# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 207d4f13-1825-5615-bd50-67c1d9284845
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.09.2025 LC250012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC250012_2025-09-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr. LC250012-O/U 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. B. Schärer und Oberrichterin lic. iur. R. Hürlimann 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Faoro

Beschluss vom 30. September 2025

in Sachen

A._____, 
Beklagter und Berufungskläger

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X._____

gegen

B._____, 
Klägerin und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____

betreffend Ehescheidung

Berufung gegen ein Urteil und eine Verfügung des Einzelgerichts am 
Bezirksgericht Meilen vom 17. März 2025 (FE210048-G)

Erwägungen:

1. Mit Urteil und Verfügung vom 17. März 2025 schied die Vorinstanz die Ehe 

der Parteien. Ferner genehmigte sie eine Teilvereinbarung und regelte die weite-

ren Scheidungsfolgen (Urk. 230 = Urk. 234). Der vorinstanzliche Entscheid wurde 

dem Beklagten und Berufungskläger (nachfolgend Beklagter) am 24. März 2025 

zugestellt (Urk. 231/1). Dieser erhob dagegen innert Frist Berufung (Urk. 233). 

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2.1 Das vom Beklagten mit seiner Berufung gestellte Gesuch um Leistung eines 

Prozesskostenvorschusses durch die Klägerin und Berufungsbeklagte (nachfol-

gend Klägerin), eventualiter um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und 

Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsbeiständin, wurde mit Beschluss vom 

18. Juli 2025 abgewiesen (Urk. 238). 

2.2 Mit dem Beschluss vom 18. Juli 2025 wurde dem Beklagten sodann unter 

Androhung entsprechender Säumnisfolgen eine Frist von 10 Tagen zur Leistung 

eines Gerichtskostenvorschusses angesetzt (Urk. 238). Diese Frist wurde dem 

Beklagten bis zum 4. September 2025 erstreckt (Urk. 243). Da innert Frist der 

Kostenvorschuss nicht geleistet wurde, wurde ihm mit Verfügung vom 11. Sep-

tember 2025 eine nicht erstreckbare Nachfrist von 5 Tagen zur Leistung des Kos-

tenvorschusses angesetzt. Diese Fristansetzung erfolgte unter Androhung der 

Säumnisfolge, dass bei Nichtbezahlung des Vorschusses innert Nachfrist auf die 

Berufung nicht eingetreten werde (Urk. 244). 

2. Der Beklagte hat den Kostenvorschuss weder innert der mit Beschluss vom 

18. Juli 2025 angesetzten Frist noch innert der mit Verfügung vom 11. September 

2025 angesetzten Nachfrist geleistet. Damit ist auf die Berufung androhungsge-

mäss nicht einzutreten (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO).

3.1 Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren ist in Anwendung von § 2 

Abs. 1 lit. a, c und d, § 6 Abs. 1 i.V.m. § 5 Abs. 1 und 2, § 10 Abs. 1 sowie § 12 

GebV OG auf Fr. 800.– festzusetzen und ausgangsgemäss (Art. 106 Abs. 1 ZPO) 

dem Beklagten aufzuerlegen. 

3.2 Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen, dem Beklagten zufolge 

Unterliegens (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und der Klägerin mangels relevanter Umtriebe 

(Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird beschlossen:

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 800.–.

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3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden dem Beklagten aufer-

legt. 

4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugespro-

chen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage der 

Doppel von Urk. 233, 235 und 236/2-7 sowie an die Vorinstanz, je gegen 

Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht  vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 30. September 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Faoro

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