# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ecbca576-29f8-58d2-a7ac-01973b7aa97e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-15
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 15.01.2024 200 2023 95
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-95_2024-01-15.pdf

## Full Text

200 23 95 UV
MAK/FRN/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 15. Januar 2024

Verwaltungsrichterin Mauerhofer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichterin Wiedmer, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiberin Franzen

A.________ GmbH
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführerin

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Jan. 2024, UV/23/95, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die A.________ GmbH (Beschwerdeführerin) bezweckt … und … sowie … 
(<www.zefix.ch>) und ist bei der Schweizerischen Unfallversicherungsan-
stalt (Suva bzw. Beschwerdegegnerin) für die obligatorische Unfallversiche-
rung angeschlossen (Akten der Suva [act. II] 1 ff.). Nach Abschluss einer 
Betriebsrevision (Akten der Suva [act. IIA] 199) teilte die Suva der 
A.________ mit Schreiben vom 8. August 2022 (act. IIA 206) mit, dass die 
zwischen Januar 2019 und Dezember 2020 in der Buchhaltung aufgeführ-
ten Zahlungen an die C.________ GmbH (Fr. 239'271.90 und Fr. 294'139.-
-) und die Zahlungen an die D.________ GmbH vom 28. Juni 2019 
(Fr. 21'749.-- [act. IIA 204]) und ab Juni bis Dezember 2020 (Fr. 113'904.-- 
[act. IIA 204]) als Vergütungen an unselbstständige Arbeitnehmende der 
A.________ qualifiziert und daher auf die versicherte Lohnsumme aufge-
rechnet würden. Mit ʺRechnung nach Revision 01.01.2019 – 31.12.2020ʺ 
vom 9. August 2022 (act. IIA 207) forderte die Suva Versicherungsprämien 
von gesamthaft Fr. 40'687.90 nach. Hiergegen erhob die A.________ am 
8. September 2022 Einsprache (act. IIA 217). Am 4. November 2022 bean-
tragte die A.________, der Einsprache vom 8. September 2022 sei umge-
hend die aufschiebende Wirkung zu erteilen (act. IIA 226). Dieses Gesuch 
wies die Suva am 9. November 2022 ab (act. IIA 227). Mit Entscheid vom 
5. Januar 2023 wies sie die Einsprache vom 8. September 2022 (act. IIA 
217) ab (act. IIA 239).

B.

Hiergegen erhob die A.________, vertreten durch Fürsprecher 
B.________, mit Eingabe vom 3. Februar 2023 Beschwerde mit den fol-
genden Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023 in der Sache 1702-
7439.4 der Suva sei aufzuheben. 

2. Eventualiter: Der Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023 in der Sa-
che 1702-7439.4 der Suva sei aufzuheben und es sei festzustellen, 
dass die Rechnung nach Revision vom 9. August 2022 ebenfalls auf-

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gehoben und der dort ausgewiesene Betrag nicht geschuldet ist.

-Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen- 

Mit Beschwerdeantwort vom 23. Juni 2023 beantragte die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.  

Die Beschwerdeführerin bestätigte mit Eingabe vom 6. Juli 2023 sinn-
gemäss die in der Beschwerde gestellten Rechtsbegehren und machte 
weitere Ausführungen. 

Mit Duplik vom 10. Oktober 2023 bestätigte die Beschwerdegegnerin ihr 
Rechtsbegehren und machte weitere Ausführungen. 

Mit prozessleitender Verfügung vom 26. Oktober 2023 stellte die Instrukti-
onsrichterin fest, eine Beiladung der D.________ und der C.________ erü-
brige sich. Dies mit Blick darauf, dass über die beiden juristischen Perso-
nen der Konkurs eröffnet und das Konkursverfahren in beiden Fällen man-
gels Aktiven eingestellt worden sei.

Mit Eingabe vom 1. November 2023 stellte die Beschwerdeführerin die fol-
genden Anträge:

1. Es seien die gesamten Konkursakten betreffend die D.________ und 
die C.________ zu edieren.

2. Es sei der Beschwerdeführerin (allenfalls nach Zustellung der Kon-
kursakten) das rechtliche Gehör zu erteilen.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 

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11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 5. Januar 
2023 (act. IIA 239). Umstritten ist die Qualifizierung der Zahlungen der Be-
schwerdeführerin an die C.________ und an die D.________ als prämien-
pflichtige Bruttolohnsumme bzw. die Nachforderung von Versicherungs-
prämien für die Jahre 2019 und 2020 in der Höhe von Fr. 40'687.90.  

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

1.5 Die Beschwerdeführerin beantragt die Edition der gesamten Kon-
kursakten betreffend die D.________ und die C.________ sowie die Ge-
währung des rechtlichen Gehörs (nach Zustellung der Konkursakten; Ein-
gabe vom 1. November 2023). Von den Konkursakten ist kein zusätzlicher 
Erkenntnisgewinn zu erwarten. Das (beantragte) rechtliche Gehör betref-
fend das Einvernahmeprotokoll vom 19. September 2023 von E.________ 
wurde durch Zustellen der Duplik samt Beilagen bereits gewährt. Deshalb 
sind die entsprechenden Anträge der Beschwerdeführerin abzuweisen. 

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2.

2.1 Nach Art. 1a Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 
über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) sind die in der Schweiz be-
schäftigten Arbeitnehmer obligatorisch versichert. Als Arbeitnehmer im Sin-
ne dieser Bestimmung gilt, wer eine unselbstständige Erwerbstätigkeit im 
Sinne der Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversi-
cherung (AHV) ausübt (Art. 1 der Verordnung vom 20. Dezember 1982 
über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]). Die Arbeitnehmereigen-
schaft ist in Art. 10 ATSG geregelt.

2.2 Die Prämien für die obligatorische Versicherung der Berufsunfälle 
und Berufskrankheiten trägt der Arbeitgeber (Art. 91 Abs. 1 UVG). Die 
Prämien werden von den Versicherern in Promillen des versicherten Ver-
dienstes festgesetzt (Art. 92 Abs. 1 Satz 1 UVG). Als versicherter Verdienst 
gilt dabei - mit gewissen, hier nicht weiter relevanten Abweichungen - der 
nach der Bundesgesetzgebung über die AHV massgebende Lohn (Art. 22 
Abs. 2 UVV).

2.2.1 Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbstständiger 
Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Der mass-
gebende Lohn umfasst auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Provisi-
onen, Gratifikationen, Naturalleistungen, Ferien- und Feiertags-
entschädigungen und ähnliche Bezüge, ferner Trinkgelder, soweit diese 
einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgeltes darstellen (Art. 5 
Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Zum massgebenden 
Lohn gehören begrifflich sämtliche Bezüge des Arbeitnehmers und der Ar-
beitnehmerin, die wirtschaftlich mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhän-
gen. Unerheblich ist, ob dieses Verhältnis fortbesteht oder aufgelöst wor-
den ist und ob die Leistungen geschuldet werden oder freiwillig erfolgen. 
Als beitragspflichtiges Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit 
gilt somit nicht nur unmittelbares Entgelt für geleistete Arbeit, sondern 
grundsätzlich jede Entschädigung oder Zuwendung, die aus dem Arbeits-
verhältnis bezogen wird oder in diesem wirtschaftlich hinreichend begrün-
det ist. Eine allfällige Beitragsfreiheit einer wirtschaftlich mit dem Arbeits-
verhältnis zusammenhängenden Leistung bedarf angesichts der General-

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klausel von Art. 5 Abs. 2 erster Satz AHVG einer besonderen Rechtsgrund-
lage (BGE 145 V 320 E. 5.2.2 S. 322, 139 V 50 E. 2.1 S. 52). Dabei ist un-
beachtlich, ob der Lohn vom Arbeitgeber oder von einem Dritten ausbe-
zahlt wird (ARV 2003 S. 116 E. 4.1).

2.2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall 
selbstständige oder unselbstständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf-
grund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. 
Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivil-
rechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte 
für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlagge-
bend zu sein. Als unselbstständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu be-
trachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher bzw. ar-
beitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unter-
nehmerrisiko trägt. Die Hauptkriterien zur Bestimmung des Abhängigkeits-
verhältnisses im Hinblick auf die Arbeitsorganisation und aus betriebswirt-
schaftlicher Sicht sind das Weisungsrecht des Arbeitgebers, das Unterord-
nungsverhältnis des Arbeitnehmers zu diesem und seine Verpflichtung, die 
ihm anvertraute Aufgabe persönlich zu erfüllen. Ein weiteres Kriterium bil-
det die Verpflichtung des Arbeitnehmers, seine Dienste regelmässig für 
denselben Arbeitgeber zu erbringen. Darüber hinaus bedeutet die Möglich-
keit des Arbeitnehmers, seine Arbeitszeit zu gestalten, nicht unbedingt, 
dass es sich um eine selbstständige Tätigkeit handelt. Aus diesen Grund-
sätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch 
anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben 
anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung 
einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Um-
stände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider 
Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, 
welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 146 V 139 
E. 3.1 S. 141; SVR 2021 UV Nr. 14 S. 71 E. 3.2).

2.2.3 Nach der gesetzlichen Regelung kann massgebender Lohn nur an 
Unselbstständigerwerbende ausgerichtet werden. Ein Arbeitgeber kann 
dieselbe Arbeit durch eigene von ihm entlöhnte Angestellte ausführen las-
sen oder damit einen selbstständigerwerbenden Dritten oder eine juristi-

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sche Person beauftragen, welche hierfür allenfalls eigene Arbeitnehmer 
einsetzt. Im zweiten Fall stellt die an den Dritten geleistete Entschädigung 
für diese Tätigkeit nicht massgebenden Lohn, sondern Einkommen aus 
selbstständiger Erwerbstätigkeit bzw., im Falle einer juristischen Person, 
überhaupt kein beitragspflichtiges Einkommen dar (Entscheid des Bundes-
gerichts [BGer] vom 15. Oktober 2019, 8C_218/2019, E. 4.1.1).

2.2.4 Im Regelfall üben … eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aus und 
werden gemäss ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung nur dann als 
Selbstständigerwerbende qualifiziert, wenn sie Inhaber eines eigenen Be-
triebs sind und so als gleichberechtigte Geschäftspartner mit eigenem Un-
ternehmerrisiko für den Akkordvergeber arbeiten (BGer vom 29. März 
2022, 9C_647/2021, E. 2.2.2, und 8C_218/2019, E. 4.3.1 in fine mit Hin-
weisen; Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heu-
te BGer] vom 30. Juni 2006, H 191/05 und U 499/05, E. 2.2.1; vgl. auch 
Bundesamt für Sozialversicherungen [BSV], Wegleitung über den massge-
benden Lohn in der AHV, IV und EO [WML] Rz. 4022; zur Bedeutung von 
Verwaltungsweisungen vgl. BGE 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 E. 
4.4.2 S. 228). 

2.3 Die Arbeitgeber haben laufend Aufzeichnungen zu machen, die 
über Beschäftigungsart und Lohn sowie über Zahl und Daten der Arbeitsta-
ge eines jeden Arbeitnehmers genaue Auskunft geben. Auf Verlangen ge-
ben sie dem Versicherer weitere Auskünfte über alle die Versicherung be-
treffenden Verhältnisse sowie Einsicht in die Aufzeichnungen und die zu 
deren Kontrolle dienenden Unterlagen (Art. 93 Abs. 1 UVG, vgl. auch 
Art. 116 UVV).

2.4 Rechtsprechungsgemäss sind die Organe der AHV (und mit ihnen 
die anderen Organe der Sozialversicherung) ebenso wenig wie die Steuer-
behörden verpflichtet, die zivilrechtliche Form, in der ein Sachverhalt er-
scheint, unter allen Umständen als verbindlich anzusehen. Dies gilt na-
mentlich dann, wenn ein Umgehungstatbestand vorliegt. Soll ein Rechtsin-
stitut zweckwidrig zur Verwirklichung von Interessen verwendet werden, die 
dieses Institut nicht schützen will, so liegt Rechtsmissbrauch vor. In Analo-
gie zu den in der steuerrechtlichen Praxis und Doktrin entwickelten Kriteri-
en liegt eine (rechtsmissbräuchliche) Beitragsumgehung vor, wenn - ers-

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tens - die von den Beteiligten gewählte Rechtsgestaltung als ungewöhnlich, 
sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen Gegebenhei-
ten völlig unangemessen erscheint, wenn - zweitens - anzunehmen ist, 
dass diese Wahl missbräuchlich und lediglich deshalb getroffen worden ist, 
um Beiträge einzusparen, welche bei sachgemässer Ordnung der Verhält-
nisse geschuldet wären, und - drittens - wenn das gewählte Vorgehen, so-
fern es von den Organen der AHV hingenommen würde, tatsächlich zu 
einer erheblichen Beitragsersparnis führte (BGer 8C_218/2019, E. 4.2.1 mit 
Hinweisen).

3.

3.1 Zwischen den Parteien nicht umstritten ist, dass die buchhalterisch 
ausgewiesenen Zahlungen in der Höhe von Fr. 315'888.-- (Jahr 2019) und 
Fr. 353'176.-- (Jahr 2020) der Abgeltung von Arbeitsleistungen dienten 
(act. IIA 204). Es besteht kein Anlass, für die Zahlungen einen anderen 
Rechtsgrund anzunehmen. Solches könnte näher auch nicht mehr abge-
klärt werden. 

Während die Beschwerdegegnerin davon ausgeht, dass besagte Zahlun-
gen prämienpflichtige Lohnzahlungen der Beschwerdeführerin selbst dar-
stellen (act. IIA 239 S. 11), stellt sich die Beschwerdeführerin auf den 
Standpunkt, es handle sich um Zahlungen an Subunternehmen, die mit 
eigenem Personal und Material Arbeit verrichteten (Beschwerde S. 7 f. 
Ziff. 2). Umstritten ist damit, ob die Zahlungen in der Höhe von insgesamt 
Fr. 669'064.-- (act. IIA 204) Lohnzahlungen der Beschwerdeführerin dar-
stellen und darauf bei dieser die paritätischen Beiträge zu erheben sind. In 
diesem Zusammenhang steht insbesondere die Frage nach einer rechts-
missbräuchlichen Beitragsumgehung im Raum.

Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin Akkordtätigkeit in Anspruch 
genommen hat (Stellungnahme vom 6. Juli 2023, S. 2). Gemäss Recht-
sprechung üben … vermutungsweise eine unselbständige Erwerbstätigkeit 
aus (vgl. E. 2.2.4 hiervor). Streitig ist, ob Umstände vorliegen, die zu einem 
Abweichen von dieser Vermutung führen.  

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3.2 In Bezug auf die Geschäftsbeziehung der Beschwerdeführerin zur 
C.________ ist festzuhalten was folgt: 

3.2.1 Dem Revisionsbericht der Beschwerdegegnerin vom 5. August 
2022 ist zu entnehmen, dass gemäss Buchhaltungsunterlagen der Be-
schwerdeführerin zwischen dem 15. Januar und 17. Dezember 2020 Zah-
lungen in der Höhe von Fr. 239'271.90 und zwischen dem 26. Juni und 
19. Dezember 2019 Zahlungen in der Höhe von Fr. 294'139.-- an die 
C.________ geleistet wurden (act. IIA 203 S. 3). 

3.2.2  Am 12. März 2019 trat F.________ an Stelle von G.________ als 
Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift in die 
C.________ ein. Mangels Rechtsdomizil wurde die C.________ mit Publi-
kation vom 29. November 2019 aufgefordert, den rechtmässigen Zustand 
wiederherzustellen. Am 26. Mai 2020 wurde die Gesellschaft als aufgelöst 
erklärt und am 4. August 2020 wurde im Handelsregister publiziert, dass 
mit dem neuen Domizil das Rechtsdomizil wiederhergestellt worden sei und 
die Auflösung der Gesellschaft widerrufen werde. Die C.________ be-
zweckte die … im Bereich … und … (<www.zefix.ch>). Am 2. Juni 2023 
wurde über die C.________ der Konkurs eröffnet. In diesem Zusammen-
hang wurde F.________ am 19. September 2023 durch das Konkursamt 
Luzern einvernommen. Dabei gab er – zur wahrheitsgemässen Aussage 
unter Strafandrohung ermahnt – unter anderem an, es sei nie eine Gesell-
schafterversammlung erfolgt, da er der einzige Gesellschafter sei, er habe 
nie eine Buchhaltung geführt und es habe keine Arbeitsverträge gegeben. 
Ebensowenig seien Werkverträge oder sonstige Vertragsverhältnisse vor-
handen gewesen (Akten der Suva [act. IIC 1 S. 1 ff.]).

Ein schriftlicher Vertrag oder anderweitige Dokumentationen sind nicht ak-
tenkundig. In diesem Zusammenhang machte die Beschwerdeführerin gel-
tend, es bestehe keine gesetzliche Pflicht, Werkverträge mit Subunterneh-
men schriftlich abzufassen (act. IIA 217 S. 5). Zwar trifft es durchaus zu, 
dass Verträge mit Subunternehmen formlos, insbesondere auch mündlich, 
abgeschlossen werden können. Allerdings verkennt die Beschwerdeführe-
rin mit diesem Hinweis, dass sie hinsichtlich der Verabgabung von Sozial-
versicherungsbeiträgen eine hohe Sorgfaltspflicht trifft. Die Beschwerdefüh-
rerin hat auch nicht aufgezeigt, inwiefern zwischen ihr und der C.________ 

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ein Werkvertrag bestand und welche Pflichten dieser im Einzelnen beinhal-
tete. Zu Recht wird auch nicht geltend gemacht, es habe sich um Personal-
vermittlung bzw. –verleih im Sinne des Bundesgesetzes über die Arbeits-
vermittlung und den Personalverleih (AVG; SR 823.11) gehandelt, zumal 
diese Tätigkeiten eine Betriebsbewilligung voraussetzen (Art. 12 Abs. 1 
AVG). Aus dem Fehlen eines schriftlichen Subunternehmervertrages ergibt 
sich, dass es der Beschwerdeführerin insbesondere um die Arbeitsleistun-
gen der angeblich bei den Subunternehmen beschäftigten Personen ging.

3.2.3  Die Beschwerdeführerin bringt vor, die C.________ habe zur fragli-
chen Zeit mehrere Mitarbeiter gehabt und sei normal im Handelsregister als 
aktives Unternehmen eingetragen gewesen (Beschwerde S. 7 f. Ziff. 2). 
Dem kann nicht gefolgt werden. Aufgrund der Akten des Konkursamtes 
Luzern ist erstellt, dass die C.________ keine Arbeitnehmer hatte und dass 
keine Werkverträge oder Aufträge bestanden (act. IIC 1 S. 2). Hinzu 
kommt, dass die C.________ gemäss Handelsregister nicht im … tätig war 
(vgl. E. 3.2.2 hiervor). Zudem lässt sich eine fortwährende wirtschaftliche 
und überdies selbstständige Tätigkeit der C.________ auch nicht aus ihren 
Rechnungen (act. II 193 S. 32, 45-47, 49, 51-53, 56, 60, 87) ableiten. Diese 
sind teilweise unspezifisch, und es lässt sich nicht immer nachvollziehen, 
welche Arbeiter die Arbeiten ausgeübt haben und wo dies der Fall war (vgl. 
act. II 193 S. 32, 47, 49). Jedenfalls können auch die Rechnungen nach 
objektiven Gesichtspunkten nicht als überzeugendes Indiz für eine selbst-
ständige wirtschaftliche Tätigkeit der C.________ dienen.

Bei den hier zur Diskussion stehenden Beträgen insgesamt und den jeweils 
fünfstelligen Einzelzahlungen kann das Auftragsvolumen denn auch nicht 
als unbedeutend betrachtet werden. Dazu kommt, dass derartig hohe Bar-
geldzahlungen ungewöhnlich sind. Es erschliesst sich denn auch nicht und 
wurde von der Beschwerdeführerin zu keinem Zeitpunkt überzeugend dar-
gelegt, aus welchen Gründen die Zahlungen regelmässig undokumentiert 
und in bar zu erfolgen hatten.

3.2.4  Im angefochtenen Einspracheentscheid verweist die Beschwerde-
gegnerin auf den Umstand, dass F.________ gemäss Arbeitsvertrag seit 

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dem 1. Juli 2019 in einem Vollzeitpensum bei der H.________ GmbH an-
gestellt sei, was sich auch mit der Lohndeklaration dieses Unternehmens 
decke. Es sei somit nicht plausibel, dass F.________ in der gleichen Zeit-
periode sorgfältig die Geschicke der C.________ geleitet bzw. selber Ar-
beitsleistungen für die Beschwerdeführerin erbracht habe, was ebenfalls 
aufzeige, dass die C.________ nicht aktiv gewesen, sondern vorgescho-
ben worden sei (act. IIA 239 S. 8). Dies weckt weitere Zweifel an der von 
der Beschwerdeführerin dargestellten Geschäftsbeziehung zur 
C.________.

3.2.5  Die Beschwerdeführerin macht geltend, für die juristische 
Selbständigkeit spreche, dass die C.________ bei Regiearbeiten im Auf-
trag der Beschwerdeführerin einen Stundenansatz von Fr. 55.-- verrechnet 
habe, mithin sei es nicht nur um … im Akkord gegangen, sondern auch um 
weitere Tätigkeiten, welche von der C.________ angeboten und von der 
Beschwerdeführerin bezogen worden seien (Beschwerde S. 8 Ziff. 3). Dar-
aus kann sie allerdings nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diesbezüglich 
legte die Beschwerdegegnerin zutreffend dar, dass auch gerade der ver-
einbarte Stundenansatz für ein unselbständig erwirtschaftetes Entgelt spre-
che (Beschwerdeantwort S. 6, Ziff. 12).

3.2.6  Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die C.________ habe die 
Lohnbescheinigungen für die Jahre 2019 und 2020 rückwirkend ausgefüllt. 
Wenn die C.________ die Lohnsummen bei der zentralen Ausgleichskasse 
ausfülle und diese unterschriftlich bestätige, handle es sich um eine ei-
genständige juristische Person und man könne von einer aktiven Gesell-
schaft ausgehen (Beschwerde S. 5). Die Beschwerdegegnerin habe den 
Sachverhalt nicht korrekt ermittelt. Die Beschwerdegegnerin bestreitet die 
rückwirkenden Lohnbescheinigungen der C.________ nicht. Wie sie jedoch 
zu Recht ausführt, ändert dies nichts am Umstand, dass die Beschwerde-
führerin der C.________ … vergeben hat und sich die beiden Unternehmen 
nicht als gleichgeordnete Geschäftspartner gegenübergestanden sind (Be-
schwerdeantwort S. 4 Ziff. 8).  

3.2.7  Dem Vorstehenden zufolge gibt es keine Hinweise, dass die 
C.________ der … Beschwerdeführerin als gleichgeordnete Geschäfts-
partnerin gegenüberstand. Vielmehr ist mit überwiegender Wahrscheinlich-

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keit erstellt, dass die C.________ keine eigene unternehmerische Tätigkeit 
entfaltete und dass deren rechtliche Selbständigkeit nur den Zweck hatte, 
der Beschwerdeführerin Beiträge und Prämien einzusparen. Die von der 
Beschwerdeführerin in den Jahren 2019 und 2020 an die C.________ aus-
gerichteten Zahlungen von Fr. 294'139.-- (2019) und Fr. 239'271.90 (2020) 
stellen bei der Beschwerdeführerin zu veranlagenden massgebenden Lohn 
dar.

3.3 In Bezug auf die Geschäftsbeziehung der Beschwerdeführerin zur 
D.________ ist festzuhalten was folgt:

3.3.1  Die D.________ wurde am 21. November 2017 neu im Tagesregis-
ter des Handelsregisters mit I.________ als Gesellschafter und Geschäfts-
führer mit Einzelunterschrift eingetragen. Die Gesellschaft bezweckte die … 
Mit Verfügung des Gerichtspräsidiums Lenzburg vom 9. Dezember 2022 
wurde über die bereits aufgelöste Gesellschaft mit Wirkung ab dem 21. Mai 
2022 der Konkurs eröffnet, wobei das Konkursverfahren mangels Aktiven 
eingestellt wurde (<www.zefix.ch>). 

Die D.________ und die Beschwerdeführerin hatten einen (undatierten) 
Zusammenarbeitsvertrag abgeschlossen, gemäss welchem die 
D.________ bei der Beschwerdeführerin als … arbeitstätig sein werde (act. 
IIA 218 S. 43).  Am 28. Juni 2019 wurde gemäss dem Revisionsbericht 
vom 5. August 2022 (act. IIA 203 S. 4) eine Zahlung mit dem Text «…» 
verbucht, für die kein Beleg eingereicht wurde. Die Beschwerdegegnerin 
glich die Zahlung mit dem eingereichten Bankkontoauszug ab und stellte 
fest, dass per Buchungsdatum keine Zahlung, sondern lediglich ein Barbe-
zug erfolgt war. Sie geht davon aus, dass es sich hierbei um Zahlungen an 
unselbständige Arbeitnehmer der Beschwerdeführerin handelt und rechne-
te diese Zahlung in der Höhe von Fr. 21'749.-- auf (act. IIA 204, 206 S. 4 
Ziff. 3).

Am 24. September 2020 war J.________ unbestrittenermassen persönlich 
auf der K.________ und gab bekannt, dass sein Unternehmen seit drei 
Monaten nicht mehr arbeite (act. IIA 199 S. 3). Die Beschwerdegegnerin 
nahm diese Meldung als Meldung des Arbeitgebers über die Einstellung 
des Betriebs gemäss Art. 59 UVG entgegen. Sie hatte am 24. September 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Jan. 2024, UV/23/95, Seite 13

2020 nachvollziehbarerweise keinen Anlass, an den Aussagen von 
J.________ zu zweifeln. Sie ging deshalb ab Juni bzw. Juli 2020 von der 
Inaktivität des Unternehmens aus. Dennoch sind nach der Mitteilung über 
die Einstellung des Betriebes weitere Zahlungen der Beschwerdeführerin 
an die D.________ nachgewiesen (act. IIA 218 S. 36 ff.). Die Beschwerde-
gegnerin erwog zu Recht, dieser Zeitpunkt stimme mit jenem überein, als 
der Wechsel von Bank- auf Barzahlung erfolgt sei, was aus den Verbu-
chungen in der Finanzbuchhaltung folge (act. IIA 206 S. 3). Die letzte 
Rechnung mit Bankzahlung datiert vom 30. April 2020 (act. IIA 199 S. 2, 
act. II 193 S. 71). Den von der Beschwerdeführerin im Einspracheverfahren 
eingereichten Rechnungen von Juni bis Oktober 2020 ist zu entnehmen, 
dass die Bezahlungen jeweils bar erfolgten (act. IIA 218 S. 36 ff. 
[Fr. 13'556.70, Fr. 28'708.92, Fr. 16'992.45, Fr. 20'197.44, Fr. 34'449.30 
{Zahlen hier ohne Mehrwertsteuer aufgeführt}). Die Beschwerdegegnerin 
hat deshalb gemäss dem Revisionsbericht vom 5. August 2022 für das 
Jahr 2020 Fr. 113'904.-- Barzahlungen aufgerechnet (act. IIA 204), weil sie 
davon ausgeht, dass es sich um Zahlungen an unselbständige Arbeitneh-
mer der Beschwerdeführerin handelt (act. IIA 206 S. 3).  

3.3.2 Die Beschwerdeführerin hat im Beschwerdeverfahren eine im … 
notariell beglaubigte Stellungnahme von J.________ vom 30. Januar 2023 
eingereicht (Akten der Beschwerdeführerin [act I] 2). J.________ bestätigte 
darin, dass er seine Mitarbeiter zum Teil nicht offiziell bei den Sozialversi-
cherungen angemeldet und schliesslich den gesamten Betrieb abgemeldet 
habe, beides in der Absicht, Sozialversicherungsbeiträge zu umgehen. So-
weit die Beschwerdeführerin kritisiert, die Abwälzung der aus den Strafta-
ten entstandenen Schäden auf die Beschwerdeführerin sei unzulässig (Be-
schwerde S. 6 f.), kann dem nicht gefolgt werden. Der Beschwerdeführerin 
musste klar sein, dass ihr Vorgehen (fehlende schriftliche Verträge, regel-
mässige und hohe Barzahlungen) ausgesprochen unüblich war und dass 
es als Umgehung gedeutet werden könnte. Unter diesen Umständen war 
es nicht an der Beschwerdegegnerin, sondern an der Beschwerdeführerin 
selber, besonders sorgfältig zu prüfen, ob die D.________ für die aus-
führenden Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge leistet. Dieser Sorg-
faltspflicht ist sie nicht nachgekommen. Insbesondere genügte es nicht, 

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dass die D.________ die Subunternehmerdeklaration eingereicht hatte 
(act. IIA 232 S. 44 f.). 

Aus dem Dargelegten erhellt, dass auch die Beschwerdeführerin inzwi-
schen davon ausgeht, dass die D.________ ihre Subunternehmerin und 
damit nicht gleichgeordnete Geschäftspartnerin war. Der Beschwerdegeg-
nerin war es – entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin (Be-
schwerde S. 7) – erst mit der Arbeitgeberkontrolle vom 5. August 2022 
möglich, die wahren Verhältnisse festzustellen (act. IIA 199). Mithin ist die 
Beschwerdegegnerin ihrer dem Untersuchungsgrundsatz entspringenden 
Abklärungspflicht – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin – hinrei-
chend nachgekommen.

3.3.3 Zusammenfassend kann auch bei der D.________ nicht von einer 
eigenständigen, aktiven Gesellschaft ausgegangen werden, welche ge-
genüber dem akkordvergebenden Betrieb als gleichgeordnete Geschäfts-
partnerin aufgetreten wäre. Die von der Beschwerdegegnerin ermittelten 
Beträge von Fr. 113'904.-- (ab Juni 2020 bis Dezember 2020) und 
Fr. 21'740.-- (Zahlung vom 28. Juni 2019) stellten massgebenden Lohn dar 
und sind nicht zu beanstanden. Die Beträge werden von der Beschwerde-
führerin in betraglicher Hinsicht auch nicht bestritten. Die Aufrechnung der 
Barzahlungen als massgeblichen Lohn erfolgte damit zu Recht. 

4.

Nach dem Dargelegten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
5. Januar 2023 (act. IIA 239) nicht zu beanstanden und die dagegen erho-
bene Beschwerde ist abzuweisen. 

5.

5.1 Das vorliegende Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 61 Ingress ATSG 
i.V.m. Art. 102 ff. VRPG und Art. 1 des Dekrets vom 24. März 2010 betref-
fend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret; VKD; 

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BSG 161.12]; vgl. auch BBl 2018 1639). Die Verfahrenskosten bestehen 
aus einer Pauschalgebühr (Art. 103 Abs. 1 Satz 1 VRPG). Die Behörde 
setzt die Gebühr gestützt auf die gesetzliche Gebührenordnung nach 
pflichtgemässem Ermessen fest (Art. 103 Abs. 2 VRPG). Die Gebühren für 
die Beurteilung von Streitigkeiten durch das Verwaltungsgericht betragen 
auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts Fr. 200.-- bis Fr. 2'500.-- 
(Art. 4 Abs. 2 i.V.m. Art. 51 lit. e VKD).

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin zur Bezah-
lung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen.  

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen. 

3. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Suva (samt Eingabe vom 1. November 2023)
- Bundesamt für Gesundheit

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.