# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1efda379-189b-54ab-929d-c575171df788
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-02-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 12.02.2014 B 2013/41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2013-41_2014-02-12.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2013/41

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 12.02.2014

Entscheiddatum: 12.02.2014

Urteil Verwaltungsgericht, 12.02.2014
Ausländerrecht, Widerruf der Niederlassungsbewilligung, Art. 63 Abs. 1 lit. a 
i.V.m. Art. 62 lit. b AuG (SR 142.20), Art. 8 Ziff. 1 EMRK (SR 0.101).Recht- und 
Verhältnismässigkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung eines seit 
über 20 Jahren in der Schweiz lebenden hochverschuldeten Serben, der 
trotz ausländerrechtlicher Verwarnung wiederholt straffällig geworden ist 
und im Jahr 2011 schliesslich zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten 
(bandenmässiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung, Entwendung 
zum Gebrauch) verurteilt werden musste, auch wenn die Ehefrau und die 
Kinder in der Schweiz leben (Verwaltungsgericht, B 2013/41).

Urteil vom 12. Februar 2014

Anwesend:  Präsident lic. iur. B. Eugster; Verwaltungsrichter lic. iur. A. Linder, 

Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener, Dr. S. Bietenharder-Künzle; Gerichtsschreiberin lic. iur. 

R. Haltinner-Schillig

_______________

In Sachen

X.Y.,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Bruno Bauer, SwissLegal asg.advocati, 

Kreuzackerstrasse 9, 9000 St. Gallen,

gegen

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen, Oberer Graben 32, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

betreffend

Widerruf der Niederlassungsbewilligung

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ X.Y., geboren am 31. März 1985, Staatsangehöriger von Serbien, reiste am 4. 

August 1991 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein. Zunächst wurde 

ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei den Eltern erteilt. Am 12. Januar 1996 

erteilte ihm das Ausländeramt (heute: Migrationsamt) die Niederlassungsbewilligung.

Am 25. September 2004 heiratete X.Y. im Herkunftsland die Landsfrau K.Y., geboren 

am 18. Mai 1984. K.Y. reiste am 26. November 2004 im Rahmen des Familiennachzugs 

in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann. 

Am 2. Dezember 2011 wurde ihr Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung 

abgewiesen (act. 46-48 des Migrationsamtes i.S. K.Y.). Aus der Ehe gingen drei Kinder 

hervor: A., geboren am 26. April 2006, B., geboren am 21. Dezember 2009 und C., 

geboren am 30. Oktober 2012. Alle Kinder verfügen über die 

Niederlassungsbewilligung.

B./ X.Y. hat sich wie folgt strafbar gemacht:

1)   Urteil der Jugendanwaltschaft Wil vom 8. Dezember 1994: Verurteilung wegen 

mehrfachen Diebstahls zu einer Arbeitsleistung von zwei Halbtagen;

2)   Urteil der Jugendanwaltschaft Wil vom 20. März 2001: Verurteilung wegen 

betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, bandenmässigen 

Diebstahls bzw. Versuchs dazu, Diebstahls, mehrfachen geringfügigen 

Vermögensdelikts, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, 

mehrfacher Tätlichkeit, einfacher Körperverletzung, unberechtigter Verwendung eines 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Motorfahrrades, mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs ohne den dazu 

erforderlichen Führerausweis, Überlassens eines ungelösten Motorfahrrades an eine 

andere Person, Missachtung von Signalen und Markierungen zu einer unter Ansetzung 

einer Probezeit von zwei Jahren bedingt ausgesprochenen Einschliessungsstrafe von 

15 Tagen. Für die Dauer der Probezeit wurde eine Schutzaufsicht angeordnet;

3)+ 4) Bussenverfügungen des Untersuchungsamtes Gossau vom 22. Mai 2007 / 

11. Februar 2009: Verurteilungen wegen mehrfachen Ungehorsams des Schuldners im 

Betreibungs- und Konkursverfahren zu Bussen von Fr. 180.— und Fr. 150.--;

5)   Bussenverfügung des Bussenzentrums der Staatsanwaltschaft St. Gallen vom 

2. Juni 2009: Verurteilung wegen Verletzung der Verkehrsregeln (Überschreiten der 

allgemeinen Höchstgeschwindigkeit ausserorts oder auf der Autostrasse) zu einer 

Busse von Fr. 160.--;

6)   Bussenverfügung des Untersuchungsamtes Gossau vom 5. August 2009: 

Veurteilung wegen mehrfachen Ungehorsams des Schuldners im Betreibungs- und 

Konkursverfahren zu einer Busse von Fr. 300.--;

7)   Bussenverfügung des Untersuchungsamtes Gossau vom 18. August 2010: 

Verurteilung wegen Verletzung der Verkehrsregeln (Missachtung der allgemeinen 

Höchstgeschwindigkeit innerorts) zu einer Busse von Fr. 350.--;

8)   Entscheid des Kreisgerichtes Wil vom 5. Juli 2011: Verurteilung wegen 

bandenmässigen Diebstahls und mehrfacher Sachbeschädigung zu einer 

(teilbedingten) Freiheitsstrafe von 30 Monaten; wovon 24 Monate aufgeschoben 

unter Ansetzung einer Probezeit von vier Jahren.

C./ Am 4. Mai 2001 verwarnte das Ausländeramt X.Y. und stellte ihm schwerwiegende 

fremdenpolizeiliche Massnahmen in Aussicht, für den Fall, dass sein Verhalten erneut 

zu berechtigten Klagen Anlass geben sollte (act. 131-132 des Migrationsamtes).

D./ Am 2. Februar 2012 widerrief das Migrationsamt die Niederlassungsbewilligung von 

X.Y., nachdem ihm das rechtliche Gehör gewährt worden war. Er wurde angewiesen, 

die Schweiz bis zum 16. April 2012 zu verlassen. Die Verfügung wurde damit 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

begründet, X.Y. habe einen Widerrufsgrund gesetzt und das öffentliche Interesse an 

seiner Wegweisung überwiege gegenüber seinem privaten Interesse, mit seiner Familie 

in der Schweiz verbleiben zu können.

E./ Am 20. Februar 2012 erhob X.Y., vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Bruno Bauer, 

St. Gallen, gegen die Verfügung des Migrationsamtes vom 2. Februar 2012 Rekurs 

beim Sicherheits- und Justizdepartement. Er beantragte, die angefochtene Verfügung 

sei aufzuheben und es sei ihm die Niederlassungsbewilligung zu belassen. Der 

Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei ihm lediglich anzudrohen. Das Sicherheits- 

und Justizdepartement wies den Rekurs am 11. Februar 2013 ab und lud das 

Migrationsamt ein, X.Y. eine neue Frist zur Ausreise zu setzen.

F./ Am 27. Februar 2013 erhob X.Y. durch seinen Rechtsvertreter Beschwerde beim 

Verwaltungsgericht. Er beantragte, die Entscheide der Vorinstanzen seien aufzuheben 

und es sei ihm die Niederlassungsbewilligung zu belassen. Der Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung sei ihm lediglich anzudrohen. Am 4. April 2013 verzichtete 

das Sicherheits- und Justizdepartement auf eine Stellungnahme und beantragte, die 

Beschwerde sei abzuweisen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1. Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (sGS 951.1, abgekürzt VRP). Gemäss 

dieser Bestimmung ist der Rekursentscheid des Departements Anfechtungsobjekt. 

Demzufolge kann auf den Antrag, auch die Verfügung des Migrationsamtes vom 2. 

Februar 2012 sei aufzuheben, nicht eingetreten werden. Entsprechend dem 

Devolutiveffekt des Rekurses gilt die Verfügung als mitangefochten (VerwGE B 2012/98 

vom 4. April 2013 E. 1, abrufbar unter www.gerichte.sg.ch). Im Übrigen sind die 

Eintretensvoraussetzungen erfüllt. X.Y. ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert 

(Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP), und die Beschwerdeeingabe vom 

27. Februar 2013 und ihre Ergänzung vom 20. März 2013 erfüllen die gesetzlichen 

Anforderungen zeitlich, formal und inhaltlich (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 

und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP).

Auf die Beschwerde ist im Sinn der Erwägungen einzutreten.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2. Nach Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b des Bundesgesetzes über die 

Ausländerinnen und Ausländer (SR 142.20, abgekürzt AuG) kann die 

Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn die Ausländerin oder der 

Ausländer zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Als längerfristig gilt 

eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr (BGE 137 II 297 E. 2). Dabei spielt es keine 

Rolle, ob die Sanktion bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen worden ist 

(BGer 2C_389/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 3.1, BGer 2C_515/2009 vom 

27. Januar 2010 E. 2.1).

Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer den Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. 

a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG gesetzt hat. Das Kreisgericht Wil hat ihn am 5. Juli 

2011 wegen bandenmässigen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung und 

Entwendung zum Gebrauch zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 30 Monaten 

verurteilt.

3. Liegt ein Widerrufsgrund vor, ist zu prüfen, ob der Widerruf der Bewilligung auch als 

verhältnismässig erscheint (BGE 139 I 147 E. 2.2 mit Hinweisen). Art. 63 AuG gewährt 

der zuständigen Behörde einen gewissen Ermessenspielraum. Der Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung ist anzuordnen, wenn er bei sorgfältiger Abwägung der sich 

widersprechenden Interessen verhältnismässig erscheint (Art. 5 Abs. 2 der 

Bundesverfassung, SR 101, abgekürzt BV). Dabei berücksichtigen die Behörden nach 

Art. 96 Abs. 1 AuG die öffentlichen Interessen und die persönlichen Verhältnisse sowie 

den Grad der Integration, wobei namentlich die Schwere des Verschuldens, die Dauer 

der Anwesenheit in der Schweiz sowie die dem Ausländer und seiner Familie 

drohenden Nachteile ins Gewicht fallen (BGE 139 I 149 E. 2.4; BGer 2C_295/2009 vom 

25. September 2009 E. 4.3). Ausgangspunkt und Massstab für die Interessenabwägung 

ist das Verschulden des Ausländers. Dieses findet vorab im vom Strafrichter 

verhängten Strafmass seinen Ausdruck. Die Behörde hat sich dabei mit den 

Erwägungen des Strafrichters auseinanderzusetzen, um zu einer eigenen 

Gefahrenprognose zu kommen (VerwGE B 2012/76 vom 11. Dezember 2012 E. 4.1 mit 

Hinweis auf Nägeli/Schoch, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. 

Aufl. 2009, Rz. 22.188, abrufbar unter www.gerichte.sg.ch). Dabei sind umso strengere 

Anforderungen an die Schwere des strafrechtlichen Verschuldens zu stellen, je länger 

der Ausländer in der Schweiz gelebt hat. Zu berücksichtigen ist auch, in welchem Alter 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

der Ausländer in die Schweiz eingereist ist. Selbst bei einem Ausländer, der hier 

geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben in der Schweiz verbracht hat ("Ausländer 

der zweiten Generation"), ist bei Gewalt-, Sexual- und Betäubungsmitteldelikten bzw. 

bei wiederholter Straffälligkeit eine Ausweisung nicht ausgeschlossen (BGE 130 II 190 

E. 4.4.2 mit Hinweisen). Ausschlaggebend ist die Verhältnismässigkeit der Massnahme 

im Einzelfall, die praxisgemäss gestützt auf die gesamten wesentlichen Umstände 

geprüft werden muss (BGer 2C_733/2012 vom 24. Januar 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf 

BGE 135 II 112 E. 2.1; BGer 160/2009 vom 1. Juli 2009 E. 3.1, BGer 2A.71/2007 vom 7. 

Mai 2007 E. 3.2).

Als öffentliches Interesse an der Wegweisung eines Ausländers aus der Schweiz gilt 

nebst einer restriktiven Einwanderungspolitik unter anderem die Gewährleistung der 

öffentlichen Sicherheit und Ordnung (vgl. B. Schindler, in: Caroni/Gächter/Thurnherr, 

Handkommentar zum AuG, Bern 2010, N 12 zu Art. 96 AuG). Sodann darf bei 

Personen, die sich wie der Beschwerdeführer nicht auf Freizügigkeitsrecht berufen 

können, im Rahmen der Interessenabwägung neben der aktuellen Gefährdung der 

öffentlichen Sicherheit und Ordnung, die vom fehlbaren Ausländer ausgeht, auch 

generalpräventiven Gesichtspunkten Rechnung getragen werden. Somit kommt es 

nicht in entscheidender Weise darauf an, dass vermutungsweise keine Rückfallgefahr 

besteht bzw. ob sich der Ausländer in Zukunft wohlverhalten werde (VerwGE B 

2012/141 vom 24. Januar 2013 E. 4.4, abrufbar unter www.gerichte.sg.ch, mit Hinweis 

auf VerwGE B 75/2012 vom 15. Oktober 2012 E. 3.1 mit Hinweis auf BGer 

2C_954/2011 vom 11. Juni 2012 E. 3.3.1 und BGer 2C_282/2012 vom 31. Juli 2012 E. 

2.5).

4. Die Notwendigkeit einer Verhältnismässigkeitsprüfung ergibt sich auch aus Art. 8 der 

Europäischen Menschenrechtskonvention (SR 0.101, abgekürzt EMRK), auf die sich 

der Beschwerdeführer beruft, und aus Art. 13 BV. Art. 8 EMRK gewährleistet den 

Schutz des Familienlebens, verschafft aber keinen Anspruch auf Aufenthalt in einem 

bestimmten Konventionsstaat. Hat der Ausländer nahe Verwandte mit einem 

gefestigten Aufenthaltsrecht in der Schweiz und ist diese familiäre Beziehung intakt 

und wird sie tatsächlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 und Art. 13 Abs. 1 BV 

garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihm die Anwesenheit 

in der Schweiz untersagt wird (BGE 131 II 350 E. 5, 130 II 285 E. 3.1; vgl. auch 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

BGer 2C_1065/2012 vom 2. Juli 2013 E. 2.4 und M. Spescha, in: Spescha/Thür/Zünd/

Bolzli, Kommentar zum Migrationsrecht, 3. Aufl. 2012, N 12 in Nr. 18).

5. Unbestritten geblieben ist die Darstellung des Sachverhalts im angefochtenen 

Entscheid. Danach hat der Beschwerdeführer zusammen mit R.T. in der Zeit vom 26. 

Februar bis 30. April 2011 an verschiedenen Orten zahlreiche Baumaschinen und 

Bootsmotoren entwendet, um diese zum Abtransport nach Serbien in einen 

Bahnwaggon in Wil zu verbringen. Die Maschinen waren für R.T. bestimmt, der sie 

selbst verwenden, verkaufen oder zum Tausch anbieten wollte. Für seine 

Tatbeteiligung sollte der Beschwerdeführer von R.T. mit Fr. 9'000.-- bis Fr. 10'000.-- 

entschädigt werden. Die beiden gingen stets ähnlich vor: Während der 

Beschwerdeführer tagsüber arbeitete, ging R.T. auf Baustellen und Parkplätzen und in 

einem Bootshafen auf Erkundungstour. Im Anschluss daran wurden die Deliktsorte zum 

Teil noch vom Beschwerdeführer begutachtet, zum Teil wurden die Delikte ohne 

weitere Erkundigungen ausgeführt. Die Deliktsumme einschliesslich 

Sachbeschädigungen beläuft sich auf rund Fr. 300'000.--.

5.1. Nach den unbestritten gebliebenen Ausführungen im angefochtenen Entscheid 

ging das Kreisgericht Wil von einem mittelschweren Verschulden des 

Beschwerdeführers aus. Er hat intensiv delinquiert und zusammen mit R.T. innerhalb 

von zwei Monaten 13 Diebstähle begangen. Beim bandenmässigen Diebstahl ist 

planmässig, professionell und zielstrebig vorgegangen worden. Die kriminelle Energie 

war hoch. Die Täter haben die Sachen im öffentlichen Raum unter Einsatz erheblicher 

Mittel dreist entwendet und eine Deliktsumme von rund Fr. 300'000.-- verursacht. 

Strafschärfend hat das Gericht berücksichtigt, dass sich der Beschwerdeführer neben 

dem bandenmässigen Diebstahl auch der mehrfachen Sachbeschädigung schuldig 

gemacht hat. Als leicht straferhöhend würdigte es sodann, dass der Beschwerdeführer 

mit Urteil des Untersuchungsamtes Gossau, Jugendanwaltschaft, vom 27. Februar 

2001 u.a. bereits wegen bandenmässigen Diebstahls und Sachbeschädigung zu einer 

Einschliessung von 15 Tagen verurteilt worden war (act. 116-128 des 

Migrationsamtes). Als strafmindernd beurteilte es demgegenüber die eher zudienende 

Funktion der Beschwerdeführers, das Geständnis, die Reue und Einsicht anlässlich der 

Hauptverhandlung und das Wohlverhalten in der Zeit zwischen den Jugendtaten und 

den zu beurteilenden Taten sowie nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

5.2. Das strafrechtlich relevante Verhalten des Beschwerdeführers belastet sein 

Ansehen in ausländerrechtlicher Hinsicht in aussergewöhnlichem Ausmass, zumal er 

zusammen mit R.T. aus finanziellen Interessen innert kurzer Zeit intensiv delinquiert 

und eine hohe kriminelle Energie entwickelt hat. Sodann durfte die Vorinstanz 

berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer bereits im Kindes- und Jugendalter 

straffällig geworden war. So wurde er am 27. Februar 2001 u.a. des bandenmässigen 

Diebstahls und der Sachbeschädigung schuldig erklärt (act. 116-128 des 

Migrationsamtes). Auch hielt ihn die Verwarnung, die das Ausländeramt kurz darauf, 

am 4. Mai 2001, aussprach und mit der ihm im Fall von weiteren Verurteilungen oder 

anderen berechtigten Klagen schwerwiegende fremdenpolizeiliche Massnahmen in 

Aussicht gestellt wurden (act. 131-132 des Migrationsamtes), nicht davon ab, sich 

weiterhin strafbar zu machen. Abgesehen vom Strafurteil, das am 5. Juli 2011 

ergangen ist, musste er mit Verfügungen des Untersuchungsamtes Gossau vom 

22. Mai 2007, 11. Februar 2009 und 5. August 2009 (act. 170-171, 183-184, 207-208 

des Migrationsamtes) wegen mehrfachen Ungehorsams des Schuldners im 

Betreibungs- und Konkursverfahren gebüsst werden. Auch wurde er wegen Verletzung 

von Verkehrsregeln zu Bussen verurteilt.

5.3. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass der Beschwerdeführer trotz 

ausländerrechtlicher Verwarnung immer wieder gegen gesetzliche Vorgaben 

verstossen hat und dass sein strafrechtlich relevantes Verhalten darin gipfelte, dass er 

am 5. Juli 2011 zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt werden musste. 

Somit durfte die Vorinstanz annehmen, der Beschwerdeführer sei weder gewillt noch in 

der Lage, sich an die hier geltenden Regeln zu halten. Es kann jedenfalls nicht 

ausgeschlossen werden, dass er sich in Zukunft wieder strafbar macht und die 

öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz beeinträchtigt. Auch unter 

generalpräventiven Gesichtspunkten besteht deshalb ein erhebliches öffentliches 

Interesse daran, die Niederlassungsbewilligung zu widerrufen und ihn aus der Schweiz 

wegzuweisen.

5.4. An dieser Beurteilung ändert nichts, dass der Beschwerdeführer geltend macht, 

der angefochtene Entscheid erweise sich als unangemessen, weil ihm das Kreisgericht 

Wil im Zusammenhang mit dem Vollzug der Freiheitsstrafe eine gute Prognose gestellt 

habe. Er begründet dies damit, das Gericht habe im Urteil vom 5. Juli 2011 erkannt, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

dass er ein fleissiger und tüchtiger Bauarbeiter sei, der für seine Familie zu sorgen, 

seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und Schulden zu begleichen habe. 

Dementsprechend sei ihm ermöglicht worden, die Reststrafe von rund 2 ½ Monaten in 

Halbgefangenschaft zu verbüssen. Im Gegensatz zur Auffassung der Vorinstanz liege 

es nicht nur in seinem privaten Interesse, sondern auch im öffentlichen Interesse, dass 

er in der Schweiz bleiben könne, weil seine Wegweisung zur Folge hätte, dass er nicht 

in der Lage wäre, Schulden zu begleichen und finanziell für seine Ehefrau und die 

Kinder zu sorgen. Seine Familie würde in diesem Fall über Jahre hinweg von Sozialhilfe 

abhängig sein, was erfahrungsgemäss weitere Probleme nach sich ziehe.

Zutreffend ist, dass das Kreisgericht Wil den teilbedingten Vollzug der Freiheitsstrafe 

von 30 Monaten mit der Begründung angeordnet hat, es könne davon ausgegangen 

werden, dass das Strafverfahren dem Beschwerdeführer eine Lehre sei bzw. die 

Prognose sei nicht ungünstig. Wie ausgeführt (vgl. E. 3 hiervor), steht beim Entscheid 

über die Wegweisung eines Ausländers das allgemeine öffentliche Interesse an der 

Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Vordergrund, und die 

Frage, ob er willens und in der Lage ist, sich in die hier geltende Ordnung einzufügen, 

kann nur anhand einer Gesamtbeurteilung seines Verhaltens beantwortet werden. Die 

Tatsache, dass die Prognose über das künftige Wohlverhalten des Beschwerdeführers 

vom Kreisgericht Wil im Zusammenhang mit dem Aufschub des Strafvollzugs nicht 

ungünstig ausgefallen ist, ändert deshalb nichts daran, dass sein strafrechtliches 

Fehlverhalten insgesamt in dem Sinn ausländerrechtliche Konsequenzen hat, als es 

den Widerruf der Niederlassungsbewilligung rechtfertigt. Dies gilt unabhängig davon, 

ob der hochverschuldete Beschwerdeführer nunmehr gewillt ist, Schulden zu tilgen und 

seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Hinzu kommt, dass der 

Beschwerdeführer, der am 26. Februar 2012 aus dem offenen Strafvollzug entlassen 

worden ist (act. 368 des Migrationsamtes), darauf verzichtet, Angaben darüber zu 

machen, ob er regelmässig ein Erwerbseinkommen erzielt, das es ihm ermöglicht, den 

Lebensunterhalt seiner Familie zu bestreiten und zudem Schulden abzubauen. 

Aufgrund der Aktenlage erscheint jedenfalls fraglich, ob er dazu in der Lage ist. In den 

Jahren 2008 bis 2010 hat der Beschwerdeführer jeweils ein steuerbares Einkommen 

von lediglich rund Fr. 26'000.-- erzielt (Führungsbericht vom 1. Dezember 2010, act. 

267-268 des Migrationsamtes), und seit August 2010 ist er gemäss 

Befragungsprotokoll vom 1. Dezember 2010 (act. 263-264 des Migrationsamtes) als 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Inhaber des Gipsereigeschäfts Y., Wil, tätig. Auch wurde gegen den Beschwerdeführer, 

Inhaber der im Handelsregister eingetragenen bzw. gelöschten Einzelfirma "Pro-Gips 

X.Y., Wil", zweimal ein Konkursverfahren eröffnet und eingestellt (act. 216 und 175 des 

Migrationsamtes). Unbestritten geblieben ist sodann, dass im Auszug aus dem 

Betreibungsregister über die Periode vom 1. Januar 2008 bis 15. September 2011 32 

offene Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 101'729.65 und offene Betreibungen im 

Gesamtbetrag von Fr. 47'600.-- verzeichnet sind, schwergewichtig für Forderungen 

des Steueramtes, der Sozialversicherungsanstalt und von Versicherungen des Staates, 

dessen Gastrecht er trotzdem weiterhin beanspruchen möchte (act. 325-328 des 

Migrationsamtes). Zu erwähnen ist schliesslich, dass der Beschwerdeführer gemäss 

Urteil des Kreisgerichts Wil vom 5. Juli 2011 Forderungen in der Höhe von rund Fr. 

9'000.-- anerkannt hat und dass weitere Forderungen auf den Zivilweg verwiesen 

worden sind. Sodann sind ihm für die Kosten des Strafverfahrens Fr. 44'181.45 

auferlegt worden. Unerheblich ist schliesslich, dass die hier aufenthaltsberechtigte 

Ehefrau des Beschwerdeführers, die gemäss Angaben des Beschwerdeführers keiner 

Erwerbstätigkeit nachgeht (Ziff. 8 der Beschwerdeschrift vom 20. März 2013) und die 

ihren finanziellen Verpflichtungen ebenfalls nicht nachkommt (act. 39-40 des 

Migrationsamtes i.S. K.Y.), mit den Kindern in der Schweiz bleiben möchte, was aus 

ihrer Sicht voraussetzt, dass der Beschwerdeführer hier ein Einkommen erzielen kann. 

Wie noch zu zeigen sein wird (vgl. Ziff. 6 hiernach), ist es der Familie des 

Beschwerdeführers zumutbar, ihm ins gemeinsame Herkunftsland zu folgen.

5.5. Was das private Interesse des rund 29-jährigen Beschwerdeführers anbetrifft, die 

Schweiz nicht verlassen zu müssen, fällt in Betracht, dass er im Alter von rund 

sechseinhalb Jahren in die Schweiz eingereist ist. Trotz der langen Anwesenheitsdauer 

bestehen aber keine Anhaltspunkte, wonach er sich hier gut integriert haben könnte. 

Der Beschwerdeführer, der hier die Primar- und die Realschule besucht hat (act. 264 

des Migrationsamtes), hat in strafrechtlicher Hinsicht immer wieder zu Klagen Anlass 

gegeben, und es ist ihm nicht gelungen, hier mit seiner Familie in geordneten 

finanziellen Verhältnissen zu leben. Hinzu kommt, dass er sowohl die Straftaten, die er 

in seiner Jugend verübt hat, als auch diejenigen, die am 5. Juli 2011 dazu geführt 

haben, dass er zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt werden musste, 

zusammen mit Landsleuten bzw. mit aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden 

Personen begangen hat. Das familiäre Umfeld in der Schweiz hat ihn offensichtlich 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

nicht daran gehindert, Straftaten zu begehen. In Betracht fällt weiter, dass der 

Beschwerdeführer der serbischen Sprache mächtig ist (act. 302 des Migrationsamtes). 

Auch ist er mit den Verhältnissen im Herkunftsland vertraut. Somit ist dem 

Beschwerdeführer die Rückkehr in die Heimat zuzumuten, auch wenn sie mit 

persönlichen Nachteilen verbunden ist, zumal er die Wegweisung aus der Schweiz 

seinem persönlichen Verhalten zuzuschreiben hat.

6. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, wenn er aus der Schweiz weggewiesen 

werde, führe dies zur Trennung von seiner Ehefrau und den Kindern.

6.1. Der durch Art. 8 Ziff. 1 und Art. 13 BV garantierte Anspruch auf Achtung des 

Familienlebens gilt nicht absolut. Vielmehr ist nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK ein Eingriff in 

das durch Ziff. 1 geschützte Rechtsgut statthaft, soweit er eine Massnahme darstellt, 

die in einer demokratischen Gesellschaft für die nationale Sicherheit, die öffentliche 

Ruhe und Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der 

Gesellschaft und Moral sowie der Rechte und Pflichten anderer notwendig ist. Die 

EMRK verlangt somit eine Abwägung der sich gegenüberstehenden privaten und 

öffentlichen Interessen, wobei die öffentlichen Interessen in dem Sinn überwiegen 

müssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist (BGE 139 I 148 E. 2.2 mit 

Hinweisen).

6.2. Die Ehefrau des Beschwerdeführers, ebenfalls Staatsangehörige von Serbien, 

reiste im Alter von gut 20 Jahren im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein, 

wo sie sich seither aufhält. Die drei Kinder des Ehepaars wurden in den Jahren 2006, 

2009 und 2012 geboren und befinden sich deshalb in einem anpassungsfähigen Alter, 

auch wenn das älteste Kind bereits eingeschult worden ist. Gemäss Angaben des 

Beschwerdeführers (Ziff. 8 der Beschwerdeschrift vom 20. März 2013) geht K.Y. keiner 

Erwerbstätigkeit nach und ihr Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung ist 

am 2. Dezember 2011 u.a. mit der Begründung abgewiesen worden, sie komme ihren 

finanziellen Verpflichtungen nicht nach (act. 45-48 und act. 39-40 des Migrationsamtes 

i.S. K.Y.). Sodann bestehen keine Anhaltspunkte, wonach die Ehefrau des 

Beschwerdeführers hier verwurzelt sein könnte. Demzufolge ist es ihr zumutbar, dem 

Beschwerdeführer zusammen mit den Kindern ins Herkunftsland zu folgen, auch wenn 

sie es vorziehen würde, weiterhin in der Schweiz bleiben zu können. Andernfalls kann 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

der Kontakt zwischen den Familienangehörigen via Internet, mittels Telefongesprächen 

und im Rahmen von Besuchsaufenthalten aufrechterhalten werden. Persönliche 

Besuche sind entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers selbst in der Schweiz 

möglich, weil mit Inkrafttreten des AuG per 1. Januar 2008 das Instrument der 

Ausweisung mit Ausnahme der sogenannten politischen Ausweisung gemäss Art. 68 

AuG abgeschafft wurde. Anders als die altrechtliche Ausweisung stellt ein 

Bewilligungswiderruf keine Fernhaltemassnahme mehr dar. Vielmehr müsste ein 

allfälliges Einreiseverbot zusätzlich vom zuständigen Bundesamt verfügt werden (Art. 

67 AuG) und wäre überdies befristet (VerwGE B 2012/140 vom 8. November 2013 E. 

4.6.6. mit Hinweis auf BGer 2C_650/2010 vom 10. Februar 2011 E. 4.2, abrufbar unter 

www.gerichte.sg.ch).

7. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf 

eingetreten werden kann. Der angefochtene Entscheid erweist sich als recht- und 

verhältnismässig. Das öffentliche Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung 

und an der Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz überwiegt 

gegenüber seinem privaten Interesse, hier weiterhin ein Bleiberecht zu haben, und 

demjenigen seiner Ehefrau und der Kinder, weiterhin zusammen mit dem 

Beschwerdeführer hier leben zu können. Sein Verhalten offenbart eine bedenkliche 

Gleichgültigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung. Sodann ist es nicht 

gerechtfertigt, den Beschwerdeführer im Sinn einer milderen Massnahme lediglich ein 

weiteres Mal zu verwarnen, zumal die ausländerrechtliche Verwarnung vom 4. Mai 

2001 keine Wirkung gezeigt hat.

7.1. (…).

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

1./  Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2./  Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 2'000.-- bezahlt der 

Beschwerdeführer unter Verrechnung mit dem Kostenvorschuss in gleicher Höhe.

3./  Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

V.          R.           W.

http://www.gerichte.sg.ch

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Der Präsident:                        Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. Beda Eugster              lic. iur. Regula Haltinner-Schillig

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Urteil Verwaltungsgericht, 12.02.2014
	Ausländerrecht, Widerruf der Niederlassungsbewilligung, Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. b AuG (SR 142.20), Art. 8 Ziff. 1 EMRK (SR 0.101).Recht- und Verhältnismässigkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung eines seit über 20 Jahren in der Schweiz lebenden hochverschuldeten Serben, der trotz ausländerrechtlicher Verwarnung wiederholt straffällig geworden ist und im Jahr 2011 schliesslich zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten (bandenmässiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung, Entwendung zum Gebrauch) verurteilt werden musste, auch wenn die Ehefrau und die Kinder in der Schweiz leben (Verwaltungsgericht, B 2013/41).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T10:06:50+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen