# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a6020eaf-626b-5215-9b7c-9776623998bc
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-07-14
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 14.07.2015 6B 536/2015 (6B_536/2015)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-536-2015_2015-07-14.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_536/2015 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 14. Juli 2015
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

1. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, 

2. A.________, 

vertreten durch Rechtsanwalt Lucius Richard Blattner, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Einstellung (ungerechtfertigte Bereicherung), 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 14. April 2015 (UE140074-O/U/KIE). 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Am 4. Juli 2012 erstattete die Beschwerdeführerin bei der Kantonspolizei Zürich eine Strafanzeige gegen einen Rechtsanwalt wegen unrechtmässiger Bereicherung in einer Erbschaftssache. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl stellte die Untersuchung am 6. März 2014 ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 14. April 2015 ab (UE140074-O/U/KIE). 

 

 Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, ihre Privatklage sei abzuklären. 

 

    
  2.
  
 

 

 Es kann offenbleiben, ob Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 81 Abs. 1 lit. a Ziff. 5 BGG zur vorliegenden Beschwerde legitimiert ist, da darauf bereits aus einem anderen Grund nicht eingetreten werden kann. 

 

    
  3.
  
 

 

 Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, dass und inwieweit dieser nach Auffassung der Beschwerdeführerin gegen das Recht verstossen soll. Dieser Voraussetzung genügt die vorliegende Beschwerde nicht. Die Vorinstanz kommt nach ausführlichen Erwägungen zum Schluss, dass dem Beschuldigten kein strafbares Verhalten nachgewiesen werden kann bzw. seine Handlungen keinen Straftatbestand erfüllen (Beschluss S. 10 E. 4). Zu den Erwägungen der Vorinstanz äussert sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht, und aus ihren Ausführungen ist auch nicht ersichtlich, dass und inwieweit der beschuldigte Rechtsanwalt sich strafbar im Sinne des Gesetzes gemacht haben könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  4.
  
 

 

 Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Analog zum Urteil 6B_533/2013 vom 18. Juli 2013 kann der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung getragen werden (Art. 65 Abs. 2 BGG). Dem Beschwerdegegner 2 ist keine Entschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte. 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 14. Juli 2015 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn