# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 92ba4590-9d27-558b-ae3b-8cb50ca3e795
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-06-22
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 22.06.2023 100 2022 368
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2022-368_2023-06-22.pdf

## Full Text

100.2022.368U
HER/MAL/IZM

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil der Einzelrichterin vom 22. Juni 2023

Verwaltungsrichterin Herzog
Gerichtsschreiberin Marti

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführerin

gegen

Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend Nichtbestehen des Qualifikationsverfahrens als Dental-
assistentin (Entscheid der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern 
vom 3. November 2022; 2022.BKD.5739)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22.06.2023, Nr. 100.2022.368U, 
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Prozessgeschichte und Erwägungen:

1.

1.1 A.________ absolvierte im Frühjahr 2022 die Wiederholung des 
Qualifikationsverfahrens als Dentalassistentin mit eidgenössischem Fähig-
keitszeugnis (EFZ). Mit Notenausweis vom 28. Juni 2022 teilte ihr die kanto-
nale Prüfungskommission mit, sie habe das Qualifikationsverfahren nicht be-
standen (Gesamtnote 3,8); das EFZ wurde ihr deshalb nicht erteilt. In den 
Qualifikationsbereichen «Berufskenntnisse» und «Allgemeinbildung» hatte 
A.________ je die Note 3,5 erreicht. 

1.2 Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 21. Juli 2022 Be-
schwerde bei der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD). 
Diese wies die Beschwerde mit Entscheid vom 3. November 2022 ab. In der 
Sache anerkannte die BKD, dass der Qualifikationsbereich «Berufskennt-
nisse» zwar richtigerweise mit der Note 3,6 zu bewerten sei. Indes würde 
A.________ das Qualifikationsverfahren auch mit der daraus resultierenden 
höheren Gesamtnote 3,9 nicht bestehen.

1.3 Hiergegen hat A.________, nunmehr anwaltlich vertreten, am 
7. Dezember 2022 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit dem An-
trag, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und ihr das Fähigkeits-
zeugnis auszustellen. Die BKD beantragt mit Vernehmlassung vom 16. De-
zember 2022, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventuell sei sie ab-
zuweisen. A.________ hat sich nicht mehr geäussert. 

2.

2.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 55 Abs. 2 des Gesetzes vom 14. Juni 2005 über die 
Berufsbildung, die Weiterbildung und die Berufsberatung [BerG; 
BSG 435.11]). 

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2.2 Nach Art. 79 Abs. 1 VRPG ist zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
befugt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine 
Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Bst. a; sog. formelle Beschwer), 
durch die angefochtene Verfügung oder den angefochtenen Entscheid be-
sonders berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhe-
bung oder Änderung der Verfügung oder des Entscheids hat (Bst. c; sog. 
materielle Beschwer). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Ver-
fahren teilgenommen und ist durch den angefochtenen Entscheid (Bestäti-
gung des Nichtbestehens der Wiederholungsprüfung im Qualifikationsver-
fahren) besonders berührt (Art. 79 Abs. 1 Bst. a und b VRPG). Die Vor-
instanz spricht ihr jedoch ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhe-
bung oder Änderung ab (vgl. Art. 79 Abs. 1 Bst. c VRPG) und beantragt 
Nichteintreten auf die Beschwerde, weil das Qualifikationsverfahren auch 
dann nicht bestanden wäre, wenn die Beschwerdeführerin mit ihren Rügen 
durchdringen würde (Beschwerdevernehmlassung S. 1-3). Die Beschwerde-
führerin hat den Ausführungen in der Vernehmlassung nicht widersprochen 
(vorne E. 1.3). – Das geforderte schutzwürdige Interesse besteht im prakti-
schen Nutzen, den die erfolgreiche Beschwerde der betroffenen Person ein-
tragen soll, d.h. in der Abwendung eines materiellen oder ideellen Nachteils, 
den der angefochtene Entscheid für sie zur Folge hätte (statt vieler 
BGE 145 II 259 E. 2.3; BVR 2019 S. 93 E. 5.1, 2015 S. 534 E. 2.1). Fehlt ein 
solcher Nutzen im Urteilszeitpunkt, besteht kein hinreichendes Interesse an 
der Rechtsverfolgung (vgl. Michael Pflüger, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kom-
mentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 79 N. 6 i.V.m. Art. 65 
N. 13 f.). Auf die Beschwerde könnte diesfalls mangels einer Prozessvoraus-
setzung nicht eingetreten werden (Art. 20a Abs. 2 VRPG; Michael Pflüger, 
a.a.O., Art. 65 N. 2; z.B. BVR 1993 S. 446 E. 1). 

2.3 Die Beschwerdeführerin verlangt die Aufhebung des angefochtenen 
Entscheids und die Anerkennung, dass sie das Qualifikationsverfahren be-
standen hat. Sie begründet dies ausschliesslich mit Einwänden gegen die 
Bewertung ihrer Prüfungsleistung im Qualifikationsbereich «Berufskennt-
nisse» (vgl. Beschwerde S. 3-7). Anders als im vorinstanzlichen Verfahren 
(vgl. angefochtener Entscheid E. 2.4.3) wendet sie gegen die Bewertung des 
Qualifikationsbereichs «Allgemeinbildung» (einschliesslich Vertiefungsar-
beit) nichts mehr ein. 

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2.4 Unter dem Aspekt von Art. 79 Abs. 1 Bst. c VRPG ist demnach zu 
prüfen, ob die Beschwerdeführerin aus ihrer Kritik an der vorinstanzlich an-
erkannten Note 3,6 des Qualifikationsbereichs «Berufskenntnisse» (vorne 
E. 1.2) einen praktischen Nutzen ziehen kann.

2.4.1 Im Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung werden die Qualifi-
kationsbereiche «praktische Arbeit», «Berufskenntnisse» sowie «Allgemein-
bildung» geprüft (Art. 18 der Verordnung vom 20. August 2009 des Staats-
sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation [SBFI] über die berufliche 
Grundbildung Dentalassistentin/Dentalassistent mit eidgenössischem Fähig-
keitszeugnis [EFZ]; SR 412.101.221.12 [nachfolgend: BiVo DA]). Das Quali-
fikationsverfahren mit Abschlussprüfung ist gemäss Art. 19 Abs. 1 BiVo DA 
bestanden, wenn der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» mit der 
Note 4 oder höher bewertet wird (Bst. a) und die Gesamtnote 4 oder höher 
erreicht wird (Bst. b). Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerun-
dete Mittel der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der 
Abschlussprüfung sowie der gewichteten Erfahrungsnote (Art. 19 Abs. 2 
BiVo DA). Für die Berechnung der Gesamtnote werden die einzelnen Noten 
wie folgt gewichtet (Art. 19 Abs. 4 BiVo DA): praktische Arbeit: 40 % (Bst. a); 
Berufskenntnisse: 20 % (Bst. b); Allgemeinbildung: 20 % (Bst. c); Erfah-
rungsnote: 20 % (Bst. d).

2.4.2 Die Beschwerdeführerin hatte das Qualifikationsverfahren 2021 nicht 
bestanden, erzielte aber in «praktische Arbeit» die Note 4,1. Zudem konnte 
sie die Erfahrungsnote 4,0 vorweisen (Notenausweis 2021, Akten BKD act. 5 
Beilage 4). Diese beiden Noten konnte die Beschwerdeführerin beibehalten, 
weshalb sie nur die Qualifikationsbereiche «Berufskenntnisse» und «Allge-
meinbildung» wiederholen musste (Vereinbarung von Juni 2021 zwischen 
der Beschwerdeführerin und B.________ AG, Akten BKD act. 5 Beilage 1; 
vgl. auch Art. 20 BiVo DA i.V.m. Art. 33 Abs. 1 der Verordnung vom 
19. November 2003 über die Berufsbildung [Berufsbildungsverordnung, 
BBV; SR 412.101]). Im zweiten Versuch erzielte die Beschwerdeführerin 
sowohl in «Berufskenntnisse» als auch in «Allgemeinbildung» die Note 3,5. 
Unter Beibehaltung der Note in «praktische Arbeit» und der Erfahrungsnote 
erzielte sie folgende Gesamtnote im Qualifikationsverfahren 2022 (Anmel-

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dung zur Wiederholung des Qualifikationsverfahrens, Akten BKD act. 1, 
Beilage): 

Qualifikationsbereich Gewichtung Note

Praktische Arbeit (aus Qualifikationsverfahren 2021) 4-fach 4,1

Berufskenntnisse 2-fach 3,5

Allgemeinbildung 2-fach 3,5

Erfahrungsnote (aus Qualifikationsverfahren 2021) 2-fach 4,0

Gesamtnote (Mittelwert auf eine Dezimalstelle gerundet) 3,8

Im Verfahren vor der Vorinstanz räumte die kantonale Prüfungskommission 
ein, dass der Beschwerdeführerin zusätzliche Punkte zustehen und sich da-
raus die Note 3,6 in «Berufskenntnisse» und die neue Gesamtnote 3,9 (3,86 
ungerundet) ergibt. Da das Qualifikationsverfahren mit der neuen Gesamt-
note weiterhin nicht bestanden ist, wurde auf eine neue Noteneröffnung ver-
zichtet (vgl. Akten BKD act. 5 S. 1 und 3). Die BKD schloss sich der Ein-
schätzung zur neuen Gesamtnote an (vgl. angefochtener Entscheid 
E. 2.5.3.6 und 2.5.6).

2.4.3 Der Qualifikationsbereich «Berufskenntnisse» besteht aus sechs Po-
sitionen, die unterschiedlich gewichtet werden und in halben oder ganzen 
Noten (nachfolgend: Teilnoten) bewertet werden (vgl. Bildungsplan zur 
BiVo DA [nachfolgend: BiPla DA] S. 83). Die Beschwerdeführerin erzielte – 
unter Berücksichtigung der Korrektur im vorinstanzlichen Verfahren in der 
Position 3 (neue Teilnote 4) – folgende Ergebnisse (Akten BKD act. 5 Bei-
lage 5): 

Berufskenntnisse

Position Gewichtung Erzielte Teilnote

1. Administrative Arbeiten 1-fach 3

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2. Naturwissenschaftliche Grundlagen 1-fach 3,5

3. Hygienemassnahmen 2-fach 4,0

4. Indirekte Assistenz 1-fach 4

5. Prophylaxemassnahmen, Direkte Assistenz bei Be-

handlungen

3-fach 3,0

6. Röntgen 2-fach 4,0

Note (Mittelwert auf eine Dezimalstelle gerundet) 3,6

Mit der korrigierten Note 3,6 in «Berufskenntnisse» haben die Vorinstanzen 
zu Recht auf die neue Gesamtnote 3,9 geschlossen (vgl. E. 2.4.2 hiervor): 

Qualifikationsbereich Gewichtung Note

Praktische Arbeit (aus Qualifikationsverfahren 2021) 4-fach 4,1

Berufskenntnisse 2-fach 3,6

Allgemeinbildung (vor Verwaltungsgericht nicht bestritten) 2-fach 3,5

Erfahrungsnote (aus Qualifikationsverfahren 2021) 2-fach 4,0

Gesamtnote (Mittelwert auf eine Dezimalstelle gerundet) 3,9

2.4.4 Die Beschwerdeführerin kritisiert vor Verwaltungsgericht die Bewer-
tung der Positionen 3 bis 6 des Qualifikationsbereichs «Berufskenntnisse». 
Nicht (mehr) in Frage stellt sie die Bewertung der Positionen 1 und 2. Würde 
ihren Rügen zugestimmt, wirkte sich dies wie folgt auf das Ergebnis aus: 

– Position 3 «Hygienemassnahmen»: Insoweit beanstandet die Beschwer-
deführerin die Bewertung der Aufgaben 5, 6, 9 und 16 (Beschwerde 
S. 3-5). Für die Zusatzantwort «brauchen wir zum Leben» in der Teilauf-
gabe 5a Begriff «Aerobe Bakterien» können allerdings keine zusätzlichen 
Punkte vergeben werden, weil die Vorinstanz die dafür maximal mögli-

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chen 0,5 Punkte auf Antrag der Prüfungskommission bereits angerechnet 
hat (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.5.3.2, Akten BKD act. 5 S. 1 und 
Bewertungsunterlagen Pos. 3 S. 4). Mit ihrer Kritik hinsichtlich der Aufga-
ben 6, 9 und 16 könnte die Beschwerdeführerin maximal 2,5 zusätzliche 
Punkte erzielen (0,5 bei Aufgabe 6b, 1 bei Aufgabe 9a, 1 bei Aufgabe 16), 
wobei die Gesamtpunktzahl (30,5 statt 28 Punkte) weiterhin der Teilnote 4 
entsprechen würde. Die nächsthöhere Teilnote 4,5 sieht die Notenskala 
erst ab 32,5 Punkten vor (vgl. Bewertungsunterlagen Pos. 3 S. 1, Akten 
BKD). 

– Position 5 «Prophylaxemassnahmen»: Insoweit beanstandet die Be-
schwerdeführerin die Bewertung der Aufgaben 3e und 10c (Beschwerde 
S. 6). Für die beiden kritisierten Teilaufgaben könnten maximal je 0,5 
Punkte gewährt werden. Der zusätzliche Punkt (51,5 statt 49,5 Punkte) 
würde gemäss der Notenskala jedoch nichts an der Teilnote 3 in dieser 
Position ändern, da die nächsthöhere Teilnote 3,5 erst ab 52 Punkten vor-
gesehen ist (vgl. Bewertungsunterlagen Pos. 5 S. 1, 3 und 7, Akten BKD). 

– Position 6 «Röntgen»: Insoweit kritisiert die Beschwerdeführerin die Be-
wertung der Teilaufgabe 6a (Beschwerde S. 7). Hierfür werden maximal 
1,5 Punkte vergeben, wobei die Beschwerdeführerin 1 Punkt erhalten hat. 
Für die nächst höhere Teilnote 4,5 (ab 31 Punkten) würden laut Noten-
skala mit 28 Punkten (statt der erreichten 27,5) noch drei weitere Punkte 
fehlen. Die Position 6 würde daher mit zusätzlich 0,5 Punkten weiterhin 
mit der Note 4 bewertet (Bewertungsunterlagen Pos. 6 S. 1 und 5, Akten 
BKD). 

– Position 4 «indirekte Assistenz»: Im Verfahren vor der BKD kritisierte die 
Beschwerdeführerin die Bewertung dieser Position mit der Teilnote 4 und 
verlangte zusätzlich 3 Punkte, womit sie die Teilnote 4,5 erreiche (Akten 
BKD act. 1 S. 2 und 10 ff.). Diese Kritik wurde vorinstanzlich entgegen der 
Beschwerdeführerin nicht anerkannt, weil sich die Prüfungskommission 
damit nicht auseinandergesetzt habe (vgl. Beschwerde S. 7). Die Prü-
fungskommission hat dazu vielmehr auf die Stellungnahme der Chefex-
pertin verwiesen. Zudem hat die BKD hypothetisch ausgehend von 4 zu-
sätzlichen Punkten die Teilnote 4,5 eingestellt, kam indes zum Schluss, 
dass damit die Note 3,6 im Qualifikationsbereich «Berufskenntnisse» 

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nicht verbessert würde (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.5.6 und Ver-
nehmlassung S. 2). Dies blieb seitens der Beschwerdeführerin zu Recht 
unbestritten. Mit zusätzlich 4 Punkten würde sie maximal die Teilnote 4,5 
erreichen (vgl. Bewertungsunterlagen Pos. 4, Akten BKD). Die höhere 
Teilnote 4,5 in Position 4 vermöchte die Note 3,6 im Qualifikationsbereich 
«Berufskenntnisse» nicht zu verbessern, da sie nur einfach gewichtet wird 
und der Mittelwert auf eine Dezimalstelle gerundet wird (vgl. Notenbe-
rechnung «Berufskenntnisse» vorne E. 2.4.3).

2.5 Nach dem Gesagten könnte die Beschwerdeführerin auch mit der 
geltend gemachten Neubewertung der streitbetroffenen Positionen bzw. Prü-
fungsantworten im Qualifikationsbereich «Berufskenntnisse» nur die Ge-
samtnote 3,9 erreichen und wäre das Qualifikationsverfahren weiterhin nicht 
bestanden. Die Beschwerdeführerin hat bei dieser Sachlage kein schutzwür-
diges Interesse an der Beurteilung ihrer Beschwerde, da das anbegehrte Ur-
teil ihr keinen praktischen Nutzen bringen könnte.

3.

3.1 Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann nach dem Gesagten 
offensichtlich nicht eingetreten werden. Die Beurteilung solcher Beschwer-
den fällt in die einzelrichterliche Zuständigkeit (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes 
vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

3.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten für das verwal-
tungsgerichtliche Verfahren der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 108 
Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 104 VRPG).

4.

Gemäss Art. 83 Bst. t des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide über 

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das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, nament-
lich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus-
übung. Im vorliegenden Fall ist ausschliesslich die Prüfungsleistung im Qua-
lifikationsbereich «Berufskenntnisse» betroffen (vorne E. 2.3). Es wird daher 
in der Rechtsmittelbelehrung auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde 
verwiesen (Art. 113 BGG).

Demnach entscheidet die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 1ʹ000.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin
- Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern

und mitzuteilen:
- kantonale Prüfungskommission

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und 
113 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; 
SR 173.110) geführt werden.