# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 24f54ccd-7ee5-5f07-9899-462ee5ba7c81
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-01
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 01.10.2018 SK2 2018 53
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_SK2-2018-53_2018-10-01.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 1. Oktober 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
SK2 18 53 01. Oktober 2018

Verfügung
II. Strafkammer

Vorsitz Pritzi
Aktuarin Thöny

In der strafrechtlichen Beschwerde

des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Andrea-Franco 
Stöhr, Crappun 8, 7503 Samedan, 

gegen

den Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Graubünden vom 10. 
September 2018, mitgeteilt am 10. September 2018, in Sachen gegen den Be-
schwerdeführer,

betreffend Verlängerung der Untersuchungshaft 
im schriftlichen Verfahren,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. X._____ wird verdächtigt, als Gehilfe oder Mittäter an einem Betrug zum 
Nachteil von A._____ beteiligt gewesen zu sein. A._____ soll mehrmals von einer 
Person mit hochdeutschem Dialekt, welche sich als Oberkommissar des Bundeskri-
minalamtes O.1_____ ausgegeben habe, telefonisch kontaktiert und aufgefordert 
worden sein, ihre Wertschriften so rasch wie möglich zu verkaufen und in Gold zu 
tauschen, da man hinter ihrem Geld her sei. Als A._____ dieser Anweisung Folge 
geleistet habe, soll ihr telefonisch mitgeteilt worden sein, dass das Gold wohl ge-
fälscht sei und es bei ihr für eine Analyse abgeholt werde. X._____ ist geständig, das 
Gold im Wert von CHF 200'000.00 am 14. Juni 2018 bei A._____ abgeholt zu haben, 
um es gegen ein Entgelt von € 10'000.00 bis € 15'000.00 an einen unbekannten 
Empfänger auszuliefern. 

B. Am 15. Juni 2018 wurde das Fahrzeug von X._____ am Grenzübergang 
O.2_____ angehalten und kontrolliert. Dabei wurden im Auto 20 versteckte Goldbar-
ren zu je 250 g sowie Name und Adressangaben von A._____ gefunden. In der Fol-
ge wurde X._____ von der Kantonspolizei Graubünden vorläufig festgenommen. Mit 
Entscheid vom 18. Juni 2018 ordnete der Einzelrichter des Zwangsmassnahmenge-
richts des Kantons Graubünden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Graubünden an, 
X._____ bis längstens am 14. September 2018 in Untersuchungshaft zu nehmen. Als 
Haftgrund wurde Kollusions-/Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO 
angegeben.

C. Am 9. Juli 2018 lehnte die Staatsanwaltschaft ein von X._____ eingereichtes 
Gesuch um Haftentlassung ab und leitete es gestützt auf Art. 228 Abs. 2 StPO mit 
einer begründeten Stellungnahme an das Zwangsmassnahmengericht des Kantons 
Graubünden weiter. Nachdem X._____ Gelegenheit eingeräumt wurde, eine Replik 
einzureichen, wies der Einzelrichter des Zwangsmassnahmengerichts das Gesuch 
mit Entscheid vom 17. Juli 2018 ab. Eine gegen diesen Entscheid von X._____ erho-
bene Beschwerde wies das Kantonsgericht von Graubünden mit Beschluss vom 10. 
August 2018 (SK2 18 43) ab.

D. Am 3. September 2018 ersuchte die Staatsanwaltschaft Graubünden beim 
Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts um Verlängerung der an-
geordneten Untersuchungshaft im Sinne von Art. 227 StPO auf die vorläufige Dauer 
von 3 Monaten. A._____ sei mit allergrösster Wahrscheinlichkeit durch Vorspiege-
lung von Tatsachen zur Herausgabe von Vermögenswerten bewegt worden. Der 
dringende Tatverdacht an der Mitwirkung an einem Verbrechen gemäss Art. 10 Abs. 
2 StGB sei somit evident. Der erhebliche Tatverdacht sei nach wie vor ausreichend 

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hoch. Es bestünden weiterhin konkrete Verdachtsmomente, dass der Beschuldigte 
am mutmasslichen Betrug an A._____ beteiligt gewesen sei. Diese hätten sich zwi-
schenzeitlich auch nicht abgeschwächt. Als Haftgründe wurden Fluchtgefahr gemäss 
Art. 221 Abs.1 lit. a StPO und Kollusions-/Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 
Abs. 1 lit. b StPO angegeben. 

E. In seiner Stellungnahme vom 6. September 2018 liess X._____ die Abweisung 
des Haftverlängerungsgesuchs und die unverzügliche Entlassung aus der Untersu-
chungshaft beantragen. Eventualiter sei anstelle der Untersuchungshaft die Überwa-
chung durch elektronische Geräte (Eingrenzung) und subeventualiter die Überwa-
chung durch elektronische Geräte (Eingrenzung) verbunden mit einer anzuordnen-
den Melde- bzw. Übernachtungspflicht bei der Kantonspolizei Graubünden (Polizei-
posten Chur) anzuordnen.

F. Mit Entscheid vom 10. September 2018, gleichentags mitgeteilt, erkannte der 
Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts wie folgt:

1. Gegen X._____ wird wegen Kollusions-/Verdunkelungsgefahr gemäss 
Art. 221 Abs. 1 Bst. b StPO die Untersuchungshaft bis zum 13. Dezember 
2018 verlängert.

2. Die beschuldigte Person kann jederzeit ein Gesuch um Entlassung aus 
der Untersuchungshaft stellen. Dieses ist bei der Staatsanwaltschaft 
mündlich zu Protokoll zu geben oder schriftlich zu stellen und kurz zu be-
gründen. 

3. Die Verfahrenskosten von CHF 350.00 bleiben bei der Prozedur. Sie 
werden vorschussweise von der Staatsanwaltschaft Graubünden zu Las-
ten des Kantons übernommen.

4. (Rechtsmittelbelehrung).

5. (Mitteilung).

G. Gegen diesen Entscheid des Einzelrichters des kantonalen Zwangsmassnah-
mengerichts erhob X._____ am 21. September 2018 beim Kantonsgericht von 
Graubünden Beschwerde, wobei er das folgende Rechtsbegehren stellte:

1. Es sei Ziff. 1 des Dispositivs des Entscheids des Zwangsmassnahmenge-
richts des Kantons Graubünden vom 10. September (Proz. Nr. _____) 
aufzuheben;

2. Der Beschwerdeführer sei unverzüglich aus der Untersuchungshaft zu 
entlassen;

3. Eventualiter sei anstelle der Untersuchungshaft die Überwachung durch 
elektronische Geräte (Eingrenzung) anzuordnen;

4. Subeventualiter sei anstelle der Untersuchungshaft die Überwachung 
durch elektronische Geräte (Eingrenzung) verbunden mit einer anzuord-
nenden Melde- bzw. Übernachtungspflicht bei der Kantonspolizei (Poli-
zeiposten sei zu bezeichnen), anzuordnen;

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5. Subsubeventualiter zur Anordnung der Untersuchungshaft sei mit Ziff. 3 
oder Ziff. 4 die Ausweissperre und/oder eine Sicherheitsleistung anzu-
ordnen; 

6. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. gesetzlicher 
MwSt.) zulasten des Kantons Graubünden.

H. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Graubünden verzichtete mit 
Schreiben vom 25. September 2018 unter Beilage der Akten auf die Einreichung ei-
ner Vernehmlassung.

I. Mit Stellungnahme vom 26. September 2018 beantragte die Staatsanwalt-
schaft Graubünden unter Hinweis auf die Akten die kostenfällige Abweisung der Be-
schwerde.

J. Mit Schreiben vom 28. September 2018 teilte der Rechtsvertreter von X._____ 
dem Kantonsgericht von Graubünden mit, sein Mandant teile seine Zelle in der Voll-
zugsanstalt B._____ mit einem anderen Beschuldigten, weshalb keine Kollusionsge-
fahr bestehen könne.

Auf die Begründung der Anträge und die Ausführungen im angefochtenen Entscheid 
wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. c der Schweizerischen Strafprozessordnung 
(StPO; SR 312) in Verbindung mit Art. 222 StPO kann gegen Entscheide über die 
Anordnung, die Verlängerung und die Aufhebung der Untersuchungs- oder Sicher-
heitshaft Beschwerde im Sinne von Art. 393 ff. StPO erhoben werden. Legitimiert 
dazu ist jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder 
Änderung des vorinstanzlichen Entscheids hat (Art. 382 StPO). Die Beschwerde ge-
gen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide ist innert 10 Tagen schriftlich und 
begründet bei der Beschwerdeinstanz einzureichen (Art. 396 Abs. 1 StPO). Gestützt 
auf Art. 22 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung 
(EGzStPO; BR 350.100) und Art. 10 Abs. 1 der Kantonsgerichtsverordnung (KGV; 
BR 173.100) liegt die Zuständigkeit im vorliegenden Beschwerdeverfahren, zumal 
keine Ausnahme im Sinne von Art. 395 StPO vorliegt, bei der II. Strafkammer des 
Kantonsgerichts. Mit dem angefochtenen Entscheid wurde die gegen den Beschwer-
deführer angeordnete Untersuchungshaft verlängert, wodurch er offensichtlich be-
schwert ist. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde vom 
21. September 2018 kann demzufolge eingetreten werden.

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2. Das Beschwerdeverfahren ist unter Vorbehalt von Art. 390 Abs. 5 StPO ein 
schriftliches und nicht öffentliches Verfahren (Art. 397 Abs. 1 StPO). Es richtet sich 
nach den Regeln der Art. 69 Abs. 3 lit. c und Art. 390 ff. StPO. Die Beschwerde stellt 
gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO ein umfassendes ordentliches Rechtsmittel dar. Sie 
kann – wenn die entsprechende Verfahrenshandlung beschwerdefähig ist – ohne 
Einschränkung erhoben werden. Mit der Beschwerde können alle Mängel des ange-
fochtenen Entscheids geltend gemacht werden. Die Rechtsmittelinstanz verfügt über 
eine volle Kognition und ist befugt und verpflichtet, die ihr unterbreitete Sache frei 
und umfassend zu prüfen (vgl. Jeremy Stephenson/Gilbert Thiriet, in: Nigg-
li/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zur Schweizerischen Strafprozess-
ordnung, 2. Auflage, Basel 2014, N 15 zu Art. 393 StPO). Auf die einzelnen Vorbrin-
gen in der Beschwerde respektive auf die Begründung des angefochtenen Ent-
scheids ist im Folgenden nur soweit einzugehen, als sie für das vorliegende Haftver-
fahren entscheidrelevant sind.

3. Gemäss Art. 227 Abs. 7 StPO wird die Verlängerung der Untersuchungshaft 
jeweils für längstens 3 Monate, in Ausnahmefällen für längstens 6 Monate bewilligt. 
Eine Verlängerung ist zulässig, wenn die Voraussetzungen für eine Untersuchungs-
haft gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO nach wie vor erfüllt sind, dass heisst, wenn die 
beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und 
zudem ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich entweder durch Flucht dem Strafver-
fahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht (Fluchtgefahr; lit. a), dass sie Per-
sonen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu be-
einträchtigen (Kollusionsgefahr; lit. b), oder dass sie durch schwere Verbrechen oder 
Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher 
gleichartige Straftaten begangen hat (Wiederholungsgefahr; lit. c). 

3.1. Strafprozessuale Haft darf nur angeordnet werden, wenn und solange der In-
haftierte eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (Art. 221 Abs. 1 
StPO). Dabei ist zu prüfen, ob aufgrund der aktuellen Untersuchungsergebnisse 
genügend konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat und eine Beteiligung der beschul-
digten Person an dieser Tat vorliegen. Im Haftprüfungsverfahren genügt dabei der 
Nachweis von konkreten Verdachtsmomenten, wonach das inkriminierte Verhalten 
mit erheblicher Wahrscheinlichkeit die fraglichen Tatbestandsmerkmale erfüllen 
könnte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_176/2018 vom 2. Mai 2018 E. 3.1 mit Hin-
weis auf BGE 143 IV 316 E. 3.1).

3.1.1. Im konkreten Fall wird der Beschwerdeführer verdächtigt, an einem Betrug mit 
einer Deliktsumme von CHF 200'000.00 mitgewirkt zu haben. Wie sich aus den Ein-
vernahmeprotokollen vom 16. Juni 2018 (staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.4), 

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vom 22. Juni 2018 (staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.7) und vom 28. Juni 2018 
(staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.10) ergibt, ist der Beschwerdeführer geständig, 
im Auftrag einer Drittperson und zusammen mit weiteren Personen die Vermögens-
werte von A._____, konkret handelte es sich dabei um Gold im Wert von CHF 
200'000.00, abgeholt und an den Grenzübergang O.2_____ transportiert zu haben, 
wo er sodann verhaftet wurde. A._____ wurde dabei mutmasslich durch Vorspiege-
lung von Tatsachen zur Herausgabe der Vermögenswerte bewegt. Bereits aufgrund 
des Umstandes, dass sich der Beschwerdeführer im Fahrzeug befunden hatte, mit 
welchem die Goldbarren bis an die Grenze transportiert wurden, macht den dringen-
den Tatverdacht an der Mitwirkung an einem Betrug und somit an einem Verbrechen 
im Sinne von Art. 10 Abs. 2 StGB evident. Kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer 
anlässlich der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 6. August 2018 (staatsan-
waltschaftliche Akten act. 3.36) sogar seine Mittäterschaft am Betrug zum Nachteil 
von A._____ bestätigt hat.

3.1.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, der dringende Tatverdacht habe sich 
klarerweise abgeschwächt, da er bloss einen geringfügigen Tatbeitrag geleistet ha-
be. Darauf sei das Zwangsmassnahmengericht mit keinem Wort eingegangen. Wie 
bereits im Beschluss vom 10. August 2018 (SK2 18 43) betreffend Entlassung aus 
der Untersuchungshaft ausgeführt wurde, verkennt der Beschwerdeführer, dass für 
die Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft nicht zwingend vorausgesetzt ist, dass 
sich der dringende Tatverdacht im Verlauf des Strafverfahrens verdichten muss. Es 
kommt vielmehr auf die Art und Intensität der bereits vorbestehenden konkreten Ver-
dachtsgründe an. Falls – wie vorliegend – schon in einem frühen Verfahrensstadium 
konkrete belastende Beweisergebnisse vorliegen, kann es für die Fortführung der 
Untersuchungshaft durchaus genügen, wenn der erhebliche Tatverdacht ausrei-
chend hoch verbleibt, auch wenn in der Regel im Verlauf des Strafverfahrens ein zu-
nehmend strengerer Massstab an die Erheblichkeit und Konkretheit des Tatverdachts 
zu legen ist (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 1B_176/2018 vom 2. Mai 2018 
mit Verweis auf 1B_139/2007 E. 4.3). Im konkreten Fall bestehen weiterhin konkrete 
Verdachtsmomente, dass der Beschwerdeführer am mutmasslichen Betrug an 
A._____ beteiligt war. Diese haben sich während den laufenden Ermittlungen entge-
gen der Auffassung des Beschwerdeführers auch nicht abgeschwächt; im Gegenteil: 
der Beschwerdeführer hat gar seine Mittäterschaft eingestanden (staatsanwaltschaft-
liche Akten act. 3.36 S. 2). Der entsprechende Einwand des Beschwerdeführers ist 
demzufolge unbeachtlich. Auch liegt seitens des Zwangsmassnahmengerichts keine 
Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, hat dieses bereits im Zusammenhang mit der 
Anordnung der Untersuchungshaft (Entscheid vom 18. Juni 2018) sowie mit dem 
Haftentlassungsgesuch (Entscheid vom 17. Juli 2018) das Vorliegen eines dringen-

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den Tatverdachts in nachvollziehbarer Weise bejaht. Der Beschwerdeführer hat be-
reits vor der Vorinstanz nichts vorgebracht, was die Annahme des dringenden Tat-
verdachts in Zweifel ziehen könnte. Die Vorinstanz ist daher zu Recht zum Schluss 
gelangt, dass der Beschwerdeführer eines Verbrechens oder Vergehens dringend 
verdächtig ist und dementsprechend der allgemeine Haftgrund im Sinne von Art. 221 
Abs. 1 StPO nach wie vor gegeben ist. Die vom Beschwerdeführer in diesem Zu-
sammenhang gerügten Ausführungen der Vorinstanz zu allfälligen weiteren Delikten 
bezogen sich offensichtlich auf den Haftgrund der Kollusions- und Verdunkelungsge-
fahr und vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern.

3.2. Liegt ein dringender Tatverdacht und damit ein allgemeiner Haftgrund vor, ist 
alsdann das Vorliegen der besonderen Haftgründe zu prüfen. Das Zwangsmass-
nahmengericht bejahte als besonderen Haftgrund die Kollusions- und Verdunke-
lungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO.

3.2.1. Kollusion bedeutet nach der bundesgerichtlichen Praxis insbesondere, dass 
sich der Beschuldigte mit Zeugen, Auskunftspersonen, Sachverständigen oder Mit-
beschuldigten ins Einvernehmen setzt oder sie zu wahrheitswidrigen Aussagen ver-
anlasst, oder dass er Spuren und Beweismittel beseitigt. Die Untersuchungshaft we-
gen Kollusionsgefahr soll verhindern, dass ein Beschuldigter die Freiheit dazu miss-
braucht, die wahrheitsgetreue Abklärung des Sachverhalts zu vereiteln oder zu ge-
fährden. Dabei genügt nach der Rechtsprechung die theoretische Möglichkeit, dass 
der Beschuldigte in Freiheit kolludieren könnte, nicht, um die Fortsetzung der Haft 
unter diesem Titel zu rechtfertigen; vielmehr müssen konkrete Indizien für eine sol-
che Gefahr sprechen. Konkrete Anhaltspunkte für die Kollusionsgefahr können sich 
nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts namentlich ergeben aus dem bisheri-
gen Verhalten des Beschuldigten im Strafprozess, aus seinen persönlichen Merkma-
len, aus seiner Stellung und seinen Tatbeiträgen im Rahmen des untersuchten 
Sachverhaltes sowie aus den persönlichen Beziehungen zwischen ihm und den ihn 
belastenden Personen. Bei der Frage, ob im konkreten Fall eine massgebliche Be-
einflussung des Strafverfahrens wegen Verdunkelung droht, ist auch der Art und Be-
deutung der von der Beeinflussung bedrohten Aussagen beziehungsweise Beweis-
mittel, der Schwere der untersuchten Straftaten sowie dem Stand des Verfahrens 
Rechnung zu tragen. Je weiter das Strafverfahren vorangeschritten ist und je präzi-
ser der Sachverhalt bereits abgeklärt werden konnte, desto höhere Anforderungen 
sind an den Nachweis von Verdunkelungsgefahr zu stellen (vgl. Hug/Scheidegger, in: 
Donatsch/Hansjakob/ Lieber [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozess-
ordnung, Zürich 2014, 2. Auflage, N 21 und 22 zu Art. 221) 

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3.2.2. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft muss davon ausgegangen werden, 
dass neben dem Beschwerdeführer noch weitere Mittäter, insbesondere derjenige, 
der sich als E._____ ausgegeben und sich telefonisch mit A._____ in Kontakt gesetzt 
hatte, an der Tat beteiligt waren und noch auf freiem Fuss sind. Der Beschwerdefüh-
rer selbst bestätigt denn auch, dass er jeweils von einem gewissen E._____ angeru-
fen worden sei (staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.36 Frage 6). Die Staatsanwalt-
schaft führt weiter aus, dass der Beschwerdeführer vor dem Betrug in engem Kontakt 
mit "C._____" gestanden habe, von dem er auch das schwarze Mobiltelefon, welches 
für die Ausführung der Tat verwendet worden sei, erhalten habe. Zudem bestehe der 
dringende Verdacht, dass sowohl die Schwester des Beschwerdeführers X._____, 
gegen welche in O.2_____ unter anderem wegen des Vorwurfs des gewerbsmässi-
gen und bandenmässigen Betrugs ermittelt werde, als auch ein gewisser D._____ an 
diesem Betrug beteiligt gewesen seien. Es müsse somit davon ausgegangen wer-
den, dass der Beschwerdeführer weitere Tatbeteiligte kenne. Bei seiner polizeilichen 
Befragung vom 28. Juni 2018 (staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.10 Fragen 1 und 
4) sagte der Beschwerdeführer dazu aus, anfänglich von einem gewissen "C._____" 
angesprochen worden zu sein. Auf die Frage hin, weshalb "C._____" gerade ihn für 
dieses Vorhaben angesprochen habe, antwortete er, dass er kein unbeschriebenes 
Blatt sei. Anlässlich der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 6. August 2018 
(staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.36 Frage 11) bestätigte der Beschwerdeführer, 
dass "C._____" ihm das Mobiltelefon gegeben und ihm das Angebot vorgeschlagen 
habe. Dieser wohne in einem ganz anderen Stadtbezirk in O.3_____. Was eine 
mutmassliche Beteiligung seiner Schwester anbelangt, stritt der Beschwerdeführer 
diese zwar ab, äusserte aber gleichzeitig Angst, sie könne aufgrund des Scheiterns 
der Aktion ebenfalls durch die Hintermänner belangt werden (staatsanwaltschaftliche 
Akten act. 3.10 Frage 34). Auch bestätigte er, dass sie einen weiteren Mittäter, 
D._____, ebenfalls kenne (staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.10 Frage 32 und act. 
3.36 Frage 35). Es besteht somit der dringende Verdacht, dass sie in die Angelegen-
heit ebenfalls involviert ist. Dass im konkreten Fall eine Beteiligung von D._____ vor-
liegt, bestätigte der Beschwerdeführer in seiner staatsanwaltschaftlichen Einvernah-
me vom 6. August 2018 (staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.36 Frage 35). Es muss 
somit davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer weitere Tatbeteiligte 
kennt. Die Strafverfolgungsbehörden müssen unter diesen Umständen die Möglich-
keit haben, allfällige weitere Mittäter aufzuspüren, ohne dass der Beschwerdeführer 
diese warnen oder sich mit ihnen absprechen kann. Diese Gefahr ist im konkreten 
Fall besonders gross, zumal es sich bei den mutmasslichen Mittätern um seine 
Schwester sowie um einen "sehr guten Kollegen" (vgl. staatsanwaltschaftliche Akten 
act. 3.10 Frage 29) handelt und eine Kontaktaufnahme daher als wahrscheinlich er-
scheint. Ausserdem besteht – wie der Beschwerdeführer selbst ausführte (vgl. 

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staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.36 Fragen 30-39) – der Verdacht auf eine ban-
denmässige Tatbegehung, weshalb die konkrete Gefahr besteht, dass der Be-
schwerdeführer in Freiheit versucht sein könnte, sein Aussageverhalten mit anderen 
Mitbeteiligten abzusprechen. Die Vorinstanz durfte damit ohne weiteres Kollusions-
gefahr annehmen. Daran vermag auch nicht zu ändern, dass der Beschwerdeführer 
seine Zelle mit einem anderen Inhaftierten teilt. Einzelhaft, das heisst die vollständige 
Isolation einer inhaftierten Person von den übrigen Inhaftierten, ist die weitgehendste 
Form des Freiheitsengzugs und darf nur unter besonderen Voraussetzungen ange-
ordnet werden. Nicht jede Kollusionsgefahr rechtfertigt per se die vollständige Isolati-
on der beschuldigten Person. 

3.3. Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerdeschrift auch Einwände ge-
gen die von der Staatsanwaltschaft bejahte Fluchtgefahr vor, obwohl die Vorinstanz 
sich auf den Haftgrund der Kollusions- und Verdunkelungsgefahr beschränkt hat. Der 
Vollständigkeit halber ist nachfolgend kurz darauf einzugehen.

3.3.1. Beim Haftgrund der Fluchtgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO geht es 
um die Sicherung der Anwesenheit der beschuldigten Person im Verfahren. Nach der 
Rechtsprechung des Bundesgerichts braucht es für die Annahme von Fluchtgefahr 
eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sich die beschuldigte Person, wenn sie in 
Freiheit wäre, dem Vollzug der Strafe durch Flucht entziehen würde. Im Vordergrund 
steht dabei eine mögliche Flucht ins Ausland, denkbar ist jedoch auch ein Untertau-
chen im Inland. Bei der Bewertung, ob Fluchtgefahr besteht, sind die gesamten kon-
kreten Verhältnisse zu berücksichtigen. Es müssen Gründe bestehen, die eine Flucht 
nicht nur als möglich, sondern als wahrscheinlich erscheinen lassen. Die Schwere 
der drohenden Strafe darf als ein Indiz für Fluchtgefahr gewertet werden, genügt je-
doch für sich allein nicht, um den Haftgrund zu bejahen. Miteinzubeziehen sind die 
familiären Bindungen, die berufliche und finanzielle Situation und die Kontakte zum 
Ausland (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_14/2018 vom 31. Januar 2018, E. 3.1).

3.3.2. Wie bereits im Verfahren betreffend Haftentlassung bringt der Beschwerdefüh-
rer vor, dass eine Fluchtgefahr ins europäische Ausland für die Annahme einer star-
ken Fluchtneigung nicht ins Gewicht falle. Ein Zugriff der dortigen Strafverfolgungs-
behörden könne im Rahmen der in der internationalen Rechtshilfe anwendbaren 
Prozess- oder anderen Amtshandlungen erfolgen. Der Beschwerdeführer könne sich 
mithin auf Dauer kaum der Verfolgung durch die Strafverfolgungsbehörden der 
Schweiz entziehen. Ausserdem verfüge er über keinen Ausweis, was bereits an der 
Grenze zu weiteren Abklärungen führen würde und wodurch er an der Ausreise ge-
hindert werden würde.

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3.3.3. Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass gemäss bundesgerichtlicher Recht-
sprechung auch bei einer befürchteten Ausreise in ein Land, das die beschuldigte 
Person grundsätzlich an die Schweiz ausliefern bzw. stellvertretend verfolgen könnte, 
die Annahme von Fluchtgefahr nicht ausgeschlossen ist (vgl. Urteil des Bundesge-
richts 1b_325/2014 vom 16. Oktober 2014 mit Verweis auf BGE 123 I 31 E. 3d S. 36 
f.). Des Weiteren ist notorisch, dass verschiedene Grenzübergänge ins nahe gelege-
ne O.2_____ unbewacht und innert kürzester Zeit erreichbar sind. Der Beschwerde-
führer verfügt über keinerlei Bindungen zur Schweiz, weder in familiärer beziehungs-
weise persönlicher noch in beruflicher Hinsicht. Er ist gemäss eigenen Aussagen am 
Tag vor seiner Festnahme lediglich zum Zweck des Pakettransports in die Schweiz 
eingereist und wollte nach Erledigung des Geschäfts wieder nach O.2_____ zurück-
kehren. Es sind keinerlei Gründe ersichtlich, die ihn in der Schweiz zurückhalten 
könnten. Bei seiner Festnahme gab er zwar an, er könne bei einer bekannten Familie 
seines Kollegen übernachten, wusste aber selber nicht, wo diese wohnt. Aufgrund 
der bisherigen Untersuchungsergebnisse droht dem Beschwerdeführer in der 
Schweiz zudem eine Strafverfolgung wegen Mitwirkung an einem Betrug. In Anbe-
tracht dessen muss mit grosser Wahrscheinlichkeit damit gerechnet werden, dass er, 
sollte er aus der Untersuchungshaft entlassen werden, nach O.2_____ fliehen wür-
de, zumal er dort einen festen Wohnsitz hat und sich auch seine Fami-
lie/Verwandtschaft in O.2_____ aufhält. Insgesamt besteht somit für den Beschwer-
deführer objektiv ein starker Anreiz, sich der weiteren Strafverfolgung in der Schweiz 
durch Flucht nach O.2_____ zu entziehen. Dadurch könnte er die Fortführung des 
Verfahrens zumindest erschweren, und auch für den Vollzug einer allfälligen Frei-
heitsstrafe wäre ein erheblicher Zusatzaufwand zu erwarten, da sie wohl auf dem 
Wege der Strafübernahme in O.2_____, das seine Bürger nicht ausliefert, vollzogen 
werden müsste (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_63/2015 vom 20. März 2015 E. 
4.4. mit Verweis auf Art. 16 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik 
O.2_____ vom 23. Mai 1949). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers gilt 
gemäss herrschender Lehre als Fluchtneigung auch bereits das erhöhte Risiko eines 
Untertauchens in der Schweiz (vgl. Marc Foster, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], 
Basler Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, a.a.O., N 5 zu Art. 221 
mit weiteren Hinweisen). Selbst wenn der Beschwerdeführer eine Rückkehr nach 
O.2_____ für sich ausschliessen würde, besteht die Gefahr eines Untertauchens in 
der Schweiz, da ihm eine erhebliche Strafe droht und er in der Schweiz keinen festen 
Wohnsitz hat und keiner Arbeit nachgeht. Es besteht unter diesen Umständen klare-
rweise Fluchtgefahr. 

4. Gemäss Art. 197 Abs. 1 lit. c StPO können Zwangsmassnahmen, worunter 
auch die Untersuchungshaft fällt, nur ergriffen werden, wenn die damit angestrebten 

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Ziele nicht durch mildere Massnahmen erreicht werden können. Nach Art. 212 Abs. 2 
lit. c StPO sind freiheitsentziehende Zwangsmassnahmen aufzuheben, sobald Er-
satzmassnahmen zum gleichen Ziel führen. Diese Bestimmungen ergeben sich aus 
dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit bzw. der Subsidiarität und werden in Art. 
237 StPO konkretisiert. Untersuchungs- und Sicherheitshaft sind danach unzulässig, 
wenn ihr Zweck - die Verhinderung von Flucht, Kollusion, Wiederholung oder Aus-
führung der Tat - durch mildere Massnahmen erreicht werden kann. Sofern keine 
mildere Massnahme zweckgeeignet ist, ist sodann darauf zu achten, dass keine 
Überhaft droht (Art. 212 Abs. 3 StPO). Von Überhaft ist dann auszugehen, wenn die 
Haftdauer in grosse zeitliche Nähe der konkret zu erwartenden Dauer der freiheits-
entziehenden Sanktion rückt, wobei bei sichernden Massnahmen auf deren mut-
massliche Dauer abzustellen ist. Für die Verhältnismässigkeit der Haft spielt dabei 
keine Rolle, dass für die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe gegebenenfalls der be-
dingte oder teilbedingte Vollzug gewährt werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
1B_413/2017 vom 23. Oktober 2017 E. 4.2 mit Verweis auf BGE 133 I 270, E.3.4.2).

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass anstelle der Untersuchungshaft 
mildere Ersatzmassnahmen anzuordnen seien. Mittels elektronischer Überwa-
chungsmassnahmen nach Art. 237 Abs. 3 StPO, verbunden mit einer Eingrenzung 
nach Art. 237 ABs. 2 lit. c StPO sei sein Aufenthaltsort und ein Verlassen des zuge-
wiesenen Gebiets jederzeit auszumachen. Hierdurch werde es ihm verunmöglicht, 
dieses Gebiet zu verlassen. Diese mildere Massnahme könne eventualiter mit einer 
Übernachtungs- beziehungsweise Meldepflicht bei der Kantonspolizei Graubünden 
verbunden werden. 

4.2. Zunächst ist festzustellen, dass die Vorinstanz als Haftgrund ausschliesslich 
die Kollusions- und Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO ange-
geben hat. Eine Kontaktaufnahme mit allfälligen flüchtigen Mittätern kann nur durch 
Untersuchungshaft verhindert werden, mildere Ersatzmassnahmen fallen ausser Be-
tracht. Auch einer Fluchtgefahr kann im konkreten Fall nicht mit milderen Ersatz-
massnahmen begegnet werden. Wie bereits im Beschluss vom 10. August 2018 be-
treffend Entlassung aus der Untersuchungshaft (SK2 18 43) dargelegt wurde, ist eine 
elektronische Überwachungsmassnahme nicht geeignet, eine Flucht ins nahe gele-
gene O.2_____ zu verhindern. Selbst das Tragen einer sogenannten elektronischen 
Fussfessel könnte eine Flucht kaum verhindern, sondern würde bloss deren frühzei-
tige Entdeckung bewirken. Auch eine Übernachtungspflicht beziehungsweise Melde-
pflicht – wie der Beschwerdeführer vorschlägt – wäre im konkreten Fall nicht ziel-
führend, zumal der Beschwerdeführer gemäss Auskunft der Staatsanwaltschaft 
Graubünden in O.2_____ bereits mehrfach vorbestraft ist und unter diesen Umstän-

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den nicht schlechthin angenommen werden kann, dass er sich an eine entsprechen-
de Auflage halten würde. Eine Ausweissperre fällt im konkreten Fall von Vornherein 
ausser Betracht, da der Beschwerdeführer bei seiner staatsanwaltschaftlichen Befra-
gung vom 28. Juni 2018 angab, über keinen Ausweis mehr zu verfügen, da sich die-
ser bei der Düsseldorfer Polizei befinde (vgl. staatsanwaltschaftliche Akten act. 3.10 
Frage 13). Auch eine Sicherheitsleistung erweist sich vorliegend als nicht als geeig-
net sicherzustellen, dass sich der Beschwerdeführer nach einer Haftentlassung dem 
Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion stellen würde. Gestützt auf seine 
eigenen Angaben wäre er wohl nicht in der Lage, diese selber leisten zu können, da 
er arbeitslos ist und finanzielle Unterstützung durch seine Eltern erhält (vgl. staats-
anwaltschaftliche Akten act. 3.4 S. 6). 

4.2. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass im Falle von X._____ ein dringender 
Tatverdacht hinsichtlich des in Frage stehenden Betruges gegeben ist, Flucht- und 
Kollusionsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. a und b StPO bestehen, Ersatzmass-
nahmen im Sinne von Art. 237 StPO zur Erreichung des Haftzwecks nicht genügen 
würden und eine Überhaft derzeit nicht einzutreten droht. Das Zwangsmassnahmen-
gericht hat somit das Gesuch der Staatsanwaltschaft zu Recht gutgeheissen und ei-
ne Verlängerung der Untersuchungshaft angeordnet. Demzufolge ist die vorliegende 
Beschwerde abzuweisen. 

4.3. Die II. Strafkammer des Kantonsgerichts von Graubünden hat die Vorausset-
zungen für eine Untersuchungshaft im konkreten Fall letztmalig vor rund sechs Wo-
chen geprüft (SK2 18 43). Aufgrund der unveränderten Ausgangslage und der Tat-
sache, dass die Beschwerdeschrift im Vergleich zur letzten Eingabe keine neuen 
Vorbringen enthält, erweist sich die vorliegende Beschwerde als offensichtlich unbe-
gründet, weshalb der Vorsitzende der II. Strafkammer in Anwendung von Art. 18 Abs. 
3 GOG in einzelrichterlicher Kompetenz entscheidet.

5. Bei diesem Ausgang gehen die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu Lasten 
des Beschwerdeführers (Art. 428 Abs. 1 StPO). In Anwendung von Art. 8 und 10 der 
Verordnung über die Gerichtsgebühren in Strafverfahren (VGS; BR 350.210) werden 
die Kosten des Beschwerdeverfahrens vorliegend auf CHF 1'500.00 festgesetzt.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'500.00 gehen zu Lasten 
von X._____.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht ge-
führt werden. Die Beschwerde ist dem Schweizerischen Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, schriftlich innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Aus-
fertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen 
Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die wei-
teren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 
ff., 78 ff. und 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: