# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4fb9f895-3fa6-538a-ae48-9c0a982afb52
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-11
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 11.12.2008 BG.2008.24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_BG-2008-24_2008-12-11.pdf

## Full Text

Entscheid vom 11. Dezember 2008  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Tito Ponti und Alex Staub, 
Gerichtsschreiberin Tanja Inniger 

   
 
Parteien 

  
KANTON BASEL-STADT, Staatsanwaltschaft des 
Kantons Basel-Stadt, 
 

Gesuchsteller 
 

 gegen 
   

1. CANTON DE GENEVE, Parquet du Procureur 
général du canton de Genève, 

 
2. KANTON BASEL-LANDSCHAFT, Bezirks-

statthalteramt Arlesheim, 
 

Gesuchsgegner 
 

Gegenstand  Örtlicher Gerichtsstand (Art. 279 Abs. 1 BStP i.V.m. 
Art. 345 StGB) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BG.2008.24 
 
 
 

 

 

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Sachverhalt: 
 

A. A., B. und C. wurden am 30. August 2008 in flagranti bei einem versuchten 
Einbruchdiebstahl in Z. / BS gemeinsam festgenommen und befinden sich 
seither in Untersuchungshaft. Im Kanton Basel-Stadt werden sie eines wei-
teren versuchten Einbruchdiebstahls am 15./16. August 2008 sowie eines 
vollendeten Einbruchdiebstahls am 17./18. August 2008 beschuldigt. Dar-
über hinaus werden A. im Kanton Genf sowie B. und C. im Kanton Basel-
Landschaft je eines weiteren vollendeten Einbruchdiebstahls beschuldigt 
(act. 1, S. 2). 
 
Bei allen vier vollendeten Einbruchdiebstählen besteht jeweils gegen einen 
der drei Verdächtigen ein gesicherter Tatverdacht (DNA-Hit) und es liegen 
einzelne Anhaltspunkte für eine Mehrheit von Tätern vor. 

 
 
B. Nach Erledigung erster Ermittlungshandlungen versuchte der Kanton Ba-

sel-Stadt bzw. dessen Staatsanwaltschaft mit Schreiben vom 6. und 
21. Oktober 2008 (act. 1.3; act. 1.5), das Strafverfahren gegen die drei Ver-
dächtigen erst an den Kanton Genf, vertreten durch den Procureur général, 
und anschliessend an den Kanton Basel-Landschaft bzw. das Bezirksstatt-
halteramt Arlesheim abzutreten. Beide Kantone lehnten jedoch den Ge-
richtsstand ab (act. 1.4; act. 1.6). 

 
 
C. Mit Gesuch vom 5. November 2008 gelangte der Kanton Basel-Stadt, ver-

treten durch die Staatsanwaltschaft, an die I. Beschwerdekammer des 
Bundesstrafgerichts und beantragte, es seien die Strafverfolgungsbehör-
den des Kantons Genf, eventualiter des Kantons Basel-Landschaft zur 
Strafverfolgung von A., B. und C. für zuständig zu erklären (act. 1). 

 
Der Kanton Genf schloss in der Gesuchsantwort des Procureur général 
vom 13. November 2008 auf die Abweisung des Gesuchs (act. 3). 

 
Mit Gesuchsantwort vom 17. November 2008 beantragte der Kanton Basel-
Landschaft bzw. das Bezirkstatthalteramt Arlesheim, die Strafverfolgungs-
behörden des Kantons Genf für zuständig zu erklären (act. 4). 
 
Die eingereichten Gesuchsantworten wurden den Parteien mit Schreiben 
vom 19. November 2008 wechselseitig zur Kenntnis gebracht (act. 5-7). 
 

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Auf die Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten Akten wird, so-
weit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen Bezug genommen. 

 
 
 

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1.  
1.1 Die Zuständigkeit der I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zum 

Entscheid über Gerichtsstandsstreitigkeiten ergibt sich aus Art. 345 StGB 
i.V.m. Art. 279 Abs. 1 BStP, Art. 28 Abs. 1 lit. g SGG und Art. 9 Abs. 2 des 
Reglements für das Bundesstrafgericht, SR 173.710. Voraussetzung für die 
Anrufung der I. Beschwerdekammer ist allerdings, dass ein Streit über ei-
nen interkantonalen Gerichtsstand vorliegt und dass die Kantone über die-
sen Streit einen Meinungsaustausch durchgeführt haben. Eine Frist für die 
Anrufung der I. Beschwerdekammer besteht für die Kantone grundsätzlich 
nicht, das Prinzip von Treu und Glauben bildet jedoch die zeitliche Grenze 
zur Einreichung des Gesuchs. Die Behörden, welche berechtigt sind, ihren 
Kanton im Meinungsaustausch und im Verfahren vor der I. Beschwerde-
kammer zu vertreten, bestimmen sich nach dem jeweiligen kantonalen 
Prozessrecht (SCHWERI/BÄNZIGER, Interkantonale Gerichtsstandsbestim-
mung in Strafsachen, 2. Aufl., Bern 2004, N. 561 ff., 599, 623; GUIDON/ 
BÄNZIGER, Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesstrafgerichts zum in-
terkantonalen Gerichtsstand in Strafsachen, in: Jusletter 21. Mai 2007 
[Rz 5], [Rz 11], [Rz 15]; TPF BG.2004.8 vom 27. Mai 2004 E. 1.1 und 
TPF BG.2004.9 vom 26. Mai 2004 E. 2.2). 

 
1.2 Vor Einreichung des Gesuchs haben der Gesuchsteller und die Gesuchs-

gegner als ernstlich in Betracht kommende Kantone einen abschliessenden 
und erfolglosen Meinungsaustausch durchgeführt. Somit liegt ein endgülti-
ger Gerichtsstandskonflikt im Sinne eines negativen Kompetenzkonfliktes 
vor. Die jeweiligen Behörden der Kantone Basel-Stadt und Genf sind nach 
ihren kantonalen Zuständigkeitsordnungen berechtigt, bei interkantonalen 
Gerichtsstandskonflikten ihre Kantone vor der I. Beschwerdekammer des 
Bundesstrafgerichts zu vertreten (§ 2 Abs. 3 der Strafprozessordnung des 
Kantons Basel-Stadt vom 8. Januar 1997 [SG 257.100]; art. 4 al. 2 du code 
de procédure pénale [CPP] du 29 septembre 1977 [E 4 20] du canton de 
Genève). Der Strafprozessordnung des Kantons Basel-Landschaft lässt 
sich keine ausdrückliche Regelung betreffend interkantonale Anstände  
über die örtliche Zuständigkeit entnehmen, praxisgemäss sind aber im Er-
mittlungsstadium die Bezirksstatthalterämter – wie das hier zur Frage ste-
hende Bezirksstatthalteramt Arlesheim – legitimiert, den Kanton Basel-

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Landschaft bei interkantonalen Gerichtsstandsanständen sowohl gegen-
über anderen Kantonen als auch gegenüber der I. Beschwerdekammer des 
Bundesstrafgerichts zu vertreten (SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., Anhang II, 
S. 213). Auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen sind vorliegend erfüllt 
und geben zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass, sodass auf das Ge-
such einzutreten ist. 

 
 

2.  
2.1 Art. 343 Abs. 2 StGB besagt, wenn an der Tat mehrere als Mittäter beteiligt 

sind, so sind die Behörden des Ortes zuständig, wo die Untersuchung zu-
erst angehoben wurde. Nach dem Wortlaut bezieht sich diese Bestimmung 
nur auf den Fall, in dem Mittäter eine Tat an verschiedenen Orten ausge-
führt haben (BGE 109 IV 56 E. 1; SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., N. 245). Der 
Grundgedanke von Art. 343 Abs. 2 StGB, wonach Mittäter nicht an ver-
schiedenen Orten verfolgt und beurteilt werden sollen, ist jedoch gemäss 
der Rechtsprechung nach Möglichkeit auch zu wahren, wenn ein Mittäter 
ausser der in Mittäterschaft begangenen strafbaren Handlung an anderen 
Orten weitere Delikte verübt hat (vgl. BGE 109 IV 56 E. 1; SCHWERI/BÄNZI-
GER, a.a.O., N. 246; zum Ganzen NAY/THOMMEN, Basler Kommentar, 
2. Aufl., Basel 2007, Art. 343 StGB N. 4). 

 
Entsprechend sind gemäss dem Bundesgericht unter Beizug des Art. 344 
Abs. 1 Satz 1 StGB zusätzlich zu Art. 343 Abs. 2 StGB alle Mittäter in der 
Regel dort zu verfolgen, wo der eine von ihnen die mit der schwersten Stra-
fe bedrohte Tat begangen hat (BGE 109 IV 56 E. 1, 95 IV 37 E. 2; SCHWE-
RI/BÄNZIGER, a.a.O., N. 246). Wenn die von einem Mittäter allein verübten 
strafbaren Taten mit gleicher Strafe bedroht sind wie die in Mittäterschaft 
begangenen und die Untersuchung für die Ersteren an deren Begehungsort 
angehoben wurde, bevor die anderen Delikte zur Anzeige gelangten, ist die 
Einheit des Gerichtsstandes durch eine Verbindung des in Art. 343 Abs. 2 
StGB ausgesprochenen Grundgedankens mit Art. 344 Abs. 1 Satz 2 StGB 
herzustellen (BGE 109 IV 56 E. 1; SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., N. 313). 
Dies bedeutet, dass sich der Gerichtsstand für alle Beteiligten nach dem 
Ort bestimmt, wo die Untersuchung zuerst angehoben wurde, und das 
selbst dann, wenn nur die allein verübten Taten Gegenstand der ersten Un-
tersuchungshandlungen bildeten (BGE 109 IV 56; SCHWERI/BÄNZIGER, 
a.a.O., N. 247; zum Ganzen NAY/THOMMEN, a.a.O., Art. 343 StGB N. 4). 

 
2.2 Unbestritten ist, dass es sich bei den insgesamt sechs Einbruchdiebstählen 

(vier vollendete und zwei versuchte) um die gerichtsstandsrelevanten Delik-
te handelt. In jedem der drei Kantone wurde mindestens ein vollendeter 

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Einbruchdiebstahl (Art. 139, Art. 144 und Art. 186 StGB) begangen. Folg-
lich ergibt sich in Bezug auf die Strafdrohung kein Unterschied. Ebenfalls 
unbestritten ist, dass es sich beim ersten zur Anzeige gebrachten Ein-
bruchdiebstahl um denjenigen vom 19./20. Oktober 2007 in Y. / GE han-
delt, wobei die DNA von A. auf einem am Tatort zurückgelassen Einbruch-
werkzeug sowie Anhaltspunkte für eine Mehrheit von Tätern festgestellt 
wurden (act. 3.1). Deshalb liegt das forum praeventionis und somit der ge-
setzliche Gerichtsstand im Kanton Genf. 

 
 
3.  
3.1 Die I. Beschwerdekammer kann den Gerichtsstand bei Teilnahme mehrerer 

an einer strafbaren Handlung anders als in Art. 343 StGB bzw. beim Zu-
sammentreffen mehrerer strafbarer Handlungen anders als in Art. 344 
StGB bestimmen (Art. 262 Abs. 3 und 263 Abs. 3 BStP), wo es zweckmäs-
sig erscheint. Wird vom gesetzlichen Gerichtsstand abgewichen, kann ent-
weder das Verfahren getrennt und entgegen dem Grundsatz der Einheit 
des Gerichtsstandes verschiedene Gerichtsstände begründet werden oder 
ein einziger Gerichtsstand geschaffen werden, der sich mit dem gesetzlich 
vorgesehenen nicht deckt (SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., N. 436; vgl. BGE 95 
IV 37 E. 2). Von der Möglichkeit der Art. 262/263 BStP ist jedoch zurückhal-
tend Gebrauch zu machen. Die Überlegungen, die den gesetzlichen Ge-
richtsstand als unzweckmässig erscheinen lassen, müssen sich gebiete-
risch aufdrängen. Nach der Praxis darf vom gesetzlichen Gerichtsstand al-
so nur ausnahmsweise abgewichen werden, wenn triftige Gründe – insbe-
sondere solche der Zweckmässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Prozessöko-
nomie – es gebieten und ein örtlicher Anknüpfungspunkt in demjenigen 
Kanton besteht, der die Strafverfolgung übernehmen soll (SCHWERI/BÄNZI-
GER, a.a.O., N. 428, 435; GUIDON/BÄNZIGER, a.a.O., [Rz 44] f.; NAY/THOM-
MEN, a.a.O., Vor Art. 340 StGB N. 18 f., je m.w.H.; BGE 121 IV 224 E. 3a 
m.w.H., 123 IV 23 E. 2a, 117 IV 87 E. 2a, 86 IV 128 E. 2, 120 IV 280 E. 2b; 
TPF BG.2005.6 vom 6. Juni 2005 E. 2.2; TPF BK_G 166/04 vom 11. No-
vember 2004 E. 3.2; TPF BG.2005.8 vom 18. Mai 2005 E. 3.1; 
TPF BG.2004.20 vom 14. März 2005 E. 3.2). 

 
3.2 Zur Beurteilung steht vorliegend eine relativ kleine Serie von versuchten 

und vollendeten Einbruchdiebstählen, deren Verbindungsmerkmale darin 
liegen, dass für jeden der vollendeten Vorfälle ein DNA-Hit für einen der 
drei Beschuldigten vorliegt, einzelne Anhaltspunkte für eine Mehrheit von 
Tätern bestehen und dass die drei Beschuldigten gemeinsam in flagranti 
festgenommen wurden. Es gibt vorliegend keine triftigen Gründe für ein 
Abweichen von der allgemeinen Regel der Einheit des Gerichtsstandes, 

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gemäss welcher entsprechend verbundene Delikte möglichst von einem 
einzigen Richter beurteilt werden sollen (vgl. NAY/THOMMEN, a.a.O., Vor 
Art. 340 StGB N. 21; vgl. SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., N. 492). 

 
3.3 Zu prüfen bleibt jedoch, ob vom Kanton Genf als eindeutig feststehendes 

forum praeventionis abgewichen werden soll. Der Procureur général des 
Kantons Genf macht für ein solches Abweichen insbesondere Zweckmäs-
sigkeitsgründe geltend. Er hält den Gerichtsstand in Basel-Stadt für nahe-
liegender, da die drei Mittäter dort zusammen gehandelt haben sowie aus 
sprachlichen Gründen, sei das Dossier doch bis anhin in Deutsch geführt 
worden; ausserdem sprächen die Beschuldigten offenbar gebrochen 
Deutsch, jedoch kein Französisch. Die Untersuchung in Basel-Stadt sei 
auch schon so weit fortgeschritten, dass eine Übertragung der Verfahrens-
herrschaft mit der Prozessökonomie nicht vereinbar sei (act. 1.4; act. 3). 

 
3.4 Die Tatsache, dass die Untersuchung bis anhin in Basel-Stadt geführt wur-

de und eventuell schon ziemlich weit fortgeschritten ist, steht der Übertra-
gung des Verfahrens nicht entgegen, soll doch eine Strafverfolgungsbehör-
de nicht bestraft werden, wenn sie während der Abklärung der Gerichts-
standsfrage die Strafuntersuchung mit der notwendigen Beschleunigung 
vorantreibt (vgl. SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., N. 443 in fine). 

 
Die Sprache des oder der Beschuldigten allein vermag das Abweichen vom 
gesetzlichen Gerichtsstand ebenfalls nicht zu bewirken, jedoch können 
sprachliche Gründe die Grundlage für ein solches Abweichen bilden, wenn 
ein sprachlicher Deliktsschwerpunkt in einer der drei Sprachregionen der 
Schweiz liegt, eine überwiegende Mehrheit der Delikte also innerhalb der 
gleichen Sprachregion verübt wurde (SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., N. 467, 
506). 
 
Fünf der sechs vorliegend zu behandelnden Delikte, und damit die über-
wiegende Mehrheit, sind in der deutschen Schweiz begangen worden. Das 
dadurch begründete Schwergewicht der deliktischen Tätigkeit rechtfertigt 
vorliegend ein Abweichen vom gesetzlichen Gerichtsstand, erscheint es 
doch wenig sinnvoll, die Untersuchung im Kanton Genf zu führen; die Gen-
fer Behörden müssten ja sonst im überwiegenden Ausmass Fälle untersu-
chen, die sich in der deutschsprachigen Region zugetragen haben. Von der 
Übertragung der Zuständigkeit an den Kanton Genf ist daher abzusehen. 
 

3.5 Betrachtet man die in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt be-
gangenen Delikte isoliert, wurde das so betrachtet erste Delikt spätestens 
am 11. August 2008 in X. / BL begangen. Am gleichen Tag wurde auch die 

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Untersuchung aufgenommen, weshalb sich das forum praeventionis im 
Kanton Basel-Landschaft befindet (vgl. E. 2.1). 

 
3.6 Gestützt auf die vorangehenden Ausführungen ist vorliegend ein aus-

nahmsweises Abweichen vom gesetzlichen Gerichtsstand (Kanton Genf) 
gerechtfertigt und es ist der Eventualantrag des Gesuchstellers gutzuheis-
sen. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Basel-Landschaft sind 
somit für berechtigt und verpflichtet zu erklären, die A., B. und C. zur Last 
gelegten strafbaren Handlungen zu verfolgen und zu beurteilen. 

 
 
4. Es werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. 

Art. 66 Abs. 4 BGG). 

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Demnach erkennt die I. Beschwerdekammer: 
 
1. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Basel-Landschaft sind berech-

tigt und verpflichtet, die A., B. und C. zur Last gelegten strafbaren Hand-
lungen zu verfolgen und zu beurteilen. 

 
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 
 

Bellinzona, 11. Dezember 2008 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt 
- Bezirksstatthalteramt Arlesheim 
- Parquet du Procureur général du Canton de Genève 
 
 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.