# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b10ef180-dfd1-5a39-9a1c-4fb938f99da0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-07-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.07.2014 BVGE 2014/34
**Docket/Reference:** BVGE-2014-34
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2014-34_2014-07-28

## Full Text

Widerspruchssachen | 
Markenschutz «&#160;LAND ROVER/Land Glider&#160;». Relative Aus­schluss­gründe.
Verwechslungsgefahr. Berücksichtigung der Bekanntheit der Widerspruchsmarke.
Art.&#160;3 Abs.&#160;1 Bst.&#160;c MSchG.
1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Bei der Beurteilung der Ähnlichkeit zweier Zeichen ist der Gesamteindruck, den die Zeichen
bei den massgebenden Ver­kehrskreisen hinterlassen, entscheidend, weshalb eine Zeichen­ähnlich­keit
auch dann bejaht werden kann, wenn sich Mar­kenbestandteile im Einzelvergleich womöglich hinreichend
voneinander unterscheiden (E.&#160;6.5).
2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Die Tatsache allein, dass ein Zeichenbestandteil im Zusammen­hang mit den beanspruchten Waren
womöglich als beschreibend erachtet werden kann, schadet der in deren Bekanntheit be­grün­deten
erhöhten Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke nicht (E.&#160;7.1.3).
3.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Aufgrund der Bekanntheit der Widerspruchsmarke, der Gleich­artigkeit der beanspruchten Waren
sowie der Zeichenähnlichkeit ist insgesamt jedenfalls eine mittelbare Verwechslungsgefahr zu bejahen
(E.&#160;7.3).

2015-03-16T12:44:28Z