# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 866f73fc-157c-514d-86e2-80bfcbe310bc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.11.2025 D-6885/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6885-2025_2025-11-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6885/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richter Simon Thurnheer, 

Gerichtsschreiberin Linn Amanda Szemberg. 

   

Parteien 

 
A. _______, geboren am (…), 

Türkei,  

(…),   

Beschwerdeführerin,  

  

  
Gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung; 

Verfügung des SEM vom 20. August 2025 / (…). 

 

 

 

D-6885/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Beschwerdeführerin eigenen Angaben zufolge am 1. November 

2024 die Türkei mit dem Flugzeug verliess und über Bosnien und diverse 

andere Länder am 5. November 2024 in die Schweiz einreiste, wo sie glei-

chentags um Asyl nachsuchte, 

dass sie anlässlich der Anhörung zu den Asylgründen vom 14. April 2025 

sowie der ergänzenden Anhörung vom 21. Juli 2025 zur Begründung des 

Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, sie sei türkische Staatsan-

gehörige kurdischer Ethnie und in B. _______ geboren und aufgewachsen, 

dass sie die Matura gemacht, ein Praktikum als Rechtssekretärin absolviert 

und in einer Faden-Fabrik gearbeitet habe, 

dass sie seit 2022 in der HDP aktiv gewesen sei, indem sie an Treffen und 

Demonstrationen teilgenommen, Spenden gesammelt und bei der Wahl-

kampagne mitgeholfen habe und in diesem Zusammenhang zwei Mal in 

Gewahrsam genommen und dabei auch geschlagen worden sei, 

dass zudem der Vater der Beschwerdeführerin im Jahre 2015 für ein Jahr 

bei der Guerilla in den Bergen gewesen sei und immer wieder politisch 

aktive Menschen bei der Familie zu Hause aufgenommen habe, 

dass sie Angst gehabt habe, erneut in Gewahrsam genommen zu werden, 

deshalb die Türkei im Oktober 2023 verlassen habe und nach Kroatien ge-

reist, jedoch nach drei Wochen wieder freiwillig in die Türkei zurückgekehrt 

sei, 

dass nach ihrer Rückkehr ein Strafverfahren wegen Mitgliedschaft bei einer 

Terrororganisation sowie Propaganda gegen sie eröffnet worden sei und 

sie sich deshalb von Februar bis Oktober 2024 bei Verwandten versteckt 

habe, 

dass die Beschwerdeführerin im November 2024 die Türkei erneut verlas-

sen habe, da im Mai 2024 ein Vorführbefehl gegen sie ausgestellt worden 

sei und sie fürchte, inhaftiert zu werden, 

dass sie zur Stützung ihrer Vorbringen einen Antrag auf Ausstellung eines 

Vorführbefehls der Staatsanwaltschaft B. _______, einen Beschluss sowie 

einen Vorfühlbefehl der Friedensstrafrichterschaft B. _______ zu den Ak-

ten reichte, 

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dass das SEM mit Verfügung vom 20. August 2025 – eröffnet am 25. Au-

gust 2025 – die Flüchtlingseigenschaft der Beschwerdeführerin im Rah-

men des erweiterten Verfahrens verneinte, deren Asylgesuch vom 5. No-

vember 2024 ablehnte sowie ihre Wegweisung aus der Schweiz und den 

Vollzug anordnete, 

dass es dabei zur Begründung im Wesentlichen ausführte, dass die Vor-

bringen der Beschwerdeführerin nicht glaubhaft seien, 

dass nämlich die ins Recht gelegten Dokumente betreffend das hängige 

Strafverfahren gegen die Beschwerdeführerin vom SEM amtsintern über-

prüft worden seien und bei den drei eingereichten Dokumenten wesentli-

che Angaben zu den unterzeichnenden Personen nicht korrekt, die Ver-

weise auf die digitale Umgebung der Dokumente unzutreffend seien und 

der Beschluss zudem Manipulationsspuren aufweise, 

dass diesbezüglich der Beschwerdeführerin am 30. Juli 2025 das rechtli-

che Gehör gewährt worden sei und sie in ihrer Stellungnahme vom 13. 

August 2025 ausgeführt habe, keine Kenntnisse von Manipulationen der 

Dokumente, selber keinen Zugang zu UYAP oder e-Devlet zu haben und 

dass alles über ihre Rechtsanwältin in der Türkei gelaufen sei, 

dass die Beschwerdeführerin die Fälschungsmerkmale damit aber nicht 

habe erklären können, ihre entsprechenden Vorbringen folglich auf ge-

fälschte Beweismittel abgestützt und somit als nicht glaubhaft einzustufen 

seien, weshalb ihre flüchtlingsrechtliche Relevanz gar nicht geprüft werden 

müsse, 

dass zudem die politischen Aktivitäten der Beschwerdeführerin nur von nie-

derschwelliger Natur gewesen seien und sie folglich über kein exponiertes 

politisches Profil verfüge, 

dass die zwei Mitnahmen durch die Polizei mehr als ein Jahr vor der Aus-

reise im November 2024 zurückliegen würden und es seither zu keinen 

weiteren Problemen mit den Behörden gekommen sei, 

dass die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin im Jahre 2023 freiwillig in 

die Türkei zurückgekehrt sei, auch gegen das Bestehen einer begründeten 

Furcht vor Verfolgung spreche, 

dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin folglich weder den Anforde-

rungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG noch den 

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Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG stand-

halten würden, 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 9. September 2025 gegen 

diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 

dabei die Asylgewährung, eventualiter die Feststellung der Unzulässigkeit, 

Unzumutbarkeit und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs und die An-

ordnung der vorläufigen Aufnahme sowie subeventualiter die Rückweisung 

der Sache an die Vorinstanz beantragte, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses und die Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistands 

beantragte, 

dass zur Begründung der Beschwerde im Wesentlichen geltend gemacht 

wurde, dass sowohl die Beschwerdeführerin wie auch ihre ganze Familie 

sich politisch für die Kurdenfrage engagiert habe, 

dass sie aus diesem Grund zwei Mal in Gewahrsam genommen worden 

und dabei auch geschlagen worden sei, 

dass sie die Türkei verlassen habe, da sie fürchte, dies nochmals erleben 

zu müssen, 

dass gegen sie Strafverfahren eröffnet worden seien und sie nicht verste-

hen könne, weshalb das SEM der Auffassung sei, dass die ins Recht ge-

legten Beweismittel gefälscht seien, 

dass mit Zwischenverfügung vom 25. September 2025 die Gesuche um 

Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Beiordnung eines 

amtlichen Rechtsbeistands abgewiesen wurden und der Beschwerdefüh-

rerin bis zum 10. Oktober 2025 Frist gesetzt wurde, um einen Kostenvor-

schuss zu leisten, 

dass mit Datum vom 7. Oktober 2025 schriftlich um Ratenzahlung ersucht 

wurde, 

dass am 9. Oktober 2025 der Kostenvorschuss fristgerecht und vollständig 

geleistet wurde, 

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Seite 5 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass die Beschwerdeführerin am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), nachdem der 

Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

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dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass die Vorinstanz ihren ablehnenden Asylentscheid primär mit der man-

gelnden Glaubhaftigkeit der geltend gemachten Vorbringen bezüglich 

Strafverfahren begründete, zumal diese sich massgeblich auf gefälschte 

Beweismittel stützen würden, 

dass die vom SEM aufgeführten Fälschungsmerkmale verschiedene zum 

Teil zentrale Aspekte der eingereichten Beweismittel betreffen und die ent-

sprechende Analyse insgesamt als überzeugend zu qualifizieren ist, 

dass die Beschwerdeführerin demgegenüber in ihrer Beschwerdeschrift 

die Qualifikation der Beweismittel als Fälschungen nicht zu erklären ver-

mag oder Gegenteiliges glaubhaft machen kann, 

dass nach Prüfung der Akten das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss 

kommt, dass sich die Vorbringen der Beschwerdeführerin bezüglich die be-

hauptete strafrechtliche Verfolgung massgeblich auf gefälschte Beweismit-

tel stützen und sich somit als unglaubhaft erweisen, 

dass zudem die Vorinstanz zurecht darauf hingewiesen hat, dass das poli-

tische Profil der Beschwerdeführerin als niederschwellig einzustufen ist 

und ferner ihre freiwillige Rückkehr in die Türkei im Jahr 2023 im Wider-

spruch zum Vorliegen einer begründeten Furcht vor Verfolgung im Zusam-

menhang mit den angeblichen Mitnahmen im Jahr 2022 steht, 

dass es der Beschwerdeführerin somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft glaubhaft zu machen, weshalb die Vorinstanz das Asylgesuch zu 

Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

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steht und demnach von der Vorinstanz ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

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wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass gemäss aktueller Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts 

der Vollzug der Wegweisung in vom Erdbeben betroffene Gebiete nicht 

mehr per se unzumutbar ist, sondern vielmehr eine Einzelfallprüfung vor-

zunehmen ist (vgl. Urteil BVGer E-1308/2023 vom 19. März 2024, E. 

11.3.1) und dass im vorliegenden Fall keine besondere Vulnerabilität der 

Beschwerdeführerin zu erkennen ist, die eine entsprechende Unzumutbar-

keit begründen könnte, 

dass auch im Übrigen nicht von einer Situation allgemeiner Gewalt oder 

bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen in der Türkei auszugehen ist (vgl. Re-

ferenzurteil E-4103/2024 vom 8. November 2024 E. 13.2 und beispiels-

weise Urteile des BVGer D-2850/2020 vom 23. Januar 2024 E. 7.3.1 oder 

E-150/2024 vom 19. Januar 2024 E. 8.3.1, je m.w.H.) 

dass schliesslich keine individuellen Gründe auf eine konkrete Gefährdung 

im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Weg-

weisung vorliegend zumutbar ist, 

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es der Beschwerdeführerin obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 Abs. 1 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit 

überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750. – (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) der 

Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und dem einbe-

zahlten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu entnehmen sind. 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750. – werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Der in dieser Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Deckung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Linn Amanda Szemberg 

 

 

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