# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 57a32d23-57b0-57ee-9680-8fe07cec9ee5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.07.2010 C-2094/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2094-2007_2010-07-30.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2094/2007/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 0 .  J u l i  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, 
Richter Alberto Meuli, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

K._______, Türkei,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Anspruch auf IV-Rente (Revision); Verfügung der IVSTA 
vom 24. Januar 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2094/2007

Sachverhalt:

A.
Die am (Datum) geborene K._______, türkische Staatsangehörige, ist 
1982 von der Türkei in die Schweiz gekommen, hat hier verschiedene 
Erwerbstätigkeiten als Angestellte im Gastgewerbe und in einem Kiosk 
ausgeübt  und  die  obligatorischen  Beiträge  an  die  schweizerische 
Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  entrichtet.  Am  3. 
August 1986 erlitt sie auf der Hochzeitsreise in der Türkei einen Ver-
kehrsunfall, bei welchem sie sich verschiedene Wirbelfrakturen (Brust- 
und Lendenwirbel) mit Beeinträchtigung der Wirbelsäulenstatik zuzog 
(act.  IV  1  und  2).  Nach  anfänglicher  ärztlicher  Behandlung  in  der 
Türkei, dem Zentrum P._______ und dem Spital in B._______ sprach 
ihr die SUVA am 1. Mai 1988 eine Invalidenrente von 25% aus, welche 
am  21.  November  1991  aufgrund  der  eingetretenen  Besserung  der 
Unfallfolgen  (bessere  Belastbarkeit  der  Wirbelsäule,  Angewöhnung 
und Anpassung, vgl. act. IV 15) auf 10% herabgesetzt wurde (act. IV 
14 = 34).

B.
Am  24.  Juni  1987  meldete  sich  die  Versicherte  bei  der 
schweizerischen Invalidenversicherung zum Bezug von IV-Leistungen 
an (act. IV 36). Mit Beschluss vom 4. November 1987 sprach die IV-
Stelle Basel-Stadt K._______ eine ganze Invalidenrente infolge eines 
Invaliditätsgrades von 100% zu (act. IV 38). Aufgrund einer Revision 
von Amtes wegen setzte die IV-Stelle Basel-Stadt mit Beschluss vom 
29. Januar 1988 die Invalidenrente auf eine halbe Rente per 1. Januar 
1988 herab (Invaliditätsgrad: 50%; act. IV 44). Dabei stützte sich die 
IV-Stelle auf den Bericht der IV-Kommission vom 29. Dezember 1987 
ab (act. IV 40), wonach analog der SUVA eine unfallbedingte Invalidität  
von  50% vorliege  und  einem monatlichen  Bruttoeinkommen  von  Fr. 
1'900.- ohne Gesundheitsschädigung ein zumutbares Einkommen von 
monatlich Fr. 950.- gegenüber stehe (vgl. auch act. IV 41 und 44). In 
der Folge veranlasste die IV-Stelle Basel-Stadt von Amtes wegen ver-
schiedene Rentenrevisionen, zuletzt am 10. September 1996 (act. IV 
62),  bei  welchen  keine  Veränderung  im  Invaliditätsgrad  festgestellt 
wurde. 1997 verliess K._______ die Schweiz und reiste in ihr Heimat-
land  Türkei  zurück,  worauf  die  IV-Stelle  Basel-Stadt  die  Akten  der 
schweizerischen  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  (Vorinstanz) 
überwies (act. 65), welche gemäss Mitteilung vom 26. Juni 1997 (act.  
IV  64)  die  Ausrichtung  einer  halben  Invalidenrente  mit  zwei  ordent -

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lichen einfachen Kinderrenten bestätigte. 

Die Vorinstanz ersuchte infolge Rentenrevision von Amtes wegen am 
8. Januar 2001 (act. IV 75) den türkischen Sozialversicherungsträger 
in  Ankara,  die  Versicherte  über  den  aktuellen  Gesundheitszustand 
neurologisch und orthopädisch untersuchen zu lassen und die Unter-
lagen zuzustellen. Da die eingegangenen Unterlagen eine Beurteilung 
nicht  zuliessen,  veranlasste  die  Vorinstanz  gemäss  Empfehlung  des 
regionalen ärztlichen Dienstes der Invalidenversicherung (RAD) Rhone 
eine ärztliche Untersuchung der Versicherten in der Schweiz (act. IV 
104).  Diese  erfolgte  am  27.  Februar  2006  bei  Prof.  Dr.  med. 
G._______, Chirurg und Orthopäde FMH, W._______. Der Gutachter 
stellte im Wesentlichen eine Verbesserung des Gesundheitszustandes 
der  Versicherten  fest  und  schätzte  deren  Arbeitsfähigkeit  als 
Speditionsgehilfin  mit  maximal  50%,  und  für  leichtere  Arbeiten  im 
Haushalt,  leichtere  Arbeiten  in  der  Fabrik,  im  Verkauf,  bei  Boten-
gängen oder  im Büro mit  75% bis  100% ein  (act. IV109). Der  RAD 
Rhone schloss sich in seiner Stellungnahme vom 7. Juni 2006 diesem 
Befund an und beurteilte die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätig-
keit neu mit 50% und in einer angepassten Tätigkeit mit 100% (act. IV 
110). 

Mit Vorbescheid vom 28. September 2006 (act. IV 112) stellte die Vor-
instanz eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit fest. So könne die Ver-
sicherte  wieder  eine  dem Gesundheitszustand  angepasste  Tätigkeit 
ausüben, bei welcher mehr als 50% des Erwerbseinkommens erzielt 
werden  könnte,  wenn  keine  Invalidität  vorläge;  es  liege  ein  Invalidi -
tätsgrad  von  22,04% vor  (vgl.  Berechnungsblatt  act.  IV  111).  Somit 
bestehe  kein  Anspruch  mehr  auf  eine  Rente  der  Invalidenver-
sicherung.  Mit  Eingabe  vom  3.  November  2006  nahm  die  Be-
schwerdeführerin zum Vorbescheid Stellung (act. IV 113) und machte 
geltend,  der  Gesundheitszustand habe sich  nicht  gebessert  und die 
ärztlichen  Untersuchungen  seien  nicht  eingehend  vorgenommen 
worden 

Mit  Verfügung vom 24. Januar 2007 (act. IV 117) bestätigte die Vor-
instanz den Vorbescheid vom 28. September 2006. Der durchgeführte 
Erwerbsvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 42%. Da die Ver-
sicherte  keinen  Wohnsitz  in  der  Schweiz  habe,  bestehe  ab  dem 1.  
April  2007  kein  Anspruch  mehr  auf  eine  Rente  der  Invalidenver-
sicherung

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C.
C.a Gegen  diese  Verfügung  erhob  K._______  Beschwerdeführerin) 
am  28.  Februar  2007  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht 
(act.  1),  welche  sie  mit  Eingabe  vom 15.  Juni  2007  aufforderungs-
gemäss (Schreiben vom 22. Mai  2007, act. 2)  ergänzte (act. 3). Sie 
beantragte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung 
und  die  weitere  Ausrichtung  einer  halben  Rente.  Zur  Begründung 
verwies sie auf ihre Stellungnahme im Vorbescheidverfahren. 

C.b In  ihrer  Vernehmlassung  vom  8.  November  2007  (act.  8)  be-
antragte  die  Vorinstanz  die  Abweisung  der  Beschwerde.  Sie  be-
gründete  dies  damit,  dass  aufgrund  der  klinischen  Befunde  eine 
wesentliche  Verbesserung  des  Gesundheitszustandes  der  Be-
schwerdeführerin  eingetreten sei. Dementsprechend rechtfertige sich 
die neue Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit  mit  50% in der zuletzt 
ausgeübten Tätigkeit als Speditionsgehilfin sowie mit 25% in leichteren 
Verweisungstätigkeiten.  Der  Einkommensvergleich  habe  eine  Er-
werbseinbusse von 42% ergeben, weshalb keine rentenbegründende 
Invalidität gegeben sei.

C.c Mit  Verfügung  vom  5.  Dezember  2007  (act.  9)  wurde  der  Be-
schwerdeführerin  die  Vernehmlassung  der  Vorinstanz  zugestellt  und 
ihr  Gelegenheit  zur Replik  gegeben. Innerhalb der angesetzten Frist 
liess sie sich nicht mehr vernehmen. Daraufhin wurde der Schriften-
wechsel am 17. Juni 2008 geschlossen (act. 14).

C.d Der mit Zwischenverfügung vom 29. April 2008 (act. 11) erhobene 
Kostenvorschuss von Fr. 300.-  ging am 30. Mai  2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht ein (act. 13). 

C.e Auf  die  weiteren Vorbringen  der  Parteien  und  die  eingereichten 
Akten wird – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – im Rahmen 
der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 
Bst. d  VGG und  Art. 69  Abs. 1  Bst. b  des  Bundesgesetzes  über  die 

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Invalidenversicherung  vom  19. Juni  1959  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt 
das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden gegen Verfügungen der 
Vorinstanz. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt.  Indes  findet  das  VwVG  aufgrund  von  Art. 3  Bst. dbis des 
Bundesgesetzes  vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsver-
fahren  (VwVG,  SR 172.021)  keine  Anwendung  in  Sozialver-
sicherungssachen,  soweit  das  Bundesgesetz  vom  6. Oktober  2000 
über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSG, 
SR 830.1)  anwendbar  ist.  Gemäss  Art. 1  Abs. 1  IVG  sind  die  Be-
stimmungen des ATSG auf  die  Invalidenversicherung (Art. 1a  -  26bis 

und 28 - 70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Ab-
weichung vom ATSG vorsieht.

1.3 Die  Beschwerdeführerin  hat  am  vorinstanzlichen  Verfahren  teil-
genommen; sie  ist  als  Adressatin  der  angefochtenen  Verfügung  be-
sonders berührt  und hat  ein schutzwürdiges Interesse an deren An-
fechtung (Art. 59 ATSG, Art. 48 Abs. 1 VwVG). Sie ist daher zur Be-
schwerde legitimiert. 

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht 
und  der  Kostenvorschuss  fristgerecht  geleistet  wurde,  ist  auf  die 
Beschwerde einzutreten (Art. 38  Abs. 4 und 60 ATSG sowie  Art.  52 
und 63 Abs. 4 VwVG).

2.
2.1 Die  Beschwerdeführerin  ist  türkische Staatsangehörige,  weshalb 
das  Abkommen  vom  1.  Mai  1969  zwischen  der  Schweiz  und  der 
Republik  Türkei  über  soziale  Sicherheit  (SR  0.831.109.763.1;  im 
Folgenden:  Abkommen)  Anwendung  findet.  Nach  Art.  2  Abs.  1  des 
Abkommens  sind  die  Staatsangehörigen  der  einen  Vertragspartei  in 
ihren Rechten und Pflichten aus der Gesetzgebung der anderen Ver-
tragspartei - wozu auch die schweizerische Bundesgesetzgebung über 
die  IV  gehört  (vgl.  Art.  1  Bst.  B  Abs.  1  Bst.  b  des  Abkommens)  - 
einander  gleichgestellt,  soweit  nichts  anderes  bestimmt  ist. 
Insbesondere steht türkischen Staatsangehörigen unter den gleichen 
Voraussetzungen  wie  Schweizer  Bürgern  ein  Anspruch  auf  ausser-
ordentliche  Invalidenrenten  zu,  solange  sich  ihr  Wohnsitz  in  der 
Schweiz befindet und sie unmittelbar vor dem Zeitpunkt, von welchem 
an die Rente verlangt wird, ununterbrochen während mindestens fünf 

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Jahren in der Schweiz gewohnt haben (vgl. Art. 11 des Abkommens). 
Weitere,  im  vorliegenden  Verfahren  relevante  Abweichungen  vom 
Gleichbehandlungsgrundsatz finden sich weder im Abkommen selbst 
noch in der dazugehörigen Verwaltungsvereinbarung vom 14. Januar 
1970 (SR 0.831.109.763.11). Daher  beurteilt  sich die  Frage,  ob und 
gegebenenfalls  ab  wann  ein  Anspruch  der  Beschwerdeführerin  auf 
ordentliche Rentenleistungen der IV entstanden sind, alleine aufgrund 
der schweizerischen Rechtsvorschriften.

2.2 In  materieller  Hinsicht  sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze 
massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tat-
bestandes  Geltung  hatten  (BGE  130  V  329).  Da  die  Revision  von 
Amtes  wegen  im  Januar  2001  eingeleitet  und  darüber  mit  der  an-
gefochtenen Verfügung vom 24. Januar 2007 entschieden wurde, sind 
im  vorliegenden  Verfahren  das  IVG und  ATSG in  der  Fassung  vom 
21. März 2003 und die IVV in der Fassung vom 21. Mai 2003 (4. IV-
Revision, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859, in Kraft vom 1. Januar 
2004  bis  31. Dezember  2007)  anwendbar,  nicht  hingegen  die  am 
1. Januar  2008  in  Kraft  getretenen  Änderungen  des  IVG  und  des 
ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV vom 28. September 2007 
(5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155).

3.
3.1 Im  vorliegenden  Verfahren  ist  streitig  und  vom 
Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht die 
bisher  ausgerichtete  halbe  Rente  wegen  fehlenden  Anspruchs  mit 
Wirkung ab dem 1. April 2007 eingestellt hat. 

3.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  (Art. 8  Abs. 1 
ATSG).  Die  Invalidität  kann  Folge  von  Geburtsgebrechen,  Krankheit 
oder Unfall  sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 
Beeinträchtigung  der  körperlichen,  geistigen  oder  psychischen 
Gesundheit  verursachte  und  nach  zumutbarer  Behandlung  und  Ein-
gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög-
lichkeiten  auf  dem in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen  Arbeits-
markt (Art. 7 ATSG, in der bis Ende 2007 gültigen Fassung). Arbeits-
unfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare 
Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit 

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in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art. 6 
ATSG).

3.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG besteht bei einem Invaliditätsgrad von 
mindestens  70%  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente,  bei  einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 60% Anspruch auf  eine Dreiviertels-
rente,  bei  einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% Anspruch  auf 
eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% 
Anspruch auf eine Viertelsrente.

3.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). 

3.5 Ändert  sich der Invaliditätsgrad  eines Rentenbezügers erheblich, 
so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zu-
kunft  entsprechend  erhöht,  herabgesetzt  oder  aufgehoben  (Art.  17 
Abs. 1 ATSG). Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist die an-
spruchsbeeinflussende  Änderung  für  die  Herabsetzung  oder  Aufhe-
bung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem 
angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dau-
ern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne 
wesentliche Unterbrechung drei  Monate angedauert  hat  und voraus-
sichtlich weiter andauern wird (Art. 88a Abs. 1 der Verordnung vom 17. 
Januar  1961 über  die  Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201]). Die 
Herabsetzung  der  Renten  erfolgt  am  ersten  Tag  des  zweiten  der 
Zustellung der Verfügung folgenden Monats an (Art. 88bis Abs. 2 Bst. a 
IVV; vgl. BGE 135 V 306 E. 7).

3.6 Ein Revisionsgrund ergibt sich aus jeder wesentlichen Änderung 
der tatsächlichen Verhältnisse, die geeignet sind, den Invaliditätsgrad 
und  damit  den  Rentenanspruch  zu  beeinflussen  (BGE  130  V  343 
E. 3.5, m.w.H., SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2). Keine Veränderung der 
tatsächlichen Verhältnisse bedeutet eine unterschiedliche Beurteilung 
eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts (zum Beispiel eine 
andere Einschätzung der zumutbaren Arbeitsleistung, vgl. SVR 2004 
IV 5, E. 3.3; 1996 IV Nr. 70 E. 3a).

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3.7 Zeitlicher  Ausgangspunkt  für  die  Prüfung einer  anspruchserheb-
lichen  Änderung  bildet  die  letzte  der  versicherten  Person  eröffnete 
rechtskräftige  Verfügung,  welche  auf  einer  materiellen  Prüfung  des 
Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung,  Be-
weiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  (bei 
Anhaltspunkten einer Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des 
Gesundheitszustandes) beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis auf 
BGE 130 V 71 E. 3.2.3). 

Diesem  Ausgangszeitpunkt  ist  als  aktuellem  Referenzzeitpunkt 
gemäss sozialversicherungsrechtlichem Grundsatz der Sachverhalt im 
Zeitpunkt  des  Erlasses  der  angefochtenen  Verfügung  gegenüber-
zustellen (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1). 

Veränderungen des Gesundheitszustandes nach dem Erlass der an-
gefochtenen  Verfügung  sowie  daraus  folgende  Veränderungen  der 
Erwerbsfähigkeit  können  nur  Gegenstand  einer  neuen  Verwaltungs-
verfügung bilden (vgl. BGE 121 V 262 E. 1b mit Hinweisen).

3.8 Mit  Mitteilung vom 1. September  1994 teilte  die  IV-Stelle  Basel-
Stadt  (nachfolgend  kantonale  IV-Stelle)  der  Beschwerdeführerin  mit, 
dass  die  Überprüfung  des  Invaliditätsgrades  keine  rentenbeein-
flussende Änderung ergeben und sie weiterhin Anspruch auf die bis-
herige  Rente  habe  (act.  IV  60).  Gemäss  Aktenlage  untersuchte  die 
kantonale IV-Stelle in dieser Revision den Sachverhalt eingehend, in-
dem sie  die  Beschwerdeführerin  am 2. beziehungsweise 16. August 
1994  durch  die  Orthopädische  Universitätsklinik  Basel  erneut  (die 
letzte Begutachtung erfolgte am 11. Mai  1992 vgl. act. IV 87) unter-
suchen liess (act. IV 58). Die Ergebnisse gemäss dem Bericht vom 17. 
August 1994 (act. IV 89) der Dres. E._______ und U._______, wonach 
befunden  wurde,  dass  der  Gesundheitszustand  der  Beschwerde-
führerin  stationär  sei  und  die  Arbeitsfähigkeit  durch  medizinische 
Massnahmen nicht verbessert  werden könne, würdigte die kantonale 
IV-Stelle anschliessend. Die Durchführung eines neuen Einkommens-
vergleichs war nicht notwendig, da keine Anhaltspunkte für eine Ver-
änderung  in  den  erwerblichen  Auswirkungen  des  Gesundheits-
zustandes bestanden. Statt dessen wurde der letzte Einkommensver-
gleich  von  1992  (act.  IV  57)  bezüglich  der  herangezogenen  Ein-
kommen  der  Lohnentwicklung  entsprechend  aktualisiert  (vgl.  Be-
rechnungsblatt act. IV 59), was unverändert einen Invaliditätsgrad von 
50% ergab. 

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Es  handelt  sich  demzufolge  beim  Revisionsentscheid  vom  1. 
September  1994  um  eine  abgeschlossene  materielle  Prüfung  des 
Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung  und 
Beweiswürdigung, welche den Referenzzeitpunkt begründet – obwohl 
der  Entscheid  als  blosse  Mitteilung  und  nicht  als  anfechtbare  Ver-
fügung  eröffnet  worden  ist  (Art.  58  IVG;  Urteile  des  Bundesver-
waltungsgerichts  C-833/2008  vom  11.  Juni  2009  E.  3.3  sowie 
C- 422/2007  vom  11.  September  2007  E.  10.1).  Nicht  ausschlag-
gebend  als  Referenzzeitpunkt  ist  die  weitere  Verfügung  vom  10. 
September  1996  (act.  IV  62),  die  nicht  auf  einer  eingehenden 
materiellen  Prüfung  des  Rentenanspruchs  fusst.  Ebenso  erging  die 
Mitteilung der Vorinstanz vom 26. Juni 1997 (act. IV 64), in welcher sie 
aufgrund  der  Feststellungen  der  IV-Stelle  Basel-Stadt  bezüglich  In-
validitätsgrad die weitere Ausrichtung einer halben Invalidenrente be-
stätigte,  aufgrund  des  Wechsels  der  Zuständigkeit  der  IV-Stelle, 
nachdem die Beschwerdeführerin ins Ausland weggezogen war. Daher 
stellt  auch  diese  Mitteilung  keine  Rentenrevision  dar,  welche  einen 
neuen Referenzzeitpunkt begründet. 

4.
Nachfolgend ist  demnach zu prüfen, ob sich der gesundheitliche Zu-
stand  und  die  Arbeitsfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  seit  dem 
Revisionsentscheid  vom  1.  September  1994  bis  zum  Erlass  der 
streitigen Verfügung vom 24. Januar 2007 soweit gebessert hatte, dass 
die Einstellung der bisherigen halben Rente wegen Verminderung des 
Invaliditätsgrades  und  Verlegung  des  Wohnsitzes  ausserhalb  der 
Schweiz mit Wirkung ab dem 1. April 2007 gerechtfertigt war. 

4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenversiche-
rungsverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüg-
lich  welcher  Tätigkeiten der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist. Die ärztli -
chen Auskünfte sind sodann eine wichtige Grundlage für die Beurtei -
lung  der  Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  konkret 
noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; 
AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc).

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4.2 Hinsichtlich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend,  ob  der  Bericht  für  die  streitigen  Belange  umfassend  ist,  auf 
allseitigen Untersuchungen beruht,  auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Darlegung der Zusammenhänge und in der Beurteilung 
der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 
der  Expertinnen  und  Experten  begründet  sind. Bestehen  Zweifel  an 
der  Zuverlässigkeit  und  Schlüssigkeit  der  ärztlichen  Feststellungen, 
sind  ergänzende  Abklärungen  vorzunehmen.  Dabei  hat  das  Sozial-
versicherungsgericht  grundsätzlich  die  Wahl,  ob  es  die  Sache  zur 
weiteren  Beweiserhebung  an  die  verfügende  Instanz  zurückweisen 
oder die erforderlichen Instruktionen - insbesondere durch Anordnung 
eines  Gerichtsgutachtens  -  selber  vornehmen  will  (BGE  125  V  351 
E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c, m.w.H.). 

4.3 Im  vorliegenden  Fall  stützte  sich  die  Vorinstanz  bei  ihrem  an-
gefochtenen  Entscheid  auf  folgende  aktenkundigen  medizinischen 
Unterlagen

- den Bericht der Gesundheitskommission des Spitals von A._______, 
Türkei, vom 14. Mai 2001 (act. 92), in welchem die Durchführung der 
von  der  Vorinstanz  ersuchten  neurologischen,  orthopädischen  und 
radiologischen Untersuchungen bestätigt wird, mit der Diagnose von 
früheren Frakturen T8 und L1;

- den Bericht von Dr. B._______, Radiologe des Centre médical DOGA 
A._______/S._______ vom 29. August 2005 (act. IV 97-100), mit den 
Diagnosen  "Légère  diminution  de  la  hauteur  du  corpus  L1;  les 
articulations apophysaires – sacro-iliaques sont  libres,  les espaces 
pédiculaires sont normales“ und „Diminution apparente de l'hauteur 
(devant)  du  corpus  T8  (fracture  de  compression);  il  existe  une 
fracture de compression au T" (französische Übersetzung);

- den Bericht von Dr. H._______ des RAD Rhone vom 23. November 
2005 (act. 104),  welcher  aufgrund der  vorliegenden ungenügenden 
Akten die Durchführung einer Untersuchung der Wirbelsäule / ortho-
pädische Untersuchung in der Schweiz empfahl;

- das Gutachten von Prof. Dr. med. G._______, Chirurgie und Ortho-
pädie FMH, W._______, vom 13. März 2006 (act. IV 109) im Auftrag 
der  Vorinstanz:  Diesem  standen  folgende  Berichte  zur  Verfügung: 
Fragebogen des Kantonsspitals Basel vom 14. Juni 1988, Kreisarzt-

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bericht der SUVA vom 11. Oktober 1991, Bericht von Dr. Neumann, 
orthopädische  Klinik  Basel,  vom 12.  Mai  1992,  Bericht  der  ortho-
pädischen  Klinik  Basel  vom  16.  August  1994,  Beurteilung  der 
Röntgenbilder durch Dr. L._______ vom 10. September 2001, Bericht 
des RAD Rhone vom 23. November 2005. Der Gutachter kommt zum 
Schluss, dass die klinische Untersuchung des Bewegungsapparates 
der Beschwerdeführerin, abgesehen vom mässigen Übergewicht mit 
abdominaler Adipositas und gutem allgemeinen Gesundheitszustand, 
unauffällige  Verhältnisse  im  Bereiche  des  Nackens,  des  Schulter-
gürtels  und  der  oberen  und  unteren  Extremitäten  mit  einem  un-
behinderten Gang und normalem neurologischen Befund zeige. Die 
Entwicklung  der  Arbeitsfähigkeit  seit  der  letzten  Untersuchung  be-
urteilt  der Gutachter dahin,  dass die Beschwerdeführerin als Haus-
frau praktisch als voll arbeitsfähig betrachtet werden könne, während 
bei  leichten  Arbeiten  in  einer  Fabrik,  im Verkauf,  bei  Botengängen 
oder im Büro heute die Arbeitsfähigkeit mit 75% bis 100% betrage. 
Bezüglich  der  früheren  Tätigkeit  als  Speditionsgehilfin  mit  dem 
Tragen  und  Heben schwerer  Gewichte  betrage  die  Arbeitsfähigkeit 
maximal 50%. Mit einer Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit müsse 
künftig  nicht  gerechnet  werden.  Der  Beschwerdeführerin  könnten 
heute  leichte  Arbeiten,  die  nicht  das  Heben  und  Tragen  schwerer 
Gewichte implizierten, durchaus zugemutet werden;

- den  Schlussbericht  des  RAD Rhone  vom 7.  Juni  2006  von  Dr. E. 
H._______ (act. IV 110): Dieser kam ebenfalls zum Schluss, dass für 
die  Versicherte  aus  medizinischer  Sicht  eine  Erwerbsmöglichkeit 
zweifellos gegeben sei. Als Speditionsgehilfin, mit Tragen und Heben 
schwerer  Gewichte,  betrage  die  Arbeitsfähigkeit  50%,  während  für 
leichtere Arbeiten im Haushalt oder als Fabrikarbeiterin ohne Heben 
und  Tragen  von  Gewichten  über  15  kg  ohne  längere  vornüber-
geneigte Körperhaltung eine Arbeitsfähigkeit von 100% möglich wäre. 

4.4 Aus diesen ärztlichen Beurteilungen geht  hervor,  dass  seit  dem 
genannten  Referenzzeitpunkt  der  Gesundheitszustand  der  Be-
schwerdeführerin und auch die Arbeitsfähigkeit  für Verweistätigkeiten 
sich verbessert haben. 

Die  Beschwerdeführerin  wendet  ein,  ihr  Gesundheitszustand  habe 
sich insgesamt nicht gebessert. Dies ergebe sich auch aus den ver-
schiedenen Röntgenaufnahmen. Die durchgeführten ärztlichen Unter -

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suchungen seien oberflächlich und nicht vollständig und daher zu er-
gänzen. Dazu ist folgendes zu bemerken: 

- Das Gutachten von Prof. Dr. med. G._______ vom 13. März 2006 ist 
ausführlich und umfasst  neben den diagnostizierten Beschwerden 
die  gesamte  gesundheitliche  Entwicklung  der  Beschwerdeführerin 
seit  dem Verkehrsunfall  vom 3. August  1986. Es  wurde  aufgrund 
einer eigenen ambulanten Untersuchung der Beschwerdeführerin in 
Gegenwart  ihrer  Deutsch  sprechenden  Nichte  und  ihres  Ehe-
mannes durchgeführt. Es berücksichtigt auch die eigenen Angaben 
der  Beschwerdeführerin  zum aktuellen  Gesundheitszustand sowie 
ihre berufliche Entwicklung. Das Gutachten gibt einen detaillierten 
Überblick über die Lebensgeschichte der Beschwerdeführerin, ihre 
Krankheitsentwicklung und ihre aktuelle Situation in der Türkei. Es 
setzt  sich  mit  den  subjektiven  Beschwerden  der  Beschwerde-
führerin auseinander, umschreibt detailliert  die Befunde und deren 
Herleitung, erstellt  und erläutert  die Diagnosen und zieht in nach-
vollziehbarer  Weise  gestützt  darauf  Schlüsse  zur  Arbeitsfähigkeit 
der  Beschwerdeführerin  im  Zeitpunkt  der  Erstellung  des  Gut-
achtens.  Das  Gutachten  erscheint  insofern  in  sich  schlüssig  und 
zuverlässig  und  weist  erhöhte  Beweiskraft  im  Sinne  der  bundes-
gerichtlichen Rechtsprechung auf (vgl. vorne E. 4.2). 

- Der RAD-Arzt gab seine Stellungnahme unter Berücksichtigung und 
Zusammenfassung  dieser  Arztberichte  ab  und  ist  insoweit  um-
fassend.

- Demgegenüber  vermag  die  Beschwerdeführerin  ihre  Einwände 
nicht  zu  substanziieren  und  darzutun.  Zwar  legt  sie  in  ihrer  Be-
schwerde  zur  Untermauerung  ihres  Standpunktes  zwei  Röntgen-
bilder  ins  Recht,  welche  vom Röntgeninstitut  M._______  am  27. 
Februar  2006  aufgenommen  wurden.  Diese  wurden  indes  vom 
Gutachter bereits berücksichtigt (vgl. Gutachten S. 4 Ziff. 3 unten) 
und stellen daher keine neuen Befunde dar. 

Daher ergab sich für die Vorinstanz kein Anlass zu einer weiteren ärzt-
lichen Untersuchung der Beschwerdeführerin. 

4.5 Zusammenfassend ist festzustellen, dass keine Gründe vorhanden 
sind, von den genannten ärztlichen Beurteilungen abzuweichen. Es ist  
daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dem Gutachten von 
Prof. Dr. med. G._______ bzw. dem Arzt des RAD gefolgt ist. Die Be-

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urteilung  der  Vorinstanz,  wonach  wieder  eine  dem  Gesundheits-
zustand  angepasste  Tätigkeit  ausgeübt  werden  könnte,  bei  welcher 
mehr als 50% des Erwerbseinkommens erzielt werden könnte gegen-
über dem Einkommen ohne Invalidität, lässt sich daher ebenfalls nicht 
beanstanden. 

5.
Zu  prüfen  bleiben  die  erwerblichen  Auswirkungen  der  festgestellten 
Beeinträchtigungen. 

5.1 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein-
kommensvergleichs  zu  bestimmen.  Dazu  wird  das  Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli -
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va-
lideneinkommen). Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi -
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli -
ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

5.2 Für  die  Bestimmung  des  Valideneinkommens  ist  entscheidend, 
was die versicherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird 
in  der Regel  am zuletzt  erzielten,  nötigenfalls der Teuerung und der 
realen  Einkommensentwicklung  angepassten  Verdienst  angeknüpft 
(BVG 134 V 322 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen). 

Die  Vorinstanz  hat  das  Valideneinkommen  grundsätzlich  korrekter-
weise  auf  der  Grundlage  des  zuletzt  in  der  Schweiz  erzielten  Ein-
kommens,  angepasst  an  die  Lohnentwicklung,  festgelegt.  Gemäss 

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Auskunft des Arbeitgebers hätte die Beschwerdeführerin im Jahr 1986 
als  Speditionsangestellte  zu  40,5  h/Woche  Fr.  11'562.-  verdient. 
Diesen  hat  die  Vorinstanz  der  Nominallohnentwicklung  und  dem 
Durschnittsverdienst  für  Angestellte  im  Detailhandel  mit  einfachen, 
repetitiven  Tätigkeiten  angepasst.  Allerdings  hat  sie  in  ihrer  Be-
rechnung vom 17. August 2006 die Anpassung nur bis zum Jahr 2004 
berücksichtigt. Richtigerweise hätte diese bis zum Jahr 2006 erfolgen 
sollen,  wobei  die  entsprechenden  statistischen  Angaben  allerdings 
noch nicht  vorlagen. Die Ermittlungen der Vorinstanz sind daher wie 
folgt  zu  aktualisieren:  Der  im  Jahr  ausgerichtete  Monatslohn  von 
Fr. 1'927.-  ergibt  indexiert  bis  2006  Fr. 2'991.55  (vgl.  BFS Lohnent-
wicklung 2006, TA 1.39 Entwicklung der Nominallöhne 1987 = 1557, 
2006  =  2417  Punkte).  Der  Durchschnittslohn  einer  Angestellten  mit 
einfachen, repetitiven Tätigkeiten im Detailhandel betrug im Jahr 2006 
Fr. 3'946.- (LSE 2006, TA1, Sparte 52, Anforderungsniveau 4) für eine 
40-Stundenwoche, aufgerechnet auf 41,9 Stunden somit Fr. 4'133.45. 
Dieser  Durchschnittslohn  liegt  höher  als  der  effektive  indexierte 
Monatslohn  und  ist  als  massgebendes  Valideneinkommen  heranzu-
ziehen. 

Dass die Beschwerdeführerin dabei  aus invaliditätsfremden Gründen 
(z.B. geringe Schulbildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde 
Deutschkenntnisse,  beschränkte  Anstellungsmöglichkeiten  wegen 
Saisonnierstatus) ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen be-
zogen hätte,  ist  aus den Akten nicht  ersichtlich und wird auch nicht 
geltend gemacht. Eine Parallelisierung der Einkommen ist daher nicht 
vorzunehmen (BGE 134 V 322. E. 4.1 mit Hinweisen). 

5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen  Situation  auszugehen,  in  welcher  die  versi-
cherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Er-
werbseinkommen  gegeben,  namentlich  weil  die  versicherte  Person 
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr 
an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit  aufgenommen hat,  so sind 
nach  der  Rechtsprechung  grundsätzlich  die  gesamtschweizerischen 
Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik (nachfolgend: 
BFS) periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen heranzu-
ziehen  und  ist  der  entsprechende  Tabellenlohn  zur  genaueren 
Schätzung gegebenenfalls um einen Leidensabzug von bis zu 25% zu 
reduzieren (vgl. BGE 126 V 75 E. 3b m.w.H, Urteil  des  Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts U 75/03 vom 12. Oktober 2006 E. 4.1). 

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Zu  berücksichtigen  ist  dabei,  dass  sich  die  für  die  Invaliditäts-
bemessung  massgebenden  Vergleichseinkommen  eines  im  Ausland 
wohnenden  Versicherten  auf  den  gleichen  Arbeitsmarkt  beziehen 
müssen,  weil  es  die  Unterschiede  in  den  Lohnniveaus  und  den 
Lebenshaltungskosten  zwischen  den  Ländern  nicht  gestatten,  einen 
objektiven Vergleich der in Frage stehenden Einkommen vorzunehmen 
(BGE  110  V  273  E.  4b,  Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungs-
gerichts U 262/02 vom 8. April 2003 E. 4.4, Urteil des Bundesgerichts 
I 817/05 vom 5. Februar 2007 E. 8.1). Ob die Beschwerdeführerin in 
der Türkei  eine Arbeit  finden und ein ausreichendes Einkommen er-
wirtschaften würde (vgl. act. IV 113), ist somit irrelevant. Massgebend 
ist  für  den  Vergleich  der  schweizerische  Arbeitsmarkt,  auf  dem die 
Beschwerdeführerin vor Eintritt der Invalidität tätig war.

5.3.1 Die  Beschwerdeführerin  hat  nach  Eintritt  der  Invalidität  keine 
zumutbare  Verweisungstätigkeit  aufgenommen  und  hat  sich  der 
Führung  des  Haushaltes  gewidmet  (vgl.  Gutachten  Dres. R.  Herzog 
und J. Neumann, Orthopädische Universitätsklinik Basel vom 12. Mai 
1992,  S. 2  act.  IV  87;  Gutachten  Prof. Dr. med. G._______,  a.a.O.; 
verschiedene Fragebogen für Rentenrevisionen vom 3. Mai 1988 [act.  
IV 50], 16. März 1992 [act. IV 54], 27. Juni 1994 [act. IV 56], 12. August  
1996 [act. IV 61], 3. Juli 2001 [act. IV 94] und 29. August 2005 [act. IV 
96]).  Auch  nach  ihrer  Rückkehr  in  die  Türkei  habe  sich  die  Be-
schwerdeführerin, wie sie in ihrer Beschwerde darlegt, vollumfänglich 
dem Haushalt und der Betreuung ihrer Familie gewidmet. 

5.3.2 Das  hypothetische  Invalideneinkommen  ist  daher  anhand  der 
Tabellenlöhne  der  LSE des  Bundesamtes  für  Statistik  (BFS)  zu  be-
stimmen. Die Vorinstanz hat dabei auf  Tätigkeiten in der Herstellung 
von Bekleidung und Pelzwaren (TA 1 Sparte, 18, Anforderungsniveau 
4) sowie Herstellung von Lederwaren und Schuhen (TA 1, Sparte 19,  
Anforderungsniveau  4)  abgestellt,  daraus  den  Durchschnittslohn  für 
eine 40-Stundenwoche ermittelt  und diesen auf die übliche wöchent-
liche Stundenzahl im verarbeitenden Gewerbe von 41,2 Stunden auf-
gerechnet (act. IV 111),  was grundsätzlich nicht zu beanstanden ist. 
Allerdings ist auch hier auf die Tabellenlöhne der LSE von 2006 abzu-
stellen,  weshalb  die  Ermittlungen  der  Vorinstanz  wie  folgt  zu 
aktualisieren sind: Bei einem Lohn in der Sparte 18 von Fr. 3'247.- und 
einem  solchen  in  der  Sparte  19  von  Fr. 3349.-  beträgt  der  Durch-
schnittslohn  für  eine  40-Stundenwoche  Fr. 3'298.-; aufgerechnet  auf 
eine  41,2  Stundenwoche  beträgt  somit  der  massgebende  Durch-

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schnittslohn  Fr.  3'397.-.  Da  der  Beschwerdeführerin  nur  noch  eine 
Verweisungstätigkeit  zugemutet  werden  kann,  ist  unter  Berück-
sichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ein Leidensabzug 
vorzunehmen,  welchen die  Vorinstanz mit  5% bestimmt  hat. Für  die 
Ausübung  einer  Verweisungstätigkeit  bringt  der  Gutachter  Prof.  Dr. 
med. G._______ insofern Einschränkungen an, als nur leichte Arbeiten 
zumutbar  sind,  die  nicht  das  Heben und Tragen schwerer  Gewichte 
implizieren (act. IV 109 S. 7 in fine). Dementsprechend erachtet das 
Gericht einen Leidensabzug von 10-15% als angemessen.

In der angefochtenen Verfügung bringt die Vorinstanz allerdings inso-
weit eine Korrektur gegenüber ihrem Vorbescheid an, als sie beim In-
valideneinkommen – in Abweichung von der Empfehlung des RAD – 
eine  Arbeitsfähigkeit  von  75%  statt  100%  berücksichtigt  (vgl.  Be-
rechnungsblatt  act.  IV  115).  Zur  Begründung  verweist  sie  auf  die 
unterschiedlichen  Einschätzungen  der  Arbeitsfähigkeit  in  Verweis-
tätigkeiten  zwischen  dem Gutachten  von  Prof. Dr. med. G._______, 
welcher diese mit 75-100% annimmt und der Stellungnahme des RAD-
Arztes, welcher von einer Arbeitsfähigkeit von 100% ausgeht. Dies mit  
der  Begründung,  der  Gutachter  habe  die  Arbeitsfähigkeit  nach-
vollziehbar, detailliert und aufgrund objektiver Kriterien anlässlich der 
ärztlichen  Untersuchung  ermittelt,  weshalb  zugunsten  der  Be-
schwerdeführerin  eher  vom tieferen  Wert  von 75% auszugehen  sei. 
Diese Korrektur lässt sich ebenfalls nicht beanstanden, zumal der RAD 
seine Abweichung nicht näher begründet. 

Ausgehend  vom  obigen  massgebenden  Durchschnittslohn  von 
Fr. 3'397.-,  welcher  aufgrund  der  verbleibenden  Arbeitsfähigkeit  von 
75% Fr. 2'547.75 beträgt, und unter Berücksichtigung eines Leidens-
abzugs  von  10%  resultiert  somit  ein  Invalideneinkommen  von 
Fr. 2'292.98.

5.4 Der  Einkommensvergleich  stellt  sich  somit  wie  folgt  dar:  Dem 
Valideneinkommen von Fr. 4'133.45 steht ein Invalideneinkommen von 
Fr. 2'292.98  gegenüber.  Der  Invaliditätsgrad  beträgt  somit  gerundet 
45% ([4'133.45 – 2'292.98] x 100 / 4'133.45 = 44.53%).

5.5 Gemäss  Art. 28 Abs. 1ter IVG (ab 1. Januar 2008: Art. 29 Abs. 4 
IVG)  werden  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad  von  weniger  als  50 
Prozent  entsprechen,  nur  an  Versicherte  ausgerichtet,  die  ihren 
Wohnsitz  und  ihren  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 

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Schweiz haben. Nach der  bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt 
der bisherige Art. 28 Abs. 1ter IVG (was auch für  den neurechtlichen 
Art.  29  Abs.  4  IVG  gelten  muss)  nicht  eine  blosse  Auszahlungs-
vorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 
121 V 264 E. 6c). Die Beschwerdeführerin hatte im Zeitpunkt des Er-
lasses  der  angefochtenen  Verfügung  ihren  Wohnsitz  in  der  Türkei. 
Daher hat die Vorinstanz einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf 
eine Invalidenrente mit Wirkung ab dem 1. April  2007 zur Recht ver-
neint. Daran ändert sich nichts, wenn gar ein Leidensabzug von 15 % 
berücksichtigt  würde,  was  ein  Invalideneinkommen  von  Fr. 2'165.58 
ergäbe. In diesem Fall würde der sich gemäss Einkommensvergleich 
ergebende  Invaliditätsgrad  von  47,61%  bzw.  gerundet  48%  noch 
immer noch unter 50% liegen.

Die angefochtene Verfügung ist aus diesen Gründen zu bestätigen und 
die Beschwerde abzuweisen.

6.
6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in 
der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das Beschwerdeverfah-
ren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-
Leistungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig.  Ge-
mäss Art. 63 Abs. 1 VwVG sind die Verfahrenskosten der unterliegen-
den Partei aufzuerlegen, wobei der geleistete Kostenvorschuss zu be-
rücksichtigen ist. Da die Beschwerdeführerin unterlegen ist, hat sie die 
Verfahrenskosten zu tragen. Diese sind nach dem Verfahrensaufwand 
und unabhängig vom Streitwert  im Rahmen von 200 - 1'000 Franken 
festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren sind 
die Verfahrenskosten auf Fr. 300.- festzusetzen. Sie sind mit dem ge-
leisteten Kostenvorschuss von Fr. 300.- zu verrechnen.

6.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnis-
mässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als 
Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf  Partei-
entschädigung (Art. 7 Abs. 3  des Reglements vom 21. Februar  2008 
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt [VGKE, SR 173.320.2]). 

6.3 Die  unterliegende  Beschwerdeführerin  hat  keinen  Anspruch  auf 
Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 300.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 300.- verrechnet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______;)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 

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beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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