# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dc6f00f6-179c-557e-9b3f-8665706f8c43
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-05-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.05.2024 C-2621/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2621-2024_2024-05-01.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2621/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 .  M a i  2 0 2 4   

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Nadja Francke 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Swiss Sport Integrity,  

Eigerstrasse 60, 3007 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Marktüberwachung, 

Einziehung und Vernichtung von Dopingmitteln 

(Vorbescheid vom 17. April 2024) 

 

 

 

C-2621/2024 

Seite 2 

 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Antidoping Schweiz (heute: Stiftung Swiss Sport Integrity 

[nachfolgend: Vorinstanz]) mit "Vorbescheid (gegebenenfalls Verfügung)" 

vom 17. April 2024 A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit-

teilte, dass eine an sie adressierte Sendung (X._______) am 15. Februar 

2024 vom Zollinspektorat B._______ Flughafen im Rahmen einer Postkon-

trolle zurückgehalten worden sei, da es sich um verbotene Dopingmittel 

handle,  

dass die Vorinstanz darin weiter ausführte, A._______ habe die Möglich-

keit, bis am 7. Mai 2024 per Post oder E-Mail an Swiss Sport Integrity zu 

Einziehung und Vernichtung Stellung zu nehmen; erhalte die Swiss Sport 

Integrity keine frist- und formgerechte Stellungnahme zugestellt, so er-

wachse der vorliegende Vorbescheid nach Ablauf der vorstehenden Frist 

zur Stellungnahme in die Rechtsform der Verfügung (BVGer-act. 1, Beilage 

1), 

dass die Beschwerdeführerin mit auf den 24. April 2024 datierten Eingabe 

vom 28. April 2024 (Datum Postaufgabe) ihr Nichteinverständnis mit dem 

Vorbescheid vom 17. April 2024 geäussert und gleichzeitig unter Vorlage 

insbesondere eines ärztlichen Dauerrezepts vom 29. Februar 2024 darum 

ersucht hat, dass auf den Erlass einer Verfügung verzichtet werde (BVGer-

act. 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,  

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Marktüberwachung vor 

dem Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass es sich bei der Eingabe vom 28. April 2024 offensichtlich um eine frist- 

und formgerechte Stellungnahme zum Vorbescheid gemäss Seite eins des 

"Vorbescheids (gegebenenfalls Verfügung)" handelt, welche vorliegend bei 

der unzuständigen Stelle (dem Bundesverwaltungsgericht statt der Vor-

instanz) eingereicht worden ist, 

C-2621/2024 

Seite 3 

dass daher keine vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbare Verfügung im 

Sinne von Art. 5 VwVG vorliegt,  

dass daher im einzelrichterlichen Verfahren auf die Eingabe datiert vom 

24. April 2024 nicht einzutreten (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG) und die ge-

nannte Eingabe im Original mitsamt den drei Beilagen und dem Briefum-

schlag in Anwendung von Art. 8 Abs. 1 VwVG zuständigkeitshalber an die 

Vorinstanz zur weiteren Veranlassung zu überweisen ist, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass umständehalber auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzich-

ten und keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe vom 28. April 2024 wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Eingabe vom 28. April 2024 mitsamt den Beilagen wird im Original zur 

weiteren Veranlassung an die Vorinstanz überwiesen.  

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine  

Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das VBS. 

 

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Seite 4 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christoph Rohrer Nadja Francke 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat 

die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-

terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

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