# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 45cc775c-f8e0-5411-9f5e-fb52b92fe684
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 14.07.2021 UV 2020/56
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2020-56_2021-07-14.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2020/56

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 29.03.2022

Entscheiddatum: 14.07.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 14.07.2021
Art. 18, 24 und 25 UVG; Art. 36 Abs. 1 UVV: Überprüfung des 
Erwerbsunfähigkeitsgrades sowie der Höhe des Integritätsschadens. 
Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 14. Juli 2021, UV 2020/56).

Entscheid vom 14. Juli 2021

Besetzung

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter 

Joachim Huber und Versicherungsrichterin Corinne Schambeck; Gerichtsschreiberin 

Sabrina Bleile

Geschäftsnr.

UV 2020/56

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Nicole Gierer Zelezen, Knus Gnädinger Landolt 

Rechtsanwälte, Molkereistrasse 1, Postfach, 8645 Jona,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Invalidenrente / Integritätsentschädigung

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war über die .___ Arbeitslosenkasse bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) unfallversichert, als er am 9. August 

2018 in Z.___ eine Treppe hinunterfiel. Mit Schadenmeldung UVG vom 14. September 

2018 wurde die Suva über den Unfall informiert. Als Verletzungen wurden eine Prellung 

des linken Hüftgelenks, eine Schürfung der linken Mittelhand sowie eine Kopf- bzw. 

Nasenbeinverletzung angegeben. Ab dem 10. August 2018 bestehe eine 

Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 1). Mit Schreiben vom 18. September 2018 teilte die Suva 

dem Versicherten mit, dass sie für die Folgen des Nichtberufsunfalls vom 9. August 

2018 die Versicherungsleistungen ausrichten werde (Suva-act. 3).

A.a. 

Im Arztzeugnis UVG vom 8. November 2018 berichtete Dr. med. B.___, FMH 

Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie, der Versicherte habe angegeben, beim 

Besuch des Bruders in Z.___ am 9. August 2018 eine lange Treppe hinabgestürzt zu 

sein und sich dabei multiple Prellungen und Schürfungen an den Extremitäten sowie 

am Schädel zugezogen zu haben. Am Metacarpale V links habe er eine Fraktur erlitten, 

die konservativ mittels Ruhigstellung behandelt worden sei. Seit dem Sturz habe der 

Versicherte auch ein aufgetriebenes PIP III Gelenk an der rechten Hand sowie leichte 

Schmerzen bei der Ulnar- und Radialabduktion. Als Diagnosen nannte Dr. B.___ einen 

Treppensturz vom 9. August 2018 mit multiplen Kontusionen an den Extremitäten und 

am Schädel, einen Status nach einer Metacarpale V Fraktur links sowie einen Status 

nach einer Distorsion PIP III Hand rechts (Suva-act. 11). Dr. B.___ legte seinem Bericht 

in Z.___ angefertigte Röntgenbilder sowie eine ärztliche Notiz aus Z.___ vom 11. 

A.b. 

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August 2018 bei (Suva-act. 10 f.). Weiter attestierte er dem Versicherten eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit ab dem 10. August 2018 und merkte an, dass dieser nach Unfällen 

und Krankheiten generell nur mühsam wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren sei. 

Immer wieder sei auch die Frage nach einer IV-Berentung aufgekommen (Suva-act. 11; 

zum kurzzeitig erfolgten Arbeitseinsatz trotz Krankschreibung, welcher zu einem Abzug 

bei den Taggeldern führte, vgl. Suva-act, 11-2, 12, 14 ff., 21 ff., 25, 31 und 33 f.). Am 

13. November 2018 fand auf Zuweisung von Dr. B.___ eine Vorstellung bei Dr. med. 

C.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 

FMH Handchirurgie, D.___ AG, statt. Dieser liess gleichentags eine 

Röntgenuntersuchung der linken Hand durchführen, die eine vollständig konsolidierte 

Metacarpale V Fraktur, jedoch nicht konsolidierte ossäre Ausrissfrakturen der 

Seitenbänder an Dig. III-V im MCP Gelenk zeigte. Im Untersuchungsbericht vom 14. 

November 2018 hielt Dr. C.___ in der Anamnese fest, dass die Verletzungen nach dem 

Treppensturz bis auf diejenigen an der linken Hand relativ gut verheilt seien. An der 

linken Hand persistierten diffuse Schmerzen, insbesondere intermetakarpal IV und V. 

Als Befunde erhob er namentlich Schwellungen an der linken Hand, eine lokalisierte 

Druckdolenz, einen inkompletten Faustschluss sowie eine inkomplette 

Fingerstreckung. Dr. C.___ erklärte, dass bezüglich der Metacarpale Fraktur keine 

Einschränkungen mehr an der Hand bestehen sollten. Die verzögerte Heilung sei 

jedoch aufgrund der Bandverletzungen mit ossärem Ausriss gut erklärbar. Er empfahl 

die Durchführung eines Heimprogramms (Suva-act. 23). In einer kreisärztlichen 

Beurteilung vom 5. Dezember 2018 hielt med. pract. E.___, Facharzt für Chirurgie, die 

attestierte Arbeitsunfähigkeit hinsichtlich der Fraktur für 12-14 Wochen und hinsichtlich 

der Bandläsionen für 16 Wochen als ausgewiesen. Er empfahl, die nächste Kontrolle 

bei Dr. C.___ abzuwarten und bei Beschwerdepersistenz die Durchführung einer MRT-

Untersuchung (Suva-act. 32). Am 22. Januar 2019 wurde eine MRT-Untersuchung der 

linken Hand durchgeführt (Suva-act. 47). In einem Untersuchungsbericht vom 12. 

Februar 2019 hielt Dr. C.___ fest, dass in der MRT-Untersuchung die Bandverletzungen 

mit ossärem Ausriss bestätigt worden seien. Zudem sei der Verdacht auf eine 

Pseudarthrose des Metacarpale V geäussert worden. Anlässlich einer konventionellen 

Röntgenverlaufskontrolle habe sich eine vollständig konsolidierte Fraktur des 

Metacarpale V ohne Hinweis auf eine Pseudarthrose gezeigt. Die ossären 

Ausrissfrakturen der Seitenbänder seien weiterhin ohne Konsolidationszeichen 

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abgrenzbar (Suva-act. 49; zur bereits im MRT-Untersuchungsbericht empfohlenen 

Röntgenuntersuchung bzgl. des Verdachts auf eine Pseudarthrose vgl. Suva-act. 47). 

Am 13. Februar 2019 bestätigte med. pract. E.___ das Vorliegen von Unfallrestfolgen. 

Konkrete Angaben zur Arbeitsfähigkeit konnte er nicht machen (Suva-act. 50).

Anlässlich einer Besprechung mit der Suva vom 28. März 2019 gab der 

Versicherte an, an der rechten Hand würde jeweils der Mittelfinger schmerzen und es 

sei ihm nicht möglich, den Faustschluss vollständig durchzuführen. Bezüglich des 

rechten Mittelfingers sei seit dem Unfall bereits eine starke Besserung eingetreten. 

Täglich Schmerzen habe er an der linken Hand und dies auch im Ruhezustand. Zum 

Schutz in der Nacht trage er jeweils einen Handschuh. Er habe auch keine Kraft, könne 

mit der linken Hand keine Gewichte anheben. Zudem sei ihm der Faustschluss nicht 

möglich. Die Finger schmerzten ihn vom Mittelfinger bis zum kleinen Finger. Auch der 

Handrücken und die Handinnenfläche der linken Hand schmerzten. In der linken Hand 

habe sich seit dem Unfall noch keine grössere Besserung eingestellt. Er sei 

Rechtshänder (Suva-act. 56).

A.c. 

Im Auftrag der Suva wurde der Versicherte am 9. April 2019 von Dr. med. F.___, 

Allgemeine Innere Medizin FMH, untersucht. In seiner Beurteilung vom 15. April 2019 

hielt Dr. F.___ fest, dass an der rechten Hand des Versicherten nur noch wenige 

Restbeschwerden bestünden. Die linke Hand könne demgegenüber praktisch nicht 

belastet werden. Sie schwelle an und mache Schmerzen. Neben der Druckdolenz, dem 

fehlenden Faustschluss und der fehlenden Beweglichkeit sei aufgefallen, dass die 

Hand leicht geschwollen und verfärbt gewesen sei. Allenfalls habe sich hier ein CRPS 

gebildet, auf das im Rahmen der Therapie ein Augenmerk gelegt werden sollte. Beim 

Gebrauch der Hände komme es im Bereich der verletzten Bänder zu Schmerzen und 

einer Schwellungsneigung. Zudem bestehe eine eingeschränkte Beweglichkeit. Eine 

Belastung im schmerzfreien Bereich und ohne gewisse feinmotorische Aufgaben sei 

wahrscheinlich bis zu Gewichten von maximal 5 kg möglich. Als .___ bestehe eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für reine Überwachungsaufgaben mit möglichem Einsatz 

der rechten Hand sei die Arbeitsfähigkeit gegeben. Wahrscheinlich müsse ein 

Arbeitseinsatz in einem Pensum von 50 % angegangen und danach gesteigert werden 

(Suva-act. 64).

A.d. 

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Mit Schreiben vom 6. Mai 2019 teilte die Suva dem Versicherten gestützt auf die 

Untersuchungsergebnisse von Dr. F.___ mit, dass ab dem 1. Juni 2019 vom Bestehen 

einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werde, weshalb ab diesem Datum nur 

noch ein Taggeld von 50 % ausgerichtet werde (Suva-act. 69).

A.e. 

Gegen diese Taggeldkürzung liess der anwaltlich vertretene Versicherte am 6. bzw. 

21. Juni 2019 einwenden, er werde von den Ärzten in der angestammten Tätigkeit 

einhellig als zu 100 % arbeitsunfähig eingestuft. Für die Taggelder entscheidend sei 

primär die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf, bei längerer Dauer auch diejenige 

in einer angepassten Tätigkeit. Allerdings sei, wenn einem Versicherten die Vornahme 

eines Berufswechsels zugemutet werde, eine angemessene Übergangsfrist zur 

Stellensuche einzuräumen, in welcher das bisherige Taggeld geschuldet bleibe. 

Vorliegend sei dabei auch zu berücksichtigen, dass er keinen Anspruch mehr auf 

Arbeitslosentaggelder habe. Zusammenfassend sei die Gewährung einer 

Übergangsfrist von fünf Monaten, in welcher weiterhin ein Tagegeld basierend auf einer 

Arbeitsunfähigkeit von 100 % ausgerichtet werde, angezeigt (Suva-act. 81 und 87-1 f.). 

Der Versicherte legte einen Bericht von Dr. C.___ vom 11. Juni 2019 bei, in welchem 

dieser festgehalten hatte, dass er einem Arbeitsversuch mit einem Pensum von 50 % 

zustimmen würde, wenn eine Überwachungstätigkeit möglich wäre. Da diese 

Möglichkeit jedoch nicht bestehe, habe er weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit 

bescheinigt. Inwieweit die Ausbildung für eine Überwachungstätigkeit vorhanden sei, 

entziehe sich seines Wissensstandes. Die 50%ige Arbeitsfähigkeit wäre nur unter 

einem kompletten Aussparen der linken Hand möglich (Suva-act. 87-3).

A.f. 

Am 8. Juli 2019 kam die Suva auf ihr Schreiben vom 6. Mai 2019 zurück und hielt 

fest, dass sie das Taggeld für die ausgewiesene Arbeitsunfähigkeit von momentan 100 

% erbringe (Suva-act. 89).

A.g. 

Am 11. September 2019 fand im Auftrag der Suva (vgl. Suva-act. 82 und 85) auf 

Zuweisung von Dr. B.___ (vgl. Suva-act. 99) zur Beurteilung eines allfälligen CRPS eine 

Untersuchung bei Dr. med. G.___, Rheumatologie, Universitätsklinik H.___, statt. Im 

Sprechstundenbericht hielt Dr. G.___ fest, dass im Rahmen der Untersuchung keine 

Anhaltspunkte für ein florides CRPS bestanden hätten. Imponiert hätten primär eine 

ausgeprägte Druckempfindlichkeit im Bereich der linken Hand und eine 

A.h. 

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schmerzbedingte Bewegungseinschränkung. Daher gehe er aktuell von einem 

protrahierten Heilungsverlauf im Rahmen eines gemischt neuropathisch-nozizeptiven 

Schmerzsyndroms und sympathisch unterhaltender Schmerzkomponente aus. Ob ein 

CRPS zu Beginn vorgelegen habe, sei aufgrund der Anamnese und der Aktenlage 

schwierig zu beurteilen. Trotz der vorliegenden Bilddokumentation mit einer Darstellung 

von lividen Verfärbungen im Bereich der linken Hand scheine dies wenig 

wahrscheinlich. Er empfehle das Weiterführen der konservativen Massnahmen und bei 

fehlender Besserung eine erneute strukturelle Standortbestimmung, möglicherweise 

auch die Betreuung durch einen Schmerzspezialisten (Suva-act. 109).

Am ___. Dezember 2019 fand im Auftrag der Suva (vgl. Suva-act. 114 ff.) auf 

Zuweisung von Dr. B.___ eine konsiliarische Untersuchung bei Prof. Dr. med. I.___, 

Klinik für Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Kantonsspital St. Gallen 

(KSSG), statt. In seinem Untersuchungsbericht vom ___. Dezember 2019 kam Prof. 

I.___ zum Schluss, dass sich seines Erachtens konsolidierte Läsionen zeigten. Es lägen 

Restbeschwerden mit Bewegungsstörungen und Kraftminderungen vor, jedoch keine 

Hinweise mehr für ein akutes oder subakutes CRPS. Er denke, dass es sich um einen 

Endzustand nach geschlossener Handverletzung mit verschiedenen verheilten 

Läsionen handle. Kraft und Ausdauer seien sicherlich noch reduziert. Eine fortgesetzte 

Therapie könnte die Kraft und die Ausdauer sicherlich noch verbessern. Berufliche 

Reintegrationsmassnahmen und eine Teilarbeitsfähigkeit in einem angepassten Beruf 

sollten aber möglich sein. Chirurgische Massnahmen seien nicht erforderlich. 

Erschwerend zur gesundheitlichen Situation komme das Alter und die aktuelle 

Arbeitslosigkeit des Versicherten hinzu und der Umstand, dass er auf dem allgemeinen 

Arbeitsmarkt mit seiner Beeinträchtigung wenig Chancen habe, eine adäquate Arbeit 

zu finden (Suva-act. 120). In einer kreisärztlichen Beurteilung vom 12. Dezember 2019 

hielt Dr. med. J.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, fest, dass aktuell noch eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Ab Mitte Januar 2020 sei von einer 50%igen und 

ab Mitte Februar 2020 von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten leichten 

Tätigkeit auszugehen (Suva-act. 121).

A.i. 

Am 30. Januar 2020 fand eine kreisärztliche Abschlussuntersuchung durch Dr. 

med. K.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, statt. Dieser kam zum Schluss, dass ein medizinischer 

A.j. 

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Endzustand erreicht sei und dem Versicherten unter ausschliesslicher 

Berücksichtigung der Unfallrestfolgen leichte bis maximal mittelschwere körperliche 

Tätigkeiten, die der Versicherte allerdings nur mit der rechten Hand durchführen könne, 

zumutbar seien, wobei die Maximalbelastung - abgesehen von wenigen Ausnahmen - 

bei 15 kg liege. Der Versicherte müsse als funktioneller Einhänder betrachtet werden. 

Die linke Hand könne nur noch als Beihand oder als unterstützende Hilfshand 

eingesetzt werden. Auch das Heben und Tragen von leichten Lasten seien dem 

Versicherten mit der linken Hand nicht mehr zumutbar (Suva-act. 135). Den 

Integritätsschaden schätzte Dr. K.___ wegen der linken Hand auf 30 % (Suva-act. 136).

Mit Schreiben vom 6. Februar 2020 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass 

gemäss kreisärztlicher Beurteilung stabile medizinische Verhältnisse vorlägen, weshalb 

der Fall abgeschlossen und die Rentenprüfung eingeleitet werde. Bis 31. März 2020 

würden noch Taggeldleistungen für eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ausbezahlt, per 1. 

April 2020 würden die Taggeldleistungen eingestellt (Suva-act. 137).

A.k. 

Gegen die Taggeldeinstellung per 1. April 2020 liess der anwaltlich vertretene 

Versicherte mit Schreiben vom 6. März 2020 einwenden, ihm sei eine angemessene 

Übergangsfrist für den Berufswechsel zu gewähren. Aufgrund der offensichtlichen 

Einschränkungen und der damit verbundenen sehr schlechten Vermittelbarkeit sei eine 

Frist von vier bis fünf Monaten zu gewähren und das Taggeld daher zumindest bis 

Ende Mai 2020 weiter auszurichten (Suva-act. 149).

A.l. 

Mit Schreiben vom 11. März 2020 teilte die Suva dem Versicherten mit, die 

Sachlage aufgrund des Schreibens vom 6. März 2020 nochmals überprüft zu haben 

und das Taggeld für eine volle Arbeitsunfähigkeit noch bis zum 31. Mai 2020 

auszurichten. Bezüglich der weitergehenden Leistungen ab 1. Juni 2020 werde der 

Versicherte eine entsprechende Verfügung erhalten (Suva-act. 153).

A.m. 

Mit Verfügung vom 25. März 2020 sprach die Suva dem Versicherten ab dem 1. 

Juni 2020 eine Invalidenrente basierend auf einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 14 % 

und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 71'100.-- zu. Mit gleicher Verfügung 

sprach die Suva dem Versicherten eine Integritätsentschädigung basierend auf einer 

Integritätseinbusse von 30 % zu (Suva-act. 156).

A.n. 

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B.  

C.  

Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin lic. 

iur. N. Gierer Zelezen, Jona, am 30. April 2020 Einsprache. Er beantragte im 

Wesentlichen die Zusprache einer Rente gestützt auf einen Erwerbsunfähigkeitsgrad 

von 53 % sowie die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung basierend auf einer 

Integritätseinbusse von 35 % (Suva-act. 168).

B.a. 

Mit Einspracheentscheid vom 17. Juni 2020 wies die Suva die Einsprache ab 

(Suva-act. 173).

B.b. 

Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der weiterhin durch Rechtsanwältin 

Gierer Zelezen vertretene Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 18. August 

2020 Beschwerde (act. G 1). Er beantragte, der Entscheid vom 17. Juni 2020 sei 

vollumfänglich aufzuheben, ihm sei eine Rente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit 

von mindestens 47 % sowie eine Integritätsentschädigung in der Höhe von 35 % 

auszurichten; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich Mehrwertsteuer) 

zulasten der Vorinstanz (act. G 1 S. 2). In beweisrechtlicher Hinsicht machte er geltend, 

seine Beweisaussage über den gesamten Sachverhalt gelte auch dort (gemeint wohl: 

an jenen Stellen in der Beschwerdeschrift) als beantragt, wo dies nicht ausdrücklich 

verlangt werde (vgl. act. G 1 S. 3).

C.a. 

In ihrer Beschwerdeantwort vom 7. September 2020 beantragte die Suva 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde und die 

Bestätigung des Einspracheentscheids vom 17. Juni 2020 (act. G 3).

C.b. 

In seiner Replik vom 10. November 2020 hielt der Beschwerdeführer an den in der 

Beschwerde gestellten Anträgen fest. Zudem beantragte er die vollumfängliche 

Abweisung der seitens der Beschwerdegegnerin gestellten Rechtsbegehren. Erneut 

beantragte er seine Befragung zu allen gemachten Ausführungen (act. G 7).

C.c. 

Mit Schreiben vom 30. November 2020 erneuerte die Beschwerdegegnerin ihren 

Antrag auf Abweisung der Beschwerde und verzichtete auf die Einreichung einer 

umfassenden Duplik (act. G 9).

C.d. 

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Erwägungen

1.

Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren bildet entsprechend den Anträgen des 

Beschwerdeführers einzig der Invaliditätsgrad sowie die Höhe des Integritätsschadens 

(vgl. act. G 1).

2.

Anspruch auf eine Invalidenrente hat eine versicherte Person, wenn sie infolge des 

Unfalls zu mindestens 10 % invalid ist (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, 

ist die Verwaltung - und im Beschwerdefall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, 

die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen 

haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es dabei, den Gesundheitszustand zu 

beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 

Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 und 115 V 134 

E. 2). Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben die urteilenden Instanzen die 

Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und 

pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie 

stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren 

Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die 

streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in 

der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

der Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis). Nach der 

Rechtsprechung ist es dem Gericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen 

gestützt auf die versicherungsinterne Beurteilung zu entscheiden. In solchen Fällen 

sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinn zu stellen, 

dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 135 V 469 

f. E. 4.4).

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3.  

Gestützt auf die kreisärztliche Abschlussbeurteilung vom 30. Januar 2020 (vgl. 

Suva-act. 135) sowie die übrigen medizinischen Akten hat die Beschwerdegegnerin 

ihrer Rentenberechnung eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten 

Tätigkeiten zu Grunde gelegt (vgl. Suva-act. 156 und 173). Demgegenüber ist der 

Beschwerdeführer der Ansicht, dass höchstens noch eine Teilarbeitsfähigkeit von 80 % 

vorliege. Er weise seit dem Unfall an beiden Händen Einschränkungen auf. Hinsichtlich 

der linken Hand sei er einem funktionellen Einhänder gleichzusetzen. Die dominante 

rechte Hand sei sowohl schmerzbedingt als auch in ihrer Funktionalität eingeschränkt. 

Aufgrund der chronischen Handschmerzen sei auch sein Schlaf gestört. Sein 

behandelnder Handspezialist habe ihm in der angestammten Tätigkeit als .___ eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Prof. I.___ sei von einer Teilarbeitsfähigkeit in 

einem angepassten Beruf ausgegangen, jedoch gehe aus der Aktenlage nicht hervor, 

wie hoch der Teilarbeitsfähigkeitsgrad sei. Kreisarzt Dr. K.___ habe sich mit der 

Einschätzung von Prof. I.___ nicht auseinandergesetzt (vgl. act. G 1 S. 6).

3.1. 

Dr. K.___ hat in seiner kreisärztlichen Beurteilung vom 30. Januar 2020 

festgehalten, dass der Beschwerdeführer nach dem Treppensturz im August 2018 eine 

Metacarpale V Fraktur links mit ossären Bandausrissen des Ligamentum collaterale 

radiale MCP V links, Ligamentum collaterale ulnare MCP III und MCP IV links sowie 

eine Distorsion des PIP Dig. III rechts erlitten habe. Ausserdem sei aufgrund der Klinik 

anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung von einem durchgemachten 

CRPS auszugehen. Dies habe im Verlauf zu einem deutlichen Funktionsverlust der 

gesamten linken Hand und teilweise auch des linken Unterarms einhergehend mit einer 

Gebrauchsminderung der gesamten linken Hand geführt, sodass der 

Beschwerdeführer diese nur noch als Beihand einsetzen könne. Dafür sprächen auch 

die anlässlich der Untersuchung erhobenen muskulären Defizite, die Atrophie der 

Muskulatur, die reduzierte Handkraft sowie die Handtrophik. Aus medizinischer Sicht 

sei ein Endzustand erreicht. Aussichten für eine Verbesserung der Handfunktion seien 

angesichts des bisherigen Verlaufs sowie des Alters des Beschwerdeführers nicht mehr 

zu erwarten. Aus versicherungsmedizinischer Sicht ergebe sich auf dem allgemeinen 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt ohne Berücksichtigung von Alter, Ausbildung, Kultur, 

Sprache oder internistischer Begleiterkrankungen folgendes Zumutbarkeitsprofil: In 

Frage kämen leichte bis maximal mittelschwere körperliche Tätigkeiten, die der 

Beschwerdeführer allerdings nur mit der rechten Hand durchführen könne. Die 

Maximalbelastung betrage hierbei von wenigen Ausnahmen abgesehen 15 kg. Der 

Beschwerdeführer müsse als funktioneller Einhänder betrachtet werden. Die linke Hand 

3.2. 

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könne er lediglich noch als Beihand oder als unterstützende Hilfshand einsetzen. Selbst 

das Heben und Tragen von leichten Lasten sei dem Beschwerdeführer mit der linken 

Hand nicht zumutbar (Suva-act. 135-6 f.). Dr. K.___ hat zwar nicht explizit von einer 

100%igen Arbeitsfähigkeit gesprochen. Allerdings hat er seine Beurteilung in Kenntnis 

derjenigen von Dr. J.___ abgegeben, der zuletzt von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit 

ausgegangen ist. Da Dr. K.___ dieser Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht widersprochen 

hat und angesichts des von ihm den Einschränkungen des Beschwerdeführers 

umfassend Rechnung tragenden Zumutbarkeitsitsprofils, ist anzunehmen, dass auch er 

von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen ist.

Die Beurteilung von Dr. K.___ beruht auf einer eingehenden persönlichen 

Untersuchung. So ist dem kreisärztlichen Untersuchungsbericht beispielsweise zu 

entnehmen, dass neben einer Inspektion der Hände auch Kraftmessungen und 

Beweglichkeitstests durchgeführt worden sind (vgl. Suva-act. 135-4 f.). Die erhobenen 

Befunde hat Dr. K.___ detailliert notiert. Beispielsweise hat er festgehalten, dass an der 

linken Hand eine fehlende palmare Beschwielung, eine deutliche Reduktion der 

Hautfalten über dem Handrücken und über allen Langfingern sowie eine leichte 

Atrophie der Thenar- und Hypothenarmuskulatur aufgefallen seien, während keine 

Temperaturdifferenz vorgelegen habe (vgl. Suva-act. 135-5, oben). Weiter ist der 

kreisärztliche Abschlussbericht in Kenntnis der Vorakten erstellt worden (vgl. Suva-act. 

135-1 ff.). Auf den vom Beschwerdeführer angesprochenen Bericht von Prof. I.___ vom 

___. Dezember 2019 hat Dr. K.___ explizit Bezug genommen (vgl. Suva-act. 135-6, 

unten). Auch widerspricht er der Auffassung von Prof. I.___, wonach ein Endzustand 

nach einer geschlossenen Handverletzung mit verschiedenen verheilten Läsionen 

vorliege, wobei Ausdauer und Kraft noch deutlich reduziert seien, nicht (vgl. Suva-act. 

120 und 135-6 f.). Mit dem formulierten Zumutbarkeitsprofil hat Dr. K.___ den von Prof. 

I.___ festgestellten und auch in der eigenen Untersuchung bemerkten Defiziten der 

linken Hand explizit Rechnung getragen (vgl. Suva-act. 135-7). Zwar ist dem 

Beschwerdeführer darin zuzustimmen (vgl. act. G 1 S. 6), dass Prof. I.___ in seinem 

Bericht vom ___. Dezember 2019 von einer Teilarbeitsfähigkeit gesprochen hat. 

Allerdings hat er diese nicht genauer quantifiziert (vgl. Suva-act. 120). Eine 

eingehendere Auseinandersetzung mit der von Prof. I.___ in den Raum gestellten, nicht 

näher begründeten Aussage zur Teilarbeitsfähigkeit ist Dr. K.___ demnach kaum 

möglich gewesen. Auch ist aufgrund der gewählten Wortwahl anzunehmen, dass es 

nicht die Absicht von Prof. I.___ gewesen ist, eine abschliessende Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit vorzunehmen. Vielmehr erscheinen seine Ausführungen als 

Empfehlungen für einen möglichen Eingliederungsprozess, hat er doch von möglichen 

beruflichen Reintegrationsmassnahmen gesprochen und auch auf unfallfremde 

3.3. 

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4.

Zusammenfassend ist gestützt auf die schlüssige kreisärztliche Beurteilung von Dr. 

Faktoren hingewiesen, die eine Eingliederung in den realen Arbeitsmarkt erschweren 

könnten (vgl. Suva-act. 120). Dass es im Rahmen eines Eingliederungsprozesses 

sinnvoll oder mangels geeigneter Stellen auch notwendig sein mag, mit einem 

Teilpensum in den Arbeitsprozess einzusteigen, ist durchaus nachvollziehbar. Diesem 

Aspekt hat die Beschwerdegegnerin auf einen entsprechenden Einwand des 

Beschwerdeführers hin (vgl. Suva-act. 149) allerdings bereits dadurch Rechnung 

getragen, dass sie diesem bis zum 31. Mai 2020 eine Übergangsfrist gewährt hat, in 

welcher sie ihm die Taggelder für eine volle Arbeitsunfähigkeit noch weiter ausgerichtet 

hat (Suva-act. 153). Zudem ist zu beachten, dass Prof. I.___, obgleich er grundsätzlich 

von einem medizinischen Endzustand, der die Aufnahme von Arbeitsbemühungen 

ermöglicht, ausgegangen ist, eine Verbesserung von Kraft und Ausdauer noch für 

möglich gehalten hat (vgl. Suva-act, 120). Folglich ist nicht auszuschliessen, dass 

zwischen der Untersuchung durch Prof. I.___ vom .___ Dezember 2019 und der 

kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 30. Januar 2020 noch eine leichte 

Verbesserung des medizinischen Zustandes eingetreten sein könnte (vgl. Suva-

act. 120-2). Im Übrigen scheint auch Dr. J.___ den Untersuchungsbericht von Prof. 

I.___ dahingehend aufgefasst zu haben, dass eine schrittweise Eingliederung in den 

Arbeitsprozess erfolgen sollte. Dr. J.___ hat dem Beschwerdeführer nämlich gestützt 

auf die Beurteilung von Prof. I.___ am 12. Dezember 2019 noch eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit, ab Mitte Januar 2020 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und ab Mitte 

Februar 2020 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten 

attestiert (vgl. Suva-act. 121). Die Einschätzung von Dr. K.___ vom 30. Januar 2020 

passt somit in etwa zu derjenigen von Dr. J.___ (vgl. Suva-act. 121 und 135). Für die 

zwei Wochen bis Mitte Februar 2020, in denen Dr. J.___ noch von einer 

Teilarbeitsfähigkeit ausgegangen ist (vgl. Suva-act. 121), hat die Beschwerdegegnerin, 

wie bereits erwähnt, ohnehin noch das volle Taggeld erbracht (vgl. Suva-act. 153). 

Jedenfalls ist der Untersuchungsbericht von Prof. I.___ vom ___. Dezember 2019 nach 

dem Gesagten nicht dazu geeignet, die kreisärztliche Beurteilung von Dr. K.___ vom 

30. Januar 2020 in Zweifel zu ziehen, zumal die beiden Berichte betreffend die 

gebliebenen Einschränkungen im Wesentlichen übereinstimmen. Schliesslich ist auch 

der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Einschätzung seines behandelnden 

Fachchirurgen, wonach eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit 

bestehen würde (vgl. act. G 1 S. 6), unbehelflich. Dass in der angestammten Tätigkeit 

keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben ist, ist nämlich unstrittig (vgl. Suva-act. 156-2 und 

173-6).

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K.___ vom 30. Januar 2020 sowie unter Berücksichtigung der gesamten Aktenlage mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass - bei ausschliesslicher 

Beachtung der Unfallrestfolgen - spätestens im Zeitpunkt des Rentenbeginns vom 1. 

Juni 2020 für optimal leidensangepasste Tätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit 

bestanden hat. Auf weitere Abklärungen kann folglich in antizipierter Beweiswürdigung 

verzichtet werden (vgl. BGE 122 V 162 E. 1d). Der vom Beschwerdeführer gestellte 

Antrag auf eine Parteibefragung ist offenkundig mit dem Ziel weiterer Beweiserhebung 

und nicht unter dem Gesichtspunkt der Gewährleistung des in Art. 6 Ziff. 1 der 

Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) 

verankerten Öffentlichkeitsprinzips erfolgt (vgl. act. G 1 S. 3 und 7 S. 2). Da von einer 

solchen Parteibefragung ebenfalls keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind und kein 

Anspruch auf die Durchführung einer Verhandlung primär im Hinblick auf eine 

Beweisabnahme besteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 16. Oktober 2018, 

9C_321/2018, E. 4.1 mit weiteren Hinweisen), ist auch darauf zu verzichten (vgl. 

Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. Dezember 2019, 

UV 2020/37, E. 3.9). Gleiches gilt hinsichtlich einer Befragung des Beschwerdeführers 

zu den nachfolgend zu beurteilenden Punkten der Verwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit, der Bemessung des Invaliditätsgrades sowie der Beurteilung des 

Integritätsschadens (vgl. E. 5 ff.).

5.  

In einem nächsten Schritt ist die Frage zu beantworten, inwiefern der 

Beschwerdeführer seine medizinisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit von 100 % auf 

dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt sozialpraktisch noch verwerten kann.

5.1. 

Die Zumutbarkeit der Ausschöpfung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit ist unter 

Annahme eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes zu bestimmen. Der Begriff des 

ausgeglichenen Arbeitsmarktes gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) ist ein theoretischer 

und abstrakter Begriff, welcher die konkrete Arbeitsmarktlage nicht berücksichtigt 

(BGE 134 V 70 f. E. 4.2.1). Er umschliesst einerseits ein gewisses Gleichgewicht 

zwischen dem Angebot von Stellen und der Nachfrage nach solchen. Andererseits 

bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer 

verschiedenartiger Stellen offenhält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten 

beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen 

Einsatzes (BGE 110 V 276 E. 4b; Urteil des Bundesgerichts vom 28. November 2014, 

9C_485/2014, E. 2.2; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] vom 3. 

Dezember 2003, I 349/01, E. 6.1 mit Hinweisen). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt 

5.2. 

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6.

Gemäss Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei 

welchen mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers gerechnet 

werden kann (Urteil des Bundesgerichts vom 28. November 2014, 9C_485/2014, E. 2.2 

mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts vom 29. August 2007, 9C_95/2007, E. 4.3). 

Von einer Arbeitsgelegenheit kann allerdings nicht mehr gesprochen werden, wenn die 

zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der 

ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem 

Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden 

einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil 

des Bundesgerichts vom 28. April 2010, 8C_1050/2009, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen).

Dem kreisärztlichen Bericht von Dr. K.___ vom 30. Januar 2020 ist zu entnehmen, 

dass der Beschwerdeführer als funktioneller Einhänder zu betrachten sei. Die linke 

Hand könne nur noch als Beihand oder als unterstützende Hilfshand eingesetzt werden 

(vgl. Suva-act. 135-7). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung wird davon 

ausgegangen, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt für Personen, welche funktionell 

als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeiten verrichten 

können, genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten bietet (Urteile des 

Bundesgerichts vom 10. April 2019, 8C_811/2018, E. 4.4.2, vom 28. April 2010, 

8C_1050/2009, E. 3.4, und vom 8. September 2009, 8C_207/2009, E. 3.2, letzteres mit 

Hinweisen auf mögliche Berufsfelder). Dass auch die rechte Hand derart eingeschränkt 

sei, dass keine Medikamentenschachtel mehr getragen werden könne, ist eine 

Behauptung des Beschwerdeführers (vgl. act. G 1 S. 6), die in der medizinischen 

Aktenlage keine Stütze findet. Auch wenn Dr. K.___ in seinem Untersuchungsbericht 

vom 30. Januar 2020 im einen Satz, wonach dem Beschwerdeführer das Anheben und 

Greifen einer mitgebrachten Medikamentenschachtel nicht möglich gewesen sei (vgl. 

Suva-act. 135-5), nicht explizit Bezug zu einer Hand genommen hat, geht aus dem 

gesamten Bericht gleichwohl deutlich hervor, dass es sich dabei um die linke Hand 

gehandelt haben muss (vgl. Suva-act. 135). Die generelle Verwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit wird vom Beschwerdeführer denn auch nicht explizit bestritten, 

jedoch ist er der Ansicht, dass ihm seine Einschränkungen an den Händen die 

Verwertbarkeit massiv erschwerten, was im Rahmen des Einkommensvergleichs 

lohnmässig zu berücksichtigen sei (vgl. act. G 1 S. 6 ff.; zum Einkommensvergleich 

siehe nachfolgende E. 6).

5.3. 

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Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen).

 6.1. 

Für das Valideneinkommen ist massgebend, was die versicherte Person 

aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und ihrer persönlichen Umstände nach dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit im massgebenden Zeitpunkt des 

allfälligen Rentenbeginns verdient hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Dabei 

ist in der Regel vom zuletzt - d.h. grundsätzlich vor dem Beginn der unfallbedingten 

ganzen oder teilweisen Arbeitsunfähigkeit - erzielten Verdienst auszugehen (BGE 130 V 

349 E. 3.4.2 und 139 V 30 E. 3.3.2, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 18. 

März 2015, 8C_590/2014, E. 5.1).

6.1.1. 

Die durch die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid 

vorgenommene Festlegung des jährlichen Valideneinkommens auf Fr. 71'100.-- (vgl. 

Suva-act. 173-8, unten), welches sich auf die Angaben der früheren Arbeitgeberin L.___ 

AG bezüglich des hypothetischen Jahreslohns des Beschwerdeführers im Jahr 2020 

stützt (Suva-act. 147-3), ist grundsätzlich nicht zu beanstanden. Soweit die 

Beschwerdegegnerin im Beschwerdeverfahren vorbringt, für das Valideneinkommen 

sei aufgrund der Arbeitslosigkeit des Beschwerdeführers auf statistische Tabellenlöhne 

abzustellen (vgl. act. G 3 S. 4), ist ihr nicht zu folgen. Grundsätzlich sind die 

Vergleichseinkommen nämlich, wie die Beschwerdegegnerin in ihrer 

Beschwerdeantwort selber feststellt (vgl. act. G 3 S. 4), so konkret wie möglich zu 

bemessen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 12. Juli 2017, 9C_648/2016, E. 6.4.1 mit 

Hinweisen; BGE 139 V 594, E. 6.1). Die Angaben der L.___ AG, für welche der 

Beschwerdeführer im Jahr 2016 gearbeitet hat (vgl. Suva-act. 56-2, 127-3 und 147-3), 

dürften aussagekräftiger als statistische Durchschnittslöhne sein. Daran ändert nichts, 

dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Unfalls bereits arbeitslos gewesen ist, 

mithin nicht mehr bei der L.___ AG angestellt gewesen ist (vgl. Suva-act. 1 und 56). 

Denn die Arbeitslosigkeit bedeutet nicht, dass er im Gesundheitsfall bis zum Zeitpunkt 

des Rentenbeginns nicht mehr an die früheren Lohnverhältnisse hätte anknüpfen 

können. Vielmehr erscheint es angesichts der im Unfallzeitpunkt noch laufenden 

Unterstützung durch die Arbeitslosenversicherung (vgl. Suva-act. 1 und 18) durchaus 

realistisch, dass der Beschwerdeführer mit seinen Arbeitserfahrungen im 

6.1.2. 

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Gesundheitsfall eine Tätigkeit hätte finden können, die lohnmässig in etwa der 

hypothetischen Annahme der L.___ AG bezüglich des Verdienstes des 

Beschwerdeführers im Jahr 2020 entsprochen hätte. Dafür spricht auch, dass der 

Beschwerdeführer mit Verweis auf sein individuelles Konto bei der 

Sozialversicherungsanstalt (SVA; vgl. Suva-act. 127-2 ff.) in seiner Beschwerde geltend 

macht, früher teilweise sogar noch einen höheren Verdienst als bei der L.___ AG erzielt 

zu haben (vgl. act. G 1 S. 5 f.). Genügend konkrete Anhaltspunkte, welche ein die 

Angaben der L.___ AG übersteigendes Einkommen überwiegend wahrscheinlich 

machen würden, fehlen jedoch. Folglich ist von dem von der Beschwerdegegnerin im 

angefochtenen Einspracheentscheid festgestellten Valideneinkommen von Fr. 71'100.-- 

auszugehen.

 6.2. 

Für das Invalideneinkommen hat die Beschwerdegegnerin im angefochtenen 

Einspracheentscheid auf die Werte der Tabelle TA 1 der schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018 des Bundesamtes für Statistik abgestellt. Dabei ist 

sie vom Zentralwert der im Kompetenzniveau 1 beschäftigten Männer ausgegangen 

und hat diesen auf die im Jahr 2020 mutmasslich geltende betriebsübliche 

durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden hochgerechnet sowie an 

die mutmassliche Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2020 angepasst, was 

grundsätzlich nicht zu beanstanden ist (vgl. act. G 1.3 S. 8). Angepasst an den 

inzwischen seitens des Bundesamtes für Statistik auch für das Jahr 2020 

veröffentlichen Nominallohnindex (vgl. dazu Tabelle T 39, Entwicklung der 

Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 2010-2020) sowie die 

inzwischen für das Jahr 2020 veröffentliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit (vgl. 

dazu Tabelle Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [NOGA 2008], in 

Stunden pro Woche, 1990-2020) ergibt sich ein Invalideneinkommen von gerundet Fr. 

68'903.-- (Fr. 5'417.-- / 40 x 41.7 = gerundet Fr. 5'647.--; Fr. 5'647.-- x 12 = Fr. 

67'764.--; Fr. 67'764.-- / 2260 x 2298 = gerundet Fr. 68'903.--). Soweit der 

Beschwerdeführer die Hochrechnung des statistischen Tabellenlohns von 40 auf 41.7 

Stunden kritisiert, da eine solche Hochrechnung beim Valideneinkommen unterblieben 

sei (vgl. act. G 1 S. 6), ist festzuhalten, dass das Valideneinkommen auf einer 

durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 42 Stunden beruht (vgl. Suva-act. 

147). Folglich würde eine Angleichung zu einer Herabsetzung des Valideneinkommens 

oder zu einer Erhöhung des Invalideneinkommens führen, was sich für den 

Beschwerdeführer nachteilig auswirken würde.

6.2.1. 

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Der Beschwerdegegnerin ist darin zuzustimmen, dass entgegen der Behauptung 

des Beschwerdeführers vorliegend keine Gründe erkennbar sind, die das Abstellen auf 

eine andere Lohntabelle oder auf einzelne Wirtschaftszweige erfordern würden (vgl. 

act. G 3 S. 4). Namentlich rechtfertigen die Mutmassungen des Beschwerdeführers, 

wonach für die ihm zumutbaren Tätigkeiten Arbeitnehmende in der Regel im 

Stundenlohn angestellt würden, und es sich daher um Tätigkeiten im Tieflohnsektor 

handle, kein Abweichen von der LSE-Tabelle (vgl. act. G 1 S. 6 f.). Auch ist nicht 

erkennbar, was der Beschwerdeführer aus der von ihm eingereichten Beilage zu den 

Tieflöhnen zu seinen Gunsten ableiten will, treffen doch gerade viele in der Beilage für 

ein Tieflohnrisiko angeführten Merkmale (weibliches Geschlecht, Teilzeitbeschäftigung 

und junges Alter) auf ihn nicht zu (vgl. act. G 1.2). Gerade die vom Beschwerdeführer 

angesprochenen Einweisungsfunktionen oder Kontrolltätigkeiten (vgl. act. G 1 S. 6) 

sind jedenfalls in verschiedenen Branchen denkbar, sodass das Abstellen auf das Total 

der Tabelle TA 1 der LSE 2018 passend erscheint.

6.2.2. 

Schliesslich hat die Beschwerdegegnerin auf Seiten des Invalideneinkommens 

einen Abzug vom statistischen Tabellenlohn in der Höhe von 10 % vorgenommen, um 

den individuellen Schwierigkeiten des Beschwerdeführers bei der Verwertung der Rest­

arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen (vgl. act. G 1.3 S. 9 und 3 S. 5 f.). Diesen Abzug 

erachtet der Beschwerdeführer als zu gering (vgl. act. G 1 S. 9). Zwar ist ihm darin 

zuzustimmen, dass eine Vielzahl an Tätigkeiten aufgrund der faktischen Einhändigkeit 

nicht mehr möglich sein werden. Gleichzeitig ist jedoch gestützt auf die 

bundesgerichtliche Rechtsprechung anzunehmen, ihm stehe auf dem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt noch immer eine Vielzahl an Tätigkeiten, namentlich Kontroll- und 

Prüftätigkeiten, offen (vgl. E. 4.2 f.). Andere Gründe, welche die Verwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit als qualifiziert erschwert erscheinen liessen, sind vorliegend nicht 

erkennbar. Den vorgebrachten (vgl. act. G 1 S. 9) mangelnden Berufskenntnissen wird 

bereits durch das Abstellen auf das Kompetenzniveau 1 Rechnung getragen (vgl. E. 

6.2.1 f.) und eine Teilzeiterwerbstätigkeit ist gemäss dem medizinischen 

Zumutbarkeitsprofil nicht gegeben (vgl. E. 3.3). Sodann werden Hilfsarbeiten gemäss 

bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juni 2018, 8C_227/2018, E. 4.2.3.4 mit Hinweisen). 

Inwiefern die Beschwerdegegnerin ihr Ermessen falsch ausgeübt haben sollte, ist 

demnach nicht ersichtlich (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juni 2018, 

8C_227/2018, E. 4.2.3.2 mit Hinweisen, wonach das kantonale Gericht sein Ermessen 

nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Unfallversicherung setzen sollte). 

Folglich ist ein 10%iger Abzug vom statistisch errechneten Invalidenlohn von Fr. 

6.2.3. 

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7.  

68'903.-- (vgl. E. 6.2.1) vorzunehmen, wodurch ein jährliches Invalideneinkommen von 

gerundet Fr. 62'013.-- resultiert (Fr. 68'903.-- / 100 x 90 = gerundet Fr. 62'013.--).

Stellt man dem Valideneinkommen von Fr. 71'100.-- (vgl. E. 6.1.2) das 

Invalideneinkommen von Fr. 62'013.-- (vgl. E. 6.2.3) gegenüber, resultiert eine 

Erwerbseinbusse von Fr. 9'087.-- und damit ein Invaliditätsgrad von gerundet 13 % (Fr. 

9'087.-- x 100 / Fr. 71'100.--). Die Differenz zum von der Beschwerdegegnerin in der 

Verfügung vom 25. März 2020 errechneten (vgl. Suva-act. 156) und im 

Einspracheentscheid vom 17. Juni 2020 übernommenen Invaliditätsgrad von 14 % (vgl. 

act. G 1.3 S. 10, oben) ergibt sich aus der inzwischen bekannt gewordenen 

Nominallohnentwicklung für das Jahr 2019 und 2020 (vgl. dazu E. 6.2.1). Im 

angefochtenen Einspracheentscheid vom 17. Juni 2020 hat die Beschwerdegegnerin 

auf eine diesbezügliche Korrektur zu Ungunsten des Beschwerdeführers verzichtet (vgl. 

act. G 1.3 S. 10), was nicht zu beanstanden ist. Es bleibt folglich beim Anspruch auf 

eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 14 %.

6.3. 

Weiter zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Höhe der 

Integritätsentschädigung im angefochtenen Einspracheentscheid zu Recht auf 30 % 

festgesetzt hat (vgl. act. G 1.3 S. 11 f.).

7.1. 

Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG besteht ein Anspruch auf eine 

Integritätsentschädigung, wenn die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde 

und erhebliche Schädigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität 

erleidet. Als dauernd gilt ein Integritätsschaden, wenn er voraussichtlich während des 

ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang bestehen bleibt, und als erheblich, 

wenn die körperliche, geistige oder psychische Integrität unabhängig von der 

Erwerbsfähigkeit augenfällig oder stark beeinträchtigt wird (Art. 36 Abs. 1 der 

Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]). Gemäss Art. 25 UVG wird 

die Integritätsentschädigung in Form einer Kapitalleistung ausgerichtet, wobei sie 

entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft wird. Anhang 3 zur UVV 

enthält eine Skala für Integritätsentschädigungen. Die Entschädigung für spezielle, 

nicht in der Skala aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere 

vom Skalenwert abgeleitet (vgl. Anhang 3 Ziff. 1 zur UVV). Die Bemessung der 

Integritätsentschädigung beruht auf einer medizinisch-theoretischen Einschätzung der 

Beeinträchtigung der Integrität, wobei subjektive Faktoren unberücksichtigt zu lassen 

sind (BGE 113 V 221 f. E. 4).

7.2. 

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8.  

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

Da die linke Hand des Beschwerdeführers aufgrund der erlittenen Frakturen und 

des durchgemachten CRPS dauerhaft Kraft- und Funktionsdefizite aufweist, sodass sie 

nur noch als Beihand eingesetzt werden kann (vgl. Suva-act. 135 f.), liegt eine 

dauernde Schädigung der körperlichen Integrität vor. Die Begründung von Dr. K.___, 

wonach im Anhang 3 zur UVV der Verlust einer Hand als Integritätsschaden von 40 % 

gewertet werde, weshalb der Integritätsschaden bei nicht amputierter Hand, die noch 

als Beihand eingesetzt werden könne, auf 30 % zu beziffern sei, ist schlüssig (vgl. 

Suva-act. 136). Den Akten lassen sich keine Anhaltspunkte für einen vom 

Beschwerdeführer geltend gemachten Integritätsschaden in der Höhe von 35 % 

entnehmen (vgl. act. G 1 S. 9 f.). Die von ihm angesprochenen Beschwerden an der 

rechten Hand sind Dr. K.___ bekannt gewesen. Dieser hat in seinem kreisärztlichen 

Untersuchungsbericht vom 30. Januar 2020 unter anderem festgehalten, dass sich am 

PIP Dig. III der rechten Hand eine kapsuläre Verdickung zeige und der Faustschluss für 

den Beschwerdeführer bezüglich des rechten Mittelfingers zwar schmerzhaft möglich, 

jedoch deutlich mühsam gewesen sei (vgl. Suva-act. 135-5). Auch in der Beurteilung 

des Integritätsschadens hat Dr. K.___ als Befund unter anderem einen Status nach 

Distorsion PIP Dig. III rechts vom 10. August 2018 erwähnt (vgl. Suva-act. 136), woraus 

zu schliessen ist, dass er den Zustand an der rechten Hand in seine Beurteilung 

miteinbezogen hat, ihm jedoch keinen zu vergütenden Integritätsschaden beigemessen 

hat. Folglich ist die von der Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilung von Dr. 

K.___ zugesprochene Integritätsentschädigung in der Höhe von 30 % nicht zu 

beanstanden.

7.3. 

Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen.8.1. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (aArt. 61 lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 

2020 gültigen, für das vorliegende Verfahren gemäss Art. 82a ATSG noch 

anwendbaren Fassung). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

8.2. 

	Publikationsplattform
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	Entscheid Versicherungsgericht, 14.07.2021
	Art. 18, 24 und 25 UVG; Art. 36 Abs. 1 UVV: Überprüfung des Erwerbsunfähigkeitsgrades sowie der Höhe des Integritätsschadens. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. Juli 2021, UV 2020/56).

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