# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 338e3721-3f2f-550f-a7f7-64908f57d58f
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-11-17
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Strafgericht 17.11.2022 SBK.2022.336
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_008_SBK-2022-336_2022-11-17.pdf

## Full Text

Obergericht 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

 

 

SBK.2022.336  
(STA.2022.1449)  

Art. 384 

 

 

Entscheid vom 17. November 2022 
 

 

Besetzung  Oberrichter Richli, Präsident  

Oberrichter Egloff 

Oberrichterin Schär  

Gerichtsschreiberin P. Gloor 

 

 
   

Beschwerde-

führerin  

 A._____, […] 

 

 

 
    

Beschwerde-

gegnerin  

 Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach,  

Wildischachenstrasse 14, 5200 Brugg   

 

 
   

Anfechtungs-

gegenstand 

 Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach 

vom 23. September 2022 

 

in der Strafsache gegen unbekannte Täterschaft 

 

  

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Die Beschwerdekammer entnimmt den Akten und zieht in Erwä-

gung: 

 

1. 

Am 17. März 2022 erstattete A. (Beschwerdeführerin) bei der Staatsanwalt-

schaft Brugg-Zurzach Strafanzeige "gegen sämtliche Psychiater und Psy-

chologinnen, die sie ab Sommer 2007 bis Februar 2022 behandelt, thera-

piert und falsch beurteilt haben". Des Weiteren richtete sich die Strafan-

zeige "gegen sämtliche Personen, die ab Sommer 2007 gegen sie Kindes-

schutzanzeigen und Gefährdungsmeldungen eingereicht haben". Diese 

seien unberechtigt gewesen.  

 

2. 

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach erliess betreffend die Strafanzeige 

vom 17. März 2022 am 23. September 2022 eine Nichtanhandnahmever-

fügung, welche am 5. Oktober 2022 von der Oberstaatsanwaltschaft des 

Kantons Aargau genehmigt wurde.  

 

3. 

3.1. 

Gegen diese ihr am 10. Oktober 2022 zugestellte Nichtanhandnahmever-

fügung reichte die Beschwerdeführerin am 17. Oktober 2022 (Postaufgabe) 

bei der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons 

Aargau Beschwerde ein. Sie beantragte sinngemäss, dass die Nichtan-

handnahmeverfügung aufzuheben sei.  

 

3.2. 

Die von der Verfahrensleiterin der Beschwerdekammer in Strafsachen des 

Obergerichts des Kantons Aargau mit Verfügung vom 25. Oktober 2022 

eingeforderte Sicherheit für allfällige Kosten in Höhe von Fr. 800.00 wurde 

fristgerecht am 2. November 2022 bezahlt.  

 

3.3. 

Es wurden keine Stellungnahmen eingeholt. 

 

3.4. 

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat in ihrer Nichtanhandnahmever-

fügung in Bezug auf die Strafanzeige der Beschwerdeführerin vom 

17. März 2022 zutreffend festgehalten, dass weder ein strafbares Verhal-

ten noch eine als Beschuldigte in Frage kommende Person ersichtlich sei. 

Auch aus der Beschwerde (inkl. Beilagen) ergibt sich kein deliktrelevantes 

Verhalten einer Person.  

 

Die Ausführungen der Beschwerdeführerin in der Strafanzeige und der Be-

schwerde (inkl. Beilagen) betreffen hauptsächlich den gesundheitlichen Zu-

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stand seit dem Jahr 2007 sowie die Auswirkungen der aufgrund ihrer Diag-

nosen angeordneten Klinikaufenthalte, Kindesschutzmassnahmen und 

Ähnliches. Dies ist jedoch weder strafrechtlich von Bedeutung noch sind 

Hinweise auf eine Straftat Dritter ersichtlich.   

 

Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen.  

 

4. 

Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Be-

schwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Anspruch auf eine 

Entschädigung für das Beschwerdeverfahren besteht nicht.  

 

 
   

Die Beschwerdekammer entscheidet: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die obergerichtlichen Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsge-

bühr von Fr. 200.00 sowie den Auslagen von Fr. 31.00, zusammen 

Fr. 231.00, werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit der von ihr 

geleisteten Sicherheit von Fr. 800.00 verrechnet.  

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. Dieselbe Beschwerde 

kann erhoben werden gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, wenn 

diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheis-

sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeuten-

den Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 

(Art. 44 Abs. 1, Art. 78, Art. 90, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Die Urkunden, auf 

die sich eine Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 

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hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). Für die Beschwerde- 

legitimation ist Art. 81 BGG massgebend. 

 

 
   

Aarau, 17. November 2022 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

 

Richli P. Gloor