# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 810ef227-20f3-5c3b-a640-07d1b93726d7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.03.2010 C-5618/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5618-2007_2010-03-11.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5618/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  M ä r z  2 0 1 0

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Beat Weber,
Richter Stefan Mesmer,
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
handelnd durch B._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Hilflosenentschädigung
(Verfügung vom 2. Juli 2007).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5618/2007

Sachverhalt:

A.
A._______, geboren am (...) 1991, ist schweizerische und israelische 
Staatsangehörige  mit  Wohnsitz  in  Israel.  Ihre  Eltern  sind  ebenfalls 
schweizerische und israelische Doppelbürger. Der  Vater,  B._______, 
zahlte seit dem Jahr 1972 und die Mutter, C._______, seit dem Jahr 
1997 Beiträge in  die schweizerische Freiwillige Versicherung AHV/IV 
(act. 107).  A._______ leidet  wegen  Sauerstoffmangels  während  der 
Geburt  an einer cerebralen Bewegungsstörung (Cerebralparese). Bei 
der Schweizerischen Botschaft  in Israel ging am 17. November 1993 
die Anmeldung von A._______, vertreten durch ihren Vater B._______, 
zum Bezug  von  IV-Leistungen  für  Minderjährige  ein.  Sie  beantragte 
Beiträge an die Sonderschulung (act. 1).

B.
Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) sprach, nach Abklä-
rung der medizinischen Situation, mit Verfügung vom 8. März 1995 die 
notwendigen  medizinischen  Massnahmen (Art. 13  IVG)  zur  Behand-
lung  des  Geburtsgebrechens  Nr. 390  von  A._______ inkl. 
Physiotherapie nach ärztlicher Verordnung für die Zeit von 17. August 
1993 bis 31. Dezember 1998 zu (act. 11). Mit Verfügung vom 9. März 
1995 sprach die IVSTA A._______ zudem die Abgeltung für die Son-
derschulung (Art. 19 IVG) für die Dauer vom 15. August 1993 bis Ende 
Schuljahr 1995/96 (act. 12) zu. Im Laufe der Jahre wurden auch weite-
re Eingliederungsmassnahmen wie Sprachtherapie, Logopädie, Ergo-
therapie etc. von der IVSTA zugesprochen.

C.
Mit  Schreiben  vom  25. Oktober  1996  beantragte  der  Vater  von 
A._______ sinngemäss einen Pflegebeitrag für hilflose Minderjährige, 
da  die  Eltern  ständig  auf  Hilfspersonal  zur  Erledigung der  täglichen 
Beschäftigungen ihrer Tochter angewiesen seien (act. 17). Die IVSTA 
sprach A._______ mit Verfügung vom 27. August 1997 Pflegebeiträge 
für hilflose Minderjährige gemäss Art. 20 IVG für eine Hilflosigkeit mitt-
leren Grades,  d.h. CHF 17 pro Tag bei  Hauspflege, für  die Zeit  vom 
1. Januar 1997 bis 31. Dezember 2000 zu (act. 26). Die Pflegebeiträge 
wurden in  der Folge mit  Verfügung vom 25. Juni  2001 (act. 65) vom 
1. Januar  2001  bis  31. Dezember  2003,  und  mit  Verfügung  vom 
12. Mai  2004 (act. 102)  vom 1. Januar  2004 bis  31. Dezember  2005 
verlängert.

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D.
Mit Schreiben vom 6. Juni 2006 kündigte die IVSTA eine weitere Revi-
sion betreffend den Anspruch auf Pflegebeiträge für hilflose Minderjäh-
rige  an und holte  die notwendigen Formulare  ein  (act. 124). Der  IV-
Stellenarzt der IVSTA, Dr. D._______, beurteilte daraufhin die einge-
reichten Arztberichte und den ausgefüllten Fragebogen. Er kam zum 
Schluss,  dass  die  Bedingungen  für  eine  mittelschwere  Hilflosigkeit 
nicht mehr gegeben seien, sondern nur noch diejenigen für eine Hilflo-
sigkeit leichten Grades (act. 140).

Aus diesem Grund kündete die IVSTA mit Vorbescheid vom 7. Februar 
2007 (act. 143) an, dass ab 17. Juli 2006 nur noch ein Anspruch auf 
einen Pflegebeitrag für eine Hilflosigkeit leichten Grades bestehe.

Dagegen erhob der Vater von A._______ mit Schreiben vom 3. März 
2007 (act. 148) Einwand und brachte vor, seine Angaben im Fragebo-
gen seien offensichtlich nicht klar verstanden worden, weshalb er zu 
den  einzelnen  Punkten  weitergehende  Ausführungen  machte.  Seine 
Tochter brauche indirekt Hilfe von Drittpersonen beim An- und Ausklei-
den. Dies bedeute, dass sie sich teilweise allein an- und auskleiden 
könne  aber  bspw. Hilfe  bei  den  Ärmeln,  beim  Reissverschluss,  bei 
sämtlicher  Unterwäsche,  bei  Socken  und  Strumpfhosen  sowie  beim 
Schnüren der Schuhe benötige. Im Weiteren könne seine Tochter le-
diglich vom Stuhl oder Bett alleine aufstehen, liege sie am Boden (was 
wegen Umfallens öfters geschehe) brauche sie Hilfe. Beim Essen kön-
ne sie unmöglich gleichzeitig mit  beiden Händen essen, so dass sie 
öfters  Hilfe  beim  Zerkleinern  der  Nahrung  beanspruche.  Ebenfalls 
ständige Hilfe benötige sie bei der Hygiene der Regel, welche sie jede 
2. Woche erhalte und einige Tage andaure.

Dr. D._______,  IV-Stellenarzt,  nahm in  der  Folge  mit  medizinischem 
Bericht vom 19. Juni 2007 (act. 150) zum Einwand Stellung und bestä-
tigte seine Einschätzung vom 22. November 2006.

E.
Die  IVSTA verfügte  gestützt  auf  den  Bericht  von  Dr. D._______ am 
2. Juli  2007 die Herabsetzung auf einen Pflegebeitrag für eine Hilflo-
sigkeit  leichten  Grades,  CHF 7  pro  Tag,  per  1. September  2007 
(act. 152).

F.
A._______ (nachfolgend:  Beschwerdeführerin),  gesetzlich  vertreten 

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durch ihren Vater, erhob am 20. August 2007 (eingegangen am 23. Au-
gust  2007)  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  gegen  die 
Verfügung der IVSTA vom 2. Juli 2007 und beantragte sinngemäss die 
Aufhebung der Verfügung und weiterhin die Ausrichtung des Pflegebei-
trages für  mittelschwere Hilflosigkeit. Der  Vater  führte  aus,  dass  die 
Einschätzung einer leichten Hilflosigkeit  bei  seiner Tochter  nicht  den 
Tatsachen entspreche. Zur Klarstellung habe er in seinem Einwand di-
verse zusätzliche Angaben und Erläuterungen zum ausgefüllten Fra-
gebogen abgegeben und diese würden eine mittelschwere Hilflosigkeit 
beweisen. Dies werde zudem auch vom behandelnden Arzt bestätigt. 
Die problematischen Lebensverrichtungen seien: Ankleiden, Waschen 
und Körperpflege, Notdurft, Hygiene (Regel), Fortbewegung und Kon-
taktaufnahme,  Essen  teilweise.  Zudem  sei  es  unverständlich,  wieso 
die  IVSTA zu  seinen  Erläuterungen  nicht  Stellung  genommen  habe 
und der ganze Brief  nur eine Kopie des ersten Beschlusses sei,  mit 
der Zugabe, dass der „Rekurs“ nicht angenommen werde. Weiter führ-
te der Vater aus, er sei bereit, seine Tochter von einem von der IVSTA 
bestimmten Arzt untersuchen zu lassen, um den Grad der Hilflosigkeit 
zu bestimmen.

G.
Die IVSTA (nachfolgend: Vorinstanz) reichte am 23. Oktober 2007 ihre 
Vernehmlassung ein und beantragte die Abweisung der Beschwerde. 
Die  Beschwerdeführerin  verweise  zur  Begründung ihrer  Beschwerde 
auf ihre Stellungnahme vom 3. März 2007 zum Vorbescheid. Da sich 
aus der Beschwerde somit keine neuen Aspekte ergeben würden, kön-
ne „vollinhaltlich“ auf die zwei Stellungnahmen des ärztlichen Dienstes 
der IVSTA vom 22. November 2006 und vom 19. Juni 2007 verwiesen 
werden. Im  Rahmen der  zweiten  Stellungnahme habe  sich  der  Arzt 
insbesondere zu den im Anhörungsverfahren vorgebrachten Einwän-
den  geäussert.  Es  sei  den  Stellungnahmen des  ärztlichen  Dienstes 
nichts weiteres mehr beizufügen.

H.
Mit Verfügung vom 30. Oktober 2007 forderte die Instruktionsrichterin 
die  Beschwerdeführerin  zur  Zahlung  eines  Kostenvorschusses  von 
CHF 400 auf. Die Bezahlung des Kostenvorschusses ging am 6. De-
zember 2007 ein.

I.
Die Beschwerdeführerin wiederholte in ihrer Replik vom 26. November 

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2007  ihre  Ausführungen  in  der  Beschwerde  und  der  Stellungnahme 
aufgrund des Vorbescheides. Es sei aufgezeigt worden, dass sie in al-
len  Lebensverrichtungen  auf  Hilfe  und  auch  öfters  auf  persönliche 
Überwachung angewiesen sei.

J.
Die Vorinstanz reichte am 14. Februar 2008 ihre Duplik ein und bean-
tragte weiterhin die Abweisung der Beschwerde. Aus der Replik wür-
den sich keine neue Aspekte ergeben. Sie verweise daher nochmals 
auf die Stellungnahmen des IV-Stellenarztes vom 22. November 2006 
und 19. Juni 2007.

K.
Mit Verfügung vom 25. Februar 2008 schloss die Instruktionsrichterin 
den Schriftenwechsel.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung 
von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgeset-
zes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwal-
tungsverfahrensgesetz,  VwVG,  SR 172.021),  sofern  kein  Ausnahme-
tatbestand erfüllt  ist  (Art. 31, 32 des Bundesgesetzes über das Bun-
desverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, 
VGG,  SR 172.32]).  Zulässig  sind  Beschwerden  gegen  Verfügungen 
von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die IV-Stelle für Versicherte im 
Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b  des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-
rung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20]).

Die angefochtene Verfügung ist als Verfügung im Sinn von Art. 5 VwVG 
zu qualifizieren, und eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. 
Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zur Beurteilung der vorliegen-
den Beschwerde zuständig.

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1.2 Die im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung unmündige Beschwer-
deführerin, gesetzlich vertreten durch ihren Vater, ist durch die ange-
fochtene Verfügung besonders  berührt  und hat  an deren Aufhebung 
oder  Änderung  ein  schutzwürdiges  Interesse  (Art. 48  Abs. 1  VwVG; 
vgl. auch Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1). Sie 
ist daher zur Beschwerde legitimiert.

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht  (Art. 50 
Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 60 ATSG). 

Die  Verfügung  vom  30. Oktober  2007  betreffend  den  einverlangten 
Kostenvorschuss (Art. 63 Abs. 4 VwVG) wurde der Beschwerdeführe-
rin  am 5. November 2007 zugestellt,  weshalb der 5. Dezember 2007 
der letzte Tag der Zahlungsfrist war. Die Beschwerdeführerin hat den 
Kostenvorschuss  am  6. Dezember  2007  und  damit  nach  Ablauf  der 
Zahlungsfrist  einbezahlt. Damit  wäre auf  die Beschwerde grundsätz-
lich nicht einzutreten.

Der  Beschwerdeführerin  wurde  die  Vernehmlassung  der  Vorinstanz 
aufgrund eines  Versehens  des Gerichts  nicht  als  Beilage  zur  Verfü-
gung vom 30. Oktober  2007 mitgeschickt,  weshalb  mittels  Mitteilung 
vom 15. November 2007 eine neue Frist von 30 Tagen angesetzt wur-
de. Mit Verfügung vom 3. Januar 2008 räumte die Instruktionsrichterin 
der Beschwerdeführerin Gelegenheit ein, die rechtzeitige Zahlung des 
Kostenvorschusses  nachzuweisen  bzw. zum vorgesehenen  Nichtein-
tretensbeschluss Stellung zu nehmen. Die Beschwerdeführerin machte 
mit undatierter Eingabe, der Post übergeben am 28. Januar 2008, gel-
tend, sie sei der Auffassung gewesen, die gewährte Fristerstreckung 
habe sich sowohl auf die Einreichung der Replik wie auch auf die Be-
zahlung des Kostenvorschusses bezogen. Davon hätte sie unter ande-
rem auch deshalb ausgehen dürfen, weil sie von der Vernehmlassung 
noch keine Kenntnis habe nehmen können. Im Übrigen sei es ihr un-
verständlich, weshalb die Post elf Tage benötigt habe, um die Überwei-
sung zu tätigen. 

Aufgrund der konkreten Umstände des vorliegenden Falles kann der 
Beschwerdeführerin nicht vorgeworfen werden, dass sie die Mitteilung 
vom 15. November 2007 als Fristerstreckung für die Einreichung der 
Replik und die Bezahlung des Kostenvorschusses verstanden hat. Die 
Frist gilt  daher als gewahrt, weshalb auf die Beschwerde einzutreten 
ist.

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1.4 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Das  VwVG findet  aufgrund von Art. 3  Bst. dbis VwVG jedoch 
keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das ATSG an-
wendbar ist. Nach Art. 2 des ATSG sind die Bestimmungen des ATSG 
anwendbar, soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze des Bun-
des dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des 
ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 28-70 IVG) an-
wendbar,  soweit  das  IVG  nicht  ausdrücklich  eine  Abweichung  vom 
ATSG vorsieht.

1.5 Mit  der  Beschwerde an das  Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden,  die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

1.6 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).

2.
Der  Beschwerdeführerin  ist  von  der  Vorinstanz  bis  zum  31. August 
2007 eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades ausgerichtet wor-
den. Mit Verfügung vom 2. Juli 2007 wurde diese auf eine Entschädi-
gung für eine Hilflosigkeit leichten Grades ab 1. September 2007 redu-
ziert. 

Streitig und zu prüfen ist nachfolgend, ob diese Reduktion zu Recht er-
folgt ist.

2.1
Vorab ist zu prüfen, welche materiellen Rechtsnormen im vorliegenden 
Verfahren anwendbar sind.

Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln sind in verfah-
rensrechtlicher Hinsicht  diejenigen Rechtssätze massgebend, welche 
im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 

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E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbestimmun-
gen.

In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). Ein allfälliger 
Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund 
des bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach der neuen Norm zu prü-
fen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

2.2 Die Beschwerdeführerin ist Staatsangehörige der Schweiz und von 
Israel, weshalb vorliegend Schweizer Recht anwendbar ist. 

Gemäss Art. 4 Abs. 1 des Abkommens vom 23. März 1984 zwischen 
der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  dem  Staat  Israel  über 
Soziale  Sicherheit,  in  Kraft  getreten  am  1. Oktober  1985 
(SR 0.831.109.449.1), sind die Staatsangehörigen des einen Vertrags-
staates  sowie  deren  Familienangehörige  und  Hinterlassene,  soweit 
diese ihre Rechte von den genannten Staatsangehörigen ableiten, in 
ihren Rechten und Pflichten aus der Gesetzgebung des anderen Ver-
tragsstaates  den  Staatsangehörigen  dieses  Vertragsstaates  bezie-
hungsweise deren Familienangehörigen und Hinterlassenen gleichge-
stellt.  Die  Beschwerdeführerin  könnte  daher aus  diesem Abkommen 
bei  dessen  Anwendbarkeit  keinen  weitergehenden  Rechtsanspruch 
ableiten.

3.
3.1 Nach  der  ständigen  Rechtsprechung  des  Schweizerischen  Bun-
desgerichts sind für die richterliche Beurteilung grundsätzlich die tat-
sächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Ver-
fügung  massgebend  (BGE 129  V  1  E. 1.2  mit  Hinweisen,  vgl.  auch 
THOMAS LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3. Auflage, 
Bern 2003, S. 489 Rz. 20).

3.2 Im  Revisionsverfahren  ist  nach  der  bundesgerichtlichen  Recht-
sprechung  als  zeitlicher  Referenzpunkt  für  die  Prüfung  einer  an-
spruchserheblichen  Änderung  des  Hilflosigkeitsgrades  die  letzte 
rechtskräftige  Verfügung  massgeblich,  welche  auf  einer  materiellen 
Prüfung  des  Anspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung 
und Beweiswürdigung beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4). Im vorliegenden 
Revisionsverfahren wird somit der rechtserhebliche Sachverhalt durch 

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die  Verfügung vom 12. Mai  2004 (act. 102)  einerseits  und die  Verfü-
gung vom 2. Juli 2007 (act. 152) andererseits bestimmt.

Es ist daher zu prüfen, ob zwischen dem 12. Mai 2004 und dem 2. Juli 
2007  eine  anspruchsbeeinflussende  Änderung  des  Gesundheitszu-
stands eingetreten ist.

3.3 Am 1. Januar 2003 sind die Bestimmungen des ATSG sowie die 
zugehörige Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) in Kraft ge-
treten. Nicht anwendbar sind hingegen die Änderungen des ATSG vom 
6. Oktober 2006 und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IVG-Revi-
sion, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008), 
da  der  angefochtene Entscheid  vor Inkrafttreten der  entsprechenden 
Bestimmungen ergangen ist (vgl. auch  UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 
2. Auflage, Zürich Basel Genf 2009, Art. 82 Rz. 5).

3.4 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung 
mit  Art. 1  Abs. 1  IVG zu  berücksichtigenden  ATSG-Normen  u.a.  zur 
Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 17) hat 
das  Schweizerische  Bundesgericht  (vormals:  Eidgenössisches  Versi-
cherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG ent-
haltenen  Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine  formellgesetzliche 
Fassung der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechen-
den Begriffen vor  Inkrafttreten des  ATSG handelt  und sich  inhaltlich 
damit  keine  Änderung  ergibt,  weshalb  die  hierzu  entwickelte  Recht-
sprechung übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 
V 343 E. 3).

3.5 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  jene  Vorschriften  Anwendung, 
die bei Erlass der Verfügung vom 2. Juli 2007 in Kraft gestanden sind. 
Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG vom 21. März 2003 
und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003 
(IVV; SR 831.201; 4. IV-Revision, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859) in 
Kraft  getreten. Somit sind vorliegend für die Prüfung des geltend ge-
machten Anspruchs diese Fassungen des IVG und der IVV anwendbar. 
Für die Zeit vor Inkrafttreten der genannten Erlasse richtet sich ein all-
fälliger  Anspruch  nach  altem  Recht.  Die  Änderungen  des  IVG  vom 
6. Oktober 2006 und der IVV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision, 
AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind 
hingegen nicht anwendbar, da der angefochtene Entscheid vor Inkraft-
treten der entsprechenden Bestimmungen ergangen ist.

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4.
4.1 Nach Art. 42 Abs. 1 IVG in der  ab 1. Januar  2004 gültigen Fas-
sung  (4. IV-Revision)  besitzen  hilflose  Versicherte,  welche  Wohnsitz 
und  gewöhnlichen  Aufenthalt  in  der  Schweiz  haben,  Anspruch  auf 
Hilflosenentschädigung.  Minderjährige  Schweizer  Bürgerinnen  und 
Bürger ohne Wohnsitz in der Schweiz (Art. 13 Abs. 1 ATSG) sind hin-
sichtlich  der  Hilflosenentschädigung  den  Versicherten  gleichgestellt, 
sofern sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 Abs. 2 ATSG) in der 
Schweiz haben (Art. 42bis Abs. 1 IVG).

Die  Beschwerdeführerin  als  minderjährige  Schweizer  Bürgerin  mit 
Wohnsitz und Aufenthalt im Ausland hat demnach keinen Anspruch auf 
Hilflosenentschädigung. 

4.2 Gemäss Art. 20 IVG in der bis am 31. Dezember 2003 gültig ge-
wesenen Fassung wird hilflosen Minderjährigen, die das zweite Alters-
jahr zurückgelegt  haben und sich nicht  zur Durchführung von Mass-
nahmen in einer Anstalt aufhalten, ein Pflegebeitrag gewährt. Der Bei-
trag fällt mit der Entstehung des Anspruchs auf eine Rente oder eine 
Hilflosenentschädigung  dahin  (Abs. 1).  Der  Bundesrat  legt  die  Höhe 
des Beitrags fest (Abs. 2).

Nach Art. 13 IVV in der bis am 31. Dezember 2003 gültig gewesenen 
Fassung beläuft  sich  der  Pflegebeitrag  für  hilflose Minderjährige  bei 
Hilflosigkeit  schweren  Grades  auf  CHF 27,  bei  Hilflosigkeit  mittleren 
Grades auf CHF 17 und bei Hilflosigkeit leichten Grades auf CHF 7 im 
Tag.

Diese Bestimmungen wurden mit der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 
2004 ersatzlos aufgehoben.

4.3 Nach  den  Schlussbestimmungen  zur  4. V-Revision  werden 
laufende Pflegebeiträge  für  hilflose  Minderjährige  sowie  Beiträge an 
die Kosten für die Hauspflege im Ausland auch nach Inkrafttreten der 
4. IV-Revision  im  bisherigen  Betrag  ausgerichtet,  solange  die  An-
spruchsvoraussetzungen dafür erfüllt sind (Schlussbestimmungen der 
Änderung  vom  21. März  2003,  Bst. a  Abs. 3  und  6,  [4. IV-Revision, 
AS 2003 3837 Ziff. II; BBl 2001 3205]).

Fallen bei einer Revision eine oder mehrere Anspruchsvoraussetzun-
gen dahin,  so sind die laufenden Leistungen nach den Grundsätzen 
für die Herabsetzung bzw. Aufhebung der Renten anzupassen (Kreis-

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schreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung 
[KSIH] des Bundesamtes für Sozialversicherungen, in der vom 1. Ja-
nuar  2004  bis  31. Dezember  2007  gültig  gewesenen  Fassung,  Rz. 
10.005 KSIH).

Da  die  Beschwerdeführerin seit  dem  1. Januar  1997  Pflegebeiträge 
nach Art. 20 IVG in der bis am 31. Dezember 2003 gültig gewesenen 
Fassung erhalten hat (act. 1, 17, 26), hat sie bei weiterhin gegebenen 
Anspruchsvoraussetzungen auch nach dem 1. Januar 2004 Anspruch 
auf den bisherigen Pflegebeitrag.

4.4 Die am 25. Mai 1991 geborene Beschwerdeführerin war im vorlie-
gend zu überprüfenden Zeitraum (bis zum Zeitpunkt der angefochte-
nen Verfügung vom 2. Juli 2007) minderjährig (vgl. Art. 14 des Schwei-
zerischen Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907 [ZGB; SR 210]) 
und  erfüllt  somit  die  einschlägige  Anspruchsvoraussetzung  nach 
Art. 20 IVG in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung.

5.
5.1 Eine formell  rechtskräftig  zugesprochene Dauerleistung wird von 
Amtes wegen oder auf Gesuch hin erhöht, herabgesetzt oder aufgeho-
ben, wenn sich der ihr zu Grunde liegende Sachverhalt  nachträglich 
erheblich verändert  hat  (Art. 17 Abs. 2 ATSG). Ändert  sich der Grad 
der Hilflosigkeit in erheblicher Weise, so finden Art. 86-88bis IVV bzw. 
Art. 87-88bis IVV  Anwendung  (Art. 35  Abs. 3  Satz 1  IVV  in  der  bis 
31. Dezember  2003  bzw. Art. 35  Abs. 2  Satz 1  IVV  in  der  seit  dem 
1. Januar 2004 gültigen Fassung). 

5.2 Demnach wird eine Revision von Amtes wegen u.a. durchgeführt, 
wenn sie im Hinblick auf eine mögliche erhebliche Änderung des Inva-
liditäts-  oder  Hilflosigkeitsgrades  oder  des  invaliditätsbedingten  Be-
treuungsaufwandes bei der Festsetzung der Rente oder Hilflosigkeits-
entschädigung  auf  einen  bestimmten  Termin  in  Aussicht  genommen 
worden ist oder wenn Tatsachen bekannt oder Massnahmen angeord-
net werden, die eine erhebliche Änderung des Grades der Invalidität, 
der  Hilflosigkeit  oder  des  invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes 
als möglich erscheinen lassen (Art. 87 Abs. 2 IVV). Bei einer Vermin-
derung der Hilflosigkeit oder des invaliditätsbedingten Betreuungsauf-
wandes ist  die anspruchsbeeinflussende Änderung für  die Herabset-
zung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berück-
sichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich 
längere  Zeit  dauern  wird.  Sie  ist  in  jedem  Fall  zu  berücksichtigen, 

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nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedau-
ert  hat  und voraussichtlich  weiterhin  andauern  wird  (Art. 88a Abs. 1 
IVV).

6.
6.1 Als  hilflos  gilt  eine  Person,  die  wegen der  Beeinträchtigung  der 
Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Drit-
ter oder der persönlichen Überwachung bedarf (Art. 9 ATSG). Der Ge-
setzgeber hat mit Art. 9 ATSG die bisherige Definition der Hilflosigkeit 
nach Art. 42 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewese-
nen Fassung übernommen, weshalb die hierzu ergangene Rechtspre-
chung weiterhin anwendbar ist.

6.2 Die Hilflosigkeit gilt als  schwer, wenn die versicherte Person voll-
ständig hilflos ist. Dies ist der Fall,  wenn sie in allen alltäglichen Le-
bensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Drit-
ter angewiesen ist und überdies der dauernden Pflege oder der per-
sönlichen Überwachung bedarf (Art. 36 Abs. 1 IVV in der bis 31. De-
zember 2003 bzw. Art. 37 Abs. 1 IVV in der ab 1. Januar 2004 gültigen 
Fassung).

Die Hilflosigkeit gilt als mittelschwer, wenn die versicherte Person trotz 
der Abgabe von Hilfsmitteln (a.) in den meisten alltäglichen Lebensver-
richtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter ange-
wiesen  ist;  (b.)  in  mindestens  zwei  alltäglichen  Lebensverrichtungen 
regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist 
und überdies einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf; oder 
(c.) in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig 
in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter und überdies dauernd auf le-
benspraktische Begleitung  im Sinne  von Art. 38  IVV angewiesen  ist 
(Art. 36 Abs. 2  IVV in der bis 31. Dezember 2003 bzw. Art. 37 Abs. 2 
IVV in der ab 1. Januar 2004 gültigen Fassung).

Die Hilflosigkeit  gilt  als  leicht,  wenn die versicherte  Person trotz  der 
Abgabe von Hilfsmitteln: (a.) in mindestens zwei alltäglichen Lebens-
verrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter an-
gewiesen ist; (b.) einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf; 
(c.) einer  durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders 
aufwendigen Pflege bedarf; (d.) wegen einer schweren Sinnesschädi-
gung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regel-
mässiger  und  erheblicher  Dienstleistungen  Dritter  gesellschaftliche 
Kontakte pflegen kann; oder (e.) dauernd auf lebenspraktische Beglei-

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tung im Sinne von Artikel 38 IVV angewiesen ist (Art. 36 Abs. 3 IVV in 
der bis 31. Dezember 2003 bzw. Art. 37 Abs. 3 IVV in der ab 1. Januar 
2004 gültigen Fassung).

6.3 Bei Minderjährigen ist nur der Mehrbedarf an Hilfeleistungen und 
persönlicher Überwachung im Vergleich zu nicht behinderten Minder-
jährigen gleichen Alters zu berücksichtigen (Art. 37 Abs. 4 IVV  in der 
ab 1. Januar 2004 gültigen Fassung).

Die  Richtlinien  zur  Bemessung  der  massgebenden  Hilflosigkeit  bei 
Minderjährigen  (Anhang  III  KSIH,  gültig  vom  1. Januar  2004  bis 
31. Dezember  2007)  nennen  das  durchschnittliche  Alter  für  die  Be-
rücksichtigung des invaliditätsbedingten erheblichen Mehraufwands in 
den  folgenden  Lebensverrichtungen:  1.) An-  und  Auskleiden  2.) Auf-
stehen,  Absitzen,  Abliegen 3.) Essen 4.) Waschen,  Kämmen, Baden, 
Duschen 5.) Verrichtung der Notdurft sowie 6.) Fortbewegung im oder 
ausser Haus, Pflege gesellschaftlicher Kontakte.

6.4 Bei der Erarbeitung der Grundlagen für die Bemessung der Hilflo-
sigkeit ist eine enge, sich ergänzende Zusammenarbeit zwischen Arzt 
und Verwaltung erforderlich. Ersterer hat anzugeben, inwiefern die ver-
sicherte Person in ihren körperlichen bzw. geistigen Funktionen durch 
das  Leiden  eingeschränkt  ist.  Der  Versicherungsträger  kann  an  Ort 
und  Stelle  weitere  Abklärungen  vornehmen.  Bei  Unklarheiten  über 
physische oder  psychische Störungen oder  deren  Auswirkungen auf 
alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen 
Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die 
Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei di-
vergierende  Meinungen  der  Beteiligten  im  Bericht  aufzuzeigen  sind 
(Urteil des Bundesgerichts vom 13. Dezember 2005 I 466/05 E. 2.2.4).

Laut  Rz. 10.004-10-006  KSIH  (in  der  Fassung  vom 1. Januar  2004) 
werden bei hilflosen Minderjährigen mit einem Anspruch auf Pflegebei-
träge nach Inkrafttreten der 4. IV-Revision keine Abklärungen vor Ort 
durchgeführt,  wenn  die  anspruchsberechtigte  Person  im  Ausland 
wohnt.

7.
7.1 Im  Rahmen  der  letzten  rechtskräftigen  Verfügung  vom  15. Mai 
2004  wurde  der  Beschwerdeführerin  eine  mittelschwere  Hilflosigkeit 
attestiert. Die Beurteilung stützte sich auf nachfolgende Unterlagen.

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7.1.1 Im Fragebogen für Pflegebeiträge an Minderjährige machte der 
Vater der Beschwerdeführerin mit Datum vom 10. März 2004 geltend: 
Die Beschwerdeführerin wohne bei ihren Eltern; sie benötige keine Hil-
fe beim Anziehen oder Ablegen von Hilfsmitteln, beim Aufstehen, Ab-
sitzen, Abliegen, Essen (Nahrung ans Bett  bringen oder zum Munde 
führen) und sich Waschen. Regelmässige Hilfe benötige sie hingegen 
beim Ankleiden, Auskleiden, Baden/Duschen, Reinigung nach Verrich-
ten der Notdurft,  Fortbewegung im Freien und bei der Pflege gesell-
schaftlicher  Kontakte.  Direkte  regelmässige  Hilfe  benötige  sie  beim 
Zerkleinern  von  Nahrung  (bspw.  harte  Esswaren  wie  Fleisch  und 
Früchte) und indirekte regelmässige Hilfe beim Bereitlegen der Kleider 
und sich Kämmen. Zeitweise tagsüber und nachts sei sie inkontinent. 
Zudem bedürfe sie der persönlichen Überwachung beim Fortbewegen 
zur Vermeidung von Unfällen. Der Vater gab weiter an, dass die Erzie-
hung insbesondere einen Mehraufwand gegenüber einem nichtbehin-
derten Kind gleichen Alters erfordere, indem die Beschwerdeführerin 
ständig zur Schule hin und zurück begleitet werden müsse und Hilfe 
bei den Schulaufgaben benötige. Einen besonderen Zeitaufwand wür-
den  die  Physiotherapie,  Turnübungen,  Musikstunden  und  Beschäfti-
gungstherapie erfordern. Die Mehrkosten beliefen sich für den Trans-
port  auf  ca.  CHF 3'000  pro  Jahr  und  für  Wäsche-  und  Kleiderver-
schleiss auf ca. CHF 1'000 pro Jahr (act. 98).

7.1.2 Der behandelnde Arzt Dr. E._______, Facharzt für Familienme-
dizin,  diagnostizierte  in  seinem  Untersuchungsbericht  vom 17. März 
2004  die  bekannten  Geburtsfehler  postnatale  Asphyxie, 
Cerebralparese, Quadriplegie (links mehr als rechts), Sprachstörungen 
(so  dass  sie  kaum  zu  verstehen  sei),  Dysgraphie  (Schreibstörung), 
„Rec.  Falling“,  Urininkontinenz,  psychomotorische  Störungen  (insbe-
sondere betreffend feinmotorische Bewegungen), sie hinke und sei un-
geschickt (clumsiness). Der Gesundheitszustand sei statisch; er beein-
flusse den Schulbesuch. Die Patientin  benötige keine Hilfsmittel  und 
sei nicht hilflos (act. 99).

7.1.3 Dr. med. F._______, Facharzt für Innere Medizin, medizinischer 
Dienst der IV-Stelle, fasste den Gesundheitszustand mit  Bericht vom 
27. April  2004 zu Handen der IV-Stelle  wie folgt zusammen: Bei  der 
12-jährigen  Versicherten  liege  eine  Cerebralparese  im  Sinne  einer 
spastischen Diplegie kombiniert mit einem leichten psychomotorischen 
Entwicklungsrückstand vor; die Versicherte könne aber die Volksschule 
besuchen.  Gemäss  den  Angaben  des  betreuenden  Vaters  und  des 

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Arztes bestehe bei Falltendenz infolge der Lähmung und Urininkonti-
nenz weiterhin eine Hilflosigkeit mittleren Grades. Er beantragte daher 
die Verlängerung der Verfügung für Pflegebeiträge wegen Hilflosigkeit 
mittleren Grades vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2005. Auf die-
sen  Zeitpunkt  sei  wiederum ein  Bericht  der  Betreuungsperson samt 
Bestätigung des Arztes einzuholen (act. 100-101).

7.2 Im Rahmen der im Jahr 2006 eingeleiteten und mit Verfügung vom 
2. Juli 2007 abgeschlossenen Überprüfung des Anspruchs auf Pflege-
beiträge durch die Vorinstanz kam diese zum Schluss, die Hilflosigkeit 
der Beschwerdeführerin  habe sich  zu einer solchen leichten Grades 
vermindert. Sie stützte sich dabei auf folgende Unterlagen:

7.2.1 Der behandelnde Arzt Dr. E._______ hielt in seinem Bericht vom 
17. Juli 2006 die bekannten Diagnosen analog dem Jahr 2004 fest. Er 
präzisierte, die motorischen Retardationen seien bei den Beinen aus-
geprägter als bei den Armen. Die Beschwerdeführerin hinke mit dem 
linken Bein, falle aber weniger um; sie habe eine Sprachstörung, eine 
undeutliche Sprache und könne die richtigen Wörter oder Sätze nicht 
finden. Sie leide an einer Schreibstörung (Dysgraphie) und sei unge-
schickt  (clumsiness). Der Gesundheitszustand sei  statisch,  eine Ver-
besserung sei jedoch möglich mit Physio- und Sprachtherapie. Die Ge-
sundheitseinschränkungen  schränkten  den  Schulbesuch  ein.  Ausser 
Einlagen  benötige  die  Beschwerdeführerin  keine  Hilfsmittel.  Sie  sei 
teilweise hilflos. Die Beschwerdeführerin sei in allen Funktionen behin-
dert, inklusive Schreiben, Anziehen, Gehen, Waschen und Sprechen. 
Sie brauche weiterhin Physio-, Ergo- und Sprachtherapie act. 127).

7.2.2 Der Fragebogen für Pflegebeiträge an Minderjährige ist vom Va-
ter  der  Beschwerdeführerin  ausgefüllt  (vgl.  Einwand  vom  2. März 
2007, act. 148) sowie von Dr. E._______ bestätigt, unterzeichnet und 
am 17. Juli  2006 datiert  worden (act. 126). Mit  Einwand vom 2. März 
2007 hat der Vater der Beschwerdeführerin Präzisierungen, Ergänzun-
gen und Korrekturen angebracht (act. 148). Demnach benötigt die Be-
schwerdeführerin keine regelmässige Hilfe beim Anziehen oder Able-
gen von Hilfsmitteln, beim Aufstehen, Absitzen, Abliegen, beim Essen 
(Nahrung ans Bett bringen, zerkleinern oder zum Munde führen) und 
bei  der Fortbewegung in der Wohnung. Hingegen brauche sie regel-
mässige Hilfe für die Fortbewegung im Freien (beim Überqueren einer 
Verkehrsstrasse) und für die Pflege gesellschaftlicher Kontakte. Direk-
te regelmässige Hilfe sei  nötig beim sich Waschen,  Baden/Duschen, 

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Ankleiden/Auskleiden  (Ärmel,  sämtliche  Unterwäsche,  Socken, 
Strumpfhosen,  Zubinden der  Schuhe, Reissverschluss etc.;  vgl. Kor-
rekturen in  act. 148). Indirekter  regelmässiger Hilfe bedürfe sie beim 
sich Kämmen, beim Aufstehen vom Boden (nach Umfallen), beim Be-
reitlegen der Kleider und beim Zerkleinern der Nahrung. Hilfe benötige 
sie manchmal bei der Reinigung nach Verrichten der Notdurft und re-
gelmässig bei der Hygiene der Regel, welche sie alle zwei Wochen er-
halte. Die Beschwerdeführerin sei zeitweise tagsüber sowie nachts in-
kontinent.  Tagsüber  bedürfe  sie  zudem  teilweise  der  persönlichen 
Überwachung beim Verrichten von Arbeiten mit Unfallgefahr. Die Erzie-
hung erfordere einen Mehraufwand gegenüber einem nichtbehinderten 
Kind gleichen Alters in Form der Begleitung zur Schule und zurück und 
der Hilfe bei den Schulaufgaben. Besonderen Zeitaufwand würden die 
Physiotherapie, das Turnen, die Schwimmkurse, die Musiktherapie, die 
Logopädie  und  die  Ergotherapie  in  Anspruch  nehmen.  Mehrkosten 
würden durch Transportkosten von CHF 3'000 und Wäsche- und Klei-
derverschleiss von CHF 1'000 entstehen (act. 126, 148).

7.2.3 Der IV-Stellenarzt Dr. D._______ kam in seiner Beurteilung vom 
22. November 2006 zum Schluss, dass die Bedingungen für eine mit-
telschwere Hilflosigkeit  nicht mehr gegeben seien, sondern nur noch 
diejenigen für eine Hilflosigkeit leichten Grades. Aus dem Fragebogen 
gehe hervor, dass Punkt 4.1.2 (Aufstehen, Absitzen, Abliegen), 4.1.3 
(Essen) und 4.1.7 (Pflege gesellschaftlicher Kontakte) weggefallen sei-
en. Bei den übrigen Punkten scheine die Hilfe nur noch indirekt und 
punktuell beansprucht zu werden. Die Notwendigkeit einer dauernden 
persönlichen  Überwachung  bestehe nicht. Die  angegebene Inkontin-
enz stelle keinen Sonderfall dar (act. 140). 

In einer erneuten medizinischen Stellungnahme vom 19. Juni 2007 be-
rücksichtigte Dr. D._______ die vorgebrachten Einwände vom 3. März 
2007 des Vaters der Beschwerdeführerin und hielt fest, dass dauernde 
persönliche Überwachung nach wie vor nicht geltend gemacht werde. 
Eine schwere Hilflosigkeit liege klar nicht vor. Laut KSIH Rz. 8006 ge-
be es insgesamt sechs Bereiche alltäglicher Lebensverrichtungen. Als 
„die meisten“ sei eher zu interpretieren als „fast alle“ und nicht wie im 
Alltag üblich als „mehr als die Hälfte“. Punkt 4.1.1 (Ankleiden, Ausklei-
den,  Hilfsmittel,  Kleider Bereitlegen) habe er  bereits  angerechnet. In 
Punkt  4.1.2  (Aufstehen,  Absitzen,  Abliegen)  bestehe keine,  in  Punkt 
4.1.3  (Essen),  4.1.5  (Reinigung  nach  Verrichten  der  Notdurft)  und 
4.1.6 (Fortbewegung) bestehe lediglich fallweise und nicht regelmäs-

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sig in erheblicher Weise eine Hilfsbedürftigkeit. Er halte nach wie vor 
eine mittelschwere Hilflosigkeit für nicht ausgewiesen (act. 150).

7.3 Der Vergleich der  Unterlagen,  die zur Anerkennung einer  mittel-
schweren Hilflosigkeit mit Verfügung vom 12. Mai 2004 geführt haben, 
mit  denjenigen im vorliegenden Revisionsverfahren ergibt,  dass sich 
der Grad der Hilflosigkeit der Beschwerdeführerin nicht erheblich ver-
ändert hat.

Bei  Lebensverrichtungen,  welche  mehrere  Teilfunktionen  umfassen, 
wird  nach  der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  nicht  verlangt, 
dass  die  versicherte  Person  bei  der  Mehrzahl  dieser  Teilfunktionen 
fremder Hilfe bedarf; vielmehr ist bloss erforderlich, dass sie bei einer 
dieser Teilfunktionen regelmässig in erheblicher Weise auf direkte oder 
indirekte  Dritthilfe  angewiesen  ist  (Urteil  des  Bundesgerichts  vom 
13. Dezember  2005  I 466/05  E. 2.2.2  mit  Hinweisen).  Unter  Berück-
sichtigung dieser Rechtsprechung war die Beschwerdeführerin im Zeit-
punkt der angefochtenen Verfügung weiterhin in den Lebensverrichtun-
gen  Ankleiden/Auskleiden,  Essen,  Körperpflege  und  Fortbewegung 
auf regelmässige Hilfe ihrer Eltern oder Dritter angewiesen. Aufgrund 
der Angaben des Vaters und des behandelnden Arztes Dr. E._______ 
betreffend  die  verschiedenen  Lebensverrichtungen  sind  in  den  Ver-
gleichsjahren  zwar  einige  Verbesserungen  auszumachen,  die  aller-
dings insgesamt nicht in anspruchsrelevantem Ausmass erheblich er-
scheinen. Die einzige teilweise erhebliche Verbesserung ist im Bereich 
„Verrichtung der Notdurft“ auszumachen. Im Jahr 2004 hat der IV-Stel-
lenarzt Dr. F._______ aufgrund der Falltendenz infolge Lähmung und 
der Urininkontinenz weiterhin das Vorliegen einer Hilflosigkeit mittleren 
Grades anerkannt (act. 101). Im Jahr 2006 besteht gemäss den Akten 
weiterhin eine Urininkontinenz und eine Falltendenz, wenn auch letzte-
re etwas weniger stark. 

Entgegen der Beurteilung durch Dr. D._______ bestand gemäss den 
kongruenten Angaben des behandelnden Arztes und der Angehörigen 
bei  der Beschwerdeführerin  regelmässige und nicht  nur  fallweise di-
rekte oder indirekte Hilfsbedürftigkeit; die Beschwerdeführerin war im 
Jahr  2006  in  vier  von  sechs  Lebensverrichtungen  auf  regelmässige 
Hilfe angewiesen, wobei in einer Lebensverrichtung etwas weniger in-
tensiv  als  im Jahr  2004.  Es ist  somit  nicht  mit  dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der Grad der Hilf-
losigkeit  im  Zeitpunkt  der  angefochtenen  Verfügung  (2. Juli  2007) 

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gegenüber demjenigen der Verfügung vom 12. Mai 2004 in erheblicher 
Weise vermindert hat, weshalb die Voraussetzungen für eine Revision 
nicht gegeben sind (Art. 87, 88a IVV).

7.4 Demzufolge ist  die Beschwerde gutzuheissen und die Verfügung 
vom 2. Juli  2007 aufzuheben. Der Beschwerdeführerin ist  auch nach 
dem 1. Januar 2006 und bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfü-
gung  (welche  den  Endpunkt  der  gerichtlichen  Überprüfungsbefugnis 
darstellt)  eine  Hilflosenentschädigung  für  mittelschwere  Hilflosigkeit 
zuzusprechen.

8.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

8.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in 
der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das Beschwerdeverfah-
ren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-
Leistungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig.  Die 
Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei aufer-
legt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der obsiegenden Beschwerdeführerin wie 
auch der Vorinstanz sind jedoch keine Verfahrenskosten aufzuerlegen 
(Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). Der von der Beschwerdeführerin geleis-
tete Kostenvorschuss von CHF 400 ist ihr aus der Gerichtskasse zu-
rückzuerstatten.

8.2 Die Beschwerdeführerin  liess  sich nicht  anwaltlich vertreten und 
es sind ihr auch sonst keine notwendigen und verhältnismässig hohen 
Kosten erwachsen, weshalb ihr für das Beschwerdeverfahren vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  keine  Parteientschädigung  zuzusprechen 
ist  (Art. 64  VwVG  in  Verbindung  mit  Art. 7 ff.  des  Reglements  vom 
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  gutgeheissen  und  die  Verfügung  vom  2. Juli 
2007 aufgehoben.

2.
Der Beschwerdeführerin wird im Sinn der Erwägungen eine Hilflosen-
entschädigung für eine mittelschwere Hilflosigkeit vom 1. Januar 2006 
und bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung zugesprochen.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin 
wird  der  Kostenvorschuss  von  CHF 400  aus  der  Gerichtskasse  zu-
rückerstattet.

4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 
- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)
- das Bundesamt für Sozialversicherung

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Christine Schori Abt

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff.,  90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  hat die Begehren, deren Begründung 
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der an-
gefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art. 42 
BGG).

Versand:

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