# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 56bdada9-2850-5292-a526-053694e6e90d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.09.2008 C-3195/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3195-2007_2008-09-02.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3195/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Francesco Parrino, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiber Daniel Golta.

A._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 24. April 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3195/2007

Sachverhalt:

A.
A._______  (im  Folgenden:  die  Beschwerdeführerin)  wurde  am 
_______  1950  geboren,  stammt  aus  Kroatien,  ist  österreichische 
Staatsangehörige und lebt seit  1969 in Österreich (vgl. act. IV/7 und 
IV/9). Ab 1969 arbeitete sie als Näherin. Vom 1. September 1994 bis 
30. November 1996 arbeitete sie für die X._______ AG in Z._______ 
und entrichtete während dieser  Zeit  Beiträge an die  Schweizerische 
Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (vgl.  act.  IV/13, 
IV/17 und IV/24). Gemäss eigenen Angaben konnte die Beschwerde-
führerin ab Dezember 1996 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr 
als angestellte Näherin arbeiten und war in der Folge arbeitslos. Vom 
Januar 2000 bis Dezember 2004 habe sie dann als Selbständigerwer-
bende ein eigenes Nähatelier geführt, was ihr danach aus gesundheit-
lichen Gründen ebenfalls nicht mehr möglich gewesen sei (vgl. act. IV/
1, IV/22 und IV/28).

B.
B.a Am 18. April 2005 (Eingang 25. April 2005) stellte die österreichi-
sche Pensionsversicherungsanstalt, Landesstelle Salzburg (im Folgen-
den: PVA) der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IV-
Stelle) ein Formular E 104 ("Bearbeitung eines Antrages auf Invalidi-
tätsrente")  zu  (act.  IV/1).  Ein  entsprechendes  Gesuch  der 
Beschwerdeführerin  legte  die  PVA dem  Formular  nicht  bei.  Die  IV-
Stelle bestätigte der Beschwerdeführerin am 3. Mai 2005 den Eingang 
der Anmeldung (act. IV/6). 

B.b Auf Aufforderung der IV-Stelle vom 9. Mai 2005 und 10. Juni 2005 
hin  reichte  die  Beschwerdeführerin  der  IV-Stelle  diverse  Unterlagen 
ein.  Dazu  gehörten  insbesondere  ein  ausgefüllter  Fragebogen  für 
Selbständigerwerbende (act. IV/22),  zwei im Wesentlichen nicht  aus-
gefüllte Fragebogen für den Arbeitgeber und für den Versicherten (act. 
IV/20 und IV/21),  ein Arbeitszeugnis  der X._______ (act. IV/13)  und 
ein Zusatzfragebogen zur Rentenanmeldung (act. IV/12).

B.c Mit Formular vom 17. Juni 2005 und Schreiben vom 25. Juli 2005 
liess die PVA der IV-Stelle, wie von dieser erbeten, ihren Entscheid be-
treffend eine Invalidenpension und ein "ärztliches Gutachten" zukom-
men (act. IV/7-9 und IV/23).

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- Im "ärztlichen Gutachten" vom 25. April 2005 (act. IV/9) diagnos-
tizierte Dr. B._______ bei der Beschwerdeführerin eine chronisch 
depressive  Verstimmung  (Dysthymie)  mit  rezidivierenden 
verstärkt  depressiven  Episoden  (ICD-10  F34.1,  F33.1).  Unter 
einer verstärkt antidepressiven Therapie sei eine Besserung des 
psychischen  Zustandsbildes  innerhalb  von  zwölf  Monaten 
allerdings vorstellbar bzw. möglich.

- In ihrem Entscheid vom 8. Juni 2005 (act. IV/23) sprach die PVA 
der Beschwerdeführerin  vorläufig und ohne Anerkennung eines 
Rechtsanspruches  ab 1. März  2005  eine monatliche  Invaliden-
pension nach österreichischem Recht von brutto EUR 425.64 zu.

B.d Im Schlussbericht der RAD Rhone vom 17. November 2005 (act. 
IV/11)  stellt  Dr.  C._______  als  Hauptdiagnose  eine  chronisch 
depressive Verstimmung (Dysthymie, ICD-10 F34.1) mit  rezidivierend 
verstärkt depressiven Episoden fest. Er attestiert der Beschwerdefüh-
rerin im bisherigen Tätigkeitsfeld eine Arbeitsunfähigkeit von 100%, im 
Haushalt sowie in einer angepassten Tätigkeit hingegen eine Arbeits-
unfähigkeit von 0% (jeweils ab 25. April 2005).

B.e Mit Verfügung vom 25. Januar 2006 verneinte die IV-Stelle einen 
Rentenanspruch. Sie begründete dies damit, dass zwar die letzte von 
der Beschwerdeführerin ausgeübte Erwerbstätigkeit ihr aufgrund ihres 
Gesundheitszustandes  nicht  mehr  zugemutet  werden  könne,  dass 
aber andere gewinnbringende Tätigkeiten zumutbar seien. Unter deren 
Berücksichtigung resultiere eine Erwerbseinbusse von höchstens 23%, 
weshalb keine rentenbegründende Invalidität vorliege (act. IV/27).

B.f Die Beschwerdeführerin erhob mit Schreiben vom 6. Februar 2006 
Einsprache (act. IV/28). Darin machte sie geltend,  auf  Grund einer - 
von diversen österreichischen Fachärzten bescheinigten - Arbeitsunfä-
higkeit bzw. Invalidität von über 50% eine österreichische Invaliditäts-
pension zu bekommen. Die zahlreichen in der Einsprache aufgeführten 
Beschwerden und Erkrankungen, insbesondere die schweren Depres-
sionen, sowie Nebenwirkungen der zur Behandlung notwendigen star-
ken Medikamente verunmöglichten es ihr, selbst leichte Arbeiten regel-
mässig  zu  verrichten.  Der  Einsprache  legte  die  Beschwerdeführerin 
keine Beweismittel (z.B. Arztberichte) bei.

B.g Mit Entscheid vom 24. April  2007 wies die IV-Stelle die Einspra-
che ab (act. IV/32). Sie begründete dies im Wesentlichen damit, dass 

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aus dem Zuspruch einer österreichischen Invaliditätspension nicht auf 
einen Anspruch auf eine schweizerische IV-Rente geschlossen werden 
könne.  Ausserdem  seien  der  Beschwerdeführerin  gewisse 
Verweisungstätigkeiten  zuzumuten,  sodass  eine  Minderung  der 
Erwerbsfähigkeit von 23% vorliege. Damit bestehe keine Invalidität in 
anspruchsbegründendem  Ausmass.  Der  Entscheid  stützte  sich 
implizite auf den Schlussbericht des RAD Rhone vom 17. November 
2005  (act.  IV/11)  und  auf  den  von  der  IV-Stelle  vorgenommenen 
Einkommensvergleich vom 18. Januar 2006 (act. IV/26) ab.

C.
C.a Am 8. Mai 2007 (Datum Poststempel) erhob die Beschwerdeführe-
rin  beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde gegen den Einspra-
cheentscheid  der  IV-Stelle  und  beantragte  sinngemäss  die  Zuspre-
chung einer ganzen Invalidenrente (100%). 

Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass bei fachärztlichen Begut-
achtungen in Österreich eine Arbeitsunfähigkeit von über 50% festge-
stellt  worden  sei,  weshalb  sie  eine  österreichische  Invalidenpension 
erhalte. Die IV-Stelle  habe sich für  ihren Einspracheentscheid einzig 
auf Diagnosen österreichischer Ärzte abgestützt, zumal keine Untersu-
chung durch einen schweizerischen Arzt erfolgt sei. Unter diesen Um-
ständen  hätte  die  IV-Stelle  konsequenterweise  auch  die  fachlichen 
Schlussfolgerungen und endgültigen Beurteilungen dieser Ärzte aner-
kennen oder die gleichen Schlussfolgerungen ziehen müssen wie die-
se. Dies habe die IV-Stelle  aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht 
getan.

Die Beschwerdeführerin führt weiter aus, dass die in der Einsprache-
verfügung aufgelisteten Tätigkeiten ihr nicht zugemutet werden könn-
ten.  Gemäss  Gutachten  österreichischer  Fachärzte  sei  für  sie  nicht 
einmal  eine  leichte  Arbeit  im Ausmass von halber  Normalarbeitszeit 
zumutbar. Als gesundheitliche Probleme, welche eine solche Arbeit un-
zumutbar machten, macht die Beschwerdeführerin folgende geltend:

- schwere Depressionen, welche zwei zweiwöchige Aufenthalte im 
"Nervenkrankenhaus Y._______" sowie drei vierwöchige Kurauf-
enthalte notwendig gemacht hätten,

- Konzentrations- und Gedächtnisstörungen,

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- Schlafstörungen und daraus resultierende Erschöpfungszustän-
de,

- eine Sprachstörung auf Grund einer Schädigung der Stimmbän-
der,

- Bluthochdruck, eine schmerzhafte Erkrankung der Handgelenke, 
Magenbeschwerden und Migräne.

Beweismittel (z.B. Arztberichte) legte die Beschwerdeführerin der Be-
schwerde keine bei.

C.b Am  25.  Mai  2007  setzte  das  Bundesverwaltungsgericht  der  IV-
Stelle Frist zur Einreichung einer Stellungnahme und ihrer Akten. Wei-
ter  teilte  es den Parteien  die  Zusammensetzung des Spruchkörpers 
mit. Ausstandsgründe wurden in der Folge keine geltend gemacht.

C.c Am 10. Juli  2007 reichte die IV-Stelle  ihre Vernehmlassung und 
ihre Akten beim Bundesverwaltungsgericht ein. Sie beantragt die Ab-
weisung der Beschwerde und die Bestätigung des angefochtenen Ein-
spracheentscheids. Sie  begründet  dies  damit,  dass  -  wie  die  Akten 
zeigten  -  die  Beschwerdeführerin  eine  leichtere,  leidensangepasste 
Verweisungstätigkeit  uneingeschränkt  ausüben  könne.  Insofern  ver-
bleibe ein errechneter Einkommensverlust von 23%, womit keine ren-
tenbegründende Invalidität vorliege.

C.d Mit Zwischenverfügung vom 19. Juli 2007 stellte das Bundesver-
waltungsgericht  der  Beschwerdeführerin  die Vernehmlassung der  IV-
Stelle zu und schloss den Schriftenwechsel unter dem Vorbehalt allfäl-
liger weiterer Instruktionsmassnahmen.

C.e Am 12. März 2008 liess die IV-Stelle dem Bundesverwaltungsge-
richt unaufgefordert einen Bericht der PVA vom 9. Januar 2008 und ei-
nen  ärztlichen  Bericht  von  Dr.  med.  D._______  (V._______,  Öster-
reich) vom 19. Dezember 2007 zukommen.

C.f Das Bundesverwaltungsgericht  liess  der  Beschwerdeführerin  am 
11. August  2008 eine Kopie dieser Unterlagen zukommen und teilte 
den  Parteien  die  veränderte  Zusammensetzung  des  Spruchkörpers 
mit. Ausstandsgründe wurden in der Folge keine geltend gemacht.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 
69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Inva-
lidenversicherung (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 
172.021)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden  von 
Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte 
im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG kei-
ne Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit  das Bundesge-
setz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversi-
cherungsrechts  (ATSG,  SR  830.1)  anwendbar  ist.  Nach  Art.  2  des 
ATSG sind die Bestimmungen des ATSG anwendbar, soweit die einzel-
nen Sozialversicherungsgesetze des Bundes dies vorsehen. Nach Art. 
1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversi-
cherung  (Art.  1a-26bis und  28-70)  anwendbar,  soweit  das  IVG nicht 
ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

2.
2.1 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen; sie ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein 
schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Anfechtung  (Art.  59  ATSG;  vgl. 
auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert.

2.2 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht 
wurde, ist hierauf einzutreten (Art. 60 ATSG und 52 VwVG).

3.
3.1 Die Beschwerdeführerin ist österreichische Staatsangehörige. Da-
her ist vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen 
vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaa-
ten  andererseits  über  die  Freizügigkeit  (nachfolgend:  FZA,  SR 
0.142.112.681),  insbesondere  dessen  Anhang  II  betreffend  die 
Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, anzuwenden (Art. 
80a IVG). 

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Die bis dahin zwischen der Schweiz und den Mitgliedstaaten der Euro-
päischen Gemeinschaft geltenden bilateralen Abkommen über die so-
ziale Sicherheit  werden grundsätzlich mit Inkrafttreten des FZA inso-
weit  suspendiert,  als letzteres denselben Sachbereich regelt  (Art. 20 
FZA). 

Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 
14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf 
Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die 
innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.1), 
haben  die  in  den  persönlichen  Anwendungsbereich  der  Verordnung 
fallenden,  in  einem Mitgliedstaat  wohnenden Personen aufgrund der 
Rechtsvorschriften  eines  Mitgliedstaats  grundsätzlich  die  gleichen 
Rechte und Pflichten wie die Staatsangehörigen dieses Staates. 

Soweit das FZA bzw. die auf dieser Grundlage anwendbaren gemein-
schaftsrechtlichen  Rechtsakte  keine  abweichenden  Bestimmungen 
vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prü-
fung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invaliden-
rente  grundsätzlich  nach  der  innerstaatlichen  Rechtsordnung  (BGE 
130 V 257 E. 2.4). 

3.2 Demnach bestimmt sich vorliegend der Anspruch der Beschwer-
deführerin auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung 
ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, ins-
besondere nach dem ATSG, dem IVG sowie der Verordnung über die 
Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210).

4.
Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-
gebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tat-
bestandes Geltung haben, sind hier die ab 1. Januar 2003 geltenden 
Bestimmungen des ATSG anwendbar. Das IVG ist demzufolge in der 
Fassung vom 31. März 2003 [4. IVG-Revision], anwendbar (in Kraft seit 
1. Januar 2004). Nicht zu berücksichtigen sind hingegen die durch die 
5. IVG-Revision eingeführten Änderungen, welche am 1. Januar 2008 
in Kraft getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden werden daher die 
ab  1. Januar  2004  bis  Ende  2007  gültig  gewesenen  Bestimmungen 
des ATSG, des IVG und der IVV zitiert.

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5.
5.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des  Sachverhalts  sowie die  Unangemes-
senheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 

5.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige 
und  vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  zu 
sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  unbeschränkt; er  findet 
sein  Korrelat  insbesondere  in  den  Mitwirkungspflichten  der  Parteien 
(BGE  125  V  195  E.  2,  BGE  122  V  158  E.  1a,  je  mit  weiteren 
Hinweisen). 

5.3 Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt  den Beweisanfor-
derungen nicht. Das Gericht  hat  vielmehr  jener  Sachverhaltsdarstel-
lung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als 
die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E. 2, 
je mit Hinweisen). 

Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Ver-
waltung  oder  das  Gericht  bei  pflichtgemässer  Beweiswürdigung  zur 
Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahr-
scheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen 
an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die 
Abnahme  weiterer  Beweise  zu  verzichten  (antizipierte  Beweiswürdi-
gung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, 
Zürich 1999, S. 212, Rz 450; vgl. auch BGE 122 V 162 E. 1d, 122 II 
469 E. 4a, 120 Ib 229 E. 2b).

5.4  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können (vgl. unten E. 6.3), 
ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen 
angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute 
zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist 
es dabei, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die 
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen 
Auskünfte  eine  wichtige  Grundlage  für  die  Beurteilung  der  Frage, 

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welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können 
(BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). Die - arbeitsmedizinische - Auf-
gabe der Ärzte und Ärztinnen besteht darin, sich dazu zu äussern, in-
wiefern  die  versicherte  Person  in  ihren  körperlichen  oder  geistigen 
Funktionen  leidensbedingt  eingeschränkt  ist.  Im  Vordergrund  stehen 
dabei vor allem jene Funktionen, welche für die nach der Lebenserfah-
rung im Vordergrund stehenden Arbeitsmöglichkeiten der versicherten 
Person wesentlich sind (so etwa, ob diese sitzend oder stehend,  im 
Freien  oder  in  geheizten  Räumen arbeiten  kann  oder  muss,  ob  sie 
Lasten heben und tragen kann). Die Frage, welche konkreten berufli-
chen Tätigkeiten auf Grund der medizinischen Angaben und unter Be-
rücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Fra-
ge  kommen,  ist  demgegenüber  nicht  von der  Ärztin  oder  dem Arzt, 
sondern von der Verwaltung bzw. von der Berufsberatung zu beantwor-
ten  (vgl.  Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  I  457/04 
vom 26. Oktober 2004, in: SVR 2006 IV Nr. 10, E. 4.1 mit Verweis auf 
BGE 107 V 20 E. 2b).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-
tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in  der 
Darlegung der Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Exper-
tinnen und Experten begründet sind. Bestehen Zweifel an der Zuver-
lässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, sind ergän-
zende Abklärungen vorzunehmen. Dabei hat das Sozialversicherungs-
gericht grundsätzlich die Wahl, ob es die Sache zur weiteren Beweis-
erhebung an die verfügende Instanz zurückweisen oder die erforderli-
chen Instruktionen  -  insbesondere  durch Anordnung eines  Gerichts-
gutachtens - selber vornehmen will (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 
160 E. 1c und 1d mit weiteren Hinweisen).

Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts 
haben Berichte von versicherungsinternen Ärztinnen und Ärzten, so-
fern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sind und kei-
ne  konkreten  Indizien  gegen  ihre  Zuverlässigkeit  sprechen,  Beweis-
wert  (vgl. BGE 122 V 161 E. 1c,  BGE 123 V 178 E. 3.4 sowie  UELI 
KIESER,  ATSG-Kommentar  zu  Art.  43  Rz 28,  Zürich  -  Basel  -  Genf 
2003).

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6.  
6.1 Im vorliegenden Verfahren ist streitig und vom Bundesverwaltungs-
gericht zu prüfen, ob die IV-Stelle das Leistungsgesuch der Beschwer-
deführerin vom 10. Februar 2005 (welches sinngemäss dem Formular 
E 104 zu entnehmen ist, welches von der PVA am 18. April 2005 der 
IV-Stelle zugestellt wurde) zu Recht abgewiesen und einen Rentenan-
spruch zu Recht verneint hat. 

6.2 Bei der Beurteilung eines Falles stellt das Sozialversicherungsge-
richt grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streiti-
gen  Verfügung  (hier  des  Einspracheentscheids  vom  24.  April  2007) 
eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 131 V 243 E. 2.1). 

Meldet  sich indes ein  Versicherter  erst  mehr  als  zwölf  Monate nach 
dem Entstehen des Anspruchs auf eine Invalidenrente, so werden die 
Leistungen nach Art. 48 Abs. 2 IVG nur für die zwölf der Anmeldung 
vorangegangenen Monate ausgerichtet (erster Satz). Weiter gehende 
Nachzahlungen  werden  nur  erbracht,  wenn  der  Versicherte  den  an-
spruchsbegründenden  Sachverhalt  nicht  kennen konnte  und  die  An-
meldung innert  zwölf Monaten seit Kenntnisnahme vornimmt (zweiter 
Satz). 

Erfolgt die Anmeldung im Falle der Anwendbarkeit des FZA über den 
ausländischen  Sozialversicherungsträger,  gilt  als  Datum  der  Anmel-
dung die Anmeldung im Ausland. Diese Anmeldung erfolgte gemäss 
dem von der PVA eingereichten Formular E 204 am 10. Februar 2005. 
Daher ist im Folgenden grundsätzlich zu prüfen, ob die Beschwerde-
führerin im Zeitraum vom 10. Februar 2004 bis zum Erlass des Ein-
spracheentscheids  vom 24. April  2007  in  rentenbegründendem Um-
fang erwerbsunfähig war. Obwohl die Beschwerdeführerin bis Dezem-
ber 2004 selbständig erwerbstätig war, kann dabei  für  den Zeitraum 
vom 10. Februar bis  31. Dezember 2004 nicht  automatisch auf  eine 
volle Erwerbsfähigkeit geschlossen werden. Denn die Beschwerdefüh-
rerin musste - gemäss eigenen Angaben - auf Grund ihrer gesundheit-
lichen Beschwerden ihr Nähatelier immer wieder für unbestimmte Zeit 
schliessen und erlitt deswegen solche Ertragseinbussen, dass der Be-
trieb nicht mehr gewinnbringend geführt werden konnte (vgl. S. 3 der 
Beschwerde,  act. IV/28  S. 2  und  act.  IV/9  S. 2). Massgebend  bleibt 
somit  der  Beurteilungszeitraum  vom 10.  Februar  2004  bis  24.  April 
2007.

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Veränderungen des Gesundheitszustands nach dem Erlass des Ein-
spracheentscheids  sowie  daraus  folgende  Veränderungen  der 
Erwerbsfähigkeit können nur Gegenstand eines neuen Rentengesuchs 
bilden. 

6.3 Die  folgenden gesetzlichen  Grundlagen  und  von der  Rechtspre-
chung entwickelten Grundsätze sind für die Beurteilung der Streitsa-
che massgebend: 

6.3.1 Hinsichtlich der aufgrund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 
1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden Normen des ATSG zur Arbeitsun-
fähigkeit  (Art.  6),  Erwerbsunfähigkeit  (Art.  7),  Invalidität  (Art.  8),  zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 17 ATSG) hat das Eid-
genössische  Versicherungsgericht  erkannt,  dass  es  sich  bei  den  in 
den entsprechenden Bestimmungen des ATSG enthaltenen Legaldefi-
nitionen  um eine  formellgesetzliche  Fassung  der  höchstrichterlichen 
Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten 
des  ATSG handelt  und  sich  inhaltlich  damit  keine  Änderung  ergibt, 
weshalb die hiezu entwickelte Rechtsprechung übernommen und wei-
tergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343). 

6.3.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  (Art.  8  Abs.  1 
ATSG). Der  Zeitpunkt  des  Eintritts  der  Invalidität  beurteilt  sich  nach 
Art. 29 Abs. 1  IVG. Der  Rentenanspruch entsteht  frühestens  in  dem 
Zeitpunkt,  in  dem  der  Versicherte  mindestens  zu  40%  bleibend  er-
werbsunfähig geworden ist (Bst. a: Dauerinvalidität, Art. 7 ATSG) oder 
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens zu 40% arbeitsunfähig war (Bst. b: langdauernde Krank-
heit, Art. 6 ATSG, vgl. BGE 121 V 269 E. 5 und 6). 

Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut-
barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilwei-
se Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).

Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körperli-
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teil-
weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumut-
bare  Arbeit  zu  leisten.  Bei  langer  Dauer  wird  auch  die  zumutbare 

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Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG). 

6.3.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG).

6.3.4 Ein  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente  besteht  bei  einem 
Invaliditätsgrad  von  70%,  auf  eine  Dreiviertelsrente  bei  einem 
Invaliditätsgrad von 60%, bei einem Invaliditätsgrad von 50% auf eine 
halbe  Rente  und  bei  einem  Invaliditätsgrad  von  40%  auf  eine 
Viertelsrente (Art. 28 Abs. 1 IVG). 

7.
7.1 Die  Beschwerdeführerin  macht  geltend,  dass  bei  fachärztlichen 
Begutachtungen  in  Österreich  eine  Arbeitsunfähigkeit  von über  50% 
festgestellt worden sei, weshalb sie eine österreichische Invalidenpen-
sion erhalte. Die IV-Stelle habe sich für den Einspracheentscheid ein-
zig auf Diagnosen österreichischer Ärzte abgestützt, zumal keine Un-
tersuchung durch einen schweizerischen Arzt erfolgt sei. Unter diesen 
Umständen hätte die IV-Stelle konsequenterweise auch die fachlichen 
Schlussfolgerungen und endgültigen Beurteilungen dieser Ärzte aner-
kennen oder die gleichen Schlussfolgerungen ziehen müssen. Die Be-
schwerdeführerin rügt somit einerseits, dass die IV-Stelle den massge-
benden Sachverhalt falsch bzw. unvollständig festgestellt habe. Ande-
rerseits und vor allem rügt die Beschwerdeführerin aber, dass die IV-
Stelle eine mangelhafte bzw. falsche rechtliche Würdigung des Sach-
verhalts vorgenommen habe.

7.2
7.2.1 In den Akten der IV-Stelle findet sich einzig ein Bericht eines ös-
terreichischen  Arztes.  Inwiefern  vor  dem  Erlass  des  Einspracheent-
scheids weitere, für das vorliegende Verfahren relevante Arztberichte 
in  Österreich  erstellt  worden waren,  ist  aus  den  Akten der  IV-Stelle 
nicht klar  ersichtlich. Jedenfalls hatten bis zu jenem Zeitpunkt weder 
die Beschwerdeführerin noch die PVA weitere Arztberichte eingereicht.

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Im besagten Bericht, bezeichnet als "Gutachten", vom 25. April  2005 
(act.  IV/9)  diagnostiziert  Dr.  B._______  (U._______,  Österreich)  bei 
der  Beschwerdeführerin  eine  chronisch  depressive  Verstimmung 
(Dysthymie)  mit  rezidivierenden  verstärkt  depressiven  Episoden 
(ICD-10 F34.1, F33.1). Bei einer verstärkt antidepressiven Therapie sei 
allerdings eine Besserung des Gesundheitszustandes innerhalb vom 
zwölf Monaten möglich bzw. vorstellbar. Das "Gutachten" scheint eine 
gewisse  verminderte  Erwerbs-  bzw. Leistungsfähigkeit  zu  indizieren, 
äussert sich aber nicht explizit dazu. Soweit aus dem Bericht ersicht-
lich, stützt sich dieser einzig auf die Angaben der Beschwerdeführerin, 
auf die Resultate der anlässlich der Untersuchung vom 25. April 2005 
durchgeführten  Tests  und  auf  die  zugleich  von  Dr.  B._______ 
gemachten  Beobachtungen.  Unklar  ist,  ob  bzw.  inwiefern  Dr. 
B._______  für  die  Erstellung  seines  Berichts  allfällige  medizinische 
Vorakten  beigezogen  und  berücksichtigt  hat.  Jedenfalls  erwähnt  er 
nichts dergleichen. 

7.2.2 Das sogenannte "Gutachten",  welches bloss einen dreiseitigen 
Bericht  und zwei ausgefüllten Seiten eines siebenseitigen Formulars 
enthält,  stellt  insgesamt  kein  umfassendes  Gutachten  im  Sinne  der 
Rechtsprechung (vgl. BGE 122 V 157 E. 1 m.w.H., BGE 123 V 331 E. 
1b f.), sondern einen blossen Arztbericht dar, der hinsichtlich der Diag-
nose zudem inhaltliche Mängel aufweist. Insbesondere fehlt eine Wür-
digung der anamnestisch erhobenen (vgl. Ziff. 2 des Berichts) Nerven-
zusammenbrüche alle 1½ bis 2 Jahre, der stationären psychiatrischen 
Behandlungen 1993 und 1995 (inkl. dreimalige Heilbehandlung) sowie 
der "immer wieder verstärkt  auftretenden depressiven Episoden". Es 
fehlen  schliesslich  Ausführungen  zu  den  Gründen,  die  aus 
medizinischer Sicht zur Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit im 
Dezember 2004 geführt haben.

7.3 Im Schlussbericht der RAD Rhone vom 17. November 2005 (act. 
IV/11) schliesst Dr. C._______ als Hauptdiagnose auf eine chronisch 
depressive Verstimmung (Dysthymie, ICD-10 F34.1) mit  rezidivierend 
verstärkt depressiven Episoden. Er attestiert  der Beschwerdeführerin 
im  bisherigen  Tätigkeitsfeld  eine  Arbeitsunfähigkeit  von  100%,  im 
Haushalt  sowie  in  einer  angepassten  Tätigkeit  hingegen  eine 
Arbeitsunfähigkeit von 0% (jeweils ab 25. April 2005). Eine Besserung 
des Gesundheitszustandes sei in zwölf Monaten möglich.

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7.3.1 Der Schlussbericht des RAD Rhone beruht primär auf dem Arzt-
bericht  von  Dr.  B._______  vom  25.  April  2005.  Ob  bzw.  inwiefern 
allfällige  weitere  Arztberichte  oder  Patientenakten  eingeholt  und 
berücksichtigt wurden, bleibt aufgrund der Aktenlage unklar. Jedenfalls 
erwähnt der Schlussbericht nichts dergleichen. Es findet sich darin nur 
ein  Hinweis  auf  Dr.  B._______  (als  Fussnote  auf  S.  1  des 
Schlussberichts).  Dabei  ist  bereits  aus  dem  Arztbericht  von  Dr. 
B._______  (act.  IV/9  S. 1)  ersichtlich,  dass  die  Beschwerdeführerin 
immer  wieder  bei  diversen  österreichischen  Ärzten  und  Kliniken  in 
Behandlung gewesen ist. Solche andauernden ärztliche Behandlungen 
werden auch durch den ärztlichen Bericht von Dr. D._______ vom 19. 
Dezember  2007  (Beschwerdeakten,  act.  6)  bestätigt.  Die 
Beschwerdeführerin wurde für die Erstellung des Schlussberichts des 
RAD Rhone nicht untersucht.

7.3.2 Einerseits  und  insbesondere  fehlt  auch  im Schlussbericht  des 
RAD  Rhone  eine  Würdigung  der  von  Dr.  B._______  erwähnten 
Nervenzusammenbrüche,  stationären  psychiatrischen  Behandlungen 
mit  Heilbehandlungen,  "immer  wieder  verstärkt  auftretenden 
depressiven Episoden" und gesundheitlichen Schwierigkeiten,  die im 
Dezember  2004  zur  Aufgabe  der  selbständigen  Erwerbstätigkeit 
geführt  haben. Zudem setzt sich der Schlussbericht des RAD Rhone 
nicht  damit  auseinander,  inwiefern  sich  die  attestierte  "geringe 
psychische  Belastbarkeit",  das  "nur  mässig  schwierig  geistige 
Leistungsvermögen"  und  die  eingeschränkte  bzw.  fehlende 
"Stressresistenz" auf die Frage der Arbeitsfähigkeit auswirken.

Andererseits ist nicht schlüssig, wie Dr. C._______ auf Grund der vor-
handenen Aktenlage zu seiner Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit der 
Beschwerdeführerin im angestammten Beruf sowie in zumutbaren Ver-
weisungstätigkeiten  und  im  Haushalt  gelangt,  zumal  Dr.  B._______ 
sich  in  seinem  Arztbericht  nicht  ausdrücklich  zur  Arbeitsfähigkeit 
geäussert hat. Ebenso wenig ist nachvollziehbar ist, wie Dr. C._______ 
auf  Grund  seiner  Diagnose  zum  Schluss  kommt,  die 
Beschwerdeführerin  dürfe  maximal  Gewichte  von  10  kg  heben. 
Insofern erscheint die Begründung der Arbeitsunfähigkeit, die von der 
IV-Stelle in ihren Verfügungen vom 25. Januar 2006 und 24. April 2007 
vorbehaltlos übernommen wird, mangelhaft.

7.3.3 Der  hauptsächlich  auf  dem  Arztbericht  von  Dr.  B._______ 
basierende  Schlussbericht  des  RAD  Rhone  erörtert  somit  den 

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Sachverhalt  in  verschiedener  Hinsicht  nur  unvollständig,  enthält 
teilweise  nicht  nachvollziehbare  Schlussfolgerungen  und  würdigt  die 
attestierten  gesundheitlichen  Einschränkungen  nur  unvollständig  in 
Bezug auf die Arbeitsfähigkeit. 

7.4
7.4.1 Der  im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens  von  der  IV-Stelle 
dem Bundesverwaltungsgericht  nachgereichte "Ausführliche Ärztliche 
Bericht" (Formular E 213) von Dr. D._______ vom 19. Dezember 2007 
basiert  auf einer persönlichen Untersuchung der Beschwerdeführerin 
am 18. Dezember 2007 und ist deshalb primär als Momentaufnahme 
zum  Zeitpunkt  der  Untersuchung  zu  verstehen.  Dieser  Stichtag 
befindet sich ausserhalb des für das vorliegende Verfahren relevanten 
Beurteilungszeitraumes (10. Februar 2004 bis 24. April  2007), womit 
der Bericht  für  das vorliegende Verfahren grundsätzlich  nicht  zu be-
rücksichtigen ist. 

Allerdings  stellt  sich  die  Frage,  inwiefern  der  Bericht  von  Dr. 
D._______  auch  Aussagen  enthält,  welche  für  einen  Teil  des 
massgebenden  Beurteilungszeitraumes  relevante  Rückschlüsse 
erlauben  würden.  Immerhin  nimmt  der  Bericht  mit  Hinweis  auf  eine 
Untersuchung vom 5. September 2006 auf den beurteilungsrelevanten 
Zeitraum  Bezug  (vgl.  Seite  5  des  Berichts  von  Dr.  D._______);  ein 
entsprechender Untersuchungsbericht liegt allerdings nicht bei Akten. 
Der Bericht von Dr. D._______ hält insbesondere fest,  dass sich der 
Zustand  der  Beschwerdeführerin  seit  jener  Untersuchung  -  unter 
Vorbehalt  einer  zuletzt  wieder  abgebrochenen  Substitutionstherapie 
wegen einer neu diagnostizierten Schilddrüsenfunktionsstörung - nicht 
verändert  habe.  Im  Weiteren  ist  festzustellen,  dass  der  ärztliche 
Bericht  von  Dr.  D._______  -  gerade  auch  in  für  das  vorliegende 
Verfahren  relevanten  Punkten  –  widersprüchliche  Aussagen  enthält. 
So hält Dr. D._______ einerseits fest, dass die zerebrale Belastbarkeit 
der  Beschwerdeführerin  anhaltend  zu  gering  sei,  als  dass  sie 
überhaupt eine Arbeitstätigkeit zu Erwerbszwecken aufnehmen könnte 
(Punkt  8  des  Berichts),  andererseits  attestiert  er  ihr,  dass  sie  ihre 
bisherige  Tätigkeit  als  Änderungsschneiderin  zu  einem 
Beschäftigungsgrad von unter 50% ausüben könne, soweit  sie dabei 
nur leichte Arbeiten erledigen und nicht in Wechselschichten arbeiten 
müsse  und  ohne  besonderen  Zeitdruck  arbeiten  könne  (Punkte  9., 
10.1,  10.2. und 11.4. des  Berichts). Ferner  deklariert  Dr. D._______ 
einerseits,  die  Beschwerdeführerin  könne  eine  angepasste  Tätigkeit 

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gar  nicht  ausüben  (Punkte  11.5  und  11.6  des  Berichts),  und 
diagnostiziert  andererseits  für  jede  sonstige  den  Fähigkeiten  der 
Beschwerdeführerin  entsprechende  Tätigkeit  eine  blosse  Leistungs-
minderung von "unter 50%" (Punkt 11.8 des Berichts).

7.4.2 Letztlich kann jedoch für  das vorliegende Verfahren offen blei-
ben, ob und inwieweit  der ärztliche Bericht  vom 18. Dezember 2007 
mitzuberücksichtigen wäre,  zumal  jedenfalls  der  Sachverhalt  für  den 
massgebenden  Beurteilungszeitraum  als  unvollständig  ermittelt  und 
damit die Begründung der Arbeitsunfähigkeit sowie die hierauf gestütz-
te Ermittlung des Invaliditätsgrads als mangelhaft  zu werten ist  (vgl. 
oben E. 7.2 und 7.3).

7.5 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass sich bei den vorlie-
genden  Akten  zwei  massgebende  Arztberichte  befinden  (jene  der 
Dres.  B._______  und  C._______).  Beide  attestieren  der 
Beschwerdeführerin  eine  "chronisch  depressive  Verstimmung 
(Dysthymie) mit rezidivierend verstärkt depressiven Episoden". Weitere 
die  Arbeitsfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  beeinträchtigende 
Beschwerden  werden  nicht  diagnostiziert  oder  analysiert.  Insgesamt 
ist  es  auf  Grund  des  Arztberichts  von  Dr.  B._______  und  des 
Schlussberichts  des  RAD  Rhone  nicht  auszuschliessen,  dass  die 
Beschwerdeführerin im hier massgebenden Beurteilungszeitraum (10. 
Februar 2004 bis 24. April 2007) bereits zu mindestens 40% bleibend 
arbeitsunfähig  war  oder  während  mindestens  eines  Jahres  ohne 
wesentlichen  Unterbruch  durchschnittlich  mindestens  zu  40% 
arbeitsunfähig  war  und  damit  diese  Grundvoraussetzung  für  eine 
Rentenberechtigung erfüllte.

Mit  der  Frage,  inwiefern  die  Beschwerdeführerin  aus  medizinischer 
Sicht  im  angestammten  Bereich  oder  in  einer  zumutbaren  Verwei-
sungstätigkeit erwerbstätig sein könnte, setzen sich die ärztlichen Stel-
lungnahmen  gar  nicht  (Dr.  B._______)  bzw.  in  unvollständiger  und 
nicht schlüssiger Weise (Dr. C._______) auseinander.

7.6 Die IV-Stelle hat sich - soweit aus den Akten ersichtlich - für sei-
nen Einspracheentscheid in medizinischer Sicht einzig auf die Arztbe-
richte  von  Dres.  B._______  und  C._______  abgestützt.  Da  diese 
Arztberichte  den  Sachverhalt  nur  unvollständig  erörtern,  weist  auch 
die  Würdigung  der  Arbeitsfähigkeit  und  Invalidität  im  angestammten 
Beruf bzw. in einer Verweisertätigkeit Mängel auf und kommt allenfalls 
zu inhaltlich falschen Schlüssen.

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Hinzu kommt,  dass die Beschwerdeführerin in  ihrer  Einsprache (act. 
IV/28) diverse weitere gesundheitliche Beschwerden geltend gemacht 
hat,  namentlich  schwere  Nebenwirkungen  ihrer  Medikamente, 
Konzentrations-  und Gedächtnisstörungen,  Schlafstörungen und dar-
aus  resultierende  Erschöpfungszustände,  eine  Sprachstörung  auf 
Grund einer Schädigung der Stimmbänder sowie Bluthochdruck, eine 
schmerzhafte Erkrankung der Handgelenke, Magenbeschwerden und 
Migräne. Die IV-Stelle hat es in der Folge unterlassen, diese gesund-
heitlichen Beschwerden weiter abklären und in Bezug auf ihre Auswir-
kungen auf  die  Arbeitsfähigkeit  würdigen zu lassen. Diese Unterlas-
sung der IV-Stelle ist  ebenfalls als unvollständige Sachverhaltsabklä-
rung zu werten, die zur mangelhaften bzw. falschen rechtlichen Würdi-
gung des Sachverhalts beiträgt.

7.7 Dass die Beschwerdeführerin der IV-Stelle keine der von ihr ange-
sprochenen österreichischen Gutachten und auch keine sonstigen Pa-
tientenakten eingereicht  hat,  stellt  zwar eine Verletzung ihrer  Mitwir-
kungspflichten dar, zumal sie von der IV-Stelle mit Schreiben vom 10. 
Juni  2006  aufgefordert  wurde,  entsprechende  Unterlagen  einzurei-
chen.  Allerdings  erreicht  diese  Pflichtverletzung  kein  solches  Aus-
mass, dass sie die IV-Stelle bzw. das Bundesverwaltungsgericht von 
der Pflicht befreien würde, von Amtes wegen für die richtige und voll-
ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Im-
merhin  hat  die  Beschwerdeführerin  der  IV-Stelle  die  "Ermächtigung" 
erteilt, um unter anderem bei Ärztinnen und Ärzten, Spitälern, Heilan-
stalten und Versicherungen die für die Sachverhaltsabklärung erforder-
lichen Auskünfte einzuholen (act. IV/20, S. 5).

7.8 Im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens  vor  dem  Bundesverwal-
tungsgericht sind keine neuen Beweismittel ins Verfahren eingebracht 
worden - mit Ausnahme des ärztlichen Berichts von Dr. D._______. Es 
ist  dem  Bundesverwaltungsgericht  auf  Grund  des  unvollständig 
erhobenen  Sachverhalts  nicht  möglich,  sich  eine  für  einen 
Rentenentscheid  ausreichende  Überzeugung  zu  bilden.  Daher  ist 
weder  dem  Begehren  der  Beschwerdeführerin  auf  Zusprache  einer 
ganzen  Invalidenrente  (100%)  noch  dem  Antrag  der  IV-Stelle  auf 
Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentschei-
des statt zu geben. 

Stattdessen ist die Sache zur ergänzenden Klärung des entscheidrele-
vanten  Sachverhalts  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen.  Es  sind 

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insbesondere  eine  vertiefte  medizinische  Abklärung  des 
Gesundheitsschadens  vorzunehmen  und  eine  Stellungnahme  dazu 
einzuholen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 
Beschwerdeführerin  arbeits(un)fähig  ist  sowie  welche 
Arbeitsleistungen  der  Beschwerdeführerin  aus  medizinischer  Sicht 
zugemutet  werden  können.  Die  medizinischen  Abklärungen  haben 
sämtliche  streitigen  Belange  zu  umfassen,  sich  mit  den  von  der 
Beschwerdeführerin  im  Verfahren  vor  der  IV-Stelle  und  im 
Beschwerdeverfahren  geltend  gemachten  gesundheitlichen 
Beschwerden auseinander zu setzen und in Kenntnis der Vorakten zu 
erfolgen. Dabei gilt es namentlich zu berücksichtigen, dass sich in den 
Ausführungen  der  Beschwerdeführerin  als  auch  in  den  beiden 
Arztberichten  der  Dres.  B._______  und  D._______  Hinweise  auf 
zahlreiche  frühere  Behandlungen  sowie  auf  behandelnde  Ärzte  und 
Kliniken finden.

7.9 Die Beschwerde ist  daher in  dem Sinne gutzuheissen,  dass  der 
Einspracheentscheid vom 24. April  2007 aufgehoben und die  Sache 
an die IV-Stelle als Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit diese nach 
erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Leistungsan-
spruch neu verfüge.

8.
8.1 Im vorliegenden Verfahren geht  es  um eine Streitigkeit  über  die 
Bewilligung bzw. Verweigerung von Versicherungsleistungen. Die seit 
dem 1. Juli 2006 geltende Kostenpflicht für das Beschwerdeverfahren 
betreffend IV-Leistungen (Art. 69 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1bis IVG) kommt 
hier  nicht  zur  Anwendung,  da  im  Zeitpunkt  des  Inkrafttretens  der 
Rechtsänderung bereits eine Einsprache bei der IV-Stelle hängig war 
(vgl.  Schlussbestimmungen  vom  16.  Dezember  2005  zur  Änderung 
des IVG [Massnahmen zur Verfahrensstraffung] Bst. b). Da nach der 
bis zum 30. Juni 2006 gültigen Rechtslage in diesen Fällen keine Ver-
fahrenskosten zu erheben waren (vgl. Art. 61 Bst. a ATSG; Art. 4b der 
Verordnung vom 10. September 1969 über Kosten und Entschädigun-
gen  im  Verwaltungsverfahren  [SR  172.041.0]  in  der  bis  Ende  April 
2007  geltenden  Fassung),  sind  praxisgemäss  auch  im  vorliegenden 
Verfahren keine Kosten zu erheben. 

8.2 Vor Bundesverwaltungsgericht obsiegende Parteien haben grund-
sätzlich Anspruch auf eine Parteientschädigung für die ihnen erwach-
senen notwendigen Kosten (Art.  64  Abs. 1  VwVG in  Verbindung mit 

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Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]).  Sind  die  Kosten  verhältnismässig  gering,  so  kann 
allerdings  von  einer  Parteientschädigung  abgesehen  werden  (Art.  7 
Abs. 4 VGKE).

Nachdem die Beschwerdeführerin vor dem Bundesverwaltungsgericht 
nicht vertreten wird, sie nur die Beschwerdeschrift sowie wenige Kopi-
en  eingereicht  hat  und  sonst  kein  besonderer  Aufwand  für  die  Be-
schwerdeführerin angefallen ist, ist auf Grund der geringen ihr erwach-
senen Kosten von einer Parteientschädigung abzusehen.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspra-
cheentscheid vom 24. April  2007 aufgehoben und die Sache an die 
Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Abklärung 
im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch neu verfüge.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung gesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Vor-
aussetzungen gemäss den Art. 82 ff.,  90 ff. und 100 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 
Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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