# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d14e75e1-bb58-5381-bc00-9a503c0adf42
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-05-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.05.2025 D-2284/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2284-2025_2025-05-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-2284/2025 

law/blp 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  M a i  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Walter Lang, 

mit Zustimmung von Richterin Esther Marti; 

Gerichtsschreiber Patrick Blumer. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Burundi, 

(…), 

Beschwerdeführer, 

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung; 

Verfügung des SEM vom 28. Februar 2025 / N (…). 

 

 

 

D-2284/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Der Beschwerdeführer suchte am 19. November 2022 in der Schweiz 

um Asyl nach und wurde dem Bundesasylzentrum (BAZ) der Region 

B._______ zugewiesen. Mit Verfügung vom 28. November 2022 wurde er 

gemäss Art. 24 Abs. 6 AsylG (SR 142.31) frühzeitig dem Kanton 

B._______ zugewiesen. 

A.b Das SEM hörte ihn am 18. April 2024 vertieft zu seinen Asylgründen 

an. Alsdann verfügte es am 25. April 2024, das Asylgesuch des Beschwer-

deführers werde im erweiterten Verfahren behandelt. 

B.  

Mit Verfügung vom 28. Februar 2025 (eröffnet am 4. März 2025) stellte das 

SEM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, 

lehnte sein Asylgesuch vom 19. November 2022 ab, verfügte die Wegwei-

sung aus der Schweiz und stellte fest, er sei verpflichtet, das Staatsgebiet 

der Schweiz sowie den Schengen-Raum am Tag nach Eintritt der Rechts-

kraft dieser Verfügung zu verlassen, dies zur Rückreise in seinen Heimat-

staat beziehungsweise Herkunftsstaat oder zur Weiterreise in ein Land, 

das sich ausserhalb des Schengen-Raumes befinde und in dem er aufge-

nommen werde, verbunden mit dem Hinweis, wenn er seiner Verpflichtung 

nicht innert Frist nachkomme, könne die Wegweisung unter Zwang vollzo-

gen werden. Gleichzeitig beauftragte das SEM den Kanton B._______ mit 

dem Vollzug der Wegweisung und händigte dem Beschwerdeführer die 

editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus. 

C.  

Mit Eingabe vom 2. April 2025 erhob der Beschwerdeführer gegen diesen 

Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Darin wurde be-

antragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, dem Beschwerde-

führer sei die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen und ihm sei Asyl zu ge-

währen, eventualiter sei der Beschwerdeführer wegen Unzulässigkeit oder 

Unzumutbarkeit der Wegweisung vorläufig aufzunehmen, subeventualiter 

sei der Entscheid aufzuheben und zwecks Neubeurteilung an die Vor- 

instanz zurückzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde zudem 

beantragt, dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege zu 

gewähren und es seien die Bezahlung der Verfahrenskosten sowie eines 

Kostenvorschusses zu erlassen. 

D-2284/2025 

Seite 3 

D.  

Mit Schreiben vom 3. April 2025 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht 

den Eingang der Beschwerde. 

E.  

Mit Zwischenverfügung vom 16. April 2025 stellte der Instruktionsrichter 

fest, der Beschwerdeführer dürfe den Ausgang des Verfahrens in der 

Schweiz abwarten. Gleichzeitig wies er die Gesuche um Gewährung der 

unentgeltlichen Rechtspflege und Verzicht auf Erhebung eines Kostenvor-

schusses ab und forderte ihn auf, bis zum 1. Mai 2025 einen Kostenvor-

schuss von Fr. 750.– zu leisten, dies mit dem Hinweis, auf die Beschwerde 

werde nicht eingetreten, wenn der Kostenvorschuss innert Frist nicht be-

zahlt werde. Sodann hielt er fest, dass bei Ausbleiben der Zahlung innert 

Frist und unveränderter beziehungsweise nicht wesentlich veränderter 

Sachlage ein allfälliges Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege, Kostenvorschusserlass oder -reduktion, Ratenzahlung oder 

Fristverlängerung abgewiesen und auf die Beschwerde ohne Ansetzen ei-

ner Nachfrist nicht eingetreten werde. 

F.  

Der Beschwerdeführer leistete den Kostenvorschuss am 29. April 2025. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher 

zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde. Es entschei-

det auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – und so auch vorliegend – 

endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG). 

1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht (Art. 108 Abs. 2 

AsylG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Der 

Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist 

daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 AsylG i.V.m. 

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Seite 4 

Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG). Nachdem der einverlangte Kosten-

vorschuss innert angesetzter Frist bezahlt wurde, ist auf die Beschwerde 

einzutreten. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin entschieden 

(Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich um 

eine solche, weshalb auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und das 

Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

4.  

4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe oder wegen ihrer politi-

schen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begrün-

dete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 

AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung des Lei-

bes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträg-

lichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen 

Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa-

chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte 

Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). Das Bundesverwaltungsge-

richt hat die Anforderungen an das Glaubhaftmachen in verschiedenen 

Entscheiden dargelegt und präzisiert (vgl. BVGE 2015/3 E. 6.5.1 sowie das 

Referenzurteil des BVGer D-5779/2013 vom 23. Februar 2025 E. 6.1 

m.w.H). 

 

 

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Seite 5 

5.  

5.1  

5.1.1 Der Beschwerdeführer führte anlässlich der Anhörung zu seinen 

Asylgründen vom 18. April 2024 zu seinem persönlichen und familiären 

Hintergrund aus, er sei der Ethnie der Hutu zugehörig und in der Gemeinde 

C._______ geboren. Bis zu seiner Ausreise habe er in der Kommune 

D._______, Provinz E._______, gewohnt. Er habe in Burundi die Sekun-

darschule abgeschlossen und dort die Fachrichtung Elektromechanik er-

lernt. Später habe er als Mechaniker für Autoheizkörperteile gearbeitet. 

Nach seiner finanziellen Situation im Heimatland gefragt, erklärte er, er sei 

weder arm noch reich. Er sei ledig und kinderlos. In Burundi wohnten noch 

seine Mutter, seine drei Halbgeschwister sowie ein Onkel und eine Tante. 

Ein weiterer Onkel und eine weitere Tante würden in J._______ leben. 

Zur Begründung des Asylgesuchs machte der Beschwerdeführer im We-

sentlichen geltend, er sei bei seinem Grossvater aufgewachsen. Mit ihm 

zusammen hätten zwei Jungen bei seinem Grossvater gelebt, die dieser 

von der Strasse aufgenommen habe, weil er Mitleid mit ihnen gehabt habe. 

Die beiden Jungen hätten von 2006 bis 2019 mit ihm (dem Beschwerde-

führer) zusammengewohnt und seien für ihn wie Brüder gewesen. Dann 

habe sein Grossvater die beiden mit der Begründung fortgeschickt, sie 

seien nun erwachsen. Die beiden Jungen hätten dies ohne Probleme ak-

zeptiert und seinen Grossvater und ihn (den Beschwerdeführer) danach 

auch weiterhin zuhause besucht. Circa einen Monat vor seinen Tod im No-

vember 2021 habe sein Grossvater den beiden Jungen bei einem Besuch 

mitgeteilt, dass er ihm (dem Beschwerdeführer) ein Stück Land vererben 

werde. Den beiden Jungen habe sein Grossvater indes nichts vererbt. Die 

beiden hätten dies zunächst akzeptiert. Nach dem Tod seines Grossvaters 

hätten die beiden jedoch von ihm (dem Beschwerdeführer) verlangt, das 

Erbe mit ihnen zu teilen. Nachdem er dies abgelehnt habe, seien die bei-

den über Monate hinweg immer wieder auf seiner Arbeitsstelle erschienen, 

hätten ihn «terrorisiert» und ihm dabei gedroht, ihn irgendwann umzubrin-

gen. Am (…) 2022 sei er dann von seinen beiden Pflegebrüdern sowie wei-

teren, ihm unbekannten Männern in ein Auto gezwungen und zunächst 

eine Weile herumgefahren worden. Die Männer hätten ihn währenddessen 

immer wieder geschlagen und ihm angedroht, ihn umzubringen. Es sei de-

ren Absicht gewesen, ihn zu töten. Schliesslich sei er an einem Ort mit ho-

hem Gras in der Nähe von Häusern verbracht worden. Dort habe er laut 

und lange geschrien, woraufhin andere Leute gekommen seien und seine 

Entführer in die Flucht geschlagen hätten. Er (der Beschwerdeführer) sei 

am Morgen des (…) von diesen anderen Leuten zu einem Arzt gebracht 

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worden, der seine Verletzungen behandelt habe. Anschliessend sei er zum 

Polizeiposten in F._______ gefahren, wo er Anzeige gegen die beiden Pfle-

gebrüder erstattet habe. Die Polizei habe seine Anzeige aufgenommen und 

seine Pflegebrüder zur Fahndung ausgeschrieben. In der folgenden Zeit 

sei er von den beiden immer wieder telefonisch bedroht worden. Dies habe 

er immer wieder auf dem Polizeiposten in F._______ gemeldet, die Polizei 

sei aber nicht tätig geworden. Er vermute, dass die Polizei deshalb untätig 

geblieben sei, weil die beiden Pflegebrüder zu den Imbonerakure (Jugend-

organisation von Burundis Regierungspartei [CNDD-FDD]; Anmerkung 

BVGer) gehört hätten. Aus Angst um seine Sicherheit habe er sodann nur 

noch jede zweite Nacht bei sich zuhause übernachtet, sei aber dennoch 

weiterhin zur Arbeit gegangen. Seine Entführer habe er nach dem (…) 

2022 nicht wiedergesehen. Auch seine Familie sei nach seiner Ausreise 

von ihnen nicht behelligt worden. 

Seine Ausreise habe er am (…) 2022 auf dem Luftweg zunächst nach 

G._______ angetreten. Von dort sei er über H._______ nach I._______ 

geflogen, von wo aus er auf dem Landweg weiter in die Schweiz gereist 

sei. Hier sei er am 19. November 2022 illegal eingereist. 

5.1.2 Zum Nachweis seiner Identität reichte der Beschwerdeführer seine 

burundische ID-Karte und seine Geburtsurkunde, jeweils in Kopie, ein. Er 

reichte ebenfalls mehrere Dokumente in Kopie ein (vgl. die Auflistung in 

Ziff. I 5. der angefochtenen Verfügung). 

5.2  

5.2.1 Die Vorinstanz führt in der angefochtenen Verfügung zur Begründung 

ihres Entscheides im Wesentlichen aus, der angeblichen Entführung und 

wiederholten Bedrohungen durch seine beiden Pflegebrüder, die von ihm 

verlangt hätten, das Erbe seines Grossvaters mit ihm zu teilen, läge keines 

der in Art. 3 AsylG abschliessend genannten Motive zugrunde. Somit 

komme seinem Vorbringen keine Asylrelevanz im Sinne von Art. 3 AsylG 

zu. Vielmehr sei der von ihm in diesem Zusammenhang erlittene bezie-

hungsweise befürchtete Schaden aus rein privater Motivation erfolgt, näm-

lich aufgrund der Absicht seiner Pflegebrüder, einen Anteil am Erbe seines 

Grossvaters zu erlangen. Dass seinen Problemen ausschliesslich die ge-

nannte Erbstreitigkeit zugrunde liege, habe er auch auf entsprechende 

Nachfrage bekräftigt. Bereits aus diesem Grund könne sein Vorbringen 

nicht zur Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft führen. 

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5.2.2 Darüber hinaus – so die Vorinstanz weiter – seien keinerlei objektive 

Anhaltspunkte für die Annahme ersichtlich, ihm könne aus dem genannten 

oder einem anderen Grund bei einer Rückkehr nach Burundi ein schwer-

wiegender Schaden mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit drohen. So habe 

er zwar angegeben, er sei am (…) 2022 von seinen Pflegebrüdern und 

weiteren Personen entführt worden. Dies sei jedoch das einzige Ereignis 

gewesen, bei dem er körperlich geschädigt worden sei, danach habe er 

seine Verfolger nie wieder persönlich gesehen. Bis zu seiner Ausreise am 

(…) 2022 sei er von seinen Pflegebrüdern aber weiterhin telefonisch be-

droht worden. Zunächst sei festzuhalten, dass ein kausaler Zusammen-

hang zwischen seiner angeblichen Entführung und seiner Ausreise aus Bu-

rundi, die erst (…) Monate später erfolgt sei, nicht gegeben sei. Darüber 

hinaus sei nicht erkennbar, dass seine Verfolger ein ernsthaftes Interesse 

daran haben könnten, ihn erneut zu entführen oder auf eine andere, 

schwerwiegende Weise zu schädigen. So habe er angegeben, er habe 

nach seiner Entführung wie gewohnt seine Arbeitsstelle aufgesucht und 

auch noch regelmässig bei sich zuhause geschlafen. Es wäre seinen Ver-

folgern bei Vorliegen eines ernsthaften Verfolgungsinteresses somit ein 

Leichtes gewesen, ihn entweder an seiner Arbeitsstelle – wo er bereits vor 

seiner Entführung immer wieder von seinen Pflegebrüdern «terrorisiert» 

worden sei – oder bei ihm zuhause aufzusuchen. Dass dies nicht gesche-

hen sei, belege bereits in ausreichendem Mass, dass ein solches Verfol-

gungsinteresse nicht vorliege. Die Vorinstanz gehe in Anbetracht dieser 

Umstände davon aus, dass seine Pflegebrüder von dem durch die Behör-

den erlassenen Fahndungsaufruf nachhaltig abgeschreckt worden seien, 

da sie seiner Angabe gemäss danach untergetaucht und nicht mehr auf-

findbar gewesen seien. Zwar sei er bis zu seiner Ausreise weiterhin telefo-

nisch bedroht worden. Doch auch dieses Vorbringen vermöge zu keiner 

anderen Einschätzung durch die Vorinstanz zu führen. 

5.2.3 Rein verbal vorgebrachte Bedrohungen – so die Vorinstanz weiter – 

würden auch durch ihre blosse Wiederholung den von Art. 3 AsylG gefor-

derten Schweregrad nicht erreichen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass 

Bedrohungen in die Tat umgesetzt würden, sinke aller Lebenserfahrung 

nach immer weiter, je häufiger sie wiederholt würden, ohne dass irgend-

welche Konsequenzen daraus folgen würden. Eine wirklich ernstgemeinte 

Bedrohung würde entweder nur maximal wenige Male ausgesprochen und 

dann realisiert, oder aber es würden Massnahmen ergriffen, die dem Be-

drohten den Ernst seiner Lage immer deutlicher vor Augen führe. Die Auf-

rechterhaltung einer Bedrohung über einen längeren Zeitraum hinweg, 

ohne Intensivierung oder Änderung, erscheine hingegen nicht geeignet, 

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um Menschen nachhaltig zu beeindrucken. Im vorliegenden Fall sei der 

Beschwerdeführer nach seiner Entführung im (…) 2022 über (…) Monate 

hinweg immer wieder telefonisch bedroht worden, ohne dass seine Verfol-

ger – trotz ausreichender Gelegenheit – einen erneuten Versuch unternom-

men hätten, ihre Drohungen in die Tat umzusetzen. Letztendlich sei der 

Beschwerdeführer ohne eine Zuspitzung der Lage und somit ohne erkenn-

baren Anlass aus seinem Heimatland ausgereist. Wie er auf Nachfrage an-

gegeben habe, sei es auch nach seiner Ausreise zu keinen weiteren Vor-

fällen bezüglich seiner Pflegebrüder gekommen. Im Moment gebe es auch 

im Hinblick auf das streitgegenständliche Grundstück keine Probleme. 

Seine Vorbringen würden den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft 

gemäss Art. 3 AsylG somit insgesamt nicht standhalten. 

5.2.4 Bei offensichtlich fehlender flüchtlingsrechtlicher Relevanz – so die 

Vorinstanz schliesslich – könne darauf verzichtet werden, auf allfällige Un-

glaubhaftigkeitselemente in den Vorbringen des Beschwerdeführers einzu-

gehen. Es sei jedoch ein ausdrücklicher Vorbehalt bezüglich der Glaubhaf-

tigkeit seiner Vorbringen anzubringen. So sei er an keiner Stelle der Anhö-

rung in der Lage gewesen, eine lebensnahe, auf Realkennzeichen basie-

rende und somit insgesamt nachvollziehbare Schilderung des Sachver-

halts abzugeben. Er habe zunächst erklärt, sein Grossvater habe seine 

beiden Pflegebrüder aufgrund eines Problems aus seinem Haus geworfen. 

Später, zu einer genaueren Schilderung dieses Vorgangs aufgefordert, 

habe er sodann nur noch erklärt, sein Grossvater habe die beiden fortge-

schickt, weil diese nun alt genug gewesen seien, um selbst für sich zu sor-

gen. Auch habe der Beschwerdeführer, obwohl er dreizehn Jahre mit sei-

nen Pflegebrüdern zusammengelebt habe, nicht angeben können, wie alt 

diese seien und woher die beiden ursprünglich stammen würden. Obwohl 

seine Pflegebrüder für ihn wie Geschwister gewesen seien, habe er auch 

nicht gewusst, aus welchem Grund die beiden vor der Aufnahme durch sei-

nen Grossvater überhaupt auf der Strasse gelebt hätten. Später darum ge-

beten, die Umstände seiner angeblichen Entführung so genau wie möglich 

zu schildern, habe er stets nur die bereits zuvor gemachten, rudimentären 

Angaben wie bei einem auswendig gelernten Ablaufbericht wiederholt. 

Dazu aufgefordert, die Gespräche zu schildern, die während seiner angeb-

lich mehrere Stunden andauernden Entführung stattgefunden hätten, habe 

er lediglich lapidar geantwortet: «Lasst ihn uns nach L._______ bringen. 

Dort werden wir ihn umbringen.» Da es den Entführern darum gegangen 

sei, ihn dazu zu bewegen, ihnen einen Anteil an seinem Erbe zu überlas-

sen, wäre bei Wahrunterstellung des Sachverhalts davon auszugehen, 

dass im Verlauf dieser Stunden diesbezügliche Gespräche stattgefunden 

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hätten. Nicht zuletzt habe er auch zur angeblichen Zugehörigkeit seiner 

Pflegebrüder zu den Imbonerakure nur oberflächliche Angaben machen 

können, obwohl die beiden den Imbonerakure bereits im Jahr 2016 oder 

2017 – also zwei bis drei Jahre, bevor sie aus seinem gemeinsamen Haus-

halt ausgezogen seien – beigetreten seien. 

5.3 In der Beschwerde wird im Wesentlichen geltend gemacht, der Be-

schwerdeführer habe sein Asylgesuch am 15. November 2022 eingereicht, 

die Anhörung zu den Asylgründen gemäss Art. 29 AsylG sei jedoch erst am 

18. April 2024, also eineinhalb Jahre später, erfolgt. Demnach sei zum Zeit-

punkt der Anhörung die erlebte Gewalt, Entführung und versuchte Ermor-

dung des Beschwerdeführers durch seine «Pflegebrüder» mehr als zwei 

Jahre zurückgelegen. Dies lasse die Vorinstanz in ihrem Entscheid aussen 

vor. Bekanntermassen habe der Zeitablauf zwischen den fluchtauslösen-

den Ereignissen, die beim Beschwerdeführer zum Teil bereits im Jahr 2022 

stattgefunden hätten, und der Asylanhörung Einfluss auf das Aussagever-

halten der betroffenen Person. So könnten gerade Unstimmigkeiten bei der 

chronologischen Wiedergabe von Ereignissen mit dem Zeitablauf erklärt 

werden. 

Zum allgemeinen Sachverhalt sei ergänzend hinzufügen, dass die beiden 

Pflegebrüder offiziell den Imbonerakure beigetreten seien und dies bereits 

seit längerer Zeit und noch während der Zeit, als sie mit dem Beschwerde-

führer und dem Grossvater zusammengelebt hätten. Somit hätten die Pfle-

gebrüder ausreichend Zeit gehabt, sich innerhalb dieser Organisation 

Macht und Einfluss zu erarbeiten. Die Vorinstanz verweise in ihrem Ent-

scheid darauf, dass es bei der Flucht des Beschwerdeführers um rein pri-

vate Erbstreitigkeiten gegangen sei und deshalb keine Asylrelevanz vor-

liege. Die Pflegebrüder seien Teil der Imbonerakure. Dies dürfe bezogen 

auf die Fluchtgründe des Beschwerdeführers nicht ausser Acht gelassen 

werden. Demnach verkenne die Vorinstanz die politische Dimension der 

Bedrohung des Beschwerdeführers als vermeintlich privaten Streit sowie 

seine darauffolgend erlebte Gewalt. Es sei auf die Entführung, die ver-

suchte Ermordung und den Telefon- und Psychoterror durch die Pflegebrü-

der zu verweisen sowie auf deren Straflosigkeit durch die Angehörigkeit 

der Pflegebrüder zu den Imbonerakure. Damit verbunden sei die nicht vor-

handene Schutzmöglichkeit beziehungsweise der nicht vorhandene 

Schutzwille der Behörden, der sich mit den Berichten zur Straffreiheit der 

Imbonerakure decke. Denn entgegen den Ausführungen der Vorinstanz 

seien die Pflegebrüder durch die Meldung des Beschwerdeführers bei der 

Polizei nicht eingeschüchtert worden, vielmehr hätten sie ihre Taktik ange-

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passt und den psychischen Druck weiter ausgebaut durch ihren Telefon- 

beziehungsweise Psychoterror. Die staatlichen Behörden hätten nichts da-

gegen unternommen, um ihn davor zu schützen. Durch diese Ausgangs-

lage sei beim Beschwerdeführer ein unerträglicher psychischer Druck ent-

standen. 

Die Vorinstanz führe weiter aus, dass die wiederholten Bedrohungen und 

Drohungen der Ermordung per Telefon den nach Art. 3 AsylG erforderli-

chen Schweregrad nicht erfüllen würden. Es sei darauf zu verweisen, dass 

die Intensität der Drohungen durch die bereits erfolgte Entführung und an-

gewandte Gewalt massiv höher sei, als dies von der Vorinstanz anerkannt 

werde. Demnach hätten die wiederholten Drohungen einen kulminierenden 

Effekt, entgegen den Ausführungen der Vorinstanz, die von einem ab-

schwächenden Effekt spreche. Auch könne entgegen den vorinstanzlichen 

Ausführungen nicht davon ausgegangen werden, dass aufgrund der Wie-

derholungen der verbalen Bedrohungen, die Wahrscheinlichkeit der Um-

setzung sinke, denn eine erste Umsetzung sei mit der Entführung des Be-

schwerdeführers und der Gewaltanwendung bereits erfolgt. Gerade diese 

Unsicherheit, wann der nächste Versuch, die Drohung in die Tat umzuset-

zen, erfolge, resultiere in einem unerträglichen psychischen Druck, der von 

den Tätern bewusst angewendet werden könne. Dieser Druck sei sowohl 

objektiv wie auch subjektiv nachvollziehbar. Denn, wer bereits gewaltvollen 

Erlebnissen ausgesetzt gewesen sei, habe objektive Gründe für eine aus-

geprägtere (subjektive) Furcht. 

Bezogen auf die Ausführungen der Vorinstanz bezüglich Glaubwürdigkeit 

(recte: Glaubhaftigkeit), sei auf Folgendes hinzuweisen: Eingehend sei auf 

die überaus lange Verfahrensdauer zu verweisen. Bedingt durch diese 

Ausgangslage seien zwischen dem Anhörungstermin zu den Asylgründen 

und der versuchten Ermordung, der Entführung und der erlebten Gewalt 

bereits mehr als zwei Jahre vergangen. Dies werde in den Hinweisen der 

Vorinstanz zur Glaubwürdigkeit (recte: Glaubhaftigkeit) nicht beachtet. Es 

werde darauf verzichtet, auf jeden Hinweis der Vorinstanz einzeln einzuge-

hen, da sich diese auf lange zurückliegende Geschehnisse beziehen wür-

den, wie beispielsweise die Aufnahme der Pflegebrüder durch den Gross-

vater. Dass der Beschwerdeführer hier nicht alle Fragen genau habe be-

antworten können, sei nachvollziehbar. Der vorinstanzliche Vorwurf eines 

«auswendig gelernten Ablaufbericht[s]» bezüglich der Schilderung der ver-

suchten Ermordung, Entführung und Gewalt, die der Beschwerdeführer 

habe erleben müssen, lasse die traumatisierende Wirkung dieser Erleb-

nisse vollkommen ausser Acht. Denn Traumata würden sich auf Erinne-

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rung und Schilderung der Betroffenen auswirken. Demnach spreche die Art 

der Schilderung des Beschwerdeführers – die er so genau wie für ihn mög-

lich gemacht habe – für dessen Glaubwürdigkeit. 

Abschliessend gelte es festzuhalten, dass der Beschwerdeführer mit dem 

vorinstanzlichen Entscheid in keiner Weise einverstanden sei und vollum-

fänglich an den von ihm im Rahmen der durchgeführten Anhörungen vor-

gebrachten Asylgründen festhalte. Sie seien – entgegen der vorinstanzli-

chen Ansichten – glaubhaft gemacht worden. Bei einer Rückkehr nach Bu-

rundi drohe ihm eine unmittelbare Gefahr an Leib und Leben. Es bestehe 

die Gefahr, dass er Opfer von menschenrechtswidrigen Handlungen 

werde. In einer Gesamtschau sei eine Verfolgung im Sinne des Art. 3 AsylG 

gegeben. 

5.4 In der Zwischenverfügung vom 16. April 2025 wurde festgehalten, dass 

diese konstruiert erscheinenden Einwände in der Beschwerde mit den An-

gaben des Beschwerdeführers zu seinen Lebensumständen vor der Aus-

reise aus Burundi nicht in Einklang zu bringen und nicht geeignet seien, 

um hinsichtlich der Frage der flüchtlingsrechtlichen Relevanz der Erbstrei-

tigkeit zwischen ihm und seinen Pflegebrüdern zu einer von derjenigen der 

Vorinstanz abweichenden Beurteilung zu gelangen, und dass auch kein 

kausaler Zusammenhang zwischen seiner angeblichen Entführung und 

seiner Ausreise aus Burundi gegeben sei. Diese Einschätzung ist auch 

nach einer erneuten Prüfung der Akten zu bestätigen. So bringt der Be-

schwerdeführer in der Beschwerde nichts vor, das geeignet wäre, die zu-

treffende Argumentation der Vorinstanz, wonach der angeblichen Entfüh-

rung des Beschwerdeführers und der Drohungen durch seine zwei Pflege-

brüder keines der in Art. 3 AsylG abschliessend genannten Motive zu-

grunde liege, zu relativieren oder gar zu entkräften. 

Die Vorinstanz hat einen ausdrücklichen Vorbehalt bezüglich der Glaubhaf-

tigkeit seiner Vorbringen angebracht. Sie hat aber unmissverständlich fest-

gehalten, diese würden den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft 

im Sinne von Art. 3 AsylG nicht standhalten. Weitere Ausführungen zur 

Frage der Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen erübrigen sich somit. Im Übri-

gen kann vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz 

in der angefochtenen Verfügung (vgl. Ziff. II) verwiesen werden. 

5.5 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz zu Recht die 

Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers verneint und das Asylge-

such abgelehnt hat. 

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Seite 12 

6.  

6.1 Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so 

verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den 

Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie 

(Art. 44 AsylG). Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine ausländer-

rechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung 

einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (vgl. 

BVGE 2013/37 E. 4.4, 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

6.2 Die Vorinstanz führt in der angefochtenen Verfügung ausführlich und 

zutreffend aus, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zulässig, 

zumutbar und möglich ist, wobei sie insbesondere auf die gegenwärtige 

Situation in Burundi eingegangen ist (vgl. angefochtene Verfügung, Ziff. III). 

Weshalb dies nicht zutreffen soll, wird in der Beschwerde nicht dargelegt, 

zumal sich die Ausführungen hierzu hauptsächlich als Kritik an der bundes-

verwaltungsrechtlichen Rechtsprechung erweist. Auch der mit der Be-

schwerde beigelegte und mit «Beurteilung von aktuellem Zustand und wei-

teres Vorgehen» betitelte Arztbericht vom 13. März 2025 führt bezüglich 

der Frage der Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung zu keiner ande-

ren Einschätzung, da gemäss Rechtsprechung des Bundesverwaltungsge-

richts davon auszugehen ist, dass psychische Erkrankungen auch in Bu-

rundi behandelbar sind (vgl. Urteil des BVGer E-3169/2024 vom 26. März 

2025 E. 7.3.7) und die nicht näher beschriebenen psychischen Probleme 

des Beschwerdeführers jedenfalls nicht derart gravierend sind, dass – 

selbst im Falle eines erschwerten Zugangs zu einer allenfalls erforderlichen 

medizinischen Behandlung in Burundi – eine drastische und lebensbedro-

hende Verschlechterung seines Gesundheitszustandes zu erwarten wäre. 

Es kann vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen in der angefoch-

tenen Verfügung verwiesen werden. Eine Anordnung der vorläufigen Auf-

nahme fällt nach dem Gesagten ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1 –4 AIG 

[SR 142.20]). 

7.  

Nach dem Gesagten besteht auch kein Anlass, den angefochtenen Ent-

scheid aufzuheben und die Sache zur ergänzenden Sachverhaltserhebung 

und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, gab der Be-

schwerdeführer anlässlich der Anhörung doch selber an, er sei in Behand-

lung bei einem Psychologen in M._______, der ihm Medikamente ver-

schrieben habe, und es gehe ihm besser (vgl. SEM-act. […]-19/18 F72 ff.). 

Der subeventualiter gestellte Rückweisungsantrag ist ebenfalls abzuwei-

sen. 

D-2284/2025 

Seite 13 

8.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung im 

Lichte von Art. 106 Abs. 1 AsylG und Art. 49 VwVG nicht zu beanstanden 

ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

9.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten desselben dem Be-

schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt 

Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Der am 29. April 2025 in gleicher Höhe geleistete 

Kostenvorschuss ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

D-2284/2025 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der eingezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

Walter Lang Patrick Blumer 

 

 

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