# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a2c23e89-0491-52e3-9545-b6a8339690ed
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-10-03
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 03.10.2023 5A 742/2023 (5A_742/2023)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-742-2023_2023-10-03.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_742/2023
  
 

 

 

    
  Urteil vom 3. Oktober 2023
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Herrmann, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

zur Zeit Klinik B.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

C.________, 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Unterbringung, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Fürsorgerechtliche Kammer, vom 7. September 2023 (F 2023 35). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Die Beschwerdeführerin trat am 13. Juli 2023 in ein Wohnheim der Stiftung D.________ ein. Anlässlich eines Patientenbesuchs am 7. August 2023 sprach ihr Hausarzt die Möglichkeit einer fürsorgerischen Unterbringung in der Klinik B.________ an, welche er schliesslich am 9. August 2023 nach Rücksprache mit dem Beistand und dem Heimleiter verfügte. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil vom 7. September 2023 ab. Mit Eingabe vom 26. September 2023 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). 

 

    
  2. 
 

Im angefochtenen Entscheid werden der Schwächezustand (chronifizierte paranoide Schizophrenie mit schwerwiegenden Wahn- und Verfolgungsideen) sowie das selbstgefährdende Verhalten (Verwahrlosung und akute Selbstgefährdung durch Essen von Vogel- und Katzenfutter oder Trinken aus Ölflaschen), die Erforderlichkeit der Unterbringung (drohende psychotisch-wahnhafte Dekompensation mit entsprechenden psychischen, somatischen und sozialen Folgen sowie einem nicht rückgängig zu machenden kognitiven Abbau und Gefahr einer Verschlechterung des Zustandes bei heutiger Entlassung) sowie die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Vielmehr äussert sie sich zu Dingen, welche ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegen (der Eintritt sei schräg gewesen; für die Kaffee-Jetons müsse sie 50 Rp. bezahlen; es würden ihr laufend Wertgegenstände und Bargeld aus dem Zimmer entwendet). Darauf kann nicht eingetreten werden, zumal das Bundesgericht keine Aufsichtsbehörde über die Klinik bzw. über die dort angestellten Betreuungspersonen ist. Was die fürsorgerische Unterbringung anbelangt, ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem beschwerdeabweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt hätte. 

 

    
  3. 
 

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 

 

    
  4. 
 

Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem einweisenden Arzt, der Klinik B.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Fürsorgerechtliche Kammer, mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 3. Oktober 2023 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Herrmann 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli