# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5b741671-09f7-539c-9757-ba6b98f19567
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.10.2010 E-7362/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7362-2010_2010-10-18.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7362/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Bruno Huber,
mit Zustimmung von Richter Maurice Brodard;
Gerichtsschreiberin Carmen Wittwer.

A._______, geboren (...),
Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 20. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7362/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  englischsprachiger  Eingabe  vom 
31. März 2008 (Eingangsstempel vom 22. April 2008) an die Schwei-
zerische Botschaft in Colombo gelangte und Ausführungen zu seiner 
schwierigen Lage machte, 

dass er angab, seine Eltern seien zusammen mit vielen anderen Per-
sonen im Jahre (...) umgebracht worden, und er sei das älteste über-
lebende Familienmitglied, welche alle unter den traumatischen Ereig-
nissen leiden würden,

dass er und seine (...) Geschwister in einem "International Displaced 
Peoples welfare camp" leben würden und sie kein genügendes Aus-
kommen hätten,

dass die Botschaft den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 28. April 
2008 aufforderte, für den Fall, dass er an seinem Gesuch festhalte, ei-
ne Reihe von Fragen zu beantworten und allfällige Beweismittel einzu-
reichen,

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 13. Mai 2008 
(Eingangsstempel vom 26. Mai 2008) darauf beschränkte, im Kern die 
bereits  gemachten Ausführungen zu wiederholen,  ergänzt  einzig  um 
den Hinweis, in anderen Teilen Sri Lankas würden die Tamilen bespit-
zelt, inhaftiert und gekidnappt,  

dass die Botschaft den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 16. Juni 
2008 erneut  aufforderte,  konkrete Fragen zu beantworten und allfäl-
lige Beweismittel einzureichen,

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 3. Juli 2008 (Eingangs-
stempel vom 15. Juli 2008) auf die Fragen der Botschaft einging und 
im Wesentlichen ausführte, er  selber sei  nie verhaftet oder verurteilt  
worden, habe keinerlei Beziehungen zu politischen Parteien oder Or-
ganisationen, kein familiäres Beziehungsfeld in anderen Teilen Sri Lan-
kas und auch keine Familienangehörige in der Schweiz, und geltend 
machte, Tamilen würden im Lande keine Sicherheit finden,

dass die  Botschaft dem BFM mit Notiz vom 28. Juli 2008 mitteilte, sie 
sei  aus  Gründen  ihres  Personalbestandes  nicht  in  der  Lage,  vorlie-

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gend eine Anhörung durchzuführen, darauf hinwies, die angegebenen 
Asylgründe  seien  ausschliesslich  humanitärer  oder  finanzieller  Art, 
und dem Bundesamt die Akten zustellte,

dass  der  Beschwerdeführer  am 23. Oktober  2008 (Eingangsstempel 
vom 3. November 2008) erneut  an die Botschaft  gelangte und unter 
Beilage  mehrerer  Dokumente  unter  anderem ausführte,  sein  Bruder 
(...)  sei  mit  dem  Tode  bedroht  worden,  er  selber  sei  angehalten, 
befragt  und  fotografiert  worden,  und  man  habe  seinen  Bruder  (...) 
gekidnappt, 

dass die  Botschaft  diese Eingabe dem Bundesamt am 6. November 
2008 (Eingangsstempel vom 18. November 2008) zustellte,

dass das BFM dem Beschwerdeführer am 28. April 2010 mitteilte, es 
sei nunmehr mit seinem Asylgesuch befasst, 

dass sich gestützt auf BVGE 2007/30 eine Befragung durch die Bot-
schaft erübrige, da der Sachverhalt aufgrund der Akten als entscheid-
reif erstellt  erscheine, und das Bundesamt beabsichtige, das Gesuch 
abzulehnen, wozu ihm das rechtliche Gehör gewährt werde, 

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Schreiben  vom  3.  Juni  2010  (Ein-
gangsstempel vom 15. Juni 2010), welchem fremdsprachige Zeitungs-
ausschnitte beigelegt waren, einzig nochmals auf die Tötung seiner El-
tern  und  eine  Verhaftung  seines  Bruder  (...)  im  Jahre  (...)  sowie 
Behelligungen zu reden kam, wie er sie bereits in früheren Eingaben 
geltend gemacht hatte,

dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. August 
2010 die Einreise in die Schweiz nicht bewilligte und sein Asylgesuch 
ablehnte, wobei der genaue Zeitpunkt der Eröffnung des Entscheides 
durch die Botschaft in Colombo aufgrund der Akten nicht mit Sicher-
heit feststeht, worauf nachstehend eingegangen wird,

dass der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe vom 1. Oktober  2010 (Ein-
gangsstempel  vom 5. Oktober  2010)  an  die  Botschaft  gelangte  und 
sinngemäss - ohne Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Ver-
fügung - um Einreise und Asylgewährung ersuchte,

dass die Botschaft die Eingabe am 6. Oktober 2010 (Eingangsstempel 

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vom 14. Oktober 2010) aus Gründen der Zuständigkeit dem Bundes-
verwaltungsgericht zustellte, 

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021)  beur-
teilt,  das BFM zu den Behörden nach  Art. 33 VGG gehört und daher 
eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist, eine das Sachge-
biet  betreffende Ausnahme im Sinne von Art.  32  VGG nicht  vorliegt 
und das  Bundesverwaltungsgericht daher für die Beurteilung der vor-
liegenden  Beschwerde  zuständig  ist  und  auf  dem Gebiet  des  Asyls 
endgültig  entscheidet  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom 26. Juni 1998 
[AsylG, SR 142.31];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass die Beschwerde - wie auch die früheren Eingaben - zwar nicht in 
einer Amtssprache des Bundes abgefasst ist, aus prozessökonomisch-
en Gründen aber vorliegend auf eine Rückweisung der englischspra-
chigen Rechtsmitteleingabe zur Übersetzung in eine Amtssprache ver-
zichtet wurde, da das Rechtsbegehren verständlich ist und das Bun-
desverwaltungsgericht  praxisgemäss  Beschwerden  wie  die  vorlie-
gende im Sinne einer Ausnahme entgegennimmt, ohne eine Überset-
zung zu verlangen, der Entscheid des Gerichts indessen in deutscher 
Sprache ergeht (vgl. Art. 33a Abs. 2 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  am Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilge-
nommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, 
ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise 
Änderung hat  und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 
ist,

dass auf die fristgerecht – wie vorstehend erwähnt, besteht hinsichtlich 
des genauen Zeitpunktes der Eröffnung des vorinstanzlichen Entschei-
des eine gewisse Unsicherheit,  doch liegt  in  einem solchen Fall  die 
Beweislast bei den Behörden (vgl.  ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ 
KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem Bundesverwaltungsgericht,  Hand-
bücher für die Anwaltspraxis, Band X, Basel 2008, Rz. 3.150, S. 166 f.) 
und es wird demnach von der Rechtzeitigkeit  der Beschwerdeeinrei-

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chung  ausgegangen  –  und  formgerecht  (zur  Sprache  siehe  vorste-
hend) eingereichte Beschwerde  somit einzutreten ist (Art. 108 AsylG 
sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und  Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt,  um eine solche handelt,  weshalb  der  Beschwerde-
entscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  in  casu  auf  die  Durch-
führung des Schriftenwechsels verzichtet wurde,

dass  die  Schweiz  gemäss  Art. 2  Abs. 1  AsylG  Flüchtlingen  grund-
sätzlich Asyl gewährt und als Flüchtling eine ausländische Person an-
erkannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie  
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden,  wobei  als 
ernsthafte Nachteile namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder 
Freiheit  sowie  Massnahmen gelten,  die  einen unerträglichen psychi-
schen Druck bewirken,

dass das BFM ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen kann, 
wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen 
können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet wer-
den kann, wobei Vorbringen glaubhaft gemacht sind, wenn die Behör-
de ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gege-
ben hält,  und  unglaubhaft  insbesondere  Vorbringen  sind,  die  in  we-
sentlichen Punkten zu wenig  begründet  oder in  sich widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälsch-
te oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (vgl. Art. 3, Art. 7 
und  Art. 52 Abs. 2 AsylG),

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dass das Bundesamt gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG Asylsuchenden die 
Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes bewilligt, wenn ihnen nicht 
zugemutet  werden kann, im Wohnsitz-  oder Aufenthaltsstaat  zu blei-
ben oder in ein anderes Land auszureisen,  und das Eidgenössische 
Justiz-  und  Polizeidepartement  (EJPD)  gestützt  auf  Art.  20  Abs.  3 
AsylG  schweizerische  Vertretungen  ermächtigen  kann,  Asylsuchen-
den, die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und 
Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG 
besteht, die Einreise zu bewilligen,

dass bei diesem Entscheid für die Erteilung einer Einreisebewilligung 
restriktive Voraussetzungen gelten, wobei den Behörden ein weiter Er-
messensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung 
im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  namentlich  die  Beziehungsnähe  zur 
Schweiz, die Möglichkeit  der Schutzgewährung durch einen anderen 
Staat,  die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Mög-
lichkeit und objektive Zumutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche so-
wie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs-  und  Assimilationsmöglich-
keiten in Betracht zu ziehen sind (vgl. Entscheidungen und Mitteilun-
gen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 
E. 2.e.- g. S. 131 ff.; die dort thematisierte Praxis hat nach bloss redak-
tionellen  Änderungen  bei  der  letzten  Totalrevision  des  Asylgesetzes 
nach wie vor Gültigkeit),

dass  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  ausführte,  der  Be-
schwerdeführer  mache geltend,  durch den Krieg die Eltern  und Ver-
wandte verloren zu haben, ebenso wie seine Geschwister verletzt so-
wie  bedroht  worden  zu  sein  und  unter  schwierigen  wirtschaftlichen 
Bedingungen leben zu müssen, 

dass das Bundesamt zwar Verständnis für die angegebene schwierige 
Situation des Beschwerdeführers und seiner Geschwister  habe, wel-
che überdies ein eigenes Asylgesuch einzureichen hätten, da die vor-
liegende  Verfügung  einzig  das  Gesuch  des  Beschwerdeführers  zum 
Gegenstand habe, Asylsuchenden aber gemäss ständiger Praxis die 
Einreise  in  die  Schweiz  nur  dann  bewilligt  werden könne,  wenn mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass diese 
bei  einem  Verbleib  im  Heimatland  akut  gefährdet  seien  und  eine 
Schutzgewährung nur im Ausland möglich sei,

dass der Beschwerdeführer nach Auffassung des BFM jedoch bei ei-
ner objektivierten Betrachtungsweise nicht akut gefährdet sei, 

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dass sich die Situation in Sri Lanka im heutigen Zeitpunkt anders dar-
stelle, der Krieg im Mai 2009 zu Ende gegangen sei und das gesamte 
Land erstmals seit 1983 wieder unter Regierungskontrolle stehe,

dass zwar die Sicherheits- und Menschenrechtslage noch nicht befrie-
digend und regional unterschiedlich sei, die Situation sich aber in der 
Wohnregion des Beschwerdeführers im Osten stark beruhigt habe und 
die Anzahl  von Gewaltereignissen und "Killings"  erheblich zurückge-
gangen sei, 

dass angesichts dieser veränderten Lage das Risiko ausgesprochen 
gering  erscheine,  der  Beschwerdeführer  werde  heute  in  Jaffna  von 
Übergriffen ernsthaften Ausmasses betroffen,

dass der Beschwerdeführer deshalb nicht auf den Schutz der Schweiz 
angewiesen  sei  und  die  Vorbringen  nicht  asylrelevant  seien,  woran 
auch  die  eingereichten  Beweismittel  nichts  zu  ändern  vermöchten, 
würden sie doch lediglich die Vorbringen stützen, deren Glaubhaftig-
keit indessen nicht in Frage gestellt werde,

dass  er  deshalb  nicht  schutzbedürftig  im  Sinne  des  Asylgesetzes 
(Art. 3 AsylG), das Asylgesuch abzulehnen und die Einreise nicht zu 
bewilligen sei,

dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe nicht  über 
die Vorbringen in seinem Asylgesuch und anderen Eingaben hinaus-
geht, indem er auf die Tötung seiner Eltern und Verwandten im Jahre 
(...), Entführungen seiner Geschwister, Drohungen, Behelligungen und 
die  schwierigen  Lebensumstände  hinweist,  zu  keinem  Zeitpunkt 
indessen  eine  gezielte  und  offenkundige  Gefährdung  seiner  Person 
geltend macht, 

dass das Bundesamt sich an den Vorgaben, wie sie in BVGE 2007/30 
festgehalten sind,  orientiert  hat,  und die diesbezüglichen Ausführun-
gen der Vorinstanz korrekt sind, weshalb der Entscheid nicht zu rügen 
ist (und der Beschwerdeführer denn auch keine Verletzung seiner pro-
zessualen Rechte geltend macht),

dass auch das Bundesverwaltungsgericht nicht verkennt, dass die Si-
tuation in Sri Lanka nach Beendigung des langjährigen Krieges nicht 
schlagartig  besser  geworden  ist,  indessen  gestützt  auf  breit  abge-

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sicherte Erkenntnisse feststellt, dass sich die allgemeine Sicherheits-
lage  und  die  Lebensumstände  zwischenzeitlich  doch  verbessert  ha-
ben,

dass aber – wie bereits von der Vorinstanz festgestellt  - den geltend 
gemachten Ereignissen, Behelligungen und Schwierigkeiten kein Ver-
folgungscharakter  zukommt  und  die  schweizerische  Gesetzgebung 
nicht vorsieht, Asylsuchenden, welche im Ausland ein Asylgesuch stel-
len, die Einreise unabhängig von einer Gefährdung im Sinne von Art.  3 
AsylG – und damit der Aussicht auf Asylgewährung in der Schweiz – 
schon deshalb zu bewilligen, weil sie sich in einer Situation befinden,  
wie sie vorliegend vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird, 

dass insgesamt der Schluss zu ziehen ist, der Beschwerdeführer ha-
be  in  seinem Heimatland  keine  asylrelevanten  Verfolgungsmassnah-
men zu befürchten, 

dass er mit seinen Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe, die sich 
in  Wiederholungen  bereits  gemachter  Aussagen  erschöpft,  nicht 
darzutun vermag, inwiefern das BFM zu Unrecht geschlossen habe, er 
sei  nicht  schutzbedürftig  im Sinne des Asylgesetzes und es sei  ihm 
deshalb die Einreise nicht zu bewilligen, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelungen ist, eine aktuelle 
und unmittelbare Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG beziehungs-
weise  konkrete  Hinweise  auf  eine  künftige,  asylrelevante  Verfolgung 
und eine damit einhergehende, begründete Verfolgungsfurcht darzutun 
und ihm ein weiterer Verbleib im Heimatland deshalb zumutbar ist,

dass das BFM demnach die Einreise in  die Schweiz zu Recht  nicht 
bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt hat,

dass sich aus diesen Erwägungen ergibt,  dass die angefochtene Ver-
fügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt 
richtig und vollständig feststellt sowie angemessen ist (Art.  106 AsylG) 
und die Beschwerde daher abzuweisen ist,

dass  bei diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  grundsätzlich 
dem Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären,  (Art.  63  Abs. 1  VwVG), 
aus  verwaltungsökonomischen  Gründen  sowie  in  Anwendung  von 
Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 2 und 6 Bst. b des Reglements 

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vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2)  vorliegend  jedoch 
auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
Schweizerische Botschaft in Colombo.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Bruno Huber Carmen Wittwer

Versand: 

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