# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 194c7dc7-71f1-5ba5-a45f-ba8fbdaf5596
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-09
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 09.07.2021 KSK 2021 42
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2021-42_2021-07-09.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Verfügung vom 09. Juli 2021

Referenz KSK 21 42

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Bernhard, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführerin
vertreten durch MLaw Andreas Thoma
c/o Kanzlei Kornplatz, Kornplatz 2, Postfach 355, 7001 Chur 

gegen

C._____
7001 Chur
Beschwerdegegner
vertreten durch D._____

E._____
3000 Bern
Beschwerdegegnerin
vertreten durch D._____

Gegenstand örtliche Zuständigkeit

Anfechtungsobj. Arrestbefehl Betreibungs- und Konkursamt der Region Prättigau/ 
Davos vom 24.06.2021, mitgeteilt am  

Mitteilung 10. August 2021

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In Erwägung,

– dass die D._____ als Vertreterin des Kantons Graubünden und der E._____ 
am 10. Juni 2021 gegen A._____ eine Sicherstellungsverfügung zur Deckung 
von Steuerforderungen in der Höhe von insgesamt CHF 182'500.00 erlassen 
hat (act. B.3),

– dass das Betreibungsamt Prättigau / Davos am 24. Juni 2021 gegen A._____ 
einen Arrestbefehl mit der Nummer B._____ erlassen hat, mit dem sämtliche 
Guthaben und Kontokorrente, insbesondere ein Bankkonto bei der F._____, 
und vier Bankkonti bei der G._____, verarrestiert wurden (act. B.1),

– dass A._____ (nachfolgend Beschwerdeführerin), vertreten durch MLaw An-
dreas Thoma, am 30. Juni 2021 (Datum Poststempel) gegen den Arrestbefehl 
Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden eingereicht hat,

– dass die D._____ gegenüber dem Betreibungsamt Prättigau / Davos am 6. Ju-
li 2021 den Rückzug des Arrests und des Betreibungsbegehrens vom 25. Juni 
2021 erklärt hat,

– dass das Betreibungsamt Prättigau / Davos mit Eingabe vom 6. Juli 2021 das 
Kantonsgericht über den Rückzug des Arrests- und Betreibungsbegehrens 
durch die D._____ informiert hat,

– dass mit Rückzug der Betreibung der Arrest dahinfällt (Art. 280 SchKG),

– dass die Beschwerdeführerin am 8. Juli 2021 ausdrücklich auf eine Stellung-
nahme verzichtet hat,

– dass durch den Rückzug des Arrestbegehrens und der Arrestprosequierungs-
Betreibung das Beschwerdeverfahren hinfällig geworden ist,

– dass gemäss dem gestützt auf Art. 17 Abs. 4 des Einführungsgesetzes zum 
Bundesgesetz über Schuldbetreibungs- und Konkursrecht (EGzSchKG; 
BR 220.000) i.V.m. Art. 20a Abs. 3 SchKG anwendbaren Art. 242 ZPO ein 
Verfahren, das aus anderen als der in Art. 241 ZPO vorgesehenen Gründen 
ohne Entscheid endet, abzuschreiben ist,

– dass die vorliegende Entscheidung in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht 
(Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes [GOG; BR 173.000]),

– dass das Beschwerdeverfahren nach Art. 17 SchKG – abgesehen von hier 
nicht einschlägigen Ausnahmen – kostenlos ist (vgl. Art. 17 Abs. 2 Ziff. 5 

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SchKG) und Parteientschädigungen nicht gesprochen werden dürfen 
(vgl. Art. 62 Abs. 2 GebVSchKG),

– dass folglich im Beschwerdeverfahren weder Kosten erhoben noch eine Par-
teientschädigung gesprochen wird,

– dass die intern zu verbuchenden Kosten für das Beschwerdeverfahren von 
CHF 500.00 beim Kanton Graubünden verbleiben,

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wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeich-
nis abgeschrieben.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 500.00 verbleiben beim 
Kanton Graubünden.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 
72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: