# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 793f424e-4a74-552d-98f0-22053cf3060a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-16
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 16.10.2018 UE180238
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE180238_2018-10-16.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UE180238-O/U/TSA 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Flury, Präsident, die Ersatzoberrichter  

lic. iur. A. Schärer und Dr. iur. T. Graf sowie Gerichtsschreiberin  

Dr. iur. Ch. Schlatter 

 

 

Beschluss vom 16. Oktober 2018 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,   
Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Nichtanhandnahme  
 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft Zürich - Limmat vom 9. Juli 2018, B-1/2018/10020213 
 

 

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Erwägungen: 

I. 

1. Mit Schreiben vom 5. Juni 2018 erstattete A._____ (Beschwerdeführer) bei 

der Kantonspolizei Zürich Strafanzeige wegen "Kunstbetrugs" (Urk. 7/2). Er habe 

am 12. Mai 2018 von der B._____ einen Ausstellungskatalog erworben (vgl. 

Urk. 7/3/1). Darin seien zwei gefälschte Kunstwerke von Pablo Picasso abgebil-

det, nämlich die Werke "Trois baigneuses" (S. 99, Urk. 7/3/3) und "Paulo Sohn 

von Picasso" (S. 97, Urk. 7/3/8). An der Urheberschaft Picassos habe er schon 

früher gezweifelt, weshalb er die Katalogbilder genauer analysiert und festgestellt 

habe, dass der Katalog betrügerische Bildeinfügungen enthalte. 

2. Die Angelegenheit wurde zur weiteren Prüfung an die Staatsanwaltschaft 

Zürich - Limmat weitergeleitet, welche am 9. Juli 2018 eine Nichtanhandnahme-

verfügung erliess (Urk. 7/7). 

3. Der Beschwerdeführer erhebt Beschwerde beim Obergericht des Kantons 

Zürich (Urk. 2). Er beantragt sinngemäss die Aufhebung der Nichtanhandnahme-

verfügung und die Rückweisung des Falls an die Staatsanwaltschaft zur Neubeur-

teilung. Soweit sich die Beschwerdeschrift inhaltlich auf das ebenfalls im Katalog 

enthaltene Bild "Personnages sur la plage" (S. 98) beziehe, sei sie als neue An-

zeige entgegenzunehmen. 

4. Da sich die Beschwerde – wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen – als 

offensichtlich unbegründet erweist, kann vorliegend auf das Einholen einer Stel-

lungnahme der Staatsanwaltschaft verzichtet werden (Art. 390 Abs. 2 StPO). 

II. 

1. Angefochten ist eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft. 

Dagegen ist die Beschwerde beim Obergericht zulässig (Art. 310 Abs. 2 StPO 

i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO und Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO sowie § 49 GOG ZH). 

2. Die Beschwerde ist zu begründen (Art. 396 Abs. 1 i.V.m. Art. 385 Abs. 1 

StPO). Zu den Substantiierungsobliegenheiten der beschwerdeführenden Person 

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gehört auch das sinngemässe Darlegen der Beschwerdelegitimation (Urteil des 

Bundesgerichts 1B_242/2015 vom 22. Oktober 2015 Erw. 4.2 m. H.). Die Tatsa-

chen, die die beschwerdeführende Person als legitimiert erscheinen lassen, sind 

plausibel und schlüssig zu behaupten (GUIDON, Die Beschwerde gemäss Schwei-

zerischer Strafprozessordnung, Zürich/St. Gallen 2011, N 216 und N 243).  

3. Zur Anfechtung legitimiert ist jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Inte-

resse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat 

(Art. 382 Abs. 1 StPO). 

3.1 Partei und zur Beschwerde gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung legiti-

miert ist namentlich die Privatklägerschaft (Art. 104 Abs. 1 lit. b StPO). Als Privat-

klägerschaft gilt die geschädigte Person, die ausdrücklich erklärt, sich am Straf-

verfahren als Straf- oder Zivilkläger beteiligen zu wollen (Art. 118 Abs. 1 StPO). 

Die Geschädigtenstellung und damit die Möglichkeit, im Prozess als Privatkläger 

mitzuwirken, hängt davon ab, ob der Betroffene Träger des Rechtsgutes ist, das 

durch die fragliche Strafbestimmung vor Verletzung oder Gefährdung (mit-) 

geschützt werden soll. Bei Straftaten gegen das Vermögen gilt der Inhaber des 

geschädigten Vermögens als geschädigte Person (BGE 140 IV 155 Erw. 3.3.1; 

Urteil des Bundesgerichts 6B_990/2016 vom 3. Februar 2017 Erw. 2.3). Seine 

Teilnahme am Verfahren setzt voraus, dass er durch die angezeigte Straftat direkt 

in seinem Vermögen geschädigt wurde. Blosse Reflexschäden begründen keine 

Geschädigtenstellung (Urteile des Bundesgerichts 1B_104/2013 vom 13. Mai 

2013 Erw. 2.2; 1B_678/2011 vom 30. Januar 2012 Erw. 2.1).  

3.2. Weder Partei noch zur Beschwerde gegen eine Nichtanhandnahmeverfü-

gung legitimiert ist der Anzeigeerstatter (Art. 105 Abs. 1 lit. b StPO). Ihm stehen 

gemäss Art. 301 Abs. 3 StPO – abgesehen vom beschränkten Anspruch auf In-

formation über die Einleitung und die Erledigung des Strafverfahrens (Art. 301 

Abs. 2 StPO) – keine Verfahrensrechte zu, wenn er nicht geschädigt ist bzw. sich 

nicht als Privatklägerschaft konstituieren kann (Urteile des Bundesgerichts 

6B_299/2013 vom 26. August 2013 Erw. 1.1; 1B_432/2011 vom 20. September 

2012 Erw. 5; 1B_557/2011 vom 3. Januar 2012 Erw. 5; 1B_200/2011 vom 

15. Juni 2011 Erw. 2.2). 

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4. Gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO verfügt die Untersuchungsbehörde die 

Eröffnung einer Untersuchung, wenn sich aus den Informationen und Berichten 

der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus ihren eigenen Feststellungen ein hin-

reichender Tatverdacht ergibt. Gelangt sie zum Schluss, dass die fraglichen Straf-

tatbestände oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind, verfügt 

sie die Nichtanhandnahme (Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO). 

Die Frage, ob ein Strafverfahren über eine Nichtanhandnahme erledigt werden 

kann, beurteilt sich nach dem Grundsatz "in dubio pro duriore". Dieser leitet sich 

aus dem Legalitätsprinzip ab und verlangt, dass im Zweifel das Verfahren seinen 

Fortgang nimmt (Art. 5 Abs. 1 BV, Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 319 Abs. 1 und Art. 324 

Abs. 1 StPO). Eine Nichtanhandnahme darf nur in sachverhaltsmässig und recht-

lich klaren Fällen ergehen. Es muss sicher feststehen, dass der zu beurteilende 

Sachverhalt unter keinen Straftatbestand fällt. Im Zweifelsfall ist eine Untersu-

chung zu eröffnen (BGE 138 IV 86 Erw. 4.1; BGE 137 IV 285 Erw. 2.3; BGE 137 

IV 219 Erw. 7; Urteil des Bundesgerichts 6B_898/2017 vom 8. März 2018 

Erw. 3.1 m. H.). 

Eine Nichtanhandnahmeverfügung kann auch bei Fehlen eines zureichenden 

Verdachts erlassen werden. Die fraglichen Tatbestände können als eindeutig 

nicht erfüllt erachtet werden, wenn gar nie ein Verdacht hätte geschöpft werden 

dürfen oder der zu Beginn der Strafverfolgung vorhandene Anfangsverdacht sich 

vollständig entkräftet hat. Die zur Eröffnung einer Strafuntersuchung erforderli-

chen tatsächlichen Hinweise auf eine strafbare Handlung müssen erheblich und 

konkreter Natur sein. Blosse Gerüchte oder Vermutungen genügen nicht. Der An-

fangsverdacht soll eine plausible Tatsachengrundlage haben, aus der sich die 

konkrete Möglichkeit der Begehung einer Straftat ergibt (Urteile des Bundesge-

richts 6B_830/2013 vom 10. Dezember 2013 Erw. 1.4; 6B_455/2015 vom 

26. Oktober 2015 Erw. 4.1; 6B_897/2015 vom 7. März 2016 Erw. 2.1). 

5. Vorliegend beanzeigt ist "Kunstbetrug" bzw. der Verkauf von Ausstellungs-

katalogen mit "betrügerischen Bildeinfügungen" (Urk. 2 und Urk. 7/2). Bei den 

vom Beschwerdeführer verwendeten Begrifflichkeiten handelt es sich nicht um ju-

ristische Fachausdrücke oder um Straftatbestände. Der Begründung der Strafan-

zeige und der Beschwerdeschrift ist aber zu entnehmen, dass er nicht nur An-

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stoss am Abbilden von angeblich gefälschten, als echt suggerierten Kunstwerken 

nimmt (Variante "Kunstbetrug"), sondern auch am Abbilden von Werken, welche 

an der beschriebenen Ausstellung angeblich nicht so aushingen, wie im Katalog 

dargestellt (Variante "betrügerische Bildeinfügungen"). 

6. Die Staatsanwaltschaft prüfte die Strafanzeige des Beschwerdeführers le-

diglich unter dem Aspekt, ob das Veröffentlichen von Abbildungen von möglich-

erweise gefälschten Kunstwerken strafbar sei (Variante "Kunstbetrug"). Das Ver-

fahren wurde nicht an Hand genommen mit der Begründung, dass die beschrie-

benen Handlungen weder den Tatbestand des Betrugs noch denjenigen der Wa-

renfälschung erfüllen würden (Urk. 7/7). 

6.1 Des Betrugs im Sinne von Art. 146 StGB macht sich schuldig, wer jemanden 

vorsätzlich und in der Absicht unrechtmässiger Bereicherung durch Vorspiegelung 

oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder in einem Irrtum arglistig 

bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich 

selbst oder einen andern am Vermögen schädigt. Warenfälschung nach Art. 155 

Ziff. 1 StGB begeht, wer zum Zwecke der Täuschung in Handel und Verkehr eine 

Ware herstellt oder in Verkehr bringt, die einen höheren als ihren wirklichen Wert 

vorspiegelt. Die genannten Straftatbestände zählen zu den Vermögensdelikten. 

Im Zusammenhang mit der Fälschung von Kunstgegenständen schützen sie das 

Vermögen potentieller Erwerber, die auf die Echtheit der zu erwerbenden Werke 

vertrauen (BGE 98 IV 188 Erw. 1.a; STRATENWERTH/JENNY/BOMMER, Schweizeri-

sches Strafrecht, BT I, 7. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2010, § 16 Rz 78; vgl. auch im 

Zusammenhang mit den Konkurrenzen zwischen Art. 146 und Art. 155 StGB 

WEISSENBERGER, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht II, 

3. Aufl., Basel 2013, Art. 155 N 55 ff., insbesondere N 57 m. H.). 

6.2 Beim Beschwerdeführer handelt es sich nicht um einen potentiellen Erwer-

ber eines der im Katalog abgebildeten Werke. Weder macht er geltend, noch 

ergibt sich aus den Akten, dass eines oder mehrere der (angeblichen) Falsifikate 

zum Verkauf gestanden hätten. Wie der Beschwerdeführer selbst betont, hat er 

bei einigen Kunstwerken von Beginn an einen Fälschungsverdacht gehegt und 

aus diesem Grund die Abbildungen im Katalog zu analysieren begonnen. Damit 

unterlag er in Bezug auf die Echtheit der abgebildeten Gemälde keinem Irrtum, 

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welcher ihn gegebenenfalls zum Erwerb derselben bzw. zu einer schädigenden 

Vermögensdisposition hätte veranlassen können. Inwiefern der Beschwerdeführer 

durch den beanzeigten Sachverhalt in seinen eigenen (finanziellen) Interessen 

unmittelbar geschädigt sein soll, legt er nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. 

Folglich fehlt es dem Beschwerdeführer an der erforderlichen Geschädigtenstel-

lung und damit verbunden an der Legitimation zur Anfechtung der Nichtanhand-

nahmeverfügung. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten (Variante 

"Kunstbetrug"). 

7. Von der Staatsanwaltschaft nicht erörtert wurde, ob das Abbilden von Wer-

ken, welche nicht so ausgestellt waren, wie im Katalog abgebildet, eine strafbare 

Handlung darstellt (Variante "betrügerische Bildeinfügungen"). Der Beschwerde-

führer macht hierzu geltend, er habe einen manipulierten Ausstellungskatalog er-

worben, in welchem einzelne der abgebildeten Werke mit anderen Abbildungen 

überlagert bzw. ausgetauscht worden seien. Er wirft die Frage auf, ob Menschen 

für "gefälschte Kataloge" das gleiche Geld ausgeben würden wie für "Kataloge 

ohne Fälschungen" (Urk. 2 S. 3). 

7.1 Ein Ausstellungskatalog bezweckt im Allgemeinen die Dokumentation der 

anlässlich der beschriebenen Ausstellung herrschenden, tatsächlichen Verhält-

nisse. Insofern macht der Beschwerdeführer einen Mangel des von ihm gekauften 

Katalogs geltend, nämlich die fehlende Übereinstimmung zwischen den tatsäch-

lich gezeigten und den im Katalog abgebildeten Kunstwerken. 

7.2 Weist ein Kaufgegenstand Mängel auf oder fehlen ihm zugesicherte Eigen-

schaften, so bildet dies für sich allein betrachtet noch keine hinreichende Grund-

lage für ein Strafverfahren gegen den Verkäufer. Vielmehr stellt sich in erster Linie 

die Frage nach allfälligen Sachgewährleistungsansprüchen des Käufers, welche 

im Zivilrecht geregelt sind. Eine generelle, strafrechtliche Erfassung von (eventu-

alvorsätzlich in Kauf genommenen) Leistungsstörungen wäre nicht sachgerecht, 

da solche oftmals nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können. Damit 

ginge eine übermässige Pönalisierung des Wirtschaftsverkehrs einher (Urteile des 

Bundesgerichts 6B_582/2014 vom 7. Januar 2015 Erw. 2.8; 6B_663/2011 vom 

2. Februar 2012 Erw. 2.4.1). Die Eröffnung einer Strafuntersuchung darf nicht als 

Vehikel zur Durchsetzung allfälliger, rein zivilrechtlicher Ansprüche missbraucht 

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werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_1295/2017 vom 19. April 2018 Erw. 1.2; 

BGE 137 IV 246 Erw. 1.3.1). In diesem Sinne lässt das Bundesgericht gestützt 

auf Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO eine Nichtanhandnahmeverfügung bei rein zivil-

rechtlichen Streitigkeiten zu (Urteile des Bundesgerichts 6B_364/2013 vom 

29. August 2013 Erw. 2; 6B_981/2013 vom 10. März 2014 Erw. 3; 6B_235/2014 

vom 26. Mai 2014 Erw. 3.2; 1B_587/2011 vom 24. November 2011 Erw. 2.3). Von 

einer rein zivilrechtlichen Angelegenheit ist es beispielsweise in einem Fall aus-

gegangen, in welchem einzig Leistungsstörungen bei der Vertragserfüllung zur 

Beurteilung standen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_582/2014 vom 7. Januar 

2015 Erw. 2.8). 

7.3 Dies ist auch vorliegend der Fall. Der Beschwerdeführer hat den fraglichen 

Katalog käuflich erworben (Urk. 7/3/1), worin eine Vermögensdisposition im Sinne 

von Art. 146 StGB oder (auf Seiten der Verkäuferschaft) ein Inverkehrbringen im 

Sinne von Art. 155 StGB gesehen werden könnte. Allerdings sind nach der Sach-

darstellung des Beschwerdeführers keine hinreichend konkreten Anhaltspunkte 

für ein strafbares Verhalten der Verkäuferschaft ersichtlich. Es bestehen keine 

Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer arglistig über die Mängelfreiheit des 

Ausstellungskatalogs getäuscht worden wäre oder dass er sich aufgrund eines so 

hervorgerufenen Irrtums zum Kauf des Katalogs entschlossen hätte (vgl. Art. 146 

StGB). Anzeichen dafür, dass der Katalog einen höheren als seinen wirklichen 

Wert vorspiegeln würde, oder Anhaltspunkte für eine damit verbundene Täu-

schungsabsicht im Geschäftsverkehr sind nicht auszumachen (vgl. Art. 155 Ziff. 1 

StGB). Zum Erfordernis des Vermögensschadens bzw. zur Wertdifferenz zwi-

schen fälschungsbehafteten und fälschungsfreien Ausstellungskatalogen macht 

der Beschwerdeführer keine näheren Angaben. Die in der Strafanzeige respektive 

der Beschwerdeschrift erhobenen Vorwürfe betreffen damit einzig Leistungsstö-

rungen bei der Vertragserfüllung, sind strafrechtlich aber ohne Relevanz. 

7.4. Zusammenfassend kann dem vom Beschwerdeführer zur Anzeige gebrach-

ten Sachverhalt (Variante "betrügerische Bildeinfügungen") kein strafbares Ver-

halten der Verkäuferschaft entnommen werden. Diesbezüglich wurde die Strafun-

tersuchung (im Ergebnis) zu Recht nicht an die Hand genommen. Die Beschwer-

de ist insofern abzuweisen. 

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III. 

Der Beschwerdeführer beantragt die Entgegennahme seiner Beschwerdeschrift 

als neue Strafanzeige, soweit er sich darin zum Bild "Personnages sur la plage" 

(S. 98) äussert. Die Frage, ob im Zusammenhang mit dem betreffenden Bild 

strafbare Handlungen begangen wurden, bildet weder Gegenstand des Verfah-

rens der Staatsanwaltschaft noch des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. Von 

einer Überweisung ist angesichts der vorstehenden Erwägungen zweckmässi-

gerweise abzusehen. Dem Beschwerdeführer bleibt es indes unbenommen, sich 

mit seinem Anliegen direkt an die zuständige Strafverfolgungsbehörde zu wen-

den. 

IV. 

Bei diesem Verfahrensausgang hat grundsätzlich der Beschwerdeführer die Kos-

ten des Beschwerdeverfahrens zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Da sich die 

Staatsanwaltschaft mit seinen Vorbringen jedoch nur teilweise auseinandersetzte 

und sich der Beschwerdeführer insofern erst durch Erhebung der vorliegenden 

Beschwerde Gehör verschaffen konnte, rechtfertigt es sich, die Kosten des Be-

schwerdeverfahrens auf die Gerichtskasse zu nehmen. Entschädigungen für das 

Beschwerdeverfahren sind keine zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren fällt ausser Ansatz. 

3. Es werden für das Beschwerdeverfahren keine Entschädigungen zugespro-

chen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− den Beschwerdeführer, per Rückschein; 
− die Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat ad B-1/2018/10020213, gegen 

Empfangsbestätigung 

- 9 - 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an 

− die Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat ad B-1/2018/10020213, unter 
Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 7) gegen Empfangsbestä-
tigung. 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der 

in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich 

einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

Zürich, 16. Oktober 2018 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer 

 
Präsident: 

 
 
 

lic. iur. A. Flury 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

Dr. iur. Ch. Schlatter 

 

	Beschluss vom 16. Oktober 2018
	
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.
	IV.

	Es wird beschlossen:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
	2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren fällt ausser Ansatz.
	3. Es werden für das Beschwerdeverfahren keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 den Beschwerdeführer, per Rückschein;
	 die Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat ad B-1/2018/10020213, gegen Empfangsbestätigung

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an
	 die Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat ad B-1/2018/10020213, unter Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 7) gegen Empfangsbestätigung.

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bunde...