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**Case Identifier:** 6dcae0dc-ecb4-5fcf-aa62-e21b19260f94
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-10-14
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 14.10.2020 810 20 120
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-20-120_2020-10-14.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 14. Oktober 2020 (810 20 120) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Kausalabgaben 

 

 

Verlustverrechnung 

 

 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Hans Furer, Daniel 

Häring, Niklaus Ruckstuhl, Stefan Schulthess, Gerichtsschreiber Martin 
Michel 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin,  
vertreten durch PricewaterhouseCoopers AG 

  
 
gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Beschwerdegegner 
 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, 
Beschwerdegegnerin 
 

 Einwohnergemeinde B.____, Beigeladene 
 

  
 

Betreff Staats- und Gemeindesteuer 2013 
(Urteil des Steuer- und Enteignungsgerichts, Abteilung Steuergericht 
vom 1. November 2019) 

 
 

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A. Die am 27. März 2007 in das Handelsregister des Kantons Basel-Landschaft eingetra-
gene A.____ hat ihren statutarischen Sitz in B.____ und ist Teil einer multinationalen Gruppe 
mit Hauptsitz in den USA. Sie bezweckt die Herstellung, den Handel und Vertrieb von pharma-
zeutischen Produkten aller Art. Die A.____ befand sich von 2007 bis 2012 in einer wirtschaftlich 
schwierigen Lage und wies in den Steuererklärungen folgende Ergebnisse aus: 
 

 
B. Aufgrund des schlechten Geschäftsgangs und des Bedarfs an liquiden Mitteln veräus-
serte die A.____ im Jahr 2011 die Parzelle Nr. XX, Grundbuch [GB] B.____, und im Jahr 2012 
die Parzelle Nr. YY, GB B.____, als "Sale-and-lease-back-Geschäfte". Mit Grundstückgewinn-
steuerveranlagung vom 30. Januar 2012 resultierte in Bezug auf den Verkauf der Parzelle 
Nr. XX aufgrund des von der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft herangezogenen 
"Verkehrswerts vor zwanzig Jahren" kein Grundstückgewinn (bzw. ein Verlust in der Höhe von 
Fr. -7'172'585.--) und somit eine Nullveranlagung. Betreffend den Verkauf der Parzelle Nr. YY 
veranlagte die Steuerverwaltung Basel-Landschaft mit Verfügung vom 10. Dezember 2012 
ebenfalls einen Grundstückgewinn von Fr. 0.--. 
 
C. Am 14. April 2014 erliess die Steuerverwaltung in Bezug auf die zwei erwähnten 
Grundstückverkäufe zwei neue Grundstückgewinnsteuerveranlagungen, die die Veranlagungen 
vom 30. Januar 2012 und vom 10. Dezember 2012 ersetzen sollten. Dabei wurde in Bezug auf 
den Verkauf der Parzelle Nr. XX zum aus dem Verkauf resultierenden Verlust in der Höhe von 
Fr. -7'172'585.-- der Betriebsverlust des Geschäftsjahres 2011 in der Höhe von Fr. -6'892'400.-- 
angerechnet. In Bezug auf den Verkauf der Parzelle Nr. YY wurde neu der Betriebsverlust des 
Geschäftsjahres 2012 in der Höhe von Fr. -4'403'507.-- angerechnet. Diese am 14. April 2014 
erlassenen Verfügungen hob das Steuer- und Enteignungsgericht, Abteilung Steuergericht 
(Steuergericht), auf Rekurs der A.____ hin mit Urteil vom 2. Dezember 2016 (Verfahrens-
nummer 510 16 58) auf. 
 
D. Im Rahmen dieses Rekursverfahrens erkannte die Steuerverwaltung, dass beide 
Grundstückgewinnsteuerveranlagungen vom 30. Januar 2012 und vom 10. Dezember 2012 – 

Staats- und Gemeindesteuer DBG

Geschäftsjahr 2007 -1'822'972.00                                   -1'822'972.00           

Geschäftsjahr 2008 -2'026'266.00                                   -2'026'266.00           

Geschäftsjahr 2009 -2'368'367.00                                   -2'368'367.00           

Geschäftsjahr 2010 -5'035'235.00                                   -5'035'235.00           

Geschäftsjahr 2011 -7'526'506.00                                   -634'106.00               

Geschäftsjahr 2012 5'028'918.00                                     9'858'646.00             

Summe Vorjahresverluste -13'750'428.00                                 -2'028'300.00           

(Steuererklärung 2013)

Geschäftsjahr 2013 2'148'383.00                                     2'148'383.00             

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zu Gunsten der A.____ – fehlerhaft gewesen waren. In Bezug auf die Parzelle Nr. XX hatte die 
Steuerverwaltung bei der Bestimmung des Erwerbspreises – in der irrtümlichen Annahme, der 
Erwerb der Liegenschaft sei mehr als 20 Jahre zurückgelegen – gestützt auf § 77 Abs. 3 des 
Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern (StG) vom 7. Februar 1974 auf den Verkehrs-
wert vor 20 Jahren abgestellt, obwohl die A.____ die Parzelle erst am 22. Juni 2007 erworben 
hatte. Im Fall der Parzelle YY hatte die Steuerverwaltung den Erwerbspreis von drei Parzellen 
eingesetzt, obwohl nur eine Parzelle verkauft worden war. Daher wurden anstelle von Grund-
stückgewinnen Verluste ausgewiesen. 
 
E. Am 28. März 2019 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft die 
A.____ für die Staats- und Gemeindesteuer 2013 unter Anrechnung von Vorjahresverlusten in 
der Höhe von Fr. -2'028'300.-- zu einem steuerbaren Ertrag von Fr. 120'083.--. In der Begrün-
dung führte die Steuerverwaltung aus, die Verlustverrechnung bei der Staats- und Gemeinde-
steuer entspreche der Verlustverrechnung bei der direkten Bundessteuer. 
 
F. Die von der A.____, vertreten durch die PricewaterhouseCoopers AG, dagegen erho-
bene Einsprache blieb erfolglos (Einspracheentscheid der Steuerverwaltung vom 7. Juni 2019). 
 
G. Den von der Steuerpflichtigen gegen den Einspracheentscheid vom 7. Juni 2019 er-
hobenen Rekurs wies das Steuergericht mit Urteil vom 1. November 2019 ab, soweit es darauf 
eintrat. 
 
H. Mit Eingabe vom 16. April 2020 erhebt die A.____, weiterhin vertreten durch die Price-
waterhouseCoopers AG, Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Ver-
waltungsrecht (Kantonsgericht), mit den Anträgen, es sei festzustellen, dass die Verluste von 
insgesamt Fr. -11'295'970.-- in der Sphäre der Gewinnsteuern verbleiben, es sei der per 
1. Januar 2013 verrechenbare Verlustvortrag für Staats- und Gemeindesteuerzwecke 2013 auf 
Fr. -13'324'270.-- festzulegen und sie sei per 31. Dezember 2013 mit einem satzbestimmenden 
Ertrag bzw. im Kanton Basel-Landschaft steuerbaren Ertrag von Fr. -11'175'887.-- (Verlust) 
resp. (wenn die Höhe der Verluste nicht veranlagt werden sollte) mit einem Steuerbetrag von 
Fr. 0.-- (und einer Feststellung von verrechenbaren Verlusten von Fr. -11'175'887.--) zu veran-
lagen. Eventualiter sei die Steuerverwaltung im Falle einer Beschwerdeabweisung anzuweisen, 
den satzbestimmenden Ertrag und im Kanton Basel-Landschaft steuerbaren Ertrag von 
Fr. 120'083.-- um die darauf geschuldete Steuer zu reduzieren. Analog sei das steuerbare Kapi-
tal entsprechend zu kürzen. 
 
I. Mit Vernehmlassung vom 14. Mai 2020 schliesst die Steuerverwaltung auf Abweisung 
der Beschwerde. 
 
J. Das Steuergericht schliesst mit Vernehmlassung vom 27. Mai 2020 unter Verweis auf 
die Erwägungen im angefochtenen Urteil auf Abweisung der Beschwerde. 
 
K. Die Gemeinde B.____ beantragt mit Vernehmlassung vom 28. Mai 2020, die Be-
schwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne. 

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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 131 Abs. 1 StG können Entscheide des Steuergerichts mit der verwaltungs-
gerichtlichen Beschwerde beim Kantonsgericht angefochten werden. Dem Begehren der Be-
schwerdeführerin um Aufhebung der Gewinnsteuerveranlagung wurde im vorinstanzlichen Ur-
teil nicht entsprochen, weshalb sie insoweit ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung hat 
(§ 47 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung [VPO] 
vom 16. Dezember 1993) und zur Beschwerdeführung legitimiert ist. Da auch die weiteren for-
mellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist – unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen – auf 
die Beschwerde einzutreten. 
 
1.2 Die Beschwerdeführerin beantragt zusätzlich, es sei festzustellen, dass die Verluste 
von gesamthaft Fr. -11'295'970.-- in der Sphäre der Gewinnsteuer verbleiben, und es sei der 
per 1. Januar 2013 verrechenbare Verlustvortrag für Staats- und Gemeindesteuerzwecke auf 
Fr. -13'324'270.-- festzulegen/festzustellen. Sie macht geltend, das bisherige langwierige Ver-
fahren zeige auf, dass sie ein grosses Feststellungsinteresse daran habe, die beantragten Ver-
luste/Verlustvorträge klar zu bestimmen, sodass die weiteren Veranlagungen ohne diesbe-
zügliche Unsicherheiten zügig vorgenommen werden könnten. 
 
1.3 Feststellungsverfügungen/-entscheide werden im Recht der direkten Steuern nur aus-
nahmsweise zugelassen, wenn die subjektive Steuerpflicht oder der Veranlagungsort umstritten 
ist (vgl. BGE 126 II 514 E. 3d; BGE 121 II 473 E. 2d). Demgegenüber fehlt es einer steuerpflich-
tigen Person im Falle einer Nullveranlagung praxisgemäss an einem Feststellungs- oder einem 
andersartigen Rechtsschutzinteresse (BGE 140 I 114 E. 2.4.1 mit Hinweisen; MADELEINE 
SIMONEK, Unternehmenssteuerrecht, 2019, S. 255 f.). Das gilt selbst dann, wenn sich eine Null-
veranlagung beim Reingewinn aufgrund einer Verlustverrechnung ergibt und sich der Steuer-
pflichtige gegen die Berechnung des Verlustvortrages wendet, wie das Bundesgericht wieder-
holt erkannt hat (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 2C_253/2014 vom 11. Dezember 2014 
E. 3.2; 2C_91/2012 vom 17. August 2012 E. 1.3.3, in: SteuerRevue [StR] 68/2013 S. 158; 
2C_645/2011 vom 12. März 2012 E. 3.4, in: Der Steuerentscheid [StE] 2012 B 72.19 Nr. 15; je 
mit weiteren Hinweisen). 
 
1.4 Die Legitimation zur verwaltungsgerichtlichen Beschwerde setzt ein schutzwürdiges 
Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids voraus (§ 47 Abs. 1 
lit. a VPO). Ergibt sich aufgrund der Verlustverrechnung nach Art. 25 Abs. 2 des Bundesge-
setzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) vom 
14. Dezember 1990 bzw. § 57 Abs. 1 StG eine Nullveranlagung, fehlt es der steuerpflichtigen 
Person der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung entsprechend auch vor den kantona-
len Gerichten an einem Feststellungs- oder einem andersartigen Rechtsschutzinteresse, wel-
ches sie zur Anfechtung des Entscheids berechtigen könnte. Die Höhe des für die Nachfolge-
periode massgebenden verbleibenden Verlustvortrags wäre in der Nachfolgeperiode zu prüfen 
(BGE 140 I 114 E. 2.4.1 mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin somit über die Gewinn-

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veranlagung mit Null hinaus die Feststellung eines verrechenbaren Verlustvortrags beantragt, 
kann auf die Beschwerde mangels eines schutzwürdigen Interesses nicht eingetreten werden. 
 
2. Mit der Beschwerde in Steuersachen können alle Mängel des angefochtenen Ent-
scheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden (§ 45 Abs. 2 VPO). 
 
3.1 Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid aus, sie habe in ihrem Urteil vom 
2. Dezember 2016 (vgl. vorne Sachverhalt lit. C) die um die Betriebsverluste ergänzten Grund-
stückgewinnsteuerveranlagungen vom 14. April 2014 aufgehoben. Die ursprünglichen Grund-
stückgewinnsteuerveranlagungen vom 30. Januar 2012 bzw. 10. Dezember 2012 seien jedoch 
weiterhin materiell fehlerhaft. Diese Veranlagungsfehler dürften bei der Festlegung der Gewinn-
steuern nicht perpetuiert werden. Soweit die Beschwerdeführerin die Anpassung der Veran-
lagung gemäss dem Urteil vom 2. Dezember 2016 verlange, sei darauf hinzuweisen, dass sich 
die Rechtslage aufgrund des Urteils des Bundesgerichts 2C_230/2017 vom 26. Januar 2018 
(publ. in: StE 2018 B 44.13.7 Nr. 29 und StR 73/2018 S. 606) verändert habe. Weiter führte die 
Vorinstanz aus, sie habe sich im damaligen Urteil lediglich mit den rektifizierten Veranlagungen 
aus dem Jahre 2014 auseinandergesetzt und diese aufgehoben. Nicht Gegenstand des damali-
gen Urteils seien die ursprünglichen (fehlerhaften) Veranlagungen aus dem Jahre 2012 gewe-
sen. 
 
3.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, es liege in der vorliegend strittigen Frage eine 
abgeurteilte Sache ("res iudicata") vor. Materielle Rechtskraft liege vor, wenn der streitige An-
spruch mit einem schon rechtskräftig beurteilten Anspruch identisch sei. Dies treffe zu, falls der 
Anspruch dem Richter aus demselben Rechtsgrund und gestützt auf denselben Sachverhalt zur 
Beurteilung unterbreitet werde. Im Grundstückgewinnsteuerverfahren sei es um die unrecht-
mässige Betriebsverlustverrechnung bei der Grundstückgewinnsteuer gegangen. Die Vorin-
stanz habe mit Urteil vom 2. Dezember 2016 festgestellt, dass kein Rechtsgrund gegeben ge-
wesen sei, um auf die rechtskräftigen Grundstückgewinnsteuerveranlagungen aus dem Jahr 
2012 zurückzukommen, und dementsprechend die operativen Verluste nicht an die Grundstück-
gewinnsteuer anzurechnen seien. Daraus folge, dass die operativen Verluste – wie sie in der 
Steuererklärung 2012 deklariert worden seien – nur bei der Gewinnsteuer hätten verbleiben 
können. Andernfalls würden die Verluste ins "Leere" fallen. Diese Verluste seien aufgrund der 
im Steuerrecht geltenden Verlustverrechnungsregeln auf die nachfolgende Steuerperiode vor-
zutragen, und zwar im vom Steuergericht rechtskräftig entschiedenen Umfang. Weiter sei 
darauf hinzuweisen, dass bei einem Gerichtsentscheid das Urteilsdispositiv in Rechtskraft er-
wachse. Da im Urteil des Steuergerichts vom 2. Dezember 2016 unter Ziff. 1 festgehalten wor-
den sei, "Der Rekurs wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen…", sei auch die Erwägung, 
in der über den Verbleib der operativen Verluste bei der Gewinnsteuer geurteilt worden sei, in 
Rechtskraft erwachsen.  
 
3.3 Sobald eine Veranlagung nicht mehr mit einem ordentlichen Rechtsmittel angefochten 
werden kann, erwächst sie in Rechtskraft. Mit der formellen Rechtskraft (Unanfechtbarkeit) tritt 
auch die materielle Rechtskraft (Rechtsbeständigkeit) ein. Damit wird die Veranlagung der ge-
schuldeten Steuer sowohl für den Steuerpflichtigen als auch das Gemeinwesen verbindlich, und 

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zwar unabhängig davon, ob sie materiell richtig ist oder nicht. Dies ist ein Gebot der Rechts-
sicherheit (MARTIN ZWEIFEL/HUGO CASANOVA/MICHAEL BEUSCH/SILVIA HUNZIKER, Schweizeri-
sches Steuerverfahrensrecht Direkte Steuern, 2. Auflage, 2018, S. 407). Zu beachten ist indes-
sen, dass sich bei periodisch erhobenen direkten Steuern die Rechtsbeständigkeit der Veranla-
gungsverfügungen resp. die materielle Rechtskraft der Entscheide nur auf das Dispositiv, nicht 
aber auf dessen Begründung erstrecken kann. Bei einem Veranlagungsentscheid wird dem-
nach nur die im Dispositiv vorgenommene Festsetzung der Steuerfaktoren rechtskräftig (BGE 
140 I 114 E. 2.4.2 f.; Urteil des Bundesgerichts 2C_514/2017 vom 13. Dezember 2017 
E. 2.3.1. ff.; MARTIN E. LOOSER, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen 
Steuerrecht, Band I/1, StHG, 3. Auflage, 2017, Vor Art. 51-53a StHG N 3). Die Erwägungen, 
worauf die Festsetzungen beruhen, und die der Veranlagungsverfügung resp. den Rechtsmittel-
entscheiden zugrundeliegende Tatsachen- oder Rechtslage haben lediglich die Bedeutung von 
Motiven (BGE 140 I 114 E. 2.4.3). Diese nehmen an der materiellen Rechtskraft der Entschei-
dung für sich allein grundsätzlich nicht teil. Sowohl die tatsächliche als auch die rechtliche Aus-
gangslage können im Rahmen der Beurteilung eines anderen Steuerjahrs vollumfänglich über-
prüft und – sofern erforderlich – abweichend gewürdigt werden (BGE 140 I 114 E. 2.4.2 und 
2.4.3 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 2C_973/2012 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2, in: 
StR 69/2014 S. 65; ZWEIFEL/CASANOVA/BEUSCH/HUNZIKER, a.a.O., S. 408; MARTIN 
ZWEIFEL/SILVIA HUNZIKER, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuer-
recht, Band I/1, StHG, 3. Auflage, 2017, Art. 46 StHG N 4). Hat eine juristische Person in der 
Bemessungsperiode einen Verlust erlitten, so lautet die entsprechende Veranlagung auf 0 Fran-
ken. In Rechtskraft erwächst somit bloss diese Zahl 0. Dagegen wird die Festsetzung des vor-
tragbaren Verlustes von der Rechtskraft nicht erfasst und kann dementsprechend in den nach-
folgenden Veranlagungen erneut überprüft werden (LOOSER, a.a.O., Vor Art. 51-53a StHG N 3; 
HUBERTUS LUDWIG, in: Nefzger/Simonek/Wenk [Hrsg.], Kommentar zum Steuergesetz des Kan-
tons Basel-Landschaft, 2004, § 57 StG N 2). Lediglich ausnahmsweise können die Erwägungen 
an der Rechtskraft teilhaben, wenn sich das Dispositiv explizit darauf bezieht (ZWEIFEL/CASA-
NOVA/BEUSCH/HUNZIKER, a.a.O., S. 408). Dies ist etwa bei Rückweisungsentscheiden der Fall, 
in denen der unteren Instanz unter Verweis auf die Erwägungen konkrete Anweisungen erteilt 
werden. Diesfalls nehmen die Erwägungen insoweit an der (möglichen) Rechtskraft des Dispo-
sitivs teil, als darin auf sie verwiesen wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_1236/2012 vom 
20. Juni 2013 E. 1.2 mit Hinweisen). 
 
3.4 In Bezug auf die Grundstückgewinnsteuerveranlagungen betreffend die Verkäufe der 
Parzellen Nr. XX und YY, GB B.____, ist entscheidend, dass die Steuerverwaltung bei den 
Veranlagungen zum Schluss gekommen war, die Beschwerdeführerin habe keinen steuerbaren 
Grundstückgewinn realisiert und müsse dementsprechend keine Grundstückgewinnsteuern in 
den Jahren 2011 und 2012 bezahlen. Dies führte unbestrittenermassen jeweils zu Nullveranla-
gungen. Bei den Grundstückgewinnsteuerveranlagungen ist somit bloss die Zahl 0 in Rechts-
kraft erwachsen. Daran vermag auch die vom Steuergericht im Dispositiv des Urteils vom 2. De-
zember 2016 verwendete Formulierung "Der Rekurs wird im Sinne der Erwägungen gutge-
heissen…" nichts zu ändern, zumal damit offensichtlich keine verbindlichen Anweisungen erteilt 
wurden bzw. werden konnten. Der Argumentation der Beschwerdeführerin, das Steuergericht 

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habe im Urteil vom 2. Dezember 2016 rechtskräftig über den Verbleib der operativen Verluste 
bei der Gewinnsteuer geurteilt, kann daher nicht gefolgt werden. 
 
4.1 Strittig ist weiter, ob die Vorinstanzen zu Recht davon ausgegangen sind, dass im vor-
liegenden Fall – gleich wie im vom Bundesgericht im Urteil 2C_230/2017 vom 26. Januar 2018, 
in: StE 2018 B 44.13.7 Nr. 29 und StR 73/2018 S. 606, entschiedenen Fall – eine Berücksichti-
gung des aus den Grundstückgewinnsteuerveranlagungen resultierenden "Verlustes" bei der 
Gewinnsteuer 2013 unzulässig sei. 
 
4.2 Die Vorinstanz kam diesbezüglich zum Schluss, dass im vorliegenden Fall gemäss der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung die geltend gemachten Verluste von Fr. -11'295'970.-- 
nicht mit dem Betriebsgewinn verrechnet werden könnten resp. eine Rückübertragung (aus der 
Sphäre der Grundstückgewinnsteuer in jene der Gewinnsteuer) der nicht verrechneten Ver-
lustvorträge nicht möglich sei. Wie im damals vom Bundesgericht entschiedenen Fall stelle der 
verbleibende Restbetrag unter Zugrundelegung des Massgeblichkeitsprinzips keinen Verlust 
(bzw. einen künstlichen Verlust) dar. Im Rahmen der Gewinnsteuer müsse vom nach den für 
die Gewinnsteuer massgeblichen Regeln ermittelten Grundstückgewinn ausgegangen werden 
und nicht vom Verlust, der auf dem im Rahmen der Grundstückgewinnsteuerberechnung heran-
gezogenen Ersatzwert vor 20 Jahren basiere. Das schliesse eine Verrechnung des bei der 
Grundstückgewinnsteuer noch nicht berücksichtigten Restbetrags aus. 
 
4.3 Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, vorliegend gehe es um operative Verlust-
vorträge in der Höhe von Fr. -11'295'970.--. Dieser Betrag entspreche der Differenz zwischen 
dem in der Steuererklärung deklarierten Verlustvortrag von Fr. -13'324'270.-- und den in der Ge-
winnsteuerveranlagung 2013 berücksichtigten Vorjahresverlusten von Fr. -2'028'300.--, was zu 
einem steuerbaren Betriebsgewinn betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2013 von 
Fr. 120'083.-- geführt habe. Die Vorinstanzen würden sich in ihren Entscheiden auf das Urteil 
des Bundesgerichts 2C_230/2017 vom 26. Januar 2018 beziehen. Vor dem Hintergrund der 
vorliegenden Prozessgeschichte könne dieser Entscheid jedoch nicht präjudiziell sein. Auch sei 
die Sachlage mit dem vorliegenden Verfahren nicht vergleichbar, da die Grundstückgewinn-
steuerveranlagungen basierend auf dem Urteil des Steuergerichts vom 2. Dezember 2016 for-
mell und materiell rechtskräftig geworden seien. Folglich müsse ein operativer Verlust, der bei 
der Grundstückgewinnsteuer aufgrund formeller und materieller Rechtskraft nicht angerechnet 
werden könne – da er nicht ins "Leere" fallen könne – zwingend bei der Gewinnsteuer verblei-
ben. Da die Grundstückgewinnsteuer und die Gewinnsteuer betreffend die strittige Verlustver-
rechnung eng zusammenhängen würden, sei keine andere Lösung plausibel und sachgerecht. 
 
4.4 Die Steuerverwaltung hält dem entgegen, die Beschwerdeführerin wolle einen theo-
retisch noch nicht verrechneten, künstlich herbeigeschaffenen Verlust von Fr. -11'295'970.-- aus 
der damaligen – leider offensichtlich fehlerhaften – Grundstückgewinnsteuerveranlagung in die 
ordentliche Gewinnsteuerveranlagung übertragen. Dies würde gemäss der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung in seiner Konsequenz Bundesrecht verletzen und sei demzufolge nicht mög-
lich; sei dies nun aufgrund eines hypothetischen Ersatzwertes (Verkehrswert vor 20 Jahren) 
oder aber – wie im vorliegenden Fall – wegen einer vollends irrtümlichen Berechnung der 

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Gestehungskosten bei der Grundstückgewinnsteuer. Ein solcher Verlustrücktrag eines entwe-
der künstlich kreierten oder eines fehlerbedingten Verlusts in die ordentliche Gewinnsteuer 
einer juristischen Person widerspreche dem Massgeblichkeitsprinzip der Handelsbilanz im 
Steuerrecht und damit offensichtlich auch der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leis-
tungsfähigkeit. 
 
4.5.1 Gemäss Art. 12 Abs. 1 StHG unterliegen Gewinne, die sich bei der Veräusserung 
eines Grundstücks des Privatvermögens oder eines land- oder forstwirtschaftlichen Grund-
stücks sowie Anteilen daran ergeben, soweit der Erlös die Anlagekosten (Erwerbspreis oder 
Ersatzwert zuzüglich Aufwendungen) übersteigt, der Grundstückgewinnsteuer. Aufgrund von 
Art. 2 Abs. 1 lit. d und Art. 12 StHG sind die Kantone verpflichtet, eine Grundstückgewinnsteuer 
zu erheben und somit Mehrwerte, die bei einer Veräusserung von Grundstücken realisiert wer-
den (Kapitalgewinne), zu besteuern. Es ist den Kantonen aber freigestellt, ob sie die Grund-
stückgewinne nach dem sog. dualistischen oder St. Galler-System oder nach dem sog. monis-
tischen oder Zürcher-System besteuern wollen (vgl. FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN 
KAUFMANN/HANS ULRICH MEUTER, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. Auflage, 2013, 
Vorbemerkungen zu §§ 216-226a N 1 ff.; BGE 131 II 722 E. 2.1 mit Hinweisen). Die Besteue-
rung der Grundstückgewinne ist in den Kantonen daher nicht einheitlich: Entweder werden die-
se Gewinne alle mit einer besonderen Wertzuwachs- oder Grundstückgewinnsteuer erfasst (als 
Objektsteuer); dabei wird nicht unterschieden, ob das veräusserte Grundstück dem Privat- oder 
dem Geschäftsvermögen des Veräusserers zugehört (monistisches System). Oder dann 
unterliegen nur Grundstückgewinne des Privatvermögens dieser Steuer, solche des Geschäfts-
vermögens werden der ordentlichen Einkommens- oder Gewinnsteuer unterstellt (als Subjekt-
steuer; dualistisches System). Das StHG folgt in seinem Grundsatz dem dualistischen System, 
es erlaubt aber auch, dass nach dem monistischen System geschäftliche und private Grund-
stückgewinne einer Grundstückgewinnsteuer unterworfen werden (Art. 12 Abs. 4 StHG; BGE 
131 II 722 E. 2.1 mit Hinweisen). Das StHG führt die massgeblichen Rechtsbegriffe – "Erlös", 
"Anlagekosten" und "Ersatzwert" – nicht näher aus und überlässt daher den Kantonen insofern 
bei der Umschreibung des steuerbaren Gewinns einen, wenn auch eingeschränkten Gestal-
tungsspielraum (BGE 143 II 382 E. 3.1 mit Hinweisen). Ebenso enthält das StHG keine spezifi-
schen Normen betreffend allfällige Verlustverrechnungen (vgl. BERNHARD ZWAHLEN/NATALIE 
NYFFENEGGER, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 
Band I/1, StHG, 3. Auflage, 2017, Art. 12 StHG N 2). Die Kantone haben aber nach der bundes-
gerichtlichen Rechtsprechung bei der Umschreibung des Steuerobjekts und dessen Bemes-
sung den harmonisierungsrechtlichen Rahmen zu beachten. Entsprechend wird der Gestal-
tungsspielraum eingeschränkt, besonders mit Blick darauf, dass Grundstückgewinn- und 
Einkommens- beziehungsweise Gewinnsteuer eng miteinander verbunden sind (vgl. BGE 
143 II 382 E. 4.1 mit Hinweisen). 
 
4.5.2 Die Grundstückgewinnsteuer des Kantons Basel-Landschaft folgt dem monistischen 
System; es handelt sich um eine direkte Steuer auf einem Teil des Einkommens (Spezialein-
kommenssteuer), welche grundsätzlich als Objektsteuer ausgestaltet ist (vgl. THOMAS B. WENK, 
in: Nefzger/Simonek/Wenk [Hrsg.], Kommentar zum Steuergesetz des Kantons Basel-Land-
schaft, Basel 2004, § 71 StG N 2 ff.). Die basellandschaftliche Grundstückgewinnsteuer 

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(§§ 71 ff. StG) erfasst einheitlich sowohl private als auch geschäftliche Grundstückgewinne. Sie 
nimmt die bei der Veräusserung von Geschäftsvermögen erzielten Grundstückgewinne von der 
Einkommens- bzw. Gewinnsteuer aus (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_230/2017 vom 
26. Januar 2018 E. 2.1.2, in: StE 2018 B 44.13.7 Nr. 29 und StR 73/2018 S. 606). Der Grund-
stückgewinn ist der Betrag, um den der Veräusserungserlös die Gestehungskosten (Erwerbs-
preis und wertvermehrende Aufwendungen) übersteigt (§ 75 Abs. 1 StG). Gemäss § 77 Abs. 1 
StG gilt als Erwerbspreis der Kaufpreis mit Einschluss aller weiteren Leistungen des Erwerbers. 
Ist der Erwerbspreis nicht feststellbar, so gilt als solcher der Verkehrswert im Zeitpunkt des 
Erwerbs (Abs. 2). Liegt der Erwerb mehr als 20 Jahre zurück, so bestimmt sich der Erwerbs-
preis nach dem Verkehrswert des Grundstücks vor 20 Jahren, sofern kein höherer Erwerbspreis 
nachweisbar ist (Abs. 3). Grundstückgewinne und -verluste, die sich innerhalb eines Jahres 
ergeben, werden zusammengerechnet (§ 79 Abs. 1 StG). Gewinne, die aufgrund einer durchge-
führten Enteignung oder aus Veräusserung wegen drohender Enteignung erzielt werden, sind 
hiervon ausgenommen (§ 79 Abs. 2 StG). Schliesst das Geschäftsjahr einer steuerpflichtigen 
Person in der Steuerperiode, in der ein Grundstückgewinn auf einem zum Geschäftsvermögen 
gehörenden Grundstück erzielt wurde, mit einem Verlust ab, so kann dieser vom betreffenden 
steuerbaren Grundstückgewinn abgezogen werden (§ 79 Abs. 3 StG). Die Bestimmungen über 
die Verlustverrechnung bei der Einkommens- und Ertragssteuer (§§ 89 und 57 StG) sind 
gemäss § 79 Abs. 4 StG sinngemäss anwendbar. 
  
4.5.3 In seiner neueren Praxis hat das Bundesgericht mehrfach den Freiraum der kantonalen 
Gesetzgebung in freier Kognition auf die horizontale und vertikale Harmonisierungsfunktion des 
StHG hin überprüft und dadurch eine höchstrichterliche materielle Harmonisierung eingeleitet 
(vgl. Urteile des Bundesgerichts 2C_198/2016 vom 20. Juli 2016 E. 3.2 f. und 2C_583/2014 
vom 9. Februar 2015 E. 1.2 je mit Hinweisen; BGE 130 II 202 E. 1 ff. mit Hinweisen). Damit 
haben die kantonalen Gesetzgebungskompetenzen im Rahmen der direkten Steuern Ein-
schränkungen resp. Leitlinien erhalten (vgl. ZWAHLEN/NYFFENEGGER, a.a.O., Art. 12 StHG 
N 2a). Mit Urteil 2C_230/2017 vom 26. Januar 2018 hielt das Bundesgericht fest, dass der Kan-
ton Basel-Landschaft bei der Bestimmung des Grundstückgewinns als Differenz zwischen dem 
Veräusserungserlös und den Anlagekosten (Erwerbspreis oder Ersatzwert zuzüglich 
Aufwendungen) bei einem mehr als 20 Jahre zurückliegenden Erwerb anstelle des Erwerbs-
preises als Ersatzwert auf den Verkehrswert vor 20 Jahren abstellt, sofern kein höherer 
Erwerbspreis nachweisbar ist (§ 77 Abs. 2 StG), und dass sich diese Regelung zugunsten der 
steuerpflichtigen Person auswirkt, da der Verkehrswert vor 20 Jahren in der Regel höher als der 
tatsächliche Erwerbspreis ist (Urteil des Bundesgerichts 2C_230/2017 vom 26. Januar 2018 
E. 2.2.3, in: StE 2018 B 44.13.7 Nr. 29 und StR 73/2018 S. 606; WENK, a.a.O., § 77 N 7). 
Weiter ergibt sich aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, dass die Verrechnung von Ge-
schäftsverlusten mit dem Grundstückgewinn dem Wesen der Grundstückgewinnsteuer als 
Objektsteuer grundsätzlich fremd ist (Urteil des Bundesgerichts 2C_230/2017 vom 26. Januar 
2018 E. 2.3, in: StE 2018 B 44.13.7 Nr. 29 und StR 73/2018 S. 606, mit Verweis auf BGE 
139 II 373 E. 3.5) und es deswegen nicht sachgerecht ist, im Rahmen einer allfälligen Rück-
übertragung des noch nicht vollumfänglich konsumierten Verlustvortrags in die Sphäre der 
Gewinnsteuer darauf abzustellen, wie die Berechnung bei der Grundstückgewinnsteuer vorge-
nommen worden ist (Urteil des Bundesgerichts 2C_230/2017 vom 26. Januar 2018 E. 2.4 in: 

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StE 2018 B 44.13.7 Nr. 29 und StR 73/2018 S. 606). Vielmehr ist, da gemäss Art. 24 Abs. 1 
StHG der gesamte Reingewinn der Gewinnsteuer unterliegt und diese Bestimmung als Grund-
lage somit auf das Ergebnis der handelsrechtlichen Erfolgsrechnung (mit steuerrechtlichen Kor-
rekturen) abstellt, im Fall der Rückübertragung bei dem nach den Regeln des Handelsrechts 
ermittelten Grundstückgewinn anzusetzen (Urteil des Bundesgerichts 2C_230/2017 vom 
26. Januar 2018 E. 2.4.1, in: StE 2018 B 44.13.7 Nr. 29 und StR 73/2018 S. 606). 
 
4.6 Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die erwähnte bundesgerichtliche Recht-
sprechung sei im vorliegenden Fall nicht einschlägig, kann ihr nicht gefolgt werden. Vielmehr 
haben im vorliegenden Fall die fehlerbehafteten Grundstückgewinnsteuerveranlagungen zu 
einem "künstlichen kreierten" bzw. "fehlerbedingen" Verlust geführt, der unter Zugrundelegung 
des Massgeblichkeitsprinzips keinen Verlust darstellt und demgemäss nach der bundesgericht-
lichen Rechtsprechung nicht zur Verrechnung zugelassen werden kann. Demgemäss ist nicht 
zu beanstanden, dass die Steuerverwaltung die Gewinnberechnung bzw. Verlustverrechnung 
bei der Staats- und Gemeindesteuer entsprechend derjenigen bei der direkten Bundessteuer 
vorgenommen hat. Der veranlagte Gewinn deckt sich somit – wie die Steuerverwaltung in ihrer 
Vernehmlassung zutreffend ausführt – mit demjenigen bei der direkten Bundessteuer, womit 
gewährleistet ist, dass das bei der Gewinnsteuer geltende Massgeblichkeitsprinzip der Han-
delsbilanz eingehalten wird. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt als unbegründet abzu-
weisen.  
 
5.1 Für den Fall der Abweisung der Beschwerde macht die Beschwerdeführerin even-
tualiter geltend, dass sie für die Steuerperioden 2013 bis 2018 keine Steuerrückstellungen für 
die kantonalen und kommunalen Gewinnsteuern verbucht habe, da sie aufgrund des vortrag-
baren Verlustes von Fr. -11'295'970.-- nicht damit habe rechnen müssen, überhaupt eine 
Steuerlast tragen zu müssen. Sollte sie im vorliegenden Verfahren unterliegen, so sei die 
Steuerverwaltung anzuweisen, ihr die im Gesetz vorgesehenen Abzüge zu gewähren und den 
satzbestimmenden bzw. steuerbaren Ertrag von Fr. 120'083.-- um den darauf anfallenden 
Steuerbetrag zu reduzieren. Analog sei das steuerbare Kapital entsprechend zu kürzen.  
 
5.2 Juristische Personen können entrichtete eidgenössische, kantonale und kommunale 
Steuern als geschäftsmässig begründeten Aufwand von ihrem steuerbaren Gewinn in Abzug 
bringen (Art. 25 Abs. 1 lit. a StHG; § 54 Abs. 1 lit. a StG). Soweit die entsprechenden Steuern in 
einem Geschäftsjahr noch nicht entrichtet wurden, sind Rückstellungen zu bilden (SIMONEK, 
a.a.O., S. 197). Rückstellungen sind Fremdkapitalposten, die der Deckung von künftigen, 
gegenleistungslosen Geld-, Güter- oder Leistungsabgängen dienen, die zwar bereits verur-
sacht, aber betragsmässig noch nicht genau bekannt sind. Mit einer Rückstellung wird der 
laufenden Geschäftsperiode also ein tatsächlich oder zumindest wahrscheinlich verursachter, in 
seiner Höhe aber noch nicht genau bekannter Aufwand oder Verlust, der erst in einer späteren 
Periode geldmässig verwirklicht wird, gewinnmindernd angerechnet. Rückstellungen sind 
beispielsweise zu tätigen für Garantieleistungen, Bürgschaftsverpflichtungen oder Prozessrisi-
ken. Rückstellungen sind jährlich den erwarteten Risiken anzupassen; soweit sie nicht mehr 
geschäftsmässig begründet sind, müssen sie erfolgswirksam aufgelöst werden. Andernfalls 
entstehen stille Reserven; Rückstellungen, mit deren Beanspruchung nicht ernstlich zu rechnen 

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ist, kommt materiell Reservencharakter zu (MARKUS REICH, Steuerrecht, 3. Auflage, 2020, 
S. 398). Betriebswirtschaftlich und handelsrechtlich allgemein anerkannt ist, dass für geschulde-
te Steuern schon vor der Veranlagung Rückstellungen oder passive Rechnungsabgrenzungs-
posten gebildet werden müssen. Je nach Wahrscheinlichkeit ist am Tag der Bilanzerstellung die 
Höhe der erforderlichen Rückstellung abzuschätzen (BGE 141 II 83 E. 5.1). Die Steuerrückstel-
lung muss im Rahmen des Veranlagungsverfahrens angepasst werden, wenn sich zeigt, dass 
diese aufgrund der von den Steuerbehörden vorgenommenen steuerrechtlichen Korrekturen, 
bspw. wegen eines korrigierten geschäftsmässig nicht begründeten Aufwandes, zu niedrig be-
messen ist. Die Anpassung der Steuerrückstellung stützt sich in diesem Fall unmittelbar auf die 
von den Steuerbehörden herangezogenen steuerrechtlichen Korrekturvorschriften und ist von 
den Steuerbehörden von Amtes wegen vorzunehmen (BGE 141 II 83 E. 5.3 ff.; SIMONEK, 
a.a.O., S. 198). 
 
5.3 Der Beilage "Balance Sheet" zur Steuererklärung 2013 ist zu entnehmen, dass die Be-
schwerdeführerin unter dem Titel "accrued tax liabilities" per 31. Dezember 2013 eine Steuer-
rückstellung in Höhe von Fr. 65'018.-- gebildet hat. Die direkte Bundessteuer für die Steuer-
periode 2013 beläuft sich auf Fr. 10'207.05, die veranlagte Staats- und Gemeindesteuer 2013 
auf Fr. 17'065.70 und die Kirchensteuer auf Fr. 853.30. Der Gesamtbetrag für die vorgenannten 
direkten Steuern beläuft sich folglich auf Fr. 28'126.05. Die Steuerrückstellung in der Höhe von 
Fr. 65'018.-- deckt die vorgenannten Steuerforderungen ohne weiteres ab, weshalb keine 
zusätzliche Steuerrückstellung erforderlich ist. Folglich ist auch das Eventualbegehren abzu-
weisen. 
 
6. Dies führt zur vollumfänglichen Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten 
werden kann. 
 
7. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem 
Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Vorliegend sind die Verfahrenskosten in der Höhe von 
Fr. 1'800.-- der unterlegenen Beschwerdeführerin aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kos-
tenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'800.-- zu verrechnen. Ausgangsgemäss sind die Partei-
kosten wettzuschlagen (§ 21 VPO).  
 
 
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden 

kann. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'800.-- werden der Beschwer-

deführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 1'800.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber