# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 61a72a4d-0401-5dcf-84e8-f187af5b9f79
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2026-01-15
**Language:** de
**Title:** 2C_719/2025 15.01.2026
**Docket/Reference:** 2C_719/2025
**URL:** https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F15-01-2026-2C_719-2025&print=yes&zoom=

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fdral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_719/2025
Urteil vom 15. Januar 2026
II. ffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Aubry Girardin, Prsidentin,
Bundesrichter Donzallaz,
Bundesrichter Kradolfer,
Gerichtsschreiber Plattner.
Verfahrensbeteiligte
A.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Alexander Fauceglia,
Beschwerdefhrerin,
gegen
Eidgenssische Finanzmarktaufsicht FINMA, Laupenstrasse 27, 3003 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Bewilligungsentzug und Liquidation, Fristwiederherstellungsgesuch,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung II,
vom 5. November 2025 (B-6413/2025).
Sachverhalt:
A.
Die A.________ AG bezweckt gemss Handelsregistereintrag die Erbringung von Beratungsdienstleistungen im Bereich des Banken- und Finanzwesens. Die Eidgenssische Finanzmarktaufsicht (FINMA) erteilte der A.________ AG mit Verfgung vom 24. Mai 2023 eine (bedingte) Bewilligung als Vermgensverwalterin (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Die zustndige Aufsichtsbehrde wies die A.________ AG mit Schreiben vom 4. Juni 2024 darauf hin, dass sie die Anforderungen an das Mindestkapital und die Eigenmittel nicht einhalte. Am 2. Juli 2024 erstattete die Aufsichtsbehrde Meldung bei der FINMA. Diese erffnete - nach mehrfacher Korrespondenz mit der A.________ AG - am 6. Mrz 2025 ein frmliches Verfahren (Art. 105 Abs. 2 BGG).
B.
B.a. Mit Verfgung vom 20. Juni 2025 entzog die FINMA der A.________ AG unter anderem die Bewilligung zur Ttigkeit als Vermgensverwalterin (Dispositiv-Ziff. 1), lste die Gesellschaft auf und ordnete die Liquidation an (Dispositiv-Ziff. 2), setzte eine Liquidatorin ein (Dispositiv-Ziff. 3) und entzog ihren Organen - nach Eintritt der Rechtskraft der Verfgung - die Vertretungsbefugnis (Dispositiv-Ziff. 4). Weiter ordnete die FINMA gegenber der A.________ AG eine Unterlassungsanweisung unter Hinweis auf Art. 48 des Finanzmarktaufsichtsgesetzes vom 22. Juni 2007 (FINMAG; SR 956.1) an und sprach die darin vorgesehene Strafandrohung aus (Dispositiv-Ziff. 7). Die Einsetzung der Liquidatorin soll - nach Eintritt der Rechtskraft - auf der Internetseite der FINMA publiziert werden (Dispositiv-Ziff. 9). Schliesslich wurden smtliche Kontoverbindungen und Depots, welche auf die A.________ AG lauten oder an denen diese wirtschaftlich berechtigt ist, gesperrt und die eingesetzte Liquidatorin ermchtigt, darber zu verfgen (Dispositiv-Ziff. 10).
Dagegen erhob die A.________ AG am 25. August 2025 Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht.
B.b. Mit Zwischenverfgung vom 27. August 2025 forderte das Bundesverwaltungsgericht die A.________ AG unter Androhung des kostenflligen Nichteintretens auf die Beschwerde auf, bis zum 29. September 2025 einen Kostenvorschuss in der Hhe von Fr. 5'000.-- zu bezahlen.
Mit elektronischer Eingabe vom 28. September 2025 stellte die A.________ AG ein Gesuch um Erstreckung der Frist zur Zahlung des Kostenvorschusses um 20 Tage bis zum 20. Oktober 2025. Das Gesuch wurde mit Zwischenverfgung vom 29. September 2025 teilweise gutgeheissen und die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses ausnahmsweise und letztmals im Sinne einer Nachfrist bis zum 6. Oktober 2025 unter Androhung des kostenflligen Nichteintretens auf die Beschwerde erstreckt.
Die Zwischenverfgung vom 29. September 2025 kam am 30. September 2025 an der Abhol- und Zustellstelle an und wurde durch den Rechtsvertreter der A.________ AG am letzten Tag der siebentgigen Abholfrist, d.h. am 7. Oktober 2025, und somit einen Tag nach Ablauf der erstreckten Frist am Postschalter abgeholt.
Der Kostenvorschuss ging am 24. Oktober 2025 bei der Gerichtskasse ein. Am 29. Oktober 2025 ersuchte die A.________ AG um Fristwiederherstellung.
B.c. Mit Urteil vom 5. November 2025 wies das Bundesverwaltungsgericht das Fristwiederherstellungsgesuch ab und trat auf die Beschwerde infolge Nichtbezahlens des Kostenvorschusses innert der angesetzten Frist nicht ein.
C.
Die A.________ AG gelangt mit Beschwerde in ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 15. Dezember 2025 an das Bundesgericht und beantragt die Aufhebung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. November 2025. Ihr sei die Fristwiederherstellung zu gewhren und das Bundesverwaltungsgericht sei anzuweisen, eine angemessene Frist zur Leistung des Kostenvorschusses anzusetzen. Sie verbindet mit ihrer Eingabe ein Gesuch um aufschiebende Wirkung.
Das Bundesverwaltungsgericht verzichtet auf Vernehmlassung. Die FINMA ersucht um Beschwerdeabweisung.
Die Abteilungsprsidentin nahm das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung als Gesuch um vorsorgliche Massnahmen entgegen und hiess es mit Verfgung vom 7. Januar 2026 gut.
Erwgungen:
1.
Angefochten ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in einer Angelegenheit des ffentlichen Rechts, die nicht unter den gesetzlichen Ausnahmekatalog fllt (Art. 82 lit. a, Art. 83 BGG e contratrio, Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG). Soweit die Vorinstanz auf die bei ihr eingereichte Beschwerde nicht eintrat, liegt ein Endentscheid vor. Gleiches gilt fr die damit verbundene Abweisung des Fristwiederherstellungsgesuchs (vgl. Urteile 2C_508/2016 vom 18. November 2016 E. 1.1; 5A_729/2007 vom 29. Januar 2008 E. 1). Auf die im brigen form- und fristgerecht (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG ) eingereichte Beschwerde der dazu berechtigten Beschwerdefhrerin (Art. 89 Abs. 1 BGG) ist einzutreten.
2.
Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), wobei es - unter Bercksichtigung der allgemeinen Rge- und Begrndungspflicht (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG) - nur die geltend gemachten Vorbringen prft, sofern allfllige weitere rechtliche Mngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 145 V 215 E. 1.1; 142 I 135 E. 1.5).
Seinem Urteil legt das Bundesgericht den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG).
3.
Vor Bundesgericht ist umstritten, ob die Vorinstanz das Fristwiederherstellungsgesuch der Beschwerdefhrerin bundesrechtskonform abwies und in der Folge zu Recht auf die Beschwerde wegen verspteter Zahlung des Kostenvorschusses nicht eintrat.
4.
Die Beschwerdefhrerin wirft der Vorinstanz zusammengefasst vor, die bundesgerichtliche Praxis zur Ansetzung gerichtlicher Fristen mit eingeschriebener Postsendung zu verkennen.
4.1. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVG; SR 172.021), soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz (VGG; SR 173.32) nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Gemss Art. 63 Abs. 4 VwVG ist das Beschwerdeverfahren grundstzlich kostenpflichtig; vom Beschwerdefhrer wird ein Kostenvorschuss in der Hhe der mutmasslichen Verfahrenskosten erhoben. Zu dessen Leistung ist dem Beschwerdefhrer eine angemessene Frist anzusetzen unter Androhung des Nichteintretens (Art. 63 Abs. 4 Satz 2 VwVG). Solche behrdlich angesetzten Fristen knnen aus zureichenden Grnden erstreckt werden, wenn die Partei vor Ablauf der Frist darum ersucht (Art. 22 Abs. 2 VwVG). Ist der Gesuchsteller oder sein Vertreter unverschuldeterweise abgehalten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wieder hergestellt, sofern er unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versumte Rechtshandlung nachholt (Art. 24 Abs. 1 VwVG).
4.2. Abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen (vgl. etwa Art. 36 lit. a und lit. b VwVG) bedarf die Aufforderung zur Leistung des Kostenvorschusses und die Androhung der Sumnisfolgen einer Mitteilung an die betroffene Partei. Die Beweislast fr die Zustellung der Mitteilung und deren Zeitpunkt trgt die Behrde (vgl. BGE 142 IV 125 E. 4.3). Bedient sich die Behrde einer Form der Zustellung, bei der die Mitteilung nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer anderen berechtigten Person berbracht wird, gilt die Mitteilung sptestens am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch als erfolgt (vgl. Art. 20 Abs. 2bis VwVG). Diese Zustellfiktion findet ihre Rechtfertigung in der Verpflichtung der Parteien, sich im Rahmen eines bestehenden Prozessrechtsverhltnisses nach Treu und Glauben zu verhalten. Die Parteien haben unter anderem dafr zu sorgen, dass ihnen Entscheide, die das Verfahren betreffen, zugestellt werden knnen (BGE 141 II 429 E. 3.1; Urteil 2C_101/2021 vom 17. Februar 2022 E. 7.1, mit Hinweisen).
4.3. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf eine Behrde, die ein Fristerstreckungsgesuch gutheisst, die neue Frist nicht so ansetzen, dass sie vor Ablauf der siebentgigen Abholfrist endet. Dies widerspricht der Wertung des Gesetzgebers, wie sie in Art. 20 Abs. 2bis VwVG zum Ausdruck kommt. Einer Partei, die eine eingeschriebene Sendung erst am Ende der neu angesetzten Frist abholt, nimmt zwar in Kauf, dass ihr zur Einhaltung einer auf einen bestimmten Kalendertag festgesetzten Frist weniger Zeit zur Verfgung steht. Sie muss aber nicht damit rechnen, dass die Frist bereits verstrichen ist (Urteil 2C_508/2016 vom 18. November 2016 E. 3.4.1; vgl. auch Urteil 1C_439/2024 vom 27. Mrz 2025 E. 3.5). Etwas anderes kann nur gelten, wenn sich eine Partei aus besonderen Grnden verpflichtet sieht, mit der Abholung einer zunchst erfolglos zugestellten Sendung nicht bis zum Ende des Zeitraums nach Art. 20 Abs. 2bis VwVG zuzuwarten. Derartige besondere Grnde knnen sich aus dem Gesetz oder allenfalls der Natur des bestehenden Prozessrechtsverhltnisses ergeben und namentlich bei objektiver, fr die Partei erkennbarer Dringlichkeit bestehen (Urteil 2C_508/2016 vom 18. November 2016 E. 3.4.2).
4.4. Vorliegend wurde der Beschwerdefhrerin die Frist fr die Bezahlung des Kostenvorschusses bis 6. Oktober 2025 erstreckt. Die entsprechende Verfgung vom 29. September 2025 wurde eingeschrieben versandt und kam am 30. September 2025 bei der Zustellstelle an. Die Abholfrist endete am 7. Oktober 2025, an welchem Tag der Rechtsvertreter die Verfgung tatschlich auch abholte. Somit hatte die Beschwerdefhrerin keine Mglichkeit (mehr), den Kostenvorschuss fristgerecht zu leisten. Das widerspricht im Grundsatz der dargelegten Rechtsprechung (E. 4.3), was auch die Vorinstanz erkennt (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.2). Entgegen den Erwgungen der Vorinstanz liegen jedoch keine besonderen Grnde im Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vor, die ausnahmsweise eine krzere Frist rechtfertigen konnten. Insbesondere kann der Beschwerdefhrerin nicht die zeitliche Dringlichkeit der Hauptsache entgegengehalten werden. Die FINMA ist seit der Meldung vom 2. Juli 2024 ber die Situation der Beschwerdefhrerin informiert, und die frmliche Verfahrenserffnung erfolgte am 6. Mrz 2025. Im Zeitpunkt der umstrittenen Fristerstreckung dauerte der nach Ansicht der FINMA rechtswidrige Zustand bereits ber ein Jahr an. Ausserdem entzog die FINMA ihrer Verfgung vom 20. Juni 2025 nicht die aufschiebende Wirkung. Vor diesem Hintergrund existierte keine objektive, fr die Beschwerdefhrerin erkennbare Dringlichkeit, weshalb diese nicht verpflichtet war, die zunchst erfolglos zugestellte Sendung ausnahmsweise vor Ende der Abholfrist abzuholen. Das Bundesverwaltungsgericht durfte die Frist demnach nicht so ansetzen, dass sie vor Ablauf der siebentgigen Abholfrist bereits abgelaufen war (E. 4.3 hiervor).
4.5. Soweit die Vorinstanz davon ausgeht, Anwltinnen und Anwlte seien verpflichtet, eingeschriebene Post tglich abzuholen, und daraus eine der Beschwerdefhrerin anzulastende Pflichtverletzung ableitet (angefochtenes Urteil, E. 5.4 f.), kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Die Rechtsprechung unterscheidet in Bezug auf die siebentgige Abholfrist vor Eintreten der Zustellfiktion nicht danach, an wen der zuzustellende Akt adressiert ist. Die Regeln ber die Zustellfiktion sollen im Gegenteil mglichst einfach und einheitlich zur Anwendung kommen (vgl. BGE 127 I 31 E. 2b). Aus dem von der Vorinstanz zitierten Urteil 1B_65/2021 vom 12. Mrz 2021 lsst sich nichts anderes ableiten. Bei der einschlgigen Passage, wonach Anwltinnen und Anwlte die Post tglich abzuholen haben, handelt es sich um eine nicht entscheiderhebliche Erwgung, die ihrerseits auf die dargelegte Rechtsprechung (E. 4.3 hiervor) verweist (Urteil 1B_65/2021 vom 12. Mrz 2021 E. 3, mit Verweis auf das Urteil 2C_508/2016 vom 18. November 2016 E. 3.4.1). Dieser Rechtsprechung lsst sich aber nicht entnehmen, dass Anwltinnen und Anwlte im Allgemeinen verpflichtet wren, eingeschriebene Post tglich entgegenzunehmen. Im brigen wre eine solche Verpflichtung nicht praktikabel, vor allem fr kleinere Anwaltskanzleien ohne Mglichkeit zur internen Vertretung bei Abwesenheiten. Darauf weist die Beschwerdefhrerin zutreffend hin.
4.6. Im Ergebnis hat die Vorinstanz die Rechtsprechung zur Ansetzung einer Nachfrist (E. 4.3 hiervor) unzutreffend angewendet. Es liegen keine besonderen Grnde vor und der Beschwerdefhrerin kann nicht vorgeworfen werden, dass die Frist fr die Zahlung des Kostenvorschusses vor der Abholung der eingeschriebenen Sendung am letzten Tag der Frist ablief. Die entsprechende Verfgung der Vorinstanz leidet demzufolge an einem Mangel, ist aber nicht nichtig (Urteil 2C_508/2016 vom 18. November 2016 E. 3.5). Damit bleiben die Voraussetzungen einer Fristwiederherstellung zu prfen (Art. 24 Abs. 1 VwVG; vgl. E. 4.1 hiervor in fine). Die Beschwerdefhrerin ersuchte im vorinstanzlichen Verfahren innert der gesetzlichen Frist von 30 Tagen um die Wiederherstellung der Frist. Zudem nahm sie die versumte Handlung - die Zahlung des Kostenvorschusses - innert dieser Frist vor (vgl. Lit. B.b). Die Vorinstanz htte somit das Fristwiederherstellungsgesuch gutheissen mssen. Sie durfte folglich nicht gesttzt auf die versptete Zahlung des Kostenvorschusses nicht auf die Beschwerde eintreten.
5.
Die Beschwerde ist demnach begrndet. Der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz ist aufzuheben. Da die Beschwerdefhrerin den Kostenvorschuss unstrittig bezahlt hat, erbrigt es sich, eine neue Frist anzusetzen, und die Sache ist zur weiteren Behandlung an das Bundesverwaltungsgericht zurckzuweisen. Dieses wird auch - je nach Verfahrensausgang - erneut ber die Kosten- und Entschdigungsfolgen zu befinden haben.
Die obsiegende Beschwerdefhrerin hat Anspruch auf eine Parteientschdigung (Art. 68 Abs. 2 BGG). Es werden keine Gerichtskosten erhoben (vgl. Art. 66 Abs. 4 BGG).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. November 2025 aufgehoben und die Sache zur weiteren Behandlung an dieses zurckgewiesen.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Die FINMA entschdigt die Beschwerdefhrerin fr das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.--.
4.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, mitgeteilt.
Lausanne, 15. Januar 2026
Im Namen der II. ffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Prsidentin: F. Aubry Girardin
Der Gerichtsschreiber: P. Plattner