# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ac27828a-d168-5660-9811-c93544d7a707
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-10-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 20.10.2016 LF160067
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF160067_2016-10-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LF160067-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichter lic. iur. A. Huizinga sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch 

Urteil vom 20. Oktober 2016 

in Sachen 

 

A._____,  

Berufungsklägerin, 

 

betreffend Erbvertragseröffnung 

 im Nachlass von B._____, geboren tt. Juli 1917, von … ZH und …, gestor-

ben tt.mm.2013, wohnhaft gewesen in C._____  

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren des 

Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 19. September 2016 (EL160105) 

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Erwägungen: 
 

1. 

1.1. Am tt.mm.2013 verstarb B._____, geboren tt. Juli 1917 (Erblasser), mit letz-

tem Wohnsitz in C._____. Er war verwitwet. Seine Ehefrau, D._____, war am 

tt.mm.2009 verstorben (vgl. act. 3/1 und act. 9/6/1).  

1.2. Am 12. August 2013 reichte das Notariat C._____ dem Bezirksgericht Diels-

dorf, Einzelgericht im summarischen Verfahren (fortan Vorinstanz), eine öffentli-

che letztwillige Verfügung des Erblassers vom 9. November 2012 zur Eröffnung 

ein (act. 9/1-2). Mit Schreiben vom 14. August 2013 sandte die Nichte des Erblas-

sers, E._____, der Vorinstanz zudem eine eigenhändige letztwillige Verfügung 

vom 1. Juli 2010 zu (act. 9/3-4). Die Vorinstanz ermittelte die gesetzlichen Erben 

anhand der beigezogenen Familienscheine (act. 9/6/1-2). Im Urteil vom 5. Sep-

tember 2013 ging die Vorinstanz gestützt auf Art. 511 Abs. 1 ZGB von der Mass-

geblichkeit der letztwilligen Verfügung vom 9. November 2012 aus, sie eröffnete 

den Beteiligten die letztwilligen Verfügungen und stellte den eingesetzten Erben 

(F._____, G._____, A._____, H._____) die Ausstellung eines Erbscheines in 

Aussicht. Zudem wurde festgestellt, dass I._____ das Amt des Willensvollstre-

ckers angenommen hatte (act. 9/8 S. 2 und 10). 

1.3. Am 25. August 2016 reichte das Gerichtspräsidium Bremgarten den zwi-

schen dem Erblasser und D._____ geschlossenen Erbvertrag vom 17. September 

1977 sowie die eigenhändige letztwillige Verfügung des Erblassers vom 

14. September 1986 bei der Vorinstanz ein (act. 1 und act. 2/1). Diese waren der 

Vorinstanz bei Fällung des Urteils vom 5. September 2013 nicht bekannt gewe-

sen. In der Folge zog die Vorinstanz Ausweise über den registrierten Familien-

stand und das Erbenverzeichnis betreffend D._____ bei (act. 3/1-2). Mit Urteil 

vom 19. September 2016 (act. 7 = act. 13 S. 19) ordnete die Vorinstanz an, dass 

den Beteiligten je eine Fotokopie des Erbvertrages vom 17. September 1977 und 

der Testamente vom 9. November 2012, 1. Juli 2010 sowie vom 14. September 

1986 zugestellt und die Originale resp. die Kopie der letztwilligen Verfügungen im 

Gerichtsarchiv aufbewahrt werden (Dispositiv-Ziffer 1). Im Übrigen wurde festge-

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halten, dass den gesetzlichen und den eingesetzten Erben auf Verlangen ein 

Erbschein ausgestellt werde, sofern ihre Berechtigung nicht innert 30 Tagen 

durch schriftliche Eingabe an das Einzelgericht ausdrücklich bestritten werde 

(Dispositiv-Ziffer 2). Weiter wurde festgestellt, dass I._____, welcher das Amt des 

Willensvollstreckers angenommen habe, am tt.mm.2015 verstorben sei, weshalb 

das Willensvollstreckermandat dahingefallen sei (Dispositiv-Ziffer 3). Die Ent-

scheidgebühr wurde auf Fr. 500.00 festgesetzt und als Barauslagen wurden 

Fr. 122.00 aufgeführt. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf Fr. 622.00 (Disposi-

tiv-Ziffer 4). Die Vorinstanz entschied, die Kosten würden zulasten des Nachlas-

ses mit separater Rechnung von den gesetzlichen und eingesetzten Erben zu je 

1/7 bezogen (Dispositiv-Ziffer 5). 

2. 

2.1. Gegen das vorinstanzliche Urteil vom 19. September 2016 erhob die Beru-

fungsklägerin mit Eingabe vom 4. Oktober 2016 (Datum Poststempel) rechtzeitig 

Berufung. Sie stellt folgende Rechtsmittelanträge (act. 8/5; act. 14 S. 1): 

"1. Das Urteil vom 19. September 2016 des Bezirksgerichts Dielsdorf 
ist aufzuheben und die in Rechnung gestellten Gebühren sind zu 
erlassen. 

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Staats-
kasse." 

2.2. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1-11). Auf weitere pro-

zessleitende Schritte wurde verzichtet. Die Sache ist spruchreif. 

3. 

3.1. Die Vorinstanz erwog, der Erblasser könne sein Testament durch ein späte-

res widerrufen. Der Erblasser habe in Ziffer 1 seiner öffentlichen letztwilligen Ver-

fügung vom 9. November 2012 sämtliche früher errichteten letztwilligen Verfü-

gungen widerrufen. Die letztwilligen Verfügungen vom 14. September 1986 sowie 

vom 1. Juli 2010 seien somit gültig widerrufen worden. Gegenüber dem Erbver-

trag vom 17. September 1977 präsentiere sich die Sachlage hingegen anders. 

Der Widerruf eines Erbvertrages sei nur im engen Rahmen von Art. 513 ZGB 

möglich. Es sei weder eine einvernehmliche Aufhebungsvereinbarung durch die 

damals Beteiligten noch eine einseitige Anordnung durch den Erblasser gestützt 

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auf Enterbungsgründe bekannt. Gemäss heutigem Aktenstand sei der Erbvertrag 

vom 17. September 1977 nach wie vor gültig. Mit Testament vom 9. November 

2012 habe der Erblasser seine gesetzlichen Erben auf den gesetzlichen Pflichtteil 

gesetzt. In die ganze verfügbare Quote habe er F._____, G._____, A._____ und 

H._____ als Erben eingesetzt. Diese Erbeinsetzung stehe (allenfalls) im Wider-

spruch zur erbvertraglichen Anordnung vom 17. September 1977, wonach 

J._____ als pflichtteilsgeschützter Nachkomme (Enkel) von D._____ (als Erstver-

sterbende) auch nach dem Tod des Erblassers B._____ (als Zweitversterbender) 

begünstigt worden sei. Die Vorinstanz verwies darauf, dass sie nicht über die Gül-

tigkeit von sich widersprechenden letztwilligen Verfügungen oder Erbverträgen zu 

entscheiden habe, jedoch sei eine erste summarische Prüfung vorzunehmen: Bei 

sich widersprechenden Testamenten gelte der Grundsatz "in favorem testamenti", 

das heisst der letzte Wille jüngeren Datums sei als massgeblich zu betrachten. 

Das (jüngere) Testament gehe einem (älteren) Erbvertrag somit vor, lasse sich 

aber durch Herabsetzungsklage beim ordentlichen Richter bezüglich der (allen-

falls vorhandenen) erbvertragswidrigen Anordnungen beseitigen. Somit sei (nach 

wie vor) von der Massgeblichkeit der letztwilligen Verfügung vom 9. November 

2012 auszugehen (act. 13 S. 4 f.). 

3.2. Die Berufungsklägerin bringt in ihrer Berufungsschrift vor, im Nachlass von 

D._____ habe das Bezirksgericht Bremgarten mit Erbbescheinigung vom 

12. August 2011 anerkannt, dass B._____ der alleinige gesetzliche Erbe dersel-

ben sei. Dies sei ebenfalls vom von der Verstorbenen eingesetzten Willensvoll-

strecker im Schreiben vom 24. August 2011 zuhanden des Vermögensverwalters 

K._____ bestätigt worden. Der einzige Sohn von D._____, L._____, habe eine 

Erbverzichtserklärung unterzeichnet, wonach er und seine Rechtsnachfolger beim 

Erbgang ausser Betracht fallen. Am Nachlass des am tt.mm.2013 verstorbenen 

B._____ sei L._____ resp. dessen Nachkomme J._____ nicht erbberechtigt, die 

gesetzlichen und eingesetzten Erben würden unverändert bleiben. Zu diesem 

Schluss komme im Übrigen auch die Vorinstanz in ihrem Entscheid vom 19. Sep-

tember 2016 unter Erwägung 4., Seite 5. Sie führe J._____ nicht als dessen Er-

ben auf, dies im Widerspruch zur Erwägung 1., Seite 2, des Entscheides (act. 14). 

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3.3.1. Die Eröffnung einer letztwilligen Verfügung im Sinne von Art. 557 ZGB ist 

zwingend vorgeschrieben und von Amtes wegen durchzuführen. Die Eröffnungs-

pflicht bezieht sich grundsätzlich auf alle der Einlieferungspflicht unterliegenden 

Dokumente. Zu eröffnen sind nicht nur letztwillige Verfügungen, sondern auch 

Erbverträge und Eheverträge, soweit sie erbvertragliche Vereinbarungen enthal-

ten (PraxKomm Erbrecht-Emmel, 3. A., Basel 2015, Art. 557 N 2 f.). Zweck der 

Testaments- bzw. Erbvertragseröffnung ist die Bekanntgabe des Verfügungsin-

halts an die beteiligten Personen (BSK ZGB II-Karrer/Vogt/Leu, 5. A., Basel 2015, 

Art. 557 N 2). Zur Klärung der Frage, wem nach Art. 559 ZGB eine Erbbescheini-

gung auszustellen sei und wie diese zu lauten habe, muss das Gericht eine provi-

sorische Auslegung der eingereichten, sich allenfalls widersprechenden bzw. auf-

hebenden Verfügungen vornehmen. Neben der Pflicht zur Erbenermittlung trifft 

das Gericht daher auch eine solche zur Prüfung, ob alle eingelieferten Dokumente 

nach ihrem Inhalt als eröffnungsfähige Willenserklärungen des Erblassers von 

Todes wegen erscheinen und wer prima facie als Berechtigter daraus hervorgeht, 

d.h. nach dem Wortlaut des Testaments vorläufig als Erbe oder Legatar zu gelten 

hat. Über die formelle und materielle Rechtsgültigkeit der letztwilligen Verfügung 

oder des Erbvertrages bzw. die definitive Ordnung der materiellen Rechtsverhält-

nisse befindet das Eröffnungsgericht nicht. Dies bleibt im Streitfall dem ordentli-

chen Zivilgericht vorbehalten (vgl. dazu BSK ZGB II-Karrer/Vogt/Leu, a.a.O., Art. 

557 N 7 und 11 sowie PraxKomm Erbrecht-Emmel, a.a.O., Art. 557 N 3). Auch die 

Berufungsinstanz prüft lediglich, ob das Eröffnungsgericht in diesem beschränk-

ten Rahmen zutreffend verfahren ist. 

3.3.2. Die Berufungsklägerin behauptet mit ihren Ausführungen nicht, die Vor-

instanz habe im Rahmen ihrer vorläufigen Prüfung eine offensichtlich falsche Aus-

legung der Testamente und des Erbvertrages vorgenommen resp. sei zu Unrecht 

von der Massgeblichkeit der letztwilligen Verfügung vom 9. November 2012 aus-

gegangen. Vielmehr scheint die Berufungsklägerin ebenfalls von der Geltung des 

Testaments vom 9. November 2012 auszugehen. Dem Sinn ihrer Vorbringen 

nach stört sich die Berufungsklägerin daran, dass die Vorinstanz inhaltlich nicht 

resp. nicht zutreffend über die Gültigkeit und Wirkung des Erbvertrages vom 

17. September 1977 unter Berücksichtigung einer Erbverzichtserklärung des 

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Sohnes von D._____ befunden hat. Dies ist jedoch etwas, worüber die Vorinstanz 

im Rahmen der Erbvertragseröffnung gar nicht entschieden hat und auch nicht zu 

entscheiden hatte. Entgegen der Meinung der Berufungsklägerin steht die Erwä-

gung 1., Seite 2 – in welcher die Vorinstanz lediglich die ermittelten gesetzlichen 

Erben von D._____ wiedergab ohne sich über die Erbfolge in deren Nachlass zu 

äussern – auch nicht im Widerspruch zum vorinstanzlichen Ergebnis der 

summarischen Prüfung und Auslegung der Testamente sowie des Erbvertrages 

im Nachlass des Erblassers B._____. Das Rechtsmittel der Berufungsklägerin 

geht folglich an dem, was mit der Berufung beanstandet bzw. verlangt werden 

kann vorbei. Auf die Berufung ist deshalb nicht einzutreten. 

3.4. Die Kosten der Testaments- resp. der Erbvertragseröffnung sind Erbgangs-

schulden, die vom Nachlass zu tragen sind. Die Erben haften dafür solidarisch. 

Gebühren zu Lasten der Erbschaft können auch bei Eröffnung einer materiell un-

wirksamen Verfügung anfallen (BSK ZGB II-Karrer/Vogt/Leu, a.a.O., Vor Art. 551-

559 N 12 sowie Art. 557 N 18; BSK ZGB II-Schaufelberger/Keller Lüscher, a.a.O., 

Art. 603 N 8; PraxKomm Erbrecht-Emmel, a.a.O., Vorbem. zu Art. 551 ff. N 11 

m.w.H.). Die Berufungsklägerin ist nach den vorinstanzlichen Feststellungen ein-

gesetzte Erbin, sodass von ihr – wie auch von den weiteren gesetzlichen sowie 

eingesetzten Erben – die angefallenen Erbgangsschulden zu Lasten des Nach-

lasses vorab bezogen werden können. Ein Grund, weshalb die von der Vorinstanz 

betreffend die Erbvertragseröffnung erhobenen Gebühren zu erlassen wären, ist 

weder dargetan noch ersichtlich. Die Berufung der Berufungsklägerin ist insoweit 

abzuweisen. 

3.5. Die Berufung ist nach dem Gesagten abzuweisen, soweit darauf einzutreten 

ist, und das Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 

19. September 2016 (Geschäfts-Nr. EL160105-D/U) ist zu bestätigen. 

4. 

Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Kosten des Berufungsver-

fahrens der Berufungsklägerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Der Streitwert 

beträgt Fr. 31'750.00 (act. 9/5, letztbekanntes Vermögen des Erblassers 

Fr. 254'000.00, verfügbare Quote von einem Viertel und diesbezüglich zur Hälfte 

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eingesetzt). Die Entscheidgebühr ist in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. 

§ 8 Abs. 3 GebV OG auf Fr. 300.00 festzusetzen. Parteientschädigungen sind 

keine zuzusprechen. 

Es wird erkannt: 

1. Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird, und das Ur-

teil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 19. September 

2016 (Geschäfts-Nr. EL160105-D/U) wird bestätigt. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.00 festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Beru-

fungsklägerin auferlegt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Berufungsklägerin sowie das Bezirksgericht 

Dielsdorf, Einzelgericht im summarischen Verfahren, je gegen Empfangs-

schein. 

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

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6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG und ein Entscheid über eine vor-
sorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 31'750.00. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. K. Würsch 
 
versandt am: 
21. Oktober 2016 
 
 

	Urteil vom 20. Oktober 2016
	Es wird erkannt:
	1. Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird, und das Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 19. September 2016 (Geschäfts-Nr. EL160105-D/U) wird bestätigt.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.00 festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Berufungsklägerin auferlegt.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Berufungsklägerin sowie das Bezirksgericht Dielsdorf, Einzelgericht im summarischen Verfahren, je gegen Empfangsschein.
	6.  Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. ...