# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5c56fe88-962f-5e8f-9910-be661d0a9cb2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.10.2010 D-7477/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7477-2010_2010-10-28.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7477/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Thomas Wespi, 
mit Zustimmung von Richter Walter Lang;
Gerichtsschreiberin Regula Frey.

A._______, geboren B._______, Gabun,
alias C._______, geboren D._______, Gabun,
alias A._______, geboren D._______, unbekannter 
Herkunft,
E._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Ver-
fügung des BFM vom 18. Oktober 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7477/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  angeblich  aus  Gabun  stammende  Beschwerdeführer  sein 
Heimatland  eigenen  Angaben  zufolge  am  1.  August  2010  auf  dem 
Seeweg  verliess,  nach  einer  ungefähr  fünfwöchigen  Schiffsreise  an 
einen  ihm  unbekannten  Ort  in  J._______  gelangte,  von  wo  aus  er 
seine  Reise  nach  einem  dreitägigen  Aufenthalt  auf  dem  Landweg 
fortsetzte und am 7. September 2010 illegal in die Schweiz einreiste, 
wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,

dass  der  Beschwerdeführer  keine  Identitätspapiere  zu  den  Akten 
reichte,

dass  er  am  23.  September  2010  im  E._______  befragt  und  am  7. 
Oktober 2010 in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 
26.  Juni  1998  [AsylG,  SR  142.31]) durch  das  Bundesamt  zu  den 
Asylgründen angehört wurde,

dass der  Beschwerdeführer  zu  seinen asylbegründenden Vorbringen 
im Wesentlichen geltend machte, er sei am 18. August 2009 auf dem 
Weg  in  sein  F._______  bei  einem  Haus  vorbeigegangen,  welches 
Feuer gefangen habe, worauf er beschuldigt worden sei, das Feuer in 
diesem Haus gelegt zu haben,

dass besagte Beschuldigung einen politischen Hintergrund habe,

dass  im  Juli  2009  die  Präsidentschaftswahlen  stattgefunden  hätten 
und er am 18. August 2009 ein rotes T-Shirt  des unterlegenen, aber 
von ihm unterstützten Präsidentschaftskandidaten Mamboundou getra-
gen habe,

dass er Mamboundou während der Wahlvorbereitungen begleitet und 
Fotos sowie Filmaufnahmen von Versammlungen gemacht habe, 

dass ihn am 18. August 2009 Anhänger des obsiegenden Präsident-
schaftskandidaten Ali Bongo der Tat beschuldigt hätten und er von die-
sen verfolgt worden sei, worauf er weggerannt und zu seinem Freund 
G._______ geflüchtet sei, wo er sich bis Juli 2010 versteckt habe,

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dass er genug gehabt und von dort habe weggehen wollen, worauf ihm 
sein  Freund  G._______  erklärte  habe,  falls  er  das  Haus  verlassen 
würde, würde er entweder getötet oder eingesperrt werden,

dass er ihm auch abgeraten habe, zur Polizei zu gehen, da ihn diese 
verhaften würde, worauf er ihm geholfen habe, das Land zu verlassen,

dass das BFM mit Verfügung vom 18. Oktober 2010 - eröffnet am glei-
chen Tag - gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch 
des  Beschwerdeführers  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der 
Schweiz sowie den Vollzug anordnete, 

dass die Vorinstanz zur Begründung ihres Entscheids im Wesentlichen 
ausführte,  der  Beschwerdeführer  habe  den  Asylbehörden  innerhalb 
der ihm eingeräumten Frist von 48 Stunden keine Reise- oder Identi-
tätspapiere eingereicht, 

dass  die  widersprüchlichen  Angaben  über  seine  Ausweisdokumente 
und deren Verbleib bewirkten, dass ihm seine diesbezüglichen Aussa-
gen nicht geglaubt werden könnten,

dass das Fehlen jeglichen nachvollziehbaren Bemühens, seine Identi -
tät  durch  rechtsgenügliche,  authentische  Papiere  zu  belegen,  den 
Schluss zulasse,  der Beschwerdeführer  sei  nicht  bereit,  solche Aus-
weisdokumente vorzulegen,

dass  die  Angaben  zu  seiner  Ausreise  tatsachenwidrig,  oberflächlich 
und realitätsfremd seien und darauf schliessen liessen, dass er nicht 
nur beabsichtige, die wahren Umstände zu seinem Reiseweg und sei-
ne  wahre  Identität  zu  verheimlichen,  sondern  auch  nicht  offenlegen 
wolle, mit welchen Reisepapieren er in Wirklichkeit in die Schweiz ge -
reist sei,

dass aufgrund der pflichtwidrigen Nichtabgabe von Ausweisdokumen-
ten die Identität des Beschwerdeführers nicht feststehe,

dass die Vorinstanz zahlreiche Aussagen des Beschwerdeführers be-
züglich seiner Asylgründe als tatsachenwidrig qualifizierte, so entsprä-
chen seine Angaben zu den Wahlen in Gabun gemäss den gesicherten 
Kenntnissen des BFM nicht den Tatsachen, denn die Wahlen in Gabun 
hätten nicht zu dem vom Beschwerdeführer genannten Zeitpunkt statt-
gefunden, 

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dass auch die Behauptung, der frühere Präsident sei im Jahr 2008 ver-
storben, nicht den Tatsachen entspreche,

dass er bezeichnenderweise auf die ihm gestellten Fragen zu den Prä-
sidentschaftswahlen  keinerlei  präzisierende  Angaben  habe  machen 
können, so habe er weder den vollen Namen der neu gewählten Re-
gierungspartei  noch denjenigen der Partei  von Mamboundou nennen 
können, was erstaune, zumal er diesen doch gemäss eigenen Anga-
ben vom 24. Juli 2009 bis zum 18. August 2009 ständig als offizieller  
H._______ der Wahlkampagne begleitet haben wolle,

dass er ebensowenig den Namen des dritten Präsidentschaftskandida-
ten sowie den Namen der Präsidentin der Übergangsregierung habe 
nennen können,

dass überdies erhebliche Zweifel  an der vom Beschwerdeführer  gel-
tend gemachten Nationalität bestehen würden, so habe er die ihm ge-
stellten einfachen Wissensfragen zu seinem angeblichen Heimatland 
nicht hinlänglich zu beantworten vermocht,

dass ihm weder die wichtigen Ethnien in Gabun noch die wichtigsten 
Sprachen des Landes bekannt  seien und er  auch die  zahlenmässig 
grösste Ethnie in Gabun nicht habe nennen können,

dass zudem Ali Bongo nicht zu einer Ethnie namens Otogue gehöre,

dass  der  Beschwerdeführer  zudem  die  Namen  der  neun  Provinzen 
Gabuns nur teilweise korrekt habe anführen können und nur vage ha-
be angeben können, wo sich sein Heimatort I._______ befinde,

dass er I._______ als Hauptort der dortigen Provinz bezeichnet habe, 
was nicht zutreffe,

dass es sich erübrige, auf die zahlreichen weiteren Unglaubhaftigkeits-
elemente – wie beispielsweise Widersprüche oder die fehlende Logik 
in seinen Aussagen – einzugehen, 

dass  der  Beschwerdeführer  die  Flüchtlingseigenschaft  offensichtlich 
nicht erfülle, womit aufgrund der  Aktenlage keine zusätzlichen  Abklä-
rungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegwei-
sungsvollzugshindernisses erforderlich seien,

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dass der Wegweisungsvollzug durchführbar sei,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. Oktober 2010 (Post-
stempel) gegen diesen Entscheid Beschwerde erhob und dabei sinn-
gemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung beantragte und 
anführte, es sei ihm mindestens ein provisorischer Aufenthalt  zu ge-
währen,

dass die vorinstanzlichen Akten am 20. Oktober 2010 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM 
entscheidet  (Art.  105  AsylG  i.V.m.  Art.  31  -  33  des  Verwaltungsge-
richtsgesetzes vom 17. Juni  2005  [VGG, SR 173.32];  Art.  83  Bst.  d 
Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG,  SR 
173.110]),

dass der  Beschwerdeführer  durch den angefochtenen Entscheid  be-
sonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Auf-
hebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der 
Beschwerde  legitimiert  ist  (Art.  105  AsylG  i.V.m.  Art.  37  VGG  und 
Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können 
(Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass  die  Beurteilung  von  Beschwerden  gegen  Nichteintretensent-
scheide grundsätzlich auf  die Überprüfung der Frage beschränkt  ist, 
ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  dementsprechend  im  Fall  der  Begründetheit  des  Rechtsmittels 
die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Ent-
scheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (Entscheidungen und 
Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK] 
2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

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dass bei dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Nichteintretenstat-
bestand von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG, auf welchen sich 
die hier angefochtene Verfügung stützt, die Besonderheit besteht, dass 
das BFM im Rahmen einer summarischen Prüfung das offenkundige 
Nichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG und 
das  offenkundige  Fehlen  von  Wegweisungsvollzugshindernissen  zu 
beurteilen hat (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG), weshalb inso-
weit bei dagegen erhobenen Beschwerden auch die Flüchtlingseigen-
schaft Prozessgegenstand bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass  in  der  Frage  der  Wegweisung  und  deren  Vollzugs  die  Be-
urteilungszuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  nicht  be-
schränkt ist, weil das BFM sich diesbezüglich gemäss Art. 44 AsylG in 
Verbindung mit Art. 83 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 
über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) auch mate-
riell zur Sache zu äussern hatte,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  ent-
schieden wird (Art. 111 Abs. 1 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, 
wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Be-
schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a Abs. 2 
AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif -
tenwechsel verzichtet wurde,

dass nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht einge-
treten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 
Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere 
abgeben, 

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet,  wenn Asylgesuch-
steller  glaubhaft  machen können, dass sie dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage sind oder auf Grund der Anhörung sowie 
gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt 
wird  oder  zusätzliche  Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlings-
eigenschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses  nötig  sind 
(vgl. Art. 32 Abs. 3 AsylG),

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dass  vorliegend  die  Nichtabgabe  von  Reisepapieren  im  Sinne  von 
Art. 32  Abs. 2  Bst.  a  AsylG  innerhalb  von  48  Stunden  nach  Einrei-
chung des Asylgesuches unbestritten ist, 

dass der Beschwerdeführer bezüglich der nicht  eingereichten Identi-
tätsdokumente erklärte,  seine Verfolger  seien einige Tage nach dem 
18. August 2009 in sein Zimmer und sein F._______ eingedrungen und 
hätten die sich dort befindlichen Sachen ausgeräumt und in Brand ge-
setzt, wobei auch sein Pass, sein Récépissé (provisorische Identitäts-
karte)  und seine Geburtsurkunde zerstört  worden seien (vgl. A 1/14, 
S. 5; A 8/15, S. 7 f. und 12),

dass der Beschwerdeführer bezüglich der Aufforderung zur Papierbe-
schaffung anlässlich der Kurzbefragung erklärte,  er  habe keine Tele-
fonnummer, um jemanden zu beauftragen, in seinem Zimmer nachzu-
schauen, ob alles verbrannt worden sei oder nicht,

dass er die einzigen von ihm notierten Telefonnummern verloren habe, 
weil der Zettel nass geworden sei (vgl. A 1/14, S. 6; A 8/15, S. 2),

dass er zwar mit seiner im Heimatland lebenden Mutter in regelmässi-
gem telefonischem Kontakt gewesen sei, er jedoch keine Telefonnum-
mern im Kopf behalten könne (vgl. A 8/15, S. 2),

dass er erfolglos versucht  habe, die Telefonnummer seiner Mutter  in 
Erfahrung zu bringen (vgl. A 8/15, S. 2),

dass in Anbetracht dieser Antworten insgesamt der Eindruck entsteht, 
der offensichtlich keine Anstrengungen zur Beibringung entsprechen-
der Papiere unternehmende Beschwerdeführer enthalte den Behörden 
seine für die Reise benutzten Dokumente vor,

dass  diese  Einschätzung  durch  seine  unrealistischen  und  wider-
sprüchlichen Angaben zum Reiseweg – unkontrolliert mit einem Schiff 
von seinem Heimatland nach J._______ und von dort ohne Kontrolle 
auf dem Landweg in die Schweiz – bestätigt wird, da diese – wie von 
der Vorinstanz richtig festgestellt – darauf schliessen lassen, er habe 
zur  Verheimlichung  seiner  wahren  Identität  sowie  der  Umstände  zu 
seinem  Reiseweg  keine  Ausweis-  oder  Reisepapiere  zu  den  Akten 
gereicht, 

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dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe den diesbe-
züglichen Erwägungen nichts entgegenbringt,

dass demnach die entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen nach 
Prüfung der Akten und unter Berücksichtigung der Beschwerdeeinga-
be als zutreffend zu erachten sind und zwecks Vermeidung von Wie-
derholungen darauf verwiesen werden kann,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  somit  nicht  gelingt,  entschuldbare 
Gründe für die Nichteinreichung der erforderlichen Dokumente glaub-
haft zu machen,

dass mithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu 
Recht  weder  die  Flüchtlingseigenschaft  festgestellt  noch  zusätzliche 
Abklärungen  zu  deren  Feststellung  beziehungsweise  derjenigen  von 
Wegweisungsvollzugshindernissen als erforderlich erachtet hat,

dass  die  Prüfung  der  Akten  ergibt,  dass  die  Vorinstanz  die  An-
forderungen an die Flüchtlingseigenschaft zu Recht als nicht erfüllt er -
achtete, wobei  auf  die entsprechenden Erwägungen des BFM in der 
angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann,

dass es der Beschwerdeführer unterlässt, sich konkret mit den Erwä-
gungen der Vorinstanz zur Flüchtlingseigenschaft sowie insbesondere 
mit den Ausführungen des BFM bezüglich der festgestellten Unglaub-
haftigkeitsmerkmale in seinen Aussagen auseinanderzusetzen, 

dass er lediglich vorbringt,  er sei  in seinem Heimatland an Leib und 
Leben  bedroht,  weil  er,  wie  überall  in  Gabun  bekannt  sei,  der 
H._______ von Pierre Mamboundou gewesen sei,

dass er mit diesen Entgegnungen die zutreffenden vorinstanzlichen Er-
wägungen  zur  Unglaubhaftigkeit  seiner  Aussagen  nicht  entkräften 
kann,

dass  gestützt  auf  die  Aktenlage  und  die  vorstehenden  Erwägungen 
das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 und 7 AsylG 
– und wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen zum Vollzug der 
Wegweisung ergibt – das Fehlen von Wegweisungsvollzugshindernis-
sen  offenkundig  erscheinen  und  sich  aus  den  Akten  keine  Anhalts-
punkte für die Annahme ergeben, das BFM habe eine mehr als bloss 

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summarische materielle  Prüfung  vorgenommen oder  zusätzliche Ab-
klärungen getroffen,

dass unter diesen Umständen von zusätzlichen Abklärungen im Sinne 
von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG abgesehen werden konnte,

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er-
teilung einer solchen hat,  weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-
klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist 
(Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. Au-
gust 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EMARK 
2001 Nr. 21),

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht-
liche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der mass-
geblichen  völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  nicht  unzu-
lässig ist, da aus den Ausführungen des Beschwerdeführers und den 
übrigen Akten insbesondere keine Hinweise auf eine menschenrechts-
widrige  Behandlung  ersichtlich  sind  (vgl.  Art.  3  der  Konvention  vom 

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4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfrei-
heiten [EMRK, SR 0.101]), die ihm in Gabun droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  weder  die  allgemeine  Lage  in  seiner  Heimat  noch  individuelle 
Gründe gegen die Zumutbarkeit  des Wegweisungsvollzuges des jun-
gen Beschwerdeführers sprechen, der gemäss eigenen Angaben als 
selbständiger H._______, K._______ und L._______ in seinem eige-
nen  F._______  gearbeitet  hat  und  der  in  seiner  Heimat  über  ein 
familiäres  und  soziales  Beziehungsnetz  verfügt,  weshalb  ihm  der 
Wiederaufbau einer eigenen wirtschaftlichen Existenz zugemutet wer-
den kann und der Vollzug der Wegweisung somit als zumutbar zu er-
achten ist (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Gabun 
schliesslich auch nicht unmöglich ist, da keine Vollzugshindernisse be-
stehen (Art. 83 Abs. 2 AuG),  und es dem Beschwerdeführer obliegt, 
bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art.  8 Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder  unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten in der Höhe von 
Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1 bis 3 des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).

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(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  durch  Vermittlung  des  E._______ 
(Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, E._______ (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N _______, 
mit  der  Bitte  um Eröffnung  des  Urteils  an den  Beschwerdeführer 
und um Zustellung der beiliegenden Empfangsbestätigung an das 
Bundesverwaltungsgericht)

- das M._______ (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Wespi Regula Frey

Versand: 

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