnahme vom Zerstückelungsverbot (Art. 58 
Abs. 2 des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht [BGBB; 
SR 211.412.11] vom 4.10.1991) stellen, wohl aber eine erteilte Bewilligung an-
fechten mit der Begründung, sie hätten ihre Zustimmung zum Gesuch nicht erteilt 
(Bundesgerichtsurteil 2C_1028/2014 vom 20.7.2015 Erw. 3.2 mit Hinweis auf die 
Bundesgerichtsurteile A.30/1986 vom 8.7.1987 Erw. 1d [ZBl 89/1988 S. 553], 
1C_278/2011 vom 17.4.2012 Erw. 1, 1P.134/1997 vom 23.6.1997 Erw. 5, BGE 
131 I 153 Erw. 5.4, 2P.130/2005 vom 21.11.2005 Erw. 2 [RtiD 2006 I S. 130], 
2C_747/2013 vom 8.9.2014 Erw. 1.3 und 3.3; BGE 116 Ib 447 Erw. 2c). 

Wird die Legitimation eines einzelnen Gesamthandschafters bejaht, sind die üb-
rigen ins Verfahren einzubeziehen (Bertschi, in: Kommentar VRG, Vorbemerkun-
gen zu §§ 21-21a N 4). 

3.3.2 Das Verwaltungsgericht hat seine Rechtsprechung zur Frage, ob und in-
wiefern bei gemeinschaftlichen Verhältnissen ein einzelnes Mitglied allein han-
deln bzw. ein Rechtsmittel einlegen kann, im VGE 724/03 vom 27. Februar 2004 
(Erw. 1.1 ff., publiziert in: EGV SZ 2004 B 1.6) zusammengefasst. 

Dabei hat es unter Zitierung von VGE 525/86 vom 28. April 1987 vorab festgehal-
ten, dass es zu verhindern gilt, dass ein einzelner oder mehrere Erben Verfügun-
gen oder Entscheide provozieren. Es müssten also Beschwerden einzelner Er-
ben zulässig sein, die die Fürsorge für die gemeinschaftliche Sache anstreben, 
und die nicht gleichzeitig dazu geeignet seien, die Rechte der übrigen Erben zu 
beeinträchtigen. Diese Voraussetzungen seien etwa in Fällen von nachbarlichen 
Baueinsprachen anzunehmen. Auch wenn es zutreffe, dass die Liegenschaften 
einer Erbengemeinschaft keinen Nutzen aus dem Zweck der Flurgenossenschaft 
ziehen könne, würde ein entsprechender Beschwerdeerfolg nicht den gemein-
samen Interessen der Erbengemeinschaft widersprechen. Sei dem nicht so, wer-
de der Beschwerde der Erfolg versagt sein und eine Beeinträchtigung der Inter-
essen der Erbengemeinschaft vermieden. Das Verwaltungsgericht trat mit dem 
zitierten VGE 525/86 vom 28. April 1987 auf die Beschwerde gegen den Einbe-
zug der Liegenschaft einer Erbengemeinschaft in den Perimeter ein, obwohl die 
Beschwerdeführerin als Mitglied der Erbengemeinschaft entgegen der zweimali-

17

gen Aufforderung des Gerichts keine Vollmacht der übrigen Mitglieder der Er-
bengemeinschaft eingereicht hatte. 

Gemäss weiteren zitierten Entscheiden bedarf es bei Abwehransprüchen keiner 
notwendigen Streitgenossenschaft (VGE 645/86 vom 26.5.1987). Ebenso kann 
ein einzelner Erbe alleine auftreten, wenn es einzig um die Fürsorge für die ge-
meinschaftliche Sache geht und es nicht sinnvoll ist, von den anderen (zerstritte-
nen) Mitgliedern der Erbengemeinschaft die Bestellung eines Erbenvertreters zu 
verlangen (VGE 517/91 vom 21.5.1991 = EGV-SZ 1991 Nr. 1 [betreffend Zonen-
ordnung für eine Stammparzelle]). Jeder einzelne Gesamteigentümer ist auch 
befugt, gegen Einspracheentscheide betreffend eine Grundstückgewinnbesteue-
rung von veräusserten, im Gesamteigentum stehenden Liegenschaften Be-
schwerde zu erheben (VGE 619/98 vom 31.3.1999).

Im konkreten Fall bejahte das Verwaltungsgericht die grundsätzliche Befugnis ei-
nes jeden einzelnen Gesamteigentümers eines zum Perimeter gehörenden 
Grundstücks, gegen den Kostenverteilplan Einsprache bzw. Beschwerde zu er-
heben. 

3.4 Vorab ist somit festzuhalten, dass das Verwaltungsgericht in seiner Recht-
sprechung nicht nur die Beschwerdebefugnis eines einzelnen Erben gegen den 
Kostenverteilplan, sondern (bereits früher) auch gegen den Einbezug eines 
Grundstückes in den Perimeter bejaht hat. 

Festzuhalten ist des Weiteren, dass der Beschwerdeführer Ziff. 3 trotz des Ge-
samthandschaftsverhältnisses zweifelsohne von der Gründung der Flurgenos-
senschaft auch individuell betroffen ist; ebenso kann seine Beziehungsnähe zur 
Streitsache (Flurgenossenschaft) nicht ernsthaft bestritten werden. Im Weiteren 
handelt es sich bei seinem Standpunkt um einen Abwehranspruch. Zwar scheint 
der Beschwerdeführer Ziff. 3 innerhalb der Erbengemeinschaft einen singulären 
(Rechts-)Standpunkt zu vertreten. Indessen betreffen allfällige finanzielle Überle-
gungen wie auch das Argument einer zweiten Erschliessung die übrigen Mitglie-
der der Erbengemeinschaft in gleicher Weise. Auch wenn diese Fragen von die-
sen nicht thematisiert oder jedenfalls (offensichtlich) nicht gleich gewichtet wer-
den wie seitens des Beschwerdeführers Ziff. 3, lässt sich hieraus nicht ohne wei-
teres der Schluss ziehen, dessen Einwände gegen die Flurgenossenschaft könn-
ten als weniger wichtig bzw. vernachlässigbar erachtet werden. Inwiefern Rechte 
und/oder Interessen der Miterben tangiert sein könnten, ist auch nicht, jedenfalls 
nicht auf Anhieb zu erkennen. Gegenteilige Anhaltspunkte lassen sich auch den 
Vorbringen der Beschwerdegegner nicht entnehmen. Wie es sich hiermit verhält, 
lässt sich nur dann abschliessend prüfen, wenn auch dem einzigen Mitglied einer 
Erbengemeinschaft die Beschwerdelegitimation zugestanden wird. Die gegentei-

18

lige Auffassung würde dazu führen, dass sich die Minderheit majorisieren lassen 
müsste (was genau gesehen eine doppelte Majorisierung bedeuten würde, 
nachdem eine uneinige und an der Gründungsversammlung einer Flurgenossen-
schaft deshalb [auch nicht durch einen Erbenvertreter] rechtsgültig vertretene 
und daher an der Beschlussfassung nicht mitwirkende Gesamthandschaft als zu-
stimmend gezählt wird). Es darf mit Blick auf die Beschwerdelegitimation daher 
jedoch keine Rolle spielen, ob eine Erbengemeinschaft nur aus zwei Mitgliedern 
mit divergierenden Interessen besteht (oder ob sich bei einer grösseren Zahl von 
Mitgliedern nach demokratischen Kriterien eine Pattsituation einstellt). Im Weite-
ren sind auch keine überzeugenden Gründe ersichtlich, welche für eine Bejahung 
der Beschwerdelegitimation betreffend den Kostenverteilplan sprechen, die Be-
schwerdelegitimation aber betreffend die grundsätzliche Frage, ob sich ein 
Grundstück durch den Beitritt/Anschluss an eine Flurgenossenschaft überhaupt 
an Kosten zu beteiligen hat, verneinen lassen. Schliesslich ist eine Erbenge-
meinschaft als Gesamthandschaft in der Regel auf die Teilung der Erbschaft (vgl. 
Art. 602 ff. ZGB) und somit auf die Auflösung der Gesamthandschaft angelegt. 
Dabei ist nicht auszuschliessen, dass ein Grundstück auf die Erben aufgeteilt 
wird. Nach der Teilung der Erbschaft/Auflösung der Gesamthandschaft müsste 
die Beschwerdelegitimation des/der neuen Eigentümers zweifelsohne bejaht 
werden. Die Bejahung oder Verneinung der Beschwerdelegitimation sollte indes-
sen nicht von chronologischen Zufälligkeiten abhängig gemacht werden. 

Auf die Beschwerde des Beschwerdeführers Ziff. 3 ist daher einzutreten. Der 
Nichteintretensentscheid wäre somit aufzuheben und die Sache zur Beurteilung 
an die Vorinstanz zurückzuweisen (vgl. vorstehend Erw. 3.2). 

3.5 Von einer Rückweisung an die Vorinstanz ist vorliegend indes abzusehen. 
Der Regierungsrat hat mit dem angefochtenen Beschluss auch geprüft, ob die 
(gesetzlichen) Voraussetzungen für eine Genehmigung der Gründung und der 
Statuten der Flurgenossenschaft erfüllt seien. Er hat namentlich auch geprüft, ob 
die Abgrenzung des Beizugsgebietes (Perimeter) zweckmässig ist und (nur) 
Grund- und Werkeigentümer in den Kreis der Beitragspflichtigen aufgenommen 
werden, für die die Flurgenossenschaft einen Nutzen/Vorteil bringt. Ein besonde-
res Augenmerk galt dabei dem Grundstück KTN ZZ._____. 

Die im Genehmigungsverfahren bejahten materiellen 
Gründungsvoraussetzungen können grundsätzlich nicht Anfechtungsobjekt vor 
Verwaltungsgericht sein (vgl. VGE III 2008 139 vom 29.10.2008 Erw. 2.2). Indes 
hat der Beschwerdeführer Ziff. 3 den Einbezug des Grundstückes KTN ZZ._____ 
bereits vor dem Regierungsrat thematisiert, was dieser indessen infolge des 
Nichteintretens auf die Beschwerde erst im Rahmen der Genehmigung 

19

(einlässlich) geprüft hat (vgl. angefochtener Entscheid A. Erw. 2.7 und B. 3.2 f.). 
Nachdem sich auch das Sicherheitsdepartement hierzu vernehmlassend (S. 3 
Ziff. 2) und unter Verweis auf die regierungsrätliche Genehmigung (kurz) äussert, 
wäre eine Rückweisung verfahrensökonomisch sinnlos (zumal die Beschwerde-
führer eine Sprungbeschwerde favorisiert hätten, vgl. vorstehend Erw. 1.3.4). 

4.1 Gemäss der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts sind in den Kreis 
der Beitragspflichtigen eines Werkes (Perimeterpflichtige) nur Grund- und Werk-
eigentümer aufzunehmen, für die das in Frage stehende Unternehmen einen 
Nutzen bringt. Dies ist beispielsweise anzunehmen, wenn durch einen Strassen-
bau die Zugänglichkeit zu einem Grundstück verbessert wird, womit das Grunds-
tück an Wert zunimmt. Das beitragspflichtige Gebiet soll nur diejenigen Grunds-
tücke und Werke umfassen, welche im Interessenbereich des gemeinschaftli-
chen Werkes liegen und eines Sondervorteils teilhaftig werden (EGV-SZ 1992 
Nr. 15 [VGE 552/95 vom 23.9.1992] Erw. 2; EGV-SZ 1996 Nr. 13 [VGE 359/95 
vom 10.4.1996] Erw. 2.b; EGV-SZ 2011 C 19.1 Erw. 5.2). Ein Einbezug in den 
Perimeter entfällt nur, wenn ein Sondervorteil zum vornherein klarerweise zu ver-
neinen ist; die definitive Beurteilung der Interessenlage erfolgt dann bei der Aus-
arbeitung des Planes für die Verteilung der Erstellungs- und Unterhaltskosten 
(EGV-SZ 1992 Nr. 15 Erw. 5.b; EGV-SZ 1996 Nr. 13 Erw. 2.b). Bei einem 
Grundstück, welches als von der Interessenlage her als "Grenzfall" einbezogen 
wird, kann es durchaus sein, dass die Feinabklärung ergibt, dass die Vor- und 
Nachteile sich gegenseitig aufheben und ein Kostentreffnis, sei es bei den Erstel-
lungs- und/oder Unterhaltskosten, entfällt (EGV-SZ 1992 Nr. 15 Erw. 5.b). Die 
Frage, ob ein Grundstück am derart umrissenen Sondervorteil partizipiert, wel-
cher durch das gemeinschaftliche Werk bewirkt wird, ist im Rahmen einer objek-
tiven Betrachtungsweise unter Würdigung der örtlichen Verhältnisse zu prüfen 
(VGE 323/96 vom 27.9.1996 Erw. 3.d; EGV-SZ 1996 Nr. 13 Erw. 2.e). Nicht ent-
scheidend ist, ob der Grundeigentümer den Vorteil persönlich nutzt. Ebenfalls 
unerheblich sind die Gründe, die zum Strassenbau geführt haben (VGE 591, 
596-599/81 vom 30.3.1982 Erw. 3.a und 3.b/aa; Huwyler, Flurgenossenschaften, 
S. 5 lit. b mit Hinweis auf VGE 591/81 vom 30.3.1982 Erw. 3.b/cc).). 

Im VGE 591, 596-599/81 vom 30. März 1982 ("leading case", vgl. VGE 525/96 
vom 28.4.1987 Erw. 3.c) wurden die Sanierung eines Strassenabschnittes, was 
den Anliegern eine bessere Erschliessung brachte und womit die Zufahrtsver-
hältnisse verbessert und erleichtert wurden, und die dadurch korrigierten Kurven-
radien und bessere Übersichtlichkeit als Vorteil für die betroffenen Grundei-
gentümer beurteilt. Zudem wurde in diesem Entscheid unter Verweis auf die Pra-
xis zahlreicher anderer Kantone in der Erstellung eines Trottoirs ein von den An-

20

liegern abzugeltender Vorteil gesehen (Erw. 3.b/aa). Im VGE 525/96 vom 
28. April 1987 wurde die Liegenschaft der Beschwerdeführerin durch den Weg, 
dem die Gründung der Flurgenossenschaft (zwecks Sanierung und Unterhalt) 
galt, erschlossen. Das Interesse der Liegenschaft an einer Sanierung und am 
Unterhalt des fraglichen Weges bzw. am gemeinsamen Werk konnte daher bei 
objektiver Betrachtungsweise nicht negiert werden; vielmehr führte die Übernah-
me des Unterhalts zu einer Entlastung der betroffenen Grundeigentümer und 
bewirkte die allfällige Sanierung auch eine verbesserte Nutzungsmöglichkeit 
(bessere Erschliessung). Das Verwaltungsgericht berücksichtigte auch das un-
terschiedlich grosse Interesse der Grundeigentümer; dieses sei jedoch im Rah-
men der Kostenverteilung zu berücksichtigen (Erw. 4.a). 

Im in EGV-SZ 1996 Nr. 13 publizierten Entscheid beispielsweise wurde ein Inter-
esse an der Mitbenützung der Erschliessung zwar verneint; hingegen wurde ein 
Interesse hinsichtlich der öffentlichen Dienste bejaht, weil aktenmässig erstellt 
war, dass die fragliche Strasse keinen Wendeplatz aufwies und LKWs (Post, 
Kehrichtabfuhr, Feuerwehr, Schneeräumung) nicht gefahrlos wenden konnten. 
Als Sondervorteil erachtet wurde auch die Verbreiterung einer bestehenden Zu-
fahrt vor Einstellplätzen sowie die Verbesserung eines Kurvenradius in einem 
Einmündungsbereich. Einen Nachteil stellte hingegen der im Vergleich zum Vor-
zustand erhöhte Mehrverkehr sowie die höheren Anforderungen an die Aufmerk-
samkeit/Vorsicht bei der Benützung der Autounterstände dar (VGE 323/96 vom 
27.9.1996 Erw. 2.d). Im in EGV-SZ 2011 C 19.1 publizierten Entscheid begrün-
dete der Regierungsrat den Einbezug des Grundstückes des Beschwerdeführers 
namentlich damit, dass dieser, auch wenn er bereits über eine andere Strasse 
wegberechtigt sei, vom Ausbau der Strasse und dem gemeinsamen Unterhalt 
ebenfalls wie alle Anstösser profitieren werde. 

4.2.1 Den Einbezug des (der Beschwerdegegnerin Ziff. 10) gehörenden Grunds-
tückes KTN ZZ._____ in den Perimeter hat der Regierungsrat in der Genehmi-
gung als gerechtfertigt beurteilt, da ein Teil der TB._____strasse auf diesem 
Grundstück liegt (Erw. B.3.2). Zwar sei dieses Grundstück bereits von Süden her 
über die TA._____strasse hinreichend erschlossen. Nicht zu vernachlässigen sei 
jedoch, dass KTN ZZ._____ eine rechtlich gesicherte Alternativerschliessung von 
Nordosten über die TB._____strasse erhalte. Dies bringe einen Vorteil mit sich, 
da die Südzufahrt mit rund 2.5 m ziemlich schmal sei und keine Ausweichstellen 
bestünden; die Zufahrt von Nordosten her sei breiter und zum Teil zweispurig be-
fahrbar (Erw. B.3.3). Selbst wenn von einem Grenzfall auszugehen wäre, würde 
sich ein Einbezug rechtfertigen; ein Sondervorteil könne nicht zum vornherein 
klarerweise verneint werden. Die definitive Beurteilung der Interessenlage erfolge 

21

bei der Ausarbeitung des Planes für die Verteilung der Sanierungs- und Unter-
haltskosten. Bei einem Grundstück, welches von der Interessenlage her als 
"Grenzfall" einbezogen werde, könne es durchaus sein, dass die Feinabklärung 
ergebe, dass die Vor- und Nachteile sich gegenseitig aufhöben und das Kosten-
treffnis entfalle. Dennoch sei aber ein solches Grundstück im Perimeter zu belas-
sen, selbst wenn es nur darum gehe, die Kohärenz des Perimetergebietes und 
die Rechte der Flurgenossenschaft abzusichern. Eine solche Feinabklärung 
müsse im Genehmigungsverfahren noch nicht vorgenommen werden 
(Erw. B.3.4). 

4.2.2 Der Beschwerdeführer Ziff. 3 ist der Auffassung, das Grundstück 
KTN ZZ._____ verfüge über eine eigene, rechtlich und tatsächlich hinreichende 
Strassenerschliessung über das Grundstück KTN BB._____ und anschliessend 
über die TA._____strasse, welche eine Gemeindestrasse bzw. eine öffentliche 
Strasse sei. Das Strassengrundstück KTN BB._____ (d.h. die Fortsetzung der 
TB._____strasse ab KTN ZZ._____) befinde sich auch im Eigentum der Erben-
gemeinschaft; das Grundstück KTN ZZ._____ verfüge somit über einen unmittel-
baren Wegzugang an die öffentliche TA._____strasse. Das Grundstück benötige 
keine zusätzliche Strassenerschliessung. Dies gelte umso mehr auch deshalb, 
weil für die geplante Flurgenossenschaftsstrasse zuerst noch die Wegrechte 
über die betroffenen Grundstücke Grundstücken KTN NN._____, KTN YY._____ 
und KTN GG._____ erworben werden müssten und weil der Weg über die Flur-
genossenschaftsstrasse der längere Weg sei als jener über die TA._____strasse 
zum Dorfzentrum von Altendorf. Zudem stünden künftig umfangreiche Sanie-
rungsaufwendungen auf der Flurgenossenschaftsstrasse an, insbesondere wenn 
die Brücke über den T._____ saniert bzw. erneuert werden müsse. Dieser Auf-
wand sei für das Grundstück KTN ZZ._____ sinnlos und damit zu vermeiden. Ein 
Abbiegen Richtung PU._____bzw. ein Linksabbiegen bei der Einmündung der 
TB._____strasse in die Kantonsstrasse sei verboten. Das Grundstück beim 
"OT._____" sei privat und nicht öffentlich zugänglich. Die Benützer der 
TA._____strasse müssten daher, wenn sie Richtung PU._____fahren wollten, 
entlang der Autobahn über die NF._____strasse bis zum Kreisel 
TA._____strasse/LH._____strasse fahren und hätten dadurch keinen kürzeren 
Fahrweg. Die TB._____strasse verfüge im Gegensatz zur TA._____strasse über 
kein Trottoir und sei schmal. Ein Sondervorteil sei nicht auszumachen; es handle 
sich um einen klaren Fall fehlender Vorteile und nicht etwa um einen Grenzfall. 
Das Grundstück sei zweckwidrig in den Perimeter einbezogen worden. Das 
Grundstück KTN ZZ._____ sei auch für die anderen Grundstücke der Flurgenos-
senschaft nicht erforderlich, die alle einen direkten Zugang zur Strasse hätten. 
Mit dem Einbezug des Grundstückes werde nicht nur Art. 703 Abs. 1 ZGB und 

22

§ 68 EGzZGB, sondern auch die Eigentumsgarantie verletzt. Zudem sei der Ein-
bezug auch willkürlich, da es keinen sachlichen Grund für den Einbezug gebe 
(Beschwerde S. 10 ff. Ziff. 10 ff.; zu den inhaltlich gleichen Vorbringen vgl. auch 
das Protokoll der öffentlichen Verhandlung S. 6 ff. Ziff. 2.1). 

4.3.1 Der Regierungsrat sieht im Wesentlichen einerseits in der alternativen Er-
schliessung der Liegenschaft KTN ZZ._____ und anderseits im Umstand, dass 
die Eigentümer nicht mehr alleine den Unterhalt und die Sanierung der 
TB._____strasse finanzieren müssen, einen Sondervorteil (vgl. auch Protokoll 
S. 14 f. Ziff. 2.2). Gemessen an den Sachverhalten der dargelegten Präjudizien 
kann dies indessen vorliegend alleine nicht genügen, um einen Sondervorteil zu 
begründen. Abgesehen davon liesse sich mit diesen beiden Argumenten der 
Einbezug einer Liegenschaft in einen Perimeter in einer Vielzahl von Fällen 
rechtfertigen. 

4.3.2 Die TB._____strasse verengt sich erst wenige Meter (rund 20 m bis 30 m) 
vor der Liegenschaft KTN ZZ._____ (auf die vom Regierungsrat erwähnten rund 
2.5 m). Auf dem Grundstück KTN ZZ._____ verläuft die TB._____strasse vollum-
fänglich innerhalb des Grundstücks KTN ZZ._____ und über ebenes Wiesland. 
Im Bereich der Abzweigung zu den Gebäulichkeiten auf KTN ZZ._____ (rund 
70 m bis 80 m nach der Grundstücksgrenze zum südlichen Grundstück 
KTN EE._____) und wenige Meter vor der Grundstücksgrenze zum nördlichen 
Grundstück KTN FF._____ weitet sich die TB._____strasse aus, was trotz des 
spitzen Winkels der Stichstrasse zu den Gebäulichkeiten nicht nur ein problemlo-
ses Einlenken, sondern an dieser Stelle auch ein allfälliges Kreuzen ermöglicht. 
Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür und wird auch weder von den Beschwer-
degegnern noch von den Vorinstanzen geltend gemacht, dass diese Zufahrt - 
trotz der erwähnten Verengung der Strasse - bis anhin den Anforderungen und 
namentlich auch allfälligen Not- und Rettungsdiensten nicht genügt hätte. Eben-
sowenig wurde vom Regierungsrat ein Sicherheitsproblem erkannt infolge des 
dicht besiedelten Gebietes entlang der TA._____strasse mit vielen spielenden 
Kindern (so die Beschwerdegegner Vernehmlassung S. 6 f. Ziff. 3.4). Abgesehen 
davon kann mit dem Argument der (Verkehrs-)Sicherheit kein Sondervorteil für 
eine allfällige alternative Erschliessung begründet werden, weil damit implizit die 
Rechtsgenüglichkeit der bestehenden Erschliessung in Frage gestellt würde, was 
vorliegend nicht der Fall ist. 

4.3.3 Den aktenkundigen Planunterlagen (RR-act._____ [III 2017 37] bzw. 
RR.act._____ [III 2017 38]) lässt sich entnehmen, dass die TB._____strasse in 
der Fortsetzung im Bereich der Liegenschaften KTN FF._____ sowie ZZ/NN nicht 

23

erheblich breiter ist. Ein Vorteil lässt sich mithin auch nicht aus dem Argument 
der Strassenbreite ableiten. Hinzu kommt, dass unbestritten blieb, dass zu Guns-
ten des Grundstücks KTN ZZ._____ keine Wegrechte für die Benutzung der 
TB._____strasse zu Lasten der drei Grundstücke Grundstücken KTN NN._____, 
KTN YY._____ und KTN GG._____ bestehen (hierzu vergl. nachstehend Erw. 
5.3.1 ff., bzw. 5.3.6). 

Des Weiteren weist der Beschwerdeführer Ziff. 3 zu Recht auf das Linksabbiege-
verbot der TB._____strasse in die LH._____strasse hin. Dies hat zur Folge, dass 
man von der TB._____strasse her kommend mit Fahrtziel Richtung 
PU._____zunächst (entweder nach der Autobahnüberführung über die 
LH._____strasse, oder vor der Autobahnüberführung über die NF._____strasse) 
in die entgegengesetzte Richtung bis zum Kreisel bei der Einmündung der 
TA._____strasse in die LH._____strasse fahren muss. Die von den Beschwer-
degegnern in Betracht gezogenen Wendemöglichkeiten (vgl. Vernehmlassung 
der Beschwerdegegner S. 6 Ziff. 3.6) fallen ausser Betracht, da es sich hierbei 
um Privatgrundstücke handelt und nicht belegt wurde, dass die Mitglieder der 
Flurgenossenschaft zu deren Benützung als Wendeplatz berechtigt sind. Sowohl 
für Fahrten in Richtung CU._____ wie auch Richtung ZU._____ erweist sich mit-
hin für das Grundstück KTN ZZ._____ der Weg über die TB._____strasse in süd-
licher Richtung als (erheblich) kürzer als über die Wegfahrt in nördlicher Rich-
tung. Die gegenteilige Auffassung ist nicht nachvollziehbar.

4.3.4 Bei der gebotenen objektiven Betrachtung ist entgegen der Auffassung der 
Vorinstanzen sowie der Beschwerdegegner ein Sondervorteil für die Liegen-
schaft KTN ZZ._____ nicht ersichtlich. Von einem Grenzfall kann insofern auch 
keine Rede sein. Hieran können auch die übrigen Vorbringen der Beschwerde-
gegner und Vorinstanzen nichts ändern. Die Barriere an der östlichen Grenze 
von KTN ZZ._____ (Vernehmlassung der Beschwerdegegner S. 6 Ziff. 3.2) stellt 
keine (natürliche) Abgrenzung für einen Perimeter dar; für einen wie auch immer 
gearteten Sondervorteil lässt sich hieraus nichts ableiten. Gemäss der Darstel-
lung des Beschwerdeführers Ziff. 3 wurde diese Barriere von (einem Teil) der Er-
bengemeinschaft platziert, weil immer wieder unberechtigte Personen den Weg 
benutzt hätten (vgl. Protokoll S. 12). Für die Richtigkeit dieser Darstellung spricht 
das unmittelbar bei der Barriere platzierte amtliche Fahrverbot. Das Fahrverbot 
(wie auch die Barriere) kommen allenfalls auch den Anstössern (d.h. den Be-
schwerdegegnern) im Bereich der westlich anschliessenden TB._____strasse zu 
Gute, indem auch sie von (unberechtigtem) zusätzlichem Verkehr verschont blei-
ben. Sofern für KTN ZZ._____ ein Bedürfnis nach einer Benutzung der westli-
chen TB._____strasse als Fuss- und Fahrweg (vgl. Vernehmlassung der Be-

24

schwerdegegner S. 6 Ziff. 3.4) bestehen sollte, liesse sich dies auch anders be-
werkstelligen; der Mitgliedschaft zur Flurgenossenschaft bedarf es hierfür nicht 
zwingend. Da diese Wegfahrtrichtung zu keiner Verkürzung von Wegstrecken 
führt, sondern - wie ausgeführt - das Gegenteil der Fall ist, besteht bei objektiver 
Betrachtung hierfür auch kein Bedarf. Wenn die Erschliessung von 
KTN ZZ._____ historisch von L._____ her erfolgte, dies heute indes nicht mehr 
der Fall ist, bedeutet dies nur, dass der geltenden Erschliessungsvariante im 
Rahmen der (Nutzungs-)Planung der Vorzug gegeben wurde. Objektiv besteht 
mithin insgesamt weder Bedarf an einer Erschliessungsalternative, noch kann die 
vorgeschlagene Erschliessungsalternative als flurgenossenschaftsrechtlicher 
Sondervorteil qualifiziert werden. 

4.4 Die Beschwerde des Beschwerdeführers Ziff. 3 ist somit gutzuheissen. Ein 
Sondervorteil für KTN ZZ._____ ist bei der gebotenen objektiven Beurteilung 
nicht ersichtlich. Es handelt sich auch nicht um einen Grenzfall. Das Grundstück 
KTN ZZ._____ ist antragsgemäss vollumfänglich vom Perimeter der Flurgenos-
senschaft TB._____strasse auszunehmen. Ein Eingehen auf die übrigen Rügen 
des Beschwerdeführers Ziff. 3 erübrigt sich somit. 

4.5 Der Beschluss über die Gründung der Flurgenossenschaft wurde mit sechs 
gegen drei Stimmen gefasst. Die drei Gegenstimmen vertraten einen Flächenan-
teil von 5.59% (1.74%, 1.36% und 2.49%). Der Flächenanteil der Erbengemein-
schaft beträgt 26.72% (vgl. Übersicht "Beschlussfassung über Gründungsver-
sammlung" vom 25.2.2016). Selbst ohne Einbezug des Grundstückes KTN 
ZZ._____ sind somit die Anforderungen ans doppelte Quorum (Mehrheit der be-
teiligten Grundeigentümer und Mehrheit des einbezogenen Bodens) erfüllt. Indes 
kann dennoch nicht gesagt werden, der Nichteinbezug des Grundstückes der Er-
bengemeinschaft, die an der Gründungsversammlung nicht anwesend bzw. nicht 
rechtsgenüglich vertreten war, habe keinen Einfluss auf den Ausgang der Be-
schlussfassung über die Statuten gehabt. Vielmehr lässt sich nicht ausschlies-
sen, dass das Wissen um den Nichteinbezug der Liegenschaft der Erbenge-
meinschaft das Abstimmungsverhalten der anderen Mitglieder massgeblich be-
einflussen kann/könnte. Der angefochtene Beschluss des Regierungsrates wie 
auch der diesem zugrunde liegende Gründungsbeschluss der Flurgenossen-
schaft vom 25. Februar 2016 sind daher aufzuheben. 

4.6 Bei diesem Ergebnis erübrigt sich an und für sich ein Eingehen auf die von 
den Beschwerdeführern Ziff. 1 und 2 vorgebrachten Rügen. Indessen sind den-
noch einerseits im Sinne einer Klärung auch deren Vorbringen zu beurteilen für 
den Fall, dass die im Perimeter verbleibenden Grundeigentümer an der Grün-

25

dung einer Flurgenossenschaft festhalten sollten. Anderseits drängt sich eine 
Beurteilung auch aufgrund der hiervon abhängenden Beurteilung der Kosten- 
und Entschädigungsfolgen auf. 

5.1.1 Der Beschwerdeführer Ziff. 1 rügte mit der Verwaltungsbeschwerde, er sol-
le mittels der Flurgenossenschaft gezwungen werden, andere Mitglieder der 
Flurgenossenschaft, welche noch kein Fuss- und Fahrwegrecht zu Lasten seines 
Grundstückes KTN YY._____ verfügten (namentlich KTN CC._____, FF._____, 
KK._____ und QQ._____ vgl. Repliknotizen S. 14), über dieses fahren zu lassen. 
Er habe daher ein Interesse an der Aufhebung von § 13 der Statuten und an der 
Feststellung, dass die betreffenden Mitglieder je ein Fuss- und Fahrwegrecht 
über sein Grundstück erwerben müssten. 

Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 machte im Verwaltungsbeschwerdeverfahren gel-
tend, sie verfüge für ihre beiden Grundstücke KTN MM._____ und 
KTN SS._____ bereits über ein Fuss- und Fahrwegrecht zu Lasten von KTN 
YY._____. Daher habe auch sie ein Interesse an der Aufhebung von § 13 der 
Statuten und der Feststellung, dass nur die bisher unberechtigten Mitglieder der 
Flurgenossenschaft ein Fuss- und Fahrwegrecht auf dem Strassenstück KTN 
YY._____ erwerben und bezahlen müssten, nicht aber auch sie (Verwaltungsbe-
schwerde S. 5 ff.). 

Die Beschwerdeführer Ziff. 1 und Ziff. 2 argumentierten, gemäss der klaren 
Zwecksetzung in § 2 der Statuten soll die Flurgenossenschaft eine sogenannte 
Unterhaltsflurgenossenschaft sein, welche selber gar keine Rechte benötige. 
Wem noch Wegrechte fehlten, der müsse diese von den entsprechenden Grun-
deigentümern erwerben (vgl. Verwaltungsbeschwerde S. 10 Ziff. 10). § 13 der 
Statuten passe nicht zu einer Unterhaltsflurgenossenschaft, sei sachfremd und 
daher ersatzlos zu streichen (Verwaltungsbeschwerde S. 9 Ziff. 9). Als (rechtli-
cher) Beschwerdegrund wurde eine Verletzung von § 2 der Statuten sowie der 
Eigentumsgarantie genannt (Verwaltungsbeschwerde S. 7 Ziff. 7). 

5.1.2 Nach der Beurteilung des Regierungsrates soll den Genossenschaftsmit-
gliedern - gestützt auf § 2 Abs. 2 der Statuten - auch das Mitbenützungsrecht der 
TB._____strasse als Fuss- und Fahrweg eingeräumt werden. Zudem sei § 13 der 
Statuten rein deklaratorischer Natur, da er nur die gesetzliche Regelung von § 11 
Abs. 3 FlgG übernehme (Erw. 3.2). Was das Feststellungsbegehren (Antrag 
Ziff. 2; vgl. vorstehend Ingress lit. C.2) anbelangt, verwies der Regierungsrat auf 
§ 2 Abs. 2 der Statuten, womit ein statutarisches Mitbenützungsrecht begründet 
werde unabhängig davon, ob dieses Recht im Grundbuch eingetragen sei. Eine 
derartige Regelung sei zulässig und in der Praxis weit verbreitet. Der Regie-

26

rungsrat könne entsprechend die beantragte Feststellungsverfügung nicht treffen 
(Erw. 4.4). Weder § 2 Abs. 2 der Statuten noch das FlgG äusserten sich zu ei-
nem allfälligen Entschädigungsanspruch. Die Leistung einer Entschädigung für 
die Einräumung von Fuss- und Fahrwegrechten sei nicht ausgeschlossen, auch 
wenn mit dem statutarischen Mitbenützungsrecht wohl prinzipiell die Unentgelt-
lichkeit beschlossen worden sei, da alle beteiligten Grundeigentümer einen Vor-
teil erhielten, da sie nicht mehr alleine für die Unterhalts- und Sanierungskosten 
des sich auf ihrem Grundstück befindenden Strassenabschnittes aufzukommen 
hätten. Dennoch sei es den einzelnen Genossenschaftern unbenommen, eine 
entsprechende Entschädigung zu vereinbaren. Die entsprechende Regelung 
werde jedoch der Flurgenossenschaft selbst überlassen. Auch insoweit bestehe 
kein Feststellungsinteresse der Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 (Erw. 4.5). 

Im Weiteren führte der Regierungsrat aus, angesichts des Zwecks der Flurge-
nossenschaft (anteilmässige Beteiligung der Genossenschafter an den Unter-
halts- und Sanierungskosten) sei es nicht nachvollziehbar, weshalb sich die Be-
schwerdeführer Ziff. 1 und 2 auf den Standpunkt stellten, sie seien nicht bereit, 
anderen Genossenschaftsmitgliedern quasi eine "Gratis-Erschliessung" zu ver-
schaffen (Erw. 5.1). Bei der Festsetzung des Kostenverteilplans könne gestützt 
auf das anwendbare Gesetz über die Grundeigentümerbeiträge an Verkehrsan-
lagen (GBeiG; SRSZ 400.220) vom 7. Februar 1990 auch die Belastung eines 
Grundstückes durch Fuss- und Fahrwegrechte angemessen berücksichtigt wer-
den (Erw. 5.2). 

5.1.3 Die Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 halten mit der Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde an ihren mit der Verwaltungsbeschwerde vorgebrachten Anträgen und 
Begründungen fest. Ihr Feststellungsinteresse sei gegeben. Sie müssten wissen, 
wie es sich betreffend den Wegrechtserwerb jener Mitglieder verhalte, welche 
noch über kein Wegrecht auf der Flurgenossenschaftsstrasse verfügten, wer das 
Wegrecht erwerben und wer die Entschädigungen bezahlen müsse. Mit der 
Feststellung könnten unnötige künftige Verwaltungsverfahren und andere 
Rechtsvorkehrungen vermieden werden (Beschwerde S. 8 f.). 

§ 13 der Statuten sei zu streichen. Die Flurgenossenschaft soll nur eine soge-
nannte Unterhaltsflurgenossenschaft sein, welche selber gar keine Rechte 
benötige. Das Grundeigentum der Strasse befinde sich bei den im Perimeterplan 
einbezogenen Grundeigentümern, welche selber Mitglieder der Flurgenossen-
schaft seien bzw. sein müssten. Damit werde klar, dass die Flurgenossenschaft 
das Eigentum der Flurstrasse und auch Wegrechte nicht erwerbe. Wem noch 
Wegrechte fehlten, der müsse diese von den entsprechenden Grundeigentümern 
erwerben. Es könne zudem nicht angehen, dass die Flurgenossenschaft jene 

27

Wegrechte erwerbe, welche einzelne Mitglieder noch nicht hätten. Die Einräu-
mung eines statutarischen Mitbenützungsrechts, wie dies in § 2 Abs. 2 des Statu-
tenentwurfs formuliert werde, sei daher nicht zulässig (Beschwerde S. 11 f. 
Ziff. 11). 

Ein statutarisches Mitbenützungsrecht (Gratismitbenützungsrecht) sei gesetzlich 
nicht vorgesehen und bedeute einen massiven Eingriff in die Eigentumsgarantie 
der Beschwerdeführer. Wenn derart ins Grundeigentum eingegriffen werde, 
müsse volle Entschädigung geleistet werden. Für einen solchen Eingriff fehle die 
gesetzliche Grundlage; es sei auch kein öffentliches Interesse an einem solchen 
Eingriff erkennbar. Ein solcher Eingriff diene nur privaten Interessen und sei nicht 
verhältnismässig (Beschwerde S. 13 ff.). Das statutarische Mitbenützungsrecht 
habe auch eine Ungleichbehandlung der Beschwerdeführer zur Folge. Im Ent-
wurf des Kostenverteilplanes sei die Enteignung der Beschwerdeführer gerade 
nicht berücksichtigt worden. Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 müsse am meisten 
bezahlen. Die Enteignungsentschädigung dürfe nicht über den Perimeterbeitrag 
finanziert bzw. damit vermischt werden. In der Praxis sei lediglich verbreitet, dass 
man sich gegenseitig die notwendigen Rechte einräume und nicht etwa, dass 
einzelne Grundeigentümer faktisch enteignet würden (Beschwerde S. 16). Den 
Beschwerdeführern Ziff. 1 und Ziff. 2 fliesse kein Nutzen oder Vorteil aus der 
Gründung der Flurgenossenschaft zu; vielmehr entstünden nur Nachteile. Sie 
dürften daher nicht in den Perimeter miteinbezogen und es dürfe ihnen keine Bei-
tragspflicht auferlegt werden (Beschwerde S. 17 Ziff. 13). 

5.1.4 Die von den Beschwerdeführern angesprochenen §§ 2 und 13 der Statuten 
lauten wie folgt:

§ 2
1 Die Genossenschaft bezweckt den gemeinsamen Unterhalt und die Sanierung 

der Erschliessungsstrasse "TB._____strasse" ab der AU._____brücke auf den 
Grundstücken KTN NN._____, KTN YY._____ und KTN GG._____. 

2 Die Strasse dient ausschliesslich den Mitgliedern und 
Dienstbarkeitsberechtigten als Fuss- und Fahrweg. Dritte können sie für 
Zubringerdienste im Interesse der Mitglieder und ferner dann benützen, wenn 
sie einen Anspruch haben. 

§ 13
Die Genossenschaft kann zwangsweise Rechte erwerben, sofern hierüber keine 
gütliche Einigung zustandekommt. Über die Entschädigung entscheidet die 
kantonale Schätzungskommission in Enteignungssachen gemäss § 16 ff. der 
Verordnung zum Enteignungsgesetz. 

§ 13 der Statuten entspricht § 11 Abs. 3 FlgG (mit Ausnahme der Ergänzung 
"gemäss § 16 der Verordnung zum Enteignungsgesetz"). 

28

5.2 Verfügungen sind gemäss § 6 VRP hoheitliche, individuelle und einseitige 
Anordnungen einer Behörde, mit welchen Rechte und Pflichten bestimmter Per-
sonen begründet, abgeändert oder aufgehoben werden (Abs. 1 lit. a), das Beste-
hen, Nichtbestehen oder der Inhalt von Rechten und Pflichten festgestellt wird 
(Abs. 1 lit. b) oder Begehren auf Begründung, Änderung, Aufhebung oder Fest-
stellung von Rechten und Pflichten abgewiesen oder durch Nichteintreten erle-
digt werden (Abs. 1 lit. c). 

Feststellungsbegehren sind grundsätzlich subsidiär zu Leistungsbegehren. Ist ein 
Leistungsbegehren möglich, ist auf ein Feststellungsbegehren daher in der Regel 
nicht einzutreten (vgl. Bundesgerichtsurteile 2C_809/2011 vom 29.7.2012 Erw. 
1.3; 2C_586/2010 vom 24.3.2011 Erw. 1; 2C_305/2009 vom 25.1.2010 und 
2C_306/2009 vom 25.1.2010 je Erw. 3.3; VGE III 2013 204 vom 28.8.2014 
Erw. 2.1.1; II 2012 119 vom 23.1.2013 Erw. 3.4). Nach der Rechtsprechung ist 
der Erlass einer Feststellungsverfügung namentlich zulässig, wenn ein schutz-
würdiges Interesse, mithin ein rechtliches oder tatsächliches Interesse an der so-
fortigen Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverhält-
nisses nachgewiesen ist (Wiederkehr/Richli, Praxis des allgemeinen Verwal-
tungsrechts, Bd. 1, Bern 2012, Rz. 2383 mit zahlreichen Hinweisen auf die 
Rechtsprechung; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich 2013, Rz. 338 ff.). Praktisch im Vorder-
grund steht das Interesse, dank der vorzeitigen Rechtsklärung das Risiko nach-
teiliger Dispositionen zu vermeiden (Wiederkehr/Richli, a.a.O., Rz. 2390; Boss-
hart/Bertschi, in: Kommentar VRG, § 19 Rz. 24). In Abweichung vom Grundsatz 
der Subsidiarität des Feststellungsbegehrens sollte ein solches auch zulässig 
sein, wenn mit der Feststellungsverfügung/Feststellungsentscheid gewisse 
grundlegende Rechtsfragen vorweg gelöst werden können und damit auf die Ein-
leitung eines unter Umständen aufwendigen Verfahrens verzichtet werden kann 
(Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 352).

5.3.1 Zu den Aufgaben einer Flurgenossenschaft kann unter anderem die Er-
schliessung gehören bzw. der Unterhalt einer solchen (vgl. vorstehend 
Erw. 2.1.2; § 1 Abs. 1 FlgG). 

5.3.2 Der Begriff der Erschliessung ist grundsätzlich ein Begriff des Bundes-
rechts; die rechtlichen Anforderungen an die Erschliessung ergeben sich im Ein-
zelnen indes aus dem kantonalen Recht (BGE 123 II 337 Erw. 5.b). 

§§ 37 ff. des Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 
1987 regeln die Erschliessung. Land ist erschlossen, wenn es unter anderem für 
die betreffende Nutzung genügend zugänglich ist (§ 37 Abs. 1 PBG; vgl. Art. 19 

29

Abs. 1 RPG). Bei der Erschliessung ist auf eine haushälterische Nutzung des 
Bodens Rücksicht zu nehmen (§ 37 Abs. 2 PBG). Genügende Zugänglichkeit 
setzt eine rechtlich gesicherte und technisch hinreichende Zufahrt, ausnahms-
weise einen blossen Zugang voraus. Technisch hinreichend ist eine Zufahrt, 
wenn sie verkehrssicher und so beschaffen ist, dass sie der zu erwartenden Be-
anspruchung durch Benützer und öffentliche Dienste gewachsen ist (§ 37 Abs. 3 
PBG). 

Unterschieden wird zwischen Grob- und Feinerschliessung (§§ 38 f. PBG bzw. 
§§ 40 bis 43 PBG). Die Feinerschliessung der Baugrundstücke obliegt den Grun-
deigentümern, soweit sie nicht nach den einschlägigen Gemeindevorschriften 
oder durch Ersatzvornahme von der Gemeinde besorgt wird (§ 40 Abs. 1 PBG). 
Die Grundeigentümer können Erstellung und Unterhalt von Erschliessungsanla-
gen, die mehren Grundstücken dienen, vertraglich regeln oder zu diesem Zweck 
eine öffentlichrechtliche Flurgenossenschaft im Sinne von § 68 EGzZGB gründen 
(§ 40 Abs. 3 PBG). § 41 PBG regelt die Mitbenützung durch Dritte (Erschlies-
sungshilfe). Demgemäss verpflichtet der Gemeinderat die Eigentümer und direk-
ten Anstösser bestehender privater Erschliessungsanlagen, die Mitbenützung 
und den Ausbau durch Dritte gegen volle Entschädigung zu dulden, sofern dies 
zumutbar und für eine landsparende oder zweckmässige technische Lösung 
notwendig ist (Abs. 1). Können sich die Beteiligten nicht einigen, enteignet der 
Gemeinderat die erforderlichen Rechte zugunsten des interessierten Dritten und 
veranlasst nach Bezahlung der Entschädigung die Eintragung im Grundbuch 
(Abs. 2). Die Entschädigung wird, sofern sich die Beteiligten darauf nicht einigen 
können, auf Begehren des Enteigneten, des Dritten oder der Gemeinde von der 
nach dem Enteignungsrecht zuständigen Schätzungskommission festgesetzt. Sie 
legt auch den Beitrag des Dritten an die Kosten des Unterhalts fest (Abs. 3). 

Nach der im Rahmen einer hinreichenden Erschliessung vom Gesetz verlangten 
technischen Notwendigkeit und rechtlichen Sicherstellung bestimmen sich die er-
forderlichen Rechte. Es bedarf einer dauernden Rechtseinräumung, die jederzeit 
die bestimmungsgemässe Benützung der Erschliessungsanlage zu gewährleis-
ten hat. Da das Erschliessungserfordernis grundstückbezogen ist, eignet sich 
hierfür am besten die Grunddienstbarkeit (Art. 730 ff. ZGB; vgl. J. Hensler, Die 
Mitbenützung privater Erschliessungsanlagen durch Dritte [sog. Erschliessungs-
hilfe nach § 41 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Schwyz], in: EGV-
SZ 2004 S. 281 ff., S. 294 [lit. B 1.1]; Rey, in: FHB Öffentliches Baurecht, 
Rz. 3.287). 

5.3.3 Das FlgG regelt nur den Mindestinhalt der Statuten (§ 4 Abs. 2 FlgG). Der 
Regierungsrat zuerkennt den Genossenschaften eine gewisse Autonomie hin-

30

sichtlich Organisation oder gegenseitiger Rechte und Pflichten, so auch die Ver-
pflichtung, dass die Mitglieder einander jene Rechte zuzugestehen haben, damit 
alle Beteiligten die gemeinsamen Anlagen benützen können (Huwyler, Flurge-
nossenschaften, S. 5 lit. b mit Hinweis auf RRB Nr. 388 vom 2.3.1982). Soweit 
das FlgG oder die gestützt darauf erlassenen Statuten keine Regelung enthalten, 
finden im Weiteren die Bestimmungen des Gesetzes über die Organisation der 
Gemeinden und Bezirke (GOG; SRSZ 152.100) vom 29. Oktober 1969 sinn-
gemäss Anwendung (§ 15 Abs. 2 FlgG). 

5.3.4 Aus der gesetzlichen Ordnung ist abzuleiten, dass eine Flurgenossenschaft 
ihre Mitglieder statutarisch zwar verpflichten kann, sich gegenseitig das Recht zur 
Nutzung des jeweiligen, auf ihrem Grundstück liegenden Wegabschnittes ein-
zuräumen. Diese Verpflichtung kann jedoch nicht auch die unentgeltliche Ein-
räumung entsprechender Rechte mitbeinhalten. 

Eine solche statutarische Bestimmung bedeutet implizit, dass die Mitglieder (oder 
ein Teil davon) bzw. deren Grundstücke (möglicherweise) noch nicht über die er-
forderlichen (Mit-)Benutzungsrechte verfügen. In der Regel wird es hinterliegen-
de Grundstücke betreffen, die auf die Benützung der davor liegenden Grundstü-
cke angewiesen sind. Mit einer solchen Verpflichtung zur Einräumung von Be-
nutzungsrechten leistet die Flurgenossenschaft genau betrachtet kraft der ihr als 
juristische Person des öffentlichen Rechts verliehenen hoheitlichen Befugnisse 
im Sinne von § 41 PBG Erschliessungshilfe zur Sicherstellung einer rechts-
genüglichen Erschliessung, welche eine rechtliche Sicherung und eine tatsäch-
lich ("technisch") hinreichende Zufahrt voraussetzt. Der Fokus einer Flurgenos-
senschaft liegt dabei weniger auf der rechtlichen Sicherstellung als - mittels Ver-
besserung und Unterhalt des Werkes (vgl. § 1 Abs. 1 FlgG; § 2 Abs. 1 der Statu-
ten wie auch Art. 703 ZGB und § 68 EGzZGB) - der Gewährleistung einer 
tatsächlich hinreichenden Zufahrt (Erschliessung). 

Die Erschliessungshilfe beinhaltet indes von Gesetzes wegen (§ 41 PBG) 
zwangsläufig auch eine Entschädigung, auf welche sich die Beteiligten 
grundsätzlich zu einigen haben, andernfalls sie von der zuständigen Schät-
zungskommission festgelegt wird (zur vollen Entschädigung für die Rechtsein-
räumung im Lichte von § 7 FlgG vgl. auch Hensler, a.a.O., S. 304). Läge es in 
der Macht einer Flurgenossenschaft, ihre Mitglieder zu einer unentgeltlichen 
Rechtseinräumung anzuhalten, würden die gesetzlichen Bestimmungen zur Er-
schliessung(shilfe) unterlaufen. Dies würde gleichzeitig die Gefahr der Ungleich-
behandlung derjenigen Mitglieder bergen, welche sich bereits vor der Gründung 
der Flurgenossenschaft zwecks rechtlicher Sicherstellung der Erschliessung ih-
res Grundstückes gegen Entschädigung entsprechende Rechte haben einräu-

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men lassen. Hinzuweisen ist auch auf § 11 Abs. 3 FlgG, wonach die Entschädi-
gung einer Genossenschaft für den - sofern hierüber keine gütliche Einigung zu-
stande kommt - zwangsweisen Erwerb von Rechten in § 41 PBG vergleichbarer 
Weise von der kantonalen Schätzungskommission bestimmt wird. Wenn schon 
eine Genossenschaft Rechte nur gegen Entschädigung an sich ziehen kann, 
muss dies erst recht für die von der Genossenschaft statutarisch angeordnete 
gegenseitige Einräumung von Rechten und Pflichten unter den Mitgliedern gel-
ten. Ohne entsprechende gesetzliche Grundlage ist der Genossenschaft die Be-
fugnis abzusprechen, allenfalls (zwangsweise verpflichtete) Mitglieder zu einer 
unentgeltlichen Überlassung von Rechten zu verpflichten wie auch im Falle einer 
entsprechenden Verpflichtung die Höhe der Entschädigung (selber) zu bestim-
men bzw. - wie die Vorinstanz § 2 Abs. 2 der Statuten verstehen will - die Unent-
geltlichkeit der Einräumung von Fuss- und Fahrwegrechten zu beschliessen. 

5.3.5 Der Vorinstanz kann entsprechend auch nicht gefolgt werden, dass eine 
allfällige Entschädigung für die Einräumung von Benutzungsrechten (Dienstbar-
keit; Wegrecht) im Rahmen des Kostenverteilplans möglich und/oder zulässig ist. 
Das FlgG legt die diesbezüglichen Kriterien fest (vgl. § 6 f. FlgG). Der Kostenver-
teilplan beinhaltet Erstellungs- und Unterhaltskosten (§ 6 Abs. 2 FlgG); diese 
werden unter Berücksichtigung der Benützungsintensität und der Wegstrecke 
verlegt (§ 7 Abs. 2 FlgG). Die Abgeltung für Dienstbarkeiten im Rahmen des Kos-
tenverteilplanes ist nicht vorgesehen. Nichts anderes gilt für die auf die Vertei-
lung der Baukosten von Strassen und Wegen anwendbaren Bestimmungen des 
Gesetzes über die Grundeigentümerbeiträge an Verkehrsanlagen 
(SRSZ 400.220) vom 7. Februar 1990 (vgl. namentlich §§ 4 und 7 mit den Margi-
nalien Massgebende Kosten bzw. Beitragsklassen und Besondere Verhältnisse). 
Eine Abgeltung allfälliger Dienstbarkeiten im Rahmen des Kostenverteilplanes 
wäre offensichtlich auch weder sachgerecht noch praktikabel. Beim im Recht lie-
genden Kostenverteilplan vom 8. Januar 2016 (auch wenn es sich um einen 
Entwurf handelt) wurde eine allfällige Entschädigung von Mitbenützungsrechten, 
soweit ersichtlich, auch nicht berücksichtigt. 

5.3.6 Vorliegend bezweckt die Genossenschaft den gemeinsamen Unterhalt und 
die Sanierung der Erschliessungsstrasse TB._____strasse (§ 2 Abs. 1 der Statu-
ten). Die Flurstrasse geht nicht ins Eigentum der Genossenschaft über, sondern 
bleibt im Eigentum der jeweiligen (Privat-)Personen. Der Erwerb von Rechten im 
Sinne von § 11 Abs. 3 FlgG fällt mithin ausser Betracht. § 2 Abs. 2 der Statuten 
definiert den Kreis der Nutzungsberechtigten. Im Sinne der vorstehenden Aus-
führungen kann hieraus jedoch keine Verpflichtung zu einer entschädigungslosen 
Duldung der Mitbenützung durch Dritte bzw. bis anhin nicht berechtigte Mitglieder 

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der Genossenschaft abgeleitet werden. Wie gesagt lässt sich den Statuten (wie 
auch dem FlgG) jedenfalls nicht entnehmen, ob bzw. dass ein Mitbenützungs-
recht vom belasteten Grundstück(eigentümer) entschädigungslos hingenommen 
werden muss (oder ob das Gegenteil gilt). Eine solche statutarische Bestimmung 
stellt auch keine hinreichende gesetzliche Grundlage für einen Eingriff in die Ei-
gentumsfreiheit dar, was die (zwangsweise) Einräumung eines Wegrechts zu 
Gunsten Dritter für den betroffenen Eigentümer offenkundig bedeutet (hierzu vgl. 
nachstehend). 

Es ist somit den Beschwerdeführern Ziff. 1 und Ziff. 2 beizupflichten, dass weder 
die Gründung der Flurgenossenschaft noch die statutarische Bestimmung von 
§ 2 Abs. 2 die Mitglieder, welche allenfalls für ihre Grundstücke (noch) über kein 
Wegrecht zu Lasten eines anderen Grundstückes verfügen und soweit ein sol-
ches überhaupt erforderlich ist, davon entbindet, ein entsprechendes Recht zu 
erwerben. 

5.4 Die vorstehende Schlussfolgerung wird durch die Rechtsprechung 
bestätigt. 

5.4.1 Mit VGE 636/85 vom 11. März 1986 hatte das Verwaltungsgericht folgen-
den Sachverhalt zu beurteilen. Der Beschwerdeführer war wie die Eigentümer, 
deren Grundstück nicht unmittelbar durch den von der Flurgenossenschaft er-
stellten Weg erschlossen wurde, Mitglied derselben. Nach ergebnislosen Ver-
handlungen verfügte die Flurgenossenschaft zwangsweise ein Fuss- und Fahr-
wegrecht zu Lasten des Grundstücks des Beschwerdeführers und zu Gunsten 
der Eigentümer. Die Flurgenossenschaft stützte sich auf § 7 der Statuten, wel-
cher die Mitglieder verpflichtete, 

zulasten ihrer Grundstücke und zugunsten anderer Mitglieder, deren 
Liegenschaften nicht an die Strasse angrenzen (sofern keine andere 
Erschliessungsmöglichkeit besteht), durch Abschluss eines 
Dienstbarkeitsvertrages und gegen eine angemessene Entschädigung, ein Fuss- 
und Fahrwegrecht bis zur Strasse einzuräumen. 

Nach Auffassung des Beschwerdeführers verstiess die Enteignungsverfügung 
gegen die verfassungsmässige Eigentumsgarantie. Das Verwaltungsgericht führ-
te hierzu aus:

2. (…). Gesetzliche Grundlage für Enteignungen durch eine Flurgenossenschaft 
ist grundsätzlich § 11 Abs. 3 FlgV [heute: FlgG]. (…). Diese Bestimmung ist für 
Sachverhalte gedacht, bei denen es des zwangsweisen Rechtserwerbs bedarf, um 
die Durchführung des konkreten Ausführungsobjektes zu gewährleisten (vgl. 
Obertitel zu § 11 VFlG [heute: FlgG]: Ausführung des Unternehmens). Ob § 11 
Abs. 3 VFLG auch § 7 der Statuten abzudecken vermag, ist eher fraglich, weil 
einerseits die Flurgenossenschaft nicht Rechte erwirbt, sondern für Dritte verfügt, 

33

und anderseits der Rechtserwerb des Dritten nicht das konkrete 
Ausführungsprojekt tangiert. Ob sich § 7 der Statuten dennoch bei einer 
extensiveren und insbesondere zweckbezogenen Auslegung als Ausfluss des 
Enteignungsrechts gemäss § 11 Abs. 3 FlGV darstellen lässt, kann hier offen 
bleiben, da sich die fragliche Statutenvorschrift zweifelsohne innerhalb der den 
Flurgenossenschaften zugestanden Rechtssetzungskompetenz gemäss § 4 Abs. 2 
Ziff. 3 FlGV bewegt und somit nicht übergeordnetem Recht widerspricht (…). 

Zweck der Flurgenossenschaft ist nach § 2 der alten Statuten der Bau, nach 
§ 2 der neuen Statuten der Unterhalt von B.Strasse und E.Weg. Bau und Unterhalt 
dieser Strassen sind aber nur Mittel zum eigentlichen Zweck der 
Flurgenossenschaft. Die Flurgenossenschaft bezweckt, die strassenmässige 
Erschliessung der Liegenschaften ihrer Mitglieder zur baulichen Nutzung 
tatsächlich und rechtlich zu sichern. B.Strasse und E.Weg erschliessen nicht alle 
Liegenschaften unmittelbar. Der Zweck der Bodenverbesserungen kann nur 
erreicht werden, wenn im Sinne von § 7 der Statuten die Mitglieder hoheitlich 
gezwungen werden können, die erforderlichen dinglichen Rechte für "gefangene" 
Grundstücke bis zur Strasse einzuräumen. 

Gemäss Rechtsprechung ist eine Kompetenzerteilung an eine Korporation, 
wie sie eine Flurgenossenschaft darstellt, zum Erlass von 
Eigentumsbeschränkungen unbedenklich, wenn der Korporation nur die 
Kompetenz zum Erlass solcher Eigentumsbeschränkungen eingeräumt wird, die 
zur Erreichung des Zweckes der Körperschaft unerlässlich sind. 

In Analogie zu § 3bis Enteignungsgesetz [d.h. altes Expropriationsgesetz vom 
1.12.1870] wird das Wegrecht nach § 7 der Statuten hoheitlich eingeräumt und im 
Umfange festgelegt, falls keine freiwillige Regelung erfolgte. Nur Modalitäten wie 
Entschädigung und Realersatz werden grundsätzlich vertraglich geregelt. - 
Misslingt diesbezüglich eine Einigung, so wird die Entschädigung durch die 
Schätzungskommission festgelegt (§ 7 der Statuten). 

5.4.2 Die Flurgenossenschaft, deren Gründung mit VGE III 2008 139 vom 
29. Oktober 2008 zu beurteilen war, bezweckte "die Bereinigung der Wegrechte 
und den notwendigen Unterhalt (…) für eine einwandfreie und nachhaltige Nut-
zung sicherzustellen" (vgl. RRB Nr. 669/2008 vom 17.6.2008 Erw. 5.1). Die 
Beschwerdeführer, welche zu Lasten des Strassengrundstückes der (zu 
gründenden) Flurgenossenschaft ein Wegrecht besassen, waren der Ansicht, 
durch die Gründung einer Flurgenossenschaft werde ihnen dieses Wegrecht auf 
der Strasse entschädigungslos weggenommen und in eine Verpflichtung 
umgewandelt, was Art. 26 BV widerspreche. Das Verwaltungsgericht führte 
hierzu aus (Erw. 5.5), durch die Gründung einer Flurgenossenschaft werde den 
miteinbezogenen Grundeigentümern ein allfälliges Wegrecht nicht entzogen. Aus 
§ 6 der Statuten gehe hervor, dass die Mitglieder der Flurgenossenschaft 
verpflichtet seien, die für den üblichen Gebrauch notwendigen Fuss- und 
Fahrwegrechte auf dem Strassengrundstück der Flurgenossenschaft zu Gunsten 
aller Flurgenossenschaftsmitglieder zu gewähren. Die Verpflichtung, sich an der 
Kostentragung zu beteiligen (§ 7 der Statuten), stelle einen Eingriff in die 
Eigentumsfreiheit (Art. 26 BV) dar und müsse nur unter den Voraussetzungen 

34

von Art. 36 BV hingenommen werden: Die Gründung von Flurgenossenschaften 
bzw. die Zwangsmitgliedschaft finde ihre gesetzliche Grundlage in Art. 703 ZGB 
i.V.m. § 68 EGzZGB. Konkretisiert werde das Gründungsverfahren in der FlgV 
[heute: FlgG]. Das öffentliche Interesse liege in der Verbesserung und 
Erschliessung des Bodens, während das Erfordernis der Notwendigkeit einer 
gemeinschaftlichen Mitwirkung und des angemessenen Verhältnisses zwischen 
Aufwand und Nutzung dem Verhältnismässigkeitsprinzip Nachachtung 
verschaffe. Der blosse Einbezug als solcher in eine Flurgenossenschaft sei 
entschädigungslos hinzunehmen, da damit das Eigentum nur beschränkt und 
nicht entzogen werde. Der zwangsweise Erwerb von dinglichen Rechten durch 
die Flurgenossenschaft indessen müsse entschädigt werden (vgl. § 11 Abs. 3 
FlgV). 

5.4.3 Dieser Rechtsprechung lässt sich zum einen entnehmen, dass § 4 Abs. 2 
Ziff. 3 FlgG der Genossenschaft Rechtsetzungskompetenz (betreffend Rechte 
und Pflichten ihrer Mitglieder) verleiht und diese damit auch befugt, ihre 
Mitglieder zu verpflichten, sich gegenseitig allfällige erforderliche dingliche 
Rechte einzuräumen, welche für die Durchführung des Unternehmens 
erforderlich sind. Im Vordergrund steht dabei die tatsächliche und insbesondere 
auch rechtliche Sicherung der Erschliessung. Zum andern wird 
unmissverständlich festgehalten, dass die Einräumung der erforderlichen 
dinglichen Rechte entschädigungspflichtig ist unter Festlegung der 
Entschädigung durch die Schätzungskommission, sofern eine einvernehmliche 
vertragliche Regelung nicht zustande kommt. Vom Erwerb der für die Benützung 
im Sinne der rechtlichen Sicherstellung erforderlichen dinglichen Rechte ist 
hingegen der (einfache) Einbezug in den Perimeter der Flurgenossenschaft 
abzugrenzen, der entschädigungslos hinzunehmen ist. Dieser 
entschädigungslose Einbezug rechtfertigt sich durch Sinn und Zweck der 
Flurgenossenschaft (vgl. § 1 FlgG; § 2 Abs. 1 der Statuten), der allen Mitgliedern 
(bzw. deren Grundstücken) zu Gute kommt, wobei dem unterschiedlichen Nutzen 
mit einem differenzierten Kostenverteilplan Rechnung getragen wird. 

5.5 Aus Gesetz und Rechtsprechung ist somit zusammenfassend zu 
schliessen, dass es einerseits nicht der Flurgenossenschaft überlassen bleibt, ob 
sie eine Regelung betreffend die (allfällige) Entschädigung von 
Mitbenützungsrechten treffen will oder nicht. Anderseits lässt es sich auch nicht 
vertreten, eine allfällige Entschädigung in den Kostenverteilplan zu integrieren. 

Um im vorliegenden Fall entsprechende (aufwändige) diesbezügliche Vorkehren 
zu vermeiden und im Sinne einer Klarstellung rechtfertigte es sich deshalb, einen 

35

entsprechenden Feststellungsentscheid zu treffen. Insoweit wäre die 
Beschwerde der Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 gutzuheissen.

5.6 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer Ziff. 1 und Ziff. 2 besteht 
hingegen kein Anlass, § 13 der Statuten zu streichen. Dieser Paragraph ent-
spricht wörtlich § 11 Abs. 3 FlgG, der so oder anders beachtlich bleibt und zwar 
unabhängig von seiner Aufnahme in die Statuten. Es ist daher nicht von Bedeu-
tung, wenn die Beschwerdeführer Ziff. 1 und Ziff. 2 der Meinung sind, § 13 der 
Statuten (d.h. also auch § 11 Abs. 3 FlgG) passe nicht zu einer (Unterhalts-) 
Flurgenossenschaft (Beschwerde S. 12). Auch aus dem Verweis in § 13 der Sta-
tuten auf §§ 16 ff. der Verordnung zum Enteignungsgesetz (EntV; 
SRSZ 470.111) vom 30. November 2010, mit welchen Artikeln die Schätzungs-
kommission (Wahlvoraussetzungen etc.) definiert wird, kann weder eine Rechts-
fehlerhaftigkeit noch Ungültigkeit dieser Bestimmung abgeleitet werden. Wenn 
sich der Regierungsrat zur von den Beschwerdeführern diesbezüglich vorge-
brachten Rüge im angefochtenen Entscheid nicht explizit geäussert hat, kann 
hierin ebenso wenig eine Verletzung des rechtlichen Gehörs erblickt werden (Be-
schwerde S. 12). 

6.1.1 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde machen die Beschwerdeführer 
Ziff. 1 und Ziff. 2 (soweit ersichtlich und im Gegensatz zum Beschwerdeführer 
Ziff. 3, der bereits mit der Verwaltungsbeschwerde vom 15.3.2016 beantragte, 
sein Grundstück KTN ZZ._____ sei vom Perimeter auszunehmen), erstmals gel-
tend, sie hätten aus dem Einbezug in den Perimeter nur Nachteile und seien da-
her nicht in den Perimeter aufzunehmen. 

6.1.2 Der Regierungsrat prüft im Genehmigungsverfahren, ob das Unternehmen 
eine gemeinschaftliche Mitwirkung erfordert (§ 4 Abs. 2 FlgG). Die im 
Genehmigungsverfahren bejahten, materiellen Gründungsvoraussetzungen 
können grundsätzlich nicht Anfechtungsobjekt vor Verwaltungsgericht sein (vgl. 
vorstehend Erw. 3.5). Nachdem der Einbezug der Grundstücke der 
Beschwerdeführer Ziff. 1 und Ziff. 2 im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren 
- anders als der Einbezug von KTN ZZ._____ noch nicht thematisiert wurde, und 
der Regierungsrat die Zweckmässigkeit (auch) des Beizugsgebietes 
entsprechend erst mit der Genehmigung zu prüfen hatte, ist auf diese Rüge 
grundsätzlich nicht einzutreten. 

Indessen könnte diese Rüge, sofern sie zu prüfen wäre, nicht verfangen. Dem 
Regierungsrat ist beizupflichten (angefochtener Beschluss B.5), dass die 
Aufnahme von KTN YY._____ in den Perimeter zweckmässig ist. Es drängt sich 
auf, in den Perimeter einer Erschliessungsanlage sämtliche Grundstücke 

36

aufzunehmen, welche über die entsprechende Anlage erschlossen werden, was 
namentlich mit Blick auf die Gewährleistung des Unterhalts und allfälliger 
Sanierungen der TB._____strasse auch sinnvoll ist. Dabei ist es sachimmanent, 
dass nicht allen in den Perimeter aufgenommenen Grundstücken der gleiche 
Vorteil (und ebensowenig ein gleicher Nachteil) zukommt. Der unterschiedlichen 
Interessenlage wird bei der Kostenverteilung mit den (gesetzlichen) 
Bemessungskriterien entsprechend Rechnung getragen (vgl. VGE 60/75 sowie 
61/5, beide vom 2.4.1975, je Erw. 3). Der Entwurf des Kostenverteilplanes sieht 
für das Grundstück KTN YY._____ einen anteilsmässigen Betrag von 0% vor. 
Auch wenn diesem Entwurf keine Verbindlichkeit zukommt, ist im Lichte der 
erwähnten massgeblichen gesetzlichen Bemessungskriterien bei einer 
summarischen Betrachtung davon auszugehen, dass auch der definitive 
Kostenverteilplan für dieses Grundstück höchstens einen minimalen Beitrag 
vorsähe. Mithin würde das Grundstück diesbezüglich erheblich entlastet, was 
auch als Indiz für einen nicht unbedeutenden Vorteil gelten kann. Eine 
abweichende subjektive Einschätzung ist irrelevant. 

6.2 Die Beschwerdeführer Ziff. 1 und Ziff. 2 sehen ihre Eigentumsfreiheit 
(Art. 26 BV) beeinträchtigt und rügen eine Verletzung des 
Gleichbehandlungsgrundsatzes (Art. 8 BV). Auch dieser Auffassung kann nicht 
gefolgt werden. 

Die Gründung von Flurgenossenschaften bzw. die Zwangsmitgliedschaft findet 
ihre gesetzliche Grundlage in Art. 703 ZGB i.V.m. § 68 EGzZGB. In der FlgG wird 
das Gründungsverfahren normiert. Das öffentliche Interesse liegt in der 
Verbesserung und Erschliessung des Bodens (vgl. § 1 Abs. 1 FlgG). Dem 
Verhältnismässigkeitsprinzip wird mit dem Erfordernis einer gemeinschaftlichen 
Mitwirkung und dem angemessenen Verhältnis zwischen Aufwand und dessen 
Nutzen (§ 4 Abs. 1 FlgG) Rechnung getragen (vgl. VGE III 2008 139 vom 
29.10.2008 Erw. 5.5). Soweit ein Eingriff in die Eigentumsfreiheit vorliegt, sind die 
verfassungsmässigen Voraussetzungen (Art. 36 BV) hierfür somit gegeben. Im 
Rahmen des Kostenverteilplanes kann im Sinne des Verhältnismässigkeitsgrund-
satzes (wie auch der [Un-]Gleichbehandlung) unter anderem auch der 
unterschiedlichen Benützungsintensität Rechnung getragen werden. 

Eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots ist ebenfalls nicht erkennbar. 
Gerade aus Gründen der rechtsgleichen Behandlung sind alle Eigentümer in ein 
Unternehmen einzubeziehen, welche einen Nutzen haben (Huwyler, 
Flurgenossenschaften, S. 6), was (auch) beim Grundstück des 
Beschwerdeführers Ziff. 1 der Fall ist. Eine Gleichheit in einem arithmetischen 
Sinn liegt allenfalls vor, wenn die Sichtweise in unzulässigerweise auf die 

37

(gleichmässige) Berechtigung zur Benützung des Werks (TB._____strasse) 
reduziert wird. Indessen stellt die Gesamtkonzeption des FlgG insbesondere 
unter Einschluss des gesetzlich vorgesehenen Kostenverteilplanes und der für 
dessen Erstellung von Gesetzes wegen zu beachtenden Kriterien sowie der 
Möglichkeit zum zwangsweisen entschädigungspflichtigen Erwerb von Rechten 
klar, dass es sich um eine Gleichheit der Mitglieder der Flurgenossenschaft in 
einem geometrischen Sinn handelt. Es bestehen keine Anzeichen dafür, dass im 
Rahmen der Flurgenossenschaft Gleiches nicht nach Massgabe seiner 
Gleichheit gleich und Ungleiches nicht nach Massgabe seiner Ungleichheit 
ungleich behandelt wird (vgl. BGE 140 I 77 Erw. 5.1)

6.3 Unbegründet ist auch die Rüge der Beschwerdeführer Ziff. 1 und Ziff. 2, ihr 
rechtliches Gehör sei verletzt worden. Das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 
BV bedeutet nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einläss-
lich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen 
muss. Sie darf sich vielmehr auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte bzw. 
auf jene Aspekte beschränken, die von ihr ohne Willkür als wesentlich betrachtet 
werden. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über 
die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der 
Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (vgl. BGE 136 I 229 Erw. 5.2; 
BGE 136 I 184 Erw. 2.2.1; Bundesgerichtsurteil 1C_452/2012 vom 18.11.2013 
i.S. A. et al. vs. VerwGer SZ Erw. 2.2; Bundesgerichtsurteile 9C_101/2011 vom 
21. Juli 2011 Erw. 6.1; 9C_257/2011 vom 25. August 2011 Erw. 5.1).

Diesen Anforderungen wird der angefochtene Beschluss vollauf gerecht, was ge-
rade auch die Beschwerde bzw. die beiden Beschwerden vom 28. Februar 2017 
belegen. 

6.4 An der öffentlichen Verhandlung brachten die Beschwerdeführer Ziff. 1 und 
2 auch erstmals vor, die Schweizersiche ED._____ betreibe am T._____ auf dem 
Boden des Beschwerdeführers Ziff. 1 einen Kiessammler. Der BD._____, in des-
sen Eigentum sich die Liegenschaft KTN DD._____ befinde, dürfe bis zur 
AU._____brücke fahren; bis zur AU._____brücke reiche der Perimeterplan. Auf 
KTN YY._____ laste eine Personaldienstbarkeit zu Gunsten der ED._____. Der 
BD._____ habe eine Dienstbarkeit bis zum Kiessammler. Der BD._____ sei bis 
anhin nicht einbezogen worden, was sich wohl damit erklären lasse, dass im 
Grundbuch nur eine Personaldienstbarkeit und keine Grunddienstbarkeit einge-
tragen sei. Tatsache sei, dass der BD._____ mit grossen Fahrzeugen bis zum 
Kiessammler fahren werde. KTN DD._____ hätte auch in den Perimeter einbe-
zogen werden müssen. Im Kostenverteilplan seien sie auch nicht erfasst worden 
(Protokoll S. 5). 

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Der Einbezug eines Grundstückes in den Perimeter setzt einen Sondervorteil   
voraus. Die Beschwerdeführer legen nicht dar, inwiefern die Liegenschaft 
KTN DD._____ bei einem Einbezug in den Perimeter in den Genuss eines (Son-
der-)Vorteils kommen könnte; ein solcher ist nicht ersichtlich und wird auch nicht 
durch eine (Personal-)Dienstbarkeit begründet. Gemäss den Ausführungen der 
Beschwerdeführer Ziff. 1 und Ziff. 2 ist von der (Personal-)Dienstbarkeit aussch-
liesslich das Grundstück KTN YY._____ des Beschwerdeführers Ziff. 1 betroffen. 
Für den Unterhalt kommen entsprechend die gesetzlichen Bestimmungen zu den 
Dienstbarkeiten zur Anwendung ([Art. 781 ZGB i.V.m.] Art. 741 f. ZGB). Der von 
den Beschwerdeführern Ziff. 1 und 2 anlässlich der öffentlichen mündlichen Ver-
handlung eingereichte Beleg Nr. 78 zur Dienstbarkeit Nr. 5714 verpflichtet den 
Berechtigten entsprechend auch, "an den Unterhalt im Verhältnis seines Interes-
ses beizutragen".

6.5 Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde der Beschwerdeführer 
Ziff. 1 und Ziff. 2 betreffend die Feststellungsbegehren (Antrag Ziff. 4 und 5) als 
begründet. Indes wäre sie - da dies nicht zur Aufhebung des angefochtenen 
Regierungsratsbeschlusses sowie des Gründungsbeschlusses vom 25. Februar 
2016 und der Statuten führen würde - im Übrigen (d.h. Anträge Ziff. 1 bis 3) 
abzuweisen. 

7. Aufgrund dieses Verfahrensausganges sind die Kosten und Parteientschä-
digungen des regierungsrätlichen Verfahrens neu zu verlegen und die Kosten 
und Parteientschädigungen für die beiden verwaltungsgerichtlichen Verfahren zu 
regeln. 

7.1.1 Die Kosten für den Erlass eines Entscheides oder Zwischenbescheides 
werden in der Regel der unterliegenden Partei überbunden. Unterliegt sie nur 
teilweise, werden die Kosten auf die Parteien anteilsmässig verteilt (§ 72 Abs. 1 
VRP).

Die Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rech