# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2038f5db-8d0b-524e-878a-9885e7f81343
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 02.05.2025 RX250004
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RX250004_2025-05-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: RX250004-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. B. Schärer und Oberrichter lic. iur. K. Vogel sowie 

Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner

Beschluss vom 2. Mai 2025

in Sachen

A._____,
Kläger und Gesuchsteller

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____ 

gegen

B._____ AG,
Beklagte und Gesuchsgegnerin

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Y._____ 

betreffend Sicherheit Parteientschädigung

- 2 -

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 17. März 2025 gelangte der Kläger und Gesuchsteller 

(fortan Kläger) an das Obergericht des Kantons Zürich und stellte unter Hinweis 

auf das Urteil des Einzelgerichts am Arbeitsgericht Uster vom 2. Dezember 2024 

(AH230015-I) folgende prozessualen Anträge (Urk. 1 S. 2): 

" 1. Es sei die Gesuchsgegnerin für den Fall einer Berufung durch die 
Gesuchsgegnerin gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Uster vom 
2. Dezember 2024 (Geschäfts-Nr. AH230015-l) zu verpflichten, die 
Parteientschädigung des Gesuchstellers für das Rechtsmittelver-
fahren in der vom Gericht zu bestimmenden Höhe, mindestens je-
doch in der Höhe von CHF 6'600.00 (zzgl. MwSt.) sicherzustellen.

2. Es sei für den Fall einer Berufung durch die Gesuchsgegnerin ge-
gen das Urteil des Bezirksgerichtes Uster vom 2. Dezember 2024 
(Geschäfts-Nr. AH230015-I) mit der Anordnung von weiteren Ver-
fahrenshandlungen durch das Gericht bis zur Sicherstellung der 
Parteientschädigung durch die Gesuchsgegnerin zuzuwarten.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulas-
ten der Gesuchsgegnerin, soweit solche zu sprechen sind."

Der Eingang seiner Eingabe vom 17. März 2025 wurde dem Kläger mit 

Schreiben vom 25. März 2025 bestätigt (Urk. 6).

2. a) Die Beklagte und Gesuchsgegnerin erhob in der Folge innert Rechts-

mittelfrist (vgl. Urk. 7/1-2) beim Obergericht des Kantons Zürich keine Berufung 

(vgl. Urk. 2 S. 44 E. VI und S. 45 f. Dispositivziffer 6) gegen das Urteil des Einzel-

gerichts am Arbeitsgericht Uster vom 2. Dezember 2024, weshalb das vorlie-

gende Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist.

b) Das obergerichtliche Verfahren ist kostenlos (Art. 114 lit. c ZPO; vgl. 

Urk. 2 S. 44 E. V). Dem Kläger ist für das obergerichtliche Verfahren keine Partei-

entschädigung zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1. Das vorliegende Verfahren wird abgeschrieben.

2. Das obergerichtliche Verfahren ist kostenlos.

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3. Dem Kläger wird für das obergerichtliche Verfahren keine Parteientschädi-

gung zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an den Kläger gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich in der Hauptsache um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der 
Streitwert übersteigt mutmasslich Fr. 15'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 2. Mai 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. A. Baumgartner

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