# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 09e457be-2912-585e-befc-adfa7ed4d1ac
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2006-04-21
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 21.04.2006 BH.2006.7
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_BH-2006-7_2006-04-21.pdf

## Full Text

Entscheid vom 21. April 2006 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Barbara Ott,  
Gerichtsschreiberin Petra Williner  

   
 
Parteien 

  
A.,  
 

Beschwerdeführer 
 

 
 gegen 
   

BUNDESAMT FÜR JUSTIZ,  
 

Beschwerdegegner 
 

 
Gegenstand  Beschwerde gegen Auslieferungshaftbefehl  

(Art. 47 i.V.m. Art. 48 Abs. 2 IRSG) 
 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BH.2006.7 
 
 
 

 

 

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Sachverhalt: 
 

A. Der in der Schweiz wohnhafte deutsche Staatsangehörige A. wird laut In-
terpol Wiesbaden verdächtigt, im Herbst 2003 in fünf verschiedenen Fällen 
zwischen 80 und 125 Gramm Haschisch verkauft und zudem 500 Gramm 
Haschisch, 2 Gramm Marihuana und 10 Gramm Kokain gekauft zu haben. 
Überdies soll er im Februar 2004 55 Kilogramm Haschisch für separate 
Abnehmer organisiert haben, wobei es allerdings nicht zu einer Übergabe 
gekommen sei. Im März 2004 soll er 100 Gramm Haschisch an einen Min-
derjährigen und 0.6 Gramm Kokain an eine andere Person verkauft haben. 
Weiter wird A. der Erpressung und Verschwörung zu einem Raubüberfall 
sowie des Fahrens ohne Führerschein beschuldigt (act. 3.1).  
 
Gestützt auf einen Haftbefehl des Amtsgerichts Stralsund/Deutschland vom 
6. Februar 2006 wegen Betäubungsmittelhandels usw. verlangte Interpol 
Wiesbaden am 2. März 2006 die Festnahme von A. im Hinblick auf eine 
Auslieferung an die Bundesrepublik Deutschland (act. 3.1). Hierauf ordnete 
das Bundesamt für Justiz am 21. März 2006 die provisorische Ausliefe-
rungshaft gegen A. an (act. 3.2). A. wurde am 23. März 2006 in U./AG ver-
haftet (act. 3.3). Nachdem er einen Einschleichdiebstahl in die Denner-
Filiale in V./ZH gestanden hatte (act. 3.4), wurde A. gleichentags an die 
Zürcher Strafverfolgungsbehörden überführt, wo er am 24. März 2006 – 
nach Abschluss des zürcherischen Verfahrens und nachdem er sich der 
vereinfachten Auslieferung widersetzt hatte – in provisorische Ausliefe-
rungshaft versetzt wurde (act. 3.4, 3.5, 3.6 und 3.7). Das Bundesamt für 
Justiz erliess hierauf am 27. März 2006 gegen A. einen Auslieferungshaft-
befehl (act. 3.8). Der Auslieferungshaftbefehl wurde A. am 29. März 2006 
eröffnet (act. 3.8). 
 
 

B. Mit Eingabe vom 28. März 2006 – spediert am 5. April 2006 und eingegan-
gen am 6. April 2006 – wendet sich A. an die Beschwerdekammer des 
Bundesstrafgerichts und beantragt formell, nicht an die Bundesrepublik 
Deutschland ausgeliefert zu werden (act. 1).  

 
Das Bundesamt für Justiz schliesst in seiner Vernehmlassung vom 11. Ap-
ril 2006 auf kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde (act. 3). 
 
A. liess die Gelegenheit zur Einreichung einer Replik ungenutzt verstrei-
chen (act. 2).  
 

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Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, so-
weit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen eingegangen. 
 
 
 
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1. Für den Auslieferungsverkehr und die vorläufige Auslieferungshaft zwi-
schen der Schweiz und Deutschland gelten primär das Europäische Auslie-
ferungsübereinkommen vom 13. Dezember 1957 (EAÜ; SR 0.353.1) sowie 
der Vertrag vom 13. November 1969 zwischen der Schweizerischen Eid-
genossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland über die Ergänzung 
des EAÜ und die Erleichterung seiner Anwendung (Zusatzvertrag; SR 
0.353.913.61). Wo Übereinkommen und Zusatzvertrag nichts anderes vor-
sehen, gelangt für das Verfahren der Auslieferung und der vorläufigen Aus-
lieferungshaft ausschliesslich das Recht des ersuchten Staates (Art. 22 
EAÜ), vorliegend demnach das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über die 
internationale Rechtshilfe in Strafsachen (Rechtshilfegesetz, IRSG; 
SR 351.1) und die Verordnung vom 24. Februar 1982 über internationale 
Rechtshilfe in Strafsachen (Rechtshilfeverordnung, IRSV; SR 351.11), zur 
Anwendung.  

 
 
2.  
2.1 Gemäss Art. 48 Abs. 2 IRSG bzw. Art. 28 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes 

vom 4. Oktober 2002 über das Bundesstrafgericht (Strafgerichtsgesetz, 
SGG; SR 173.71) kann gegen Auslieferungshaftbefehle und andere Verfü-
gungen nach Art. 47 IRSG innert 10 Tagen ab deren schriftlichen Eröffnung 
Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhoben 
werden. Die Art. 214-219 BStP gelten dabei sinngemäss. Die Beschwerde 
steht den Parteien und einem jeden zu, der durch eine Verfügung oder 
durch die Säumnis des Bundesamtes für Justiz einen ungerechtfertigten 
Nachteil erleidet (Art. 214 Abs. 2 BStP). 

 
2.2 Die angefochtene Verfügung datiert vom 27. März 2006 und wurde dem 

Beschwerdeführer am 29. März 2006 eröffnet (act. 3.8). Vor diesem Hinter-
grund ist davon auszugehen, dass es sich bei dem auf der Beschwerde 
handschriftlich angegebenen Datum vom 28. März 2006 um ein offensicht-
liches Versehen handelt, zumal die Beschwerde erst am 5. April 2006 als 
ohnehin massgebliches Versanddatum spediert wurde. Die 10-tägige Be-
schwerdefrist ist damit gewahrt. Der sich derzeit in Auslieferungshaft befin-
dende Beschwerdeführer ist überdies durch die angefochtene Verfügung 

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beschwert und damit zur Beschwerde legitimiert. Auf die Beschwerde ist 
somit einzutreten.  

 
 

3. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bildet die Verhaftung des 
Beschuldigten während des ganzen Auslieferungsverfahrens die Regel 
(BGE 130 II 306, 309 ff. E. 2; 117 IV 359, 362 E. 2a). Eine Aufhebung des 
Auslieferungshaftbefehls und eine Haftentlassung rechtfertigen sich nur 
ausnahmsweise. Dies ist der Fall, wenn der Beschuldigte sich voraussicht-
lich der Auslieferung nicht entzieht und die Strafuntersuchung nicht gefähr-
det (Art. 47 Abs. 1 lit. a IRSG), wenn er den so genannten Alibibeweis 
erbringen und ohne Verzug nachweisen kann, dass er zur Zeit der Tat nicht 
am Tatort war (Art. 47 Abs. 1 lit. b IRSG), wenn er nicht hafterstehungsfä-
hig ist oder andere Gründe – z.B. enge und insbesondere familiäre Bezie-
hungen zur Schweiz – vorliegen, die eine weniger einschneidende Mass-
nahme rechtfertigen (Art. 47 Abs. 2 IRSG; Urteil des Bundesgerichts 
1A.170/1997 vom 10. Juni 1997 E. 3a; veröffentlicht in Pra 2000 Nr. 94 
S. 569), oder wenn sich die Auslieferung als offensichtlich unzulässig er-
weist (Art. 51 Abs. 1 IRSG). Offensichtlich unzulässig kann ein Ausliefe-
rungsersuchen sein, wenn ohne jeden Zweifel und ohne weitere Abklärun-
gen ein Ausschlussgrund vorliegt (vgl. BGE 111 IV 108, 110 E. 3a). Im Üb-
rigen sind Vorbringen gegen die Auslieferung als solche oder gegen die 
Begründetheit des Auslieferungsbegehrens nicht im vorliegenden Be-
schwerdeverfahren, sondern im eigentlichen Auslieferungsverfahren zu 
prüfen. Diese Regelung soll es der Schweiz ermöglichen, ihren staatsver-
traglichen Auslieferungspflichten nachzukommen. Die ausnahmsweise zu 
gewährende Haftentlassung ist deshalb an strengere Voraussetzungen ge-
bunden als der Verzicht auf die gewöhnliche Untersuchungshaft in einem 
Strafverfahren oder die Entlassung aus einer solchen (vgl. BGE 111 IV 
108, 110 E. 2). 

 
 
4. Vorab ist zu bemerken, dass die Ausschreibung von Interpol Wiesbaden 

nicht mit dem Auslieferungshaftbefehl überein stimmt. Insbesondere spricht 
Interpol Wiesbaden von einem geplanten Drogengeschäft mit 55 Kilo-
gramm Haschisch, während es laut Auslieferungshaftbefehl gerade 55 
Gramm gewesen sein sollen. Ob es sich hierbei um einen offensichtlichen 
Schreibfehler handelt und ob auch die weiteren dem Beschwerdeführer von 
Interpol vorgeworfenen Straftaten im Auslieferungshaftbefehl wiedergege-
ben werden müssten, kann vorliegend offen bleiben, da nach Massgabe 
der heutigen Aktenlage und ohne ein Sachurteil vorweg zu nehmen die im 
Auslieferungshaftbefehl aufgeführten Betäubungsmitteldelikte im schweize-

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rischen Recht voraussichtlich unter Art. 19 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stof-
fe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG; SR 812.21) zu subsumieren wären, 
der als Höchststrafe Gefängnis – für schwere Fälle sogar Zuchthaus – vor-
sieht. Das deutsche Gesetz vom 28. Juli 1981 über den Verkehr mit Betäu-
bungsmitteln (Betäubungsmittelgesetz, BtmG) bestraft denselben Tatbe-
stand mit einer als Höchststrafe vorgesehenen Freiheitsstrafe bis zu fünf 
Jahren (§ 29 BtmG). Damit sind allein schon die im Auslieferungshaftbefehl 
möglicherweise unzutreffend wiedergegebenen Taten auslieferungsfähig, 
da wegen Handlungen ausgeliefert wird, die sowohl nach dem Recht des 
ersuchenden als auch nach dem des ersuchten Staates mit einer Freiheits-
strafe oder die Freiheit beschränkenden sichernden Massnahme im 
Höchstmass von mindestens einem Jahr oder mit einer schwereren Strafe 
bedroht sind (Art. 2 Ziff. 1 EAÜ). So oder anders erweist sich damit die 
Auslieferung im jetzigen Zeitpunkt des Verfahrens diesbezüglich nicht als 
offensichtlich unzulässig. 

 
 
5.  
5.1 Der Beschwerdeführer seinerseits führt zusammengefasst aus, er sei im 

März 2004 in Deutschland festgenommen und tags darauf ohne Auflagen 
in die Freiheit entlassen worden. Nachdem er den deutschen Behörden 
während eineinhalb Jahren in Deutschland zur Verfügung gestanden sei, 
halte er sich seit August 2005 legal in der Schweiz auf, wo auch seine 
Freundin lebe. Er habe in der Schweiz nunmehr Freunde und Familie und 
überdies einen festen Arbeitsplatz. Er fühle sich hier sehr wohl und sein 
Leben habe sich positiv verändert. Deshalb beantrage er, nicht ausgeliefert 
zu werden.  
 
Damit zielt seine Argumentation in erster Linie auf die Auslieferung an sich 
und nicht auf den vorliegend einzig zu prüfenden Auslieferungshaftbefehl 
ab. Zu Gunsten des Beschwerdeführers kann aber immerhin implizit abge-
leitet werden, dass er sich in der Schweiz so verwurzelt fühlt, dass aus sei-
ner Sicht keine Fluchtgefahr besteht. Konkludent verlangt er damit auch, 
aus der Haft entlassen zu werden. 
 

5.2 Die Rechtsprechung des Bundesgerichts ist hinsichtlich der Verneinung 
von Fluchtgefahr zufolge familiärer Bindungen überaus restriktiv und gera-
de bei drohenden, hohen Freiheitsstrafen wird eine ausnahmsweise Haft-
entlassung abgelehnt. So wurde die Möglichkeit einer Verurteilung zu einer 
langen Freiheitsstrafe beispielsweise in einem Urteil vom 15. August 2001 
als ausreichend zur Verweigerung der Haftentlassung betrachtet, obwohl 

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der Verfolgte in diesem Fall über eine Niederlassungsbewilligung verfügte, 
seit 18 Jahren in der Schweiz wohnte, mit einer Schweizer Bürgerin verhei-
ratet und Vater zweier Kinder im Alter von 3 und 8 Jahren war, die beide 
die schweizerische Nationalität besassen und im Kanton Tessin einge-
schult waren (Urteil des Bundesgerichts 8G.45/2001 vom 15. August 2001 
E. 3a). Vor dem Hintergrund dieser Rechtsprechung bejahte die Beschwer-
dekammer die Fluchtgefahr bei einem Verfolgten, dessen Ehefrau, zwei 
Kinder im Alter von 7½ und 2½ Jahren sowie weitere Verwandte in der 
Schweiz lebten (Entscheid des Bundesstrafgerichts BH.2005.45 vom 
20. Dezember 2005 E. 2.2.2) und einem Verfolgten, der sich seit 10 Jahren 
ununterbrochen in der Schweiz aufhielt und hier eine Familie mit vier Kin-
dern im Alter von 1½, 3, 8 und 18 Jahren hatte (Entscheid des Bundes-
strafgerichts BH.2005.8 vom 7. April 2005 E. 2.3). Zieht man in Betracht, 
dass auch der Beschwerdeführer bei einer Verurteilung eine langjährige 
Freiheitsstrafe zu gewärtigen hat, muss die Fluchtgefahr im Lichte der vor-
stehenden Ausführungen trotz persönlicher Bindungen zur Schweiz bejaht 
werden.  
 
Weiter ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer mit nicht einmal 
31 Jahren noch jung ist, was ebenfalls eher für denn wider eine Flucht 
spricht (zum Alter als Kriterium bei der Beurteilung der Fluchtgefahr vgl. 
das Urteil des Bundesgerichts 8G.49/2002 vom 24. Mai 2002 E. 3b; vgl. 
auch die Entscheide des Bundesstrafgerichts BH.2005.8 vom 7. April 2005 
E. 2.3 und BH.2005.45 vom 20. Dezember 2005 E. 2.2.2, in welchen die 
Verfolgten 35 bzw. 32 Jahre alt waren). Es fällt denn auch auf, dass das 
Bundesgericht die Haftentlassung insbesondere bei Verfolgten höheren Al-
ters gewährt hat; so war einer der Auszuliefernden 65 Jahre (Urteil des 
Bundesgerichts 8G.66/2000 vom 5. Dezember 2000 E. 9c, was ihn freilich 
nicht an der späteren Flucht hinderte), der andere 68 Jahre alt (Urteil des 
Bundesgerichts G.55/1993 vom 22. Oktober 1993). 
 
Insgesamt ergibt sich, dass die Fluchtgefahr mit Blick auf die zitierte Recht-
sprechung offensichtlich zu bejahen ist.  
 

5.3 Weitere Gründe, die eine Entlassung aus der Auslieferungshaft rechtferti-
gen würden, sind vorliegend weder angerufen noch ersichtlich. Die Be-
schwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen.  

 
 
6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die Kosten 

zu tragen (Art. 48 Abs. 2 IRSG i.V.m. Art. 214 ff. sowie Art. 245 BStP und 
Art. 156 Abs. 1 OG). Es ist eine Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- anzusetzen 

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(Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren 
vor dem Bundesstrafgericht; SR 173.711.32).  

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 

Bellinzona, 21. April 2006 
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Bundesamt für Justiz  
 
 
 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen seit 
der Eröffnung wegen Verletzung von Bundesrecht beim Bundesgericht Beschwerde geführt wer-
den. Das Verfahren richtet sich sinngemäss nach den Artikeln 214 bis 216, 218 und 219 des Bun-
desgesetzes über die Bundesstrafrechtspflege (Art. 33 Abs. 3 lit. a SGG). 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn die Rechtsmit-
telinstanz oder deren Präsident es anordnet.