# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 94ffe420-45f0-5756-9c5a-23e3490f41ba
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-11
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 11.03.2014 B 2014/32
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2014-32_2014-03-11.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2014/32

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 11.03.2014

Entscheiddatum: 11.03.2014

Urteil Verwaltungsgericht, 11.03.2014
Verfahrensrecht / Sonntagsarbeit im M-Express Rapperswil, Art. 56 Abs. 2 
und Art. 18 VRP.Die Angelegenheit wird zur Behandlung des Gesuchs um 
Anordnung vorsorglicher Massnahmen, zur weiteren Abklärung des 
Sachverhalts im Sinn der bundesgerichtlichen Erwägungen und zu neuer 
Entscheidung an das Amt für Wirtschaft zurückgewiesen 
(Verwaltungsgericht, B 2014/32).

Urteil vom 11. März 2014

Anwesend:  Präsident lic. iur. B. Eugster; Verwaltungsrichter lic. iur. A. Linder, 

Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener, Dr. S. Bietenharder-Künzle; Gerichtsschreiberin lic. iur. 

R. Haltinner-Schillig

_______________

In Sachen

Genossenschaft Migros Zürich, Pfingstweidstrasse 101, 8005 Zürich,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Sommer, Walder Wyss AG, Seefeldstrasse 123, 

Postfach 1236, 8034 Zürich,

gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Abteilung III, Unterstrasse 28, 

9001 St. Gallen,

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Vorinstanz,

und

Gewerkschaft UNIA, Weltpoststrasse 20, 3000 Bern 15,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Arthur Andermatt, Teufener Strasse 8, 9001 St. Gallen,

sowie

Amt für Wirtschaft und Arbeit, Davidstrasse 35, 9001 St. Gallen,

Beschwerdebeteiligte,

betreffend

Sonntagsarbeit im M-Express Rapperswil

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ Die Genossenschaft Migros Zürich betreibt an der Unteren Bahnhofstrasse 19 in 

Rapperswil ein Detailhandelsgeschäft als M-Express-Filiale (in der Folge: M-Express) 

mit einer Grundfläche von 387 m  und einem Sortiment von rund 4'800 Artikeln. 15 

Angestellte teilen sich in fünf bis sieben 100-Prozent-Stellen.

Der M-Express ist seit dem Jahr 1997 an Sonntagen jeweils von 11.00 Uhr bis 17.00 

Uhr geöffnet, ohne dass die Behörden dagegen eingeschritten wären.

B./ Am 14. Dezember 2010 verwarnte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons 

St. Gallen (in der Folge: Amt für Wirtschaft und Arbeit) die Betreiberin des M-Express 

wegen Verletzung des Verbots der Sonntagsarbeit.

C./ Am 22. Februar 2011 stellte die Genossenschaft Migros Zürich, vertreten durch 

Rechtsanwalt Ueli Sommer und/oder Fürsprecher Daniel Zimmerli, Zürich, beim Amt für 

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Wirtschaft und Arbeit das Gesuch, es sei festzustellen, dass im M-Express während 

des ganzen Jahres bewilligungsfrei Sonntagsarbeit verrichtet werden dürfe (Ziff. 1). Für 

den Fall, dass dem Antrag nicht entsprochen werde, stellte die Genossenschaft Migros 

Zürich das Gesuch, es sei ihr zu gestatten, in den Geschäftslokalen bis mindestens 

31. Dezember 2011 Sonntagsarbeit verrichten zu lassen (Ziff. 2). Weiter beantragte sie, 

es sei ihr für die Dauer des Verfahrens einstweilen zu gestatten, bewilligungsfrei 

Sonntagsarbeit verrichten zu lassen (Ziff. 3).

Am 24. März 2011 verfügte das Amt für Wirtschaft und Arbeit was folgt: Es wird 

festgestellt, dass es sich beim M-Express, Untere Bahnhofstrasse 19, Rapperswil-

Jona, nicht um einen Betrieb für Reisende gemäss Art. 26 der Verordnung 2 zum 

Arbeitsgesetz (SR 822.112, abgekürzt ArGV 2) handelt (Ziff. 1). Es wird festgestellt, 

dass es sich dabei um einen Betrieb in einem Fremdenverkehrsgebiet gemäss Art. 25 

ArGV 2 handelt. Der Genossenschaft Migros Zürich wird gestattet, im M-Express 

während der Saison Sonntagsarbeit verrichten zu lassen. Für die Saison ist der 

Sommerfahrplan der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft massgebend. Im Jahr 2011 

dauert die Saison vom 3. April bis 23. Oktober 2011 (Ziff. 2). Antrag 2 wird abgewiesen 

(Ziff. 3).

D./ Am 20. April 2011 erhob die Genossenschaft Migros Zürich durch ihre 

Rechtsvertreter gegen die Verfügung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit vom 24. März 

2011 Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission.

Am 21. April 2011 erhob die Gewerkschaft UNIA, Bern, vertreten durch Rechtsanwalt 

Arthur Andermatt, St. Gallen, Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission und stellte 

das Rechtsbegehren, Ziff. 2 der Verfügung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit vom 

24. März 2011 sei aufzuheben.

Am 10. Oktober 2011 vereinigte der zuständige Abteilungspräsident der 

Verwaltungsrekurskommission die beiden Verfahren und gestattete der 

Genossenschaft Migros Zürich, im M-Express bis zum Abschluss der Rekursverfahren 

bewilligungsfrei Sonntagsarbeit verrichten zu lassen.

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Am 16. Dezember 2011 wies die Verwaltungsrekurskommission, Abteilung III, den 

Rekurs der Genossenschaft Migros Zürich ab (Ziff. 1) und hiess den Rekurs der 

Gewerkschaft UNIA gut. Ziff. 2 der angefochtenen Verfügung vom 24. März 2011 

wurde aufgehoben (Ziff. 2). Es wurde angeordnet, die Genossenschaft Migros Zürich 

habe die Hälfte der amtlichen Kosten von Fr. 3'600.-- unter Verrechnung mit dem 

Kostenvorschuss von Fr. 1'200.-- zu bezahlen und die andere Hälfte der amtlichen 

Kosten trage der Staat (Ziff. 3). Sodann wurde der Staat (Volkswirtschaftsdepartement) 

verpflichtet, die Gewerkschaft UNIA mit Fr. 4'000.-- ausseramtlich zu entschädigen 

(Ziff. 5).

E./ Am 16. Januar 2012 erhob die Genossenschaft Migros Zürich durch ihre 

Rechtsvertreter gegen den Entscheid der Verwaltungsrekurskommission, Abteilung III, 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht.

Am 16. April 2012 nahm die Gewerkschaft UNIA Stellung und stellte das Begehren, der 

Beschwerde sei keine Folge zu geben.

Am 12. März 2013 (B 2012/16) entschied das Verwaltungsgericht was folgt:

1.  Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen.

Der Entscheid der Verwaltungsrekurskommission, Abteilung III, vom 16. Dezember 

2011 wird aufgehoben.

Es wird festgestellt, dass es sich beim M-Express, Untere Bahnhofstrasse 19, 

Rapperswil, um einen Betrieb in einem Fremdenverkehrsgebiet im Sinn von Art. 25 

ArGV 2 handelt.

Der Genossenschaft Migros Zürich wird gestattet, während der Saison im M-Express 

bewilligungsfrei Sonntagsarbeit verrichten zu lassen. Die Saison bestimmt sich nach 

dem Sommerfahrplan der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

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2.  Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 5'000.-- werden der 

Beschwerdeführerin zu einem Drittel und der Beschwerdegegnerin zu zwei Dritteln 

auferlegt. Der Anteil der Beschwerdeführerin beträgt Fr. 1'667.--, der Anteil der 

Beschwerdegegnerin Fr. 3'333.--. Der Anteil der Beschwerdeführerin wird mit dem 

Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- verrechnet. Fr. 3'333.-- werden ihr zurückerstattet.

3.  Die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 3'600.-- werden der 

Beschwerdeführerin zu einem Drittel und der Beschwerdegegnerin zu zwei Dritteln 

auferlegt. Der Anteil der Beschwerdeführerin beträgt Fr. 1'200.--, der Anteil der 

Beschwerdegegnerin Fr. 2'400. .

4.  Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin für das Beschwerde- und das 

Rekursverfahren mit Fr. 2'235.-- (inkl. Barauslagen, ohne Mehrwertsteuer) zu 

entschädigen.

F./ Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (2C_379/2013) 

beantragte die Genossenschaft Migros Zürich durch ihre Rechtsvertreter am 26. April 

2013 vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 12. März 2013 sei 

insoweit aufzuheben, als die bewilligungsfreie Sonntagsarbeit auf die Saison 

beschränkt und diese nach dem Sommerfahrplan der Zürichsee 

Schifffahrtsgesellschaft bestimmt werde. Sodann sei festzustellen, dass im M-Express 

Sonntagsarbeit während des ganzen Jahres bewilligungsfrei zulässig sei, eventuell sei 

die Saison auf die Dauer des ganzen Jahres festzulegen, subeventuell sei die Sache 

zur Festlegung der Dauer der Saison an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (2C_419/2013) beantragte 

die Gewerkschaft UNIA durch ihren Rechtsvertreter am 7. Mai 2013 vor Bundesgericht, 

das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 12. März 2013 sei aufzuheben, der Entscheid 

der Verwaltungsrekurskommission, Abteilung III, vom 16. Dezember 2011 sei zu 

bestätigen und damit sei das Feststellungsbegehren der Genossenschaft Migros Zürich 

betreffend die bewilligungsfreie Sonntagsarbeit im M-Express abzuweisen.

Am 19. August 2013 wies der Abteilungspräsident das Gesuch der Genossenschaft 

Migros Zürich um vorsorgliche Massnahmen im Verfahren 2C_379/2013 ab. Die 

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Genossenschaft Migros Zürich hatte beantragt, es sei ihr während der Dauer des 

Verfahrens zu gestatten, auch während der Wintersaison Sonntagsarbeit verrichten 

lassen zu dürfen.

Am 10. Februar 2014 entschied das Bundesgericht was folgt:

1.  Die Verfahren 2C_379/2013 und 2C_419/2013 werden vereinigt.

2.  Die Beschwerde der Genossenschaft Migros Zürich (2C_379/2013) wird 

abgewiesen.

3.  Die Beschwerde der Gewerkschaft UNIA (2C_419/2013) wird gutgeheissen, der 

angefochtene Entscheid aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zu neuer 

Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen.

4.  Die Gerichtskosten von Fr. 8'000.-- werden der Genossenschaft Migros Zürich 

auferlegt.

5.  Die Genossenschaft Migros Zürich hat die Gewerkschaft UNIA für das 

bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 8'000.-- zu entschädigen.

6.  Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons 

St. Gallen und dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und 

Forschung schriftlich mitgeteilt.

G./ Am 6. März 2014 stellte die Genossenschaft Migros Zürich beim 

Verwaltungsgericht folgenden Antrag um Anordnung vorsorglicher Massnahmen:

Der Genossenschaft Migros Zürich sei einstweilen zu gestatten, während des 

Sommerfahrplans (6. April 2014 bis 19. Oktober 2014) der Zürichsee 

Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) in den Geschäftslokalen des Migros-Supermarktes "M-

Express Rapperswil-Bahnhof" (Untere Bahnhofstrasse 19, 8640 Rapperswil SG) 

bewilligungsfrei Sonntagsarbeit verrichten zu lassen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

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1. Praxisgemäss erkennt das Verwaltungsgericht auf Rückweisung, wenn aufgrund 

eines bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheids umfangreiche zusätzliche 

Sachverhaltsabklärungen zu treffen sind (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im 

Kanton St. Gallen, 2. Aufl., Rz. 1029 mit Hinweisen). Demzufolge ist die Angelegenheit 

gestützt auf Art. 64 in Verbindung mit Art. 56 Abs. 2 und Art. 18 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege (sGS 951.1, abgekürzt VRP) an das Amt für Wirtschaft und 

Arbeit zurückzuweisen. Dieses wird vorab über das Gesuch um Anordnung 

vorsorglicher Massnahmen zu entscheiden haben. Sodann wird das Amt für Wirtschaft 

und Arbeit den Sachverhalt im Sinn der bundesgerichtlichen Erwägungen unter 

Mitwirkung insbesondere der Genossenschaft Migros Zürich weiter zu ermitteln und 

anschliessend über die Angelegenheit neu zu befinden haben.

2. Bei dieser Sachlage sind die Kosten der bisherigen Verfahren vor den kantonalen 

Instanzen neu zu verlegen.

2.1. Nach Art. 95 Abs. 1 VRP hat in Streitigkeiten jener Beteiligte die Kosten zu tragen, 

dessen Begehren ganz oder teilweise abgewiesen werden. Aufgrund dieser 

Bestimmung sind die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens (Fr. 5'000.--) und 

des Rekursverfahrens (Fr. 3'600.--) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Die 

amtlichen Kosten, welche die Beschwerdeführerin mit ihren Kostenvorschüssen bereits 

beglichen hat (Fr. 1'667.-- für das Beschwerde- und Fr. 1'200.-- für das 

Rekursverfahren), werden angerechnet. Somit hat die Beschwerdeführerin für das 

Beschwerdeverfahren noch Fr. 3'333.-- und für das Rekursverfahren noch Fr. 2'400.-- 

zu bezahlen.

2.2. Art.98 Abs. 1 VRP bestimmt, dass im Beschwerdeverfahren vor 

Verwaltungsgericht Anspruch auf Ersatz der ausseramtlichen Kosten besteht. Im 

Rekursverfahren werden nach Art. 98 Abs. 2 VRP ausseramtliche Kosten entschädigt, 

soweit sie aufgrund der Sach- oder Rechtslage notwendig und angemessen 

erscheinen.

Die Beschwerdegegnerin hat sowohl im Beschwerde- als auch im Rekursverfahren 

Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung. Ihr Rechtsvertreter hat keine 

Kostennoten eingereicht, weshalb diese nach Ermessen festzusetzen ist (Art. 6 und Art. 

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19 der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75, abgekürzt 

HonO). Ein Betrag von Fr. 7'000.-- (inklusive Barauslagen) für das Beschwerde- und 

das Rekursverfahren erscheint angemessen (Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO). Weil die 

Beschwerdegegnerin mehrwertsteuerpflichtig ist, kann sie die der Honorarrechnung 

ihres Anwalts belastete Mehrwertsteuer als Vorsteuer in Abzug bringen. Daher muss 

die Mehrwertsteuer bei der Bemessung der ausseramtlichen Entschädigung nicht 

zusätzlich berücksichtigt werden (R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem 

Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 194).

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

1./  Die Angelegenheit wird zum Entscheid über das Gesuch um Anordnung 

vorsorglicher Massnahmen sowie zur Vervollständigung des Sachverhalts im Sinn der 

Erwägungen des Bundesgerichts im Entscheid 2C_379/2013, 2C_419/2013 vom 

10. Februar 2014 und zu neuem Entscheid an das Amt für Wirtschaft und Arbeit 

zurückgewiesen.

2./  Die amtlichen Kosten des Verfahrens vor Verwaltungsgericht von Fr. 5'000.-- und 

vor der Verwaltungsrekurskommission von Fr. 3'600.-- werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt. Nach Verrechnung der bereits geleisteten Beträge hat die 

Beschwerdeführerin für das Beschwerdeverfahren noch Fr. 3'333.-- und für das 

Rekursverfahren noch Fr. 2'400.-- zu bezahlen.

3./  Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin für das Beschwerde- und das 

Rekursverfahren (B 2012/16, III-2011/2+3) mit insgesamt Fr. 7'000.-- (ohne MWSt) 

ausseramtlich zu entschädigen.

V.          R.           W.

Der Präsident:                                Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. Beda Eugster                      lic. iur. Regula Haltinner-Schillig

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