# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c6ecdb3c-a34e-5d0f-850f-52a53acf51bd
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 23.09.2025 BEK 2025 114
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2025-114_2025-09-23.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 23. September 2025
BEK 2025 114

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner,
Gerichtsschreiber Mathis Bösch.

In Sachen A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft, 3. Abteilung, Postfach 128, 8832 Wollerau,
Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Staatsanwalt B.________, 

betreffend Besuchsbewilligung
(Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 26. August 
2025, SU 2024 6392);-

hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Die Staatsanwaltschaft führt gegen C.________ eine Strafuntersuchung 
wegen mehrfachen Betrugs und mehrfacher Urkundenfälschung. Auf Anord-
nung des Zwangsmassnahmengerichts vom 22. August 2025 befindet sich der 
Beschuldigte wegen Kollusionsgefahr in Untersuchungshaft. Sein Vater, 
A.________, ersuchte bei der Staatsanwaltschaft mit E-Mail vom 26. August 
2025 um Bewilligung, den Beschuldigten zu besuchen. Der Staatsanwalt wies 
das Gesuch mit Verfügung vom 26. August 2025 ab, „solange akute Kollusions-
gefahr“ bestehe. Dagegen beschwert sich der Gesuchsteller mit Eingabe vom 
1. September 2025 und beantragt, ihm das Besuchsrecht in Aufhebung der an-
gefochtenen Verfügung unverzüglich einzuräumen. Er macht geltend, ein un-
befristetes Besuchsverbot ohne nachvollziehbare Begründung sei unverhältnis-
mässig (KG-act. 1). Die Staatsanwaltschaft überwies als Akten das per E-Mail 
eingereichte Gesuch und die angefochtene Verfügung. Sie verzichtete auf eine 
Beschwerdeantwort mit dem Antrag, die Beschwerde kostenpflichtig abzuwei-
sen (KG-act. 3).

2. Der Beschwerdeführer war über die einschlägigen gesetzlichen Besuchs- 
und Beschwerdebestimmungen informiert (vgl. KG-act. 1). Die Beschwerde ge-
gen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide ist innert 10 Tagen schriftlich 
und begründet bei der Beschwerdeinstanz einzureichen (Art. 396 Abs. 1 StPO). 
Die Begründung erfordert die genauen Angaben der angefochtenen Punkte und 
der Gründe, die einen anderen Entscheid nahelegen, sowie der allfälligen Be-
weismittel (Art. 385 Abs. 1 StPO). Der Beschwerdeführer bestreitet akute Kol-
lusionsgefahr nicht (dazu etwa BGer 1B_107/2017 vom 12. April 2017 E. 3.1 f. 
m.H.; Berlinger, BSK, 3. A. 2023, Art. 235 StPO N 39a m.H.). Die angefochtene 
Verfügung enthält kein generelles und zeitlich unbegrenztes Besuchsverbot. 
Darüber hinaus legt der Beschwerdeführer nicht dar, aus welchen anderen 
Gründen die Abweisung seines Gesuchs um die Ausstellung einer Besuchsbe-
willigung aufzuheben sei. Art. 385 Abs. 2 StPO erlaubt es nicht, eine mangel-
hafte Beschwerdebegründung zu ergänzen (BGer 7B_478/2024 vom 31. März 
2025 E. 4.4.3 m.H.).

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3. Aus diesen Gründen ist auf die offensichtlich nicht hinreichend begrün-
dete Beschwerde verfahrensleitend (Art. 388 Abs. 2 lit. b StPO) bzw. präsidial 
(§ 40 Abs. 2 und § 41 Abs. 1 JG) nicht einzutreten. Es kann offengelassen wer-
den, ob die Staatsanwaltschaft auf das nicht den gesetzlichen Formvorschriften 
(Art. 110 StPO) entsprechende Gesuch des Beschwerdeführers überhaupt 
hätte eintreten sollen;-

verfügt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 100.00 werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsa-
chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 

4. Zufertigung an den Beschwerdeführer (1/R), die Staatsanwaltschaft (1/A 
an die 3. Abteilung und 1/R an die Amtsleitung/zentraler Dienst) sowie 
nach definitiver Erledigung an die 3. Abteilung der Staatsanwaltschaft 
(1/R mit den Akten) und die Kantonsgerichtskasse (1/ü im Dispositiv).

Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Der Gerichtsschreiber

Versand 24. September 2025  kau