# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 41cf097a-148c-51ec-861a-cc62fa51ccc2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250272-O2
**Docket/Reference:** PS250272-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250272-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250272-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichterin 

Dr. C. Schoder sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Götschi

Beschluss und Urteil vom 23. September 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen 

Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 2. September 2025 (EK250345)

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Erwägungen:

1.1 Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend: Schuldnerin) ist eine 

Gesellschaft mit beschränkter Haftung, welche die Ausführung von … und … be-

zweckt (vgl. act. 5).

1.2 Mit Urteil vom 2. September 2025 (act. 3 = act. 8 [Aktenexemplar] = act. 9/7) 

eröffnete das Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirksgerichts Dieti-

kon (nachfolgend: Vorinstanz) den Konkurs über die Schuldnerin für folgende For-

derung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (nachfolgend: Gläubigerin) in 

der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamts Engstringen [nachfolgend: Betrei-

bungsamt]):

CHF

CHF

CHF

CHF

CHF

271.70 nebst Zins zu 5 % seit 27.11.2024

500.00 Forderung unverzinslich 01. - 12.2023

2.40 Verzugszins

60.00 Mahngebühren

108.00 Betreibungskosten

1.3 Gegen dieses Urteil erhebt die Schuldnerin mit Eingabe vom 4. September 

2025 (act. 2) Beschwerde samt Beilagen (act. 4/1-3). Sie verlangt die Aufhebung 

der Konkurseröffnung und macht den Konkurshinderungsgrund der Tilgung (vor 

Konkurseröffnung) geltend. Weiter stellt sie sinngemäss einen Antrag auf Ertei-

lung der aufschiebenden Wirkung (vgl. act. 2 S. 2).

1.4 Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 9/1-

8). Mit Verfügung vom 8. September 2025 (act. 6) wurde der Beschwerde einst-

weilen die aufschiebende Wirkung nicht zuerkannt und die Schuldnerin insbeson-

dere darauf hingewiesen, dass sie beim Konkursamt Höngg-Zürich noch eine Be-

stätigung, dass sie auch die Kosten des Konkursgerichts und des Konkursamts si-

chergestellt habe, einzuholen und der Kammer innert der Rechtsmittelfrist einzu-

reichen habe (a.a.O. E. 2.3). Der Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren 

wurde geleistet (vgl. act. 10). 

1.5 Das Verfahren ist spruchreif. Der sinngemässe Antrag auf Erteilung der auf-

schiebenden Wirkung ist mit dem vorliegenden Endentscheid gegenstandslos und 

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abzuschreiben. Der Gläubigerin ist eine Kopie der Beschwerdeschrift (act. 2) zur 

Kenntnisnahme zuzustellen.

2.1 Der Entscheid des Konkursgerichtes kann innert 10 Tagen mit Beschwerde 

nach der ZPO angefochten werden (vgl. Art. 174 Abs. 1 Satz 1 SchKG). Was die 

Zulässigkeit neuer Tatsachenbehauptungen und Beweismittel betrifft, weicht das 

SchKG für dieses Beschwerdeverfahren von den allgemeinen zivilprozessualen 

Regeln (Art. 326 ZPO) ab: Neue Tatsachen, die vor dem erstinstanzlichen Ent-

scheid eingetreten sind, können mit der Beschwerdeschrift ohne Einschränkung 

geltend gemacht werden (vgl. Art. 174 Abs. 1 Satz 2 SchKG). Zudem können mit 

der Beschwerdeschrift auch bestimmte im Gesetz vorgesehene Konkurshinde-

rungsgründe, die sich nach dem erstinstanzlichen Entscheid ereignet haben (Til-

gung, Hinterlegung, Gläubigerverzicht), geltend gemacht werden, wenn der 

Schuldner gleichzeitig seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht (vgl. Art. 174 

Abs. 2 SchKG). Tilgung und Hinterlegung müssen einschliesslich Zinsen und Kos-

ten erfolgt sein. Dazu gehört – jedenfalls soweit der Schuldner diese Kosten durch 

Säumnis veranlasst hat – auch die Sicherstellung der Kosten des Konkursgerich-

tes und des Konkursamtes, für welche der Gläubiger nach Art. 169 SchKG haftet 

(Art. 172 Ziff. 3, Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG; KUKO SchKG-Diggelmann, 3. Aufl. 

2025, Art. 172 N 3, Art. 174 N 10). Da es sich bei der Beschwerdefrist um eine 

gesetzliche Frist handelt, ist die Gewährung einer Fristerstreckung bzw. einer 

Nachfrist ausgeschlossen (Art. 144 Abs. 1 ZPO; BGE 136 III 294 und ZR 110 

[2011] Nr. 5 S. 8).

2.2 Die Schuldnerin beruft sich auf den Konkurshinderungsgrund der Tilgung 

(vor Konkurseröffnung) (vgl. Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG). Zum Nachweis reicht 

sie u.a. eine Abrechnung des Betreibungsamts vom 18. August 2025 (act. 4/1) 

ein. In dieser wird der Erhalt des Endbetrags von Fr. 961.95 in der Betreibung 

Nr. ... unterschriftlich quittiert. Damit ist belegt, dass die Schuldnerin die der Kon-

kurseröffnung zugrunde liegende Forderung samt Zinsen und Kosten vor Kon-

kurseröffnung bezahlt hat.

2.3 Eine Bestätigung des Konkursamtes, dass die Schuldnerin die Kosten des 

Konkursgerichts und des Konkursamts sichergestellt hätte, hat die Schuldnerin 

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trotz entsprechender Aufforderung seitens der Kammer (act. 6 E. 2.3) nicht einge-

reicht. Die Sicherstellung der Kosten des Konkursgerichtes und des Konkursam-

tes, wofür der Gläubiger nach Art. 169 SchKG haftet, gehört jedoch – jedenfalls 

soweit ein Schuldner diese Kosten, wie hier, durch Säumnis veranlasst hat – auch 

zur Tilgung der Schuld (vgl. oben E. 2.1). Die Schuldnerin hat somit den Beweis 

der Tilgung nicht (vollständig) erbracht. Die Voraussetzungen der Aufhebung der 

Konkurseröffnung sind somit nicht gegeben.

2.4 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.

3.

Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens der 

Schuldnerin aufzuerlegen. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren ist 

auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG). 

Der Gläubigerin ist mangels entstandener Umtriebe keine Parteientschädigung 

zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1.

Der Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrieben.

2. Mitteilung und Rechtsmittel mit nachfolgendem Erkenntnis.

1.

2.

Es wird erkannt:

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

3.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

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4.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels der Beschwerdeschrift (act. 2), sowie an die Vorinstanz (unter 

Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Höngg-Zü-

rich, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zü-

rich und an das Betreibungsamt Engstringen, je gegen Empfangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi

versandt am:
24. September 2025