# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d9acd469-2c92-5c29-bb8b-e0cac992425e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.12.2022 F-4582/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-4582-2020_2022-12-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-4582/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Richter Andreas Trommer (Vorsitz), 

Richter Daniele Cattaneo,  

Richterin Jenny de Coulon Scuntaro,  

Gerichtsschreiber Mathias Lanz. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Übernahme der Einreisekosten für die Ehefrau B._______ 

sowie die Kinder C._______, D._______, E._______ und 

F._______. 

 

 

 

F-4582/2020 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der eritreische Staatsangehörige A._______ (geboren 1973) ersuchte am 

8. Juni 2016 um Asyl in der Schweiz. Seine älteste Tochter G._______ (ge-

boren 2001) stellte am 18. Mai 2018 ebenfalls ein Asylgesuch in der 

Schweiz (vgl. Akten der Vorinstanz, Asyldossier Beschwerdeführer [SEM-

A-act.] 1 und 21). Mit Verfügung vom 22. August 2019 erkannte die Vo-

rinstanz dem Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft zu und ge-

währte ihm Asyl (SEM-A-act. 46). Gegenüber G._______ stellte die Vo-

rinstanz gleichentags fest, sie erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht und 

lehnte ihr Asylgesuch ab. Die Vorinstanz ordnete deren Wegweisung aus 

der Schweiz an, schob den Vollzug jedoch wegen Unzumutbarkeit zuguns-

ten einer vorläufigen Aufnahme auf (SEM-A-act. 44). Eine von G._______ 

dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit 

Urteil E-4847/2019 vom 15. März 2021 ab. 

B.  

Am 20. September 2019 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um Fa-

milienzusammenführung betreffend seine Ehefrau, B._______, sowie die 

Kinder C._______, D._______, E._______ und F._______ (nachfolgend: 

Familienangehörige) (vgl. Akten der Vorinstanz, Familiennachzug [SEM-

act.] 1). Die Vorinstanz bewilligte ihnen am 5. März 2020 die Einreise in die 

Schweiz (SEM-act. 9).  

C.  

Der Beschwerdeführer ersuchte die Vorinstanz am 31. März 2020, die Kos-

ten für die Einreise seiner in (…), Äthiopien, wohnhaften Familienangehö-

rigen in der Höhe von Fr. 3'590.– zu übernehmen. Zur Begründung gab er 

an, zurzeit Sozialhilfe zu erhalten und finanziell nicht in der Lage zu sein, 

diese Kosten zu tragen (vgl. SEM-act. 10). 

D.  

Am 26. Mai 2020 verlängerte die Vorinstanz die Einreisebewilligung 

zwecks Familienvereinigung bis zum 3. September 2020 (SEM-act. 13).  

E.  

Auf Nachfrage der Vorinstanz hin erklärte der Beschwerdeführer am 

10. Juli 2020, dass weder er selbst noch Verwandte über ausreichend fi-

nanzielle Mittel verfügten, um die Kosten für die Einreise seiner Familien-

angehörigen zu übernehmen. Die Aufnahme eines Darlehens sei ihm nicht 

möglich, weil er wirtschaftliche Sozialhilfe beziehe. Der Eingabe legte er 

F-4582/2020 

Seite 3 

aufforderungsgemäss eine aktuelle Offerte der International Organization 

für Migration (IOM) für die Einreise der Familienangehörigen über 

Fr. 4'010.– bei (SEM-act. 16).  

F.  

Das Gesuch um Übernahme der Einreisekosten wies die Vorinstanz mit 

Verfügung vom 20. August 2020 ab. Sie führte dazu im Wesentlichen an, 

dass sich im privaten Umfeld des Beschwerdeführers durchaus die Mög-

lichkeit finden liesse, die Reisekosten zu decken (SEM-act. 17).  

G.  

Am 9. September 2020 verlängerte die Vorinstanz die Einreisebewilligung 

bis zum 10. Dezember 2020 (SEM-act. 19). 

H.  

Gegen die Verfügung vom 20. August 2020 erhob der Beschwerdeführer 

am 15. September 2020 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er 

beantragte die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Vorinstanz 

anzuweisen, die Reisekosten der Familienangehörigen in der Höhe von 

Fr. 4'010.– zu übernehmen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung 

an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfol-

gen zu Lasten der Vorinstanz. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er 

um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verzicht auf die Er-

hebung eines Kostenvorschusses (Akten des Bundesverwaltungsgerichts 

[BVGer-act.] 1).  

I.  

Die Vorinstanz erstattete am 1. Oktober 2020 eine Vernehmlassung und 

beantragte (sinngemäss) die Abweisung der Beschwerde (BVGer-act. 5).  

J.  

Mit Zwischenverfügung vom 12. Oktober 2020 hiess der Instruktionsrichter 

das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gut (BVGer-act. 6). 

K.  

Die Familienangehörigen reisten am 5. November 2020 in die Schweiz ein 

und stellten gleichentags Asylgesuche. Mit Schreiben ihrer Rechtsvertre-

tung vom 26. November 2020 erklärten sie, keine individuellen Asylgründe 

geltend machen zu wollen (Akten der Vorinstanz, Asyldossier Familienan-

gehörige [SEM-B-act.] 10 ff. und 45).  

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Seite 4 

L.  

Mit Verfügung vom 9. Dezember 2020 stellte die Vorinstanz fest, dass den 

Familienangehörigen die originäre Flüchtlingseigenschaft im Sinne von 

Art. 3 AsylG (SR 142.31) nicht zuerkannt werde, bezog sie aber gestützt 

auf Art. 51 Abs. 1 AsylG in das dem Beschwerdeführer gewährte Asyl ein 

(vgl. SEM-B-act. 54). Der volljährigen C._______ erkannte sie am 9. De-

zember 2020 ebenfalls die derivative Flüchtlingseigenschaft zu und ge-

währte ihr Asyl.  

M.  

Gegenüber dem Bundesverwaltungsgericht erklärte der Beschwerdeführer 

am 18. Dezember 2020, die Reisekosten der Familienangehörigen von 

Fr. 4'010.– seien durch ein Darlehen des Schweizerischen Roten Kreuzes 

(SRK) finanziert worden. Er erhalte weiterhin Sozialhilfe. Die Rückzahlung 

des Betrages stelle für ihn und seine Familie eine grosse finanzielle Belas-

tung dar, weshalb er an der Beschwerde festhalte. Im Rahmen des Famili-

ennachzugsverfahrens habe er für die Durchführung eines Gutachtens zur 

Abstammungsuntersuchung bereits ein Darlehen von Fr. 2'000.– erhalten, 

das er zurzeit in Raten zurückbezahle. Seiner Eingabe legte er Bestätigun-

gen des SRK über die Gewährung eines Darlehens und über den Bezug 

von Sozialhilfe bei (vgl. BVGer-act. 9).  

N.  

Mit ergänzender Vernehmlassung vom 3. Februar 2021 hielt die Vorinstanz 

an Begehren und Begründung fest (BVGer-act. 11). 

O.  

In einem am 30. März 2021 an das Bundesverwaltungsgericht gerichteten 

Schreiben merkte der Beschwerdeführer an, die effektiven Flugkosten sei-

ner Familienangehörigen hätten sich nicht auf Fr. 4'010.–, sondern lediglich 

auf Fr. 2'360.– belaufen. Das Darlehen des SRK betrage deshalb 

Fr. 2'360.–. Auch die Rückzahlung dieses Betrages stelle jedoch eine 

grosse Belastung für seine Familie dar. Sodann reichte er eine vom 

30. März 2021 datierte Darlehensbestätigung des SRK ein (BVGer-

act. 15).  

 

F-4582/2020 

Seite 5 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von 

Beschwerden gegen Verfügungen des SEM, welche auf dem Gebiet des 

Asyls die Übernahme von Einreisekosten zum Gegenstand haben (Art. 105 

AsylG, Art. 31 und 33 Bst. b VGG).  

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).  

1.3 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerde le-

gitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die im Übrigen frist- und formgerecht 

eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 108 Abs. 6 AsylG und Art. 52 

Abs. 1 VwVG). 

2.  

Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet 

das Bundesrecht von Amtes wegen an und kann die Beschwerde auch aus 

anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen 

(Art. 62 Abs. 4 VwVG). 

3.  

3.1 Art. 92 Abs. 1 AsylG sieht vor, dass der Bund die Kosten der Ein- und 

Ausreise von Flüchtlingen und Schutzbedürftigen übernehmen kann. Ge-

mäss Art. 92 Abs. 4 AsylG regelt der Bundesrat die Voraussetzungen und 

das Verfahren zur Ausrichtung und Abrechnung der Beiträge. Der Bundes-

rat hat von der ihm übertragenen Rechtssetzungsbefugnis Gebrauch ge-

macht, indem er in Art. 53 der Asylverordnung 2 vom 11. August 1999 

(AsylV 2, SR 142.312) den Kreis der Personen, für welche Einreisekosten 

übernommen werden können, festgelegt hat. Dazu gehören gemäss 

Art. 53 Bst. d AsylV 2 Personen, denen die Einreise im Rahmen der Fami-

lienzusammenführung mit anerkannten Flüchtlingen nach Art. 51 Abs. 4 

AsylG oder nach Art. 85 Abs. 7 AIG (SR 142.20) bewilligt wird. 

3.2 Der Entscheid betreffend Übernahme von Einreisekosten steht im 

pflichtgemäss auszuübenden Ermessen der Vorinstanz (vgl. 

BVGE 2014/22 E. 5.4 ff.; Urteile des BVGer F-1392/2021 vom 17. März 

2022 E. 5.1; F-397/2021 vom 9. März 2022 E. 5.1). Die Übernahme von 

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Einreisekosten soll verhindern, dass sich durch die Verzögerung der Aus-

reise eine Gefahr für die schutzbedürftige Person ergibt. Praxisgemäss ist 

die Übernahme der Einreisekosten jedoch restriktiv zu handhaben. Eine 

solche kommt nur dann in Frage, wenn die betroffene Person keine andere 

Möglichkeit zur Finanzierung hat (Prinzip der Subsidiarität [vgl. Urteil des 

BVGer F-7064/2018 vom 21. Juni 2019]).  

3.3 Ist die betreffende Person bereits in die Schweiz eingereist, so werden 

die Kosten grundsätzlich nicht übernommen, da die notwendigen finanziel-

len Mittel offensichtlich aufgebracht werden konnten. Lediglich in Ausnah-

mefällen sind solche Kosten dennoch zu übernehmen, wobei es die Art der 

Finanzierung der Reisekosten und die Frage, ob sich die Person im Aus-

land in akuter Gefahr befunden hat, zu berücksichtigen gilt. So kann in Fäl-

len, bei denen sich die betreffende Person wegen fehlender finanzieller 

Mittel durch Aufnahme eines Darlehens bei einem Kreditinstitut verschul-

den musste, beziehungsweise wenn die finanziellen Mittel von dritter Seite 

vorgestreckt werden mussten, um einer akut gefährdeten Person die Aus-

reise zu ermöglichen, eine Kostenübernahme durch den Bund nicht von 

vornherein ausgeschlossen werden (vgl. Urteile des BVGer F-1429/2020 

vom 26. November 2020 E. 3.3; F-1534/2019 vom 11. September 2020 

E. 4.2; je m.w.H.).  

4.  

4.1 Die Familienangehörigen des Beschwerdeführers reisten am 5. No-

vember 2020 in die Schweiz ein. Zuvor lebten sie seit 2019 in einer Woh-

nung in (…) und wurden durch eine Beratungs- und Betreuungsperson un-

terstützt (vgl. SEM-act. 5). Ihren eigenen Angaben zufolge war ihre finan-

zielle Situation dort sehr schlecht. Eine akute Gefährdung der Familienan-

gehörigen im Zeitpunkt vor der Einreise in die Schweiz wird vom Beschwer-

deführer jedoch weder behauptet noch ist eine solche aus den Akten er-

kennbar (vgl. BVGer-act. 8 f.; ferner: Urteil des BVGer  

F-3480/2020 vom 31. Mai 2021 E. 5.2). Diese Feststellung wird dadurch 

gestützt, dass die Familienangehörigen am 26. November 2020 auf die 

Geltendmachung individueller Asylgründe verzichteten (SEM-B-act. 45). 

Eine unverzügliche Ausreise der Ehefrau und der gemeinsamen Kinder 

war somit nicht geboten (vgl. Urteil des BVGer F-400/2021 vom 16. April 

2021 E. 5.4).  

4.2 Das SRK bestätigte am 30. März 2021, dem Beschwerdeführer per 

1. April 2020 ein Darlehen in der Höhe der effektiven Flugkosten von 

Fr. 2'360.– gewährt zu haben und führte aus, der Beschwerdeführer sei 

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gegenüber dem SRK nach wie vor rückerstattungspflichtig (BVGer-act. 9 

und 15). Die genauen vertraglichen Konditionen dieser Rückzahlungsver-

pflichtung sind vorliegend jedoch nicht bekannt. Belege betreffend die Flug-

kosten und deren Begleichung reichte der Beschwerdeführer keine ein.  

4.3 Im Zeitpunkt der Einreise der Familienangehörigen bezog der Be-

schwerdeführer Sozialhilfe (vgl. BVGer-act. 9). Den Nachweis, dass die 

Gewährung des Darlehens zu finanziell nicht tragbaren Bedingungen er-

folgte, ist der Beschwerdeführer schuldig geblieben. Inwieweit es ihm zu-

mutbar ist, das Darlehen zurückzubezahlen kann vorliegend aber dahinge-

stellt bleiben, zumal kein Härtefall vorliegt, welcher die nachträgliche Über-

nahme der Flugkosten, respektive die Rückzahlung des Darlehens durch 

die Vorinstanz gebieten würde. Insbesondere musste der Beschwerdefüh-

rer das Darlehen nicht aufnehmen, um eine akute Gefährdung der Fami-

lienangehörigen unverzüglich abwenden zu können (vgl. oben E. 4.1; Ur-

teile des BVGer F-1392/2021 E. 5.2; F-397/2021 E. 5.2; F-1429/2020 

E. 5.2; F-2973/2015 vom 10. Januar 2018). Hinzu kommt, dass sich der 

Beschwerdeführer bereits seit Juni 2016 in der Schweiz befindet, wobei 

ihm am 22. August 2019 Asyl gewährt wurde. Weshalb ihm die Aufnahme 

einer Erwerbstätigkeit zur Begleichung des Darlehens des SRK nicht zu-

mutbar sein soll, erschliesst sich vorliegend nicht (vgl. Art. 61 AsylG; Urteil 

des BVGer D-7729/2006 vom 26. Mai 2009 E. 4.2.3). 

4.4 Nach Einreise der Familienangehörigen können das Recht auf Achtung 

des Familienlebens (vgl. Art. 8 EMRK) sowie die Rechte des Kindes (vgl. 

Art. 10 des Übereinkommens vom 20.  November 1989 über die Rechte 

des Kindes [KRK; SR 0.107]) nicht mehr als verletzt gelten (vgl. Urteil  

F-400/2021 E. 5.4). Eine Auseinandersetzung mit der Frage, ob Art. 92 

Abs. 1 Asyl völkerrechtskonform auszulegen ist, kann deshalb unterblei-

ben.   

5.  

Im Ergebnis hat die Vorinstanz dem Gesuch um Übernahme der Einreise-

kosten zu Recht nicht stattgegeben. Die angefochtene Verfügung ist nicht 

zu beanstanden (vgl. Art. 106 AsylG) und die Beschwerde abzuweisen. Der 

Eventualantrag auf Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung blieb 

gänzlich unbegründet. Darauf ist nicht weiter einzugehen. 

6.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Nachdem ihm 

F-4582/2020 

Seite 8 

aber mit Zwischenverfügung vom 12. Oktober 2020 die unentgeltliche Pro-

zessführung gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG gewährt wurde, sind keine Ver-

fahrenskosten zu erheben.  

7.  

Dieses Urteil ist endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz. 

 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Andreas Trommer Mathias Lanz 

 

 

 

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