# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 009bdd6d-ae9c-594b-9765-2781cedee384
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.09.2015 IV 2013/261
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-261_2015-09-24.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/261

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 27.05.2020

Entscheiddatum: 24.09.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 24.09.2015
Art. 7 f. ATSG, Art. 16 ATSG; Beweiseignung und Beweiskraft eines durch die 
Unfallversicherung eingeholten medizinischen Gutachtens (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. September 2015, IV 
2013/261).

Entscheid Versicherungsgericht, 24.09.2015

Besetzung

Versicherungsrichterin Marie Löhrer (Vorsitz), Versicherungsrichter

Joachim Huber, Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiberin Beatrix 

Zahner

Geschäftsnr.

IV 2013/261

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Kreso Glavas, Advokatur Glavas AG, 

Haus zur alten Dorfbank, 9313 Muolen,

gegen

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IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.          

A.a      A.___ (im Folgenden: Versicherte), war seit dem 22. Oktober 2009 wegen 

Depressionen in Behandlung bei Dr. med. B.___, Psychiatrie / Psychotherapie (IV-

act. 44). Die damalige Arbeitgeberin der Versicherten, die C.___, kündigte am 

1. Dezember 2009 das Arbeitsverhältnis auf den 31. März 2010 und verwies dabei auf 

ein Telefongespräch im Oktober 2009 (IV-act. 20-8). Am 24. April 2010 zog sich die 

Versicherte eine dislozierte Radiusfraktur mit Abriss des Processus styloideus zu, 

welche tags darauf durch Dr. med. D.___, Oberarzt orthopädische Klinik Spital E.___, 

operativ versorgt wurde (offene Reposition und Osteosynthese) (IV-act. 62-14, 13; IV-

act. 62-27, 30).

A.b     Die Versicherte meldete sich am 4. Mai 2010 bei der Schweizerischen 

Invalidenversicherung (IV) zur Früherfassung und am 25. Mai 2010 zum Leistungsbezug 

an. Sie gab dabei an, aufgrund einer Depression sowie eines am 24. April 2010 

erlittenen Bruchs des linken Arms arbeitsunfähig zu sein (IV-act. 1, 2, 12, 13).

A.c      Im Auftrag des Unfallversicherers erstellte Dr. med. F.___, Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH, am 24. Juli 2010 ein psychiatrisches Gutachten. Er 

diagnostizierte eine Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2), welche vermutlich neben den 

sonstigen innerfamiliären Belastungsfaktoren auf den Unfall von Ende April 

zurückzuführen sei. Er könne diese nicht genauer differenzieren, weil er aufgrund der 

fremdanamnestischen Angaben Zweifel an der Verlässlichkeit der Angaben der 

Versicherten hege und bei dieser Aggravationstendenzen vermute. Eine mittelgradige 

bis schwere depressive Episode könne er aufgrund des Untersuchungsbefundes mit 

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grösster Wahrscheinlichkeit ausschliessen. Der psychiatrisch diagnostizierten Störung 

komme ab Untersuchungszeitpunkt keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr zu 

(act. G 4.2.41).

A.d     Dr. G.___, Allgemeine Medizin FMH und Hausarzt der Versicherten, hielt in einem 

Verlaufsbericht zuhanden der IV am 5. August 2010 fest, der Gesundheitszustand habe 

sich verschlechtert. Als neue Diagnose nannte er eine offene Reposition und palmare, 

winkelstabile Osteosynthese am 25. April 2010 bei Radiusfraktur links mit komplex 

regionalem Schmerzsyndrom. Bezüglich Migräne und Kopfschmerzen seien die 

Befunde unverändert. Der rechte (richtig wohl: linke) Arm könne nicht gebraucht 

werden. Die allgemeine Leistungsfähigkeit sei wegen chronischer Kopfschmerzen und 

psychischer Probleme eingeschränkt. Die Versicherte leide unter derart starken 

Schmerzen der rechten (wohl: linken) Hand und müsse dermassen viele Analgetika 

einnehmen, dass sie im Moment keine vorstellbare Arbeit ausführen könne (IV-act. 34).

A.e      Am 20. Oktober 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, aufgrund des 

Gesundheitszustandes seien zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen 

möglich (IV-act. 43).

A.f       Dr. B.___ vermerkte in einem von der IV-Stelle eingeholten Arztbericht vom 

30. Oktober 2010 die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: 

F33.1), einer generalisierten Angststörung (ICD-10: F41.1), einer Migräne und eines 

Status nach Vorderarmfraktur links am 24. April 2010. Er behandle die Versicherte seit 

dem 22. Oktober 2009. Während der Schwangerschaft sei sie wegen Komplikationen 

seit Februar 2009 krankgeschrieben gewesen. Nach der Geburt ihres Sohnes (H.___, 

geboren 20__, IV-act. 23-3) sei die Versicherte stark depressiv geworden. In ihrer 

bisherigen Tätigkeit als Laborantin sei sie seit dem 22. Oktober 2009 und bis auf 

Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Die Versicherte könne die linke Hand nicht 

benutzen. Psychisch sei sie niedergeschlagen, ängstlich, im Antrieb vermindert, sehr 

angespannt. Es bestehe auch eine leichte Störung der kognitiven Funktionen. 

Konzentrationsvermögen, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien eingeschränkt. 

Im Moment sei auch eine behinderungsangepasste Tätigkeit nicht möglich (IV-act. 44).

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A.g     Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, erhob in seinem Bericht vom 

15. Dezember 2010 im Wesentlichen folgende Diagnosen: chronifizierter Kopfschmerz 

mit Migränekopfschmerzen, aber auch Spannungskopfschmerzen, begleitendes 

depressives Syndrom, verstärkt durch Arbeitsplatzverlust und psychosoziale 

Belastung, muskuloligamentäres Schmerzsyndrom im Schulter-Nackenbereich und 

Status nach distaler Unterarmfraktur links am 24. April 2010 mit operativer 

Massnahme, differenzialdiagnostisch CRPS. Die Kopfschmerzen seien im 

Gesamtzusammenhang mit dem generalisierten Schmerzsyndrom zu sehen. Es sei ein 

neuropathisches Schmerzsyndrom linker Unterarm und Hand posttraumatisch 

aufgetreten, am ehesten im Sinne eines CRPS. Es bestehe schon seit längerem eine 

schwierige psychosoziale Belastungssituation durch die Krankheit des Ehemannes (IV-

act. 62-12 und 62-16 f.).

A.h     Dr. med. J.___, Leitender Arzt Handchirurgie, Kantonsspital E.___, berichtete der 

IV-Stelle am 1. Februar 2011 auf Anfrage, als wesentliche Diagnosen bestehe ein CRPS 

linke Hand, ein Verdacht auf TFCC-Läsion links sowie ein Status nach distaler 

intraartikulärer bzw. extraartikulärer Radiusfraktur links. Als wesentliche 

Nebendiagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erhob er einen chronifizierten 

Kopfschmerz mit Migränekopfschmerzen und Spannungskopfschmerzen, 

begleitendem depressivem Syndrom sowie einem muskuloligamentären 

Schmerzsyndrom im Schulter-Nackenbereich. Nach der operativen Versorgung der 

Radiusfraktur habe sich ein Schmerzsyndrom des linken Vorderarmes entwickelt, das 

bis anhin noch kaum kontrollierbar sei. In der bisherigen Tätigkeit sei die Versicherte 

seit November 2009 primär aufgrund einer Depression und seit 24. April 2010 aufgrund 

der Radiusfraktur mit konsekutivem Schmerzsyndrom 100 % arbeitsunfähig. Diese sei 

nicht mehr zumutbar. Körperlich bestehe eine Einschränkung durch die 

Gebrauchsunfähigkeit des linken Armes und psychisch durch die Depression. Die 

Auswirkungen einer geplanten stationären Schmerzbehandlung auf die Arbeitsfähigkeit 

seien noch nicht vorhersagbar. Das Heben und Tragen von Lasten sei nicht mehr 

zumutbar, die Belastbarkeit sei eingeschränkt, der linke Arm könne nicht eingesetzt 

werden (IV-act. 45). Bereits in einem vorgängig von der IV eingeforderten Bericht vom 

12. Oktober 2010 hatte Dr. J.___ grundsätzlich dieselben Diagnosen aufgeführt und 

mitgeteilt, die Versicherte sei seit dem 16. September 2010 bei ihm in Behandlung (IV-

act. 40; zum postoperativen Verlauf vgl. IV-act. 62-18 ff).

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A.i       Med. prakt. K.___, Oberarzt mbF, Leiter Psychosomatik Kantonsspital L.___, 

diagnostizierte am 29. Dezember 2011 aufgrund einer einmaligen Konsultation vom 

2. März 2011 eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21), 

differenzialdiagnostisch eine leichte depressive Episode (ICD-10: F32.0), sowie eine 

chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: 

F45.51). Die Stimmungslage sei depressiv ausgelenkt, jedoch bei vorhandener 

Schwingungsfähigkeit. Es zeigten sich starke Existenzängste sowie Verunsicherungen 

die Krankheit betreffend. Hier beständen eine zunehmende depressive Auslenkung und 

Katastrophisierungsideen. Bei bestehendem CRPS I der linken Hand sei es mittlerweile 

zu einer Anpassungsstörung mit reaktiver depressiver Verarbeitung gekommen. 

Aufgrund der Zeitkriterien sei der Übergang in eine leichte depressive Episode zu 

erwägen. Des Weiteren bestehe eine Generalisierungstendenz im Rahmen einer 

psychiatrischerseits chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen 

Faktoren (IV-act. 73).

A.j       PD Dr. med. M.___, FMH Handchirurgie und orthopädische Chirurgie, 

diagnostizierte am 22. März 2011 eine Allodynie nach Osteosynthese einer 

Radiusfraktur links (IV-act. 62-6) und entfernte am 28. März 2011 die Metallplatte und 

legte den Ramus palmaris Nervus medianii von Narbengewebe frei (IV-act. 62-5, 7 f.).

A.k      Am 1. Juni 2011 trat die Versicherte eine Stelle als biomedizinische Analytikerin 

HF mit einem Beschäftigungsgrad von 50 % im Spital N.___ (Spitalregion O.___) an (IV-

act. 46 ff.).

A.l       In einem Bericht zuhanden der IV-Stelle (Posteingang 30. August 2011) führte 

PD Dr. M.___ im Wesentlichen aus, die Versicherte klage über massivste Schmerzen, 

die durch die Tätigkeit (am neuen Arbeitsplatz) eingetreten seien, und es sei nicht 

sicher, ob sie diese aushalten werde. In der aktuellen Tätigkeit sei sie zu knapp 50 % 

arbeitsfähig. Eine Mehrbelastung sei nicht denkbar. Es bestehe eine reduzierte 

Leistungsfähigkeit wegen der Schmerzen, der Neigung zur Ödembildung bzw. 

Schwellung und wegen Mangels an Kraft. Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr 

zumutbar (IV-act. 62-1 ff.).

A.m    Am 12. April 2012 teilte die IV-Stelle der in der Zwischenzeit erneut schwangeren 

Versicherten mit, es bestehe kein Anspruch auf berufliche Massnahmen (IV-act. 84).

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A.n     Die Versicherte wurde im Auftrag des Unfallversicherers durch das IB-Bern 

(Interdisziplinäre Begutachtungen P.___) begutachtet (Gutachten vom 10. Dezember 

2012, act. G 4.2.92), wobei sich die IV-Stelle mit Zusatzfragen und an den Kosten 

beteiligte (IV-act. 88 und 100). Die Gutachter diagnostizierten einen Zustand nach 

Synkope und Sturz mit Zuzug einer distalen extraartikulären Radiusfraktur links mit 

Abriss des Processus styloideus ulnae mit Plattenosteosynthese am 25. April 2010 und 

Metallentfernung am 28. März 2010 (richtig: 2011), die Entwicklung körperlicher 

Symptome mit Ausbildung einer Pseudodystrophie der linken oberen Extremität aus 

psychischen Gründen (ICD-10: F68.0, "Rentenneurose"), und unfallfremd eine 

Dysthymie, entsprechend einer chronifizierten Anpassungsstörung bei anhaltenden 

erheblichen psychosozialen Belastungen (ICD-10: F34.1), eine generalisierte 

Angststörung (ICD-10: F41.1), sowie Migräne. Aus polydisziplinärer Sicht könne 

aufgrund der diagnostizierten leichten anhaltenden depressiven Störung (Dysthymie) 

und der generalisierten Angststörung eine leichte Beeinträchtigung der 

Leistungsfähigkeit in einem Umfang von maximal 20 % in der bisherigen oder in einer 

ihrer Ausbildung und Konstitution entsprechenden Verweistätigkeit postuliert werden. 

Grund dafür sei die damit einhergehende, vermehrt nach innen gerichtete 

Aufmerksamkeitslenkung und Selbstwahrnehmung. Im Haushalt entfalle diese 

Einschränkung aufgrund flexibler Einteilbarkeit und Unterstützung durch Angehörige 

weitestgehend (act. G 4.2.92 S. 38, 42, 46).

A.o     Mit Verfügung vom 14. Februar 2013 bzw. Einspracheentscheid vom 12. August 

2013 stellte der Unfallversicherer seine Leistungen wegen nicht mehr vorhandener 

natürlicher Kausalität zwischen dem schädigenden Ereignis und den aktuellen 

Beschwerden per 31. Dezember 2012 ein (act. G 4.2.97 und 4.3). Eine dagegen 

gerichtete Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit 

Entscheid vom 21. Januar 2015 ab (Verfahren UV 2013/63). Dieser Entscheid ist 

rechtskräftig.

B.       

Nach entsprechendem Vorbescheid (IV-act. 104) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 

16. Mai 2013 das Leistungsbegehren bei einem Invaliditätsgrad von 0 % ab. Aus ver­

sicherungsmedizinischer Sicht bestehe sowohl in der angestammten als auch in einer 

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adaptierten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Aus somatischer Sicht bestehe 

kein Korrelat für einen anhaltenden, organischen Gesundheitsschaden. Aus 

psychiatrischer Sicht hätten nur Diagnosen aufgrund von psychosozialen Faktoren 

erhoben werden können. Dies seien IV- fremde Faktoren, die für die 

Invaliditätsbemessung nicht berücksichtigt würden und keine Invalidität begründeten 

(act. G 1.1).

C.         

C.a      Mit Beschwerde vom 11. Juni 2013 beantragt A.___, vertreten durch 

Rechtsanwalt Dr. iur. K. Glavas, die Verfügung vom 16. Mai 2013 sei unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen aufzuheben und es sei ihr eine halbe Rente zu gewähren. 

Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, neue medizinische und 

erwerbliche Abklärungen vorzunehmen und gestützt darauf neu zu entscheiden. Sie 

macht im Wesentlichen geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich auf ein Gutachten 

verlassen, das die Unfallversicherung in Auftrag gegeben habe und das namhafte 

Mängel aufweise. Insbesondere bestünden aufgrund seines Alters Zweifel an der 

Verlässlichkeit der Ausführungen von Dr. Q.___. Die Gutachter hätten die Diagnose des 

Sudeck bzw. CRPS entgegen allen anderen Ärzten nicht diagnostiziert oder bestätigt, 

weshalb diesbezüglich ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten einzuholen sei. 

Entgegen dem gutachterlichen Befund bestehe zwischen den beiden oberen 

Extremitäten ein Temperaturunterschied und sei der linke Arm ständig geschwollen, 

reagiere auf Temperaturunterschiede und Wetterveränderungen und sondere mehr 

Schweiss ab. Das aktuelle Arbeitspensum von 50 % könne nicht mehr erhöht werden. 

Das Valideneinkommen sei aufgrund einer Vollerwerbstätigkeit zu berechnen, da die 

Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum aus medizinischen Gründen auf 80 % reduziert 

habe. Zudem könnte die Beschwerdeführerin als Gesunde in grösserem Umfang 

Überstunden und Samstagsarbeit leisten. Diesbezüglich seien die Verhältnisse durch 

einen Augenschein und durch Befragung der Arbeitgeberin abzuklären (act. G 1; 

act. G 1.3).

C.b     Die Beschwerdeführerin legt unter anderem einen Bericht des Kantonsspitals 

St. Gallen, Schmerzzentrum, vom 7. Mai 2013 ins Recht. Die Hauptdiagnose lautet auf 

CRPS Hand links bei Status nach distaler intraartikulärer Radiusfraktur links April 2013 

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(richtig: 2010) und aktueller Allodynie. Die medikamentöse Schmerztherapie sei gemäss 

Angaben der Beschwerdeführerin nach dem Abstillen durch den Handchirurgen wieder 

aufgebaut bzw. ergänzt worden. Leider habe damit die Schmerzsituation nicht 

wesentlich gebessert werden können. Die Beschwerdeführerin wirke nervös und 

gestresst. Sie leide an persistierenden starken neuralgieformen Schmerzen im Bereich 

der Narbe radialis links, welche seit etwa drei Jahren aufträten und zunähmen 

(act. G 1.8).

C.c      In ihrer Beschwerdeantwort vom 23. August 2013 schliesst die 

Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde. Im Wesentlichen bringt sie vor, 

auf das Gutachten des IB-Bern sei abzustellen. Aus somatischer Sicht liege bei der 

Beschwerdeführerin kein Korrelat für einen anhaltenden organischen 

Gesundheitsschaden vor. Somatischerseits sei deshalb - abgesehen von einigen 

Wochen der posttraumatischen/postoperativen Phase nach der Fraktur im April 2010 

sowie für einige Wochen nach der Metallentfernung im März 2011 - von einer 

vollständigen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die diagnostizierte Angststörung sei eine 

Begleiterscheinung der depressiven Symptomatik, welche ihrerseits durch langjährige 

psychosoziale Faktoren mitbestimmt und aufrecht erhalten werde. Ein nach 

sozialversicherungsrechtlichen Kriterien invalidisierender psychischer 

Gesundheitsschaden bzw. eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit liege nicht 

vor. Die Beschwerdeführerin sei, in Abweichung vom Gutachten, auch in psychischer 

Hinsicht in der angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Somit bestehe wegen 

fehlender Invalidität kein Rentenanspruch (act. G 4).

C.d     In ihrer Replik vom 17. September 2013 lässt die Beschwerdeführerin ausführen, 

im Gutachten sei eine extraartikuläre Radiusfraktur diagnostiziert worden, während 

namentlich das Kantonsspital St. Gallen und R.___ von einer intraartikulären 

Radiusfraktur berichteten. Der Gutachter Dr. Q.___ sei daher von einer falschen 

Grunddiagnose ausgegangen und habe (bezüglich Folgen) die falschen Schlüsse 

gezogen. Weiter habe er als einziger der beteiligten Mediziner keinen Sudeck 

diagnostiziert und die Allodynie nicht als Traumafolge thematisiert. Die Begutachtung 

sei daher zu wiederholen (act. G 6).

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C.e      Als Beilage zur Replik reicht die Beschwerdeführerin einen Konsultationsbericht 

von Dr. M.___ vom 21. Januar 2013 ein. Er erwähnt als Diagnose eine Allodynie im 

linken Arm nach Fraktur des Radius distal links. Diese Diagnose sei im Gutachten 

erwähnt, aber nicht diskutiert worden. Im Gutachten sei lediglich die Dystrophie 

erwähnt und die Tegumente als normal beschrieben worden. Entgegen den Gutachtern 

sei die Bandage nicht zwecklos. Die Einschätzung einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit 

verkenne die Schmerzproblematik und sei unhaltbar. Seines Erachtens sei ein 

Gegengutachten einzuholen (act. G 6.1).

C.f       Mit Verzicht der Beschwerdegegnerin auf eine Duplik am 10. Oktober 2013 ist 

der Schriftenwechsel abgeschlossen (act. G 8; act. G 9).

Erwägungen

1.     

Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet das Rentenbegehren der 

Beschwerdeführerin.

1.1   Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Invalidität kann Folge von 

Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

1.2   Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn 

sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% 

besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40% ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

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1.3   Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 

261 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

medizinischen Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a).

1.4   Im Sinne einer Richtlinie ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens 

eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten, welche aufgrund eingehender 

Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht 

erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, 

volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 

Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 227 E. 1.3.4; BGE 125 V 353 E. 3b/

bb). Sofern ein Gutachten lege artis erstellt wurde, kann es nicht angehen, dieses stets 

dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die 

behandelnden Ärzte zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangen oder an vorgängig 

geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich hingegen, 

wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorbringen, welche 

im Rahmen der Begutachtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer 

abweichenden Beurteilung zu führen (Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts [seit 1. Januar 2007 sozialrechtliche Abteilungen des 

Bundesgerichts] vom 18. April 2006, I 783/05, E. 2.2 mit Verweis).

1.5   Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a); in 

diesem Sinn trifft die Verwaltung grundsätzlich auch die Beweisführungslast. 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

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streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und das Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen 

stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a). Gestützt auf den 

Untersuchungsgrundsatz hat der Versicherer den Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass 

er über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit entscheiden kann. Ein Anspruch auf eine "second opinion" zum 

bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt besteht nicht. Die Notwendigkeit 

der Anordnung eines weiteren Gutachtens ergibt sich aus der Beantwortung der Frage, 

ob bereits bei den Akten liegende Gutachten die inhaltlichen und beweismässigen 

Anforderungen an eine zu erstattende ärztliche Expertise erfüllen (Urteil des 

Bundesgerichts vom 29. Mai 2007, U 571/06, E. 4.1 und 4.2). Von weiteren 

Abklärungen kann sodann abgesehen werden, wenn Behörde und 

Sozialversicherungsgericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung 

gelangen, die weiteren Abklärungen seien nicht geeignet, neue entscheidrelevante 

Erkenntnisse zu vermitteln (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 162 E. 1d mit 

Hinweisen).

2.     

Vorliegend ist somit zu beurteilen, ob das vom Unfallversicherer in Auftrag gegebene 

Gutachten beweistauglich und beweiskräftig ist, und ob aufgrund der Akten die für die 

Beurteilung der Arbeitsfähigkeit und des Invaliditätsgrades erforderlichen 

medizinischen Tatsachen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sind.

3.       

3.1   Das Gutachten der IB Bern ist nach einer eingehenden psychiatrischen und 

chirurgisch-traumatologischen Untersuchung der Beschwerdeführerin am 

13. November 2012 sowie einer neurologischen Untersuchung am 22. November 2012 

ergangen. Es ist in Kenntnis der Vorakten erstellt worden und berücksichtigt die 

geklagten Beschwerden. Es sind keine Hinweise ersichtlich, dass das Alter von 

Dr. Q.___ Auswirkungen auf die Qualität seiner Einschätzungen gehabt hätte. Der 

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Gutachter begründet schlüssig und nachvollziehbar, dass keine Anzeichen mehr für ein 

CRPS vorhanden waren (act. 4.2.92 S. 31 ff.). Weder die chirurgisch-traumatologische 

noch die neurologische Untersuchung ergab objektive, somatisch-strukturell erklärbare 

Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit (act. 4.2.92 S. 40). Entsprechend hat das 

Versicherungsgericht im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren das Gutachten als 

schlüssig und nachvollziehbar beurteilt und ihm Beweiswert zuerkannt (Urteil vom 

21. Januar 2015, UV 2013/63, E 3.3 und 3.4). In Ergänzung dazu kann darauf 

hingewiesen werden, dass auch keine Pseudodystrophiezeichen erkennbar waren, was 

gegen ein anhaltendes und konsequentes Ausschalten bzw. Hängenlassen des linken 

Arms, sondern für eine partielle Selbstlimitierung spricht (act. 4.2.92 S. 32). Sodann 

ergab die Bestimmung der Medikamentenspiegel in einer Blutprobe, dass entgegen 

der Aussagen der Beschwerdeführerin die verordneten Analgetika und das 

Psychopharmakon aller Wahrscheinlichkeit nach mehrere Tage vor der Untersuchung 

nicht eingenommen worden waren (act. 4.2.92 S. 34). Damit übereinstimmend hielt die 

begutachtende Psychiaterin fehlende Anzeichen auf eingenommene Opioidanalgetika 

fest (act. G 4.2.92 S. 34). Dr. med. S.___, Facharzt für Innere Medizin und Rehabilitation 

FMH, RAD, erwähnte als weitere Unstimmigkeit, dass einhändiges Autofahren auch mit 

einem Auto mit Automatikgetriebe schwierig und nicht zu verantworten wäre. 

Zusammenfassend könne festgestellt werde, dass aus somatischer Sicht kein Korrelat 

für einen anhaltenden organischen Gesundheitsschaden vorliege. Daher beschränke 

sich die Arbeitsunfähigkeit auf die posttraumatische/postoperative Phase nach der 

Fraktur im April 2010 für einige Wochen und nach der Metallentfernung im März 2011 

für ca. einen Monat. Es habe demnach zu keinem Zeitpunkt eine rentenbegründende 

Arbeitsunfähigkeit bestanden, weder als Laborantin noch in einer anderen adaptierten 

Tätigkeit (IV-act. 99-2 f.). Zur von Dr. Q.___ gestellten Diagnose der extraartikulären 

Radiusfraktur (act. G 4.2.92 S. 38) ist zu erwähnen, dass auch der erstbehandelnde 

Dr. D.___ (IV-act. 62-22 ff.) eine solche diagnostizierte. Erst Dr. J.___ berichtete von 

einer intraartikulären Radiusfraktur, allerdings nicht durchgehend (IV-act. 62-18 ff.; vgl. 

IV-act. 45-2); diese Diagnose scheint vom RAD (IV-act. 69-1) und von den weiteren 

behandelnden Ärzten übernommen worden zu sein. Selbst wenn es sich dennoch um 

eine intraartikuläre Fraktur handeln sollte, widerlegt dies die gutachterliche 

medizinische Beurteilung hinsichtlich Anzeichen für ein CRPS nicht, denn das 

Gutachten stellt nicht auf die Art der Fraktur ab.

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3.2   Rückblickend äussert das Gutachten, ein CRPS sei diagnostiziert und mehrfach 

bestätigt worden. Entsprechende klinische Zeichen wie Schwellung, Rötung oder 

Überwärmung seien - bei Angabe starker Schmerzen und Funktionsstörung - 

überhaupt nicht bzw. nur sehr diskret beschrieben worden (vermehrtes Nagel- und 

Haarwachstum, allerdings an beiden Händen). Die Diagnose eines CRPS sei daher 

anhand der dokumentierten Befunde nicht zuverlässig nachvollziehbar (act. G 4.2.92 

S. 29). Ausgehend von einem typischen Verlauf eines CRPS müsste zudem inzwischen 

ein so genanntes Stadium III (dystrophes Stadium) vorliegen. Kennzeichnend wären 

eine pergamentartig wächserne Haut, dystrophe Störungen der Nägel und der 

Behaarung sowie Unterschiede in Temperatur und Umfang (act. 4.2.92 S. 31). Dr. D.___ 

und Dr. J.___ beschreiben in ihren Berichten vom 24. August 2010 und vom 4. Oktober 

2010 zwar eine deutlich vermehrte Behaarung im Bereich des distalen Unterarms. In 

späteren Berichten ist jedoch davon nicht mehr die Rede. Dr. I.___ berichtete am 

15. Dezember 2010, es sei keine Schwellung oder Rötung des linken Unterarms oder 

der linken Hand feststellbar (IV-act. 62-12, 16). PD Dr. M.___ erwähnte in seinem 

Bericht vom 30. August 2011 eine Neigung zu Ödemen und/oder Schwellung (IV-

act. 62-2), wobei aus dem Bericht nicht hervorgeht, ob dieser Vermerk auf seiner 

eigenen Wahrnehmung oder auf Angaben der Beschwerdeführerin beruhte. Die 

behandelnden Ärzte des Schmerzzentrums des Kantonsspitals St. Gallen und Dr. T.___ 

erwähnen in ihren Berichten vom 7. Mai 2013 (act. G 1.8) bzw. 6. November 2012 

(act. G 1.9) zwar die Diagnose des CRPS, beschreiben aber nebst den Schmerzen 

keine diagnosespezifischen Befunde. Aufgrund dieser Befundlage erscheint der 

Schluss der Gutachter und von Dr. S.___ nachvollziehbar, dass längerfristig - ausser 

den angegebenen starken Schmerzen - keine klinischen Hinweise auf ein CRPS 

vorgelegen haben. Bestärkt wird diese Beurteilung dadurch, dass im September 2011 

wegen der Schwangerschaft die Analgetika abgesetzt wurden und die 

Beschwerdeführerin dennoch im zuvor ausgeübten Pensum von 50 % arbeitsfähig 

blieb (act. G 4.2.92 S. 29).

3.3   In Anbetracht der sich mit Bezug auf Schmerzen naturgemäss ergebenden 

Beweisschwierigkeiten genügen subjektive Schmerzangaben alleine für die 

Begründung einer (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit nicht. Sie müssen durch korrelierende, 

fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sein (BGE 130 V 399 

E. 5.3.2 mit weiteren Verweisen). Dies war vorliegend nicht mit überwiegender 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/20

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Wahrscheinlichkeit während längerer Zeit der Fall. Es ist daher davon auszugehen, 

dass keine somatischen Beschwerden vorlagen, welche die Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin über einen längeren Zeitraum massgeblich einschränkten.

4.        

4.1   Zu prüfen bleibt, ob aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit zu bejahen ist.

4.2     

4.2.1         Dr. B.___ berichtete am 30. Oktober 2010, die Beschwerdeführerin sei nach 

der Geburt des Sohnes (20__, IV-act. 23-2) stark depressiv geworden. Sie sei sehr 

niedergeschlagen, ängstlich, innerlich angespannt und zeitweise suizidal gewesen. Aus 

diesem Grunde sei sie am 22. Oktober 2009 in seine Behandlung gekommen. Als sie 

sich dann bei einem Sturz am 24. April 2010 eine Fraktur des linken Vorderarms 

zugezogen habe, habe sich ihr psychischer Zustand erneut verschlechtert. Sie habe 

sich ganz hilflos gefühlt und Schuldgefühle ihrem Sohn gegenüber gehabt, weil sie sich 

nicht um ihn kümmern konnte, und sei durch innere Spannungen ganz erschöpft 

gewesen. Trotzdem sei sie von hartnäckiger Schlaflosigkeit geplagt worden, habe 

Albträume gehabt und sich nicht beruhigen können. Sie habe die ganze Zeit Angst 

gehabt, dass ihren Kindern etwas zustossen könnte, und sei deswegen immer sehr 

unruhig gewesen. Die Beschwerdeführerin sei niedergeschlagen, ängstlich, im Antrieb 

vermindert, sehr angespannt. Es bestehe auch eine leichte Störung der kognitiven 

Funktionen. Sie könne sich nicht gut konzentrieren, sei etwas verlangsamt, die 

Aufmerksamkeit sei reduziert, sie werde schnell müde. Er stellte die Diagnosen einer 

rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.1) sowie einer generalisierten 

Angststörung (ICD-10: F41.1) (IV-act. 44). Vorgängig hatte Dr. F.___ in seinem 

Gutachten vom 24. Juli 2010 den Denkprozess als ohne ein depressionstypisches 

Zeichen wie etwa Hemmung, Verlangsamung oder Blockaden, inhaltlich recht stark 

selbstbezogen und stark auf die Überzeugung des eigenen Noch-Krankseins 

eingefahren beschrieben. Die beklagte Vergesslichkeit habe sich nicht gezeigt. Die 

Grundstimmung sei hilflos-verunsichert, die Haltung ausgesprochen klagsam. Die 

affektive Schwingungsfähigkeit erscheine unfrei (vermutlich beträchtliche bewusste 

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Kontrolle), der emotionale Ausdruck rollenangepasst und grundsätzlich unecht. 

Depressive Schwere habe nicht im Raum gelegen. Suizidale Gedanken habe die 

Beschwerdeführerin schluchzend bejaht, ohne konkreter darauf einzugehen. Dr. F.___ 

hatte befunden, die vorliegenden psychopathologischen Befunde liessen sich nicht mit 

einem noch bestehenden relevanten Zustandsbild in Übereinstimmung bringen 

(act. G 4.2.41 S. 5 f.). Er hatte eine vermutlich neben den sonstigen innerfamiliären 

Belastungsfaktoren auf den Unfall von Ende April 2010 zurückzuführende 

Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2) diagnostiziert. Diese könne er nicht genauer 

differenzieren, weil er aufgrund fremdanamnestischer Angaben der ehemaligen 

Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin Zweifel an der Verlässlichkeit der Angaben der 

Beschwerdeführerin habe. Eine mittelgradige bis schwere depressive Episode könne er 

aufgrund des Untersuchungsbefundes mit grösster Wahrscheinlichkeit ausschliessen 

(act. G 4.2.41 S. 11). Dr. I.___ diagnostizierte am 15. Dezember 2010 ein begleitendes, 

depressives Syndrom, postpartal auftretend, verstärkt durch Arbeitsplatzverlust und 

psychosoziale Belastung. Bei der Beschwerdeführerin bestehe schon seit längerem 

eine schwierige psychosoziale Belastungssituation mit Krankheit des Ehemannes, die 

sich letztlich ungünstig auf den Heilungsverlauf auswirke (IV-act. 62-12, 17). In einem 

Bericht vom 7. Dezember 2011 zuhanden des Unfallversichereres hielt Dr. B.___ die 

Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Störung (ICD-10: F32.2) im Rahmen einer 

Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2) sowie einer generalisierten Angststörung fest 

(ICD-10: F41.1) (act. G 4.2.80). Med. prakt. K.___ hatte die Beschwerdeführerin bereits 

am 2. März 2011 untersucht. Am 29. Dezember 2011 beschrieb er seine damals 

gemachten Beobachtungen als eine zunehmend depressiv ausgelenkte Stimmungslage 

und starke Existenzängste, Verunsicherungen und Katastrophisierungsideen die 

Krankheit betreffend. Bei bestehendem CRPS I der linken Hand sei es mittlerweile zu 

einer Anpassungsstörung mit reaktiver depressiver Verarbeitung gekommen. Aufgrund 

der Zeitkriterien sei der Übergang in eine leichte depressive Episode zu erwägen. Des 

Weiteren bestehe eine Generalisierungstendenz im Rahmen einer psychiatrischerseits 

chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Er stellte die 

Diagnosen einer Anpassungsstörung mit reaktiver depressiver Verarbeitung und einer 

chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: 

F45.41) sowie die Differenzialdiagnose einer leichten depressiven Episode (ICD-10: 

F32.0) (IV-act. 73).

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4.2.2         Anlässlich der über drei stündigen psychiatrischen Begutachtung schilderte 

die Beschwerdeführerin auf Nachfrage Einschlafstörungen wegen der Schmerzen und 

wegen Zukunftssorgen und -ängsten, diffuse Angstgefühle (Druck- und Engegefühl, 

"Herzklopfen"), Albträume, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Nervosität und 

innere Unruhe. Klinisch fielen eine psychomotorische Unruhe, Besorgnis, Anspannung, 

Nervosität und dysphorische Herabgestimmtheit auf. Das Spektrum affektiver 

Tönungen war zum depressiven Pol hin verschoben. Es zeigte sich ein leichtgradig 

ausgeprägtes ängstlich-depressiv gefärbtes Zustandsbild mit zusätzlicher 

Beeinträchtigung anderer Gefühlsqualitäten (act. 4.2.92 S. 33 f.). Die Gutachterin hielt 

fest, die Bestimmung der Medikamentenspiegel in einer Blutprobe habe ergeben, dass 

ein Nachweis der Einnahme der Schmerzmittel und des Antidepressivums fehle. 

Zudem seien demonstrative Tendenzen aufgefallen. Die diagnostischen Kriterien für 

eine mittelgradige depressive Störung seien gegenwärtig nicht erfüllt; die geforderten 

Symptome lägen weder in der Zusammensetzung noch in nötiger Ausprägung vor. 

Psychopathologisch fehle es an einer depressiven Denkverlangsamung oder -

hemmung, an einer Antriebshemmung oder -verminderung und einer Affektstarre oder 

-verminderung. Der Längsverlauf der depressiven Symptomatik - diese habe vor dem 

Hintergrund langjähriger erheblicher psychosozialer Belastungen sehr wahrscheinlich 

schon seit mehreren Jahren bestanden und sei anhaltender Natur - lasse allerdings den 

typischen episodischen Charakter vermissen. Die von Dr. B.___ gestellte Diagnose 

einer rezidivierenden depressiven Störung sei deshalb nicht ausreichend abgestützt. 

Die Diagnose der generalisierten Angststörung hätte gemäss ICD-10-Kriterien gar nicht 

gleichzeitig mit derjenigen einer depressiven Episode / Störung gestellt werden dürfen. 

Anamnestisch stehe die Angstsymptomatik gegenüber der depressiven Symptomatik 

deutlich im Vordergrund. Die geschilderten und beobachteten Symptome passten zu 

einer generalisierten Angststörung, welche reaktiv sei und sehr wahrscheinlich auf die 

psychosozial belastenden Jahre vor dem Unfall zurückgehe. Die angegebene 

ängstlich-depressive Symptomatik lasse sich am ehesten als Anpassungsstörung mit 

längerer depressiver Reaktion bei anhaltender psychosozialer Belastungssituation 

verstehen. Die psychosoziale Belastungssituation bestehe seit vielen Jahren und sei 

erheblich. Zu nennen sei die Schizophrenie des Ehemannes mit aggressiven 

Zuständen. Diese habe zur temporären Trennung des Ehepaares geführt; die 

Beschwerdeführerin sei in dieser Zeit alleinerziehend und vollzeitlich arbeitstätig 

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gewesen. Das Ehepaar habe dann wieder zusammen gefunden, und kurz darauf sei die 

Beschwerdeführerin ungeplant mit ihrem zweiten Kind schwanger geworden. Der 

Ehemann sei IV-Rentner, und es bestünden auch finanzielle Sorgen. Die Symptomatik 

sei nicht abgeklungen bzw. habe sich verstärkt, wenn die psychosozialen Belastungen 

sich zugespitzt oder die Umstände sich geändert hätten (ungeplante Schwangerschaft 

und Geburt des zweiten Kindes, Kündigung der Arbeitsstelle). Dr. F.___ und 

med. prakt. K.___ hätten im Juli 2010 bzw. im März 2011 noch eine 

Anpassungsstörung diagnostiziert. Erst fast zwei Jahre nach dem Unfall seien die 

psychischen Beschwerden in den Vordergrund gerückt. Dem fortdauernden und 

anhaltenden leichten depressiven Zustand entspreche die Diagnose der Dysthymie, 

wobei diese Störung aus der unfallunabhängigen, vorbestehenden Anpassungsstörung 

infolge der langjährigen, anhaltenden psychosozialen Belastungen hervorgegangen sei. 

Mit Blick auf das chronische Schmerzsyndrom sei eine chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren denkbar. Diese sei eine Unterform der 

somatoformen Schmerzstörung und beruhe auf einer psychischen Fehlverarbeitung 

von Schmerzen mit somatischem Ausgangspunkt. Gegen diese Diagnose sprächen 

allerdings die (im Zusammenhang mit den somatischen Beschwerden erörterten) 

deutlichen Hinweise auf eine willkürlich, bewusstseinsnah und zielgerichtet gesteuerte 

Selbstlimitierung im Rahmen der Begutachtung. Am wahrscheinlichsten sei im 

Zusammenhang mit langjährigen und erheblichen psychosozialen Belastungen und der 

vorbestehenden psychischen Störung (Depression, Angst) und mit den fortgesetzten 

ärztlichen Behandlungen und Diagnosen eine psychische Fehlverarbeitung eingetreten. 

Diese sei durch den sekundären Krankheitsgewinn weiter gefördert und 

aufrechterhalten worden. Als Diagnose liege eine Entwicklung körperlicher Symptome 

(Ausbildung einer Pseudodystrophie der linken oberen Extremität) aus psychischen 

Gründen (ICD-10: F68.0) vor. Mit dieser könne keine Leistungsminderung begründet 

werden (act. 4.2.92 S. 34 ff.). Aufgrund der Dysthymie und der generalisierten 

Angststörung bestehe eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit von 20 % 

(act. G 4.2.92 S. 33 ff.). Dr. med. U.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie 

FMH nahm am 25. Januar 2013 für den RAD Stellung. Das psychiatrische Gutachten 

sei umfassend, in Kenntnis der Vorakten erstellt worden, berücksichtige die geklagten 

Beschwerden und sei in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge, der 

medizinischen Schlussfolgerungen und der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar. Es könne 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/20

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darauf abgestellt werden. Ab dem 20. Juli 2010 (Begutachtung Dr. F.___) habe gemäss 

der Aktenlage keine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen 

mehr bestanden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit könne ab spätestens März 2011 eine 

durchgehende 20 %ige Leistungsverminderung als ausgewiesen gelten (IV-act. 99-4).

4.3   Das psychiatrische Teilgutachten von Dr. V.___ beruht auf einer umfassenden, 

mehr als dreistündigen Untersuchung (act. G 4.2.92 S. 33 f.). Es setzt sich mit den 

anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin und den medizinischen Akten 

ausführlich auseinander und begründet die Diagnosen schlüssig und nachvollziehbar. 

Auf das psychiatrische Teilgutachten ist somit abzustellen, d.h. zum Zeitpunkt der 

Begutachtung lagen keine rentenrelevanten psychischen Beeinträchtigungen der 

Arbeitsfähigkeit vor. Retrospektiv äussert sich das Gutachten zwar nicht direkt zur 

Arbeitsfähigkeit. Die Gutachterin zeigt jedoch überzeugend auf, dass bzw. weshalb die 

Diagnosen von Dr. B.___ nicht hinreichend fundiert sind (fehlendes episodisches 

Auftreten, gegenseitiger Ausschluss gestellter Diagnosen), und dass Dr. F.___ und 

med. prakt. K.___ entsprechend eine Anpassungsstörung und nicht eine Depression 

diagnostizierten. Auch hat sie festgestellt, dass sich die depressiven Beschwerden 

anamnestisch bereits während der Schwangerschaft mit dem im August 20__ 

geborenen Sohn verstärkt hätten, weshalb keine klassische (episodische) postpartale 

Depression vorgelegen habe (act. 4.2.92 S. 28). Andererseits begab sich die 

Beschwerdeführerin erst im Oktober 2009 in psychiatrische Behandlung; zu diesem 

Zeitpunkt hatte sie offenbar auch von der beabsichtigten Kündigung des 

Arbeitsverhältnisses durch ihre damalige Arbeitgeberin erfahren (IV-act. 20-8). Das 

Gutachten von Dr. F.___ berücksichtigt die anamnestischen Angaben der 

Beschwerdeführerin und die vorhandenen Akten und ist schlüssig und nachvollziehbar. 

Der Bericht von med. prakt. K.___, der die Beschwerdeführerin ebenfalls untersucht 

und die depressive Beeinträchtigung als im Rahmen einer Anpassungsstörung 

bestehend und differenzialdiagnostisch als leicht beurteilte, ist plausibel. Dafür, dass 

sich eine depressive Störung bzw. Episode erst nach der Begutachtung durch Dr. F.___ 

am 24. Juli 2010 bis zur Berichterstattung von Dr. B.___ am 30. Oktober 2010 

entwickelt bzw. verstärkt hätte und zwischen diesem Bericht von Dr. B.___ und der 

Untersuchung durch med. prakt. K.___ am 2. März 2011 wieder abgeklungen wäre, 

ergeben sich aus der Anamnese keine Hinweise. Dies legt nahe, dass die Beurteilungen 

von Dr. B.___ - verständlicherweise - von seiner Sicht als Behandler geprägt sind (vgl. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/20

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Urteil des Bundesgerichts vom 29. September 2009, 9C_661/2009, E. 3.2; BGE 125 V 

351 E. 3b/cc). Auf die Arbeitsfähigkeitsschätzungen von Dr. B.___ bzw. auf seine 

Diagnosestellung kann daher nicht abgestellt werden. Vielmehr ist überwiegend 

wahrscheinlich erstellt, dass nach der Begutachtung durch Dr. F.___ keine 

massgeblichen längerfristigen psychischen Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit 

(mehr) vorgelegen haben, insbesondere nicht eine mittelschwere oder schwere 

depressive Episode oder Störung. Die von Dr. V.___ attestierte und vom RAD 

bestätigte 20 %ige Arbeitsunfähigkeit wegen Dysthymie und einer generalisierten 

Angststörung vermag keinen Rentenanspruch zu begründen.

5.      

5.1   Zusammenfassend ist somit auf das Gutachten des IB Bern abzustellen. Der 

medizinische Sachverhalt ist damit rechtsgenügend geklärt, so dass sich weitere 

medizinische Abklärungen erübrigen. Die Beschwerde ist nach dem Gesagten 

abzuweisen.

5.2   Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

als angemessen. Nach Art. 95 Abs. 1 VRP hat in Streitigkeiten jener Beteiligte die 

Kosten zu tragen, dessen Begehren ganz oder teilweise abgewiesen werden. 

Angesichts des vollen Unterliegens der Beschwerdeführerin sind ihr die Gerichtskosten 

unter Anrechnung des von ihr in selbiger Höhe geleisteten Kostenvorschusses 

gesamthaft aufzuerlegen.

5.3   Aufgrund des Ausgangs des Verfahrens ist der Beschwerdeführerin keine 

Parteientschädigung zuzusprechen.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.                                                                                         

Die Beschwerde wird abgewiesen.

bis

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2.                                                                                          

Die Beschwerdeführerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- unter Anrechnung des 

von ihr geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 24.09.2015
	Art. 7 f. ATSG, Art. 16 ATSG; Beweiseignung und Beweiskraft eines durch die Unfallversicherung eingeholten medizinischen Gutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. September 2015, IV 2013/261).

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