# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9cec6495-e8ab-5d87-b13f-e0205fe39ceb
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-10-09
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 09.10.2015 SK.2015.30
**Docket/Reference:** SK.2015.30
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2015-30_2015-10-09

## Full Text

Fälschung amtlicher Wertzeichen (Art. 245 Ziff. 1 StGB);;Fälschung amtlicher Wertzeichen (Art. 245 Ziff. 1 StGB);;Fälschung amtlicher Wertzeichen (Art. 245 Ziff. 1 StGB);;Fälschung amtlicher Wertzeichen (Art. 245 Ziff. 1 StGB)

Urteil vom 9. Oktober 2015 
Strafkammer 

Besetzung 

 

Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, 

Einzelrichter 

Gerichtsschreiber David Heeb  

Parteien 

 

BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch 

Hansjörg Stadler, Staatsanwalt des Bundes, 

Postfach, 3003 Bern,    

 

 

gegen 

  A.,  

Gegenstand 

 

Fälschung amtlicher Wertzeichen 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2015.30 

- 2 - 

 

Der Einzelrichter erkennt: 

I. 

1. A. wird schuldig gesprochen der Fälschung amtlicher Wertzeichen (Art. 245 Ziff. 1 

StGB). 

2. A. wird bestraft mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je Fr. 100.–, bedingt voll-

ziehbar bei einer Probezeit von 2 Jahren. 

3. A. wird bestraft mit einer Busse von Fr. 200.–. 

 Bezahlt A. die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe 

von 2 Tagen. 

4. Der Kanton Aargau wird als Vollzugskanton bestimmt (Art. 74 Abs. 2 StBOG). 

5. Die beschlagnahmte Autobahnvignette (2015, Nr. P0048174) wird eingezogen und ver-

nichtet (Art. 249 Abs. 1 StGB). 

6. Die Verfahrenskosten, bestehend aus den Gebühren des Vorverfahrens von  

Fr. 290.–, den Auslagen der Bundesanwaltschaft von Fr. 10.– und der Gerichtsgebühr 

von Fr. 700.–, insgesamt Fr. 1'000.–, werden A. auferlegt.  

 Wird seitens A. keine schriftliche Begründung des Urteils verlangt, so reduziert sich die 

Gerichtsgebühr um die Hälfte. 

II. 

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter mündlich 

begründet. A. wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt; der nicht anwesenden Bundesan-

waltschaft wird es zugestellt. 

 

 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber 

- 3 - 

 

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 

 Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig) 

 

 

 

 

 

 

 

 
Rechtsmittelbelehrung 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 
Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-
tikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug 
von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein 
begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt 

(Art. 82 Abs. 2 StPO).  

Beschwerde an das Bundesgericht 

Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundes-
gericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Ausfertigung Beschwerde 

eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). 

Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a und b 
BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder 
auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den 
Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).