# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d08f556b-f9a0-51c9-bcab-874f3f09d673
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-07-10
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 10.07.2015 200 2014 887
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-887_2015-07-10.pdf

## Full Text

200 14 887 UV
KNB/ZID/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 10. Juli 2015

Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

AXA Versicherungen AG 
Generaldirektion, General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 
8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 2. September 2014 (13.600.000/4470)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Juli 2015, UV/14/887, Seite 2

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

- Mit Verfügung vom 19. März 2014 verneinte die AXA Versicherungen 
AG (nachfolgend: AXA bzw. Beschwerdegegnerin) ihre Leistungspflicht 
hinsichtlich des Ereignisses vom 11. Dezember 2013 betreffend das 
linke Knie. Mit Entscheid vom 2. September 2014 wurde eine dagegen 
erhobene Einsprache abgewiesen.

- Am 19. September 2014 hat A.________, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, gegen den Einspracheentscheid vom 2. September 2014 
Beschwerde erhoben und betreffend das Ereignis vom 11. Dezember 
2013 die Ausrichtung von UV-Leistungen beantragt. Nach Zustellung 
der Beschwerdeantwort reichte Rechtsanwalt B.________ - unter Hin-
weis auf einen zusätzlichen Arztbericht – eine weitere Stellungnahme 
ein. Daraufhin teilte die AXA dem Verwaltungsgericht am 20. März 2015 
mit, dass betreffend das Ereignis vom 11. Dezember 2013 eine un-
fallähnliche Körperschädigung und damit die grundsätzliche Leistungs-
pflicht anerkannt werde. Sodann stellte sie ihrerseits den Antrag, die 
Beschwerde sei in dem Sinne gutzuheissen, als dass die Beschwerde-
gegnerin verpflichtet werde, die gesetzlichen Leistungen für das Ereig-
nis vom 11. Dezember 2013 zu erbringen.

- Es liegt ein übereinstimmender Antrag der Parteien vor, dem aufgrund 
der Sach- und Rechtslage zu entsprechen ist.

- Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der vertretene Beschwerde-
führer Anspruch auf eine Parteientschädigung. Die Kostennote von 
Rechtsanwalt B.________ vom 8. Juli 2015 erscheint angemessen und 
gibt zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass. Entsprechend ist die Par-
teientschädigung auf Fr. 2‘903.10 (inkl. Auslagen und MWSt) festzuset-
zen.

- Ziffer 3 der prozessleitenden Verfügung vom 19. Juni 2015 wird wider-
rufen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Juli 2015, UV/14/887, Seite 3

- Für diesen kostenlosen Entscheid ist der Einzelrichter zuständig 
(Art. 57 Abs. 4 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisa-
tion der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 
161.1]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als dass die Be-
schwerdegegnerin verpflichtet wird, die gesetzlichen Leistungen für 
das Ereignis vom 11. Dezember 2013 zu erbringen.

2. Ziffer 3 der prozessleitenden Verfügung vom 19. Juni 2015 wird wider-
rufen.

3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteien-
tschädigung von insgesamt Fr. 2'903.10 (inkl. Auslagen und MWSt) zu 
bezahlen.

5. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers (samt Einga-

be vom 6. Juli 2015)
- AXA Versicherungen AG
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.