# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6a09bd71-ac52-5933-a3db-06ea06702c9a
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-18
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 18.04.2024 725 23 300 / 93 (725 2023 300 / 93)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-23-300---93_2024-04-18.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 18. April 2024 (725 23 300 / 93) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Zeitpunkt des Fallabschlusses; Würdigung der Arztberichte 

 

 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Jürg Pulver, Kantons-

richter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber Daniel Gfeller 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Der 1979 geborene A.____ war bei der Arbeitslosenkasse angemeldet und dadurch ob-
ligatorisch bei der Suva gegen Unfälle versichert, als er am 29. Januar 2023 den rechten Ellbogen 
an einem Kasten anschlug. Anlässlich der Erstbehandlung vom 2. Februar 2023 wurde eine Ell-
bogenkontusion rechts diagnostiziert. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte 
die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Mit Verfügung vom 17. Mai 2023 stellte die Suva die 
Versicherungsleistungen per sofort ein. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die geklagten 
Ellbogenbeschwerden nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur seien. 

 

 
 
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Eine dagegen erhobene Einsprache wurde von der Suva mit Entscheid vom 30. August 2023 
abgewiesen.  
 
B. Gegen diesen Entscheid erhob A.____ mit Schreiben vom 26. September 2023 Be-
schwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantons-
gericht). Sinngemäss beantragte er, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und ihm seien die 
gesetzlichen Leistungen zuzusprechen.  
 
C. Mit Vernehmlassung vom 9. November 2023 beantragte die Suva, die Beschwerde sei 
vollumfänglich abzuweisen.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 
in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 
befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen 
ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige 
gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungs-
träger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Be-
schwerde gegen den Einspracheentscheid vom 30. August 2023 zuständig. Auf die – im Übrigen 
frist- und formgerecht erhobene – Beschwerde ist demnach einzutreten. 
 
2. Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht für den Unfall vom 
29. Januar 2023 grundsätzlich anerkannt. Streitig und im Folgenden zu prüfen ist, ob die Suva 
ihre Leistungen zu Recht per 17. Mai 2023 eingestellt hat.  
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähig-
keit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend 
gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag 
nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 
Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu 

 

 
 
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mindestens 10 % invalid ist und sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters er-
eignet hat. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung 
keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet 
werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abge-
schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen da-
hin (Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 
2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen 
dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Inva-
lidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 und 3.2). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 
Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs 
nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Stö-
rungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis im Sinne einer Teilursache zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträch-
tigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die 
eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 337 E. 1 mit 
weiteren Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö-
rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwen-
dende Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden 
Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt 
für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifestiert bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nach-
gewiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die na-
türliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo 
ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), 
erreicht ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). 
Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen 
jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem 
im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit (BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr 
gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um 
eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob 
ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versi-
cherten Person, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12; RKUV 2000 Nr. U 
363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). Mit dem Erreichen des 

 

 
 
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Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden 
(SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125). Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder 
erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den 
Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die 
Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen. Demnach hat die versicherte Person bis zum 
Erreichen des Status quo sine vel ante auch Anspruch auf eine zweckgemässe Behandlung, 
welche operative Eingriffe umfassen kann (Urteil des Bundesgerichts vom 20. Juni 2012, 
8C_956/2011, E. 4.2 mit Hinweisen). 
 
2.4 Treten im Anschluss an einen Unfall Beschwerden auf, die zuvor nicht bestanden, und ist 
davon auszugehen, dass durch den Unfall lediglich ein (zuvor stummer) degenerativer Vorzu-
stand aktiviert, nicht aber verursacht worden ist, so hat der Unfallversicherer bis zum Erreichen 
des Status quo sine vel ante Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall 
stehende Schmerzsyndrom zu erbringen (SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125), und zwar selbst dann, 
wenn sich die Gesundheitsschädigung bei einer Gewichtung der konkurrierenden Ursachen zum 
stark überwiegenden Teil als Krankheitsfolge darstellt. Dies bedeutet unter Umständen, dass die 
versicherte Person Anspruch auf eine zweckmässige Behandlung hat, die auch operative Ein-
griffe miteinschliesst, wenn diese im Gesamtkontext gesehen mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit der (vorzeitigen) Beseitigung der vom Unfall zumindest mitverursachten Schmerzen dient 
und nicht gesagt werden kann, die Operation sei auch ohne den durch den Unfall bewirkten Be-
schwerdeschub überwiegend wahrscheinlich im selben Zeitpunkt notwendig geworden (Urteil des 
Bundegerichts vom 24. Juni 2008, 8C_326/2008). Anders verhält es sich, wenn der Unfall nur 
Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein gegenwärtiges Risiko, mit dessen Realisierung 
jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses 
von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 
vom 26. Februar 2013, 8C_423/2012, E. 5.3). 
 
3.1 Für die Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit sowie der Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im 
Bereich der Medizin – ist die Verwaltung bzw. das Gericht regelmässig auf Unterlagen angewie-
sen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Das Gericht hat diese 
medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne 
Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies be-
deutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stam-
men, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zu-
verlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei ei-
nander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das ge-
samte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht 
auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 
demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter-
suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und 
in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

 

 
 
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Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 
E. 1c). 
 
3.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So wird zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit der 
Berichte und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen der Grundsatz betont, wonach al-
leine ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger nicht schon auf man-
gelnde Objektivität und Befangenheit schliessen lässt (BGE 125 V 353 E. 3b/ee). Diesen Berich-
ten kommt allerdings nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG ein-
geholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu, sie sind 
aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfol-
gerungen bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7). 
 
4. In vorliegender Angelegenheit liegen im Wesentlichen folgende relevanten medizini-
schen Unterlagen vor:  
 
4.1 Gemäss Bericht des Ortho-Notfalls der B.____-Klinik 2. Februar 2023 über die Erstbe-
handlung vom 2. Februar 2023 wird eine Ellenbogenkontusion rechts, dominant, diagnostiziert. 
Die Röntgenbilder würden keine frische ossäre Läsion und keinen Erguss zeigen.  
 
4.2 Mit Bericht der B.____-Klinik vom 30. März 2023 wird über das MRI vom gleichen Tag 
berichtet. In der Beurteilung wird ausgeführt: 

 - Epicondylopathia humeroradialis mit Insertionstendinopathie und proximaler partieller  
  Ruptur der gemeinsamen Extensoren, Peritendinitis. 
 - Leichte Auflockerung des LUCL proximal, regelrechte ulnare Insertion. 
 - Keine Fraktur, kein bone bruise, keine Knorpelläsion. 
 - Ödematöse leicht verplumpte Plica humeroradialis. Gelenkerguss. 
 
4.3 Im Auftrag der Suva beantwortet Dr. med. univ. C.____, Arzt für Allgemeinmedizin, Ver-
sicherungsmedizin Mitte, mit seiner versicherungsmedizinischen Kurzbeurteilung vom 11. Mai 
2023 die Fragen der Suva. Im Schreiben wird als Sachverhalt angegeben: "Schmerzen im Dau-
men nach dem Badmintonspielen". Diesbezüglich hält Dr. C.____ fest, dass sich im Dossier von 
Beschwerden im Daumen, wie von der Administration als "Unfallfolge" angenommen, keine An-
gaben befinden würden. Weiter führt er aus, dass die Gesundheit in Bezug auf die vom aktuellen 
Unfallereignis betroffene Körperregion mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in stummer oder 
manifester Weise beeinträchtigt war, wobei er diesbezüglich auf die Epicondylopathia humerora-
dioalis hinweist. Weiter hält er fest, sowohl klinisch als auch radiologisch würde kein objektiver 
Befund von "Unfallfolgen" vorliegen, sondern ausschliesslich der typische Befund einer chroni-
schen Epicondylopathia humeroradialis. Ausserdem führt er aus, wenn administrativ ohne nach-
vollziehbaren objektivierbaren Befund für ein Unfallereignis von einer Kontusion bei typischen 

 

 
 
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Befunden einer chronischen Epicondylopathie ausgegangen würde, dann wäre eine vorüberge-
hende Beschwerdeauslösung von einigen Tagen bis zwei Wochen anzunehmen. 
 
4.4 Im Verlaufsbericht von Dr. med. D.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumato-
logie des Bewegungsapparates und FMH Handchirurgie und Chirurgie der peripheren Nerven, 
E.____-Klinik, vom 26. Mai 2023 wird als Diagnose festgehalten: MRI verifizierte Partialruptur 
Strecksehnen Aponeurose mit V. a. Zerrung LUCL mit Gelenkserguss Ellbogen rechts nach Kon-
tusionstrauma am 29.01.2023. Der Versicherte habe sich eine Kombinationsverletzung der 
Strecksehnen Aponeurose und des LUCL-Ligament zugezogen. Es müsse leider von einem lang-
wierigen Heilungsverlauf ausgegangen werden. Es wird ein Fortsetzen der physiotherapeuti-
schen Massnahmen, versuchsweise lokales Dry Needling empfohlen. Im Arbeitsunfähigkeits-
zeugnis vom gleichen Tag gibt Dr. D.____ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aus Unfallgründen 
an. 
 
4.5 Im Konsultationsbericht von Dr. D.____ vom 24. August 2023 wird festgestellt, dass nach 
wie vor residuelle Beschwerden hinsichtlich der LUCL-Bandverletzung vorliegen würden. Eine 
volle Belastbarkeit sei noch nicht gegeben. Es wird empfohlen die physiotherapeutischen Mass-
nahmen fortzusetzen und die Bestätigung der Arbeitsunfähigkeit um weitere vier Wochen verlän-
gert. Danach solle eine Reevaluation vorgenommen werden. Falls die residuellen Beschwerden 
bis lm Herbst nicht abklingen sollten, wird eine weiterführende Kontroll-MRI-Untersuchung zur 
Überprüfung der Heilungstendenz des LUCL-Ligaments empfohlen.  
 
5. Die Suva stützt ihre Leistungseinstellung auf den Bericht von Dr. C.____, wonach sowohl 
klinisch als auch radiologisch kein objektiver Befund von "Unfallfolgen" vorliegen würde, sondern 
ausschliesslich der typische Befund einer chronischen Epicondylopathia humeroradialis. Dage-
gen schliesst Dr. D.____ aus dem MRI vom 30. März 2023 auf eine verifizierte Partialruptur der 
Strecksehnen-Aponeurose mit Verdacht auf eine Zerrung LUCL mit Gelenkserguss am Ellbogen 
rechts nach Kontusionstrauma am 29. Januar 2023. Es handle sich dabei um eine Kombinations-
verletzung der Strecksehnen-Aponeurose und des LUCL-Ligaments. Dr. D.____ führt mit Zeugnis 
vom 26. Mai 2023 aus, der Beschwerdeführer sei bis 30. Juli 2023 unfallbedingt zu 100 % ar-
beitsunfähig. Mit Bericht vom 24. August 2023 bescheinigt Dr. D.____ eine Arbeitsunfähigkeit für 
weitere 4 Wochen.  
Aufgrund der vorliegenden Berichte ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer weiterhin unter 
Beschwerden im Bereich des rechten Ellenbogens leidet. Dr. C.____ verneint mit Kurzbericht 
vom 11. Mai 2023 eine Unfallkausalität, setzt sich aber nicht mit den – damals noch nicht vorlie-
genden – Berichten von Dr. D.____ vom 26. Mai und 24. August 2023 auseinander, welcher ge-
stützt auf das MRI vom 30. März 2023 von unfallkausalen Beschwerden ausgeht und damit der 
Auffassung von Dr. C.____ widerspricht. Die Suva hat es unterlassen, eine medizinische Stel-
lungnahme zu den Berichten von Dr. D.____ einzuholen. Damit kann die Auffassung der Suva, 
dass keine Unfallkausalität gegeben bzw. diese gegebenenfalls weggefallen sein soll, nicht nach-
vollzogen werden. Da das von der Beschwerdegegnerin anerkannte Unfallereignis zumindest 
eine Teilursache für die Beschwerden darstellt, ist die Beschwerdegegnerin für den Wegfall der 
Unfallkausalität beweispflichtig. Gestützt auf die vorliegenden Berichte von Dr. D.____ ist unklar, 
ob die Beschwerden des Beschwerdeführers nicht mehr zumindest teilweise auf das 

 

 
 
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Unfallereignis zurückzuführen sind. Da sich Dr. C.____ dazu nicht äussert, bestehen doch zu-
mindest geringe Zweifel an seiner versicherungsinternen Beurteilung. Da die Suva es unterlassen 
hat, weitere Abklärungen vorzunehmen, ist der vorliegende Sachverhalt ungenügend abgeklärt.  
 
6. Gestützt auf die obigen Ausführungen ist die Angelegenheit an die Vorinstanz zur wei-
teren Abklärung der Unfallkausalität zurückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzu-
heissen.  
 
7. Gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kosten-
pflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Sieht das Einzelgesetz keine Kos-
tenpflicht vor, kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichts-
kosten auferlegen. Da das UVG keine Kostenpflicht vorsieht und sich die Parteien weder mutwillig 
noch leichtsinnig verhalten haben, sind für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. 
Der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädi-
gung (Art. 61 lit. g ATSG e contrario). 
 
8.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a 
BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und 
damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren er-
sparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt 
es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und 
anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 E. 4.2).  
 
8.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vor-aus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 
 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der Einsprache-
entscheid der Suva vom 30. August 2023 aufgehoben und die Angele-
genheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Er-
lass einer neuen Verfügung an die Suva zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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