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**Case Identifier:** 6a0b8dbf-50f1-582c-876e-72125d55c85e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-10-07
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 07.10.2008 IV 2007/64
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2007-64_2008-10-07.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2007/64

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 26.05.2020

Entscheiddatum: 07.10.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 07.10.2008
Nachträgliche Korrektur der Arbeitsfähigkeitsschätzung durch den 
Gutachter. Es kann nicht auf die vom Gutachter attestierte Arbeitsfähigkeit 
in adaptierter Tätigkeit abgestellt werden, wenn der Gutachter diese ohne 
Erklärung korrigiert hat (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 7. Oktober 2008, IV 2007/64).

Vizepräsidentin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichterin Monika Gehrer-Hug, 

Versicherungsrichter Franz Schlauri; Gerichtsschreiberin Christina Angst

Entscheid vom 7. Oktober 2008

in Sachen

M.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andreas Hagmann, Obere Bahnhofstrasse 11, 

Postfach, 9501 Wil SG 1,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

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Sachverhalt:

A.   

A.a  Die 1949 geborene M.___ meldete sich am 7. Februar 2005 bei der 

Invalidenversicherung an und beantragte namentlich eine Rente. Sie gab an, in Belgien 

die erste bis neunte Klasse besucht, aber keine Lehre gemacht zu haben. Bis 1971 

habe sie in Belgien gelebt, wo sie von 1967 bis 1971 auch gearbeitet habe. Von 1971 

bis 1974 habe sie in Italien gelebt, im April 1974 sei sie in die Schweiz gekommen. Seit 

Oktober 1979 arbeite sie als Löterin bei A.___ bis Februar 2002 in einem 100%-

Pensum, seit März 2002 in einem 80%-Pensum. Seit 1995 leide sie an Arthrose in der 

Hüfte und in der Hand, weshalb sie bei Dr. med. B.___ und Dr. med. C.___ in 

Behandlung sei. Seit dem 27. Februar 2004 sei sie zu 50% arbeitsunfähig (act. G 3.1/1 

und 8).

A.b Dr. med. D.___ teilte mit Arztbericht vom 24. März 2005 (act. G 3.1/9) mit, die 

Versicherte leide an einer Coxarthrose links bei abgelaufener Femurkopfnekrose, die 

erstmals am 18. Oktober 2004 am Kantonsspital St. Gallen klinisch und radiologisch 

beurteilt worden sei. Auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten wirke sich diese 

Diagnose insofern aus, dass langes Stehen und Gehen (hüftgelenksbelastende 

Tätigkeiten) der Versicherten Schmerzen verursachen könnten. Die bisherige Tätigkeit 

sei ihr noch zumutbar, es bestehe aber eine verminderte Leistungsfähigkeit. Für wenig 

gelenksbelastende Tätigkeiten sei die Versicherte voll einsatzfähig. Es sei gut möglich, 

dass sich die Beschwerden im Hüftgelenk wiederum aktivierten und zu einem späteren 

Zeitpunkt die Implantation einer Hüft-Totalprothese nötig werde.

Dr. med.  B.___, Innere Medizin FMH, führte in den Arztberichten vom 11. April und 

10. Juni 2005 (act. G 3.1/11 und 20) aus, die Versicherte leide seit 1998 an Coxarthrose 

links schwerer Art bei abgelaufener Fermurkopfnekrose, seit Herbst 2003 an 

zunehmend aktivierter Rizarthrose rechts, seit 2003 an chronischen Schulterschmerzen 

bei subakromialem Impingement rechts und an einem chronisch rezidivierenden 

lumbovertebralen Syndrom bei Dysbalance der Muskulatur bei degenerativen 

Veränderungen, speziell Osteochondrose L3/L4. Diese Diagnosen hätten Auswirkung 

auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die seit 2000 

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bestehende Struma multinodosa mit passagerer Hyperthyreose sowie die seit 2001 

bestehende leichte Hypertonie. Vom 27. Februar bis 28. März 2004 sei die Versicherte 

zu 100%, seit dem 29. März 2004 und bis auf Weiteres sei sie zu 50% arbeitsunfähig. 

Der Gesundheitszustand sei stationär bis besserungsfähig, durch medizinische 

Massnahmen könne die Arbeitsfähigkeit teilweise verbessert werden. Die bisherige 

Tätigkeit sei der Versicherten weiterhin zumutbar, jedoch maximal drei bis vier Stunden 

pro Tag bei voller Leistungsfähigkeit. Die Tätigkeit erfolge zum grossen Teil sitzend, die 

Versicherte leide dabei an zunehmenden Schmerzen, vor allem in der rechten Hand bei 

Spitzgriff. Bei einer Tätigkeit, die den ganzen Tag die Fixation von Gegenständen 

notwendig mache, bestünden deutliche Schmerzen, die auch mit einer eventuellen 

operativen Sanierung nicht mit Sicherheit besser würden. Eine Verbesserung der 

Arbeitsfähigkeit habe auch mit dem Tragen einer Schiene, Analgetika etc. nicht erreicht 

werden können. Andere Tätigkeiten, die den Einsatz der rechten Hand/Arm/Schulter 

erforderten, würden zu denselben Problemen führen und die Beschwerden seien mit 

und ohne operativen Eingriff (Hand und Schulter) mit grösster Wahrscheinlichkeit 

persistierend.

Dr. med.  C.___, Orthopädische Chirurgie FMH, teilte mit Arztbericht vom 10. Mai 2005 

(act. G 3.1/13) mit, die Versicherte leide seit 1995 an Coxarthrose links bei bekannter 

Pfannendysplasie, Knieschmerzen links, einem dorsalen Handgelenksganglion rechts 

sowie an rezidivierenden Lumbalgien. Diese Diagnosen hätten Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei der Zustand nach 

Sehnenscheidenentzündung im rechten Handgelenk. Seit März 2004 sei die 

Versicherte als Löterin zu 55% arbeitsunfähig. Ihr Gesundheitszustand sei stationär. 

Eingeschränkt seien die eigentlichen Tätigkeiten mit der rechten Hand an der Lötstation 

usw., sowie die Arbeit mit längerem Sitzen oder halbstehend wegen der Hüfte und des 

Rückens. Die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten noch vier Stunden am Tag 

zumutbar, bei 90%-iger Leistungsfähigkeit. Zumutbar wären der Versicherten 

vorwiegend sitzende Arbeiten, in relativ günstiger Sitzposition. Die Tätigkeit könnte eine 

ähnliche sein wie bisher, es dürften keine für die Hände schweren Arbeiten sein. Der 

zeitliche Rahmen werde wahrscheinlich nicht nennenswert erweitert werden können, im 

günstigsten Fall fünf bis höchstens sechs Stunden am Tag, wobei eventuell eine 

normale Leistungsfähigkeit bestünde. Zumutbar sei eher eine Teilzeittätigkeit mit voller 

Leistung als eine ganztägige Tätigkeit mit reduzierter Leistung.

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A.c  Die A.___ hielt im Fragebogen für den Arbeitgeber vom 15. April 2005 

(act. G 3.1/12) fest, die Versicherte sei seit dem 1. Oktober 1979 als Mitarbeiterin in der 

Elektronikabteilung bei ihr beschäftigt. Sie übe dieselbe Tätigkeit wie vor Eintritt des 

Gesundheitsschadens aus, arbeite zurzeit jedoch nur die Hälfte ihres 80%-Pensums. 

Per 1. März 2003 habe die Versicherte aus gesundheitlichen Gründen ihr 100%-

Pensum auf 80% reduziert. Bei einem 80%-Pensum betrage die Arbeitszeit 32.8 

Stunden pro Woche, der Lohn seit dem 1. Januar 2004 Fr. 2'750.-- pro Monat. Gemäss 

telefonischer, unterschriftlich bestätigter Auskunft von Herrn E.___, A.___ vom 6. Juli 

2005 (act. G 3.1/26), besteht die Tätigkeit der Versicherten darin, Leiterplatten nach 

Plan zu bestücken, zu löten, Teile aufzustecken, zu kontrollieren sowie gefüllte Boxen 

mit einem Gewicht unter 5 kg zu tragen. Es sei eine filigrane Arbeit, körperlich nicht 

anstrengend. Gemäss telefonischer Auskunft vom 31. August 2005 (act. G 3.1/29) 

verfügt die Versicherte zur Ausführung ihrer Arbeiten über einen elektronisch gestützten 

Stuhl. Die Arbeiten verrichte sie sitzend. Manchmal übe sie die gleiche Tätigkeit einen 

Tag lang aus, manchmal nur zwei bis drei Stunden, je nachdem welche Arbeiten 

anfielen. Die Versicherte hätte bei der Arbeit keine Belastung auf Schulter, Hand oder 

Hüfte, da die Teile, welche sie bestücken müsse, lediglich ein Gewicht von 0.01 Gramm 

hätten.

A.d Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) Ostschweiz hielt am 23. August 2005 

(act. G 3.1/27) fest, die Angaben der Arbeitsunfähigkeit seien unterschiedlich, zum Teil 

auch weil die Auswirkung nur von einzelnen, nicht von allen Problemkreisen beurteilt 

würden. Es seien daher ein Arbeitsplatz- und Tätigkeitsbeschrieb sowie ein 

orthopädisches Gutachten bei Dr. med. F.___, Spezialarzt Orthopädische Chirurgie 

FMH, einzuholen.

A.e Diese Exploration fand am 15. November 2005 statt. Gemäss Gutachten vom 

27. Dezember 2005 (act. G 3.1/33) leidet die Versicherte an Coxarthrose links bei 

Femurkopfnekrose und Beinverkürzung, Rhizarthrose und Verdacht auf ein dorsales 

Handgelenksganglion rechts, Verdacht auf Epicondylitis medialis humeri rechts, 

Spondylolisthesis Grad I nach Meyerding L3/4 und Osteochondrose L4/5, Verdacht auf 

Chondropathie des rechten Kniegelenks bei leicht varischem Alignement, 

fortgeschrittener Osteochondrose und Spondylarthrose C5/6 und C6/7 mit leichter 

Spinalkanalstenose sowie mässiger linksseitiger Foraminalstenose C7/Th1 bei 

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Unkovertebralarthrose, Verdacht auf Impingement der rechten Schulter sowie 

Präadipositas. Diese Diagnosen hätten Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die Senk-/Spreizfüsse, die arterielle 

Hypertonie, die Hyperthyreose bei Struma multinodosa sowie der Nikotinabusus. Die 

linksseitigen Hüftgelenksbeschwerden seien durch die pathologischen 

Untersuchungsbefunde der linken Hüfte und insbesondere den radiologischen Befund 

erklärt. Die Prognose sei ungünstig, mittelfristig müsse wohl eine Hüfttotalprothese 

implantiert werden, wobei mit dem Eingriff möglichst lange zugewartet werden sollte. 

Die Schmerzen im Daumensattelgelenk rechts könnten auf eine Rhizarthrose 

zurückgeführt werden. Zudem liege wahrscheinlich ein dorsales Handgelenksganglion 

vor. Auch hier bleibe bei entsprechendem Leidensdruck nur die operative Revision, 

wobei damit ebenfalls möglichst zugewartet werden sollte. Die Schmerzen im rechten 

Schultergürtel und im rechten Ellbogen könnten durch die radiologisch sichtbaren 

degenerativen HWS-Veränderungen verursacht sein, es bestünden allerdings auch 

Zeichen eines Impingements der rechten Schulter sowie einer Epicondylitis medialis 

humeri rechts. Um festzustellen, ob die Beschwerden durch die Schulter resp. den 

Ellbogen oder doch durch die HWS bedingt sind, seien weitere diagnostische 

Massnahmen nötig. Die lumbalen Schmerzen und abnormen objektiven Befunde der 

LWS könnten grösstenteils mit den radiologisch sichtbaren degenerativen 

Veränderungen der LWS erklärt werden. Die Schmerzen im rechten Kniegelenk seien 

auf Grund des objektiven Befundes am ehesten auf eine Chondropathie 

zurückzuführen. Die lumbalen Schmerzen sowie die Kniegelenksbeschwerden sollten 

insbesondere durch eine deutliche Gewichtsreduktion behandelt werden. Aufgrund all 

dieser Beschwerden sei die Versicherte in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit 

zweifellos eingeschränkt. Die Arbeitsfähigkeit als Produktionsmitarbeiterin in einer 

Elektroabteilung betrage bei voller Stundenpräsenz ca. 35%. Körperlich leichte 

Tätigkeiten, die abwechslungsweise sitzend und stehend in temperierten Räumen 

durchgeführte werden könnten, ohne dass dabei regelmässig unphysiologische, 

speziell gebeugte Körperhaltungen eingenommen und Gegenstände über 5 kg 

gehoben oder getragen werden müssten und die nicht mit Kraftanstrengungen der 

oberen Extremitäten verbunden seien, seien der Versicherten bei voller 

Stundenpräsenz zu ca. 60% zumutbar.

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A.f In seiner Stellungnahme vom 13. Januar 2006 (act. G 3.1/34) führte der RAD aus, 

der Gutachter habe wohl die Telefonnotiz über die Nachfrage bezüglich des 

Arbeitsplatzes übersehen und sie bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht 

berücksichtigt. Dem Gutachter sei eine Kopie dieser Telefonnotiz zuzustellen. Unter 

Einbezug dieses konkreten Arbeitsplatzbeschriebs solle er sodann die Beurteilung der 

zumutbaren Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit nochmals vornehmen.

Mit Schreiben vom 2. Februar 2006 (act. G 3.1/37) teilte Dr. F.___ mit, die Telefonnotiz 

sei bei der Schlussbeurteilung tatsächlich übersehen worden. Basierend auf der darin 

festgehaltenen Arbeitsplatzbeschreibung betrage die Arbeitsfähigkeit der Versicherten 

als Produktionsmitarbeiterin in einer Elektroabteilung bei voller Stundenpräsenz ca. 

50% und nicht 35%. In einer körperlich adaptierten Tätigkeit betrage die zumutbare 

Arbeitsfähigkeit 80% bei voller Stundenpräsenz und nicht 60%.

Mit Stellungnahme vom 17. Februar 2006 (act. G 3.1/38) hielt der RAD fest, mit dieser 

Korrektur könne vollumfänglich auf das Gutachten abgestellt werden, die 

Arbeitsfähigkeit betrage 50% in der angestammten und 80% in einer angepassten 

Tätigkeit.

A.g Am 24. März 2006 (act. G 3.1/43) verfügte die IV-Stelle St. Gallen ausgehend von 

einer 80%-igen Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit, dass der Versicherten bei 

einem Invaliditätsgrad von 20% keine IV-Rente zustehe.

A.h Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 28. April 2006 Einsprache 

(act. G 3.1/51) mit dem Antrag, ihre angestammte und adaptierte Arbeitsfähigkeit sei, 

allenfalls durch genauere Abklärungen des jetzigen Arbeitsplatzes und zusätzlicher 

medizinischer Abklärungen, nochmals zu prüfen. Das von Dr. F.___ erstellte Gutachten 

halte eine Arbeitsfähigkeit von 35% in angestammter und von 60% in adaptierter 

Tätigkeit fest. Diese Arbeitsfähigkeit sei nachträglich auf 50% bzw. 80% erhöht 

worden, nachdem der Gutachter von der IV-Stelle auf eine in den Akten vorhandene 

Notiz zum jetzigen Arbeitsplatz hingewiesen worden sei. Diese nachträgliche 

Anpassung der Arbeitsfähigkeit sei nicht belegt und somit auch nicht nachvollziehbar. 

Die Berücksichtigung der Telefonnotiz müsste eher dazu führen, dass die Differenz 

zwischen der Arbeitsfähigkeit in der angestammten und derjenigen in adaptierter 

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Tätigkeit verschwinde bzw. massiv reduziert werde, da der jetzige Arbeitsplatz bereits 

leidensangepasst sei. Da sie seit geraumer Zeit genau diese leidensangepasste 

Tätigkeit wegen der gesundheitlichen Beschwerden nicht mehr ausüben könne, 

betrage ihre Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit somit höchstens noch 50%.

A.i  Der RAD hielt in seiner Stellungnahme vom 30. Mai 2006 (act. G 3.1/56) fest, in der 

Einsprache werde nicht das Arbeitsplatz-Belastungsprofil kritisiert, sondern die 

beurteilte Grösse der Arbeitsfähigkeit. Neue medizinische Fakten würden nicht 

vorgelegt, weshalb an der gutachterlich beurteilten Arbeitsfähigkeit festgehalten 

werden könne.

A.j  Gestützt auf diese Stellungnahme wies der Rechtsdienst der 

Sozialversicherungsanstalt (SVA) St. Gallen mit Einspracheentscheid vom 3. Januar 

2007 (act. G 1.2) die Einsprache ab. Er führte aus, Dr. F.___ habe im Gutachten vom 

27. Dezember 2005 die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auf 35% 

geschätzt. Diese Schätzung sei offensichtlich aufgrund eines falschen Bildes, das sich 

der Gutachter von der bisherigen Tätigkeit der Versicherten gemacht habe, erfolgt. In 

seiner Stellungnahme vom 2. Februar 2006 habe der Gutachter bestätigt, dass er die 

Aktennotiz betreffend die Arbeitsplatzbeschreibung übersehen habe und habe die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung sowohl in der angestammten wie auch in der adaptierten 

Tätigkeit korrigiert. Diese Schätzung überzeuge, die ursprüngliche Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von 35% sei kaum nachvollziehbar 

gewesen, die Korrektur auf 50% erscheine stimmig. Auch die Berichtigung der 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit erscheine plausibel. Ein Gutachter müsse 

sich teils auf die objektiven Befunde, teils auf die subjektiv gehaltenen Schilderungen 

der Beschwerden stützen. Wenn sich aufgrund der für den Gutachter neuen 

Umschreibung des Arbeitsplatzes eine Diskrepanz zwischen den objektiv erhobenen 

Befunden und der subjektiv geschilderten Einschränkungen zeige, verlören die 

subjektiv geprägten Darstellungen an Überzeugungs- und Aussagekraft. Es habe sich 

gezeigt, dass die subjektiv wahrgenommenen Möglichkeiten und die objektive 

Leistungsfähigkeit erheblich divergierten, weshalb auch eine Neueinschätzung der 

Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit angezeigt gewesen sei. Es sei davon 

auszugehen, dass die Versicherte in einer adaptierten Tätigkeit zu 80% arbeitsfähig sei, 

weitere Abklärungen seien nicht angezeigt.

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B.  

Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die von Rechtsanwalt lic. iur. Andreas 

Hagmann für die Betroffene am 2. Februar 2007 erhobene Beschwerde (act. G 1) mit 

den Anträgen, der Einspracheentscheid vom 3. Januar 2007 sei aufzuheben und der 

Beschwerdeführerin sei ab dem 1. Februar 2005 und bis auf Weiteres zumindest eine 

halbe Rente der IV auszurichten. Zur Begründung führt er aus, die vom Gutachter im 

Schreiben vom 2. Februar 2006 vorgenommenen Neueinschätzungen der 

Arbeitsfähigkeit seien nicht nachvollziehbar und unglaubwürdig. Der 

Gesundheitszustand und die daraus resultierende Arbeitsunfähigkeit seien durch einen 

unabhängigen Arzt neu zu beurteilen. Aufgrund der Umstände sei davon auszugehen, 

dass der Gutachter bei der Abfassung des Gutachtens die von der Beschwerdeführerin 

zu verrichtende Tätigkeit gekannt habe. In Kenntnis der Tatsache, dass es sich dabei 

um eine körperlich leichte Tätigkeit handelte, habe er die Arbeitsfähigkeit in der 

angestammten Tätigkeit auf 35% geschätzt, was stimmig sei und den effektiven 

Gegebenheiten entspreche. Dies hätte zur Folge haben müssen, dass auch die 

Arbeitsfähigkeit in der adaptierten Tätigkeit nur leicht über 35% hätte liegen dürfen. 

Eine um maximal 10% höhere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit wäre nachvollziehbar 

gewesen. Nicht ersichtlich sei jedoch, aus welchen Gründen der Gutachter die 

Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit um 25% höher eingeschätzt habe. Im Fall, dass 

der Gutachter die angestammte Tätigkeit der Beschwerdeführerin nicht gekannt und 

erst später erfahren habe, dass die ausgeübte Tätigkeit der adaptierten sehr nahe 

komme, wäre die logische Konsequenz gewesen, dass er die Arbeitsfähigkeit in der 

angestammten Tätigkeit den neuen Kenntnissen angepasst hätte. Es wäre somit 

einigermassen verständlich gewesen, wenn er den Grad der Arbeitsfähigkeit in der 

angestammten Tätigkeit dem Grad der Arbeitsfähigkeit in der adaptierten Tätigkeit 

angenähert hätte. Nicht nachvollziehbar sei hingegen, weshalb der Gutachter aufgrund 

der neuen Kenntnisse die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in der adaptierten Tätigkeit 

erhöht habe. Vor diesem Hintergrund erscheine das Gutachten insgesamt 

unglaubwürdig. Bei der Beschwerdeführerin sei von einer krankheitsbedingten 

Arbeitsunfähigkeit von mindestens 55% auszugehen. Zudem sei zu berücksichtigen, 

dass die vorhandene Restarbeitsfähigkeit nicht ohne Weiteres verwertet werden könne. 

Die Beschwerdeführerin werde aufgrund ihres Alters sehr grosse Schwierigkeiten 

haben, noch einmal eine Arbeitsstelle zu finden und falls sie eine finden sollte, werde 

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sie mit Sicherheit nur unterdurchschnittlich verdienen. Auch dass sie nur schlecht 

Deutsch könne, werde sich negativ auswirken. Überdies sei sie seit ihrer Ankunft in der 

Schweiz immer in der gleichen Branche in einem eng umschriebenen Tätigkeitsbereich 

tätig gewesen, was sich bei der Suche nach einer anderen Arbeit sehr negativ 

auswirken werde. Diese Gründe müssten zu einer weiteren Erhöhung des 

Invaliditätsgrades führen.

C.  

Mit Beschwerdeantwort vom 1. März 2007 (act. G 3) beantragt die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Die abschliessende Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit durch Dr. F.___ sei im Gegensatz zur ursprünglichen Schätzung im 

Gutachten überzeugend. Der Gutachter habe sich bei der ersten Beurteilung 

offensichtlich eine falsche Vorstellung von der bisherigen Tätigkeit der 

Beschwerdeführerin gemacht und sei von einer relativ schweren Arbeit ausgegangen. 

Entsprechend seien die geschilderten Einschränkungen plausibel erschienen, was zu 

einer pessimistischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit geführt habe. Nach dem 

Hinweis auf den Arbeitsplatzbeschrieb, der eine wenig belastende Tätigkeit 

dokumentiere, hätten die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin an 

Glaubwürdigkeit verloren, weshalb es konsequent sei, wenn sich der Experte verstärkt 

an die eher milden Befunde und die resultierenden geringeren objektivierbaren 

Einschränkungen angelehnt habe. Ursprünglich habe der Gutachter angenommen, 

durch einen Wechsel in eine adaptierte Tätigkeit lasse sich die Leistungsfähigkeit von 

35% auf 60% steigern, was eine Verbesserung von über zwei Dritteln bedeute. In der 

Neubeurteilung habe er eine mögliche Verbesserung von nur noch einem Drittel 

angenommen. Auch unter diesem Gesichtspunkt erweise sich die Korrektur als 

überzeugend. Die Beurteilung durch Dr. F.___ sei insgesamt schlüssig und 

nachvollziehbar, weshalb ohne Weiteres darauf abgestellt werden könne. Neue 

Abklärungen seien nicht angezeigt.

D.  

Die Beschwerdeführerin lässt mit Replik vom 21. März 2007 (act. G 5) an den Anträgen 

in der Beschwerdeschrift festhalten. Das Vorgehen des Gutachters sei nicht 

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nachvollziehbar und mache seine Angaben zur Arbeitsfähigkeit insgesamt 

unglaubwürdig, weshalb beantragt werde, dass der Gesundheitszustand und die 

daraus resultierende Arbeitsunfähigkeit durch einen unabhängigen Arzt neu zu 

beurteilen sei. Der Gutachter habe nicht einen Mangel korrigiert, sondern eine nach 

seriösen Abklärungen gemachte Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aufgrund eines 

Hinweises der Sozialversicherungsanstalt grundlegend neu vorgenommen. Diese 

Vorgehensweise mache das Gutachten insgesamt und insbesondere die Einschätzung 

der Arbeitsfähigkeit unglaubwürdig, die Beurteilung durch Dr. F.___ sei weder schlüssig 

noch nachvollziehbar.

E.  

Am 27. März 2007 (act. G 7) hat die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf die 

Beschwerdeantwort an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde festgehalten, im 

Übrigen aber auf die Erstattung einer Duplik verzichtet.

F.   

Mit Schreiben vom 21. Mai und 20. August 2008 (act. G 9 und 10) ersuchte das Gericht 

Dr. F.___ um eine Begründung für die im Schreiben vom 2. Februar 2006 

vorgenommene Korrektur der Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit von 60% auf 

80%. Dr. F.___ reagierte nicht auf die Schreiben des Gerichts.

Erwägungen:

1.   

Am 1. Januar 2008 ist die 5. IV-Revision in Kraft getreten. Dadurch sind im 

Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) verschiedene 

Änderungen erfolgt. Da der streitige Einspracheentscheid am 3. Januar 2007, mithin 

vor dem 1. Januar 2008, erging, sind vorliegend noch die bis zum 31. Dezember 2007 

geltenden materiellen Bestimmungen anwendbar (BGE 127 V 467 E. 1 und BGE 

121 V 366 E. 1b).

2.   

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2.1  Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70%, und derjenige auf eine Dreiviertelsrente, 

wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. Unter Invalidität wird die 

voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).

2.2  Die Invaliditätsbemessung soll das Mass der Zurücksetzung der erwerblichen 

Leistungsfähigkeit infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben. Um den 

Invaliditätsgrad festlegen zu können, sind daher medizinische Grundlagen wesentlich. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine 

wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 

versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982 

S. 34; Rz 3047 f des vom Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen 

Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung = 

KSIH). Die IV-Stelle hat zu prüfen, wie sich die invaliditätsbedingten Faktoren auf die 

Vermittlungsfähigkeit und die Erwerbsmöglichkeiten auswirken (Rz 3049 KSIH). Ob die 

versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die 

Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046 KSIH).

3.   

3.1  Strittig ist vorliegend die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Die 

Beschwerdegegnerin geht im Einspracheentscheid vom 3. Januar 2007 (act. G 1.2) 

gestützt auf das Gutachten von Dr. med. F.___ vom 27. Dezember 2005 (act. G 3.1/33) 

und sein Schreiben vom 2. Februar 2006 (act. G 3.1/37) sowie auf die Stellungnahmen 

des RAD vom 17. Februar und 30. Mai 2006 (act. G 3.1/38 und 56) von einer 

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Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit von 80% aus. Die Beschwerdeführerin lässt 

demgegenüber geltend machen, ihre Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit betrage 

höchstens 45%.

3.2  In seinem Gutachten vom 27. Dezember 2005 attestiert Dr. F.___ der 

Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin in 

einer Elektroabteilung eine Arbeitsfähigkeit von 35% bei voller Stundenpräsenz. Er hält 

fest, stehende und sitzende Tätigkeiten, bei denen häufig Gegenstände über 5 kg 

gehoben oder getragen und unphysiologische, insbesondere gebeugte 

Körperhaltungen eingenommen werden müssten und die mit Kraftanstrengungen der 

Arme verbunden seien, könnten der Beschwerdeführerin nicht mehr vollumfänglich 

zugemutet werden. Körperlich leichte Tätigkeiten, die abwechslungsweise sitzend und 

stehend in temperierten Räumen durchgeführt werden könnten, ohne dass dabei 

regelmässig unphysiologische, speziell gebeugte Körperhaltungen eingenommen und 

Gegenstände über 5 kg gehoben oder getragen werden müssten und die nicht mit 

Kraftanstrengungen der oberen Extremitäten verbunden seien, seien der 

Beschwerdeführerin bei voller Stundenpräsenz zu ca. 60% zumutbar. Von der 

Beschwerdegegnerin auf die Arbeitsplatzbeschreibung aufmerksam gemacht, korrigiert 

Dr. F.___ mit Schreiben vom 2. Februar 2006 seine Arbeitsfähigkeitsschätzung in der 

angestammten Tätigkeit auf 50% und in einer adaptierten Tätigkeit auf 80%, jeweils bei 

voller Stundenpräsenz.

3.3  Gemäss den Arbeitsplatzbeschreibungen vom 6. Juli und 31. August 2005 

(act. G 3.1/26 und 29) besteht die Arbeit der Beschwerdeführerin darin, Leiterplatten 

nach Plan zu bestücken, zu löten, Teile aufzustecken und zu kontrollieren. Es handle 

sich um filigrane, körperlich nicht anstrengende Arbeiten. Die Beschwerdeführerin 

müsse keine Gegenstände über 5 kg tragen. Die Arbeit werde sitzend verrichtet. Es 

gebe keine Belastungen auf Schulter, Hand oder Hüfte, die zu bestückenden Teile 

hätten ein Gewicht von 0.01 Gramm. Diese Arbeitsplatzbeschreibung entspricht 

weitgehend der Umschreibung einer adaptierten Tätigkeit im Gutachten. Angesichts 

der im Gutachten festgehaltenen Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit von 60% 

erscheint daher die von Dr. F.___ im Schreiben vom 2. Februar 2006 vorgenommene 

Korrektur der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit von 35% auf 50% 

nachvollziehbar. Sie deckt sich im Übrigen auch mit der Einschätzung der die 

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Beschwerdeführerin in den vergangenen Jahren behandelnden Ärzte. Nicht 

nachvollziehbar ist für das Gericht hingegen die Korrektur der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung in adaptierter Tätigkeit, bei gleichbleibender, nicht 

erläuternd differenzierter Umschreibung, von 60% auf 80%. Da Dr. F.___ trotz 

zweimaligem Ersuchen keine Erklärung für diese Korrektur abgegeben hat, kann auf 

diese Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht abgestellt werden. Unter diesen Umständen 

wird die Beschwerdegegnerin ein neues Gutachten zur Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin einzuholen haben.

4.   

4.1  Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 3. Januar 

2007 aufzuheben und die Sache ist zur Vornahme der weiteren Abklärungen im Sinne 

der Erwägungen und zu neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

4.2  Gemäss Art. 69 Abs. 1  IVG ist das Beschwerdeverfahren kostenpflichtig. Für im 

Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 16. Dezember 2005 bei der IV-Stelle 

hängigen Einsprachen gilt jedoch noch bisheriges Recht (lit. b ÜbBest. zu Art. 69 IVG). 

Die Beschwerdeführerin hat am 28. April 2006 Einsprache erhoben. Diese war zum 

Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 16. Dezember 2005, d.h. am 1. Juli 

2006, bei der IV-Stelle hängig. Vorliegend ist somit das bis zum 1. Juli 2006 geltende 

Recht anwendbar. Gerichtskosten sind demnach keine zu erheben.

4.3  Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Unter Berücksichtigung von Art. 61 lit. g ATSG erscheint eine 

Entschädigung von Fr. 3'500.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) als 

angemessen.

 

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

bis

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1.  In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 

3. Januar 2007 aufgehoben und die Sache wird zur weiteren Abklärung und zu neuer 

Verfügung im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.  Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.  Die Beschwerdegegnerin bezahlt der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 07.10.2008
	Nachträgliche Korrektur der Arbeitsfähigkeitsschätzung durch den Gutachter. Es kann nicht auf die vom Gutachter attestierte Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit abgestellt werden, wenn der Gutachter diese ohne Erklärung korrigiert hat (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. Oktober 2008, IV 2007/64).

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