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**Case Identifier:** fa732316-fb3d-5619-a3e3-35b847e51e4b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-12-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.12.2023 C-1990/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1990-2021_2023-12-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1990/2021 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 1 .  D e z e m b e r  2 0 2 3    

 
Besetzung 

 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Marion Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH in Liquidation,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Beiträge an die Auffangeinrichtung und Aufhebung 

Rechtsvorschlag 

(Verfügung vom 16. März 2021). 

 

 

 

C-1990/2021 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit Verfügung vom 5. September 2018 schloss die Stiftung Auffangeinrich-

tung BVG (im Folgenden: Auffangeinrichtung oder Vorinstanz) die 

A._______ GmbH (heute: A._______ GmbH in Liquidation [im Folgenden: 

Arbeitgeberin oder Beschwerdeführerin]) rückwirkend per 1. Dezember 

2013 zwangsweise an die Auffangeinrichtung an (Akten im Beschwerde-

verfahren, Aktennummer [im Folgenden: act.] 8 Beilage 6). Diese Verfü-

gung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.  

B.  

B.a Am 1. Januar 2019 stellte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin ei-

nen Betrag von Fr. 14’770.75 in Rechnung mit Verweis auf einen dem 

Schreiben beigelegten Kontoauszug, in welchem sie die seit Januar 2013 

aufgelaufenen BVG-Beiträge von B._______ (im Folgenden: Versicherter), 

den einzigen dem BVG unterstellten Arbeitnehmer der Arbeitgeberin, auf-

führte (act. 1 Beilage 7). Nach einem Schriftenwechsel zwischen der Ar-

beitgeberin und der Auffangrichtung (vgl. insbes. act. 1 Beilage 8 f.) reichte 

die Auffangeinrichtung am 21. März 2019 beim Betreibungsamt der Stadt 

C._______ das Betreibungsbegehren über den Betrag von total 

Fr. 10'671.29 (sich zusammensetzend aus den folgenden Positionen: Kon-

tokorrent Fr. 10'276.15 nebst Zinsen zu 5 % seit dem 20. März 2019, Be-

treibungskosten Fr. 100.–, Mahnkosten Fr. 50.– und 5 % Verzugszins bis 

Betreibung Fr. 245.14) ein (act. 8 Beilage 16).  

Mit Schreiben vom 28. März 2019 wies das Betreibungsamt C._______ 

das Betreibungsbegehren zurück mit der Begründung, dass die Beschwer-

deführerin zwar noch im Handelsregister eingetragen sei, aber über keine 

Zustellungsorgane mehr verfüge (act. 8 Beilage 17). Am 24. Oktober 2019 

stellte die Auffangeinrichtung beim Bezirksgericht C._______ den Antrag 

auf Konkurseröffnung (act. 8 Beilage 19). Mit Entscheid (…) vom 12. Feb-

ruar 2020 wies das Bezirksgericht C._______ das Begehren um Eröffnung 

des Konkurses über die Beschwerdeführerin ab mit der Begründung, dass 

die entsprechenden Voraussetzungen nicht gegeben seien. Es führte aus, 

dass die vorübergehende Einstellung der Geschäftstätigkeit der Beschwer-

deführerin im Tod ihrer Gesellschafter und Schwierigkeiten im Zusammen-

hang mit der Eintragung einer Eigentümerin eines Stammanteils als Ge-

sellschafterin und Geschäftsführerin im Handelsregister begründet gele-

gen habe, womit aber keine dauernde Zahlungseinstellung verbunden sei 

(act. 8 Beilage 20).  

C-1990/2021 

Seite 3 

B.b Am 14. Februar 2020 reichte die Vorinstanz beim Betreibungsamt der 

Stadt C._______ ein Betreibungsbegehren über den Betrag von total 

Fr. 10'689.59 (sich zusammensetzend aus den folgenden Positionen: Kon-

tokorrent Fr. 10'276.15 nebst Zinsen zu 5 % seit dem 20. März 2019, Kos-

ten Rückweisung Betreibungsbegehren Fr. 18.30, Betreibungskosten 

Fr. 100.–, Mahnkosten Fr. 50.– und 5 % Verzugszins bis Betreibung 

Fr. 245.14) ein (act. 8 Beilage 21). Der Zahlungsbefehl betreffend diese 

Betreibung Nr. (…) wurde der Beschwerdeführerin am 1. Mai 2020 zuge-

stellt. Die Beschwerdeführerin erhob am 10. Mai 2020 auf die gesamte For-

derung Rechtsvorschlag (act. 8 Beilage 22). Mit Beitragsverfügung vom 

16. März 2021 verpflichtete die Auffangeinrichtung die Arbeitgeberin, 

Fr. 7'652.55 zuzüglich Verzugszins von 5 % auf Fr. 9'152.51 seit dem seit 

20. März 2019 und 5 % auf Fr. 7'652.51 seit dem 16. April 2020, Gebühren 

für Mahnung vom 24. Februar 2019 von Fr. 50.–, Gebühren für Einleitung 

Betreibung Nr. (…) von Fr. 100.– sowie den Verzugszins bis zum 20. März 

2019 von Fr. 214.71 zu bezahlen. Ausserdem hob sie den Rechtsvorschlag 

in der Betreibung Nr. (…) des Betreibungsamts Stadt C._______ im Betrag 

von Fr. 8'017.22 zuzüglich Verzugszins von 5 % auf Fr. 9'152.51 vom 

20. März 2019 bis 15. April 2020 und Verzugszins von 5 % auf Fr. 7'652.51 

seit dem 16. April 2020 auf (act. 1 Beilage 2). 

C.  

C.a Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsan-

walt lic. iur. Christian Haag, mit Eingabe vom 28. April 2021 Beschwerde 

beim Bundesverwaltungsgericht mit den Anträgen, die Beitragsverfügung 

vom 16. März 2021 sei aufzuheben, der Aufhebung des Rechtsvorschlags 

in der Betreibung Nr. (…) des Betreibungsamts der Stadt C._______  sei 

nicht stattzugeben und es sei die Vorinstanz zu verpflichten, der Beschwer-

deführerin eine neue BVG-Beitragsrechnung unter korrekter Berücksichti-

gung der Beitragsbefreiung ab dem 24. Juni 2014 in der Höhe von 

Fr. 4'414.59 zuzustellen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. 

MwSt) zu Lasten der Vorinstanz. Zur Begründung lässt die Beschwerde-

führerin zusammenfassend ausführen, der Versicherte habe am 24. März 

2014 einen Unfall erlitten und sei in der Folge bis zu seiner Pensionierung 

am 1. März 2018 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Damit sei die Be-

schwerdeführerin ab dem 24. Juni 2014 beitragsbefreit gewesen. Seit der 

Rechtskraft des BVG-Zwangsanschlusses entsprächen die Beitragsbe-

rechnungen und beigelegten Kontoauszüge der Vorinstanz nicht dem 

Sachverhalt. Infolge der widersprüchlichen und nicht korrekten Berech-

nungsgrundlagen erweise sich der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 

C-1990/2021 

Seite 4 

(…) als begründet. Dementsprechend sei der Aufhebung dieses Rechts-

vorschlags nicht stattzugeben (act. 1). 

C.b Der mit Zwischenverfügung vom 11. Mai 2021 von der Beschwerde-

führerin eingeholte Kostenvorschuss im Betrag von Fr. 800.– ging am 

2. Juni 2021 bei der Gerichtskasse des Bundesverwaltungsgerichts ein 

(act. 2 und 4). 

C.c In ihrer Vernehmlassung vom 20. August 2021 beantragt die  

Vorinstanz, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, unter Kosten-

folge zu Lasten der Beschwerdeführerin. Zur Begründung führt sie aus, die 

Beschwerdeführerin bringe in ihrer Beschwerde einzig vor, die  

Vorinstanz habe die Beitragsbefreiung für den Versicherten nicht korrekt 

berechnet. Der Versicherte habe am 24. März 2014 einen Unfall erlitten 

und sei ab diesem Datum arbeitsunfähig gewesen. Anspruch auf eine Bei-

tragsbefreiung habe daher ab dem 25. Juni 2014 bestanden. Während der 

dreimonatigen Wartefrist (vom 24. März bis zum 24. Juni 2014) seien die 

gesamten Beiträge (aktiv und passiv, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbei-

trag) vollständig, d. h. unabhängig vom Grad der Arbeitsunfähigkeit, vom 

Arbeitgeber geschuldet. Der Anspruch auf Beitragsbefreiung erlösche je-

doch gemäss Art. 14 Abs. 3 Vorsorgereglement spätestens 12 Monate 

nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, womit Anspruch auf Beitragsbefreiung 

längstens bis zum 24. März 2015 bestanden habe. Anschliessend sei der 

Versicherte zwar bis zu seiner Pensionierung am (…) 2018 weiterhin bei 

der Arbeitgeberin angestellt gewesen, infolge fortdauernder voller Arbeits-

unfähigkeit habe er jedoch keinen Lohn bezogen, sondern Taggelder der 

Unfallversicherung, weshalb ab dem Ende der Beitragsbefreiung keine 

Beiträge mehr geschuldet gewesen seien. Die Vorinstanz habe entspre-

chend die für Februar 2018 bereits in Rechnung gestellten Beiträge in der 

Höhe von Fr. 1'123.64 storniert (act. 8). 

C.d In ihrer Replik vom 22. September 2021 lässt die Beschwerdeführerin 

ihren Beschwerdeantrag Ziff. 3 wie folgt ändern: «Die Beschwerdegegnerin 

sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine neue BVG-Beitragsrech-

nung unter korrekter Berücksichtigung der Beitragsbefreiung ab 4. März 

2014 bis 28. Februar 2018 zuzustellen.» Sie lässt ausführen, der Versi-

cherte sei infolge einer stationären krankheitsbedingten Operation bereits 

vom 3. Dezember 2013 arbeitsunfähig gewesen, weshalb die D._______ 

ab dem 2. Januar 2014 bis zum 30. April 2014 Taggeldleistungen erbracht 

habe. Nach dem Unfall des Versicherten vom 24. März 2014 hätten die 

beiden Versicherungen D._______ und E._______ miteinander 

C-1990/2021 

Seite 5 

korrespondiert aufgrund der Überschneidungen der Taggeldzahlungen, um 

diese aufeinander abzustimmen. Der Versicherte habe vom 2. Januar 2014 

bis zum 31. Januar 2018 durchgehend Taggelder bezogen und sei infolge 

des krankheitsbedingten Ausfalls im Dezember 2013 und späteren Unfalls 

im März 2014 ab dem 3. Dezember 2013 bis zu seiner Pensionierung im 

März 2018 anhaltend 100 % arbeitsunfähig gewesen. Die Vorinstanz habe 

bisher keine korrekte und regelkonforme Berechnung aufgestellt, weshalb 

auch die in Rechnung gestellten Verzugszinsen und Mahnkosten nicht 

rechtmässig seien. Auch bestreite die Beschwerdeführerin, dass die Bei-

tragsbefreiung lediglich ein Jahr dauere (act. 11). 

C.e Mit Duplik vom 6. Dezember 2021 stellt die Vorinstanz neu den folgen-

den Antrag: 

1. Die Beschwerde sei teilweise gutzuheissen und Ziff. I und II der Beitrags-

verfügung vom 16. März 2021 seien wie folgt abzuändern:  

I. Der Arbeitgeber hat der Stiftung Auffangeinrichtung BVG 

CHF 6'841.38 zuzüglich Verzugszins 5 % auf CHF 8'341.38 vom 

20. März 2019 bis 15. April 2020 und auf CHF 6'841.38 seit 

16. April 2020  

und  

Gebühren für Mahnung vom 24. Februar 2019     CHF 50.00 

Gebühren für Einleitung Betreibung Nr. (…)  CHF 100.00 

Verzugszins bis zum 20. März 2019   CHF 192.74 

zu bezahlen. 

II. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. (…) des Betreibungs-

amtes der Stadt C._______ wird im Betrag von CHF 7'184.12 zu-

züglich Verzugszins 5 % auf CHF 8'341.38 vom 20. März 2019 bis 

15. April 2020 und auf CHF 6'841.38 seit 16. April 2020 aufgeho-

ben. 

2. Unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin. 

Zur Begründung führt sie im Wesentlichen aus, es sei aufgrund der erst mit 

Replik der Beschwerdeführerin bekannt gegebenen Arbeitsunfähigkeit des 

Versicherten bereits ab dem 3. Dezember 2013 eine Korrektur der bisheri-

gen Berechnung vorzunehmen. Da die Arbeitsunfähigkeiten ab dem 3. De-

zember 2013 und ab dem 24. März 2014 aufgrund unterschiedlichen sach-

lichen Gründen attestiert worden seien, bestehe für jedes Ereignis An-

spruch auf eine Beitragsbefreiung, wobei für beide Ereignisse die dreimo-

natige Wartefrist zu berücksichtigen sei. Entsprechend habe sie die offe-

nen Kosten angepasst. Da es sich lediglich um eine marginale Anpassung 

C-1990/2021 

Seite 6 

der Verfügung handle, welche die Beschwerdeführerin überdies durch Ver-

letzung ihrer Mitwirkungspflicht zu verantworten habe, habe diese die ge-

samten Kosten des Verfahrens zu übernehmen (act. 15). 

C.f Mit Triplik vom 22. Februar 2022 hält die Beschwerdeführerin an ihren 

(mit Replik teilweise geänderten) Beschwerdeanträgen fest. Sie macht zu-

sammenfassend geltend, es habe vom 3. Dezember 2013 zum 28. Februar 

2018 eine ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit von 100 % vorgelegen. Die 

Beitragsbefreiung richte sich nach der ununterbrochenen Arbeitsunfähig-

keit und beinhalte nach dem Vorsorgereglement keine unterschiedlichen 

sachlichen Gründe. Damit sei keine neue Wartezeit von drei Monaten ge-

geben (act. 20).  

C.g Mit Entscheid der Einzelrichterin des Bezirksgerichts C._______, Ab-

teilung 3, vom 3. Januar 2022 ist über die Beschwerdeführerin mit Wirkung 

ab dem 3. Januar 2022, 10.30 Uhr, der Konkurs eröffnet worden (vgl. Han-

delsregisterauszug vom 21. März 2022 in Beilage zu act. 22). 

C.h Mit Stellungnahme vom 28. März 2022 beantragte die Vorinstanz, das 

Beschwerdeverfahren sei einzustellen. Eventuell sei das Beschwerdever-

fahren bis zum Abschluss des Konkursverfahrens zu sistieren, subeventu-

ell sei der Vorinstanz eine neue Frist zur Stellungnahme anzusetzen, unter 

Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin (act. 22). 

C.i Mit Verfügung vom 31. März 2022 nahm das Bundesverwaltungsgericht 

vom Antrag der Vorinstanz vom 28. März 2022 auf Einstellung, subsidiär 

Sistierung des Beschwerdeverfahrens Vormerk und gewährte ihr antrags-

gemäss Gelegenheit, innert einer neuen Frist zur Triplik vom 22. Februar 

2022 eine allfällige Stellungnahme einzureichen (act. 23). 

C.j Mit Schreiben vom 5. April 2022 teilte Rechtsanwalt lic. iur. Christian 

Haag mit, dass er das Mandat per sofort niederlege, und bat, künftige Kor-

respondenz an das Konkursamt zu richten (act. 24). 

C.k Mit Entscheid des Einzelrichters des Bezirksgerichts C._______, Ab-

teilung 3, vom 17. Mai 2022 wurde das Konkursverfahren über die Be-

schwerdeführerin mangels Aktiven eingestellt (vgl. Handelsregisterauszug 

vom 13. Juni 2022 in Beilage zu act. 30). 

C.l Mit Stellungnahme vom 13. Juni 2022 verzichtete die Vorinstanz auf 

weitere materielle Ausführungen (act. 30). 

C-1990/2021 

Seite 7 

C.m Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften ist, soweit 

erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG (SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG (SR 172.021). 

Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der Auffangeinrichtung, da 

diese im Bereich der beruflichen Vorsorge öffentlich-rechtliche Aufgaben 

des Bundes erfüllt (vgl. Art. 60 Abs. 2 Bst. a und Art. 60 Abs. 2bis des Bun-

desgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- 

und Invalidenvorsorge [BVG, SR 831.40]) und sie somit zu den Vorinstan-

zen des Bundesverwaltungsgerichts gehört (vgl. Art. 54 Abs. 4 BVG und 

Art. 33 Bst. h VGG). Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme ist vorlie-

gend nicht gegeben (vgl. Art. 32 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht ist 

somit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG).  

1.3 Gemäss Art. 48 Abs. 1 Bst. a-c VwVG ist zur Beschwerde berechtigt, 

wer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen oder keine Möglichkeit 

zur Teilnahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders 

berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Än-

derung hat.  

Die Beschwerdeführerin hat sich am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt. 

Sie war im Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung mit der angefochtenen 

Verfügung formell beschwert und hatte ein schutzwürdiges Interesse an 

deren Aufhebung oder Änderung, weshalb sie im Zeitpunkt der Beschwer-

deerhebung zur Beschwerde legitimiert war (zur Beschwerdelegitimation 

sowie zum Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerin nach der Kon-

kurseröffnung, vgl. unten E. 2 ff.). 

1.4 Da die gegen die Beitragsverfügung vom 16. März 2021 gerichtete Be-

schwerde vom 28. April 2021 zudem frist- und formgerecht eingereicht 

(Art. 50 und Art. 52 VwVG) und der Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet 

worden ist (Art. 63 Abs. 4 VwVG), ist auf die Beschwerde einzutreten.  

C-1990/2021 

Seite 8 

2.  

Nachfolgend zu prüfen bleibt die Beschwerdelegitimation sowie das 

Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerin nach der während des lau-

fenden Beschwerdeverfahrens erfolgten Konkurseröffnung über die Be-

schwerdeführerin. 

2.1  

2.1.1 Mit der Konkurseröffnung wird die Gesellschaft mit beschränkter Haf-

tung aufgelöst (Art. 821 Abs. 1 Ziff. 3 des Bundesgesetzes betreffend die 

Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Fünfter Teil: Obligati-

onenrecht] vom 30. März 1911 [SR 220; OR]). Die aufgelöste Gesellschaft 

tritt in Liquidation und die Befugnisse der Organe werden auf Handlungen 

beschränkt, die für die Durchführung der Liquidation erforderlich sind, so-

fern sie nicht von ihrer Natur her durch die Liquidatoren zu besorgen sind; 

im Falle der Auflösung der Gesellschaft durch Konkurs besorgt die Kon-

kursverwaltung die Liquidation nach den Vorschriften des Bundesgesetzes 

vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs (SR 281.1; 

SchKG). Die Organe der Gesellschaft behalten ihre Vertretungsbefugnis 

nur, soweit eine Vertretung durch sie noch notwendig ist (Art. 740 Abs. 5 

zweiter Satz OR i. V. m. Art. 821a OR).  

2.1.2 Zivilprozesse, in denen die Konkursitin Partei ist und die den Bestand 

der Konkursmasse betreffen, werden mit Ausnahme dringlicher Fälle ein-

gestellt (Art. 207 Abs. 1 Satz 1 SchKG). Verwaltungsverfahren können un-

ter denselben Voraussetzungen eingestellt werden (Art. 207 Abs. 2 

SchKG). Im Gegensatz zu den Zivilprozessen erfolgt die Einstellung von 

Verwaltungsverfahren damit nicht von Gesetzes wegen, sondern nur auf-

grund eines entsprechenden Beschlusses der Verwaltungsbehörde (sog. 

«Kann-Vorschrift»; vgl. Urteil des BGer 2C_69/2007 vom 17. August 2007 

E. 4.1). Die offene Formulierung erlaubt es dieser, dem einzelnen Fall 

Rechnung zu tragen und die beteiligten Interessen gegeneinander abzu-

wägen (WOHLFAHRT/MEYER HONEGGER, in: Staehelin/Bauer/Lorandi 

[Hrsg.], Basler Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und 

Konkurs, Bd. II, 3. Aufl., 2021 [BSK-SchKG II], N. 18 zu Art. 207 SchKG). 

Für die Anordnung einer Einstellung kommen namentlich Verfahren betref-

fend öffentlich-rechtliche Forderungen in Frage, die auf dem Schuldbetrei-

bungs- und Konkursweg geltend gemacht werden und sich als eigentliche 

Konkursforderungen nicht von privatrechtlichen Ansprüchen unterscheiden 

(Urteil des BGer 2C_650/2011 vom 16. Februar 2012 E. 1.2.2 f.; WOHL-

FAHRT/MEYER HONEGGER, in: BSK-SchKG II, N. 6a zu Art. 207 SchKG).  

C-1990/2021 

Seite 9 

2.1.3 Die Konkursverwaltung besorgt die zur Erhaltung und Verwertung der 

Masse gehörenden Geschäfte und vertritt diese insbesondere auch vor 

Gericht (Art. 240 SchKG). Der Wegfall der Prozessführungsbefugnis bei 

Konkurseröffnung bildet das Gegenstück zum Verlust der Verfügungsbe-

fugnis des Gemeinschuldners über das Massevermögen im Sinn von 

Art. 204 SchKG. Dies schliesst beispielsweise aus, dass der Gemein-

schuldner, trotz eröffneten Konkurses, die Beschwerde an das Bundesge-

richt erklärt (Urteil des BGer 2C_650/2011 vom 16. Februar 2012 E. 1.2.2). 

2.1.4 Mit der Einstellung des Konkurses endet die Zuständigkeit der Kon-

kursverwaltung zur Verwertung der Aktiven. Die Handlungsbefugnis der 

bisherigen Organe der konkursiten Gesellschaft beschränkt sich bis zu de-

ren Löschung im Handelsregister aber auf die Durchführung der Liquida-

tion der Gesellschaft (Urteil des BGer 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 

E. 2.1; Abschreibungsentscheid des BVGer A-648/2020 vom 6. Dezember 

2022 E. 2.2.4). 

2.1.5 Nach dem Gesagten steht es gestützt auf Art. 207 Abs. 2 SchKG im 

Ermessen des Bundesverwaltungsgerichts, das vorliegende Verfahren in-

folge des während des laufenden Beschwerdeverfahrens über die Be-

schwerdeführerin eröffneten Konkurses einzustellen. Es ist in diesem Zu-

sammenhang zu beachten, dass die Beschwerdeführerin infolge der Kon-

kurseröffnung die Prozessführungsbefugnis verloren hat. Für das weitere 

Verfahren fehlt ihr somit die für die Prozessfähigkeit notwendige Hand-

lungsfähigkeit. Mangels Prozessfähigkeit mangelt es ihr auch an der Be-

schwerdefähigkeit gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG. Fehlt eine Voraussetzung 

der Beschwerdeführung bereits bei Einreichung der Beschwerde, tritt das 

Bundesverwaltungsgericht darauf nicht ein. Fällt sie nachträglich weg, ist 

die Beschwerde als erledigt abzuschreiben (vgl. BGE 139 II 404 E. 2.2 

m. w. H.). Infolge der nach Konkurseröffnung weggefallenen Beschwerde-

fähigkeit der Beschwerdeführerin ist die Beschwerde daher als erledigt ab-

zuschreiben.  

2.2 Ein weiterer Grund für die Abschreibung der Beschwerde bildet das in-

folge der Konkurseröffnung weggefallene schutzwürdige Interesse der Be-

schwerdeführerin an der Änderung oder Aufhebung der angefochtenen 

Verfügung (Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG), wie nachfolgend zu sehen sein 

wird. 

2.2.1 Das schutzwürdige Interesse besteht im praktischen Nutzen, der sich 

ergibt, wenn die Beschwerdeführerin mit ihrem Anliegen obsiegt und 

C-1990/2021 

Seite 10 

dadurch ihre tatsächliche oder rechtliche Situation unmittelbar beeinflusst 

werden kann. Die Beschwerde dient nicht dazu, abstrakt die objektive 

Rechtmässigkeit des staatlichen Handelns zu überprüfen, sondern darin, 

der Beschwerdeführerin einen praktischen Vorteil zu verschaffen. Das 

schutzwürdige Interesse muss nicht nur bei der Beschwerdeeinreichung, 

sondern auch noch im Zeitpunkt der Urteilsfällung aktuell und praktisch 

sein. Ausnahmsweise kann auf das Erfordernis des aktuellen praktischen 

Interesses verzichtet werden, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter 

gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine 

rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Be-

antwortung wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Inte-

resse liegt (vgl. statt vieler: BGE 141 II 14 E. 4.4; BVGE 2013/56 E. 1.3.1 

je m. w. H.). 

2.2.2 Aufgrund der Konkurseröffnung hat das vorliegende Beschwerdever-

fahren für die Beschwerdeführerin keinen praktischen Nutzen mehr. Ihr ver-

bleibender Zweck ist der der Liquidation. Der Beschwerdeführerin würde 

damit selbst ein vollständiges Obsiegen nicht zum Vorteil gereichen, hätte 

dies doch – von der Rückerstattung des Gerichtskostenvorschusses abge-

sehen – keinen Zufluss von Aktiven, sondern einzig eine Nichterhöhung 

von Passiven zufolge.  

2.2.3 Die Beschwerdeführerin hat seit der Konkurseröffnung per 3. Januar 

2022 denn auch kein Interesse am Verlauf des vorliegenden Beschwerde-

verfahrens mehr gezeigt. So hat ihr Rechtsvertreter am 5. April 2022 das 

Mandat per sofort niedergelegt. Der in der Folge nicht mehr anwaltlich ver-

tretenen Beschwerdeführerin konnten mangels Bekanntgabe einer gülti-

gen Zustelladresse (vgl. unten E. 6) keine verfahrensleitenden Verfügun-

gen des Bundesverwaltungsgerichts mehr zugestellt werden, womit diese 

sich – unabhängig von der fehlenden Prozesslegitimation – am vorliegen-

den Verfahren faktisch nicht mehr beteiligt hat. 

2.2.4 Die Vorinstanz hat ihrerseits ebenfalls kein Interesse an einer Fort-

setzung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bekundet. Vielmehr hat 

sie mit Stellungnahme vom 28. März 2022 beantragt, das Verfahren sei 

einzustellen. Sie hat ausgeführt, das vorliegende Verfahren betreffe eine 

Beitragsverfügung, mit welcher die Vorinstanz den von der Beschwerde-

führerin gegen die eingeleitete Betreibung erhobenen Rechtsvorschlag 

aufgehoben habe. Umstritten sei, welche Beiträge und Kosten von der Be-

schwerdeführerin zu tragen seien. Die Konkursmasse werde daher durch 

das vorliegende Verfahren berührt. Sollte das Gericht die Beschwerde 

C-1990/2021 

Seite 11 

abweisen, könnte die Vorinstanz kein Fortsetzungsbegehren stellen, da die 

Betreibung durch die Konkurseröffnung aufgehoben worden sei. Ebenso 

könnte die Vorinstanz auch keine neue Betreibung einleiten. Auch könne 

die Beschwerdeführerin keine Zahlungen an die Vorinstanz leisten, sollte 

die Beschwerde ganz oder teilweise gutgeheissen werden (act. 22). In ih-

rem Verzicht auf eine Stellungnahme vom 13. Juni 2022 hat die Vorinstanz 

ergänzt, zwar sei die Firma noch im Handelsregister eingetragen und 

werde vorerst auch nicht von Amtes wegen gelöscht. Dennoch sei davon 

auszugehen, dass die Beiträge und Kosten nicht mehr von der Beschwer-

deführerin erhältlich gemacht werden könnten und die Vorinstanz letztlich 

einen Verlustschein erhalten werde resp. ihre Forderung beim Sifo werde 

geltend machen müssen (act. 30). 

2.2.5 Insgesamt ist damit ein aktuelles Rechtsschutzinteresse der Be-

schwerdeführerin zu verneinen. Die Vorinstanz hat ihrerseits explizit ein In-

teresse an einer Verfahrensfortsetzung verneint. Fällt das legitime Inte-

resse der Parteien an einer materiellen Beurteilung eines Rechtsstreits im 

Verlaufe eines bereits hängigen Verfahrens dahin, wird dieses als gegen-

standslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben (BVGE 

2009/9 E. 3.3.1 m. w. H.).  

3.  

Vorliegend kommt hinzu, dass während des laufenden Beschwerdeverfah-

rens nicht nur der Konkurs über die Beschwerdeführerin eröffnet wurde, 

sondern das Konkursverfahren mangels Aktiven mit Einzelrichterentscheid 

vom 17. Mai 2022 eingestellt worden ist (BVGer-act. 36 Beilage). Das Kon-

kursamt hat im Weiteren auf Nachfrage mitgeteilt, dass der Konkurs über 

die Beschwerdeführerin per 8. Juni 2022 als definitiv eingestellt gilt, denn 

innert Frist habe kein Gläubiger die Durchführung des Verfahrens verlangt 

bzw. den dafür erforderlichen Kostenvorschuss einbezahlt (BVGer-act. 32). 

Gemäss geltender Rechtsprechung kann daher das Beschwerdeverfahren 

vorliegend umgehend eingestellt werden (Urteil des BGer 9C_56/2023 

vom 15. Mai 2023 E. 2.4.1; Art. 207 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 207 Abs. 

1 Satz 1 SchKG; ausführlich dazu Urteil 2C_650/2011 vom 16. Februar 

2012 E. 1.2), ohne weitergehende Überlegungen zur Legitimation und der-

gleichen anstellen zu müssen. Denn eine Wiederaufnahme des Beschwer-

deverfahrens würde von vornherein daran scheitern, dass das Konkursge-

richt weder ein ordentliches (Art. 221 ff. SchKG) noch ein summarisches 

Konkursverfahren (Art. 231 SchKG) angeordnet, sondern vielmehr die Ein-

stellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven (Art. 230 SchKG) verfügt 

hatte. Dem Handelsregister, welches das Bundesverwaltungsgericht von 

C-1990/2021 

Seite 12 

Amtes wegen berücksichtigen kann (Urteile 2C_914/2022 vom 22. Novem-

ber 2022 E. 2; 2C_206/2022 vom 9. März 2022 E. 1.1), ist zu entnehmen, 

dass es bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven ge-

blieben ist. Zum Widerruf des Konkurses ist es nicht gekommen (Art. 195 

SchKG; Handelsregister, letztmals konsultiert am 21. Dezember 2023).  

4.  

Zusammenfassend ist damit infolge der Konkurseröffnung und Einstellung 

des Konkursverfahrens mangels Aktiven während des laufenden Be-

schwerdeverfahrens sowohl die Prozesslegitimation als auch das schutz-

würdige Interesse an der Änderung oder Aufhebung der angefochtenen 

Verfügung seitens der Beschwerdeführerin weggefallen. Entsprechend 

dem Antrag der Vorinstanz vom 28. März 2022 ist damit auf eine materielle 

Erledigung der vorliegenden Beschwerdesache zu verzichten. Das Be-

schwerdeverfahren ist vielmehr gemäss Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG im ein-

zelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben. 

5.  

Abschliessend bleibt festzustellen, dass der mit Stellungnahme der  

Vorinstanz vom 28. März 2022 gestellte Antrag auf Sistierung des Verfah-

rens bis zum Abschluss des Konkursverfahrens aufgrund der durch den 

Einzelrichter des zuständigen Bezirksgerichts am 17. Mai 2022 entschie-

denen Einstellung des Konkurses mangels Aktiven (vgl. Sachverhalt Bst. 

C.k), welche gemäss Auskunft des Konkursamts vom 29. Juni 2022 per 

8. Juni 2022 als definitiv gilt (act. 32), ebenfalls gegenstandslos geworden 

ist.  

6.  

6.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt die Verfahrenskosten der un-

terliegenden Partei (Art. 63 Abs. 1 Satz 1 VwVG). Wird ein Verfahren ge-

genstandslos, so werden die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei 

auferlegt, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat. Ist das 

Verfahren ohne Zutun der Parteien gegenstandslos geworden, so werden 

die Kosten nach der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes festge-

legt (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht, VGKE, SR 

173.320.2). 

Das Verfahren wird vorliegend aufgrund des Wegfalls der Prozessfüh-

rungsbefugnis sowie des Rechtsschutzinteresses der Beschwerdeführerin 

infolge Konkurseröffnung und infolge definitiver Einstellung des 

C-1990/2021 

Seite 13 

Konkursverfahrens mangels Aktiven gegenstandslos. Die Beschwerdefüh-

rerin hat damit die Gegenstandslosigkeit bewirkt und es sind ihr daher die 

Verfahrenskosten aufzuerlegen. Diese werden aufgrund der massgebli-

chen Regeln (Art. 1 ff. VGKE) auf Fr. 800.– festgesetzt und dem geleisteten 

Gerichtskostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen.  

6.2 Der als unterliegend geltenden Beschwerdeführerin steht keine Partei-

entschädigung zu (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

7.  

Die Beschwerdeführerin wird seit dem 5. April 2022 nicht mehr anwaltlich 

vertreten. Die in der Folge an die im Handelsregister aufgeführte Adresse 

der Beschwerdeführerin versandten Verfügungen wurden ans Bundesver-

waltungsgericht retourniert mit dem Vermerk, die Empfängerin habe unter 

der angegebenen Adresse nicht ermittelt werden können (vgl. act. 29 und 

34). Das Konkursamt C._______ hat dem Bundesverwaltungsgericht fer-

ner mit Schreiben vom 29. Juni 2022 mitgeteilt, es liege ihm keine andere 

Korrespondenzadresse vor (act. 32). Da die Beschwerdeführerin damit 

über keine gültige funktionierende Zustelladresse mehr verfügt und auch 

keinen erreichbaren Vertreter mehr hat, ist ihr der vorliegende Entscheid 

gestützt auf Art. 36 Bst. a VwVG mittels Eröffnung des Dispositivs im Bun-

desblatt zu eröffnen. 

 

 

 

 

 

(Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite.)  

 

 

 

  

C-1990/2021 

Seite 14 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.– werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt und nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids 

dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das Bundes-

amt für Sozialversicherungen und die Oberaufsichtskommission BVG. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christoph Rohrer Marion Sutter 

  

C-1990/2021 

Seite 15 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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