# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5d3939d3-d9cd-571e-af37-6b5634e0ab97
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-23
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 23.01.2024 410 23 271
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_001_410-23-271_2024-01-23.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht 

 

vom 23. Januar 2024 (410 23 271)  

___________________________________________________________________ 

 

 

Zivilprozessrecht / Zivilgesetzbuch  

 

 

Noven im Beschwerdeverfahren (Art. 326 ZPO, E. 2.1 ff.); Abgrenzung von Auftrag 

(Art. 394 ff. OR, E. 4.2) und Gefälligkeit betreffend die Kontrolle einer Heizungsanlage 

durch eine im Heizungswesen gewerbsmässig tätige Gesellschaft (E. 4.3 und 5.2); 

Beweislasterleichterung zufolge tatsächlicher Vermutung zugunsten der Entgeltlich-

keit eines Auftrages bei Fehlen einer ausdrücklichen Parteiabrede (E. 4.4 und 5.3). 

 

 
 

Besetzung  Präsident Roland Hofmann; Gerichtsschreiberin i.V. Zoe Brogli 

  
 

Parteien  A.____,  

Beschwerdeführer 

  gegen 

  B.____ AG, vertreten durch C.____,  

Beschwerdegegnerin 

   

Gegenstand  Forderung  

Beschwerde gegen den Entscheid des Friedensrichteramtes Z.____ 

vom 12. Oktober 2023  

 

A. Das Betreibungsamt Basel-Landschaft stellte A.____ am 1. Juni 2023 in der seitens 

der B.____ AG eingeleiteten Betreibung Nr. XXXXX einen Zahlungsbefehl für eine Forde-

rung in Höhe von CHF 239.65 nebst Zins zu 5% seit dem 24. April 2023 (Rechnung Nr. 140-

139003 vom 24. März 2023 betreffend Kontrolle einer Heizungsanlage) sowie Mahnspesen 

in der Höhe von CHF 75.00 zu. Gegen diesen erhob A.____ gleichentags Rechtsvorschlag. 

Am 7. August 2023 reichte die B.____ AG beim Friedensrichteramt Z.____ ein Schlichtungs-

 
 
 
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gesuch ein. Dies mit dem Rechtsbegehren, dass A.____ zur Zahlung von CHF 239.65 nebst 

Zins zu 5% seit dem 24. April 2023 (Rechnung Nr. 140-139003 vom 24. März 2023), 

CHF 75.00 (Mahnspesen) sowie CHF 41.30 (Ausstellung Zahlungsbefehl/weitere Kosten) an 

die B. ____ AG zu verurteilen sei. 

B. Die Schlichtungsverhandlung fand am 28. September 2023 statt. Zusätzlich zum 

Rechtsbegehren gemäss Schlichtungsgesuch machte die B.____ AG anlässlich dieser eine 

Mehrforderung (eigene Aufwendungen/Parteientschädigung) in der Höhe von CHF 1'076.02 

gegen A.____ geltend. Mangels Einigung schloss die Schlichtungsbehörde das Schlich-

tungsverfahren und eröffnete auf Antrag der B.____ AG in Anwendung von Art. 212 der 

Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272) das Entscheidverfahren.  

C. Das Friedensrichteramt Z.____ hiess mit Entscheid vom 12. Oktober 2023 die Klage 

der B.____ AG teilweise gut und verurteilte A.____ zur Zahlung von CHF 355.95 an die 

B.____ AG. Die Mehrforderung im Umfang von CHF 1'076.02 wies es ab. Im Weiteren besei-

tigte es mit genanntem Entscheid den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. XXXXX des 

Betreibungsamtes Basel-Landschaft. Bei diesem Verfahrensausgang auferlegte es die Ent-

scheidgebühr in Höhe von CHF 240.00 A.____ und verpflichtete diesen zur Leistung einer 

Umtriebsentschädigung an die B.____ AG in Höhe von CHF 50.00. Der Entscheid stützt sich 

im Wesentlichen auf die Begründung, dass von einem Auftrag für eine Expertise auszugehen 

sowie die hierfür geltend gemachte Forderung der B.____ AG mit dem Schlichtungsgesuch 

inklusive Beilagen und dem Zahlungsbefehl hinreichend belegt sei.  

D. Gegen diesen Entscheid des Friedensrichteramts Z.____ (nachfolgend: Vorinstanz) 

erhob A.____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 28. Oktober 2023 Beschwerde beim 

Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht (nachfolgend: Kantonsgericht). Er 

stellte die Rechtsbegehren, dass die Rechnung Nr. 140-139003 der B.____ AG, vertreten 

durch C.____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin), von CHF 239.65 plus sämtliche zusätzli-

chen Forderungen in Höhe von CHF 116.30 (Mahnspesen und Betreibungskosten), die Ent-

scheidgebühr von CHF 240.00 und die Umtriebsentschädigung von CHF 50.00 unter Kosten-

folge zulasten der Beschwerdegegnerin abzuweisen seien. Zur Begründung bringt er im 

Kern vor, dass ihm seitens des Vertreters der Beschwerdegegnerin mitgeteilt worden sei, 

dass keine Rechnung fällig werde, sofern die Heizung nicht repariert werden könne. Dieser 

sei nur sehr kurze Zeit im Haus gewesen und habe keine Arbeit verrichtet. Auf die weiteren 

Ausführungen des Beschwerdeführers wird – soweit erforderlich – in den Erwägungen ein-

gegangen.  

E. Mit Verfügung vom 31. Oktober 2023 setzte das Kantonsgericht dem Beschwerdefüh-

rer eine Frist von 14 Tagen ab Zustellung zur Leistung eines Kostenvorschusses in Höhe 

von CHF 600.00 an. Diesen leistete der Beschwerdeführer mit Valutadatum vom 

15. November 2023. Am 16. November 2023 verfügte das Kantonsgericht eine peremptori-

sche Frist von 30 Tagen ab Zustellung zur Einreichung der Beschwerdeantwort.  

F. Am 1. Dezember 2023 reichte die Beschwerdegegnerin eine Beschwerdeantwort ein, 

mit welcher sie die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschä-

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digungsfolgen zulasten des Beschwerdeführers verlangte. Dies im Wesentlichen gestützt auf 

die Begründung, dass ihr seitens des Beschwerdeführers ein mündlicher Auftrag erteilt wor-

den sei, die defekte Heizung zu begutachten und – sofern möglich – zu reparieren. Es sei 

kommuniziert worden, dass der Besuch durch einen Techniker kostenpflichtig sei, was im 

Übrigen auch der geschäftlichen Usanz entspreche. Auf die weiteren Ausführungen der Be-

schwerdegegnerin wird – soweit erforderlich – in den Erwägungen eingegangen. 

G. Mit Verfügung vom 4. Dezember 2023 schloss das Kantonsgericht den Schriftenwech-

sel unter Hinweis auf das freiwillige Replikrecht und stellte den Parteien einen Entscheid 

aufgrund der Akten in Aussicht. Am 12. Dezember 2023 reichte der Beschwerdeführer einen 

«Nachtrag» zur Beschwerde vom 26. Oktober 2023 beim Kantonsgericht ein. 

Erwägungen 

1.1 Gegenstand des vorliegenden Rechtsmittelverfahrens bildet der Entscheid im Verfah-

ren Nr. 23H05 des Friedensrichteramtes Z.____ vom 12. Oktober 2023, mittels welchem der 

Beschwerdeführer in Gutheissung der Klage zur Zahlung von CHF 355.95 an die Beschwer-

degegnerin verurteilt sowie in der Betreibung Nr. XXXXX des Betreibungsamtes Basel-

Landschaft der Rechtsvorschlag beseitigt wurde. Im Entscheidverfahren ist die Schlich-

tungsbehörde erste Entscheidinstanz (BSK ZPO-INFANGER, 3. Aufl., 2017, Art. 212 N 5), 

womit es sich in casu um einen nicht berufungsfähigen erstinstanzlichen Endentscheid han-

delt, der mit Beschwerde anfechtbar ist (Art. 319 lit. a ZPO i.V.m. Art. 308 Abs. 2 ZPO). Ge-

mäss Art. 321 Abs. 1 ZPO ist die Beschwerde innert 30 Tagen seit Zustellung des begründe-

ten Entscheids schriftlich und begründet bei der zuständigen Rechtsmittelinstanz einzu-

reichen. Der Beschwerdeführer hat die Beschwerde am 28. Oktober 2023 der Schwei-

zerischen Post übergeben, womit die dreissigtägige Rechtsmittelfrist gewahrt ist (Art. 143 

Abs. 1 ZPO). Den einverlangten Kostenvorschuss von CHF 600.00 hat der Beschwerdefüh-

rer ebenfalls innert Frist geleistet. Der Beschwerdeführer ist als zur Zahlung verpflichteter 

Schuldner durch den erstinstanzlichen Entscheid zweifellos in seinen Interessen berührt und 

somit zur Erhebung der vorliegenden Beschwerde legitimiert. Die sachliche Zuständigkeit 

des Präsidiums der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft ergibt sich 

aus § 5 Abs. 1 lit. b des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EG 

ZPO, SGS BL 221). 

1.2 Gemäss Art. 320 ZPO kann mit Beschwerde die unrichtige Rechtsanwendung und die 

offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden. Dabei muss 

neben der Stellung eines Rechtsbegehrens klar umschrieben sein, inwiefern der Entscheid 

der Vorinstanz an einem Beschwerdegrund krankt (FREIBUGHAUS/AFHELDT, ZPO Komm., in: 

Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl., 2016, Art. 321 N 15). Hierzu ist es 

notwendig, dass sich der Beschwerdeführer mit dem vorinstanzlichen Entscheid auseinan-

dersetzt. Ein blosser Hinweis auf die Vorakten genügt nicht (Botschaft ZPO, S. 7378). An 

Beschwerden von Laien sind grundsätzlich nicht die gleich strengen Anforderungen zu stel-

len wie an von Anwälten verfasste Rechtsschriften. Dennoch gelten auch bei der Begrün-

dung des Rechtsmittels bei Laien minimale Anforderungen, bei deren Nichterfüllung auf das 

Rechtsmittel nicht eingetreten wird (HUNGERBÜHLER/BUCHER, in: Schweizerische Zivilpro-

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zessordnung [ZPO], Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], 2. Aufl. 2016, N. 21 zu Art. 321 

ZPO und N 32 zu Art. 311 ZPO; STERCHI, in: Berner Kommentar, 2012, N. 9-15 zu Art. 319 

ZPO und N 17 f. zu Art. 321 ZPO). 

1.3  Der Beschwerdeführer stellt in seiner Beschwerde die Rechtsbegehren, dass die 

Rechnung von CHF 239.65 sowie sämtliche zusätzlichen Forderungen der Beschwerdegeg-

nerin, wobei es sich um Mahnspesen und Betreibungskosten (CHF 116.00), die erstinstanz-

liche Entscheidgebühr (CHF 240.00) sowie die Umtriebsentschädigung (CHF 50.00) handelt, 

unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdegegnerin abzuweisen seien. Er rügt, dass das 

Urteil der Vorinstanz mangelhaft und unkorrekt sei. Damit beantragt er implizit und laienhaft, 

dass der vorinstanzliche Entscheid vollumfänglich aufzuheben, die Klage der Beschwerde-

gegnerin vollumfänglich abzuweisen und der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. XXXXX 

des Betreibungsamtes Basel-Landschaft nicht zu beseitigen sei.  

Im Rahmen der Beschwerdebegründung macht der Beschwerdeführer geltend, dass ihm der 

Vertreter der Beschwerdegegnerin, nachdem er diesem die Störung der Heizung gemeldet 

habe, mitgeteilt habe, dass er am Folgetag in der Nähe sei und vorbeikommen könne. Eben-

so habe der Vertreter der Beschwerdegegnerin mitgeteilt, dass, sollte die Heizung wider Er-

warten nicht repariert werden können, keine Rechnung fällig werde. Er habe keine Expertise 

durch die Beschwerdegegnerin bestellt. Der Vertreter der Beschwerdegegnerin habe sich 

nur sehr kurze Zeit im Haus befunden und keine Arbeit verrichtet. Dieser habe ihm einzig 

mitgeteilt, dass die Heizung einen Totalschaden habe. Dieser Beschwerdebegründung ist – 

zumindest implizit – zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer rügt, dass die Vorinstanz zu 

Unrecht einen entgeltlichen Auftrag zur Expertise angenommen habe. Damit macht er eine 

offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts und zugleich eine unrichtige Rechts-

anwendung geltend. Unter dem Gesichtspunkt, dass es sich um eine Laienbeschwerde han-

delt, kann den Ausführungen des Beschwerdeführers eine hinreichende Auseinandersetzung 

mit den vorinstanzlichen Erwägungen entnommen werden.  

Zusammenfassend ist das Vorliegen von Rechtsbegehren, von zulässigen Beschwerdegrün-

den sowie einer summarischen Begründung zu bejahen, womit auf die Beschwerde einzutre-

ten ist.  

2.1  Die Beschwerde als ausserordentliches Rechtsmittel richtet sich nach den Bestimmun-

gen von Art. 319 ff. ZPO. Aufgrund von Art. 326 Abs. 1 ZPO können im Beschwerdeverfah-

ren keine neuen Anträge, Tatsachenbehauptungen oder Beweismittel vorgebracht werden. 

Vorbehalten sind einzig besondere Bestimmungen des Gesetzes (Art. 326 Abs. 2 ZPO). Das 

Novenverbot gilt grundsätzlich auch für echte Noven, d.h. für Tatsachen und Beweismittel, 

die erst nach Aktenschluss entstanden sind (BSK ZPO-SPÜHLER, 3. Aufl., 2017, Art. 326 N 1; 

KUKO ZPO-SOGO/NAEGELI, 3. Aufl., 2021, Art. 229 ZPO N 8). Vorgebracht werden dürfen 

einzig jene, zu welchen erst der Entscheid der Vorinstanz beigetragen hat (BGE 139 III 466 

E. 3.4; BSK ZPO-SPÜHLER, 3. Aufl., 2017, Art. 326 N 1).  

2.2  Der Beschwerdeführer reicht im Rahmen der Beschwerdeerhebung als Beilagen zwei 

von ihm als «Beschwerden» bezeichnete Schreiben vom 7. April 2023 und vom 27. April 

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2023, beide an die Beschwerdegegnerin adressiert, ein. In Bezug auf das Schreiben vom 

7. April 2023 macht er geltend, dass er dieses anlässlich der Schlichtungsverhandlung beim 

Vertreter der Beschwerdegegnerin auf dem Tisch eingesehen habe, es aber nicht auf dem 

Protokoll notiert worden sei. Ebenso wenig wie das Schreiben vom 27. April 2023 stellt jenes 

vom 7. April 2023 Bestandteil der vorinstanzlichen Akten dar, d.h. beide wurden erstmals im 

Rechtsmittelverfahren ins Recht gelegt. Diese Schreiben stellen somit neue Beweismittel 

dar, welche aufgrund des Novenverbots nach Art. 326 Abs. 1 ZPO unberücksichtigt bleiben 

müssen. Soweit der Beschwerdeführer das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 

20. Oktober 2023 einreicht, mit welchem diese den Beschwerdeführer unter Bezugnahme 

auf den vorinstanzlichen Entscheid zur Zahlung aufgefordert hat, handelt es sich um ein zu-

lässiges echtes Novum, zumal es der Entscheid der Vorinstanz war, der zu dessen Entste-

hung beigetragen hat.  

Der Beschwerdeführer führt in seiner Beschwerde aus, dass er kürzlich die Nachricht erhal-

ten habe, dass die Heizung keinen Totalschaden aufweise und repariert werden könne. 

Hierbei handelt es sich um eine neue Tatsachenbehauptung, welche erstmals im Beschwer-

deverfahren eingebracht wird und somit aufgrund des Novenverbots nach Art. 326 

Abs. 1 ZPO bei der Entscheidfällung durch das Kantonsgericht nicht zu berücksichtigen ist. 

Gleiches gilt in Bezug auf die neue Tatsachenbehauptung im «Nachtrag» zur Beschwerde 

vom 12. Dezember 2023, worin der Beschwerdeführer vorbringt, dass ihm die Betreibung 

unrechtmässig vorgängig nicht angedroht worden sei.  

2.3  Die Beschwerdegegnerin reicht ihrerseits mit der Beschwerdeantwort ebenfalls neue 

Beweismittel ein. Es sind dies die Beilagen Nr. 3 (Hintergrundinformationen zu Elektrohei-

zungen/Elektroboilern Amt für Energie Freiburg), Nr. 4 (Auszug Schlussbericht Elektrohei-

zungen Bundesamt für Energie) sowie Nr. 6 (Rechnung vom 6. April 2018), welche aufgrund 

des Novenverbots nach Art. 326 Abs. 1 ZPO durch die Rechtsmittelinstanz nicht berücksich-

tigt werden dürfen.  

3.1  Kernpunkt der vorliegenden Streitigkeit bildet die Frage, ob zwischen den Parteien ein 

entgeltlicher Vertrag geschlossen wurde. Die Vorinstanz geht in ihrem Entscheid von einer 

bestellten entgeltlichen Expertise aus und erachtet die Forderung der Beschwerdegegnerin 

gestützt auf das Schlichtungsgesuch inklusive Beilagen und Zahlungsbefehl als rechts-

genüglich begründet.  

3.2  Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde geltend, dass ihm mitgeteilt wor-

den sei, dass der Vertreter der Beschwerdegegnerin ohnehin in der Nähe sei und vorbei-

kommen könne sowie dass keine Rechnung fällig werde, sollte sich herausstellen, dass die 

Heizung nicht repariert werden könne. Er vertritt die Auffassung, dass er keine Expertise 

bestellt habe sowie dass der Vertreter der Beschwerdegegnerin nur sehr kurz im Haus ge-

wesen sei und keine Arbeit verrichtet habe. Vielmehr habe ihm dieser einzig mitgeteilt, dass 

die Heizung einen Totalschaden habe. Anlässlich der Verhandlung vor der Schlichtungsbe-

hörde (Entscheidverfahren) hat der Beschwerdeführer gemäss Protokoll ausgeführt, dass er 

der Beschwerdegegnerin keinen Auftrag erteilt habe. Er sei klar davon ausgegangen, dass 

er für den Besuch des Monteurs nichts bezahlen müsse. 

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3.3 In ihrer Beschwerdeantwort stellt sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt, 

dass ihr seitens des Beschwerdeführers telefonisch unmissverständlich der Auftrag erteilt 

worden sei, die Heizung zu begutachten und – sofern möglich – zu reparieren. Es sei nicht 

nachvollziehbar, wieso sich ein Monteur ohne entsprechenden Serviceauftrag zum Be-

schwerdeführer begeben hätte, zumal dies auch nicht der Usanz entspreche. Sie bestreitet, 

dass ihr Vertreter zum fraglichen Zeitpunkt in der Nähe gewesen sein soll. Dieser Umstand 

sei aber ohnehin nicht von Relevanz, zumal selbst in diesem Fall ein Serviceauftrag nicht 

kostenlos wäre. Weiter bestreitet sie, dass ihr Vertreter gesagt haben soll, dass keine Rech-

nung anfalle, sollte die Heizung nicht mehr repariert werden können. Gemäss Verhand-

lungsprotokoll der Schlichtungsbehörde hat die Beschwerdegegnerin bereits im vor-

instanzlichen Verfahren geltend gemacht, dass der Beschwerdeführer mehrfach darum ge-

beten habe, dass jemand vor Ort vorbeikomme, um die Heizung zu begutachten und zu re-

parieren. Dies, obschon ihm mitgeteilt worden sei, dass die Heizung aufgrund des Alters 

vermutlich nicht mehr repartiert werden könne. Im Weiteren sei für den Beschwerdeführer 

«völlig klar» gewesen, dass der Besuch des Monteurs nicht kostenlos sei.  

4.1  Wer eine Forderung aus Vertrag behauptet, hat das Zustandekommen des Vertrages 

und dessen Inhalt, wozu auch die strittige Vergütung zählt, zu beweisen. Die beweispflichtige 

Partei kann sich zwecks Beweis eines (entgeltlichen) Vertrages auf einen tatsächlichen oder 

normativen Konsens berufen (JUNGO ALEXANDRA, Zürcher Kommentar, Beweislast, Art. 8 

ZGB, 3. Aufl., 2018, N 391 f.). Ergibt die Auslegung der Willenserklärungen der Parteien, 

dass sie übereinstimmend dasselbe gewollt haben, liegt ein natürlicher Konsens vor. Kann 

indes kein übereinstimmender Wille festgestellt werden, so sind die Willenserklärungen nach 

dem Vertrauensprinzip auszulegen (SCHWENZER INGEBORG, Schweizerisches Obligationen-

recht Allgemeiner Teil, 7. Aufl., 2016, N 29.02). Führt die natürliche und normative Ausle-

gung im Ergebnis zu keinen rechtsverbindlichen Willenserklärungen, so könnte allenfalls 

eine Gefälligkeit vorliegen, bei welcher es an einer rechtsgeschäftlichen Verpflichtung zur 

Ausführung der Gefälligkeitshandlung fehlt (HUGUENIN CLAIRE, Obligationenrecht - Allgemei-

ner und Besonderer Teil, 3. Aufl., 2019, S. 24).  

4.2 Beim Auftrag handelt es sich um einen in den Art. 394 ff. des Obligationenrechts (OR, 

SR 220) normierten zweiseitigen Schuldvertrag, bei welchem sich der Beauftragte verpflich-

tet, die ihm übertragenen Geschäfte oder Dienste vertragsgemäss zu besorgen (BSK OR I-

OSER/WEBER, 7. Aufl., 2020, Art. 394 N 2 ff.). Der Auftrag kann entgeltlich oder unentgeltlich 

sein (Art. 394 Abs. 3 OR e contrario). Hauptgegenstand des Auftrags ist regelmässig ein 

positiver Leistungsinhalt auf ein Tun. Charakteristisch für den Auftrag ist, dass der Beauftrag-

te im Hinblick auf ein bestimmtes Resultat und unter Wahrung grösstmöglicher Sorgfalt zu 

handeln hat, er aber keinen Erfolgseintritt schuldet (BGE 127 III 359; BSK OR I-

OSER/WEBER, 7. Aufl., 2020, Art. 394 N 2 ff.).  

4.3 Ob hinsichtlich einer Arbeitsleistung ein Auftrag im Sinne von Art. 394 Abs. 1 OR oder 

eine Gefälligkeit vorliegt, entscheidet sich nach den Umständen des Einzelfalls, namentlich 

der Art der Leistung, ihrem Grund und Zweck, ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Bedeu-

tung, den Umständen, unter denen sie erbracht wird und der Interessenlage der Parteien. 

Für einen Bindungswillen – und damit einen Auftrag – spricht ein eigenes, rechtliches oder 

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wirtschaftliches Interesse der Person, welche die Leistung erbringt, oder ein erkennbares 

Interesse des Begünstigten an fachkundiger Beratung oder Unterstützung (BGE 137 III 542 

E. 4.1 mit Verweis auf BGE 129 III 181 E. 3.2; BGE 116 II 695 E. 2b/bb).  

4.4 Der Beweis eines entgeltlichen Auftrags wird durch die tatsächliche Vermutung erleich-

tert, wonach bei einer Leistung, welche nach den Umständen nur gegen eine Vergütung zu 

erwarten war, von einer stillschweigenden Vergütungsvereinbarung auszugehen ist. Tat-

sächliche Vermutungen bewirken keine Umkehrung der Beweislast zu Gunsten des Vermu-

tungsträgers, sondern betreffen die Beweiswürdigung (BGE 130 II 482 E. 3.2 mit Hinweisen; 

BGer 5A_182/2017 vom 2. Februar 2018, E. 3.2.2). Sie mildern die konkrete Beweisfüh-

rungslast der beweisbelasteten Partei: Der Vermutungsträger kann den ihm obliegenden 

Beweis unter Berufung auf die tatsächliche Vermutung erbringen (BGE 141 III 241 E. 3.2.2; 

BGer 5A_182/2017 vom 2. Februar 2018, E. 3.2.2). Um die tatsächliche Vermutung zu ent-

kräften, muss der Vermutungsgegner nicht den Beweis des Gegenteils antreten. Er kann 

sich mit dem Gegenbeweis begnügen. Das bedeutet, dass er Zweifel an der Richtigkeit der 

Indizien (Vermutungsbasis) und der daraus gezogenen Schlussfolgerung (Vermutungsfolge) 

wecken muss (BGE 135 II 161 E. 3 S. 166 mit Hinweisen; BGer 5A_182/2017 vom 2. Febru-

ar 2018, E. 3.2.2). Entgeltlichkeit ist insbesondere dann zu vermuten, wenn die Leistung im 

Rahmen eines Gewebebetriebs oder einer Berufsausübung erbracht wird. Bei Leistungen 

von einem gewissen Umfang gilt dies selbst unter Freunden. Ein entgeltlicher Vertrag kann 

auch aufgrund anderer Umstände vermutet werden. Dies namentlich dann, wenn der Tätig-

werdende nach Treu und Glauben in Beachtung der Verkehrssitte respektive der Üblichkeit 

einer Gegenleistung im konkreten Zusammenhang auf einen entsprechenden Rechtsbin-

dungswillen des Partners schliessen durfte (JUNGO ALEXANDRA, Zürcher Kommentar, Be-

weislast, Art. 8 ZGB, 3. Aufl., 2018, N 392; BSK OR I-OSER/WEBER, 7. Aufl., 2020, Art. 394 

N 16). Gleiches gilt, wenn ein Raterteilender gewerbsmässig tätig wird. Weitere Kriterien, 

welche diesfalls für einen entgeltlichen Auftrag sprechen, sind die Sachkunde und das wirt-

schaftliche Interesse des Raterteilenden, der Vertrauenscharakter der Geschäftsbeziehung, 

die erkenntliche Bedeutung der Auskunft für den Empfänger und die Auskunftserteilung auf 

Anfrage hin (BSK OR I-OSER/WEBER, 7. Aufl., 2020, Art. 394 N 18). In Bezug auf die auf-

tragsrechtliche Bestimmung in Art. 394 Abs. 3 OR, wonach eine Verfügung zu leisten ist, 

wenn sie verabredet oder üblich ist, bedeutet dies aufgrund der Tatsache, dass heute 

Dienst- respektive Arbeitsleistungen regelmässig nicht unentgeltlich erbracht werden, im Er-

gebnis praktisch eine Umkehr der gesetzlichen Vermutung (BSK OR I-OSER/WEBER, 7. Aufl., 

2020, Art. 394 N 16).  

5.1  Vorliegend macht die Beschwerdegegnerin eine Forderung in Höhe von CHF 239.65 

gegen den Beschwerdeführer geltend (Rechnung 140-139003), womit ihr die Beweislast 

hinsichtlich des Vorliegens eines Auftrages sowie dessen Entgeltlichkeit obliegt. An einem 

schriftlichen Vertrag zwischen den Parteien fehlt es. Wie die Vorinstanz in ihrer Entscheider-

wägung 1 zu Recht ausführt, ist unbestritten, dass es der Beschwerdeführer war, welcher mit 

der Beschwerdegegnerin in Kontakt getreten ist, es in der Folge zu Telefonaten zwischen 

den Parteien gekommen ist sowie der Vertreter der Beschwerdegegnerin sich nach Y.____ 

zum und ins Haus des Beschwerdeführers begeben hat. Diesbezüglich liegt ein – vom Be-

schwerdeführer nicht unterzeichneter – Arbeitsrapport vom 23. März 2023 vor, welchem eine 

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Arbeitszeit von 0.5 h sowie eine Auftragspauschale in Höhe von CHF 155.00 zu entnehmen 

ist. Die Parteien vertreten hinsichtlich der Frage, ob sie einen Auftrag inklusive Vergütungs-

vereinbarung geschlossen haben, diametral entgegenstehende Standpunkte. Die Vorinstanz 

ist vor diesem Hintergrund korrekterweise zum Schluss gelangt, dass gestützt auf die vorlie-

genden Akten nicht abschliessend beurteilt werden kann, ob sich die Parteien vorgängig 

über die Kostenfolgen des Besuchs des Vertreters der Beschwerdegegnerin beim Be-

schwerdeführer ausgesprochen und geeinigt hatten (vgl. vorinstanzliche Entscheiderwägung 

1).  

5.2 Bei der in casu betroffenen Leistung handelt es sich um die Kontrolle respektive Be-

gutachtung einer defekten Heizung inklusive Einschätzung, ob diese repariert werden kann. 

Der Grund für die Leistung ist darin zu erblicken, dass die Heizung des Beschwerdeführers 

eine Störung aufweist, welche er bei der Beschwerdegegnerin gemeldet hat. Zweck der Leis-

tung stellt eine fachmännische Einschätzung dar hinsichtlich der Frage, was der Grund für 

die Störung der Heizung ist sowie ob dieser behoben werden kann. Als relevante Umstände 

der infrage stehenden Leistung sind zu berücksichtigen, dass es sich bei der Beschwerde-

gegnerin um eine im Heizungswesen gewerbsmässig tätige Gesellschaft handelt sowie dass 

selbst wenn der Beschwerdeführer bestreitet, einen Auftrag erteilt zu haben, nicht von der 

Hand zu weisen ist, dass die initiale Kontaktaufnahme mit der Beschwerdegegnerin aufgrund 

einer Störung seiner Heizung durch ihn erfolgt ist, womit von einer Kontrolle auf Anfrage 

auszugehen ist. Im Weiteren handelt es sich beim Vertreter der Beschwerdegegnerin, wel-

cher zwecks Kontrolle der Heizung am 23. März 2023 beim Beschwerdeführer zuhause war, 

um einen bei der Beschwerdegegnerin angestellten Servicetechniker und mithin um eine 

Fachkraft. Auf Seiten des Beschwerdeführers ist ein Interesse an einer fachmännischen Be-

ratung und Unterstützung hinsichtlich der Störung seiner Heizung feststellbar. An einer 

freundschaftlichen Beziehung zwischen den Parteien, welche für eine Gefälligkeit sprechen 

könnte, fehlt es. Vielmehr ist die Beschwerdegegnerin in einem rein beruflichen Kontext tätig 

geworden. Daran vermag auch die Behauptung des Beschwerdeführers nichts zu ändern, 

dass der Vertreter der Beschwerdegegnerin ohnehin in der Nähe gewesen sei sowie dass es 

sich einzig um einen sehr kurzen Besuch gehandelt habe. Die Beschwerdegegnerin verfügt 

somit über ein eigenes wirtschaftliches Interesse an der Leistungserbringung. Insofern ist 

ihren Ausführungen in der Beschwerdeantwort zuzustimmen, wonach es nicht nachvollzieh-

bar sei, wieso der Vertreter der Beschwerdegegnerin ohne entsprechenden Serviceauftrag 

die Heizung hätte begutachten sollen. In einer Gesamtschau sämtlicher Umstände scheidet 

eine blosse Gefälligkeit vorliegend aus, zumal die Beschwerdegegnerin insbesondere auf-

grund des beruflichen Kontextes nach Treu und Glauben auf den Rechtsbindungswillen des 

Beschwerdeführers schliessen durfte. Mithin ist zwischen den Parteien – zumindest still-

schweigend – ein Auftrag im Sinne von Art. 394 Abs. 1 OR zustandegekommen, wobei die 

Begutachtung der defekten Heizung des Beschwerdeführers inklusive Einschätzung, ob die-

se repartiert werden kann, Vertragsgegenstand bildet. Soweit der Beschwerdeführer geltend 

macht, dass der Vertreter der Beschwerdegegnerin nur sehr kurz im Haus gewesen sei und 

keine Arbeit verrichtet, sondern ihm einzig mitgeteilt habe, dass die Heizung an einem Total-

schaden leide, ist festzuhalten, dass der Umstand, dass keine Reparatur erfolgt ist, einem 

Vertragsverhältnis hinsichtlich der Kontrolle nicht entgegensteht. Vielmehr setzt ein Auftrag 

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im Sinne von Art. 394 Abs. 1 OR ein blosses Tätigwerden und gerade keinen bestimmten 

Arbeitserfolg voraus. Der Beschwerdeführer bezieht sich in seiner Beschwerde auf eine Mit-

teilung des Vertreters der Beschwerdegegnerin, wonach die Heizung einen Totalschaden 

habe. Die Einschätzung des Vertreters der Beschwerdegegnerin, dass die Heizung einen 

Totalschaden habe, bedingt, dass er eine Kontrolle der Heizung vorgenommen hat. Somit 

bestreitet der Beschwerdeführer gerade nicht, dass der Vertreter der Beschwerdegegnerin 

diese Arbeitsleistung erbracht hat respektive dass eine Kontrolle der Heizung stattgefunden 

hat. 

5.3  Auch bei der Frage nach der Entgeltlichkeit des Auftrages sind die vorerwähnten Um-

stände, welche bei der Abgrenzung zwischen Gefälligkeit und Auftrag ausschlaggebend 

sind, heranzuziehen. Die Beschwerdegegnerin hat vorliegend gewerbsmässig in rein berufli-

chem Kontext gehandelt, sie verfügt über Sachkunde, ein Servicetechniker hat die Leistung 

ausgeführt und sie weist ein eigenes wirtschaftliches Interesse an der Leistungserbringung 

auf. Mit der vorstehend (vgl. vorstehende Erwägung 3.3) im Einzelnen ausgeführten Argu-

mentation bringt die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen zum Ausdruck, dass sie die Leis-

tung ohne Serviceauftrag nicht erbracht hätte sowie dass diese selbst unter den vom Be-

schwerdeführer geltend gemachten Umständen der Usanz entsprechend kostenpflichtig sei. 

Damit beruft sie sich zu Recht auf die tatsächliche Vermutung zugunsten der Entgeltlichkeit, 

wonach eine Leistung wie die vorliegend zu beurteilende unter genannten Umständen nach 

der allgemeinen Lebenserfahrung nicht ohne Vergütung zu erwarten sei. Soweit der Be-

schwerdeführer versucht, die tatsächliche Vermutung mit der Behauptung zu entkräften, 

dass ihm lediglich mitgeteilt worden sei, dass die Heizung einen Totalschaden habe und kei-

ne Arbeit respektive Reparatur stattgefunden habe, gelingt ihm der Gegenbeweis nicht. 

Vielmehr ist der Beschwerdegegnerin dahingehend beizupflichten, dass die Entgeltlichkeit 

der Kontrolle nicht davon abhängen kann, ob im Anschluss eine Reparatur möglich ist. Es 

entspricht der Usanz, dass eine Gesellschaft wie die Beschwerdegegnerin auch blosse Kon-

trollen und Begutachtungen von Heizungen in Rechnung stellt – üblicherweise auch ohne 

vorgängigen schriftlichen Vertrag, insbesondere bei einer bestehenden Kundenbeziehung. 

Dies mitunter aus der betriebswirtschaftlichen Überlegung heraus, dass die Reparatur im 

Anschluss auch an einen Konkurrenten vergeben werden kann. Der Beschwerdeführer durf-

te daher nicht wie geltend gemacht davon ausgehen, dass der Besuch seitens der Be-

schwerdegegnerin kostenlos erfolge. Somit hat der Beweis eines – zumindest normativen – 

Konsenses in Bezug auf den Vergütungsanspruch aus Auftrag gestützt auf die tatsächliche 

Vermutung als erbracht zu gelten.  

6.  In Erwägung 3 des angefochtenen Entscheids ist festgehalten, dass die Forderung der 

Beschwerdegegnerin mit dem Schlichtungsgesuch inklusive Beilagen sowie mit dem Zah-

lungsbefehl rechtsgenüglich belegt sei. Die Höhe der betroffenen Rechnung sowie der in 

Betreibung gesetzten Mahnspesen wurde im vorinstanzlichen Entscheid nicht thematisiert. 

Dem Verhandlungsprotokoll des Entscheidverfahrens lassen sich ebenfalls keine Ausführun-

gen hinsichtlich der Höhe der Rechnung und der Mahnkosten entnehmen. Insbesondere 

lässt sich keine Rüge des Beschwerdeführers finden, mittels welcher er die Rechnung oder 

die Mahnkosten als zu hoch monieren würde. Vielmehr hat er sich laienhaft auf den Stand-

punkt gestellt, dass zwischen den Parteien kein entgeltlicher Vertrag geschlossen worden sei 

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und dass er davon ausgegangen sei, dass er für den Besuch des Monteurs nichts zahlen 

müsse. Diese Ausführungen treffen gleichermassen auf das Rechtsmittelverfahren zu, wobei 

im Falle einer erstmaligen Rüge hinsichtlich der Höhe der Mahnspesen und der Rechnung 

zufolge des Novenverbots ohnehin deren Zulässigkeit zu prüfen gewesen wäre. Mangels 

Rüge hinsichtlich der Höhe der Mahnspesen und der Rechnung erübrigt sich an dieser Stelle 

eine weitergehende Auseinandersetzung diesbezüglich. Die Betreibungskosten sind vom 

Schuldner (Art. 68 Abs. 1 SchKG), d.h. in casu vom Beschwerdeführer, zu tragen. Insofern 

ist die vorinstanzliche Verurteilung des Beschwerdeführers zu einer Zahlung in Höhe von 

CHF 355.95 an die Beschwerdegegnerin nicht zu beanstanden.  

7.  Demzufolge hat die Vorinstanz den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. XXXXX des 

Betreibungsamtes Basel-Landschaft zu Recht beseitigt. Die Beschwerde erweist sich somit 

als unbegründet und ist vollumfänglich abzuweisen. 

8. Massgebend für die Verlegung der Prozesskosten des Beschwerdeverfahrens sind die 

Bestimmungen von Art. 95 ff. ZPO. Nach Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten der 

unterliegenden Partei auferlegt. Zufolge der vollumfänglichen Abweisung der Beschwerde 

hat der Beschwerdeführer die Gerichts- und Parteikosten des Rechtsmittelverfahrens vollum-

fänglich zu tragen. Die Entscheidgebühr wird in Anwendung von § 9 Abs. 2 lit. a der Verord-

nung über die Gebühren und Gerichte (Gebührentarif, GebT, SGS 170.31) auf CHF 600.00 

festgesetzt. Der Beschwerdegegnerin wird zu Lasten des Beschwerdegegners eine praxis-

gemässe Umtriebsentschädigung (Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO) in der Höhe von CHF 50.00 zu-

gesprochen.  

 

Demnach wird erkannt: 

://: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.  

 2.  Die Entscheidgebühr von CHF 600.00 für das Beschwerdeverfahren 

wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

Die Forderung des Staates wird mit dem geleisteten Kostenvorschuss 

von CHF 600.00 verrechnet. 

Der Beschwerdeführer hat der Beschwerdegegnerin eine Umtriebsent-

schädigung von CHF 50.00 zu bezahlen.  

Präsident 

 

Roland Hofmann 

  

Gerichtsschreiberin i.V. 

 

Zoe Brogli 

 

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