# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 06d977b7-33eb-5014-a407-aa34053af583
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-31
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 31.08.2018 SB180144
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180144_2018-08-31.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB180144-O/U 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, Oberrichterinnen lic. iur. Was-

ser-Keller und lic. iur. Schärer sowie Gerichtsschreiber lic. iur. Sa-

mokec 

Beschluss vom 31. August 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend Widerhandlung gegen das Ausländergesetz   
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung - Ein-
zelgericht, vom 24. November 2017 (GG170169) 
 

 

-  2  - 

Erwägungen: 

 Nachdem der nicht anwaltlich vertretene Beschuldigte trotz ordnungsge-

mässer Vorladung und Hinweis auf die Säumnisfolgen nicht zur heutigen Beru-

fungsverhandlung erschienen ist, 

 da er zwar mitteilen liess, er habe das Postauto verpasst und könne deshalb 

nicht erscheinen (Urk. 49), was aber als Entschuldigung für das Fernbleiben von 

der Berufungsverhandlung nicht genügt, 

 da unter diesen Umständen seine Berufung als zurückgezogen gilt (Art. 407 

Abs. 1 lit. a StPO), 

 womit der Beschuldigte als unterliegende Partei die Kosten des Berufungs-

verfahrens zu tragen hat, 

wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung - Einzel-

gericht, vom 24. November 2017 rechtskräftig. 

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 800.– festgesetzt und dem Beschuldigten 

auferlegt. 

3. Schriftliche Mitteilung an  

− den Beschuldigten; 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat; 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli-
ger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

-  3  - 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang der vollständigen, be-
gründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des 

Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichts-

gesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Strafkammer 
 
 

Zürich, 31. August 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. Samokec 
 

 
 

	Beschluss vom 31. August 2018
	 Erwägungen:
	wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung - Einzelgericht, vom 24. November 2017 rechtskräftig.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 800.– festgesetzt und dem Beschuldigten auferlegt.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 den Beschuldigten;
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat;
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.