# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 159bb971-2192-5756-9da0-608eadf84b77
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** RT250054-O1
**Docket/Reference:** RT250054-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/RT250054-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: RT250054-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

Dr. D. Scherrer und Oberrichterin lic. iur. N. Jeker 

sowie Leitende Gerichtsschreiberin lic. iur. E. Ferreño.

Beschluss und Urteil vom 8. April 2025

in Sachen

A._____, 

Gesuchsgegner und Beschwerdeführer

gegen

B._____ AG, 

Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____, und/oder 

Rechtsanwältin MLaw X2._____, 

betreffend Rechtsöffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht 

Zürich vom 13. März 2025 (EB250112-L)

- 2 -

Erwägungen:

1.

a) Mit Urteil vom 13. März 2025 erteilte die Vorinstanz der Gesuchstellerin 

und Beschwerdegegnerin (fortan Gesuchstellerin) definitive Rechtsöffnung in der 

Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Zürich 7 (Zahlungsbefehl vom 3. Januar 

2025) gestützt auf ein Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 3. Mai 

2024 für Fr. 1'285'669.67 nebst Zins zu 5 % auf Fr. 1'870'897.75 seit 4. Mai 2024. 

Die Entscheidgebühr von Fr. 3'000.– auferlegte sie dem Gesuchsgegner und Be-

schwerdeführer (fortan Gesuchsgegner) und verpflichtete ihn, der Gesuchstellerin 

eine Parteientschädigung von Fr. 3'295.– zu bezahlen (Urk. 13 = Urk. 16).

b)

Dagegen erhob der Gesuchsgegner mit Eingabe vom 26. März 2025 

(gleichentags zur Post gegeben; siehe an Urk. 15 angeheftete Sendungsverfol-

gung der Post samt Briefumschlag), eingegangen am 27. März 2025, fristgerecht 

(vgl. Urk. 14b) Beschwerde mit den folgenden Anträgen (Urk. 15 S. 2):

"1.

 2.

Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, Einzelgericht Audienz, vom 13. März 
2025, Geschäfts-Nr. EB250112-L/U sei aufzuheben.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. MWSt) zulasten des Kantons 
Zürich.

 Prozessual:

 1.

 2.

a)

2.

Das Beschwerdeverfahren sei zu sistieren, bis das Bundesgericht über den An-
trag des Schuldners vom 28. Februar 2025 entschieden hat, die Betreibungs-
forderung der Gläubigerin aus gesperrten liquiden Vermögenswerten des 
Schuldners zu tilgen.

Eventualiter sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu gewähren."

Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1-14). Da sich die 

Beschwerde sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, kann auf weitere 

Prozesshandlungen verzichtet werden (Art. 322 Abs. 1 ZPO).

b) Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Vorab hat die Beschwerde konkrete Anträge zu enthalten, aus de-

nen hervorgeht, in welchem Umfang der vorinstanzliche Entscheid angefochten 

wird (ZK ZPO-Freiburghaus/Afheldt, Art. 321 N 14). Ein blosser Aufhebungsan-

trag (verbunden mit einem Rückweisungsantrag), aber ohne Antrag zur Sache, 

kommt lediglich dann in Frage, wenn die Rechtsmittelinstanz wegen fehlender 

- 3 -

Spruchreife nur kassatorisch entscheiden kann (DIKE-Komm ZPO-Hungerbühler, 

Art. 311 N 20). Sodann hat sich die beschwerdeführende Partei in ihrer schriftli-

chen Beschwerdebegründung (im Sinne einer Eintretensvoraussetzung) inhaltlich 

mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen und mittels Verweisun-

gen auf konkrete Stellen in den vorinstanzlichen Akten hinreichend genau aufzu-

zeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft zu betrachten ist bzw. 

an einem der genannten Mängel leidet (Art. 321 Abs. 1 ZPO; BGer 5D_146/2017 

vom 17. November 2017 E. 3.3.2 m.w.H.; BGer 5A_387/2016 vom 7. September 

2016 E. 3.1 m.w.H.).

3.

a) Mit dem heutigen Endentscheid wird das Gesuch um Gewährung der 

aufschiebenden Wirkung der Beschwerde des Gesuchsgegners obsolet. Weiter 

beantragt der Gesuchsgegner die Sistierung des Beschwerdeverfahrens bis zum 

Vorliegen eines Entscheids des Bundesgerichts über seinen Antrag vom 28. Fe-

bruar 2025. Zur Begründung führt er aus, die Betreibungsforderung der Gläubige-

rin (= Gesuchstellerin) sei aus seinen gesperrten liquiden Vermögenswerten zu til-

gen, um Aufwand und Kosten für eine Verwertung von Immobilien zu vermeiden 

(Urk. 15 S. 2, 3 und 5). 

Es ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerde an das Bundesgericht in 

der Regel keine aufschiebende Wirkung hat (Art. 103 Abs. 1 BGG). Gemäss 

Art. 103 Abs. 2 lit. b BGG hat die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesge-

richt im Umfang der Begehren aufschiebende Wirkung, wenn sie sich gegen ei-

nen Entscheid richtet, der eine unbedingte Freiheitsstrafe oder eine freiheitsent-

ziehende Massnahme ausspricht. Nach dieser Bestimmung erstreckt sich die auf-

schiebende Wirkung nicht auf den Entscheid über Zivilansprüche. Sie hat lediglich 

dann aufschiebende Wirkung, wenn sie sich gegen ein Gestaltungsurteil richtet 

(Art. 103 Abs. 2 lit. a BGG). Die Gesuchstellerin beruft sich als Rechtsöffnungstitel 

auf den Entscheid über Zivilansprüche (Schadenersatz und Parteientschädigung) 

im Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 3. Mai 2024. 

Hierbei handelt es sich um ein Leistungsurteil. Das Urteil betreffend den Ent-

scheid über die Zivilansprüche ist damit seit seiner Eröffnung vollstreckbar. Dar-

über hinaus wurde mit Verfügung vom 16. Oktober 2024 im bundesgerichtlichen 

- 4 -

Verfahren 6B_760/2024 das Gesuch des Gesuchsgegners um Gewährung der 

aufschiebenden Wirkung in Bezug auf das obergerichtliche Urteil abgewiesen 

(Urk. 5/14). Das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 

3. Mai 2024 bleibt daher vollstreckbar und ist als definitiver Rechtsöffnungstitel zu 

werten. Der noch zu ergehende Entscheid des Bundesgerichts in der Sache 

selbst als auch über den vom Gesuchsgegner gestellten Antrag vom 28. Februar 

2025 auf teilweise Freigabe von gesperrten Vermögenswerten vermögen daran 

nichts zu ändern. Ein Sistierungsgrund liegt daher nicht vor, weshalb das vorlie-

gende Beschwerdeverfahren nicht zu sistieren ist (Urk. 15 S. 2). 

b)

Die Beschwerdeschrift hat konkrete Anträge zu enthalten, aus denen 

eindeutig hervorgeht, in welchem Umfang der vorinstanzliche Entscheid ange-

fochten wird und wie der Entscheid stattdessen zu lauten hätte. Der Beschwerde 

des Gesuchsgegners fehlt ein Antrag in der Sache, beantragt er doch lediglich die 

Aufhebung des angefochtenen vorinstanzlichen Urteils (Urk. 15 S. 2). Aus der Be-

schwerdeschrift ergibt sich jedoch, dass der Gesuchsgegner die Abweisung der 

definitiven Rechtsöffnungsgesuch erreichen will (Urk. 15 S. 2 ff.), weshalb auf die 

Beschwerde einzutreten ist.

4.

a)

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, die Gesuchstellerin stütze ihr 

Gesuch auf das obergerichtliche Urteil vom 3. Mai 2024, worin der Gesuchsgeg-

ner dazu verpflichtet worden sei, der Gesuchstellerin Fr. 1'000'995.85 zuzüglich 

Zins zu 5 % seit 20. Oktober 2014 sowie den weiteren Geschädigten Urs Wehin-

ger, Aurelio Ferrari und Urs Kälin je Schadenersatz von Fr. 289'967.30 zuzüglich 

Zins zu 5 % seit 31. Dezember 2009 zu bezahlen. Sodann habe das Obergericht 

eine Ersatzforderung in der Höhe der Deliktssumme von Fr. 1'900'000.– festge-

legt und diese der geschädigten Gesuchstellerin und den weiteren geschädigten 

Personen bis zur Deckung der Schadenersatzforderung zugesprochen. Im Ge-

genzug hätten alle Geschädigten ihre Ansprüche im entsprechendem Umfang 

dem Staat abgetreten. Darüber hinaus sei der Gesuchsgegner dazu verpflichtet 

worden, der Gesuchstellerin sowie den weiteren Geschädigten, eine Prozessent-

schädigung von total Fr. 213'108.25 (Fr. 164'508.25 + Fr. 48'600.– zu entrichten). 

Die obgenannten Geschädigten hätten ihre Ansprüche der Gesuchstellerin abge-

- 5 -

treten, soweit sie diese nicht bereits dem Staat abgetreten hätten (Urk. 16 S. 2). 

Die von der Gesuchstellerin verlangte Forderung setze sich aus den Schadener-

satzansprüchen und Parteientschädigungen samt aufgelaufenen Zinsen bis 

3. Mai 2024 zusammen, abzüglich des an den Staat abgetretenen Anteils im Um-

fang der Ersatzforderung (Urk. 16 S. 3). Zum Einwand der fehlenden Vollstreck-

barkeit des Rechtsöffnungstitels hielt die Vorinstanz fest, das Bundesgericht habe 

mit Verfügung vom 16. Oktober 2024 das Gesuch um aufschiebende Wirkung des 

Gesuchsgegners abgewiesen. Der Beschwerde in Zivilsachen komme von Geset-

zes wegen keine aufschiebende Wirkung zu (Art. 103 Abs. 1 BGG). Im Rahmen 

eines Strafverfahrens adhäsionsweise erkannte zivile Leistungsansprüche würden 

nicht unter die Ausnahmetatbestände im Sinne von Art. 103 Abs. 2 BGG fallen 

(die auf aufschiebende Wirkung erstrecke sich gemäss lit. c [recte: b] ausdrücklich 

nicht auf die adhäsionsweise beurteilten Zivilansprüche). Da das Bundesgericht 

keine aufschiebende Wirkung angeordnet habe, sei das Urteil des Obergerichts 

des Kantons Zürich vom 3. Mai 2024 vollstreckbar. Es stelle damit einen definiti-

ven Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 80 SchKG dar. Betragsmässig sei die 

Forderung samt Zinsen durch die eingereichten Urkunden ausgewiesen; ebenso 

die Berechtigung der Gesuchstellerin daran (Urk. 16 S. 3). Hinsichtlich des gel-

tend gemachten fehlenden rechtlichen Interesses der Gesuchstellerin sei der 

reine Umstand, dass Vermögenswerte strafprozessual gesperrt worden seien, 

nicht gleichbedeutend damit, dass der Anspruch des Gläubigers zwangsläufig 

daraus befriedigt werden könne. Dies sei erst der Fall, wenn im Strafurteil festge-

legt werde, dass diese Vermögenswerte im Sinne von Art. 73 StGB zugunsten der 

Geschädigten verwendet würden. Vorliegend sei dies für die verlangte Parteient-

schädigung sowie den verlangten Teil der Schadenersatzforderung nicht der Fall. 

Damit laufe auch der Einwand des Gesuchsgegners ins Leere, es sei der Weg 

der Betreibung auf Pfandverwertung zu bestreiten, da es unzulässig sei, ein 

Pfandrecht zu besitzen und stattdessen andere Vermögenswerte zu pfänden 

(Urk. 16 S. 4).

b)

Der Gesuchsgegner macht wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren 

zunächst geltend, es fehle der Gesuchstellerin am notwendigen Rechtsschutzin-

teresse, habe er doch nachgewiesen, dass im laufenden Strafverfahren gesperrte 

- 6 -

Vermögenswerte von mehr als Fr. 7.1 Mio. zur Deckung ihrer Schadenersatzan-

sprüche zur Verfügung stünden. Ob der Gesuchstellerin überhaupt ein Schaden-

ersatzanspruch zustehe, sei offen, da dieser im bundesgerichtlichen Verfahren 

strittig sei (Urk. 15 S. 4). Immobilienwerte von Fr. 1.85 Mio. seien aus unerfindli-

chen Gründen vom Obergericht von der Sperre ausgenommen worden. Dies 

führe zur paradoxen Situation, dass die Gesuchstellerin ihre unsichere Forderung 

mit der Verwertung von Immobilien tilgen könne, obwohl ausreichend liquide Ver-

mögenswerte zur Verfügung stünden. Ein Restbetrag von Fr. 5.26 Mio. an Barmit-

teln und Wertschriften seien bis zur Rechtskraft des Entscheids des Bundesge-

richts gesperrt. Dieser Betrag decke die vom Obergericht zugesprochenen An-

sprüche der Gesuchstellerin von Fr. 1.9 Mio. ebenso, wie die mit der Betreibungs-

forderung geltend gemachten Zinsen und die Parteientschädigung. Deshalb habe 

die Gesuchstellerin kein rechtliches Interesse an der Durchführung eines Zwangs-

vollstreckungsverfahrens für die versehentlich freigewordenen Immobilien. Ihr Ge-

such sei mangels Rechtsschutzinteresses abzuweisen (Urk. 15 S. 5). 

Ein schutzwürdiges Interesse ist vorliegend gegeben, weil die Gesuchstel-

lerin noch keinen auf die Forderung anrechenbaren Verwertungserlös aus den ge-

sperrten Vermögenswerten erhalten hat und die Forderung, für welche vorliegend 

Rechtsöffnung verlangt wird, auch nicht anderweitig getilgt wurde. Der Einwand 

der Tilgung erhob der Gesuchsgegner denn auch weder vor Vorinstanz noch im 

Beschwerdeverfahren (vgl. Urk. 11 S. 1 ff. und 15 S. 2 ff.). Eine wie vorliegend be-

stehende strafprozessuale Beschlagnahme von Vermögenswerten des Straftäters 

schliesst eine eigenständige (parallele) Betreibung nach SchKG für eine im Straf-

urteil zugesprochene Zivilforderung der Gläubigerin auch dann nicht aus, wenn 

der Erlös aus der strafrechtlichen Verwertung ganz oder teilweise der Gesuchstel-

lerin zur Befriedigung der betriebenen Forderung zugewiesen wurde (vgl. OGer 

ZH RT240048 vom 8. August 2024 E. 5.2). Gemäss Art. 71 Abs. 3 Satz 2 StGB 

bewirkt der strafprozessuale Beschlagnahmung kein Vorzugsrecht zugunsten der 

Geschädigten. Entsprechend ist der vorinstanzlichen Ausführung zuzustimmen, 

wonach der Umstand, dass die Vermögenswerte strafprozessual gesperrt wur-

den, nicht bedeute, dass der Anspruch der Gesuchstellerin zwangsläufig daraus 

befriedigt werden könne (Urk. 16 S. 4). Darüber hinaus ermöglicht die Fortsetzung 

- 7 -

der Betreibung der Gesuchstellerin den Zugriff auf Vermögenswerte des Ge-

suchsgegners, die nicht strafrechtlich gesperrt wurden. Auch dies begründet ein 

rechtlich geschütztes Interesse der Gesuchstellerin am Rechtsöffnungsverfahren. 

Der Einwand des fehlenden schutzwürdigen Interesses (Art. 59 Abs. 1 i.V.m. 

Abs. 2 lit. a ZPO) ist daher unbegründet. 

c) Weiter moniert der Gesuchsgegner, es fehle an der Fälligkeit der Be-

treibungsforderung. Die Vorinstanz übersehe, dass die fehlende Rechtskraft auch 

für den adhäsionsweise entschiedenen Zivilanspruch gelte. Da das Urteil des 

Obergerichts nicht rechtskräftig sei, sei es, unabhängig von der Gewährung der 

aufschiebenden Wirkung, nicht vollstreckbar. Es beurteile sich nicht nach Art. 437 

Abs. 3 StPO und Art. 103 Abs. 2 lit. b BGG, wann ein Adhäsionsurteil rechtskräftig 

und vollstreckbar sei bzw. als definitiver Rechtsöffnungstitel gelte, sondern nach 

Art. 80 SchKG i.V.m. Art. 336 ZPO (Urk. 15 S 6). Die Frage der aufschiebenden 

Wirkung nach BGG habe keinen Einfluss auf die Beurteilung der Rechtskraft/Voll-

streckbarkeit gemäss SchKG/ZPO. Der Rechtsöffnungstitel sei mit Beschwerde 

angefochten worden. Das Beschwerdeverfahren sei pendent. Der Rechtsöff-

nungstitel sei somit noch nicht rechtskräftig und eine vorzeitige Vollstreckung sei 

nicht bewilligt worden. Dies gelte insbesondere für die geforderte Parteientschädi-

gung von Fr. 213'108.25, welche vom Ausgang des Beschwerdeverfahrens ab-

hängig sei und erst mit Rechtskraft des Beschwerdeentscheids des Bundesge-

richts vollstreckbar werde (Urk. 15 S. 7). 

Beruht die Forderung auf einem vollstreckbaren gerichtlichen Entscheid, 

wird die definitive Rechtsöffnung erteilt, wenn nicht der Betriebene durch Urkun-

den beweist, dass die Schuld seit Erlass des Entscheids getilgt oder gestundet 

worden ist, oder die Verjährung anruft (Art. 80 Abs. 1, Art. 81 Abs. 1 SchKG). Ent-

gegen der Ansicht des Gesuchsgegners (Urk. 15 S. 6) setzt die definitive Rechts-

öffnung im Sinne von Art. 80 Abs. 1 SchKG nicht voraus, dass der gerichtliche 

Entscheid auf dem die Forderung beruht, rechtkräftig ist. Es genügt, wenn er voll-

streckbar ist (BSK SchKG I-Staehelin, Art. 80 N 7, OFK SchKG-Kren Kostkiewicz, 

Art. 80 N 2, KUKO SchKG-Vock, Art. 80 N 4).·

- 8 -

Was die vom Gesuchsgegner gerügte fehlende Fälligkeit angelangt, ist an-

zumerken, dass zwischen der Fälligkeit einer Forderung einerseits und der Voll-

streckbarkeit des die Forderung zusprechenden Urteils andererseits zu unter-

scheiden ist. Der Begriff der Vollstreckbarkeit bezieht sich nicht auf die Forderung, 

sondern auf einen Entscheid. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts 

muss die in Betreibung gesetzte Forderung im definitiven Rechtsöffnungsverfah-

ren im Zeitpunkt des Erlasses des Zahlungsbefehls fällig gewesen sein 

(5D_110/2021 vom 23. September 2021 E. 4.1; 5D_111/2021 vom 23. September 

2021 E. 4.1; 5A_136/954/2015 vom 22. März 2016 E. 3.1). Das bedeutet, dass 

die Betreibungsforderung zum Zeitpunkt der Zustellung des Zahlungsbefehls fällig 

sein muss. Der Zahlungsbefehl vom 3. Januar 2025 in der Betreibung Nr. 1 wurde 

dem Gesuchsgegner am 15. Januar 2025 zugestellt (Urk. 2). Die Fälligkeit ergibt 

sich aus dem Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 3. Mai 2024 (Urk. 

5/8), das dem Gesuchsgegner erfolgreich zugestellt worden sein muss (ein Emp-

fangsschein liegt den Akten nicht bei), da er dagegen eine Beschwerde in Strafsa-

chen an das Bundesgericht erhob (vgl. Verfügung des Bundesgerichts vom 

16. Oktober 2024 betr. aufschiebende Wirkung, Urk. 5/14). Damit war die in Be-

treibung gesetzte Forderung (zusammengesetzt aus Schadenersatzansprüchen 

und Parteientschädigung) zum massgeblichen Zeitpunkt fällig. 

d)

Schliesslich ist auf die Kritik des Gesuchsgegners nicht weiter einzuge-

hen, wonach für die Schadenersatzforderung – angesichts der gesperrten Vermö-

genswerte – der Weg der Betreibung auf Pfandverwertung beschritten werden 

müsse, da es unzulässig sei, ein Pfandrecht zu besitzen und stattdessen andere 

Vermögenswerte zu pfänden (Urk. 15 S 7). Der Gesuchsgegner begnügt sich im 

Beschwerdeverfahren, seinen bereits im vorinstanzlichen Verfahren geäusserten 

Einwand zu wiederholen, ohne sich mit den zutreffenden vorinstanzlichen Erwä-

gungen (vgl. Urk. 16 S. 4) auseinanderzusetzen. Dies genügt den Rüge- und Be-

gründungsanforderungen nicht (vgl. Erw. 2b). Anzumerken ist, dass, selbst wenn 

vorliegend nach der Betreibung auf Pfandverwertung vorzugehen gewesen wäre, 

dies die Zulässigkeit der Betreibung auf Pfändung nicht ausschliessen würde 

(siehe BGE 120 III 105 E. 1). 

- 9 -

e)

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich un-

begründet. Sie ist demgemäss abzuweisen.

5.

a)

Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss 

dem Gesuchsgegner aufzuerlegen. Der Streitwert des Beschwerdeverfahrens be-

trägt Fr. 1'285'669.67. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung 

von Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 2 GebV SchKG auf Fr. 4'000.– festzusetzen.

b)

Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, dem Gesuchsgegner zufolge seines Unterliegens, der Gesuchstellerin 

mangels relevanter Aufwendungen (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO).

1.

2.

1.

2.

3.

Es wird beschlossen:

Das Sistierungsgesuch des Gesuchsgegners wird abgewiesen.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung erfolgen mit nachstehen-

dem Erkenntnis.

Es wird erkannt:

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 4'000.– festgesetzt.

Die Kosten für das Beschwerdeverfahren werden dem Gesuchsgegner auf-

erlegt. 

4.

Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage 

der Doppel von Urk. 15, 17 und 18/2-4, sowie an die Vorinstanz, je gegen 

Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

- 10 -

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 1'285'669.67.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

Zürich, 8. April 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Leitende Gerichtsschreiberin:

lic. iur. E. Ferreño

versandt am:
ip