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**Case Identifier:** 859e3a5e-972c-5462-ae8a-5e5291ed559b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-10
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 10.01.2014 UV 2013/25
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2013-25_2014-01-10.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2013/25

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 10.01.2014

Entscheiddatum: 10.01.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 10.01.2014
Art. 6 UVG; Art. 11 UVV. Verneinung eines Rückfalls. Ein natürlicher 
Kausalzusammenhang zwischen den aktuell bestehenden 
Schulterbeschwerden und dem früheren Skiunfall wurde nicht mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Ebenso ist ein natürlicher 
Kausalzusammenhang zwischen den Beschwerden und einem später 
erlittenen Leitersturz nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Januar 2014, UV 
2013/25).

Vizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider, 

Versicherungsricht Joachim Huber; Gerichtsschreiberin Annina Baltisser

Entscheid vom 10. Januar 2014

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Romana Weber, Graf Hochreutener 

Niedermann, St. Leonhard-Strasse 20, Postfach, 9001 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ war als Schreiner/Projektleiter bei der B.___ AG tätig und dadurch bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von 

Unfällen versichert, als er am 23. Februar 2010 beim Skifahren stürzte (Suva-act. I/24). 

Der erstbehandelnde Arzt, Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte 

eine Claviculafraktur rechts (Suva-act. I/1, 3). Der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. 

D.___, Allgemeine Medizin FMH, bestätigte im ärztlichen Zwischenbericht vom 7. März 

2010 die Erstdiagnose und attestierte dem Versicherten eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit bis 24. Februar 2010 und eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ab 25. 

Februar bis 29. März 2010 (Suva-act. I/2, 5). Im Bericht vom 17. Mai 2010 nannten die 

behandelnden Ärzte des Spitals E.___ als Diagnose eine in knöcherner Konsolidierung 

befindliche Claviculaschaftfraktur sowie eine nicht dislozierte laterale Claviculafraktur 

rechts (Suva-act. I/6). Am 20. Juni 2010 wurde der Versicherte im Spital E.___ operiert 

(Revision mit Lattenosteosynthese der rechten Clavicula; Suva-act. I/11).

A.b  Im Bericht vom 1. September 2010 über die Kontrolluntersuchung nach der 

Operation hielten die behandelnden Ärzte des Spitals E.___ fest, alle Kennmuskeln der 

Rotatorenmanschette würden kräftig und seitengleich ansprechen und der 

Impingement-Test sei negativ. Es zeige sich eine reizlose Narbe ohne Schwellung, 

Rötung oder Entzündungszeichen, allenfalls bestehe eine minimale Druckdolenz im 

ehemaligen Frakturbereich. Der Versicherte bezeichne sich selbst als schmerzarm bis 

schmerzfrei (Suva-act. I/13). Nachdem am 20. April 2011 das Osteosynthesematerial 

operativ entfernt worden war (Suva-act. I/26 f.), teilte der Versicherte der Suva am 5. 

Mai 2011 mit, die ärztliche Behandlung sei abgeschlossen und er habe die Arbeit am 

26. April 2011 wieder zu 100% aufgenommen (Suva-act. I/23).

A.c  Am 13. Juli 2012 liess der Versicherte einen Rückfall zum Unfallereignis vom 23. 

Februar 2010 melden (Suva-act. I/33). In einem undatierten Arztzeugnis 

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("Erstbehandlung 7. Juli 2012") stellte Dr. D.___ die Diagnose 

Rotatorenmanschettenruptur rechts bei Unfall im Februar 2010 und gab an, der 

Versicherte habe trotz Metallentfernung vor einem Jahr weiterhin Schmerzen im 

Bereich des rechten Schultergürtels, welche in letzter Zeit deutlich zugenommen hätten 

(Suva-act. I/39).

A.d  Am 9. August 2012 fiel der Versicherte in der Werkstatt von einer Leiter auf die 

rechte Schulter (vgl. die Bagatellunfallmeldung vom 4. September 2012, Suva-act. II/1). 

Eine am 17. August 2012 durchgeführte Ultraschalluntersuchung ergab eine 1.5cm 

lange und 0.5mm breite interstitielle Partialruptur der ventralen Supraspinatussehne, 

den Verdacht auf chronische Bursitis subacromialis/subdeltoidea sowie im Übrigen 

eine unauffällige rechtsseitige Schultersonographie und keinen Nachweis einer 

transmuralen Läsion (Suva-act. I/42).

A.e  Gestützt auf eine interne Stellungnahme von Suva-Kreisarzt Dr. med. F.___, 

Chirurgie FMH, vom 24. August 2012 lehnte die Suva ihre Leistungspflicht hinsichtlich 

des am 13. Juli 2012 gemeldeten Rückfalls zum Unfallereignis von 2010 mit Verfügung 

vom 31. August 2012 ab (Suva-act. I/40 f.). Gegen diese Verfügung erhob der Ver­

sicherte am 16. September 2012 Einsprache und machte geltend, die Schmerzen in 

der rechten Schulter seien nach der Metallentfernung nicht zurückgegangen. In der 

Ultraschalluntersuchung sei nun festgestellt worden, dass auch eine Sehne verletzt sei; 

eine solche Untersuchung sei nach dem Unfall nie vorgenommen worden (Suva-act. I/

44).

A.f   Am 18. September 2012 erfolgte eine Untersuchung des Versicherten durch

Dr. med. G.___, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates 

FMH, welcher eine Subtotalläsion Supraspinatus (sonographisch) rechts sowie einen 

Status nach Osteosynthese Mehrfragmentfraktur Clavicula rechts anlässlich des 

Unfalls 2010, Metallentfernung 2011, diagnostizierte und eine Arthro-MRI-Abklärung 

veranlasste (Suva-act. I/48). Das am 19. September 2012 durchgeführte MRI Arthro 

Schulter rechts nativ ergab eine mässiggradige Verschmälerung des 

Subacromialraums und ein mässiges Supraspinatussehnen-Impingement mit 

geringgradiger Entzündungsreaktion der Sehnen im Ansatzbereich und 

Entzündungsreaktion der Bursa subdeltoidea, ansonsten ein normales MR-

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Arthrotomogramm des rechten Schultergelenks mit insgesamt intakter 

Rotatorenmanschette und langer Bizepssehne (Suva-act. II/11).

A.g  Im Gespräch vom 20. November 2012 gab der Versicherte gegenüber einem 

Aussendienstmitarbeiter der Suva an, als er am 9. August 2012 auf ein Podest habe 

steigen wollen, sei die Leiter unter ihm weggerutscht und er sei ca. zwei Meter 

hinuntergefallen. Er sei auf den Füssen gelandet, habe dann aber das Gleichgewicht 

verloren, sei seitlich nach rechts weggekippt und auf der rechten Schulter im Bereich 

des Oberarms gelandet. Er habe seit der Metallentfernung im April 2011 vermehrt 

Schmerzen; diese seien durch den Sturz von der Leiter aber nicht schlimmer 

geworden. Auch sei er wegen der Schulterbeschwerden nicht arbeitsunfähig gewesen 

(Suva-act. I/51, II/3).

A.h  Mit Schreiben vom 13. Dezember 2012 teilte die Suva dem Versicherten gestützt 

auf eine interne Stellungnahme Dr. F.___s vom 11. Dezember 2012 (Suva-act. II/10) mit, 

es bestehe kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem 

Leitersturz vom 9. August 2012 und den gemeldeten Schulterbeschwerden rechts 

(Suva-act. II/12). Mit Verfügung vom 10. Januar 2013 lehnte die Suva ihre 

Leistungspflicht formell ab (Suva-act. II/15). Mit Schreiben vom 3. Februar 2013 erhob 

der Versicherte Einsprache gegen die Verfügung vom 10. Januar 2013 und machte 

geltend, die Schmerzen in der rechten Schulter seien vom Sturz von der Leiter (Suva-

act. II/16).

A.i   Mit Einspracheentscheid vom 5. März 2013 wies die Suva die Einsprachen des 

Versicherten vom 16. September 2012 und 3. Februar 2013 ab (Suva-act. I/54, II/20).

B.    

B.a  Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der ehemalige Rechtsvertreter des 

Versicherten, Rechtsanwalt lic. iur. Roland Hochreutener, St. Gallen, am 12. April 2013 

Beschwerde und beantragte, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und dem 

Beschwerdeführer seien bis auf Weiteres die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG zu 

erbringen. Eventualiter sei die Streitsache zur Durchführung weiterer Abklärungen an 

die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, unter entsprechenden Kosten- und 

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Entschädigungsfolgen (act. G 1). In der Beschwerdeergänzung vom 29. April 2013 

führte der Rechtsvertreter an, die Beschwerdegegnerin habe ihre Leistungen im 

Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 23. Februar 2010 nie eingestellt, weshalb 

sie die Beweislast für das Dahinfallen des natürlichen Kausalzusammenhangs trage. 

Mit den kurzen Aktenbeurteilungen des Kreisarztes vom 24. August und 11. Dezember 

2012 gelinge es der Beschwerdeführerin nicht, den Nachweis für den Wegfall der 

Unfallkausalität zu erbringen (act. G 3). Der Rechtsvertreter reichte zudem einen Bericht 

von Dr. G.___ vom 9. April 2013 ein, in welchem dieser als Diagnose im Wesentlichen 

ein posttraumatisches subakromiales Impingement rechts bei Bursitis rechts und 

beginnender Spornbildung akromionseits bei Status nach Primärsturzereignis im 

Februar 2010 nannte und ausführte, seines Erachtens seien die jetzigen Beschwerden, 

insbesondere im Sinne des subakromialen Impingement rechts, mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit alleine auf das Unfallereignis vom Februar 2010 zurückzuführen 

(act. G 3.1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 18. Juni 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung stützte sie sich im Wesentlichen auf 

eine chirurgische Beurteilung von Dr. med. H.___, Chirurgie FMH, vom 10. Juni 2013, 

gemäss welcher die am 13. Juli 2012 geltend gemachten Beschwerden am rechten 

Schultergelenk nicht überwiegend wahrscheinlich kausal zum Unfallereignis vom 23. 

Februar 2010 seien und auch ein natürlicher Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 

9. August 2012 versicherungsmedizinisch auszuschliessen sei (Suva-act. I/57, II/32). 

Hinsichtlich der Beweislastverteilung hielt die Beschwerdegegnerin darüber hinaus fest, 

der Unfall vom 23. Februar 2010 sei Ende April/Anfang Mai 2011 formlos 

abgeschlossen worden, womit die Beweislast in Bezug auf die leistungsbegründenden 

Voraussetzungen beim Beschwerdeführer liege (act. G 7).

B.c  Mit Replik vom 26. August 2013 hielt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 

an seinen Anträgen fest und rügte im Wesentlichen die Verletzung des Devolutiveffekts. 

Die von der Beschwerdegegnerin nachträglich veranlassten Abklärungen gingen 

zweifellos weit über das Mass rein punktueller Abklärungen hinaus und seien dem 

Beschwerdeführer nicht einmal unaufgefordert zugestellt worden. Zudem sei "der 

Leistungsfall" entgegen der Argumentation der Beschwerdegegnerin nicht in 

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Rechtskraft erwachsen, da die Beschwerden seit dem Ereignis im Februar 2010 

durchgehend erwähnt seien (act. G 12).

B.d  Mit Duplik vom 26. September 2013 bestätigte die Beschwerdegegnerin ihren 

Standpunkt und machte geltend, nachdem der Beschwerdeführer neu den Bericht von 

Dr. G.___ aufgelegt habe, sei sie berechtigt gewesen, den medizinischen Sachverhalt 

nochmals ihrerseits fachärztlich beurteilen zu lassen (act. G 14).

B.e  Mit Schreiben vom 3. Dezember 2013 teilte Rechtsanwältin Dr. iur. Romana 

Weber, St. Gallen, dem Versicherungsgericht mit, sie habe die Vertretung des 

Beschwerdeführers übernommen, und reichte die entsprechende Vollmacht ein (act. G 

16).

Erwägungen:

1.    

Vorab ist in formeller Hinsicht zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin den Grundsatz 

des Devolutiveffekts missachtet hat, als sie am 10. Juni 2013 bei Suva-Arzt Dr. H.___ 

eine versicherungsmedizinische Beurteilung (Suva-act. I/57) einholte.

1.1   Gemäss Art. 43 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) prüft der Versicherungsträger die 

Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die 

erforderlichen Auskünfte ein. Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfahren – 

wie im Übrigen auch das kantonale Beschwerdeverfahren vor Versicherungsgericht 

(BGE 122 V 158 E. 1a, mit Hinweisen) – ist mithin vom Untersuchungsgrundsatz 

beherrscht, d.h. Verwaltung und Versicherungsgericht haben von sich aus für die 

richtige und vollständige Abklärung des Sachverhalts zu sorgen, ohne an die 

Parteibegehren gebunden zu sein. Wurde der entscheidrelevante Sachverhalt 

ungenügend abgeklärt, kann das Gericht die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an 

die Vorinstanz zurückweisen (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. Zürich 2009, 

N 62 zu Art. 61).

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1.2   Als ordentlichem Rechtsmittel kommt der Beschwerde nach Art. 56 ATSG Devolu­

tiveffekt zu. Die Behandlung der Angelegenheit geht mit Einreichung der Beschwerde 

auf die Beschwerdeinstanz über. Insoweit ist es dem Versicherungsträger grundsätzlich 

verwehrt, nach Einreichung der Beschwerde weitere oder zusätzliche Abklärungen 

vorzunehmen, soweit sie den Streitgegenstand betreffen und auf eine allfällige 

Änderung der angefochtenen Verfügung durch Erlass einer neuen abzielen. Nach der 

Rechtsprechung sind punktuelle Abklärungen (wie z.B. Einholen von Bestätigungen, 

Bescheinigungen usw. oder auch Rückfragen beim Arzt oder andern 

Auskunftspersonen) in der Regel zulässig, nicht aber eine medizinische Begutachtung 

oder vergleichbare Beweismassnahmen. Eine Ausnahme vom Prinzip des 

Devolutiveffekts gilt im Beschwerdeverfahren insofern, als der Versicherungsträger den 

angefochtenen Einspracheentscheid bis zu seiner Vernehmlassung in Wiedererwägung 

ziehen kann (Art. 53 Abs. 3 ATSG; Kieser, a.a.O., N 73 f. zu Art. 61 und N 46 ff. zu Art. 

53). Wegleitende Gesichtspunkte für die Beantwortung der Frage, was im kantonalen 

Verfahren noch zulässiges Verwaltungshandeln darstellt, bilden die inhaltliche 

Bedeutung der Sachverhaltsvervollständigung für die (Streit-)Sache und die zeitliche 

Intensität allfälliger weiterer Abklärungsmassnahmen (BGE 127 V 228 E. 2b/bb).

1.3   Im vorliegenden Fall holte die Beschwerdegegnerin die versicherungsmedizinische 

Beurteilung von Dr. H.___ im Anschluss an die mit der Beschwerdeergänzung 

eingereichte Stellungnahme des behandelnden Orthopäden Dr. G.___ vom 9. April 

2013 (act. G 3.1) ein. Soweit der Beschwerdeführer diesbezüglich die Missachtung des 

Devolutiveffektes rügt, gilt es festzuhalten, dass es der Beschwerdegegnerin möglich 

sein muss, zu einer erstmals beschwerdeweise eingereichten medizinischen 

Beurteilung Stellung zu nehmen, und es grundsätzlich zulässig erscheint, dass sie, 

sollte ihr das für eine Stellungnahme notwendige Fachwissen fehlen, eine Beurteilung 

ihres versicherungsmedizinischen Dienstes einholt. Weiter ist zu berücksichtigen, dass 

der Beschwerdeführer durch sein Verhalten selbst zu Unklarheiten beigetragen hat, 

indem er den Leitersturz im Rahmen der Ultraschalluntersuchung vom 17. August 2012 

und offenbar auch gegenüber Dr. G.___ nicht erwähnt und dieser seine Beurteilung 

vom 9. April 2013 ohne Bezugnahme auf jenes zweite Ereignis erstellt hat. Im Übrigen 

ist durch die Einholung der Stellungnahme von Dr. H.___ keine nennenswerte zeitliche 

Verzögerung eingetreten; die am 4. Juni 2013 auf Gesuch hin bis 3. Juli 2013 erstreckte 

Frist zur Einreichung der Beschwerdeantwort wurde mit Eingang derselben am 20. Juni 

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2013 nicht einmal ausgeschöpft. Wie die Beschwerdegegnerin zudem zu Recht geltend 

macht, führt die lite pendente vorgenommene Beurteilung im Weiteren auch zu keiner 

Beeinträchtigung der verfahrensrechtlichen Stellung des Beschwerdeführers, da er im 

Rahmen der Replik von der Beurteilung Kenntnis sowie dazu Stellung nehmen konnte. 

Insgesamt ist eine Verletzung des Devolutiveffekts zu verneinen.

2.     

In materieller Hinsicht streiten die Parteien darüber, ob zwischen den geklagten 

Schulterbeschwerden des Beschwerdeführers und dem Skiunfall vom 23. Februar 2010 

ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht oder ob die Schulterbeschwerden 

natürlich kausal zum am 9. August 2012 erlittenen Leitersturz sind.

2.1   Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 

832.20) werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt. Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 

zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher 

Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinn des natürlichen 

Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der 

eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht 

zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Für die Bejahung des natürlichen 

Kausalzusammenhangs ist nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder 

unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende 

Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität 

der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht 

weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung 

entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer 

gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine 

Tatfrage, worüber die Verwaltung oder im Beschwerdefall das Gericht nach dem im 

Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Kausalzusammenhangs genügt für die 

Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 181, 119 V 337 f. E. 1). Die 

Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem 

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Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang 

besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines 

Erfolgs zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der 

allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des 

eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolgs also durch das Ereignis 

allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2). Während es Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist, den natürlichen Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt 

es dem Gericht, die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten 

(BGE 123 III 111 E. 2). Bei physischen Unfallfolgen hat indessen die Adäquanz 

gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige 

Bedeutung (BGE 118 V 291 f. E. 3a; vgl. BGE 117 V 365 unten E. 5d/bb, mit Hinweisen 

auf Lehre und Rechtsprechung).

2.2   Gemäss Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) 

werden Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt, wobei 

Rückfälle und Spätfolgen besondere revisionsrechtliche Tatbestände darstellen (vgl. 

BGE 118 V 293; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326). Praxisgemäss handelt es sich bei einem 

Rückfall um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit bzw. 

vermeintlich geheilter Unfallfolgen, so dass es erneut zu ärztlicher Behandlung, mög­

licherweise zu einer weiteren Arbeitsunfähigkeit kommt, während von Spätfolgen dann 

gesprochen wird, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Lauf längerer Zeit organische 

oder psychische Folgen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild führen 

können. Rückfälle und Spätfolgen schliessen begrifflich an ein in der Vergangenheit 

bestandenes Unfallereignis an. Dementsprechend können sie eine Leistungspflicht des 

(damaligen) Unfallversicherers nur dann auslösen, wenn zwischen den erneut 

vorgebrachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen 

Gesundheitsschädigung ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang 

besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1, BGE 118 V 296 f. E. 2c).

2.3   Der Beschwerdeführer macht hinsichtlich der im Zusammenhang mit dem 

Skiunfall von 2010 am 13. Juli 2012 gemeldeten Schulterbeschwerden geltend, die 

Beschwerdegegnerin habe ihre Leistungen gar nie eingestellt, weshalb sie die 

Beweislast für den Wegfall der Unfallkausalität trage (vgl. act. G 3, S.8 f.; act. G 12, S. 

4). Zur Abgrenzung des Rückfalls vom Grundfall ist nach der Rechtsprechung im Sinn 

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einer Ex-ante-Betrachtung zu fragen, ob zum damaligen Zeitpunkt davon ausgegangen 

werden konnte, es werde keine Behandlungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit 

mehr auftreten. Ist diese Frage zu bejahen, liegt ein Rückfall vor, bei Verneinung ist 

weiterhin vom Grundfall auszugehen (vgl. das Urteil 8C_185/2008 des Bundesgerichts 

vom 17. Dezember 2008, E. 4.3). Zwar geht aus den Akten nicht hervor, dass bezüglich 

des Fallabschlusses im Grundfall eine schriftliche Mitteilung im Sinne von Art. 51 Abs. 2 

ATSG oder eine schriftliche Verfügung ergangen wäre, jedoch ergibt sich aus einer 

Telefonnotiz vom 5. Mai 2011 mit dem Betreff "100% AF/Abschluss", dass der 

Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin an diesem Datum mitgeteilt hatte, die 

ärztliche Behandlung sei abgeschlossen, er sei wieder zu 100% arbeitsfähig und habe 

die Arbeit am 26. April 2011 wieder zu 100% aufgenommen (vgl. Suva-act. I/23). Zu 

diesem Zeitpunkt durfte die Beschwerdegegnerin folglich davon ausgehen, dass 

wegen der Folgen des Unfalls vom 23. Februar 2010 weder eine Arbeitsunfähigkeit 

wiederauftreten werde noch weitere Behandlungen notwendig würden. Seit der 

Mitteilung Anfang Mai 2011 bis zur Schadenmeldung vom 13. Juli 2012 (Suva-act. I/33) 

hat der Beschwerdeführer keinerlei Versicherungsleistungen geltend gemacht. Da die 

Schadenmeldung somit über ein Jahr nach dem formlosen Fallabschluss erfolgte und 

die Beschwerdegegnerin seitdem keine Versicherungsleistungen ausgerichtet hat, stellt 

sich entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers die Frage der 

Leistungspflicht im Rückfall. Entsprechend sind die in der vorstehenden E. 2.2 

dargestellten Regeln zu Rückfällen und Spätfolgen anwendbar. Damit obliegt es dem 

Beschwerdeführer, den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem neuen 

Beschwerdebild und dem ursprünglichen Unfallereignis von 2010 mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nachzuweisen.

3.     

3.1   Die Beschwerdegegnerin verneint das Vorliegen eines natürlichen 

Kausalzusammenhangs zwischen den geklagten Schulterbeschwerden und den beiden 

Ereignissen vom 23. Februar 2010 und 9. August 2012 im Wesentlichen gestützt auf 

die chirurgische Beurteilung von Dr. H.___ vom 10. Juni 2013 (Suva-act. I/57).

3.2   Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

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die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 

Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit 

Hinweis). Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist 

grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der 

eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten 

(BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweisen). Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte 

kann rechtsprechungsgemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als 

schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind 

und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311). 

Erachtet das Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tatsächlichen 

Entscheidgrundlagen bei pflichtgemässer Beweiswürdigung als schlüssig, darf es den 

Prozess ohne Weiterungen – insbesondere ohne Anordnung eines Gerichtsgutachtens 

– abschliessen (vgl. BGE 135 V 469 E. 4.3.2, mit Hinweisen).

3.3  

3.3.1         Dr. H.___ führte in der Beurteilung vom 10. Juni 2013 zum am 13. Juli 2012 

gemeldeten Rückfall aus, im Untersuchungsbericht vom 1. September 2010 sei 

dokumentiert worden, dass der Impingement-Test negativ sei. Daraus werde 

ersichtlich, dass der behandelnde Arzt nach einer Impingement-Symptomatik gesucht 

habe und eine solche damals habe ausschliessen können. Es sei deshalb als erwiesen 

anzusehen, dass ein halbes Jahr nach dem Unfallereignis vom Februar 2010 und nach 

vollständiger Ausheilung des Schlüsselbeinbruchs ein Impingement-Syndrom nicht 

existiert habe. Der Skiunfall im Februar 2010 habe eine knöcherne Verletzung des 

rechten Schlüsselbeins verursacht, wobei sich dieser Schlüsselbeinbruch nahe dem 

Schultereckgelenk, welches selbst unverletzt geblieben sei, befunden habe. Das 

subakromiale Impingement, wie es jetzt beim Beschwerdeführer diagnostiziert worden 

sei, betreffe jedoch die Region unterhalb der Schulterhöhe. Infolge eines Impingement-

Syndroms würden die Sehnen der Rotatorenmanschette beeinträchtigt und könnten 

bedingt durch eine Degeneration reissen. Zusammenfassend sei die Impingement-

Symptomatik am rechten Schultergelenk ausweislich ärztlicher Berichte zum 

Fallabschluss des Skiunfalls im September 2010 nicht vorhanden gewesen und habe 

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sich erst im weiteren Verlauf und unfallunabhängig entwickelt; sie betreffe eine zwar in 

der Nähe der vormaligen Verletzung liegende Körperregion, sei aber räumlich von ihr 

abgegrenzt und ätiologisch nicht auf eine Verletzung zurückzuführen.

3.3.2         Dr. H.___ legt in seiner Beurteilung vom 10. Juni 2013 in Würdigung der 

gesamten Aktenlage überzeugend dar, dass die geltend gemachten 

Schulterbeschwerden als nicht überwiegend kausal zum Skiunfall vom 23. Februar 

2010 zu erachten sind. Wie von Dr. H.___ aufgezeigt, hatte die in den medizinischen 

Berichten übereinstimmend als für die Schulterbeschwerden des Beschwerdeführers 

ursächlich bezeichnete Impingement-Symptomatik (vgl. diesbezüglich auch den 

Bericht von Dr. G.___ vom 9. April 2013, act. G 3.2, S. 3), in der Kontrolluntersuchung 

vom 1. September 2010 noch verneint werden können. Es ist deshalb mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich die Symptomatik 

unfallunabhängig entwickelt hat, zumal sie, wie von Dr. H.___ ausgeführt, auch 

räumlich von der erlittenen Schlüsselbeinfraktur abgegrenzt und ätiologisch nicht auf 

eine Verletzung zurückzuführen ist.

3.3.3         Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers vermag auch die auch 

Stellungnahme Dr. G.___s vom 9. April 2013 (act. G 3.1 f.) die nachvollziehbare 

Beurteilung von Dr. H.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Wie von der Beschwerdegegnerin 

geltend gemacht (vgl. act. G 7, S. 5), hält Dr. G.___ wie Dr. H.___ fest, die bildgebenden 

Untersuchungen hätten keine eigentliche strukturelle Schädigung im Sinne einer 

Rissbildung oder Ähnliches gezeigt. Was die von Dr. G.___ vertretene Ansicht, das 

Impingement-Syndrom sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Skiunfall von 

2010 zurückzuführen, betrifft, ist mit der Beschwerdegegnerin festzuhalten, dass Dr. 

G.___ seine Kausalitätsbeurteilung nicht schlüssig zu begründen vermag. Soweit Dr. 

G.___ festhält, seit dem damaligen Ereignis sei durchgehend eine 

Beschwerdesymptomatik beschrieben, ist darauf hinzuweisen, dass sich der 

Beschwerdeführer in der Kontrolluntersuchung vom 31. August 2010 selbst als 

schmerzarm bis schmerzfrei bezeichnet hatte (vgl. Suva-act. I/13), und gemäss 

Aktenlage seit Behandlungsabschluss im Mai 2011 bis zur Rückfallmeldung im Juli 

2012 keine Behandlungen stattgefunden hatten. Der Beschwerdeführer hatte darüber 

hinaus selbst angegeben, wegen der Schulterbeschwerden nicht arbeitsunfähig 

gewesen zu sein (vgl. das Gesprächsprotokoll vom 20. November 2012, Suva-act. I/

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51). Es lässt sich somit entgegen den Ausführungen von Dr. G.___ aus den 

medizinischen Unterlagen keine klare Brückensymptomatik ableiten. Eine 

Rückfallkausalität kann damit durch die Ausführungen von Dr. G.___ nicht als belegt 

gelten.

3.3.4         Hinsichtlich der in der Ultraschalluntersuchung vom 17. August 2012 

festgestellten Partialruptur der Supraspinatussehne (Suva-act. I/42) ist festzuhalten, 

dass bei der Kontrolluntersuchung im Spital E.___ vom 31. August 2010 eine kräftige 

und seitengleich ansprechende Rotatorenmanschette erhoben wurde (vgl. Suva-act. I/

13; vgl. diesbezüglich auch die Stellungnahme von Dr. F.___ vom 24. August 2012, 

Suva-act. I/40) und eine solche Ruptur gemäss den nachvollziehbaren Ausführungen 

von Dr. H.___ als Folge des Impingement-Syndroms entstehen kann. Vor diesem 

Hintergrund ist es nicht als überwiegend wahrscheinlich zu erachten, dass der Skiunfall 

ursächlich für die Partialruptur der Supraspinatussehne ist.

3.4  

3.4.1         Im Zusammenhang mit dem Leitersturz vom 9. August 2012 führte Dr. H.___ 

aus, im Ultraschallbericht vom 18. August 2012 sei festgehalten worden, dass im 

ganzen artikulären Raum kein Erguss fassbar gewesen sei (Suva-act. I/42). Dies sei ein 

wesentliches Indiz dafür, dass keine strukturelle Binnenläsion im Bereich des 

Schultergelenks vorgelegen habe. Das MRI vom 19. September 2012 habe nochmals 

bestätigt, dass keine traumatischen Läsionen an den knöchernen und ligamentären 

Strukturen des Schultergelenks und des Schultereckgelenks objektivierbar gewesen 

seien. Die festgestellte Entzündungsreaktion der Supraspinatussehne im Ansatzbereich 

und die entzündliche Reaktion in der Bursa subdeltoidea seien klarerweise als 

krankhafte Pathologien zu qualifizieren und stünden in keinerlei Kausalzusammenhang 

mit einem Anprall des rechten Schultergelenks, wie ihn der Beschwerdeführer 

betreffend das Ereignis vom 9. August 2012 beschrieben habe. Es sei überwiegend 

wahrscheinlich, dass diese Pathologien bereits vor dem Sturz von der Leiter bestanden 

hätten, da bereits am 7. Juli 2012 und damit vier Wochen vor dem neuen Unfall eine 

Untersuchung bei Dr. D.___ wegen Schulterbeschwerden stattgefunden habe (Suva-

act. I/39). Somit sei ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den nach dem 9. 

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August 2012 geklagten Beschwerden und dem Ereignis vom 9. August 2012 

versicherungsmedizinisch auszuschliessen.

3.4.2         Dr. H.___ legt nachvollziehbar dar, dass der Leitersturz vom August 2012 

angesichts der in der Ultraschalluntersuchung 17. August 2012 und der in der MRI-

Untersuchung vom 19. September 2012 erhobenen Befunde nicht überwiegend 

wahrscheinlich ursächlich für die Schulterbeschwerden des Beschwerdeführers ist. 

Gemäss der vorliegenden Aktenlage wurde der Beschwerdeführer bereits am 7. August 

2012 wegen Beschwerden bei seinem Hausarzt Dr. D.___ vorstellig (Suva-act. I/39). 

Den Sturz selbst hatte er nach eigenen Angaben bei der Ultraschalluntersuchung nicht 

einmal erwähnt, da er ihn, wie im Gesprächsprotokoll vom 20. November 2012 

festgehalten wurde (vgl. Suva-act. I/51), als nicht gravierend erachtet hatte und die 

Schmerzen durch den Sturz nicht schlimmer geworden waren.

3.5   Nach dem Gesagten ist auf die schlüssig begründete Beurteilung von Dr. H.___ 

abzustellen und davon auszugehen, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang 

zwischen den beiden Unfallereignissen und den geltend gemachten 

Schulterbeschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt ist, sondern die 

Beschwerden des Beschwerdeführers auf die unfallunabhängige Impingement-

Symptomatik zurückzuführen sind.

4.     

Zusammenfassend ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den vom 

Beschwerdeführer geltend gemachten Schulterbeschwerden und den Unfallereignissen 

vom 23. Februar 2010 und 9. August 2012 nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht 

erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. Damit hat 

die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht aus der obligatorischen 

Unfallversicherung zu Recht verneint. Was den Antrag des Beschwerdeführers auf 

Rückweisung der Streitsache zur Durchführung weiterer Abklärungen betrifft (act. G 3), 

so ist diesem nicht stattzugeben. Bei der vorliegenden Ausgangslage sind von weiteren 

medizinischen Abklärungen respektive einem medizinischen Gutachten keine 

entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb von der Einholung eines 

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externen Gutachtens abgesehen werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 

I 236 E. 5.3; BGE 134 I 148 E. 5.3 und BGE 124 V 94 E. 4b).

5.     

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gegen den 

Einspracheentscheid vom 5. März 2013 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen 

Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird abgewiesen

2.      Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 10.01.2014
	Art. 6 UVG; Art. 11 UVV. Verneinung eines Rückfalls. Ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den aktuell bestehenden Schulterbeschwerden und dem früheren Skiunfall wurde nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Ebenso ist ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den Beschwerden und einem später erlittenen Leitersturz nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Januar 2014, UV 2013/25).

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