# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 36d62851-23c3-5646-a929-915c08ff9ad5
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-06-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 13.06.2008 UV 2007/101
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2007-101_2008-06-13.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2007/101

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 13.06.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 13.06.2008
Art. 18 Abs. 1 UVG, Art. 8 und 16 ATSG. Prüfung der Invaliditätsbemessung 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. Juni 
2008, UV 2007/101).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichter Joachim Huber und 

Versicherungsrichterin Marie Löhrer; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 13. Juni 2008

in Sachen

K.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Bernhard Zollinger, Rämistrasse 5, Postfach 462, 

8024 Zürich,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Invalidenrente

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Sachverhalt:

A.         

K.___, geb. 1971, war bei A.___ tätig und dadurch bei der Suva versichert. Am 9. 

November 2001 stürzte er auf einer Baustelle in sitzender Position aus ca. drei Metern 

Höhe auf den Boden. Anschliessend fiel ihm ein Schalholz auf den rechten Arm. Dabei 

erlitt der Versicherte eine intraartikuläre Radiusfraktur rechts mit volarer Abkippung. 

Zudem zog er sich eine Metacarpale Fraktur rechts zu. Die Plattenosteosynthese 

erfolgte am 15. November 2001. Überdies wurden eine Steissbeinprellung und ein 

traumatisches Lumbalsyndrom festgestellt (UV-act. 1-6). Nach Durchführung von 

ärztlichen Behandlungen und Abklärungen eröffnete die Suva dem Versicherten mit 

Verfügung vom 5. Juni 2003, er habe ab 1. Juni 2003 Anspruch auf eine Invalidenrente 

auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 35% und eines versicherten 

Jahresverdienstes von Fr. 67'888.-- sowie auf eine Integritätsentschädigung auf der 

Basis einer Integritätseinbusse von 30% (UV-act. 107). Die hiegegen vom 

Rechtsvertreter des Versicherten am 26. Juni 2003 erhobene Einsprache (UV-act. 116) 

hiess die Suva, nachdem weitere medizinische Abklärungen durchgeführt worden 

waren (vgl. unter anderem UV-act. 153, 175) und der Rechtsvertreter dazu Stellung 

genommen hatte (UV-act. 163, 178), mit Einspracheentscheid vom 16. August 2007 

insofern teilweise gut, als der Invaliditätsgrad auf 66% erhöht wurde.

B.        

B.a   Gegen diesen Entscheid liess der Versicherte durch Rechtsanwalt lic. iur. 

Bernhard Zollinger, Zürich, mit Eingabe vom 19. September 2007 Beschwerde erheben 

mit den Anträgen, es sei ihm eine Unfallinvaliditätsrente von 90% zuzusprechen, und 

es sei die unentgeltliche Prozessführung und ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu 

bewilligen. Zur Begründung hielt der Rechtsvertreter unter anderem fest, die heute 

bestehenden psychischen Beschwerden seien nicht genügend berücksichtigt worden. 

Die von der Rechtsprechung entwickelten, bei mittelschweren Unfällen zusätzlich 

nötigen Kriterien seien augenscheinlich erfüllt und müssten daher geprüft werden. 

Diese Prüfung sei durch die Beschwerdegegnerin unvollständig erfolgt. Die 

unfallbedingte Verletzung habe sodann auch eine gewisse entwürdigende 

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Komponente, welche soziale Probleme generiere. Die somatischen Beschwerden seien 

von der Beschwerdegegnerin weitgehend anerkannt worden. Im Verbund mit den 

psychischen Beschwerden liege somit sicher eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in 

allen denkbaren Verweisungstätigkeiten vor. Mehr als ein kleines Teilzeiteinkommen 

liege kaum mehr drin. Beim Einkommensvergleich sei daher ein zu hohes 

Invalideneinkommen festgesetzt worden, auch wenn richtigerweise der Leidensabzug 

mit 25% veranschlagt worden sei.

B.b In der Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2007 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen 

Entscheids. Zur Begründung verwies sie auf die Ausführungen im angefochtenen 

Entscheid und legte unter anderem dar, in Bezug auf die psychischen Störungen sei sie 

nicht leistungspflichtig, da es diesbezüglich an der adäquaten Unfallkausalität fehle. 

Die adäquate Kausalität sei anhand der von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien 

per Januar 2003 zu prüfen, da in jenem Zeitpunkt in Bezug auf die somatischen 

Beschwerden der medizinische Endzustand erreicht gewesen sei. Keines der 

massgebenden Kriterien sei erfüllt. Im übrigen käme eine höhere Rente selbst unter 

Einbezug der psychischen Störungen nicht in Frage. Eine geringere Leistungsfähigkeit 

als 50% sei aus psychiatrischer Sicht nicht ausgewiesen.

B.c   Mit Replik vom 12. November 2007 bestätigte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers seinen Standpunkt (act. G 8). Die Beschwerdegegnerin verzichtete 

auf eine Duplik.

B.d Mit Entscheid vom 14. November 2007 wies der Gerichtspräsident das Gesuch um 

Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ab.

Erwägungen:

1.         

1.1    Streitig ist, welcher Invaliditätsgrad der dem Beschwerdeführer ab 1. Juni 2003 

auszurichtenden Unfallrente zugrunde zu legen ist. Die Beschwerdegegnerin legte die 

rechtlichen Voraussetzungen des Rentenanspruchs im angefochtenen Entscheid 

(Erwägung 1) zutreffend dar; darauf ist zu verweisen.

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1.2    Im Austrittsbericht vom 24. Juni 2002 stellten die Ärzte der Rehaklinik Bellikon 

beim Beschwerdeführer die Diagnosen von belastungsabhängigen Schmerzen im 

rechten Handgelenk bei Status nach intraartikulärer distaler Radiusfraktur, weitgehend 

abgeklungenem CRPS II und postraumatischer radiocarpaler Praearthrose sowie eines 

Lumbovertebralsyndroms bei Status nach LWS-Kontusion und unfallfremder 

Spondylolisthesis L5/S1 ohne Instabilität. Sie attestierten aufgrund der medizinisch 

objektivierbaren Befunde eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (UV-act. 34). Die ärztliche 

Abschlussuntersuchung ergab gemäss Berichten von Kreisarzt Dr. med. B.___ vom 30. 

Januar und 20. Februar 2003 unter anderem, dass bei ganztägiger Präsenz eine leichte, 

von der rechten Hand keine Kraft erheischende Tätigkeit zumutbar sei. Grössere 

Belastungen hingegen seien nicht realisierbar, auch nicht Schläge oder Vibrationen. 

Hinsichtlich des mässigen lumbovertebralen Syndroms müsse angenommen werden, 

dass der Status quo sine erreicht sei. Eine Integritätsentschädigung oder Rente für den 

Rücken sei somit nicht geschuldet (UV-act. 70, 71). Gleichentags schätzte Dr. B.___ 

den durch den Befund an der rechten Hand bedingten Integritätsschaden auf 30% 

(UV-act. 69). Im Bericht vom 10. Februar 2003 bescheinigte der behandelnde Arzt Dr. 

med. C.___, Facharzt für Innere Medizin, eine Verarbeitungsproblematik. Wegen der 

psychischen Situation habe er im Sommer 2002 mit einer medikamentösen 

Behandlung begonnen (UV-act. 77). Am 5. März 2003 erstattete die 

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle D.___ einen Bericht (UV-act. 82). Eine externe 

Stellenvermittlung im Jahr 2003 scheiterte (UV-act. 83). Am 25. Februar 2005 

berichteten die Ärzte des Psychiatrischen Zentrums D.___ über eine seit November 

2004 durchgeführte Therapie (UV-act. 139).

Eine multidisziplinäre Abklärung in der Klinik Valens ergab gemäss Gutachten vom 15. 

Februar 2006 die Diagnosen eines Schulter-Armsyndroms rechts seit dem Arbeitsunfall 

vom 9. November 2001, eines chronischen thorakolumbospondylogenen Syndroms mit 

Kokzygodynie seit dem Arbeitsunfall vom 9. November 2001 sowie eines chronischen, 

klinisch zum Teil spezifisch begründbaren Schmerzes mit verlaufsbestimmenden 

psychischen Faktoren, Verhaltensfaktoren und Kontextfaktoren. Die Gutachter legten 

unter anderem dar, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit seien das Schulter-

Armsyndrom rechts sowie das chronische thorakolumbospondylogene Syndrom durch 

das Unfallereignis vom 9. November 2001 ausgelöst worden. Es sei bekannt, dass es 

durch ein Unfallereignis wie der intraartikulären Radiusfraktur rechts zu einem Schulter-

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Armsyndrom kommen könne; zusätzlich ungünstig dafür sei auch das Auftreten eines 

Morbus Sudeck gewesen. Dies habe sicher zur Chronifizierung beigetragen. Ohne das 

Unfallereignis vom 9. November 2001 wären mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

keine chronischen thorakolumbospondylogenen Beschwerden aufgetreten. Es handle 

sich dabei nicht um eine vorübergehende Verschlimmerung. Der Status quo ante werde 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr erreicht. Hinsichtlich des 

Handschadens handle es sich um Dauerschmerzen, welche bei Schonverhalten 

vorübergehend weniger intensiv vorhanden seien. Die thorakolumbalen 

Rückenschmerzen mit Ausstrahlung seien dauernd vorhanden. Aus rheumatologischer 

Sicht könne durch weitere Massnahmen nicht mit einer Verbesserung des 

Gesundheitszustandes gerechnet werden. Regelmässige physiotherapeutische 

Massnahmen seien aber sinnvoll, um eine weitere Verschlechterung zu vermeiden. Aus 

psychosomatisch-psychiatrischer Sicht werde eine erneute intensive interdisziplinäre 

stationäre Behandlung empfohlen. Zumutbar sei dem Beschwerdeführer, wie sich in 

der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit auch gezeigt habe, eine leichte 

wechselbelastende Arbeit ohne bimanuelle Tätigkeiten halbtags vier Stunden täglich, 

wenn folgende Einschränkungen eingehalten würden: Heben Boden zu Taillenhöhe 

maximal 5 kg, Heben Taillen- zu Kopfhöhe maximal 5 kg, Heben horizontal maximal 5 

kg, Stossen maximal 7 kg, Ziehen maximal 4 kg, Tragen rechte Hand maximal 0.5 kg, 

Tragen linke Hand maximal 7.5 kg. Aus psychiatrischer Sicht bestehe zur Zeit wegen 

der mittelgradigen Depression ebenfalls nur eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit. Als 

Unfallfolge der rechten Hand bestehe ein Integritätsschaden von ca. 10 %. Als Folge 

der Wirbelsäulenaffektion liege ein Integritätsschaden von 10% vor (UV-act. 153). Im 

Nachgang zu einem stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers bescheinigte die 

Klinik Valens im Bericht vom 13. Februar 2007 aus psychiatrischer Sicht eine 50%ige 

Arbeitsfähigkeit und aus rheumatologischer Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit (UV-act. 

175).

2.         

2.1    Gestützt auf die Ergebnisse der umfassenden Abklärungen in der Klinik Valens ist 

von einer durch den Unfall vom 9. November 2001 bedingten Arbeitsunfähigkeit von 

50% (Tätigkeit halbtags während vier Stunden) aus somatischer Sicht auszugehen, 

wobei die von den Gutachtern vermerkten zusätzlichen Einschränkungen zu 

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berücksichtigen sind. Wenn von Seiten der Klinik Valens rund ein Jahr nach der 

Begutachtung und einem stationären Aufenthalt im Bericht vom 13. Februar 2007 aus 

rheumatologischer Sicht eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wird (UV-act. 175), so 

handelt es sich dabei soweit ersichtlich um eine Momentansituation gestützt auf das 

während des Klinikaufenthalts gezeigte Verhalten und nicht um eine ganzheitliche 

multidisziplinäre Beurteilung (einschliesslich EFL), wie sie anlässlich der Begutachtung 

im Jahr 2006 erfolgt war. Aus medizinischer Sicht hielten die Berichterstatter unter 

anderem fest, im Rahmen des Therapieprogramms habe sich der Patient sehr 

schmerzfixiert gezeigt mit wenig Bereitschaft, sein eingefahrenes Körperverhalten zu 

ändern (UV-act. 175 S. 4). Eine eigentliche gesundheitliche Verschlechterung seit der 

Begutachtung im Jahr 2006 ist denn auch nicht aus den Akten ersichtlich und wird 

auch nicht geltend gemacht. Wenn der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers - im 

Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung - festhielt, 

die Beschwerde werde vom behandelnden Arzt ebenfalls unterstützt (act. G 1 S. 6), so 

vermag dieser nicht näher begründete Hinweis keinen Anlass für eine andere 

Beurteilung zu bilden. Konkrete Umstände, welche geeignet wären, Zweifel an der 

Schätzung der somatisch bedingten Arbeitsunfähigkeit aufkommen zu lassen, sind 

auch aus den weiteren Akten nicht ersichtlich.

2.2    Der angefochtene Entscheid und die ihm zugrunde liegende Verfügung befassten 

sich nicht mit der von den Parteien nunmehr diskutierten Frage, inwiefern die beim 

Beschwerdeführer bestehenden psychischen Probleme adäquat kausal auf den Unfall 

vom 9. November 2001 zurückzuführen sind. Der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers stellt sich dabei auf den Standpunkt, im Verbund mit den 

psychischen Beschwerden liege eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in allen denkbaren 

Verweisungstätigkeiten vor (act. G 1). Angesichts der Notwendigkeit, den durch den 

streitigen Unfall bedingten Invaliditätsgrad ganzheitlich, und damit bezogen auf alle in 

Betracht kommenden gesundheitlichen Aspekte, zu prüfen, drängt es sich auf, vorweg 

zur Unfallkausalität der psychischen Beschwerden bzw. zu den allfälligen 

Auswirkungen des psychischen Gesundheitsschadens auf den unfallbedingten 

Invaliditätsgrad im vorliegenden Verfahren Stellung zu nehmen. Ausgangspunkt bildet 

dabei die Feststellung, dass bei Zusammentreffen verschiedener 

Gesundheitsbeeinträchtigungen sich deren erwerbliche Auswirkungen in der Regel 

überschneiden, weshalb der Grad der Arbeitsunfähigkeit diesfalls aufgrund einer 

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sämtliche Behinderungen umfassenden ärztlichen Gesamtbeurteilung zu bestimmen 

ist. Eine blosse Addition der mit Bezug auf einzelne Funktionsstörungen und 

Beschwerdebilder geschätzten Arbeitsunfähigkeitsgrade ist nicht zulässig (Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 3. März 2003 i/S E. [U 850/02] Erw. 6.4.1). 

Letzteres liegt unter anderem darin begründet, dass aus psychischen Gründen 

erforderliche Ruhepausen gleichzeitig auch eine körperliche Erholung ermöglichen. Wie 

erwähnt stützt sich die Invaliditätsbemessung für die somatischen Beschwerden auf 

der Basis der Ergebnisse der Abklärungen in der Klinik Valens auf einen 

Arbeitsfähigkeitsgrad von 50%. Aus psychiatrischer Sicht wurde von der Klinik Valens 

kein höherer Arbeitsfähigkeitsgrad bescheinigt. Aus den dargelegten Gründen kommt 

eine Addition der Arbeitsfähigkeitsgrade nicht in Betracht, weshalb sich auch unter 

Mitberücksichtigung der psychisch bedingten Einschränkung, d.h. bei Bejahung der 

Adäquanz derselben, kein höherer Arbeitsunfähigkeitsgrad ergäbe. Die Frage, ob die 

psychischen Beschwerden adäquat kausal auf den streitigen Unfall zurückzuführen 

sind, kann daher offen bleiben. Die Beschwerdegegnerin ging daher - bezogen auf den 

hier streitigen Zeitraum vom 1. Juni 2003 (Rentenbeginn) bis zum 16. August 2007 

(Datum des angefochtenen Entscheids) - zu Recht von einer 50%igen 

Arbeitsfähigkeitseinschränkung aus.

2.3    Das Valideneinkommen 2003 des Beschwerdeführers von Fr. 64'000.-- (vgl. UV-

act. 107 S. 2, UV-act. 179 S. 5 und UV-act. 84 [Betrag ohne Kinderzulagen]) blieb 

unbestritten. Darauf ist abzustellen, zumal insbesondere eine Unterdurchschnittlichkeit 

nicht ersichtlich ist (vgl. dazu EVG vom 12. April 2005 i/S A. [U 436/04] Erw. 4.1). Einig 

sind sich die Parteien im weiteren, dass das zumutbare Invalideneinkommen anhand 

der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik zu ermitteln und dabei 

auf Tabelle 1 (Privater Sektor) Niveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) abzustellen 

ist. Zugrunde zu legen sind - wie beim Valideneinkommen - die Zahlen des Jahres 2003 

bzw. diejenigen im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs (BGE 128 V 174). Der 

Beschwerdeführer ist zwar auf leichte Hilfsarbeiten beschränkt, aber er wäre in der 

Lage, seine Restarbeitsfähigkeit in vielen Branchen zu verwerten, sowohl im Sektor 

Produktion als auch im Sektor Dienstleistungen. Auszugehen ist deshalb vom 

allgemeinen Durchschnittslohn aller Branchen. Aus der LSE 2002 TA 1 Niveau 4 ist für 

Männer ein Monatssalär von Fr. 4'557.-- ersichtlich. Das hieraus errechnete Jahressalär 

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von Fr. 54'684.-- (2002) basiert auf 40 Wochenstunden und ist auf die betriebsübliche 

durchschnittliche Arbeitszeit 2003, d.h. auf 41.7 Stunden, aufzurechnen, woraus sich 

ein Betrag von Fr. 57'008.-- ergibt. Im Jahr 2003 stiegen die Nominallöhne um 1.4%, 

woraus für dieses Jahr ein Betrag von Fr. 57'806.-- resultiert.

Nach der Rechtsprechung ist ein Abzug vom Invalideneinkommen gerechtfertigt, wenn 

im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ein Versicherter, der 

gesundheitsbedingt lediglich noch leichtere Hilfsarbeiten ausführen kann, seine 

Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 

erwerblichem Erfolg zu verwerten in der Lage ist. Zudem können weitere persönliche 

und berufliche Merkmale (Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad) Auswirkungen auf die Lohnhöhe 

haben (vgl. BGE 126 V 75 Erw. 5a mit Hinweisen). Bei der Überprüfung des Abzuges, 

der eine Schätzung darstellt und von der Verwaltung kurz zu begründen ist, darf das 

Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle 

desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 126 V 75 Erw. 6). Der Beschwerdeführer ist bei 

Tätigkeiten, welche die rechte Hand belasten, relativ erheblich eingeschränkt und kann 

diesbezüglich nur noch leichte Arbeiten ausführen, wobei die von der Klinik Valens im 

Gutachten vom 15. Februar 2006 gestellten zusätzlichen Anforderungen zu beachten 

sind. Der Beschwerdeführer, der ohne berufliche Ausbildung während des ganzen 

Erwerbslebens schwere manuelle Arbeit verrichtete, ist nun auch für leichte Arbeiten 

erheblich eingeschränkt. Der von der Verwaltung dafür gewährte Abzug von 25% 

erweist sich als grosszügig, aber nicht unangemessen und ist daher nicht zu 

beanstanden. Einem Valideneinkommen von Fr. 64'000.-- steht demgemäss unter 

Berücksichtigung einer Arbeitsfähigkeitseinschränkung von 50% ein 

Invalideneinkommen von Fr. 21'678.-- gegenüber, woraus sich ein 

Erwerbsunfähigkeitsgrad von 66 % errechnet. Der angefochtene Entscheid lässt sich 

demgemäss nicht beanstanden.

3.         

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 16. August 2007 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

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Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.        Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.        Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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		2025-07-19T15:37:33+0200
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