# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6c28921b-fdbf-54ec-bf6c-52f2193abd73
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-07-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 13.07.2017 S 2016 160
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2016-160_2017-07-13.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 16 160

2. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz Moser
Richter Meisser, Racioppi

Aktuar Paganini

URTEIL

vom 13. Juli 2017

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

Beschwerdeführerin

gegen 

B._____ AG,

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

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1. A._____ ist als Pflegerin angestellt und dadurch bei der B._____ AG 

gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss 

Bagatell-Unfallmeldung vom 4. Februar 2014 stürzte sie am 30. Januar 

2014 beim Eislaufen und zog sich dabei Prellungen an beiden Knien, an 

der rechten Schulter und am rechten Handgelenk zu. 

2. Bei der Erstbehandlung vom 3. Februar 2014 diagnostizierte Dr. med. 

C._____ eine traumatisch bedingte Bursitis präpatellaris (Entzündung der 

Schleimbeutel vor der Kniescheibe) links. Der Röntgenbefund ergab keine 

ossäre Läsionen. Dr. med. C._____ verordnete Physiotherapie und 

attestierte eine 100 % Arbeitsunfähigkeit vom 8. März 2014 bis zum 26. 

Mai 2014. Die B._____ anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die 

gesetzlichen Versicherungsleistungen.

3. Im Bericht über die MRI-Abklärung Knie links vom 21. März 2014 wurde 

folgender Befund festgehalten: "Nach Form und Signalverhalten 

regelrechte Darstellung der ossären Strukturen. Keine Fraktur. Kein 

Knochenmarksödem. Keine osteochondrale Läsion. Intaktes vorderes 

sowie hinteres Kreuzband. Kein Hinweis auf einen Meniskusriss. Intakte 

Kollateralbänder. Unauffällige Quadrizeps- sowie Patellarsehne. 

Präpatellär zeigt sich längliches Flüssigkeitssignal DD posttraumatisch 

DD Bursitis."

4. Im Arztbericht vom 26. November 2014 führte Dr. med. D._____ aus, 

radiologisch und klinisch lasse sich keine Meniskusläsion oder 

intraartikulare Pathologie nachweisen. Es zeige sich nur eine kontrakte 

Quadricepsproblematik bei Verdacht auf Status nach Algodystrophie mit 

Dysästhesie über dem gesamten linken Bein.

5. Am 27. Juni 2016 berichtete Dr. med. D._____, dass A._____ seit der 

Konsultation am 26. November 2014 die Beschwerden recht gut habe 

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verbessern und auch den verkürzten Quadrizeps habe aufdehnen 

können. Nun gebe sie ohne erneutes Trauma vermehrt Schmerzen direkt 

über dem Kniegelenk an. Es präsentiere sich der Verdacht einer 

Meniskusläsion. Zur vergleichenden Abklärung plane er ein Verlaufs-MRI.

6. Am 7. Juli 2016 berichteten Dres. med. E._____ und F._____ aufgrund 

des MRI vom 4. Juli 2016 von einer symptomatischen, vorwiegend 

horizontalen Meniskusläsion lateral am Knie links im Bereich der Pars 

intermedia. In der Folge führten sie am 14. Juli 2016 eine Operation mit 

Knie-Arthroskopie links mit lateraler Meniskustrimmung und Needling 

Pars intermedia durch.

7. Mit Schadensmeldung vom 15. Juli 2016 meldete A._____ der B._____ 

den vom 13. Juli 2016 datierten Rückfall.

8. Der beratende Arzt der B._____, Dr. med. G._____, führte am 12. August 

2016 insbesondere aus, dass im MRI vom 21. März 2014 keine 

Meniskusläsion festgestellt worden sei; sich dagegen im MRI vom 4. Juli 

2016 ein degenerierter Aussenmeniskus im Bereich der Pars intermedia 

mit einem parameniskalen Reizzustand zeige. Somit handle es sich bei 

der am 14. Juli 2016 operativ behandelten Meniskustrimmung um die 

Behandlung einer degenerativen Veränderung und nicht um eine 

traumatisch bedingte strukturelle Läsion. Der Status quo sine sei 

spätestens im Zeitpunkt der MRI-Untersuchung am 4. Juli 2016 erreicht 

worden.

9. Gestützt darauf stellte die B._____ mit Schreiben vom 16. August 2016 

die Versicherungsleistungen per 4. Juli 2016 ein. Auf Ersuchen von 

A._____ bestätigte die B._____ mit Verfügung vom 22. August 2016 die 

Leistungseinstellung.

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10. Dagegen erhob A._____ am 14. September 2016 Einsprache. Daraufhin 

wurden die Akten erneut Dr. med. G._____ vorgelegt, der in seiner 

Beurteilung vom 31. Oktober 2016 festhielt, dass die Einsprache an 

seiner Stellungnahme vom 12. August 2016 nichts ändere.

11. Mit Entscheid vom 9. November 2016 wies die B._____ die Einsprache 

ab. 

12. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 8. 

Dezember 2016 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des 

angefochtenen Entscheids und es sei die B._____ zu verpflichten, die 

Behandlungskosten nach dem 4. Juli 2016 aus dem Unfallereignis vom 

30. Januar 2014 zu übernehmen. Begründend führte sie im Wesentlichen 

aus, die Beeinträchtigung sei durch den Unfall vom 30. Januar 2014 

ausgelöst worden und habe bis zum Eingriff nicht verbessert werden 

können. Da zwischen dem Unfall und dem Eingriff am 14. Juli 2016 kein 

weiterer Unfall geschehen sei, der eine Überbeanspruchung oder 

Verletzung des Meniskus hervorgerufen hätte, müsse von einem 

Kausalzusammenhang ausgegangen werden. Dr. med. G._____ habe bei 

beiden Beurteilungen darauf verzichtet, sie persönlich zu treffen. Dass 

sich beim Unfall eine Läsion des Meniskus ereignet habe, werde auch 

durch die Aussage von Dr. med. D._____ erhärtet, wonach sich die 

Läsion im ersten MRI noch nicht präsentiert hätte. Diese Aussage lasse 

darauf schliessen, dass die Läsion damals bereits vorhanden gewesen 

sei, was auch die andauernden Beschwerden erkläre. Der durch den 

Unfall beschädigte Meniskus sei durch die ausbleibende Korrektur weiter 

geschädigt worden, so dass sich im 2016 die erweiterte Läsion präsentiert 

habe.

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13. Mit Beschwerdeantwort vom 17. Januar 2017 verlangte die B._____ 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde. Sie 

trug insbesondere vor, dass mit dem Eingriff vom 14. Juli 2016 keine 

unfallbedingten Gesundheitsschäden behandelt worden seien, sondern 

einzig Gesundheitsschäden, die sich nach dem schicksalsmässigen 

Verlauf des krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall vom 30. Januar 

2014 früher oder später eingestellt hätten. Damit sei u.a. auch auf die 

Vorgeschichte aus dem Jahr 2003 abzustellen, zumal die zeitnahen 

Unterlagen, insbesondere die Röntgenaufnahmen keine dahingehende 

Schädigung festhielten. Davon abweichende Ausführungen der 

Beschwerdeführerin seien nicht mit schlüssigen Akten belegt.

14. Mit Replik vom 30. Januar 2017 und Duplik vom 8. Februar 2017 

vertieften die Parteien ihre Standpunkte. 

 

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften 

sowie auf den angefochtenen Einspracheentscheid wird, soweit 

erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen. 

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 

(UVG; SR 832.20) i.V.m. Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen 

Einspracheentscheide Beschwerde beim Versicherungsgericht 

desjenigen Kantons erhoben werden, in dem die versicherte Person zur 

Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat. Vorliegend hat die 

Beschwerdeführerin Wohnsitz in X._____ (GR), weshalb die örtliche 

Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden 

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gegeben ist. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt 

sich aus Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100), wonach das 

Verwaltungsgericht als kantonales Versicherungsgericht Beschwerden 

gegen Einspracheentscheide und Verfügungen in 

Sozialversicherungssachen beurteilt, die gemäss Bundesrecht der 

Beschwerde unterliegen. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 9. 

November 2016 stellt demnach ein taugliches Anfechtungsobjekt für ein 

Verfahren vor dem Verwaltungsgericht dar. Als formelle und materielle 

Adressatin desselben ist die Beschwerdeführerin berührt und weist ein 

schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung auf (Art. 59 ATSG). Auf 

die überdies frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit 

einzutreten.

2. Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des UVG und der 

Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in Kraft 

getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung 

vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor dem Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die 

vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht 

gewährt. Vorliegend finden daher grundsätzlich die bis 31. Dezember 

2016 gültigen Bestimmungen Anwendung. Hinsichtlich der für das 

vorliegende Verfahren anwendbaren Bestimmungen haben sich indessen 

mit Inkrafttreten der neuen Rechtssätze keine Änderungen ergeben.

3. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin auch über den 4. Juli 

2017 hinaus Anspruch auf Versicherungsleistungen für die Folgen aus 

dem Unfall vom 30. Januar 2014 hat. Relevant sind vorliegend nur die 

Beschwerden am linken Knie. Gemäss Bagatellunfall-Meldung 

(beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 1) stürzte die 

Beschwerdeführerin beim Eislaufen. Dabei verletzte sie sich beide Knie, 

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wobei das rechte Knie in der Folge offensichtlich keine Probleme 

bereitete, da sich die medizinischen Akten ausschliesslich mit dem linken 

Knie beschäftigen. Ebenfalls bilden die beim Sturz geprellte rechte 

Schulter und das rechte Handgelenk kein Streitthema. Offensichtlich sind 

auch diese folgenlos abgeheilt, jedenfalls ergibt sich aus den Akten nichts 

Gegenteiliges bzw. überhaupt nichts dazu. Somit steht das linke Knie hier 

im Zentrum.

4. a) Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden die Versicherungsleistungen, soweit 

das Gesetz nichts anderes bestimmt, bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt. Als Unfall gilt gemäss 

Art. 4 ATSG die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 

eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, 

die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 

Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. Die Leistungspflicht des 

Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und 

der gesundheitlichen Schädigung ein natürlicher und adäquater 

Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 177 E.3).

b) Die Beschwerdeführerin bemängelt zunächst, dass im vom Spital 

verfassten Arztzeugnis UVG fälschlicherweise von einem Rückfall am 13. 

Juli 2016 berichtet worden sei. Ihre Aussage, sie hätte wieder vermehrte 

Schmerzen, habe nicht geheissen, dass sie vorab keine Schmerzen mehr 

gehabt habe, sondern dass diese immer stärker geworden seien. Seit 

dem Unfallereignis vom 30. Januar 2014 sei sie zu keinem Zeitpunkt 

schmerzfrei gewesen. Diesem Umstand trug die Beschwerdegegnerin 

indessen bereits im angefochtenen Einspracheentscheid Rechnung (vgl. 

E.8 des angefochtenen Entscheids). So hielt sie darin fest, die 

Beschwerdeführerin habe sich unbestrittenermassen seit dem Ereignis 

vom 30. Januar 2014 durchgehend in medizinischer Behandlung 

befunden, was dazu führe, dass die Kausalitätsfrage nicht unter dem Titel 

der Rückfallkausalität, sondern unter dem Titel des Grundfalles geprüft 

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werde, was die Beschwerdegegnerin denn auch richtigerweise so 

gemacht hat und das Vorgehen somit nicht zu beanstanden ist. 

5. a) Nachfolgend ist somit zu klären, ob zwischen diesem Unfall und den 

aktuellen Beschwerden der Beschwerdeführerin am linken Knie zunächst 

ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Als Ursache im Sinne des 

natürlichen Kausalzusammenhangs gelten alle Umstände, ohne deren 

Vorhandensein der in Frage stehende Erfolg nicht als eingetreten oder 

nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten 

gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die 

Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass 

ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache einer gesundheitlichen 

Störung ist. Es genügt, dass er als schädigendes Ereignis zusammen mit 

anderen Bedingungen die körperliche, geistige oder psychische 

Gesundheit der Versicherten beeinträchtigt hat, mithin der Unfall nicht 

weggedacht werden kann, ohne dass die eingetretene gesundheitliche 

Beeinträchtigung entfiele (vgl. BGE 129 V 177 E.3.1, 119 V 335 E.1, 

118 V 286 E.1b; ARMESTO, in: STEIGER-SACKMANN/MOSIMANN [Hrsg.], 

Recht der Sozialen Sicherheit, Basel 2014, Rz. 18.27 ff.).

b) Ein Unfall stellt nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache eines 

Gesundheitsschadens dar, wenn Letzterer ausschliesslich auf 

unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 

(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall 

bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich 

nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 

auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), 

erreicht ist (vgl. RUMO-JUNGO/HOLZER, in: MURER/STAUFFER [Hrsg.], 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl., Zürich 2012, Art. 6 

S. 54 m.H. u.a. auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_101/2008 vom 6. 

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August 2008 E.2.2). Trifft ein Unfall auf einen vorgeschädigten Körper und 

steht medizinischerseits fest, dass weder der Status quo ante noch der 

Status quo sine je wieder erreicht werden können, so spricht die 

Rechtsprechung von einer "richtungsgebenden Verschlimmerung" (RUMO-

JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 54 m.H. auf das Urteil des 

Bundesgerichts 8C_467/2007 vom 25. Oktober 2007 E.3.1).

c) Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 

Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage. 

Darüber haben die Verwaltung sowie das im Beschwerdefall angerufene 

Gericht nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden. Die blosse Möglichkeit 

eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines 

Leistungsanspruches nicht (vgl. BGE 129 V 177 E.3.1 m.H.; RUMO-

JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 54). Dasselbe gilt für den Wegfall eines 

einmal bestehenden Kausalzusammenhangs. Während bei der Frage, ob 

ein Kausalzusammenhang existiert, der Versicherte die objektive 

Beweislast trägt, liegt die objektive Beweislast für den behaupteten 

Wegfall der Kausalität aufgrund des Erreichens des Status quo sine vel 

ante beim Unfallversicherer (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2013 

vom 28. Januar 2014 E.4.2.1 m.H.; RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 

S. 54). 

d) Die Beschwerdegegnerin begründete die Einstellung der 

Versicherungsleistungen gestützt auf die Beurteilungen von Dr. med. 

G._____ vom 12. August bzw. 31. Oktober 2016 (Bg-act. 93 f., 143 f.) 

damit, dass zwischen den mit Operation vom 14. Juli 2016 behandelten 

Beschwerden am linken Knie und dem Ereignis vom 30. Januar 2014 kein 

überwiegender Kausalzusammenhang bestehe. Im Einspracheentscheid 

vom 9. November 2016 führte die Beschwerdegegnerin begründend aus, 

im MRI vom 21. März 2014 seien keine Hinweise auf einen Meniskusriss 

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gefunden worden, womit das Ereignis vom 31. (recte: 30.) Januar 2014 

überwiegend wahrscheinlich nicht zu einer Meniskusläsion geführt habe. 

Dass nun im MRI vom 4. Juli 2016 ein Meniskusriss habe festgestellt 

werden können, bedeute nichts anderes, als dass sich dieser ganz klar 

erst in der Zeit zwischen dem 21. März 2014 und dem 4. Juli 2016 

entwickelt haben könne. Hinzu komme, dass dem Bericht vom 27. Juni 

2016 von Dr. med. D._____ entnommen werden könne, dass die 

Versicherte erst seit rund anderthalb Monaten, also seit circa April 2016 

unter Schmerzen direkt über dem Kniegelenk leide. Aufgrund dessen sei 

davon auszugehen, dass sich der Meniskusriss ungefähr im April 2016 

entwickelt haben müsse, weshalb der Kausalzusammenhang zwischen 

dem Ereignis vom 31. (recte: 30.) Januar 2014 und den am 14. Juli 2016 

operativ behandelten Beschwerden überwiegend wahrscheinlich nicht 

mehr gegeben sei. Nachfolgend ist zu prüfen, ob die 

Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Beurteilung ihres beratenden 

Arztes, Dr. med. G._____, abgestellt hat.

e) Dr. med. G._____, Facharzt FMH für Chirurgie, kommt in seinem 

Arztbericht vom 12. August 2016 (Bg-act. 93 f.) nach Einsicht in die Akten 

zum Schluss, dass die heutigen, am 14. Juli 2016 operativ behandelten 

Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das 

Ereignis vom 30. Januar 2014 zurückzuführen seien. Begründend führte 

er dabei aus, dass im MRI des linken Knies vom 21. März 2014 eine 

Meniskusläsion nicht festgestellt worden sei. Im MRI vom 4. Juli 2016 

habe sich nun gemäss dem Bericht des Radiologen des Kantonsspitals 

Graubünden ein degenerierter Aussenmeniskus im Bereich der Pars 

Intermedia mit einem parameniskalen Reizzustand gezeigt. Somit handle 

es sich bei der am 14. Juli 2016 operativ behandelten Meniskustrimmung 

um die Behandlung einer degenerativen Veränderung und nicht um eine 

traumatisch bedingte strukturelle Läsion. Demnach sei der Status quo 

sine spätestens im Zeitpunkt der Durchführung des MRI am 4. Juli 2016 

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erreicht worden. Diese Beurteilung bestätigte Dr. med. G._____ auch 

nach Erhebung der Einsprache vom 14. September 2016 durch die 

Beschwerdeführerin und mithin nach erneuter Akteneinsicht mit 

Stellungnahme vom 31. Oktober 2016 (vgl. Bg-act. 142 f.). 

f) Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 

dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 

in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 

Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 

der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E.5.1, 125 V 351 E.3a 

m.H.). Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich 

weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der 

eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder 

Gutachten (BGE 125 V 351 E.3a, 122 V 157 E.1c m.H.). Dennoch hat es 

die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung 

(Art. 61 lit. c ATSG) als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte 

Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die 

Beweiswürdigung aufzustellen. So kommt den Berichten und Gutachten 

versicherungsinterner Ärzte voller Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig 

erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind 

und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit sprechen. Die Tatsache 

allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum 

Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität 

und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer 

Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung 

objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche 

Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht 

zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings ein 

strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E.3b/ee). Bestehen auch 

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nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende 

Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E.4.4; Urteil des 

Bundesgerichts 8C_245/2011 vom 25. August 2011 E.5.3). In Bezug auf 

Berichte von Hausärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache 

Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre 

auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten 

ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 351 E.3a m.H.).

g) In den vorliegenden medizinischen Akten finden sich keine der 

Einschätzung des beratenden Arztes widersprechenden ärztlichen 

Beurteilungen. Eine Meniskusläsion am linken Knie wurde erstmals 

aufgrund der MRI-Abklärung vom 4. Juli 2016 (Bg-act. 84 f.), und damit 

mehr als zwei Jahre nach dem Unfall vom 30. Januar 2014 von Dr. med. 

E._____, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 

des Bewegungsapparates, und Dr. med. F._____, Oberarzt, 

Kantonsspital Graubünden, im Arztbericht vom 7. Juli 2016 diagnostiziert 

(vgl. Bg-act. 118 f.). Eine Meniskusläsion wurde in den vorherigen 

bildgebenden und klinischen Untersuchungen unfallzeitnah indessen 

aktenkundig stets verneint. So berichtete Dr. med. C._____ aufgrund der 

Röntgenuntersuchung des linken Knies anlässlich der Erstbehandlung 

vom 3. Februar 2014, dass keine ossären Läsionen vorlägen (vgl. Bg-act. 

51). In der MRI-Abklärung vom 21. März 2014 liess sich am linken Knie 

weder eine Fraktur noch ein Knochenmarksödem noch eine 

osteochondrale Läsion darstellen. Das vordere und das hintere 

Kreuzband wie auch die Kollateralbänder waren intakt und es fanden sich 

keine Hinweise auf einen Meniskusriss. Es fand sich auch keine Baker-

Zyste. Die Quadrizeps- sowie Patellarsehne waren unauffällig. Präpatellär 

zeigte sich längliches Flüssigkeitssignal, in erster Linie einer Bursitis 

entsprechend (vgl. Bg-act. 35). Schliesslich führte Dr. med. D._____ im 

Arztbericht vom 26. November 2014 aus, dass sich radiologisch und 

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klinisch keine Meniskusläsion oder intraartikulare Pathologie nachweisen 

lasse. Es zeige sich nur eine kontrakte Quadricepsproblematik bei 

Verdacht auf Status nach Algodystrophie mit Dysästhesie über dem 

gesamten linken Bein (vgl. Bg-act. 57 f.). Nachdem aufgrund des MRI 

vom 4. Juli 2016 ein degenerierter Aussenmeniskus betont in der Pars 

intermedia mit einem parameniskalen Reizzustand diagnostiziert wurde 

(vgl. Bg-act. 84 f.), äusserten sich weder Dr. med. E._____ noch Dr. med. 

F._____ in ihrem Arztbericht vom 7. Juli 2016 (Bg-act. 118 f.) noch Dipl. 

med. H._____ im Arztzeugnis vom 19. Juli 2016 (Bg-act. 112) zur 

Kausalität dieser festgestellten Meniskusläsion. Letzterer hielt lediglich 

fest, dass die Kausalität "nicht konklusiv beurteilbar" sei (Bg-act. 112). 

Zudem stellten auch Dr. med. I._____ und Dr. med. F._____ in ihrem 

Arztbericht vom 14. Dezember 2016 (fünf Monate nach der Operation 

vom 14. Juli 2016) keine unfallbedingte Kausalität hinsichtlich der 

bestehenden Kniebeschwerden fest (vgl. Bg-act. 151 f.). Dass die am 4. 

Juli 2016 erstmals festgestellte Meniskusläsion am linken Knie auf den 

Unfall vom 30. Januar 2014 zurückzuführen sei, wie die 

Beschwerdeführerin geltend macht, ist somit medizinisch nicht belegt. 

Aufgrund der Aktenlage ist vielmehr davon auszugehen, dass der 

Meniskusriss im Frühjahr 2016 erfolgte, hielt doch Dr. med. D._____ im 

Arztbericht vom 27. Juni 2016 fest, dass die Beschwerdeführerin seit 

anderthalb Monaten (damit seit ca. Mai 2016) vermehrt unter Schmerzen 

direkt über dem Kniegelenk leide und der Verdacht auf eine 

Meniskusläsion bestehe (vgl. Bg-act. 115). Diese Verdachtsdiagnose 

bestätigte sich dann im MRI vom 4. Juli 2016 (vgl. Bg-act. 84 f., 118 f.). 

Dass – wie Dr. med. G._____ ausführte – den am 14. Juli 2016 operativ 

behandelten Beschwerden am linken Knie überwiegend wahrscheinlich 

degenerative Veränderungen zugrunde liegen, wird zudem dadurch 

bekräftigt, dass – wie die Beschwerdegegnerin vorträgt – in der nach 

einem Treppensturz der Beschwerdeführerin im Dezember 2003 

durchgeführten MRI-Abklärung vom 19. Januar 2004 bereits degenerative 

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Veränderungen des Typ II im Hinterhorn des Innenmeniskus festgestellt 

wurden (MRI-Bericht von Dr. med. K._____ vom 20. Januar 2004 [Bg-act. 

3]). Aufgrund der medizinischen Aktenlage kann mit der 

Beschwerdegegnerin demnach davon ausgegangen werden, dass die 

aktuellen, am 14. Juli 2016 operativ behandelten Beschwerden am linken 

Knie (Meniskustrimming) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht auf 

das Unfallereignis vom 30. Januar 2014 zurückzuführen sind, mithin der 

natürliche Kausalzusammenhang nicht gegeben ist.

h) Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Tatsache, dass sich beim Unfall 

vom 30. Januar 2014 eine Läsion des Meniskus ereignet habe, werde 

auch durch die Aussage von Dr. med. D._____ erhärtet, wonach sich die 

Läsion im ersten MRI noch nicht präsentiert hätte. Diese Aussage lasse 

darauf schliessen, dass die Läsion damals bereits vorhanden gewesen 

sei, was auch die andauernden Beschwerden erkläre. Der durch den 

Unfall beschädigte Meniskus sei durch die ausbleibende Korrektur weiter 

geschädigt worden, so dass sich im 2016 die erweiterte Läsion präsentiert 

habe. Ein angerissener Meniskus, der sich verschlechtere, sei nicht gleich 

zu setzen mit einer normalen Degeneration. Es könne also davon 

ausgegangen werden, dass die altersbedingte Degeneration nicht 

ursächlich für die Läsion sei, sondern das Unfallereignis als solches. 

Wäre eine Degeneration ursächlich, wäre eine Heilung nach der 

Operation so nicht möglich, da sie sechs Monate nach dem Eingriff ihr 

Knie zu 100 % wieder biegen könne und die Schmerzen massiv geringer 

seien. Eine Medikamenteneinnahme sei nur noch in geringer Dosis nötig. 

Tanzen, Velofahren und grössere Strecken gehen sei heute wieder 

möglich. Dies zeige, dass der Unfall Ursache für die langen Beschwerden 

gewesen sei und nicht eine Degeneration. Dem kann nicht gefolgt 

werden. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, dass die 

Meniskusläsion im Zeitpunkt der MRI vom 21. März 2014 bereits 

vorhanden gewesen sei, findet in den medizinischen Akten keine Stütze. 

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Nach der schlüssigen und nachvollziehbaren Beurteilung des beratenden 

Arztes ist vielmehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer 

degenerativ bedingten Läsion auszugehen (vgl. vorne E.5e und 5g). 

i) In der Beschwerde bringt die Beschwerdeführerin - wie bereits in ihrer 

Einsprache - erneut die Rüge vor, dass von einem Kausalzusammenhang 

ausgegangen werden müsse, da zwischen dem Unfall und dem Eingriff 

am 14. Juli 2016 kein anderer Unfall geschehen sei, welcher eine 

Überbeanspruchung oder Verletzung des Meniskus hervorgerufen hätte. 

Bereits in Erwägung 8 des angefochtenen Einspracheentscheides wurde 

aber hinsichtlich dieses Einwandes darauf hingewiesen, dass die "post 

hoc ergo propter hoc"-Argumentation keine haltbare Beweisregel 

darstelle. Denn nach gefestigter bundesgerichtlicher Rechtsprechung 

gelten Beschwerden nicht schon dann als durch einen Unfall verursacht, 

wenn sie nach diesem aufgetreten sind (BGE 119 V 335 E.2b/bb; Urteile 

des Bundesgerichts 8C_341/2009 vom 9. November 2009 E.3.2, 

8C_178/2010 

vom 22. Juni 2010 E.4.1; RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 55 

m.w.H.). Die Vorbringen der Beschwerdeführerin vermögen die Richtigkeit 

der Beurteilung von Dr. med. G._____ damit nicht in Frage zu stellen. 

k) Letztlich ist auch der Einwand der Beschwerdeführerin, Dr. med. G._____ 

habe sie nicht persönlich untersucht, unbegründet. Dr. med. G._____ war 

von der Beschwerdegegnerin beauftragt worden, anhand der 

vorliegenden medizinischen Akten seine Einschätzung zu drei explizit 

gestellten Fragen betreffend den Kausalzusammenhang abzugeben (vgl. 

Bg-act. 93 f.). Bei seinem Gutachten handelt es sich somit um ein 

Aktengutachten. Reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert 

zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im 

Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich 

feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (vgl. Urteil des 

http://links.weblaw.ch/de/BGE-119-V-335
http://links.weblaw.ch/de/8C_341/2009
http://links.weblaw.ch/de/8C_178/2010

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Bundesgerichts 8C_641/2011 22. Dezember 2011 E.3.2.2 m.w.H.). Hier 

lag Dr. med. G._____ aufgrund der oben geschilderten Aktenlage ein 

lückenloser Befund vor. Er hatte im Wesentlichen nur einen an sich 

feststehenden medizinischen Sachverhalt zu beurteilen und lediglich zur 

Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs Stellung zu nehmen. Dass 

keine persönliche Untersuchung erfolgte, kann somit nicht beanstandet 

werden.

6. Nicht weiter einzugehen ist auf den Umstand, dass die 

Beschwerdeführerin unbestrittenermassen neben ihrer Anstellung in 

X._____ (mit Pensum von ca. 30 %) seit dem 10. Dezember 2015 eine 

zusätzliche Arbeitsstelle mit Pensum von 50 % hat (vgl. Bg-act. 78), was 

sie der Beschwerdegegnerin von sich aus nicht gemeldet hat. Die 

Konsequenzen aus einer allfälligen Informationspflichtverletzung durch 

die Beschwerdeführerin sind im Hinblick auf die hier zu beurteilende 

Streitfrage aber nicht relevant, weshalb sich weitere Ausführungen hierzu 

erübrigen.

7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aus den Akten keine 

Indizien gegen die Zuverlässigkeit der schlüssigen Beurteilung des 

beratenden Arztes, Dr. med. G._____, vom 12. August 2016 (Bg-act. 93 

f.), bestätigt in seiner Stellungnahme vom 31. Oktober 2016 (Bg-act. 142), 

ergeben, weshalb diesen voller Beweiswert zukommt (vgl. vorne E.5f) und 

die Beschwerdegegnerin zu Recht darauf abgestellt hat. Demnach sind 

die am 14. Juli 2016 operativ behandelten Beschwerden (Meniskusläsion) 

der Beschwerdeführerin am linken Knie mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit auf degenerative Veränderungen und nicht auf den 

Unfall vom 30. Januar 2014 zurückzuführen. Somit kann nicht 

beanstandet werden, dass die Beschwerdegegnerin (gestützt auf die 

Beurteilungen ihres beratenden Arztes) ihre Versicherungsleistungen per 

4. Juli 2016 mangels eines natürlichen Kausalzusammenhangs eingestellt 

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hat. Aus diesen Gründen erweist sich der angefochtene 

Einspracheentscheid vom 9. November 2016 als rechtens, weshalb die 

dagegen erhoben Beschwerde abzuweisen ist.

8. Für das vorliegende Beschwerdeverfahren werden in Anwendung von  

Art. 61 lit. a ATSG keine Verfahrenskosten erhoben. Die 

Beschwerdegegnerin, die in ihrer Eigenschaft als zuständige 

Sozialversicherungsträgerin obsiegt hat, kann keine Parteientschädigung 

beanspruchen (Art. 61 lit. g ATSG e contrario). 

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]