# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a3d5d5bc-0a43-52b9-85c2-25dbbdeaa122
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.06.2008 C-5911/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5911-2007_2008-06-03.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5911/2007
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  3 .  J u n i  2 0 0 8

Einzelrichter Beat Weber, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

D._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Beitritt zur freiwilligen Versicherung AHV/IV.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5911/2007

Das  Bundesverwaltungsgericht  stellt  fest  und  zieht  in 
Erwägung,

dass  die  Schweizerische  Ausgleichskasse  SAK  (Vorinstanz)  mit 
Verfügung  vom  6. August 2007  die  Einsprache  von  D._______ 
abgewiesen  und  die  Verfügung  vom  14.  Juni  2007  bestätigt  hat, 
wonach  das  Beitrittsgesuch  vom  16.  Mai  2007  zur  freiwilligen 
Versicherung AHV/IV abgewiesen wurde,

dass D._______ (Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Beschwerde 
vom  5. September 2007  (Poststempel)  beim  Bundesverwaltungs-
gericht angefochten hat,

dass die Vorinstanz mit  rechtskräftiger Verfügung vom 11. Dezember 
2007  auf  ihren  Entscheid  vom  6. August 2007  zurückgekommen  ist 
und  den  Beschwerdeführer  per  1.  Januar  2007  in  die  freiwillige 
Versicherung AHV/IV aufgenommen hat, 

dass die Vorinstanz gleichentags im Rahmen ihrer Duplik beantragte, 
die Beschwerde sei als gegenstandslos abzuschreiben,

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005  (VGG,  SR  173.32)  das  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021)  beurteilt,  sofern  –  wie  dies  hier  zutrifft  -  keine  Ausnahme 
nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden 
gelten, wozu nach Art. 33 Bst. d VGG auch die SAK gehört, 

dass  Verfügungen  der  Vorinstanz  im  Bereich  der  freiwilligen 
Versicherung  nach  Art.  85bis Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1946 über die Alters-  und Hinterlassenenversicherung 
(AHVG, SR 831.10) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,

dass  die  Vorinstanz  in  Anwendung  von  Art. 58  VwVG  ihren 
ursprünglichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,

Seite 2

C-5911/2007

dass  die  Beschwerdeinstanz  die  Behandlung  der  Beschwerde 
fortzusetzen  hat,  soweit  diese  durch  die  neue  Verfügung  der 
Vorinstanz nicht gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass  die  Vorinstanz  in  der  Verfügung  vom 11.  Dezember  2007  den 
Beschwerdeanträgen  des  Beschwerdeführers  entsprochen  hat,  so 
dass  das  vorliegende  Beschwerdeverfahren  vollumfänglich 
gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),

dass die Beschwerde daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch 
Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 
Abs. 1 Bst. a VGG),

dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

dass  keine  Parteientschädigung  auszurichten  ist,  da  dem 
Beschwerdeführer  keine  notwendigen  und  verhältnismässig  hohen 
Kosten  erwachsen  sind  (Art.  64  Abs. 1  VwVG,  Art.  7  Abs. 1  und  4 
VGKE in Verbindung mit Art. 15 VGKE).

Seite 3

C-5911/2007

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieser Entscheid geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

Seite 4