# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f6b8302f-4c98-55c6-ade6-dd4218d2fc80
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.12.2025 C-8527/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-8527-2025_2025-12-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-8527/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  9 .  D e z e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Vera Häne. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,   

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen 

(Verfügung vom 6. Oktober 2025). 

 

 

 

C-8527/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder 

Vorinstanz) mit Verfügung vom 6. Oktober 2025 einen Anspruch von 

A._______ (nachfolgend: Versicherter, Beschwerdeführer) auf eine IV-

Rente der Schweizerischen Invalidenversicherung bei einem IV-Grad von 

10 % ab dem 1. Dezember 2024 abgewiesen hat (vgl. Akten im Beschwer-

deverfahren [nachfolgend: BVGer-act.] 2, Beilage), 

dass der Versicherte mit Eingabe vom 3. November 2025 (Datum Postauf-

gabe) an die SVA B._______ dieser mitteilte, dass er von der Verfügung 

vom 1. Dezember 2024 und dem nicht rentenbegründenden IV-Grad von 

10% Kenntnis genommen habe und zugleich eine ärztliche Bescheinigung 

vom 31. Oktober 2025 über eine weiterdauernde Arbeitsunfähigkeit sowie 

u.a. einen Konsultationsbericht vom 10. Oktober 2025 einreichte,  

dass die SVA B._______ diese innert Beschwerdefrist eingegangene Ein-

gabe zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht überwiesen 

hat (BVGer-act. 1 und 2),  

dass gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungs-

gericht vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) das Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes 

über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG; 

SR 172.021) beurteilt (vgl. auch Art. 44 VwVG), sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG gegeben ist,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

welchen auch die IVSTA gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 

Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche-

rung [IVG, SR 831.20]),  

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Eingabe vom 3. November 2025 mithin gegeben ist, weshalb 

weiter zu prüfen ist, ob die weiteren Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder dessen 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

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Seite 3 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art.  52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass vorliegend aufgrund des an die SVA B._______ gerichteten Schrei-

bens vom 3. November 2025 (Postaufgabe) unklar ist, ob der Versicherte 

gegen die Verfügung der IVSTA vom 6. Oktober 2025, die er zur Kenntnis 

nimmt, mit welcher er sich aber inhaltlich nicht auseinander setzt, über-

haupt Beschwerde erheben will, 

dass dem Versicherten daher mit Zwischenverfügung vom 11. November 

2025 eine kurze Nachfrist von 7 Tagen angesetzt wurde, um eine original 

handschriftlich unterzeichnete Beschwerdeschrift nachzureichen, welche 

Rechtsbegehren enthält (was will er?) und eine Begründung (weshalb?) 

(vgl. Art. 52 Abs. 2 und 3 VwVG), sollte er gegen die vorinstanzliche Verfü-

gung vom 6. Oktober 2025 Beschwerde erheben wollen,  

dass er gleichzeitig explizit darauf hingewiesen wurde, dass bei unbenutz-

tem Fristablauf auf die Eingabe vom 3. November 2025 nicht eingetreten 

werde (BVGer-act. 3),  

dass die eingeschrieben versandte Zwischenverfügung gemäss Sendever-

lauf der Post dem Versicherten am 22. November 2025 eröffnet wurde 

(vgl. BVGer-act. 4),  

dass somit die vom Bundesverwaltungsgericht angesetzte 7-tägige Frist 

am 23. November 2025 zu laufen begonnen hat (Art. 20 Abs. 1 VwVG) und 

am Montag, den 1. Dezember 2025 abgelaufen ist (Art. 20 Abs. 3 VwVG), 

dass der Versicherte innert der angesetzten Frist sich weder hat verneh-

men lassen noch eine verbesserte Beschwerde eingereicht hat, 

dass er auch nicht um Fristverlängerung oder um Wiederherstellung der 

versäumten Frist ersucht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Eingabe vom 1. Dezember 2025 nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 

Bst. b VGG), 

dass die Eingabe vom 3. November 2025 mitsamt den Beilagen zur weite-

ren Veranlassung an die Vorinstanz zu übermitteln ist, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

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Seite 4 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass im vorliegenden Fall auf die Erhebung von Verfahrenskosten umstän-

dehalber zu verzichten ist, 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).  

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

 

 

(Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

 

  

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Seite 5 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe vom 3. November 2025 wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Eingabe vom 3. November 2025 mitsamt den Beilagen wird zur weite-

ren Veranlassung an die Vorinstanz überwiesen.  

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Versicherten, die Vorinstanz und das  

Bundesamt für Sozialversicherungen. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christoph Rohrer Vera Häne 

 

 

 

 

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Seite 6 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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