# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2693f98f-605c-5f1a-a546-f4d1d34f5070
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 20.06.2018 UE180050
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE180050_2018-06-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UE180050-O/U/PFE 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. Th. Meyer, Präsident, Oberrichterin 

lic. iur. A. Meier und Ersatzoberrichter lic. iur. Th. Vesely 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw S. Breitenstein 

 

Beschluss vom 20. Juni 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. Staatsanwaltschaft See/Oberland,  
Beschwerdegegner 

 

betreffend Nichtanhandnahme   
 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft See/Oberland vom 29. Januar 2018, B-5/2018/10000986 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. Am 16. November 2017 erstattete A._____ (nachfolgend: Beschwerdefüh-

rer) Strafanzeige gegen B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegner) wegen 

Sachbeschädigung und Körperverletzung (Urk. 12/1). Am 27. November 2017 

stellte er zudem Strafantrag wegen der beiden Delikte (Urk. 12/2-3). Der Be-

schwerdeführer warf dem Beschwerdegegner im Wesentlichen vor, ihn am 4. No-

vember 2017, um ca. 03.00 Uhr, in der Bar C._____ in D._____ unvermittelt mit 

voller Wucht umgestossen zu haben, wodurch er, der Beschwerdeführer, zu Bo-

den gestürzt sei und sich das Schlüsselbein gebrochen habe. Zudem sei durch 

den Sturz seine Brille beschädigt worden (Urk. 12/1 S. 1, Urk. 12/6). Mit Verfü-

gung vom 29. Januar 2018 nahm die Staatsanwaltschaft See/Oberland die Straf-

untersuchung nicht an Hand (Urk. 12/11 = Urk. 5). 

2. Gegen die dem Beschwerdeführer am 7. Februar 2018 zugestellte (Urk. 12/

13) Verfügung erhob er gleichentags Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft, 

welche diese an die hiesigen Kammer weiterleitete, mit dem sinngemässen Be-

gehren, die Nichtanhandnahmeverfügung sei aufzuheben und eine Strafuntersu-

chung an Hand zu nehmen (Urk. 2, 3). Am 1. März 2018 leistete der Beschwerde-

führer die ihm mit Verfügung vom 15. Februar 2018 auferlegte Prozesskaution 

(Urk. 7, Urk. 9). Die Staatsanwaltschaft liess sich mit Eingabe vom 8. März 2018 

vernehmen, beantragte die Abweisung der Beschwerde und reichte ihre Untersu-

chungsakten ein (Urk. 11, Urk. 12). Der Beschwerdegegner liess sich nicht ver-

nehmen; der Beschwerdeführer reichte innert Frist keine Replik ein. 

II. 

1.1 Dem Beschwerdeverfahren liegt im Wesentlichen gemäss den Ausführun-

gen des Beschwerdeführers anlässlich der polizeilichen Befragung vom 27. No-

vember 2017 folgender Sachverhalt zu Grunde: Der Beschwerdeführer und der 

Beschwerdegegner seien alte Schulfreunde und würden sich seit ungefähr 

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12 Jahren kennen. In der Nacht vom 3. auf den 4. November 2017 sei er ca. um 

Mitternacht zusammen mit der Freundin des Beschwerdegegners, E._____, in der 

Bar C._____ in D._____ eingetroffen. Der Beschwerdegegner sei um ca. 02.15 

Uhr dazu gestossen. Er, der Beschwerdeführer, habe ein Wodka-Redbull und ei-

nige Biere getrunken. Er sei angetrunken gewesen, aber nicht betrunken. Der Be-

schwerdegegner sei ebenfalls angetrunken gewesen. Sie hätten vor dem Vorfall 

an der Bar diskutiert und zusammen Spass gehabt. Schliesslich habe er dem Be-

schwerdegegner im Vorraum gesagt, er werde ihn erst durchlassen, wenn dieser 

E._____ küsse. Der Beschwerdegegner habe sich geweigert, woraufhin er ihn er-

neut aufgefordert und dabei gelacht habe. Ohne Vorwarnung habe der Be-

schwerdegegner ihn mit beiden Händen und mit voller Wucht gegen die Brust ge-

stossen. Er - der Beschwerdeführer - sei ob dem Angriff völlig überrascht gewe-

sen und nach hinten auf die linke Schulter gefallen. Auch den Kopf habe er am 

Boden aufgeschlagen; seine Knie seien danach ziemlich blau gewesen und die 

Brille sei zu Bruch gegangen. Er habe sehr starke Schmerzen verspürt. Er sei al-

leine aufgestanden und habe die Bar verlassen. Der Beschwerdegegner habe 

keine Reue gezeigt, aber E._____ sei ihm nachgelaufen und habe sich für den 

Beschwerdegegner entschuldigt. Er habe sich bei diesem Vorfall das Schlüssel-

bein gebrochen (Urk. 12/6 S. 1 ff.).  

1.2 Der Beschwerdegegner schilderte den Vorfall anlässlich der polizeilichen 

Befragung vom 5. Januar 2018 davon abweichend: Er sei nach den anderen Bei-

den in die Bar gekommen und habe dort eigentlich nur E._____ abholen wollen. 

Da der Beschwerdeführer private Probleme gehabt habe, habe er sie gebeten, 

noch etwas länger zu bleiben. Er habe den Eindruck gehabt, dass der Beschwer-

deführer ziemlich betrunken gewesen sei, namentlich habe dieser gelallt. Er und 

seine Freundin hätten um ca. 03.00 Uhr beschlossen, die Bar nun definitiv zu ver-

lassen. Der Beschwerdeführer habe noch nicht nach Hause gehen wollen und 

deshalb versucht, ihn und seine Freundin aufzuhalten. Der Beschwerdeführer ha-

be sich ihnen in den Weg gestellt, um sie am Weggehen zu hindern. Auf die Bitte, 

dass er sie doch durchgehen lassen solle, habe der Beschwerdeführer nicht rea-

giert. Der Beschwerdeführer habe versucht, sie beide zu packen und sie zu zwin-

gen, sich zu küssen. Sie hätten dies aber nicht gewollt und sich dementsprechend 

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geweigert. Daraufhin sei der Beschwerdeführer immer aggressiver geworden, so-

dass E._____ Angst bekommen und sich versteckt habe. Er sei selbst etwas lau-

ter geworden und habe versucht, zu E._____ zu gelangen, wobei er den Be-

schwerdeführer dazu durch den Gang gezogen habe, damit er an ihm vorbei 

kommen konnte. Als sie beim Ausgang angelangt seien, habe der Beschwerde-

führer ihn wieder zurück in den Gang gestossen, weshalb er den Beschwerdefüh-

rer umgehend mit adäquater Körperkraft zurückgestossen habe, woraufhin der 

Beschwerdeführer unerwartet hingefallen sei. Wäre der Beschwerdeführer nüch-

tern gewesen, wäre er wohl nicht gestürzt. Er habe den Beschwerdeführer jeden-

falls nicht verletzen wollen. Der Barkeeper sei dann dazu gestossen, weil er den 

Lärm gehört habe. Nachdem er E._____ getröstet gehabt habe, hätten sie den 

Beschwerdeführer gesucht, der sich bereits draussen befunden habe. Der Be-

schwerdeführer sei sehr aufgebracht gewesen und habe wirres Zeug geredet. Ihm 

sei nicht aufgefallen, dass der Beschwerdeführer Schmerzen gehabt hätte. Auf 

Nachfrage von E._____ habe der Beschwerdeführer angegeben, es sei alles in 

Ordnung. Sie seien dann alle zusammen zum Bahnhof gegangen, wo sie sich 

vom Beschwerdeführer verabschiedet hätten. Er habe sodann nicht gesehen, ob 

die Brille des Beschwerdeführers durch den Sturz beschädigt worden sei, und 

könne sich nicht erinnern, ob dieser sie nach dem Vorfall getragen habe (Urk. 12/

4, Urk. 12/5).  

1.3 Die Staatsanwaltschaft führte in der angefochtenen Verfügung nach Zu-

sammenfassung der Aussagen aller Beteiligten im Wesentlichen aus, dass sich 

die Aussagen des Beschwerdeführers und des Beschwerdegegners diametral wi-

dersprechen würden. Während der Beschwerdeführer dem Beschwerdegegner 

die Schuld an seiner Verletzung gebe, sei der Beschwerdegegner der Überzeu-

gung, der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner Trunkenheit zu Boden gefallen. 

Es sei zudem nicht erstellt, dass die Verletzung und Sachbeschädigung Folgen 

eines adäquaten Stosses des Beschwerdegegners gegen den Beschwerdeführer 

seien. Nach den durchgeführten Einvernahmen und Ermittlungen könne dem Be-

schwerdegegner nicht mit der für eine Anklage notwendigen Bestimmtheit nach-

gewiesen werden, dass er den Beschwerdeführer derart heftig gestossen habe, 

dass dieser aufgrund des Stosses zu Boden gefallen sei und der Beschwerde-

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gegner sich dadurch der (fahrlässigen) Körperverletzung im Sinne von Art. 123 

Ziff. 1 Abs. 1 StGB respektive Art. 125 Abs. 1 StGB sowie der Sachbeschädigung 

im Sinne von Art. 144 StGB schuldig gemacht habe. Insbesondere sei unklar, wie 

stark betrunken der Beschwerdeführer zur Tatzeit gewesen sei. Es müsse auch 

offenbleiben, was der Beschwerdeführer nach dem Verlassen der Bar C._____ 

noch getan habe, respektive ob es allenfalls im Nachgang zu dessen Sturz in der 

Bar tatsächlich noch zu einem – wie im Operationsbericht festgehalten und an-

fänglich vom Beschwerdeführer ausgeführt – Treppensturz gekommen sei, insbe-

sondere da der Beschwerdeführer offenbar noch mit dem Beschwerdegegner und 

dessen Freundin zum Bahnhof gelaufen sei, ohne sich dabei über Schmerzen zu 

beklagen. Es fehle somit an objektivierbaren Beweismitteln oder sonst wie an 

schlüssigen Beweisindizien, welche die Aussagen des Beschwerdeführers zu-

sätzlich stützen könnten (Urk. 5 S. 3). 

1.4 Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerde im Wesentlichen vor, der 

Beschwerdegegner habe diverse Falschaussagen gemacht. Insbesondere treffe 

nicht zu, dass er den Beschwerdegegner gepackt habe; er habe den ganzen 

Abend niemanden angefasst. Er sei sich sicher, dass E._____ eine andere Versi-

on erzählen würde als der Beschwerdegegner. Er verfüge sodann über Whatsapp 

Nachrichten, welche seine Version des Geschehens bestätigen würden. Der Be-

schwerdegegner sei bereits aggressiv in die Bar gekommen, weil er, der Be-

schwerdeführer, E._____ nicht wie aufgefordert auf den Zug begleitet habe. Es 

treffe nicht zu, dass er seine Freunde habe daran hindern wollen, die Bar zu ver-

lassen, oder ihnen den Weg versperrt hätte. Zudem habe er sich direkt nach dem 

Vorfall über Schmerzen beklagt. Er sei danach alleine nach Hause gegangen, 

was der Barkeeper allenfalls bestätigen könne. Sodann wäre dies möglicherweise 

auch auf den Aufnahmen der Videokameras am Bahnhof D._____ oder der um-

liegenden Geschäfte ersichtlich. Aus Scham habe er dem Arzt zunächst einen fal-

schen Unfallhergang geschildert. Erst nach der Operation habe er sich dazu ent-

schlossen, der Unfallversicherung den wahren Grund für seine Verletzung zu 

schildern, da er nicht für einen Freund "Versicherungsbetrug" habe begehen wol-

len. Sodann gäbe es keinen Grund, weshalb er den Beschwerdegegner fälschli-

cherweise beschuldigen würde, da er daraus keinen Vorteil ziehen könne. Ein 

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gemeinsamer Freund, F._____, habe ihm erzählt, dass der Beschwerdegegner 

gegenüber der Polizei eine andere Geschichte erzählt habe als ihm gegenüber. 

Dieser Freund könne im Übrigen auch bestätigen, dass der Beschwerdegegner 

an diesem Abend bereits betrunken gewesen sei, bevor er nach D._____ ge-

kommen sei (Urk. 2).  

1.5 Die Staatsanwaltschaft führt in ihrer Vernehmlassung aus, die Ausführungen 

des Beschwerdeführers in seiner Beschwerdeschrift würden seinen eigenen Aus-

sagen anlässlich der polizeilichen Einvernahme widersprechen. Es sei weiter 

nicht verständlich, inwiefern der Barkeeper nützliche Angaben zum Geschehen 

machen könne, wenn selbst der Beschwerdeführer zugebe, dass dieser lediglich 

einen Knall gehört, aber nichts gesehen habe. Alle übrigen vom Beschwerdefüh-

rer genannten Personen hätten den fraglichen Stoss des Beschwerdegegners 

gemäss Polizeirapport ebenfalls nicht mitbekommen, weshalb auf deren Befra-

gung verzichtet worden sei. Es bestehe kein Anlass, E._____ zur Sache einzu-

vernehmen, da diese gegenüber der Kantonspolizei die Aussagen des Beschwer-

degegners bestätigt habe. Es sei festzuhalten, dass es an Beweisen zur Feststel-

lung des Kausalzusammenhangs zwischen Stoss und Sturz sowie zwischen Sturz 

und Verletzung mangle. Allenfalls treffe den Beschwerdeführer auch ein gewisses 

Selbstverschulden, indem er den Beschwerdegegner zuerst provoziert und ihm 

den Weg versperrt habe, was den Beschwerdegegner zu einer angemessenen 

Notwehrhandlung berechtigt habe (Urk. 11). 

2.1 Gemäss Art. 309 Abs. 1 StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Eröffnung 

einer Untersuchung, wenn sich aus den Informationen und Berichten der Polizei, 

aus der Strafanzeige oder aus ihren eigenen Feststellungen ein hinreichender 

Tatverdacht ergibt, wenn sie Zwangsmassnahmen anordnet sowie wenn sie von 

der Polizei über schwere Straftaten oder andere schwer wiegende Ereignisse in-

formiert wurde. Gelangt sie hingegen zum Schluss, dass die fraglichen Straftatbe-

stände oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind, Verfah-

renshindernisse bestehen oder gemäss Art. 8 StPO aus Opportunitätsgründen auf 

eine Strafverfolgung zu verzichten ist, verfügt sie die Nichtanhandnahme (Art. 310 

Abs. 1 StPO).  

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2.2 Die Staatsanwaltschaft hat vorliegend die Untersuchung nicht an Hand ge-

nommen, weil infolge der Aussage-gegen-Aussage-Konstellation keine rechtsge-

nügenden Beweise dafür vorlägen, dass das Schubsen des Beschwerdegegners 

adäquat-kausal für den Fall des Beschwerdeführers bzw. das Hinfallen adäquat-

kausal für die erlittene Verletzung seien. Sie ging demnach nicht davon aus, dass 

ein Straftatbestand oder die Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 310 

Abs. 1 StPO eindeutig nicht erfüllt seien. Bei dieser Konstellation hätte die 

Staatsanwaltschaft das Verfahren allenfalls nicht mit einer Nichtanhandnahme, 

sondern mit einer Einstellung abschliessen müssen (vgl. zur Diskussion OMLIN, 

Basler Kommentar StPO, 2. Aufl., Basel 2014, Art. 310 N 9a mit Verweis auf das 

Urteil des Bundesgerichts 1B_368/2012 vom 13. Mai 2012). Dieser formelle Man-

gel führt jedoch nicht zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung und einer 

Rückweisung. Eine Einstellung des Strafverfahrens wäre - wie zu zeigen ist - 

rechtmässig erfolgt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_962/2013 vom 1. Mai 2014 

E. 2). Eine Rückweisung würde sich somit als Leerlauf erweisen. 

2.3 Gemäss Art. 308 Abs. 1 StPO besteht der Zweck der Untersuchung darin, 

den Sachverhalt in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht so weit abzuklären, dass 

das Vorverfahren abgeschlossen werden kann. Bei der Verfolgung dieses Zwecks 

steht der Staatsanwaltschaft ein gewisser Ermessensspielraum zu. Insbesondere 

hat sie diejenigen Vorkehrungen zu treffen, die zur Klärung des Falles Wesentli-

ches beizutragen vermögen. Nach Beendigung des Untersuchungsverfahrens 

entscheidet die Staatsanwaltschaft, ob ein Strafbefehl zu erlassen, Anklage zu 

erheben oder das Verfahren einzustellen sei (Art. 318 StPO). Eine vollständige 

oder teilweise Einstellung erfolgt nach Art. 319 Abs. 1 StPO unter anderem, wenn 

sich ein Tatverdacht nicht in einem Mass erhärten lässt, das eine Anklage recht-

fertigt (lit. a). Eine Anklage ist in der Regel nur dann zu erheben, wenn genügend 

Anhaltspunkte vorliegen, welche es rechtfertigen, das Verfahren weiterzuführen, 

und die Staatsanwaltschaft die Tatbeteiligung sowie eine Strafe bzw. Massnahme 

im Zeitpunkt der Anklageerhebung für wahrscheinlich hält. Keine Anklage ist zu 

erheben, wenn mit Sicherheit oder grosser Wahrscheinlichkeit mit einem Frei-

spruch zu rechnen ist. Sinn und Zweck des Art. 319 StPO ist es, die beschuldigte 

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Person vor Anklagen zu schützen, die mit einiger Sicherheit zu Freisprüchen füh-

ren müssten. 

 Bei zweifelhafter Beweis- bzw. Rechtslage hat jedoch nicht die Untersu-

chungsbehörde über die Stichhaltigkeit des strafrechtlichen Vorwurfs zu entschei-

den, sondern das für die materielle Beurteilung zuständige Gericht. Der Grund-

satz "in dubio pro reo" nach Art. 10 Abs. 3 StPO spielt hier nicht. Vielmehr gilt 

nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung der Grundsatz "in dubio pro durio-

re" (BGE 138 IV 86 E. 4.1.1 = Pra 101 [2012] Nr. 114; BGE 137 IV 219 E. 7). Eine 

zu restriktive Rechtsanwendung würde allerdings dazu führen, dass selbst bei ge-

ringer Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung ein Anklagezwang bestünde. Der 

Grundsatz "in dubio pro duriore" verlangt lediglich, dass bei Zweifeln (über die 

Straflosigkeit bzw. betreffend Prozesshindernisse) eine gerichtliche Beurteilung 

erfolgt. Als praktischer Richtwert kann daher gelten, dass Anklage erhoben wer-

den muss, wenn eine Verurteilung wahrscheinlicher erscheint als ein Freispruch 

(BGE 138 IV 86 E. 4.1.1 = Pra 101 [2012] Nr. 114; BGE 137 IV 219 E. 7; Urteile 

des Bundesgerichts 1B_534/2012 vom 7. Juni 2013 E. 2.1, 1B_184/2012 vom 

27. August 2012 E. 3.3 und 1B_528/2011 vom 23. März 2012 E. 2.3 f.; vgl. zum 

Ganzen auch: LANDSHUT/BOSSHARD, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 

Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl., Zürich/Basel/

Genf 2014, Art. 308 N 1 ff. und Art. 319 N 15 ff.; SCHMID/JOSITSCH, Schweizeri-

sche Strafprozessordnung Praxiskommentar, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, 

Art. 319 N 5). Bei schweren Delikten drängt sich in der Regel eine Anklageerhe-

bung auf, wenn sich die Wahrscheinlichkeiten eines Freispruchs oder einer Verur-

teilung in etwa die Waage halten (BGE 138 IV 186 E. 4.1 und BGE 138 IV 86 

E. 4.1.2, je m. w. H.).  

 Besonders schwierig sind erfahrungsgemäss jene Fälle, in denen ausser 

den sich widersprechenden Aussagen der Geschädigten und der beschuldigten 

Person keine wesentlichen Beweismittel vorhanden sind. Steht Aussage gegen 

Aussage, ist in Zweifelsfällen ein besonders gewissenhaftes Wahrscheinlichkeits-

Kalkül über die Aussichten der Anklage anzustellen. Massgeblich ist, ob die Zwei-

fel von derartigem Gewicht sind, dass eine Verurteilung nach den praktischen Er-

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fahrungen nicht mehr für wahrscheinlich gehalten werden kann. Ein Einzelzeugnis 

kann dann als rechtsgenügender Beweis angesehen werden, wenn die Aussage 

in jeder Hinsicht als zuverlässig und unbefangen erscheint oder durch Indizien 

besonders gestützt wird. Belastet hingegen nach Ausschöpfung aller sachdienli-

chen Beweismöglichkeiten einzig die Anschuldigung des Geschädigten den Be-

schuldigten und erweist sich diese Anschuldigung als einziges Anklagefundament 

als zu wenig verlässlich oder tragfähig, hat eine Einstellung zu erfolgen (LANDS-

HUT/BOSSHARD, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber, a. a. O., Art. 319 N 17; Beschluss 

der hiesigen Kammer UE140209 vom 5. November 2014 E. III/1.2). Auch das 

Bundesgericht erachtet bei sich gegenüberstehenden gegensätzlichen Aussagen 

der Parteien dann eine Einstellung als zulässig, wenn es nicht möglich ist, die 

einzelnen Aussagen als glaubhafter oder weniger glaubhaft zu bewerten und kei-

ne weiteren Beweisergebnisse zu erwarten sind (Urteile des Bundesgerichts 

6B_918/2014 vom 2. April 2015 E. 2.1.2 und 6B_856/2013 vom 3. April 2014 

E. 2.2, je m. w. H.).  

3.1 Einer Körperverletzung macht sich strafbar, wer vorsätzlich einen Menschen 

in anderer (als schwerer) Weise an Körper oder Gesundheit schädigt (Art. 123 

Ziff. 1 StGB). Strafbar ist auch die fahrlässige Begehung einer Körperverletzung 

(Art. 125 StGB). 

3.2 Der Beschwerdeführer erlitt gemäss Operationsbericht vom 8. November 

2017 einen Schlüsselbeinbruch (Urk. 12/10/2). Damit liegt zweifellos eine Schädi-

gung des Körpers im Sinne von Art. 123 bzw. 125 StGB vor.  

 Gemäss den übereinstimmenden Aussagen des Beschwerdeführers und 

des Beschwerdegegners ist sodann unbestritten, dass der Beschwerdegegner 

den Beschwerdeführer geschubst hatte und dieser hernach zu Boden fiel (vgl. 

Urk. 12/4 Antwort auf Frage 11, Urk. 12/6 Antwort auf Frage 16). Wie die Staats-

anwaltschaft indes zutreffend ausführte, geht der Beschwerdeführer davon aus, 

das (unangemessene) Schubsen des Beschwerdegegners sei kausal für seinen 

Sturz und dieser wiederum kausal für seine Verletzung gewesen. Demgegenüber 

führte der Beschwerdegegner aus, der Beschwerdeführer sei nicht wegen seinem 

(adäquaten) Wegstossen, sondern vielmehr aufgrund seiner Trunkenheit hingefal-

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len. Sodann habe er nicht bemerkt, dass sich der Beschwerdeführer durch diesen 

Sturz verletzt hätte.  

3.3 Gemäss dem Polizeirapport vom 6. Januar 2018 hätten sich zum Zeitpunkt 

des Vorfalls zwar einige weitere Personen in der Bar befunden, nicht jedoch im 

Gang vor der Toilette, wo sich der Vorfall ereignet habe. Daher würden diese Per-

sonen keine sachdienlichen Aussagen dazu machen können (Urk. 12/1 S. 4). 

Auch der Beschwerdeführer bringt nicht vor, dass noch weitere Personen den 

Vorfall direkt mitbekommen hätten. Insbesondere führte er selber aus, der Bar-

keeper sei erst dazugekommen, nachdem er gestossen worden und hingefallen 

sei (vgl. Urk. 4/8). Somit gibt es keine unbeteiligten Zeugen, welche die Behaup-

tung des Beschwerdeführers stützen könnten, dass der Beschwerdegegner ihn 

unvermittelt und mit grosser Kraft gestossen und er durch den Sturz das Schlüs-

selbein gebrochen habe. Inwiefern eine Aufnahme von allenfalls vorhandenen Vi-

deokameras am Bahnhof D._____ Aufschlüsse zum eigentlichen Vorfall geben 

könnte, ist nicht ersichtlich. Zudem wäre die Auswertung von Videomaterial nicht 

verhältnismässig, sofern solches überhaupt noch vorhanden wäre. 

 Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers bestätigte E._____ laut Poli-

zeirapport die Ausführungen des Beschwerdegegners, wonach sich der Be-

schwerdeführer ihnen in den Weg gestellt habe und sich der Beschwerdegegner 

lediglich habe wehren wollen und ihn dabei weggestossen habe (Urk. 12/1 S. 3). 

Es ist davon auszugehen, dass sie diese Aussagen bestätigen würde. Zudem 

geht auch aus dem vom Beschwerdeführer eingereichten Whatsapp-Verkehr zwi-

schen ihm und E._____ das Gleiche hervor. Namentlich führte diese darin aus, 

dass der Beschwerdeführer sehr aggressiv gewesen sei und sie Angst vor ihm 

gehabt habe. Er habe sie und den Beschwerdegegner nicht durch die Türe gehen 

lassen und sie angeschrien. Der Beschwerdegegner habe ihn lediglich geschubst, 

weil er den Weg versperrt habe. Sodann sei sie der Meinung, er sei lediglich um-

gefallen, weil er so betrunken gewesen sei und sich nicht mehr habe auffangen 

können (Urk. 12/8 S. 1 ff.). Die vom Beschwerdeführer selbst verfasste 

Whatsapp-Nachricht an den Beschwerdegegner vermag ebenfalls nichts Gegen-

teiliges zu beweisen, da es sich hierbei lediglich um die eigene Auffassung des 

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Beschwerdeführers selbst handelt (Urk. 4/1). Gegenüber der Freundin des Be-

schwerdeführers führte der Beschwerdegegner ebenfalls aus, dass der Be-

schwerdeführer aggressiv gewesen sei (Urk. 4/2). Der Freund des Beschwerde-

führers, F._____, war sodann am Vorfall nicht beteiligt und auch nicht in der Bar 

anwesend, weshalb von vornherein nicht ersichtlich ist, inwiefern dieser sachdien-

liche Angaben zum Vorfall machen könnte.  

 Den Aussagen des Beschwerdegegners stehen somit lediglich die Anschul-

digungen des Beschwerdeführers gegenüber, welche für sich allein nicht ausrei-

chen, um den von ihm behaupteten Sachverhalt rechtsgenügend zu erstellen. 

Das vom Beschwerdegegner zugegebene adäquate Wegstossen, damit er den 

Beschwerdeführer passieren könne, erfüllt den Tatbestand einer einfachen (fahr-

lässigen) Körperverletzung jedenfalls nicht. 

3.4 Hinzu kommt, dass nicht nachgewiesen werden kann, ob sich der Be-

schwerdeführer seine Verletzung überhaupt durch den Sturz in der Bar zugezo-

gen hat. Der Beschwerdeführer gab anlässlich seiner Vorstellung im Notfall an, er 

habe sich die Verletzung durch einen Treppensturz zugezogen (vgl. Urk. 12/10/2). 

Seine später erfolgten Erklärungen, er habe sich damals geschämt den wahren 

Grund seiner Verletzung anzugeben und es schliesslich gemacht, um einen Ver-

sicherungsbetrug zu vermeiden (vgl. Urk. 2 S. 2, Urk. 4/3, Urk. 12/6 Antwort auf 

Frage 31), erscheinen wenig nachvollziehbar. Weder der Beschwerdegegner 

noch E._____ bemerkten angeblich, dass der Beschwerdeführer nach dem Sturz 

Schmerzen gehabt hätte. Sodann hätten sie sich von diesem am Bahnhof 

D._____ verabschiedet und es ist nicht bekannt, was der Beschwerdeführer her-

nach machte. Es ist somit nicht auszuschliessen, dass die Verletzung tatsächlich 

von einem später erfolgten Treppensturz stammt. Dem ist anzufügen, dass die 

Fotografie der blauen Flecken am Knie, welche der Beschwerdeführer von die-

sem Vorfall erlitten haben will, erst am 12. November 2017, und damit eine Wo-

che nach dem Vorfall in der Bar, erstellt wurde (vgl. Urk. 12/8 S. 5 f.). Diese Do-

kumentation vermag somit nicht zu beweisen, dass diese Verletzungen ebenfalls 

durch den Sturz in der Bar verursacht wurden, zumal schwer vorstellbar ist, wie 

- 12 - 

blaue Flecken vorne am Knie durch einen Sturz auf die linke Seite entstehen 

könnten. 

3.5 Insgesamt ist somit nicht davon auszugehen, dass weitere Ermittlungen 

durch die Staatsanwaltschaft andere Hinweise zu Tage fördern könnten, die Auf-

schluss darüber geben, mit welcher Intensität der Beschwerdeführer gestossen 

wurde und ob dieser Stoss kausal für das Hinfallen und somit die Verletzung des 

Beschwerdeführers sowie die Beschädigung seiner Brille war. Es sind somit, wie 

die Staatsanwaltschaft zutreffend ausführte, keine objektiven Beweismittel ersicht-

lich, welche die Kausalitäten zwischen dem Stossen und dem Sturz sowie insbe-

sondere zwischen dem Sturz in der Bar und dem Schlüsselbeinbruch bzw. der 

Sachbeschädigung in anklagegenügender Weise beweisen könnten. 

4. Zusammenfassend ist in vorliegender Aussage-gegen-Aussage-

Konstellation mangels unabhängiger Tatzeugen nicht mit einem verurteilenden 

Erkenntnis zu rechnen. Die Staatsanwaltschaft hat somit den Grundsatz "in dubio 

pro duriore" nicht verletzt, indem sie keine Untersuchung an Hand genommen hat. 

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 

III. 

 Der unterliegende Beschwerdeführer hat ausgangsgemäss die Kosten des 

Beschwerdeverfahrens zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Gerichtsgebühr ist 

in Anwendung von § 2 und § 17 GebV OG auf Fr. 1'200.– festzusetzen und aus 

der geleisteten Kaution zu beziehen; im übersteigenden Betrag ist die Kaution 

dem Beschwerdeführer, unter Vorbehalt allfälliger Verrechnungsansprüche des 

Staates, zurückzuerstatten.  

 Entschädigungen sind keine zuzusprechen, da sich der Beschwerdegegner 

am vorliegenden Verfahren nicht beteiligt hat. 

- 13 - 

Es wird beschlossen: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt, dem Beschwerdeführer 

auferlegt und aus der von ihm geleisteten Prozesskaution bezogen. 

Der nicht beanspruchte Teil der Kaution wird dem Beschwerdeführer nach 

Rechtskraft dieses Beschlusses zurückerstattet, unter Vorbehalt allfälliger 

Verrechnungsansprüche des Staates. 

3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Prozessentschädigungen zu-

gesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− den Beschwerdeführer (per Gerichtsurkunde) 
− den Beschwerdegegner (per Gerichtsurkunde) 
− die Staatsanwaltschaft See/Oberland, ad B-5/2018/10000986 (gegen 

Empfangsbestätigung) 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an: 

− die Staatsanwaltschaft See/Oberland, ad B-5/2018/10000986, unter 
Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 12; gegen Empfangsbe-
stätigung)  

− die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch). 

5. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den.  

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der 

in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich 

einzureichen.  

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Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Zürich, 20. Juni 2018 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Th. Meyer 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw S. Breitenstein 
 

	Beschluss vom 20. Juni 2018
	
	Erwägungen:
	I.
	II.
	2.2 Die Staatsanwaltschaft hat vorliegend die Untersuchung nicht an Hand genommen, weil infolge der Aussage-gegen-Aussage-Konstellation keine rechtsgenügenden Beweise dafür vorlägen, dass das Schubsen des Beschwerdegegners adäquat-kausal für den Fall ...
	3.1 Einer Körperverletzung macht sich strafbar, wer vorsätzlich einen Menschen in anderer (als schwerer) Weise an Körper oder Gesundheit schädigt (Art. 123 Ziff. 1 StGB). Strafbar ist auch die fahrlässige Begehung einer Körperverletzung (Art. 125 StGB).
	3.2 Der Beschwerdeführer erlitt gemäss Operationsbericht vom 8. November 2017 einen Schlüsselbeinbruch (Urk. 12/​10/​2). Damit liegt zweifellos eine Schädigung des Körpers im Sinne von Art. 123 bzw. 125 StGB vor.
	Gemäss den übereinstimmenden Aussagen des Beschwerdeführers und des Beschwerdegegners ist sodann unbestritten, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer geschubst hatte und dieser hernach zu Boden fiel (vgl. Urk. 12/​4 Antwort auf Frage 11, Urk....
	3.3 Gemäss dem Polizeirapport vom 6. Januar 2018 hätten sich zum Zeitpunkt des Vorfalls zwar einige weitere Personen in der Bar befunden, nicht jedoch im Gang vor der Toilette, wo sich der Vorfall ereignet habe. Daher würden diese Personen keine sac...
	Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers bestätigte E._____ laut Polizeirapport die Ausführungen des Beschwerdegegners, wonach sich der Beschwerdeführer ihnen in den Weg gestellt habe und sich der Beschwerdegegner lediglich habe wehren wollen und i...
	Den Aussagen des Beschwerdegegners stehen somit lediglich die Anschuldigungen des Beschwerdeführers gegenüber, welche für sich allein nicht ausreichen, um den von ihm behaupteten Sachverhalt rechtsgenügend zu erstellen. Das vom Beschwerdegegner zugeg...
	3.4 Hinzu kommt, dass nicht nachgewiesen werden kann, ob sich der Beschwerdeführer seine Verletzung überhaupt durch den Sturz in der Bar zugezogen hat. Der Beschwerdeführer gab anlässlich seiner Vorstellung im Notfall an, er habe sich die Verletzung d...
	3.5 Insgesamt ist somit nicht davon auszugehen, dass weitere Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft andere Hinweise zu Tage fördern könnten, die Aufschluss darüber geben, mit welcher Intensität der Beschwerdeführer gestossen wurde und ob dieser Sto...
	III.

	Es wird beschlossen:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt, dem Beschwerdeführer auferlegt und aus der von ihm geleisteten Prozesskaution bezogen. Der nicht beanspruchte Teil der Kaution wird dem Beschwerdeführer nach Rechtskraft dieses Beschlusses zurück...
	3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an:
	 den Beschwerdeführer (per Gerichtsurkunde)
	 den Beschwerdegegner (per Gerichtsurkunde)
	 die Staatsanwaltschaft See/​Oberland, ad B-5/​2018/​10000986 (gegen Empfangsbestätigung)

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft See/​Oberland, ad B-5/​2018/​10000986, unter Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 12; gegen Empfangsbestätigung)
	 die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch).

	5. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.  Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgeset...
	Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.