# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c0c8c3c1-7998-54be-8b3d-61887cd46fdd
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-31
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 31.03.2025 470 2025 39 (470 25 39)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_470-2025-39_2025-03-31.pdf

## Full Text

Seite 1   

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 

31. März 2025 (470 25 39) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Strafprozessrecht 

 

 

Nichtanhandnahme des Verfahrens 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Eglin, Richterin Helena Hess (Ref.),  

Richterin Isabella Schibli; Gerichtsschreiberin Katja Knechtli 

 

 
Parteien A.____,  

Beschwerdeführerin 
  

 

gegen 

 

 
 Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft,  

Hauptabteilung Allgemeine Delikte,  

Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz,  

Beschwerdegegnerin 

 

B.____,  

c/o C.____,  

Beschuldigter 

 

D.____,  

c/o C.____,   

Beschuldigter 

 

 
Gegenstand Nichtanhandnahme des Verfahrens 

Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-

Landschaft vom 31. Januar 2025 

 
 
 

 
 
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A. Mit undatiertem Schreiben (Postaufgabe 13. November 2024) an die Staatsanwalt-

schaft Basel-Landschaft (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) erstattete A.____ Strafanzeige ge-

gen B.____ sowie D.____ seitens des C.____ und stellte Strafantrag wegen "des Fakts des 

Rechtsmissbrauchs in Verbindung mit Übervorteilung durch eine mögliche arglistige Täuschung 

und abschliessenden Erpressung".  

 

B. Die Staatsanwaltschaft forderte A.____ in der Folge mit Schreiben vom 20. November 

2024 auf, ihre Anzeige zu konkretisieren sowie den Schriftverkehr zwischen ihr und dem Verein 

C.____ einzureichen. 

 

C. Darauf antwortete A.____ mit undatiertem Schreiben (Postaufgabe: 29. November 

2024) insofern, dass B.____ als Geschäftsführer und D.____ als Leiter Rechtsdienst der Firma 

C.____ CHF 27'000.00 per Betreibungsamt eingefordert hätten, ohne vorgängige Zustellung 

einer Rechnung oder Mahnung, weswegen eine Nötigung vorliege. 

 

D. Gestützt darauf erliess die Staatsanwaltschaft mit Datum vom 31. Januar 2025 eine 

Verfügung, in welcher sie festhielt, dass das Verfahren in Anwendung von Art. 310 Abs. 1 lit. a 

StPO nicht an Hand genommen werde (Ziff. 1) und die Kosten zu Lasten des Staates gingen 

(Ziff. 2).  

 

Auf die Begründung dieser Nichtanhandnahmeverfügung sowie der nachfolgenden Eingaben 

der Parteien wird, soweit erforderlich, im Rahmen der Erwägungen des vorliegenden Beschlus-

ses eingegangen. 

 

E. Nach Erhalt der Nichtanhandnahmeverfügung vom 31. Januar 2025 gelangte A.____ 

mit undatierten Eingaben (Postaufgabe: 11. Februar 2025 und 14. Februar 2025) an die Staats-

anwaltschaft und stellte dabei sinngemäss den Antrag, es sei deren Verfügung vom 31. Januar 

2025 aufzuheben und eine formelle vollständige Untersuchung zu eröffnen.  

 

F. Die Staatsanwaltschaft leitete die undatierten Eingaben von A.____ (Postaufgabe: 

11. Februar 2025 und 14. Februar 2025) sowie die Verfahrensakten mit Schreiben vom 

17. Februar 2025 zuständigkeitshalber an das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung 

Strafrecht (nachfolgend: Kantonsgericht), weiter. 

 

G. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 19. Februar 2025 gewährte das Kantonsgericht 

A.____ eine Frist bis zum 3. März 2025, um sich dazu zu äussern, ob ihre undatierten Eingaben 

eine Beschwerde darstellen oder nicht. Darüber hinaus wurde A.____ mit nämlicher Verfügung 

darauf hingewiesen, dass bei Stillschweigen bzw. unbenutztem Ablauf der vorgenannten Frist 

zur Stellungnahme ein kostenpflichtiges Beschwerdeverfahren durchgeführt wird.  

 

H. A.____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) gelangte mit undatierter Eingabe (Postauf-

gabe: 27. Februar 2025) an das Kantonsgericht und ersuchte dieses, ihre "Beschwerde ent-

sprechend dem im Text zum Ausdruck gebrachten Willen einzuordnen bzw. zu klassifizieren". 

 
 
 

 
 
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Zudem beantragte sie, ihre Strafanzeige und ihr Strafantrag sei auf E.____ – ihren neuen Im-

mobilienmakler, mit welchem sich der Vorgang wiederholt habe – zu erweitern. 

 

I. Das Kantonsgericht ordnete mit Verfügung vom 28. Februar 2025 das schriftliche Ver-

fahren an und liess die drei undatierten Eingaben der Beschwerdeführerin (Postaufgabe: 

11. Februar 2025, 14. Februar 2025 sowie 27. Februar 2025) an die Staatsanwaltschaft sowie 

die Beschuldigten zur Stellungnahme bis zum 13. März 2025 zukommen. Des Weiteren hielt 

das Kantonsgericht in der genannten Verfügung fest, dass soweit es sich bei der undatierten 

Eingabe der Beschwerdeführerin (Postaufgabe: 27. Februar 2025) um eine Strafanzeige han-

delt, diese zuständigkeitshalber zur weiteren Bearbeitung an die Staatsanwaltschaft gehe. 

 

J. Mit Verfügung vom 17. März 2025 stellte das Kantonsgericht fest, dass die Staatsan-

waltschaft sowie die Beschuldigten innert mit Verfügung vom 28. Februar 2025 gesetzter Frist 

keine Stellungnahme eingereicht haben und schloss den Schriftenwechsel. 

 

K. Mit Stellungnahme vom 13. März 2025 (Posteingang am 18. März 2025) verwies die 

Staatsanwaltschaft vollumfänglich auf ihre Ausführungen in der Nichtanhandnahmeverfügung 

vom 31. Januar 2025 und verzichtete auf eine weitere Stellungnahme unter Stellung des An-

trags, die Beschwerde sei abzuweisen.  

 

L. Die Beschwerdeführerin gelangte mit undatierter Eingabe (Postaufgabe: 13. März 

2025) an das Kantonsgericht und hielt fest, sie habe mit Schreiben vom 27. Februar 2025 die 

Bitte geäussert, E.____ in ihren Strafantrag zu inkludieren und die Strafverfolgung aufzuneh-

men, in der "Sachstandsmitteilung" des Kantonsgerichts sei dieser jedoch nicht im Rubrum ge-

listet. Zudem teilte sie mit, sie wolle ihren Strafantrag bezüglich der Staatsanwaltschaft um die 

"Prüfung im Rahmen der Aufgabenaufsicht und der Dienstaufsicht" ergänzen. 

 

M. Mit Verfügung vom 18. März 2025 sandte das Kantonsgericht die Eingabe der Be-

schwerdeführerin vom 13. März 2025 sowie die Eingabe der Staatsanwaltschaft vom 13. März 

2025 den anderen Parteien zur Kenntnisnahme zu. 

 

 

Erwägungen 

 

I.  Formelles 

1.  

1.1 Nach Art. 310 Abs. 2 der Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO, SR 312.0) 

i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO sowie Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO i.V.m. Art. 396 Abs. 1 StPO kann 

gegen Nichtanhandnahmeverfügungen der Staatsanwaltschaft innert zehn Tagen Beschwerde 

bei der Beschwerdeinstanz eingereicht werden. Die sachliche Zuständigkeit der Dreierkammer 

des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, als Beschwerdeinstanz ergibt sich 

aus Art. 20 Abs. 1 lit. b StPO i.V.m. § 15 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen 

Strafprozessordnung (EG StPO, SGS 250).  

 
 
 

 
 
Seite 4   

1.2 Zur Beschwerde legitimiert sind die Parteien, sofern sie ein rechtlich geschütztes Inte-

resse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides haben (Art. 382 Abs. 1 

StPO). Ebenso sind die vermeintlich geschädigten Personen zur Beschwerde berechtigt, sofern 

sie sich zur Frage der Konstituierung als Partei im Verfahren nicht äussern konnten (BGE 141 

IV 380 E. 2.2). Das Rechtsschutzinteresse muss dabei im Zeitpunkt des Entscheids über die 

Beschwerde noch aktuell sein, was etwa dann zu verneinen ist, wenn eine Verfügung oder Ver-

fahrenshandlung vor dem Beschwerdeentscheid aufgehoben wurde oder sie im fraglichen Pro-

zessstadium nicht mehr korrigiert werden kann (PATRICK GUIDON, Die Beschwerde gemäss 

Schweizerischer Strafprozessordnung, Zürich/St. Gallen 2011, N 244).  

 

1.3 Gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO können Rechtsverletzungen, die falsche Feststellung 

des Sachverhalts sowie Unangemessenheit gerügt werden. Da mit der Beschwerde alle Mängel 

des angefochtenen Entscheids geltend gemacht werden können, verfügt die Rechtsmittel- 

instanz über volle Kognition (PATRICK GUIDON, Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, Art. 393 

N 15). In der Beschwerde ist genau anzugeben, welche Punkte des Entscheides angefochten 

werden, welche Gründe einen anderen Entscheid nahe legen und welche Beweismittel angeru-

fen werden (Art. 385 Abs. 1 StPO).  

 

2. Mit Postaufgabe vom 11. Februar 2025 hat die Beschwerdeführerin die Beschwerde-

frist von 10 Tagen gewahrt. Als vermeintlich geschädigte Person kommt ihr potentiell eine Par-

teistellung als Privatklägerin zu. Sie weist folglich ein rechtlich geschütztes Interesse an der 

Eröffnung eines Strafverfahrens gegen die Beschuldigten auf und ist durch die Nichtanhand-

nahmeverfügung der Staatsanwaltschaft vom 31. Januar 2025, welche ein taugliches Anfech-

tungsobjekt darstellt, nach wie vor beschwert. Weil es sich vorliegend um eine Laieneingabe 

handelt, ist betreffend die Anforderungen an die Form der Beschwerde praxisgemäss ein 

grosszügiger Massstab anzuwenden. Es genügt, wenn die Eingabe den Rechtsstandpunkt bzw. 

die Argumente des Beschwerdeführers hinreichend deutlich werden lässt und diese sich in 

sachlicher sowie gebührender Form auf das vorliegende Verfahren beziehen (BGer Urteile 

1B_204/2020 vom 22. Dezember 2020, E. 3.2; 6B_721/2018 vom 19. November 2018, E. 2.1). 

Aus der Beschwerde geht hervor, dass die Beschwerdeführerin eine Aufhebung der Verfügung 

vom 31. Januar 2025 begehrt und sinngemäss beantragt, die Staatsanwaltschaft sei anzuwei-

sen, ein Strafverfahren gegen die Beschuldigten zu eröffnen. In materieller Hinsicht bringt sie 

zusammengefasst vor, dass sie erstaunt sei, werde nur auf das "Thema Betreibung" eingegan-

gen. Weil der Vertrag mit den Beschuldigten aufgrund von Sittenwidrigkeit und eines Treuhand-

bruchs nichtig erscheine, bitte sie um Prüfung, ob der Tatbestand des Wuchers vorliege. Selbst 

wenn eine weitergehende Auseinandersetzung mit den Argumenten der Nichtanhandnahmever-

fügung vom 31. Januar 2025 ausbleibt, entspricht die Eingabe der Beschwerdeführerin mit Blick 

auf die herabgesetzten Begründungserfordernisse bei Laienbeschwerden gerade noch den Vor-

aussetzungen von Art. 385 Abs. 1 StPO. Somit ist auf die Beschwerde einzutreten.  

 

  

 
 
 

 
 
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II. Materielles 

1. 

1.1 Zur Begründung ihrer Nichtanhandnahmeverfügung vom 31. Januar 2025 führt die 

Staatsanwaltschaft zusammengefasst aus, dass die Beschwerdeführerin nach Aufforderung 

seitens der Staatsanwaltschaft, ihre Anzeige zu konkretisieren und den Schriftenverkehr zwi-

schen ihr und dem Verein C.____ einzureichen, mit undatiertem Schreiben (Postaufgabe: 

29. November 2024) mitteilte, sie sei ungerechtfertigt betrieben worden. Den Schriftverkehr ha-

be sie nicht eingereicht. Eine Betreibung und das Androhen einer solchen sei grundsätzlich zu-

lässig und eine unzulässige Nötigung liege nur vor, wenn die Betreibung rechtsmissbräuchlich 

erfolge. Da zwischen der Beschwerdeführerin und den Beschuldigten ein Mäklervertrag – und 

somit ein Vertragsverhältnis – bestanden habe, müsse die Frage, ob die in Betreibung gesetzte 

Forderung Bestand habe, durch ein allfälliges betreibungs- oder zivilrechtliches Verfahren ge-

klärt werden. Somit handle es sich vorliegend um eine zivil- und nicht strafrechtliche Angele-

genheit, weshalb das Verfahren gemäss Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO nicht an Hand zu nehmen 

sei.  

 

1.2  

1.2.1 Mit undatierter Beschwerdeschrift (Postaufgabe: 11. Februar 2025) wird im Wesentli-

chen geltend gemacht, dass die Staatsanwaltschaft einzig auf das Thema der Betreibung und 

der Nötigung eingegangen sei, jedoch auch geprüft werden müsse, ob der Tatbestand des Wu-

chers erfüllt sein könnte, weil der Mäklervertrag aufgrund der Sittenwidrigkeit und des Treu-

handbruchs nichtig erscheine. Des Weiteren führt die Beschwerdeführerin aus, die Beschuldig-

ten hätten ihre Zwangslage und Unerfahrenheit ausgenutzt und ihre Immobilie überdies etwa im 

Umfang von CHF 100'000.00 unter dem aktuellen Marktwert angeboten. Von ihr nun 

CHF 27'000.00 zu verlangen ohne Gegenleistung entspreche einem offenbaren wirtschaftlichen 

Missverhältnis. Nebst dem Tatbestand des Wuchers seien zudem die Tatbestände des "Treu-

handbruchs", des "Verstosses gegen Treu und Glauben", des "Rechtsmissbrauchs", der "Über-

vorteilung", des "weiteren sittenwidrigen Verhaltens" sowie der "arglistigen Täuschung" verwirk-

licht. Schliesslich beantragt die Beschwerdeführerin dem Sinne nach die Aufhebung der Nicht-

anhandnahmeverfügung vom 31. Januar 2025 sowie die Rückweisung der Angelegenheit an 

die Staatsanwaltschaft zur weiteren Prüfung.  

 

1.2.2 Mit ebenfalls innert der laufenden Beschwerdeschrift der Post übergebenen undatier-

ten Eingabe (Postaufgabe: 14. Februar 2025) wiederholt die Beschwerdeführerin ihre bereits in 

der undatierten Beschwerdeschrift (Postaufgabe: 11. Februar 2025) getätigten Ausführungen 

und hält fest, dass die "Schweizer Direkte Demokratie" auf der Volkssouveränität beruhe, womit 

die Schweizer Bürger die Arbeitgeber der Staatsanwaltschaft seien und diese somit durch die 

Abgaben von den Schweizer Bürgern bezahlt werde. Der Amtseid der Arbeitnehmer der 

Staatsanwaltschaft verpflichte diese, tätig zu werden und die Bürger vor Unrecht zu schützen. 

Ferner zitiert die Beschwerdeführerin diverse Artikel aus der Bundesverfassung der Schweizeri-

schen Eidgenossenschaft (BV, SR 101) und verweist auf die "Maxims of law", welche auf der 

"Heiligen Schrift" basierten und den gleichen Stellenwert wie Axiome in der Mathematik und der 

Physik innehätten.  

 
 
 

 
 
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1.2.3 In einer weiteren – allerdings erst nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergebe-

nen – undatierten Eingabe (Postaufgabe: 27. Februar 2025) an das Kantonsgericht legt die Be-

schwerdeführerin dar, dass sich der "Vorgang" mit E.____ wiederholt habe und infolgedessen 

ihre Strafanzeige und ihren Strafantrag auf diesen erweitert werden müssten. Zudem fügt sie 

ihrer Eingabe offenbar Ausschnitte aus ihrer Korrespondenz mit E.____ ein. Im Weiteren greift 

die Beschwerdeführerin auf ihre bereits in den beiden vorgängigen undatierten Eingaben (Post-

aufgabe: 11. Februar 2025 und 14. Februar 2025) getätigten Erläuterungen zurück. Insbeson-

dere bringt sie vor, der schweizerische Gesetzgeber sei seiner Pflicht des Schutzes der Bevöl-

kerung nachgekommen, indem er die Straftatbestände des Betrugs und des Wuchers in das 

Schweizerische Strafgesetzbuch aufgenommen habe. Die daraus resultierenden Schutzrechte 

seien durch die Staatsanwaltschaft zu gewähren.  

 

1.2.4 Schliesslich gelangt die Beschwerdeführerin mit undatierter Eingabe (Postaufgabe: 

13. März 2025) erneut an das Kantonsgericht und bemängelt, dass in der Verfügung vom 

28. Februar 2025 trotz ihrer undatierten Eingabe (Postaufgabe: 27. Februar 2025, vgl. 

E. II./1.2.3 hiervor) E.____ nicht im Rubrum ersichtlich sei. Sie halte an ihrem Strafantrag fest 

und ergänze diesen bezüglich der Staatsanwaltschaft "um die Prüfung im Rahmen der Aufga-

benaufsicht und der Dienstaufsicht". 

 

2. 

2.1 Eine Nichtanhandnahmeverfügung hat zu ergehen, wenn die Staatsanwaltschaft allein 

aufgrund der Ermittlungsergebnisse oder der Strafanzeige die Untersuchung nicht eröffnet, weil 

die Führung eines Verfahrens geradezu aussichtslos erscheint. Dies ist gemäss Art. 310 Abs. 1 

StPO unter anderem der Fall, wenn feststeht, dass die fraglichen Straftatbestände oder die 

Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind (lit. a) oder wenn Verfahrenshindernisse 

bestehen (lit. b). Das Prinzip "in dubio pro duriore" schreibt vor, dass eine Nichtanhandnahme 

von der Staatsanwaltschaft nur ausgesprochen werden darf, wenn es klar erscheint, dass der 

Sachverhalt nicht strafbar ist oder nicht bestraft werden kann. Die Bestimmung besitzt zwingen-

den Charakter, weshalb bei Vorliegen der in Art. 310 Abs. 1 StPO genannten Gründe der 

Staatsanwaltschaft kein Ermessen in Bezug auf den Erlass einer Nichtanhandnahmeverfügung 

zukommt. Sind die Nichtanhandnahmegründe nicht mit absoluter Sicherheit gegeben, hat das 

Verfahren eröffnet zu werden. Entsprechend kommt eine Nichtanhandnahme nur in Frage, 

wenn keine Untersuchungshandlungen vorgenommen werden müssen. Es muss sich folglich 

allein aus den Akten um sachverhaltsmässig und rechtlich klare Fälle handeln. Mit dem soforti-

gen Entscheid, kein Untersuchungsverfahren durchzuführen, soll primär verhindert werden, 

dass Personen durch grundlose Anzeigen oder Ermittlungen Nachteile verschiedenster Art ent-

stehen sowie nutzlose Umtriebe anfallen (vgl. ANDRÉ VOGELSANG, Basler Kommentar StPO, 

3. Aufl. 2023, Art. 310 N 8, m.w.H.; THOMAS BOSSHARD/NATHAN LANDSHUT, Zürcher Kommentar 

StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 310 N 1 f., m.w.H.; BGer 1B_368/2012 vom 13. Mai 2013 E. 3; BGE 

137 IV 285 E. 2.3). 

 

2.2 Der Nichtanhandnahmegrund der eindeutigen Nichterfüllung der fraglichen Straftatbe-

stände oder der Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO liegt vor, wenn mit 

 
 
 

 
 
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Sicherheit feststeht, dass der zur Beurteilung vorliegende Sachverhalt unter keinen Straftatbe-

stand fällt oder gar nicht verfolgbar ist (ANDRÉ VOGELSANG, a.a.O., Art. 310 N 9). Die Situation 

muss sich für die Staatsanwaltschaft demnach so präsentieren, dass gar nie ein Verdacht hätte 

angenommen werden dürfen oder der Anfangsverdacht vollständig entkräftet worden ist. Ver-

langt wird klare Straflosigkeit, wobei diese dann gegeben ist, wenn sicher ist, dass der Sach-

verhalt unter keinen Straftatbestand fällt, was z.B. bei rein zivilrechtlichen Streitigkeiten der Fall 

sein kann (vgl. BGE 137 IV 285 E. 2.3; ANDRÉ VOGELSANG, a.a.O., Art. 310 N 9, m.w.H.). Der 

Staatsanwaltschaft kommt bei der Beurteilung der Frage, ob klare Straflosigkeit gegeben ist, ein 

gewisser Spielraum zu. Bei missbräuchlichen oder von vornherein aussichtslosen Strafanzei-

gen (z.B. im Zusammenhang mit Zivilklagen) hat ebenfalls eine Nichtanhandnahme zu erfolgen. 

Wirre und nicht einzuordnende Anzeigen können allenfalls sogar formlos abgelegt werden 

(THOMAS BOSSHARD/NATHAN LANDSHUT, a.a.O., Art. 310 N 4; vgl. BGE 138 IV 86 E. 4.1.2). Bei 

blossen Zweifeln, ob ein Straftatbestand vorliegt oder ob der Nachweis strafbaren Verhaltens 

gelingen wird, darf keine Nichtanhandnahme erfolgen. In diesen Fällen ist die Untersuchung zu 

eröffnen oder der Tatverdacht durch eigene oder polizeiliche Ermittlungen abzuklären (THOMAS 

BOSSHARD/NATHAN LANDSHUT, a.a.O., Art. 310 N 5; vgl. BGer 1B_478/2012 vom 26. November 

2012 E. 2.2). 

 

2.3 Aus der überarbeiteten undatierten Strafanzeige der Beschwerdeführerin (Postaufga-

be: 29. November 2024) ist zu schliessen, dass sie die Einforderung des Betrages über 

CHF 27'000.00 per Betreibungsamt als strafrechtlich relevanten Sachverhalt ansieht. Insbeson-

dere macht die Beschwerdeführerin in ihrer Beantwortung der sieben "W-Fragen" an die 

Staatsanwaltschaft geltend, es sei maximaler Druck durch das Einschalten des Betreibungsam-

tes ausgeübt worden, und sie habe weder eine Rechnung noch eine Mahnung über den gefor-

derten Betrag erhalten. Ferner habe sie auch nie eine Gegenleistung geliefert erhalten. Den 

Tatzeitpunkt und Tatort hält die Beschwerdeführerin sodann als 13. November 2024 um 

19:27 Uhr an der Haustüre ihres Wohnortes an der X.____strasse 2 in Y.____ fest. Weil die 

Beschwerdeführerin in ihrer überarbeiteten Eingabe (Postaufgabe: 29. November 2024) keine 

weiteren Sachverhalte schildert, hat die Staatsanwaltschaft mit ihrer Nichtanhandnahmeverfü-

gung vom 31. Januar 2025 korrekterweise auch nur diesen geschilderten Sachverhalt, welcher 

eine Nötigung umschreibt, abgehandelt. 

 

2.4 Nachfolgend ist zu prüfen, ob die Staatsanwaltschaft gestützt auf Art. 310 Abs. 1 lit. a 

StPO zu Recht davon ausgegangen ist, es hätten keine hinreichenden Anhaltspunkte für die 

Erfüllung des Tatbestands der Nötigung vorgelegen, welche die Eröffnung eines Strafverfah-

rens rechtfertigen würden. 

 

2.4.1 Der Nötigung macht sich gemäss Art. 181 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs 

(SR 311.0, StGB) schuldig, wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile 

oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen 

oder zu dulden. Bei der Androhung ernstlicher Nachteile stellt der Täter dem Opfer ein Übel in 

Aussicht, dessen Eintritt er als von seinem Willen abhängig erscheinen lässt. Es kommt nicht 

darauf an, ob der Täter die Drohung wahrmachen will, sofern sie nur als ernst gemeint erschei-

 
 
 

 
 
Seite 8   

nen soll. Ernstlich sind Nachteile, wenn ihre Androhung nach einem objektiven Massstab ge-

eignet ist, auch eine besonnene Person in der Lage des Betroffenen gefügig zu machen und so 

ihre Freiheit der Willensbildung oder -betätigung zu beschränken (BGE 122 IV 322 E. 1a; 120 

IV 17 E. 2a). Die Drohung muss eine gewisse Intensität aufweisen, die von Fall zu Fall und 

nach objektiven Kriterien festzulegen ist. Misslingt die Bestimmung von Willensbildung oder  

-betätigung, so bleibt es beim Versuch (BGE 106 IV 125 E. 2b; Urteil BGer 6B_228/2019 vom 

5. Juni 2019 E. 2.2). Eine Nötigung ist nur unrechtmässig, wenn das Mittel oder der Zweck un-

erlaubt ist, wenn das Mittel zum erstrebten Zweck nicht im richtigen Verhältnis steht oder wenn 

die Verknüpfung zwischen einem an sich zulässigen Mittel und einem erlaubten Zweck rechts-

missbräuchlich oder sittenwidrig ist (BGE 141 IV 437 E. 3.2.1; 137 IV 326 E. 3.3.1; 134 IV 216 

E. 4.1). Letzteres trifft insbesondere zu, wenn zwischen dem Gegenstand der Drohung und 

demjenigen der Forderung kein sachlicher Zusammenhang besteht (BGE 120 IV 17 E. 2a/bb; 

106 IV 125 E. 3a; Urteil BGer 6B_1037/2019 vom 24. Juni 2020 E. 2.3.3). Die Anhebung einer 

Betreibung oder das Androhen einer solchen ist grundsätzlich zulässig; eine (strafbare) Nöti-

gung liegt jedoch vor, wenn eine Betreibung rechtsmissbräuchlich eingeleitet und als Druckmit-

tel eingesetzt wird. In subjektiver Hinsicht verlangt Art. 181 StGB, dass der Täter mit Vorsatz 

handelt, mithin, dass er – im Bewusstsein um die Unrechtmässigkeit seines Verhaltens – sein 

Opfer zu einem bestimmten Verhalten zwingen will, wobei Eventualvorsatz genügt (Urteil BGer 

6B_979/2018 vom 21. März 2019 E. 1.2, m.w.H.; DANIEL JOSITSCH/MARTINA CONTE, Nötigung 

durch Betreibung, in: BlSchK 2017, S. 63 ff., S. 67). 

 

2.4.2 In der vorliegenden Angelegenheit sind die Beschuldigten für eine Gesellschaft, welche 

sich mit dem Verkauf von Immobilien beschäftigt, tätig. Zwischen ihnen und der Beschwerde-

führerin besteht offensichtlich ein Vertragsverhältnis im Sinne eines Mäklervertrags. Die Staats-

anwaltschaft hat sodann zur Klärung des massgeblichen Sachverhalts alles Notwendige vorge-

nommen; insbesondere hat sie die Beschwerdeführerin dazu aufgefordert, ihre undatierte Ein-

gabe (Postaufgabe: 13. November 2024) zu präzisieren und einschlägige Unterlagen einzu-

reichen. Ob die in Betreibung gesetzte Forderung in der Höhe von CHF 27'000.00 tatsächlich 

Bestand hat, ist nicht durch die Strafverfolgungsbehörden, sondern mittels eines betreibungs- 

oder zivilrechtlichen Verfahrens zu klären. Es liegt entsprechend – wie die Staatsanwaltschaft in 

ihrer Verfügung vom 31. Januar 2025 korrekterweise ausführt – augenscheinlich eine zivilrecht-

liche Streitigkeit vor.  

 

2.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der überarbeiteten Anzeige (Postaufgabe: 

29. November 2024) insgesamt kein hinreichender Tatverdacht hinsichtlich einer strafbaren 

Handlung im Sinne einer Nötigung entnommen werden kann. Insbesondere handelt es sich bei 

der gegen die Beschwerdeführerin angehobenen Betreibung nicht um eine Schikanebe-

treibung, welche wider besseres Wissen um den Nichtbestand der Forderung eingeleitet wor-

den ist. Aus diesem Grund ist die Nichtanhandnahme des Strafverfahrens betreffend die Nöti-

gung nach Art. 181 StGB mangels Erfüllung des Tatbestands rechtmässig erfolgt. Da die Be-

schwerdeführerin in ihren diversen undatierten Eingaben (Postaufgabe: 11. Februar 2025, 

14. Februar 2025 sowie 27. Februar 2025) keine neuen Erkenntnisse vorbringt, die eine abwei-

chende Beurteilung der angeblich von den Beschuldigten begangenen Nötigung erfordern wür-

 
 
 

 
 
Seite 9   

den, ist die vorliegende Beschwerde in Bestätigung der Nichtanhandnahmeverfügung vom 

31. Januar 2025 als unbegründet abzuweisen.  

 

3.  

3.1 Sofern die Beschwerdeführerin eine Strafverfolgung der Beschuldigten wegen des 

Straftatbestands des Wuchers gemäss Art. 157 StGB verlangt, ist sie darauf hinzuweisen, dass 

die vorliegend angefochtene Nichtanhandnahmeverfügung vom 31. Januar 2025 lediglich den 

Tatbestand der Nötigung abhandelt. Entsprechend ist es der Beschwerdeführerin unbenom-

men, sich bezüglich des Tatbestands des Wuchers unter hinreichend klarer Formulierung des 

inkriminierten Sachverhalts sowie der Einreichung des einschlägigen Schriftverkehrs und allfäl-

liger Vertragsunterlagen erneut an die Staatsanwaltschaft zu wenden. 

 

3.2 Das vorliegende Anfechtungsobjekt, die Nichtanhandnahmeverfügung vom 31. Januar 

2025, betrifft überdies lediglich die Beschuldigten B.____ und D.____, weshalb auch nur diese 

im Rubrum des kantonsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens genannt werden. Wie das Kan-

tonsgericht bereits mit Verfügung vom 28. Februar 2025, Ziffer 3, festgehalten hat, ging die 

Strafanzeige gegen E.____ zuständigkeitshalber zur weiteren Bearbeitung an die Staatsanwalt-

schaft.  

 

3.3 Schliesslich wird die Beschwerdeführerin darauf hingewiesen, dass die Aufsicht über 

die Staatsanwaltschaft nicht durch das Kantonsgericht, sondern durch den Regierungsrat unter 

Beizug einer Fachkommission ausgeübt wird (§ 4 Abs. 1 i.V.m. § 5 Abs. 1 EG StPO). Dabei 

kann jedermann Tatsachen, die ein Einschreiten gegen eine Behörde erforderlich erscheinen 

lassen, der Aufsichtsbehörde anzeigen (§ 43 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes Basel-

Landschaft; VwVG BL, SGS 175). 

 

III. Kosten 

Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach 

Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Entsprechend dem Ausgang des vorliegenden 

Verfahrens werden die Verfahrenskosten des Kantonsgerichts in der Höhe von CHF 550.00, 

bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 500.00 (§ 13 Abs. 1 der Verordnung über die 

Gebühren der Gerichte; GebT, SGS 170.31) sowie Auslagen von CHF 50.00, der Beschwerde-

führerin auferlegt.   

 
 
 

 
 
Seite 10   

Demnach wird erkannt: 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

 

 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 550.00, bestehend 

aus einer Gerichtsgebühr von CHF 500.00 und Auslagen von 

CHF 50.00, werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

 3. Dieser Beschluss wird den Parteien schriftlich eröffnet.  

 

 

 

Präsident 

 

 

 

 

Dieter Eglin 

Gerichtsschreiberin 

 

 

 

 

Katja Knechtli 

 

 

Dieser Beschluss ist rechtskräftig.