# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2284e34b-1ccf-58b8-bf16-927bb8f62484
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.07.2010 D-5213/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5213-2010_2010-07-26.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5213/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  J u l i  2 0 1 0

Einzelrichter Daniele Cattaneo, 
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi; 
Gerichtsschreiber Carlo Monti.

A._______, alias 
B._______, Nigeria, 
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 16. Juli 2010 / N [...].

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5213/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der  Beschwerdeführer  eigenen Angaben zufolge am 5. Februar 
oder im Juni 2009 C._______, D._______ (Nigeria),  verliess und per 
Bus über E._______ (Benin),  Guinea,  Mali  und Algerien  – nach ins-
gesamt etwas mehr als einem Monat – F._______ (Marokko) erreichte, 
wo er sich fast ein Jahr aufhielt,

dass  er  sich  danach  über  G._______  (Marokko)  nach  H._______ 
(Marokko) begab, von wo aus er per Schiff nach I._______ (Spanien) 
reiste und dort etwas mehr als einen Monat verweilte,

dass  der  Beschwerdeführer  schliesslich  per  Zug  via  Frankreich  am 
16. Juni 2010 in die Schweiz gelangte,

dass er gleichentags in Vallorbe  um Asyl nachsuchte und,  da er bei 
der  Meldung  des  Asylgesuchs  keine  Ausweispapiere  abgab,  noch 
gleichentags  schriftlich  aufgefordert  wurde,  innert  48  Stunden  Aus-
weispapiere nachzureichen, verbunden mit der Androhung, im Unter-
lassungsfall werde auf das Asylgesuch nicht eingetreten (vgl. Vorakten 
A3/1),

dass  das  BFM  aufgrund  der  Zweifel  an  der  vom Beschwerdeführer 
geltend  gemachten  Minderjährigkeit  am  25.  Juni  2010  von  einem 
Facharzt eine Knochenanalyse zur Altersbestimmung vornehmen liess 
und das Handskelett  des Beschwerdeführers gemäss medizinischem 
Bericht  ein  Knochenalter  von  19  Jahren  oder  mehr  aufwies  (ab-
geschlossenes Knochenwachstum),

dass  der  Beschwerdeführer  im  J._______  am  28. Juni 2010  zur 
Person befragt  – wobei ihm bezüglich der Knochenanalyse sowie der 
Tatsache, dass das BFM ihn als Erwachsenen behandeln würde, das 
rechtliche Gehör gewährt wurde (vgl. Vorakten A1/16, S. 12) – und am 
9. Juli 2010 in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durch das Bundesamt zu den Asyl-
gründen angehört wurde (vgl. Vorakten A12/11),

dass er anlässlich der Befragungen im Wesentlichen geltend machte, 
sein  Vater  habe  nach  dem Tod seiner  Mutter  kaum mehr  Geld  be-
sessen,

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dass  dieser  deshalb  einer  Gesellschaft  beigetreten  sei,  die  ihm 
Reichtum versprochen habe, sofern er seinen Sohn opfere,

dass somit der Beschwerdeführer im Alter von 14 Jahren von seinem 
Vater an einen ihm unbekannten Ort in C._______ gebracht und dort  
von mehreren Personen gefesselt worden sei,

dass  ihm  in  der  Folge  zuerst  mit  einem  Messer  verschiedene  Ein-
schnitte auf seinem Bauch zugefügt und diese anschliessend mit einer 
Medizin bestrichen worden seien – respektive in umgekehrter Reihen-
folge,

dass  der  Beschwerdeführer  schliesslich  gefesselt  zurückgelassen 
worden sei und es ihm – nach sieben Tagen – gelungen sein soll, die 
Fesseln zu lösen und durch ein Fenster zu flüchten,

dass er in den darauffolgenden 15 Tagen im Busch gelebt und seine 
Wunden behandelt habe,

dass  das  BFM  mit  am  selben  Tag  eröffneter  Verfügung  vom 
16. Juli 2010 gestützt  auf  Art.  32  Abs. 2  Bst. a  AsylG auf  das  Asyl-
gesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und dessen Wegweisung 
aus der Schweiz anordnete, wobei er diese am Tag nach Eintritt  der 
Rechtskraft zu verlassen habe,

dass die Vorinstanz zur Begründung ihres Entscheids im Wesentlichen 
ausführte,  der  Beschwerdeführer  habe  den  Asylbehörden  innerhalb 
der ihm dazu eingeräumten Frist von 48 Stunden ohne entschuldbare 
Gründe keine Reise- oder Identitätspapiere eingereicht,

dass er erklärt habe, nie irgendwelche Ausweispapiere besessen oder 
beantragt zu haben, weil er nicht wisse, wie man eine Identitätskarte 
bekommen könne, da ihm seine Eltern dabei nie geholfen hätten und 
man dazu Geld brauche,

dass  der  Beschwerdeführer  auch  keine  Papiere  nachreichen  könne, 
weil er in seinem Heimatland zu niemandem Kontakt habe,

dass  deshalb  das  Fehlen  jeglichen  nachvollziehbaren  Bemühens, 
seine  Identität  durch  rechtsgenügliche,  authentische  Papiere  zu  be-
legen, den Schluss zulasse,  dass der Beschwerdeführer  nicht  bereit 
sei, solche Ausweisdokumente vorzulegen,

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dass als ein starkes Indiz für die bewusste Nichtabgabe von Papieren 
trotz vorhandener Möglichkeit auch die Tatsache zu werten sei, wie der 
Asylsuchende die Reise von seinem Herkunftsland nach Europa habe 
bewältigen können,

dass  der  Beschwerdeführer  diesbezüglich  ausgeführt  habe,  ohne 
Reisedokumente und ohne Kontrollen von Nigeria bis in die Schweiz 
gelangt zu sein,

dass  diese  Angaben  realitätsfremd  und  der  allgemeinen  Erfahrung 
widersprächen,  zumal  sämtliche  Schengen-Vertragsstaaten  gemäss 
dem Schengener  Abkommen  verpflichtet  seien,  die  restriktiven  Ein-
wanderungsbestimmungen der Europäischen Union (EU) mit Visa- und 
Passkontrollen an den Schengen-Aussengrenzen einzuhalten,

dass darüber  hinaus der  Beschwerdeführer  auf  seiner  geschilderten 
Reise sowohl  von Nigeria über  Guinea nach  Marokko  als  auch  von 
F._______ in die Schweiz via G._______, H._______ und I._______ 
zwei Mal grundlos einen grösseren Umweg in Kauf genommen habe,

dass er im Weiteren mehrere Länder nicht angegeben habe, die er auf 
seiner  Reise  von  Nigeria  nach  Guinea  zwingend  passiert  haben 
müsste,

dass es sich ausserdem bei E._______  – wie der  Beschwerdeführer 
angegeben habe – weder um einen Staat  handle noch sei eine Reise 
von I._______ per Zug in die Schweiz möglich,

dass  diese  realitätsfremden Aussagen  grundsätzlich  als  unglaubhaft 
einzustufen  seien  und  zum Schluss  führten,  dass  der  Beschwerde-
führer anders als in der geschilderten Weise in  die Schweiz ge langt 
sein müsse,

dass  sein  Aussageverhalten  vermuten  lasse,  dass  er  nicht  nur  be-
absichtige,  die  wahren  Umstände  zu  seinem Reiseweg  zu  verheim-
lichen,  sondern  auch  nicht  offenlegen  wolle,  mit  welchen  Reise-
papieren er in Wirklichkeit in die Schweiz eingereist sei,

dass  aufgrund  der  pflichtwidrigen  Nichtabgabe  von  entsprechenden 
Dokumenten auch die Identität des Beschwerdeführers nicht feststehe,

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dass diese im vorliegenden Fall umso bedeutsamer sei, da er nichts 
über seinen angeblichen Herkunftsort C._______, D._______, wisse,

dass er auch nicht gewusst  habe, wie der gegenwärtige traditionelle 
Herrscher von C._______ heisse und welchen Titel er trage,

dass  dem  Beschwerdeführer  die  Namen  der  Nachbarstaaten  von 
D._______  und  von  anderen  Local  Government  Areas  (LGA)  im 
D._______ ebenso fremd seien,

dass zudem Benin kein State und Asabe kein LGA sei,

dass aufgrund seiner mangelhaften Kenntnisse sowie der allgemeinen 
Unglaubhaftigkeit seiner Aussagen die von ihm angegebene Herkunft 
aus C._______, D._______, angezweifelt werden müsse,

dass deshalb keine entschuldbaren Gründe vorlägen, die es dem Be-
schwerdeführer  verunmöglicht  hätten,  Reise-  oder  Identitätspapiere 
einzureichen,

dass das BFM ausserdem zum Schluss kam, dass es sich beim Be-
schwerdeführer  aufgrund  der  Gesamtumstände  um  eine  volljährige 
Person  handle,  die  ihre  wahre  Identität  sowie  den  tatsächlichen 
Reiseweg gegenüber den Schweizer Behörden zu verheimlichen ver-
suche,

dass das BFM hinsichtlich der Asylvorbringen des Beschwerdeführers 
ausführte, dass sich in seinen Ausführungen anlässlich der Befragung 
zur  Person  (BzP)  und  der  Anhörung  mehrere  Widersprüche  finden 
liessen,

dass der Beschwerdeführer zu Beginn der Erstbefragung geschildert 
habe,  er sei zwölf Jahre alt gewesen, als seine Mutter gestorben sei 
und er Nigeria verlassen habe,

dass er kurz darauf hingegen erwähnt habe, er sei  im Februar 2009 
ausgereist, als er 14 Jahre alt gewesen sei,

dass der  Beschwerdeführer daraufhin sowohl  anlässlich der  BzP als 
auch in der Anhörung berichtet habe, er sei zehn Jahre alt gewesen, 
als seine Mutter gestorben sei,

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dass er ausserdem in der BzP erzählt habe, er sei im Juni 2009 aus-
gereist,  um danach  in  der  Anhörung vom 5. Februar  2009 als  Aus-
reisedatum zu sprechen,

dass, als der Beschwerdeführer auf seine gegensätzlichen Aussagen 
hingewiesen worden sei,  er in der Anhörung ausgeführt habe,  er sei 
beim Tod seiner Mutter erst zehn Jahre alt gewesen und habe dabei 
abgestritten, schon damals zwölf Jahre alt gewesen zu sein,

dass der  Beschwerdeführer auch behauptet  habe, bei  der  Anhörung 
immer nur  angegeben zu haben,  Nigeria im Juni  2009 verlassen zu 
haben,

dass er im Übrigen in der BzP zwei Mal dargelegt habe, dass ihm zu-
erst die Einschnitte auf seinem Bauch zugefügt worden seien und sein 
Bauch erst danach mit Medizin eingerieben worden sei,

dass  er  dies  anlässlich  der  Anhörung  in  umgekehrter  Reihenfolge 
erzählt habe,

dass der Beschwerdeführer auf Vorhalt hin verneint habe, dies bei der 
Erstbefragung anders als in der Anhörung erzählt zu haben,

dass er anlässlich der BzP zudem berichtet habe, bei der Gesellschaft  
seien zehn Mitglieder inklusive seines Vaters, respektive mehr als fünf  
Leute anwesend gewesen,

dass  der  Beschwerdeführer  jedoch  bei  der  Anhörung  zwei  Mal  nur 
noch von fünf Personen gesprochen habe,

dass er, darauf hingewiesen, seine Aussagen aus der BzP bestritten 
habe,

dass,  nachdem  dem  Beschwerdeführer  das  BzP-Protokoll  zurück-
übersetzt  worden  sei  und  er  dessen  Richtigkeit  unterschriftlich  be-
stätigt habe, sich seine diesbezüglichen Einwände als blosse Schutz -
behauptungen erwiesen hätten,

dass das BFM zum Schluss kam, die widersprüchlichen Angaben des 
Beschwerdeführers  seien  Hinweise  darauf,  dass  er  sich  bei  seinen 
Schilderungen auf einen konstruierten Sachverhalt  und nicht  auf tat-
sächlich Erlebtes gestützt habe,

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dass  dementsprechend  die  unverbindlichen  und  plakativen  Aus-
führungen jeden Detailreichtum vermissen liessen und keinerlei Real -
kennzeichen  enthielten,  welche  typisch  seien  für  Schilderungen  von 
wahren Begebenheiten,

dass die Vorbringen daher nicht geglaubt werden könnten,

dass, selbst  wenn seine Schilderungen glaubhaft  wären,  es sich bei 
den  vom  Beschwerdeführer  geltend  gemachten  Problemen  um 
potentielle Übergriffe privater Drittpersonen handle, welche jedoch nur 
dann  asylrelevant  seien,  wenn  der  Staat  seiner  Schutzpflicht  nicht 
nachkomme oder nicht in der Lage wäre, Schutz zu gewähren,

dass er es allerdings unterlassen habe, die Behörden um Schutz zu 
ersuchen,  weil  er  keine  Stelle  gekannt  habe,  an  die  er  sich  hätte 
wenden können,

dass der Beschwerdeführer darüber hinaus vernommen habe, dass in 
einem solchen Fall nichts anderes als die Ausreise übrig bleibe,

dass dieser Erklärungsversuch als Schutzbehauptung einzustufen sei 
und er somit freiwillig auf den staatlichen Schutz verzichtet habe,

dass es ausserdem nicht  glaubhaft  sei,  dass die  Mitglieder  der  Ge-
sellschaft, die den Beschwerdeführer hätten opfern wollen, ihn überall 
in Nigeria ausfindig machen könnten,

dass  deshalb  der  Beschwerdeführer  die  Flüchtlingseigenschaft  ge-
mäss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und zusätzliche Abklärungen zur 
Feststellung der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines  Wegweisungsvoll -
zugshindernisses aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich seien,

dass der Vollzug sodann zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  französischsprachiger  Beschwerde 
vom 19. Juli 2010 (Poststempel) an das Bundesverwaltungsgericht ge-
langte und dabei sinngemäss beantragte, die Verfügung der Vorinstanz 
sei aufzuheben,

dass in  Bezug auf  die  Beschwerdebegründung auf  die  Beschwerde-
schrift zu verweisen ist,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 20. Juli  2010 vollständig per Fax 
beim Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass  sich  namentlich  aus  den  Verfahrensakten  keine  Anhaltspunkte 
ergeben, welche zu Zweifeln an der Urteilsfähigkeit des nach eigenen 
Angaben  am  10.  Mai  1994  geborenen  Beschwerdeführers  Anlass 
geben würden,  weshalb er  unter diesen Umständen, ungeachtet  der 
Glaubhaftigkeit  seiner  geltend  gemachten  Minderjährigkeit,  als 
prozessfähig zu erachten ist,

dass es sich um eine sogenannte  Laienbeschwerde handelt,  an  die 
keine  hohen  formellen  Anforderungen  zu  stellen  sind,  weshalb  zu 
Gunsten  des  Beschwerdeführers  auf  die  insoweit  form-  und  frist-
gerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten  ist  (Art.  108  Abs. 2 
AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG),

dass das Urteil im vorliegenden Fall in deutscher Sprache ergeht (vgl. 
Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 33a Abs. 2 Satz 1 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 

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und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  im  Verlaufe  des  Asylverfahrens  geltend 
machte, er sei minderjährig,

dass er die Beweislast dafür trägt, dass die geltend gemachte Minder-
jährigkeit  zumindest  glaubhaft  gemacht  wird,  und  dass  er  ge-
gebenenfalls  die  Folgen  der  Beweislosigkeit  tragen  muss  (vgl.  Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 30; EMARK 2001 Nr. 23),

dass  es  zulässig  ist,  vor  der  einlässlichen  Anhörung  zu  den  Asyl -
gründen und ohne Beiordnung einer Vertrauensperson vorfrageweise 
über die Frage der  Glaubhaftigkeit  einer  geltend gemachten Minder-
jährigkeit  zu befinden, wenn Zweifel  an den Altersangaben der asyl -
suchenden Person bestehen (vgl. EMARK 2004 Nr. 30 E. 6.4.1. ff.),

dass  das  BFM in  seiner  Verfügung  vom 16. Juli  2010  aufgrund  der 
Gesamtumstände  feststellte,  beim Beschwerdeführer  handle  es  sich 
um eine volljährige Person,

dass das BFM aufgrund der Aktenlage im Ergebnis zu Recht und mit 
zutreffender  Begründung  zum  Schluss  kam,  der  Beschwerdeführer 
habe seine behauptete Minderjährigkeit nicht glaubhaft dartun können,

dass  der  Beschwerdeführer  nämlich  keine  Identitätspapiere  zu  den 
Akten  gereicht  hat,  welche  eine  zweifelsfreie  Überprüfung  seiner 
Altersangabe zulassen würden,

dass  er  darüber  hinaus  widersprüchliche  Angaben  zu  seinem  Alter 
gemacht hat,

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dass  das  Resultat  der  Knochenalteranalyse,  wonach  der  Be-
schwerdeführer mindestens 19 Jahre alt sei, ebenfalls als Indiz für die 
Volljährigkeit des Beschwerdeführers herangezogen werden kann,

dass  der  Beschwerdeführer  ausserdem  in  der  Beschwerdeschrift 
keinerlei  Hinweise  lieferte,  die  zu  einer  von  der  Vorinstanz  ab-
weichenden Beurteilung führen,

dass somit das BFM ihm zu Recht keine Vertrauensperson zur Seite 
gestellt hat und im Folgenden weiterhin von der Volljährigkeit des Be-
schwerdeführers auszugehen ist, zumal er auch auf Beschwerdeebene 
nichts vorbringt, was die behauptete Minderjährigkeit nachträglich als 
glaubhaft erscheinen lässt,

dass  das  BFM  den  angefochtenen  Nichteintretensentscheid  auf  der 
Grundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  der  Form  nach  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Be-
gründetheit  hin zu überprüfen (Art. 32-35a AsylG),  die Beurteilungs-
kompetenz  der  Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  be-
schränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht ein -
getreten ist,

dass  dementsprechend  die  Beschwerdeinstanz,  erachtet  sie  das 
Nichteintreten auf das Asylgesuch als unrechtmässig, sich einer selb-
ständigen  materiellen  Prüfung  zu  enthalten,  die  angefochtene 
Nichteintretensverfügung  aufzuheben  und  die  Sache  zu  neuer  Ent-
scheidung an die  Vorinstanz zurückzuweisen hat  (vgl. EMARK 2004 
Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz demgegenüber die Frage der Wegweisung sowie 
deren  Vollzugs  materiell  geprüft  hat,  weshalb  dem  Bundesver-
waltungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass gemäss der revidierten,  am 1. Januar 2007 in Kraft  getretenen 
Bestimmung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht 
eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  den  Behörden  nicht  innerhalb 
von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitäts-
papiere abgeben,

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dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet,  wenn Asyl-
suchende  glaubhaft  machen  können,  sie  seien  dazu  aus  entschuld-
baren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder 
wenn auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG 
die Flüchtlingseigenschaft festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) 
oder  wenn  sich  auf  Grund  der  Anhörung  die  Notwendigkeit  zusätz-
licher  Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder 
eines Wegweisungsvollzugshindernisses ergibt  (Art. 32 Abs. 3 Bst. c 
AsylG),

dass  mithin  nach  erfolgter  Gesetzesrevision  neu  seit  dem 
1. Januar 2007  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozessgegenstand 
des  Beschwerdeverfahrens  bildet,  wobei  im  Rahmen  der 
summarischen  Prüfung  das  offenkundige  Fehlen  der  Flüchtlings-
eigenschaft  -  sei  es,  weil  die  Vorbringen  offensichtlich  unglaubhaft 
sind,  oder  sei  es,  weil  sie  offensichtlich  keine  flüchtlingsrechtliche 
Relevanz nach Art. 3 AsylG aufweisen - und das offenkundige Fehlen 
von  Wegweisungsvollzugshindernissen  zu  beurteilen  sind  (vgl.  Ent-
scheide  des  Schweizerischen  Bundesverwaltungsgerichts  [BVGE] 
2007/8 E. 2.1),

dass sich in der Beschwerde weder Ausführungen zu den fehlenden 
Reise- beziehungsweise Identitätspapieren finden noch diesbezüglich 
entschuldbare Gründe dargelegt werden,

dass die im Zusammenhang mit  den Reise- beziehungsweise Identi-
tätspapieren  abgefassten  vorinstanzlichen  Erwägungen  nach  einer 
Überprüfung der Akten und unter Berücksichtigung der Beschwerde-
eingabe als zutreffend zu erachten sind und zwecks Vermeidung von 
Wiederholungen darauf verwiesen werden kann,

dass der Beschwerdeführer somit nicht glaubhaft darzulegen vermag, 
dass er durch nicht selbst zu verantwortende Umstände an der unver-
züglichen Einreichung von Reise- oder Identitätspapieren im Sinne von 
Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert worden sei (Art. 32 Abs. 3 Bst. a 
AsylG),

dass – wie bereits erwähnt – seit dem 1. Januar 2007 bei Anwendung 
von Art.  32  Abs. 2 Bst. a  AsylG die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildet,  wobei im Rahmen der 
summarischen Prüfung das offenkundige Fehlen der Flüchtlingseigen-
schaft und das offenkundige Fehlen von Wegweisungsvollzugshinder-

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nissen zu beurteilen sind, und sich die Offensichtlichkeit auch auf die  
Asylrelevanz beziehen kann (vgl. BVGE 2007/8 E. 5.6.6),

dass  die  Überprüfung  der  Akten  in  diesem Kontext  ergibt,  dass  die 
Vorinstanz die Vorbringen des Beschwerdeführers zu Recht als offen-
sichtlich  unglaubhaft  qualifizierte,  wobei  wiederum  auf  die  ent-
sprechenden Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung 
verwiesen werden kann,

dass die Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht geeignet sind, 
die von der Vorinstanz aufgezeigten Widersprüche in den Aussagen zu 
erklären,

dass  die  geltend  gemachten  Verfolgungsvorbringen  durch  die  Vor-
instanz zu Recht als offensichtlich unglaubhaft und flüchtlingsrechtlich 
nicht  relevant  qualifiziert  wurden und sich  aus den Ausführungen in 
der Beschwerdeschrift  keine Erkenntnisse ergeben, die zu einer von 
der Vorinstanz abweichenden Beurteilung führen könnten,

dass unter diesen Umständen und angesichts der nachfolgenden Aus-
führungen zur Zulässigkeit des Wegweisungsvollzugs von zusätzlichen 
Abklärungen  im  Sinne  von  Art.  32  Abs.  3  Bst.  c  AsylG  abgesehen 
werden konnte,

dass das BFM demnach zu Recht  und mit  zutreffender  Begründung 
gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des  Be-
schwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerde-
führer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch 
auf Erteilung einer solchen hat, weshalb die verfügte Wegweisung im 
Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen 
ist  (Art.  44  Abs. 1  AsylG,  Art.  32  Bst.  a  der  Asylverordnung 1  vom 
11. August  1999  über  Verfahrensfragen  [AsylV 1,  SR 142.311]; 
vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt,  ob es Gründe gibt,  die dem Vollzug der Weg-
weisung  entgegenstehen,  da  im  Fall  eines  unzulässigen,  unzumut-
baren  oder  unmöglichen  Vollzugs  das  Anwesenheitsverhältnis  nach 
den Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 
Abs.  2  AsylG  i.V.m.  Art.  83  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom 

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16. Dezember 2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  [AuG, 
SR 142.20]),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen  völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  als  zu-
lässig  erscheint  (Art. 83  Abs. 3  AuG),  da  es  – wie  vorgängig  fest-
gestellt – dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtli-
chen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung 
findet und auch keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige 
Behandlung  im  Sinne  von  Art.  3  der  Konvention  vom 
4. November 1950  zum Schutze der  Menschenrechte  und Grundfrei-
heiten (EMRK, SR 0.101)  ersichtlich sind, die ihm in Nigeria drohen 
könnte,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass nach den Erkenntnissen des Bundesverwaltungsgerichts in Nige-
ria nicht von Krieg, Bürgerkrieg oder von einer Situation allgemeiner 
Gewalt  gesprochen  werden  kann  (vgl.  beispielsweise  Urteile  des 
Bundesverwaltungsgerichts  D-3858/2010  vom  3.  Juni  2010  und 
D-4074/2010 vom 15. Juni 2010),

dass aus den Akten keine Anhaltspunkte zu entnehmen sind, wonach 
der Vollzug der Wegweisung für den Beschwerdeführer in den Heimat-
staat unzumutbar wäre,

dass, unter  Berücksichtigung  der  unglaubhaften  Angaben  zu  seinen 
Asylgründen, davon auszugehen ist, dass der Vater des Beschwerde-
führers diesen weiterhin bei sich aufnehmen werde,

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dass ausserdem  – nach eigenen Angaben des Beschwerdeführers  – 
zwei  Onkel  väterlicherseits  und  eine  Tante  mütterlicherseits  in 
C._______ wohnhaft sind (vgl. A1/16, S. 4),

dass deshalb anzunehmen ist, dass der Beschwerdeführer in seinem 
Heimatstaat noch immer über ein intaktes Beziehungsnetz verfügt,

dass er noch jung ist, und – nebst seiner Muttersprache – Kenntnisse 
der englischen Sprache besitzt,

dass gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts im Rahmen der 
Tatbestandsvariante der  medizinischen Notlage im Sinne von Art. 83 
Abs. 4 AuG nur dann auf  Unzumutbarkeit  des Wegweisungsvollzugs 
geschlossen  werden  kann,  wenn  eine  notwendige  medizinische  Be-
handlung im Heimatland nicht  zur Verfügung steht  und die Rückkehr 
zu einer raschen und lebensgefährdenden Beeinträchtigung des Ge-
sundheitszustandes der betroffenen Person führt, wobei als wesentlich 
die allgemeine und dringende medizinische Behandlung erachtet wird, 
welche zur Gewährleistung einer menschenwürdigen Existenz absolut 
notwendig  ist  (vgl.  BVGE 2009/2  E.  9.3.2,  mit  Hinweis  auf  EMARK 
2003 Nr. 24 E. 5a und 5b),

dass  der  Beschwerdeführer,  soweit  aktenkundig,  an  keinen  schwer-
wiegenden gesundheitlichen Problemen leidet,

dass unter den gegebenen Umständen nicht davon auszugehen ist, er 
würde  bei  einer  Rückkehr  in  eine  existenzbedrohende  Situation  ge-
raten, die als konkrete Gefährdung im Sinne der zu beachtenden Be-
stimmungen zu werten wäre (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass schliesslich der Vollzug der Wegweisung auch als grundsätzlich 
möglich (Art. 83 Abs. 2 AuG) erscheint, da es Pflicht des Beschwerde-
führers ist, sich um die Beschaffung der für die Rückkehr notwendigen 
Reisepapiere zu bemühen (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  

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oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an:

- den  Beschwerdeführer  durch  Vermittlung  des  Transitzentrums Alt-
stätten (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, J._______ (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N [...], mit 
der  Bitte  um Eröffnung des Urteils  an den Beschwerdeführer  und 
um  Zustellung  der  beiliegenden  Empfangsbestätigung  an  das 
Bundesverwaltungsgericht)

- das K._______ (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Daniele Cattaneo Carlo Monti

Versand:

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