# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1bbcc625-7569-5792-815e-919240d768d8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.06.2008 E-3771/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3771-2008_2008-06-17.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3771/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  J u n i  2 0 0 8

Einzelrichter Markus König,
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi; 
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

A._______,
Nigeria,
alias B._______,Liberia,
_______
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 29. Mai 2008 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3771/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer seinen Heimatstaat eigenen Angaben zu-
folge am 18. Dezember 2007 verliess, über angeblich unbekannte Län-
der  auf  dem  Luftweg  nach  Europa  und  schliesslich  am  14.  Januar 
2008 illegal in die Schweiz gelangte, wo er gleichentags im Empfangs-
zentrum Vallorbe um Asyl nachsuchte,

dass am 28. Februar 2008 im Transitzentrum Altstätten die summari-
sche Befragung und am 20. Mai 2008 die Anhörung zu den Asylgrün-
den durch das BFM stattfand,

dass der Beschwerdeführer dabei angab, er sei ein C._______, habe 
bis  im  Juli  2007  in  D._______,  und  danach  bis  zur  Ausreise  in  der 
E._______ gelebt,

dass er in Nigeria zahlreiche Verwandte habe,

dass er von 2002 bis im Juli 2007 als selbständiger Radiomechaniker 
gearbeitet habe,

dass er früher zweimal von der Polizei für kurze Zeit  festgenommen, 
indessen nie vor Gericht gestellt worden sei, sich weder politisch noch 
religiös betätigt habe und sonst auch nie mit den Behörden oder ande-
ren Personen Schwierigkeiten gehabt habe,

dass im November 2005 seine Liebesbeziehung zu einem Mann auf-
gedeckt worden sei,

dass er im Juni 2007 Kollegen dabei geholfen habe, einem Mädchen 
die Abtreibung zu ermöglichen, dieses jedoch an deren Folgen gestor-
ben sei, worauf ihn die Polizei deswegen aufgesucht habe,

dass im Juli  2007 eine Beziehung des Beschwerdeführers zu einem 
16-Jährigen aufgeflogen sei,

dass nach diesem Vorfall die Dorfbevölkerung den Beschwerdeführer 
bedrängt, geschlagen und in Brand gesetzt habe,

dass ihn jedoch zwei Männer vor dem Mob in Sicherheit gebracht hät-
ten, welche darauf von der Polizei festgenommen worden seien,

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dass  sich  der  Beschwerdeführer  anschliessend  in  der  E._______ 
versteckt habe und er seither von der Polizei gesucht werde,

dass er sich im Dezember 2007 an einen anderen und ihm unbekann-
ten Ort  begeben habe,  wo er  sich bis  zu seiner Ausreise im Januar 
2008 aufgehalten habe,

dass er unter anderem auch ausführte, er habe zwar mehrere sexuelle 
Beziehungen zu Männern gehabt, sei indessen nicht homosexuell von 
Geburt auf,

dass  das  BFM anlässlich  der  Anhörung vom 20 Mai  2008 dem Be-
schwerdeführer das rechtliche Gehör zum Vorhalt  gewährte,  er  habe 
sich  vor  der  Einreise  in  die  Schweiz  unter  anderer  Identität  in 
F._______ aufgehalten habe, was dieser bestritt,

dass das BFM mit Verfügung vom 29. Mai 2008 – eröffnet am 2. Juni 
2008 – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz sowie den 
Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, es würden 
keine entschuldbaren Gründe vorliegen, die es dem Beschwerdeführer 
verunmöglicht  hätten,  rechtsgenügliche Reise-  oder  Identitätspapiere 
beizubringen,

dass die Asylvorbringen des Beschwerdeführers tatsachenwidrig,  wi-
dersprüchlich,  unsubstanziiert  und  der  Logik  widersprechend  seien 
und daher nicht geglaubt werden könnten,

dass deshalb der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft offen-
sichtlich nicht erfülle und aufgrund der Akten auch keine zusätzlichen 
Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Wegweisungsvollzugshindernisses erforderlich seien,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 6. Juni 2008 gegen diese 
Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und da-
bei  die Aufhebung der angefochtenen Verfügung,  die Anweisung der 
Vorinstanz,  das  Asylgesuch  im  ordentlichen  Verfahren  zu  prüfen, 
eventuell  die  Anordnung  der  vorläufigen  Aufnahme  sowie  die 
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege beantragte,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 11. Juni 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  und  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de grundsätzlich auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  in  der  Frage der  Wegweisung und deren  Vollzugs die  Beurtei-
lungszuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  nicht  beschränkt 
ist, weil das BFM sich diesbezüglich gemäss Art. 44 AsylG in Verbin-
dung mit Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 
über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) auch mate-
riell zur Sache zu äussern hatte,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 

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solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf 
Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flücht-
lingseigenschaft  festgestellt  wird  (Art.  32  Abs. 3  Bst.  b  AsylG)  oder 
wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher Ab-
klärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Voll-
zugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass vorliegend die Nichtabgabe von Reise- oder Identitätspapieren im 
Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 
48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuchs unbestritten ist,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Nichtabgabe  von  Identitätspapieren 
bloss anführt, er habe wegen seiner Homosexualität keine Beziehun-
gen mehr zu seinen Verwandten und Bekannten, könne sich deswegen 
an niemanden wenden, weshalb es für ihn unzumutbar gewesen sei, 
nach Gesuchseinreichung innert der vorgegebenen Frist Identitätspa-
piere vorzuweisen (vgl. Beschwerde S. 3),

dass die Vorinstanz das Vorliegen entschuldbarer Gründe, die es dem 
Beschwerdeführer verunmöglicht hätten, den Behörden innerhalb von 
48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuches Dokumente einzurei-
chen, mit überzeugender Begründung verneint hat und an dieser Fest-
stellung die Ausführungen in der Beschwerde nichts zu ändern vermö-
gen,

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht auf die klaren 
Aussagewidersprüche  und  auf  viele  weitere  Unstimmigkeiten  in  den 
protokollierten Angaben des Beschwerdeführers hingewiesen hat (vgl. 
angefochtene Verfügung S. 3 f.),

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dass  es  dem Beschwerdeführer  nicht  gelingt,  diesen  Unglaubhaftig-
keitsindizien Stichhaltiges entgegenzusetzen, 

dass  auch  nach  Auffassung  des  Bundesverwaltungsgerichts  sowohl 
die Schilderungen der Reiseumstände als auch die Darlegung der an-
geblichen  Asylgründe  einen  konstruierten  Eindruck  hinterlassen  und 
als völlig unsubstanziiert,  lebensfremd und teilweise widersprüchlich, 
mithin als offensichtlich unglaubhaft qualifiziert werden müssen,

dass  die  Vorinstanz  das  Vorliegen  entschuldbarer  Gründe  damit  zu 
Recht verneint hat,

dass  bei der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Modifikation des 
Nichteintretenstatbestands  von  Art. 32  Abs.  2  Bst.  a  (und  Abs.  3) 
AsylG,  auf  welchen sich  die  hier  angefochtene Verfügung stützt,  die 
Besonderheit besteht, dass das BFM im Rahmen einer summarischen 
Prüfung das  offenkundige Nichterfüllen der  Flüchtlingseigenschaft im 
Sinne  von  Art.  3  AsylG  und  das  offenkundige  Fehlen  von  Wegwei-
sungsvollzugshindernissen zu beurteilen hat (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bstn. 
b und c AsylG), weshalb insoweit bei dagegen erhobenen Beschwer-
den  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozessgegenstand  bildet  (vgl. 
Urteil BVGE 2007/8 E. 5),

dass die Vorinstanz die Asylvorbringen, wie erwähnt, zu Recht als un-
glaubhaft qualifiziert hat,

dass die auf dem Körper des Beschwerdeführers offenbar feststellba-
ren Narbenbilder (vgl. Protokoll Empfangszentrum, S. 5) bei dieser kla-
ren Aktenlage eine andere als  die angegebene Ursache – beispiels-
weise einen Unfall – haben müssen, 

dass  das  BFM  bei  der  vorliegenden  klaren  Aktenlage  offensichtlich 
auch keine weiteren Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c 
AsylG vornehmen musste,

dass der  Einwand des Beschwerdeführers,  das BFM habe in  grober 
Weise die Behandlungsfrist von Art. 37 Abs. 1 AsylG nicht eingehalten, 
nicht zu überzeugen vermag, weil die Vorinstanz bei Erfüllen der ge-
setzlichen Voraussetzungen für  die Ausfällung eines  Nichteintretens-
entscheids hierzu grundsätzlich auch nach Ablauf der in Art. 37 AsylG 
enthaltenen  Entscheidungsfrist  von  20  Arbeitstagen  verpflichtet  war 
(vgl. etwa EMARK 2002 Nr. 15 E. 5d),

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dass  das  BFM  nach  dem  Gesagten  zu  Recht  in  Anwendung  von 
Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdefüh-
rers nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf die 
Erteilung einer solchen hat, weshalb auch die verfügte Wegweisung im 
Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen 
ist  (Art.  44  Abs. 1  AsylG,  Art.  32  Bst.  a  der  Asylverordnung  1  vom 
11. August  1999  über  Verfahrensfragen  [AsylV 1,  SR  142.311];  vgl. 
auch EMARK 2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen des AuG zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG, Art. 83 Abs. 1 
AuG),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist,  weil  ange-
sichts der offensichtlich unglaubhaften Vorbringen keine Anhaltspunkte 
für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem 
Beschwerdeführer in seinem Heimat- oder Herkunftsstaat drohen wür-
de (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  weder  die  allgemeine  Lage  im  Heimatland  noch  individuelle 
Gründe gegen die Zumutbarkeit  des Wegweisungsvollzuges des jun-
gen, und  - soweit aus den Akten ersichtlich  - gesunden Beschwerde-
führers sprechen, der in seiner Heimat über ein familiäres Beziehungs-
netz verfügt (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass sich aus den Akten keine Hinweise für die Annahme ergeben, der 
Beschwerdeführer geriete im Falle der Rückkehr in die Heimat aus in-
dividuellen  Gründen  wirtschaftlicher,  sozialer  oder  gesundheitlicher 
Natur in eine existenzbedrohende Situation,  weshalb der Vollzug der 
Wegweisung zumutbar ist (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine Hinweise auf das Vor-
liegen technischer Vollzugshindernisse ergeben,  weshalb der  Vollzug 
auch als möglich erscheint (Art. 83 Abs. 2 AuG),

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dass der Wegweisungsvollzug somit als zulässig, zumutbar und mög-
lich im Sinne von Art. 83 Abs. 1-4 AuG zu qualifizieren ist,

dass es demnach dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (vgl. Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge-
mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG ungeachtet  der belegten Fürsorgeabhän-
gigkeit  schon wegen der Aussichtslosigkeit der Beschwerdebegehren 
abzuweisen und das Begehren um Befreiung von der Vorschusspflicht 
mit dem vorliegenden direkten Entscheid in der Sache gegenstandslos 
geworden ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten in der Höhe von 
Fr. 600.--  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  16  Abs.  1 
Bst. a VGG, Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE, SR 173.320.2], Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Ausreise und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten (Ref.-Nr. N_______)
- die G._______ (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand:

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