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**Case Identifier:** 75effe8a-c7c0-543e-b877-5b8ea668926b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.02.2025 200 2024 374
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-374_2025-02-07.pdf

## Full Text

IV 200 2024 374 
ISD/GET/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 7. Februar 2025

Verwaltungsrichter Isliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichterin Frey 
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 22. April 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

-2-

Sachverhalt:

A.

A.a.

Der … geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerde-
führer), gelernter …, meldete sich im September 2007 unter Hinweis auf 
die Folgen eines Arbeitsunfalls vom 17. August 2006 (Nacken- und Knie-
beschwerden) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum 
Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern [IVB], [act. II] 1; 16 S. 56). Die 
IVB sprach dem Versicherten berufliche Massnahmen in Form einer Um-
schulung zum … zu (act. II 22; 33; 51), welche er im April 2013 erfolgreich 
abschloss (act. II 76). Mit (unangefochten gebliebener) Verfügung vom 2. 
Juli 2013 (act. II 82) verneinte die IVB bei einem Invaliditätsgrad von 0 % 
einen Rentenanspruch.

A.b.

Bei zwei Unfallereignissen vom 3. Februar 2014 (Sturz mit dem Roller) und 
10. Mai 2015 (Fusstritt eines Unbekannten) zog sich der Versicherte Ver-
letzungen am linken Fuss zu (act. II 103.3 S. 3; 103.4 S. 47). Am 10. März 
2016 (act. II 103.4 S. 32) erfolgte bei diagnostiziertem antero-medialem 
und antero-lateralem Impingement links eine OSG-Arthroskopie (OSG = 
oberes Sprunggelenk). In der Folge klagte der Versicherte über neuropa-
thische Schmerzen im Bereich des linken Fusses und Unterschenkels bzw. 
des N. (= Nervus) suralis (act. II 103.4 S. 1). 

Im Februar 2017 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Ner-
venschädigung im linken Fuss erneut bei der IV zum Leistungsbezug an 
(act. II 84). Die IVB klärte den Sachverhalt in erwerblicher Hinsicht ab, zog 
Berichte behandelnder Ärzte sowie die Akten des obligatorischen Unfall-
versicherers (Suva) bei und veranlasste bei der C.________ AG, Polydiszi-
plinäre medizinische Abklärungen, (nachfolgend C.________), eine 
polydisziplinäre Begutachtung. In der entsprechenden Expertise vom 

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-3-

6. Februar 2019 (act. II 150.2 ff.) empfahlen die Gutachter u.a. eine Sistie-
rung des Cannabiskonsums (act. II 150.2 S. 12). Die IVB gewährte berufli-
che Massnahmen (Job-Coaching [act. II 172] betreffend die im Pensum von 
30 % verrichtete Tätigkeit von Ausschreibungen von …projekten [act. II 175 
S. 3]) und forderte den Versicherten zur Cannabisabstinenz auf (act. II 
179). Ferner stellte sie ihm mit Vorbescheid vom 2. November 2020 (act. II 
212) bei einem Invaliditätsgrad von 24 % die Verneinung eines Rentenan-
spruchs in Aussicht; zuvor hatte die Suva mit Verfügung vom 21. Septem-
ber 2020 (act. II 204 S. 2 ff.) einen Rentenanspruch bei einem 
Invaliditätsgrad von unter 10 % verneint. Gegen den Vorbescheid liess der 
Versicherte einwandweise vorbringen, der Sachverhalt sei u.a. mit Blick auf 
inzwischen hinzugetretene Rückenbeschwerden von Seiten der LWS 
(= Lendenwirbelsäule [vgl. act. II 228 S. 9]) unvollständig abgeklärt, wes-
halb eine weitere Begutachtung zu erfolgen habe (act. II 228 S. 2). Nach-
dem der Versicherte positiv auf Cannabinoide getestet worden war (act. II 
194), schloss die IVB die beruflichen Massnahmen mit Verfügung vom 
14. Januar 2021 ab (act. II 227). Die dagegen vom Versicherten erhobene 
Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit (unange-
fochten gebliebenem) Urteil IV 200 2021 150 vom 20. Januar 2022 (act. II 
237) ab. 

In der Folge holte die IVB weitere Berichte behandelnder Ärzte ein und 
veranlasste auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; 
act. II 249 S. 15) bei Dr. med. D.________, Facharzt für orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, eine Begutachtung 
(Expertise vom 16. August 2023 [act. II 276.1 S. 1-72]). Nach erneuter 
Durchführung des Vorbescheidverfahrens (act. II 278 ff.), in dessen Rah-
men Stellungnahmen des RAD eingeholt wurden (act. II 286; 289), vernein-
te die IVB mit Verfügung vom 22. April 2024 (act. II 290) bei einem 
Invaliditätsgrad von 0 % einen Rentenanspruch.

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-4-

B.

Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 23. Mai 2024 Beschwerde. Er stellt die folgenden Anträ-
ge: 

Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 22. April 2024 sei aufzuheben 
und es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Versicherungsleistun-
gen, namentlich eine ganze IV-Rente zuzusprechen.

Eventualiter: Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 22. April 2024 sei 
aufzuheben und die Akten seien zur Vornahme weiterer Abklärungen, ins-
besondere der Erstellung einer neuen medizinischen Begutachtung, an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

Subeventualiter: Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 22. April 
2024 sei aufzuheben und es sei die Durchführung eines gerichtlichen Ober-
gutachtens anzuordnen sowie gestützt darauf eine Neubeurteilung durch 
das angerufene Gericht vorzunehmen.

- Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen - 

Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2024 beantragt die Beschwerdegegne-
rin die Abweisung der Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Insbesondere besteht entgegen 

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der Beschwerdegegnerin (vgl. Beschwerdeantwort S. 2 Ziff. 4) keine res 
iudicata, deren Vorliegen ein (partielles) Nichteintreten auf die Beschwerde 
zur Folge hätte (vgl. RUTH HERZOG, in HERZOG/DAUM [Hrsg.], Kommentar 
zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 74 N. 18): Gegenstand des Ur-
teils VGE IV 200 2021 150 (BVR 2022 S. 255) bildeten allein berufliche 
Massnahmen (vgl. E. 1.2 [act. II 237 S. 4]) und in diesem Rahmen die Fra-
ge, ob die Beschwerdegegnerin die entsprechenden Leistungen wegen 
Verletzung der Schadenminderungspflicht zufolge Nichterfüllung einer 
Cannabisabstinenz einstellen durfte (act. II 227). Vorliegend ist Gegen-
stand der angefochtenen Verfügung jedoch der Rentenanspruch, so dass 
für die Zeit seit der Neuanmeldung im Februar 2017 mangels zwischenzeit-
lich ergangener Rentenverfügung keine res iudicata vorliegt. Das Gericht 
wird im Rahmen der materiellen Würdigung unter Berücksichtigung des von 
ihm im erwähnten Urteil Festgehaltenen den Anspruch des Beschwerde-
führers auf eine Invalidenrente frei zu prüfen haben (vgl. auch E. 1.4 nach-
folgend).

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 22. April 2024 
(act. II 290). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf eine Invalidenrente und dabei insbesondere die Frage, ob der Sachver-
halt hinreichend abgeklärt ist. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 42 
ATSG), weil die Beschwerdegegnerin nicht auf die Beanstandung der feh-
lenden neurologischen Abklärung im Einwand vom 24. Oktober 2023 ein-
gegangen sei (Beschwerde S. 11 Rz. 17). 

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Es trifft zu, dass die Beschwerdegegnerin zur beanstandeten (zusätzlichen) 
neurologischen Abklärung (act. II 284 S. 2) nicht ausdrücklich Stellung 
nahm. Indessen legte sie dar, dass sie den medizinischen Sachverhalt ge-
stützt auf die eingeholten versicherungsexternen Gutachten als hinreichend 
abgeklärt erachtete, womit sie zumindest implizit die Erforderlichkeit der 
verlangten Abklärungen verneinte (vgl. act. II 290 S. 2). Ob in diesem Vor-
gehen eine (geringfügige) Verletzung der Begründungspflicht zu erblicken 
ist, kann letztlich offen bleiben. Denn der Beschwerdeführer vermochte im 
Rahmen der Beschwerde seinen Standpunkt ohne ersichtliche Einschrän-
kungen darzutun, sodass eine allfällige Gehörsverletzung vor dem mit un-
eingeschränkter Kognition entscheidenden Verwaltungsgericht (BGE 137 I 
195 E. 2.3.2 S. 197, 126 V 130 E. 2b S. 132; SVR 2021 IV Nr. 43 S. 139, 
9C_555/2020 E. 4.4.1, 2020 IV Nr. 57 S. 193, 8C_25/2020 E. 3.3.1) als 
geheilt zu werten wäre. Eine Rückweisung aus formellen Gründen aufgrund 
der geltend gemachten Gehörsverletzung – welche der Beschwerdeführer 
im Übrigen nicht beantragt – würde zudem zu einem formalistischen Leer-
lauf führen.

3.

3.1 Am 1. Januar 2022 traten im Zuge der Weiterentwicklung der IV 
revidierte Bestimmungen im IVG sowie im ATSG in Kraft (Weiterentwick-
lung der IV [WEIV]; Änderung vom 19. Juni 2020, AS 2021 705), dies 
mitsamt entsprechendem Verordnungsrecht. In zeitlicher Hinsicht sind – 
vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen – grundsätzlich 
diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu 
ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben 
(BGE 146 V 364 E. 7.1 S. 370, 144 V 210 E. 4.3.1 S. 213). Die Neuanmel-
dung zum Leistungsbezug erfolgte im Februar 2017 (act. II 84), womit der 
früheste Zeitpunkt eines allfälligen Rentenanspruchs noch vor dem 1. Ja-
nuar 2022 liegt (Art. 29 Abs. 1 IVG). Zudem ist für die Zeit nach dem 1. Ja-
nuar 2022 kein Revisionsgrund mit Neufestsetzung des Rentenanspruchs 
gegeben, womit das bis 31. Dezember 2021 geltende Recht (fortan aArt.) 
zur Anwendung gelangt (vgl. Rz. 9101 des Kreisschreibens des Bundes-
amtes für Sozialversicherungen [BSV] über Invalidität und Rente in der 

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Invalidenversicherung [KSIR]; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen 
vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6).

3.2

3.2.1 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperli-
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit 
zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem 
anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Invali-
dität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliede-
rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten 
auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 
Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu 
berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus 
objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

3.2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf 
eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben-
bereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c).

3.3

3.3.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades 
bereits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn 
die versicherte Person darin glaubhaft macht, dass sich der Grad der Inva-
lidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. 
Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invali-
denversicherung [IVV; SR 831.201]). Erheblich ist eine Sachverhaltsände-

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rung, wenn angenommen werden kann, der Leistungsanspruch sei be-
gründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen 
sollten (vgl. BGE 149 V 177 E. 4.7 S. 184).

Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsgesuch ein, 
so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die 
von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali-
ditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass der Invali-
ditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine 
Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls 
hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, 
um nunmehr eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) 
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall 
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 
198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117, I 822/06 E. 2.1).

3.3.2 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb u.a. 
bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes revidierbar 
(BGE 144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 E. 2.3 S. 10; SVR 2021 IV Nr. 36 
S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

3.3.3 Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invali-
ditätsgrad erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuan-
meldungsverfahren – analog zur Rentenrevision nach aArt. 17 Abs. 1 
ATSG – durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten 
materiellen Beurteilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit 
demjenigen zur Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 
S. 112; 130 V 71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

3.3.4 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums, neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b 
S. 200; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

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3.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3). 

4.

4.1 Die Verwaltung ist auf die Neuanmeldung vom Februar 2017 
(act. II 84) eingetreten, weshalb die Eintretensfrage praxisgemäss nicht zu 
überprüfen ist (BGE 109 V 108 E. 2b S. 114). Massgebende Vergleichs-
zeitpunkte bilden die Verfügung vom 2. Juli 2013 (act. II 82) – mit welcher 
die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem 
Invaliditätsgrad von 0 % verneint hatte – und die nunmehr angefochtene 
Verfügung vom 22. April 2024 (act. II 290; vgl. E. 3.3.3 vorne). 

4.2 Bei Erlass der Verfügung vom 2. Juli 2013 (act. II 82) lagen keine 
aktuellen Arztberichte vor. Den Akten zufolge litt der Beschwerdeführer 
zuletzt – im Jahr 2007 – an persistierenden Kniebeschwerden links und 
einem cervicalen Schmerzsyndrom bei St. n. (= Status nach) HWS-
Distorsion (HWS = Halswirbelsäule) am 17. August 2006 (act. II 16 S. 25). 
Ob der Beschwerdeführer auch bei Erlass der Referenzverfügung vom 
2. Juli 2013, also Jahre später, noch an (diesen) Beschwerden litt, geht aus 
den Unterlagen nicht hervor, kann aber mit Blick auf die nachfolgenden 
Erwägungen offen bleiben.

4.3 Bis zum Erlass der die zeitliche Grenze der gerichtlichen Prüfung 
bildenden (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243) angefochtenen Verfügung vom 
22. April 2024 (act. II 290) präsentierte sich die medizinische Aktenlage im 
Wesentlichen wie folgt:

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4.3.1 Dr. med. E.________, Fachärztin für Anästhesiologie, stellte im 
Bericht vom 6. März 2017 (act. II 95 S. 1-3) die folgenden Diagnosen: 

1. Chronische Schmerzerkrankung mit neuropathischen Schmerzen am linken 
Fuss und Unterschenkel mit/bei: 

- St. n. Rollerunfall mit Impressionsfrakturen am Caput tali, am OSG cu-
neiforme mediale sowie an der Basis des Os metatarsale 4 (konservati-
ve Therapie) 

- St. n. Rückfusskontusion mit Fraktur des Kalkaneus links 2015 (konser-
vative Therapie) 

- St. n. arthroskopischer OSG-Revision links 03/2016 bei antero-medialen 
und antero-lateralem Impingement 

2. Seit der Operation Sensibilitätsstörungen im Bereich des linken Vorfusses 
sowie Kribbelparästhesien und Dysästhesien im Bereich des dorsalen Unter-
schenkels mit neuropathischen Schmerzen im Bereich des N. suralis.

Weiterhin ständen die postoperativ aufgetretenen neuropathischen 
Schmerzen im Vordergrund. Neu sei eine Desensibilitäts-Ergotherapie be-
gonnen worden, hier sei vor allem die mechanische Allodynie im Unter-
schenkelbereich des N. cutaneus femoris posterior deutlich geworden. Die 
Schmerzen würden deutlich bei sitzenden und stehenden Tätigkeiten sowie 
bei kurzen Gehstrecken verschlechtert. Auch das Tragen von Gegenstän-
den führe zu einer Schmerzverschlechterung. Der Beschwerdeführer sei 
als … tätig (vgl. jedoch betreffend Kündigung der bisherigen Anstellung act. 
II 103.5 S. 2). Hier sei vor allem das Laufen auf unebenem Untergrund und 
aktuell eine Kälteexposition ebenfalls als Schmerzverstärkung zu sehen. 
Zusätzlich beständen erhebliche und für die verabgabten Medikamente 
typische Nebenwirkungen, die aktuell eine verantwortliche Tätigkeit auf 
dem … mit Konzentrationsproblemen und Müdigkeit nicht zuliessen. Aus-
serdem sei durch die Schmerzsituation der Nachtschlaf und damit auch 
eine Erholungsphase deutlich eingeschränkt. Aus diesem Grund bestehe 
aktuell eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (act. II 95 S. 2).

Im Bericht vom 12. Januar 2018 (act. II 122 S. 1 f.) hielt Dr. med. 
E.________ fest, der Gesundheitszustand habe sich dank intensiver The-
rapie minimal verbessert. Bei der Diagnosestellung gebe es keine Ände-
rungen. Die Schmerzen, die verminderte Mobilisation und die 
Beeinträchtigung der Konzentration und die Müdigkeit aufgrund der Analge-
tika führten zu einer erheblichen Beeinflussung der Arbeitsfähigkeit, der 
Beschwerdeführer könne den linken Fuss nicht belasten. Gehstrecken län-

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ger als 400 m seien nicht möglich, hierfür benötige er eine Gehhilfe. Auch 
im Ruhezustand komme es zu blitzartig einschiessenden neuropathischen 
Schmerzen. Aufgrund der erheblichen Allodynie könnten keine Socken 
oder Schuhe bzw. diese nur mit vermehrten Schmerzen getragen werden. 

4.3.2 Der Suva-Kreisarzt Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädi-
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt im Be-
richt vom 12. Februar 2018 zur Untersuchung vom 8. Februar 2018 (act. II 
126 S. 2 ff.) fest, nach eigenen Angaben sei die Allodynie im linken Unter-
schenkel/Fuss inzwischen vollständig zurückgegangen. Jetzt würden über-
wiegend Hypästhesien im Ausbreitungsgebiet des Nervus suralis beklagt. 
Das Areal sei relativ genau zu definieren und entspreche dem Versor-
gungsgebiet des Nerven. Unklar seien die weiter nach proximal bis zur 
Kniekehle reichenden Parästhesien. Die Sprunggelenksbeweglichkeit sei 
frei, der Fuss sei mechanisch gut belastbar. Die Arbeitsunfähigkeit von 
100 % bleibe für die nächsten drei Monate bestehen. Sollten sich die neu-
rologischen Beschwerden namhaft bessern, sei eine Wiedereingliederung 
in die angestammte berufliche Tätigkeit denkbar (S. 5).

4.3.3 Dr. med. G.________, Facharzt für Neurologie, hielt im Bericht 
vom 6. März 2018 (act. II 127.16) fest, er ordne die Beschwerden in ein 
sensibles Schmerzsyndrom bei funktioneller perioperativer N. suralis-
Läsion links bei St. n. arthroskopischer OSG-Revision links am 10. März 
2016 (bei St. n. Rückfusskontusion 2015; vgl. dazu auch act. II 103.4/32 f.) 
ein. Klinisch und anamnestisch biete der Beschwerdeführer hier immer 
noch ein sensibles Schmerzsyndrom mit Hypästhesien/Parästhesien und 
Schmerzen im gesamten Ausbreitungsgebiet dieses rein sensiblen Nerven. 
Motorische Defizite biete er weiterhin nicht. Als Ursache sehe er eher die 
perioperative Blutsperre/Lagerung. In der neurologischen körperlichen Un-
tersuchung zeigten sich keine neuen sonstigen fokalneurologischen Hin-
weise oder klare Hinweise auf noch andere spinale oder zentral/cerebrale 
Störungsbilder. In der elektroneuromyographischen Messung hätten sich 
deutlich bessere Werte als 2016 und keine neuen additiven peripheren 
neurogenen Kompressionsstörungen, keine peripheren systemischen neu-
rogenen Erkrankungen oder eine nachweisbare substantielle radikuläre 
Störung oder eine Myopathie finden lassen. Insgesamt gehe er trotz der 

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Dauer der Beschwerden von einer günstigen Prognose aus, wie der bisher 
langsame remittive Verlauf zeige (S. 4).

4.3.4 Im polydisziplinären, auf einer internistischen, angiologischen, 
neurologischen, orthopädischen und psychiatrischen Untersuchung basie-
renden C.________-Gutachten vom 6. Februar 2019 (act. II 150.2 ff.) wur-
den interdisziplinär die folgenden Diagnosen gestellt (act. II 150.2 S. 10): 

Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

Linksseitige Neuropathie des Nervus suralis 

Leichtgradige Chondromalazie linkes oberes Sprunggelenk

Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

Nikotin-Konsum 

Kein Anhalt für eine angiologische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 

Psychische und Verhaltensstörung durch Cannabinoide: Abhängigkeitssyndrom 
ICD-10 F12.2

In den objektiven Befunden hätten sich eine leichte Schädigung des Nervus 
suralis links mit assoziierten sensiblen Störungen, auch über das Versor-
gungsareal des Nervus suralis hinausgehende sensible Störungsangaben 
ergeben, wobei insgesamt kein konsistenter gravierender schmerzgeplag-
ter Eindruck bestanden habe. Eine gravierende orthopädische Auffälligkeit 
habe sich klinisch nicht ergeben, der Bildbefund einer knöchernen Auffäl-
ligkeit im Bereich des linken Fusses sei gering ausgeprägt und erkläre die 
(ehedem neuropathischen) Beschwerden nicht. Psychiatrische Auffälligkei-
ten hätten sich im klinischen Befund nach AMDP nicht ergeben. Das Labor 
habe einen Cannabiskonsum gezeigt, die Anamnese spreche für einen 
jahrelangen Konsum im Sinne einer Abhängigkeit. Der Carbamazepinspie-
gel im Blut sei niedrig gewesen, hier beständen also erhebliche Behand-
lungsreserven. Es sei zumindest fraglich, ob hier eine die reklamierte 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hinreichend erklärende Störung attes-
tierbar sei. Zumindest sei hier zunächst einmal der Cannabiskonsum zu 
revidieren, um dessen Störeffekt zu beseitigen. 

Auffällig sei schliesslich auch, dass trotz der scheinbar umfangreichen und 
formal frustranen bisherigen Therapie der Schmerzen nicht erkennbar sei, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

-13-

dass dabei die Leitlinien eingehalten worden seien: Die Führung eines 
Schmerzkalenders sei nicht ersichtlich, Compliance-Kontrollen (Spiegelbe-
stimmungen), die die reklamierte Unverträglichkeit von Pharmaka anhand 
von nachgewiesenen Wirkspiegeln belegen oder plausibel machen würden 
fehlten, eine dokumentierte Behandlungsführung mit einschleichender Auf-
dosierung unter Laborkontrollen fehle (S. 5).

Aus neurologischer Sicht und insgesamt bestehe aktuell eine Arbeitsfähig-
keit von 60 % als … mit überwiegender …. Die Behandlungsoptionen seien 
nicht ausgeschöpft. Es sei eine Steigerungsfähigkeit der Arbeitsfähigkeit 
auf 100 % (Pensum 100 %, Rendement 100 %) nach drei Monaten bei leit-
liniengerechter Therapie zu attestieren. Rückblickend sei neurologischer-
seits und insgesamt eine Arbeitsfähigkeit von 60 % ab März 2016 zu 
attestieren, da die aktuellen neuropathischen Beschwerden zum damaligen 
Operationszeitpunkt laut dem Beschwerdeführer eingesetzt hätten. Eine 
gutachterliche Reevaluation sollte spätestens im Sommer 2019 erwogen 
werden (S. 11). 

4.3.5 Dr. med. E.________ hielt im Bericht vom 21. Mai 2019 (act. II 155 
S. 2 ff.) fest, der Beschwerdeführer arbeite aktuell mit einem Arbeitspen-
sum von 20-30 % als … (S. 2). Wenn Patienten glaubwürdig Nebenwirkun-
gen von Medikamenten beschrieben, werde ihnen geglaubt und es würden 
keine Medikamentenspiegel gefordert. Eine Spiegelkontrolle des Tegretols 
sei durch den Hausarzt regelmässig durchgeführt worden (S. 3). Die Ar-
beitsfähigkeit betrage 40-50 % (S. 4).

4.3.6 Die RAD-Ärztin Dr. med. H.________, Fachärztin für Neurologie, 
hielt im Bericht vom 5. Juli 2019 (act. II 160) fest, grundsätzlich sei davon 
auszugehen, dass der Beschwerdeführer eine überwiegend sitzende Tätig-
keit in einem Pensum von mindestens 60 % ausüben könnte. Die Behand-
lungsoptionen seien grundsätzlich ausgeschöpft. Wie die behandelnde 
Ärztin schreibe, sei es nicht üblich, die Compliance der Patienten mit 
Schmerzen mittels Spiegelbestimmungen zu kontrollieren. Es seien die 
üblichen, auch in den deutschen Leitlinien empfohlenen Medikamente und 
nicht medikamentöse Therapien verschrieben worden (S. 4).

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-14-

4.3.7 Der Suva-Kreisarzt Dr. med. I.________, Facharzt für Chirurgie, 
hielt im Bericht vom 11. Februar 2019 zur Untersuchung vom 10. Februar 
2019 (act. II 168.9) fest, es habe sich eine ausgeprägte Allodyniezone im 
Bereich des linken Unterschenkels entwickelt, ein positiver Nachweis einer 
Nervenverletzung sei jedoch nicht erbracht worden. Die Allodyniezone zei-
ge sich auf der Lateralseite des Fusses bis in die Mitte des Unterschenkels 
ziehend. Die Allodynographie sei aktualisiert worden und bestätige diesen 
Befund. Der bestehende neuropathische Schmerz sei mit der Medikation 
und der schmerzdistanzierenden Behandlung sowie unter NSAR (= Nichts-
teriodale Antirheumatikia) nicht vollständig zurückgegangen. Bedingt durch 
die Nebenwirkungen bei der Einnahme von schmerzdistanzierenden Medi-
kamenten habe der Beschwerdeführer begonnen, in Absprache mit den 
Schmerztherapeuten die Medikation zu reduzieren. Eine durchgreifende 
Befundänderung habe sich nicht ergeben. Die jetzt durchgeführte 30%ige 
Arbeitsfähigkeit in … stelle für den Beschwerdeführer aktuell die obere 
Grenze des Machbaren dar (S. 5). Es sei schwer nachvollziehbar, wieso im 
C.________-Gutachten eine ganze Arbeitsfähigkeit bescheinigt worden sei. 
Den Ergebnissen des C.________-Gutachtens könne nicht gefolgt werden 
(S. 6).

4.3.8 Am 13. Januar 2020 erfolgte bei subakuter Lumbalgie mit regredi-
enter Beinschmerzsymptomatik links eine Facettengelenkinfiltration L4-S1 
links (act. II 173 S. 4). 

4.3.9 Der Suva-Kreisarzt Dr. med. J.________, Facharzt für Chirurgie, 
hielt im Bericht vom 20. Februar 2020 (act. II 187.4 S. 4 ff.) basierend auf 
seiner gleichentags erfolgten Untersuchung fest, es bestehe eine anhalten-
de, perioperativ im Jahr 2016 entstandene und damit indirekt unfallkausale 
Allodynie im Bereich des linken Rück- und Aussenfusses aufgrund des 
Druckschadens im Bereich des distalen N. suralis und in krankheitsbeding-
ter Hinsicht eine chronische, vorbekannte, ebenfalls in das linke Bein 
ausstrahlende Lumboischialgie im Vordergrund. Eine ebenfalls Schmerzen 
verursachende posttraumatische USG-Arthrose werde anhand der Bildge-
bung und insbesondere der heutigen Klinik ausgeschlossen (S. 8). 

4.3.10 Dr. med. G.________ hielt im Bericht vom 6. März 2020 (act. II 
184.9) fest, er ordne die geklagten Beschwerden auch in der heutigen Ver-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

-15-

laufsuntersuchung immer noch in ein sensibles Schmerzsyndrom bei funk-
tioneller perioperativer N. suralis-Läsion links bei St. n. arthroskopischer 
OSG-Revision links am 10. März 2016 ein (S. 5).

4.3.11 Der Suva-Kreisarzt Dr. med. I.________ hielt im Bericht vom 
21. April 2020 (act. II 187.6) fest, beim Beschwerdeführer sei bei Einhal-
tung diverser Kriterien eine ganztägige Einsetzbarkeit gegeben. Dieses 
Zumutbarkeitsprofil beziehe sich ausschliesslich auf die Folgen des Unfalls 
vom 10. Mai 2015 (S. 2).

4.3.12 Der RAD-Arzt Dr. med. K.________, Facharzt für Allgemeine Inne-
re Medizin, hielt im Bericht vom 5. Juni 2020 (act. II 193) fest, auf das 
C.________-Gutachten vom 11. (richtig: 6.) Februar 2019 könne nicht mehr 
abgestellt werden. Es gelte das von Suva-Kreisarzt Dr. med. I.________ 
formulierte Zumutbarkeitsprofil (S. 7). Zudem bestehe aufgrund der dege-
nerativen LWS-Veränderungen eine verminderte Belastbarkeit daselbst (S. 
6 f.).

4.3.13 Dr. med. E.________ hielt im Bericht vom 24. August 2022 (act. II 
242 S. 2 - 4) fest, es beständen zwei Schmerzlokalisationen, so im Bereich 
des lumbalen Rückens mit Ausstrahlung in die Beine, ohne klaren radi-
kulären Bezug, und neuropathische Schmerzen im Bereich des N. suralis 
mit Allodynie und Hypästhesie. Die Schmerzintensität wechsle je nach Me-
dikamenteneinnahme (S. 3). 

4.3.14 Dr. med. D.________ stellte im orthopädischen Gutachten vom 16. 
August 2023 (act. II 276.1 S. 1-72) die folgenden Diagnosen (S. 67): 

Bildgebend degenerative Alterationen der Lendenwirbelsäule, ohne namhaf-
tes lokales oder radikuläres klinisches Befundkorrelat (Herleitung: Anamnese, 
Aktendossier, orthopädische Untersuchung, aktuelle MR-Bildgebung) 

Beginnende Sprunggelenkarthrose links, ohne namhafte funktionelle Beein-
trächtigung (Herleitung: Anamnese, Aktendossier, orthopädische Untersu-
chung, aktuelle MR Bildgebung) 

Anamnestisch neuropathisches Schmerzsyndrom linker Unterschenkel/Fuss 
bei Status nach Fusskontusion mit knöcherner Läsion (Herleitung: Anamnese) 

Präadipositas (Herleitung: BMI-Bestimmung)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

-16-

Bei der hiesigen orthopädischen Untersuchung liessen sich weder das 
Achsenskelett noch die Extremitäten betreffend namhafte Pathologien mit 
Einfluss auf die Funktionalität und mithin auf die Arbeitsfähigkeit in der an-
gestammten, überwiegend administrativen Tätigkeit als … und … erheben. 
Auch das gelegentliche Begehen von … sei mit dem hier erhobenen Be-
fund uneingeschränkt vereinbar, es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 100 
% für jedwede leichte und mittelschwere körperliche Tätigkeit ohne häufi-
ges Stehen und Gehen auf unebenem Untergrund oder häufiges Besteigen 
von Leitern und Gerüsten (S. 67 f.). Dies gelte seit der Vorbegutachtung 
2019 (S. 68). 

4.3.15 Im Bericht vom 17. Januar 2024 (act. II 287 S. 2 ff.) hielt Dr. med. 
E.________ fest, der Beschwerdeführer leide weiterhin an neuropathischen 
Schmerzen mit deutlicher Allodynie im linken Fuss und Unterschenkel so-
wie an muskuloskelettalen lumbalen Schmerzen bei degenerativen Verän-
derungen (S. 3).

4.3.16 Der RAD-Arzt Dr. med. L.________, Facharzt für Allgemeine Inne-
re Medizin, hielt in seiner Stellungnahme vom 17. April 2024 (act. II 289) 
fest, am Zumutbarkeitsprofil gemäss dem Gutachten von Dr. med. 
D.________ vom 16. August 2023 könne festgehalten werden (S. 12).

4.4

4.4.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

4.4.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

-17-

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352). 

Im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Spezia-
lärzte, welche diesen Anforderungen entsprechen, kommt grundsätzlich 
(voller) Beweiswert zu, solange nicht konkrete Indizien gegen deren Zuver-
lässigkeit sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Bei der Würdigung von 
durch die C.________ erstellten Gutachten ist allerdings dem Umstand 
Rechnung zu tragen, dass die Invalidenversicherung gestützt auf die am 
4. Oktober 2023 veröffentlichte Empfehlung der Eidgenössischen 
Kommission für die Qualität bei der medizinischen Begutachtung (EKQMB) 
die Vergabe von bi- und polydisziplinären Expertisen an diese 
Gutachterstelle beendet hat. In der Übergangssituation, in der bereits 
eingeholte Gutachten der C.________ zu würdigen sind, rechtfertigt es 
sich, an die Beweiswürdigung strengere Anforderungen zu stellen und die 
beweisrechtliche Situation der versicherten Person mit derjenigen bei 
versicherungsinternen medizinischen Entscheidungsgrundlagen zu 
vergleichen (vgl. BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229). In solchen Fällen genügen 
bereits relativ geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
ärztlichen Feststellungen, um eine neue Begutachtung anzuordnen bzw. 
ein Gerichtsgutachten einzuholen (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 
8C_122/2023 vom 26. Februar 2024 E. 2.3; vgl. ferner Urteil des BGer 
8F_1/2024 vom 12. Dezember 2024 E. 4.3.2).

4.5

4.5.1 Gestützt auf die medizinischen Berichte (vgl. E. 4.3 vorne) ist ein 
medizinischer Revisionsgrund ohne Weiteres erstellt, womit der 
Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig zu prüfen 
ist (vgl. E. 3.3.4 vorne). Dies ist denn auch unbestritten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

-18-

4.5.2 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung 
vom 22. April 2024 (act. II 290) von einer durchgehend 100%igen 
Arbeitsfähigkeit für jedwede leichte bis mittelschwere (angepasste) 
Tätigkeit aus (S. 1). Dabei stützte sie sich in erster Linie auf das 
polydisziplinäre C.________-Gutachten vom 6. Februar 2019 (act. II 150.2 
ff.), das orthopädische Gutachten von Dr. med. D.________ vom 16. 
August 2023 (act. II 276.1 S. 1-72) sowie die RAD-Berichte vom 31. Januar 
2024 (act. II 286 S. 2) und vom 17. April 2024 (act. II 289) ab. Der 
Beschwerdeführer negiert den Beweiswert des polydisziplinären 
C.________-Gutachtens vom 6. Februar 2019 (act. II 150.2 ff.) sowie des 
orthopädischen Gutachtens von Dr. med. D.________ vom 16. August 
2023 (act. II 276.1 S. 1-72). Ferner macht er geltend, der Sachverhalt sei in 
neurologischer Hinsicht nicht hinreichend abgeklärt (Beschwerde S. 11 Rz. 
16). 

4.6

4.6.1 In Bezug auf die polydisziplinäre C.________-Expertise vom 6. 
Februar 2019 (act. II 150.2 ff.) kritisiert der Beschwerdeführer namentlich 
die interdisziplinäre Gesamtbeurteilung (Beschwerde S. 14 ff. Rz. 23 f.). 
Danach sowie gestützt auf die jeweiligen Teilgutachten ergeben sich 
Einschränkungen im funktionellen Leistungsvermögen bzw. der Arbeits- 
und Leistungsfähigkeit (von 60 % bzw. steigerbar auf 100 %) vorrangig aus 
neurologischer und in geringfügigem Ausmass aus orthopädischer Sicht 
(act. II 150.2 S. 10-12; 150.5 S. 34 f.; 150.6 S. 34-36). Demgegenüber 
wurde auf internistischem, angiologischem und psychiatrischem Fachgebiet 
jeweils keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt (act. II 150.3 S. 30 f.; 150.4 S. 
27 f.; 150.7 S. 33 f.). Letzteres ist zu Recht unbestritten, nachdem sich aus 
den bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 22. April 2024 
erstellten, zahlreichen medizinischen Berichten (vgl. E. 4.3 vorne) keine 
Anhaltspunkte ergeben, die auf eine insoweit für die Beurteilung des hier 
strittigen Rentenanspruchs (vgl. E. 1.2 vorne) potentiell relevante 
anderweitige gesundheitliche Entwicklung schliessen lassen. Weiterungen 
hierzu erübrigen sich somit. 

4.6.2 In orthopädischer Hinsicht ist Folgendes festzuhalten: 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

-19-

4.6.2.1 Das orthopädische C.________-Teilgutachten (act. II 150.6) erfüllt 
die Anforderungen an beweiswertige medizinische Berichte (vgl. E. 4.4.2 
vorne) und erbringt Beweis. Dr. med. D.________ gelangte überzeugend 
zum Schluss, auf orthopädischem Fachgebiet liessen sich neben einer 
bildgebend objektivierten leichtgradigen Chondromalazie im linken oberen 
Sprunggelenk keine weiteren namhaften pathologischen Befunde erheben 
(S. 31). Diese, auf einer umfassenden Befunderhebung (S. 23-29) 
basierende Einschätzung steht im Einklang mit der (damaligen) 
medizinischen Aktenlage: Abgesehen davon, dass keine 
fachorthopädischen Berichte im Recht liegen, die sich (allenfalls kritisch) 
zum Teilgutachten von Dr. med. D.________ äussern, stellte bereits der 
Suva-Kreisarzt Dr. med. F.________ in der Untersuchung vom 8. Februar 
2018 von Seiten des Halte- und Bewegungsapparates keine namhaften 
Unfallfolgen mehr fest (act. II 126 S. 5). Der Suva-Kreisarzt Dr. med. 
I.________ kritisierte zwar in seinem Bericht vom 11. September 2019 (act. 
II 168.9) die (gesamtmedizinischen) Schlussfolgerungen im C.________-
Gutachten zur Arbeitsfähigkeit (S. 6), jedoch ergeben sich aus seinem 
Bericht keine Hinweise darauf, dass die damals geklagten Beschwerden im 
Bereich des linken Fusses bzw. Unterschenkels (auch) eine namhafte 
orthopädische Ursache hätten. Ferner erklärte dieser gleiche Arzt im 
Bericht vom 21. April 2020 (act. II 187.6) den Beschwerdeführer mit Blick 
auf die Folgen des Unfalles vom 10. Mai 2015 immerhin als 100 % 
arbeitsfähig in angepasster Tätigkeit. Schliesslich beklagte der 
Beschwerdeführer im weiteren Verlauf zwar zusätzlich 
behandlungsbedürfte Rückenbeschwerden (act. II 173 S. 4). Diese wurden 
jedoch durch Dr. med. D.________ im Rahmen einer weiteren 
Begutachtung im März 2023 beurteilt (act. II 276.1 S. 1-72; vgl. E. 4.6.2.2 
hinten). Demnach ergeben sich keine auch nur (relativ) geringen Zweifel 
(vgl. E. 4.4.2 vorne) am Beweiswert des orthopädischen Teilgutachtens. 

Der Beschwerdeführer stellt sich sodann auf den Standpunkt, dass die 
Expertise den "Prüfkriterien für die Beurteilung der Gutachten der 
C.________ AG in nicht abgeschlossenen Fällen" (vgl. Anhang 3 des von 
der EKQMB verfassten Überprüfungsberichts vom 7. November 2023 über 
die Gutachten der C.________ AG der Jahre 2022/2023, nachfolgend 
Überprüfungsbericht der EKQMB; abrufbar: htt-

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ps://www.ekqmb.admin.ch/ekqmb/de/home/empf ehlun-
gen/empfehlungen/C.________.html) zu unterziehen ist (Beschwerde 
S. 14 f. Rz. 23). Die entsprechenden Empfehlungen, welche auf 
Stichproben von C.________-Gutachten aus den Jahren 2022 und 2023 
beruhen, hatte die EKQMB indes basierend auf Art. 7p Abs. 1 lit. a der 
Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSV; SR 830.11; in Kraft seit 1. Januar 2022) 
abgegeben. Die Recherche der Kommission fusste mithin auf Grundlagen, 
wie sie sich nach dem 1. Januar 2022 dargestellt haben (BGE 150 V 363 E. 
5.3.2 S. 368 und E. 5.4 S. 370). Ob die Empfehlungen der EKQMB auf den 
vorliegenden Fall, da es ein C.________-Gutachten vom 6. Februar 2019 
zu beurteilen gilt und ohnehin das bis 31. Dezember 2021 gültige Recht 
massgebend ist (vgl. E. 2.1 vorne), überhaupt zur Anwendung gelangen 
(vgl. Urteil des BGer 8F_1/2024 vom 12. Dezember 2024 E. 4.3.3), 
erscheint mithin fraglich, kann aber offen bleiben. Denn selbst wenn die 
orthopädische Teilexpertise den nämlichen Prüfkriterien gemäss Anhang 3 
des Überprüfungsberichts der EKQMB unterzogen wird, ändert sich an 
deren Beweiswert nichts: So führte Dr. med. D.________ die relevanten 
Vorakten (act. II 150.6 S. 3-14) auf (vgl. zudem der separate Aktenauszug 
gemäss act. ll 150.8). Handschriftliche Anamnese-Notizen finden sich nicht 
bei den Akten, indessen folgt das Teilgutachten im Wesentlichen den Vor-
gaben des BSV zur Gliederung des Gutachtens gemäss Anhang IV des 
Kreisschreibens über das Verfahren in der Invalidenversicherung (KSVI). 
Weiter wurde ein (vom Beschwerdeführer unterzeichneter) Fragebogen 
eingeholt (S. 16-21). Wie bereits gezeigt enthält das Teilgutachten eine 
ausführliche Befunddokumentation (S. 23-29) einschliesslich der Angaben 
des Beschwerdeführers sowie die Wiedergabe der getätigten Zusatzdia-
gnostik (S. 29). Sodann erfolgte eine hinreichende Beurteilung von Konsis-
tenz und Plausibilität der geltend gemachten Einschränkungen auf dem 
orthopädischen Fachgebiet (S. 33). Ebenso fand eine angemessene Aus-
einandersetzung mit den Vorakten statt, soweit solche auf orthopädischem 
Fachgebiet vorhanden waren (S. 32 ff.). Aktuelle Berichte zu Eingliede-
rungsmassnahmen bestanden keine. Darüber hinaus war dem Gutachter 
die 2013 erfolgreich abgeschlossene Umschulung bekannt. Dass Dr. med. 
D.________ schliesslich in Anbetracht des von ihm erhobenen, klinisch 
weitgehend unauffälligen Untersuchungsbefundes und der bildgebend fest-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

-21-

gestellten, allein leichtgradigen Chondromalazie des linken OSG keine 
spezifischen therapeutischen Massnahmen (S. 37) formulierte, ist schlüssig 
und überzeugt. 

4.6.2.2 Wie bereits in der vorangehenden E. 4.6.1.2 gezeigt, veranlasste 
die Beschwerdegegnerin mit Blick auf die im Verlauf zusätzlich geklagten 
Rückenbeschwerden bei Dr. med. D.________ ein orthopädisches 
Verlaufsgutachten (act. II 276.1 S. 1-72). Soweit der Beschwerdeführer 
dessen Befangenheit geltend macht (Beschwerde S. 16 Rz. 25), kann ihm 
nicht gefolgt werden: Einerseits erklärte sich der (anwaltlich vertretene) 
Beschwerdeführer mit der Begutachtung durch Dr. med. D.________ (act. 
II 253) ausdrücklich einverstanden (act. II 264). Andererseits vermag der 
dem Beschwerdeführer bekannte Umstand, dass der Sachverständige sich 
schon einmal mit ihm befasst hat, objektiv keinen Anschein der 
Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit begründen, dies 
selbst dann, wenn der Gutachter – wie hier – zu (für eine Partei) 
ungünstigen Schlussfolgerungen gelangte (BGE 147 V 79 E. 7.4.4 S. 84). 

Inhaltlich erfüllt das Gutachten von Dr. med. D.________ vom 16. August 
2023 (act. II 276.1 S. 1-72) die Anforderungen der Rechtsprechung an Ex-
pertisen (vgl. E. 4.4.2 vorne) und erbringt Beweis. Der Experte gelangte 
zum Schluss, dass sich bei der orthopädischen Untersuchung weder das 
Achsenskelett noch die Extremitäten betreffend namhafte Pathologien mit 
Einfluss auf die Funktionalität und mithin auf die Arbeitsfähigkeit in der an-
gestammten, überwiegend administrativen Tätigkeit als … und … erheben 
liessen und aus orthopädischer Sicht entsprechend (weiterhin) eine Ar-
beitsfähigkeit von 100 % für jedwede leichte und mittelschwere körperliche 
Tätigkeit bestehe (S. 62 f.). Diese Einschätzung ist mit Blick auf die von ihm 
erhobene bescheidene Befundlage (S. 55-61) überzeugend. Entgegen der 
Beschwerde (S. 13 Rz. 21) vermögen daran auch die Berichte der behan-
delnden Ärzte nichts zu ändern: So setzte sich Dr. med. E.________ im 
Bericht vom 17. Januar 2024 (act. II 287 S. 2 ff.) nicht mit dem Gutachten 
von Dr. med. D.________ auseinander. Soweit sie eine höhere Arbeitsun-
fähigkeit bescheinigte, differenzierte sie nicht nach orthopädischen und 
neurologischen Befunden. Ebenso wenig äusserte sich Dr. med. 
M.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

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Bewegungsapparates, zum funktionellen Leistungsvermögen. Davon abge-
sehen deckt sich seine Befunderhebung im Bericht vom 15. April 2021 
(act. II 238 S. 2 f.) gerade insoweit mit jener von Dr. med. D.________, als 
beide Ärzte ein namhaftes radikuläres klinisches Befundkorrelat verneinten 
(act. II 276.1 S. 67). 

Ferner unterzog die Beschwerdegegnerin bzw. der RAD das Gutachten 
von Dr. med. D.________ einer als solchen bezeichneten Qualitätskontrolle 
nach Massgabe des Überprüfungsberichts der EKQMB (act. II 286 S. 2). 
Die im nämlichen Überprüfungsbericht festgestellten Mängel betrafen indes 
ausschliesslich bi- und polydisziplinäre C.________-Gutachten, womit 
fraglich ist, ob eine entsprechende Prüfung auch bei einem 
monodisziplinären Gutachten und einzig aus dem Grund vorzunehmen ist, 
dass Dr. med. D.________ vormals als Gutachter der C.________ 
fungierte, die vorliegende Expertise jedoch nicht in der Eigenschaft als 
C.________-Gutachter verfasste. Dies kann jedoch offen bleiben, denn die 
Schlussfolgerung des RAD, wonach auf das Gutachten von Dr. med. 
D.________ auch unter Berücksichtigung der von der EKQMB 
empfohlenen Prüfkriterien abgestellt werden könne, überzeugt. Daran 
ändern die Vorbringen in der Beschwerde (S. 17 Rz. 27) nichts: So genügt 
die Anamneseerhebung unter den hier gegebenen Umständen mit klar 
definierten und auch in den übrigen Akten reich dokumentierten 
Beschwerden im linken Bein und betreffend den Rücken (act. II 276.1 S. 32 
f., 35). Sodann ist an der von Dr. med. D.________ dokumentierten 
Beobachtung "Kein schmerzgeplagter klinischer Eindruck" (S. 56) nichts 
auszusetzen, gehört es doch zu den wesentlichen Aufgaben des 
Gutachters, sich zum Verhalten und zur Plausibilität von Beschwerden zu 
äussern (Urteil des BGer 9C_38/2022 vom 24. Mai 2022 E. 4.3). 
Vorliegend steht die kritisierte Aussage denn auch nicht isoliert im Raum, 
sondern im Kontext mit weiteren Verhaltensbeobachtungen (vgl. S. 55 f.). 
Weiter steht die Feststellung, wonach sich die mit hoher Intensität 
vorgetragenen Beschwerden mit den klinischen Befunden und dem 
Gesamteindruck nicht in Einklang bringen lässt (S. 66), in 
Übereinstimmung mit der von Dr. med. D.________ erhobenen, relativ 
bescheidenen objektiven (orthopädischen) Befundlage sowie dem 
beobachteten Verhalten (vgl. S. 68), und spricht deshalb ebenso wenig 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Februar 2025, IV 200 2024 374

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gegen den Beweiswert des Gutachtens. Auch ergeben sich aus den Akten 
keine Anhaltspunkte dafür, dass entgegen den Feststellungen von Dr. med. 
D.________ seit der letzten Begutachtung in der C.________ aus 
orthopädischer Sicht während eines längeren Zeitraums eine anhaltende 
Arbeitsunfähigkeit bestanden hätte. 

Damit begründen weder die beschwerdeweisen Vorbringen noch die im 
Recht liegenden medizinischen Berichte (relativ geringe) Zweifel am 
Beweiswert des Gutachtens von Dr. med. D.________ vom 16. August 
2023.

4.6.3 Anders verhält es sich in neurologischer Hinsicht. 

Insoweit liegt einzig ein auf einer Untersuchung vom Oktober 2018 
basierendes neurologisches (Teil-)Gutachten des polydisziplinären 
C.________-Gutachens im Recht (act. II 150.5). Darin erachtete Prof. Dr. 
med. N.________, Facharzt für Neurologie, eine Läsion im Bereich des 
linken Nervus suralis als überwiegend wahrscheinlich und qualifizierte 
diese Schädigung als leichtgradig (act. II 150.5 S. 30). In der Folge 
bescheinigte er eine Arbeitsfähigkeit von 60 % (Arbeitsfähigkeit von 100 % 
bei einem Rendement von 60 %) in der Tätigkeit als … (mit überwiegender 
…) und beurteilte diese einerseits als seit März 2016 gegeben und 
andererseits – bei leitliniengerechter Therapie – innerhalb von drei 
Monaten auf 100 % steigerbar. Schliesslich empfahl er eine gutachterliche 
Reevaluation im Sommer 2019 (S. 35). 

Die Einschätzungen basieren auf einer umfassenden Anamnese und einer 
sorgfältigen Befunderhebung (S. 14-27), beinhaltend auch eine 
Zusatzdiagnostik (S. 27 f.). Auch wies Prof. Dr. med. N.________ insoweit 
überzeugend darauf hin, dass in Anbetracht der subjektiv frustranen 
bisherigen Schmerztherapie eine zusätzliche Kontrolle der Compliance 
seitens der Behandler angezeigt (gewesen) wäre (S. 31) – dies auch im 
Hinblick auf den fortgesetzten Cannabiskonsum (S. 27, 30), welcher 
gemäss Prof. Dr. med. N.________ für eine erfolgreiche Behandlung 
eingestellt werden müsste (S. 31) bzw. dessen Sistierung bereits in VGE IV 
200 2021 150 E. 3.2.1 als notwendig (E. 3.2.1 [act. II 237 S. 14 f.]) und 
zumutbar (E. 3.2.2.1 ff. [S. 16-18]) beurteilt wurde. 

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Zentrales Element gutachterlicher Einschätzung bildet schliesslich die 
Folgeabschätzung der festgestellten gesundheitlichen Beeinträchtigungen 
bzw. die Beurteilung deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (BGE 143 V 
418 E. 5.2.2 S. 426). Insoweit ist zunächst festzuhalten, dass die 
rückwirkende bzw. bereits ab März 2016 erfolgte Bescheinigung einer 
Arbeitsfähigkeit von durchgehend 60 % – was ein im Verlauf im 
Wesentlichen unveränderter Befund- und Beschwerdenstatus impliziert – 
nicht ohne weiteres überzeugt: Einerseits wird dies nicht anhand 
echtzeitlicher Arztberichte näher erläutert. Andererseits zeigen etwa die 
Berichte von Dr. med. E.________ vom 12. Januar 2018 (act. II 122 S. 1 f.) 
und von Dr. med. G.________ vom 6. März 2018 (act. II 127.16) auf, dass 
die Beschwerden anfänglich ausgeprägter waren, was auch erklärt, dass 
der Kreisarzt Dr. med. F.________ im Bericht vom 12. Februar 2018 von 
einer noch bestehenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausging (act. II 126 
S. 5). 

Was die bescheinigte Arbeitsfähigkeit an sich betrifft, nahm die RAD-Ärztin 
Dr. med. H.________ im Bericht vom 5. Juli 2019 (act. II 160 S. 3 f.) zum 
C.________-Gutachten Stellung. Daraus geht hervor, dass sie die Schluss-
folgerung von Prof. Dr. med. N.________ einer bisher nicht erfolgten leitli-
niengerechten Therapie nicht vorbehaltlos teilte (S. 4), was indessen mit 
Blick auf die – wie eingangs aufgezeigt – zumindest fragliche Compliance 
des Beschwerdeführers nicht ohne weiteres überzeugt. Dennoch übernahm 
sie die Einschätzung von Prof. Dr. med. N.________, wonach der Be-
schwerdeführer eine überwiegend sitzende Tätigkeit in einem Pensum von 
mindestens 60 % ausüben könnte. Aus diesen Ausführungen wird jedoch 
nicht klar, ob sie die vom Gutachter ebenfalls postulierte Steigerbarkeit der 
Arbeitsfähigkeit auf 100 % stützt und wenn ja, in welchem Zeitraum und 
unter welchen Voraussetzungen. In einer weiteren Stellungnahme vom 5. 
Juni 2020 (act. II 193) hielt der RAD-Arzt Dr. med. K.________ sodann 
fest, es könne ab 16. April 2020 auf das vom Suva-Kreisarzt Dr. med. 
I.________ im Bericht vom 21. April 2020 (act. II 187.6) formulierte Zumut-
barkeitsprofil abgestellt werden. Was für die Zeit davor gilt, lässt sich dem 
Bericht nicht entnehmen und bleibt demnach ebenso unklar. Keine Klärung 
bringt diesbezüglich auch die Aktennotiz von Dr. med. K.________ vom 28. 
September 2020 (act. II 205 S. 1), worin der RAD-Arzt gestützt auf die Ver-

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fügung der Suva vom 21. September 2020 (act. II 204 S. 2 ff.) davon aus-
ging, der Beschwerdeführer könne seine angestammte Tätigkeit "wieder" 
vollumfänglich ausüben. 

Was schliesslich den weiteren Verlauf anbelangt, so folgt aus den medizi-
nischen Berichten (vgl. E. 4.3 vorne), dass der Beschwerdeführer bis zum 
Erlass der angefochtenen Verfügung vom 22. April 2024 (act. II 290) mehr 
oder weniger durchgehend – wenngleich in unterschiedlicher Intensität – 
über neuropathische Beschwerden klagte. Deren invalidenversicherungs-
rechtliche Relevanz bleibt gestützt auf die vorliegenden Berichte jedoch im 
Wesentlichen im Dunkeln. Dennoch unterliess es die Beschwerdegegnerin 
entgegen der Empfehlung des Prof. Dr. med. N.________, eine gutachterli-
che Reevaluation des neurologischen Status vorzunehmen (act. II 150.5 S. 
35), so dass seit der letzten verwaltungsexternen Begutachtung über fünf 
Jahre vergangen sind. Entsprechend hat eine Aktualisierung zu erfolgen. 
Indessen ist zu berücksichtigen, dass der Cannabiskonsum für die Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit einen wesentlichen Störeffekt darstellt (act. II 150 
S. 36), weshalb die Behauptung des Beschwerdeführers, inzwischen kei-
nen Cannabis mehr zu konsumieren (act. II 287 S. 3), vorgängig zu verifi-
zieren sein wird. 

4.6.4 Demnach kann auf das im Rahmen der polydisziplinären 
C.________-Begutachtung verfasste neurologische Teilgutachten von Prof. 
Dr. med. N.________ (act. II 150.5) nicht abgestellt werden. Indem die 
darin getroffenen Einschätzungen bestimmend für die interdisziplinäre 
Gesamtbeurteilung des C.________-Gutachtens (act. II 150.2) waren, kann 
auch auf diese nicht abgestellt werden. Entsprechend basiert die in der 
angefochtenen Verfügung vom 22. April 2024 getroffene Annahme einer 
seit der Neuanmeldung im Februar 2017 durchgehend bestehenden 
100%igen Arbeitsfähigkeit in neurologischer Hinsicht auf keinem 
rechtsgenüglichen Entscheidfundament. Der Sachverhalt bedarf folglich 
weiterer Abklärung (Art. 43 ATSG): Zunächst wird die Beschwerdegegnerin 
zu prüfen haben, ob der Beschwerdeführer die bereits mit VGE 200 2021 
150 als notwendig und zumutbar beurteilte Cannabis-Abstinenz beachtet. 
Je nach Ergebnis wird sie dies nach durchgeführtem Mahn- und Bedenk-
zeitverfahren im Hinblick auf den Leistungsanspruch zu berücksichtigen 

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haben. Dabei hat die Beschwerdegegnerin eine verwaltungsexterne neuro-
logische Begutachtung (Art. 44 ATSG) zu veranlassen. Schliesslich wird sie 
neu über den Rentenanspruch zu verfügen haben. 

4.7 Zusammenfassend ist die Beschwerde dahingehend gutzuheis-
sen, dass die angefochtene Verfügung vom 22. April 2024 aufzuheben und 
die Sache – entsprechend dem Eventualantrag des Beschwerdeführers – 
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie nach Vornahme 
der Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch 
neu verfüge. 

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Der geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe 
ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurück-
zuerstatten.

5.2

5.2.1 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG). Nach der Rechtsprechung gilt 
es unter dem Gesichtspunkt des (bundesrechtlichen) Anspruchs auf eine 
Parteientschädigung im Streit um eine Sozialversicherungsleistung bereits 
als Obsiegen, wenn die versicherte Person ihre Rechtsstellung im Ver-
gleich zu derjenigen nach Abschluss des Administrativverfahrens insoweit 
verbessert, als sie die Aufhebung einer ablehnenden Verfügung und die 
Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu ergänzender Abklärung und 
neuer Beurteilung erreicht (BGE 137 V 57 E. 2.1 S. 61).

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5.2.2 Mit Kostennote vom 24. Juni 2024 hat Rechtsanwalt B.________ 
ein Honorar von Fr. 5'700.-- (19 Stunden à Fr. 300.--), Auslagen von 
Fr. 41.-- und die Mehrwertsteuer (MWST) von Fr. 465.--, gesamthaft somit 
einen Aufwand von Fr. 6'206.-- geltend gemacht. Dieser Aufwand ist unter 
den gegebenen Umständen übersetzt: Zwar bildete die Rentenfrage bisher 
nicht Beurteilungsgegenstand und erweisen sich die Akten als eher um-
fangreich. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass der Rechtsvertreter den Be-
schwerdeführer schon seit dem Verfahren IV 200 2021 150 (act. II 237) 
vertritt und entsprechend über vertiefte Kenntnisse der wesentlichen Akten 
und massgeblichen Fragen verfügte. Unter Berücksichtigung dieser Um-
stände sowie mit Blick auf vergleichbare Fälle ist eine Parteientschädigung 
von pauschal Fr. 5’000.-- (inklusive Auslagen und MWST) gerade noch 
gerechtfertigt.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 22. April 2024 aufgehoben und die Sache an die 
Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie – nach Vornahme der 
Abklärungen im Sinne der Erwägungen – neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss in gleicher 
Höhe wird dem Beschwerdeführer nach Rechtskraft des Urteils 
zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 5’000.-- (inkl. Auslagen und MWST), zu er-
setzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 

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- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 

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Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.