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**Case Identifier:** efbf6c28-5e79-56e5-8d5c-3ae3b6ca337d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.08.2023 200 2022 392
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2022-392_2023-08-14.pdf

## Full Text

200 22 392 IV
MAK/IMD/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 14. August 2023

Verwaltungsrichterin Mauerhofer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 20. Mai 2022

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2023, IV/22/392, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1968 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich im Juni 2020 unter Hinweis auf Migräne und Kopfschmerzen 
bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV, 
Aktenbeilage [AB] 1). Die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) 
tätigte erwerbliche sowie medizinische Abklärungen und stellte mit Vorbe-
scheid vom 1. Dezember 2020 (AB 41) die Abweisung des Leistungsge-
suchs mangels invalidisierenden Gesundheitsschadens in Aussicht. Nach 
dagegen erhobenen Einwänden (AB 46, 48) legte die IVB die Akten dem 
Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Beurteilung vor (AB 49); dieser 
empfahl eine neurologisch-psychiatrische Begutachtung (AB 57). In der 
Folge beauftragte die IVB Dr. med. C.________, Facharzt für Neurologie, 
und Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 
mit der Begutachtung der Versicherten. Gestützt auf deren Gutachten vom 
13. August 2021 (AB 72.1, 73.1) sowie den "Abklärungsbericht für 
Selbständigerwerbende" vom 11. Februar 2022 (AB 84 S. 2 ff.) kündigte sie 
mit Vorbescheid vom 22. Februar 2022 (AB 85) die Zusprache einer vom 
1. Januar bis 31. Oktober 2021 befristeten halben Rente an; dies bei einem 
Invaliditätsgrad von 50 %. Nach dagegen vorgebrachten Einwänden 
(AB 88, 92) verfügte die IVB am 20. Mai 2022 (AB 95) wie in Aussicht ge-
stellt.

B.

Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin 
B.________, mit Eingabe vom 23. Juni 2022 Beschwerde mit dem Rechts-
begehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und nach Durch-
führung weiterer medizinischer Abklärungen, unter Wahrung der Partizipa-
tionsrechte der Parteien, sei neu über den Leistungsanspruch zu befinden.

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Mit Beschwerdeantwort vom 22. Juli 2022 beantragte die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde. Zugleich stellte sie die Zusprache 
der befristeten Rente in Frage.

Die Instruktionsrichterin machte die Beschwerdeführerin mit prozessleiten-
der Verfügung vom 26. Juli 2022 auf die Möglichkeit einer Schlechterstel-
lung aufmerksam und gab ihr Gelegenheit, sich hierzu sowie zur Be-
schwerdeantwort im Rahmen einer Replik zu äussern bzw. einer 
Schlechterstellung durch Rückzug der Beschwerde zu entgehen.

Mit Eingabe vom 6. September 2022 hielt die Beschwerdeführerin an der 
Beschwerde fest.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-

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tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 20. Mai 2022 (AB 95). 
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine 
Rente der Invalidenversicherung. 

In anfechtungs- und streitgegenständlicher Hinsicht liegt ein Rechtsverhält-
nis vor, wenn rückwirkend eine abgestufte und/oder befristete IV-Rente 
zugesprochen wird. Wird nur die Abstufung oder die Befristung der Leis-
tungen angefochten, wird damit die richterliche Überprüfungsbefugnis nicht 
in dem Sinne eingeschränkt, dass die unbestritten gebliebenen Rentenbe-
zugszeiten von der richterlichen Prüfung ausgenommen blieben (BGE 125 
V 413; SVR 2019 IV Nr. 32 S. 100 E. 3.2; AHI 2001 S. 278 E. 1a). Folglich 
ist der generelle Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der In-
validenversicherung zu prüfen, unter Einschluss der für den Zeitraum vom 
1. Januar bis 31. Oktober 2021 zugesprochenen halben Rente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2022 ist die Änderung vom 19. Juni 2020 des IVG 
(Weiterentwicklung der IV; AS 2021 705) in Kraft getreten. In zeitlicher Hin-
sicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen – 
grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung 
des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes 
Geltung haben (BGE 148 V 162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 210 E. 4.3.1 S. 
213). Zwar datiert die angefochtene Verfügung vom 20. Mai 2022 (AB 95), 
womit sie nach dem Inkrafttreten der IVG-Änderung vom 19. Juni 2020 
erging. Indessen liegt der frühestmögliche Zeitpunkt der potentiellen Ent-

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stehung eines Rentenanspruchs mit Blick auf die im Juni 2020 erfolgte 
Anmeldung (AB 1) vor dem 1. Januar 2022 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG), wes-
halb die diesbezüglichen Bestimmungen des IVG in der bis 31. Dezember 
2021 gültigen Fassung (fortan: aArt.) massgebend sind (Rz. 9101 des 
Kreisschreibens des Bundesamts für Sozialversicherungen über Invalidität 
und Rente in der Invalidenversicherung [KSIR]; zur Bedeutung von Verwal-
tungsweisungen vgl. BGE 144 V 195 E. 4.2 S. 198).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.3 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden kön-
nen auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. 
Art. 7 ATSG). Ausgangspunkt der Anspruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 
IVG sowie Art. 6 ff. und insbesondere Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizini-
sche Befundlage. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer 
nur dann anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeein-
trächtigung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist 
(BGE 145 V 215 E. 5.1 S. 221). 

2.4 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf 
eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben-
bereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 

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Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). 

2.5 Um den Leistungsanspruch beurteilen zu können, ist die Verwal-
tung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
Ärzte und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen 
haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand 
zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weite-
ren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 181 E. 2.3).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht ist den Akten – soweit entscheidwesent-
lich – das Folgende zu entnehmen:

3.1.1 Dr. med. E.________, Fachärztin für Neurologie, führte im Bericht 
vom 22. Dezember 2017 (AB 18 S. 12 f.) aus, die Patientin habe im Alter 
von 23 Jahren einen Autounfall erlitten. Seither leide sie unter rezidivieren-
den Kopfschmerzen, die einerseits vom Nacken her nach frontal ausstrahl-
ten, andererseits unter Migräne-Anfällen mit zum Teil Doppelbildern und 
Schwindelsensationen. Die klinisch-neurologische Untersuchung sei in al-
len Teilen regelgerecht. Auch habe das im Jahr 2016 unter den gleichen 
klinischen Bedingungen durchgeführte MRI des Neurocraniums abgesehen 
von unspezifischen, am ehesten mikroangiopathischen Veränderungen, 
keine fokalen Zeichen gezeigt. Es handle sich um ein Mischbild zwischen 
Spannungstypkopfschmerzen und einer Migräne, wobei auch der hohe 
Schmerzmittelkonsum eine Rolle spielen dürfte.

3.1.2 Im Bericht vom 7. Februar 2020 (AB 11.2 S. 2 ff.) diagnostizierte 
Dr. med. F.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, chroni-
sche therapierefraktäre Kopfschmerzen multifaktorieller Genese und eine 
arterielle Hypertonie. Für die Dauer vom 17. Januar 2020 bis 16. Februar 

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2020 attestierte sie eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. In den Berichten vom 
29. Mai (AB 11.2 S. 1) und 7. August 2020 (AB 18 S. 3 ff.) bestätigte die 
Ärztin eine weiterhin bestehende Arbeitsunfähigkeit von 50 %.

3.1.3 Dem Bericht von Dr. med. G.________, Fachärztin für Neurochir-
urgie, vom 21. Februar 2020 (AB 18 S. 10 f.) sind die folgenden Diagnosen 
zu entnehmen: Neuralgie Nervus occipitalis major beidseits mit/bei Facet-
tengelenksarthrose HWK2/3 beidseits und therapierefraktärer Migräne; neu 
diagnostizierte arterielle Hypertonie, aktuell unbehandelt, und Status nach 
zweimaligem Akzelerations- und Dezelerationstrauma, in neuraltherapeuti-
scher Behandlung. Die ausstrahlenden Kopfschmerzen und Nacken-
schmerzen dürften miteinander in Zusammenhang stehen. Hier könne es 
gut sein, dass durch eine aktivierte Arthrose auf der Höhe HWK2/3 der 
Nervus occipitalis major resp. der dritte okzipitale Nerv affektiert sei. Es 
werde eine intraartikuläre Infiltration durchgeführt. 

3.1.4 Im Bericht vom 20. Januar 2021 (AB 48) führte Dr. med. 
G.________ aus, mit Infiltrationen, Steroiden und Lokalanästhesie habe die 
Situation jeweils für eine gewisse Zeit kontrolliert bzw. erträglich gemacht 
werden können, so dass weniger Schmerzmittel hätten eingenommen wer-
den müssen. Die Situation sei chronifiziert. Weitere differentialdiagnosti-
sche Überlegungen drängten sich nicht auf, da die Patientin im Lokalanäs-
thesiefenster völlig schmerzfrei sei.

3.1.5 Im Bericht des Spitals H.________ vom 11. August 2021 (AB 72.2) 
wurde ausgeführt, bei der Patientin bestehe neben einer episodischen Mi-
gräne ohne Aura auch seit ca. zwei Jahren ein persistierender okzipitaler 
Schmerz, der heute ätiologisch nicht klar zuzuordnen sei. Anamnestisch 
entspreche dieser bei beidseitigem Auftreten und bei fehlenden einschies-
send-elektrisierenden Schmerzen nicht einer Okzipitalisneuralgie. Klinisch 
habe sich aktuell eine (laut Patientin jeweils im Rahmen einer Migräneatta-
cke) aggravierende Anisokorie bei ansonsten fokalneurologisch unauffälli-
gem Untersuchungsstatus gezeigt. 

3.1.6 Dr. med. C.________ diagnostizierte im neurologischen Teilgut-
achten vom 13. August 2021 (AB 72.1) mit Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit chronische rezidivierende Kopfschmerzen seit Jahren (ICD-10 

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G44.8), chronische Migräne, Medikamentenüberkonsumkopfschmerz, ak-
tuell mit Paracetamol, und Verdacht auf arterielle Hypertonie (S. 20). Aus 
neurologischer Sicht werde von einem zu Grunde liegenden, seit 
Jahrzehnten bestehenden primären Kopfschmerzleiden ausgegangen, 
welches in den letzten Jahren durch die gehäufte Einnahme von 
Akutanalgetika verschiedenen Typs, aktuell in Form von Dafalgan, 
chronifiziert worden sei. Die arterielle Hypertonie dürfte ebenfalls einen 
Beitrag zu den Kopfschmerzen leisten. Das Problem des 
Medikamentenüberkonsums sei mindestens seit Dezember 2017 bereits 
von neurologischer Seite bestätigt worden. Dieser diagnostischen 
Einschätzung werde auch aktuell weiterhin gefolgt. Die Arbeitsfähigkeit sei 
zum damaligen Zeitpunkt nicht eingeschränkt gewesen. Den von 
neurochirurgischer Seite geäusserten Verdachtsdiagnosen einer 
Okzipitalisneuralgie und eines zervikogenen Kopfschmerzes werde nicht 
gefolgt, die diesbezüglichen diagnostischen Kriterien seien aktuell nicht 
erfüllt (S. 25 f.). Der Patientin könne in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als 
… aktuell ein zeitliches Pensum von 80 % zugemutet werden, dabei 
bestehe keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Diese Tätigkeit könne 
als optimal angepasst eingestuft werden. Aus neurologischer Sicht sei bis 
anhin gemäss aktenmässigem Verlauf keine Arbeitsunfähigkeit attestiert 
worden. Die von den behandelnden Ärzten seit Januar 2020 attestierte 
Arbeitsunfähigkeit von 50 % erscheine aus neurologischer Sicht aktuell 
nicht zutreffend (S. 28 f. Ziff. 8).

Im psychiatrischen Teilgutachten vom 13. August 2021 (AB 73.1) hielt Dr. 
med. D.________ fest, es liege keine eigenständige primär psychische 
Störung vor (S. 13 Ziff. 6). Die Versicherte erleide keine andauernde 
somatoforme Schmerzstörung und es liege keine affektive Störung vor. In 
der aktuellen Untersuchung habe sich ein unauffälliger psychischer Befund 
erheben lassen, insbesondere hätten keine Depressivität oder Ängstlichkeit 
vorgelegen, die einen Krankheitswert aufgewiesen hätten. Die Versicherte 
sei zu 100 % arbeitsfähig (S. 14 f. Ziff. 7).

Interdisziplinär gingen die Gutachter Dres. med. C.________ und 
D.________ von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % für sämtliche Tätigkeiten 

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ohne weitere Einschränkung der Leistungsfähigkeit aus (AB 72.1 S. 31 
Ziff. 10, 73.1 S. 16 f. Ziff. 10).

3.1.7 In der Stellungnahme vom 23. Februar 2022 zum neurologischen 
Gutachten (AB 92 S. 2 f.) führte Dr. med. G.________ aus, sie könne die 
gutachterlichen Ausführungen nicht ganz nachvollziehen. Aus ihrer Sicht 
sei eine Arbeitsunfähigkeit (richtig wohl: Arbeitsfähigkeit) von maximal 50 % 
gegeben. Dies aufgrund der chronifizierten Schmerzen mit konsekutiven 
Schlaf- und Gedächtnisstörungen, Hypertonie und regelhafter Einnahme 
von Analgetika. Die Patientin müsse alle 12 Stunden Imigran benutzen, 
sonst sei sie nicht arbeitsfähig. Nur um ihre Existenz nicht zu gefährden, 
betreibe sie Analgetika-Abusus. Zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei das 
Gesamtbild mit allen Symptomen und deren Auswirkungen auf das normale 
Leben zu berücksichtigen. Unbedingt notwendig sei es, die Diagnose chro-
nische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-
11 F45.41) mit einfliessen zu lassen.

3.2

3.2.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.2.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 

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Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.2.3 Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen 
Spezialärzten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersu-
chungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 
Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der 
Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 
E. 1.3.4 S. 227, 135 V 465 E. 4.4 S. 470, 125 V 351 E. 3b bb S. 353; 
SVR 2020 IV Nr. 71 S. 246 E. 2.2).

3.3 In medizinischer Hinsicht erging die angefochtene Verfügung vom 
20. Mai 2022 (AB 95) gestützt auf das neurologisch-psychiatrische Gutach-
ten der Dres. med. C.________ und D.________ vom 13. August 2021 
(AB 72.1, 73.1). Dieses erfüllt die von der höchstrichterlichen Rechtspre-
chung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens gestellten An-
forderungen (vgl. E. 3.2.2 f. hiervor). Die darin enthaltenen Feststellungen 
beruhen auf eigenen Abklärungen, sind in Kenntnis der Vorakten sowie 
unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden getroffen worden. Die 
Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sind 
einleuchtend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum Gesundheitszu-
stand werden nachvollziehbar, umfassend und einlässlich begründet. Die 
Beurteilung des Gesundheitszustandes erfolgte unter Einbezug sämtlicher 
hier relevanten medizinischen Fachdisziplinen und beruht auf kongruenten 
Einschätzungen anlässlich der interdisziplinären Gesamtbeurteilung 
(AB 72.1 S. 31 Ziff. 10, 73.1 S. 16 f. Ziff. 10). Das von den Gutachtern er-
stellte Zumutbarkeitsprofil trägt den Einschränkungen der Beschwerdefüh-
rerin vollumfassend Rechnung. Dem Gutachten kommt somit voller Be-
weiswert zu. Was die Beschwerdeführerin gegen den Beweiswert des Gut-
achtens vorbringt, führt zu keinem anderen Ergebnis.

3.3.1 Die Beurteilung des Gutachters Dr. med. C.________, wonach 
keine Okzipitalisneuralgie zu diagnostizieren ist (AB 72.1 S. 24), steht in 
Einklang mit der fachärztlichen Einschätzung der Ärzte des Spitals 
H.________ in deren Bericht vom 11. August 2021 (AB 72.2), die diese 

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Diagnose ebenfalls ausschliessen. Auch die Neurologin Dr. med. 
E.________ stellte im Bericht vom 22. Dezember 2017 (AB 18 S. 12 f.) 
keine entsprechende Diagnose. Der Gutachter legte ausführlich dar, dass 
die Diagnosekriterien gemäss der Internationalen Klassifikation von Kopf-
schmerzerkrankungen ICHD-3 (vgl. <www.ichd-3.org>) für eine Okzipitalis-
neuralgie (ICHD-3 Ziff. 14.3) nicht erfüllt sind. Gemäss diesen muss u.a. 
der Schmerz mindestens zwei der folgenden Charakteristika aufweisen: 1. 
in paroxysmalen Schmerzattacken rezidivierend, die zwischen wenigen 
Sekunden bis Minuten dauern; 2. schwere Intensität; 3. einschiessend, 
stechend oder scharf. Aufgrund der erhobenen Anamnese (AB 72.1 S. 14) 
kam der Gutachter zum Schluss, dass die Kriterien Ziff. 1 und 3 nicht erfüllt 
sind, was auch mit Blick auf die im Bericht des Spitals H.________ vom 
11. August 2021 (AB 72.2) festgehaltenen Schilderungen der Beschwerden 
durch die Beschwerdeführerin überzeugt.

3.3.2 Die behandelnde Neurochirurgin Dr. med. G.________ bestätigte 
in der Stellungnahme vom 23. Februar 2022 (AB 92 S. 2 f.) einen Analgeti-
ka-Abusus. Zwar nimmt die Beschwerdeführerin offenbar anders als im 
Zeitpunkt der gutachterlichen Exploration nicht mehr Dafalgan, sondern 
Imigran ein. Sowohl Dafalgan mit dem Wirkstoff Paracetamol wie auch
Imigran mit dem Wirkstoff Sumatriptan (vgl. <www.compendium.ch>) kön-
nen bei übermässigem Gebrauch (Einnahme an mehr als 15 bzw. mehr als 
zehn Tagen pro Monat) im Zusammenhang mit einem medikamentenindu-
zierten Kopfschmerz stehen (vgl. ICHD-3 Ziff. 8.3.2.1 [Paracetamol] und 
8.2.2 [Triptan]). Insofern sprechen die Ausführungen von Dr. med. 
G.________ nicht gegen die vom Gutachter Dr. med. C.________ gestellte 
Diagnose eines Medikamentenüberkonsumkopfschmerzes (AB 72.1 S. 20 
Ziff. 6), zumal bereits Dr. med. E.________ im Bericht vom 22. Dezember 
2017 (AB 18 S. 12 f.) auf den Einfluss des Schmerzmittelkonsums auf den 
Kopfschmerz hingewiesen hatte.

3.3.3 Der Gutachter Dr. med. D.________ verneinte das Vorliegen einer 
eigenständigen primären psychischen Störung mit überzeugender 
Begründung. Insbesondere legte er dar, dass andauernde psychosoziale 
Konflikte und Traumatisierungen auszuschliessen waren, die einen 
intrapsychischen Konflikt herbeigeführt hätten, der nicht anderweitig zu 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2023, IV/22/392, Seite 12

äussern gewesen wäre, als durch das Benennen von Schmerzzuständen 
(AB 73.1 S. 14 f. Ziff. 7.2). Damit verneinte der Gutachter das Vorliegen 
einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) – 
entgegen der Beschwerde (S. 7 Ziff. 4) – unter Bezugnahme auf die 
einschlägigen Diagnosekriterien (DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT [Hrsg.], 
Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], 
Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Aufl., 2015, S. 224, 233) schlüssig. 
Soweit die Beschwerdeführerin darüber hinaus unter Hinweis auf die 
Ausführungen von Dr. med. G.________ das Vorliegen einer 
psychiatrischen Diagnose postuliert (Beschwerde S. 7 f. Ziff. 4), ist ihr nicht 
zu folgen. Weder begründete Dr. med. G.________ die im Bericht vom 23. 
Februar 2022 (AB 92 S. 2 f.) festgehaltene Diagnose einer chronischen 
Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 
F45.41) noch verfügt sie über die massgebende fachärztliche Qualifikation 
(vgl. dazu Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 6. Oktober 2014, 
9C_139/2014, E. 5.2), so dass ihre Stellungnahme kein Indiz darstellt, wel-
ches gegen die Zuverlässigkeit des psychiatrischen Gutachtens vom 13. 
August 2021 (AB 73.1) sprechen würde.

Darüber hinaus ist bezüglich der Stellungnahme von Dr. med. G.________ 
der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Hausärzte mitunter im 
Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen 
eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; 
SVR 2015 IV Nr. 26 S. 80 E. 5.3.3.3). Dies gilt nicht nur für den allgemein 
praktizierenden Hausarzt, sondern ebenso für den behandelnden Spezial-
arzt und erst recht für den schmerztherapeutisch tätigen Arzt mit seinem 
besonderen Vertrauensverhältnis und dem Erfordernis, den geklagten 
Schmerz zunächst bedingungslos zu akzeptieren (Entscheid des Eid-
genössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute BGer] vom 20. März 
2006, I 655/05, E. 5.4).

3.4 Gestützt auf das nach dem Dargelegten voll beweiskräftige neuro-
logisch-psychiatrische Gutachten der Dres. med. C.________ und 
D.________ vom 13. August 2021 (AB 72.1, 73.1) ist von einer Arbeits-
fähigkeit der Beschwerdeführerin von 80 % in jeglicher Tätigkeit ohne wei-
tere Einschränkung der Leistungsfähigkeit auszugehen (AB 72.1 S. 31 Ziff. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2023, IV/22/392, Seite 13

10). Auf den zeitlichen Verlauf der Arbeitsunfähigkeit gingen die Gutachter 
nicht explizit ein. Dr. med. C.________ hielt diesbezüglich einzig fest, aus 
neurologischer Sicht sei bis anhin gemäss dem aktenmässigen Verlauf 
keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Von den behandelnden Ärzten 
sei offenbar seit Januar 2020 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert 
worden. Diese Einschätzung erscheine aus neurologischer Sicht aktuell 
nicht zutreffend (AB 72.1 S. 29 Ziff. 8). 

Soweit die Beschwerdegegnerin für den Zeitraum vom 1. Januar bis 
31. August 2021 auf die Einschätzung einer Arbeitsfähigkeit von 50 % 
durch Dr. med. F.________ (AB 11.2 S. 1, S. 3 Ziff. 4.1, 18 S. 3 Ziff. 1.3) 
abstellte (vgl. AB 84 S. 2 Ziff. 1, S. 4 Ziff. 7) und der Beschwerdeführerin 
eine befristete halbe Rente zusprach (AB 95 S. 2), ist ihr nicht zu folgen. 
Gestützt auf das neurologisch-psychiatrische Gutachten vom 13. August 
2021 (AB 72.1, 73.1) sowie die restliche Aktenlage bestand zumindest seit 
Dezember 2019 (Beginn Wartejahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 
29 Abs. 1 IVG bei Anmeldung im Juni 2020 [AB 1]) nie eine höhere Ar-
beitsunfähigkeit als maximal 20 %; es lassen sich in den Akten denn auch 
keinerlei Anzeichen für einen entsprechend veränderten Sachverhalt fin-
den. Damit ist eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von mindestens 
40 % ohne wesentlichen Unterbruch während eines Jahres nicht erstellt 
und ein Rentenanspruch konnte nicht entstehen (vgl. E. 2.4 hiervor).

3.5 Folglich ist die Beschwerde abzuweisen und die angefochtene 
Verfügung vom 20. Mai 2022 (AB 95) dahingehend abzuändern, als der 
Beschwerdeführerin auch für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Oktober 2021 
kein Rentenanspruch zusteht. Auf die mögliche Schlechterstellung wurde 
die Beschwerdeführerin mit prozessleitender Verfügung vom 26. Juli 2022 
aufmerksam gemacht (Art. 61 lit. d ATSG; BGE 144 V 153 E. 4.1.1 f. 
S. 155; SVR 2007 AHV Nr. 15 S. 42 E. 3.1).

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2023, IV/22/392, Seite 14

hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe entnommen.

4.2 Es besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 
Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfügung vom 20. Mai 2022 der IV-Stelle Bern wird dahingehend 
abgeändert, als der Beschwerdeführerin auch für die Zeit vom 1. Janu-
ar bis 31. Oktober 2021 kein Rentenanspruch zusteht.

3. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2023, IV/22/392, Seite 15

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-

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fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.