# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0890acd4-f585-53f7-bddb-65ffd98ac523
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-03-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 24.03.2016 B 2014/172
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2014-172_2016-03-24.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2014/172

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 24.03.2016

Entscheiddatum: 24.03.2016

Entscheid Verwaltungsgericht, 24.03.2016
Baurecht. Lärmimmissionen einer Luftseilbahn. Art. 25 USG (SR 814.01). Art. 
7 Abs. 1 lit. b, Art. 8 Abs. 4 und Art. 43 Abs. 1 lit. b LSV (SR 814.41).  Von einer 
begrenzten Dauer der Planungswert-Überschreitungen bzw. von 
Lärmspitzen, welche unter Umständen eine „Lärmverdünnung“ könnten, 
konnte konkret nicht gesprochen werden. Für die Beurteilung der 
Lärmbelastung war auf diejenigen Messergebnisse abzustellen, welche die 
höchsten Immissionen über einen längeren Zeitraum ergeben. Eine 
Mittelung der Immissionen über die jährliche Anzahl Betriebstage lehnte die 
Vorinstanz somit zu Recht ab. Ausschlaggebend erschien hierbei, dass auch 
eine Messung bei Neuschnee an der im Gutachten festgestellten 
Überschreitung der Planungswerte während eines längeren Zeitraums ohne 
Neuschnee nichts zu ändern vermöchte. Die lärmmindernde Wirkung einer 
(weichen) Schneedecke war unbestritten. Nur war es so, dass eine 
ganzjährige Betrachtung auch die höheren Lärmwerte bei hartem Schnee 
und ohne Schneedecke beinhaltet. Selbst wenn somit die Planungswerte im 
Fall von Neuschnee bei den in Frage stehenden drei Liegenschaften 
unterschritten würden, bliebe es bei den regelmässig anfallenden 
Planungswertüberschreitungen in der übrigen Zeit.  Unbestritten war, dass 
die Bahn während mehrerer Wochen im Winter ununterbrochen mit 
Vollbestückung betrieben wird. Die in dieser Zeit tatsächlich anfallenden 
Lärmimmissionen werden für die Betroffenen nicht dadurch gemildert, dass 
im Sommer die Lärmimmissionen aufgrund der lediglich hälftigen 
Bestückung geringer sind. Eine Ausdünnung von Lärm aufgrund von 
Wartungsarbeiten ist mit dem Vorsorgeprinzip nicht vereinbar. Die daraus 
während elf Wochen resultierende Einschränkung des Seilbahnbetriebs 
lassen die in der übrigen Zeit des Jahres regelmässig anfallenden 
Planungswertüberschreitungen nicht hinfällig werden. Die wartungsbedingte 
Lärmminderung während gut zwei Monaten pro Jahr ist m.a.W. nicht 
geeignet, den in der ganzen übrigen Zeit tatsächlich anfallenden Lärm im 
Ergebnis für die Betroffenen auch nur teilweise zu 

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„neutralisieren“ (Verwaltungsgericht, B 2014/172). Entscheid vom 24. März 
2016

Besetzung

 

Präsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Heer, Bietenharder, Zindel; 

Gerichtsschreiber Schmid

 

Verfahrensbeteiligte

Luftseilbahn X. AG,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hubert Bühlmann, Museumstrasse 35, Postfach 41, 

9004 St. Gallen,

gegen

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. 

Gallen,

Vorinstanz,

und

A.A.,

B.B. und C.B.,

D.D.,

E. AG,

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F.F.,

G.G.,

H.H.,

Beschwerdegegner,

alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Gieri Caviezel, Masanserstrasse 40, 7000 Chur,

Politische Gemeinde Y., Gemeinderat,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Lärmschutzmassnahmen

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.            

a. Die Luftseilbahn X. AG (Lufag) ist Eigentümerin des Grundstücks Nr. 0000. Die 

Liegenschaft, auf welcher sich die Bergstation der Gondelbahn X. befindet, liegt 

gemäss Zonenplan der Gemeinde Y. (Ortsteil M.) vom 27. Januar 1993 überwiegend in 

der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. Das nordöstlich angrenzende Gebiet ist 

der Wohnzone W2b zugeordnet. Im Jahr 2003 ersuchte die Bahnbetreiberin die 

Politische Gemeinde Y. um Bewilligung für den Ersatz der bestehenden Pendelbahn 

durch eine Bahn mit Achtergondeln. Mit Beschluss vom 11. März 2004 erteilte der 

Gemeinderat die Baubewilligung unter anderem für den Umbau und die Erweiterung 

der Bergstation X. Der Gemeinderat verpflichtete die Bauherrin dazu, die Einhaltung der 

Grenzwerte der öffentlich-rechtlichen Lärmempfindlichkeitsstufe II bei der Bergstation 

X. nach Bauvollendung in geeigneter Form nachzuweisen. Nachdem die neue Bahn im 

Winter 2005 ihren Betrieb aufgenommen hatte, beanstandeten Anwohner der 

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Bergstation die Lärmentwicklung der Neuanlage. Der Gemeinderat forderte die 

Bahnbetreiberin am 30. März 2006 deshalb auf, den mit der Baubewilligung verlangten 

Nachweis zu erbringen, dass die gesetzlichen Lärmgrenzwerte eingehalten seien. Die 

Betreiberin ergriff darauf verschiedene bauliche und technische Vorkehrungen. Im Jahr 

2007 reichte die Betreiberin ein Baugesuch für eine Lärmschutzwand ein. Das Gesuch 

wurde am 30. Oktober 2008 bewilligt. Die Lufag errichtete in der Folge einen Teil der 

bewilligten Lärmschutzwand. Mit Schreiben vom 15. Juni 2009 teilte sie dem 

Gemeinderat mit, mit den durchgeführten Massnahmen erachte sie die gesetzlichen 

Vorgaben als erfüllt. Der Gemeinderat Y. nahm am 7. Januar 2010 von der Expertise 

"Lärmnachweis bei Seilbahnen - Praxis bei den Pegelkorrekturen nach 

Lärmschutzverordnung" Kenntnis. Er anerkannte die baulichen und technischen 

Verbesserungen. Art. 11 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (USG; SR 

814.01) erachtete er als im Grundsatz erfüllt. Die Immissionsgrenzwerte nach Anhang 6 

Ziff. 2 der Lärmschutzverordnung (LSV; SR 814.41) seien eingehalten. Weitere 

Massnahmen würden nicht vorgeschrieben. Gegen diese Verfügung erhoben acht 

Grundeigentümer in der Nachbarschaft der Bergstation am 25. Januar 2010 durch 

Rechtsanwalt Dr. Gieri Caviezel, Chur, Rekurs beim Baudepartement des Kantons 

St. Gallen mit dem Antrag, der angefochtene Beschluss sei kostenpflichtig aufzuheben 

und zum Schutz der Rekurrenten vor Lärmimmissionen sei die Bahnbetreiberin zu 

verpflichten, die Schallschutzwand auf die gesamte Länge und der gesamten Höhe des 

Einfahrtsbereichs der Bergstation zu verlängern. Eventuell sei die Streitsache an die 

Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese die verlangte Massnahme anordne (act. G 

10/7/2 Beilage).

b. Das Baudepartement hiess den Rekurs am 10. Dezember 2010 gut und hob den 

angefochtenen Beschluss auf. Bei der Gondelbahn handle es sich um eine Neuanlage 

im Sinn des USG, die nicht bloss die höheren Immissionsgrenzwerte, sondern 

grundsätzlich die strengeren Planungswerte einhalten müsse. Als Massnahme stehe 

zwar die Lärmschutzwand im Vordergrund. Davon abgesehen, dass es nicht klar sei, 

wie diese konkret auszugestalten sei, damit die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden 

könnten, seien die erforderlichen Lärmschutzmassnahmen auch unter dem Aspekt des 

Vorsorgeprinzips zu prüfen. Damit seien nebst baulichen Massnahmen auch 

technische oder betriebliche Vorkehrungen denkbar. Vorstellbar sei zum Beispiel, dass 

die Fahrtenzahl vermindert werde, ohne dass die Betriebszeiten reduziert werden 

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müssten. Dem stehe nicht entgegen, dass der Luftseilbahn auch eine 

Erschliessungsfunktion zukomme. Insbesondere sei dafür nicht nötig, dass alle 

20 Sekunden eine Gondel in der Bergstation eintreffe und dass während der ganzen 

Betriebszeit bis zu 1'200 Personen pro Stunde auf den M. gelangen könnten. Andere 

öffentliche Verkehrsmittel würden ebenfalls nicht annähernd vergleichbare Frequenzen 

aufweisen. Es sei an der kommunalen Behörde, die nötigen Lärmschutzmassnahmen 

anzuordnen und namentlich deren Ausmass zu bestimmen. Ein allfälliges Gesuch um 

Erleichterung im Sinn von Art. 7 Abs. 2 der LSV müsse deshalb ebenfalls beim 

Gemeinderat als zuständiger Vollzugsbehörde gestellt werden. Nachdem die 

Bahnbetreiberin noch immer nicht nachgewiesen habe, dass ihre Anlage die 

gesetzlichen Grenzwerte einhalte, sei es am Gemeinderat, der rechtskräftig erlassenen 

Auflage Nachachtung zu verschaffen und die erforderlichen Massnahmen zu 

bestimmen (act. G 10/7/30). Gegen den Rekursentscheid erhob die Bahnbetreiberin am 

12. Januar 2011 durch Rechtsanwalt Dr. Hubert Bühlmann, St. Gallen, beim 

Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde (act. G 10/7/31 Beilage). 

Dieses wies die Beschwerde mit Entscheid vom 17. Januar 2012 (B 2011/7) ab.

c. Nach Anhörung der Lufag und der betroffenen Anwohner erteilte der Gemeinderat Y. 

mit Beschluss vom 5. Juli 2012 der Z. AG den Auftrag zur Erfassung der aktuellen 

Lärmsituation (Ist-Zustand; act. G 10/7/56). Die Z. AG führte im September 2012 auf 

den betroffenen Liegenschaften und drei Kontrollpunkten Lärmmessungen durch und 

erstattete am 30. November 2012 ihr Gutachten (act. G 10/7/61, G 3/2, G 7/9). Mit 

Eingabe vom 1. März 2013 stellte die Lufag vier Ergänzungsfragen und beantragte eine 

Gutachtenergänzung (act. G 10/7/69). Die in der Folge erstattete Gutachtenergänzung 

der Z. AG datiert vom 29. April 2013 (act. G 10/7/81, G 7/11). Mit Beschluss vom 22. 

August 2013 führte der Gemeinderat Y. aus, dass aufgrund der Lärmimmissionen der 

Luftseilbahn auf den Grundstücken Nr. 0001, 0002 und 0003 die Planungswerte am 

Tag überschritten seien, und verpflichtete die Lufag zur Herstellung des rechtmässigen 

Zustands bzw. zur Vorlage eines Konzepts zur Einhaltung der Planungswerte und zur 

Wahrung des Vorsorgeprinzips bis 30. November 2013 (act. G 10/7/88). Den gegen 

diesen Beschluss von Rechtsanwalt Bühlmann für die Lufag eingereichten Rekurs (act. 

G 10/1, 10/3) hiess das Baudepartement mit Entscheid vom 7. August 2014 teilweise 

gut und passte Ziff. 2 des Beschlusses des Gemeinderates Y. vom 22. August 2013 

wie folgt an: „Die Rekurrentin wird verpflichtet, dem Gemeinderat Y. innert drei 

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Monaten nach Rechtskraft dieses Entscheides ein Konzept vorzulegen, mit welchen 

Massnahmen die Lärmimmissionen der Luftseilbahn vermindert werden können, dass 

die Planungswerte und das Vorsorgeprinzip gewahrt sind. Es ist ihr frei gestellt, 

gleichzeitig ein Gesuch um Erleichterungen zu stellen.“ (act. G 2; Dispositiv Ziff. 1).   

 

B.            

a. Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt Bühlmann für die Lufag am 29. August 

2014 Beschwerde mit den Rechtsbegehren, der Entscheid sei aufzuheben und die 

Streitsache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen (act. G 1). Mit 

Beschwerdeergänzung vom 16. September 2014 bestätigte und begründete er diese 

Anträge (act. G 6).

b. In der Vernehmlassung vom 26. September 2014 beantragte die Vorinstanz 

Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die Darlegungen im 

angefochtenen Entscheid und äusserte sich ergänzend zu Vorbringen in der 

Beschwerde (act. G 9). Rechtsanwalt Caviezel beantragte für die Beschwerdegegner 

mit Eingabe vom 16. Oktober 2014 Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdeführerin (act. G 13).

c. Mit Replik vom 24. November 2014 bestätigte die Beschwerdeführerin ihren 

Standpunkt (act. G 15).

d. Auf die Darlegungen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden 

Verfahrens wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen 

eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.            (…).

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2.            Die Beschwerdeführerin beanstandet vorab, dass der angefochtene 

Rekursentscheid keinen Erledigungsbeschluss bezüglich der aus dem Rekursverfahren 

ausgeschiedenen K. AG enthalte. Ihr Rechtsvertreter habe mitgeteilt, dass sie nicht 

mehr Verfahrensbeteiligte sei (act. G 3 Beilage 3 S. 2). Dass sie bloss im Rubrum des 

angefochtenen Rekursentscheids nicht mehr erscheine, genüge den Anforderungen 

von Art. 57 VRP nicht. Der angefochtene Entscheid sei rechtswidrig (act. G 1 S. 3).

Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die K. AG im Rekursverfahren zu keinem 

Zeitpunkt Partei war. So war sie denn auch in der Rekursantwort vom 31. Oktober 

2013 (act. G 10/8) nicht als Rekursgegnerin aufgeführt worden. Eine 

Verfahrensbeteiligung ist auch aus der Eingabe vom 17. Januar 2014 nicht ersichtlich. 

Vielmehr teilte Rechtsanwalt Caviezel darin explizit mit, dass die K. AG nicht mehr 

Verfahrenspartei im laufenden Verfahren sei (act. G 10/14). Dies nachdem sie im 

Verfahren vor der Gemeinde noch beteiligt gewesen war (vgl. act. G 10/7/2 Beilage). Da 

es somit an einer Verfahrensbeteiligung im Rekurs fehlte, konnte sie auch nicht in die 

Verlegung der Verfahrenskosten einbezogen werden, und es bedurfte auch keines sie 

betreffenden Erledigungsbeschlusses.

3.              

3.1.        Ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die dadurch allein 

erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. 

Die Bewilligungsbehörde kann eine Lärmprognose verlangen (Art. 25 Abs. 1 USG). Die 

Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage müssen so weit begrenzt werden, dass 

die von der Anlage allein erzeugten Immissionen die Planungswerte nicht überschreiten 

(Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV). Gleiches gilt hinsichtlich der Änderung einer neuen ortsfesten 

Anlage (Art. 8 Abs. 4 LSV). Wird dagegen eine bestehende ortsfeste Anlage wesentlich 

geändert, müssen die Lärmemissionen der gesamten Anlage mindestens so weit 

begrenzt werden, dass die Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden (Art. 8 

Abs. 2 LSV). Als wesentliche Änderungen ortsfester Anlagen gelten Umbauten, 

Erweiterungen und vom Inhaber der Anlage verursachte Änderungen des Betriebs, 

wenn zu erwarten ist, dass die Anlage selbst oder die Mehrbeanspruchung 

bestehender Verkehrsanlagen wahrnehmbar stärkere Lärmimmissionen erzeugen (Art. 

8 Abs. 3 LSV). Bei Seilbahnen erfolgt die Lärmbeurteilung nach Anhang 6 LSV 

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"Belastungsgrenzwerte für Industrie und Gewerbelärm" (Ziff. 1 Abs. 2 des Anhangs 6 

zur LSV), differenziert nach Empfindlichkeitsstufen (vgl. hierzu Art. 43 LSV) und der 

Tageszeit. Art. 8 LSV darf nicht unbesehen auf alle Fälle von Änderungen bestehender 

ortsfester Anlagen angewendet werden. Werden bestehende Anlagen in konstruktiver 

oder funktionaler Beziehung so verändert, dass das, was von der bisherigen Anlage 

weiterbesteht, von geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil, kommt Art. 7 

LSV zur Anwendung. Eine bestehende Anlage wird dann zu einer neuen Anlage, wenn 

ihr Zweck vollständig geändert wird (vgl. Art. 2 Abs. 2 LSV) oder wenn sie baulich oder 

betrieblich derart weitgehend verändert wird, dass das Bestehende in lärmmässiger 

Hinsicht im Vergleich zum Neuen nur noch von untergeordneter Bedeutung ist (BGer 

1C_10/2010 vom 16. September 2010 E. 4 mit Hinweisen).

3.2.        Im VerwGE B 2011/7, a.a.O., führte das Verwaltungsgericht unter anderem 

aus, die Gondelbahn habe zwar eine vorbestandene Luftseilbahn abgelöst. In 

konstruktiver und funktionaler Hinsicht sei sie aber derart verändert worden, dass nicht 

mehr von einer blossen Änderung einer bestehenden Anlage gesprochen werden 

könne. Statt der früheren zwei Grosskabinen seien im Vollbetrieb neu 65 Gondeln im 

Einsatz, die konstant mit einem Abstand von rund zwanzig Sekunden die offen 

konstruierte Bergstation durchlaufen würden. Die Gondelbahn habe daher in 

lärmschutzrechtlicher Hinsicht den gleichen Anforderungen wie eine Neuanlage zu 

genügen. Damit müssten die Lärmemissionen, welche die Bahn verursache, so weit 

begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich 

tragbar sei und dass die von der Umlauf-Gondelbahn erzeugten Lärmimmissionen die 

Planungswerte nicht überschreiten würden. Die Baubewilligung vom 11. März 2004 

stelle keine Vertrauensgrundlage dafür dar, dass die Beschwerdeführerin lediglich die 

weniger strengen Grenzwerte für bloss geänderte ortsfeste Anlagen hätte einhalten 

müssen (VerwGE B 2011/7, a.a.O. E. 2.5 bis 3.3). Seien keine weiteren Begrenzungen 

der Emissionen bei der Quelle mehr möglich, könnten regelmässig ergänzende 

Massnahmen getroffen werden. Schliesslich lasse sich der Lärm auch mit geeigneten 

Nutzungsbeschränkungen reduzieren, so dass keine über die Planungswerte 

hinausgehenden Belastungswerte mehr auftreten würden. Eine wirtschaftliche 

Belastung, die sich wie vorliegend hätte vermeiden lassen, wenn die betreffende 

Anlage rechtzeitig und umsichtig geplant worden wäre, dürfe nicht zu Gunsten von 

Erleichterungen berücksichtigt werden (VerwGE B 2011/7, a.a.O., E. 4.3 mit Hinweis 

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auf R. Wolf, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2. Aufl. 2004, Rz. 77 ff. zu Art. 25 

USG).

4.             

4.1.       

4.1.1.    Streitgegenstand im Beschwerdeverfahren ist ein durch Entscheid geregeltes 

Rechtsverhältnis, soweit es noch umstritten ist (Cavelti/Vögeli, 

Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 478). 

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet vorab die Einhaltung der 

Planungswerte der Empfindlichkeitsstufe II (Art. 43 Abs. 1 lit. b LSV sowie Anhang 6 

Ziff. 2 LSV) von 55 dBA am Tag und 45 dBA in der Nacht durch die - gestützt auf die in 

Rechtskraft erwachsene Baubewiligung vom 11. März 2004 erstellte - Gondelbahn. Im 

Gutachten vom 30. November 2012 kam die Z. AG zum Schluss, dass die 

Planungswerte bei drei Gebäuden auf den Grundstücken Nr. 0001, 0002 und 0003 

überschritten seien (act. G 10/7/61 S. 16: mit 62 dBA wird bei Grundstück Nr. 0002 am 

Tag auch der Immissionsgrenzwert von 60 dBA überschritten). Die Vorinstanz führte im 

angefochtenen Entscheid aus, auch wenn auf fünf Grundstücken die Planungswerte 

(teilweise auch nur knapp) eingehalten seien, seien die Geräusche der Bahn (Brummen, 

Auskoppeln der Gondeln, Vibration der Masten) auf diesen Grundstücken hörbar. Die 

Eigentümer hätten daher ein schutzwürdiges Interesse an Massnahmen, die der 

Lärmbegrenzung dienen würden. Wenn die Beschwerdeführerin weitere 

Lärmschutzmassnahmen ergreifen müsse, weil die Planungswerte auf anderen 

Grundstücken überschritten seien, so würden auch diese Eigentümer von einer 

geringeren Lärmbelastung profitieren. Sämtliche Rekursgegner hätten sowohl ein 

eigenes schutzwürdiges Interesse an der Einhaltung des Vorsorgeprinzips als auch an 

der Umsetzung der Baubewilligung (act. G 2 S. 9). Die Beschwerdeführerin stellt sich 

demgegenüber auf den Standpunkt, spätestens mit der Rechtskraft des 

Baubewilligungsentscheides sei die Legitimation der Beteiligten am 

Baubewilligungsverfahren erloschen. Soweit die Grenzwerte der Empfindlichkeitsstufe 

II eingehalten seien, bestehe kein Anspruch mehr auf weitergehende Massnahmen. Ob 

dem dahingefallenen Anspruch formeller oder materieller Charakter zukomme, sei 

unerheblich. Werde er dem Rechtsschutzinteresse zugeordnet, sei dieses für die 

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Eigentümer der Grundstücke Nr. 0004, 0005, 0006, 0007 und 0008 mit den durch sie 

anerkannten Messergebnissen der Z. AG dahingefallen; sei er dagegen materieller 

Natur, sei die Auflage bei den erwähnten Grundstücken erfüllt und die Begehren der 

betreffenden Eigentümer abzuweisen. Die Bereinigung der Verfahrensbeteiligten sei 

auch aus praktischen Gründen erforderlich. Die zu treffenden Massnahmen würden 

wesentlich vom Kreis der durch die Grenzwertüberschreitungen betroffenen 

Grundeigentümer, der Lage ihrer Grundstücke und dem Grad der Abweichungen 

abhängen. Die Ausführungen der Vorinstanz zur Legitimation und zum Vorsorgeprinzip 

würden sich auf das Baubewilligungsverfahren beziehen. Sie seien für das vorliegende 

Vollstreckungsverfahren nicht massgeblich (act. G 6 S. 5 f.; G 1 S. 4). Implizit erachtet 

die Beschwerdeführerin damit die Passivlegitimation der Eigentümer der Grundstücke 

Nr. 0004, 0005, 0006, 0007 und 0008 als nicht gegeben.

4.1.2.    Nach Art. 45 Abs. 1 VRP ist zum Rekurs berechtigt, wer durch die 

angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren 

Aufhebung oder Änderung hat. Dabei wird verlangt, dass der Rekurrent durch den 

angefochtenen Entscheid mehr als jedermann betroffen ist und in einer besonders 

nahen Beziehung zum Streitgegenstand steht. Bei Beschwerden wegen Lärmbelastung 

sind nach der Praxis all jene beschwerdeberechtigt, die in der Nähe der lärmigen 

Anlage wohnen, den Lärm deutlich sowie von den übrigen Immissionen abhebbar 

wahrnehmen und dadurch in ihrer Ruhe gestört werden (BGE 120 Ib 379 E. 4c mit 

Hinweisen; 119 Ib 179 E. 1c). Dabei gibt es keine absolute räumliche Grenze der 

Beschwerdebefugnis; diese hängt vielmehr von Intensität und Ausmass der 

Immissionen ab. Bei grossflächigen Immissionen kann ein sehr weiter Kreis Betroffener 

zur Beschwerdeführung legitimiert sein, ohne dass von einer Popularbeschwerde 

gesprochen werden kann (BGE 120 Ib 379 E. 4c; BGE 124 II 293 E. 3; BGE 136 II 281 

E. 2.3.1). Nicht erforderlich ist, dass auf der betroffenen Liegenschaft der 

Immissionsgrenzwert überschritten wird (BGE 119 Ib 179 E. 1c S. 184 mit Hinweisen). 

Als wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Betroffenheit dient in der Praxis die 

räumliche Distanz zur umstrittenen Lärmquelle. Die Rechtsprechung bejaht meistens 

die Legitimation von Nachbarn, deren Liegenschaften sich in einem Umkreis von bis zu 

rund 100 Metern befinden (vgl. BGer 1C_346/2011 vom 1. Februar 2012 E. 2.3, in: URP 

2012 S. 692). Bei grösseren Entfernungen bedarf der Nachweis der Betroffenheit 

regelmässig einer näheren Begründung, welche die Beeinträchtigung aufgrund der 

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konkreten Gegebenheiten glaubhaft erscheinen lässt. In der Praxis ist die Legitimation 

von Personen bejaht worden, die 800 bis 1'000 Meter von einer Schiessanlage entfernt 

wohnten, aber deren Lärm noch deutlich wahrnahmen (BGE 133 II 181 E. 3.2.2). 

Ebenso sind 1,2 Kilometer von einem Windpark wohnhafte Grundeigentümer zur 

Beschwerde legitimiert, wenn sie dadurch deutlich wahrnehmbarem zusätzlichem Lärm 

ausgesetzt werden (BGer 1C_33/2011 vom 12. Juli 2011 E. 2.3, zusammengefasst in: 

ZBl 112/2011 S. 620).

4.1.3.    Mit Blick auf die geschilderte Rechtsprechung lässt sich nicht beanstanden, 

dass die Vorinstanz auch diejenigen Personen als Rekursgegner zum Verfahren zuliess, 

für deren Liegenschaften die Planungswerte gutachterlich als eingehalten bestätigt 

wurden. Die streitige Anlage führt zu Lärmimmissionen, die deutlich wahrnehmbar und 

von ihrer Art und Intensität so beschaffen sind, dass sie auch bei objektivierter 

Betrachtungsweise als Nachteil empfunden werden können. Auch von den räumlichen 

Verhältnissen her erscheinen die Rekursgegner vom beanstandeten Vorhaben 

besonders berührt. Sie haben nicht nur eine direkte Sichtverbindung zur Gondelbahn, 

sondern können auch die entstehenden Lärmimmissionen hörbar wahrnehmen (vgl. 

dazu Situationsplan in act. G 10/7/61 S. 20). Angesichts dieser Sachumstände liegt die 

besondere Beziehungsnähe offensichtlich vor, und der praktische Nutzen für die 

Beschwerdegegner bestand unter anderem in der Verminderung von 

Lärmimmissionen, ohne dass hierzu auf ihrem eigenen Grundstück Lärmgrenzwerte 

überschritten sein mussten (vgl. BGer 1C_26/2009 vom 27. Februar 2009, E. 2.4 mit 

Hinweisen).

4.2.                   

4.2.1.    Die Beschwerdebeteiligte legte die Gutachtenergänzung der Z. AG vom 29. 

April 2013 den Verfahrensbeteiligten vor Beschlussfassung nicht zur Einsicht- und 

Stellungnahme vor, weshalb die Vorinstanz zur nachträglichen Gehörsgewährung einen 

zweiten Schriftenwechsel durchführte (vgl. act. G 2 S. 7) und im angefochtenen 

Entscheid eine Gehörsverletzung bejahte, diese jedoch - mit Kostenfolgen für die 

Beschwerdebeteiligte - als geheilt erachtete (act. G 2 S. 10 f.). Den im vorliegenden 

Verfahren vorerst erhobenen Einwand, dass die Gehörsverletzung zu einer 

Rückweisung der Sache an die Beschwerdebeteiligte hätte führen müssen (act. G 1 S. 

http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=suv&query_words=Legitimation+L%E4rmimmission&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-181%3Ade&number_of_ranks=0#page181

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3 f.), liess die Beschwerdeführerin in der Beschwerdeergänzung fallen (act. G 6 S. 2). In 

materieller Hinsicht bestätigt sie jedoch ihren Einwand, wonach der Vorsorgegrundsatz 

in einem Verfahren, in welchem eine rechtskräftige Baubewilligung vorliege und es 

lediglich noch um deren Vollstreckung gehe, nicht zu beachten sei (act. G 6 S. 5).

4.2.2.    Gemäss den Feststellungen des Verwaltungsgerichts im Urteil B 2011/7 ist bei 

der Gondelbahn von einer neuen ortsfesten Anlage auszugehen (vorstehende E. 3.2). 

Die Lärmemissionen einer solchen Anlage müssen gemäss Art. 7 Abs. 1 LSV nach den 

Anordnungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und 

betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (lit. a; Vorsorgegrundsatz) und dass 

die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte nicht 

überschreiten (lit. b). Die Vorinstanz legte mit ausführlicher und überzeugender 

Begründung dar, dass das Vorsorgeprinzip auch dort zur Anwendung kommt, wo es 

um den Vollzug der in der Baubewilligung festgelegten Lärmgrenzwerte geht (act. G 2 

S. 12). Auf diese Darlegungen ist zu verweisen. Ergänzend ist festzuhalten, dass eine 

Anlage immer auch unter dem Vorbehalt der nachträglichen Kontrolle (Art. 12 LSV) 

bewilligt wird. Wenn sich hier zeigt, dass sich eine wesentliche zusätzliche Reduktion 

der Immissionen mit verhältnismässig geringem Aufwand erreichen lässt, so sind diese 

in Anwendung des Vorsorgeprinzips zu realisieren. Auch von daher wird somit der 

Vorsorgegrundsatz mit der rechtskräftig erteilten Baubewilligung nicht hinfällig. Die 

Bestätigung ihres Einwands der Nichtanwendbarkeit des Vorsorgegrundsatzes 

begründete die Beschwerdeführerin denn auch nicht weiter und nahm insbesondere 

auf die diesbezüglichen Ausführungen im vorinstanzlichen Entscheid nicht konkret 

Bezug.

4.3.       

4.3.1.    In der Gutachtenergänzung hielt die Z. AG unter anderem fest, bei Anlagen, 

welche im Winter und Sommer in Betrieb seien, hänge der Einfluss von Schnee auf die 

Lärmbelastung stark von der Anzahl Neuschneetage ab und könne aufgrund der 

energetischen Mittelung der Sommer- und Winterpegel allenfalls vernachlässigt 

werden. Der Einfluss von Schnee könne nur durch eine Messkampagne bei vier oder 

fünf verschiedenen Schneeverhältnissen seriös abgeklärt werden. Eine Ausdünnung 

von Lärm aufgrund z.B. von Wartungsarbeiten sei mit dem Vorsorgeprinzip nicht 

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vereinbar. Es seien auch Messungen an Kontrollmesspunkten bei Bestückungen 

(Anzahl Gondeln) von 100% und 50% sowie Geschwindigkeiten von 4 m/s und 5 m/s 

durchgeführt und festgestellt worden, dass sich die Lärmpegel der beiden 

Bestückungsvarianten (lediglich) um  ca. 1 dBA unterscheiden würden. Auf eine 

Korrektur für die jahresdurchschnittliche Bestückung von 75% sei verzichtet worden. 

Aufgrund der Komplexität der Verhältnisse könne nicht vorausgesagt werden, wie sich 

das System bei einer Bestückung von 75% verhalten würde. Da die Messungen bei 

einer Bestückung von 100% erfolgen würden, entspreche es der gängigen Praxis, auf 

eine unsichere Korrektur zu verzichten und auf die plausiblen Messresultate 

abzustellen. Die Anzahl der einfahrenden Gondeln hänge sowohl von der Bestückung 

als auch von der Geschwindigkeit ab. Die Störwirkung sei bei höheren 

Geschwindigkeiten grösser. Der Unsicherheit bezüglich Lärmbelastung bei einer 

Bestückung von 75% zu Ungunsten der Bahnbetreiberin sei Rechnung getragen 

worden, indem zugunsten der Bahnbetreiberin von einer Geschwindigkeit von 4 m/s 

ausgegangen worden sei. Es entspreche bei Lärmgutachten dem Normalfall, dass 

Annahmen getroffen würden. Ziel sei, die Auswirkungen dieser Annahmen fair für beide 

Seiten zu verteilen. Dies sei vorliegend geschehen. Auf Korrekturen sei ohne detaillierte 

Kenntnisse der Auswirkungen zu verzichten. Es sei auch der Zustand bei laufender 

Anlage, jedoch ohne Ein- und Ausfahrten der Gondeln an der Bergstation, gemessen 

worden. Die Lärmpegel seien dabei im Durchschnitt um 1.7 dBA tiefer gewesen. An der 

Beurteilung am Tag ändere sich durch das per Dezember 2012 geänderte 

Fahrplanregime nichts. Der Planungswert sei bei den drei Liegenschaften nach wie vor 

überschritten. In der Nachtphase finde neu kein Lärm mehr statt (act. G 10/7/81). Im 

Amtsbericht vom 16. Dezember 2013 führte das Amt für Umwelt und Energie (AFU) 

unter anderem aus, die Lärmmessung habe seines Erachtens nicht im Winter und bei 

frisch gefallenem Neuschnee zu erfolgen, da die Bahn auch bei wenig bzw. fehlendem 

Schnee betrieben werde. Frisch gefallener Schnee würde die Messwerte durch 

Absorption reduzieren. Es sei auf die Messung bei wenig oder fehlendem Schnee 

abzustellen. Eine Verdünnung des Lärms über das ganze Jahr widerspreche den 

Bestimmungen der LSV. Die Lärmpegel mit und ohne Schnee seien für die 

Lärmbeurteilung nicht zu mitteln. Es sei auf diejenigen Messergebnisse abzustellen, 

welche die maximalen Immissionen über mehrere Wochen ergeben würden. Der 

elfwöchige Betriebsstopp während der Seilbahnrevision sei bei der Berechnung des 

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Beurteilungspegels nicht zu berücksichtigen. Zudem werde die Seilbahn während 

mehrerer Wochen mit einer hundertprozentigen Bestückung betrieben; diese werde in 

der Regel nicht täglich gewechselt, weshalb die Lärmbelastung für die Vollbestückung 

zu berechnen sei. Auch könne die im Mittel zwei Stunden (pro Tag) dauernde, höhere 

Geschwindigkeit und damit höhere „Impulshaftigkeit“ mitberücksichtigt werden, wobei 

dies nur zu einer minimen Erhöhung des Endresultats führe (act. G 10/12).

4.3.2.    Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid aus, nachdem vorliegend 

die Luftseilbahn ganzjährig betrieben werde und in der überwiegenden Zeit kein 

Neuschnee liege, seien für die Lärmbeurteilung ausschliesslich die Lärmpegel zu Zeiten 

ohne Schnee von Bedeutung. Eine Mittelung wäre nur möglich, wenn sich die Zeiten, in 

welchen Schnee liege, und die schneefreien Zeiten kurzfristig abwechseln würden. Dies 

sei nicht der Fall. Eine Lärmmessung bei Schneelage sei deshalb - dem Amtsbericht 

des AFU folgend - nicht repräsentativ für eine mehrwöchige maximale Belastung. 

Zudem werde eine Mittelung bei verschiedenen Lärmquellen, und nicht bei einer relativ 

gleichmässigen Lärmquelle (Luftseilbahn) vorgenommen. Selbst wenn eine Messung 

bei Schnee als repräsentativ erachtet würde, würde eine solche Messung an der 

Überschreitung der Planungswerte nichts ändern. Auch wenn auf eine allfällige 

Reduktion bei Neuschneelage abgestellt werden könnte (was nicht der Fall sei), würde 

diese äusserst gering ausfallen. Zudem seien auf einer Höhe von 1‘380 m.ü.M. die 

Schneeverhältnisse von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Da die Unterschiede sehr gross 

sein könnten, wäre es schwierig, hieraus verlässliche Grundlagen für die 

Lärmbeurteilung abzuleiten. Messungen seien im Allgemeinen jedoch bei möglichst 

repräsentativen Bedingungen durchzuführen. Es sei daher auf die Messergebnisse 

ohne Schnee abzustellen (act. G 2 S. 13 f.).

Sodann legte die Vorinstanz dar, dass die Luftseilbahn grundsätzlich ganzjährig 

betrieben werde. Während elf Wochen würden die jährlichen Revisionsarbeiten 

erfolgen. In dieser Zeit sei der Betrieb eingeschränkt. Dies bedeute umgekehrt, dass in 

den übrigen 41 Wochen die Luftseilbahn ohne Einschränkungen betrieben werden 

könne. Von Lärmspitzen, bei welchen eine Lärmverdünnung in Frage käme, könne 

vorliegend nicht gesprochen werden. Im Weiteren sei die Bahn im Winter während 

mehrerer aufeinanderfolgender Wochen vollbestückt, so dass eine Mittelung der 

Bestückung im Sommer (50%) und im Winter (100%) nicht zulässig sei. Aufgrund der 

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Feststellungen im Gutachten der Z. AG sei in erster Linie die gefahrene 

Geschwindigkeit massgebend. Auch gemäss dem Amtsbericht des AFU sei die 

Hörbarkeit des Impulses bei höherer Geschwindigkeit grösser. Die Bestückungsmenge 

zeige jedoch keinen Einfluss auf den Impulsgehalt (act. G 2 S. 15 f.).   

4.3.3.    Die Beschwerdeführerin wendet ein, das Abstellen auf Messergebnisse, welche 

die maximalen Immissionen über mehrere Wochen ergeben würden, sei sachlich nicht 

gerechtfertigt und willkürlich. Wenn schon auf die maximalen Immissionen abgestellt 

werden solle, so müssten diese korrekt und unter Beachtung der Verhältnisse im 

betreffenden Zeitraum ermittelt werden (act. G 1 S. 4 f.). Zutreffend sei, dass die Bahn 

im Sommer vorwiegend mit einer Bestückung von 50% und im Winter vorwiegend mit 

einer solchen von 100% betrieben werde. Hauptsaison sei die Skisaison, weshalb es 

erstaune, dass die Vorinstanz ausschliesslich auf den Lärmpegel zu Zeiten ohne 

Schnee abstelle. Sachlich verfehlt sei es, der Beurteilung die Bestückung während der 

Skisaison zugrunde zu legen, wenn die Lärmpegel zu Zeiten ohne Schnee als 

massgeblich betrachtet würden. Die für die Beschwerdeführerin nachteiligen Faktoren 

würden auf diese Weise kumuliert. Würde dem Mittelungspegel die während der 

Sommersaison übliche Bestückung zugrunde gelegt, wäre die Lärmbelastung (gemäss 

den Gutachten Z. AG) um 1-2 dBA tiefer als bei einer Bestückung von 100%. Diese 

Reduktion hätte zur Folge, dass der Planungswert auch bei der Parzelle Nr. 0003 

eingehalten wäre. Die Mittelung der Bestückung werde vom AFU und von der 

Gutachterin unterschiedlich beurteilt. Die Vorinstanz berufe sich ohne nähere 

Begründung auf die Haltung des AFU. Dass Messungen bei Schneelage nicht üblich 

seien, sei kein stichhaltiges Argument (act. G 6).  

4.3.4.    Nach der Rechtsprechung (BGE 138 II 331) ist für die Zulässigkeit des von 

einer Anlage erzeugten Lärms anhand der Umstände des Einzelfalles zu prüfen, ob auf 

die effektive Betriebsdauer der Lärmquelle selbst oder des Gesamtbetriebes abgestellt 

wird. Eine auch als "Lärmverdünnung" bezeichnete Umrechnung des Lärms kommt 

namentlich bei Verkehrsanlagen in Frage. Damit sind maschinelle Lärmspitzen nicht 

vergleichbar. Wenn der während der effektiven Betriebszeit verursachte Lärm den 

zulässigen Planungswert und sogar den Immissionsgrenzwert übersteigt, steht dies der 

Erteilung einer Baubewilligung grundsätzlich entgegen (E. 2-4). Eine Ausnahme ist nur 

zulässig, wenn die Lärmspitzen von der Dauer und Häufigkeit her zeitlich beschränkt 

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auftreten (E. 5). In diesem Urteil ging es um eine geplante Anlage, welche durch die 

Lärmeinwirkungen von drei unterschiedlich lauten Maschinen mit je beschränkter 

Betriebsdauer gekennzeichnet war. Dabei erzeugte eine dieser Maschinen deutlich 

stärker wahrnehmbaren Lärm als die beiden anderen Maschinen. Die lauteste 

Maschine war nicht für einen ganzjährigen Einsatz, sondern für einen solchen von 285 

Stunden/Jahr bzw. umgerechnet von 36 Tagen/Jahr vorgesehen (vgl. BGE 138 II 331 E. 

3.1). Das Bundesgericht kam unter anderem zum Schluss, mit einer vorgesehenen 

Betriebstätigkeit des mobilen Brechers an mindestens 36 Tagen übersteige das 

Vorhaben jedenfalls eindeutig eine Grössenordnung, bei der noch von einer begrenzten 

Dauer im eher unwahrscheinlichen Fall, dass der Einsatz des Brechers einphasig 

erfolgen sollte, oder von einer beschränkten Häufigkeit bei einem wahrscheinlicheren 

wiederholten bzw. mehrphasigen Einsatz des Brechers ausgegangen werden könnte. 

Eine nur schon den Planungswert übersteigende Lärmbelastung an mindestens 36 

Tagen im Jahr sei den Menschen auf den Nachbarliegenschaften nicht zumutbar (BGE 

138 II 331 E. 5.2).

4.3.5.    Diese Gegebenheiten sind mit der vorstehend zur Diskussion stehenden 

Lärmeinwirkung insofern vergleichbar, als im Gutachten der Z. AG nach Anpassung der 

Messresultate an jahresdurchschnittliche Bedingungen die Überschreitung des 

Planungswerts bei drei Gebäuden bestätigt wurde (act. G 10/7/61 S. 15 f.; G 10/7/81). 

Von einer begrenzten Dauer dieser Planungswert-Überschreitungen bzw. von 

Lärmspitzen, welche unter Umständen eine „Lärmverdünnung“ im erwähnten Sinn 

rechtfertigen könnten, kann somit offensichtlich nicht gesprochen werden. Für die 

Beurteilung der Lärmbelastung ist angesichts der geschilderten Rechtsprechung auf 

diejenigen Messergebnisse abzustellen, welche die höchsten Immissionen über einen 

längeren Zeitraum ergeben. Eine Mittelung der Immissionen über die jährliche Anzahl 

Betriebstage lehnte die Vorinstanz somit zu Recht ab. Ausschlaggebend erscheint 

hierbei, dass auch eine Messung bei Neuschnee an der im Gutachten der Z. AG 

festgestellten Überschreitung der Planungswerte während eines längeren Zeitraums 

ohne Neuschnee nichts zu ändern vermöchte. Hinzu kommt, dass gemäss den 

Feststellungen in der Gutachtenergänzung nur der lockere Neuschnee (nicht jedoch 

harter bzw. vereister Schnee) lärmabsorbierend wirkt (vgl. act. G 10/7/81 S. 2 mit 

Hinweis auf Beilage 1). Winterbetriebstage mit Neuschnee dürften dabei eher die 

Minderheit bilden. Wenn die Beschwerdeführerin auf die von der L. AG (act. G 7 

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Beilage 13) ermittelten tieferen Lärmwerte bei Schneelage verweisen und die 

Feststellung der Vorinstanz betreffend Geringfügigkeit der Lärmreduktion bei 

Neuschneelage beanstanden lässt (act. G 6 S. 8), so ist festzuhalten, dass die 

lärmmindernde Wirkung einer (weichen) Schneedecke vom Grundsatz her unbestritten 

sein dürfte. Nur ist es so, dass eine ganzjährige Betrachtung auch die höheren 

Lärmwerte bei hartem Schnee und ohne Schneedecke beinhaltet. Selbst wenn somit 

die Planungswerte im Fall von Neuschnee bei den in Frage stehenden drei 

Liegenschaften unterschritten würden, bliebe es bei den regelmässig anfallenden 

Planungswertüberschreitungen in der übrigen Zeit. Von einer willkürlichen Kumulation 

von für die Beschwerdeführerin nachteiligen Faktoren (act. G 6 S. 6 f.) kann vor diesem 

Hintergrund nicht gesprochen werden, und es besteht kein begründeter Anlass, die 

Lärmverhältnisse bei Vorliegen von Neuschnee durch weitere Messungen abzuklären. 

Dies umso weniger, als die von der Beschwerdeführerin beanspruchte Mittelung 

gemäss ihrer eigenen Darstellung nur bei Parzelle Nr. 0003 zur Einhaltung der 

Planungsgrenzwerte führen würde (vgl. vorstehende E. 4.3.3 am Schluss und act. G 6 

S. 7 Ziff. 4.2 Abs. 2).

Unbestritten ist, dass die Bahn während mehrerer Wochen im Winter ununterbrochen 

mit Vollbestückung betrieben wird. Die in dieser Zeit tatsächlich anfallenden 

Lärmimmissionen werden für die Betroffenen nicht dadurch gemildert, dass im 

Sommer die Lärmimmissionen aufgrund der lediglich hälftigen Bestückung geringer 

sind. Den Messungen der Gutachterin liegt dementsprechend eine Vollbestückung der 

Bahn zugrunde; auf eine Korrektur für die jahresdurchschnittliche Bestückung von 75% 

wurde (aufgrund der geringen Lärmpegeldifferenz zwischen den Bestückungsvarianten 

50% und 100% von 1 dBA) verzichtet (act. G 10/7/81 Ziff. 2.2/3. erster Absatz). Die 

Gutachterin trug jedoch der Unsicherheit der Lärmbelastung bei mittlerer Bestückung 

(75%) durch die Zugrundelegung einer niedrigeren Fahrgeschwindigkeit (4 m/s statt 5 

m/s) zugunsten der Beschwerdeführerin Rechnung. Dadurch reduzieren sich die 

Messwerte um 2 dBA (vgl. act. G 10/7/81 Ziff. 2.2/3. Absätze 4 und 5 und G 10/7/61 

Ziff. 2.3). Die angenommene (tiefere) Fahrgeschwindigkeit wird vom AFU nicht in Frage 

gestellt. Der Vorwurf einer willkürlichen Kumulation von für die Beschwerdeführerin 

nachteiligen Faktoren (act. G 6 S. 6 f.) erweist sich auch von daher als nicht berechtigt. 

Dies umso mehr, als nach ihren eigenen Angaben im Sommer ca. eine Stunde pro Tag 

und im Winter ca. zwei Stunden pro Tag mit 5 m/s - und damit mit einer um 25% 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/20

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höheren Geschwindigkeit, als dem Gutachten als Annahme zugrunde liegt - gefahren 

wird (act. G 10/7/61 Ziff. 2.3). Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, dass die Frage 

der Mittelung der Bestückung vom AFU und von der Gutachterin unterschiedlich 

beurteilt werde (act. G 6 S. 7), trifft somit insofern nicht zu, als beide Stellungnahmen 

auf Messungen mit Vollbestückung der Bahn basieren.

Im Weiteren erscheint die Feststellung in der Gutachtenergänzung der Z. AG, wonach 

eine Ausdünnung von Lärm aufgrund von Wartungsarbeiten mit dem Vorsorgeprinzip 

nicht vereinbar sei (act. G 10/7/81 Ziff. 2.2/2.), insofern begründet, als die daraus 

während elf Wochen resultierende Einschränkung des Seilbahnbetriebs die in der 

übrigen Zeit des Jahres regelmässig anfallenden Planungswertüberschreitungen nicht 

hinfällig werden lassen. Die wartungsbedingte Lärmminderung während gut zwei 

Monaten pro Jahr ist m.a.W. nicht geeignet, den in der ganzen übrigen Zeit tatsächlich 

anfallenden Lärm im Ergebnis für die Betroffenen auch nur teilweise zu „neutralisieren“.

4.3.6.    Insgesamt wird aufgrund des Gutachtens der Z. AG (einschliesslich Ergänzung) 

deutlich, dass bei der Umsetzung der Akustik in der Praxis nicht alles genormt und 

jeder Anwendungsfall in seiner Gesamtheit zu betrachten ist. Dadurch kommt der 

Beurteilung der Verhältnisse und deren Interpretation durch den Akustiker ein hoher 

Stellenwert zu. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die Gutachterin unzutreffende 

Sachverhaltsannahmen getroffen hätte, sind nicht ersichtlich. Mit der Annahme der 

Gutachterin hinsichtlich der (für die Lärmimmission entscheidenden) 

Fahrgeschwindigkeit "zugunsten" der Beschwerdeführerin wurden lärmtechnische 

"Sicherheitsmargen" berücksichtigt. Angesichts der geschilderten Aktenlage ist davon 

auszugehen, dass nachträgliche Messungen an den bereits vorliegenden gutachterlich 

bestätigten Resultaten im Gesamtergebnis nichts zu ändern vermöchten. Die 

vorinstanzliche Ermessensausübung gestützt auf die Ergebnisse des Lärmgutachtens 

hat das Verwaltungsgericht, das nach Art. 61 Abs. 1 VRP nur zur Rechtskontrolle 

befugt ist, zu respektieren. Eine Ermessenskontrolle steht ihm nicht zu, zumal es 

konkret auch an einem Anlass dafür fehlen würde.

4.4.        Hinsichtlich der Frist von drei Monaten zur Erarbeitung eines 

Massnahmenkonzepts hielt die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin sei seit 

nunmehr zehn Jahren zur Einhaltung der Planungswerte verpflichtet. Die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/20

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Überschreitung der Werte könne den Anwohnern nicht mehr zugemutet werden und sei 

umgehend zu beheben. Eine dreimonatige Frist sei unter diesen Umständen alles 

andere als zu kurz bemessen. Den Beginn des Fristenlaufs setzte die Vorinstanz auf 

den Zeitpunkt der Rechtskraft des Rekursentscheids (act. G 2 S. 17).

Die Beschwerdeführerin wendet ein, aufgrund des Lärmgutachtens seien die 

Planungswerte bei fünf von acht Grundstücken eingehalten. Bei zwei weiteren 

Parzellen beschränke sich die Grenzwertüberschreitung auf den Tag und bewege sich 

im Bereich der „Wahrnehmbarkeitsgrenze“. Bei einem einzigen Grundstück seien 

markante Grenzwertabweichungen ermittelt worden. Von Unzumutbarkeit der 

Lärmbelastung für die Anwohner könne abgesehen vom Grundstück Nr. 0002 nicht 

gesprochen werden. Auf die Dauer von technischen Untersuchungen und 

Rechtsverfahren habe sie (die Beschwerdeführerin) keinen Einfluss. Gegen den Vorwurf 

der Vorinstanz, nach mehr als 10 Jahren den Nachweis der Einhaltung der 

Planungswerte immer noch nicht erbracht zu haben, verwahre sie sich. Die Abklärung 

weiterer technischer Lärmschutzmassnahmen sei komplex. Sollten tatsächlich keine 

technischen Massnahmen mehr zur Verfügung stehen (act. G 7 Beilage 14), seien 

Betriebseinschränkungen zu prüfen. Wenn auch diese nicht zum Ziel führten, müssten 

Erleichterungen beantragt werden. Es sei offenkundig, dass die erforderlichen 

Abklärungen und Planungen nicht in drei Monaten abgeschlossen werden könnten. 

Unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Ausarbeitung des vorinstanzlichen 

Entscheids sechs Monate beansprucht habe, sei die gesetzte Frist von drei Monaten 

verfehlt und willkürlich (act. G 6 S. 9 f.). Die von den Beschwerdegegnern geforderte 

„Einwandung“ hätte die Ummantelung der Bergstation zur Folge; blosse 

Schallschutzwände kämen aus statischen (Winddruck) und Schallschutzgründen 

(Schallreflexion) nicht in Betracht. Die Ummantelung hätte unverhältnismässige Kosten 

und eine Verschandelung des Ortsbildes zur Folge. Betriebliche Einschränkungen seien 

nur eingeschränkt möglich, da die Bahn Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes sei. 

Weitere Schallschutzmassnahmen würden davon abhängen, welche Verbesserungen 

an welchen Empfangspunkten erreicht werden sollen. Dies sei nach wie vor unklar, was 

nicht die Beschwerdeführerin zu verantworten habe (act. G 15).

Die konkreten Gegebenheiten hinsichtlich Lärmimmissionen sowie Massnahmen zu 

deren Verringerung wurden umfassend abgeklärt. Grundsätzlich unbestritten blieb, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/20

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dass weitere Lärmverringerungsmassnahmen in Betracht kommen. Ein Grund, die 

Vorlage eines Konzeptes zur Immissionsverminderung (act. G 2 Dispositiv Ziff. 1) - und 

damit noch nicht zur Behebung der Planungswertüberschreitungen - länger als drei 

Monate nach rechtskräftigem Entscheid hinauszuschieben, wird weder von der 

Beschwerdeführerin konkret angeführt noch ist ein solcher aus den Akten nicht 

ersichtlich.

5.             

5.1.        (…).

5.2.        (…).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.            Die Beschwerde wird abgewiesen.

 

2.            Die Beschwerdeführerin bezahlt die amtlichen Kosten von Fr. 3‘500.--, unter 

Verrechnung mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss.

 

3.            Die Beschwerdeführerin entschädigt die Beschwerdegegner mit Fr. 2‘500.--, 

zuzüglich Barauslagen von Fr. 100.-- und Mehrwertsteuer.

 

Der Präsident                        Der Gerichtsschreiber

Eugster                                  Schmid

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 24.03.2016
	Baurecht. Lärmimmissionen einer Luftseilbahn. Art. 25 USG (SR 814.01). Art. 7 Abs. 1 lit. b, Art. 8 Abs. 4 und Art. 43 Abs. 1 lit. b LSV (SR 814.41).  Von einer begrenzten Dauer der Planungswert-Überschreitungen bzw. von Lärmspitzen, welche unter Umständen eine „Lärmverdünnung“ könnten, konnte konkret nicht gesprochen werden. Für die Beurteilung der Lärmbelastung war auf diejenigen Messergebnisse abzustellen, welche die höchsten Immissionen über einen längeren Zeitraum ergeben. Eine Mittelung der Immissionen über die jährliche Anzahl Betriebstage lehnte die Vorinstanz somit zu Recht ab. Ausschlaggebend erschien hierbei, dass auch eine Messung bei Neuschnee an der im Gutachten festgestellten Überschreitung der Planungswerte während eines längeren Zeitraums ohne Neuschnee nichts zu ändern vermöchte. Die lärmmindernde Wirkung einer (weichen) Schneedecke war unbestritten. Nur war es so, dass eine ganzjährige Betrachtung auch die höheren Lärmwerte bei hartem Schnee und ohne Schneedecke beinhaltet. Selbst wenn somit die Planungswerte im Fall von Neuschnee bei den in Frage stehenden drei Liegenschaften unterschritten würden, bliebe es bei den regelmässig anfallenden Planungswertüberschreitungen in der übrigen Zeit.  Unbestritten war, dass die Bahn während mehrerer Wochen im Winter ununterbrochen mit Vollbestückung betrieben wird. Die in dieser Zeit tatsächlich anfallenden Lärmimmissionen werden für die Betroffenen nicht dadurch gemildert, dass im Sommer die Lärmimmissionen aufgrund der lediglich hälftigen Bestückung geringer sind. Eine Ausdünnung von Lärm aufgrund von Wartungsarbeiten ist mit dem Vorsorgeprinzip nicht vereinbar. Die daraus während elf Wochen resultierende Einschränkung des Seilbahnbetriebs lassen die in der übrigen Zeit des Jahres regelmässig anfallenden Planungswertüberschreitungen nicht hinfällig werden. Die wartungsbedingte Lärmminderung während gut zwei Monaten pro Jahr ist m.a.W. nicht geeignet, den in der ganzen übrigen Zeit tatsächlich anfallenden Lärm im Ergebnis für die Betroffenen auch nur teilweise zu

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	„neutralisieren“ (Verwaltungsgericht, B 2014/172). Entscheid vom 24. März 2016

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