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**Case Identifier:** 031fb72c-a5ab-591d-8a57-c0c8a6d02684
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-05-23
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 23.05.2019 720 19 18/129
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-19-18-129_2019-05-23.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom  23. Mai 2019 (720 19 18 / 129) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Würdigung der Arztberichte 

 

 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kan-

tonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiber Daniel Gfeller 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Markus Schmid, Rechts-
anwalt, Lange Gasse 90, 4052 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  

 
 
 
A. Der 1963 geborene A.____ arbeitete zuletzt vom 6. Februar 2012 bis zur Auflösung des 
Arbeitsverhältnisses per 31. Oktober 2017 als Bau-Facharbeiter bzw. Gleisarbeiter bei der 
B.____ AG. Am 7. April 2016 meldete sich A.____ bei der IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) 
zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse 
und durchgeführtem Vorbescheidverfahren lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Ver-

 

 
 
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fügung vom 27. November 2018 ab mit der Begründung, die Bedingungen des Wartejahres (un-
unterbrochene mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres und anschliessende 
rentenbegründende Erwerbsunfähigkeit) seien nicht erfüllt.  
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwältin Andrea Steiner, Dextra 
Rechtsschutz AG, mit Schreiben vom 14. Januar 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-
Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Nachdem das Kantonsgericht 
die Rechtsvertreterin darauf aufmerksam gemacht hatte, dass zur berufsmässigen Vertretung vor 
den Gerichten des Kantons Basel-Landschaft nur befugt sei, wer im Anwaltsregister eingetragen 
sei, teilte diese dem Gericht mit, dass sie den Beschwerdeführer nicht mehr vertrete. Mit Schrei-
ben vom 11. März 2019 reichte A.____, nunmehr vertreten durch Advokat Markus Schmid, innert 
Frist erneut eine Beschwerdeschrift ein. Darin beantragte er, es sei die angefochtene Verfügung 
aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer ab 1. Oktober 
2016 basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % mindestens eine halbe Invali-
denrente zuzusprechen und auszurichten. Eventualiter sei ein gerichtliches medizinisches Gut-
achten, mindestens in den Fachrichtungen Orthopädie und Psychiatrie, einzuholen und nach Vor-
liegen des Gutachtens neu über den Leistungsanspruch zu entscheiden. Subeventualiter sei die 
Streitsache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen und diese zu verpflichten, ein medizini-
sches Gutachten, mindestens in den Fachrichtungen Orthopädie und Psychiatrie, einzuholen und 
es sei nach Vorliegen des Gutachtens neu über den Leistungsanspruch zu entscheiden; alles 
unter o/e-Kostenfolge. 
 
C. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Vernehmlassung vom 11. April 2019 die Ab-
weisung der Beschwerde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versicherungs-
gericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfah-
rens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständigkeit des 
Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kan-
tonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden 
gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vor-
liegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte – Be-
schwerde vom 22. Oktober 2018 ist demnach einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Massgebend ist 
der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 27. November 
2018 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der 

 

 
 
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richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweis). Sämtliche Vorbringen, wel-
che sich auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach dieser Zeit beziehen, sind 
daher nicht zu berücksichtigen. 
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig ge-
wesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid sind (lit. c). 
 
2.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähig-
keit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer 
Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück-
sichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu 
verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 
 
2.3 Geht es um psychische Erkrankungen wie beispielsweise eine anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung, ein damit vergleichbares psychosomatisches Leiden (vgl. BGE 140 V 13 
E. 2.2.1.3) oder depressive Störungen leicht- bis mittelgradiger Natur (BGE 143 V 409 und 418), 
sind für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit systematisierte Indikatoren beachtlich, die – unter 
Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensati-
onspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsver-
mögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2 S. 285 ff., E. 3.4-3.6 und 4.1 S. 291 ff.). Die Prüfung 
der Standardindikatoren bleibt indessen entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärzt-
licher Berichte eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbarer Weise verneint wird, und allfällig ge-
genteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein 
Beweiswert beigemessen werden kann (vgl. BGE 143 V 417 E. 4.5.3; 134 V 232 E. 5.1; 125 V 
352 E. 3a; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts vom 2. August 2018, 8C_309/2018, E. 3.2 und 
vom 16. Januar 2018, 9C_580/2017, E. 3.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Akten-
lage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressiven Störung auszuge-
hen ist, die nicht schon als chronifizert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, 
ist in aller Regel kein strukturiertes Beweisverfahren erforderlich (Urteile des Bundesgerichts vom 
2. August 2018, 8C_309/2018, E. 3.2 und vom 16. Januar 2018, 9C_580/2017, E. 3.1mit Hinweis 
auf BGE 143 V 417 E. 4.5.3).  
 
3.1 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn sie zu mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine 

 

 
 
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halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 
40 % invalid ist.  
 
3.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG an-
wendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommensver-
gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein-
tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie-
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 
erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommens-
vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein-
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus 
der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Ein-
kommensvergleichs; bereits für den Zeitraum vor 1. Januar 2003: BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 
E. 2a und b). 
 
4.1 Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem Aus-
mass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsunfähig 
ist. 
 
4.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person ist die Verwaltung – und im Beschwerdefall das 
Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute 
zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszu-
stand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch 
zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 f. mit weiteren Hinweisen). 
 
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestat-
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess 
nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa-
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Be-
weiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 
5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich 

 

 
 
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somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
4.4 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richt-
linien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser 
Richtlinien in BGE 125 V 352 ff. E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit weiteren 
Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer 
Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen 
sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüs-
sigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange 
nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 
3b/bb mit weiteren Hinweisen). In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das 
Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auf-
tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Pati-
enten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag 
des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich 
bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 175 E. 4; Urteil des damaligen 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilun-
gen] vom 13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten 
stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandeln-
den Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen 
sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht 
rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der 
Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 
25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen). 
 
5. Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Un-
tersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und voll-
ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsa-
chen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. 
 
6. Zur Beurteilung des vorliegenden Falles liegen im Wesentlichen folgende medizinischen 
Unterlagen vor:  
6.1 Am 8. Oktober 2016 erstellt Dr. med. C.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein 
psychiatrisches Gutachten zu Handen der D.____. Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit hält er eine chronische Schmerzstörung mit somatischen, sozialen und psychischen 
Faktoren (ICD-10 F45.41) bei Status nach Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion 
und Störung von anderen Gefühlen (ICD-10 F43.23) fest. Als psychiatrische Diagnosen ohne 
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hielt er als Differentialdiagnosen anhaltende somatoforme 

 

 
 
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Schmerzstörungen (ICD-10 F45.4) sowie eine leichte depressive Episode mit somatischem Syn-
drom (ICD-10 F32.01) fest. Zur Arbeitsfähigkeit führt er aus, aus psychiatrischer Sicht sei der 
Versicherte in jeder beruflichen Tätigkeit, die seinen körperlichen Einschränkungen angepasst 
sei, mit einem Arbeitspensum von 50 % ohne jede Leistungseinschränkung arbeitsfähig. Eine 
Steigerung des Arbeitspensums um monatlich 25 % sollte dem Versicherten zugemutet werden 
können.  
 
6.2 Am 6. bzw. 9. Juli 2018 erstatten PD Dr. med. E.____, FMH Psychiatrie und Psychothe-
rapie, und Dr. med. F.____, FMH Rheumatologie und FMH Innere Medizin, ein bidisziplinäres 
Gutachten zu Handen der IV-Stelle.  
 
6.2.1 PD Dr. E.____ stellt keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest. Ohne 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wird eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0) und eine 
mögliche anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) diagnostiziert. Der Versi-
cherte sei in der bisherigen wie auch in jeder angepassten Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht zu 
100 % arbeitsfähig. Zu den qualitativen Funktionsfähigkeiten aus psychiatrischer Sicht sei zu sa-
gen, dass diese beim Exploranden allesamt vollständig erhalten seien. Aus objektiv-psychiatri-
scher Sicht würden sich keinerlei Begründungen für jene fast pauschale Dysfunktionalität, über 
die der Explorand jeweils auf initiale offene Fragen in der hiesigen Begutachtung gesprochen 
habe, ergeben. Es sei auch nicht nachvollziehbar, weshalb der Explorand beispielsweise im 
Haushalt nicht tätig sein könne, aber in der Lage sei, seiner Körperpflege nachzugehen und auch 
regelmässig die Einkäufe zu tätigen oder aber hin und wieder auch Autofahren zu können. Auf-
grund der zahlreichen Inkonsistenzen könne nicht auf die subjektiven Angaben des Exploranden 
abgestützt werden, so auch nicht bei der Beurteilung der qualitativen Funktionsfähigkeiten. Es 
sei folglich dazu auf die objektiven Untersuchungsbefunde abzustützen. Die heranzuziehenden 
Parameter würden beim Exploranden maximal leicht pathologische Auslenkungen zeigen. Sie 
würden keine relevante Beeinträchtigung der innerpsychischen Vitalität abbilden. Es liege keine 
Persönlichkeitsstörung vor. Die anhaltende somatoforme Schmerzstörung könne lediglich als 
eine „mögliche“ Diagnose aufgeführt werden, und auch wenn sie als zweifelsfrei vorhandene Di-
agnose postuliert werden könnte, würde keine relevante psychiatrische Co-Morbidität vorliegen, 
sondern lediglich eine leichte depressive Episode, nicht aber weitere psychiatrische Störungen. 
Ein sozialer Rückzug bestehe nicht. Aufgrund der Untersuchungsbefunde in Kombination mit den 
wiederholt diskutierten Inkonsistenzen könne festgehalten werden, dass die mit den sogenannten 
ICF-Kriterien abgebildeten qualitativen Funktionsfähigkeiten nicht beeinträchtigt seien. Würde 
eine relevante Beeinträchtigung derselben vorliegen, müssten in den spezifischen objektiven Pa-
rametern zur innerpsychischen Vitalität obligat relevant pathologisch ausgelenkte Befunde nach-
gewiesen werden können, was nicht der Fall sei. Die qualitativen Funktionsfähigkeiten aus psy-
chiatrischer Sicht seien nicht beeinträchtigt und seien auch nie beeinträchtigt gewesen. Sie seien 
weiterhin vollständig erhalten. Weiter führt PD Dr. E.____ aus, der Beschwerdeführer habe viele 
Gedächtnislücken geltend gemacht, wiederholt überaus vage Aussagen, teilweise auch wider-
sprüchliche Angaben gemacht. Es habe den Eindruck erweckt, dass der Beschwerdeführer nicht 
vollumfänglich offen und transparent gewesen sei und Informationen zurückgehalten habe. Er 
habe sich in sämtlichen erfragten Lebensbereichen als vollständig dysfunktional beschrieben. 
Aufgrund dieser diversen Inkonsistenzen könne auf die subjektiven Angaben des Exploranden 

 

 
 
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ganz grundsätzlich nicht abgestützt werden. Aufgrund der objektiven Untersuchungsbefunde 
könne eine leichte depressive Episode diagnostiziert werden, eine mittelgradige oder gar schwere 
depressive Episode könne mit Sicherheit ausgeschlossen werden. 
 
6.2.2 Dem Gutachten von Dr. F.____ ist keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit zu entnehmen. Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden ein Ganzkörper-
schmerzsyndrom ohne organische Ursache, ein Diabetes mellitus Typ 2 und ein Status nach 
mehrfachen OSG-Distrosionen rechts (klinisch normale OSG-Funktion, radiologisch keine OSG-
Arthrose) angeführt. Dr. F.____ hält fest, dass aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkung 
für die angestammte Tätigkeit als Gleisarbeiter bestehe. Es bestehe für jegliche Tätigkeit eine 
100%ige Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei wegen seiner 1. OSG-Distorsion vom 
26. August 2014 bis Ende Februar 2015 für 6 Monate zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Ab An-
fang März 2015 bis 25. März 2016 sei er wieder voll arbeitsfähig gewesen. Aufgrund seiner 2. 
OSG-Distorsion rechts habe vom 26. März 2016 bis Ende Juni 2016 für 3 Monate eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit bestanden. Anschliessend sei der Beschwerdeführer vom 1. Juli 2016 bis 
27. März 2017 wieder zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Vom 28. März 2017 sei dem Beschwer-
deführer wegen seiner 3. OSG-Distorsion rechts wieder für drei Monate bis Ende Juni 2017 eine 
100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Ab Anfang Juli 2017 bis heute sei der Beschwer-
deführer schliesslich wieder vollumfänglich arbeitsfähig. Dr. F.____ hält zusammenfassend fest, 
dass heute ein Ganzkörperschmerzsyndrom ohne organische Ursache bestehe, die OSG-
Problematik sei nicht mehr relevant, sie gehe richtiggehend in dem weichteilrheumatischen 
Schmerzsyndrom unter. Rheumatologisch bestehe keine entzündlich rheumatologische Erkran-
kung, es würden keine Arthrosen und keine relevanten Muskelatrophien bestehen. Weiter führt 
Dr. F.____ aus, der Beschwerdeführer habe etwas auffällig gewirkt. Er habe mit seiner ganzen 
Körpersprache seine Schmerzen manifestiert. Er habe sehr kurz geantwortet, oft nur mit ja oder 
nein und sich bei der Anamnese bedeckt gehalten. Auch habe er oft gestöhnt. Die Gangmanöver 
hätten alle unnatürlich und etwas theatralisch gewirkt. In der Untersuchung habe der Beschwer-
deführer ein eingeschränktes Bewegungsausmass gezeigt, was völlig diskrepant zur Präsenta-
tion während der Anamnese gewesen sei, wo eine Drehung der HWS ohne Beeinträchtigung 
möglich gewesen sei.  
 
6.2.3 In der interdisziplinären Gesamtbeurteilung wurde aus psychiatrischer Sicht ausgeführt, 
beim Exploranden hätten nie relevante Krankheiten vorgelegen. Es liege einzig eine leichte Af-
fektpathologie und eine mögliche, nicht aber gesicherte anhaltende somatoforme Schmerzstö-
rung vor. Aus rheumatologischer Sicht wurde festgehalten, der Explorand habe am 26. August 
2014 eine erste OSG-Distorsion beim Hinunterspringen aus einem Eisenbahnwagon erlitten. 
Diese Bandläsion sei konservativ behandelt worden. Gemäss Angaben des Exploranden habe 
sich innerhalb von ca. zwei Monaten ein Schmerzsyndrom entwickelt, welches sich auf den gan-
zen Körper ausgebreitet habe. Dieses persistiere bis heute. Die OSG-Problematik sei dann ab-
geheilt, wobei es zu zwei weiteren OSG-Distorsionen am 26. März 2016 und 28. März 2017 ge-
kommen sei. Er habe seine Tätigkeit im Anschluss an die erste OSG-Distorsion nicht mehr auf-
genommen. Heute bestehe ein Ganzkörperschmerzsyndrom ohne organische Ursache, die 
OSG-Problematik sei nicht mehr relevant, sie gehe richtiggehend in dem weichteilrheumatischen 

 

 
 
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Schmerzsyndrom unter. Rheumatologisch bestehe keine entzündliche rheumatologische Erkran-
kung, es würden keine Arthrosen und keine relevante Muskelpathologie bestehen. Für die Tätig-
keit als Gleisbauer resp. Gleisarbeiter und auch als Reinigungsmitarbeiter bestehe keine Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit.  
 
7.1 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 27. November 2018 bei 
der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts vollumfänglich auf die Ergebnisse, zu denen PD 
Dr. E.____ und Dr. F.____ ihren Gutachten vom 6. und 9. Juli 2018 sowie in ihrer interdisziplinä-
ren Konsensbeurteilung gelangt sind. Sie ging demzufolge davon aus, dass der Beschwerdefüh-
rer in jeglicher Tätigkeit voll arbeitsfähig sei. Diese Beurteilung der Vorinstanz ist nicht zu bean-
standen. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.4 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens 
eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, die aufgrund eingehender Beobach-
tungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erör-
terung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Be-
weiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 
sprechen. Solche Indizien liegen hier keine vor. Die Gutachter haben den Versicherten eingehend 
untersucht, sie gehen in ihren ausführlichen Berichten einlässlich auf dessen Beschwerden ein, 
sie setzen sich mit den bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen auseinander und sie 
vermitteln so ein umfassendes Bild über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers. 
Schliesslich erweist sich auch die von den beiden Gutachtern in ihrer bidisziplinären Gesamtbe-
urteilung vorgenommene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten als überzeugend. 
 
7.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, zahlreiche medizinische Berichte und Arbeitsunfähig-
keitszeugnisse von behandelnden Ärzten, wie auch von den unabhängigen Fachärzten und Ver-
trauensärzten der Versicherungen, würden belegen, dass ab September 2014 bis November 
2017 (und auch bis zum Verfügungszeitpunkt) durchgehend mindestens eine 50%ige Arbeitsun-
fähigkeit bestanden habe. Dabei beruft sich der Beschwerdeführer insbesondere auf das Gutach-
ten von Dr. C.____ zu Handen der D.____.  
 
7.2.1 Dazu führt PD Dr. E.____ aus, das Gutachten von Dr. C.____ sei detailliert und in den 
meisten Abschnitten nachvollziehbar verfasst. Jedoch sei die psychiatrische Diagnoseliste nicht 
genügend eingegrenzt formuliert, denn bei einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver 
Reaktion könne differentialdiagnostisch nicht eine leichte depressive Episode erwähnt werden, 
weil bei einer Anpassungsstörung allfällige „depressive“ Symptome stets nur subklinischen, das 
heisst subdepressiven Schweregrad hätten und daher die Kriterien für eine eigentliche depres-
sive Episode nicht erfüllen würden. Auch die anhaltende somatoforme Schmerzstörung unter-
scheide sich nicht grundlegend von der Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit soma-
tischen und psychischen Faktoren. Dass Dr. C.____ zum Begutachtungszeitpunkt zunächst von 
einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgehe, die allerdings innerhalb von zwei Monaten in eine 
100%ige Arbeitsfähigkeit übergeführt werden könne, lasse sich nicht vollständig nachvollziehen, 
denn er teile beispielsweise klar mit, dass die psychosozialen und soziokulturellen Belastungs-
faktoren Einfluss auf die Entwicklung der depressiven Verstimmung des Exploranden hätten, was 
eine nachvollziehbare Feststellung sei. Zudem halte er fest, dass eine ausgeprägte psychiatri-

 

 
 
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sche Co-Morbidität nicht vorliege. PD Dr. E.____ nimmt auch zu den weiteren vorliegenden ärzt-
lichen Berichten Stellung und begründet, weshalb auf diese nicht abgestellt werden kann (vgl. S. 
23 ff. des Gutachtens). Er hat dabei auch auf psychosoziale Belastungsfaktoren (fehlende Be-
rufsausbildung, rudimentäre Deutschkenntnisse, finanzielle Belastung, IV-Berentung der Ehe-
frau) hingewiesen. 
 
In Bezug auf das Gutachten C.____ ist zusätzlich darauf hinzuweisen, dass dieser festhält, der 
Versicherte sei während der 2 ½-stündigen Untersuchung zuerst ruhig und bequem auf seinem 
Stuhl gesessen und erst nach aktiver Befragung sei er unruhig geworden und habe über Schmer-
zen im ganzen Körper berichtet. Er habe die Praxis zu Beginn mit hinkendem Gang betreten und 
sie mit unauffälligem Gang verlassen. Weiter hat Dr. C.____ ausgeführt die geklagten Beschwer-
den könnten nur teilweise objektiviert werden. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdefüh-
rers kann auch nicht gesagt werden, bei der Festlegung der 50%igen Arbeitsfähigkeit habe sich 
Dr. C.____ von den Bestrebungen des Beschwerdeführers leiten lassen. Dr. C.____ hält denn 
auch weiter fest, dass sich keine Schonhaltung für die angegebenen Schmerzen im ganzen Kör-
per gezeigt hätte. Ausserdem seien Zeichen von Aggravation und Verdeutlichungstendenz vor-
handen.  
 
7.2.2 Dem weiteren Vorwurf des Beschwerdeführers, es sei nicht abgeklärt worden, ob der 
Versicherte das Duloxetin am Morgen oder am Abend einnehme, wird von der Beschwerdegeg-
nerin bzw. der RAD-Ärztin Dr. med. G.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zu Recht ent-
gegnet, dass wenn eine antidepressive Medikation wie vorliegend ohnehin nicht notwendig sei, 
sich die Frage, ob das Medikament am Morgen oder am Abend genommen werde, erübrige. Beim 
eingenommenen Redormin handle es sich um ein pflanzliches Präparat, welches Baldrian und 
Hopfen enthalte. Wenn kein schlafanstossendes Antidepressivum und keine sog. Z-Substanz er-
forderlich seien, so spreche dies gegen eine schwere Schlafstörung. Dem Vorwurf des Beschwer-
deführers, PD Dr. E.____ habe auf sämtliche Tests verzichtet, die eine Objektivierung einer De-
pression sowie deren Ausmass zugelassen hätten, entgegnet Dr. G.____ zu Recht, dass PD Dr. 
E.____ sehr wohl den Mini-ICF evaluiert habe, und zwar mit dem Ergebnis, dass die entspre-
chenden Fähigkeiten nicht beeinträchtigt seien.  
 
7.2.3 In Bezug auf das Vorbringen des Beschwerdeführers, es sei keine Prüfung der Standar-
dindikatoren vorgenommen worden, ist Folgendes anzumerken: Vorliegend ist die Beurteilung 
der Indikatoren gestützt auf die Gutachten sehr wohl möglich – wenn auch die Gutachter die 
Indikatoren nicht Punkt für Punkt abgehandelt haben – und der Schluss, dass der Beschwerde-
führer über genügend Ressourcen verfügt, nachvollziehbar. Es ist jedoch festzuhalten, dass ge-
mäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung in Fällen wie dem vorliegenden, in denen keine Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit festgestellt wird, eine Indikatorenprüfung ausbleiben kann (vgl. 
oben E. 2.3). 
 
7.3 Gegen das rheumatologische Gutachten von Dr. F.____ werden vom Beschwerdeführer 
keine konkreten Einwände vorgebracht. Der Schluss des Gutachters, dass aus rheumatologi-

 

 
 
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scher Sicht keine Einschränkung besteht, ist denn auch plausibel und schlüssig begründet, ins-
besondere erweist sich auch die rückwirkende Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit nach den drei 
erfolgten OSG-Distorsionen als begründet und nachvollziehbar (vgl. oben E. 5.2). 
 
8. Zusammenfassend ergibt sich, dass auf das bidisziplinäre Gutachten von PD Dr. E.____ 
und Dr. F.____ abgestellt werden kann. Daraus folgt, dass die Bedingungen des Wartejahres 
gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (ununterbrochene mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit wäh-
rend eines Jahres) nicht erfüllt sind, weshalb die IV-Stelle dem Beschwerdeführer zu Recht keine 
IV-Rente zugesprochen hat. Folglich ist die vorliegende Beschwerde abzuweisen.  
 
9. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Be-
willigung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert 
im Rahmen von Fr. 200.-- - Fr. 1‘000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein 
durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten in 
Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach § 20 
Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemesse-
nem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist der Beschwerdeführer unterliegende Partei, weshalb die 
Verfahrenskosten ihm zu auferlegen sind. Dem Prozessausgang entsprechend wird keine Par-
teientschädigung zugesprochen. 
 

  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Beschwer-
deführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in Höhe 
von Fr. 800.-- verrechnet. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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