# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 25fee740-7bc6-5b4d-8a8f-b4ed2d1ed00b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-12-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.12.2010 D-7343/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7343-2010_2010-12-10.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7343/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 0 .  D e z e m b e r  2 0 1 0

Richter Thomas Wespi (Vorsitz), 
Richter Walter Stöckli, Richter Gérard Scherrer, 
Gerichtsschreiberin Regula Frey.

A._______, geboren B._______, Sri Lanka,
vertreten durch lic. iur. Philipp Schenker, Freiplatzaktion 
Basel, C._______,
Gesuchsteller,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern.

Revision; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 
25. März 2010 / D-1206/2010 und vom 17. Juni 2010 / 
D- 3136/2010.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7343/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  das  BFM mit  Verfügung  vom 28. Januar  2010  das  Asylgesuch 
des Gesuchstellers vom 10. Februar 2009 ablehnte und das Bundes-
verwaltungsgericht die dagegen erhobene Beschwerde vom 26. Febru-
ar 2010 mit Urteil vom 25. März 2010 abwies (vgl. D-1206/2010),

dass der Gesuchsteller mit – zuständigkeitshalber an das Bundesver-
waltungsgericht überwiesener – Eingabe vom 26. April 2010 unter Be-
rufung auf  eine "neue Beweisunterlage"  um Einleitung eines "neuen 
Verfahrens" ersuchte,

dass das Bundesverwaltungsgericht  die Eingabe vom 26. April  2010 
als Gesuch um Revision seines Urteils  vom 25. März 2010 entgegen-
nahm und dieses Gesuch mit Urteil vom 17. Juni 2010 abwies (vgl. D-
3136/2010),

dass der Gesuchsteller am 3. August 2010 mit einer als "Wiedererwä-
gungsgesuch" bezeichneten Eingabe erneut an das BFM gelangte, 

dass  das BFM die  Eingabe  zuständigkeitshalber  an das Bundesver-
waltungsgericht zur Behandlung als Revisionsgesuch weiterleitete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  diese  Eingabe  als  Revisionsge-
such entgegennahm,

dass der Gesuchsteller mit Eingabe vom 13. August 2010 erklärte, auf-
grund  der  vom Bundesverwaltungsgericht  in  der  Zwischenverfügung 
vom 10. August 2010 mitgeteilten voraussichtlichen Aussichtslosigkeit 
seines Gesuchs sowie der Aufforderung zur Leistung eines Kostenvor-
schusses ziehe er seine Eingabe vom 3. August 2010 zurück,

dass das Bundesverwaltungsgericht  das  Revisionsverfahren mit  Ent-
scheid vom 16. August  2010 als durch Rückzug gegenstandslos ge-
worden abschrieb (vgl. D-5580/2010),

dass der Gesuchsteller am 7. Oktober 2010 (Poststempel) mit einer als  
"Wiedererwägungsgesuch" bezeichneten Eingabe zum dritten Mal an 
das BFM gelangte,

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dass das BFM sich in der Sache als unzuständig erklärte und die Ein-
gabe vom 7. Oktober 2010 zur weiteren Behandlung an das Bundes-
verwaltungsgericht überwies,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
25. Oktober 2010 feststellte, die Eingabe vom 7. Oktober 2010 werde 
als  Revisionsgesuch  entgegengenommen,  die  Gesuche um vorsorg-
liche Aussetzung des Vollzugs der Wegweisung sowie um Gewährung 
der unentgeltlichen Rechtspflege abwies und den Gesuchtsteller auf-
forderte, bis am 9. November 2010 einen Kostenvorschuss in der Höhe 
von Fr. 1'200.- zu leisten,

dass  der  Gesuchsteller  mit  Eingabe  vom 26.  Oktober  2010  sinnge-
mäss um wiedererwägungsweise Aufhebung von Ziffer 2 des Disposi-
tivs  der  Zwischenverfügung  vom 25.  Oktober  2010  (Abweisung  des 
Gesuchs um vorsorgliche Aussetzung des Wegweisungsvollzugs)  er-
suchte,

dass der  Instruktionsrichter  des  Bundesverwaltungsgerichts  mit  Zwi-
schenverfügung vom 2. November 2010 das Gesuch um wiedererwä-
gungsweise Aufhebung von Ziffer 2 des Dispositivs der Zwischenver-
fügung vom 25. Oktober 2010 abwies,

dass der Kostenvorschuss am 5. November 2010 bezahlt wurde,

dass  der  Gesuchsteller  mit  Eingabe  vom 8.  November  2010  seiner 
Enttäuschung über die Abweisung seines Gesuches vom 26. Oktober 
2010  Ausdruck  gab,  Bestätigungen  der  behandelnden  Ärzte  in  Aus-
sicht  stellte  und  wiederholte,  sein  {.......}  seien  zum  Zeitpunkt  der 
Einreichung der Eingabe vom 7. Oktober 2010 aktenkundig gewesen,

dass der Gesuchsteller am 24. November 2010 (Poststempel) ein ärzt-
liches  Zeugnis  von  Dr.  med.  D._______  vom  18.  November  2010 
einreichte, wonach er am 27. Oktober und 4. November 2010 zu Kon-
sultationen wegen {.......} in der Sprechstunde gewesen sei,

dass der Gesuchsteller aufgrund der Behandlung mit E._______ inner-
halb einer Woche bezüglich der F._______ beschwerdefrei geworden 
sei,

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dass der Gesuchsteller am 25. November 2010 einen Austrittsbericht 
der  G._______  vom  22.  November  2010  einreichte,  worin  die 
Diagnose einer {.......} gestellt wurde,

dass der Gesuchsteller laut diesem Bericht am 15. September 2010 ei-
nen  {.......}  als  Folge  der  wiederholten  Abweisung  seiner  Gesuche 
unternommen  habe,  weshalb  er  zuerst  in  H._______  hospitalisiert 
worden sei  und sich  vom 16. September  bis  5. Oktober 2010 in der 
G._______ aufgehalten habe,

dass beim Austritt des Gesuchstellers aus der Klinik keine {.......} habe 
festgestellt werden können,

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  gemäss  Art.  105  des  Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf dem Gebiet des 
Asyls endgültig (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]) über Beschwerden gegen Ver-
fügungen des BFM entscheidet,

dass das Bundesverwaltungsgericht  ausserdem für  die Revision von 
Entscheiden zuständig ist, die es in seiner Funktion als Beschwerde-
instanz gefällt hat (vgl. BVGE 2007/21 E. 2.1 S. 242, mit Hinweisen),

dass  gemäss  Art.  45  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) für die Revision von Urteilen des Bundesver-
waltungsgerichts die Art. 121-128 BGG sinngemäss gelten,

dass gemäss Art. 47 VGG auf Inhalt, Form und Ergänzung des Revisi-
onsgesuches Art. 67 Abs. 3  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) Anwendung 
findet,

dass  die  Abteilungen des Bundesverwaltungsgericht  in  der  Regel  in 
der Besetzung mit  drei  Richtern  oder Richterinnen entscheiden (vgl.  
Art. 21 Abs. 1 VGG),

dass vorliegend – mit Blick auf die Eintretensfrage – der Gesuchsteller  
durch die angefochtenen Urteile besonders berührt ist und ein schutz-

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würdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise  Änderung 
hat,  womit  die  Legitimation  gegeben  ist  (vgl. analog  Art. 48  Abs.  1 
VwVG;  URSINA BEERLI-BONORAND,  Die  ausserordentlichen  Rechtsmittel 
des Bundes und der Kantone, Zürich 1985, S. 65 ff.),

dass der Gesuchsteller mit seiner Eingabe vom 7. Oktober 2010 unter 
Verweis  auf  verschiedene  Beweismittel  versucht,  die  Sachverhalts-
feststellung in den Urteilen vom 25. März 2010 (D-1206/2010) sowie 
vom 17. Juni 2010 (D-3136/2010) als falsch beziehungsweise unvoll -
ständig erscheinen zu lassen, und eine wesentliche Veränderung des 
rechtserheblichen Sachverhalts  seit  Ergehen der ursprünglichen Ver-
fügung geltend macht,

dass zwar an die Begründung ausserordentlicher Rechtsmittel strenge 
Anforderungen zu stellen sind (vgl. BEERLI-BONORAND, a.a.O., S. 145 ff.), 
zu Gunsten des Gesuchstellers, der keinen konkreten Revisionsgrund 
nennt, indessen davon auszugehen ist,  er mache mit dem Einreichen 
von Beweismitteln den Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG 
geltend,

dass deshalb die Eingabe – entgegen ihrer Bezeichnung als "Wieder-
erwägungsgesuch" – als drittes Gesuch um Revision des Beschwerde-
urteils vom 25. März 2010 (D-1206/2010) beziehungsweise als Gesuch 
um Revision des Urteils vom 17. Juni 2010 (D-3136/2010) entgegen-
genommen wird,

dass mangels konkreter Angaben ebenfalls zu Gunsten des Gesuch-
stellers  dieser  Revisionsgrund  als  innert  der  in  Art.  124  BGG  ge-
nannten Fristen geltend gemacht betrachtet wird,

dass zudem Anträge für den Fall der Gutheissung des Revisionsgesu-
ches gestellt werden,

dass somit  auf  das  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Revisionsge-
such einzutreten ist,

dass mit dem ausserordentlichen Rechtsmittel der Revision die Unab-
änderlichkeit  und Massgeblichkeit  eines  rechtskräftigen Beschwerde-
entscheides  angefochten  wird,  damit  in  der  Sache  neu  entschieden 
werden kann (vgl. PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, Allgemeines Verwal-
tungsrecht, 2. Aufl., Bern 2005, S. 269),

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dass das Bundesverwaltungsgericht auf Gesuch hin seine Urteile aus 
den in Art. 121-123 BGG genannten Gründen in Revision zieht (Art. 45 
VGG),

dass gemäss Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG die Revision verlangt werden 
kann, wenn die ersuchende Partei  nachträglich erhebliche Tatsachen 
erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren 
Verfahren  nicht  beibringen  konnte,  unter  Ausschluss  der  Tatsachen 
und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  in  seinem  Urteil  vom  25.  März 
2010 endgültig über die Fragen der Flüchtlingseigenschaft, des Asyls 
und der Wegweisung sowie deren Vollzugs befunden hat, 

dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe vom 7. Oktober 2010 zum 
wiederholten Mal Beweismittel aufführt, welche bereits im ordentlichen 
Beschwerdeverfahren  eingereicht  und  gewürdigt  wurden  (Eingaben 
vom 17. März 2010 und vom 26. Februar 2010), weshalb diese Doku-
mente klarerweise keine neuen, erheblichen Beweismittel im revisions-
rechtlichen Sinne darstellen,

dass diesbezüglich festzuhalten ist,  dass  ein  Nichteinverstandensein 
mit  den Erwägungen im rechtskräftig abgeschlossenen Asylverfahren 
keinen Revisionsgrund bildet, weshalb ein Revisionsgesuch auch nicht 
dazu dient,  Verwaltungsentscheide immer wieder in Frage zu stellen, 
weil  die  eigene  Beurteilung  eines  Sachverhaltes  anders  ausgefallen 
ist, als diejenige der damit befassten Behörde,

dass ebenso wenig die am 3. August  2010 eingereichten und in der 
Rechtsmitteleingabe vom 7. Oktober 2010 ebenfalls wiederholt aufge-
führten Beweismittel  (Dokumente  betreffend  den  Vorfall  vom 27. Mai 
2008,  insbesondere  Internetauszug  des  I._______)  als  neu  und 
erheblich  zu  werten  sind  und  diesbezüglich  auf  die  unverändert 
gültigen Erwägungen in der Zwischenverfügung vom 10. August 2010 
zu  verweisen  ist,  worin  diese  Beweismittel  als  verspätet  eingereicht 
qualifiziert wurden,

dass es im Übrigen der Gesuchsteller  auch in seinem aktuellen Ge-
such unterlässt darzulegen, warum es ihm nicht hätte möglich sein sol-
len,  die  vorgenannten  Beweismittel  während  des  ordentlichen  Ver-
fahrens einzureichen, 

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dass  der  Gesuchsteller  ferner  erneut  ein  als  "Kurzbericht/Überwei-
sungsbericht"  bezeichnetes  Dokument  der  J._______  zu  den  Akten 
reichte, in welcher der Verdacht einer K._______ erhoben wird,

dass das vorgenannte Beweismittel bereits mit Eingabe vom 3. August 
2010 eingereicht wurde,

dass auf die diesbezüglichen und unverändert gültigen Erwägungen in 
der Zwischenverfügung vom 10. August 2010 zu verweisen ist, worin 
festgehalten  wurde,  dass  weder  im  ordentlichen  Verfahren  noch  im 
ersten Revisionsverfahren durch den Vorfall vom 27. Mai 2008 verur-
sachte  psychische  Beschwerden  artikuliert  worden  seien,  obschon 
sich der  Gesuchsteller  bereits damals mit  der konkreten Perspektive 
einer Rückkehr nach Sri Lanka konfrontiert gesehen habe,

dass deshalb auch mit Bezug auf den Verdacht einer K._______ und 
das  Auftreten  der  entsprechenden Symptome beim Gesuchsteller  in 
revisionsrechtlicher Hinsicht eine verspätete Geltendmachung vorliegt,

dass an dieser Einschätzung auch der pauschale und unbelegt geblie-
bene Einwand in der Rechtsmitteleingabe vom 7. Oktober 2010, wo-
nach das Vorliegen einer K._______ auch von seinem Sozialberater 
bestätigt werde, nichts zu ändern vermag, zumal nicht erstellt ist, auf -
grund welchen Sachverhalts diese Diagnose gestellt wurde,

dass somit vorliegend der Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 Bst. a 
BGG nicht erfüllt ist,

dass sodann als wesentliche Veränderung des Sachverhalts angeführt 
wird, der Gesuchsteller habe am 15. September 2010 einen {.......} und 
sei in der Folge hospitalisiert worden,

dass dieser Umstand, der grundsätzlich im Rahmen eines Wiederer-
wägungsverfahrens zu prüfen wäre und vorliegend lediglich im Sinne 
einer Vorprüfung im Hinblick auf eine allfällige Überweisung untersucht 
wird, erst mit der Einreichung eines diesbezüglichen Austrittsberichts 
der G._______ vom 22. November 2010 rechtsgenüglich belegt wird,

dass laut diesem Bericht beim Gesuchsteller bei dessen Austritt keine 
{.......} habe festgestellt werden können,

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dass der  der  Anamnese  zugrunde  gelegte  Sachverhalt,  wonach der 
Gesuchsteller  der Kollaboration mit  tamilischen Rebellen beschuldigt 
worden sei und deswegen hätte erschossen werden sollen, wobei sich 
sein  Freund vor  ihn  geworfen und  erschossen  worden sei,  nicht  mit 
seinen  Darlegungen  im  ordentlichen  Asylverfahren  (vgl.  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts D-1206/2010 vom 25. März 2010 S. 8 un-
ten) und auch nicht mit der von ihm eingereichten Niederschrift seiner  
Zeugenaussage vom 28. Mai 2008 übereinstimmt, 

dass deshalb aufgrund der unglaubhaften Aussagen nicht geschlossen 
werden kann, die Umstände der geltend gemachte Erschiessung sei-
nes Freundes seien die Ursache für die diagnostizierten psychischen 
Leiden,

dass  vor  dem  Hintergrund  der  möglichen  Behandelbarkeit  des  dia-
gnostizierten Krankheitsbildes des Gesuchstellers im Heimatland, ins-
besondere  auch  der  massgeblichen  Rechtsprechung  des  Europäi-
schen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), keine Verpflichtung 
besteht, von einer zu vollziehenden Weg- oder Ausweisung Abstand zu 
nehmen, wenn die betroffene Person mit Suizid droht, dies aber vor-
aussetzt,  dass  der  ausschaffende  Staat  geeignete  Massnahmen er-
greift,  um die  Umsetzung der  Suiziddrohung  im Zusammenhang mit 
der Ausschaffung zu verhindern (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen 
der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2005  Nr. 23 
E. 5.1 S. 212 mit dem Hinweis auf den Unzulässigkeitsentscheid des 
EGMR  vom  7. Oktober  2004  i.S.  Dragan  et  al.  gegen  Deutschland 
[Nr. 33743/03]), 

dass es dem Gesuchsteller sodann zuzumuten ist, sich in Zusammen-
arbeit  mit  seinen Ärzten im Rahmen von therapeutischen Sitzungen 
sowie gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von entsprechenden Medi-
kamenten adäquat auf eine Rückkehr nach Sri Lanka vorzubereiten,

dass  sich  der  Gesuchsteller,  wie  im  Beschwerdeurteil  D-1206/2010 
vom 25. März 2010 festgehalten wurde,  seit  dem Jahre 2000 bis  zu 
seiner Ausreise im Februar 2009 (zumindest teilweise zusammen mit 
seinen Familienangehörigen) in L._______ aufhielt und arbeitete und 
demzufolge  von  einem  dort  bestehenden  sozialen  Beziehungsnetz 
auszugehen ist,

dass keine konkreten Anhaltspunkte aufgezeigt werden, inwiefern die-
ses Beziehungsnetz nicht in der Lage sein sollte, dem Gesuchsteller 

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Unterstützung zu gewähren, und dieser dadurch allenfalls konkret ge-
fährdet wäre,

dass die mit ärztlichem Zeugnis vom 18. November 2010 diagnostizier-
ten  M._______  keinen  Umstand  darstellen,  dem vorliegend  wesent-
liche  Bedeutung  zukommt,  da  der  Gesuchsteller  diesbezüglich  be-
schwerdefrei ist,

dass  in  Anbetracht  dieser  Erwägungen auch keine Beweismassnah-
men (z.B. Befragung der behandelnden Ärzte als Zeugen, Erkundigun-
gen bei Betreuungspersonen bzw. in der Schweiz anwesenden Famili-
enangehörigen des Gesuchstellers) anzuordnen sind, da dies nicht zu 
einer anderen Beurteilung zu führen vermöchte,

dass aufgrund dieser  Ausführungen darauf  zu verzichten ist,  die als 
wesentliche  Veränderung  des  Sachverhalts  geltend  gemachten  Um-
stände dem BFM zur Prüfung im Rahmen eines Wiedererwägungsver-
fahrens zu überweisen,

dass bei  diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 1'200.- 
(Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1-3 des Reglements vom 21. Feb-
ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver-
waltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2])  den  Gesuchstellern  aufzu-
erlegen (Art.  37  VGG i.V.m. Art. 63  Abs. 1  und 5  VwVG und Art. 68 
Abs. 2 VwVG) und mit dem am 5. November 2010 in gleicher Höhe be-
zahlten Kostenvorschuss zu verrechnen sind.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Revisionsgesuch wird abgewiesen.

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.-  werden dem Gesuchsteller  auf-
erlegt und mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss ver-
rechnet.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Gesuchstellers (Einschreiben)
- das BFM, mit den Akten Ref.-Nr. N _______ (in Kopie)
- das O._______ (in Kopie)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Wespi Regula Frey

Versand: 

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