# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5ab102e8-8ab2-57c2-8765-70b3e8adfd0c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 02.10.2025 PS250250
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250250_2025-10-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250250-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Beschluss vom 2. Oktober 2025

in Sachen

A._____, 
Schuldner und Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes 
Bülach vom 19. August 2025 (EK250499)

- 2 -

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 19. August 2025 eröffnete das Konkursgericht des Bezirks-

gerichts Bülach den Konkurs über den Schuldner für eine Forderung der Gläubi-

gerin (act. 9).

2.1. Mit Eingabe vom 21. August 2025 (Datum Poststempel) erhob der 

Schuldner Beschwerde gegen das Urteil vom 19. August 2025 (act. 2). Mit Verfü-

gung vom 22. August 2025 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung 

einstweilen nicht zuerkannt und der Schuldner darauf hingewiesen, dass er seine 

Beschwerde innert der Rechtsmittelfrist im Sinne der Erwägungen ergänzen 

könne. Weiter wurde dem Schuldner Frist angesetzt, um für das Beschwerdever-

fahren einen Kostenvorschuss von CHF 750.– zu leisten (act. 7). 

2.2. Da der Schuldner den von ihm verlangten Kostenvorschuss innert ange-

setzter Frist nicht bezahlte (act. 8/1), wurde ihm nach Art. 101 Abs. 3 ZPO mit 

Verfügung vom 23. September 2025 eine einmalige Nachfrist von 5 Tagen ange-

setzt (act. 11). Der Schuldner nahm die Verfügung am 24. September 2025 ent-

gegen (act. 12), womit die Nachfrist am 29. September 2025 endete. Auch innert 

dieser Nachfrist leistete der Schuldner den Kostenvorschuss nicht, weshalb auf 

die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten ist (Art. 101 Abs. 3 ZPO). 

3. Ausgangsgemäss wird der Schuldner für das Beschwerdeverfahren kos-

tenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr ist auf CHF 750.– festzu-

setzen. 

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf CHF 750.– festgesetzt und 

dem Schuldner auferlegt.

Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vorsorglich zur Kollokation ange-

meldet.

- 3 -

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Bülach, ferner im Urteils-Dispositiv 

an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt 

Bülach, je gegen Empfangsschein.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw B. Lakic

versandt am:
3. Oktober 2025