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**Case Identifier:** 0bd9051e-2522-59a4-8e05-2b2a3b9b1792
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-29
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 29.11.2025 ZK2 2025 40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2025-40_2025-11-29.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 1. Dezember 2025
ZK2 2025 40

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner,
Kantonsrichter Veronika Bürgler Trutmann und Pius Kistler,
Gerichtsschreiber Claude Brüesch.

In Sachen A.________,
Gesuchsgegnerin, Berufungsführerin und Berufungsgegnerin,
vertreten durch Fürsprecher B.________,

gegen

C.________,
Gesuchsteller, Berufungsgegner und Berufungsführer,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

betreffend vorsorgliche Massnahmen (im Scheidungsverfahren); zweiter Rechtsgang
(Berufungen gegen die Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe 
vom 28. Februar 2023, ZES 2022 22);-

hat die 2. Zivilkammer,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Die Parteien heirateten am ________. Ihrer Ehe entsprossen die Kinder 

E.________ und F.________ (Vi-KB 1, S. 2).

a) Mit Eingabe vom 6. Januar 2022 ersuchte C.________ (nachfolgend: 

Gesuchsteller) um Erlass vorsorglicher Massnahmen im Scheidungsverfahren. 

Am 28. Februar 2023 verfügte die Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe was 

folgt:

1. In Gutheissung des Abänderungsgesuches werden die vom Ge-
suchsteller zu leistenden Unterhaltsbeiträge gemäss den Disposi-
tiv-Ziffern 4.1, 4.2 und 5 der Verfügung der Einzelrichterin am Be-
zirksgericht Höfe vom 7. Oktober 2020, ersetzt durch Ziffer 1 des 
Beschlusses des Kantonsgerichts Schwyz vom 27. Juli 2021 (ZK2 
2020 67), mit Wirkung ab 6. Januar 2022 wie folgt neu festgesetzt:

a) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin an 
den Unterhalt von E.________ vom 6. Januar 2022 bis am 
15. Oktober 2022 CHF 4’005.00 pro Monat zu bezahlen, wo-
von CHF 1’318.00 als Betreuungsunterhalt, und ab 16. Okto-
ber 2022 CHF 3’892.00 pro Monat, wovon CHF 1’234.00 als 
Betreuungsunterhalt, zahlbar jeweils auf den ersten eines je-
den Monats.

Hinzu kommen die Kinderzulagen, sofern und soweit der Ge-
suchsteller diese für E.________ tatsächlich beziehen kann.

b) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin an 
den Unterhalt von F.________ vom 6. Januar 2022 bis am 
15. Oktober 2022 CHF 3’634.00 pro Monat zu bezahlen, wo-
von CHF 1’318.00 als Betreuungsunterhalt, und ab 16. Okto-
ber 2022 CHF 3’522.00 pro Monat, wovon CHF 1’235.00 als 
Betreuungsunterhalt, zahlbar jeweils auf den ersten eines je-
den Monats.

Hinzu kommen die Kinderzulagen, sofern und soweit der Ge-
suchsteller diese für E.________ [recte: F.________] tatsäch-
lich beziehen kann.

c) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin an 
ihren persönlichen Unterhalt vom 6. Januar 2022 bis am 
15. Oktober 2022 CHF 1’963.00 pro Monat und ab 16. Okto-

Kantonsgericht Schwyz 3

ber 2022 CHF 2’075.00 pro Monat zu bezahlen, zahlbar je-
weils auf den ersten eines jeden Monats.

2. […]

3. Die Gerichtskosten von CHF 3’000.00 werden der Gesuchsgegne-
rin auferlegt.

4. Die Gesuchsgegnerin hat dem Gesuchsteller eine Parteientschä-
digung von CHF 4’500.00 zu bezahlen.

b) Dagegen erhoben beide Parteien mit Eingabe vom 7. März 2023 

bzw. 15. März 2023 fristgerecht Berufung (ZK2 2023 14 und 19: jeweils KG-

act. 1). 

Das Kantonsgericht beschloss am 19. Juni 2024 was folgt:

1. Die Berufungen werden teilweise gutgeheissen und die Dispositiv-
Ziffern 1, 3 und 4 der Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksge-
richt Höfe vom 28. Februar 2023 aufgehoben sowie wie nachfol-
gend neu formuliert:

1. In Gutheissung des Abänderungsgesuches werden die vom 
Gesuchsteller zu leistenden Unterhaltsbeiträge gemäss den 
Dispositiv-Ziffern 4.1, 4.2 und 5 der Verfügung der Einzelrich-
terin am Bezirksgericht Höfe vom 7. Oktober 2020, ersetzt 
durch Ziffer 1 des Beschlusses des Kantonsgerichts Schwyz 
vom 27. Juli 2021 (ZK2 2020 67), mit Wirkung ab 6. Januar 
2022 wie folgt neu festgesetzt:

a) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin 
an den Unterhalt von E.________ vom 6. Januar 2022 
bis am 31. Oktober 2023 CHF 5’196.00 pro Monat zu be-
zahlen, wovon CHF 1’088.80 als Betreuungsunterhalt, 
und ab 1. November 2023 CHF 3’754.00 pro Monat, wo-
von CHF 1’108.60 als Betreuungsunterhalt, zahlbar je-
weils auf den ersten eines jeden Monats.

Hinzu kommen die Kinderzulagen, sofern und soweit der 
Gesuchsteller diese für E.________ tatsächlich beziehen 
kann.

b) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin 
an den Unterhalt von F.________ vom 6. Januar 2022 
bis am 31. Oktober 2023 CHF 4’786.00 pro Monat zu be-
zahlen, wovon CHF 1’088.80 als Betreuungsunterhalt, 

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und ab 1. November 2023 CHF 3’389.00 pro Monat, wo-
von CHF 1’108.60 als Betreuungsunterhalt, zahlbar je-
weils auf den ersten eines jeden Monats.

Hinzu kommen die Kinderzulagen, sofern und soweit der 
Gesuchsteller diese für F.________ tatsächlich beziehen 
kann.

c) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin 
an ihren persönlichen Unterhalt vom 6. Januar 2022 bis 
am 31. Oktober 2023 CHF 4’413.00 pro Monat und ab 
1. November 2023 CHF 1’829.00 pro Monat zu bezahlen, 
zahlbar jeweils auf den ersten eines jeden Monats.

3. Die Gerichtskosten von CHF 3’000.00 werden dem Gesuch-
steller zu 3/10 (Fr. 900.00) und der Gesuchsgegnerin zu 7/10 
(Fr. 2’100.00) auferlegt.

4. Die Gesuchsgegnerin hat dem Gesuchsteller eine reduzierte 
Parteientschädigung von CHF 1’800.00 zu bezahlen.

2. Die Kosten der Berufungsverfahren ZK2 2023 14 und 19 von ins-
gesamt Fr. 8’000.00 werden den Parteien je zur Hälfte (je 
Fr. 4’000.00) auferlegt und von den geleisteten Kostenvorschüssen 
der Parteien von je Fr. 4’000.00 bezogen.

3. Die Parteientschädigungen für die Berufungsverfahren ZK2 2023 
14 und 19 werden gegenseitig wettgeschlagen. 

4. [Rechtsmittel.]

5. [Zustellung.]

Mit Urteil 5A_496/2024 vom 21. Mai 2025 hiess das Bundesgericht die vom 

Gesuchsteller dagegen erhobene Beschwerde teilweise gut, hob den Be-

schluss vom 19. Juni 2024 auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung 

im Sinne der Erwägungen an das Kantonsgericht zurück (KG-act. 1, Disposi-

tivziff. 1).

Im vorliegenden Verfahren ZK2 2025 40 gab die Gerichtsleitung den Parteien 

am 5. Juni 2025 Gelegenheit, zur Neuverlegung im Sinne der bundesgerichtli-

chen Erwägungen Stellung zu nehmen (KG-act. 2).

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Die Gesuchsgegnerin beantragte mit Eingabe vom 26. Juni 2025 Folgendes 

(KG-act. 3):

Sämtliche Anträge des Berufungsklägers seien abzuweisen; unter Kos-
ten- und Entschädigungsfolgen. 

Die Berufungsbeklagte hält an der eigenen Berufung im Verfahren mit 
der Geschäfts-Nr. ZK2 2023 14 fest und bestätigt die dortigen Berufungs-
anträge auch im vorliegenden Verfahren:

1. In Gutheissung der Anschlussberufung sei die Verfügung vom 
28. Februar 2023 des Bezirksgerichtes Höfe mit der Geschäfts-
nummer ZES 2022 22 betreffend vorsorgliche Massnahmen auf-
zuheben und es sei das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen 
vom 6. Januar 2022 des Berufungsklägers vollumfänglich abzu-
weisen. 

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich gesetzli-
che Mehrwertsteuer à zurzeit 7.7 Prozent) aller Instanzen zu Las-
ten des Berufungsklägers.

Der Gesuchsteller stellte mit Eingabe vom 14. Juli 2025 demgegenüber fol-

gende Rechtsbegehren (KG-act. 6):

1. [Ziff. 1 erster Absatz wird nicht angefochten.] Ziff. 1.a Urteilsdispo-
sitiv (Kindesunterhalt E.________) sei aufzuheben; 

stattdessen sei der Berufungskläger zu verpflichten, der Beru-
fungsbeklagten an den Unterhalt von E.________ 

vom 6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023 (erste Phase) 
CHF 2’252 Barunterhalt und CHF 936 Betreuungsunterhalt, 

ab 1. November 2023 (zweite Phase) CHF 1’378 Barunterhalt 
und CHF 961 Betreuungsunterhalt, 

zu bezahlen.

2. Ziff. 1.b Urteilsdispositiv (Kindesunterhalt F.________) sei aufzu-
heben;

stattdessen sei der Berufungskläger zu verpflichten, der Beru-
fungsbeklagten an den Unterhalt von F.________ 

bis 31. Oktober 2023 (erste Phase) CHF 1’952 Barunterhalt 
und CHF 936 Betreuungsunterhalt, 

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ab 1. November 2023 (zweite Phase) CHF 1185 Barunterhalt 
und CHF 961 Betreuungsunterhalt, 

zu bezahlen.

3. Ziff. 1.c Urteilsdispositiv (persönlicher Unterhalt der Gesuchsteller-
in [recte: Gesuchsgegnerin]) sei aufzuheben;

stattdessen sei der Berufungskläger zu ehelichem Unterhalt ge-
genüber der Berufungsbeklagten von monatlich CHF 1’200 vom 
6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023 (anschliessend CHF 0.-) zu 
verpflichten. 

4. Es sei festzustellen, dass der Berufungskläger für die Unterhalts-
phase vom 6. Januar 2022 bis Ende Juni 2025 an Unterhalt (eheli-
chen und Kindesunterhalt) CHF 363’699 bezahlt hat, d.h. monat-
lich CHF 8’659. 

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beru-
fungsbeklagten, zzgl. MwSt. 

Die Gesuchsgegnerin reichte am 11. August 2025 eine weitere Eingabe ein 

und hielt an ihren Anträgen fest (KG-act. 10).

Mit Eingabe vom 19. August 2025 stellte der Gesuchsteller folgende, geänder-

te Rechtsbegehren (KG-act. 12):

1. [Ziff. 1 erster Absatz wird nicht angefochten.] Ziff. 1.a Urteilsdispo-
sitiv (Kindesunterhalt E.________) sei aufzuheben; 

stattdessen sei der Berufungskläger zu verpflichten, der Beru-
fungsbeklagten an den Unterhalt von E.________ 

vom 6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023 (erste Phase) 
CHF 2’252 Barunterhalt und CHF 936 Betreuungsunterhalt, 

ab 1. November 2023 (zweite Phase) CHF 1’378 Barunterhalt 
und CHF 386 Betreuungsunterhalt, 

zu bezahlen.

2. Ziff. 1.b Urteilsdispositiv (Kindesunterhalt F.________) sei aufzu-
heben;

stattdessen sei der Berufungskläger zu verpflichten, der Beru-
fungsbeklagten an den Unterhalt von F.________ 

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bis 31. Oktober 2023 (erste Phase) CHF 1’952 Barunterhalt 
und CHF 936 Betreuungsunterhalt, 

ab 1. November 2023 (zweite Phase) CHF 1185 Barunterhalt 
und CHF 386 Betreuungsunterhalt, 

zu bezahlen.

3. Ziff. 1.c Urteilsdispositiv (persönlicher Unterhalt der Gesuchsteller-
in [recte: Gesuchsgegnerin]) sei aufzuheben; 

stattdessen sei der Berufungskläger zu ehelichem Unterhalt ge-
genüber der Berufungsbeklagten von monatlich CHF 1’200 vom 
6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023 (anschliessend CHF 0.-) zu 
verpflichten. 

4. Es sei festzustellen, dass der Berufungskläger für die Unterhalts-
phase vom 6. Januar 2022 bis Ende Juni 2025 an Unterhalt (eheli-
chen und Kindesunterhalt) CHF 363’699 bezahlt hat, d.h. monat-
lich CHF 8’659. 

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beru-
fungsbeklagten, zzgl. MwSt. 

Die Gesuchsgegnerin beantragte am 2. September 2025, sämtliche Rechts-

begehren des Gesuchstellers seien abzuweisen, soweit diese nicht anerkannt 

würden, und hielt an ihren eigenen Anträgen fest (KG-act. 14).

Gestützt auf die verfahrensleitenden Anordnungen vom 22. August 2025 und 

8. September 2025 reichten die Parteien am 3. September 2025, 15. Septem-

ber 2025 und 16. September 2025 diverse Unterlagen ein (KG-act. 13 und 15-

18). Am 18. September 2025 wurde den Parteien mitgeteilt, dass nach Ablauf 

von zehn Tagen vorgesehen sei, in die Phase der Urteilsberatung überzutre-

ten (KG-act. 19). Mit Ausnahme der Mitteilung der Gesuchsgegnerin auf Ver-

zicht zur Einreichung einer weiteren Stellungnahme (KG-act. 20) gingen keine 

Eingaben der Parteien mehr ein.

2. Die Erwägungen eines bundesgerichtlichen Rückweisungsurteils 

(Art. 107 Abs. 2 BGG) sind für jene Behörde verbindlich, an welche die 

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Angelegenheit zurückgeht. Wegen dieser Bindung der Gerichte ist es sowohl 

ihnen als auch den Parteien – abgesehen von zulässigen Noven – verwehrt, 

der Beurteilung des Rechtsstreits einen anderen als den bisherigen 

Sachverhalt zu unterstellen oder die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten 

zu prüfen, die im Rückweisungsentscheid abgelehnt oder überhaupt nicht in 

Erwägung gezogen wurden. Wie weit die Gerichte und Parteien an die erste 

Entscheidung gebunden sind, ergibt sich aus der Begründung der 

Rückweisung, die sowohl den Rahmen für die neuen Tatsachenfeststellungen 

als auch diejenigen für die neue rechtliche Begründung vorgibt (BGE 135 III 

334 E. 2; BGer 4A_48/2019 vom 19. August 2019 E. 2). Die neue 

Entscheidung der kantonalen Instanz ist demnach auf diejenige Thematik 

beschränkt, die sich aus den bundesgerichtlichen Erwägungen als 

Gegenstand der neuen Beurteilung ergibt. Das Verfahren wird nur insoweit 

neu in Gang gesetzt, als dies notwendig ist, um den verbindlichen 

Erwägungen des Bundesgerichts Rechnung zu tragen (BGer 4A_480/2024 

vom 24. Januar 2025 E. 2 m.H. auf BGE 150 IV 417 E. 2.4.1). Vorbehalten 

bleiben allenfalls zulässige Noven, die sich indes im Rahmen jenes Tatsa-

chenkomplexes bewegen müssen, welche die obere kantonale Instanz nach 

Massgabe des Rückweisungsentscheids neu zu beurteilen hat 

(BGer 5D_213/2021 vom 15. Juni 2022 E. 2.1). Sind wie hier Kinderbelange in 

familienrechtlichen Angelegenheiten zu beurteilen, erforscht das Gericht den 

Sachverhalt gemäss Art. 296 Abs. 1 ZPO von Amtes wegen und kann auch im 

Berufungsverfahren uneingeschränkt (echte und unechte) Noven berücksich-

tigen. Das Gericht ist verpflichtet, von sich aus alle tatsächlichen Elemente in 

Betracht zu ziehen, die entscheidwesentlich sind, und diese unabhängig von 

den Anträgen der Parteien zu erheben. Es hat alle rechtserheblichen Umstän-

de zu berücksichtigen, die sich im Laufe des Verfahrens ergeben, auch wenn 

die Parteien nicht ausdrücklich Bezug darauf nehmen. Es entscheidet gestützt 

auf die aktuellen Verhältnisse. Im Fall der Rückweisung einer Angelegenheit 

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durch das Bundesgericht hat die obere kantonale Instanz vor ihrem erneuten 

Entscheid daher die Entscheidgrundlage zu aktualisieren und zumindest 

(kurz) zu prüfen, ob sich wesentliche Änderungen ergaben (BGE 150 III 385 

E. 5.1).

Das Bundesgericht verneinte die Zumutbarkeit eines Vermögensverzehrs in 

der Höhe von Fr. 99’330.00 von den von der G.________GmbH bezogenen 

Geldern von insgesamt Fr. 198’663.70 und gab dem Kantonsgericht vor, dass 

es für die erste Unterhaltsphase vom 6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023 

eine neue Unterhaltsberechnung vorzunehmen habe, ohne dabei die von der 

G.________GmbH bezogenen Gelder "im Sinne eines Vermögensverzehrs" 

zu berücksichtigen (KG-act. 1, E. 3 S. 6-11). Zum anderen war im bundesge-

richtlichen Verfahren die fehlende Berücksichtigung des Bedarfs von 

H.________ (Lebenspartnerin des Gesuchstellers) beim Betreuungsunterhalt 

für den Sohn des Gesuchstellers (I.________) strittig. Das Bundesgericht ge-

langte zum Schluss, dass das Kantonsgericht bei der Berechnung des Unter-

halts ab November 2023 im Rahmen der Ermittlung des Betreuungsunterhal-

tes für I.________ zu prüfen habe, inwieweit H.________ ihren Bedarf auf-

grund der Betreuung von I.________ nicht selbst zu decken vermöge. Sodann 

sei der Betreuungsunterhalt von I.________ nach der Lebenshaltungskosten-

methode zu bemessen und dabei das familienrechtliche Existenzminimum von 

H.________ zu berücksichtigen (KG-act. 1, E. 4 S. 11-15).

3. a) Die Gesuchsgegnerin äussert sich im zweiten Rechtsgang zu den 

Stellenbewerbungen und Akquisitionsbemühungen des Gesuchstellers für die 

G.________GmbH und schliesst daraus, dass dem Gesuchsteller ein höhe-

res, hypothetisches Einkommen anzurechnen sei. Sie macht dabei weder 

Hinweise auf den Bundesgerichtsentscheid 5A_496/2024 vom 21. Mai 2025 

(KG-act. 1) noch auf den kantonsgerichtlichen Beschluss ZK2 2023 14 und 19 

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vom 19. Juni 2024 (vgl. KG-act. 3, S. 6 f. Rn. 5 und 6.1 f.; KG-act. 10, S. 11 

und S. 16 ad Ziffern 16 bis 22). Der Gesuchsteller bestreitet die Behauptun-

gen der Gesuchsgegnerin (vgl. KG-act. 6, S. 22 f. Rn. 40-42). Die neuerlichen 

Vorbringen der Gesuchsgegnerin wurden bereits im Beschluss vom 19. Juni 

2024 abgehandelt (Beschluss E. 2.2a) und verworfen und es ist nicht ersicht-

lich, dass sie Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bildeten 

(vgl. KG-act. 1; ZK2 2023 14 und 19: KG-act. 44/1). Daran vermag auch die 

Behauptung der Gesuchsgegnerin nichts zu ändern, wonach die ehemalige 

Hauptarbeitgeberin des Gesuchstellers, die J.________AG, weiterhin existiere 

und mit einem riesigen Marktanteil im Versicherungsgeschäft in der Schweiz 

mit mehr als 300 Mitarbeitern nach wie vor erfolgreich auf dem Markt sein soll 

(KG-act. 10, S. 8 f. Rn. 5.5 und 5.6b; KG-act. 10/2 und 10/3), zumal bereits im 

ersten Rechtsgang das Vorbringen der Gesuchsgegnerin berücksichtigt wur-

de, dass die G.________GmbH bis heute weder liquidiert noch in Liquidation 

gesetzt worden sei (vgl. E. 2.2b/aa S. 25 des Beschlusses). Daher ist das 

Kantonsgericht im vorliegenden Verfahren daran gebunden, weshalb nicht 

weiter darauf einzugehen ist (vgl. E. 2 oben).

b) Soweit die Gesuchsgegnerin vorbringt, der Gesuchsteller habe aus der 

G.________GmbH laufend und tatsächlich Geld entweder als Lohn für sich 

oder seine neue Lebenspartnerin entnommen oder Dividenden bezogen, die 

ihm als Einkommen anzurechnen seien, was das Bundesgericht weder über-

prüft noch überhaupt erkannt habe (KG-act. 3, S. 8-12 Rn. 6.3-6.9 und 6.12-

6.21; KG-act. 10, S. 12-14), ist sie damit nicht zu hören. Die vom Gesuchstel-

ler von der G.________GmbH bezogenen Gelder von insgesamt 

Fr. 198’663.70 bildeten Gegenstand des Verfahrens vor Bundesgericht mit 

dessen Vorgabe, dass diese Gelder bei der Unterhaltsberechnung (für die 

erste Phase, 6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023) nicht zu berücksichtigen 

seien (vgl. E. 2 oben).

Kantonsgericht Schwyz 11

c) Weiter äussert sich die Gesuchsgegnerin lediglich pauschal zu den si-

mulierten Darlehen von insgesamt Fr. 815’000.00, die dem Gesuchsteller als 

Einkommen anzurechnen seien (KG-act. 10, S. 15-18). Deren Vorbringen sind 

nicht substanziiert. Ausserdem bildeten die simulierten Darlehen verschiedent-

lich Gegenstand im Beschluss vom 19. Juni 2024, worauf verwiesen werden 

kann (Beschluss E. 2.2c/cc/aaa und bbb S. 32-35 sowie E. 2.2c/ee S. 39 f.). 

Davon abgesehen ist nicht ersichtlich, dass die simulierten Darlehen im bun-

desgerichtlichen Verfahren thematisiert wurden (vgl. KG-act. 1) und im Rah-

men der Neubeurteilung zu berücksichtigen wären. Daher ist nicht weiter dar-

auf einzugehen (vgl. E. 2 oben).

d) Der Gesuchsteller führt zusammenfassend aus, gemäss Beschluss ZK2 

2020 67 der 2. Zivilkammer des Kantonsgerichts vom 27. Juli 2021 sei ihm ein 

Einkommen von gerundet Fr. 34’385.00 pro Monat angerechnet worden. Im 

kantonsgerichtlichen Entscheid vom 19. Juni 2024 sei sein monatliches Ein-

kommen (ohne Vermögensverzehr) auf Fr. 12’765.75 (2022), Fr. 16’676.00 

(1.1.2023-31.7.2023) und Fr. 15’824.00 (ab 1. August 2023) festgesetzt wor-

den (KG-act. 6, S. 9 Rn. 20). Die Ausführungen treffen zu, wobei diese Ein-

kommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit resultieren (vgl. Beschluss ZK2 

2020 67 des Kantonsgerichts vom 27. Juli 2021 E. 2 Ingress und E. 2.1d 

S. 18). Aus den erwähnten Einkommenszahlen ergibt sich für die Phase 1 

(6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023) ein monatliches Erwerbseinkommen 

von Fr. 14’427.10 ([Fr. 12’765.75 x 12] + [Fr. 16’676.50 x 7] + [Fr. 15’824.00 x 

3], davon 1/22) netto (vgl. dazu auch KG-act. 6, S. 9 Rn. 20, wobei der Ge-

suchsteller die erwähnten Beträge auf den nächsten Franken abrundete).

Der Gesuchsteller bringt vor, nunmehr lägen die Lohnausweise der Jahre 

2023 ff. vor, die für die zweite Phase (ab 1. November 2023) zu beachten sei-

en und nach welchen sich sein Nettoerwerbseinkommen ohne Kinderzulagen 

Kantonsgericht Schwyz 12

von Fr. 650.00 auf Fr. 13’776.00 pro Monat belaufe (KG-act. 6, S. 9 Rn. 21 f.). 

Auf die aktualisierten Einkommenszahlen ist abzustellen, weil die Höhe der 

strittigen Unterhaltsbeiträge auch vom Einkommen des Gesuchstellers ab-

hängt, das sich im Rahmen des Tatsachenkomplexes bewegt, die das Kan-

tonsgericht nach Massgabe des bundesgerichtlichen Rückweisungsent-

scheids neu zu beurteilen hat (vgl. E. 2 oben). Aus dem vom Gesuchsteller 

neu eingereichten Lohnausweis 2024 ergibt sich ein Nettoerwerbseinkommen 

von Fr. 13’776.60 ([Fr. 173’119.00 x 1/12] ./. Fr. 650.00; vgl. KG-act. 6/5), das 

ihm ab dem 1. November 2023 anzurechnen ist, umso mehr die Gesuchsgeg-

nerin dieses Erwerbseinkommen anerkennt (KG-act. 10, S. 19 f.).

e) Die Gesuchsgegnerin macht Äusserungen zu den Mieträumlichkeiten 

der G.________GmbH und zu den Mietzinsreduktionen des Gesuchstellers 

als Privatperson (vgl. KG-act. 3, S. 12 f. Rn. 6.22 f.). Der Gesuchsteller stellt 

das Vorbringen der Gesuchsgegnerin in Abrede (vgl. KG-act. 6, S. 25 f. 

Rn. 50 f.). Weder legt die Gesuchsgegnerin dar noch ist ersichtlich, dass Mie-

träumlichkeiten der G.________GmbH und Mietzinsreduktionen des Gesuch-

stellers als Privatperson bereits Gegenstand des Beschlusses vom 19. Juni 

2024 oder des Bundesgerichtsentscheids 5A_496/2024 vom 21. Mai 2025 

bildeten (vgl. KG-act. 1; ZK2 2023 14 und 19: KG-act. 44/1), sodass nicht wei-

ter darauf einzugehen ist (vgl. E. 2 oben).

f) Die Gesuchsgegnerin macht neu geltend, dem Gesuchsteller sei der 

hohe Vermögenszufluss aus der Rückvergütung der Verrechnungssteuer von 

Fr. 111’355.50 für das Jahr 2024 und Fr. 124’600.00 für das Jahr 2025, mithin 

Fr. 10’383.35, als zusätzliches Einkommen anzurechnen (KG-act. 10, S. 12 

unten, S. 15 oben, S. 19 unten und S. 20 lit. b). Der Gesuchsteller legt dar, 

weshalb seines Erachtens das Vorbringen der Gegenpartei unlogisch und 

aktenwidrig sei (KG-act. 12, S. 13 f. Rn. 22, S. 16 f. Rn. 27 und 33).

Kantonsgericht Schwyz 13

Die Gesuchsgegnerin bezieht sich bei ihrer Argumentation auf die Beilagen 15 

und 17 der Stellungnahme für das Jahr 2023. Zufolge des fehlenden Datums 

der Stellungnahme ist nicht ersichtlich, welche Akten damit gemeint sind, so-

dass auf die Argumentation der Gesuchsgegnerin nicht einzugehen ist, weil es 

nicht Aufgabe des Gerichts ist, die Akten nach den einschlägigen Belegen zu 

durchforsten, wenn es an genauen Hinweisen auf die relevanten Akten fehlt 

(vgl. BGer 5A_90/2023 vom 3. Juli 2023 E. 2). Ausserdem beschlägt das Vor-

bringen der Gesuchsgegnerin das Einkommen des Gesuchstellers im Zu-

sammenhang mit den von der G.________GmbH bezogenen Geldern, das 

Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bildete, weshalb auch aus 

diesem Grund auf deren Behauptungen nicht weiter einzugehen ist (vgl. E. 2 

oben). Davon abgesehen erwiese sich das Vorbringen der Gesuchsgegnerin 

als nicht stichhaltig: Die G.________GmbH erzielte seit dem Geschäftsjahr 

2022 keinen Umsatz mehr (KG-act. 12/6; vgl. Beschluss vom 19. Juni 2024 

E. 2.2b/bb S. 26). Im Gegensatz zu Ende 2023 und 2024 verfügte die Unter-

nehmung per 31. Dezember 2022 zwar noch über erhebliche flüssige Mittel im 

Betrag von Fr. 113’395.15 (KG-act. 6/7 und 12/6). Doch erklärt und belegt der 

Gesuchsteller diese Mittel glaubhaft damit, dass er am 18. Oktober 2022 aus 

dem eigenen Vermögen Fr. 118’894.65 auf das Konto der G.________GmbH 

überwiesen habe (KG-act. 12, S. 13 Rn. 22b; KG-act. 12/5). Er bezahlte die 

Verrechnungssteuern 2023 und 2024 ebenso aus seinem privaten Vermögen, 

indem er per 28. Dezember 2023 Fr. 113’707.35 und per 30. September 2024 

Fr. 124’847.70 auf das Konto der G.________GmbH überwies und Letztere 

am 28. Dezember 2023 Fr. 111’355.30 und am 14. Oktober 2024 

Fr. 124’600.00 der eidgenössischen Steuerverwaltung überwies (KG-act. 12, 

S. 14 Rn. 22d; KG-act. 12/7 und 12/8). Daher könnte dem Gesuchsteller aus 

den behaupteten Rückvergütungen der Verrechnungssteuern an ihn kein zu-

sätzliches Einkommen angerechnet werden. Kommt hinzu, dass die Rücker-

stattung von Verrechnungssteuern ohnehin kein Einkommen darstellt.

Kantonsgericht Schwyz 14

g) Die Gesuchsgegnerin legt dar, weshalb ihrer Auffassung nach die vor-

instanzlichen Feststellungen zur wesentlichen Änderung und Dauerhaftigkeit 

eines tieferen Erwerbseinkommens des Gesuchstellers (E. 2.6 der vor-

instanzlichen Verfügung) nicht zuträfen (vgl. KG-act. 3, S. 14-19 Rn. 6.31-

6.35; vgl. auch KG-act. 10, S. 14 Abs. 3). Der Gesuchsteller bestreitet das 

Vorbringen der Gegenpartei und weist darauf hin, dass die Gesuchsgegnerin 

gegen die entsprechenden Erwägungen im ursprünglichen Kantonsgerichts-

entscheid kein Rechtsmittel ergriffen habe (vgl. KG-act. 6, S. 26 f. Rn. 53-57).

Das Kantonsgericht äusserte sich zu diesem strittigen Punkt bereits im ersten 

Rechtsgang (vgl. E. 2.2a/cc des Beschlusses vom 19. Juni 2024). Gleiches gilt 

für die wiederholten Vorbringen der Gesuchsgegnerin, wonach der Gesuch-

steller weiterhin die Geschäftsführung bei der G.________GmbH innehabe, er 

mit dieser Unternehmung auch künftig viel Geld verdienen könne, um das 

Darlehen mit eigenem Einkommen verrechnen zu können, er abends und am 

Wochenende möglicherweise für die G.________GmbH tätig sei und zusätzli-

chen Umsatz generiere, er im Jahr 2021 bei der G.________GmbH ein Darle-

hen von Fr. 157’164.04 erwirkt und sachfremde Zahlungen seiner Gesellschaft 

an seine neue Lebenspartnerin in der Höhe von Fr. 62’056.63 getätigt, einen 

Maserati gekauft, seine Anwaltskosten über die G.________GmbH bezahlt 

und sein Einkommen rechtsmissbräuchlich reduziert habe bzw. weder eine 

neue Anstellung mit höherem Einkommen noch weitere Aufträge für seine 

nicht liquidierte G.________GmbH suche (KG-act. 3, S. 15-17 Rn. 6.33c-

e, g, h und j sowie 6.35; vgl. Beschluss vom 19. Juni 2024 E. 2.2a/cc, 2.2b, 

2.2c/aa, 2.2c/bb und 2.2c/dd/bbb). Dass diese Themen Gegenstand des bun-

desgerichtlichen Verfahrens bildeten (vgl. KG-act. 1; ZK2 2023 14 und 19: 

KG-act. 44/1) bzw. im Rahmen der Rückweisung nochmals zu prüfen wären, 

ist nicht der Fall. Wie schon erwähnt, ist das vorliegende Verfahren nur inso-

weit neu in Gang zu setzen, als dies notwendig ist, um den verbindlichen 

Kantonsgericht Schwyz 15

Feststellungen des Bundesgerichts Rechnung zu tragen. Folglich ist auf das 

soweit ersichtlich neue Vorbringen der Gesuchsgegnerin, wonach sie die Hy-

potheken und Amortisationszahlungen selber finanziert habe (KG-act. 3, S. 16 

Rn. f; vgl. dazu KG-act. 6, S. 27 Rn. 57), ebenso wenig einzugehen, zumal sie 

auch nicht darlegt, was sie aus dem unbestrittenen Umstand ableiten will.

h) Der Gesuchsteller bringt vor, ein Vermögensverzehr könne nicht ange-

ordnet werden, weil er über keine Vermögenssubstanz verfüge, da das Kan-

tonsgericht selber festgehalten habe, dass sich die flüssigen Mittel der 

G.________GmbH per 31. Dezember 2022 lediglich auf Fr. 28.00 belaufen 

hätten, und er selber ebenso wenig über Vermögen verfüge (KG-act. 6, S. 3 

Rn. 2 f.). Selbst wenn am 6. Januar 2022 noch Vermögen vorhanden gewe-

sen wäre, gäbe es zum einen keinen Grund, einen Vermögensverzehr zu Un-

terhaltszwecken anzuordnen, da kein Mankofall vorliege, keine Ersparnisbil-

dung zur Bestreitung familiärer Auslagen getätigt worden sei und während des 

Zusammenlebens die Parteien aus dem Einkommen gelebt hätten. Zum ande-

ren wäre ihm ein Vermögensverzehr nicht zuzumuten (KG-act. 6, S. 3 Rn. 4 

und S. 8 f. Rn. 18 f.). Insoweit die Gesuchsgegnerin einwendet, der Gesuch-

steller habe von der G.________GmbH immer wieder Geld und Darlehen be-

zogen, das ihm als Einkommen anzurechnen sei (KG-act. 10, S. 12 f. und 

S. 16-20 lit. c), kann auf die betreffenden bisherigen Ausführungen verwiesen 

werden (vgl. E. 3b, c, f und g oben). Weitere Erwägungen diesbezüglich erüb-

rigen sich somit.

i) Gemäss den verbindlichen Ausführungen des Bundesgerichts hat das 

Kantonsgericht bei der Berechnung des Unterhalts ab November 2023 im 

Rahmen der Ermittlung des Betreuungsunterhalts für I.________ zu prüfen, 

inwieweit H.________ ihren Bedarf aufgrund der Betreuung von I.________ 

Kantonsgericht Schwyz 16

nicht selbst zu decken vermag (vgl. E. 2 oben). Es stellt sich somit die Frage 

über deren Einkommen.

aa) Die Gesuchsgegnerin bringt vor, H.________ hüte I.________ nur sel-

ten, weil der Gesuchsteller eine Nanny organisiert habe. Auch der Gesuchstel-

ler selber betreue seinen Sohn I.________, da er oft zuhause im Homeoffice 

arbeite (KG-act. 3, S. 13 f. Rn. 6.25 und 6.28 f.). H.________ habe vor der 

Geburt von I.________ im Escort-Service gearbeitet und gehe vermutlich wei-

terhin dieser Tätigkeit nach (KG-act. 10, S. 8 Rn. 5.4d und Rn 5.6a). Der Ge-

suchsteller entgegnet, er habe keine Nanny oder sonstige Hilfspersonen für 

seinen Sohn I.________, sondern H.________ übernehme dessen Betreuung, 

die vor und nach der Geburt von I.________ weder gearbeitet noch Einkom-

men erzielt habe. Auch arbeite er nicht von zuhause aus im Homeoffice (KG-

act. 6, S. 10 Rn. 25 und S. 26 Rn. 52; KG-act. 12, S. 3 Rn. 4 und S. 18 f. 

Rn. 40 und 44). Seine Lebenspartnerin habe weder früher Escort-Services 

erbracht noch erbringe sie heute solche Dienstleistungen (KG-act. 12, S. 3 

Rn. 4, S. 6 Rn. 9 und S. 17 Rn. 34).

bb) H.________ führte bereits mit Schreiben vom 26. Oktober 2023 aus, sie 

sei seit 1. Januar 2022 nicht mehr erwerbstätig (ZK2 2023 14 und 19: KG-

act. 22), wies in der Steuererklärung 2024 vom 25. April 2025 kein Einkom-

men aus und hielt fest, der Gesuchsteller komme auch für ihren Unterhalt auf 

(KG-act. 6/8, S. 2). Gemäss den provisorischen Rechnungen der Gemeinde 

Freienbach vom 13. Juni 2024 und 1. Juni 2025 erzielte H.________ im Jahr 

2024 denn auch kein Erwerbseinkommen und musste keine ordentlichen 

Staats- und Gemeindesteuern, sondern lediglich die Feuerwehrersatzabgabe 

bezahlen (KG-act. 6/9 f.). Es ist somit glaubhaft dargelegt, dass H.________ 

zumindest seit der Geburt von I.________ im Oktober 2023 weder Einkom-

men erwirtschaftete noch Taggelder wegen Mutterschaftsurlaub bezog. So-

Kantonsgericht Schwyz 17

dann sind weder der Absender noch der Empfänger noch das Datum der von 

der Gesuchsgegnerin eingereichten und aus dem Ausland stammenden SMS 

betreffend Escort-Service bekannt (KG-act. 10/1), weshalb daraus nicht 

glaubhaft geschlossen werden kann, H.________ habe vor der Geburt von 

I.________ im Escort-Service gearbeitet oder gehe vermutlich weiterhin dieser 

Tätigkeit nach. Entscheidend ist indessen, dass die Gesuchsgegnerin selber 

nicht behauptet, H.________ habe nach der Geburt von Sohn I.________ 

gearbeitet. Gemäss dem bundesgerichtlichen Schulstufenmodell ist sie 

grundsätzlich nicht verpflichtet, vor der obligatorischen Schulpflicht von 

I.________ einer Erwerbstätigkeit (von grundsätzlich 50 %) nachzugehen 

(BGE 147 III 308 E. 5.2 und 144 III 481 E. 4.7.6; BGer 5A_793/2023, 

5A_794/2023 vom 4. Juli 2024 E. 8.3.1). Bei der Ermittlung des Betreuungs-

unterhalts für Sohn I.________ kann H.________ daher kein Einkommen an-

gerechnet werden, zumal davon auszugehen ist, dass der Gesuchsteller keine 

massgeblichen und regelmässigen Betreuungspflichten während des Tages 

übernehmen kann, weil er gemäss der Bestätigung seiner Arbeitgeberin von 

August 2023 auch die Kunden in der Regel vor Ort in der ganzen Schweiz zu 

besuchen hat (KG-act. 6/17) und somit nicht regelmässig im Homeoffice arbei-

tet. Davon abgesehen dient die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, nicht 

der Kinderbetreuung oder um diese sicherzustellen.

4. a) Im Beschluss vom 19. Juni 2024 (E. 3 S. 44-46) rechnete das Kan-

tonsgericht der Gesuchsgegnerin ein (hypothetisches) Monatseinkommen von 

Fr. 2’240.00 (inkl. Mieteinnahmen aus St. Petersburg, Russland) an. Dieses 

setzte sich zusammen aus dem hypothetischen Erwerbseinkommen von 

Fr. 1’850.00 bei einem Arbeitspensum von 50 % und einem tatsächlichen Ein-

kommen aus der Vermietung einer Wohnung in St. Petersburg von Fr. 390.00 

(Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 7. Oktober 2020 im 

Verfahren ZES 2019 329, E. 5.3.3 f. S. 21).

Kantonsgericht Schwyz 18

aa) Der Gesuchsteller bringt vor, die Gesuchsgegnerin könne bei einem 

mutmasslichen Arbeitspensum von 60 % ein Nettoerwerbseinkommen von 

Fr. 3’000.00 pro Monat (inkl. 13. Monatslohn) erwirtschaften. Hinzu kämen 

noch die monatlichen Einnahmen aus der Vermietung ihrer Wohnung in Russ-

land von Fr. 390.00, sodass ihr ein Einkommen von insgesamt Fr. 3’390.00 

anzurechnen sei (KG-act. 12, S. 7 f. Rn. 12 und S. 19 Rn. 42). Die Gesuchs-

gegnerin wendet ein, sie habe ihre Stelle bei der K.________AG noch 

während der Probezeit gekündigt, weil sie während zwei Wochen am Stück 

ohne freies Wochenende habe arbeiten müssen und dies nicht mit ihrer Mut-

terrolle habe vereinbaren können (KG-act. 14, S. 5 f. Rn. 3.2 und 4.2-4.4).

aaa) Der Gesuchsteller verlangte bereits im bundesgerichtlichen Verfahren 

5A_496/2024, dass der Gesuchsgegnerin ein monatliches Einkommen von 

insgesamt Fr. 3’390.00 anzurechnen sei (vgl. ZK2 2023 14 und 19: KG-

act. 44/1, S. 16-18 Rn. 47-54). Das Bundesgericht äusserte sich nicht dazu 

(vgl. KG-act. 1), weshalb das Kantonsgericht grundsätzlich an seine Erwä-

gungen gebunden ist, wobei der seither eingetretene, entscheidwesentliche 

Sachverhalt zu aktualisieren ist (vgl. E. 2 oben).

bbb) Die Gesuchsgegnerin arbeitete vom 16. Juni 2025 bis 31. Juli 2025 in 

einem Arbeitspensum von 60 % als Pflegehelferin für die K.________AG im 

Z.________ und erzielte dabei ein Nettoeinkommen von insgesamt 

Fr. 3’436.60 (KG-act. 10, S. 9 Rn. 5.6c; KG-act. 14/1-14/3), was einem Betrag 

von Fr. 2’291.05 pro Monat entspricht. Vor dem 16. Juni 2025 und nach dem 

31. Juli 2025 war die Gesuchsgegnerin nicht arbeitstätig. Deshalb ist ihr nach 

wie vor ein hypothetisches Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit 

von Fr. 1’850.00 pro Monat anzurechnen, zumal sie bei einem Arbeitspensum 

von 50 %, welches Pensum ihr solange anzurechnen ist, bis die jüngste Toch-

Kantonsgericht Schwyz 19

ter F.________ in die Sekundarstufe I übertreten wird, im Z.________ monat-

lich Fr. 1’909.20 und somit nur wenig mehr erwirtschaftet hätte.

bb) Der Gesuchsteller äusserte sich erstmals in der Eingabe vom 19. August 

2025 zu einem allfälligen Einkommen der Gesuchsgegnerin mit Bezug auf die 

von ihr am 10. Juli 2023 gegründete Gesellschaft L.________GmbH, ohne 

aber darzulegen, weshalb es ihm nicht möglich gewesen sein soll, dieses 

Vorbringen bereits im ersten Rechtsgang vorzutragen (vgl. KG-act. 12, S. 7 

Rn. 11). Feststeht, dass ein allfälliges Einkommen der Gesuchsgegnerin be-

treffend die L.________GmbH im Entscheid vom 19. Juni 2024 keine Berück-

sichtigung fand. Weil der Gesuchsteller es unterliess, dieses Vorbringen 

rechtzeitig vorzutragen bzw. die Novenberechtigung zu begründen, kann er 

damit nun nicht mehr gehört werden. Und selbst wenn, vermöchte er daraus 

nichts zu seinen Gunsten abzuleiten: Die Gesuchsgegnerin führte im Zusam-

menhang mit der von ihr am 10. Juli 2023 gegründeten Gesellschaft 

L.________GmbH (KG-act. 12/2) aus, die entsprechende Geschäftsidee nicht 

umgesetzt zu haben, weshalb die Gesellschaft nur noch Kosten generiert ha-

be (KG-act. 14, S. 5 Rn. 3.3). Gestützt auf den Kontoauszug der Gemeinde 

Freienbach vom 28. August 2025 betreffend Staats- und Gemeindesteuern 

2023 und 2024 (KG-act. 14/4) ist entgegen dem Vorbringen des Gesuchstel-

lers (KG-act. 12, S. 7 Rn. 11) davon auszugehen, dass die Gesuchsgegnerin 

mit der L.________GmbH nicht aktiv war und kein Einkommen erzielte, das ihr 

als Einkommen hätte angerechnet werden können.

cc) Weil die monatlichen Einnahmen aus der Vermietung der Wohnung in 

Russland von Fr. 390.00 unbestritten blieben, ist der Gesuchsgegnerin bis 

zum Übertritt der jüngeren Tochter F.________ in die Sekundarstufe I (Ende 

Juli 2027; vgl. KG-act. 17, S. 2 und KG-act. 17/5) ein Einkommen von nach 

wie vor Fr. 2’240.00 pro Monat anzurechnen. Ab August 2027 ist der Ge-

Kantonsgericht Schwyz 20

suchsgegnerin ein Erwerbseinkommen zu einem Arbeitspensum von 80 % 

zuzumuten (BGE 147 III 308 E. 5.2 und 144 III 481 E. 4.7.6; 

BGer 5A_793/2023, 5A_794/2023 vom 4. Juli 2024 E. 8.3.1), weshalb alsdann 

sich ihr (hypothetisches) Einkommen auf Fr. 3’350.00 pro Monat (8/5 x 

Fr. 1’850.00 + Fr. 390.00) erhöhen wird. In Anbetracht dessen, dass gemäss 

dem unwidersprochen gebliebenem Vorbringen des Gesuchstellers noch im 

Jahr 2025 mit einem Scheidungsurteil der Einzelrichterin am Bezirksgericht 

Höfe zu rechnen (vgl. KG-act. 12, S. 18 Rn. 37) und somit das Scheidungsver-

fahren bereits fortgeschritten ist, ist ab August 2027 keine neue Phase zu bil-

den.

b) E.________, F.________ und I.________ sind die dem Gesuchsteller 

ausbezahlten Kinderzulagen als Einkommen anzurechnen. Der Gesuchsteller 

macht ab 1. November 2023 höhere Kinderzulagen in der Höhe von 

Fr. 268.00 (E.________) und Fr. 215.00 (F.________) sowie neu von 

Fr. 215.00 für Sohn I.________ geltend (KG-act. 6, S. 20 Rn. 35). Die Ge-

suchsgegnerin äussert sich nicht dazu (KG-act. 10, S. 25 f. ad Ziffer 35 bis 

36).

Im Beschluss vom 19. Juni 2024 ging das Kantonsgericht von folgenden mo-

natlichen Kinderzulagen der gemeinsamen Kinder der Parteien aus: Je 

Fr. 300.00 (bis 31. Juli 2023) resp. Fr. 250.00 (E.________) bzw. Fr. 200.00 

(F.________), jeweils ab 1. August 2023 (E. 4 S. 46 des Beschlusses). Es 

setzte die Kinderzulagen für die Phase 1 (6. Januar 2022 bis 31. Oktober 

2023) auf durchschnittlich Fr. 293.20 (E.________) resp. Fr. 286.35 

(F.________) fest (E. 5i/cc S. 63 des Beschlusses). Seit 1. Januar 2025 be-

tragen die Kinderzulagen im Kanton Zürich Fr. 215.00 (bis zum 12. Geburts-

tag) bzw. Fr. 268.00 (ab dem 12. Geburtstag bis zum 16. Geburtstag; 

www.svazurich.ch/Aktuell/Neuerungen/Höhere Familienzulagen ab 2025). 

http://www.svazurich.ch/Aktuell/Neuerungen

Kantonsgericht Schwyz 21

Dies ist im vorliegenden Verfahren zu berücksichtigen, zumal im Zeitpunkt der 

Beschwerde an das Bundesgericht vom 29. Juli 2024 die Erhöhung der Kin-

derzulagen nicht bekannt war und das Gericht gestützt auf die aktuellen Ver-

hältnisse zu entscheiden hat (vgl. E. 2 oben). Da F.________ am ________ 

geboren wurde, sind deren Kinderzulagen ab 1. März 2026 auf Fr. 268.00 pro 

Monat festzusetzen. Wegen der Erhöhung der Kinderzulagen sowie wegen 

der Umstände, dass ab März 2024 der Grundbetrag für F.________ auf 

Fr. 600.00 pro Monat zu erhöhen ist (vgl. E. 5b unten), dass ab 1. November 

2025 höhere Wohnkosten in den Bedarf des Gesuchstellers und dessen neue 

Familie aufzunehmen sind (vgl. E. 5c/dd unten), dass wegen des Besuchs von 

E.________ der M.________(Schule) ab August 2025 zusätzliche Kosten 

(Kosten für die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel, für Schulmaterial 

und für auswärtige Verpflegung) in deren Bedarf aufzunehmen sind 

(vgl. E. 5m unten) und dass in den Jahren 2023 bis 2026 unterschiedliche 

Steuern anfallen (vgl. E. 5o und 5p unten), sind neu insgesamt drei Unter-

haltsphasen zu bilden: 6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023 (Phase 1), 1. No-

vember 2023 bis 28. Februar 2026 (Phase 2) und ab 1. März 2026 (Phase 3). 

Für die Phase 2 ergeben sich folgende durchschnittliche Kinderzula-

gen/Ausbildungszulagen pro Monat: für E.________ Fr. 259.00 (1/28 x [14 x 

Fr. 250.00] + 14 x Fr. 268.00]) sowie für F.________ und I.________ jeweils 

Fr. 207.50 (1/28 x [14 x Fr. 200.00] + 14 x Fr. 215.00]).

5. Das Kantonsgericht hielt im Beschluss vom 19. Juni 2024 (E. 5j S. 63 f.) 

zusammenfassend fest, für die Parteien, E.________, F.________ und 

I.________ ergäben sich folgende Bedarfszahlen pro Monat (in Schweizer 

Franken):

Kantonsgericht Schwyz 22

06.01.2022-31.10.2023 (Phase 1)

Gesuchst. Gesuchsg. E.________ F.________ 

Grundbetrag    850.00 1’350.00    600.00    400.00
Wohnen 2’000.00 1’872.00    936.00    936.00
KVG/VVG    394.00    277.00    116.00    116.00
Mob./Verpfl.    220.00    300.00
Versicherungen      25.00      50.00
Kommunikation        0.00    150.00      25.00
Eiskunstlauf    125.00
Steuern    975.00    418.60    391.55    324.85
Total  4’464.00 4’417.60 2’193.55 1’776.85

ab 01.11.2023 (Phase 2)

Gesuchst. Gesuchsg. E.________ F.________ I.________

Grundbetrag    850.00 1’350.00    600.00    400.00    400.00
Wohnen 1’500.00 1’800.00    900.00    900.00    500.00
KVG/VVG    404.00    574.00    121.00    100.00    128.00
Mob./Verpfl.    220.00    300.00
Versicherungen      25.00      50.00
Kommunikation        0.00    150.00      25.00
Eiskunstlauf    125.00
Steuern    261.70    233.15    210.35    166.50      20.30
Total 3’260.70 4’457.15 1’981.35 1’566.50 1’048.30

a) In der Phase 1 sind nur die Bedarfszahlen der Parteien, von E.________ 

und von F.________, nicht aber auch diejenigen von H.________ in die mo-

natliche Unterhaltsberechnung aufzunehmen (Beschluss vom 19. Juni 2024 

E. 5a/aa S. 47 f.; vgl. auch KG-act. 1, E. 4.5.3). Dagegen ist bei der Berech-

nung des Unterhalts ab 1. November 2023 im Rahmen der Ermittlung des 

Betreuungsunterhalts für Sohn I.________ zu prüfen, inwieweit H.________ 

ihren Bedarf aufgrund dessen Betreuung nicht selbst zu decken vermag. So-

dann ist der Betreuungsunterhalt für I.________ nach der Lebenshaltungskos-

Kantonsgericht Schwyz 23

tenmethode zu bemessen und dabei das familienrechtliche Existenzminimum 

von H.________ zu berücksichtigen (vgl. E. 2 oben). 

b) Der Gesuchsteller macht im zweiten Rechtsgang höhere Grundbeträge 

für sich und H.________ geltend als vom Kantonsgericht im Beschluss vom 

19. Juni 2024 berücksichtigt wurde (E. 5b S. 49 des Beschlusses; vgl. KG-

act. 6, S. 12 Rn. 28b und S. 19 f. Rn. 30, 32 und 35). Darauf ist nicht einzuge-

hen, weil er hinsichtlich seines Grundbetrags im Rahmen seiner Beschwerde 

an das Bundesgericht nichts vortrug, bezüglich des Grundbetrags von 

H.________ das Bundesgericht auf die Rüge des Gesuchstellers nicht eintrat 

(KG-act. 1, E. 4.5.2 S. 14) und sich seither die Verhältnisse nicht geändert 

haben (vgl. E. 2 oben). Dagegen ist der Grundbetrag für F.________ ab ihrem 

10. Geburtstag und somit ab März 2024 auf Fr. 600.00 pro Monat zu erhöhen 

(vgl. Ziff. I der vorliegend anzuwendenden Richtlinien für die Berechnung des 

betreibungsrechtlichen Existenzminimums [Notbedarf] nach Art. 93 SchKG der 

Konferenz der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz vom 1. Juli 

2009, nachfolgend: Richtlinien; BGE 147 III 265 E. 7.2). Ihr Grundbetrag für 

die Phase 2 ist daher auf Fr. 571.45 pro Monat (4 x Fr. 400.00 + 24 x 

Fr. 600.00) festzusetzen.

c) Der Gesuchsteller bringt mit Eingabe vom 14. Juli 2025 vor, in beiden 

Unterhaltsphasen betrügen seine monatlichen Wohnkosten (in-

kl. Nebenkosten) Fr. 3’427.00, was belegt und angemessen sei. Sie hätten in 

der aktuellen 3.5-Zimmerwohnung zu wenig Platz und würden eine 4.5-

Zimmerwohnung benötigen, wofür eine Miete von mehr als Fr. 4’500.00 zu 

bezahlen wäre. Demgegenüber genösse die Gesuchsgegnerin mit den beiden 

Töchtern den Komfort eines eigenen Hauses, wofür ein höherer Betrag in de-

ren Bedarf aufgenommen worden sei. Würden deshalb die Wohnkosten der 

Gesuchsgegnerin ungekürzt übernommen, habe dies auch beim Gesuchstel-

Kantonsgericht Schwyz 24

ler zu erfolgen (KG-act. 6, S. 12 f. Rn. 28b). Der Gesuchsteller nimmt 

Fr. 2’200.00 (Phase 1) und Fr. 1’727.00 (ab 1. November 2023) in seinen mo-

natlichen Bedarf sowie je Fr. 863.00 in den Bedarf von I.________ und 

H.________ auf (KG-act. 6, S. 19 f. Rn. 32 und 35). In der Eingabe vom 

19. August 2025 bringt der Gesuchsteller weiter neu vor, wegen der Platzpro-

bleme in der aktuellen 3.5-Zimmerwohnung (65 m2) würden er und seine Fa-

milie per 1. November 2025 eine neue Wohnung in N.________ beziehen, 

wofür monatliche Mietkosten von Fr. 3’595.00 (inkl. Fr. 140.00 für einen Park-

platz) anfallen würden (KG-act. 12, S. 11 Rn. 16). Die Gesuchsgegnerin wen-

det mit Eingabe vom 11. August 2025 ein, der monatliche Mietzins der aktuel-

len Wohnung des Gesuchstellers und dessen Familie, die derzeit ausge-

schrieben werde und nicht zu klein sei, betrage lediglich Fr. 2’830.00 und es 

sei nur ein Betrag von je Fr. 1’000.00 in den Bedarf des Gesuchstellers und 

dessen Lebenspartnerin sowie einen solchen von Fr. 830.00 in den Bedarf 

von I.________ aufzunehmen (KG-act. 10, S. 21 unten, S. 25 unten und S. 26 

oben).

aa) Hinsichtlich der monatlichen Wohnkosten im Haushalt des Gesuchstel-

lers ist von den Ausführungen des Kantonsgerichts im Beschluss vom 19. Juni 

2024 auszugehen, wonach der Mietzins Fr. 2’830.00 betrage und sich per 

1. November 2023 auf Fr. 2’960.00 erhöhe. Bis zur Geburt von I.________ 

bzw. bis am 31. Oktober 2023 bleibe es bei den von der Erstinstanz in den 

Bedarf des Gesuchstellers aufgenommenen monatlichen Wohnkosten von 

Fr. 2’000.00 (E. 5c/bb S. 50 f. des Beschlusses).

bb) Insoweit der Gesuchsteller im vorliegenden Verfahren bereits für die 

Phase 1 monatliche Wohnkosten von insgesamt Fr. 3’427.00 behauptet, wo-

von Fr. 2’200.00 für sich (KG-act. 6, S. 12 Rn. 28b und S. 19 Rn. 32), ist dar-

auf nicht einzugehen, weil er dies weder im ersten Rechtsgang noch im Be-

Kantonsgericht Schwyz 25

schwerdeverfahren vor Bundesgericht vorbrachte und seine neuen Behaup-

tungen und Zahlungsbelege betreffend Nebenkosten die Zeit ab November 

2023 beschlagen (vgl. KG-act. 6/11; E. 2 oben), wogegen die Phase 1 ledig-

lich bis zum 31. Oktober 2023 andauert.

cc) Ab dem 1. November 2023 belief sich der vom Gesuchsteller zu leisten-

de monatliche Nettomietzins auf Fr. 2’960.00 (inkl. Nebenkosten von 

Fr. 400.00; KG-act. 6/11, S. 2). Indessen bezahlte er für das Jahr 2024 ge-

stützt auf seine neu eingereichten Unterlagen Nebenkosten von effektiv 

Fr. 6’071.30 (ohne die nicht zu berücksichtigenden Kehrichtgrundgebühren 

von Fr. 80.00; provisorische Heiz- und Nebenkostenabrechnung 2024 = KG-

act. 6/11, letzte Seite), was monatlich Fr. 505.95 entsprechen, sodass sich 

dessen Nettowohnkosten für das Jahr 2024 auf Fr. 3’065.95 beliefen. Eine 

Heiz- und Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2023 liegt nicht im Recht. Im 

Jahr 2021 betrugen die monatlichen Heiz- und Nebenkosten (exklusiv Keh-

richtgebühren) Fr. 327.05 und im Jahr 2022 Fr. 462.70 (ZK2 2023 14 und 19). 

Der Gesuchsteller leistete der O.________AG monatliche Zahlungen von 

Fr. 3’110.00 (November 2023 bis April 2024), Fr. 3’152.00, Fr. 2’300.15 und 

Fr. 150.00 (Mai 2024) und Fr. 3’302.00 (ab Juni 2024; KG-act. 6/11). Die re-

gelmässigen monatlichen Zahlungen sind höher als der Nettomietzins von 

Fr. 2’960.00 (inkl. Nebenkosten von Fr. 400.00). Der Gesuchsteller legt den 

Grund indes nicht dar. Ebenso wenig erklärt er, wofür die drei Zahlungen im 

Mai 2024 erfolgten. Dass die Zahlung von Fr. 2’300.15 die Heiz- und Neben-

kostenabrechnung 2023 betreffen soll und wofür die Nachzahlung vom 

31. Mai 2024 von Fr. 150.00 erfolgte (KG-act. 6/11, S. 1), ergibt sich auch 

nicht aus den entsprechenden Kontotransaktionen (KG-act. 6/11). Weil die 

Heiz- und Nebenkosten Jahr für Jahr anstiegen, sind ab 1. November 2023 

(bis 31. Oktober 2025, vgl. E. 5c/dd unten) solche in der Höhe von Fr. 505.95 

zu berücksichtigen und somit Wohnkosten von insgesamt ca. Fr. 3’066.00 

Kantonsgericht Schwyz 26

(Fr. 2’560.00 + Fr. 505.95) in den Bedarf des Gesuchstellers, I.________ und 

H.________ aufzunehmen. An diesen tatsächlichen Wohnkosten vermag das 

Vorbringen der Gesuchsgegnerin nichts zu ändern, wonach gemäss dem von 

ihr eingereichten Inserat die Wohnung des Gesuchstellers für monatlich 

Fr. 2’830.00 brutto ausgeschrieben sei (KG-act. 10, S. 10 oben und S. 21 un-

ten; KG-act. 10/10). Denn der Gesuchsteller belegt glaubhaft, dass seine 

Wohnung aktuell nicht ausgeschrieben ist (KG-act. 12, S. 11 f. Rn. 17 und 

S. 17 Rn. 35). So bestätigte P.________ von der Q.________AG mit E-Mail 

vom 19. August 2025, dass die Wohnung des Gesuchstellers nicht inseriert 

sei und es sich bei den von der Gesuchsgegnerin eingereichten Unterlagen 

um die Vermietungsdokumente aus dem Jahr 2019 handle, was am alten 

Q.________AG-Logo eines ehemaligen Q.________AG-Mitarbeiters und am 

alten Mietzins erkennbar sei (KG-act. 12/3).

Bei der Aufteilung der monatlichen Wohnkosten ab 1. November 2023 (bis 

31. Oktober 2025, vgl. E. 5c/dd unten) von ca. Fr. 3’066.00 ist zu beachten, 

dass nicht auszuschliessen ist, dass die gemeinsamen Kinder der Parteien, 

E.________ und F.________, mittelfristig den Gesuchsteller (wieder) besu-

chen und auch dort übernachten werden (vgl. Beschluss vom 19. Juni 2024 

E. 5c/bb S. 51), was im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren soweit be-

kannt unangefochten blieb (vgl. KG-act. 1). Daher sind die monatlichen 

Wohnkosten von Fr. 3’066.00 ermessensweise wie folgt aufzuteilen 

(vgl. Aeschlimann/Bäh-ler/Schweighauser/Stoll, Berechnung des Kindesunter-

halts - Einige Überlegungen zum Urteil des Bundesgerichts vom 11. Novem-

ber 2020 i.S. A. gegen B. 5A_311/2019, in: FamPra.ch 2021, 251 ff., 260 

m.w.H.): Gesuchsteller Fr. 1’533.00, H.________ Fr. 1’022.00 und I.________ 

Fr. 511.00.

Kantonsgericht Schwyz 27

dd) Gemäss dem neu im Recht liegenden Mietvertrag vom 27./29. Juli 2025 

werden der Gesuchsteller, dessen Lebenspartnerin und Sohn I.________ per 

1. November 2025 eine 5.5-Zimmerwohnung in N.________ beziehen. Der 

Mietzins inkl. Nebenkosten beläuft sich auf Fr. 3’455.00 pro Monat zuzüglich 

Fr. 140.00 für die Miete eines Tiefgaragenparkplatzes (KG-act. 12/2). Folglich 

sind bzw. rechtfertigt sich in Nachachtung möglicher Besuche und Übernach-

tungen der zwei Töchter der Parteien (vgl. E. 5c/cc oben) diese Wohnkosten 

von insgesamt Fr. 3’595.00 in den Familienbedarf des Gesuchstellers aufzu-

nehmen und wie folgt aufzuteilen: Gesuchsteller Fr. 1’798.00, H.________ 

Fr. 1’198.00 und I.________ Fr. 599.00.

ee) Gestützt auf die erfolgten Erwägungen ergeben sich folgende monatli-

che Wohnkostenanteile: für die Phase 1 Fr. 2’000.00 für den Gesuchsteller, 

für die Phase 2 (1. November 2023 bis 28. Februar 2026) für den Gesuchstel-

ler Fr. 1’570.85 (1/28 x [24 x Fr. 1’533.00] + [4 x Fr. 1’798.00]), für 

H.________ Fr. 1’047.15 (1/28 x [24 x Fr. 1’022.00] + [4 x Fr. 1’198.00]) und 

für I.________ Fr. 523.55 (1/28 x [24 x Fr. 511.00] + [4 x Fr. 599.00]) sowie für 

die Phase 3 (ab 1. März 2026) für den Gesuchsteller Fr. 1’798.00, für 

H.________ Fr. 1’198.00 und für I.________ Fr. 599.00.

d) Der Gesuchsteller führte in der Eingabe vom 14. Juli 2025 aus, unter 

dem Vorbehalt, dass seine Wohnkosten nicht gekürzt würden, nehme er auch 

die effektiven Wohnkosten der Gesuchsgegnerin in die Unterhaltsberechnung 

auf (KG-act. 6, S. 13 Rn. 28b). Indessen nahm er bei der Unterhaltsberech-

nung für die Zeit ab 1. November 2023 lediglich Wohnkosten von Fr. 1’600.00 

in den Bedarf der Gesuchsgegnerin sowie von je Fr. 800.00 in den Bedarf der 

beiden Töchter auf (vgl. KG-act. 6, S. 20 Rn. 35). Gleiches tat er in der Einga-

be vom 19. August 2025 (KG-act. 12, S. 18 Rn. 41). Eine Begründung hierfür 

fehlt. Auf das nicht weiter substanziierte Vorbringen des Gesuchstellers ist 

Kantonsgericht Schwyz 28

nicht einzugehen, nachdem er selbst im bundesgerichtlichen Beschwerdever-

fahren 5A_496/2024 noch von denselben Wohnkostenanteilen ausging 

(vgl. ZK2 2023 14 und 19: KG-act. 44/1, S. 22 f. Rn. 66 und 69) wie im Be-

schluss vom 19. Juni 2024 festgestellt (vgl. E. 5 Ingress oben) und keine be-

gründeten Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sich seither die Verhältnisse 

wesentlich geändert haben (vgl. E. 2 oben).

e) Die Krankenkassenprämien des Gesuchstellers für die Phase 1 von 

Fr. 394.00 pro Monat sind unbestritten (Beschluss vom 19. Juni 2024 E. 5e/aa 

S. 52 unten und S. 53 oben sowie E. 5j/aa S. 63; KG-act. 6, S. 19 Rn. 32).

aa) Das Kantonsgericht berücksichtigte im Beschluss vom 19. Juni 2024 ab 

dem 1. November 2023 Krankenkassenprämien von monatlich Fr. 404.00 im 

Bedarf des Gesuchstellers und Fr. 128.00 im Bedarf von I.________ (E. 5j/bb 

S. 64 des Beschlusses). Der Gesuchsteller stellt im vorliegenden Verfahren 

auf diese Krankenkassenprämien ab und behauptet neu solche in folgender 

Höhe: für sich Fr. 451.75 (2025), für seine Lebenspartnerin Fr. 403.00 (2024) 

und Fr. 452.35 (2025) sowie für seinen Sohn I.________ Fr. 147.35 (2025; 

KG-act. 6, S. 13 Rn. 28c), nimmt aber bereits ab dem 1. November 2023 die 

Krankenkassenprämien gemäss 2025 in den Bedarf auf (vgl. KG-act. 6, S. 20 

Rn. 35). Die Gesuchsgegnerin bestreitet die Angaben des Gesuchstellers und 

behauptet solche von monatlich Fr. 395.85 für den Gesuchsteller, Fr. 116.55 

für I.________ und Fr. 396.45 für H.________ (KG-act. 10, S. 22 oben).

bb) Der Gesuchsteller machte im ersten Rechtsgang folgende monatliche 

Krankenkassenprämien geltend: für sich Fr. 404.00 (2023) und Fr. 424.05 

(2024), für Sohn I.________ Fr. 128.00 (2023) und Fr. 126.00 (aktuell) sowie 

für seine Lebenspartnerin Fr. 403.00 (ZK2 2023 14: KG-act. 17, S. 4 f. Rn. 9; 

KG-act. 24, S. 2). Aus den damals eingereichten Versicherungspolicen der 

Kantonsgericht Schwyz 29

R.________(Versicherung I) ergeben sich für den Gesuchsteller und für Sohn 

I.________ für das Jahr 2024 Beträge von Fr. 424.05 und Fr. 132.95 (ZK2 

2023 14 und 19: KG-act. 24/9). Die gleichen Beträge für den Gesuchsteller 

und Sohn I.________ können den mit Eingabe vom 14. Juli 2025 eingereich-

ten Akten (KG-act. 6/12) entnommen werden, weshalb für das Jahr 2024 auf 

die Beträge von Fr. 424.05 und Fr. 132.95 abzustellen ist.

Weil nun der Bedarf von H.________ zu berücksichtigen ist, sind auf die vom 

Gesuchsteller neu eingereichten Unterlagen betreffend die Krankenkassen-

prämien seiner Lebenspartnerin abzustellen. Aus der Prämien- und Kosten-

übersicht 2023 der R.________(Versicherung I) vom Januar 2024 ergibt sich, 

dass sich die Krankenkassenprämien für H.________ auf insgesamt 

Fr. 4’879.20 beliefen (KG-act. 6/14). Darin ist aber auch die Rückvergütung für 

Umweltangaben von Fr. 5.20 enthalten, da gemäss Prämien- und Kosten-

übersicht 2023 des Gesuchstellers seine Prämien Fr. 4’910.40 (KG-act. 6/14) 

und somit Fr. 409.20 pro Monat betrugen, wogegen seine Prämien sich für 

das betreffende Jahr effektiv auf Fr. 404.00 beliefen (vgl. E. 5e/aa oben). Folg-

lich sind die Krankenkassenprämien von H.________ für das Jahr 2023 auf 

monatlich Fr. 401.40 festzusetzen. Für sie liegt für das Jahr 2024 keine Kran-

kenversicherungspolice im Recht. Indessen ergibt sich aus der Prämien- und 

Kostenübersicht 2024 der R.________(Versicherung I) vom Januar 2025, 

dass die Prämien total Fr. 5’139.60 betrugen (KG-act. 6/15) inkl. die Rückver-

gütung für Umweltangaben (vgl. KG-act. 6/12, Grundversicherung Gesuchstel-

ler; KG-act. 6/15, Prämien- und Kostenübersicht Gesuchsteller), die sich im 

Jahr 2024 auf monatlich Fr. 5.35 beliefen (vgl. KG-act. 6/12). Folglich sind die 

Krankenkassenprämien von H.________ für das Jahr 2024 auf Fr. 422.95 pro 

Monat festzusetzen.

Kantonsgericht Schwyz 30

cc) Die Krankenkassenprämien für das Jahr 2025 sind aufgrund der neu 

eingereichten Versicherungspolicen ausgewiesen: Fr. 451.75 für den Gesuch-

steller), Fr. 452.35 für H.________ und Fr. 147.35 für Sohn I.________ (KG-

act. 6/13).

dd) Nach dem Gesagten sind unter dem Titel Krankenkassenprämien fol-

gende Beträge in den monatlichen Bedarf aufzunehmen: 

- für den Gesuchsteller Fr. 394.00 (Phase 1 [6. Januar 2022 bis 31. Oktober 

2023]), Fr. 436.45 (Phase 2 [1. November 2023 bis 28. Februar 2026]; 1/28 x 

[2 x Fr. 404.00] + [12 x Fr. 424.05] + [14 x Fr. 451.75) und Fr. 451.75 (Phase 3 

[ab 1. März 2026]); 

- für H.________ Fr. 436.10 (Phase 2; 1/28 x [2 x Fr. 401.40] + [12 x 

Fr. 422.95] + [14 x Fr. 452.35];) und Fr. 452.35 (Phase 3); 

- für I.________ Fr. 139.65 (Phase 2; 1/28 x [2 x Fr. 126.00] + [12 x 

Fr. 132.95] + [14 x Fr. 147.35]) und Fr. 147.35 (Phase 3).

f) Der Gesuchsteller behauptet im zweiten Rechtsgang neu ungedeckte 

Gesundheitskosten von monatlich Fr. 143.00 für sich, Fr. 11.00 für 

I.________  und Fr. 85.00 für seine Lebenspartnerin und nimmt diese ab 

1. November 2023 im Betrag von je Fr. 100.00 in seinen Bedarf und denjeni-

gen seiner Lebenspartnerin sowie in der Höhe von Fr. 20.00 in den Bedarf 

seines Sohnes I.________ auf (KG-act. 6, S. 13 Rn. 28c und S. 20 Rn. 35). 

Die Gesuchsgegnerin bestreitet diese Kosten (KG-act. 10, S. 22 ad c und 

S. 25 f. ad Ziffer 35 bis 36 ).

Grundsätzlich wären die ungedeckten Gesundheitskosten des Gesuchstellers 

und seines Sohnes I.________ nur insoweit zu berücksichtigen, als Ersterer 

Kantonsgericht Schwyz 31

diese bereits im ersten Rechtsgang nicht hatte geltend machen können. In 

Nachachtung der bundesgerichtlichen Vorgaben sind aber auch deren unge-

deckte Gesundheitskosten für das Jahr 2023 einzubeziehen, zumal nur so ein 

verlässlicher Durchschnittswert errechnet werden kann. Die nicht versicherten 

Behandlungskosten der Krankenkasse beliefen sich in den Jahren 2023 und 

2024 im monatlichen Durchschnitt auf Fr. 85.65 (Fr. 699.00 + Fr. 1’356.00, 

davon 1/24) für den Gesuchsteller, Fr. 3.85 (Fr. 28.85 + Fr. 63.30, davon 1/24) 

für I.________ und Fr. 62.60 (Fr. 903.00 + Fr. 599.00) für H.________ 

(vgl. KG-act. 6/14 und 6/15). Im Februar 2024 fielen dem Gesuchsteller für 

den Brillenkauf insgesamt Fr. 957.00 an und im April 2025 bezahlte 

H.________ für die gekaufte Brille insgesamt Fr. 948.00 (KG-act. 6/15). Zu 

beachten ist dabei, dass grundsätzlich davon auszugehen ist, dass nicht jedes 

Jahr neue Brillen benötigt werden. Gegenteiliges wäre vom Anspruchsteller 

glaubhaft geltend zu machen, was er nicht tut. Unter diesen Umständen ist ab 

1. November 2023 je Fr. 100.00 in den Bedarf des Gesuchstellers und in den-

jenigen seiner Lebenspartnerin aufzunehmen. Dagegen sind ab 1. November 

2023 lediglich Fr. 3.85 im Bedarf von I.________ zu veranschlagen.

g) Die Gesuchsgegnerin bestreitet die vom Gesuchsteller für sich und sei-

ne Lebenspartnerin pauschal geltend gemachten Kosten für Versicherungen 

von je Fr. 25.00 (KG-act. 6, S. 20 Rn. 35; KG-act. 10, S. 25 ad Ziffer 35 bis 

36).

Das Kantonsgericht nahm bereits im Beschluss vom 19. Juni 2024 (vgl. E. 5f 

S. 54 f.) unter dem Titel "Versicherungen" einen Pauschalbetrag von Fr. 25.00 

in den monatlichen Bedarf des Gesuchstellers auf und das, obwohl die Ge-

suchsgegnerin selbst die Aufnahme solcher Pauschalkosten in den Bedarf 

von H.________ nicht bestritt. Die Versicherungskosten sind bei der Bemes-

sung der Unterhaltsbeiträge neu ab der Phase 2 ebenfalls in den Bedarf von 

Kantonsgericht Schwyz 32

H.________ aufzunehmen (vgl. E. 2 oben), und zwar in der Höhe von 

Fr. 25.00 pro Monat, zumal die Vorinstanz im Bedarf der Gesuchsgegnerin 

einen Betrag von Fr. 50.00 pro Monat berücksichtigte (angef. Verfügung, 

E. 3.3 S. 21 und S. 23).

h) Im Beschluss vom 19. Juni 2024 wurden die vom Gesuchsteller geltend 

gemachten monatlichen Kommunikationskosten von je Fr. 75.00 nicht in sei-

nen Bedarf und denjenigen seiner Lebenspartnerin aufgenommen mit der Be-

gründung, die G.________GmbH sei weder liquidiert noch im Liquidationssta-

dium und weise für das Geschäftsjahr 2022 einen Betriebsaufwand von insge-

samt rund Fr. 44’200.00 aus, unter anderem einen Verwaltungsaufwand von 

Fr. 23’076.90. Es sei somit nicht ohne Weiteres von der Hand zu weisen, dass 

der Gesuchsteller die Kosten für die Kommunikation über die eigene Gesell-

schaft abrechne (E. 5f S. 55 des Beschlusses).

aa) Der Gesuchsteller bringt neu vor, die Kommunikationskosten würden 

nicht von der G.________GmbH übernommen, weil Letztere seit dem 1. Ja-

nuar 2024 keinen Aufwand mehr ausweise. Daher sei ab 1. November 2023 

der gerichtsübliche Betrag von Fr. 150.00 (Billag, Telefon, Natel und Internet) 

in seinen Bedarf und im Betrag von Fr. 75.00 in den Bedarf seiner Lebens-

partnerin aufzunehmen (KG-act. 6, S. 13 f. Rn. 28d und S. 20 Rn. 35). Die 

Gesuchsgegnerin bestreitet dies und wendet ein, die Kommunikationskosten 

würden weiterhin von der G.________GmbH übernommen. Die vom Gesuch-

steller eingereichten Unterlagen würden keine Zahlungen des Gesuchstellers 

ausweisen (KG-act. 10, S. 22 ad d).

bb) Die G.________GmbH ist bislang nach wie vor weder liquidiert noch 

befindet sie sich im Liquidationsstadium, da der Gesuchsteller die Darlehens-

schulden der Gesellschafter (er und die Gesuchsgegnerin) gegenüber der 

Kantonsgericht Schwyz 33

Unternehmung zurückbezahlt (KG-act. 6/7, S. 1). Indessen wurden gemäss 

den neu eingereichten Unterlagen in den Jahren 2023 und 2024 keine Auf-

wendungen betreffend Telefon/Internet, sondern im Jahr 2024 im Wesentli-

chen nur noch Aufwendungen hinsichtlich "Buchführung, Recht- & Steuerbera-

tung" und "Liquidationskosten" (2024) verbucht (KG-act. 6/7, S. 3). Der Ge-

suchsteller macht glaubhaft, dass er für die zehnmonatige Periode von Juli 

2024 bis April 2025 Kosten für Internet und Mobiltelefon im Gesamtbetrag von 

rund Fr. 1’897.50 bezahlte, also Fr. 189.75 pro Monat (KG-act. 6/16). Es sind 

monatlich jeweils zwei Beträge für Mobiltelefon aufgeführt, weshalb davon 

auszugehen ist, dass im Gesamtbetrag auch die Kosten für das Mobiltelefon 

von H.________ enthalten sind. Daher sind – wie bei der Gesuchsgegnerin – 

monatlich Fr. 150.00 im Bedarf des Gesuchstellers und Fr. 39.75 im Bedarf 

von H.________ zu berücksichtigen. Dies bereits ab 1. November 2023, ob-

wohl nur von Juli 2024 bis April 2025 entsprechende Belege im Recht liegen, 

zumal es auf der Hand liegen dürfte, dass auch vom 1. November 2023 bis 

30. Juni 2024 Kosten für die Kommunikation anfielen und der Gesuchsteller 

diese nicht (mehr) über die G.________GmbH abrechnen konnte (vgl. KG-

act. 6/7, S. 3), sondern aus privaten Mittel finanzieren musste.

i) Sodann wurde im Beschluss vom 19. Juni 2024 ausgeführt, die 

S.________AG habe mit E-Mail vom 23. August 2023 bestätigt, dass der Ge-

suchsteller aus beruflichen resp. zeitsparenden Gründen auf ein Auto ange-

wiesen sei, weil er die Kunden in der Regel vor Ort in der ganzen Schweiz 

besuche, die oft nicht in unmittelbarer Nähe des jeweiligen Bahnhofs seien. Er 

habe am 4. September 2023 die Prämienrechnung der 

T.________(Versicherung II) vom 16. Juni 2023 eingereicht, gemäss welcher 

die Motorfahrzeugversicherung für den Maserati für die Zeit vom 12. Juni 2023 

bis 31. Dezember 2023 Fr. 1’497.95 betragen und worauf er handschriftlich 

vermerkt habe, dass die Rechnung am 14. Juli 2023 bezahlt worden sei. 

Kantonsgericht Schwyz 34

Trotzdem seien die vom Gesuchsteller geltend gemachten Kosten für Mobilität 

von Fr. 600.00 pro Monat nicht in dessen Bedarf aufzunehmen, da nicht aus-

zuschliessen sei, dass er die Fahrzeugkosten über seine eigene Gesellschaft, 

die für das Geschäftsjahr 2022 unter anderem einen Betriebsaufwand von 

insgesamt rund Fr. 44’200.00 ausweise und der auch einen Fahrzeugaufwand 

von Fr. 5’601.90 umfasse, abrechne, zumal er sich zu diesem Einwand der 

Gesuchsgegnerin nicht habe vernehmen lassen (E. 5g/aa S. 55 f. des Be-

schlusses).

aa) Der Gesuchsteller bringt vor, er arbeite jeden Tag vor Ort bei Kunden 

seiner Arbeitgeberin in der ganzen Schweiz, die nicht in unmittelbarer Nähe 

des jeweiligen Bahnhofs oder der entsprechenden Busstation situiert seien. Er 

benötige deshalb sein Fahrzeug für seine Arbeitstätigkeit bzw. dieses stelle für 

ihn ein Kompetenzgut dar (KG-act. 6, S. 14 Rn. 28e). Weder im Arbeitsvertrag 

noch in den Lohnabrechnungen 2023 und 2024 sei die Bezahlung von Spesen 

vermerkt, weil er seine Fahrten zu den Kunden und seine Mittagessen eben 

selber bezahlen müsse (KG-act. 12, S. 19 Rn. 44; vgl. auch KG-act. 15). Der 

Gesuchsteller schätzt seine beruflichen Fahrtkosten auf monatlich 

Fr. 1’452.00 (100 km x 22 Arbeitstage x Fr. 0.60) und berücksichtigt ab 1. No-

vember 2023 solche im Betrag von Fr. 600.00 in seinem Bedarf, weil er 

gemäss den Jahresrechnungen 2023 und 2024 der G.________GmbH weder 

diese Kosten noch andere über das Geschäft abrechnen könne, da seine Un-

ternehmung nicht mehr operativ tätig sei und aktenkundig keinen Umsatz 

mehr erziele und er deren Rechnungen privat bezahle (KG-act. 6, S. 14 f. 

Rn. 28e und S. 19 f. Rn. 32 und 35; vgl. auch KG-act. 12, S. 11 Rn. 16). Die 

Gesuchsgegnerin bestreitet die Fahrtkosten. Der Gesuchsteller arbeite weiter-

hin von Zuhause aus und lege dem Gericht keine konkreten Fahrspesen vor. 

Müsse er zu Kunden reisen, könne er die entsprechenden Spesen bei seiner 

Kantonsgericht Schwyz 35

Arbeitgeberin in Rechnung stellen (KG-act. 10, S. 22 ad e; KG-act. 10, S. 29 

ad Ziff. 52).

bb) U.________ von der S.________AG bestätigte mit E-Mail vom 23. Au-

gust 2023, dass der Gesuchsteller die Kunden, die oft nicht in unmittelbarer 

Nähe des jeweiligen Bahnhofs seien, in der Regel vor Ort in der ganzen 

Schweiz besuche und hierfür sein Fahrzeug nutze. Er sei aus beruflichen 

Gründen bzw. aus Zeitersparnis auf ein Auto angewiesen (KG-act. 6/17). Da-

raus ist zu schliessen, dass der Gesuchsteller nicht regelmässig im Homeoffi-

ce arbeitet bzw. arbeiten kann (vgl. auch E. 3i/bb oben). Gleichwohl werden in 

den Lohnausweisen 2023 (01.08.2023-31.12.2023) und 2024 keine Spesen-

vergütungen aufgeführt. Zwar wird darin vermerkt, dass das Spesenreglement 

durch den Kanton Zürich genehmigt worden sei (KG-act. 6/3 und 6/6). Indes-

sen führte V.________ von der S.________AG mit E-Mail vom 2. September 

2025 aus, sie hätten ein Spesenreglement, doch seien im Arbeitsvertrag des 

Gesuchstellers in Ziffer 10 Spesen ausgeschlossen worden (KG-act. 15/1), 

was zutreffend ist (vgl. KG-act. 15/2). Der Gesuchsteller machte in den Steu-

ererklärungen 2023 und 2024 zwar keine effektiven Berufsauslagen, dafür 

aber Pauschalspesen von Fr. 6’900.00 geltend (KG-act. 6/5, S. 8; KG-act. 6/6, 

S. 9). Dass der Gesuchsteller die Fahrtkosten nicht mehr über die 

G.________GmbH verbucht, lässt sich schliesslich aus der neu eingereichten 

Erfolgsrechnung per 31. Dezember 2024 entnehmen (vgl. KG-act. 6/7 und 

12/4). Somit sind die dem Gesuchsteller anfallenden Fahrtkosten für die Aus-

übung seiner Arbeitstätigkeit in dessen Bedarf aufzunehmen.

cc) Der Gesuchsteller kann mindestens 20 Ferientage pro Jahr beziehen 

(KG-act. 15/2). An diesen Tagen sowie an ca. zehn Feiertagen pro Jahr 

(vgl. Nationale und allgemeine Feiertage) arbeitet er nicht. Bei durchschnittlich 

ca. 22 Arbeitstagen pro Monat entsprechen die 30 freien Tage umgerechnet 

Kantonsgericht Schwyz 36

1.36 Monate (1 : 22 x 30). Daher würden die vom Gesuchsteller geltend ge-

machten monatlichen Fahrtkosten von Fr. 600.00 ca. 40 km pro Arbeitstag 

entsprechen (Fr. 600.00 x 10.64/12 Mt. : 22 Tage : Fr. 0.60). Gemäss Bestäti-

gung der Arbeitgeberin besucht der Gesuchsteller in der Regel Kunden vor 

Ort in der ganzen Schweiz (KG-act. 6/17 und 12/4). Nicht hervor geht daraus, 

an wie vielen Tagen der Gesuchsteller Kunden besucht. Dessen Vorbringen, 

wonach er jeden Tag vor Ort bei Kunden arbeite, bleibt somit unbelegt. Eben-

so wenig spricht sich die Bestätigung der Arbeitgeberin darüber aus, wo in der 

Schweiz sich die Kunden befinden. Auch der Gesuchsteller substanziiert sol-

ches nicht. Er behauptet lediglich, manchmal am gleichen Tag Kunden an 

unterschiedlichen Orten zu besuchen und die letzten Kunden seien in Bern-

Münsingen, Oberägeri, Stein am Rhein und Winterthur gewesen (KG-act. 6, 

S. 14 Rn. e). Daher sind ab 1. November 2023 für Mobilität ermessensweise 

Fr. 500.00 pro Monat, was täglich rund 34 km entspräche, und zusammen mit 

der auswärtigen Verpflegung von Fr. 220.00 (vgl. E. 5j unten) total Fr. 720.00 

in den Bedarf des Gesuchstellers aufzunehmen.

j) Die im Beschluss vom 19. Juni 2024 berücksichtigten Mehrauslagen für 

auswärtige Verpflegung von Fr. 220.00 im monatlichen Bedarf des Gesuch-

stellers (E. 5g/bb S. 56 des Beschlusses) sind im vorliegenden Verfahren un-

bestritten (KG-act. 6, S. 14 Rn. 28e und S. 20 Rn. 35; KG-act. 10, S. 22).

k) Die Gesuchsgegnerin macht im Zusammenhang mit ihrer Arbeitstätigkeit 

im Z.________ geltend, es seien monatliche Kosten für auswärtige Verpfle-

gung von Fr. 130.00 und ein Generalabonnement der SBB von Fr. 355.00 in 

ihren Bedarf aufzunehmen (KG-act. 10, S. 22 ad e). Der Gesuchsteller bestrei-

tet diese Kosten. Weil die Altersheime über Kantinen, namentlich diejenige in 

Zürich, verfügen würden, die für ihre Mitarbeiter vergünstigtes Essen anböten, 

seien keine Auslagen für Auswärtsessen in den Bedarf der Gesuchsgegnerin 

Kantonsgericht Schwyz 37

aufzunehmen. Um zum mutmasslichen Arbeitsort in Zürich zu gelangen, 

benötige die Gesuchsgegnerin lediglich ein Monatsabonnement zum Preis 

von Fr. 87.00 (KG-act. 12, S. 8-10 Rn. 13 und S. 17 Rn. 36). Trotzdem 

berücksichtigt der Gesuchsteller für alle Phasen unter dem Titel "Mobi-

lität/Verpflegung" jeweils Fr. 300.00 im Bedarf der Gesuchsgegnerin (KG-

act. 6, S. 19 f. Rn. 32 und 35). Letzterer Betrag, der unbestritten blieb, fand 

denn auch Eingang im Beschluss vom 19. Juni 2024 unter der monatlichen 

Bedarfsposition der Gesuchsgegnerin für "Mobilität/Verpflegung" (E. 5j S. 64 

des Beschlusses).

Die Gesuchsgegnerin war lediglich vom 16. Juni 2025 bis 31. Juli 2025 in ei-

nem Pensum von 60 % als Pflegehelferin für die K.________AG im 

Z.________ arbeitstätig (vgl. E. 4a/aa/bbb oben). Die Distanz von ihrem 

Wohnort an der W.________strasse xx zu ihrem Arbeitsort an der 

X.________strasse yy betrug ca. 2.5 km, für dessen Zurücklegung sie mit den 

öffentlichen Verkehrsmitteln rund 20 Minuten benötigt hätte. Ein Jahresabon-

nement für diese Strecke, Tarifzonen zz und aa der ZVV, kostet Fr. 586.00 

(KG-act. 14/7) und somit Fr. 48.85 pro Monat. Damit besteht kein begründeter 

Anlass, die im Beschluss vom 19. Juni 2024 im monatlichen Bedarf der Ge-

suchsgegnerin berücksichtigten Kosten für "Mobilität/Verpflegung" von 

Fr. 300.00 (vgl. E. 5g/cc S. 57 und E. 5j S. 63 f. des Beschlusses) zu erhöhen.

l) aa) Die Gesuchsgegnerin will monatliche Kosten für den Mittagstisch 

(Montag, Dienstag und Donnerstag) von Fr. 189.00 sowie für die Musikschule 

von Fr. 87.00 im Bedarf von F.________ berücksichtigt haben (KG-act. 10, 

S. 9 Rn. 5.6d). Der Gesuchsteller bestreitet, dass F.________ an drei Tagen 

pro Woche den Mittagstisch besuche und die Kosten für den Mittagstisch re-

gelmässig anfallen würden (KG-act. 12, S. 10 Rn. 14).

Kantonsgericht Schwyz 38

Der Gesuchsgegnerin wird seit Beginn der Phase 1 neben dem effektiven 

Monatseinkommen aus der Vermietung einer Wohnung in St. Petersburg von 

Fr. 390.00 auch ein hypothetisches Erwerbseinkommen von Fr. 1’850.00 an-

gerechnet (vgl. E. 4a oben). Deswegen berücksichtigte das Kantonsgericht 

bereits im Beschluss vom 19. Juni 2024 unter dem Titel "Mobilität und Ver-

pflegung" (hypothetisch) Fr. 300.00 pro Monat im Bedarf der Gesuchsgegnerin 

(vgl. E. 5k oben). Die Gesuchsgegnerin macht indessen erstmals im vorlie-

genden Verfahren (tatsächliche) Drittbetreuungskosten geltend, ohne aber 

darzulegen, weshalb sie diese Position nicht schon im ersten Rechtsgang gel-

tend machte resp. geltend machen konnte. Standen die Drittbetreuungskosten 

von F.________ bislang nicht zur Beurteilung, weil die Gesuchsgegnerin es 

unterliess, diese bis heute geltend zu machen bzw. ein allfälliges ausser Acht 

lassen im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren zu thematisieren, haben 

diese im vorliegenden Verfahren unberücksichtigt zu bleiben (vgl. E. 2 oben).

bb) Die Kosten für die Musikschule von F.________ betreffen Freizeitakti-

vitäten, die nicht in deren erweiterten Bedarf aufzunehmen, sondern aus dem 

Überschuss zu finanzieren sind (vgl. BGer 5A_668/2021 vom 19. Juli 2023 

E. 2.6), zumal der Gesuchsteller diese der Gesuchsgegnerin nicht zugesteht 

(KG-act. 12, S. 10 Rn. 14).

m) Die Tochter E.________ besucht seit August 2025 die vierjährige Aus-

bildung zur Kauffrau EFZ an der M.________(Schule). Der Kanton Schwyz 

übernimmt gemäss seinem Schreiben vom 12. Juni 2025 die Kosten für das 

Schulgeld von Fr. 8’500.00 (Schuljahre 2025/2026 und 2026/2027) 

bzw. Fr. 3’500.00 (Schuljahre 2027/2028 und 2028/2029) pro Semester. Die 

Kosten für Schulbücher, Exkursionen usw. muss E.________ selber bezahlen 

(KG-act. 10/8). Die Gesuchsgegnerin bringt vor, dass monatliche Kosten für 

das Mittagessen von Fr. 210.00, Schulbücher/Computer/Schulmaterial von 

Kantonsgericht Schwyz 39

Fr. 140.00 sowie die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel nach Zürich 

von Fr. 170.00 in den Bedarf von E.________ aufzunehmen seien (KG-

act. 10, S. 9 Rn. 5.6e). Der Gesuchsteller wendet ein, weil das Mittagessen in 

Schulkantinen vergünstigt sei, würden E.________ keine zusätzlichen Kosten 

anfallen, die nicht bereits im Grundbetrag enthalten seien. Er anerkennt ledig-

lich die Kosten für ein Junioren-Monatsabonnement von Y.________ nach 

Zürich, die sich auf Fr. 63.00 belaufen würden (KG-act. 12, S. 10 Rn. 15). Die 

Gesuchsgegnerin äussert sich zur Mittagsverpflegung von E.________ ledig-

lich insoweit, als entsprechende Verpflegungskosten anfallen würden, weil die 

Schule von E.________ auswärts stattfinde (KG-act. 14, S. 6 f. Rn. 4.5-4.8).

aa) Gemäss Ziffer II.b der Richtlinien können Mehrauslagen für auswärtige 

Verpflegung von Fr. 9.00 bis Fr. 11.00 für jede Mahlzeit in den Bedarf aufge-

nommen werden, wenn glaubhaft gemacht wird, dass solche anfallen. Weil 

E.________ in Zürich die Schule besucht, muss sie sich über Mittag auswärts 

verpflegen, weshalb die diesbezüglichen Kosten nicht im Grundbetrag enthal-

ten sind. Die Gesuchsgegnerin bestreitet nicht, dass sich E.________ ver-

günstigt in einer Schulkantine verpflegen kann (vgl. KG-act. 12, S. 10 Rn. 15 

und KG-act. 14, S. 6 Rn. 4.6), ohne sich aber zur Höhe der effektiv anfallen-

den Verpflegungskosten zu äussern, was jedoch hätte erwartet werden dür-

fen. Folglich ist nicht der gesamte Betrag pro Mahlzeit von Fr. 9.00 bis 

Fr. 11.00 zu berücksichtigen, sondern dieser ist ermessensweise auf Fr. 5.00 

für jedes Mittagessen als Mehrauslagen festzulegen. Unter Berücksichtigung 

von Schulferien und Feiertagen ist von jährlich 40 Verpflegungswochen aus-

zugehen, sodass ab August 2025 für auswärtige Verpflegung Fr. 83.35 pro 

Monat in den Bedarf von E.________ aufzunehmen sind (5 x 40 : 12 x 

Fr. 5.00). Für die Phase 2 (1. November 2023 bis 28. Februar 2026) sind da-

her Fr. 20.85 ([21 x Fr. 0.00] + [7 x Fr. 83.35], davon 1/28) in den Bedarf von 

E.________ aufzunehmen.

Kantonsgericht Schwyz 40

bb) Der Kanton Schwyz übernimmt die Lernendenpauschale für E.________ 

von Fr. 700.00 pro Semester nicht, welche die Kosten wie Lehrmittel, Diplome, 

Kopien, Prüfungsvorbereitungen, Lernplattformen etc. beinhaltet (KG-act. 10/8 

und KG-act. 14/6). E.________ benötigt in der Schule einen Laptop (KG-

act. 14/5), wobei dessen Anschaffung für die vierjährige Ausbildung lediglich 

einmal anfallen dürfte. Daher sind ab August 2025 unter dem Titel 

M.________ (Schule) rund Fr. 130.00 pro Monat in den Bedarf von 

E.________ aufzunehmen. Für die Phase 2 ist ein Betrag von Fr. 32.50 ([21 x 

Fr. 0.00] + [7 x Fr. 130.00], davon 1/28) im Bedarf von E.________ zu berück-

sichtigen.

cc) E.________ wohnt nach wie vor bei ihrer Mutter in Y.________ und 

benötigt ab August 2025 für den Besuch der M.________ (Schule) gemäss 

Zonenplan des ZVV insgesamt sieben Tarifzonen, weil die Tarifzone 110 

(Stadt Zürich) doppelt gezählt wird. Der Preis für ein Jahresabonnement ab 

sechs Zonen beträgt Fr. 1’663.00 (KG-act. 14/7). Somit sind unter dem Titel 

Mobilität ab August 2025 Fr. 138.60 pro Monat im Bedarf von E.________ zu 

berücksichtigen. Für die Phase 2 ergibt sich ein Betrag von Fr. 34.65 ([21 x 

Fr. 0.00] + [7 x Fr. 138.60], davon 1/28.

n) Das Kantonsgericht nahm mit Beschluss vom 19. Juni 2024 für den Eis-

kunstlauf die vom Gesuchsteller zugestandenen Fr. 125.00 pro Monat in den 

Bedarf von E.________ auf (E. 5h S. 57 f. und E. 5j S. 63 f. des Beschlusses). 

Der Gesuchsteller veranschlagt vorliegend ab 1. November 2023 keine Kos-

ten mehr für den Eiskunstlauf im Bedarf von E.________, ohne dies zu be-

gründen (KG-act. 6, S. 10-18 Rn. 28 f. und S. 20 f. Rn. 35). I.________ wurde 

am ________ geboren, worüber der Gesuchsteller das Kantonsgericht infor-

mierte (ZK2 2023 14: KG-act. 20). In der Folge liess insbesondere er dem 

Kantonsgericht verschiedene Eingaben (und Unterlagen) zukommen, letzt-

Kantonsgericht Schwyz 41

mals am 26. Februar 2024 (ZK2 2023 14 und 19: KG-act. 24, 26, 29 und 36). 

Der Gesuchsteller monierte damals zu keiner Zeit den Posten "Eiskunstlauf" 

im Bedarf von E.________. Der Beschluss im ersten Rechtsgang erging am 

19. Juni 2024. Auch in seiner Beschwerde an das Bundesgericht vom 29. Juli 

2024 führte er diese Kostenstelle im Bedarf von E.________ ausdrücklich auf 

(ZK2 2023 14 und 19: KG-act. 44/1, S. 22 f. Rn. 66 und 69). War dieser Pos-

ten folglich nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens und liegen 

keine Anhaltspunkte dafür vor, dass sich seither die Verhältnisse (wesentlich) 

geändert haben, die es zu beachten gälte, erübrigen sich weitere Ausführun-

gen dazu (vgl. E. 2 oben).

o) Weiter wurden mit Beschluss vom 19. Juni 2024 die aus dem Erwerbs-

einkommen des Gesuchstellers resultierenden Steuern in dessen Bedarf 

(E. 5i/aa S. 58-60 des Beschlusses) berücksichtigt. Dagegen fanden die vom 

Gesuchsteller zufolge des Abbaus der Kontokorrentschuld zusätzlich geltend 

gemachten Steuern im Bedarf keine Beachtung, weil er die Tilgung der ent-

sprechenden Nachsteuern nicht glaubhaft belegt hatte (E. 5i/bb S. 60 f. des 

Beschlusses).

aa) Der Gesuchsteller hält daran fest, dass er Steuern aus dem Abbau der 

Kontokorrentschuld, die einst Fr. 1’500’000.00 betrugen, zu bezahlen habe, 

indem die G.________GmbH jährliche Dividenden zugunsten der beiden Ge-

sellschafter (Gesuchsteller 19/20 und Gesuchsgegnerin 1/20) beschliesse, die 

aber nicht ausbezahlt, sondern durch Verrechnung der Kontokorrentforderung 

getilgt würden. Daher müsse er heute neben seinem effektiven Erwerbsein-

kommen zusätzlich eine Dividende in seiner Steuererklärung deklarieren, ob-

wohl er kein Geld ausbezahlt erhalte. Aus den neu eingereichten Steuerer-

klärungen und Steuerrechnungen ergäben sich monatliche Steuern von 

Fr. 2’184.00 (2023) resp. Fr. 3’270.00 (2024). Es seien für alle Phasen Steu-

Kantonsgericht Schwyz 42

ern im Betrag von Fr. 2’491.00 in seinen monatlichen Bedarf aufzunehmen 

(KG-act. 6, S. 15-17 Rn. 28f). In der Bedarfsrechnung berücksichtigt der Ge-

suchsteller indessen monatliche Steuern in der Höhe von Fr. 2’000.00 für sich 

(Phase 1) bzw. Fr. 2’184.00 für sich, Fr. 20.00 für I.________ und Fr. 100.00 

für H.________ (Phase 2; KG-act. 6, S. 19 f. Rn. 32 und 35; vgl. auch KG-

act. 12, S. 18 Rn. 41). Das bisher Ausgeführte zum Einkommen und zur Steu-

erbelastung könne der privaten Veranlagungsverfügung für das Jahr 2023 

entnommen werden (KG-act. 12, S. 14 Rn. 22e).

Die Gesuchsgegnerin bestreitet die Berechnungen und Steuerberechnungs-

blätter des Gesuchstellers zufolge fehlender Steuerverfügungen und wendet 

ein, weil der Gesuchsteller laufend Dividendenzahlungen habe ausführen 

müssen, seien ihm auch die vorgängig abgezogenen Verrechnungssteuern 

wieder gutgeschrieben worden. Heute betrage das Darlehen der 

G.________GmbH gegenüber dem Gesuchsteller lediglich noch 

Fr. 32’082.30, weshalb die Steuerlast ab dem Jahr 2025 nicht mehr so hoch 

ausfallen werde wie in den vorangegangenen Jahren. Im Jahr 2025 werde es 

letztmals zu einer Verrechnungssteuergutschrift von Fr. 124’600.00 kommen, 

die in diesem Jahr aber nicht mehr versteuert werden müsse, weil dies bereits 

im Jahr 2024 geschehen sei (KG-act. 10, S. 22 unten bis S. 24 Mitte). Der 

Gesuchsteller schliesst, die Gesuchsgegnerin stelle die Steuerlast für die Jah-

re 2022 bis 2024 nicht in Abrede. Zwar treffe zu, dass im Jahr 2025 nur noch 

eine Dividende von Fr. 32’082.00 zu versteuern sei. Doch steige seine Steuer-

last, weil er per 1. November 2025 nach N.________ umziehe. Der Einfach-

heit halber könne von der gleichen Steuerlast ausgegangen werden, weil noch 

im Jahr 2025 mit dem Scheidungsurteil zu rechnen sei (KG-act. 12, S. 17 f. 

Rn. 37).

Kantonsgericht Schwyz 43

bb) Soweit es die finanziellen Mittel zulassen, sind die Steuern in das famili-

enrechtliche Existenzminimum aufzunehmen. Beim Barbedarf des Kindes 

gehört zum familienrechtlichen Existenzminimum namentlich die Ausschei-

dung eines Steueranteils (BGE 147 III 265 E. 7.2).

cc) Die Vorbringen des Gesuchstellers gründen auf den Steuererklärungen 

2023 und 2024 vom 20. August 2024 und 10. Juli 2025, den Steuerrechnun-

gen vom 27. August 2024 und 16. September 2024 (KG-act. 6, S. 16; KG-

act. 6/5, 6/6 und 6/18), der Veranlagungsverfügung 2023 vom 11. August 

2025 (KG-act. 12, S. 14 Rn. 22e; KG-act. 12/9) sowie den definitiven Veranla-

gungsverfügungen und Rechnungen 2022, die allesamt vom 19. Mai 2025 

datieren (KG-act. 18/1) und die der Gesuchsteller gestützt auf die Editionsver-

fügung der Verfahrensleitung vom 8. September 2025 am 16. September 

2025 einreichte (KG-act. 16 und 18). Die aktualisierten Steuerzahlen standen 

dem Gesuchsteller im ersten Rechtsgang und im Zeitpunkt der Beschwerde-

erhebung ans Bundesgericht zweifelsohne noch nicht zur Verfügung. Daher 

sind im vorliegenden Verfahren die aktualisierten Steuerzahlen zu berücksich-

tigen, da sie sich im Rahmen des Tatsachenkomplexes bewegen, die das 

Kantonsgericht nach Massgabe des bundesgerichtlichen Rückweisungsent-

scheids neu zu beurteilen hat, weil die Höhe der strittigen Unterhaltsbeiträge 

auch von der Steuerhöhe und somit vom Bedarf des Gesuchstellers abhängt 

(vgl. auch E. 3d oben) und letztlich auch als nicht unerheblich zu taxieren ist.

Kantonsgericht Schwyz 44

dd) Phase 1 (6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023)

Zur Berechnung des steuerbaren Einkommens ist von einem durchschnittli-

chen Erwerbseinkommen von ca. Fr. 173’125.00 (12 x Fr. 14’427.10) auszu-

gehen (vgl. E. 3d oben). Gestützt auf die definitive Steuerveranlagungsverfü-

gung 2022 vom 19. Mai 2025 ist im Jahr 2022 der Eigenmietwert von 

Fr. 9’110.00 (kantonale Steuern) resp. Fr. 9’566.00 (Bundessteuern) hinzuzu-

rechnen (KG-act. 18/1). Im Jahr 2023 sind im Unterschied zum Jahr 2022 

ausserdem (erhebliche) Wertschriftenerträge bzw. von der G.________GmbH 

zugunsten der beiden Gesellschafter beschlossene, nicht ausbezahlte, son-

dern durch Verrechnung der Kontokorrentforderung getilgte Dividenden zum 

Einkommen zu addieren (KG-act. 12/9 und KG-act. 18/1). Diese belaufen sich 

auf Fr. 159’231.00 (Fr. 318’310.00 ./. Fr. 159’079.00; kantonale Steuern) 

bzw. Fr. 222’863.00 (Fr. 318’310.00 ./. Fr. 95’447.00; Bundessteuern; vgl. KG-

act. 12/9). Davon sind folgende in den Veranlagungsverfügungen 2022 und 

2023 aufgeführte Beträge in Abzug zu bringen (vgl. KG-act. 18/1 und KG-

act. 12/9): Beiträge an die 3. Säule von Fr. 6’883.00 (2022) bzw. Fr. 7’056.00 

(2023), Abzug für erwerbstätige Alleinerziehende von Fr. 3’200.00 (kantonale 

Steuern 2023), Liegenschaftsunterhaltskosten von Fr. 1’822.00 (kantonale 

Steuern 2022) resp. Fr. 1’913.00 (Bundessteuern 2022), private Schuldzinsen 

von Fr. 12’382.00 (2022) bzw. Fr. 15’029.00 (2023), Versicherungsprämien 

und Zinsen von Sparkapitalien von Fr. 3’200.00 (Kantonale Steuern 2022), 

Fr. 1’700.00 (Bundessteuern 2022), Fr. 3’600.00 (kantonale Steuern 2023) 

resp. Fr. 2’500.00 (Bundessteuern 2023), allgemeiner Abzug von Fr. 3’200.00 

(kantonale Steuer 2022) bzw. Fr. 9’500.00 (kantonale Steuer 2023) sowie 

Kinderabzug von Fr. 9’000.00 (kantonale Steuer 2023) resp. Fr. 6’600.00 

(Bundessteuern 2023). Im Weiteren sind diejenigen Unterhaltszahlungen ab-

zuziehen, die der Gesuchsteller gemäss vorliegendem Beschluss für die Pha-

se 1 mutmasslich zu bezahlen hat, mithin rund Fr. 100’000.00. Demnach be-

Kantonsgericht Schwyz 45

trägt das steuerbare Jahreseinkommen Fr. 54’748.00 (kantonale Steuern 

2022), Fr. 59’813.00 (Bundessteuern 2022), Fr. 184’971.00 (kantonale Steu-

ern 2023) und Fr. 264’803.00 (Bundessteuern 2023). Im Gegensatz zum Jahr 

2023 musste der Gesuchsteller im Jahr 2022 bei den kantonalen Steuern zu-

sätzlich ein Vermögen von Fr. 516’000.00 versteuern (vgl. KG-act. 18/1). An-

hand des Steuerkalkulators für den Kanton Schwyz ergeben sich folgende 

Steuerbeträge: Fr. 4’437.15 (2022) und Fr. 34’741.45 (2023). Weil die Phase 1 

vom 6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023 dauert, ist für diese Phase ein 

durchschnittlicher Steuerbetrag von Fr. 1’517.65 pro Monat (1/22 x 

[Fr. 4’437.15 + 10/12 x Fr. 34’741.45]) in den Bedarf des Gesuchstellers auf-

zunehmen.

ee) Phase 2 (1. November 2023 bis 28. Februar 2026)

aaa) Für die Monate November 2023 und Dezember 2023 ist zu beachten, 

dass dem Erwerbseinkommen von Fr. 13’776.60 pro Monat (vgl. E. 3d oben) 

zusätzlich Wertschriftenerträge bzw. von der G.________GmbH zugunsten 

der beiden Gesellschafter beschlossene, nicht ausbezahlte, sondern durch 

Verrechnung der Kontokorrentforderung getilgte Dividenden zum Einkommen 

von Fr. 159’231.00 (kantonale Steuern) bzw. Fr. 222’863.00 (Bundessteuern) 

zu addieren sind (vgl. E. 5o/dd oben). Davon sind folgende Beträge abzuzie-

hen (vgl. E. 5o/dd oben): Beiträge an die 3. Säule von Fr. 7’056.00, Abzug für 

erwerbstätige Alleinerziehende von Fr. 3’200.00 (Kanton), private Schuldzin-

sen von Fr. 15’029.00, Versicherungsprämien und Zinsen von Sparkapitalien 

von Fr. 3’600.00 (Kanton) resp. Fr. 2’500.00 (Bund), allgemeiner Abzug von 

Fr. 9’500.00 (Kanton) sowie Kinderabzug von Fr. 9’000.00 (Kanton) re-

sp. Fr. 6’600.00 (Bund). Im Weiteren sind diejenigen Unterhaltszahlungen ab-

zuziehen, die der Gesuchsteller gemäss vorliegendem Beschluss für die Pha-

se 2 mutmasslich zu bezahlen hat, mithin rund Fr. 62’000.00. Demnach be-

Kantonsgericht Schwyz 46

trägt das steuerbare Jahreseinkommen 2023 Fr. 215’165.20 (Kanton) und 

Fr. 294’997.20 (Bund). Anhand des Steuerkalkulators für den Kanton Schwyz 

ergibt sich für November 2023 und Dezember 2023 ein monatlicher Steuerbe-

trag von Fr. 3’295.80.

bbb) Der Gesuchsteller wies in der Steuererklärung 2024 zusätzlich zu sei-

nem Erwerbseinkommen von Fr. 159’163.00 (Fr. 13’263.60 pro Monat 

bzw. Fr. 513.00 weniger als dem Gesuchsteller angerechnet) ein Einkommen 

aus Wertschriftenerträgen von Fr. 356’140.00 aus, davon Fr. 356’000.00 im 

Zusammenhang mit der G.________GmbH, und gab ein steuerbares Ein-

kommen von Fr. 204’104.00 (Kantons-, Gemeinde-, Bezirks- und Kultussteu-

ern) bzw. Fr. 289’704.00 (direkte Bundessteuer) an (KG-act. 6/6, S. 4, 6-9 und 

13). Diesbezüglich liegt noch keine definitive Veranlagungsverfügung der 

Steuerverwaltung des Kantons Schwyz vor. Trotzdem kann zur Berechnung 

der Steuern 2024 mit Ausnahme der geleisteten Unterhaltszahlungen 

(Fr. 62’000.00 anstatt Fr. 99’399.00) von der betreffenden Steuererklärung 

ausgegangen werden, nachdem die Steuerverwaltung des Kantons Schwyz in 

der definitiven Steuerveranlagung 2023 (KG-act. 12/9) das vom Gesuchsteller 

deklarierte steuerbare Einkommen von Fr. 143’232.00 (Kanton; KG-act. 6/5, 

S. 3) bzw. Fr. 221’564.00 (Bund; KG-act. 6/5, S. 5 und S. 13) nur minimal auf 

Fr. 145’800.00 (Kanton) resp. Fr. 229’200.00 (Bund) erhöhte. Ist das steuerba-

re Einkommen somit von Fr. 204’104.00 (Kanton) und Fr. 289’704.00 (Bund) 

je um Fr. 37’399.00 (Fr. 99’399.00 ./. Fr. 62’000.00) zu erhöhen, resultiert da-

raus für das Jahr 2024 anhand des Steuerkalkulators für den Kanton Schwyz 

ein Steuerbetrag von Fr. 3'786.70 pro Monat.

ccc) Unbestritten ist, dass der Gesuchsteller im Jahr 2025 zusätzlich zum 

Erwerbseinkommen von Fr. 13’776.60 pro Monat (vgl. E. 3d oben) nur noch 

eine Dividende von Fr. 32’082.00 zu versteuern hat (vgl. E. 5o/aa oben), was 

Kantonsgericht Schwyz 47

sich ebenfalls aus der Steuererklärung 2024 des Gesuchstellers ergibt 

(vgl. KG-act. 6/6, S. 11), sodass sich dessen Gesamteinkünfte auf 

Fr. 197’401.20 belaufen. Davon sind zur Berechnung der Steuern folgende 

Beträge abzuziehen: Private Schuldzinsen von Fr. 460.00, Versicherungsprä-

mien und Zinsen von Sparkapitalien von Fr. 3’200.00 (Kanton) re-

sp. Fr. 1’800.00 (Bund), Sozialabzüge von Fr. 3’200.00 (Kanton) und 

Fr. 27’000.00 (Kanton) resp. Fr. 20’100.00 (Bund; vgl. KG-act. 6/6, S. 4 und 

13) sowie Unterhaltszahlungen von mutmasslich Fr. 62’000.00. Daraus lassen 

sich steuerbare Einkommen von ca. Fr. 101’541.00 (Kanton) und 

Fr. 113’041.00 (Bund) errechnen. Der Gesuchsteller wird die Steuern für das 

Jahr 2025 bei der Gemeinde N.________ zu versteuern haben, weil er per 

31. Dezember 2025 seinen Wohnsitz dort haben wird. Gemäss Steuerkalkula-

tor für den Kanton Schwyz ergeben sich Steuern von insgesamt Fr. 1’004.70 

pro Monat.

ddd) Für das Jahr 2026 sind mit Ausnahme des Einkommens, das nur mehr 

aus dem Erwerbseinkommen von Fr. 165’319.20 besteht, die gleichen Zahlen 

anzunehmen wie im Jahr 2025, sodass von steuerbaren Einkommen von rund 

Fr. 69’459.00 (Kanton) und Fr. 80’959.00 (Bund) auszugehen ist, woraus sich 

gestützt auf den Steuerkalkulator für den Kanton Schwyz (berechenbar ledig-

lich für 2025) Steuern von insgesamt Fr. 576.35 pro Monat ergeben.

eee) Für die Phase 2 lassen sich Steuern von durchschnittlich 

ca. Fr. 2'330.05 errechnen (1/28 x [2 x Fr. 3’295.80] + [12 x Fr. 3'786.70] + [12 

x Fr. 1’004.70] + [2 x Fr. 576.35]). Dieser Steuerbetrag ist ermessensweise 

wie folgt aufzuteilen: Fr. 2'210.00 für den Gesuchsteller, Fr. 20.00 für 

I.________ und Fr. 100.00 für H.________ (vgl. KG-act. 6, S. 20 Rn. 35).

Kantonsgericht Schwyz 48

ff) Phase 3 (ab 1. März 2026)

Für diese Phase ist, ausgehend von mutmasslichen Unterhaltsbeiträgen von 

Fr. 66’000.00, von steuerbaren Einkommen von rund Fr. 65’460.00 (Kanton) 

und Fr. 76’960.00 (Bund) auszugehen (vgl. 3o/ee/ddd oben). Anhand des 

Steuerrechners für den Kanton Schwyz resultieren daraus Steuern von insge-

samt 527.00 pro Monat, die ermessenweise wie folgt aufzuteilen sind: 

Fr. 490.00 für den Gesuchsteller, Fr. 7.00 für I.________ und Fr. 30.00 für 

H.________ (vgl. KG-act. 6, S. 20 Rn. 35).

p) aa) Der Gesuchsteller macht weiter geltend, das steuerbare Einkommen 

der Gesuchsgegnerin betrage nur Fr. 65’500.00 (Phase 1), weil der von ihm 

zu leistende Unterhalt an die Gesuchsgegnerin und die beiden Töchter nur 

Fr. 7’277.00 pro Monat ausmache, da ihm der Vermögensverzehr von 

Fr. 99’330.00 nicht als Einkommen angerechnet werden dürfe und sich seine 

Steuerlast wegen des Abbaus der Kontokorrentschuld erheblich erhöhe. Der 

daraus resultierende Steuerbetrag von Fr. 4’068.00 bzw. Fr. 339.00 pro Monat 

sei in der Höhe von Fr. 139.00 in den Bedarf der Gesuchsgegnerin sowie von 

je Fr. 100.00 in denjenigen Bedarf von E.________ und F.________ aufzu-

nehmen. Für die Phase 2 seien dieselben Beträge im Bedarf der Gesuchs-

gegnerin und der beiden Töchter zu berücksichtigen, weil der von ihm zu be-

zahlende Unterhalt wegen des tieferen Einkommens und dem Einbezug des 

Bedarfs von H.________ in den familienrechtlichen Bedarf deutlich tiefer sei 

als im Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz vom 19. Juni 2024 festgelegt 

(KG-act. 6, S. 18 Rn. 29). Die Gesuchsgegnerin bestreitet die Vorbringen des 

Gesuchstellers (KG-act. 10, S. 20-24). 

Kantonsgericht Schwyz 49

bb) Phase 1 (6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023)

Das der Gesuchsgegnerin hypothetisch angerechnete Einkommen beträgt 

Fr. 2’240.00 pro Monat resp. Fr. 26’880.00 pro Jahr. Gestützt auf die definiti-

ven Steuerveranlagungsverfügung 2022 vom 19. Mai 2025 ist im Jahr 2022 

der Eigenmietwert von Fr. 9’110.00 (kantonale Steuern 2022) re-

sp. Fr. 9’566.00 (Bundessteuern 2022) hinzuzurechnen (KG-act. 17/3). Eben-

falls zu addieren sind die vom Gesuchsteller zu leistenden mutmasslichen 

Unterhaltsbeiträge von Fr. 100’000.00 (vgl. E. 5o/dd oben). Davon in Abzug zu 

bringen sind die Liegenschaftsunterhaltskosten von Fr. 1’822.00 (kantonale 

Steuern 2022) resp. Fr. 1’913.00 (Bundessteuern 2022), die privaten Schuld-

zinsen von Fr. 12’935.00 (2022), die Versicherungsprämien und Zinsen von 

Sparkapitalien von Fr. 5’600.00 (Kanton), Fr. 3’950.00 (Bund 2022) 

bzw. Fr. 4’100.00 (Bund 2023), die Vermögensverwaltungskosten von 

Fr. 1’523.00 (2022) resp. Fr. 505.00 (2023), die gemeinnützigen Zuwendun-

gen von Fr. 300.00 (2023), der allgemeine Abzug von Fr. 9’500.00 (Kanton), 

der Sozialabzug für minderjährige Kinder von Fr. 18’000.00 (Kanton), 

Fr. 13’000.00 (Bund 2022) resp. Fr. 13’200.00 (Bund 2023; KG-act. 17/3). 

Demnach beträgt das steuerbare Jahreseinkommen bei den kantonalen Steu-

ern Fr. 86’610.00 (2022) bzw. Fr. 92’975.00 (2023) und bei den Bundessteu-

ern Fr. 103’125.00 (2022) resp. Fr. 108’775.00 (2023). Zusätzlich beläuft sich 

das von der Gesuchsgegnerin bei den kantonalen Steuern zu versteuernde 

Vermögen auf Fr. 346’000.00 (2022) resp. Fr. 1’000.00 (2023; KG-act. 17/3). 

Anhand des Steuerkalkulators für den Kanton Schwyz lässt sich ein monatli-

cher Steuerbetrag von insgesamt Fr. 7’609.05 (2022) bzw. Fr. 7’782.80 (2023) 

errechnen. Weil die Phase 1 vom 6. Januar 2022 bis 31. Oktober 2023 dauert, 

ist für diese Periode ein durchschnittlicher Steuerbetrag von rund Fr. 641.00 

pro Monat (1/22 x [Fr. 7’609.05 + 10/12 x Fr. 7’782.80]) in den Bedarf aufzu-

nehmen.

Kantonsgericht Schwyz 50

Der Steuerbetrag von Fr. 641.00 ist auf die Gesuchsgegnerin, E.________ 

und F.________ aufzuteilen. Gemäss Bundesgericht ist das dem Kind zuste-

hende, aber vom empfangenden Elternteil zu versteuernde Einkommen (Bar-

unterhalt, Familienzulagen, Sozialversicherungsrenten, Erträge aus Kindes-

vermögen etc., nicht aber Betreuungsunterhalt und eigenes Erwerbseinkom-

men des Kindes) in das Verhältnis zu den vom Empfängerelternteil insgesamt 

zu versteuernden Einkünften zu setzen. In der Folge ist der ermittelte Anteil 

von der gesamten Steuerschuld des Empfängerelternteils in Abzug zu bringen 

und zum familienrechtlichen Existenzminimum des Kindes hinzuzurechnen 

(BGE 147 III 457 E. 4.2.3.5). In einem ersten Schritt ist somit der geschuldete 

Barunterhalt zu veranschlagen. Gestützt darauf ist die (mutmassliche) Steuer-

last des Empfängerelternteils festzulegen und anschliessend gemäss dem 

beschriebenen Verhältnis aufzuteilen. Die Barunterhalte (ohne Steuern) von 

E.________ und F.________ betragen Fr. 1’802.00 resp. Fr. 1’452.00 

(vgl. E. 5q unten). Deren Kinderzulagen belaufen sich auf durchschnittlich 

Fr. 293.20 resp. Fr. 286.35 (vgl. E. 4b oben). Der Gesuchsgegnerin ist ein 

monatliches Einkommen von Fr. 2’240.00 anzurechnen (vgl. E. 4a oben). 

Daraus lassen sich folgende steuerbare Anteile errechnen: Gesuchsgegnerin 

Fr. 236.40 (Fr. 641.00 : [Fr. 2’240.00 + Fr. 2’095.20 + Fr. 1’738.35] x 

Fr. 2’240.00), E.________ Fr. 221.15 (Fr. 641.00 : [Fr. 2’240.00 + Fr. 2’095.20 

+ Fr. 1’738.35] x Fr. 2’095.20) und F.________ Fr. 183.45 (Fr. 641.00 : 

[Fr. 2’240.00 + Fr. 2’095.20 + Fr. 1’738.35] x Fr. 1’738.35).

cc) Phase 2 (1. November 2023 bis 28. Februar 2026)

aaa) Für die Steuern der Monate November 2023 und Dezember 2023 ist das 

hypothetische Einkommen der Gesuchsgegnerin von Fr. 26’880.00 (12 x 

Fr. 2’240.00) zu beachten (vgl. E. 5p/bb oben). Hinzuzuzählen sind die vom 

Gesuchsteller zu leistenden mutmasslichen Unterhaltsbeiträge von 

Kantonsgericht Schwyz 51

Fr. 62’000.00 (vgl. E. 5o/ee/aaa oben). Davon sind folgende Abzüge vorzu-

nehmen (vgl. E. 5p/bb oben): Versicherungsprämien und Zinsen von Sparka-

pitalien von Fr. 5’600.00 (Kanton) bzw. Fr. 4’100.00 (Bund), die Vermögens-

verwaltungskosten von Fr. 505.00, die gemeinnützigen Zuwendungen von 

Fr. 300.00, der allgemeine Abzug von Fr. 9’500.00 (Kanton), der Sozialabzug 

für minderjährige Kinder von Fr. 18’000.00 (Kanton) resp. Fr. 13’200.00 

(Bund). Demnach beträgt das steuerbare Jahreseinkommen Fr. 54’975.00 

(Kanton) und Fr. 70’775.00 (Bund). Zusätzlich beläuft sich das von der Ge-

suchsgegnerin bei den kantonalen Steuern zu versteuernde Vermögen auf 

Fr. 1’000.00 (vgl. E. 5p/bb oben). Anhand des Steuerkalkulators für den Kan-

ton Schwyz resultiert ein monatlicher Steuerbetrag von insgesamt Fr. 270.80.

bbb) Vom hypothetischen Einkommen der Gesuchsgegnerin von 

Fr. 26’880.00 zuzüglich der mutmasslichen Unterhaltsbeiträgen von 

Fr. 62’000.00 sind gestützt auf die Steuererklärung 2024 folgende Beträge 

abzuziehen (KG-act. 17/4, S. 4 und 13): Versicherungsprämien und Zinsen 

von Sparkapitalien von Fr. 5’600.00 (Kanton) bzw. Fr. 4’100.00 (Bund), die 

Vermögensverwaltungskosten von Fr. 82.00, der allgemeine Abzug von 

Fr. 9’500.00 (Kanton), der Sozialabzug für minderjährige Kinder von 

Fr. 18’000.00 (Kanton) resp. Fr. 13’200.00 (Bund). Somit beträgt das steuer-

bare Jahreseinkommen für das Jahr 2024 Fr. 55’698.00 (Kanton) und 

Fr. 71’498.00 (Bund). Gestützt auf den Steuerkalkulator für den Kanton 

Schwyz resultiert ein monatlicher Steuerbetrag von insgesamt Fr. 267.40.

ccc) Für die Steuern 2025 sowie Januar und Februar 2026 ist mangels Vor-

liegen von Steuererklärungen von gleich hohen steuerbaren Einkommen aus-

zugehen wie im Jahr 2024, woraus gemäss Steuerkalkulator für den Kanton 

Schwyz ein Steuerbetrag von Fr. 251.85 pro Monat resultiert. Die Steuern für 

die gesamte Phase 2 sind daher auf durchschnittlich Fr. 260.00 pro Monat 

Kantonsgericht Schwyz 52

festzusetzen. Dieser ist auf die Gesuchsgegnerin, E.________ und 

F.________ aufzuteilen (vgl. E. 5p/bb oben).

Die Barunterhalte (ohne Steuern) von E.________ und F.________ betragen 

Fr. 1’859.00 resp. Fr. 1’571.45 (vgl. E. 5q unten). Deren Kinderzulagen belau-

fen sich auf durchschnittlich Fr. 259.00 resp. Fr. 207.50 (vgl. E. 4b oben). Der 

Gesuchsgegnerin ist ein monatliches Einkommen von Fr. 2’240.00 anzurech-

nen (vgl. E. 4a oben). Daraus lassen sich folgende steuerbare Anteile errech-

nen: Gesuchsgegnerin Fr. 94.90 (Fr. 260.00 : [Fr. 2’240.00 + Fr. 2’118.00 + 

Fr. 1’778.95] x Fr. 2’240.00), E.________ Fr. 89.75 (Fr. 260.00 : [Fr. 2’240.00 

+ Fr. 2’118.00 + Fr. 1’778.95] x Fr. 2’118.00) und F.________ Fr. 75.35 

(Fr. 260.00 : [Fr. 2’240.00 + Fr. 2’118.00 + Fr. 1’778.95] x Fr. 1’778.95). 

dd) Phase 3 (ab 1. März 2026)

Für diese Phase sind vom hypothetischen Einkommen der Gesuchsgegnerin 

von Fr. 26’880.00 zuzüglich der mutmasslichen Unterhaltsbeiträge von 

Fr. 66’000.00 die Abzüge gemäss der Steuererklärung 2024 vorzunehmen, 

also Fr. 33’182.00 (Kanton) bzw. Fr. 17’382.00 (vgl. E. 5p/cc/bbb und ccc 

oben). Aufgrund der daraus resultierenden steuerbaren Jahreseinkommen 

von Fr. 59’698.00 (Kanton) und Fr. 75’498.00 (Bund) ergibt sich anhand des 

Steuerkalkulators für den Kanton Schwyz ein Steuerbetrag von Fr. 285.15, der 

auf die Gesuchsgegnerin, E.________ und F.________ aufzuteilen ist.

Die Barunterhalte (ohne Steuern) von E.________ und F.________ betragen 

Fr. 2’122.95 resp. Fr. 1’600.00 (vgl. E. 5q unten). Deren Kinderzulagen belau-

fen sich auf Fr. 268.00 (vgl. E. 4b oben). Der Gesuchsgegnerin ist ein monatli-

ches Einkommen von Fr. 2’240.00 anzurechnen (vgl. E. 4a oben). Daraus 

lassen sich folgende steuerbare Anteile errechnen: Gesuchsgegnerin 

Kantonsgericht Schwyz 53

Fr. 107.10 (Fr. 285.15 : [Fr. 2’240.00 + Fr. 2’122.95 + Fr. 1’600.00] x 

Fr. 2’240.00), E.________ Fr. 101.50 (Fr. 285.15 : [Fr. 2’240.00 + Fr. 2’122.95 

+ Fr. 1’600.00] x Fr. 2'122.95) und F.________ Fr. 76.50 (Fr. 285.15 : 

[Fr. 2’240.00 + Fr. 2’122.95 + Fr. 1’600.00] x Fr. 1’600.00).

q) Zusammenfassend ergeben sich folgende monatliche Bedarfszahlen:

06.01.2022-3