# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d396d124-16b9-5bcd-9ff0-9f184be2faa6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-08-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.08.2021 B-2673/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-2673-2021_2021-08-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-2673/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 0 .  A u g u s t  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), 

Richter Jean-Luc Baechler,  

Richter Christian Winiger;  

Gerichtsschreiber Pascal Sennhauser. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Zivildienst ZIVI,  

Regionalzentrum Aarau,  

Bahnhofstrasse 29, Postfach, 5000 Aarau,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Dienstverschiebung  

(Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. Mai 2021). 

 

 

 

B-2673/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer, geboren am (Datum), mit Verfügung vom 

19. Juli 2017 zum Zivildienst zugelassen und mit Verfügung vom 15. De-

zember 2017 zur Leistung von 137 Diensttagen verpflichtet wurde, wovon 

er bisher 92 Diensttage geleistet und infolge der Diensttagereduktion im 

Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA) noch 22 Diensttage zu 

leisten hat; 

dass das Regionalzentrum Aarau (Regionalzentrum) der Vorinstanz ihn 

erstmals mit Schreiben vom 2. Oktober 2020 aufforderte, eine Einsatzver-

einbarung für seinen Einsatz für 2021 von 22 Diensttagen einzureichen; 

dass der Beschwerdeführer am 9. April 2021 per E-Mail ein Gesuch um 

Dienstverschiebung einreichte, worin er um Verschiebung seines im Jahr 

2021 zu leistenden Einsatzes ersuchte; 

dass der Beschwerdeführer sein Gesuch damit begründete, es stünden in 

seinem Ausbildungsgang (…) an der Höheren Fachschule X._______ vom 

1. Juli 2021 bis zum 18. Juli 2021 die Vordiplomprüfungen, vom 5. August 

2021 bis zum 25. Oktober 2021 das Verfassen der Diplomarbeit sowie im 

Zeitraum vom 29. November 2021 bis zum 3. Dezember 2021 deren Prä-

sentation an, weshalb ein Zivildiensteinsatz erst im Folgejahr möglich sei 

(Vorinstanz, act. 7); 

dass das Regionalzentrum den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 

12. April 2021 aufforderte, bis am 19. April 2021 folgende Dokumente 

nachzureichen respektive Fragen zu beantworten: 

– "Was haben Sie bis heute unternommen, um Ihrer Einsatzpflicht in 
diesem Jahr nachkommen zu können? 

– Gemäss Gesuchsunterlagen finden am Samstag, 10.07.2021 die 
letzten Abschlussprüfungen statt und am Montag, 16.08.2021 wer-
den die Unterlagen zur Erarbeitung der Diplomarbeit an die Studie-
renden abgegeben. Weshalb ist ein Zivildiensteinsatz während die-
sen fünf Wochen (12.07.2021 bis 13.08.2021) nicht möglich? 

– Gemäss Gesuchsunterlagen findet in der Woche vom 29.11.2021 
bis 03.12.2021 die Präsentation der Diplomarbeit statt. Weshalb ist 
ein Zivildiensteinsatz ab 06.12.2021 nicht möglich?" (Vorinstanz, 
act. 8) 

dass sie ihn gleichzeitig darauf hinwies, sein Gesuch im Falle einer nicht 

fristgerechten Einreichung/Beantwortung abzulehnen; 

B-2673/2021 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer in seinem E-Mail vom 19. April 2021 an die 

Vorinstanz vorbrachte, die neben seiner Berufstätigkeit verfügbare Zeit 

zwischen den Abschlussprüfungen und der Diplomarbeit sowie jene nach 

der Abgabe der Diplomarbeit bis zu deren Präsentation brauche er jeweils, 

um sich vorzubereiten (Tabellen erstellen, Programme vorbereiten, Plan-

dokumente grafisch aufarbeiten etc.); 

dass er weiter ausführt, dieses Jahr sei mit wichtigen Terminen für ihn ver-

bunden (er mache keine Ferien, baue Überzeit ab und nehme unbezahlte 

Ferien für die Diplomarbeit; Vorinstanz, act. 9); 

dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer mit E-Mail vom 21. April 2021 

um eine Stellungnahme zur obenerwähnten Dritten Frage ("Gemäss Ge-

suchsunterlagen findet in der Woche vom 29.11.2021 bis 03.12.2021 die 

Präsentation der Diplomarbeit statt. Weshalb ist ein Zivildiensteinsatz ab 

06.12.2021 nicht möglich?") nachsuchte (Vorinstanz, act. 10); 

dass dieser am 26. April 2021 wie folgt antwortete: 

"Ab 06.12.2021 sollte ich die Projekte im Geschäft wieder übernehmen 
und den Jahresabschluss vorbereiten. Es hat sich aber Ende letzte Wo-
che etwas geändert. Ich werde evtl. gekündigt und kann [ab diesem 
Datum meinen Einsatz leisten]. Ich wäre dennoch froh (auch in Bezug 
auf den neuen Arbeitgeber) wenn ich nächstes Jahr meinen Einsatz 
machen könnte." (Vorinstanz, act. 11) 

dass die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 

vom 6. Mai 2021 abwies; 

dass sie die Abweisung im Wesentlichen damit begründete, ein Unterbruch 

einer Ausbildung von 22 Tagen, wie hier in Frage stehend, stelle keinen 

unzumutbaren Nachteil dar und es stehe dem Beschwerdeführer im Übri-

gen frei, seinen Einsatz nach Abschluss seiner Ausbildung am 6. Dezem-

ber 2021 zu beginnen; 

dass die Vorinstanz weiter ausführte, eine berufliche – zumal planbare – 

Abwesenheit von dieser Dauer stelle verglichen mit anderen, insbesondere 

militärischen Absenzen auch keine ausserordentliche Härte für die Arbeit-

geberin des Beschwerdeführers dar, zudem handle es sich bei den weite-

ren diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers um unbelegte 

Mutmassungen (Vorinstanz, act. 12); 

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Seite 4 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. Juni 2021 gegen die Ver-

fügung der Vorinstanz vom 6. Mai 2021 Beschwerde erhob; 

dass er hierin sinngemäss um Gutheissung seines Gesuchs nachsucht und 

mit Verweis auf dieses geltend macht, aus diesem gingen die geltend ge-

machten Dienstverschiebungsgründe genügend hervor, ausserdem habe 

er sämtliche entsprechende Nachfragen des Regionalzentrums beantwor-

tet; 

dass er weiter ausführt, seine Ausbildung schliesse er zwar im Dezember 

dieses Jahres ab, doch ein "Einsatz dann ist, auch da er in den Januar 

fallen würde, aus geschäftlicher Sicht (Jahresabschluss) nicht tragbar"; 

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 6. Juli 2021 die Abweisung 

der Beschwerde beantragt und darin in Ergänzung zur Begründung der 

Verfügung vom 6. Mai 2021 ausführt, es liege keine Stellungnahme der 

Arbeitgeberin des Beschwerdeführers zu dessen Vorbringen im Recht, in-

wiefern die Leistung eines Zivildiensteinsatzes nach dem 6. Dezember 

2021 (nach Präsentation der Diplomarbeit in der Vorwoche) zu einer unzu-

mutbaren Härte führen würde; 

dass sie betreffend die Ausführungen des Beschwerdeführers in seiner Be-

schwerdeschrift festhält, ein am 6. Dezember 2021 begonnener und 22 

Tage dauernder Einsatz könne vollständig im laufenden Kalenderjahr ge-

leistet werden; 

dass dem Beschwerdeführer die Vernehmlassung der Vorinstanz mit Ver-

fügung vom 7. Juli 2021 zur Kenntnis gebracht wurde und dieser sich in 

der Folge nicht mehr hat vernehmen lassen; 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilung der vorliegenden 

Streitsache zuständig ist (Art. 63 Abs. 1 des Zivildienstgesetzes vom 6. Ok-

tober 1995 [ZDG, SR 824.0]); 

dass der Beschwerdeführer zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 

des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, 

SR 172.021]), die Eingabefrist (Art. 66 Bst. b ZDG) sowie die Anforderun-

gen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift (52 Abs. 1 VwVG) gewahrt 

sind und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen ebenfalls vorliegen 

B-2673/2021 

Seite 5 

(Art. 47 ff. VwVG), weshalb auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten 

ist; 

dass auch in einem vom Untersuchungsgrundsatz beherrschten Verfahren 

(vgl. Art. 12 VwVG) die Parteien gewisse Mitwirkungspflichten an der Fest-

stellung des Sachverhalts treffen, insbesondere, wenn sie dieses durch ihr 

Begehren einleiten oder selbständige Begehren stellen (Art. 13 Abs. 1 

Bst. a und b VwVG), wobei die Behörde im Falle der Verweigerung der 

notwendigen und zumutbaren Mitwirkung der Parteien nicht auf ihre Be-

gehren einzutreten braucht (Art. 13 Abs. 2 VwVG); 

dass von einer beschwerdeführenden Partei nicht nur verlangt werden 

kann, dass sie in ihrer Beschwerdeschrift aufzeigt, inwiefern die angefoch-

tene Verfügung geändert werden soll, sondern auch – wirft sie der verfü-

genden Behörde vor, dass diese den Sachverhalt falsch oder unvollständig 

festgestellt habe, oder will sie neue Tatsachen einführen – dass sie vor der 

Rechtsmittelbehörde den zutreffenden bzw. vollständigen Sachverhalt sub-

stantiiert schildert, so dass diese darüber Beweis abnehmen kann (Urteil 

des BGer 2C_177/2018 vom 22. August 2019 E. 3.3 mit umfangreichen 

Hinweisen); 

dass die Zivildienstpflicht gemäss Art. 9 Bst. d ZDG die Pflicht zur Erbrin-

gung ordentlicher Zivildienstleistungen umfasst, bis die Gesamtdauer nach 

Art. 8 ZDG erreicht ist; 

dass die zivildienstpflichtige Person jährliche Zivildienstleistungen von min-

destens 26 Tagen Dauer erbringt, bis die Gesamtdauer nach Artikel 8 ZDG 

erreicht ist (Art. 39a Verordnung vom 11. September 1996 über den zivilen 

Ersatzdienst [Zivildienstverordnung, ZDV, SR 824.01]); 

dass die Mindestdauer eines Einsatzes 26 Tage beträgt (Art. 38 Abs. 1 

ZDV), wobei insbesondere der letzte Einsatz kürzer sein kann (Art. 38  

Abs. 2 Bst. h ZDV); 

dass gemäss Art. 44 Abs. 1 ZDV ein Gesuch um Dienstverschiebung ein-

zureichen ist, wenn eine gesetzliche Verpflichtung oder ein Aufgebot nicht 

befolgt werden kann; 

dass die Vorinstanz ein Dienstverschiebungsgesuch unter anderem dann 

gutheissen kann, wenn die zivildienstpflichtige Person während des Ein-

satzes oder der diesem folgenden drei Monate eine wichtige Prüfung able-

gen muss (Art. 46 Abs. 3 Bst. a ZDV); 

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Seite 6 

dass der Beschwerdeführer sich in seiner Beschwerde zwar – pauschal 

und ohne weitere Ausführungen – auf diesen Dienstverschiebungsgrund 

beruft, hierzu aber allein auf sein Dienstverschiebungsgesuch verweist und 

sich diesem entnehmen lässt, dass die letzte Prüfungsleistung (Präsenta-

tion der Diplomarbeit) für den Zeitraum vom 29. November 2021 bis zum 

3. Dezember 2021 angesetzt ist; 

dass dem Beschwerdeführer – wie sich zeigen wird - die Leistung seines 

Einsatzes von 22 Tagen nach Abschluss der letzten Prüfungsleistung zu-

mutbar ist, weshalb der Dienstverschiebungsgrund von Art. 46 Abs. 3 

Bst. a ZDV offensichtlich nicht gegeben und auf die diesbezüglichen Vor-

bringen nicht mehr weiter einzugehen ist; 

dass ein Gesuch einer zivildienstpflichtigen Person zudem dann gutheis-

sen werden kann, wenn diese eine schulische oder berufliche Ausbildung 

absolviert, deren Unterbrechung mit unzumutbaren Nachteilen verbunden 

ist (Art. 46 Abs. 3 Bst. b ZDV); 

dass der Beschwerdeführer sich vorliegend und in Übereinstimmung mit 

seinem Gesuch explizit auf diesen Grund stützt; 

dass die Erfüllung der Zivildienstpflicht in die persönliche Lebens- und Kar-

riereplanung einzubeziehen ist (Urteile des BVGer B-1130/2021 vom 1. Juli 

2021 S. 9; B-160/2017 vom 8. Februar 2017 S. 9, B 3187/2016 vom 19. Juli 

2016 S. 12 und B-9/2015 vom 19. März 2015 S. 5 m.H.); 

dass dabei zivildienstbedingte Abwesenheiten, anders als krankheits- oder 

unfallbedingte Ausfälle, frühzeitig absehbar sind, so dass ihnen rechtzeitig 

mit geeigneten Planungsmassnahmen begegnet werden kann, weshalb 

der Unterbruch einer Ausbildung daher nach der Rechtsprechung des Bun-

desverwaltungsgerichts grundsätzlich nachholbar ist und nicht zu einem 

unzumutbaren Nachteil führt (Urteile des BVGer B-402/2016 vom 15. Juni 

2016 E. 4.3.2, B-1089/2014 vom 4. Juni 2014 S. 7, B-1013/2014 vom 

22. Mai 2014 E. 4.4, B-997/2014 vom 23. April 2014 E. 3.1, B-6281/2009 

vom 7. Mai 2010 E. 6.3.2 und B-737/2009 vom 17. März 2009 E. 3); 

dass mit anderen Worten die zivildienstpflichtige Person die Möglichkeit 

hat, ihren Einsatz selbst zu planen und mittels einer geeigneten Einsatz-

planung dafür zu sorgen, dass sie den Dienst zu einem für ihre Ausbildung 

möglichst günstigen Zeitpunkt leisten kann, gegebenenfalls auch während 

den Schul- oder Semesterferien (Urteile des BVGer B-997/2014 vom 

B-2673/2021 

Seite 7 

23. April 2014 E. 3.2; B-2030/2011 vom 24. Juni 2011 S. 4, B-1213/2009 

vom 14. April 2009 E. 3.2 und B-737/2009 vom 17. März 2009 E. 3); 

dass die letzten Abschlussprüfungen des vom Beschwerdeführer besuch-

ten Ausbildungsgangs am 10. Juli 2021 stattfanden; die Unterlagen zur Er-

arbeitung der Diplomarbeit aber erst am 16. August 2021 an die Studieren-

den abgegeben wurden (Dienstverschiebungsgesuch; Vorinstanz, act. 7);  

dass es dem Beschwerdeführer folglich nicht nur, wie sich zeigen wird, zu-

gemutet werden kann, seinen Dienst nach dem 6. Dezember 2021 zu ab-

solvieren, sondern auch möglich gewesen wäre, diesen zwischen den bei-

den vorgenannten Daten – somit ohne Unterbruch seiner Ausbildung – zu 

leisten;  

dass daher mit der Vorinstanz davon auszugehen ist, dass beim Beschwer-

deführer auch kein Dienstverschiebungsgrund im Sinne von 46 Abs. 3 

Bst. b ZDV vorliegt bzw. vorgelegen hat, weshalb auf dessen diesbezüglich 

– trotz Nachfrage seitens der Vorinstanz – kaum substantiierten Vorbringen 

ebenfalls nicht weiter einzugehen ist; 

dass ein Dienstverschiebungsgesuch schliesslich auch gutgeheissen wer-

den kann, wenn die zivildienstpflichtige Person glaubwürdig darlegt, dass 

die Ablehnung des Gesuchs für sie, ihre engsten Angehörigen oder ihren 

Arbeitgeber eine ausserordentliche Härte bedeuten würde (Art. 46 Abs. 3 

Bst. e ZDV); 

dass der Beschwerdeführer vorbringt, ein Zivildiensteinsatz nach Ab-

schluss der letzten Prüfungsleistung am 3. Dezember 2021 wäre, da er 

auch "in den Januar fallen würde, aus geschäftlicher Sicht (Jahresab-

schluss) nicht tragbar", und zudem gegenüber der Vorinstanz was folgt 

ausführte: 

"Ab 06.12.2021 sollte ich die Projekte im Geschäft wieder übernehmen 
und den Jahresabschluss vorbereiten. Es hat sich aber Ende letzte Wo-
che etwas geändert. Ich werde evtl. gekündigt und kann [ab diesem 
Datum meinen Einsatz leisten]. Ich wäre dennoch froh (auch in Bezug 
auf den neuen Arbeitgeber) wenn ich nächstes Jahr meinen Einsatz 
machen könnte." (Vorinstanz, act. 11);  

dass der Beschwerdeführer sich damit zumindest sinngemäss auch auf 

Art. 46 Abs. 3 Bst. e ZDV beruft;  

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Seite 8 

dass eine ausserordentliche Härte im Sinne von Art. 46 Abs. 3 Bst. e ZDV 

gemäss konstanter Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nur 

dann anerkannt wird, wenn eine eigentliche Notsituation beim Zivildienst-

pflichtigen, seinen engsten Angehörigen oder seinem Arbeitgeber vorliegt 

(Urteile des BVGer B-4495/2014 vom 28. Oktober 2014 S. 6, B-2441/2014 

vom 22. Juli 2014 E. 5.1, B-2972/2014 vom 10. Juli 2014 S. 8, B-1963/2014 

vom 8. Juli 2014 S. 7, B-1089/2014 vom 4. Juni 2014 S. 7, B-1013/2014 

vom 22. Mai 2014 E. 4.5, B-997/2014 vom 23. April 2014 E. 3.2, 

B-3920/2013 vom 16. Oktober 2013 S. 5, B-4681/2013 vom 15. Oktober 

2013 E. 2.4 und B-4419/2013 vom 7. Oktober 2013 E. 2.1); 

dass zivildienstbedingte Abwesenheiten, anders als krankheits- oder un-

fallbedingte Ausfälle, frühzeitig absehbar sind, womit ihnen rechtzeitig 

durch geeignete Planungsmassnahmen begegnet werden kann, wobei der 

Arbeitgeber eine gewisse Mehrbelastung infolge eines Zivildiensteinsatzes 

hinzunehmen hat (Urteil des BVGer B-4419/2013 E. 2.2 m.w.H.; vgl. auch 

die vorhergehenden Erwägungen zum Dienstverschiebungsgrund des un-

zumutbaren Nachteils bei Unterbrechung einer schulischen oder berufli-

chen Ausbildung); 

dass, insbesondere verglichen mit den üblichen Abwesenheiten aufgrund 

militärischer Wiederholungskurse, eine Abwesenheit selbst von 26 Tagen 

grundsätzlich keine ausserordentliche Härte darstellt (Urteil des BVGer  

B-2128/2006 vom 8. Februar 2007, E. 4.2.1); 

dass der Beschwerdeführer weder im Verfahren vor der Vorinstanz noch 

im Beschwerdeverfahren eine Erklärung seines Arbeitgebers beibrachte, 

die erläutert hätte, warum die mit dem Einsatz verbundene Abwesenheit 

von 22 Tagen in seiner Situation unzumutbar wäre;  

dass er insbesondere nicht in nachvollziehbarer Weise darlegt, weshalb es 

ihm und seinem Arbeitgeber seit dem 2. Oktober 2020 (Datum des Schrei-

bens des Regionalzentrums betreffend die Einsatzpflicht des Beschwerde-

führers im Jahr 2021; Vorinstanz, act. 3) nicht möglich gewesen wäre, die 

für die Zeit der vorgesehenen Abwesenheit von lediglich 22 Tagen erfor-

derlichen (Planungs-) Massnahmen – wie etwa die Organisation einer 

Stellvertretung – zu treffen;  

dass er auch seine Mutmassung über eine allfällige Kündigung seines Ar-

beitsverhältnisses bzw. sich daraus ergebender Probleme für einen neuen 

Arbeitgeber bis dato nicht ansatzweise belegt hat; 

B-2673/2021 

Seite 9 

dass sich seine Ausführungen vielmehr in den obenerwähnten, pauschalen 

Vorbringen (Projekte im Geschäft, Jahresabschluss) erschöpfen;  

dass damit nicht erkennbar ist, inwiefern die Anwesenheit des Beschwer-

deführers am Arbeitsplatz im Zeitraum nach dem 3. Dezember 2021 (Da-

tum der letzten Prüfungsleistung) unverzichtbar wäre bzw. weshalb bei sei-

nem Arbeitgeber eine eigentliche Notsituation vorliegen könnte;  

dass folglich nicht von einer ausserordentlichen Härte im Sinne von Art. 46 

Abs. 3 Bst. e ZDV ausgegangen werden kann; 

dass es daher dem Beschwerdeführer mit der Vorinstanz ohne weiteres 

zugemutet werden kann, die ihm noch verbleibenden 22 Dienstage voll-

ständig im laufenden Jahr zu absolvieren; 

dass sich die Beschwerde somit insgesamt als unbegründet erweist und 

abzuweisen ist; 

dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht kostenlos ist, so-

fern es sich nicht um mutwillige Beschwerdeführung handelt und dass 

keine Parteientschädigungen ausgerichtet werden (Art. 65 Abs. 1 ZDG); 

dass für das vorliegende Beschwerdeverfahren deshalb weder Kosten zu 

erheben noch Parteientschädigungen auszurichten sind; 

dass die Beschwerde an das Bundesgericht gegen diesen Entscheid nicht 

offensteht, weshalb er endgültig ist (Art. 83 Bst. i des Bundesgesetzes über 

das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [Bundesgerichtsgesetz, BGG, 

SR 173.110]). 

 

  

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Seite 10 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilagen: Beschwerdebeilagen 

zurück) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Zivildienst ZIVI, Zentralstelle, Malerweg 6, 

3600 Thun (Einschreiben; Beilagen: Vernehmlassungsbeilagen zu-

rück) 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Vera Marantelli Pascal Sennhauser 

 

 

Versand: 31. August 2021