# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e247014e-d96d-5a57-87f3-0a7d93636dac
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.10.2025 E-7414/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7414-2025_2025-10-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-7414/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Regina Derrer (Vorsitz), 

Richter Yanick Felley,  

Richter Kaspar Gerber,    

Gerichtsschreiberin Alexandra Püntener. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

B._______, geboren am (…), 

C._______, geboren am (…), 

D._______, geboren am (…), 

E._______, geboren am (…), 

Türkei,   

alle vertreten durch Ali Tüm,  

Gesuchstellende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asylverfahren (Revision); 

Urteil des BVGer E-2401/2025 vom 21. Mai 2025. 

 

 

 

E-7414/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass A._______ (nachfolgend: die Gesuchstellerin) – türkische Staatsan-

gehörige kurdischer Ethnie aus Istanbul – zusammen mit ihrem Ehemann 

(B._______) und ihren drei Kindern am 6. Oktober 2022 in der Schweiz um 

Asyl nachsuchte, 

dass sie und ihr Ehemann damals vorbrachten, aufgrund ihrer Zugehörig-

keit zur kurdischen Ethnie und ihres politischen Engagements sowie des 

politischen Profils ihrer Familienangehörigen in ihrem Heimatstaat behörd-

lich schikaniert und (reflex-)verfolgt zu werden, und dass sie zukünftige 

Verfolgung befürchten würden, nicht zuletzt wegen exilpolitischen Tätigkei-

ten in der Schweiz, 

dass sie im Verlaufe des damaligen Verfahrens mehrere Beweismittel, na-

mentlich diverse Justizdokumente betreffend ein gegen die Gesuchstelle-

rin eingeleitetes Ermittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda, einreich-

ten, 

dass das SEM in zwei separaten Verfügungen vom 26. Februar 2025 die 

Flüchtlingseigenschaft der Gesuchstellerin respektive ihres Ehemannes 

verneinte und ihre Asylgesuche ablehnte, verbunden mit der Anordnung 

der Wegweisung aus der Schweiz und des Wegweisungsvollzugs, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die von der Gesuchstellerin gegen die 

sie betreffende Verfügung erhobene Beschwerde mit vorliegend angefoch-

tenem Urteil E-2401/2025 vom 21. Mai 2025 und die vom Ehemann gegen 

die ihn betreffende Verfügung erhobene Beschwerde mit Urteil  

E-2275/2025 ebenfalls vom 21. Mai 2025 abwies,  

dass das Gericht im vorliegend angefochtenen Urteil E-2401/2025 vom 

21. Mai 2025 zur Begründung im Wesentlichen festhielt, dass die von der 

Gesuchstellerin geltend gemachten Behelligungen im Zusammenhang mit 

ihrer kurdischen Ethnie mangels Intensität asylrechtlich nicht relevant 

seien und die Voraussetzungen für die Annahme einer Reflexverfolgung 

wegen ihrer Brüder nicht erfüllt seien, zumal zahlreiche ihrer nahen Ver-

wandten weiterhin am Heimatort wohnhaft seien und kein Grund für die 

Annahme bestehe, eine Reflexverfolgung würde sich singulär auf die Ge-

suchstellerin beziehen,  

dass das Gericht mit Blick auf die von der Gesuchstellerin geltend gemach-

ten politischen Aktivitäten ferner auf die Ausführungen in der sie betreffen-

den Verfügung vom 26. Februar 2025 verwies, in der das SEM zum 

E-7414/2025 

Seite 3 

Schluss gelangte, sie verfüge über keinerlei politisches Profil, da sich ihre 

Tätigkeiten ihren Angaben zufolge, abgesehen von ihrer Teilnahme an Pro-

testen und weiteren Ereignissen wie Newroz-Anlässen, aufgrund dessen, 

dass sie Analphabetin sei, auf die Mithilfe in der Küche des HDP-Parteilo-

kals ihres Wohnquartiers sowie auf das Teilen von Videos auf TikTok be-

schränkt hätten,  

dass das Gericht auch bezüglich des gegen die Gesuchstellerin eingelei-

teten Ermittlungsverfahrens wegen Terrorpropaganda auf die vorinstanzli-

chen Erwägungen verwies, wonach die Gesuchstellerin gestützt auf das 

Referenzurteil des Bundesverwaltungsgerichts E-4103/2024 vom 8. No-

vember 2024 deswegen nicht mit erheblicher Wahrscheinlichkeit und in ab-

sehbarer Zeit eine flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bei einer Rück-

kehr in Türkei zu befürchten habe, zumal den dazu eingereichten türki-

schen Justizdokumenten ein geringer Beweiswert zukomme,  

dass das Gericht schliesslich festhielt, dass die mit der Beschwerde einge-

reichten Beweismittel – diverse Schreiben aus der Schweiz und diverse 

Unterlagen im Zusammenhang mit Angehörigen in der Türkei sowie Video-

aufnahmen einer Razzia im Wohnhaus ihrer Familie – keine verlässlichen 

Indizien für eine ernsthafte Bedrohung ihrer Sicherheit darstellen und kei-

nen Aufschluss über eine flüchtlingsrechtlich relevante Gefährdung der Ge-

suchstellenden geben würden, 

dass die Gesuchstellerin und ihr Ehemann mit Eingabe vom 14. Juli 2025 

beim SEM ein Mehrfachgesuch einreichten,  

dass das SEM diese Eingabe in seiner Verfügung vom 27. August 2025 

betreffend das gegen den Ehemann der Gesuchstellerin in der Türkei ein-

geleitete Ermittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda als Mehrfachge-

such entgegennahm und dieses ablehnte, sowie darauf betreffend das Er-

mittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisa-

tion, das gegen die Gesuchstellerin eingeleitet worden sei, mangels funk-

tioneller Zuständigkeit nicht eintrat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht bezüglich der gegen die Verfügung 

vom 27. August 2025 mit Eingabe vom 26. September 2025 (Postaufgabe) 

eingereichten Beschwerde unter der Verfahrensnummer E-7413/2025 ein 

Beschwerdeverfahren eröffnete,  

dass mit Eingabe desselben Rechtsvertreters vom gleichen Datum 

(26. September 2025 [Postaufgabe]) ein Gesuch um Revision des Urteils 

E-7414/2025 

Seite 4 

E-2401/2025 beim Bundesverwaltungsgericht einging, für welches unter 

der vorliegenden Verfahrensnummer (E-7414/2025) ein Revisionsverfah-

ren eröffnet wurde, 

dass im vorliegend zu behandelnden Revisionsgesuch beantragt wird, es 

sei das Urteil E-2401/2025 vom 21. Mai 2025 in Revision zu ziehen und 

aufzuheben, die Flüchtlingseigenschaft der Gesuchstellerin festzustellen 

und ihr Asyl zu gewähren, eventualiter sei die vorläufige Aufnahme anzu-

ordnen, subeventualiter sei die Sache zwecks ergänzender Abklärung und 

Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen,  

dass sodann in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt wird, es sei dem 

Revisionsgesuch die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Wegwei-

sungsvollzug superprovisorisch zu sistieren, und es sei die unentgeltliche 

Prozessführung zu gewähren sowie auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses zu verzichten,  

dass im Weiteren die Vereinigung, mindestens aber die Koordination mit 

dem gleichzeitig eingeleiteten Beschwerdeverfahren E-7413/2025 

(vgl. dazu hiervor) beantragt wird, und das Gericht ferner darum ersucht 

wird, die mit dem Revisionsgesuch eingereichten Beweismittel (vgl. hierzu 

sogleich) von Amtes wegen übersetzen zu lassen, 

dass dem Revisionsgesuch Kopien eines Beschlusses der (…). Friedens-

strafrichterschaft F._______ vom (…). Februar 2024 (Degişik Iş No. (…)), 

eines Beschlusses in sonstiger Sache (Vorführbefehl) der (…) Friedens-

strafrichterschaft G._______ vom (…). Juli 2024 (Degişik Iş No. (…)), ei-

nes Überweisungsbeschlusses (Fezleke) vom (…). Juli 2024 (Soruşturma 

No. (…)), eines Postzustellungsbeleges (Soruşturma No. (…)), einer Auf-

stellung von Verfahren vom (…). September 2025 (Dosya No. (…), (…) 

und (…)), von fünf als «Familienunterlagen der Brüder» bezeichneten Jus-

tizdokumenten vom (…). und (…). März sowie vom (…). April 2025 (betref-

fend H._______, I._______, J._______) sowie ein «Nachweis über psy-

chosoziales Counseling» vom (…) 2025 und ein Schreiben der türkischen 

Rechtsanwältin K._______ vom 22. September 2025 als Beweismittel bei-

lagen, 

dass die im Revisionsgesuch als Beilage 8 erwähnten WhatsApp-Screen-

shots vom 17. Oktober 2023 der Eingabe nicht beilagen, diese indes mit 

dem Mehrfachgesuch vom 14. Juli 2025 eingereicht worden waren, 

E-7414/2025 

Seite 5 

dass das Gericht den Vollzug der Wegweisung mit superprovisorischer 

Massnahme vom 29. September 2025 per sofort einstweilen aussetzte, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 105 AsylG (SR 142.31) 

auf dem Gebiet des Asyls in der Regel endgültig über Beschwerden gegen 

Verfügungen des SEM entscheidet (vgl. zur Ausnahme Art. 83 Bst. d Ziff. 1 

BGG) und es ausserdem für die Revision von Urteilen zuständig ist, die es 

in seiner Funktion als Beschwerdeinstanz gefällt hat (vgl. BVGE 2007/21 

E. 2.1), 

dass die Gesuchstellenden durch das angefochtene Urteil des Bundesver-

waltungsgerichts E-2401/2025 vom 21. Mai 2025 besonders berührt sind 

und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung 

haben, weshalb sie zur Einreichung des Revisionsgesuchs legitimiert sind 

(Art. 89 Abs. 1 BGG analog), 

dass gemäss Art. 45 VGG für die Revision von Urteilen des Bundesverwal-

tungsgerichts die Art. 121–128 BGG sinngemäss gelten und aufgrund von 

Art. 47 VGG auf Inhalt, Form und Ergänzung des Revisionsgesuches 

Art. 67 Abs. 3 VwVG Anwendung findet, 

dass das Bundesverwaltungsgericht in der Besetzung mit drei Richtern 

oder Richterinnen (Art. 21 Abs. 1 VGG) entscheidet, sofern das Revisions-

gesuch nicht in die Zuständigkeit des Einzelrichters beziehungsweise der 

Einzelrichterin fällt (Art. 23 VGG; vgl. dazu BVGE 2021 VI/4 E. 11.1 ff.), 

dass das vorliegende Urteil in derselben Besetzung und gleichzeitig wie 

das Urteil im Beschwerdeverfahren E-7413/2025 ergeht, 

dass im Revisionsgesuch insbesondere der angerufene Revisionsgrund 

anzugeben und die Rechtzeitigkeit des Revisionsbegehrens im Sinne von 

Art. 124 BGG darzutun ist, 

dass gemäss Art. 124 Abs. 1 Bst. d BGG das Revisionsgesuch innert 

90 Tagen nach der Entdeckung – frühestens jedoch nach der Eröffnung der 

vollständigen Ausfertigung des Entscheids (oder nach dem Abschluss des 

Strafverfahrens) – eines Revisionsgrundes nach Art. 123 BGG einzu-

reichen ist, 

E-7414/2025 

Seite 6 

dass das Revisionsgesuch im Wesentlichen damit begründet wird, die 

Gendarmerie in L._______ habe dem Bruder der Gesuchstellerin – 

M._______ – am 14. Juli 2025 mitgeteilt, dass die Gesuchstellerin wegen 

Mitgliedschaft in einer Terrororganisation gesucht werde, woraufhin der 

(damalige) türkische Rechtsvertreter der Gesuchstellerin einen Geheim-

haltungsbeschluss der (…). Friedensstrafrichterschaft F._______ vom 

(…). April (recte: Februar) 2024 ausfindig gemacht habe, welcher erst am 

23. Juli 2025 in die Schweiz gelangt sei, 

dass die (neu bevollmächtigte) türkische Rechtsvertreterin K._______ zu-

dem am 19. September 2025 vom Fezleke (Überweisungsbeschluss vom 

[…]. Juli 2024) und vom «Haftbefehl» (Beschlusses in sonstiger Sache 

[Vorführbefehl] vom […]. Juli 2024) erfahren habe, und in ihrem Referenz-

schreiben vom 23. (recte: 22)  September 2025 bestätige, dass mehrere 

Ermittlungsverfahren ((…), (…) und (…)) zusammengeführt und die Ge-

suchstellerin wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation 

(Art. 314 tStGB) sowie wegen Terrorpropaganda (Art. 7/2 TMK) angeklagt 

sei, 

dass diese Strafverfahren nicht isoliert betrachtet werden dürften, wobei für 

die Beurteilung des vorliegenden Gesuchs, neben dem im ordentlichen 

Verfahren dargelegten familiären Hintergrund der Gesuchstellerin (PKK-

Verbindung ihrer Brüder) und dem bereits damals gegen sie eingeleiteten 

Ermittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda, ferner die gegen den Ehe-

mann der Gesuchstellerin im Juni 2025 eingeleitete Ermittlungen wegen 

Terrorpropaganda und die WhatsApp-Drohungen des als Dorfschützer am-

tenden Bruders ihres Ehemannes vom 17. Oktober 2023 wesentlich seien,  

dass die Gesuchstellenden damit den Revisionsgrund des Vorliegens 

neuer erheblicher Tatsachen respektive Beweismittel (Art. 123 Abs. 2 

Bst. a BGG) anrufen, 

dass sich das Revisionsbegehren als frist- und formgerecht erweist, wes-

halb darauf – unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägung – einzutreten 

ist, 

dass der Antrag, die mit der Revisionseingabe in türkischer Sprache ein-

gereichten Beweismittel seien amtlich übersetzen zu lassen, abzuweisen 

ist, zumal diesen der wesentliche Inhalt entnommen werden kann,  

dass den Akten zu entnehmen ist, dass die mit dem Revisionsgesuch als 

Beweismittel eingereichten Beschlüsse vom 17. Juli 2024 («Fezleke») und 

E-7414/2025 

Seite 7 

18. Juli 2024 («Beschluss in sonstiger Sache») bereits im ordentlichen 

Asylverfahren als Beweismittel Nrn. 15 respektive 17 (vgl. SEM-Akte (…)-

61) eingereicht und im Urteil E-2401/2025 in den Sachverhalts-feststellun-

gen als Justizdokumente erwähnt und in den entsprechenden Erwägungen 

gewürdigt worden sind (vgl. a.a.O. S. 2 und 5 f.), weshalb sie nicht als 

«neu» im revisionsrechtlichen Sinn zu bezeichnen sind, und auf die dies-

bezüglichen Vorbringen folglich nicht einzutreten ist, 

dass auch der eingereichte «Nachweis vom (…) 2025 betreffend ein psy-

chosoziales Counseling» aufgrund seines Ausstellungsdatums einer Revi-

sion nicht zugänglich ist (vgl. BVGE 2013/22), weshalb nicht weiter darauf 

einzugehen ist,  

dass in Bezug auf das neu geltend gemachte Strafverfahren wegen Mit-

gliedschaft in einer Terrororganisation, welches angeblich in der Türkei ge-

gen die Gesuchstellerin eröffnet worden sei, vorab auf die Ausführungen 

im ordentlichen Verfahren hinzuweisen ist, wonach die Voraussetzungen 

für die Annahme einer Reflexverfolgung wegen der Brüder der Gesuchstel-

lerin nicht erfüllt sind und die Gesuchstellerin aufgrund ihrer Angaben zu 

ihrer politischen Tätigkeit – diese wurde in der Verfügung vom 26. Februar 

2025 und im Urteil E-2401/2025 als niederschwellig bezeichnet – auch 

über keinerlei politisches Profil verfügt, 

dass es vor dem Hintergrund des fehlenden politischen Profils der Gesuch-

stellerin nicht nachvollziehbar ist, dass gegen sie in der Türkei ein Verfah-

ren wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation eingeleitet worden 

sein soll, zumal nicht ersichtlich ist, auf welches Engagement respektive 

auf welche Gesinnung ihrerseits sich der diesbezügliche Vorwurf abstützt, 

dass auch nicht davon auszugehen ist, es werde der Gesuchstellerin eine 

solche Mitgliedschaft – wie behauptet – lediglich wegen der politischen Ak-

tivitäten ihrer Brüder unterstellt, zumal diesbezüglich wie hievor erwähnt im 

ordentlichen Verfahren eine Reflexverfolgung verneint wurde, zumal auch 

vorliegend keine Anhaltspunkte dafür vorhanden sind, diese Brüder wür-

den von den türkischen Behörden gesucht, da in der Revisionseingabe zu 

diesen vorgebracht wird, einer sei als PKK-Kämpfer gefallen und drei wür-

den sich wegen politischer Delikte weiterhin in Haft befinden,  

dass es ferner unwahrscheinlich ist, dass die im Referenzschreiben der 

türkischen Rechtsanwältin K._______ vom 22. September 2025 erwähn-

ten weiteren Verfahren wegen Terrorpropaganda (vgl. hierzu auch die ins 

Recht gelegte Aufstellung von Verfahren vom 23. September 2025) 

E-7414/2025 

Seite 8 

zusammengeführt worden seien und zu einem Mitgliedschaftsverfahren 

geführt hätten, zumal die tatbestandliche Grundlage dieser beiden Delikte 

nicht dieselbe ist,   

dass sodann die Erklärungen der Gesuchstellerin, wie sie vom angeblich 

gegen sie eingeleiteten Verfahren wegen Terrormitgliedschaft Kenntnis er-

halten haben soll, nicht zu überzeugen vermögen,  

dass das Vorbringen, wonach ihr Bruder in N._______ von den Behörden 

aufgesucht worden sei und ihm mitgeteilt hätten, dass gegen die Gesuch-

stellerin ein Verfahren wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation ein-

geleitet worden sei, bloss auf dem Hörensagen beruhen,  

dass angesichts der Tatsache, dass die Gesuchstellerin sich im Zeitpunkt 

der Einleitung dieses angeblichen Verfahrens in der Schweiz in einem lau-

fenden Asylverfahren befunden hat, nicht glaubhaft ist, dass der türkische 

Rechtsanwalt respektive die neu mandatierte türkische Rechtsanwältin 

erst aufgrund dieses Hörensagens eine gezielte Recherche vorgenommen 

hätten respektive Unterlagen zu einem Verfahren wegen Mitgliedschaft in 

einer Terrororganisation hätten erhältlich machen können,  

dass an dieser Einschätzung auch der mit dem Revisionsgesuch einge-

reichte «Beschluss der (…) Friedensstrafrichterschaft (…) vom (…) 2024 

(Nr. 2024/2455)», der unter Geheimhaltung geführt werde (nachfolgend: 

Geheimhaltungsbeschluss), und der Poststellungsbeleg nichts zu ändern 

vermögen, da sie lediglich in Kopie vorliegen, weshalb ihnen nur ein gerin-

ger Beweiswert zukommt, und gestützt auf den Geheimhaltungsbeschluss 

mangels Personendaten auch keine Rückschlüsse auf die Gesuchstellerin 

oder allfällige gegen sie geführte Verfahren gezogen werden können,  

dass nach dem Gesagten insgesamt keine glaubhaften Angaben zu einem 

gegen die Gesuchstellerin (neu) geführten Verfahren wegen Mitgliedschaft 

in einer Terrororganisation ersichtlich sind, weshalb dieses Vorbringen ein-

schliesslich der dazu eingereichten Beweismittel nicht revisionsrechtlich 

erheblich sind,  

dass ferner bezüglich der gemäss Referenzschreiben der türkischen 

Rechtsanwältin K._______ vom 22. September 2025 in der Türkei gegen 

die Gesuchstellerin angeblich geführten Strafverfahren wegen Terrorpro-

paganda auf das Referenzurteil des Bundesverwaltungsgerichts 

E-4103/2024 vom 8. November 2024 hinzuweisen ist, gemäss dem keine 

stichhaltigen Gründe für die Annahme bestehen, dass Personen, die in der 

E-7414/2025 

Seite 9 

Türkei von Ermittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda betroffen sind, 

im Rahmen der Ermittlungs- und Strafverfahren generell einen Politmalus 

im absoluten oder relativen Sinn zu befürchten haben, weshalb sich aus 

diesem Umstand alleine noch keine begründete Furcht vor mit beachtlicher 

Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zukunft eintretenden Verfolgungsmass-

nahmen gemäss Art. 3 Abs. 1 und Abs. 2 AsylG ergibt (vgl. a.a.O. E. 8.7.3 

und E. 8.8), 

dass gemäss diesem Referenzurteil jedoch im Einzelfall zu prüfen ist, ob 

sich im konkreten Verfahren Hinweise auf einen individuellen Politmalus 

oder auf Gründe ergeben, die zu einer längeren Freiheitsstrafe führen 

könnten, wobei insbesondere frühere Verurteilungen sowie ein exponiertes 

politisches Profil Risikofaktoren darstellen (vgl. a.a.O. E. 8.7.4), 

dass die Gesuchstellerin wie bereits im ordentlichen Asylverfahren festge-

stellt und auch hievor erwähnt, über kein politisches Profil verfügt und eine 

Reflexverfolgung als unwahrscheinlich gilt, weshalb gestützt auf die vorge-

brachten, in der Türkei gegen sie geführten Verfahren wegen Terrorpropa-

ganda nicht auf eine asylrechtlich relevante Verfolgung geschlossen wer-

den kann,  

dass sie auch aus dem Hinweis auf die gegen ihren Ehemann im Juni 2025 

eingeleiteten Ermittlungen wegen Terrorpropaganda nichts für sich ableiten 

kann, zumal sich diese gemäss ebenfalls mit heutigem Datum ergehenden 

Urteil E-7413/2025 im mit dem vorliegenden Verfahren zu koordinierenden 

Verfahren als asylrechtlich irrelevant erwiesen haben, 

dass im Weiteren das Vorbringen der Gesuchstellerin, wonach die Drohun-

gen seitens des als Dorfschützer amtenden Bruders ihres Ehemannes ihre 

Verfolgungssituation zusätzlich verschärfen würden, als nachgeschoben 

zu bezeichnen ist, hat weder sie noch ihr Ehemann im ordentlichen Verfah-

ren jemals erwähnt, dass ein Bruder Dorfschützer sei, und als solcher Dro-

hungen gegen sie ausgesprochen habe, 

dass schliesslich in Bezug auf die fünf als «Familienunterlagen der Brüder» 

bezeichneten Justizdokumenten vom 21. und 26. März sowie vom 29. April 

2025 (betreffend H._______, I._______, J._______) mit Ausstellungsort 

N._______ festzuhalten ist, dass daraus keine Rück-schlüsse auf die Ge-

suchstellerin oder ein gegen sie geführtes Strafverfahren gezogen werden 

können, zumal in der Revisionseingabe diesbezüglich ohnehin nichts vor-

gebracht worden ist, 

E-7414/2025 

Seite 10 

dass das Gericht daher zusammenfassend zum Schluss kommt, dass die 

mit dem Revisionsgesuch neu geltend gemachten Tatsachen respektive 

eingereichten Beweismittel nicht erheblich sind, zumal sie nicht geeignet 

sind, die tatbestandliche Grundlage des angefochtenen Entscheids zu än-

dern und bei zutreffender Würdigung zu einem anderen, für die Gesuch-

stellenden günstigeren Ergebnis zu führen (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜH-

LER/KAYSER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 

2022, Rz. 5.51, m.w.H.; BGE 122 II 17 E. 3; 120 IV 248 E. 2b),  

dass demnach die Voraussetzungen von Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG nicht 

erfüllt sind und auch keine anderen Revisionsgründe ersichtlich sind, wes-

halb das Gesuch um Revision des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts 

E-2401/2025 vom 21. Mai 2025 abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten 

ist,  

dass dem Revisionsgesuch sodann auch keine schlüssigen Anhaltspunkte 

für das Vorliegen einer offensichtlich drohenden Verfolgung oder men-

schenrechtswidrigen Behandlung und damit von völkerrechtlichen Weg-

weisungsvollzugshindernissen zu entnehmen sind (vgl. BVGE 2013/22 E. 

9.3 u.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen 

Asylrekurskommission EMARK 1995 Nr. 9 E. 7), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens, welches sich von Anfang an als 

aussichtslos erwiesen hat, die Kosten von Fr. 2'000.– unter Abweisung der 

Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amtliche 

Rechtsverbeiständung den Gesuchstellenden aufzuerlegen sind (Art. 37 

VGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Gesuche um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 

sowie die Erteilung der aufschiebenden Wirkung des Revisionsgesuchs mit 

dem vorliegenden Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos werden, 

dass der am 29. September 2025 angeordnete provisorische Vollzugs-

stopp mit dem vorliegenden Entscheid dahinfällt.  

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-7414/2025 

Seite 11 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amt-

lichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 2'000.– werden den Gesuchstellenden auf-

erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Gesuchstellenden, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Regina Derrer Alexandra Püntener 

 

 

Versand: