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**Case Identifier:** c53c5832-701b-51ac-a701-5e7935d482d8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-06-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 16.06.2015 IV 2013/213
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-213_2015-06-16.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/213

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 14.05.2020

Entscheiddatum: 16.06.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 16.06.2015
Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Invalidenversicherungsrechtliche Relevanz 
einer depressiven Störung bzw. von deren Auswirkungen auf die 
Arbeitsfähigkeit bejaht. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 16. Juni 2015, IV 2013/213).

Entscheid Versicherungsgericht, 16.06.2015

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichter Joachim Huber, Versicherungs-

richterin Marie Löhrer; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Entscheid vom 16. Juni 2015

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Irja Zuber Hofer, c/o Procap Schweiz, 

Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Rente

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ meldete sich am 15. Dezember 2008 wegen schwerer depressiver Episoden, 

Impulskontrollproblemen und ADHS zum Bezug von IV-Leistun-gen an (IV-act. 3). 

Anlässlich des FI-Gesprächs vom 31. Dezember 2008 äusserte Dr. med. B.___, 

Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtbehandlung C.___, 

gegenüber RAD-Arzt D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der 

Versicherte werde über vier Monate stationär behandelt. Er leide an einer chronifizierten 

rezidivierenden depressiven Störung, einer Alkoholabhängigkeit (gegenwärtig 

abstinent) und einer Persönlichkeitsänderung. Der Versicherte sei nicht mehr 

arbeitsfähig (Protokoll vom 8. Januar 2009, IV-act. 16; siehe auch die Aktennotiz von 

RAD-Arzt D.___ vom 31. Dezember 2008, IV-act. 12, den Bericht von Dr. B.___ vom 

13. März 2009 betreffend die stationäre Behandlung vom 25. Juli 2008 bis 10. Februar 

2009, IV-act. 28-6 ff., und vom 22. Juni 2009, IV-act. 27). Im Bericht vom 6. Juli 2009 

führte die behandelnde E.___, Allgemeinmedizin FMH, aus, der Versicherte sei seit 

24. Juli 2008 zu 100% arbeitsunfähig für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als angelernter 

Produktionsarbeiter (IV-act. 28-1 ff.).

A.b  Die in der Tagesklinik des Psychiatrie-Zentrums F.___ seit 20. März 2009 

behandelnde Dr. med. G.___, Oberärztin, berichtete, der Versicherte leide mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an: einer Anpassungsstörung mit längerer 

depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21), chronifizierten Kopfschmerzen, COPD bei 

intensivem Nikotinabusus und chronifizierten Rückenschmerzen (Bericht vom 22. Juli 

2009 [Datum Posteingang IV-Stelle], IV-act. 30; vgl. auch Schreiben von Dr. G.___ vom 

6. Oktober 2009, IV-act. 33). Am 3. Februar 2010 orientierte Dr. G.___ die IV-Stelle, es 

zeichne sich ab, dass bezüglich Arbeitsfähigkeit nicht mehr eine psychiatrische 

Erkrankung im Vordergrund stehe, sondern somatische Einschränkungen wie eine 

massive Dyspnoe bei COPD. Erst ab ca. Mitte bis Ende März 2010 werde dem 

Versicherten aus psychiatrischer Sicht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigt (IV-

act. 34). Die im Psychiatrie-Zentrum F.___ vom 20. bis 25. März 2010 durchgeführte 

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arbeits- und ergotherapeutische Abklärung ergab, dass eine Tätigkeit im 

1. Arbeitsmarkt aufgrund physischer Beeinträchtigungen nur bedingt möglich sei. Auch 

für leichte Tätigkeiten bestehe eine reduzierte Leistungsfähigkeit (undatierter Bericht, 

IV-act. 41).

A.c  Vom 10. August 2010 bis 25. Februar 2011 nahm der Versicherte an einer beruf­

lichen Abklärung in der Stiftung H.___ teil (Mitteilungen vom 27. Juli 2010, IV-act. 57, 

vom 4. November 2010, IV-act. 70, und vom 23. Dezember 2010, IV-act. 80; zu den 

Taggeldverfügungen siehe IV-act. 58, 63, 73 und 83). Die Abklärungsperson hielt im 

Schlussbericht berufliche Abklärung vom 28. Februar 2011 fest, bei der persönlichen 

Stabilisierung habe der Versicherte keine grosse Entwicklung gemacht. Eine Steigerung 

der Arbeitszeit (halbtags) sei nicht möglich gewesen (IV-act. 89; zur medizinischen 

Einschätzung während der beruflichen Abklärung und zur von den behandelnden 

medizinischen Fachpersonen des Psychiatrie-Zentrums F.___ bescheinigten 50%igen 

Arbeitsfähigkeit siehe Bericht vom 2. Februar 2011, IV-act. 86). Die 

Eingliederungsverantwortliche gelangte zur Auffassung, eine Anstellung zu 50% in 

einer leichten Arbeit erscheine nach wie vor zumutbar. Trotz intensiver Begleitung und 

Unterstützung scheine eine Eingliederung schwierig zu sein. Daher schliesse sie den 

Fall ab (Schlussbericht vom 1. April 2011, IV-act. 91). Die IV-Stelle teilte dem 

Versicherten am 19. April 2011 den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit (IV-act. 95).

A.d  RAD-Arzt Dr. med. I.___, Facharzt für Chirurgie, vertrat in der Stellungnahme vom 

8. Juli 2011 ausgehend von einem leichtgradigen depressiven Leiden den Standpunkt, 

aus medizinischer Sicht sei von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 

Tätigkeiten auszugehen (IV-act. 96). Dr. E.___ berichtete am 8. August 2011, der 

Gesundheitszustand des Versicherten sei stationär. Eine leidensangepasste Tätigkeit 

sei ihm maximal vier Stunden am Tag zumutbar (IV-act. 99-1 ff.). Sie legte ihrer 

Beurteilung einen Bericht der im Psychiatrie-Zentrum F.___ behandelnden 

medizinischen Fachpersonen vom 22. Juli 2011 bei, worin die Diagnose einer 

mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.10), seit einigen Jahren anhaltend, 

erwähnt wurde (IV-act. 99-7 ff.). Die Ergebnisse der im Psychiatrie-Zentrum F.___ 

durchgeführten Untersuchung der kognitiven Leistungsfähigkeit und 

Exekutivfunktionen des Versicherten ergaben, dass dieser unter Anstrengung eine 

durchschnittliche Konzentrationsfähigkeit und insbesondere eine gute Sorgfaltsleistung 

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aufbringen könne, wenn er genügend Zeit habe. Unter Zeitdruck und über eine längere 

Dauer würden ihm jedoch mehr Fehler unterlaufen und es hätten sich 

Ermüdungseffekte gezeigt, wodurch sein kognitives Leistungsvermögen beeinträchtigt 

sei. In den exekutiven Funktionen wie Strukturieren und Problemösen erbringe der 

Versicherte durchschnittliche Leistungen. Es hätten sich keine Hinweise auf eine 

erworbene Störung der Intelligenzfunktionen oder der Aufmerksamkeit sowie auf eine 

eingeschränkte geistige Flexibilität ergeben (Bericht vom 11. Januar 2012, IV-act. 108). 

Dr. E.___ bestätigte am 9. Februar 2012 einen stationären Gesundheitszustand (IV-

act. 109).

A.e  RAD-Arzt Dr. I.___ bescheinigte aufgrund der in aktuellen Unterlagen 

diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode aus medizinisch-theoretischer 

Sicht eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten (Stellungnahme 

vom 28. Februar 2012, IV-act. 110; siehe zum Schweregrad des depressiven Leidens 

auch das Schreiben der behandelnden medizinischen Fachpersonen des Psychiatrie-

Zentrums F.___ vom 28. März 2012, IV-act. 113).

A.f   Im Auftrag der IV-Stelle wurde der Versicherte am 13. und 15. August 2012 

polydisziplinär (internistisch-rheumatologisch und psychiatrisch) in der MEDAS 

Ostschweiz begutachtet. Die Experten diagnostizierten mit Einschränkung der 

zumutbaren Arbeitsfähigkeit: eine mittelgradige depressive Störung, beginnend 

chronifiziert (ICD-10: F33.8); eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: 

F45.4); ein chronisches, thorakal betontes panvertebrales Schmerzsyndrom, eine 

Hypakusis beidseits sowie eine COPD vom Emphysemtyp. Eine Reintegration in die 

vom Versicherten zuletzt ausgeführte, zwischenzeitlich gekündigte Arbeitsstelle in der 

J.___ sei aus somatischer Sicht und insbesondere aufgrund der Pneumopathie nicht 

sinnvoll. Die in dieser Tätigkeit attestierte volle Arbeitsunfähigkeit ab Juli 2008 hielten 

die Experten für nachvollziehbar. Bezogen auf eine leidensangepasste Tätigkeit 

bestehe aus somatischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der 

mittelgradigen depressiven Symptome bestehe aus psychiatrischer Sicht für jegliche 

Tätigkeiten eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Für den Zeitraum von Juli 2008 bis Ende 

2009 sei aus psychiatrischer Sicht für jegliche Tätigkeit von einer vollen 

Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Gutachten vom 28. November 2012, IV-act. 122). RAD-

Arzt Dr. I.___ bezeichnete die gutachterliche Einschätzung als umfassend, in sich 

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schlüssig und widerspruchsfrei. Es könne vollumfänglich darauf abgestellt werden (IV-

act. 123). Der Rechtsdienst der IV-Stelle vertrat in der Stellungnahme vom 17. 

Dezember 2012 den Standpunkt, es liege keine rechtlich bedeutsame Einschränkung 

der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen vor. Für die Invaliditätsbemessung sei 

daher von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Versicherten für leidensangepasste 

Tätigkeiten auszugehen (IV-act. 124).

A.g  Mit Vorbescheid vom 8. Februar 2013 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die 

Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht (IV-act. 127). Dagegen erhob der 

Versicherte am 27. Februar 2013 Einwand (IV-act. 128). Der Rechtsdienst der IV-Stelle 

hielt in der Stellungnahme vom 22. März 2013 an der bisherigen Auffassung fest (IV-

act. 129). Am 26. März 2013 verfügte die IV-Stelle die Rentenabweisung (IV-act. 130).

B.    

B.a  Gegen die Verfügung vom 26. März 2013 richtet sich die vorliegende Beschwerde 

vom 7. Mai 2013. Der Beschwerdeführer beantragt unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge deren Aufhebung und es sei ihm ab Juli 2009 eine Invalidenrente 

zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen 

an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Im Wesentlichen bringt er vor, die durch 

das depressive Leiden verursachten Beeinträchtigungen seien 

invalidenversicherungsrechtlich relevant. Des Weiteren kritisiert er die Bestimmung des 

Invalideneinkommens (act. G 1).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 2. Juli 2013 

die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führt sie aus, es bestehe keine 

invalidenversicherungsrechtlich relevante Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Denn 

die depressive Störung finde ihre hinreichende Erklärung in psychosozialen Umständen 

und subjektiven Auffassungen (act. G 3).

B.c  Mit Präsidialentscheid vom 8. Juli 2013 wird dem Gesuch des Beschwerdeführers 

um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten 

und Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung) entsprochen (act. G 4).

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B.d  In der Replik vom 5. September 2013 hält der Beschwerdeführer unverändert an 

der Beschwerde fest (act. G 6). Mit der Replik legt er einen Bericht von Dr. med. K___, 

Facharzt FMH für Innere Medizin, spez. Pneumologie, vom 3. April 2013 ins Recht. 

Darin führt dieser gestützt auf eine Untersuchung vom 26. März 2013 aus, für eine 

schwere körperliche Arbeit sei der Beschwerdeführer sicher arbeitsunfähig. Für 

mittelschwere körperliche Arbeiten erachte er ihn je nach Situation zwischen 30 bis 

50% arbeitsfähig. Für leichte körperliche Arbeiten, falls er z.B. das Arbeitstempo selbst 

vorgeben und die Tätigkeit überwiegend im Sitzen oder Stehen ausüben könne, 

bestehe aus pulmonaler Sicht max. eine 50 bis 70%ige Arbeitsfähigkeit (act. G 6.1).

B.e  Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Duplik verzichtet (act. G 8).

Erwägungen

1.     

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch 

des Beschwerdeführers.

1.1   Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 des Bundesgesetzes über 

den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Erwerbsun­

fähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und 

Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 

dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). In 

Art. 7 Abs. 2 ATSG, der mit der 5. IVG-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist, 

wird festgelegt, dass eine Erwerbsunfähigkeit nur vorliegt, wenn sie aus objektiver 

Sicht nicht überwindbar ist. Damit wurde gesetzlich verankert, dass die Zumutbarkeit 

nicht nach dem subjektiven Empfinden der versicherten Person, sondern nach 

objektiven Gesichtspunkten zu beurteilen ist. Art. 7 Abs. 2 ATSG schreibt somit auf 

Gesetzesstufe das Erfordernis der Objektivierbarkeit fest, was seit jeher galt (BGE 135 

V 215 E. 7.3; Thomas Gächter/Eva Siki, Sparen um jeden Preis?, Kritische Würdigung 

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der geplanten Schlussbestimmung zur 6. IV-Revision, in: Jusletter vom 29. November 

2010, S. 3).

1.2   Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität wird 

gemäss Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das 

Einkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der 

Durchführung der notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt wird zum Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, 

wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Nach Art. 28 Abs. 2 des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) besteht Anspruch auf 

eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 70%, auf eine 

Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von 

mindestens 50% vor, so besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem IV-Grad 

von mindestens 40% auf eine Viertelsrente.

1.3   Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 

261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und 

demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung 

des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts eines 

Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 

berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 

einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Fachperson begründet 

sind (BGE 125 V 352 E. 3a).

2.     

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Zwischen den Parteien ist unbestritten (vgl. act. G 1, Rz 3, und act. G 3, Rz 5), dass 

aus medizinisch-theoretischer Sicht die von RAD-Arzt Dr. I.___ bestätigte (IV-act. 123) 

gutachterliche Arbeitsfähigkeitseinschätzung beweiskräftig ist. Bei der Würdigung des 

Gutachtens fällt ins Gewicht, dass es auf eigenständigen Abklärungen beruht und für 

die streitigen Belange umfassend ist. Die medizinischen Vorakten wurden verwertet 

und die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden gewürdigt. Die Bescheinigung 

einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für den Zeitraum von Juli 2008 bis Ende 2009 bzw. 

einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ab anfangs 2010 für leidensangepasste Tätigkeiten 

leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 

der medizinischen Situation ein. Weiter bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass 

objektiv wesentliche Tatsachen nicht berücksichtigt worden wären. Mit den Parteien ist 

daher aus medizinisch-theoretischer Sicht auf die gutachterliche Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit abzustellen. Daran ändert der Bericht von Dr. K___ vom 3. April 2013 

nichts, worin für leidensangepasste Tätigkeiten (leichte körperliche Arbeiten, bei denen 

der Beschwerdeführer das Arbeitstempo selbst vorgeben und die Tätigkeit 

überwiegend im Sitzen oder Stehen ausüben könne) aus pneumologischer Sicht eine 

30 bis 50%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wird (act. G 6.1). Denn den von Dr. K___ 

genannten Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit wird mit der 

Formulierung einer Verweistätigkeit durch die Gutachter vollumfänglich Rechnung 

getragen (Arbeitspensum von sechs bis sieben Stunden täglich mit reduziertem 

Rendement um ca. einen Drittel; keine erhöhte Anforderungen an die Stress- und 

Frustrationstoleranz, die emotionale Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit und/oder 

sozialen Kompetenzen; körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere berufliche 

Tätigkeiten ohne längere statisch oder in ergonomisch ungünstiger 

Wirbelsäulenhaltung ausgeführte Arbeiten, ohne repetitives Heben von Lasten über 

10 kg, vereinzelt über 15 kg, des Weiteren ohne Staubbelastung und mit der 

Möglichkeit einer Wechselposition; IV-act. 122-31). Deshalb kann mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die pneumologisch bescheinigte 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der gutachterlich attestierten Beeinträchtigung 

aufgeht bzw. kein additiver Effekt besteht. Angesichts dessen, dass entgegen der 

Auffassung der Beschwerdegegnerin von einer invalidenversicherungsrechtlichen 

Erheblichkeit des depressiven Leidens auszugehen ist (siehe nachstehende E. 3), 

erübrigen sich Weiterungen zur von Dr. K___ aus pneumologischer Sicht bestätigten, 

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über die depressionsbedingten Einschränkungen nicht hinausgehenden 

Arbeitsunfähigkeit.

3.    

Des Weiteren ist die umstrittene invalidenversicherungsrechtliche Erheblichkeit des 

psychischen Leidens bzw. sind dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu 

prüfen.

3.1   Grundsätzlich bedarf es nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung für die 

Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens einer fachärztlichen, lege artis 

auf die Vorgaben eines Klassifikationssystems abgestützten Diagnose. Im Rahmen der 

freien Beweiswürdigung dürfe sich dabei die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht 

- weder über die den beweisrechtlichen Anforderungen genügenden medizinischen 

Tatsachenfeststellungen hinwegsetzen, noch sich die ärztlichen Einschätzungen und 

Schlussfolgerungen zur (Rest-)Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten 

sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen. Die 

rechtsanwendenden Behörden hätten mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die 

ärztliche Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte 

(insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) 

mitberücksichtige, die vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus 

unbeachtlich seien. Wo psychosoziale Einflüsse das Bild prägen würden, sei bei der 

Annahme einer rentenbegründenden Invalidität Zurückhaltung geboten (Urteil des 

Bundesgerichts vom 30. März 2011, 9C_1041/2010, E. 5.1 mit Hinweisen).

3.2   Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass der psychiatrische Gutachter die 

bescheinigte 50%ige Arbeitsunfähigkeit allein mit den mittelgradigen depressiven 

Symptomen begründet hat (IV-act. 122-30). Die depressive Symptomatik wurde als 

eigenständige psychische Störung und primäre psychische Erkrankung eingestuft, 

deren Ursache nicht in der somatoformen Schmerzstörung, sondern u.a. in einer seit 

der Kindheit bestehenden Selbstwertproblematik bei von Beginn an schwierigen 

Beziehungen mit unsicherer Bindung zu den primären Bezugspersonen liegt (IV-

act. 122-23). Die (daneben) diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung, deren 

Folgen der psychiatrische Gutachter für (teilweise) überwindbar hielt (IV-act. 122-23f.), 

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wurde bei dieser Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit nicht berücksichtigt. Angesichts 

dieser Verhältnisse kommt die Rechtsprechung zu den syndromalen 

Gesundheitsschädigungen (BGE 130 V 352) hier nicht zum Tragen, weil sich die 

somatoforme Schmerzstörung höchstens auf die Rahmenbedingungen einer 

zumutbaren Tätigkeit auswirkt. Die zentrale Frage, wie weit das anrechenbare 

Leistungsvermögen quantitativ eingeschränkt ist, stellt sich nur mit Blick auf die 

Depression. Hierfür ist die erwähnte Rechtsprechung nicht einschlägig (Urteil des 

Bundesgerichts vom 7. Januar 2015, 9C_140/2014, E. 2), was die Beschwerdegegnerin 

bei ihrer Argumentation übersieht, worin sie weitere Förster-Kriterien wie u.a. eine 

psychische Komorbidität zum depressiven Leiden prüft (siehe hierzu act. G 3, Rz 9).

3.3   Die Beschwerdegegnerin begründet die fehlende invalidenversicherungsrechtliche 

Relevanz des depressiven Leidens sodann damit, dass es seine hinreichende Erklärung 

in psychosozialen Umständen und "subjektiven Auffassungen" finde (act. G 3, Rz 8).

3.3.1         Bei der Prüfung des Einflusses psychosozialer Umstände gilt es, dem finalen 

Charakter der Invalidenversicherung Rechnung zu tragen. Dies bedeutet, es wird bei 

der Leistungsprüfung nicht nach der Art und Genese eines Gesundheitsschadens 

gefragt, der die Erwerbsunfähigkeit verursacht. Der Gesundheitszustand ist folglich 

immer gesamtheitlich zu betrachten. Selbst eine Erwerbsunfähigkeit, deren 

psychogene krankhafte Grundlage (auch) durch eine psychosoziale oder soziokulturelle 

Überforderung verursacht worden ist, fällt in den Geltungsbereich der 

Invalidenversicherung, vorausgesetzt es handelt sich um ein verselbstständigtes 

psychisches Leiden. Eine rentenbegründende Invalidität kann damit nicht allein mit 

dem Hinweis auf das Vorhandensein soziokultureller oder psychosozialer 

Belastungsfaktoren verneint werden (Urteil des Bundesgerichts vom 29. April 2014, 

8C_830/2013, E. 5.2.3 mit Hinweisen auf Rechtsprechung und Literatur).

3.3.2         Der Beschwerdeführer leidet seit Jahren an einer depressiven Erkrankung. 

Der psychiatrische Gutachter sprach diagnostisch von einer "beginnend chronifizierten 

depressiven Störung in mittelgradiger Ausprägung" und bezeichnete sie "als 

eigenständige psychische Störung" (IV-act. 122-23). Er setzte sich einlässlich mit den 

weit zurückliegenden Ursachen auseinander ("neben anderen Faktoren eine seit der 

Kindheit bestehende Selbstwertproblematik […]", IV-act. 122-23). Bei der Beurteilung 

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der Arbeitsfähigkeit beschrieb er "eine ganze Reihe" psychosozialer Faktoren, die er als 

"IV-fremd" einstufte und ausdrücklich nicht in die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit 

miteinbezog (IV-act. 122-26). In tatsächlicher Hinsicht ist somit vom Bestehen eines 

selbstständigen depressiven Leidens auszugehen, dessen Auswirkungen auf die 

Arbeitsfähigkeit der psychiatrische Gutachter unter ausdrücklicher Ausklammerung 

psychosozialer Aspekte eingeschätzt hat. Schliesslich legt die Beschwerdegegnerin 

weder dar noch ist aus den Akten ersichtlich, dass ein Wegfall der psychosozialen und/

oder soziokulturellen Faktoren die langjährige, "beginnend chronifizierte" depressive 

Störung (unmittelbar) verschwinden lassen würde (vgl. zum Ganzen Urteil des 

Bundesgerichts vom 7. Januar 2015, 9C_140/2014, E. 3.4.2). Demnach kann der 

depressiven Störung bzw. dessen Beeinträchtigungen die 

invalidenversicherungsrechtliche Relevanz nicht abgesprochen werden. Der 

Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der psychiatrische Gutachter keine 

Hinweise auf ein suboptimales Leistungsverhalten oder relevante Inkonsistenzen 

festgestellt (IV-act. 122-26) und von therapeutischen Massnahmen keine wesentliche 

weitere Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwartet hat, sondern die Fortführung der 

(laufenden) ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung empfahl 

unter (lediglich) einer weiteren Optimierung der Psychopharmakotherapie (IV-

act. 122-25).

3.3.3         Der psychiatrische Gutachter nahm eine umfassende Untersuchung des 

Beschwerdeführers vor und setzte sich kritisch mit den geklagten Einschränkungen 

und den verbliebenen Ressourcen auseinander (siehe insbesondere IV-act. 122-26), 

weshalb entgegen der nicht näher begründeten Auffassung der Beschwerdegegnerin 

keine Rede davon sein kann, die depressive Störung bzw. die bescheinigte 

Arbeitsunfähigkeit finde ihre Erklärung in den "subjektiven Auffassungen" (act. G 3, 

Rz 8). Die Beschwerdegegnerin übersieht denn auch, dass das zu beurteilende 

Störungsbild auf Grund klinischer psychiatrischer Untersuchungen klar diagnostiziert 

wurde und damit überprüf- bzw. objektivierbar ist (vgl. betreffend eine Angststörung 

Urteil des Bundesgerichts vom 29. September 2014, 8C_371/2014, E. 5.2.1 mit 

Hinweisen). Der Standpunkt der Beschwerdegegnerin erweist sich darüber hinaus 

insoweit als aktenwidrig, als der psychiatrische Gutachter bei der 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gerade nicht auf die (tiefere) Selbsteinschätzung des 

Beschwerdeführers abgestellt hat (IV-act. 122-26).

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4.    

Ausgehend von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit für den Zeitraum von Juli 2008 

bis Ende 2009 und einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten ab 

1. Januar 2010 verbleibt die Ermittlung des Invaliditätsgrads. Angesichts dessen, dass 

der Beschwerdeführer in der Vergangenheit erheblich schwankende Einkommen erzielt 

hat (siehe den Auszug aus dem individuellen Konto in IV-act. 10), erscheint die 

Vornahme eines Prozentvergleichs als sachgerecht. Dabei ist ein Tabellenlohnabzug 

wegen der erheblich einschränkenden qualitativen Anforderungen (IV-act. 122-31), der 

bloss noch möglichen Teilzeitarbeit (IV-act. 122-31) und des fortgeschrittenen Alters 

von (höchstens) 15% angemessen. Der Faktor Alter dürfte sich aufgrund der im 

Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung immerhin noch rund 9-jährigen Aktivitätsdauer 

wohl nur im geringen Ausmass lohnsenkend auswirken. Bei einer 50%igen 

Restarbeitsfähigkeit resultiert ein aufgerundeter 58%iger Invaliditätsgrad (50% + [50% 

x 15%]). Der Beschwerdeführer hat demnach unter Berücksichtigung der 

Dreimonatsfrist von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung 

(IVV; SR 831.201) ab 1. Juli 2009 bis 31. März 2010 Anspruch auf eine ganze und ab 

1. April 2010 Anspruch auf eine halbe Rente.

5.     

5.1   Nach dem Gesagten ist die Beschwerde vom 7. Mai 2013 in Aufhebung der Ver­

fügung vom 26. März 2013 gutzuheissen und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 

1. Juli 2009 bis 31. März 2010 eine ganze und ab 1. April 2010 eine halbe Rente 

zuzusprechen. Zur Festsetzung der Rentenleistungen ist die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Bei der Rentenausrichtung wird die 

Beschwerdegegnerin mit Blick auf die bereits ausbezahlten Taggeldleistungen die 

Koordinationsnorm von Art. 43 Abs. 2 IVG zu beachten haben (s. Sachverhalt lit. A.c).

5.2   Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem 

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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St.Galler Gerichte

Ausgang des Verfahrens entsprechend sind sie vollumfänglich der 

Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

5.3   Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach 

Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Die 

Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers hat auf die Einreichung einer Honorarnote 

verzichtet. Im hier zu beurteilenden Fall erscheint eine pauschale Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen. Die 

Festsetzung einer Entschädigung aus der gewährten unentgeltlichen 

Rechtsverbeiständung (act. G 4) erübrigt sich.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.    In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 26. März 2013 

aufgehoben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juli 2009 bis 31. März 2010 

eine

ganze und ab 1. April 2010 eine halbe Rente zugesprochen. Zur Festsetzung der 

Rentenleistungen wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.    Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--.

3.    Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 16.06.2015
	Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Invalidenversicherungsrechtliche Relevanz einer depressiven Störung bzw. von deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bejaht. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Juni 2015, IV 2013/213).

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