# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7a257700-ea8f-5219-ab1a-0f10f5880262
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 25.10.2022 B 2022/20
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_VGN_001_B-2022-20_2022-10-25.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2022/20

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 22.12.2022

Entscheiddatum: 25.10.2022

Entscheid Verwaltungsgericht, 25.10.2022
Planungsrecht, Art. 1-3, 15 Abs. 1 und 3 f. RPG; Art. 2 f. RPV, Art. 19, 23 
Abs. 1 Ingress und lit. a f., Art. 25, 104 f. PBG. Bestätigung der von der 
Vorinstanz bejahten Rechtmässigkeit der raumplanerischen 
Interessenabwägung der beschwerdegegnerischen Gemeinde, insbesondere 
hinsichtlich der Wahl eines besonders geeigneten Hochhausstandorts (E. 5), 
(Verwaltungsgericht, B 2022/20).

Entscheid vom 25. Oktober 2022

Besetzung

Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterinnen Zindel, Reiter; Gerichtsschreiber 

Bischofberger

Verfahrensbeteiligte

A.__ AG,  

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Joos, Scheiwiler & Partner 

Rechtsanwälte, Marktplatz 4, Postfach 646, 9004 St. Gallen,

gegen

Bau- und Umweltdepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

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und

Politische Gemeinde R.__,

Beschwerdegegnerin,

sowie

B.__ AG,

Beschwerdebeteiligte,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Alex Keller, relevanz.legal, Teufener Strasse 11, 

Postfach 1733, 9001 St. Gallen,

Gegenstand

Teilzonenplan und Änderung zur Ergänzung Baureglement Schwerpunktzone 

sowie Sondernutzungsplan D.__

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

Die B.__ AG ist eigenen Angaben zufolge seit 17. Januar 2022 Eigentümerin der 

Parzellen Nrn. 0001, 0002 und 0003, Grundbuch R.__ (Erwerb von der 

C.__gesellschaft), welche mit den Wohn- und Gewerbebauten Assek.-Nr. xx1, xx2 und 

xx3 (Parzelle Nr. 0001) resp. xx4 (Parzelle Nr. 0003) sowie einem (öffentlichen) 

Parkplatz überbaut sind. Nach dem geltenden Zonenplan der Politischen Gemeinde 

R.__ (vom Baudepartement [nachfolgend: BD] genehmigt am 19. Dezember 1995) sind 

diese Grundstücke der Kernzone K5a zugewiesen. Im Übrigen befinden sie sich 

zusammen mit dem Grundstück Nr. 0004 im Perimeter des überbauungsplans Bahnhof 

Zentrum R.__ (vom BD genehmigt am 17. Mai 1974). Zwischen der Parzelle Nr. 0001 

und den Grundstücken Nrn. 0002 und 0003 verläuft der H.__bach (Gemeindegewässer, 

Parzelle Nr. 0004, belastet mit dem Baurecht Nr. 10000). Im Nord(ost)en grenzt die 

Parzelle Nr. 0001 an die Bahnhof- (Gemeindestrasse erster Klasse, Parzelle Nr. 0005), 

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im (Nord-) Westen an die J.__- (Gemeindestrasse erster Klasse, Parzelle Nrn. 0006 und 

0007) und im Süd(west)en an die K.__strasse (Gemeindestrasse erster Klasse, 

Parzellen Nrn. 0007 und 0008). Die Grundstücke Nrn. 0002 und 0003 grenzen im 

(Nord-)Osten an die Bahnhofstrasse (Parzelle Nr. 0009), die Parzelle Nr. 0003 im 

Süd(ost)en an die K.__strasse (Parzelle Nr. 2798). Nordöstlich gegenüber der Parzelle 

Nr. 0002, einzig getrennt durch die Bahnhofstrasse bzw. den Bahnhofplatz, befindet 

sich der Bahnhof R.__ (Parzelle Nr. 0010, act. 9/24, 14, S. 1 Ziff. II/A, 18.1, 20, 

www.geoportal.ch).

B.

Am 2. Mai 2007 erliess der Gemeinderat R.__ auf den Parzellen Nrn. 0001, 0002, 0003 

und 0004 den Gestaltungsplan D.__, mit welchem der überbauungsplan Bahnhof 

Zentrum R.__ hätte aufgehoben werden sollen. Mit Rekursentscheid vom 13. Juni 2008 

(Verfahrensnummern 08-643, -662, -691 und -692) hob das BD diesen Erlass im 

Wesentlichen mangels Festlegung der erforderlichen Gewässerabstände sowie 

mangels Unterlagen zur Überprüfung des Dauerschattens des geplanten Hochhauses 

auf (vgl. E. 7.2-7.3). Mit Rekursentscheid vom 16. März 2010 

(Verfahrensnummer 09-7305) hob das BD den vom Gemeinderat R.__ am 13. Juli 2009 

erlassenen Gestaltungsplan D.__ mangels Festlegung der erforderlichen 

Gewässerabstände sowie wegen unzulässigen Dauerschattens des geplanten 

Hochhauses auf (vgl. E. 3.2.2-3.4, act. 9/5/2 f., ABl 2007 1628, ABl 2009 2233). Eine 

dagegen erhobene Beschwerde schrieb das Verwaltungsgericht mit Präsidialentscheid 

B 2010/93 vom 3. Mai 2010 ab.

Am 6. Juni 2015 erliess der Gemeinderat R.__ den Gestaltungsplan D.__ III sowie den 

Teilstrassenplan K.__- und J.__strasse und legte diese zusammen mit dem 

Teilzonenplan D.__ vom 12. August 2015 bis 10. September 2015 öffentlich auf. Die 

Bürgerschaft der Politischen Gemeinde R.__ stimmte dem Teilzonenplan D.__ III am 

5. Juni 2016 zu. Gegen den Einspracheentscheid des Gemeinderates R.__ vom 

15. Februar 2016 betreffend Gestaltungsplan D.__ III wurde am 4. März 2016 beim BD 

Rekurs erhoben (Verfahrensnummer 16-1250, ABl 2015 2015, act. 9/5/1, www.r.__-

sg.ch). Eine Genehmigung des Teilzonenplans D.__ oder der Aufhebung des 

überbauungsplans Bahnhof Zentrum R.__ liegt nicht vor.

C.

Am 26. Februar 2018 erliess der Gemeinderat R.__ auf den Parzellen Nrn. 0001, 0002, 

0003 und 0004 den Sondernutzungsplan D.__ (nachfolgend: SNP), den 

Teilstrassenplan K.__- und J.__strasse sowie das Wasserbauprojekt Ausbau H.__bach, 

Abschnitt D.__, und hob den Gestaltungsplan D.__ III auf. Der SNP bezweckt, die 

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Voraussetzungen für die Erstellung eines Hochhauses auf Parzelle Nr. 0001 und einer 

öffentlichen Parkanlage auf den Grundstücken Nrn. 0002 und 0003 zu schaffen. 

Während der öffentlichen Auflage dieser Sondernutzungspläne, des 

Strassenbauprojekts Bahnhof-/J.__-/ K.__strasse, des Teilzonenplans 

Schwerpunktzone D.__ (nachfolgend: TZP), welcher die Zuweisung der Parzellen 

Nrn. 0001 und 0004 (westlich des H.__bachs) von der Kernzone K5a zur 

Schwerpunktzone D.__ vorsieht, und der Ergänzung des Baureglements 

Schwerpunktzone D.__ vom 7. März 2018 bis 5. April 2018 gingen drei Einsprachen 

ein, darunter diejenige der A.__ AG (Eigentümerin der Parzelle Nr. 0011, nachfolgend: 

A.__ AG). Am 4. Januar 2019 nahm die A.__ AG zu den ihr von der Bauverwaltung R.__ 

nachgereichten Schreiben der Räte der Politischen Gemeinden T.__ und S.__ vom 

31. August 2018 resp. 4. September 2018, dem revidierten Verkehrsgutachten zum 

SNP der E.__ AG, Zürich, vom 27. November 2018 sowie dem am 28. November 2018 

revidierten Planungsbericht zur Schwerpunktzone und zum Sondernutzungsplan D.__ 

vom 21. Februar 2018 (nachfolgend: Bericht) Stellung. Mit Beschluss vom 

28. Januar 2019 wies der Gemeinderat R.__ die Einsprache der A.__ AG, welche sich 

einzig gegen den TZP, die Ergänzung des Baureglements sowie den SNP richtete, ab; 

die Eröffnung des Entscheides wurde für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Ein fakultatives Referendum gegen den TZP und die Ergänzung Baureglement 

Schwerpunktzone D.__ wurde innert der vom 5. Februar 2019 bis 18. März 2018 

angesetzten Frist nicht ergriffen. Am 22. Juli 2019 schrieb das Sicherheits- und 

Justizdepartement sodann einen gegen die von der Kantonspolizei am 2. März 2018 

verfügte Erweiterung der Begegnungszone Bahnhofstrasse Ost/J.__strasse erhobenen 

Rekurs zufolge Rückzugs ab (act. 9/9/7 f., 10, 9/17, 24, www.r.__-sg.ch, www.zefix.ch).

D.

Am 4. Oktober 2019 erhob die A.__ AG gegen die vom 10. September 2019 bis 

9. Oktober 2019 öffentlich aufgelegte Änderung zur Ergänzung des Baureglements 

Schwerpunktzone D.__ (nachfolgend: Änderung BauR) Einsprache. Am 

21. November 2019 nahm die A.__ AG zu dem ihr am 7. November 2019 von der 

Bauverwaltung R.__ zugestellten revidierten Verkehrsgutachten vom 11. Oktober 2019 

und zur Revision des Berichts vom 30. Oktober 2019 (nicht aktenkundig) Stellung. Mit 

Entscheid vom 9. Dezember 2019 wies der Gemeinderat R.__ auch die zweite 

Einsprache der A.__ AG ab. Nachdem das fakultative Referendum gegen die Änderung 

BauR innert der vom 17. Dezember 2019 bis 27. Januar 2020 angesetzten Frist nicht 

ergriffen worden war, eröffnete der Leiter Bau und Infrastruktur der Gemeinde R.__ der 

A.__ AG am 25. Februar 2020 die beiden abschlägigen Einspracheentscheide vom 

28. Januar 2019 und 9. Dezember 2019 sowie die Genehmigungsverfügungen des 

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Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) vom 19. Februar 2020 (TZP, 

Änderung BauR, SNP), des Tiefbauamtes (TBA) vom 21. Juni 2019 (Teilstrassenplan 

K.__- und J.__strasse) und des Amtes für Wasser und Energie (AWE) vom 17. Mai 2019 

(Wasserbauprojekt Ausbau H.__bach, Abschnitt D.__) als Gesamtentscheid 

(act. 9/9/11, 9/17/1-4, www.r.__-sg.ch).

E.

Dagegen – sowie implizit gegen die stillschweigenden Zustimmungen der Bürgerschaft 

von R.__ zum TZP und zur Änderung BauR – rekurrierte die A.__ AG am 10. März 2020 

an das BD. Am 22. Juni 2020 widerrief das AREG die Genehmigungsverfügung vom 

19. Februar 2020 insoweit, als es die Erwägungen, auf welche es im Dispositiv der 

Genehmigungsverfügung verwies, teilweise (in Bezug auf den Gewässerschutz) 

ersetzte. Mit Stellungnahme vom 13. November 2020 reichte das AREG Amtsberichte 

des Amtes für Umwelt (AFU) vom 15. Oktober 2020 und des TBA vom 

20. Oktober 2020 ein. Am 18. Januar 2021 reichte das kantonale Hochbauamt (HBA) 

einen Amtsbericht ein. Am 14. April 2021 führte das BD einen Augenschein durch. Am 

8. Juli 2021 reichte die Gemeinde R.__ eine Ergänzung zum Bericht vom 24. Juni 2021 

sowie den Plan Umgebung mit Sichtbermen und Schleppkurven vom 11. Juni 2021 

nach. Am 19. Mai 2021 und 22. Juli 2021, berichtigt mit E-Mail vom 16. August 2021, 

verfasste das TBA weitere Amtsberichte. Am 18. August 2021 reichte die damalige 

Grundeigentümerin der Parzellen Nrn. 0001, 0002 und 0003 den Plan Parking/

Anlieferung, Umgebung/Ausfahrten, Sichtbermen VSS 40'273a vom 

12./17. August 2021 nach. Vom 1. bis 14. September 2021 lag ein Baugesuch der B.__ 

AG, U.__, für den Neubau des "D.__"-Hochhauses auf den Parzellen Nrn. 0001, 0002 

und 0003 öffentlich auf. Mit Entscheid vom 13. Januar 2022 wies das Bau- und 

Umweltdepartement (BUD; bis 30. September 2021: BD) den Rekurs vom 

10. März 2020 kostenfällig ab (act. 2, 9/1, 16, 21, 24, 31, 41, 43, 45 f., 9/17/2, https://

publikationen.sg.ch).

F.

Gegen den Entscheid des Bau- und Umweltdepartement (Vorinstanz) vom 

13. Januar 2022 erhob die A.__ AG (Beschwerdeführerin) durch ihren Rechtsvertreter 

am 28. Januar 2022 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Am 7. März 2022 ergänzte 

sie ihre Beschwerde mit einer Begründung und den Rechtsbegehren, es sei der 

angefochtene Entscheid unter Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben. Ferner 

seien die Einspracheentscheide des Rates der Politischen Gemeinde R.__ 

(Beschwerdegegnerin) vom 28. Januar 2019 und 9. Dezember 2019, die 

Genehmigungsverfügung des AREG vom 19. Februar 2020, der TZP, die Änderung 

BauR sowie der SNP aufzuheben (act. 5). Zudem reichte sie einen Amtsbericht des 

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TBA vom 4. November 2016 betreffend das Rekursverfahren 16-1250 ein (act. 6/1). Am 

30. März 2022 beantragte die Vorinstanz, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit 

darauf einzutreten sei (act. 8). Am 19. April 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf 

Abweisung der Beschwerde (act. 11). Am 9./24. Mai 2022 – berichtigt am 

10. August 2022 – trug die B.__ AG (Beschwerdebeteiligte) auf kostenfällige Abweisung 

der Beschwerde an (act. 12, 14, 20). Am 30. Juni 2022 behielt die Beschwerdeführerin 

in der Sache das letzte Wort (act. 18).

Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids, die Ausführungen der 

Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die Akten wird, soweit 

wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeeingabe 

vom 28. Januar 2022 erfolgte rechtzeitig und entspricht zusammen mit der Ergänzung 

vom 7. März 2022 formell und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in 

Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Die Beschwerdeführerin 

ist als Empfängerin des angefochtenen Entscheids und Eigentümerin der in der 

Kernzone K5c gelegenen Parzelle Nr. 0011 zur Erhebung der Rechtsmittel berechtigt 

(vgl. dazu Art. 89 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, 

Bundesgerichtsgesetz; SR 173.110, BGG, in Verbindung mit Art. 111 Abs. 1 BGG und 

Art. 33 Abs. 3 Ingress und lit. a des Bundesgesetzes über die Raumplanung, 

Raumplanungsgesetz; SR 700, RPG; Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP; 

BGE 147 II 300 E. 2.3 und VerwGE B 2014/229 vom 7. April 2017 E. 3.2 je mit 

Hinweisen, wonach Nutzungspläne verfahrensrechtlich den Regeln der 

Einzelaktanfechtung unterstellt werden). Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich 

einzutreten.

Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit darin die Aufhebung der 

erstinstanzlichen Einspracheentscheide der Beschwerdegegnerin vom 28. Januar 2019 

und 9. Dezember 2019 sowie der Verfügung des AREG vom 19. Februar 2020 und der 

diesen Entscheiden zugrundeliegenden Pläne verlangt wird (Devolutiveffekt, vgl. BGer 

1C_657/2020 vom 28. Oktober 2021 E. 1 mit Hinweisen).

bis

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2.

Die Beschwerdeführerin stellt die Beweisanträge (act. 5, S. 3, 23 Ziff. II/5, IV/3.4), es sei 

ein Augenschein durchzuführen; es sei ein Gutachten zur Frage einzuholen, ob die 

Massstäblichkeit des geplanten Hochhauses in offensichtlichem Widerspruch zu der in 

der Umgebung gegebenen Bebauungsstruktur und -qualität stehe. Auf die beantragten 

Beweisvorkehren kann in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden. Die mit 

Blick auf die nachstehend zu schildernden Gegebenheiten entscheidrelevanten 

tatsächlichen Verhältnisse ergeben sich aus den Verfahrensakten, insbesondere dem 

Augenscheinprotokoll mit Fotodokumentation vom 16. April 2021, und dem Geoportal 

(www.geoportal.ch, vgl. zu den nicht beweisbedürftigen notorischen Tatsachen etwa 

BGer 1C_582/2018 vom 23. Dezember 2019 E. 2.3 mit Hinweisen, insbesondere auf 

BGE 143 IV 380 E. 1.2, in: Pra 2018 Nr. 61). Bezüglich der sich hier vorab stellenden 

Fragen rechtlicher Natur ist nicht ersichtlich, was die beantragte, erneute Durchführung 

eines Augenscheins oder die Einholung eines Gutachtens an zusätzlichem 

Erkenntnisgewinn für das Gericht bringen würde (vgl. dazu BGer 1C_90/2020 vom 

15. September 2021 E. 3.4.1 mit Hinweisen).

3.

Die Beschwerdeführerin rügt unter Berufung auf den Verwaltungsgerichtsentscheid 

B 2010/266 und B 2012/227 vom 22. März 2018 vorab eine Verletzung des im 

Bundesrecht fussenden Koordinationsgebots (act. 5, S. 4-7 Ziff. IV/1, act. 18, S. 2-4 

Ziff. III/1.1, 3.1).

Auf welche Weise die Koordination im Sinne von Art. 25a und Art. 33 Abs. 4 RPG (vgl. 

dazu BGer 1C_348/2019 vom 27. April 2020 E. 5.3 mit Hinweisen) zwischen dem 

Genehmigungs- (Art. 26 RPG) und dem Rechtsmittelentscheid (Art. 33 Abs. 2 RPG) 

hergestellt wird, bleibt grundsätzlich den Kantonen überlassen (Art. 25 Abs. 1 RPG). 

Der Genehmigungsentscheid muss aber, wie dies im Kanton St. Gallen noch unter den 

alten, bis 30. September 2017 gültigen (nGS 2017-049 Ziff. IV) Art. 31 des Gesetzes 

über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht (Baugesetz; nGS 32-47, BauG, in 

der Fassung vom 1. Januar 2015), den Art. 1 Abs. 1 und 2 lit. a sowie Art. 8 Abs. 1 lit. c 

des Gesetzes über die Verfahrenskoordination in Bausachen (nGS 34-12, VKoG) 

praktiziert wurde, spätestens im Rahmen des Verfahrens vor der letzten kantonalen 

Rechtsmittelinstanz eingeholt und in deren Beurteilung miteinbezogen werden (vgl. 

dazu VerwGE B 2015/19 vom 26. April 2018 E. 5 mit Hinweisen und A. Ruch, in: 

Aemisegger/Moor/derselbe/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: 

Nutzungsplanung, Zürich 2016, N 20 zu Art. 26 RPG).

3.1. 

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Seit dem 1. Oktober 2017 schreibt Art. 38 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes 

(sGS 731.1, PBG, in der seit 1. Oktober 2022 gültigen Fassung vom 9. August 2022, 

nGS 2022-045) in Verbindung mit Art. 3 lit. c der Verordnung zum Planungs- und 

Baugesetz (sGS 731.11, PBV) vor, dass nunmehr das AREG – anstelle des damaligen 

BD (vgl. dazu noch Art. 31 Abs. 1 BauG in Verbindung mit Art. 25 lit. a des 

Geschäftsreglements der Regierung und der Staatskanzlei; sGS 141.3, GeschR, in der 

Fassung vom 14. März 2017, nGS 2017-023) – für die Genehmigung von kommunalen 

Nutzungsplänen zuständig ist (vgl. dazu auch Art. 13 Abs. 2 Satz 2 des 

Strassengesetzes; sGS 732.1, StrG, und Art. 32 Abs. 1 des Wasserbaugesetzes, 

sGS 734.1, WBG, beide in der seit 1. Juli 2021 gültigen Fassung [nGS 2021-052 

Ziff. IV]). Gestützt auf Art. 133 lit. f. in Verbindung mit Art. 132 Abs. 2 PBG eröffnet die 

politische Gemeinde den Entscheid im eigenen Zuständigkeitsbereich (vgl. dazu in 

Bezug auf den Planerlass Art. 7 bzw. Art. 23, Art. 41, Art. 157 Abs. 1  Ingress und 

lit. a PBG) zusammen mit den für sie verbindlichen, von der federführenden kantonalen 

Stelle koordinierten Verfügungen oder Stellungnahmen des Kantons als 

Gesamtentscheid. Dieser Gesamtentscheid kann beim zuständigen Departement 

angefochten werden, dem die federführende kantonale Stelle angehört (Art. 132 Abs. 3 

Ingress und lit. a PBG, vgl. dazu auch Art. 43  Abs. 1 VRP und C. Bürgi, in: Bereuter/

Frei/Ritter [Hrsg.], Kommentar zum Planungs- und Baugesetz des Kantons St. Gallen, 

Basel 2020, N 21 ff. zu Art. 38 PBG).

bis 

bis

bis

Der von der Beschwerdeführerin angerufene Verwaltungsgerichtsentscheid 

B 2010/266; B 2012/227 vom 22. März 2018 erweist sich in diesem Zusammenhang als 

nicht einschlägig: Im Unterschied zum vorliegenden Fall lagen zum Zeitpunkt jenes 

Entscheids noch gar keine Genehmigungsverfügungen vor (vgl. Sachverhalt lit. D und F 

sowie E. 5.3.4). Zudem waren damals noch die Bestimmungen des altrechtlichen BauG 

bzw. des VKoG anwendbar. Im Weiteren ist nicht ersichtlich und wird von der 

Beschwerdeführerin zu Recht auch nicht behauptet, dass die Beschwerdegegnerin 

oder eine kantonale Stelle die Koordinationspflicht in den diesem Beschwerdeverfahren 

zugrundeliegenden erstinstanzlichen Verfahren verletzt haben sollte (vgl. dazu auch 

E. 5.3 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 23 f.). Sämtliche diesbezüglich zu 

beachtenden erstinstanzlichen Entscheide bzw. Verfügungen, welche mit 

Gesamtentscheid vom 25. Februar 2020 eröffnet worden sind, waren zeitlich und 

inhaltlich koordiniert und aufeinander abgestimmt. Die Beschwerdeführerin bringt 

diesbezüglich lediglich vor, die Ergänzung zum Bericht vom 24. Juni 2021 sowie das 

geänderte Erschliessungskonzept – d.h. der Plan Umgebung mit Sichtbermen und 

3.2. 

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4.

Weiter moniert die Beschwerdeführerin (act. 5, S. 7-19 Ziff. IV/2.1-2.5, 2.7 f., act. 18, 

S. 3-8 Ziff. III/1.2, 2, 3.2), es liege kein rechtsgenüglicher Planungsbericht vor. Der 

heutige Bericht entspreche im Wesentlichen demjenigen zum Gestaltungsplan D.__ III 

Schleppkurven vom 11. Juni 2021 bzw. der Plan Parking/Anlieferung, Umgebung/

Ausfahrten, Sichtbermen VSS 40'273a vom 12./17. August 2021 – hätten die 

ursprünglich der Genehmigungsverfügung vom 19. Februar 2020 zugrunde gelegenen 

Pläne und Unterlagen nicht nur konkretisiert, sondern inhaltlich abgeändert. Deshalb 

sei die gesetzlich verlangte Koordination zwischen Rekurs- und 

Genehmigungsentscheid nicht mehr gewährleistet gewesen. Diesbezüglich übersieht 

sie, dass die (sachliche und zeitliche) Koordination zwischen Individualrechtsschutz- 

und Genehmigungsverfahren gemäss dem seit 1. Oktober 2017 (nGS 2017-049 Ziff. IV) 

in Vollzug stehenden, hier anwendbaren Recht (vgl. dazu Art. 174 PBG) nach dem 

Gesagten im erstinstanzlichen Nutzungsplanverfahren sicherzustellen ist, wobei 

dadurch gleichzeitig auch eine einheitliche Rechtsmittelinstanz geschaffen worden ist. 

Die Genehmigungsverfügung des AREG vom 19. Februar 2020 (act. 9/17/2/1) bildet 

Bestandteil des Gesamtentscheids der Beschwerdegegnerin vom 25. Februar 2020 

(vgl. dazu auch act. 14, S. 2 Ziff. II/B/6) und sie ist denn auch von der 

Beschwerdeführerin mit Rekurs vom 10. März 2020 mitangefochten worden. Im 

vorinstanzlichen Rekursverfahren stand der Überprüfung und Anpassung sämtlicher im 

erstinstanzlichen Einsprache- und Genehmigungsverfahren vorliegenden 

Planungsgrundlagen im Rahmen der freien Beweiswürdigung (Art. 58 Abs. 1 in 

Verbindung mit Art. 21 Abs. 3 VRP) durch die Vorinstanz unter Berücksichtigung von 

zulässigen neuen Vorbringen (Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 19 VRP) 

koordinationsrechtlich mit Blick auf den Devolutiveffekt nichts im Wege. Demzufolge 

vermag es der Beschwerdeführerin nicht zu helfen, wenn die Planungsunterlagen im 

Rekursverfahren konkretisiert (vgl. dazu E. 8.7 des angefochtenen Entscheids, act. 2, 

S. 43 f.) bzw. ergänzt oder – ihrer Auffassung gemäss – abgeändert worden sind. Es 

kann in verfahrenskoordinationsrechtlicher Hinsicht keine Rede davon sein, dass der 

strittigen Planung dadurch im Rekursverfahren ein neues rechtliches und tatsächliches 

Fundament unterstellt worden wäre (anders: VerwGE B 2010/266; B 2012/227 vom 

22. März 2018 E. 5.3.4). Dies umso mehr, als die Beschwerdeführerin zu Recht nicht 

geltend macht, die strittigen Pläne hätten wegen der nachträglich beigebrachten 

Unterlagen und der daraus resultierenden Konkretisierungen einer erneuten 

öffentlichen Auflage unterzogen werden müssen. Folglich kann der Vorinstanz in dieser 

Hinsicht weder eine Verletzung des Koordinationsgebots noch eine unrichtige 

Sachverhaltsfeststellung (vgl. dazu act. 5, S. 5 Ziff. IV/1.1) vorgeworfen werden.

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vom 26. Juni 2015 und sei nie an die seither eingetretenen Rechtsänderungen (PBG, 

kantonaler Richtplan) angepasst worden.

Der Planungsbericht im Sinne von Art. 47 der Raumplanungsverordnung (SR 700.1, 

RPV, vgl. dazu VerwGE B 2021/110 vom 17. Februar 2022 E. 3.1 mit Hinweisen) ist 

nicht Planbestandteil, sondern lediglich Entscheidgrundlage. Er richtet sich nur an die 

Genehmigungsbehörde im Sinne von Art. 26 Abs. 1 RPG (vgl. BGer 1A.281/2005 vom 

21. Juli 2006 E. 1.3 mit Hinweisen, in: URP 2006, S. 887 ff.) und kann bei späteren 

Rechtsmittelverfahren als Auslegungshilfe hinzugezogen werden (vgl. 

BGer 1C_852/2013 vom 4. Dezember 2014 E. 3.1.2 mit Hinweisen). Eine allfällige 

Unvollständigkeit des Planungsberichts kann zwar die Nichtgenehmigung des 

Nutzungsplans zur Folge haben, da es ist nicht Aufgabe der Genehmigungsbehörde – 

geschweige jene der Rechtsmittelinstanzen – ist, von Amtes wegen aufwändige 

Abklärungen vorzunehmen. Diese können vielmehr davon ausgehen, die 

Voraussetzungen für die Genehmigung seien diesfalls nicht erfüllt. Holt aber die 

Genehmigungsbehörde die für notwendig erachteten Zusatzberichte ein, kann nicht 

mehr mit Erfolg geltend gemacht werden, der von der Gemeinde als Planungsbehörde 

eingereichte Planungsbericht sei unvollständig gewesen. In einem solchen Fall kann es 

nur mehr darum gehen, ob die Genehmigungsbehörde gestützt auf die ihr nunmehr zur 

Verfügung stehenden Informationen den Nutzungsplan genehmigen durfte oder nicht 

(vgl. dazu BGer 1C_47/2020 vom 17. Juni 2021 E. 7.3 mit Hinweis, in: BR 2021, 

S. 266 f., in Bezug auf Abklärungen zu Lärm- und Luftschadstoffauswirkungen, siehe 

dazu auch BGer 1C_164/2012 vom 30. Januar 2013 E. 5.1 ff., in: BR 2014, S. 91 f.).

4.1. 

Das AREG hat den TZP, die Änderung BauR und den SNP mit Verfügung vom 

19. Februar 2020, teilwiderrufen am 22. Juni 2020, genehmigt (act. 9/17/2). Dabei 

erachtete es den zugehörigen, am 30. Oktober 2019 revidierten (und am 24. Juni 2021 

im vorinstanzlichen Rekursverfahren betreffend Strassenlärm ergänzten) Bericht implizit 

als vollständig. Die Vorinstanz hielt in Erwägung 6.6 des angefochtenen Entscheids 

(act. 2, S. 30-32) fest, der Bericht sei in Bezug auf den TZP zwar eher rudimentär 

ausgefallen. So fehlten explizite Aussagen zum Mitwirkungsverfahren (Art. 4 

Abs. 2 RPG, Art. 34 Abs. 2 PBG), zu den Vorgaben des kantonalen Richtplans (Art. 8 ff. 

RPG) sowie zu Art. 15 RPG. Angesichts des beschränkten Umfangs der 

Nutzungsplanrevision könnten allfällige Mängel indes als geheilt betrachtet werden, da 

sowohl die Aussagen zur Entstehungsgeschichte sowie zum SNP im Bericht als auch 

die Überlegungen und Abwägungen der Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid 

4.2. 

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vom 28. Januar 2019 und in deren Stellungnahmen, insbesondere zum 

Mitwirkungsverfahren, für die Beurteilung des TZP herangezogen werden könnten (vgl. 

dazu auch E. 5.4.2 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 24). Zusätzlich habe das 

AREG in seiner Stellungnahme vom 13. November 2020 (act. 9/16) nochmals 

begründet, wieso die Voraussetzungen des kantonalen Richtplans und die erwähnten 

bundesrechtlichen Vorgaben erfüllt seien.

Der Vorinstanz ist beizupflichten. Unter den gegebenen Umständen kann nach dem 

Gesagten nicht mehr (formell) geltend gemacht werden, der von der Gemeinde als 

Planungsbehörde eingereichte Bericht sei unvollständig, zumal die Vorinstanz neben 

den vom AREG eingereichten Amtsberichten des AFU vom 15. Oktober 2020 und des 

TBA vom 20. Oktober 2020 (Beilagen zu act. 9/16) zusätzlich den Amtsbericht des HBA 

vom 18. Januar 2021 sowie diejenigen des TBA vom 19. Mai 2021 und 

22. Juli 2021/16. August 2021 als Entscheidgrundlagen beigezogen hat (act. 9/21, 31, 

43, 45). Vorliegend kann es nurmehr darum gehen, ob die Vorinstanz den Rekurs 

gestützt auf die ihr zur Verfügung stehenden Informationen, insbesondere hinsichtlich 

des Hochhausstandorts, (materiell) abweisen und damit unter anderem die 

Genehmigungsverfügung vom 19. Februar 2020 bestätigen durfte. Daran ändert nichts, 

dass gemäss der Beschwerdeführerin im Bericht, ergänzt am 24. Juni 2021 (Beilage zu 

act. 9/41), in Widerspruch zur nunmehrigen Änderung BauR teilweise noch altrechtliche 

Baubegriffe verwendet worden sind (vgl. Bericht, S. 11, 17, 19 und demgegenüber 

S. 21 f., 26 f., 30). Die Beschwerdeführerin legt nicht weiter dar und es ist auch nicht 

ersichtlich, wie sich diese Begriffsumschreibungen auf die Genehmigungsfähigkeit der 

strittigen Planungen hätte auswirken sollen. Dies umso weniger, als im SNP, welcher 

die im TZP und der Änderung BauR enthaltene Grundordnung detaillierter regelt, weder 

die Masse von Grenzabständen (Art. 92 PBG bzw. Art. 56 BauG) noch diejenigen von 

Gesamt-, Gebäude- oder Fassadehöhen (Art. 83 f. und 86 PBG bzw. Art. 60 BauG) 

aufgeführt wurden, sondern stattdessen – und dies unabhängig von der jeweiligen alt- 

oder neurechtlichen Begriffsumschreibung – vielmehr (Pflicht-)Baulinien (vgl. dazu 

Art. 7 Abs. 1 der besonderen Vorschriften zum SNP [nachfolgend: besV], Bericht, 

S. 21 f., und Art. 29 ff. PBG) und maximale Höhenkoten (vgl. dazu Art. 7 Abs. 2 besV, 

allerdings ohne untere Referenzpunkte, vgl. dazu Art. 25 BauG, Hinweise in der 

Legende des SNP und Bericht, S. 21 f., 48) verbindlich festgelegt werden (siehe dazu 

auch Art. 79 Abs. 1 und 4 PBG). Dass in den vorinstanzlichen Akten der Bericht in der 

revidierten Fassung vom 30. Oktober 2019, welcher der Beschwerdeführerin am 

7. November 2019 zugestellt worden ist (act. 9/17/1/5), fehlt, ist stossend. Auf jeden 

Fall hat die Vorinstanz damit ihre aus Art. 64 in Verbindung mit Art. 52 VRP fliessende 

Aktenüberweisungspflicht verletzt (vgl. dazu VerwGE B 2017/94 vom 

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5.

Des Weiteren ist nicht umstritten, dass eine Überprüfung und allfällige Anpassung des 

Zonenplans der Beschwerdegegnerin aus dem Jahr 1995 im Sinne von Art. 21 

Abs. 2 RPG grundsätzlich angezeigt ist. Art. 175 Abs. 1 PBG schreibt auch 

ausdrücklich vor, dass (altrechtliche) Zonenpläne und Baureglemente der politischen 

Gemeinden, wie hier derjenige der Beschwerdegegnerin, innert zehn Jahren seit 

Vollzugsbeginn des PBG am 1. Oktober 2017 (nGS 2017-049 Ziff. IV) im ordentlichen 

Verfahren an das neue Recht angepasst werden müssen. Überdies stellt die 

Beschwerdeführerin nicht in Abrede, dass der SNP keine materiellen Änderungen des 

Rahmennutzungsplans, d.h. der Schwerpunktzone D.__ (SPZ CF) bewirkt (vgl. dazu 

Art. 23 Abs. 2 PBG und BGer 1C_348/2019 vom 27. April 2020 E. 3.4 mit Hinweis, in: 

BR 2020, S. 269). Hingegen vermisst sie eine umfassende Interessenabwägung (act. 5, 

S. 7-24 Ziff. IV/2.1-3, act. 18, S. 3-10 Ziff. III/1.2, 2, 3.2 f.).

Im Rahmen der Nutzungsplanung sind die in Betracht fallenden öffentlichen und 

privaten Interessen zu erfassen und im Hinblick auf die anzustrebende räumliche 

Entwicklung und im Licht der Ziele und Grundsätze der Raumplanung gegeneinander 

abzuwägen (Art. 1 und 3 RPG; Art. 2 und 3 RPV). Die verschiedenen Planungsziele und 

Planungsgrundsätze gemäss Art. 1 und 3 RPG bilden Entscheidungskriterien und 

Zielvorgaben, die keine absolute Geltung beanspruchen, sondern im Rahmen der 

Interessenabwägung mit und gegen andere, möglicherweise widersprechende 

Planungsgrundsätze und anderswo gesetzlich fixierte Zielvorschriften abgewogen 

werden müssen. Ob die Interessen vollständig erfasst worden sind, ist eine 

Rechtsfrage. Die relative Gewichtung der potenziell widerstreitenden Interessen ist 

jedoch weitgehend eine Ermessensfrage (vgl. BGer 1C_328/2020 vom 22. März 2022 

E. 3.3.1 f.; BGer 1C_270/2019 vom 27. Februar 2020 E. 3.2; BGer 1C_398/2015 vom 

9. August 2016 E. 4.2 je mit Hinweisen). Im Gegensatz zur Rekursinstanz, welche die 

Nutzungspläne auf ihre Recht- und Zweckmässigkeit überprüft (vgl. Art. 33 Abs. 3 

lit. b RPG in Verbindung mit Art. 46 Abs. 1 VRP und BGer 1C_483/2021 vom 

10. März 2022 E. 4.3.2 mit Hinweisen), ist die Kognition des Verwaltungsgerichts bei 

der Überprüfung der Nutzungsplanung beschränkt. Dieses ist lediglich zur 

28. September 2017 E. 2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin macht jedoch nicht 

geltend und es ist für das Gericht auch nicht ersichtlich, dass die 

Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid deswegen in Bezug auf die 

sich hier stellenden Fragen unvollständig oder unrichtig sein sollten (vgl. dazu act. 5, 

S. 16 Ziff. IV/2.7). Entsprechend konnte denn im vorliegenden Verfahren auch davon 

abgesehen werden, diese – den Verfahrensbeteiligten bekannte – Fassung des 

Berichts nachzufordern.

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Rechtskontrolle befugt (Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP). Es hat sich darauf zu beschränken, 

über die Einhaltung des Ermessensspielraums zu wachen, und schreitet nur ein, wenn 

die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen überschritten oder missbraucht hat (vgl. 

dazu VerwGE B 2015/71 vom 26. Oktober 2016 E. 5 mit Hinweisen, siehe dazu auch 

BGer 1C_689/2020 vom 14. Januar 2022 E. 5.3 mit Hinweisen).

5.1.

Zu untersuchen ist vorweg, ob gemäss der Beschwerdeführerin die bundesrechtlich 

vorgeschriebene umfassende Interessenabwägung nicht erfolgen konnte, da ein 

Innenentwicklungskonzept fehle und der Bedarf nach zusätzlichem Bauland nicht 

ermittelt worden sowie die regionale Abstimmung unterblieben sei.

Innenentwicklungskonzept

Nach Art. 8a Abs. 1 Ingress und lit. c RPG legt der Richtplan im Bereich Siedlung 

insbesondere fest, wie eine hochwertige Siedlungsentwicklung nach innen bewirkt wird 

(vgl. dazu auch Art. 1 Abs. 2 Ingress und lit. a , Art. 15 Abs. 4 Ingress sowie lit. b und 

e RPG; BGer 1C_300/2020 vom 1. Dezember 2020 E. 2.5 mit Hinweisen, in: ZBl 2021, 

S. 630 ff., berichtigt mit Urteil BGer 1G_2/2021 vom 10. Mai 2021; Art. 47 Abs. 2 RPV 

und BGer 1C_105/2018 vom 18. Dezember 2018 E. 4.1, in: BR 2019, S. 78). Nach der 

Festsetzung im Koordinationsblatt S13, Siedlungsentwicklung nach innen, des 

kantonalen Richtplans (Gesamtüberarbeitung, Teil 1 Siedlung, von der Regierung 

erlassen am 17. Januar 2017, vom Bundesrat genehmigt am 1. November 2017 

[nachfolgend: KRP], S. 4) ist der Nachweis einer angemessenen Siedlungsentwicklung 

nach innen Voraussetzung für die Genehmigung einer Ortsplanungsrevision bzw. 

Beurteilungskriterium für Bauzonenerweiterungen (vgl. dazu auch die Festsetzung zu 

den Voraussetzungen einer Einzonung im Koordinationsblatt S12, 

Bauzonendimensionierung [Wohn- und Mischzonen], des KRP, S. 2 f.). Die Gemeinden 

legen im kommunalen Richtplan im Sinn einer "Strategie zur Siedlungsentwicklung 

nach innen" im Vorfeld einer Ortsplanung die Gebiete im bebauten Bestand fest 

(Verdichtungsschwerpunkte, Schwerpunktzonen gemäss Art. 19 PBG, 

Umnutzungspotentiale), welche sich für die innere Verdichtung eignen. Der KRP ist für 

die Behörden verbindlich (Art. 9 Abs. 1 RPG, siehe dazu auch BGE 119 Ia 362 E. 4a mit 

Hinweisen).

Nicht umstritten ist, dass die Beschwerdegegnerin seit der Genehmigung des KRP am 

bis

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1. November 2017 keinen neuen Strategieplan für die Innenentwicklung über ihr 

Gemeindegebiet im kommunalen Richtplan erlassen hat. Allerdings hat sie sämtliche, 

gestützt auf das Hochhauskonzept der Kollektivgesellschaft sapartners Kovari + 

Kovari, Zürich, vom 12. Januar 2011 (act. 9/9/3 [nachfolgend: Konzept], www.zefix.ch) 

ermittelten möglichen Hochhausstandorte auf ihrem Gemeindegebiet bereits in ihrem 

Richtplan, Entwicklungskonzept Richtplan R.__, Siedlung, bereinigter Entwurf vom 

28. April 2011 (www.r.__-sg.ch) festgelegt (vgl. dazu Art. 5 BauG resp. Art. 5 Abs. 1 f. 

und Art. 6 Abs. 3 PBG sowie Linder/von Rappard-Hirt, in: Bereuter/Frei/Ritter [Hrsg.], 

a.a.O., N 6 zu Art. 6 PBG). In einer ersten Etappe soll danach das Hochhaus "D.__" 

realisiert werden (vgl. Richtplankartei, S5 Das Siedlungsgebiet strukturieren, act. 9/9/5; 

zur Standortwahl: E. 5.2 hiernach). Die hierzu notwendigen nutzungsplanerischen 

Grundlagen für dessen Erstellung sollen mit den strittigen Planungen geschaffen 

werden. Die Beschwerdeführerin stellt nicht in Abrede (vgl. act. 5, S. 12 Ziff. IV/2.4), 

dass sich der Bautyp des Hochhauses im Grundsatz für die Siedlungsentwicklung nach 

innen besonders eignet (vgl. dazu VerwGE B 2012/128 und 137 vom 22. Mai 2013 

E. 6.8.6.4). überdies bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die im 

kommunalen Richtplan festgelegten möglichen Hochhausstandorte die Vorgaben im 

KRP hinsichtlich der raumplanerischen Eignung, orts- und städtebaulicher Kriterien, 

Anliegen des Ortsbildschutzes, der Freiraumqualität oder der sozialräumlichen Folgen 

(vgl. dazu Koordinationsblatt S13, S. 4) nicht berücksichtigten (vgl. dazu auch E. 5.2 

hiernach). Dementsprechend kann davon ausgegangen werden, dass die 

Beschwerdegegnerin, soweit die Siedlungsentwicklung nach innen über den Bau von 

Hochhäusern und nicht mittels anderer Bauformen erfolgen soll, bereits über den 

erforderlichen Nachweis verfügt, welcher ihre Anstrengungen für die Mobilisierung 

unternutzter Flächen nachvollziehbar aufzeigt, selbst wenn dieser Nachweis in 

zeitlicher Hinsicht bereits vor Erlass des Teils 1 Siedlung des KRP am 17. Januar 2017 

erfolgt ist. Unabhängig davon, dass mit dem TZP und der Änderung BauR gar keine 

flächenmässige Bauzonenerweiterung (Neueinzonung) einhergeht (blosse Um- oder 

Aufzonung von der Kernzone K5a in die SPZ CF, vgl. dazu BGer 1C_233/2021 vom 

5. April 2022 E. 4.1, in: BVR 2022, S. 235 ff.), ist mit der Vorinstanz (vgl. dazu E. 6.5.1 

des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 28) deswegen davon auszugehen, dass 

vorliegend angesichts der vorhandenen Planungsunterlagen auf das Einholen eines 

weitergehenden Nachweises bezüglich einer angemessenen Siedlungsentwicklung 

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nach innen im kommunalen Richtplan (Verdichtungsschwerpunkte, weitere 

Schwerpunktzonen, Umnutzungspotentiale) bei der Beschwerdegegnerin verzichtet 

werden durfte, ohne dadurch gegen den KRP und damit gegen Art. 15 Abs. 4 Ingress 

und lit. e RPG zu verstossen.

Baulandbedarf

Laut Art. 15 Abs. 1 RPG sind die Bauzonen so festzulegen, dass sie dem 

voraussichtlichen Bedarf für 15 Jahre entsprechen (vgl. dazu BGE 136 II 204 E. 6.4.1 

mit Hinweis). Für die Berechnung der Bauzonengrösse je Gemeinde wird nach der 

Festsetzung (Art. 5 Abs. 2 Ingress und lit. a RPV) im Koordinationsblatt S12 

Bauzonendimensionierung (Wohn- und Mischzonen, S. 1) des KRP das St. Galler 

Berechnungsmodell (siehe Koordinationsblatt S11 Siedlungsgebiet) mit einem Horizont 

von 15 Jahren verwendet (vgl. dazu Art. 8a Abs. 1 Ingress und lit. d sowie Art. 15 

Abs. 5 RPG; Art. 5a und Art. 30a RPV; E. 6.5.2.1 des angefochtenen Entscheids, act. 2, 

S. 29). Bei einer Einzonung darf der Kapazitätsindex nicht unter -2% fallen (vgl. 

Koordinationsblatt S12 Bauzonendimensionierung des KRP, S. 2). Ferner schreiben 

Art. 15 Abs. 4 Ingress sowie lit. b RPG vor, dass Land einer Bauzone zugewiesen 

werden kann, wenn es auch im Fall einer konsequenten Mobilisierung der inneren 

Nutzungsreserven in den bestehenden Bauzonen voraussichtlich innerhalb von 

15 Jahren benötigt, erschlossen und überbaut wird. Art. 15 Abs. 4 RPG ist gemäss 

Wortlaut auf Neueinzonungen zugeschnitten. Nach Auffassung von Aemisegger/

Kissling (in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 88 zu Art. 15 RPG mit 

Hinweis auf BGer 1C_134/2015 vom 10. Februar 2016 E. 3.1 f., in: BR 2016, S. 288 f., 

allerdings in Bezug auf eine Rückzonung nach Art. 15 Abs. 2 RPG) rechtfertigt es sich 

jedoch, auch bei einer Nutzungsplanrevision – wenn Grundstücke in der Bauzone 

bestätigt werden oder wenn sie eine Um- oder Aufzonung erfahren – die Kriterien des 

Abs. 4 miteinzubeziehen (gleicher Meinung: Vorinstanz, in: E. 6.5.1 des angefochtenen 

Entscheids, act. 2, S. 27 f., anders: Baurekursgericht des Kantons Zürich, in: BEZ 2022 

Nr. 12 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BEZ 2018 Nr. 23).

In Erwägung 6.5.2.1 und 6.5.2.2 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 29 f.) stellte 

sich die Vorinstanz zunächst auf den Standpunkt, im St. Galler Berechnungsmodell 

(Gemeindeportrait) gemäss dem Koordinationsblatt S11 Siedlungsgebiet des KRP 

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würden Um- und Aufzonungen zwar eingegeben und wirkten sich damit auf den 

Kapazitätsindex der Gemeinde aus. Wenn Um- und Aufzonungen indes in weitgehend 

überbauten Bauzonen und an geeigneter Lage erfolgten, sei es sachgerecht und nicht 

im Widerspruch zu Bundesrecht, blosse Dimensionierungsfragen hintan zu stellen und 

Um- und Aufzonungen unter Berücksichtigung qualitativer Kriterien – wie namentlich 

den Planungszielen und -grundsätzen nach Art. 1 und 3 RPG – zu entscheiden. Wie es 

sich damit verhält, kann vorliegend indes dahingestellt bleiben, weil die Vorinstanz in 

Erwägung 6.5.2.3 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 30) gestützt auf die 

Stellungnahme des AREG vom 13. November 2020 (act. 9/16) dennoch einlässlich 

begründete, weshalb ihrer Auffassung nach die Voraussetzungen von Art. 15 Abs. 1 in 

Verbindung mit Art. 15 Abs. 4 Ingress und lit. b RPG in vorliegend zu beurteilender 

Angelegenheit letztlich doch erfüllt seien.

In der angeführten Stellungnahme vom 13. November 2020 prognostizierte das AREG 

als kantonale Fachstelle im Sinne von Art. 31 RPG, dass der Bedarf an zusätzlichen 

Nutzungsflächen in Wohn- und Mischzonen – rein rechnerisch von 22 Hektaren – 

gegeben sei. Unklar ist zwar, ob sich das Amt dabei einzig auf die Angaben im 

Gemeindeportrait der Beschwerdegegnerin (Stand August 2017, Beilage 1 zu act. 9/16, 

www.sg.ch) abstützte, welches einen Kapazitätsindex von 9.5% (Wohn- und 

Mischzonen), d.h. einen erwarteten Bevölkerungszuwachs von 2384 Bewohnern bis ins 

Jahr 2040, prognostiziert. Die Angaben im Portrait sind auf einen Planungshorizont von 

25 Jahren und nicht, wie in diesem Zusammenhang an sich erforderlich, von 15 Jahren 

ausgerichtet. Es fragt sich daher, ob sich die Einschätzung des AREG ungeachtet des 

dieser zugrundeliegenden längeren Zeithorizonts vertreten lässt.

In der Kernzone K5a sind maximal fünf Geschosse sowie eine Gebäudehöhe von 18 m 

(plus Attikageschoss) erlaubt. Vorgaben bezüglich Gebäudelänge, Grenzabstand oder 

Ausnützungsziffer bestehen nicht, stattdessen sind aber die geschlossene Bauweise 

sowie eine Gebäudetiefe (ausser Erdgeschosse) von 15 m vorgeschrieben (vgl. dazu 

Art. 15 BauG; Art. 60 BauG resp. Art. 84 PBG; Art. 5 des Baureglements der 

Beschwerdegegnerin, vom BD genehmigt am 6. Juli 2009, BauR). In der strittigen SPZ 

CF sollen gemäss der Änderung BauR neben der Sondernutzungsplanpflicht eine 

Gesamthöhe von 22 m – für Hochhäuser von 65 m –, ein Grenzabstand von 4 m, eine 

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Gebäudelänge von 55 m sowie eine Gebäudebreite von 40 m gelten (vgl. dazu Art. 82 f. 

und 92 PBG; Art. 4  Abs. 1 und Abs. 5 Ingress und lit. a-d Änderung BauR). Die 

Parteien gehen zunächst darin einig, dass der TZP und die Änderung BauR in 

Verbindung mit dem SNP – in den nächsten 15 Jahren – die Voraussetzungen für die 

Erstellung von Wohnraum für 300 Personen (11'000 m  Fläche, vgl. Art. 11 Abs. 1 

Ingress und lit. a besV), abzüglich der Kapazität der bestehenden Kernzone K5a, 

schaffen würde (vgl. dazu auch das Richtprojekt vom 21. Februar 2018, act. 9/17/2/2). 

Angesichts der Zulässigkeit von fünf Vollgeschossen plus Attikageschoss – der 

offenbar nach wie vor gültige überbauungsplan Bahnhof Zentrum R.__ erlaubt sogar 

acht Vollgeschosse plus Attikageschoss – weist die bestehende Kernzone K5a auf den 

fraglichen, insgesamt 4'270 m  (3018 m  + 593 m  + 659 m ) grossen Parzellen 

Nrn. 0001, 0002 und 0003 (www.geoportal.ch) selbst unter Berücksichtigung der mass-

geblichen Strassen- und Gewässerabstände (vgl. dazu Art. 6 BauR und Art. 90 

Abs. 1 und 2 PBG) gegenüber den umliegenden Gemeindestrassen und dem H.__bach 

(Parzelle Nr. 0004) bereits eine hohe Wohnraumkapazität auf (siehe zur 

durchschnittlichen Wohnungsgrösse [3,7 Zimmer] in der Ostschweiz von 109,6 m

auch Gebäude- und Wohnungsstatistik 2020 des Bundesamtes für Statistik vom 

7. Oktober 2021, www.bfs.admin.ch), zumal diese Grundstücke auch ausschliesslich 

zu Wohnzwecken genutzt werden könnten. Dadurch wird die durch die SPZ CF in 

Verbindung mit dem SNP ermöglichte Wohnkapazität – plus 300 Personen – relativiert.

Weiter wird die Beschwerdegegnerin, wie die Vorinstanz in Erwägung 6.5.2.3 des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 30) zutreffend ausgeführt hat, im KRP gemäss 

den Koordinationsblättern R11 Raumkonzept Kanton St. Gallen (S. 9) und S11 

Siedlungsgebiet (S. 2 f.) als eines von fünf Regionalzentren im Kanton St. Gallen und 

damit als urbaner Verdichtungsraum aufgeführt. In dieser Funktion hat die 

Beschwerdegegnerin einen wesentlichen Teil des künftigen kantonalen 

Bevölkerungswachstums in der Region zu tragen (vgl. dazu auch Regionalisierte 

Bevölkerungsszenarien zum Kanton St. Gallen, Wahlkreis V.__, der kantonalen 

Fachstelle für Statistik, publiziert am 22. Dezember 2021, www.sg.ch). Sodann liegt der 

Leerwohnungsbestand auf dem Hoheitsgebiet der Beschwerdegegnerin nach 

unbestrittenen Angaben im Einspracheentscheid vom 28. Januar 2019 (act. 9/9/10, 

S. 16 E. II/B/7.3f) unter dem kantonalen Durchschnitt (Stand 2018). Unter diesen 

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Umständen kann der Einschätzung des AREG – und damit auch derjenigen der 

Vorinstanz – hinsichtlich des Bedarfs an der geplanten SPZ CF (Mischzone, vgl. dazu 

E. 6.2 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 26) im Ergebnis gefolgt werden. Dies 

auch deshalb, weil die Beschwerdeführerin den Bedarf hinsichtlich der übrigen neben 

dem Wohnen in der SPZ CF zulässigen Nutzungen (Detailhandel, Gastgewerbe, 

Dienstleistung, Bildung, vgl. Art. 4  Abs. 3 Änderung BauR) – gemäss SNP auf einer 

Fläche von 4'100 m  (vgl. Art. 11 Abs. 1 Ingress und lit. b-e besV) – nicht in Zweifel 

gezogen hat. Im Weiteren sind die übrigen Kriterien von Art. 15 Abs. 4 Ingress und 

lit. b RPG, soweit diese auf die strittige Um- oder Aufzonung überhaupt anwendbar 

sind, offensichtlich erfüllt: So bezweckt der TZP in erster Linie, eine bis anhin stark 

unternutzte Siedlungsbrache einer optimalen, dem zentralen Standort entsprechenden 

Nutzung zuzuführen (vgl. Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 

28. Januar 2019, S. 16 E. II/B/7.3d). Der TZP dient somit der konsequenten 

Mobilisierung der inneren Nutzungsreserven in den bestehenden Bauzonen. Ein 

Baugesuch für den Neubau des "D.__"-Hochhauses auf den vollständig erschlossenen 

Parzellen Nrn. 0001, 0002 und 0003 ist sodann bereits hängig (https://

publikationen.sg.ch, siehe dazu auch Art. 15 Abs. 4 Ingress und lit. d RPG; 

Art. 15a RPG in Verbindung mit Art. 65 Abs. 1 PBG). Insgesamt steht der TZP weder in 

Widerspruch zu den Erfordernissen des KRP noch zu jenen von Art. 15 Abs. 1 und 

Abs. 4 Ingress sowie lit. b und e RPG. Dasselbe gilt im Übrigen unbestrittenermassen 

auch für die in Art. 15 Abs. 4 Ingress und lit. c und d RPG angeführten Anforderungen.

Regionale Abstimmung

Bund, Kantone und Gemeinden stimmen die für ihre raumwirksamen Aufgaben nötigen 

Planungen von Bundesrechts wegen aufeinander ab (Art. 2 Abs. 1 zweiter Satzteil RPG, 

vgl. dazu auch Art. 1 Abs. 1 Satz 2, Art. 8 Abs. 1 Ingress und lit. b sowie Art. 8a Abs. 1 

Ingress und lit. a RPG; Art. 2 Abs. 1 Ingress und lit. e RPV; P. Tschannen, in: 

Aemisegger/Moor/Ruch/derselbe [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Richt- und 

Sachplanung, Interessenabwägung, Zürich 2019, N 69 ff. zu Art. 2 RPG). Die Behörden 

stellen fest, wie sich ihre raumwirksamen Tätigkeiten auswirken, und unterrichten 

einander darüber rechtzeitig (Art. 2 Abs. 2 RPV). Als zusätzliche Anforderung für die 

Schaffung neuer Bauzonen schreibt Art. 15 Abs. 3 RPG vor, dass Lage und Grösse der 

Bauzonen über die Gemeindegrenzen hinaus abzustimmen sind (vgl. dazu 

bis

2

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BGE 145 II 18 E. 3.1 mit Hinweisen, in: Pra 2019 Nr. 106). Wo diese Abstimmung über 

die Gemeindegrenze genau aufhört, ist nicht definiert (vgl. dazu Aemisegger/Kissling in: 

Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], a.a.O., N 71 zu Art. 15 RPG). Im Kanton 

St. Gallen werden nach- und nebengeordnete Planungsträger bei Erlass und Änderung 

von Richt- und Nutzungsplänen rechtzeitig angehört (Art. 34 Abs. 1 PBG). 

Nebengeordnete Planungsträger sind auf Stufe Gemeinde die umliegenden Gemeinden 

(vgl. C. Bürgi, in: Bereuter/Frei/Ritter [Hrsg.], a.a.O., N 4 zu Art. 34 PBG).

Im vorliegenden Fall haben die Räte der Politischen Gemeinden S.__ einerseits bzw. 

T.__ anderseits am 4. September 2018 bzw. 31. August 2018 (act. 9/17/1) bestätigt, 

dass sie über das "Hochhausprojekt D.__", d.h. den TZP samt Ergänzung 

Baureglement und den SNP, via Mitteilungen der Beschwerdegegnerin informiert 

worden seien und zu keinem Zeitpunkt dagegen Einwände erhoben hätten. Wie die 

Beschwerdeführerin zutreffend festgehalten hat, ist damit zwar nicht belegt, dass diese 

Gemeinden im Sinne von Art. 2 Abs. 2 RPV bzw. Art. 34 Abs. 2 PBG rechtzeitig darüber 

unterrichtet resp. dazu angehört worden sind. Falls darin eine Verletzung des 

rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft; SR 101, BV) resp. eine Verletzung des Mitwirkungsrechts dieser 

Gemeinden zu erblicken wäre, kann indes ausnahmsweise auf eine Aufhebung des 

angefochtenen Entscheids und die Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zur 

korrekten Verfahrensabwicklung verzichtet werden, weil ein solcher Verfahrensmangel 

bereits in den erstinstanzlichen Verfahren geheilt worden ist (vgl. dazu VerwGE 

B 2015/71 vom 26. Oktober 2016 E. 4.2, allerdings in Bezug auf Art. 2 Abs. 2 BauG). 

Soweit sich die Beschwerdeführerin auf Art. 15 Abs. 3 RPG beruft, kann mit der 

Vorinstanz (vgl. E. 4.3 und 10 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 21 f., 49) davon 

ausgegangen werden, dass die darin verankerte Abstimmung von Lage und Grösse der 

Bauzonen über die Gemeindegrenzen hinaus, wie die Eingaben der Politischen 

Gemeinden S.__ und T.__ zeigen (vgl. dazu auch die entsprechenden 

Gemeindeportraits [Stand August 2017, www.sg.ch], welche in der Wohn- und 

Mischzone einen Kapazitätsindex von 4.0% [S.__] bzw. von 3.0% [T.__] aufweisen [vgl. 

dazu Koordinationsblatt S11 Siedlungsgebiet des KRP, S. 3]), beachtet wurde, soweit 

Art. 15 Abs. 3 RPG auf die strittige, im TZP vorgesehene Um- oder Aufzonung 

überhaupt Anwendung findet. Die Beschwerdeführerin substantiiert denn auch nicht 

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weiter und es ist auch nicht erkennbar, inwiefern sich der gezogene Schluss als 

rechtsfehlerhaft erweisen sollte bzw. die strittigen Pläne die Siedlungsstruktur der 

Gemeinden S.__ und T.__ in unzulässiger Weise beeinflussen sollten. Darüber hinaus 

hat die Beschwerdeführerin die Auslegung der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid 

(E. 4.3 und 10, act. 2, S. 21 f., 49), wonach es sich bloss bei den Politischen 

Gemeinden S.__ und T.__ um "umliegende Gemeinden" resp. "betroffene 

Nachbargemeinden" handelt, nicht beanstandet. Folglich kann offenbleiben, ob die 

weiter nördlich gelegenen Politischen Gemeinden W.__ und X.__, deren Hoheitsgebiete 

ebenfalls an dasjenige der Beschwerdegegnerin angrenzen (www.geoportal.ch), oder 

die angrenzenden Gemeinden im benachbarten Ausland (siehe dazu C. Bürgi, in: 

Bereuter/Frei/Ritter [Hrsg.], a.a.O., N 8 zu Art. 34 PBG) unterrichtet bzw. angehört 

hätten werden müssen.

5.2.

Sodann rügt die Beschwerdeführerin, die strittigen Planungen ordneten sich nicht in ein 

planerisches Gesamtkonzept ein. Des Weiteren seien weder ein städtebauliches 

Konzept noch ein besonders geeigneter Hochhausstandort nachgewiesen.

Einordnung in ein planerisches Gesamtkonzept

Werden Sondernutzungsplanungen im Zuge einer Gesamtrevision der kommunalen 

Zonenplanung vorgezogen, müssen sie sich in deren planerisches Gesamtkonzept 

einordnen, d.h. sie dürfen nicht ohne Bezug zur übrigen Ortsplanung erlassen werden. 

Der unkoordinierte Erlass von Sondernutzungsordnungen für Teile des 

Gemeindegebiets widerspricht der Planungspflicht von Art. 2 Abs. 1 RPG (vgl. dazu 

BGE 139 II 470 E. 3.4; den von der Beschwerdegegnerin zitierten BGer 1C_86/2020 

vom 22. April 2021 E. 2.3; die von der Beschwerdeführerin angerufenen 

BGer 1C_573/2015 vom 5. Juli 2016 E. 2.2 f. und BGer 1P.14/2001 vom 5. April 2001 

E. 3d, in: ZBl 2002, S. 579 ff.; VerwGE B 2015/70 vom 24. November 2016 E. 3.1 

teilweise mit Hinweis[en]; Botschaft zum Nachtrag zum Planungs- und Baugesetz vom 

10. Dezember 2019, S. 3 und 5). Nach dem Kreisschreiben des BD vom 8. März 2017, 

übergangsrechtliche Bestimmungen im PBG (in: Juristische Mitteilungen des BD 2017/

I/1, S. 7 f.), können Zonenplan und/oder Baureglement vorab zur anstehenden 

Gesamtrevision punktuell mit Teilzonenplänen und/oder Baureglements-Teilrevisionen 

an das neue PBG angepasst werden, wenn dadurch die künftige Gesamtrevision der 

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Ortsplanung nicht präjudiziert wird und am Erlass ein besonderes öffentliches Interesse 

besteht (vgl. dazu auch E. 5.5 und 6.1 des angefochtenen Entscheid, act. 2, S. 24-26). 

Das genannte Kreisschreiben hat für das Verwaltungsgericht zwar keine bindende 

Wirkung. Gleichwohl weicht das Gericht von solchen Verwaltungsverordnungen nicht 

ab, sofern deren generell-abstrakter Gehalt eine dem individuell-konkreten Fall 

angepasste und gerecht werdende Auslegung der massgebenden Rechtssätze zulässt, 

welche diese überzeugend konkretisiert (vgl. VerwGE B 2015/19 vom 26. April 2018 

E. 11.1 mit Hinweisen).

Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid (act. 2, S. 26-30, 32, 49 E. 6.2, 6.4, 

6.5.1, 6.5.2.3, 6.7 f., 10) unter anderem gestützt auf die von J. Frei (in: Bereuter/

derselbe/Ritter [Hrsg.], a.a.O., N 2, 4 f., 17 und 19 zu Art. 19 PBG) vertretene Meinung 

erwogen, es sei kaum möglich und wäre auch nicht sachgerecht, die Nutzungs- und 

Bauvorschriften für mehrere oder gar alle Schwerpunktzonen (Art. 19 PBG) auf einem 

Gemeindegebiet einheitlich festzulegen. Vielmehr würden die zulässigen Baumasse für 

jede Schwerpunktzone separat festgelegt und mit dem konkreten Zweck und den 

Zielen der entsprechenden Schwerpunktzone abgestimmt. Aufgrund der 

massgeschneiderten, spezifischen Regelungen der SPZ CF für ein eng umgrenztes 

Entwicklungsgebiet sei eine Präjudizierung der nachfolgenden Gesamtrevision der 

Ortsplanung der Beschwerdegegnerin durch die vorzeitige Schaffung der SPZ CF, 

namentlich in Bezug auf die Ausgestaltung der Regelbauvorschriften, zu verneinen. 

über das gesamte Gemeindegebiet betrachtet eigne sich das fragliche Gebiet, welches 

bereits heute einer Mischzone zugeteilt sei, ideal für die Innenentwicklung und 

präjudiziere die Gesamtrevision der Ortsplanung der Beschwerdegegnerin auch 

insofern nicht. Das Planungsvorhaben habe deswegen auch keine unmittelbaren 

Auswirkungen auf die allfällige Erstellung weiterer Hochhäuser auf dem 

Gemeindegebiet der Beschwerdegegnerin. Selbst wenn im geplanten Hochhaus 

Wohnraum für rund 300 Personen geschaffen werden könnte, habe dies angesichts 

des hohen Bedarfs sowie der strategisch wichtigen Stellung der Beschwerdegegnerin 

im kantonalen Raumkonzept insgesamt nur untergeordnete Bedeutung für die künftige 

Ortsplanungsrevision. Der Planungsbehörde verbleibe deshalb für die anstehende 

Gesamtrevision der Ortsplanung noch genügend Spielraum zur Verdichtung sowie 

Erweiterung der bestehenden Wohn- und Mischzonen. Im Weiteren entspreche die 

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vorliegende Planung der haushälterischen Bodennutzung, der Siedlungsentwicklung 

nach innen, der Schaffung kompakter Siedlungen, der Begrenzung der Ausdehnung 

der Siedlungen, der zweckmässigen Zuordnung von Wohn- und Arbeitsgebieten an 

Orten, die angemessen mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen seien, und 

Massnahmen zur besseren Nutzung ungenügend genutzter Flächen. Ein besonderes 

öffentliches Interesse sei ebenfalls klar gegeben. Daran ändere nichts, dass die 

Umsetzung einer breit abgestützten und langjährigen behördlichen Planungsabsicht für 

eine nicht öffentliche Baute in der Regel durch eine private Trägerschaft erfolge.

Diese Ausführungen lassen grundsätzlich nicht auf rechtsfehlerhafte Ausübung des 

behördlichen Planungsermessens schliessen: So dienen die strittigen Planungen der 

Förderung der haushälterischen Nutzung des Bodens sowie der erwünschten 

Siedlungsentwicklung nach innen (vgl. dazu Art. 1 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Ingress und 

lit. a  sowie b, Art. 3 Abs. 3 Ingress und lit. a sowie a  RPG; Art. 19 Abs. 1 sowie 

Art. 23 Abs. 1 Ingress und lit. a f. PBG; Bericht, S. 30). Damit ist ein "besonderes 

öffentliches Interesse" zu bejahen. Hinzu kommt, dass im zitierten Kreisschreiben 

gerade die Schaffung einer Schwerpunktzone (Art. 19 PBG), wie im TZP und der 

Änderung BauR vorgesehen, als denkbare vorgezogene Anpassung ausdrücklich 

aufgeführt und dadurch auch der darin verwendete unbestimmte Begriff "besonderes 

öffentliches Interesse" konkretisiert wird. Bereits daher kann – entgegen der 

Auffassung der Beschwerdeführerin – nicht mit Erfolg behauptet werden, der TZP 

diene der Realisierung eines ausschliesslich privaten Interesses. Da ein relativ kleines 

Gebiet davon betroffen ist (vgl. dazu BGer 1A.174/2003 vom 4. Mai 2004 E. 5.1 mit 

Hinweisen), separate Regelungen für die SPZ CF getroffen werden und, wie bereits 

festgehalten wurde, sowohl der Bedarf für die SPZ CF, als auch die strategisch 

wichtige Stellung der Beschwerdegegnerin im kantonalen Raumkonzept ausgewiesen 

sind (vgl. E. 5.1 hiervor), präjudizieren die strittigen Planungen die (künftig anstehende) 

Gesamtrevision des Rahmennutzungsplans der Beschwerdegegnerin überdies 

grundsätzlich nicht bzw. ordnen sich in diese ein. Daran ändert nichts, dass die 

Wohnzonen W2 und W3 im Zentrum nicht, wie von der Beschwerdeführerin gefordert, 

in den TZP miteinbezogen wurden. Allerdings begründet die Vorinstanz die Einordnung 

in die anstehende Gesamtrevision im Wesentlichen auch damit, dass städtebaulich ein 

idealer Standort vorliege, was von der Beschwerdeführerin kritisiert wird. Wie es sich 

bis bis

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damit verhält, bleibt im Folgenden zu untersuchen.

Art. 104 Abs. 2 PBG

Die zuständige Gemeinde geniesst hinsichtlich der Regelung der 

Nutzungsmöglichkeiten in einer Schwerpunktzone im Sinne von Art. 19 PBG 

weitgehende Freiheiten; es können somit Wohn-, Arbeits- und öffentliche Nutzungen 

kombiniert werden. Dabei ist – falls die Voraussetzungen von Art. 104 Abs. 2 PBG 

erfüllt sind – insbesondere auch die Erstellung von Hochhäusern zulässig (vgl. J. Frei, 

in: Bereuter/derselbe/Ritter [Hrsg.], a.a.O., N 15-17 zu Art. 19 PBG). Als Hochhäuser 

gelten laut Art. 104 PBG Bauten, deren Gesamthöhe 30 Meter übersteigt (Abs. 1). Sie 

setzen einen Sondernutzungsplan (Art. 23 ff. PBG, vgl. dazu auch Art. 19 Abs. 3 PBG) – 

wie hier den SNP (vgl. dazu insbesondere Art. 23 Abs. 1 Ingress und lit. a f. PBG) – 

sowie ein städtebauliches Konzept, zudem einen besonders geeigneten Standort sowie 

eine der Grösse des Bauvorhabens entsprechende architektonische Gestaltung voraus. 

Standort und Gestaltung berücksichtigen insbesondere die Fernwirkung sowie die 

Einpassung in die bestehende Siedlung und in den öffentlichen Raum (Abs. 2, vgl. dazu 

auch Art. 3 Abs. 2 Ingress und lit. b RPG). Schutzwürdige Interesse von Nachbarinnen 

dürfen nicht übermässig beeinträchtigt werden (Abs. 3 in Verbindung mit Art. 105 PBG 

[Schattenwurf]). Städtebauliche Überlegungen (vgl. dazu auch Art. 25 Ingress und 

lit. b PBG) und Ausführungen zum besonders geeigneten Standort eines Hochhauses 

(vgl. dazu auch Art. 15 Abs. 4 Ingress und lit. a RPG) haben bereits in den 

Planungsbericht zum Sondernutzungsplan Eingang zu finden. Ein Verweis auf den 

kommunalen Richtplan reicht aufgrund des nicht verbindlichen, nur wegleitenden 

Charakters des kommunalen Richtplans nicht aus (vgl. W. Locher, in: Bereuter/Frei/

Ritter [Hrsg.], a.a.O., N 10 zu Art. 104 PBG). Hingegen ist das Kriterium einer der 

Grösse des Bauvorhabens entsprechenden architektonischen Gestaltung erst im 

nachfolgendem Baubewilligungsverfahren zu prüfen (vgl. dazu VerwGE B 2012/128 

und 137 vom 22. Mai 2013 E. 6.8.5.1 und Art. 10 besV). Dementsprechend braucht auf 

die diesbezüglichen Rügen der Beschwerdeführerin nicht weiter eingegangen zu 

werden.

Bei städtebaulichen Konzepten handelt es sich um kommunale Planungsinstrumente, 

welche unter Berücksichtigung eines hohen Detaillierungsgrades Auskunft über die 

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Gestaltung eines zum Voraus definierten Gemeindegebietes nach den Grundsätzen der 

übergeordneten Pläne geben. Hochhäuser sind mit ihrer Umgebung verträglich, wenn 

der Ort, die Höhe, die Erschliessung wie auch die Gestaltung und Einordnung an ihrem 

Fuss städtebaulichen Mindestanforderungen entsprechen. Neben der Fernwirkung sind 

Standort und Gestaltung auf die bestehende Siedlung (d.h. das bisher Gebaute) und 

den öffentlichen Raum rund um den Hochhaussockel abzustimmen. Da sich die 

Wirkung von Hochhäusern grundsätzlich auf ganze Siedlungsflächen oder zumindest 

grössere Bereiche derselben erstreckt, ist für die Beurteilung der Frage über die 

Zulässigkeit eines Hochhauses am fraglichen Standort die gesamte Siedlungssilhouette 

miteinzubeziehen. Entsprechend haben Hochhäuser die Struktur der Siedlung zu 

respektieren und zu wahren (vgl. W. Locher, in: Bereuter/Frei/Ritter [Hrsg.], a.a.O., 

N 8 f., 15 zu Art. 104 PBG).

Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid (act. 2, S. 32, 34-38, 49 E. 6.7, 7.2-7.7, 

10) gestützt auf die Stellungnahme des AREG vom 13. November 2020 und den 

Amtsbericht des HBA vom 18. Januar 2021 (act. 9/16 und 21) erwogen, die 

Beschwerdegegnerin habe sich seit Jahren vertieft auf unterschiedlichen 

Planungsstufen mit den (städtebaulichen) Überlegungen zum besonders geeigneten 

Standort für das geplante Hochhaus auseinandergesetzt. Auch der Bericht enthalte 

Aussagen zum Städtebau und zur Standortwahl. Das Konzept und der kommunale 

Richtplan seien nach wie vor aktuell, da das PBG im Vergleich zum BauG in Bezug auf 

das Erfordernis des besonders geeigneten Standorts keine weitergehenden 

Anforderungen stelle. Das Plangebiet eigne sich besonders als Hochhausstandort, weil 

damit an dieser Stelle insbesondere ein städtebaulich begründeter Akzent gesetzt 

werden könne. Zudem vermöge die geplante Überbauung mit einem Hochhaus die 

städtischen Veränderungen, die Bedürfnisse und Wichtigkeit des regional 

bedeutsamen Zentrums R.__ zeitgemäss aufzunehmen. Das geplante Hochhaus rage 

zwar zwangsläufig optisch aus dem Bestehenden heraus. Seine daraus resultierende 

Fernwirkung sei aber gerade das Ziel dieser Planungen. Es handle sich um einen Ort im 

Gemeindekörper, welcher aufgrund seiner Bedeutung durch einen Akzent in der 

Gemeindesilhouette markiert werden solle. Das Hochhaus markiere als Landmark den 

Auftakt des regional bedeutenden Zentrums der Beschwerdegegnerin. Damit werde 

diese in ihrer Bedeutung als Regionalzentrum gestärkt. Als städtebaulicher Akzent 

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entspreche das Hochhaus an diesem Standort – wie sich bereits dem Planungsbericht 

zur Masterplanung R.__ vom 12. Juli 2010, dem Konzept, dem kommunalen Richtplan 

vom 12. September 2011 sowie dem Schlussbericht Workshopverfahren vom 

16. April 2014 unschwer entnehmen lasse (act. 9/9/2-5, act. 9/16/6) – seit vielen Jahren 

der Planungsabsicht der Beschwerdegegnerin. Das geplante Hochhaus käme an einer 

der städtebaulich zentralsten Stellen des Gemeindekörpers der Beschwerdegegnerin 

zu stehen, nämlich an der Kreuzung der beiden Gemeindeprägenden Achsen. Es 

übernähme eine Scharnierfunktion zwischen der K.__strasse und dem Bahnhofsgebiet, 

wodurch letzteres an das bestehende Zentrum angeschlossen werden könne. 

Verkehrstechnisch sei es durch den Anschluss an den öffentlichen Verkehr in 

unmittelbarer Bahnhofsnähe am richtigen Ort geplant, wobei das Bahnhofsareal auch 

einen attraktiven Aussenraum bilde. Mit dem Sockelbau füge sich das Gebäude 

harmonisch in den angrenzenden Gemeindekörper ein. Von einem offensichtlichen 

Widerspruch zur bestehenden Bebauungsstruktur und -qualität der Umgebung könne 

nicht gesprochen werden.

Im Bericht wird festgehalten, der vorliegende Standort sei sowohl in Bezug auf das 

Ortsbild als auch auf die Region und das Landschaftsbild des oberen Rheintals 

besonders geeignet (S. 26). Dies ergebe sich aus dem Konzept. Danach ist die 

Gemeinde R.__ zum einen durch eine Nord-Süd-Achse, die durch das Trassee der 

Bahn gezeichnet ist, in zwei Hälften geteilt. Zum anderen teile eine Ost-West-Achse als 

Verbindung von Y.__, und S.__ den Ort ebenfalls in zwei Teile. Das Kreuz, das diese 

zwei Achsen bildeten und die städtebaulich unterschiedlich artikuliert seien, sei eines 

der charakteristischen Merkmale der Gemeinde R.__ und prägende Besonderheit von 

deren Physiognomie. Es diene der Bestimmung der Hochhausgebiete. Im 

Kreuzungspunkt der Achsen befände sich der R.__ Bahnhof mit vorgelagertem 

Bahnhofplatz, die Bahnüberführung ("Z.__") sowie die untere Mündung der 

Bahnhofstrasse, der Einkaufsmeile mit regionaler Ausstrahlung. Diese Stelle sei derzeit 

ein städtebaulicher Schwachpunkt an prominenter Stelle und bedürfe einer 

städtebaulichen Neuorganisation und Aufwertung. Der vorliegend strittige Standort – im 

Konzept als "R.__ Mitte: Hochhaus" bezeichnet – befände sich am Eingang der 

zentralen Geschäftszone der Bahnhofstrasse und in unmittelbarer Nähe zum Bahn- und 

Bushof und sei gleichsam Dreh- und Angelpunkt an der Schnittstelle zwischen 

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Bahnhof, Geschäftszone, Z.__, Gleisübergang und dem H.__bach. Er sei in seiner Lage 

und Bedeutung derzeit stark unternutzt und hinterlasse eine Lücke in der ansonsten 

geschlossenen Baustruktur um die Bahnhofstrasse. Ein Hochhaus an dieser Lage 

könne bei qualitativ hochwertiger Gestaltung insbesondere als alleinstehendes 

Punkthochhaus in der Gemeindemitte eine zentrale städtebauliche Rolle spielen (S. 11 

und 14). Ergänzend zu diesem über das gesamte Gemeindegebiet erstellten, im 

kommunalen Richtplan umgesetzten (vgl. E. 5.1 hiervor) Konzept wird in der dem 

Bericht beigelegten Studie der F.__ AG, U.__, Städtebauliche Integration / 

Architektonische Gestaltung, vom März 2015, überarbeitet im August 2017 

(act. 9/17/2/2 [nachfolgend: Studie], S. 20), festgehalten, das geplante Hochhaus solle 

an der Gemeindekante des gewachsenen Gemeindekörpers in der Talebene neben 

dem H.__bach zu stehen kommen, welche den Auftakt bzw. Endpunkt der 

Bahnhofstrasse als repräsentativer, baumbestandener Boulevard und zentraler Achse 

der Gemeinde R.__ bilde. Die Beschwerdeführerin bestreitet diese Einschätzungen der 

von der Planungsbehörde beigezogenen Fachleute lediglich insoweit, als sie 

behauptet, es liege kein grösseres Umstrukturierungsgebiet vor, welches städtebaulich 

neu definiert werden müsste. Dieser Einwand stösst indessen ins Leere: Wie sich dem 

Geoportal und der Fotodokumentation zum Rekursaugenschein vom 14. April 2021 

(act. 9/24) entnehmen lässt, ist das Plangebiet als Teil des umschriebenen (grösseren) 

R.__ Kreuzes, wie im Konzept zutreffend festgestellt wurde, im Gegensatz zur 

ansonsten geschlossenen Baustruktur um die Bahnhofstrasse tatsächlich derzeit stark 

unternutzt. Neben den Wohn- und Gewerbebauten Assek.-Nr. xx1, xx2 und xx3 

(Parzelle Nr. 0001) resp. xx4 (Parzelle Nr. 0003) werden die Grundstücke Nrn. 0001, 

0002 und 0003 grösstenteils als Parkplatz genutzt. Das Anliegen, die Nutzungsreserven 

in dieser Siedlungsbrache zu nutzen, wiegt umso schwerer, als das fragliche Gebiet 

unmittelbar neben dem Bahnhof R.__ mit internationalen Zug- und Busverbindungen 

(vgl. Bericht, S. 40) und ca. einen Kilometer (via L.__- und M.__strasse) von der 

nächsten Anschlussstelle (R.__) an das Nationalstrassennetz (N13 resp. A13 

St. Margrethen-Ascona) entfernt liegt (www.geoportal.ch, https://map.geo.admin.ch) 

und damit verkehrsmässig optimal erschlossen ist. Im Übrigen hat die 

Beschwerdeführerin die Erwägungen 8.7 und 8.8 des angefochtenen Entscheids 

(act. 2, S. 43-45) resp. die Amtsberichte des TBA vom 20. Oktober 2020, 19. Mai 2021 

und 22. Juli 2021, berichtigt mit E-Mail vom 16. August 2021, zum Warenumschlag mit 

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Lastwagen im Beschwerdeverfahren inhaltlich nicht mehr beanstandet. Darin wird 

bestätigt, dass die Erschliessung resp. Grundstückszufahrt auch diesbezüglich 

(rechtlich) sichergestellt sei und das geplante Hochhaus nicht zwingend auf die 

Belieferung durch Lastwagen mit über 10 m Länge angewiesen sei (vgl. dazu auch 

Bericht, S. 20, 41-43). Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin kann deshalb 

nicht von einer problematischen bzw. unbefriedigenden und gefährlichen Anlieferung 

mit Lastwagen die Rede sein. Die Versorgung des Plangebiets mit Gütern und 

Dienstleistungen soll zudem im Haus oder in unmittelbarer Nähe sichergestellt werden. 

überdies befindet sich in ca. 350 m Fusswegdistanz vom Plangebiet entfernt die Schule 

(vgl. Bericht, S. 40). Ferner wird von der Beschwerdeführerin nicht dargetan und ist 

auch nicht ersichtlich, inwiefern Interessen des Landschaftsschutzes (vgl. dazu Art. 3 

Abs. 2 Ingress und lit. b RPG) oder des Ortsbildschutzes gegen den vorliegenden 

Standort sprechen sollten, zumal sich der geplante Standort weder in der Umgebung 

eines Landschafts- noch Ortsbildschutzgebietes oder eines Kulturobjekts befindet 

(www.geoportal.ch). Auch bestehen keinerlei relevante Anhaltspunkte für eine 

unerwünschte Fernwirkung des Gebäudes. Unter diesen Umständen kann der 

Einschätzung des HBA in seinem Amtsbericht vom 15. November 2016 insgesamt 

beigepflichtet werden, wonach von der eigentlichen Schlüsselstelle des 

städtebaulichen Konzepts (Beilage zu act. 9/16) auszugehen ist. Sodann sollen der 

Standort und die Gestaltung insofern auf die umliegende städtebauliche Situation rund 

um den Hochhaussockel abgestimmt werden, als mit dem geplanten niedrig 

gehaltenen, rund 13 m bis 14 m hohen rechteckigen Sockel zwischen dem rund 65 m 

hohen Turm und der umliegenden kleinteiligeren Bebauung vermittelt werden soll: Die 

bestehenden Gebäudefluchten entlang der Bahnhof- und K.__strasse sollen dabei vom 

künftigen Sockel aufgenommen und in Richtung Bahnhof weitergeführt werden, 

währenddessen die geplante Arkade die Aufenthaltsqualität der neuen J.__strasse als 

Ladenstrasse stärken soll. Auf der Ostseite Richtung Bahnhof soll das Gebäude, 

welches auf der West- und Ostseite je eine Hauptfassade bilde, bis auf den Boden 

reichen, wo ein grosszügiger Vorplatz Besucher und Bewohner empfange. In der 

Gesamterscheinung sei das Gebäude ausgewogen, was insbesondere durch die gut 

gewählten Verhältnisse zwischen Sockel- und Turmbreite sowie von Turmbreite und 

Turmhöhe erzielt werde. Die gewählten Volumina seien sowohl in sich als auch in 

Bezug auf die benachbarte Bebauung an der Bahnhofstrasse abgestimmt (vgl. Bericht, 

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S. 11). Diesbezüglich bestätigte das HBA in seinem Amtsbericht vom 18. Januar 2021 

(act. 9/21), mit dem Sockelbau werde das 64,5 m hohe Hochhaus harmonisch in den 

angrenzenden Gemeindekörper eingebunden. Dabei spiele eine untergeordnete Rolle, 

ob der Turm (gemäss Konzept, S. 21) eine (typisierte) Gebäudehöhe von 50 m oder 

gemäss SNP eine Gesamthöhe von 64,5 m aufweise (vgl. dazu auch Bericht, S. 10). 

Anhaltspunkte, welche diese Einschätzungen des fachkundigen HBA ernsthaft 

erschüttern könnten, bestehen nicht. Selbst wenn das geplante Hochhaus optisch bzw. 

hinsichtlich der Massstäblichkeit zwangsläufig aus der in der Umgebung gegebenen 

Bebauungsstruktur herausragen wird, ist demnach davon auszugehen, dass es die 

Struktur der Siedlung angemessen respektiert und wahrt und sich gemäss dem Bericht 

(S. 26) gut in die heterogene (vgl. dazu Fotodokumentation zum Rekursaugenschein 

vom 14. April 2021, act. 9/24, und Studie, S. 9-16) Umgebung einfügt. Dies umso 

mehr, als die umliegenden Grundstücke überwiegend der Kernzone (K5a oder K5b) 

und ansonsten der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zugewiesen sind, soweit 

sie nicht als Bahnareal dienen (www.geoportal.ch). Entgegen der Ansicht der 

Beschwerdeführerin kann jedenfalls nicht gesagt werden, das Hochhaus nehme 

keinerlei Rücksicht auf die bestehende städtebauliche Situation. Dies gilt namentlich 

auch für das der Wohnzone W3 zugewiesen Gebiet zwischen der N.__-, der O.__-, der 

P.__- und der Q.__strasse, welches getrennt durch die Kernzone K5b und K5c 

zwischen der Q.__- und Bahnhofstrasse mindestens rund 80 m vom Plangebiet 

entfernt liegt, sowie für die nördlich der Bahnhofstrasse gelegenen Wohn- und 

Geschäftshäuser, insbesondere für dasjenige auf der in der Kernzone K5c gelegenen 

Parzelle Nr. 0011 der Beschwerdeführerin (www.geoportal.ch).

Zu keinem anderen Schluss führt auch der Umstand, dass auf den Grundstücken 

Nrn. 0002 und 0003, wie die Beschwerdeführerin ins Feld geführt hat, lediglich ein 

kleiner Park – im Halte von rund 900 m  – als öffentlicher Freiraum geschaffen werden 

soll (vgl. dazu Studie, S. 20, Art. 14 Abs. 1 besV, Bericht, S. 15, 24 und 40). Diese 

planerische Einbusse ist mit Blick auf den Ermessensspielraum der Planungsbehörde 

hinzunehmen, zumal dieser öffentliche Freiraum, welcher durch die Erstellung einer 

unterirdischen Sammelgarage ermöglicht werden soll (vgl. Bericht, S. 19 f.), mit dem 

ebenfalls öffentlich zugänglichen Bahnhofsgebiet resp. dem im SNP festgesetzten 

Vorplatz des Hochhauses (vgl. dazu Art. 15 besV und Bericht, S. 24) verbunden ist und 

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auf dem Sockelgeschoss ein halböffentlicher Aussenraum geschaffen werden soll (vgl. 

dazu Art. 15 Abs. 2 besV, Bericht, S. 30). Überdies erlaubt der gewählte Standort, dass 

der H.__bach im Rahmen des genehmigten Wasserbauprojekts ostseitig zumindest 

teilweise auch wieder für Mensch und Tier zugänglich gemacht wird (vgl. dazu 

act. 9/17/3/4, Art. 16 f. besV, Bericht, S. 24 f., 40). Im Weiteren lässt sich der 

Gewässerschutzkarte des Kantons St. Gallen entnehmen, dass das gesamte 

Hoheitsgebiet der Beschwerdegegnerin, soweit es nicht einer Grundwasserschutzzone 

zugewiesen ist, im Gewässerschutzbereich A  liegt (www.geoportal.ch). Insofern 

kommt diesem Aspekt für die Standortwahl auf dem Gemeindegebiet der 

Beschwerdegegnerin – trotz gegenteiliger Ansicht der Beschwerdeführerin – keine 

gewichtige Bedeutung zu (vgl. dazu auch Bericht, S. 43 f., Umströmnachweis vom 

8. August 2014 sowie Machbarkeitsstudie 2. Untergeschoss vom 13. April 2015, 

act. 9/17/2/2, sowie Verfügung des AREG vom 22. Juni 2020, wonach die 

grundwasserschutzrechtlichen Voraussetzungen für eine gewässerschutzrechtliche 

Bewilligung eines zweiten Untergeschosses gemäss der Einschätzung des AFU resp. 

des AWE vom 2. Juni 2020 als erbracht betrachtet werden könnten, act. 9/17/2/1). Im 

Weiteren wurden auch die angeführten Nachweise zum Dauerschattenwurf im Bericht 

(S. 27-29, 55 f.) von keiner Seite in Zweifel gezogen. Daraus lässt sich schliessen, dass 

die benachbarten Grundstücke unter keinem Titel in unzulässiger Weise beeinträchtigt 

werden, zumal die Beschwerdegegnerin auch die Einhaltung der massgeblichen 

Strassenlärmimmissionsgrenzwerte (Prognosezustand 2030) nach den Vorgaben im 

Amtsbericht des AFU vom 15. Oktober 2020 (Beilage zu act. 9/16) in der Ergänzung 

zum Bericht vom 24. Juni 2021 (Beilage zu act. 9/41) nachgewiesen hat (vgl. dazu auch 

Bericht, S. 31-39, 49-54, act. 5, S. 3 Ziff. II/3). Vor diesem Hintergrund durfte die 

Vorinstanz gestützt auf die städtebaulichen Überlegungen der Beschwerdegegnerin im 

Bericht sowie auf die von ihr eingeholten Amtsberichte das Vorliegen eines besonders 

geeigneten Hochhausstandorts und damit (implizit) auch die Eignung im Sinne von 

Art. 15 Abs. 4 Ingress und lit. a RPG bejahen, ohne Recht zu verletzen. Entgegen der 

Auffassung der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz damit auch ausreichend 

begründet, wieso kein vergleichbarer, mindestens so geeigneter Standort auf dem 

Gemeindegebiet der Beschwerdegegnerin besteht; ebenso weshalb der vorliegende 

Standort den übrigen vier im Konzept ausgewiesenen Hochhausstandorten und damit 

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auch die strittigen Planungen der Gesamtrevision der Zonenplanung vorgezogen 

werden konnte.

5.3.

Gesamthaft betrachtet liegt keine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung der Vorinstanz 

vor. Diese hat vielmehr die massgeblichen Interessen im Rahmen ihrer 

Interessenabwägung vollständig erfasst, gewürdigt und gewichtet. Der von ihr 

gezogene Schluss, die relative Gewichtung der potentiell widerstreitenden Interessen 

liege innerhalb des der Beschwerdegegnerin zustehenden weitgehenden 

Ermessensspielraums, erweist sich deshalb als zutreffend. Der Beschwerde ist daher in 

der Sache kein Erfolg beschieden.

6.

Schliesslich hält die Beschwerdeführerin dafür (act. 5, S. 24-26 Ziff. IV/4, act. 18, S. 3 

Ziff. III/1.2), die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens hätten ihr nicht auferlegt 

werden dürfen und ihr sei für das Rekursverfahren eine angemessene 

Parteientschädigung zuzusprechen, da die Voraussetzungen für die Abweisung des 

Rekurses erst im Verlauf des Rekursverfahrens geschaffen worden seien.

Aus dem Gebot der Verfahrensgerechtigkeit folgt, dass jeder Beteiligte – in 

Abweichung vom Erfolgsprinzip (Art. 95 Abs. 1 VRP) – die Kosten nach dem 

Verursacherprinzip zu übernehmen hat, die durch nachträgliches Vorbringen von 

Begehren, Tatsachen oder Beweismitteln entstehen, sofern ihm eine rechtzeitige 

Geltendmachung möglich und zumutbar gewesen wäre (Art. 95 Abs. 2 Satz 2 VRP). 

Den Behörden kommt bei der Verlegung und Bemessung von amtlichen und 

ausseramtlichen Kosten ein erheblicher Ermessensspielraum zu. Die 

Ermessenskontrolle ist dem Verwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren verwehrt (vgl. 

Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP; VerwGE B 2022/85 vom 23. Juli 2022 E. 2.3; VerwGE 

B 2021/75 vom E. 2.1 je mit Hinweisen).

Wie sich den vorstehenden Erwägungen entnehmen lässt, hat die Vorinstanz den 

Rekurs der Beschwerdeführerin zu Recht abgewiesen. Gemessen an ihren 

Rechtsbegehren vom 10. März 2020 und 30. April 2020 (act. 9/1, 5 je Ziff. I) ist die 

Beschwerdeführerin im vorangegangen Rekursverfahren somit vollumfänglich 

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unterlegen. Da sie überdies nach Vorliegen des Amtsberichts des TBA vom 

22. Juli 2021, berichtigt mit E-Mail vom 16. August 2021 (act. 9/43, 45), an ihrem 

Rekurs festhielt (vgl. dazu auch Stellungnahmen der Beschwerdeführerin vom 10. und 

27. September 2021 sowie 29. Oktober 2021, act. 9/49, 51, 55), lässt sich die 

Kostenverlegung der Vorinstanz nicht beanstanden.

7.

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf 

einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die 

Beschwerdeführerin die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens zu bezahlen 

(Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von CHF 4'500 ist angemessen (Art. 7 

Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12, GKV); sie ist mit dem von der 

Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen. Der 

Verlegung der amtlichen Kosten entsprechend hat die Beschwerdeführerin die 

obsiegende Beschwerdebeteiligte, deren Rechtsvertreter keine Kostennote eingereicht 

hat, für das Beschwerdeverfahren ermessensweise pauschal mit CHF 3'500 zuzüglich 

CHF 140 Barauslagen (vier Prozent von CHF 3'500) zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 

und 2 in Verbindung mit Art. 98  VRP; Art. 30 Ingress und lit. b Ziff. 1 sowie Art. 31 

Abs. 1 und 2 des Anwaltsgesetzes; sGS 963.70, AnwG; Art. 6, Art. 22 Abs. 1 Ingress 

und lit. b, Art. 28  der Honorarordnung, sGS 963.5, HonO). Ein Antrag auf 

Mehrwertsteuerzuschlag wurde nicht gestellt (vgl. Art. 29 HonO).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.

Die Beschwerdeführerin bezahlt die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von 

CHF 4'500 unter Verrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe.

3.

Die Beschwerdeführerin entschädigt die Beschwerdebeteiligte für das 

bis

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Beschwerdeverfahren ausseramtlich mit CHF 3'640 (inklusive Barauslagen), ohne 

Mehrwertsteuer.

 

 

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 25.10.2022
	Planungsrecht, Art. 1-3, 15 Abs. 1 und 3 f. RPG; Art. 2 f. RPV, Art. 19, 23 Abs. 1 Ingress und lit. a f., Art. 25, 104 f. PBG. Bestätigung der von der Vorinstanz bejahten Rechtmässigkeit der raumplanerischen Interessenabwägung der beschwerdegegnerischen Gemeinde, insbesondere hinsichtlich der Wahl eines besonders geeigneten Hochhausstandorts (E. 5), (Verwaltungsgericht, B 2022/20).

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