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**Case Identifier:** 66277174-fefe-5601-9e56-69d9b526e70d
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-04-10
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 10.04.2024 SK.2023.38
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_SK-2023-38_2024-04-10.pdf

## Full Text

Urteil vom 10. April 2024 
Strafkammer 

Besetzung 

 

Bundesstrafrichterin Sylvia Frei, Einzelrichterin 

Gerichtsschreiber Tornike Keshelava  

Parteien 

 

BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staats-    

anwältin des Bundes Nathalie Guth,    

  

 

gegen 

  A., erbeten verteidigt durch Fürsprecher Rolf Moser,    

  

Gegenstand 

 

Fahrlässige Verletzung von Verkehrssperren 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2023.38 

- 2 - 

SK.2023.38 

Die Einzelrichterin erkennt: 

1. A. wird wegen fahrlässiger Verletzung von Verkehrssperren (Art. 88 Abs. 3 i.V.m. 

Abs. 1 LFG) schuldig gesprochen. 

2. Von einer Bestrafung wird abgesehen. 

3. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'300.–, bestehend aus den Kosten des Vorverfah-

rens von Fr. 800.– und der Gerichtsgebühr von Fr. 1'500.–, werden A. auferlegt. 

Wird seitens A. keine schriftliche Begründung des Urteils veranlasst, so reduzieren 

sich die von ihm zu tragenden Verfahrenskosten auf Fr. 1'550.–. 

4. Es wird keine Entschädigung zugesprochen. 

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch die Einzelrichterin mündlich 

begründet. Der anwesenden Partei wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt; der nicht an-

wesenden Partei wird es schriftlich zugestellt. 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Die Einzelrichterin  Der Gerichtsschreiber 

 

 
 
 
 
 
 
 
Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 

− Bundesanwaltschaft, Urteilsvollzug und Vermögensverwaltung 

− Bundesamt für Zivilluftfahrt 

  

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SK.2023.38 

Rechtsmittelbelehrung 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 

Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-

tikel 59 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug von mehr 

als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein begründetes 

Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt oder eine Partei 

ein Rechtsmittel ergreift (Art. 82 Abs. 2 StPO). 

Berufung an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Urteile der Strafkammer des Bundesstrafgerichts, die das Verfahren ganz oder teilweise abschliessen, 

sowie gegen selbstständige nachträgliche Entscheide und gegen selbstständige Einziehungsentscheide kann 

innert 10 Tagen seit Eröffnung bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts mündlich oder schriftlich Beru-

fung angemeldet werden (Art. 399 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 Abs. 1 StPO; Art. 38a StBOG). 

 

Mit der Berufung kann das Urteil in allen Punkten umfassend angefochten werden. Mit der Berufung können 

gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechts-

verweigerung und Rechtsverzögerung, die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhaltes so-

wie Unangemessenheit (Art. 398 Abs. 2 und 3 StPO). 

 

Die Berufung erhebende Partei hat innert 20 Tagen nach Zustellung des begründeten Urteils der Berufungs-

kammer des Bundesstrafgerichts eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen. Sie hat darin anzugeben, 

ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht, welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils 

sie verlangt und welche Beweisanträge sie stellt. Werden nur Teile des Urteils angefochten, ist verbindlich 

anzugeben, auf welche sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO). 

Einhaltung der Fristen 

Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen 

der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im 

Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 

 

 

 

 
Auf eine schriftliche Begründung des Urteils wurde gemäss Art. 82 Abs. 1 StPO verzichtet. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Versand: 10. April 2024