# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3e2412df-5d3e-5d60-a952-26c9a34b23b7
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-25
**Language:** de
**Title:** Aargau Spezialverwaltungsgericht Steuern 25.02.2025 3-BU.2025.3
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_SVWG_002_3-BU-2025-3_2025-02-25.pdf

## Full Text

Spezialverwaltungsgericht
Steuern

3-BU.2025.3
2023/6703

Urteil vom 25. Februar 2025

Besetzung Präsident Heuscher
Gerichtsschreiberin Ha

Anklagebehörde Steueramt des Kantons Aargau

Angeklagter B._____

Gegenstand Strafbefehl Nr. 2023/6703
betreffend Ordnungsbusse

- 2 -

Der Präsident entnimmt den Akten:

1.
Am 23. Januar 2024 wurde B.____ (nachfolgend Angeklagter) die
Steuererklärung 2023 zugestellt. Nachdem diese nicht eingegangen war,
wurde der Angeklagte am 18. Juli 2024 erstmals gemahnt. Am 21. August
2024 erfolgte eine zweite, per A-Post Plus versandte Mahnung unter An-
setzung einer Frist von 20 Tagen zur Einreichung der Steuererklärung 2023
inklusive aller Beilagen. Des Weiteren wurde der Angeklagte auf die Folgen
im Unterlassungsfall (insbesondere Busse bis CHF 10'000.00) hingewie-
sen.

2.
Da dem zuständigen Steueramt innert der Mahnfrist keine Steuererklärung
zuging, wurde beim Steueramt des Kantons Aargau (KStA), Sektion Bezug,
ein Bussenantrag gestellt.

3.
Mit Strafbefehl des KStA, Sektion Bezug, vom 18. Oktober 2024 wurde
dem Angeklagten eine Busse von CHF 75.00 (zuzüglich Staatsge-
bühr/Auslagen von CHF 100.00) auferlegt.

4.
Gegen diesen Strafbefehl erhob der Angeklagte mit Schreiben vom
27. Oktober 2024 Einsprache.

5.
In seiner Stellungnahme vom 13. November 2024 beantragte das Gemein-
desteueramt Q.____ die Abweisung der Einsprache.

6.
Am 10. Januar 2025 erhob das KStA beim Spezialverwaltungsgericht ge-
gen den Angeklagten folgende Anklage:

"1. Gestützt auf den angefochtenen Strafbefehl sei das Verfahren vor Spezial-
verwaltungsgericht, Abteilung Steuern gemäss § 249 ff. des Steuergesetzes
vom 15. Dezember 1998 durchzuführen.

 2. Die angeklagte Person sei im Sinne des Strafbefehls zu bestrafen."

7.
Mit Verfügung vom 13. Januar 2025 wurde der Angeklagte auf den 25. Feb-
ruar 2025 vorgeladen. Gleichzeitig wurde die Anklage zugestellt.

- 3 -

8.
Das Spezialverwaltungsgericht hat beim Gemeindesteueramt Q._____
weitere Abklärungen vorgenommen (Aktennotiz vom 17. Februar 2025).

9.
Der Angeklagte ist nicht zur Verhandlung erschienen.

- 4 -

Der Präsident zieht in Erwägung:

I.
1.
Massgebend für die Beurteilung der vorliegenden Anklage ist das Steuer-
gesetz vom 15. Dezember 1998 (StG).

2.
2.1.
Im Steuerstrafverfahren ist das KStA für Ermittlung, Untersuchung und
Strafbefehl (§ 242 StG) zuständig. Nach Abschluss der Untersuchung wird
ein Strafbefehl erlassen oder das Verfahren eingestellt (§ 245 Abs. 1 StG).
Die angeschuldigte Person und der Gemeinderat können innert 30 Tagen
nach Zustellung des Strafbefehls beim KStA schriftlich Einsprache erhe-
ben; diese bewirkt die Aufhebung des Strafbefehls (§ 247 Abs. 1 StG). Ist
Einsprache erhoben worden, kann das KStA weitere Untersuchungen
durchführen und bei veränderter Sach- oder Rechtslage einen neuen Straf-
befehl erlassen (§ 247 Abs. 2 StG). Erachtet das KStA den Erlass eines
neuen Strafbefehls nicht als geboten, stellt es das Verfahren ein oder er-
hebt Anklage beim Spezialverwaltungsgericht (§ 247 Abs. 3 StG). Der an-
gefochtene Strafbefehl gilt als Anklageschrift (§ 247 Abs. 4 StG).

2.2.
Das KStA hat gegenüber dem Angeklagten einen Strafbefehl erlassen. Die-
ser gilt aufgrund der eingereichten Einsprache als aufgehoben. Gestützt
auf die vorstehend zitierten Gesetzesbestimmungen ist das KStA befugt,
Anklage zu erheben und das Spezialverwaltungsgericht ist zuständig für
deren Beurteilung. Auf die Anklage ist dementsprechend einzutreten.

3.
Erscheint der Angeklagte – wie im vorliegenden Verfahren – trotz Vorla-
dung nicht zur Verhandlung und wurde vorgängig nicht ausdrücklich um die
Ansetzung eines neuen Gerichtstermins ersucht, geht das Spezialverwal-
tungsgericht davon aus, dass das Gericht ermächtigt wird, das Urteil in Ab-
wesenheit aufgrund der Akten zu fällen (§ 250 Abs. 2 lit. c StG, Hinweis in
der Vorladung).

- 5 -

II.
1.
1.1.
Eine Bestrafung nach § 235 Abs. 1 StG setzt drei Tatbestandselemente vo-
raus: Eine Verfahrenspflicht nach Massgabe des Steuergesetzes, eine
fruchtlos erfolgte Mahnung sowie die vorsätzliche oder fahrlässige Verlet-
zung dieser gesetzlichen Verfahrenspflicht.

Zu den Verfahrenspflichten nach Steuergesetz gehört das Einreichen der
Steuererklärung (§ 180 Abs. 2 StG). Die Verpflichtung zur Abgabe einer
Steuererklärung trifft denjenigen unmittelbar, der kraft persönlicher oder
wirtschaftlicher Zugehörigkeit im Kanton und in der in Frage stehenden Ein-
wohnergemeinde eine Steuerpflicht begründet (§§ 16 f. StG).

1.2.
Der Angeklagte hatte am 31. Dezember 2023 unbestrittenermassen Wohn-
sitz in Q.____. Somit war er verpflichtet, dem Gemeindesteueramt Q._____
die Steuererklärung 2023 einzureichen.

1.3.
1.3.1.
Der Angeklagte wurde mehrfach gemahnt. Trotz rechtsgenüglicher Zustel-
lung der zweiten, per A-Post Plus versandten Mahnung vom 21. August
2024 reichte er innert der gesetzten Frist keine Steuererklärung ein. Dies
wird vom Angeklagten zu Recht nicht bestritten.

1.3.2.
Der Angeklagte bringt vor, er habe seinen Pflichten – unter anderem die
Einreichung der Steuererklärung – aufgrund einer ausserordentlichen Situ-
ation nicht nachkommen können. Der Angeklagte "werde seit 2023 er-
presst und mit dem Leben bedroht". Die Beweisunterlagen seien beim Po-
lizeistützpunkt Muri eingereicht worden und die Staatsanwaltschaft Brem-
garten habe diesbezüglich ein Verfahren eröffnet. Es sei sehr schwer für
ihn gewesen, "in dieser beängstigenden Phase klar zu denken und vorzu-
gehen". Der Angeklagte hielt fest, ihm seien "mehr als 30'000.00 CHF mit
Zwang entnommen" worden. Er kämpfe ums Überleben (siehe Bemerkun-
gen in der Steuererklärung 2023 vom 27. Oktober 2024).

1.3.3.
Bei Bussen nach § 182 StG handelt es sich ungeachtet der geläufigen Be-
zeichnung als Ordnungsbusse um echte Strafen (vgl. den Titel des
10. Teils des StG "Steuerstrafrecht" sowie § 99 Kantonsverfassung und
§§ 242 ff. StG; Kurt Eichenberger, Verfassung des Kantons Aargau, Text-
ausgabe mit Kommentar, Aarau 1986, § 99 N 2). Folglich gelten die allge-
meinen Grundsätze des Straf- und Strafverfahrensrechts.

- 6 -

Im Strafverfahren muss die (Anklage-)Behörde den massgeblichen Straf-
tatbestand nachweisen. Bleiben beim Strafrichter objektive Zweifel offen,
ob der Straftatbestand tatsächlich verwirklicht wurde, muss er nach dem
Grundsatz "in dubio pro reo" freisprechen (vgl. Art. 10 Abs. 3 StPO). Vo-
raussetzung für die Auferlegung einer Ordnungsbusse ist somit die Über-
zeugung der Strafbehörde bzw. des Strafrichters, dass der Steuerpflichtige
seine Steuererklärung bzw. die Aktenergänzung zur Steuererklärung trotz
Mahnung tatsächlich nicht eingereicht hat.

Das tatbestandsmässige Verhalten bei der Verfahrenspflichtverletzung ge-
mäss § 235 Abs. 1 StG besteht darin, dass der Täter die erforderlichen
Massnahmen nicht ergreift bzw. in Bezug auf die Einreichung der Steuer-
erklärung untätig bleibt. Für diese Passivität darf er gemäss den allgemei-
nen Regeln für das Unterlassungsdelikt nicht verantwortlich gemacht wer-
den, wenn ihm die Handlungsfähigkeit bzw. Tatmacht fehlt, das heisst,
wenn ihm die Fähigkeit zum Handeln aus physischen oder psychischen
Gründen abgeht (Basler Kommentar Strafrecht I, 4. Auflage, Basel 2019,
Art. 11 StGB N 120).

1.3.4.
Es ist zwar nachvollziehbar, dass der Angeklagte aufgrund der persönli-
chen Situation Mühe mit dem Einhalten von Fristen und der Erfüllung seiner
Verfahrenspflichten hatte. Es ist hingegen nicht ersichtlich, welchen Zu-
sammenhang die "Erpressung und Drohung" mit dem Ausfüllen und Einrei-
chen der Steuererklärung gehabt haben soll. So ist der Angeklagte nicht
damit bedroht worden, es seien ernsthafte Konsequenzen zu befürchten,
wenn er seine Steuererklärung ausfülle. In der Vernehmlassung des Ge-
meindesteueramts Q._____ wurde denn auch zu Recht ausgeführt, dass
mit einem "kurzen Telefonat" eine Fristerstreckung hätte erwirkt werden
können.

Vorliegend wurden die Verfahrenspflichten verletzt. Die abstrakt genannte
Bedrohung des Lebens stellt keinen Entschuldigungsgrund für das Unter-
lassen der Einreichung der Steuererklärung oder eines Fristerstreckungs-
gesuches dar. Dass nicht einmal ein mit geringem Aufwand verbundenes
Fristerstreckungsgesuch gestellt wurde, ist jedenfalls nicht erklärbar. Dies
wird vom Angeklagten zu Recht nicht bestritten. Der Einwand des Ange-
klagten erweist sich als unbegründet.

1.4.
1.4.1.
Der Angeklagte hielt zudem fest, er habe die Steuererklärung 2023 in der
Zwischenzeit nachträglich ausgefüllt und per Post versandt.

- 7 -

1.4.2.
Es trifft zu, dass die Steuererklärung 2023 dem Gemeindesteueramt
Q._____ am 27. Oktober 2024 (Posteingang am 30. Oktober 2024)
nachgereicht wurde. Die letzte Frist für die Abgabe der
Steuererklärung 2023 endete jedoch am 11. September 2024. Die
Steuererklärung 2023 wurde somit rund sieben Wochen nach Ablauf der
letzten Frist eingereicht.

1.4.3.
Die Erfüllung der Mitwirkungspflicht nach Ablauf der angesetzten Frist ver-
mag die Ordnungswidrigkeit nicht mehr zu beseitigen (Kommentar zum
Aargauer Steuergesetz, 5. Auflage, Muri-Bern 2023, § 235 StG N 49). Der
sanktionswürdige Tatbestand der Verfahrenspflichtverletzung war im Zeit-
punkt, in welchem die angesetzte Frist ohne Einreichung der Steuererklä-
rung abgelaufen war, erfüllt.

1.4.4.
Die Einwände des Angeklagten vermögen demnach die Nichteinreichung
der Steuererklärung 2023 bzw. eines Fristerstreckungsgesuches nicht zu
begründen.

1.4.5.
Weitere Gründe, welche dem Angeklagten die fristgerechte Einreichung
der Steuererklärung 2023 eines Fristerstreckungsgesuches oder zu-
mindest die Beauftragung einer Drittperson verunmöglicht hätten, sind nicht
ersichtlich. Der Angeklagte hat damit seine Pflicht zur fristgerechten Einrei-
chung der Steuererklärung 2023 verletzt. Der objektive Tatbestand von
§ 235 Abs. 1 StG ist vorliegend erfüllt.

1.5.
Zu prüfen bleibt der subjektive Tatbestand. Ob dieser erfüllt ist, beurteilt
sich aufgrund strafrechtlicher Grundsätze. In diesem Zusammenhang fin-
den gemäss ständiger Rechtsprechung des Spezialverwaltungsgerichts
die allgemeinen Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuches
vom 21. Dezember 1937 (StGB, SR 311.0) Anwendung (Kommentar zum
Aargauer Steuergesetz, a.a.O., § 236 StG N 10, mit Hinweisen auf die
Rechtsprechung). Vorsatz (Art. 12 Abs. 2 StGB) setzt ein Wissen und Wol-
len des Pflichtigen voraus. Fahrlässig begeht gemäss Art. 12 Abs. 3 StGB
eine Tat, wer die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtig-
keit nicht bedacht oder darauf nicht Rücksicht genommen hat.

Dem Angeklagten musste aufgrund der allgemein bekannten Verpflichtung
zur jährlichen Abgabe der Steuererklärung, der öffentlichen Bekanntma-
chung im Sinne von § 180 Abs. 1 StG, der Zustellung des Formulars zur
Einreichung der Steuererklärung sowie der Mahnungen bewusst gewesen
sein, dass er die ausgefüllte Steuererklärung bis zur angesetzten Frist hätte

- 8 -

einreichen müssen. Dennoch hat er dies unterlassen, womit er zumindest
fahrlässig handelte. Folglich erweist sich auch der subjektive Tatbestand
von § 235 Abs. 1 StG als erfüllt.

1.6.
Zusammenfassend ergibt sich, dass der Angeklagte gegen § 235 Abs. 1
StG verstossen hat und dementsprechend zu bestrafen ist.

2.
Es liegen weder Rechtfertigungsgründe noch Schuldausschliessungs-
oder -milderungsgründe vor.

3.
Liegt eine Verfahrenspflichtverletzung vor, ist eine Busse auszufällen
(§ 235 Abs. 1 StG, letzter Teilsatz). Diese beträgt in leichten Fällen maxi-
mal CHF 1'000.00, in schweren Fällen oder bei Rückfall maximal
CHF 10'000.00. Gemäss konstanter Praxis des KStA sowie des Spezial-
verwaltungsgerichts richtet sich die Stufung der Busse in der Regel nach
der Höhe des letzten rechtskräftig veranlagten steuerbaren Einkommens
und nach der Anzahl früherer Ordnungsbussen. Diesbezüglich hat das
KStA einen nicht zu beanstandenden Bussentarif ausgearbeitet. Das KStA
beantragt eine Busse in der Höhe des Strafbefehls, also von CHF 75.00
(zuzüglich Staatsgebühr/Auslagen von CHF 100.00).

4.
4.1.
Die Anklage geht von einem für die Busse relevanten Einkommen des An-
geklagten von CHF 42'300.00 (letztes rechtskräftiges steuerbares/satz-
bestimmendes Einkommen 2022) aus. Dies wurde dem Angeklagten mit
Zustellung der Anklageschrift mitgeteilt. Der Angeklagte musste gemäss
Anklageschrift innerhalb der letzten fünf Steuerperioden (d.h. bezüglich der
Steuerveranlagungen der Jahre 2018 bis 2022) wegen Verletzung von
Verfahrenspflichten noch nie gebüsst werden. Gemäss aktuellem Bus-
sentarif beträgt die Busse bei einem steuerbaren Einkommen von
CHF 42'300.00 sowie bei der ersten Widerhandlung CHF 75.00.

4.2.
Nachdem sich der Angeklagte weder zum relevanten Einkommen noch zur
Bussenhöhe äusserte und die beantragte Busse dem aktuellen Bussentarif
entspricht, ist die von der Vorinstanz ausgefällte Busse von CHF 75.00
nicht zu beanstanden. Gründe für eine Reduktion der Busse sind keine er-
sichtlich.

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III.
1.
Soweit die §§ 249 ff. StG betreffend das Strafverfahren vor Spezialverwal-
tungsgericht keine abweichenden Vorschriften enthalten, gelten die Be-
stimmungen über das Rekursverfahren bei ordentlichen Veranlagungen
sinngemäss (§ 251 StG). Gemäss § 189 Abs. 1 StG werden die amtlichen
Kosten grundsätzlich der unterliegenden Partei auferlegt; bei teilweisem
Obsiegen/Unterliegen sind die Kosten anteilsmässig zu verteilen.

2.
Das KStA hat dem Angeklagten eine Gebühr von CHF 100.00 auferlegt.
Diese ist angemessen und ist vom Angeklagten zu tragen (vgl. die ausführ-
liche Begründung in SGE vom 27. Mai 2020 [3-BU.2020.17], Erw. III.2.).

3.
Nachdem die vom KStA beantragte Busse von CHF 75.00 und die Gebüh-
ren von CHF 100.00 bestätigt werden, unterliegt der Angeklagte und die
Verfahrenskosten sind ihm vollumfänglich aufzuerlegen. Es ist keine Par-
teientschädigung auszurichten (§ 189 Abs. 2 StG).

- 10 -

Der Präsident erkennt:

1.
Gestützt auf § 235 Abs. 1 StG wird der Angeklagte wegen Verletzung von
Verfahrenspflichten zu einer Busse von CHF 75.00 verurteilt.

2.
Der Angeklagte hat die Kosten von CHF 100.00 zu tragen, welche vom
KStA zusammen mit der Busse bezogen werden.

3.
Der Angeklagte hat die Gerichtsgebühr von CHF 50.00 zu bezahlen.

4.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

Zustellung an:
den Angeklagten
das Kantonale Steueramt
das Gemeindesteueramt Q.____

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung mit Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau angefochten
werden. Die Beschwerde ist in doppelter Ausfertigung beim Spezialver-
waltungsgericht, Obere Vorstadt 37, 5001 Aarau, einzureichen. Die
Frist steht still vom 7. Tag vor bis und mit dem 7. Tag nach Ostern, vom
15. Juli bis und mit 15. August und vom 18. Dezember bis und mit dem
2. Januar. Die unterzeichnete Beschwerdeschrift muss einen Antrag, wie
der Entscheid zu ändern sei, sowie eine Begründung enthalten. Der
angefochtene Entscheid und als Beweismittel angerufene Urkunden sind
beizulegen (§§ 28 und 43 f. des Gesetzes über die Verwaltungs-
rechtspflege vom 4. Dezember 2007 [VRPG] in Verbindung mit Art. 145
Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008
[ZPO]; §§ 187, 196 und 198 des Steuergesetzes vom 15. Dezember 1998
[StG]).

- 11 -

Aarau, 25. Februar 2025

Spezialverwaltungsgericht
Steuern
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Heuscher Ha