# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f421b7e2-fdf7-5d4d-a731-1dd960897f7e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-10
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 10.12.2018 IV 2016/411
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2016-411_2018-12-10.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2016/411

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 25.09.2019

Entscheiddatum: 10.12.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 10.12.2018
Art. 16 ATSG, Art. 28a IVG, Art. 25 IVV. Einkommensvergleich. Als 
Valideneinkommen gilt jenes Einkommen, welches die versicherte Person 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Bei stark schwankendem Verdienst ist auf einen 
Durchschnittswert abzustellen. War die versicherte Person ohne 
Berufsausbildung in einer Branche sehr erfolgreich und verfügt über 
Berufserfahrung, die sie auch nach Eintritt der Invalidität noch verwerten 
kann, kann bei der Berechnung des Invalideneinkommens ausnahmsweise 
auf das Kompetenzniveau 2 der LSE-Tabellenlöhne abgestellt werden 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. 
Dezember 2018, IV 2016/411).

Besetzung

Präsidentin Marie Löhrer, Versicherungsrichterinnen Miriam Lendfers und Michaela 

Machleidt Lehmann; Gerichtsschreiberin Felicia Sterren

Geschäftsnr.  

IV 2016/411

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Simon Näscher,

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Alte Landstrasse 106, Postfach 101, 9445 Rebstein,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente (Einkommensvergleich)

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 19. September 2013 nach einem Bandscheibenvorfall 

wegen Rückenproblemen zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung bei der 

IV-Stelle des Kantons St. Gallen an (act. G3.1/4). Nachdem die IV-Stelle diverse 

Arztberichte eingeholt sowie berufliche Massnahmen abgewiesen hatte (vgl. IV-act. 42 

und 46) und der Versicherte im August 2014 stationär in den Kliniken Valens behandelt 

worden war (IV-act. 65-14), gab die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten bei der 

Swiss Medical Assessment- and Business-Center AG Bern (nachfolgend: SMAB) in 

Auftrag. Die SMAB-Gutachter kamen zum Schluss, dass der Versicherte in 

angepasster Tätigkeit zu 80% arbeitsfähig sei (IV-act 91-20).

A.b  In der Folge holte die IV-Stelle zur Bestimmung des Valideneinkommens 

verschiedene Unterlagen ein, insbesondere den Arbeitsvertrag des Versicherten mit 

seiner letzten Arbeitgeberin (B.___ AG; IV-act. 98) sowie die 

Veranlagungsberechnungen der Staats- und Gemeindesteuern von 2008 bis 2014 (IV-

act. 106 f.).

A.c  Mit Vorbescheid vom 31. März 2016 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die 

Ablehnung seines Rentengesuchs in Aussicht und gab ihm Gelegenheit zur 

Stellungnahme (IV-act. 110). Am 8. Juni 2016 liess der Versicherte, nun vertreten durch 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Rechtsanwalt Simon Näscher, die Ausrichtung einer Invalidenrente auf der Grundlage 

eines angepassten Einkommensvergleichs beantragen (IV-act. 116).

A.d  Mit Verfügung vom 25. Oktober 2016 lehnte die IV-Stelle das Gesuch um 

Invalidenrente ab. Zur Begründung führte sie aus, für die Ermittlung des 

Valideneinkommens sei auf das Einkommen vor Eintritt des invalidisierenden Leidens 

(4. Februar 2013) abzustellen. Weil stark schwankende Einkommen vorliegen würden, 

sei das Durchschnittseinkommen zwischen 2008 und 2012 massgebend. Zugunsten 

des Versicherten werde das Jahr 2011 ausser Acht gelassen. Die Jahre 2013 und 2014 

seien nicht zu berücksichtigen. Der überwiegende Teil des Einkommens 2013 resultiere 

aus den ausgerichteten Krankentaggeldern. Das Einkommen 2014 sei von der 

Steuerbehörde ermessensweise geschätzt worden. Ermessensveranlagungen könnten 

von vornherein nicht für die Ermittlung des Valideneinkommens verwendet werden, weil 

die ermittelten steuerbaren Einkommen erheblich vom tatsächlich erzielten Einkommen 

abweichen könnten. Zudem habe die Steuerbehörde die Krankentaggelder 

berücksichtigen müssen, die keinen Bestandteil des Valideneinkommens bilden 

würden. Im Weiteren könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen 

werden, dass das Arbeitsverhältnis bei der B.___ AG mit dem hohen festgelegten 

Fixlohn und den hohen angekündigten Provisionen von Dauer und Bestand gewesen 

wäre. Diese sei in Liquidation, stehe bei der FINMA auf der Warnliste und habe 

Beiträge an die Ausgleichskasse nicht bezahlt. Weil der Versicherte nicht mehr arbeite, 

werde das Invalideneinkommen anhand der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes 

für Statistik berechnet. Aufgrund der langen Tätigkeit des Versicherten in der Finanz- 

und Versicherungsbranche und seiner Angaben zum Valideneinkommen sei trotz des 

Umstandes, dass er dafür keine formale Ausbildung durchlaufen habe, auf das 

Kompetenzniveau 2 der Tabellenlöhne auf dem Gebiet der Finanz- und 

Versicherungsdienstleistungen abzustellen. Ein Leidensabzug sei nicht vorzunehmen, 

weil dem Versicherten körperlich leichte bis mittelschwere wechselbelastende 

Tätigkeiten vollumfänglich zumutbar seien. Die gesundheitlichen Einschränkungen 

seien mit der attestierten Arbeitsfähigkeit von 80% in einer adaptierten Tätigkeit bereits 

grosszügig berücksichtigt worden. Aus dem Einkommensvergleich resultiere ein 

Invaliditätsgrad von 16%. Der Versicherte habe somit keinen Anspruch auf eine 

Invalidenrente (IV-act. 134).

B. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die Beschwerde vom 28. November 2016. Der 

Beschwerdeführer lässt unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der 

Beschwerdegegnerin beantragen, die Verfügung vom 25. Oktober 2016 sei 

vollumfänglich aufzuheben und ihm sei eine Invalidenrente auf der Grundlage eines 

Invaliditätsgrades von mindestens 50% auszurichten. Ihm sei die unentgeltliche 

Rechtspflege zu gewähren. Zur Begründung lässt der Beschwerdeführer ausführen, er 

habe eine Ausbildung zum Motorradmechaniker absolviert. Nebenberuflich habe er bei 

der C.___ angefangen und sei so in die Finanzbranche gekommen. Seit 2003 habe er 

die D.___ Finance geführt. Wegen seiner Aussendiensttätigkeit habe er die meiste Zeit 

mit Autofahren verbracht. Insbesondere bei längerem Sitzen leide er unter starken 

Rückenschmerzen. Eine Wiederaufnahme der bisherigen Tätigkeit als 

Vermögensverwalter sei aus orthopädischen Gründen und mit Hinweis auf die 

Rückenpathologie ungünstig. Auch bei einer angepassten Tätigkeit seien 

orthopädische Beschwerden nicht gänzlich vermeidbar, sodass seine Produktivität 

beeinträchtigt sei. Zumutbar seien Tätigkeiten mit einem vollen Pensum bei einer 

Minderung der Leistungsfähigkeit von 20%. Für die Ermittlung des Valideneinkommens 

seien die Jahre 2012 und 2014 zu berücksichtigen. Stelle man auf die Zeitspanne von 

2008 bis 2014 ab, ergebe sich ein Valideneinkommen von Fr. 133'000.-- (gerundet). 

Dabei handle es sich um die tatsächlich ausbezahlten und nicht um die dem 

Beschwerdeführer tatsächlich zustehenden, viel höheren Gehälter. Da diese noch viel 

höher ausgefallen wären, müsste auch ein höheres Valideneinkommen angenommen 

werden. Ursache für die Probleme der B.___ AG (auf der Warnliste der FINMA / 

Liquidation) sei lediglich seine Arbeitsunfähigkeit. Sie wären nicht eingetreten, wenn er 

nicht arbeitsunfähig geworden wäre. Da er nicht über eine Ausbildung in der Finanz- 

und Versicherungsbranche verfüge, dürfe nicht auf das Kompetenzniveau 2 abgestellt 

werden, sondern müsse vom Kompetenzniveau 1 ausgegangen werden. Es ergebe 

sich ein Invalideneinkommen von Fr. 68'665.--. Selbst wenn vom Kompetenzniveau 2 

ausgegangen würde, betrüge das Invalideneinkommen lediglich Fr. 77'702.--. Bei allen 

Einkommensvergleichen anhand seiner Zahlen resultiere ein Invaliditätsgrad über 40%, 

sodass Anspruch auf eine Rente bestehe. Das gelte erst recht nach einem 

angemessenen Tabellenlohnabzug von 15% (act. G1).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 9. Dezember 2016 beantragt die 

Beschwerdegegnerin unter Verweis auf die Erwägungen der angefochtenen Verfügung 

die Abweisung der Beschwerde (act. G3).

B.c  Mit Schreiben vom 13. Dezember 2016 wies die Verfahrensleitung den 

Beschwerdeführer darauf hin, dass die eingereichten Unterlagen keine prozessuale 

Bedürftigkeit belegten (act. G5). Am 15. Februar 2017 zog der Beschwerdeführer das 

Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zurück (act. G8).

Erwägungen

1. 

1.1  Das SMAB-Gutachten vom 31. August 2015 berücksichtigt die geklagten 

Beschwerden und die aktenkundigen Befunde. Objektive Gesichtspunkte, welche an 

der gutachterlichen Beurteilung Zweifel erwecken, werden nicht dargetan. Mit den 

Parteien ist daher darauf abzustellen und davon auszugehen, dass der 

Beschwerdeführer in einer Tätigkeit im Aussendienst verbunden mit der Notwendigkeit 

des häufigen und längerfristigen Autofahrens nicht mehr, in einer adaptierten Tätigkeit 

aber zu 80% arbeitsfähig ist (IV-act. 91-19 f.).

1.2  Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist die Berechnung 

des Invaliditätsgrades und damit verbunden der Rentenanspruch des 

Beschwerdeführers.

2. 

2.1  Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht 

ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% 

ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

2.2  Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Als 

Erwerbseinkommen gelten mutmassliche jährliche Erwerbseinkommen, von denen 

Beiträge gemäss dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung 

(AHVG; SR 831.10) erhoben würden. Nicht dazu gehören insbesondere Leistungen des 

Arbeitgebers für den Lohnausfall infolge Unfall oder Krankheit bei ausgewiesener 

Arbeitsunfähigkeit (Art. 25 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung 

[IVV; SR 831.201]).

2.3  Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des 

frühestmöglichen Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und 

Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige 

rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu 

berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4.1 f. mit Hinweisen).

2.4  Vorliegend hat sich der Beschwerdeführer im September 2013 zum Bezug von 

Leistungen bei der Beschwerdegegnerin angemeldet. Die Arbeitsfähigkeit in der 

Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter ist seit November 2013 nicht mehr gegeben (vgl. 

SMAB-Gutachten, IV-act. 91-18), wobei bereits ab 4. Februar 2013 eine relevante 

Arbeitsunfähigkeit bestand (vgl. IV-act. 16, 25 und 27-2). Das Wartejahr gemäss Art. 28 

Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) endete 

somit im Februar 2014, sodass ein allfälliger Rentenanspruch frühestens ab diesem 

Zeitpunkt besteht. Der Einkommensvergleich ist somit für das Jahr 2014 vorzunehmen.

3. 

3.1  Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte 

Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte, nicht aber, 

was sie bestenfalls hätte verdienen können. Auch wenn dieses Einkommen nicht ohne 

Weiteres mit dem ohne Invalidität erzielbaren Einkommen gleichzusetzen ist, wird in 

der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer 

Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 

fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

erstellt sein (MEYER/REICHMUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. 

Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 28a N 49; BGE 129 V 222 E. 4.3.1 und BGE 131 V 

51 E. 5.1.2). In der Regel wird dabei auf das tatsächlich bezogene Einkommen (und 

nicht auf den vertraglich vereinbarten höheren Lohn) abgestellt. Zulässig ist auch, aus 

dem nach Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung noch erzielten Einkommen auf 

das Valideneinkommen zu schliessen, sofern anzunehmen ist, dass die betreffende 

Person ohne Gesundheitsschaden in einem Vollpensum prozentual hochgerechnet den 

gleichen Lohn erzielen würde (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Bern/

St. Gallen/Zürich 2015, Art. 16 N 22 ff.). Bei starken und verhältnismässig kurzfristig in 

Erscheinung tretenden Einkommensschwankungen ist für den Validenlohn auf den 

während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen 

(MEYER/REICH¬MUTH, a.a.O., Art. 28a N 68).

3.2  Die Invalidenversicherung gewährt als Erwerbsunfähigkeitsversicherung 

grundsätzlich nur Versicherungsschutz für eine übliche, normale erwerbliche Tätigkeit. 

Sehr hohe Einkommen können nur dann berücksichtigt werden, wenn sie aufgrund 

einer hohen Qualifikation oder eines besonders intensiven zeitlichen Einsatzes 

(Mehrfachbeschäftigung) erwirtschaftet wurden und mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit weiterhin erzielt worden wären (UELI KIESER, a.a.O., Art. 16 N 22 

ff.; MEYER/REICHMUTH, a.a.O. Art. 28a N 51). Ist es nicht möglich, zur Bestimmung 

des Valideneinkommens vom zuletzt vor Invaliditätseintritt erzielten Lohn auszugehen 

oder liegen keine konkreten Anhaltspunkte für dessen Bestimmung vor, dann ist auf 

Erfahrungs- und Durchschnittswerte, insbesondere auf die vom Bundesamt für Statistik 

periodisch herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (nachfolgend: LSE) 

zurückzugreifen (MEYER/REICHMUTH, a.a.O., Art. 28a N 55 f.).

3.3  Das Einkommen des Beschwerdeführers war vor Eintritt des Gesundheitsschadens 

beträchtlichen Schwankungen unterworfen. Es ist deshalb auf einen Durchschnittswert 

abzustellen. Der Beschwerdeführer möchte für die Festsetzung des 

Valideneinkommens das Einkommen aus den Jahren 2013 und 2014 gemäss 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Lohnausweis 2013 der B.___ AG sowie der Veranlagungsberechnung (nach Ermessen) 

der Steuerbehörden für das Jahr 2014 miteinbeziehen.

3.4  Zwar kann unter Umständen ein nach Eintritt der gesundheitlichen 

Beeinträchtigung erzieltes Einkommen bei der Ermittlung des Valideneinkommens 

berücksichtigt werden. Vorliegend erscheint dies aber nicht angebracht, und zwar aus 

folgenden Gründen. Der Arbeitsvertrag mit der B.___ AG (nachfolgend: Arbeitgeberin) 

datiert vom 1. Oktober 2012. Beginn des Arbeitsverhältnisses war der 1. Januar 2013 

(IV-act. 98). Bereits einen Monat nach Vertragsbeginn, ab 4. Februar 2013, war der 

Beschwerdeführer bis am 22. April 2013 zu 100%, danach zu 75% und zeitweise 

wieder zu 100% arbeitsunfähig geschrieben (act. G3.2/1-4 und 2-5 ff.). Die 

Krankentaggeldversicherung der Arbeitgeberin richtete für 700 Tage, bis 3. Februar 

2015, Leistungen im Gesamtbetrag von Fr. 357'840.85 aus (act. G3.2/4). Die 

Arbeitgeberin soll das Arbeitsverhältnis per 31. Januar 2015 gekündigt haben (vgl. IV-

act. 91-11). Der Beschwerdeführer war also nur in einem sehr kleinen Umfang bzw. für 

sehr kurze Zeit tatsächlich für die Arbeitgeberin tätig. Zudem wurde über die 

Arbeitgeberin kurz nach Ende des Arbeitsverhältnisses der Konkurs eröffnet. Allein der 

vertraglich vereinbarte Fixlohn von jährlich Fr. 260'000.-- war im Vergleich zu den 

Löhnen der anderen Angestellten sodann ausserordentlich hoch (vgl. act. G3.3). Der 

Fixlohn des Beschwerdeführers (zu dem im Falle der Arbeitsfähigkeit noch 

beträchtliche Provisionen dazu gekommen wären) war wesentlich mehr, als der 

Beschwerdeführer je zuvor verdient hatte. Der Beschwerdeführer war ursprünglich 

Präsident des Verwaltungsrates der Arbeitgeberin und seit Januar 2011 einziges 

Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift (siehe Handelsregisterauszug, act. 

G3.3). Den Arbeitsvertrag hat der Beschwerdeführer sowohl als Arbeitnehmer als auch 

als Vertreter der Arbeitgeberin unterzeichnet. Es ist daher davon auszugehen, dass die 

Anstellung zu derart vorteilhaften Konditionen und für diese lange Dauer trotz 

weitgehender Arbeitsunfähigkeit aufgrund der arbeitgeberähnlichen Position des 

Beschwerdeführers zustande gekommen ist. Jedenfalls ist nicht belegt, dass das 

vertragliche Einkommen das Erwerbspotential bzw. die wirtschaftliche 

Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers widerspiegelt. Nachdem das 

Valideneinkommen dem Betrag entsprechen soll, welcher die versicherte Person als 

Gesunde tatsächlich verdient hätte, kann das Einkommen für die Jahre 2013 und 2014, 

welches nach dem Gesagten auf arbeitsmarktfremden Beweggründen beruht, für 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

dessen Ermittlung nicht berücksichtigt werden. Es sei angemerkt, dass bei der 

Ermittlung des Valideneinkommens nur die tatsächlich ausbezahlten (nicht die 

vertraglich vereinbarten) Löhne berücksichtigt werden und Leistungen infolge Unfall 

oder Krankheit, mithin also auch die Auszahlungen einer Krankentaggeldversicherung, 

nicht dazugerechnet werden (Art. 25 Abs. 1 lit. a IVV).

3.5  Der Beschwerdeführer stellt sodann auf die Zahlen des Auszugs aus dem 

Individuellen Konto (nachfolgend: IK-Auszug) ab (IV-act. 55), während die 

Beschwerdegegnerin sich auf die Angaben der Steuerbehörden (IV-act. 106 f.) stützt.

3.6  Der Beschwerdeführer hat seine Steuererklärung selbst ausgefüllt und die 

Steuerbehörden haben diese soweit ersichtlich nicht vertieft überprüft. So haben sie 

der Beschwerdegegnerin auf die Nachfrage, wie sich das Einkommen aus dem Jahr 

2013 zusammensetze, lediglich geantwortet, der Beschwerdeführer habe diesen 

Betrag deklariert (IV-act. 120-1). In den Jahren 2010 und 2014 fanden sodann mangels 

Mitwirkung des Beschwerdeführers Ermessensveranlagungen statt (IV-act. 106-4 und 

107-6). Das Bundesgericht hat für Selbständigerwerbende festgehalten, angesichts der 

in Art. 25 Abs. 1 IVV vorgesehenen Gleichstellung der invalidenversicherungsrechtlich 

massgebenden hypothetischen Vergleichseinkommen mit den AHV-rechtlich 

beitragspflichtigen Erwerbseinkommen könne das Valideneinkommen zumeist 

aufgrund der IK-Einträge bestimmt werden (Urteil des Bundesgerichts vom 30. August 

2018, 9C_229/2018, E. 2.1). Es ist deshalb auch vorliegend auf die Zahlen gemäss IK-

Auszug abzustellen, zumal die AHV-Beiträge sich daran orientiert haben und die 

Angaben in der Steuererklärung offenbar nicht weiter überprüft worden sind bzw. das 

Einkommen mangels Mitwirkung lediglich geschätzt worden ist.

3.7  Der Beschwerdeführer bringt vor, das Einkommen gemäss IK-Auszug für das Jahr 

2012 sei, da es während lediglich acht Monaten erzielt worden sei, auf zwölf Monate 

hochzurechnen. Er tut aber nicht dar, aus welchen Gründen er im Jahr 2012 vier 

Monate lang kein Einkommen erwirtschaftet haben soll. Bereits 2011 erzielte der 

Beschwerdeführer gemäss IK-Auszug keinerlei Einkommen. Einkommen und 

Beschäftigungsgrad schwankten je nach Jahr stark. Eine Hochrechnung des 

Jahreseinkommens 2012 ist deshalb nicht angezeigt.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.8  Die Beschwerdegegnerin hat bei ihrer Berechnung das Jahr 2011 ausser Acht 

gelassen, weil der Beschwerdeführer in jener Zeit keinerlei Einkommen erzielt habe. Der 

Beschwerdeführer äussert sich nicht zu diesem kompletten Lohnausfall. Im Jahr zuvor 

hatte er ein ausserordentlich hohes Einkommen erwirtschaftet - mit Abstand das 

höchste Einkommen zwischen 2003 und 2012. Als Arbeitgeberin über jenen Zeitraum 

wird im IK-Auszug die D.___ AG angegeben (IV-act. 55). Der Beschwerdeführer hatte 

bei dieser Aktiengesellschaft eine arbeitgeberähnliche Stellung inne. Er konnte daher 

auch auf seine Lohnhöhe Einfluss nehmen. Nachdem er sich im Jahr 2010 sehr hohe 

Löhne ausbezahlt hatte, erwirtschaftete er im Jahr 2011 offenbar kein Einkommen. Dies 

ist angesichts der stark schwankenden Einkommen des Beschwerdeführers mit zu 

berücksichtigen. Nach dem Gesagten ist für die Ermittlung des Valideneinkommens 

nicht nur auf die letzten fünf, sondern auf die letzten zehn Jahre (2003 bis 2012) 

abzustellen, wobei auch das Jahr 2011 miteinzubeziehen ist. Die Löhne gemäss IK-

Auszug sind sodann der Entwicklung der Nominallöhne anzupassen und entsprechend 

zu indexieren. Zu diesem Zweck sind sie durch den für das jeweilige Jahr aktuellen 

Nominallohnindex zu teilen und mit dem Nominallohnindex von 2'220 für das Jahr 2014 

zu multiplizieren.

IK-Auszug  Nom.Lohnindex  indexiert

2003  CHF 34'184  1'958 CHF 38'758.16

2004  CHF 139'364  1'975 CHF 156'652.19

2005  CHF 71'788  1'992 CHF 80'004.70

2006  CHF 97'966  2'014 CHF 107'986.36

2007  CHF 130'000  2'047 CHF 140'986.81

2008  CHF 120'000  2'092 CHF 127'342.26

2009  CHF 130'000  2'136 CHF 135'112.36

2010  CHF 214'707  2'151 CHF 221'594.39

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2011  CHF  0  2'171  CHF  0.00

2012  CHF 108'648  2'188 CHF 110'237.00

total CHF  1'046'657  CHF 1'118'674.23

Durchschnitt CHF 104'666 2'220  CHF  111'867.42

Der Durchschnittswert beläuft sich damit auf rund Fr. 111'867.-- und ist folglich 

annähernd so hoch wie der Tabellenlohn für Finanzdienstleistungen im 

Kompetenzniveau 3 (Fr. 118'144.-- gestützt auf TA1_tirage_skill_level, Ziffer 64,66 der 

LSE 2014 [Fr. 9'444.-- x 12 / 40 x 41.7]).

4. 

4.1  Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist 

kein effektives Erwerbseinkommen gegeben, namentlich, weil die versicherte Person 

nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich 

zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der 

Rechtsprechung statistische Werte, insbesondere die LSE, beigezogen werden (BGE 

139 V 592 E. 2.3). Das Bundesgericht erachtet es hierbei als unzulässig, auf die 

statistischen Daten nach Grossregion abzustellen; es müssen also jeweils die 

gesamtschweizerischen Tabellenlöhne berücksichtigt werden (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 25. April 2012, 8C_744/2011, E. 5.2 mit Hinweisen).

4.2  Berufserfahrung allein kann in der heutigen Arbeitswelt, wo praktisch in allen 

Bereichen ein Diplom oder Aus- und Weiterbildungen verlangt werden, die fehlende 

anerkannte Berufsausbildung in der Regel nicht aufwiegen (MEYER/REICHMUTH, 

a.a.O., Art. 28a N 58). In besonderen Fällen, namentlich dann, wenn eine versicherte 

Person über Jahre hinweg erfolgreich tätig war, hat das Bundesgericht die Allgemein- 

und Berufserfahrung jedoch berücksichtigt. So hat es beispielsweise einem 

Versicherten ohne anerkannte Ausbildung aber mit langjähriger Erfahrung als Lehrer an 

einer Privatschule ein Einkommen eines Primarlehrers an öffentlichen Schulen als 

Valideneinkommen angerechnet (Urteil des Bundesgerichts vom 20. Juni 2000, I 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

483/98) und festgehalten, dass ein Versicherter mit langjähriger Führungserfahrung im 

Baugewerbe (Vorarbeiter / Gruppenführer) in einer anderen Branche eine Position 

erreichen könne, die dem LSE-Anforderungsprofil 3 zuzuordnen sei (Urteil des 

Bundesgerichts vom 31. Januar 2011, 9C_759/2010, E. 3.4). Im Urteil vom 21. Juni 

2011, 8C_167/2011, E. 5.2 entschied das Bundesgericht, die Schul- und Berufsbildung 

eines im mittleren Alter stehenden Versicherten entspreche zwar nicht derjenigen, die 

im Regelfall mit Anforderungsniveau 3 assoziiert werde, die Allgemein- und 

Berufserfahrung sei aber mit den Jahren höher zu werten. Der Versicherte hatte sich in 

verschiedenen Branchen bewährt und einen grossen Erfahrungsschatz gewonnen, was 

auch aus seinem Einkommen ersichtlich war. In einem anderen Fall hatte eine 

Hilfsarbeiterin vor Eintritt der Invalidität überdurchschnittliche Begabung und 

Fähigkeiten gezeigt und diese Qualifikationen mit Eintritt des Gesundheitsschadens 

nicht verloren, sodass beim Einkommensvergleich auf das Anforderungsniveau 3 der 

LSE abgestellt wurde (Urteil des Bundesgerichts vom 9. Oktober 2012, 9C_544/2012, 

E. 4.3).

4.3  Der Beschwerdeführer rügt, die Beschwerdegegnerin habe für das 

Invalideneinkommen zu Unrecht auf das Kompetenzniveau 2 der LSE abgestellt, da er 

über keine Ausbildung in der Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbranche 

verfüge. Dem kann nicht gefolgt werden. Der Beschwerdeführer arbeitet seit seinem 

25. Lebensjahr in der Finanzbranche. Er war als Vermögensverwalter tätig und gab an, 

sich selbst zum Broker weiterqualifiziert zu haben, in seiner Berufstätigkeit eigentlich 

sehr erfolgreich gewesen zu sein und eine Beraterfunktion anzustreben (vgl. IV-act. 

18-3; 32-2; 65-14 f. und 91-11). Er kann auch weiterhin in der Finanzbranche tätig sein, 

sowohl als Vermögensverwalter als auch als Finanzberater. Nur die Tätigkeit im 

Aussendienst ist nicht mehr zumutbar. Der Beschwerdeführer kann somit die 

gewonnene Berufserfahrung weiterhin verwerten. Nachdem er über zehn Jahre in 

dieser Branche tätig gewesen ist, überwiegt seine Erfahrung eine allfällige Ausbildung. 

Dies muss umso mehr gelten, als sein durchschnittliches Einkommen zwischen 2003 

und 2012 sogar fast den Tabellenlohn für Finanzdienstleistungen im Kompetenzniveau 

3 erreichte. Dem Beschwerdeführer ist deshalb bei einer Restarbeitsfähigkeit von 80% 

ein Invalideneinkommen von Fr. 80'094.-- anzurechnen (Fr. 8'003.-- / 40 Stunden x 

41.7 Stunden x 12 Monate / 100 x 80 gemäss TA1_tirage_skill_level, Ziffer 64,66 der 

LSE 2014).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

4.4  Der Beschwerdeführer macht einen Tabellenlohnabzug von 15% geltend. Mit dem 

Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte 

Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu 

voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren arbeitnehmenden Personen 

lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen 

rechnen müssen. Es hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen 

des konkreten Einzelfalls (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, 

Nationalität, Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) ab, ob und in welchem 

Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind. Bereits in der Beurteilung der 

medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen dürfen 

nicht zusätzlich in die Bemessung des Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten 

Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen. Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf 

das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen 

(Urteil des Bundesgerichts vom 20. April 2018, 9C_833/2017, E. 2.2; BGE 134 V 327 E. 

5.2).

4.5  Vorliegend rechtfertigt sich kein Tabellenlohnabzug. Die leidensbedingten 

Einschränkungen des Beschwerdeführers wurden bereits im SMAB-Gutachten 

berücksichtigt und haben in einem um 20% verminderten Rendement resultiert. Der 

Beschwerdeführer wurde 2014 erst 37 Jahre alt. Die Anzahl Dienstjahre ist im 

Tätigkeitsgebiet des Beschwerdeführers gegenüber der ausgewiesenen Erfahrung 

nicht von entscheidender Bedeutung und das Arbeitspensum des Beschwerdeführers 

(100% Anwesenheit, 80% Leistungsfähigkeit) ist nicht reduziert, sodass sich auch ein 

Teilzeitabzug nicht aufdrängt. Andere Umstände, die einen Abzug begründen würden, 

sind nicht ersichtlich.

5. 

5.1  Bei einem Valideneinkommen von Fr. 111'867.-- und einem Invalideneinkommen 

von Fr. 80'094.-- liegt ein Invaliditätsgrad von 28% vor ([Fr. 111'867 - Fr. 80'094] x 

100 / Fr. 111'867). Der Beschwerdeführer hat somit keinen Rentenanspruch.

6. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren ist 

kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom 

Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). 

Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden 

Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie 

vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der von ihm geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm daran anzurechnen. Ausgangsgemäss hat der 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 

Der Beschwerdeführer bezahlt unter Anrechnung des Kostenvorschusses von Fr. 

600.-- die Gerichtskosten in Höhe von Fr. 600.--.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 10.12.2018
	Art. 16 ATSG, Art. 28a IVG, Art. 25 IVV. Einkommensvergleich. Als Valideneinkommen gilt jenes Einkommen, welches die versicherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Bei stark schwankendem Verdienst ist auf einen Durchschnittswert abzustellen. War die versicherte Person ohne Berufsausbildung in einer Branche sehr erfolgreich und verfügt über Berufserfahrung, die sie auch nach Eintritt der Invalidität noch verwerten kann, kann bei der Berechnung des Invalideneinkommens ausnahmsweise auf das Kompetenzniveau 2 der LSE-Tabellenlöhne abgestellt werden (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Dezember 2018, IV 2016/411).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T05:23:41+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen