# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 89f939cf-e3c4-5abe-aa62-5dcc0ef5c55b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-10-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.10.2015 A-6742/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-6742-2015_2015-10-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-6742/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  O k t o b e r  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richter Christoph Bandli (Vorsitz), 

Richterin Marianne Ryter,  

Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot,    

Gerichtsschreiberin Flurina Peerdeman. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch Rechtsanwältin Rahel Bächtold,  

Rappold & Partner Rechtsanwälte,  

Limmatquai 52, Postfach 2720, 8022 Zürich,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Heer (Schweizer Armee),  

Papiermühlestrasse 14, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Neuverlegung der Kosten. 

 

 

 

A-6742/2015 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 3. Dezember 2014 im 

Verfahren A-1401/2014 die Beschwerde von A._______ (nachfolgend: Be-

schwerdeführer) gutgeheissen und den Entscheid des Heer (Schweizer Ar-

mee; nachfolgend: Vorinstanz) vom 6. Februar 2014 aufgehoben hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht im obengenannten Urteil unabhängig 

vom Verfahrensausgang keine Verfahrenskosten erhoben hat, da das Be-

schwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht in personalrechtli-

chen Angelegenheiten grundsätzlich kostenlos ist (Art. 34 Abs. 2 des Bun-

despersonalgesetzes vom 24. März 2000 [BPG, SR 172.220.1]),  

dass die Vorinstanz im obengenannten Urteil verpflichtet wurde, dem ob-

siegenden Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils eine 

Parteientschädigung von Fr. 1'500.- auszurichten, 

dass das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungs-

schutz und Sport (VBS), Generalsekretariat VBS, gegen dieses Urteil Be-

schwerde beim Bundesgericht eingereicht hat, 

dass das Bundesgericht die Beschwerde mit Urteil 8C_33/2015 vom 

14. Oktober 2015 gutgeheissen, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

vom 3. Dezember 2014 aufgehoben und die Sache zur Neuverlegung der 

Kosten des vorangegangenen Verfahrens an das Bundesverwaltungsge-

richt zurückgewiesen hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren zur Neuverlegung der 

Kosten unter der Verfahrensnummer A-6742/2015 wieder aufgenommen 

hat,  

dass gemäss dem bundesgerichtlichen Urteil der Beschwerdeführer im 

Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht als vollumfänglich unterle-

gen zu gelten hat, 

dass wie erwähnt in personalrechtlichen Angelegenheiten unabhängig vom 

Verfahrensausgang grundsätzlich keine Verfahrenskosten erhoben wer-

den, weshalb sich bezüglich der Verfahrenskosten keine Änderung ergibt, 

dass – dem neuen Ausgang gemäss – dem Beschwerdeführer keine Par-

teientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 

A-6742/2015 

Seite 3 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contra-

rio), 

dass für den vorliegenden Kostenentscheid entsprechend ebenfalls keine 

Verfahrenskosten aufzuerlegen sind und keine Parteientschädigung aus-

zurichten ist. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Im Verfahren A-1401/2014 werden keine Verfahrenskosten erhoben und 

keine Parteientschädigung zugesprochen. 

2.  

Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben 

und keine Parteientschädigung zugesprochen. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Einschreiben) 

– das Generalsekretariat VBS (z. H. der beschwerdeberechtigten  

Instanz; Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christoph Bandli Flurina Peerdeman 

 

  

A-6742/2015 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffentlich-

rechtlichen Arbeitsverhältnisse können beim Bundesgericht angefochten 

werden, sofern es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit geht, bei 

welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei der sich 

eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. Art. 85 Abs. 1 

Bst. b und Abs. 2 BGG). Bei einer nicht vermögensrechtlichen Angelegen-

heit ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Gleichstellung der Ge-

schlechter betrifft (vgl. Art. 83 Bst. g BGG). Steht die Beschwerde in öffent-

lich-rechtlichen Angelegenheiten offen, kann sie innert 30 Tagen nach Er-

öffnung dieses Entscheids beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, erhoben werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-

schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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