# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c5c438f1-1e7b-56d5-bb48-d354c413c325
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2000-05-05
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 05.05.2000 I 503/99
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_016_I-503-99_2000-05-05.html

## Full Text

[AZA] 

I 503/99 Gb 

 

    
  III. Kammer 
  
 

 

Bundesrichter Schön, Spira und Bundesrichterin Widmer; Ge- 

richtsschreiber Condrau 

 

    
  Urteil vom 5. Mai 2000 
  
 

 

in Sachen 

 

S.________, 1936, Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland, Avenue Edmond-Vau- 

cher 18, Genf, Beschwerdegegnerin, 

 

und 

 

Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Aus- 

land wohnenden Personen, Lausanne 

 

    
  In Erwägung, 
  
 

 

    dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland mit Ver- 

fügung vom 3. Februar 1998 das Rentengesuch des 1936 gebo- 

renen S.________, österreichischer Staatsangehöriger, 

abwies, 

    dass die Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV 

für die im Ausland wohnenden Personen die hiegegen erhobene 

Beschwerde am 5. Juli 1999 abwies, 

    dass S.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde die 

Zusprechung einer halben Invalidenrente beantragt, 

    dass die IV-Stelle auf Abweisung der Verwaltungsge- 

richtsbeschwerde schliesst, während das Bundesamt für So- 

zialversicherung sich nicht vernehmen lässt, 

    dass der Entscheid der Vorinstanz eine zutreffende 

Darstellung der für die Invalidität, die Rentenhöhe und den 

Anspruchsbeginn massgeblichen Gesetzesbestimmungen (Art. 4, 

Art. 28 Abs. 1 und 2, Art. 29 Abs. 1, Art. 48 Abs. 2 IVG in 

Verbindung mit Art. 2, 3, und 4 des Abkommens zwischen der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Öster- 

reich über Soziale Sicherheit vom 15. November 1967) sowie 

die Grundsätze über die Bedeutung ärztlicher Auskünfte im 

Rahmen der Ermittlung des Invaliditätsgrades (vgl. auch BGE 

125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen), enthält, 

    dass die Vorinstanz gestützt auf die in den Akten lie- 

genden und im Einzelnen wiedergegebenen Arztberichte der 

österreichischen Gutachter Dr. W.________ und 

Dr. J.________ sowie des IV-Stellenarztes Dr. R.________ 

den zutreffenden Schluss zog, dass der Beschwerdeführer bei 

Vermeidung von Schwerarbeit sowie unter Ausschluss der Tä- 

tigkeit als Monteur in seinem bisherigen Beruf als Elektri- 

ker weiterhin voll einsatzbar wäre, was die IV-Stellenärz- 

tin Dr. E.________, in Präzisierung zu ihrem Bericht vom 

22. April 1998 im vorliegenden Verfahren bestätigt (Stel- 

lungnahme vom 8. Oktober 1999) und dem Beschwerdeführer für 

"Arbeiten zu ebener Erde, z.B. Montagearbeiten in einer 

Fabrik elektrischer Apparate" lediglich eine Arbeitsun- 

fähigkeit von 20 % attestiert, 

    dass der Beschwerdeführer aus dem von der IV-Stelle im 

vorinstanzlichen Verfahren durchgeführten Einkommensver- 

gleich nichts für sich ableiten kann, weil hierbei aus- 

schliesslich berufsfremde Tätigkeitsbereiche mit wesentlich 

tieferen Löhnen zum Vergleich herangezogen wurden, während 

er weiterhin in seinem angestammten Beruf tätig sein kann, 

    dass der Beschwerdeführer, der seit 1984 keiner Arbeit 

mehr nachgeht, zum massgebenden Zeitpunkt der Verfügung vom 

3. Februar 1998 in der Lage war, bei einer ihm zumutbaren 

Tätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (beispiels- 

weise in der Produktion von Elektro- und Elektronikappara- 

ten, Steuerungs- und Schalttafelbau usw.) im Berufe eines 

Elektrikers über die Hälfte des Erwerbseinkommens zu erzie- 

len, das er erzielen könnte, wenn er nicht invalid geworden 

wäre (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 104 

V 136 Erw. 2a und b), 

    dass der Beschwerdeführer auch im Übrigen in der Ver- 

waltungsgerichtsbeschwerde nichts vorbringt, was die Fest- 

stellungen der Vorinstanz entkräften könnte, 

 

    
  erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: 
  
 

 

    
  I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
  
 

 

    
  II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
  
 

 

    
  III. Dieses Urteil wird den Parteien, der Eidgenössischen
  
 

    Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnen- 

    den Personen, der Schweizerischen Ausgleichskasse und 

    dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. 

 

 

Luzern, 5. Mai 2000 

 

Im Namen des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts 

Der Präsident der III. Kammer: 

 

Der Gerichtsschreiber: