# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b54a21d5-8c10-53e9-a3e6-fe4e6eb8e41d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.08.2025 PS250195
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250195_2025-08-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250195-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw J. Camelin-Nagel

Beschluss vom 19. August 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 
Schuldnerin und Beschwerdeführerin,

gegen

B._____, 
Gläubiger und Beschwerdegegner,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen 
Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 1. Juli 2025 (EK250259)

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Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 9. Juli 2025 (Datum Poststempel: 10. Juli 2025) erhebt die 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) Beschwerde gegen das 

Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Dietikon vom 1. Juli 2025, mit 

welchem über sie der Konkurs eröffnet wurde (act. 2).

2.1. Mit Verfügung vom 11. Juli 2025 wurde der Schuldnerin dargelegt, unter 

welchen Voraussetzungen ein Begehren auf Konkursaufhebung gutgeheissen 

werden kann, und sie wurde darauf hingewiesen, dass sie ihre Beschwerde bis 

zum Ablauf der Beschwerdefrist ergänzen könne. Die aufschiebende Wirkung 

wurde der Beschwerde einstweilen verweigert. Der Schuldnerin wurde sodann 

Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses angesetzt (act. 5). Die Schuldnerin 

bezahlte den Vorschuss innert Frist nicht. Mit Verfügung vom 5. August 2025 

wurde der Schuldnerin in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO eine Nachfrist von 

fünf Tagen ab Zustellung der Verfügung angesetzt, um den Vorschuss zu leisten, 

mit dem Hinweis, werde der Vorschuss innert dieser Nachfrist nicht bezahlt, trete 

die Kammer auf die Beschwerde nicht ein (act. 9).

2.2. Diese Verfügung wurde der Schuldnerin am 6. August 2025 zugestellt 

(act. 10). Die fünftägige Nachfrist begann demnach am darauffolgenden Tag und 

endete am 11. August 2025. Auch innert dieser Frist leistete die Schuldnerin den 

ihr auferlegten Kostenvorschuss nicht, weshalb auf die Beschwerde androhungs-

gemäss und in Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO nicht einzutreten ist.

3. Der Vollständigkeit halber ist die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuwei-

sen, wonach (frühestens nach Ende der Eingabefrist, vgl. Art. 195 Abs. 2 SchKG) 

die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Kon-

kursgericht besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen (also 

auch diejenigen, für welche noch keine Betreibung eingeleitet wurden) beglichen 

sind oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug sei-

ner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist.

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4. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.– 

der Schuldnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Parteientschädigung für 

das Beschwerdeverfahren ist nicht zuzusprechen; der Schuldnerin nicht aufgrund 

ihres Unterliegens, dem Gläubiger nicht mangels Umtrieben in diesem Verfahren.

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt und der 

Schuldnerin auferlegt. Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vorsorg-

lich zur Kollokation angemeldet.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gläubiger unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Höngg-Zürich, ferner im Urteils-Dis-

positiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betrei-

bungsamt Geroldswil-Oetwil-Weiningen, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw J. Camelin-Nagel

versandt am:
21. August 2025