# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cb1d42e4-1e52-56f6-a6ed-e22cb1d1de11
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.11.2010 B-4300/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-4300-2010_2010-11-16.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-4300/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 6 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Richter Ronald Flury (Vorsitz), Philippe Weissenberger, 
Jean-Luc Baechler, Eva Schneeberger, 
Francesco Brentani; 
Gerichtsschreiber Kaspar Luginbühl.

1. S._______ Verband,
Beschwerdeführer,

2. C._______ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

B._______,
Beschwerdegegnerin,

Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK,
Vorinstanz.

Kostenentscheid.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-4300/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Eidgenössische  Spielbankenkommission  (ESBK;  nach-
folgend: Vorinstanz) mit Verfügung vom 6. Dezember 2007 das Gesuch 
von  B._______  (Beschwerdegegnerin)  um  Qualifizierung  von  Poker-
turnierformaten "Texas Hold'em Freeze Out" als Geschicklichkeitsspiel 
guthiess,

dass die Vorinstanz auf dieselbe Weise und mit Verfügungen gleichen 
Datums  weitere  23  hängige  Gesuche  um  Qualifizierung  von  Poker-
turnieren guthiess,

dass der S._______ Verband (Beschwerdeführer) am 25. Januar 2008 
gegen sämtliche dieser ersten 24 Verfügungen vom 6. Dezember 2007 
und  später auch  gegen  weitere  145 Verfügungen  gleichen  Inhalts 
Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einreichte,

dass  am  25. Januar 2008  ausserdem  auch  die  C._______  AG 
(Beschwerdeführerin),  die  S._______  AG  und die  G._______  AG, 
jeweils  vertreten  durch  Rechtsanwalt  M._______,  zusammen 
insgesamt  gegen  11  der  ersten  24 Verfügungen  vom 
6. Dezember 2007 sowie  gegen  9  der  145 Verfügungen  späteren 
Datums Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einreichten,

dass die beiden Beschwerdeführenden in ihren Beschwerdeeingaben 
vom  25. Januar 2008  gegen  die  ersten  24 Verfügungen gleichzeitig 
den Erlass von vorsorglichen Massnahmen beantragten,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenentscheid  vom 
18. März 2008 (versandt  am 20. März 2008)  verfügte,  das Begehren, 
den Beschwerden die aufschiebende Wirkung nicht zu entziehen, sei 
gegenstandslos  und  das  Gesuch  um  Erlass  vorsorglicher  Mass-
nahmen abwies, soweit  es darauf eintrat sowie auf  das Gesuch, die 
Vorinstanz  anzuweisen,  während  der  Dauer  des  Verfahrens  keine 
weiteren  Pokerturniere  als  Geschicklichkeitsspiele  zu  qualifizieren, 
nicht eintrat,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Verfahrenskosten  dieses 
Zwischenentscheids gemäss Ziffer 4 des Dispositivs zum Verfahren in 
der Hauptsache schlug,

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B-4300/2010

dass der Beschwerdeführer, nun vertreten durch Rechtsanwältin Prof. 
Dr. I._______ –  nicht  aber  die  Beschwerdeführerin  –  gegen  diesen 
Zwischenentscheid  am  24. April 2008  Beschwerde  beim  Bundes-
gericht führte und das Bundesgericht diese Beschwerde mit Entscheid 
2C_309/2008 vom 13. August 2008 abwies, soweit es darauf eintrat,

dass  mit  Schreiben  vom  5. Mai 2008  Rechtsanwältin  Prof.  Dr. 
I._______ anzeigte, sie vertrete von nun an den Beschwerdeführer in 
sämtlichen Beschwerdeverfahren,

dass das Bundesverwaltungsgericht  mit  Verfügung vom 22. Mai 2008 
mitteilte, es beabsichtige, von den gegen die ersten 24 Qualifikations-
entscheide eingereichten Beschwerden vorläufig lediglich deren drei, 
darunter diejenige gegen die Beschwerdegegnerin, zu behandeln und 
die restlichen in der Zwischenzeit zu sistieren,

dass  der  Beschwerdeführer  diesem  Vorgehen  mit  Eingabe  vom 
16. Mai 2008, die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 30. Mai 2008 
und die Beschwerdeführerin sowie die Vorinstanz je mit Eingaben vom 
2. Juni 2008 zustimmten,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 12. Juni 2008 
die  beiden  vom Beschwerdeführer  und  von  der  Beschwerdeführerin 
anhängig  gemachten Beschwerdeverfahren gegen die  Qualifikations-
verfügung  der  Vorinstanz  vom 6. Dezember 2008  betreffend  die  Be-
schwerdegegnerin vereinigte (B-517/2008 und B-560/2008),

dass  mit  Verfügungen  vom  19. Mai 2008  (franz.)  und  18. Juni 2008 
(dt.)  die  verbleibenden  Beschwerdeverfahren  gegen  die  ersten  24 
Qualifikationsentscheide  bis  zum  Vorliegen  eines  Entscheids  in  der 
Hauptsache in einem der drei Pilotfälle sistiert wurden,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Verfügungen  verschiedenen 
Datums  zum  einen  auch  weitere Beschwerdeverfahren  vereinigte, 
sofern  gegen  dieselbe  Verfügung  sowohl  vom Beschwerdeführer  als 
auch  von  der  Beschwerdeführerin  Beschwerde  eingereicht  worden 
war, und  zudem diese und alle  nachträglich angehobenen  Verfahren 
sistierte,

dass das Bundesverwaltungsgericht von den drei  Pilotfällen das vor-
liegende Verfahren gegen die Beschwerdegegnerin auswählte und am 
30. Juni 2009 eine öffentliche Urteilsberatung durchführte,

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dass die  von den Beschwerdeführenden eingereichten Beschwerden 
gegen die  Qualifikationsverfügung  vom 6. Dezember 2007  betreffend 
die  Beschwerdegegnerin  vom  Bundesverwaltungsgericht  am 
30. Juni 2009 abgewiesen wurden,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Verfahrenskosten  für  diesen 
Entscheid  in  der  Hauptsache  unter  Berücksichtigung  des  Zwischen-
entscheids vom 18. März 2008 auf Fr. 10'000.– festlegte,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  gemäss  Ziffer 2  des  Dispositivs 
entschied,  die  Verfahrenskosten  von  Fr. 10'000.–  den  Beschwerde-
führenden je hälftig aufzuerlegen und per Eintritt  der Rechtskraft  mit 
den geleisteten Kostenvorschüssen von je Fr. 1'250.– zu verrechnen,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  in  seinem  Entscheid  vom 
30. Juni 2009  gemäss  Ziffer 3  des  Dispositivs  der  Beschwerde-
gegnerin  eine  Parteientschädigung  in  der  Höhe  von  Fr. 9'486.05,  je 
hälftig  und unter  solidarischer  Haftbarkeit  zulasten der  Beschwerde-
führenden, zusprach,

dass der Beschwerdeführer, nicht aber die Beschwerdeführerin, gegen 
diesen Entscheid Beschwerde beim Bundesgericht führte,

dass  das  Bundesgericht  diese  Beschwerde  mit  Urteil  2C_694/2009 
vom 20. Mai 2010 guthiess,  soweit  es  darauf  eintrat,  das  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts  vom  30. Juni 2009  aufhob,  das  Gesuch 
der Beschwerdegegnerin vom 16. Oktober 2007 abwies und die Sache 
zur  Regelung  der  Kosten-  und  Entschädigungsfrage  für  die  vor-
instanzlichen Verfahren an das Bundesverwaltungsgericht zurückwies,

dass der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 
3. Juni 2010 vorbrachte, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sei 
gegenüber  der  C._______  AG rechtskräftig,  da  sie  es  nicht  an  das 
Bundesgericht weitergezogen habe,

dass es nach Ansicht des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerin 
angebracht wäre, die verursachten Gerichtskosten und die Kosten der 
Parteivertretung angemessen auf  sämtliche Beschwerdeverfahren zu 
verlegen und von einer weiteren Gerichtskostenauferlegung an seine 
Mandantin  abzusehen,  eventualiter  nur  sehr  tiefe  Gerichtskosten  zu 
Lasten seiner Mandantin zu sprechen seien,

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dass die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers mit Schreiben vom 
3. Juni 2010  eine  bereinigte  Fassung  ihrer  Honorarnote  vom 
8. Dezember 2008  für  die  drei  Pilotverfahren  in  der  Höhe  von  ins-
gesamt Fr. 14'434.– und für die übrigen Verfahren in der Höhe von Fr. 
2'327.40 einreichte,

dass der Rechtsvertreter der C._______ AG sowie der S._______ AG 
und  der  G._______  AG bereits  am 5. Januar 2009  eine  Kostennote 
über total Fr. 31'586.– eingereicht hatte,

dass  die  Vorinstanz  mit  Verfügungen  vom  9. Juni 2010  sämtliche 
168 Qualifikationsverfügungen widerrief,

dass  gegen  diese  Widerrufsverfügungen  lediglich  eine  Beschwerde 
beim Bundesverwaltungsgericht anhängig gemacht wurde, demzufolge 
sämtliche  übrigen  Widerrufsverfügungen  in  Rechtskraft  erwachsen 
sind,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 15. September 
2010  beim  Bundesgericht  eine  Erläuterung  in  Bezug  auf  die  Frage 
beantragte,  inwiefern  auch  die  der  Beschwerdeführerin  im  auf-
gehobenen Urteil auferlegten Kosten neu zu verlegen seien,

dass  das  Bundesgericht  mit  Schreiben  vom  24. September  2010 
antwortete,  die  Zulässigkeit  des  Erläuterungsgesuchs sei  zweifelhaft 
und  ausführte,  der  Kostenpunkt  sei  zusammen  mit  dem  übrigen 
bundesverwaltungsgerichtlichen  Urteil  im  Rahmen  des  Streitgegen-
stands  aufgehoben  worden,  weshalb  es  dem  Bundesverwaltungs-
gericht obliege, neu darüber zu befinden,

dass diese zwei Schreiben den Verfahrensbeteiligten mit Brief vom 5. 
November 2010 zur Kenntnis gebracht wurden,

und erwägt,

dass  diejenigen  Teile  eines  Entscheids,  welche  im  Beschwerde-
verfahren nicht  Streitgegenstand bilden,  mit  ungenutztem Ablauf  der 
Beschwerdefrist  selbständig  in  Rechtskraft  erwachsen  (vgl.  PHILIPPE 
WEISSENBERGER,  in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weissenberger 
[Hrsg.], Zürich 2009, Art. 61 N 13),

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dass der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. Juni 2009 
gegenüber der C._______ AG mangels Einlegung eines ordentlichen 
Rechtsmittels  nach  Ablauf  der  Rechtsmittelfrist  in  Rechtskraft 
erwachsen ist,

dass  demzufolge  die  C._______  AG  für  das  Verfahren  B-517/2008 
Verfahrenskosten von Fr. 5'000.– zu tragen hat, unter Anrechnung des 
geleisteten  Kostenvorschusses  von  Fr. 1'250.–,  sowie  die 
Beschwerdegegnerin für ihre Parteikosten im Umfang von Fr. 4'743.– 
zu entschädigen hat,

dass  der  Beschwerdegegnerin  demnach  keine  Parteikosten  der 
C._______ AG aufzuerlegen sind,

dass  indessen  im  vorliegenden  Verfahren  über  die  Tragung  des 
hälftigen  Anteils  der  Verfahrenskosten  für  das  Hauptverfahren,  aus-
machend  Fr. 5'000.–,  sowie  über  die  Frage  der  Parteientschädigung 
zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin neu zu 
befinden ist,

dass  gemäss  Art. 63  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  über  das  Ver-
waltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (SR 172.021,  VwVG) die 
Beschwerdeinstanz  die  Verfahrenskosten  in  der  Regel  der  unter-
liegenden Partei auferlegt,

dass mit  Bezug auf die Verlegung der Verfahrenskosten zu beachten 
ist,  dass  der  Beschwerdeführer  zum  einen  im  Verfahren  um Erlass 
vorsorglicher  Massnahmen  unterlegen  ist,  zum  anderen  aber  im 
Hauptverfahren als obsiegende Partei gilt,

dass die anteilsmässigen Verfahrenskosten für den Zwischenentscheid 
vom 18. März 2008 auf Fr. 1'250.– veranschlagt und mit dem vom Be-
schwerdeführer  geleisteten  Kostenvorschuss  in  gleicher  Höhe  ver-
rechnet wird,

dass sich die verbleibenden Verfahrenskosten in der Hauptsache damit 
an sich auf Fr. 3'750.– belaufen,

dass  nach  Aufhebung  des  Urteils  des  Bundesverwaltungsgerichts 
durch das Bundesgericht der Beschwerdeführer als in der Hauptsache 
obsiegende Partei gilt, weshalb ihm für das Verfahren vor Bundesver-

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waltungsgericht  keine  Verfahrenskosten  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
VwVG),

dass die Vorinstanz keine Verfahrenskosten zu tragen hat, auch wenn 
sie unterliegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG),

dass  die  Verfahrenskosten  somit  grundsätzlich  der  unterliegenden 
Beschwerdegegnerin aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass im vorliegenden Verfahren in Betracht zu ziehen ist, dass die in 
der  gleichen  Sache  sistierten  Verfahren  aufgrund  des  Widerrufs  der 
Qualifikationsentscheide durch die Vorinstanz als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben werden können,

dass  demzufolge  alle  übrigen  Beschwerdegegner  vom Entscheid  im 
Pilotverfahren namentlich in Bezug auf die Kosten und allfälligen Ent -
schädigungen profitieren konnten, 

dass sich demgemäss auch der Aufwand des Gerichts verringerte (vgl.  
Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B-360/2008 vom 10. Juni 2010 
E. 12, B-8227/2007 vom 20. März 2009 E. 11 in fine, B-2334/2006 vom 
6. September 2007 E. 7.1),

dass es in Abwägung dieser Argumente nicht angemessen erschiene, 
die  Kosten  des  vorliegenden  Verfahrens  ausschliesslich  der  Be-
schwerdegegnerin aufzuerlegen, 

dass  es  sich  demnach  rechtfertigt,  der  Beschwerdegegnerin  nur 
reduzierte Verfahrenskosten aufzuerlegen,

dass  bei  der  Festlegung  der  Verfahrenskosten  im  vorliegenden  Ver-
fahren  einerseits  der  entstandene  Aufwand des  Gerichts  zu  berück-
sichtigen  ist  und  andererseits  der  Umstand,  dass  alle  übrigen  Be-
schwerdeverfahren  mittels  kostenpflichtigen  Abschreibungsver-
fügungen erledigt werden können,

dass  gestützt  auf  diese  Überlegungen  die  Verfahrenskosten  für  die 
Beschwerdegegnerin auf Fr. 500.– festgelegt werden,

dass die  Beschwerdeinstanz gemäss Art. 64  Abs. 1  VwVG der  ganz 
oder  teilweise  obsiegenden  Partei  von  Amtes  wegen  oder  auf  Be-
gehren  hin  eine  Entschädigung  für  ihr  erwachsene  notwendige  und 

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verhältnismässig  hohe  Kosten  zusprechen  kann,  welche  gemäss 
Art. 64 Abs. 2 VwVG zulasten der unterliegenden Gegenpartei geht,

dass die Parteientschädigung in Anwendung von Art. 14 Abs. 2 VGKE 
gemäss der eingereichten Kostennoten festzusetzen ist,

dass die Kostennote des Beschwerdeführers für die drei Pilotverfahren 
auf insgesamt Fr. 14'434.– lautet,  wobei die Kosten auf die drei Pilot-
verfahren aufgeteilt wurden und wegen zusätzlichen Aufwendungen im 
Verfahren  der  Beschwerdegegnerin  (öffentliche  Urteilsberatung  vom 
30. Juni  2009)  auf  Fr 6'068.90  und in  den beiden anderen Pilotver-
fahren auf je Fr. 4'182.55 beziffert wurden, 

dass die Honorarnote auf Fr. 14'111.20 zu kürzen ist, weil ein Arbeits -
aufwand von einer Stunde à Fr. 350.– für das bundesgerichtliche Ver-
fahren  geltend  gemacht  wird  ("Stellungnahmen  Verfahren  BGr"), 
welcher aufgrund des Ergebnisses des Beschwerdeverfahrens gegen 
den  Zwischenentscheid  des  Bundesverwaltungsgerichtes  vom  18. 
März 2008 nicht zu entschädigen ist,

dass bei dieser Konstellation in Betracht gezogen werden könnte,  die 
geltend gemachte  Parteientschädigung von Fr. 6'068.90 (welche an-
teilsmässig  aufgrund  einer  nicht  anrechenbaren  Stunde  zu  kürzen 
wäre) dem Beschwerdeführer zu Lasten der Beschwerdegegnerin zu-
zusprechen, weil diese Parteikosten grundsätzlich für das vorliegende 
Verfahren entstanden sind,

dass diese Betrachtungsweise jedoch ausser Acht lässt, dass sich die 
Beschwerde  ursprünglich  gegen  die  ersten  24  Qualifikationsent-
scheide richtete und das Gericht  nachträglich drei  Pilotverfahren be-
stimmte bzw. letzten Endes nur ein Pilotverfahren entschieden wurde,

dass vom Beschwerdeführer weitere Beschwerden gegen 145 andere 
Qualifikationsentscheide  eingereicht  wurden,  so  dass  die  Frage  auf-
geworfen werden könnte,  ob nicht  die gesamthaft  geltend gemachte 
Parteientschädigung  dem  Beschwerdeführer  zu  Lasten  aller  Be-
schwerdegegner  zuzusprechen  wäre,  da  alle  Beschwerdegegner  an 
den im Pilotverfahren entstandenen Parteikosten einen Anteil  leisten 
sollten,

dass  einer  anteilmässigen  Verteilung  der  Parteikosten  auf  sämtliche 
Beschwerdegegner indessen der Umstand entgegensteht, dass damit 

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der Beschwerdeführer verpflichtet würde, bei 169 Beschwerdegegnern 
eine Parteientschädigung von weniger als Fr.100.– einzufordern, was 
als nicht praktikabel und zumutbar einzuschätzen ist, 

dass es sich auf der anderen Seite auch nicht rechtfertigt, die Partei -
kosten lediglich auf die 3 Beschwerdegegner der ausgewählten Pilot -
verfahren zu verteilen, da alle anderen Beschwerdegegner damit ein-
verstanden waren,  dass  vorerst  lediglich  in  einem Pilotfall  ein  Urteil 
erging und dieses auch ihre Qualifikationsverfügungen beschlug,  

dass es sich in Abwägung aller Gesichtspunkte rechtfertigt, den Auf-
wand der Vertreterin des Beschwerdeführers nicht zu einem Hauptteil 
der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, sondern gleichmässig auf die 
24 von der ersten Beschwerde betroffenen Beschwerdegegner zu ver-
teilen, 

dass  die  Beschwerdegegnerin  folglich  einen  Betrag  von  Fr. 587.95 
(1/24)  an die  Parteikosten des Beschwerdeführers  zu  entrichten hat 
und dieser Betrag mit der vom Beschwerdeführer an die Beschwerde-
gegnerin  zu leistenden Parteientschädigung von Fr. 1'393.40 zu ver-
rechnen ist (siehe unten),

dass  die  übrigen  23  Beschwerdeverfahren  in  Bezug  auf  die  Ver-
fahrenskosten und die Parteientschädigung des Beschwerdeführers in 
gleicher Weise zu entscheiden sein werden,

dass der  Rechtsvertreter  der  Beschwerdegegnerin  in  seiner  Kosten-
note  vom  12. Dezember 2008  seine  Aufwendungen  von  total 
Fr. 9'486.05 in Aufwendungen für den Zwischenentscheid in der Höhe 
von  Fr. 2'786.85  und  Aufwendungen  für  das  Hauptverfahren  in  der 
Höhe von Fr. 6'699.20 unterteilt hatte, 

dass  die  Beschwerdegegnerin  als  im  Hauptverfahren  unterliegende 
Partei  keinen  Anspruch  auf  eine  Parteientschädigung  im  Hauptver-
fahren hat,

dass der Beschwerdegegnerin indessen als obsiegende Partei im Ver-
fahren um vorsorgliche Massnahmen zulasten des Beschwerdeführers 
die  Hälfte  der  geltend  gemachten  Parteientschädigung  von 
Fr. 2'786.85,  ausmachend  Fr. 1'393.40  (inkl.  MwSt.  und  Auslagen), 
zuzusprechen  ist,  welche  mit  der  ihrerseits  dem  Beschwerdeführer 
geschuldeten  Parteientschädigung  von  Fr. 587.95  zu  verrechnen  ist, 

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womit ihr der Beschwerdeführer noch einen Betrag von Fr. 805.45 zu 
überweisen hat.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Dem  Beschwerdeführer  werden  die  Verfahrenskosten  für  die 
Zwischenverfügung  vom  18. März  2008  zur  Hälfte,  ausmachend 
Fr. 1'250.–,  auferlegt  und  nach  Eintritt  der  Rechtskraft  mit  dem  am 
12. Februar 2008  geleisteten  Kostenvorschuss  in  gleicher  Höhe  ver-
rechnet.

2.
Der  Beschwerdegegnerin werden  Verfahrenskosten in  reduziertem 
Umfang von Fr. 500.– auferlegt.

3.
Der Beschwerdegegnerin  wird zulasten des Beschwerdeführers eine 
Parteientschädigung  in  der  Höhe  von  Fr. 1'393.40  (inkl.  MwSt.  und 
Auslagen) zugesprochen, welche mit der ihrerseits dem Beschwerde-
führer geschuldeten Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 587.95 
(inkl.  MwSt.  und  Auslagen)  verrechnet  wird,  womit  ihr  dieser  noch 
Fr. 805.45 zu überweisen hat.

4.
Der  Beschwerdeführerin  wird  im  Sinne  der  Erwägungen  keine  Ent-
schädigung zugesprochen.

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5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die  Beschwerdegegnerin  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Einzahlungs-

schein gemäss Ziff. 2)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 715-021/01; Gerichtsurkunde)
- die II. öffentlich-rechtliche Abteilung des Bundesgerichts (zur Kennt-

nis)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Ronald Flury Kaspar Luginbühl

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14  Beschwerde  in  öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 
Die  Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 17. November 2010

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