# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3fd26f17-734a-56e1-ae8a-ead6b9930c3d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.09.2009 E-6118/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6118-2009_2009-09-30.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-6118/2009/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 0 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von Richter Hans Schürch;
Gerichtsschreiber Nicholas Swain.

A._______, 
Nigeria,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 24. September 2009 / N (...)

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-6118/2009

Das Bundesverwaltungsgericht. 

In Anwendung,

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31), 

der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention, 
EMRK, SR 0.101), 

des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht-
linge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30), 

des  Übereinkommens  vom  10. Dezember  1984  gegen  Folter  und 
andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung 
oder Strafe (FoK, SR 0.105), 

des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerin-
nen und Ausländer (AuG, SR 142.20), 

der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 
18. April 1999 (BV, SR 101), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), 

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021), 

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht 
(BGG, SR 173.110), 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2),

stellt fest,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-
staat  am  28.  April  2009  verliess  und  am  21. August 2009  in  der 
Schweiz um Asyl ersuchte,

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dass er im Transitzentrum Altstätten am 4. September 2009 summa-
risch  befragt  und  am  16.  September  2009  gemäss  Art. 29  Abs. 1 
AsylG vom BFM zu seinen Asylgründen angehört wurde, 

dass er zur Begründung seines Asylgesuches vorbrachte, er stamme 
aus dem Dorf B._______, Bayelsa State,

dass  sein  Vater  und  dessen  Bruder  sich  über  die  Aufteilung  eines 
geerbten Stück Landes gestritten hätten und deswegen ein Gerichts-
verfahren eingeleitet hätten,

dass sein Onkel aufgrund dieses Streits am (...) seinem Vater Gift ins 
Essen gemischt und ihn dadurch umgebracht habe,

dass  er,  der  Beschwerdeführer,  befürchtet  habe,  als  Erbe  seines 
Vaters von seinem Onkel ebenfalls umgebracht zu werden,

dass er und seine Schwester deswegen zu seiner Tante in C._______ 
geflüchtet  sei,  welche  sie  zu  einem  Pastor  namens  D._______  in 
E._______ gebracht habe,

dass der Pastor ihm zugesichert habe, seine Ausreise zu organisieren 
und  ihn  zu  einem  Freund  gebracht  habe,  welcher  auf  einem  Schiff 
arbeite,

dass diese Person ihn am (...) auf ein Schiff gebracht habe wo er sich 
habe  verstecken  müssen,  und  sie  mit  diesem  Schiff  an  einen  ihm 
unbekannten Ort in Europa gelangt seien,

dass er anschliessend zusammen mit seinem Begleiter per Zug in die 
Schweiz eingereist sei,

dass er im Übrigen in seiner Heimat ausser einem Geburts- und einem 
Taufschein, welche er in seinem Elternhaus zurückgelassen habe, nie 
irgendwelche  Identitätspapiere  besessen  habe,  ohne  Reisepapiere 
gereist  sei und auf seiner Reise nirgends persönlich kontrolliert  wor-
den sei,  

dass das BFM mit Verfügung vom 24. September 2009 – eröffnet am 
gleichen Tag – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das 
Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und die Wegweisung 
aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

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dass das Bundesamt zur Begründung anführte, die Aussage des Be-
schwerdeführers,  er  habe  in  seiner  Heimat  nie  irgendwelche  Identi-
tätsdokumente  besessen,  vermöge nicht  zu  überzeugen  und  sei  als 
Schutzbehauptung zu bewerten, 

dass zudem die Schilderungen des Beschwerdeführers zu seiner Rei-
se von Nigeria in die Schweiz als unsubstanziiert und realitätsfremd zu 
qualifizieren seien, weshalb davon auszugehen sei, dass er die für die 
Reise verwendeten Identitätspapiere sowie den wahren Reiseweg zu 
verheimlichen suche,

dass demnach keine entschuldbaren Gründe für die unterlassene frist-
gereichte  Einreichung  von  Reise-  oder  Identitätspapieren  vorliegen 
würden,

dass im Weiteren die durch die tatsachenwidrigen Angaben über den 
Reiseweg begründeten  Zweifel  durch  die  widersprüchlichen,  unplau-
siblen  und  unsubstanziierten  Angaben  des  Beschwedeführers  ver-
stärkt würden,

dass seine Asylvorbringen daher nicht geglaubt werden könnten,

dass es sich darüber hinaus um Übergriffe einer privaten Drittperson 
handle und davon auszugehen sei, die nigerianischen Behörden seien 
gewillt, ihrer Schutzpflicht nachzukommen,

dass der Beschwerdeführer somit die Anforderungen an Flüchtlingsei-
genschaft gemäss Art. 3 und Art. 7 AsylG nicht erfülle und zusätzliche 
Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Wegweisungsvollzugshindernisses nicht erforderlich seien, 

dass ferner keine Anhaltspunkte für eine dem Beschwerdeführer dro-
hende, gegen Art. 3 EMRK verstossende Strafe oder Behandlung vor-
liegen  und  weder  die  allgemeine  Lage  im  Heimatstaat  noch  indivi-
duelle  Gründe  gegen  eine  Rückkehr  des  Beschwerdeführers  nach 
Nigeria sprechen würden,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  25.  September  2009 
(Poststempel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerde erhob und dabei sinngemäss dessen Aufhebung so-
wie die Rückweisung an die Vorinstanz zur Neubeurteilung beantragt,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 28. September 2009 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31-34 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  im  Übrigen  form-  und  fristgerecht  eingereichte 
Beschwerde einzutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6  AsylG 
i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch 
gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 

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soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG), 

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf 
Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flücht-
lingseigenschaft  festgestellt  wird  (Art.  32  Abs. 3  Bst.  b  AsylG)  oder 
wenn  sich  auf  Grund  der  Anhörung  die  Notwendigkeit  zusätzlicher 
Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Vollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG), 

dass  es  sich  gemäss  dem  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts 
BVGE 2007/7  beim Begriff  "Reise-  und  Identitätspapiere"  um Doku-
mente handelt, die "sowohl die einwandfreie Feststellung der Identität 
als  auch  die  sichere  Durchführung  der  Rückschaffung  ermöglichen" 
sollen (vgl. E. 6), 

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dass vorliegend keine Reise- oder Identitätspapiere eingereicht  wur-
den und das BFM in der  angefochtenen Verfügung in  rechtsgenügli-
cher Weise dargelegt hat, weshalb für das Nichteinreichen von Reise- 
oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen, 

dass aufgrund der äusserst vagen Schilderung des Reiseweges und 
der  realitätsfremden  Ausführungen  des  Beschwerdeführers,  er  habe 
nie irgendwelche Ausweispapiere besessen und sei auf der Ausreise 
nirgends persönlich kontrolliert worden, davon auszugehen ist, er habe 
für seine Reise authentische Reise- und Identitätspapiere verwendet, 
welche er jedoch in Verletzung seiner gesetzlichen Mitwirkungspflicht 
(vgl.  Art. 8  Abs. 1  Bst. b  AsylG)  den  schweizerischen  Asylbehörden 
vorenthält, 

dass im Übrigen die vom Beschwerdeführer in Aussicht gestellte nach-
trägliche Einreichung von Identitätspapieren nicht zur Aufhebung des 
Nichteintretensentscheids zu führen vermag (vgl. EMARK 1999 Nr. 16 
E. 5 S. 108 ff.),

dass somit die Identität des Beschwerdeführers bis heute nicht zwei-
felsfrei feststeht und dadurch auch seine persönliche Glaubwürdigkeit 
in Frage gestellt ist, 

dass  im  Weiteren  aufgrund  der  Ausführungen  in  der  angefochtenen 
Verfügung  und  den Akten  in  Beachtung  der  im Urteil  BVGE 2007/8 
festgelegten Richtlinien (E. 5.6) der Schluss zu ziehen ist, es bestehe 
weder Anlass zur Vornahme zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung 
der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungshindernisses noch 
zur  direkten  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  (Art. 32  Abs. 3 
Bstn. b und c AsylG), 

dass die Ausführungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung 
zur fehlenden Asylrelevanz sowie der Unglaubhaftigkeit seiner Vorbrin-
gen zu schützen sind, 

dass die Ausführungen des Beschwerdeführers in der Rechtsmittelein-
gabe, in welcher er im Wesentlichen auf seine Vorbringen anlässlich 
der Anhörungen im Rahmen des erstinstanzlichen Verfahrens verweist 
und an  deren  Glaubhaftigkeit  sowie  seiner  Gefährdung  im Falle  der 
Rückkehr nach Nigeria festhält, nicht geeignet sind, zu einer anderen 
Einschätzung zu führen,

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dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit 
aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem 
sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu wer-
den (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 FK),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

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dass weder die allgemeine Lage in Nigeria noch individuelle Gründe 
des  jungen,  alleinstehenden  und  gemäss  Aktenlage  gesunden 
Beschwerdeführers auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rück-
kehr schliessen lassen,  weshalb der Vollzug der  Wegweisung vorlie-
gend zumutbar ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art.  1-3  VGKE)  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, an das BFM und an die 
zuständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Nicholas Swain

Versand: 

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