# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec10af75-4716-5d68-bbd2-f7f322d4200f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS240242-O1
**Docket/Reference:** PS240242-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS240242-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS240242-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl 

sowie Gerichtsschreiber MLaw S. Widmer

Beschluss vom 16. Dezember 2024

in Sachen

A._____,

Gesuchsteller und Beschwerdeführer,

betreffend einvernehmliche Schuldenbereinigung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes in Nachlasssachen des 

Bezirksgerichtes Horgen vom 22. November 2024 (EC240006)

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Erwägungen:

1.

1.1. Mit Urteil vom 22. November 2024 wies das Einzelgericht in Nachlasssa-

chen des Bezirksgerichts Horgen das Gesuch des Beschwerdeführers um Durch-

führung einer einvernehmlichen privaten Schuldenbereinigung ab (act. 5 [Ak-

tenexemplar]).

1.2. Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 6. Dezember 2024 

Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich (act. 2).

2.

Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 6/1-

14). Das Verfahren ist spruchreif.

3. Gestützt auf Art. 334 Abs. 4 SchKG i.V.m. Art. 295c Abs. 1 SchKG kann der 

Schuldner den Entscheid des Nachlassgerichts mit Beschwerde nach ZPO an-

fechten. Die Beschwerdefrist beträgt, wie in der Rechtsmittelbelehrung des ange-

fochtenen Entscheids angegeben, zehn Tage (Art. 321 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 251 

lit. a ZPO). Sie beginnt am Tag nach der Zustellung des Entscheides zu laufen 

(Art. 142 Abs. 1 ZPO). Vorliegend wurde der angefochtene Entscheid dem Be-

schwerdeführer am 25. November 2024 zugestellt (act. 6/14). Die Beschwerdefrist 

begann folglich am 26. November 2024 zu laufen und endete am 5. Dezember 

2024. Der Beschwerdeführer gab seine Beschwerde allerdings erst am 6. Dezem-

ber 2024 um 11:12 Uhr bei der Post auf (act. 2A; https://www.post.ch/de/empfan-

gen/sendung-verfolgen, zuletzt besucht am: 11. Dezember 2024). Damit erweist 

sich die Beschwerde als verspätet. Auf die Beschwerde ist deshalb nicht einzutre-

ten. 

4.

Ausgangsgemäss wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 

1 ZPO). Die Gebühr ist gestützt auf Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 56 Abs. 1 GebV 

SchKG auf Fr. 100. festzusetzen.

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Es wird beschlossen:

1.

2.

3.

4.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 100. festgesetzt und 

dem Beschwerdeführer auferlegt.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz je gegen 

Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassgerichts im Sinne von 
Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw S. Widmer

versandt am:
17. Dezember 2024