# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2c123f2f-e3cd-5cfd-90af-e5e48d0d6c6b
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-25
**Language:** de
**Title:** Rückweisung. Diese wurde von der IV-Stelle in der Beschwerdeantwort beantragt, da der psychische Gesundheitszustand noch nicht abgeklärt wurde und der Versicherte erklärte sich mit der Rückweisung einverstanden.
**Docket/Reference:** IV.2014.01014
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2014.01014.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2014.01014
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichter Spitz
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiberin Naef
Urteil
vom
25. März 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Hans Werner Meier
Stauffacherstrasse
35, Postfach 1931, 8026 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem
die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
mit
Verfügung
vom
28. August 2014
einen Anspruch
von
X.___
auf eine Invalidenrente ver
neint hatte
(
Urk.
2
),
nach Einsicht in die Beschwerde vom
29. September 2014
, mit welcher
X.___
die Zusprechung einer Invalidenrente
beantragt hat (
Urk.
1
), und in die auf
Rückwei
sung
der
Sache
zur ergänzenden Abklärung
schliessende
Beschwerde
antwort
der Beschwerdegegnerin
vom
4. November 2014
(
Urk.
6
)
sowie in die
Stellungnahme
des Beschwerdeführers
dazu
vom 15. Dezember 2014
,
in welcher dieser ausführte, er habe gegen die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle
zur
weiteren Abklärung nichts einzuwenden (
Urk.
10)
,
unter Hinweis
darauf, dass der Versicherte in der Beschwerde vom 29. September 2014 ein Gesuch um Bewilligung
der
unentgeltliche
n
Prozessführung und
ein Gesuch um
Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters gestellt hatte (
Urk.
1) und dass das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung mit Verfügung vom 10.
No
vember 2014 bewilligt worden sowie
Rechtsanwalt Hans Werner Meier als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt worden
ist
(
Urk.
8),
in Erwägung,
d
ass
der Versicherte in der Beschwerde vom 29. September 2014 (
Urk.
1) auf eine psychische Störung hinweisen und einen Bericht der
Y.___
AG
vom 22. September 2014 beilegen
liess
(
Urk.
3)
,
dass
die IV-Stelle in der Beschwerdeantwort vom 4. November 2014 ausführte, dass sich aus diesem Bericht der
Y.___
AG Hinweise auf eine allfällige psychische Störung ergäben, welche
bisher
nicht abgeklärt worden sei
,
und im weiteren darauf hinwies, dass
allenfalls
eine vorübergehende langdauernde Arbeitsunfähigkeit aufgrund des somatischen Gesundheitsschadens vorliege, welche nicht berücksichtigt worden sei
(
Urk.
6),
dass
die übereinstimmenden Ausführungen der Parteien betreffend Rückweisung
der Sache
zu weiteren Abklärungen der Sach- und Rechtslage entsprechen, da der Gesundheitszustand des Versicherten in psychischer Hinsicht noch nicht abge
klärt worden ist und Hinweise auf eine psychische Störung vorliegen
,
dass die angefochtene Verfügung vom 28. August 2014 somit aufzuheben und die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen ist, dass die Sache zu weiteren Abklä
rungen
des Gesundheitszustands
und
zu
r
anschliessend
neuen Entscheidung
an die IV-Stelle zurückzuweisen ist,
dass die Kosten
im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe
nach Art. 69
Abs.
1
bis
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
auf
Fr.
400.-- anzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind,
dass der unentgeltliche Rechtsvertreter
des Versicherten, Rechtsanwalt
Hans Werner Meier
,
einen Aufwand von 580 Minuten und Barauslagen in der Höhe von
Fr.
65.-- geltend macht (
Urk.
10), was nachvollziehbar
ist
und angemessen erscheint, weshalb die IV-Stelle zu verpflichten ist, dem unentgeltlichen Rechts
vertreter
unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von
Fr.
200.--
eine Prozessentschädigung von
Fr.
2‘160
.--
(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen,
erkennt das Gericht:
1
.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2
8.
August 2014 aufgeho
ben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach
ergänzender
Abklärung im Sinne der Erwägun
gen, neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
400
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Hans Werner Meier, Zürich,
eine
Prozessentschädi
gung
von
Fr.
2‘160
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Hans Werner Meier
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5
.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht
während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GrünigNaef