# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 816a7dc3-98c3-563c-9172-62f66e64cfb6
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-09-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 23.09.2009 UV 2007/121
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2007-121_2009-09-23.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2007/121

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 27.04.2020

Entscheiddatum: 23.09.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2009
Art. 6 UVG: Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen 
psychischen Beschwerden und dem Unfallereignis (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. September 2009, UV 
2007/121).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Marcel Kuhn

Entscheid vom 23. September 2009

in Sachen

L.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Roos, Postgasse 5, Postfach, 

9620 Lichtensteig,

gegen

AXA Versicherungen AG, General Guisan Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Christoph Frey, Genferstrasse 24, 8002 Zürich,

betreffend

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Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.       

A.a   Die 1976 geborene L.___ war bei der A.___ tätig und dadurch bei der AXA 

Versicherungen AG (ehemals: Winterthur Versicherungen) obligatorisch gegen die 

Folgen von Unfällen versichert, als sich am 16. April 2003 bei der Arbeit an einer 

Maschine ihre Jacke in einer Spule verfangen hat und anschliessend ihr Arm unter 

diese gezogen wurde (act. G 10.3/A 1). Die Versicherte konnte die Maschine nicht 

abstellen, da der Schalter nicht in der Nähe war. Andere Mitarbeiter waren zu diesem 

Zeitpunkt nicht anwesend. Die verzweifelte Situation dauerte ca. eine halbe Stunde, bis 

ein Putzmann sie hörte und Hilfe holen konnte (act. G 10.3/A 7 und 9). Eine am 

Unfalltag durchgeführte Untersuchung im Spital ergab die Diagnosen einer Kontusion 

und Prellung des linken Ellbogens der linken Schulter. Als Befunde wurden 

Schürfungen sowie eine oberflächliche Rissquetschwunde am linken Ellbogen 

festgestellt. Der Röntgenbefund ergab keine ossären Läsionen (act. G 10.2/M 1, 3 und 

4). Am 8. Oktober 2003 diagnostizierte Dr. med. B.___, Fachärztin für Allgemeine 

Medizin, einen Status nach Quetschtrauma linker Arm mit Schulterkontusion und 

posttraumatischer Verarbeitungsstörung (act. G 10.2/M 8). Dr. med. C.___, Fachärztin 

für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte im Arztbericht 

vom 21. November 2003 eine posttraumatische Reaktion mit massiven 

Angstzuständen, Panikattacken und reaktiver Depression. Zur Zeit bestehe eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit (act. G 10.2/M 10). Im polydisziplinären Gutachten der 

MEDAS Ostschweiz vom 21. Juli 2004 (act. G 10.2/M 24) wurden die Diagnosen 

persistierende Schmerzsymptomatik im Bereich des linken Arms und eine 

posttraumatische Belastungsstörung infolge Arbeitsunfall vom 16. April 2003 mit 

ausgeprägten Angstzuständen, Panikattacken und Depression erhoben. Aus 

orthopädischer und neurologischer Sicht bestehe keine wesentliche Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht bestehe gemäss dem psychiatrischen 

Konsiliargutachten von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, Allgemeine Medizin 

FMH, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, für jegliche Erwerbstätigkeit eine 

vollständige Arbeitsunfähigkeit (act. G 10.2/ M 25 S. 17). Dr. med. E.___, Psychiatrie 

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und Psychotherapie FMH, beratender Arzt der Unfallversicherung, hielt in den 

Berichten vom 20. Januar und 4. Mai 2005 (act. G 10.2/M 17 und 19) fest, dass die 

Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht gestellt werden könne. 

Vom 9. bis 30. März 2005 erfolgte ein stationärer Rehabilitationsaufenthalt in der Klinik 

Valens. Im Austrittsbericht vom 18. April 2005 wurde die Diagnose einer 

posttraumatischen Belastungsstörung mit persistierenden Schmerzen im linken Arm 

bei einem Status nach Arbeitsunfall mit Schulter- und Ellbogenkontusion gestellt (act. 

G 10.2/M 18).

A.b   Anlässlich einer Besprechung vom 15. Dezember 2005 eröffnete die AXA 

Versicherungen AG der Versicherten, dass seit Herbst 2004 Überwachungen 

durchgeführt worden seien, welche ergeben hätten, dass sie ein völlig normales Leben, 

ohne erkennbare Einschränkungen, führe (act. G 10.3/A 45).  

A.c   Mit Verfügung vom 22. Dezember 2005 (act. G 10.3/A 46) teilte die AXA 

Versicherungen AG der Versicherten mit, dass der natürliche Kausalzusammenhang 

zwischen dem Unfall vom 16. April 2003 und den geltend gemachten Beschwerden 

und der daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeit spätestens ab 30. April 2004 nicht 

mehr mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

nachgewiesen sei und daher die Voraussetzungen für die Ausrichtung von 

Versicherungsleistungen nicht mehr gegeben seien. Sie behalte sich vor, die aufgrund 

der Verletzung der Auskunftspflicht unrechtmässig bezogenen Leistungen vom 1. Mai 

2004 bis 30. November 2005 zurückzufordern. Die gegen diese Verfügung erhobene 

Einsprache wies die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 30. Oktober 

2007 (act. G 10.3/A 59) ab.

B.       

B.a   Gegen diesen Entscheid richtet sich die von Rechtsanwalt Markus Roos, 

Lichtensteig, eingereichte Beschwerde vom 30. November 2007 mit den Anträgen, der 

Einspracheentscheid vom 30. Oktober 2007 und die Verfügung vom 22. Dezember 

2005 seien vollumfänglich aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, 

die per 30. November 2005 eingestellten Leistungen wieder auszurichten; unter 

Kosten- und Entschädigungsfolgen. Im Weiteren beantragte der Rechtsvertreter für die 

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Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtsverbeiständung. Zur Begründung wird im 

Wesentlichen ausgeführt, die Beschwerdegegnerin verwende die Beweise bzw. die 

eingeholten ärztlichen Gutachten einseitig zu ihren Gunsten und lehne nachteilige 

Berichte pauschal ab. Die Überwachung der Beschwerdeführerin sei ohne 

nachvollziehbaren Grund bzw. in unverhältnismässiger Art und Weise erfolgt. Das 

rechtliche Gehör sei wiederholt missachtet worden, indem die Beschwerdegegnerin die 

medizinischen Akten und die Überwachungsdokumente ihren beratenden Ärzten, Dr. 

med. F.___, Spezialarzt FMH Chirurgie, und Dr. med. G.___, Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH, vorgelegt habe, ohne die Beschwerdeführerin darüber zu 

informieren. Sie habe somit keine Gelegenheit gehabt Ergänzungsfragen zu stellen 

bzw. sich zu den vorgesehenen Ärzten zu äussern. Die Beschwerdegegnerin habe sich 

in der Folge willkürlich auf diese Parteiberichte berufen, welchen im Gegensatz zum 

MEDAS-Gutachten keine Gutachterqualität zukomme. Die Diagnosen der Klinik Valens 

und von Dr. B.___ seien im Einspracheentscheid weder erwähnt noch gewürdigt 

worden. Ausserdem habe die Beschwerdegegnerin ohne nachvollziehbaren Grund 21 

Monate benötigt, um ihren Einspracheentscheid zu fällen. Durch die ungerechtfertigte 

Verzögerung habe sie gegen das Willkürverbot verstossen.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 25. März 2008 beantragt Rechtsanwalt Christoph 

Frey, Zürich, namens und im Auftrag der Beschwerdegegnerin Abweisung der 

Beschwerde vom 30. November 2007. Gestützt auf die damaligen ärztlichen Berichte 

und die Ergebnisse der getätigten Überwachungsmassnahmen hätten begründete 

Zweifel an der Richtigkeit der Ausführungen des Konsiliargutachtens von Dr. D.___ 

bestanden, weshalb das Gutachten Dr. E.___ zur kritischen Prüfung und Stellungnahme 

vorgelegt worden sei. Die Überwachungsergebnisse würden einen klaren Widerspruch 

zu den geklagten Beschwerden aufzeigen. Aufgrund der Aktenlage sei sowohl aus 

medizinischer als auch aus überwachungstechnischer Sicht nicht auf das Gutachten 

von Dr. D.___ abzustellen. Bei einem aktengestützten internen ärztlichen Gutachten 

habe die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin nicht vorgängig zu 

benachrichtigen oder ihr Gelegenheit zu Anschlussfragen zu geben. Ebenso wenig 

habe sie dafür bei der Beschwerdeführerin eine entsprechende Vollmacht einzuholen. 

Der Austrittsbericht der Klinik Valens äussere sich zudem nicht zur Frage der Kausalität 

der angeblichen Belastungsstörung. Die Beobachtungen der Beschwerdeführerin seien 

aufgrund begründeter Verdachtsmomente und nicht in unverhältnismässiger Weise 

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durchgeführt worden. Aufgrund der umfassenden medizinischen Aktenlage sowie der 

Ergebnisse der Überwachung habe die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt 

umfassend und rechtsgenügend gewürdigt und gestützt darauf die natürliche 

Kausalität verneint. Auf die Einholung eines Obergutachtens sei zu Recht verzichtet 

worden. Die Beschwerden seien spätestens ein Jahr nach dem Unfall als abgeheilt zu 

betrachten.

B.c   Mit Replik vom 1. September 2008 hielt der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin an den gestellten Anträgen fest. Zusätzlich wurde die Einholung 

eines Obergutachtens beantragt. Auf die konkreten Begründungen in der Replik wird – 

soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

B.d   Mit Duplik vom 31. Oktober 2008 hielt auch der Rechtsvertreter der 

Beschwerdegegnerin unverändert am Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest und 

legte ergänzend eine Beurteilung von Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH, Allgemeine Medizin FMH, vom 13. Dezember 2004 (act. G 30.1) 

sowie 4 DVD-Aufnahmen der Observation (act. G 30.2) ins Recht.

Erwägungen:

1.        

Mit Verfügung vom 22. Dezember 2005 eröffnete die Beschwerdegegnerin der 

Beschwerdeführerin, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall 

vom 16. April 2003 und den angegebenen Beschwerden sowie der daraus 

resultierenden Arbeitsunfähigkeit ab 30. April 2004 nicht mehr mit dem erforderlichen 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sei und die 

Versicherungsleistungen deshalb per diesem Datum eingestellt würden. Die 

Beschwerdegegnerin erbrachte jedoch effektiv bis am 30. November 2005 

Versicherungsleistungen und behielt sich daher in der Verfügung vom 22. Dezember 

2005 eine Rückforderung der unrechtmässig bezogenen Leistungen für den 

entsprechenden Zeitraum ausdrücklich vor. Die Verfügung wurde mit 

Einspracheentscheid vom 30. Oktober 2007 bestätigt. In der Beschwerde vom 30. 

November 2007 lässt die Beschwerdeführerin im Rechtsbegehren unter Ziffer 3 die 

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Wiederausrichtung der per 30. November 2005 eingestellten Leistungen beantragen. 

Der angefochtene Einspracheentscheid bildet den Anfechtungsgegenstand des 

vorliegenden Verfahrens. Eine rückwirkende Einstellung von Versicherungsleistungen 

ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Zu prüfen ist somit, ob die Einstellung der 

Versicherungsleistungen per 30. April 2004 zu Recht erfolgte.    

2.        

2.1    Die Beschwerdeführerin lässt mehrfach die Verletzung des rechtlichen Gehörs 

rügen, da die Beschwerdegegnerin mehrere ärztliche Gutachten und Berichte nicht 

vollständig bzw. überhaupt nicht gewürdigt und in ihren Entscheid nicht miteinbezogen 

habe. Ausserdem seien diverse ärztliche Berichte von der Beschwerdegegnerin 

selbständig in Auftrag gegeben worden, um das gewünschte Ergebnis - die 

Leistungseinstellung - zu untermauern. Diese Aufträge an die beratenden Ärzte seien 

ohne vorgängige Information der Beschwerdeführerin und ohne entsprechende 

Vollmacht erteilt worden.

2.2    Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist im vorliegenden Verfahren 

keine Verletzung des rechtlichen Gehörs erkennbar. Der Beschwerdegegnerin haben 

beim Entscheid sämtliche medizinischen Akten vorgelegen und sie hat - insbesondere 

bezüglich der Berichte von Dr. D.___ - begründet, weshalb sie sich auf gewisse 

Berichte und Gutachten gestützt hat und weshalb auf andere nicht. Ein solches 

Vorgehen ist - insbesondere bei sich widersprechenden Gutachten und Berichten - 

legitim und es kann nicht der Vorwurf erhoben werden, es seien ärztliche Berichte nicht 

gewürdigt worden. Es handelt sich insofern um eine Frage der Beweiswürdigung und 

nicht um eine Verletzung des rechtlichen Gehörs oder eine willkürliche Würdigung von 

Beweisen, auch wenn nicht alle ärztlichen Berichte explizit in die Beurteilung 

miteinbezogen worden sind. Des Weiteren ist es zulässig, dass die 

Beschwerdegegnerin die medizinischen Akten ihren Vertrauensärzten zur 

Stellungnahme vorlegt. Eine vorgängige Information an die Beschwerdeführerin oder 

eine entsprechende Vollmacht ist in einem solchen Fall nicht notwendig. Auch muss 

der Beschwerdeführerin bei Stellungnahmen von Vertrauensärzten nicht die 

Möglichkeit gegeben werden, Ergänzungsfragen zu stellen. Entscheidend ist, dass ihr 

im Rahmen der Gewährung der Aktensicht sämtliche Berichte vorlagen und sie sich 

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dazu äussern konnte. Auf Ausführungen zum Beweiswert solcher Berichte von 

versicherungsinternen Ärzten kann an dieser Stelle verzichtet werden, da der 

Beweiswert eines ärztlichen Berichts bezüglich der Frage einer Verletzung des 

rechtlichen Gehörs nicht von Relevanz ist.

3.        

3.1    Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 

SR 832.20) werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt. Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 

zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher 

Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinn des natürlichen 

Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der 

eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht 

zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Für die Bejahung des natürlichen 

Kausalzusammenhangs ist nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder 

unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende 

Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität 

der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht 

weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung 

entfiele. Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 

Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die 

Verwaltung oder im Beschwerdefall das Gericht nach dem im Sozialversicherungsrecht 

üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die 

blosse Möglichkeit eines Kausalzusammenhangs genügt für die Begründung eines 

Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 181, BGE 119 V 337 f. E. 1). Die Leistungspflicht 

des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und 

dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der 

Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolgs zu gelten, 

wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen 

Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen 

herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolgs also durch das Ereignis allgemein als 

begünstigt erscheint (BGE 129 V 181, 119 V 337 f. E. 1). Aufgabe des Arztes ist es 

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dabei, den natürlichen Kausalzusammenhang zu beurteilen, während es dem Gericht 

obliegt, die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (PVG 

1984 Nr. 82, 174). Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzusammenhangs kommt 

dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 129 V 177, E. 3 mit Hinweisen). 

Bei physischen Unfallfolgen hat jedoch die Adäquanz gegenüber dem natürlichen 

Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 118 V 291 f. E. 

3a).

3.2    Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt 

der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und 

Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das 

Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle 

Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und 

danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 

Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei 

einander widersprechenden Arztberichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 

gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die 

eine und nicht die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswerts 

eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 

Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten 

begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist 

grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der 

eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten 

(BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweisen). Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte 

kann rechtsprechungsgemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als 

schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind 

und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311).

4.        

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4.1    Die körperlichen unfallbedingten Beschwerden konzentrieren sich bei der 

Beschwerdeführerin auf den linken Arm. Noch am Unfalltag wurde im Spital eine 

Kontusion des linken Ellbogens und der linken Schulter festgestellt. Der 

Röntgenbefund ergab keine ossären Läsionen. Auch Dr. B.___ diagnostizierte am 2. 

Juli 2003 (act. G 10.2/M 5) ein Quetschtrauma am linken Arm sowie eine 

Schulterdistorsion. Dr. med. I.___, Innere Medizin FMH, stellte am 31. Juli 2003 (act. G 

10.2/M 6) die Diagnose eines traumatischen Zervikothorakobrachialsyndroms links. 

Dem polydisziplinären MEDAS-Gutachten vom 21. Juli 2004 (act. G 10.2/M 24 und 26) 

ist eine persistierende Schmerzsymptomatik zu entnehmen. Der körperliche Befund sei 

unauffällig. Die Gelenksbeweglichkeit an der linken oberen Extremität sei frei und es 

würden sich keine Schonungszeichen zeigen. Klinisch-neurologisch lasse sich kein 

objektivierbarer pathologischer Befund erheben. Der Versuch einer 

elektroneurographischen Untersuchung des linken Arms sei unter Angabe von starken 

Schmerzen und mangelnder Kooperationsfähigkeit der Beschwerdeführerin nur 

teilweise gelungen, die erhobenen Befunde wären aber normal gewesen. Es sei 

anzunehmen, dass die geklagten Armschmerzen Ausdruck der diagnostizierten 

posttraumatischen Belastungsstörung seien. Da weder knöcherne Verletzungen 

festgestellt worden seien, noch jemals Anhaltspunkte für eine Nervenläsion bestanden 

hätten und die oberflächlichen Verletzungen narbenlos abgeheilt seien, sei aus 

neurologischer Sicht davon auszugehen, dass die Schmerzsymptomatik über ein Jahr 

nach dem Unfall komplett abgeklungen sein müsste. Aus rein neurologischer Sicht 

ergebe sich aus diesem Grund auch keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit; es seien 

keine weiteren Heilbehandlungen notwendig oder sinnvoll. Orthopädischerseits würden 

die physiotherapeutischen Massnahmen subjektiv eine Beschwerdelinderung bewirken. 

Von orthopädischer und neurologischer Seite wurde der Kausalzusammenhang 

zwischen dem Unfallereignis und den geklagten Armbeschwerden verneint.

4.2    Diese Erkenntnis wird auch in den folgenden medizinischen Berichten bestätigt. 

Beim stationären Aufenthalt in der Klinik Valens konnten von somatischer Seite kaum 

Ansatzpunkte für eine Therapie ausgemacht werden, weshalb die Beschwerdeführerin 

in ein spezielles Schmerzbewältigungsprogramm aufgenommen wurde. Dr. F.___ teilte 

im Bericht vom 15. August 2007 (act. G 10.2/M 27) mit, dass die von der 

Beschwerdeführerin erlittene Verletzung ohne skelettale Schädigungen und ohne 

Vorliegen peripherer neurologischer Ausfallerscheinungen normalerweise innerhalb 

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weniger Wochen abheile. Aus rein morphologischer Sicht sei längst von einem Status 

quo sine auszugehen, wobei dieser grosszügig bemessen spätestens ca. sechs 

Monate nach dem Unfall anzunehmen sei.

4.3    Aufgrund der Aktenlage ist somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon 

auszugehen, dass jedenfalls per 30. April 2004 die geklagten körperlichen 

Beschwerden nicht mehr in einem kausalen Zusammenhang mit dem Unfallereignis 

standen. Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin an psychischen Beschwerden 

leidet, welche in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall 

vom 16. April 2003 stehen.

5.        

5.1    Bezüglich der psychischen Beschwerden der Beschwerdeführerin sind den 

medizinischen Akten verschiedene, teils diametral entgegengesetzte Meinungen zu 

entnehmen. Insbesondere ist strittig, ob das Unfallereignis bei der Beschwerdeführerin 

eine posttraumatische Belastungsstörung ausgelöst hat oder nicht. Auf die Würdigung 

der einzelnen Gutachten und medizinischen Berichte und auf die Beantwortung der 

Frage, ob das Unfallereignis bei der Beschwerdeführerin eine posttraumatische 

Belastungsstörung verursacht hat, kann vorliegend jedoch verzichtet werden. Denn 

selbst wenn das Vorliegen einer psychischen Störung und deren natürlicher 

Kausalzusammenhang zum Unfall vom 16. April 2003 zu bejahen wäre, fehlt es, wie 

nachfolgend zu zeigen sein wird, am adäquaten Kausalzusammenhang zwischen der 

psychischen Beeinträchtigung und dem Unfallereignis.

5.2    Dem Begehren der Beschwerdeführerin auf Einholung eines Obergutachtens ist 

nicht statt zu geben. Der medizinische Sachverhalt ist hinreichend abgeklärt, sodass 

weitere Untersuchungen lediglich der Beleuchtung der bekannten Diagnosen dienen 

würden, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. 

BGE 124 V 94 E. 4b; Pra 88 Nr. 117; SVR-UV 1996 Nr. 62.211).

5.3    Bei der Beurteilung des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und einer 

anschliessend einsetzenden psychischen Fehlentwicklung mit Einschränkung der 

Arbeits- und Erwerbsfähigkeit ist nach der Rechtsprechung (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6) 

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vom Unfallereignis auszugehen. Dabei besteht ein adäquater Kausalzusammenhang 

zwischen den Beschwerden und dem Unfall, wenn dem Unfall eine massgebende 

Bedeutung für die Entstehung der Beschwerden zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er 

eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für 

die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei - ausgehend 

vom augenfälligen Geschehensablauf - zwischen banalen bzw. leichten Unfällen 

einerseits, schweren Unfällen anderseits und schliesslich dem dazwischen liegenden 

mittleren Bereich unterschieden wird. Während der adäquate Kausalzusammenhang in 

der Regel bei schweren Unfällen ohne weiteres bejaht und bei leichten Unfällen 

verneint werden kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem 

mittleren Bereich nicht aufgrund des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es 

sind weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in 

Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon erscheinen, in 

eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Dabei müssen rechtsprechungsgemäss (vgl. 

BGE 115 V 140 Erw. 6c; SVR 1999 UV Nr. 10 S. 31 Erw. 2, 2001 UV Nr. 8 S. 32, je mit 

Hinweisen) die weiteren unfallbezogenen Kriterien entweder in gehäufter oder 

auffallender Weise oder ein einziges Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt 

sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Als in die Adäquanzbeurteilung 

einzubeziehende Kriterien nennt die Rechtsprechung (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa): 

besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls, 

die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre 

erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, ungewöhnlich 

lange Dauer der ärztlichen Behandlung, körperliche Dauerschmerzen, ärztliche 

Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, schwieriger 

Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen und Grad und Dauer der physisch 

bedingten Arbeitsunfähigkeit. Bei der Beurteilung der Frage, ob diese Kriterien erfüllt 

sind, ist die psychisch bedingte Beeinträchtigung auszuklammern und nur der 

somatische Anteil zu berücksichtigen.

5.4     

5.4.1            Die Beschwerdeführerin schilderte den Unfallhergang dahingehend, dass 

sie am 16. April 2003 wie gewohnt an einer Maschine gearbeitet Auf einmal habe sie 

bemerkt, dass sich ihre Strickjacke in der Maschine verfangen habe. Die Spule habe 

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zuerst den unteren Teil der Jacke und schlussendlich auch den ganzen linken Arm in 

die Maschine gezogen. Diese habe sie nicht selber abstellen können, da der Schalter 

nicht in der Nähe gewesen sei. Die Situation habe ca. eine halbe Stunde gedauert, bis 

Hilfe gekommen sei. Der Hauswart habe schliesslich die Maschine abstellen können. 

Aufgrund dieses Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen sowie mit Blick 

auf die Rechtsprechung (vgl. u.a. Urteil U 25/04 des EVG vom 29. September 2004; 

RKUV 1999 Nr. U 330 S. 123f. E. 4b bb) ist vorliegend von einem Unfallereignis im 

mittleren Bereich auszugehen, womit die weiteren unfallbezogenen Kriterien entweder 

in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein müssen oder ein einziges Kriterium 

in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein muss, damit die Adäquanz bejaht werden 

kann.

5.4.2           Dem Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder 

besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls liegt der Gedanke zugrunde, dass solche 

Umstände geeignet sind, beim Betroffenen während des Unfallgeschehens oder 

nachher psychische Abläufe in Bewegung zu setzen, die an den nachfolgenden 

psychischen Fehlentwicklungen mitbeteiligt sein können. Dabei sind objektive 

Massstäbe anzuwenden. Nicht was im einzelnen Betroffenen beim Unfall psychisch 

vorgeht - sofern sich dies überhaupt zuverlässig feststellen liesse -, soll entscheidend 

sein, sondern die objektive Eignung solcher Begleitumstände, beim Betroffenen 

psychische Vorgänge der genannten Art auszulösen (Urteil U 37/06 des 

Bundesgerichts vom 22. Februar 2007). Dem Unfall vom 16. April 2003 kann ohne 

Zweifel eine gewisse Eindrücklichkeit nicht abgesprochen werden. Ob jedoch 

Umstände vorliegen, die zur Bejahung einer besonderen Dramatik oder besonderen 

Eindrücklichkeit der Begleitumstände führen, kann offen gelassen werden. 

Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass im Vergleich zu Unfällen, wo das Kriterium 

bejaht wurde, regelmässig schwerwiegendere Verletzungen vorlagen. Selbst wenn das 

Kriterium bejaht werden könnte, wäre es sicherlich nicht derart ausgeprägt erfüllt, dass 

alleine deswegen die Adäquanz zu bejahen wäre. Daran vermögen auch die Umstände, 

dass gemäss Angaben der Beschwerdeführerin die Situation ca. 30 Minuten gedauert 

und sie Todesangst gehabt habe, zu keinem anderen Ergebnis zu führen (vgl. Urteil 

8C_524/2007 des Bundesgerichts vom 10. Juni 2008). Die erlittenen Verletzungen 

waren nicht derart schwerwiegend, als dass sie normalerweise geeignet wären, eine 

psychische Fehlentwicklung auszulösen. Dementsprechend lag auch keine 

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ungewöhnlich lange ärztliche Behandlung vor. Neben physiotherapeutischen 

Massnahmen fanden keine eigentlichen medizinischen Behandlungen statt. Die 

Beschwerdeführerin klagt über ständige Schmerzen im linken Arm. Nachdem die 

Ausführungen in den Erwägungen (vgl. vorstehend unter Ziff. 4) gezeigt haben, dass ein 

natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den körperlichen 

Schmerzen ausgeschlossen werden kann, ist davon auszugehen, dass die geklagten 

Schmerzen auf psychische Faktoren zurückzuführen sind. Da jedoch bei der 

Adäquanzprüfung die psychisch bedingten Beeinträchtigungen auszuklammern sind, 

ist das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen nicht erfüllt. Aus demselben Grund 

kann auch nicht von einer langandauernden physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit 

ausgegangen werden. Aufgrund der medizinischen Akten ist erstellt, dass spätestens 

ein Jahr nach dem Unfall bzw. bei der MEDAS-Begutachtung (April 2004) die 

Arbeitsunfähigkeit hauptsächlich auf psychische Störungen zurückzuführen war (act. G 

10.2/M 24). Von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen 

bei der Behandlung der körperlichen Beschwerden kann nicht ausgegangen werden. 

Ebenso wenig liegt eine ärztliche Fehlbehandlung vor, welche die somatischen 

Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte. Da somit keines der Kriterien in besonders 

ausgeprägter Form oder mehrere von ihnen erfüllt sind, ist der adäquate 

Kausalzusammenhang zwischen dem psychischen Leiden und dem Unfallereignis vom 

16. April 2003 zu verneinen. Der angefochtene Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 

30. Oktober 2007 lässt sich deshalb im Ergebnis nicht beanstanden.

6.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). 

7.        

7.1    Der Beschwerdeführerin wurde die unentgeltliche Rechtsverbeiständung am 

28. März 2008 bewilligt. Wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse der Beschwerdeführerin 

es gestatten, kann sie jedoch zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung und der 

vom Staat entschädigten Parteikosten verpflichtet werden (Art. 288 Abs. 1 ZPO/SG 

i.V.m. Art. 99 Abs. 2 VRP/SG).

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7.2 Der Staat ist zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung zu verpflichten, für die 

Kosten der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin aufzukommen. Dabei ist zu 

berücksichtigen, dass dem unentgeltlichen Rechtsbeistand lediglich ein um 20% 

reduziertes Honorar zusteht (vgl. Art. 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes, sGS 963.70). 

Mangels Kostennote ist die Entschädigung vom Gericht ermessensweise festzusetzen. 

Ein Betrag von Fr. 3'200.-- (80% von Fr. 4'000.--; inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) scheint der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des 

Prozesses angemessen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.       Der Staat hat den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Fr. 3'200.-- (inkl. 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2009
	Art. 6 UVG: Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen psychischen Beschwerden und dem Unfallereignis (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. September 2009, UV 2007/121).

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