# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 42bcdae2-ecee-57fe-bea0-208d98ee45c3
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-08
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 08.01.2021 III 2020 171
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-171_2021-01-08.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 171

Entscheid vom 8. Januar 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 

gegen

1. Erziehungsrat des Kantons Schwyz, Kollegiumstrasse 28, 
Postfach 2190, 6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. Amt für Volksschulen und Sport, Kollegiumstrasse 28, 
Postfach 2191, 6431 Schwyz,
beigeladenes Amt,

Gegenstand Schulrecht (Schulbewilligung; Auflagen)

2

Sachverhalt:

A. Die A.________ mit Sitz in ________ verfügt über eine Ausnahmebewilli-
gung zur Führung einer privaten Volksschule (Kindergarten, Primarstufe und Se-
kundarstufe I) mit Gültigkeit bis Ende des Schuljahres 2019/2020. Am 1. Novem-
ber 2019 reichte sie beim kantonalen Amt für Volksschulen und Sport (nachfol-
gend: AVS) ein Gesuch um Verlängerung der bisherigen Betriebsbewilligung ein 
(vgl. RR-act. II/02/Beilage 2). Bereits zuvor hatte die Abteilung Schulcontrolling 
des AVS am 14./15. Oktober 2019 eine gezielte Qualitätsüberprüfung an der 
A.________ in ________ durchgeführt (vgl. RR-act. II/02/Beilage 3). 

B. Mit Beschluss Nr. 6 vom 14. Februar 2020 entschied der Erziehungsrat des 
Kantons Schwyz wie folgt über das Verlängerungsgesuch:

1. Der Erziehungsrat nimmt die Beurteilung der A.________ durch das Amt für 
Volksschulen und Sport zur Kenntnis.

2. Der Erziehungsrat erteilt die Verlängerung der Ausnahmebewilligung zur 
Führung einer privaten Volksschule mit Kindergarten-, Primar- und 
Sekundarstufe I durch die A.________ für die nächsten vier Jahre (Schuljahre 
2020/2021 bis und mit 2023/2024).

3. Die A.________ muss folgende Auflagen nachweislich erfüllen:

- Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein jährliches Zeugnis (Wortbericht 
und/oder Ziffernoten). Die Umsetzung hat spätestens im Schuljahr 
2021/2022 zu erfolgen.

- Die Bestätigung der Erfüllung von Sicherheitsvorschriften in den 
Bereichen Feuer-, Blitz-  und Wasserschutz muss bis 31. Juli 2020 
ausgewiesen werden.

4. Der Erziehungsrat beauftragt die Abteilung Schulcontrolling, bis Ende 
Dezember 2023 an der A.________ eine gezielte Qualitätsüberprüfung 
durchzuführen.

5. Für die Weiterführung der Schule nach dem 31. Juli 2024 hat die A.________ 
dem Erziehungsrat bis zum 31. Januar 2024 ein allfälliges Gesuch um 
Verlängerung der Betriebsbewilligung einzureichen.

6.-7. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

C. Mit Eingabe vom 16. März 2020 unter dem Titel "Teilrekurs zum Beschluss 
des Erziehungsrates vom 14.02.2020" erhob die A.________ Beschwerde beim 
Regierungsrat des Kantons Schwyz mit dem Antrag, "dass die A.________ in 
diesem, sowie den folgenden Jahren die 4jährige Betriebsbewilligung erhält mit 
der bisherigen Beurteilungshandhabung". 

D. Mit Beschluss (RRB) Nr. 495/2020 vom 23. Juni 2020 wies der Regierungs-
rat die Beschwerde ab (Disp.-Ziff. 1) und auferlegte die Verfahrenskosten von 

3

Fr. 1'500.-- der A.________ (Disp.-Ziff. 2). Parteientschädigungen wurden keine 
zugesprochen (Disp.-Ziff. 3).

E. Gegen diesen RRB (Versand am 30.6.2020) liess die A.________ am 
24. August 2020 unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes vom 15. Juli bis 
15. August fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen (Verfahren III 2020 147):

1. Der angefochtene Beschluss des Regierungsrates und die Auflage Ziffer 3 
lem. 1 des [Beschlusses des] Erziehungsrates seien aufzuheben. Soweit 
erforderlich, sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen 
zurückzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Kantons. 

Unter anderem wurde zum einen gerügt, Regierungsrat Michael Stähli hätte in 
den Ausstand treten müssen, da er bereits als Präsident des Erziehungsrates 
geamtet habe (Beschwerde S. 2 Rz. 3). Zum andern wurde eine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs gerügt, weil die vorinstanzliche Duplik vom 8. Juni 2020 der 
Beschwerdeführerin erst am 22. Juni 2020, d.h. am Tag vor der Beschlussfas-
sung durch den Regierungsrat zugestellt worden sei (S. 2 Rz. 4). Dies müsse zur 
Aufhebung des angefochtenen RRB führen.

F.1 Mit Vernehmlassung vom 8. September 2020 beantragte der Regierungs-
rat, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin ab-
zuweisen. In der Begründung wurde die Rüge betreffend den Ausstand aner-
kannt. Aus diesem Grunde habe der Regierungsrat den angefochtenen RRB 
Nr. 495 vom 23. Juni 2020 durch den inhaltlich gleichlautenden RRB 
Nr. 653/2020 vom 8. September 2020 ersetzt, welcher unter Ausschluss von Re-
gierungsrat Michael Stähli zustande gekommen sei. Angesichts der inhaltlichen 
Übereinstimmung der beiden Beschlüsse würden die beschwerdeweise vorge-
brachten Argumente ihre Berechtigung behalten, weshalb vernehmlassend im 
Sinne der Verfahrensbeschleunigung auch hierzu Stellung genommen werde; 
dieses Vorgehen liege im Interesse der Beschwerdeführerin. Aufgrund der ergrif-
fenen Rechtsmittel sei die Beschwerdeführerin zurzeit nicht im Besitz einer 
rechtskräftigen Bewilligung zur Führung einer privaten Volksschule für das aktu-
elle Schuljahr. Das Verwaltungsgericht werde daher ersucht, von einer Aufhe-
bung des angefochtenen RRB Nr. 495 vom 23. Juni 2020 und einer Rückwei-
sung an den Regierungsrat abzusehen und direkt die Rechtmässigkeit des RRB 
Nr. 653 vom 8. September 2020 zu beurteilen (Vernehmlassung Ziff. 1 bis 3). 

F.2 Mit Schreiben vom 10. September 2020 teilt die Beschwerdeführerin dem 
Verwaltungsgericht mit, der Regierungsrat habe seinen bisherigen Entscheid wi-

4

derrufen, womit die eingereichte Beschwerde vom 24. August 2020 gegen-
standslos werde und abzuschreiben sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge 
zulasten des Kantons. Ob die Beschwerdeführerin den neuen Entscheid vom 
8. September 2020 anfechte, könne sie innert der neuen Rechtsmittelfrist prüfen. 

F.3 Mit Schreiben vom 11. September 2020 an die Parteien (unter Zustellung 
der Vernehmlassung des Regierungsrates vom 8.9.2020, des Schreibens der 
Beschwerdeführerin vom 10.9.2020 und des RRB Nr. 653/2020 [nur an den Er-
ziehungsrat]) führte das Verwaltungsgericht unter anderem aus, es gehe von ei-
nem unveränderten Beschwerdewillen der Beschwerdeführerin aus, der nunmehr 
folglich (auch) gegen den materiell gegenüber dem RRB Nr. 495/2020 vom 
23.  Juni 2020 unveränderten RRB Nr. 653/2020 vom 8. September 2020 gerich-
tet sei. Die Einreichung einer neuen Beschwerde erübrige sich. Eine solche wür-
de als Replik im laufenden Verfahren qualifiziert. Andernfalls - d.h. bei Wegfall 
des Willens zur Anfechtung der mit den beiden RRB Nr. 495/2020 und 
Nr.  653/2020 bestätigten bisher strittigen Auflage - werde die Beschwerdeführe-
rin um eine entsprechende Mitteilung bis spätestens 30. September 2020 er-
sucht. 

F.4 Mit Vernehmlassung vom 15. September 2020 beantragte der Erziehungs-
rat die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerde-
führerin. Am 15. September 2020 reichte das Sicherheitsdepartement dem Ver-
waltungsgericht unter Hinweis auf die Vernehmlassung des Regierungsrates vom 
8. September 2020 und den RRB Nr. 653/2020 vom gleichen Tag die Akten ein. 

G. Mit Eingabe vom 30. September 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) liess 
die A.________ fristgerecht auch Beschwerde gegen den RRB Nr. 653/2020 
vom 8. September 2020 (Versand am 9.9.2020) erheben mit den folgenden An-
trägen (Verfahren III 2020 171): 

1. Der angefochtene Beschluss des Regierungsrates und die Auflage Ziffer 3 
lem. 1 des [Beschlusses des] Erziehungsrates seien aufzuheben. Soweit 
erforderlich, sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen 
zurückzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Kantons. 

Die materiell-rechtlichen Ausführungen entsprechen denjenigen der Beschwerde 
vom 24. August 2020 (je S. 3 bis S. 11 Rz. 5 bis Rz. 15). 

H. Mit Schreiben vom 6. Oktober 2020 (Eingang am 7.10.2020) verwies das 
Sicherheitsdepartement auf die Vernehmlassung des Regierungsrates vom 
8. September 2020 im Verfahren III 2020 147, da die beiden Beschwerden inhalt-

5

lich identisch seien; gleichzeitig verwies es zur weiteren Begründung auf den an-
gefochtenen Entscheid.

I. Mit Eingabe vom 22. Oktober 2020 betreffend die Verfahren III 2020 147 
und III 2020 171 stellte die Beschwerdeführerin folgende Anträge:

Das Beschwerdeverfahren III 2020 147 sei als durch Widerruf erledigt 
abzuschreiben und die vernehmlassenden und replizierenden Eingaben der 
Parteien dem Verfahren III 2020 171 zuzuweisen, eventuell seien die Verfahren 
unter letzteren Aktenzeichen zu vereinigen, 
unter Entschädigungsfolge.

J. Mit Entscheid vom 26. Oktober 2020 erkannte der Einzelrichter des Verwal-
tungsgerichts, dass das Verfahren III 2020 147 infolge Widerrufs und Ersetzung 
des angefochtenen RRB Nr. 495/2020 vom 23. Juni 2020 durch den RRB 
Nr.  653/2020 vom 8. September 2020 als gegenstandslos abgeschrieben werde 
(Disp.-Ziff. 1); eine Parteientschädigung wurde nicht zugesprochen (Disp.Ziff. 3).

K. Mit Eingabe vom 13. November 2020 verzichtete der Erziehungsrat im Ver-
fahren III 2020 171 auf eine weitere Stellungnahme; gleichzeitig verwies er auf 
die Vernehmlassung vom 15. September 2020 sowie auf die weiteren Aus-
führungen und Begründungen im Beschluss Nr. 6 des Erziehungsrates vom 14. 
Februar 2020 und in der Vernehmlassung vom 14. April 2020.

L. Mit Schreiben vom 20. November 2020 verwies die Beschwerdeführerin auf 
ihre Eingaben vom 30. September 2020 und vom 22. Oktober 2020 im Verfahren 
III 2020 147 und ersuchte - unter Einreichung einer Kostennote - um deren Zu-
weisung zum vorliegenden Verfahren III 2020 171. Am 23. November 2020 reich-
te die Beschwerdeführerin einen ________ publizierten Nachruf auf den Kinder-
arzt C.________ sel. ein, der ihrem Verwaltungsrat als Mitglied angehörte. 

6

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Mit Beschluss Nr. 6 vom 14. Februar 2020 - bestätigt mit dem vorliegend 
nunmehr angefochtenem RRB Nr. 653/2020 vom 8. September 2020 (Verfahren 
III 2020 171) - entschied der Erziehungsrat über das Gesuch der 
Beschwerdeführerin um Verlängerung der Bewilligung der Führung einer privaten 
Volksschule und bewilligte die Weiterführung der Privatschule für weitere vier 
Jahre (Schuljahre 2020/2021 bis und mit 2023/2024; vgl. Disp.-Ziff. 2); dies unter 
anderem mit der Auflage, dass den Schülern ein jährliches Zeugnis (Wortbericht 
und/oder Ziffernoten) auszuhändigen sei; die Umsetzung habe spätestens im 
Schuljahr 2021/2022 zu erfolgen (vgl. Disp.-Ziff. 3 Abs. 1; vgl. vorstehend Ingress 
Lit. B).

1.2 Dagegen setzt sich die Beschwerdeführerin zur Wehr mit der Begründung, 
diese Auflage treffe die beschwerdeführende Schule im Kern ihres 
pädagogischen Ansatzes und sei mit diesem unvereinbar. Jährliche 
Bewertungen würden das Angebot "A.________" grundlegend und bis zur 
Unkenntlichkeit verändern. Die Vorinstanzen hätten auch nicht dargelegt, auf 
welcher Begründungsbasis eine jahrzehntelange Praxis, auf welche sich die 
Beschwerdeführerin habe verlassen dürfen und die nicht ohne triftige Gründe 
geändert werden dürfe, nunmehr ohne den geringsten Anlass geändert werden 
sollte. Namentlich hätten keinerlei negative Auswirkungen der bisherigen 
Bewertungsfreiheit angeführt werden können. Diese Änderung verstosse gegen 
das Verfassungsprinzip von Treu und Glauben und sei daher nicht haltbar (vgl. 
Beschwerde vom 30.9.2020 S. 3 Ziff. 7).

1.3 Die Beschwerdeführerin wendet sich vor Verwaltungsgericht gegen die 
Auflage der Ausstellung eines jährlichen Zeugnisses (Wortbericht und/oder 
Ziffernoten). Mithin gilt es nachfolgend die Rechtmässigkeit dieser strittigen 
Auflage zu beurteilen. 

2.1 Art. 19 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) normiert, 
dass der Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht 
gewährleistet ist. Nach Art. 41 Abs. 1 lit. f BV setzen sich Bund und Kantone in 
Ergänzung zu persönlicher Verantwortung und privater Initiative dafür ein, dass 
Kinder und Jugendliche sowie Personen im erwerbsfähigen Alter sich nach ihren 
Fähigkeiten bilden, aus- und weiterbilden können. Art. 62 Abs. 1 BV hält sodann 
fest, dass die Kantone für das Schulwesen zuständig sind. Sie sorgen für einen 
ausreichenden Grundschulunterricht, der allen Kindern offensteht. Der 
Grundschulunterricht ist obligatorisch und untersteht staatlicher Leitung oder 
Aufsicht (Art. 62 Abs. 2 Satz 1 und 2 BV).

7

2.2 Gemäss § 16 der Kantonsverfassung vom 24. November 2010 (KV; SRSZ 
100.100) sorgt der Staat für ein vielfältiges Angebot von hoher Qualität, das es 
jeder Person erlaubt, sich schulisch und beruflich zu bilden und ihre Fähigkeiten 
zu entwickeln. Gemäss § 10 Abs. 1 des Volksschulgesetzes vom 19. Oktober 
2005 (VSG, SRSZ 611.210) legt der Erziehungsrat ein Qualitätssystem zur Steu-
erung und Überwachung für die Volksschule fest. Die Schulen werden durch das 
zuständige Amt beaufsichtigt und beurteilt. Das Amt kann zu diesem Zweck Per-
sonendaten bearbeiten, Schulbeurteilungen durchführen und mit anderen Institu-
tionen zusammenarbeiten (§ 10 Abs. 2 VSG). Gemäss § 55 Abs. 1 VSG übt der 
Erziehungsrat die unmittelbare Aufsicht über das Volksschulwesen aus. Er er-
lässt die zum Vollzug dieses Gesetzes erforderlichen Bestimmungen, soweit da-
zu nicht ausdrücklich der Regierungsrat ermächtigt ist (§ 55 Abs. 2 VSG). In § 69 
Abs. 1 VSG wird festgehalten, dass die Führung privater Volksschulen und der 
Besuch von Privatunterricht zur Erfüllung der Schulpflicht einer Bewilligung be-
dürfen. Der Erziehungsrat umschreibt die Bewilligungsvoraussetzungen (§ 69 
Abs. 2 VSG).  Die Bewilligungen für private Volksschulen erteilt der Erziehungs-
rat. Die Bewilligungen können mit Auflagen und Bedingungen versehen werden 
(vgl. § 69 Abs. 3 VSG). Gemäss § 70 Abs. 1 VSG stehen die privaten Volksschu-
len und der Privatunterricht unter Aufsicht des zuständigen Amtes.

2.3 Von seiner Kompetenz, die zum Vollzug des Volksschulgesetzes 
erforderlichen Ausführungsbestimmungen zu erlassen, hat der Erziehungsrat in 
den ursprünglichen Weisungen zur Führung von privaten Volksschulen vom 1. 
Februar 2006 (nachfolgend: PS-Weisungen, SRSZ 618.111) Gebrauch gemacht 
und geregelt, welche Anforderungen erfüllt werden müssen, damit der 
Verfassungsrang aufweisende Bildungsauftrag, allen Kindern und Jugendlichen 
eine angemessene Grundausbildung zu ermöglichen, im Rahmen einer privaten 
Volksschule oder durch Privatunterricht (home schooling) umgesetzt werden 
kann. § 4 PS-Wei-sungen (in der ursprünglichen Fassung vom 1.2.2006; 
Inkraftsetzung: 1.8.2006) hielt im Absatz 3 bezogen auf Zeugnisse fest (vgl. GS 
21-75):

Den Lernenden ist jährlich mindestens ein Zeugnis (Wortbericht und/oder 
Ziffernoten) auszustellen, worin der Besuch der Pflichtfächer und minimale 
Angaben über Leistung und Verhalten aufzuführen sind. Die 
Erziehungsberechtigten können ein Abgangszeugnis mit Noten verlangen.

2.4.1 Anlass für eine Teilrevision der oberwähnten PS-Weisungen gab der 
Umstand, dass die Qualität der bestehenden privaten Schulen unterschiedlich 
beurteilt wurde und bei einem Wechsel von einer Privatschule zur öffentlichen 
Schule die betreffenden Schüler(innen) dem Unterricht an der öffentlichen Schule 

8

mehrfach nur dank der Einstufung in eine tiefere Jahrgangsklasse folgen 
konnten, obwohl eine Bewilligungsbedingung für Privatschulen lautet, dass ein 
Übertritt zu gewährleisten ist (vgl. § 4 Abs. 1 PS-Weisungen). Mit Protokoll vom 
16. September 2010 hat der Erziehungsrat die PS-Weisungen geändert und 
rückwirkend auf den 1. August 2010 in Kraft gesetzt. Mit dieser Teilrevision der 
PS-Weisungen vom 16. September 2010 hat der kantonale Erziehungsrat die 
Bedingungen für die Führung einer Privatschule u.a. dahingehend angepasst und 
in § 4ff. (PS-Weisungen) die schulischen Bedingungen konkret aufgelistet und 
zwar so, dass neu in § 4a bis § 4d die personellen sowie räumlichen 
Bedingungen wie auch die Meldepflicht sowie Ausnahmen neu geregelt wurden; 
derweil wurde in § 4 Abs. 2 der PS-Weisungen bezüglich der Zeugnisse die 
bisherige Bestimmung lediglich wiederholt (vgl. GS 22-119; vgl. hierzu ferner 
VGE III 2014 19/20 vom 25.6.2014 Erw. 1.6).

2.4.2 Ferner wurden bei der Teilrevision im Jahre 2010 die vormals unbefristeten 
Bewilligungen der privaten Volksschulen in befristete umgewandelt; die privaten 
Schulen wurden insoweit verpflichtet, alle vier Jahre eine erneute Bewilligung für 
die Weiterführung beim Erziehungsrat zu beantragen; dabei werden sie alle vier 
Jahre durch die Abteilung Schulcontrolling mit einer gezielten Überprüfung 
beurteilt (vgl. § 3 Abs. 2 der PS-Weisung [GS 22-119]; ferner RRB Nr. 1014/2016 
vom 13.12.2016 betr. Beantwortung der Interpellation I 3/16 S. 3 Erw. 2.2.1).

2.5 Anlässlich einer weiteren Teilrevision der PS-Weisungen wurde mit 
Erziehungsratsbeschluss vom 23. Juni 2017 der § 4 Abs. 2 der PS-Weisungen 
auf den 1. August 2017 zudem wie folgt angepasst:

Den Schülerinnen und Schülern ist jährlich mindestens ein Zeugnis (Wortbericht 
und/oder Ziffernoten) auszustellen, worin Angaben über Leistung und Verhalten 
aufzuführen sind. Die Erziehungsberechtigten können ein Abgangszeugnis mit 
Noten verlangen.

Der Vergleich der ursprünglichen PS-Weisungen vom 1. Februar 2006 einerseits 
und der teilrevidierten PS-Weisungen vom 16. September 2010 bzw. 23. Juni 
2017 zeigt, dass die Einengung des Zeugnisses auf den "Besuch der 
Pflichtfächer" sowie die Beschränkung der Angaben auf "minimale" gestrichen 
wurden. Die revidierte Fassung charakterisiert sich folglich als offener und weiter 
gefasst. 

3.1 Der konstanten Praxis von Verwaltungsbehörden und Gerichten kommt ein 
grosses Gewicht zu. Das Gleichheitsprinzip und der Grundsatz der Rechtssicher-
heit verlangen, dass an einer Praxis in der Regel festgehalten wird. Den 
Behörden ist es aber nicht verwehrt, eine bisher geübte Praxis zu ändern, wenn 

9

sie zur Einsicht gelangen, dass eine andere Rechtsanwendung oder 
Ermessensbetätigung dem Sinn des Gesetzes oder veränderten Verhältnissen 
besser entspricht. Eine solche Praxisänderung muss sich jedoch auf ernsthafte 
sachliche Gründe stützen können, die - vor allem aus Gründen der 
Rechtssicherheit - umso gewichtiger sein müssen, je länger die als falsch oder 
nicht mehr zeitgemäss erkannte Rechtsanwendung gehandhabt worden ist; die 
Praxisänderung muss grundsätzlich erfolgen, darf keinen Verstoss gegen Treu 
und Glauben darstellen und das Interesse an der richtigen Rechtsanwendung 
muss gegenüber demjenigen an der Rechtssicherheit überwiegen (vgl. Urteil des 
BVGer B-5092/2009 vom 12.11.2009 Erw. 6 m.H.a. BGE 127 I 49 Erw. 3c; BGE 
125 II 152 Erw. 4c/aa; Wiederkehr/Richli, Praxis des allgemeinen 
Verwaltungsrechts, Eine systematische Analyse der Rechtsprechung, Band I, 
Bern 2012, Rz. 1660 ff.). Wenn eine unverändert bestehende Regelung künftig 
konsequenter umgesetzt wird, ist fraglich, ob eine Praxisänderung im 
Rechtssinne vorliegt. Des Weiteren kann eine Praxisänderung nur dann 
vorliegen, wenn überhaupt über längere Zeit eine gefestigte Praxis bestanden 
hat, das heisst in mehreren Fällen jeweils gleich entschieden wurde und so eine 
Vertrauensbasis für künftige Fälle begründet wurde. Eine ständige Praxis kann 
nicht auf einzelne Fälle zurückgeführt werden (vgl. Wiederkehr/Richli, a.a.O., Rz. 
1666; vgl. zum Ganzen: VGE III 2014 19/20 vom 25.6.2014 Erw. 3.2).

3.2 Das Verhalten einer Behörde kann unter Umständen beim Betroffenen 
berechtigte Erwartungen wecken, die bei gegebenen Voraussetzungen gestützt 
auf Art. 9 BV zu schützen sind. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung 
bedeutet dieses in Art. 9 BV verankerte Recht auf Vertrauensschutz u.a., dass 
eine (selbst unrichtige) Zusicherung oder Handlung einer Behörde unter 
bestimmten Umständen Rechtswirkung entfalten kann und mithin eine vom 
materiellen Recht abweichende Behandlung der Privatperson gebietet (statt 
vieler vgl. BGE 127 I 31 Erw. 3a). Damit der Vertrauensschutz angerufen werden 
kann, braucht es indes eine Vertrauensgrundlage, eine Handlung eines 
staatlichen Organs, welche beim betroffenen Bürger berechtigterweise 
bestimmte verhaltenswirksame Erwartungen entstehen lässt. Vorausgesetzt ist 
weiter, dass die Person, die sich auf Vertrauensschutz beruft, berechtigterweise 
auf diese Grundlage vertrauen durfte und gestützt darauf nachteilige 
Dispositionen getroffen hat, die sie nicht mehr rückgängig machen kann (statt 
vieler BGE 129 I 161 Erw. 4.1; vgl. BGE 143 V 95 Erw. 3.6.2; BGE 137 II 182 
Erw. 3.6.2; BGE 137 I 69 Erw. 2.5.1, je m.H.). Das Vertrauen des Bürgers wird 
nur geschützt, wenn keine überwiegenden öffentlichen Interessen 
entgegenstehen (vgl. VGE III 2014 19/20 Erw 3.3; BGE 120 Ib 317 Erw. 3a; Urteil 
BGer 1C_43/2008 vom 9.4.2008 Erw. 5.4) und das Interesse an der richtigen 

10

Durchsetzung des objektiven Rechts dasjenige am Vertrauensschutz nicht über-
wiegt (BGE 141 V 530 Erw. 6.2; BGE 137 II 182 Erw. 3.6). 

4.1.1 Die im Jahre 1983 gegründete Beschwerdeführerin verfügt(e) mindestens 
seit dem Jahr 1995 über definitive sowie befristete Bewilligungen, welche ihr ent-
sprechend die Einhaltung der Rahmenbedingungen zur Bewilligung von privaten 
Volksschulen attestierten bzw. attestieren. Seit der Gründung erlaubte der Erzie-
hungsrat unbestrittenermassen denn auch der Beschwerdeführerin den Privat-
schulunterricht ohne die Ausstellung eines jährlichen Zeugnisses (Wortbericht 
und/oder Ziffernoten) zu Handen ihrer Schülerinnen und Schüler, dies abwei-
chend von den seit dem 1. August 2006 neu in Kraft getretenen PS-Weisungen 
betreffend ein jährlich erforderliches Zeugnis. 

4.1.2 Aus den "Entwicklungshinweisen" der jeweiligen Evaluationsberichte, 
welche die Beschwerdeführerin jeweils innerhalb von vier Jahren bis zur 
nächsten Evaluation anzugehen und umzusetzen hatte, ergibt sich, dass die 
jeweiligen Vorgaben im Rahmen der schulspezifischen Rahmenbedingung immer 
umgesetzt wurden; dies betraf insbesondere die Gründung eines Schulrates, die 
Anstellung von Lehrperson für Fremdsprachen, die häufigere Anwendung der 
Standardsprache, die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der hohen 
Qualität der Schule sowie die Einhaltung bzw. Durchsetzung der Hausordnung 
bei allen Schülerinnen und Schülern, auch bei den eigenen Familienmitgliedern 
(vgl. Evaluationsbericht vom 19.1.2006 S. 9 [Bf-act. 3], Evaluationsbericht vom 
22.4.2010 S. 10 [Bf-act. 4] sowie Evaluationsbericht vom 26.3.2015 S. 14/17 [Bf.-
act. 5]). 

4.1.3 Konkret wird im Evaluationsbericht des Amtes für Volksschulen, Fachstelle 
Schulbeurteilung FSB (Evaluation), vom 19. Januar 2006 bei den Stärken u.a. 
aufgeführt, dass die Lehrpersonen ihre Beobachtungen schriftlich festhielten und 
diese alle drei Kompetenzbereiche (Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz) 
umfassten und das Kind in seiner Rolle zeigten. Dieser Evaluationsbericht 
beinhaltet auch die Resultate der Auswertung einer Befragung von Schülern, 
Eltern und Lehrpersonen zu dreizehn gleichlautenden Fragen bzw. "Items". Item 
9 lautete "Die LP [Lehrperson] besprechen mit mir meine Leistungen und 
Lernfortschritte"; als Bewertungen stehen die vier Stufen Doppelminus (--), Minus 
(-), Plus (+) sowie Doppelplus (++) zur Verfügung. Hierzu hält der 
Evaluationsbericht fest: „Die Besprechung von Leistungen und Lernfortschritten 
wird von den Eltern weit höher eingeschätzt, als von den direkt Betroffenen" (d.h. 
Schüler und Lehrpersonen) (vgl. S. 7 f. [Item 9]).“ Die Balkendiagramme zeigen 
bei den Elternangaben einen Anteil von rund 80 % Doppelplus, 10 % Plus und je 

11

5 % Doppelminus sowie Minus; bei den Schülerangaben von rund 20 % 
Doppelplus, 40 % Plus, 25 % Minus und 15 % Doppelminus; bei den 
Lehrpersonen von 75 % Plus und 25 % Doppelminus. 

Das Fehlen einer periodischen Beurteilung wird weder bei den Stärken noch bei 
den Schwächen genannt noch findet sich eine diesbezügliche Bemerkung bei 
den Entwicklungshinweisen, die im Hinblick auf eine nächste Evaluation 
umzusetzen sind.  

4.1.4 Im Evaluationsbericht vom 22. April 2010 wird einleitend festgehalten 
(S. 3), dass die Philosophie der Schule mit den Vorgaben des kantonalen 
Lehrplans nicht unter einen Hut zu bringen sei. Der Erfolg der Schule zeige auf, 
dass es gelinge mit anderem Paradigma die Ziele auch zu erreichen. Unter 
"Schwächen" wird unter anderem Folgendes ausgeführt (S. 6):

Sehr vieles an dieser Schule ist anders als in der öffentlichen Schule. So sind 
"Mängel" eben doch keine Mängel, weil ein akribisch abgestimmtes anderes Lehr- 
und Lernverständnis dahintersteckt. Ein Produkt z.B. eine Zeichnung oder ein fertig 
genähtes Kleid wird nicht mit einer Note bewertet. Der/die Betroffene wird auch nicht 
gelobt für diese Leistung. Sie erhält vielleicht folgenden Kommentar: "Mir gefällt es 
und dir?" Dahinter steckt eine Philosophie, die ich hier nicht weiter ausführen will. 
Also: Wenig oder nicht gelobt werden, ist an dieser Schule keine Schwäche. Ebenso 
gibt es keine Lektionen mit Zielvorgaben und deren Überprüfung. Jeder beschäftigt 
sich so lange mit einem Gegenstand, wie dieser für ihn interessant ist. 

Dieser Evaluationsbericht beinhaltet erneut auch die Resultate der Auswertung 
der Beantwortung derselben Fragen ("Erhebungsinstrument 
Evaluationszielscheibe") wie der Bericht aus dem Jahr 2006 (S. 6 ff.). Die 
Balkendiagramme zu Item 9 (Besprechung von Leistungen und Lernfortschritten) 
zeigen bei den Elternangaben einen Anteil von rund 80 % Doppelplus, 15 % Plus 
und 5 % Doppelminus; bei den Schülerangaben von rund 20 % Doppelplus, 55 % 
Plus, 20 % Minus und 5 % Doppelminus; bei den Lehrpersonen von je 50 % 
Minus und Doppelminus. Erneut wird textlich auch festgehalten (S. 9), dass die 
Besprechung von Leistungen und Lernfortschritten von den Eltern weit höher 
eingeschätzt wird als von den "direkt Betroffenen" (d.h. Schüler und 
Lehrpersonen). Ferner wird das Fehlen periodischer Leistungsbeurteilungen 
wiederum weder als Schwäche genannt noch bei den Entwicklungshinweisen, 
die im Hinblick auf die nächste Evaluation umzusetzen sind, aufgeführt. 

4.1.5 Die Evaluation 2014 wurde von anderen Evaluatoren als die beiden vor-
ausgegangenen 2006 und 2010 vorgenommen. Im Evaluationsbericht vom 
26. März 2015 wird vorerst festgehalten, dass das von der Abteilung 
Schulevaluation für die externe Evaluation von Klein- und Privatschulen 
erarbeitete Beurteilungsmodul auch für die A.________ eingesetzt werde. Die 

12

sowohl für das Modul "Lebensraum Schule" als auch für die Meta-Bereiche 
"Qualitätssicherung und -entwicklung", "Personalführung und -entwicklung" sowie 
"Beurteilung und Leistungsmessungen" bestimmten Qualitätsstandards zeigten 
sich für die A.________ "nicht immer passend, selbst wenn die Standards für 
Montessori-Schulen berücksichtigt wurden". Die A.________ gehe betreffend 
eigenständigem Lernen und dem "nichtdirektiven Erziehungsstil" noch einen 
Schritt weiter als übliche Montessori-Schulen (S. 5 f. Ziff. 2.2). 

Unter "Ausgangslage" machen die Evaluatoren unter anderem folgende 
Ausführungen (S. 7 Ziff. 3):

(…). Die Schule richtet sich seit ihrer Gründung hauptsächlich nach der 
Philosophie der bekannten Pädagogin Maria Montessori aus. Seit rund 15 Jahren 
orientiert sie sich zudem an der deutschen Pädagogin Rebeca Wild, die spätestens 
seit 1997 die nichtdirektive Erziehung prägt. Die nichtdirektive Erziehung, auch 
«nicht direktive Begleitung» genannt, …. . Ein wichtiger Aspekt dieser Begleitung 
ist, dass die Kinder Entscheidungen treffen dürfen, die ihren eigenen Bedürfnissen 
entsprechen und nicht den Vorstellungen oder Forderungen der Erwachsenen. Die 
an der Schule anwesenden Erwachsenen überlassen den Kindern die 
Verantwortung und die Entscheidungsfreiheit, wann, wie, wo, mit wem, was und 
wodurch sie lernen möchten. An der A.________ wird eigenständiges Lernen 
kompromisslos gelebt. …

Das Lernen passiert an der A.________ auf vollkommen andere Weise als an der 
Volksschule. Es findet an der Schule kein Unterricht statt und es gibt keine 
geführten Sequenzen. In diesem Sinn hat es auch keine Lehrerinnen und Lehrer. 
… Ihre Hauptaufgabe besteht darin, eine vertrauensvolle Beziehung zu den 
Kindern zu schaffen und die Umgebung so zu gestalten, dass die Kinder die 
Erfahrungen machen können, die sie zum Lernen und für ihre persönliche 
Entwicklung benötigen. (…).  

In der Zusammenfassung der Evaluationsergebnisse wird unter anderem darauf 
hingewiesen, dass die Lernfortschritte der Kinder und Jugendlichen "bewusst 
nicht bewertet und nicht kommentiert" werden. Die Schülerschaft werde nicht 
beurteilt, es gebe keine Prüfungen, keine Noten und keine Zeugnisse (S. 9 
Ziff. 4.1). Unter "Detaillierte Ergebnisse und Beurteilungen" wird erneut 
hervorgehoben, dass "die Leistungen und Lernfortschritte der Kinder bewusst 
nicht bewertet und auch nicht kommentiert" werden (S. 10 Ziff. 4.2.1). In den 
Dimensionen "Unterstützung der Schülerinnen und Schüler" sowie in dessen 
Teilbereich "Individuelle Unterstützung" erhält die Schule das zweitbeste Prädikat 
("fortgeschrittene Entwicklungsstufe" bzw. "gut erreicht"), im Teilbereich 
"Intrinsische Motivation der Schülerschaft" das beste Prädikat ("exzellente Stufe" 
bzw. "übertroffen"); im Teilbereich "Lernfortschritte erkennen" erhält die 
A.________ kein Prädikat (bzw. "Entwicklung nicht angestrebt"). 

Weiter hält der Bericht fest, auch sei es der Schulleitung ein zentrales Anliegen, 
dass die A.________ eine gute Schulqualität aufweise. Daher sei sie immer an 

13

der Schule präsent und erkenne Schwächen sofort und versuche diese nach 
Möglichkeit schnell zu beseitigen. Instrumente zur Qualitätssicherung und -
entwicklung wie kollegiale Hospitation oder Eltern- und Schülerfeedbacks würden 
nicht institutionalisiert eingesetzt; gleichwohl könnten Schülerinnen und Schüler 
jederzeit Rückmeldungen geben; ebenfalls würden regelmässige Diskussions-
runden mit den Eltern zur Qualitätssicherung beitragen. In einem kleinen Team 
geschehe die Qualitätssicherung vor allem durch das Gespräch zwischen Schul-
leitung und Mitarbeitenden (S. 13 Ziff. 4.2.2).

Unter "Beurteilung und Leistungsmessungen" machen die Evaluatoren folgende 
Angaben (S. 15 f.):

In der A.________ wird die Schülerschaft nicht beurteilt, messbare Leistungen 
bleiben aus. Es gibt keine Prüfungen, keine Noten und keine Zeugnisse. 
Bewertungen der Arbeiten der Kinder sind nicht erwünscht. Die Tätigkeiten der 
Kinder werden nicht kommentiert und die Kinder werden nicht auf ihre Arbeiten 
angesprochen. Zeigen die Schülerinnen und Schüler den Erwachsenen ihre 
Werke, so werden sie nach ihrer Meinung zum Vollbrachten gefragt. Gelobt wird in 
der Regel nicht. Beim Austritt aus der Schule bekommt jeder Schüler, jede 
Schülerin einen Bericht über die Zeit an der A.________. Darin werden die 
Besonderheiten der Schule beschrieben. Zusätzlich gibt es von der Schulleiterin 
eine Einschätzung in welchem Niveau die Schülerin an der Volksschule reüssiert 
hätte. Von den offiziellen Leistungsmessungen wird nur das Stellwerk gemacht. 
Die Schüler und Schülerinnen können dabei beim Lösen der Aufgaben Hilfe und 
Hilfsmittel in Anspruch nehmen. Die Resultate werden ausgewertet und 
besprochen. Die Orientierungsarbeiten werden aufgelegt und das Klassecockpit 
wird nicht durchgeführt. Als Grund gibt die Schulleitung an, dass es wegen des 
sehr unterschiedlichen Leistungsstandes der einzelnen Kinder kaum 
durchzuführen und sinnvoll auswertbar sei. Diese Verletzung der kantonalen 
Vorgaben ist seit längerem ein Streitpunkt zwischen Schule und dem Amt für 
Volksschulen und Sport.

Entsprechend erhielt die Beschwerdeführerin in der Dimension "Beurteilungen 
und Leistungsmessungen" sowie im Teilbereich "Stellwerk" das Prädikat 
"fortgeschrittene Entwicklungsstufe", im Teilbereich "Beurteilung" indessen kein 
Prädikat bzw. im Teilbereich "Klassencockpit" und "Orientierungsarbeiten" das 
Prädikat "erhöhte Defizitstufe". 

Bei den Entwicklungshinweisen sind die Beurteilungen und Leistungsmessungen 
wiederum kein Thema. Empfohlen wurde nur, mittelfristig die Nachfolgeregelung 
der Schule anzugehen, damit die A.________ "in Zukunft mit einer anderen 
Schulleitung bestehen und ihren Prinzipien treu bleibt". 

4.1.6 Der wiederum von anderen Evaluatoren als den Vorgenannten erstellte 
Evaluationsbericht vom 7. November 2019 (Vi-act. 3) zur gezielten Qualitätsprü-
fung der A.________ weist bezüglich der Philosophie der A.________ darauf hin, 

14

dass kein traditioneller Unterricht erteilt werde (S. 1f.); es herrsche eine hohe int-
rinsische Motivation, wonach alle Kinder aus eigenem Antrieb arbeiten würden; 
sie erledigten alles, weil sie es möchten; vieles werde beim Lernen entdeckt und 
weiterentwickelt; oftmals geschehe dies in der Gruppe oder mit einem Partner, 
sodass die Schüler voneinander profitieren und lernen würden. Aktiv würden die 
Erwachsenen sehr selten eingreifen; die Aufmerksamkeit der Erwachsenen sei 
jedoch trotz passiver Unterstützung aussergewöhnlich hoch; sie würden die lau-
fenden Lernfortschritte bei allen ihnen anvertrauten Kindern erkennen, obschon 
diese weder bewertet noch schriftlich festgehalten werden; die Erziehungsbe-
rechtigten bejahten diese Beobachtungen sehr anerkennend (S. 2 [Beurteilung, 
Schulgestaltung]). Infolge der nichtdirektiven Erziehung werde die "hierarchische" 
Ebene zwischen den Kindern und den Erwachsenen verschoben; die Ansprech-
personen seien für die Kinder da und würden deren Wünsche und Begehrlichkei-
ten erfüllen, wobei sie keinerlei Druck ausgesetzt würden; es zeige sich, dass der 
Umgang zwischen der Schülerschaft und den Erwachsenen in der A.________ 
trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, sehr wertschätzend und vertrauens-
würdig sei. Als Fazit hält der Bericht fest (S. 3):

Die Stärken der A.________ liegen in der konsequenten Förderung der 
intrinsischen Motivation und der überfachlichen Kompetenzen. Es besteht eine 
hohe Nachfrage und Interesse für diese Schulform. Die Schulführung leistet viel, 
um möglichst allen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Die Schülerinnen 
und Schüler der A.________ weisen sehr gute Fähigkeiten in der Selbst- und 
Sozialkompetenz aus, welche im Lehrplan 21 in den überfachlichen Kompetenzen 
eingeordnet werden. Es besteht das Risiko, dass einzelne Schülerinnen und 
Schüler die A.________ mit schulischen Defiziten verlassen. Die Schulleitung hat 
einen Überblick über den weiteren Ausbildungsweg der mittlerweile fast 100 
Ehemaligen. Gemäss Auskunft der Schulführung können diese Schülerinnen und 
Schüler nach einer Eingewöhnungszeit den schulischen Anforderungen einer 
Berufsschule nachkommen.
Die A.________ verzichtet auf die freiwillige Teilnahme an den kantonalen 
Leistungsmessungen.
Der Umgang untereinander sowie in der Zusammenarbeit mit den 
Erziehungsberechtigten ist sehr angenehm und ermöglicht eine gute Lernkultur. 
Die Schulführung und die Erwachsenen setzen ihre klaren Ziele und Visionen 
konsequent um. …
Es darf festgehalten werden, dass die überprüften Kriterien "Schulgestaltung" und 
"Schulklima und Schulkultur" den Vorgaben der situativ angepassten 
Qualitätskriterien des Orientierungsrahmens Schulqualität mit Blick auf die 
besondere Schulform zu einem grossen Teil entsprechen.

Prof. C.________ sel., Titularprofessor für Pädiatrie, Universität Zürich, legt mit 
Stellungnahme vom 21. August 2020 dar (Bf-act. 7), dass die A.________ in ei-
nem hohen Masse die Anforderungen für einen entwicklungsgerechten Umgang 
mit ihren Schülerinnen und Schülern erfülle; einerseits stehe das Kind als Person 

15

für den Erwachsenen immer über seiner Leistung und seinem Verhalten und an-
dererseits seien die Lernerfahrungen, die das Kind mache, genauso wichtig, wie 
sich die Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen. Ferner weist er darauf hin, 
dass es an der A.________ keine Hausaufgaben, keine Tests, keine Noten und 
Zeugnisse und keine Strafen, sondern friedliches Spielen, Zusammensein, viel 
Austausch untereinander, wertschätzende Kommunikation und freundliche Be-
gegnungen gebe. Bewertungen und Beurteilungen wirkten sich nachteilig auf 
dieses selbstbestimmte Lernen der Kinder aus. Da die Schülerinnen und Schüler 
in der A.________ jedoch keine negativen Lernerfahrungen machten, d.h. den 
Lehrpersonen nicht genügen müssten bzw. nichts falsch oder richtig machten, 
trauten sie sich zu jederzeit alles lernen zu können, was sie interessiere; das 
Lernen finde in diesem Sinne weder für die Schule noch für den Lehrer und auch 
nicht für gute Noten statt. Sie lernten aus sich heraus, weil sie es brauchten, für 
ihr Leben und ihre Entwicklung. Die mehr als 30-jährige Erfahrung der 
A.________ zeige, dass dieses jahrelange selbsttätige, nie bewertete Lernen in 
einer interessanten Umgebung und in einer Atmosphäre der Geborgenheit die 
Kinder zu besonders lebenstüchtigen und zufriedenen Erwachsenen werden las-
se.

4.2 Aktenmässig erstellt bzw. unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin 
jedenfalls seit 1995 über eine definitive Betriebsbewilligung "Primarschule" und 
eine definitive Betriebsbewilligung "Sekundarschule" (seit 2000) verfügt (vgl. 
Verfahren III 2020 147: Bf-act. 5). Die alsdann - anlässlich der Teilrevision im 
Jahre 2010 eingeführte - auf vier Jahre befristete Bewilligung zur Weiterführung 
einer privaten Volksschule wurde vom Erziehungsrat mit Beschluss Nr. 17 vom 
29. April 2016 bis Ende des Schuljahres 2019/2020 bzw. mit dem in casu 
mitangefochtenen Beschluss Nr. 6 vom 14. Februar 2020 bis Ende des 
Schuljahres 2023/2024 erteilt bzw. verlängert (vgl. RRB Nr. 653/2020 vom 
8.9.2020 Ingress Lit. A und B; Erziehungsratsbeschluss Nr. 6 vom 14.2.2020 S. 1 
Ziff. 1). Insofern erweist sich der Hinweis des Erziehungsrates, das 
Bewilligungsverfahren für vier Jahre sei erstmals nach der Revision der PR-
Weisungen von 2017 erfolgt, als unzutreffend (vgl. hierzu auch vorstehend Erw. 
2.4.2). 

4.3.1 Unbestritten ist des Weiteren auch, dass die Beschwerdeführerin seit ihrer 
Gründung im Jahre 1983 bis dato und entgegen der seit 2006 geltenden 
Weisungsbestimmung keine Zeugnisse bzw. Bewertungsberichte zu Handen 
ihrer Schüler ausgestellt hat und auch nicht auszustellen hatte.

16

4.3.2 Das Erfordernis des Ausstellens eines Zeugnisses (Wortbericht und/oder 
Ziffernoten) war indes bereits in § 4 Abs. 2 der PS-Weisungen vom 1. Februar 
2006 enthalten und ist bei den Teilrevisionen vom 16. September 2010 sowie 
vom 23. Juni 2017 im Wesentlichen unverändert bzw. identisch geblieben (vgl. 
vorstehend Erw. 2.3ff.), worauf die Beschwerdeführerin zu Recht hinweist (vgl. 
Replik vom 22.10.2020 S. 2 Ziff. 3a). Die Bewilligungen wurden indessen in 
ausdrücklicher Würdigung und Berücksichtigung der der A.________ eigenen 
pädagogischen Philosophie und Zielsetzungen, wozu insbesondere auch der 
Verzicht auf institutionalisierte periodische Zeugnisse und Beurteilungen gehört, 
und in Respektierung dieses Verzichts ohne anderslautende Auflagen erteilt. 

4.3.3 Erstmals mit Erlass des vorliegend mitangefochtenen Beschlusses vom 
14. Februar 2020 verlangt der Erziehungsrat gestützt auf die PS-Weisungen 
2006 für die Bewilligung des Schulbetriebes auflageweise die Ausstellung eines 
jährlichen Zeugnisses. Er macht im vorliegenden Verfahren sinngemäss geltend, 
dass die rechtlichen, im Jahre 2006 in Kraft getretenen Weisungsbestimmungen 
zuvor zurückhaltend durchgesetzt worden seien. Der Erziehungsrat will mithin 
seit der letzten Teilrevision der PS-Weisungen vom 23. Juni 2017 als 
Bewilligungsbehörde neu offenbar vermehrt darauf achten, dass alle bewilligten 
privaten Volksschulen die PR-Weisungen erfüllen und "Ausnahmebewilligungen" 
nicht mehr erteilt werden sollen. Er will also das Erfordernis des Ausstellens 
eines Zeugnisses bei den Privatschulen konsequenter umsetzen mit der 
Begründung, die revidierten PS-Weisungen sähen keine Ausnahmebewilligung 
vor, und der Erziehungsrat wolle hiervon auch nicht mehr abweichen (vgl. 
Vernehmlassung des Erziehungsrates vom 15.9.2020 S. 2 [oben] Ziff. 1; 
Vernehmlassung des Regierungsrates vom 8.9.2020 S. 2 Ziff. 3.1; 
angefochtenen RRB Nr. 653/2020 vom 8.9.2020 Erw. 3.2/5.2). 

5.1 Bereits klargestellt wurde, dass sich die Rechtslage hinsichtlich der 
Beurteilung der Schüler an Privatschulen grundsätzlich nicht geändert hat (vgl. 
vorstehend Erw. 2.3f.). Die Haltung des Erziehungsrates, inskünftig darauf zu 
achten, dass den Weisungsbestimmungen bei Privatschulen auch Nachachtung 
verschafft wird, wozu auch die jährliche Ausstellung eines Zeugnisses (in Form 
eines Wortberichts oder von Noten) gehört, gibt grundsätzlich keinen Anlass zur 
Beanstandung. Vielmehr versteht sich von selbst, dass vom zuständigen Ge-
setzgeber (bzw. Verfasser von Verordnungen und Weisungen etc.) erlassene 
Bestimmungen auch entsprechend vollzogen werden. Es darf nicht aus den Au-
gen verloren gehen, dass zum einen auch an Privatschulen den Kindern und Ju-
gendlichen eine angemessene und qualitativ gute Grundausbildung zu vermitteln 
ist. Zum andern muss auch an Privatschulen während der (obligatorischen) 

17

Schulzeit der allfällige Übertritt von einer Privatschule an die öffentliche Volks-
schule wie auch nach Abschluss der Schulzeit der Übertritt in eine Berufslehre, 
eine weiterführende Schule oder eine anderweitige Anschlusslösung gewährleis-
tet werden können. Insofern erweist es sich zweifelsohne als rechtmässig, mit 
der Bewilligung für einen privaten Schulbetrieb gestützt auf die PS-Weisungen 
auflageweise auch das Erfordernis eines jährlichen Zeugnisses (in Worten oder 
mittels Noten) zu verknüpfen. Zudem ist auch der Gleichbehandlung der Privat-
schulen im Kanton Schwyz Beachtung zu schenken. Schliesslich gilt es auch, ei-
ne einheitliche Rechtsanwendung sicherzustellen, was letztlich auch der Rechts-
sicherheit dient.

5.2 Die A.________ verfolgt seit ihrer Gründung ein besonderes Schulkonzept, 
namentlich das der nichtdirektiven Erziehung bzw. des intrinsischen Lernens; 
hieran hat sich bis heute nichts geändert. Zum eigentlichen Kern des Schulkon-
zepts gehört, dass keine Bewertung der Arbeiten bzw. der Leistungen der Kinder 
erfolgt, wie dies die Vorinstanz auch in ihrer Bewilligung vom 29.  April 2016 an-
erkannt hat (vgl. Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 30.9.2020 S. 3 Ziff. 7). Die 
Bildungsbehörden haben entsprechend bis dato geduldet, dass die Beschwerde-
führerin keine Zeugnisse (weder als Wortbericht noch als Noten) an ihre Schüle-
rinnen und Schüler aushändigte. Hieraus lässt sich jedoch kein Anspruch auf ei-
ne Perpetuierung dieser Praxis ableiten. Die allvierjährigen Schulevaluationen 
und die auf vier Jahre begrenzte Schulbewilligung stehen der Entstehung eines 
schützenswerten Vertrauens entgegen. Dem Interesse an der richtigen Durch-
setzung des objektiven Rechts kommt vorliegend nicht nur eine hohe Bedeutung 
zu, sondern auch ein erhebliches öffentliches Interesse (vgl. vorstehend 
Erw. 5.1). Allein ein längerer Zeitraum der Duldung, dass kein periodisches (jähr-
liches) Zeugnis auszustellen war, genügt mithin nicht, um weiterhin Anspruch auf 
ein Abweichen vom Gesetz bzw. den PS-Weisungen zu haben. Die vorüberge-
hende Duldung eines rechtswidrigen Zustandes hindert die Behörde grundsätz-
lich nicht daran, diesen Zustand zu einem späteren Zeitpunkt zu beheben (vgl. 
Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Auflage, Zürich/St. 
Gallen 2016 Rz. 652).

5.3 Was das bewertungsfreie pädagogische Konzept, mithin die inhaltliche Sei-
te anbelangt, ist ein gewisser Widerspruch in der Argumentation der Beschwer-
deführerin nicht übersehbar. 

Zwar legt die Beschwerdeführerin glaubhaft dar und lässt sich aufgrund der Ak-
ten auch verifizieren, dass ihr Schulkonzept "funktioniert". 

18

Dennoch hat die Beschwerdeführerin zum einen - zumindest während längerer 
Zeit - mit den Eltern wie mit den Schülern die Lernfortschritte besprochen, was 
gemäss den Evaluationsergebnissen insbesondere die Eltern sehr begrüsst ha-
ben. Die Lehrpersonen sollen ihre Beobachtungen zu den drei Kompetenzen zu-
dem schriftlich festgehalten haben (vgl. vorstehend Erw. 4.1.3 f. betr. Evaluati-
onsberichte 2006 und 2010). Wie es sich hiermit in den vergangenen rund zehn 
Jahren (d.h. ab 2010) verhielt, lässt sich aus den beiden letzten Evaluationsbe-
richten (d.h. 2014 und 2019), die offensichtlich auf einem anderen Evaluations-
modell basieren, nicht eruieren. Dies ist jedoch nicht weiter von Bedeutung. Es 
bestehen keine Anhaltspunkte in den Akten und wird von der Beschwerdeführe-
rin auch nicht behauptet, dass die Entwicklung zu einer bewertungsfreien Schule 
erst nach den beiden erwähnten Evaluationsberichten (bzw. den evaluierten Pe-
rioden) eingesetzt hat. Vielmehr wird im Evaluationsbericht 2014 immerhin darauf 
hingewiesen, dass regelmässige Diskussionsrunden mit den Eltern zur Qualitäts-
sicherung beitrugen (vgl. vorstehend Erw. 4.1.5). Es ist daher nicht einsichtig, 
weshalb die Ergebnisse solcher mündlichen Besprechungen, welche auch Lern-
fortschritte betroffen haben, nicht beispielsweise Zeugnissen gleich in einem 
Wortbericht auch z.H. der Eltern/Schüler wie der Schulbewilligungsbehörde do-
kumentiert werden können. 

Zum andern aber ist insbesondere unbestritten, dass alle Schülerinnen und 
Schüler beim Schulaustritt einen Bericht über die Zeit an der A.________ erhal-
ten, welcher einerseits über die Besonderheiten der Schule Auskunft gibt sowie 
eine Einschätzung der Schulleitung vornimmt, auf welchem Niveau die Schüler 
an der Volksschule reüssiert hätten (vgl. Bf-act. 5 S. 15 Ziff. 4.2.2). Dieser aus-
führliche Wortbericht hat den Zweck einer informativen Hilfestellung an die 
Adresse derjenigen Personen, die mit den Jugendlichen beruflich (oder ander-
weitig) zu tun haben werden ohne mit dem Bildungskonzept der A.________ ver-
traut zu sein (vgl. Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 30.9.2020 S. 9 Ziff. 13). 
Insoweit kann in Übereinstimmung mit der Vorinstanz (vgl. angefochtenen RRB 
Nr. 653/2020 vom 8.9.2020 Erw. 4.2 und Erw. 5.1ff.) gesagt werden, dass ein 
Zeugnis (wobei vorab der Wortbericht in Frage kommen dürfte) auch mit dem 
Bildungskonzept (intrinsisch motivierte Bildung) der Beschwerdeführerin durch-
aus vereinbar ist. Umkehrt ist jedenfalls auch nicht erkennbar, dass und wie je-
mand aus einem solchen periodischen (jährlichen) Zeugnis einen Nachteil erlei-
den könnte. Ein jährlicher Bericht dürfte sich im Einzelfall so oder anders ohnehin 
aufdrängen, wenn ein Schüler/eine Schülerin die A.________ noch während lau-
fender obligatorischer Schulpflicht verlassen möchte. 

Insgesamt sind in Würdigung der gesamten Umstände keine hinreichenden 
Gründe ersichtlich, welche für den von der Beschwerdeführerin geforderten, ge-

19

nerellen Verzicht auf das Zeugniserfordernis bzw. gegen die Auflage des Erzie-
hungsrates, einen jährlichen Bericht zu erstellen, spricht. Namentlich ist nicht er-
kennbar, dass und/oder inwieweit das pädagogische Konzept der Beschwerde-
führerin deswegen Schaden nehmen könnte. 

5.4.1 Die Schulbewilligungsbehörden haben seit 2006 in Rücksichtnahme auf 
das geltend gemachte Schulkonzept der Beschwerdeführerin entgegen dem kla-
ren Wortlaut der PS-Weisungen davon abgesehen, auf die Durchsetzung der Er-
stellung von jährlichen Zeugnissen (Wortbericht und/oder Ziffernnoten) zu po-
chen. Es ist unbekannt, ob andere Privatschulen eine gleiche Privilegierung er-
fuhren; angesichts des Fehlens diesbezüglicher Vorbringen in den Rechtsschrif-
ten ist nicht hiervon auszugehen. Der Verzicht auf die Durchsetzung der PS-
Weisungen erfolgte nicht gestützt auf eine Ausnahmebewilligung (wofür es in den 
PS-Weisungen, soweit ersichtlich, keine Grundlage gibt). Die erstmalige Auflage 
eines jährlichen Zeugnisses ist mithin als Praxisänderung in der Bewilligungser-
teilung gegenüber der Beschwerdeführerin zu verstehen. 

5.4.2 Die Änderung einer bestehenden Praxis muss sich auf ernsthafte sachliche 
Gründe stützen, die im Interesse der Rechtssicherheit umso gewichtiger sein 
müssen, je länger die als falsch oder nicht mehr zeitgemäss erachtete Rechts-
anwendung gehandhabt worden ist (BGE 136 III 6 Erw. 3; vgl. auch vorstehend 
Erw. 3.1). Eine in dieser Weise begründete Praxisänderung verstösst grundsätz-
lich nicht gegen Treu und Glauben. Bei einer Änderung oder Klarstellung der 
Rechtsprechung zur Auslegung verfahrensrechtlicher Bestimmungen verlangt 
der Grundsatz des Vertrauensschutzes allerdings, dass sich der Rechtsuchende 
darauf einstellen kann. Solche Änderungen müssen daher vorgängig angekün-
digt werden (BGE 135 II 78 Erw. 3.2). Ebenso kann sich aus dem Vertrauens-
schutz ein Anspruch auf eine angemessene Übergangsregelung ergeben (vgl. 
Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O. Rz. 710f. i.V.m. Rz. 641 m.H.). 

5.4.3 Wie dargelegt (vorstehend Erw. 5.1) ist es nicht zu beanstanden, wenn und 
dass der Erziehungsrat die PS-Weisungen betreffend die jährlichen Zeugnisse 
inskünftig konsequent handhaben will. Indessen kann hierin kein als besonders 
gewichtiger ernsthafter sachlicher Grund erkannt werden, der eine sofortige rigi-
de Anwendung rechtfertigen könnte. Umgekehrt kann sich, wie ebenfalls darge-
legt (vgl. vorstehend Erw. 5.2 f), die Beschwerdeführerin nicht auf den Vertrau-
ensschutz berufen, um auf unbestimmte Zeit keine jährlichen Zeugnisse ausstel-
len zu müssen. 

Indessen ist der Beschwerdeführerin einerseits zuzugestehen, dass die strittige 
Auflage für sie überraschend kam, zumal die Schulbewilligungsbehörden trotz 

20

Wissens um die (jedenfalls früher durchgeführten) Beurteilungsgespräche sowie 
in Anerkennung der pädagogischen Ausrichtung der Beschwerdeführerin bis an-
hin keine Andeutungen machten, dass die Anwendungspraxis der PS-Weisungen 
ihr gegenüber geändert bzw. verschärft werden sollte und ein Verzicht auf jährli-
che Zeugnisse nicht mehr akzeptiert würde. Anderseits liegt es nahe, dass die 
Beschwerdeführerin erst ein Beurteilungskonzept (Wortbericht oder Noten; Ge-
genstand der Beurteilung; Beurteilungsraster etc.) auszuarbeiten hat, das ihrer 
besonderen pädagogischen Ausrichtung gerecht werden kann, und sie hierfür 
nicht auf ein bestehendes Modell zurückgreifen kann. Überdies ist es notorisch, 
dass die Erarbeitung eines (neuen) Beurteilungskonzeptes jeweils auch einer 
Phase der Evaluierung bedarf. Es rechtfertigt sich daher, der Beschwerdeführerin 
die Bewilligung für die Schuljahre 2020/2021 bis 2023/2024) noch einmal ohne 
die Auflage jährlicher Zeugnisse zu erteilen. Indessen wird die Beschwerdeführe-
rin diesen Zeitraum für die Erarbeitung und Evaluierung eines mit ihren Bildungs-
ideen möglichst kompatiblen Beurteilungskonzepts zu nutzen haben. Sinnvoller-
weise wird sie die Schulbewilligungsbehörde bzw. den Erziehungsrat über den 
Fortgang dieses Prozesses kontinuierlich informieren. Namentlich wird das Beur-
teilungskonzept in die vom Erziehungsrat angeordnete Qualitätsüberprüfung, 
welche die Abteilung Schulcontrolling bis Ende Dezember 2023 durchzuführen 
hat (Disp.-Ziff. 4 des Beschlusses Nr. 6 des Erziehungsrates vom 14.2.2020), als 
Voraussetzung für eine Verlängerung der Schulbewilligung einzubeziehen sein. 

5.5 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde somit gut-
zuheissen. Der angefochtene RRB Nr. 495/2020 vom 23. Juni 2020 und Ziffer 3 
erstes Lemma des Beschlusses Nr. 6 des Erziehungsrates des Kantons Schwyz 
vom 14. Februar 2020 betreffend Auflage eines jährlichen Zeugnisses sind auf-
zuheben. 

5.6 Was die Terminologie "Auflage" anbelangt, ist Folgendes anzufügen:

Eine Bedingung liegt vor, wenn die Rechtswirksamkeit einer Verfügung von ei-
nem künftigen ungewissen Ereignis abhängig gemacht wird. Bei der Suspensiv-
bedingung tritt die Rechtswirksamkeit der Verfügung erst ein, wenn die Bedin-
gung erfüllt ist. Bei der Resolutivbedingung endigt die Rechtswirksamkeit der 
Verfügung mit Eintritt der Bedingung. Eine Auflage hingegen ist die mit einer Ver-
fügung verbundene zusätzliche Verpflichtung zu einem Tun, Dulden oder Unter-
lassen. Von der Bedingung unterscheidet sie sich dadurch, dass die Rechtswirk-
samkeit der Verfügung nicht davon abhängt, ob die Auflage erfüllt wird oder 
nicht. Die Verfügung ist auch gültig, wenn die Auflage nicht erfüllt wird. Die Auf-
lage ist - ebenfalls im Gegensatz zur Bedingung - selbständig erzwingbar (EGV-

21

SZ 2008 B 8.2 Erw. 3.3; VGE III 2013 103 vom 19.2.2014 Erw. 2.4.1; VGE III 
2009 89 vom 27.10.2009 Erw. 4.1, je mit Hinweisen). 

Vorliegend dürfte es sich bei der strittigen "Auflage" bei genauer Betrachtung um 
eine Resolutivbedingung handeln, ist doch davon auszugehen, dass die Be-
schwerdeführerin mit der Nichterfüllung der Auflage der Schulbewilligung verlus-
tig geht. Dies geht aus dem mitangefochtenen Beschluss Nr. 6 des Erziehungs-
rates vom 14. Februar 2020 jedoch nicht mit der gewünschten Klarheit hervor. 
Indes dürfte es gestützt auf die vorstehenden Ausführungen nunmehr klar sein, 
dass die Verlängerung der Bewilligung ab 2024/2025 nur erteilt werden kann, 
wenn auf diesen Zeitpunkt hin das jährliche Zeugnis (Wortbericht und/oder Zif-
fernoten) bei der Beschwerdeführerin in der noch zu erarbeitenden Form institu-
tionalisiert (sein) wird. 

6.1 Sinngemäss zielt die Beschwerde darauf ab, auch inskünftig unbeschränkt 
kein jährliches Zeugnis ausstellen zu müssen. Formell - und massgebend für die 
Frage des Obsiegens/Unterliegens - ist indessen einzig der angefochtene RRB 
Nr. 495/2020 vom 23. Juni 2020 und der mitangefochtene Beschluss Nr. 6 des 
Erziehungsrates vom 14. Februar 2020, der die Schulperiode bis 2023/2024 be-
trifft. Insofern obsiegt die Beschwerdeführerin vollständig. 

6.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die Verfahrenskosten (Ge-
richtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) in der Höhe von Fr. 1'500.-- zu 
Lasten der Vorinstanzen bzw. werden dem Kanton auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP).

6.3.1 Zudem wird der beanwalteten Beschwerdeführerin zu Lasten der Vor-
instanz eine Parteientschädigung zugesprochen. Der Rechtsvertreter der Be-
schwerdeführerin hat dem Gericht eine Kostennote im Gesamtbetrag von 
Fr.  9'618.35 eingereicht. Diese weist einen Zeitaufwand von 36h 20' sowie Bar-
auslagen von Fr. 33.50 aus. Geltend gemacht wird zur Hauptsache ein Stunden-
Ansatz von Fr. 250.--/h, in geringem Umfang von 135.--/h bzw. Fr. 300.-/h (je-
weils inkl. MwSt.). 

6.3.2 Im Rechtsmittelverfahren hat die unterliegende der obsiegenden Partei eine 
dem Aufwand angemessene Entschädigung auszurichten, welche die Behörde 
festsetzt (§ 74 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 234.110] vom 
6.6.1974). Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung 
der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (vgl. Art. 1 
Abs. 1 ELG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). Die Entschädigung richtet sich dabei nach 
dem Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebTRA, SRSZ 280.411). § 2 GebTRA 
sieht als Bemessungskriterien die Wichtigkeit der Streitsache, ihre Schwierigkeit, 

22

den Umfang und die Art der Arbeitsleistung sowie den notwendigen Zeitaufwand 
vor. Das Honorar beträgt für die Vertretung vor Verwaltungsgericht Fr. 300.-- bis 
Fr. 8'400.-- (§ 14 GebTRA). Eine allfällige Kostennote ist zu spezifizieren und vor 
Fällen des Entscheides einzureichen; andernfalls wird die Vergütung nach freiem 
Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 GebTRA).

6.3.3 Die Verwaltungsbehörden und das Verwaltungsgericht befolgen bei der 
Entschädigungsbemessung eine zurückhaltende Praxis. Dies entspricht § 74 
Abs. 1 VRP, welcher nur von einer angemessenen Entschädigung und nicht vom 
Anspruch auf Ersatz der Kosten der Prozessführung und Vertretung nach ge-
richtlicher Festsetzung (vgl. Art. 105 f. der Zivilprozessordnung, ZPO, SR 272) 
spricht. § 74 Abs. 1 VRP verlangt nicht die Ausrichtung einer vollen, sondern nur 
einer angemessenen, im Rahmen des Gebührentarifs sich bewegenden und an-
hand des notwendigen Aufwandes bestimmten Parteientschädigung. Die Partei-
entschädigung versteht sich als Beitrag an die Anwaltskosten und muss nicht 
vollumfänglich dem in einer eingereichten Kostennote aufgeführten Betrag ent-
sprechen (Urteil BGer 2A.453./2004 vom 23.3.2005 Erw. 5). Die Bindung an den 
Gebührentarif und damit die notwendige Wahrung der Proportionen zwischen 
den verschiedensten Aufwandintensitäten bedingt, dass aufwandgeringe Verfah-
ren nur so hoch entschädigt werden, dass der Gebührentarif auch für aufwandin-
tensivste Fälle noch eine angemessene Entschädigung zulässt (EGV 1986 Nr. 2; 
1989 Nr. 6 m.H.a. die Materialien; VGE 708/97 vom 2.9.1997 Erw. 1c). Die 
Zurückhaltung bei der Bemessung der Parteientschädigung geht einher mit einer 
ebenso grossen Zurückhaltung bei der Bemessung der Verfahrenskosten (EGV 
1986 Nr. 2; VGE 708/97 vom 2.9.1997 Erw. 1c). Die dargelegte Rechtspraxis 
stellt keinen Widerspruch zu Art. 29 BV dar. Unmittelbar aus der Verfassung er-
gibt sich für die obsiegende Partei kein Anspruch auf Parteientschädigung. Ein 
bundesrechtlicher Anspruch auf Parteientschädigung besteht nur und insoweit, 
als ein solcher im Gesetz vorgesehen ist (vgl. BGE 104 Ia 9 Erw. 1; 117 V 401 
Erw. 1b; Pra 2002 Nr. 186 Erw. 2; 2A.468/2005 vom 7.4.2006 Erw. 3.4). Des 
Weiteren ist zu beachten, dass der aktuell vom Verwaltungsgericht akzeptierte 
maximale Stundenansatz Fr. 220.-- inkl. MwSt beträgt (VGE III 2018 194 vom 
12.2.2019 Erw. 5.2.2; VGE 2016 188 vom 29.5.2017 Erw. 8.2.2; VGE III 2015 
176 vom 22.12.2015 Erw. 4 m.H.).

6.3.4 Vorab ist der Stundenansatz auf Fr. 220.-- (inkl. MwSt.) zu reduzieren. 
Dann rechtfertigt sich auch eine erhebliche Reduktion der in Rechnung gestellten 
Stunden. So hat der instruierende Richter der Beschwerdeführerin mit Schreiben 
vom 11. September 2020 (im Verfahren III 2020 147) dargelegt, dass sich die 
Einreichung einer neuen Beschwerde grundsätzlich erübrige (vgl. vorstehend In-

23

gress F. 3). Der vom 11. September 2020 bis und mit zur Einreichung der weit-
gehend identischen Eingabe vom 30. September 2020 ausgewiesene Aufwand 
von über fünf Stunden erweist sich daher vorab als überflüssig bzw. nicht ent-
schädigungsberechtigt. Für die Replik vom 22. Oktober 2020 (vier Seiten inkl. 
Rubrum) werden am 21./22. Oktober über neun Stunden ausgewiesen; die Dis-
proportionalität ergibt sich allein hieraus wie auch aus dem Vergleich mit dem für 
die initiale Beschwerde geltend gemachten Aufwand. Des Weiteren werden über 
weite Strecken und wiederholt Ausführungen zum Konzept der A.________-
Schu-le gemacht, wobei es sich weitgehend um Paraphrasen von vorbestehen-
den Berichten handeln dürfte. Insbesondere ist jedoch den Vorgaben des Geb-
TRA Rechnung zu tragen, d.h. einerseits dem Tarifrahmen von Fr. 300.-- bis ma-
ximal Fr. 8'400.--, anderseits den Beurteilungskriterien. Bei der Wichtigkeit der 
Streitsache kann dabei nicht allein auf die subjektive Sicht des Rechtsuchenden 
abgestellt werden. Die Wichtigkeit ist vorliegend ohnehin insofern zu relativieren, 
als mit der strittigen und vorliegend aufzuhebenden Auflage kein besonders in-
tensiver Eingriff (im Sinne der Gefährdung ihrer Existenz) in die Rechtsposition 
der Beschwerdeführerin verbunden ist. Die Schwierigkeit des Falles ist nicht allzu 
hoch zu veranschlagen; gemessen hieran ist der erbrachte bzw. ausgewiesene 
Arbeitsaufwand als überhöht zu veranschlagen. Insgesamt erscheint ein Honorar 
von insgesamt Fr. 3'200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt.), d.h. von einem ent-
schädigungsberechtigten Aufwand von rund vierzehn Stunden zu Fr. 220.--, noch 
als vertretbar. 

6.4.1 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des re-
gierungsrätlichen Verfahrens von Fr. 1'500.-- neu dem Kanton aufzuerlegen. 

6.4.2 Der im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren noch nicht vertretenen 
Beschwerdeführerin ist praxisgemäss keine Parteientschädigung zuzusprechen.

24

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1.1 In Gutheissung der Beschwerde werden der angefochtene Beschluss des 
Regierungsrates RRB Nr. 653/2020 vom 8. September 2020 sowie Ziffer 3 
erstes Lemma des Beschlusses Nr. 6 des Erziehungsrates des Kantons 
Schwyz vom 14. Februar 2020 im Sinne der Erwägungen (insbesondere 
Erw. 5.4.3) aufgehoben.

1.2 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 1'500.-- 
werden neu dem Kanton auferlegt. 

1.3 Für das regierungsrätliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen 
zugesprochen. 

2. Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) des verwal-
tungsgerichtlichen Verfahrens in der Höhe von Fr. 1'500.-- werden dem 
Kanton Schwyz auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin einbezahlte 
Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- wird ihr aus der Gerichtskasse zurücker-
stattet. Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.

3. Die Vorinstanz bzw. der Kanton hat der Beschwerdeführerin eine Parteien-
tschädigung in der Höhe von Fr. 3’200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu 
leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über 
das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an: 
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB; unter Beilage der 

beschwerdeführerischen Eingaben vom 20./23.11.2020)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; unter 

Beilage der beschwerdeführerischen Eingaben vom 20./23.11.2020)
- den Erziehungsrat des Kantons Schwyz (EB; unter Beilage der 

beschwerdeführerischen Eingaben vom 20./23.11.2020)

25

- und das Bildungsdepartement, Amt für Volksschulen und Sport (unter 
Beilage der beschwerdeführerischen Eingaben vom 20./23.11.2020). 

Schwyz, 8. Januar 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. Januar 2021