# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1ddd9e26-62a5-5cd9-a9ff-81536ea0d356
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.09.2025 F-5365/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-5365-2025_2025-09-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-5365/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Susanne Genner (Vorsitz), 

Richter Gregor Chatton,  

Richter Yannick Antoniazza-Hafner,    

Gerichtsschreiberin Selina Schmid. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch B._______,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Schengen-Visum; Verfügung des SEM vom 18. Juni 2025. 

 

 

 

F-5365/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Am 26. März 2025 ersuchte die iranische Staatsangehörige A._______ 

(geb. [...]) bei der Schweizerischen Auslandsvertretung in Teheran um Aus-

stellung eines Schengen-Visums für einen zweimonatigen Besuchsaufent-

halt, um an (Sportanlass), organisiert durch die C._______, teilzunehmen.  

B.  

Mit Formularverfügung vom 8. April 2025 wies die Schweizerische Vertre-

tung im Namen des SEM das Gesuch mit der folgenden Begründung ab: 

Die vorgelegten Informationen zur Begründung des Zwecks und der Be-

dingungen des geplanten Aufenthalts seien nicht zuverlässig gewesen, 

und es bestünden begründete Zweifel an der Absicht der Beschwerdefüh-

rerin, vor Ablauf des Visums aus dem Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten 

auszureisen. 

C.  

Gegen diesen Entscheid erhob D._______ (Gastgeber und letztjähriger 

Veranstalter der (Sportanlass) am 15. April 2025 Einsprache bei der 

Vorinstanz, worauf diese die Gesuchsunterlagen zwecks Durchführung 

ergänzender Abklärungen und Stellungnahme an den Migrationsdienst des 

Kantons E._______ übermittelte. Die Vorinstanz wies am 18. Juni 2025 die 

Einsprache ab. 

D.  

Gegen den Einspracheentscheid gelangte die Beschwerdeführerin mit 

Rechtsmitteleingabe vom 18. Juli 2025 an das Bundesverwaltungsgericht 

und beantragte sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids und 

die Erteilung des beantragten Visums sowie die sofortige Erteilung des 

Visums im Sinne einer vorsorglichen Massnahme.  

E.  

Mit Zwischenverfügung vom 7. August 2025 wies die Instruktionsrichterin 

unter anderem das Begehren um vorsorgliche Erteilung des beantragten 

Visums ab und setzte der Beschwerdeführerin eine Frist an zur 

Einreichung einer angepassten Vollmacht (ohne Ausschluss der Vertretung 

vor Gericht).  

F.  

Am 6. August 2025 reichte die Beschwerdeführerin eine weitere Stellung-

nahme und am 18. August 2025 die angepasste Vollmacht ein.  

F-5365/2025 

Seite 3 

G.  

Mit Vernehmlassung vom 27. August 2025 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin replizierte mit Ein-

gabe vom 9. September 2025. 

H.  

Am 17. September 2025 teilte das Bundesverwaltungsgericht den Parteien 

den Abschluss des Schriftenwechsels mit.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Einspracheentscheide des SEM bezüglich Schengen-Visa sind mit Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar (vgl. Art. 112 

Abs. 1 AIG i.V.m. Art. 31 ff. VGG). Das Rechtsmittelverfahren richtet sich 

nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG).  

1.2 Die Beschwerdeführerin hat am vorangegangenen Einspracheverfah-

ren teilgenommen und ist durch den angefochtenen Entscheid besonders 

berührt (vgl. Art. 48 Abs. 1 Bst. a und b VwVG).  

Sodann bedarf es eines aktuellen und praktischen, das heisst fortbeste-

henden Rechtsschutzinteresses (Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG). Die (Sport-

anlass) fanden vom (Datum) statt. Mit Eingabe vom (Datum) teilte der Ein-

sprecher mit, die Beschwerdeführerin beabsichtige nunmehr die Teilnahme 

an vier weiteren (Sportanlass und Datum). Da (Sportanlass und Datum) 

noch nicht stattgefunden hat, kann auf ein fortbestehendes Rechtsschutz-

interesse geschlossen werden. Die Legitimation zur Beschwerdeführung 

dauert längstens bis zum (Datum) an.  

Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist ein-

zutreten (Art. 50 Abs. 1 und 52 Abs. 1 VwVG). 

1.3 In der vorliegenden Angelegenheit entscheidet das Bundesverwal-

tungsgericht endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 BGG). 

2.  

Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung 

von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Er-

messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

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Seite 4 

rechtserheblichen Sachverhalts und – sofern nicht eine kantonale Behörde 

als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden 

(Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerde-

verfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 

Abs. 4 VwVG nicht an die Begründung der Begehren gebunden und kann 

die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 

gutheissen oder abweisen. Massgeblich ist grundsätzlich die Sachlage 

zum Zeitpunkt seines Entscheids (BGE 139 II 534 E. 5.4.1; BVGE 2020 

VII/4 E. 2.2).  

3.  

3.1 Die Behörde würdigt, bevor sie verfügt, alle erheblichen und rechtzeiti-

gen Vorbringen der Parteien (Art. 32 Abs. 1 VwVG). Damit verbunden ist 

die Pflicht der Behörde, ihren Entscheid ausreichend und nachvollziehbar 

zu begründen (Art. 35 Abs.1 VwVG; BGE 145 IV 99 E. 3.1). Die Begrün-

dung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid in voller 

Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann und dass die 

Rechtsmittelinstanz ihre Kontrolle ordnungsgemäss ausüben kann, wenn 

sie angerufen wird (BGE 139 V 496 E. 5.1; Urteil des BVGer F-4741/2023 

vom 29. Mai 2024 E. 4.2). Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung 

mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes ein-

zelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 143 III 65 E. 5.2).  

3.2 Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Ge-

hörs kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person 

die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die 

sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Un-

ter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus – im Sinne einer Heilung des 

Mangels – selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs 

auf rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz 

abzusehen, wenn die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und 

damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse 

der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht 

zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 2.3.2; 136 V 117 E. 4.2.2.2; 133 I 

201 E. 2.2). 

3.3 Die Vorinstanz begründet die Abweisung der Einsprache primär mit der 

allgemeinen Situation in Iran, den fehlenden besonderen familiären, per-

sönlichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen in Iran sowie den wirt-

schaftlichen Verhältnissen der Beschwerdeführerin. Dabei erwähnt sie 

nicht, dass der Bruder der Beschwerdeführerin im Jahr (…) gemeinsam mit 

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Seite 5 

ihr im Rahmen eines Schengen-Visums in die Schweiz eingereist ist, in 

diesem Zusammenhang ein Asylgesuch gestellt hat, in der Zwischenzeit 

als Flüchtling anerkannt worden und ihm Asyl gewährt worden ist. Auf ent-

sprechende Aufforderung der Instruktionsrichterin (Verfügung vom 21. Au-

gust 2025) brachte die Vorinstanz im Rahmen der Vernehmlassung vor, 

der Umstand, dass dem Bruder der Beschwerdeführerin Asyl gewährt wor-

den sei, sei « unweigerlich » im Rahmen der Prüfung der Einsprache mit-

berücksichtigt, jedoch nicht spezifisch dargelegt worden. Indem die Vo-

rinstanz diesen – rechtserheblichen – Umstand in der angefochtenen Ver-

fügung nicht erwähnt hat, war es der Beschwerdeführerin nicht möglich, 

den Entscheid in voller Kenntnis der Sache ans Bundesverwaltungsgericht 

weiterzuziehen. Insofern hat die Vorinstanz die Begründungspflicht ver-

letzt. 

3.4 Die Beschwerdeführerin hatte jedoch im vorliegenden Beschwerdever-

fahren, in dem das Bundesverwaltungsgericht sowohl den Sachverhalt als 

auch die Rechtslage frei überprüfen kann (vgl. E. 2), die Möglichkeit, sich 

im Rahmen des Schriftenwechsels dazu zu äussern, dass die Vorinstanz 

den Umstand, dass ihr Bruder in der Schweiz um Asyl ersucht hat und ihm 

Asyl gewährt worden ist, im Entscheid mitberücksichtigt hat. Davon hat sie 

mit Eingabe vom 9. September 2025 Gebrauch gemacht. Die Verletzung 

der Begründungspflicht ist damit geheilt.  

4.  

4.1 Die Schweiz ist – wie andere Staaten auch – grundsätzlich nicht ver-

pflichtet, ausländischen Personen die Einreise zu gestatten und entschei-

det darüber, vorbehältlich völkerrechtlicher Verpflichtungen, autonom (vgl. 

BVGE 2009/27 E. 3). Das Schengen-Recht schränkt die nationalstaatli-

chen Befugnisse insoweit ein, als es einheitliche Voraussetzungen für Ein-

reise und Visum aufstellt und die Mitgliedstaaten verpflichtet, die Einreise 

bzw. das Visum zu verweigern, wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt 

sind. Liegen keine Ablehnungsgründe vor, ist das Visum auszustellen; ein 

Rechtsfolgeermessen besteht nicht (so das Urteil des Europäischen Ge-

richtshofs [EuGH] vom 19. Dezember 2013 C-84/12 Koushkaki, EU:C: 

2013:862, Rn. 26–55, 63; zur Auslegung des innerstaatlichen Rechts im 

Lichte dieses Urteils vgl. BVGE 2014/1 E. 4.1 m.H.). Hingegen verfügen 

die Behörden des Zielstaats bei der Prüfung der Ablehnungsgründe über 

einen weiten Ermessensspielraum. 

4.2 Drittstaatsangehörige dürfen über die Aussengrenzen des Schengen-

Raums für einen Aufenthalt von höchstens 90 Tagen innerhalb eines 

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Seite 6 

Zeitraums von 180 Tagen einreisen, wenn sie im Besitz gültiger Reisedo-

kumente sind, die zum Grenzübertritt berechtigen. Ferner benötigen sie ein 

Visum, sofern dieses gemäss der Verordnung (EU) 2018/1806 des Euro-

päischen Parlaments und des Rates vom 14. November 2018 zur Aufstel-

lung der Liste der Drittländer, deren Staatsangehörige beim Überschreiten 

der Aussengrenzen im Besitz eines Visums sein müssen, sowie der Liste 

der Drittländer, deren Staatsangehörige von dieser Visumpflicht befreit sind 

(ABl. L 303/39 vom 28.11.2018) erforderlich ist. Im Weiteren müssen Dritt-

staatsangehörige den Zweck und die Umstände ihres beabsichtigten Auf-

enthalts belegen und hierfür über ausreichende finanzielle Mittel verfügen. 

Sie dürfen nicht im Schengener Informationssystem (SIS II) zur Einreise-

verweigerung ausgeschrieben sein und keine Gefahr für die öffentliche 

Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die inter-

nationalen Beziehungen eines Mitgliedstaats darstellen (vgl. zum Ganzen: 

Art. 5 Abs. 1 und 2 AIG; Art. 3 Abs. 1 der Verordnung vom 15. August 2018 

über die Einreise und die Visumerteilung [VEV, SR 142.204] i.V.m. Art. 6 

Abs. 1 und 2 der Verordnung [EG] Nr. 2016/399 des Europäischen Parla-

ments und des Rates vom 9. März 2016 [kodifizierter Text] über einen Ge-

meinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen 

[Schengener Grenzkodex, SGK, ABl. L 77/1 vom 23.03.2016]; Art. 14 

Abs. 1 und Art. 21 Abs. 1 der Verordnung [EG] Nr. 810/2009 des Europäi-

schen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über einen Visakodex 

der Gemeinschaft [Visakodex, VK, ABl. L 243 vom 15.9.2009]).  

4.3 Eine drittstaatsangehörige Person muss für die fristgerechte Wieder-

ausreise Gewähr bieten (Art. 5 Abs. 2 AIG). Wenn sie nicht bereit ist, das 

Hoheitsgebiet des Schengen-Raums fristgerecht wieder zu verlassen, ist 

eine Gefahr für die öffentliche Ordnung im Sinne von Art. 6 Abs. 1 Bst. e 

SGK anzunehmen (BVGE 2014/1 E. 4.3 in fine; 2011/48 E. 4.5). Die Be-

hörden haben daher unter Mitwirkung der drittstaatsangehörigen Person 

zu prüfen, ob diese für die gesicherte Wiederausreise Gewähr bietet (vgl. 

Art. 14 Abs. 1 Bst. d VK; Art. 21 Abs. 1 VK; BVGE 2014/1 E. 4.4). Das Vi-

sum wird verweigert, wenn begründete Zweifel an der Echtheit der von dem 

Antragsteller vorgelegten Belege oder am Wahrheitsgehalt ihres Inhalts, 

an der Glaubwürdigkeit seiner Aussagen oder der von ihm bekundeten Ab-

sicht bestehen, das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten vor Ablauf der Gül-

tigkeit des beantragten Visums zu verlassen (Art. 32 Abs. 1 Bst. b VK). 

4.4 Sind die erwähnten Voraussetzungen nicht erfüllt, kann in Ausnahme-

fällen ein Visum mit räumlich beschränkter Gültigkeit erteilt werden, das 

nur für das Hoheitsgebiet des betreffenden Mitgliedstaats gilt. Von dieser 

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Möglichkeit kann der betreffende Mitgliedstaat unter anderem Gebrauch 

machen, wenn er es aus humanitären Gründen, aus solchen des nationa-

len Interesses oder aufgrund internationaler Verpflichtungen für erforder-

lich hält (vgl. Art. 3 Abs. 4 und 5 VEV; Art. 25 Abs. 1 Bst. a VK; Art. 6 Abs. 5 

Bst. c SGK). 

5.  

Zunächst ist auf den Aufenthaltszweck einzugehen (vgl. Art. 6 Abs. 1 Bst. c 

SGK). 

5.1 Ausländerinnen und Ausländer, die in der Schweiz eine Erwerbstätig-

keit ausüben wollen, benötigen unabhängig von der Aufenthaltsdauer eine 

Bewilligung (Art. 11 Abs. 1 erster Satz AIG). Aufenthalte mit Erwerbstätig-

keit unterliegen den entsprechenden Zulassungsvoraussetzungen (vgl. 

Art. 18-26a AIG). 

5.2 Die Beschwerdeführerin stellte ihr Visumsgesuch ursprünglich zum 

Zweck der Teilnahme an (Sportanlass) in der Schweiz. Im Rahmen der 

Replik bringt sie nunmehr vor, sie habe einen Arbeitsvertrag abgeschlos-

sen. Dieser Vertrag verpflichte sie in der Funktion als Verkaufsspezialistin, 

regelmässig an Projekten, Wettkämpfen und Veranstaltungen in der 

Schweiz teilzunehmen, die Schweizer (Sportart) zu repräsentieren sowie 

die Dienstleistungen und das Image der Arbeitgeberin zu fördern.  

5.3 Sofern die Beschwerdeführerin im Rahmen des Schriftenwechsels vor-

bringt, in der Schweiz arbeiten zu wollen, handelt es sich um eine unzuläs-

sige Erweiterung des Aufenthaltszwecks, da dieser Zweck in einer uner-

laubten (da bewilligungspflichtigen) Erwerbstätigkeit besteht (vgl. E. 5.2 

hiervor). Da die Beschwerdeführerin jedoch nach wie vor – wie ursprüng-

lich beantragt – ebenso zum Zweck der Teilnahme an (Sportanlass) in die 

Schweiz einreisen möchte, liegt weiterhin ein gültiger Aufenthaltszweck 

vor.  

6.  

Aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit (Iran) unterliegt die Beschwerdeführe-

rin der Visumspflicht. Bei der Prüfung der Einreisevoraussetzungen stellte 

die Vorinstanz das Kriterium der gesicherten Wiederausreise nach Art. 5 

Abs. 2 AIG in den Vordergrund. 

6.1 In der Regel lassen sich keine gesicherten Feststellungen darüber tref-

fen, ob eine drittstaatsangehörige Person tatsächlich beabsichtigt, vor Ab-

lauf des Visums den Schengen-Raum zu verlassen, weshalb darüber eine 

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Seite 8 

Prognose zu erstellen ist. Hierzu sind alle Umstände des Einzelfalls zu wür-

digen. Die Beweisführungslast obliegt dabei der drittstaatsangehörigen 

Person (Art. 14 Abs. 1 Bst. d VK; Art. 14 Abs. 3 i.V.m. Anhang II VK; Art. 6 

Abs. 1 Bst. c SGK; Art. 5 Abs. 2 AIG; BVGE 2014/1 E. 4.4 und E. 6.1). An-

haltspunkte zur Beurteilung der Gewähr für eine fristgerechte Wiederaus-

reise können sich zunächst aus der allgemeinen Situation im Herkunftsland 

der drittstaatsangehörigen Person ergeben. Namentlich bei Einreisegesu-

chen von Personen aus Staaten bzw. Regionen mit politisch, wirtschaftlich 

und sozial ungünstigen Verhältnissen rechtfertigt sich eine strenge Praxis, 

da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen erfahrungsgemäss 

häufig nicht mit dem Ziel und Zweck einer zeitlich befristeten Einreisebe-

willigung im Einklang steht (BVGE 2014/1 E. 6.1). 

6.2 Zur allgemeinen Situation in Iran kann festgehalten werden, dass sich 

das Land aktuell mit einer politischen, sozio-ökonomischen und ökologi-

schen Krise konfrontiert sieht. Das Land leidet unter Korruption, internatio-

nalen Sanktionen und gravierenden Umweltproblemen. Die Wirtschaft wird 

dominiert durch das Militär und religiöse Stiftungen, die in erster Linie sich 

selbst bereichern (vgl. < https://www.bpb.de > Themen > Internationales > 

Naher & Mittlerer Osten > Iran, abgerufen am 15.09.2025). Mit dem Inkraft-

treten der Waffenruhe zwischen Israel und Iran am 24. Juni 2025 wurde 

die militärische Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten been-

det. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in der Region kann wei-

terhin nicht ausgeschlossen werden; dies schliesst auch mögliche sicher-

heitsrelevante Vorfälle in Iran mit ein. Die Lage in der gesamten Region 

bleibt volatil und sehr angespannt. Seit September 2022 ist die Sicherheits-

lage im Land angespannt und es kann aufgrund der anhaltenden Repres-

sion durch die Sicherheitskräfte weiterhin zu (spontanen) Protesten kom-

men. Polizei- und Sicherheitskräfte können gewaltsam gegen Demonstrie-

rende vorgehen. Die Kommunikationsdienste sind weitgehend einge-

schränkt (insbesondere mobiles Internet, Instagram, Whats-App, VPNs). In 

Iran kommt es vor allem in Grenzregionen unregelmässig zu Zwischenfäl-

len mit terroristischem Hintergrund (vgl. < https://www.auswaertiges-

amt.de > Sicher Reisen > Reise- und Sicherheitshinweise, abgerufen am 

15.09.2025). 

6.3 Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz 

das Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise von Besucherinnen 

und Besuchern aus Iran als hoch einschätzt.  

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Seite 9 

6.4 Bei der Risikoanalyse sind allerdings nicht nur solch allgemeine Um-

stände und Erfahrungen, sondern auch sämtliche Gesichtspunkte des kon-

kreten Einzelfalls zu berücksichtigen. Dabei sind in die Prognose über die 

Absicht einer gesuchstellenden Person, den Schengen-Raum fristgerecht 

zu verlassen, deren persönliche, familiäre und berufliche bzw. wirtschaftli-

che Situation sowie deren Interessenlage miteinzubeziehen (BVGE 2014/1 

E. 6.3.1). Obliegt einer gesuchstellenden Person im Heimatland beispiels-

weise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder familiäre Verant-

wortung, kann dies die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise 

begünstigen. Umgekehrt muss bei Personen, die in ihrer Heimat keine be-

sonderen Verpflichtungen haben, das Risiko eines ausländerrechtlich nicht 

regelkonformen Verhaltens nach einer bewilligten Einreise als hoch einge-

schätzt werden (BVGE 2014/1 E. 6.3.1; 2009/27 E. 8). Zudem ist ein im 

Zielland Schweiz bestehendes, minimales soziales Beziehungsnetz aus 

Verwandten oder Freunden ein wichtiges Element, das den Entscheid, 

dorthin auszuwandern, begünstigen kann. Angesichts der restriktiven Zu-

lassungsregelung führt dies nicht selten zur Umgehung von ausländer-

rechtlichen Bestimmungen, indem die Gesuchstellenden – einmal einge-

reist – versuchen, den Aufenthalt auf eine andere rechtliche Basis abzu-

stützen (BVGE 2014/1 E. 6.2.2). 

6.5  

6.5.1 Die Beschwerdeführerin führt in Bezug auf ihre beruflichen, sozialen 

und familiären Verpflichtungen aus, sie führe ein gefestigtes Leben und sei 

verheiratet. Sie sei professionelle (Sportlerin), seit über (…) Jahren Mitglied 

der (Mannschaft) und fest in der iranischen (Sportart) verankert. Ihr Ehe-

mann sei ebenfalls ein international erfolgreicher (Sportler) und seit dem 

23. August 2024 (Beschäftigung). Sodann übernehme sie die Hauptverant-

wortung für die Betreuung ihres kranken und betagten Vaters.  

6.5.2 Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich um eine (…)-jährige, ver-

heiratete und kinderlose Frau. Sie lebt zusammen mit ihrem Ehemann und 

hat in Iran weitere Verwandte (soweit ersichtlich ihre Eltern). Zweifellos ist 

sie in Iran in ein familiäres und partnerschaftliches Gefüge eingebunden. 

Der Verbleib ihres Ehemannes sowie ihrer restlichen Verwandten im Hei-

matland lässt auf eine gewisse familiäre Verantwortung der Beschwerde-

führerin in Iran schliessen. Eine derartige Verantwortung kann zwar eine 

mögliche, indes keine hinreichende Gewähr für eine anstandslose Wieder-

ausreise bieten (vgl. BVGE 2014/1 E. 6.3.1; 2009/27 E. 8). Die Erfahrung 

hat gezeigt, dass zurückbleibende nahe Angehörige gerade in Situationen 

angespannter wirtschaftlicher und/oder politischer Verhältnisse 

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Seite 10 

gesuchstellende Personen regelmässig nicht verlässlich davon abhalten, 

den Entschluss für eine Emigration zu fällen, sei dies etwa in der Hoffnung, 

die Zurückgebliebenen aus dem Ausland effizienter zu unterstützen oder 

später allenfalls gar nachziehen zu können (vgl. statt vieler: Urteil des 

BVGer F-1641/2024 vom 14. August 2024 E. 4.4). Dafür spricht, dass die 

Beschwerdeführerin in einem Land mit besonders hohem Migrationsdruck 

lebt (siehe E. 6.2 hiervor). Weder substantiiert dargelegt noch belegt ist, 

dass der Vater der Beschwerdeführerin der Betreuung benötigt und diese 

durch die Beschwerdeführerin vorgenommen wird.  

Sodann ist sie seit dem Jahr (…) Mitglied der (Mannschaft) (vgl. Bestäti-

gung des F._______ vom 19. Mai 2024). Ihre jahrelange Mitgliedschaft in 

(…) sowie auch diejenige ihres Ehemannes zeugt zweifelsfrei von einer 

gewissen Verbundenheit mit Iran. Jedoch lässt sich auch daraus keine ge-

nügende Verpflichtung ableiten, welche sie von einer Emigration abhalten 

könnte. Zudem eignet sich die Schweiz ausgezeichnet als (…) (was sich 

bereits daraus ergibt, dass die Beschwerdeführerin zum Zweck der Teil-

nahme an (Sportanlass) bereits zum zweiten Mal in die Schweiz einreisen 

möchte). Auch wenn die Beschwerdeführerin in Iran verwurzelt ist, beste-

hen keine genügenden familiären, gesellschaftlichen oder sozialen Ver-

pflichtungen, welche sie von einer Emigration abhalten könnten. 

Die Beschwerdeführerin arbeitet seit dem 10. Mai 2019 als Buchhalterin im 

(Sportgeschäft) ihres Ehemannes (vgl. Arbeitsbestätigung vom 11. März 

2025). Dass sie – wie behauptet – zusätzlich private (Sportstunden) für 

Kinder anbietet, wurde nicht belegt. Aus ihrer Arbeitsstelle lässt sich zwar 

eine gewisse berufliche Verpflichtung ableiten; von einer beruflichen Ver-

ankerung, welche einer Emigration ernsthaft im Weg stehen würde, kann 

jedoch nicht gesprochen werden.  

6.6  

6.6.1 In Bezug auf die finanziellen Verhältnisse macht die Beschwerdefüh-

rerin geltend, sie habe vor ihrem (…). Lebensjahr ein Haus sowie ein Auto 

erwerben können. Sie verfüge aufgrund der Durchführung privater (Sport-

stunden) für Kinder – die sie ohne formale Verträge anbiete – sowie der 

wirtschaftlichen Partnerschaft mit ihrem Ehemann über ein solides finanzi-

elles Fundament.  

6.6.2 Es ist aktenkundig, dass die Beschwerdeführerin als Buchhalterin im 

(Sportgeschäft) ihres Ehemannes arbeitet und einen monatlichen Netto-

lohn von 190'000'000 iranischen Rial (Fr. 3'610.–, Umrechnungskurs am 

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Seite 11 

15. September 2025) erzielt. Dieses Gehalt ist für iranische Verhältnisse 

sehr hoch. Ferner ist sie Miteigentümerin einer Wohnung von 67.8 m2 in 

Teheran (gemeinsam mit ihrem Ehemann). Der Kaufpreis belief sich auf 

540'211'334 iranische Rial respektive Fr. 11'787.– (Umrechnungskurs am 

22. Juni 2021; vgl. Grundbuchauszug vom 22. Juni 2021). Sodann ist sie 

Eigentümerin eines Autos (Iran Khodro Samand; vgl. Kaufvertrag vom 

15. September 2022). Der Kaufpreis betrug 2'424'861'000 iranische Rial 

respektive Fr. 55'044.– (Umrechnungskurs am 15. September 2022). Es 

gilt jedoch zu bedenken, dass diese Werte keine hinreichende Gewähr für 

eine fristgerechte und anstandslose Wiederausreise der Beschwerdefüh-

rerin bieten, da Grundeigentum und andere Vermögenswerte bei einer 

Emigration nicht zwingend verloren gehen (vgl. BVGE 2014/1 E. 6.3.6; Ur-

teil des BVGer F-5332/2024 vom 21. Juni 2025 E. 4.6.2). Per Stichtag 

18. März 2025 verfügte sie über ein Bankguthaben von 3'650'169'623 ira-

nischen Rial respektive Fr. 76'033.– (Umrechnungskurs am 18. März 

2025). Sodann ist ihr Ehemann der Inhaber eines (Sportgeschäfts). Wel-

chen Gewinn sein Unternehmen erzielt, ist nicht ersichtlich. Die dargeleg-

ten wirtschaftlichen Verhältnisse können als gut bis sehr gut bezeichnet 

werden.  

6.7  

6.7.1 In Bezug auf das Asylgesuch ihres Bruders bringt die Beschwerde-

führerin vor, sie werde für das Verhalten ihres Bruders haftbar gemacht. Es 

gelte jedoch der Grundsatz der individuellen Verantwortlichkeit. Niemand 

dürfe für das Verhalten oder die Entscheidungen von Familienmitgliedern 

bestraft oder in seinen Rechten eingeschränkt werden.  

6.7.2 Der Beschwerdeführerin darf nicht persönlich vorgehalten werden, 

dass ihr Bruder – als ihr Begleiter – gemeinsam mit ihr im Rahmen eines 

Schengen-Visums in die Schweiz eingereist ist und bei dieser Gelegenheit 

ein Asylgesuch eingereicht hat. Jedoch ist ihr aufgrund dessen im Rahmen 

einer Gesamtbeurteilung entgegenzuhalten, dass in ihrem nächsten fami-

liären Umfeld ein eindeutiger Migrationswille nicht nur vorlag, sondern auch 

umgesetzt wurde. Der Umstand, dass der Bruder der Beschwerdeführerin 

in der Schweiz als Flüchtling anerkannt worden ist, erhöht das Risiko, dass 

sich die Beschwerdeführerin ebenfalls persönlich in Gefahr sieht, und sich 

durch die Gewährung von Asyl eine längerfristige Zukunft in der Schweiz 

erhofft, was wiederum das Emigrationsrisiko erhöht. So erwähnt sie denn 

auch, dass sie aus einer G._______-Familie stamme, einer in Iran (Be-

schreibung Minderheit), welche Diskriminierung und Ausschluss von Bil-

dung, Gesellschaft und Arbeit erlebe. Ebenso sei sie als iranische Frau 

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schwersten politischen, gesellschaftlichen und religiösen Einschränkungen 

ausgesetzt. Dass sie bereits im Jahr (…) gemeinsam mit ihrem Ehemann 

zur Teilnahme an (Sportanlass) in die Schweiz eingereist ist, sich wohlver-

halten hat, – anders als ihr Bruder – kein Asylgesuch gestellt hat und recht-

zeitig wieder ausgereist ist, kann ihr zwar zugutegehalten werden, vermag 

der Erhöhung des Emigrationsrisikos jedoch nicht entgegenwirken. Dies, 

da sich die Situation seither insofern verändert hat, als ihr Bruder in der 

Zwischenzeit in der Schweiz als Flüchtling anerkannt worden ist. 

Zudem verfügt die Beschwerdeführerin in der Schweiz nunmehr durch den 

hier lebenden Bruder sowie den Cousin ihrer Mutter über ein vorbestehen-

des familiäres Beziehungsnetz, was das Emigrationsrisiko erhöht (vgl. 

E. 6.4).  

6.8 Sodann stellt auch der im Rahmen der Replik eingereichte – am 

2. September 2025 abgeschlossene – Arbeitsvertrag die gesicherte Wie-

derausreise der Beschwerdeführerin in Frage. So wurde der Arbeitsvertrag 

befristet auf ein Jahr abgeschlossen, mit der Verpflichtung, dass die Be-

schwerdeführerin regelmässig an Projekten, Wettkämpfen und Veranstal-

tungen in der Schweiz teilnimmt. Dies stellt eine wiederkehrende, entgelt-

liche Tätigkeit in der Schweiz dar, welche nicht mit einem Schengen-Visum 

vereinbar ist und bereits im Widerspruch mit der maximalen Einreise im 

Rahmen eines Schengen-Visums (90 Tage innerhalb von 180 Tagen) steht. 

Ebenso wirft die durch den Arbeitsvertrag gewünschte Ausweitung des Auf-

enthaltszwecks die Frage auf, aus welchem Grund die Beschwerdeführerin 

in die Schweiz einreisen möchte; es geht anscheinend um mehr als nur 

eine sportliche Teilnahme an wenigen (Sportanlass). Der eingereichte Ar-

beitsvertrag belegt ein erhöhtes Risiko, dass die Beschwerdeführerin über 

die erlaubte Aufenthaltsdauer hinaus in der Schweiz bleibt und sich illegal 

hier aufhalten würde. 

6.9 Unter Berücksichtigung der allgemeinen Situation im Herkunftsland, 

des bestehenden Migrationswillens im nächsten familiären Umfeld, des be-

stehenden Beziehungsnetzes in der Schweiz und des Ziels der Beschwer-

deführerin, in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit auszuüben, durfte die Vo-

rinstanz trotz einer gewissen Verbundenheit der Beschwerdeführerin mit 

Iran, guter finanzieller Verhältnisse und (…) rechtzeitiger Wiederausreise 

im Sinne einer Gesamtwürdigung davon ausgehen, dass zum jetzigen Zeit-

punkt keine hinreichende Gewähr für eine fristgerechte und anstandslose 

Wiederausreise der Beschwerdeführerin nach einem Besuchsaufenthalt 

besteht.  

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Seite 13 

6.10 Bei diesem Ergebnis erübrigt es sich, weitere Einreisevoraussetzun-

gen zu prüfen. Nach dem Gesagten wurde der Beschwerdeführerin das 

Visum für den gesamten Schengen-Raum zu Recht verweigert. Gründe 

humanitärer oder anderer Art, welche die Erteilung eines Visums mit räum-

lich beschränkter Gültigkeit rechtfertigen würden, wurden nicht geltend ge-

macht und sind auch nicht ersichtlich. 

7.  

Die angefochtene Verfügung erweist sich somit im Lichte von Art. 49 VwVG 

als rechtmässig und die Beschwerde ist abzuweisen. 

8.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschwerdefüh-

rerin aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 ff. des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Sie sind durch 

den am 19. August 2025 in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss ge-

deckt.  

(Dispositiv nächste Seite)  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 900.– werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt. Sie sind durch den am 19. August 2025 in gleicher Höhe geleis-

teten Kostenvorschuss gedeckt. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz. 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Susanne Genner Selina Schmid 

 

 

 

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