# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc75ef4e-1997-5af9-9091-5fb97673bcc5
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2026-01-14
**Language:** de
**Title:** 7F_43/2025 14.01.2026
**Docket/Reference:** 7F_43/2025
**URL:** https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-01-2026-7F_43-2025&print=yes&zoom=

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fdral
Tribunale federale
Tribunal federal
7F_43/2025
Urteil vom 14. Januar 2026
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Abrecht, Prsident,
Bundesrichterin Koch, Bundesrichter Hofmann,
Gerichtsschreiber Clment.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Allgemeine Delikte,
Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz,
Gesuchsgegnerin,
Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht,
Bahnhofplatz 16, 4410 Liestal.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 21. Juli 2025 (7B_491/2025).
Erwgungen:
1.
Mit Urteil 7B_491/2025 vom 21. Juli 2025 trat das Bundesgericht nicht auf die Beschwerde von A.________ gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 6. Mai 2025 ein.
2.
A.________ stellt mit Eingabe vom 10. September 2025 (Postaufgabe) ein Revisionsgesuch. Er beantragt im Wesentlichen die Aufhebung des angefochtenen Urteils und die Rckweisung "an eine unbefangene Kammer". Fr das Revisionsverfahren beantragt er die unentgeltliche Rechtspflege.
3.
Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfllung in Rechtskraft (Art. 61 BGG). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zurckkommen, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgefhrten Revisionsgrnde vorliegt. Allfllige Revisionsgrnde sind in gedrngter Form darzulegen (vgl. Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 121-123 BGG ). Der Revisionsgrund hat sich auf den Gegenstand des zu revidierenden Urteils zu beziehen; handelt es sich dabei um einen Nichteintretensentscheid, muss der Revisionsgrund die Nichteintretensmotive beschlagen. Die Revision erffnet dem Gesuchsteller insbesondere nicht die Mglichkeit, die Rechtslage erneut zu diskutieren und eine Wiedererwgung des bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen, das er fr unrichtig hlt (statt vieler: Urteile 7F_35/2024 vom 27. August 2024 E. 2.2; 9F_14/2024 vom 23. August 2024 E. 3.2.2; 5F_21/2024 vom 23. Juli 2024 E. 3.1; je mit Hinweisen).
4.
4.1. Verfahrensgegenstand bildet ausschliesslich das Urteil 7B_491/2025 vom 21. Juli 2025. Mit diesem ist das Bundesgericht im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG unter Verweis auf die einschlgige Rechtsprechung wegen offensichtlicher Unzulssigkeit nicht auf die Beschwerde des damaligen Beschwerdefhrers (nunmehr Gesuchsteller) eingetreten. Gegen die angezeigte erstinstanzliche Richterin des Kantons Basel-Landschaft seien allfllige Ansprche ffentlich-rechtlicher Natur, weshalb ein Zivilanspruch im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ausgeschlossen sei. Ferner werde in der Beschwerde weder dargelegt noch sei ersichtlich, dass der Beschwerdefhrer Opfer von unzulssiger staatlicher Gewalt geworden sei, was ihn unbesehen davon zur Beschwerde in der Sache legitimieren knne. Schliesslich seien keine formellen Rgen erhoben worden, zu deren Geltendmachung er unbesehen von der fehlenden Sachlegitimation berechtigt wre.
4.2. Der Gesuchsteller beantragt zwar die Aufhebung des angefochtenen Urteils, begrndet dies aber offensichtlich nicht hinreichend, denn das Revisionsgesuch setzt sich nicht materiell mit dem angefochtenen Urteil auseinander. Der Gesuchsteller zeigt nicht auf, dass und inwiefern das Bundesgericht mit dem von ihm getroffenen Nichteintretensentscheid einen Revisionsgrund gemss Art. 121 ff. BGG gesetzt haben knnte. Dies ist auch nicht ansatzweise ersichtlich. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten.
5.
Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit der Begehren abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Den finanziellen Verhltnissen des Gesuchstellers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. Januar 2026
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Prsident: Abrecht
Der Gerichtsschreiber: Clment