# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 912b4513-ef4b-539c-b630-26c461b7da04
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.10.2025 200 2025 330
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-330_2025-10-13.pdf

## Full Text

KV 200 2025 330 
ISD/NUS/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 13. Oktober 2025

Verwaltungsrichter Isliker
Gerichtsschreiberin Nussbaumer

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Helsana Versicherungen AG  
Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 30. April 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 2 -

Sachverhalt:

A.

Die 1953 geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwer-
deführerin) und ihr 1955 geborener Ehemann, B.________, waren bei der 
Helsana Versicherungen AG (nachfolgend Helsana bzw. Beschwerdegeg-
nerin) respektive deren Rechtsvorgängerin obligatorisch krankenpflegever-
sichert (Akten der Helsana [act. II] 2 ff.). Nachdem die Gemeinsame Ein-
richtung KVG die Versicherte und ihren Ehemann mit Schreiben vom 
9. September 2021 (act. II 11 f.) rückwirkend per 24. September 2019 von 
der Versicherungspflicht in der Schweiz befreit hatte, hob sie diesen Ent-
scheid mit Verfügung vom 26. Juli 2022 (act. II 14) wiedererwägungsweise 
auf, da die Voraussetzungen für eine Befreiung nicht erfüllt waren. Darauf-
hin reaktivierte die Helsana den Vertrag der Versicherten und ihres Ehe-
mannes (act. II 15, 17 ff.) und stellte ihnen die Prämien ab Dezember 2020 
in Rechnung (act. II 24 f.). Mit Schreiben vom 5. September 2022 
(act. II 26 f.) befreite die Gemeinsame Einrichtung KVG die Versicherte und 
ihren Ehemann ab dem 30. August 2022 von der Versicherungspflicht in 
der Schweiz, da die Befreiungsvoraussetzungen nunmehr erfüllt waren. Mit 
Verfügung vom 10. Januar 2024 (act. II 37) verpflichtete die Helsana die 
Versicherte zur Bezahlung von total Fr. 15'182.15 (Fr. 14'784.80 [Prämien 
Dezember 2020 bis und mit August 2022 für die Versicherte und ihren 
Ehemann], Fr. 145.-- [Mahngebühr], Fr. 252.35 [aufgelaufener Zinsbetrag]). 
Die dagegen erhobene Einsprache (act. II 38) wies die Helsana mit Ein-
spracheentscheid vom 30. April 2025 (act. II 40) ab.

B.

Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 18. Mai 2025 (Postein-
gang 26. Mai 2025), mitunterzeichnet von ihrem Ehemann, Beschwerde mit 
dem sinngemässen Rechtsbegehren um Aufhebung des Einspracheent-
scheides vom 30. April 2025 (act. II 40).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 3 -

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 4. Juli 2025 
auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 Abs. 2 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist 
(Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechts-
pflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde ein-
zutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 30. April 
2025 (act. II 40). Streitig und zu prüfen ist die Rechtmässigkeit der von der 
Beschwerdegegnerin geltend gemachten Forderung über insgesamt 
Fr. 15'182.15. Diese setzt sich zusammen aus Fr. 14'784.80 (Prämien De-
zember 2020 bis und mit August 2022 für die Versicherte und ihren Ehe-
mann), Fr. 145.-- (Mahngebühr) und Fr. 252.35 (aufgelaufener Zinsbetrag).

1.3. Der Streitwert entspricht höchstens der Forderung (Fr. 15'182.15; 
act. II 40/7) und liegt damit – auch ohne Berücksichtigung des Vergleichs-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 4 -

vorschlags der Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde; hierzu E. 3.6 hier-
nach) – unter Fr. 20'000.--, weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die 
einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4. Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Da die vorliegende Streitigkeit einen grenzübergreifenden Charakter 
aufweist, muss sie nicht nur hinsichtlich des schweizerischen Rechts im 
Bereich der Krankenpflegeversicherung, sondern auch im Lichte der Be-
stimmungen des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft 
und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; 
SR 0.142.112.681) und der Verordnung, auf die das FZA verweist, geprüft 
werden. Nach Art. 1 Abs. 1 des Anhangs II FZA i.V.m. Abschnitt A dieses 
Anhangs wenden die Vertragsstaaten der Europäischen Union (EU) und 
des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) im Bereich der Koordinierung 
der Systeme der sozialen Sicherheit untereinander insbesondere die Ver-
ordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates 
vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit 
(nachfolgend VO Nr. 883/2004; SR 0.831.109.268.1) sowie die Verordnung 
(EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 
16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung 
der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der 
sozialen Sicherheit an (SR 0.831.109.268.11).

Titel II der VO Nr. 883/2004 (Art. 11-16) enthält allgemeine Kollisionsregeln 
zur Bestimmung der anzuwendenden Rechtsvorschriften. Dabei legt Art. 11 
Abs. 1 VO Nr. 883/2004 den kollisionsrechtlichen Grundsatz der Einheit-
lichkeit der anwendbaren Rechtsvorschriften in dem Sinne fest, als dass für 
jede betroffene Person die Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats 
massgebend sind. Nichterwerbstätige sind ebenfalls den Rechtsvorschrif-
ten (nur) eines Mitgliedstaats unterstellt. Nach Art. 11 Abs. 3 lit. e 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 5 -

VO Nr. 883/2004 unterliegen sie den Rechtsvorschriften des Wohnmit-
gliedstaats, sofern nichts anderes bestimmt ist (vgl. BGE 143 V 52 
E. 6.2.2). Die allgemeinen Vorschriften gemäss Titel II der VO Nr. 883/2004 
gelten jedoch nur insoweit, als die besonderen Bestimmungen für die ein-
zelnen Leistungsarten, die Titel III bilden ("Besondere Bestimmungen über 
die verschiedenen Arten von Leistungen" [Art. 17-70]), nicht etwas anderes 
bestimmen (vgl. BGE 144 V 127 E. 4.2.2). 

Titel III der VO Nr. 883/2004 (Art. 23 ff.) regelt den Sachleistungsanspruch 
von Rentnerinnern und Rentnern und deren Familienangehörigen bei 
Krankheit. Danach erhält eine Person, die eine Rente nach den Rechtsvor-
schriften eines Mitgliedstaats bezieht und die keinen Anspruch auf Sach-
leistungen nach den Rechtsvorschriften des Wohnmitgliedstaats hat, den-
noch Sachleistungen für sich und ihre Familienangehörigen, sofern nach 
den Rechtsvorschriften des für die Zahlung ihrer Rente zuständigen Mit-
gliedstaats Anspruch auf Sachleistungen bestünde, wenn sie in diesem 
Mitgliedstaat wohnen würde (Art. 24 Abs. 1 VO Nr. 883/2004). Hat die 
Rentnerin oder der Rentner nur Anspruch auf Sachleistungen nach den 
Rechtsvorschriften eines einzigen Mitgliedstaats, so übernimmt der zustän-
dige Träger dieses Mitgliedstaats die Kosten für die Sachleistungen (Art. 24 
Abs. 2 lit. a VO Nr. 883/2004). Art. 24 VO Nr. 883/2004 umfasst den Fall, 
dass Rentnerinnen und Rentner mangels hinreichender Beziehungen zum 
Rentensystem des Wohnortstaats keinen originären Anspruch auf Sach-
leistungen bei Krankheit im Wohnortstaat haben. Beim Bezug einer Rente 
ist der Träger desjenigen Staats für Leistungen bei Krankheit kostenpflich-
tig, der die Rente leistet. Der Rentnerin oder dem Rentner wird ein An-
spruch auf Sachleistungsaushilfe gegenüber dem Träger des Wohnorts-
taats gewährt (FRANK SCHREIBER, in: SCHREIBER/WUNDER/DERN [Hrsg.], VO 
[EG] Nr. 883/2004, Verordnung zur Koordinierung der Systeme der sozia-
len Sicherheit, Kommentar, 2012, Art. 24 N. 1 und 7). Anknüpfungspunkt 
bei Art. 23 und 24 VO Nr. 883/2004 ist ein tatsächlicher Rentenbezug, eine 
blosse Rentenberechtigung reicht nicht aus (GEBHARD EUGSTER, Kranken-
versicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Band 
XIV, 3. Aufl. 2016, S. 441 f. N. 109; vgl. auch CONSTANZE JANDA, in: 
FUCHS/JANDA [Hrsg.], Kommentar zum europäischen Sozialrecht, 8. Aufl. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 6 -

2022, Vorbemerkungen zu Art. 23 ff. N. 10; SCHREIBER, a.a.O. N. 3 ff. zu 
Art. 23). 

Die Leistungsaushilferegeln und die Bestimmung des primär zuständigen 
Trägers in Art. 23 ff. VO Nr. 883/2004 definieren bei Rentnerinnen und 
Rentnern das anzuwendende Recht bezüglich der Versicherteneigenschaft 
(vgl. BGE 143 V 52 E. 6.3.2; 138 V 206 E. 2.3; EUGSTER, a.a.O., S. 441 
Rz. 109; Leitfaden der Gemeinsamen Einrichtung KVG über die Kranken-
versicherung mit Bezug zur EU/EFTA und über die Leistungsaushilfe für 
Personen mit einer Grundversicherung in der Schweiz [Stand: 4. Februar 
2025], S. 35, abrufbar unter <https://www.kvg.org/wp-content/uploads/
leitfaden-3.pdf>). Personen, für die nach den Artikeln 24, 25 und 26 der VO 
Nr. 883/2004 die Schweiz die Kosten für Leistungen trägt, unterliegen den 
schweizerischen Rechtsvorschriften über die Krankenversicherungspflicht, 
auch wenn sie nicht in der Schweiz wohnen (Anhang XI zur VO 
Nr. 883/2004, Schweiz, Ziff. 3 lit. a/ii). 

Für die Beurteilung der im Streit liegenden Prämienforderungen aus der 
Grundversicherung (obligatorische Krankenversicherung gemäss dem 
Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung [KVG; 
SR 832.10]) gegenüber der in … wohnhaften und nach den Rechtsvor-
schriften der Schweiz eine Altersrente beziehenden Beschwerdeführerin 
und ihrem Ehemann ist somit schweizerisches Recht anwendbar.

2.2 Jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz muss sich innert drei Mo-
naten nach der Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz für Kran-
kenpflege versichern oder von ihrem gesetzlichen Vertreter beziehungs-
weise ihrer gesetzlichen Vertreterin versichern lassen (Art. 3 Abs. 1 KVG).

Auf Gesuch hin von der Versicherungspflicht ausgenommen sind Perso-
nen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union wohnen, sofern sie 
nach dem Freizügigkeitsabkommen sowie seinem Anhang II von der Versi-
cherungspflicht befreit werden können und nachweisen, dass sie im Wohn-
staat und während eines Aufenthalts in einem anderen Mitgliedstaat der 
Europäischen Union und in der Schweiz für den Krankheitsfall gedeckt sind 
(Art. 3 Abs. 2 KVG i.V.m. Art. 2 Abs. 6 der Verordnung vom 27. Juni 1995 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 7 -

über die Krankenversicherung [KVV; SR 832.102] sowie Anhang XI zur VO 
Nr. 883/2004). 

2.3 Der Versicherer legt die Prämien für seine Versicherten fest (Art. 61 
Abs. 1 Satz 1 KVG). Die Prämien sind im Voraus und in der Regel monat-
lich zu bezahlen (Art. 90 KVV). Gestützt auf Art. 1 Abs. 1 KVG i.V.m. 
Art. 26 Abs. 1 ATSG sind für fällige Prämien Verzugszinsen zu leisten. Der 
Satz beträgt 5 % im Jahr (Art. 105a KVV). Verschuldet die versicherte Per-
son Aufwendungen, die bei rechtzeitiger Zahlung nicht entstanden wären, 
so kann der Versicherer angemessene Bearbeitungsgebühren erheben, 
sofern er in seinen allgemeinen Bestimmungen über die Rechte und Pflich-
ten der Versicherten eine entsprechende Regelung vorsieht (Art. 105b 
Abs. 2 KVV; vgl. BGE 125 V 276). Die Höhe der im Zahlungsverzug einer 
obligatorisch versicherten Person zu erhebenden Kosten steht im Ermes-
sen der Krankenversicherung, soweit sie sich an das Äquivalenzprinzip 
hält. Das Äquivalenzprinzip verlangt, dass eine Gebühr nicht in einem of-
fensichtlichen Missverhältnis zum fraglichen Ausstand stehen darf und sich 
in vernünftigen Grenzen halten muss (SVR 2016 KV Nr. 12 S. 65, 
9C_870/2015, 9C_871/2015, 9C_872/2015, 9C_873/2015, 9C_874/2015 
E. 4.1).

2.4 Bezahlt die versicherte Person fällige Prämien oder Kostenbeteili-
gungen nicht, so hat der Versicherer ihr, nach mindestens einer schriftli-
chen Mahnung, eine Zahlungsaufforderung zuzustellen, ihr eine Nachfrist 
von 30 Tagen einzuräumen und sie auf die Folgen des Zahlungsverzuges 
hinzuweisen (Art. 64a Abs. 1 KVG). Der Versicherer muss die Zahlungsauf-
forderung bei Nichtbezahlung von Prämien und Kostenbeteiligungen 
spätestens drei Monate ab deren Fälligkeit zustellen. Er muss sie getrennt 
von allfälligen anderen Zahlungsausständen zustellen (Art. 105b Abs. 1 
KVV). Bezahlt die versicherte Person trotz Zahlungsaufforderung die Prä-
mien, Kostenbeteiligungen und Verzugszinse nicht innert der gesetzten 
Frist, so muss der Versicherer die Betreibung anheben (Art. 64a Abs. 2 
Satz 1 KVG). Mehrere Forderungen können nur dann in einer einzigen Be-
treibung geltend gemacht werden, wenn genau dieselbe Person Gläubige-
rin der Forderungen ist bzw. genau dieselben Personen Gläubiger der For-
derungen sind (BGE 143 III 221).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 8 -

3.

3.1 Aufgrund der Akten ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin und ihr 
Ehemann erst ab dem 30. August 2022 von der Krankenversicherungs-
pflicht in der Schweiz befreit sind. So hat die Gemeinsame Einrichtung 
KVG die ursprüngliche Befreiung von der Versicherungspflicht per 24. Sep-
tember 2019 (vgl. hierzu act. II 11 f.) mit Verfügung vom 26. Juli 2022 
(act. II 14) wieder aufgehoben, da die Voraussetzungen für eine Befreiung 
(noch) nicht erfüllt waren. Die Beschwerdeführerin tat ihr Unverständnis im 
Zusammenhang mit der Aufhebung gegenüber der Beschwerdegegnerin 
kund, woraufhin diese die Beschwerdeführerin darauf hinwies, sie müsse 
diesbezüglich mit der Gemeinsamen Einrichtung KVG Kontakt aufnehmen 
(act. II 15). Mit ihrer Beschwerde reichte die Beschwerdeführerin zwei an 
die Gemeinsame Einrichtung KVG adressierte Schreiben vom 30. August 
bzw. vom 21. November 2022 ein (Akten der Beschwerdeführerin [act. I] 
3/2 ff.), worin sie ihr Unverständnis über die erfolgte "Reaktivierung" der 
Versicherungsunterstellung zum Ausdruck brachte und festhielt, dass sie 
und ihr Ehemann nun per 30. August 2022 wiederum befreit wurden. Aus 
den Akten der Beschwerdegegnerin geht nicht hervor, dass die Gemein-
same Einrichtung KVG diese Eingaben als Einsprache bzw. Begehren um 
Erlass einer anfechtbaren Verfügung behandelt hätte; sie hat denn auch 
ihre Verfügung vom 26. Juli 2022 (act. II 14) nicht aufgehoben. Deshalb 
und auch weil die Gemeinsame Einrichtung KVG gestützt auf Art. 18 
Abs. 2bis KVG über Anträge um Befreiung von der Versicherungspflicht von 
Rentnern und Rentnerinnen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen 
Union wohnen, entscheidet, durfte und musste die Beschwerdegegnerin – 
auch mangels eines gegenteiligen Entscheides – auf die von der Gemein-
samen Einrichtung KVG verfügungsweise aufgehobene Befreiung von der 
Versicherungspflicht abstellen (vgl. auch Beschwerdeantwort S. 5 f. Ziff. 3). 
Hinweise auf etwaige – von der Beschwerdeführerin einzig pauschal vor-
gebrachte – Fehler der Gemeinsamen Einrichtung KVG und/oder der Be-
schwerdegegnerin finden sich in den Akten ebenfalls keine und werden von 
der Beschwerdeführerin denn auch nicht näher bezeichnet.

Gestützt darauf ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann 
im hier massgebenden Zeitraum vom 1. Dezember 2020 bis zum 31. Au-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 9 -

gust 2022 der Versicherungspflicht in der Schweiz unterlagen und bei der 
Beschwerdegegnerin versichert waren (vgl. auch act. II 4-7 i.V.m. 17 f. und 
20 ff.).

3.2 Die Beschwerdeführerin legt keinerlei Dokumente ins Recht, welche 
die Bezahlung der hier fraglichen Prämien belegen würden. Entsprechend 
steht fest, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann die Prämien für 
die Monate Dezember 2020 bis und mit August 2022, ausmachend total 
Fr. 14'784.80 (act. II 24 f., 28, 40/7), nicht bezahlt haben. Nach der wieder-
erwägungsweisen Aufhebung der Befreiung von der Versicherungspflicht 
ab dem 24. September 2019 durch die Gemeinsame Einrichtung KVG mit 
Verfügung vom 26. Juli 2022 (act. II 14) sind die Prämienforderungen auf-
grund der dadurch fortwährend bestandenen Grundversicherungspolicen 
(vgl. act. II 4-7 i.V.m. 17 f. und 20 ff.) ausgewiesen.

3.3 Aufgrund der Akten ist sodann erstellt, dass die Beschwerdegegne-
rin das gesetzlich vorgeschriebene Mahn- und Vollstreckungsverfahren 
(vgl. E. 2.4 hiervor) korrekt durchgeführt hat. Die Beschwerdeführerin wur-
de nach jeweils vorgängiger Zahlungserinnerung (act. II 29, 30, 31) mit 
Schreiben vom 30. Oktober 2022 (Prämienausstände für die Monate Janu-
ar bis Dezember 2021 [act. II 32], Prämienausstand Dezember 2020 
[act. II 33]) und vom 20. November 2022 (Prämienausstände Januar bis 
August 2022 [act. II 34]) gemahnt sowie mit Schreiben vom 27. November 
2022 (act. II 35) und vom 18. Dezember 2022 (act. II 36) vor Erlass der 
Verfügung vom 10. Januar 2024 (act. II 37) erneut zur Zahlung aufgefor-
dert. Dabei wurde der Beschwerdeführerin jeweils eine 30-tägige Nachfrist 
eingeräumt und sie wurde auf die Folgen des Zahlungsverzuges hingewie-
sen.

3.4 Für fällige Prämien sind Verzugszinsen zu leisten (vgl. E. 2.3 hier-
vor). Der Verzugszins auf Prämienforderungen beträgt 5 % (Art. 26 Abs. 1 
ATSG i.V.m. Art. 105a KVV; vgl. act. II 40/5 Ziff. 10). Die Prämien sind im 
Voraus zu bezahlen (vgl. E. 2.3 hiervor) und werden gemäss den jeweils 
anwendbaren Versicherungsbedingungen (act. II 1, 8) am ersten Tag jedes 
Monats fällig. Dementsprechend ist der von der Beschwerdegegnerin bis 
zur Verfügung vom 10. Januar 2024 (act. II 37) erhobene Verzugszins von 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 10 -

Fr. 252.35 (vgl. act. II 40/7) sowie dessen Berechnung nicht zu beanstan-
den, was von der Beschwerdeführerin denn auch nicht bestritten wird.

3.5 Mit Ziff. 5.5 der jeweilig anwendbaren Versicherungsbedingungen 
(act. II 1, 8) besteht für die Erhebung der in Rechnung gestellten Kosten 
eine hinreichende rechtliche Grundlage im Sinne von Art. 105b Abs. 2 KVV. 
Da die gemahnte und sich deshalb in Verzug befindliche Beschwerdeführe-
rin die Mahngebühren verursachte und der zusätzliche Aufwand der Be-
schwerdegegnerin nicht entstanden wäre, wenn die Beschwerdeführerin 
die Prämien rechtzeitig bezahlt hätte, ist die Erhebung der angemessen 
erscheinenden Mahngebühren von Fr. 145.-- nicht zu beanstanden, stehen 
sie doch weder in einem offensichtlichen Missverhältnis zu den Prämien-
ausständen von Fr. 14'784.80 noch erscheinen sie unter Berücksichtigung 
des Äquivalenzprinzips als unangemessen.

3.6 Der von der Beschwerdeführerin gemachte Vorschlag (vgl. Be-
schwerde), sie und ihr Ehemann seien immer noch bereit, die Prämien für 
zehn Monate zu bezahlen, ist als sinngemässer Vergleichsvorschlag im 
Sinne von Art. 50 ATSG zu interpretieren.

Gemäss Art. 50 Abs. 3 ATSG gelten die Absätze 1 und 2 dieses Artikels 
sinngemäss im Einsprache- und in den Beschwerdeverfahren. Mit Blick auf 
den vorliegenden Sachverhalt ist insbesondere darauf hinzuweisen, dass 
nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung der Vergleich im Beschwerde-
verfahren nicht zugelassen ist, falls es ausschliesslich um Beiträge geht 
(ARTHUR BRUNNER, in: KIESER/KRADOLFER/LENDFERS [Hrsg.], Kommentar 
zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts ATSG, 5. Aufl. 2024, Art. 50 N. 39; mit Hinweis auf BGE 131 V 417 
E. 4.1 S. 417). Da vorliegend einzig die Prämien, d.h. Beiträge, streitig sind 
und ein Vergleich deshalb gerade nicht zulässig ist, ist auf den Vorschlag 
der Beschwerdeführerin nicht näher einzugehen.

3.7 Nach dem Dargelegten ist die von der Beschwerdegegnerin geltend 
gemachte Forderung für ausstehende Prämienbeiträge sowie Mahnge-
bühren und Verzugszinsen in der Höhe von total Fr. 15'182.15 ausgewie-
sen und von der Beschwerdeführerin und ihrem Ehemann geschuldet. Die 
Beschwerde ist unbegründet und deshalb abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 11 -

4.

4.1 Das vorliegende Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 61 Ingress ATSG 
i.V.m. Art. 102 ff. VRPG und Art. 1 des Dekrets vom 24. März 2010 betref-
fend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret, VKD; 
BSG 161.12]; vgl. auch BBl 2018 1639). Die Verfahrenskosten bestehen 
aus einer Pauschalgebühr (Art. 103 Abs. 1 Satz 1 VRPG). Die Behörde 
setzt die Gebühr gestützt auf die gesetzliche Gebührenordnung nach 
pflichtgemässem Ermessen fest (Art. 103 Abs. 2 VRPG). Die Gebühren für 
die Beurteilung von Streitigkeiten durch das Verwaltungsgericht betragen 
auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts Fr. 200.-- bis Fr. 2'500.-- 
(Art. 4 Abs. 2 i.V.m. Art. 51 lit. e VKD).

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 500.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin zur Bezah-
lung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen. 

4.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 KVG i.V.m. Art. 61 lit. g 
ATSG).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2025, KV 200 2025 330

- 12 -

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Helsana Versicherungen AG, z.H. der Beschwerdegegnerin 
- Bundesamt für Gesundheit

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.