# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 69a5427c-66b7-5729-ad64-bcaa97651abc
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 1998-07-01
**Language:** de
**Title:** Zürich Baurekursgericht 01.07.1998 BRKE III Nrn. 0083-0085/1998
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Baurekurs/ZH_BRK_001_BRKE-III-Nrn--0083-0_1998-07-01.pdf

## Full Text

BRKE III Nrn. 83-85/1998 vom 1. Juli 1998 in BEZ 1998 Nr. 27

12. Die Rekurrenten Nr. 3 wenden sich schliesslich dagegen, dass die zwanzig
im nördlichen Bereich des Quartierplangebietes liegenden Grundstücke, welche aus 
dem Quartierplanverfahren entlassen werden, keine Administrativkosten zu tragen 
haben. Sie machen geltend, die Erkenntnis, dass die betreffenden Parzellen aus 
dem Quartierplan zu entlassen seien, bilde gerade eine Folge des Verfahrens, wes-
halb eine anteilsmässige Kostentragung angebracht sei.

Die Befreiung der betreffenden Grundstücke von Administrativkosten ist indes-
sen klar gerechtfertigt. § 177 Abs. 1 PBG sieht zwar vor, dass die Kosten der Ge-
meinde für die Aufstellung des Quartierplans von den beteiligten Grundeigentümern 
samt Zins in der Regel im Verhältnis der Flächen ihrer neuen Grundstücke zu be-
zahlen sind (Satz 1). Besondere — eine Kostenreduktion oder eine gänzliche Kos-
tenbefreiung rechtfertigende — Verhältnisse sind aber zu berücksichtigen (Satz 2); 
eine Kostenbefreiung ist insbesondere dann gerechtfertigt, wenn ohne einen mehr 
als geringfügigen Planungsaufwand erkennbar ist, dass die Grundstücke bereits 
baurechtskonform erschlossen und arrondiert sind und deshalb von den planungs-
und erschliessungsrechtlichen Massnahmen des Quartierplanes nicht betroffen sind 
und keinen Nutzen ziehen (Wiederkehr, Das Zürcherische Quartierplanrecht, S. 67 
f.; zu absolut: Müller/Rosenstock/Wipfli/Zuppinger, Kommentar zum Zürcher Pla-
nungs- und Baugesetz vom 7. September 1975, N 3 b zu § 155). Dies ist mit Bezug 
auf die strittigen Grundstücke der Fall.