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**Case Identifier:** 805f96a7-16d1-5042-80ec-79c48b769d05
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.04.2017 100 2017 48
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2017-48_2017-04-04.pdf

## Full Text

100.2017.48U
DAM/BDE/KIB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. April 2017

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Daum, Verwaltungsrichter Keller
Gerichtsschreiberin Baerfuss Klossner

A.________
vertreten durch Fürsprecher …
Beschwerdeführer 

gegen

Kanton Bern 
handelnd durch die Gesundheits- und Fürsorgedirektion, Rathausgasse 1, 
3011 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Kündigung des Arbeitsverhältnisses (Entscheid der 
Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern vom 4. Januar 
2017; RA Nr. 2016-1106)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.04.2017, Nr. 100.2017.48U, 
Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ (geb. ….1966) ist seit dem 1. Juli 2013 als diplomierter 
Pflegefachmann bei den B.________ angestellt. Mit Verfügung vom 
17. Mai 2016 kündigten die B.________ das Arbeitsverhältnis per 
31. August 2016 und stellten ihn per sofort frei. Als Kündigungsgründe 
wurde das Verhalten von A.________ im Umgang mit Konflikten, die 
fehlende Einsicht und die mangelnde Bereitschaft zur Veränderung des 
Verhaltens aufgeführt. 

B.

Dagegen erhob A.________ am 14. Juni 2016 Beschwerde bei der 
Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF). Mit Ent-
scheid vom 4. Januar 2017 wies die GEF das Rechtsmittel ab, soweit sie 
darauf eintrat; zuvor hatte sie schon das Gesuch um aufschiebende Wir-
kung abgewiesen (Zwischenverfügung vom 12.8.2016). 

C.

Hiergegen hat A.________ am 6. Februar 2017 Verwaltungsge-
richtsbeschwerde erhoben mit folgenden Begehren in der Sache:

«1. Der angefochtene Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben.

2. Die Kündigung vom 17. Mai 2016 sei aufzuheben, und es sei dem 
Beschwerdeführer zu ermöglichen, seine Arbeit an der gleichen 
oder einer anderen Station der B.________ wieder aufzunehmen.

3. Eventualiter: Der angefochtene Entscheid der Gesundheits- und 
Fürsorgedirektion des Kantons Bern sei aufzuheben und die Sache 
sei mit der Weisung auf Beweisergänzung an die Vorinstanz zur 
Neubeurteilung zurückzuweisen.»

Mit Beschwerdeantwort vom 24. Februar 2017 beantragt die GEF namens 
des Kantons Bern die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutre-
ten sei. 

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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid betref-
fend die Kündigung seines Arbeitsverhältnisses besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist 
unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägung einzutreten.

1.2 Der Beschwerdeführer beantragt nebst der Aufhebung des Ent-
scheids der GEF vom 4. Januar 2017 auch die Aufhebung der Verfügung 
der B.________ vom 17. Mai 2016 (Rechtsbegehren 2; vorne Bst. C). 
Damit verkennt er, dass seiner Beschwerde an die GEF voller 
Devolutiveffekt zugekommen und der vorinstanzliche Entscheid an die 
Stelle der ursprünglichen Verfügung getreten ist. Anfechtungsobjekt vor 
dem Verwaltungsgericht kann deshalb ausschliesslich der Entscheid der 
GEF sein. Soweit die Aufhebung der Kündigungsverfügung beantragt wird, 
ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (vgl. BVR 2010 S. 411 E. 1.4).

1.3 Unangefochten geblieben ist der Entscheid der GEF, soweit auf die 
Beschwerde hinsichtlich des Eventualbegehrens nicht eingetreten wurde 
(Abgangsentschädigung, Arbeitszeugnis; angefochtener Entscheid E. 2). 
Das Rechtsbegehren 1 zielt zwar auf Aufhebung des gesamten Entscheids 
(vorne Bst. C). Aus der Begründung der Rechtsschrift, die für die Ausle-
gung der Anträge beizuziehen ist (statt vieler BVR 2016 S. 560 E. 2 mit 
Hinweisen), wird aber deutlich, dass sich die Beschwerde nur gegen die 
Kündigung richtet. 

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1.4 Das Verwaltungsgericht prüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). 

2.

Gestützt auf die Akten lassen sich die Vorgänge, die zum Kündigungsent-
scheid geführt haben, wie folgt zusammenfassen:

2.1 Der Beschwerdeführer ist seit 1. Juli 2013 als Pflegefachmann bei 
den B.________, Station C.________, tätig. Sein Beschäftigungsgrad 
betrug zunächst 60 % und seit dem 1. Mai 2015 80 % (Akten B.________, 
Schreiben vom 13.5.2015, Personalmutationsmeldung vom 27.7.2015). Ab 
1. November 2014 leistete er ausschliesslich Nachtdienst. Bei der Station 
C.________ handelt es sich um eine Akutstation, auf der 18 Patientinnen 
und Patienten behandelt werden. Neben dem allgemeinpsychiatrischen 
Auftrag werden im Rahmen des Schwerpunkts Psychotherapie 4 der 18 
Patientinnen und Patienten in einem Spezialprogramm betreut, welches 
sich an Menschen mit einer emotionalen Instabilität richtet, die aufgrund 
ihres selbstschädigenden, selbstgefährdenden und therapieschädigenden 
Verhaltens keine ausreichende Stabilität für eine reguläre Psychotherapie 
aufweisen (vgl. Akten GEF pag. 15). 

2.2 Im November 2013 wurde der Beschwerdeführer von einem Patien-
ten der Tätlichkeit, evtl. einfachen Körperverletzung beschuldigt und zur 
Anzeige gebracht. Das Strafverfahren wurde in der Folge eingestellt, da 
sich der Tatverdacht nicht erhärten liess (vgl. Akten GEF pag. 70 ff.). Am 
Mitarbeitergespräch (MAG) vom 31. Juli 2014 erhielt der Beschwerdeführer 
die Gesamtbeurteilung B (Zielvorgaben oder Leistungserwartungen teil-
weise erfüllt [ausreichende Leistungen]). Zur Begründung wurde festge-
halten, dass er sehr motiviert, flexibel und sehr belastbar sei; die festge-
legten Ziele habe er im Rahmen des Möglichen erfüllt. Im Umgang mit 
traumatisierten Menschen habe er aber nicht immer die nötige Distanz und 
löse deswegen negative Reaktionen aus; er sei sich dessen bewusst und 
werde weiter daran arbeiten müssen (vgl. Akten GEF pag. 152). Am Zwi-
schengespräch vom 16. Februar 2015 wurde als übergeordnetes Ziel die 

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Reflexion des eigenen Nähe-Distanz-Verhaltens festgehalten. Als Mass-
nahmen zur Zielerreichung wurden eine Schulung, das Einholen von Feed-
backs sowie monatliche Gespräche mit der Stationsleitung vereinbart (Ak-
ten GEF pag. 77). Im MAG vom 23. Juli 2015 stellte die Vorgesetzte fest, 
dass sich der Beschwerdeführer engagiert mit seinem Nähe-Distanz-Ver-
halten auseinandergesetzt und seine Reflexionsfähigkeit erweitert habe. Er 
pflege einen angepassten und empathischen Umgang mit Patientinnen und 
Patienten; sein Nähe-Distanz-Verhalten sei adäquat (Akten GEF pag. 76, 
78). Der Beschwerdeführer erhielt die Gesamtbeurteilung A (Zielvorgaben 
oder Leistungserwartungen erfüllt [gute Leistungen]). 

2.3 Spätestens seit Anfang 2016 bestand zwischen dem Beschwer-
deführer und einem anderen Pflegefachmann, D.________, ein Konflikt. 
Während des gemeinsamen Nachtdienstes vom 2./3. April 2016 kam es 
zwischen den beiden zu einem Streit, worauf der telefonisch avisierte 
Stationsleiter den Beschwerdeführer nach Hause schickte (vgl. Akten 
B.________, Aktennotiz zum Vorfall). Am 4. April 2016 beklagten sich vier 
Patienten beim Stationsleiter und der Bereichsleiterin Psychotherapie über 
das Verhalten des Beschwerdeführers. Sie beanstandeten insbesondere, 
dass er ein «rockerhaftes, prolliges Auftreten» habe, die Patientinnen und 
Patienten herablassend behandle, inkompetent sei und immer wieder 
inadäquate Bemerkungen mache; zu einer Patientin mit 
Schnittverletzungen habe er gesagt, «wir hätten noch ein Brotmesser, mit 
dem würde dies besser gehen». Bezüglich des Umgangs mit ihnen führten 
die Patienten weitere Kritikpunkte an; unter anderem bemängelten sie, 
dass der Beschwerdeführer private Telefonate führe und sie sich aufgrund 
seines Verhaltens in Angst versetzt und bedrängt fühlten (vgl. Akten GEF 
pag. 82 f.). Nach einem Gespräch mit ihm vom 6. April 2016 stellten die 
B.________ dem Beschwerdeführer am 11. April 2016 die Kündigung in 
Aussicht und gewährten ihm hierzu das rechtliche Gehör (vgl. Akten GEF 
pag. 53 f.). In der Folge lösten sie das Arbeitsverhältnis auf (vorne Bst. A). 

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3.

Der Beschwerdeführer rügt vorab eine unrichtige und unvollständige Fest-
stellung des rechtserheblichen Sachverhalts.

3.1 Die Anstellungsbehörde kann das Arbeitsverhältnis gemäss Art. 25 
des Personalgesetzes vom 16. September 2004 (PG; BSG 153.01) unter 
Wahrung einer Frist von drei Monaten auf das Ende eines Monats durch 
Verfügung kündigen (Abs. 1); sie hat hierfür triftige Gründe anzugeben 
(Abs. 2 Satz 1). Solche liegen nach Art. 25 Abs. 2 Satz 2 PG insbesondere 
vor, wenn die oder der Angestellte ungenügende Leistungen erbringt 
(Bst. a) oder durch ihr oder sein Verhalten während der Arbeitszeit das 
Arbeitsklima nachhaltig stört (Bst. c). In der Rechtsprechung sind auch 
Dienstpflichtverletzungen oder ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis als trif-
tige Gründe anerkannt. Mehrere geringfügige Beanstandungen können 
gesamthaft gesehen einen triftigen Grund abgeben. Die Voraussetzungen 
zur Auflösung eines Arbeitsverhältnisses sind aufgrund der gesamten Um-
stände des Einzelfalls zu würdigen und die Auflösung muss stets verhält-
nismässig sein (BVR 2010 S. 157 E. 3.2.1, 2009 S. 443 E. 2.3; von 
Kaenel/Zürcher, Personalrecht, in Müller/Feller [Hrsg.], Bernisches Ver-
waltungsrecht, 2. Aufl. 2013, S. 49 ff., 72 f. N. 60).

3.2 Der Beschwerdeführer hält der GEF im Wesentlichen vor, die Vor-
würfe der B.________ unkritisch und ohne zu verifizieren übernommen zu 
haben. Seinen Beweisanträgen sei die Vorinstanz in keiner Weise 
nachgekommen. Der rechtserhebliche Sachverhalt sei nur ungenügend 
abgeklärt worden, obschon weitere Erhebungen geeignet wären, ihn 
erheblich zu entlasten (Beschwerde S. 6 ff.). 

3.3 Nach dem Untersuchungsgrundsatz stellen die Behörden den Sach-
verhalt von Amtes wegen fest (Art. 18 Abs. 1 VRPG). Sie sind verpflichtet, 
diesen richtig und vollständig abzuklären, wobei die Untersuchungspflicht 
ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der Parteien findet (Art. 20 Abs. 1 
VRPG). Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde 
nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände und Beweismittel 
erhoben hat. Unrichtig ist sie, wenn die Behörde die Beweismittel falsch 
gewürdigt oder einen rechtserheblichen Sachumstand nicht in das Beweis-

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verfahren einbezogen hat (BVR 2008 S. 352 E. 3.2, 2004 S. 446 E. 4.2). 
Die Ermittlung des Sachverhalts und die Beschaffung der Beweismittel er-
folgen gemäss Art. 19 Abs. 2 VRPG grundsätzlich nach den Vorschriften 
der Schweizerischen Zivilprozessordnung (Zivilprozessordnung, ZPO; 
SR 272). Diese sieht für die Bewertung der Beweise den Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung vor (Art. 157 ZPO). Danach haben die Behörden 
und Gerichte die Beweise frei, ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, 
sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerde-
verfahren bedeutet dies, dass die Beschwerdeinstanz alle Beweismittel, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen hat 
(BGE 137 II 266 E. 3.2 und 130 II 482 E. 3.2; BVR 2014 S. 508 E. 5.3.2, 
2009 S. 481 E. 2.1, 2009 S. 385 E. 4.3.3). Wegleitend für die Auswahl und 
die Gewichtung der Beweismittel müssen die Eignung und die Verlässlich-
keit derjenigen Erkenntnisquelle sein, die massgebende Grundlage des be-
hördlichen Entscheids bildet (BVR 2009 S. 385 E. 4.3.3). Zugleich sind die 
Beweismittel im Einklang mit dem Anspruch auf rechtliches Gehör nach 
Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101), Art. 26 Abs. 2 der 
Kantonsverfassung (KV; BSG 101.1) und Art. 21 Abs. 1 VRPG zu würdi-
gen. Dieser verlangt, dass die Behörde die Vorbringen der betroffenen Per-
son tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt 
(BGE 142 I 135 E. 2.1, 137 II 266 E. 3.2; BVR 2012 S. 109 E. 2.3.3). Dar-
aus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen (vgl. 
auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG und dazu BVR 2013 S. 443 E. 3.1.1). Bei 
der Beweiswürdigung hat die Behörde daher grundsätzlich auszuführen, 
weshalb sie einen Beweis als erbracht bzw. als nicht stichhaltig betrachtet. 
Generell gilt, dass die Begründung so abgefasst sein muss, dass sich die 
betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben 
und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen 
kann. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt 
werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr 
Entscheid stützt; nicht erforderlich ist dagegen, dass sich die Behörde mit 
allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne 
Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 140 II 262 E. 6.2; BVR 2016 
S. 402 E. 6.2; zum Ganzen VGE 2015/236 vom 10.6.2016 E. 2.2).

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3.4 Die GEF ist zum einen der Auffassung, dass der Beschwerdeführer 
mit seinem Verhalten gegenüber Patientinnen und Patienten einen triftigen 
Kündigungsgrund gesetzt hat (angefochtener Entscheid E. 4.3). 

3.4.1 In ihrer Sachverhaltsfeststellung stellt sie im Wesentlichen auf die 
Vorwürfe von vier Patienten ab (vgl. vorne E. 2.3), welche sie wie folgt 
«würdigte» (angefochtener Entscheid E. 3 S. 5):

«Obwohl die vorgenannten einzelnen Vorwürfe der Patientinnen und 
Patienten aufgrund der Akten nicht hinreichend überprüft werden kön-
nen, sind besagte Vorwürfe in der Gesamtheit als Beweis für das un-
angemessene und unprofessionelle Verhalten des Beschwerdeführers 
den Patientinnen und Patienten gegenüber zu würdigen. Denn in ihrer 
Gesamtheit stimmen diese mit der bis zu diesem Zeitpunkt seitens der 
Vorinstanz erhobenen Kritik am Verhalten des Beschwerdeführers 
überein, und passen somit in das aktenkundige Verhaltensbild des Be-
schwerdeführers. Die fraglichen Vorwürfe sind insoweit glaubhaft, als 
dass das Verhalten des Beschwerdeführers den Patienten gegenüber 
unangemessen und unprofessionell ist. Aufgrund besagter Vorwürfe 
gilt daher als erwiesen, dass der Beschwerdeführer sein problemati-
sches Nähe-Distanz-Verhalten und den fachgemässen Umgang mit 
den Patientinnen und Patienten allenfalls zwischenzeitlich, jedoch nicht 
nachhaltig verbessern konnte.»

Die GEF hat zwar richtigerweise erkannt, dass die Vorwürfe «aufgrund der 
Akten nicht hinreichend überprüft werden können». Trotzdem hat sie es un-
terlassen, die im Raum stehenden Anschuldigungen näher zu untersuchen, 
insbesondere mittels Einholen von Auskünften bei den fraglichen Patientin-
nen und Patienten sowie bei Mitarbeitenden der Station. Vielmehr folgt sie 
ohne nähere Begründung der Darstellung der B.________, während sie die 
gegenläufigen Vorbringen des Beschwerdeführers übergeht. So hat sie 
dessen Schilderung des Vorfalls mit der Patientin, welche 
Schnittverletzungen aufwies (Akten GEF pag. 26), sowie seine Einwände, 
die Anschuldigungen seien nicht überprüft und er mit den Vorwürfen nicht 
direkt konfrontiert worden, ungewürdigt gelassen. Obschon auffallend ist, 
dass die Anschuldigungen der Patientinnen und Patienten einen Tag nach 
dem offenen Konflikt zwischen dem Beschwerdeführer und D.________ 
erhoben worden sind, ist die GEF auch diesem Umstand nicht näher 
nachgegangen. Wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt, sind die 
Vorwürfe nicht einfach hinzunehmen, sondern zu untersuchen und die 
konkreten Umstände abzuklären. Der Vorinstanz ist zwar zuzustimmen, 
dass angesichts der ausgeprägten Instabilität und Verletzbarkeit der auf 
der Station C.________ zu betreuenden Personen von den 

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hohe Anforderungen an das Verhalten 
und den Umgang mit den Patientinnen und Patienten gestellt werden 
dürfen. Vorwürfe, wie sie gegen den Beschwerdeführer erhoben worden 
sind, können denn auch einen triftigen Kündigungsgrund nach Art. 25 
Abs. 2 PG darstellen. Dies befreit die Anstellungsbehörde bzw. die 
Beschwerdeinstanz indes nicht davon, Anschuldigungen von Patientinnen 
und Patienten auf deren Glaubwürdigkeit hin zu überprüfen und den 
rechtserheblichen Sachverhalt genügend abzuklären. Dies haben sowohl 
die B.________ als auch die GEF unterlassen. 

3.4.2 Die GEF erachtet es als unbestritten, dass die Kritik am Nähe-Dis-
tanz-Verhalten des Beschwerdeführers «über die gesamte Zeit seiner An-
stellung (mal öfter und mal weniger oft) geäussert worden» sei (angefoch-
tener Entscheid E. 4.3). Wie sie zu diesem Schluss gelangt, begründet sie 
indes nur äusserst knapp und oberflächlich, ohne Verweise auf konkrete 
Aktenstücke. Aus den vorhandenen Unterlagen ist zwar ersichtlich, dass 
das Nähe-Distanz-Verhalten des Beschwerdeführers anlässlich des MAG 
vom 31. Juli 2014 beanstandet werden musste und Anlass zu Massnah-
men gab (vgl. vorne E. 2.2; Einzelheiten hierzu sind nicht bekannt, die im 
MAG-Protokoll vom 31.7.2014 erwähnte Aktennotiz ist nicht aktenkundig). 
Am MAG vom 23. Juli 2015 wurden die Ziele betreffend das Nähe-Distanz-
Verhalten aber als erfüllt erachtet (vgl. vorne E. 2.2). Diesen Umstand lässt 
die GEF ebenso ungewürdigt wie denjenigen, dass das Verhalten des Be-
schwerdeführers gegenüber Patientinnen und Patienten im Zwischenzeug-
nis vom 13. August 2015 (vgl. Akten GEF pag. 33) wohlwollend Eingang 
fand und keine weiteren negativen Vorkommnisse aktenkundig sind. Als 
Beleg für das (wiederholt) unangemessene Nähe-Distanz-Verhalten des 
Beschwerdeführers stützt sich die GEF – wie bereits die B.________ – 
wesentlich auf eine Zeugenaussage zu einem Vorfall im November 2013 
(vgl. vorne E. 2.2). Mit der offenkundigen Problematik, dass diese Aussage 
im Rahmen eines zwischenzeitlich eingestellten Strafverfahrens gemacht 
wurde und die tatsächlichen Geschehnisse nicht geklärt werden konnten, 
setzt sie sich aber nicht auseinander. 

3.5 Die Vorinstanz ist zum anderen der Auffassung, dass der Be-
schwerdeführer aufgrund seines Konflikts mit dem Arbeitskollegen 

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D.________ den Kündigungsgrund des nachhaltigen Störens des 
Arbeitsklimas gesetzt hat (angefochtener Entscheid E. 4.4; vgl. aber auch 
E. 4.7 des Entscheids). – Obschon sie in diesem Punkt keine erkennbare 
eigene Sachverhaltsfeststellung vornimmt, erachtet es die GEF als erstellt, 
dass der Beschwerdeführer an der Konflikteskalation «zumindest eine 
massgebliche Mitverantwortung trug», auch wenn er am Konflikt «nicht die 
Alleinschuld» trage (angefochtener Entscheid E. 4.4). Mit der Darstellung 
des Beschwerdeführers zum Konflikt und zum Vorfall vom 2. April 2016 
setzt sie sich nicht auseinander; so lässt sie beispielsweise das Vorbringen 
des Beschwerdeführers ungewürdigt, er habe sich um Beilegung des 
Konflikts bemüht, sei aber an der ablehnenden Haltung von D.________ 
gescheitert. Seine beantragten Beweismittel (Befragung der in der 
fraglichen Nacht zuständigen Dienstärztin und von Mitarbeitenden) hat sie 
nicht abgenommen. Die Sachverhaltsabklärungen betreffend den Konflikt 
zwischen dem Beschwerdeführer und D.________ und dem damit 
verbundenen Vorwurf des nachhaltigen Störens des Arbeitsklimas 
erweisen sich demnach insgesamt als unzureichend.

3.6 Die beschriebenen Versäumnisse bei der Sachverhaltsfeststellung 
und der Begründung betreffen nicht nur die Kündigungsgründe, sondern 
auch die Verhältnismässigkeit der Kündigung und die Fürsorgepflicht der 
B.________: Diesbezüglich nimmt die GEF ebenfalls keine 
Beweiswürdigung vor, sondern folgt wiederum unbesehen und mit sehr 
oberflächlicher Begründung dem Standpunkt der B.________, ohne ihre 
Ausführungen durch Verweise auf konkrete Aktenstücke zu belegen oder 
sich mit den Beanstandungen des Beschwerdeführers 
auseinanderzusetzen (vgl. angefochtener Entscheid E. 5). Die GEF 
anerkennt zwar, dass die genaue Anzahl und der Inhalt der tatsächlich 
geführten Gespräche betreffend den Konflikt zwischen dem 
Beschwerdeführer und D.________ nicht erstellt sind. Sie unterlässt es 
aber, diesem Punkt weiter nachzugehen, obschon er für die Frage, ob die 
B.________ ihrer Fürsorgepflicht hinreichend nachgekommen ist, von 
Bedeutung wäre. Nach Darstellung des Beschwerdeführers hat er den 
Stationsleiter mehrfach über die Probleme mit D.________ informiert. Der 
Stationsleiter habe jedoch nie ein klärendes Gespräch organisiert, sondern 
sich auf eine zehnminütige Besprechung mit ihm und dem Aushändigen 

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eines Merkblatts mit Vorgaben begnügt, welches die Konfliktparteien in 
Eigenregie hätten umsetzen sollen (vgl. Akten GEF pag. 7, 80). Aufgrund 
der Aktenlage erscheint diese Darstellung nicht als unwahrscheinlich (vgl. 
Akten GEF pag. 49, 53); dass weitere Gespräche stattgefunden hätten, 
geht aus den Akten jedenfalls nicht hervor. Vor diesem Hintergrund sind für 
die Beurteilung, ob die B.________ das ihnen Zumutbare zur Bereinigung 
der Konfliktsituation unternommen haben und ihrer Fürsorgepflicht 
hinreichend nachgekommen sind, weitere Abklärungen nötig; in diesem 
Zusammenhang wird auch der Frage nachzugehen sein, weshalb auf 
weitere Massnahmen wie beispielsweise die Durchführung eines 
Coachings oder die Versetzung einer der beiden Konfliktparteien verzichtet 
worden ist. 

4.

4.1 Insgesamt fehlt es im Ergebnis an einer rechtsgenüglichen Beweis-
erhebung und Beweiswürdigung der GEF. Der angefochtene Entscheid 
setzt sich nicht hinreichend begründet und nachvollziehbar mit den um-
strittenen Sachverhaltsdarstellungen und Argumenten der Parteien ausei-
nander, übernimmt unreflektiert den Standpunkt der B.________ und geht 
nicht auf die Beanstandungen des Beschwerdeführers mit den gestellten 
Beweisanträgen ein. Der Vorwurf der unvollständigen Sachverhaltsfeststel-
lung erweist sich damit als begründet. 

4.2 Die Sachverhaltsfeststellung ist gerade in Kündigungsstreitigkeiten 
zentral, in denen – wie auch hier – der Sachverhalt oder seine Würdigung 
regelmässig umstritten sind. Mangels vollständiger Sachverhaltsfeststel-
lung lässt sich im vorliegenden Fall nicht schlüssig beurteilen, ob triftige 
Kündigungsgründe vorliegen und die Kündigung verhältnismässig ist. Es ist 
nicht Aufgabe des Verwaltungsgerichts, den rechtserheblichen Sachverhalt 
in entscheidenden Punkten als erste und einzige Instanz zu ermitteln (vgl. 
für Streitigkeiten aus dem Gebiet des Personalrechts etwa BVR 2016 S. 5 
E. 4.2, 2009 S. 541 E. 6; allgemein Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommen-
tar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 84 N. 4). Die Beschwerde ist deshalb 
dahin gutzuheissen, dass der angefochtene Entscheid aufzuheben und die 

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Sache zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinn der Erwägungen an die 
Vorinstanz zurückzuweisen ist. Soweit weitergehend ist die Beschwerde 
abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (vorne E. 1.2). Bei den vorzu-
nehmenden Beweismassnahmen werden ein Parteiverhör und weitere Ein-
vernahmen im Vordergrund stehen, insbesondere mit dem Leiter sowie 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Station C.________ sowie der Be-
reichsleiterin Psychotherapie. Soweit mit vernünftigem Aufwand möglich 
und zumutbar, könnten allenfalls auch Befragungen von (ehemaligen) Pati-
entinnen und Patienten in Frage kommen (Art. 19 Abs. 1 Bst. c-e und 
Abs. 3 VRPG).

5.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens dringt der Beschwerdeführer mit sei-
nem Rechtsmittel nicht vollständig durch. Nach neuerer Praxis des Ver-
waltungsgerichts ist indes im Kostenpunkt von einem vollumfänglichen Ob-
siegen auszugehen, sofern bei Vorliegen eines reformatorischen (Haupt-) 
Antrags ein Rückweisungsentscheid ergeht und die infolge Rückweisung 
vorzunehmende Neubeurteilung noch zu einer vollständigen Gutheissung 
des Begehrens führen kann, was hier nicht ausgeschlossen werden kann 
(BVR 2016 S. 222 E. 4.1). Demnach ist der Beschwerdeführer für die Kos-
tenverlegung als vollständig obsiegend zu betrachten und für das Verfah-
ren vor Verwaltungsgericht sind keine Verfahrenskosten zu erheben 
(Art. 108 Abs.  1 und 2 VRPG). Hingegen hat der Kanton Bern dem Be-
schwerdeführer die im verwaltungsgerichtlichen Verfahren entstandenen 
Parteikosten zu ersetzen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VRPG). Die 
Kostennote des Rechtsvertreters vom 24. März 2017 gibt zu keinen Be-
merkungen Anlass. Die GEF wird die im vorinstanzlichen Verfahren ent-
standenen Kosten neu zu verlegen haben; dazu hat sich das Verwaltungs-
gericht im Rückweisungsentscheid nicht zu äussern (vgl. Merkli/Aeschli-
mann/Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 5).

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6.

Rückweisungsentscheide gelten nach der Regelung des Bundesgesetzes 
vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; 
SR 173.110) als Zwischenentscheide. Sie können unter den Vorausset-
zungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit dem in der Hauptsache offenstehenden 
Rechtsmittel, hier mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten, selbständig angefochten werden (statt vieler BGE 140 V 282 E. 2 
mit Hinweisen).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird dahin gutgeheissen, dass der Entscheid der Ge-
sundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern vom 4. Januar 2017 
aufgehoben und die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinn der 
Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. Soweit weiterge-
hend wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3. Der Kanton Bern (Gesundheits- und Fürsorgedirektion) hat dem Be-
schwerdeführer die Parteikosten für das Verfahren vor dem Verwal-
tungsgericht, festgesetzt auf Fr. 2ʹ207.95 (inkl. Auslagen und MWSt), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- dem Beschwerdegegner

und mitzuteilen:
- den B.________

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.04.2017, Nr. 100.2017.48U, 
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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden. Der Streitwert im Sinn von Art. 51 ff. BGG beträgt Fr. 15ʹ000--.