# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a5ca4592-1e86-5431-8524-f77588b11fb6
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-11-29
**Language:** de
**Title:** Zusprechung einer befristeten Rente. Rentenaufhebung wegen einer Verbesserung des Gesundheitszustandes.
**Docket/Reference:** IV.2012.00721
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2012.00721.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2012.00721
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Sozialversicherungsrichterin Käch
Gerichtsschreiber Volz
Urteil
vom
29. November 2013
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
Andreas Kramer
Kramer & Kramer
Scheuchzerstrasse
44, 8006 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1957
, war
letztmals als
selbstständigerwerbender
L
astwagenfahrer tätig (Urk. 6/4,
Urk.
6/11,
Urk.
6/29), als er sich am
1
4.
April 2009
bei der Inva
liden
versi
che
rung zum Bezug
einer
Rente
(
Urk. 6/3
Ziff. 7.8
) an
meldete. Die
Sozial
ver
siche
rungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte
beim
Versicherten die Erfolgsrechnungen
betreffend seine
selbst
ständige
Erwerbs
tä
tig
keit
während der Jahre 2006 bis 2008
(Urk.
6/11/1-6) sowie
bei
be
handeln
den Ärz
ten des
Ver
sicherten verschiedene Berichte (Urk.
6/7-9,
Urk.
6/131-17, Urk. 6/15
)
ein
,
zog einen Auszug a
us dem indi
vidu
ellen Konto des
Ver
sicherten
(Urk. 6/
6
)
bei
, liess die selbstständige Erwerbstätigkeit des Ver
sicherten an seinem
Wohnort abklären (Abklärungsbericht für
Selbstständiger
werbende
; Urk. 6/29)
und
liess den Versicherten polydisziplinär (internistisch, neurologisch, psychia
trisch und ophthalmologisch; Gutachten vom 1
6.
März 2011;
Urk.
6/20/1-47) begutachten.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 6/
32-33
, Urk. 6/
41
)
sprach die
IV-Stelle dem Versicherten
mit Verfügung vom
5.
Juni 2012 (
Urk.
6/45) be
fris
tet
für die Zeit
vom
1.
November 2009 bis 3
1.
März 2011 bei einem
Invaliditäts
grad
von 100
%
eine ganze Rente zu und verneinte
einen An
spruch des
Versi
cherten auf
eine Invalidenrente
bei einem Invaliditätsgrad von 19
%
für die Zeit ab
1.
April 2011.
2.
Gegen die Verfügung vom
5.
Juni
2012
(Urk. 6/45
) erhob
der
Versicherte am
5.
Juli
2012
(Poststempel; Urk. 1 S. 1)
Beschwerde
und beantragte
sinngemäs
s
deren Aufhebung und die Ausrichtung einer (unbefristeten) Rente für eine Ar
beits
unfähigkeit von 75
%
(
Urk.
1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom
6.
September
2012
(
Urk.
5)
beantragte die IV
Stelle
die Abwei
sung der Beschwerde
, wovon dem Versicherten am 2
0.
Dezember 201
2 eine Kopie
zugestellt wurde (Urk.
7
).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All
ge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun
des
ge
setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be
e
inträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den
ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vor
liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heit
li
chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zu
dem
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG)
.
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu be
stimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
)
, in
Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht
invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invali
di
täts
grad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG)
sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem
In
validitätsgrad
von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei
einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Ren
te, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Drei
viertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent An-spruch
auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.4
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die
Zu
kunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1
ATSG).
Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Ren
tenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 S.
349
mit Hinweisen). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus
wir
kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustan
des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im
Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei
lung
einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts
kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Einspracheent
scheid
, wel
che
oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechts
konformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditäts
bemessung
beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3 S. 75 ff; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.5
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer
Re
duktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis
tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt vor
aus
, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog an
wendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen)
Art.
88a IVV fest
zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Ren
tenanspruch er
hebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Be
fris
tung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der
Rentenzuspre
chung
oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der
Rente (BGE 125 V 413 E.
2d am Ende, 369 E.
2, 113 V 273 E.
1a, 109 V 262 E.
4a,
je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E.
3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird
be
schwerdeweise
einzig
die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des
Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un
be
stritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr
den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und
damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen
(Ur
teil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin
weisen).
1.6
Gemäss
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Ver
min
derung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder
des Hilfebedarfs die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabset
zung oder
Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem an
genommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unter
bre
chung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin an
dauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im
Sozial
versiche
rungs
recht
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen
be
ruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a,
122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom
5.
Juni 2012
(
Urk.
6/45) davon aus, dass dem Beschwerdeführer die Ausübung
behin
derungs
an
gepasster
Tätigkeiten vorerst ab November 2008 aus gesundheitlichen G
ründen
nicht mehr zuzumuten war. Da ihm ab dem
1
7.
Dezember 2010
indes
die Aus
übung behinderungsangepasster Tätigkeiten im Umfang eines
Arbeits
pensums
von 70
%
wieder
zuzumuten
gewesen sei
,
bestehe
ein Anspruch
auf eine be
fristete ganze Rente für die Zeit vom
1.
November 2009 bis 3
1.
März 201
1.
2.2
Der Beschwerdeführer bringt hie
r
gegen vor, dass der medizinische Sachverhalt
nicht genügend abgeklärt worden sei, dass ihm die Aufnahme einer Arbeit nur in
äusserst begrenztem Umfang möglich sei
(
Urk.
1 S. 4), und dass von einer Ar
beits
unfähigkeit von 75
%
auszugehen sei (
Urk.
1 S. 2).
3.
3.1
Im Hinblick auf den Rentenanspruch gilt es im Folgenden vorerst die medizi
nisch
beurteilte Arbeitsfähigkeit zu prüfen.
3
.2
Prof.
Dr.
med.
Y.___
, Facharzt für Innere Medizin und
Angiologie
FMH, stellte in seinem Bericht vom 2
0.
Januar 2009 (
Urk.
6/7/16-17) die fol
gen
den
Diagnosen (S. 1):
-
zystoides
Makulödem
bei Venenastverschluss
-
keine relevanten
atherosklerotischen
beziehungsweise entzündlichen Ver
änderungen der
extrakraniellen
Hirnarterien
-
kardiovakuläre
Risikofaktoren: arterielle Hypertonie, Adipositas, Status nach
Nikotinabusus
Er erwähnte, dass
duplexsonographisch
keine Hinweise für relevante entzündli
che beziehungsweise
atherosklerotische
Wandveränderungen der präzentralen
Hirn
arterien
nachzuweisen
gewesen seien
(S. 2).
3.3
Die Ärzte des
Z.___
, Klinik für Endokrin
ologie,
Di
abe
to
logie
und
klinische Ernährung, stellten in ihrem Bericht vom 2
1.
Juli 2009 (
Urk.
6/8/6-7) die folgenden Diagnosen (S. 1):
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
-
Venenastthrombosen beidseits
-
keine
endokrinolo
gischen
Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar
beits
fähig
keit
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
-
Akromegalie mit/bei
-
Karpaltunnelsyndrom beidseits
-
leichtem obstruktiven
Sch
lafapnoes
yndrom
-
transsphenoidaler Exstirpation eines
Hypophysenmakroadenoms
am
6.
April 2000
-
normaler
GH-Suppression
-
keinen Hinweisen für Rezidiv oder Resttumor
-
aktuell keinen Hinweisen für Wachstumshormonexzess
-
intakter
Hypophysenfunktion
-
arterielle Hypertonie
-
Adipositas
Die Ärzte führten aus, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführer
s
sta
tionär sei, und dass
hinsichtlich der Akromegalie ein stabiler Verlauf mit in
tak
ter
Hypophysenfunktion
und ohne Hinweise auf einen
Wachstums
hormo
nexzess
bestehe
.
Aus
endokrinologischer
Sicht bestehe in der Tätigkeit als Last
wagen
fahrer eine vollständige Arbeitsfähigkeit (S. 2).
3.4
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diag
nos
tizierte in seinem Bericht vom 2
0.
September 2009 (
Urk.
6/9/1-8) eine re
zi
di
vie
rende depressive Störung mit/bei operiertem Hirntumor im Jahre 1999 (
Ziff.
1.1)
und erwähnte, dass der Beschwerdeführer unter einer inneren Unruhe, Anspannung, Nervosität, einer verminderten Impulskontrolle
,
unter Müdigke
it, unter einem gestörten Durchschlafen und unter
Kopfschmerzen
leide
(
Ziff.
1.4).
Die Behandlung des Beschwerdeführers
sei
am 1
9.
Dezember 2006
begonnen
und
am 2
1.
Oktober 2008
nach einem Unterbruch
wieder aufgenommen worden (Ziff.
1.5).
Die Arbeitsfähigkeit werde durch den Hausarzt des Beschwerdefüh
rers beurteilt (
Ziff.
1.6).
3.5
Dr.
med.
B.___
, Facharzt für Innere Medizin FMH, stellte in seinem Be
richt vom 2
9.
Januar 2010 (
Urk.
6/13/2-5) die folgenden Diagnosen (Ziff. 1.1):
-
massive
Visuseinschränkung
bei
-
Status nach Venenastverschluss im Jahre 2001
-
zsystoidem
Makulaödem
bei Venenastverschluss im November 2008
-
chronische
Cephalea
/
ce
rvicospondylogenes
Syndrom bei Akromegalie
-
chronische Depression
-
chronisches
lumbospondylogenes
Syndrom bei degenerativen Verän
de
rungen der Lendenwirbelsäule (LWS)
-
Verdacht auf Schlaf-Apnoe-Syndrom bei Adipositas
-
arterielle Hypertonie
Dr.
B.___
führte aus, dass in der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdefüh
rers als Lastwagenfahrer seit dem 1
8.
November 2008 bis auf weiteres eine voll
stän
dige Arbeitsunfähigkeit bestehe (
Ziff.
1.6). Die Ausübung einer
behin
derungs
angepassten
Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer höchstens im Umfang eines
Ar
beitspensums
von 10
%
bis 20
%
zuzumuten (
Ziff.
1.7).
3.6
Die Ärzte des
Z.___
, Augenklinik, diagnostizierten mit Bericht vom
9.
März 2010 (
Urk.
6/15/1-3) eine
nicht-ischämische
Venenastthrombose
und ein
zystoides
Ma
ku
laödem
bei einem Status nach fokaler Laserkoagulation am linken Auge und einen Status nach Venenastthrombose, einen Status nach
Sektorlaserkoa
gulation
und einen Status nach fokaler Laserkoagulation am rechten Auge (
Ziff.
1.1) und erwähnten, dass der Beschwerdeführer durch die Venenastver
schlüsse an beiden Augen unter deutlichen
Gesichtsfeldein
schränkungen
und unter Einschränkungen im räumlichen Sehen leide (
Ziff.
1.7). Eine Wiedererlan
gung des ursprünglichen
Visus
sei nicht zu erwarten. Der
Visus
werde sich je nach Verlauf des
Makulaödems
entwickeln. Eventuell sei eine Konversion in ei
nen
ischämischen Venenastverschluss noch nach Monaten bis Jahren denkbar (Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer sei in der Ausübun
g von
Tätigkeiten, welche
ein ausgeprägtes räumliches Sehen erforder
te
n, eingeschränkt. Seine Fahrtaug
lichkeit werde gegenwärtig überprüft (
Ziff.
1.7).
3.7
Die Ärzte der
C.___
erwähnten in ihrem polydisziplinären Gutachten vom 1
6.
März 2011 (
Urk.
6/20/1-21
), dass
der
Beschwerdeführer in der Zeit vom
6.
Dezember 2010
bis 2
4.
Januar 2011 internistisch, neurologisch
, psychiatrisch und ophthalmolo
gisch
untersucht worden sei und stellten die folgenden Diagnosen  mit einem Ein
fluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15 f.):
-
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Epi
sode
mit somatischem Syndrom
-
ohne Vollremission in den Intervallen, mit anamnestisch vorwiegen
d
mittelschweren depressiven Episoden und einem Verdacht auf eine
schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen im Jahre 200
6
-
unter spezifischer Behandlung mit
Deanxit
-
bei Verdacht auf organische Mitbeteiligung
-
bei
Akromegalie
-
bei Status nach transsphenoidalem Eingriff
-
bei chronischem Schlafapnoesyndrom
-
bei schleichender Entwicklung ab dem Jahre 2000
Bezüglich der Akromegalie bestehe gegenwärtig sowohl hormonell als auch in
Bezug auf allfällige Rezidive des
Hypophysenmakroadenoms
eine stabile Situa
tion.
Die Arbeitsfähigkeit werde dadurch nicht eingeschränkt. Aus neurologi
scher Sicht seien die Kopfschmerzen als Spannungskopfschmerzen zu interpre
tieren. Diese seien für die Arbeitsfähigkeit ohne Relevanz (S. 17).
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit sei auch das bestehende leichte obstruktive
Schlafapno
esyndrom
mit habituellem Schnarchen (S. 16).
Bei den Rückenschmerzen handle es sich aus neurologisch-internistischer Sicht um ein unspezifisches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom ohne sensomotorische
radikuläre
Reiz- und
Ausfallsymptomatik. Die spontane Beweglichkeit wie auch die Beweglichkeit während der internistischen Untersuchung seien insgesamt
uneingeschränkt und schmerzfrei möglich gewesen. Der Beschwerdeführer werde
durch die Rückenschmerzen in der Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit als Last
wagenfahrer und in seiner Arbeitsfähigkeit in leichten bis mittelschwe
ren Tätig
keiten nicht beeinträchtigt
(S. 18)
.
Auf Grund des Leidens im Bereich seiner Augen habe der Beschwerdeführer im
Jahre 2010 unter einer deutlichen Gesichtsfeldeinschränkung und unter einer Be
einträchtigung des räumlichen Sehens gelitten
. Zwischenzeitlich habe sich der
Visus
am linken Auge verbessert. Aus ophthalmologischer Sicht bestehe ge
genwärtig kein weiterer Therapiebedarf (S. 18). Gegenwärtig erfülle die Seh
schär
fe der beiden Augen des Beschwerdeführers die Bedingungen für das Fah
ren
von Personenwagen und von Lastwagen, weshalb aus ophthalmologischer Sicht keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit als Lastwagenfahrer bestehe (S. 19).
Aus psychiatrischer Sicht leide der Beschwerdeführer unter einer rezidivieren
den depressiven Störung von gegenwärtig
leichtgradiger
Ausprägung. Da seine bisherige Tätigkeit als Lastwagenfahrer erhöhte Anforderungen an die Vigilanz und an die Konzentrations
fähig
keit stelle, werde der Beschwerdeführe
r
in der Ausübung dieser Tätigkeit auf Grund der depressiven Störung im Umfang von 40
%
eingeschränkt. In behinderungsangepassten Tätigkeiten mit geringeren An
forderungen an die Dauerkonzentration
bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 % (
Urk.
6/20 S. 19).
Auf Grund des Leidens im Bereich des linken Auges habe ab November 2008 vorerst eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seither habe sich das
Augenlei
den
gebessert. Gegenwärtig werde die Arbeitsfähigkeit durch das Augenleiden nicht mehr beeinträchtig
t
.
Da der
genaue Zeitpunkt
der
Verbesserung nicht zu eruieren sei, sei von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit bis zum Zeitpunkt der Begutachtung
durch die Ärzte des
C.___
auszugehen (S. 20).
3.8
Mit Bericht vom 3
0.
Mai 2012 (
Urk.
3/3) stellte
Dr.
med.
D.___,
E.___
, Verkehrsmedizin
und
Forensische Psy
chiatrie, fest, dass
der Beschwerdeführer
die Fahreignung für die Kategorien C, D1, Fahrlehrer I II IV, berufsmässiger Personentransport und Verkehrsexperten auf Grund einer Gesichtsfeldeinschränkung nicht mehr erfülle.
4.
4.1
Den erwähnten medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass
der Beschwerde
führer im Jahre 2000 an einem im Rahmen einer Akromegalie aufgetretenen
Hypophysenmakroadenom
litt, welches mit
tels einer
transsphenoidale
n
Exstir
pation behandelt wurde, wobei  im
Jahre 2009 weder Hinweise für einen
Wachs
tumshormonexzess
noch Hinweise für ein Rezidiv des Tumors oder einen
Rest
tu
mor
vorhanden waren
(
Urk.
6/8/6-7). Daneben litt der
Beschwerdeführer im
Jahre 2010 an Venenastverschlüsse
n
an beiden Augen
und in Folge dessen unter
deutlichen
Gesichtsfeldein
schränkungen
und Einschränkungen im räumlichen Sehen
(
Urk.
6/15/1-3)
.
Ferner
litt der Beschwerdeführer an Rü
ckenschmerzen im
Sinne eines chronischen
lumbospondylogenen
Syndroms (
Urk.
6/13/2-5) bezieh
ungs
weise eines
lumbovertebralen
Schmerzsyndrom
s
ohne
eine
sensomotorische
radi
kulä
re
Reiz- und Ausfallsymptomatik (
Urk.
6/20/1-21 S. 18)
,
unter Kopf
schmerzen im S
inne einer chronischen
Ce
phalea
und eines
cervicospondy
loge
nen
Syndroms (Urk.
6/13/2-5) beziehungs
weise im Sinne von Spannungs
kopf
schmer
zen (Urk.
6/20/1-21 S. 17)
sowie un
ter einem leichten obstruktiven
Schlaf
ap
noe
syndrom
mit habituellem Schnar
chen
(
Urk.
6/20/1-21
S. 16, Urk. 6/13/2-5
)
.
In psychischer Hinsicht
leidet der Beschwerdeführer gemäss der Beurteilung der beteiligten Ärzte unter einer rezidivierenden depressiven Störung (
Urk.
6/9/1-8,
Urk.
6/20/1-21)
4.2
Während
Dr.
B.___
am
2
9.
Januar 2010 (
Urk.
6/13/2-5)
davon ausging, dass
in Bezug auf die bisherige Tätigkeit des Beschwerdeführers als
Lastwagen
fahrer
ab
dem 1
8.
November 2008
eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestan
den habe, und dass ihm die Ausübung
einer behinderungsangepassten Tätigkeit höchstens im Umfang eines Arbeitspensums von 10
%
bis 20
%
zuzumuten
sei, gingen die
Ärzte des
Z.___
, Augenklinik,
in ihrem
Bericht vom
9.
März 2010 (
Urk.
6/15/1-3)
davon aus, dass der
Beschwerdeführer in der Ausübung von Tä
tig
keiten, welche
ein ausgeprägtes räumliches Sehen erfordern, eingeschränkt
sei
.
Demgegenüber gingen die
Ärzte
der
C.___
in ihrem
Gutachten vom 1
6.
März 2011
(
Urk.
6/20/1-21
S.
19
) davon aus, dass der Beschwerdeführer
durch die besteh
en
den somatischen Gesundheitsbeeinträchtigungen in seiner Arbeitsfä
higkeit nicht eingeschränkt werde, dass er hingegen
in psychischer Hinsicht durch eine
rezi
di
vierende depressive
Störung von gegenwärtig
leichtgradiger
Ausprägung
in
sei
ner bisherigen Tätigkeit als Lastwagenfahrer, welche
er
höhte Anforderungen
an die Vigilanz und an die Ko
nz
entrations
fähig
keit stelle,
im Umfang von 40
%
und
in
behinderungsangepassten Tätigkeiten mit gerin
geren Anforderungen an die
Dauerkonzentration
im Umfang von 30
%
in seiner Arbeitsfähigkeit beein
trächtigt werde.
4.3
4.3.1
Das polydisziplinäre Gutachten der Ärzte der
C.___
vom 1
6.
März 2011 (Urk. 6/20/1-21) erfüllt die erwähnten (vorstehende E.
1.7
), nach der Rechtspre
chung für eine
beweiskräftige medizi
nische
Entscheidungs
grundlage
vor
aus
ge
setz
ten formellen und materiellen Kriterien
.
Denn einerseits
verfügte
n die daran
be
teiligten Gutachter als Fachärzte für Innere Medizin (Urk. 6/20/21), Neurolo
gie
(
Urk.
6/20/28), Psychiatrie und Psychotherapie (
Urk.
8/20/43) und
Ophthal
molo
gie
(
Urk.
6/20/47) über die für die
Beurteilung der
vom Beschwerdeführer
ge
klagten somatischen
und psychischen
Beschwerden ange
zeigte
n
fachme
di
zi
ni
sche
n
Spezialisierung
en
. Anderer
seits setzten sich die Gutachter einge
hend mit den me
dizini
schen
Vorakten
und den Ergebnissen der von ihnen veranlass
ten Untersuchung
en
auseinander und begründeten ihre
im Rahmen einer inter
dis
zi
plinären Konsensbesprechung getroffenen
Schluss
folge
rung
en
in nachvoll
zieh
barer Weise.
Die nachvollziehbare Beurteilung durch die Ärzte der
C.___
vermag sodann auch in inhaltlicher Hinsicht zu überzeugen. Insbesondere ver
mag zu
über
zeugen, dass die Gutachter davon ausgingen, dass der Beschwer
deführer durch
die somatischen Leiden im Sinne einer Akromegalie, von Span
nungs
kopf
schmerzen, eines leichten obstruktiven Schlafapnoesyndroms und ei
nes unspe
zi
fischen
lumbovertebralen
Schmerz
syndroms
ohne sensomotorische
radikuläre
Reiz- und Ausfall
symptomatik in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Last
wa
genfahrer und hinsichtlich leichter bis mittelschwerer Tätigkeiten in seiner Ar
beits
fähigkeit nicht beeinträchtigt werde.
4.3.2
Die Beurteilung durch die Gutachter der
C.___
erscheint auch insofern als schlüs
sig
, als
sie davon ausgingen, dass
der Beschwerdeführer in psychischer Hinsicht
unter einer rezidivierenden depressiven Störung von gegenwärtig
leichtgradiger
Ausprägung
leide, dass er durch eine dadurch verursachte ver
minderte
Fähigkeit
zur Vigilanz und Konzentration in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde, dass
ihm indes die Ausübung von
behinderungsange
passten
Tätigkeiten mit ge
ringe
n Anforderungen an die Dauerkonzentration
im Umfang eines
Arbeits
pen
sums
von
70 %
zuzumuten sei.
4.3.3
Insofern die
Ärzte der
C.___
in ihre
r
Beurteilung
vom 1
6.
März 2011
(Urk.
6/20/1-21
S.
19
)
indes davon ausgingen, dass die Sehschärfe beider Augen
des Beschwerdeführers die Bedingungen für das Fahren von Personenwagen und
von Lastwagen erfülle, und dass aus ophthalmologischer Sicht keine Be
ein
träch
tigung der Arbeitsfähigkeit als Lastwagenfahrer bestehe, kann darauf nicht abgestellt werden. Denn der Beurteilung durch
Dr.
D.___
vom 3
0.
Mai 2012 (
Urk.
3/3) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer zu diesem Zeit
punkt die Fahreignung als Lastwagenfahrer auf Grund einer
Gesichtsfeldein
schränkung
nicht mehr erfüllte. Gestützt darauf ist daher davon auszugehen, dass zum Zeit
punkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom
5.
Juni 2012 (
Urk.
6/45)
aus ophthalmologischen Gründen eine vollständige Arbeits
unfähigkeit des Be
schwer
deführers in der von ihm bisher ausgeübten Tätigke
it als Lastwagenfahrer
bestand,
während
in Bezug auf behinderungsangepasste Tätig
keiten ohne er
höhte
Anforderungen an das Gesichtsfeld und an das räumliche Sehen zu die
sem Zeit
punkt auf Grund des Augenleidens indes keine Einschrän
kung der Arbeits
fähig
keit bestand.
4.4
Demgegenüber kann auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch
Dr.
B.___
vom 2
9.
Januar 2010 (
Urk.
6/13/2-5) schon deshalb nicht abgestellt werden, weil
es diesem als Facharzt für Innere Medizin an einer für die Beurteilung der den
Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden psychi
schen und
ophthalmologischen Leiden
fachmedizinischen Spezialisierung als Psychiater be
ziehungsweise Ophthalmologe fehlte. Abgesehen davon fehlt es der Beurtei
lung
durch
Dr.
B.___
an einer nachvollziehbaren Begründung der von ihm postu
lierten
Restarbeitsfähigkeit in
behinderungsangepassten Tä
tigkeit
en von le
dig
lich
10
%
bis 20
%
, weshalb auf dessen Beurteilung auch aus diesem Grunde nicht abgestellt werden kann.
4.5
Gestützt auf die nachvollziehbaren
Beurteilungen
der Ärzte der
C.___
vom 1
6.
März 2011 und von
Dr.
D.___
vom 3
0.
Mai 2012 ist daher davon aus
zu
gehen, dass
ab November 2008 vorübergehend eine vollständige Arbeitsunfä
hig
k
eit in der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdeführers als Lastwagenfahrer und
in behinderungsangepassten Tätigkeiten bestand, dass dem
Beschwerde
führer
spä
testens nach Abschluss der neurologischen, internistischen und psy
chia
trischen Untersuchungen durch die Ärzte der
C.___
am 1
7.
Dezember 2010 (vgl.
Urk.
6/20/2)
jedoch
die Ausübung einer behinderungsanpassten, körperlich leich
ten bis mittelschweren
Tätigkeit ohne erhöhte
Anforder
ungen an die
Dau
er
kon
zentration
, an das
Gesichtsfeld und
an
das räumliche Sehen im Umfang eines Arbeitspensums von 70
%
zuzumuten war.
5.
Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen an diesem
E
rgebnis nichts
zu ändern, weshalb es - entgegen
seinen
diesbezüglichen
Vorbringen
(Urk. 1 S. 2)
- angesichts der schlüssigen medizi
nischen Aktenlage keiner zusätzlichen Ab
klä
rung bedarf. Von ergänzenden
Beweis
massnahmen
oder einer
Rückwei
sung
der
Sache an die
Beschwerdegeg
nerin
zur Durchführung ergänzender Ab
klärungen ist daher abzusehen (antizi
pierte
Be
weiswürdigung
; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157
E. 1d mit Hin
weis; RKUV 2006 Nr. U 578 S. 176 E. 3.6; SVR 2001 IV Nr. 10 E. 4b S. 28).
6.
6.1
Nach Gesagtem steht auf Grund der medizinischen Akten
lage fest, dass der
Be
schwerdeführer in Bezug auf die bisherige Tätigkeit
als Lastwagenfahrer
und auf
behinde
rungsangepasste
Tätigkeiten in der Zeit vom
1.
November 2008 bis 1
6.
Dezember 2010 im Umfang von 100 %
arbeitsunfähig war
.
Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerde
gegnerin
bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom
5.
Juni 2012 (
Urk.
6/45) auf die Vornahme eines Einkommensvergleichs verzic
htete
. Der Invaliditätsgrad beträgt
für diesen Zeitraum
jedenfalls 100
%
.
6.2
Im Anwendungsbereich von
Art. 28 Abs. 1
lit
. b IVG
entsteht der Rentenan
spruch frühestens zu dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während ei
nes
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % ar
beits
unfähig gewesen war.
Bei der Berechnung der durchschnittlichen Ar
beits
unfähigkeit gilt die
Wartezeit
von einem Jahr in dem Zeitpunkt als eröff
net, in
wel
chem eine erhebliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vor
liegt. Die Pra
xis
sieht eine Arbeitsunfähigkeit von 20
%
als erheblich an (AHI
1998 S. 124
;
Urteil
des Bundesgerichts
I 725/05 vom 3
0.
Mai 2006 E. 2
).
6.3
Vorliegend hat das Wartejahr für den Anspruch auf eine ganze Rente am
1.
November 2008 zu laufen begonnen
und
lief am 3
1.
Oktober 2009 ab. Ab
1.
November 2009 ist daher ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine
(be
fristete)
ganze Rente ausgewiesen.
7.
7.1
Gemäss der erwähnten medizinischen Aktenlage war dem Beschwerdeführer in
des spätestens ab 1
7.
Dezember 2010 die Ausübung
behin
derungsan
ge
passter
, kör
perlich leichter bis mittelschwerer Tätigkeiten
ohne er
höhte
Anforderungen an die Dauerkonzentration, an das Gesichtsfeld und
an
das räumliche Sehen im Um
fang eines Arbeitspensums von 70
%
zuzumuten.
Der Gesund
heitszustand des Beschwerdeführers hat sich daher spätestens am 1
7.
Dezember 2010 in er
heb
licher Weise verändert. Zu prüfen
sind im Folgen
den die erwerblichen Aus
wirkungen und insbesondere die Frage,
ob auf Grund einer Änderung der tat
sächlichen Verhältnisse unter revisionsrechtlichen Ge
sichtspunkten
der
Renten
anspruch
untergegangen
ist.
Für den
Einkom
mensvergleich
sind die Verhältnisse bei Eintritt des
Revisions
grundes
im
Dezember 2010
massgebend.
7
.2
Das
Valideneinkommen
ist dasjenige Einkommen, das die versicherte Person er
zie
len könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG, Art. 28a
Abs. 1 IVG). Für die Ermittlung des
Valideneinkommens
ist
recht
sprechungs
ge
mäss
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
mögli
chen
Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich
keit als Gesunde tatsächlich verdienen würde, und nicht, was sie bestenfalls ver
dienen könnte (BGE 131 V 53 E. 5.1.2; Urteil des Bundesgerichts vom 5. September 2008, 9C_488/2008, E. 6.4). Dabei wird in der Regel am zuletzt er
zielten, nöti
g
en
falls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an
gepassten Ver
dienst angeknüpft, da erfahrungs
gemäss die bisherige Tätigkeit ohne
Gesund
heits
schaden
fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Erfahrungssatz
müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 59 E. 3.1).
7
.3
Angesichts des in Art. 25 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) festgehaltenen Abstellens auf die AHV
recht
lich beitragspflichtigen Ein
kommen bei der Berechnung der IV-recht
lich massgebenden hypothetischen
Ver
gleichseinkommen
kann das
Validen
ein
kom
men
Selbstständig- (Urteil des Bun
des
gerichts 9C_428/2009 vom 13. Okto
ber 2009 E. 3.2.1 mit Hinweisen) wie auch
Unselbstständigerwerbender
(Urteil des Bundesgerichts 9C_111/2009 vom 21. Jul
i 2009 E. 2.1.2 mit Hin
weisen) grundsätzlich auf der Basis der Einträge im indi
vi
du
ellen Konto bestimmt wer
den.
7
.4
Unbestrittenermassen (
Urk.
1, Urk. 6/29) ist davon auszugehen, dass der Be
schwer
deführer ohne Gesundheitsschaden
im Jahre 2010
weiterhin
als
selbst
ständigerwerbender
Lastwagenfahrer
erwerbstätig sein würde
.
Gemäss
dem
Aus
zug
aus dem individuell
en Konto (Urk.
6/4
) hat der Beschwerde
führer
vor Ein
tritt des Gesundheitsschadens im Jahre
2007 als
Selbstständig
er
werben
der
einen AHV-beitragspflichtigen Verdienst von Fr.
55‘700.--
erzielt. Unter Be
rücksichti
gung der durchschnittlichen
Nominallohn
ent
wicklung
im Jahre 2008 von 2.0
%
,
im Jahre 2009 von 2.1
%
(Die Volkswirtschaft 7/8-2011 S. 99 Ta
belle B10.2)
und
im Jahre 2010 von 0.0
%
(Die Volkswirtschaft 9-2013 S. 95 Tabelle B10.2)
resu
l
tiert im Jahre
2
010
ein
Validen
einkommen
von rund Fr.
58‘007
.-- (Fr.
55‘700
.-- x 1.0
2 x 1.021
).
8
.
8
.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.
Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament
lich weil
die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden
falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so
können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun
desamt für
Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezo
gen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1)
.
Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar
disierten Brutto
löhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wo
bei
jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der An
wen
dung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr gene
rell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wes
halb der mass
geb
liche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche
Wo
chenarbeitszeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E.
4.3.2, 126 V 75 f. E.
3b/
bb
, 124 V 321 E.
3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E.
2a).
8
.2
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und be
ruf
liche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hö
rigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswir
kungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte da
für
bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merk
male ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Ar
beitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallen
den Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des
Ta
bellenlohnes
zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beach
ten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
8
.3
Nach der Rechtsprechung ist selbst  bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein
lei
densbedingter
Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt, wenn leichte bis mit
tel
schwere Arbeiten zumutbar sind. Dies ergibt sich daraus, dass der
Tabellen
lohn
im Anforderungsniveau 4 bereits eine Vielzahl von leichten und mittel
schweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_72/2009 vom 30. März 2009 E. 3.4 mit zahlreichen Hinweisen).
8.4
Bei Männern, welche gesundheitlich bedingt lediglich noch teilzeitlich erwerbs
tä
tig sein können,
wird u
nter dem Titel Beschäftigungsgrad ein Abzug anerkannt. Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass bei Män
nern statis
tisch gesehen Teilzeitarbeit vergleichsweise weniger gut
entlöhnt
wird als eine
Voll
zeittätigkeit
(vgl. Tabelle T2* in der LSE
20
06 S. 16;
Urteil des Bun
des
ge
richts 9C_721/2010 vom 1
5.
November 2010 E. 4.2
).
8
.5
Vorliegend ist dem Beschwerdeführer
die
Ausübung behinderungsangepasster
kör
perlich leichter bis mittel
schwerer Tätigkeiten
mit geringen Anforderungen an
die Dauerkonzentration, an das Gesichtsfeld und an das räumliche Sehen im Um
fang eines
Arbeitspen
sums
von 70
%
zuzumuten
. Da der Tabellenlohn
im
An
forderungsniveau
4
(einfache und repetitive Tätigkeiten)
bereits eine Vielzahl von
leichten und mit
tel
schweren Tätigkeiten umfasst, und
da
davon auszugehen ist, dass dem Be
schwerdeführer
im Anforderungsniveau
4 in einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine genügend grosse Anzahl geeigneter Tätigkeiten ohne erhöhte
An
forde
rungen an die Dauerkonzentration, an das Gesichtsfeld und an das räum
liche Sehen
zur Verfügung steh
t
, ist ein
leidensbe
dingter
Abzug vom
Ta
bellen
lohn
vorliegend nicht gerechtfertigt.
Es ist
dem
Beschwerdeführer,
jedoch
auf Grund des Beschäfti
gungsgrades
, ein Ab
zug vom Tabellenlohn von 10 % zu gewähren.
Dem Beschwerdeführer ist nicht zu folgen, wenn er auf Grund des Umstandes, dass er das 55. Altersjahr bereits erreicht habe, dass er der deutschen Sprache nur
ungenügend mächtig sei, und dass er nur noch Hilfstätigkeiten werde aus
üben
können, einen Abzug vom Tabellenlohn im Umfang von 15 % fordert (Urk. 1 S.
4).
Nach der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2012 vom 28. Februar 2012 E. 2.2.2) sind Fragen, welche die berufliche Eingliederung und
den Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ betreffen, für die Höhe des Abzugs vom
Tabellenloh
n nicht von Belang.
9
.
Unter Berücksichtigung des Zentralwerts für einfache und repetitive Tätigkeiten
(Anforderungsniveau 4) für Männer im gesamten privaten Se
ktor der Tabelle A1 der LSE 20
10
von Fr.
4‘
901
--, einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöch
ent
lichen Ar
beitszeit im Jahre
20
10
von 41.
6
Stunden (Die Volkswirtschaft
9-2013
S.
94 Tabelle B9.2)
,
ei
ner
Restar
beitsfähigkeit
in zumutbaren
behinderungs
an
gepassten
Tätig
kei
ten von
70
%
und einem Abzug vom
Tabel
lenlohn
von
1
0 %
resultiert
im Jahre
2010
ein
In
va
li
den
einkommen
von rund Fr.
38‘534
.
(Fr.
4‘
901
.
x
12 Monate ÷ 40 Stun
den x 41.
6
Stun
den
x 0.7
x 0.9
).
10
.
10
.1
Der Vergleich des Invalideneinkommens von Fr.
38‘534
.--
mit dem
Validenein
kom
men
von Fr.
58‘007
.-- ergibt eine
Er
werbs
einbusse
von Fr.
19‘473
.--.
Dar
aus
resultiert ein Invaliditätsgrad von gerundet
34
%.
Damit ist ein für den An
spruch auf eine Invalidenrente mindestens vorausgesetzter Invaliditätsgrad von 40
%
nicht
mehr
erreicht.
10
.2
Zur Zumutbarkeit der Selbsteingliederung ist Folgendes anzuführen:
Der
im
August 1957 geborene Beschwerdeführer
hatte
bei Erlass der Ver
fügung vom
5.
Juni 2012
das 5
5.
Altersjahr noch nicht erreicht. Da er zu diesem
Zeitpunkt sodann
nicht während mehr als 15 Jahren
eine Rente
bezogen
hat
te
,
kommt
die
einschlägige
Rechtsprechung (
Urteil des Bundesgerichtes 9C_228/2010 vom 26.
April
2011
) zur ausnahmsweisen Unzumutbarkeit der
Selbsteinglie
de
rung
bei einer Herabset
zung oder Aufhebung der Rente nicht
zur Anwendung
.
Im Übrigen könnte der Beschwerdeführer aus der
erwähnte
n
Rechtsprechung
auch aus einem anderen Grunde nichts zu seinen Gunsten ableiten.
Denn im Ge
gen
satz zum üblichen Fall einer Rentenzusprechung und
einer
anschliessenden
re
vi
sionsweisen
Her
absetzung
oder
Aufhebung der Rente, wurde dem Beschwer
de
führer mit der an
gefochtenen Verfügung eine befristete Rente zugesprochen
. Es
wurde
mithin mit der gleichen Verfügung über die
Zusprache
und die Aufhe
bung
der Rente ver
fügt. In dieser Konstellation
durfte sich der Beschwerdeführer nie in der Sicher
heit einer unbefristet zugesprochenen Rente wähnen
. Schon aus die
sem Grund kann
der
erwähnten
Rechtsprechung zur ausnahmsweisen Unzu
mutbarkeit der Selbsteingliederung
vorliegend daher
keine Geltung zu
kommen
.
Es ist
vielmehr
vom Regelfall auszugehen, wonach
eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der
Selbstein
glie
derung
zu verwerten ist.
10
.3
Nach Gesagtem
hat sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers spätes
tens am 1
7.
Dezember 2010 in einer einen Rentenanspruch ausschliessenden und
daher in einer im revisionsrechtlichen Sinne erheblichen Weise verbessert. Da da
von auszugehen ist,
dass die den Rentenanspruch ausschliessende Ver
besse
rung der Erwerbsfähigkeit noch drei Monate nach diesem Zeitpunkt und darüber hin
aus angehalten hat, ist nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerde
gegnerin
in
der angefochtenen Verfügung vom
5.
Juni 2012 (Urk. 6/45) den Renten
an
spruch
des Beschwerdeführers für den Zeitraum vom
1.
November 2009 bis 3
1.
März 201
1 befristete und
seinen
Rentenanspruch für die Zeit ab
1.
April 2011 ver
nein
te.
Demzufolge ist die Beschwerde ab
zuweisen.
1
1
.
Gestützt auf Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan
to
nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver
weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind
nach dem Ver
fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert
unter Berücksichti
gung des ge
setzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 800.-- fest
zusetzen und dem unterliegenden Beschwerde
führer aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung
und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt
Dr.
Andreas Kramer
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
MosimannVolz