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**Case Identifier:** 17aee184-13b1-50da-9839-5d8214e73e1e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-02
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 02.04.2025 200 2023 833
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-833_2025-04-02.pdf

## Full Text

EO 200 2023 833 
WIS/GET/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 2. April 2025

Verwaltungsrichterin Wiedmer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Jakob, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Germann

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern 
Abteilung Beiträge und Zulagen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2023 (488512)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. April 2025, EO 200 2023 833

-2-

Sachverhalt:

A.

A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerdeführer) ist Inhaber 
des Einzelunternehmens B.________ mit Sitz in ... (vgl. <www.zefix.ch>). 

Mit Verfügung vom 31. März 2022 (Akten der Ausgleichskasse des Kan-
tons Bern [nachfolgend AKB bzw. Beschwerdegegnerin], [act. II] 37) forder-
te die AKB vom Versicherten Corona-Erwerbsersatzentschädigungen 
zurück, welche in der Zeit vom 17. September 2020 bis 31. Dezember 2021 
für seine im Betrieb mitarbeitende Ehefrau ausgerichtet wurden (act. II 36). 
In der Begründung machte sie geltend, es fehle am Erfordernis eines 
Lohnausfalls. Dagegen erhob der Versicherte Einsprache (act. II 38), wor-
aufhin die AKB weitere Abklärungen tätigte (act. II 39 ff.). Mit Entscheid 
vom 25. Oktober 2023 (act. II 1) wies sie die Einsprache ab, soweit sie dar-
auf eintrat. 

B.

Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 22. November 2023 Be-
schwerde. Er stellt den folgenden Antrag: 

Der Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 25. Oktober 2023 sei aufzuhe-
ben und es sei auf die Rückforderung der EO beim Beschwerdeführer zu ver-
zichten, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Mit Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2024 schliesst die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. 

Mit Stellungnahmen vom 2. Februar, 11. März, 3. April, 7. und 27. Mai so-
wie 6. Juni 2024 halten die Parteien an ihren Anträgen und Standpunkten 
fest. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. April 2025, EO 200 2023 833

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen (Art. 1 der Verordnung vom 20. März 2020 über 
Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus 
[Covid-19]; nachfolgend: Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall [SR 830.31]; 
UELI KIESER, Covid-19-Erlasse und das Sozialversicherungsrecht, in: Aktu-
elle Juristische Praxis [AJP] 2020 S. 557). Die Sozialversicherungsrechtli-
che Abteilung des Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des 
Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des So-
zialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des 
kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Ge-
richtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Be-
schwerden gegen solche Entscheide. Der Beschwerdeführer ist im 
vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen, 
durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges 
Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er zur Beschwerde befugt ist (Art. 
59 ATSG; vgl. SVR 2023 EO Nr. 1 S. 1, 9C_432/2022 E. 3.4). Die örtliche 
Zuständigkeit ist gegeben (Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 
25. September 1952 über die Erwerbsersatzordnung für Dienstleistende 
und bei Mutterschaft [EOG; SR 834.1]; vgl. zur Zuständigkeitsordnung für 
die Beurteilung von Beschwerden betreffend die Erwerbsausfallentschädi-
gung aufgrund der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall: BGE 147 V 423 
E. 1 S. 425 f.). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie 
Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Ge-
setzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; 
BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der die Verfügung vom 31. März 2022 
(act. II 37) bestätigende Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2023 
(act. II 1). Streitig und zu prüfen ist die Rückforderung von Corona-
Erwerbsersatzentschädigungen für den Zeitraum vom 17. September 2020 
bis 31. Dezember 2021.

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1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen sind in 
zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die 
bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben (BGE 150 V 89 E. 3.2.1 S. 95, 150 V 323 
E. 4.2 S. 328, 148 V 162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 210 E. 4.3.1 S. 213). Die-
ser Grundsatz gilt auch in Bezug auf die Verordnung vom 20. März 2020 
über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Corona-
virus (Covid-19; Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall; SR 830.31; BGE 
147 V 278 E. 2.1 S. 279). 

2.2

2.2.1 Nach Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (in der 
zwischen dem 17. September 2020 und dem 16. Februar 2022 gültig ge-
wesenen und hier anwendbaren Fassung [vgl. E. 2.1 hiervor]) sind Selbst-
ständigerwerbende im Sinne von Art. 12 ATSG und Personen nach Art. 31 
Abs. 3 lit. b und c des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die obliga-
torische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG; 
SR 837.0), die nicht unter Abs. 3 fallen (und damit nicht von einer behörd-
lich angeordneten Betriebsschliessung betroffen sind), unter der Voraus-
setzung von Abs. 1bis lit. c (Versicherteneigenschaft im Sinne des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlasse-
nenversicherung [AHVG; SR 831.10]) anspruchsberechtigt, wenn: 

a. ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten 
Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie 
massgeblich eingeschränkt ist; 

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b. sie einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden; und 

c. sie im Jahr 2019 für diese Tätigkeit ein AHV-pflichtiges Er-
werbseinkommen von mindestens Fr. 10'000.-- erzielt ha-
ben; diese Voraussetzung gilt sinngemäss, wenn die 
Tätigkeit nach dem Jahr 2019 aufgenommen wurde; wurde 
die Tätigkeit nicht während eines vollen Jahres ausgeübt, so 
gilt diese Voraussetzung proportional zu deren Dauer.

2.2.2 Das Vorliegen eines Lohnausfalls (lit. b) bildet Anspruchsvoraus-
setzung (BGE 148 V 265 E. 1.4.3 S. 269; Urteil des Bundesgerichts [BGer] 
9C_448/2021 vom 10. Mai 2022 E. 4.2.1). Dabei kommt dem Nachweis 
tatsächlicher Lohnzahlung der Sinn eines bedeutsamen und in kritischen 
Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung ei-
ner beitragspflichtigen Beschäftigung zu (Urteil des BGer 8C_75/2013 vom 
25. Juni 2013 E. 2.2). Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen 
Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeit-
nehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto; bei 
behaupteter Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehe-
maligen Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht. 
Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bilden Arbeitgeberbe-
scheinigungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unterzeichnete 
Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im indivi-
duellen Konto (Urteil des BGer 8C_633/2022 vom 20. September 2023 E. 
2.2). 

2.3 Unrechtmässig bezogene Leistungen sind zurückzuerstatten. Wer 
Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstat-
ten, wenn eine grosse Härte vorliegt (Art. 25 Abs. 1 ATSG). 

Zu Unrecht bezogene Geldleistungen, die auf einer formell rechtskräftigen 
Verfügung beruhen, können, unabhängig davon, ob die zur Rückforderung 
Anlass gebenden Leistungen förmlich oder formlos verfügt worden sind, 
nur zurückgefordert werden, wenn entweder die für die Wiedererwägung 
(wegen zweifelloser Unrichtigkeit und erheblicher Bedeutung der Berichti-
gung; Art. 53 Abs. 2 ATSG) oder die für die prozessuale Revision (wegen 
vorbestandener neuer Tatsachen oder Beweismittel; Art. 53 Abs. 1 ATSG) 
bestehenden Voraussetzungen erfüllt sind (BGE 150 V 89 E. 3.1.4 S. 95, 

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142 V 259 E. 3.2 S. 260, 130 V 318 E. 5.2 S. 320; SVR 2019 UV Nr. 3 S. 9, 
8C_121/2017 E. 3.1).

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn 
sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat 
das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes 
vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu 
fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt die-
sen Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachver-
haltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429; SVR 2022 
UV Nr. 41 S. 161, 8C_457/2021 E. 3.3). 

3.

3.1 Es steht fest und ist unbestritten, dass die Erwerbstätigkeit des 
Beschwerdeführers aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen 
zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie im streitbetroffenen Zeitraum (vgl. 
E. 1.2 vorne) massgeblich eingeschränkt war. Weiter steht fest, dass der 
Beschwerdeführer im Verhältnis zu seiner Ehefrau potentiell in der Eigen-
schaft als Arbeitgeber fungierte (act. II 49 f.) und die im Betrieb mitarbei-
tende Ehefrau als grundsätzlich anspruchsberechtigte Person nach Art. 31 
Abs. 3 lit. b AVIG resp. des hier anwendbaren Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-
Verordnung Erwerbsausfall (vgl. E. 2.2.1 vorne) zu qualifizieren ist. Sodann 
steht auch ausser Diskussion, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die 
nämliche Bestimmung für seine Ehefrau in der Zeit vom 17. September 
2020 bis 31. Dezember 2021 Corona-Erwerbsersatzentschädigungen im 
Betrag von gesamthaft Fr. 23'251.85 (Fr. 691.-- + Fr. 1'530.10 + 
Fr. 1'480.75 + Fr. 1'530.10 + Fr. 1'530.45 + Fr. 1'382.35 + Fr. 1'530.45 + 
Fr. 1'481.10 + Fr. 1'530.45 + Fr. 1'481.10 + Fr. 1'530.45 + Fr. 1'530.45 + 
Fr. 1'481.10 + Fr. 1'530.45 + Fr. 1'481.10 + Fr. 1'530.45 [act. II 7-34]) be-
zogen hat. Schliesslich folgt aus den Akten und ist unbestritten, dass die 
mit Verfügung vom 31. März 2022 (act. II 37) unter Hinweis auf die 16 
Rückforderungsdokumente vom 21. März 2022 (act. II 36) geltend gemach-

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te und mit Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2023 (act. II 1) bestätigte 
Rückforderung dem Gesamtbetrag der an den Beschwerdeführer für des-
sen Ehefrau ausgerichteten Corona-Erwerbsersatzentschädigungen (Art. 7 
Abs. 2 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall) entspricht. 

3.2 Die Beschwerdegegnerin fordert die ausgerichteten Corona-
Erwerbsersatzentschädigungen im Wesentlichen und zusammengefasst 
mit der Begründung zurück, es fehle in Bezug auf die Ehefrau des Be-
schwerdeführers am Nachweis einer effektiven Erwerbstätigkeit. 

3.3

3.3.1 Wie in E. 2.2.2 vorne gezeigt, kommt dem Nachweis tatsächlicher 
Lohnzahlung der Sinn eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter 
Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitrags-
pflichtigen Beschäftigung zu. Dabei war es bis Januar 2022 Praxis, einen 
Erwerbs- oder Lohnausfall nach Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Er-
werbsausfall auch dann anzuerkennen, wenn die Arbeitgeber eine an sie 
ausbezahlte Entschädigung als Lohn an einen Arbeitnehmer in arbeitge-
berähnlicher Stellung weiterleiteten resp. diesem den Lohn in Erwartung 
der Corona-Entschädigung vorschossen (SVR 2023 EO Nr. 1 S. 1, 
9C_432/2022 E. 3.4). Wird diese Rechtsprechung auch bei der vorliegen-
den Fallkonstellation zugrunde gelegt, ergibt sich folgendes Bild: 

Der Beschwerdeführer legte im Einspracheverfahren eine Liste mit dem 
Titel "Jahr: 2021 Auszahlungen C.________" (act. II 38 Beilage 3 = Akten 
des Beschwerdeführers [act. I] 3) ins Recht, worin die Ehefrau des Be-
schwerdeführers die monatliche Barauszahlung von brutto Fr. 1'732.-- bzw. 
netto Fr. 1’621.10 an sie für jeden Monat unterschriftlich bestätigte. In der 
Beschwerde machte der Beschwerdeführer hierzu implizit geltend, es 
handle sich dabei um die Corona-Erwerbsersatzentschädigungen, welche 
für seine Ehefrau ausgerichtet worden seien (S. 2). Gegen diese Darstel-
lung bzw. gegen eine Weiterleitung dieser Leistungen an die Ehefrau 
spricht indes bereits der Umstand, dass die von der Beschwerdegegnerin 
monatlich ausgerichteten Entschädigungen nicht den auf dem (vom Be-
schwerdeführer als solches bezeichneten) Lohnauszahlungsblatt (act. II 38 
Beilage 3) aufgelisteten Beträgen entsprachen (act. II 7-34). Auch ander-

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weitig ist eine Weiterleitung der an den Beschwerdeführer ausgerichteten 
Entschädigungen an die Ehefrau nicht dokumentiert. Derlei geht namentlich 
nicht aus dem Kontoauszug der D.________ vom 8. August 2022 (act. II 
42) hervor, abgesehen davon, dass in diesem Auszug nur fünf von insge-
samt 16 ausgerichteten Corona-Erwerbsersatzentschädigungen dokumen-
tiert sind. Auch aus den übrigen Bankauszügen der E.________ ergeben 
sich keine anderweitigen Anhaltspunkte (act. II 40 Beilage 3; 42). Wird zu 
Gunsten des Beschwerdeführers sodann angenommen, act. II 38 Beilage 3 
dokumentiere eine Auflistung von (vorschussweise geleisteten) Lohnzah-
lungen oder die Weiterausrichtung der ungeschmälerten Monatslöhne im 
Sinne einer Lohnfortzahlung (Art. 7 Abs. 2 Covid-19-Verordnung Erwerbs-
ausfall), so ist darauf hinzuweisen, dass diese angeblichen Zahlungen nir-
gends sonst dokumentiert sind. Insbesondere liegen keine Lohnquittungen 
oder anderweitige Bestätigungen für die effektive Ausrichtung von Baraus-
zahlungen vor. Das Lohnauszahlungsblatt (act. II 38 Beilage 3) wurde denn 
auch weder datiert noch durch eine andere Person beglaubigt. Demnach 
stellen die von der Ehefrau des Beschwerdeführers unterzeichneten Lohn-
abrechnungen rechtsprechungsgemäss höchstens ein Indiz für das Vorlie-
gen eines effektiven Lohnflusses dar. Weiter fällt zu Ungunsten des 
Beschwerdeführers ins Gewicht, dass er die (als Lohn ausbezahlten) Ent-
gelte der übrigen Mitarbeiter (vgl. act. I 1 Ziffer 6) jeweils auf ein Bankkonto 
überwies, wohingegen zu Gunsten der Ehefrau keine Lohnzahlungen do-
kumentiert sind, wie dies aus einem Abgleich zwischen den auf den Lohn-
bescheinigungen aufgeführten Mitarbeitern (act. II 5-35; 44) und den auf 
Aufforderung der Beschwerdegegnerin hin (act. II 39; 41) eingereichten 
Kontoauszügen der E.________ (act. II 40 Beilage 3; 42) hervorgeht und 
wie der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 25. Juli 2022 letzt-
lich selbst bestätigte (act. II 40 S. 2 Ziff. 7). Ob er mit seinen Einwänden im 
Beschwerdeverfahren, wonach nicht jede Tätigkeit einer Ehefrau sogleich 
mittels Lohnausweis resp. Lohnbezügen gewürdigt werde (Beschwerde S. 
6) oder der Lohn der Ehefrau könne, müsse aber nicht bar ausbezahlt oder 
auf ein Konto überwiesen werden (Stellungnahme vom 2. Februar 2024 S. 
3) bzw. es sei irrelevant, ob bei einem Ehepaar ein Geldfluss stattfinde 
oder das Geld auf dem Geschäftskonto verbleibe (Stellungnahme vom 3. 
April 2024 S. 3), im Ergebnis selbst einräumt, dass effektiv keine Lohnzah-
lungen erfolgten, kann offen bleiben. So oder anders ist ein Lohnfluss zwi-

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schen dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau nicht erstellt. Daran än-
dern die Vorbringen in der Beschwerde nichts, zielen sie doch insofern an 
der Sache vorbei, als vorliegend die für die Geltendmachung eines An-
spruchs auf Corona-Erwerbsersatzentschädigungen zentrale Frage im 
Raum steht, ob die Ehefrau des Beschwerdeführers in dessen Betrieb 
überhaupt je eine beitragspflichtige Beschäftigung (mit Lohnauszahlung) 
ausübte, zu deren Nachweis offensichtlich nicht die bereits ausbezahlten 
Corona-Erwerbsersatzentschädigungen dienen können. 

3.3.2 Im Weiteren steht fest und bestätigt auch der Beschwerdeführer, 
dass zwischen ihm und seiner Ehefrau kein schriftlicher Arbeitsvertrag exis-
tiert (act. II 40 S. 1 Ziff. 1). Zwar ist ihm beizupflichten, dass ein Einzelar-
beitsvertrag grundsätzlich formfrei und damit auch mündlich abgeschlossen 
werden kann (Stellungnahme vom 2. Februar 2024 S. 3; vgl. Art. 320 Abs. 
1 des Schweizerischen Obligationenrechts [OR; SR 220]). Daraus kann er 
allerdings insoweit nichts zu seinen Gunsten ableiten, als es vorliegend um 
den Nachweis eines Arbeitsverhältnisses zwischen ihm und seiner Ehefrau 
geht. Es liegen denn auch keine anderweitigen Dokumente im Recht, die in 
einer den beweisrechtlichen Anforderungen genügenden Weise darauf 
schliessen lassen, dass sie effektiv eine Arbeitsleistung mit daraus resultie-
rendem Zufluss geldwerter Leistungen erbrachte. Dass dies vor 2020 der 
Fall gewesen wäre, ist ebenfalls nicht ersichtlich, zumal der Beschwerde-
führer selbst geltend macht, er habe seine Ehefrau im Februar 2020 ange-
stellt (Stellungnahme vom 3. April 2024 S. 2). Auch erscheint der 
deklarierte Lohn von brutto Fr. 1'732.-- (act. II 40 Beilage 3) bei einem auf 
Nachfrage der Beschwerdegegnerin hin angegebenen Pensum von 20 % 
(act. II 40 S. 1 Ziff. 3) sehr hoch, entspräche dies doch hochgerechnet auf 
ein volles Arbeitspensum (100 %) einem monatlichen Gehalt von 
Fr. 8'660.--, dies vor dem Hintergrund, dass die Ehefrau gemäss Angaben 
des Beschwerdeführers für die Erledigung von Sekretariatsarbeiten zu-
ständig war (act. II 40 S. 1 Ziff. 2). 

3.3.3 In der Gesamtschau all dieser Faktoren – insbesondere aber mit 
Blick auf den nicht ausgewiesenen Lohnfluss – ist ein beitragspflichtiges 
Beschäftigungsverhältnis in der Zeit vom 17. September 2020 bis 31. De-
zember 2021 und in der Folge ein Lohnausfall nach Art. 2 Abs. 3bis lit. b 

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Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall nicht mit dem Beweisgrad der über-
wiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. E. 2.4 vorne) erstellt. Damit fehlt(e) es 
an einer Anspruchsvoraussetzung für die Ausrichtung von Corona-
Erwerbsersatzentschädigung (vgl. E. 2.2.1 f. vorne). 

3.4 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag zu keiner 
anderen Beurteilung zu führen: 

So macht er mit Blick auf den Vorhalt der Beschwerdegegnerin, die Anstel-
lung "ausgerechnet von Februar 2020 bis Dezember 2021" entspreche ge-
nau "dem Zeitraum mit staatlichen Leistungen im Zusammenhang mit der 
Corona-Pandemie" (Stellungnahme vom 11. März 2024 S. 2), geltend, er 
habe seine Ehefrau im Hinblick auf den erheblichen Mehraufwand ange-
stellt, welcher im Zusammenhang mit den corona- bzw. massnahmenbe-
dingten Reiseannulationen angefallen sei (Stellungnahme vom 3. April 
2024 S. 2). Dies vermöchte zwar allenfalls zu erklären, dass die Ehefrau 
weder auf der Lohnbescheinigung für das Jahr 2019 (act. II 52) noch auf 
jener für das Jahr 2022 (act. II 43) als Arbeitnehmerin aufgeführt ist. Je-
doch wird dadurch ein Lohnfluss und in der Folge ein (anspruchsrelevanter) 
Lohnausfall nicht belegt. Dasselbe trifft auf die steuerrechtlichen Überle-
gungen (Stellungnahmen vom 2. Februar 2024 S. 2 und vom 3. April 2024 
S. 3) bzw. auf die Angabe zu, wonach "Die Einkünfte" ordentlich versteuert 
worden seien (Stellungnahme vom 27. Mai 2024 S. 3). Insbesondere 
enthält die Bilanz 2021 (act. II 40 Beilage 1), welche gemäss Angaben des 
Beschwerdeführers auch der Steuerverwaltung des Kantons Bern einge-
reicht worden sei (act. II 40 S. 1 Ziff. 4), keine Anhaltspunkte für ein Be-
schäftigungsverhältnis zwischen ihm und seiner Ehefrau. Ebenso wenig 
vermag der Beschwerdeführer aus den Rektifikaten vom 11. März 2022 
(act. II 49) und vom 21. April 2022 (act. II 50) etwas zu seinen Gunsten 
abzuleiten: Das erste Rektifikat enthält in Bezug auf die Ehefrau eine Jah-
reslohnsumme für das Jahr 2021 von Fr. 20'784.-- und entspricht damit der 
Auflistung gemäss act. II 38 Beilage 3 (vgl. E. 3.3.1 vorne). Das zweite 
Rektifikat (Jahreslohnsumme für das Jahr 2021 von Fr. 18'020.-- 
[Fr. 20'784.-- - Fr. 2'764.--]) entspricht den im Jahr 2021 ausgerichteten 
Corona-Erwerbsersatzentschädigungen (act. II 36). Die beiden Dokumente, 
welche erst nach der Mitteilung der Beschwerdegegnerin vom 22. Februar 

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2022 erstellt wurden, wonach das Fehlen eines AHV-pflichtigen Erwerbs-
einkommens im Jahr 2021 darauf hindeute, dass die Ehefrau nicht mehr 
erwerbstätig gewesen sei (act. I 2a), korrespondieren zwar mit den auch im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren geltend gemachten Darstellungen des 
Beschwerdeführers, vermögen jedoch im Gesamtkontext nicht den Nach-
weis eines im Zuge einer beitragspflichtigen Beschäftigung eingetretenen 
Lohnflusses oder -ausfalls zu erbringen. Schliesslich ist dem Beschwerde-
führer zwar grundsätzlich beizupflichten, dass die Ressourcenplanung und 
der erforderliche Personaleinsatz ihm obliegen (Stellungnahme vom 2. Fe-
bruar 2024 S. 3). Dies ändert jedoch nichts daran, dass die geltend ge-
machten und die effektiven erwerblichen Verhältnisse im Betrieb 
übereinstimmen müssen und die tatsächlichen Grundlagen für beanspruch-
te Sozialversicherungsleistungen hinreichend darzutun und zu belegen 
sind. 

3.5 Nach dem Dargelegten ist erstellt, dass die Ausrichtung von Coro-
na-Erwerbsersatzentschädigungen in der Zeit vom 17. September 2020 bis 
31. Dezember 2021 zu Unrecht erfolgte. 

3.6 Zu prüfen bleibt die Rechtmässigkeit der Rückforderung.

3.6.1 Die Auszahlung der Corona-Erwerbsersatzentschädigung erfolgte 
gestützt auf die formlosen (vgl. Art. 8 Abs. 5 der Covid-19-Verordnung Er-
werbsausfall i.V.m. Art. 49 Abs. 1 und Art. 51 ATSG) Abrechnungen vom 
22. Februar, 10. März, 19. April, 10. Mai, 7. Juni, 6. Juli, 12. August, 14. 
September, 14. Oktober, 3. November, 6. Dezember 2021 und 7. Januar 
2022 (act. II 7-34). Zum Zeitpunkt der formlos erfolgten Rückerstattungs-
schreiben vom 21. März 2022 (act. II 36) bzw. dem Erlass der Rückerstat-
tungsverfügung vom 31. März 2022 (act. II 37) war die Rechtsmittelfrist, die 
bei einer formellen Verfügung 30 Tage betragen hätte (Art. 52 Abs. 1 
ATSG), bereits verstrichen. Demzufolge bedarf die Rückforderung der Co-
rona-Erwerbsersatzentschädigungen eines Rückkommenstitels in Form 
einer Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. E. 2.3 vorne). Die-
se Voraussetzung ist hier gegeben, mangelt es doch dem Dargelegten zu-
folge am Nachweis eines beitragspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses 
bzw. eines Lohnausfalls gemäss Art. 2 Abs. 3bis lit. b Covid-19-Verordnung 
Erwerbsausfall. Damit erweist sich die in der Zeit vom 17. September 2020 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. April 2025, EO 200 2023 833

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bis 31. Dezember 2021 erfolgte Leistungszusprache von Beginn weg als 
gesetzeswidrig und die Voraussetzung der zweifellosen Unrichtigkeit im 
Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG ist erfüllt. Ebenso ist die Berichtigung der 
ursprünglichen Leistungszusprachen von erheblicher Bedeutung. 

3.6.2 Im Weiteren wird zu Recht nicht geltend gemacht, dass die 
Rückforderung verwirkt (Art. 25 Abs. 2 ATSG) ist. Denn das erstmalige un-
richtige Handeln der Beschwerdegegnerin in Form der zugesprochenen 
Corona-Erwerbsersatzentschädigungen löst die dreijährige (relative) Ver-
wirkungsfrist noch nicht aus. Unter der Wendung "nachdem die Versiche-
rungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat" ist vielmehr der Zeitpunkt zu 
verstehen, in welchem die Verwaltung bei Beachtung der gebotenen und 
zumutbaren Aufmerksamkeit hätte erkennen müssen, dass die Vorausset-
zungen für eine Rückerstattung bestehen, oder mit anderen Worten, in 
welchem sich der Versicherungsträger über Grundsatz, Ausmass und 
Adressat des Rückforderungsanspruchs hätte Rechenschaft geben müs-
sen (BGE 150 V 305 E. 6.2 S. 310, 150 V 89 E. 3.3.1 S. 96, 148 V 217 E. 
5.1.1 S. 221). Dies war hier erst der Fall, nachdem die Beschwerdegegne-
rin im Zuge beantragter Corona-Erwerbsersatzentschädigung für den 
Monat Januar 2022 (act. II 35) im Schreiben vom 22. Februar 2022 (act. I 
2a) feststellte, dass im Hinblick auf die geltend gemachte Erwerbstätigkeit 
der Ehefrau Zweifel beständen und weitere Unterlagen einzureichen seien. 
Bereits am 31. März 2022 (act. II 37) erliess die Beschwerdegegnerin 
sodann die Rückerstattungsverfügung, womit die (relative und absolute) 
Verwirkungsfrist eingehalten ist.

3.6.3 Schliesslich wird die Rückerstattungsforderung im Betrag von 
Fr. 23'251.85 (vgl. E. 3.1 vorne) in masslicher Hinsicht zu Recht nicht 
bestritten.

4.

Demnach ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2023 
(act. II 1) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist 
abzuweisen. 

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5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall 
i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG (Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 1 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen. 

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 

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Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.