# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2f36aabf-5df2-5873-b061-555246184ea3
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.06.2019 III 2018 234
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-234_2019-06-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 234

Entscheid vom 26. Juni 2019 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A und B.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

1. Gemeinderat Altendorf, Dorfplatz 3, Postfach 155, 8852 Alten-
dorf,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. C.________ AG,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. D.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Änderung des Gestaltungsplans 
"E.________")

2

Sachverhalt:

A. Der Gemeinderat Altendorf hat am 6. September 1991 für die Grundstücke 
KTN 01._____ (778 m2), KTN 02._____ (652 m2), KTN 03._____ (824 m2), 
KTN 04._____ (806 m2) sowie die Strassenparzelle KTN 05._____ (475 m2; An-
gaben gemäss Grundstückbeschrieben im webGIS) den Gestaltungsplan 
(GP) E.________ mit Sonderbauvorschriften (SBV) erlassen. Die Grundstücke 
KTN 01._____ und - östlich davon - KTN 03._____ stossen im Süden an die 
F._____ (Strasse) und im Norden an die (Stich-)
Strasse E.________; das Grundstück KTN 01._____ im Westen an die Engel-
hofstrasse; die Grundstücke KTN 02._____ und - östlich davon - KTN 04._____ 
liegen nördlich der (Stich-)Strasse E.________; zwischen dem Grundstück 
KTN 02._____ und der Engelhofstrasse befindet sich das Grundstück 
KTN 06._____ (851 m2), welches nicht zum GP-Areal gehört. Gemäss dem GP 
ist auf den Grundstücken KTN 03._____ und KTN 04._____ je ein 6-
Familienhaus, auf KTN 01._____ ein Gewerbe- und Wohnhaus sowie auf 
KTN 02._____ eine unterirdische Parkgarage sowie eine Fläche von 500 m2 für 
Erholung/Spiel vorgesehen. Art. 4 SBV bestimmt, dass pro Gebäude bis zu 6 
Wohnungen erstellt werden. 

Der Regierungsrat hat diesen GP mit Beschluss (RRB) Nr. 236 vom 5. Febru-
ar 1992 genehmigt unter der Auflage, dass im Gebäude auf KTN 01._____ ma-
ximal zwei Wohnungen erstellt werden dürfen (vgl. RR-act. II/02/2). 

Auf Ersuchen der (Stockwerk-)Eigentümer des GP-Areals vom 30. Oktober 1997 
hob der Gemeinderat den GP auf. Die von A und B.________ hiergegen erhobe-
ne Beschwerde wurde vom Regierungsrat mit RRB Nr. 2050 vom 24. No-
vember 1998 gutgeheissen. Der RRB erwuchs in Rechtskraft. 

Auf Ersuchen der (Stockwerk-)Eigentümer des GP-Areals vom 13. Juni 2000 um 
Änderung des GP erliess der Gemeinderat mit Beschluss (GRB) vom 24. Ja-
nuar 2001 den geänderten GP. Die hiergegen von A und B.________ erhobene 
Beschwerde wurde vom Regierungsrat mit RRB Nr. 1276 vom 23. Oktober 2001 
wiederum gutgeheissen. Das Verwaltungsgericht wies eine von der C.________ 
AG und G.________ hiergegen erhobene Beschwerde mit VGE 1032/01 vom 
14. März 2002 rechtskräftig ab. 

B. Mit Schreiben vom 2. Juni 2016 liess die C.________ AG dem Gemeinde-
rat folgenden Antrag unterbreiten (RR-act. II/02/4):

1. Der Gestaltungsplan E.________, Altendorf sei zu abzuändern.

2. Neu sei in den Sonderbauvorschriften in Art. 4a anzufügen:

3

"Erstellung und Nutzung des Gebäudes auf GB Nr. 01._____ (Haus C) 
erfolgen allein nach Massgabe des jeweils geltenden Zonenplanes."

3. Die Nutzungsbeschränkung im Haus C "sofern der Wohnanteil auf zwei 
Wohnungen beschränkt wird" gemäss Begründung des Regierungsrates RRB 
236 vom 05.02.1992 (Ziff. 3, S. 7) wird damit aufgehoben.

Nach der Vorprüfung durch das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) liess 
die C.________ AG folgenden modifizierten Antrag stellen:

1. Der Gestaltungsplan E.________, Altendorf sei abzuändern.

2. Neu sei in den Sonderbauvorschriften Art. 4 wie folgt neu zu fassen:

Art. 4 - Anzahl Nutzung

Im Bereich der Parzellen 02._____ und 04._____ sind alleinstehende und 
zusammengebaute Einfamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser und nicht 
störende Gewerbebetriebe zugelassen. 

Im Bereich der Parzellen 01._____ und 03._____ sind neben mässig 
störenden Gewerbebetrieben auch Wohnbauten gestattet.

Es bestehen darüber hinaus keine Nutzungseinschränkungen. 

3. Die Nutzungsbeschränkung im Haus C "sofern der Wohnanteil auf zwei 
Wohnungen beschränkt wird" gemäss Begründung des Regierungsrates RRB 
236 vom 05.02.1992 (Ziff. 3, S. 7) wird damit aufgehoben.

4. Im Übrigen sei der Gestaltungsplan E.________, Altendorf, im Rahmen der 
nächsten Zonenplanrevision vollständig aufzuheben. 

Dieses Gesuch wurde im Amtsblatt Nr. 11._____ publiziert und öffentlich aufge-
legt. Innert Frist erhoben A und B.________ am __ (Tag, Monat) 2017 Einspra-
che beim Gemeinderat mit den folgenden Anträgen (RR-act. II/02/10):

I. Der Gestaltungsplan E.________ sei zwingend in der bewilligten Form zu 
belassen, inkl. den bisherigen Sonderbauvorschriften und allen Auflagen der 
Baubewilligungen, gemäss den nachstehenden Erwägungen und 
Begründungen.

II. Die mit der ursprünglichen Bewilligung verbindlichen Sonderbauvorschriften 
und Auflagen der Baubewilligungen müssen vorerst einmal korrekt und 
konsequent umgesetzt werden. Dies ist ebenfalls und primär dem 
Vertrauensschutz geschuldet.

III. Hierfür beantragen wir zum x-ten Mal eine neutrale Bau- und Nutzungs-
Kontrolle über den Ist-Zustand, mit korrekter Erfassung und Zuordnung aller 
Änderungen gegenüber den ursprünglichen Bewilligungen, sowie eine genaue 
Berechnung der BGF und AZ (gemäss wiederholten Auflistungen und 
Forderungen in den Verfahrensakten).

IV. Für alle noch nicht bewilligten baulichen Ergänzungen und 
Nutzungsänderungen sind zwingend (wie auch andernorts) nachträgliche 
Baugesuchs-Ver-fahren einzuleiten.

V. Dazu fordern wir erneut die uneingeschränkte Einsicht in alle Akten betreffend 
aller Rechtsverfahren und Anzeigen im Zusammenhang mit diesem 

4

Gestaltungsplan (auch zur Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen 
Verantwortung analog BV Art. 6).

VI. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gesuchsteller.

C. Mit GRB Nr. 628 vom 24. November 2017 beschloss der Gemeinderat was 
folgt:

1. Die beantragte Änderung des Gestaltungsplans E.________ wird genehmigt.

2. Die Einsprache von A und B.________ wird abgewiesen, soweit darauf 
eingetreten wird.

3. Dem Regierungsrat wird beantragt, die Änderung des Gestaltungsplans 
E.________ ebenfalls zu genehmigen.

4. Der geänderte Gestaltungsplan wird erst rechtskräftig, wenn die 
Genehmigung durch den Regierungsrat rechtskräftig vorliegt.

(5.-6. Behandlungs- und Bewilligungsgebühr; Rechtsmittelbelehrung/Mitteilung). 

D. Hiergegen erhoben A und B.________ mit Eingabe vom 27. Dezem-
ber 2017 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit den folgen-
den Anträgen: 

I. Der Gestaltungsplan E.________ sei zwingend in der bisher bewilligten Form 
zu belassen, inkl. seinen verbindlichen Sonderbauvorschriften und allen 
Auflagen der Baubewilligungen, gemäss den nachstehenden Erwägungen 
und Begründungen.

II. Alle unsere bisherigen, nachstehend aufgeführten Einsprachen und Eingaben 
mit den Anträgen, Begründungen und Erläuterungen sind als integrierender 
Bestandteil dieser Beschwerde zu berücksichtigen, weil sie von der Vor-
instanz praktisch nicht beachtet wurden.

III. Bevor bei diesem Gestaltungsplan substantielle Änderungen bewilligt werden 
können, müssten vorerst endlich mal konsequent die verbindlichen Auflagen 
seiner Sonderbauvorschriften und der ursprünglichen Baubewilligungen 
korrekt erfüllt werden.

IV. Für alle noch nicht bewilligten baulichen Ergänzungen und 
Nutzungsänderungen sind zwingend (wie anderswo) nachträgliche 
Baubewilligungs-Verfahren einzuleiten.

V. Eine allfällige Aufhebung aller Nutzungseinschränkungen müsste bei diesem 
ohnehin speziellen Quartier-Gestaltungsplan wegen der Zonenmischung mit 
der vorgängigen Festlegung einer max. Ausnützungsziffer für das Wohnen 
kompensiert werden!

VI. Wegen offensichtlicher Befangenheit der Altendorfer Baubehörde beantragen 
wir einmal mehr eine neutrale Bau- und Nutzungskontrolle über den Ist-
Zustand, mit korrekter Erfassung aller bisherigen Änderungen gegenüber den 
ursprünglichen Bewilligungen, sowie hierzu ebenfalls eine genaue 
Berechnung der BGF und der AZ.

VII. Die in vielen Hinweisen und Rechtsverfahren seit 1994 (Austritt aus der 
Baukommission) wiederholt gerügten und konkret begründeten willkürlichen 

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Pflichtwidrigkeiten der Baubehörde Altendorf seien nun bitte endlich 
aufsichtsrechtlich konkret zu prüfen.

VIII. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz und 
Gesuchsteller.

E. Mit RRB Nr. 844/2018 vom 20. November 2018 entschied der Regierungs-
rat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen, 
soweit darauf eingetreten wird. Im Übrigen wird sie abgewiesen. Der 
Aufsichtsbeschwerde wird keine Folge geleistet. 

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden zu zwei Dritteln (Fr. 1000.--) den Beschwerdeführern und zu einem 
Sechstel (Fr. 250.--) der Beschwerdegegnerin sowie der Gemeinde Altendorf 
auferlegt. (…).

3. Der Beschwerdegegnerin wird eine reduzierte Parteientschädigung von 
insgesamt Fr. 1000.-- zugesprochen, welche von den Beschwerdeführern 
(unter solidarischer Haftbarkeit) zu tragen ist.

4. Die Änderung des Gestaltungsplanes "E.________" wird im Sinne der 
Erwägungen genehmigt. 

5. Die Vorinstanz wird aufgefordert, den Gestaltungsplan resp. die 
Sonderbauvorschriften im Sinne der Erwägungen (B. Genehmigung, Ziff. 3.3) 
anpassen zu lassen und innert 30 Tagen dem Amt für Raumentwicklung 
einzureichen. Alsdann kann auf den verbindlichen Dokumenten der 
Genehmigungsvermerk angebracht werden (Koordination durch das Amt für 
Raumentwicklung). Im Übrigen bleibt das Baubewilligungsverfahren 
vorbehalten. 

(6.-9. Publikation im Amtsblatt; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

F. Gegen diesen RRB (Versand am 27.11.2018) erheben A und B.________ 
mit Eingabe vom 27. Dezember 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) Beschwer-
de beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen:

I. Der Beschluss des Regierungsrates vom 20.11.2018 (Beilage 1) sei 
aufzuheben und an die Vorinstanzen zurück zu weisen, zur korrekten 
Beurteilung des wirklichen und vollständigen Sachverhalts, in voller 
Übereinstimmung mit den Untersuchungsgrundsätzen, getreu den 
grundrechtlichen Vorgaben unserer Bundesverfassung.

II. Zur Feststellung des korrekten Sachverhalts seien, als Voraussetzung für die 
richtige Rechtsanwendung, bereits vor der Genehmigung zur Änderung des 
Gestaltungsplans alle gegenüber den ursprünglichen Bewilligungen 
vorgenommenen und noch nicht bewilligten Änderungen vollständig zu 
erfassen und zwingend (wie auch anderswo) nachträgliche Baubewilligungs-
Verfahren einzuleiten, um danach im ganzen Plangebiet gleichzeitig und 
endgültig den rechtmässigen Zustand herzustellen.

III. Alle unsere bisherigen Einsprachen und Eingaben mit den Anträgen, 
Begründungen und Erläuterungen sind als integrierender Bestandteil dieser 

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Beschwerde zu berücksichtigen, weil sie von den Vorinstanzen praktisch nicht 
beachtet wurden.

IV. Wegen offensichtlicher Befangenheit der Altendorfer Baubehörde beantragen 
wir einmal mehr eine neutrale Bau- und Nutzungskontrolle über den Ist-
Zustand im ganzen massgebenden Plangebiet, mit aktuell korrekter Erfassung 
und genauer Überprüfung der konsumierten Bruttogeschossfläche und 
Ausnützungsziffer.

V. Die in vielen Hinweisen und Rechtsverfahren betreffend diesem 
Gestaltungsplan wiederholt gerügten und konkret begründeten willkürlichen 
Pflichtwidrigkeiten der Baubehörde Altendorf seien nun bitte endlich 
aufsichtsrechtlich konkret zu prüfen.

VI. Kostenbeschwerde: Die uns auferlegten Verfahrenskosten seien gemäss dem 
Verhältnis der effektiven Wirkung massiv zu verringern und die 
Parteientschädigung an die wiederholt fehlbaren Nutzniesser der Missstände 
vollumfänglich zu streichen.

VII. Gemäss Art. 11 StGB und § 110 JG SZ (und allenfalls weiteren) sei nun 
endlich gegen alle mutmasslich Fehlbaren ex officio eine allumfängliche 
Untersuchung einzuleiten. Der AMTSEID gilt als Garantie für den Schutz 
unseres Rechtsstaates und der Bürger vor amtlicher Willkür jeder Art (mit 
Verweis auf § 6 Abs. 3 GO SZ und weiteren)!

VIII. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanzen und 
Verursacher.

G. Mit Schreiben vom 8. Januar 2019 beantragt der Gemeinderat bei gleich-
zeitigem Verzicht auf eine Stellungnahme die Abweisung der Beschwerde, so-
weit darauf einzutreten sei. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehm-
lassung vom 16. Januar 2019 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde, soweit 
überhaupt darauf eingetreten werden könne, unter Kostenfolge zulasten der Be-
schwerdeführer. Ebenso beantragt die Beschwerdegegnerin vernehmlassend am 
27. Februar 2019 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der solidarisch haftenden Be-
schwerdeführer. 

H. Mit Schreiben vom 14. März 2019 kündigen die Beschwerdeführer die Ein-
reichung einer Replik an. Innert (erstreckter) Frist replizieren sie am 30. Ap-
ril 2019. Die Beschwerdegegnerin teilt mit Schreiben vom 3. Mai 2019 ihren Ver-
zicht auf eine weitere Stellungnahme mit. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1  Die GP-Grundstücke lagen zur Zeit der Begründung des GP in der Wohn-
zone W2. Gemäss dem damals geltenden (alt)Art. 37 Abs. 2 und 3 des kommu-
nalen Baureglements (BauR) vom 2. Dezember 1990 (teilrevidiert am 9.6.1996) 

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waren in der W2 Ein-, Zwei- und Reiheneinfamilienhäuser sowie dem Zonencha-
rakter entsprechende, nicht störende Gewerbebetriebe gestattet. Es galt eine 
Ausnützungsziffer (AZ) von 0.43 (mit GP maximal 0.48), erlaubt waren zwei Voll-
geschosse, die maximal zulässige Gebäudehöhe und Firsthöhe betrug 7 m bzw. 
11 m. 

Als Vorteile des GP erachtete der Regierungsrat mit dem Genehmigungsbe-
schluss RRB Nr. 236 vom 5. Februar 1992 die Anlage der Frei-, Spiel- und Ab-
stellflächen, eine hinreichende Trennung des Fussgänger- und Fahrverkehrs so-
wie die unterirdische Parkierung und die haushälterische Nutzung des Plangebie-
tes (Erw. 6.2).  

Als Ausnahmen von der Regelbauweise wurden bewilligt ein AZ-Bonus von 0.05 
(entsprechend 157 m2 der GP-Arealfläche von 3'147 m2, exklusiv Quartierstras-
se), eine Gebäude- und Firsthöhenüberschreitung von maximal 0.29 m, die inter-
ne Gebäudeabstandsunterschreitung durch Haus B (auf KTN 03._____) des Ab-
standes Nord um 1 m sowie die vom Zonenzweck abweichende Errichtung von 
Mehrfamilienhäusern (Erw. 5). Der Regierungsrat genehmigte den GP mit der 
Auflage, dass das Haus C (auf KTN 01._____) zonenkonform erstellt wird, d.h. 
Beschränkung auf ein Zweifamilienhaus bzw. auf zwei Wohnungen. Die Gebäu-
de A und B auf KTN 04._____ bzw. KTN 03._____ wurden in der Folge erstellt. 

1.1.2  Bei der Revision der Nutzungsplanung im Jahr 1996 wurden die Grundstü-
cke KTN 01._____ und KTN 03._____ in die Wohn- und Gewerbezone WG3 
aufgezont. Zudem wurden gemäss dem revidierten Art. 37 Abs. 3 BauR in der 
Zone W2 (wie in den Zonen W3 und W4) alleinstehende und zusammengebaute 
Einfamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser für zulässig erklärt. Die Grundstü-
cke KTN 02._____ und KTN 04._____ befinden sich nach wie vor in der W2. 

1.1.3  Mit VGE 1032/01 vom 14. März 2002 hat das Verwaltungsgericht die Auf-
hebung der vom Gemeinderat bewilligten GP-Änderung (Überbauung von 
KTN 01._____ gemäss der Regelbauweise der neuen Zuordnung zur Zone 
WG3) durch den Regierungsrat bestätigt. Ausschlaggebend war die Tatsache, 
dass die Aufzonung bereits im September 1991 ernsthaft zur Diskussion stand, 
dies den Gesuchstellern bekannt war und der Regierungsrat seine Auflage be-
treffend die Überbauung von KTN 01._____ im Wissen um die geplante Aufzo-
nung gemacht hatte (S. 14 Erw. 4.d). 

1.1.4  Das Haus C (auf KTN 01._____) wurde im Jahr 2010 als Wohn- und Ge-
werbebaute erstellt. 

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1.2 Der Gemeinderat führte in seinem GRB vom 24. November 2017 aus, die 
Gesuchstellerin (d.h. die vorliegende Beschwerdegegnerin) habe das Bauvorha-
ben nicht gemäss den bewilligten Plänen gebaut bzw. das fertiggestellte Wohn- 
und Gewerbehaus nicht immer im Sinne des GP genutzt. Mit VGE III 2015 19 
vom 20. August 2015 habe das Verwaltungsgericht entschieden, dass zur Wie-
derherstellung des rechtmässigen Zustandes verschiedene konkrete Massnah-
men umzusetzen seien (S. 4 Ziff. 13). Aufgrund des Protokolls vom 15. Feb-
ruar 2016 zur Bauabnahme vom 12. Februar 2016 sei davon auszugehen, dass 
der bewilligte Zustand mittlerweile hergestellt worden sei (S. 4 Ziff. 14 f.). 
Gemäss der Vorprüfung des ARE (Schreiben vom 27.10.2016) gelte der Grund-
satz der Planbeständigkeit; eine Abänderung oder Aufhebung eines GP sei aus 
heutiger Sicht jedoch möglich. Voraussetzung sei, dass die bestehenden Gebäu-
de nicht ins Unrecht versetzt würden. Die Restriktion zur Nutzung des Hauses C 
könne aber auch mit einer GP-Änderung aufgehoben werden, indem in Anleh-
nung an die aktuell gültige Grundordnung über das gesamte GP-Gebiet ange-
passte Bau- und Nutzungsvorschriften festgesetzt würden (S. 4 Ziff. 16). Es sei 
den Gesuchstellern beizupflichten, dass sich die tatsächlichen Umstände wie 
auch die rechtlichen Verhältnisse in der Gemeinde seit 1992 erheblich geändert 
hätten. Die vorgesehene Änderung schaffe eine erhöhte Übereinstimmung zwi-
schen GP und Regelbauweise der Bauordnung. Es bestehe ein öffentliches In-
teresse daran, dass die effektive Nutzung dem geltenden Nutzungsplan entspre-
che. Mit der beantragten Änderung werde der auf KTN 01._____ zulässige 
Wohnanteil künftig über die AZ geregelt. Die Beschränkung auf zwei Wohnungen 
sei aus heutiger Sicht nicht mehr sinnvoll (S. 4 Ziff. 18). Mit der aktuellen Teilrevi-
sion sehe der Gemeinderat von einer gesamtheitlichen Revision der Nutzungs-
planung ab. Bei einer künftigen Gesamtrevision soll auch die beantragte Aufhe-
bung des GP in Betracht gezogen werden (S. 5 Ziff. 20 f.). 

2.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter-
ziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs-
gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit 
keine Verfügung ergangen ist (siehe BGE 125 V 414 Erw. 1a mit Verweis auf 
BGE 119 Ib 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b, je mit Hinweisen; 
vgl. auch BGE 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der kantonalen Recht-
sprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der Umfang der Tätigkeit 
des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegen-
stand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens 

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sein, was auch Gegenstand der zugrunde liegenden Verfügung war bzw. nach 
richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die 
erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden hat, fallen 
nicht in den Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz 
(vgl. statt vieler VGE III 2014 180 vom 24.2.2015 Erw. 1.2 mit Hinweisen, u.a. auf 
VGE III 2014 111 vom 28.1.2015 Erw. 2.1; VGE III 2012 126 vom 15.11.2012 
Erw. 1.2; VGE III 2012 129 vom 19.12.2012 Erw. 2.3.1; siehe auch Martin Bert-
schi, in: Alain Griffel (Hrsg.), Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz 
des Kantons Zürich, 3.A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; Kölz/ 
Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 
3.A., Zürich 2013, Rz. 685 ff.; EGV-SZ 1979, S. 122).

2.2 Die Beschwerdegegnerin hat um die Abänderung des GP ersucht, konkret 
die Abänderung von Art. 4 SBV betreffend die Nutzung der GP-Parzellen. Ent-
sprechend war diese Frage auch einziger Gegenstand des GRB Nr. 628 vom 
24. November 2017 und hatte auch einzige Frage zu sein. 

Der Regierungsrat ist daher zu Recht auf Rügen der Beschwerdeführer, welche 
andere Gegenstände betreffen, nicht eingetreten. Es betrifft dies namentlich die 
in Erw. 1.2 des angefochtenen Beschlusses erwähnten Rügen betreffend das 
Bewilligungsverfahren für die Baute auf KTN 01._____, die gerichtlich bestätigten 
Wiederherstellungsmassnahmen, die Baukontrolle und betreffend die Überbau-
ung H.________ (vgl. vorstehend Erw. 1.1.3). 

Soweit die Anträge sich direkt oder indirekt auf diese Themen beziehen (nament-
lich Anträge Ziff. II und IV, welche sich auf verschiedene Baubewilligungsverfah-
ren beziehen, vgl. auch Beschwerde S. 5 f. Zu 2.1) und insoweit die Rechtmäs-
sigkeit des diesbezüglichen Nichteintretens seitens des Regierungsrates bestrit-
ten wird, ist die Beschwerde abzuweisen. 

2.3 Weder aus den Akten noch aus den Rechtsschriften lassen sich Hinweise 
auf von Amtes wegen zu verfolgende Verbrechen und Vergehen entnehmen. 
Entsprechende Verdächtigungen der Beschwerdeführer sind als unbeachtliche 
Parteibehauptungen zu qualifizieren (vgl. z.B. Beschwerde S. 4, S. 5, S. 10 Zu 4.; 
S. 13 f. Zu 1.). 

Die von den Beschwerdeführern geltend gemachte behördliche Anzeigepflicht im 
Sinne von § 110 des Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. Novem-
ber 2009 (i.V.m. Art. 11 des Schweizerischen Strafgesetzbuches [StGB; 
SR 311.0] vom 21.12.1937) entbehrt somit einer Grundlage im Faktischen. So-
weit die Beschwerdeführer allenfalls davon ausgehen, dass das Verwaltungsge-
richt strafrechtliche Massnahmen einleiten kann (Beschwerde S. 2; vgl. auch 

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Eingaben der Beschwerdeführer vom 14.3.2019 und 30.4.2019), so ist das Ver-
waltungsgericht hierfür nicht zuständig. Im Übrigen bringen die Beschwerdefüh-
rer vor, ihre Eingaben "sicherheitshalber gleichzeitig an die ausserkantonale 
Kanzlei meines bevollmächtigten Strafrechtsanwalts" zu senden (Beschwerde 
S. 3), worin ein Indiz für ihre Kenntnis der Abgrenzung verwaltungsgerichtlicher 
von strafrechtlichen/strafprozessualen Zuständigkeiten gesehen werden kann. 

2.4 Soweit die Beschwerdeführer die Unabhängigkeit und Entscheidungsfrei-
heit des Gemeinderates in Frage stellen (Beschwerde S. 3), lässt sich den Akten 
nicht entnehmen, dass sie ein entsprechendes und substantiiertes Ausstands-
begehren gestellt haben.  

3.1 Der Regierungsrat hat im angefochtenen Beschluss dargelegt, dass auch 
Gestaltungspläne als Sondernutzungspläne grundsätzlich abänderbar sind, auch 
wenn sich weder dem Planungs- und Baugesetz (PBG; SRSZ 400.100) vom 
14. Mai 1987 noch dem kommunalen BauR hierfür spezifische Vorschriften ent-
nehmen lassen. Hierauf ist zu verweisen (Erw. 2.1 f.). Zur Zulässigkeit der Ände-
rung von Gestaltungsplänen auf Antrag und/oder nach Anhörung der betroffenen 
Grundeigentümer hat sich das Verwaltungsgericht im Übrigen auch bereits im 
vorerwähnten VGE 1032/01 vom 14. März 2002 geäussert und diese bejaht 
(Erw. 2. b ff. mit Verweis auf EGV-SZ 1985 Nr. 10 und EGV-SZ 1999 Nr. 9; 
vgl. auch VGE III 2010 116 vom 21.12.2010 Erw. 5.1 ff.; VGE 1022/05 vom 
30.6.2005 Erw. 1.1 ff.). 

Insbesondere weist der Regierungsrat auch zutreffend darauf hin, dass gegenü-
ber Anpassungen eines GP eine weniger grosse Zurückhaltung gerechtfertigt ist, 
wenn die Initiative für die Planänderung von den Planadressaten ausgeht. Mit ei-
ner Planänderung könne vor allem dem Anliegen, Planung und Wirklichkeit in 
Übereinstimmung zu bringen, Rechnung getragen werden. Zu beachten seien 
bei einer Planänderung dabei namentlich die Gebote der Verhältnismässigkeit, 
der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes. Eine Planänderung rechtfer-
tigten vor allem eine zweckmässige Nutzung, eine bessere architektonische oder 
ortsbauliche Gestaltung oder ganz allgemein Massnahmen, welche den raum-
planerischen Zielsetzungen deutlich besser entsprächen als die geltende Ord-
nung (Erw. 2.2). 

Bei einem Planungshorizont von 15 Jahren (Art. 15 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
über die Raumplanung [Raumplanungsgesetz; RPG; SR 700] vom 22.6.1979; 
§ 15 Abs. 2 PBG) und einem Alter des GP von über 26 Jahren seien unter dem 
zeitlichen Aspekt keine strengen Voraussetzungen für eine Planänderung zu ver-
langen (Erw. 2.3 und Erw. 3.4). 

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Mit der regierungsrätlichen Auflage, im Haus C auf KTN 01._____ dürften maxi-
mal zwei Wohnungen errichtet werden, sei dem Umstand Rechnung getragen 
worden, dass es sich bei den Häusern A und B auf KTN 04._____ bzw. 
KTN 03._____ um nicht zonenkonforme Sechsfamilienhäuser gehandelt habe. 
Nur durch diese Beschränkung habe die grundsätzliche Zonenkonformität des 
GP in der damaligen Zone W2 noch einigermassen bejaht werden können. Die 
Auflage habe eine Art Kompensation für die zu intensiv vorgesehene Überbau-
ung der anderen Grundstücke dargestellt. Das "zonenkonform" in Disp.-Ziff. 1 
des damaligen regierungsrätlichen Genehmigungsbeschlusses habe sich klarer-
weise auf die damalige Zonenzuweisung zur W2 bezogen (Erw. 3.2). Der Aufhe-
bung der Wohnungsbeschränkung von zwei Wohnungen für das Haus C stehe 
grundsätzlich nichts entgegen. Die angesprochene Kompensationsmassnahme 
sei mit der Zonenplanrevision 1996 hinfällig geworden. Der anrechenbare 
Wohnanteil werde in den WG-Zonen gemäss Art. 38 Abs. 2 BauR allerdings auf 
70 % der jeweiligen AZ beschränkt. Eine Änderung der AZ sei nicht geplant; die-
se bleibe unverändert bei 0.48. Der GP sei bereits vollständig realisiert. Ein Fest-
halten an der Beschränkung von zwei Wohnungen für das Haus C sei auch aus 
heutiger raumplanungsrechtlichen Vorstellungen nicht mehr erstrebenswert 
(Erw. 3.4). 

Die ersten beiden Absätze der beantragten Änderung von Art. 4 SBV (vgl. vor-
stehend Ingress lit. B) gäben lediglich die Zonenumschreibung der W2 und WG3 
gemäss Art. 37 Abs. 2 (Zulässigkeit nicht störender Gewerbebetriebe [Läden] in 
den Wohnzonen W2, W3 und W4) und Abs. 3 BauR sowie Art. 38 Abs. 1 BauR 
(Zulässigkeit von Wohnbauten neben mässig störender Gewerbebetrieben in den 
Wohn- und Gewerbezonen WG3 und WG4) wieder, seien insoweit unproblema-
tisch und führten eine zu begrüssende Angleichung an die bestehende Grund-
nutzung herbei. Hingegen suggeriere der dritte Absatz ("Es bestehen darüber 
hinaus keine Nutzungseinschränkungen"), dass auch die Wohnanteilsbegren-
zung gemäss Art. 38 Abs. 2 BauR von 70 % der jeweiligen AZ nicht einzuhalten 
sei. Im GP dürfe aber nur so weit von der Regelbauweise abgewichen werden, 
als Zweck und Charakter der Grundordnung gewahrt bleiben. Eine Aushebelung 
der Wohnanteilsbegrenzung auf dem Weg der GP-Änderung sei deshalb un-
zulässig. In diesem Punkt sei die Beschwerde gutzuheissen (Erw. 3.5). 

Unbegründet sei die Befürchtung einer Überbauung der Erholungsfläche auf 
KTN 02._____. In die Änderung von Art. 4 SBV sei zwar auch diese Parzelle ein-
geschlossen. Soweit ersichtlich sei aber die maximal zulässige AZ von 0.48, die 
nicht angepasst werde, entsprechend einer Bruttogeschossfläche von 
1'510.56 m2 (0.48 x 3'147 m2), bereits vollständig konsumiert. Eine Überbauung 
von KTN 02._____ sei auch deshalb unzulässig, weil damit ein besonderer Vor-

12

teil des GP zunichte gemacht würde (Erw. 3.6). Der GP-Änderung stünden weder 
gewichtige öffentliche noch private Interessen entgegen. 

Anlass für ein aufsichtsrechtliches Einschreiten bestehe nicht. Es bestünden kei-
ne Anhaltspunkte für ein rechtswidriges oder sogar strafbares Verhalten der Vor-
instanzen (Erw. 4). 

3.2 Diese regierungsrätliche Beurteilung überzeugt auf Anhieb in jeder Hin-
sicht, bedarf grundsätzlich keiner gerichtlichen Kommentierung mehr und ist da-
her an und für sich ohne weiteres zu bestätigen. Indes bleibt zu prüfen, ob es 
den Beschwerdeführern mit ihren Vorbringen gelingt, die Rechtmässigkeit der 
vom Regierungsrat mit der erwähnten Modifikation genehmigten Änderung des 
GP bzw. von Art. 4 SBV in Zweifel zu ziehen. 

3.3.1  Die Beschwerdeführer erachten die Nutzungsbeschränkung auf maximal 
zwei Wohnungen als "Kern" des von Beginn weg nicht den rechtlichen Grund-
sätzen entsprechenden GP (Beschwere S. 3 zu A.). 

Der GP aus dem Jahr 1992 ist längst in Rechtskraft erwachsen und vorliegend 
nicht mehr auf seine Rechtmässigkeit zu überprüfen. Die Auflage der Beschrän-
kung von Haus C auf zwei Wohnungen hat ihre kompensatorische Funktion in-
folge der Aufzonung von KTN 01._____ von einer W2 in eine WG3 verloren, wie 
der Regierungsrat überzeugend ausführt. Im Genehmigungsbeschluss weist der 
Regierungsrat zudem darauf hin (angefochtener Beschluss B.3.2), dass die Be-
schränkung auf zwei Wohneinheiten nicht marktübliche Grosswohnungen (7-Zim-
mer- und 9-Zimmer-Wohnung) ergeben habe. Dem raumplanerischen Gebot ver-
dichteten Bauens (vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. abis und lit. b RPG), welchem gerade auch 
mit der vom Regierungsrat ebenfalls angesprochenen Innenentwicklung und op-
timalen Ausnützung bestehender Bauvolumen Rechnung getragen werden kann, 
und heutigen raumplanerischen Vorstellungen entsprechen mehrere kleinere 
Wohnungen als 7- und 9-Zimmer-Wohnungen zweifelsohne besser. Damit wird 
gleichzeitig auch eine zweckmässigere Nutzung erreicht, was die Beschwerde-
führer als Rechtfertigungsgrund für eine Planänderung denn auch anerkennen 
(Beschwerde S. 7). Hierin ist auch ein (hohes) öffentliches Interesse an der GP-
Änderung zu sehen. 

Richtig ist auch der Hinweis des Regierungsrates auf die damit erreichte grösse-
re Annäherung des GP an die Regelbauweise (angefochtener Beschluss B.3.2), 
womit entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer (Beschwerde S. 4 Zu 2.) 
eine gesamthaft bessere Lösung erzielt werden kann. Ebenso wenig ist an der 
Richtigkeit der regierungsrätlichen Darstellung zu zweifeln, dass die AZ im GP-

13

Areal bereits vollständig konsumiert wurde. Entscheidend ist, dass der Regie-
rungsrat diesen Aspekt der AZ nicht ausgeblendet hat (Beschwerde S. 8 oben). 

3.3.2 Der Planbeständigkeit (Beschwerde S. 5 f. Zu 2.1; vgl. Eingabe vom 
30.4.2019 S. 2 Zu Pkt. 5) kann bei einem raumplanungsrechtlichen Horizont von 
15 Jahren und einem GP von rund 27 Jahren - mithin beinahe der doppelten 
Länge - nur noch eine geringe Bedeutung beigemessen werden. Inwiefern die 
Rechtssicherheit tangiert ist, ist nicht ersichtlich. Die bisherigen Vorteile des GP 
und die gewährten Ausnahmen bleiben bis auf den - den geänderten Verhältnis-
sen angepassten - Art. 4 SBV unverändert. Das Gleiche gilt für den von den Be-
schwerdeführern ebenfalls beanspruchten Vertrauensschutz (Beschwerde S. 7). 
Sie waren nie Adressaten des GP und hatten es auch nicht zu sein; eine Ver-
trauensgrundlage ihnen gegenüber entstand mithin nicht. 

3.3.3 Inwieweit mit der GP-Änderung eine illegale Nutzung legalisiert werden soll 
(Beschwerde S. 4 Zu 1.2; vgl. S. 7 Zu 2.3, S. 11 Zu 3. und Zu 3.1, S. 13), ist nicht 
ersichtlich. Vielmehr haben die Behörden (und das Verwaltungsgericht) ihren Wil-
len gezeigt, der regelkonformen Umsetzung des GP Nachachtung zu verschaffen 
(vgl. vorstehend Erw. 2; Beschwerde S. 8 Zu 3.2 f. und S. 12). Es kann und darf 
davon ausgegangen werden, dass die Behörden bei allfälligen weiteren Wider-
rechtlichkeiten nicht anders handeln werden. Eine widerrechtliche Bauaus-
führung, welche in der Vergangenheit zu restitutorischen Massnahmen führte, 
steht einer rechtmässigen GP-Änderung nicht entgegen (Beschwerde S. 8 f. Zu 
3.4). 

3.3.4 Zutreffend ist die Feststellung der Beschwerdeführer, dass sich bestehende 
Sondernutzungspläne grundsätzlich nicht ändern bei einer Änderung der Grund-
ordnung (Beschwerde S. 9). Indes darf eine solche Änderung der Grundordnung 
bei einer beantragten GP-Änderung berücksichtigt werden und bildet insbeson-
dere auch einen Massstab dafür, ob sich eine beantragte GP-Änderung mit der 
neuen Grundordnung vereinbaren lässt und zu einer raumplanerisch besseren 
Lösung führt. Dies hat der Regierungsrat zu Recht bejaht. 

3.3.5 Es ist offenkundig, dass eine Erschliessungsstrasse (vorliegend die Weg-
parzelle KTN 05._____) dem von § 24 Abs. 1 PBG verlangten Zusammenhang 
der (Mindest-)GP-Fläche von 3'000 m2 nicht entgegensteht; auch ein Gestal-
tungsplangebiet muss (fein-)erschlossen werden (Beschwerde S. 11 Zu 2.). 

3.4 Den Beschwerdeführern kann auch nicht gefolgt werden, wenn sie dem 
Regierungsrat explizit und/oder implizit eine Verletzung des Untersuchungs-
grundsatzes und eine falsche und/oder nicht vollständige Sachverhaltsabklärung 

14

wie auch eine Verletzung der Begründungspflicht anlasten wollen (vgl. Be-
schwerdeanträge Ziff. I und III). 

Der Regierungsrat hat den für die Beurteilung der Zulässigkeit der GP-Änderung 
erforderlichen Sachverhalt rechtsgenüglich erstellt. Darüber hinaus, namentlich 
was die vom Nichteintreten betroffenen Rügen anbelangt (vgl. vorstehend 
Erw. 2.2) hatte er keine Abklärungen zu treffen. Seiner Begründungspflicht ist er 
ebenso rechtsgenüglich nachgekommen. Jedenfalls kann nicht ernsthaft behaup-
tet werden, der Regierungsrat habe sich von unsachlichen Motiven leiten lassen 
oder es den Beschwerdeführern verunmöglicht, seinen Entscheid sachgerecht 
anzufechten. Die Begründungspflicht verlangt nicht, dass sich die Behörde mit al-
len Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbrin-
gen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid we-
sentlichen Punkte bzw. auf jene Aspekte beschränken, die ohne Willkür als we-
sentlich betrachtet werden können (vgl. BGE 142 II 49 Erw. 9.2; Bundesgerichts-
urteile 2C_1035/2016 vom 20.7.2017 i.Sa. B. vs. Amt für Gesundheit des Kan-
tons Schwyz Erw. 3; 1C_452/2012 vom 18.11.2013 i.Sa. A. et al. vs. VerwGer SZ 
Erw. 2.2). 

4. Der Regierungsrat hat keinen Anlass für ein aufsichtsrechtliches Einschrei-
ten erkennen können. Anhaltspunkte für ein qualifiziert rechtswidriges oder sogar 
strafbares Verhalten der Vorinstanz bestünden keine. Die Überbauung 
H.________ und andere Baubewilligungsverfahren seien Gegenstand von ver-
schiedenen Rechtsmittelverfahren gewesen. Auch diesbezüglich erübrige sich 
ein aufsichtsrechtliches Eingreifen des Regierungsrates. Die Beschwerdeführer 
übten "scharfe Kritik" gegenüber der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin. 
Es werde den Beschwerdeführern nahegelegt, bei zukünftigen Eingaben sachlich 
zu bleiben und von diffamierenden Bemerkungen abzusehen, ansonsten ihnen 
zukünftig ein Verweis oder gar eine Ordnungsbusse auferlegt werden müsste 
(angefochtener Beschluss Erw. 4). 

Bezüglich dieser zu bestätigenden regierungsrätlichen Erwägung können die Be-
schwerdeführer mit ihren Rügen im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah-
ren, die inhaltlich weitgehend denjenigen des regierungsrätlichen Beschwerde-
verfahrens entsprechen, ebenfalls nichts zu ihren Gunsten herleiten, sofern dies 
ihre Intention ist. Im Übrigen kann der Entscheid einer Aufsichtsbehörde, auf eine 
Aufsichtsbeschwerde nicht einzutreten, sie abzuweisen oder ihr keine Folge zu 
geben, nach ständiger Rechtsprechung nicht mit Rechtsmitteln angefochten wer-
den (vgl. VGE III 2017 212 vom 23.2.2018 Erw. 7; VGE III 2010 32 vom 
20.5.2010 Erw. 2.1 m.H.a. VGE III 2007 13 vom 22.3.2007 Erw. 2.1.1; Häfe-
lin/Müller/Uhlmann, a.a.O., Rz. 1836; BGE 121 I 87 Erw. 1a; BGE 116 Ia 8 

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Erw. 1a; BGE 109 Ia 251 Erw. 3; vgl. auch Bundesgerichtsurteil 5A_961/2014 
vom 19.1.2015 Erw. 1). 

5.1 Die Beschwerde richtet sich auch gegen die Regelung der Kosten und der 
Parteientschädigung des angefochtenen Beschlusses. 

5.2.1  Die Kosten für den Erlass eines Entscheides oder Zwischenbescheides 
werden in der Regel der unterliegenden Partei überbunden. Unterliegt sie nur 
teilweise, werden die Kosten auf die Parteien anteilsmässig verteilt (§ 72 
Abs. 1 VRP).

Die Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege im Kanton 
Schwyz (GebO; SRSZ 173.111) vom 20. Januar 1975 regelt unter anderem die 
Gebühren für die Rechtspflege (vgl. § 1 Abs. 1 GebO). Die Verwaltungs- und Ge-
richtsgebühren sowie die Entschädigungen sind (unter Vorbehalt von § 3 Abs. 3 
[ausnahmsweise Überschreitung der Höchstansätze um bis zu 50 Prozent]) 
gemäss den gesetzlichen Ansätzen festzusetzen (§ 3 Abs. 1 GebO). Besteht ein 
Mindest- und Höchstansatz, so ist die Gebühr für den Einzelfall nach der Bedeu-
tung der Sache und nach Zeitaufwand festzusetzen. Dabei darf für die Berech-
nung des Zeitaufwandes ein Ansatz von Fr. 180.-- für die Stunde nicht überschrit-
ten werden (§ 3 Abs. 2 GebO). Gebühren und Auslagen können für Rechtsmittel-
verfahren als Pauschalbetrag festgesetzt werden (§ 3 Abs. 4 GebO). Für die 
Verwaltungsrechtsprechung gelten die Ansätze des Verwaltungsgerichts (§ 24 
Ziff. 26 GebO), d.h. für die Behandlung und den Entscheid einer Beschwerde gilt 
ein Gebührenrahmen von Fr. 100.-- bis Fr. 20'000.-- (§ 25 Ziff. 29 GebO). 

5.2.2  Im Rechtsmittelverfahren und in verwaltungsgerichtlichen Klagefällen hat 
die unterliegende der obsiegenden Partei eine dem Aufwand angemessene Ent-
schädigung auszurichten, welche die Behörde festsetzt (§ 74 Abs. 1 VRP). Die 
Vergütung an die Rechtsanwälte für die Parteivertretung vor den Gerichts-, Un-
tersuchungs- und Anklagebehörden sowie den Verwaltungsbehörden in Rechts-
mittelverfahren des Kantons Schwyz wird mit dem Gebührentarif für Rechtsan-
wälte (GebT, SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975 geregelt. Die Vergütung um-
fasst das Honorar und die Auslagen (vgl. § 1 Abs. 1 GebT). Im Rahmen der in 
diesem Tarif festgesetzten Mindest- und Höchstansätze ist die Vergütung nach 
der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der Art der 
Arbeitsleistung sowie dem notwendigen Zeitaufwand zu bemessen (§ 2 
Abs. 1 GebT). Wird die Vergütung pauschal zugesprochen, gilt die Mehrwert-
steuer als in diesem Betrag enthalten. Bemisst sich das Honorar nach dem zeitli-
chen Aufwand, ist die Mehrwertsteuer zusätzlich zu entschädigen (§ 2 
Abs. 2 GebT). Für die Vertretung in Rechtsmittelverfahren vor Verwaltungs-

16

behörden beträgt das Honorar Fr. 200.-- bis Fr. 4'800.-- (§ 15 GebT); im Verfah-
ren vor Verwaltungsgericht und vor den selbständigen Rekurskommissionen be-
trägt das Honorar Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (§ 14 GebT). 

5.3.1  Die Verfahrenskosten für das Verwaltungsbeschwerdeverfahren wurden 
auf insgesamt Fr. 1'500.-- festgelegt (wovon den Beschwerdeführern zwei Drittel 
[Fr. 1'000.--] auferlegt wurden). Dieser Betrag bewegt sich mithin im unteren Be-
reich des Gebührenrahmens. Auch in Berücksichtigung des mutmasslichen Ar-
beitsaufwandes für den angefochtenen RRB (Sachverhaltsabklärungen, Studium 
von Rechtsschriften und Akten, Entscheidredaktion etc.) erweist er sich nicht als 
zu hoch bzw. als angemessen. 

5.3.2  Das Gleiche ist von der (reduzierten) Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- 
zu sagen. Selbst wenn - analog zu den Verfahrenskosten - von einer vollen Par-
teientschädigung von Fr. 1'500.-- ausgegangen würde, entspräche dies (nach 
Abzug von Barauslagen und MwSt) einem entschädigten Stundenaufwand von 
höchstens rund sieben bis acht Stunden. Angesichts des Umfanges der Rechts-
schriften der Beschwerdeführer im Verwaltungsbeschwerdeverfahren, der zu 
sichtenden Akten, der erforderlichen Mandatsgespräche und der Ausarbeitung 
der Vernehmlassung erweisen sich dieser Aufwand im Lichte der erwähnten vom 
GebT vorgegebenen Beurteilungskriterien und somit auch die zugesprochene 
Parteientschädigung nicht als zu hoch bzw. als angemessen. 

5.4.1  Dem Ausgang des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens entsprechend sind 
die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) für dieses Verfah-
ren, welche gestützt auf die vorerwähnten Kriterien (Erw. 5.2.1) auf Fr. 2'000.-- 
festzusetzen sind, den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit aufzu-
erlegen.

5.4.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend haben die Beschwerde-
führer - unter solidarischer Haftbarkeit - der beanwalteten Beschwerdegegnerin 
eine Parteientschädigung zu entrichten. Diese wird in Anwendung der vorste-
hend erwähnten Kriterien (Erw. 5.2.2) und unter Ausübung des pflichtgemässen 
Ermessens auf insgesamt Fr. 1'400.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf 
einzutreten ist. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 2'000.-- festgesetzt und den Beschwerdeführern unter soli-
darscher Haftbarkeit auferlegt. Sie haben am 4. Februar 2019 einen Kos-
tenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'500.-- geleistet, so dass ihnen Fr. 500.--
aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind. 

3. Die solidarisch haftenden Beschwerdeführer haben der beanwalteten Be-
schwerdegegnerin eine Parteientschädigung von Fr. 1'400.-- (inkl. Baraus-
lagen und MwSt) zu bezahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführer (R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerde-

gegnerin vom 3.5.2019)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin (2/R)
- den Gemeinderat Altendorf (R; unter Beilage der Eingabe der Be-

schwerdegegnerin vom 3.5.2019)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (unter Bei-

lage der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 3.5.2019)
- und das kantonale Amt für Raumentwicklung (unter Beilage der Eingabe 

der Beschwerdegegnerin vom 3.5.2019). 

Schwyz, 26. Juni 2019

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 1. Juli 2019