# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b5a77412-451c-507d-9855-1d58c11818b8
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-05-23
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 23.05.2013 725 2010 317 / 101 (725 10 317 / 101)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2010-317---101_2013-05-23.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 23. Mai 2013 (725 10 317 / 101) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Gerichtszugachten massgebend 
 
 
 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, 

Kantonsrichter Yves Thommen, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Natalie Matiaska, Advo-
katin, Anton von Blarerweg 2, 4147 Aesch 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Andrea Tarnutzer, Advokat, Güterstrasse 
106, 4053 Basel 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1960 geborene A.____ war vom 1. August 1986 bis 31. März 2008 bei der Firma 
B.____ als Rohrnetzmonteur angestellt und durch die Arbeitgeberin bei der Schweizerischen 
Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufs-
krankheiten versichert. Am 5. Januar 2006 stürzte A.____ beim Ausstieg aus der Badewanne. 
Dabei kam es zu einer Kontusion der vorgeschädigten rechten Schulter und in der Folge zu 
mehreren operativen Eingriffen. Am 11. Januar 2009 zog sich A.____ bei einem weiteren Sturz 
eine Distorsion des rechten Kniegelenks zu. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen 

 
 
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(Heilbehandlung, Taggelder). Mit Verfügung vom 16. April 2010 sprach sie A.____ie Folgen der 
Unfälle vom 5. Januar 2006 und 11. Januar 2009 gestützt auf einen IV-Grad von 37% mit Wir-
kung ab 1. Mai 2010 eine Rente und eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritäts-
einbusse von insgesamt 35% (Schulterverletzung 15%, Knieverletzung 20%) zu. Daran hielt sie 
auch auf Einsprache des Versicherten hin mit Entscheid vom 24. September 2010 fest. 
 
B. Hiergegen erhob A.____reten durch Advokatin Natalie Matiaska, am 26. Oktober 2010 
Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Er be-
antragte, in Aufhebung des Einspracheentscheides vom 24. September 2010 sei ihm mit Wir-
kung vom 1. Mai 2010 eine Rente auf der Basis eines IV-Grades von 63% zuzusprechen. Even-
tualiter sei der Einspracheentscheid aufzuheben und die Angelegenheit zur Vornahme weiterer 
medizinischer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter o/e- Kostenfolge. In ver-
fahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er eine Nachfrist für die Einreichung einer ausführlichen 
Beschwerdebegründung. Im Rahmen der ergänzenden Beschwerdebegründung vom 9. No-
vember 2010 beantragte er, es sei der Einspracheentscheid vom 24. September 2010 aufzuhe-
ben und die Angelegenheit zur Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen an die Vorin-
stanz zurückzuweisen. Eventualiter sei ihm mit Wirkung ab 1. Mai 2010 eine Rente aufgrund 
eines IV-Grades von 47% auszurichten; unter o/e- Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hin-
sicht beantragte er die Durchführung einer Parteiverhandlung. Die Beschwerde begründete er 
im Wesentlichen damit, dass der Einspracheentscheid auf unzureichenden medizinischen Un-
terlagen beruhe und der Einkommensvergleich nicht korrekt durchgeführt worden sei. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 12. Januar 2011 schloss die Beschwerdegegnerin, vertreten 
durch Advokat Andrea Tarnutzer-Münch, auf Abweisung der Beschwerde. 
 
D. Mit Eingabe vom 16. Juni 2011 liess der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht den 
Untersuchungsbericht von Dr. med. C.____, FMH Chirurgie, vom 2. Mai 2011 und den Bericht 
des Röntgeninstituts D.____, vom 4. Mai 2011 zu den Akten reichen. Hierzu nahm die Be-
schwerdegegnerin am 27. Juni 2011 Stellung. Am 22. August 2011 reichte der Beschwerdefüh-
rer dem Kantonsgericht den Bericht von Dr. med. E.____, FMH Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 23. Juni 2011 ein. 
 
E. Anlässlich der Parteiverhandlung vom 25. August 2011 gelangte das Kantonsgericht 
zur Auffassung, dass eine abschliessende Beurteilung der Angelegenheit gestützt auf die vor-
handenen medizinischen Akten nicht möglich ist. Es hielt fest, dass sich insbesondere das dem 
angefochtenen Einspracheentscheid zugrunde liegende Gutachten des Begutachtungsinstituts 
F.____ vom 10. September 2009 nicht bzw. nur ungenügend zu den abweichenden ärztlichen 
Einschätzungen sowie den Ergebnissen der vom Beschwerdeführer absolvierten Arbeitsversu-
che äussern würde. In der Folge stellte es den Fall aus und ordnete ein polydisziplinäres Gut-
achten an. 
 
F. Mit Verfügung vom 19. Dezember 2011 ernannte der Präsident des Kantonsgerichts 
als Gutachterstelle das Institut G.____. Das Gutachten wurde am 13. September 2012 erstattet. 
 

 
 
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G. Mit Eingaben vom 16. Oktober 2012 und 16. November 2012 nahmen die Parteien 
zum Gutachten vom 13. September 2012 sowie zu allfälligen Auswirkungen der medizinischen 
Beurteilung auf den Leistungsanspruch Stellung. 
 
H. Zu dem vom Kantonsgericht veranlassten Ergänzungsbericht des Instituts G.____ vom 
11. Dezember 2012 liess sich die SUVA am 4. Februar 2013 vernehmen. Der Beschwerdefüh-
rer verzichtete auf eine weitere Stellungnahme. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formge-
recht erhobene Beschwerde ist einzutreten. 
 
2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufs-
unfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Ist die versicherte Person 
infolge des Unfalls zu mindestens 10% invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente 
(Art. 18 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine 
angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche 
Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Leistungspflicht 
des Unfallversicherers setzt dabei immer voraus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und 
dem eingetretenen Schaden (Invalidität, Integritätseinbusse) ein natürlicher (vgl. dazu 
BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen) und ein adäquater (vgl. dazu BGE 129 V 181 E. 3.2 mit 
Hinweis) Kausalzusammenhang besteht. 
 
2.2 Im vorliegenden Verfahren ist unbestritten, dass zwischen den Unfallereignissen vom 
5. Januar 2006 und 11. Januar 2009 und dem eingetretenen Gesundheitsschaden sowohl ein 
natürlicher als auch ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Im vorliegenden Verfahren 
nicht mehr streitig und deshalb in Teilrechtskraft erwachsen ist die zugesprochene Integritäts-
entschädigung. Streitig und zu prüfen ist aber die Höhe des Rentenanspruchs des Beschwerde-
führers. 

 
 
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3. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person unfallbedingt arbeitsunfähig ist. 
 
3.1 Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im 
bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer 
wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Satz 2). Diese Legaldefinition stimmt im Wesentlichen mit dem Begriff der Arbeitsunfähigkeit 
überein, wie ihn die Rechtspraxis vor dem Inkrafttreten des ATSG entwickelt hatte (vgl. etwa 
BGE 129 V 53 E. 1.1 in fine mit Hinweisen). Die bis zum 31. Dezember 2002 ergangene dies-
bezügliche Rechtsprechung des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG; heu-
te: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen) bleibt folglich weitestgehend anwendbar 
(BGE 130 V 345 E. 3.1.1).  
 
3.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde - die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V  158 
E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die 
zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgegliche-
nen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbar-
erweise noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER , Zur Prozentgenauigkeit in der 
Invaliditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozi-
alversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
3.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle an-
deren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ges-
tatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe an-
zugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsicht-
lich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streiti-
gen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  

 
 
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3.4 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusam-
menstellungen dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens ein-
geholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Be-
obachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). 
 
4. Für die Beurteilung des vorliegenden Falles sind die folgenden medizinischen Unterla-
gen zu berücksichtigen: 
 
4.1 Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. H.____, FMH Chirurgie, diagnostizierte in seinem Bericht 
vom 10. April 2008 eine mässige bis schwere Schulterperiathropathie rechts bei irreparabler 
Rotatorenmanschettenläsion bei Status nach mehrmaliger Rekonstruktion der Rotatorenman-
schette, nach Schraubenentfernung an der rechten Schulter und nach Entfernung sämtlicher 
Schraub- und Mitek-Anker wegen wahrscheinlicher Titanallergie. Die Unfallkausalität sei gege-
ben. Seit der Entfernung sämtlicher Anker im Humeruskopf gehe es dem Versicherten etwas 
besser bezüglich der Trigeminusneuralgie und der Probleme an den Beinen. Die Schulterfunkti-
on rechts habe sich aber nicht mehr verändert. Die angestammte Tätigkeit als Rohrnetzmonteur 
sei dem Versicherten nicht mehr zumutbar. Körperlich leichte Tätigkeiten bis zur Brusthöhe sei-
en jedoch möglich. Dabei sei darauf zu achten, dass der Versicherte den rechten Arm zeitweilig 
auf einen Tisch oder Pult aufstützen könne. Zu vermeiden seien repetitive Krafteinsätze des 
rechten Arms sowie Vibrations- und Schlagbelastungen für den rechten Arm. Wegen der einge-
schränkten Haltefunktion rechts seien auch Überkopftätigkeiten oder Arbeiten auf Leitern, Ge-
rüsten und auf anderen absturzgefährdeten Positionen nicht mehr zumutbar. Anfänglich sollte 
die Arbeitszeit einen halben Tag nicht überschreiten. Nach einer Angewöhnungsphase sollte 
aber die zeitliche Limite aufgehoben werden können. Eine Arbeitserprobung im Kiebitz sei sinn-
voll, auch um die Grenzen der Belastbarkeit beurteilen zu können und den Versicherten nicht zu 
überfordern. 
 
4.2 Im Bericht vom 11. Januar 2009 hielt Dr. H.____ fest, aufgrund der unfallbedingten 
Restfolgen am rechten Kniegelenk seien dem Versicherten leichte wechselbelastende Tätigkei-
ten ganztags zumutbar, wobei die sitzenden Intervalle gegenüber den stehenden und gehenden 
überwiegen sollten. Nicht mehr zumutbar seien Tätigkeiten in Zwangshaltungen sowie das He-
rumgehen in unebenem Gelände. Auch rein stehende oder gehende Tätigkeiten seien nicht 
mehr möglich. 
 
4.3 Die IV-Stelle des Kantons Basel-Landschaft (IV-Stelle) beauftragte das Begutachtungs-
institut F.____ mit einem Gutachten. Am 10. September 2009 wurden mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit chronische Schulter-Armbeschwerden rechts (ICD-10 M75.8), chronische Knie-

 
 
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schmerzen rechts (ICD-10 M79.66) und ein chronisches zervikovertebrales Schmerzsyndrom 
ohne radikuläre Ausfälle (ICD-10 M54.2) diagnostiziert. Aus polymedizinischer Sicht seien dem 
Versicherten körperlich andauernd mittelschwer bis schwer belastende Tätigkeiten seit Novem-
ber 2005 nicht mehr zumutbar. Körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere angepasste 
Tätigkeiten seien aber zu 100% möglich. 
 
4.4 Nachdem das Kantonsgericht weitere medizinische Abklärungen für notwendig erach-
tete, liess es den Versicherten beim Institut G.____ begutachten. Am 13. September 2012 wur-
den ein chronisches Schmerzsyndrom an der rechten Schulter und am rechten Knie, ein chro-
nisch intermittierendes cervikovertebrales Syndrom, ein atypischer Gesichtsschmerz mit rechts-
seitigen Kontrakturen der Gesichtsmuskulatur, Sensibilitätsstörungen der rechten unteren Ex-
tremität, eine wahrscheinlich anlagebedingte kleine Syrinx, eine Polyallergie, ein Status nach 
vasovagaler Synkope und nach einem Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom), ein 
Diabetes mellitus Typ 2, eine Adipositas, ein Verdacht auf eine chronisch obstruktive Lungener-
krankung (COPD), einen Status nach Vitamin-D-Insuffizienz, eine maladaptive Schmerzverar-
beitungsstörung mit Selbstlimitierung, eine Somatisierungs- und Panikstörung sowie ein Ver-
dacht auf eine Konversionsstörung (ICD-10 F44.0) diagnostiziert. Der Versicherte leide unfall-
bedingt an einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung der rechten Schulter. Am rechten 
Knie bestehe zudem ein chronisches Schmerzsyndrom. Die Schulterproblematik sei auf die 
irreparable Rotatorenmanschettenruptur rechts zurückzuführen. Die therapieresistenten 
Schmerzen am rechten Kniegelenk stünden im Zusammenhang mit der Femurosteonekrose. In 
neurologischer Hinsicht seien keine unfallbedingten gesundheitlichen Störungen im Bereich von 
Schulter und Knie festzustellen. Aus psychiatrischer Sicht bestünden eine maladaptive 
Schmerzverarbeitung mit Selbstlimitierung. Es sei aber nicht von einer psychischen Störung mit 
Krankheitswert und Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die bisherige körperlich belas-
tende Tätigkeit als Rohrnetzmonteur sei dem Versicherten aus orthopädischen Gründen nicht 
mehr zumutbar. Körperlich leichte, adaptierte Tätigkeiten auf Tischhöhe, ohne Überkopfarbei-
ten, ohne Kraftanwendungen mit dem rechten Arm seien aber möglich. Die Tätigkeit sollte 
wechselbelastend sein, abwechselnd sitzend, gehend und stehend, wobei die sitzenden Inter-
valle überwiegen sollten. Die Einschränkung für eine solche Tätigkeit sei in Folge der irreparab-
len Schulterproblematik und in Folge der posttraumatischen Kniegelenksosteonekrose und 
Arthrose aus orthopädischer Sicht mit 30% zu veranschlagen. Im Unterschied zur Beurteilung 
im Begutachtungsinstitut F.____ vom 10. September 2009 sei davon auszugehen, dass der 
Versicherte aufgrund der schmerzhaften Bewegungseinschränkung der rechten Schulter auch 
in adaptierten Tätigkeiten vermehrt auf Pausen angewiesen sei, zudem sei er in seinem Ar-
beitstempo verlangsamt und der rechte Arm sei nicht normal einsetzbar. Ausserdem müsse der 
Versicherte bei manuellen Tätigkeiten auf den linken Arm ausweichen, was erfahrungsgemäss 
zu einer zusätzlichen Einschränkung führe. Invalidisierende Schmerzen würden auch von den 
destruktiven Kniegelenksveränderungen rechts verursacht. 
 
4.5 In ihrer Stellungnahme vom 16. November 2012 zum Gutachten des Instituts G.____ 
liess die SUVA dem Kantonsgericht den Bericht von PD Dr. med. I.____, FMH Orthopädische 
Chirurgie, vom 6. November 2012 zukommen. Demnach würden die geringen aktiven Werte 
des Bewegungsausmasses für eine Funktionsschwäche der Kraftübertragung der Muskulatur 

 
 
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über die Sehnen auf den Oberarmknochen sprechen, wie dies bei einem Abriss von Sehnen 
auch zu erwarten sei. Die passiv deutlich besseren Werte seien ein klarer Hinweis auf eine ei-
nerseits sehr erfreuliche Freiheit des Gelenkspiels, was eine sogenannte frozen shoulder aus-
schliesse, und andererseits auf eine bemerkenswerte Beschwerdearmut des Versicherten. Das 
aktive Bewegungsausmass sei ausreichend, um den Erfordernissen im Rahmen der detailliert 
beschriebenen angepassten Tätigkeiten zu entsprechen. Dem Umstand, dass der rechte Arm 
nicht normal eingesetzt werden könne und daraus gesamthaft eine gewisse Einschränkung re-
sultiere, würden durch die weitreichenden und detailliert beschriebenen Einschränkungen der 
Zumutbarkeit bereits Rechnung getragen. Dem Gutachten des Instituts G.____ seien keine Hin-
weise zu entnehmen, dass sich die Situation im Vergleich zu den vorbestehenden Beurteilun-
gen wesentlich geändert hätte. Nach den allgemein anerkannten DOT-Kategorien werde unter 
einer leichten körperlichen Tätigkeit eine Arbeit mit Heben und Tragen von Lasten bis 10 kg 
verstanden. Die Beurteilung im Gutachten des Instituts G.____, wonach körperlich leichte Tä-
tigkeiten "ohne Kraftanwendungen" zumutbar seien, sei deshalb nicht nachvollziehbar, weil ein 
Heben und Tragen von Lasten ohne Kraftanwendungen nicht zu bewältigen sei. 
 
4.6 In ihrer Stellungnahme vom 11. Dezember 2012 zum Bericht von PD Dr. I.____ vom 
6. November 2012 führten die Gutacher des Instituts G.____ aus, dem Versicherungsmediziner 
sei insofern beizupflichten, dass nicht von einer frouzen shoulder auszugehen sei. Nicht nach-
vollziehbar sei aber dessen Aussage, dass das Ausmass der passiven Bewegungsprüfung für 
eine Beschwerdearmut und für ein freies Gelenkspiel sprechen würde. Nehme man den Unter-
suchungsbefund bzw. die Beobachtung von PD Dr. I.____ als alleiniges Kriterium für die Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit, sei von der Annahme auszugehen, der Versicherte verspüre bei 
Bewegungen unterhalb des erreichten Ausmasses keine Beschwerden. Damit würden die vom 
Versicherten geklagten Ruheschmerzen in Frage gestellt, was nicht nachvollziehbar sei. Es 
bestünden mehrere Gründe, dem Versicherten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 
30% in adaptierten Tätigkeiten zu attestieren: Bedingt durch die irreparable Rotatorenman-
schettenruptur und den dadurch entstandenen Kapseldefekt sei es nicht nur zu einem 
schmerzhaften bewegungs- und belastungsabhängigen Zustand gekommen, sondern auch zu 
einem permanenten Schmerz im Ruhezustand. Hinzu komme die Tatsache, dass der Versi-
cherte bei der passiven Bewegungsprüfung deshalb ein besseres Bewegungsausmass errei-
che, weil die betroffene Extremität vom Untersucher gestützt und damit eine aktive, schmerzen-
de Innervation ausgeschaltet werde. Bei den aktiven täglichen Bewegungen ohne Führung 
durch eine Fremdperson sei aber davon auszugehen, dass die Schmerzen bei einer aktiven 
Bewegung früher und eher auftreten als bei einer passiven Bewegung unter Führung durch eine 
Fremdperson. Der bestehende anatomische Schaden führe erfahrungsgemäss nicht nur zu 
Schmerzen beim Versuch, den Arm aktiv vom Körper abzuheben, sondern auch zu Schmerzen 
im Ruhezustand, wie dies vom Versicherten glaubhaft geschildert werde. Zudem sei davon 
auszugehen, dass auch die operativen Eingriffe zu wiederholten schmerzbildenden Gewebs-
traumatisierungen geführt hätten. Schliesslich seien bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 
auch die Dauerschmerzen am rechten Knie zu berücksichtigen. 
 
5. Wie oben (vgl. E. 3.3 hiervor) ausgeführt, ist hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt-
berichtes entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

 
 
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Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor-
akten abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin 
oder des Experten begründet sind. Das Gutachten des Instituts G.____ vom 13. September 
2012 beruht auf eingehenden Untersuchungen des Versicherten und berücksichtigt die übrigen 
bei den Akten liegenden medizinischen Berichte. Zudem gingen die Gutachter auf die Be-
schwerden des Versicherten ein und vermitteln ein hinreichendes Bild über dessen Gesund-
heitszustand. Es wird deutlich, dass der Versicherte in orthopädischer Hinsicht unfallbedingt an 
einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung der rechten Schulter leidet und die Schulter-
problematik auf die irreparable Rotatorenmanschettenruptur rechts zurückzuführen ist. Zudem 
besteht ein chronisches Schmerzsyndrom am rechten Knie, wobei die therapieresistenten 
Schmerzen im Zusammenhang mit einer Femurosteonekrose stehen. Aus neurologischer Sicht 
sind keine unfallbedingten gesundheitlichen Störungen im Bereich von Schulter und Knie fest-
gestellt worden. Auch aus psychiatrischer Sicht besteht keine psychische Störung mit Krank-
heitswert. Die fachärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ist zudem nachvollziehbar be-
gründet und es ist davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer die körperlich belastende 
Tätigkeit als Rohrnetzmonteur beschwerdebedingt nicht mehr möglich ist. Hingegen sind ihm 
angepasste Verweistätigkeiten im Umfang von 70% zumutbar. In Bezug auf die Diskrepanzen 
zu den anderen ärztlichen Beurteilungen, insbesondere auch zum Gutachten des Begutach-
tungsinstituts F.____ vom 10. September 2009 und zur Stellungnahme von PD Dr. I.____ vom 
6. November 2012, welche dem Versicherten für Verweistätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähig-
keit attestieren, äussern sich die Gutachter umfassend. Sie legen überzeugend dar, dass der 
Versicherte beschwerdebedingt auf vermehrte Pausen angewiesen und im Arbeitstempo ver-
langsamt ist, sodass gesamthaft - entgegen der Ansicht im Gutachten des Begutachtungsinsti-
tuts F.____ und dem Bericht von PD Dr. I.____ - auch für Verweistätigkeiten eine Einschrän-
kung der Arbeitsfähigkeit von 30% resultiert. Die Beurteilung im Gutachten des Instituts G.____ 
ist sowohl in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge als auch bezüglich der daraus 
gezogenen Schlussfolgerungen überzeugend und bei der Beurteilung der medizinischen Sach-
lage deshalb massgebend. 
 
6. Auf der Basis dieser medizinischen Sachlage ist der Invaliditätsgrad des Versicherten 
zu ermitteln. 
 
6.1 Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Bezie-
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden 
wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol-
gen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermit-
telt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invali-
ditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1). 
 

 
 
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6.2 Das Valideneinkommen wurde vorliegend von der SUVA gestützt auf die Angaben der 
ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers vom 11. Januar 2010 ermittelt und auf 
Fr. 88'803.-- (Fr. 6'831.-- x 13) festgesetzt. Dieses Vorgehen wurde vom Beschwerdeführer zu 
Recht nicht beanstandet. 
 
6.3.1 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch reali-
sierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situati-
on auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Kann bei der Invaliditätsbe-
messung nicht auf einen von der versicherten Person tatsächlich erzielten Verdienst abgestellt 
werden, ist dem Einkommensvergleich ein hypothetisches Invalideneinkommen zu Grunde zu 
legen. Um dieses zu ermitteln, können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne ge-
mäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen 
(LSE) oder die sogenannten DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 129 V 4 75 E. 4.2.1 mit 
Hinweisen). 
 
6.3.2 Nach der Rechtsprechung setzt das Abstellen auf DAP-Lohnangaben voraus, dass 
sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze 
stützt. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen 
Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den 
Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil 
entsprechenden Gruppe. Damit wird auch die Überprüfung des Auswahlermessens hinreichend 
ermöglicht, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis der dem verwendeten Behinderungsprofil 
entsprechenden Gesamtzahl behinderungsbedingt in Frage kommender Arbeitsplätze sowie 
des Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässi-
ge Beurteilung der von der SUVA verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativität 
erlaubt (BGE 129 V 480). 
 
6.3.3 Im vorliegenden Fall hat die SUVA das Invalideneinkommen gestützt auf DAP-
Lohnangaben bemessen. Ein Blick auf die herangezogenen DAP-Profile zeigt jedoch, dass die 
Vorgaben, welche aus Sicht der Gerichtsgutachter an Verweistätigkeiten gestellt werden, nicht 
erfüllt sind. So ist der Versicherte gemäss der massgebenden Beurteilung im Gutachten des 
Instituts G.____ - im Unterschied zu den bisherigen medizinischen Abklärungsergebnissen - 
auch in adaptierten Tätigkeiten wegen der schmerzhaften Bewegungseinschränkung vermehrt 
auf Pausen angewiesen und kann den rechten Arm nicht normal einsetzen. Aus diesem Grund 
kann nicht auf die DAP-Lohnangaben abgestellt werden. Folglich ist das Invalideneinkommen 
anhand der LSE zu ermitteln. Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2010 belief sich der Zentralwert für 
die mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer im 
privaten Sektor auf monatlich Fr. 4'901.--. (LSE 2010, Privater Sektor, Tabelle TA1, Total Män-
ner). Dabei ist zu beachten, dass dieser Tabellenlohn auf einer einheitlichen Arbeitszeit von 
40 Wochenstunden beruht und für das Jahr 2010 auf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit 
von 41,6 Stunden (vgl. Die Volkswirtschaft 9/2010 S. 98 Tabelle B 9.2) umzurechnen ist. Bei 
einer Restarbeitsfähigkeit von 70% resultiert ein jährliches Invalideneinkommen von 
Fr. 42'815.15 (Fr. 4'901.-- : 40 x 41,6 x 12 x 70%). 
 

 
 
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6.3.4 Von dem auf diese Weise erhobenen statistischen Wert sind praxisgemäss verschie-
dene Abzüge zulässig. Im Entscheid BGE 126 V 75 ff. hat das EVG seine Rechtsprechung zu 
den Abzügen vom Tabellenlohn bereinigt und weiterentwickelt. Dabei hat es betont, dass die 
Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persön-
lichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles abhängt (leidensbedingte Ein-
schränkung, Lebensalter, Anzahl Dienstjahre, Nationalität/ Aufenthaltskategorie und Beschäfti-
gungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind. Dabei ist 
der Abzug vom statistischen Lohn unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden 
Merkmale letztlich aber auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen (BGE 126 V 80 E. 5b). 
 
6.3.5 Es ist davon auszugehen, dass der Versicherte mit seinen gesundheitsbedingten Ein-
schränkungen in Konkurrenz mit einem Mitbewerber ohne physische Beeinträchtigungen auf 
dem Arbeitsmarkt benachteiligt ist und sich dies auf das Lohnniveau auswirkt. In Anbetracht der 
Zumutbarkeitsbeurteilung im Gutachten des Instituts G.____ vom 13. September 2012 ist des-
halb ein angemessener leidensbedingter Abzug vorzunehmen. Ferner rechtfertigt sich bei Män-
nern, die gesundheitsbedingt nur noch teilzeitlich arbeiten können, ein Abzug, da bei ihnen sta-
tistisch gesehen Teilzeitarbeit in der Regel vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine 
Vollzeittätigkeit (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 23. Dezember 2010, 8C_548/2010, 
E. 5.2.1). In Würdigung sämtlicher hier massgebender Kriterien und unter Beachtung des Um-
standes, dass den Behinderungen des Beschwerdeführers bereits durch die Annahme eines 
reduzierten Arbeitspensums Rechnung getragen wurde, erscheint ein Abzug vom Tabellenlohn 
von insgesamt 10% angemessen zu sein. Bei einer entsprechenden Kürzung des Tabellen-
lohns ergibt sich für den Versicherten ein massgebendes Invalideneinkommen von 
Fr. 38'533.60 (Fr. 42'815.15 x 90%). 
 
6.4 Stellt man im Einkommensvergleich dieses Invalideneinkommen von Fr. 38'533.60 
dem Valideneinkommen von Fr. 88'803.-- gegenüber, so resultiert daraus eine Erwerbseinbus-
se von Fr. 50'269.40, was einen IV-Grad von rund 57% ergibt (zur Rundungspraxis des Bun-
desgerichts vgl. BGE 130 V 121 ff.). Demnach ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde der 
angefochtene Einspracheentscheid der SUVA vom 24. September 2010 aufzuheben und es ist 
festzustellen, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Mai 2010 Anspruch auf eine Invali-
denrente basierend auf einem IV-Grad von 57% hat. 
 
7.1 Die Kosten der Begutachtung durch das Instituts G.____ in der Höhe von Fr. 20'920.80 
sind in Anlehnung an das Urteil des Bundesgerichts vom 28. Juni 2011, 9C_243/2010, E. 4.4.2, 
der SUVA aufzuerlegen. 
 
7.2 Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. 
 
7.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist dem Be-
schwerde führenden Versicherten deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der SUVA zu-

 
 
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zusprechen. Angesichts der Tatsache, dass zur Durchführung der vom Gericht als notwendig 
erachteten Beweismassnahme an sich eine Rückweisung in Frage gekommen wäre, eine sol-
che indessen mit Blick auf die Wahrung der Verfahrensfairness entfallen ist, ist dem Beschwer-
deführer volle Parteientschädigung zu Lasten der Verwaltung zuzusprechen. Die Rechtsvertre-
terin des Beschwerdeführers hat in ihrer Honorarnote vom 1. März 2013 einen Zeitaufwand von 
43,25 Stunden sowie Auslagen in Höhe von Fr. 1'209.10 ausgewiesen. Der geltend gemachte 
Aufwand ist für das vorliegende Verfahren als zu hoch zu bezeichnen. Angesichts der sich stel-
lenden Sachverhalts- und Rechtsfragen sowie des Aktenumfangs erscheint im vorliegenden 
Fall ein Aufwand von 30 Stunden als angemessen. Damit ist dem Beschwerdeführer für das 
vorliegende Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 9'405.85 
(30 Stunden à Fr. 250.-- und Auslagen von Fr. 1'209.10 zuzüglich 8% Mehrwertsteuer) zu Las-
ten der SUVA zuzusprechen. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Ein-
spracheentscheid der SUVA vom 24. September 2010 aufgehoben 
und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab 
1. Mai 2010 Anspruch auf eine Invalidenrente basierend auf einem 
Erwerbsunfähigkeitsgrad von 57% hat. 

 2. Die Kosten für die gerichtliche Begutachtung in der Höhe von 
Fr. 20'920.80 werden der SUVA auferlegt. 

 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 4. Die SUVA hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 9'405.85 (inkl. Auslagen und 8% Mehrwertsteuer) zu 
bezahlen. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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