# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dafd9c0a-7e15-5ff8-891f-fb566aab3061
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-09
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 09.12.2025 SV2 2024 98
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV2-2024-98_2025-12-09.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 9. Dezember 2025
mitgeteilt am 10. Dezember 2025

Referenz SV2 24 98

Instanz Zweite sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung von Salis, Vorsitz
Bäder Federspiel und Pedretti
Jauch, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Michael Bütikofer

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva)
Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Versicherungsleistungen nach UVG

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Sachverhalt

A. A._____, Jahrgang 2004, war als Heizungsinstallateur der B._____ AG, 
C._____, bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die 
Folgen von Unfällen versichert, als er am 9. Oktober 2021 als Lenker eines 
landwirtschaftlichen Fahrzeugs einen Selbstunfall erlitt. Die operative 
Erstversorgung erfolgte gleichentags im D._____ (D._____), wo ein Polytrauma mit 
führender Halswirbelsäulenverletzung und kompletter Tetraplegie diagnostiziert 
wurde. Nach der operativen Erstversorgung wurde A._____ am selben Tag in das 
Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ), Nottwil, überführt, wo die Diagnose einer 
sensomotorischen kompletten Tetraplegie sub C4 (AIS A) mit autonomer 
Dysregulation mit Blasen-, Darm- und Sexualfunktionsstörung bestätigt wurde. Am 
9. Juni 2022 trat A._____ aus dem SPZ aus, wurde dort jedoch ambulant 
weiterbetreut. 

B. Mit Schreiben vom 10. Juni 2022 stellte die E._____ GmbH, F._____, der 
Suva die ärztliche Verordnung für Pflegeleistungen sowie weitere Pflegeunterlagen 
zu.

C. In der Folge beauftragte die Suva am 22. November 2022 die 
Schweizerische Arbeitsgemeinschaft Hilfsmittelberatung (SAHB) mit der Abklärung 
der Hilflosigkeit des Beschwerdeführers sowie mit den von ihm benötigten 
Pflegeleistungen. Die Abklärung fand am 4. Januar 2023 statt. Am 7. Februar 2023 
stellte die SAHB der Suva das entsprechende Erhebungsblatt für 
Hilflosenentschädigung sowie das Pflegebedarfsblatt inkl. die Zusammenfassung 
der Leistungen eingeteilt nach den Leistungsnummern gemäss interRAI-Home 
Care (RAI-HC) zu. 

D. Am 13. Februar 2023 sprach die Suva A._____ eine monatliche 
Hilflosenentschädigung für eine Hilflosigkeit schweren Grades in Höhe von 
CHF 2'436.00 ab dem 9. Juni 2022 zu.

E. Mit Verfügung vom 21. April 2023 sprach die Suva A._____ ab dem 9. Juni 
2022 monatliche Pflegeleistungen in Höhe von CHF 4'021.00 und ab 1. September 
2022 – infolge Tarifänderung – in der Höhe von CHF 3'838.00 zu. Diese Beträge 
setzten sich aus einem monatlichen Betrag in der Höhe von CHF 1'391.91 ab dem 
9. Juni 2022 bzw. CHF 1'403.16 ab dem 1. September 2022 für ärztlich 
angeordnete medizinische Pflege zu Hause im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. a UVV 
sowie einem monatlichen Betrag in Höhe von CHF 2'628.53 ab dem 9. Juni 2022 
bzw. CHF 2'432.78 ab dem 1. September 2022 für nichtmedizinische Hilfe zu Hause 
im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. b UVV zusammen. Ein Anteil der 

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Hilflosenentschädigung (CHF 365.40) sei für die Fortbewegung und die 
Kontaktaktivitäten "ausser Haus" reserviert und werde deshalb nicht in Abzug 
gebracht. Für die Details der Berechnung der Pflegeleistungen verwies die Suva auf 
die der Verfügung beigelegten Berechnungsblätter. 

F. Gegen diese Verfügung liess A._____ am 24. Mai 2023 fristgerecht 
Einsprache erheben und beantragte eine Erhöhung der zugesprochenen 
Pflegeleistungen nach Art. 18 Abs. 2 lit. a und lit. b UVV. 

G. Mit Schreiben vom 18. Januar 2024 informierte die Suva A._____ über die 
Ergebnisse ihrer ergänzenden Abklärungen durch ihre Pflegespezialistinnen, zu 
welchen A._____ bzw. sein Rechtsvertreter mit Schreiben vom 19. Februar 2024 
Stellung nahmen. Mit Schreiben vom 13. Juni 2024 teilte die Suva A._____ nach 
erneuter Rücksprache mit ihren Pflegespezialistinnen mit, dass sie gewisse von 
diesem beanstandeten Pflegebeiträge aufgrund der sich in der Zwischenzeit 
veränderten Situation ab 1. Juli 2023 anerkenne. Daraufhin teilte der 
Rechtsvertreter von A._____ am 28. Juli 2024 der Suva mit, mit deren nunmehr 
korrigierten Pflegebeiträgen im Wesentlichen einverstanden zu sein, nicht jedoch 
mit gewissen angewendeten Pflegetarifen. 

H. Mit Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2024 hiess die Suva die Einsprache 
teilweise gut und änderte die Verfügung vom 21. April 2023 dahingehend ab, dass 
A._____ Anspruch auf monatliche Pflegeleistungen für die Zeit vom 5. Juni 2022 bis 
zum 31. August 2022 im Betrag von insgesamt CHF 4'318.00, für die Zeit vom 
1. September 2022 bis zum 30. Juni 2023 im Betrag von CHF 4'126.00 sowie für 
die Zeit ab dem 1. Juli 2023 im Betrag von CHF 4'369.00 hat. Im Übrigen wurde die 
Einsprache abgewiesen. 

I. Dagegen liess A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 4. November 
2024 Beschwerde an das damalige Verwaltungsgericht und heutige Obergericht 
des Kantons Graubünden erheben mit folgenden Rechtsbegehren:

"1. Der Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2024 der Beschwerdegegnerin sei insofern 
aufzuheben, als damit folgende Pflegeverrichtungen nicht mit einem Stundenansatz 
von mindestens CHF 30.80 für Leistungen bis und mit am 31. August 2022 bzw. mit 
einem Stundenansatz von mindestens CHF 31.05 für Leistungen ab dem 1. September 
2022 vergütet werden

- 10115 Kompressionsstrümpfe/-verband
- 10115 Kompressionsstrümpfe/-verband Abends
- 10115 Kompressionsstrümpfe/-verband Abends 1x mt
- 10115 Kompressionsstrümpfe/-verband Abends
- 10 115 Kompressionsstrümpfe/-verband nach Therapie

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- 10413 Anziehen von Einlagen / Urinal anlegen nach dem Duschen neu
- 10413 Anziehen von Einlagen / Urinal anlegen nach Therapie
- 10501 Lagerung der Klientin im Bett
- 10501 Lagerung der Klientin im Bett bei Schwindel zurück ins Bett
- 10501 Lagerung der Klientin im Bett Rückenlagerung Nachmittags, Abends, 2x 

Nachts
- 10501 Lagerung der Klientin im Bett Beine hochlagern wegen Kreislauf der Klientin 

im Bett
- 10506 Aktive/passive Bewegungsunterstützung kein Therapietag
- 10505 (recte: 10506) Aktive/passive Bewegungsunterstützung Therapietag 30min
- 10506 Aktive/passive Bewegungsunterstützung durch Vater gemäss Ergotherapie
- 10506 Aktive/passive Bewegungsunterstützung
- 10506 Aktive/passive Bewegungsunterstützung
- 10515 (recte: 10616) Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe Hautkontrolle ganzer 

Körper
- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe Falten und Urinablauf Kontrolle
- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe Elektrorollstuhl
- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe im Rollstuhl nach dem Duschen
- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe Abends
- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe nach Therapie
- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe nach Therapie im Auto
- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe bei Inko
- 10503 Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe bei Schwindel zurück ins Bett
- 10503 Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe nach der Stehtherapie durch Vater
- 10503 Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe für Wassertherapie
- 10503 Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe vor und nach Therapie
- 10504 Aufstehen oder Hinlegen mit Lift oder 2 Personen Transfer auf Badeliege
- 10504 Aufstehen oder Hinlegen mit Lift oder 2 Personen Transfer Badeliege auf 

Liege
- 10504 Aufstehen oder Hinlege- mit Lift oder 2 Personen Transfer nach Therapie in 

Rollstuhl

und es sei die Beschwerdegegnerin zu verurteilen, die vorstehenden 
Pflegeverrichtungen mit einem Stundenansatz von mindestens CHF 30.80 für 
Leistungen bis und mit am 31. August 2022 bzw. mit einem Stundenansatz von 
mindestens CHF 31.05 für Leistungen ab dem 1. September 2022 zu vergüten.

2. Der Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2024 der Beschwerdegegnerin sei 
aufzuheben und es sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen verbunden mit der Anordnung, eine neue 
Verfügung im Sinne der Beschwerde zu erlassen.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin zzgl. 

MwSt - "

Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, dass die in Rechtsbegehren Ziffer 1 
aufgelisteten und von der Suva auf ihren Berechnungsblättern als "CC-Leistungen" 

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aufgeführten Pflegeverrichtungen nicht zur Grundpflege, sondern zur medizinischen 
Behandlungspflege zu zählen seien. Somit seien diese nach dem Tarif zu vergüten, 
der bei Behandlungspflegemassnahmen im Sinne von Art. 7 Abs. 2 lit. b KLV gelte 
und nicht nach demjenigen für die Grundpflegeverrichtungen im Sinne von Art. 7 
Abs. 2 lit. c KLV. Die Vergütung der strittigen Pflegeverrichtungen mit dem tieferen 
Tarif für die Grundpflege verstosse gegen Art. 18 UVV, sei mithin 
bundesrechtswidrig und stehe nicht im Einklang mit der kantonalen und 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Eventualiter seien ergänzende 
Sachverhaltsabklärungen durch die Suva angezeigt, im Rahmen welcher diese zu 
beurteilen hätte, ob die strittigen Pflegeverrichtungen Heilanwendungen mit 
therapeutischer Zielrichtung umfassen würden oder für die Aufrechterhaltung des 
Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers unerlässlich seien oder ihn vor 
einer wesentlichen Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes bewahren würden.  

J. Die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) schloss in ihrer 
Vernehmlassung vom 2. Dezember 2024 auf Abweisung der Beschwerde und 
verwies zur Begründung auf den angefochtenen Einspracheentscheid. Dabei 
betonte sie erneut, dass sie bei ihrem Entscheid, ob eine Pflegeleistung eine 
Massnahme der Grundpflege oder – ausnahmsweise – eine medizinische 
Pflegemassnahme darstelle, auf den Leistungskatalog RAI-HC für die Spitex 
Schweiz abstelle, mit welchem praktisch ausnahmslos alle Spitex-Einrichtungen in 
der Schweiz arbeiten würden. Die im Leistungskatalog RAI-HC vorgenommenen 
Unterscheidungen der einzelnen Pflegemassnahmen in solche nach Art. 7 Abs. 2 
lit. b KLV und in solche nach Art. 7 Abs. 2 lit. c KLV entsprächen durchwegs den 
Vorgaben des Bundesgerichts. Die im Rechtsbegehren des Beschwerdeführers 
aufgeführten Pflegemassnahmen stellten allesamt klassische Massnahmen der 
Grundpflege nach Art. 7 Abs. 2 lit. c KLV dar. 

K. In seiner (verspäteten) Replik vom 22. Januar 2025 hielt der 
Beschwerdeführer fest, dass für die Beurteilung der strittigen Tariffrage nicht der 
Katalog nach RAI-HC entscheidend sei, sondern die diesbezügliche 
bundesgerichtliche Rechtsprechung. 

L. Die Beschwerdegegnerin liess sich nicht mehr vernehmen.

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, den angefochtenen 
Einspracheentscheid sowie die übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den 
nachstehenden Erwägungen eingegangen.

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Erwägungen

1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid der 
Beschwerdegegnerin vom 1. Oktober 2024 (vgl. act. B.8). Gemäss Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 ATSG (SR 830.1) kann gegen einen 
Einspracheentscheid innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung Beschwerde an das 
Versicherungsgericht desjenigen Kantons erhoben werden, in welchem die 
versicherte Person im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Der 
Beschwerdeführer wohnt im Kanton Graubünden, womit die örtliche Zuständigkeit 
des damaligen Verwaltungsgerichts und heutigen Obergerichts des Kantons 
Graubünden gegeben ist. Das Obergericht des Kantons Graubünden ist per 
1. Januar 2025 aus der Zusammenführung des Kantonsgerichts und des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden hervorgegangen. Verfahren, die am 
1. Januar 2025 beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden hängig waren, 
wurden gemäss Art. 122 Abs. 5 GOG (BR 173.000) dem Obergericht des Kantons 
Graubünden übertragen. Die vorliegende Beschwerde wurde am 4. November 2024 
beim damaligen Verwaltungsgericht hängig gemacht und am 1. Januar 2025 
gestützt auf Art. 122 Abs. 5 GOG dem Obergericht des Kantons Graubünden 
übertragen. Das Obergericht ist somit für die Beurteilung der vorliegenden 
Beschwerde örtlich und sachlich zuständig (Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a 
VRG [BR 370.100]). Als formeller und materieller Adressat des angefochtenen 
Einspracheentscheids ist der Beschwerdeführer davon überdies berührt und er 
weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Überprüfung auf (vgl. Art. 59 ATSG). 
Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit 
einzutreten (vgl. Art. 60 und Art. 61 ATSG).

2. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner 
unfallbedingten Beeinträchtigungen Anspruch auf Pflegeleistungen hat. Ebenso 
unbestritten ist der von der Beschwerdegegnerin berechnete Stundenaufwand für 
Pflegeleistungen im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. a und lit. b UVV (SR 832.202). 
Streitig ist dagegen, ob gewisse von der Beschwerdegegnerin auf ihren 
Berechnungsblättern aufgeführte Pflegemassnahmen vorliegend keine Leistungen 
der Grundpflege nach Art. 7 Abs. 2 lit. c der Krankenpflege-Leistungsverordnung 
(KLV; SR 832.112.31) darstellen, sondern unter den Begriff der medizinischen 
Pflege (Behandlungspflege) fallen und damit zu einem anderen Stundenansatz zu 
entschädigen wären. Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Frage, 
in welchem Umfang dem Beschwerdeführer Beiträge für die ärztlich angeordnete 
medizinische Pflege zu Hause, welche durch eine nach den Art. 49 und 51 KVV 
(SR 832.102) zugelassene Person oder Organisation durchgeführt wird, zustehen.

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3.1. Nach Art. 10 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die 
zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen. Unter dem Titel "Heilbehandlung" wird 
dem Bundesrat in Art. 10 Abs. 3 UVG die Kompetenz eingeräumt festzulegen, unter 
welchen Voraussetzungen die versicherte Person Anspruch auf Hilfe und Pflege zu 
Hause hat. Gemäss Art. 18 Abs. 1 UVV hat die versicherte Person Anspruch auf 
ärztlich angeordnete medizinische Pflege zu Hause, sofern diese durch eine nach 
den Art. 49 und 51 KVV zugelassene Person oder Organisation durchgeführt wird. 
Art. 49 KVV nennt die beruflichen Anforderungen an Pflegefachfrauen und 
Pflegefachmänner. Art. 51 KVV enthält Kriterien, nach welchen Organisationen der 
Krankenpflege und Hilfe zu Hause zugelassen werden. Nach Art. 18 Abs. 2 UVV 
leistet der Versicherer einen Beitrag an ärztlich angeordnete medizinische Pflege 
zu Hause durch eine nicht zugelassene Person, sofern diese Pflege fachgerecht 
ausgeführt wird (lit. a), sowie an nichtmedizinische Hilfe zu Hause, soweit diese 
nicht durch die Hilflosenentschädigung nach Art. 26 UVG abgegolten ist (lit. b). 
Diese Verordnungsbestimmung umfasst somit die Hauspflege. 

3.2. Der Begriff der Hauspflege ist vielschichtig, wie das Bundesgericht in einem 
älteren Grundsatzurteil vor dem Hintergrund der verschiedenen 
Sozialversicherungszweige mit je verschiedenen Rechtsgrundlagen erkannt hat 
(BGE 116 V 41 E. 5a). An diesem Befund kann ungeachtet der ergangenen 
terminologischen Anpassungen im Zuge der jüngsten Revision im Bereich des 
Unfallversicherungsrechts auch weiterhin grundsätzlich angeknüpft werden (vgl. 
BGE 147 V 35 E. 5.1.2). Der Begriff umfasst demnach zunächst die – weder 
ambulant noch in einem Spital, sondern eben zu Hause erbrachten – 
Heilanwendungen mit therapeutischer Zielrichtung, die von einem Arzt oder einer 
Ärztin vollzogen oder angeordnet werden (medizinische Leistungen, Physio-, 
Ergotherapie usw.). Ebenfalls darunter fällt die zu Hause stattfindende medizinische 
Pflege im Sinne der Krankenpflege, der zwar das therapeutische (heilende) Agens 
fehlt, die aber für die Aufrechterhaltung des Gesundheitszustandes doch 
unerlässlich ist (z.B. Einführen von Kathetern, Behandlung von Wunden oder 
Infusionen). Das trifft insbesondere auf medizinische Vorkehren im Sinne von 
Art. 21 Abs. 1 lit. d UVG zu, die lebenswichtige organische Funktionen erhalten, 
unterstützen, sichern oder gleichsam ersetzen (vgl. auch Art. 7 Abs. 2 lit. b KLV: 
Massnahmen der Untersuchung und der Behandlung; Kapitel 3.2 der Ad-hoc-
Kommission Schaden UVG mit Empfehlungen zur Anwendung von UVG und UVV, 
Nr. 01/2022: Hilfe und Pflege zu Hause, act. B.11). Das Erfordernis der ärztlichen 
Anordnung ist dabei nicht in einem streng formellen Sinn zu verstehen. Es genügt 
vielmehr, dass die fraglichen medizinischen Vorkehren, die zu Hause durchgeführt 
werden, nach der Aktenlage medizinisch indiziert sind (vgl. BGE 147 V 16 E. 8.2.3 

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mit Hinweis u.a. auf BGE 116 V 41 E. 5c). Die dritte Form der Hauspflege betrifft 
die nichtmedizinische Hilfe. Diese bezieht sich entweder auf die betroffene Person 
selber in Form von Hilfeleistungen bei den alltäglichen Lebensverrichtungen 
(Körperpflege, An- und Auskleiden, Essen und Trinken; vgl. auch Art. 7 Abs. 2 lit. c 
KLV: Massnahmen der Grundpflege) oder auf Hilfestellungen in ihrer Umgebung 
durch Führung des Haushaltes oder Besorgung der alltäglichen Angelegenheiten 
(vgl. BGE 148 V 28 E. 2.4, 147 V 16 E. 8.2.2, 147 V 35 E. 5.1, 116 V 41 E. 5a; 
Urteile des Bundesgerichts 8C_81/2021 vom 27. Oktober 2021 E. 2.4, 
9C_200/2018 vom 17. Dezember 2018 E. 3.2.1, 8C_896/2009 vom 23. Juli 2010 
E. 2.2, U 213/02 vom 18. August 2003 E. 2.2 und U 188/02 vom 14. März 2003 
E. 2.2). 

3.3. Art. 18 Abs. 2 UVV umfasst somit sowohl die medizinische Pflege (Art. 18 
Abs. 2 lit. a UVV) als auch die nichtmedizinische Hilfe (Art. 18 Abs. 2 lit. b UVV). 
Eine Abklärung der Bedarfslage im Sinne von Art. 18 UVV hat zunächst den 
medizinischen Pflegebedarf festzustellen. Der dabei erhobene Bedarf fällt – je nach 
Leistungserbringer – entweder unter Abs. 1 oder unter Abs. 2 lit. a und ist 
dementsprechend vollständig (Abs. 1) oder nur beitragsweise (Abs. 2 lit. a) 
abzugelten. Das erfordert eine genaue Erhebung, und zwar nicht nur des zeitlichen 
Aufwands (vgl. BGE 147 V 35 E. 8.4), sondern im Hinblick auf die rechtliche 
Zuordnung ebenso der Art und des Inhalts der konkret anfallenden Verrichtungen. 
Dies gilt umso mehr, als – entgegen der krankenversicherungsrechtlichen 
Leistungspflicht – je nach den Umständen auch gewisse Massnahmen der 
Grundpflege (Art. 7 Abs. 2 lit. c KLV) unter den Begriff der medizinischen Pflege 
fallen können, was es in jedem Einzelfall mit Blick auf die konkret anstehenden 
pflegerischen Handlungen zu prüfen gilt (vgl. BGE 148 V 28 E. 6.3, 147 V 16 
E. 8.2.4.2 und 147 V 35 E. 9.1; Urteile des Bundesgerichts 8C_81/2021 vom 27. 
Oktober 2021 E. 6.3, 8C_1037/2012 vom 12. Juli 2013 E. 7.2). Dazu gehören 
insbesondere auch notwendige Begleithandlungen, welche untrennbar mit der 
betreffenden technischen Ausführung der medizinischen Pflegeleistungen 
verbunden sind, wie z.B. das Desinfizieren der Hände, das Aus- und 
Wiederanziehen der Kleider sowie das (Zurück-)Setzen des Patienten in den 
Rollstuhl (vgl. BGE 147 V 35 E. 8.4). Entgegen der Ansicht der 
Beschwerdegegnerin decken sich die unfall- und die 
krankenversicherungsrechtliche Qualifizierung der Grundpflegeleistungen im Sinne 
von Art. 7 Abs. 2 lit. c KLV folglich nicht und greift die Argumentation, wonach der 
Begriff der nichtmedizinischen Hilfe zu Hause grundsätzlich die (unfallbedingte) 
Grundpflege nach Art. 7 Abs. 2 lit. c KLV umfasse, zu kurz.

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Daneben muss mit Blick auf Art. 18 Abs. 2 lit. b UVV der Bedarf an 
nichtmedizinischer Hilfe erfasst werden. Da der Versicherer nur dann einen Beitrag 
zu leisten hat, wenn die nichtmedizinische Hilfe zu Hause nicht durch die 
Hilflosenentschädigung nach Art. 26 UVG abgegolten ist, ist für jede einzelne 
Pflegeleistung abzuklären, ob und in welchem Umfang sie Teil der Hilfe oder der 
Überwachung ist, die von der Hilflosenentschädigung abgegolten ist (vgl. BGE 147 
V 35 E. 5.2.3.3 und E. 8.2). Dabei kann sich die Abklärung nicht in der Prüfung 
erschöpfen, ob sich eine konkrete Hilfestellung einer allgemeinen 
Lebensverrichtung zuordnen lässt, um sie bereits auf diesem Wege von einer 
beitragsweisen Abgeltung auszunehmen. Denn der Anspruch auf 
Hilflosenentschädigung nach Art. 26 UVG und derjenige auf die beitragsweise 
Abgeltung der nichtmedizinischen Hilfe zu Hause gemäss Art. 18 Abs. 2 lit. b UVV 
überschneiden sich teils und teils ergänzen sie sich. Bei der Festlegung des 
Beitrags an nichtmedizinischer Hilfe zu Hause gemäss Art. 18 Abs. 2 lit. b UVV ist 
die Hilflosenentschädigung deshalb in die Anspruchsermittlung einzubeziehen (vgl. 
BGE 148 V 28 E. 6.4.2 und E. 6.5.2). Dies gilt unter Vorbehalt der auswärtigen 
Aktivitäten, die jenseits der näheren Umgebung des Hauses oder der Wohnung den 
bestimmungsgemässen Rahmen von Art. 18 UVV sprengen (vgl. BGE 148 V 28 
E. 6.5.2).

4.1. Die Beschwerdegegnerin liess am 4. Januar 2023 vor Ort sowohl die 
Hilflosigkeit des Beschwerdeführers (vgl. Suva-act. 246 S. 2 ff.) als auch dessen 
Pflegebedarf (vgl. Suva-act. 246 S. 7 ff.) abklären. Vorliegend stützte sich die 
Beschwerdegegnerin bei der Festsetzung des Beitrags an die Pflege zu Hause des 
Beschwerdeführers auf den Bericht der SAHB vom 7. Februar 2023 über den 
Tagesablauf des Beschwerdeführers ab. Die diesbezügliche Abklärung wurde 
durch Frau G._____, diplomierte Pflegefachfrau FA IP, vor Ort in der Wohnung der 
Eltern des Beschwerdeführers, wo Letzterer wohnt, durchgeführt, im Beisein des 
Beschwerdeführers, seiner Mutter, einer Assistentin sowie der zuständigen 
Pflegefachfrau. Der Bericht bestand aus einer dem Verlauf des Tages folgenden 
Abklärung der Pflegeleistungen. Jede Tätigkeit wurde kurz beschrieben, teilweise 
mit den spezifischen Gründen dafür, die ausführende Person wurde genannt, ihre 
Häufigkeit pro Tag oder pro Woche sowie die Dauer der Ausführung (in Minuten) 
angegeben. Ebenso erfolgte eine Einteilung der jeweiligen Tätigkeit nach den 
Leistungsnummern nach RAI-HC sowie in Massnahmen der Abklärung, Beratung 
und Koordination nach Art. 7 Abs. 2 lit. a KLV, in Massnahmen der Untersuchung 
und der Behandlung nach Art. 7 Abs. 2 lit. b KLV sowie in Massnahmen der 
Grundpflege nach Art. 7 Abs. 2 lit. c KLV (vgl. Bericht Abklärung Pflegeleistungen 
SAHB vom 7. Februar 2023 [Suva-act. 246 S. 7 ff.]). 

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4.2. Gestützt auf diesen Abklärungsbericht der SAHB erstellte die 
Beschwerdegegnerin eine Übersichtstabelle "Berechnung der Pflegeleistungen 
nach Art. 18 UVV" mit Datum vom 18. April 2023 (vgl. Suva-act. 287), welche sie 
auf Ersuchen des Beschwerdeführers während des Einspracheverfahrens am 
5. Juni 2024 korrigierte (vgl. Suva-act. 485). In dieser Tabelle wurde jede einzelne 
von der mit der Evaluation beauftragten Pflegefachfrau festgehaltene Leistung 
gemäss einer Unterscheidung nach Art. 7 Abs. 2 lit. b und lit. c KLV in 
"Massnahmen der Untersuchung und der Behandlung" oder in "Massnahmen der 
Grundpflege" eingeteilt, wobei bei Letzteren Leistungen, die nicht bereits von der 
Hilflosenentschädigung gedeckt sind, gesondert ausgeschieden wurden. 
Angesichts der unterschiedlich anwendbaren Tarife wurde für die Massnahmen der 
Untersuchung und der Behandlung ein Stundenansatz von CHF 30.80 (bis und mit 
31. August 2022) bzw. CHF 31.05 (ab 1. September 2022) und für die Massnahmen 
der Grundpflege ein solcher von CHF 28.80 (bis und mit 31. August 2022) bzw. 
CHF 27.60 (ab 1. September 2022) angewandt (vgl. Suva-act. 485).

5.1. Der Beschwerdeführer bestreitet einzig die von der Beschwerdegegnerin 
vorgenommene Qualifikation der in seinem Rechtsbegehren Ziffer 1 aufgeführten 
Pflegehandlungen als Grundpflege und ist der Ansicht, dass diese zur 
medizinischen Behandlungspflege zu zählen seien, weshalb diese ihm mit dem 
hierfür vorgesehenen Tarif für die von Angehörigen erbrachte medizinische 
Behandlungspflege zu vergüten seien. Dabei stützt er sich im Wesentlichen auf das 
Urteil des Bundesgerichts 8C_1037/2012 vom 12. Juli 2013, in dem das 
Bundesgericht solche Pflegeverrichtungen als ärztlich angeordnete medizinische 
Pflege anerkannt habe.

5.2. Soweit sich die Beschwerdegegnerin bei ihrem Entscheid, ob eine 
Pflegeleistung eine Massnahme der nichtmedizinischen Grundpflege oder der 
medizinischen Behandlungspflege darstellt, auf den Leistungskatalog der Spitex, 
RAI-HC, abstellt, ist festzuhalten, dass es sich bei diesem 
Bedarfsabklärungsinstrumentarium rechtsprechungsgemäss um Empfehlungen 
ohne jeglichen normativen Charakter handelt, welche für das Gericht nicht 
verbindlich sind. Es kann sie jedoch bei seiner Entscheidung berücksichtigen, 
sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der 
anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen (vgl. BGE 136 V 172 E. 4.3.3 
und 124 V 351 E. 2e; Urteile des Bundesgerichts 8C_1037/2012 vom 12. Juli 2013 
E. 5.2.1 und 9C_702/2010 vom 21. Dezember 2010 E. 4.2.3). 

5.3. Das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen/-verband (Leistungs-
Nummer 10115; Suva-act. 485 S. 5) hat die Beschwerdegegnerin zu Recht als nicht 

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durch die Hilflosenentschädigung gedeckt betrachtet (vgl. BGE 147 V 35 E. 9.2.2). 
Soweit die Beschwerdegegnerin diese Handlungen jedoch als nichtmedizinische 
Hilfe qualifiziert, kann ihr nicht gefolgt werden. Die Kompressionsstrümpfe trägt der 
Beschwerdeführer zur Ödem- und Thromboseprophylaxe bei Tetraplegie (vgl. 
Hilfsmittel-Verordnung vom 9. November 2023 [Suva-act. 384]). Das Tragen der 
Strümpfe ist damit medizinisch erforderlich, weshalb die unter Leistungs-Nummer 
10115 aufgeführten Pflegemassnahmen entgegen der Ansicht der 
Beschwerdegegnerin der medizinischen Pflege im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. a 
UVV zuzuordnen sind. 

5.4. Was das Anziehen von Einlagen/Anlegen Urinal (Leistungs-Nummer 10413; 
Suva-act. 485 S. 6) angeht, ist dem Beschwerdeführer beizupflichten, dass das 
Bundesgericht das Anlegen eines Kondoms mit Urinal als medizinisches Vorkehren 
im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. d UVG qualifizierte, welches den 
Gesundheitszustand vor wesentlicher Beeinträchtigung bewahrt. Dazu hielt es fest, 
die richtige Wahl dieser Massnahmen, ihre Abstimmung mit den anderen Vorkehren 
und ihre fachlich einwandfreie Durchführung seien für die Erhaltung des prekären 
Gesundheitszustandes von entscheidender Bedeutung. Würden diese 
Massnahmen nicht in der ärztlich empfohlenen Weise fachgerecht durchgeführt, so 
würde mit Sicherheit das Risiko von Harnwegsinfekten und andern 
gesundheitlichen Störungen beträchtlich erhöht (vgl. BGE 116 V 41 E. 4b; Urteil des 
Bundesgerichts 8C_1037/2012 vom 12. Juli 2013 E. 7.1). Damit ist zumindest das 
Anlegen des Urinals als medizinische Behandlungspflege im Sinne von Art. 18 
Abs. 2 lit. a UVV einzustufen, was jedoch nicht für das Anziehen von Einlagen gilt. 
In der Tabelle der Beschwerdegegnerin "Berechnung der Pflegeleistungen nach 
Art. 18 UVV" ist jeweils von "Anziehen von Einlagen/Urinal anlegen" die Rede (vgl. 
Suva-act. 485 S. 6), wogegen aus dem Abklärungsbericht Pflegeleistungen der 
SAHB nur "Anziehen Urinal anlegen" (vgl. Suva-act. 246 S. 9) und nur bei der 
Position nach der Wassertherapie "Anziehen von Einlagen/Urinal anlegen" 
aufgeführt ist (vgl. Suva-act. 246 S. 15). Beim Tätigkeitsbeschrieb ist dann aber 
einheitlich von Urinal die Rede und nicht von Einlagen (vgl. auch Pflegebericht für 
die Zeitdauer vom 25. März 2022 bis 13. September 2022 [Suva-act. 160]), womit 
davon ausgegangen werden kann, dass die unter Leistungs-Nummer 10413 
aufgeführten Pflegeverrichtungen entgegen dem in der Tabelle der 
Beschwerdegegnerin "Berechnung der Pflegeleistungen nach Art. 18 UVV" 
enthaltenen Wortlaut nur das Urinal betreffen, somit keine Einlagen zur Anwendung 
gelangen, und diese Verrichtungen damit der medizinischen Pflege im Sinne von 
Art. 18 Abs. 2 lit. a UVV zuzuordnen sind. 

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5.5. Bezüglich der Lagerung (Leistungs-Nummer 10501; Suva-act. 485 S. 6) ist 
dem Abklärungsbericht Pflegeleistungen der SAHB zu entnehmen, dass die 
Lagerung morgens bis ca. 11 Uhr erfolgt und anschliessend bei Kreislaufproblemen 
die Rückenlagerung vorgenommen und die Beine des Beschwerdeführers 
hochgelagert werden; während der Beschwerdeführer sich erholt, ist immer jemand 
bei ihm. Auch nachmittags (der Beschwerdeführer bleibt für ca. 1 Stunde im Bett), 
abends und zweimal nachts wird die Rückenlagerung im Bett eingerichtet (vgl. 
Suva-act. 246 S. 10-14). Der Versicherungsmediziner PD Dr. med. H._____, 
Facharzt für Neurologie, erachtete in seiner Beurteilung vom 5. September 2024 die 
täglich mehrfach notwendige pflegerische Durchbewegung der Gelenke und 
Lagerung als notwendig (vgl. Suva-act. 511 S. 2), womit diese Verrichtungen 
medizinisch indiziert sind und es sich damit vorliegend beim Lagern um eine 
medizinische Pflegemassnahme im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. a UVV handelt. 

5.6. Zum Punkt aktive/passive Bewegungsunterstützung (Leistungs-Nummer 
10506; Suva-act. 485 S. 6) geht aus dem Abklärungsbericht Pflegeleistungen der 
SAHB hervor, dass diese Pflegemassnahme zur Lösung der Spasmen und 
Schmerzen mehrmals täglich dient (vgl. Suva-act. 246 S. 10-13). Gemäss der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt das aktive/passive Mobilisieren eines 
Tetraplegikers zur Linderung von Spasmen medizinische Behandlungspflege dar 
(vgl. BGE 147 V 35 E. 9.2.1). Vorliegend wurde diese Pflege durch die 
Beschwerdegegnerin als Massnahme der Grundpflege im Sinne von Art. 7 Abs. 2 
lit. c KLV, welche nicht durch die Hilflosenentschädigung gedeckt ist, übernommen 
und zu einem weniger hohen Tarif abgegolten, als wenn sie als medizinische Pflege 
(Massnahmen der Untersuchung und der Behandlung im Sinne von Art. 7 Abs. 2 
lit. b KLV) qualifiziert worden wäre. Dies ist nicht rechtens, zumal auch der 
Versicherungsmediziner PD Dr. med. H._____ in mehreren Beurteilungen festhielt, 
dass das regelmässige Durchbewegen der Gelenke zur Vermeidung von 
Kontrakturen notwendig sei (vgl. Beurteilungen vom 29. April 2024 [Suva-act. 459 
S. 2] und vom 5. September 2024 [Suva-act. 511 S. 2]). Ebenso erachteten der 
Ergotherapeut I._____ und der dipl. Physiotherapeut J._____ das tägliche 
Durchbewegen für dringend angezeigt, da ansonsten neben den Schmerzen auch 
die Gefahr von zunehmenden Kontrakturen gegeben wäre, was für alle täglichen 
Verrichtungen prägnante Folgen hätte und die erforderliche Unterstützung noch 
aufwändiger machen würde (vgl. Bericht vom 2. Februar 2023 [Suva-act. 246 
S. 20]).

5.7. Hinsichtlich der Dekubitusprophylaxe (Leistungs-Nummer 10616; Suva-
act. 485 S. 6) ist festzuhalten, dass diese krankenversicherungsrechtlich 

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Grundpflege darstellt, unfallversicherungsrechtlich aber als eigentliche 
Präventionspflege im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. d UVG zu qualifizieren ist, welche 
erforderlich ist, um die versicherte Person vor einer wesentlichen Beeinträchtigung 
des Gesundheitszustandes zu bewahren (vgl. LANDOLT, 
Unfallversicherungsrechtliche Pflegeentschädigung nach Inkrafttreten der 
Teilrevision, Pflegerecht 2017 S. 134). Ein Dekubitus ist eine schlecht und langsam 
heilende Wunde infolge einer Minderdurchblutung der Haut und/oder des 
Subkutangewebes, deren Ursache in einer unphysiologisch hohen Druckeinwirkung 
auf alle Gewebsschichten liegt. Er tritt namentlich bei fehlerhafter Lagerung 
immobiler Patienten auf. Ein Dekubitus liegt dann vor, wenn sich eine Rötung bei 
intakter Haut nicht wegdrücken lässt (Grad I); im weiteren Verlauf (Grad II – IV) 
kommt es zu einer Teilzerstörung der Haut bis zur Dermis, der Zerstörung aller 
Hautschichten sowie im schlimmsten Fall zu einem totalen Gewebeverlust 
(Dekubitus - DocCheck Flexikon, 
<https://flexikon.doccheck.com/de/Dekubitus?utm_source=www.doccheck.com&ut
m_medium=DC%2520Search&utm_ 
campaign=DC%2520Search%2520content_type%253Aall&utm_content=DC% 
2520Search%2520Dekubitus> (besucht am 4. Dezember 2025). Beim 
Beschwerdeführer ist die Dekubitusgefahr stark, weshalb die Hautpflege und -
kontrolle ausführlich vorzunehmen ist (Suva-act. 160 S. 8, Suva-act. 203 S. 10, 
Suva-act. 241 S. 8, Suva-act. 270 S. 20, Suva-act. 272 S. 4, Suva-act. 306 S. 20, 
Suva-act. 308 S. 5). Die Dekubitusprophylaxe ist mit anderen Worten medizinisch 
geboten, indem sie schwerwiegende Haut- und Gewebeschäden verhindert und so 
der Aufrechterhaltung des Gesundheitszustandes dient (vgl. Erwägung 3.2 
vorstehend). Eine ärztliche Anordnung der Massnahme ist, wie bereits erwähnt, 
nicht erforderlich (vgl. Erwägung 3.2 vorstehend). Zudem bezeichnen auch die 
Leistungserbringer selbst die fragliche Pflegeleistung als Aufgabe von 
Pflegefachpersonen (vgl. Leitlinie Dekubitusprävention und Dekubitusmanagement 
Kategorien I-II des Universitätsspitals Basel, abrufbar unter: https://www.unispital-
basel.ch/dam/jcr:d1298f40-86a1-4f2b-b4d0-
08e2e19c5327/leitlinieDekubitus_kat1_kat2.pdf). Entgegen der Ansicht der 
Beschwerdegegnerin ist diese Pflegemassnahme damit als medizinische 
Behandlungspflege im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. a UVV zu qualifizieren. 

5.8.1. Zu den vom Beschwerdeführer in seinem Rechtsbegehren Ziffer 1 unter den 
Leistungs-Nummern 10503 (Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe; Suva-act. 485 S. 6) 
und 10504 (Aufstehen oder Hinlegen mit Lift oder zwei Personen; Suva-act. 485 
S. 6) aufgeführten Pflegeverrichtungen ist zunächst festzuhalten, dass in den Akten 
eine ärztliche Verordnung vom 2. August 2024 des SPZ für eine Wassertherapie 

leitlinieDekubitus_kat1_kat2.pdf

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sowie ein Stehtraining, jeweils einmal pro Woche, liegt (vgl. Suva-act. 523 S. 12 f.). 
Dem Bericht des SPZ vom 2. August 2024, welcher denjenigen vom 3. Juli 2024 
ersetzt, ist hierzu begründend zu entnehmen, dass das Fortsetzen der bereits 
vorhandenen ambulanten Physiotherapie im gleichen Ausmass mit Schwerpunkt, 
die Beweglichkeit zu erhalten und die Spastik zu reduzieren, zwingend indiziert sei. 
Da der Beschwerdeführer von der regelmässigen Wassertherapie bis jetzt sehr gut 
profitiert habe (Spastikreduktion, Schmerzlinderung, Atemtraining und 
Gelenkbeweglichkeit) sei das Fortsetzen von Wassertherapie langfristig indiziert. 
Weiter sei ein Stehtisch zur Spastikreduktion, Vorbeugung von Spitzfüssen und 
Kreislauftraining angezeigt (vgl. Suva-act. 508 S. 3; vgl. auch Hilfsmittel-
Verordnung vom 4. September 2024 betreffend elektrischen Freistehbarren zur 
Kontraktur- und Dekubitusprophylaxe [vgl. Suva-act. 518 S. 3]). Demgegenüber 
hielt der Versicherungsmediziner PD Dr. med. H._____ in seiner Beurteilung vom 
5. September 2024 fest, eine zusätzliche Wassertherapie gehöre nicht zu 
evidenzbasierten grundlegenden Therapien, anders als die Physiotherapie, und 
begründete dies schlüssig und nachvollziehbar damit, dass eine Wassertherapie 
vorgängig längere Zeit ohne Komplikationen auch nicht durchgeführt worden sei. 
Der Stehbarren oder alternativ ein Stehtisch sei hingegen zur Verbesserung der 
Kreislaufsituation und zur Vermeidung von Druckgeschwüren notwendig (vgl. Suva-
act. 511 S. 2; vgl. auch versicherungsmedizinische Beurteilungen vom 26. März 
2024 [Suva-act. 446] und 30. September 2024 [Suva-act. 527 S. 2]; ferner 
Telefonnotiz vom 16. Januar 2024 [Suva-act. 409], vom 13. Dezember 2023 [Suva-
act. 387] und vom 19. September 2022 [Suva-act. 163]). Damit erweisen sich die 
Physio- und Stehtherapie – nicht aber die Wassertherapie und damit einhergehende 
Aktivitäten im Sinne von Leistungs-Nummer 10504 – als medizinisch erforderlich. 

5.8.2. Wenn nun die Stehtherapie jeweils ein Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe des 
Vaters (vgl. Leistungs-Nummer "10503 Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe nach der 
Stehtherapie durch Vater" [vgl. Tabelle der Beschwerdegegnerin "Berechnung der 
Pflegeleistungen nach Art. 18 UVV" {Suva-act. 485 S. 6}]; Bericht Abklärung 
Pflegeleistungen [Suva-act. 246 S. 12]) bzw. die Physiotherapie ein Aufstehen oder 
Hinlegen mit Hilfe der Mutter (vgl. Leistungs-Nummer "10503 Aufstehen oder 
Hinlegen vor und nach Therapie" [vgl. Tabelle der Beschwerdegegnerin 
"Berechnung der Pflegeleistungen nach Art. 18 UVV" {Suva-act. 485 S. 6}]; Bericht 
Abklärung Pflegeleistungen [Suva-act. 246 S. 16]) erfordern, sind diese 
Pflegemassnahmen für die Durchführung der Behandlungspflege notwendig, weil 
sie in Zusammenhang stehen mit den medizinisch indizierten Physio- und 
Stehtherapien. Sie stellen deshalb – entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin 

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– medizinische Pflege im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. a UVV dar (vgl. Erwägung 3.3 
vorstehend). 

5.8.3.  Was sodann das Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe bei Schwindel zurück ins 
Bett (Leistungs-Nummer 10503 [Suva-act. 485 S. 6]) angeht, so vermerkte die 
Abklärungsfachfrau im Bericht vom 7. Februar 2023, dass der Beschwerdeführer 
unter starkem Schwindel leide. Er werde an den Bettrand gesetzt und gehalten. 
Zweimal wöchentlich müsse der Beschwerdeführer nochmals zurück ins Bett gelegt 
und die Beine hochgelagert werden. Dann könne nach 15 Minuten der Transfer 
nochmals probiert werden (vgl. Suva-act. 246 S. 11). Aus den Akten geht hervor, 
dass der Versicherungsmediziner PD Dr. med. H._____ am 14. November 2023 
klinisch-neurologisch eine relativ stark ausgeprägte autonome Dysregulation im 
Rahmen des hohen Querschnitts mit häufigen Schwindelattacken und 
präkollaptischen Zuständen beurteilte (Suva-act. 374 S. 3; vgl. auch 
Standortbestimmung vom 27. November 2023 [Suva-act. 380]). Am 26. März 2024 
kam er zu derselben Einschätzung (Suva-act. 443 S. 2). Dies kann auf einen 
kritischen Gesundheitszustand, eine gefährliche Krise oder eine instabile Lage 
hinweisen. Vor diesem Hintergrund erscheint diese Massnahme für die 
Aufrechterhaltung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers unerlässlich 
bzw. kann diese ihn vor einer wesentlichen Beeinträchtigung des 
Gesundheitszustandes bewahren, womit es sich damit vorliegend beim Aufstehen 
oder Hinlegen mit Hilfe bei Schwindel zurück ins Bett um eine medizinische 
Pflegemassnahme im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. a UVV handelt.

5.8.4. Demgegenüber – und aus der vorstehenden Erwägung 5.8.1 folgend – hat 
die Beschwerdegegnerin anschliessende, im Zusammenhang mit der 
Wassertherapie stehende Pflegemassnahmen (vgl. Tabelle der 
Beschwerdegegnerin "Berechnung der Pflegeleistungen nach Art. 18 UVV" [Suva-
act. 485 S. 6]) zu Recht den "C-Leistungen" zugeordnet:

- 10503 Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe für Wassertherapie

- 10504 Aufstehen oder Hinlegen mit Lift oder 2 Personen Transfer auf Badeliege

- 10504 Aufstehen oder Hinlegen mit Lift oder 2 Personen Transfer Badeliege auf Liege

- 10504 Aufstehen oder Hinlege- mit Lift oder 2 Personen Transfer nach Therapie in Rollstuhl 

6. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend 
festzuhalten, dass folgende vom Beschwerdeführer beanstandeten Verrichtungen 
medizinische Pflege nach Art. 18 Abs. 2 lit. a UVV darstellen und nicht – wie von 

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der Beschwerdegegnerin zu Unrecht angenommen – Grundpflege nach Art. 18 
Abs. 2 lit. b UVV:

- 10115 Kompressionsstrümpfe/-verband

- 10115 Kompressionsstrümpfe/-verband Abends

- 10115 Kompressionsstrümpfe/-verband Abends 1x mt

- 10115 Kompressionsstrümpfe/-verband Abends

- 10115 Kompressionsstrümpfe/-verband nach Therapie

- 10413 Anziehen von Einlagen / Urinal anlegen nach dem Duschen neu

- 10413 Anziehen von Einlagen / Urinal anlegen nach Therapie

- 10501 Lagerung der Klientin im Bett

- 10501 Lagerung der Klientin im Bett bei Schwindel zurück ins Bett

- 10501 Lagerung der Klientin im Bett Rückenlagerung Nachmittags, Abends, 2x Nachts

- 10501 Lagerung der Klientin im Bett Beine hochlagern wegen Kreislauf der Klientin im Bett

- 10506 Aktive/passive Bewegungsunterstützung kein Therapietag

- 10506 Aktive/passive Bewegungsunterstützung Therapietag 30min

- 10506 Aktive/passive Bewegungsunterstützung durch Vater gemäss Ergotherapie

- 10506 Aktive/passive Bewegungsunterstützung

- 10506 Aktive/passive Bewegungsunterstützung

- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe Hautkontrolle ganzer Körper

- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe Falten und Urinablauf Kontrolle

- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe Elektrorollstuhl

- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe im Rollstuhl nach dem Duschen

- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe Abends

- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe nach Therapie

- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe nach Therapie im Auto

- 10616 Massnahmen zur Dekubitusprophylaxe bei Inko

- 10503 Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe nach der Stehtherapie durch Vater

- 10503 Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe vor und nach Therapie

- 10503 Aufstehen oder Hinlegen mit Hilfe bei Schwindel zurück ins Bett

Entsprechend sind die vorstehend genannten Pflegeverrichtungen mit einem 
Stundenansatz von CHF 30.80 (bis und mit 31. August 2022) bzw. CHF 31.05 (ab 
1. September 2022) zu vergüten. Demgegenüber wurden die in Erwägung 5.8.4 
aufgelisteten Pflegeverrichtungen von der Beschwerdegegnerin zu Recht als "C-
Leistungen" qualifiziert, womit sich diesbezüglich keine Änderung des 

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Stundenansatzes ergibt. Die Beschwerdegegnerin ist entsprechend anzuweisen, 
die Beiträge an die Pflege zu Hause des Beschwerdeführers im Sinne der 
Erwägungen neu zu berechnen. 

7. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2024 ist folglich in 
teilweiser Gutheissung der Beschwerde aufzuheben. Er erweist sich bezüglich der 
Höhe des Beitrags an die Pflege zu Hause des Beschwerdeführers als nicht 
rechtens, da dem Beschwerdeführer höhere Beiträge für medizinische 
Pflegemassnahmen im Sinne von Art. 18 Abs. 2 lit. a UVV zustehen, was zur 
teilweisen Gutheissung der Beschwerde führt. Im Übrigen ist die Beschwerde 
abzuweisen. Die Beschwerdegegnerin ist anzuweisen, die Beiträge an die Pflege 
zu Hause des Beschwerdeführers im Sinne der Erwägungen neu zu berechnen. 

8.1. Gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG sind Verfahren vor dem kantonalen 
Versicherungsgericht bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies 
im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Die Sonderbestimmungen zur 
Rechtspflege gemäss Art. 105 ff. UVG sehen keine generelle Kostenpflicht vor. 
Damit sind unfallversicherungsrechtliche Beschwerdeverfahren über Leistungen in 
der Regel kostenlos. Vorbehalten bleibt die Kostenauflage infolge – in casu nicht 
vorliegenden – mutwilligen oder leichtsinnigen Verhaltens (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. fbis in fine ATSG). Für das vorliegende Beschwerdeverfahren sind daher 
keine Kosten zu erheben.

8.2. Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die teilweise obsiegende Beschwerde 
führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom 
Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 
Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. 
Gemäss Art. 78 VRG i.V.m. Art. 2 der Verordnung über die Bemessung des 
Honorars der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (Honorarverordnung, HV; 
BR 310.250) wird die Parteientschädigung nach Ermessen des Gerichts 
festgesetzt, wobei es grundsätzlich von dem in der Honorarnote geltend gemachten 
(und als angemessen zu betrachtenden) Aufwand sowie (üblichen) Stundenansatz 
ausgeht. Ausgangspunkt ist die durch den Rechtsvertreter eingereichte 
Honorarnote. Als üblich gilt gemäss Art. 3 Abs. 1 HV ein Stundenansatz von 
CHF 210.00 bis CHF 270.00. Die Praxis des Obergerichts (Praxisänderung vom 
6. September 2017, vgl. dazu Urteile des Verwaltungsgerichts bzw. Obergerichts 
des Kantons Graubünden SV2 2023 69 vom 5. September 2025 E. 11.2, SV2 2024 
33 vom 9. Juli 2025 E. 10.2, R 18 17 vom 18. September 2019 E. 9.2.1 und S 17 15 
vom 27. September 2017 E. 7b) geht gestützt auf die HV dahin, dass bei Einreichen 
einer Honorarvereinbarung der geltend gemachte Stundenansatz übernommen 

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wird, sofern er den Ansatz von CHF 270.00 nicht überschreitet. Wird keine 
Honorarvereinbarung eingereicht, beträgt der Stundenansatz höchstens CHF 
240.00.

Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte dem Gericht am 22. Januar 
2025 seine Honorarnote über CHF 3'872.15 (bestehend aus: 13 Stunden à 
CHF 270.00 [CHF 3'510.00] zzgl. Auslagen von CHF 72.00 und 8.1 % MWST 
[CHF 290.15]) ein. Diese ist aus folgenden Gründen zu kürzen: Der Aufwand für 
das Studium des angefochtenen Einspracheentscheides (0.75 Stunden) ist zu 
streichen. Diese Verrichtung gehört praxisgemäss nicht zum Aufwand im 
Beschwerdeverfahren, da der Rechtsvertreter bereits am verwaltungsinternen 
Einspracheverfahren beteiligt war (vgl. Suva-act. 299, 434 und 504; act. B.3, B.5 
und B.7). Für das Verfassen der Beschwerdeschrift wird ein Aufwand von 
acht Stunden geltend gemacht. Der Rechtsvertreter konnte indes auf seine 
Vorarbeiten im Einspracheverfahren zurückgreifen und musste sich nicht erst von 
Grund auf in den Fall einarbeiten. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass die 13-
seitige Beschwerdeschrift (ohne Rubrum) ab Seite 7 bis Seite 12, obere Hälfte, den 
nahezu identischen Wortlaut beinhaltet wie die Eingabe des Rechtsvertreters vom 
28. Juli 2024 im Rahmen des Einspracheverfahrens (vgl. Suva-act. 504 = act. B.7). 
Vor diesem Hintergrund erscheint für das Ausarbeiten und Einreichen der 
Beschwerde ein um zwei Stunden reduzierter Aufwand von sechs Stunden als 
angemessen. Damit resultiert ein gekürzter Zeitaufwand von insgesamt 10.25 
Stunden. Angesichts der obgenannten Praxis ist alsdann mangels Vorliegens einer 
Honorarvereinbarung die Honorarnote des Rechtsvertreters des 
Beschwerdeführers anzupassen, indem nicht ein Stundenansatz von CHF 270.00, 
sondern ein solcher von CHF 240.00 zur Anwendung gelangt. Die so korrigierte 
Honorarnote beläuft sich folglich auf total CHF 2'737.10 (bestehend aus: 
10.25 Stunden à CHF 240.00 [CHF 2’460.00] zzgl. Auslagen von CHF 72.00 und 
8.1 % MWST [CHF 205.10]). In Anbetracht des lediglich teilweisen Obsiegens des 
Beschwerdeführers ist der Parteikostenersatz ermessensweise auf sieben Achtel, 
mithin CHF 2'395.00 inkl. Spesen und MWST, festzusetzen. In diesem Umfang hat 
die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer einen reduzierten 
Parteikostenersatz zu bezahlen. 

8.3. Die teilweise obsiegende Beschwerdegegnerin kann keinen 
Parteikostenersatz beanspruchen (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

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Es wird erkannt:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene 
Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 
(Suva) vom 1. Oktober 2024 aufgehoben und sie wird angewiesen, die 
Beiträge an die Pflege zu Hause von A._____ nach Art. 18 Abs. 2 lit. a und 
lit. b UVV im Sinne der Erwägungen neu zu berechnen. Im Übrigen wird die 
Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) hat A._____ einen 
Parteikostenersatz von CHF 2'395.00 (inkl. Spesen und MWST) zu leisten.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]