# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e0031ab8-6b6f-580e-96bc-b77734620db1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-24
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 24.10.2023 III 2023 79
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-79_2023-10-24.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 79

Entscheid vom 24. Oktober 2023 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. B.________,
gegen
1. Gemeinderat Steinen, Postplatz 8, 6422 Steinen,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. D.________,

5. E.________,

6. F.________,
Beschwerdegegner,
(Zustelladresse: D.________)

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung; Erschliessung)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ AG (nachstehend: Bauherrin) ist Alleineigentümerin des 
mit dem Wohngebäude Vers.-Nr. __01 überbauten Grundstückes KTN __02 
(1'072 m2), G.________-strasse __03, Steinen. Das Grundstück liegt in der 
Wohnzone 3 (W3). Am 19. Februar 2022 ersuchte die Bauherrin um die Bewilli-
gung für den Abbruch des 1963 erstellten Wohnhauses und den Neubau eines 
Mehrfamilienhauses (MFH). Das Baugesuch wurde im Amtsblatt Nr. __ vom 
______ 2022 (S. ___) publiziert und öffentlich aufgelegt. Hiergegen erhoben ne-
ben einem Dritten einerseits auch F.________ sowie anderseits D.________ und 
E.________ Einsprache.

B. Mit Gesamtentscheid (Baugesuch Nr. 73-22-016) vom 7. Juli 2022 erteilte 
das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) die kantonale Baubewilligung "im 
Sinne der Erwägungen und unter den Nebenbestimmungen der zuständigen 
Stellen gemäss Kap. II. Ziffern 1. ff.".

Mit Beschluss (GRB) Nr. 257 vom 22. August 2022 erteilte der Gemeinderat 
Steinen die Baubewilligung unter Eröffnung des Gesamtentscheides des ARE 
(Disp.-Ziff. 4b) wie folgt: 

1. (Abweisung der Dritteinsprache).

2. Die Einsprache von F.________ wird abgewiesen.

3. Die Einsprache von D.________ und E.________ wird abgewiesen, soweit 
darauf einzutreten ist.

4. Die Baubewilligung für das geplante Mehrfamilienhaus auf dem Grundstück 
KTN __02, G.________-strasse __03, 6422 Steinen, wird unter den 
nachfolgenden Auflagen und Bedingungen erteilt:

Die Baufreigabe erfolgt erst, wenn die Ziffern 4.4 / 4.9 / 4.10 / 4.27 und 4.28 
der Auflagen vorliegen und genehmigt sind.

5.- (Gebühren und Kosten; Rechtsmittelbelehrung; Zufertigung). 

C. Gegen diese Baubewilligung erhoben D.________, E.________ und 
F.________ mit einer gemeinsamen Eingabe vom 18. September 2022 Verwal-
tungsbeschwerde beim Regierungsrat mit den folgenden Anträgen:

1. Die Baubewilligung vom 22.8.2022 sei aufzuheben.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin 
und der Vorinstanz.

D. Mit GRB Nr. 216 vom 20. Juni 2022 erliess der Gemeinderat Steinen neben 
anderen Verkehrsanordnungen ein Verbot für Motorwagen und Motorräder auf 
der G.________-strasse zwischen der Verbindungsstrasse G.________-strasse - 

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H.________-strasse und der Zufahrt zu den Gebäuden G.________-strasse 
Nr. __04 bis Nr. __05. Der Regierungsrat hat eine dagegen erhobene Beschwer-
de mit Beschluss (RRB) Nr. 185 vom 7. März 2023 gutgeheissen und den GRB 
Nr. 216 sowie die entsprechende Verfügung des Tiefbauamtes vom 13. Septem-
ber 2022 aufgehoben. Er begründete dies damit, dass die getroffenen Verkehrs-
anordnungen eine Anpassung des Erschliessungsplanes bedingten. Die hierge-
gen von der Gemeinde Steinen am 4. April 2023 erhobene Verwaltungsgerichts-
beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht mit VGE III 2023 47 vom 27. Juni 
2023, das die Notwendigkeit einer Anpassung der Erschliessungsplanung ver-
neinte, gutgeheissen, und die Sache wurde im Sinne der Erwägungen zur Neu-
beurteilung an den Regierungsrat zurückgewiesen, damit er namentlich die Ver-
hältnismässigkeit der Verkehrsanordnungen sowie die von den dortigen Be-
schwerdeführern (des Verwaltungsbeschwerdeverfahrens) geltend gemachten 
negativen wirtschaftlichen Auswirkungen auf deren Betrieb prüfe (Erw. 4.3). 

E. Mit RRB Nr. 321/2023 vom 25. April 2023 entschied der Regierungsrat wie 
folgt über die Verwaltungsbeschwerde vom 18. September 2022:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, und der Gesamtentscheid der Vor-
instanz 2 [d.h. ARE] vom 7. Juli 2022 sowie die Baubewilligung Nr. 257 der 
Vorinstanz 1 vom 22. August 2022 werden aufgehoben. Die Sache wird zur 
ergänzenden Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung an die Vor-
instanz 1 zurückgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden je zur Hälfte (Fr. 750.--) der Gemeinde Steinen und der 
Beschwerdegegnerin auferlegt. (…).

3.-5. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

F. Gegen diesen RRB Nr. 321/2023 (Versand am 2.5.2023) erhebt die Bau-
herrin mit Eingabe vom 23. Mai 2023 (Postaufgabe am 23.5.2023) fristgerecht 
Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit den folgenden Anträgen:

1. In Gutheissung der Beschwerde sei der Beschluss Nr. 321/2023 des 
Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 25.4.2023 aufzuheben und das 
Bauvorhaben mit Gesuch Nr. eBau 73-22-016 sei wegen hinreichender 
Erschliessung zu bewilligen resp. die Baubewilligung Nr. 257 vom 22.8.2022 
(inkl. Gesamtentscheid vom 7.7.2022) sei zu bestätigen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Kantons und der 
Beschwerdegegner.

Eventualantrag zum Verfahren:

Eventuell sei das vorliegende Verfahren mit dem Verfahren VGE lll 2023 47 zu 
vereinigen.

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G. Das ARE teilt mit Schreiben vom 1. Juni 2023 seinen Verzicht auf die Ein-
reichung einer Vernehmlassung mit. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit 
Vernehmlassung vom 1. Juni 2023 die Abweisung der Beschwerde unter Kosten-
folge zulasten der Beschwerdeführerin. Der Gemeinderat Steinen stellt vernehm-
lassend am 15. Juni 2023 den Antrag, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei 
gutzuheissen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be-
schwerdegegner bei solidarischer Haftbarkeit und/oder des Kantons Schwyz. Die 
Beschwerdegegner beantragen mit Vernehmlassung vom 5. Juli 2023, die Be-
schwerde sei abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten 
der Beschwerdeführerin. 

H. Mit Replik vom 23. August 2023 hält die Beschwerdeführerin an ihrem An-
trag auf Gutheissung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolge 
fest. Das Sicherheitsdepartement erklärt mit Schreiben vom 28. August 2023 
seinen Verzicht auf die Einreichung einer Duplik. Die Beschwerdegegner halten 
mit Duplik vom 13. September 2023 an ihren vormals gestellten Anträgen fest. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts gilt ein Rückweisungs-
entscheid einer kantonalen Rekurs- bzw. Beschwerdeinstanz, welcher hinsicht-
lich des im Streit stehenden Anspruches eine verbindliche Anordnung an die Vor-
instanz enthält, in der Regel nicht als Zwischenverfügung, sondern als instanz-
abschliessender, anfechtbarer Endentscheid (EGV-SZ 2016 B 1.6, mit weiteren 
Hinweisen, u.a. auf VGE 1004/02 vom 28.6.2002 Erw. 1d mit weiteren Hinwei-
sen). Auf die Beschwerde gegen den regierungsrätlichen Rückweisungsent-
scheid ist daher einzutreten. 

1.2 Nachdem das Verwaltungsgericht im Verfahren VGE III 2023 47 am 
27. Juni 2023 entschieden hat, ist der Eventualantrag hinfällig geworden (vgl. 
vorstehend Ingress lit. D und F). Abgesehen davon ist dem Sicherheitsdeparte-
ment beizupflichten (Vernehmlassung S. 1 f. Ziff. 1), dass die Voraussetzungen 
für eine Vereinigung der beiden Verfahren wegen (teils) unterschiedlicher Verfah-
rensbeteiligter sowie mangels gleicher Rechtsfragen (und unterschiedlich gela-
gerter Sachverhalte) nicht gegeben wären. Eine Sistierung des regierungsrätli-
chen Verfahrens bis zum rechtskräftigen Erlass der geplanten Verkehrsanord-
nungen/neuen Verkehrsführung - womit eine rechtsgenügliche Erschliessung 
gewährleistet werden dürfte - wurde, soweit ersichtlich, von keiner Seite bean-
tragt. 

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2.1 Laut dem Baubeschrieb vom 18. Februar 2022 besteht das geplante MFH 
aus drei Vollgeschossen und einem Attikageschoss. Es umfasst sieben Eigen-
tumswohnungen mit jeweils pro Geschoss einer 3.5-Zimmer- und einer 4.5-Zim-
merwohnung sowie im Attikageschoss einer 5.5-Zimmerwohnung. Im Unterge-
schoss ist eine Tiefgarage mit 12 Einstellplätzen geplant sowie einem grossen 
Abstellraum für Fahrräder, Kinderwagen etc. Die Einfahrt in die Tiefgarage erfolgt 
über die bestehende Einfahrt von der G.________-strasse her im östlichen Be-
reich des Grundstückes. Im Westbereich entlang der G.________-strasse (und 
vertikal zu dieser) sind weitere vier Autoabstellplätze (Besucherparkplätze) vor-
gesehen (vgl. Plan Nr. 2, Erdgeschoss, 1:100, vom 17.10.2022). 

2.2 Der Gemeinderat hat in der Baubewilligung die Zonenkonformität bejaht 
(S. 3 Ziff. 3.1). 

Er hat die G.________-strasse für das geplante MFH als hinreichende Erschlies-
sung erachtet (S. 3 Ziff. 3.2). Bei der G.________-strasse handle es sich um eine 
Groberschliessungsstrasse im Eigentum der Gemeinde. Die Geschwindigkeit sei 
auf 30 km/h beschränkt. Die Strasse weise eine 4 m breite Fahrbahn auf. Stre-
ckenweise seien Verbreiterungen für Fussgänger vorhanden; auf dem Bau-
grundstück sei eine 1.50 m messende Verbreiterung für den Fussgängerverkehr 
vorgesehen. Das dafür notwendige öffentliche Wegrecht sei im Grundbuch ein-
getragen. Die - genügenden (S. 9 Ziff. 3.12) - zwölf und vier Abstellplätze bedeu-
teten im Vergleich mit den bestehenden drei Aussenparkplätzen und einem Ga-
ragenplatz eine entsprechende Verkehrszunahme. Der Mehrverkehr halte sich 
damit in einem Rahmen, welcher die G.________-strasse für die Erschliessung 
des Baugrundstücks weiterhin als hinreichend qualifizieren lasse, zumal auch der 
Neubau der Wohnnutzung diene. Hinzu komme, dass keine weiteren wesentli-
chen Verkehrszunahmen auf der G.________-strasse zu erwarten seien, da die 
eingezonten Grundstücke, welche durch diese Strasse erschlossen würden, 
überbaut seien. Schliesslich sei vorgesehen, die G.________-strasse durch ent-
sprechende Verkehrsmassnahmen vom motorisierten Durchgangsverkehr zu be-
freien. Als rechtsgenüglich wurden auch die Strasseneinfahrten und -ausfahrten 
beurteilt (S. 9 Ziff. 3.13). 

Der Gemeinderat war weiter der Meinung, das MFH vermöge sich in die Vielfalt 
des Quartiers einzugliedern, hat aber der Bauherrschaft gleichzeitig empfohlen, 
das Terrain nicht mit Steinen und Steinkörben zu bedecken, sondern zu begrü-
nen und zu bepflanzen (S. 4 f. Ziff. 3.3.1). Ebenfalls keinen Anlass zu Beanstan-
dungen gab das Attikageschoss (S. 5 Ziff. 3.3.2). Die zulässigen Baumasse 
(Firsthöhe, Geschosszahl, Ausnützungsziffer, Fenstermindestflächen, Raumgrös-

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sen) und Abstände (Grenzabstände, Gebäudeabstände, Strassenabstand) seien 
gewahrt (S. 5 ff. Ziff. 3.4 ff.). 

Betreffend die Kinderspielplätze ermittelte der Gemeinderat bei einer Mindest-
fläche von 119.87 m2 (15% der zu Wohnzwecken genutzten Geschossfläche von 
799.17 m2) und einer ausgewiesenen Fläche von 100.60 m2 ein Manko von 
19 m2. Der Nachweis der genügenden Fläche sei zusammen mit dem Umge-
bungs- und Bepflanzungsplan vor Baubeginn nachzureichen (S. 8 Ziff. 3.10.). 

Die Anforderungen an behindertengerechtes Bauen beurteilte der Gemeinderat 
als erfüllt (S. 8 f. Ziff. 3.11). Betreffend den Brandschutz verwies er auf die ent-
sprechende technische Bewilligung (S. 9 Ziff. 3.14). 

2.3.1  Die Rügen der Beschwerdeführer in der Verwaltungsbeschwerde betrafen 
namentlich ungenügende Sichtweiten auf die G.________-strasse (S. 2 f. Ziff. 1), 
eine ungenügende Versickerung des Meteorwassers (S. 3 f. Ziff. 2), eine fehlen-
de technisch hinreichende Erschliessung (S. 4 f. Ziff. 3), die Gestal-
tung/Einordnung der Baute (S. 5 ff. Ziff. 4), die Gebäudehöhe/Dachaufbauten 
(S. 8 ff. Ziff. 5) sowie die Ausnützungsziffer (S. 10 f. Ziff. 6). 

2.3.2  Der Regierungsrat erwog im angefochtenen Beschluss, wenn der Ge-
meinderat der Ansicht sei, dass das MFH nur mit der umstrittenen Verkehrsan-
ordnung hinreichend erschlossen und damit bewilligungsfähig sei, hätte er die 
Baubewilligung dafür erst erteilen dürfen, wenn die Verkehrsanordnung rechts-
kräftig erlassen sei. Damit sei die Frage der Erschliessung ohne die fragliche 
Verkehrsanordnung zu prüfen (Erw. 3.2). 

Mit dem MFH gehe eine erhebliche Nutzungsintensivierung einher, welche zu ei-
nem Mehrverkehr auf der G.________-strasse führe. Das MFH könne sich in Be-
zug auf die Erschliessung nicht auf die Bestandesgarantie berufen. Es sei nur 
bewilligungsfähig, wenn die G.________-strasse (trotz der Nutzungsintensivie-
rung) eine technisch hinreichende Zufahrt darstelle. Ob das bestehende Einfami-
lienhaus hinreichend erschlossen sei, könne offen gelassen werden (Erw. 5). 

Vom Baugrundstück aus könne man entweder Richtung Osten oder Richtung 
Westen über die G.________-strasse in die I.________-strasse bzw. in die 
H.________-strasse (Hauptstrasse) gelangen. Die G.________-strasse sei zwar 
durchgehend befahrbar, habe aber keine eigentliche Durchgangsfunktion, son-
dern sei eine Erschliessungsstrasse im Sinne der Norm SN 40 045 (Erw. 6.2). 

Es sei nicht erstellt, dass über die G.________-strasse West (Einmündung 
J.________-strasse bis I.________-strasse, Länge von rund 170 m mit einer 
Breite von 4.5 m und einem einseitigen Trottoir), deren tatsächlicher Aus-

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baustandard im Sinne der Norm SN 40 045 einer Zufahrtsstrasse entspreche, 
nicht mehr als 150 Wohneinheiten erschlossen würden bzw. dass das geplante 
MFH auch noch darüber erschlossen werden könne (Erw. 6.4). 

Über den Strassenabschnitt Ost vom Baugrundstück bis zur J.________-strasse 
(rund 180 m) könnten bei einer Strassenbreite von 3.6 m bis 4.3 m und fehlen-
dem Trottoir zwei Personenwagen selbst bei stark reduzierter Geschwindigkeit 
nicht kreuzen, ohne private Vorplätze oder Einfahrten zu befahren. Dieser Stras-
senabschnitt erreiche den Ausbaustandard eines Zufahrtsweges zur Erschlies-
sung von maximal 30 Wohneinheiten. Über diesen Strassenabschnitt würden die 
Wohn- und Gewerbegebäude G.________-strasse __06 - __10 erschlossen. 
Hinzu kämen die Verkehrsteilnehmer, welche vom Quartier K.________ und von 
der westlichen G.________-strasse in den östlichen Teil des Dorfes Steinen ge-
langen wollten, sowie die Verkehrsteilnehmer, die von der östlichen G.________-
strasse her den westlichen Dorfteil erreichen wollten. Damit sei nicht erwiesen, 
dass über diesen Strassenabschnitt unter Berücksichtigung des Mehrfamilien-
hauses weniger als 30 Wohneinheiten erschlossen würden (Erw. 6.5). 

Vom Baugrundstück bis zur Einmündung in die H.________-strasse (rund 
200 m) weise die in diesem Bereich zwischen 4 m und 4.6 m breite G.________-
strasse Ost ein Trottoir oder einen markierten Längsstreifen auf. Beim Einmün-
dungsbereich könnten zwei Personenwagen entweder nur sehr knapp oder nicht 
kreuzen, ohne das Trottoir oder private Vorplätze zu befahren. Zudem mache der 
Gemeinderat ebenfalls keine Angaben dazu, wie viele Wohneinheiten über die-
sen Abschnitt der G.________-strasse Ost, der auch der Erschliessung der 
Quartiere G.________-strasse und K.________ sowie der Häuser an der 
L.________-strasse und der Schulanlage M.________ diene, erschlossen wür-
den. Damit sei auch nicht erwiesen, ob das umstrittene MFH noch darüber er-
schlossen werden könne (Erw. 6.6). 

Mangels fehlender Angaben zu den bereits heute über die drei Abschnitte der 
G.________-strasse erschlossenen Wohneinheiten sowie mangels Anhaltspunk-
ten für eine ungefähre Abschätzung der Anzahl vorhandener Wohneinheiten 
könne die zentrale Frage, ob das MFH über die G.________-strasse erschlossen 
werden könne, nicht geprüft werden. Der Gemeinderat habe seinen Ermessens-
spielraum verlassen, wenn er die hinreichende Erschliessung des MFH pauschal 
bejaht habe (Erw. 6.7). 

Zur vorliegend zentralen Frage, ob die G.________-strasse unter dem geltenden 
Verkehrsregime den Verkehr der sechs zusätzlichen Wohneinheiten noch auf-
nehmen könne, äussere sich das aus dem Verfahren RRB Nr. 185 vom 7. März 

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2023 bekannte Verkehrsgutachten (Verkehrsgutachten) der N.________ AG vom 
21. April 2022 nicht (Erw. 6.8). 

Die Sache sei somit an den Gemeinderat zurückzuweisen. Er werde die Er-
schliessungsfrage noch einmal im Detail prüfen müssen. Weil die angefochtene 
Baubewilligung bereits wegen ungenügender Erschliessung aufzuheben sei, 
müsse auf die übrigen Rügen der Beschwerdeführer nicht mehr eingegangen 
werden (Erw. 6.9). 

2.4.1  Der Beschwerdeführerin ist beizupflichten, dass der Regierungsrat den 
Bauabschlag einzig mit einer nicht hinreichenden Erschliessung begründet hat 
(Beschwerde S. 3 Ziff. 2.a). Auf die weiteren Rügen der Beschwerdegegner (Be-
schwerdeführer im Verwaltungsbeschwerdeverfahren) ist der Regierungsrat nicht 
eingetreten bzw. diese hat er nicht beurteilt (vgl. vorstehend Erw. 2.3.1 f.). 

2.4.2  Bei gegebener Beschwerdelegitimation bedarf es nach der verwaltungsge-
richtlichen Rechtsprechung bei Nachbarbeschwerden im Bereich des Planungs- 
und Baurechts grundsätzlich keiner (zusätzlichen) Legitimation zum Argument 
(VGE 539/96 vom 29.8.1996 Erw. 4.a; VGE III 2021 210 vom 23.5.2022 Erw. 3.6; 
Urteil BGer 1C_139/2017 vom 6.2.2018 i.Sa. Udligenswil vs. BR Küssnacht 
Erw. 1.7; vgl. aber Urteile BGer 1C_575/2022 vom 25.7.2023 i.Sa. H. vs. GR 
Lachen Erw. 2.3; 1C_378/2019 vom 17.6.2020 i.Sa. F. vs. GR Unteriberg 
Erw. 10.1 f.). Dies bedeutet, dass bei gegebener Beschwerdelegitimation die 
Überprüfung eines Bauvorhabens im Lichte all jener Rechtssätze verlangt wer-
den, die sich rechtlich oder tatsächlich auf die Stellung der beschwerdelegitimier-
ten Person auswirken können. Entscheidend ist, dass ihr im Fall des Obsiegens 
ein praktischer Nutzen entsteht. Damit sie ihr Ziel erreicht, kann indes genügen, 
wenn sie mit einer der Rügen durchdringt. In diesem Fall erübrigt sich eine Prü-
fung der weiteren Rügen. Ein Anspruch auf Behandlung der übrigen Rügen be-
steht nicht. Die Tatsache, dass das Bauprojekt in modifizierter Form weiterver-
folgt wird, kann es jedoch aus verfahrensökonomischen Gründen sowie bei liqui-
dem Sachverhalt nahelegen, zu (einzelnen) weiteren Rügen gleichwohl Stellung 
zu nehmen (vgl. VGE III 2021 210 vom 23.5.2022 Erw. 3.6). Ob der 
Regierungsrat jedoch von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will oder nicht, 
liegt in seinem Ermessen (VGE III 2015 4 vom 16.7.2015 Erw. 4; VGE III 2014 
183 vom 19.5.2014 Erw. 4; VGE III 2010 107 vom 27.7.2010 Erw. 4.2; VGE 
1062/05 vom 15.2.2006 Erw. 5.3).

2.4.3 Eine Gutheissung der Beschwerde kann mithin nicht zur Bestätigung der 
Baubewilligung (sowie des Gesamtentscheides des ARE) führen, nachdem der 

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Regierungsrat infolge der von ihm verneinten rechtsgenüglichen Erschliessung 
und des sich hieraus ergebenden Bauabschlags von einer Prüfung der weiteren 
Rügen - selbst in summarischer Weise - abgesehen hat. Eine allfällige Gutheis-
sung der Beschwerde bedeutete vorliegend daher eine Rückweisung an den Re-
gierungsrat zur Prüfung der weiteren Rügen. Dem kann die Beschwerdeführerin 
auch nicht entgegenhalten, die Beschwerdegegner hätten es verpasst, ihrerseits 
den angefochtenen Beschluss anzufechten und eine Prüfung der offen gelasse-
nen Rügen zu beantragen (vgl. Replik S. 3 Ziff. 2). Für den Bauabschlag genügt 
es, wenn ein Bauvorhaben an einem Mangel leidet, der nicht nur durch eine 
blosse Nebenbestimmung korrigiert werden kann. Mit dem Bauabschlag hatten 
die Beschwerdegegner ihr Ziel im regierungsrätlichen Verfahren erreicht. Für ei-
nen Weiterzug ans Verwaltungsgericht hätte es ihnen entsprechend an der Be-
schwerdelegitimation (fehlendes Rechtsschutzinteresse) gefehlt. 

3.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine unkorrekte Anwendung von Art. 19 
Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, 
RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 sowie von § 37 des Planungs- und Baugeset-
zes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 (beides betreffend Erschliessung, 
samt Anforderungen an eine rechtsgenügliche Erschliessung) und macht eine 
Verletzung von Art. 8 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 (Rechtsgleichheit), Art. 9 BV (Schutz vor 
Willkür und Wahrung von Treu und Glauben) und Art. 26 BV (Eigentumsgarantie) 
geltend (Beschwerde S. 3). 

Sie macht im Wesentlichen geltend, die Bauparzelle für sich genommen sei mit 
der Zugänglichkeit über die G.________-strasse hinreichend erschlossen. Der 
Regierungsrat bestreite das nicht, resp. lasse diese Fakten- und Rechtslage of-
fen. Mit dem letzten Satz in Erw. 5 weigere sich der Regierungsrat, das Recht 
richtig anzuwenden. Die Beschwerdeführerin dürfe sich die Bestandesgarantie 
gemäss aktuellem Zonenplan zu Nutze machen; das Grundstück befinde sich 
nach wie vor in der gleichen Zone. Andernfalls werde in ihre Eigentumsfreiheit 
eingegriffen. Ebenso wenig sei der Eingriff verhältnismässig in Anbetracht, dass 
das Baugrundstück losgelöst von den übrigen Baugebieten problemlos überbaut 
werden könne. Es kämen lediglich sechs Wohneinheiten zum ansonsten über-
bauten Wohngebiet "G.________-strasse/O.________" hinzu, was im Lichte der 
inneren Verdichtung sehr zu begrüssen sei. Ebenso wenig liege die Beschrän-
kung im öffentlichen Interesse (Beschwerde S. 4 f. lit. b und S. 6).

Wenn der Regierungsrat die bereits überbaute Parzelle der Beschwerdeführerin 
mit dem unüberbauten Gebiet im K.________ gleichsetzen wolle, so verletze er 

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das Gebot der Rechtsgleichheit in der Rechtsanwendung. Es sei eine unakzep-
table Ungleichbehandlung, das vorliegende Bauvorhaben von möglichen Bau-
vorhaben im Gebiet K.________ abhängig zu machen (Beschwerde S. 5). 

Die G.________-strasse als Erschliessung genüge vorliegend, ansonsten die 
Nachbarn, insbesondere diejenigen auf KTN __11 - bei etwa gleichbleibender 
Strassenbreite - auch nicht hätten neu bauen können. Auf KTN __11 gebe es ein 
Trottoir für die Fussgänger, welche in Richtung Osten alsdann die Strassenseite 
wechseln und auf einer gelb markierten Strassenfläche ihren Weg fortführen 
könnten. Auch auf dem Baugrundstück würden die Fussgänger ein Trottoir vor-
finden. Leider würden die Fussgänger alsdann in Richtung Westen, auf der Höhe 
von KTN __12 (dessen Grundeigentümer der Beschwerdegegner Ziff. 4 sei), wo 
die G.________-strasse angeblich enger werde, auf die Fahrbahn verwiesen 
(Beschwerde S. 6).

Die Bauparzelle KTN __02 sei selbst ohne Benutzung der Zu- und Wegfahrt über 
die westliche G.________-strasse erschlossen. Zwei Personenwagen, in der Re-
gel nicht breiter als zwei Meter, könnten zudem kreuzen. Die Strasse sei über-
sichtlich und bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h könne zum Kreuzen recht-
zeitig abgebremst werden. Das Aufkommen von Lastwagen sei ohnehin selten. 
Die G.________-strasse gelte nicht als Ausweichroute (Beschwerde S. 6). 

Der Regierungsrat beschäftige sich ausschliesslich mit der technisch hinreichen-
den Erschliessung. Er greife dabei zu den VSS-Normen 40 045 und 40 201, 
kombiniere diese äusserst eigenwillig und verlasse damit seinen Ermessens-
spielraum; in diesem Zusammenhang werde die Verletzung der Gemeindeauto-
nomie geltend gemacht. Willkürlich teile er die G.________-strasse in drei Ab-
schnitte auf, spiegele für jeden Abschnitt die jeweilige Strassenbreite und be-
stimme gestützt hierauf deren Qualifikation als Quartiererschliessungs- oder Zu-
fahrtsstrasse oder Zufahrtsweg (Beschwerde S. 6 f. lit. b u. S. 9). 

Art. 19 Abs. 1 RPG und § 37 PBG würden in vierfacher Hinsicht nicht richtig an-
gewendet (Beschwerde S. 7 ff.). Erstens komme den VSS-Normen kein Geset-
zescharakter zu; es werde auch nicht zwischen Basis-, Grob- und Feinerschlies-
sung differenziert. Zweitens erfolge die Einteilung der Strassenabschnitte nach 
Belieben des Regierungsrates; die diesbezüglichen Kriterien seien nicht nach-
vollziehbar. Drittens kenne die VSS-Norm 40 045 zwar als Kriterium die Anzahl 
von Fahrstreifen, spreche sich jedoch nicht über deren Breiten in Meterangaben 
aus; es sei auch nicht korrekt, deshalb die VSS-Norm 40 045 mit der VSS-Norm 
40 201 ergänzen zu wollen. Viertens argumentiere der Regierungsrat, dass er in-
folge der fehlenden Abschätzung der Anzahl vorhandener Wohneinheiten die 

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zentrale Frage der Erschliessung nicht beantworten könne. Er hätte jedoch im 
Sinne des rechtlichen Gehörs den Gemeinderat zu Angaben zu den Wohneinhei-
ten anhalten müssen. 

Der Regierungsrat spreche im angefochtenen Beschluss (Erw. 6.8) ein Gutach-
ten an, dass der Beschwerdeführerin nicht bekannt sei. Insoweit sei ihr rechtli-
ches Gehör verletzt worden (Beschwerde S. 9). 

3.2 Die Beschwerdeführerin beruft sich auf die Bestandesgarantie. 

3.2.1  Bestehende, rechtmässig erstellte Bauten und Anlagen, die den neuen 
Vorschriften widersprechen, sind in ihrem Bestande garantiert (§ 72 Abs. 1 PBG). 
Das abzubrechende Einfamilienhaus wurde vor der Inkraftsetzung des PBG 
(1.9.1988; wie auch vor dem mit der regierungsrätlichen Genehmigung [RRB 
Nr. 1410] per 14.8.1990 in Kraft getretenen kommunalen Baureglement [BauR; 
StGS] vom 20.4.1990) errichtet. Insoweit kann sich die Beschwerdeführerin auf 
die Bestandesgarantie berufen. 

3.2.2  Die Besitzstands-/Bestandesgarantie nach § 72 Abs. 1 PBG beschlägt 
auch die Nutzung (Nutzungsart und Nutzungsmass) einer bestehenden, recht-
mässig erstellten Baute oder Anlage, die den neuen Vorschriften widerspricht. Es 
darf nur die bisherige Nutzung weitergeführt werden (vgl. VGE III 2015 92 vom 
26.8.2015 Erw. 2.1; VGE III 2013 142 vom 23.1.2014 Erw. 2.3; VGE 1000/05 
vom 30.6.2005 Erw. 3.3; EGV-SZ 1995 Nr. 8, Erw. 3e). Die Nutzungsänderung 
einer Baute ist mit dem Recht auf Wiederaufbau bzw. der Bestandesgarantie 
vereinbar, wenn sie keine neuen oder zusätzlichen Widersprüche zum geltenden 
Baurecht schafft, den bestehenden Zustand somit weiterführt oder allenfalls der 
bestehenden Nutzungsordnung näherbringt, mitunter eine Verbesserung des be-
stehenden Zustandes, gemessen an den Zielen des Gesetzgebers, herbeiführt 
(VGE III 2014 186 vom 23.4.2015 Erw. 4.3.1; VGE III 2013 142 vom 23.1.2014 
Erw. 2.3; VGE III 2011 102 vom 2.12.2011 Erw. 3.4; VGE III 2010 183 vom 
21.12.2010 Erw. 3.3; M. Gisler, Das Wiederaufbaurecht, Zürich 2003, S. 66). Ein 
Gleiches muss grundsätzlich auch für eine Nutzungsintensivierung gelten (betr. 
Nutzungsintensivierung und Bestandesgarantie vgl. VGE III 2019 113 vom 
18.12.2019 Erw. 3.6.4; VGE III 2019 117 vom 27.5.2020 Erw. 4.3.1 ff.). 

Ob die Bestandesgarantie bei einer Nutzungsänderung-/intensivierung greifen 
kann, kann folglich nicht abstrakt gesagt werden, sondern setzt eine Prüfung der 
Auswirkungen der Nutzungsänderung/-intensivierung im Lichte der geltenden 
Bestimmungen voraus. Der Ersatz eines Einfamilienhauses durch ein MFH kann 
offenkundig nicht mehr unter Verweis auf die Bestandesgarantie bewilligt wer-

12

den, sondern bedingt, dass das MFH die geltenden Bestimmungen einhält. Inso-
fern ist auch die Annahme nicht unberechtigt, dass die damit einhergehende 
Nutzungsintensivierung ebenfalls nicht mehr durch die Bestandesgarantie abge-
deckt ist.

3.3.1  Das Sicherheitsdepartement macht vernehmlassend geltend (S. 2 f. 
Ziff. 3), die Erschliessungsfrage sei unter Hinweis auf die VSS-Normen in der 
Einsprache der vorliegenden Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 vom 17. März 2022, 
in der Verwaltungsbeschwerde vom 18. September 2022 und in der Stellung-
nahme vom 2. Januar 2023 ausgiebig thematisiert worden. Der Gemeinderat 
Steinen und die Beschwerdeführerin hätten von sich aus darlegen und abklären 
müssen, ob und weshalb das Mehrfamilienhaus hinreichend erschlossen sei. Es 
sei nicht Sache des Regierungsrates bzw. des instruierenden Rechts- und Be-
schwerdedienstes, die ungenügende Feststellung des rechtserheblichen Sach-
verhalts des Gemeinderates Steinen im Beschwerdeverfahren nachzuholen. 

3.3.2  Der Untersuchungsgrundsatz (§ 18 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes 
[VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974) verpflichtet die Behörde, von Amtes wegen 
den für die Verfügung oder den Entscheid erheblichen Sachverhalt zu ermitteln 
und die erforderlichen Beweise zu erheben, dies unter Vorbehalt der in § 19 VRP 
normierten Mitwirkung der Parteien. Diese sind verpflichtet, an der Feststellung 
des Sachverhaltes mitzuwirken, soweit dies nötig und ihnen zumutbar ist (§ 19 
Abs. 1 VRP). Verweigert eine Partei diese Mitwirkung, so ist die Behörde nicht 
verpflichtet, auf ihre Begehren oder Anträge einzutreten (§ 19 Abs. 2 VRP). Der 
Feststellung des Sachverhaltes dienen namentlich die Beweismittel (§ 24 Abs. 1 
VRP), worunter unter anderem insbesondere Auskunftsberichte anderer Behör-
den und Amtsstellen (lit. a), Auskünfte der Parteien und von Drittpersonen (lit. b) 
sowie Gutachten von Sachverständigen (lit. e) zu verstehen sind. 

Der Untersuchungsgrundsatz gilt auch für die Rechtsmittelinstanz. Sie hat also 
einerseits die erforderlichen Untersuchungshandlungen vorzunehmen, anderseits 
aber auch zu prüfen, ob die Verwaltungsbehörde (Vorinstanz) ihrer Untersu-
chungspflicht nachgekommen ist (vgl. Donatsch, in: Kommentar VRG, § 20 
N. 44). 

Im Weiteren würdigt die Behörde die Beweise nach pflichtgemässem Ermessen 
(§ 25 VRP). Das Verhalten der Parteien darf mitberücksichtigt werden (Daum, in: 
Kommentar zum bernischen VRPG, Art. 19 N. 36; Plüss, in: Kommentar VRG, 
§ 7 N. 152 f.). Auch die Schweizerische Zivilprozessordnung (Zivilprozessord-
nung, ZPO; SR 272) vom 19. Dezember 2008 kennt in Art. 157 den Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung und berechtigt das Gericht explizit, die unberechtigte 

13

Verweigerung der Mitwirkung einer Partei bei der Beweiswürdigung zu berück-
sichtigen (Art. 164 ZPO), dies gegebenenfalls zum Nachteil der betreffenden Par-
tei (BSK ZPO-Schmid, Art. 164 N. 1). 

3.3.3  Einerseits hat der Regierungsrat vorliegend den Gemeinderat nicht unter 
Hinweis auf dessen Mitwirkungspflicht und unter Androhung entsprechender 
Konsequenzen angehalten, die erforderlichen Angaben zur Anzahl Wohneinhei-
ten und zum bestehenden Verkehr zu liefern. Anderseits hat er seinerseits davon 
abgesehen, das aus dem Verwaltungsbeschwerdeverfahren VB 208/2022 (RRB 
Nr. 185 vom 7.3.2023) bekannte Verkehrsgutachten beizuziehen. Zwar weist der 
Regierungsrat im angefochtenen Beschluss (Erw. 6.8) zutreffend darauf hin, 
dass sich dieses Verkehrsgutachten nicht zur vorliegend zentralen Frage äus-
sert, ob die G.________-strasse den Verkehr der sechs zusätzlichen Wohnein-
heiten (ohne Berücksichtigung des geplanten neuen Verkehrsregimes) noch auf-
nehmen kann. Indessen werden in diesem Verkehrsgutachten auch die Ist-
Zahlen der Verkehrsbelastung unter anderem auf der G.________-strasse Ost 
und West präsentiert (vgl. VGE III 2023 47 vom 27.6.2023 Erw. 3.2.1 [publiziert 
und einsehbar unter https://gerichte.sz.ch/vg/]).

Der Regierungsrat hat insofern den Untersuchungsgrundsatz in entscheidrele-
vanter Weise verletzt. Von einer derart begründeten Rückweisung kann indessen 
abgesehen werden, wie nachstehend zu zeigen ist. 

3.4.1  Mit der Vernehmlassung hält das Sicherheitsdepartement fest (S. 2 oben), 
die beiden RRB Nr. 185/2023 vom 7. März 2023 betreffend Verkehrsanordnun-
gen und der vorliegend angefochtene RRB Nr. 321/2023 seien inhaltlich auf-
einander abgestimmt. Widersprüche seien keine auszumachen. 

Worin diese inhaltliche Abstimmung besteht, wird nicht näher ausgeführt. Da im 
RRB Nr. 185/2023 vom 7. März 2023 dem Verkehrsgutachten eine entscheiden-
de Rolle zukam, liesse sich daher allzu leicht der Schluss ziehen, dass diesem 
Verkehrsgutachten zumindest implizit auch bei der Beurteilung der vorliegenden 
Streitsache im RRB Nr. 321/2023 eine erhebliche Bedeutung beigemessen wur-
de. Die angesprochene inhaltliche Abstimmung scheint sich dabei namentlich in 
der abschnittsweise differenzierten Bestimmung des Strassentyps der 
G.________-strasse zu manifestieren, worin sich der Regierungsrat offensichtlich 
ans Verkehrsgutachten anlehnt. Dieses unterscheidet (ebenfalls) zwischen der 
G.________-strasse West einerseits sowie der G.________-strasse Ost - mit be-
sonderem Fokus auf dem Abschnitt J.________-strasse bis Gebäude 
G.________-strasse __12 (d.h. das ans Baugrundstück östlich anschliessende 
Grundstück KTN __11) - anderseits (vgl. VGE III 2023 47 vom 27.6.2023 

14

Erw. 3.2.1). Insoweit bleibt nicht nachvollziehbar, dass und weshalb der Regie-
rungsrat das Verkehrsgutachten nicht beigezogen und die Parteien zwecks Ge-
währung des rechtlichen Gehörs hierüber informiert hat. Angesichts der Unklar-
heit, worin die inhaltliche Abstimmung zwischen den beiden RRB Nr. 185/2023 
und RRB Nr. 321/2023 besteht, bleiben auch die Konsequenzen der verwal-
tungsgerichtlichen Aufhebung des RRB Nr. 185/2023 für das vorliegende Verfah-
ren unklar. 

3.4.2  Der Regierungsrat führt im angefochtenen Beschluss (Erw. 5) aus, wenn 
sich ergebe, dass die G.________-strasse kein zusätzliches Verkehrsaufkom-
men mehr aufnehmen könne, dürften auch auf bereits überbauten Parzellen an 
der G.________-strasse keine zusätzlichen Wohneinheiten mehr gebaut werden. 
Die Bauherrschaft dürfe insoweit nicht bessergestellt werden als die Grundei-
gentümer des Gebiets P.________. Im Lichte der vorerwähnten inhaltlichen Ab-
stimmung kann dies nur als zu wahrende Gleichbehandlung mit den Grundei-
gentümern des Gebiets P.________, soweit deren Grundstücke noch nicht über-
baut sind (oder soweit diese allenfalls mit zusätzlichen Wohneinheiten überbaut 
werden sollen), verstanden werden. 

Dem steht jedoch die Feststellung des Sicherheitsdepartements in der Vernehm-
lassung entgegen (S. 2 Ziff. 2), dass der Verkehr des Gebietes K.________ bzw. 
P.________ nur soweit berücksichtigt werden müsse, als dieses bereits überbaut 
sei. Das zukünftige Verkehrsaufkommen der noch unüberbauten Parzellen KTN 
__13 und KTN __14 sei bei der Frage der hinreichenden Erschliessung des 
Mehrfamilienhauses nicht massgebend. 

Insofern bleibt unklar, wie sich die von der Vorinstanz angenommenen, nicht wei-
ter bezifferten Zahlen an Wohneinheiten zusammensetzen, ob mit oder ohne die 
potentiellen baulichen Entwicklungsmöglichkeiten.

3.4.3  Der Rüge der Beschwerdeführerin, es liege eine Ungleichbehandlung ge-
genüber dem östlich benachbarten Grundstück KTN __11 vor (vgl. vorstehend 
Erw. 3.1), hält das Sicherheitsdepartement vernehmlassend entgegen, es beste-
he grundsätzlich kein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht. Es könne of-
fenbleiben, ob das MFH auf KTN __11 hinreichend erschlossen sei. 

Es bestehen jedoch keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass die Baubewilli-
gung für die Liegenschaft auf KTN __11 nicht rechtsgenüglich - unter Einschluss 
der hinreichenden Erschliessung - geprüft und erteilt wurde. Abgesehen von im 
vorliegenden Verfahren angestellten Überlegungen zu den Wohneinheiten bzw. 
zum mutmasslichen Verkehrsaufkommen lassen sich hierfür auch weder dem 

15

angefochtenen Beschluss noch der Vernehmlassung des Sicherheitsdeparte-
ments konkrete Anhaltspunkte entnehmen. 

4.1.1  Eine Baubewilligung darf nur erteilt werden, wenn das Baugrundstück er-
schlossen ist (Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG). Für die Erschliessung von Land setzt 
Art. 19 Abs. 1 RPG unter anderem eine für die betreffende Nutzung hinreichende 
Zufahrt voraus. Dies ist dann zu bejahen, wenn sie aus technischer und rechtli-
cher Sicht genügt, um den gesamten Verkehr des Gebiets, das sie erschliesst, 
zu bewältigen. Dazu gehört auch, dass die Sicherheit der Nutzerinnen und Nut-
zer auf ihrer gesamten Länge gewährleistet ist, der Belag für die Art der Fahr-
zeuge, die sie benutzen werden, geeignet ist, die Sicht und die Kreuzungsmög-
lichkeiten ausreichend sind und der Zugang für Rettungs- und Strassendienste 
gewährleistet ist. Die Anforderungen an die Erschliessung ergeben sich im Detail 
erst aus dem kantonalen Recht und der kantonalen Gerichts- und Verwaltungs-
praxis. Bei der Beurteilung, ob eine Zufahrt ein Baugrundstück hinreichend er-
schliesst, steht den kantonalen und kommunalen Behörden ein erhebliches Er-
messen zu. 

§ 37 Abs. 1 und 3 PBG verlangen bezüglich der strassenmässigen Erschliessung 
eine rechtlich gesicherte und technisch hinreichende Zufahrt, die verkehrssicher 
und so beschaffen sein muss, dass sie der zu erwartenden Beanspruchung 
durch Benützer und öffentliche Dienste gewachsen ist. Diese allgemeine Um-
schreibung stellt keine konkreten Anforderungen an die Erschliessung, die über 
das Bundesrecht hinausgehen (vgl. Urteil BGer 1C_282/2021 vom 10.6.2022 
i.Sa. G. vs. Bezirk Einsiedeln, Erw. 8.1, mit Hinweisen auf Urteile BGer 
1C_667/2017 vom 18.6.2018 Erw. 2.1; 1C_471/2020 vom 19.5.2021 Erw. 3.1; 
1C_178/2014 vom 2.5.2016 Erw. 3.1.3; BGE 121 I 65 Erw. 3a). Des Weiteren ist 
bei der Erschliessung auf eine haushälterische Nutzung des Bodens Rücksicht 
zu nehmen (§ 37 Abs. 2 PBG).

4.1.2  Der Begriff der Erschliessung wird in Art. 4 des Wohnbau- und Eigentums-
förderungsgesetzes (WEG; SR 843) vom 4. Oktober 1974 für den Wohnbau prä-
zisiert. Diese Bestimmung unterscheidet zwischen der Grob- und der Feiner-
schliessung. Unter Groberschliessung wird die Versorgung eines zu überbauen-
den Gebiets mit den Hauptsträngen der Erschliessungsanlagen verstanden 
(Art. 4 Abs. 1 WEG). Die Feinerschliessung umfasst den Anschluss der einzelnen 
Grundstücke an die Hauptstränge der Erschliessungsanlagen mit Einschluss von 
öffentlich zugänglichen Quartierstrassen (Art. 4 Abs. 2 WEG).

Im gleichen Sinne besteht die Groberschliessung gemäss § 37 Abs. 4 PBG in der 
Ausstattung des Baugebietes mit den Hauptsträngen der Strassen-, Wasser-, 

16

Energie- und Abwasseranlagen (§ 37 Abs. 4 PBG). Für die Groberschliessung 
der Bauzonen sind die Gemeinden verantwortlich. Sie bezeichnen die Anlagen 
der Groberschliessung in den Erschliessungsplänen (§ 38 Abs. 1 PBG). Gemäss 
§ 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Grundeigentümerbeiträge an Verkehrs-
anlagen (SRSZ 400.220) vom 7. Februar 1990 sind als Groberschliessungs-
strassen in der Regel Strassen einzustufen, die den Verkehr der Feinerschlies-
sungsstrasse sammeln und ihn dem übergeordneten Strassennetz (Haupt- und 
Verbindungsstrassen) zuführen.

Die Feinerschliessung verbindet hingegen die einzelnen Baugrundstücke mit den 
Anlagen der Groberschliessung (§ 37 Abs. 5 PBG). 

4.1.3  Bei der Festlegung der Anforderungen, denen eine Erschliessungsstrasse 
zu genügen hat, beziehen sich die Behörden oft auch auf die vom Schweizeri-
schen Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute (vormals: Verband Schwei-
zerischer Strassenfachleute, VSS) herausgegebenen Schweizer Normen (SN) 
bzw. VSS-Normen. Diese sind, soweit das Gesetz nicht ausdrücklich auf sie ver-
weist, nicht direkt anwendbar, sondern bloss im Sinne einer Orientierungshilfe zu 
berücksichtigen. Dasselbe gilt für entsprechende Empfehlungen kantonaler 
Fachstellen. Sie sind nicht schematisch und starr, sondern verhältnismässig und 
unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse anzuwenden, welche sachlich 
vertretbare Abweichungen rechtfertigen können. Was als hinreichende Zufahrt 
gilt, hängt demnach namentlich von der beanspruchten Nutzung des Grunds-
tücks sowie den massgeblichen örtlichen Umständen des Einzelfalls ab. Bei de-
ren Beurteilung steht den kantonalen und kommunalen Behörden, wie bereits 
gesagt, ein erhebliches Ermessen zu (Urteile BGer 1C_319/2021 vom 8.4.2022 
Erw. 2.1; 1C_608/2020 vom 14.1.2022 Erw. 4.3; 1C_597/2014 vom 1.7.2015 
i.Sa. K. vs. Gemeinderat Schwyz, Erw. 4.1).

4.2.1  Die G.________-strasse (KTN __15, 2'823 m2, rund 550 m lang [gemes-
sen aus dem WebGIS-SZ], im Eigentum der Gemeinde), auf welcher eine 
Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt, nimmt ihren Anfang im Osten bei der 
H.________-strasse und verläuft mehr oder weniger parallel zu dieser Richtung 
Westen, wo sie in die I.________-strasse mündet. Sie ist im kommunalen Er-
schliessungsplan vom 3. März 2002, der nach dem Zonenplan datiert, der mit 
RRB Nr. 942/2000 vom 20. Juni 2000 genehmigt wurde (und seither viermal teil-
revidiert wurde), als Groberschliessungsstrasse ausgeschieden. Der Zonenplan 
verdeutlicht, dass der G.________-strasse als Groberschliessungsstrasse 
gleichzeitig die Funktion einer Sammelstrasse zukommt, über welche der Ver-
kehr aus den anliegenden Baugebieten (u.a. auch von der J.________-strasse 

17

und der L.________-strasse) her in die I.________- und die H.________-strasse 
weitergeleitet werden. 

Über die G.________-strasse werden im Wesentlichen (und maximal) folgende 
Grundstücke erschlossen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): 

Südlich der G.________-strasse im Abschnitt I.________-strasse bis Einmün-
dung J.________-strasse: KTN __16 und __17 (bei in der Wohn- und Gewerbe-
zone 3 [WG 3]): total 2 Grundstücke.

Nördlich der G.________-strasse im Abschnitt I.________-strasse bis Einmün-
dung J.________-strasse unter Einschluss der Anstösser an die J.________-
strasse: KTN __18 - __28 (alle W3), __29 - 47 (alle Wohnzone 2 [W2]): total 30 
Grundstücke.

Südlich der G.________-strasse im Abschnitt Einmündung J.________-strasse 
bis KTN __11 (östlich des Baugrundstückes): KTN __48 und __49 (beide WG3), 
KTN __50, __12, __02, __11 (alle W3): total 6 Grundstücke. 

Nördlich der G.________-strasse im Abschnitt Einmündung J.________-strasse 
bis KTN __11: KTN __51 (Landwirtschaftszone).

Südlich der G.________-strasse im Abschnitt KTN __11 bis Einmündung 
H.________-strasse: KTN __52 - __54 (alle W3), KTN __55 - __58 (alle Kernzo-
ne): total 7 Grundstücke. 

Nördlich der G.________-strasse im Abschnitt KTN __11 bis Einmündung 
H.________-strasse unter Einschluss der Anstösser an die L.________-strasse: 
KTN __59 - __71 (alle in der W3), KTN __72 - __88 (alle in der W2), KTN __89 - 
__92 (alle Kernzone), KTN __93 (Kernzone, Zone für öffentliche Bauten; im Ei-
gentum der Gemeinde), KTN __94 (Zone für öffentliche Bauten, ZöB, Schulanla-
gen], im Eigentum des Bezirks): total 36 Grundstücke (ohne ZöB 34). 

Die insgesamt rund 80 Grundstücke weisen selbstredend unterschiedliche 
Flächen auf. 

4.2.2  Der Erschliessungsplan legt die Groberschliessung der Bauzonen gesamt-
haft oder für Teile davon fest (§ 23 Abs. 1 Satz 1 PBG). Der Erschliessungsplan 
ist Hilfsmittel zur Erschliessung der Bauzonen. Es geht darum, dass die in den 
Nutzungsplänen ausgeschiedenen Bauzonen auch überbaut werden können 
(vgl. VGE 1035+1036/04 vom 15.9.2004 Erw. 2.1). Vorliegend spricht nichts da-
gegen, dass die G.________-strasse im gültigen Erschliessungsplan, der im 
Nachgang zum Zonenplan erlassen wurde, nicht im Wissen um und in Berück-
sichtigung des Umfanges und den zonengerechten Baumöglichkeiten der damit 
erschlossenen Bauzonen als Groberschliessungsstrasse festgelegt wurde. 

Die im angefochtenen Beschluss angerufenen VSS-Normen ([6]40 045 sowie 
[6]40 201]) galten bei Erlass des Erschliessungsplanes ebenfalls bereits als 
Richtlinien (vgl. z.B. VGE 1015/99 vom 19.11.1999 Erw. 7.b/dd; EGV-SZ 2001 

18

C 2.5; VGE 1015/00 vom 20.6.2000 Erw. 3.b). Wenn sich die G.________-
strasse daher gemäss den Definitionen der VSS-Normen, wie dies im angefoch-
tenen Beschluss detailliert analysiert wird, abschnittsweise in verschiedene 
Strassentypen (Zufahrtsstrasse, Zufahrtsweg) klassifizieren lässt, sie aber den-
noch einheitlich und unterschiedslos für den gesamten fraglichen Bereich als 
Groberschliessungsstrasse (mit Sammelstrassencharakter) in den Erschlies-
sungsplan Eingang fand, wurde damit den bestehenden örtlichen Verhältnissen 
Rechnung getragen. Dies gilt auch unter Einschluss des von der Vorinstanz als 
Zufahrtsweg beurteilten Bereichs zwischen der J.________-strasse und dem 
Baubereich, ebenso aber für den Bereich der Einmündung der G.________-
strasse in die H.________-strasse. Diesbezüglich weist die Beschwerdeführerin 
zu Recht darauf hin, dass ab diesem Einmündungsbereich die Q.________-
gasse (welche die H.________-strasse ab der Einmündung der G.________-
strasse in diese weiterführt) in Richtung Zentrum ebenfalls äusserst schmal ist, 
was als (gerichts-)notorisch bezeichnet werden darf. 

4.2.3  Insgesamt kann und darf entsprechend ohne exakte Erhebung der Anzahl 
der über die G.________-strasse insgesamt und in deren einzelnen Abschnitten 
erschlossenen Wohneinheiten (zu den erschlossenen Grundstücken vgl. vorste-
hend Erw. 4.2.1) davon ausgegangen werden, dass die G.________-strasse ih-
rem Zweck - unter Ausblendung der noch nicht überbauten bzw. noch nicht ein-
gezonten Gebiete K.________ bzw. R.________ - bis anhin auch gerecht wer-
den konnte. 

Dabei darf (und durfte) zum einen auch mitberücksichtigt werden, dass nicht all-
zu breite Verkehrsflächen regelmässig und gezwungenermassen zu einer Ver-
minderung der Geschwindigkeit von Motorfahrzeugen führen (vgl. VGE III 2013 
193 + 194 vom 22.5.2014 Erw. 3.6; EGV-SZ 1987 Nr. 9; VGE 1042/99 vom 
16.3.2000 Erw. 9.b; VGE 573/96 vom 19.9.1996 Erw. 2.c). 

Zum andern regelt Art. 9 der Verkehrsregelnverordnung (VRV; SR 741.11) vom 
13. November 1962 das Kreuzen, so gerade auch auf schmalen Strassen 
(Abs. 2), wie sie nach wie vor inner- wie ausserorts nicht selten anzutreffen sind. 
Entgegenkommende Fahrzeuge können sich denn in aller Regel auch abwarten, 
womit Rückwärtsfahrten bis zu einer Ausweichstelle nicht erforderlich wird (vgl. 
Urteil BGer 1C_319/2021 vom 8.4.2022 Erw. 3.4). Anzumerken ist diesbezüglich, 
dass die G.________-strasse weitgehend gut übersichtlich ist, namentlich auch 
im von der Vorinstanz als Zufahrtsweg qualifizierten Bereich mit dem nördlich 
angrenzenden, noch nicht eingezonten Gebiet "R.________". 

19

Zudem ist grundsätzlich von der gebotenen Vorsicht der Verkehrsteilnehmer 
auszugehen, zumal Art. 26 Abs. 1 SVG jedermann verpflichtet, sich im Verkehr 
so zu verhalten, dass er andere in der ordnungsgemässen Benützung der Stras-
se weder behindert noch gefährdet und besondere Vorsicht gegenüber Kindern, 
Gebrechlichen und alten Leuten geboten ist (vgl. Art. 32 Abs. 1 SVG).

4.3.1  Art. 17 Abs. 1 BauR verlangt bei MFH 1.5 Abstell- oder Einstellplätze pro 
Wohneinheit (lit. a zweiter Spiegelstrich). Zusätzliche Besucherparkplätze werden 
nicht verlangt. Art. 17 Abs. 4 BauR sieht eine Ersatzabgabe vor, sofern die Er-
stellung der erforderlichen Anzahl Abstellflächen auf privatem Grund nicht mög-
lich oder nicht zumutbar ist (Art. 17 Abs. 3 BauR). Erforderlich sind vorliegend bei 
sieben Wohneinheiten also elf Autoabstellplätze (vgl. Berechnung Ausnützungs-
ziffer und Autoabstellplätze der Zimmerei Kündig GmbH vom 11.2.2022). Geplant 
sind indessen insgesamt 16 Autoabstellplätze (vgl. vorstehend Erw. 2.1). Bei ei-
nem Einfamilienhaus verlangt Art. 17 Abs. 1 lit. a BauR (erster Spiegelstrich) 
zwei Abstell- oder Einstellplätze. Es ist unbestritten, dass derzeit drei Aussen-
parkplätze und ein Garagenplatz, total also vier Plätze, vorhanden sind (vgl. vor-
stehend Erw. 2.2). 

4.3.2  Zwar werden die Autoabstellplätze und entsprechend der durch das ge-
plante MFH hypothetisch generierte Mehrverkehr gegenüber dem Istzustand re-
lativ um einen Faktor 5.5 bzw. 4 (je nachdem, ob auf die reglementarisch gefor-
derte Anzahl oder die faktisch geplante/vorhandene Anzahl abgestellt wird) er-
höht, was - abstrakt - als erhebliche Nutzungsintensivierung erachtet werden 
kann. Absolut handelt es sich indessen um eine entsprechende Erhöhung von 
neun bzw. zwölf Fahrzeuge, womit sich die Erheblichkeit der Nutzungsintensivie-
rung bei einer wirkungsorientierten Betrachtungsweise entscheidend relativiert. 
Im Vergleich mit der bestehenden Situation, den bereits über die G.________-
strasse erschlossenen Grundstücken und in Berücksichtigung der bestehenden 
örtlichen Verhältnisse kann hierin jedenfalls keine derartige zusätzliche Ver-
kehrsbelastung und/oder erhebliche Verschlechterung der Verkehrssicherheit auf 
der G.________-strasse erkannt werden, welche auf eine - offensichtlich bei ei-
nem Bauvorhaben im Umfeld der G.________-strasse erstmalige - fehlende 
Rechtsgenüglichkeit der Erschliessung aus Kapazitätsgründen schliessen lässt. 
Insofern lässt sich nicht von einer erheblichen Nutzungsintensivierung sprechen 
bzw. erscheint dies als übertrieben. Hieran kann die minutiöse und abschnitts-
weise Abgleichung der G.________-strasse mit den Vorgaben der VSS-Normen 
durch die Vorinstanz, die weder dem blossen Richtliniencharakter der VSS-

20

Normen noch der konkreten Situation hinreichend Rechnung trägt und die so in 
überspitzten Formalismus abzugleiten droht, nichts ändern.

Irrelevant ist bei der vorliegenden Beurteilung die Differenz zwischen der vor-
instanzlichen Analyse der G.________-strasse und derjenigen des Verkehrsgut-
achtens, welches den Ostbereich der G.________-strasse insgesamt als Zu-
fahrtsstrasse qualifiziert hat (vgl. VGE III 2023 47 vom 27.6.2023 Erw. 3.2.1). 
Bestätigt wird die Beurteilung hingegen durch die auf der G.________-strasse 
Ost für den Ist-Zustand erhobene Abendspitze von 41 Fz/h (für die G.________-
strasse West 44 Fz/h) (vgl. VGE III 2023 47 vom 27.6.2023 Erw. 3.2.1), welche 
derzeit unter der Belastbarkeit von Zufahrtswegen von 50 Fz/h gemäss der Norm 
SN 40 045 liegt und womit sich der aus dem geplanten MFH resultierende maxi-
male Mehrverkehr weitestgehend auffangen lässt (vgl. auch angefochtener Be-
schluss Erw. 6.1). 

Anzufügen ist, dass einerseits davon ausgegangen werden darf, dass sich die 
Verkehrsbewegungen aus dem geplanten MFH auf Weg-/Zufahrten nach Ost 
und West aufteilen werden. Anderseits wird die Verkehrssicherheit namentlich 
der Fussgänger im Bereich des Baugrundstückes durch eine grundbuchlich gesi-
cherte Verbreiterung des Strassenbereichs um 1.50 m (vgl. vorstehend Erw. 2.2; 
vgl. Plan Nr. 2, Erdgeschoss, 1:100, vom 17.2.2022) gegenüber dem Ist-Zustand 
sogar verbessert. 

4.3.3  Vergleichsweise kann auch auf die Berner Praxis verwiesen werden. Be-
stehende Erschliessungsanlagen gelten in bestimmten Fällen als genügend, 
auch wenn sie Anforderungen nicht erfüllen, die an neue Erschliessungsanlagen 
gestellt werden. Dies trifft auf neue Bauten und Anlagen in einem weitgehend 
überbauten Gebiet zu, wenn die insgesamt zu erwartende Mehrbelastung ver-
hältnismässig gering ist und die Verkehrssicherheit sowie die Brandbekämpfung 
gewährleistet bleiben. Wesentlich und zu berücksichtigen sind auch die örtlichen 
Verhältnisse sowie die Benützerkategorien (PW, Lastwagen, unmotorisierter Pu-
blikumsverkehr). Als verhältnismässig erachtet wurde beispielsweise eine mögli-
che Zunahme des Verkehrs aus acht Wohnungen bei einem vorbestehenden 
Verkehr aus acht Häusern, darunter auch MFH (vgl. Zaugg/Ludwig, Kommentar 
zum Baugesetz des Kantons Bern, 5. Aufl., Band 1, Bern 2020, Art. 7/8 N. 10a 
mit Hinweisen auf die Berner Rechtsprechung). Diese Grundsätze können auch 
auf den vorliegenden Fall übertragen werden und führen zum gleichen Ergebnis 
einer als hinreichend zu qualifizierenden Erschliessung. 

4.4 Beizupflichten ist der Beschwerdeführerin, dass vorliegend das Postulat der 
inneren Verdichtung mitberücksichtigt werden darf. Es ist zwar nicht zu verken-

21

nen, dass sich mit diesem Postulat ein Widerspruch zu vorhandenen Erschlies-
sungsstrukturen eröffnen kann, dem grundsätzlich mit planerischen Mitteln zu 
begegnen ist. Wo dies indes infolge räumlicher Verhältnisse nicht oder kaum 
(mehr) möglich ist, kann es sich rechtfertigen, dem bei der Beurteilung der 
rechtsgenüglichen Erschliessung unter Berücksichtigung der örtlichen Verhält-
nisse, der sachlichen Vertretbarkeit von Abweichungen sowie im Sinne der Ver-
hältnismässigkeit Rechnung zu tragen, andernfalls dem Postulat der inneren 
Verdichtung angesichts der hierzulande allenthalben vorherrschenden engräumi-
gen Verhältnisse nicht zum Durchbruch verholfen werden kann. Diesbezüglich ist 
zum einen zu beachten, dass von Gesetzes wegen auch bei der Erschliessung 
auf die haushälterische Nutzung des Bodens Rücksicht zu nehmen ist (§ 37 
Abs. 2 PBG). Zum andern lässt sich aus Anlass des konkretes Falls auch die 
Frage stellen, wie weit es aus der erschliessungsrechtlichen Optik - abhängig 
von der lokalen Situation - sinnvoll ist, mehr Abstellplätze einzuplanen als baure-
glementarisch verlangt werden. 

4.5 Die Beschwerde erweist sich somit als begründet. Die rechtsgenügliche Er-
schliessung des geplanten MFH ist zu bejahen. Der angefochtene Beschluss ist 
aufzuheben. Die Sache ist an den Regierungsrat zurückzuweisen, damit er die 
nicht beurteilten Rügen (vgl. vorstehend Erw. 2.3.1 ff.) beurteilt und neu Be-
schluss fasst. 

5.1.1  Eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu weiterer Abklärung und 
neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt nach ständiger Praxis für die 
Frage der Auferlegung der Gerichtskosten (wie auch der Zusprechung einer 
Parteientschädigung) als Obsiegen der Beschwerde führenden Partei, und zwar 
unabhängig davon, ob die Rückweisung überhaupt beantragt oder ob das 
entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wurde (vgl. 
Urteile BGer 8C_78/2009 vom 31.8.2010 teilweise publ. in BGE 136 II 393ff. 
Erw. 12.1; 8C_503/2009 vom 6.11.2009 Erw. 5 mit Verweisen; vgl. VGE III 2011 
78 vom 27.10.2011 Erw. 5; VGE III 2011 43 vom 6.7.2011 Erw. 5; VGE III 2011 
41 vom 14.4.2011 Erw. 3.2.1; VGE II 2008 50 vom 4.3.2009 Erw. 6 f.).

5.1.2  Entsprechend dem Verfahrensausgang sind also die Kosten und Parteien-
tschädigungen des regierungsrätlichen Verfahrens neu zu verlegen und die Kos-
ten und Parteientschädigungen des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens zu re-
geln (§ 72 Abs. 2 VRP und § 74 Abs. 1 VRP). 

5.1.3  Die beanwaltete Gemeinde hat Gutheissung der Beschwerde beantragt 
und gilt folglich als obsiegend. 

22

5.2.1  Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 1'500.-- 
sind neu den Beschwerdegegnern (Beschwerdeführer des regierungsrätlichen 
Verfahrens) - unter solidarischer Haftbarkeit - aufzuerlegen. 

5.2.2  Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 2'500.-- sind je zur Hälfte (je Fr. 1'250.--) 
den solidarisch haftenden Beschwerdegegnern sowie dem Kanton aufzuerlegen.

5.3.1  Die Vergütung an die Rechtsanwälte für die Parteivertretung vor den 
Gerichts-, Untersuchungs- und Anklagebehörden sowie den 
Verwaltungsbehörden in Rechtsmittelverfahren des Kantons Schwyz wird mit 
dem Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebTRa; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 
1975 geregelt. Die Vergütung umfasst das Honorar und die Auslagen (vgl. § 1 
Abs. 1 GebTRa). Im Rahmen der in diesem Tarif festgesetzten Mindest- und 
Höchstansätze ist die Vergütung nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer 
Schwierigkeit, dem Umfang und der Art der Arbeitsleistung sowie dem 
notwendigen Zeitaufwand zu bemessen (§ 2 Abs. 1 GebTRa). Wird die 
Vergütung pauschal zugesprochen, gilt die Mehrwertsteuer als in diesem Betrag 
enthalten. Bemisst sich das Honorar nach dem zeitlichen Aufwand, ist die 
Mehrwertsteuer zusätzlich zu entschädigen (§ 2 Abs. 2 GebTRa). Für die 
Vertretung in Rechtsmittelverfahren vor Verwaltungs-behörden beträgt das 
Honorar Fr. 200.-- bis Fr. 4'800.-- (§ 15 GebTRa); im Verfahren vor 
Verwaltungsgericht und vor den selbständigen Rekurskommissionen beträgt das 
Honorar Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (§ 14 GebTRa).

5.3.2  Die Beschwerdegegner (Beschwerdeführer im regierungsrätlichen Verfah-
rens) haben der beanwalteten Beschwerdeführerin sowie der beanwalteten Ge-
meinde für das regierungsrätliche Verfahren in Anwendung der vorerwähnten 
Bemessungsvorgaben und in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens eine 
Parteientschädigung von je Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezah-
len. 

5.3.3  Die Beschwerdegegner - unter solidarischer Haftbarkeit - sowie der Kanton 
haben der beanwalteten Beschwerdeführerin sowie der beanwalteten Gemeinde 
für das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren in Anwendung der vorer-
wähnten Grundsätze und in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens Parteien-
tschädigungen von insgesamt Fr. 2'000.-- (d.h. je Fr. 1'000.--) bzw. Fr. 1'000.-- 
(d.h. je Fr. 500.--) auszurichten. 

23

6. Es ist davon auszugehen, dass es sich beim vorliegenden Entscheid um 
einen beim Bundesgericht nicht anfechtbaren Zwischenbescheid handelt 
(Art. 92 f. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, 
BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005) bzw. er nur unter den Voraussetzungen von 
Art. 93 Abs. 1 lit. a oder lit. b BGG beim Bundesgericht anfechtbar ist. Um allen 
Eventualitäten gerecht zu werden, wird der Entscheid gleichwohl mit einer 
Rechtsmittelbelehrung versehen. Hieraus können die Parteien im Falle eines 
Weiterzugs ans Bundesgericht jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten. 

24

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene RRB Nr. 321/2023 
vom 25. April 2023 aufgehoben. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen 
(insbesondere Erw. 4.5) zur ergänzenden Beurteilung und erneuten Be-
schlussfassung an den Regierungsrat zurückgewiesen.

2.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 1'500.-- 
werden neu den Beschwerdegegnern - unter solidarischer Haftbarkeit - 
auferlegt. 

2.2 Die solidarisch haftenden Beschwerdegegner haben der beanwalteten Be-
schwerdeführerin sowie der beanwalteten Gemeinde für das regierungsrät-
liche Beschwerdeverfahren neu eine Parteientschädigung von insgesamt je 
Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

3. Die Kosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 2'500.-- werden je zur Hälfte (je 
Fr. 1'250.--) den Beschwerdegegnern - unter solidarischer Haftbarkeit - so-
wie dem Kanton auferlegt. 

Die Beschwerdeführerin hat am 2. Juni 2023 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 2'500.-- bezahlt, der ihr aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten ist.

Die Beschwerdegegner haben ihr Betreffnis von Fr. 1'250.-- innert 30 Ta-
gen seit Zustellung des Entscheids auf das Postfinancekonto IBAN CH10 
0900 0000 6002 2238 6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen.

Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.  

4. Die Beschwerdegegner - unter solidarischer Haftbarkeit - sowie der Kanton 
haben der beanwalteten Beschwerdeführerin für das verwaltungsgerichtli-
che Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von je Fr. 1'000.-- (in-
kl. Barauslagen und MwSt) und der beanwalteten Gemeinde eine solche 
von je Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

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Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

6. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Beschwerdegegner (2/R; Zustellung an den Beschwerdegegner 

Ziff. 4)
- den Rechtsvertreter des Gemeinderates Steinen (2/R)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- und das Amt für Raumentwicklung ARE (EB). 

Schwyz, 24. Oktober 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 6. November 2023