# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f90ddb90-b45a-5a54-bd1b-1b5e989509b5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.07.2008 E-4868/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-4868-2008_2008-07-28.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-4868/2008/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  J u l i  2 0 0 8

Einzelrichterin Christa Luterbacher, 
mit Zustimmung von Richter Bruno Huber; 
Gerichtsschreiber Andreas Felder.

A._______, geboren (...), Kongo (Kinshasa),
alias B._______, geboren (...), 
Kongo (Kinshasa), 
alias C._______, geboren (...), Angola, 
alias D._______, geboren (...), Kongo (Kinshasa),
vertreten durch Felicity Oliver, 
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 16. Juli 2008 / N______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-4868/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  am  15. März 
2008 sein Heimatland zum ersten Mal verlassen habe, zwei Tage spä-
ter  via  Frankreich  in  die  Schweiz  eingereist  sei  und  hier  am 
12. Juni 2008 um Asyl nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung vom 8. Juli 2008 durch das BFM 
als Fluchtgrund angegeben hat,  dass seine Eltern an Umsturzversu-
chen gegen die Regierung beteiligt gewesen seien,

dass  seine  Eltern  deshalb  im  November  2007  festgenommen  seien 
und ihr Haus in Kinshasa niedergebrannt worden sei,

dass  der  Beschwerdeführer  sich  daraufhin  nach (...)  begeben habe, 
wo aber Soldaten nach Familienmitgliedern gesucht hätten,

dass er  dann in  ein Zentrum der  UNO geflohen sei,  wo er  erfahren 
habe, dass sein Bruder das Land schon verlassen habe, 

dass  er  von  dort  aus  seine  Ausreise  vorbereitet  und  das  Land  am 
15. März 2008 verlassen habe,

dass das BFM mit Verfügung vom 16. Juli 2008 –  gleichentags eröff-
net – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte,  Fingerab-
druckvergleiche hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer schon am 
22. Juni 2005 in der Schweiz ein erstes Asylgesuch gestellt habe, auf 
welches das BFM mit Verfügung vom 13. Januar 2006 nicht eingetre-
ten sei,

dass  die  vormals  zuständige  Schweizerische  Asylrekurskommission 
die dagegen erhobene Beschwerde mit  Urteil  vom 22. Februar  2006 
gutgeheissen, das BFM daraufhin das Asylgesuch mit Verfügung vom 
7. Juli 2006 abgelehnt und die Wegweisung sowie deren Vollzug ange-
ordnet habe, 

dass dieses Asylverfahren rechtskräftig abgeschlossen worden sei,

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E-4868/2008

dass Fingerabdruckvergleiche ebenfalls ergeben hätten, dass der Be-
schwerdeführer in Frankreich – wo er am 19. März 2002 einen Asylan-
trag gestellt habe, welcher in zweiter Instanz am 24. Mai 2004 abge-
wiesen worden sei – unter anderer Identität erkennungsdienstlich be-
handelt worden sei, 

dass der Beschwerdeführer am 6. Februar 2008 im Kanton Zürich er-
kennungsdienstlich behandelt worden sei,

dass ihm zu diesen Erkenntnissen am 8. Juli 2008 das rechtliche Ge-
hör gewährt worden sei,

dass er seinen früheren Aufenthalt in der Schweiz und die durchlaufe-
nen Asylverfahren  in  der  Schweiz  und  in  Frankreich  bestritten  habe 
und daran festhalte,  sein Heimatland im März 2008 zum ersten Mal 
verlassen zu haben,

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers vollkommen haltlos seien, 
da  feststehe,  dass  er  sich  seit  Juni  2005  bis  und  mit  mindestens 
27. Dezember  2007  als  Asylsuchender  in  der  Schweiz  aufgehalten 
habe,

dass Fingerabdruckverfahren ein  erfahrungsgemäss ausserordentlich 
zuverlässiges anerkanntes Beweismittel darstellten, 

dass das Vorbringen des Beschwerdeführers, bei  der fraglichen Per-
son  könnte  es  sich  um seinen  Bruder  handeln,  als  reine  Schutzbe-
hauptung zu werten sei, 

dass sich daher aus den Akten keine Hinweise ergäben, nach dem Ab-
schluss  des  letzten Asylverfahrens seien Ereignisse eingetreten,  die 
geeignet wären, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, 

dass die Vorinstanz gestützt auf Art. 17b Abs. 4 AsylG gleichzeitig eine 
Gebühr von Fr. 600.– erhob, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. Juli 2008 gegen die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 
beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und das Asyl-
gesuch  des  Beschwerdeführers  gutzuheissen,  eventualiter  sei  eine 
vorläufige Aufnahme anzuordnen,  und es sei  die unentgeltliche Pro-
zessführung zu gewähren,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 24. Juli 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), weshalb auf ein Begehren be-
treffend Asylgewährung nicht einzutreten ist,

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt, 

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
der  Schweiz  bereits  ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  haben 
oder während des hängigen Asylverfahrens in den Heimat- oder Her-
kunftsstaat zurückgekehrt sind,

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn es Hin-
weise auf zwischenzeitlich eingetretene Ereignisse gibt,  die geeignet 
sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die Gewäh-
rung  vorübergehenden  Schutzes  relevant  sind  (Art. 32  Abs. 2  Bst. e 
AsylG),

dass aus den Fingerabdruckvergleichen klar hervor geht, dass sich der 
Beschwerdeführer  schon  früher  in  der  Schweiz  befand  und  hier  ein 
rechtskräftig abgeschlossenes Asylverfahren durchlaufen hat, 

dass er sich insbesondere zu jenem Zeitpunkt in der Schweiz befand, 
als angeblich seine Eltern verhaftet worden seien und ihr Haus abge-
brannt worden sei,

dass das Vorbringen anlässlich des rechtlichen Gehörs, bei der regist-
rierten Person könnte es sich um seinen Bruder handeln, von der Vor-
instanz zutreffend als Schutzbehauptung gewertet wurde,

dass  gegen  diese  Behauptung  insbesondere  auch  das  identische 
Schriftbild in den beiden Dossiers spricht (vgl. A 1 S. 11 und B 1 sowie 
die  beiden  handschriftlich  ausgefüllten  Personalienblätter  A 4  und 
B 2),

dass  schon  während  des  ersten  Asylverfahrens  anlässlich  der  Bot-
schaftsabklärung  bekannt  wurde,  dass  der  Beschwerdeführer  unter 
dem  Namen  A._______  auftritt  (A 19),  was  dem  Namen  entspricht, 

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unter welchem der Beschwerdeführer nun sein zweites Asylgesuch in 
der Schweiz gestellt hat, 

dass für  die weitere Begründung vollumfänglich auf  die Erwägungen 
der Vorinstanz verwiesen werden kann,

dass aus der Beschwerdeschrift der Rechtsvertreterin nichts zuguns-
ten des Beschwerdeführers abgeleitet werden kann,

dass sie sich lediglich darauf beschränkt, den Sachverhalt in geraffter 
Form wiederzugeben, und praktisch nicht auf die angefochtene Verfü-
gung eingeht, 

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 

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28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete  Ge-
fährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-
zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass aus den Akten hervorgeht, dass es sich beim Beschwerdeführer 
um eine junge und gesunde Person handelt, und er in seinem Heimat-
staat als Händler und als Automechaniker gearbeitet hat (A 1 S. 2),

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

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dass  die  Beschwerde  nach  dem  Gesagten  als  aussichtslos  gelten 
musste, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Pro-
zessführung gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Rechtsvertreterin  des  Beschwerdeführers  (vorab  per  Telefax; 
Einschreiben, Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, (...), (per Telefax, zu den Akten Ref.-Nr. N______)
- (...) (per Telefax)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Christa Luterbacher Andreas Felder

Versand: 

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