# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 581a71ab-dc24-5972-9a66-1388feea59b8
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LY250016-O1
**Docket/Reference:** LY250016-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LY250016-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LY250016-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw J. Camelin-Nagel

Beschluss vom 21. Mai 2025

in Sachen

A._____,

Gesuchsteller und Berufungskläger

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____

gegen

B._____,

Gesuchstellerin und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____

betreffend Ehescheidung / vorsorgliche Massnahmen

Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes (7. Abteilung) des Be-

zirksgerichtes Zürich vom 10. April 2025; Proz. FE240321

- 2 -

Erwägungen:

1.

Die Parteien stehen sich in einem Scheidungsverfahren vor dem Bezirksge-

richt Zürich (nachfolgend Vorinstanz) gegenüber. Mit Verfügung vom 10. April 

2025 entschied die Vorinstanz über das Gesuch der Gesuchstellerin und Beru-

fungsbeklagten (nachfolgend Berufungsbeklagte) um Anordnung vorsorglicher 

Massnahmen für die Dauer des Scheidungsverfahrens (act. 4). 

2.

Dagegen reichte der Gesuchsgegner und Berufungskläger (nachfolgend Be-

rufungskläger) mit Eingabe vom 5. Mai 2025 Berufung ein (act. 2). Mit Eingabe 

vom 19. Mai 2025 zog sein neu mandatierter Rechtsvertreter die Berufung zurück 

(act. 9). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.

3.

Umständehalber sind für das Berufungsverfahren ausnahmsweise keine 

Kosten zu erheben. Eine Parteientschädigung ist ebenfalls nicht zuzusprechen.

1.

2.

3.

4.

Es wird beschlossen:

Das Verfahren wird abgeschrieben.

Es werden keine Kosten erhoben. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Bei-

lage eines Doppels von act. 2 u. 9, sowie – unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten – an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

- 3 -

Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG.

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw J. Camelin-Nagel

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