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**Case Identifier:** 35822f27-5768-5aeb-a38a-403b0036a4f3
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 15.08.2019 720 19 6/195
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-19-6-195_2019-08-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 15. August 2019 (720 19 6 / 195) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Revision von Amtes wegen: verwaltungsexternes Gutachten genügt den beweisrechtli-

chen Anforderungen, Rentenaufhebung aufgrund der nachgewiesenen Verbesserung 

des Gesundheitszustands zu Recht erfolgt 

 

 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantonsrichter 

Beat Hersberger, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch André Baur, Advokat, 
Greifengasse 1, Postfach 1644, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 

 
 
 
A. A.____, geboren 1963, wurde am 3. November 2000 auf dem Velo von einem Auto an-
gefahren und erlitt eine Impressionsfraktur der Stirnhöhlenvorwand, eine Endgliedfraktur der 
grossen linken Zehe, diverse Schürfwunden und eine Gehirnerschütterung. Im Zeitpunkt des Un-
fallereignisses arbeitete der Versicherte als Staplerfahrer und Lagerist in einem 100 % Pensum 

 

 
 
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bei der Firma B.____ und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherung Suva obliga-
torisch unfallversichert. Mit Gesuch vom 26. September 2001 meldete er sich unter Hinweis auf 
das Unfallereignis vom 3. November 2000 bei der IV-Stelle Basel-Stadt zum Leistungsbezug an 
(IV act. 1). Nach Abklärung der erwerblichen und gesundheitlichen Verhältnisse sprach ihm die 
IV-Stelle Basel-Stadt mit Verfügung vom 7. September 2004 eine ganze Invalidenrente ab 1. 
November 2001 zu (IV act. 41). Mit Mitteilung vom 30. Juni 2006 wurde nach der Durchführung 
einer Revision von Amtes wegen die ganze Invalidenrente bestätigt (IV act. 46). Ein Gesuch des 
Versicherten um Ausrichtung einer Hilflosenentschädigung wurde mit Verfügung vom 22. Oktober 
2007 abgewiesen. Im Jahr 2011 wurde erneut eine Überprüfung des Rentenanspruchs eingelei-
tet, wobei dem Versicherten auch hier am 25. November 2011 mitgeteilt wurde, dass keine Än-
derungen festgestellt worden seien, die sich auf die Rente auswirken würden (IV act. 80). Am 9. 
November 2016 wurde eine weitere Revision von Amtes wegen eingeleitet. Nach Einholung eines 
bidisziplinären neurologisch-psychiatrischen Gutachtens bei Dr. med. C.____, Neurologin FMH, 
und Dr. med. D.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, sowie nach Durchführung von Ein-
gliederungsmassnahmen im Sinne eines Aufbautrainings vom 23. April 2018 bis 22. Juli 2018 
hob die IV-Stelle Basel-Landschaft mit Verfügung vom 21. November 2018 die ganze Invaliden-
rente auf. In Anwendung der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs wurde ein Invali-
ditätsgrad von 20 % ermittelt. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass gestützt 
auf das überzeugende Gutachten von Dr. C.____ und Dr. D.____ von einer wesentlichen Besse-
rung des Gesundheitszustands namentlich in psychiatrischer Hinsicht und infolgedessen von ei-
ner Reduktion der Arbeitsunfähigkeit auf 25 % auszugehen sei.  
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Advokat André Baur, mit Eingabe vom 7. Januar 
2019 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, 
und liess die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die weitere Ausrichtung einer ganzen 
Invalidenrente an ihn beantragen; unter o/e-Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Zur 
Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass keine Verbesserung des Gesundheitszu-
stands des Beschwerdeführers vorliege. Vielmehr sei die aktuelle gutachterliche Beurteilung le-
diglich eine andere Einschätzung eines im Wesentlichen unveränderten medizinischen Sachver-
halts, so dass die Voraussetzungen der Revision nicht erfüllt seien. Namentlich das psychiatri-
sche Teilgutachten von Dr. D.____ sei ohne Beweiswert, da er keine fremdanamnestischen An-
gaben eingeholt habe und die Explorationsdauer mit einer Stunde und 45 Minuten im Hinblick auf 
die zusätzlich erforderliche Übersetzung unangemessen kurz gewesen sei. Auch in inhaltlicher 
Hinsicht sei namentlich die Einschätzung des Schweregrads der depressiven Episode gemessen 
an den anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers auch gegenüber der neurologischen 
Gutachterin und den entsprechenden Bestätigungen durch die Angehörigen und durch den Ab-
schlussbericht der beruflichen Massnahmen nicht nachvollziehbar. Auch mit der von Dr. med. 
E.____, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, gestellten Diagnose einer somato-
formen Schmerzstörung setze sich Dr. D.____ nicht überzeugend auseinander, auch insofern sei 
keine wesentliche Besserung des Gesundheitszustands nachvollziehbar. Was im Weiteren die 
posttraumatische Belastungsstörung angehe, so sei bereits Dr. E.____ nicht von einem Vollbild 
ausgegangen. Die damals beschriebenen Symptome seien aber nach wie vor vorhanden. Auch 
mit der von Dr. E.____ gestellten Differenzialdiagnose einer andauernden Persönlichkeitsände-

 

 
 
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rung habe sich Dr. D.____ nicht auseinandergesetzt. Alleine die Tatsache, dass der Beschwer-
deführer gelegentlich für kurze Strecken ein Motorfahrzeug lenke, bedeute noch keine Verbesse-
rung des Gesundheitszustands. Im Weiteren sei auch die Konsensbeurteilung unbegründet und 
eine Diskussion über allfällige Wechselwirkungen der gestellten Diagnose würden fehlen. 
Schliesslich wird gerügt, dass das Gespräch, welches dem Beschluss über die Beendigung der 
beruflichen Massnahmen vorausgegangen sei, alleine mit dem Beschwerdeführer ohne Überset-
zer und ohne vorgängige Orientierung des Rechtsvertreters geführt worden sei. Dadurch sei das 
rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt worden. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 22. Februar 2019 beantragte die Beschwerdegegnerin die Ab-
weisung der Beschwerde. 
 
D. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren bisherigen An-
trägen fest. 
 
E. Mit Verfügung vom 29. Mai 2019 wies das instruierende Präsidium den Beweisantrag des 
Beschwerdeführers, es sei eine Parteiverhandlung durchzuführen mit Befragung der Ehefrau und 
der Tochter, ab und überwies die Angelegenheit an die Dreierkammer. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und fristge-
recht eingereichte Beschwerde vom 7. Januar 2019 ist einzutreten. Strittig und zu prüfen ist, ob 
die revisionsweise Aufhebung der ganzen Invalidenrente des Beschwerdeführers gerechtfertigt 
ist. Massgebend für diese Beurteilung sind die tatsächlichen Verhältnisse bis zum Erlass der an-
gefochtenen Verfügung vom 21. November 2018. 
 
2.1 Vorab ist die formelle Rüge des Beschwerdeführers, es sei sein Anspruch auf rechtliches 
Gehör verletzt worden, zu prüfen. 
 
2.2 Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, dass das Vorgehen der Beschwer-
degegnerin im Zusammenhang mit der Beendigung der beruflichen Massnahmen den verfah-
rensrechtlichen Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversi-
cherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 widerspreche. Art. 37 Abs. 1 ATSG gebe einen 
allgemeinen und grundsätzlich nicht beschränkten Anspruch auf Verbeiständung, das heisse da-
rauf, dass sich die Partei bei ihren Handlungen von einer Drittperson begleiten lassen könne. 
Dem Beschluss über die Beendigung der beruflichen Massnahmen sei ein Gespräch mit dem 
Beschwerdeführer vorausgegangen. Die Beschwerdegegnerin habe es jedoch unterlassen, das 
geplante Gespräch dem Rechtsvertreter anzukündigen und ihn dazu einzuladen. Die Verbeistän-
dung habe sich aufgedrängt, um die Vollständigkeit und Richtigkeit der Erhebung zu gewährleis-
ten. Ferner habe das Gespräch am 24. Juli 2018 ohne Anwesenheit eines Dolmetschers stattge-
funden. Die Beschwerdegegnerin habe um die mangelhaften Deutschkenntnisse gewusst, da das 
Gespräch vom 27. März 2018 betreffend Aufbautraining sowie die jeweiligen Begutachtungen im 

 

 
 
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Beisein eines Dolmetschers durchgeführt worden sei. Der Gehörsanspruch sei prinzipiell vor dem 
Entscheid zu gewähren. Die Darstellung der Beschwerdegegnerin, wonach die Leistungsdefizite 
im Rahmen der beruflichen Massnahmen auf invaliditätsfremde Faktoren zurückzuführen seien, 
könne unter Berücksichtigung dieser erheblichen Verletzung der verfahrensrechtlichen Bestim-
mungen keinen Beweiswert zugesprochen werden. Schliesslich sei darauf hinzuweisen, dass 
sich die Beschwerdegegnerin nicht mit dem Abschlussbericht der Eingliederungsstätte vom 21. 
August 2018 auseinandergesetzt habe. So werde in diesem Bericht festgehalten, dass der Be-
schwerdeführer gewillt gewesen sei zu arbeiten, aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkun-
gen sei er auf dem ersten Arbeitsmarkt aber nicht vermittelbar. 
 
2.3 Die Beschwerdegegnerin vertritt in der Vernehmlassung die Auffassung, dass keine Ver-
letzung des rechtlichen Gehörs vorliege. Der Beschwerdeführer sei mit Schreiben vom 27. März 
2018 im Zusammenhang mit dem Aufbautraining zu einem Gespräch in der Stiftung F.____ ein-
geladen worden, wobei dem Rechtsvertreter eine Kopie zugestellt worden sei. Dieser habe von 
einer Teilnahme abgesehen. Das Vorstellungsgespräch habe ohne Dolmetscher durchgeführt 
werden können. Mit Mitteilung vom 18. April 2018 sei dem Beschwerdeführer sodann das Auf-
bautraining vom 23. April bis 22. Juli 2018 zugesprochen worden, das voraussichtliche Ende sei 
ihm daher bekannt gewesen. Am 9. Juli 2018 habe er mitgeteilt, dass er bis und mit 1. August 
2018 keine mit Fristen verbundenen Mitteilungen erhalten möchte. Obwohl der Rechtsvertreter 
um das Ende der Massnahme gewusst habe, habe er die Beschwerdegegnerin nicht darüber 
informiert, dass er an einem Gespräch teilnehmen möchte. Seine Teilnahme am Gespräch hätte 
an der Beendigung des Arbeitstrainings ohnehin nichts geändert. Der Beschwerdeführer verfüge 
über ausreichende Deutschkenntnisse, weshalb ein Beizug des Dolmetschers nicht notwendig 
gewesen sei. Ferner treffe nicht zu, dass der Abschlussbericht nicht gewürdigt worden sei. Dr. 
med. G.____, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst beider 
Basel RAD, habe sich dazu in seiner Stellungnahme vom 19. September 2018 geäussert. Im 
Rahmen der Replik hielt der Beschwerdeführer an seinem Standpunkt fest. 
 
2.4 Nach Art. 29 Abs. 2 BV haben Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dazu gehört 
grundsätzlich auch das Recht, sich in einem Verfahren vertreten und verbeiständen zu lassen 
(BGE 119 Ia 261 E. 6a; ALFRED KÖLZ/JÜRG BOSSHART/MARTIN RÖHL, Kommentar zum Verwal-
tungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. Aufl., N 56 zu § 8). Inwieweit zur wirksamen 
Interessenwahrung der Partei bzw. ihrem Rechtsvertreter eine Teilnahme an Beweiserhebungen 
zugestanden werden muss, beantwortet sich, ausgehend vom zugrundeliegenden Verfahren, je 
nach Beweismittel unterschiedlich. Während unter anderem die Teilnahme an einem Augen-
schein nur ganz ausnahmsweise verweigert werden darf, ist das Ausschliessen von einer durch 
den Sachverständigen durchgeführten Begutachtung zulässig, wenn die Partei bzw. ihr Vertreter 
nachträglich in das Gutachten bzw. den Bericht Einblick erhält und zu den dortigen Schlussfolge-
rungen Stellung nehmen kann (BGE 119 Ia 262 E. 6c). Im Abklärungsverfahren vor den IV-Stellen 
genügt es mit Blick auf den Anspruch auf rechtliches Gehör, wenn der versicherten Person oder 
ihrem Rechtsvertreter im Rahmen des Vorbescheidverfahrens das volle Akteneinsichtsrecht ge-
währt und ihr Gelegenheit gegeben wird, sich zu den Ergebnissen der Abklärung der Verhältnisse 
zu äussern. Insbesondere besteht keine Verpflichtung, die an Ort und Stelle erfassten Angaben 

 

 
 
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der versicherten Person (oder ihrem gesetzlichen Vertreter) zur Durchsicht und Bestätigung vor-
zulegen (BGE 128 V 94 E. 4 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts sollen sämtliche Anträge und Einwendungen bezüglich der geplanten Er-
ledigung auf einmal vorgebracht werden, angefangen von Anträgen und Einwendungen bezüg-
lich der Abklärung der Verhältnisse bis hin zur beabsichtigten Rechtsanwendung (vgl. BGE 125 
V 404 E. 3). 
 
2.5 Die Beschwerdegegnerin teilte dem Beschwerdeführer im Vorbescheid vom 7. August 
2018 das Resultat des Aufbautrainings mit. Als Resultat könne festgehalten werden, dass prak-
tisch keine Fortschritte im Hinblick auf das Arbeitstempo erzielt worden seien und er auch der 
Meinung sei, dies nicht weiter steigern zu können. Aufgrund dieser Ausgangslage und der feh-
lenden subjektiven Überzeugung seien weitere berufliche Massnahmen im Hinblick auf den Ar-
beitsmarkt nicht zielführend durchführbar. Der Beschwerdeführer bzw. sein Rechtsvertreter konn-
ten sich somit im Rahmen des Vorbescheidverfahrens zum Abklärungsbericht sowie zu den wei-
teren Beweiserhebungen der Beschwerdegegnerin äussern und ergänzende Beweismittel einrei-
chen. Unter diesen Umständen liegt keine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV bzw. von Art. 37 Abs. 
1 ATSG vor, indem der Rechtsvertreter beim Abschlussgespräch nicht anwesend war. Es wird 
denn auch nicht etwa geltend gemacht, der Beschwerdeführer sei infolge Hilflosigkeit auf den 
Beistand seines Rechtsvertreters angewiesen gewesen oder der am Abschlussgespräch zu be-
urteilende Sachverhalt wäre so schwierig gewesen, dass dem Rechtsbeistand ein Anspruch auf 
Mitwirkung hätte zugestanden werden müssen. 
 
Hinzu kommt, dass eine allfällige Gehörsverletzung durch die überprüfende Instanz, sofern sie 
volle Kognition verfügt, überprüft und korrigiert werden kann. Der Beschwerdeführer rügt nun le-
diglich, sein Rechtsvertreter sei über das Abschlussgespräch nicht orientiert worden, so dass er 
nicht daran habe teilnehmen können. Er beanstandet aber in keiner Weise den Inhalt oder den 
Ablauf des Gesprächs, ebenso wenig wie das Ergebnis des Gesprächs und die Konsequenz des 
Abschlusses der beruflichen Massnahmen. Er bringt auch nichts gegen das Protokoll des Ge-
sprächs vor. Im Gegenteil, er beruft sich in der Beschwerde zu seinen Gunsten auf den Inhalt des 
Protokolls. Es wäre dem Beschwerdeführer unbenommen gewesen, inhaltliche Fehler des Pro-
tokolls, Einwände gegen den Ablauf des Gesprächs oder gegen den Abschluss der beruflichen 
Massnahmen an sich im Rahmen des Vorbescheidverfahrens und auch im Rahmen des vorlie-
genden Beschwerdeverfahrens zu rügen. Sowohl die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Vor-
bescheidverfahrens wie auch das Kantonsgericht im Rahmen des vorliegenden Beschwerdever-
fahrens haben volle Kognition, so dass eine mögliche Gehörsverletzung hätte geheilt werden 
können. Indem der Beschwerdeführer aber gar keine inhaltlichen Fehler geltend macht, verzichtet 
er auf eine Überprüfung, sodass eine mögliche Gehörsverletzung als geheilt zu betrachten ist. 
Auch was den fehlenden Beizug eines Dolmetschers angeht, so hat der Beschwerdeführer nicht 
spezifiziert, inwiefern seine Deutschkenntnisse für das Abschlussgespräch nicht ausgereicht hät-
ten. Auch aus dem Protokoll des Gesprächs sind mögliche sprachliche Verständigungsschwie-
rigkeiten nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer lebt seit 37 Jahren in der Schweiz und ist schon 
seit vielen Jahren eingebürgert, so dass ohne weiteres davon ausgegangen werden darf, dass er 
über genügend Deutschkenntnisse für ein Abschlussgespräch nach beruflichen Massnahmen 
verfügt. 

 

 
 
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2.6 Die Rüge der Gehörsverletzung ist daher nicht zu hören. In materieller Hinsicht ist nach-
folgend zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine 
ganze Invalidenrente zu Recht per 31. Dezember 2018 aufhob. 
 
3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teil-
weise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchti-
gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 
Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich-
keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für 
die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge-
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, 
wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 
 
3.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die 
Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnah-
men wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), die während eines Jahres ohne 
wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewe-
sen (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c). Bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 
60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine 
ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 
 
3.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers er-
heblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend 
erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede 
wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad 
und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer 
wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich 
die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich 
verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen 
Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner In-
tensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundes-
gerichts vom 11. Mai 2009, 9C_261/2009, E. 1.2 und vom 28. August 2003, I 212/03, E. 2.2.3). 
Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der 
Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs 
eingetreten ist (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit weiteren Hinweisen). 
 
3.4 Wird die Frage nach einer anspruchsrelevanten Veränderung des Sachverhalts im Sinne 
einer revisionsbegründenden erheblichen Veränderung bejaht, ist der Invaliditätsgrad auf der 
Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an 
frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (BGE 141 V 9 mit weiteren Hinweisen). 

 

 
 
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3.5 Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des 
Invaliditätsgrades bildet die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung 
des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invali-
ditätsbemessung beruhte (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes-
gerichts vom 26. März 2010, 9C_438/2009, E. 1 mit Hinweisen). Vorliegend wurden zwar in den 
Jahren 2006 und 2011 Revisionsverfahren durchgeführt. Diese wurden aber ohne umfassende 
medizinische Abklärungen und ohne Vornahme eines Einkommensvergleichs jeweils mit formlo-
sen Schreiben am 30. Juni 2006 und am 25. November 2011 abgeschlossen. Folglich sind die 
gegenwärtigen gesundheitlichen Verhältnisse mit den gesundheitlichen Verhältnissen im Zeit-
punkt des Verfügungserlasses zu vergleichen. 
 
4.1 Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine 
Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im 
Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Ab-
weichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die 
blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das 
Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Gesche-
hensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 5b, 121 V 47 E. 2a, 115 V 
142 E. 8b, je mit Hinweisen). 
 
4.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerde-
fall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fach-
leute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Aus-
künfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der ver-
sicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen). 
 
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie 
stammen, objektiv zu prüfen sind und danach zu entscheiden ist, ob die Unterlagen eine zuver-
lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten der Prozess nicht erledigt werden, ohne dass das 
gesamte Beweismaterial gewürdigt wird und die Gründe angegeben werden, warum auf die eine 
und nicht auf die andere medizinische These abgestellt wird. 
 
4.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 

 

 
 
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(BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Dennoch erachtet es die Rechtspre-
chung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte 
Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen. 
Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen 
und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Ein-
sicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnis-
sen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht kon-
krete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit 
weiteren Hinweisen). 
 
4.5 Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens hängt wesentlich 
davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema – erhebliche Änderung(en) des Sach-
verhalts – bezieht. Einer für sich allein betrachtet vollständigen, nachvollziehbaren und schlüssi-
gen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenbe-
rechtigung beweisend wäre (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a), mangelt es in der Regel 
am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer früheren abweichende) ärztliche 
Einschätzung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des Ge-
sundheitszustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in denen es evident ist, 
dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert haben (Urteile des Bundesgerichts vom 
29. August 2011, 9C_418/2010, E. 4.2, und vom 26. März 2015, 9C_710/2014, E. 2). 
 
4.6 Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, dass das Administrativverfahren und der kanto-
nale Sozialversicherungsprozess vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht sind (Art. 43 Abs. 1 
ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht 
von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts 
zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des strei-
tigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesge-
richts vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007, E. 3.2). 
 
5.1 Zum Zeitpunkt der Rentenzusprache im Jahre 2004 stützte sich die Beschwerdegegne-
rin auf die Abklärungen der Suva und ging davon aus, dass seit November 2000 eine unfallbe-
dingte volle Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit vorliege. Ab dem 1. November 2001 bestehe An-
spruch auf eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 %. In medizinischer Hinsicht 
stützte sie sich insbesondere auf das psychiatrische Gutachten von Dr. E.____ vom 22. Septem-
ber 2003. Dr. E.____ diagnostizierte mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit den Status nach Fahr-
radunfall am 3. November 2000 mit Commotio cerebri mit Impressionsfraktur der Stirnhöhlenvor-
derwand, multiplen kleinen Zahnschmelzschäden sowie Schürfungen am Kopf und an den Ext-
remitäten, bei Status nach primärem Wundverschluss, bei Status nach Reposition und Osteosyn-
these der Impressionsfraktur der Stirnhöhlenvorderwand rechts sowie bei Status nach postope-
rativer Urethrastriktur und Bougierung/Dilatation. Ferner diagnostizierte Dr. E.____ ein cer-
vicobrachiales Syndrom, eine mittelgradige depressive Episode, eine anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung mit deutlicher affektiver Komponente, eine posttraumatische Belastungsstörung 
und ein neuropsychologisches Leistungsdefizit. Im Rahmen des Befundes hielt Dr. E.____ fest, 

 

 
 
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dass sich ein ausgeprägtes Schmerzsyndrom finden liesse, das die Persönlichkeit des Versicher-
ten vollständig einnehme. Dieses sei objektiv wenig fassbar mit diffuser Halbseitensymptomatik 
und subjektiv massiv beeinträchtigendem cervicocephalem Schmerzsyndrom. Der Versicherte 
habe als Folge des Unfalles und der damit verbundenen Beeinträchtigungen seinen gewohnten 
Lebensrhythmus nicht fortführen können. Dies habe zur Entwicklung eines Circulus vitiosus ge-
führt, welcher schliesslich im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, aber auch 
eines deutlichen affektiven Syndroms sichtbar geworden sei. Es bestehe ein ausgeprägtes affek-
tives Syndrom im Sinne einer mittelschweren depressiven Phase mit depressiver Grundstim-
mung, Interesselosigkeit, vermindertem Selbstwertgefühl, Libidoverlust, deutlichem Rückzugs-
verhalten und verminderter psychischer Belastbarkeit, vermehrter Reizbarkeit und emotionaler 
Instabilität. Der Unfall, der den Versicherten tief beeindruckt habe, habe im Weiteren eine Symp-
tomatik im Sinne einer posttraumatischen Belastungsstörung ausgelöst. Der Versicherte beklage 
Albträume, Angstzustände, vegetative Symptome in Verbindung mit Erinnerungen an das Unfall-
geschehen. Es sei jedoch kein Vollbild der Symptomatik vorhanden respektive komme ein Teil 
der Beschwerden auch im Rahmen anderer Störungen vor. Schliesslich finde sich eine ausser-
ordentliche Passivität, ein regressiv-resignatives Verhalten. Der Versicherte traue sich nichts zu, 
manifestiere Hilflosigkeit und erwarte alle Hilfe von aussen. Anamnestisch bestünden erhebliche 
neuropsychologische Defizite, die sich klinisch anlässlich der mit dem Versicherten geführten 
Gespräche aber kaum hätten verifiziert werden können. Ein eigentlicher Hirnschaden habe nicht 
nachgewiesen werden können und erscheine weniger wahrscheinlich. Die beklagten kognitiven 
Störungen seien eher psychogen denn organisch bedingt. Der Versicherte zeige eine gewisse 
Tendenz zur Symptomausweitung. Er traue sich nichts zu und unternehme daher kaum einen 
Versuch, das Leiden zu überwinden. Obwohl am schweren psychischen Leiden des Versicherten 
keine Zweifel bestünden, müsse der regressiven Entwicklung und der illness behavior bei der 
weiteren Behandlung Rechnung getragen werden. In Bezug auf das Schmerzsyndrom sei mit 
einer gewissen Besserung innert der nächsten ein bis zwei Jahre zu rechnen, dadurch dürfte sich 
auch eine leichte Besserung des affektiven Syndroms ergeben. Ferner sei damit zu rechnen, 
dass die Symptomatik der posttraumatischen Belastungsstörung weiter abklinge. Auch in kogni-
tiv/mnestischer Hinsicht sei noch mit einer leichten Besserung zu rechnen. In Bezug auf die Be-
urteilung der Arbeitsfähigkeit gelangte Dr. E.____ zum Schluss, dass derzeit keine Arbeitsfähig-
keit vorhanden sei. Auch in der Führung des Haushalts sei der Versicherte aufgrund des affekti-
ven Syndroms und des Schmerzsyndroms deutlich eingeschränkt, aus psychiatrischer Sicht wä-
ren ihm aber leichte, körperlich nicht belastende Haushaltsarbeiten aktuell zu ca. 30 % zumutbar. 
 
5.2.1 Beim Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 21. November 2018 lag das 
bidisziplinäre Gutachten von Dr. C.____ und von Dr. D.____ vor. 
 
5.2.2 Dr. D.____ kommt in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 15. November 2017 
zum Schluss, dass sich aus psychiatrischer Sicht keine Krankheit mit Auswirkungen auf die Ar-
beitsfähigkeit diagnostizieren lasse. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe aktuell 
eine rezidivierende depressive Störung mit chronischem Verlauf und gegenwärtig leichtgradiger 
Episode ohne somatischem Syndrom, differenzialdiagnostisch eine Dysthymia. Der Versicherte 
beklage andauernde Schmerzen im Bereich beider Schultern, des Nackens, des Hinterkopfes, 

 

 
 
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des rechten Fusses sowie intermittierend der rechten Hüfte bei Belastung. Den somatischen Ak-
ten sei nicht zu entnehmen, inwieweit sich diese Schmerzen somatisch hinreichend erklären lies-
sen. Es seien keine ausgeprägteren emotionalen oder psychosozialen Belastungen nachweisbar, 
welche schwerwiegend genug wären, um in einem ursächlichen Zusammenhang mit den 
Schmerzen zu stehen. Während der Untersuchung habe der Versicherte zu keinem Zeitpunkt 
den Eindruck erweckt, unter andauernden schweren und quälenden Schmerzen zu leiden, er 
habe sich auch frei und ohne sichtbare Behinderung bewegt. Er nehme zugestandenermassen 
nicht regelmässig Schmerzmedikamente ein und habe den Schweregrad der Schmerzen in einer 
VAS-Skala nicht angeben können. Aufgrund dieser Faktoren könne die Diagnose einer anhalten-
den somatoformen Schmerzstörung nicht weiterhin bestätigt werden. Seit Juni 2002 habe keine 
stationäre Rehabilitation mehr stattgefunden und der von Dr. E.____ für die Schmerzstörung ge-
nannte Grund, der Unfall und die damit verbundene Beeinträchtigung des gewohnten Lebens-
rhythmus, würden nun fast 17 Jahre zurückliegen, so dass aufgrund der aktuellen Untersuchung 
davon ausgegangen werden könne, dass der Versicherte den Unfall bis heute weitgehend adä-
quat habe verarbeiten können. Im Weiteren seien die für die Diagnosestellung einer depressiven 
Episode erforderlichen Symptome vorhanden. Ursächlich für die depressive Symptomatik seien 
die andauernden Schmerzen. Die Stimmung sei anlässlich der aktuellen Untersuchung ernst, 
aber nicht bedrückt gewesen, oftmals spreche der Versicherte mit einem Lächeln auf den Lippen. 
Ein paar wenige Male, bei belastenden Themen, beispielsweise beim Gespräch über Suizidge-
danken, wirke die Stimmung bedrückt. Der Versicherte beginne zu weinen, ohne Tränen zu ver-
giessen. Dies hinterlasse insgesamt einen etwas aufgesetzten und demonstrativen Eindruck. 
Eine andauernd bedrückt-traurige Stimmung habe sich nicht feststellen lassen, ebenso wenig 
eine gereizt-aggressive Stimmung oder eine verminderte Konzentrationsfähigkeit. Eine Freud- 
oder Interesselosigkeit sei nicht wahrnehmbar gewesen, der Versicherte sei vielmehr vielseitig 
interessiert an Aktualitäten und Politik, er lese Zeitungen, schaue Informationssendungen im 
Fernsehen und bewältige anfallende Alltagsarbeiten. Die Angaben zum Tagesablauf seien aller-
dings vage und wenig fassbar geblieben, der Versicherte habe oft ausweichende Antworten ge-
geben. Insgesamt sei die Kooperation als mässig gut zu bezeichnen. Ausserdem seien die An-
gaben teilweise widersprüchlich gewesen. So sei das Gesicht des Versicherten sonnengebräunt 
gewesen, obwohl er behauptet habe, an einer Sonnenallergie zu leiden. Aufgrund der erwähnten 
Umstände sei gegenwärtig von einer leichtgradigen depressiven Episode auszugehen, dies auch 
im Hinblick auf die Tatsache, dass der Versicherte seit zehn Jahren keine psychotherapeutische 
Behandlung mehr in Anspruch nehme und auch keine Psychopharmaka einnehme, so dass kein 
ausgewiesener Leidensdruck bestehe. Im Weiteren lasse sich die Diagnose einer posttraumati-
schen Belastungsstörung nicht weiter bestätigen. Zwar habe bereits Dr. E.____ festgestellt, dass 
sich kein Vollbild einer posttraumatischen Belastungsstörung nachweisen lasse, gegenüber den 
damals beschriebenen Befunden lasse sich aber eine deutliche Verbesserung feststellen. Intru-
sionen seien nicht mehr nachweisbar. Der Versicherte habe ohne äusserliche psychovegetative 
Beteiligung über den Unfall berichtet und er könne auch problemlos an der Unfallstelle vorbeifah-
ren, so dass keine Vermeidungshaltung mehr bestehe. Die Existenz der behaupteten Albträume 
sei fraglich, da sich der Versicherte nicht an diese Träume erinnern könne. Anlässlich der Unter-
suchung habe es keine Hinweise auf eine Dissoziation, eine ausgeprägte Angst oder eine Hyper-
vigilanz oder Schreckhaftigkeit gegeben. 
 

 

 
 
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Im Vergleich zu den Befunden im Gutachten von Dr. E.____ lasse sich eine deutliche Besserung 
des psychischen Gesundheitszustands feststellen. Es lasse sich keine subdepressive oder ängst-
liche Grundstimmung mehr nachweisen, ein schweres psychisches Leiden könne heute nicht 
mehr festgestellt werden. Schwerwiegende Komorbiditäten seien nicht vorhanden. Der Versi-
cherte sei sozial gut eingebettet in der Beziehung zu Ehefrau, Tochter, Freunden und den Ge-
schwistern in der Türkei. Relevante kognitive Beeinträchtigungen seien rein klinisch nicht fest-
stellbar. Neben der weitgehend intakten psychosozialen Funktionsfähigkeit bestehe als weitere 
Ressource das vielseitige Interesse des Versicherten. Das Fähigkeitsniveau sei aus rein psychi-
atrischer Sicht nicht relevant eingeschränkt. Aktuell und retrospektiv für die letzten zehn Jahre 
sei der Versicherte aus psychiatrischer Sicht in der letzten Tätigkeit als Staplerfahrer oder in einer 
alternativen Tätigkeit ohne Verminderung der Leistungsfähigkeit arbeitsfähig. 
 
5.2.3 In ihrem neurologischen Teilgutachten vom 17. Januar 2018 diagnostiziert Dr. C.____ 
mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches, rechtsbetontes Schmerzsyndrom bei 
Status nach Diagnose 2 mit rechtsbetontem Cervikobrachialsyndrom ohne radikuläre Ausfälle 
und mit chronischen unsystematisierbaren Kopfschmerzen, ferner ein Status nach Fahrradunfall 
am 3. November 2000 mit mild traumatic brain injury Grad I, mit Impressionstrümmerfraktur der 
Stirnhöhlenvorderwand rechts, mit Reposition und Osteosynthese am 6. November 2000, mit di-
versen kleinen Zahnschmelzabsprengungen, mit diversen Schürfungen und Kontusionen am 
Kopf und Extremitäten, mit Eingliedfraktur am linken grossen Zeh und mit Verdacht auf HWS-
Distorsion. Bei der Untersuchung hätten sich keine Hinweise auf eine radikuläre Reiz- und/oder 
sensomotorische Ausfallsymptomatik finden lassen. Es hätten keine Hinweise auf eine zentrale 
Ausfallsymptomatik oder auf eine Polyneuropathie bestanden. Das anamnestisch geschilderte 
vollständige Taubheitsgefühl habe sich in der neurologischen Untersuchung nicht objektivieren 
lassen. Es habe ein rechtsbetontes Zervikalsyndrom festgestellt werden können mit Tonisierung 
und Druckdolenz der Schulter- und Nackenmuskulatur. In der Gesprächs- und Untersuchungssi-
tuation hätten sich Inkonsistenzen gezeigt. So seien die während der Untersuchung der HWS 
demonstrierten Einschränkungen der HWS-Beweglichkeit in der Gesprächssituation nicht zu be-
obachten gewesen. Weitere Inkonsistenzen würden die als vollständige Taubheit beschriebene 
Gefühlsstörung des gesamten Körpers betreffen, welche aber in der neurologischen Untersu-
chung bei intakt angegebener Sensibilitätsempfindung inklusive erhaltener Spitz-Stumpf-Diskri-
mination nicht habe nachvollzogen werden können. Der Versicherte sei während des 1,5 stündi-
gen Anamnesegesprächs ruhig und ohne Schmerzäusserung oder Positionswechsel auf dem 
Stuhl gesessen trotz angegebener Schmerzen von 6-7 VAS. Insgesamt seien die geschilderten 
Einschränkungen im Alltagsleben aus neurologischer Sicht nicht nachvollziehbar. Insgesamt 
könne gesagt werden, dass sich aus somatisch-neurologischer Sicht der Gesundheitszustand 
wenig geändert habe. Bereits bei der Rentenzusprache habe sich die Arbeitsunfähigkeit weitge-
hend auf die psychiatrische Symptomatik abgestützt. Aus somatischer Sicht bestehe auch aktuell 
keine Arbeitsunfähigkeit. Einzig schwere körperlicher Arbeiten mit repetitiven Überkopfbewegun-
gen könne der Versicherte nicht mehr ausüben, ansonsten bestehe für alle Tätigkeiten aufgrund 
der chronischen Schmerzproblematik eine Leistungsminderung von 20-30 %. 
 
5.2.4 Im Rahmen der Konsensbesprechung gelangen die Gutachter anlässlich der Telefonate 
vom 15. und vom 22. November 2017, vom 21. Dezember 2017 und vom 17. Januar 2018 zum 

 

 
 
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Schluss, dass sich weder aus neurologischer noch aus psychiatrischer Sicht Diagnosen mit we-
sentlichem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ergeben hätten (Gutachten von Dr. C.____, S. 24). 
 
6.1 Zunächst ist gestützt auf die Begutachtung festzustellen, dass zumindest in neurologi-
scher Hinsicht keine Änderung des Gesundheitszustands eingetreten ist, nachdem bereits im 
Verfügungszeitpunkt keine somatisch bedingte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorlag. Die 
Arbeitsfähigkeit war damals rein psychiatrisch bedingt. 
 
6.2 In psychiatrischer Hinsicht geht das Gutachten von Dr. D.____ hingegen von einer we-
sentlichen Besserung aus. Das Gutachten berücksichtigt die ganze Krankengeschichte, es ba-
siert auf einer gründlichen Untersuchung des Beschwerdeführers und setzt sich mit den weiteren 
ärztlichen Beurteilungen substantiiert auseinander. Es zeigt, wie dies für ein Gutachten in einem 
Revisionsverfahren verlangt wird, mit der erforderlichen Begründetheit auf, inwiefern sich eine 
Verbesserung des Gesundheitszustands seit dem Referenzzeitpunkt ergeben hat. Das Gutach-
ten ist in seinen Herleitungen und Schlussfolgerungen nachvollziehbar und überzeugend und ge-
nügt damit sowohl formal als auch inhaltlich den bundesgerichtlichen Vorgaben an ein beweis-
taugliches Gutachten. Damit ist darauf abzustellen, soweit nicht begründete Hinweise Zweifel an 
der Beweistauglichkeit wecken. 
 
6.3.1 Der Beschwerdeführer bringt verschiedene Einwände gegen den Beweiswert des psy-
chiatrischen Teilgutachtens von Dr. D.____ vor.  
 
6.3.2 Zunächst werden die formalen Rügen erhoben, das Explorationsgespräch sei im Hin-
blick darauf, dass es mit einem Dolmetscher geführt worden sei, mit 1,75 Stunden zu kurz. Aus-
serdem seien keine fremdanamnestischen Angaben eingeholt worden. In Bezug auf diese Ein-
wände ist auf die bundesgerichtliche Praxis zu verweisen, wonach es keine Richtlinien für eine 
Mindestdauer einer psychiatrischen Exploration gibt (vgl. etwa das Urteil des Bundesgerichts vom 
30. Mai 2018, 8C_55/2018, E. 6.4.3 mit Hinweis). Vielmehr ist im Einzelfall zu ermitteln, ob mit 
dem Untersuchungsgespräch der wesentliche medizinische Sachverhalt erhoben wurde und der 
Inhalt des Gutachtens schlüssig ist. Im vorliegenden Fall dauerte das Gespräch fast zwei Stun-
den, was auch mit der Einbindung eines Übersetzers im Rahmen der durchschnittlichen Unter-
suchungsdauer liegt. Der Beschwerdeführer spezifiziert nicht näher, inwiefern durch die kurze 
Explorationsdauer der medizinische Sachverhalt inhaltlich unvollständig erhoben worden wäre. 
Auch was fremdanamnestische Angaben angeht, so liegt es gemäss Bundesgericht im Ermessen 
des Gutachters, solche Angaben einzuholen (Urteile des Bundesgerichts vom 28. Juni 2018, 
9C_273/2018, E. 5.2.2 und vom 29. November 2016, 8C_601/2016, E. 5.2.1 mit Hinweisen). Der 
Beschwerdeführer erachtet Fremdauskünfte seiner Ehefrau als erforderlich. Dazu ist festzuhal-
ten, dass Auskünfte der Ehefrau aufgrund ihrer persönlichen Nähe zum Beschwerdeführer ohne-
hin von fraglichem Beweiswert wären. Die erwähnten formalen Einwände des Beschwerdeführers 
erweisen sich somit nicht als stichhaltig. 
 
6.3.3 In inhaltlicher Hinsicht rügt der Beschwerdeführer vorab, der vom Gutachter diagnosti-
zierte Schweregrad einer leichten depressiven Episode widerspreche allen übrigen Angaben und 
sei nicht nachvollziehbar. Dazu ist festzuhalten, dass Dr. D.____ durchaus die Kardinalkriterien 

 

 
 
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einer Depression bejaht. Diese müssen ja auch bei einer leichtgradigen Depression zumindest 
teilweise erfüllt sein. Wenn der Beschwerdeführer auf den Abschlussbericht der Stiftung F.____ 
verweist, wonach der Beschwerdeführer beim Arbeitstraining häufig bedrückt und in sich gekehrt 
gewesen sei, so werden damit Symptome beschrieben, die auch bei einer leichten Depression 
vorhanden sind. Dass nur eine leicht- und keine mittelgradige Depression mehr vorliegt, begrün-
det Dr. D.____ überzeugend. Namentlich die Tatsache, dass der Beschwerdeführer weder psy-
chotherapeutische noch psychopharmakologische Behandlung in Anspruch nimmt, indiziert 
durchaus, dass der Leidensdruck einer mittelgradigen Depression nicht mehr vorliegt. Die Bes-
serung wird ferner auch durch die nicht mehr vorhandene Freud- und Interesselosigkeit begrün-
det, die sich darin äussert, dass sich der Beschwerdeführer für das aktuelle Weltgeschehen inte-
ressiert und regelmässig Zeitungen liest und Informationssendungen im Fernsehen ansieht. 
 
6.3.4 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, dass sich Dr. D.____ nicht überzeugend 
mit der somatoformen Schmerzstörung auseinandersetze und namentlich eine Verbesserung 
nicht nachvollziehbar begründe. Auch diesem Einwand kann nicht gefolgt werden. Dr. D.____ 
begründet sehr wohl, warum nicht mehr von quälenden andauernden Schmerzen ausgegangen 
werden kann. So nimmt der Beschwerdeführer nicht mehr regelmässig Schmerzmittel ein und 
konnte offenbar während der ganzen Untersuchung nicht nur bei Dr. D.____, sondern auch bei 
Dr. C.____ ruhig sitzen ohne sichtbare Schmerzäusserung. 
 
6.3.5 Der Beschwerdeführer wendet ferner ein, dass auch in Bezug auf die posttraumatische 
Belastungsstörung keine Besserung ausgewiesen sei. Die bereits damals geklagten Symptome 
seien nach wie vor vorhanden und bereits damals habe kein Vollbild einer posttraumatischen 
Belastungsstörung vorgelegen. Es trifft zwar zu, dass bereits Dr. E.____ von keinem Vollbild einer 
posttraumatischen Belastungsstörung ausging. Trotzdem weist Dr. D.____ aber eine Verbesse-
rung der damaligen Symptomatik nach, indem er darlegt, dass die damals geklagten Albträume, 
Angstzustände und vegetativen Symptome in Verbindung mit Erinnerungen an das Unfallgesche-
hen heute nicht mehr vorliegen würden. So führt er an, dass der Beschwerdeführer zwar immer 
noch über Albträume klage, dass diese Angaben aber nicht plausibel seien, da der Beschwerde-
führer den Inhalt der Albträume nicht wiedergeben könne. Ferner stellt Dr. D.____ fest, dass der 
Beschwerdeführer ohne vegetative Symptome über den Unfall habe sprechen können und er-
klärtermassen keine Mühe habe, am Unfallort vorbeizufahren, so dass keine Vermeidungshaltung 
mehr bestehe. 
 
6.3.6 Der Beschwerdeführer bringt im Weiteren vor, dass die Tatsache, dass er gelegentlich 
für kurze Strecken ein Auto lenke, noch keineswegs bedeute, dass sich sein Gesundheitszustand 
gebessert habe. Zumindest in Bezug auf die kognitiven Ressourcen ist die Fähigkeit, ein Auto zu 
lenken, durchaus aussagekräftig. Die erheblichen neuropsychologischen Defizite müssen sich 
somit doch namhaft reduziert haben. Auch klinisch hat der Gutachter keine kognitiven Beeinträch-
tigungen feststellen können, so dass auch ohne erneute neuropsychologische Begutachtung vom 
Nachweis einer Besserung auch in kognitiver Hinsicht ausgegangen werden kann. 
 

 

 
 
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6.3.7 Der Beschwerdeführer macht ausserdem geltend, dass Dr. D.____ sich nicht mit der von 
Dr. E.____ gestellten Differenzialdiagnose einer andauernden Persönlichkeitsänderung ausei-
nandergesetzt habe. Die Differenzialdiagnose einer andauernden Persönlichkeitsänderung 
wurde von Dr. E.____ tatsächlich gestellt, allerdings als Differenzialdiagnose, welche letztlich kei-
nen Einfluss auf die Zumutbarkeitsbeurteilung hatte. Folglich musste sich Dr. D.____ auch nicht 
mit dieser Diagnose auseinandersetzen. 
 
6.3.8 Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die Konsensbeurteilung sei nicht näher begrün-
det und äussere sich auch nicht über allfällige Wechselwirkungen der gestellten Diagnosen. Dem 
neurologischen Teilgutachten ist auf S. 24 zu entnehmen, dass insgesamt vier Konsensgesprä-
che zwischen Dr. C.____ und Dr. D.____ stattfanden. Auf S. 26 wird festgehalten, dass die Frage 
der Wechselwirkungen der Diagnosen entfalle. Da im psychiatrischen Gutachten keine Diagno-
sen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt wurden, ist nicht zu beanstanden, dass die Kon-
sensbeurteilung nicht weiter begründet wurde. Da gemäss Dr. C.____ nur die chronische 
Schmerzstörung eine Leistungsminderung von 20-30 % bewirkt, versteht sich ohne nähere Be-
gründung, dass die neurologische Zumutbarkeitsbeurteilung aus gesamtmedizinischer Sicht 
massgebend ist. Auch diese Rüge ist somit nicht stichhaltig. 
 
6.4 Insgesamt ist somit vollumfänglich auf das Gutachten von Dr. C.____ und Dr. D.____ 
abzustellen. Gestützt darauf durfte die Beschwerdegegnerin von einer wesentlichen Verbesse-
rung der psychiatrischen Gesundheitssituation ausgehen, folglich hat sie das Vorliegen der erfor-
derlichen Revisionsvoraussetzungen zu Recht bejaht. 
 
7. Gegen die Ermittlung des Valideneinkommens gestützt auf die Angaben des ehemaligen 
Arbeitgebers und des Invalideneinkommens gestützt auf die LSE Tabellenlöhne 2014 erhob der 
Beschwerdeführer keinen Einwand. Nachdem sich aus den Akten keine Hinweise ergeben, dass 
im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen durch das Kantonsgericht eine andere Ein-
schätzung vorzunehmen wäre, erübrigt sich eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Ermitt-
lung des Validen- und des Invalideneinkommens sowie mit der Berechnung des Invaliditätsgrads 
gemäss Art. 16 ATSG. Es kann diesbezüglich grundsätzlich vollumfänglich auf die entsprechen-
den Ausführungen der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden. 
 
8. Zusammenfassend ist damit festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin die ganze In-
validenrente des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 21. November 2018 zu Recht aufhob. 
Damit ist die Beschwerde abzuweisen. 
 
9.1 Abschliessend bleibt über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu befinden. Beim Ent-
scheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grundsätzlich auf den Pro-
zessausgang abzustellen. Vorliegend ist der Beschwerdeführer unterliegende Partei. 
 
9.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1

bis
 IVG sind Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige-

rung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten 
werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von  

 

 
 
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Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnitt-
licher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten in Berücksich-
tigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Die Verfahrenskosten 
werden gestützt auf § 20 Abs. 3 VPO in der Regel in angemessenem Ausmass der unterliegen-
den Partei auferlegt. Dem Prozessausgang entsprechend hat deshalb der Beschwerdeführer in 
als unterliegende Partei die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- zu tragen. Dieser Betrag ist mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu verrechnen. 
 
9.3 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist dem Beschwerdeführer 
keine Parteientschädigung auszurichten.  
 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Beschwer-
deführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe 
von Fr. 800.-- verrechnet. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 
 

 
 
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