# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ce931c2d-c062-51c0-85b3-21c75666e8f6
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-22
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 22.01.2015 VR140009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VR140009_2015-01-22.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 

 

Geschäfts-Nr.: VR140009-O/U 

 

Mitwirkend: Der Obergerichtsvizepräsident lic. iur. M. Burger, Oberrichterin Dr. 

D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Langmeier sowie die Ge-

richtsschreiberin lic. iur. A. Leu 

 

Beschluss vom 22. Januar 2015 

 

in Sachen 

 

A._____, 

Rekurrent 

 

gegen 

 

Fachgruppe Dolmetscherwesen,  

Rekursgegnerin 

 

 

 

betreffend Rekurs gegen den Beschluss der Fachgruppe Dolmetscherwesen 
(KC140071-O) vom 19. November 2014 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. A._____ (nachfolgend: Rekurrent) ist seit dem Jahre 2000 für die Sprache 

B._____ im Kanton Zürich als Dolmetscher im Dolmetscherverzeichnis ein-

getragen (act. 7/2/2). Mit Beschluss vom 19. November 2014 beschloss die 

Fachgruppe Dolmetscherwesen (nachfolgend: Rekursgegnerin) die Lö-

schung des Rekurrenten aus dem Dolmetscherverzeichnis (act. 4). Dagegen 

erhob der Rekurrent bei der Verwaltungskommission des Obergerichts des 

Kantons Zürich mit Eingabe vom 12. Dezember 2014 innert Frist Rekurs und 

beantragte, in Gutheissung des Rekurses sei der Beschluss der Rekursgeg-

nerin aufzuheben und der Rekurrent weiterhin im Dolmetscherverzeichnis zu 

belassen (act. 1 S. 2).  

2. Mit Verfügung vom 16. Dezember 2014 wurde der Rekursgegnerin Frist zur 

Beantwortung des Rekurses angesetzt (act. 5). Am 16. Januar 2015 teilte 

diese mit, sie habe den Beschluss vom 19. November 2014 in Wiedererwä-

gung gezogen und werde auf die Löschung des Eintrags des Rekurrenten 

im Dolmetscherverzeichnis verzichten (act. 6). Damit ist das vorliegende 

Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben. 

3. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Rekursverfahrens auf die Gerichts-

kasse zu nehmen.  

4. Im Verfahren vor Verwaltungsbehörden werden keine Parteientschädigun-

gen zugesprochen (§ 17 Abs. 1 VRG). Im Rekursverfahren kann indessen 

die unterliegende Amtsstelle zu einer angemessenen Entschädigung für die 

Umtriebe ihrer Gegenpartei verpflichtet werden, wenn die rechtsgenügende 

Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen beson-

deren Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtbeistandes rechtfer-

tigte oder wenn die angefochtene Anordnung offensichtlich unbegründet war 

(§ 17 Abs. 2 VRG). Vorliegend liegt keiner der genannten Fälle vor, weshalb 

dem Rekurrenten keine Umtriebsentschädigung zuzusprechen ist. 

 

- 3 - 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren VR140009 wird als gegenstandslos am Register abgeschrie-

ben. 

2. Die Kosten des Verfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.  

3. Es werden keine Prozessentschädigungen entrichtet.   

4. Dieser Beschluss wird den Parteien des Rekursverfahrens schriftlich gegen 

Empfangsschein mitgeteilt, dem Rekurrenten unter Beilage einer Kopie von 

act. 6. 

5. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von 

der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 

einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich 

nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Ver-

fassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über 

das Bundesgericht (BGG). 

 

Zürich, 22. Januar 2015 

__________________________________ 

OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 

Verwaltungskommission 

Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

lic. iur. A. Leu 
versandt am: 

	Beschluss vom 22. Januar 2015
	
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren VR140009 wird als gegenstandslos am Register abgeschrieben.
	2. Die Kosten des Verfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Es werden keine Prozessentschädigungen entrichtet.
	4. Dieser Beschluss wird den Parteien des Rekursverfahrens schriftlich gegen Empfangsschein mitgeteilt, dem Rekurrenten unter Beilage einer Kopie von act. 6.
	5. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (ordentlich...
	Zürich, 22. Januar 2015