# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 95cc5e70-3b0f-5fdc-9375-a85ac82b6087
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-09
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 09.08.2019 SB190375
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB190375_2019-08-09.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB190375-O/U/cwo 

Mitwirkend: Die Oberrichter lic. iur. R. Naef, Präsident, lic. iur. Ch. Prinz und 

lic. iur. B. Gut sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Maurer 

Beschluss vom 9. August 2019 

 
in Sachen 

 
A._____,  
Privatklägerin und Berufungsklägerin 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 
sowie 

 
Staatsanwaltschaft See/Oberland,  
vertreten durch Stv. Leitenden Staatsanwalt lic. iur. R. Meier,  

Anklägerin 

 
gegen 

 
B._____,  
verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Drohung etc.  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil, Einzelgericht,  
vom 13. Mai 2019 (GG180028) 

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Erwägungen: 

1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil, Einzelgericht, vom 13. Mai 

2019 hat die Privatklägerin zwar Berufung angemeldet, innert der Frist von 

Art. 399 Abs. 3 StPO aber keine Berufungserklärung eingereicht. Deshalb ist auf 

die Berufung gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten. 

2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel der 

Privatklägerin kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Privat-

klägerin sind somit die Kosten für das Berufungsverfahren aufzuerlegen. Die Ge-

richtsgebühr ist auf Fr. 600.– festzusetzen.  

3. Dem Beschuldigten ist für die erbetene Verteidigung durch Rechtsanwalt 

lic. iur. Y._____ im vorliegenden Berufungsverfahren keine Prozessentschädigung 

zuzusprechen. Aufwendungen im Zusammenhang mit dem vorliegenden Beru-

fungsverfahren sind keine ersichtlich.  

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung der Privatklägerin vom 27. Mai 2019 wird nicht eingetreten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Privatklägerin auferlegt.  

4. Dem Beschuldigten wird für das Berufungsverfahren keine Prozessent-

schädigung zugesprochen.  

5. Schriftliche Mitteilung an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten  
− die Staatsanwaltschaft See/Oberland 

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− die Vertretung der Privatklägerin A._____ im Doppel für sich und die 
Privatklägerin  

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz. 

6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 9. August 2019 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. R. Naef 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Maurer 
 
 

	Beschluss vom 9. August 2019
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung der Privatklägerin vom 27. Mai 2019 wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Privatklägerin auferlegt.
	4. Dem Beschuldigten wird für das Berufungsverfahren keine Prozessentschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland
	 die Vertretung der Privatklägerin A._____ im Doppel für sich und die Privatklägerin

	6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.