# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b8751d9a-ff7b-5bfd-bacf-9daa15c8725f
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-04
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 04.02.2025 SBK 2025 4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SBK-2025-4_2025-02-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Verfügung vom 4. Februar 2025

Referenz SBK 25 4

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung Cavegn, Vorsitz

Parteien A._____
Beschwerdeführerin
vertreten durch MLaw Marc Wohlgemuth
Linde Law AG, Tödistrasse 48, 8002 Zürich

gegen

B._____
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Sandro G. Tobler
Schnurrenberger Tobler Gnehm & Partner, Alpenstrasse 2, 6300 
Zug

Gegenstand Fristansetzung zur Klage gemäss Art. 107 Abs. 5 SchKG

Anfechtungsobj. Verfügung Betreibungs- und Konkursamt der Region Albula vom 
6. Januar 2025

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Nach Feststellung und in Erwägung,

– dass das Betreibungsamt- und Konkursamt der Region Albula (nachstehend 
Betreibungsamt Albula) mit Verfügung vom 6. Januar 2025 A._____ als 
Drittansprecherin eine Frist von 20 Tagen zur Klage gemäss Art. 107 Abs. 5 
SchKG gegen die B._____ als bestreitende Gläubigerin im Zusammenhang mit 
lebenslänglichen Nutzungsrechten des Schuldners C._____ an Grundstücken 
in der Gemeinde D._____ ansetzte,

– dass A._____ (nachfolgend Beschwerdeführerin), vertreten durch Rechtsanwalt 
Marc Wohlgemuth, am 16. Januar 2025 Beschwerde an das Obergericht des 
Kantons Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs 
erhob und beantragte, die Verfügung betreffend die Fristansetzung an die 
Beschwerdeführerin zur Klage gemäss Art. 107 Abs. 5 SchKG sei aufzuheben,

– dass sie im Weiteren die Erteilung der aufschiebenden Wirkung hinsichtlich der 
Fristansetzung an die Beschwerdeführerin beantragte und für den Fall der 
Abweisung der Beschwerde die Neuansetzung einer Frist beantragte, 

– dass das Obergericht mit Verfügung vom 17. Januar 2025 der Beschwerde die 
aufschiebende Wirkung erteilte und das Betreibungsamt Albula sowie die 
B._____ zur Stellungnahme bis zum 31. Januar 2025 und das Betreibungsamt 
Albula zusätzlich zur Einreichung der Verfahrensakten aufforderte,

– dass das Betreibungsamt Albula die Verfügung vom 6. Januar 2025 in 
Wiedererwägung zog und der Gemeinde B._____ Frist zur Klage gemäss Art. 
108 Abs. 2 SchKG ansetzte,

– dass das Betreibungsamt Albula die Wiedererwägung und zusätzliche 
Unterlagen dem Obergericht am 22. und 24. Januar 2025 zustellte,

– dass das Obergericht den Parteien die Wiedererwägung der 
Beschwerdeführerin und die zugestellten Unterlagen mit Schreiben vom 23. und 
27. Januar 2025 zur Kenntnisnahme und Vervollständigung der Akten zustellte,

– dass die Beschwerdeführerin mit Stellungnahme vom 30. Januar 2025 
beantragte, das Verfahren wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben, weil 
das Anfechtungsobjekt durch die Wiedererwägung weggefallen sei (act. A.3), 

– dass die B._____, vertreten durch die Rechtsanwälte Sandro G. Tobler und 
Matay Jakob, mit Eingabe vom 31. Januar 2025 mitteilte, dass sie die 

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Betreibung gegen den Schuldner C._____ aufgrund der Kenntnis bisher 
unbekannter Tatsachen zurückgezogen habe (act. A.4), 

– dass gemäss Art. 17 Abs. 4 SchKG das Amt bis zu seiner Vernehmlassung im 
Beschwerdeverfahren die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen 
kann und bei einer neuen Verfügung es diese unverzüglich den Parteien 
zuzustellen und die Aufsichtsbehörde in Kenntnis zu setzen hat,

– dass das Betreibungsamt Albula die von der Beschwerdeführerin angefochtene 
Fristansetzung zur Klage gemäss Art. 107 Abs. 5 SchKG während laufender 
Vernehmlassung in Wiedererwägung zog und somit im Sinne der von der 
Beschwerdeführerin gestellten Anträge verfügte,

– dass unter diesen Umständen die Beschwerde gegenstandslos geworden ist 
und am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden kann,

– dass nach dem Rückzug der Betreibung gegen C._____ durch die B._____ vom 
31. Januar 2025 die Beschwerde ohnehin gegenstandslos geworden wäre, 

– dass der Abschreibungsentscheid in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht 
(Art. 9 Abs. 2 GOG [BR 173.000] i.V.m. Art. 16 Abs. 6 OGV [BR 173.010]),

– dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden 
verbleiben (Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG),

– dass im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen 
werden darf (Art. 62 GebVSchKG),

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wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden am 
Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]