# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0a000772-023f-5fcb-8f09-8500017e7fee
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-10-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.10.2020 C-4101/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4101-2020_2020-10-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4101/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  O k t o b e r  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiberin Tania Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Zwangsanschluss,  

Verfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG  

vom 17. Juni 2020. 

 

 

 

C-4101/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Verfügung vom 17. Juni 2020 den Zwangsanschluss von A._______ (nach-

folgend: Beschwerdeführer) festgestellt hat, 

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 13. Au-

gust 2020 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (Akten im Be-

schwerdeverfahren [BVGer act.] 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Zwangsanschlusses an 

die Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 24. August 2020 

zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 800.– bis zum 

23. September 2020 aufgefordert worden ist, ansonsten auf das Rechts-

mittel unter Kostenfolge nicht eingetreten werde (BVGer act. 2), 

dass die Zwischenverfügung vom 24. August 2020 dem Beschwerdeführer 

gemäss Sendungsverfolgung der Post am 25. August 2020 zugestellt wor-

den ist (BVGer act. 3), 

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht 

geleistet hat (BVGer act. 4), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass es sich unter den gegebenen Umständen rechtfertigt, die Kosten für 

das vorliegende Verfahren zu erlassen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 2 VGKE). 

C-4101/2020 

Seite 3 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Einschreiben) 

– die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV (Einschrei-

ben) 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Tania Sutter 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

C-4101/2020 

Seite 4 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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