# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7eb87857-97b5-57f8-abb7-81372cef9aeb
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 28.03.2024 HE240021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE240021_2024-03-28.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich
Einzelgericht  

Geschäfts-Nr.: HE240021-O U/pz

Mitwirkend: Oberrichter Dr. Stephan Mazan sowie

Gerichtsschreiberin Helene Lampel

Urteil vom 28. März 2024

in Sachen

A._____ AG, 
Gesuchstellerin

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____

gegen

B._____ SA, 
Gesuchsgegnerin

betreffend Rechtsschutz in klaren Fällen

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Rechtsbegehren:
(act. 1 S. 2)

"1. Es sei die Beklagte unter Androhung der Zwangsvollstreckung im 
Unterlassungsfalle zu verpflichten und es sei ihr demgemäss zu 
befehlen, die nachfolgenden, von ihr gemieteten Gewerbeflächen 
und Einstellplätze in der Liegenschaft C._____-weg 1, … Zürich, 
ordnungsgemäss geräumt und gereinigt sofort zu verlassen und 
der Klägerin in vertragsgemässen Zustand zu übergeben:

Objekt Etage ca. m2 Referenz-Nr.

Büroraum 2. Obergeschoss 229 70119.001.420010

Lagerraum 2. Untergeschoss 87 70119.001.920030

Garagenplatz 3 1. Untergeschoss 70119.090.911003

Garagenplatz 4 1. Untergeschoss 70119.090.911004

Garagenplatz 9 1. Untergeschoss 70119.090.911009

Aussenparkplatz 6 Erdgeschoss 70119.090.911006

Aussenparkplatz 8 Erdgeschoss 70119.090.911008

2. Die zuständige Vollzugsbehörde sei anzuweisen, den zu erlassen-
den Ausweisungsbefehl auf erstes Verlangen der Klägerin zu voll-
strecken.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be-
klagten."

Erwägungen:

1. Prozessverlauf

Mit Eingabe vom 19. Februar 2024 (Datum Poststempel) ersuchte die Gesuch-

stellerin mit eingangs genannten Rechtsbegehren um Rechtsschutz in klaren Fäl-

len (act. 1; Beilagen act. 3/II, III, 1 - 11). Mit Verfügung vom 22. Februar 2024 

wurde der Gesuchstellerin Frist zur Leistung eines Vorschusses für die Gerichts-

kosten angesetzt, der rechtzeitig geleistet wurde (act. 4 Disp. Ziff. 3; act. 6). 

Gleichzeitig wurde der Gesuchsgegnerin eine Frist von 20 Tagen ab Erhalt der 

Verfügung zur Stellungnahme zum Gesuch eingeräumt (act. 4 Disp. Ziff. 2). Nach-

dem der Gesuchsgegnerin diese Verfügung am 26. Februar 2024 zugestellt wer-

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den konnte (act. 5/2), lief die Frist zur Stellungnahme am 18. März 2024 unge-

nutzt ab. Androhungsgemäss ist aufgrund der Akten zu entscheiden (act. 4 Disp. 

Ziff. 2). Das Verfahren erweist sich als spruchreif.

2. Formelles

Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Einzelgerichts am Handelsgerichts 

des Kantons Zürichs ist gegeben (Art. 33 ZPO sowie Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. 

§ 44 lit. b und § 45 lit. d GOG; BGE 142 III 515 E. 2.2; act. 1 Rz. 2 ff.).

Auch die übrigen Prozessvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen Be-

merkungen Anlass.

3. Rechtschutz in klaren Fällen

Gemäss Art. 257 Abs. 1 ZPO gewährt das Gericht Rechtsschutz im summari-

schen Verfahren, wenn der Sachverhalt unbestritten oder sofort beweisbar ist 

(lit. a) und die Rechtslage klar ist (lit. b).

4. Sachverhalt

Aufgrund der unbestritten gebliebenen Vorbringen der Gesuchstellerin sowie den 

eingereichten Beilagen ist von folgendem Sachverhalt auszugehen:

Die Gesuchstellerin ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in der Stadt Zürich, die Ei-

gentümerin der Liegenschaft am C._____-weg 1 in … Zürich ist (act. 1 Rz. 4, 

Rz. 31; act. 3/II). Bei der Gesuchsgegnerin handelt es sich um eine Aktiengesell-

schaft, deren Sitz sich an der genannten Adresse befindet (act. 1 Rz. 5; act. 3/III). 

Am 17. August 2022 schlossen die Parteien einen Mietvertrag betreffend die 

streitgegenständlichen Räumlichkeiten und Parkplätze ab, der mit Nachtrag vom 

31. August 2022 in Bezug auf einen der Garagenparkplätze geändert wurde 

(act. 1 Rz. 6, Rz. 13; act. 3/1 f.). Der monatliche Bruttomietzins in der Höhe von 

insgesamt CHF 10'308.00 war ab dem 1. September 2022 von der Gesuchsgeg-

nerin jeweils am Ersten jeden Monats im Voraus zu bezahlen (act. 1 Rz. 14; 

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act. 3/1, Ziff. 1.1 und Ziff. 3.1). Im vorliegend relevanten Zeitraum betrug der Brut-

tomietzins CHF 10'310.00 (act. 1 Rz. 8 und Rz. 24; act. 3/3, act. 3/6 und act. 3/8).

Jedenfalls seit Frühling 2023 bezahlte die Gesuchsgegnerin die monatlichen Miet-

zinse mehrmals zu spät und wurde von der Gesuchstellerin wiederholt gemahnt 

(act. 1 Rz. 15, Rz. 24; act. 3/5; act. 3/8). Nachdem sich die Gesuchsgegnerin 

auch mit der Mietzinszahlung für den Monat September 2023 in Verzug befand, 

mahnte die Gesuchstellerin die Gesuchsgegnerin mit Schreiben vom 13. Septem-

ber 2023 ab und setzte ihr eine Frist von 30 Tagen an, um den Ausstand zu be-

gleichen. Die Mahnung wurde mit der Androhung verbunden, dass das Mietver-

hältnis im Sinne von Art. 257d OR ausserordentlich gekündigt werde, für den Fall, 

dass die Gesuchsgegnerin den offenen Betrag innert der angesetzten Frist nicht 

vollständig bezahlt (act. 1 Rz. 15; act. 3/3). Dieses Mahnschreiben wurde der Ge-

suchsgegnerin einerseits per Einschreiben zugesandt. Es wurde ihr am 14. Sep-

tember 2023 zur Abholung gemeldet und konnte ihr am 12. Oktober 2023 zuge-

stellt werden (act. 1 Rz. 16, Rz. 26; act. 3/4). Andererseits wurde die genannte 

Mahnung der Gesuchsgegnerin per A-Post zugestellt, worauf sie um den 15. Sep-

tember 2023 gegenüber der Liegenschaftenverwaltung telefonisch die sofortige 

Begleichung der Ausstände zusicherte, welche Zahlung in der Folge indessen 

ausblieb (act. 1 Rz. 16 f., Rz. 20, Rz. 24; act. 3/8). Mit Schreiben der Gesuchstel-

lerin vom 13. Oktober 2023 wurde sodann der ausstehende Mietzins für den Mo-

nat Oktober 2023 abgemahnt und erneut die Kündigung des Mietverhältnisses an-

gedroht, welches Schreiben der Gesuchsgegnerin am 25. Oktober 2023 per 

A-Post zugestellt werden konnte (act. 1 Rz. 18 f., Rz. 26; act. 3/6 f.). Auch nach 

dieser zweiten Mahnung leistete die Gesuchsgegnerin keine Zahlungen an die 

Gesuchstellerin (act. 1 Rz. 20, Rz. 24, Rz. 27; act. 3/8).

Mit amtlichem Kündigungsformular vom 21. Dezember 2023 kündigte die Gesuch-

stellerin das Mietverhältnis androhungsgemäss unter Hinweis auf den Zahlungs-

verzug im Sinne von Art. 257d OR mit Wirkung auf den 31. Januar 2024. Diese 

eingeschriebene Sendung wurde der Gesuchsgegnerin am 22. Dezember 2023 

zur Abholung gemeldet, von ihr innert der Abholfrist aber nicht abgeholt (act. 1 

Rz. 21 f., Rz. 25 ff.; act. 3/9 f.). Der von der Gesuchstellerin mit Schreiben vom 

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23. Januar 2024 festgesetzte Übergabetermin vom 1. Februar 2024 wurde seitens 

der Gesuchsgegnerin nicht wahrgenommen. Nach wie vor verweigert die Ge-

suchsgegnerin die Rückgabe der streitgegenständlichen Mietobjekte (act. 1 

Rz. 23 f., Rz. 30 f.; act. 3/11).

5. Rechtslage

5.1. Die Rechtslage ist klar, wenn sich die Rechtsfolge bei der Anwendung des 

Gesetzes unter Berücksichtigung der Lehre und Rechtsprechung ohne Weiteres 

ergibt und damit die Rechtsanwendung zu einem eindeutigen Ergebnis führt (BGE 

138 III 123 E. 2.1.2 m.H.; BGE 141 III 23 E. 3.2).

5.2. Bei Zahlungsrückstand der Mieterin kann ihr die Vermieterin schriftlich eine 

Zahlungsfrist setzen und ihr androhen, dass bei unbenütztem Ablauf der Frist das 

Mietverhältnis gekündigt werde. Diese Frist beträgt bei Wohn- und Geschäftsräu-

men mindestens 30 Tage (Art. 257d Abs. 1 OR). Sie beginnt mit dem Zugang des 

Schreibens bei der Mieterin, bei Zustellung durch eingeschriebenen Brief mit des-

sen Behändigung am Postschalter bzw. am Tag des Ablaufs der siebentägigen 

Abholfrist (BGE 119 II 147 E. 2; BGE 140 III 244 = Pra 103 [2014] Nr. 95, E. 5.1; 

relative Empfangstheorie). Bezahlt die Mieterin nicht fristgerecht, so kann die Ver-

mieterin das Mietverhältnis bei Wohn- und Geschäftsräumen mit einer Frist von 

mindestens 30 Tagen auf Ende eines Monats kündigen (Art. 257d Abs. 2 OR). 

Für die Zustellung der Kündigung kommt die uneingeschränkte Empfangstheorie 

zur Anwendung, wonach ein Einschreiben als zugestellt gilt, wenn es die Adres-

satin mit der im Briefkasten vorgefundenen Abholungseinladung erstmals bei der 

Poststelle abholen kann, mithin regelmässig am Tag nach dem Zugang der Abho-

lungseinladung (BGE 137 III 208 = Pra 100 [2011] Nr. 106, E. 3.1.2; BGE 140 III 

244 = Pra 103 [2014] Nr. 95, E. 5.1). Nach beendetem Mietverhältnis muss die 

Sache gemäss Art. 267 Abs. 1 OR der Vermieterin zurückgegeben werden. 

Gleichzeitig hat, wer Eigentümerin einer Sache ist, das Recht, sie gestützt auf 

Art. 641 Abs. 2 ZGB von jedem, der sie ihm vorenthält, heraus zu verlangen und 

jede ungerechtfertigte Einwirkung abzuwehren. 

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5.3. Aufgrund des Zahlungsrückstands der Gesuchsgegnerin setzte ihr die Ge-

suchstellerin mit Schreiben vom 13. September 2023 eine Frist von 30 Tagen zur 

Zahlung des Mietzinses für den Monat September 2023, verbunden mit der An-

drohung der ausserordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses (act. 1 Rz. 15; 

act. 3/3). An welchem Datum die Zustellung dieses Schreibens per A-Post er-

folgte, lässt sich den Ausführungen der Gesuchstellerin nicht klar entnehmen

(act. 1 Rz. 16 f.). Unbestritten und belegt ist hingegen, dass das an die Gesuchs-

gegnerin auch per Einschreiben versandte Schreiben ihr am 14. September 2023 

zur Abholung gemeldet wurde. Mit Blick auf die zitierte Bundesgerichtspraxis gilt 

diese eingeschriebene Sendung als der Gesuchsgegnerin mit Ablauf der sieben-

tägigen Abholfrist bzw. am 21. September 2023 zugestellt (act. 1 Rz. 15 f., Rz. 26; 

act. 3/4). Die Zahlungsfrist von 30 Tagen begann somit am 22. September 2022 

und lief am Montag, 23. Oktober 2023 ab. Nicht massgebend ist, dass die einge-

schriebene Mahnung vom 13. September 2023 der Gesuchsgegnerin aufgrund 

der von ihr veranlassten Verlängerung der Abholfrist effektiv erst am 12. Oktober 

2023 zugestellt wurde (act. 3/4). Abgesehen davon wäre die Zahlungsfrist auch 

ausgehend von diesem Zustellungsdatum unbenutzt verstrichen. Zudem erfolgte 

mit Schreiben vom 13. Oktober 2023 eine weitere Mahnung mit Kündigungsan-

drohung im Sinne von Art. 257d Abs. 1 OR, welche gemäss unbestrittener Dar-

stellung der Gesuchstellerin am 25. Oktober 2023 per A-Post an die Gesuchsgeg-

nerin zugestellt werden konnte (act. 1 Rz. 18 f., Rz. 26; act. 3/6 f.). In Bezug auf 

diese Mahnung begann die dreissigtägige Zahlungsfrist demzufolge am 26. Okto-

ber 2023 und lief am Freitag, 24. November 2023 ab. Nach unbenutztem Ablauf 

der genannten Zahlungsfristen löste die Gesuchstellerin das Mietverhältnis mit 

amtlichem Kündigungsformular vom 21. Dezember 2023 per 31. Januar 2024 auf 

(act. 1 Rz. 21 f., Rz. 25 ff.; act. 3/9 f.). Die Abholungseinladung für das Kündi-

gungsschreiben erfolgte am 22. Dezember 2023 (act. 3/10), weshalb es praxisge-

mäss als am 23. Dezember 2023 zugestellt gilt. Das Mietverhältnis wurde dem-

nach form- und fristgerecht per 31. Januar 2024 beendet (Art. 257d OR i.V.m. 

Art. 266l OR). Die Gesuchsgegnerin hat der Gesuchstellerin die streitgegenständ-

lichen Mietobjekte indessen bis anhin nicht ordnungsgemäss zurückgegeben 

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(act. 1 Rz. 23 f., Rz. 30 f.), obwohl die Gesuchstellerin gemäss Art. 267 Abs. 1 OR 

und Art. 641 Abs. 2 ZGB einen Rückgabeanspruch hat.

5.4. Die Rechtslage ist klar. Die Gesuchsgegnerin hat die Mietobjekte unverzüg-

lich ordnungsgemäss geräumt und gereinigt zu verlassen und der Gesuchstellerin 

zurückzugeben.

6. Vollstreckungsmassnahmen

6.1. Auf Antrag der obsiegenden Partei ordnet das Gericht Vollstreckungsmass-

nahmen an (Art. 236 Abs. 3 ZPO i.V.m. Art. 337 Abs. 1 ZPO). Dabei können ge-

mäss Art. 343 Abs. 1 ZPO bei einem Entscheid auf eine Verpflichtung zu einem 

Tun direkte oder indirekte Vollstreckungsmassnahmen angeordnet werden, unter 

anderem die Räumung eines Grundstückes (Art. 343 Abs. 1 lit. d ZPO i.V.m. 

§ 147 Abs. 1 lit. b GOG).

6.2. Die Gesuchstellerin beantragt, die zuständige Vollzugsbehörde sei anzuwei-

sen, den zu erlassenden Ausweisungsbefehl auf erstes Verlangen ihrerseits zu 

vollstrecken (act. 1, S. 2, Rechtsbegehren Ziff. 2 sowie S. 11, Rz. 32). Die zustän-

dige Vollzugsbehörde, das Betreibungs- und Stadtammannamt Zürich 7, ist daher 

anzuweisen, den Ausweisungsbefehl nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittel-

frist bzw. Nichtgewährung der aufschiebenden Wirkung nach erfolgter Be-

schwerde auf erstes Verlangen der Gesuchstellerin zu vollstrecken. Die Kosten 

der Vollstreckung sind von der Gesuchstellerin vorzuschiessen, ihr aber von der 

Gesuchsgegnerin zu ersetzen.

7. Kosten-und Entschädigungsfolgen

7.1. Ausgangsgemäss wird die Gesuchsgegnerin kosten- und entschädigungs-

pflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO).

7.2. Die Höhe der Gerichtsgebühr bestimmt sich nach der Gebührenverordnung 

des Obergerichts vom 8. September 2010 (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) 

und richtet sich in erster Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem Streitinteresse 

(§ 2 Abs. 1 lit. a GebV OG). Auszugehen ist von einem Streitwert von 

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CHF 61'860.00, was dem Bruttomietzins von CHF 10'310.00 für sechs Monate 

entspricht (BGE 144 III 346 E. 1.2.1; act. 1 Rz. 8, Rz. 24). Bei diesem Streitwert 

beträgt die Grundgebühr rund CHF 6'500.00 (§ 4 Abs.1 GebV OG). In Anwen-

dung von § 4 Abs. 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 GebV OG sind die Ge-

richtskosten auf rund 3/5 der Grundgebühr bzw. CHF 4'000.00 festzusetzen, aus-

gangsgemäss der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen und vorab aus dem von der 

Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss zu decken (Art. 111 Abs. 1 ZPO). 

Der Gesuchstellerin ist in diesem Umfang das Rückgriffsrecht auf die Gesuchs-

gegnerin einzuräumen (Art. 111 Abs. 2 ZPO).

7.3. Die Höhe der Parteientschädigung bestimmt sich nach der Verordnung des 

Obergerichts über die Anwaltsgebühren (AnwGebV). Der Anspruch auf die Ge-

bühr entsteht mit der Erarbeitung der Begründung (§ 11 Abs. 1 Satz 1 AnwGebV). 

Sie richtet sich in erster Linie nach dem Streitwert (§ 2 Abs. 1 lit. a AnwGebV). 

Beim vorliegenden Streitwert beträgt die nach § 4 Abs. 1 AnwGebV ermittelte 

Grundgebühr rund CHF 8'100.00. Unter Berücksichtigung von § 4 Abs. 2 i.V.m. 

§ 9 AnwGebV ist die Gesuchsgegnerin zu verpflichten, der Gesuchstellerin eine 

Parteientschädigung von CHF 5'000.00 zu bezahlen. 

Das Einzelgericht erkennt:

1. Der Gesuchsgegnerin wird befohlen, die nachfolgenden Gewerbeflächen 

und Parkplätze in der Liegenschaft C._____-weg 1, … Zürich, unverzüglich 

ordnungsgemäss geräumt und gereinigt zu verlassen und der Gesuchstel-

lerin in vertragsgemässem Zustand zu übergeben:

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Objekt Etage ca. m2 Referenz-Nr.

Büroraum 2. Obergeschoss 229 70119.001.420010

Lagerraum 2. Untergeschoss 87 70119.001.920030

Garagenplatz 3 1. Untergeschoss 70119.090.911003

Garagenplatz 4 1. Untergeschoss 70119.090.911004

Garagenplatz 9 1. Untergeschoss 70119.090.911009

Aussenparkplatz 6 Erdgeschoss 70119.090.911006

Aussenparkplatz 8 Erdgeschoss 70119.090.911008

2. Das Betreibungs- und Stadtammannamt Zürich 7 wird angewiesen, den 

Ausweisungsbefehl gemäss Dispositiv-Ziffer 1 nach unbenutztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist bzw. Nichtgewährung der aufschiebenden Wirkung nach er-

folgter Beschwerde auf erstes Verlangen der Gesuchstellerin zu vollstre-

cken. 

Die Kosten der Vollstreckung sind von der Gesuchstellerin vorzuschiessen. 

Sie sind ihr aber von der Gesuchsgegnerin zu ersetzen.

3. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 4'000.00.

4. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 3 werden der Gesuchsgegnerin aufer-

legt. Sie werden vorab aus dem von der Gesuchstellerin geleisteten Kosten-

vorschuss gedeckt, wobei der Gesuchstellerin im Umfang von CHF 4'000.00 

das Rückgriffsrecht auf die Gesuchsgegnerin eingeräumt wird.

5. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine Parteient-

schädigung von CHF 5'000.00 zu bezahlen.

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin im Doppel für 

sich und zuhanden des Betreibungs- und Stadtammannamts Zürich 7.

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7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 
von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streit-

wert beträgt CHF 61'860.00.

Zürich, 28. März 2024

Handelsgericht des Kantons Zürich
Einzelgericht

Die Gerichtsschreiberin:

Helene Lampel