# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 79fd096c-4bd9-5e3b-a4e7-4ec96ed1da90
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.12.2008 E-8073/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-8073-2008_2008-12-22.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-8073/2008/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichterin Gabriela Freihofer, 
mit Zustimmung von Richter Robert Galliker;
Gerichtsschreiber Jan Feichtinger.

A._______, geboren (...),
Eritrea,
Empfangs- und Verfahrenszentrum Basel, (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 9. Dezember 2008 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-8073/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  – eritreischer  Staatsangehöriger  tigrini-
scher  Volkszugehörigkeit  aus  (...)  – gemäss  eigenen  Angaben  über 
den  Sudan,  Libyen  und  Italien  am 27. Oktober 2008  in  die  Schweiz 
einreiste, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,

dass der  Beschwerdeführer  am 31. Oktober 2008 im Empfangs-  und 
Verfahrenszentrum  Basel  befragt  und  am  18. November 2008  durch 
das BFM einlässlich zu den Asylgründen angehört wurden,

dass er dabei im Wesentlichen geltend machte, er sei in der Heimat 
seit Ende 1999 gesucht und Anfang 2000 für die Dauer von sechs Mo-
naten erstmals inhaftiert und anschliessend zwangsrekrutiert worden,

dass er  hiernach bis  2004 am Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien 
teilgenommen habe, wobei er wegen Bagatellen sowie unter dem Vor-
wurf, Kontakt mit einem UNO-Mitarbeiter aufgenommen zu haben, für 
je zwei bis drei Monate inhaftiert worden sei,

dass er im Jahr 2006 erneut für ein Jahr inhaftiert  worden sei, da er 
aus dem Urlaub nicht zum Militär zurückgekehrt  sei,  wobei er sechs 
Monate  in  Einzelhaft  gesessen  und  sehr  schlimme  Erfahrungen 
gemacht habe,

dass seine Schwester und seine Tochter ebenfalls Militärdienst geleis-
tet hätten und sein Bruder seit drei Jahren in Haft sei,

dass er am 12. Mai 2008 einen Hafturlaub genutzt habe, um aus der 
Heimat zu flüchten und am 20. Mai in den Sudan gelangt sei, 

dass gemäss Rapport des Grenzwachtkorps der Beschwerdeführer am 
24. September 2008  nach  versuchter  illegaler  Einreise  nach  Italien 
zurückgeführt wurde,

dass am 26. November 2008 Italien einem Rückübernahmeersuchen 
des BFM entsprach und gestützt auf das entsprechende bilaterale Ab-
kommen mit der Schweiz einer Rückübernahme des Beschwerdefüh-
rers zustimmte,

dass das BFM mit Verfügung vom 9. Dezember 2008 – gleichentags 
eröffnet – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes 

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vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat 
und die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz sowie 
den Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Voraus-
setzungen von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG seien vorliegend erfüllt, da 
Italien als sicherer Drittstaat bezeichnet werden könne, der Beschwer-
deführer sich vor der Einreise in die Schweiz dort  aufgehalten habe 
und Italien die Bereitschaft für die Rückübernahme erklärt habe,

dass der Beschwerdeführer ferner in der Schweiz weder nahe Angehö-
rige noch enge Beziehungen zu hier lebenden Personen habe und die 
Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG nicht offensichtlich erfülle,

dass der Wahrheitsgehalt der Asylvorbringen des Beschwerdeführers 
zu  bezweifeln  sei,  womit  es  ihm  nicht  gelinge,  die  Flüchtlingsei-
genschaft mit der erforderlichen Offensichtlichkeit zu begründen, 

dass keine Hinweise vorliegen würden, wonach in Italien kein effektiver 
Schutz vor Rückschiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG bestünde, 

dass die Wegweisung die Regelfolge eines Nichteintretensentscheides 
darstelle  und keine Gründe ersichtlich  seien,  die  auf  Unzulässigkeit, 
Unzumutbarkeit  oder  Unmöglichkeit  eines  Wegweisungsvollzuges  in 
den Drittstaat Italien schliessen lassen würden, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. Dezember 2008 (vor-
ab  per  Fax  am  15. Dezember 2008)  gegen  diesen  Entscheid  beim 
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dessen Aufhebung 
sowie die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zwecks erneuter 
Überprüfung beantragte,

dass eventualiter die Unzumutbarkeit einer Rückkehr nach Italien fest-
zustellen sei, 

dass  in  prozessualer  Hinsicht  die  unentgeltliche  Prozessführung  mit 
Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu gewähren sei,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  im  Wesentlichen  vor-
bringt, er habe eine leider unlesbare Kopie seines eritreischen Militär-
ausweises erhältlich machen können und bemühe sich, das Dokument 
erneut per Fax zu erhalten, um seine Zwangsrekrutierung zu belegen,

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dass die Situation in Italien im Flüchtlingsbereich schwierig sei, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 17. Dezember 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde einzutre-
ten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell  geprüft  hat,  weshalb  dem Bundesverwaltungsgericht  diesbezüg-
lich volle Kognition zukommt,

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel zu verzichten ist,

dass gemäss der revidierten,  am 1. Januar 2008 in  Kraft  getretenen 
Bestimmung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche in der 
Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  einen  sicheren 
Drittstaat  nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG zurückkehren können, in 
welchem sie sich vorher aufgehalten haben,

dass nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG der Bundesrat Staaten bezeich-
nen kann, in denen nach seinen Feststellungen effektiver Schutz vor 
Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht,

dass nach Art. 34 Abs. 3 AsylG die Bestimmung von Abs. 2 dieses Ar-
tikels keine Anwendung findet, wenn Personen, zu denen die asylsu-
chende Person enge Beziehungen hat,  oder nahe Angehörige in der 
Schweiz  leben  (Bst.  a),  die  asylsuchende  Person  offensichtlich  die 
Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt (Bst. b) oder Hinweise 
darauf  bestehen,  dass im Drittstaat  kein  effektiver  Schutz  vor Rück-
schiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht (Bst. c),

dass die Voraussetzungen der Anwendbarkeit von Art. 34 Abs. 2 Bst. a 
AsylG i.V.m. Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG vorliegend in Bestätigung der 
vorinstanzlichen Erkenntnisse erfüllt sind,

dass der vorangegangene Aufenthalt des Beschwerdeführers in Italien 
aktenkundig und unbestritten ist,

dass vom Beschwerdeführer zudem nie behauptet wurde, er habe zur 
Schweiz enge Beziehungen oder hier nahe Angehörige, 

dass Italien – zusammen mit allen anderen EU- und EFTA Staaten – 
am 14. Dezember 2007 vom Bundesrat als sicherer Drittstaat bezeich-
net worden ist,

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dass der  Beschwerdeführet  –  wie  vom BFM zutreffend erkannt  –  in 
den sicheren Drittstaat  Italien zurückkehren kann,  da dessen Behör-
den mit nach wie vor gültiger Erklärung vom 26. November 2008 ge-
genüber der Schweiz die Rückübernahme zugesichert haben,

dass der Beschwerdeführer die Vermutung der Beachtung des Rück-
schiebungsschutzes im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG durch den Dritt-
staat Italien nicht zu widerlegen vermag,

dass  ferner  eine  Missachtung  des  Non-refoulement-Gebotes  durch 
den Drittstaat gar nicht begangen werden kann, solange die Behörden 
dieses  Drittstaates  mangels  Schutzersuchens  oder  mangels  Mitwir-
kung  der  Betroffenen  (beispielsweise  durch  Beachtung  einer  Anhö-
rungseinladung) gar nicht auf eine allfällige Verfolgungs- oder Gefähr-
dungssituation im Heimatstaat aufmerksam gemacht werden, 

dass es somit in der Disposition des Beschwerdeführers liegt, entspre-
chende Gründe nach einer Rückkehr nach Italien geltend zu machen,

dass auch keine Indizien für die Widerlegung der Vermutung ersichtlich 
sind, wonach Italien im Falle des Beschwerdeführers den Rückschie-
bungsschutz im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG beachte,

dass  bei  Anwendung  des  Nichteintretens-Tatbestandes  von  Art. 34 
Abs. 2 AsylG (sicherer Drittstaat)  und im Unterschied zu Abs. 1 der 
gleichen Bestimmung (safe country im Sinne eines verfolgungssiche-
ren Herkunftslandes) nicht  zu prüfen ist,  ob Hinweise auf Verfolgung 
vorliegen,  sondern lediglich die Ausnahmeklausel von Art. 34 Abs. 3 
Bst. b AsylG zu beachten ist,  wonach von einer Wegweisung  in den 
Drittstaat dann abgesehen wird, wenn die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft erfüllt,

dass somit das BFM nicht darlegen muss, dass der Beschwerdeführer 
die  Flüchtlingseigenschaft  offensichtlich  nicht  erfüllt,  sondern  bereits 
die  Feststellung  genügt,  dass  die  Flüchtlingseigenschaft  jedenfalls 
nicht offensichtlich zutage tritt,

dass sich, wie in der angefochtenen Verfügung zutreffend erkannt, aus 
den  Akten  keine  genügend  konkreten  Hinweise  zur  offensichtlichen 
Annahme der Flüchtlingseigenschaft ergeben und auf die betreffenden 
Erwägungen verwiesen werden kann,

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dass die Beschwerdeschrift keine zureichenden Anhaltspunkte für eine 
gegenüber den vorinstanzlichen Erkenntnissen andere Betrachtungs-
weise in der Eintretensfrage enthält,

dass  das  BFM  demnach  in  Anwendung  von  Art.  34  Abs.  2  Bst.  a 
AsylG zu Recht auf das Asylgesuch der Beschwerdeführer nicht einge-
treten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung im Einklang  mit  den gesetzlichen 
Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeord-
net wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgebenden 
völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  (insb.  auch  Art.  3  der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte 
und Grundfreiheiten [EMRK, SR 0.101]) zulässig ist, da der Beschwer-
deführer in Italien offensichtlich nicht an Leib, Leben oder Freiheit ge-
fährdet ist oder eine menschenrechtswidrige Behandlung zu befürch-

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ten hat  und er  dort  zudem – wie bereits  oben erkannt  – Schutz vor 
Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG findet, sofern darum 
ersucht wird,

dass weder die in Italien herrschende allgemeine Lage noch sonstige 
Gründe gegen die Zumutbarkeit eines Wegweisungsvollzuges des Be-
schwerdeführers nach Italien sprechen und solche auch nicht substan-
ziell geltend gemacht werden,

dass nämlich der Umstand, dass der Verfahrensgang für Asylsuchende 
in Italien vergleichsweise mühseliger ausgestaltet sein mag, den Weg-
weisungsvollzug nicht als unzumutbar erscheinen lässt,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Italien 
schliesslich  möglich  ist,  da  keine  konkreten  Vollzugshindernisse  er-
sichtlich sind (Art. 83 Abs. 2 AuG) und die italienischen Behörden die 
Rückübernahme zugesichert haben,

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  angeordnete  Vollzug 
der Wegweisung als rechtmässig zu bestätigen ist,

dass demnach die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, 
den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und 
angemessen ist  (Art. 106 AsylG),  weshalb die Beschwerde inklusive 
sämtlicher materieller und prozessualer Anträge abzuweisen ist, 

dass aufgrund des Erkannten und der gesamten Umstände und Vor-
bringen darauf verzichtet werden kann, auf die gestellten Anträge und 
den Inhalt der Beschwerde weiter einzugehen,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 
1 VwVG),

dass  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege 
nach Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, da sich die Rechtsbegehren 
gemäss  vorstehenden  Erwägungen  als  aussichtslos  präsentierten, 
welcher Umstand die Gewährung unentgeltlicher Prozessführung nach 
Gesetz ausschliesst,

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dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses mit vorliegendem Urteil gegenstandslos wird.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss 
Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, zu den Ak-

ten Ref.-Nr. N_______ (in Kopie)
- (...)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Gabriela Freihofer Jan Feichtinger

Versand: 

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