# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1d48690b-c4a1-55bd-ab4c-d3d9d0b871d1
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 16.04.2024 UV 2023/38
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_UV-2023-38_2024-04-16.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 1/23

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2023/38

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 21.05.2024

Entscheiddatum: 16.04.2024

Entscheid Versicherungsgericht, 16.04.2024
Art. 6. 18 f., 24 UVG, Art. 16 ATSG. Verneinung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs in Bezug auf die organisch nicht (hinlänglich) 
erklärbaren resp. psychisch bedingten Beeinträchtigungen. Die 
Unfallkausalität der diagnostizierten Anosmie lässt sich nicht nachweisen. 
Schlüssige versicherungsinterne Beurteilung betreffend 
Arbeitsfähigkeitsgrad resp. zumutbarer Tätigkeiten sowie betreffend 
Integritätsschaden aufgrund der anhaltenden unfallkausalen 
Beeinträchtigungen. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des 
Verwaltungsgerichts des Kanton St. Gallen vom 16. April 2024, UV 2023/38). 
Beim Bundesgericht angefochten.

Entscheid vom 16. April 2024

Besetzung

Versicherungsrichterin Mirjam Angehrn (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Christiane 

Gallati Schneider und Corinne Schambeck; Gerichtsschreiber Markus Lorenzi

Geschäftsnr.

UV 2023/38

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

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vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Ronald Pedergnana, Rorschacher Strasse 21, 

Postfach 27, 9004 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Nadine Berchtold-Suter, Lischer Zemp & 

Partner, Schwanenplatz 4, 6004 Luzern,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war über die Kantonale Arbeitslosenkasse St. 

Gallen bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) unfallversichert, als 

er am 28. Januar 2021 beim Überqueren der Strasse auf dem Fussgängerstreifen von 

einem Auto erfasst worden war (Suva-act. 2). Dabei erlitt er Frakturen am Schien- und 

Wadenbein rechts, eine HWK5-Fraktur sowie ein stumpfes Abdominal- und 

Thoraxtrauma mit Lungenkontusion beidseits (Suva-act. 1). Am 4. Februar 2021 wurde 

der Versicherte im Kantonsspital St. Gallen (KSSG), Klinik für Orthopädische Chirurgie 

und Traumatologie des Bewegungsapparates, operiert (ORIF Tibiaplateau rechts mit 

proximaler lateraler Tibiaplatte). Die Wirbelsäulenfraktur wurde konservativ behandelt 

(Suva-act. 10). Mit Schreiben vom 10. Februar 2021 teilte die Suva dem Versicherten 

mit, dass er für das Ereignis vom 28. Januar 2021 die Versicherungsleistungen erhalte 

(Suva-act. 5).

A.a. 

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Im Austrittsbericht vom 16. Februar 2021 (bei Hospitalisation vom 28. Januar bis 

12. Februar 2021) diagnostizierten die behandelnden Ärzte des KSSG 1. eine 

Tibiaplateaufraktur Typ Schatzker II rechts und eine proximale Fibulafraktur, 2. eine 

HWK5-Fraktur, 3. eine symptomatische mediale lnguinalhernie rechts, 4. eine 

Entwicklung einer posttraumatischen Belastungsstörung und 5. eine posttraumatische 

Anosmie (Suva-act. 11). Im Anschluss an die Hospilisation im KSSG hatte sich der 

Versicherte bis 9. April 2021 zur Rehabilitation in die Klinik Bellikon begeben. Der 

Austrittsbericht datiert vom 26. April 2021 (Suva-act. 31).

A.b. 

Am 27. Mai 2021 wurde im KSSG ein MRI (Magnetresonanztomographie) 

Neurocranium nativ zur Abklärung intercranieller Verletzungsfolgen veranlasst (Suva-

act. 51). Dieses wurde am 10. Juni 2021 durchgeführt. Gemäss Bericht desselben 

Tages kamen die intercraniellen Strukturen altersentsprechend normal zur Darstellung, 

ohne Hinweis auf posttraumatische Veränderungen resp. ohne Nachweis von 

Blutungsresiduen (Suva-act. 54).

A.c. 

Auf Veranlassung der Orthopädie des KSSG wurde der Versicherte bei insuffizient 

kontrollierter Schmerzproblematik unter Opioid-Analgetika ab dem 17. September 2021 

ins Schmerzzentrum des KSSG angebunden. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten 

im Bericht vom 8. Oktober 2021 eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und 

psychischen Faktoren, eine posttraumatische Belastungsstörung und eine Anosmie 

(Suva-act. 100).

A.d. 

Die den Versicherten seit dem 2. Juli 2021 behandelnde Dr. med. B.___, 

Spezialärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte im 

Verlaufsbericht vom 4. Dezember 2021 eine posttraumatische Belastungsstörung und 

attestierte ihm eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 117).

A.e. 

Am 7. März 2022 wurde die Behandlung im Schmerzzentrum abgeschlossen. Die 

Ärzte stellten dieselben Diagnosen wie im Bericht vom 8. Oktober 2021 sowie 

zusätzlich einen Verdacht auf ein BPLS (benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel; 

Suva-act. 167).

A.f. 

Am 16. Mai 2022 wurde ein MRI Wirbelsäule (Clivus – BWK4) nativ durchgeführt. 

Gemäss Bericht desselben Tages zeigte sich eine vollständige Rückbildung des 

A.g. 

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Knochenmarksödems nach HWK5-Fraktur mit persistierender diskreter keilförmiger 

Konfiguration, eine links lateral und foraminal akzentuierte kleinvolumige Diskushernie 

HWK5/6 mit geringer foraminaler Einengung der Nervenwurzel C6 links sowie ein 

normales übriges zervikales vertebrospinales Magnetresonanztomogramm (Suva-act. 

172).

Am 22. Juni 2022 wurde der Versicherte von Dr. med. C.___, Facharzt für 

Chirurgie, spez. Unfallchirurgie, Versicherungsmediziner der Suva, untersucht. Dr. 

C.___ führte im Bericht vom 1. Juli 2022 aus, dass aktuell eine schmerzhafte 

Minderbelastbarkeit des rechten Beins und Restbeschwerden der Halswirbelsäule mit 

Bewegungsschmerzen bestehen würden. Die Tibiafraktur sei nach operativer Therapie 

zeitgerecht in anatomischer Stellung und belastungsstabil konsolidiert. Die HWK5-

Fraktur sei unter konservativer Behandlung ohne Fehlstellung dauerhaft 

belastungsstabil und konsolidiert ausgeheilt. Trotz fachgerechter operativer und 

konservativer Behandlung und ergänzender stationärer Rehabilitationsbehandlung in 

der Klinik Bellikon seien bis zum Behandlungsabschluss therapieresistent anhaltende, 

subjektive Beschwerden im Bereich des rechten Kniegelenks und Beins sowie 

Bewegungsbeschwerden im Bereich der Halswirbelsäule verblieben. Dazu würden 

psychische Beschwerden kommen, die nicht auf eine somatische Unfallfolge 

zurückzuführen und somit nicht somatisch begründbar seien. Bei der 

Abschlussuntersuchung habe sich als dauerhaft verbleibende Unfallfolge der 

Tibiakopffraktur rechts eine erhebliche Muskelminderung der Beinmuskulatur rechts 

mit dadurch eingeschränkter Belastbarkeit und gestörtem Gangbild gezeigt. Als Folge 

der HWK5-Fraktur hätten sich keine Funktionsstörung oder Fehlstellung bei 

fortbestehenden subjektiven Restbeschwerden, vor allem bewegungsabhängig, 

gezeigt. Bei diesen Befunden und Beschwerden handle es sich um unfallkausal 

verbliebene Unfallfolgen, die durch weitere Behandlungsmassnahmen nicht gebessert 

werden könnten. Rein unfallkausal sei für den allgemeinen Arbeitsmarkt eine zeitlich 

unlimitierte Arbeitsfähigkeit, ganztägig, Pensum 100 %, für angepasste Tätigkeiten 

ausgewiesen. Angepasst seien leichte Tätigkeiten in Wechselposition, überwiegend 

sitzend und gelegentlich stehend oder gehend auf ebenem Untergrund ohne 

anhaltende Körperzwangshaltungen. Nicht angepasst seien Tätigkeiten auf Leitern, 

Gerüsten oder Treppen, auf abschüssigem oder unebenem Untergrund sowie kniende, 

A.h. 

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B.  

C.  

hockende oder kauernde Tätigkeiten (Suva-act. 193). Den Integritätsschaden bezüglich 

des rechten Beins und der Halswirbelsäule schätzte Dr. C.___ auf insgesamt 15 % 

(Suva-act. 194).

Mit Mitteilung vom 31. August 2022 teilte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen dem 

Versicherten mit, dass das Leistungsbegehren um berufliche Massnahmen abgewiesen 

werde, da er sich momentan nicht in der Lage fühle, an Eingliederungsmassnahmen 

mitzuwirken. Das Dossier werde für die Prüfung eines allfälligen Anspruchs auf 

Rentenleistungen an die Rentenabteilung weitergeleitet (Suva-act. 212).

A.i. 

Mit Schreiben vom 28. Oktober 2022 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass die 

Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. November 2022 eingestellt würden. Über 

den Fallabschluss hinaus seien dauerhaft die Schmerzmedikamente, sofern rezeptiert 

und eingenommen, zu übernehmen, inklusive der dafür notwendigen ärztlichen 

Kontrollen (Suva-act. 230). Mit Verfügung vom 1. November 2022 sprach die Suva dem 

Versicherten eine Integritätsentschädigung von Fr. 22'230.-- (Integritätsschaden 15 %) 

zu und lehnte einen Rentenanspruch ab (Suva-act. 237).

A.j. 

Gegen die Verfügung vom 1. November 2022 erhob der Versicherte, vertreten 

durch Rechtsanwalt Dr. iur. R. Pedergnana, St. Gallen, am 3. November 2022 

Einsprache. Das Taggeld sei weiter auszurichten, bis die Eingliederung abgeschlossen 

sei. Die Invalidenrente sei aufgrund der gesundheitlichen Situation gutachterlich 

festzulegen. Die Begutachtung solle im Einvernehmen mit dem Versicherten 

vorgenommen werden. Die Integritätsentschädigung sei auf mindestens 50 % zu 

erhöhen (Suva-act. 242).

B.a. 

Am 15. November 2022 reichte der Versicherte der Suva einen psychiatrischen 

Verlaufsbericht von Dr. B.___ vom 12. November 2022 ein (Suva-act. 245 f.).

B.b. 

Mit Entscheid vom 8. Mai 2023 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-act. 270).B.c. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 8. Mai 2023 liess der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer), weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt Pedergnana, 

C.a. 

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Erwägungen

1.

am 8. Juni 2023 Beschwerde erheben mit folgenden Rechtsbegehren: 1. Der 

Einspracheentscheid vom 8. Mai 2023 sei aufzuheben. 2. Das Taggeld sei weiter 

auszurichten, bis die Eingliederung abgeschlossen sei. 3. (eventualiter:) Die 

Invalidenrente sei aufgrund der gesundheitlichen Situation gutachterlich festzulegen. Es 

sei vom Gericht ein Gutachten in Neurologie, Psychiatrie, Orthopädie und 

Schmerzmedizin betreffend die Arbeitsunfähigkeit und die Unfallkausalität bei der asim 

in Basel in Auftrag zu geben. 4. Die Integritätsentschädigung sei auf mindestens 50 % 

zu erhöhen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. MwSt. zulasten der Suva 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin; act. G 1).

In der Beschwerdeantwort vom 7. September 2023 beantragte die 

Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Nadine Berchtold-Suter, 

Luzern, die Abweisung der Beschwerde vom 8. Juni 2023 und die Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 8. Mai 2023 (act. G 6). Mit der Beschwerdeantwort legte sie 

eine Kurzbeurteilung von Dr. C.___ vom 13. Juli 2023 ins Recht (act. G 6.1).

C.b. 

Mit Replik vom 21. November 2023 liess der Beschwerdeführer unverändert an 

seinen Anträgen festhalten (act. G 10). Zudem reichte Rechtsanwalt Pedergnana einen 

Bericht des Rehazentrums Valens vom 19. Oktober 2023 ein (act. G 10.1).

C.c. 

Die Beschwerdegegnerin liess mit Duplik vom 10. Januar 2024 an ihrem Antrag 

auf Beschwerdeabweisung vollumfänglich festhalten (act. G 12).

C.d. 

Am 30. Januar 2024 liess der Beschwerdeführer einen Bericht des KSSG vom 26. 

Januar 2024 nach Entfernung des Osteosynthesematerials (OSME) ins Recht legen 

(act. G 14, 14.1). Die Beschwerdegegnerin liess sich dazu mit Eingabe vom 6. Februar 

2024 vernehmen (act. G 16).

C.e. 

Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die Ausführungen in 

den (medizinischen) Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

C.f. 

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Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht die im Nachgang zum 

Unfall vom 28. Januar 2021 erbrachten temporären Versicherungsleistungen (Taggeld- 

und Heilbehandlungsleistungen) auf den 30. November 2022 einstellte und einen 

Anspruch auf eine Rente der Unfallversicherung verneinte. Im Streit liegt auch die Höhe 

der Integritätsentschädigung.

Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 

832.20) werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt.

1.1. 

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 

6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 UVG). Sie hat zudem 

Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Nach 

Gesetz und Praxis ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen 

(Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen) und Prüfung des Anspruchs auf eine 

Invalidenrente abzuschliessen (sogenannter Fallabschluss), wenn allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der IV abgeschlossen sind und von der Fortsetzung der 

ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der 

versicherten Person mehr erwartet werden kann (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG).

1.2. 

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 % invalid, so hat 

sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Für die Bestimmung des 

Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt 

der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(sogenanntes Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Erleidet die versicherte Person durch 

den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene 

Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Die Integritätsentschädigung wird mit 

der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der 

Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG).

1.3. 

Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt einen natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 

(BGE 129 V 181 E. 3.1 f.). Der Beweis des natürlichen Kausalzusammenhangs wird in 

1.4. 

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erster Linie mittels der Angaben medizinischer Fachpersonen geführt. Die Frage nach 

dem adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom 

Rechtsanwender nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist 

(vgl. André Nabold, N 53 zu Art. 6, in Marc Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz 

über die Unfallversicherung, Kommentar zum schweizerischen 

Sozialversicherungsrecht, 2018 [nachfolgend zitiert: KOSS UVG]; Alexandra Rumo-

Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 

55, 58; Urteil des Bundesgerichts vom 12. Mai 2021, 8C_15/2021, E. 7.3). Dabei spielt 

im Sozialversicherungsrecht die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem 

natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im 

Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich 

hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt. Anders verhält es 

sich bei natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen 

Beschwerden. Hier bedarf es einer besonderen Adäquanzbeurteilung (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 29. Mai 2012, 8C_849/2011, E. 2). Dabei ist zunächst abzuklären, 

ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule, eine 

dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung oder ein Schädelhirntrauma (vgl. BGE 

134 V 109) erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 

115 V 140 E. 6c/aa (sogenannte "Psycho-Praxis") zur Anwendung. Ergeben die 

Abklärungen dagegen, dass eine versicherte Person eine der erwähnten Verletzungen 

erlitten hat, muss geprüft werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen 

Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen zwar (teilweise) vorliegen, im Vergleich zur 

psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die 

Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 E. 6c/aa für Unfälle mit 

psychischen Unfallfolgen aufgestellten Grundsätze massgebend (BGE 123 V 99 E. 2a), 

andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 359 

festgelegten und in BGE 134 V 109 präzisierten Kriterien (sogenannte 

"Schleudertrauma-Praxis"). Der Fallabschluss resp. die Prüfung des adäquaten 

Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den organisch nicht objektiv 

ausgewiesenen Beschwerden ist bei Anwendung der Psycho-Praxis in jenem Zeitpunkt 

vorzunehmen, in dem von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten 

ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr 

erwartet werden kann (BGE 134 V 116 E. 6.1; Urteil des Bundesgerichts vom 13. Juli 

2017, 8C_184/2017, E. 2.2). Bei der Schleudertrauma-Praxis ist dies der Zeitpunkt, in 

dem von der Fortsetzung der auf das Schleudertrauma-Beschwerdebild – dessen 

psychische und physische Komponenten nicht leicht zu differenzieren sind – 

gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr zu erwarten ist 

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(BGE 134 V 115 ff. E. 4.3, 6.2; Urteil des Bundesgerichts vom 22. August 2018, 

8C_114/2018, E. 4).

Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung 

des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Verwaltung als verfügende Instanz 

und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen 

annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht 

hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes 

vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die 

blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen 

nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu 

folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste 

würdigen (BGE 138 V 221 f. E. 6). Für das gesamte Verwaltungs- und 

Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 

lit. c ATSG). Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne 

Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen 

und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 

und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 

Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts 

eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die beklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 

Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind. Ausschlaggebend 

für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft 

noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als 

Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). Auch Berichte und 

Gutachten, welche die Versicherungen während des Administrativverfahrens von ihren 

eigenen bzw. beratenden Ärzten und Ärztinnen einholen, können beweistauglich sein. 

An die Beweiswürdigung der Beurteilungen dieser Ärzte und Ärztinnen sind indes 

strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an deren 

Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 

135 V 469 f. E. 4.4. mit Hinweis; bestätigt in Urteil des Bundesgerichts vom 23. 

November 2012, 8C_592/2012, E. 5.3). Erachtet das Sozialversicherungsgericht die 

rechtserheblichen tatsächlichen Entscheidgrundlagen bei pflichtgemässer 

Beweiswürdigung als schlüssig, darf es den Prozess ohne Weiterungen abschliessen. 

1.5. 

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2.

Vorab strittig ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht per 30. November 

2022 den Fallabschluss unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Taggeld- 

und Heilbehandlungsleistungen) vorgenommen hat. Der Beschwerdeführer litt im 

Leistungseinstellungszeitpunkt unbestrittenermassen und somatisch objektivierbar an 

einer unfallkausalen schmerzhaften Minderbelastbarkeit des rechten Beins und an 

Restbeschwerden der Halswirbelsäule (Suva-act. 193-4). Auch klagte er über 

Kopfschmerzen, Schwindelattacken und psychische Probleme (Suva-act. 193-3). Von 

Seiten der behandelnden Fachärzte wurden ihm ferner eine chronische 

Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, ein Verdacht auf ein 

BPLS, eine posttraumatische Belastungsstörung und eine Anosmie diagnostiziert 

(Suva-act. 117, 167, 246, act. G 10.1).

Diesfalls besteht kein Anspruch auf Beizug versicherungsexterner medizinischer 

Gutachten (BGE 135 V 465, BGE 122 V 157).

Wie unter E. 1.2 festgehalten, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden 

Leistungen abzuschliessen, wenn allfällige Eingliederungsmassnahmen der IV 

abgeschlossen sind und von der Fortsetzung der (unfallbedingten) ärztlichen 

Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten 

Person mehr erwartet werden kann (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 113 ff. E. 4). 

Die Besserung bestimmt sich namentlich – aber nicht ausschliesslich – nach Massgabe 

der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit 

unfallbedingt beeinträchtigt, wobei die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende 

Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht. 

Diese Frage ist prospektiv zu beurteilen (Urteil des Bundesgerichts vom 22. Juli 2016, 

8C_285/2016, E. 7.1).

2.1. 

Der Beschwerdeführer erlitt am 28. Januar 2021 Frakturen am Schien- und 

Wadenbein rechts und eine HWK5-Fraktur. Im Zeitpunkt der Einstellung der 

vorübergehenden Versicherungsleistungen waren diese Frakturen gestützt auf die 

Bildgebung (Röntgen vom 11. Oktober 2021: "regelrechte Plattenlage und vollständig 

konsolidierte Fraktur" [Suva-act. 96-2]; Röntgen vom 28. Februar 2022: 

"Gleichbleibende Plattenlage. Unveränderter Befund" [Suva-act. 146-2]; MRI 

Wirbelsäule vom 16. Mai 2022: "Vollständig regredientes Knochenmarködem bei 

persistierender diskreter Keilform von HWK5 bei Status Split Fraktur. Kein 

abgrenzbarer Frakturspalt. Normales dorsales Alignement der 

Wirbelkörperhinterfläche" [Suva-act. 172]) konsolidiert/ausgeheilt und weitere 

2.2. 

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diesbezüglichen Behandlungen, welche eine namhafte Besserung der anhaltenden 

Beschwerdesymptomatik der somatischen Problematik erwarten liessen, waren nicht 

mehr vorgesehen (vgl. Suva-act. 173 f.). Gestützt auf diese medizinischen 

Begebenheiten im Zeitpunkt der Untersuchung durch Dr. C.___ leuchtet seine 

Einschätzung vom 1. Juli 2022, wonach aus somatischer Sicht ein dauerhaft stabiler 

Zustand vorliege, der durch weitere Behandlungsmassnahmen nicht (namhaft) 

gebessert werden könne (Suva-act. 193-5), ohne weiteres ein. Die vom 

Beschwerdeführer dagegen vorgebrachte Argumentation, wonach er sich am 26. 

Januar 2024 einer OSME-Operation unterzogen habe (act. G 14), ändert an dieser 

Einschätzung nichts. Der Eingriff zur Entfernung des Osteosynthesematerials stand per 

Ende November 2022 (noch) nicht zur Diskussion resp. wurde nicht gewünscht (Suva-

act. 96-2, 110-2, 146-2) und stand einem Fallabschluss Ende November 2022 nicht 

entgegen. Diesbezüglich wird die Beschwerdegegnerin die Voraussetzungen eines 

erneuten Anspruchs auf vorübergehende Leistungen zu prüfen haben. Schliesslich 

standen auch allfällige Eingliederungsmassnahmen einem Fallabschluss nicht 

entgegen, nachdem ein solcher Anspruch von der IV-Stelle des Kantons St. Gallen am 

31. August 2022 verneint wurde (Suva-act. 212).

Die weiteren über den verfügten Leistungseinstellungszeitpunkt geklagten 

Beschwerden, welche nicht auf die Frakturen zurückzuführen sind, sind organisch nicht 

(hinlänglich) erklärbar resp. psychisch bedingt. Diesbezüglich diagnostizierten die 

behandelnden Ärzte und Ärztinnen eine chronische Schmerzstörung mit somatischen 

und psychischen Faktoren, einen Verdacht auf ein BPLS, eine posttraumatische 

Belastungsstörung und eine Anosmie (die Anosmie wird in nachfolgender E. 3 

behandelt). Weiter klagte der Beschwerdeführer über anhaltende Nackenbeschwerden, 

Kopfschmerzen und Schwindelattacken (vgl. dazu vorstehende E. 2). Damit stehen 

zwar auch schleudertraumatypische Beschwerden (Nackenbeschwerden, 

Kopfschmerzen und Schwindel), welche mit dem Unfall vom 28. Januar 2021 mit 

Beteiligung der Halswirbelsäule vereinbar wären, zur Debatte. Nach medizinischer 

Aktenlage hat das allfällig durch die Schleuderverletzung geprägte Beschwerdebild 

aber in eine psychische Überlagerung umgeschlagen und wies spätestens im verfügten 

Leistungseinstellungszeitpunkt Dominanz auf. Beherrschend waren früh, spätestens 

nach Konsolidierung der Frakturen, die über das Objektivierbare hinausgehenden 

Beschwerden an den ursprünglich verletzten/frakturierten Körperteilen im Sinne einer 

Schmerzstörung, weshalb der Beschwerdeführer ins Schmerzzentrum des KSSG 

angebunden wurde (Suva-act. 100), sowie die von den behandelnden Ärzten und 

Ärztinnen diagnostizierte posttraumatische Belastungsstörung (Suva-act. 11, 100, 117, 

246). Diese Krankheitsbilder sind als selbständige sekundäre 

2.3. 

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Gesundheitsschädigungen zu betrachten resp. es handelt sich bei diesen 

Beschwerdebildern nicht um typische Symptome nach Schleudertrauma und 

äquivalenten Verletzungen. Die Adäquanzbeurteilung hat deshalb nach den in BGE 115 

V 140 E. 6c/aa festgelegten Kriterien zu erfolgen und war gestützt auf vorstehende E. 

1.4 in jenem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem von der Fortsetzung der auf die 

objektivierbaren somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte 

Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten war. Dies war nach dem 

Gesagten (vgl. vorstehende E. 2.2) Ende November 2022 der Fall. An dieser Beurteilung 

ändert ein allfällig erlittenes Schädelhirntrauma nichts, nachdem dieses bei einem GCS 

(Glasgow Coma Scale) von 15 bei Rettungseintritt (Suva-act. 1-3) höchstens als 

Commotio cerebri (https://flexikon.doccheck.com/de/Sch%C3%A4del-Hirn-Trauma; 

eingesehen am 16. April 2024) zu qualifizieren ist und auch nicht die Anwendung der 

Schleudertrauma-Praxis rechtfertigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 14. August 

2014, 8C_358/2014, E. 2.4.1). Schliesslich sei erwähnt, dass die medizinischen Akten 

auch keine Anhaltspunkte dafür liefern, dass im Zeitpunkt des verfügten 

Fallabschlusses noch Behandlungen zur Diskussion standen, welche der Linderung 

einer allfälligen Schleudertraumaproblematik dienen sollten (vgl. Suva-act. 193-3).

Bezüglich der organisch nicht (hinlänglich) erklärbaren resp. psychisch bedingten 

Beeinträchtigungen bedarf es, wie in vorstehender E. 1.4 ausgeführt, einer 

Adäquanzbeurteilung unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung 

nach Unfall resp. in Anwendung der Psychopraxis (vgl. vorstehende 2.3). Ein adäquater 

Kausalzusammenhang besteht, wenn dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die 

Entstehung der Beschwerden zukommt. In objektivierter Betrachtungsweise werden 

die Unfälle nach ihrer erfahrungsgemässen Eignung, psychische Beschwerden zu 

bewirken, eingeteilt in banale und leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle 

andererseits und in einen dazwischenliegenden Bereich der mittelschweren Unfälle. Bei 

banalen Unfällen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und 

psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil 

auf Grund der allgemeinen Lebenserfahrung davon ausgegangen werden kann, dass 

ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen invalidisierenden psychischen 

Gesundheitsschaden zu verursachen. Bei schweren Unfällen dagegen ist der adäquate 

Kausalzusammenhang in der Regel zu bejahen, denn nach dem gewöhnlichen Lauf der 

Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, 

invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu bewirken. Dabei gelten als schwer 

nur solche Unfälle, bei denen sämtliche Umstände, insbesondere die Dramatik des 

Unfallereignisses und die Dauer desselben wie auch die somatischen Unfallfolgen eine 

für die versicherte Person aussergewöhnliche Eindrücklichkeit aufweisen. Bei Unfällen 

2.4. 

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im mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen dem Unfall und der psychisch 

bedingten Erwerbsunfähigkeit ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht 

aufgrund des Unfalls allein schlüssig beantworten. Vielmehr sind weitere, objektiv 

fassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder 

als direkte bzw. indirekte Folge davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung 

einzubeziehen. Die wichtigsten Kriterien sind dabei besonders dramatische 

Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; die Schwere oder 

besondere Art der erlittenen Verletzung, insbesondere ihre erfahrungsgemässe 

Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; ungewöhnlich lange Dauer der 

ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen; ärztliche Fehlbehandlung, welche 

die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche 

Komplikationen sowie Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 

115 V 138 ff. E. 6 f.). Um die adäquate Kausalität bejahen zu können, müssen nicht alle 

Umstände gegeben sein. Bei einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den 

schweren Ereignissen genügt ein Kriterium. Ansonsten müssen mehrere 

unfallbezogene Kriterien bejaht werden können, falls keinem Kriterium besonderes 

Gewicht zukommt (Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 62 ff.). Bei mittelschweren Unfällen 

im engeren Sinn genügen drei Adäquanzkriterien, bei Unfällen im mittleren Bereich an 

der Grenze zu den leichten Unfällen sind hingegen vier Adäquanzkriterien zu erfüllen 

(vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 29. Januar 2010, 8C_897/2009, E. 4.5, und vom 

7. Dezember 2009, 8C_487/2009, E. 5 mit Hinweis). Bei der Prüfung der 

Adäquanzkriterien nach BGE 115 V 140 E. 6c/aa sind die Folgen der organisch nicht 

ausgewiesenen Beschwerden nicht in die Beurteilung miteinzubeziehen (vgl. auch 

Urteil des Bundesgerichts vom 28. April 2010, 8C_903/2009, E. 4.6). Zu beachten ist 

schliesslich, dass die Rechtsprechung Adäquanzkriterien nur mit grosser 

Zurückhaltung als ausgeprägt erfüllt anerkennt (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 15. 

Januar 2016, 8C_568/2015, E. 3.4).

Die Schwere des Unfalles ist auf Grund des augenfälligen Geschehensablaufs mit 

den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen (Urteil des Bundesgerichts vom 11. 

November 2019, 8C_473/2019, E. 5.1). Der Beschwerdeführer wurde auf einem 

Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst, prallte gegen die Windschutzscheibe, 

schleuderte danach nach vorne und kam auf dem Asphalt, unweit des Aufprallortes 

(rund drei Meter entfernt), zu liegen (Suva-act. 1-3, 19-8). Die genaue 

Kollisionsgeschwindigkeit lässt sich nicht mehr eruieren. Die Sichtung der Videobilder 

ergab indes keine Auffälligkeiten in Bezug auf die Geschwindigkeit (vgl. die 

Ermittlungen im Rapport der Kantonspolizei St. Gallen vom 18. März 2021 in Suva-act. 

16-4 ff.), womit von einer Geschwindigkeit des unfallverursachenden Autos von 

2.5. 

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höchstens 50 km/h, bei Kolonnenverkehr (Suva-act. 16-17) eher tiefer, auszugehen ist. 

Mit der Beschwerdegegnerin ist bei diesem Unfallgeschehen in Beachtung des 

Geschehensablaufs und den sich dabei entwickelten Kräften sowie in Anlehnung an die 

Rechtsprechung (namentlich im Vergleich mit dem im Einspracheentscheid zitierten, 

ähnlich gelagerten Fall [Urteil des Bundesgerichts vom 11. August 2016, 8C_236/2016]) 

von einem mittelschweren Ereignis im engeren Sinn auszugehen. Folglich müssen für 

die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs mindestens drei der relevanten 

Kriterien oder ein einzelnes Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein.

Der Berücksichtigung des Kriteriums der besonders dramatischen 

Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls liegt der Gedanke 

zugrunde, dass solche Umstände geeignet sind, bei der betroffenen Person während 

des Unfallgeschehens oder nachher psychische Abläufe in Bewegung zu setzen, die an 

den nachfolgenden psychischen Fehlentwicklungen mitbeteiligt sein können. Dabei 

sind objektive Massstäbe anzuwenden. Nicht was im einzelnen Betroffenen beim Unfall 

psychisch vorgeht – sofern sich dies überhaupt zuverlässig feststellen liesse – soll 

entscheidend sein, sondern die objektive Eignung solcher Begleitumstände, bei 

Betroffenen psychische Vorgänge der genannten Art auszulösen. Zu beachten ist 

zudem, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit 

eigen ist (Urteil des Bundesgerichts vom 11. November 2019, 8C_473/2019, E. 5.2). So 

ist auch dem in E. 2.5 beschriebenen Unfallereignis eine gewisse Eindrücklichkeit nicht 

abzusprechen. Eine über das übliche Mass hinausgehende besondere Eindrücklichkeit 

liegt bei objektiver Betrachtung indes nicht vor. Auch sind keine Umstände ersichtlich, 

welche dem Geschehen vom 28. Januar 2021 eine solch besondere Dramatik verliehen 

hätten, welche – wiederum in Anwendung objektiver Massstäbe – geeignet erschienen, 

beim Beschwerdeführer psychische Abläufe in Bewegung zu setzen, die eine 

anhaltende psychische Fehlentwicklung nachvollziehbar machen würden. Es bestand 

nach Lage der Akten keine akute Lebensgefahr. Anwesende eilten sofort zur Hilfe und 

die Ambulanz traf innert relativ kurzer Zeit ein. Auch wurde der Beschwerdeführer, 

anders als im Sachverhalt gemäss Urteil des Bundesgerichts vom 14. September 2015, 

8C_134/2015, nicht zehn Meter durch die Luft geschleudert, sondern kam nahe dem 

Aufprall mit dem Auto auf dem Asphalt zu liegen. Schliesslich kann sich der 

Beschwerdeführer gemäss eigener Aussage nur noch sehr vage an das 

Unfallgeschehen nach dem Zusammenprall mit dem Fahrzeug erinnern (vgl. Suva-act. 

16-21; vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 5. Juni 2014, 8C_137/2014, E. 7.1). Das 

Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen 

Eindrücklichkeit des Unfalls ist demnach nicht gegeben.

2.5.1. 

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Beim Unfall vom 28. Januar 2021 erlitt der Beschwerdeführer in objektivierbarer 

somatischer Hinsicht Frakturen am Schien- und Wadenbein rechts (Tibiaplateaufraktur 

Typ Schatzker II und proximale Fibulafraktur) sowie eine HWK5-Fraktur (nicht 

dislozierte Split-Fraktur mit erhaltenem Alignement; Suva-act. 11-1). Diese 

Verletzungen sind im Sinne der Rechtsprechung nicht als derart zu qualifizieren, dass 

sie erfahrungsgemäss geeignet erschienen, psychische Fehlentwicklungen auszulösen. 

Insbesondere konnte die HWK5-Fraktur konservativ behandelt werden und es bestand 

nach Lage der Akten keine Gefahr, dass das Rückenmark verletzt werden könnte. 

Damit ist dieser Fall nicht mit dem Sachverhalt gemäss Urteil des Bundesgerichts vom 

19. Dezember 2011, 8C_488/2011, E. 5.2, zu vergleichen. In jenem Fall erlitt die 

versicherte Person eine Brustwirbelkörperfraktur, welche dreier Operationen bedurfte 

und es bestand eine latente Gefahr von Lähmungserscheinungen. Das Kriterium der 

Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen ist demnach zu verneinen.

2.5.2. 

Die objektivierbaren Verletzungen am Knie rechts und am Hals heilten 

verlaufsgerecht aus (Suva-act. 77, 140, 146-2, 172). Ausserordentliche Belastungen 

durch die vorgenommenen Behandlungen oder eine besondere Intensität derselben 

sind nicht ersichtlich, womit das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der 

ärztlichen Behandlung nicht erfüllt ist.

2.5.3. 

Hinweise auf ärztliche Fehlbehandlungen, welche die Unfallfolgen erheblich 

verschlimmert hätten, liegen nicht vor. Dieses Kriterium ist somit ebenfalls nicht 

gegeben.

2.5.4. 

Das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen 

Komplikationen muss nicht kumulativ erfüllt sein. Aus der blossen Dauer der ärztlichen 

Behandlung und der geklagten Beschwerden – welche im Rahmen der spezifischen 

Adäquanzkriterien (ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung, 

Dauerbeschwerden) zu berücksichtigen sind – darf nicht schon auf einen schwierigen 

Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hierzu 

besonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 25. Januar 2008, U 56/07, E. 6.6, mit Hinweisen). Solche Gründe 

liegen hier nicht vor. Namentlich reicht es für die Bejahung dieses Kriteriums nicht aus, 

dass trotz verschiedener Behandlungen und Therapien keine Beschwerdefreiheit 

erreicht werden konnte (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. November 2007, U 

503/06, E. 7.6).

2.5.5. 

Was schliesslich die beiden Kriterien der körperlichen Dauerschmerzen und des 

Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit betrifft, gilt es 

2.5.6. 

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3.  

festzustellen, dass selbst wenn diese bejaht werden könnten, sie jedenfalls nicht in 

ausgeprägter Weise gegeben sind.

Zusammengefasst ist festzuhalten, dass entgegen der Auffassung des 

Beschwerdeführers höchstens die Kriterien der körperlichen Dauerschmerzen und des 

Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit in nicht besonders 

ausgeprägter Form erfüllt sind. Mangels Erfüllens genügender Adäquanzkriterien ist 

damit der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 28. Januar 2021 

und den organisch nicht (hinlänglich) erklärbaren resp. psychischen Beschwerden zu 

verneinen. Anders gesagt kommt dem Unfall keine massgebende Bedeutung für die 

Entstehung dieser Beschwerden zu. Aufgrund dieser Beurteilung kann praxisgemäss 

die Frage nach einer natürlichen Kausalität der entsprechenden Beschwerden zum 

versicherten Unfallereignis offenbleiben (BGE 135 V 472 E. 5.1). Diesbezüglich bedarf 

es somit keines medizinischen Endzustands für die Berechtigung des Fallabschlusses. 

Der Fallabschluss mit Einstellung der vorübergehenden Leistungen per 30. November 

2022 erfolgte damit nicht verfrüht und die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen. 

Zu ergänzen ist, dass im Folgenden die nicht hinlänglich objektivierbaren/psychischen 

Beschwerden mangels Adäquanz nicht in die Beurteilung der Dauerleistungen 

(Rentenanspruch, Integritätsentschädigung) miteinzubeziehen sind.

2.6. 

Strittig ist weiter, ob die diagnostizierte Anosmie (Suva-act. 11) mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit dem Unfall vom 28. Januar 2021 anzulasten und dementsprechend, 

nebst der objektivierbaren somatischen Problematik der rechten unteren Extremität 

und der Halswirbelsäule, in der Leistungsbeurteilung mit zu berücksichtigen ist.

3.1. 

Im Austrittsbericht des KSSG vom 16. Februar 2021 wurde ausgeführt, dass sich 

in der CT-Bildgebung keine Hinweise auf eine traumatische Genese der Anosmie 

gezeigt hätten. Dennoch werde eine ambulante Weiterabklärung mittels MRT bei 

anhaltenden Beschwerden zum Ausschluss von unter anderem Shearing Injuries und 

eine neuropsychologische Testung empfohlen (Suva-act. 11). Das MRI vom 10. Juni 

2021 ergab keine Hinweise auf posttraumatische Veränderungen resp. kein Nachweis 

von Blutungsresiduen (Suva-act. 54). Eine neuropsychologische Testung wurde nicht 

durchgeführt. Dies wird seitens des Beschwerdeführers bemängelt. Diesbezüglich 

führte Dr. C.___ im Rahmen einer Kurzbeurteilung vom 13. Juli 2023 aus, dass eine 

neuropsychologische Testung resp. Untersuchung wie auch eine HNO-Untersuchung 

einzig Hinweise erbringen könnten, ob eine Anosmie vorliege, aber keinerlei 

Erkenntnisse zur Kausalität und Ursache der Anosmie zu erwarten wären. Deshalb sei 

3.2. 

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4.  

in einem ersten Schritt die bildgebende und kausal abklärende Untersuchung mit MRI 

des Neurocraniums am 10. Juni 2021 als erster Abklärungsschritt durchgeführt 

worden, um festzustellen, ob die diagnostizierte Anosmie überhaupt unfallkausal durch 

eine cerebrale Unfallfolge verursacht worden sein könnte. Dies sei bildgebend 

beweisend durch die MRI-Untersuchung ausgeschlossen worden (act. G 6.1).

Die Beurteilung von Dr. C.___ leuchtet grundsätzlich ein, auch wenn – wie der 

Beschwerdeführer in der Replik mit Verweis auf Jenzer/Haller/Landis/Steinegger, 

Schweres Schädel-Hirn-Trauma im frühen Kindesalter: Schadenerledigung zum 

Nulltarif?, in: HAVE 2018, S. 3 ff.) richtig ausführen lässt (act. G 10 S. 3 ff.) – das Fehlen 

bildgebend objektivierbarer cerebraler Schäden nicht zwangsläufig eine Anosmie und/

oder eine Hirnschädigung (allenfalls im Sinne der geltend gemachten diffusen axonalen 

Verletzung [DAI]; https://flexikon.doccheck.com/de/Diffuse_axonale_Verletzung; 

eingesehen am 16. April 2024) als Unfallfolge ausschliesst. Beim hier zugrunde zu 

legenden Ereignis erscheint eine solche aufgrund nachfolgender Überlegungen aber als 

unwahrscheinlich. Der Beschwerdeführer hat, wie unter vorstehender E. 2.3 bereits 

ausgeführt wurde, höchstens eine Commotio cerebri (ein leichtes Schädelhirntrauma) 

erlitten und zeitnah zum Unfallereignis wurde klinisch kein Druckschmerz am Schädel 

festgestellt (Suva-act. 1-3). Eine unfallkausale Hirnschädigung und/oder eine 

unfallkausale Anosmie lässt sich bei dieser Konstellation ohne objektivierbare 

strukturelle Schädigung nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nachweisen, wobei nicht erkennbar ist, inwieweit von weiteren 

Abklärungen neue Erkenntnisse in Bezug auf eine Unfallkausalität der Anosmie zu 

erwarten sind. Damit sind mangels hinlänglichen Nachweises einer unfallkausalen 

Anosmie und/oder einer unfallkausalen Hirnschädigung allfällige Beeinträchtigungen 

aufgrund solcher Gesundheitsschädigungen nicht bei der Leistungsbeurteilung zu 

berücksichtigen.

3.3. 

Nach dem Gesagten (vgl. vorstehende E. 2 und 3) sind einzig die Auswirkungen 

der unfallkausalen somatischen Problematik, namentlich die schmerzhafte 

Minderbelastbarkeit des rechten Beins und die Restbeschwerden an der 

Halswirbelsäule (Suva-act. 193-4), in die Leistungsbeurteilung einzubeziehen. In 

diesem Punkt besteht Uneinigkeit in Bezug auf die zumutbare Arbeitsfähigkeit aufgrund 

der Einschränkungen. Während die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilung 

von Dr. C.___ trotz Unfallfolgen von einer vollen Leistungsfähigkeit in angepassten 

Tätigkeiten ausgeht, erachtet sich der Beschwerdeführer aufgrund der unfallkausalen 

Problematik als voll arbeitsunfähig (act. G 1 S. 8).

4.1. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 18/23

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5.

Ausgehend von einer 100%-igen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit ist im 

Die Beurteilung von Dr. C.___ vom 1. Juli 2022 beruht auf einer eingehenden 

persönlichen Untersuchung vom 22. Juni 2022, ist für die streitigen Belange 

umfassend, erging in Kenntnis der Vorakten sowie in Würdigung der Bildgebung und 

der geklagten Beschwerden. Insgesamt sind keine Anhaltspunkte erkennbar, dass bis 

zum Untersuchungszeitpunkt objektiv wesentliche Tatsachen nicht berücksichtigt 

worden sind. Gestützt auf die festgestellten objektivierbaren Beeinträchtigungen 

(schmerzhafte Minderbelastbarkeit des rechten Beins; Restbeschwerden an der 

Halswirbelsäule mit Bewegungsschmerzen; Suva-act. 193-4) ist es nachvollziehbar, 

dass in leidensadaptierter Tätigkeit medizinisch-theoretisch ein vollschichtiges Pensum 

zumutbar bleibt. Mit dem beschriebenen Belastungsprofil (leichte Tätigkeiten in 

Wechselposition, überwiegend sitzend und gelegentlich stehend oder gehend auf 

ebenem Untergrund ohne anhaltende Körperzwangshaltungen; keine Tätigkeiten auf 

Leitern, Gerüsten oder Treppen, auf abschüssigem oder unebenem Untergrund sowie 

kniende, hockende oder kauernde Tätigkeiten; Suva-act. 193-5) scheint den 

Beeinträchtigungen an der rechten unteren Extremität genügend Rechnung getragen. 

Auch zur Vermeidung von erheblichen Bewegungsschmerzen an der Halswirbelsäule 

erweist sich das erstellte Belastungsprofil als schlüssig. Insgesamt entspricht die 

Beurteilung von Dr. C.___ den Anforderungen der Rechtsprechung vollumfänglich und 

es besteht kein Anlass, bezüglich der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit von 

dessen Einschätzung abzuweichen. Daran ändert nichts, dass mit Bericht vom 19. 

Oktober 2023 von dipl. med. D.___, Assistenzarzt des Rehazentrums Valens, ab 30. 

Oktober 2023 aus rein rheumatologischer Sicht lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 25 % 

bescheinigt wird (act. G 10.1). Diese Einschätzung datiert rund ein Jahr nach dem 

Fallabschluss, wird medizinisch nicht begründet und es ist auch nicht erkennbar, für 

wie lange sie Geltung haben soll. Schliesslich ist nicht ersichtlich, ob sie sich auch auf 

adaptierte Tätigkeiten bezieht. Die Einschätzung von dipl. med. D.___ vermag jedenfalls 

keine auch nur geringen Zweifel an der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung von Dr. C.___ zu 

begründen. Gestützt auf das Gesagte ist damit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Fallabschlusses in 

adaptierter Tätigkeit medizinisch-theoretisch ein Vollpensum zumutbar war. Der 

Sachverhalt wurde in Bezug auf die unfallkausale quantitative und qualitative 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers spruchreif abgeklärt, womit sich 

diesbezügliche Weiterungen erübrigen. Insbesondere bedarf es keiner weitergehenden 

Begutachtung, nachdem die nicht objektivierbare resp. psychische Problematik – wie 

erwähnt – nicht dem Unfall anzulasten ist.

4.2. 

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Rahmen eines Einkommensvergleichs der Invaliditätsgrad zu ermitteln (vgl. dazu 

vorstehende E. 1.3).

Für die Bemessung des hypothetischen Verdienstes ohne Gesundheitsschaden 

(Valideneinkommen) ist grundsätzlich entscheidend, was die versicherte Person im 

massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns (vorliegend am 1. Dezember 2022) nach 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich 

verdienen könnte bzw. verdient hätte (vgl. Art. 16 Abs. 1 ATSG). Bei der Bestimmung 

des Valideneinkommens wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der 

Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, 

da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne 

Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 134 V 325 E. 4.1). Der 

Beschwerdeführer arbeitete bis Juli 2020 als Maler bei E.___ und war danach und 

zurzeit des Unfalls arbeitslos resp. im Rahmen eines Zwischenverdienstes beim 

Malergeschäft F.___ tätig (Suva-act. 43-2, 78). Der versicherte Verdienst bei E.___ 

betrug Fr. 3'948.-- pro Monat resp. Fr. 47'376.-- pro Jahr (Suva-act. 24 f.). Damit ist 

davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

als Gesunder weiterhin als Maler tätig gewesen wäre. Es ist deshalb gerechtfertigt, wie 

es die Beschwerdegegnerin gemäss Verfügung vom 1. November 2022 getan hat 

(Suva-act. 237-2), auf die branchenüblichen Löhne gemäss Gesamtarbeitsvertrag 

(GAV) für das Maler- und Gipsergewerbe abzustellen, dabei indes nicht auf die 

Lohnkategorie B, sondern auf den Mindestlohn der Lohnkategorie A (Gelernte 

Berufsarbeiter ab 3 Jahren Berufserfahrung; vgl. Suva-act. 52-1), womit ein 

Valideneinkommen für das Jahr 2022 (allfälliger Rentenbeginn) von Fr. 64'363.-- 

resultiert (Fr. 4'951.-- x 13; Art. 9.3 und 9.6 des GAV).

5.1. 

Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht. Ist kein 

solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich, weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der 

Rechtsprechung die LSE-Tabellenlöhne herangezogen werden (BGE 135 V 301 E. 5.2 

mit Hinweisen).

5.2. 

Der Beschwerdeführer hat nach dem Unfall vom 28. Januar 2021 bis zum 

Fallabschluss am 30. November 2022 – soweit ersichtlich – kein Erwerbseinkommen 

mehr erzielt. Es ist damit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin zur 

Festsetzung des Invalideneinkommens die LSE-Tabellenlöhne beigezogen hat.

5.2.1. 

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6.  

Gestützt auf das Belastungsprofil sind dem Beschwerdeführer als 

Verweistätigkeiten leidensangepasste Hilfsarbeitertätigkeiten zuzumuten. Der LSE-

Hilfsarbeiterlohn, auf welchen vorliegend abzustellen ist, hat im Jahr 2020 aufgerechnet 

auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden Fr. 65'815.-- 

betragen (Fr. 5'261.-- x 12 / 40 x 41.7; vgl. LSE-Tabellenlöhne 2020, Tabelle 

TA1_tirage_skill_level, privater Sektor, Schweiz 2020, Kompetenzniveau 1 [einfache 

Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art], Totalwert Männer). 

Nominallohnindexiert auf das Jahr 2022 (allfälliger Rentenbeginn) resultiert ein 

erzielbarer Lohn von Fr. 66'275.-- (Fr. 65'815.-- / 1.002 [- 0.2 % für das Jahr 2021] x 

1.009 [+ 0.9 % für das Jahr 2022]).

5.2.2. 

Mit dem Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich 

beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten beschränkt 

sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren 

arbeitnehmenden Personen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit 

unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird dem Umstand 

Rechnung getragen, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer 

versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben 

können (BGE 129 V 481 E. 4.2.3). Der Abzug darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 

301 E. 5.2). Die Beschwerdegegnerin gewährte mit Blick auf die 

Zumutbarkeitsbeurteilung einen Abzug von 5 %. Dies erscheint angemessen. 

Vorausgesetzte triftige Gründe (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 14. Mai 2018, 

8C_744/2017, E. 3.3), vom gewährten Abzug von 5 % abzuweichen, liegen auf jeden 

Fall nicht vor. Damit ist von einem Invalideneinkommen von Fr. 62'961.-- (Fr. 66'275.-- 

x 0.95) auszugehen.

5.2.3. 

Gestützt auf das Gesagte resultiert ein Invaliditätsgrad von (abgerundet) 2 % ([Fr. 

64'363.-- Fr. 62'961.--] / Fr. 64'363.--). Dieser begründet keinen Anspruch auf eine 

Rente (vgl. vorstehende E. 1.3), womit die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen ist. 

Hinzuweisen ist darauf, dass auch ein maximal denkbarer Abzug vom Tabellenlohn von 

10 %, wie es die Verordnung der Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) seit dem 1. 

Januar 2024 (pauschal) bei Renten der Invalidenversicherung vorsieht (Art. 26  Abs. 3 

IVV), zu keinem rentenbegründenden Invaliditätsgrad führen würde.

5.3. 

bis

Zu beurteilen bleibt die Höhe des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung. Die 

Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer gestützt auf die Beurteilung von 

6.1. 

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Dr. C.___ vom 1. Juli 2022 (Suva-act. 194) eine solche basierend auf einem 

Integritätsschaden von 15 % zu. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 

beantragt, insbesondere aufgrund der Anosmie, deren Erhöhung (auf mindestens 50 

%).

Die Integritätsentschädigung wird entsprechend der Schwere des 

Integritätsschadens abgestuft. Bei gleichem medizinischem Befund ist der 

Integritätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. 

Spezielle Behinderungen der betroffenen Person bleiben dabei unberücksichtigt. Die 

Bemessung des Integritätsschadens hängt somit nicht von den besonderen 

Umständen des Einzelfalls ab; es geht vielmehr um die medizinisch-theoretische 

Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen und/oder geistigen Integrität, wobei 

subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 

vom 14. Januar 2021, 8C_658/2020, E. 2.2, und vom 23. April 2014, 8C_49/2014, E. 

4.3, je mit Hinweisen).

6.2. 

Nach Art. 36 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) 

wird die Integritätsentschädigung gemäss den Richtlinien des Anhangs 3 zur UVV 

bemessen. Dieser Anhang enthält eine als gesetzmässig und nicht abschliessend 

anerkannte Skala. Die medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der 

bundesrätlichen Skala zusätzliche Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form 

(sogenannte Feinraster) erarbeitet. Diese Tabellen enthalten Richtwerte, mit denen die 

Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll; sie sind mit dem 

Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 E. 1c mit Hinweis). Trotz des Feinrasters 

der Suva-Tabellen gibt es Integritätsschäden, die sich nicht direkt einer Position der 

Skala von Anhang 3 zur UVV oder der Suva-Tabellen zuordnen lassen. In diesen Fällen 

ist in direkter oder analoger Anwendung von Ziff. 1 Abs. 2 von Anhang 3 zur UVV der 

Grad der Schwere für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden vom 

Skalenwert resp. von Positionen der Suva-Tabellen abzuleiten. Zuerst ist mithin zu 

prüfen, ob ein Integritätsschaden in der Skala von Anhang 3 zur UVV figuriert. Falls dies 

nicht zutrifft, ist in den Suva-Tabellen eine passende Position zu suchen. Bei negativem 

Ausgang der Suche ist schliesslich die Schwere des Integritätsschadens mittels 

Vergleichs zu den Werten in der Skala von Anhang 3 zur UVV oder der Suva-Tabellen 

abzuleiten (KOSS UVG-Frei, N 17 f. zu Art. 25). Insbesondere die Einordnung von 

Nichtlisten- und kombinierten Fällen öffnet dem Arzt oder der Ärztin einen grossen 

Ermessensspielraum, in welchen die Verwaltung resp. das 

(Sozialversicherungs-)Gericht nicht ohne Not bzw. nur dann eingreifen soll, wenn die 

unfallmedizinische Beurteilung im Hinblick auf die Liste im Anhang 3 UVV sachlich nicht 

6.3. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 22/23

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gerechtfertigt ist und zu stossenden Ungleichheiten führen würde (Urteil des 

Bundesgerichts vom 14. August 2008, 8C_660/2007, E. 4.2).

Dr. C.___ führte in seiner Beurteilung vom 1. Juli 2022 aus, dass als unfallkausale 

Dauerschädigung des rechten Beins aufgrund der Tibiakopffraktur eine erhebliche 

Muskelminderung der rechten Beinmuskulatur, mit dadurch verursachter 

Minderbelastbarkeit und Gangbildstörung, verblieben sei. Im Quervergleich zu Suva-

Tabelle 2 (Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den unteren Extremitäten) 

werde der dadurch verursachte Integritätsschaden des rechten Beins mit 5 % als 

angemessen und gerechtfertigt eingeschätzt. Da stabile Bandverhältnisse im Bereich 

des rechten Kniegelenks vorliegen würden, komme Tabelle 6 (Integritätsschaden bei 

Gelenkinstabilitäten) nicht zur Anwendung. Nachdem die abschliessenden 

Röntgenaufnahmen des rechten Kniegelenks keinerlei Arthrosezeichen dokumentierten 

und eine in anatomischer Stellung dauerhaft belastungsstabil konsolidierte 

Tibiakopffraktur rechts vorliege, komme auch Tabelle 5 (Integritätsschaden bei 

Arthrosen) nicht zur Anwendung. Aufgrund der dauerhaften Ausheilung in anatomischer 

Stellung sei nach medizinischer Erfahrung im Langzeitverlauf eine spätere, 

unfallkausale Arthrose eher unwahrscheinlich, könne aber nicht hinlänglich 

vorausgesagt und damit auch nicht mitberücksichtigt werden. Als dauerhafte 

Gesundheitsstörung der HWK5-Fraktur seien geringe Dauerschmerzen, bei Belastung 

verstärkt, im Bereich der Halswirbelsäule ohne darüberhinausgehende 

Funktionseinschränkung, verblieben. Im Quervergleich zu Suva-Tabelle 7 

(Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen) werde dies zwischen 5 und 10 % 

eingeschätzt, da keinerlei frakturbedingte Fehlstellung, insbesondere weder eine 

Kyphose noch Skoliose unfallkausal verursacht worden seien. Unter Berücksichtigung 

des Alters des Beschwerdeführers und der durchschnittlichen Lebenserwartung werde 

hier, eine mögliche zukünftige Verschlimmerung berücksichtigend, der höhere Wert von 

10 % als angemessen und gerechtfertigt eingeschätzt. Somit resultiere ein 

gesamthafter Integritätsschaden von 15 % (Suva-act. 194).

6.4. 

Vorgenannte Darlegungen und Einschätzungen leuchten sowohl bezüglich 

Herleitung als auch Höhe des Integritätsschadens vollumfänglich ein, zumal sie auch 

auf persönlicher Befunderhebung beruhen, die Funktionseinschränkungen und 

Schmerzen berücksichtigen und anderslautende medizinische Einschätzungen nicht im 

Recht liegen. Triftige Gründe, nicht auf die schlüssige Beurteilung von Dr. C.___ 

abzustellen, sind auf jeden Fall nicht ersichtlich, nachdem die nicht somatische 

Problematik (inklusive Anosmie) mangels Kausalzusammenhangs auch bei der 

Bemessung der Integritätsentschädigung nicht zu berücksichtigen ist (vgl. dazu 

6.5. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 23/23

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7.

Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 8. Mai 2023 nicht 

zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben (vgl. dazu Art. 61 lit. f

ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

vorstehende E. 2 und 3). Weitere Abklärungen erübrigen sich damit und eine Erhöhung 

der Integritätsentschädigung steht nicht zur Diskussion. Die Beschwerde ist auch in 

diesem Punkt abzuweisen.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 16.04.2024
	Art. 6. 18 f., 24 UVG, Art. 16 ATSG. Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs in Bezug auf die organisch nicht (hinlänglich) erklärbaren resp. psychisch bedingten Beeinträchtigungen. Die Unfallkausalität der diagnostizierten Anosmie lässt sich nicht nachweisen. Schlüssige versicherungsinterne Beurteilung betreffend Arbeitsfähigkeitsgrad resp. zumutbarer Tätigkeiten sowie betreffend Integritätsschaden aufgrund der anhaltenden unfallkausalen Beeinträchtigungen. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kanton St. Gallen vom 16. April 2024, UV 2023/38). Beim Bundesgericht angefochten.

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