# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5efed73-fd5a-5e0a-9b71-56ea4c051f77
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-10-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.10.2015 E-4533/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-4533-2014_2015-10-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-4533/2014 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  O k t o b e r  2 0 1 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Esther Marti, 

mit Zustimmung von Richterin Nina Spälti Giannakitsas; 

Gerichtsschreiber Peter Jaggi. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Pakistan, 

vertreten durch Bernhard Zollinger, Rechtsanwalt, 

(…), 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM; zuvor Bundesamt für 

Migration, BFM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung; 

Verfügung des BFM vom 14. Juli 2014 / N (…). 

 

 

 

E-4533/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer, ein Angehöriger der (…) Glaubensrichtung 

aus dem (...), eigenen Angaben zufolge Pakistan im (…) verliess und am 

17. Mai 2010 in die Schweiz gelangte, wo er gleichentags um Asyl nach-

suchte, 

dass das BFM mit Verfügung vom 24. September 2010 in Anwendung von 

aArt. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG (SR 142.31) auf das Asylgesuch des Be-

schwerdeführers nicht eintrat und die Wegweisung nach Griechenland so-

wie den Vollzug anordnete, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 28. September 2010 an das 

Bundesverwaltungsgericht gelangte und in materieller Hinsicht beantragte, 

die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und das Asylgesuch sei zur 

materiellen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass das BFM im Rahmen des Schriftenwechsels mit Verfügung vom 

18. Februar 2011 den angefochtenen Entscheid wiederwägungsweise auf-

hob und anführte, angesichts der anhaltend unbefriedigenden Situation in 

Griechenland werde das nationale Asylverfahren in der Schweiz wieder 

aufgenommen und gemäss den gesetzlichen Vorschriften durchgeführt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Abschreibungsbeschluss vom 

22. Februar 2011 die Beschwerde als gegenstandslos geworden ab-

schrieb, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Kurzbefragung im B._______ 

vom 19. Mai 2010 und der Anhörung zu seinen Asylgründen vom 5. März 

2013 zur Begründung seines Asylgesuchs anführte, er stamme aus 

C._______ im (...), wo er seit (…) oder (…) gelebt und das Gymnasium 

besucht habe, wo die beiden verfeindeten Parteigruppen Muslim League 

Quaid-e-Azam (ML-Q) einerseits und die Muslimliga Nawaz Sharifs (ML-

N) aktiv gewesen seien, 

dass er im Jahr (…) Mitglied der ML-Q-Partei geworden sei und später in 

der Parteiführung mitgewirkt habe, 

dass die Polizei ihn wegen seinen Aktivitäten für die Partei im (…) oder (…) 

2008 festgenommen und nach (…) oder (…) wieder freigelassen habe, 

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Seite 3 

dass Mitglieder der ML-N-Partei ihn im (…) zuerst (…) und später Anzeige 

gegen ihn erstattet hätten, woraufhin er polizeilich gesucht worden sei, 

dass er Anfang (…) nach D._______ zu einem Bekannten des Parteifüh-

rers gereist und im (…) für (…) zurück nach C._______ gegangen sei, um 

sich vor seiner Ausreise von seinen Familienangehörigen zu verabschie-

den, 

dass die Polizei ihn nach seinem Weggang mehrere Male zu Hause ge-

sucht und beim letzten Mal, ungefähr Ende (…), seine Reisepapiere be-

schlagnahmt habe, 

dass der Beschwerdeführer im erstinstanzlichen Verfahren eine Kopie sei-

ner pakistanischen Identitätskarte zu den Akten reichte, 

dass das BFM mit am 16. Juli 2014 eröffneter Verfügung vom 14. Juli 2014 

feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, 

sein Asylgesuch vom 17. Mai 2010 ablehnte und die Wegweisung aus der 

Schweiz sowie den Vollzug anordnete, 

dass es zur Begründung anführte, die Vorbringen des Beschwerdeführers 

vermöchten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht standzuhalten, 

weshalb deren Asylrelevanz nicht geprüft werden müsse, 

dass er sich insbesondere in verschiedene Widersprüche verwickelt habe, 

indem er zu Beginn der Kurzbefragung zuerst geltend gemacht habe, bis 

Anfang (…) in C._______ gelebt zu haben, und im weiteren Verlauf sowie 

bei der Anhörung diesbezüglich ausgesagt habe, von (…) bis (…) in 

D._______ gewesen zu sein, 

dass seine auf Vorhalt hin gemachte Erklärung, er sei nicht danach gefragt 

worden, nicht zu erklären vermöge, weshalb er zuerst angegeben habe, 

von (…) oder (…) bis Anfang (…) in C._______ gelebt zu haben, 

dass er zudem als Dauer seines (…) bei der Erstbefragung einige Tage 

und bei der Anhörung lediglich einen Tag angegeben habe, weshalb seine 

diesbezüglichen Angaben bezweifelt werden müssten, 

dass in Ergänzung zu den aufgezeigten Unstimmigkeiten festzustellen sei, 

dass die Ausführungen des Beschwerdeführers in weiten Teilen realitäts-

fremd seien und teilweise jeglicher Logik menschlichen Handelns wider-

sprechen würden, 

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Seite 4 

dass es beispielsweise angesichts seiner Aussage bei der Anhörung, er 

habe gewusst, dass er gesucht werde, weil er (…) worden sei, jeglicher 

Logik widerspreche, dass er sich nach der (…) noch bis zu seiner Reise 

nach D._______ zu Hause aufgehalten habe, 

dass in dieser Hinsicht auch nicht nachvollziehbar sei, dass er nach seinem 

(…) Aufenthalt in D._______ erneut einmal nach C._______ zurückgegan-

gen sei, obwohl er Angst um sein Leben gehabt und bei der Anhörung zu 

Protokoll gegeben habe, während seines Aufenthaltes in D._______ (…) 

zu Hause in C._______ polizeilich gesucht worden zu sein, 

dass vor diesem Hintergrund zu erwarten gewesen wäre, dass er sich von 

seinen Familienangehörigen an einem anderen Ort verabschiedet hätte, 

sollte er tatsächlich Angst um sein Leben gehabt haben, 

dass eine solche Vorgehensweise nicht derjenigen einer tatsächlich ver-

folgten Person entspreche, 

dass es des Weitern jeglicher Logik widerspreche, dass die Polizei den 

Beschwerdeführer wiederholt zu Hause gesucht und erst ungefähr Ende 

(…), also über (…) Jahre nach der angeblichen Anzeige gegen ihn, seine 

Reisepapiere beschlagnahmt habe, 

dass die Polizei nämlich seine Reisepapiere viel früher beschlagnahmt 

hätte, wenn sie ein Interesse daran gehabt hätte, dass er das Land nicht 

verlasse, 

dass dem Beschwerdeführer angesichts dieser Sachlage nicht geglaubt 

werden könne, er werde in seinem Heimatland gesucht, 

dass hinzu komme, dass seine Schilderungen zu zentralen Elementen sei-

ner Fluchtgründe vage und unsubstanziiert ausgefallen seien und zu kei-

nem Zeitpunkt den Eindruck erweckt hätten, er habe das Erzählte tatsäch-

lich erlebt, 

dass er beispielsweise auf die Frage, wo er gewesen sei, als er zum ersten 

Mal gesucht worden sei, erklärt habe, er sei unterwegs gewesen, und auf 

erneute Nachfrage ausgeführt habe, er habe gehört, dass er in Gefahr sei, 

weshalb er unterwegs (…) gewesen sei, 

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Seite 5 

dass er aber in der Folge nicht imstande gewesen sei, anzugeben, woher 

er dies wisse, sondern plakativ ausgesagt habe, er habe das selber ge-

wusst, 

dass er zudem in Bezug auf seine Festnahme lediglich ausgesagt habe, 

es sei ihm vorgeworfen worden, Unruhe zu stiften, ohne indessen weitere 

Angaben zu den Haftgründen und zum Haftablauf machen zu können, 

dass dem Beschwerdeführer angesichts seiner widersprüchlichen, reali-

tätsfremden und unsubstanziierten Aussagen weder die geltend gemachte 

Haft noch der Übergriff auf ihn und die anschliessende polizeiliche Suche 

nach ihm geglaubt werden könnten, 

dass er aufgrund der Ablehnung seines Asylgesuchs zur Ausreise ver-

pflichtet und der Vollzug der Wegweisung durchführbar sei, 

dass die Vorinstanz zur Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs anführte, 

weder die im Heimatstaat herrschende politische Situation noch andere 

Gründe würden gegen die Zumutbarkeit der Rückführung nach Pakistan 

sprechen, 

dass sich der junge und gesunde Beschwerdeführer nach seiner Rückkehr 

auf ein tragfähiges Beziehungsnetz stützen könne, zumal in C._______ 

(…) und weitere (…) leben würden, 

dass er über eine gute Ausbildung verfüge und angesichts seiner Reise in 

die Schweiz auf beträchtliche finanzielle Mittel zurückgreifen könne, 

dass er somit in Pakistan auf eine gesicherte Wohnsituation treffen werde 

und die Möglichkeit habe, sich eine wirtschaftliche Lebensgrundlage auf-

zubauen, 

dass der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter mit Rechtsmitte-

leingabe vom 14. August 2014 an das Bundesverwaltungsgericht gelangte 

und unter Aufhebung dieser Verfügung die Gewährung von Asyl, eventua-

liter das Absehen von einer Wegweisung, subeventualiter die Rückweisung 

der Sache an die Vorinstanz beantragte, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte, es sei ihm die unent-

geltliche Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG und ein unent-

geltlicher Rechtsbeistand in der Person seines Rechtsvertreters gestützt 

auf Art. 110a Abs. 1 AsylG (SR 142.31) zu bewilligen, 

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dass er zur Stützung seiner Vorbringen mehrere fremdsprachige Doku-

mente zu den Akten reichte, 

dass auf die Begründung der Rechtsbegehren und die eingereichten Do-

kumente, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Er-

wägungen eingegangen wird, 

dass das Gericht dem Beschwerdeführer am 21. August 2014 den Eingang 

seiner Beschwerde bestätigte, 

dass die Instruktionsrichterin dem Beschwerdeführer mit Zwischenverfü-

gung vom 18. September 2014 mitteilte, er dürfe den Ausgang des Verfah-

rens in der Schweiz abwarten, 

dass sie ihn gleichzeitig aufforderte, bis zum 3. Oktober 2014 entweder 

einen Kostenvorschuss von Fr. 600.– zu Gunsten der Gerichtskasse ein-

zuzahlen oder eine Fürsorgebestätigung einzureichen und die fremdspra-

chigen Dokumente in eine Amtssprache des Bundes übersetzt einzu-

reichen, widrigenfalls das Verfahren aufgrund der Akten weitergeführt 

werde, 

dass der Kostenvorschuss am 1. Oktober 2014 fristgerecht bezahlt wurde, 

dass die Instruktionsrichterin mit Verfügung vom 23. Dezember 2014 nach 

Gutheissung mehrerer Gesuche um Erstreckung der Frist für die Überset-

zung der fremdsprachigen Dokumente ein erneutes Fristerstreckungsge-

such des Rechtsvertreters vom 23. Dezember 2014 ablehnte, 

dass sie den Beschwerdeführer aufgrund seiner am 21. April 2015 vor dem 

Zivilstandsamt E._______ erfolgten Eheschliessung mit einer Schweizer 

Bürgerin mit Verfügung vom 7. Juli 2015 einlud, sich bis zum 22. Juli 2015 

dazu zu äussern, ob er an seiner Beschwerde festhalte oder diese zurück-

ziehe, 

dass im Falle eines Beschwerderückzugs ausnahmsweise und ohne Aner-

kennung einer präjudiziellen Wirkung die Abschreibung des Verfahrens 

ohne Kostenauferlegung und die Rückzahlung des geleisteten Kostenvor-

schusses von Fr. 600.– in Aussicht gestellt werden könne, 

dass sie ihn für den Fall des Festhaltens an der Beschwerde aufforderte, 

innert gleicher Frist einen Beleg über die Erteilung einer Aufenthaltsbewil-

ligung beziehungsweise über das Einreichen eines Gesuchs um Erteilung 

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einer Aufenthaltsbewilligung bei der zuständigen kantonalen Ausländerbe-

hörde zu den Akten zu reichen, und festhielt, bei ungenutzter Frist werde 

davon ausgegangen, er verzichte auf die Geltendmachung eines allfälligen 

aus der Eheschliessung resultierenden Wegweisungshindernisses, 

dass die Instruktionsrichterin mit Verfügung vom 28. Juli 2015 das Gesuch 

des Beschwerdeführers vom 23. Juli 2015 (Datum Poststempel) um Erstre-

ckung der Frist für eine allfällige Rückzugserklärung bis zum 22. August 

2015 ablehnte, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entschei-

det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor 

welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG 

[SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 

vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 

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der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 

Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden, 

dass das Gericht zum Schluss gelangt, dass die gesuchbegründenden 

Vorbringen des Beschwerdeführers den Anforderungen an die Glaubhaf-

tigkeit in der Tat nicht zu genügen vermögen, 

dass zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich auf die zutref-

fenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden 

kann, 

dass sich die Ausführungen in der Beschwerde darauf beschränken, die 

mündlichen Aussagen des Beschwerdeführers zur Begründung seines 

Asylgesuchs zu wiederholen und deren Authentizität zu bekräftigen, ohne 

indessen auch nur ansatzweise zu den Erwägungen in der angefochtenen 

Verfügung Stellung zu nehmen, 

dass sich das Vorbringen, der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner poli-

tischen Aktivitäten mehrmals von der Polizei in Haft gesetzt worden, nicht 

mit seiner mündlichen Aussage bei der Anhörung, er sei einmal von der 

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Polizei mitgenommen und für (…) oder (…) festgehalten worden (Akten 

SEM A34/14 S. 7), vereinbaren lässt, 

dass es der Beschwerdeführer trotz entsprechender Aufforderung und 

mehrmaliger Gewährung einer Fristerstreckung in Verletzung seiner Mit-

wirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 2 AsylG) unterlassen hat, Übersetzungen 

der gleichzeitig mit der Rechtsmitteleingabe eingereichten fremdsprachi-

gen Dokumente in eine Amtssprache des Bundes einzureichen, und er we-

der Ausführungen zum Inhalt noch dazu macht, wie er in deren Besitz ge-

langt ist, 

dass festzustellen ist, dass die Schriftstücke lediglich in Kopie eingereicht 

worden sind, weshalb ihnen angesichts der damit verbundenen Manipula-

tionsmöglichkeiten ohnehin kein Beweiswert zukommt, 

dass der Beschwerdeführer zudem aus den englischsprachigen Dokumen-

ten nichts für sich abzuleiten vermag, zumal er weder im vom (…) datierten 

Schriftstück noch in demjenigen vom (…) namentlich erwähnt wird, 

dass unbesehen davon eine Durchsicht der vom Zivilstandsamt E._______ 

am (…) im Rahmen des Ehevorbereitungsverfahrens zuhanden des SEM 

sichergestellten Dokumente (worunter ein pakistanischer Reisepass) 

ergibt, dass die pakistanischen Behörden dem Beschwerdeführer vor sei-

ner Ausreise am (…) einen Reisepass ausstellten, was sich nicht mit der 

angeblichen polizeilichen Suche nach ihm vereinbaren lässt, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Staatssekretariat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG) und vorliegend – soweit aus den Akten ersichtlich – der 

Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat, 

dass es der Beschwerdeführer unterlassen hat, der Aufforderung in der 

Verfügung vom 7. Juli 2015 nachzukommen, im Falle des Festhaltens an 

der Beschwerde einen Beleg über die Erteilung einer Aufenthaltsbewilli-

gung beziehungsweise über das Einreichen eines Gesuchs um Erteilung 

einer Aufenthaltsbewilligung bei der zuständigen kantonalen Ausländerbe-

hörde zu den Akten zu reichen, weshalb praxisgemäss davon auszugehen 

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ist, er verzichte auf die Geltendmachung eines allfälligen aus der Ehe-

schliessung resultierenden Wegweisungshindernisses (vgl. EMARK 2001 

Nr. 21, BVGE 2013/37 E. 4.4.2), 

dass deshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen 

Bestimmungen steht und demnach vom Staatssekretariat zu Recht ange-

ordnet wurde, 

dass das Staatssekretariat das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-

chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Voll-

zug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist 

(Art. 44 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement 

im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

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und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung     

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass vorab festzustellen ist, dass sich das SEM entgegen der nicht weiter 

begründeten Behauptung in der Beschwerde in rechtsgenüglicher Weise 

mit der allgemeine Situation in Pakistan auseinandergesetzt hat, weshalb 

der diesbezügliche Rückweisungsantrag abgewiesen wird, 

dass in Pakistan grundsätzlich keine Situation allgemeiner Gewalt 

herrscht, aber der pakistanische Staat Minderheiten wie beispielsweise An-

gehörige der Ethnie der (…), insbesondere in der Provinz (…), nicht oder 

nur gänzlich unzulänglich vor religiös motivierter Gewalt sunnitischer Ext-

remisten zu schützen vermag (vgl. BVGE 2014/32 E.6), 

dass der Beschwerdeführer indessen nicht einer ethnischen beziehungs-

weise religiösen Minderheit angehört,  

dass auch sonst keine individuellen Gründe auf eine konkrete Gefährdung 

des Beschwerdeführers im Falle seiner Rückkehr schliessen lassen, und 

diesbezüglich zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zutreffenden 

Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann, 

dass sich der Vollzug der Wegweisung somit auch als zumutbar erweist, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

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Seite 12 

dass die Anträge auf unentgeltliche Prozessführung im Sinne von Art. 65 

Abs. 1 VwVG und auf Bestellung eines amtlichen Rechtsbeistandes in der 

Person des Rechtsvertreters im Sinne von Art. 110a Abs. 1 AsylG abzu-

weisen sind, weil die prozessuale Bedürftigkeit angesichts des bezahlten 

Kostenvorschusses nicht belegt ist und die Begehren – wie sich aus den 

vorstehenden Erwägungen ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen sind, 

weshalb die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.–    

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), und der 

am 1. Oktober 2014 einbezahlte Kostenvorschuss wird für deren Bezah-

lung verwendet. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 13 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Anträge auf unentgeltliche Prozessführung und auf Bestellung eines 

amtlichen Rechtsbeistandes in der Person des Rechtsvertreters werden 

abgewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwer-

deführer auferlegt, und der einbezahlte Kostenvorschuss wird für deren 

Bezahlung verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Esther Marti Peter Jaggi 

 

 

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