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**Case Identifier:** 264fee98-6486-53aa-a5ff-8170ebed04e6
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.02.2025 200 2024 691
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-691_2025-02-13.pdf

## Full Text

AHV 200 2024 691 
JAP/LUB/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 13. Februar 2025

Verwaltungsrichter Jakob
Gerichtsschreiber Lüthi

A.________ AG
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. B.________
Beschwerdeführerin

gegen

Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber (AKBA)  
Murtenstrasse 137a, 3008 Bern
Beschwerdegegnerin

C.________
Beigeladener 

betreffend Einspracheentscheid vom 12. September 2024 (…)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Februar 2025, AHV 200 2024 691

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Sachverhalt:

A.

Die A.________ AG (A.________ bzw. Beschwerdeführerin) bezweckt die 
… in sowie das … und den … von …- und … sowie die … von … (vgl. 
SHAB-Nr. … vom …. … …; Akten der A.________ [act. I] 3). Sie ist als 
beitragspflichtige Arbeitgeberin der Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber 
(AKBA bzw. Beschwerdegegnerin) angeschlossen.

Im Nachgang zu einer bei der A.________ durchgeführten Arbeitgeberkon-
trolle betreffend die Beitragsjahre 2018 bis 2022 forderte die AKBA mit Ver-
fügung vom 6. Dezember 2023 – im Zusammenhang mit der Unkostenver-
gütung betreffend den für die A.________ auf Provisionsbasis tätigen … 
B.________ – Beiträge an die AHV/IV/EO/ALV/FAK sowie Verwaltungskos-
ten samt Zinsen im Umfang von insgesamt Fr. 12'155.45 nach (Akten der 
AKBA [act. IIA] 1). Dagegen erhob die A.________ Einsprache (act. IIA 2). 
Auf eine mögliche Schlechterstellung aufmerksam gemacht (act. IIA 3), 
hielt sie an der Einsprache fest (act. IIA 7). Mit Entscheid vom 12. Septem-
ber 2024 wies die AKBA die Einsprache ab und forderte mittels Nachtrag 
"Anhang zum Einspracheentscheid" AHV-/IV-/EO-/ALV-/FAK-Beiträge so-
wie Verwaltungskosten samt Zinsen von nunmehr Fr. 13'872.90 nach 
(act. IIA 13).

B.

Mit Eingabe vom 11. Oktober 2024 erhob die A.________, vertreten durch 
Rechtsanwalt Dr. B.________, Beschwerde mit folgenden Rechtsbegeh-
ren:

1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 12. September 
2024 samt Anhang/Nachtrag sei vollumfänglich aufzuheben.

2. Eventualiter: Der Einspracheentscheid samt Anhang/Nachtrag sei vollum-
fänglich aufzuheben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen 
und zum erneuten Erlass einer Verfügung an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen.

Unter Kosten- bzw. Entschädigungsfolgen

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Mit Beschwerdeantwort vom 21. November 2024 schloss die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Mit Verfügung vom 28. November 2024 forderte der Instruktionsrichter die 
Beschwerdegegnerin auf, die vollständigen Akten – mindestens den Zeit-
raum ab 2015 umfassend – einzureichen; zugleich wurde B.________ 
(Beigeladener) zum Verfahren beigeladen, mit der Möglichkeit zur Einrei-
chung einer Stellungnahme.

Die vervollständigten Akten gingen am 3. Dezember 2024 ein (Akten der 
Beschwerdegegnerin [act. IIB]). Der Beigeladene liess sich nicht verneh-
men.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

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1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 12. Sep-
tember 2024 (act. II 13). Streitig und zu prüfen ist die Nachforderung von 
AHV-/IV-/EO-/ALV-/FAK-Beiträgen sowie Verwaltungskosten samt Zinsen 
im Umfang von Fr. 13'872.90 betreffend die Beitragsjahre 2018 bis 2022 
und dabei insbesondere, ob die Beschwerdegegnerin zulässigerweise die 
pauschalen Unkostenentschädigungen betreffend den Beigeladenen als 
massgebenden Lohn aufrechnete und einzig die Berufskosten gemäss den 
Steuerveranlagungen als Unkostenentschädigungen berücksichtigte.

1.3 Der Streitwert liegt daher unter Fr. 20'000.--, weshalb die Beurtei-
lung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 
Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 In formeller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin vorab eine Ver-
letzung des rechtlichen Gehörs bzw. namentlich der Begründungspflicht 
geltend. So seien im angefochtenen Einspracheentscheid die Vorbringen 
der Beschwerdeführerin ungenügend gehört worden, insbesondere sei kei-
nerlei Auseinandersetzung mit der wesentlichen Frage des Vertrauens-
schutzes erfolgt, welche gegenüber der Beschwerdegegnerin im Schreiben 
vom 17. April 2024 thematisiert worden sei (Beschwerde S. 4 Ziff. III lit. b 
Ziff. 1).

2.2 Die Begründungspflicht ist wesentlicher Bestandteil des Anspruchs 
auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung 
(BV; SR 101). Sie soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen 
Motiven leiten lässt, und den Betroffenen ermöglichen, die Verfügung ge-
gebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl 
die betroffene Person als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Trag-
weite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen 
wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die 

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Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung stützt. Dies 
bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständli-
chen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen 
muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Ge-
sichtspunkte beschränken (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236, 124 V 180 E. 1a 
S. 181; Urteil des Bundesgerichts [BGer 9C_717/2023] vom 7. August 2024 
E. 8.2, zur Publikation vorgesehen; SVR 2022 IV Nr. 37 S. 121, 
8C_572/2021 E. 5.1).

2.3 Die Beschwerdegegnerin hat im angefochtenen Einspracheent-
scheid vom 12. September 2024 (act. II 13) die wesentlichen Überlegungen 
genannt, von denen sie sich hat leiten lassen und auf welche sich ihre Ent-
scheidung stützt. Neben der sich aus dem Dispositiv ergebenden Tragweite 
des Entscheides sind aus der Begründung auch die für den Entscheid we-
sentlichen Gesichtspunkte ersichtlich, womit die aus dem Anspruch auf 
rechtliches Gehör fliessende Begründungspflicht erfüllt ist. Die Beschwer-
degegnerin hat darin auch Bezug auf die Arbeitgeberkontrolle im Jahr 2015 
genommen und ausgeführt, anlässlich dieser sei keine Feststellung ge-
macht worden, dass Pausschalspesen ausbezahlt worden seien, was nicht 
gleichbedeutend sei, dass die Praxis explizit anlässlich der Arbeitgeberkon-
trolle festgelegt und genehmigt worden sei (act. II 13/7 Ziff. 3); mithin es an 
einer Vertrauensgrundlage fehlt. Sie hat sich damit mit der Frage des Ver-
trauensschutzes auseinandergesetzt. Die Begründungsdichte genügt den 
Anforderungen. Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin war denn 
auch in der Lage, den Einspracheentscheid sachgerecht anzufechten (vgl. 
SVR 2021 ALV Nr. 13 S. 46, 8C_56/2021 E. 5.2; Urteil des BGer 
8C_122/2024 vom 18. November 2024 E. 4.2.1). Hinzu kommt ohnehin, 
dass eine diesbezügliche Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht beson-
ders schwer wöge und angesichts der uneingeschränkten gerichtlichen 
Kognition (vgl. E. 1.4 hiervor), als geheilt gälte (vgl. hierzu BGE 137 I 195 
E. 2.3.2 S. 197, 126 V 130 E. 2b S. 132; SVR 2021 IV Nr. 43 S. 139, 
9C_555/2020 E. 4.4.1, 2020 IV Nr. 57 S. 193, 8C_25/2020 E. 3.3.1).

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3.

3.1 Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten werden in Prozenten 
des Einkommens aus unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätig-
keit festgesetzt (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). 
Zum Erwerbseinkommen gehört – vorbehältlich der Ausnahmen gemäss 
Abs. 2 – das im In- und Ausland erzielte Bar- oder Naturaleinkommen aus 
einer Tätigkeit einschliesslich der Nebenbezüge (Art. 6 Abs. 1 der Verord-
nung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversiche-
rung [AHVV; SR 831.101]).

3.2 Nach Art. 5 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 AHVG werden vom Einkom-
men aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit, dem massgebenden Lohn, 
Beiträge erhoben. Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in un-
selbstständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete 
Arbeit. Der massgebende Lohn umfasst auch Teuerungs- und andere 
Lohnzulagen, Provisionen, Gratifikationen, Naturalleistungen, Ferien- und 
Feiertagsentschädigungen und ähnliche Bezüge, ferner Trinkgelder, soweit 
diese einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgeltes darstellen (Art. 5 
Abs. 2 AHVG).

3.2.1 Zum massgebenden Lohn gehören begrifflich sämtliche Bezüge von 
Arbeitnehmern, die wirtschaftlich mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhän-
gen. Unerheblich ist, ob dieses Verhältnis fortbesteht oder aufgelöst wor-
den ist und ob die Leistungen geschuldet werden oder freiwillig erfolgen. 
Als beitragspflichtiges Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit 
gilt somit nicht nur unmittelbares Entgelt für geleistete Arbeit, sondern 
grundsätzlich jede Entschädigung oder Zuwendung, die aus dem Arbeits-
verhältnis bezogen wird oder in diesem wirtschaftlich hinreichend begrün-
det ist. Eine allfällige Beitragsfreiheit einer wirtschaftlich mit dem Arbeits-
verhältnis zusammenhängenden Leistung bedarf angesichts der General-
klausel von Art. 5 Abs. 2 erster Satz AHVG einer besonderen Rechtsgrund-
lage (BGE 148 V 385 E. 2.2 S. 387). 

3.2.2 Unkosten sind Auslagen, die dem Arbeitnehmer bei der Ausführung 
seiner Arbeiten entstehen. Unkostenentschädigungen gehören nicht zum 

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massgebenden Lohn (Art. 9 Abs. 1 AHVV). In masslicher Hinsicht gilt, dass 
Unkosten grundsätzlich in ihrer tatsächlichen Höhe zu berücksichtigen und 
von den Arbeitgebenden und/oder den Arbeitnehmenden nachzuweisen 
sind (Rz. 3010 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen 
[BSV] über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML] in der 
ab 1. Januar 2018 gültig gewesenen Fassung, welche inhaltlich mit den 
späteren übereinstimmt). Haben die Steuerbehörden ein Spesenreglement 
genehmigt, sollen die Ausgleichskassen diesen Entscheid übernehmen, 
sofern dies im Rahmen des AHV-Rechts zulässig ist oder die genehmigten 
Spesen nicht offensichtlich übersetzt sind (Rz. 3012 WML in den genann-
ten Fassungen). Ist es nicht möglich, die effektiven Unkosten zu belegen 
und liegt kein von der zuständigen Steuerbehörde genehmigtes Spesenre-
glement vor, ist der Pauschalbetrag, der im Lohnausweis für die Steuerer-
klärung angegeben ist, als Unkostenersatz zu berücksichtigen, sofern die-
ser nicht offensichtlich übersetzt ist. Mit solchen pauschalen Unkostenver-
gütungen können namentlich Auto-, Repräsentations-, Klein- oder andere 
Auslagen abgegolten werden (Rz. 3013 WML in den genannten Fassun-
gen). Die Pauschalbeträge müssen den effektiven Unkosten zumindest 
gesamthaft gesehen entsprechen, d.h. sie müssen mit den im Einzelfall 
tatsächlich gegebenen Verhältnissen im Einklang stehen. Dabei ist auf-
grund der Gegebenheiten in der konkreten Situation zu entscheiden. Die 
Pauschalen können beispielsweise anlässlich einer Arbeitgeberkontrolle 
festgelegt werden (Rz. 3014 WML in den genannten Fassungen).

3.2.3 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen 
und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll 
sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Ein-
zelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 
gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne 
triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeu-
gende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird 
dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsglei-
che Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 150 
V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 
224 E. 4.4.2 S. 228). Das Gericht weicht jedoch insoweit von Weisungen 
ab, als sie nicht gesetzmässig sind bzw. in Ermangelung gesetzlicher Vor-

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schriften mit den allgemeinen Grundsätzen des Bundesrechts nicht im Ein-
klang stehen (BGE 132 V 121 E. 4.4 S. 125).

3.3 Abgeleitet aus dem Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV), 
welcher die Bürgerin und den Bürger in ihrem berechtigten Vertrauen auf 
behördliches Verhalten schützt, können falsche Auskünfte von Verwal-
tungsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen 
Recht abweichende Behandlung der rechtsuchenden Person gebieten. 
Gemäss Lehre und Rechtsprechung (BGE 149 V 203 E. 5.1 S. 214, 146 I 
105 E. 5.1.1 S. 110, 143 V 341 E. 5.2.1 S. 346, 143 V 95 E. 3.6.2 S. 103, 
131 V 472 E. 5 S. 480) ist dies der Fall,

1. wenn es sich um eine vorbehaltlose Auskunft der Behörden handelt;
2. wenn die Behörde in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte 

Personen gehandelt hat;
3. wenn sie für die Erteilung der betreffenden Auskunft zuständig war oder 

wenn die rechtsuchende Person die Behörde aus zureichenden Gründen 
als zuständig betrachten durfte;

4. wenn die Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres erken-
nen konnte;

5. wenn sie im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft Dispositionen getrof-
fen hat, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden können;

6. wenn die gesetzliche Ordnung seit der Auskunftserteilung keine Änderung 
erfahren hat, und

7. wenn das Interesse an der Durchsetzung des objektiven Rechts nicht über-
wiegt.

Diese Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 149 V 203 
E. 5.1 S. 214, 143 V 341 E. 5.2.1 S. 346; SVR 2020 UV Nr. 26 S. 105, 
8C_341/2019 E. 4). Praxisgemäss können nicht bloss falsche Auskünfte 
eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung der Rechtsuchenden 
gebieten. Vielmehr kann jede Form behördlichen Fehlverhaltens den öffent-
lich-rechtlichen Vertrauensschutz auslösen, wenn und soweit es bei den 
betroffenen Personen eine entsprechende Vertrauenssituation schafft 
(BGE 111 Ib 116 E. 4 S. 124).

4.

4.1 Der Beigeladene ist für die Beschwerdeführerin seit Mai 2012 als … 
auf … tätig (act. I 4 = act. IIB 3) und … für diese seit Oktober desselben 
Jahres mit Kollektivzeichnungsberechtigung im Handelsregister (SHAB-

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Nr. … vom …. … …; act. I 3). Im an den Beigeladenen adressierten 
Schreiben vom 1. Mai 2012 (act. I 4 = act. IIB 3) hielt der Geschäftsführer 
und Verwaltungsratspräsident D.________ namens der Beschwerdeführe-
rin unter dem Titel "Spesen und Auslagenersatz" das Folgende fest: "Für 
die notwendige Infrastruktur wie eigenes Fahrzeug inkl. Unterhalt, 
Büroräumlichkeit, Arbeitsplatz inkl. Ausrüstung, Regale, Besprechungstisch 
etc. muss B.________ auf eigene Kosten besorgt sein. Einzig Kosten für 
Computer, Software und Geschäftsdrucksachen werden von der 
A.________ AG übernommen. Aus diesem Grund gilt für die AHV-ALV-
Berechnung 25% der Lohnzahlung als Spesenersatz, d.h. nur der Anteil 
von 75% als AHV/ALV-pflichtiger Lohn. Für die Steuern gilt 100% als pflich-
tig, weil die effektiven Barauslagen durch B.________ selbst geltend ge-
macht werden".

In den Lohnausweisen betreffend den Beigeladenen für die Steuerjahre 
2018 bis 2022 (act. I 10 = act. IIB 12) wurden weder effektive Spesen noch 
Pauschalspesen aufgeführt (Ziff. 13), jedoch unter Bemerkungen erwähnt, 
"AHV/ALV-Abzüge: auf 75% der verdienten Provisionen: 25% als Spesen-
ersatz" (Ziff. 15). In den Steuerveranlagungen der besagten Perioden 
(act. IIA 9), wurden hingegen jeweils die deklarierten Berufskosten gemäss 
Aufstellung (teilweise nach Korrektur durch die kantonale Steuerverwaltung 
[KSTV]) bzw. der steuerrechtliche Pauschalabzug (falls höher) als Abzug 
berücksichtigt (Ziff. 6 und Begründung Korrekturen/Änderungen).

Anlässlich der durch die E.________ AG im Juni bzw. Juli 2023 (betreffend 
die hier streitige Beitragsperiode) durchgeführten Arbeitgeberkontrolle (vgl. 
Art. 68b AHVG; Art. 162 f. AHVV; Rz. 1002 des Kreisschreiben an die Aus-
gleichkassen über die Kontrolle der Arbeitgeber [KAA]; Rz. 5001 der Wei-
sungen an die Revisionsstellen über die Durchführung der Arbeitgeberkon-
trollen [WRA]) wurden die pauschalen Unkostenvergütungen betreffend 
den Beigeladenen teilweise als massgebenden Lohn aufgerechnet 
(act. IIB 1). Schliesslich erfolgte mit dem angefochtenen Einspracheent-
scheid eine Schlechterstellung, indem die gesamten pauschalen Unkosten-
vergütungen als Lohn aufgerechnet und einzig die Berufskosten gemäss 
den Steuerveranlagungen als Unkostenauslagen berücksichtigt wurden 
(act. IIA 13).

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4.2 Nach früherer Verwaltungspraxis konnten für unselbstständigerwer-
bende Reisevertretende in der Regel 25 % vom Bruttolohn pauschal als 
Unkosten in Abzug gebracht werden (Rz. 4030 WML in der bis 31. Dezem-
ber 2009 gültigen Fassung). Diese Verwaltungspraxis wurde bereits per 
1. Januar 2010 aufgehoben (vgl. Mitteilung vom 1. April 2008 des Bundes-
amtes für Sozialversicherungen an die AHV-Ausgleichskassen und EL-
Durchführungsstellen Nr. 220 [<www.sozialversicherungen.
admin.ch>, unter: AHV/Mitteilungen; act. IIA 11]). 

4.3 Selbstredend gehören effektive Unkosten i.S.v. Art. 9 Abs. 1 AHVV 
(vgl. E. 3.2.2 hiervor; vgl. auch Rz. 3001 und 3003 WML in ab 1. Januar 
2018 gültig gewesenen Fassung, welche inhaltlich mit den späteren über-
einstimmt) nicht zum massgebenden Lohn (Beschwerde S. 5 Ziff. III lit. B 
Ziff. 2.1). Unbestrittenermassen liegt hier betreffend die Beschwerdeführe-
rin kein von der Steuerbehörde genehmigtes Spesenreglement vor und es 
erfolgte auch keine arbeitgeberseitige Abrechnung der Unkosten nach Be-
legen oder Einzelfallpauschalen (act. I 4, 10 = act. IIB 3, 12; vgl. E. 4.1 
hiervor). Zudem muss die Unkostenentschädigung den tatsächlich entstan-
denen Spesen zumindest gesamthaft gesehen entsprechen (vgl. 
Rz. 3012 ff. WML; vgl. E. 3.2.2 hiervor; UELI KIESER, Rechtsprechung zum 
AHVG, 4. Auflage 2020, Art. 5 N. 187 ff.; FREY/MOSIMANN/BOLLINGER, 
AHV/IVG-Kommentar, 2018, Art. 5 N. 38; Wegleitung der Schweizerischen 
Steuerkonferenz [SSK] und der Eidgenössischen Steuerverwaltung [ESTV] 
zum Ausfüllen des Lohnausweises bzw. der Rentenbescheinigung 
[<www.estv.admin.ch> unter: Direkte Bundessteuer/Lohnausweis/
Rentenbescheinigung]).

Hier war die zwischen der Beschwerdeführerin und dem Beigeladenen ver-
einbarte bzw. praktizierte Unkostenvergütung von 25 % des Bruttolohns 
(vgl. E. 4.1 hiervor) mit Blick auf die steuerrechtlich deklarierten bzw. ak-
zeptierten Unkosten und die daraus resultierende Nettolohn-Differenz of-
fensichtlich übersetzt (act. IIA 13/5 Ziff. 2). Wenngleich die WML für das 
angerufene Gericht unverbindlich ist (vgl. E. 3.2.3 hiervor), gibt es keinen 
triftigen Grund davon abzuweichen, da diese eine überzeugende Konkreti-
sierung der rechtlichen Vorgaben darstellt. Es wird seitens der Beschwer-
deführerin denn auch nicht geltend gemacht, die besagte WML-Praxis sei 

http://www.sozialversicherungen.admin.ch
http://www.sozialversicherungen.admin.ch

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gesetzes- bzw. verordnungswidrig. Obwohl eine Pauschalierung für die 
Beitragserhebung in der Praxis sicherlich eine administrative Vereinfa-
chung mit sich brächte, könnten sich dadurch im Einzelfall erhebliche Ab-
weichungen in Bezug auf den massgebenden Lohn ergeben, was mit dem 
Prinzip der Rechtsgleichheit nicht vereinbar wäre (vgl. BGE 150 V 105 
E. 6.3 S. 114, 143 V 139 E. 6.2.3 S. 145) und letztlich auch dem Solida-
ritätsgedanken des im Bereich der AHV geltenden Umlageverfahrens (in 
dem kein persönliches Altersvorsorgekapital existiert; vgl. Urteil des BGer 
9C_9/2018 vom 19. Juni 2018 E. 3.1) zuwiderliefe.

4.4 Die Beschwerdegegnerin verletzte die Untersuchungsmaxime nicht 
(Art. 43 Abs. 1 und 1bis ATSG; BGE 146 V 240 E. 8.3.2 S. 250, 125 V 193 
E. 2 S. 195, 122 V 157 E. 1a S. 158; Beschwerde S. 5 Ziff. III lit. B Ziff. 2.2), 
edierte sie doch die Steuerveranlagungen, woraus sich die seitens des 
Beigeladenen deklarierten bzw. von der KSTV steuerrechtlich akzeptierten 
Gewinnungskosten ergeben. Daraus, dass diese Beweismassnahme nicht 
bereits vor Erlass der Verfügung vom 6. Dezember 2023 (act. IIA 1), son-
dern erst im Einspracheverfahren erfolgte, vermag die Beschwerdeführerin 
nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, zumal es der Verwaltung verwehrt war, 
einen kassatorischen Einspracheentscheid zu erlassen. Zwar ist die Aner-
kennung der Unkosten durch die Steuerbehörden für die Beschwerdegeg-
nerin nicht verbindlich (vgl. Rz. 3011 WML; E. 3.2.1 hiervor; Beschwerde 
S. 6 Ziff. III lit. B Ziff. 2.2), die beitragspflichtige Person muss sich aber bei 
Erklärungen und Dispositionen behaften lassen, die sie im steuerrechtli-
chen Verfahren vornimmt (KIESER, a.a.O., Art. 5 N. 189 mit Hinweisen). 
Überdies spricht auch die Einheit der Rechtsordnung (BGE 143 II 8 E. 7.3 
S. 23) dafür, dass die Höhe der Unkosten im Steuer- oder AHV-
Beitragsverfahren nicht stark divergieren sollte. Bei dieser Ausgangslage 
besteht deshalb keine Veranlassung von den Beträgen gemäss Steuerver-
anlagungen (act. IIA 10) abzuweichen. Die erst im Beschwerdeverfahren 
ins Recht gelegte exemplarische Aufstellung (act. I 11), welche nota bene 
nicht mit Belegen untermauert wird und keine Unterscheidung nach Bei-
tragsjahr enthält, ändert daran nichts (Beschwerde S. 6 Ziff. III lit. B 
Ziff. 2.3). 

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4.5 Unter diesen Umständen ist die mit dem angefochtenen Einspra-
cheentscheid vorgenommene Aufrechnung der gesamten pauschalen Un-
kostenvergütungen als massgebenden Lohn und die Berücksichtigung ein-
zig der Berufskosten gemäss den Steuerveranlagungen als Unkostenent-
schädigungen nicht zu beanstanden. Der Sachverhalt ist gestützt auf die 
vorliegenden Akten hinreichend geklärt, weshalb sich weitere Erhebungen 
in antizipierter Beweiswürdigung erübrigen (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5 
S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; Urteil des BGer 
9C_298/2024 vom 14. August 2024 E. 5.2, zur Publikation vorgesehen; 
SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 9C_296/2018 E. 4). 

4.6 Die Beschwerdeführerin beruft sich indes auf den Grundsatz von 
Treu und Glauben, indem sie – wie bereits im Einspracheverfahren (act. I 9 
= act. IIA 7) – geltend macht, sie habe keinerlei Anlass gehabt, an der 
Rechtmässigkeit des seit etlichen Jahren praktizierten Pauschalabzugs von 
25 % zu zweifeln, nachdem dieser anlässlich der Arbeitgeberkontrolle im 
Jahr 2015 nicht beanstandet worden sei, sondern im Gegenteil ausdrück-
lich keinen Anlass zu Beanstandungen "oder zu besonderen" Bemerkun-
gen gegeben habe (Beschwerde S. 7 Ziff. III lit. B Ziff. 3).

Die am 7. Mai 2015 durch die F.________ AG durchgeführte Arbeitgeber-
kontrolle an Ort und Stelle (act. IIA 10) entfaltete keine materielle Rechts-
kraft (vgl. KIESER, a.a.O. Art. 68 N. 1), zumal sie die Kontrollperiode 2010 
bis 2014 betraf und nicht die hier strittige Beitragsperiode 2018 bis 2022. 
Vorbehalten bleibt zwar ein allfälliger Vertrauensschutz (vgl. KIESER, a.a.O, 
BGer 9C_717/2015 E. 4.3). Hier hatte jedoch weder die Beschwerdegegne-
rin noch die von ihr mit der Arbeitgeberkontrolle beauftragte Revisionsstelle 
(vgl. Art. 164 ff. AHVV in der bis 31. Dezember 2023 gültigen Fassung; 
Rz. 1001 ff. WRA) ausdrücklich Zusicherungen für künftige Kontrollperi-
oden abgegeben; eine Vertrauensgrundlage wurde damit nicht geschaffen 
(Urteil des BGer 9C_708/2015 vom 11. Juli 2016 E. 5.2.2; Beschwerde S. 8 
Ziff. III lit. B Ziff. 3.2; Beschwerdeantwort S. 2). Im Übrigen ist auch fraglich, 
ob die Beschwerdeführerin überhaupt Dispositionen traf, die nicht ohne 
Nachteil wieder rückgängig gemacht werden können. Steuerrechtlich ergab 
sich keine Differenz und beitragsrechtlich kompensieren sich die finanziel-
len Auswirkungen allenfalls: Hätte die Beschwerdeführerin von Anfang an 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Februar 2025, AHV 200 2024 691

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die nun nachgeforderten Beiträge entrichtet, wäre sie zwar einerseits nicht 
mit der Zinsforderung konfrontiert worden, andererseits kam ihr durch die 
zu tiefen Beiträge die entsprechend höhere Liquidität zu Gute. Sie konnte 
damit zunächst Beiträge einsparen. Dies bzw. die allfällige Verwendung 
des so eingesparten Gelds ist keine ohne Nachteile rückgängig zu ma-
chende Verwendung. Ein Nachteil ergäbe sich damit nur, soweit im Nied-
rigzinsumfeld die real erzielten Rendite deutlich tiefer als der technische 
Zinssatz von 5 % i.S.v. Art. 42 Abs. 2 AHVV ausgefallen wäre (vgl. dazu 
BGE 139 V 297 E. 3.3.3 S. 306). Wie es sich damit verhält, kann dahinge-
stellt bleiben, da es bereits an der kumulativen Tatbestandsvoraussetzung 
einer Vertrauensgrundlage fehlt (vgl. E. 3.3 hiervor). Die Beschwerdeführe-
rin kann sich somit bezüglich des in den Jahren 2010 bis 2014 praktizierten 
Pauschalabzugs für Unkosten im Umfang von 25 % nicht auf den Vertrau-
ensschutz berufen.

4.7 Die durch die Beschwerdegegnerin vorgenommene Umrechnung 
von Netto- in Bruttolöhne (vgl. BSV, Umrechnung von Nettolöhnen in Brut-
tolöhne AHV/IV/EO/ALV [<www.sozialversicherungen.admin.ch> unter: 
Weisungen Beiträge/Netto-/Bruttolöhne]) und mittels Nachtrag "Anhang 
zum Einspracheentscheid" (act. IIA 13) fakturierte Forderung samt Zins 
wurde in masslicher Hinsicht nicht substanziiert gerügt und gibt zu keinen 
Bemerkungen Anlass. 

4.8 Zusammenfassend ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
12. September 2024 (act. IIA 13) nicht zu beanstanden und die dagegen 
erhobene Beschwerde abzuweisen.

5.

5.1 Das vorliegende Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 61 Ingress ATSG 
i.V.m. Art. 102 ff. VRPG und Art. 1 des Dekrets vom 24. März 2010 betref-
fend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret; VKD; BSG 
161.12]; vgl. auch BBl 2018 1639). Die Verfahrenskosten bestehen aus 
einer Pauschalgebühr (Art. 103 Abs. 1 Satz 1 VRPG). Die Behörde setzt 
die Gebühr gestützt auf die gesetzliche Gebührenordnung nach pflicht-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Februar 2025, AHV 200 2024 691

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gemässem Ermessen fest (Art. 103 Abs. 2 VRPG). Die Gebühren für die 
Beurteilung von Streitigkeiten durch das Verwaltungsgericht betragen auf 
dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts Fr. 200.-- bis Fr. 2'500.-- (Art. 4 
Abs. 2 i.V.m. Art. 51 lit. e VKD).

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 500.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin zur Bezah-
lung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen. Der Beigeladene hat keine Anträge gestellt, womit ihm keine Ver-
fahrenskosten aufzuerlegen sind (vgl. MICHEL DAUM, in: HERZOG/DAUM 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 14 N. 11).

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht weder für die unterlie-
gende Beschwerdeführerin, die obsiegende Beschwerdegegnerin, noch für 
den Beigeladenen, der sich nicht hat vernehmen lassen, ein Anspruch auf 
eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g 
ATSG  [Umkehrschluss]; BGE 126 V 143 E. 4a S. 150; DAUM, a.a.O.).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

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4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt Dr. B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber (AKBA)
- B.________ 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.