# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 848ed37e-8bdc-5fbc-a7a3-465eecf9a4ad
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.11.2010 E-7784/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7784-2010_2010-11-22.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7784/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richter Pietro Angeli-Busi;
Gerichtsschreiber Peter Jaggi.

A._____, geboren (...), Kosovo,
vertreten durch Peter Huber, Fürsprecher,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Vollzug der Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 1. Oktober 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

E-7784/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  am  6.  April  2010  im  B._____ um  Asyl 
nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung vom 13. April 2010 und der An-
hörung  zu  seinen  Asylgründen  vom 30.  April  2010  zur  Begründung 
seines Asylgesuchs geltend machte, er sei albanischsprachiger Roma 
mit  letztem  Wohnsitz  in  C._____ (Kurzbefragung)  respektive  in 
D._____ (Anhörung),

dass er sein Heimatland im Jahre 1989 verlassen und ein Jahr später 
zufolge Heirat mit einer Schweizer Bürgerin eine Niederlassungsbewil-
ligung (Ausweis C), gültig bis 30. April 2006, erhalten habe,

dass er im Februar 2005 nach Tschechien gegangen sei, weil er von 
Kosovo-Albanern erpresst worden sei und die Polizei nichts dagegen 
unternommen habe,

dass er und seine tschechische Freundin im März 2005 deren Fami-
lienangehörige  in  England  besucht  hätten  und  drei  Wochen  später 
nach Tschechien zurückgekehrt seien,

dass  seine  Niederlassungsbewilligung  nicht  verlängert  worden  sei, 
weil er erst am 6. April 2010 aus Tschechien in die Schweiz zurückge-
kehrt sei,

dass er sich vor mehr als einem Jahr von seiner Schweizer Ehefrau, 
die in seiner Abwesenheit von einem Kosovo-Albaner (...) worden sei,  
habe scheiden lassen,

dass dieser Kosovo-Albaner auf (...) hin zu (...) Jahren Gefängnis ver -
urteilt und in der Folge nach Kosovo abgeschoben worden sei,

dass er in die Schweiz zurückgekehrt sei, weil seine (...) bei der Ex-
Ehefrau wohnenden Kinder und viele seiner Verwandten hier leb-ten,

dass er eine Freundin in der Schweiz habe, mit der er schon fünfzehn 
Jahre zusammen sei und die er heiraten wolle, weshalb er vor dem Zi-
vilstandsamt (...) ein Ehevorbereitungsverfahren eingeleitet habe,

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dass er nicht nach Kosovo zurückkehren könne, weil er Roma sei und 
sein  Bruder  (Protokoll  Empfangsstelle  S. 5)  respektive  seine beiden 
Brüder (Protokoll Anhörung S. 3) im Krieg auf serbischer Seite gegen 
die Albaner gekämpft hätten,

dass der Beschwerdeführer im weiteren Verlauf der Anhörung zu sei-
nen  Asylgründen  indessen  schliesslich  zugab,  in  England  zu  einer 
mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt  worden zu sein und sich dort  
während mehr als vier Jahren im Strafvollzug befunden zu haben,

dass er sich nie in Tschechien aufgehalten und auch keine tschechi-
sche Freundin besessen habe,

dass er an (...) leide,

dass er zwar seit einem Jahr nicht mehr auf (...) angewiesen sei, aber 
täglich drei Tabletten (...) zu sich nehmen und seinen (...) kontrollieren 
müsse,

dass bezüglich der Vorbringen im Einzelnen auf die Akten verwiesen 
wird,

dass der Migrationsdienst  des Kantons Bern dem Beschwerdeführer 
am 7. Juli 2010 unter anderem das rechtliche Gehör zum sich bei den 
Akten befindlichen Bericht der Kantonspolizei Bern vom 24. Juni 2010, 
wonach  sich  dieser  bereits  seit  Anfang 2009 wieder  in  der  Schweiz 
befinde, seine Ex-Ehefrau mit  Drohungen dazu habe bringen wollen, 
ihn zwecks Verschaffung eines Aufenthaltstitels wieder zu heiraten, am 
(...)  2010  polizeilich  aus  der  Wohnung  seiner  Ex-Ehefrau  gewiesen 
worden sei  und zum Umstand, dass er seit  dem Jahr 2000 freiwillig 
von seiner Ex-Ehefrau und seinen Kindern getrennt lebe, gewährte,

dass für den weiteren Inhalt des Protokolls auf die Akten und, soweit 
für den Entscheid wesentlich, auf die nachfolgenden Erwägungen ver-
wiesen wird,

dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 24. August 
2010 unter  Einräumung einer  Frist  zur  Abgabe einer  Stellungnahme 
das rechtliche Gehör zu Abklärungen in England, wonach dieser we-
gen der Einfuhr von neun Kilogramm Kokain zu elf  Jahren Haft  ver-
urteilt  und aus dem dortigen Strafvollzug entwichen sei, und zur Ab-

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sicht des Bundesantes, auf das Asylgesuch nicht einzutreten, gewähr-
te,

dass  dem neu  konstituierten  Rechtsvertreter  mit  Zwischenverfügung 
vom 13. September 2010 antragsgemäss Akteneinsicht  gewährt  und 
die Frist  für die Abgabe einer allfälligen Stellungnahme letztmals bis 
am 20. September 2010 erstreckt wurde,

dass der Beschwerdeführer am 24. September  2010 seine Stellung-
nahme zu den Akten reichte,

dass der Beschwerdeführer im erstinstanzlichen Verfahren eine Kopie 
seiner abgelaufenen Niederlassungsbewilligung zu den Akten reichte,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  1.  Oktober  2010  -  eröffnet  am 
4. Oktober 2010 - feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flücht-
lingseigenschaft  nicht,  sein  Asylgesuch  vom 6.  April  2010  ablehnte 
und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie  unter  Entzug  der  auf -
schiebenden Wirkung einer allfälligen Beschwerde den Vollzug anord-
nete,

dass das Bundesamt zur Begründung anführte, die Vorbringen des Be-
schwerdeführers vermöchten den Anforderungen an die Asylrelevanz 
nicht zu genügen, weil hinsichtlich der vom Beschwerdeführer befürch-
teten Übergriffe durch Kosovo-Albaner vom Vorhandensein eines ad-
äquaten Schutzes durch den Heimatstaat auszugehen sei,

dass  die  Wegweisung  die  Regelfolge  der  Ablehnung  eines  Asylge-
suchs  und  der  Vollzug  der  Wegweisung  nach  Kosovo  zulässig,  zu-
mutbar und möglich sei,

dass  das  BFM zur  Zulässigkeit  des  Wegweisungsvollzugs  anführte, 
das  Non-Refoulment-Gebot  (Art.  5  Abs.  1  des  Asylgesetzes  vom 
26. Juni  1998  [AsylG,  SR 142.31])  gelange  vorliegend  nicht  zu  An-
wendung, weil der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht 
erfülle,

dass sich aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür ergäben, ihm droh-
ten im Falle einer Rückkehr in den Heimatstaat mit beachtlicher Wahr-
scheinlichkeit  eine  verbotene  Strafe  oder  Behandlung  im  Sinne  von 
Art. 3  der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Men-
schenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101),

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dass  Art.  8  EMRK  ein  gelebtes  und  intaktes  Familienleben  voraus-
setze, was vorliegend nicht der Fall sei,

dass insbesondere festzustellen sei, der Beschwerdeführer sei mit Ur-
teil  des  Gerichtskreises  (...)  vom  20.  Januar  2009  von  seiner 
Schweizer  Ehefrau  geschieden  worden,  und  dem  Bericht  der 
Kantonspolizei  Bern  vom  24.  Juni  2010  könne  entnommen  werden, 
dass er nach seiner Rückkehr aus England die von ihm geschiedene 
Ehefrau bedroht und am (...) 2010 von der Polizei aus deren Wohnung 
gewiesen worden sei,

dass daher entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers in seiner 
Eingabe vom 24. September 2010 nicht von einer gelebten und intak-
ten  Beziehung  gesprochen  werden  könne,  und  an  dieser  Betrach-
tungsweise auch der Umstand nichts zu ändern vermöge, dass dieser 
seit kurzem wieder bei seiner ehemaligen Ehefrau wohne,

dass sich zudem aus den Akten keine Hinweise darauf ergäben, der 
Beschwerdeführer habe konkrete Schritte zur Einleitung eines Ehever-
kündverfahrens zur Wiederverheiratung unternommen habe,

dass die Kinder des Beschwerdeführers in der Schweiz geboren und 
Schweizer Bürger seien, sich mit den Jahrgängen (...), (...) und (...) in 
einem Alter befänden, in welchem der Ablösungsprozess vom Erlern-
haus  abgeschlossen  sei  respektive  eingesetzt  habe,  weshalb  diese 
nicht mehr auf den Vater angewiesen seien,

dass sie keine enge Beziehung zu Kosovo hätten, weshalb sich deren 
Integration  in  diesem Staat  schwierig  erweisen  würde  und  sie  ihrer 
Zukunftsperspektiven in der Schweiz beraubt würden,

dass dem Beschwerdeführer vorzuhalten sei, dass er durch sein ver-
antwortungsloses Handeln und seine jahrelange Abwesenheit die Be-
ziehung zu seinen Kindern gefährdet habe, womit seine Bedeutung als 
Bezugsperson für seine Angehörigen als gering einzustufen sei,

dass unbestritten sei,  dass der Beschwerdeführer in England wegen 
Schmuggels von neun Kilogramm Kokain zu einer  Haftstrafe von elf 
Jahren verurteilt worden sei, welche Tatsache angesichts der Schwere 
dieser Straftat einen Eingriff in das Recht auf Achtung des Familien-
lebens rechtfertige,

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dass  des  Weiteren  weder  die  in  Kosovo  herrschende  politische  Si-
tuation  noch  andere  Gründe  gegen  die  Zumutbarkeit  des  Wegwei-
sungsvollzugs sprechen würden,

dass sich die Sicherheitslage in  Kosovo in den vergangenen Jahren 
verbessert habe und in vielen Dörfern und Bezirken seit Jahren stabil  
sei,

dass die Verbesserungen im interethischen Zusammenleben vor allem 
für  albanischsprachige  Roma,  Ashkali  und  Ägypter  positive  Auswir-
kungen  hätten,  weshalb  die  Wahrscheinlichkeit  einer  konkreten  Ge-
fährdung allein aufgrund der Ethnie mit  Ausnahme einiger Dörfer re-
spektive Gemeinden ausgeschlossen werden könne,

dass für diese Ethnien die Bewegungsfreiheit  in Kosovo und der Zu-
gang zu den medizinischen und sozialen Strukturen in der Regel ge-
währleistet sei,

dass  die  Sicherheitslage  im  Bezirk  (...)  unproblematisch  sei,  womit  
eine Rückkehr des Beschwerdeführers grundsätzlich zumutbar sei,

dass sich indessen eine nähere Prüfung der individuellen Zumutbar-
keit des Wegweisungsvollzugs erübrige, weil vorliegend Art. 83 Abs. 7 
Bst.  a  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Aus-
länderinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) zur Anwendung gelange, 
gemäss welcher Bestimmung eine vorläufige Aufnahme wegen Unzu-
mutbarkeit oder Unmöglichkeit dann nicht verfügt werde, wenn die be-
treffende  Person  zu  einer  längerfristigen  Freiheitsstrafe  im  In-  oder 
Ausland verurteilt  oder  gegen diese eine strafrechtliche Massnahme 
im Sinne von Art. 64 oder Art. 61  des Schweizerischen Strafgesetz-
buchs vom 21. Dezember 1937 (StGB, SR 311.0)  angeordnet worden 
sei,

dass bei der Anwendung dieser Ausschlussklausel praxisgemäss Zu-
rückhaltung  geboten,  das  Verhältnismässigkeitsprinzip  anzuwenden 
und eine Interessenabwägung zwischen  dem privaten Interesse des 
Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz und dem öffentlichen 
Interesse der Schweiz am Wegweisungsvollzug vorzunehmen sei,

dass  der  Beschwerdeführer  bereits  vor  seiner  Ausreise  aus  der 
Schweiz  zu  Klagen  Anlass  gegeben  habe,  da  er  wegen mehrfacher 
Veruntreuung und zweimal  (zuletzt  mit  Urteil  des  (...)  vom 14. März 

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2005) wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln verurteilt  worden 
sei,

dass er am 14. September 2005 in England vom „Canterbury Crown 
Court“  wegen der Einfuhr von neun Kilogramm Kokain zu elf  Jahren 
Gefängnis verurteilt worden und am 13. Februar 2009 aus dem Straf-
vollzug entwichen sei,

dass er nach seiner Wiedereinreise in die Schweiz seine Ex-Ehefrau 
unter Drohungen zur Wiederverheiratung gedrängt habe,

dass offensichtlich sei,  dass die Verurteilung des Beschwerdeführers 
durch ein britisches Gericht rechtkräftig sei, ansonsten die ausgespro-
chene Freiheitsstrafe nicht hätten vollzogen werden können,

dass die ausgesprochene Freiheitsstrafe von elf Jahren Gefängnis län-
gerfristig im Sinne von Art. 83 Abs. 7 Bst. a des Bundesgesetzes über 
die  Ausländerinnen  und  Ausländer  vom  16.  Dezember  2005  (AuG, 
SR 14.20) sei, da sie deutlich über einem Jahr liege,

dass  der  Beschwerdeführer  angesichts  der  erheblichen  Menge  an 
transportierten Betäubungsmitteln schwere physische und psychische 
Schäden einer grossen Anzahl von Personen in Kauf genommen habe, 
weshalb eine schwere kriminelle Tat vorliege,

dass seine Entgegnung, er sei von Drittpersonen zurr Tat gezwungen 
worden, an dieser Beurteilung nichts zu ändern vermöge, weil davon 
auszugehen sei, dass diesem Umstand – falls den Tatsachen entspre-
chend  –  im  rechtsstaatlich  durchgeführten  Strafverfahren  Rechnung 
getragen worden sei,

dass angesichts der Schwere der Straftat auf eine Prognose zum künf-
tigen Verhalten des Beschwerdeführers verzichtet werden könne,

dass der Beschwerdeführer zudem während seines Aufenthaltes in der 
Schweiz  wiederholt  straffällig  geworden  sei  und  aus  dem Umstand, 
dass er hier über nahe Angehörige verfüge, nichts zu seinen Gunsten 
ableiten könne,

dass  aufgrund  vorstehender  Ausführungen  das  öffentliche  Interesse 
am Vollzug der  Wegweisung das private  Interesse des Beschwerde-
führers am Verbleib in der Schweiz deutlich überwiege,

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dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  technisch  möglich  und  praktisch 
durchführbar sei,

dass angesichts dieser Sachlage einer allfälligen Beschwerde gegen 
die Verfügung die aufschiebende Wirkung zu entziehen sei,

dass der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter mit Rechts-
mitteleingabe vom 3. November 2010 in materieller Hinsicht  die Auf-
hebung der Verfügung vom 1. Oktober 2010 und unter Anordnung der 
vorläufigen Aufnahme die Feststellung der Unzulässigkeit, eventualiter 
Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs beantragt,

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Wiederherstellung der von 
der Vorinstanz entzogenen aufschiebenden Wirkung der Beschwerde 
und  die  Befragung  der  Ex-Ehefrau  des  Beschwerdeführers  und  von 
(...)  von  der  Methodistisch-Evangelischen  Kirche  in  (...)  als  Zeugen 
beantragt,

dass er zur Stützung seiner Vorbringen Schreiben seiner Ex-Ehefrau 
und seiner drei Kinder, die Kopie einer Eingabe an den Zivilstandskreis  
(...) vom 26. Oktober 2010 und ein Bestätigungsschreiben der (...) vom 
29. Oktober 2010 zu den Akten reichte,

dass auf die Begründung der Rechtsbegehren und die zu deren Stüt -
zung eingereichten Dokumente, soweit für den Entscheid wesentlich, 
in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

dass der Instruktionsrichter mit per Telefax übermittelter Verfügung vom 
9. November 2010 den Vollzug der Wegweisung per sofort aussetzte,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesge-
setzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes 
vom 26. Juni  1998 [AsylG,  SR 142.31]  i.V.m.  Art. 31-33 des Verwal-
tungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83 
Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [BGG, 
SR 173.110]),

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dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art. 108  Abs.  1  AsylG  und  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
Abs. 1 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfolg-
end aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  festzustellen  ist,  dass  die  Dispositivziffern  1  (Verneinen  der 
Flüchtlingseigenschaft), 2 (Ablehnung des Asylgesuchs) und 3 (Weg-
weisung  aus  der  Schweiz)  der  Verfügung  des  BFM vom 1. Oktober 
2010 mangels Anfechtung in Rechtskraft erwachsen sind,

dass somit Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ein-
zig  die  Prüfung der  Frage  bildet,  ob  die  Vorinstanz  den Vollzug  der 
Wegweisung zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erklärt hat,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlic-
hen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG, 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht-
liche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

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dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zuläs-
sig  erscheint,  da  die  Vorinstanz in  rechtsverbindlicher  Weise  festge-
stellt hat, dem Beschwerdeführer sei es nicht gelungen, eine asylrecht-
lich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtli-
chen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung 
findet und entgegen den diesbezüglichen Ausführungen in der Rechts-
mitteleingabe auch keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswid-
rige Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK ersichtlich sind, die ihm in 
Kosovo drohen könnte,

dass  insbesondere  festzustellen  ist,  dass  die  Vorinstanz  ihrer  Be-
gründungspflicht in Bezug auf eine allenfalls drohende Verletzung von 
Art. 3 EMRK nachgekommen ist, indem sie ausgeführt hat, es sei vom 
Vorhandensein eines adäquaten Schutzes durch den Heimatstaat aus-
zugehen, zudem sei zu berücksichtigen, dass kein Staat seine Bürger 
vollumfänglich schützen könne, insbesondere dann nicht, wenn es sich 
- wie vorliegend - um eine diffuse Bedrohungslage handle,

dass  des  Weiteren  festzustellen  ist,  dass  der  Beschwerdeführer  im 
Asylverfahren seine ihm obliegende Mitwirkungspflicht in grober Weise 
verletzt hat, da er bewusst tatsachenwidrige Angaben zu seinem Auf-
enthalt  nach der Ausreise aus der  Schweiz im Jahr 2005,  zu seiner 
angeblichen tschechischen Freundin und zum Zeitpunkt seiner Wieder-
einreise in die Schweiz gemacht hat,

dass er somit in vorsätzlicher Weise versucht hat,  den Asylbehörden 
seine Verurteilung in  England,  seine Flucht  aus dem Gefängnis und 
seinen illegalen Aufenthalt in der Schweiz seit Anfang 2009 vorzuent-
halten,

dass der Beschwerdeführer zudem bei der Kurzbefragung und anläss-
lich der Anhörung auf die Frage, welche Gründe gegen eine Rückkehr 

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nach Kosovo sprächen, lediglich geltend machte, die Albaner würden 
ihn sofort umbringen, sein Bruder habe nämlich im Krieg mit den Ser-
ben gegen die Albaner gekämpft, weshalb die ganze Familie das Land 
habe verlassen müssen (Akten BFM A1/9 S. 5),  beziehungsweise er 
könne nicht nach Kosovo zurück, weil seine ganze Familie hier sei, alle 
seien vor dem Krieg in die Schweiz gekommen, sie seien Roma, und 
die Albaner wüssten, dass seine Brüder im Krieg gegen die Albaner 
gekämpft hätten (A11/9 S. 3),

dass sich vor diesem Hintergrund das erstmals in der Stellungnahme 
vom  24.  September  2010  unter  Verweis  auf  ein  gleichzeitig  einge-
reichtes  Urteil  des  (...)  vom  16.  Mai  2007  geltend  gemachte  Vor-
bringen, der Beschwerdeführer habe berechtigte Angst, im Falle einer 
Abschiebung nach Kosovo von der dort bestens vernetzten Bande und 
dem vermutungsweise in Kosovo weilenden (...) seiner Ex-Ehefrau an 
Leib und Leben bedroht zu werden, als nachgeschoben und deshalb 
unglaubhaft erweist,

dass hinsichtlich des weiteren,  unter Verweis auf  ein gleichzeitig mit 
der Stellungnahme vom 24. September 2010 bei der Vorinstanz ein-
gereichten  „Schedule  of  Non  Sensitive  Material“  der  englischen  Er-
mittlungsbehörden vom 6. Juli  2005 gemachten Vorbringens, der Be-
schwerdeführer sei von einer Bande zum Drogenkurierdienst gezwun-
gen worden, auf die zutreffenden Ausführungen des Bundesamtes in 
der angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann,

dass bei  dieser  Sachlage der  Antrag auf  Befragung  der  Ex-Ehefrau 
und von (...)  von der  Methodistisch-Evangelischen Kirche in  (...)  als 
Zeugen abzuweisen ist,

dass gemäss Art. 8 Abs. 1 EMRK jede Person das Recht auf Achtung 
ihres Familienlebens hat,

dass die EMRK zwar kein Recht auf Aufenthalt in einem Konventions-
staat garantiert, das in Art. 8 EMRK garantierte Recht auf Achtung des 
Familienlebens indessen dann angerufen werden kann, wenn die Aus-
weisung einer Person zur Trennung von Familienmitgliedern führt,

dass ein gestützt auf Art. 8 Abs. 2 EMRK zu rechtfertigender Eingriff in 
das  von Art. 8  Abs. 1  EMRK gewährleistete Recht  auf  Achtung des 
Familienlebens  dann  vorliegt,  wenn  eine  gelebte  und  intakte  Fami-
lienbeziehung tatsächlich existiert  und die Ausweisung zur  Trennung 

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von anderen Familienmitgliedern, welche sich im Gaststaat aufhalten, 
führt,

dass  vorliegend  festzustellen  ist,  dass  der  Vollzug  der  Wegweisung 
des Beschwerdeführers nach Kosovo offensichtlich keinen Eingriff  in 
das von Art. 8 Abs. 1 EMRK geschützte Recht auf Achtung des Fami-
lienlebens darstellt,  zumal von einer tatsächlich existierenden, geleb-
ten und intakten Familienbeziehung nicht die Rede sein kann und der 
Beschwerdeführer auch diesbezüglich falsche Angaben gemacht hat,

dass  insbesondere  festzustellen  ist,  dass  er  bereits  seit  dem  Jahr 
2000 von seiner Ex-Ehefrau faktisch getrennt in der Schweiz lebte (vgl. 
Protokoll des Migrationsdienstes des Kantons Bern vom 7. Juli 2010, 
S. 2), mit in Rechtskraft erwachsenem Urteil vom 20. Januar 2009 von 
seiner Ehefrau geschieden wurde (vgl. Scheidungsurteil), und gemäss 
Bericht der Kantonspolizei Bern vom 24. Juni 2010 versucht hat, seine 
Ex-Ehefrau unter Androhung von Gewalt ihr und ihren Verwandten ge-
genüber zur Wiederverheiratung zu bewegen mit dem Ziel, so zu ei -
nem Aufenthaltstitel für den Verbleib in der Schweiz zu gelangen,

dass  er  zudem  vor  dem  Zivilstandsamt  (...) ein  Ehevorberei-
tungsverfahren  eingeleitet  hat,  um  seine  eigenen  Angaben  zufolge 
langjährige Schweizer Freundin zu heiraten,

dass angesichts  dieser  Sachlage weder  der  Umstand,  dass der  Be-
schwerdeführer  offenbar in  Missachtung der Weisungen zum Aufent-
halt in der ihm zugewiesenen Asyl-Unterkunft unerlaubterweise wieder 
bei seiner Ex-Ehefrau wohnhaft ist, noch das anhängig gemachte Ehe-
schliessungsverfahren  oder  die  zur  Stützung  seiner  Vorbringen  ein-
gereichten Schreiben seiner Ex-Ehefrau und seiner (...) Kinder an die-
ser Beurteilung etwas zu ändern vermögen,

dass der Vollzug der Wegweisung auch keinen unzulässigen Eingriff in 
das  Recht auf Eheschliessung gemäss Art. 12 EMRK darstellt,  da es 
dem Beschwerdeführer unbenommen bleibt, seine Heiratsvorbereitun-
gen ausserhalb der Schweiz beziehungsweise in Kosovo zu treffen,

dass gemäss Art. 83 Abs. 7 AuG die vorläufige Aufnahme nach den 
Absätzen 2 und 4 von Art. 83 AuG nicht verfügt wird, wenn die weg- 
oder ausgewiesene Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe im 
In- oder Ausland verurteilt wurde, oder wenn gegen sie eine strafrecht-
liche  Massnahme  im  Sinne  von  Art.  64  oder  Art.  61  des  Schwei-

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zerischen  Strafgesetzbuches  vom  21.  Dezember  1937  (StGB, 
SR 311.0)  angeordnet  wurde (Bst. a),  wenn sie  erheblich  oder  wie-
derholt  gegen die öffentliche Sicherheit  und Ordnung in der Schweiz 
oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere 
oder äussere Sicherheit gefährdet (Bst. b), oder die Unmöglichkeit des 
Vollzugs der Weg- oder Ausweisung durch ihr eigenes Verhalten ver-
ursacht hat (Bst. c),

dass gemäss der von der vormals zuständigen Schweizerischen Asyl -
rekurskommission  zu  Art.  14a  Abs.  6  des  Bundesgesetzes  vom 
26. März  1931  über  Aufenthalt  und  Niederlassung  der  Ausländer 
(ANAG,  BS  1  121)  entwickelten  und  vom Bundesverwaltungsgericht 
weitergeführten  Rechtsprechung  die  Ausschlussklausel  von  Art.  83 
Abs. 7 Bst. a AuG mit Zurückhaltung und insbesondere unter Beach-
tung des Verhältnismässigkeitsprinzips anzuwenden ist (Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2006 Nr. 11 E 7.21 S. 125, mit weiteren Hinweisen),

dass es nicht  genügt,  wenn die kriminellen Handlungen des Auslän-
ders lediglich den Schluss zulassen, dieser sei nicht gewillt oder nicht  
fähig, sich an die elementaren gesellschaftlichen Regeln des Zusam-
menlebens zu halten, sondern sie müssen eine schwerwiegende Ge-
fährdung oder Verletzung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dar-
stellen,

dass vorliegend in  Übereinstimmung mit  den Ausführungen der  Vor-
instanz festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer bereits vor seiner 
Ausreise aus der Schweiz wiederholt straffällig geworden (mehrfache 
Veruntreuung,  Tätlichkeit,  grobe  Verletzung  von Verkehrsregeln)  und 
am 14. September  2005  in  England  vom „Canterbury  Crown Court“ 
wegen der Einfuhr von neun Kilogramm Kokain zu elf Jahren Gefäng-
nis verurteilt worden ist,

dass  er  somit zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe im Ausland ver-
urteilt wurde und mit seiner Straftat die öffentliche Sicherheit und Ord-
nung in England in schwerwiegender Weise verletzt hat, weshalb auch 
unter Beachtung des Verhältnismässigkeitsprinzips ein überwiegendes 
öffentliches  Interesse  der  Schweiz  am  Vollzug  seiner  Wegweisung 
nach Kosovo besteht, welches das von ihm vorgebrachte private Inte-
resse am Verbleib in der Schweiz überwiegt,

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dass aufgrund der Schwere der Straftat offenbleiben kann, ob der Be-
schwerdeführer die öffentliche Sicherheit und Ordnung auch in Zukunft  
gefährdet,

dass demnach die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit von Art. 83 
Abs. 7 Bst. a und b AuG offensichtlich erfüllt sind, weshalb Art. 83 Ab-
sätze 2 und 4 AuG vorliegend nicht zur Anwendung gelangen und die 
Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des  Wegweisungsvollzugs  nicht  zu 
prüfen ist,

dass es sich bei dieser Sachlage erübrigt, auf die weiteren Vorbringen 
in  der  Beschwerde  und  die  zu  deren  Stützung  eingereichten  Doku-
mente  einzugehen,  da  diese  nicht  geeignet  sind,  eine  andere  Be-
urteilung herbeizuführen,

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer folglich nicht  gelungen ist,  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass mit dem Entscheid in der Hauptsache ohne vorgängige Instruk-
tion  der  Antrag auf  Wiederherstellung der  von der  Vorinstanz entzo-
genen aufschiebenden Wirkung der Beschwerde hinfällig wird,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.− 
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 37 VGG i.V.m.  Art. 63 
Abs. 1 VwVG und Art. 68 Abs. 2 VwVG; Art. 1-3 des Reglements vom 
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.− werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM und  die  zu-
ständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Peter Jaggi

Versand:

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