# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d4ab41b3-2c98-50ad-9149-1287dedfcc67
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-08-23
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 23.08.2011 VV110017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VV110017_2011-08-23.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 
 

Geschäfts-Nr.: VV110017-O/U 

 

Mitwirkend: Obergerichts-Vizepräsident lic. iur. R. Naef, Vorsitzender,  

Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter Dr. J. Zürcher  

sowie der Stellvertreter des Generalsekretärs lic. iur. L. Huber 

 

 

Beschluss vom 23. August 2011 
 

in Sachen 

 

A._____ 
Gesuchsteller 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____ 
Gesuchsgegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Y._____ 

 

betreffend Ablehnung von Bezirksrichter lic. iur. C._____ in Prozess 
FE100325-I in Sachen der Parteien betreffend Ehescheidung 

 

- 2 - 

 

Erwägungen: 

1. Am 13. Juli 2011 stellte der Gesuchsteller ein Ablehnungsbegehren gegen 

Bezirksrichter lic. iur. C._____ im Verfahren FE100325-I des Bezirksgerichts 

Uster (act. 2). 

2. Mit Eingabe vom 21. Juli 2011 gab der Abgelehnte aufforderungsgemäss ei-

ne gewissenhafte Erklärung i.S.v. § 100 GVG ab (act. 1), welche dem Ge-

suchsteller mit Verfügung vom 3. August 2011 zur allfälligen Stellungnahme 

zugestellt wurde (act. 4). 

3.  Mit Eingabe vom 11. August 2011 hat der Gesuchsteller sein Ablehnungs-

begehren zurückgezogen (act. 5). 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug des Ablehnungsbegehrens erledigt 

abgeschrieben. 

2. Die Staatsgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 

3. Die Kosten werden dem Gesuchsteller auferlegt. 

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, je gegen Empfangsschein, an den 

Abgelehnten unter Beilage eines Doppels von act. 5. 

6. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Ta-

gen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

- 3 - 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

 

Zürich, 23. August 2011 

__________________________________ 

OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 

Verwaltungskommission 

Der Stellvertreter des Generalsekretärs: 

 

 

lic. iur. L. Huber 
 
versandt am:   

 

	Beschluss vom 23. August 2011
	
	Erwägungen:
	2. Mit Eingabe vom 21. Juli 2011 gab der Abgelehnte aufforderungsgemäss eine gewissenhafte Erklärung i.S.v. § 100 GVG ab (act. 1), welche dem Gesuchsteller mit Verfügung vom 3. August 2011 zur allfälligen Stellungnahme zugestellt wurde (act. 4).
	3.  Mit Eingabe vom 11. August 2011 hat der Gesuchsteller sein Ablehnungsbegehren zurückgezogen (act. 5).
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug des Ablehnungsbegehrens erledigt abgeschrieben.
	2. Die Staatsgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt.
	3. Die Kosten werden dem Gesuchsteller auferlegt.
	4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, je gegen Empfangsschein, an den Abgelehnten unter Beilage eines Doppels von act. 5.
	6. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Bes...
	Zürich, 23. August 2011