# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9139b3ee-e039-53b3-a3de-2351c4c6d1e1
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-07-06
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Offentlich-rechtliche Abteilung 06.07.2020 2C 475/2020 (2C_475/2020)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_002_2C-475-2020_2020-07-06.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  2C_475/2020
  
 

 

 

    
  Urteil vom 6. Juli 2020
  
 

 

    
  II. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Seiler, Präsident, 

Gerichtsschreiber Hugi Yar. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau, Rechtsdienst, 

 

Gegenstand 

Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung, 

 

Beschwerde gegen einen Entscheid des Amts für Migration und Integration des Kantons Aargau. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

A.________ stammt aus der Türkei. Er gelangte am 4. Juni 2020 mit dem sinngemässen Antrag an das Bundesgericht, das Migrationsamt des Kantons Aargau solle seine Aufenthaltsbewilligung verlängern. Am 10. Juni 2020 wurde ihm mitgeteilt, dass seine Eingabe den Begründungsanforderungen an eine Eingabe an das Bundesgericht "offensichtlich" nicht genüge; er habe aber Gelegenheit, seine Eingabe innerhalb der Beschwerdefrist noch zu verbessern. A.________ reichte bis zum 6. Juli 2020 keine überarbeitete Beschwerdeschrift ein. 

 

    
  2.
  
 

 

    
  2.1. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG (SR 173.110) haben Rechtsschriften an das Bundesgericht das Begehren und eine Begründung zu enthalten. Diese muss sachbezogen sein und sich auf den Gegenstand des angefochtenen Entscheids beziehen. Die beschwerdeführende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz Rechte oder Rechtsnormen verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 ff. mit weiteren Hinweisen).
 

 

    
  2.2. Die vorliegende (unverbessert gebliebene) Beschwerdeschrift genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Es ist darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Es rechtfertigt sich, ausnahmsweise keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG); es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau sowie - zur Information - dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 6. Juli 2020 

 

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Seiler 

 

Der Gerichtsschreiber:    Hugi Yar