# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 12ba3eb3-4ed2-5a3f-b027-343d10a43c6d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 02.11.2021 SB200481
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB200481_2021-11-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB200481-O/U/cwo 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Ch. Prinz, Präsident, lic. iur. B. Gut und 

lic. iur. B. Amacker sowie die Gerichtsschreiberin MLaw A. Donatsch 

 

Urteil vom 2. November 2021 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,  
vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. A. Kaegi,  

Anklägerin und I. Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschuldigter und II. Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

betreffend Schändung etc. und Widerruf  
(Rückweisung der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts) 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung,  
vom 26. März 2018 (DG170248) 
 
Urteil der I. Strafkammer des Obergerichtes des Kantons Zürich  
vom 12. Juni 2019 (SB180280)  
 
Urteil der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts  
vom 5. November 2020 (6B_1071/2019) 

 

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Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft IV vom 12. September 2017 ist diesem 

Urteil beigeheftet (Urk. 1/40). 

Urteil der Vorinstanz:  
(Urk. 2/81 S. 109 ff.) 

"Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig 

− der Schändung im Sinne von Art. 191 StGB (Anklagziffer A.1), 

− der mehrfachen teilweise versuchten sexuellen Nötigung im Sinne von 

Art. 189 Abs. 1 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Ankla-

geziffern A.2-A.4), 

− der mehrfachen teilweise versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern im 

Sinne von Art. 187 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 

Abs. 1 StGB (Anklageziffern A.2-A.4), 

− der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB 

(Anklageziffer A.3), 

− des mehrfachen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB, teilweise in 

Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffern B.1-B.9), 

− der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 

B.9), 

− des Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB (Anklageziffer B.9), 

− der mehrfachen Pornographie im Sinne von Art. 197 Abs. 1 und 5 StGB 

(Anklageziffern A.5.1 und A.5.2), 

− des mehrfachen Vergehens im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d sowie 

Art. 19bis des Betäubungsmittelgesetzes (Anklageziffern C.1.1 und C.2), 

− der mehrfachen Übertretung im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 des Betäubungsmit-

telgesetzes hinsichtlich des Zeitraums 27. März 2015 bis 18. März 2016 

(Anklageziffer C.3). 

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2. Der Beschuldigte ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf 

− des mehrfachen Vergehens im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d des 

Betäubungsmittelgesetzes bezüglich Anklageziffer C.1.2, 

− des Vergehens im Sinne des Waffengesetzes (WG) im Sinne von Art. 33 

Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 4, Art. 8 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 1 WG (Anklage-

ziffer D). 

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 9 Jahren Freiheitsstrafe (wovon bis und mit heu-

te 739 Tage durch Haft und durch vorzeitigen Strafantritt erstanden sind) und einer 

Busse von Fr. 500.–. 

4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. Die Busse ist zu bezahlen. 

5. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine 

Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. 

6. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft 

Zürich-Limmat vom 16. Januar 2014 ausgefällten Geldstrafe von 150 Tagessätzen 

zu Fr. 30.– wird abgesehen. 

7. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft 

Zürich-Sihl vom 7. Mai 2014 ausgefällten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 

Fr. 30.– wird abgesehen. 

8. Es wird festgestellt, dass ein Widerruf der mit Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft 

Zürich-Sihl vom 17. August 2009 und 17. Februar 2010 ausgefällten Strafen nicht 

möglich ist. 

9. Es wird eine vollzugsbegleitende ambulante Behandlung des Beschuldigten im 

Sinne von Art. 63 StGB (Behandlung psychischer Störungen) angeordnet.  

10. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 28. Juli 2017 

beschlagnahmten Gegenstände (1 PC-Dell, 2 Festplatten Marke Samsung 400 GB 

und 200 GB) werden eingezogen und der Stadtpolizei Zürich zur Vernichtung über-

lassen. 

11. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin B._____ eine Genugtuung von 

Fr. 10'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 1. Januar 2015 zu bezahlen. 

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12. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 

C._____ Schadenersatz von Fr. 230.– zuzüglich 5 % Zins ab 11. März 2016 zu be-

zahlen. 

13. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 

C._____ eine Genugtuung von Fr. 10'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 11. März 2016 

zu bezahlen. 

14. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber der Privatklägerin C._____ 

aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. 

Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches wird sie 

auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

15. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 

D._____ eine Genugtuung von Fr. 12'000.– zu bezahlen. 

16. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 

E._____ Schadenersatz von Fr. 3'000.– zu bezahlen. 

17. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 

E._____ eine Genugtuung von Fr. 5'000.– zu bezahlen. 

18. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 

F._____ Schadenersatz von Fr. 226.95 zuzüglich 5 % Zins ab 17. Januar 2017 zu 

bezahlen. 

19. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 

F._____ eine Genugtuung von Fr. 8'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 12. November 

2015 zu bezahlen. 

20. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber der Privatklägerin F._____ 

aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. 

Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches wird sie 

auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

21. Der Privatkläger G._____ [Restaurant] wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf 

den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

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22. Die Privatklägerin Gemeinde H._____ wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf 

den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

23. Rechtsanwalt lic. iur. X._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidi-

ger des Beschuldigten mit Fr. 25'800.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse ent-

schädigt. 

24. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher 

Vertreter der Privatklägerin 1 mit Fr. 12'070.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse 

entschädigt. 

25. Rechtsanwältin lic. iur. Z._____ wird für ihre Aufwendungen als unentgeltliche Ver-

treterin der Privatklägerin 3 mit Fr. 9'600.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse ent-

schädigt. 

26. Rechtsanwalt Dr. iur. XX._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher 

Vertreter der Privatklägerin 4 mit Fr. 14'077.70 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse 

entschädigt. 

27. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 7'500.00 ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 18'000.00   Gebühr für das Vorverfahren 

Fr. 1'200.00   Gebühr Beschwerde OGZ G.Nr. UB160138 

Fr. 1'000.00   Gebühr Beschwerde OGZ G.Nr. UB160174 

Fr. 13'433.35   Auslagen (Gutachten) 

Fr. 9'691.25   Auslagen 

Fr. 7'544.00   Auslagen Polizei 

Fr. 24'971.70   amtliche Verteidigung (RA XY._____) 

Fr. 25'800.00   amtliche Verteidigung (RA X._____) 

Fr. 12'070.00   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 1 

Fr. 9'600.00   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 3 

Fr. 14'077.70   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 4. 
 
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

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28. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen 

diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Vertretungen der 

Privatklägerschaft, werden dem Beschuldigten auferlegt. 

29. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen und der unentgeltlichen Vertretung der 

Privatklägerschaft werden definitiv auf die Gerichtskasse genommen. 

30. (Mitteilungen) 

31. (Rechtsmittel)" 

Berufungsanträge: 
(Prot. II S. 8 f.) 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 205 S. 1) 

1. Das Berufungsurteil vom 12. Juni 2019 des Obergerichtes des Kantons 

Zürich, I. Strafkammer, sei wie folgt abzuändern: 

1.1. Der Beschuldigte sei vom Vorwurf der Pornographie im Sinne von 

Art. 197 Abs. 1 StGB in Anklageziffer A.5.2 freizusprechen. 

1.2. Der Beschuldigte sei mit einer Freiheitsstrafe von höchstens 75 Mona-

ten zu bestrafen. 

1.3. Die dem Beschuldigten für das Vor- und Hauptverfahren sowie das ers-

te Berufungsverfahren auferlegten Verfahrenskosten seien angemes-

sen zu reduzieren. 

2. Die Kosten für das vorliegende Verfahren seien (inkl. Kosten der amtlichen 

Verteidigung) vollumfänglich auf die Staatskasse zu nehmen. 

b) Der Staatsanwaltschaft: 

(schriftlich; Urk. 199) 

1. Bestätigung des obergerichtlichen Urteils vom 12. Juni 2019 betreffend den 

Schuldspruch gemäss Urteil-Dispositivziffer 1 Abs. 1 (Schändung). 

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2. Freispruch betreffend Pornographe gemäss Ziff. 1 Abs. 2 des obergericht-

lichen Urteils vom 12. Juni 2019. 

3. Bestrafung mit einer Freiheitsstrafe von 11 Jahren und 7 Monaten sowie ei-

ner Busse von Fr. 500.–. 

4. Kostenauferlegung des schriftlichen Berufungsverfahrens zu 4/5 auf den 

Beschuldigten. 

Erwägungen: 

I. Verfahrensgang 

1.   Zum Verfahrensgang bis und mit dem oben erwähnten obergerichtlichen 

Entscheid der hiesigen Kammer vom 12. Juni 2019 kann auf die Ausführungen im 

genannten Entscheid verwiesen werden (Urk. 2/180 S. 9 ff.). 

2.   Gegen den obergerichtlichen Entscheid vom 12. Juni 2019 liess der Be-

schuldigte am 17. September 2019 Beschwerde in Strafsachen beim Bundesge-

richt erheben (Urk. 2/185; Urk 2/186/2). Er beantragte einen Freispruch betreffend 

Schändung (Anklageziffer A.1) sowie Pornographie (Anklageziffer A.5.2), eine 

Freiheitsstrafe von höchstens 4 Jahren und 6 Monaten und die Abweisung der 

Zivilforderungen der Privatklägerin, eventualiter die Aufhebung des angefochte-

nen Urteils und die Rückweisung zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen 

(Urk. 2/186/2). Mit Urteil vom 5. November 2020 hiess das Bundesgericht die 

Beschwerde des Beschuldigten teilweise gut, hob das Urteil vom 12. Juni 2019 

auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an das Obergericht zurück 

(Urk. 193). 

3.   Mit Präsidialverfügung vom 22. Dezember 2020 wurden das Berufungsver-

fahren im Einverständnis der Parteien schriftlich fortgesetzt und dem Beschuldig-

ten sowie der Staatsanwaltschaft Frist angesetzt, um schriftlich die Berufungsan-

träge zu stellen und zu begründen sowie letztmals Beweisanträge zu stellen (Urk. 

196, Urk. 197). Die Staatsanwaltschaft reichte mit hierorts am 6. Januar 2021 ein-

gegangene Eingabe ihre Berufungsanträge ein und begründete diese kurz 

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(Urk. 199). Der Beschuldigte stellte und begründete seine Berufungsanträge mit 

Eingabe vom 12. Februar 2021 (Urk. 205; Urk. 207/1-3). Mit Präsidialverfügung 

vom 17. Februar 2021 wurden die Berufungsbegründungen den Parteien gegen-

seitig zugestellt. Dabei wurde ihnen Frist zur Einreichung der Berufungsantwort 

angesetzt (Urk. 208). Mit Eingabe vom 22. Februar 2021 nahm die Staatsanwalt-

schaft Stellung (Urk. 212). Der Beschuldigte verwies mit Eingabe vom 10. März 

2021 auf seine Berufungsbegründung vom 12. Februar 2021 (Urk. 215). Mit 

Präsidialverfügung vom 16. März 2021 wurden den Parteien die Stellungnahmen 

gegenseitig zugestellt und Frist zur freigestellten Vernehmlassung angesetzt 

(Urk. 218). Mit Eingaben vom 18. März 2021 und 6. April 2021 verzichteten die 

Parteien auf eine weitere Stellungnahme (Urk. 220; Urk. 222). 

4.   Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 

II. Rückweisung und Bindungswirkung 

1.   Das Bundesgericht hiess die Beschwerde des Beschuldigten teilweise gut, 

hob das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 12. Juni 2019 in seiner 

Gesamtheit auf und wies die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zu-

rück (Urk. 193 S. 17). 

2.   Entsprechend ist heute nochmals umfassend über alles zu entscheiden, was 

bereits Gegenstand des ersten Berufungsverfahrens war. Dabei darf sich das 

Berufungsgericht von Bundesrechts wegen nur noch mit jenen Punkten befassen, 

die das Bundesgericht kassierte. Die anderen Teile des Urteils haben Bestand 

und werden in das neue Urteil übernommen (Schmid/Jositsch, Handbuch des 

schweizerischen Strafprozessrechts, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2017, N 1713). Ir-

relevant ist, dass das Bundesgericht mit seinem Rückweisungsentscheid formell 

in der Regel das ganze angefochtene Urteil aufhebt. Entscheidend ist nicht das 

Dispositiv, sondern die materielle Tragweite des bundesgerichtlichen Entscheids. 

Die neue Entscheidung der Berufungskammer ist somit auf diejenige Thematik 

beschränkt, die sich aus den bundesgerichtlichen Erwägungen als Gegenstand 

der neuen Beurteilung ergibt. Das Verfahren wird nur insoweit neu in Gang ge-

setzt, als dies notwendig ist, um den verbindlichen Erwägungen des Bundesge-

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richts Rechnung zu tragen (BGE 143 IV 214 E. 5.2.1; Urteile des Bundesgerichts 

6B_1366/2016 vom 6. Juni 2017, E. 3.2.1; 6B_54/2018 vom 28. November 2018 

E. 1.2).  

3.   Prozessgegenstand bildet nach der Rückweisung durch das Bundesgericht 

gemäss dessen Erwägungen die Sachverhaltsfeststellung bzw. rechtliche Würdi-

gung in Bezug auf den Vorwurf der Pornographie zum Nachteil von I._____ mit 

den entsprechenden Konsequenzen hinsichtlich Sanktion und Kosten- und 

Entschädigungsfolgen sowie die Strafzumessung (betreffend die Nennung der 

Einzelstrafen). Der mit Entscheid des Obergerichts vom 12. Juni 2019 gefasste 

Beschluss ist nochmals unverändert zu fassen. 

III. Sachverhalt und rechtliche Würdigung 

1. Anklagesachverhalt 

Der Anklagesachverhalt ergibt sich aus der Anklageschrift vom 12. September 

2017, welche diesem Urteil beigeheftet ist (Urk. 40). Von Relevanz ist vorliegend 

einzig noch die Anklageziffer A.5.2 (Pornographie zum Nachteil von I._____). 

2. Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts und Fazit 

Das Bundesgericht hielt in seinem Entscheid (Urk. 193) bindend fest, dass es an 

der Grundlage fehle, um anhand des Wissens des Beschuldigten darauf zu 

schliessen, er habe in Kauf genommen, dass die Geschädigte I._____ das porno-

grafische Bild erblicken würde. Es fehle entsprechend am subjektiven Tatbestand, 

weshalb der Beschuldigte vom Vorwurf der Pornografie freizusprechen sei 

(Urk. 193 E.2 S. 10 ff.). Da bundesgerichtliche Vorgaben in Rückweisungsent-

scheiden für die Vorinstanz verbindlich sind (Entscheid des Bundesgerichts 

6B_35/2012 vom 30. März 2012 E.2.2., bestätigt in Urteil 6B_1031/2016 vom 

23. März 2017 E.4.1.) und keine weiteren Beweise Eingang ins Verfahren gefun-

den haben bzw. abzunehmen waren, erübrigen sich weitere Ausführungen hierzu 

und es ist mangels anderer Beweise oder Indizien der Beschuldigte in Bezug auf 

den 

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 Vorwurf der Pornographie zum Nachteil von I._____ (Anklageziffer A.5.2) freizu-

sprechen. 

IV. Sanktion 

1. Ausgangslage 

1.1. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil vom 5. November 2020 festgehal-

ten, bei Tatmehrheit müsse aus dem Urteil hervorgehen, welche Einzelstrafen für 

die verschiedenen Straftaten festgesetzt werden. Nur so lasse sich (anhand der 

mass-gebenden Strafzumessungsgründe für jede Einzelstrafe) überprüfen, ob die 

einzelnen Strafen und deren Gewichtung bei der Strafschärfung bundesrechts-

konform seien. Die Nennung der Einzelstrafen erhöhe den Aufwand für die Ur-

teilsbegründung nicht erheblich, weil das Gericht ohnehin für jede Einzeltat eine 

selbständige Strafe gedanklich festsetzen und die entscheidrelevanten Überle-

gungen in den Grundzügen wiedergeben müsse (vgl. Art. 50 StGB). Was jedoch 

die einzelnen Strafzumessungsfaktoren angehe, müsse das Gericht nicht in Zah-

len oder Prozenten angeben, wie es jene gewichte (BGE 142 IV 265 E. 2.4.3; 

BGE 136 IV 55 E. 5.6). Die Strafzumessung im angefochtenen Urteil der hiesigen 

Kammer vom 12. Juni 2019 entspreche diesen Anforderungen teilweise nicht. Es 

sei die Freiheitsstrafe unter Angabe von Zahlen nachvollziehbar herzuleiten 

(Urk. 193 E. 3.3.2 S. 15). Dies ist im Rahmen einer neuen Strafzumessung – mit 

weitest gehendem Verweis auf die nicht kritisierten und entsprechend zu über-

nehmenden Erwägungen zu den Strafzumessungsfaktoren – nachzuholen. Im 

Übrigen wurden die Rügen der Verteidigung zur Strafzumessung – insbesondere 

zur Thematik der verminderten Schuldfähigkeit sowie zur subjektiven Tatkompo-

nente – nicht für begründet erachtet (vgl. Urk. 193 S. 12 ff.). Wenn die Verteidi-

gung nun in ihrer Berufungsbegründung erneut ausführlich auf diese Thematiken 

zu sprechen kommt und Kritik auch an den Erwägungen des Bundesgerichts übt 

(Urk 205 S. 2 ff.), ist entsprechend nicht weiter darauf einzugehen, zumal – wie 

bereits ausgeführt – nur diejenigen Punkte, welche das Bundesgericht kassierte, 

Gegenstand des zweiten Berufungsverfahren bilden, und da die Erwägungen des 

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Bundesgericht für das Berufungsgericht verbindlich sind. Des Weiteren liegen 

diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse vor, welche zu berücksichtigen wären. 

1.2. Schliesslich hat der Freispruch betreffend den Vorwurf der Pornographie 

zum Nachteil von I._____ (Anklageziffer A.5.2) Auswirkungen auf die Strafzumes-

sung, was es bei der neuen Strafzumessung zu berücksichtigen gilt. 

2. Strafzumessungsregeln, Gesamtstrafe und retrospektive Konkurrenz sowie 
Strafrahmen 

2.1. Zu den theoretischen Grundsätzen der richterlichen Strafzumessung kann 

vollumfänglich auf die Erwägungen in Ziff. IV 2.1. im Urteil vom 12. Juni 2019 

verwiesen werden. Gleiches gilt für die Ausführungen zur Gesamtstrafe, zur retro-

spektiven Konkurrenz sowie zum Strafrahmen (Urk. 180 Ziff. IV 2.2. ff.). Aus-

gangspunkt für die Strafzumessung bilden mithin die Delikte gemäss Anklagezif-

fer A.2 – A.3 (Sexualdelikte zum Nachteil der Kinder). 

3. Sexuelle Nötigung und sexuelle Handlungen mit Kindern gemäss Anklage-
ziffer A.2 

3.1. Hinsichtlich der objektiven und subjektiven Tatkomponenten betreffend die 

sexuelle Nötigung zum Nachteil der Privatklägerin C._____ ist auf die entspre-

chenden Ausführungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 zu verweisen 

(Urk. 180 Ziff. IV 3.1 S. 45 ff.). Diese Ausführungen sind nach wie vor zutreffend 

und wurden im bundesgerichtlichen Beschwerdeentscheid nicht beanstandet. 

Entsprechend ist die Tatschwere als mittelschwer zu bezeichnen und die Strafe 

im mittleren Bereich des Strafrahmens anzusiedeln. Die hypothetische Einsatz-

strafe für die sexuelle Nötigung zum Nachteil der Privatklägerin C._____ ist im 

Bereich von 60 Monaten anzusetzen (vgl. Urk. 180 Ziff. IV 3.1.3. S. 47). 

3.2. Zur objektiven und subjektiven Tatkomponente betreffend die sexuellen 

Handlungen mit Kindern zum Nachteil der Privatklägerin C._____ kann – wie dies 

die Kammer im Entscheid vom 12. Juni 2019 getan hat (Urk. 180 Ziff. IV 3.2. 

S. 47) – auf das zur sexuellen Nötigung Ausgeführte verwiesen werden, zumal 

der Beschuldigte mit denselben Handlungen, welche als sexuelle Nötigung zu 

qualifizieren sind, gleichzeitig den Tatbestand der sexuellen Handlungen mit Kin-

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dern im Sinne von Art. 187 StGB erfüllte, welcher in echter Konkurrenz zur 

sexuellen Nötigung steht. Das Verschulden erscheint mittelschwer und eine Ein-

zelstrafe von 25 Monaten ist angemessen. Mit Verweis auf die Erwägungen im 

Urteil vom 12. Juni 2019 ist in Anwendung des Asperationsprinzips die angesetzte 

hypothetische Einsatzstrafe spürbar zu erhöhen. Es ist dabei zu berücksichtigen, 

dass der Beschuldigte (im Rahmen der sexuellen Handlungen mit Kindern) im 

Verhältnis zur sexuellen Nötigung keine weiteren strafbaren Handlungen began-

gen hat. 

4. Sexuelle Nötigung und sexuelle Handlungen mit Kindern gemäss Anklage-
ziffer A.3 

4.1. Wiederum kann hinsichtlich der objektiven und subjektiven Tatkomponente 

betreffend die sexuelle Nötigung und die sexuellen Handlungen mit Kindern zum 

Nachteil der Privatklägerin D._____ auf die entsprechenden Erwägungen der 

Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 verwiesen werden (Urk. 180 Ziff. IV 4. S. 48 

f.), zumal diese im bundesgerichtlichen Beschwerdeentscheid nicht beanstandet 

wurden und nach wie vor zutreffen. 

4.2. Das Tatverschulden betreffend die sexuelle Nötigung zum Nachteil der 

Privatklägerin D._____ wiegt mittelschwer, sodass die Einzelstrafe im mittleren 

Bereich des Strafrahmens, konkret im Bereich von 48 Monaten anzusiedeln ist. 

Auch das Tatverschulden betreffend die sexuellen Handlungen mit Kindern zum 

Nachteil der erst achtjährigen Privatklägerin D._____ wiegt mittelschwer. Die 

Einzelstrafe ist entsprechend im Bereich von 24 Monaten anzusiedeln. 

4.3. Angesichts des unter Berücksichtigung der objektiven und subjektiven 

Tatkomponenten als mittelschwer zu bezeichnenden Verschuldens und des 

gleichzeitig begangenen Straftatbestands der sexuellen Handlungen mit Kindern 

gemäss Art. 187 StGB ist die Einsatzstrafe in Anwendung des Asperationsprin-

zips markant zu erhöhen. 

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5. Versuchte sexuelle Nötigung und versuchte sexuelle Handlungen mit Kin-
dern gemäss Anklageziffer A.4 

5.1. In Bezug auf die Tatschwere betreffend die versuchte sexuelle Nötigung 

zum Nachteil der Privatklägerin F._____ ist mit Verweis auf die Ausführungen im 

Urteil vom 12. Juni 2019, welche nach wie vor Bestand haben, von einem nicht 

mehr leichten Verschulden auszugehen und aufgrund des Umstands, dass es 

beim Versuch geblieben ist, eine moderate Strafminderung vorzunehmen 

(Urk. 180 Ziff. IV 5.1 ff. S. 49 f.). Es erscheint eine Einzelstrafe von 30 Monaten 

angemessen. 

5.2. Auch das Tatverschulden betreffend die sexuellen Handlungen mit Kindern 

zum Nachteil der zehnjährigen Privatklägerin F._____ wiegt nicht mehr leicht. 

Wiederum wirkt sich der Umstand, dass es beim Versuch geblieben ist, moderat 

strafmindernd aus. Die Einzelstrafe ist entsprechend im Bereich von 15 Monaten 

anzusiedeln. 

5.3. Vor dem Hintergrund der oben aufgeführten Strafzumessungskriterien, ins-

besondere unter Berücksichtigung der versuchten Tatbegehung, wobei auch die 

bezüglich dieses Anklagepunktes gleichzeitig begangenen versuchten Handlun-

gen mit Kindern gemäss Art. 187 StGB zu bewerten sind, ist die eingangs er-

wähnte Einsatzstrafe abermals in Anwendung des Asperationsprinzips empfind-

lich zu erhöhen. 

6. Schändung gemäss Anklageziffer A.1 

Hinsichtlich der objektiven und subjektiven Tatkomponenten betreffend die 

Schändung zum Nachteil der Privatklägerin B._____ ist auf die entsprechenden 

Ausführungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 zu verweisen (Urk. 180 

Ziff. IV 6. S. 50 ff.). Diese Ausführungen wurden im bundesgerichtlichen Be-

schwerdeentscheid nicht beanstandet und sind nach wie vor zutreffend. Entspre-

chend ist die Tatschwere als erheblich zu bezeichnen und es ist für die Schän-

dung zum Nachteil der Privatklägerin B._____ eine Einzelstrafe im Bereich von 

36 Monaten anzusetzen. Dies hat in Anwendung des Asperationsprinzips eine 

empfindliche Erhöhung der Einsatzstrafe zur Folge. 

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7. Einfache Körperverletzung gemäss Anklageziffer A.3 

Die Tatschwere betreffend die einfache Körperverletzung zum Nachteil der Pri-

vatklägerin E._____ wiegt – mit Verweis auf die Ausführungen der Kammer im Ur-

teil vom 12. Juni 2019 (Urk. 180 Ziff. IV 7.1 S. 52), welche nicht beanstandet wur-

den – noch leicht. Entsprechend ist die Einzelstrafe bei ca. 3 Monaten fest-

zusetzen. In Anwendung des Asperationsprinzips ist eine leichte Erhöhung der 

Einsatzstrafe gerechtfertigt. 

8. Pornographie gemäss Anklageziffer A.5.1 

Zur Tatschwere bezüglich den Vorwurf der Pornographie gemäss Anklageziffer 

A.5.1 kann auf die Erwägungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 verwie-

sen werden, welche im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht bean-

standet wurden und nach wie vor zutreffen (Urk. 180 Ziff. IV 8.1.1 und 8.1.3 

S. 53). Das Tatverschulden erscheint entsprechend noch leicht und die Einzel-

strafe ist auf 6 Monate festzusetzen.  

9. Einbruchdiebstähle gemäss Anklageziffer B 

9.1. Vorliegend rechtfertigt es sich, auch wenn keine gewerbsmässige Bege-

hung vorliegt, die begangenen Diebstähle, welche sich von ihrer Art und Vorge-

hensweise kaum unterscheiden, gesamthaft zu beurteilen. Der Beschuldigte hat 

in einem Zeitraum von drei Jahren neun Diebstähle begangen, wobei es bei ei-

nem beim Versuch geblieben ist und der gesamthaft erbeutete Deliktsbetrag von 

über Fr. 10'000.– nicht unerheblich ist. Dabei brach er in Gewerberäume und in 

eine Schule ein. Sein Vorgehen war jeweils spontan und wenig raffiniert. Subjektiv 

ist die leichtgradige Einschränkung der Steuerungsfähigkeit des Beschuldigten in 

den jeweiligen Tatzeitpunkten aufgrund seiner unreifen Persönlichkeitsakzentuie-

rung strafmindernd zu beachten. Die versuchte Tatbegehung fällt kaum strafmin-

dernd ins Gewicht. Gesamthaft wiegt das Verschulden nicht mehr leicht. Die Ein-

zelstrafe ist gesamthaft auf 17 Monate festzusetzen.  

9.2. Das Tatverschulden betreffend die Sachbeschädigung gemäss Anklage-

ziffer B.9 wiegt angesichts der Umstände, insbesondere der Deliktssumme von 

- 15 - 

Fr. 100.– und der leichtgradigen Einschränkung der Steuerungsfähigkeit, sehr 

leicht und die Einzelstrafe ist auf 15 Tage festzusetzen. Gleiches gilt für den 

Hausfriedensbruch gemäss Anklageziffer B.9. 

10. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz gemäss Anklageziffer C.1.1 
und C.2 

10.1. Hinsichtlich der Tatkomponenten betreffend Vergehen gegen das Betäu-

bungsmittelgesetz sowohl gemäss Anklageziffer C.1.1 als auch C.2 kann auf die 

Ausführungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 verwiesen werden 

(Urk. 180 Ziff. IV 10.1 S. 55 f.). Angesichts des leichten Tatverschuldens ist die 

Einzelstrafe für den Handel mit Cannabis (Anklageziffer C.1.1) und für die Abgabe 

von Marihuana an Personen unter 18 Jahren (Anklageziffer C.2) gesamthaft auf 

2 Monate festzusetzen.  

11. Asperation 

Die festgesetzte Einsatzstrafe von 5 Jahren ist für die zahlreichen Nebendelikten 

um gut 7 1/2 Jahre zu erhöhen. 

12. Täterkomponente 

12.1. Hinsichtlich der täterbezogenen Strafzumessungsfaktoren kann – mit Aus-

nahme der Aktualisierung betreffend die verzeichneten Vorstrafen (vgl. Urk. 194) 

– auf die entsprechenden Ausführungen der hiesigen Kammer im Urteil vom 

12. Juni 2019 verwiesen werden (Urk. 180 Ziff. IV 11 S. 56 ff.). Das Bundesgericht 

hat hierzu festgehalten, was einzelnen Strafzumessungsfaktoren – wie auch die 

Täterkomponenten – angehe, müsse das Gericht nicht in Zahlen oder Prozenten 

angeben, wie es jene gewichte (Urk. 193 S. 15 f.). Die einzelnen Täterkomponen-

ten führen einerseits zu einer Erhöhung (Vorstrafen, wobei gemäss aktuellem 

Strafregisterauszug nur noch die beiden Vorstrafen aus dem Jahr 2014 verzeich-

net und entsprechend zu berücksichtigen sind; Urk. 194), andererseits zu einer 

Reduktion (Geständnis, Reue, schwere Jugend und Verletzung des Beschleuni-

gungsgebotes) der Einsatzstrafe.  

- 16 - 

12.2. Entgegen der Auffassung der Verteidigung (Urk. 205 S. 11 f.) ist der seit 

den Taten vergangenen Zeit von 5-9 Jahren – davon ausgenommen sind lediglich 

die Einbruchdiebstähle, welche weiter zurück liegen, indes gesamthaft kaum ins 

Gewicht fallen – nicht strafmindernd Rechnung zu tragen. Von einem verminder-

ten Strafbedürfnis aufgrund der Zeitdauer, welches in Anwendung von Art. 48 lit. e 

StGB zu einer Strafmilderung führen müsste, kann bei den zu beurteilenden Ta-

ten nicht die Rede sein (BGE 140 IV 145 E. 3.1 ff. mit Hinweis). Nichts zu seinen 

Gunsten kann der Beschuldigte aus dem Umstand ableiten, dass er sich seit der 

Tat wohl verhalten hat, da dies gemäss Rechtsprechung allgemein vorausgesetzt 

wird (Urteil 6B_523/2018 vom 23. August 2018 E. 2.3.3 mit Hinweis). 

12.3. Wenn die Verteidigung sodann – wie bereits vor Vorinstanz (Urk. 65 S. 42; 

Prot. I S. 63) – geltend macht, die mediale Vorverurteilung müsse sich ebenfalls 

strafmindernd auswirken (Urk. 205 S. 13), ist nicht weiter darauf einzugehen, zu-

mal die Nichtberücksichtigung dieser Thematik im ersten Berufungsverfahren im 

Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht nicht beanstandet wurde und entspre-

chend nicht mehr Gegenstand der neuen Beurteilung im vorliegenden Berufungs-

verfahren bildet. 

12.4. Insgesamt führt die Täterkomponente zu einer deutlich spürbaren Ent-

lastung des Beschuldigten. 

13. Eigenkonsum von Betäubungsmitteln gemäss Anklageziffer C.3 

Die Erwägungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 zur Busse für den Ei-

genkonsum von Betäubungsmitteln gemäss Anklageziffer C.3 bildeten nicht Ge-

genstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens. Sie sind damit auch 

nicht Gegenstand der neuen Beurteilung. Sie haben entsprechend unverändert 

Bestand. Mit Verweis auf sie ist eine Busse Fr. 500.– auszusprechen und die Er-

satzfreiheitsstrafe im Falle der schuldhaften Nichtbezahlung der Busse auf 5 Tage 

festzusetzen (Urk. 180 Ziff. IV 12 S. 58). 

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- 17 - 

14. Fazit Sanktion 

14.1. In Würdigung aller massgeblichen Strafzumessungsgründe erweisen sich 

eine Freiheitstrafe von 11 Jahren und 7 Monaten sowie eine Busse von Fr. 500.– 

als dem Verschulden und den persönlichen Verhältnissen angemessen. 

14.2. Der Anrechnung von 2056 Tagen Untersuchungs- und Sicherheitshaft so-

wie vorzeitigem Strafvollzug steht nichts im Wege (vgl. Art. 51 StGB). 

V. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Vorinstanzliche Kosten 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens erscheint es angemessen, die vorinstanzli-

che Kostenauflage (Dispositiv-Ziffer 28) zu bestätigen. 

2. Kosten- und Entschädigungsfolgen des ersten Berufungsverfahrens 

2.1. Die Kosten des Berufungsverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO).  

2.2. Der im Vergleich zum ersten Berufungsverfahren erfolgte Freispruch be-

treffend den Vorwurf der Pornographie zum Nachteil von I._____ (Anklageziffer 

A.5.2) sowie die marginal reduzierte Freiheitsstrafe rechtfertigen angesichts der 

Anträge des Beschuldigten im ersten Berufungsverfahren, mit welchen er noch 

immer praktisch vollumfänglich unterliegt, während die Staatsanwaltschaft mit 

ihrem Antrag auf Erhöhung der Strafe weiterhin obsiegt, keine andere Kosten-

auflage. Entsprechend sind die Kosten des ersten Berufungsverfahrens, mit 

Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Ver-

tretungen der Privatklägerinnen, dem Beschuldigten aufzuerlegen. Die Kosten der 

amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretungen der Privatklägerin-

nen 4, 1 und 3 sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, wobei hinsicht-

lich dieser Kosten die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten vorbehalten bleibt 

(Art. 135 Abs. 4 StPO, Art. 426 Abs. 4 StPO i.V. m. Art. 134 Abs. 4 StPO). 

- 18 - 

3. Kosten- und Entschädigungsfolgen des zweiten Berufungsverfahrens 

3.1. Dass infolge Rückweisung durch das Bundesgericht ein zweites Beru-

fungsverfahren durchgeführt werden musste, hat nicht der Beschuldigte zu vertre-

ten. Demnach fallen die Gerichtsgebühren für das zweite Berufungsverfahren 

ausser Ansatz. Die Kosten dieses Verfahrens inklusive der Kosten der amtlichen 

Verteidigung sind definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. 

3.2. Der amtliche Verteidiger macht für das zweite Berufungsverfahren Auf-

wendungen von rund 22.5 Stunden sowie Auslagen von Fr. 614.30 geltend und 

beantragt hierfür insgesamt eine Entschädigung von Fr. 6'025.90 (inkl. MwSt.; 

Urk. 228). Da vorliegend einzig über die nach der Rückweisung des Bundesge-

richt noch materiell zu beurteilenden Punkte zu befinden ist, wobei die Erwägun-

gen des Bundesgerichts kaum Handlungsspielraum offen lassen, und die Beru-

fungsbegründung der Verteidigung sich weitestgehend mit Thematiken der Straf-

zumessung auseinandersetzt, welche nicht mehr Gegenstand des vorliegenden 

Berufungsverfahrens bilden, erweist sich das geforderte Honorar als deutlich zu 

hoch. In Anwendung von § 16 ff. AnwGebV erscheint im konkreten Fall eine Ent-

schädigung von pauschal Fr. 3'000.– (inklusive Barauslagen und MwSt.) als an-

gemessen. 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 4. Abteilung, 

vom 26. März 2018 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

1. Der Beschuldigte ist schuldig 

 -  …., 

 - der mehrfachen teilweise versuchten sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 
Abs. 1 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffern 
A.2-A.4), 

 - der mehrfachen teilweise versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern im 
Sinne von Art. 187 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 
Abs. 1 StGB (Anklageziffern A.2-A.4), 

- 19 - 

 - der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB 
(Anklageziffer A.3), 

 - des mehrfachen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB, teilweise in 
Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffern B.1-B.9), 

 - der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB (Anklageziffer B.9), 

 - des Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB (Anklageziffer B.9), 

 - der mehrfachen Pornographie im Sinne von Art. 197 Abs. (…) 5 StGB (Ankla-
geziffern A.5.1 …..), 

 - des mehrfachen Vergehens im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d sowie 
Art. 19bis des Betäubungsmittelgesetzes (Anklageziffern C.1.1 und C.2), 

 - der mehrfachen Übertretung im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 des Betäubungs-
mittelgesetzes hinsichtlich des Zeitraums 27. März 2015 bis 18. März 2016 
(Anklageziffer C.3). 

2. Der Beschuldigte ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf 

 - des mehrfachen Vergehens im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d des 
Betäubungsmittelgesetzes bezüglich Anklageziffer C.1.2, 

 - des Vergehens im Sinne des Waffengesetzes (WG) im Sinne von Art. 33 
Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 4, Art. 8 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 1 WG (Anklage-
ziffer D). 

3. …. (Sanktion) 

4. …. (Vollzug) 

5. …. (Ersatzfreiheitsstrafe für Busse) 

6. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft 
Zürich-Limmat vom 16. Januar 2014 ausgefällten Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu 
Fr. 30.– wird abgesehen. 

7. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft 
Zürich-Sihl vom 7. Mai 2014 ausgefällten Geldstrafe von 30 Tages-sätzen zu Fr. 30.– 
wird abgesehen. 

8. Es wird festgestellt, dass ein Widerruf der mit Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft 
Zürich-Sihl vom 17. August 2009 und 17. Februar 2010 ausgefällten Strafen nicht 
möglich ist. 

- 20 - 

9. Es wird eine vollzugsbegleitende ambulante Behandlung des Beschuldigten im Sinne 
von Art. 63 StGB (Behandlung psychischer Störungen) angeordnet.  

10. …. (Beschlagnahmungen)  

11. … (Genugtuung Privatklägerin B._____)  

12. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 
C._____ Schadenersatz von Fr. 230.– zuzüglich 5 % Zins ab 11. März 2016 zu be-
zahlen. 

13. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 
C._____ eine Genugtuung von Fr. 10'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 11. März 2016 zu 
bezahlen. 

14. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber der Privatklägerin C._____ aus 
dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur ge-
nauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches wird sie auf den 
Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

15. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 
D._____ eine Genugtuung von Fr. 12'000.– zu bezahlen. 

16. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 
E._____ Schadenersatz von Fr. 3'000.– zu bezahlen. 

17. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 
E._____ eine Genugtuung von Fr. 5'000.– zu bezahlen. 

18. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 
F._____ Schadenersatz von Fr. 226.95 zuzüglich 5 % Zins ab 17. Januar 2017 zu 
bezahlen. 

19. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin 
F._____ eine Genugtuung von Fr. 8'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 12. November 2015 
zu bezahlen. 

20. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber der Privatklägerin F._____ aus 
dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur ge-
nauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches wird sie auf den 
Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

21. Der Privatkläger G._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des 
Zivilprozesses verwiesen. 

22. Die Privatklägerin Gemeinde H._____ wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf 
den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

- 21 - 

23. Rechtsanwalt lic. iur. X._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger 
des Beschuldigten mit Fr. 25'800.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 

24. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher Ver-
treter der Privatklägerin 1 mit Fr. 12'070.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse ent-
schädigt. 

25. Rechtsanwältin lic. iur. Z._____ wird für ihre Aufwendungen als unentgeltliche Vertre-
terin der Privatklägerin 3 mit Fr. 9'600.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschä-
digt. 

26. Rechtsanwalt Dr. iur. XX._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher 
Vertreter der Privatklägerin 4 mit Fr. 14'077.70 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse 
entschädigt. 

27. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr.   7'500.00 ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 18'000.00   Gebühr für das Vorverfahren 

Fr.   1'200.00   Gebühr Beschwerde OGZ G.Nr. UB160138 

Fr.   1'000.00   Gebühr Beschwerde OGZ G.Nr. UB160174 

Fr. 13'433.35   Auslagen (Gutachten) 

Fr.   9'691.25   Auslagen 

Fr.   7'544.00   Auslagen Polizei 

Fr. 24'971.70   amtliche Verteidigung (RA XY._____) 

Fr. 25'800.00   amtliche Verteidigung (RA X._____) 

Fr. 12'070.00   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 1 

Fr.   9'600.00   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 3 

Fr. 14'077.70   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 4. 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

28. … (Kostenauflage)  

29. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen und der unentgeltlichen Vertretung der 
Privatklägerschaft werden definitiv auf die Gerichtskasse genommen. 

30. (Mitteilung)  

31. (Rechtsmittel)  

2. Die Anschlussberufung der Privatklägerin F._____ (Privatklägerin 3) wird als 

durch Rückzug erledigt abgeschrieben. 

3. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

- 22 - 

4. Gegen Ziffer 2 dieses Entscheides kann bundesrechtliche Beschwerde in 
Strafsachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist zudem schuldig der Schändung im Sinne von Art. 191 

StGB (Anklageziffer A.1). 

2. Der Beschuldigte wird freigesprochen vom Vorwurf der Pornographie im 

Sinne von Art. 197 Abs. 1 StGB (Anklageziffer A.5.2). 

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 11 Jahren und 7 Monaten Freiheitsstrafe, 

wovon 2056 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vor-

zeitigen Strafvollzug erstanden sind, sowie mit einer Busse von Fr. 500.--. 

4. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft 

nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. 

5. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin B._____ eine 

Genugtuung von Fr. 10'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 1. Januar 2015 zu 

bezahlen. 

6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 

28. Juli 2017 beschlagnahmten Gegenstände (1 PC-Dell, 2 Festplatten Mar-

ke Samsung 400 GB und 200 GB) werden eingezogen und der Stadtpolizei 

Zürich zur Vernichtung überlassen. 

- 23 - 

7. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Dispositiv-Ziff. 28) wird bestätigt. 

 

 

 

8. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr für das erste Berufungsverfahren 

(SB180280) wird festgesetzt auf: 

Fr. 5'500.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 17'155.--   amtliche Verteidigung  

Fr. 6'684.--   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 4  

Fr.  1'745.--   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 1 

Fr.  895.--   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 3 

9. Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens (SB180280), mit Ausnahme der 

Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretungen der 

Privatklägerinnen, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der 

amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretungen der Privat-

klägerinnen werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die 

Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO 

vorbehalten. 

10. Die Gerichtsgebühr des zweiten Berufungsverfahrens (SB200481) fällt aus-

ser Ansatz. Die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 3'000.00   amtliche Verteidigung 

11. Die Kosten des zweiten Berufungsverfahrens (SB200481), einschliesslich 

derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse ge-

nommen. 

12. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich  

- 24 - 

− den Rechtsvertreter der Privatklägerin 4 (B._____) im Doppel für sich 
und die Privatklägerin 4  

− die Rechtsvertreterin der Privatklägerin 3 (F._____) im Doppel für sich 
und die Privatklägerin 3  

− den Rechtsvertreter der Privatklägerin 1 (C._____) im Doppel für sich 
und die Privatklägerin 1 

− die Rechtsvertreterin der Privatklägerin 5 (I._____) im Doppel für sich 
und die Privatklägerin 5 

− die gesetzliche Vertreterin der Privatklägerin 2 (D._____), E._____, im 
Dispositiv-Auszug betr. Vorabbeschluss Dispositiv-Ziffern 1./1./2-3 und 
1./15. 

− die Privatklägerin 8 (E._____) im Dispositiv-Auszug betr. 
Vorabbeschluss Dispositiv-Ziffern 1./1./4 und 1./16.-17. 

− den Privatkläger 7 (G._____) im Dispositiv-Auszug betr. Vorabbe-
schluss Dispositiv-Ziffern 1./1./5 und 1./21. 

− die Privatklägerin 6 (Gemeinde H._____) im Dispositiv-Auszug betr. 
Vorabbeschluss Dispositiv-Ziffern 1./1./5 und 1./22. 

− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 
Vollzugsdienste  

− das Bundesamt für Polizei, Bundeskriminalpolizei 
− das Bundesamt für Polizei, Zentralstelle Waffen 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 
Vollzugsdienste 

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A und B 
− die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich 
− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 

Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten 

− die Stadtpolizei Zürich, Digitale Forensik & Ermittlungen, gemäss 
Dispositivziffer 6 

− die Kantonspolizei Zürich, KDM-ZD, mit separatem Schreiben gemäss 
§ 54a PolG 

− die Vorinstanz 

13. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen 

erhoben werden. 

- 25 - 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 2. November 2021 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Ch. Prinz 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw A. Donatsch 
 

 

	Urteil vom 2. November 2021
	 Anklage:
	Urteil der Vorinstanz:  (Urk. 2/81 S. 109 ff.)
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig
	 der Schändung im Sinne von Art. 191 StGB (Anklagziffer A.1),
	 der mehrfachen teilweise versuchten sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffern A.2-A.4),
	 der mehrfachen teilweise versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern im Sinne von Art. 187 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffern A.2-A.4),
	 der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (Anklageziffer A.3),
	 des mehrfachen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffern B.1-B.9),
	 der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB (Anklageziffer B.9),
	 des Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB (Anklageziffer B.9),
	 der mehrfachen Pornographie im Sinne von Art. 197 Abs. 1 und 5 StGB (Anklageziffern A.5.1 und A.5.2),
	 des mehrfachen Vergehens im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d sowie Art. 19bis des Betäubungsmittelgesetzes (Anklageziffern C.1.1 und C.2),
	 der mehrfachen Übertretung im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 des Betäubungsmittelgesetzes hinsichtlich des Zeitraums 27. März 2015 bis 18. März 2016 (Anklageziffer C.3).

	2. Der Beschuldigte ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf
	 des mehrfachen Vergehens im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d des Betäubungsmittelgesetzes bezüglich Anklageziffer C.1.2,
	 des Vergehens im Sinne des Waffengesetzes (WG) im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 4, Art. 8 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 1 WG (Anklageziffer D).

	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 9 Jahren Freiheitsstrafe (wovon bis und mit heute 739 Tage durch Haft und durch vorzeitigen Strafantritt erstanden sind) und einer Busse von Fr. 500.–.
	4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. Die Busse ist zu bezahlen.
	5. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen.
	6. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 16. Januar 2014 ausgefällten Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu Fr. 30.– wird abgesehen.
	7. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 7. Mai 2014 ausgefällten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 30.– wird abgesehen.
	8. Es wird festgestellt, dass ein Widerruf der mit Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 17. August 2009 und 17. Februar 2010 ausgefällten Strafen nicht möglich ist.
	9. Es wird eine vollzugsbegleitende ambulante Behandlung des Beschuldigten im Sinne von Art. 63 StGB (Behandlung psychischer Störungen) angeordnet.
	10. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 28. Juli 2017 beschlagnahmten Gegenstände (1 PC-Dell, 2 Festplatten Marke Samsung 400 GB und 200 GB) werden eingezogen und der Stadtpolizei Zürich zur Vernichtung überlassen.
	11. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin B._____ eine Genugtuung von Fr. 10'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 1. Januar 2015 zu bezahlen.
	12. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin C._____ Schadenersatz von Fr. 230.– zuzüglich 5 % Zins ab 11. März 2016 zu bezahlen.
	13. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin C._____ eine Genugtuung von Fr. 10'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 11. März 2016 zu bezahlen.
	14. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber der Privatklägerin C._____ aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches wird sie auf den Weg d...
	15. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin D._____ eine Genugtuung von Fr. 12'000.– zu bezahlen.
	16. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin E._____ Schadenersatz von Fr. 3'000.– zu bezahlen.
	17. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin E._____ eine Genugtuung von Fr. 5'000.– zu bezahlen.
	18. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin F._____ Schadenersatz von Fr. 226.95 zuzüglich 5 % Zins ab 17. Januar 2017 zu bezahlen.
	19. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin F._____ eine Genugtuung von Fr. 8'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 12. November 2015 zu bezahlen.
	20. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber der Privatklägerin F._____ aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches wird sie auf den Weg d...
	21. Der Privatkläger G._____ [Restaurant] wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	22. Die Privatklägerin Gemeinde H._____ wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	23. Rechtsanwalt lic. iur. X._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten mit Fr. 25'800.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt.
	24. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher Vertreter der Privatklägerin 1 mit Fr. 12'070.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt.
	25. Rechtsanwältin lic. iur. Z._____ wird für ihre Aufwendungen als unentgeltliche Vertreterin der Privatklägerin 3 mit Fr. 9'600.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt.
	26. Rechtsanwalt Dr. iur. XX._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher Vertreter der Privatklägerin 4 mit Fr. 14'077.70 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt.
	27. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	28. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Vertretungen der Privatklägerschaft, werden dem Beschuldigten auferlegt.
	29. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden definitiv auf die Gerichtskasse genommen.
	30. (Mitteilungen)
	31. (Rechtsmittel)"
	Berufungsanträge: (Prot. II S. 8 f.)
	1. Das Berufungsurteil vom 12. Juni 2019 des Obergerichtes des Kantons Zürich, I. Strafkammer, sei wie folgt abzuändern:
	1.1. Der Beschuldigte sei vom Vorwurf der Pornographie im Sinne von Art. 197 Abs. 1 StGB in Anklageziffer A.5.2 freizusprechen.
	1.2. Der Beschuldigte sei mit einer Freiheitsstrafe von höchstens 75 Monaten zu bestrafen.
	1.3. Die dem Beschuldigten für das Vor- und Hauptverfahren sowie das erste Berufungsverfahren auferlegten Verfahrenskosten seien angemessen zu reduzieren.
	2. Die Kosten für das vorliegende Verfahren seien (inkl. Kosten der amtlichen Verteidigung) vollumfänglich auf die Staatskasse zu nehmen.
	Erwägungen:
	I.  Verfahrensgang
	1.   Zum Verfahrensgang bis und mit dem oben erwähnten obergerichtlichen Entscheid der hiesigen Kammer vom 12. Juni 2019 kann auf die Ausführungen im genannten Entscheid verwiesen werden (Urk. 2/180 S. 9 ff.).
	2.   Gegen den obergerichtlichen Entscheid vom 12. Juni 2019 liess der Beschuldigte am 17. September 2019 Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht erheben (Urk. 2/185; Urk 2/186/2). Er beantragte einen Freispruch betreffend Schändung (Anklageziffe...
	3.   Mit Präsidialverfügung vom 22. Dezember 2020 wurden das Berufungsverfahren im Einverständnis der Parteien schriftlich fortgesetzt und dem Beschuldigten sowie der Staatsanwaltschaft Frist angesetzt, um schriftlich die Berufungsanträge zu stellen u...
	4.   Das Verfahren erweist sich als spruchreif.
	II.  Rückweisung und Bindungswirkung
	1.   Das Bundesgericht hiess die Beschwerde des Beschuldigten teilweise gut, hob das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 12. Juni 2019 in seiner Gesamtheit auf und wies die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurück (Urk. 193 S. 17).
	2.   Entsprechend ist heute nochmals umfassend über alles zu entscheiden, was bereits Gegenstand des ersten Berufungsverfahrens war. Dabei darf sich das Berufungsgericht von Bundesrechts wegen nur noch mit jenen Punkten befassen, die das Bundesgericht...
	3.   Prozessgegenstand bildet nach der Rückweisung durch das Bundesgericht gemäss dessen Erwägungen die Sachverhaltsfeststellung bzw. rechtliche Würdigung in Bezug auf den Vorwurf der Pornographie zum Nachteil von I._____ mit den entsprechenden Konseq...
	III.  Sachverhalt und rechtliche Würdigung

	1. Anklagesachverhalt
	Der Anklagesachverhalt ergibt sich aus der Anklageschrift vom 12. September 2017, welche diesem Urteil beigeheftet ist (Urk. 40). Von Relevanz ist vorliegend einzig noch die Anklageziffer A.5.2 (Pornographie zum Nachteil von I._____).

	2. Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts und Fazit
	Das Bundesgericht hielt in seinem Entscheid (Urk. 193) bindend fest, dass es an der Grundlage fehle, um anhand des Wissens des Beschuldigten darauf zu schliessen, er habe in Kauf genommen, dass die Geschädigte I._____ das pornografische Bild erblicken...
	Vorwurf der Pornographie zum Nachteil von I._____ (Anklageziffer A.5.2) freizusprechen.
	IV.  Sanktion

	1. Ausgangslage
	1.1. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil vom 5. November 2020 festgehalten, bei Tatmehrheit müsse aus dem Urteil hervorgehen, welche Einzelstrafen für die verschiedenen Straftaten festgesetzt werden. Nur so lasse sich (anhand der mass-gebenden Stra...
	1.2. Schliesslich hat der Freispruch betreffend den Vorwurf der Pornographie zum Nachteil von I._____ (Anklageziffer A.5.2) Auswirkungen auf die Strafzumessung, was es bei der neuen Strafzumessung zu berücksichtigen gilt.

	2. Strafzumessungsregeln, Gesamtstrafe und retrospektive Konkurrenz sowie Strafrahmen
	2.1. Zu den theoretischen Grundsätzen der richterlichen Strafzumessung kann vollumfänglich auf die Erwägungen in Ziff. IV 2.1. im Urteil vom 12. Juni 2019 verwiesen werden. Gleiches gilt für die Ausführungen zur Gesamtstrafe, zur retrospektiven Konkur...

	3. Sexuelle Nötigung und sexuelle Handlungen mit Kindern gemäss Anklageziffer A.2
	3.1. Hinsichtlich der objektiven und subjektiven Tatkomponenten betreffend die sexuelle Nötigung zum Nachteil der Privatklägerin C._____ ist auf die entsprechenden Ausführungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 zu verweisen (Urk. 180 Ziff. IV 3.1...
	3.2. Zur objektiven und subjektiven Tatkomponente betreffend die sexuellen Handlungen mit Kindern zum Nachteil der Privatklägerin C._____ kann – wie dies die Kammer im Entscheid vom 12. Juni 2019 getan hat (Urk. 180 Ziff. IV 3.2. S. 47) – auf das zur ...

	4. Sexuelle Nötigung und sexuelle Handlungen mit Kindern gemäss Anklageziffer A.3
	4.1. Wiederum kann hinsichtlich der objektiven und subjektiven Tatkomponente betreffend die sexuelle Nötigung und die sexuellen Handlungen mit Kindern zum Nachteil der Privatklägerin D._____ auf die entsprechenden Erwägungen der Kammer im Urteil vom 1...
	4.2. Das Tatverschulden betreffend die sexuelle Nötigung zum Nachteil der Privatklägerin D._____ wiegt mittelschwer, sodass die Einzelstrafe im mittleren Bereich des Strafrahmens, konkret im Bereich von 48 Monaten anzusiedeln ist. Auch das Tatverschul...
	4.3. Angesichts des unter Berücksichtigung der objektiven und subjektiven Tatkomponenten als mittelschwer zu bezeichnenden Verschuldens und des gleichzeitig begangenen Straftatbestands der sexuellen Handlungen mit Kindern gemäss Art. 187 StGB ist die ...

	5. Versuchte sexuelle Nötigung und versuchte sexuelle Handlungen mit Kindern gemäss Anklageziffer A.4
	5.1. In Bezug auf die Tatschwere betreffend die versuchte sexuelle Nötigung zum Nachteil der Privatklägerin F._____ ist mit Verweis auf die Ausführungen im Urteil vom 12. Juni 2019, welche nach wie vor Bestand haben, von einem nicht mehr leichten Vers...
	5.2. Auch das Tatverschulden betreffend die sexuellen Handlungen mit Kindern zum Nachteil der zehnjährigen Privatklägerin F._____ wiegt nicht mehr leicht. Wiederum wirkt sich der Umstand, dass es beim Versuch geblieben ist, moderat strafmindernd aus. ...
	5.3. Vor dem Hintergrund der oben aufgeführten Strafzumessungskriterien, insbesondere unter Berücksichtigung der versuchten Tatbegehung, wobei auch die bezüglich dieses Anklagepunktes gleichzeitig begangenen versuchten Handlungen mit Kindern gemäss Ar...

	6. Schändung gemäss Anklageziffer A.1
	Hinsichtlich der objektiven und subjektiven Tatkomponenten betreffend die Schändung zum Nachteil der Privatklägerin B._____ ist auf die entsprechenden Ausführungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 zu verweisen (Urk. 180 Ziff. IV 6. S. 50 ff.). D...

	7. Einfache Körperverletzung gemäss Anklageziffer A.3
	Die Tatschwere betreffend die einfache Körperverletzung zum Nachteil der Privatklägerin E._____ wiegt – mit Verweis auf die Ausführungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 (Urk. 180 Ziff. IV 7.1 S. 52), welche nicht beanstandet wurden – noch leich...

	8. Pornographie gemäss Anklageziffer A.5.1
	Zur Tatschwere bezüglich den Vorwurf der Pornographie gemäss Anklageziffer A.5.1 kann auf die Erwägungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 verwiesen werden, welche im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht beanstandet wurden und nach wie v...

	9. Einbruchdiebstähle gemäss Anklageziffer B
	9.1. Vorliegend rechtfertigt es sich, auch wenn keine gewerbsmässige Begehung vorliegt, die begangenen Diebstähle, welche sich von ihrer Art und Vorgehensweise kaum unterscheiden, gesamthaft zu beurteilen. Der Beschuldigte hat in einem Zeitraum von dr...
	9.2. Das Tatverschulden betreffend die Sachbeschädigung gemäss Anklageziffer B.9 wiegt angesichts der Umstände, insbesondere der Deliktssumme von Fr. 100.– und der leichtgradigen Einschränkung der Steuerungsfähigkeit, sehr leicht und die Einzelstrafe...

	10. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz gemäss Anklageziffer C.1.1 und C.2
	10.1. Hinsichtlich der Tatkomponenten betreffend Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowohl gemäss Anklageziffer C.1.1 als auch C.2 kann auf die Ausführungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 verwiesen werden (Urk. 180 Ziff. IV 10.1 S. 55 f...

	11. Asperation
	Die festgesetzte Einsatzstrafe von 5 Jahren ist für die zahlreichen Nebendelikten um gut 7 1/2 Jahre zu erhöhen.

	12. Täterkomponente
	12.1. Hinsichtlich der täterbezogenen Strafzumessungsfaktoren kann – mit Ausnahme der Aktualisierung betreffend die verzeichneten Vorstrafen (vgl. Urk. 194) – auf die entsprechenden Ausführungen der hiesigen Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 verwiese...
	12.2. Entgegen der Auffassung der Verteidigung (Urk. 205 S. 11 f.) ist der seit den Taten vergangenen Zeit von 5-9 Jahren – davon ausgenommen sind lediglich die Einbruchdiebstähle, welche weiter zurück liegen, indes gesamthaft kaum ins Gewicht fallen ...
	12.3. Wenn die Verteidigung sodann – wie bereits vor Vorinstanz (Urk. 65 S. 42; Prot. I S. 63) – geltend macht, die mediale Vorverurteilung müsse sich ebenfalls strafmindernd auswirken (Urk. 205 S. 13), ist nicht weiter darauf einzugehen, zumal die Ni...
	12.4. Insgesamt führt die Täterkomponente zu einer deutlich spürbaren Entlastung des Beschuldigten.

	13. Eigenkonsum von Betäubungsmitteln gemäss Anklageziffer C.3
	Die Erwägungen der Kammer im Urteil vom 12. Juni 2019 zur Busse für den Eigenkonsum von Betäubungsmitteln gemäss Anklageziffer C.3 bildeten nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens. Sie sind damit auch nicht Gegenstand der neuen B...

	14. Fazit Sanktion
	14.1. In Würdigung aller massgeblichen Strafzumessungsgründe erweisen sich eine Freiheitstrafe von 11 Jahren und 7 Monaten sowie eine Busse von Fr. 500.– als dem Verschulden und den persönlichen Verhältnissen angemessen.
	14.2. Der Anrechnung von 2056 Tagen Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigem Strafvollzug steht nichts im Wege (vgl. Art. 51 StGB).
	V.  Kosten- und Entschädigungsfolgen

	1. Vorinstanzliche Kosten
	Bei diesem Ausgang des Verfahrens erscheint es angemessen, die vorinstanzliche Kostenauflage (Dispositiv-Ziffer 28) zu bestätigen.

	2. Kosten- und Entschädigungsfolgen des ersten Berufungsverfahrens
	2.1. Die Kosten des Berufungsverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO).
	2.2. Der im Vergleich zum ersten Berufungsverfahren erfolgte Freispruch betreffend den Vorwurf der Pornographie zum Nachteil von I._____ (Anklageziffer A.5.2) sowie die marginal reduzierte Freiheitsstrafe rechtfertigen angesichts der Anträge des Besch...

	3. Kosten- und Entschädigungsfolgen des zweiten Berufungsverfahrens
	3.1. Dass infolge Rückweisung durch das Bundesgericht ein zweites Berufungsverfahren durchgeführt werden musste, hat nicht der Beschuldigte zu vertreten. Demnach fallen die Gerichtsgebühren für das zweite Berufungsverfahren ausser Ansatz. Die Kosten d...
	3.2. Der amtliche Verteidiger macht für das zweite Berufungsverfahren Aufwendungen von rund 22.5 Stunden sowie Auslagen von Fr. 614.30 geltend und beantragt hierfür insgesamt eine Entschädigung von Fr. 6'025.90 (inkl. MwSt.; Urk. 228). Da vorliegend ...

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 4. Abteilung, vom 26. März 2018 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	Fr.   7'500.00 ; die weiteren Auslagen betragen:
	Fr. 18'000.00   Gebühr für das Vorverfahren
	Fr.   1'200.00   Gebühr Beschwerde OGZ G.Nr. UB160138
	Fr.   1'000.00   Gebühr Beschwerde OGZ G.Nr. UB160174
	Fr. 13'433.35   Auslagen (Gutachten)
	Fr.   9'691.25   Auslagen
	Fr.   7'544.00   Auslagen Polizei
	Fr. 24'971.70   amtliche Verteidigung (RA XY._____)
	Fr. 25'800.00   amtliche Verteidigung (RA X._____)
	Fr. 12'070.00   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 1
	Fr.   9'600.00   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 3
	Fr. 14'077.70   unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin 4.

	2. Die Anschlussberufung der Privatklägerin F._____ (Privatklägerin 3) wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.
	3. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	4. Gegen Ziffer 2 dieses Entscheides kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist zudem schuldig der Schändung im Sinne von Art. 191 StGB (Anklageziffer A.1).
	2. Der Beschuldigte wird freigesprochen vom Vorwurf der Pornographie im Sinne von Art. 197 Abs. 1 StGB (Anklageziffer A.5.2).
	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 11 Jahren und 7 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 2056 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind, sowie mit einer Busse von Fr. 500.--.
	4. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen.
	5. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin B._____ eine Genugtuung von Fr. 10'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 1. Januar 2015 zu bezahlen.
	6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 28. Juli 2017 beschlagnahmten Gegenstände (1 PC-Dell, 2 Festplatten Marke Samsung 400 GB und 200 GB) werden eingezogen und der Stadtpolizei Zürich zur Vernichtung überlassen.
	7. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Dispositiv-Ziff. 28) wird bestätigt.
	8. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr für das erste Berufungsverfahren (SB180280) wird festgesetzt auf:
	9. Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens (SB180280), mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretungen der Privatklägerinnen, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der u...
	10. Die Gerichtsgebühr des zweiten Berufungsverfahrens (SB200481) fällt ausser Ansatz. Die weiteren Kosten betragen:
	11. Die Kosten des zweiten Berufungsverfahrens (SB200481), einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.
	12. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 den Rechtsvertreter der Privatklägerin 4 (B._____) im Doppel für sich und die Privatklägerin 4
	 die Rechtsvertreterin der Privatklägerin 3 (F._____) im Doppel für sich und die Privatklägerin 3
	 den Rechtsvertreter der Privatklägerin 1 (C._____) im Doppel für sich und die Privatklägerin 1
	 die Rechtsvertreterin der Privatklägerin 5 (I._____) im Doppel für sich und die Privatklägerin 5
	 die gesetzliche Vertreterin der Privatklägerin 2 (D._____), E._____, im Dispositiv-Auszug betr. Vorabbeschluss Dispositiv-Ziffern 1./1./2-3 und 1./15.
	 die Privatklägerin 8 (E._____) im Dispositiv-Auszug betr. Vorabbeschluss Dispositiv-Ziffern 1./1./4 und 1./16.-17.
	 den Privatkläger 7 (G._____) im Dispositiv-Auszug betr. Vorabbeschluss Dispositiv-Ziffern 1./1./5 und 1./21.
	 die Privatklägerin 6 (Gemeinde H._____) im Dispositiv-Auszug betr. Vorabbeschluss Dispositiv-Ziffern 1./1./5 und 1./22.
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Bundesamt für Polizei, Bundeskriminalpolizei
	 das Bundesamt für Polizei, Zentralstelle Waffen
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A und B
	 die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten
	 die Stadtpolizei Zürich, Digitale Forensik & Ermittlungen, gemäss Dispositivziffer 6
	 die Kantonspolizei Zürich, KDM-ZD, mit separatem Schreiben gemäss § 54a PolG
	 die Vorinstanz

	13. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.