# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e3af9c4-7245-54f2-87eb-eba9d8149caf
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-13
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 13.10.2022 LE220025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LE220025_2022-10-13.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LE220025-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

Dr. D. Scherrer und Oberrichterin lic. iur. B. Schärer sowie  

Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner 

Beschluss vom 13. Oktober 2022 

 
in Sachen 

 
A._____,  
Gesuchsgegner und Berufungskläger 

 
vertreten durch Rechtsanwältin X._____,  

 
gegen 

 
B._____,  
Gesuchstellerin und Berufungsbeklagte 

 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____,  

 
betreffend Eheschutz 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren 
am Bezirksgericht Dielsdorf vom 13. Dezember 2021 (EE210051-D) 
  

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 Unter Hinweis auf die als Berufung entgegengenommene Eingabe des Ge-

suchsgegners vom 19. April 2022, in welcher er das Gesuch stellte, es sei ihm die 

Frist zur Erstattung der Berufung gegen den vorinstanzlichen Entscheid vom 

13. Dezember 2021 bis am 29. April 2022 zu erstrecken (Urk. 1), 

 unter weiterem Hinweis auf die Verfügung vom 21. April 2022, mit welcher 

das Fristerstreckungsgesuch des Gesuchsgegners abgewiesen wurde (Urk. 4), 

 da bis zum heutigen Tag hierorts betreffend den Entscheid des Einzelge-

richts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Dielsdorf vom 13. Dezember 

2021 (Urk. 2 f.) keine weitere Eingabe des Gesuchsgegners eingegangen ist, 

 weshalb auf die Berufung nicht einzutreten ist, wobei es sich rechtfertigt, für 

das Berufungsverfahren auf Kostenerhebung zu verzichten und von der Zuspre-

chung von Parteientschädigungen abzusehen, 

wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten. 

2. Es werden für das Berufungsverfahren keine Kosten erhoben. 

3. Es werden für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, je gegen 

Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG in einem Verfahren betreffend 
vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. Es handelt sich um eine nicht 

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vermögensrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine 
aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
 
Zürich, 13. Oktober 2022 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. A. Baumgartner 
 
versandt am:  
ya 

	Beschluss vom 13. Oktober 2022
	wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
	2. Es werden für das Berufungsverfahren keine Kosten erhoben.
	3. Es werden für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...