# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c9b8386d-b0e8-5c7f-819f-f2796a482ed2
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-12-31
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 31.12.2012 UV 2012/53
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-53_2012-12-31.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/53

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 31.12.2012

Entscheiddatum: 31.12.2012

Entscheid Versicherungsgericht, 31.12.2012
Art. 6 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 UVG. Natürliche Kausalität zwischen den 
beklagten Kopf- und Nackenschmerzen und dem Unfall als Folge eines 
Schleudertraumas oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung eher 
zweifelhaft und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu verneinen. Der 
Zeitpunkt des Fallabschlusses ist mit Blick auf die physischen Unfallfolgen 
nicht zu beanstanden. Verneinung der adäquaten Kausalität in Anwendung 
der "Psycho-Praxis" (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 31. Dezember 2012, UV 2012/53).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Monika Gehrer-Hug, 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Della Batliner

Entscheid vom 31. Dezember 2012

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. oec. Fritz Dahinden, Blumenbergplatz 1, 9000 St. 

Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherte) war seit 1. November 2000 bei der B.___ AG 

angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 

(nachfolgend: Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 

17. April 2011 als Beifahrerin im von ihrem Sohn gelenkten Auto einen Zusammenstoss 

mit einem ihre Fahrbahn überquerenden Fahrzeug erlitt und sich am linken Oberarm 

und an der Halswirbelsäule verletzte (Suva-act. 1). Der erstbehandelnde Dr. med. 

C.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte am 20. April 2011 eine HWS-

Distorsion und attestierte der Versicherten eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit ab 

20. April 2011 bis voraussichtlich Ende Mai (Suva-act. 5). Die Suva erbrachte die 

gesetzlichen Leistungen (Taggelder und Heilungskosten; Suva-act. 55, 56).

A.b  Ab 30. Mai 2011 nahm die Versicherte die Arbeit zu 30% wieder auf (Suva-act. 8, 

9, 10, 11).

A.c  Am 27. Juli 2011 wurde in der Rehaklinik Bellikon ein ambulantes Assessment 

durchgeführt und eine erhebliche Symptomausweitung beobachtet (Suva-act. 18). Am 

16. August 2011 diagnostizierte Dr. med. D.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, 

bei der Versicherten eine Anpassungsstörung mit Ängsten, Sorgen, Anspannungen, 

Stimmungseinbrüchen und Schlafstörungen sowie ein zervikales Syndrom bei Status 

nach HWS-Distorsion nach dem Unfall vom 17. April 2011 (Suva-act. 19). Am 8. August 

2011 wurde im Kantonsspital St. Gallen eine ambulante Schmerzsprechstunde 

durchgeführt (Suva-act. 32). In der Folge wurde vom 22. August 2011 bis 21. Oktober 

2011 eine ambulante psychosomatische Rehabilitation durchgeführt und der 

Versicherten während dieser Zeit eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Suva-

act. 20, 27, 33, 34, 35, 38). Am 24. Oktober 2011 nahm sie die Arbeit wieder zu 30% 

auf, ab 7. November 2011 steigerte sie diese auf 50%, wobei sie jedoch wegen 

mangelnder Auftragslage des Betriebs im Durchschnitt an drei halben Tagen pro 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Woche arbeitete, und die restlichen zwei (Halb-)Tage jeweils Ferien bezog (Suva-

act. 37, 38, 42, 44).

A.d  Das MR der HWS vom 12. Dezember 2011 (Suva-act. 46) zeigte ein normales 

cervicales vertebrospinales Kernspintomogramm ohne Nachweis posttraumatischer 

Veränderungen. Es gebe keine morphologisch fassbare Ursache der persistierenden 

Beschwerden.

A.e  Am 4. Januar 2012 beurteilte Kreisarzt Dr. med. E.___ die Situation dahingehend, 

dass aus somatischer Sicht bildgebend keine unfallbedingte Läsion nachweisbar sei 

und sich diesbezügliche weitere Therapiemassnahmen erübrigen würden, da von 

einem stabilen Zustand auszugehen und eine Verbesserung nicht zu erreichen sei 

(Suva-act. 47). Ob die Symptomausweitung und die Anpassungsstörung unfallkausal 

seien, unterliege der Adäquanzbeurteilung.

A.f   Mit Bericht vom 10. Januar 2012 diagnostizierte Dr. C.___ eine Anpassungs­

störung infolge einer HWS-Distorsion nach Unfall vom 17. April 2011 sowie ein 

anhaltendes cervicocephales Schmerzsyndrom ohne fassbare Organursache (Suva-

act. 50). Seit 19. Dezember 2011 attestierte Dr. C.___ der Versicherten eine 75%-ige 

Arbeitsfähigkeit.

A.g  Mit Verfügung vom 17. Januar 2012 (Suva-act. 65) wurde die Adäquanz verneint, 

weshalb die Versicherungsleistungen per 31. Januar 2012 eingestellt und kein 

Anspruch auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder einer 

Integritätsentschädigung gewährt wurden.

B.    

Die dagegen erhobene Einsprache vom 15. Februar 2012 (Suva-act. 72) wurde mit 

Einspracheentscheid vom 30. April 2012 (Suva-act. 79; act. G 1.2) abgelehnt.

C.    

C.a  Mit Beschwerde vom 30. Mai 2012 (act. G 1) liess die Versicherte durch Rechts­

anwalt lic. oec. HSG Fritz Dahinden, St. Gallen, beantragen, der Einsprache-Entscheid 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

vom 30. April 2012 sei aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der 

Beschwerdeführerin auch über den 1. Februar 2012 hinaus Taggelder und 

Heilbehandlungen zu gewähren, eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, 

Verlaufsberichte bei den behandelnden Ärzten einzuholen und/oder eine 

polydisziplinäre Begutachtung anzuordnen, es sei eine mündliche Verhandlung mit 

Parteibefragung durchzuführen, es sei davon Vormerk zu nehmen, dass weder 

Rentenleistungen noch eine Integritätsentschädigung beansprucht werden und die 

Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene 

ausseramtliche Entschädigung zu bezahlen. Zur Begründung führte der Rechtsvertreter 

insbesondere an, dass die Beschwerdeführerin gemäss Erstdiagnose, HWS-

Dokumentationsbogen und Rehaklinik Bellikon eine HWS-Distorsion erlitten habe und 

von einem primär psychischen Beschwerdebild nicht die Rede sein könne. Auch die 

später vom behandelnden Psychiater gestellte Diagnose einer Anpassungsstörung 

vermöge das Beschwerdebild der HWS-Distorsion nicht in den Hintergrund zu stellen. 

Bei der Frage nach der Erreichung des medizinischen Endzustands müsse folglich auf 

eine Differenzierung in physische und psychische Komponenten verzichtet und bei der 

Beurteilung der noch möglichen Verbesserung des Gesundheitszustands auch die auf 

das psychische Leiden gerichteten ärztlichen Behandlungen berücksichtigt werden. 

Das Arbeitspensum der Beschwerdeführerin habe im Februar 2012 von 50% auf 60% 

erhöht werden können und es seien weitere Steigerungen in Schritten von jeweils 10% 

und in Absprache mit dem Hausarzt geplant gewesen, wovon die Beschwerdegegnerin 

gewusst habe. Zwischenzeitlich sei das Arbeitspensum auf 75% erhöht worden, der 

Zeitpunkt für weitere Steigerungen sei noch offen. Es sei ausgewiesen, dass seit 

Verfügungserlass eine erhebliche Steigerung der Arbeitsfähigkeit stattgefunden habe 

und seitens der behandelnden Ärzte und der Beschwerdeführerin von einer gänzlichen 

Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werde. Es sei von einer bereits 

eingetretenen und noch zu erwartenden namhaften Besserung des 

Gesundheitszustands auszugehen.

C.b  Mit Beschwerdeantwort vom 3. Juli 2012 (act. G 3) schloss die 

Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung brachte sie im 

Wesentlichen vor, dass es sich bei der Frontalkollision vom 17. April 2011 um ein 

biomechanisch schlicht ungeeignetes Ereignis handle, um mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit einen Gesundheitsschaden an der HWS zu bewirken. Die natürliche 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Unfallkausalität sei nicht gegeben und da es sich um einen leichten Unfall handle, fehle 

es auch am adäquaten Kausalzusammenhang. Die Beschwerdegegnerin hätte von 

Anfang an keine Leistungen erbringen müssen bzw. dürfen, weshalb es keine Rolle 

spiele, ob im Zeitpunkt der Leistungseinstellung der medizinische Endzustand erreicht 

gewesen sei oder nicht. Selbst wenn die Unfallkausalität zu bejahen wäre, müsse die 

Leistungseinstellung per 31. Januar 2012 geschützt werden, da der medizinische 

Endzustand in physischer Hinsicht spätestens im Juli 2011 erreicht gewesen sei. 

Aufgrund der Aktenlage sei die klare Dominanz der psychischen Probleme 

offensichtlich. Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin habe bereits ab 

19. Dezember 2011, also vor Leistungseinstellung am 31. Januar 2012, auf 75% 

gesteigert werden können.

C.c  Mit Replik vom 27. August (act. G 8) beantragte der Rechtsvertreter eine Expertise 

betreffend (Teil-)Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und anhaltenden 

Beschwerden und Einschränkungen und hielt im Übrigen an seinem Standpunkt fest.

C.d  Mit Duplik vom 6. September 2012 (act. G 10) hielt die Beschwerdegegnerin an 

ihrem bisherigen Antrag fest.

C.e  Mit Schreiben vom 18. Oktober 2012 verzichtete der Rechsvertreter namens der 

Beschwerdeführerin auf eine mündliche Verhandlung (act. G 12).

Erwägungen:

1.     

Streitig ist vorliegend, ob die Versicherungsleistungen (Heilungskosten, Taggelder), 

welche von der Beschwerdegegnerin im Anschluss an das Unfallereignis vom 17. April 

2011 ausgerichtet wurden, auf den 31. Januar 2012 eingestellt werden durften.

2.     

2.1   Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 

SR 832.20) werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

bestimmt. Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung 

bildet die Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht 

demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem 

versicherten Unfallereignis zusammenhängen (Alexandra Rumo-Jungo, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz 

über die Unfallversicherung, 3. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2003, S. 42 ff.). Ob ein 

natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist, beurteilt sich nach dem im 

Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit; 

die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines 

Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177, E. 3.1 mit Hinweisen). Ebenso wie der 

leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder 

kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Da es 

sich bei der Einstellung um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die 

Beweislast nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 2000 

Nr. U 363 S. 46, E. 2 mit Hinweisen; BGE 117 V 261 E. 3b). Dieser muss jedoch nicht 

den Beweis für unfallfremde Ursachen erbringen. Ebenso wenig geht es darum, vom 

Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden 

mehr vorliege oder dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007:

Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] U 285/00 vom 31. August 2001, 

E. 5a). Welche Ursachen ein nach wie vor geklagtes Leiden hat, ist unerheblich. 

Entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens 

ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind.

2.2   Nach dem Unfallereignis vom 17. April 2011 klagte die Beschwerdeführerin über 

zunehmende Nackenschmerzen (Suva-act. 5). Der erstbehandelnde Arzt Dr. C.___ 

diagnostizierte am 20. April 2011 eine HWS-Distorsion und stellte eine diffuse 

Druckdolenz der HWS-Haltemuskulatur sowie eine eingeschränkte HWS-Beweglichkeit 

in alle Richtungen fest. Der Röntgenbefund HWS ap./seitl. ergab keine Hinweise auf 

ossäre Läsionen oder Auffälligkeiten bezüglich Haltung. Anlässlich des ambulanten 

Assessments vom 28. Juli 2011 bei der Rehaklinik Bellikon sowie der ambulanten 

Schmerzsprechstunde vom 8. August 2011 wurde unter Anderem eine HWS-Distorsion 

QTF II bei erheblicher Symptomausweitung und zervikalem Syndrom festgestellt (Suva-

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

act. 18, 32). Eine MR der HWS vom 12. Dezember 2011 (Suva-act. 46) zeigte ein 

normales cervicales vertebrospinales Kernspintomogramm ohne Nachweis 

posttraumatischer Veränderungen. Für die persistierenden Beschwerden konnte keine 

morphologisch fassbare Ursache gefunden werden. Dass kein fassbares organisches 

Substrat vorhanden ist, das zu den anhaltenden Kopfschmerzen der 

Beschwerdeführerin korreliert, geht ebenfalls aus der gesamten medizinischen 

Aktenlage - insbesondere auch aus dem ärztlichen Zwischenbericht vom 10. Januar 

2012 des behandelnden Hausarztes Dr. C.___ - hervor; selbst die Beschwerdeführerin 

behauptet nichts Anderes (Suva-act. 50, act. G 1 S. 3). Auf diese bereits in 

medizinischer Hinsicht einhellig erhobene Grundlage kann daher ohne weiteres 

abgestellt werden.

2.3   Ist ein Schleudertrauma der HWS oder eine äquivalente Verletzung (unter anderem 

ein Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung) diagnostiziert und liegt - bezogen 

auf diese Diagnose - kein fassbarer organischer (unfallbedingter) Befund vor, muss für 

die Bejahung der natürlichen Kausalität ein typisches Beschwerdebild mit einer 

Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- 

und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit und Visusstörungen, 

Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. gegeben sein (BGE 

117 V 359 E. 4b; vgl. auch BGE 117 V 369 E. 3e; Bestätigung in BGE 134 V 109 E. 9). 

Nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichts (Urteile vom 30. Januar 2007, 

U 215/05 und vom 15. März 2007, U 258/06) muss bei einer HWS-Verletzung das 

typische Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden nicht in seiner 

umfassenden Ausprägung innerhalb von 24 bis höchstens 72 Stunden nach dem Unfall 

auftreten. Vielmehr genügt es, wenn sich in diesem Zeitraum Beschwerden in der 

Halsregion oder an der HWS - bei einem Schädel-Hirntrauma in Form von 

Kopfschmerzen - manifestieren. Die anderen im Rahmen eines Schleudertraumas oder 

einer äquivalenten Verletzung typischerweise auftretenden Beschwerden müssen sich 

jedoch immerhin in einem Zeitraum manifestieren, der es erlaubt, vom Vorhandensein 

eines natürlichen Kausalzusammenhangs auszugehen.

2.4   Von den behandelnden Ärzten wurde eine HWS-Distorsion diagnostiziert (Suva-

act. 5, 18, 19, 32, 50). Dr. C.___ stellte bei der Beschwerdeführerin innerhalb der 

erforderlichen Latenzzeit Nackenschmerzen fest, gegenüber der Polizei meldete die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beschwerdeführerin diese Beschwerden bereits am Tag nach dem Unfallereignis 

(Suva-act.  4, 5). Gemäss Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-

zervikalem Beschleunigungstrauma vom 23. Mai 2011 (Suva-act. 5) sowie dem 

Erhebungsblatt für die Abklärung von HWS-Fällen vom 15. Juni 2011 (Suva-act. 9) trat 

ca. drei Stunden nach dem Unfall bzw. in der Nacht eine Übelkeit auf und nach ca. 12 

Stunden hätten sich Kopf- und Nackenschmerzen manifestiert. Weitere Beschwerden - 

darunter auch die zu einem späteren Zeitpunkt beklagten Seh- und Schlafstörungen 

sowie Schwindel - wurden am 23. Mai 2011 von der Beschwerdeführerin explizit 

verneint. Am 15. Juni 2011 berichtete die Beschwerdeführerin, zum aktuellen Befinden 

befragt, vor allem über noch vorhandene Kopfschmerzen linksseitig mit Ausstrahlung in 

die linke Nackengegend. Die Beschwerdeführerin konnte nach eigenen Angaben den 

Kopf in allen Seiten frei bewegen, wobei es leicht im Nacken spannte. Das 

Hauptproblem seien die ständigen Kopfschmerzen, die beim Blick nach unten 

zunähmen. Bei schnellen Bewegungen und stehender Arbeit tauche fast täglich ein 

kurzer Schwindel auf (Suva-act. 9, 10). Beim ambulanten Assessment in der Rehaklinik 

Bellikon vom 27. Juli 2011 wurde neben den haubenförmigen Kopfschmerzen und 

intermittierenden Schwindelattacken erstmals auch eine Vergesslichkeit und eine 

psychische Belastung bzw. depressive/affektlabile Stimmungslage als aktuelles 

Problem genannt (Suva-act. 18). Die inzwischen nicht mehr beklagten Armschmerzen 

sind vorliegend ausser Acht zu lassen, da sie nicht zum typischen Beschwerdebild 

eines Schleudertraumas bzw. einer schleudertraumaähnlichen Verletzung gehören 

(Suva-act. 32). Am 9. August 2011 wurden erstmals Schlafprobleme erwähnt und 

analgetisch behandelt (Suva-act. 32). Bei der Aussendienst-Abklärung vom 

5. Dezember 2011 sprach die Beschwerdeführerin erstmals über das Nachlassen der 

Augenschärfe seit dem Unfall, welches Ende September beim Augenarzt festgestellt 

worden sei (Suva-act. 42). Es liegen damit zwar zum Teil typische Symptome vor, wie 

sie nach einer HWS-Distorsion auftreten können, doch sind die Schwindelattacken erst 

zwei, und die Vergesslichkeit sowie die depressive/affektlabile Stimmung erst drei 

Monate nach dem Unfall erstmals in aktenkundiger Weise aufgetreten. Fast vier 

Monate nach dem Unfallereignis wurden Schlafstörungen aktenkundig. Eine (allfällige) 

Visusstörung wurde nicht vor Ende September 2011, das heisst fünf Monate nach dem 

Unfall, festgehalten. Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG; seit 1. Januar 

2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) hat in seiner Rechtsprechung 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

neue Symptome, die zwei Monate nach dem Unfall aufgetreten sind, aufgrund ihres 

späten Auftretens nicht als natürlich-kausale Unfallfolgen betrachtet (vgl. Urteil vom 

2. März 2005, U 309/03, E. 4.2). Von einer Häufung von Beschwerden kann nicht 

bereits bei einmalig ca. 3 Stunden nach dem Unfallereignis aufgetretener Übelkeit 

sowie anhaltenden Kopf- und Nackenschmerzen gesprochen werden. Grundsätzlich ist 

demnach eine natürliche Kausalität zwischen den beklagten Kopf- und 

Nackenschmerzen und dem Unfall vom 17. April 2011 als Folge eines 

Schleudertraumas oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung eher zweifelhaft 

und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu verneinen, weshalb sich die Einholung 

von weiteren Verlaufsberichten und auch einer polydisziplinären Begutachtung erübrigt 

(antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d, mit Hinweisen). Selbst wenn in 

Bezug auf die geklagten Beschwerden - wie von der Beschwerdegegnerin zunächst 

anerkannt - für die Zeit direkt nach dem Unfall von einer natürlichen Kausalität 

ausgegangen wird, muss zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit geschlossen werden, dass die beim Unfall vom 17. April 2011 

erlittene Verletzung spätestens bis zur Einstellung der Leistungen am 31. Januar 2012 

vollständig abgeheilt war, eine natürliche Kausalität zwischen den geklagten 

Beschwerden und dem fraglichen Unfall über dieses Datum hinaus nicht mehr

besteht und psychische Beschwerden spätestens seit Juli 2011 im Vordergrund 

standen.

3.     

3.1   Nach bundesgerichtlicher Praxis (BGE 134 V 109) ist die Adäquanzprüfung im 

Zeitpunkt des Fallabschlusses vorzunehmen. Dem Gesetz lässt sich nicht entnehmen, 

zu welchem Zeitpunkt der Unfallversicherer den Fall abschliessen und die 

Heilbehandlungen und Taggelder einstellen darf. Dieser Zeitpunkt ergibt sich jedoch 

aus Art. 19 Abs. 1 UVG, wonach der Rentenanspruch entsteht, wenn von der 

Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des - unfallbedingt 

beeinträchtigten - Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden 

kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) 

abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die 

Taggeldleistungen dahin. Nach konstanter Rechtsprechung bedeutet dies, der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Versicherer hat die Heilbehandlung und das Taggeld nur solange zu gewähren, als von 

der Fortsetzung der Heilbehandlung noch eine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustands erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter 

Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs 

auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (BGE 137 V 

199 E. 2.1 und 2.2.3.1; 134 V 109 E. 4.1 mit Hinweisen). Eine namhafte Verbesserung 

des Gesundheitszustand der versicherten Person bestimmt sich namentlich nach 

Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, 

soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. "Namhaft" bedeutet, dass die Besserung 

ins Gewicht fallen muss und unbedeutende Verbesserungen ebenso wenig genügen 

wie die blosse Möglichkeit einer Besserung (BGE 134 V 109 E. 4.3; Urteil des 

Bundesgerichts vom 12. Juni 2009, 8C_25/2009, E. 4.1.1 mit Hinweisen). Da ein 

Schleudertrauma oder eine schleudertraumaähnliche Verletzung mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit zu verneinen ist bzw. die psychischen Beschwerden im 

Vordergrund stehen, sind vorliegend entsprechend der Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) 

lediglich physische Komponenten für diese Beurteilung zu berücksichtigen (BGE 134 V 

109 E. 4.1 und E. 6.1).

3.2  

3.2.1         Im Eingliederungsplan vom 12./20. April 2012 wurde als Ziel vereinbart, dass 

die Steigerung der Arbeitsfähigkeit am angestammten Arbeitsplatz bis zum 

angestammten Pensum von 100% erreicht werden solle (act. G 1.11). Dass diese oder 

eine andere Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung dem Fallabschluss 

per 31. Januar 2012 entgegenstehen sollten, ist weder aus den Akten ersichtlich, noch 

wurde dies von der Beschwerdeführerin behauptet. Daher erübrigen sich weitere 

Ausführungen hierzu.

3.2.2         Im ambulanten Assessment der Rehaklinik Bellikon vom 28. Juli 2011 wurde 

festgehalten, dass aus medizinisch-diagnostischer Sicht bei guter Kooperation und 

Leistungsbereitschaft selbst mit einer optimalen Therapie keine Verbesserung der 

Beschwerden und der arbeitsbezogenen Belastbarkeit zu erreichen sei (Suva-act. 18). 

Es sei insgesamt eine erhebliche Symptomausweitung beobachtet worden, wobei die 

Vermutung nahe liege, dass ein psychischer Zusammenhang bestehe. Eine 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

psychosomatische Abklärung wurde dringlich empfohlen. Aus rein muskuloskelettaler 

Sicht stehe der Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit nichts im Wege. 

Vorbehalten bleibe eine mögliche psychosomatische Diagnose. Bei der Sprechstunde 

vom 16. August 2011 vereinbarte Dr. D.___ mit der Beschwerdeführerin eine ambulante 

psychosomatische Rehabilitation zwecks Schmerzlinderung, Verbesserung der 

Beweglichkeit im Hals- und Schulterbereich, Verbesserung der Stimmungslage und 

Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit (Suva-act. 19). Dem Bericht des Kantonsspitals 

St. Gallen vom 9. August 2011 ist zu entnehmen, dass aus neurologischer Sicht kein 

Handlungsbedarf bestehe (Suva-act. 32). Gemäss Bericht der Rehaklinik F.___ vom 

26. September 2011 (Suva-act. 33) kam es im Verlauf der dritten Woche der 

Rehabilitation zur leichten Stimmungsaufhellung, Verbesserung der Schlafqualität und 

einer diskreten Schmerzlinderung. Zudem habe die Beschwerdeführerin über deutlich 

verbesserte lokomotorische Fähigkeiten des Kopfes und des Schulterbereichs 

berichtet. Weiterhin als Problem im Vordergrund stünden die Schmerzen im 

Halsbereich sowie persistierende aber in ihrer Stärke variierende Kopfschmerzen. Im 

Bericht vom 26. Oktober 2011 (Suva-act. 38) ist darüber hinaus noch die Rede davon, 

dass es der Beschwerdeführerin zum grossen Teil gelungen sei, ihre Schonhaltung 

abzubauen und ihren Bewegungsradius auszudehnen. Dem Bericht von Dr. C.___ vom 

10. Januar 2012 ist schliesslich zu entnehmen, dass die HWS-Beweglichkeit frei und 

uneingeschränkt sei (Suva-act. 50). Es bestünden keine neurologischen Defizite im 

Bereich der oberen Extremität. Ab 19. Dezember 2011 bestehe bis auf weiteres eine 

Arbeitsfähigkeit von 75%. Gegenwärtig verbleibe eine subjektiv anhaltende chronische 

Cephalea sowie ein myalgieformes Cervicalsyndrom. Als gegenwärtige Behandlung 

gab er weiterhin Psychotherapie sowie Physiotherapie in der Klinik F.___, 

medikamentöse Unterstützung sowie phasenweise Magenschutz an. Weitere 

Behandlungsvorschläge wurden auch nicht mit Schreiben vom 30. Januar 2012 

geäussert, worin Dr. C.___ die Beschwerdeführerin entgegen der Verfügung vom 

17. Januar 2012 weiterhin als nur zu 50% arbeitsfähig erachtete. Am 25. Mai 2012 

berichtete Dr. C.___, dass sich das Zustandsbild der Beschwerdeführerin unter 

fortgesetzter polydisziplinärer Behandlung in der Klinik F.___ deutlich verbessert habe, 

die gesamte Symptomatik progredient rückläufig sei und damit auch eine Steigerung 

der Arbeitsfähigkeit auf 75% (seit 23. Mai 2012) habe erreicht werden können. 

Gegenwärtig werde eine polydisziplinäre Behandlung unter Einschluss von 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Physiotherapie und Psychotherapie sowie Aktivierungsmassnahmen durch die Klinik 

F.___ durchgeführt. Weitere Behandlungsvorschläge wurden auch hier nicht gemacht.

3.2.3         Insgesamt ist diesem Verlauf zu entnehmen, dass seit dem ambulanten 

Assessment der Rehaklinik Bellikon vom 28. Juli 2011 der Fokus zunehmend auf die 

psychosomatische Rehabilitation der Beschwerdeführerin gelegt wurde. Die 

psychischen Beschwerden und infolgedessen auch die psychotherapeutische 

Behandlung haben bei der vorliegenden Beurteilung jedoch unbeachtet zu bleiben. 

Während die HWS-Beweglichkeit nun frei und uneingeschränkt ist und die 

Armschmerzen seit August 2011 nicht mehr beklagt werden, persistieren nach wie vor 

die bis anhin therapieresistenten Kopf- und Nackenschmerzen, für deren Verbesserung 

- abgesehen von der diesbezüglich bisher erfolglos durchgeführten Physiotherapie, 

Analgesie und den Aktivierungsmassnahmen - keine Behandlungsvorschläge gemacht 

wurden. Eine Besserung dieser Leiden war zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung 

vom 17. Januar 2012 und des Einspracheentscheids vom 30. April 2012 nicht in Sicht 

und da ein objektives Korrelat bzw. ein natürlicher Kausalzusammenhang zu einem 

Schleudertrauma oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit fehlt, wären die Kopf- und Nackenschmerzen nach der Psycho-

Praxis bei der vorliegenden Beurteilung ohnehin ausser Acht zu lassen. Hinzu kommt, 

dass bereits am 26. September 2011 eine Verlängerung der Rehabilitationsbehandlung 

in der Klinik F.___ lediglich beantragt wurde, um bisher Erreichtes mit Hilfe einer 

zusätzlichen Stabilisierungszeit nicht zu gefährden und die ambulante Nachbetreuung 

in der Klinik F.___ voraussichtlich nicht zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit, sondern 

der präventiven Rückfallprophylaxe diente (Suva-act. 33, 38). Es ist davon auszugehen, 

dass die am 10. Januar 2012 von Dr. C.___ attestierte 75%-ige Arbeitsfähigkeit ab 

19. Dezember 2011 medizinisch-theoretisch (und nicht probatorisch) festgelegt wurde 

und offenbar auch aus betrieblichen Gründen (Betriebsferien vom 19. Dezember 2011 

bis 8. Januar 2012 sowie Anmeldung von Kurzarbeit für sechs Monate ab 1. Januar 

2012; Suva-act. 42) nicht effektiv gesteigert werden konnte (Suva-act. 50, 84; 

act. G 8.2). Aus muskulo-skelettaler Sicht bestand bereits ab 28. Juli 2011 eine volle 

Arbeitsfähigkeit (Suva-act. 18). Der Fallabschluss auf den 31. Januar 2012 erfolgte 

somit auch unter diesem Gesichtspunkt zu Recht.

4.     

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Die Beschwerdegegnerin hat zur Adäquanzprüfung die Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) 

herangezogen. Da ein Schleudertrauma bzw. eine schleudertraumaähnliche Verletzung 

gemäss der vorliegenden Aktenlage mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 

verneinen ist bzw. im Vergleich zu einer psychischen Fehlentwicklung in den 

Hintergrund rückt (E. 2.4), erscheint die Anwendung der Psycho-Praxis 

situationsgerecht. Im Einspracheentscheid vom 30. April 2012 hat die 

Beschwerdegegnerin in Würdigung der Aktenlage und insbesondere der Unfallanalyse 

der DEKRA vom 18. August 2011 dargelegt, dass der vorliegende Unfall als ein 

höchstens im Bereich der mittelschweren im Grenzbereich zu den leichten Unfällen 

liegendes Ereignis zu qualifizieren sei. Es sei höchstens das Kriterium der 

Dauerschmerzen, und dies nicht in besonders ausgeprägter Weise, erfüllt. Aus den 

Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte, die gegen die Ausführungen der 

Beschwerdegegnerin zur adäquaten Kausalität sprechen. Auch die Beschwerdeführerin 

führt dagegen keine substantiierten Einwände ins Feld und verneint die Adäquanz gar 

selbst (act. G 1 S. 3 und S. 10), weshalb auf die überzeugenden Erwägungen im 

Einspracheentscheid (Suva-act. 79 S. 10 ff.) verwiesen werden kann. Der adäquate 

Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 17. April 2011 und den jetzt noch 

beklagten Beschwerden ist somit zu verneinen.

5.     

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Bei diesem Prozessausgang hat die 

Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.      Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 31.12.2012
	Art. 6 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 UVG. Natürliche Kausalität zwischen den beklagten Kopf- und Nackenschmerzen und dem Unfall als Folge eines Schleudertraumas oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung eher zweifelhaft und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu verneinen. Der Zeitpunkt des Fallabschlusses ist mit Blick auf die physischen Unfallfolgen nicht zu beanstanden. Verneinung der adäquaten Kausalität in Anwendung der "Psycho-Praxis" (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. Dezember 2012, UV 2012/53).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T11:06:04+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen