# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2f7ba77f-4fca-53f4-99ff-5f22775ce9a8
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.08.2019 200 2019 432
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2019-432_2019-08-14.pdf

## Full Text

200 19 432 IV
FUR/SHE/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil der Einzelrichterin vom 14. August 2019

Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiber Schnyder

A.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern 
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 23. Mai 2019

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1987 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) meldete sich unter Hinweis auf eine psychische Überlas-
tung und eine seit dem 23. Juni 2014 bestehende vollständige Arbeitsun-
fähigkeit am 28. Dezember 2014 (Akten der IV-Stelle Bern [IVB oder Be-
schwerdegegnerin; Antwortbeilage {AB}] 1) bei der Invalidenversicherung 
zur Früherfassung und am 7. Februar 2014 (recte: 2015; AB 8) zum Leis-
tungsbezug an. In der Folge tätigte die IVB erwerbliche und medizinische 
Abklärungen bzw. holte beim zuständigen Krankentaggeldversicherer, der 
B.________ Versicherungen AG, die Akten mitsamt dem von dieser bei Dr. 
med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eingehol-
ten Gutachten vom 13. März 2015 (AB 26.2) ein. Weiter versuchte sie trotz 
mehrfacher Aufforderung zur Mitwirkung erfolglos eine berufliche Integrati-
on des Versicherten (Belastbarkeitstraining in der Abklärungsstelle 
D.________; AB 34-59). Nach Einholen einer Stellungnahme beim Regio-
nalen Ärztlichen Dienst (RAD; AB 62) sowie einer Abklärung vor Ort (AB 
63) verneinte die IVB – nach vorgängig durchgeführtem Vorbescheidver-
fahren (AB 64 ff.) und Einholen eines weiteren RAD-Berichts (AB 75) – mit 
Verfügung vom 24. Februar 2017 (AB 78) unter Annahme eines Status von 
70% Erwerb und 30% Haushalt mangels eines invalidenversicherungs-
rechtlich relevanten Gesundheitsschadens einen Anspruch auf Leistungen 
der Invalidenversicherung, was das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, 
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, auf Beschwerde hin (AB 79/3) mit 
Urteil vom 26. Juni 2017, IV/2017/… (AB 83), bestätigte. Die dagegen er-
hobene Beschwerde (AB 85/2) hiess das Bundesgericht mit Entscheid vom 
14. März 2018, 8C_.../2017 (AB 90), dahingehend teilweise gut, als es die 
angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IVB zurückwies, 
damit diese ein den Grundsätzen von BGE 141 V 281 entsprechendes 
psychiatrisches Gutachten einhole und gestützt darauf unter Berücksichti-
gung des gesundheitlichen Verlaufs erneut über den Rentenanspruch ent-
scheide.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 3

In der Folge beauftrage die IVB Dr. med. E.________, praktischer Arzt so-
wie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, mit der psychiatrischen 
Begutachtung des Versicherten (AB 103). Das Gutachten datiert vom 
10. Dezember 2018 (AB 111.1). Nach dem Stellen von Erläuterungsfragen 
(AB 114) und Einholen einer Stellungnahme beim RAD vom 27. März 2019 
(AB 117) teilte die IVB dem Versicherten mit Schreiben vom 2. und 3. Mai 
2019 (AB 121 und 123) mit, das Gutachten von Dr. med. E.________ sei 
nicht verwertbar und sie erachte zur Klärung der Leistungsansprüche eine 
erneute psychiatrische Untersuchung für notwendig. Dem Versicherten 
wurde der vorgesehene Fragekatalog zugestellt und die Möglichkeit ein-
geräumt, triftige Einwendungen gegen die Art der Begutachtung und die 
vorgesehene Fachdisziplin einzureichen. Mit Schreiben vom 8. Mai 2019 
(AB 124) lehnte dieser die von der IVB vorgesehene erneute psychiatrische 
Begutachtung ab. Mit Verfügung vom 23. Mai 2019 (AB 125) hielt die IVB 
am geplanten Vorgehen fest. 

B.

Mit Eingabe vom 1. Juni 2019 erhob der Versicherte hiergegen Beschwer-
de mit folgenden Rechtsbegehren:

1. Es sei die Verfügung vom 23. Mai 2019 aufzuheben.

2. Es sei das Gutachten vom 26. Juni 2018 als genügend beweiskräftig zu 
bestätigen.

3. Es sei dem Beschwerdeführer eine angemessene Invalidenrente zuzusprechen.

4. Eventualiter soll Dr. med. E.________ aufgefordert werden, Stellung zu neh-
men.

5. Es seien Beweismittel des Gutachters Dr. med. C.________ und Herleitungen 
dessen als nichtig zu erklären.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

7. Es seien dem Beschwerdeführer Schadenersatzansprüche zuzusprechen.

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 20. Juni 
2019 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 4

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Ver-
waltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Ok-
tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist ge-
geben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über 
Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungs-
rechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwer-
de grundsätzlich einzutreten (vgl. jedoch E. 1.2.2 hiernach).

1.2

1.2.1 Anfechtungsgegenstand bildet die Verfügung vom 23. Mai 2019 (AB 
125). Streitig und zu prüfen ist die Anordnung einer weiteren psychiatri-
schen Begutachtung. 

1.2.2 Beschwerdeweise wird ferner beantragt, dem Beschwerdeführer 
seien eine angemessene Invalidenrente sowie Schadenersatzansprüche 
zuzusprechen. Weiter sei das psychiatrische Gutachten von Dr. med. 
C.________ vom 13. März 2015 (AB 26.2) als „nichtig zu erklären“. Auf 
diese Begehren ist nicht einzutreten, da diese nicht Gegenstand des vorlie-
genden Verfahrens bilden, da die Beschwerdegegnerin darüber nicht ver-
fügt hat. Insofern fehlt es diesbezüglich an einem Anfechtungsgegenstand 
und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung (BGE 125 V 413 E. 1a S. 
414).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 5

1.3 Die Mitglieder des Verwaltungsgerichts behandeln als Einzelrichte-
rin oder Einzelrichter Beschwerden gegen Zwischenverfügungen und Zwi-
schenentscheide (Art. 57 Abs. 2 lit. b GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; Art. 
80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Der Versicherungsträger prüft die Begehren, nimmt die notwendigen 
Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte 
ein (Art. 43 Abs. 1 ATSG). Der Untersuchungsgrundsatz besagt, dass die 
verfügende Instanz den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen, 
aus eigener Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisan-
träge der Parteien, abklären und feststellen muss. Rechtserheblich sind alle 
Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen An-
spruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben Ver-
waltungsbehörden zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu 
veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich 
aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht 
(BGE 117 V 282 E. 4a S. 283).

2.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2018 IV 
Nr. 27 S. 87 E. 4.2.1).

2.3 Muss der Versicherungsträger zur Abklärung des Sachverhaltes ein 
Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 6

gibt er der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gut-
achter aus triftigen Gründen ablehnen und kann Gegenvorschläge machen 
(Art. 44 ATSG).

Die IV-Stelle teilt der versicherten Person in einem ersten Schritt mit, dass 
eine Expertise eingeholt werden soll; zugleich gibt sie ihr die Art der vorge-
sehenen Begutachtung (poly- oder mono- bzw. bidisziplinär) sowie die vor-
gesehenen Fachdisziplinen und Gutachterfragen bekannt. In diesem Stadi-
um kann die versicherte Person erst einmal (nicht personenbezogene) ma-
terielle Einwendungen gegen eine Begutachtung an sich oder gegen Art 
oder Umfang der Begutachtung vorbringen (Beispiele: unnötige second 
opinion; unzutreffende Wahl der medizinischen Disziplinen). Ausserdem 
hat sie Anspruch, sich zu den Gutachterfragen zu äussern (BGE 138 V 271 
E. 1.1 S. 275, 137 V 210 E. 3.4.2.9 S. 258). In einem zweiten Verfahrens-
schritt teilt die IV-Stelle der versicherten Person die durch SuisseMED@P 
zugeteilte Gutachterstelle (bzw. bei mono- und bidisziplinären Expertisen 
die von ihr ausgewählten Gutachter) und die Namen der Sachverständigen 
mit jeweiligem Facharzttitel mit. Mit der Bezeichnung der Sachverständigen 
kommt die Möglichkeit (materieller oder formeller) personenbezogener 
Einwendungen hinzu (BGE 140 V 507 E. 3.1 S. 510, 139 V 349 E. 5.2.2.2 
S. 355, 138 V 271 E. 1.1 S. 274, 137 V 210 E. 3.4.2.7 S. 257).

3.

3.1 Das Bundesgericht führte in BGer 8C_.../2017 (AB 90) aus, soweit 
das Verwaltungsgericht in VGE IV/2017/… (AB 83) basierend auf der frü-
heren Rechtsprechung eine invalidisierende Einschränkung der Arbeits-
fähigkeit gestützt auf das vom Krankentaggeldversicherer bei Dr. med. 
C.________ eingeholte psychiatrische Gutachten vom 13. März 2015 (AB 
26.2) ausgeschlossen habe, könne daran nicht festgehalten werden. 
Schlüssige medizinische Ausführungen, die eine zuverlässige Beurteilung 
der Arbeitsfähigkeit im nunmehr anzuwendenden strukturierten Beweisver-
fahren nach BGE 141 V 208 für den massgebenden Zeitpunkt erlauben 
würden lägen nicht vor. Das Bundesgericht hob das angefochtene kantona-
le Urteil auf und wies die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück, damit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 7

sie ein den Grundsätzen von BGE 141 V 281 entsprechendes psychiatri-
sches Gutachten einhole, wobei auf die Fragen nach Therapieerfolg bzw. -
resistenz und nach invaliditätsfremden psychosozialen Faktoren ein be-
sonderes Augenmerk zu richten sein werde. Gestützt auf dieses Gutachten 
werde die Beschwerdegegnerin in Berücksichtigung des gesundheitlichen 
Verlaufs erneut über den Rentenanspruch zu entscheiden haben (E. 5.2).

3.2 Dr. med. E.________ diagnostizierte im psychiatrischen Gutachten 
vom 10. Dezember 2018 (AB 111.1) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0), eine rezidivieren-
de depressive Störung (ICD-10 F33.11) sowie differentialdiagnostisch eine 
schizophrene Psychose (ICD-10 F20; S. 25 Ziff. 6.1). Der Versicherte stehe 
in einer psychiatrischen oder psychologischen Therapie; zudem würden 
ihm Psychopharmaka verschrieben. Letzteres bestehe erst seit kurzem. Ein 
Effekt könne sowohl aufgrund der kurzen Dauer als auch der niedrigen Do-
sis nicht beschrieben werden. Das Scheitern der Wiedereingliederungs-
massnahme sei mit der vorhandenen Psychopathologie hinreichend erklär-
bar. Die Prognose sei hinsichtlich Arbeitsfähigkeit fraglich, eher ungünstig. 
Der Versicherte zeige einen Krankheitsverlauf mit einer sehr ausgeprägten 
Chronifizierung. Dennoch sei eine Besserung des Gesundheitszustandes 
noch möglich (S. 28 f. Ziff. 7.2). Inkonsistenzen seien nicht vorhanden. Er 
empfinde die Symptome deutlich stärker, als dass diese objektiviert werden 
könnten. Dies sei aber mit den Diagnosen erklärbar (S. 29 Ziff. 7.3). Sämtli-
che bestehenden psychosozialen Belastungen seien Folge der psychi-
schen Störung und nicht Ursache einer Arbeitsunfähigkeit (S. 21 Ziff. 7.4). 
Aktuell läge in der freien Marktwirtschaft keine verwertbare Arbeitsfähigkeit 
bis auf allfällige gelegentliche stundenweise Einsätze vor. Ursache hierfür 
sei die anhaltende Symptomatik der genannten psychischen Störungen so-
wie die erheblich eingeschränkte Zumutbarkeit für Vorgesetzte und Team-
kollegen. Es existiere krankheitsbedingt eine äusserst rigide Einengung auf 
die bestehenden Symptome. Diese verunmögliche eine regelmässige Ar-
beitstätigkeit. Es läge eine Leistungseinbusse bei vermindertem Arbeits-
tempo und vermehrtem Pausenbedarf vor. Diese sei in der Arbeitsunfähig-
keit inkludiert. Insgesamt bestehe in der bisherigen Tätigkeit bezogen auf 
ein 80%-Pensum eine Arbeitsfähigkeit von 70%. Rückwirkend sei der Be-
ginn der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit auf das Jahr 2013 datier-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 8

bar, wobei sich diese laufend entwickelt und wohl ab 2013 spätestens die 
volle Arbeitsunfähigkeit erreicht habe. Aufgrund der Anamnese, der aktuel-
len Psychopathologie und der gestellten Diagnosen müsse postuliert wer-
den, dass nie eine anhaltende Arbeitsfähigkeit bestanden habe. Insbeson-
dere müsse davon ausgegangen werden, dass die Schule und die begon-
nene Lehre bereits krankheitsbedingt hätten abgebrochen werden müssen. 
Heute komme nur eine Tätigkeit in geschütztem Rahmen in Frage. Gene-
rell wären einer Tätigkeit Interaktionen mit anderen Personen der Vorrang 
zu geben. Geeignet seien Tätigkeiten mit kürzeren, in sich geschlossenen 
Arbeitsschritten mit Unterbrechbarkeit nach diesen Arbeitsschritten. Tätig-
keiten an gefährlichen Maschinen und gefährlichen Werkzeugen sollten 
vermieden werden. Arbeitszeiten sollten möglichst regelmässig ohne 
Schicht-, Wochenend- oder Pikettzeiten sein. In einer solchen Tätigkeit be-
stünde nach einem anfänglichen Beginn von vier Stunden an vier Arbeitsta-
gen eine 60%-ige Arbeitsfähigkeit in einem Vollpensum. Es sei davon aus-
zugehen, dass mit dem Fortführen der bisherigen Therapie keine relevante 
Verbesserung der Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne (S. 31 f. Ziff. 8). 

Am 5. Februar 2019 (AB 114) nahm Dr. med. E.________ erläuternd Stel-
lung zu seinem Gutachten. Seine gutachterlichen Ausführungen zur Ar-
beitsfähigkeit (S. 31 f. Ziff. 8) würden sich auf ein volles Arbeitspensum be-
ziehen. Der Versicherte sei eigentlich nicht arbeitsfähig, egal auf welches 
Arbeitspensum bezogen. Er könne gelegentlich bei Wohlbefinden einige 
Stunden einer einfacheren Arbeit nachgehen. Sobald aber kontinuierliche 
Arbeitsleistungen verlangt würden, werde dies nicht funktionieren und 
Teamkollegen und Vorgesetzte würden dies wohl nicht aushalten. Es wäre 
eine Zumutung. 

3.3 Im RAD-Bericht von Dr. med. G.________, praktischer Arzt sowie 
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 27. März 2019 (AB 117) 
führte dieser aus, beim psychiatrischen Gutachten von Dr. med. 
E.________ handle es sich im Vergleich zu jenem von Dr. med. 
C.________ im Wesentlichen um eine andere Beurteilung des gleichen 
Sachverhalts, welche jedoch teilweise weniger überzeugend erscheine. Es 
werde zu einem grossen Teil auf die subjektiven und vor allem retrospekti-
ven Angaben des Versicherten abgestellt und letztere würden teilweise 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 9

ohne kritische Abgleichung mit den bisherigen Aktenangaben übernom-
men. Es seien einige Diskrepanzen auffällig, zum Beispiel innerhalb des 
Gutachtens sowie zwischen den subjektiven Angaben und den objektiven 
Befunden (S. 3). Die gestellten Diagnosen erschienen nicht ausreichend 
ausgewiesen bzw. diskussionsbedürftig. Es werde zwar erwähnt, dass 
mehrere psychosoziale Probleme vorhanden seien, diese würden jedoch 
nicht konkret benannt. Die gutachterliche Einschätzung der Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit erscheine u.a. unter Heranziehung des Aktivitätenni-
veaus nicht ohne Weiteres nachvollziehbar und sei diskussionsbedürftig. 
Weiter seien zum Zeitpunkt der Begutachtung die medikamentösen Mög-
lichkeiten der Behandlung der depressiven Symptome nicht ausgeschöpft 
gewesen, zumal der Versicherte zu diesem Zeitpunkt erst seit einer Woche 
eine medikamentöse antidepressive Behandlung mit Sertralin in einer sehr 
niedrigen Dosierung erhalten habe, weshalb der Medikamentenspiegel 
deutlich unterhalb des Referenzwertes gelegen habe (S. 4). 

3.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, un-
abhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander wi-
dersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, oh-
ne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt 
(BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situati-
on einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen In-
halt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 10

E. 3a S. 352). Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von ex-
ternen Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und 
Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei 
der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht kon-
krete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 
V 351 E. 3b bb S. 353).

3.5 Während die Beschwerdegegnerin der Auffassung ist, das psychia-
trische Gutachten des Dr. med. E.________ vom 10. Dezember 2018 (AB 
111.1) sei nicht beweiskräftig, macht der Beschwerdeführer geltend, jenem 
komme voller Beweiswert zu und eine weitere psychiatrische Abklärung sei 
unnötig.

Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist der Sachverhalt nicht 
genügend abgeklärt bzw. erlaubt das psychiatrische Gutachten von Dr. 
med. E.________ keine zuverlässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 
gemäss dem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 208. Viel-
mehr liegen vorliegend – wie nachfolgend dargelegt – konkrete Indizien 
gegen die Zuverlässigkeit dessen Expertise bzw. Ausführungen vor, wie die 
Beschwerdegegnerin in ihrem Schreiben vom 3. Mai 2019 (AB 123) und 
der Beschwerdeantwort vom 20. Juni 2019 sowie RAD-Psychiater Dr. med. 
G.________ in seiner Stellungnahme vom 27. März 2019 (AB 117) über-
zeugend und zu Recht darlegen: 

Dr. med. G.________ legt nachvollziehbar dar, dass konkrete Indizien ge-
gen die von Dr. med. E.________ gestellten Diagnosen vorliegen (AB 117 
S. 4). So erscheint die Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung 
unter Heranziehung der Kriterien gemäss ICD-10, namentlich jenes Kriteri-
ums, wonach eine solche immer in der Kindheit oder Jugend beginnt, nicht 
ausreichend ausgewiesen, fehlen doch medizinische Berichte oder sonsti-
ge Unterlagen aus dieser Zeit. Die subjektiven Äusserungen des Be-
schwerdeführers diesbezüglich sind hierfür nicht ausreichend. Auch die 
Differentialdiagnose einer schizophrenen Psychose, welche seit der Kind-
heit oder Jugend bestanden haben soll, erscheint, wie Dr. med. 
G.________ überzeugend ausführt, doch diskussionsbedürftig, zumal der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 11

Beschwerdeführer frühzeitig und über längere Zeit verschiedene Drogen 
teilweise intensiv konsumiert hat (AB 111.1 S. 9). 

Dr. med. G.________ stellt überzeugend die Schlüssigkeit der von Dr. 
med. E.________ vorgenommenen Einschätzung der Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit in Frage bzw. bezeichnet diese unter Berücksichtigung des 
Aktivitätsniveaus des Beschwerdeführers als nicht nachvollziehbar. Unter 
Beachtung desselben stellt sich zu Recht die Frage, warum dem Be-
schwerdeführer nur noch eine Tätigkeit im geschützten Rahmen zumutbar 
sein soll und warum eine „erheblich eingeschränkte Zumutbarkeit für Vor-
gesetzte und Teamkollegen“ bestehen soll. Er pflegt regelmässig soziale 
Kontakte mit Verwandten, Eltern und seiner Freundin, verkehrt in Kaf-
feehäusern (wenngleich selten), ist Mitglied in einem … und einer …, ab-
solviert eine Ausbildung zum … und nahm bereits zweimal jeweils zwei 
Stunden an … teil, besorgt selbstständig die administrativen Angelegenhei-
ten und den Haushalt seiner 3.5-Zimmerwohnung, fährt wöchentlich ein-
kaufen, hält einen Hund als Haustier, mit welchem er eine Stunde täglich 
spazieren geht, sieht drei Stunden am Tag fern und macht zeitweilig und 
über mehrere Tage bis zu acht Stunden täglich Online-Spiele (S. 13 f.). 
Auch steht die Einschätzung von Dr. med. E.________, wonach „der Be-
ginn der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit auf das Jahr 2013 datier-
bar“ sei und „nie eine anhaltende Arbeitsfähigkeit“ bestanden habe (AB 
111.1 S 31 Ziff. 8), im Widerspruch zu den beiden früheren Arbeitsverhält-
nissen, welche jeweils ca. anderthalb Jahre dauerten (vgl. u.a. AB 10, 29, 
111.1 S. 11). Zudem nannte der Beschwerdeführer als Grund für das Nich-
tabsolvieren des Militärdienstes Zahnprobleme und nicht etwa psychische 
oder physische Gründe (Ab 111.1 S. 11), was in Anbetracht der erwähnten 
und von Dr. med. E.________ diagnostizierten Diagnosen nicht überzeugt. 
Vielmehr besteht eine subjektive Krankheitsüberzeugung des Beschwerde-
führers, zumal dieser angab, eine tägliche Arbeit oder Arbeit überhaupt sei 
ihm zu viel. Er wäre sofort überfordert (S. 12). Weiter widerspricht die Aus-
sage von Dr. med. E.________, wonach der Beschwerdeführer die Lehre 
aus krankheitsbedingten Gründen abgebrochen habe (S. 31 Ziff. 8), den 
Angaben des Beschwerdeführers selbst, welcher angab, er habe die Lehre 
wegen den Drogenproblemen abgebrochen (S. 11). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 12

Anlässlich der psychiatrischen Exploration bei Dr. med. E.________ klagte 
der Beschwerdeführer über Konzentrationsprobleme, eine Tagesmüdigkeit 
und eine rasche Erschöpfbarkeit (AB 111.1 S. 6 Ziff. 3.2, S. 28 Ziff. 7.1); 
Autofahren, so der Beschwerdeführer, gehe hingegen sehr gut (S. 7 Ziff. 
3.2). Dies weist in Anbetracht der enormen motorischen und kognitiven 
Anforderungen, welche Autofahren an eine Person stellt, auf nicht unerheb-
liche Ressourcen hin. Diese Schlussfolgerung wird dadurch gestützt, dass 
es dem Beschwerdeführer möglich war, mit dem Auto alleine an die Begut-
achtung zu fahren (rund eine dreiviertelstündige Autofahrt inkl. Stadtver-
kehr [vgl. Routenplaner auf google-maps]) und er angab, sich dabei gut 
zurechtgefunden zu haben (S. 14). Im Anschluss daran erfolgte die rund 
dreieinhalbstündige psychiatrische Exploration (S. 1); bei der gesamten 
Exploration habe die Aufmerksamkeit gut aufrechterhalten werden können, 
erst ganz am Schluss habe er sich ausser Stande gefühlt, einen Fragebo-
gen auszufüllen (S. 17 Ziff. 4.3). Diese Umstände sprechen gegen eine 
relevante Einschränkung der Aufmerksamkeit und Konzentration, nicht zu-
letzt wenn berücksichtigt wird, dass der Beschwerdeführer täglich etwa drei 
Stunden fernsieht und teilweise acht Stunden am Tag und das während 
mehreren Tagen Onlinespiele macht (S. 13 f.). Gesamthaft deuten diese 
Umstände auf erhebliche Ressourcen hin, welche zwar einen invalidisie-
renden Gesundheitsschaden nicht ausschliessen, aber mit einer vollständig 
aufgehobenen Arbeitsunfähigkeit kaum in Einklang zu bringen sind. Diese 
Widersprüche werden vom Gutachter nicht bzw. nicht überzeugend gewür-
digt. Diesbezüglich ist auch darauf hinzuweise, dass der Beschwerdeführer 
trotz der angegebenen nicht unwesentlichen Einschränkungen derzeit die 
Ausbildung zum … absolviert und bereits zweimal an zweistündigen … 
teilnahm (S. 14). Auch ist er Mitglied in einem … und einer … (S. 13). Die-
se Angaben erstaunen umso mehr, zumal Dr. med. E.________ in der E-
Mail vom 5. Februar 2019 (AB 114) mitteilte, in Bezug auf eine Arbeitstätig-
keit würden Teamkollegen und Vorgesetzte den Beschwerdeführer wohl 
nicht lange aushalten. Weiter ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerde-
führer 2015 den Führerschein machte, zu einem Zeitpunkt, als er bereits 
seit Sommer 2014 zu 100% arbeitsunfähig geschrieben wurde, u.a. wegen 
Erschöpfung und Müdigkeit sowie Konzentrationsschwierigkeiten (vgl. Be-
richt von F.________, Praktische Ärztin, vom 7. Mai 2015 [AB 27]), was 
nicht überzeugt. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 13

Die vom Bundesgericht für relevant gehaltene Frage nach Therapieerfolg 
bzw. -resistenz konnte vom Gutachter nicht fachgerecht beantwortet wer-
den. Denn zum Zeitpunkt der Begutachtung stand der Beschwerdeführer 
erst seit einer Woche in medikamentöser antidepressiver Behandlung mit 
Sertralin in einer sehr niedrigen Dosierung, weshalb der Medikamenten-
spiegel deutlich unterhalb des Referenzwertes lag und gutachterlich zu 
Recht darauf hingewiesen wurde, dass ein Effekt sowohl aufgrund der kur-
zen Dauer als auch der niedrigen Dosis nicht beschrieben werden könne 
(AB 111.1 S. 28 Ziff. 7.2). Insofern schliesst Dr. med. G.________ zu Recht 
darauf, dass zum Zeitpunkt der Begutachtung bei Dr. med. E.________ die 
medikamentösen Möglichkeiten der Behandlung nicht ausgeschöpft waren 
(AB 117 S. 4). 

Weiter erwähnt Dr. med. E.________ das Bestehen von mehreren psycho-
sozialen Belastungsfaktoren (AB 111.1 S. 31 Ziff. 7.4), benennt diese aller-
dings nicht und diskutiert dies entgegen der Anweisung des Bundesge-
richts in BGer 8C_.../2017, E. 5.2, auch nicht. Er führt lediglich aus, dass 
sämtliche bestehenden psychosozialen Belastungen Folge der psychi-
schen Störung und nicht Ursache der Arbeitsunfähigkeit seien. Diese 
Schlussfolgerung führt – wie die Beschwerdegegnerin zur Recht darauf 
hinweist – lediglich dazu, dass der Fall nicht infolge psychosozialen Belas-
tungsfaktoren abgewiesen werden kann. Ausgeklammert müssen diese 
Fakten jedoch trotzdem werden, was allerdings nicht geschehen ist, womit 
die Anweisungen des Bundesgerichts ignoriert worden sind. 

Zusammenfassend fehlt es dem Gutachten von Dr. med. E.________ vom 
10. Dezember 2018 (AB 111.1) an einem stimmigen Gesamtbild und der 
Fall kann folglich nicht entschieden werden. Eine Indikatorenprüfung ist 
gestützt auf die Widersprüche im Gutachten nicht möglich und ebenso 
kann die Frage nach dem Therapieerfolg bzw. der Therapieresistenz nicht 
beantwortet werden. Das Gutachten ist somit nicht verwertbar. Rückfragen 
beim Gutachter, wie dies der Beschwerdeführer beschwerdeweise fordert, 
führten bereits nach der Erstellung des Gutachtens nicht zur Klärung der 
Widersprüche (vgl. E-Mail vom 11. Januar bzw. 5. Februar 2019 [AB 114]). 
Damit ist nichts dagegen einzuwenden bzw. war die Beschwerdegegnerin 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 14

gehalten, eine erneute psychiatrische Begutachtung bei einem im Fall noch 
nicht involvierten Psychiater als notwendig zu erachten. 

3.6 Aufgrund des Dargelegten ist die Verfügung vom 23. Mai 2019 (AB 
125) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde abzu-
weisen, soweit darauf einzutreten ist.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 
200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 500.--, zu tragen (Art. 
108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss glei-
cher Höhe entnommen.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehr-
schluss]).

Demnach entscheidet die Einzelrichterin:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer zur 
Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher 
Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Aug. 2019, IV/19/432, Seite 15

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern  
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.