# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5171a026-a9ba-5e05-a7f8-fa5768ca4d25
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-10-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.10.2014 A-1018/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-1018-2014_2014-10-31.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-1018/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  3 1 .  O k t o b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richter André Moser (Vorsitz), 

Richter Markus Metz, Richterin Kathrin Dietrich,    

Gerichtsschreiberin Flurina Peerdeman. 

 

 
 

Parteien 

 
A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
Fachstelle für Personensicherheitsprüfungen im Bereich 

Informations- und Objektsicherheit (IOS),  

Papiermühlestrasse 20, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Personensicherheitsprüfung gemäss MG. 

 

 

A-1018/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Fachstelle für Personensicherheitsprüfungen im Bereich Informati-

ons- und Objektsicherheit (Fachstelle IOS, nachfolgend: Fachstelle) führ-

te betreffend den Stellungspflichtigen A._______ eine Personensicher-

heitsprüfung durch. 

B.  

Im Rahmen der Datenerhebung erhielt die Fachstelle Kenntnis von fol-

genden strafrechtlich relevanten Vorfällen: 

Strafbefehl der Staatsanwaltschaft S._______ vom 26. März 2013 betr. gro-

be Verletzung der Verkehrsregeln. Strafe: Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 

je Fr. 40.-, bedingt erlassen, Probezeit von 2 Jahren, Busse von Fr. 600.-. 

Gemäss Sachverhalt lenkte A._______ am 16. Februar 2013 auf der 

Hauptstrasse in T._______ einen Personenwagen bei guter Sicht, trockener 

Fahrbahn und schwachem Verkehr mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h 

(75 km/h netto) und überschritt damit die allgemein zulässige Höchstge-

schwindigkeit von 50 km/h innerorts um netto 25 km/h. 

Strafverfügung der Jugendanwaltschaft des Kantons U._______ vom 

10. September 2010 betr. mehrfache Widerhandlung gegen das Betäu-

bungsmittelgesetz  (Konsum und Handel). Strafe: 2 Tage persönliche Leis-

tung (Arbeitsleistung). Gemäss Sachverhalt kaufte A._______ im Zeitraum 

zwischen 1. September 2009 und 7. Juli 2010 für den Eigen- und Fremdkon-

sum insgesamt ca. 45,9 g Marihuana zu einem Preis von total ca. Fr. 520.-. 

A._______ verkaufte davon ca. 11,8 g Marihuana für total Fr. 146.- und kon-

sumierten die restliche Menge selbst durch Rauchen. 

C.  

Im Rekrutierungszentrum V._______ führte die Fachstelle am 1. Oktober 

2013 eine persönliche Befragung von A._______ durch. Am 2. Oktober 

2013 gewährte sie ihm das rechtliche Gehör und setzte ihn über die be-

absichtigte Risikoerklärung in Kenntnis. A._______ erklärte sich mit der 

beabsichtigten Risikoerklärung nicht einverstanden. Innert Frist ging kei-

ne weitere Stellungnahme ein.  

D.  

Die Fachstelle erliess am 28. Januar 2014 eine Risikoerklärung. Im 

Dispositiv hielt sie fest, sie beurteile das Gewaltpotential von A._______ 

als erhöht (Dispositiv-Ziff. 1), es lägen Hinderungsgründe für die Überlas-

sung der persönlichen Waffe im Sinne von Art. 113 des Militärgesetzes 

vom 3. Februar 1995 (MG, SR 510.10) vor und das Überlassen der per-

sönlichen Waffe sei nicht zu empfehlen (Dispositiv-Ziff. 2). 

A-1018/2014 

Seite 3 

E.  

Dagegen erhebt A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 

26. Februar 2014 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Er bean-

tragt sinngemäss die Aufhebung der Risikoerklärung.  

F.  

In der Vernehmlassung vom 12. Mai 2014 hält die Fachstelle (nachfol-

gend: Vorinstanz) an ihrer bisherigen Beurteilung fest und schliesst auf 

Abweisung der Beschwerde.  

G.  

Am 5. Juni 2014 reicht der Beschwerdeführer Schlussbemerkungen ein. 

H.  

Auf weitere Vorbringen der Parteien sowie die sich bei den Akten befindli-

chen Schriftstücke wird – soweit entscheidrelevant – im Rahmen der 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 des Verwal-

tungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwer-

den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes 

vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern sie von Behörden 

erlassen wurden, die gemäss Art. 33 VGG als Vorinstanzen gelten, und 

überdies keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Die Fachstelle ist 

eine Organisationseinheit des VBS. Sie gehört somit zu den Behörden 

nach Art. 33 Bst. d VGG und ist daher Vorinstanz des Bundesverwal-

tungsgerichts. Die Personensicherheitsprüfung fällt nicht unter die Aus-

nahme von Art. 32 Abs. 1 Bst. a VGG betreffend das Gebiet der inneren 

und äusseren Sicherheit. Das Bundesverwaltungsgericht ist damit zur 

Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (vgl. auch Art. 21 

Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 21. März 1997 über Massnahmen zur 

Wahrung der inneren Sicherheit [BWIS, SR 120]; statt vieler Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts A-2499/2014 vom 1. Oktober 2014 E. 1.2). 

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 

VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 

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Seite 4 

1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der 

Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teil-

nahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders be-

rührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Än-

derung hat. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren 

teilgenommen. Er ist als Adressat durch die angefochtene Risikoerklä-

rung beschwert und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhe-

bung. Er ist somit zur Beschwerde legitimiert. 

1.3 Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

(vgl. Art. 50 und 52 VwVG) ist demnach einzutreten. 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 

Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger 

Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der 

Ausübung des Ermessens – sowie auf Angemessenheit (Art. 49 VwVG).  

Bei der Beurteilung der Frage, ob eine bestimmte Person ein Sicherheits-

risiko darstellt, steht der Vorinstanz zum einen ein gewisser Beurteilungs-

spielraum zu. Zum anderen hat das Bundesverwaltungsgericht auch nicht 

den Massstab für sicherheitsrelevante Bedenken selber zu definieren (Ur-

teil des Bundesgerichts 8C_283/2013 vom 8. November 2013 E. 6.1.2) 

und auferlegt sich deshalb bei der diesbezüglichen Beurteilung eine ge-

wisse Zurückhaltung. Soweit die Überlegungen der Vorinstanz als sach-

gerecht erscheinen, ist nicht in deren Ermessen einzugreifen (Urteil des 

Bundesgerichts 8C_788/2011 vom 2. Mai 2012 E. 5.1.2 und statt vieler 

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-2499/2014 vom 1. Oktober 2014 

E. 2). 

3.  

3.1 Art. 113 MG regelt die Prüfung von Hinderungsgründen für die Über-

lassung der persönlichen Waffe und sieht die Möglichkeit vor, das Ge-

waltpotential einer Person durch eine Personensicherheitsprüfung zu be-

urteilen, ohne dass es dazu ihrer Zustimmung bedarf (Art. 113 Abs. 1 

Bst. d MG; ferner Art. 19 Abs. 3 BWIS). Diese Personensicherheitsprü-

fung dient ausschliesslich dazu, Gewaltverbrechen mit der Militärwaffe zu 

verhindern, und hat damit eine beschränktere Zielsetzung als die Prüfung 

nach Art. 19 ff. BWIS, mit der ganz allgemein Gefährdungen der inneren 

und äusseren Sicherheit abgewendet werden sollen. Die Bestimmungen 

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Seite 5 

des BWIS sind aber auch auf die Sicherheitsprüfung nach Art. 113 MG 

formell anwendbar, soweit das MG keine abweichenden Regelungen ent-

hält (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-2499/2014 vom 1. Oktober 

2014 E. 5.1 und grundlegend A-5391/2011 vom 5. April 2012 E. 3.2 und 

3.3). Art. 5 der Verordnung vom 4. März 2011 über die Personensicher-

heitsprüfungen (PSPV, SR 120.4) konkretisiert die Prüfung gemäss 

Art. 113 Abs. 1 Bst. d MG für Stellungspflichtige; demnach werden alle 

Stellungspflichtigen anlässlich ihrer Rekrutierung geprüft. 

3.2 Bei einer Personensicherheitsprüfung kann nicht nur aufgrund "har-

ter" Fakten entschieden werden. Es geht vielmehr darum, eine Risikoein-

schätzung vorzunehmen, die aufgrund von Erhebungen erfolgt. Dass es 

sich bei den aus den erhobenen Daten gezogenen Schlussfolgerungen 

auch um Annahmen und Vermutungen handeln kann, liegt in der Natur 

der Sache, da bei der Personensicherheitsprüfung eine Prognose über 

ungewisse künftige Sachverhalte vorgenommen werden muss. Gericht-

lich überprüft werden kann, ob die getätigten Erhebungen auf zulässige 

Weise erfolgten und ob die erhobenen Daten anschliessend korrekt ge-

würdigt wurden. Hinsichtlich des diesbezüglich geltenden Beurteilungs-

massstabes verlangt die Vorinstanz mit Blick auf das mit einer Waffe ver-

bundene Gefahrenpotential zu Recht, dass sich die überprüften Stel-

lungspflichtigen, denen die Armee eine Waffe aushändigt, durch eine be-

sondere Zuverlässigkeit auszeichnen. Damit ist der Spielraum für tole-

rierbare Unregelmässigkeiten in der Lebensführung erheblich einge-

schränkt. Wie dargelegt (vgl. E. 2) setzt das Bundesverwaltungsgericht 

bei der Überprüfung von Personensicherheitsprüfungen nicht ohne hin-

reichenden Grund sein eigenes Ermessen an dasjenige der Vorinstanz 

(statt vieler Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-2499/2014 vom 

1. Oktober 2014 E. 5.2; vgl. ferner Urteil des Bundesgerichts 

8C_283/2013 vom 8. November 2013 E. 5.3.2). 

Die Bejahung eines relevanten Sicherheitsrisikos kann auch aufgrund der 

Summe mehrerer Risikoquellen gerechtfertigt sein, selbst wenn einzelne 

davon für sich genommen noch kein relevantes Sicherheitsrisiko darstel-

len würden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_788/2011 vom 2. Mai 2012 

E. 5.2.1; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-2499/2014 vom 

1. Oktober 2014 E. 5.2 mit Hinweisen). 

3.3 Gemäss Art. 113 Abs. 1 Bst. d Ziff. 1 MG kann die Vorinstanz insbe-

sondere auch Einsicht in den nationalen Polizeiindex nehmen. Für die 

vorliegenden Zwecke ist nicht entscheidend, ob die genannten Vorkomm-

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Seite 6 

nisse zu Einträgen im Strafregister geführt haben. Bei einer Personensi-

cherheitsprüfung ist nicht nur auf die im Strafregister verzeichneten Straf-

taten abzustellen, sondern auf sämtliche bekannten Vorgänge, die einen 

Eindruck der zu prüfenden Person vermitteln (statt vieler Urteil des Bun-

desverwaltungsgerichts A-2499/2014 vom 1. Oktober 2014 E. 5.3 mit 

Hinweisen). 

3.4 Schliesslich macht nach der Rechtsprechung des Bundesverwal-

tungsgerichts nicht jede Verurteilung wegen krimineller Handlungen eine 

Person zum Sicherheitsrisiko. Auszugehen ist vielmehr von der Art des 

Delikts, den Umständen der Tat und den Beweggründen zur Delinquenz. 

Es ist zu fragen, ob die damaligen Umstände Rückschlüsse auf Charak-

terzüge des Beschwerdeführers zulassen, die einen Risikofaktor darstel-

len. Weiter spielt eine Rolle, ob es sich um ein einmaliges Vergehen han-

delt oder ob der Betroffene wiederholt delinquiert hat und ob davon aus-

gegangen werden muss, dass Wiederholungsgefahr besteht. Zu berück-

sichtigen ist auch, wie lange das Delikt bzw. die Verurteilung zurückliegt. 

Bei der Beurteilung des sich im Delikt manifestierenden Sicherheitsrisikos 

ist aber auch der Frage nachzugehen, ob seither Umstände hinzugetre-

ten sind, welche die Verurteilung in den Hintergrund treten oder anders 

beurteilen lassen, das heisst ob sich die Risikobeurteilung zugunsten der 

zu überprüfenden Person geändert hat. Vorab sind die Umstände des 

Einzelfalls massgebend (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts 

A-2499/2014 vom 1. Oktober 2014 E. 5.4, A-4988/2013 vom 8. Mai 2014 

E. 3.4 und A-4861/2013 vom 31. Januar 2014 E. 3.4). 

4.  

4.1 Die Vorinstanz beurteilt in der angefochtenen Risikoerklärung das 

Gewaltpotential des Beschwerdeführers als erhöht, wobei sie sich in der 

Begründung nicht nur auf die eingeholten Strafakten, sondern vor allem 

auch auf die persönliche Befragung stützt. Als Hinderungsgründe für das 

Überlassen einer persönlichen Waffe führt die Vorinstanz an, der Be-

schwerdeführer habe in der Vergangenheit wiederholt gegen die Rechts-

ordnung verstossen, sei in mehrere Schlägereien verwickelt gewesen und 

konsumiere bis heute regelmässig Cannabis. Zwar könnten die positiven 

Rückmeldungen aus seinem beruflichen Umfeld eine günstige Entwick-

lungstendenz belegen. Der Beschwerdeführer habe sich jedoch von den 

genannten Vorkommnissen nicht hinreichend distanziert. Namentlich ver-

trete er nach wie vor die Meinung, dass wenn einer seiner Kollegen oder 

Kolleginnen angegriffen oder geschlagen würde, er diese verteidigen 

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würde. Des Weiteren sei dem Beschwerdeführer vorzuhalten, im damali-

gen Strafverfahren wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäu-

bungsmittelgesetz falsch ausgesagt zu haben. Um nicht als Dealer aus 

dem Strafverfahren hervorzugehen, habe der Beschwerdeführer einen 

höheren Eigenkonsum an Cannabis angegeben als die Menge, die er 

verkauft habe. Dass der Beschwerdeführer die nötige Vertrauenswürdig-

keit und Integrität vermissen lasse, zeige sich schliesslich auch daran, 

dass er sich bei der persönlichen Befragung erst nach der Konfrontation 

mit der Aktenlage an dieses Strafverfahren erinnert habe. 

4.2 Dieser Argumentation hält der Beschwerdeführer entgegen, die Risi-

koerklärung beruhe auf einer Fehleinschätzung seiner Persönlichkeit. Die 

persönliche Befragung sei einseitig auf Ereignisse in der Vergangenheit 

ausgerichtet gewesen, die teilweise über vier Jahre zurückliegen würden. 

Die Vorinstanz habe seine Aussagen hochgespielt. Er sei noch nie wegen 

Gewalt mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Anlässlich der persönli-

chen Befragung habe er lediglich von einzelnen Ereignissen berichtet, 

welche sich in seiner Jugend abgespielt hätten. Die ihm zur Last gelegten 

Vorfälle entsprächen nicht der Normalität und hätten nichts mit seiner 

Persönlichkeit zu tun. Er gehe Konflikten strikt aus dem Weg, was sein 

familiäres und sein weiteres Umfeld bestätigen könnten. Würde die Risi-

koeinschätzung der Vorinstanz tatsächlich zutreffen, hätte ihm das (…) 

sowie die (…) kaum so gute Arbeitszeugnisse für die dort absolvierten 

Praktika ausgestellt. Auch seine aktuelle berufliche Tätigkeit als (…) ba-

siere auf einem hohen Vertrauens- und Zuverlässigkeitsniveau.  

4.3 Im Folgenden ist somit zu prüfen, ob ein Hinderungsgrund für die 

Überlassung der persönlichen Waffe gemäss Art. 113 Abs. 1 Bst. d MG 

vorliegt und ob die Empfehlung, vom Überlassen einer Waffe an den Be-

schwerdeführer abzusehen, inhaltlich rechtmässig ist. 

5.  

5.1 Aktenkundig ist vorliegend zunächst eine Verurteilung durch die Ju-

gendanwaltschaft des Kantons U.______ vom 10. September 2010 we-

gen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz 

(Konsum und Handel von Marihuana). Hinsichtlich dieses Delikts gilt es 

im Rahmen der Personensicherheitsprüfung einerseits zu berücksichti-

gen, dass es sich nicht um einen besonders schwerwiegenden Verstoss 

handelt. Andererseits liegt es bereits mehrere Jahre zurück und weist 

keinen unmittelbaren Bezug zu Waffen auf. Es kann daher bei der Beur-

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teilung des vom Beschwerdeführer ausgehenden Sicherheitsrisikos nicht 

im Vordergrund stehen. Entsprechend relativiert sich auch der Umstand, 

dass der Beschwerdeführer seinerzeit gegenüber der Jugendanwaltschaft 

gelogen hat, was den Eigenkonsum betraf. Dass das damalige Strafver-

fahren einen wesentlich anderen Ausgang genommen hätte, wenn der 

Beschwerdeführer wahrheitsgetreu ausgesagt hätte, wird von der Vorin-

stanz zu Recht nicht behauptet. Ferner fällt auch das diesbezügliche 

Antwortverhalten des Beschwerdeführers anlässlich der persönlichen Be-

fragung nicht entscheidend ins Gewicht. Es ist zwar richtig, dass er sich 

bei der persönlichen Befragung nicht sofort an das Strafverfahren erin-

nern konnte. Von einem bewussten Verschweigen ist dennoch nicht aus-

zugehen. Wie sich aus der Anhörung der Tonaufzeichnung ergibt, erteilte 

der Beschwerdeführer während der gesamten Befragung stets bereitwillig 

Auskunft. Zu seinen Gunsten ist dabei namentlich zu werten, dass er 

gleich zu Beginn und von sich aus seinen Marihuanakonsum angespro-

chen hat. 

5.2 Fraglicher ist, wie der dem Beschwerdeführer ebenfalls vorgehaltene 

Verstoss gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung zu bewerten ist. Die 

Verurteilung durch die Staatsanwaltschaft S.______ vom 26. März 2013 

wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln liegt zum Zeitpunkt des Er-

lasses der Risikoerklärung noch kein Jahr zurück. Die Probezeit von zwei 

Jahren für die bedingt ausgesprochene Geldstrafe ist derzeit noch nicht 

abgelaufen. Mit der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 

50 km/h innerorts um massgebliche 25 km/h liegt eine grobe Verletzung 

der Verkehrsregeln vor, die zweifellos nicht verharmlost werden darf. An-

ders als beispielsweise im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-

4861/2013 vom 31. Januar 2014, in dem – im Rahmen einer Personensi-

cherheitsprüfung nach MG – eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 

58 km/h im San Bernardino-Tunnel zur Diskussion stand, kann vorliegend 

noch nicht von einem besonders hohen Gefährdungspotential gespro-

chen werden, da gemäss Sachverhalt des Strafbefehls der Beschwerde-

führer die Geschwindigkeitsüberschreitung kurz vor Ortsausgang beging 

und dies bei guter Sicht, trockener Fahrbahn und geringem Verkehrsauf-

kommen. Anlässlich der persönlichen Befragung wies der Beschwerde-

führer auch nochmals mit Nachdruck darauf hin, er sei nicht mit überge-

setzter Geschwindigkeit durch das Dorf gefahren, sondern habe erst kurz 

vor Dorfausgang beschleunigt, wobei er aufgrund des leichten Strassen-

gefälles zu früh auf die Geschwindigkeit von 80 km/h gekommen sei. Ab-

gesehen von diesem Vorfall sei er nur einmal wegen einer Geschwindig-

keitsüberschreitung von 1 km/h geblitzt worden. Er fahre gerne Auto, sei 

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aber kein "Raser". Angesichts dieser schlüssigen Äusserungen des Be-

schwerdeführers, die in Übereinstimmung mit der übrigen Aktenlage ste-

hen, kann daher aus der einmaligen Verurteilung wegen grober Verlet-

zung der Verkehrsregeln, selbst wenn sie zeitlich noch nicht lange zu-

rückliegt, nicht darauf geschlossen werden, dass der Beschwerdeführer 

generell ein verantwortungs- und rücksichtsloses Verhalten an den Tag 

legt.  

6.  

6.1 Auf entsprechende Frage der Vorinstanz äusserte sich der Be-

schwerdeführer anlässlich der persönlichen Befragung sodann dahinge-

hend, Schlägereien seien schon vorgekommen. Im Einzelnen führte er 

aus, im Ausgang in W._______ könne man leicht "angerempelt" werden 

und dann gäbe es schnell eine Diskussion. Wenn er von einer Schlägerei 

erfahre, würde er sich nicht beteiligen. Schlägereien seien unnötig. Wenn 

ein Kollege betroffen sei, würde er ihm aber helfen, wobei er die Situation 

kennen müsse, da der Kollege den Streit auch selbst verursacht haben 

könnte. Natürlich würde er auch zuerst versuchen, zu schlichten. Meist 

sei es aber sowieso besser, sich nicht einzumischen, um nicht selbst Op-

fer zu werden. Von der Vorinstanz auf konkrete Vorkommnisse angespro-

chen, antwortet der Beschwerdeführer, sein Kollege sei einmal verprügelt 

worden, wobei er oder seine Kollegen nichts hätten unternehmen müs-

sen. Ein weiterer Vorfall habe sich in X._______ ereignet, wobei dieser 

schon lange zurück liege. Zwei Personen hätten sich aufgrund eines 

Streits je Unterstützung organisiert. Nachdem jemand von einer Bierfla-

sche aus der Menge getroffen worden sei, sei der eine geflüchtet. An 

dessen Verfolgung habe er sich nicht mehr beteiligt. Ferner sei er einmal 

in Y._______ grundlos von drei Personen verprügelt worden.  

Vorab ist anzumerken, dass die Vorinstanz den Sachverhalt hinsichtlich 

des erstgenannten Vorfalls fehlerhaft festgestellt hat. Bei der persönlichen 

Befragung gab der Beschwerdeführer wörtlich zu Protokoll, als sein Kol-

lege verprügelt worden sei, hätten er und seine Kollegen nichts unter-

nehmen müssen. Soweit die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung 

ausführt, der Beschwerdeführer habe sich mit einer anderen Gruppe ge-

schlagen, hat sie die Aussagen des Beschwerdeführers nicht korrekt wie-

dergegeben. Abgesehen davon fällt auf, dass der Beschwerdeführer – 

selbst auf Nachfrage der Vorinstanz hin – kaum sachdienliche Angaben 

zu den einzelnen Vorkommnissen machen konnte. Es liess sich daher 

durch die persönliche Befragung nur ansatzweise klären, welche Rolle 

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Seite 10 

der Beschwerdeführer bei den einzelnen Auseinandersetzungen ein-

nahm. Gleichfalls ist offen geblieben, wann diese stattfanden. Die Um-

stände blieben weitgehend im Dunkeln und konnten durch die Vorinstanz 

nicht mehr mit der nötigen Klarheit eruiert werden. Die genannten Aussa-

gen des Beschwerdeführers bieten daher keine hinreichenden Anhalts-

punkte für eine erhöhte Gewaltbereitschaft. Doch selbst wenn auf diese 

abzustellen wäre, liessen sie allenfalls den Schluss zu, dass der Be-

schwerdeführer passiv an Auseinandersetzungen beteiligt war. 

6.2 Anders als bei den vorgenannten Vorkommnissen liegen zu einem 

weiteren Ereignis detailliertere Angaben des Beschwerdeführers vor. Der 

Verlauf dieser Auseinandersetzung beschrieb der Beschwerdeführer ge-

genüber der Vorinstanz im Einzelnen wie folgt: Er sei mit zwei Kollegen 

unterwegs gewesen, als zwei Angetrunkene sie angesprochen hätten und 

dabei immer lauter geworden seien. Sein Kollege habe diese aufgefor-

dert, sie in Ruhe zu lassen. Nachdem sein Kollege von einem Faust-

schlag getroffen worden sei, sei er, der Beschwerdeführer, ihm zu Hilfe 

gekommen und habe dem Angreifer ebenfalls einen Faustschlag ins Ge-

sicht verpasst. Die Auseinandersetzung habe sich anschliessend noch 

gesteigert und es seien "mehrere Fäuste geflogen". Er und seine Kolle-

gen seien dann weggerannt, weil die anderen überlegen gewesen seien. 

Sie hätten sich trennen müssen, um dem Verfolgern zu entkommen. Es 

habe auf keiner Seite Verletzte gegeben. Der Beschwerdeführer erklärt, 

das sei ein einmaliger Vorfall gewesen, bei dem er unter Alkoholeinfluss 

gestanden habe.  

Eine strafrechtliche Beurteilung liegt nicht vor, welche den detaillierten 

Tatablauf festhält. Eine juristische Einordnung dieses Vorfalls fällt daher 

schwer. Die Vorinstanz scheint sich auf die Ausführungen des Beschwer-

deführers abgestützt zu haben. Da dieser den Sachverhalt nicht bestrei-

tet, ist grundsätzlich von diesem auszugehen. Auf den ersten Blick deutet 

das Verhalten des Beschwerdeführers tatsächlich auf ein erhöhtes Ge-

waltpotential unter Alkoholeinfluss hin. Wie das Bundesverwaltungsge-

richt mehrfach festgehalten hat, weist ein Faustschlag in das Gesicht ei-

nes Anderen eine besondere Aggressivität auf (vgl. Urteile des Bundes-

verwaltungsgerichts A-4861/2013 vom 31. Januar 2014 E. 4.4.1, 

A-4738/2012 vom 10. Dezember 2013 E. 6.3.2, A-6493/2012 vom 30. Juli 

2013 E. 4.1.4 und A-5617/2012 vom 25. März 2013 E. 3.5.4, je mit Hin-

weisen). Bei näherer Betrachtung wird indes deutlich, dass der Be-

schwerdeführer den Streit nicht suchte, sondern der Angriff von dem 

Kontrahenten ausging. Mit dem Faustschlag reagierte der Beschwerde-

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Seite 11 

führer auf die zuvor begangene Handgreiflichkeit der Gegenseite. Es 

könnte somit eine Notwehrsituation im Sinne von Art. 15 des Schweizeri-

schen Strafgesetzbuchs vom 21. Dezember 1937 (StGB, SR 311.0) be-

standen haben, was die Notwehrhilfe rechtfertigen könnte. Da es sich 

überdies um ein Einzelereignis handelt, kann dem Beschwerdeführer 

deswegen weder ein erhöhtes Gewaltpotential noch ein bedenklicher 

Kontrollverlust unter Alkoholeinfluss angelastet werden.  

7.  

7.1 Schliesslich führt der Beschwerdeführer bei der persönlichen Befra-

gung zum Betäubungsmittelkonsum aus, er habe mit 15 oder 16 Jahren 

zum ersten Mal Marihuana probiert. Mit 17 oder 18 Jahren hab er zwei- 

bis dreimal in der Woche geraucht. Härtere Drogen habe er nie versucht, 

da sie ihm zu gefährlich seien. In diesem Punkt sei er konsequent. Aktuell 

konsumiere er Marihuana ausschliesslich am Wochenende ein- bis zwei-

mal. Seit er berufstätig sei, habe er den Konsum auf das Wochenende 

eingeschränkt, damit seine Arbeitsleistung nicht beeinträchtig werde. 

Während seines eineinhalbjährigen Aufenthalts in Z._______ habe er 

überhaupt nicht geraucht, da er nicht habe riskieren wollen, dort wegen 

Drogen verhaftet zu werden. Für ihn sei es kein Problem, während des 

Militärdienstes auf den Konsum von Marihuana vollständig zu verzichten.  

7.2 Fest steht, dass der Beschwerdeführer nach eigener Aussage bis 

heute regelmässig Marihuana konsumiert. Nach der ständigen Recht-

sprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu Personensicherheitsprü-

fungen nach BWIS manifestiert sich im Konsum sogenannter weicher 

Drogen – obwohl dieser unter Jugendlichen verbreitet sein mag – ein 

Nichtbeachten der geltenden Rechtsordnung, was Fragen hinsichtlich der 

Integrität und Vertrauenswürdigkeit berechtigt erscheinen lässt (vgl. Urtei-

le des Bundesverwaltungsgerichts A-6383/2012 vom 26. Juni 2013 

E. 6.1.3, A-5050/2011 vom 12. Januar 2012 E. 8.3.2 und A-6275/2010 

vom 27. April 2011 E. 6.2 mit Hinweisen). Hinsichtlich der hier geltenden 

eingeschränkteren Zielsetzung der Personensicherheitsprüfung nach MG 

(vgl. E. 3.1) hat die Vorinstanz überzeugend dargelegt, dass gestützt auf 

Fachliteratur der Konsum von Marihuana zu Beeinträchtigungen der Leis-

tungsfähigkeit von mehreren Stunden bzw. bis zu einem Tag oder mehr 

führen und damit eine Erhöhung des Unfallrisikos mit sich bringen könne 

(vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-6587/2011 vom 31. Mai 

2012 E. 5.3.5). Im vorliegenden Fall ist jedoch Folgendes zu beachten: 

Die Ausführungen des Beschwerdeführers anlässlich der persönlichen 

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Seite 12 

Befragung zeigen, dass er nicht nur gewillt, sondern durchaus auch in der 

Lage ist, die Konsequenzen seines Marihuanakonsums vorgängig zu be-

denken und entsprechend danach zu handeln. So legte der Beschwerde-

führer glaubhaft dar, während seines längeren Aufenthalts in Z._______ 

kein Marihuana konsumiert und den derzeitigen Konsum auf das Wo-

chenende eingeschränkt zu haben, um seine Arbeitsleistung nicht zu ge-

fährden. Vor diesem Hintergrund ist seine Zusicherung, er werde wäh-

rend der Zeit des Militärdienstes auf den Konsum von Marihuana voll-

ständig verzichten, als realistisch einzustufen. 

8.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer in den 

Registern der Sicherheits- und der Strafverfolgungsorgane wegen eines 

Gewaltdelikts nicht verzeichnet ist. Die beiden Verurteilungen wegen 

mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie 

wegen grober Verkehrsregelverletzung sind in der Art und Schwere nicht 

geeignet, ein Sicherheitsrisiko hinsichtlich des Überlassens der persönli-

chen Waffe zu begründen. Soweit die Vorinstanz dem Beschwerdeführer 

die Beteiligung an einzelnen Auseinandersetzungen sowie den Konsum 

von Marihuana anlastet, sprechen diese Umstände aus den dargelegten 

Gründen im vorliegenden Fall ebenfalls nicht für ein erhöhtes Gewaltpo-

tential. Auch sonst sind keine Belastungsmomente für eine fehlende Im-

pulskontrolle erkennbar. Vielmehr zeichnet sich der Beschwerdeführer bei 

der persönlichen Befragung im Wesentlichen durch ein hohes Mass an 

Selbstreflektion aus. Seine Darlegungen vermitteln den Eindruck einer 

besonnenen und verantwortungsbewussten Persönlichkeit. Dass keine 

genügenden Anhaltspunkte für ein erhöhtes Gewaltpotential vorliegen, 

zeigt sich auch an dem aktenkundigen Praktikumszeugnis. In diesem 

Praktikumszeugnis der (…) wird dem Beschwerdeführer ausdrücklich be-

scheinigt, dass er über eine grosse Empathie verfüge und selbst in 

Stresssituationen immer ruhig und ausgeglichen bleibe, er handle stets 

überlegt.  

Auch und gerade im Rahmen einer Gesamtbetrachtung sind daher beim 

Beschwerdeführer keine Hinderungsgründe für das Überlassen einer per-

sönlichen Waffe im Sinne von Art. 113 Abs. 1 Bst. d MG erkennbar. Die 

Beschwerde ist demnach gutzuheissen und die angefochtene Risikoer-

klärung ist aufzuheben.  

9.  

Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt die Verfahrenskosten in der Re-

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Seite 13 

gel der unterliegenden Partei (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die unterliegende 

Vorinstanz trägt als Bundesbehörde keine Verfahrenskosten (Art. 63 

Abs. 2 VwVG). Vorliegend sind daher keine Verfahrenskosten zu erhe-

ben. Der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat keinen An-

spruch auf Ausrichtung einer Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG, 

Art. 7 Abs. 1 und Abs. 4 sowie Art. 8 Abs. 1 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).  

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen und die Risikoerklärung vom 

28. Januar 2014 aufgehoben.  

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss von Fr. 800.– wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. Hierzu hat der Be-

schwerdeführer dem Bundesverwaltungsgericht seine Post- oder Bank-

verbindung mitzuteilen. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Einschreiben) 

– das Generalsekretariat VBS, Personalchef VBS (Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

André Moser Flurina Peerdeman 

  

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Seite 14 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), soweit 

er nicht unter die Ausnahme gemäss Art. 83 Bst. i BGG fällt. Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthal-

ten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie 

der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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