# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d747b9b6-dde4-56a7-b97b-d18f92d5ee59
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.10.2010 C-6470/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6470-2008_2010-10-11.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6470/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig, 
Richterin Elena Avenati-Carpani, 
Gerichtsschreiber Daniel Golta.

A._______, (wohnhaft im Kosovo)
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 
18. September 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6470/2008

Sachverhalt:

A.
A._______  (im  Folgenden:  Beschwerdeführer)  ist  kosovarischer 
Staatsangehöriger  und  wurde  1958  geboren.  Er  besuchte  die 
Grundschule im Kosovo und wurde dort  zum Schlosser  ausgebildet. 
Von 1981 bis 1985 arbeitete er mit Unterbrüchen als Bauarbeiter in der 
Schweiz  und  entrichtete  Beiträge  an  die  Schweizerische  Alters-, 
Hinterbliebenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV). Danach verliess 
er die Schweiz und kehrte in den Kosovo zurück, wo er zusammen mit 
ein paar Kollegen selbständig als Schaler tätig war. Am 10. April 2002 
wurde  er  wegen  schweren  Bluthustens  hospitalisiert.  Diagnostiziert  
wurden neben dem Bluthusten hauptsächlich eine Lungentuberkulose 
sowie  -  je  im  unteren  linken  Lungenflügel  -  eine  Atelektase  (kolla-
bierter Lungenabschnitt) und eine Bronchiektasie (dauerhafte spindel-, 
zylinder- oder sackförmige Erweiterungen von Bronchialästen). Diese 
Beschwerden  wurden  durch  eine  operative  Entfernung  des  linken 
unteren  Lungenflügels  behandelt.  Danach hat  der  Beschwerdeführer 
aus  gesundheitlichen  Gründen  nicht  mehr  gearbeitet.  Seit  dem  1. 
Januar 2004 bezieht er eine kosovarische Invalidenrente in der Höhe 
von 40 Euro (vgl. Akten der IV-Stelle für  Versicherte im Ausland [im 
Folgenden:  IVSTA]  IV/7,  8,  14,  15,  19,  30,  sowie  Akten  des 
Beschwerdeverfahrens act. 1). 

B.
B.a Mit  Schreiben  vom  6.  November  2006  meldete  sich  der 
Beschwerdeführer  bei  der  IVSTA zum Bezug  einer  schweizerischen 
Invalidenrente an (Posteingang: 8. November 2006; IV/1).

B.b Mit  Stellungnahme  vom  29.  Juli  2008  beurteilte  der  Regionale 
Ärztliche Dienst Rhone (im Folgenden: RAD) den Beschwerdeführer in 
seiner  bisherigen  Tätigkeit  als  Schaler  seit  dem  10.  April  2002  zu 
100% arbeitsunfähig (IV/25). Für eine angepasste Verweisungstätigkeit 
sei der Beschwerdeführer vom 10. April bis 31. August 2002 zu 100% 
arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 1. September 2002 sei er in einer 
solchen Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig.

B.c Ausgehend von  dieser  Beurteilung  und  einem von  ihr  durchge-
führten Einkommensvergleich, welcher einen Invaliditätsgrad von 21% 
ergab  (vgl.  IV/26),  stellte  die  IVSTA  dem  Beschwerdeführer mit 

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Vorbescheid  vom 18. August  2008 die  Abweisung seines Leistungs-
begehrens in Aussicht (IV/27). 

B.d Mit  Schreiben  vom  3.  September  2008  erklärte  sich  der 
Beschwerdeführer  mit  dem  Vorbescheid  nicht  einverstanden  und 
beantragte weitere medizinische Abklärungen (IV/28) .

B.e Am 18. September 2008 verfügte die IVSTA die Abweisung des 
Leistungsbegehrens  (IV/29).  Sie  begründete  dies  damit,  dass  der 
Beschwerdeführer in einer angepassten Verweisungstätigkeit zu 100% 
arbeitsfähig  sei,  womit  eine  Erwerbseinbusse  von  lediglich  21% 
resultiere.  Ein  Invaliditätsgrad  von  21%  begründe  keinen  Renten-
anspruch.  Weitere  medizinische  Abklärungen  seien  nicht  notwendig, 
da die Gesundheitsbeeinträchtigungen genügend dokumentiert seien. 

C.
C.a Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe 
vom 13. Oktober 2008 Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. 
Er  beantragte  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  und 
sinngemäss  die  Zusprache  einer  ganzen  Rente  bzw.  weitere 
medizinische Abklärungen. Ausserdem ersuchte er um Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege.

C.b Mit Eingaben vom 21. Oktober und 28. November 2008 (act. 3, 7) 
ergänzte der Beschwerdeführer seine Angaben betreffend das Gesuch 
um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  und  reichte  das 
Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" zu den Akten.

C.c Mit Vernehmlassung vom 17. März 2009 beantragte die IVSTA die 
Abweisung  der  Beschwerde und  die  Bestätigung  der  angefochtenen 
Verfügung  (act.  11).  Sie  begründete  ihren  Antrag  im  Wesentlichen 
damit,  dass  keine  neuen  Sachverhaltselemente  vorlägen  und  eine 
klare  RAD-Stellungnahme  betreffend  die  Arbeitsfähigkeit  in  einer 
angepassten Verweisungstätigkeit vorliege.

C.d Mit Replik vom 29. Mai 2009 reichte der Beschwerdeführer ohne 
weitere Ausführungen einen psychiatrischen Bericht zu den Akten (act. 
16 sowie 16.1 bzw. Übersetzung 17).

C.e Am 15. Juli 2009 wies das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch 
um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  ab  und  auferlegte 
dem Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- (act. 18).

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C.f Diesen  Kostenvorschuss  leistete  der  Beschwerdeführer  am  12. 
September 2009 (vgl. act. 12).

C.g Mit Duplik vom 21. Oktober 2009 hielt die IVSTA an ihren Anträ-
gen fest  (act. 23). Zur  Begründung verwies  sie auf  eine neue RAD-
Stellungnahme  vom  13.  Oktober  2009  (IV/32)  und  auf  ihre  erste 
Vernehmlassung.

C.h Mit  Triplik  vom  2.  November  2009  hielt  der  Beschwerdeführer 
sinngemäss an seinen Anträgen fest (act. 25).

C.i Mit Verfügung vom 4. November 2009 wurde der Schriftenwechsel 
abgeschlossen (act. 26).

D.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen 
eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17.  Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 
69  Abs.  1  Bst.  b  des  Bundesgesetzes  vom 19.  Juni  1959  über  die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR  831.20)  sowie  Art.  5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG,  SR  172.021)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IVSTA. 
Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Nach  Art.  37  VGG  richtet  sich  das  Verfahren  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  nach  dem VwVG,  soweit  das  VGG nichts 
anderes bestimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. d bis 

VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das 
Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil  des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist.

2.
2.1 Der  Beschwerdeführer  hat  am  vorinstanzlichen  Verfahren  teil-
genommen; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat 

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ein schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). Er 
ist daher zur Beschwerde legitimiert.

2.2 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht 
und  der  Kostenvorschuss  fristgerecht  geleistet  wurde,  ist  auf  die 
Beschwerde einzutreten (60 ATSG, Art. 52 VwVG und Art. 63 Abs. 4 
VwVG).

3.
3.1 Nach  dem  Zerfall  der  Föderativen  Volksrepublik  Jugoslawien 
blieben  zunächst  die  Bestimmungen  des  Abkommens  zwischen  der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Föderativen  Volks-
republik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung  vom  8. Juni  1962 
(SR 0.831.109.818.1)  für  alle  Staatsangehörigen  des  ehemaligen 
Jugoslawiens anwendbar (vgl. BGE 126 V 198 E. 2b, BGE 122 V 381 
E. 1 mit Hinweisen). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolge-
staaten  des  ehemaligen  Jugoslawiens  (Kroatien,  Slowenien,  Maze-
donien),  nicht  aber  mit  Serbien  und  Kosovo  neue  Abkommen  über 
soziale  Sicherheit  abgeschlossen. Mit  dem Kosovo wird  das  Sozial-
versicherungsabkommen mit Jugoslawien seit dem 1. April 2010 nicht 
mehr weitergeführt. Für den Beschwerdeführer als Bürger des Kosovo 
findet demnach das schweizerisch-jugoslawische Sozialversicherungs-
abkommen vom 8. Juni  1962 insoweit  Anwendung,  als  Sachverhalte 
zu beurteilen sind, die sich vor dem 1. April 2010 ereignet haben (vgl. 
unten  E.  3.2).  Nach  Art. 2  dieses  Abkommens  stehen  die  Staats-
angehörigen der Vertragsstaaten in  ihren Rechten und Pflichten aus 
den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen die schweize-
rische  Bundesgesetzgebung  über  die  IV  gehört,  einander  gleich, 
soweit nichts anderes bestimmt ist. 

3.2 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung haben, wobei nach ständiger Praxis 
auf  den  im Zeitpunkt  des  Erlasses des angefochtenen Verwaltungs-
aktes eingetretenen Sachverhalt abgestellt wird (BGE 130 V 329, BGE 
129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für 
die  Zeit  vor  einem  Rechtswechsel  aufgrund  der  bisherigen  und  ab 
diesem Zeitpunkt nach den in Kraft stehenden Normen zu prüfen (pro 
rata temporis; vgl. BGE 130 V 445). Daher sind hier die ab 1. Januar 
2003  geltenden  Bestimmungen  des  ATSG  anwendbar.  Bei  den 
materiellen  Bestimmungen  des  IVG  und  der  Verordnung  über  die 

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Invalidenversicherung  vom  17.  Januar  1961  (IVV,  SR  831.201)  ist 
daher  auf  die  Fassung  gemäss  den  am  1.  Januar  2004  in  Kraft 
getretenen  Änderungen (4. IV-Revision; AS 2003 3837)  abzustellen. 
Soweit ein Rentenanspruch ab dem 1. Januar 2008 zu prüfen ist, sind 
weiter  die  mit  der  5.  IV-Revision  zu  diesem  Zeitpunkt  in  Kraft  
getretenen Gesetzes- und Verordnungsänderungen zu beachten (AS 
2007 5129 und AS 2007 5155).

4.
4.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens  die  Verletzung  von  Bundesrecht  unter  Einschluss  des 
Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
sowie die Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

4.2 Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern  das  Gesetz  nicht  etwas  Abweichendes  vorsieht,  nach  dem 
Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  zu  fällen.  Die 
blosse  Möglichkeit  eines  bestimmten  Sachverhalts  genügt  den 
Beweisanforderungen  nicht.  Das  Gericht  hat  vielmehr  jener  Sach-
verhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehens-
abläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 
V 193 E. 2, je mit Hinweisen).

4.3 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die 
Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 
Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahr-
scheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen 
an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die  
Abnahme  weiterer  Beweise  zu  verzichten  (antizipierte  Beweiswürdi-
gung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, 
Zürich 1999, S. 212, Rz 450; vgl. auch BGE 122 V 162 E. 1d, 122 II 
464 E. 4a, 120 Ib 224 E. 2b).

4.4 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige 
und  vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  zu 
sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  unbeschränkt; er  findet 
sein  Korrelat  insbesondere  in  den  Mitwirkungspflichten  der  Parteien 
(BGE  125  V  193  E.  2,  BGE  122  V  157  E.  1a,  je  mit  weiteren 
Hinweisen). Das  Gericht  hat  seinen  Entscheid,  sofern  das  Gesetz 
nicht  etwas  Abweichendes  vorsieht,  nach  dem  Beweisgrad  der 

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überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  zu  fällen  (BGE 126  V  353  E. 5b, 
125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen).

4.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder  der Ärztin  ist  es dabei,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person arbeitsunfähig  ist. Im Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine  wichtige  Grundlage  für  die  Beurteilung  der  Frage,  welche 
Arbeitsleistungen  der  Person noch  zugemutet  werden  können  (BGE 
125 V 256 E. 4 mit Hinweisen). Die - arbeitsmedizinische - Aufgabe der 
Ärzte und Ärztinnen besteht darin, sich dazu zu äussern, inwiefern die 
versicherte  Person  in  ihren  körperlichen  oder  geistigen  Funktionen 
leidensbedingt eingeschränkt ist.

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der  Bericht  für  die  streitigen  Belange  umfassend  ist,  auf  allseitigen 
Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Beschwerden  berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, 
in  der  Darlegung  der  Zusammenhänge  und  in  der  Beurteilung  der 
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 
Expertinnen und Experten begründet sind (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a 
und E. 3b/cc mit Hinweisen). 

5.
5.1 Im vorliegenden Verfahren ist streitig und vom Bundesverwaltungs-
gericht zu prüfen, ob die IVSTA zu Recht einen Rentenanspruch des 
Beschwerdeführers verneint hat.

5.2 Die Voraussetzung der - noch nach altem Recht zu beurteilenden - 
Mindestbeitragsdauer von zwölf Monaten (vgl. Art. 36 Abs. 1 IVG in der 
bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) ist erfüllt. Es bleibt daher 
zu  prüfen,  ob  der  Beschwerdeführer  in  rentenrelevantem  Ausmass 
invalid ist.

5.3 Bei  der  Beurteilung  eines  Falles  stellt  das  Sozialversicherungs-
gericht  grundsätzlich  auf  den  bis  zum  Zeitpunkt  des  Erlasses  der 
streitigen  Verfügung  (hier  die  angefochtene  Verfügung  vom  18. 
September  2008)  eingetretenen  Sachverhalt  ab  (BGE  131  V  243 
E. 2.1).

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5.4 Gemäss dem 2001 bereits geltenden und per 31. Dezember 2007 
aufgehobenen Art. 48 Abs. 2 IVG werden, wenn sich ein Versicherter 
mehr als zwölf Monate nach dem Entstehen des Anspruchs auf eine 
Invalidenrente anmeldet, Leistungen nur für die zwölf der Anmeldung 
vorangegangenen Monate ausgerichtet (erster Satz). Weiter gehende 
Nachzahlungen  werden  nur  erbracht,  wenn  der  Versicherte  den  an-
spruchsbegründenden  Sachverhalt  nicht  kennen  konnte  und  die 
Anmeldung  innert  zwölf  Monaten  seit  Kenntnisnahme  vornimmt 
(zweiter Satz). Da die Anmeldung des Leistungsanspruchs vor dem 1. 
Januar  2008  erfolgt  ist  (vgl.  oben  Bst.  B.a)  kommt  betreffend  die 
Wartefrist  der  obgenannte  Art.  48  Abs. 2  IVG zur  Anwendung (und 
nicht Art. 29 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung).

5.5 Das  Anmeldeformular  des  Beschwerdeführers  ging  am  8. 
November  2006  bei  der  IVSTA  ein  (bzw.  bei  der  SAK,  welche  es 
zuständigkeitshalber an die IVSTA weiter leitete). Daher ist zu prüfen,  
ob am 8. November 2005 (ein Jahr vor Einreichen der Anmeldung, vgl.  
oben E. 5.4) bereits ein Anspruch bestand oder ob ein solcher danach 
bis  zum 18. September  2008  (Erlass  der  angefochtenen Verfügung) 
entstanden ist. 

5.6 Der Zeitpunkt des Eintritts der Invalidität beurteilt sich nach Art. 29 
Abs. 1 IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) bzw. 
Art. 28 Abs. 1 IVG (in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung). Der 
Rentenanspruch  entsteht  frühestens  in  dem  Zeitpunkt,  in  dem  der 
Versicherte mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig geworden ist 
(Dauerinvalidität,  Art.  7  ATSG)  oder  während  eines  Jahres  ohne 
wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40% arbeits- 
unfähig  war  (lang  dauernde  Krankheit  bzw.  labiler  Gesundheits-
zustand, Art. 6 ATSG, vgl. BGE 121 V 264 E. 5 und 6. Für Versicherte  
im Ausland gelten teilweise hiervor abweichende Bestimmungen (vgl. 
unten E. 5.9).

5.7 Die  folgenden  gesetzlichen  Grundlagen  und  von  der  Recht-
sprechung  entwickelten  Grundsätze  sind  für  die  Beurteilung  der 
Streitsache massgebend:

Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körper-
lichen,  geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  bedingte,  volle  oder 
teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder  Aufgabenbereich 
zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 

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Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  verursachte  und  nach 
zumutbarer  Behandlung  und  Eingliederung  verbleibende ganze oder 
teilweise  Verlust  der  Erwerbsmöglichkeiten  auf  dem  in  Betracht 
kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt  (Art.  7  Abs. 1  ATSG). Für 
die  Beurteilung  des  Vorliegens  einer  Erwerbsunfähigkeit  sind  aus-
schliesslich  die  Folgen  der  gesundheitlichen  Beeinträchtigung  zu 
berücksichtigen.  Eine  Erwerbsunfähigkeit  liegt  zudem nur  vor,  wenn 
sie  aus  objektiver  Sicht  nicht  überwindbar  ist  (Art.  7  Abs.  2  ATSG, 
eingefügt per 1. Januar 2008).

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).

Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  wird  das  Erwerbs-
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei 
ausgeglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invaliden-
einkommen),  in  Beziehung gesetzt  zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen  könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog. 
Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

5.8 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (ab 1. Januar 2008: Art. 28 Abs. 2 IVG) 
besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% Anspruch auf 
eine  ganze  Rente,  bei  einem  Invaliditätsgrad  von  mindestens  60% 
Anspruch  auf  eine  Dreiviertelsrente,  bei  einem  Invaliditätsgrad  von 
mindestens  50%  Anspruch  auf  eine  halbe  Rente,  bei  einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente.

5.9 Gemäss Art. 28 Abs. 1ter  IVG (in der vom 1. Januar 2003 bis 31. 
Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung)  beziehungsweise 
Art.  29  Abs.  4  IVG  (in  der  seit  1.  Januar  2008  gültigen  Fassung) 
werden  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad  von  weniger  als  50% 
entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und 
gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Nach 
der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  zu  Art.  28  Abs.  1 ter IVG 
entsteht bei Versicherten im Ausland der Rentenanspruch nach Art. 29 

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Abs. 1 lit. b und Art. 28 Abs. 1 IVG (jeweils in der bis 31. Dezember 
2007 geltenden Fassung) nur dann, wenn sie  während eines Jahres  
ohne  wesentlichen  Unterbruch  durchschnittlich  mindestens  zu  50%  
arbeitsunfähig gewesen sind und der  Invaliditätsgrad nach Ablauf der  
Wartezeit mindestens 50% beträgt,  da Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine 
blosse  Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere  Anspruchs-
voraussetzung darstellt  (vgl. BGE 121 V 264 E. 5 und 6). An dieser 
Rechtsprechung zu Art. 28 Abs. 1 ter IVG (in der vom 1. Januar 2003 bis 
31.  Dezember  2007  gültig  gewesenen  Fassung)  ist  auch  nach  dem 
Inkrafttreten  der  wesensgleichen  Bestimmung in  Art.  29  Abs. 4  IVG 
(gültig  ab  1.  Januar  2008)  festzuhalten.  Vorbehalten  bleibt  eine  ab- 
weichende  staatsvertragliche  Regelung  (vgl.  BGE  130  V  253).  Eine 
solche liegt vorliegend allerdings nicht  vor. Vielmehr ist  Art. 8 Bst. e  
des  Abkommens  zu  entnehmen,  dass  ordentliche  (schweizerische) 
Invalidenrenten für Versicherte, die weniger als zur Hälfte invalid sind, 
kosovarischen  Staatsangehörigen  nur  gewährt  werden,  solange  sie 
ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. 

6.
6.1 Der  Beschwerdeführer  beantragt  sinngemäss  die  Ausrichtung 
einer ganzen Invalidenrente, da er  gesundheitlich schwer beeinträch-
tigt  bzw. schwer behindert  und daher gänzlich erwerbs- und arbeits-
unfähig zu sein.

6.2 In seiner ersten Stellungnahme vom 29. Juli  2008 attestierte der 
RAD dem Beschwerdeführer die folgenden Beschwerden:

- als  Hauptdiagnose  mit  Auswirkungen  auf  die  Arbeitsfähigkeit: 
eine  gemischte  respiratorische  Insuffizienz  mittleren  Grades 
(ICD-10 J96.1),

- als weitere Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: 
einen  Status  nach  operativer  Entfernung  des  unteren  linken 
Lungenflügels im Mai 2002 und eine Lungentuberkulose,

- als  Diagnosen ohne Auswirkungen  auf  die  Arbeitsfähigkeit:  ein 
ängstlich-depressives  Syndrom,  ein  Schwindelsyndrom, 
Presbyopie  (Altersweitsichtigkeit),  beidseitige  Hypoakusis 
(Schwerhörigkeit), chronische Gastritis.

6.3 Die in der ersten RAD-Stellungnahme attestierten respiratorischen 
und pulmonaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind als solche 

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unbestritten. Sie lassen sich auf Grund der - im Zusammenhang mit 
den im April und Mai 2002 erfolgten Hospitalisationen und damals vor-
genommenen  operativen  Eingriffen  -  erstellten  Berichte  des  Spitals 
B._______ vom 1. Mai 2002 und des Klinikzentrums C._______ (Klinik 
für  Thorax-  und Gefässchirurgie)  vom 15. Mai  2002 verifizieren (vgl. 
IV/14  f.,  19)  und  stimmen  auch  im  Wesentlichen  mit  den  dies-
bezüglichen aktenkundigen ärztlichen Attesten überein (vgl. IV/21-23). 
Das Bundesverwaltungsgericht macht sich diesbezüglich die Beurtei -
lung der ersten RAD-Stellungnahme zu eigen. 

6.4 Im Beschwerdeverfahren beruft sich der Beschwerdeführer haupt-
sächlich  auf  zwei  Beschwerdebereiche,  auf  welche  im  Folgenden 
einzugehen ist: psychische Beschwerden (dazu vgl. unten E. 6.6) und 
Schwerhörigkeit bzw. Gehörlosigkeit (dazu vgl. unten E. 6.7). Daneben 
werden  im  Beschwerdeverfahren  noch  andere  Beschwerden 
thematisiert, auf welche ebenfalls kurz einzugehen ist (dazu vgl. unten 
E. 6.8).

6.5 Zu den neben der ersten RAD-Stellungnahme und den erwähnten 
Spitalberichten (vgl. oben E. 6.2  und 6.3)  in  den Akten befindlichen 
medizinischen Unterlagen ist - unter beweisrechtlicher Optik (vgl. oben 
E. 4.5) - folgendes festzuhalten:

6.5.1 Der  Kurzbericht von Dr. D._______ vom 26. März 2007  listet in 
der Hauptsache diverse Diagnosen auf (IV/23). Zur Begründung berief 
sich  Dr.  D._______  pauschal  auf  die  Anamnese,  eine  objektive 
Untersuchung  und  die  medizinische  Dokumentation.  Lediglich  in 
Bezug  auf  die  Lungenproblematik  finden  sich  kurze  Testresultate 
(Spirometrie,  IV/21).  Detailliertere  Ausführungen  machte  Dr. 
D._______  keine,  sodass  diesem  Kurzbericht  -  insbesondere 
ausserhalb  der  Lungenproblematik  -  nur  eine  geringe  Beweiskraft 
zukommt.

6.5.2 Das  Kurzattest  von Dr. E._______ vom 26. März 2007 (IV/22)  
besteht  nur in  einer Auflistung von Diagnosen und wird lediglich mit 
einem  Verweis  auf  die  durchgeführte  Spirometrie  begründet  (vgl. 
IV/21). Ausserdem ist die Fachrichtung nicht ersichtlich. Damit kommt 
diesem Kurzattest nur eine geringe Beweiskraft zu.

6.5.3 Die  Kurzatteste von Dr. F._______ (Psychiater), Dr. G._______  
(Fachrichtung nicht ersichtlich) und Dr. H._______ (ORL-Spezialist), je  
vom  26.  März  2007 (IV/16-18)  sind  nur  teilweise  leserlich  und 

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bestehen  im  Wesentlichen  aus  der  blossen  Bezeichnung  einzelner 
Diagnosen.  Diesen  Kurzattesten  kommt  somit  nur  eine  geringe 
Beweiskraft zu. 

6.5.4 Die  beiden  Arztberichte  von  Dr.  I._______  (Neuropsychiater)  
vom 5. Mai und 10. November 2009 (act. 16.1 bzw. 27.1 und act. 27.2) 
wurden nach Erlass der angefochtenen Verfügung erstellt. Auch wenn 
Dr. I._______ erklärt, der Beschwerdeführer sei seit ca. Mai 2006 sein 
Patient, stellen diese Berichte lediglich punktuelle Beurteilungen dar. 
Wie  sich  der  Gesundheitszustand  davor  bis  zum  Erlass  der 
angefochtenen  Verfügung  entwickelt  hatte,  lässt  sich  den  Berichten 
nicht genauer entnehmen. Diese fallen somit für die Beurteilung des 
massgeblichen  Gesundheitszustandes ausser  Betracht  (vgl.  oben  E. 
5.2).

6.5.5 Da der  zweite RAD-Bericht vom 13. Oktober 2009 (IV/32) nach 
Erlass der angefochtenen Verfügung geschrieben wurde und lediglich 
zum  Bericht  vom  5.  Mai  2009  Stellung  nahm,  beschlägt  er  den 
massgebenden Zeitraum nicht und fällt für die vorliegende Beurteilung 
ausser Betracht (vgl. oben E. 5.3).

6.5.6 Das  Kurzattest von Dr. J._______ (Fachrichtung ORL) vom 10.  
November  2009  (act.  27.3)  wurde  nach  Erlass  der  angefochtenen 
Verfügung geschrieben und stellt  eine blosse Momentaufnahme dar. 
Es  beschlägt  den für  die Beurteilung massgeblichen Zeitraum somit 
nicht  und  fällt  für  die  vorliegende  Beurteilung  ausser  Betracht  (vgl.  
oben E. 5.3).

6.6 Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er insbesondere auch 
aufgrund psychischer Beschwerden gänzlich arbeitsunfähig sei. Er sei 
schwer  depressiv,  total  asozialisiert  und einsam,  autistisch,  oft  sehr 
frustriert  und  leide  unter  Angstzuständen,  weil  er  die  materielle 
Existenz seiner Familie nicht gewährleisten könne. Er betrachte sein 
Leben als sinnlos und habe seit langem keine Freude daran. Im Jahr 
2006 sei ein Suizidversuch gescheitert (vgl. act. 7, 25).

In  der  medizinischen  Dokumentation  werden  diverse  psychische 
Beschwerden  erwähnt:  Dr.  I._______  diagnostizierte  eine  nicht 
psychotische,  rezidivierende  depressive  Störung  schweren  Grades  
(ICD-10 F33.2)  und eine somatoforme Störung (ICD-10 F45.0). Diese 
Beurteilung  beschlägt  den  massgebenden Zeitraum nicht  (vgl.  oben 
E. 6.5.4).  Die  Dres.  F._______  und  D._______  attestierten  dem 

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Beschwerdeführer ein ängstlich-depressives Syndrom (ICD-10 F41.2). 
Ihren Attesten kommt allerdings nur geringe Beweiskraft zu (vgl. oben 
E.  6.5.1,  6.5.3).  Eine  Neurasthenie wird  lediglich  in  dem  wenig 
beweiskräftigen Kurzattest von Dr. E._______ attestiert  (vgl. oben E. 
6.5.2). Zusätzliche, für  den massgebenden Zeitraum aussagekräftige 
psychiatrische  Berichte  hat  der  Beschwerdeführer  nicht  eingereicht, 
obwohl er dies gegenüber der Vorinstanz und im Beschwerdeverfahren 
mehrfach in Aussicht gestellt und dazu reichlich Gelegenheit hatte.

Unter  diesen  Umständen  macht  sich  das  Bundesverwaltungsgericht 
die  Beurteilung  in  der  ersten  RAD-Stellungnahme  zu  eigen:  Im 
massgebenden  Zeitraum litt  der  Beschwerdeführer,  was  die  psychi-
sche  Gesundheit  betrifft,  (lediglich)  an  einem  ängstlich-depressiven 
Syndrom, welches sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkte. 

6.7 Der  Beschwerdeführer  beruft  sich  für  die  geltend  gemachte 
Arbeitsunfähigkeit  mehrfach  darauf,  dass  er  an  Gehörlosigkeit  bzw. 
erheblicher Schwerhörigkeit leide (vgl. act. 1 und 25).

In den vorliegenden medizinischen Unterlagen finden sich nur wenige 
Hinweise  auf  eine  Beeinträchtigung  des  Hörvermögens  des 
Beschwerdeführers: Im Austrittsbericht des Spitals B._______ vom 1. 
Mai  2002  wurde  (von  den  unterzeichnenden  Pneumologen)  festge-
halten,  dass  das  Hörvermögens  des  Beschwerdeführers  bei  Spital-
eintritt geschwächt gewesen sei (IV/14). Da es sich dabei aber nur um 
einen,  nicht  weiter  begründeten,  Nebenbefund  von  diesbezüglichen 
Nichtspezialisten  handelt,  kommt  dieser  Beurteilung  nur  wenig 
Gewicht  zu.  In  ihren  Attesten  diagnostizierten  die  Dres.  H._______ 
und  D._______  eine  bilaterale  Hypoakusis,  ohne  diese  zu 
qualifizieren,  zu  quantifizieren  oder  zu  begründen.  Auch  diesen 
Berichten  kommt  eine  geringe  Beweiskraft  zu  (vgl.  oben  E.  6.5.1, 
6.5.3).  Das  Kurzattest  von  Dr.  J._______  fällt  in  zeitlicher  Hinsicht  
ausser Betracht (vgl. oben E. 6.5.6).

Es  ist  auch  darauf  hinzuweisen,  dass  der  Beschwerdeführer  im 
Anmeldeformular  vom 21.  November  2007  angab,  seit  mehr  als  25 
Jahren an einer  schweren Hörschädigung zu leiden (vgl.  IV/7  S. 5). 
Dennoch  konnte  er  nach  eigenen Angaben -  ohne ersichtliche oder 
geltend gemachte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit - bis Ende 1985 
in der Schweiz als angestellter Bauarbeiter und danach bis April 2002 
im  Kosovo  als  Schaler  arbeiten.  Wieso  die  geltend  gemachte 
Schwerhörigkeit bzw. Gehörlosigkeit bis April 2002 die Arbeitsfähigkeit 

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nicht  beeinträchtigt,  danach  aber  zu  einer  vollständigen  Arbeits-
unfähigkeit beigetragen haben soll,  wird vom Beschwerdeführer nicht 
substanziiert dargelegt.

Das Bundesverwaltungsgericht  macht  sich  unter  diesen Umständen, 
die Beurteilung in der ersten RAD-Stellungnahme zu eigen. Diese geht 
davon  aus,  dass  im  massgebenden  Zeitpunkt  (zwar)  eine  bilaterale 
Hypoakusis  (Schwerhörigkeit)  bestand,  die  sich  (aber)  nicht  auf  die 
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkte. 

6.8 Zu  den  weiteren Beschwerden,  welche  der  Beschwerdeführer 
geltend  macht  und/oder  welche  in  den  medizinischen  Unterlagen 
erwähnt werden ist folgendes festzuhalten:

6.8.1 Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte  schwere Sprach-
störung (vgl.  act.  1,  25)  wird  in  keiner  Hinsicht  medizinisch  doku-
mentiert und kann daher als nicht bewiesen erachtet werden.

Eine  Altersweitsichtigkeit wird nur in drei  medizinischen Dokumenten 
erwähnt:  im  Kurzattest  von  Dr.  J._______,  welches  in  zeitlicher 
Hinsicht  ausser  Betracht  fällt,  und  in  den  wenig  beweiskräftigen 
Attesten  von  Dres.  D._______  und  G._______  (vgl.  oben  E.  6.5.1, 
6.5.3).

Ein  Schwindelsyndrom und  eine  "Asthenia  coro."  (Herzinsuffizienz) 
werden lediglich  im  wenig  beweiskräftigen  Kurzbericht  von  Dr. 
D._______ erwähnt (vgl. oben E. 6.5.1). Dem Schwindelsyndrom hat 
der  RAD insofern  Rechnung  getragen,  als  er  Arbeiten  auf  Dächern 
und Gerüsten ausschloss (vgl. IV/25). 

Eine  (chronische)  Gastritis wird  nur  in  den  wenig  beweiskräftigen 
Attesten der  Dres. E._______ und D._______ erwähnt  (vgl. oben E. 
6.5.1, 6.5.2). Es wird auch nicht geltend gemacht, inwiefern sich diese 
auf die Arbeitsfähigkeit auswirken sollte. 

6.8.2 Das Bundesverwaltungsgericht schliesst sich in Bezug auf diese 
weiteren Beschwerden ebenfalls  der  Beurteilung in  der  ersten RAD-
Stellungnahme an: Es geht davon aus, dass der Beschwerdeführer im 
massgebenden  Zeitraum  an  einer  Presbyopie,  einer  (chronischen) 
Gastritis,  einer bilateralen Hypoakusis und einem Schwindelsyndrom 
litt, diese aber keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hatten.

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6.9 Zusammenfassend  schliesst  sich  das  Bundesverwaltungsgericht 
in  Bezug  auf  die  attestierten  Beschwerden  der  Beurteilung  in  der 
ersten RAD-Stellungnahme an. Dies gilt auch für die darin enthaltene 
Beurteilung der gesundheitsbedingten Tätigkeits-Einschränkungen des 
Beschwerdeführers: Dieser ist in seiner bisherigen Tätigkeit seit dem 
10.  April  2002  zu  100%  arbeitsunfähig.  In  einer  angepassten 
Verweisungstätigkeit war er vom 10. April bis 31. Juli bzw. 31. August  
2002 (3 bis 4 Monate Rehabilitation nach operativem Eingriff anfangs 
Mai  2002,  vgl. IV/25)  ebenfalls  zu  100% arbeitsunfähig,  seit  dem 1. 
September  2002  aber  zu  100%  arbeitsfähig.  Als  Verweisungs-
tätigkeiten  kommen  in  medizinisch-theoretischer  Hinsicht  zahlreiche 
Tätigkeiten im Dienstleistungssektor  in  Frage,  wie  sie beispielhaft  in 
der  RAD-Stellungnahme  aufgeführt  werden.  Ausgeschlossen  sind 
schwere Arbeiten, das Tragen von Gewichten über 5 kg und Arbeiten 
auf einem Dach oder Gerüst.

7.
7.1 Als nächstes ist - ausgehend von der letzten Erwerbstätigkeit des 
Beschwerdeführers als selbständig erwerbstätiger Schaler (für die Be-
rechnung des Valideneinkommens) und von den in Frage kommenden 
angepassten  Verweisungstätigkeiten  (für  die  Berechnung  des  In-
valideneinkommens) - ein Einkommensvergleich vorzunehmen. Mass-
gebend sind dabei die Verhältnisse zum frühest  möglichen Zeitpunkt 
des  Beginns  eines  allfälligen  Rentenanspruchs,  wobei  das  Validen- 
und  Invalideneinkommen  auf  zeitidentischer  Grundlage  zu  erheben 
und  allfällige  rentenwirksame Änderungen  der  Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass (vorliegend: 18. September 2008, vgl. oben 
E. 5.5) zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 V 222 m.w.H.). 

Zu  beachten  ist  dabei,  dass  sich  die  für  die  Invaliditätsbemessung 
massgebenden  Vergleichseinkommen  eines  im  Ausland  wohnenden 
Versicherten auf den gleichen Arbeitsmarkt beziehen müssen, weil es 
die Unterschiede in den Lohnniveaus und den Lebenshaltungskosten 
zwischen den Ländern nicht gestatten, einen objektiven Vergleich der 
in Frage stehenden Einkommen vorzunehmen (BGE 110 V 273 E. 4b, 
Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  U  262/02  vom 8. 
April 2003 E. 4.4, Urteil des Bundesgerichts I 817/05 vom 5. Februar 
2007 E. 8.1).

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7.2
7.2.1 Das  Valideneinkommen  ist  dasjenige  Einkommen,  das  die 
versicherte  Person erzielen könnte,  wenn sie nicht  invalid  geworden 
wäre (Art. 16  ATSG). Für  die  Ermittlung  des Valideneinkommens ist 
rechtsprechungsgemäss entscheidend, was die versicherte Person im 
Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdie-
nen würde (und nicht,  was sie  bestenfalls  verdienen  könnte).  Dabei 
wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und 
der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft 
(vgl. BGE 134 V 322 E. 4.1 m.w.H.).

7.2.2 Da der Beschwerdeführer seit  1985 nicht mehr in der Schweiz 
erwerbstätig war, danach aber bis 2002 im Kosovo gearbeitet hat, und 
da  der  Einkommensvergleich  Bezug  auf  ein  und  denselben  Arbeits-
markt zu nehmen hat, ist nicht zu beanstanden, dass die IVSTA für die 
Ermittlung  des  Valideneinkommens  auf  statistische  Werte  betreffend 
eine  Erwerbstätigkeit  im  Baugewerbe  auf  dem  schweizerischen 
Arbeitsmarkt  abgestellt  hat.  Da  der  Beschwerdeführer  zuletzt 
zusammen  mit  einer  Gruppe  von  Kollegen  selbständig  erwerbstätig 
war  (vgl.  IV/9  f.),  ist  allerdings  von  einer  Tätigkeit  auf  dem 
Anforderungsniveau  2  auszugehen  (Verrichtung  selbständiger  und 
qualifizierter Arbeiten). 

Die  Berechnung  des  Valideneinkommens  präsentiert  sich  somit  wie 
folgt: Auszugehen ist vom Lohn für eine Tätigkeit im Baugewerbe eines 
Mannes  auf  dem Anforderungsniveau  2  im  Jahr  2008. Der  entspre-
chende  Tabellenlohn  betrug  Fr.  6'381.-  bei  einer  40-Stundenwoche 
(vgl.  gemäss  Tabellenlöhnen  des  BFS:  monatlicher  Bruttolohn 
[Zentralwert]  nach  Wirtschaftszweigen,  Anforderungsniveau  des 
Arbeitsplatzes, Geschlecht, Privater Sektor). Wird dieser Wert auf die 
im  Jahr  2008  im  Baugewerbe  betriebsübliche  Arbeitszeit  von  41.7 
Stunden  umgerechnet  (Fr.  6'381.-  :  40  x  41.7),  ergibt  sich  ein  
monatliches Valideneinkommen von Fr. 6'652.19.

7.3
7.3.1 Für  die  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  ist  primär  von 
der  beruflichen  Situation  auszugehen,  in  welcher  die  versicherte 
Person  konkret  steht.  Ist  kein  solches  tatsächlich  erzieltes  Erwerbs-
einkommen gegeben,  namentlich  weil  die  versicherte  Person  nach 
Eintritt  des  Gesundheitsschadens keine  oder  jedenfalls  keine ihr  an 

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sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so sind nach 
der  Rechtsprechung  grundsätzlich  die  gesamtschweizerischen 
Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik (nachfolgend: 
BFS) periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen heranzu-
ziehen  (vgl. BGE 126  V  75  E. 3b/bb  m.w.H,  Urteil  des  Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts U 75/03 vom 12. Oktober 2006 E. 4.1). 

7.3.2 Der  RAD  beurteilte  den  Beschwerdeführer  in  verschiedensten 
Tätigkeiten im Dienstleistungssektor als zu 100% arbeitsfähig, soweit 
seinen  funktionellen  Einschränkungen  Rechnung  getragen  wird  (vgl. 
oben E. 6.9). 

Angesichts  des  breiten  Spektrums  von  in  Frage  kommenden  Tätig-
keiten,  ist  für  die  Berechnung  des  Invalideneinkommens  auf  den 
Tabellenlohn für einen Mann des Qualifikationsniveaus 4 (einfache und 
repetitive Tätigkeiten) im gesamten Dienstleistungssektor abzustellen 
(Fr. 4'444.-). Dieser Tabellenlohn ist auf die betriebsübliche Arbeitszeit 
im  Dienstleistungssektor  von  41.7  Stunden  hochzurechnen.  Damit 
ergibt  sich  ein  vorläufiges  Invalideneinkommen von Fr. 4'632.87  (Fr. 
4'444.- : 40 x 41.7). 

Der  von  der  IVSTA  gewährte  Leidensabzug  von  5%  für  den  50-
jährigen  und  nur  beim  Tragen  von  schweren  Gewichten  und  beim 
Arbeiten in der Höhe eingeschränkten Beschwerdeführer ist  nicht  zu 
bemängeln,  womit  ein  massgebendes  monatliches  Invalideneinkom-
men von Fr. 4'401.23 resultiert ([100-5] : 100 x Fr. 4'632.87). 

7.4 Der  Einkommensvergleich  stellt  sich  somit  wie  folgt  dar.  Dem 
Valideneinkommen von Fr. 6'652.19 steht ein Invalideneinkommen von 
Fr. 4'401.23  gegenüber.  Der  Invaliditätsgrad  beträgt  somit  gerundet 
34% ([Fr. 6'652.19 - Fr. 4'401.23 x 100 : Fr. 6'652.19 = 33.84%).

7.5 Ein Invaliditätsgrad von 34% begründet keinen Rentenanspruch. 

7.6 Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass sogar bei Gewährung des 
maximalen  Leidensabzugs  von  25%  ein  Invalideneinkommen  von 
Fr. 3'474.65  ([100-25]  :  100  x  Fr.  4'632.87)  und  einem  gerundetem 
Invaliditätsgrad von 48% resultieren würde ([Fr. 6'652.19 - Fr. 3'474.65] 
x 100 : Fr. 6'652.19 = 47.77%. Auch ein solcher Invaliditätsgrad würde 
vorliegend  keinen  Rentenanspruch  des  Beschwerdeführers  begrün-
den.

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8.
8.1 Wie bereits ausgeführt (vgl. oben E 3.1), richtet sich die Prüfung 
der  Anspruchsvoraussetzungen einer  schweizerischen  Invalidenrente 
nach  der  schweizerischen  Rechtsordnung.  Dementsprechend  bindet 
die  Zusprache  einer  Invalidenrente  durch  den  kosovarischen 
Versicherungsträger  weder  die  IVSTA noch  das  Bundesverwaltungs-
gericht. 

8.2 Auch aus der geltend gemachten finanziellen Bedrängnis (vgl. act. 
7, 13),  kann der Beschwerdeführer für die Zusprache einer IV-Rente 
nichts  zu  seinen  Gunsten  ableiten,  da  die  finanziellen  Verhältnisse 
nicht rentenrelevant sind.

8.3 Der Beschwerdeführer beantragt eventualiter weitere medizinische 
Abklärungen, insbesondere eine persönliche Untersuchung durch die 
RAD-Ärzte.  Da  der  Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers  für 
den  prüfungsrelevanten  Zeitraum  ausreichend  genau  abgeklärt  und 
dokumentiert ist, um diesen und die damit verbundenen Einschränkun-
gen der Arbeitsfähigkeit zu beurteilen (vgl. oben E. 6), kann im Sinne 
einer  antizipierten  Beweiswürdigung  auf  weitere  Abklärungen  zu 
verzichtet  werden (vgl. oben E. 4.3). Insbesondere durfte  die  IVSTA 
darauf  verzichten,  den Beschwerdeführer  durch den RAD persönlich 
untersuchen zu lassen. Die ärztlichen Dienste können zwar bei Bedarf 
selber  ärztliche  Untersuchungen  von  Versicherten  durchführen,  sind 
dazu  aber  nicht  verpflichtet  (vgl.  Art.  49  Abs.  2  IVV  in  den  vom 1. 
Januar 2004 bis 31. Dezember 2007 und seit 1. Januar 2008 geltenden 
Fassungen).

9.
Die Beschwerde ist somit abzuweisen und die angefochtene Verfügung 
- wenn auch mit abweichender Begründung - zu bestätigen. 

10.
Auf  Grund  der  im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens  neu 
eingereichten  Arztberichte  bestehen  Anhaltspunkte  dafür,  dass  sich 
die  Gesundheit  des  Beschwerdeführers  seit  dem  Erlass  der 
angefochtenen Verfügung verschlechtert haben könnte. Damit können 
die Eingaben vom 29. Mai, 2. November und 19. November 2009 als 
sinngemässes  neues  Rentenbegehren  (Neuanmeldung)  entgegen-
genommen  werden,  worüber  die  Vorinstanz  nach  Abschluss  dieses 
Verfahrens zu befinden haben wird. 

Seite 18

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11.
11.1 Die Verfahrenskosten sind bei  Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder  die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  nach  dem 
Verfahrensaufwand und  unabhängig  vom Streitwert  im  Rahmen  von 
200  -  1000  Franken  festzulegen  (Art.  69  Abs.  1bis IVG).  Für  das 
vorliegende  Verfahren  sind  die  Verfahrenskosten  auf  Fr.  400.- 
festzusetzen,  dem  Beschwerdeführer  als  unterlegene  Partei 
aufzuerlegen  und  mit  dem von  ihm geleisteten  Kostenvorschuss  zu 
verrechnen. 

11.2 Der  obsiegenden  Partei  kann  von  Amtes  wegen  oder  auf 
Begehren  eine  Entschädigung  für  ihr  erwachsene  notwendige  und 
verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art.  64 Abs. 1 
VwVG). Als Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch 
auf  Parteientschädigung  (Art.  7  Abs.  3  des  Reglements  vom  21. 
Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht  [VGKE]  SR  173.320.2),  weshalb  keine  Partei-
entschädigung auszurichten ist.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Akten  werden  im  Sinne  der  Erwägung  10  an  die  Vorinstanz 
überwiesen, damit diese das neue Rentenbegehren beurteile.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet. 

4.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

Seite 19

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5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die  Vorinstanz  (Ref-Nr.  [...];  Beilagen:  Kopien  der  Eingabe  des 

Beschwerdeführers vom 19. November 2009, des Arztberichts von 
Dr. I._______ vom 10. November 2009 und des Arztberichts von Dr. 
J._______ vom 10. November 2009 [act. 27, 27.2 und 27.3])

- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand:

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