# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5dffb434-91ab-54dd-9eec-1375786eeccf
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-02-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 13.02.2024 II 2023 29
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-29_2024-02-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 29

Entscheid vom 13. Februar 2024 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

1. Gemeinderat ________,
Vorinstanz,

2. Genossame ________, 
Beigeladene,

Gegenstand Kausalabgaben (Kanalisationsanschlussgebühren)

2

Sachverhalt:

A.a. Die A.________ AG betreibt auf dem Grundstück KTN xxx der Genossa-
me ________ an der ________strasse in unmittelbarer Nähe der Talstation der 
Sesselbahn ________ in der zur Bauzone gehörenden Campingplatzzone (C) 
einen öffentlichen Campingplatz. Am 27. Februar 2007 reichte die 
A.________ AG beim Gemeinderat ein Baugesuch "Abbruch Gebäude, Neubau 
Ökonomiegebäude" ein. Die "m3-Berechnung nach SIA 116" ergab ein Gebäu-
devolumen des Neubaus von Total 947.45 m3 gegenüber dem Gebäudevolumen 
des bestehenden Gebäudes von Total 391.07 m3. Mit GRB Nr. 2007-0143 vom 
10. April 2007 wurde die Abbruchbewilligung für das bestehende Gebäude und 
mit GRB Nr. 2007-0181 vom 8. Mai 2007 die Baubewilligung für den Neubau des 
Ökonomiegebäudes erteilt. Das bewilligte Gebäude beinhaltete im UG einen Ab-
stell-/Lagerraum, Technik und Geräte, im EG sanitäre Einrichtungen für den 
Campingplatz, einen Geräte- und einen Clubraum und im DG einen Aufenthalts-
raum, eine WC-Anlage und einen Abstellraum. Mit der Baubewilligung wurden 
keine Anschlussgebühren festgesetzt. Der Neubau wurde von der Baukommissi-
on am 17. Oktober 2008 abgenommen und als der erteilten Baubewilligung ent-
sprechend beurteilt. Im Abnahmeprotokoll wurde zudem festgehalten, der Neu-
bau entspreche total 3 Einwohnergleichwerten (EGW; 2 im EG, 1 im OG). Weiter 
stellte die Baukommission fest, der Anschluss an die Kanalisation bestehe und 
die Kanalisationsanschlussgebühren seien bezahlt.

A.b. Am 24. Mai 2014 reichte die A.________ AG ein Baugesuch "Umbau DG, 
Ökonomiegebäude" ein. Geplant war, nebst dem Aufbau einer Dachgaube, im 
Innern zwei Zimmer und eine Dusche einzubauen. Die Baukommission wie auch 
der Gemeinderat waren der Meinung, dass das Erstellen von Wohnungen in der 
Campingplatzzone nicht zonenkonform sei, eine Baubewilligung nur für die Er-
stellung einer Dachgaube, ohne den Einbau von Zimmern und einer Dusche in 
Aussicht gestellt werden könne. Am 7. Mai 2015 reichte die A.________ AG das 
Gesuch für den Einbau einer Dachgaube ein. Die "m3-Berechnung nach SIA 
416" ergab für die Gaube ein Volumen von 7.55 m3 bei einem Gebäudevolumen 
von Total 829.67 m3. Die Baubewilligung wurde mit GRB Nr. 2015-0157 vom 
30. Juni 2015 erteilt. Eine Anpassung der Kanalisationsanschlussgebühren an 
die neuen Verhältnisse fand nicht statt. Die Bauabnahme für die Dachgaube er-
folgte ohne Beanstandungen am 20. Mai 2016. 

A.c. Nachdem im Januar 2023 festgestellt wurde, dass der Campingplatz auf 
seiner Internetseite erwähnt, dass "seit dem Winter 2016/2017 die Möglichkeit 
besteht, eine 2-Zimmer Wohnung mit Aufenthaltsraum im Ökonomiegebäude zu 

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mieten", wurde die A.________ AG mit Schreiben der Baukommission vom 
9. Januar 2023 aufgefordert, ein nachträgliches Baugesuch für die Umnutzung 
einzureichen. Am 17. Januar 2023 reichte die A.________ AG das Baugesuch 
"Umnutzung Dachgeschoss Ökonomiegebäude Campingplatz" ein. Das Bauge-
such für die Nutzungsänderung (geplante Nutzung: touristisch vermietete Woh-
nung) beinhaltete gemäss "m3-Berechnung nach SIA 416" keine Volumenver-
grösserung. Die Baukommission prüfte das Baugesuch und beantragte, die Bau-
bewilligung könne mit einer Ausnahmebewilligung gem. Art. 55 Abs. b BauR und 
einer Nutzungsbeschränkung nach Art. 7 Abs. 1 lit. b ZWG erteilt werden, solan-
ge kein Bedarf für eine andere Nutzung des Aufenthaltsraums bestehe. Zudem 
erwog sie, sowohl bei der Erteilung der Baubewilligung im Jahr 2007 wie auch 
bei der Erweiterung im Jahr 2015 sei offensichtlich vergessen worden, die Kana-
lisationsgebühren in Rechnung zu stellen. Die Anschlussgebühren seien daher 
für das gesamte Gebäude zum Tarif für Wohnbauten in Rechnung zu stellen. 

Mit GRB Nr. 2023-0056 vom 28. Februar 2023 (Versand am 3. März 2023) traf 
der Gemeinderat folgende Anordnung:

1. Die nachgesuchte nachträgliche Baubewilligung für das Baugesuch 68-23-002 
der A.________ AG wird im Sinne der Erwägungen mit gewissen Auflagen und 
Bedingungen und einer Nutzungsbeschränkung erteilt.

2. Die Wohnung wird im Rahmen der Umnutzung des bestehenden Aufenthalts-
raums mit einer Ausnahmebewilligung nach Art. 55 Abs. 2 lit. c BauR für den 
Zeitraum bewilligt in welchem der Aufenthaltsraum nicht gebraucht wird. Falls 
wieder Bedarf für einen Aufenthaltsraum besteht, oder anderwärtig Platz 
benötigt wird, ist vor der Erstellung einer neuen Baute die Wohnnutzung rück-
gängig zu machen.

3. Das Grundbuchamt wird angewiesen, für die Wohnung eine Nutzungsbe-
schränkung nach Art. 7 Abs. 3 des Zweitwohnungsgesetz (ZWG, SR 702), als 
touristisch bewirtschaftete Wohnung im Grundbuch anzumerken.

4. Die Wohnung darf ausschliesslich zur kurzzeitigen Nutzung durch Gäste zu 
markt- und ortsüblichen Bedingungen durch die Campingplatzbetreiber im 
Rahmen des strukturierten Beherbergungsbetriebs angeboten werden.

…
15.Es werden folgende Kanalisationsgebühren in Rechnung gestellt:

Gebäudevolumen 829.67 m3 à CHF 8.00/m3 CHF 6'637.35
4 EGW à CHF 160.00 CHF 640.00
Zwischentotal CHF 7'277.35
+ 7,7 % MwSt CHF 560.35
Total CHF 7'837.70

Die Anschlussgebühren von CHF 7’837.70 sind innert 30 Tagen seit Zustellung 
dieser Baubewilligung der Gemeindekasse ________ zu überweisen.

…

4

B. Dagegen erhob die A.________ AG mit Eingabe vom 21. März 2023 Be-
schwerde an den Regierungsrat mit folgenden Anträgen:

1. Der Beschluss Nr. 2023-0056 des Gemeinderates ________ vom 28. Februar 
2023 sei insoweit aufzuheben, als in der Dispositivziffer 15 Anschlussgebühren 
in der Höhe von CHF 7'837.70 erhoben wurden.

2. Eventualiter sei die Sache zur erneuten Sachverhaltsabklärung und Festlegung 
der Höhe der Anschlussgebühren an den Gemeinderat ________ zurückzuwei-
sen.

3. Unter Kostenfolge zulasten der Gemeinde ________.

C. Mit Beschluss Nr. 253/2023 vom 28. März 2023 hat der Regierungsrat die 
Beschwerde gestützt auf § 52 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; 
SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 als Sprungbeschwerde zum Entscheid an das 
Verwaltungsgericht überwiesen.

D. Der Gemeinderat beantragt mit Vernehmlassung vom 11. April 2023:

Der Gemeinderat beantragt, die Beschwerde zu Lasten der Beschwerdeführer ab-
zuweisen. Weiter wird beantragt, dass der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu-
kommt und die Ferienwohnung erst genutzt werden darf, wenn die Baubewilligung 
rechtskräftig ist. Falls die übergeordnete Instanz die Gebührenerhebung durch die 
Gemeinde als nicht rechtmässig einstufen sollte, ist die Sache zur erneuten Sach-
verhaltsabklärung an den Gemeinderat zurückzuweisen.

E. Die zum Verfahren beigeladene Genossame ________ hat sich nicht ver-
nehmen lassen. 

F. Das Verwaltungsgericht hat der Beschwerdeführerin die Vernehmlassung 
des Gemeinderats vom 11. April 2023 für eine etwaige Stellungnahme zugestellt. 
Zur Frage der aufschiebenden Wirkung hat es Folgendes festgehalten:

Die Vorinstanz beantragt, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommen zu 
lassen und die Nutzung der Ferienwohnung erst zuzulassen, wenn die Baubewilli-
gung rechtskräftig sei. Diesbezüglich gilt festzuhalten, dass der vorliegenden Be-
schwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (vgl. § 42 Abs. 1 
VRP). Dies allerdings nur im Umfang des Streitgegenstandes. Strittig ist gemäss 
ausdrücklicher Antragstellung der Beschwerdeführerin einzig Dispositivziffer 15 des 
GRB Nr. 2023-0056 vom 28. Februar 2023, d.h. die Festsetzung der Anschlussge-
bühren (vgl. auch Erwägung 2 des Überweisungsbeschlusses des RR, RRB 
Nr. 253/2023 vom 28.3.2023), weshalb die aufschiebende Wirkung einzig die An-
schlussgebühren beschlägt und der Beschluss im Übrigen in (Teil-)Rechtskraft er-
wuchs (vgl. hierzu auch VGE II 2021 82 vom 21.2.2022 Erw. 1; VGE II 2020 67 vom 
16.11.2020 Ingress Bst. C; VGE II 2013 94 vom 23.10.2013 Erw. 1).

G. Die Beschwerdeführerin repliziert am 28. Juli 2023 und hält an ihren Anträ-
gen in der Beschwerdeschrift vom 21. März 2023 fest.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Der Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Rechtsmittelbehörde 
wird durch den Streitgegenstand umrissen; dieser umfasst das durch die Verfü-
gung geregelte Rechtsverhältnis, soweit dieses angefochten wird. Der Streitge-
genstand ergibt sich daraus, inwiefern nach dem Rechtsbegehren der Be-
schwerde das in der Verfügung geordnete Rechtsverhältnis, genauer die im Ver-
fügungsdispositiv angeordnete Rechtsfolge, bestritten ist.

1.1 Die Beschwerdeführerin hat mit ihrer Beschwerde gegen den Beschluss 
des Gemeinderates GRB Nr. 2023-0056 vom 28. Februar 2023 gemäss ihren 
ausdrücklich gestellten Anträgen nur die unter Dispositivziffer 15 des angefoch-
tenen Entscheids in Rechnung gestellten Kanalisationsanschlussgebühren ange-
fochten. An diesen Anträgen hat sie in der Stellungnahme/Replik vom 28. Juli 
2023 festgehalten. Vom Gemeinderat ist in prozessualer Hinsicht beantragt wor-
den, dass der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommt und die Ferienwoh-
nung erst genutzt werden darf, wenn die Baubewilligung rechtskräftig ist. 

Angesichts der von der Beschwerdeführerin mit ihrer Beschwerde gestellten und 
in ihrer Stellungnahme/Replik vom 28. Juli 2023 bestätigten Anträge macht die 
Beschwerdeführerin zu Recht geltend, dass die Baubewilligung nicht angefoch-
ten worden ist. Insoweit ist der Beschluss des Gemeinderats rechtskräftig gewor-
den, und die Baubewilligung gehört nicht zum Streitgegenstand. Denn es liegen 
zwei Rechtsverhältnisse vor, von denen nur eines mit Beschwerde beanstandet 
wurde (zum Ganzen vgl. BGE 125 V 413 E. 2a S. 415 f. mit Hinweisen; vgl. Urteil 
EVG H 221/99 vom 20.11.2000 E. 3b). 

In der Verwaltungsverfügung festgelegte, aber aufgrund der Beschwerdebegeh-
ren nicht mehr streitige – somit nicht zum Streitgegenstand zählende – Fragen 
prüft das Gericht nur, wenn die nichtbeanstandeten Punkte in engem Sachzu-
sammenhang mit dem Streitgegenstand stehen (vgl. entsprechend BGE 125 V 
413 E. 1b S. 415 mit Hinweisen).

1.2 Der Gemeinderat verlangt eine Gesamtbetrachtung des angefochtenen 
Entscheids, da dieser nur zustande gekommen sei, weil alle Faktoren berück-
sichtigt worden seien. Er bringt vor, für eine Ausnahmebewilligung müssten be-
sondere Verhältnisse vorliegen, und die Ausnahmebewilligung müsse mit den öf-
fentlichen Interessen vereinbar sein und dürfe keine wesentlichen Interessen von 
Nachbarn verletzten (vgl. Art. 55 BauR und § 73 Abs. 2 PBG). Um im vorliegen-
den Fall noch von den für eine Ausnahmebewilligung erforderlichen "besonderen 
Verhältnissen" sprechen zu können, müsse die Gesamtsituation angeschaut 
werden. 

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Die Tatsache, dass aufgrund des Erlasses einer neuen Baubewilligung auch die 
Anschlussgebühren erhoben werden können, liege eindeutig im öffentlichen In-
teresse und habe dazu geführt, dass eine Ausnahmebewilligung eher vertretbar 
geworden sei. Es sei auf jeden Fall nicht zu akzeptieren, dass die Beschwerde-
führerin alle ihre Vorteile in Sicherheit bringe und profitiere, und mit der Be-
schwerde nur noch versucht werden solle, dass ihr die Abwasserinfrastruktur der 
Gemeinde kostenlos oder zu einem tieferen Preis als für andere Bauherrschaften 
zur Verfügung gestellt werden solle.

Im vorliegenden Fall besteht für das Gericht aufgrund der Vorbringen des Ge-
meinderats kein Anlass, gleichzeitig zu prüfen, ob die Baubewilligung zu Recht 
erteilt wurde. Die Verknüpfung der Baubewilligung mit den strittigen Gebühren 
lässt sich nicht rechtfertigen, zumal wenn es sich um Gebühren handelt, die bei 
den früheren Baubewilligungen ggf. vergessen oder irrtümlich nicht in Rechnung 
gestellt wurden. Es kann von daher auch nicht gesagt werden, dass zwischen 
dem Erlass der Baubewilligung und den strittigen Gebühren ein derart enger Zu-
sammenhang besteht, dass sich die gleichzeitige Behandlung rechtfertigen wür-
de. Im Übrigen hat auch der Gemeinderat diesen Zusammenhang in der Baube-
willigung resp. der Ausnahmebewilligung gar nicht hergestellt.

1.3 Soweit der Gemeinderat beantragt, dass die Sache zur Neubeurteilung an 
den Gemeinderat zurückgewiesen werde, wenn die Gebührenerhebung nicht 
rechtens sein sollte, kann festgehalten werden, dass die Frage, ob der Gemein-
derat auf die rechtskräftige Verfügung zurückkommen darf, sich nach den 
Grundsätzen des Widerrufs beurteilt (vgl. auch Urteil BGer 1C_506/2016 vom 
6.6.2017 E. 3). Wie es sich damit verhält, muss hier vom Gericht jedoch nicht be-
urteilt werden. 

2. Zu prüfen ist, ob "aufgrund des Erlasses einer neuen Baubewilligung auch 
die Anschlussgebühren erhoben werden können" (Meinung Gemeinderat), oder 
ob der nachträglichen Einforderung dieser Gebühr die Verjährung dieser Forde-
rung entgegensteht (Meinung Beschwerdeführerin).

2.1 Die Beschwerdeführerin beruft sich darauf, dass das Institut der Verjährung 
im öffentlichen Recht aufgrund eines allgemeinen Rechtsgrundsatzes auch dann 
anerkannt werde, wenn eine ausdrückliche Bestimmung fehle (BGE 112 Ia 260 
E. 5 S. 262), und macht geltend, dass das Verwaltungsgericht bei fehlender ge-
setzlicher Regelung für die Erhebung von Kausalabgaben von einer 10jährigen 
Verjährungsfrist ausgehe (VGE II 2006 716 vom 5.4.2007 E. 2.3 mit weiteren 
Hinweisen). 

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Gemäss Reglement der Gemeinde seien die Anschlussgebühren vor Baubeginn 
zu bezahlen. Da der Neubau vor mehr als 10 Jahren erstellt worden sei, sei die 
Forderung verjährt und könne daher nicht mehr eingefordert werden. Es sei an-
zunehmen, dass der damalige Gemeinderat berücksichtigt habe, dass der Neu-
bau eine Ersatzbaute des bestehenden Gebäudes dargestellt habe, und bewusst 
auf die Kanalisationsanschlussgebühren verzichtete, weil bereits ein Kanalisati-
onsanschluss vorgelegen habe. Es werde deshalb erwartet, dass der GRB Nr. 
2023-0056 vom 28. Februar 2023 angepasst und auf die in Dispositivziffer 15 
eingeforderten Anschlussgebühren vollumfänglich verzichtet werde. 

Allenfalls sei es annehmbar, dass nur die Anschlussgebühr für die Mehrkubatur 
für die mit GRB Nr. 2015-0157 vom 30. Juni 2015 bewilligte Dachgaube erhoben 
werde. Da der Gemeinderat mit GRB Nr. 2007-0181 vom 8. Mai 2007 einen Er-
satzneubau für das bereits bestehende Ökonomiegebäude bewilligt habe, gelan-
ge die Regelung zur Anwendung, wonach bei einem Wiederaufbau die An-
schlussgebühren den neuen Verhältnissen anzupassen seien und nur der ent-
sprechende Mehrbetrag zu entrichten sei. 

Dabei habe die Anschlussgebühr CHF 6.00 pro m3 und nicht CHF 8.00 pro m3 
zu betragen (Anhang 1 Gebührenordung), da die Wohnung nur für kurzzeitige 
Nutzung betrieben werden könne und bereits über sanitärische Einrichtungen 
verfügt habe, welche nur geringfügig angepasst worden seien. Die günstigere 
Anschlussgebühr berücksichtige die Tatsache, dass das Ökonomiegebäude wei-
terhin als eine Gewerbebaute und nicht als Wohnbaute eingestuft werden müsse.

2.2 Der Gemeinderat hält dem entgegen, wie die Beschwerdeführerin richtig 
ausführe, gebe es keine Vorschriften über die Verjährung, welche direkt auf die 
Anschlussgebühren anwendbar wären. Deshalb müsse hier der Einzelfall und 
der Sachverhalt betrachtet werden. Der angeführte allgemeine Rechtsgrundsatz 
könne allenfalls in Fällen beigezogen werden, wenn eine Behörde ohne Anlass 
eine Rechnung zustelle, welche eigentlich vor 50 Jahren hätte versandt werden 
sollen. Vorliegend seien die Gebühren nachträglich, zusammen mit einer 
nachträglichen Baubewilligung in Rechnung gestellt worden.

Es könne davon ausgegangen werden, dass es sich um eine mit Absicht unbe-
willigt erstellte Wohnung handle und die Baubewilligung nicht aus Versehen nicht 
eingeholt worden sei. Dieses Vorgehen könne nicht rechtens sein und solle da-
her auch nicht belohnt werden. Wenn auf einen Rückbau der illegal erstellten 
Wohnung mit einer nachträglichen Baubewilligung verzichtet werden könne, 
dann könne die Beschwerdeführerin zukünftig im legalen Rahmen mit dem Ver-
mieten der Wohnung Gewinn erwirtschaften. Im Gegenzug sollte die Beschwer-
deführerin jedoch auch für alle Kosten aufkommen, die es überhaupt erst ermög-

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lichten, dass sie eine Wohnung vermieten könne. Zu diesen Kosten gehörten 
auch die zur Verfügungsstellung der Kanalisationsanlage der Gemeinde. 

Es sei das Ökonomiegebäude als Neubau bewilligt worden, nachdem das Ge-
bäude mit einer anderen Nutzung, das teilweise am gleichen Standort gewesen 
sei, gestützt auf eine separate Abbruchbewilligung bereits abgebrochen gewesen 
sei. Die hier vorgeschlagene Regelung, dass allenfalls nur das Mehrvolumen in 
Rechnung zu stellen sei, käme nur zum Tragen, wenn ein Gebäude bestehen 
bleibe und durch einen Neubau erweitert werde. Vorliegend habe die Beschwer-
deführerin ein neues Ökonomiegebäude erstellt und dafür nachweislich noch 
keine Kanalisationsanschlussgebühren bezahlt. 

Es liege in der Kompetenz des Gemeinderats, bei der Wahl des Tarifs die mehr-
heitliche Nutzung des Gebäudes (Präponderanzmethode) zu berücksichtigen 
und dann den Tarif für das gesamte Gebäude festzulegen. Der Standpunkt der 
Beschwerdeführerin, dass die Wohnnutzung im Ökonomiegebäude eine unter-
geordnete Bedeutung habe und deshalb der Tarif für Bürobauten zur Anwendung 
kommen solle, könne nicht geteilt werden. 

2.3 Das Reglement der Gemeinde weist keine Bestimmungen über die Ver-
jährung der Kanalisationsanschlussgebühren auf. Ebenso enthält das kantonale 
Recht keine Vorschriften, welche direkt auf die strittigen Gebühren anwendbar 
wären. Es lässt sich jedoch nicht bestreiten, dass das Institut der Verjährung im 
öffentlichen Recht aufgrund eines allgemeinen Rechtsgrundsatzes auch dann 
anerkannt wird, wenn eine ausdrückliche Bestimmung fehlt (BGE 112 Ia 260 E. 5 
S. 262). 

Nach der vom Bundesgericht bestätigten Praxis des Verwaltungsgerichts gilt für 
die Erhebung von Kanalisationsgebühren bei fehlender gesetzlicher Regelung 
eine 10jährige Verjährungsfrist (vgl. Urteil BGer 2P.242/1992 vom 30.12.1993 
publiziert in EGV-SZ 1993 Nr. 31 S. 102 ff.). Zwar ist in jüngerer Zeit auch die 
Frage aufgeworfen worden, ob nunmehr nicht die analoge Anwendung der zwi-
schenzeitlich in Beachtung von Art. 47 StHG eingeführten 5jährigen relativen und 
15jährigen absoluten Veranlagungsverjährungsfrist angezeigt wäre (vgl. VGE II 
2006 716 vom 5.4.2007 E. 2.3 mit Hinweis auf VGE 701/06 vom 8.6.2006). Das 
Verwaltungsgericht hat es jedoch abgelehnt, für Anschlussgebühren auf die fünf-
jährige Veranlagungsverjährungsfrist des Steuerrechts abzustellen. Es hat dabei 
stets auch betont, dass mit einer Praxisänderung eine intertemporale Regelung 
einhergehen müsste, um der Trägerschaft eine angemessene Reaktionszeit zu 
gewähren (vgl. VGE II 2014 117 vom 18.6.2015 E. 2.3 mit Hinweisen). 

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Es fragt sich jedoch, in welchem Zeitpunkt die 10jährige Verjährungsfrist zu lau-
fen beginnt. Das kantonale Recht sieht vor, dass die Anschlussgebühr mit dem 
Kanalisationsanschluss fällig wird. Das Reglement der Gemeinde kann Teilzah-
lungen oder provisorische Zahlungen bei der Erteilung der Baubewilligung vorse-
hen. Es legt die Fälligkeit der Anschlussgebühr in den übrigen Fällen fest. Nach 
dem Reglement der Gemeinde sind die Anschlussgebühren vor Baubeginn rein 
netto zu bezahlen. Das heisst, dass die Fälligkeit der Anschlussgebühren auf den 
Baubeginn fällt (vgl. auch VGE 703/02 vom 20.6.2002 publiziert in EGV-SZ 2002 
B 5.2 S. 88 ff. E. 1d/cc S. 90). In diesem Zeitpunkt beginnt damit auch die 10jäh-
rige Verjährungsfrist zu laufen, nach deren Ablauf die Anschlussgebühren nicht 
mehr mittels Verfügung festgesetzt werden dürfen, weil das Recht zur Festset-
zung bzw. Veranlagung untergegangen ist (vgl. zur Abgrenzung der Veranla-
gungsverjährung und Bezugsverjährung Kürsteiner, Erschliessungsabgabe, Eine 
Analyse am Beispiel des Kantons Basel-Landschaft, 2019, S. 146).

2.3.1 Es ist deshalb davon auszugehen, dass der Beginn der Verjährungsfrist für 
die Veranlagung der Anschlussgebühren für den vom Gemeinderat mit GRB Nr. 
2007-0181 vom 8. Mai 2007 bewilligten "Neubau Ökonomiegebäude" mit der Re-
alisierung des Neubaus bzw. beim Wiederaufbau des bestehenden Gebäudes 
ausgelöst wurde (vgl. auch Urteil BGer 2C_809/2015 vom 16.2.2016 E. 4.3 u. 
4.4). Die 10jährige Verjährungsfrist hat mit der Realisierung des Neubaus bzw. 
beim Wiederaufbau des bestehenden Gebäudes zu laufen begonnen und ist im 
Jahr 2017 abgelaufen. Die im Jahr 2007 vergessenen oder irrtümlich nicht veran-
lagten (und auch nicht in Rechnung gestellten) Anschlussgebühren sind damit 
mit dem angefochtenen Gemeinderatsbeschluss vom 28. Februar 2023 offen-
kundig zu spät veranlagt (und in Rechnung gestellt) worden. Die 10jährige Ver-
anlagungsverjährungsfrist für die Festsetzung der Anschlussgebühren ist in je-
dem Fall abgelaufen. Damit kann auch offenbleiben, was es mit dem Vermerk im 
Bauabnahmeprotokoll vom 18. Oktober 2008 auf sich hat, wonach die An-
schlussgebühren bezahlt seien.

Dadurch, dass diese Gebühren nachträglich, zusammen mit der nachträglichen 
Baubewilligung veranlagt und in Rechnung gestellt wurden, wurde keine neue 
Verjährungsfrist ausgelöst und es ist keine neue Forderung entstanden; vielmehr 
war diesbezüglich die Veranlagungsverjährung bereits eingetreten (vgl. dazu im 
Übrigen VGE II 2014 52 vom 22.7.2015 E. 3.1.6, wonach bei einem Ersatzbau 
gleich wie bei einer Erweiterung oder einem Umbau Anschlussgebühren zwar in 
vollem Umfang anfallen, wenn bis anhin für die bestehende bzw. ersetzte Baute 
keine Anschlussgebühr entrichtet wurde, d.h. wenn der anzurechnende Franken-

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betrag gewissermassen "null" beträgt; eine allfällige Verjährung dieser An-
schlussgebühr bleibt aber vorbehalten). 

Für Hinderungs- oder Stillstandgründe liegt nichts vor. Auch sind keine Handlun-
gen aktenkundig, welche zu einer Unterbrechung der Verjährung geführt hätten 
(vgl. VGE II 2014 35 vom 18.6.2015 E. 3.1.1 ff.). So stellen namentlich etwa die 
in den Jahren 2014 und 2015 eingereichten Baugesuche betreffend Umbau des 
Dachgeschosses keine Unterbrechungshandlungen dar, waren damit doch kei-
nerlei Schuldanerkennungen verbunden. Das Nämliche gilt für die im Jahr 2015 
erteilte Baubewilligung, mit welcher ebenfalls keine Forderung betreffend An-
schlussgebühren verbunden war.

Es kann auch nicht gesagt werden, dass die Berufung der Beschwerdeführerin 
auf die Verjährung rechtsmissbräuchlich wäre. Die Einrede der Verjährung stellt 
einen Rechtsmissbrauch im Sinne von Art. 2 Abs. 2 ZGB dar und ist nicht zu 
schützen, wenn sie gegen erwecktes Vertrauen verstösst, der Schuldner insbe-
sondere ein Verhalten gezeigt hat, das den Gläubiger bewogen hat, während der 
Verjährungsfrist rechtliche Schritte zu unterlassen, und das seine Säumnis auch 
bei objektiver Betrachtungsweise als verständlich erscheinen lässt (BGE 131 III 
430 E. 2 S. 437 mit Hinweisen). Für ein solches Verhalten der Beschwerdeführe-
rin liegt hier nichts vor. 

Das im Jahr 2023 eingereichte Baugesuch "Umnutzung des Aufenthaltsraums in 
eine Ferienwohnung, nachträgliche Ausnahmebewilligung zum Einbau von zwei 
Zimmern" stellt auch keine nachträgliche Schuldanerkennung dar, die als Ver-
zicht auf die eingetretene Verjährung betrachtet werden kann.

2.3.2 Hingegen lässt sich feststellen, dass die 10jährige Verjährungsfrist zur 
Festsetzung der Anschlussgebühren für den mit GRB Nr. 2015-0157 vom 
30. Juni 2015 bewilligten "Umbau DG, Ökonomiegebäude" und die mit GRB Nr. 
2023-0056 vom 28. Februar 2023 bewilligte "Umnutzung des Aufenthaltsraums in 
eine Ferienwohnung, nachträgliche Ausnahmebewilligung zum Einbau von zwei 
Zimmern" noch nicht abgelaufen ist. 

In Fällen, wo die Bemessungsmethode lediglich die tatsächliche Überbauung ei-
ner Liegenschaft berücksichtigt, kann bei einer nachträglichen Veränderung der 
Bemessungsgrundlage eine ergänzende Anschlussgebühr erhoben werden, 
wenn die massgebenden Vorschriften eine entsprechende Nachforderung vorse-
hen (vgl. Urteile BGer 2P.53/2007 vom 22.6.2007 E. 2.2; 2P.232/2006 vom 
16.4.2007 E. 3.6 mit weiteren Hinweisen). Diese Bedingung ist vorliegend erfüllt, 
sieht doch das Reglement der Gemeinde ausdrücklich vor, dass bei Änderung in 
der Art der Überbauung oder Benützung einer angeschlossenen Liegenschaft, 

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sowie bei Wiederaufbau die Anschlussgebühren den neuen Verhältnissen anzu-
passen sind, und der entsprechende Mehrbetrag nachträglich zu entrichten ist. 

Wenn die Anschlussgebühr gestützt auf den Gebäudeinhalt errechnet wird, dann 
ist die Erweiterung des Gebäudeinhalts (Mehrkubatur) als Bemessungsgrundlage 
für die zusätzliche Anschlussgebühr heranzuziehen (vgl. VGE II 2011 7 vom 
30.3.2011 publiziert in EVG-SZ 2011 B 5.2 S. 58 ff. mit Hinweis auf VGE 708/99 
vom 17.12.1999 publiziert in EGV-SZ 1999 Nr. 21 S. 68 ff.). Ergänzende An-
schlussgebühren können auch aufgrund der Berechnung der zusätzlichen Ein-
wohnergleichwerte (vgl. VGE II 2010 131 vom 27.1.2011 E. 4 und VGE II 2008 
27 vom 20.11.2008 E. 1.5) oder der Erhöhung des Gebührenansatzes infolge 
des geänderten Nutzungszwecks geschuldet sein (vgl. VGE II 2017 104 vom 
26.6.2018 publiziert in EVG-SZ 2018 B 5.1 S. 112 ff. E. 3.3 S. 116 f.).

2.3.3 Hier ergab die "m3-Berechnung nach SIA 416" für die Dachgaube ein Vo-
lumen von 7.55 m3 bzw. gerundet 8.00 m3. Bei Mischbauten ist es zulässig, bei 
der Wahl des Tarifs die mehrheitliche Nutzung des Gebäudes (Präponderanz-
methode) zu berücksichtigen (vgl. VGE II 2011 7 vom 30.3.2011 publiziert in 
EGV-SZ 2011 B 5.1 S. 58 ff.). Vorliegend ist es nicht zu beanstanden, wenn der 
Gemeinderat aufgrund der Mehrheit der Räume, welche dem Aufenthalt, Schla-
fen, Kochen, der Aufbewahrung und sanitarischen Zwecken dienen, auf eine ins-
gesamt überwiegende Wohnnutzung geschlossen hat. Demnach kommt der Tarif 
von Fr. 8.00 pro m3 für Wohnbauten zur Anwendung. Bisher wurde für die Be-
stimmung der Einwohnergleichwerte (EGW) von 2 Zimmern im EG und 1 Zimmer 
im OG entsprechend Total 3 Einwohnergleichwerte (EGW) ausgegangen. Für 
den Einbau der 2 Zimmer im OG kann deshalb zusätzlich 1 Einwohnergleichwert 
(EGW) berechnet werden. Dementsprechend ergeben sich folgende, von der 
Beschwerdeführerin der Gemeinde geschuldete Anschlussgebühren:

Abrechnung Mehrkubatur: 8 m3 à Fr. 8.00 (Ansatz für Wohnbauten) Fr. 64.00
Zusätzliche Einwohnergleichwerte: 1 EGW à Fr. 160.00 Fr. 160.00
Total zzgl. MwSt. Fr. 224.00

3. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. Dem Ausgang des Verfahrens 
entsprechend sind die Verfahrenskosten der Gemeinde aufzuerlegen (§ 72 
Abs. 2 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ] vom 6.6.1974).

12

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Dispositivziffer 15 des GRB Nr. 2023-
0056 vom 28. Februar 2023 wird aufgehoben; die von der Beschwerdefüh-
rerin der Gemeinde geschuldeten Anschlussgebühren sind auf Fr. 224.--
zzgl. MwSt. zu reduzieren. 

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) werden der Gemeinde auferlegt.

Die Beschwerdeführerin hat am 5. April 2023 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 800.-- geleistet, der ihr aus der Gerichtskasse zurückerstattet wird.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- die Beigeladene
- den Regierungsrat (2)
- und das Sicherheitsdepartement (z.K.).

Schwyz, 13. Februar 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 14. Februar 2024