# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 82feaf07-784c-58f6-91c4-966007ebcdb5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LZ240026-O16
**Docket/Reference:** LZ240026-O16
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LZ240026-O16.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LZ240026-O/U

damit vereinigt Geschäfts-Nr. LZ240029-O

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

Dr. D. Scherrer und Oberrichterin lic. iur. B. Schärer 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw I. Aeberhard

Beschluss und Urteil vom 16. Juni 2025
(unbegründete Fassung)

in Sachen

A._____, 

Klägerin, Erst- und Zweitberufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____, 

gegen

B._____, 

Beklagter, Erst- und Zweitberufungsbeklagter

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, 

Verfahrensbeteiligte:

C._____, 

vertreten durch Rechtsanwältin Z._____, 

betreffend Kinderbelange (vorsorgliche Massnahmen)

Berufung gegen eine Verfügung und ein Urteil im vereinfachten Verfahren 

des Einzelgerichts am Bezirksgericht Uster vom 2. Juli 2024 (FK240015-I)

- 2 -

Rechtsbegehren:
(vgl. Urk. 54 S. 2 ff. = Urk. 65 S. 2 ff. = Urk. 162/65 S. 2 ff.)

Verfügungen und Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Uster vom 
2. Juli 2024:
(Urk. 65 S. 83 ff.)

1.-4. [...]

Es wird verfügt:

Weiter wird verfügt:

1.

Es wird festgestellt, dass sich der Wohnsitz von C._____, geboren am 

tt.mm.2020, für die weitere Dauer des Verfahrens unverändert am Wohnsitz 

des Beklagten befindet.

2.

Die Klägerin wird für die weitere Dauer des Verfahrens bis längstens 31. Juli 

2024 berechtigt und verpflichtet, C._____, geboren am tt.mm.2020, jede 

Woche von Montagabend 18:00 Uhr bis Freitagabend 18:00 Uhr zu be-

treuen. 

3.

Der Beklagte wird für die weitere Dauer des Verfahrens bis längstens 

31. Juli 2024 berechtigt und verpflichtet, C._____ jede Woche von Freitag-

abend 18:00 Uhr bis Montagabend 18:00 Uhr zu betreuen. 

4.

Dem Beklagten wird ab 1. August 2024 und für die weitere Dauer des Ver-

fahrens die alleinige Obhut über C._____ zugeteilt. 

5.

Die Klägerin wird ab 1. August 2024 und für die weitere Dauer des Verfah-

rens bis längstens 31. Januar 2025 berechtigt und verpflichtet, C._____ jede 

Woche von Freitag 12:00 Uhr bzw. Kindergartenschluss bis Sonntagabend 

18:00 Uhr zu betreuen.

Die Klägerin wird ab 1. Februar 2025 und für die weitere Dauer des Verfah-

rens berechtigt und verpflichtet, C._____ in den ungeraden Kalenderwochen 

- 3 -

von Freitag 12:00 Uhr bzw. Kindergartenschluss bis Sonntagabend 18:00 

Uhr zu betreuen.

Fällt das Betreuungswochenende der Klägerin auf Ostern, beginnt ihre Be-

treuungsverantwortung bereits ab Gründonnerstag, 18.00 Uhr, und dauert 

bis Ostermontag, 18.00 Uhr. Fällt das Betreuungswochenende der Klägerin 

auf Pfingsten, verlängert sich ihre Betreuungsverantwortung bis Pfingstmon-

tag, 18.00 Uhr. Überdies betreut die Klägerin C._____ jeweils in den ungera-

den Jahren von 24. Dezember 12:00 Uhr bis 25. Dezember 12.00 Uhr sowie 

am darauf folgenden 1. Januar 12.00 Uhr bis 2. Januar 12.00 Uhr sowie in 

den geraden Jahren von 25. Dezember 12:00 Uhr bis 26. Dezember 12.00 

Uhr sowie am 31. Dezember 12.00 Uhr bis 1. Januar 12.00 Uhr. 

Weiter wird die Klägerin ab dem Jahr 2025 und für die weitere Dauer des 

Verfahrens berechtigt und verpflichtet, C._____ in den Schulferien während 

sechs Wochen auf eigene Kosten mit sich in die Ferien zu nehmen. Für das 

Jahr 2024 wird ein Ferienbesuchsrecht von einer Woche angeordnet. Dem 

Beklagten kommt im Konfliktfall das Entscheidungsrecht für die Ausübung 

der Ferien in geraden Jahren und der Klägerin in ungeraden Jahren zu. 

6.

Die Übergaben haben für die weitere Dauer des Verfahrens bis mindestens 

30. November 2024 – unter Hinweis auf nachfolgende Beauftragung der Bei-

ständin, die Protokolle der Übergabebegleitung auszuwerten und der zu-

ständigen Behörde bei Bedarf Antrag auf Verlängerung der Übergabebeglei-

tung zu stellen – jeweils begleitet stattzufinden, wobei derjenige Elternteil, 

bei dem sich C._____ befindet, C._____ zum anderen Elternteil zu bringen 

hat. Bei Übergaben im Kindergarten hat der Elternteil, welcher die anschlies-

sende Betreuungsverantwortung trägt, C._____ abzuholen.

7.

Der Beiständin – derzeit D._____ vom kjz E._____ – werden für die weitere 

Dauer des Verfahrens teilweise in Ergänzung der bereits erteilten Aufträge 

die folgenden Aufträge erteilt: 



die Kindseltern bei der Umsetzung der festgelegten Betreuungsrege-
lung zu unterstützen,

- 4 -

















im Konfliktfall zwischen den Kindseltern zu vermitteln,

gemeinsam mit den Eltern die Modalitäten der Betreuungsregelung 
festzulegen,

die Sozialpädagogische Familienbegleitung zur Begleitung der Überg-
aben zu organisieren, zu überwachen, für die Finanzierung derselben 
besorgt zu sein und in Absprache mit den Eltern die Modalitäten der 
Übergabebegleitung festzulegen,

sofern nötig die Umsetzung der Obhutszuteilung sowie der Betreu-
ungsregelung unter Beizug weiterer Behörden durchsetzen zu lassen,

die Umsetzung der angeordneten KET-Beratung beim Marie Meierho-
fer Institut zu begleiten und falls nötig diesbezügliche Änderungsan-
träge an die zuständige Behörde zu stellen,

die Protokolle der Übergabebegleitung auszuwerten und der zuständi-
gen Behörde mit Blick auf das Ende der Besuchsbegleitungen per 
30. November 2024 bei Bedarf bei der zuständigen Behörde rechtzeitig 
Antrag auf Verlängerung der Übergabebegleitung zu stellen,

die Entwicklung und Betreuung von C._____ im Austausch mit den in-
volvierten Fachpersonen zu begleiten,

der zuständigen Behörde Antrag zu stellen, falls weitergehende Kin-
desschutzmassnahmen als notwendig erscheinen.

8.

Es wird vorgemerkt, dass die Parteien bereits mit Entscheid der KESB Dü-

bendorf vom 28. Februar 2024 gestützt auf Art. 307 Abs. 3 ZGB angewiesen 

wurden, die Unterstützung einer KET-Beratung beim Marie Meierhofer Insti-

tut für das Kind (MMI) im Umfang von 10 Terminen in Anspruch zu nehmen 

und an dieser aktiv und verbindlich teilzunehmen.

Diese angeordnete KET-Beratung ist umgehend anhand zu nehmen, auch 

während der weiteren Dauer des Verfahrens. Das MMI wird um die Ermögli-

chung der Umsetzung dieser Massnahme ersucht. 

9.

Der Antrag der Klägerin um Bestellung einer Kindsverfahrensvertretung als 

vorsorgliche Massnahme für die Dauer des Verfahrens wird abgewiesen. 

10. Der Antrag der Klägerin, es sei dem Marie Meierhofer Institut der Auftrag für 

ein prozessorientiertes Gutachten als vorsorgliche Massnahme zu erteilen, 

wird abgewiesen. 

- 5 -

11. Der Antrag der Klägerin um vorsorgliche Regelung ihrer Anträge betreffend 

die Verpflichtung des Beklagten zur Leistung von Kinderunterhaltsbeiträgen 

wird abgewiesen.

12. Der Antrag des Beklagten um Entzug der aufschiebenden Wirkung eines all-

fälligen Rechtsmittels wird abgewiesen.

13.

[Schriftliche Mitteilung] 

14.

[Rechtsmittel]

Es wird erkannt:

1.

Der Klägerin und dem Beklagten wird die gemeinsame elterliche Sorge über 

die Tochter C._____, geboren am tt.mm.2020, belassen.

2.

Der Beklagte wird bis 31. Juli 2024 berechtigt und verpflichtet, C._____ jede 

Woche von Freitagabend 18:00 Uhr bis Montagabend 18:00 Uhr zu be-

treuen. 

3.

Die Klägerin wird bis 31. Juli 2024 berechtigt und verpflichtet, C._____ jede 

Woche von Montagabend 18:00 Uhr bis Freitagabend 18:00 Uhr zu be-

treuen. 

4.

Dem Beklagten wird ab 1. August 2024 die alleinige Obhut über C._____ zu-

geteilt. 

5.

Der Wohnsitz des Kindes befindet sich unverändert am Wohnsitz des Be-

klagten. 

6.

Die Klägerin wird ab 1. August 2024 berechtigt und verpflichtet erklärt, 

C._____ jede Woche von Freitag 12:00 Uhr bzw. Kindergartenschluss bis 

Sonntagabend 18:00 Uhr zu betreuen.

- 6 -

Die Klägerin wird ab 1. Februar 2025 berechtigt und verpflichtet, C._____ in 

den ungeraden Kalenderwochen von Freitag 12:00 Uhr bzw. Kindergarten-

schluss bis Sonntagabend 18:00 Uhr zu betreuen.

Fällt das Betreuungswochenende der Klägerin auf Ostern, beginnt ihre Be-

treuungsverantwortung bereits ab Gründonnerstag, 18.00 Uhr, und dauert 

bis Ostermontag, 18.00 Uhr. Fällt das Betreuungswochenende der Klägerin 

auf Pfingsten, verlängert sich ihre Betreuungsverantwortung bis Pfingstmon-

tag, 18.00 Uhr. Überdies betreut die Klägerin C._____ jeweils in den ungera-

den Jahren von 24. Dezember 12:00 Uhr bis 25. Dezember 12.00 Uhr sowie 

am darauf folgenden 1. Januar 12.00 Uhr bis 2. Januar 12.00 Uhr sowie in 

den geraden Jahren von 25. Dezember 12:00 Uhr bis 26. Dezember 12.00 

Uhr sowie am 31. Dezember 12.00 Uhr bis 1. Januar 12.00 Uhr. 

Weiter wird die Klägerin ab dem Jahr 2025 und für die weitere Dauer des 

Verfahrens berechtigt und verpflichtet, C._____ in den Schulferien während 

sechs Wochen auf eigene Kosten mit sich in die Ferien zu nehmen. Für das 

Jahr 2024 wird ein Ferienbesuchsrecht von einer Woche angeordnet. Dem 

Beklagten kommt im Konfliktfall das Entscheidungsrecht für die Ausübung 

der Ferien in geraden Jahren und der Klägerin in ungeraden Jahren zu. 

7.

Die Übergaben haben bis mindestens 30. November 2024 – unter Hinweis 

auf nachfolgende Beauftragung der Beiständin, die Protokolle der Übergabe-

begleitung auszuwerten und der zuständigen Behörde bei Bedarf Antrag auf 

Verlängerung der Übergabebegleitung zu stellen – jeweils begleitet stattzu-

finden, wobei derjenige Elternteil, bei dem sich C._____ befindet, C._____ 

zum anderen Elternteil zu bringen hat. Bei Übergaben im Kindergarten hat 

der Elternteil, welcher die anschliessende Betreuungsverantwortung trägt, 

C._____ abzuholen.

8.

Der Beiständin – derzeit D._____ vom kjz E._____ – werden teilweise in Er-

gänzung der bereits erteilten Aufträge die folgenden Aufträge erteilt: 



die Kindseltern bei der Umsetzung der festgelegten Betreuungsrege-
lung zu unterstützen,

- 7 -

















im Konfliktfallzwischen den Kindseltern zu vermitteln,

gemeinsam mit den Eltern die Modalitäten der Betreuungsregelung 
festzulegen,

die Sozialpädagogische Familienbegleitung zur Begleitung der Überg-
aben zu organisieren, zu überwachen, für die Finanzierung derselben 
besorgt zu sein und in Absprache mit den Eltern die Modalitäten der 
Übergabebegleitung festzulegen,

sofern nötig die Umsetzung der Obhutszuteilung sowie der Betreu-
ungsregelung unter Beizug weiterer Behörden durchsetzen zu lassen,

die Umsetzung der angeordneten KET-Beratung beim Marie Meierho-
fer Institut zu begleiten und falls nötig diesbezügliche Änderungsan-
träge an die zuständige Behörde zu stellen,

die Protokolle der Übergabebegleitung auszuwerten und der zuständi-
gen Behörde mit Blick auf das Ende der Besuchsbegleitungen per 
30. November 2024 bei Bedarf bei der zuständigen Behörde rechtzeitig 
Antrag auf Verlängerung der Übergabebegleitung zu stellen,

die Entwicklung und Betreuung von C._____ im Austausch mit den in-
volvierten Fachpersonen zu begleiten,

der zuständigen Behörde Antrag zu stellen, falls weitergehende Kin-
desschutzmassnahmen als notwendig erscheinen.

9.

Es wird vorgemerkt, dass die Parteien bereits mit Entscheid der KESB Dü-

bendorf vom 28. Februar 2024 gestützt auf Art. 307 Abs. 3 ZGB angewiesen 

wurden, die Unterstützung einer KET-Beratung beim Marie Meierhofer Insti-

tut im Umfang von 10 Terminen in Anspruch zu nehmen und an dieser aktiv 

und verbindlich teilzunehmen. 

Diese angeordnete KET-Beratung ist baldmöglichst anhand zu nehmen. Das 

Marie Meierhofer Institut wird um die Ermöglichung der Umsetzung dieser 

Massnahme ersucht. 

10. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin für die Tochter C._____ rückwir-

kend ab 1. Juni 2023 monatliche Unterhaltsbeiträge (zzgl. allfälliger Kinder-, 

Familien- und Ausbildungszulagen) im Betrag von Fr. 158.– zu bezahlen, bis 

zur Übertragung der Obhut über C._____ auf den Beklagten. 

Es wird festgestellt, dass die Klägerin mit ihrem Einkommen ihre Lebenshal-

tungskosten decken konnte, sodass für die Zeit vom 1. Juni 2023 bis zur 

Übertragung der Obhut kein Betreuungsunterhalt geschuldet ist.

- 8 -

Es wird festgehalten, dass der Beklagte verpflichtet ist, die Krankenkassen-

kosten von C._____ zu bezahlen.

Mit den festgesetzten Unterhaltsbeiträgen ist der Barbedarf der Tochter 

C._____ nicht gedeckt. Zur Deckung des Barbedarfs fehlt für den Zeitraum 

von Juni 2023 bis zur Übertragung der Obhut über C._____ auf den Beklag-

ten ein Betrag monatlich der Betrag von Fr. 1'056.–.

11. Es wird festgestellt, dass der Beklagte bislang der Klägerin einen monatli-

chen Unterhaltsbeitrag in der Höhe von Fr. 100.– (hälftiger Anteil Kinderzula-

gen) überwiesen hat. 

12. Es wird festgestellt, dass die Klägerin ab Übertragung der Obhut über 

C._____ auf den Beklagten mangels Leistungsfähigkeit einstweilen nicht in 

der Lage ist, Kinderunterhaltsbeiträge zu leisten. 

13. Die Erziehungsgutschriften für die Berechnung der AHV/IV-Renten werden 

bis zur Übertragung der Obhut über C._____ auf den Beklagten den Par-

teien je zur Hälfte und ab genannter Übertragung allein dem Beklagten an-

gerechnet. Es ist Sache der Parteien, die betroffenen Ausgleichskassen zu 

informieren.

14. Der Antrag der Klägerin um Bestellung einer Kindsverfahrensvertretung wird 

abgewiesen. 

15. Der Antrag der Klägerin, es sei dem Marie Meierhofer Institut der Auftrag für 

ein prozessorientiertes Gutachten zu erteilen, wird abgewiesen. 

16. Der Antrag des Beklagten, dieser sei berechtigt zu erklären, C._____ am 

26. Juni 2024 zu betreuen, wird abgeschrieben. 

17. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf Fr. 6'000.–.

18. Die Entscheidgebühr wird den Parteien je zur Hälfte auferlegt. 

- 9 -

Der Beklagte wird weiter verpflichtet, der Klägerin die hälftigen Kosten in der 

Höhe von Fr. 262.50 für das Schlichtungsverfahren zu bezahlen. 

19. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

20.

[Schriftliche Mitteilung]

21.

[Rechtsmittel]

Berufungsanträge:

der Klägerin, Erst- und Zweitberufungsklägerin betreffend Berufung gegen die 
Zweitverfügung (Urk. 64 S. 2):

" 1.  Dispositiv-Ziffer 1 der Verfügung des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) sei aufzuheben und es sei 
festzustellen, dass sich der Wohnsitz von C._____, geb. 
tt.mm.2020, für die weitere Dauer des Verfahrens am Wohnort 
der Berufungsklägerin befindet.

2.  Dispositiv-Ziffer 2, 3, 5 und 6 der Verfügung des Bezirksgerichts 
Uster vom 2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) seien aufzuhe-
ben und es sei das Besuchsrecht des Berufungsbeklagten für die 
Dauer des Verfahrens zu sistieren und es sei der Berufungsbe-
klagte für berechtigt und verpflichtet zu erklären, C._____ wäh-
rend der Dauer des Verfahrens wöchentlich während vier Stun-
den begleitet zu treffen sowie einmal pro Woche mit C._____ für 
je 15 Minuten über Facetime (oder eine andere Videotelefonie-
Plattform) zu telefonieren.

3.  Dispositiv-Ziffer 4 der Verfügung des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) sei aufzuheben und es sei 
die Obhut über C._____, geb. tt.mm.2020, für die Dauer des Ver-
fahrens der Berufungsklägerin zuzuteilen.

4.  Dispositiv-Ziffer 9 der Verfügung des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) sei aufzuheben und es sei 
für C._____, geb. tt.mm.2020 eine Kindsverfahrensvertreter:in 
einzusetzen.

5.  Dispositiv-Ziffer 10 der Verfügung des Bezirksgerichts Uster vom 
2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) sei aufzuheben und es sei 
dem Marie Meierhofer lnstitut für das Kind der Auftrag zu erteilen, 
ein prozessorientiertes Gutachten zu erstellen.

6.  Eventualiter seien Dispositiv-Ziffer 1, 2, 3, 4, 5, 6, 9 und 10 der 

Verfügung des Bezirksgerichts Uster vom 2. Juli 2024 (Geschäfts-

- 10 -

Nr. FK240015) vollumfänglich aufzuheben und zur Neubeurtei-
lung an die Vorinstanz zurückzuweisen;

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulasten des 
Berufungsbeklagten."

der Klägerin, Erst- und Zweitberufungsklägerin betreffend Berufung gegen das Ur-
teil (Urk. 162/64 S. 2 f.):

" 1. Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) sei aufzuheben und es sei 
C._____, geb. tt.mm.2020, unter die alleinige Obhut der Beru-
fungsklägerin zu stellen und es sei dem Beklagten nach Vorliegen 
des prozessorientierten Gutachtens ein dann zu definierendes 
Kontaktrecht zu C._____ einzuräumen.

2.  Dispositiv-Ziffer 5 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) sei aufzuheben und es sei 
der Wohnsitz von C._____, geb. tt.mm.2020 bei der Berufungs-
klägerin zu begründen.

3. Dispositiv-Ziffer 9 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) sei ersatzlos aufzuheben.

4. Dispositiv-Ziffer 10 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 (Geschäfts-NR. FK240015) sei aufzuheben und es 
sei der Berufungsbeklagte zu verpflichten, der Berufungsklägerin 
für C._____ folgende Unterhaltsbeiträge, rückwirkend per 1. Juni 
2023 zu bezahlen: CHF 864 und es sei festzustellen, dass ein 
Manko von monatlich CHF 550 entsteht.

5. Dispositiv-Ziffer 11 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK230015) sei ersatzlos aufzuheben.

6. Dispositiv-Ziffer 13 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 sei aufzuheben und es seien die zukünftigen Erzie-
hungsgutschriften für die Berechnung der AHV/lV-Renten der Be-
rufungsklägerin anzurechnen.

7. Dispositiv-Ziffer 14 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) sei aufzuheben und es sei 
eine Kindsverfahrensvertretung für C._____ einzusetzen.

8.  Dispositiv-Ziffer 15 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

2. Juli 2014 (Geschäfts-Nr. FK240015) sei aufzuheben und es sei 
ein prozessorientiertes Gutachten beim Marie Meierhofer Institut 
in Auftrag zu geben.

9. Eventualiter seien Dispositiv-Ziffer 4, 5, 6, 9, 10, 11, 13, 14, 15 
des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 2. Juli 2024 (Ge-
schäfts-Nr. FK240015) vollumfänglich aufzuheben und zur Neu-
beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

- 11 -

10. Eventualiter, für den Fall, dass der Berufungsklägerin die alleinige 

Obhut nicht zugeteilt wird, sei das Betreuungsrecht gemäss Dis-
positiv-Ziffer 6 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 2. Juli 
2024 (Geschäfts-Nr. FK240015) zu ergänzen und es sei die Beru-
fungsklägerin zu berechtigen, C._____ während zusätzlich zwei 
Kindergarten- bzw. Schulnachmittagen ab 12.00 Uhr bis 18.00 
Uhr zu betreuen;

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulasten des 
Berufungsbeklagten."

des Beklagten, Erst- und Zweitberufungsbeklagten betreffend Berufung gegen die 
Zweitverfügung (Urk. 116 S. 2):

" 1. Die Berufung der Berufungsklägerin vom 22. Juli 2024 sei unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulasten der Be-
rufungsklägerin vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese 
überhaupt eingetreten werden kann."

Prozessuale Anträge:

der Klägerin, Erst- und Zweitberufungsklägerin (Urk. 64 S. 2 f. und Urk. 162/64 
S. 3; sinngemäss):

1.  Es sei der Berufungsklägerin die unentgeltliche Rechtspflege zu 

bewilligen und in der Person der Unterzeichnenden eine unent-
geltliche Rechtsbeiständin zu bestellen.

2.

Es sei das Verfahren LZ240026 mit dem Verfahren LZ240029 zu 
vereinigen.

des Beklagten, Erst- und Zweitberufungsbeklagten (Urk. 116 S. 2):

" 2. Dem Berufungsbeklagten sei für das Verfahren vor Obergericht 
mit Wirkung ab 29. Juli 2024 die unentgeltliche Rechtspflege zu 
gewähren und ihm in der Person des Unterzeichnenden ein un-
entgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen."

Vereinbarung vom 27. Mai 2025:
(Urk. 154)

"1. Die  Parteien  ersuchen  das  Gericht  die  Verfahren  LZ240026-O  und

LZ240029-O zu vereinigen.

2.

Die Parteien beantragen dem Gericht gemeinsam, die Dispositiv-Ziffern 5 bis 

10 der zweiten Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am 

- 12 -

Bezirksgericht Uster vom 2. Juli 2024 aufzuheben und durch folgende Fas-

sung zu ersetzen:

'5. Die Klägerin wird für die weitere Dauer des Verfahrens berechtigt und 

verpflichtet, C._____ wie folgt zu betreuen:

–

jedes  zweite  Wochenende  (in  ungeraden  Wochen)  von  Freitag, 

12.00  Uhr  bzw.  Kindergartenschluss,  bis  Sonntagabend, 

18.00 Uhr;

–

ab sichergestellter Übergabebegleitung bis 17. August 2025 jede 

zweite Woche (ungerade Wochen) am Mittwoch, 12.00 Uhr bzw. 

Kindergartenschluss bis 18.00 Uhr;

–

ab 18. August 2025 jeden Mittwoch, 12.00 Uhr bzw. Kindergarten-

schluss bis 18.00 Uhr. 

Am  25.  August  2025  findet  ein  Gespräch  zwischen  C._____  und  der 

Kindsvertreterin statt. Der Beklagte bringt C._____ zum Gespräch. Soll-

ten  die  wöchentlichen  Besuche  nicht  dem  Kindswillen  und  Kindswohl 

von C._____ entsprechen, stellt die Kindsvertreterin entsprechende An-

träge bei der zuständigen Behörde.

Fällt das Betreuungswochenende der Klägerin auf Ostern, beginnt ihre 

Betreuungsverantwortung  bereits  ab  Gründonnerstag,  18.00  Uhr,  und 

dauert  bis  Ostermontag,  18.00  Uhr.  Fällt  das  Betreuungswochenende 

der  Klägerin  auf  Pfingsten,  verlängert  sich  ihre  Betreuungsverantwor-

tung  bis  Pfingstmontag,  18.00  Uhr.  Überdies  betreut  die  Klägerin 

C._____  jeweils  in  den  ungeraden  Jahren  vom  24.  Dezember,  12.00 

Uhr, bis 25. Dezember, 12.00 Uhr, sowie am darauf folgenden 1. Januar, 

12.00 Uhr, bis 2. Januar, 12.00 Uhr, sowie in den geraden Jahren von 

25. Dezember,  12.00  Uhr,  bis  26.  Dezember,  12.00  Uhr,  sowie  am 

31. Dezember, 12.00 Uhr, bis 1. Januar, 12.00 Uhr. 

- 13 -

Weiter wird die Klägerin für die weitere Dauer des Verfahrens be-

rechtigt und verpflichtet, C._____ während der Hälfte der Schulferien auf 

eigene Kosten mit sich bzw. zu sich in die Ferien zu nehmen. Dem Be-

klagten kommt im Konfliktfall das Entscheidungsrecht für die Ausübung 

der Ferien in geraden Jahren und der Klägerin in ungeraden Jahren zu.

Für die Sommerferien 2025 sind sich die Parteien einig, dass die 

Klägerin  berechtigt  und  verpflichtet  ist,  C._____  vom  14. Juli  2025  bis 

3. August 2025 auf eigene Kosten mit sich bzw. zu sich in die Ferien zu 

nehmen. 

6.

Die Übergaben finden – unter Hinweis auf nachfolgende Beauftragung 

der  Beistandsperson,  die  Protokolle  der  Übergabenbegleitung  auszu-

werten, und der zuständigen Behörde Antrag auf Anpassung bzw. Auf-

hebung der Übergabebegleitung zu stellen – für die weitere Dauer des 

Verfahrens  begleitet  statt,  wobei  derjenige  Elternteil,  bei  dem  sich 

C._____ befindet, C._____ zum anderen Elternteil zu bringen hat. Bei 

Übergaben  im  Kindergarten  hat  der  Elternteil,  welcher  die  anschlies-

sende Betreuungsverantwortung trägt, C._____ abzuholen.

7.

Dem Beistand – derzeit F._____ vom kjz E._____ – werden für die 

weitere Dauer des Verfahrens die folgenden Aufträge erteilt: 







die Kindseltern bei der Umsetzung der festgelegten Betreuungsre-

gelung zu unterstützen,

im Konfliktfall zwischen den Kindseltern zu vermitteln,

die  Sozialpädagogische  Familienbegleitung  zur  Begleitung  der 

Übergaben  zu  organisieren,  zu  überwachen,  für  die  Finanzierung 

derselben besorgt zu sein und in Absprache mit den Eltern die Mo-

dalitäten der Übergabebegleitung festzulegen,



für die Finanzierung des angeordneten Programms "Kinder aus der 

Klemme" besorgt zu sein,

- 14 -



die Protokolle der Übergabebegleitung auszuwerten und bei Bedarf 

bei der zuständigen Behörde rechtzeitig Antrag auf Anpassung bzw. 

Aufhebung der Übergabebegleitung zu stellen,



der zuständigen Behörde Antrag zu stellen, falls weitergehende 

Kindesschutzmassnahmen als notwendig erscheinen.

8.

Die Parteien werden – unter dem Vorbehalt der durch den Beistand ab-

zuklärenden Finanzierbarkeit – verpflichtet, ab September 2025 zusam-

men mit C._____ am Programm "Kinder aus der Klemme" aktiv und ver-

bindlich teilzunehmen.

Die G._____ GmbH wird – unter dem Vorbehalt der durch den Bei-

stand abzuklärenden Finanzierbarkeit – um die Ermöglichung der Um-

setzung  dieser  Massnahme  ersucht.  Die  G._____  GmbH  wird  darauf 

hingewiesen, dass es sich bei den Kosten des Programms "Kinder aus 

der Klemme" nicht um Gerichtskosten handelt und die Parteien bzw. der 

Beistand für dessen Finanzierung verantwortlich sind.

9.

Die mit Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich vom 18. Okto-

ber 2024 für C._____, geboren am tt.mm.2020, eingesetzte Kindsvertre-

tung in der Person von Rechtsanwältin Z._____ bleibt für die Dauer des 

Verfahrens bestehen.

10. Die Klägerin wir darauf hingewiesen, dass sie ab 1. September 2025 ihre 

Erwerbstätigkeit in einem 80%-Pensum ausüben muss.'

3.

Die Parteien beantragen dem Gericht gemeinsam, die Dispositiv-Ziffer 11 des 

Urteils des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Uster 

vom 2. Juli 2024 aufzuheben und durch folgende Fassung zu ersetzen:

'11. Es wird festgestellt, dass der Beklagte bis August 2024 der Klägerin die 

hälftige Kinderzulage (Fr. 100.–) überwiesen hat.' 

4.

Die Parteien beantragen dem Gericht gemeinsam, die Dispositiv-Ziffern 4 bis 

8, 12, 13, 17 bis 19 des Urteils des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren 

- 15 -

am Bezirksgericht Uster vom 2. Juli 2024 mangels Spruchreife aufzuheben 

und an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie nach Vorliegen eines pro-

zessorientierten Gutachtens erneut über die Obhutszuteilung, den Wohnsitz 

von C._____, die Betreuungsregelung, die Übergaben, die Beistandsaufga-

ben,  den  Unterhalt  ab  Rückweisung  (inkl.  Anrechnung  allfälliger  hypotheti-

scher Einkommen, Wohnkosten der Klägerin und Phasenbildungen), Anrech-

nung Erziehungsgutschrift, die Höhe der Gerichtskosten und Verteilung der 

erstinstanzlichen Prozesskosten entscheiden kann.

5.

Die Parteien beantragen dem Gericht gemeinsam, die Dispositiv-Ziffern 9, 14 

und 15 des Urteils des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirks-

gericht Uster vom 2. Juli 2024 ersatzlos aufzuheben.

6.

Im Übrigen zieht die Klägerin ihre Berufung gegen die zweite Verfügung des 

Einzelgerichts  im  summarischen  Verfahren  am  Bezirksgericht  Uster  vom 

2. Juli 2024 sowie ihre Berufung gegen das Urteil des Einzelgerichts im ver-

einfachten Verfahren am Bezirksgericht Uster vom 2. Juli 2024 zurück.

7.

Die Parteien übernehmen die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens – un-

ter Hinweis auf ihre Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege – je zur Hälfte 

und verzichten gegenseitig auf eine Parteientschädigung."

Es wird beschlossen:

1.

Das Berufungsverfahren Geschäfts-Nr. LZ240029-O wird mit dem vorliegen-

den Berufungsverfahren Geschäfts-Nr. LZ240026-O vereinigt und unter die-

ser Nummer weitergeführt.

2.

Das Berufungsverfahren Geschäfts-Nr. LZ260029-O wird als dadurch erle-

digt abgeschrieben.

3.

Der Klägerin wird für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechts-

pflege gewährt und in der Person von Rechtsanwältin lic. iur. X._____ eine 

unentgeltliche Rechtsbeiständin bestellt.

- 16 -

4.

Dem Beklagten wird für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechts-

pflege gewährt und in der Person von Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ ein un-

entgeltlicher Rechtsbeistand bestellt.

5.

Die Erstberufung betreffend die Dispositiv-Ziffern 1 bis 4 der Zweitverfügung 

des Einzelgerichts am Bezirksgericht Uster vom 2. Juli 2024 wird abge-

schrieben.

6.

Die Zweitberufung betreffend die Dispositiv-Ziffer 10 des Urteils des Einzel-

gerichts am Bezirksgericht Uster vom 2. Juli 2024 wird abgeschrieben.

7.

Es wird vorgemerkt, dass die Zweitverfügung des Einzelgerichts am Bezirks-

gericht Uster vom 2. Juli 2024 betreffend die Dispositiv-Ziffern 1 bis 4, 11 

und 12 in Rechtskraft erwachsen ist.

8.

Es wird vorgemerkt, dass das Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht 

Uster vom 2. Juli 2024 betreffend die Dispositiv-Ziffern 1 bis 3, 10 und 16 in 

Rechtskraft erwachsen ist.

9.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Urteil.

Es wird erkannt:

1.

In Genehmigung der Vereinbarung vom 27. Mai 2025 werden die Dispositiv-

Ziffern 5 bis 10 der Zweitverfügung des Einzelgerichts am Bezirksgericht Us-

ter vom 2. Juli 2024 aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:

"5. Die Klägerin wird für die weitere Dauer des Verfahrens berechtigt und 

verpflichtet, C._____ wie folgt zu betreuen:



jedes zweite Wochenende (in ungeraden Wochen) von Freitag, 

12.00 Uhr bzw. Kindergartenschluss, bis Sonntagabend, 

18.00 Uhr;

 ab sichergestellter Übergabebegleitung bis 17. August 2025 jede 

zweite Woche (ungerade Wochen) am Mittwoch, 12.00 Uhr bzw. 

Kindergartenschluss bis 18.00 Uhr;

- 17 -

 ab 18. August 2025 jeden Mittwoch, 12.00 Uhr bzw. Kindergarten-

schluss bis 18.00 Uhr. 

Am 25. August 2025 findet ein Gespräch zwischen C._____ und der 

Kindsvertreterin statt. Der Beklagte bringt C._____ zum Gespräch. Soll-

ten  die  wöchentlichen  Besuche  nicht  dem  Kindswillen  und  Kindswohl 

von C._____ entsprechen, stellt die Kindsvertreterin entsprechende An-

träge bei der zuständigen Behörde.

Fällt das Betreuungswochenende der Klägerin auf Ostern, beginnt ihre 

Betreuungsverantwortung  bereits  ab  Gründonnerstag,  18.00  Uhr,  und 

dauert  bis  Ostermontag,  18.00  Uhr.  Fällt  das  Betreuungswochenende 

der  Klägerin  auf  Pfingsten,  verlängert  sich  ihre  Betreuungsverantwor-

tung  bis  Pfingstmontag,  18.00  Uhr.  Überdies  betreut  die  Klägerin 

C._____  jeweils  in  den  ungeraden  Jahren  vom  24.  Dezember,  12.00 

Uhr, bis 25. Dezember, 12.00 Uhr, sowie am darauf folgenden 1. Januar, 

12.00 Uhr, bis 2. Januar, 12.00 Uhr, sowie in den geraden Jahren vom 

25. Dezember,  12.00  Uhr,  bis  26.  Dezember,  12.00  Uhr,  sowie  am 

31. Dezember, 12.00 Uhr, bis 1. Januar, 12.00 Uhr. 

Weiter wird die Klägerin für die weitere Dauer des Verfahrens berech-

tigt und verpflichtet, C._____ während der Hälfte der Schulferien auf ei-

gene Kosten mit sich bzw. zu sich in die Ferien zu nehmen. Dem Be-

klagten kommt im Konfliktfall das Entscheidungsrecht für die Ausübung 

der Ferien in geraden Jahren und der Klägerin in ungeraden Jahren zu.

Für die Sommerferien 2025 wird die Klägerin berechtigt und verpflich-

tet, C._____ vom 14. Juli 2025 bis 3. August 2025 auf eigene Kosten mit 

sich bzw. zu sich in die Ferien zu nehmen. 

6.

Die Übergaben finden – unter Hinweis auf nachfolgende Beauftragung 

der  Beistandsperson,  die  Protokolle  der  Übergabenbegleitung  auszu-

werten, und der zuständigen Behörde Antrag auf Anpassung bzw. Auf-

hebung der Übergabebegleitung zu stellen – für die weitere Dauer des 

- 18 -

Verfahrens  begleitet  statt,  wobei  derjenige  Elternteil,  bei  dem  sich 

C._____ befindet, C._____ zum anderen Elternteil zu bringen hat. Bei 

Übergaben  im  Kindergarten  hat  der  Elternteil,  welcher  die  anschlies-

sende Betreuungsverantwortung trägt, C._____ abzuholen.

7.

Dem Beistand – derzeit F._____ vom kjz E._____ – werden für die 

weitere Dauer des Verfahrens die folgenden Aufträge erteilt: 

 die Kindseltern bei der Umsetzung der festgelegten Betreuungsre-

gelung zu unterstützen;



im Konfliktfall zwischen den Kindseltern zu vermitteln;

 die  Sozialpädagogische  Familienbegleitung  zur  Begleitung  der 

Übergaben  zu  organisieren,  zu  überwachen,  für  die  Finanzierung 

derselben besorgt zu sein und in Absprache mit den Eltern die Mo-

dalitäten der Übergabebegleitung festzulegen;



für die Finanzierung des angeordneten Programms "Kinder aus der 

Klemme" besorgt zu sein;

 die Protokolle der Übergabebegleitung auszuwerten und bei Bedarf 

bei der zuständigen Behörde rechtzeitig Antrag auf Anpassung bzw. 

Aufhebung der Übergabebegleitung zu stellen;

 der zuständigen Behörde Antrag zu stellen, falls weitergehende 

Kindesschutzmassnahmen als notwendig erscheinen.

8.

Die Parteien werden – unter dem Vorbehalt der durch den Beistand ab-

zuklärenden Finanzierbarkeit – verpflichtet, ab September 2025 zusam-

men mit C._____ am Programm "Kinder aus der Klemme" aktiv und ver-

bindlich teilzunehmen.

Die G._____ GmbH wird – unter dem Vorbehalt der durch den Beistand 

abzuklärenden Finanzierbarkeit – um die Ermöglichung der Umsetzung 

dieser Massnahme ersucht. Die G._____ GmbH wird darauf hingewie-

sen,  dass  es  sich  bei  den  Kosten  des  Programms  "Kinder  aus  der 

- 19 -

Klemme" nicht um Gerichtskosten handelt und die Parteien bzw. der Bei-

stand für dessen Finanzierung verantwortlich sind.

9.

Die mit Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich vom 18. Okto-

ber 2024 für C._____, geboren am tt.mm.2020, eingesetzte Kindsvertre-

tung in der Person von Rechtsanwältin Z._____ bleibt für die Dauer des 

Verfahrens bestehen.

10. Die Klägerin wir darauf hingewiesen, dass sie ab 1. September 2025 ihre 

Erwerbstätigkeit in einem 80%-Pensum ausüben muss."

2.

In Genehmigung der Vereinbarung vom 27. Mai 2025 wird die Dispositiv-Zif-

fer 11 des Urteils des Einzelgerichts am Bezirksgericht Uster vom 2. Juli 

2024 aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:

"11. Es wird festgestellt, dass der Beklagte bis August 2024 der Klägerin die 

hälftige Kinderzulage (Fr. 100.–) überwiesen hat." 

3.

Die Dispositiv-Ziffern 9, 14 und 15 des Urteils des Einzelgerichts am Be-

zirksgericht Uster vom 2. Juli 2024 werden ersatzlos aufgehoben.

4.

Die Dispositiv-Ziffern 4 bis 8, 12, 13 und 17 bis 19 des Urteils des Einzelge-

richts am Bezirksgericht Uster vom 2. Juli 2024 werden aufgehoben und die 

Sache wird zur Ergänzung des Verfahrens (Einholung eines prozessorien-

tierten Gutachtens) und zu neuer Entscheidung über die Obhutszuteilung, 

den Wohnsitz von C._____, die Betreuungsregelung, die Übergaben, die 

Beistandsaufgaben, den Unterhalt ab Rückweisung, die Anrechnung der Er-

ziehungsgutschrift und die Kosten- und Entschädigungsfolgen des erstin-

stanzlichen Verfahrens an die Vorinstanz zurückgewiesen.

5.

Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird festgesetzt auf:

- 20 -

Fr.

Fr.

Fr.

9'000.00 ; die weiteren Auslagen betragen:

10'192.05   Honorar Kindsvertreterin

19'192.05   Total

6.

Rechtsanwältin Z._____ wird für ihre Bemühungen und Barauslagen als 

Kindsvertreterin für das Berufungsverfahren mit Fr. 10'192.05 aus der Ge-

richtskasse entschädigt. 

7.

Die Gerichtskosten für das Berufungsverfahren werden den Parteien je zur 

Hälfte auferlegt, jedoch zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege 

einstweilen auf die Gerichtskasse genommen.

Eine Nachforderung gestützt auf Art. 123 ZPO bleibt vorbehalten.

8.

Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien für das zweitinstanzli-

che Verfahren gegenseitig auf eine Parteientschädigung verzichtet haben.

9.

Schriftliche Mitteilung an 













die Klägerin

den Beklagten

die Kindsvertreterin

die KESB Dübendorf, im Doppel für sich und C._____s Beistand,

die G._____ GmbH, …, … [Adresse], im Dispositiv-Auszug gem. Dis-
positiv-Ziffer 1.8,

die Obergerichtskasse 

je gegen Empfangsschein.

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

10. Die Parteien können innert 10 Tagen von der schriftlichen Zustellung an 

schriftlich beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Postfach 

8021 Zürich, eine Begründung dieses Entscheides verlangen (Art. 318 

Abs. 2 i.V.m. Art. 239 Abs. 2 ZPO). Wird eine Begründung verlangt, so läuft 

den Parteien die Frist zur Einreichung eines Rechtsmittels ab Zustellung des 

begründeten Entscheides. 

- 21 -

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung 

des Entscheides mit Beschwerde ans Bundesgericht.

Zürich, 16. Juni 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Vorsitzende:

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Huizinga

MLaw I. Aeberhard

versandt am:
ms