# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4221abfc-46d4-52be-9cce-d08259ac33c1
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-12-22
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 22.12.2014 6B 1111/2014 (6B_1111/2014)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1111-2014_2014-12-22.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_1111/2014 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 22. Dezember 2014
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Einzelrichter, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Verwaltungsgerichtspräsident des Kantons Obwalden, Poststrasse 6, 6060 Sarnen.
 

 

Gegenstand 

Bussenumwandlung, unentgeltliche Rechtspflege, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichtspräsidenten 

des Kantons Obwalden vom 30. Oktober 2014. 

 

 

    
  Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Im Zusammenhang mit der Vorladung zum Antritt einer Ersatzfreiheitsstrafe reichte die Beschwerdeführerin beim Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden eine Beschwerde gegen einen Entscheid des Regierungsrates ein und ersuchte um unentgeltliche Rechtspflege. Das Gericht wies das Gesuch am 30. Oktober 2014 ab, weil das Rechtsmittel aussichtslos erschien. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt sinngemäss, der Entscheid vom 30. Oktober 2014 sei aufzuheben. 

 

Die Vorinstanz stellte fest, das Rechtsmittel sei aussichtslos, weil die Beschwerdeführerin im Verfahren vor dem Regierungsrat kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hatte und einen vom Regierungsrat verlangten Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht leistete. Soweit ihre Eingabe überhaupt verständlich ist, äussert sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht zu dem vom Regierungsrat verlangten und von ihr nicht bezahlten Kostenvorschuss nicht. Da nur dies Gegenstand des Verfahrens sein kann, ist auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Einzelrichter:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Verwaltungsgerichtspräsidenten des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 22. Dezember 2014 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Einzelrichter:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    C. Monn