# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2c10daa4-cea3-505c-ab2c-6cc9fa3093e3
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-10-11
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 11.10.2011 S 2011 81
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2011-81_2011-10-11.pdf

## Full Text

S 11 81

2. Kammer als Versicherungsgericht

URTEIL
vom 11. Oktober 2011

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend AHV-Rente

1. Der am … 1932 geborene … ist seit dem 25. März 1986 in zweiter Ehe mit 

…, geboren am … 1947, verheiratet und Vater der am 22. Mai 1986 

geborenen, gemeinsamen Tochter ... Mit Verfügung vom 11. September 

1997, welche die Verfügung vom 14. August 1997 ersetzte, sprach die 

Ausgleichskasse … dem Versicherten bei einem massgebenden 

durchschnittlichen Einkommen von Fr. 78'804.-- pro Jahr sowie einer 

Beitragsdauer von 32 Jahren und 3 Monaten gestützt auf die Rentenskala 32 

ab dem 1. September 1997 eine monatliche Altersrente von Fr. 1'447.-- sowie 

eine Kinderrente von Fr. 579.-- zu. 

2. Am 6. März 2009 übermittelte die Ausgleichskasse … der Schweizerischen 

Ausgleichskasse … aufgrund der Aktenanforderung vom 16. Februar 2009 

die Rentenakten des Versicherten. 

3. a) Am 29. April 2009 teilte die Schweizerische Ausgleichskasse dem 

Versicherten mit, dass mit Wirkung ab dem 1. April 2009 gestützt auf die 

Rentenskala 32 eine Altersrente von Fr. 1'658.-- sowie eine Kinderrente von 

Fr. 663.-- ausgerichtet werde. Die Auszahlungen basierten auf einem 

massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 90'288.-- sowie 

einer anrechenbaren Beitragsdauer von 32 Jahren und 3 Monaten.

b) Mit Verfügung vom 2. März 2011 berechnete die Schweizerische 

Ausgleichskasse die Rente des Versicherten neu und legte sie auf eine 

monatliche ordentliche Altersrente von Fr. 1'552.-- sowie eine ordentliche 

Kinderrente von Fr. 621.-- fest. Die auf die Renteskala 32 gestützte Rente 

berechnete sie basierend auf einem durchschnittlichen Jahreseinkommen 

von Fr. 69'600.-- sowie einer anrechenbaren Beitragsdauer von 32 Jahren und 

1 Monat. Dabei führte die Ausgleichskasse aus, nachdem auch bei dem 

anderen Ehepartner der Versicherungsfall eingetreten sei, werde die bisher 

bezahlte Rente durch die hiermit zugesprochene Leistung ersetzt. Bei der 

Bestimmung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens sei 

eine Erziehungsgutschrift berücksichtigt worden. 

4. Gegen die Verfügung vom 2. März 2011 erhob der Versicherte mit Eingabe 

vom 4. April 2011 bei der Schweizerischen Ausgleichskasse Einsprache. 

Begründend führte er aus, er habe im Jahr 1979 eine Zusatzausbildung im 

Bereich der Raumplanung am Technikum in … absolviert. Während dieser 

Zeit habe er von der Arbeitslosenkasse für sechs Monate Beiträge erhalten, 

welche in den Aufstellungen nicht enthalten seien. Diese von der 

Arbeitslosenkasse ausgerichteten Beiträge müssten sowohl beim Einkommen 

als auch bei der Beitragsdauer berücksichtigt werden. Ausserdem seien bei 

der Beitragsdauer die acht Monate, während denen er im Jahre 1997 Beiträge 

geleistet habe, unberücksichtigt geblieben. Bei korrekter Betrachtungsweise 

betrage seine Beitragsdauer demzufolge 32 Jahre und 9 Monate plus einem 

eventuellen Zuschuss für das Jahr 1979. Die monatliche AHV-Rente betrage, 

entgegen der Verfügung vom 2. März 2011, seinen Berechnungen zufolge Fr. 

1'619.--. 

5. Mit Einspracheentscheid vom 28. April 2011 wies die Schweizerische 

Ausgleichskasse die Einsprache ab. An der Berechnung der Rente habe sich 

zwischen dem Beginn im Jahre 1997 und heute, ausser der 

Einkommensteilung, nichts geändert. Die acht Monate im 

Rentenentstehungsjahr 1997 wie auch die Beiträge dieses Jahres könnten für 

die Festsetzung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens 

nicht berücksichtigt werden. Dies sei eine Grundsatzregel in der 

Rentenberechnung, welche schon vor Inkrafttreten der 10. AHV-Revision 

Gültigkeit gehabt habe. Für die Berechnung der Rentenskala hingegen 

würden diese Monate mitzählen. Demnach sei für die Bestimmung des 

massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens von einer Beitragszeit 

von 31 Jahren und 1 Monat (recte: 32 Jahren und 1 Monat) und für die 

Bestimmung der Rentenskala von einer solchen von 31 Jahren und 9 

Monaten (recte: 32 Jahren und 9 Monaten) auszugehen. Für die Bestimmung 

der Rentenskala seien indes nur die vollen Beitragsjahre massgebend. Die 

Rentenberechnung der Schweizerischen Ausgleichskasse basiere auf einer 

Summe nach Splitting von Fr. 920'433.--. Dieser Betrag sei mit dem 

anwendbaren Aufwertungsfaktor von 1.88 (21. Altersjahr 1953) zu 

vervielfachen und durch die Beitragszeit von 31 (recte: 32) Jahren und einem 

Monat zu teilen. Dazu seien zehn halbe Erziehungsgutschriften für die Jahre 

1987 bis 1996 hinzugefügt worden. Das Resultat von einem massgebenden 

durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 69'600.-- entspreche den 

gesetzlichen Vorschriften. 

6. Der erwähnte Einspracheentscheid der Schweizerischen Ausgleichskasse 

vom 28. April 2011 war insofern mit einem Fehler behaftet, als darin in der 

Rechtsmittelbelehrung als Beschwerdeinstanz statt dem Verwaltungsgericht 

des Kantons Graubünden das Verwaltungsgericht des Kantons Tessin 

(„Tribunale cantonale dell assicurazioni“) genannt wurde. Nach telefonischer 

Intervention des Versicherten vom 16. Mai 2011 stellte ihm die 

Schweizerische Ausgleichskasse einen vom 16. Mai 2011 datierten, 

berichtigten Einspracheentscheid zu. Mit Schreiben vom 20. Mai 2011 

bestätigte der Versicherte der Schweizerischen Ausgleichskasse den 

Empfang des berichtigten Einspracheentscheids. 

7. Gegen den Einspracheentscheid vom 16. Mai 2011 reichte der Versicherte 

am 20. Juni 2011 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des 

angefochtenen Einspracheentscheids ein. Die Vorinstanz habe das in der 

Einsprache erwähnte Studium im Bereich der Raumplanung im Jahre 1979 

nicht berücksichtigt. Infolge eines Augenleidens sei er momentan in ärztlicher 

Behandlung, was eine Überprüfung von eventuell ausgerichteten Beiträgen 

des Technikums … oder der Arbeitslosenkasse des Kantons … 

verunmögliche. Für diese Beitragslücke seien die acht Monate im 

Pensionsjahr 1997 nicht berücksichtigt worden (Art. 52c AHVV). Eventuell 

könnte auch Art. 30 Abs. 1 AHVV dahingehend interpretiert werden, dass 

Beiträge der beiden angrenzenden Jahre zur Überbrückung der Lücke helfen 

könnten. Weiter habe er in der Einsprache an die Schweizerische 

Ausgleichskasse dargelegt, dass der Aufwertungsfaktor bei einem 

durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 90'288.-- (gemäss Mitteilung 

vom 29. April 2009) 2.32 betrage. Es sei unverständlich, warum der 

Aufwertungsfaktor beim Splitting in der Verfügung vom 16. Mai 2011 auf 1.88 

verändert worden sei. Obwohl er seit dem Jahr 1949 Beiträge einbezahlt 

habe, sei das 21. Geburtsjahr auf das Jahr 1953 festgelegt worden. Betreffend 

der Erziehungsgutschrift führte der Beschwerdeführer aus, dass die in der 

Verfügung vom 16. Mai 2011 festgehaltenen zehn Jahre dem Gesetz 

entsprächen. Die Eltern müssten ihre Erziehungsaufgabe jedoch auch 

wahrnehmen, wenn ein Kind am 31. Dezember vor dem Pensionsjahr noch 

nicht 16 jährig sei. Des Weiteren wies der Beschwerdeführer darauf hin, dass 

die anrechenbare Beitragsdauer in der Mitteilung vom 29. April 2009 (32 Jahre 

3 Monate) nicht mit jener in der Verfügung vom 2. März 2011 (32 Jahre 1 

Monat) übereinstimme. Er hoffe, dass insbesondere die Punkte Studienjahr 

1979 und Aufwertungsfaktor bereinigt werden könnten. 

8. Mit Vernehmlassung vom 27. Juni 2011 beantragte die Schweizerische 

Ausgleichskasse die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer 

beziehe seit dem Jahre 1997 eine Altersrente. Mit Erreichen der Altersgrenze 

der Gattin am 19. März 2011 habe die Ausgleichskasse erstmals die 

Einkommensteilung für die Jahre 1987 bis 1996 vorgenommen. Aufgrund der 

höheren Beitragszahlungen des Beschwerdeführers in diesem Zeitabschnitt 

habe sich sein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 

91'872.-- auf Fr. 69'600.-- verringert. Die Einkommensteilung habe hingegen 

zu einer Erhöhung der Rente der Ehefrau geführt. Zu einer Plafonierung der 

beiden Altersrenten, wie dies Art. 35 AHVG für gewisse Fälle vorsehe, sei es 

nicht gekommen. Bei der Neuberechnung der Altersrenten habe die 

Ausgleichskasse in Anwendung von Art. 31 AHVG weder an der Rentenskala 

noch an den übrigen Berechnungsgrundlagen etwas geändert. Das vom 

Beschwerdeführer angesprochene Beitragsjahr 1979 sei schon bei der 

ursprünglichen Berechnung nicht berücksichtigt worden. Die acht 

Beitragsmonate im Rentenentstehungsjahr würden es nicht erlauben, die 

Rentenskala zu erhöhen, dann auch ohne die Zeit von Januar bis August 1997 

habe der Beschwerdeführer schon 32 Jahre und 1 Monat erreicht. Die 

Rentenskala 33 hätte nur bei 33 vollen Beitragsjahren zugesprochen werden 

können. Der Aufwertungsfaktor von 1.88 des totalen Erwerbseinkommens sei 

schon im Jahre 1997 hinzugezogen worden. Das erste Beitragsjahr bestimme 

nicht in allen Fällen den Aufwertungsfaktor. Die ersten Beitragszahlungen 

seien im Jahr 1949 erfolgt. Als massgebender erster Eintrag in das 

individuelle Konto zähle indes das Jahr unmittelbar nach der Vollendung des 

20. Lebensjahrs, was vorliegend das Jahr 1953 sei. Für die am 22. Mai 1986 

geborene Tochter Katja habe die Ausgleichskasse ab 1987 halbe 

Erziehungsgutschriften gewährt. Gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG könnten 

diese Gutschriften bis zum 31. Dezember des Jahres vor Eintritt des 

Versicherungsfalls zugesprochen werden. Daher seien der Mutter des Kindes 

zwischen 1998 und 2002 volle Gutschriften angerechnet worden. 

9. Am 13. Juli 2011 reichte der Beschwerdeführer eine Replik ein. Ergänzend 

führte er aus, er habe schon die erste Verfügung im Jahr 1997 telefonisch 

angefochten. Bei der anschliessenden Besprechung mit dem Sachbearbeiter 

habe sich herausgestellt, dass zwei ihm zustehende Beitragsjahre vergessen 

worden seien. Eine zusammenfassende Einkommensaufstellung habe er 

nicht zu Gesicht bekommen. Erst durch die Verfügung vom 2. März 2011 habe 

er die Lücke im Jahr 1979 entdeckt. Wenn die heutigen Bestimmungen (Art. 

30 Abs. 1 AHVV) schon damals Gültigkeit gehabt hätten, sei dies einem 

Versehen der AHV-Behörde zuzuschreiben und entsprechend bei der 

Neuveranlagung zu korrigieren. Die Bemerkung, dass das Jahr 1979 

(Beitragsjahr?) schon bei der ursprünglichen Berechnung nicht berücksichtigt 

worden sei, sei nicht relevant. Der Aufwertungsfaktor scheine eine Spezialität 

der AHV darzustellen. Wenn er diesen basierend auf den Angaben der 

Verfügung vom 16. Mai 2011 berechne, komme er auf ganz andere Zahlen. 

Seines Wissens werde der Aufwertungsfaktor jedes Jahr neu festgesetzt. Die 

tatsächliche Beitragsdauer betrage jedenfalls 32 Jahre und 9 Monate. Die 

Erziehungsgutschrift habe er nicht angefochten, lediglich eine Bemerkung 

angebracht. 

10. Am 15. Juli 2011 reichte der Beschwerdeführer noch einen Bericht betreffend 

„Begebenheiten mit der AHV-Belegschaft“ ein, der am 14. Juli 2011 direkt ans 

Bundesamt für Sozialversicherungen versandt worden sei. 

11. Mit Schreiben vom 20. Juli 2011 bestätigte die Schweizerische 

Ausgleichsstelle die Kenntnisname der Ausführungen des 

Beschwerdeführers in der Replik und verzichtete gleichzeitig auf die 

Einreichung einer Duplik. 

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften wird, 

soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen. 

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. a) Gemäss Art. 56 Abs. 1 sowie Art. 57 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann 

gegen Einspracheentscheide in Sozialversicherungssachen bei dem vom 

Kanton bestellten Versicherungsgericht Beschwerde erhoben werden. Diese 

ist innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung des Einspracheentscheids 

einzureichen (Art. 60 Abs. 1 ATSG). Vorliegend erliess die Schweizerische 

Ausgleichskasse einen ersten Einspracheentscheid, datiert vom 28. April 

2011, der jedoch mit einer falschen Rechtsmittelbelehrung versehen war 

(„Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde 

beim Tribunale cantonale delle assicurazioni, 6900 Lugano eingereicht 

werden.“). Nach Intervention des Beschwerdeführers vom 16. Mai 2011 

erliess die Vorinstanz sodann - noch innerhalb der Beschwerdefrist des ersten 

Einspracheentscheids - einen zweiten, berichtigten Einspracheentscheid, 

datiert vom 16. Mai 2011, welcher dem Beschwerdeführer gemäss 

Bestätigungsschreiben vom 1. Juni 2011 (beschwerdeführerische Beilage 5) 

am 20. Mai 2011 zugestellt wurde. Mit Eingabe vom 20. Juni 2011 erhob der 

Beschwerdeführer sodann Beschwerde an das Verwaltungsgericht des 

Kantons Graubünden. Es stellt sich die Frage, ob die Beschwerdefrist, obwohl 

die Rechtsmittelfrist des erstzugestellten Einspracheentscheides vom 28. 

April 2011 bereits abgelaufen war, mit der eingereichten Beschwerde vom 20. 

Juni 2011 eingehalten wurde. 

b) Der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zufolge kann eine Rechtsmittelfrist 

gestützt auf den verfassungsmässigen Anspruch auf Vertrauensschutz dann 

verlängert werden, wenn noch vor Ende der Rechtsmittelfrist eine 

entsprechende vertrauensbegründende Auskunft erteilt wird. Eine solche 

Auskunft kann darin bestehen, dass der mit der (korrekten) 

Rechtsmittelbelehrung versehene Entscheid der betroffenen Person noch vor 

Ablauf der Beschwerdefrist erneut zugestellt wird. Eine nach Ablauf der 

ordentlichen Rechtsmittelfrist erfolgte zweite Zustellung eines mit einer 

Rechtsmittelbelehrung versehenen Entscheids vermag jedoch auch unter 

dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes keine neue Rechtsmittelfrist in 

Gang zu setzen (Bundesgerichtsentscheid K 38/03 vom 9. März 2004 E. 4.2, 

118 V 190 E. 3a, 117 II 511 E. 2, 115 IA 12 E. 5c).

c) Wie erwähnt erging der zweite, mit der korrekten Rechtsmittelbelehrung 

versehene Einspracheentscheid vom 16. Mai 2011 noch innerhalb der 

Beschwerdefrist des erstzugestellten Einspracheentscheids vom 28. April 

2011. Demzufolge hatte die erneute Zustellung des Einspracheentscheids mit 

der berichtigten Rechtsmittelbelehrung vor dem Hintergrund der erwähnten 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Verlängerung der Rechtsmittelfrist 

zur Folge, weshalb der Beschwerdeführer mit der Beschwerde vom 20. Juni 

2011 die 30-tägige Beschwerdefrist eingehalten hat. Dieses Ergebnis 

erscheint auch im Hinblick auf die Tatsache, dass der Beschwerdeführer nicht 

anwaltlich vertreten war, als gerechtfertigt. Auf die Beschwerde ist deshalb 

einzutreten. Anfechtungsobjekt bildet demnach der Einspracheentscheid der 

Schweizerischen Ausgleichskasse vom 16. Mai 2011. Gegenstand des 

Verfahrens ist die Frage, ob die Altersrente des Beschwerdeführers durch die 

Vorinstanz korrekt berechnet wurde, wobei insbesondere das Beitragsjahr 

1979 sowie der Aufwertungsfaktor streitig geblieben sind. 

2. a) Nach Art. 29bis Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) werden für die 

Rentenberechnung Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- 

und Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. 

Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor 

Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt. 

Gestützt auf Art. 29quater AHVG wird die Rente nach Massgabe des 

durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet, welches sich aus dem 

Erwerbseinkommen, den Erziehungsgutschriften und den 

Betreuungsgutschriften zusammensetzt. 

Einkommen, welches die Ehegatten während der Kalenderjahre der 

gemeinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den beiden 

Ehegatten angerechnet (sogenanntes Splitting). Der Teilung und 

gegenseitigen Anrechnung unterliegen jedoch nur die Kalenderjahre 

zwischen dem 1. Januar des der Heirat folgenden Kalenderjahres und dem 

31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim zuerst 

rentenberechtigten Ehegatten (Art. 50b Abs. 3 der Verordnung über die Alters- 

und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101] in Verbindung mit Art. 

29quinquies Abs. 4 lit. a AHVG). Die Einkommensteilung wird indes erst 

vorgenommen, wenn beide Ehegatten rentenberechtigt sind (Art. 29quinquies 

Abs. 3 lit. a AHVG). 

b) Das auf diese Weise ermittelte Einkommen wird entsprechend dem 

Rentenindex gemäss Art. 33ter AHVG aufgewertet. Die Summe der 

aufgewerteten Erwerbseinkommen inklusive Erziehungs- und oder 

Betreuungsgutschriften wird schliesslich durch die Anzahl der Beitragsjahre 

geteilt (Art. 30 Abs. 2 AHVG). Danach ist anhand der Rentenformel von Art. 

34 AHVG die Höhe der Altersrente zu berechnen. Dabei gilt es zu beachten, 

dass die Renten sowohl nach oben wie auch nach unten absolut begrenzt 

sind. Die minimale einfache Altersrente als Vollrente beträgt derzeit Fr. 1'160.-

-, die entsprechende maximale Rente Fr. 2'320.-- (Art. 34 Abs. 3 und 5 AHVG 

in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 der Verordnung 11 über Anpassungen an die 

Lohn und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO [SR 831.108]). Bis zu einem 

Einkommen von Fr. 13'920.-- gelangt die Minimalrente zur Ausrichtung. Der 

Höchstbetrag der vollen Altersrente wird erst ab einem massgebenden 

durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 85'520.-- gewährt (Art. 34 Abs. 

4 AHVG). Liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen zwischen diesen 

Beiträgen, wird der genaue Frankenbetrag einer Rente gestützt auf die 

gemäss Art. 53 AHVV verbindlichen Rententabellen errechnet. 

3. a) Der Beschwerdeführer beantragt sinngemäss die Aufhebung des 

Einspracheentscheids mit der Begründung, die Berechnung seiner 

Altersrente basiere auf einem falschen Aufwertungsfaktor (1.88 statt 2.32). 

Ausserdem habe er im Jahr 1979 ein Studium am Technikum in … absolviert, 

während dem er vom Technikum oder von der Arbeitslosenkasse des Kantons 

Zürich Beiträge erhalten habe. Diese seien bei der Berechnung seiner 

Altersrente nicht berücksichtigt worden. 

b) Vorweg sei an dieser Stelle zu vermerken, dass das von der Vorinstanz 

ermittelte Einkommen des Beschwerdeführers für die Jahre 1949 bis 1996 - 

unter Berücksichtigung der Einkommensteilung während der Ehe (1987 - 

1996) gemäss Art. 29quinquies Abs. 3 und 4 AHVG - mit Fr. 920'433.-- korrekt 

berechnet und zu Recht auch nicht beanstandet wurde. Auch die übrigen 

Berechnungen der Vorinstanz, einschliesslich jener zur Berechnung der 

durchschnittlichen Erziehungsgutschrift sind soweit nicht zu beanstanden. 

Dass die Vorinstanz im angefochtenen Einspracheentscheid vom 16. Mai 

2011 für die Berechnung des massgebenden durchschnittlichen 

Jahreseinkommens 31 Jahre und 1 Monat statt wie korrekt 32 Jahre und 1 

Monat und für die Berechnung der Rentenskala 31 Jahre und 9 Monate statt 

wie korrekt 32 Jahre und 9 Monate erwähnte, dürfte auf ein Versehen der 

Vorinstanz zurückzuführen sein. Jedenfalls geht die Vorinstanz in ihrer 

Vernehmlassung für die Berechnung des massgebenden durchschnittlichen 

Jahreseinkommens korrekterweise wieder von 32 Jahren und 1 Monat aus. 

Zudem ging sie auch in der Verfügung vom 2. März 2011, welcher dem 

angefochtenen Einspracheentscheid vom 16. Mai 2011 zugrunde liegt, zur 

Berechnung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens 

richtigerweise von 32 Jahren und 1 Monat aus. 

c) Was den Aufwertungsfaktor betrifft, kann den Ausführungen des 

Beschwerdeführers nicht gefolgt werden. Zur Bestimmung des 

Aufwertungsfaktors ist bei unvollständiger Beitragsdauer das Kalenderjahr 

massgebend, in welchem Jahr erstmals ein Eintrag im individuellen Konto 

vorgenommen wurde, wobei dieses Jahr zwischen dem der Zurücklegung des 

20. Altersjahres folgenden Jahr und dem Eintritt des Versicherungsfalls liegen 

muss (vgl. Wegleitung über die Renten [RWL] in der Eidgenössischen Alters-, 

Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, Rz. 5305). Demnach bestimmen 

die ersten Beitragszahlungen nicht zwangsläufig den Aufwertungsfaktor. 

Vorliegend wurden zwar die ersten Beitragszahlungen bereits im Jahr 1949 

geleistet. Als massgebender erster Eintrag in das individuelle Konto zählt 

jedoch, wie soeben erwähnt, das Jahr unmittelbar nach Vollendung des 20. 

Lebensjahrs. Der Beschwerdeführer wurde am 11. November 1932 geboren. 

Demzufolge vollendete er am 11. November 1952 das 20. Lebensjahr, 

weshalb zur Bestimmung des Aufwertungsfaktors vorliegend das Jahr 1953 

massgebend ist. Der Rententabelle 1997 ist sodann zu entnehmen, dass der 

Aufwertungsfaktor bei einem ersten Eintrag im individuellen Konto im Jahr 

1953 1.880 beträgt. 

In korrekter Anwendung von Art. 31 AHVG, wonach bei einer Neufestsetzung 

der Rente aufgrund Erreichens des AHV-Alters der Ehegattin die im Zeitpunkt 

der erstmaligen Rentenberechnung geltenden Berechnungsvorschriften 

massgebend bleiben, beliess die Vorinstanz bei der Neufestsetzung der 

Altersrente des Beschwerdeführers sodann den Aufwertungsfaktor bei 1.88, 

was somit nicht zu beanstanden ist. Vor diesem Hintergrund erscheint der 

diesbezügliche Einwand des Beschwerdeführers als unbegründet. 

d) Was demgegenüber den beschwerdeführerischen Einwand bezüglich des 

Beitragsjahres 1979 betrifft, erscheinen seine diesbezüglichen Ausführungen 

durchaus nachvollziehbar. Den vorliegenden Akten zufolge hat weder die 

vormals zuständige Ausgleichskasse Basel-Landschaft noch die aktuell 

zuständige Schweizerische Ausgleichskasse diesbezügliche Abklärungen 

vorgenommen. Wie der Beschwerdeführer bereits im Schreiben vom 17. Juli 

1997 an die damals zuständige Ausgleichskasse Basel-Landschaft (vgl. 

beschwerdegegnerische Beilage 3) ausführte, sei ihm auf Ende des Jahres 

1978 die Anstellung bei der Stadt Zürich gekündigt worden, weshalb er im 

Jahre 1979 arbeitslos gewesen sei. Diese Arbeitslosigkeit habe er ausgenutzt, 

um am Technikum … ein Nachdiplomstudium zu absolvieren. Dabei habe ihm 

die Arbeitslosenkasse für das erste Halbjahr 1979 Fr. 14'625.-- ausbezahlt. 

Inwieweit in jenem Jahr 1979 zu berücksichtigende Beiträge tätsächlich und 

in welcher Höhe entrichtet worden sind und das Jahr 1979 bei der 

Rentenberechnung, insbesondere hinsichtlich der anzuwendenden 

Rentenskala, zu berücksichtigen ist, kann aufgrund der Aktenlage nicht 

beurteilt werden. Alleine der Hinweis der Vorinstanz in der Vernehmlassung, 

wonach das Beitragsjahr 1979 bereits bei der ursprünglichen Berechnung der 

Altersrente nicht berücksichtigt worden sei, genügt selbstverständlich nicht. 

Vielmehr wäre die Vorinstanz verpflichtet gewesen, entsprechende 

Abklärungen zu tätigen, unbesehen davon, dass dies die vormals zuständige 

Ausgleichskasse Basel-Landschaft unterlassen hat. Auch vor dem 

Hintergrund, dass zur Bestimmung der Rentenskala bereits heute - ohne 

Berücksichtigung des Beitragsjahres 1979 - von einer Beitragszeit von 32 

Jahren und 9 Monaten auszugehen ist, erscheinen Abklärungen zur Frage, 

inwieweit im Jahr 1979 zu berücksichtigende Beiträge entrichtet worden sind, 

unumgänglich, könnte doch, je nach Ergebnis der Abklärungen, zur 

Bestimmung der Altersrente des Beschwerdeführers nicht die Rentenskala 

32, sondern allenfalls die Renteskala 33 zur Anwendung gelangen. Diese 

Abklärungen wird die Vorinstanz noch vorzunehmen und - je nach Ergebnis 

dieser Abklärungen - die Rente neu zu berechnen haben. Demzufolge ist die 

Beschwerde gutzuheissen, der angefochtene Einspracheentscheid 

aufzuheben und die Sache zur ergänzenden Abklärung und neuem Entscheid 

an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

4. Gerichtskosten werden keine erhoben, da das Verfahren vor dem kantonalen 

Versicherungsgericht - ausser bei mutwilliger oder leichtsinniger 

Prozessführung - gemäss Art. 61 lit. a ATSG kostenlos ist. Der obsiegenden 

Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine aussergerichtliche 

Entschädigung zu, da er nicht anwaltlich vertreten ist (Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, der angefochtene Einspracheentscheid 

aufgehoben und die Sache zu ergänzenden Abklärungen im Sinne der 

Erwägungen und zu neuem Entscheid an die Schweizerische 

Ausgleichskasse zurückgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.