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**Case Identifier:** 66335fc2-c824-575a-bdca-74e772f49037
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-04-18
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 18.04.2013 725 12 357 / 82 (725 2012 357 / 82)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-12-357---82_2013-04-18.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 18. April 2013 (725 12 357 / 82) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Prüfung der Frage, ob die vorübergehenden Leistungen zu Recht eingestellt worden sind 

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Markus Mattle, Kantonsrichter 

Yves Thommen, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, 
indemnis Rechtsanwälte, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Andrea Tarnutzer, Advokat, Güterstrasse 
106, 4053 Basel 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
A. A.____, geboren 1962, war bei der B.____ AG als Direktionsassistentin angestellt und 
dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Un-
fallfolgen versichert. Am 7. Dezember 2010 verletzte sie sich bei einem Auffahrunfall in ihrem 
Fahrzeug. Gemäss erstbehandelndem Arzt zog sie sich dabei ein Beschleunigungstrauma der 
Halswirbelsäule (HWS) zu. In der Folge erbrachte die SUVA die Versicherungsleistungen. Mit 
Verfügung vom 30. Mai 2012 stellte die SUVA die Leistungen per 10. Juni 2012 ein. Sie be-
gründete die Einstellung der Versicherungsleistungen mit dem fehlenden adäquaten Kausalzu-
sammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 7. Dezember 2010 und den noch geklagten 

 
 
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organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden. Die dagegen von der Versicherten 
erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 16. Oktober 2012 ab. In der Begrün-
dung wurde zusammenfassend ausgeführt, dass sich aus den medizinischen Berichten erge-
ben habe, dass keine unfallbedingten objektivierbaren Folgen im Sinne von strukturellen Ver-
änderungen vorliegen würden. Die Einsprecherin habe eine HWS-Distorsion erlitten. Das typi-
sche Beschwerdebild würde teilweise vorliegen. Andererseits sei zu bedenken, dass schon vor 
dem Unfallereignis eine gewisse psychische Problematik vorgelegen habe. Die Einsprecherin 
habe seit Jahren regelmässig ein Antidepressivum eingenommen. Kurze Zeit nach dem Unfall 
sei eine reaktive depressive Verstimmung eingetreten. Aus diesen Gründen erweise es sich als 
angezeigt, die Adäquanz nach der Praxis gemäss BGE 115 V 133 zu prüfen. Dies sei in der 
Einsprache nicht beanstandet worden. Das Ereignis sei höchstens als mittelschwer, hier aber 
klar im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zu werten. Es seien weder besonders dramati-
sche Begleitumstände des Unfalles auszumachen noch habe dieser eine besondere Eindrück-
lichkeit aufgewiesen. Schwere oder besonders geartete Verletzungen, welche geeignet gewe-
sen seien, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, habe die Einsprecherin nicht erlitten. 
Eine ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung liege nicht vor. Ebenso fehle es am 
Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen. Zusammenfassend sei keines der Kriterien gege-
ben. Aus diesem Grund sei ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 7. 
Dezember 2010 und den über den 10. Juni 2012 hinaus beklagten Beschwerden zu verneinen. 
Da der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen sei, könne eine Auseinandersetzung mit 
der natürlichen Kausalität offen gelassen werden. Es müssten überhaupt noch unfallkausale 
Folgen vorliegen, wenn es um die Frage des Fallabschlusses gehe. Im Übrigen lasse sich aus 
einer Steigerung des Arbeitspensums von 50 % auf 70 % noch keine namhafte Besserung 
schliessen. 
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Nicolai Fullin, mit Eingabe vom 19. 
November 2012 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte sie die Aufhebung des Einspracheentscheids 
vom 16. Oktober 2012 und die Verpflichtung der Beschwerdegegnerin, weiterhin die gesetzli-
chen Versicherungsleistungen für den Unfall vom 7. Dezember 2010 zu erbringen; unter o/e-
Kostenfolge. In der Beschwerde wurde zusammenfassend geltend gemacht, dass die Leis-
tungseinstellung zu einem verfrühten Zeitpunkt erfolgt sei. Die Beschwerdegegnerin verhalte 
sich zudem bezüglich der natürlichen Kausalität widersprüchlich. Da der medizinische Endzu-
stand zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch nicht eingetreten sei und die Eingliede-
rungsmassnahmen der Invalidenversicherung noch pendent gewesen seien, habe der Fall zum 
Verfügungszeitpunkt nicht abgeschlossen werden können. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 18. Januar 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin, vertre-
ten durch Advokat Andrea Tarnutzer-Münch, die Abweisung der Beschwerde und die Bestäti-
gung des angefochtenen Einspracheentscheids. 
 
D. In ihrer Stellungnahme vom 5. Februar 2013 zu den vom Gericht nachträglich beigezo-
genen Verfahrensakten der IV-Stelle Basel-Landschaft hielt die Beschwerdeführerin an den 
bereits gestellten Rechtsbegehren fest und wies darauf hin, dass den IV-Akten entnommen 

 
 
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werden könne, dass die beruflichen Massnahmen am 21. Dezember 2012 abgeschlossen wor-
den seien. Im Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch die Beschwerdegegnerin seien diese 
daher noch pendent gewesen. Weiter zeige sich, dass die Arbeitsfähigkeit habe gesteigert wer-
den können. Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Stellungnahme vom 26. Februar 2013 fest, 
dass sich aus den IV-Akten keine neuen fallrelevanten Erkenntnisse ergeben würden. Im Übri-
gen verwies sie auf die Ausführungen der Vernehmlassung. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in C.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und form-
gerecht erhobene – Beschwerde ist demnach einzutreten. 
 
2. Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Beschwerdegegnerin die Taggeldleistungen 
und die Übernahme der Heilbehandlungskosten zu Recht per 10. Juni 2012 eingestellt hat. 
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der ver-
sicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu mindes-
tens 10% invalid ist.  
 
3.2 Für Leistungen nach UVG hat der Unfallversicherer nur unter der Voraussetzung aufzu-
kommen, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden ein natür-
licher und adäquater Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kau-
salzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg 
nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetre-
ten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli-
chen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare 

 
 
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Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen 
mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein-
trächtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch 
die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1). 
 
3.3 Bei der Beurteilung der natürlichen Kausalität von Unfällen mit Beeinträchtigungen der 
HWS oder einem Schädel-Hirn-Trauma ist zu unterscheiden, ob der Unfall zu organisch nach-
weisbaren Funktionsausfällen geführt hat oder nicht. Solange organische Befunde klar nach-
weisbar sind, ist der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen (BGE 117 V 365). Bei einem 
Schleudertrauma ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle ist der natürliche Kausalzu-
sammenhang zwischen dem Unfall und den bestehenden Beschwerden sowie der damit ver-
bundenen Beeinträchtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit in der Regel dann zu bejahen, 
wenn ein solches Trauma diagnostiziert ist und innert der Latenzzeit von 24 bis höchstens 72 
Stunden seit dem Unfall (RKUV 2000 Nr. U 359, S. 29 E. 5e) die für diese Verletzung typische 
Beschwerdesymptomatik zumindest teilweise aufgetreten ist (BGE 117 V 382 E. 4a und E. 4b 
[diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, De-
pression, Wesensveränderung usw.]). Dasselbe gilt bei Verletzungen im Bereich der HWS, die 
auf einem dem Schleudertrauma äquivalenten Verletzungsmechanismus (Kopfanprall mit Ab-
knickung der HWS, Distorsionstrauma der HWS mit Kopfanprall, vgl. dazu RKUV 2000 Nr. U 
395 S. 317 E. 3; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67) oder einem Schädel-Hirn-Trauma (BGE 117 V 382 
E. 4a) beruhen. An diesem Grundsatz hat sich auch gemäss neuester Rechtsprechung des 
Bundesgerichts nichts geändert (BGE 134 V 109). 
 
3.4 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein na-
türlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Be-
hörde – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweis-
würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Es ist vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellungen zu folgen, die von allen möglichen Geschehensabläufen als die 
wahrscheinlichste gewürdigt wird (BGE 126 V 360 E. 5b). 
 
3.5 Um eine Leistungspflicht des Unfallversicherers begründen zu können, muss zwischen 
dem versicherten Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, son-
dern auch ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein 
Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen 
Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg 
von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereig-
nis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2). Der Voraussetzung des adäqua-
ten Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 
125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhan-
ges zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung 
auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, ist eine 

 
 
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Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht und der 
Verwaltung zu beurteilen ist (BGE 112 V 33 E. 1b). 
 
3.6 Die Adäquanz spielt als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzu-
sammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv aus-
gewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der 
natürlichen Kausalität deckt (BGE 127 V 103 E. 5b/bb). Objektivierbar sind Untersuchungser-
gebnisse, die reproduzierbar sind und von der Person des Untersuchenden und den Angaben 
des Patienten unabhängig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit 
erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Ab-
klärungen bestätigt wurden und die hierbei angewendeten Untersuchungsmethoden wissen-
schaftlich anerkannt sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Oktober 2007, U 186/06, E. 5.3). 
 
3.7 Bei der Beurteilung der Adäquanz von organisch nicht objektiv ausgewiesenen Unfallfol-
geschäden ist wie folgt zu differenzieren (Urteil des EVG vom 7. November 2002, U 377/01, E. 
4.3): Zunächst ist festzustellen, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der 
HWS, einen äquivalenten Verletzungsmechanismus oder ein Schädel-Hirntrauma erlitten hat, 
dessen Folgen sich mit jenen eines Schleudertraumas vergleichen lassen (erste Fallgruppe), 
oder ob es sich um einen Unfall mit anderen somatischen Verletzungen und gesundheitlichen 
Folgen handelt (zweite Fallgruppe). Bei der zweiten Fallgruppe erfolgt die Adäquanzbeurteilung 
nach den in BGE 115 V 133  entwickelten Kriterien. Bei Unfällen der ersten Fallgruppe ist hin-
gegen die Adäquanz gemäss BGE 117 V 359 zu beurteilen. Der Unterschied besteht darin, 
dass bei diesen Unfällen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Unfall-
folgen verzichtet wird, da nicht entscheidend ist, ob die Beschwerden medizinisch eher als or-
ganisch oder psychischer Natur zu bezeichnen sind (BGE 117 V 367 E. 6a). Bei den Unfällen 
der zweiten Fallgruppe sind für die Beurteilung der Adäquanz von psychischen Fehlentwicklun-
gen lediglich das Unfallereignis als solches und die dabei erlittenen körperlichen Gesundheits-
schäden sowie deren objektive Folgen massgebend (BGE 115 V 140 E. 6c/aa). 
 
3.8 Nach der Rechtsprechung des BGE 117 V 133 setzt die Bejahung des adäquaten Kau-
salzusammenhangs im Einzelfall voraus, dass dem Unfallereignis für die Entstehung der psy-
chisch bedingten Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. 
Dies trifft dann zu, wenn es objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten 
ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüp-
fen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung der Unfälle 
in drei Gruppen zweckmässig erscheint: banale bzw. leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle 
anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich. Während bei leichten 
bzw. banalen Unfällen der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel ohne weiteres verneint 
werden kann, weil auf Grund der allgemeinen Lebenserfahrung, aber auch unter Einbezug un-
fallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht 
geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen, ist der adäquate Kausal-
zusammenhang zwischen Unfall und Folgen bei schweren Unfällen in der Regel zu bejahen. 
Denn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind 
solche Unfälle geeignet, invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu bewirken. Bei 

 
 
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Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein 
adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht auf Grund des Unfalls allein schlüssig beant-
worten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Un-
fall in Zusammenhang stehen oder als direkte oder indirekte Folge davon erscheinen, in eine 
Gesamtwürdigung einzubeziehen ("adäquanzrelevante Kriterien"). 
 
3.9 Das Bundesgericht hat in BGE 134 V 109 die Praxis zur Kausalitätsprüfung bei Unfall 
mit Schleudertrauma, äquivalenter Verletzung der HWS oder Schädel-Hirntrauma ohne orga-
nisch objektiv ausgewiesene Beschwerden in mehrfacher Hinsicht präzisiert. Am Erfordernis 
einer besonderen Adäquanzprüfung bei Unfällen mit solchen Verletzungen hat es festgehalten, 
jedoch die Anforderungen an den Nachweis des natürlichen Kausalzusammenhangs bei sol-
chen Verletzungen erhöht (E. 7-9 des erwähnten Urteils). Die bewährten Grundsätze über die 
bei dieser Prüfung vorzunehmende Einteilung der Unfälle nach deren Schweregrad und den 
abhängig von der Unfallschwere gegebenenfalls erforderlichen Einbezug weiterer Kriterien in 
die Adäquanzbeurteilung hat es ebenfalls beibehalten (E. 10.1). Das Bundesgericht hat aber die 
adäquanzrelevanten Kriterien teilweise modifiziert. Dies betrifft zunächst das Kriterium der "un-
gewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung", das nur dann vorliegt, wenn nach dem 
Unfall fortgesetzt spezifische und die versicherte Person belastende ärztliche Behandlung im 
Zeitraum bis zum Fallabschluss notwendig gewesen war (E. 10.2.3). Weiter wird für die Erfül-
lung des Kriteriums "Dauerbeschwerden" vorausgesetzt, dass diese erheblich sind, was auf-
grund glaubhaft geltend gemachter Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die ver-
unfallte Person im Lebensalltag erfährt, zu beurteilen ist (E. 10.2.4). Hinsichtlich des Kriteriums 
"Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit" ist nicht die Dauer an sich, sondern eine erhebliche 
Arbeitsunfähigkeit als solche massgeblich, die zu überwinden die versicherte Person ernsthafte 
Anstrengungen unternimmt (E. 10.2.7). Zusammenfassend hat das Bundesgericht den Katalog 
der bisherigen adäquanzrelevanten Kriterien wie folgt neu gefasst: besonders dramatische Be-
gleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; die Schwere oder besondere Art 
der erlittenen Verletzungen; fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; erhebli-
che Beschwerden; ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz 
ausgewiesener Anstrengungen. 
 
3.10 Weiterhin gilt, dass nicht in jedem Fall der Einbezug sämtlicher Kriterien in die Gesamt-
würdigung erforderlich ist. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adä-
quaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, 
wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich 
zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist. Anderseits 
kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders 
ausgeprägter Weise erfüllt ist. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. ausschlagge-
bendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Diese 
Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Ver-
neinung des adäquaten Kausalzusammenhangs (BGE 117 V 367 E. 6b). 
 

 
 
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3.11 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit sowie der Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im 
Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig auf Unterlagen angewie-
sen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 122 V 158 f. 
E. 1b). Das Gericht hat diese medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG)  – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ges-
tatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe an-
zugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsicht-
lich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streiti-
gen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
4.1 Zu prüfen ist die Rüge der Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin habe den Fall 
zu früh abgeschlossen. Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von 
der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustan-
des der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass-
nahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die 
Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin. 
 
4.2.1 Soweit die Beschwerdeführerin rügt, der Fall sei zu Unrecht per 10. Juni 2012 abge-
schlossen worden, ist auf BGE 134 V 109 E. 3 und 4 hinzuweisen. Das Bundesgericht hat fest-
gestellt, dass der Unfallversicherer bei Fallabschluss zu prüfen hat, ob die geklagten Be-
schwerden noch ädaquat kausale Unfallfolgen sind. Heilbehandlung und Taggeld sind nur so-
lange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte 
Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der 
Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des An-
spruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abzuschliessen. Ob eine 
namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich nach Massgabe der zu erwartenden Stei-
gerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. 
Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die 
durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeuten-
de Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 115 E. 4.3). Entscheidwesentlich ist daher, ob 
am 10. Juni 2012 noch Erfolg versprechende ärztliche Behandlungen im Sinne von Art. 19 Abs. 
1 UVG in Frage gekommen sind, welche eine namhafte Steigerung der Arbeitsfähigkeit erwar-
ten lassen konnten. 
 

 
 
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4.2.2 Dr. med. D.____, Facharzt für Chirurgie FMH, Kreisarzt der Beschwerdegegnerin, stellte 
in seiner Beurteilung vom 12. Dezember 2011 fest, dass die Versicherte beim Unfallereignis 
vom 7. Dezember 2010 keine strukturell objektivierbaren unfallbedingten Veränderungen im 
Bereich der HWS erlitten habe. Deshalb und auch aufgrund des bisherigen Verlaufs könne von 
einer weiteren Behandlung nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Verbesserung des 
Gesundheitszustands erwartet werden. Die weiteren Massnahmen dienten vielmehr dem Erhalt 
des jetzigen Gesundheitszustands. Mit ärztlichem Zwischenbericht vom 13. März 2012 hält Dr. 
med. E.____, Facharzt für Innere Medizin, als gegenwärtige Behandlung "Analgetika" fest. Die 
Wiederaufnahme der Arbeit zu 50 % sei per 1. Januar 2012 vorgesehen. Seinem ärztlichem 
Zeugnis vom 24. September 2012 kann eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % vom 1. August bis 31. 
Oktober 2012 entnommen werden. 
 
4.2.3 Die Beschwerdeführerin weist darauf hin, dass sie das Arbeitspensum entgegen der 
Prognose von Dr. D.____ habe steigern können. Diese Steigerung ist zwar erstellt (vgl. Ab-
schlussbericht der beruflichen Massnahmen, IV-Akte 35), sie ist aber mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit nicht auf die Fortsetzung medizinischer Massnahmen zurückzuführen, wie es die 
Rechtsprechung verlangt. Im Austrittsbericht vom 21. April 2011 der Klinik F.____ wurden die 
konsequente Fortführung des instruierten Heimprogrammes, eine ambulante Physiotherapie 
zweimal wöchentlich, eine medizinische Trainingstherapie sowie eine ambulante psychothera-
peutische Betreuung empfohlen. Am 14. September 2011 erfolgte gemäss den vorliegenden 
Akten letztmals eine ärztliche Überweisung zur Medizinischen Trainingstherapie für neun Sit-
zungen bei einer Sitzung pro Woche (vgl. SUVA-Akte 106). Danach verordnete Dr. E.____ aus-
schliesslich Analgetika zur Linderung der Beschwerden. Soweit zur Steigerung der Leistungsfä-
higkeit eine psychotherapeutische Behandlung empfohlen wurde, zeigen die Akten, dass die 
Beschwerdeführerin die Behandlung bei Dr. med. G.____ im September 2011 beendet hatte 
(Bericht von Dr. G.____ vom 2. Mai 2011, SUVA-Akte 110). Die Behandlung bei Dr. H.____, 
Psychiatrie und Psychotherapie FMH, brach die Beschwerdeführerin nach nur drei Sitzungen im 
November 2011 ab, nachdem ihr von Seiten des Arbeitgebers ein Coaching offeriert worden 
war (vgl. Telefonnotiz vom 29. Mai 2012, SUVA-Akte 115; vgl. auch die Bestätigung von Dr. 
H.____ vom 23. Mai 2012, wonach er die Beschwerdeführerin nur dreimal gesehen habe, 
SUVA-Akte 114). Zum Zeitpunkt der Beurteilung durch Dr. D.____ am 12. Dezember 2011 fand 
daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Heilbehandlung gemäss Art. 10 UVG mehr 
statt, zumal die Medizinische Trainingstherapie zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen war. 
Die Steigerung der Arbeitsfähigkeit, die nach der Beurteilung durch den Kreisarzt noch eingetre-
ten ist, ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf andere Umstände zurückzuführen. 
 
4.3.1 Die Beschwerdeführerin rügt zudem, dass der Fallabschluss zu früh erfolgt sei, weil zu 
diesem Zeitpunkt IV-Eingliederungsmassnahmen noch pendent gewesen seien. 
 
4.3.2 Gemäss Art. 19 Abs. 3 UVG erlässt der Bundesrat "nähere Vorschriften über die Entste-
hung des Rentenanspruchs, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine nam-
hafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr zu erwarten ist, der Ent-
scheid der IV über die berufliche Eingliederung jedoch erst später gefällt wird." Gestützt auf 
diese Gesetzesvorschrift hat der Bundesrat in Art. 30 Abs. 1 der Verordnung über die Unfallver-

 
 
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sicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 Folgendes bestimmt: "Ist von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr zu erwarten, wird jedoch der Entscheid 
der IV über die berufliche Eingliederung erst später erlassen, wird vom Abschluss der ärztlichen 
Behandlung an vorübergehend eine Übergangsrente ausgerichtet; diese wird aufgrund der in 
diesem Zeitpunkt bestehenden Erwerbsunfähigkeit festgesetzt. Der Anspruch erlischt: a. beim 
Beginn des Anspruchs auf ein Taggeld der IV; b. mit dem negativen Entscheid der IV über die 
berufliche Eingliederung; c. mit der Festsetzung der definitiven Rente." (Urteil des Bundesge-
richts vom 1. April 2009, 8C_304/2008, E. 3.2.1). Damit eine Übergangsrente nach Art. 19 Abs. 
3 UVG ausgerichtet werden kann, muss der ausstehende Entscheid der IV über die berufliche 
Eingliederung aber Vorkehren beschlagen, welche einer Eingliederungsproblematik aufgrund 
eines unfallkausalen Gesundheitsschadens gelten. Ein Anspruch auf eine Übergangsrente ist 
daher jedenfalls dann zu verneinen, wenn kein unfallkausaler Gesundheitsschaden vorliegt 
oder noch bestehende Beschwerden nicht mehr mit einer solchen Gesundheitsschädigung er-
klärt werden können. Diesfalls entfällt auch von vornherein ein Anspruch auf eine definitive In-
validenrente der Unfallversicherung, als deren vorübergehendes Surrogat die Übergangsrente 
gedacht ist (Urteil des Bundesgerichts vom 1. April 2009, 8C_304/2008, E. 3.2.2). 
 
4.3.3 Im vorliegenden Fall teilte die IV-Stelle der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 
26. Juli 2012 mit, dass sie die Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 11. Juni 2012 bis 
10. September 2010 erteile (SUVA-Akte 127). Dies bedeutet, dass im Zeitpunkt des Erlasses 
der Verfügung der Entscheid der IV-Stelle betreffend berufliche Eingliederungsmassnahmen 
tatsächlich noch pendent gewesen ist. Dennoch musste die Beschwerdegegnerin für die Ein-
stellung ihrer vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) den IV-Entscheid 
über allfällige Eingliederungsmassnahmen nicht abwarten. Wird der Entscheid der IV über die 
(berufliche) Eingliederung erst später gefällt, kann dies zwar Anlass für eine das Taggeld ablö-
sende Übergangsrente nach Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 30 UVV bilden. Da die 
Übergangsrente aber (vorläufiges) Surrogat der allenfalls folgenden (definitiven) Invalidenrente 
nach Art. 18 ff. UVG ist (vgl. Erwägung 4.3.2 hiervor), war die Beschwerdegegnerin beim Ent-
scheid über die Übergangsrente, nicht anders als beim Entscheid über die definitive Invaliden-
rente, im Lichte von BGE 134 V 109 gehalten, die Adäquanzfrage zu prüfen (vgl. Erwägung 5 
nachfolgend). 
 
4.4 Die Beschwerdegegnerin hat somit zu Recht per 10. Juni 2012 die vorübergehenden 
Leistungen eingestellt. 
 
5.1 Zwischen den Parteien ist zudem umstritten, ob die von der Beschwerdeführerin über 
den 10. Juni 2012 hinaus geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen in einem 
rechtsgenüglichen Zusammenhang zum Unfallereignis vom 7. Dezember 2010 stehen. Die Be-
schwerdeführerin rügt dabei insbesondere, dass der Beschwerdegegnerin der Beweis des 
Wegfalls der natürlichen Kausalität misslungen sei. 
 
5.2 Zunächst gilt es zu prüfen, ob organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen vorliegen. 
 

 
 
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5.3 Aufgrund der Akten ist eine strukturelle Läsion der HWS nicht erstellt. Dr. med. I.____, 
Imamed Radiologie Nordwestschweiz, hält in seiner Beurteilung vom 7. Dezember 2010 
(SUVA-Akte 3) fest, dass unauffällige Aufnahmen der HWS vorliegen würden. Es gäbe keinen 
Hinweis für eine traumatische Läsion. Auch die MRT Untersuchung vom 25. Januar 2012 (Be-
richt von Dr. med. J.____, FMH diagn. Neuroradiologie, SUVA-Akte 96) ergab keine evidenten 
posttraumatischen Veränderungen. Insbesondere gab es keinen Nachweis einer Fraktur, eines 
Knochenmarködems und auch keine ödematösen Veränderungen der Weichteile nuchal. Die 
bei der Leistungseinstellung noch geklagten Beschwerden konnten somit keinem klar definier-
baren, durch apparative/bildgebende Abklärungen und mit wissenschaftlich anerkannten Unter-
suchungsmethoden bestätigten organischen Substrat zugeordnet werden (vgl. auch Beurteilung 
von Dr. D.____ vom 12. Dezember 2011, Suva-Akte 87). 
 
5.4 Zu prüfen bleibt, ob es sich bei den Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin um 
organisch nicht nachweisbare Funktionsausfälle im Sinne des typischen Beschwerdebilds bei 
einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule, einer äquivalenten Verletzung oder einem Schä-
del-Hirntrauma handelt. Die Ärzte diagnostizierten bei der Beschwerdeführerin ein Beschleuni-
gungstrauma der HWS. Dem Bericht des erstbehandelnden Arztes ist sodann zu entnehmen, 
dass die Beschwerdeführerin berichte, dass sie direkt nach dem Unfall Kopf- und Nacken-
schmerzen und Schwindel sowie Schlafstörungen bekommen habe (Bericht von Dr. E.____ 
vom 3. Januar 2011, SUVA-Akte 5). Im Zeitpunkt des Fallabschlusses litt die Beschwerdeführe-
rin noch unter belastungsabhängigen Beschwerden im Sinne von Müdigkeit, Kopf- und Nacken-
schmerzen und Konzentrationsstörungen. Ob der Autounfall vom 7. Dezember 2010 und die 
dabei erlittene Verletzung überwiegend wahrscheinlich zumindest eine Teilursache für diese 
Beschwerden darstellt und diese im Sinne eines bunten Beschwerdebilds zu verstehen sind, 
kann vorliegend offen gelassen werden. Ebenfalls nicht weiter abzuklären ist die Frage, ob die-
ses Beschwerdebild als gesamtes für die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführe-
rin verantwortlich ist oder ob noch weitere Faktoren (bereits vor dem Unfall bestehende psychi-
sche Beschwerden) eine Rolle spielen. Der natürliche Kausalzusammenhang braucht praxis-
gemäss nicht abschliessend beurteilt zu werden, wenn es an der für die Leistungspflicht im 
Weiteren vorausgesetzten Adäquanz des Kausalzusammenhanges fehlt (BGE 135 V 465 E. 
5.1) Auch die Frage, ob die Adäquanzprüfung nach der für Folgen eines Schleudertraumas, 
einer äquivalenten Verletzung der HWS sowie Schädel-Hirntraumas (BGE 117 V 367 bzw. 
134 V 109 E. 2.1) oder nach derjenigen nach psychischen Folgeschäden eines Unfalles ge-
mäss BGE 115 V 133 zu erfolgen hat, kann offen gelassen werden. Denn es zeigt sich vorlie-
gend, dass die Adäquanzkriterien selbst unter Annahme der für die Beschwerderführerin güns-
tigeren Variante nach BGE 134 V 109 nicht erfüllt sind (SVR 2009 UV Nr. 29 S. 101, 
8C_669/2008, E. 4.2). 
 
5.5.1 Die Beschwerdegnerin beurteilte den Verkehrsunfall vom 7. Dezember 2010 als mittel-
schweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen. Dies ist nicht zu beanstanden. Für 
die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs müssten folglich von den Adäquanzkrite-
rien entweder ein einzelnes in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter 
oder auffallender Weise gegeben sein. Die Beschwerdeführerin äusserte sich nicht zu den Adä-
quanzkriterien. 

 
 
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5.5.2 Die Kriterien der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrück-
lichkeit des Unfalles sowie der ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich 
verschlimmerten, sind nicht erfüllt. Ebenso ist das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs 
und erheblicher Komplikationen nicht gegeben. 
 
5.5.3 Ein HWS-Schleudertrauma vermag für sich alleine die Schwere und besondere Art der 
Verletzung nicht zu begründen. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der für das Verlet-
zungsbild typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, die das Beschwerdebild beein-
flussen können (BGE 134 V 109 E. 10.2.2). Solche liegen nicht vor. Zwar sind in verschiedenen 
Arztberichten typische Beschwerden wie Kopf- und Nackenschmerzen, Konzentrationsstörun-
gen, Schwindel und Müdigkeit beschrieben. Eine besondere Schwere der Beschwerden im Sin-
ne dieses Kriteriums ist allerdings nicht ersichtlich. 
 
5.5.4 Eine spezifische und die Beschwerdeführerin speziell belastende ärztliche Behandlung 
bis zum Fallabschluss im Sinne dieses Kriteriums mit einer erheblichen zusätzlichen Beein-
trächtigung der Lebensqualität und einer sich allein aus dem Umstand der Therapierung erge-
bende intensive Zusatzbelastung liegt ebenfalls nicht vor. 
 
5.5.5 Adäquanzrelevant können im Weiteren in der Zeit zwischen Unfall und dem Fallab-
schluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehende erhebliche Beschwerden sein. Die Erheb-
lichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche 
die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 128 
E. 10.2.4). Den Beeinträchtigungen, die die Beschwerdeführerin im Alltag insbesondere durch 
die Nackenschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit und die verminderte Konzentration erfährt, 
ist eine gewisse Intensität nicht abzusprechen. Insgesamt kann das Kriterium als grundsätzlich 
erfüllt angesehen werden, wenn auch nicht in auffallender Weise. 
 
5.5.6 Was schliesslich das Kriterium der Arbeitsunfähigkeit anbelangt, ist gemäss BGE 134 
V 109 nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit an sich massgebend, sondern eine erhebliche Ar-
beitsunfähigkeit als solche, die zu überwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen 
unternimmt. Darin liegt der Anreiz für die versicherte Person, alles daran zu setzen, wieder 
ganz oder teilweise arbeitsfähig zu werden. Gelingt es ihr trotz solcher Anstrengungen nicht, ist 
ihr dies durch Erfüllung des Kriteriums anzurechnen. Konkret muss ihr Wille erkennbar sein, 
sich durch aktive Mitwirkung rasch möglichst wieder optimal in den Arbeitsprozess einzuglie-
dern. Solche Anstrengungen der versicherten Person können sich insbesondere in ernsthaften 
Arbeitsversuchen trotz allfälliger persönlicher Unannehmlichkeiten manifestieren. Sodann kön-
nen Bemühungen um alternative, der gesundheitlichen Einschränkung besser Rechnung tra-
gende Tätigkeiten ins Gewicht fallen. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach Art. 19 
Abs. 1 UVG in erheblichem Masse arbeitsunfähig ist und solche Anstrengungen auszuweisen 
vermag, kann das Kriterium erfüllen (BGE 134 V 129 E. 10.2.7). Aus den Akten ergibt sich, 
dass die Beschwerdeführerin immer bestrebt war, im Erwerbsprozess zu verbleiben, trotz der 
zeitweise erheblichen Arbeitsunfähigkeit. Vor diesem Hintergrund kann das Merkmal der erheb-
lichen Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich als gegeben angesehen werden, wenn auch nicht in 

 
 
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ausgeprägter Weise. 
 
5.6 Da die beiden grundsätzlich als erfüllt zu betrachtenden Kriterien der erheblichen Be-
schwerden und der erheblichen Arbeitsunfähigkeit nicht in auffallender Weise vorliegen, ist dem 
Unfallereignis vom 7. Dezember 2010 unter adäquanzrechtlichem Blickwinkel keine massge-
bende Bedeutung für die über den 10. Juni 2012 andauernden gesundheitlichen Beschwerden 
beizumessen. Aus diesem Grund kann auf weitere Abklärungen zur Frage der natürlichen Kau-
salität der Beschwerden zum Unfallereignis verzichtet werden. Der von der Beschwerdegegne-
rin auf diesen Zeitpunkt vorgenommene Fallabschluss erfolgte zu Recht. Die Beschwerde ist 
daher abzuweisen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 16. Oktober 2012 zu bestä-
tigen. 
 
6. Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, dass das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Ge-
richt für die Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine 
Kosten zu erheben. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens steht der Beschwerdeführerin 
gemäss Art. 61 lit. g ATSG keine Parteientschädigung zu. Die ausserordentlichen Kosten wer-
den deshalb wettgeschlagen. 
 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 
 
Vermerk eines allfälligen Weiterzugs 
 
 
 
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