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**Case Identifier:** 458ed9d0-13a8-50ff-932e-7c044e30fcf9
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-10-04
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 04.10.2016 UV 2014/90
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-90_2016-10-04.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2014/90

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 04.10.2016

Entscheiddatum: 04.10.2016

Entscheid Versicherungsgericht, 04.10.2016
Art. 18 Abs.1 UVG: Verneinung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades; 
Berechnung gestützt auf die LSE 2012 (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 4. Oktober 2016, UV 2014/90).Bestätigt durch 
Urteil des Bundesgerichts 8C_771/2016.Entscheid vom 4. Oktober 2016 

Besetzung                                                                      

Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider (Vorsitz),

Miriam Lendfers und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Daniel 

Furrer           

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2014/90        

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Kreso Glavas, Advokatur Glavas AG, Haus zur 

alten Dorfbank, 9313 Muolen,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Invalidenrente / Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit 1. April 2007 bei der B.___ GmbH als 

Hilfsarbeiter bzw. Fenstermonteur angestellt und dadurch bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 

18. November 2009 auf einer Baustelle aus ca. 1.5 m Höhe von einer Leiter stürzte und 

auf den linken Unterarm fiel (Suva-act. 50, 37). Die Erstbehandlung erfolgte 

gleichentags in der Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des 

Kantonsspitals St. Gallen (nachfolgend: KSSG), wo die Ärzte eine distale intraartikuläre 

Radiusfraktur links diagnostizierten und eine palmare Plattenosteosynthese 

durchführten. Der intra- und postoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos und 

der Versicherte wurde am 20. November 2009 in gutem Allgemeinzustand und mit einer 

ruhigstellenden Vorderarmgipsschiene aus dem Spital entlassen (Suva-act. 2 f.). 

Nachdem eine Röntgenuntersuchung im KSSG vom 25. März 2010 eine vollständige 

Konsolidierung der Radiusfraktur gezeigt hatte (Suva-act. 12; vgl. auch Suva-act. 15), 

erfolgte am 2. Juni 2010, ebenfalls im KSSG, die Metallentfernung (Suva-act. 17). 

Aufgrund der Radiusfraktur war der Versicherte vom 18. November 2009 bis 18. April 

2010 zu 100% und vom 19. April bis 1. Juni 2010 zu 50% arbeitsunfähig gewesen. 

Infolge der Metallentfernung bestand ab 2. Juni 2010 erneut eine 100%-ige 

Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 14, 16, 19, 22). Am 5. Juli 2010 nahm der Versicherte 

seine Arbeit wieder zu 50% auf. Allerdings berichtete sein Hausarzt, Dr. med. C.___, 

Chirurgie/Allgemein Medizin FMH, in seinem ärztlichen Zwischenbericht vom 20. Juli 

2010 über eine schmerzhafte Beweglichkeitseinschränkung bei Flexion und Extension 

und Belastung über 10 kg (Suva-act. 24 f.). Am 5. August 2010 erfolgte die 

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Abschlusskontrolle im KSSG durch Prof. Dr. D.___, Chefarzt der Klinik für Hand-, 

Plastische- und Wiederherstellungschirurgie. Auf dem gleichentags erstellten 

Röntgenbild (vgl. Suva-act. 62) stellte er fest, dass der Versicherte am 18. November 

2009 neben der Radiusfraktur zusätzlich eine Fraktur des Processus styloideus ulnae 

erlitten hatte. Auch diese Fraktur zeigte sich jedoch konsolidiert und es war keine 

grosse Stufenbildung erkennbar. Hingegen liessen sich bereits gewisse arthrotische 

Veränderungen erkennen. Entsprechend diagnostizierte Prof. Dr. D.___ eine 

posttraumatische Arthrose Handgelenk links (Suva-act. 26). Dr. C.___ berichtete in 

ärztlichen Zwischenberichten vom 6. September 2010 und 12. Januar 2011 weiterhin 

über Schmerzen bei Belastung in Endgradstellung und attestierte dem Versicherten 

eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit, welche dieser ganztags in leichteren Tätigkeiten bei 

der B.___ GmbH mit einer 50%-Leistung umsetzte (Suva-act. 30 ff., 51).

A.b  Am 18. Januar 2011 legte die Suva den Schadenfall zur Prüfung des 

Fallabschlusses, zur Festlegung der Arbeitsfähigkeit und zur Schätzung eines allfälligen 

unfallbedingten Integritätsschadens des Versicherten Prof. Dr. med. E.___, FMH für 

orthopädische Chirurgie, Abteilung Versicherungsmedizin der Suva, vor (Suva-act. 52). 

Am 9. Februar 2011 führte dieser eine ärztliche Abschlussuntersuchung durch. 

Gestützt auf deren Ergebnisse bestätigte Prof. Dr. E.___ ab 14. Februar 2011 eine 

100%-ige Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeit und schätzte den Integritätsschaden wegen 

eines posttraumatischen Schadens am linken Radio-karpal-Gelenk, der sich aufgrund 

der leichten bis mässigen Fehlstellung über längere Zeit in Richtung Arthrose 

entwickeln werde, auf 5% (Suva-act. 56 f., 59).

A.c  Am 4. Mai 2011 informierte die Arbeitgeberin die Suva, dass eine Anpassung des 

Arbeitsvertrags mit dem Versicherten erfolge, wonach dieser per 1. Juni 2011 (richtig: 

1. Juli 2011) im Rahmen eines 50%-Pensums für angepasste Tätigkeiten angestellt 

werde (Suva-act. 72; vgl. dazu auch Suva-act. 79). Mit Schreiben vom 11. Mai 2011 

teilte die Suva dem Versicherten jedoch mit, dass er laut kreisärztlicher Beurteilung in 

einer angepassten Tätigkeit seit Mitte Februar 2011 voll arbeitsfähig sei und die 

Taggeldzahlungen deshalb per 31. Mai 2011 eingestellt würden (Suva-act. 75).

A.d  Am 22. September 2011 fand sich der Versicherte wegen anhaltender 

Belastungsschmerzen und gelegentlichen Ruheschmerzen im Bereich des linken 

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Handgelenks zu einer Untersuchung in der Klinik für Hand-, Plastische- und 

Wiederherstellungschirurgie des KSSG ein. Deren Ärzte diagnostizierten im 

Untersuchungsbericht vom 23. September 2011 eine posttraumatische Arthrose 

radiocarpal links mit/bei Versorgung einer distalen Radiusfraktur mit 

Plattenosteosynthese am 18. November 2009 und Entfernung des 

Osteosynthesematerials am 2. Juni 2010 und empfahlen eine 

Handgelenksdenervierung. Weiter wurde festgestellt, dass im Verlauf eine 

Teilarthrodese möglich sei (Suva-act. 89). Am 21. Oktober 2011 führte med. pract. 

F.___, Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des KSSG, die 

Handgelenksdenervierung durch (Suva-act. 94). Dr. C.___ attestierte dem Versicherten 

ab Operationsdatum eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Suva-act. 113 und 118).

A.e  Inzwischen hatte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per 

Ende September 2011 gekündigt (Suva-act. 85).

A.f  Nachdem der Versicherte gegenüber den untersuchenden Ärzten in der Klinik für 

Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des KSSG anlässlich der 

Nachkontrollen vom 15. und 30. März 2012 (Suva-act. 127, 129) sowie vom 11. Mai 

2012 (Suva-act. 138) über Neurom-typische Beschwerden bzw. Dysästhesien im 

Bereich der Operationsnarbe und eine schmerzbedingt leicht eingeschränkte Funktion 

im Handgelenk geklagt hatte, wurde am 25. Mai 2012 im Institut für Radiologie des 

KSSG eine MR-Arthrographie des linken Handgelenks durchgeführt. Diese brachte eine 

moderat fortgeschrittene posttraumatische radiokarpale Arthrose bei konsolidierter 

ehemaliger distaler Radiusfraktur mit residuellen Gelenkstufen sowie begleitend eine 

dislozierte Fraktur des Processus styloideus ulnae, einen zentralen Defekt des TFCC, 

einen partiellen Riss des lunotriquetralen Ligamentes sowie Tendinosen der Extensor-

carpi-ulnaris-Sehne, der Extensor-pollicis-longus-Sehne sowie der Extensorsehne Dig. 

II zur Darstellung (Suva-act. 140). Med. pract. F.___ und Prof. Dr. D.___ empfahlen 

hierauf im Untersuchungsbericht vom 8. Juni 2012 den kleineren Eingriff einer RSL-

Fusion (radioscarpholunär) oder eine, ein grösseres Mass an Beschwerdefreiheit 

sichernde, Panarthrodese (Suva-act. 145). Nachdem Suva-Kreisarzt Dr. med. G.___ am 

20. Juni 2012 eine Operation als indiziert und nachvollziehbar erklärt hatte (Suva-act. 

145), führte med. pract. F.___ beim Versicherten am 22. August 2012 eine 

Handgelenkspanarthrodese links durch (Suva-act. 158, vgl. auch Suva-act. 157). Am 8. 

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November 2012 attestierten die Ärzte der Klinik für Hand-, Plastische- und 

Wiederherstellungschirurgie des KSSG dem Versicherten nach einer 100%-igen 

Arbeitsunfähigkeit ab 9. November 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 75% und ab 1. 

Dezember 2012 eine solche von 50% (Suva-act. 170, 173).

A.g  Nachdem Suva-Kreisarzt Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie 

und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, am 22. November 2012 ab 15. 

Januar 2013 eine 75%-ige Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten 

ohne repetitive Rotationsbewegungen und Abstützen der adominanten linken Hand als 

wahrscheinlich erklärt hatte (Suva-act. 174, vgl. auch Suva-act. 178), teilte die Suva 

dem Versicherten mit Schreiben vom 4. Dezember 2012 die Einstellung ihrer 

Taggeldleistungen ab 14. Januar 2013 mit (Suva-act. 179).

A.h  Per 1. Juli 2013 wurde der Versicherte wieder bei der B.___ GmbH als 

Hilfsmonteur für leichte Arbeit mit einem 75%-Pensum angestellt (Suva-act. 200 f.).

A.i   Am 4. Oktober 2013 erfolgte in der Klinik für Hand-, Plastische- und 

Wiederherstellungschirurgie des KSSG bei der Diagnose einer verheilten 

Handgelenksarthrodese links die Metallentfernung zusammen mit einer 

Narbenkorrektur (Suva-act. 202). Laut Dr. C.___ bestand ab Operationsdatum eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100% und ab 4. November 2013 eine solche von 50% (Suva-

act. 206). Ab 25. November 2013 bestätigte Dr. C.___ wieder eine Arbeitsfähigkeit von 

mindestens 75% (Suva-act. 207, 213). So arbeitete der Versicherte bei seiner 

Arbeitgeberin im Rahmen seiner Anstellung (Suva-act. 208 f.)

A.j   Am 3. Februar 2014 wurde der Versicherte erneut kreisärztlich durch Dr. H.___ 

untersucht. Im gleichentags erstellten Untersuchungsbericht erklärte dieser den 

derzeitigen Gesundheitszustand des Versicherten durch keine weiteren 

Behandlungsmassnahmen mehr wesentlich günstig beeinflussbar und hielt fest, dass 

sich bezüglich des von Prof. Dr. E.___ am 10. Februar 2011 formulierten 

Zumutbarkeitsprofils (Suva-act. 52) keine Änderungen ergeben hätten (Suva-act. 216). 

Den Integritätsschaden bewertete er in einer gesonderten Beurteilung vom 3. Februar 

2014 wegen der Handgelenksarthrodese auf 15% (Suva-act. 217).

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A.k  Mit Verfügung vom 6. Februar 2014 sprach die Suva dem Versicherten eine 

Integritätsentschädigung auf der Grundlage einer Integritätseinbusse von 15% zu 

(Suva-act. 218). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

A.l   Einen Rentenanspruch des Versicherten wies die Suva mit Verfügung vom 25. Juni 

2014 ab. Sie führte insbesondere aus, dass der Versicherte seit dem 1. Juli 2013 im 

angestammten Betrieb als Hilfsmonteur für leichte Arbeiten mit einem 

Beschäftigungsgrad von 75% tätig sei. Eine zeitliche Einschränkung lasse sich jedoch 

vom unfallbedingten medizinischen Befund her nicht begründen (Suva-act. 227).

B.   

Die am 6. August 2014 gegen die Rentenverfügung vom 25. Juni 2014 erhobene 

Einsprache (Suva-act. 232) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 24. Oktober 

2014 ab (Suva-act. 234).

C. 

C.a Gegen diesen Einspracheentscheid erhob Rechtsanwalt Dr. iur. K. Glavas, Muolen, 

für den Versicherten (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 20. November 2014 

Beschwerde mit dem Antrag, der angefochtene Einspracheentscheid vom 24. Oktober 

2014 sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei eine 25%-ige Invalidenrente zu 

gewähren. Eventualiter sei der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und 

eine Oberexpertise in Auftrag zu geben, um daraufhin neu zu entscheiden, unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G 1).

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 6. Januar 2015 beantragte die Suva (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 24. Oktober 2014 (act. G 3).

C.c Mit Replik vom 29. Januar 2015 hielt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 

an seinen Anträgen fest (act. G 5) und legte einen angepassten Arbeitsvertrag der 

B.___ GmbH mit dem Beschwerdeführer per 1. Januar 2014 für eine Anstellung als 

Hilfsmonteur für leichte Arbeit mit einem Arbeitspensum von 100% für eine 

Arbeitsleistung von 75% bei (act. G 5.5).

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C.d Mit Duplik vom 27. Februar 2015 erneuerte auch die Beschwerdegegnerin ihren 

Antrag auf Beschwerdeabweisung (act. G 7).

C.e Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

übrigen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

Erwägungen

1.   

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob der Beschwerdeführer 

gegenüber der Beschwerdegegnerin Anspruch auf eine Invalidenrente aus der 

Unfallversicherung hat. Während die Beschwerdegegnerin im angefochtenen 

Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2014 (Suva-act. 234) einen solchen Anspruch 

verneint, nimmt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers an, die 

Beschwerdegegnerin schulde eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad 

von 25%. Die Prüfung des Rentenanspruchs im Zeitpunkt des Verfügungserlasses am 

25. Juni 2014 (Suva-act. 227) bzw. die Annahme, dass in diesem Zeitpunkt der 

gesundheitliche Endzustand erreicht war (Art. 19 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]; ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE 

HOLZER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 143, 

145), hat der Beschwerdeführer zu Recht nicht beanstandet.

2.   

2.1  Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so 

hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Grad der für den 

Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) durch 

einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

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Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Bemessung des 

Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die 

Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können, ist 

die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4).

2.2  Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind. 

Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich 

weder dessen Herkunft noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 232 E. 5.1 mit 

Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). Den Berichten versicherungsinterner Ärzte und 

Ärztinnen kann rechtsprechungsgemäss gleichfalls Beweiswert beigemessen werden, 

sofern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich 

widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 

1991 Nr. U 133 S. 311 ff.).

3.   

3.1  Im vorliegenden Fall ist unbestritten und radiologisch objektiviert, dass beim 

Beschwerdeführer infolge des Unfalls vom 18. November 2009 ein Status nach distaler 

intraartikulärer Radiusfraktur links mit residuellen Gelenkstufen bestand, in deren Folge 

sich eine ausgeprägte, schmerzhafte Radiokarpalarthrose entwickelte (Suva-act. 8, 11, 

56 f., 140, 145). Nachdem eine am 21. Oktober 2011 durchgeführte Denervierung nicht 

den gewünschten Erfolg erbracht hatte (Suva-act. 94), wurde der Beschwerdeführer 

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am 22. August 2012 mit einer Handgelenkspanarthrodese links behandelt (Suva-act. 

157 f.).

3.2  Am 10. Februar 2011, d.h. vor den zwei obgenannten operativen Eingriffen, hatte 

Prof. Dr. E.___ eine ärztliche Abschlussuntersuchung durchgeführt (Suva-act. 57) und 

in Berücksichtigung der damaligen Situation des linken Handgelenks des 

Beschwerdeführers eine Arbeitsfähigkeitsschätzung vorgenommen sowie ein 

Zumutbarkeitsprofil definiert. Er hatte anerkannt, dass dem Beschwerdeführer die 

angestammte schwere Arbeit bei der Fenstermontage mit den mehreren 100 kg 

wiegenden 3-fach verglasten grossen Fenstern nicht mehr zugemutet werden könne. 

Andere, leichtere Tätigkeiten könnten hingegen vollschichtig ohne Einbusse praktiziert 

werden. Insofern sei das Tätigkeitsprofil eingeschränkt für schwere Arbeiten oder 

solche von repetitivem Charakter, bei denen mittelschwere Lasten manipuliert werden 

müssten. Trage- und Hebearbeiten bis 10 kg seien auch mehrfach am Tag möglich (die 

rechte Hand sei ja in Ordnung), stossende und schiebende Arbeiten, wie Tragen von 

Gewichten über dieser Limite, seien nur in Ausnahmefällen für kurze Zeit zu 

akzeptieren.

3.3  Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 3. Februar 2014 durch Dr. H.___ 

(Suva-act. 216) nach der Denervierung und der Handgelenkspanarthrodese klagte der 

Beschwerdeführer über eine unangenehme Wetterfühligkeit des linken Handgelenks 

und beschrieb die Beschwerden in kalten Witterungslagen als deutlicher spürbar. Er 

gab ausserdem an, dass Drehbewegungen sowie gewichtsmässige Belastungen 

stechende Schmerzen auslösen würden. Schwere Gegenstände könne er nicht 

anheben. Die maximale Gewichtsbelastung betrage ca. 2 kg. Die Kraftentfaltung in der 

linken Hand sei vermindert. Dr. H.___ hielt nach Durchführung einer umfassenden 

klinischen Untersuchung des linken Handgelenks (insbesondere 

Funktionsuntersuchung [Beweglichkeit, Kraftmessung]; Testung auf Klopf- bzw. 

Druckschmerzhaftigkeit; Inspektion bzw. Betrachtung des linken Handgelenks, auch im 

Seitenvergleich) im gleichentags erstellten Untersuchungsbericht als objektivierbare 

Gesundheitsschäden eine nahezu aufgehobene Beweglichkeit des linken Handgelenks 

und eine verschmächtigte Handmuskulatur im Bereich des Thenar sowie Hypothenar 

fest. Einen Reizzustand bezeichnete er als nicht feststellbar. Unter axialer 

Stauchungsbelastung werde aber ein ulno-carpaler Schmerz angegeben. Das Anheben 

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eines leichten Bürostuhls sei unproblematisch, hingegen sei das Anheben eines 

schweren Bürostuhls nur unter erheblicher Kraftanstrengung bei reduzierter 

Greif¬fähigkeit der linken Hand durchführbar. Den Status einer 

Handgelenkspanarthrodese bezeichnete er schliesslich als dauerhaft und erheblich und 

stellte fest, dass sich bezüglich des von Prof. Dr. E.___ formulierten 

Zumutbarkeitsprofils keine Änderungen ergeben hätten.

3.4  Mit dem von Prof. Dr. E.___ definierten und von Dr. H.___ bestätigten 

Zumutbarkeitsprofil wurde den von Dr. H.___ erhobenen Befunden, d.h. den 

Schmerzen, insbesondere bei axialer Stauchungsbelastung, sowie den Kraft- und 

Bewegungsdefiziten im Bereich des linken Handgelenks umfassend Rechnung 

getragen, indem die Einwirkung auf das Handgelenk durch Belastung und Bewegung 

weitgehend reduziert wird. Die subjektiv vom Beschwerdeführer geschilderten 

Beschwerden weichen von den objektiv er¬hobenen Befunden nicht derart ab, dass 

das Zumutbarkeitsprofil durch zusätzliche Einschränkungen zu ergänzen wäre. So ist 

auch die vom Beschwerdeführer angeführte maximal mögliche Gewichtsbelastung von 

2 kg berücksichtigt, indem das Zumutbarkeitsprofil regelmässig auszuübend nur leichte 

Arbeiten als adaptierte Tätigkeiten definiert. Arbeiten mit mittelschweren Lasten, durch 

welche das linke Handgelenk repetitiv belastet wird, sowie schwere Arbeiten werden 

ausdrücklich ausgeschlossen. Leichte Arbeiten sollten vom Beschwerdeführer mit 

seiner rechten und damit sogar dominanten Hand (Trage- und Hebearbeiten nur bis 10 

kg) oder zusätzlich mit der linken Hand als Hilfshand (stossende und schiebende 

Arbeiten sind ausgeschlossen) ausgeführt werden können. Seine Unfallrestfolgen 

betreffen einen paarigen und damit in dem von Prof. Dr. E.___ vorgegebenen Rahmen 

grundsätzlich weitgehend kompensierbaren Körperteil. Der linken Hand des 

Beschwerdeführers kommt durchaus noch eine Gebrauchsfähigkeit zu, indem eine 

gewisse Greifffähigkeit und Kraft vorhanden sind. Anlässlich der Untersuchung durch 

Dr. H.___ vermochte der Beschwerdeführer beispielsweise einen leichten Bürostuhl 

ohne Probleme bis Brusthöhe zu heben. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, die 

geeignet wären, Zweifel daran zu begründen, dass mit dem Zumutbarkeitsprofil von 

Prof. Dr. E.___ der in Frage stehenden Gesundheitsschädigung im Bereich des linken 

Handgelenks bzw. den damit verbundenen Beschwerden und ihren praktischen 

Auswirkungen nicht genügend Rechnung getragen worden wäre. Auch der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers stellt das Zumutbarkeitsprofil nicht konkret in 

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Frage. Bereits an dieser Stelle ist jedoch vorwegzunehmen, dass die abstrakte 

Berücksichtigung des Zumutbarkeitsprofils die Frage nach der Zumutbarkeit eines 

konkreten Arbeitsplatzes mit seinen einzelnen körperlichen Anforderungen an die linke 

und rechte Hand nicht in jedem Fall abdeckt (vgl. dazu nachfolgende Erwägung 4.4).

3.5  Dr. H.___ sieht sodann die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nur in 

qualitativer Hinsicht eingeschränkt. Unter den erwähnten, limitierenden Bedingungen 

ist denn auch ohne weiteres eine volle Arbeitsfähigkeit als gegeben zu erachten. 

Entgegen der Darstellung des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers (vgl. act. G 1, 

S. 3, Ziff. III. 2.) ist in den Akten kein ärztlicher Bericht von Prof. Dr. D.___ enthalten, 

worin dieser die Meinung vertritt, der Beschwerdeführer sei dauerhaft im Umfang von 

25% arbeitsunfähig. Im Bericht vom 31. Januar 2013 über die Abschlusskontrolle vom 

28. Januar 2013 (nach der Handgelenksarthrodese links vom 27. August 2012 und vor 

der Metallentfernung am 4. Oktober 2013 bei verheilter Handgelenksarthrodese [Suva-

act. 202 f.]) hielten med. pract. F.___ und Prof. Dr. D.___ vielmehr fest, dass der 

Beschwerdeführer die Hand für alltägliche Bewegungen wieder weitgehend 

vollumfänglich einsetze. Nur bei schweren Belastungen äussere er Schmerzen im 

Bereich des STT-Gelenks. Gegebenenfalls könnte eine Schraube das STT-Gelenk 

irritieren. Nach vollständiger ossärer Konsolidierung erfolge die Metallentfernung. Die 

Arbeitsunfähigkeit werde im Weiteren mit dem Hausarzt festgelegt (Suva-act. 187). Für 

die Zeit nach der Metallentfernung liegt sodann nur der Untersuchungsbericht vom 23. 

Oktober 2013 vor (Suva-act. 203), worin die beiden vorgenannten Ärzte festhielten, 

dass Vollbelastungen noch für 1 bis 2 Wochen vermieden werden sollten. Zur 

Arbeitsfähigkeit konkret äusserten sie sich nicht. Dr. C.___ attestierte dem 

Beschwerdeführer zwar anlässlich der Konsultation vom 1. Februar 2014 noch eine 

25%-ige Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 213). Eine Begründung dazu liegt jedoch keine 

vor und es ist davon auszugehen, dass es sich dabei um die Bestätigung der zu dieser 

Zeit im Arbeitsvertrag mit der B.___ GmbH vereinbarten bzw. erbrachten 75%-igen 

Arbeitsleistung des Beschwerdeführers handelte (vgl. act. G 5.5). Zusammenfassend ist 

mithin festzuhalten, dass bezüglich des linken Handgelenks im Folgenden von dem von 

Prof. Dr. E.___ beschriebenen (Suva-act. 57) und von Dr. H.___ bestätigten (Suva-act. 

216) Zumutbarkeitsprofil auszugehen ist. Eine zusätzliche zeitliche Einschränkung lässt 

sich vom unfallbedingten medizinischen Befund her nicht begründen.

4.   

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4.1  Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. 

Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit  aus, bei der - kumulativ - 

besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die 

ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint 

zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als 

Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein 

solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der 

Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik 

periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen 

herangezogen werden (BGE 129 V 475 E. 4.2.1 mit Hinweisen).

4.2  Laut Arbeitsvertrag vom 27. Dezember 2013 mit der B.___ GmbH ist der 

Beschwerdeführer seit dem 1. Januar 2014 als Hilfsmonteur für leichte Arbeit mit einem 

Arbeitspensum von 100% für eine Arbeitsleistung von 75% angestellt (act. G 5.5). Ent-

gegen der Auffassung des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers verwertet der 

Beschwerdeführer mit dieser beruflichen Tätigkeit seine verbliebene Arbeitsfähigkeit 

nicht in zumutbarem Umfang, womit der tatsächlich erzielte Verdienst von Fr. 

44‘037.50 (13 x Fr. 3‘387.50, vgl. act. G 5.4) keine verlässliche Grundlage für die 

Bestimmung des Invalideneinkommens darstellt. Der Arbeitsfähigkeitsgrad wird sowohl 

durch das Arbeitspensum bzw. die Anwesenheit am Arbeitsplatz als auch durch die 

während der Anwesenheitszeit erbrachte Leistung bzw. die - vom Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers angeführte - Effizienz bestimmt. So ist es nicht nur möglich, dass 

eine versicherte Person eine angepasste Tätigkeit nicht ganztags ausüben kann, 

sondern auch, dass sie in einer angepassten Tätigkeit durch ihre arbeitsbezogenen 

Fähigkeiten und Defizite verlangsamt ist. In Bezug auf den Beschwerdeführer ist jedoch 

nicht ersichtlich, inwiefern es ihm aufgrund seiner Handgelenkssituation links aus 

medizinischer Sicht unzumutbar sein sollte, in einer handgelenksadaptierten Tätigkeit in 

einem Vollpensum tätig zu sein und dabei eine volle Leistung zu erbringen (vgl. 

Erwägungen 3.4 und 3.5). Die Ausführungen in der Replik vom 29. Januar 2015 (act. G 

5, lit. A, B) sowie in den weiteren Akten (vgl. Suva-act. 63, 200, 222) weisen darauf hin, 

dass die Tätigkeit bei der B.___ GmbH nicht vollumfänglich einer adaptierten Tätigkeit 

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entspricht, woraus sich nicht ableiten lässt, die Arbeitsleistung von (nur) 75% (vgl. 

Arbeitsvertrag per 1. Juli 2013, Suva-act. 201) stehe im Zusammenhang mit dem 

Gesundheitszustand des Beschwerdeführers.

4.3  Steht also fest, dass der Beschwerdeführer medizinisch-theoretisch in einer 

adaptierten Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig ist, so ist als nächstes zu prüfen, ob die 

konkrete Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen theoretischen Arbeitsmarkt 

verwertbar und einem Arbeitgeber sozialpraktisch noch zumutbar ist (vgl. dazu RUMO-

JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 133). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist ein theoretischer 

und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der 

Unfallversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Ein 

ausgeglichener Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht 

zwischen Angebot und Nachfrage nach Stellen bzw. Arbeitskräften und weist einen 

Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten 

beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen 

Einsatzes. Bei der Bestimmung des im Einzelfall in Betracht fallenden, dem 

gesundheitlichen Anforderungsprofil entsprechenden Arbeitsmarktes ist nicht von 

realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten auszugehen. Es können nur Vorkehren verlangt 

werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven 

Gegebenheit zumutbar sind. Andererseits sind an die Konkretisierung von 

Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu 

stellen (Urteil des Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006 Eidgenössisches 

Versicherungsgericht, EVG] vom 17. September 2008, 9C_418/2008, E. 3.2.1). Das 

Bundesgericht hat selbst bei einer faktischen Einhändigkeit oder der Beschränkung der 

dominanten Hand als Zudienhand sowie überdies der Fähigkeit, nur noch leichte Arbeit 

verrichten zu können, wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten zu finden seien (Urteile des 

Bundesgerichts vom 23. März 2009, 8C_971/2008, E. 4.2.5; vom 17. April 2009, 

9C_418/2008, E. 2.3.2; vom 17. September 2008, 9C_418/2008, E. 3.2 f.; und vom 3. 

März 2010, 8C_810/2009, E. 2.6.4 je mit Hinweisen). Zu denken sei an einfache 

Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und 

Überwachung von (halb-)automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die 

keinen Einsatz von rechtem Arm und rechter Hand voraussetzten (Urteile des 

Bundesgerichts vom 17. Dezember 2008, 9C_418/2008, E. 3.2.2, und vom 27. August 

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2008, 8C_635/2007, E. 4.2 je mit Hinweisen). Wenn in diesem Rahmen nicht von 

realitätsfremden bzw. unmöglichen oder unzumutbaren Einsatzmöglichkeiten 

ausgegangen werden kann, ist dies wohl auch in der gesundheitlich besseren Situation 

des Beschwerdeführers - volle Gebrauchsfähigkeit der dominanten Hand, 

Gebrauchsfähigkeit der adominanten Hand für leichte Arbeiten - anzunehmen. Eine 

zumutbare Tätigkeit ist dem Beschwerdeführer nicht nur in so eingeschränkter Form 

möglich, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder nur unter 

nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers ausgeübt 

werden kann (vgl. dazu Urteil des EVG vom 3. Dezember 2003, I 349/01, E. 6.1). Beim 

als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt geht es nicht um reale, geschweige denn 

offene Stellen, sondern um (gesundheitlich zumutbare) Beschäftigungsmöglichkeiten, 

welche der Arbeitsmarkt von seiner Struktur her, abstrahiert von den konjunkturellen 

Verhältnissen, umfasst (Urteil des EVG vom 16. Juli 2003, I 758/02). Zusammenfassend 

ist festzuhalten, dass beim Beschwerdeführer eine zumutbare wirtschaftliche 

Verwertbarkeit der Rest¬arbeitsfähigkeit im Umfang von 100% in einer adaptierten 

Tätigkeit besteht.

4.4  Die Beschwerdegegnerin legte das Invalideneinkommen gestützt auf DAP-Zahlen, 

d.h. die Arbeitsplätze Nr. 8530, 8912, 9289, 9835 und 11450 (Suva-act. 225), mit Fr. 

58‘492.60 (Durchschnitt der fünf ausgewählten Arbeitsplätze) fest. Im Hinblick auf die 

geforderte Repräsentativität der DAP-Profile und der daraus abgeleiteten Lohnangaben 

hat die Beschwerdegegnerin nach der Rechtsprechung, zusätzlich zur Auflage von 

mindestens fünf DAP-Blättern, Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund 

der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über 

den Höchst- und Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils 

verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Im Beschwerdeverfahren ist 

es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-

Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer 

zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich 

gestützt auf die LSE vorzunehmen (Urteil des EVG vom 28. August 2003, U 35/00, E. 

4.2.2). Konkret liegen die erforderlichen Angaben vor (Suva-act. 225). Der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers erachtet jedoch die von der 

Beschwerdegegnerin ausgewählten DAP-Arbeitsplätze auf den Gesundheitszustand 

des Beschwerdeführers nicht zugeschnitten respektive ihm nicht zumutbar. Soweit er 

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sich auf den Standpunkt stellt, der Beschwerdeführer könne Tätigkeiten nicht 

beidhändig verrichten, kann ihm insoweit nicht gefolgt werden, als von den Suva-

Ärzten für leichte Arbeiten beidhändiges Hantieren nicht generell ausgeschlossen 

wurde. Einschränkend ist jedoch zu beachten, dass die Beweglichkeit des linken 

Handgelenks und die Kraft der linken Hand des Beschwerdeführers massgebend 

eingeschränkt sind und sich diese Komponenten, trotz der allgemeinen Fähigkeit beide 

Hände einzusetzen, in Bezug auf konkrete Tätigkeiten auswirken können. Insofern ist 

auch die Erklärung von Prof. Dr. E.___ - Trage- und Hebearbeiten bis 10 kg seien 

mehrfach am Tag möglich - in Ergänzung des Satzes - die rechte Hand sei ja in 

Ordnung - als Einschränkung zu verstehen. Das Hantieren mit oder Heben von 

Gegenständen gestaltet sich je nach Form und Gewicht oder auch der Höhe, auf die 

ein Gegenstand gehoben werden muss, verschieden. Entgegen der Feststellung der 

Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort vom 6. Januar 2015 (act. G 3) kommt 

insofern dem Hinweis des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers, beim Arbeitsplatz 

Nr. 8912 müssten Überkopfarbeiten ausgeführt werden, durchaus Bewandtnis zu. 

Gemäss Formular „Körperliche Anforderungen“ zum Arbeitsplatz Nr. 8912 ist das 

Heben über Brusthöhe bis 5 kg oft gefordert. Konkret müssen mit Pizzateigen gefüllte, 

5 kg schwere Kisten auf Palette gehoben werden. Bei dieser Tätigkeit ist anzunehmen, 

dass die vollständige Kompensation durch die rechte Hand ausgeschlossen bzw. ein 

gleichwertiger Einsatz der linken Hand, nicht zuletzt auch aus Sicherheitsgründen, 

notwendig ist. Das Heben von 5 kg schweren Kisten über Brusthöhe geschieht 

gewöhnlich nicht nur mit einer Hand und die Unterstützung durch die zweite Hand mit 

einer nahezu aufgehobenen Beweglichkeit des Handgelenks ist als ungenügend zu 

bezeichnen. Der DAP-Arbeitsplatz Nr. 8912 beinhaltet mithin Arbeiten, die über dem 

Zumutbaren liegen. Beim DAP-Arbeitsplatz Nr. 11450 ist sodann oft das mittelschwere 

Hantieren mit Gegenständen sowie das Heben und Tragen von Gegenständen bis 5 kg 

Gewicht, selten bis Brusthöhe, gefordert. Beidhändigkeit ist bedingt notwendig. Der 

Arbeitsplatz im Restaurant beinhaltet unter anderem die Tätigkeit, Tablare in den 

Rückgabewagen zu stellen. Die linke Hand des Beschwerdeführers bzw. dessen linkes 

Handgelenk dürfte, wie vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers befürchtet, auch 

hierfür nicht genügen. Tablare mit Geschirr werden im Regelfall, insbesondere um die 

Balance zu halten, beidhändig getragen. Dies dürfte über Brusthöhe mit einem steifen 

Handgelenk nur schwer möglich sein. Die Option, bei gewissen Tätigkeiten 

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(Bewegungen oben/unten) die Hilfe von Kolleginnen oder Kollegen in Anspruch 

nehmen zu können, erscheint ausserdem in geschäftigen Zeiten eher unrealistisch. 

Zusammenfassend ist mithin festzuhalten, dass nicht bedenkenlos auf alle von der 

Beschwerdegegnerin bei¬gezogenen Arbeitsplätze abgestellt werden kann.

4.5 

4.5.1      Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist demzufolge ein 

Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE 2012 vorzunehmen (BGE 129 V 478 E. 

4.2.2) und dabei auf die Tabelle TA 1, privater Sektor, Total, Männer Kompetenzniveau 

1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art). Insbesondere im 

Produktions- und Dienstleistungsbereich dürften Kontroll- oder 

Überwachungstätigkeiten oder Tätigkeiten im Kurierdienst, wie sie der 

Beschwerdeführer ohne weiteres auszuüben vermöchte, vorhanden sein. Im Jahr 2012 

lag der Durchschnittslohn für einen Mann bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 

Stunden bei Fr. 5‘210.--. Angepasst an die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 

Stunden ergibt sich ein monatliches Einkommen von Fr. 5‘431.--, was jährlich einen 

Betrag von Fr. 65‘172.-- bzw., normallohnindexiert bis 2014 (Index: Männer: 2013: 

0.8%; 2014: 0.7%), von Fr. 66‘153.-- ausmacht.

4.5.2      Nach der Rechtsprechung ist ein Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt, 

wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ein Versicherter, der 

gesundheitsbedingt lediglich noch leichte Hilfsarbeiten ausführen kann, seine 

Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 

erwerblichem Erfolg zu verwerten in der Lage ist. Zudem können weitere persönliche 

und berufliche Merkmale (Alter, Dauer der Beschäftigung, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad) Auswirkungen auf die Lohnhöhe 

haben (BGE 126 V 78 E. 5a mit Hinweisen). Im konkreten Fall gilt es zu 

berücksichtigten, dass hinsichtlich des körperlichen Anforderungen (schwer, 

mittelschwer, leicht) zwischen der angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers und 

den ihm nach Eintritt des Gesundheitsschadens am linken Handgelenk noch 

zumutbaren Tätigkeiten ein Unterschied besteht. Während der Beschwerdeführer vor 

dem Unfall im Baugewerbe bzw. Fensterbau mit schwereren Arbeiten beschäftigt war, 

sind ihm nun nur noch leichte handgelenksadaptierte Tätigkeiten zumutbar, immerhin 

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jedoch nicht bezüglich des dominanten Arms und zu einem Vollpensum. Das Spektrum 

der Tätigkeiten, welche der Beschwerdeführer noch verrichten kann, hat sich dadurch 

verringert. Die Tatsache, dass der Durchschnittslohn der Männer seit der LSE 2012 im 

Kompetenzniveau 1 im Verhältnis zur Nominallohnentwicklung spürbar höher ist als 

derjenige der Männer in der LSE 2010 im Anforderungsniveau 4, ist offenbar mit einer 

erhöhten Gewichtung von Schwerarbeiterlöhnen über alle Sektoren zu begründen (vgl. 

in TA1 2012 die Legende zur Definition von Tätigkeiten des Kompetenzniveaus 1 

„Einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art“). Nachdem der 

Beschwerdeführer gerade keine körperlich schweren Arbeiten mehr ausüben kann, ist 

dem vorgenannten Umstand mit einem Tabellenlohnabzug von 10% Rechnung zu 

tragen. Ausser Betracht fällt hingegen der behauptete Nachteil der Herkunft aus dem 

Balkan. Die Beschwerdegegnerin hält in der Duplik vom 27. Februar 2015 (act. G 7) 

unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zutreffend fest, dass die 

Nationalität in Bezug auf die Lohnhöhe im Anforderungsniveau 4 bzw. 

Kompetenzniveau 1 keine relevante Rolle spielt (Urteile des Bundesgerichts vom 27. 

Februar 2008, U 11/07, E. 8.4, und 2. November 2007, 8C_223/2007, E. 6.2.2). Es 

bestehen auch sonst keine weiteren Aspekte, die eine Erhöhung des Abzugs 

rechtfertigen. Bei einem Tabellenlohnabzug von 10% ergibt sich ein 

Invalideneinkommen von Fr. 59‘537.--.

4.6  Das in den Akten belegte und unbestrittene Valideneinkommen 2014 liegt bei Fr. 

58‘500.-- (13 x Fr. 4‘500.--; vgl. Suva- act. 224 und 33 betreffend 13. Monatslohn). 

Stellt sich die Frage nach einer Parallelisierung der Vergleichseinkommen infolge 

Minderverdienstes, so ist der von der versicherten Person vor Eintritt des 

Versicherungsfalls erzielte Verdienst mit den branchenüblichen Löhnen zu vergleichen 

(vgl. BGE 135 V 297), bevor zur genauen Bestimmung des Invaliditätsgrades der 

Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG durchgeführt werden kann. Der 

Beschwerdeführer arbeitete als Hilfsarbeiter im Baugewerbe (vgl. Suva-act. 37, 50). Der 

in der LSE-Tabelle TA1 ausgewiesene, auf einer 40-Stundenwoche beruhende 

Monatslohn, Kompetenzniveau 1, Baugewerbe, Männer, betrug für das Jahr 2012 Fr. 

5‘430.--. Aufgerechnet auf einen Jahreslohn und angepasst an eine branchenübliche 

Arbeitszeit von 41.5 Stunden (vgl. die Tabelle des Bundesamtes für Statistik, 

Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Baugewerbe) resultiert ein 

Jahreseinkommen von Fr. 67‘603.-- (Fr. 5‘430.-- / 40 x 41.5 x 12) bzw. 

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nominallohnindexiert bis 2014 (vgl. E. 4.5.1) von Fr. 68‘621.--. Angesichts des 

Valideneinkommens von Fr. 58‘500.-- ergibt sich ein Minderverdienst von 14.75% ([Fr. 

68‘621.-- – Fr. 58‘500.--] / Fr. 68‘621.--). Somit ist die Erheblichkeitsgrenze von 5% 

gemäss der höchstrichterlichen Rechtsprechung (BGE 135 V 297) überschritten. 

Demgemäss ist das Valideneinkommen vorliegend um 9.75% auf Fr. 64‘204.-- 

heraufzusetzen.

4.7  Unter Berücksichtigung eines Valideneinkommens von Fr. 64‘204.-- und eines 

Invalideneinkommens von Fr. 59‘537.-- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 4‘667.-- 

bzw. ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 7.5% (Fr. 4‘667.-- /Fr. 

62‘343.--).

5.  

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 24. Oktober 2014 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine 

zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 04.10.2016
	Art. 18 Abs.1 UVG: Verneinung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades; Berechnung gestützt auf die LSE 2012 (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 4. Oktober 2016, UV 2014/90).Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_771/2016.Entscheid vom 4. Oktober 2016 

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