# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ee2be3e8-2b33-51ed-8c92-e1b926075990
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-01-19
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 19.01.2012 5A 51/2012 (5A_51/2012)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-51-2012_2012-01-19.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

5A_51/2012 

 

Urteil vom 19. Januar 2012 

II. zivilrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, 

Gerichtsschreiber Füllemann. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

Y.________, 

Präsidium der Kommission Soziales Z.________. 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Freiheitsentziehung, 

 

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 4. Januar 2012 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden. 

 

Nach Einsicht 

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 4. Januar 2012 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, das Beschwerden der Beschwerdeführerin gegen ihre - am 23. Dezember 2011 vorsorglich erfolgte - ärztliche Einweisung in das Psychiatrische Zentrum A.________ und gegen die Bestätigung des fürsorgerischen Freiheitsentzugs (Art. 397a Abs. 1 ZGB) abgewiesen hat, 

 

in Erwägung, 

dass das Obergericht - nach Anhörung der Beschwerdeführerin und auf Grund ärztlicher Berichte - erwog, die an ... leidende, zu Recht wegen Fremdgefährdung ... in das Psychiatrische Zentrum eingewiesene Beschwerdeführerin habe keine Krankheitseinsicht und bedürfe der stationären Behandlung, weil sie ausserhalb der Klinik weder die Medikamente einnehmen noch psychiatrische Behandlung in Anspruch nehmen würde, was zur Folge hätte, dass die Beschwerdeführerin andere Personen unmittelbar gefährden und sich ihr Zustand nicht nur nicht verbessern, sondern verschlimmern würde, 

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), 

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), 

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin an das Bundesgericht keine Begründung enthält, 

dass somit auf die - mangels Begründung offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist, 

dass keine Gerichtskosten erhoben werden, 

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, 

 

erkennt die Präsidentin: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

3. 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, Y.________, dem Präsidium der Kommission Soziales Z.________ und dem Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 19. Januar 2012 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Präsidentin:    Hohl 

 

Der Gerichtsschreiber:    Füllemann