# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22300984-077d-547b-b3f5-e28137638919
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.07.2010 D-5010/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5010-2010_2010-07-26.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5010/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  J u l i  2 0 1 0

Einzelrichter Thomas Wespi, 
mit Zustimmung von Richter Bruno Huber;
Gerichtsschreiberin Regula Frey.

A._______, geboren B._______,
alias C._______, geboren B._______, 
Armenien,
D._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Ver-
fügung des BFM vom 8. Juli 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5010/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 2. März 2010 im E._______ um Asyl 
ersuchte,

dass er zur Begründung dieses Gesuchs im Wesentlichen vorbrachte, 
er habe eine kleine F._______ gehabt und sei von einem General, der 
in der Nähe eine grosse F._______ betrieben habe, und dessen Ange-
hörigen  mittels  gewaltsamer  Auseinandersetzungen  unter  Druck  ge-
setzt  worden, den F._______ zu schliessen oder diesen an den Ge-
neral zu verkaufen,

dass das BFM mit Verfügung vom 12. April  2010 gestützt auf Art.  32 
Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) 
auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und die Weg-
weisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass das Bundesverwaltungsgericht die dagegen erhobene Beschwer-
de mit Urteil vom 20. April 2010 (D-2598/2010) abwies,

dass für den Inhalt dieses ersten Asylverfahrens auf die Akten verwie-
sen wird,

dass der Beschwerdeführer am 25. Mai 2010 in der Schweiz ein zwei-
tes Asylgesuch einreichte, 

dass er am 24. Juni 2010 im Transitzentrum Altstätten zu seinen Asyl -
gründen befragt  und ihm gleichentags das rechtliche Gehör gewährt 
wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  gemäss  eigenen  Angaben  nach  dem 
rechtskräftigen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts nicht in sein 
Heimatland zurückkehrte, sondern sich illegal in der Schweiz aufhielt, 

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen angab, 
er mache dieselben Asylgründe wie beim ersten Asylgesuch geltend, 

dass er lediglich anzufügen habe, am 1. März 2008 an Protestdemon-
strationen in G._______ teilgenommen zu haben,

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dass er zehn Tage später verhaftet, verhört, bedroht und nach einem 
Tag mit der Ankündigung, später wieder vorgeladen zu werden, ent las-
sen worden sei,

dass die Behörden ihm keinen Schutz vor dem General gewährt hät -
ten, weil sie über seine Teilnahme an den Protestdemonstrationen in-
formiert gewesen seien,

dass er diesen Sachverhalt bis anhin verschwiegen habe, weil er ge-
hört habe, das Komitee für Staatssicherheit (KGB) erkundige sich, ob 
sich Asylsuchende negativ über die Regierung Armeniens äusserten, 

dass  er  seine  Existenz  verloren  habe,  weil  der  General  seine 
F._______, sein Haus und sein Grundstück beschlagnahmt habe,

dass der Beschwerdeführer keine rechtsgenüglichen Identitätspapiere 
zu den Akten reichte,

dass das BFM mit Verfügung vom 8. Juli 2010 - eröffnet am gleichen 
Tag - gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das Asylgesuch des 
Beschwerdeführers nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz 
sowie den Vollzug anordnete, 

dass die Vorinstanz zur Begründung ihres Entscheids im Wesentlichen 
ausführte,  das  am 2.  März  2010  eingeleitete  Asylverfahren  sei  seit 
dem 20. April 2010 (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts) rechtskräf-
tig abgeschlossen,

dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  seines  zweiten  Asylgesuchs 
dieselben  Asylgründe  geltend  gemacht  und  ergänzend  einzig  ange-
führt habe, der General habe in der Zwischenzeit seine F._______ be-
schlagnahmt,  womit  ihm  seine  Existenzgrundlage  entzogen  worden 
sei,

dass diese Vorbringen nicht gehört werden könnten, weil seine Asyl-
gründe im Rahmen des ersten Asylgesuchs sowohl vom BFM als auch 
vom Bundesverwaltungsgericht als unglaubhaft beurteilt worden seien, 
woraus sich zwingend ergebe, dass alle daraus abgeleiteten Befürch-
tungen  und  Folgeereignisse  ebenfalls  jeglicher  Glaubhaftigkeit  ent-
behrten,

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dass die  anlässlich  des zweiten Asylgesuchs gemachten Vorbringen 
bezüglich seiner Teilnahme an den Demonstrationen vom 1. März 2008 
und die daraus resultierenden Schwierigkeiten, staatlichen Schutz zu 
erhalten, als nachgeschoben zu taxieren seien und ebenso wenig ge-
hört werden könnten, 

dass dies umso mehr gelte, als die Begründung des Beschwerdefüh-
rers, wonach er während des ersten Asylverfahrens aus Angst vor dem 
KGB nichts Schlechtes über die Regierung habe sagen wollen, nicht 
stichhaltig sei, zumal er sich während des ersten Verfahrens sehr wohl 
negativ über die armenischen Behörden geäussert habe,

dass der Beschwerdeführer darüber hinaus auch bei seinem zweiten 
Gesuch keinerlei  rechtsgenügliche  Ausweisdokumente  zu den Akten 
gereicht habe,

dass der abgegebene Ersatzgeburtsschein kein gültiges Reise- oder 
Identitätspapier im Sinne von Art. 1 Bst. b und c der Asylverordnung 1 
vom  11. August  1999  über  Verfahrensfragen  (AsylV 1,  SR  142.311) 
sei,

dass der Wegweisungsvollzug durchführbar sei,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. Juli 2010 (Poststem-
pel)  gegen  diesen  Entscheid  Beschwerde  erhob  und  dabei  sinnge-
mäss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung beantragte,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  15.  Juli  2010  beim  Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgül-
tig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  [VwVG, SR 
172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 33 des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17.  Juni  2005  [VGG,  SR  173.32]; 
Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]),

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dass der  Beschwerdeführer  durch den angefochtenen Entscheid  be-
sonders  berührt  ist,  ein  schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhe-
bung beziehungsweise Änderung hat  und daher zur Einreichung der 
Beschwerde  legitimiert  ist  (Art.  105  AsylG  i.V.m.  Art.  37  VGG  und 
Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können 
(Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de grundsätzlich auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die  
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  dementsprechend  im  Fall  der  Begründetheit  des  Rechtsmittels 
die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Ent-
scheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (Entscheidungen und 
Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK] 
2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Abs. 1 Bst. e  AsylG),  und es sich vorliegend, wie 
nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Be-
schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a Abs. 2 
AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif -
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
der  Schweiz  bereits  ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  haben 
oder während des hängigen Asylverfahrens in den Heimat- oder Her-
kunftsstaat zurückgekehrt sind,

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn es Hin-
weise auf zwischenzeitlich eingetretene Ereignisse gibt,  die geeignet 

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sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die Gewäh-
rung  vorübergehenden  Schutzes  relevant  sind  (Art. 32  Abs. 2  Bst. e 
AsylG),

dass im Rahmen der Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG Hin -
weise auf in der Zwischenzeit  eingetretene und für die Flüchtlingsei-
genschaft relevante Ereignisse zu prüfen sind, wobei die Anforderun-
gen an das Beweismass tief  anzusetzen sind und gemäss geltender 
Praxis  diese  Prüfung  auf  Ereignisse  beschränkt  bleibt,  die  geeignet 
sind,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen,  und  nicht  in  Anwen-
dung des weiten Verfolgungsbegriffs (vgl. dazu EMARK 2003 Nr. 18) 
zu erfolgen hat (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.5 S. 18 f.),

dass der Beschwerdeführer in der Schweiz unbestrittenermassen be-
reits ein ordentliches Asylverfahren erfolglos durchlaufen hat (vgl. auch 
EMARK 2000 Nr. 14 S. 103 ff. unter Hinweis auf EMARK 1998 Nr. 1 
E. 5),

dass die Vorinstanz zutreffend aufzeigte, dass keine Hinweise vorlie-
gen, wonach in der Zwischenzeit Ereignisse eingetreten sind, die ge-
eignet  wären,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen,  oder  die  für 
die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant wären,

dass der  Beschwerdeführer  explizit  erklärte,  seine Asylgründe seien 
dieselben,  welche er bereits  anlässlich  des ersten Asylverfahrens in 
der Schweiz genannt habe (vgl. Vorakten B1/10 S. 5),

dass die damals von ihm vorgebrachten Asylvorbringen als unglaub-
haft qualifiziert wurden und die Verfügung des BFM vom 12. April 2010 
in Rechtskraft erwachsen ist,

dass  sich  seine  anlässlich  des  zweiten  Asylgesuchs  gemachten  Er-
gänzungen,  wonach  der  General  seine  F._______,  sein  Haus sowie 
sein Grundstück beschlagnahmt habe, auf einen als unglaubhaft quali-
fizierten  Sachverhalt  beziehen  und  aufgrund  ihrer  Unglaubhaftigkeit 
weder  relevant  für  die  Zuerkennung  der  Flüchtlingseigenschaft  noch 
für die Gewährung vorübergehenden Schutzes sind,

dass die Behauptung des Beschwerdeführers, aus Angst vor einer In-
formation an das KGB seine Teilnahme an der Protestdemonstration 
vom 1. März 2008 verschwiegen zu haben, nicht nachvollziehbar ist,  
weil Asylsuchende zu Beginn der Befragungen mittels eines Merkblat-

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tes auf die Verschwiegenheitspflicht aller am Verfahren Beteiligten hin-
gewiesen werden,

dass  die  Vorbringen  in  der  Beschwerde  nicht  ansatzweise  geeignet 
sind, zu einer anderen Betrachtungsweise zu führen, insbesondere da 
es der Beschwerdeführer nicht nur unterlässt, sich mit den Erwägun-
gen der Vorinstanz auseinanderzusetzen, sondern auch lediglich den 
bereits aktenkundigen Sachverhalt wiederholt aufführt, 

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2 AsylG; Art.  83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht-
liche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

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dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist,  da  der  Beschwerdeführer  keine Hinweise darzulegen vermochte, 
wonach in der Zwischenzeit Ereignisse eingetreten seien, welche ge-
eignet wären, seine Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für 
die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant wären, und auch 
keine Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Behandlung im 
Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze 
der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101)  ersicht-
lich sind, die ihm in Armenien droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt  und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  –  wie  bereits  im  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom 
20. April 2010 festgehalten – weder die allgemeine Lage in Armenien 
noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer 
Rückkehr  schliessen  lassen,  weshalb  der  Vollzug  der  Wegweisung 
vorliegend zumutbar ist,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  in  den 
Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse be-
stehen (Art. 83 Abs. 2 AuG),  und es dem Beschwerdeführer obliegt, 
bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzte,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellte 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-  
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  durch  Vermittlung  des  D._______ 
(Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, D._______ (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N _______, 
mit  der  Bitte  um Eröffnung  des  Urteils  an den  Beschwerdeführer 
und um Zustellung der beiliegenden Empfangsbestätigung an das 
Bundesverwaltungsgericht)

- das H._______ (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Wespi Regula Frey

Versand: 

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