# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 03fcbdd4-0d1c-5426-990c-e0cbae921da8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.12.2025 E-8271/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-8271-2025_2025-12-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 
 

 

  

 

 Abteilung V 

E-8271/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  D e z e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Markus König, 

mit Zustimmung von Richterin Jeannine Scherrer-Bänziger; 

Gerichtsschreiber Nicholas Swain. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

B._______, geboren am (…), 

Ukraine,  

(…),   

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Verweigerung vorübergehender Schutz;  

Verfügung des SEM vom 29. September 2025 / N (…). 

 

 

 

E-8271/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführenden – ein Ehepaar aus C._______ – am 7. Au-

gust 2024 in der Schweiz ein Gesuch um vorübergehenden Schutz stellten, 

dass sie gegenüber dem SEM angaben, sie seien nach Ausbruch des Kriegs 

in ihrer Heimat nach Polen geflüchtet, wo ihnen Schutz gewährt worden sei 

und sogenannte PESEL-Nummern zugeteilt worden seien, 

dass ihnen das SEM am 7. August 2024 das rechtliche Gehör zu einer mög-

lichen Ablehnung des Schutzersuchens in der Schweiz und einer Wegwei-

sung nach Polen gewährte, 

dass die Beschwerdeführenden in ihrer Stellungnahme vom 3. September 

2024 innert erstreckter Frist ausführten, ihr Gesundheitszustand habe sich 

auf dem Weg nach D._______ rasch verschlechtert, weil sie damals unter 

Stress, Hunger und psychischer Erschöpfung gelitten hätten, 

dass sie in Polen trotz ihrer schlechten Verfassung immer wieder umplatziert 

worden seien und die Beschwerdeführerin mehrmals im Spital habe behan-

delt werden müssen, 

dass sie deshalb beschlossen hätten, zu ihrem Sohn (N […]) zu  

ziehen, dem in der Schweiz vorübergehender Schutz gewährt worden sei, 

zumal sie in Polen nicht über ein familiäres Beziehungsnetz verfügen wür-

den, das sie hätte unterstützen können, 

dass die Beschwerdeführenden neben Identitätspapieren verschiedene Un-

terlagen betreffend die Reise nach Polen, ihre dortige Aufenthaltssituation 

sowie medizinische Unterlagen zu den Akten reichten, 

dass das SEM die polnischen Behörden am 13. Mai 2025 gestützt auf das 

Rückübernahmeabkommen zwischen der Regierung der Republik Polen 

und dem Schweizerischen Bundesrat vom 19. September 2005 (SR 

0.142.116.499) um Rückübernahme der Beschwerdeführenden ersuchte 

und diesem Ersuchen am Folgetag entsprochen wurde, 

dass das SEM mit Verfügung vom 29. September 2025 – eröffnet am 1. Ok-

tober 2025 – das Gesuch der Beschwerdeführenden um Gewährung vo-

rübergehenden Schutzes ablehnte und ihre Wegweisung nach Polen sowie 

den Wegweisungsvollzug anordnete, 

dass die Beschwerdeführenden beim SEM mit Eingabe vom 18. Oktober 

2025 "Wiederspruch [sic] gegen den Bescheid über Ablehnung des Schutz-

status S" erhoben und darum ersuchten, diese Verfügung sei zu überprüfen 

und ihnen sei in der Schweiz Schutz zu gewähren, 

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Seite 3 

dass das SEM diese Beschwerde in der Folge zuständigkeitshalber an das 

Bundesverwaltungsgericht weiterleitete, 

dass der Instruktionsrichter die Beschwerdeführenden am 6. November 

2025 dazu aufforderte, einen Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfah-

ren zu leisten, 

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe einer – für Verhandlungen mit 

dem kantonalen Migrationsamt von ihnen bevollmächtigten – Unterstüt-

zungsperson vom 13. November 2025 (Datum der Postaufgabe) ein sinnge-

mässes Gesuch Befreiung von der Vorschusspflicht stellen liessen, 

dass der Instruktionsrichter dieses Gesuch mit Zwischenverfügung vom 

17. November 2025 unter Hinweis auf die Aussichtslosigkeit der Beschwer-

debegehren abwies und ihnen eine Notfrist zur Überweisung des Kostenvor-

schusses setzte,  

dass die Beschwerdeführenden den verlangten Kostenvorschuss am 

19. November 2025 leisteten, 

und das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen 

(Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 72 i.V.m. Art. 105 AsylG [SR 

142.31] i.V.m. Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teil- 

genommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 

sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise 

Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind 

(Art. 72 i.V.m. Art. 108 Abs. 6 AsylG [vgl. BVGE 2023 VI/1 E. 3.8 f.], Art. 48 

Abs. 1 VwVG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutre-

ten ist, nachdem auch der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet worden ist, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG (i.V.m. Art. 72 AsylG) rich-

ten, im Bereich des Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 

E. 5), 

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Seite 4 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 72 i.V.m. Art. 111 Bst. e AsylG) 

und es sich, wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel 

handelt, weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 72 i.V.m. 

Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG (i.V.m. Art. 72 AsylG) auf einen 

Schriftenwechsel verzichtet wurde, 

dass der Bundesrat am 11. März 2022 gestützt auf Art. 66 Abs. 1 AsylG eine 

Allgemeinverfügung zur Gewährung des vorübergehenden Schutzes im Zu-

sammenhang mit der Situation in der Ukraine erlassen hat (Bundesblatt 

[BBl] 2022 586; aufgeboben – respektive abgelöst – durch eine neue Allge-

meinverfügung vom 8. Oktober 2025 [BBl 2025 3074; in Kraft seit 1. Novem-

ber 2025], aufgrund der Übergangsbestimmungen für das vorliegende Ver-

fahren jedoch weiterhin anwendbar [Ziff. 3 Abs. 3 Allgemeinverfügung vom 

8. Oktober 2025 e contrario]), 

dass gemäss dieser Allgemeinverfügung vorübergehender Schutz in der 

Schweiz zu gewähren ist: 

a) schutzsuchenden ukrainischen Staatsbürgerinnen und -bürgern und 

ihren Familienangehörigen, welche vor dem 24. Februar 2022 in der 

Ukraine wohnhaft waren, 

b) schutzsuchenden Personen anderer Nationalität und Staatenlosen 

sowie deren Familienangehörigen, welche vor dem 24. Februar 2022 

einen internationalen oder nationalen Schutzstatus in der Ukraine hat-

ten, und 

c) Schutzsuchenden anderer Nationalität und Staatenlosen sowie ihren 

Familienangehörigen, welche mit einer gültigen Kurzaufenthalts-  

oder Aufenthaltsbewilligung belegen können, dass sie über eine  

gültige Aufenthaltsberechtigung in der Ukraine verfügen und nicht in 

Sicherheit und dauerhaft in ihre Heimatländer zurückkehren können, 

dass das SEM zur Begründung seiner ablehnenden Verfügung im Wesentli-

chen ausführte, die Beschwerdeführenden seien nicht auf den vorüberge-

henden Schutz der Schweiz angewiesen, weil sie in Polen wieder Schutz 

erhältlich machen könnten, das ihrer Rückübernehme explizit zugestimmt 

habe, 

  

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Seite 5 

dass auch dem Vollzug der Wegweisung nach Polen nichts entgegenstehe, 

nachdem keine Anhaltspunkte ersichtlich seien für eine drohende men-

schenrechtswidrige Behandlung oder dafür, dass die Beschwerdeführenden 

aufgrund individueller Umstände sozialer, wirtschaftlicher oder gesundheitli-

cher Art in eine existenzielle Notlage geraten würden, 

dass an dieser Feststellung auch die Anwesenheit ihres Sohnes in der 

Schweiz nichts zu ändern vermöge, nachdem den Akten keine Hinweise auf 

ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zu entnehmen seien, das gegebe-

nenfalls gegen die Zulässigkeit ihrer Rückkehr nach Polen sprechen würde, 

dass die Beschwerdeführenden in ihrer Beschwerdeeingabe (unter Einrei-

chung medizinischer Unterlagen) im Wesentlichen vorbringen, eine Rück-

kehr nach Polen sei wegen ihres hohen Alters und wegen ihrer schweren 

chronischen Erkrankungen weder möglich noch zumutbar, weshalb sie wei-

terhin den Schutz der Schweiz und die Behandlungen durch das hiesige Ge-

sundheitswesen benötigen würden, 

dass nach Durchsicht der Akten zunächst festzustellen ist, dass das SEM 

den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig und richtig festgestellt hat, 

dass angesichts der freiwilligen Ausreise der Beschwerdeführenden aus  

Polen, der Zustimmung der polnischen Behörden zu ihrer Rückübernahme 

sowie der durch Polen als Mitgliedstaat der Europäischen Union zu beach-

tenden sogenannten Massenzustroms-Richtlinie (Richtlinie 2001/55/EG des 

Rates vom 20. Juli 2001) in der Tat davon auszugehen ist, die Beschwerde-

führenden könnten in Polen erneut vorübergehenden Schutz erhalten, 

dass damit eine valable – und, wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen 

zum Wegweisungsvollzug ergibt, auch zumutbare – Schutzalternative vor-

liegt und die Beschwerdeführenden nicht als schutzbedürftig im Sinn von 

Art. 4 AsylG gelten (vgl. BVGE 2022 VI/1 E. 6.3), 

dass die Beschwerde keine Vorbringen enthält, die diese Einschätzung ent-

kräften könnten und im Übrigen auf die überzeugende Begründung des SEM 

in der angefochtenen Verfügung zu verweisen ist, 

dass das SEM nach dem Gesagten das Gesuch um Gewährung vorüberge-

henden Schutzes zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung des Gesuchs um Gewährung des vorübergehenden 

Schutzes in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 69 Abs. 4 AsylG), der Aufenthaltskanton den Beschwerdeführenden 

keine ausländerrechtlichen Bewilligungen erteilt hat und zudem kein 

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Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 

2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb auch die verfügten Wegweisungen im Ein-

klang mit den gesetzlichen Bestimmungen stehen und demnach von der  

Vorinstanz zu Recht angeordnet wurden, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Wegwei-

sung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (vgl. Art. 69 Abs. 4 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass das Vorliegen von Wegweisungsvollzugshindernissen gemäss Praxis 

des Bundesverwaltungsgerichts zu beweisen ist, wenn der strikte Beweis 

möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen ist (vgl. BVGE 

2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen 

(Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass die Beschwerdeführenden in der Schweiz kein Asylgesuch gestellt ha-

ben und den Akten auch keine Hinweise auf eine Verletzung des flüchtlings-

rechtlichen Refoulement-Verbots (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 

Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der 

Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]) zu entnehmen sind, 

dass auch keine Anhaltspunkte für eine in Polen drohende menschenrechts-

widrige Behandlung im Sinn von Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 des Überein-

kommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, un-

menschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) 

und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind, 

dass der Feststellung des SEM, dass kein Abhängigkeitsverhältnis zwischen 

den Beschwerdeführenden und ihrem (in der Schweiz mit seiner Familie seit 

drei Jahren über vorübergehenden Schutz verfügenden) Sohn ersichtlich 

sei, auf Beschwerdeeben mit keinem Wort bestritten worden ist, 

dass sich der Vollzug der Wegweisung folglich als zulässig erweist, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar er-

weist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

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dass gemäss Art. 83 Abs. 5 AIG die Vermutung besteht, dass der Vollzug der 

Wegweisung in einen EU- oder EFTA-Staat in der Regel als zumutbar er-

achtet wird (vgl. Anhang 2 der Verordnung vom 11. August 1999 über den 

Vollzug der Weg- und Ausweisung sowie der Landesverweisung von auslän-

dischen Personen [VVWAL; SR 142.281], 

dass es der betroffenen Person obliegt, diese gesetzliche Vermutung zu wi-

derlegen und sie mithin ernsthafte Anhaltpunkte dafür vorzubringen hat, 

dass sie im betreffenden Staat aufgrund von individuellen Umständen sozi-

aler, wirtschaftlicher oder gesundheitlicher Art in eine existenzielle Notlage 

geraten würde (vgl. das Referenzurteil des BVGer E-3427/2021,  

E-3431/2021 vom 28. März 2022 E. 11.4), 

dass die Vorinstanz mit überzeugender Begründung von der Zumutbarkeit 

des Wegweisungsvollzugs in den EU-Mitgliedstaat Polen ausgegangen ist 

und die Beschwerdeführenden in diesem Zusammenhang nichts Über- 

zeugendes vorbringen, 

dass das SEM angesichts des rund zweieinhalbjährigen Aufenthalts in die-

sem Land zu Recht davon ausging, eine Wiedereingliederung in Polen sollte 

den Beschwerdeführenden möglich sein und Polen verfüge über ein den  

europäischen Standards entsprechendes Gesundheitssystem,  

dass die von den Beschwerdeführenden dargelegte gesundheitliche Situa-

tion sowie die eingereichten ärztlichen Berichte an dieser Feststellung nichts 

zu ändern vermögen, 

dass sie in ihrer Beschwerde die in Polen und der Schweiz durchgeführten 

Behandlungen beschrieben und ausführten, die Beschwerdeführerin leide 

aktuell unter Schmerzen in einem Kniegelenk, an arterieller Hypertonie so-

wie Diabetes mellitus Typ 2 und stehe nach zwei in der Schweiz durch- 

geführten gynäkologischen Operationen zudem unter regelmässiger onko-

logischer Kontrolle, 

dass beim Beschwerdeführer bereits in Polen eine Osteom-Erkrankung (gut-

artiger Knochen-Tumor) und später – in der Lenden-Kreuzbeinregion – eine 

Osteochondrosis diagnostiziert worden sei (Erkrankung eines Knochen- 

anteils unterhalb des Gelenkknorpels), 

dass er in der Schweiz zudem wegen Brustbeschwerden in ärztlicher Abklä-

rung sei und das Ergebnis einer Bronchoskopie noch ausstehend sei, 

  

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dass die Beschwerdeführenden sich gemäss Aktenlage bereits vor ihrer Ein-

reise in die Schweiz in Polen medizinisch behandeln liessen (und seither in 

der Schweiz operiert wurden) und keine stichhaltigen Anhaltspunkte dafür 

vorliegen, dass in diesem Drittstaat eine adäquate Behandlung der von 

ihnen vorgebrachten gesundheitlichen Probleme nicht gewährleistet wäre,  

dass sie das Bundesverwaltungsgericht nicht über die Ergebnisse der am 

5. November 2025 durchgeführten Bronchoskopie informiert haben, wes-

halb davon auszugehen ist, dass auch diesbezüglich kein Vollzugshindernis 

besteht, 

dass sich die Beschwerdeführenden bei allfälligen Problemen gesundheitli-

cher, sozialer oder wirtschaftlicher Art an die polnischen Behörden wenden 

und diese um Unterstützung ersuchen können, 

dass sich der Vollzug der Wegweisung demnach als zumutbar erweist, 

dass schliesslich mangels Vollzugshindernissen der Wegweisungsvollzug 

der Beschwerdeführenden, die im Besitz ukrainischer Reisepässe sind, 

nach Polen möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AIG), 

dass daran auch das Beschwerdevorbringen nichts zu ändern vermag, die 

Beschwerdeführerin könne aus gesundheitlichen Gründen unmöglich eine 

24-stündige Busreise von der Schweiz nach Polen durchführen, nachdem 

einerseits die Rückkehr auf dem Luftweg im Vordergrund steht (vgl. SEM-

act. 17/1) und andererseits die konkreten Vollzugsmodalitäten zu gegebener 

Zeit unter Berücksichtigung der medizinischen Umstände durch den mit dem 

Vollzug beauftragten Aufenthaltskanton zu definieren sein werden, 

dass das SEM nach dem Gesagten den Vollzug der Wegweisung zu Recht 

als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet hat, weshalb eine Anordnung 

der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG), 

dass die angefochtene Verfügung nach dem Gesagten Bundesrecht nicht 

verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig fest-

stellt (Art. 72 i.V.m. Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit überprüfbar – ange-

messen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 1000.– 

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der 

in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung dieser Kosten 

zu verwenden ist.  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1000.– werden den Beschwerdeführenden 

auferlegt. Der in gleicher Höhe eingezahlte Kostenvorschuss wird zur Be-

zahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Markus König Nicholas Swain 

 

 

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