# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3c57c580-cc7c-5ece-aecc-0f120dca5ae0
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-11-30
**Language:** de
**Title:** Die Adäquanz der nach der bei einem Sturz mit den Skiern erlittenen Schädelprellung oder Commotio cerebri verbliebenen Beschwerden ist nach der Psycho-Praxis zu verneinen. (BGE 8C_75/2016)
**Docket/Reference:** UV.2014.00189
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2014.00189.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2014.00189
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichter Spitz
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiberin Widmer
Urteil
vom
30. November 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin
Dr.
Cristina
Schiavi
arbeitundversicherung.ch, Rechtsanwälte
Bahnhofstrasse 10, Postfach 106, 8700 Küsnacht ZH
gegen
Unfallversicherung Stadt Y.___
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1960, war seit dem 1. Oktober 1984 bei der
Z.___
als
Polizist
tätig und dadurch bei der
Unfallversicherung Stadt
Y.___
obligatorisch unfallversichert, als er am
1
6.
Februar 2011 beim Skifahren ohne Drittbeteiligung stürzte
(Unfallmeldung vom
1
8.
Februar 2011
, Urk.
8
/
G
1).
Der gleichentags erstbehandelnde
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Allge
meinmedizin, diagnostizierte eine Schädelprellung
.
Als
Differentialdiagnose
nannte er eine
Commotio cerebri. Er führte aus, der Versicherte klage über Kopfschmerzen und Nausea, der Allgemeinzustand sei aber gut und er könne sich an den Sturz erinnern. Die kursorische neurologische Untersuchung habe normale Befunde ergeben.
Dr.
A.___
attestierte dem Versicherten voraussicht
lich bis zum 1
9.
Februar 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Bericht vom
3.
März 2011, Urk. 8/M2).
Dem Bericht des
B.___
vom 2
5.
Februar 2011 ist zu entnehmen,
d
ie
nach der Vorstellung beim
Notfall
arzt
durch die Ehefrau durchgeführte neurologische Überwachung sei unauf
fällig gewesen. Seit einigen Tagen hätten die auch initial starken Kopfschmer
zen zugenommen. Übelkeit und Erbrechen lägen hingegen nicht vor. Die Ärzte diagnostizierten ein
postcommotionelles
Syndrom mit Lagerungsschwindel bei einem Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung am 1
5.
(richtig: 16.)
Februar 2011
und hielten fest, die Comput
ertomographie des Schädels zeige
altersentsprechend unauffällige Befunde des
Neurokraniums
(Urk. 8/M4).
Nach einer vorerst 100%igen Arbeitsunfähigkeit nahm der Versicherte seine Arbeit ohne Aussendienst sowie ohne Schichtarbeit am 2
6.
April 2011 wieder während drei Stunden pro Tag auf und steigerte das Pensum am 1
3.
Mai 2011 auf vier Stunden pro Tag (Urk. 8/T2). Unter denselben Rahmenbedingungen arbeitete
er
ab dem 1
2.
Juli 2011 während sechs Stunden pro Tag, wobei er
jeweils
nach vier Stunden eine halbstündige Pause einlegte (Urk. 8/T5). Ab
1.
August 2011 wurde noch eine 25%ige Arbeitsunfähigkeit angegeben (Urk. 8/T8). Ab
3.
Ja
nuar 2012 arbeitete der Versicherte wieder zu 100
%
, jedoch weiterhin ohne
Schichtarbeit, ohne Wochenenddienst sowie ohne Aussendienst (Urk. 8/T10-
T11).
Mit Verfügung vom 1
6.
April
2014
hielt
die
Unfallversicherung Stadt
Y.___
fest, ihre Leistungspflicht ende per 1
6.
Mai 201
1.
Auf die Rückforderung der seither zu Unrecht erbrachten Leistungen werde aber verzichtet (Urk. 8/G23).
Dagegen erhob der Versicherte am
6.
Mai
2014
Einsprache (Urk.
8/J1
). Diese wies die
Unfallversicherung Stadt
Y.___
am
2.
Juli
2014 ab (Urk.
8/J5
= Urk. 2).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom
2.
Ju
l
i 2014 (Urk. 2) erhob der Versicherte am
2
6. August 2014 Beschwerde (Urk. 1) und beantragt
e, dieser sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, weitere neurologisch-neu
ropsychologische Abklärungen vorzunehmen. Zudem sei sie zu verpflichten, den unfallbedingten Integritätsschaden festzustellen und eine
Integritätsent
schädigung
nach Massgabe des festgelegten Integritätsschadens auszurichten
. Eventualiter sei der angefochtene
Einspracheentscheid
aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten,
ihm nach Massgabe eines
Invaliditäts
grades
von 13
%
eine Invalidenrente auszurichten (Urk. 1 S. 2
). In der
Beschwer
de
antwort
vom
10
. September 2014 schloss die
Unfallversicherung Stadt
Y.___
auf Abweisung der Beschwerde (Urk.
7
). Dies
e
wurde dem Beschwerdeführer am
1
2.
Septem
ber 2014 zur Kenntnis gebracht (Urk.
9
). Mit Eingabe vom
8.
Januar
2015 reichte der Beschwerdeführer
d
as neurologische
Gutachten von
Dr.
med.
C.___
,
Facharzt für Neurologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation,
vom
5.
Januar 2015, die neuropsychologische Standortbestimmung von
lic
. phil.
D.___
,
Fachpsychologin für Neuropsy
chologie FSP und Psychotherapie FSP,
vom
4.
Dezember 2014 sowie Angaben von Drittpersonen ein (Urk. 10 und Urk. 11/5-8).
Dazu nahm die
Beschwerde
gegnerin
am 1
9.
Januar 2015 Stellung, wobei sie
am Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest
hielt
(Urk. 1
4
), was dem Beschwerdeführer am
2
0.
Januar
2015 mitgeteilt wurde (Urk. 1
5
).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden
soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt
die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (
Abs.
1).
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
–
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.
3
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal
zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.4
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.5
Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinwei
sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E.
5b/
aa
; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).
1.6
Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine
Gesamt
würdigung
einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:
-
besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;
-
die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen;
-
ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung;
-
körperliche Dauerschmerzen;
-
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;
-
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
-
Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/
aa
).
I
m gesamten mittleren Bereich
kann ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen
Heilungs
verlaufes
. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungsweise aus
schlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien heran
gezogen werden.
Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichti
genden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann.
Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die mög
licherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/
bb
, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/
aa
; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, gemäss
der Beurteilung des
Dr.
med.
E.___
,
Facharzt
für Neurologie, vom
1. April
2014 seien die noch geklagten Beschwerden nicht mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 1
6.
Februar 2011 zurückzuführen. Vielmehr sei der Status quo sine
vel
ante spätestens drei Monate nach de
m
Ereignis erreicht gewesen (S. 2).
Laut
Dr.
E.___
sei die Diagnose einer Commotio cerebri falsch und es liege auch keine leichte trauma
tische Hirnverletzung vor, sondern eine Schädelprellung, welche charakteristi
scherweise innerhalb von Tagen, spätestens binnen weniger Wochen folgenlos ausheile (S. 3).
Weiter hielt die Beschwerdegegnerin fest, selbst wenn eine
milde traumatische Hirnverletzung
(
M
ild
Tr
aumatic
B
rain
I
njury
;
MTBI) in Erwägung gezogen würde, liege dennoch keine strukturelle traumatische Veränderung des Gehirns und damit keine objektiv nachweisbare Unfallfolge vor (S. 4). Das
Restless
-
L
egs
-Syndrom
(RLS)
mit periodischen nächtlichen Beinbewegungen
(PLM)
und das Schlafapnoesyndrom
(SAS)
seien unfallfremd, wobei bereits die lange zeitliche Latenz zwischen Unfall und Erstmanifestation gegen eine Unfallkausalität spreche (S. 4).
Die noch geltend gemachte erhöhte Ermüdbar
keit mit Konzentrationsschwierigkeiten sei überwiegend wahrscheinlich den letztgenannten Beschwerden zuzuschreiben. Der episodische Kopfschmerz vom Spannungstyp sei versicherungsmedizinisch nicht relevant, da die IHS-Kriterien eines chronischen Kopfschmerzes nicht erfüllt seien. Im Übrigen sei die Ätiolo
gie völlig unspezifisch (S. 4).
In der
Beschwerdeantwort
ergänzte sie
unter anderem
, die initialen
echtzeitli
chen
medizinischen Akten seien beweisrechtlich höher zu gewichten als spätere Dokumente und im Übrigen heile auch eine Commotio cerebri spontan folgenlos ab
(Urk.
7 S. 4).
Weiter wies die Beschwerdegegnerin darauf hin, bei einer all
fälligen Adäquanzprüfung käme mangels leichter traumatischer Hirnverletzung nicht die zitierte Rechtsprechung nach BGE 117 V 369 zur Anwendung. Zur Unfallschwere sei zudem anzumerken, dass der Beschwerdeführer bereits zwei T
age nach dem Unfall wieder Ski gefahren sei
(Urk.
7 S. 6).
In der Stellung
nahme vom 1
9.
Januar 2015 führte sie zudem an, eine milde traumatische Hirnverletzung sei dasselbe wie eine Commotio cerebri und daher - im Gegen
satz zu einer
Contusio
cerebri - voll reversibel
(Urk.
14 S. 3).
2.2
Der Beschwerdeführer macht
e in seiner Beschwerde
geltend,
Kopfschmerzen und Übelkeit seien unmittelbare Unfallfolgen gewesen,
die nachbehandelnde Neurologin
Dr.
med.
F.___
, Fachärztin für Neurologie,
habe eine ausgeprägte
Commotio cerebri mit belastungsabhängigen Kopfschmerzen, neu
ropsychologischen Defiziten mit nur langsamer Erholung diagnostiziert
und er habe nach dem Unfall eine Art Tunnelblick gehabt und sei benommen gewesen. Auch von einem gesteigerten Schlafbedürfnis sowie grossen
Konzentrations
problemen
sei bereits im Bericht vom
5.
April 2011 die Rede gewesen
(Urk. 1
S. 4). Am Gutachten von
Dr.
E.___
beanstandete er
mit näherer Begründung
, es entspreche
den formellen Kriterien nicht und sei materiell nicht nachvollziehbar
(Urk.
1 S. 5 f.).
Daher sei auch der Wegfall der natürlichen Unfallkausalität nicht ausgewiesen
(Urk.
1 S. 7).
Weiter rügte er, zur Beurteilung, ob eine MTBI vorliege,
sei
eine neuropsycho
logische Abklärung erforderlich
. Bezüglich seiner Erwerbsunfähigkeit brachte er vor, durch den Wechsel in eine angepasste Tätig
keit habe er
einen Einkommensverlust von 13
% erlitten
. Der Integritätsschaden sei noch zu prüfen
(Urk.
1 S. 6).
Zu den rechtlichen Kriterien einer MTBI führte er aus, in BGE 117 V 369 sei ein
e
MTBI in einem gleich gelagerten Fall aner
kannt worden und der natürliche Kausalzusammenhang gestützt auf neuropsy
chologische Abklärungen bejaht worden
(Urk.
1 S. 7).
Unter Thematisierung der
einzelnen
Kriterien
s
owie davon ausgehend, dass es sich um einen Unfall im mittleren Bereich handle,
stellte sich der Beschwerdeführer ferner auf den Standpunkt, die adäquate Kausalität sei gegeben
(Urk.
1 S. 8).
3.
3.1
Nachdem der Beschwerdeführer
am 1
6.
Februar 2011 beim Skifahren ohne
Dritt
beteiligung
gestürzt war (Unfallmeldung vom 1
8.
Februar 2011, Urk. 8/G1), begab er sich gleichentags bei
Dr.
A.___
in Behandlung. Dieser diagn
ostizierte eine Schädelprellung und nannte als
Differentialdiagnose
eine
Commotio cerebri. Er führte aus, der Versicherte klage über Kopfschmerzen und Nausea, der Allgemeinzustand sei aber gut und er könne sich an den Sturz erinnern. Die kursorische neurologische Untersuchung habe normale Befunde ergeben.
Dr.
A.___
attestierte dem Versicherten voraussichtlich bis zum 1
9.
Februar 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Bericht vom
3.
März 2011, Urk. 8/M2).
3.2
Dem Bericht des
B.___
vom 2
5.
Februar 2011 ist zu entnehmen, die nach der Vorstellung beim Notfallarzt durch die Ehefrau durchgeführte neurologische Überwachung sei unauffällig gewesen. Seit einigen Tagen hätten die auch initial starken Kopfschmerzen zugenommen. Übelkeit und Erbrechen lägen hingegen nicht vor. Die Ärzte diagnostizierten ein
postcommotionelles
Syndrom mit Lagerungsschwindel bei einem Status nach leichter traumatischer
Hirnver
letzung
am 1
5.
(richtig: 16.) Februar 2011 und hielten fest, die Computertomo
graphie des Schädels
(Urk. 8/M5)
zeige altersentsprechend unauffällige Befunde
des
Neurokraniums
. Bei Beschwerdepersistenz sei gegebenenfalls ein
e
MRI
Unter
suchung
zum Ausschluss von
shearing
injuries
zu veranlassen
(Urk. 8/M4).
3.
3
Dr.
med.
G.___
,
Facharzt
für Radiologie
, führte in seiner Beurteilung der MRI-Untersuchung des
Schädels
vom
2
3.
März 2011
aus,
das native und kontrastmittelverstärkte
craniocerebrale
MRI sei altersentsprechend normal, ins
besondere ohne Nachweis von posttraumatischen Veränderungen (auch keine
S
hearing
I
njuries
), ohne strukturellen Hirnveränderungen, ohne entzündliche oder postischämische Veränderungen und ohne Hinweis auf erhöhten intrakra
niellen Druck.
Nebenbefundlich
lägen einzelne gering
obliterierte
Ethmoidal
zellen
und
eine
Nasenseptumdeviation
nach rechts
sowie
eine leichte, unspezi
fische
cervicale
Lymphadenopathie
vor. Er habe auch eine interne
Zweitbeur
teilung
vornehmen lassen
(Urk. 8/
M1).
3.4
Dr.
F.___
nannte in ihrem Bericht vom
5.
April 2011 als Diagnosen eine ausgeprägte Commotio cerebri am 2
5.
(richtig: 16.) Februar 2011 sowie
belas
tungsabhängi
ge
Kopfschmerzen und neuropsychologische Defizite mit nur langsamer Erholung. Sie führte aus, der Unfallhergang und der bisherige Ver
lauf würden zu einer ausgeprägten Commotio cerebri passen.
Der Beschwerde
führer sei auf den Hinterkopf gestürzt, wobei der
Skihelm
einen Riss
bekommen habe. Anschliessend sei er benommen gewesen, es sei ihm leicht übel gewesen und er habe kurze Zeit danach eine Art Tunnel-Blick bekommen. Es sei ihm rasch besser gegangen. Der zweite Tag nach dem Unfall sei der beste gewesen. Ab dem dritten Tag sei ein Kopfschmerz zentral aufgetreten, der nun das grösste Problem sei. Er habe Konzentrationsprobleme und benötige sehr viel Schlaf.
Ein Krankheitsverlauf über mehrere Wochen sei bei
den genannten Diagnosen
nicht ungewöhnlich. Da sich im MRI keine Mikroblutungen gezeigt hätte
n, gehe sie von einer langsamen
weiteren Erholung aus. Sie empfehle noch eine Schonung über drei Wochen, dann Beginn der Arbeit mit drei Stunden täglich, nicht im Schichtdienst, nicht im Aussendienst und nicht in der üblichen Position mit Leitung des Wachtdienstes. Nach einer Woche sei dann eine Steigerung auf vier Stunden vorzunehmen
(Urk. 8/
M3).
Nach der am 1
3.
Mai 2011 erfolgten Nachuntersuchung berichtete
Dr.
F.___
gleichentags, der Beschwerdeführer bemerke eine ganz langsame Besse
rung seiner Leistungsfähigkeit und eine nachlassende Kopfschmerzneigung. Die vier Stunden täglich in der aktuellen Position mit sehr ruhiger Umgebung, in der er sich die Arbeit selber einteilen könne, bewältige er gut. Er müsse aber dennoch Pausen einlegen. Sie habe mit ihm vereinbart, dass er sein Pensum in sechs Wochen auf sechs Stunden pro Tag steigern werde
(Urk. 8/
M6).
Dem Bericht von
Dr.
F.___
vom
5.
Juli 2011 ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer habe erneut über eine Besserung der Kopfschmerzen berich
tet. Diese träten nur noch nach starker Anstrengung auf. Er benötige aber wei
terhin sehr viel Schlaf und sei müde.
Entsprechend nannte
Dr.
F.___
neu zusätzlich die Diagnose einer
Fatigue
.
Weiter führte sie aus, s
ie habe mit ihm vereinbart, dass er
ausprobieren werde, ob er sich nach einer halben Stunde Schlaf
tagsüber
bereits wieder ausgeruht fühle. Falls dies der Fall sei, könne er ab dem 1
2.
Juli 2011 wieder sechs Stunden pro Tag arbeiten
(Urk. 8/
M7).
Am 2
6.
August 2011 nahm
Dr.
F.___
zusätzlich ein
mässiggradiges
post
commotionelles
Syndrom in
ihre
Diagnoseliste auf und gab an, der Beschwer
deführer habe jetzt einen guten Arbeitsrhythmus erreicht
. Nach vier Stunden Arbeit schlafe er jeweils eine halbe Stunde. Die 12-stündigen Dienste nachts und am Wochenende könne er sicher noch nicht leisten. Im November werde er an einer anderen Stelle eingesetzt. Dort sei infolge gleichmässig
erer Arbeitsbe
lastung eventuell
eine Steigerung auf acht Stunden täglich möglich
(Urk. 8/
M8).
In ihrem Bericht vom 2
6.
Oktober 2011 erwähnte sie, dass der Beschwerdeführer den Eindruck habe, dass er nach dem Schlaf immer weniger erholt sei. Teilweise wache er in letzter Zeit mit einem Gefühl der Atemnot auf
(Urk. 8/
M17).
3.5
Dem Bericht des
H.___
vom
2.
November 2011 ist zu ent
nehmen, der Schlaf des Beschwerdeführers sei 14-mal pro Stunde durch
Bein
zuckungen
sowie 14-mal pro Stunde durch Atemstillstände gestört worden, was die geklagte Tagesmüdigkeit erkläre
(Urk. 8/
M12 S. 2).
3.6
In ihrem Bericht vom 2
7.
November 2011 äusserte
Dr.
F.___
dann den Verdacht auf ein
SAS
in Kombination mit einem
RLS
als zusätzliche Ursache für die vermehrte Tagesmüdigkeit
(Urk. 8/
M9). Am 2
0.
Dezember 2011 führte sie aus,
dank der
Therapie mit dem Medikament
Levodopa
sei eine deutliche Besserung der Bewegungsunruhe sowie der Missempfindungen in den Beinen eingetreten. Ab dem
3.
Januar 2012 werde der Beschwerdeführer wieder zu 100
%
arbeiten, allerdings ohne Schicht-, Nacht- und Aussendienst
(Urk. 8/
M10).
Dem Bericht vom
3.
Februar 2012 ist zu entnehmen, das
RLS
in Kombination mit
dem
leichte
n
SAS
habe sich unter
Pramipexol
gut stabilisiert. Der Beschwerdeführer sei nach acht Stunden Arbeit sehr müde und beklage eine Antriebslosigkeit. Es werde daher ein Versuch mit Citalopram gestartet
(Urk. 8/
M11).
Am 2
2.
April 2012 hielt
Dr.
F.___
fest, der Beschwerdeführer komme gut zurecht mit der Tätigkeit von acht Stunden täglich, solange er die Möglichkeit habe, eine Mittagspause mit kurzem Schlaf einzulegen
(Urk. 8/
M13).
Am 2
1.
Juli 2012 berichtete sie, der Beschwerdeführer habe erfreulicherweise vom Arbeitgeber eine Arbeitsstelle angeboten bekommen, bei der er
zu
100
%
ohne Schicht- und
Wachtdienst arbeiten könne und die ihm sehr liege. Allerdings verdiene er dort weniger
(Urk. 8/
M14). Dem Bericht vom 28. Oktober 2012 ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer habe sich mit den unfallbedingten Einschränkungen gut arrangiert. Mit der
Fatigue
sowie dem RLS gehe es ihm unter der aktuellen Medikation gut
(Urk. 8/
M15).
Am 1
5.
April 2013 führte
Dr.
F.___
aus, der Beschwerdeführer benötige nach wie vor sehr viel Schlaf beziehungsweise einen Mittagsschlaf
(Urk. 8/
M16).
3.
7
Dr.
E.___
erstattete am
1.
April 2014 den neurologischen Abklärungsbericht mit versicherungsmedizinischer Beurteilung
(Urk. 8/
M18). Dazu würdigte er
die vorhandenen Akten (S. 2-5) und
erhob die Anamnese (S. 5-7) sowie den neuro
logischen Befund (S. 7-8). In seiner Beurteilung hielt er fest, laut echtzeitlicher Dokumentation
sowie den heutigen Angaben des Beschwerdeführers sei nicht gesichert, dass eine Bewusstlosigkeit bestanden habe und es liege keine Amne
sie vor. Insoweit könne keine MTBI beziehungsweise Commotio cerebri diagnostiziert werden, sondern lediglich eine Schädelprellung, die charakte
ristischerweise innerhalb von Tagen, spätestens binnen weniger Wochen, fol
genlos ausheile (S. 8). Der neurologische Befund sei
nach dem Unfall
unauffäl
lig gewesen, der Beschwerdeführer sei nach dem Sturz noch weitere zwei Tage Ski gefahren und auch das angefertigte MRI habe einen unauffälligen Befund ergeben. Insoweit seien strukturelle traumatische Veränderungen des Gehirns mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen (S. 8). Beim
RLS
mit PLM
sowie dem
SAS
handle es sich um eigenständige (unfallfremde) neuro
logische Krank
heitsbilder, die in aller Regel gut behandelbar seien
(S. 8), unbe
handelt hinge
gen typischerweise zu einem gestörten Nachtschlaf mit konse
kutiver
Tages
müdigkeit
mit Konzentrationsstörungen, Dysphorie und Fehl
leistungen führten (S. 9).
Beim Beschwerdeführer
sei allerspätestens drei Monate nach dem
Unfall
ereignis
vom 1
6.
Februar 2011 der Status quo sine ein
getreten. Die danach noch gelten
d
gemachte erhöhte Ermüdbarkeit mit
Kon
zentrations
schwierigkeiten
se
i
überwie
gend wahrscheinlich auf das RLS mit
PL
M
und den bis dato nicht adä
quat behandelten S
A
S zurückzuführen
und nicht auf den Unfall
. Der zusätzlich zu diagnostizierende episodische Kopf
schmerz vom
Spannungs
typ
sei
versi
cherungsmedizinisch
nicht relevant. Die Kriterien
der International
Headache
Society (IHS) für das Vorliegen
eines chronischen Kopfschmerzes seien nicht erfüllt (S. 9
-10
).
3
.8
Lic
. phil.
D.___
führte am 2
0.
November 2014 eine neuropsychologische Stand
ort
bestimmung durch
(Urk.
11/6) und berichtete über minimale bis leichte Störung
en
(S. 1).
Diese lägen im Aufmerksamkeitsbereich, bei der
Umstellfähig
keit
und beim visuell-räumlichen Routenlernen. Die psychomentale Dauer- und Stressbelastbarkeit sei leicht reduziert. Die Befunde seien gut mit den bekannten
Spätfolgen nach leichter traumatischer Hirnverletzung zu vereinbaren. Auch das Schlafapnoesyndrom sei geeignet, insbesondere die neuropsychologischen Stö
rungen im Aufmerksamkeitsbereich hervorzurufen. Vermutlich seien beide
Ein
flussfaktoren
massgebend (S. 6-7).
3.9
Dr.
C.___
erstattete sein neurologisches Gutachten am
5.
Januar 2015
(Urk.
11/5). Er gab an, für den Beschwerdeführer stehe seine allgemein redu
zierte Belastbarkeit im Vordergrund. Hinzu komme die verstärkte Müdigkeit, verbunden mit Konzentrationsverminderung, meist nach etwa drei Stunden Arbeit einsetzend. Im Weiteren fühle er sich durch seine Vergesslichkeit sowie seine
Dünnhäutigkeit
beeinträchtigt (S. 4) und leide an einem circa zweimal pro Woche auftretenden Kopfschmerz. Dieser sei belastungsabhängig (S. 5).
Bei sei
ner detaillierten neurologischen Untersuchung vom 1
0.
November 2014 fand er eine leichte Gleichgewichtsstörung mit Abweichung im Blindzielgang nach links, zudem eine deutliche pathologische Reflexstei
gerung (mit Subclonus) vor alle
m
im Achillessehnenreflex beidseits mit Linksbetonung (S. 6).
Ferner berück
sichtigte
er die anlässlich der neuropsychologischen Untersuchung durch
lic
. phil.
D.___
vorgefundenen minimalen bis leichten neuropsychologischen Funktionsstörungen (S. 6-7) und gelangte zum Schluss, der Beschwerdeführer habe beim Unfall eine leichte traumatische Hirnverletzung erlitten. Da die Ehe
frau
erst etwa eine Minute nach ihm am Unfallort eingetroffen sei und der Beschwerdeführer unterdessen nichts unternommen gehabt habe, sei es über
wiegend wahrscheinlich, dass es beim Unfall zu einer Bewusstseinsstörung
kurze Bewusstlosigkeit oder zumindest kurze Gedächtnislücke beziehungs
weise Amnesie - gekommen sei
. Der Beschwerdeführer sei benommen gewesen und er habe bereits in der Initialphase eindeutige neurologische Störungen auf
ge
wiesen, namentlich Probleme mit dem Gleichgewicht sowie einen
Tunnel
blick
. Des Weiteren habe er bei der Wiederaufnahme seiner Arbeit fünf Tage nach dem Unfall kognitive sowie Verhaltensstörungen aufgewiesen
(S. 7).
Somit liege mindestens eine
milde traumatische Hirnverletzung
zweiten Grades vor. Ein weiteres Argument sei der seit dem Unfall deutlich erhöhte Schlafbedarf.
Die Genese der Schlafapnoesymptomatik sei nicht gesichert, jedoch habe der Unfall mit grosser Wahrscheinlichkeit zumindest eine richtungsgebende Ver
ände
rung bewirkt. Die Beinzuckungen seien vor dem Hintergrund der patho
logisch gestei
gerten Eigenre
f
le
x
e mit grosser Wahrscheinlichkeit Ausdruck einer Störung des Zentralnervensystems
. Nach wie vor zeige die neuropsycholo
gische Untersu
chung relevante Störungen, welche eine
Integritätsentschädigung
von 10
%
rechtfertigen würden
(S. 8).
Auch die Kopfschmerzen seien zweifelsfrei post
traumatisch
. Sehr oft komme es bei leichten traumatischen
Hirnver
letzungen
zu
sogenannten
axonalen
Scher
v
erletzungen, welche in den routine
mässig durch
geführten MRI-Untersuchungen nicht sichtbar würden
(S. 9).
Beim Beschwer
deführer liege mehrheitlich ein typisches Beschwerdebild einer
milden trauma
tischen Hirnverletzung
vor (S. 10). Die angestammte Tätigkeit erfordere Funkti
onen, welche gemäss der neuropsychologischen Untersuchung verlang
samt und eingeschränkt seien, weshalb er die angestammte Tätigkeit als Wachtchef nicht mehr ausüben könne (S. 10-11)
.
Die
Integritätsentschädigung
sei unter Berück
sichtigung nicht nur der neuropsychologischen Störungen, sondern auch der posttraumatischen Kopfschmerzen und der
Persönlichkeits
veränderungen
auf 20
%
festzusetzen (S. 11).
4.
4.1
Unter den Ärzten besteht nach dem Gesagten keine Einigkeit darüber,
ob
der Beschwerdeführer beim Skiunfall eine
Schädelprellung
,
eine
Commotio cerebri
oder
eine
MTBI
erlitten hat
beziehungsweise
ob er an
einem
postcommo
tionellen
Syndrom
leide
t
(E. 3.1, 3.2, 3.4, 3.7)
. Die Angabe von
Dr.
E.___
, dass eine reine Schädelprellung
innert
Tage
n
oder
innert
weniger
Wochen,
spätestens jedoch drei Monate nach dem Unfallereignis
abheile beziehungsweise beim Beschwerdeführer
abgeheilt sei
(E. 3.7 vorstehend)
, wurde
hingegen
nicht bestritten.
Vielmehr wurde das Fortbestehen von Symptomen mit den Diagno
sen einer Commotio cerebri,
einer
MTBI oder
eines
postcommotionelle
n
Syn
drom
s
begründet.
D
ie Diagnose einer
MTBI
bedeutet
nicht schon, dass objektiv nachweisbare Unfallfolgen vorliegen. Hie
r
zu bedarf es einer feststellbaren intrakraniellen Läsion oder eines messbaren Defektzustandes (neurologischer Ausfall) als Folge einer Schädigung des zentralen Nervensystems (
Urteil des Bundesgerichts
U
79/05 vom 1
0.
Februar
2006
, E. 3.2 mit Hinweis).
Denn von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann erst dann gesprochen werden, wenn die erho
benen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hierbei angewendeten Untersuchungsmethoden wissen
schaftlich aner
kannt sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009, E. 2 mit Hinweis). Beim Beschwerdeführer fielen d
ie ersten neurologischen Untersu
chungen nach dem Unfall unauffällig aus (E. 3.1 und E.
3.2 vorstehend).
Die Computertomographie des
Neurokraniums
zeigte
alters
ent
sprechend
unauffäl
lige Befunde
(Urk. 8/
M4-M5). Zugleich wurde festge
halten, bei persistierenden Beschwerden sei
gegebenenfalls
eine MR-tomo
graphische Abklärung zum Nachweis eines etwaigen diffusen
Axonalschadens
(
shearing
injuries
) vorzu
nehmen
(Urk. 8/
M5). Dies wurde getan, wobei das
craniocerebrale
MRI ebenfalls normal ausfiel, insbesondere ohne Nachweis von posttraumatischen Verände
rungen, namentlich ohne
S
hearing
I
njuries
(E. 3.3 vorstehend).
Aufgrund der bildgebenden
Untersuchungen ist
somit
ersichtlich, dass keine objektivierbaren Hirnverletzungen nachweisbar sind, insbesondere auch keine
S
hearing
I
njuries
.
Da speziell nach solchen Verletzungen gesucht wurde, ist von weiteren Abklä
rungen kein anderes Ergebnis zu erwarten.
Die im Zeitpunkt des Fallabschlusses noch geklagten Beschwerden
weisen also kein o
rganisches Korrelat
auf.
Bei a
llfällige
n
natürlich unfallkausale
n
verbliebene
n
Schädigungen infolge einer Commotio cerebri oder MTBI
, wozu
auch die
seit dem Unfall geklagten
Kopfschmerzen gehören
würden
,
wäre daher die Adäquanz gesondert zu prüfen.
Da die Adäquanz ohnehin zu verneine
n
ist (vgl. E.
5
nachstehend), kann offen bleiben, ob lediglich eine Schädelprellung oder auch eine Commotio cerebri beziehungsweise MTBI zu diagnostizieren war.
Somit können auch die vom Beschwerdeführer
diesbezüglich
beantragten weiteren Abklärungen (vgl.
Urk.
1 S. 6) unterbleiben.
4.2
Laut Dr.
E.___
handelt es sich beim RLS mit
PLM
sowie beim SAS um eigenstän
dige, unfallfremde Krankheitsbilder, welche typischerweise zu einem gestörten Nachtschlaf mit konsekutiver Tagesmüdigkeit,
Konzentrations
stö
rungen
, Dy
sphorie und Fehlleistungen führ
en (E. 3.7). Auch
nach der Auf
fassung von
lic
. phil.
D.___
ist das SAS geeignet
,
insbesondere
neuropsycholo
g
ische
Störungen
im Aufmerksamkeitsbereich
hervorzurufen
(E.
3.8) und
auch
Dr.
F.___
sah das SAS als zusätzliche Ursache für die Tagesmüdigkeit (E.
3.6).
Somit sind die geklagten Symptome in diesem Bereich wie
Tagesmüdig
keit
und Konzentrationsschwäche zumindest teilweise auf unfallfremde Krank
heits
bilder zurückzuführen. Möglicherweise sind sie teilweise auch
unfall
bedingt
, zumal der Beschwerdeführer erst nach dem Unfall über solche Probleme klagte, jedoch
kann a
us dem Fehlen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung vor dem Unfall praxisgemäss (BGE 119 V 335 und Urteil des Bundesgerichts 8C_614/2007 vom 1
0.
Juli 2008, E. 4.1.2 mit Hinweisen auf neuere Entscheide) nicht auf die Unfallkausalität von hernach aufgetretenen Beschwerden geschlossen werden (Formel „
post
hoc ergo
propter
hoc“)
.
. Somit ist die
Kausali
tät
auch
im Sinne einer Teilursache nicht mit überwiegend
er Wahrscheinlichkeit erstellt. Dies gilt umso mehr, als
mit SAS, PL
M
und RLS bereits eine
andere
Ursache für die geklagte Müdigkeit und
die
Kon
zentrations
störungen
gefunden wurde.
4.3
Neuropsychologisch wurden zwar
minimale bis l
eichte Störungen beobachtet (E.
3.8).
Die Neuropsychologie vermag es indes nach derzeitigem Wissensstand nicht, die hirnorganische Kausalität eines Beschwerdebildes selbst und
abschliessend
vorzunehmen.
Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse sind daher im Rahmen einer gesamthaften Beweiswürdigung nur insoweit bedeut
sam, als sie überprüf- und nachvollziehbar sind
(Urteil des Bundesgerichts I
542/05 vom 1
7.
November 2006, E. 4.1 mit Hinweis).
Im Gegensatz zum vom Beschwerdeführer angeführten BGE 117 V 369
(vgl.
Urk.
1 S. 7) sind vorliegend nur minimale bis leichte Störungen vorhanden, welche nicht als eindeutige Hirnleistungs
störungen zu qualifizieren sind
.
Von jenem Fall kann daher nicht auf den im Streit liegenden geschlossen werden.
4.
4
Es stellt sich die Frage, ob die Adäquanz nach der Schleudertrauma- oder nach der Psycho-Praxis zu beurteilen ist.
Die analoge Anwendung der
Schleuder
trauma-Praxis
rechtfertigt sich bei einem erlittenen Schädelhirntrauma nach der Rechtsprechung nur dann, wenn diese
s
mindestens im Grenzbereich zwischen einer Commotio und einer
Contusio
cerebri liegt, nicht hingegen wenn der Schweregrad bei einer Commotio cerebri (milde traumatische Hirnverletzung) liegt (Urteile des Bundesgerichts 8C_270/2011 vom 2
8.
Juli 2011, E. 2.1 mit Hinweisen; U 6/03 vom
6.
Mai 2003, E. 3.2). Vorliegend wurde
teilweise
eine Commotio cerebri
respektive
eine ausgeprägte Commotio cerebri,
ver
schiedentlich auch nur
eine Schädelprellung ohne Commotio cerebri,
nie
aber
eine im Grenzbereich zu einer
Contusio
liegende
Commotio cerebri diagnosti
ziert,
weshalb die Schleudertrauma-Praxis nicht zur Anwendung gelangt.
Ist die Schleudertrauma-Praxis nicht anwendbar, so ist grundsätzlich die Psycho-Pra
xis anzuwenden (
Rumo-Jungo
/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung,
4.
Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S.
59).
Somit ist
adäquate Kausalität nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133), folglich unter Ausschluss psychischer Aspekte,
zu prüfen
.
Die Prüfung der Adäquanz ist bei Anwendung der Psycho-Praxis in jenem Zeit
punkt vorzunehmen, in dem von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (
Rumo-Jungo
/Holzer,
a.a.O.
, S.
60 f.).
Die Schädelprellung war aus körperlicher Sicht spätestens drei Monate nach dem Unfall abgeheilt (E. 3.7). Objektivierbare
,
mi
t apparativen oder
bild
gebenden
Abklärungen auszumachende Unfallfolgen
bestanden zu jenem Zeit
punkt nicht mehr, weshalb ein Fallabschluss
zulässig
war
.
5.
5.1
Der Unfall ereignete sich so, dass der Beschwerdeführer
bei einer Ski-Abfahrt auf einer blauen Piste infolge schlechter Sicht einen kleinen Hügel übersah und
rückwärts auf den behelmten Hinterkopf sowie die rechte Hüfte stürzte
(Urk.
8/G4
).
Der Beschwerdeführer machte geltend, es handle sich um einen mittelschweren Unfall, eher in der Nähe eines schweren Unfalls, denn immerhin habe sich der Helm gespaltet
(Urk.
1 S. 8).
Die Unfallversicherung Stadt
Y.___
wies demgegenüber darauf hin, dass der Beschwerdeführer bereits zwei Tage nach dem Unfall wieder Ski gefahren sei
(Urk.
7 S. 6).
Die Unfallschwere bestimmt sich aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften. Nicht massgebend sind demgegen
über Folgen des Unfalls oder Begleitumstände, die nicht direkt dem
Unfallge
schehen
zugeordnet werden können (
Rumo-Jungo
/Holzer,
a.a.O.,
S.
61 mit Hin
weis).
Als
banaler oder leichter Unfall
gelten
beispielsweise ein geringfügi
ges Aufschlagen des Kopfes, ein gewöhnlicher Sturz so
wie ein Sturz auf einer Treppe
.
Ein schweres Unfallereignis lag vor, als
eine
versicherte Person aus einer Höhe von vier bis fünf Metern von einer Leiter stürzte und sich ver
schiedene schwere Knochenbrüche zuzog
,
und bei einem Absturz mit dem
Gleit
schirm
, welcher multiple, schwerste und lebensgefährliche Verletzungen zur Folge hatte. Um einen mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leich
ten Ereignissen handelte es sich, als eine
Velofahrerin von einem überhol
ende
n
Automobillisten an der Le
n
kstange touchiert wurde, zu Fall kam und mit dem helmgeschützten Kopf aufschlug
,
und als jemand beim Eislaufen rückwärts auf den Hinterkopf prallte (
Rumo-Jungo
/Holzer,
a.a.O.,
S.
62 ff. mit Hinweisen). Als mittelschwer im engeren Sinn
wurde beispielsweise der Unfall qualifiziert, bei welchem sich ein Personenwagen mit einer Geschwindigkeit von circa 90 km/h auf einer Autobahn über die Mittelplanke hinweg überschlug, wobei die versi
cherte Person aus dem Fahrzeug hinausgeschleudert wurde und der Wagen mit Totalschaden auf der Gegenfahrbahn auf dem Dach zu liegen kam (Urteil des Bundesgerichts U 492/06 vom 1
6.
Mai 2007, E. 4.2).
Ebenso
wurden
Stürze aus einer Höhe zwischen etwa zwei und etwa vier Metern in die Tiefe
oder selbst bei einer Sturzhöhe von fünf Metern mit Landung auf den Füssen
als mittelschwer im engeren Sinn qualifiziert
(
Rumo-Jungo
/Holzer,
a.a.O.,
S.
66 f. mit Hinwei
sen).
Der Skiunfall des Beschwerdeführers, bei welchem er ohne Beteiligung weiterer Personen stürzte und dabei einen Helm trug, gleicht am ehesten den aus dem mittleren im Grenzbereich zum leichten Bereich geschilderten Ereignissen
, namentlich dem Sturz der Velofahrerin auf den behelmten Hinterkopf
.
Mit Blick auf die Rechtsprechung i
st der Unfall
des Beschwerdeführers vom 1
6.
Februar 2011
daher
als mittelschwerer Unfall im
Grenzbereich zu den leichten Ereignis
sen
zu
qualifizier
en.
Dies hat zur Folge, dass zur Bejahung der Adäquanz
vier
der massgeblichen
Kriterien erfüllt sein müssen (
Rumo-Jungo
/Holzer,
a.a.O.,
S.
64 mit Hinweis
)
oder eines ausgeprägt erfüllt sein muss, wobei das ausge
prägte Erfüllen eines Kriteriums vom Bundesgericht nur mit grösster Zurück
haltung angenommen wird (
Rumo-Jungo
/Holzer,
a.a.O.,
S.
63).
5.2
5.2.1
Dass
die Begleitumstände des Unfalls vom
1
6.
Februar 2011
weder als beson
ders dramatisch zu werten
sind
, noch der Unfall objektiv betrachtet von beson
derer Eindrücklichkeit
war, ist unbestritten und angesichts dessen, dass es sich um einen unauffälligen Sturz
mit Skiern
ohne Zusammenstoss handelte, nach
vollziehbar
.
5.2.2
Der Beschwerdeführer erlitt
beim Unfall keine gravierenden Verletzungen, wel
che erfahrungsgemäss geeignet wären, psychische Fehlentwicklungen auszulö
sen, wie beispielsweise
eine instabile Fraktur eines Lendenwirbelkörpers (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_116/
2009 vom 2
6.
Juni 2009, E. 4.3). Anders als in BGE 117 V 369, welcher vom Beschwerdeführer angeführt wurde (Urk. 1 S. 8), gelangt vorliegend die Psycho-Praxis zur Anwendung, weshalb es nicht ausreicht, dass die nach einer Schädelprellung oder Commotio cerebri typischen Beschwerden besonders ausgeprägt vorhanden sind.
Denn organisch nicht aus
gewiesene Beschwerden sind nicht in die Beurteilung miteinzubeziehen
(
Rumo-Jungo
/Holzer,
a.a.O.
, S.
71).
Objektivierbare Verletzungen, welche geeignet wären, zu den geklagten Beschwerden zu führen, sind hingegen keine ausge
wiesen, weshalb
dieses Kriterium zu verneinen
ist
.
5.2.3
Einer lange andauernden Behandlung bedurften nur die
organisch
nicht
ausge
wiesenen
Beschwerden, welche indes keine Berücksichtigung finden (
Rumo-Jungo
/Holzer,
a.a.O.
, S.
71)
.
Somit ist auch dieses Kriterium nicht gegeben.
5.2.4
Rechtsprechungsgemäss sind psychische
und andere
organisch nicht ausge
wiesene
Beschwerden bei der Beurteilung des Kriteriums der körperlichen Dauerschmerzen auch dann nicht zu berücksichtigen, wenn diese körperlich imponieren (Urteil des Bu
ndesgerichts 8C_825/2008 vom 9.
April 2009, E. 4.6).
Da die
nach dem Fallabschluss
noch geklagten Beschwerden
nicht körperlicher Natur sind
,
ist
dieses Kriterium
ebenfalls
als nicht erfüllt
zu erachten
.
5.2.5
Aus den Akten ergeben sich sodann keinerlei Hinweise auf eine ärztliche
Fehl
behandlung
.
Eine solche wurde
im Übrigen
auch nicht geltend gemacht (Urk. 1 S. 8).
5.2.6
Mangels des Auftretens von erheblichen Komplikationen und bei einem bezüg
lich der
- soweit überhaupt vorhanden -
körperlichen Verletzungen unauffälli
gen Heilungsverlauf ist das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen ebenfalls zu verneinen.
5.2.7
Zu prüfen bleiben Grad und Dauer der
physisch bedingten
Arbeits
un
fähigkeit.
Bejaht wurde dieses Kriterium
beispielsweise
bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter als auch in angepasster Tätigkeit während fast drei Jahren (Urteil des Bundesgerichts 8C_116/2009, E. 4.6). Aus
somatischer
Sicht bestanden bereits weniger
als
drei Monate
nach dem Unfall keine Unfallfolgen und somit auch keine
unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr
. Im Übrigen war der Beschwerdeführer weniger als ein Jahr nach dem Unfall wieder zu 100
%
in einer angepassten Tätigkeit erwerbstätig (Urk. 8/T10-T11). Nach dem Gesagten
ist
auc
h dieses Kriterium zu verneinen
.
5.2.8
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass von den sieben relevanten Kriterien
keines
erfüllt
ist
. Zur Bejahung der Adäquanz allfälliger noch vorhandener unfallbedingter Beschwerden genügt dies bei einem mittelschweren Unfall im
Grenzbereich zu den leichten Ereignissen
nicht. Damit fehlt es an der Adäquanz eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom
1
6.
Februar 2011
und den über den
Fallabschluss
hinaus geklagten, im Sinne der Rechtspre
chung organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden.
Somit lagen im Zeitpunkt des Fallabschlusses keine Unfallfolgen mehr vor, wes
halb der Fallabschluss nicht verfrüht war und keine weitergehende
Leistungs
pflicht
der Beschwerdegegnerin mehr besteht. Der angefochtene
Einspracheent
scheid
erweist sich deshalb als zutreffend, womit die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin
Dr.
Cristina
Schiavi
-
Unfallversicherung Stadt
Y.___
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GrünigWidmer