# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cad5f66b-cc5d-5e65-ad37-74dc00fb1bc9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-03-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 18.03.2021 II 2021 8
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-8_2021-03-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 8

Entscheid vom 18. März 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung infolge ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 19__) war seit dem 1. Mai 2017 bei der C.________ in 
D.________ als Trainer der E.________ (bis zur Vorsaison F.________) des 
G.________ in einem Vollzeitpensum angestellt (vgl. Vi-act. 1). Im Dezember 
2019 hat die Arbeitgeberin das Anstellungsverhältnis per Ende Saison 2019/20 
(30.4.2020) aufgelöst (vgl. Vi-act. 5). In einer Mail vom 20. Januar 2021 bestätig-
te die Arbeitgeberin gegenüber A.________, dass sich im Falle eines Aufstiegs 
der Mannschaft (E.________ in die H.________) der Arbeitsvertrag um ein Jahr 
verlängert hätte (vgl. Bf.-act. 3). 

B. Am 17. Februar 2020 unterzeichnete A.________ einen Arbeitsvertrag bei 
der I.________ per 1. Mai 2020 als Trainer mit einem Arbeitspensum von 50% 
(vgl. Vi-act. 6).

C. Am 12. März 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie (bzw. den im 
Kanton Tessin beschlossenen Massnahmen) sämtliche Eishockey-
Meisterschaften abgesagt (vgl. https://www.nationalleague.ch, News vom 
12.3.2020; besucht am 3.3.2021). Am 13. März 2020 haben sich Liga und Clubs 
zu einer ausserordentlichen Ligaversammlung getroffen und entschieden, dass 
es in den Ligen des Leistungssports in der Saison 2019/20 weder einen Schwei-
zermeister noch Auf- und Absteiger gebe (H.________ gehört zur Liga des Leis-
tungssports, nicht jedoch die E.________). So gebe es namentlich auch keinen 
Absteiger aus der H.________ in die E.________ und keinen Aufsteiger aus der 
E.________ in die H.________ (vgl. https://www.nationalleague.ch/ News vom 
13.3.2020; besucht am 3.3.2021). 

D. Am 17. März 2020 meldete sich A.________ beim RAV J.________ zur 
Arbeitsvermittlung für eine Vollzeitbeschäftigung an (vgl. Vi-act. 2) und am 1. 
April 2020 stellte er Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 1. Mai 2020, wo-
bei er auf seine 50%-Anstellung per 1. Mai 2020 hinwies (vgl. Vi-act. 1). 

E. Das RAV J.________ informierte das Amt für Arbeit am 26. August 2020, 
A.________ habe für die letzten drei Monate vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit 
bzw. bis zum Stempelbeginn am 1. Mai 2020 zu wenig eigene persönliche Ar-
beitsbemühungen nachgewiesen (vgl. Vi-act. 10). Mit Schreiben vom 9. Septem-
ber 2020 informierte das Amt für Arbeit A.________ über die Absicht, ihn deswe-
gen in der Anspruchsberechtigung einzustellen. Er sei eingeladen, hierzu Stel-
lung zu nehmen (vgl. Vi-act. 4). Am 14. September 2020 nahm A.________ Stel-
lung (vgl. Vi-act. 6).

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F. Mit Verfügung vom 15. September 2020 stellte das Amt für Arbeit 
A.________ ab dem 1. Mai 2020 wegen ungenügenden Arbeitsbemühungen in 
den letzten Monaten bis zum Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum Stem-
pelbeginn für die Dauer von 11 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein (vgl. Vi-
act. 7). Dagegen erhob A.________ am 12.Oktober 2020 (Posteingang) Einspra-
che (vgl. Vi-act. 8), welche mit Einspracheentscheid Nr. 253/20 vom 4. Januar 
2021 abgewiesen wurde (vgl. Vi-act. 10).

G. Am 21. Januar 2020 (Postaufgabe) lässt A.________ gegen den Einspra-
cheentscheid Nr. 253/20 vom 4. Januar 2021 frist- und formgerecht Beschwerde 
beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz einreichen und beantragen:

Der angefochtene Einspracheentscheid des kantonalen Amtes für Arbeit vom 4. 
Januar 2021 sei aufzuheben und auf die Geltendmachung von Einstelltagen sei zu 
verzichten.

Soweit von der Einstellung nicht abgesehen werde, sei von einem sehr leichten 
Verschulden auszugehen, sodass das Einstellmass allerhöchstens zwei Tage 
betragen dürfe (vgl. Beschwerde S. 8). 

Mit Vernehmlassung vom 22. Februar 2021 beantragt das Amt für Arbeit die voll-
umfängliche Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Vorliegend ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenent-
schädigung grundsätzlich unbestritten. Strittig und zu prüfen ist, ob die Vor-
instanz den Beschwerdeführer zu Recht für 11 Tage in der Anspruchsberechti-
gung eingestellt hat wegen fehlenden Arbeitsbemühungen in den letzten drei 
Monaten (in casu Februar, März und April 2020) vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit 
bzw. bis zum Stempelbeginn (in casu 1. Mai 2020).

2.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn 
sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl. Art. 30 
Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversiche-
rung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; 
SR 837.0] vom 25.6.1982). Diese Regelung steht im Zusammenhang mit der in 
Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminderungspflicht, wonach die versicher-
te Person alles Zumutbare unternehmen muss, um eine Arbeitslosigkeit zu ver-
meiden oder zu verkürzen (Schadenminderungspflicht; vgl. BGE 114 V 285 Erw. 
3; BGE 111 V 239 Erw. 2a; Urteil BGer 8C_12/2010 vom 4.5.2010 Erw. 2.2). 

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2.2 Stellenbemühungen hat eine versicherte Person nicht erst nach Eintritt der 
Arbeitslosigkeit, sondern bereits in der Kündigungsfrist bzw. vor der Meldung 
beim Arbeitsamt, vorzunehmen (vgl. ARV 1993/1994 Nr. 26 S. 184 Erw. 2b; ARV 
2003 Nr. 10 S. 119 Erw. 1). Insbesondere fallen auch intensive Arbeitsbemühun-
gen während der Kündigungsfrist an, nötigenfalls auch ausserhalb des erlernten 
Berufes der versicherten Person (vgl. AVIG-Praxis ALE, Januar 2021, B311). Je-
de versicherte Person ist grundsätzlich bereits vor Anspruchsstellung zur Stellen-
suche verpflichtet, d.h. auch bevor überhaupt von Seiten der Arbeitslosenversi-
cherung entsprechende Informationen gezielt an die von Arbeitslosigkeit bedroh-
te versicherte Person abgegeben werden können (vgl. VGE II 2018 20 vom 
22.3.2018 Erw. 2.2 m.w.H.). Sie kann sich nicht auf eine allenfalls vorhandene 
Rechtsunkenntnis (nicht gewusst zu haben, dass Arbeitsbemühungen noch 
während der Kündigungsfrist eine Pflicht sind) berufen (vgl. BGE 139 V 524 Erw. 
2.1.2; VGE II 2018 20 vom 22.3.2018 Erw. 2.2 und 4.1.2). Ausschlaggebend für 
den Zeitraum, den es für die Prüfung der Arbeitsbemühungen zu berücksichtigen 
gilt, ist der Zeitpunkt, ab dem die Person Kenntnis davon hat, dass sie objektiv 
von der Arbeitslosigkeit bedroht ist. Liegt dieser Zeitpunkt mehr als drei Monate 
vor der Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung, werden nur die drei letzten 
Monate vor der Anmeldung überprüft, ob die Person sich um eine Stelle bemüht 
hat (vgl. AVIG-Praxis ALE B314). 

2.3 Was die Quantität der Bewerbungen anbelangt, so werden in der Praxis 
durchschnittlich zehn bis zwölf Stellenbewerbungen pro Monat in der Regel als 
genügend erachtet (vgl. Urteil BGer 8C_209/2018 vom 14.11.2018 m.V.a. 
BGE 139 V 524 Erw. 2.1.4). Allerdings ist eine allgemein gültige Aussage über 
die erforderliche Mindestanzahl an Bewerbungen nicht möglich, das Quantitativ 
beurteilt sich vielmehr nach den konkreten Umständen (vgl. BGE 139 V 524 Erw. 
2.1.4). So müssen etwa die Arbeitsbemühungen umso intensiver sein, je weniger 
Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden (vgl. Kupfer Bucher, 
Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol-
venzentschädigung, 4. Aufl., Zürich 2013, S. 104). 

Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist aber nicht nur die Quantität, son-
dern auch die Qualität der Bewerbungen von Bedeutung (vgl. ARV 1990, S. 133, 
Erw. 1 mit Hinweis). Das Mass der erforderlichen Qualität der Arbeitsbemühun-
gen hängt im Wesentlichen davon ab, in welcher Form sich die versicherte Per-
son um eine neue Arbeitsstelle bemüht (z.B. telefonische Bewerbungen im Ver-
gleich zu vollständigen schriftlichen Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf, 
Zeugnisbeilagen, Referenzen etc.). 

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Auch sind die Arbeitsbemühungen unabhängig von den Erfolgsaussichten vorzu-
nehmen (vgl. VGE II 2017 101 vom 20.2.2018 Erw. 3.2.2; AVIG-Praxis ALE 
B313; SECO, Ein Leitfaden für Versicherte Arbeitslosigkeit, Ausgabe 2019, S. 
12). Hingegen folgt aus der Schadenminderungspflicht, dass die versicherten 
Personen grundsätzlich jede nicht unzumutbare Arbeit unverzüglich anzunehmen 
haben (Art. 16 Abs. 1 AVIG) und sich die Unzumutbarkeit einer Stelle dabei nach 
Art. 16 Abs. 2 AVIG bemisst (vgl. Urteil des BGer 8C_652/2015 vom 17.5.2016 
Erw. 5.2 f.). Dem entsprechend sind auch die Bewerbungen auszurichten. Die 
versicherte Person darf sich nicht einzig auf ihres Erachtens ihr angemessene 
Stellen bewerben (vgl. VGE II 2018 20 vom 22.3.2018 Erw. 4.1.5). Weiter muss 
die versicherte Person ihre Bemühungen nachweisen können. Ob die persönli-
chen Arbeitsbemühungen als genügend zu betrachten sind, ist mithin im Einzel-
fall unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (vgl. VGE 319/04 
vom 16.6.2004 Erw. 1, Prot. S. 654). Die Versicherung soll ihre Leistungen nur 
dann (voll) erbringen, wenn sich die versicherte Person so verhält, wie wenn es 
keine Arbeitslosenversicherung gäbe (vgl. AVIG-Praxis ALE B311).

3.1 Vorliegend steht sachverhaltsmässig fest, dass dem Beschwerdeführer 
seine Anstellung im Dezember 2019 per Ende Saison 2019/20 (30.4.2020) 
gekündigt wurde. Seitens Vorinstanz wird nicht bestritten, dass ihm durch die Ar-
beitgeberin eine Verlängerung der Anstellung um ein Jahr in Aussicht gestellt 
wurde, sollte seine Mannschaft den Liga-Aufstieg schaffen. Nachdem dies nicht 
gelang und er bei der neuen Arbeitgeberin nur eine 50%-Stelle antreten konnte, 
beantragte der Beschwerdeführer per 1. Mai 2020 Arbeitslosenentschädigung. 

3.2 Dem am 24. März 2020 vom Beschwerdeführer unterzeichneten Formular 
"Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen" sind die nachfolgenden hand-
schriftlichen Einträge betreffend mündlich erfolgter (einer schriftlichen) Bewer-
bungen zu entnehmen (vgl. Vi-act. 8):

Datum Firma Stellenbezeichnung Absagegrund
15.01-15.03 Ka.________ Profitrainer Job vergeben
23.01-15.03 Kb.________ Trainer 1. Liga Job nur 30%
25.01-07.02 Kc.________ Trainer 1. Liga Job nur für 20-30%
03.03-15.03 Kd.________ Trainer My Sport Job nur für 20%
01.01-20.03 Ke.________ Profitrainer Kein Bedarf
02.02-15.03 I.________ Trainer My Sport

Dem am 26. April 2020 eingereichten Formular "Nachweis der persönlichen Ar-
beitsbemühungen" für den Monat April 2020 sind die nachfolgenden handschrift-
lichen Einträge betreffend mündlich erfolgter Bewerbungen zu entnehmen (vgl. 
Vi-act. 3):

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Datum Firma Stellenbezeichnung Absagegrund
06.04 I.________ Juniorentrainer Job vergeben
06.04 I.________ Verkäufer/Marketing Job aus Eis gelegt, 

wegen Coronavirus
07.04 Kf.________ Materialverwalter 

1. Mannschaft
Job nichts für mich

07.04 Kf.________ Marketing ____ Job anderweitig 
vergeben

07.04 Kg.________ Personalberater Job vergeben (Co-
ronavirus)

13.04 Kh.________ Büroangestellter Kein Bedarf zur Zeit 
(Coronavirus)

13.04 Kh.________ Fugenabdichter Kein Bedarf zur Zeit 
(Coronavirus)

18.04 Ki.________ 1. Liga Trainer Job anderweitig 
vergeben

18.04 Ki.________ Nachwuchschef Job anderweitig 
vergeben

23.04 Kj.________ Elite Trainer

3.3 Es ist somit erstellt, dass der Beschwerdeführer während der Kündigungs-
frist, bzw. in den Monaten vor Eintritt der Arbeitslosigkeit 16 Arbeitsbemühungen 
ausgewiesen hat (10 im Monat April 2020 und sechs in den Vormonaten). Damit 
aber steht fest, dass er die minimal geforderte Anzahl Bewerbungen für den Mo-
nat April nachweisen kann, nicht jedoch für die Zeit davor (Februar und März). 
Mit nur sechs Bewerbungen in den Monaten Januar bis und mit März hat der Be-
schwerdeführer die quantitative Anforderung an die persönlichen Arbeits-
bemühungen nicht erfüllt (vgl. Erw. 2.3). Die entsprechende Feststellung der Vor-
instanz ist nicht zu beanstanden. 

4. Der Beschwerdeführer macht denn auch nicht, zumindest nicht substanti-
iert, geltend, er habe tatsächlich mehr Bewerbungen getätigt und nachgewiesen. 
Wenn er dennoch beantragt, von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung 
sei abzusehen (eventualiter sei sie auf die Dauer von zwei Tagen zu reduzieren), 
so ergibt sich aus den Rechtsschriften folgendes:

4.1 In der E-Mail-Stellungnahme vom 14. September 2020 (vgl. Vi-act. 6) legte 
der Beschwerdeführer u.a. dar, dass er als Vater zweier Kinder weder arbeitslos 
sein möchte noch könne. Ihm sei bewusst, dass seine Berufsgattung als Eisho-
ckeytrainer speziell sei und das Angebot freier Stellen sehr niedrig wäre. Deswe-
gen habe er sich bei allen offenen Trainerstellen in der ganzen Schweiz bewor-
ben. Zudem seien im Sportbereich mündliche Bewerbungen üblich. Er habe nur 
diejenigen Stellenangebote aufgeschrieben, welche ihm einen Job als Trainer 
unterbreitet hätten. Mündliche Absagen habe er demzufolge nicht notiert. Beim 
Ka.________ sei er unter den letzten beiden Kandidaten gewesen. Die definitive 
Absage sei Ende März 2020 erfolgt. Beim Kb.________ sei eine 30% Stelle frei 
gewesen, beim Kc.________ eine 20% Stelle, genauso beim Kd.________. Bei 

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seinem letzten Arbeitgeber sei ihm mitgeteilt worden, dass er seinen Arbeitsplatz 
behalten könne, sofern er mit seiner Mannschaft aufsteigen würde. Trotz Auf-
wendung all seiner Energie, sei sein Vorhaben durch das Coronavirus zerstört 
worden, denn er habe die Meisterschaft gewonnen, aber die Aufstiegsspiele nicht 
mehr bestreiten können, woraufhin er entlassen worden sei. Er habe eine 50% 
Stelle in L.________ angenommen, dies würde zeigen, dass er arbeiten und sei-
ne Familie ernähren wolle. Da er den Vertrag am 17. Februar 2020 unterzeichnet 
habe und dies in allen Sportmedien verkündet worden sei, habe dies seine Su-
che nach einer 100% Stelle nicht verbessert. Im Übrigen sei er am 24. März 2020 
bei einem ersten Beratungsgespräch auf dem RAV J.________ darüber infor-
miert worden, wie der Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen richtig 
auszufüllen sei und dass er dies ab April 2020 richtig auszufüllen habe.

4.2 Mit Verfügung vom 15. September 2020 hielt die Vorinstanz fest, dass auf-
grund der ihr vorliegenden Unterlagen (unter Einbezug der Stellungnahme des 
Beschwerdeführers vom 14.9.2020) der Versicherte für die letzten drei Monate 
bis zum Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum Stempelbeginn am 1. Mai 
2020 zu wenig eigene Arbeitsbemühungen nachweisen könne. Dies genüge den 
gesetzlichen Anforderungen nicht und bedinge deshalb eine Einstellung in der 
Anspruchsberechtigung für die Dauer von 11 Tagen. 

4.3 In seiner Einsprache machte der Beschwerdeführer u.a. geltend, dass der 
Argumentation der Vorinstanz nicht gefolgt werden könne, zumal offensichtlich 
seine besondere Situation als Profi-Eishockey-Trainer absolut nicht berücksich-
tigt worden sei. Es sei auch überraschend, dass die (vorformulierte) Verfügung 
der Vorinstanz vom 15. September 2020 nur einen Tag nach seiner Stellung-
nahme erlassen worden sei, ohne dass darin eine Auseinandersetzung mit sei-
ner Stellungnahme vom 14. September 2020 stattgefunden habe. Auch werde in 
der kurz gehaltenen Verfügung vom 15. September 2020 weder ausgeführt, 
weshalb er zu wenig Arbeitsbemühungen unternommen habe, noch weshalb ge-
nau 11 Einstelltage berechnet worden seien. Vorliegend sei namentlich zu 
berücksichtigen, dass er bis zum März 2020 mit einer Weiteranstellung beim 
ehemaligen Arbeitgeber habe rechnen dürfen, zumal er mit seiner Mannschaft 
den Gruppensieg erreicht habe. Aus Gründen der Corona-Pandemie habe der 
Schweizerische Eishockeyverband am 23. März 2020 [recte 13.3.2020] den Ab-
bruch der Meisterschaft ohne Auf- und Absteiger beschlossen. Dennoch habe er 
sich nach anderen Arbeitsmöglichkeiten umgesehen und habe insbesondere 
zehn Arbeitsbemühungen für den Monat April 2020 beim RAV eingereicht. 

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4.4 Im Einspracheentscheid Nr. 253/20 vom 4. Januar 2021 hält die Vorinstanz 
u.a. fest, der Gesetzgeber habe im Bereich der Arbeitslosenversicherung für 
Personen im Profisport, zu welchem der Beschwerdeführer im weiteren Sinne 
gehöre, keine spezielle Regelung erlassen. Die Grundsätze der Arbeitslosenver-
sicherung, wonach der Versicherte alles ihm Mögliche unternehmen müsse, um 
eine drohende Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder eine bestehende Arbeitslosig-
keit zu verkürzen, hätten hier ebenso Gültigkeit. Bereits Ende 2019 habe der Be-
schwerdeführer die Information erhalten, dass sein Vertrag per Ende Saison en-
den würde, ausser er schaffe mit seiner Mannschaft den Aufstieg, was aufgrund 
der sportlichen Erfolge der Mannschaft zwar durchaus im Bereich des Möglichen 
gelegen habe, jedoch für den Beschwerdeführer keine Garantie darstellen würde, 
dass dies schliesslich auch glücken werde. Der Beschwerdeführer hätte sich so-
fort nach Bekanntwerden, dass sein Vertrag nicht verlängert werde, um eine 
neue Stelle bemühen müssen, um einer Situation, welche schliesslich eingetrof-
fen sei, vorzugreifen. Weiter würde das Traineramt der Stufe E.________ nicht 
mehr zum Profisport zählen. Insofern habe sich der Beschwerdeführer bewusst 
sein müssen, dass der Höhepunkt seiner Karriere als Profitrainer einer Hockey 
Mannschaft überschritten sei und er über kurz oder lang auch Ausschau nach al-
ternativen Beschäftigungsmöglichkeiten halten müsse. Der Beschwerdeführer sei 
gelernter Plattenleger und habe anschliessend eine berufsbegleitende Sporthan-
delsschulde absolviert. Zudem habe er eine Ausbildung als Führungsfachmann 
gemacht und vor seiner Tätigkeit als Profitrainer als Buchhalter gearbeitet, was 
heute noch möglich wäre. Weiter entgegnet die Vorinstanz, die Situation des Be-
schwerdeführers sei sehr wohl angeschaut und aufgrund der gesetzlichen Vor-
gaben beurteilt worden; ein Tag nach Eingang seiner Stellungnahme reiche für 
den Erlass der Verfügung. Sodann betonte die Vorinstanz, es liege in der Eigen-
verantwortung jedes einzelnen, möglichst viel zur Schadensminderung beizutra-
gen. In welchem Umfang der Versicherte Arbeitsbemühungen während der Zeit 
vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit habe einbringen müssen, liege im Ermessen der 
Arbeitsmarktbehörde. Vorliegend seien die Anforderungen mit Sicherheit nicht 
genügend. Es könnten nur diejenigen Arbeitsbemühungen berücksichtig und be-
wertet werden, welche ihr gegenüber rechtzeitig nachwiesen würden. Eine versi-
cherte Person habe sich nicht erst nach Eintritt in die Arbeitslosigkeit, sondern 
bereits in der Kündigungsfrist, bzw. vor der Meldung beim Arbeitsamt, um Stellen 
zu bemühen und die versicherte Person könne sich generell nicht auf Rechtsun-
kenntnis berufen. Soweit sich der Beschwerdeführer auf schwierige resp. er-
schwerende persönliche Umstände im Rahmen seiner Tätigkeit als Hockeytrainer 
berufe, erschwere dieser Umstand eher das Finden einer neuen Stelle, nicht 
aber das Bemühen um Abwendung der Arbeitslosigkeit. Eine allfällige Unmög-

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lichkeit, eine neue Arbeitsstelle zu finden, wäre allenfalls im Zusammenhang mit 
der Vermittlungsfähigkeit zu prüfen. Vorliegend werde jedoch höchstens eine Er-
schwernis, nicht aber eine Unmöglichkeit geltend gemacht. Zusammenfassend 
würden die vom Beschwerdeführer vor Beginn der Arbeitslosigkeit unternomme-
nen bzw. gegenüber dem RAV J.________ nachgewiesenen Arbeitsbemühun-
gen in quantitativer Hinsicht den gesetzlichen Bestimmungen nicht entsprechen. 
Gemäss Einstellraster des SECO sei bei ungenügenden Arbeitsbemühungen 
während einer dreimonatigen Kündigungsfrist bzw. eines dreimonatigen Beob-
achtungszeitraums von einem Einstellmass zwischen 9 und 12 Tagen auszuge-
hen. 11 Einstelltage seien somit nicht zu beanstanden. 

4.5 Mit Beschwerde vom 21. Januar 2021 rügt der Beschwerdeführer insbe-
sondere (erneut) die Nichtberücksichtigung seiner besonderen Situation in Bezug 
auf die Beendigung des früheren Arbeitsverhältnisses und damit das ungenü-
gende Eingehen auf die Begründungen in der Einsprache. Er habe weder die 
Kündigung leichtfertig verursacht noch ein "laisser faire Verhalten" an den Tag 
gelegt. Bei einer absehbaren Beendigung des Arbeitsverhältnisses seien gewis-
se Arbeitsbemühungen zu tätigen, e contrario sei dies vorliegend nicht der Fall 
gewesen, da die Beendigung des Arbeitsverhältnisses beim vorherigen Arbeits-
geber nicht absehbar gewesen sei und auch die Kündigung zurückgenommen 
worden wäre, sofern die Meisterschaft nicht abgebrochen worden wäre. Die Be-
endigung der Anstellung sei nicht absehbar gewesen, die Kündigung wäre 
zurückgenommen worden, wenn der Bundesrat und in der Folge der Hockeyver-
band die Meisterschaft nicht abgebrochen hätten und sie den berechtigten Auf-
stieg der vom Beschwerdeführer trainierten Mannschaft nicht per obrigkeitlicher 
Massnahme verhindert worden wäre. Folglich handle es sich vorliegend um eine 
Suspensiv-Kündigung; ohne Corona-Pandemie hätte der Beschwerdeführer sei-
ne Trainerstelle behalten können. Mit diesem Hauptargument habe sich die Vor-
instanz überhaupt nicht auseinandergesetzt. Es könne ihm in keinster Art und 
Weise ein Verschulden nachgewiesen werden. Er habe in guten Treuen aufgrund 
der guten Resultate seiner Mannschaft davon ausgehen können, dass die An-
stellung weitergeführt werde. Und dennoch habe er sich um andere Stellen be-
worben und mit der 50%-Anstellung in L.________ auch gefunden. Nachdem 
klargeworden sei, dass der Aufstieg Corona bedingt nicht klappe, habe er die 
Stellensuche noch forciert, was aus der April-Auflistung ersichtlich sei. Entspre-
chend liege kein Verschulden vor. Die Vorinstanz habe vorliegend nicht alle vor-
handenen Umstände und Fakten in ihre Entscheidungsfindung einbezogen, son-
dern sich auf das blosse Zählen der Bewerbungen beschränkt. Die Erschwernis 
bei seinen Bewerbungen habe klar in seiner "Suspensiv-Kündigung" bestanden, 
dass er mit der Weiterbeschäftigung habe rechnen können und immer auf die 

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Möglichkeit der Weiterbeschäftigung bei seinem bisherigen Arbeitsgeber habe 
hinweise müssen. So habe er von allem Anfang an auf eine Ausstiegsklausel po-
chen müssen, was das Finden einer neuen Anstellung ebenfalls erschwert habe. 
Dennoch habe insgesamt die erschwerte Situation nicht das Finden einer Trai-
nerstelle betroffen, sondern seine besondere Situation in der suspensiv gekün-
digten Stellung. Er habe über längere Zeit nicht gewusst, ob die Anstellung wei-
tergehe oder eben nicht. Gewissheit habe erst bei Meisterschaftsabbruch be-
standen. 

4.6 Die Vorinstanz beantragt vernehmlassend die vollumfängliche Abweisung 
der Beschwerde; inhaltlich verweist sie auf die Erwägungen im Einspracheent-
scheid Nr. 253/20 vom 4. Januar 2021 (vgl. oben Erw. 4.4).

5. Der Beschwerdeführer rügt wohl, in der angefochtenen Verfügung sei die 
Vorinstanz nicht auf die Stellungnahme des Beschwerdeführers eingegangen 
und im Einspracheentscheid setze sie sich nicht mit den Ausführungen der Ein-
sprache auseinander. Er lässt indes offen, ob er damit eine Verletzung des recht-
lichen Gehörs rügt. 

Praxisgemäss genügt, dass die Begründung eines Entscheids kurz die wesentli-
chen Überlegungen nennt, von denen die Behörde sich hat leiten lassen und auf 
die sie ihren Entscheid stützt; es ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Par-
teistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen 
ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 136 I 229 Erw. 5.2). Die Behörde kann sich auf 
die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss 
derart abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn in voller Kenntnis der 
Tragweite der Angelegenheit an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem 
Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen 
sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. 
BGE 142 I 135 Erw. 2.1). 

Die Begründung der angefochtenen Verfügung ist wohl kurzgehalten; sie ermög-
lichte aber, dagegen Einsprache zu erheben. Im Einspracheentscheid greift die 
Vorinstanz die Begründung des Beschwerdeführers auf und sie begründet den 
abweisenden Entscheid. Die Tatsache, dass sie der Argumentation des Be-
schwerdeführers nicht gefolgt ist, seine Begründung nicht übernommen hat, stellt 
noch keine Gehörsverletzung dar. 

6.1 Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz hauptsächlich vor, sich auf das 
Zählen der nachgewiesenen Bewerbungen beschränkt zu haben und dabei die 
besonderen Umstände des Einzelfalles völlig ausser Acht gelassen zu haben.

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Dass die Vorinstanz dabei falsch gezählt hätte, macht der Beschwerdeführer zu 
recht nicht geltend. Insbesondere bringt er vor Verwaltungsgericht nicht mehr 
vor, er habe sich effektiv um mehr Stellen beworben als aufgeführt; die mündli-
chen Bewerbungen, die umgehend eine Absage zur Folge gehabt hätten, habe 
er nicht aufgeführt. Derartige mündliche, unbelegte Vorbringen müssen un-
berücksichtigt bleiben (unabhängig davon, dass sie auch verspätet vorgetragen 
würden und nicht mehr zu hören sind; vgl. BGE 139 V 164 Erw. 3.3; VGE II 2020 
113 vom 22.2.2021 Erw. 2.2.1). Rein quantitativ bleibt es somit bei den bis Eintritt 
der Arbeitslosigkeit ausgewiesenen 16 persönlichen Arbeitsbemühungen (10 im 
April und 6 zwischen Januar und März; vgl. oben Erw. 3). 

6.2 Nicht zu hören ist die Argumentation betreffend "Suspensiv-Kündigung". 
Tatsache ist, dass dem Beschwerdeführer seine Anstellung im Dezember 2019 
per Saisonende gekündigt wurde. Kündigungen sind grundsätzlich bedingungs-
feindlich bzw. sind einzig Bedingungen zulässig, deren Eintritt ausschliesslich 
vom Willen des Gekündigten abhängig sind (vgl. Urteil BGer 4A_249/2019 vom 
6.1.2020 Erw. 3.2 mit Hinweis auf BGE 128 III 129 Erw. 2 m.w.H.). Selbst wenn, 
wie von der Arbeitgeberin mit Mail vom 20. Januar 2021 (vgl. Bf-act. 3) ihm ge-
genüber bestätigt, der Arbeitsvertrag bei einem Aufstieg der E.________ in die 
H.________ um ein Jahr verlängert worden wäre, handelt es sich hierbei nicht 
um eine bedingte Kündigung. Zum einen wurde die Kündigung definitiv ausge-
sprochen und zum anderen wäre der Eintritt der Bedingung (Aufstieg) keinesfalls 
ausschliesslich vom Willen des Gekündigten (Beschwerdeführers) abhängig ge-
wesen. 

Tatsache ist somit, dass der Beschwerdeführer ab Dezember 2019 in gekündig-
ter Anstellung war und eine neue Stelle suchen musste. Die Erklärung der Ar-
beitgeberin (Weiterbeschäftigung für ein Jahr im Falle des Aufstiegs) stellt dabei 
nichts Anderes dar als ein Stellenangebot: Sollte die Mannschaft in der Folgesai-
son in der oberen Liga spielen können, würde der Beschwerdeführer als Trainer 
für ein Jahr engagiert. Selbst wenn es sich hierbei um ein verbindliches Angebot 
gehandelt hätte (was offen bleiben kann) und selbst wenn der Beschwerdeführer 
dieses Angebot angestrebt und verbindlich zugesagt hätte, hätte es sich dennoch 
nicht um eine definitiv zugesicherte Stelle gehandelt, welche den Beschwerde-
führer - aufgrund seiner gekündigten Anstellung - von der Stellensuche befreit 
hätte. Denn der Aufstieg lag weder im alleinigen Einflussbereich der Arbeitgebe-
rin noch des Beschwerdeführers, sondern war von sehr vielen, nicht beeinfluss-
baren Faktoren abhängig. Der Beschwerdeführer hat dann ja auch (bereits ab 
Januar 2020) Gespräche über andere Trainerstellen geführt und eine neue An-
stellung gesucht resp. am 17. Februar 2020 gefunden. Dies mithin zu einem 

12

Zeitpunkt, da noch nicht feststand, ob allenfalls auch eine Weiterbeschäftigung 
bei den C.________ möglich gewesen wäre. 

6.3 Selbst wenn anerkannt wird, dass die Situation für den Beschwerdeführer 
speziell war, so entschuldigt dies dennoch die ungenügende Stellensuche nicht. 
Es mag zutreffen, dass ihm die Stelle im Falle des Ligaaufstiegs zugesichert war, 
dass er die Stelle wollte und dass er hierüber andere mögliche Arbeitgeber im 
Rahmen der Bewerbungen informierte. Dieser Umstand hat ihm jedoch lediglich 
das Finden einer Stelle erschwert, nicht jedoch das Suchen. Es konnte ihn nicht 
hindern, sich um andere mögliche Stellen zu bemühen. Auszuweisen bzw. nach-
zuweisen waren indes nur (qualitativ gute) Arbeitsbemühungen. Mithin kann der 
Beschwerdeführer die Tatsache, nur wenige (bzw. zu wenige) Arbeitsbemühun-
gen getätigt zu haben, nicht mit dem Umstand rechtfertigen, dass er eine Anstel-
lung bei den C.________ in Aussicht hatte. Diese in Aussicht gestellte Anstellung 
war von zu vielen unbeeinflussbaren Faktoren abhängig, als dass er sich hierauf 
hätte verlassen dürfen.

Im Übrigen ist diese Situation auch nicht überaus speziell. Dem Beschwerdefüh-
rer wurde (in grundsätzlich gekündigter Anstellung) eine Anstellung in Aussicht 
gestellt, falls die E.________ Mannschaft aufsteigt. Mithin war nicht die Kündi-
gung, sondern (allenfalls) der Anstellungsvertrag suspensivbedingt (vgl. oben 
Erw. 6.2). Derartige bedingte Anstellungsverträge sind nicht ungewöhnlich. Wenn 
- wie vorliegend - der Eintritt der Bedingung von nicht wesentlich beeinflussbaren 
Faktoren abhängig ist (wovon Covid-19 nur ein Faktor ist), dann entbindet dies 
weder im Profisport noch in der übrigen Arbeitswelt von weiteren persönlichen 
Arbeitsbemühungen. Denn allein darauf zu vertrauen, dass die Bedingung ein-
tritt, stellt keine genügende Arbeitsbemühung dar. Ob die E.________ Mann-
schaft aufsteigen wird oder nicht, hing nicht allein von der in der Tat nicht vorher-
sehbaren Covid-Pandemie (oder behördlichen oder verbandsmässigen Mass-
nahmen) ab, sondern vom Saisonverlauf der Mannschaft und deren Gegner und 
von den Aufstiegsspielen (die trotz Schweizermeistertitel erst noch angestanden 
wären). Der Beschwerdeführer konnte und durfte nicht darauf vertrauen, dass die 
Mannschaft aufsteigen und er für ein weiteres Jahr angestellt wird.

6.4 Zu Unrecht wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, sie habe - in 
ungenügender Kenntnis des Hockeysports - dem Beschwerdeführer altersbe-
dingt nur geringe Chancen auf eine Profitrainerstelle zugesprochen. Denn die 
Vorinstanz hat das Alter des Beschwerdeführers nie angesprochen, sondern 
festgestellt, er habe den Zenit seiner Karriere wohl überschritten, weil schon sei-
ne letzte Mannschaft nicht mehr zum Profisport zähle, und entsprechend hätte er 
so oder so über kurz oder lang auch Ausschau nach alternativen Beschäfti-

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gungsmöglichkeiten halten müssen (vgl. Einspracheentscheid Erw. 7). Ob diese 
Beurteilung seiner Chance korrekt ist, kann offenbleiben. Tatsache und auch 
vom Beschwerdeführer bestätigt ist, dass das Finden einer Profitrainerstelle im 
Eishockey nicht einfach ist. Vor allem aber verlangt auch die Schadenminde-
rungspflicht, dass eine von Arbeitslosigkeit gefährdete Person jede zumutbare 
Stelle annimmt. Es ist nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer sein Haupt-
augenmerk auf eine Anstellung im Eishockey gelegt hat. Im Wissen um die 
Schwierigkeiten sowie um seine zusätzlichen Fähigkeiten und Ausbildungen wä-
re er daher gehalten gewesen, schon vor April 2020 auch ausserhalb des Profi-
sports Arbeit zu suchen. Gemäss Bundesgericht gilt der Grundsatz, dass die Ar-
beitsbemühungen umso intensiver sein müssen, je weniger Aussicht eine versi-
cherte Person hat, eine Stelle zu finden. Dabei stehen sowohl Tatsache als auch 
Intensität, nicht aber der Erfolg dieser Bemühungen im Vordergrund (vgl. Urteil 
BGer 8C_21/2008 vom 3.6.2008; vgl. auch Erw. 6.2.1). Der Beschwerdeführer 
absolvierte zuerst eine Lehre als Plattenleger und anschliessend berufsbeglei-
tend eine Sporthandelsschule. Zudem machte er eine Ausbildung als Führungs-
fachmann und arbeitete vor seiner Profitrainer-Tätigkeit als Buchhalter (vgl. Vi-
act. 10 S. 3). Mithin standen dem Beschwerdeführer (auch trotz der Corona-
Pandemie) zahlreiche weitere Berufsmöglichkeiten ausserhalb des (Eishockey)-
Profisports offen.

6.5 Nicht zu hören ist sodann das Vorbringen, nach dem Erstgespräch mit dem 
RAV habe er ab April die Anforderungen an die persönlichen Arbeitsbemühun-
gen erfüllt. Zum einen kann man sich nicht auf Rechtsunkenntnis berufen, son-
dern qualitativ und quantitativ genügende Arbeitsbemühungen sind schon zu 
tätigen, bevor von Seiten der Arbeitslosenversicherung entsprechende Informati-
onen abgegeben werden (vgl. oben Erw. 2.2). Zum andern befand sich der Be-
schwerdeführer nicht zum ersten Mal in dieser Situation. In den Akten liegt ein 
den Beschwerdeführer betreffender Einspracheentscheid aus dem Kanton 
M.________ von 2013 (vgl. Vi-act. 13). Schon damals wurde der Beschwerde-
führer wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen in der Zeit vor Ein-
tritt der Arbeitslosigkeit (nur 15 Arbeitsbemühungen in den drei Monaten) für 11 
Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt. Schon damals argumentierte der 
Beschwerdeführer u.a. mit einer Anstellung, die er in Aussicht hatte. Und schon 
damals wurde dem entgegengehalten, dies entbinde nicht von der Stellensuche, 
bis eine Anstellung rechtsverbindlich zugesichert sei. Auch wurde schon damals 
festgehalten, gerade weil er bis dahin im Eishockey tätig gewesen sei und eine 
Weiteranstellung schwierig sei, hätte er seine Suche intensivieren müssen. Diese 
Erwägungen waren dem Beschwerdeführer bekannt und sie treffen so auch heu-
te noch zu. Gleichwohl hat der Beschwerdeführer zum einen auf die in Aussicht 

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gestellte Anstellungsverlängerung vertraut, seine Suchbemühungen (bis Ende 
März) nur auf Eishockey ausgerichtet und viel zu wenige Arbeitsbemühungen 
getätigt.

6.6 Zusammenfassend ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz 
festgestellt hat, der Beschwerdeführer habe sich in nicht entschuldbarer Weise in 
den drei Monaten vor Eintritt der Arbeitslosigkeit nur ungenügend persönlich um 
Arbeit bemüht.

7.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn 
sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl. Art. 30 
Abs. 1 lit. c AVIG). Die Vorinstanz sanktionierte das Verhalten des Beschwerde-
führers mit einer Einstellung für die Dauer von 11 Tagen.

7.2 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst sich nach 
dem Grad, der Schwere des Verschuldens (vgl. Art. 30 Abs. 3 AVIG). Die Einstel-
lung dauert 1 - 15 Tage bei leichtem Verschulden, 16 - 30 Tage bei mittelschwe-
rem Verschulden und 31 - 60 Tage bei schwerem Verschulden (vgl. Art. 45 Abs. 
2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insol-
venzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; SR 837.02] 
vom 31.8.1983). 

7.3 Bei der Bemessung der Einstellungsdauer sind alle Umstände des konkre-
ten Einzelfalls wie Beweggründe, persönliche Verhältnisse (z.B. Alter, Zivilstand, 
Gesundheit, soziales Umfeld, Bildungsgrad) und Begleitumstände zu berücksich-
tigen (vgl. VGE I 2008 85 vom 25.6.2008 Erw. 4.1 mit Verweisen auf VGE 324/02 
vom 17.7.2002 Erw. 5b; AVIG-Praxis ALE D64). Massgebend ist das Gesamt-
verhalten der versicherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesentlichen 
Umstände des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegebenheiten zu 
würdigen ist (vgl. BGE 130 V 125 Erw. 3.5). Es ist dabei vom Mittelwert des je-
weils definierten Rahmens für leichtes, mittelschweres und schweres Verschul-
den auszugehen, welcher bei qualifiziertem Verhalten entsprechend verschärft 
und bei privilegiertem Verhalten gemindert werden kann (vgl. BGE 123 V 153 
Erw. 3b).

7.4 Das Seco hält in der AVIG-Praxis ALE, Rz. D72 ff. ein Einstellraster für 
verschiedene Einstellungs-Tatbestände bereit. Dieses Einstellraster soll eine wei-
testmögliche Gleichbehandlung der Versicherten auf nationaler Ebene gewähr-
leisten und den Vollzugsstellen als Entscheidungshilfe dienen. 

Die Verwaltungsweisungen sind für das Gericht grundsätzlich nicht verbindlich. 
Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine 

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dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 
gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne trifti-
gen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Kon-
kretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben 
der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwen-
dung zu gewährleisten, Rechnung getragen (vgl. BGE 141 V 362 Erw. 2.3; BGE 
138 V 346 Erw. 6.2; BGE 137 V 1 Erw. 5.2.3).

Das Seco-Einstellraster qualifiziert ungenügende Arbeitsbemühungen während 
der Kündigungsfrist bei einer Kündigungsfrist von drei und mehr Monaten als 
leichtes Verschulden und sieht eine Einstellung für die Dauer von 9 bis 12 Tagen 
vor (vgl. AVIG-Praxis ALE D79 Ziff. 1.A/3).

Nach dem Einstellraster des SECO erhöht sich bei fehlenden Arbeitsbemühun-
gen während der Kündigungsfrist die Einstelldauer proportional zur Dauer der 
Kündigungszeit. Mit Blick auf die Praxis, wonach in der Regel zehn bis zwölf Stel-
lenbewerbungen pro Monat verlangt werden (vgl. BGE 139 V 524 Erw. 2.1.4), ist 
grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass sich die Länge der Zeitspanne, 
während der sich die versicherte Person in Nachachtung der in Art. 17 Abs. 1 
AVIG statuierten Schadenminderungspflicht (vgl. BGE 139 V 524 Erw. 2.1.1) um 
zumutbare Arbeit bemühen muss, auf die Höhe der Sanktion auswirkt, wenn sie 
ihrer Obliegenheit in keiner Weise nachkommt (vgl. BGE 141 V 365 Erw. 4.1). 

7.5 Die Festlegung der Einstellungsdauer stellt schliesslich eine typische Er-
messensfrage dar; mithin steht der Vorinstanz ein Ermessen zu, das sie pflicht-
gemäss auszuüben hat. 

Die Kognition des Verwaltungsgerichtes ist in diesem Zusammenhang zwar nicht 
auf Rechtsverletzung beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die Beurteilung 
der Angemessenheit der Verwaltungsverfügung. Bei der Angemessenheit geht 
es dabei um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Vorinstanz 
nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemeinen Rechts-
prinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckmässigerweise an-
ders hätte ausfallen sollen. Allerdings darf das Verwaltungsgericht sein Ermes-
sen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es 
muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, die seine abweichende 
Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (vgl. BGE 137 V 71 
Erw. 5.2; Urteil BGer 8C_331/2019 vom 18.9.2019 Erw. 3.3; VGE II 2016 6 vom 
22.3.2016 Erw. 4.1; VGE II 2015 20 vom 22.7.2015 Erw. 4.1).

7.6 In Würdigung der gesamten Umstände besteht keine Veranlassung, die 
verfügte Einstellungsdauer von 11 Tagen zu korrigieren. Gekündigt wurde im 

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Dezember per Ende Saison (30.4.2020), was einer mehr als dreimonatigen Kün-
digungsfrist entspricht. Der Beschwerdeführer kann lediglich für April 2020 quan-
titativ genügend persönliche Arbeitsbemühungen vorweisen. Für die Monate Ja-
nuar bis März 2020 kann er lediglich 6 (anstelle von grundsätzlich geforderten 20 
allein in den Monaten Februar und März) persönliche Arbeitsbemühungen und 
einzig für die "Branche Eishockey" vorweisen. Nachdem er schon 2013 in einer 
vergleichbaren Situation stand und schon damals für ungenügende Arbeits-
bemühungen sanktioniert werden musste, waren ihm die Anforderungen be-
kannt. Von sehr leichtem Verschulden, wie es der Beschwerdeführer eventualiter 
geltend macht, kann daher nicht die Rede sein. Auch sonst lässt sich die niedrige 
Anzahl in keinster Weise rechtfertigen, zumal der Beschwerdeführer relativ jung 
und gesund ist, mehrere Ausbildungen aufweist und sozial gut vernetzt scheint. 

8. Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 18. März 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 24. März 2021