# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa15175c-a9f5-50c9-9b9e-be89d4a9edd2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250170-O2
**Docket/Reference:** PS250170-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250170-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250170-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. D. Tolic Hamming

Urteil vom 8. Juli 2025

in Sachen

A._____ AG,

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____

gegen

Schweizerische Eidgenossenschaft,

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Eidgenössische Steuerverwaltung

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes in Konkurssachen des 

Bezirksgerichtes Horgen vom 3. Juni 2025 (EK250183)

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Erwägungen:

1.1 Das Einzelgericht in Konkurssachen des Bezirksgerichts Horgen 

(fortan Vorinstanz) eröffnete mit Urteil vom 3. Juni 2025 für eine Forderung der 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gläubigerin) von Fr. 6'646.85 nebst 

Zins von 4.5% seit 1. Januar 2025, Verzugszins von Fr. 825.30 und Betreibungs-

kosten von Fr. 153.– (in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Sihltal) über 

die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) den Konkurs 

(act. 7/13 = act. 3 = act. 6). 

1.2 Dagegen liess die Schuldnerin mit Eingabe vom 16. Juni 2025 (hierorts 

eingegangen am 18. Juni 2025) unter Berücksichtigung von Art. 142 Abs. 3 ZPO 

rechtzeitig Beschwerde erheben (act. 2 inkl. Beilagen act. 5/1-35; zur Rechtzeitig-

keit vgl. act. 7/14/2). Sie beantragt die Aufhebung des Konkurses und ersucht um 

Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 2 S. 2). Sodann bevorschusste sie die 

Kosten des Rechtsmittelverfahrens mit dem üblichen Betrag von Fr. 750.– (act. 2 

S. 4, act. 5/5 und act. 10). Mit Verfügung der Kammer vom 18. Juni 2025 wurde 

der Beschwerde einstweilen die aufschiebende Wirkung zuerkannt (act. 11). 

1.3 Die erstinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 7/1-16). Das Beschwerdeverfahren erweist sich als spruchreif. Der Gläubige-

rin ist mit dem vorliegenden Entscheid ein Doppel von act. 2 zuzustellen.

2. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Be-

schwerdeverfahren aufgehoben werden, wenn die Schuldnerin mit der Einlegung 

des Rechtsmittels durch Urkunden einen der drei gesetzlich vorgesehenen Kon-

kurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) nachweist 

und ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht. Tilgung und Hinterlegung müssen 

einschliesslich Zinsen und Kosten erfolgt sein. Dies bedeutet praxisgemäss, dass 

zusätzlich zur Tilgung bzw. Hinterlegung der Konkursforderung auch die Kosten 

des Konkursamtes und des erstinstanzlichen Konkursgerichtes beim zuständigen 

Konkursamt rechtzeitig sicherzustellen sind (vgl. dazu OGerZH PS110095 vom 

6. Juli 2011; KUKO SchKG-Diggelmann/Engler, 3. Aufl. 2025, N 10 zu Art. 174 

SchKG). Die Beschwerde ist innert einer Frist von zehn Tagen einzureichen und 

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abschliessend zu begründen. Das bedeutet, dass sowohl die Zahlungsfähigkeit 

als auch einer der drei Konkurshinderungsgründe innert der Rechtsmittelfrist 

glaubhaft zu machen bzw. mit Urkunden zu belegen sind. Neue Behauptungen 

und Urkundenbeweise über konkurshindernde Tatsachen kann sie innert der 

Rechtsmittelfrist aber selbst dann erheben, wenn sie nach dem erstinstanzlichen 

Entscheid ergangen bzw. entstanden sind (echte Noven). Nachfristen werden hin-

gegen keine gewährt (vgl. dazu BGE 136 III 294).

3.

Die Schuldnerin weist mittels Bankbeleg nach, am 13. Juni 2025 zu-

handen des Obergerichts für die Konkursforderung der Gläubigerin, welche sich 

inkl. Zinsen und Kosten auf Fr. 7'750.55 beläuft (vgl. act. 9), den Betrag von 

Fr. 8'250.– einbezahlt und damit die Konkursforderung hinterlegt zu haben (act. 2 

S. 4, act. 5/5 und act. 10). Weiter belegt die Schuldnerin mittels Bankbeleg, mit 

Valuta 13. Juni 2025 den Betrag von Fr. 1'200.– an das Konkursamt Thalwil über-

wiesen zu haben, welcher Betrag gemäss Bestätigung des Konkursamtes Thalwil 

vom 16. Juni 2025 ausreicht, um die Kosten des Konkursgerichtes und des Kon-

kursverfahrens bis zu einer allfälligen Konkursaufhebung zu decken (act. 2 S. 3 

und act. 5/3-4). 

Damit ist die erste Voraussetzung für die Aufhebung der Konkurseröffnung 

gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG (Hinterlegung) erfüllt und bleibt nachfolgend die 

Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin zu prüfen.

4.1 Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, ihren 

laufenden Verpflichtungen nachzukommen und in absehbarer Zeit (praxisgemäss 

innert längstens zweier Jahre; vgl. statt vieler OGer ZH PS140068 vom 29. April 

2014 E. 2.2) auch die bestehenden Schulden abzutragen. Bloss vorübergehende 

Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch nicht als zahlungsunfähig 

erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für eine 

Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und die Schuldnerin des-

halb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. 

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4.2 Auch wenn die Schuldnerin die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, 

sondern nur glaubhaft machen muss, darf sie sich nicht mit blossen Behauptun-

gen begnügen. Es sind Dokumente vorzulegen, die objektiv überprüfbar den 

Schluss zulassen, es bestehe eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, dass die 

Sachdarstellung der Schuldnerin zutreffe (vgl. BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 

2018 E. 3.1), ohne dass dabei die Möglichkeit ausgeschlossen sein muss, dass 

die Verhältnisse sich auch anders gestalten könnten. Glaubhaft gemacht ist daher 

eine Tatsache dann, wenn für deren Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, 

selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht ver-

wirklicht haben könnte (vgl. BGE 142 II 49 E. 6.2; BGer 5A_353/2022 vom 31. Au-

gust 2022 E. 2.3). Im Hinblick auf die Aufhebung der Konkurseröffnung bedeutet 

dies, dass die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin wahrscheinlicher sein muss als 

ihre Zahlungsunfähigkeit (vgl. BSK SchKG II-Giroud/Theus Simoni, 3. Aufl. 2021, 

N 26 f. zu Art. 174 SchKG). Ein Beweis, der die (volle) Überzeugung gestattete, 

die Sachdarstellung der Schuldnerin sei zutreffend, ist nicht nötig. Erhöhte Anfor-

derungen an die Glaubhaftmachung sind allerdings dann zu stellen, wenn Betrei-

bungen im Stadium der Konkursandrohung, oder Pfändungsankündigung in Be-

treibungen nach Art. 43 SchKG (insb. auch aArt. 43 Abs. 1 SchKG) oder wenn 

Verlustscheine vorhanden sind (vgl. BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; 

BGer 5A_181/2018 vom 30. April 2018 E. 3.1; BGer 5A_470/2012 vom 19. No-

vember 2012 E. 3.3).

5.

Zur finanziellen Lage der Schuldnerin wird zusammengefasst geltend 

gemacht, sie sei ihren Zahlungsverpflichtungen bis Mitte 2023 stets nachgekom-

men. In jenem Zeitpunkt habe sie einen unerwarteten und erheblichen Verlust er-

litten, als sie Fr. 250'000.– in ein Joint Venture investiert habe und diesen Betrag 

schliesslich habe abschreiben müssen. Erschwerend sei hinzugekommen, dass 

gewisse Kunden ihre Rechnungen verspätet oder gar nicht bezahlt hätten. Ab 

dann sei sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Um die wirtschaftliche Lebensfä-

higkeit nachhaltig zu sichern, habe der Verwaltungsrat umgehend konkrete Mass-

nahmen ergriffen (act. 2 S. 5, act. 5/8). Ausserdem habe die Schuldnerin mit ver-

schiedenen Gläubigern Zahlungsvereinbarungen schliessen können (act. 5 S. 7-

10, act. 5/13-30), um sich die für die Begleichung ihrer Verbindlichkeiten notwen-

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dige Zeit zu verschaffen. Ihre Zahlungsschwierigkeiten seien vorübergehender 

Natur (act. 2 S. 5 f.). Zur Konkurseröffnung habe ein administratives Versehen ge-

führt, indem die Schuldnerin einen falschen Einzahlungsschein verwendet und 

folglich die Mehrwertsteuerforderung der ESTV statt der Konkursforderung bzw. 

der Verrechnungsforderung der ESTV beglichen habe. Dies habe sie erst am 

2. Juni 2025 und damit einen Tag vor der Konkursverhandlung realisiert (act. 2 

S. 6, act. 5/9-12). Der Kontostand der Schuldnerin betrage bei der Migros Bank 

Fr. 15'856.59 und bei der Post Finance AG Fr. 24'302.86 (act. 2 S. 10, act. 5/31-

32). Der Schuldnerin stünden gemäss Debitorenliste per 15. Juni 2025 Forderun-

gen aus Lieferungen und Leistungen im Betrag von Fr. 315'547.45 zu, woraus ihr 

kurzfristig weitere Liquidität zufliessen würden. Allein die Kundin B._____ AG 

habe mit heutiger Valuta Rechnungen im Gesamtbetrag von Fr. 39'760.25 bezahlt 

(act. 2 S. 10, act. 5/33). Von den kurzfristigen Kreditoren im Betrag von Fr. 

38'190.74 entfielen Fr. 18'278.33 auf fällige Mehrwertsteuerforderungen (act. 2 S. 

11, act. 5/34). Die Auftragslage der Schuldnerin sei intakt. Für die Ausführung be-

reits abgeschlossener Werkverträge in Bezug auf Wohnungen (WW) und Trep-

penhäuser (WT) in der zweiten Jahreshälfte 2025 und im Jahr 2026 stehe ein Auf-

tragsvolumen von insgesamt Fr.1'958'906.– an (act. 2 S. 11, act. 5/35). Vor dem 

Hintergrund, dass über die Schuldnerin nach 35jähriger Geschäftstätigkeit erst-

mals der Konkurs eröffnet worden sei, sei es angezeigt, einen milden Massstab 

für die Glaubhaftigkeit der Zahlungsfähigkeit anzuwenden. Sie werde inskünftig in 

der Lage sein, ihren Verbindlichkeiten nachzukommen (act. 2 S. 11). 

6.1 Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzi-

elle Lage der Schuldnerin vermittelt insbesondere das Betreibungsregister. Die 

Auskunft Nr. 2 des Betreibungsamtes Sihltal vom 4. Juni 2025 (act. 5/7) weist 

– mit der hinterlegten Konkursforderung des vorliegenden Verfahrens – im Zeit-

raum Juli 2023 bis März 2025 insgesamt 18 eingeleitete Betreibungen im Ge-

samtbetrag von knapp über Fr. 465'000.– aus. Die Mehrzahl der Betreibungen 

entfällt auf das Jahr 2024, fünf Betreibungen wurden im laufenden Jahr erhoben 

(act. 5/8).

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6.2 Drei Betreibungsforderungen im Umfang von total Fr. 21'214.15 wur-

den durch Zahlung an das Betreibungsamt beglichen (Betr. Nrn. 3 und 4 des Kan-

tons Zürich und Betr. Nr. 5 der C._____; act. 5/7). Weiter belegte die Schuldnerin 

die Zahlung der Forderung von Fr. 9'784.90 der D._____ AG (Betr. Nr. 6; act. 2 S. 

9, act. 5/26-27). Die Forderung der E._____ AG in Höhe von Fr. 15'963.10 (Betr. 

Nr. 7) ist (nur) im Umfang von Fr. 14'341.60 (act. 2 S. 10, act. 5/29) und jene der 

F._____ AG in Höhe von Fr. 1'738.70 (Betr. Nr. 8) nur im Umfang von Fr. 

1'718.70 beglichen (act. 2 S. 10, act. 5/30); damit ist noch der Betrag von Fr. 

1'641.50 offen.

Die Schuldnerin konnte nachweisen, dass die Betr. Nr. 9 der C._____ im 

Umfang vom Fr. 11'485.20 hinfällig ist, da sie durch die Betr. Nr. 10 im Höhe von 

Fr. 11'675.85 ersetzt wurde (vgl. act. 2 S. 8, act. 5/7 und act. 5/20). 

Belegt ist sodann, dass die Forderung der G._____ AG (Betr. Nr. 11 für Fr. 

17'785.17) nur noch im Umfang von Fr. 9'503.66 offen ist (act. 5/14A) und am 10. 

März 2025 eine Ratenzahlungsvereinbarung abgeschlossen wurde, wonach die 

Restschuld in fünf Raten à Fr. 1'897.70 zahlbar ist, erstmals per 4. April 2025. 

Verzug von mehr als fünf Tagen hätte die Fälligkeit der gesamten Restschuld zur 

Folge. Belegt ist eine Ratenzahlung vom 29. April 2025 (act. 2 S. 7, act. 5/13-

14A+B), womit noch Fr. 7'605.96 offen sind.

Weiter belegte die Schuldnerin, dass die Gläubigerin H._____ (Betr. Nr. 12) 

ihre Forderung vergleichsweise von Fr 37'877.60 auf Fr. 20'250.80 reduziert hat, 

welche bis zum 30. September 2025 gestundet wurde. Bei Nichtbezahlung innert 

Frist würde die ursprüngliche Forderung fällig (act. 2 S. 7, act. 5/15A+B).

Auch mit der Gläubigerin I._____ [Bürgschaftsgenossenschaft] (Betr. Nr. 13) 

wurde am 11. Januar 2025 eine Zahlungsvereinbarung abgeschlossen, wonach 

der Ausstand von knapp Fr. 177'000.– in 55 monatlichen Raten à Fr. 3'236.60 zu 

bezahlen ist, erstmals per Ende Januar 2025. Bei Zahlungsverzug von mehr als 

10 Tagen würde die gesamte Restschuld sofort fällig (act. 2 S. 8, act. 5/17-18). 

Zahlungsbelege liegen (nur) für die Monate Februar, März und Mai 2025 vor (act. 

5/19). Offen sind somit noch Fr. 167'290.–.

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Weiter konnte die Schuldnerin nachweisen, dass sie mit der Gläubigerin 

J._____ AG (Betr. Nrn. 14 und 15) für Forderungen in Höhe von knapp Fr. 

31'080.– in Verhandlungen über eine Ratenzahlungsvereinbarung ist und sich die 

Gläubigerin dahingehend geäussert hat, dass sie mit sechs Ratenzahlungen von 

monatlich Fr. 5'000.– einverstanden wäre, erstmals zahlbar per 17. Juni 2025 

(act. 2 S. 7 f. und act. 5/16). 

Die Gläubigerin K._____ AG mit einer Forderung in Höhe von Fr. 47'117.45 

(Betr. Nr. 16) zeigte sich mit dem Ratenzahlungsvorschlag der Schuldnerin von 

sieben monatlichen Raten à Fr. 6'730.–, zahlbar erstmals per 15. Juni 2025, ein-

verstanden. Aufgrund der Konkurseröffnung am 3. Juni 2025 wurde die erste Rate 

bis zum 20. Juni 2025 gestundet (act. 2 S. 9, act. 5/22).

Für die fälligen Forderungen der Gläubigerin C._____ im Gesamtbetrag von 

Fr. 24'198.20 (Betr. Nr. 10 für Fr. 11'675.85 und Betr. Nr. 17 für Fr. 12'522.35) be-

steht noch keine Ratenzahlungsvereinbarung bzw. im Falle der Aufhebung des 

Konkurses Bereitschaft für eine solche, ohne dass die Konditionen bereits ausge-

handelt worden wären (act. 2 S. 8, 5/21). 

Unbelegt blieben Verhandlungen über eine Zahlungsvereinbarung mit dem 

Gläubiger Kanton Zürich (Betr. Nr. 18) für eine Forderung von Fr. 61'582.55 (act. 

2 S. 9). Diese Betreibung ist im Stadium der Pfändung (act. 5/7). 

Mit der Gläubigerin L._____ SAS (Betr. Nr. 19) schloss die Schuldnerin am 

16. Dezember 2024 eine Ratenzahlungsvereinbarung ab, wonach der offene Ge-

samtbetrag von Fr. 3'395.40 in vier monatlichen Raten von je Fr. 848.85 zu be-

gleichen ist. Belegt ist die Zahlung von drei Raten im April 2025, womit noch Fr. 

848.85 zur Zahlung offen sind (act. 2 S. 9, act. 5/23).

6.3 Die Anzahl und Höhe der offenen Forderungen lassen auf erhebliche 

Zahlungsschwierigkeiten der Schuldnerin schliessen. Zahlungsschwierigkeiten in 

der Vergangenheit stellte sie denn auch nicht in Abrede, machte aber geltend, Sa-

nierungsmassnahmen eingeleitet zu haben und über eine gute Auftragslage zu 

verfügen. Der Abschluss von zahlreichen Abzahlungsvereinbarungen spricht  da-

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für, dass die Schuldnerin bemüht ist, ihre finanzielle Situation zu bereinigen. Den-

noch ist nicht ausser Acht zu lassen, dass aufgrund des Gesagten noch von – aus 

der Betreibungsauskunft ersichtlichen – offenen Schulden in der Gesamthöhe von 

ca. Fr. 373'300.– auszugehen ist.

7.1 Die seit dem tt.mm.1990 im Handelsregister des Kantons Zürich einge-

tragene Schuldnerin bezweckt … [Gesellschaftszweck] (act. 8). Zum Beleg ihrer 

Zahlungsfähigkeit wurden zwei Bankkontoauszüge per 16. Juni 2025 (5/31-32), 

die Debitoren- und Kreditorenliste per 15. Juni 2025 (act. 5/33-34) sowie eine Ta-

belle der Auftragslage mit zahlreichen Dokumenten (act. 5/35) eingereicht. Jah-

resrechnungen oder zumindest eine Zwischenbilanz liegen nicht vor. 

7.2 Gemäss Saldobeleg der PostFinance wies das Konto der Schuldnerin 

nach zwei Einzahlungen der B._____ AG vom 16. Juni 2025 in Höhe von total Fr. 

24'202.80 einen Kontostand von Fr. 24'302.86 auf (act. 5/32). Das Konto der 

Schuldnerin bei der Migros Bank belief sich nach der von der B._____ AG am 16. 

Juni 2025 getätigten Zahlung auf Fr. 15'856.59; der Saldovortrag betrug Fr. 15.94 

(act. 5/31). Vor diesen Zahlungen scheint die Schuldnerin über keine liquiden Mit-

tel verfügt zu haben. Die Debitoren, welche auch Positionen aus den Jahren 2023 

und 2024 enthalten, weist die Schuldnerin mit Fr. 315'547.45 aus, wovon der 

Grossteil bzw. Fr. 222'867.50 auf die B._____ AG entfällt (act. 5/33). Zur Fälligkeit 

dieser Forderungen ist jedoch nichts bekannt. Die Kreditoren weist die Schuldne-

rin für die Zeit März bis Juni 2025 mit Fr. 38'190.74 aus, wovon etwas weniger als 

die Hälfte auf die Eidg. Steuerverwaltung ESTV entfällt (5/34). 

7.3 Zur Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter äusserte sich die Schuldnerin 

nicht. Zu den laufenden monatlichen Betriebsausgaben der Schuldnerin ist eben-

falls nichts bekannt. Eine Jahresrechnung oder zumindest eine Zwischenbilanz, 

welche über den bisherigen Geschäftsgang Aufschluss geben könnten, wurden 

nicht eingereicht. Geschäftskontoauszüge über einen längeren Zeitraum, welche 

Rückschlüsse auf laufende Verpflichtungen (Miete, Salär etc.) zulassen könnten, 

liegen ebenfalls nicht vor. 

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7.4 Das Dokument "vom Verwaltungsrat der A._____ AG getroffene Mas-

sahmen" ist weder datiert noch unterzeichnet. Wie geltend gemacht wurden die 

Sanierungsmassnahmen Mitte 2023 ergriffen (act. 2 S. 5). Darin sind u.a. Perso-

nalkostenreduzierung (u.a. Personalabbau, Lohnreduktion), Verkauf und Vermö-

gensoptimierung (u.a. Fokus auf Verkauf Eigentumswohnungen, Verhandlungen 

über Firmenverkauf), Einkauf- und Lieferantenmanagement, strategische Ausrich-

tung und Kooperation sowie finanzielle Massnahmen und Verluste erwähnt (act. 

5/7). Näheres wurde zu diesen Massnahmen in der Beschwerdeschrift nicht vor-

gebracht (act. 2 S. 5). Mangels Vorliegen einer Jahresrechnung oder Zwischenbi-

lanz lässt sich auch nicht überprüfen, ob die Massnahmen wirksam waren. Trotz 

Sanierungsmassnahmen konnten jedenfalls weitere Betreibungen in den Jahren 

2024 und 2025 nicht verhindert werden (vgl. act. 5/5). Damit ist fraglich, ob der 

Schuldnerin regelmässig genügend liquide Mittel zur Begleichung ihrer laufenden 

Kosten zufliessen. Vollständige Geschäftskontoauszüge des laufenden Jahres 

könnten hiezu Auskunft geben, liegen aber wie gesagt nicht vor.

7.5 Zur Geschäftsentwicklung reichte die Schuldnerin eine Auftragsliste mit 

laufenden Aufträgen über Fr. 1'958'906.– ein (act. 5/35). Nicht zu berücksichtigen 

ist die nicht unterzeichnete Kostenzusammenstellung Nr. 6140-10 vom 8. Mai 

2025 in Höhe von Fr. 79'994.10, da unklar ist, ob dieser ein Vertrag zugrunde 

liegt. Die "Auftragsbestätigung Nr. 6547 Provisorisch" vom 8. Mai 2025 in Höhe 

von Fr. 138'663.45 ist ebenfalls nicht unterzeichnet und daher nicht zu berück-

sichtigen. Das gilt auch für die Auftragsbestätigung Nr. 6528 vom 29. Mai 2025 

über Fr. 115'164.25, Nr. 6529 vom 24. April 2025 über Fr. 62'981.15, Nr. 6531 

vom 30. April 2025 über Fr. 59'695.35, den Werkvertrag Nr. 103 vom 8. Januar 

2025 über Fr. 53'301.–, der Auftragsbestätigung Nr. 6366 vom 29. Mai 2025 über 

Fr. 55'547.60 und Nr. 6554 vom 7. Mai 2025 über Fr. 94'117.20 (vgl. act. 5/35). Im 

übrigen Umfang lässt sich den Verträgen sodann nicht entnehmen, welcher Anteil 

der Auftragssumme auf die Schuldnerin als Unternehmerin und welcher auf die 

Totalunternehmerin (B._____ AG) und die Bauleitung (M._____ AG) entfällt. 

Ebenfalls nicht zu berücksichtigen sind sodann die gänzlich unbelegten Aufträge 

(act. 5/35 letztes Blatt). Mit welchen monatlichen Mittelzuflüssen aus dem operati-

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ven Geschäft konkret zu rechnen ist, wurde weder dargelegt noch lässt sich dies 

nach dem vorstehend Gesagten aus den eingereichten Dokumenten eruieren. 

8.1 Verlässliche Rückschlusse auf die finanzielle Situation der Schuldnerin 

und deren Geschäftsgang sind vor dem Hintergrund fehlender Erläuterungen der 

Schuldnerin und ungenügender Dokumentation nicht möglich. Zu Gunsten der 

Schuldnerin fällt ins Gewicht, dass sie mit Blick auf das Konkursverfahren mit der 

Konkursforderung inkl. Kosten und Zinsen über Fr. 10'000.– hat aufbringen kön-

nen (vgl. vorstehend Erw. 1.2 und 3). Weiter hat sie im laufenden Jahr zahlreiche 

Abzahlungsvereinbarungen mit diversen Gläubigern schliessen können. Dies ge-

nügt jedoch nicht. Ihren laufenden Verpflichtungen, zu welchen auch öffentlich-

rechtliche Abgabeforderungen zählen, konnte die Schuldnerin im laufenden und 

vergangenen Jahr, wie aus dem Betreibungsregister ersichtlich, nicht nachkom-

men und in der Betr. Nr. 18 erfolgte die Pfändung (vgl. 5/7). Die Schuldnerin be-

gründet ihre Zahlungsschwierigkeiten mit einer Abschreibung in Höhe von 

Fr. 250'000.– zufolge Fehlinvestition im Jahr 2023, was jedoch unbelegt blieb. 

Wie hoch der Verlust der Schuldnerin seither ist, ist wegen fehlender Jahresrech-

nung oder Zwischenbilanz nicht bekannt. Ob und in welchem Umfang die ergriffe-

nen Sanierungsmassnahmen eine Kostensenkung bewirkt haben, wurde nicht 

dargetan und lässt sich auch nicht eruieren. Weitere Betreibungen konnten jeden-

falls nicht verhindert werden. Ausführungen und Belege über bisher regelmässige 

Einnahmen auf dem Geschäftskonto und damit zum genügenden monatlichen 

Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft zur Deckung der laufenden Kosten 

fehlen (vgl. Erw. 7.2 und 7.4). Vor den Zahlungseingängen vom 16. Juni 2025 ver-

fügte die Schuldnerin offenbar über keine Liquidität (Erw. 7.1). Geschäftskonto-

auszüge des laufenden Jahres, aus welchen die Einnahme und Ausgaben er-

sichtlich wären, liegen wie gesagt nicht vor. Hinsichtlich der behaupteten Aufträge 

ist, soweit diese überhaupt zu berücksichtigen wären (Erw. 7.5), die auf die 

Schuldnerin entfallenden Summe nicht bekannt (Erw. 7.5). In Anbetracht der vor-

liegend erhöhten Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit 

(vgl. Erw. 4.2) sind die Angaben und Unterlagen zu knapp gehalten und lässt sich 

insgesamt eine rentable künftige Geschäftslage, die der Schuldnerin erlauben 

würde, nebst den laufenden auch ihre übrigen Verbindlichkeiten innert nützlicher 

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Frist abzutragen bzw. ihren Zahlungsvereinbarungen nachzukommen, nicht pro-

gnostizieren.

8.2 Aufgrund der vorerwähnten Umstände erweist sich der Liquiditätseng-

pass der Schuldnerin als nicht bloss vorübergehend. Mit den eingereichten Doku-

menten vermochte sie ihre Zahlungsfähigkeit und wirtschaftliche Lebensfähigkeit 

im Sinne des Gesetzes nicht hinreichend glaubhaft zu machen. Dies führt zur Ab-

weisung der Beschwerde. Da der Beschwerde mit Verfügung vom 18. Juni 2025 

(act. 11) aufschiebende Wirkung zuerkannt wurde, ist der Konkurs über die 

Schuldnerin neu zu eröffnen.

9.

Immerhin ist die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach 

die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch den Kon-

kursrichter besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen begli-

chen sind oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug 

seiner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist 

(dazu insbesondere KUKO SchKG-Diggelmann/Engler, 3. Aufl. 2025, Art. 195 N 3 

und 5). 

10. Mit dem Konkurserkenntnis verliert die Schuldnerin das Verfügungs-

recht über ihr pfändbares Vermögen, welches ab dem Zeitpunkt der Konkurseröff-

nung die Konkursmasse bildet (Art. 197 SchKG). In diesem Sinne ist die Oberge-

richtskasse anzuweisen, den bei ihr von der Schuldnerin hinterlegten Betrag von 

Fr. 8'250.– dem Konkursamt Thalwil zu überweisen.

11. Die Schuldnerin hatte nach der Konkurseröffnung Fr. 100.– an die Vor-

instanz überwiesen (vgl. act. 2 S. 6, act. 5/16). Ausgangsgemäss ist die Kasse 

des Bezirksgerichts Horgen anzuweisen, den bei ihr einbezahlten Betrag von 

Fr. 100.– dem Konkursamt Thalwil zu überweisen.

12. Die Kosten beider Instanzen hat die Schuldnerin zu tragen. Die Kosten 

des vorliegenden Verfahrens sind mit dem geleisteten Vorschuss zu verrechnen 

Der Gläubigerin ist mangels relevanter Aufwendungen im vorliegenden Verfahren 

keine Parteientschädigung zuzusprechen.

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Es wird erkannt:

1.

2.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Über die Schuldnerin wird mit Wirkung ab Dienstag, 8. Juli 2025, 

16.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.

3.

Das Konkursamt Thalwil wird mit der Durchführung des Konkurses beauf-

tragt.

4.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

5.

6.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Die Kasse des Obergerichts des Kantons Zürich wird angewiesen, den bei 

ihr hinterlegten Betrag von Fr. 8'250.– dem Konkursamt Thalwil zu überwei-

sen.

7.

Die Kasse des Bezirksgerichts Horgen wird angewiesen, den bei ihr einbe-

zahlten Betrag von Fr. 100.– (Geschäft-Nr. EK250183) dem Konkursamt 

Thalwil zu überweisen.

8.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz und das Konkursamt Thalwil, 

ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich 

und an das Betreibungsamt Sihltal, sodann an das Grundbuchamt N._____ 

sowie an die Kasse des Bezirksgerichts Horgen, je gegen Empfangsschein 

und an die Obergerichtskasse.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

9.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

- 13 -

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

MLaw J. Camelin-Nagel

versandt am:
9. Juli 2025