# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8e7f12a5-3f83-5da5-9fe7-aae7526fb2d9
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-11-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 29.11.2011 LB100088
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LB100088_2011-11-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LB100088-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichter Dr. G. Pfister 

und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. C. Heuberger 

Urteil vom 29. November 2011 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagter und Berufungskläger 

 

gegen 

 

B._____,  
Kläger und Berufungsbeklagter 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,  

 

betreffend Persönlichkeitsverletzung  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung, vom 
1. November 2010 (CG090047) 
 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 

„1.  Es sei festzustellen, dass der Beklagte die Persönlichkeitsrechte des Klä-
gers wie folgt verletzt hat: 

a) In den E-Mails vom 5. Februar 2007, 09:38 Uhr (Beilage 1) an den 
Kläger und an D._____ mit cc an E._____ (I._____), E1._____ 
(I._____), E2._____ (I._____) und vom 5. Februar 2007, 10:03 Uhr 
(Beilage 2) an G._____ (C._____), G1._____ (C._____), G2._____ 
(C._____) mit cc an den Kläger, beide E-Mails jeweils mit der Anlage 
„DRAFT_Letter_H.______..._February5_200712[1].pdf“ (Beilage 3), 
insbesondere mit der Aussage in der Anlage: 

(i) „With fraudulent intention and with the active support of Dr. B._____ he created 
and masterminded a „body of lies and deceptions.“; 

b) In den E-Mails vom 5. März 2007, 13:24 Uhr (Beilage 4) an D._____ 
mit cc an den Kläger, E._____ (I._____), E1._____ (I._____), E2._____ 
(I._____), E3._____ (I._____), E4._____ (I._____) und vom 5. März 
2007, 15:39 Uhr (Beilage 5) an G1._____ (C._____), G2._____ 
(C._____) mit cc an den Kläger, insbesondere mit den Aussagen: 

(i) „Because of the active support of Dr. B._____ you were able to „trick“ me, 
I._____, I1._____ and others (and, I assume also the H1._____ Administration), 
and commit large-scale fraudulent and criminal actions – making us believe when 
we presented I2._____ AG as the future project manager that we dealt with a 
successful … entrepreneur [aus Staat K._____].“; 

(ii) „And my lawyers are very pleased that we can prove that the establishment of 
I2._____AG itself was part of a fraud/embezzlement (corruption?)-scheme orga-
nized by you and Dr. B._____! These criminal actions also support my case re-
garding my claims against you and I2._____AG, it shows that Dr. B._____ and 
you are a (quite) successful team – with literally year long experience – in taking 
advantage of other person’s assets (tangible and intangible), know-how, contacts, 
services, etc. without paying.“; 

c) In den E-Mails vom 2. April 2007, 16:03 Uhr (Beilage 6) an E3._____ 
(I._____) mit cc an den Kläger, D._____, G4._____ (C._____), E._____ 
(I._____), E2._____ (I._____), E1._____ (I._____) und vom 3. April 
2007, 14:53 Uhr (Beilage 7) an den Kläger mit cc an G1._____ 
(C._____), G._____ (C._____), G2._____ (C._____), G4._____ 
(C._____), D._____, beide E-Mails jeweils mit der Anlage „Let-
ter_I._____ _I2._____AG _2April_07[1].pdf“ (Beilage 8), insbesondere 
mit den Aussagen in der Anlage:  

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(i) „Whereas D._____ is aware of the fact that these funds are a result of his criminal 
actions, Dr. B._____ must have, if he was not aware of it, at least assumed that 
the funds used to set up I2._____AG, its K1._____ [Stadt in K._____] office (i.e. 
its K1._____ permanent establishment) and its … subsidiary [aus Staat K._____] 
are a result of criminal actions committed by D._____.“; 

(ii) „Dr. B._____ and his law firm C._____ assisted him so he could take advantage 
of the reputation of this well-established law firm and the Swiss finance place in 
L._____ [Stadt in der Schweiz]. The purpose of this international corporate struc-
ture is to commit not only fraud towards business partners and tax authorities, but 
also embezzlement, money-laundering, and violation of …. capital [aus Staat 
K._____] transfer regulations.”;  

d) In der E-Mail vom 18. Juni 2007, 12:08 Uhr (Beilage 9) an E3._____ 
(I._____) mit cc an E._____ (I._____), E1._____ (I._____), E2._____ 
(I._____), D._____, den Kläger, G1._____ (C._____), G4._____ 
(C._____) mit der Anlage „I2._____ _DRAFT_Letter 
_H.______15Juni2007[1].pdf“ (Beilage 10), insbesondere mit der Aus-
sage in der Anlage: 

(i) „I2._____ AG’s only board member Dr. B._____ also supported D._____’s inten-
tion to pay illegal bribes. On May XX, 2006, Dr. B._____ told me that “paying bri-
bes in K._____ is normal, and that he would organize an offshore structure for 
covering this up” (May X, 17:XX by phone).”; 

e) In der E-Mail vom 22. Juni 2007, 17:28 Uhr (Beilage 11) an den Kläger 
mit cc an G1._____ (C._____), G._____ (C._____), G4._____ 
(C._____), E6._____ (I3._____), E7._____ (I3._____), Sekretariat 
I3._____, E8._____ (I4._____), insbesondere mit den Aussagen: 

(i) „Die Fakten- und Dokumentenlage deuten jedoch klar darauf hin, dass Sie und 
C._____ [Kanzlei] in Bezug auf die bei Ihnen domizilierte und von Ihnen als einzi-
ger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift vertretene I2._____AG in strafbare 
Handlungen involviert sind. Dabei geht es mit grosser Wahrscheinlichkeit primär 
um gewerbsmässigen Betrug (Art. 146 StGB), Urkundenfälschung (Art. 251 
StGB), Veruntreuung (Art. 138 StGB), unwahre Angaben gegenüber Handelsre-
gisterbehörden (Art. 153 StGB), Geldwäscherei (Art. 305bis StGB), unlauterer 
Wettbewerb (Art. 23 UWG) sowie Bestechung fremder Amtsträger (Art. 
322septies StGB).“; 

(ii) „[…], dass Sie und C._____ aktiv im internationalen Offshore-Geschäft zu Guns-
ten Ihrer vorwiegend … Klienten [aus Staat K._____] involviert sind. In diesem 
Zusammenhang ist es denn auch bereits zu massiven Schädigungen anderer 
Parteien gekommen (z.B. mittels Gesellschaftskonstrukten im … besetzten Teil 

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U._____s, u.a.); nicht wenige Geldinstitute lehnen zudem aufgrund der Intranspa-
renz solcher Konstrukte die Zusammenarbeit mit Ihnen bzw. Ihren Klienten ab.“; 

(iii) „Dass ihm [D._____] in diesem Betrugs- und Veruntreuungskonstrukt die von 
Ihnen als einziger Verwaltungsrat vertretene I2._____AG zentral unterstützte – 
u.a. um Geldtransfers in die Schweiz auf das Privatkonto des Alleinaktionärs zu 
rechtfertigen -, ist offensichtlich.“; 

f) In den E-Mails vom 2. Juli 2007, 12:06 Uhr (Beilage 12) an den Kläger 
mit cc an G1._____ (C._____), G._____ (C._____), G4._____ 
(C._____), E6._____ (I3._____), E7._____ (I3._____), Sekretariat 
I3._____ und vom 2. Juli 2007, 12:27 Uhr (Beilage 13) an den Kläger, 
G1._____ (C._____), G._____ (C._____), G4._____ (C._____), 
G2._____ (C._____), insbesondere mit den Aussagen: 

(i) „Ihre neue Strategie ist wohl, es auf eine Strafuntersuchung ankommen zu las-
sen, um dann Ihren Klienten fallen zu lassen. Es wird für Sie und Ihre Kanzlei je-
doch zu spät sein, den Standpunkt einzunehmen, dass Sie von Herrn D._____’s 
Straftaten – Betrug, Veruntreuung, Urkundenfälschung, falsche Angaben gegen-
über den Handelsregisterbehörden, Geldwäscherei, etc. – nichts wussten. Viel-
mehr sind Sie und Ihre Kanzlei ebenfalls darin aktiv involviert, insbesondere auf-
grund Ihrer Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._____AG und Ihrer Kanz-
lei als Domizilgeberin.”; 

(ii) „Spätestens seit November 2006 wissen Sie um die strafbaren Handlungen Ihres 
Klienten, seit Ende 2006 wissen Sie oder müssen Sie aufgrund der Ihnen von mir 
zugestellten Dokumente wie auch aufgrund des Schreibens von I2._____ 
(N1._____) [Stadt in N._____] … annehmen, dass die von Ihnen als einziger 
Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift vertretene Schweizer Gesellschaft 
I2._____AG eine zentrale Rolle in einem gewerbsmässigen Betrugs- und Geld-
wäscherei-Konstrukt spielt. Sie haben jedoch bis anhin alles unternommen, um 
diese in ihren widerrechtlichen Handlungen zu unterstützen und den widerrechtli-
chen Zustand aufrecht zu erhalten.”; 

g) In der E-Mail vom 6. Juli 2007, 10:32 Uhr (Beilage 14) an E9._____ 
(I5._____) mit cc an den Kläger, G1._____ (C._____), G4._____ 
(C._____), G._____ (C._____), E10._____ (I5._____), E11._____ 
(I5._____), E12._____ (I5._____), E13._____ (I5._____), insbesondere 
mit der Aussage: 

(i) „Warum unterstützt er [B._____] D._____ aktiv in dessen unlauteren Machen-
schaften?”; 

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h) In der E-Mail vom 24. November 2007, 19:51 Uhr (Beilage 15) an das 
Sekretariat I3._____ mit cc an E6._____ (I3._____), den Kläger, 
G4._____ (C._____), G3._____ (C._____), G2._____ (C._____), insbe-
sondere mit der Aussage: 

(i) „Neben der Beteiligung an anderen strafbaren Handlungen (u.a. Betrug, Verun-
treuung, Urkundenfälschung, Geldwäscherei) hat sich die Schweizer I2._____ AG 
mit betrügerischen Mitteln für das Projektmanagement eines Infrastrukturprojek-
tes in K._____ positioniert […]. Diesbezüglich gibt es auch klare Indizien, die auf 
umfangreiche Schmiergeldzahlungen bzw. Offerierung von Schmiergeldzahlun-
gen hinweisen. Der Grossteil der Handlungen wurde dabei von der I2._____AG 
unter der Oberleitung von Dr. B._____ koordiniert. Diese Schweizer Aktiengesell-
schaft trat in der Schweiz, in S._____, in R._____ [Staaten in Europa] und in 
K._____ als Organisatorin des vorgenannten Projektmanagements bzw. des be-
sagten Infrastrukturprojekts auf. Dr. B._____ und einzelne Anwälte aus seiner 
Kanzlei waren dabei aktiv involviert; Dr. B._____ hat dies auch bereits schriftlich 
zugestanden. In diesem Zusammenhang kam es zu verschiedenen Betrugshand-
lungen gegenüber der Verwaltung des H1._____ H2._____ [Verwaltungsbezirk in 
K._____], dem ehemaligen Arbeitgeber (I2._____ ) des Hauptaktionärs der 
I2._____AG, gegenüber diversen Banken sowie gegenüber Geschäftspartnern in 
der Schweiz, in R._____, in S._____. und in K._____ (teilweise vollendeter Be-
trug/teilweise versuchter Betrug.“; 

i) In der E-Mail vom 13. Dezember 2007, 13:36 Uhr (Beilage 16) an 
E5._____ (I6._____) mit cc an E3._____ (I._____), E._____ (I._____), 
E4._____ (I._____), den Kläger, E9._____ (I5._____), D._____, insbe-
sondere mit der Aussage: 

(i) „In this respect, I kindly ask you to pay attention of potential money laundering 
issues surrounding Mr D._____’s banking relations with your institution. In particu-
lar, I kindly ask you to pay attention to the following questions: […] How did Dr. 
B._____ in his function as the only board member with sole signatory power jus-
tify the establishment of the Swiss company I2._____AG and its business purpo-
se?”; 

j) In den E-Mails vom 18. Dezember 2007, 16:12 Uhr (Beilage 17) an 
E5._____ (I6._____) mit cc an den Kläger, G1._____ (C._____), 
E3._____ (I._____), E4._____ (I._____), E._____ (I._____), E9._____ 
(I5._____) und vom 18. Dezember 2007, 17:06 Uhr (Beilage 18) an 
G4._____ (C._____), G3._____ (C._____), G2._____ (C._____), 
E13._____ (I5._____), E11._____ (I5._____), insbesondere mit den 
Aussagen: 

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(i) „D._____ established with the active support of Dr. B._____ and his law firm 
C._____ an elaborate fraud/embezzlement scheme consisting of up to ten com-
panies in different jurisdiction (in particular in K._____, Switzerland and on the 
T._____).”; 

(ii) „In case of your client D._____’s I2._____AG you will be shown that Dr. B._____ 
has been a long time aware of the fact that this company was incorporated for the 
sole purpose of committing illegal actions against D._____’s employer I2._____  
… (N1._____).”; 

(iii) „Dr. B._____ as a specialist for … issues [aus Staat K._____] is fully aware of 
these kind of dangers as well. In the case of I2._____AG/D._____, however, he 
and his Swiss law firm have supported/facilitated such illegal actions.”; 

(iv) „In addition, documents will be sent to you which show that Dr. B._____, with 
whom many Swiss banks have a longstanding business relationship, is not com-
mitted to the truth and any professional compliance standards.”; 

k) In den E-Mails vom 12. Januar 2008, 18:43 Uhr (Beilage 19) an 
E14._____ (I1._____), E15._____ (I1._____), E16._____ (I1._____) mit 
cc an den Kläger, D._____, E13._____ (I5._____), E9._____ (I5._____), 
E._____ (I._____), E1._____ (I._____), E2._____ (I._____), E3._____ 
(I._____) und vom 13. Januar 2008, 13:25 Uhr (Beilage 20) an 
G._____ (C._____), G1._____ (C._____), G2._____ (C._____) mit cc 
an den Kläger und G4._____ (C._____), insbesondere mit den Aussa-
gen: 

(i) „However, in this case the main focus has to be Dr. B._____ and his law firm 
C._____. Being such a specialist for … legal issues [aus K._____], there is no 
way that Dr. B._____ did not notice in all these years that D._____ was a full-time 
employee of the … [aus Staat N._____] I2._____ Group. However, if he was a-
ware he and his law firm C._____ are actively involved in this 
fraud/embezzlement/moneylaundering scheme.”; 

(ii) „The whole negotiation between I1._____ and the Swiss company I2._____AG 
was based on en elaborate fraud-scheme – pure and simple. […], respectively 
D._____ and Dr. B._____ used us to successfully position itself/themselves as 
the project manager for the Project. Therefore, I2._____AG and its management 
– including Dr. B._____ – also committed fraud in O._____ [Stadt ausserhalb der 
Schweiz].”; 

l) In der E-Mail vom 23. Januar 2008, 19:47 Uhr (Beilage 21) an 
E9._____ (I5._____) mit cc an den Kläger, E13._____ (I5._____), 
E11._____ (I5._____), E12._____ (I5._____), G4._____ (C._____) und 
G1._____ (C._____), insbesondere mit der Aussage: 

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(i) „[…]; zweitens, Sie sollten dadurch erkennen (wenn Sie es noch nicht bereits seit 
längerem erkannt haben), dass Dr. B._____ es mit der Wahrheit und der anwaltli-
chen Berufsethik nicht so ernst nimmt.”; 

m) In der E-Mail vom 8. Mai 2008, 12:27 Uhr (Beilage 22) an E17._____ 
(I7._____) mit cc an den Kläger, G1._____ (C._____), G._____ 
(C._____), G4._____ (C._____), E5._____ (I6._____), die Kontrollstelle 
für die Bekämpfung der Geldwäscherei, die Selbstregulierungsorganisa-
tion des Schweizerischen Anwaltsverbandes (SRO SAV), insbesondere 
mit den Aussagen: 

(i) „Dr. B._____ ist in der Funktion als einziger Verwaltungsrat einer Schweizer Akti-
engesellschaft, welche von einem … Staatsbürger [aus Staat K._____] kontrolliert 
wird, in illegale Handlungen verwickelt.”; 

(ii) „In vorliegendem Fall handle ich als eine Person, die durch das widerrechtliche 
Verhalten von Dr. B._____ selbst in ihrem Vermögen geschädigt wurde.”; 

n) In den E-Mails vom 26. Mai 2008, 15:55 Uhr (Beilage 23) an den Klä-
ger mit cc an G1._____ (C._____), G._____ (C._____), G4._____ 
(C._____), E9._____ (I5._____), E13._____ (I5._____), E17._____ 
(I7._____), E5._____ (I6._____), E6._____ (I3._____), das Sekretariat 
I3._____, die Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei, 
E._____ (I._____), E1._____ (I._____), E2._____ (I._____), E4._____ 
(I._____), E3._____ (I._____), F._____ (Eidg. Finanzverwaltung EFV) 
und vom 26. Mai 2008, 16:26 Uhr (Beilage 24) an die Kontrollstelle für 
die Bekämpfung der Geldwäscherei, F._____ (EFV), E6._____ 
(I3._____), das Sekretariat I3._____, die SRO SAV mit cc an E17._____ 
(I7._____), E5._____ (I6._____), den Kläger, G1._____ (C._____), 
G._____ (C._____), G4._____ (C._____), E9._____ (I5._____), 
E13._____ (I5._____), E4._____ (I._____), beide E-Mails jeweils mit der 
Anlage „Schreiben B._____ 26 Mai 08.pdf“ (Beilage 25), insbesondere 
mit den Aussagen in der Anlage: 

(i) „Bekanntlich wurde ich neben weiteren Personen und Unternehmen mittels der 
von Ihnen gegründeten und vertretenen I2._____AG durch Betrug finanziell ge-
schädigt.”; 

(ii) „Sie und Ihre Kanzlei haben eine illegale Konkurrenzstruktur aufgebaut, welche 
es D._____ ermöglichte, seinen langjährigen … Arbeitgeber [aus N._____] im 
Vermögen zu schädigen (insbesondere Veruntreuung und Betrug) sowie den Ge-
sellschaftsnamen “I2._____ ” zu usurpieren (unlauterer Wettbewerb).”; 

(iii) „Sie unterstützen D._____’s illegale Handlungen nicht nur als Mitglied des … An-
waltsverbands (I3._____), sondern auch und insbesondere in Ihrer Funktion als 
einziger Verwaltungsrat der I2._____ AG.”; 

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o) In der E-Mail vom 5. Juni 2008, 13:10 Uhr (Beilage 26) an den Kläger 
mit cc an E5._____ (I6._____), E17._____ (I7._____), G1._____ 
(C._____), G4._____ (C._____), G._____ (C._____), insbesondere mit 
den Aussagen:  

(i) „Wenn Sie und Ihre Kanzlei seit Jahren für Ihre … Klienten [aus K._____] und 
Kunden von Schweizer Banken Strukturen (onshore und offshore, etc) errichten, 
um – unter anderem oder insbesondere – Gelder am … Fiskus [aus K._____] 
vorbei und unter Verletzung der Kapitalexportbestimmungen der K._____ in die 
Schweiz zu transferieren, ist mir das egal. Das geht mich nichts an! Mir ist auch 
egal, wenn zwischen Ihnen und den Schweizer Banken diesbezüglich eine florie-
rende Symbiose entstanden ist. […]. Nicht egal ist mir aber, wenn ich von einem 
kriminellen … [Person aus K._____], der über eine langjährige Geschäftsbezie-
hung zur I6._____ verfügt(e), mit Hilfe einer Schweizer Aktiengesellschaft und ei-
nem ... Anwalt und seiner Kanzlei durch Betrug finanziell geschädigt werde!”; 

p) In der E-Mail vom 9. Juni 2008, 17:41 Uhr (Beilage 27) an E6._____ 
(I3._____) mit cc an E18._____ (I3._____), E19._____ (I3._____), den 
Kläger, G1._____ (C._____) mit der Anlage „Brief_I3.______ 
15Mai_2007_ DrB._____.pdf“ (Beilage 28), insbesondere mit der Aus-
sage in der Anlage:  

(i) „Im Gegenteil, gewisse Handlungen bzw. Unterlassungen von Dr. B._____ deu-
ten vielmehr darauf hin, dass er seinen Klienten und Direktor bei dessen illegalen 
Handlungen – zumindest passiv – gewähren liess bzw. lässt. Nach meiner Ein-
schätzung sprechen jedoch bestimmte Tatsachen auch für eine aktive Unterstüt-
zung bei den strafbaren Handlungen.”; 

q) In der E-Mail vom 12. Juni 2008, 11:20 Uhr (Beilage 29) an E5._____ 
(I6._____), E17._____ (I7._____) mit cc an F1._____ (EBK), F2._____ 
(EBK), den Kläger, G1._____ (C._____), G._____ (C._____), G4._____ 
(C._____), E6._____ (I3._____), E19._____ (I3._____), E18._____ 
(I3._____), insbesondere mit den Aussagen: 

(i) „Vorliegend informiere ich Sie über diese Diskussionen, da erster Banker am En-
de des Gesprächs sagte, dass man an Dr. B._____ “nicht herankomme” und dass 
dieser “gedeckt” werde und “gute Freunde” bei den Banken habe.”; 

(ii) „[…], dass ich nur in Bezug auf Geschehnisse rund um die Schweizer Aktienge-
sellschaft I2._____ AG, Dr. B._____ und seiner ... Rechtsanwaltskanzlei C._____ 
[…] vorwerfe, unter Umständen selbst in kriminellen Handlungen involviert zu sein 
oder solche (aktiv oder durch Unterlassung) zu unterstützen.”; 

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r) In der E-Mail vom 13. Juni 2008, 11:01 Uhr (Beilage 30) an E13._____ 
(I5._____), E12._____ (I5._____), E11._____ (I5._____), E9._____ 
(I5._____) mit cc an F3._____ (Schweizer Treuhand-Kammer), 
F2._____ (EBK), F1._____ (EBK), die Kontrollstelle Geldwäscherei, ins-
besondere mit der Aussage:  

(i) „Seit März 2007 habe ich Sie mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass die 
I2._____ AG und ihr … Alleinaktionär [aus K._____] und im ... Handelsregister 
eingetragene Direktor, D._____, aktiv in umfangreiche illegale Handlungen verwi-
ckelt seien. Dabei habe ich Sie auch mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass 
der einzige Verwaltungsrat der I2._____ AG, Dr. B._____, unter Umständen diese 
Handlungen aktiv unterstützt bzw. deckt.”; 

s) In der E-Mail vom 18. Juni 2008, 12:20 Uhr (Beilage 31) an E6._____ 
(I3._____), E19._____ (I3._____), E7._____ (I3._____) mit cc an 
E18._____ (I3._____), den Kläger, G1._____ (C._____), G._____ 
(C._____), G4._____ (C._____), insbesondere mit den Aussagen:  

(i) „Sie werden dann erkennen, dass Dr. B._____ und seine Kanzlei C._____ aktiv in 
umfangreiche illegale Handlungen involviert sind.”; 

(ii) „Für den Fall, dass Dr. B._____ in einem wohl unumgänglichen künftigen Straf-
verfahren behauptet, dass er von den illegalen Handlungen seines langjährigen 
… Klienten D._____ [aus K._____] nichts wusste, möchte ich darauf hinweisen, 
dass er spätestens seit mindestens 16 Monaten davon Bescheid weiss und den-
noch im Verwaltungsrat dieser Gesellschaft weiterhin Einsitz nahm. Mit dieser 
Handlung hat er aber auch illegale Handlungen in K._____ unterstützt und ge-
deckt, […]. In K._____ verliess sich Dr. B._____ auf die fiktive Wohnsitzregistrie-
rung seines Klienten und die Bezahlung von Schmiergeldern als prozessuale Ab-
wehrstrategie.”; 

t) In der E-Mail vom 24. Juni 2008, 13:50 Uhr (Beilage 32) an F1._____ 
(EBK), F2._____ (EBK) mit cc an E17._____ (I7._____), E5._____ 
(I6._____), E6._____ (I3._____), E19._____ (I3._____), E18._____ 
(I3._____), den Kläger, insbesondere mit den Aussagen:  

(i) „Wie sein … Klient D._____ [aus K._____], ist heute auch der ... Rechtsanwalt Dr. 
B._____ nicht bereit, seine Verantwortung zu übernehmen – vielmehr unterstützt 
er mit seiner Einsitznahme im Verwaltungsrat der I2._____ AG weiterhin die 
strafbaren Handlungen seines Klienten.”; 

(ii) „[…] bereits mit ausführlichem Schreiben vom 15. Mai 2007 auf die Involvierung 
von Dr. B._____ in illegale Handlungen hingewiesen […].”; 

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u) In der E-Mail vom 24. Juni 2008, 15:46 Uhr (Beilage 33) an den Klä-
ger, G1._____ (C._____), die Kontrollstelle Geldwäscherei, G4._____ 
(C._____), E13._____ (I5._____), E9._____ (I5._____), E3._____ 
(I._____), E._____ (I._____), E2._____ (I._____), E17._____ 
(I7._____), E5._____ (I6._____), E19._____ (I3._____), E6._____ 
(I3._____), E18._____ (I3._____), F1._____ (EBK), F2._____ (EBK), 
insbesondere mit den Aussagen:  

(i) „Anlass zu diesem kurzen von mir initiierten Telefongespräch war, dass ich Herrn 
E6._____ sowie die Präsidentin des Standesgerichts in einem längeren Schrei-
ben vom 15. Mai 2007 (Kopie an Dr. B._____) auf die Involvierung von Dr. 
B._____ in illegale Handlungen hingewiesen habe.“; 

(ii) „Ich ging davon aus, dass es den I3._____ interessiert, wenn ein Mitglied in ille-
gale Handlungen eines Klienten verwickelt ist und diese unterstützt, […].“; 

(iii) „[…], dass das verantwortungslose Verhalten von Dr. B._____ nicht nur gefährlich 
für seinen langjährigen Klienten ist […], sondern auch – und insbesondere – für 
eine ausländische Rechtsanwaltskanzlei im Allgemeinen und für einzelne auslän-
dische Berufskollegen im Besonderen, die durch das grobfahrlässige und/oder 
vorsätzliche Verhalten von Dr. B._____ in eine gefährliche Situation gebracht 
worden sind.”; 

v) In den E-Mails vom 3. Juli 2008, 21:11 Uhr (Beilage 34) und vom 9. 
Juli 2008, 09:36 Uhr (Beilage 35) jeweils an den Governor H._____ mit 
cc an […@...], […@...], […@...], den Kläger, D._____, E5._____ 
(I6._____), E20._____ (I6._____), E17._____ (I7._____), E21._____ 
(I7._____), die Kontrollstelle Geldwäscherei, F1._____ (EBK), F2._____ 
(EBK), E._____ (I._____), E1._____ (I._____), E2._____ (I._____), 
E3._____ (I._____) und vom 9. Juli 2008, 14:40 Uhr (Beilage 36) an 
E22._____ (I8._____) mit cc an E23._____ (I8._____), E24._____ 
(I8._____), E17._____ (I7._____), E5._____ (I6._____), den Kläger, je-
weils bei allen E-Mails mit der Anlage „Letter Governor H._____ 
H1._____ 3 July 2008.pdf“ (Beilage 37), insbesondere mit den Aussa-
gen in der Anlage:  

(i) „In his illegal actions, D._____ was actively supported since 2003 by the Swiss 
lawyer Dr. B._____ and his law firm C._____ (see www…..ch), […].”; 

(ii) „The Swiss lawyer Dr. B._____ can be qualified as the mastermind behind 
D._____’s illegal Swiss-… company [K._____] structure which fraudulently parti-
cipated in a public tender procedure organized by the H2._____ Administration of 
H1._____.”; 

(iii) „Because of Dr. B._____’s and his law firm’s active involvement in D._____’s and 
I2._____ AG’s numerous illegal actions, we informed the persons responsible for 
compliance with I7._____ and I6._____ AG in L._____, kindly asking them to re-

- 11 - 

view all past and present business relationships of their financial institutions with 
Dr. B._____ and his law firm.”; 

(iv) „We believe that the … [K._____] authorities should be involved by your 
H2._____ Administration recommending to opening a formal criminal investigation 
against […], against Dr. B._____ and […].”; 

w) In der E-Mail vom 9. Juli 2008, 14:40 Uhr (Beilage 36) an E22._____ 
(I8._____) mit cc an E23._____ (I8._____), E24._____ (I8._____), 
E17._____ (I7._____), E5._____ (I6._____), den Kläger, insbesondere 
mit der Aussage:  

(i) „For this, I forward to you our recent letter to the … [K._____] authorities, in parti-
cular to Governor H._____ of the H1._____ H2._____ of 3 July 2008 as his admi-
nistration became a victim of this Swiss-… [K._____] fraud scheme established 
by Dr. B._____.”; 

(ii) „It is just because of our case “I2._____ AG” and Dr. B._____’s involvement in its 
illegal actions and the way he is associating with these illegal actions, as well as 
“other” circumstances, that everything he is involved with “does not feel right”. 
Therefore, it will be in the interest of all – public authorities, banks, auditors – to 
review everything he is involved with.”; 

x) In der E-Mail vom 10. Juli 2008, 21:31 Uhr (Beilage 38) an den Kläger 
mit cc an G5._____ (C._____), G6._____ (C._____), G7._____ 
(C._____), G8._____ (C._____), G2._____ (C._____), G9._____ 
(C._____), insbesondere mit den Aussagen:  

(i) „Hinter dem Rücken von ehrlichen und erfolgreichen Geschäftsleuten illegale Ge-
sellschaftskonstrukte errichten (weil Sie den Hals von VR-Mandaten nicht voll ge-
nug bekommen; […]), seinen langjährigen Klienten verraten, durch eigene Unfä-
higkeit ausländische Berufskollegen in den Dreck reiten, unseriöse Geschäfte im 
Verborgenen machen – schön gedeckt durch das Bank- und Anwaltsgeheimnis, 
das können Sie, aber ein Telefon entgegennehmen, dazu trauen Sie sich nicht.”; 

(ii) „Wissen Ihre Angestellten eigentlich mit wem sie es da zu tun haben? Haben sie 
noch nicht durch die gutbürgerliche Fassade des Dr. B._____ hindurchgeblickt? 
Erkennen Ihre angestellten Anwälte nicht, was für Geschäfte Sie (auch noch) ma-
chen? Warum Sie soviele VR-Mandate haben?”; 

(iii) „Nahezu jeder Banker im … [K._____] Business weiss, was Ihre “Spezialitäten” 
und “Qualitäten” sind, und kann von Ihnen interessante Geschichten erzählen. 
Oder züchten Sie die nächste Generation von “Spezialisten” heran?”; 

(iv) „[…], denn wie länger Sie in dieser Struktur I2._____ AG / … I2._____ AG drinsit-
zen und diese von Ihrer Kanzlei aktiv unterstützt wird (inklusive Domizilgewäh-
rung), desto tiefer “sinken” sie in den Straftatbestand der Geldwäscherei hinein.”; 

- 12 - 

y) In der E-Mail vom 14. Juli 2008, 09:46 Uhr (Beilage 39) an den Kläger 
mit cc an E6._____ (I3._____), E19._____ (I3._____), E7._____ 
(I3._____), insbesondere mit der Aussage:  

(i) „Die Delikte, in welche die I2._____ AG und ihre Organe (D._____, Dr. B._____ & 
Revisionsstelle, d.h. insb. E9._____) aber auch Ihre Kanzlei C._____ verwickelt 
sind, fallen gemäss Auskunft des stellvertretenden Staatsanwalts auch in die Zu-
ständigkeit der ... Staatsanwaltschaft.”; 

z) In der E-Mail vom 15. Juli 2008, 19:51 Uhr (Beilage 40) an den Kläger 
mit cc an G1._____ (C._____), G._____ (C._____), E9._____ 
(I5._____), E13._____ (I5._____), insbesondere mit der Aussage:  

(i) „Wenn das korrekt ist, sind Sie ein richtiger “Schlingel” bzw. noch schlimmer als 
ich gedacht habe. Helfen kriminellen … [Personen aus K._____] andere zu betrü-
gen, und selbst profitieren Sie davon im Übermass.”; 

aa) Mit der Verbreitung des Entwurfs der Strafanzeige als Anlage (Beilage 
41) in der E-Mail vom 22. Juli 2008, 21:59 Uhr (Beilage 42) an den 
Kläger, G1._____ (C._____), G._____ (C._____), E13._____ 
(I5._____), E9._____ (I5._____), E11._____ (I5._____), E12._____ 
(I5._____), insbesondere mit den Anträgen auf Seite 2 und den folgen-
den Aussagen in der Anlage:  

(i) „Es besteht der dringende Verdacht, dass Dr. B._____ aufgrund seiner Funktion 
als einziger Verwaltungsrat der I2._____ AG und für deren Geschäftsführung 
Verantwortlicher sich der Gehilfenschaft oder gar Mittäterschaft zu strafbaren 
Handlungen schuldig gemacht hat.“; 

(ii) „Die Handlungen und Unterlassungen des Dr. B._____ wie auch der Revisions-
stelle I5._____ AG (bzw. deren Organe: Geschäftsleitung und Verwaltungsrat) 
könne auch den Straftatbestand der Geldwäscherei erfüllen.“; 

(iii) „Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass Dr. B._____ vorliegend Gehilfe oder 
gar Mittäter strafbarer Handlungen ist (z.B. Betrug, Veruntreuung, unlauterer 
Wettbewerb, Geldwäscherei, Bestechung fremder Amtsträger).“; 

(iv) „Dr. B._____ nimmt seine zwingenden und unübertragbaren Pflichten als einziger 
Verwaltungsrat offensichtlich nicht wahr.“; 

(v) „Dr. B._____ unterstützt somit D._____ aktiv in dessen strafbaren Handlungen. Er 
qualifiziert sich als Mittäter dieser strafbaren Handlungen oder zumindest macht 
er sich der Gehilfenschaft nach Art. 26 StGB in Verbindung mit den obgenannten 
Straftatbeständen (insbesondere Betrug, Veruntreuung und unlauterer Wettbe-
werb sowie Geldwäscherei) strafbar.“; 

- 13 - 

(vi) „Auf die Handlungen des Dr. B._____ und seiner Kanzlei C._____ könnte auch 
der Straftatbestand der Geldwäscherei zur Anwendung kommen. Sowohl heute 
als auch bereits früher bestanden genügend Anhaltspunkte für Dr. B._____, dass 
er zumindest annehmen musste bzw. muss, dass die unter der Verfügungsgewalt 
von D._____ stehenden Vermögenswerte aus einem Verbrechen herrühren könn-
ten […].“; 

(vii) „In seinem Schreiben vom 30. November 2006 droht mir Dr. B._____ mit einer 
unbegründeten Strafanzeige wegen Verletzung des Anwaltsgeheimnisses […]; er 
weiss, dass ich für D._____ und seine I2._____ AG nicht als Rechtsanwalt tätig 
war. Dr. B._____ nimmt aufgrund seiner Funktion als einziger Verwaltungsrat der 
I2._____ AG selbst Parteistellung ein. Sein Verhalten erfüllt den Straftatbestand 
der Nötigung.“; 

(viii) „Der Fall I2._____ AG zeigt zudem deutlich auf, wie Dr. B._____ – der immerhin 
auch als registrierter Finanzintermediär agiert – und seine Geschäftspartner (z.B. 
I5._____ AG) ohne zögern eine illegale Parallelstruktur eines … [K._____] Krimi-
nellen aktiv unterstützen.“; 

bb) In der E-Mail vom 13. August 2008, 12:30 Uhr  (Beilage 43) an 
E6._____ (I3._____) mit cc an E7._____ (I3._____), E18._____ 
(I3._____), den Kläger, G1._____ (C._____), insbesondere mit den 
Aussagen:  

(i) „Es geht dabei auch darum, dass Dr. B._____ als einziger Verwaltungsrat der 
I2._____ AG der Staatsanwaltschaft erklären soll, warum er an seinem Verwal-
tungsratsmandat bis heute festhält und somit den Aktionär/Direktor dieser Gesell-
schaft aktiv in dessen illegalen Handlungen unterstützt.”; 

(ii) „Ich möchte jedoch versuchen, eine europaweite Untersuchung gegen Dr. 
B._____ und dessen Kanzlei wegen möglicher organisierter und planmässiger 
Geldwäscherei auszulösen […].”; 

(iii) „Mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 2’418’000 im Jahr 2006 verdient Ihr 
... Kollege Dr. B._____ zwar sehr gut (Dr. B._____ sollte eigentlich bei der nächs-
ten Auflistung der bestverdienenden Schweizer Anwälte in der Bilanz mit dabei 
ist!), doch lässt sein versteuertes Vermögen bzw. seine steuerliche Ausscheidung 
bei der kantonalen Vermögenssteuer nicht auf das Eigentum an der Luxusliegen-
schaft schliessen.”; 

cc) In der E-Mail vom 21. August 2008, 13:31 Uhr (Beilage 44) an den 
Kläger mit cc an G1._____ (C._____), E17._____ (I7._____), 
E21._____ (I7._____), E5._____ (I6._____), E20._____ (I6._____), 
F1._____ (EBK), die Kontrollstelle Geldwäscherei, F4._____ (EFV), 
E25._____ […@...], E26._____ […r@...], […@...], [L._____@...], 
[…@...], insbesondere mit den Aussagen:  

- 14 - 

(i) „Darin wurde unter anderem aufgezeigt, dass Sie und Ihre Anwaltskanzlei 
C._____ (www…ch) diverse illegale Handlungen dieser Schweizer Aktiengesell-
schaft und des dahinter stehenden … Aktionärs D._____ [aus K._____] seit meh-
reren Jahren unterstützen. Sie sind insbesondere der geistige Vater einer illega-
len Parallelstruktur, welche Sie als einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift 
kontrollieren […]. Im Vordergrund stehen dabei Betrug und Veruntreuung gegen-
über dem langjährigen … Arbeitgeber [aus N._____] von D._____ […] sowie da-
mit verbundene mögliche Aspekte von Geldwäscherei; umfangreiche betrügeri-
sche Handlungen gegenüber der K._____ […], systematischer Steuerbetrug und 
Steuerhinterziehung, Verletzung … Kapitalexportbestimmungen [aus K._____] 
sowie Betrug gegen meine Person und andere Geschäftspartner der I2._____ 
AG.”; 

(ii) „Zudem müssen auch andere von Ihnen vertretene Strukturen analysiert werden, 
um zu erkennen, ob (i) nicht D._____ dahinter steht; (ii) ob es sich bei den illega-
len Handlungen im Umfeld der I2._____ AG um einen Einzelfall handelt, oder ob 
(iii) die Unterstützung illegaler Handlungen ein fester Bestandteil Ihres (umfang-
reichen) Dienstleistungsangebotes ist.”; 

(iii) „Gemäss der rechtskräftigen Steuerveranlagung für die Kantons- und Gemeinde-
steuern erzielten Sie und Ihre Ehefrau J._____ (nicht erwerbstätig) im Jahr 2004 
ein steuerbares Einkommen von CHF 1’550’800, im Jahr 2005 ein steuerbares 
Einkommen von CHF 2’103’700 und im Jahr 2006 ein steuerbares Einkommen 
von CHF 2’418’200. Zusätzlich deklarierten Sie im Jahr 2004 ein steuerbares 
Vermögen von CHF 4’250’000 und im Jahr 2006 ein steuerbares Vermögen von 
CHF 5’431’000. […].”; 

dd) In der E-Mail vom 1. September 2008, 10:09 Uhr (Beilage 45) an 
E3._____ (I._____), E._____ (I._____), E2._____ (I._____), E1._____ 
(I._____), E4._____ (I._____), insbesondere mit der Aussage:  

(i) „I will now file criminal charges against I2._____ AG, Dr. B._____ and D._____. In 
doing this, I intend to trigger a large scale anti-money laundering investigation 
against him (he is what he is, presumably one of the leading money launderer for 
… [K._____] money coming to Switzerland). […]. If the …  [K._____] authorities 
consider that E1._____ is somehow involved in D._____’s respectively Dr. 
B._____/I2._____ AG’s illegal actions, […].”; 

ee) In der E-Mail vom 25. November 2008, 19:36 Uhr (Beilage 46) an den 
Kläger mit cc an E17._____ (I7._____), E5._____ (I6._____), F1._____ 
(EBK), F5._____ (EBK), F4._____ (EFV), G1._____ (C._____), 
G._____ (C._____), die Kontrollstelle Geldwäscherei, insbesondere mit 
der Aussage:  

- 15 - 

(i) „Mit grossem Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, dass gegen Ihre Per-
son wie auch gegen von Ihnen und Dr. G1._____ (sowie Dr. G._____) errichtete 
und mit Einzelunterschrift vertretene Strukturen in der Europäischen Union (EU) 
bereits Untersuchungen wegen Geldwäscherei seit nunmehr beinahe zwei Jahre 
laufen.”; 

ff) In der E-Mail vom 28. November 2008, 17:09 Uhr (Beilage 47) an 
E6._____ (I3._____), E7._____ (I3._____) mit cc an E18._____ 
(I3._____), E19._____ (I3._____), den Kläger, G1._____ (C._____), 
G._____ (C._____), G2._____ (C._____), G9._____ (C._____), 
G5._____ (C._____), G6._____ (C._____), G7._____ (C._____), 
G10._____ (C._____), G11._____ (C._____), G12._____ (C._____), 
insbesondere mit den Aussagen:  

(i) „In der Zwischenzeit wurde nun bei der Staatsanwaltschaft III eine Strafanzeige 
u.a. gegen Dr. B._____ wegen Betrug und Verdacht auf Geldwäscherei einge-
reicht.”; 

(ii) „[…], dass in Q._____ [Staat] seit etwa zwei Jahren bereits Untersuchungen we-
gen Geldwäscherei gegen Strukturen von Dr. B._____ und Dr. G1._____ laufen. 
Dabei handelt es sich insbesondere um die beiden von Dr. B._____ und Dr. 
G1._____ vertretenen Aktiengesellschaften I9._____ AG und I10._____ AG.”; 

(iii) „Wir müssen heute davon ausgehen, dass gewisse von Dr. B._____ und Dr. 
G1._____ vertretene Strukturen in Verbindung mit dem organisierten Verbrechen 
in Osteuropa und K._____ stehen.”; 

gg) In der E-Mail vom 3. Dezember 2008, 13:33 Uhr (Beilage 48) an 
E6._____ (I3._____), E7._____ (I3._____) mit cc an E18._____ 
(I3._____), E19._____ (I3._____), den Kläger, G1._____ (C._____), 
G._____ (C._____), G2._____ (C._____), G5._____ (C._____), 
G6._____ (C._____), G7._____ (C._____), G10._____ (C._____), 
G11._____ (C._____), G12._____ (C._____), insbesondere mit der 
Aussage:  

(i) „Seit nunmehr zwei Jahren wird in K._____ wie auch in Q._____ gegen Struktu-
ren von Dr. B._____ wegen Verdachts auf Geldwäscherei untersucht. In der 
Schweiz bemerkt(e) man wohl nichts oder will man nichts bemerken! Auch die 
angestellten Kollegen und Kolleginnen haben wohl nichts bemerkt. Zunehmend 
nehmen wir die Aussage eines Bankers in leitender Funktion deshalb ernst, dass 
“Dr. B._____ gedeckt wird".”; 

hh) In der E-Mail vom 22. Dezember 2008, 17:21 Uhr (Beilage 49) an 
E27._____ (I11._____) und E28._____ (I12._____ AG) mit cc an die 

- 16 - 

Kontrollstelle Geldwäscherei, F1._____ (EBK), F4._____ (EFV), 
E20._____ (I6._____), E21._____ (I7._____), E17._____ (I7._____),  
E29._____ (I6._____), den Kläger, G1._____ (C._____) unter anderem 
mit den Anlagen „Schreiben E27.______156a.pdf“ (Beilage 50) und 
„Schreiben E28.______156b.pdf“ (Beilage 51), insbesondere 
mit der Aussage in der E-Mail: 

(i) „Da wir aus Bankenkreisen den Hinweis erhalten haben, dass Dr. B._____ „ge-
deckt“ werde, beabsichtigen wir ausländische Bankaufsichtsbehörden sowie Stra-
funtersuchungsbehörden ebenfalls zu informieren.”; 

mit den Aussagen in den beiden relevanten Anlagen: 

(ii) „Ich erlaube mir deshalb, Sie darüber zu informieren, dass ich als geschädigte 
Partei gegen Dr. B._____ und andere Personen eine Strafanzeige bei der Staats-
anwaltschaft III, Abteilung Wirtschaftsdelikte, in Zürich eingereicht habe. Dabei 
geht es insbesondere um betrügerische Handlungen im Rahmen einer illegalen 
schweizerisch-… [aus K._____] Parallelstruktur.”; 

(iii) „Bereits zu Beginn dieser (noch) summarischen Überprüfung mussten wir fest-
stellen, dass gegen Dr. B._____ im Ausland bereits wegen Verdachts auf Geld-
wäscherei untersucht wird.“; 

(iv) „Bei unseren Abklärungen betreffend Dr. B._____ und dessen geschäftlichen Ver-
richtungen wurden wir unter anderem darauf hingewiesen, dass dieser ... Rechts-
anwalt und bei der SRO SAV SNV registrierte Finanzintermediär angeblich dafür 
bekannt sei, dass er „alles macht“. In diesem Zusammenhang wurde auch her-
vorgehoben, dass er „das dreckige ….-Geld aus K._____ holt“ und dass „der ge-
deckt wird“ und man deshalb (angeblich) „nicht an ihn ran komm".“; 

ii) In der E-Mail vom 5. Februar 2009, 14:33 Uhr (Beilage 52) an 
E30._____ (I3._____) und E7._____ (I3._____) mit cc an E18._____ 
(I3._____), den Kläger, G1._____ (C._____), G._____ (C._____), 
M1._____ (Rechtsanwalt), insbesondere mit der Aussage:  

(i) „Denn es könnte im Interesse des I3._____ sein, zu erfahren, dass Dr. B._____ in 
einem offiziellen Bericht eines EU-Mitgliedstaates explizit als Verdächtiger bzw. 
Angeschuldigter aufgeführt ist.”; 

jj) In der E-Mail vom 5. Februar 2009, 17:40 Uhr (Beilage 53) an 
M1._____ mit cc an E30._____ (I3._____), E7._____ (I3._____), 
E18._____ (I3._____), den Kläger, G1._____ (C._____), G._____ 
(C._____), und vom 22. Februar 2009, 22.59 Uhr (Beilage 53A) an 
E29._____ (I6._____), E5._____ (I6._____), E21._____ (I7._____), 
E17._____ (I7._____) mit cc anM1._____, den Kläger, G1._____, 

- 17 - 

C._____, E30._____ (I3._____) und E7._____ (I3._____) insbesondere 
mit den Aussagen:  

(i) „Unter Würdigung der Dr. B._____ vorgeworfenen Involvierung in illegale Hand-
lungen im Zusammenhang mit I2._____ AG und der Tatsache, dass Dr. B._____ 
und einige von ihm mit Einzelunterschrift vertretene Schweizer Gesellschaften be-
reits im Ausland in Untersuchung wegen Verdachts auf Geldwäscherei involviert 
sind, möchte ich mir erlauben, Ihnen von einem Banker in O._____ gemachten 
Aussagen zu Dr. B._____ und dessen Geschäften zukommen zu lassen.”; 

(ii) „Warum fragst du? Hat er dich gefickt? Da bist Du nicht der Erste!“ [Lachen] [Be-
merkung: Ich haben in P._____ [Stadt ausserhalb der Schweiz] einen Schweizer 
Vermögensverwalter entdeckt, der auch schon von Dr. B._____ „gefickt“ wurde. 
Mit einer „U._____-Struktur“!]“; 

(iii) „An den kommst Du nicht ran, der wird gedeckt.“; 

(iv) „Der holt das dreckige …-Geld [aus K._____] in die Schweiz.“; 

(v) „Aber Achtung, der hat so richtige …-Schweine [aus K._____] als Klienten.“; 

(vi) „Früher hat er viel mit [X Bank] gemacht, aber [den] Tussis in der Compliance ist 
es wohl im Höschen zu heiss geworden.“; 

(vii) „Das weiss doch ich nicht, ob der immer weiss, was er macht. Der ist aber sicher 
eine geldgeile ***** und fragt nicht. Aber so dämlich kann man ja nicht sein. Du 
musst aber wissen, die … [Personen aus K._____], das sind Schweine. Die …s 
[Frauenname] kannst Du wenigstens toll ficken [lachen], aber die …s [Männer-
name] sind richtige Manipulatorenschweine. Und bei B._____ hat es ganz gefähr-
liche Typen.“; 

(viii) „Selbst der mit Dr. B._____ befreundete ehemalige Head of … [aus K._____] 
Desk der I7._____, E27._____, teilte mir in den Räumlichkeiten von I11._____ 
mit, dass da „schon einmal etwas war mit B._____ und wohl einer gehen musste“ 
(er sagte dies in Gegenwart von einem mit mir befreundeten Rechtsanwalt, mit 
dem ich bei C1._____ gearbeitet habe.). Fragen Sie Ihren Klienten, weshalb (so-
gar) bei der I7._____ einer wegen ihm gehen musste?“; 

(ix) „[…], bin ich doch der Meinung, dass ein Compliance-Review sämtlicher Ge-
schäftsbeziehungen mit Dr. B._____ sich im öffentlichen Interesse und zum 
Schutz der Integrität des Schweizer Finanzplatzes aufdrängt.“. 

kk) In der E-Mail vom 22. Februar 2009, 22.59 Uhr (Beilage 53A) und der 
Verbreitung der Ergänzung zur Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft 
vom 16. Januar 2009 als Anlage (Beilage 53B) an E29._____ 
(I6._____), E5._____ (I6._____), E21._____ (I7._____), E17._____ 
(I7._____) mit cc an M1._____, den Kläger, G1._____, C._____, 
E30._____ (I3._____) und E7._____ (I3._____) insbesondere mit den 
Aussagen: 

- 18 - 

(i) „Denn bekanntlich ist Dr. B._____ ein Rechtsanwalt, „der alles macht“; 

(ii) „Es gibt jedoch sehr wohl Schweizer Banken, die mit Dr. B._____ und seiner 
Kanzlei explizit eine Zusammenarbeit ablehnen“. 

ll) In der E-Mail vom 24. Februar 2009, 11:44 Uhr an M2._____ mit cc an 
den Kläger, E30._____ (I3._____), E21._____ (I7._____), E17._____ 
(I7._____), E29._____ (I6._____), E5._____ (I6._____), E31._____ 
(I13._____), M1._____ (Beilage 53C) insbesondere mit den Aussagen: 

(i) „Tatbestände des Steuerbetrugs und der Steuerhinterziehung könnten sich bei 
nicht wenigen der B._____’schen (Wurstel)Strukturen unter Umständen nur als 
„zusätzliches Beigemüse“ erweisen.“ 

mm) In der E-Mail vom 3. März 2009, 17.18 Uhr an E17._____ (I7._____) 
mit cc an E21._____ (I7._____), E5._____ (I6._____), E29._____ 
(I6._____), den Kläger, M2._____, M1._____, Staatsanwalt M3._____ 
(Beilage 53D) unter anderem mit den Anlagen „Schreiben an I7._____ 
3.3.09.pdf“ (Beilage 53E) insbesondere mit den Aussagen: 

(i) „Es gibt klare Anzeichen, dass dieser langjährige Geschäftspartner der I7._____ 
deren Compliance manipulieren könnte.“  

(ii) „Wie schon mehrfach hervorgehoben, wurde uns von Seiten von Bankern mitge-
teilt, dass man an Dr. B._____ angeblich nicht rankomme, da dieser gedeckt 
werde.“ 

(iii) „Dr. B._____ versucht(e) mit der erhöhten Glaubwürdigkeit von M2._____ und mit 
Hilfe unwahrer Behauptungen unlauter Ihre Compliance zu manipulieren bzw. zu 
seinen Gunsten zu beeinflussen.“  

nn) In der E-Mail vom 9. März 2009, 16.38 Uhr an Staatsanwalt M3._____ 
mit cc an E17._____ (I7._____), E21._____ (I7._____), den Kläger, 
M2._____, M1._____, (Beilage 53F) und mit der weitergeleiteten E-Mail 
vom 9. März 2009, 10.46 Uhr an Ms. E32._____ und Ms. E33._____ 
von der I14._____ mit cc an E17._____ (I7._____), E21._____ 
(I7._____), E34._____ (I7._____) und E35._____ (I7._____) insbeson-
dere mit den Aussagen: 

(i) „Da Dr. B._____ nicht nur Strukturen kontrolliert, welche einen Bezug zur USA 
und der Europäischen Union haben, sondern es auch Anzeichen für eine Nähe zu 
„organisierten Verbrechensstrukturen aus Osteuropa“ gibt (so verfügt z.B. die 
Gruppe von Personen im „I15._____ Fall“ über einen direkten Bezug zum … 
Ponzi Schema der 1990er Jahre in K._____ und zu …-… Betrugsstrukturen, ge-
gen welche bereits in R._____ ermittelt wurde und gegen Beteiligte mit internatio-

- 19 - 

nalem Haftbefehl gefahndet wird), gehen wir davon aus, dass die ausländischen 
Behörden sich für unser Anliegen interessieren.“ 

oo) In der E-Mail vom 13. März 2009, 18.11 Uhr an den Kläger mit cc an RA 
G._____ (C._____), RA G2._____ (C._____), RA G1._____ (C._____), 
G5._____ (C._____), RA G9._____ (C._____), G11._____ (C._____), 
G12._____ (C._____), G10._____ (C._____), G13._____ (C._____) und 
G14._____ (C._____) (Beilage 53G)  

(i) „Natürlich ist es einfacher, für Geld illegale Handlungen "im Dunkeln" für … [Per-
sonen aus K._____] zu begehen oder zu unterstützen, doch manchmal muss 
auch ein ... Rechtsanwalt wie Sie lernen, zu seinen Taten zu stehen und Verant-
wortung zu übernehmen“. 

(ii) „Aufgrund Ihres kleinbürgerlichen Herkommens und Ihrer Persönlichkeit können 
wir heute gut nachvollziehen, dass Sie einmal „gewonnenes“ bzw. „ergaunertes“ 
Geld nicht wieder „weggeben“ wollen“. 

(iii) „Selbst die Herren Dr. G._____ und Dr. G2._____ äusserten sich angeblich mehr-
fach verwundert über die Höhe Ihres Einkommens gegenüber Berufskollegen. Wir 
schliessen daraus, dass Ihr Einkommen, wie angenommen, sich nicht nur aus 
Einkommen aus „Rechtsberatung“ der Kanzlei C._____ zusammensetzt, sondern 
zu grossen Teilen auch aus Kommissionen von den Banken, d.h. Retrozessionen 
von bis zu 50% aller bei den Banken generierten Kommissionen und/oder sog. 
Finders Fee von etwa zwischen 0.2 bis 0.8% der verschobenen Gelder (und/oder 
für besondere Dienstleistungen)“. 

pp) In der E-Mail vom 9. März 2009, 21.27 Uhr an Ms. E33._____ 
(I14._____) und Ms. E32._____ (I14._____) mit cc an E17._____ 
(I7._____), E21._____ (I7._____), E34._____ (I7._____) und E35._____ 
(I7._____) und Staatsanwalt M3._____ (Beilage 53H) und mit der wei-
tergeleiteten E-Mail vom 16. März 2009, 13.53 Uhr an Herrn F6._____ 
(N._____ Botschaft in der Schweiz) mit cc an Staatsanwalt M3._____ 
und mit der weitergeleiteten E-mail vom 16. März 2009, 14.09 Uhr an 
den Kläger, RA M1._____, RA M2._____ und den Unterzeichnenden:   

(i) “Dr. B._____ is not only facilitating the transfer of billions of USD out of K._____ 
and other ... countries (as well as … countries), but he is also actively supporting 
cross-border fraud and corruption (in particular, attention should be paid to trust 
structures connected to him), embezzlement, tax fraud and money-laundering”. 

(ii) “I am pleased to inform you, that the prosecutor in Zurich, Mr. M3._____ of the 
Prosecution III, finally informed me today, that he would start to investiga-
te criminal charges I filed against Dr. B._____, the Swiss company I2._____ AG 
and his ... [aus K._____] client D._____ in September 2008”. 

- 20 - 

2. Es sei dem Beklagten unter Androhung der Bestrafung nach Art. 292 StGB 
im Fall der Widerhandlung zu verbieten, wörtlich oder sinngemäss zu be-
haupten oder in irgendeiner Form die folgenden Aussagen direkt oder indi-
rekt weiterzuverbreiten (mit Ausnahme an von ihm mandatierte und zur Be-
rufsausübung in der Schweiz zugelassene Anwälte sowie an die Adresse 
von Gerichten oder der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich): 

a) Der Kläger habe kriminell gehandelt oder kriminelle Handlungen unter-
stützt, gefördert oder geduldet oder sei in kriminelle Handlungen ver-
strickt, insbesondere in gewerbsmässigen Betrug, Steuerbetrug, Steu-
erhinterziehung, Urkundenfälschung, Veruntreuung, unwahre Angaben 
gegenüber Handelsregisterbehörden, Geldwäscherei, unlauterer Wett-
bewerb sowie Bestechung fremder Amtsträger oder der Kläger sei sich 
bewusst gewesen, dass Klienten oder Gesellschaften bei denen der 
Kläger Organfunktionen wahrnimmt, kriminell gehandelt oder kriminelle 
Handlungen unterstützt, gefördert oder geduldet haben oder in kriminel-
le Handlungen verstrickt gewesen seien und davon profitiert hätten;  

b) Der Kläger habe widerrechtlich oder illegal gehandelt, widerrechtliche 
oder illegale Handlungen unterstützt, gefördert, geduldet oder gedeckt 
oder er sei in widerrechtliche oder illegale Handlungen verstrickt oder 
involviert; 

c) Der Kläger habe Gelder am … [aus K._____] Fiskus vorbei und unter 
Verletzung der Kapitalexportbestimmungen der K._____ in die Schweiz 
transferiert; 

d) Der Kläger habe für D._____ eine Struktur für den Zweck von kriminel-
len oder widerrechtlichen Handlungen (insbesondere Betrug und/oder 
Veruntreuung) aufgebaut oder D._____ im Aufbau einer solchen Struk-
tur unterstützt;  

e) Die vom Kläger oder von einem seiner Partner vertretenen Strukturen 
würden mit dem organisierten Verbrechen in Osteuropa oder K._____ in 
Verbindung stehen;  

f) Der Kläger habe den Beklagten angelogen und er nehme es mit der 
Wahrheit und der Einhaltung der anwaltlichen Berufsethik nicht so ernst; 

g) Der Kläger habe die Bezahlung von Schmiergeld aktiv unterstützt oder 
selbst Schmiergeld bezahlt oder bezahlen lassen oder die Bezahlung 
koordiniert;  

h) Der Kläger habe wörtlich oder sinngemäss gesagt, es sei in K._____ 
normal, Schmiergelder zu bezahlen und dass er eine Struktur schaffen 
würde, um solche Schmiergeldzahlungen zu verschleiern; 

- 21 - 

i) Durch die Tätigkeit des Klägers seien natürliche oder juristische Perso-
nen (insbesondere auch der Beklagte) geschädigt worden (z.B. mittels 
Gesellschaftskonstrukten im ... besetzten Teil U._____s); 

j) Geldinstitute würden die Zusammenarbeit mit dem Kläger ablehnen o-
der hätten dies in der Vergangenheit getan; 

k) An den Kläger komme man nicht heran und er werde gedeckt; 

l) Der Kläger sei Eigentümer eines Hauses in Südfrankreich;   

m) Er habe eine Strafanzeige gegen den Kläger eingereicht oder es werde 
in der Schweiz oder im Ausland ein Strafverfahren gegen den Kläger 
geführt oder sei geführt worden; 

n) Es laufe gegen den Kläger, einen Kanzleipartner von ihm oder eine von 
den vorgenannten errichtete Gesellschaft in der Europäischen Union 
oder in anderen Ländern eine Untersuchung wegen Geldwäscherei; 

o) Der Kläger hole dreckiges ...-Geld in die Schweiz, habe ...-Schweine als 
Klienten, er sei geldgeil und unter seinen Klienten habe es ganz gefähr-
liche Typen; 

p) Ein Mitarbeiter der I7._____ habe die Bank wegen dem Kläger verlas-
sen müssen;  

q) Der Kläger sei ein Anwalt, „der alles mache“; 

r) Der Kläger manipuliere die Compliance der I7._____ oder anderer Ban-
ken;  

s) Der Kläger und/oder die Rechtsanwaltskanzlei C._____ erhalte von 
Banken Zahlungen als Kommissionen, Retrozessionen, Finder Fees 
oder ähnlichem.  

3. Es sei dem Beklagten unter Androhung der Bestrafung nach Art. 292 StGB 
im Fall der Widerhandlung zu verbieten (mit Ausnahme an von ihm manda-
tierte und zur Berufsausübung in der Schweiz zugelassene Anwälte sowie 
an die Adresse von Gerichten und Strafuntersuchungsbehörden) in irgend-
einer Form, 

a) die vom Beklagten bei Behörden im In- oder Ausland, insbesondere 
auch bei der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich, gegen den Klä-
ger und Dritte eingereichte Strafanzeige (einschliesslich alle Ergänzun-
gen, Korrespondenzen im Zusammenhang mit und Entwürfen für diese 
Strafanzeige) oder andere Akten, Verfügungen oder Protokolle aus dem 
Strafverfahren weiterzugeben oder Dritten direkt oder indirekt zugäng-
lich zu machen; 

b) die Einkommenszahlen des Klägers Dritten direkt oder indirekt zugäng-
lich zu machen; 

- 22 - 

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten.“ 
 

Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 1. November 2010: 

1. In Gutheissung von Rechtsbegehren 1 wird festgestellt, dass der Beklagte 

mit folgenden Äusserungen in verschiedenen E-Mails, die er zwischen dem 

Januar 2007 und dem April 2009 zuhanden diverser Personen aus Anwalt-

schaft, aus Wirtschaft sowie an Behörden im In- und Ausland versandte, die 

Persönlichkeit des Klägers widerrechtlich verletzt hat: 

a) With fraudulent intention and with the active support of Dr. B._____ he 

created and masterminded a „body of lies and deceptions.“ 

b) (1) „Because of the active support of Dr. B._____ you were able to „trick“ 

me, I._____, I1._____ and others (and, I assume also the H1._____ 

Administration), and commit large-scale fraudulent and criminal actions – 

making us believe when we presented I2._____ AG as the future project 

manager that we dealt with a successful ... [aus K._____] entrepreneur.“ 

 (2) „And my lawyers are very pleased that we can prove that the estab-

lishment of I2._____ AG itself was part of a fraud/embezzlement (corrup-

tion?)-scheme organized by you and Dr. B._____! These criminal ac-

tions also support my case regarding my claims against you and 

I2._____ AG, it shows that Dr. B._____ and you are a (quite) successful 

team – with literally year long experience – in taking advantage of other 

person’s assets (tangible and intangible), know-how, contacts, services, 

etc. without paying.“ 

c) (1) „Whereas D._____ is aware of the fact that these funds are a result 

of his criminal actions, Dr. B._____ must have, if he was not aware of it, 

at least assumed that the funds used to set up I2._____ AG, its 

K1._____ office (i.e. its K1._____ permanent establishment) and its ... 

- 23 - 

[aus K._____] subsidiary are a result of criminal actions committed by 

D._____.“ 

 (2) „Dr. B._____ and his law firm C._____ assisted him so he could take 

advantage of the reputation of this well-established law firm and the 

Swiss finance place in L._____. The purpose of this international corpo-

rate structure is to commit not only fraud towards business partners and 

tax authorities, but also embezzlement, money-laundering, and violation 

of ... [aus K._____] capital transfer regulations.” 

d) „I2._____ AG’s only board member Dr. B._____ also supported 

D._____’s intention to pay illegal bribes. On May XX, 2006, Dr. B._____ 

told me that “paying bribes in K._____ is normal, and that he would or-

ganize an offshore structure for covering this up” (May X, 17:XX by pho-

ne).” 

e) (1) „Die Fakten- und Dokumentenlage deuten jedoch klar darauf hin, 

dass Sie und C._____ in Bezug auf die bei Ihnen domizilierte und von 

Ihnen als einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift vertretene 

I2._____ AG in strafbare Handlungen involviert sind. Dabei geht es mit 

grosser Wahrscheinlichkeit primär um gewerbsmässigen Betrug (Art. 

146 StGB), Urkundenfälschung (Art. 251 StGB), Veruntreuung (Art. 138 

StGB), unwahre Angaben gegenüber Handelsregisterbehörden (Art. 153 

StGB), Geldwäscherei (Art. 305bis StGB), unlauterer Wettbewerb (Art. 

23 UWG) sowie Bestechung fremder Amtsträger (Art. 322septies 

StGB).“ 

 (2) „[…], dass Sie und C._____ aktiv im internationalen Offshore-

Geschäft zu Gunsten Ihrer vorwiegend … [aus K._____] Klienten invol-

viert sind. In diesem Zusammenhang ist es denn auch bereits zu massi-

ven Schädigungen anderer Parteien gekommen (z.B. mittels Gesell-

schaftskonstrukten im ... besetzten Teil U._____s, u.a.); nicht wenige 

Geldinstitute lehnen zudem aufgrund der Intransparenz solcher Kon-

strukte die Zusammenarbeit mit Ihnen bzw. Ihren Klienten ab.“ 

- 24 - 

 (3) „Dass ihm [D._____] in diesem Betrugs- und Veruntreuungskonstrukt 

die von Ihnen als einziger Verwaltungsrat vertretene I2._____ AG zent-

ral unterstützte – u.a. um Geldtransfers in die Schweiz auf das Privat-

konto des Alleinaktionärs zu rechtfertigen -, ist offensichtlich.“ 

f) (1)„Ihre neue Strategie ist wohl, es auf eine Strafuntersuchung ankom-

men zu lassen, um dann Ihren Klienten fallen zu lassen. Es wird für Sie 

und Ihre Kanzlei jedoch zu spät sein, den Standpunkt einzunehmen, 

dass Sie von Herrn D._____’s Straftaten – Betrug, Veruntreuung, Ur-

kundenfälschung, falsche Angaben gegenüber den Handelsregisterbe-

hörden, Geldwäscherei, etc. – nichts wussten. Vielmehr sind Sie und Ih-

re Kanzlei ebenfalls darin aktiv involviert, insbesondere aufgrund Ihrer 

Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._____ AG und Ihrer Kanzlei 

als Domizilgeberin.” 

 (2) „Spätestens seit November 2006 wissen Sie um die strafbaren Hand-

lungen Ihres Klienten, seit Ende 2006 wissen Sie oder müssen Sie auf-

grund der Ihnen von mir zugestellten Dokumente wie auch aufgrund des 

Schreibens von I2._____ (N1._____) … annehmen, dass die von Ihnen 

als einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift vertretene Schweizer 

Gesellschaft I2._____ AG eine zentrale Rolle in einem gewerbsmässi-

gen Betrugs- und Geldwäscherei-Konstrukt spielt. Sie haben jedoch bis 

anhin alles unternommen, um diese in ihren widerrechtlichen Handlun-

gen zu unterstützen und den widerrechtlichen Zustand aufrecht zu erhal-

ten.” 

g) „Warum unterstützt er [B._____] D._____ aktiv in dessen unlauteren 

Machenschaften?” 

h) „Neben der Beteiligung an anderen strafbaren Handlungen (u.a. Betrug, 

Veruntreuung, Urkundenfälschung, Geldwäscherei) hat sich die Schwei-

zer I2._____ AG mit betrügerischen Mitteln für das Projektmanagement 

eines Infrastrukturprojektes in der K._____ positioniert […]. Diesbezüg-

lich gibt es auch klare Indizien, die auf umfangreiche Schmiergeldzah-

- 25 - 

lungen bzw. Offerierung von Schmiergeldzahlungen hinweisen. Der 

Grossteil der Handlungen wurde dabei von der I2._____ AG unter der 

Oberleitung von Dr. B._____ koordiniert. Diese Schweizer Aktiengesell-

schaft trat in der Schweiz, in S._____, in R._____ und in K._____ als 

Organisatorin des vorgenannten Projektmanagements bzw. des besag-

ten Infrastrukturprojekts auf. Dr. B._____ und einzelne Anwälte aus sei-

ner Kanzlei waren dabei aktiv involviert; Dr. B._____ hat dies auch be-

reits schriftlich zugestanden. In diesem Zusammenhang kam es zu ver-

schiedenen Betrugshandlungen gegenüber der Verwaltung des 

H1._____ H2._____, dem ehemaligen Arbeitgeber (I2._____ ) des 

Hauptaktionärs der I2._____ AG, gegenüber diversen Banken sowie ge-

genüber Geschäftspartnern in der Schweiz, in R._____, in S._____ und 

in K._____ (teilweise vollendeter Betrug/teilweise versuchter Betrug.“ 

i) „In this respect, I kindly ask you to pay attention of potential money lau-

ndering issues surrounding Mr D._____’s banking relations with your in-

stitution. In particular, I kindly ask you to pay attention to the following 

questions: […] How did Dr. B._____ in his function as the only board 

member with sole signatory power justify the establishment of the Swiss 

company I2._____ AG and its business purpose?” 

j) (1) „D._____ established with the active support of Dr. B._____ and his 

law firm C._____ an elaborate fraud/embezzlement scheme consisting 

of up to ten companies in different jurisdiction (in particular in K._____, 

Switzerland and on the T._____).” 

 (2) „In case of your client D._____’s I2._____ AG you will be shown that 

Dr. B._____ has been a long time aware of the fact that this company 

was incorporated for the sole purpose of committing illegal actions 

against D._____’s employer I2._____ … (N1._____).” 

 (3) „Dr. B._____ as a specialist for ... [aus K._____] issues is fully aware 

of these kind of dangers as well. In the case of I2._____ AG/D._____, 

- 26 - 

however, he and his Swiss law firm have supported/facilitated such ille-

gal actions.” 

 (4) „In addition, documents will be sent to you which show that Dr. 

B._____, with whom many Swiss banks have a longstanding business 

relationship, is not committed to the truth and any professional compli-

ance standards.” 

k) (1) „However, in this case the main focus has to be Dr. B._____ and his 

law firm C._____. Being such a specialist for ... [aus K._____] legal 

issues, there is no way that Dr. B._____ did not notice in all these years 

that D._____ was a full-time employee of the … [aus N._____] I2._____ 

Group. However, if he was aware he and his law firm C._____ are ac-

tively involved in this fraud/embezzlement/money-laundering scheme.” 

 (2) „The whole negotiation between I1._____ and the Swiss company 

I2._____ AG was based on en elaborate fraud-scheme – pure and simp-

le. […], respectively D._____ and Dr. B._____ used us to successfully 

position itself/themselves as the project manager for the Project. There-

fore, I2._____ AG and its management – including Dr. B._____ – also 

committed fraud in O._____.” 

l) „[…]; zweitens, Sie sollten dadurch erkennen (wenn Sie es noch nicht 

bereits seit längerem erkannt haben), dass Dr. B._____ es mit der 

Wahrheit und der anwaltlichen Berufsethik nicht so ernst nimmt.” 

m) (1) „Dr. B._____ ist in der Funktion als einziger Verwaltungsrat einer 

Schweizer Aktiengesellschaft, welche von einem … [aus K._____] 

Staatsbürger kontrolliert wird, in illegale Handlungen verwickelt.” 

 (2) „In vorliegendem Fall handle ich als eine Person, die durch das wi-

derrechtliche Verhalten von Dr. B._____ selbst in ihrem Vermögen ge-

schädigt wurde.” 

- 27 - 

n) (1) „Bekanntlich wurde ich neben weiteren Personen und Unternehmen 

mittels der von Ihnen gegründeten und vertretenen I2._____ AG durch 

Betrug finanziell geschädigt.” 

 (2) „Sie und Ihre Kanzlei haben eine illegale Konkurrenzstruktur aufge-

baut, welche es D._____ ermöglichte, seinen langjährigen ... [aus 

N._____] Arbeitgeber im Vermögen zu schädigen (insbesondere Verun-

treuung und Betrug) sowie den Gesellschaftsnamen “I2._____ ” zu 

usurpieren (unlauterer Wettbewerb).” 

 (3) „Sie unterstützen D._____’s illegale Handlungen nicht nur als Mit-

glied des ... Anwaltsverbands (I3._____), sondern auch und insbesonde-

re in Ihrer Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._____ AG.” 

o) „Wenn Sie und Ihre Kanzlei seit Jahren für Ihre … [aus K._____] Klien-

ten und Kunden von Schweizer Banken Strukturen (onshore und offsho-

re, etc) errichten, um – unter anderem oder insbesondere – Gelder am 

… [aus K._____] Fiskus vorbei und unter Verletzung der Kapitalexport-

bestimmungen der K._____ in die Schweiz zu transferieren, ist mir das 

egal. Das geht mich nichts an! Mir ist auch egal, wenn zwischen Ihnen 

und den Schweizer Banken diesbezüglich eine florierende Symbiose 

entstanden ist. […]. Nicht egal ist mir aber, wenn ich von einem kriminel-

len ... [Personen aus K._____], der über eine langjährige Geschäftsbe-

ziehung zur I6._____ verfügt(e), mit Hilfe einer Schweizer Aktiengesell-

schaft und einem ... Anwalt und seiner Kanzlei durch Betrug finanziell 

geschädigt werde!” 

p) „Im Gegenteil, gewisse Handlungen bzw. Unterlassungen von Dr. 

B._____ deuten vielmehr darauf hin, dass er seinen Klienten und Direk-

tor bei dessen illegalen Handlungen – zumindest passiv – gewähren 

liess bzw. lässt. Nach meiner Einschätzung sprechen jedoch bestimmte 

Tatsachen auch für eine aktive Unterstützung bei den strafbaren Hand-

lungen.” 

- 28 - 

q) (1) „Vorliegend informiere ich Sie über diese Diskussionen, da erster 

Banker am Ende des Gesprächs sagte, dass man an Dr. B._____ “nicht 

herankomme” und dass dieser “gedeckt” werde und “gute Freunde” bei 

den Banken habe.” 

 (2) „[…], dass ich nur in Bezug auf Geschehnisse rund um die Schweizer 

Aktiengesellschaft I2._____ AG, Dr. B._____ und seiner ... Rechtsan-

waltskanzlei C._____ […] vorwerfe, unter Umständen selbst in kriminel-

len Handlungen involviert zu sein oder solche (aktiv oder durch Unter-

lassung) zu unterstützen.” 

r) „Seit März 2007 habe ich Sie mehrfach darauf aufmerksam gemacht, 

dass die I2._____ AG und ihr … [aus K._____] Alleinaktionär und im ... 

Handelsregister eingetragene Direktor, D._____, aktiv in umfangreiche 

illegale Handlungen verwickelt seien. Dabei habe ich Sie auch mehrfach 

darauf aufmerksam gemacht, dass der einzige Verwaltungsrat der 

I2._____ AG, Dr. B._____, unter Umständen diese Handlungen aktiv un-

terstützt bzw. deckt.”  

s) (1) „Sie werden dann erkennen, dass Dr. B._____ und seine Kanzlei 

C._____ aktiv in umfangreiche illegale Handlungen involviert sind.” 

 (2) „Für den Fall, dass Dr. B._____ in einem wohl unumgänglichen künf-

tigen Strafverfahren behauptet, dass er von den illegalen Handlungen 

seines langjährigen … [aus K._____] Klienten D._____ nichts wusste, 

möchte ich darauf hinweisen, dass er spätestens seit mindestens 16 

Monaten davon Bescheid weiss und dennoch im Verwaltungsrat dieser 

Gesellschaft weiterhin Einsitz nahm. Mit dieser Handlung hat er aber 

auch illegale Handlungen in K._____ unterstützt und gedeckt, […]. In 

K._____ verliess sich Dr. B._____ auf die fiktive Wohnsitzregistrierung 

seines Klienten und die Bezahlung von Schmiergeldern als prozessuale 

Abwehrstrategie.” 

- 29 - 

t) (1) „Wie sein … [aus K._____] Klient D._____, ist heute auch der ... 

Rechtsanwalt Dr. B._____ nicht bereit, seine Verantwortung zu über-

nehmen – vielmehr unterstützt er mit seiner Einsitznahme im Verwal-

tungsrat der I2._____ AG weiterhin die strafbaren Handlungen seines 

Klienten.” 

 (2) „[…] bereits mit ausführlichem Schreiben vom 15. Mai 2007 auf die 

Involvierung von Dr. B._____ in illegale Handlungen hingewiesen […].” 

u) (1) „Anlass zu diesem kurzen von mir initiierten Telefongespräch war, 

dass ich Herrn E6._____ sowie die Präsidentin des Standesgerichts in 

einem längeren Schreiben vom 15. Mai 2007 (Kopie an Dr. B._____) auf 

die Involvierung von Dr. B._____ in illegale Handlungen hingewiesen 

habe.“ 

 (2) „Ich ging davon aus, dass es den I3._____ interessiert, wenn ein 

Mitglied in illegale Handlungen eines Klienten verwickelt ist und diese 

unterstützt, […].“ 

 (3) „[…], dass das verantwortungslose Verhalten von Dr. B._____ nicht 

nur gefährlich für seinen langjährigen Klienten ist […], sondern auch – 

und insbesondere – für eine ausländische Rechtsanwaltskanzlei im All-

gemeinen und für einzelne ausländische Berufskollegen im Besonderen, 

die durch das grobfahrlässige und/oder vorsätzliche Verhalten von Dr. 

B._____ in eine gefährliche Situation gebracht worden sind.” 

v) (1) „In his illegal actions, D._____ was actively supported since 2003 by 

the Swiss lawyer Dr. B._____ and his law firm C._____ (see www.....ch), 

[…].” 

 (2) „The Swiss lawyer Dr. B._____ can be qualified as the mastermind 

behind D._____’s illegal Swiss-... [aus K._____] company structure 

which fraudulently participated in a public tender procedure organized by 

the H2._____ Administration of H1._____.” 

- 30 - 

 (3) „Because of Dr. B._____’s and his law firm’s active involvement in 

D._____’s and I2._____ AG’s numerous illegal actions, we informed the 

persons responsible for compliance with I7._____ and I6._____ AG in 

L._____, kindly asking them to review all past and present business rela-

tionships of their financial institutions with Dr. B._____ and his law firm.” 

 (4) „We believe that the ... [aus K._____] authorities should be involved 

by your H2._____ Administration recommending to opening a formal 

criminal investigation against […], against Dr. B._____ and […].” 

w) (1) „For this, I forward to you our recent letter to the ... [aus K._____] au-

thorities, in particular to Governor H._____ of the H1._____ H2._____ of 

3 July 2008 as his administration became a victim of this Swiss-... [aus 

K._____] fraud scheme established by Dr. B._____.” 

 (2) „It is just because of our case “I2._____ AG” and Dr. B._____’s invol-

vement in its illegal actions and the way he is associating with these ille-

gal actions, as well as “other” circumstances, that everything he is invol-

ved with “does not feel right”. Therefore, it will be in the interest of all – 

public authorities, banks, auditors – to review everything he is involved 

with.” 

x) (1) „Hinter dem Rücken von ehrlichen und erfolgreichen Geschäftsleuten 

illegale Gesellschaftskonstrukte errichten (weil Sie den Hals von VR-

Mandaten nicht voll genug bekommen; […]), seinen langjährigen Klien-

ten verraten, durch eigene Unfähigkeit ausländische Berufskollegen in 

den Dreck reiten, unseriöse Geschäfte im Verborgenen machen – schön 

gedeckt durch das Bank- und Anwaltsgeheimnis, das können Sie, aber 

ein Telefon entgegennehmen, dazu trauen Sie sich nicht.” 

 (2) „Wissen Ihre Angestellten eigentlich mit wem sie es da zu tun ha-

ben? Haben sie noch nicht durch die gutbürgerliche Fassade des Dr. 

B._____ hindurchgeblickt? Erkennen Ihre angestellten Anwälte nicht, 

- 31 - 

was für Geschäfte Sie (auch noch) machen? Warum Sie soviele VR-

Mandate haben?” 

 (3) „Nahezu jeder Banker im ... [aus K._____] Business weiss, was Ihre 

“Spezialitäten” und “Qualitäten” sind, und kann von Ihnen interessante 

Geschichten erzählen. Oder züchten Sie die nächste Generation von 

“Spezialisten” heran?” 

 (4) „[…], denn wie länger Sie in dieser Struktur I2._____ AG / … 

I2._____ AG drinsitzen und diese von Ihrer Kanzlei aktiv unterstützt wird 

(inklusive Domizilgewährung), desto tiefer “sinken” sie in den Straftatbe-

stand der Geldwäscherei hinein.” 

y) „Die Delikte, in welche die I2._____ AG und ihre Organe (D._____, Dr. 

B._____ & Revisionsstelle, d.h. insb. E9._____) aber auch Ihre Kanzlei 

C._____ verwickelt sind, fallen gemäss Auskunft des stellvertretenden 

Staatsanwalts auch in die Zuständigkeit der ... Staatsanwaltschaft.” 

z) „Wenn das korrekt ist, sind Sie ein richtiger “Schlingel” bzw. noch 

schlimmer als ich gedacht habe. Helfen kriminellen ... [Personen aus 

K._____] andere zu betrügen, und selbst profitieren Sie davon im Über-

mass.” 

aa) (1) „Es besteht der dringende Verdacht, dass Dr. B._____ aufgrund sei-

ner Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._____ AG und für deren 

Geschäftsführung Verantwortlicher sich der Gehilfenschaft oder gar Mit-

täterschaft zu strafbaren Handlungen schuldig gemacht hat.“ 

 (2) „Die Handlungen und Unterlassungen des Dr. B._____ wie auch der 

Revisionsstelle I5._____ AG (bzw. deren Organe: Geschäftsleitung und 

Verwaltungsrat) könne auch den Straftatbestand der Geldwäscherei er-

füllen.“ 

 (3) „Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass Dr. B._____ vorliegend 

Gehilfe oder gar Mittäter strafbarer Handlungen ist (z.B. Betrug, Verun-

- 32 - 

treuung, unlauterer Wettbewerb, Geldwäscherei, Bestechung fremder 

Amtsträger).“ 

 (4) „Dr. B._____ nimmt seine zwingenden und unübertragbaren Pflichten 

als einziger Verwaltungsrat offensichtlich nicht wahr.“ 

 (5) „Dr. B._____ unterstützt somit D._____ aktiv in dessen strafbaren 

Handlungen. Er qualifiziert sich als Mittäter dieser strafbaren Handlun-

gen oder zumindest macht er sich der Gehilfenschaft nach Art. 26 StGB 

in Verbindung mit den obgenannten Straftatbeständen (insbesondere 

Betrug, Veruntreuung und unlauterer Wettbewerb sowie Geldwäscherei) 

strafbar.“ 

 (6) „Auf die Handlungen des Dr. B._____ und seiner Kanzlei C._____ 

könnte auch der Straftatbestand der Geldwäscherei zur Anwendung 

kommen. Sowohl heute als auch bereits früher bestanden genügend 

Anhaltspunkte für Dr. B._____, dass er zumindest annehmen musste 

bzw. muss, dass die unter der Verfügungsgewalt von D._____ stehen-

den Vermögenswerte aus einem Verbrechen herrühren könnten […].“ 

 (7) „In seinem Schreiben vom 30. November 2006 droht mir Dr. B._____ 

mit einer unbegründeten Strafanzeige wegen Verletzung des Anwalts-

geheimnisses […]; er weiss, dass ich für D._____ und seine I2._____ 

AG nicht als Rechtsanwalt tätig war. Dr. B._____ nimmt aufgrund seiner 

Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._____ AG selbst Parteistel-

lung ein. Sein Verhalten erfüllt den Straftatbestand der Nötigung.“ 

 (8) „Der Fall I2._____ AG zeigt zudem deutlich auf, wie Dr. B._____ – 

der immerhin auch als registrierter Finanzintermediär agiert – und seine 

Geschäftspartner (z.B. I5._____ AG) ohne zögern eine illegale Parallel-

struktur eines … [aus K._____] Kriminellen aktiv unterstützen.“ 

bb) (1) „Es geht dabei auch darum, dass Dr. B._____ als einziger Verwal-

tungsrat der I2._____ AG der Staatsanwaltschaft erklären soll, warum er 

- 33 - 

an seinem Verwaltungsratsmandat bis heute festhält und somit den Ak-

tionär/Direktor dieser Gesellschaft aktiv in dessen illegalen Handlungen 

unterstützt.” 

 (2) „Ich möchte jedoch versuchen, eine europaweite Untersuchung ge-

gen Dr. B._____ und dessen Kanzlei wegen möglicher organisierter und 

planmässiger Geldwäscherei auszulösen […].” 

 (3) „Mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 2’418’000 im Jahr 2006 

verdient Ihr ... Kollege Dr. B._____ zwar sehr gut (Dr. B._____ sollte ei-

gentlich bei der nächsten Auflistung der bestverdienenden Schweizer 

Anwälte in der Bilanz mit dabei ist!), doch lässt sein versteuertes Ver-

mögen bzw. seine steuerliche Ausscheidung bei der kantonalen Vermö-

genssteuer nicht auf das Eigentum an der Luxusliegenschaft schlies-

sen.” 

cc) (1) „Darin wurde unter anderem aufgezeigt, dass Sie und Ihre Anwalts-

kanzlei C._____ (www.....ch) diverse illegale Handlungen dieser 

Schweizer Aktiengesellschaft und des dahinter stehenden … [aus 

K._____] Aktionärs D._____ seit mehreren Jahren unterstützen. Sie sind 

insbesondere der geistige Vater einer illegalen Parallelstruktur, welche 

Sie als einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift kontrollieren […]. 

Im Vordergrund stehen dabei Betrug und Veruntreuung gegenüber dem 

langjährigen … [aus N._____] Arbeitgeber von D._____ […] sowie damit 

verbundene mögliche Aspekte von Geldwäscherei; umfangreiche betrü-

gerische Handlungen gegenüber der K._____ […], systematischer Steu-

erbetrug und Steuerhinterziehung, Verletzung … [aus K._____] Kapital-

exportbestimmungen sowie Betrug gegen meine Person und andere 

Geschäftspartner der I2._____ AG.” 

 (2) „Zudem müssen auch andere von Ihnen vertretene Strukturen analy-

siert werden, um zu erkennen, ob (i) nicht D._____ dahinter steht; (ii) ob 

es sich bei den illegalen Handlungen im Umfeld der I2._____ AG um ei-

nen Einzelfall handelt, oder ob (iii) die Unterstützung illegaler Handlun-

- 34 - 

gen ein fester Bestandteil Ihres (umfangreichen) Dienstleistungsangebo-

tes ist.” 

 (3) „Gemäss der rechtskräftigen Steuerveranlagung für die Kantons- und 

Gemeindesteuern erzielten Sie und Ihre Ehefrau J._____ (nicht erwerbs-

tätig) im Jahr 2004 ein steuerbares Einkommen von CHF 1’550’800, im 

Jahr 2005 ein steuerbares Einkommen von CHF 2’103’700 und im Jahr 

2006 ein steuerbares Einkommen von CHF 2’418’200. Zusätzlich dekla-

rierten Sie im Jahr 2004 ein steuerbares Vermögen von CHF 4’250’000 

und im Jahr 2006 ein steuerbares Vermögen von CHF 5’431’000. […].” 

dd) „I will now file criminal charges against I2._____ AG, Dr. B._____ and 

D._____. In doing this, I intend to trigger a large scale anti-money lau-

ndering investigation against him (he is what he is, presumably one of 

the leading money launderer for ... [aus K._____] money coming to 

Switzerland). […]. If the ... [aus K._____] authorities consider that 

E1._____ is somehow involved in D._____’s respectively Dr. 

B._____/I2._____ AG’s illegal actions, […].” 

ee) „Mit grossem Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, dass gegen 

Ihre Person wie auch gegen von Ihnen und Dr. G1._____ (sowie Dr. 

G._____) errichtete und mit Einzelunterschrift vertretene Strukturen in 

der Europäischen Union (EU) bereits Untersuchungen wegen Geldwä-

scherei seit nunmehr beinahe zwei Jahre laufen.” 

ff) (1) „In der Zwischenzeit wurde nun bei der Staatsanwaltschaft III eine 

Strafanzeige u.a. gegen Dr. B._____ wegen Betrug und Verdacht auf 

Geldwäscherei eingereicht.” 

 (2) „[…], dass in Q._____ seit etwa zwei Jahren bereits Untersuchungen 

wegen Geldwäscherei gegen Strukturen von Dr. B._____ und Dr. 

G1._____ laufen. Dabei handelt es sich insbesondere um die beiden 

von Dr. B._____ und Dr. G1._____ vertretenen Aktiengesellschaften 

I9._____ AG und I10._____ AG.” 

- 35 - 

 (3) „Wir müssen heute davon ausgehen, dass gewisse von Dr. B._____ 

und Dr. G1._____ vertretene Strukturen in Verbindung mit dem organi-

sierten Verbrechen in Osteuropa und K._____ stehen.” 

gg) „Seit nunmehr zwei Jahren wird in K._____ wie auch in Q._____ gegen 

Strukturen von Dr. B._____ wegen Verdachts auf Geldwäscherei unter-

sucht. In der Schweiz bemerkt(e) man wohl nichts oder will man nichts 

bemerken! Auch die angestellten Kollegen und Kolleginnen haben wohl 

nichts bemerkt. Zunehmend nehmen wir die Aussage eines Bankers in 

leitender Funktion deshalb ernst, dass “Dr. B._____ gedeckt wird”.” 

hh) (1) „Da wir aus Bankenkreisen den Hinweis erhalten haben, dass Dr. 

B._____ „gedeckt“ werde, beabsichtigen wir ausländische Bankauf-

sichtsbehörden sowie Strafuntersuchungsbehörden ebenfalls zu infor-

mieren.” 

 (2) „Ich erlaube mir deshalb, Sie darüber zu informieren, dass ich als ge-

schädigte Partei gegen Dr. B._____ und andere Personen eine Strafan-

zeige bei der Staatsanwaltschaft III, Abteilung Wirtschaftsdelikte, in Zü-

rich eingereicht habe. Dabei geht es insbesondere um betrügerische 

Handlungen im Rahmen einer illegalen schweizerisch-… [aus K._____] 

Parallelstruktur.” 

 (3) „Bereits zu Beginn dieser (noch) summarischen Überprüfung muss-

ten wir feststellen, dass gegen Dr. B._____ im Ausland bereits wegen 

Verdachts auf Geldwäscherei untersucht wird.“ 

 (4) „Bei unseren Abklärungen betreffend Dr. B._____ und dessen ge-

schäftlichen Verrichtungen wurden wir unter anderem darauf hingewie-

sen, dass dieser ... Rechtsanwalt und bei der SRO SAV SNV registrierte 

Finanzintermediär angeblich dafür bekannt sei, dass er „alles macht“. In 

diesem Zusammenhang wurde auch hervorgehoben, dass er „das dre-

ckige ...-Geld aus K._____ holt“ und dass „der gedeckt wird“ und man 

deshalb (angeblich) „nicht an ihn ran kommt“.“ 

- 36 - 

ii) „Denn es könnte im Interesse des I3._____ sein, zu erfahren, dass Dr. 

B._____ in einem offiziellen Bericht eines EU-Mitgliedstaates explizit als 

Verdächtiger bzw. Angeschuldigter aufgeführt ist.” 

jj) (1) „Unter Würdigung der Dr. B._____ vorgeworfenen Involvierung in il-

legale Handlungen im Zusammenhang mit I2._____ AG und der Tatsa-

che, dass Dr. B._____ und einige von ihm mit Einzelunterschrift vertre-

tene Schweizer Gesellschaften bereits im Ausland in Untersuchung we-

gen Verdachts auf Geldwäscherei involviert sind, möchte ich mir erlau-

ben, Ihnen von einem Banker in O._____ gemachten Aussagen zu Dr. 

B._____ und dessen Geschäften zukommen zu lassen.” 

 (2) „Warum fragst du? Hat er dich gefickt? Da bist Du nicht der Erste!“ 

[Lachen] [Bemerkung: Ich haben in P._____ einen Schweizer Vermö-

gensverwalter entdeckt, der auch schon von Dr. B._____ „gefickt“ wur-

de. Mit einer „U._____-Struktur“!]“ 

 (3) „An den kommst Du nicht ran, der wird gedeckt.“ 

 (4) „Der holt das dreckige ...-Geld [aus K._____] in die Schweiz.“ 

 (5) „Aber Achtung, der hat so richtige ...-Schweine [aus K._____] als Kli-

enten.“ 

 (6) „Früher hat er viel mit [X Bank] gemacht, aber [den] Tussis in der 

Compliance ist es wohl im Höschen zu heiss geworden.“ 

 (7) „Das weiss doch ich nicht, ob der immer weiss, was er macht. Der ist 

aber sicher eine geldgeile ***** und fragt nicht. Aber so dämlich kann 

man ja nicht sein. Du musst aber wissen, die ... [Personen aus K._____], 

das sind Schweine. Die …s [Frauenname] kannst Du wenigstens toll fi-

cken [lachen], aber die …s [Männername] sind richtige Manipulatoren-

schweine. Und bei B._____ hat es ganz gefährliche Typen.“ 

- 37 - 

 (8) „Selbst der mit Dr. B._____ befreundete ehemalige Head of ... [aus 

K._____] Desk der I7._____, E27._____, teilte mir in den Räumlichkei-

ten von I11._____ mit, dass da „schon einmal etwas war mit B._____ 

und wohl einer gehen musste“ (er sagte dies in Gegenwart von einem 

mit mir befreundeten Rechtsanwalt, mit dem ich bei C1._____ gearbeitet 

habe.). Fragen Sie Ihren Klienten, weshalb (sogar) bei der I7._____ ei-

ner wegen ihm gehen musste?“ 

 (9) „[…], bin ich doch der Meinung, dass ein Compliance-Review sämtli-

cher Geschäftsbeziehungen mit Dr. B._____ sich im öffentlichen Inte-

resse und zum Schutz der Integrität des Schweizer Finanzplatzes auf-

drängt.“ 

kk) (1) „Denn bekanntlich ist Dr. B._____ ein Rechtsanwalt, „der alles 

macht.“ 

 (2) „Es gibt jedoch sehr wohl Schweizer Banken, die mit Dr. B._____ 

und seiner Kanzlei explizit eine Zusammenarbeit ablehnen“. 

ll) „Tatbestände des Steuerbetrugs und der Steuerhinterziehung könnten 

sich bei nicht wenigen der B._____’schen (Wurstel)Strukturen unter Um-

ständen nur als „zusätzliches Beigemüse“ erweisen.“ 

mm) (1) „Es gibt klare Anzeichen, dass dieser langjährige Geschäftspartner 

der I7._____ deren Compliance manipulieren könnte.“ 

 (2) „Wie schon mehrfach hervorgehoben, wurde uns von Seiten von 

Bankern mitgeteilt, dass man an Dr. B._____ angeblich nicht rankomme, 

da dieser gedeckt werde.“ 

 (3) „Dr. B._____ versucht(e) mit der erhöhten Glaubwürdigkeit von 

M2._____ und mit Hilfe unwahrer Behauptungen unlauter Ihre Compli-

ance zu manipulieren bzw. zu seinen Gunsten zu beeinflussen.“ 

- 38 - 

nn) „Da Dr. B._____ nicht nur Strukturen kontrolliert, welche einen Bezug 

zur USA und der Europäischen Union haben, sondern es auch Anzei-

chen für eine Nähe zu „organisierten Verbrechensstrukturen aus Osteu-

ropa“ gibt (so verfügt z.B. die Gruppe von Personen im „I15._____ Fall“ 

über einen direkten Bezug zum ... Ponzi Schema der 1990er Jahre in 

K._____ und zu …-… Betrugsstrukturen, gegen welche bereits in 

R._____ ermittelt wurde und gegen Beteiligte mit internationalem Haft-

befehl gefahndet wird), gehen wir davon aus, dass die ausländischen 

Behörden sich für unser Anliegen interessieren.“ 

oo) (1) „Natürlich ist es einfacher, für Geld illegale Handlungen "im Dunkeln" 

für ... [Personen aus K._____] zu begehen oder zu unterstützen, doch 

manchmal muss auch ein ... Rechtsanwalt wie Sie lernen, zu seinen Ta-

ten zu stehen und Verantwortung zu übernehmen“. 

 (2) „Aufgrund Ihres kleinbürgerlichen Herkommens und Ihrer Persönlich-

keit können wir heute gut nachvollziehen, dass Sie einmal „gewonne-

nes“ bzw. „ergaunertes“ Geld nicht wieder „weggeben“ wollen“. 

 (3) „Selbst die Herren Dr. G._____ und Dr. G2._____ äusserten sich an-

geblich mehrfach verwundert über die Höhe Ihres Einkommens gegen-

über Berufskollegen. Wir schliessen daraus, dass Ihr Einkommen, wie 

angenommen, sich nicht nur aus Einkommen aus „Rechtsberatung“ der 

Kanzlei C._____ zusammensetzt, sondern zu grossen Teilen auch aus 

Kommissionen von den Banken, d.h. Retrozessionen von bis zu 50% al-

ler bei den Banken generierten Kommissionen und/oder sog. Finders 

Fee von etwa zwischen 0.2 bis 0.8% der verschobenen Gelder 

(und/oder für besondere Dienstleistungen)“. 

pp) (1) “Dr. B._____ is not only facilitating the transfer of billions of USD out 

of the K._____ and other ... countries (as well as ... countries), but he is 

also actively supporting cross-border fraud and corruption (in particular, 

attention should be paid to trust structures connected to him), embe-

zzlement, tax fraud and money-laundering”. 

- 39 - 

 (2) “I am pleased to inform you, that the prosecutor in Zurich, Mr. 

M3._____ of the Prosecution III, finally informed me today, that he would 

start to investigate criminal charges I filed against Dr. B._____, the 

Swiss company I2._____ AG and his ... [aus K._____] client D._____ in 

September 2008”. 

2. Dem Beklagten wird verboten, ausserhalb von derzeit hängigen und allen-
falls künftigen Strafuntersuchungen, Strafprozessen und Zivilprozessen so-

wie ausserhalb von Gesprächen, welche dem anwaltlichen Berufsgeheimnis 

unterliegen, schriftlich oder mündlich, ausdrücklich oder sinngemäss Dritten 

gegenüber zu äussern 

a) der Kläger habe kriminell gehandelt oder kriminelle Handlungen unter-

stützt, gefördert oder geduldet oder sei in kriminelle Handlungen ver-

strickt, insbesondere in gewerbsmässigen Betrug, Steuerbetrug, Steuer-

hinterziehung, Urkundenfälschung, Veruntreuung, unwahre Angaben 

gegenüber Handelsregisterbehörden, Geldwäscherei, unlauterer Wett-

bewerb sowie Bestechung fremder Amtsträger oder der Kläger sei sich 

bewusst gewesen, dass Klienten oder Gesellschaften, bei denen der 

Kläger Organfunktionen wahrnimmt, kriminell gehandelt oder kriminelle 

Handlungen unterstützt, gefördert oder geduldet haben oder in kriminelle 

Handlungen verstrickt gewesen seien und davon profitiert hätten; 

b) der Kläger habe widerrechtlich oder illegal gehandelt, widerrechtliche 

oder illegale Handlungen unterstützt, gefördert, geduldet oder gedeckt 

oder er sei in widerrechtliche oder illegale Handlungen verstrickt oder in-

volviert; 

c) der Kläger habe Gelder am … [aus K._____] Fiskus vorbei und unter 

Verletzung der Kapitalexportbestimmungen der K._____ in die Schweiz 

transferiert; 

d) der Kläger habe für D._____ eine Struktur für den Zweck von kriminellen 

oder widerrechtlichen Handlungen (insbesondere Betrug und/oder Ver-

- 40 - 

untreuung) aufgebaut oder D._____ im Aufbau einer solchen Struktur 

unterstützt; 

e) die vom Kläger oder von einem seiner Partner vertretenen Strukturen 

würden mit dem organisierten Verbrechen in Osteuropa oder K._____ in 

Verbindung stehen; 

f) der Kläger habe den Beklagten angelogen und er nehme es mit der 

Wahrheit und der Einhaltung der anwaltlichen Berufsethik nicht so ernst; 

g) der Kläger habe die Bezahlung von Schmiergeld aktiv unterstützt oder 

selbst Schmiergeld bezahlt oder bezahlen lassen oder die Bezahlung 

koordiniert; 

h) der Kläger habe wörtlich oder sinngemäss gesagt, es sei in K._____ 

normal, Schmiergelder zu bezahlen und dass er eine Struktur schaffen 

würde, um solche Schmiergeldzahlungen zu verschleiern; 

i) durch die Tätigkeit des Klägers seien natürliche oder juristische Perso-

nen (insbesondere auch der Beklagte) geschädigt worden (z. B. mittels 

Gesellschaftskonstrukten im ... besetzten Teil U._____s); 

j) Geldinstitute würden die Zusammenarbeit mit dem Kläger ablehnen oder 

hätten dies in der Vergangenheit getan; 

k) an den Kläger komme man nicht heran und er werde gedeckt; 

I) der Kläger sei Eigentümer eines Hauses in Südfrankreich; 

m) er habe eine Strafanzeige gegen den Kläger eingereicht oder es werde 

in der Schweiz oder im Ausland ein Strafverfahren gegen den Kläger ge-

führt oder sei geführt worden; 

n) es laufe gegen den Kläger, einen Kanzleipartner von ihm oder eine von 

den vorgenannten errichtete Gesellschaft in der Europäischen Union 

oder in anderen Ländern eine Untersuchung wegen Geldwäscherei; 

o) der Kläger hole dreckiges ...-Geld in die Schweiz, habe ...-Schweine als 

Klienten, er sei geldgeil und unter seinen Klienten habe es ganz gefähr-

liche Typen; 

- 41 - 

p) ein Mitarbeiter der I7._____ habe die Bank wegen dem Kläger verlassen 

müssen; 

q) der Kläger sei ein Anwalt, "der alles mache"; 

r) der Kläger manipuliere die Compliance der I7._____ oder anderer Ban-

ken; 

s) der Kläger und/oder die Rechtsanwaltskanzlei C._____ erhalte von Ban-

ken Zahlungen als Kommissionen, Retrozessionen, Finder Fees oder 

ähnlichem.  

3. Dem Beklagten wird verboten, ausserhalb von derzeit hängigen und allen-
falls künftigen Strafuntersuchungen, Strafprozessen und Zivilprozessen so-

wie ausserhalb von Gesprächen, welche dem anwaltlichen Berufsgeheimnis 

unterliegen, Dritten von ihm bei Behörden im In- oder Ausland gegen den 

Kläger und/oder allfällige Dritte eingereichte Strafanzeigen und/oder andere 

Akten, Verfügungen oder Protokolle aus damit zusammenhängenden Straf-

verfahren weiterzugeben oder direkt oder indirekt zugänglich zu machen. 

 Von diesem Verbot sind insbesondere die bei der Staatsanwaltschaft III 

des Kantons Zürich gegen den Kläger und Dritte eingereichte Strafanzeige 

erfasst (einschliesslich alle Ergänzungen, Korrespondenzen im Zusammen-

hang mit und Entwürfen für diese Strafanzeige) sowie die Akten, Verfügun-

gen und Protokolle des damit zusammenhängenden Verfahrens. 

4. Dem Beklagten wird verboten, ausserhalb von derzeit hängigen und allen-
falls künftigen Strafuntersuchungen, Strafprozessen und Zivilprozessen so-

wie ausserhalb von Gesprächen, welche dem anwaltlichen Berufsgeheimnis 

unterliegen, Dritten die Einkommenszahlen des Klägers direkt oder indirekt 

zugänglich zu machen. 

5. Die Verbote gemäss den vorstehenden Ziffern 2-4 dieses Urteils ergehen 
unter Androhung der Bestrafung gemäss Art. 292 StGB im Falle der 
Nichtbefolgung. 

- 42 - 

Art. 292 StGB lautet wie folgt: 

„Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen: 

Wer der von einer zuständigen Behörde oder einem zuständigen Beamten 

unter Hinweis auf die Strafandrohung dieses Artikels an ihn erlassenen Ver-

fügungen nicht Folge leistet, wird mit Busse bestraft.“ 

6. Die Gerichtsgebühr (Pauschalgebühr) wird auf Fr. 26'000.- festgesetzt. 

Weitere Barauslagen bleiben vorbehalten. 

7. Die Gerichtsgebühr wird dem Beklagten auferlegt und wie folgt bezogen: 

a) Im Umfang von Fr. 25'000.- wird die vom Kläger geleistete Kaution in An-

spruch genommen. 

b) Der Restbetrag von Fr. 1'000.- wird direkt vom Beklagten bezogen. 

8. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger die unter Inanspruchnahme der 

Kaution gemäss Ziffer 7a) bezogenen Fr. 25'000.- zu ersetzen. 

9. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger eine Prozessentschädigung von 

Fr. 42'000.- (Mehrwertsteuer darin inbegriffen) zu bezahlen. 

10. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger für Rekonstruktionsaufwand 

Fr. 392.75 (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen. 

11. Schriftliche Mitteilung an die Parteien je als Gerichtsurkunde. 

12. Eine Berufung gegen dieses Urteil kann innert 10 Tagen von der Zustellung 

an schriftlich und im Doppel beim Bezirksgericht Zürich, Postfach, 8026 Zü-

rich, erklärt werden. 

 
 

Berufungsanträge: 

des Beklagten und Berufungsklägers (Urk. 92 S. 2): 
 
"1. Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 1. November 2010 sei aufzuhe-

ben und die Klage abzuweisen. 

- 43 - 

 
2. Eventualiter sei die vom Bezirksgericht festgesetzte Gerichtsgebühr von 

Fr. 26'000.- auf Fr. 13'000.-, subeventualiter in einem angemessenen Um-
fang, zu reduzieren; und die vom Bezirksgericht auf Fr. 42'000.- festgesetzte 
Parteientschädigung auf Fr. 21'000.-, subeventualiter in einem angemesse-
nen Umfang zu reduzieren. 

 
3. Alles unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Appellaten." 
 
 

Erwägungen: 

1. Hintergrund des Verfahrens 

1. Der Kläger und Berufungsbeklagte (nachfolgend: der Kläger) ist als Rechts-

anwalt und Partner der Anwaltskanzlei C._____ in L._____ tätig. Der Kläger 

vertritt seit Jahren den … [aus K._____] Staatsangehörigen D._____ und 

dessen Unternehmung I2._____ AG mit Sitz in L._____ (nachfolgend: 

I2._____ ). Zudem ist er Verwaltungsrat einer Vielzahl von Unternehmen, 

darunter auch der I2._____ . 

2. Der Beklagte und Berufungskläger (nachfolgend: der Beklagte) ist Inhaber 

eines schweizerischen Anwaltspatentes. Er ist bzw. war tätig als Verwal-

tungsrat und/oder Sekretär mehrerer Unternehmen. 

3. Seit 2006 führt der Beklagte gegen den Kläger eine Mail-Kampagne. In zahl-

reichen Mails wirft der Beklagte dem Kläger gegenüber ausgewählten Ad-

ressaten (darunter etwa Mitarbeitern der klägerischen Kanzlei, Mitgliedern 

des ... Anwaltsverbands sowie Mitarbeitern diverser Banken und Behörden) 

illegales bzw. strafbares Verhalten in diversen Schattierungen vor. Die ge-

gen den Kläger gerichtete Mail-Kampagne ist vor dem Hintergrund einer an-

geblichen Geschäftsbeziehung zwischen dem Beklagten einerseits sowie 

D._____ und/oder der I2._____ andererseits zu sehen. Der Beklagte geht 

davon aus, dass ihm aus dieser Geschäftsbeziehung finanzielle Ansprüche 

zustehen. Da er keine Möglichkeit sah, die ihm angeblich gegenüber 

D._____ und/oder der I2._____ zustehenden Forderungen geltend zu ma-

chen, entschied er sich, den Kläger in seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat 

- 44 - 

der I2._____ ins Visier zu nehmen. Demgegenüber verzichtete der Beklagte 

darauf, auf dem Rechtsweg ernsthafte Schritte zur Durchsetzung seiner an-

geblichen Forderungen gegenüber D._____ und/oder der I2._____ zu unter-

nehmen. 

4. Mit seiner Klage vom 20. März 2009 (Urk. 1) beantragt der Kläger einerseits 

die Feststellung der Verletzung seiner Persönlichkeit (Rechtsbegehren 

Ziff. 1) und andererseits ein Verbot der beanstandeten Äusserungen 

(Rechtsbegehren Ziff. 2). Überdies beantragt er das Verbot von Äusserun-

gen betreffend die seitens des Beklagten erhobenen Strafanzeigen (Rechts-

begehren Ziff. 3a) sowie betreffend seine Einkommenslage (Rechtsbegeh-

ren Ziff. 3b).  

2. Prozessgeschichte 

1. Am 24. März 2009 machte der Kläger das Verfahren durch Einreichung der 

Klage mit dem obgenannten Rechtsbegehren beim Bezirksgericht Zürich 

rechtshängig (Urk. 1; vgl. oben S. 2 ff.). 

2. Nach Durchführung des Hauptverfahrens fällte das Bezirksgericht Zürich am 

1. November 2010 das obgenannte Urteil (Urk. 87; vgl. oben S. 22 ff.). 

3. Gegen dieses Urteil erklärte der Beklagte am 24. November 2010 rechtzeitig 

Berufung (Urk. 88). Mit nicht datierter Eingabe, die innert erstreckter Frist 

rechtzeitig am 31. März 2011 bei der Post aufgegeben wurde, erstattete der 

Beklagte die Berufungsbegründung mit den obgenannten Anträgen (Urk. 92; 

vgl. oben S. 42). Mit Eingabe vom 8. Juni 2011 teilte der Kläger mit, dass er 

auf eine Berufungsantwort verzichte (Urk. 95). Mit Verfügung vom 15. Juni 

2011 wurde der Beklagte über den Verzicht des Klägers auf Erstattung einer 

Berufungsantwort in Kenntnis gesetzt und der Schriftenwechsel für abge-

schlossen erklärt (Urk. 96). 

4. Im Parallelverfahren LB110005 orientierte der Beklagte mit Eingabe vom 

27. Oktober 2011 über einen Entscheid der III. Strafkammer des Oberge-

richts, mit welchem eine Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zü-

- 45 - 

rich bezüglich eines Strafverfahrens gegen den Kläger teilweise aufgehoben 

wurde (Urk. 73 und 74 im Verfahren LB110005). 

5. Da der Beklagte ausdrücklich auf der gesetzlich vorgesehenen öffentlichen 

Urteilsberatung (§ 135 Abs. 1 GVG/ZH) bestand (Urk. 98), wurden die Par-

teien am 16. November 2011 zu einer öffentlichen Urteilsberatung vorgela-

den (Urk. 99), zu welcher heute aber niemand – insbesondere nicht der Be-

klagte – erschienen ist (Prot. II S. 6). 

3. Prozessuales 

1. Am 1. Januar 2011 ist die eidgenössische Zivilprozessordnung in Kraft ge-

treten. Für Rechtsmittelverfahren, die vor diesem Zeitpunkt eingeleitet wur-

den, ist das bisherige Recht weiterhin anwendbar (Art. 404 ZPO). Das Beru-

fungsverfahren untersteht daher den Verfahrensvorschriften der bisherigen 

kantonalzürcherischen Zivilprozessordnung.  

2. In seiner Berufungsschrift stellte der Beklagte zwar Anträge (Urk. 92 S. 2), 

verwies aber zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich auf seine 

tatsächlichen und rechtlichen Ausführungen vor erster Instanz (Urk. 92 S. 3 

Rz. 4).  

a) Gemäss § 264 Abs. 2 ZPO/ZH wird auf die Berufung nicht eingetreten, 

wenn weder die Berufungserklärung noch die Berufungsschrift be-

stimmte Anträge enthält (Satz 1). Wenn die Begründung unterbleibt, 

wird auf Grund der Akten entscheiden (Satz 2). Ebenfalls auf Grund 

der Akten wird entschieden, wenn zur Begründung seitens des Beru-

fungsklägers lediglich auf die im erstinstanzlichen Verfahren gemach-

ten Vorbringen verwiesen und seitens des Berufungsbeklagten keine 

Berufungsantwort erstattet wird (Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar 

zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Zürich 1997, N 4 zu 

§ 264 ZPO).  

b) Da die Berufungsschrift wie gesagt Anträge enthält, zur Begründung 

aber lediglich auf die Ausführungen im erstinstanzlichen Verfahren 

- 46 - 

verwiesen wird und keine Berufungsantwort erstattet wurde, ist der 

Entscheid aufgrund der Akten zu fällen. 

3. Gemäss § 161 GVG/ZH kann das Gericht in Rechtsmittelentscheiden auf die 

Sachdarstellung und die Entscheidgründe der Vorinstanz verweisen, soweit 

es ihnen beipflichtet. Da die erstinstanzliche Begründung aufgrund des Ver-

weises zum Bestandteil des Rechtsmittelentscheides wird, ist ein Verweis 

auf die Begründung des zu bestätigenden Entscheides zulässig, sofern der 

erstinstanzliche Entscheid den Anforderungen von Art. 112 BGG entspricht 

(BGE 119 II 479 E. 1d S. 480 f. [damals noch Art. 51 OG]; vgl. auch BGE 

126 III 353 E. 1 S. 355). Da der angefochtene Entscheid sehr ausführlich 

und sorgfältig begründet wurde, rechtfertigt es sich, weitgehend darauf zu 

verweisen. 

4. Materielles 

1. Einleitend bejahte die Vorinstanz ihre - internationale und örtliche - Zustän-

digkeit zur Beurteilung der Klage. Weiter ging die Vorinstanz von der An-

wendbarkeit von Schweizer Recht aus. Diese zutreffenden Erwägungen sind 

unangefochten geblieben, weshalb darauf verwiesen werden kann (§ 161 

GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 57 S. 8 f. Rz. 1 f.). 

2. Die Vorinstanz umschrieb sodann zutreffend den Begriff der widerrechtli-

chen Persönlichkeitsverletzung (Art. 28 ZGB) und die dagegen zur Verfü-

gung stehenden Rechtsbehelfe der Unterlassungs- (Art. 28a Abs. 1 Ziff. 1 

ZGB) und Feststellungsklage (Art. 28a Abs. 1 Ziff. 3 ZGB), so dass auch da-

rauf verwiesen werden kann (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 33-

38).  

3. Hinsichtlich des Sachverhaltes hielt die Vorinstanz alsdann ebenfalls zutref-

fend fest, dass der Beklagte unbestritten Urheber der streitgegenständlichen 

Mails und Äusserungen sei und dass auch deren Inhalt und Adressaten un-

bestritten seien. Zwecks Vermeidung unnötiger Wiederholungen kann auch 

- 47 - 

darauf verwiesen werden (§ 161 ZPO mit Hinweis auf Urk. 87 S. 38-40 so-

wie S. 41-44).  

4. Die Vorinstanz gruppierte die zahlreichen Unterlassungsbegehren (Rechts-

begehren Ziff. 2) und ordnete ihnen jeweils die entsprechenden Feststel-

lungsbegehren (Rechtsbegehren Ziff. 1) zu. Dazu ist Folgendes zu bemer-

ken: 

a) Mit dem Rechtsbegehren Ziff. 2a wird vom Beklagten im Wesentlichen 

verlangt, er habe es künftig zu unterlassen, Dritten gegenüber zu be-

haupten, der Kläger habe kriminelle bzw. illegale Handlungen began-

gen und/oder habe andere Personen bei dergleichen kriminellen bzw. 

illegalen Handlungen unterstützt bzw. gefördert. Der Kläger ordnete 

dem Rechtsbegehren 2a verschiedene Äusserungen des Beklagten zu, 

welche Gegenstand der Feststellungsbegehren Ziff. 1e (i), 1h (i), 1p (i), 

1q (ii), 1r (i), 1s (i und ii), 1t (i), 1v (i-iii), 1x (iv), 1y (i), 1z (i), 1cc (i), 1ll 

(i) und 1pp (i) sind (vgl. Urk. 87 S. 41 Rz. 1). Ferner hielt die Vorinstanz 

fest, dass dem Rechtsbegehren 2a auch die Feststellungsbegehren 

Ziff. 1a (i), 1b (ii), 1c (i), 1f (i und ii), 1k (ii), 1o (i), 1aa (i-iii und v-vii), 

1bb (ii) zuzuordnen seien (vgl. Urk. 87 S. 63 Rz. 1.5). 

− Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, sind der jeweilige Wortlaut der 

beanstandeten Äusserungen des Beklagten in den diversen E-Mails 

und Anhängen, der übrige Text dieser E-Mails bzw. Anhänge sowie die 

Urheberschaft des Beklagten und der Adressatenkreis der jeweiligen 

E-Mails unbestritten und durch Akten ausgewiesen. Auf diese Darstel-

lung kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 

S. 41-44 Rz. 1.1). 

− Sodann hielt die Vorinstanz zutreffend fest, dass die vom Beklagten 

verbreiteten Tatsachenbehauptungen (bzw. gemischten Werturteile) 

das berufliche Ansehen und die Ehrenhaftigkeit des Klägers stark her-

absetzten und deshalb je einzeln und erst recht in ihrer Gesamtheit als 

persönlichkeitsverletzend zu qualifizieren seien. Zur Vermeidung von 

- 48 - 

Wiederholungen kann auch auf diese Erwägungen verwiesen werden 

(§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 44-49 Rz. 1.2). 

− Schliesslich hielt die Vorinstanz zutr