# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0c03939f-1b4d-5628-8072-2c107ca26a13
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.09.2025 C-5438/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5438-2025_2025-09-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5438/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  11 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Selin Elmiger-Necipoglu, 

Gerichtsschreiberin Nicole Nickerson. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland), 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Reisefähigkeit betreffend 

Begutachtung in der Schweiz;  

(Zwischenverfügung der IVSTA vom 27. Mai 2025). 

 

 

 

C-5438/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Zwischenverfü-

gung vom 27. Mai 2025 A._______ (Versicherte) darüber informierte, dass 

zur Prüfung eines Anspruchs auf Leistungen der Invalidenversicherung 

eine ärztliche Begutachtung in der Schweiz notwendig sei und keine Um-

stände vorlägen, die eine völlige Reiseunfähigkeit begründen würden, so-

lange sie von einer Person begleitet werde (BVGer-act. 2 Beilage), 

dass im Übrigen die IVSTA unter Hinweis auf die Mitwirkungspflicht der 

Versicherten an der Begutachtung durch eine Begutachtungsstelle in der 

Schweiz festhielt und die Kostenerstattung für eine Begleitperson zusi-

cherte (BVGer-act. 2 Beilage), 

dass die obgenannte Zwischenverfügung eine Rechtsmittelbelehrung ent-

hält, gemäss welcher eine allfällige Beschwerde gegen die Zwischenverfü-

gung beim Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen erhoben werden könne, 

dass die Versicherte am 22. Juni 2025 per E-Mail an die IVSTA auf die 

vorgenannte Zwischenverfügung vom 27. Mai 2025 Bezug nahm und die 

IVSTA bat auf eine Begutachtung in der Schweiz zu verzichten, da sie auch 

mit einer Begleitperson nicht  in der Lage sei, zu einer Begutachtung in die 

Schweiz zu reisen, über ihren Fall solle aufgrund der Aktenlage entschie-

den werden oder alternativ seien die Untersuchungen «vor Ort in Karls-

ruhe» bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg zu or-

ganisieren (BVGer-act. 1), 

dass die IVSTA diese Eingabe am 22. Juli 2025 «zur weiteren Veranlas-

sung» an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete (BVGer-act. 2), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten und 

Zwischenverfügungen der Vorinstanz vor Bundesverwaltungsgericht an-

fechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder deren 

Vertretung zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

C-5438/2025 

Seite 3 

dass aus der Beschwerde der unmissverständliche Wille einer individuali-

sierten Person hervorgehen muss, als Beschwerdeführende auftreten zu 

wollen (vgl. ANDRÉ MOSER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar 

zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 52 Rz. 1), 

dass unter Unterschrift im Sinne von Art. 52 VwVG die eigenhändige, hand-

schriftliche Unterzeichnung der Beschwerde verstanden wird, welche im 

Original vorliegen muss (vgl. SEETHALER/PORTMANN, in: Waldmann/Kraus-

kopf [Hrsg.], Praxiskommentar zum VwVG, 3. Aufl. 2023, Art. 52 Rz. 16), 

dass einzig bei einer elektronisch zugestellten Eingabe, welche über eine 

anerkannte Plattform für sichere Zustellung erfolgen muss, eine aner-

kannte oder qualifizierte elektronische Signatur die eigenhändige Unter-

schrift ersetzen kann (vgl. Art. 21a VwVG sowie das Ausführungsreglement 

des Bundesverwaltungsgerichts über den elektronischen Rechtsverkehr 

mit Parteien vom 16. Juni 2020 [ERV-BVGer, SR 173.320.6]), 

dass die Beschwerdeinstanz der Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Versicherte mit Zwischenverfü-

gung vom 30. Juli 2025 aufforderte, innert 5 Tagen ab Erhalt der Zwischen-

verfügung mitzuteilen, ob sie gegen die Zwischenverfügung der IVSTA vom 

27. Mai 2025 Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht erheben wolle, 

und sie – bejahendenfalls – innert gleicher Frist Rechtsbegehren zu stellen, 

die Beschwerde zu begründen, handschriftlich zu unterzeichnen und allfäl-

lige Beweismittel beizulegen habe (BVGer-act. 3), 

dass das Bundesverwaltungsgericht in der Zwischenverfügung vom 

30. Juli 2025 weiter ausführte, dass nach unbenutztem Ablauf der Frist auf 

die Eingabe vom 22. Juli 2025 nicht eingetreten werde (BVGer-act. 3; vgl. 

Art. 52 Abs. 3 VwVG), 

dass die Versicherte mit E-Mail vom 30. Juli 2025 (BVGer-act. 4) sowie 

Eingabe vom 29. Juli 2025 (Posteingang 4. August 2025; BVGer-act. 5) 

dem Bundesverwaltungsgericht mitteilte, sie habe der Vorinstanz klarge-

stellt, dass sie kein Beschwerdeverfahren vor Bundesverwaltungsgericht 

habe eröffnen wollen, da sie weder gesundheitlich noch finanziell die 

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Seite 4 

Kapazitäten habe, ein Gerichtsverfahren im Ausland zu führen sowie um 

eine Entscheidung ihres Falls nach Aktenlage gebeten habe, 

dass die Versicherte, nach Erhalt der Zwischenverfügung des Bundesver-

waltungsgerichts vom 30. Juli 2025, mit Eingabe vom 6. August 2025 dem 

Bundesverwaltungsgericht mitteilte, sie wolle keine Beschwerde gegen die 

Vorinstanz erheben (BVGer-act. 7), 

dass mangels eines erklärten Beschwerdewillens somit androhungsge-

mäss und im einzelrichterlichen Verfahren (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG, 

Art. 69 Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 85bis Abs. 3 AHVG) auf die Eingabe vom 

22. Juni 2025 nicht einzutreten ist, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel – wie hier – ohne erheblichen Aufwand für das Ge-

richt erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite zu verweisen ist. 

 

  

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Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe am 22. Juni 2025 wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Versicherte, die Vorinstanz sowie das Bundesamt 

für Sozialversicherungen. 

 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Selin Elmiger-Necipoglu Nicole Nickerson 

 

  

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Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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