# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de6f423b-33af-57ee-9398-f81b7e7b65a1
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-08
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 08.12.2022 5A 951/2022 (5A_951/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-951-2022_2022-12-08.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_951/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 8. Dezember 2022
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Herrmann, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, 

Aerztliche Direktion, Lenggstrasse 31, 8008 Zürich. 

 

Gegenstand 

Zwangsmedikation, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 21. November 2022 (PA220049-O/U). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Die Beschwerdeführerin leidet an paranoider Schizophrenie und musste am 19. Oktober 2022 in der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich fürsorgerisch untergebracht werden. Am 25. Oktober 2022 ordnete die ärztliche Leitung der Klinik eine medizinische Behandlung ohne Zustimmung an. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Bezirksgericht Zürich mit Entscheid vom 1. November 2022 und die dagegen erhobene Beschwerde sodann das Obergericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 21. November 2022 ab. Mit Eingabe vom 5. Dezember 2022 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). 

 

    
  2. 
 

Die Ausführungen in der Beschwerde sind zu einem guten Teil inhaltlich nicht verständlich. Der Eingabe lässt sich immerhin entnehmen, dass die Beschwerdeführerin zum Ausdruck bringt, wegen des verlangsamten Verhaltens der Ärzte und der Pflegenden die Geduld zu verlieren, sowie dass sie sich vergiftet und gemobbt fühlt. 

Damit äussert sich die Beschwerdeführerin nicht zur Zwangsmedikation als solcher. Deren Voraussetzungen werden im angefochtenen Entscheid unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten und den Behandlungsplan ausführlich dargestellt und es ist nicht ersichtlich, inwiefern Recht verletzt worden sein könnte. 

 

    
  3. 
 

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 

 

    
  4. 
 

Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, Aerztliche Direktion, und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 8. Dezember 2022 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Herrmann 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli