# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0474b81c-013f-51fa-b4cb-b9024b360942
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.10.2008 D-6150/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6150-2008_2008-10-03.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6150/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Robert Galliker, 
mit Zustimmung von Richter Walter Stöckli, 
Gerichtsschreiberin Daniela Brüschweiler.

A._______, geboren (...),
Pakistan,
vertreten durch lic. iur. Claudia Zumtaugwald, 
Rechtsanwältin, (...)
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 17. September 2008 / 
N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6150/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Aufent-
haltsort (...) am 14. Februar 2006 verliess und am 27. Februar 2006 in 
die Schweiz einreiste, wo er gleichentags im Empfangs- und Verfah-
renszentrum (EVZ) (...) um Asyl nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im (...) vom 9. März 2006 sowie 
der  kantonalen Anhörung  vom  11. April  2006  zur  Begründung  des 
Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte,  er  sei  im Alter  von 3 
oder 4 Jahren aus Pakistan entführt  und nach (...)  gebracht worden, 
wo er als Jockey bei Kamelrennen hätte eingesetzt werden sollen,

dass er in der Folge auf einem Landgut, welches er nicht habe verlas-
sen dürfen, gelebt und gearbeitet habe,

dass er mehrfach von Aufsehern misshandelt und einmal, nach einem 
erfolglosen Fluchtversuch, gefoltert worden sei,

dass ein aus Pakistan stammendes Paar – insbesondere der Mann – 
sich um ihn gekümmert und ihm gesagt habe, er sei von Kinderhänd-
lern von (...), Pakistan, nach (...) gebracht worden,

dass betreffend die weiteren Aussagen beziehungsweise Einzelheiten 
des rechtserheblichen Sachverhaltes auf die Protokolle bei den Akten 
verwiesen wird,

dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfü-
gung vom 17. September 2008 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  nicht eintrat 
und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  aufgrund 
der Angaben des Beschwerdeführers müsse davon ausgegangen wer-
den, dass er versuche, seine Identität zu verschleiern,

dass  weder  seine  Aussagen  zum  Aufenthalt  in  (...)  noch  zu  seiner 
Reise in die Schweiz überzeugten,

dass der Beschwerdeführer überdies in seinem Heimatstaat Pakistan 
keine Verfolgungsmassnahmen zu gewärtigen habe,

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dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  25. September 2008 
(Poststempel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungs-
gericht Beschwerde erhob  und  dabei  beantragte,  die  vorinstanzliche 
Verfügung sei aufzuheben, auf das Asylgesuch sei einzutreten, ihm sei 
die  Flüchtlingseigenschaft  zuzuerkennen  und  Asyl  zu  gewähren, 
eventualiter  sei  auf  den Wegweisungsvollzug zu verzichten und dem 
Beschwerdeführer die vorläufige Aufnahme zu gewähren,

dass  er  in  prozessualer  Hinsicht  ferner  die  Gewährung  der 
unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2  des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-
ren (VwVG, SR 172.021)  sowie den Verzicht auf die Erhebung eines 
Kostenvorschusses beantragen liess,

dass die vorinstanzlichen Akten am 26. September 2008 beim Instruk-
tionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts eintrafen (Art. 109 Abs. 2 
AsyG),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM  entscheidet  (Art. 105 
AsylG  i.V.m.  Art. 31-34  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde – 
unter  Vorbehalt  der  nachfolgenden  Erwägungen  –  einzutreten  ist 
(Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen (Art. 32  -  35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz der  Be-

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schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand ist (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass jedoch auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit darin be-
antragt wird, es sei dem Beschwerdeführer Asyl zu gewähren,

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG), 

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dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), aufgrund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG), oder sich aufgrund 
der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Feststellung 
der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernis-
ses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  bis  heute  keine  gültigen  Identitätsdoku-
mente zu den Akten gereicht hat,

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und – nach 
Prüfung der Akten auch aus Sicht  des Bundesverwaltungsgerichts  – 
überzeugend dargelegt hat, warum für das Nichteinreichen von Reise- 
oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,

dass dem in der Beschwerde erhobenen Einwand, angesichts der vom 
Beschwerdeführer  geschilderten Sachlage habe er  aus entschuldba-
ren Gründen keine Identitätspapiere eingereicht, der Boden entzogen 
ist,  nachdem die Schilderungen des Beschwerdeführers als unglaub-
haft zu qualifizieren sind,

dass  der  Beschwerdeführer  den  diesbezüglichen  vorinstanzlichen 
Ausführungen  in  der  Beschwerdeschrift  über  die  erwähnte  Kritik 
hinaus  nichts  Stichhaltiges  entgegenhält,  sondern  lediglich  seine 
Sachdarstellung wiederholt,

dass im Zusammenhang mit der Flüchtlingseigenschaft auf die Praxis 
hinzuweisen ist,  wonach die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft 
und  die  Asylgewährung  von  vornherein  ausgeschlossen  sind,  wenn 
Personen, die in einem Drittstaat eine Verfolgung erlitten haben oder 
befürchten,  den  Schutz  ihres  Heimatstaates  in  Anspruch  nehmen 
können, mithin solche Personen nicht auf internationalen Schutz ange-
wiesen  und  damit  nicht  Flüchtlinge  im  Sinne  von  Art. 3  AsylG  und 
Art. 1 A Abs. 2  des Abkommens vom 28. Juli  1951 über die Rechts-
stellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR  0.142.30)  sind  (vgl.  WALTER KÄLIN, 
Grundriss  des  Asylverfahrens,  Basel/Frankfurt  a. M.  1990,  S. 34  f.; 
UNHCR, Handbuch über Verfahren und Kriterien zur Feststellung der 
Flüchtlingseigenschaft,  Neuauflage:  Österreich,  Dezember  2003, 
Rz. 90; EMARK 2006 Nr. 18 E. 10.1 S. 201),

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dass der Beschwerdeführer keinerlei erlittene oder befürchtete Verfol-
gung  oder  Gefährdung  in  seinem  angeblichen  Heimatstaat  Pakistan 
geltend macht,

dass vorliegend auf Grund der protokollierten Vorbringen offensichtlich 
auszuschliessen ist, dass der Beschwerdeführer im Fall der Rückkehr 
nach Pakistan Nachteilen im Sinne von Art. 3 AsylG ausgesetzt wäre,

dass gestützt auf obige Erwägungen die Anerkennung des Beschwer-
deführers als Flüchtling und damit die Asylgewährung selbst dann von 
vornherein  ausgeschlossen  sind,  wenn  er  im  Drittstaat  –  (...)  – 
tatsächlich asylrelevante Nachteile erlitten oder zu befürchten hätte,

dass  sich  demzufolge  als  asylrechtlich  unbeachtlich  erweist,  ob  die 
behaupteten  Misshandlungen  körperliche  Nachwirkungen  beim 
Beschwerdeführer  hinterlassen haben,  weshalb  es  sich  erübrigt,  die 
Einreichung  des  als  Beweismittel  offerierten  ärztlichen  Zeugnisses 
abzuwarten,

dass nach dem Gesagten auch zusätzliche Abklärungen im Sinne von 
Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG nicht nötig sind,

dass das BFM somit zu Recht in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 
nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen  besteht  (vgl.  EMARK  2001  Nr. 21),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht 
und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG; Art. 83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

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dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 FK),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtli-
chen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung 
findet  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Be-
handlung ersichtlich sind, die ihm in Pakistan droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  weder  die  allgemeine  Lage  in  Pakistan  noch  aufgrund  seiner 
unglaubhaften  Vorbringen  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete 
Gefährdung im Falle einer  Rückkehr  schliessen lassen,  weshalb der 
Vollzug der Wegweisung nach Pakistan vorliegend zumutbar ist,

dass insbesondere – ohne die damit verbundenen Schwierigkeiten zu 
verkennen  –  mit  dem  Bundesamt  davon  auszugehen  ist,  der  junge 
und  über  Berufserfahrung  verfügende  Beschwerdeführer  mit  Mutter-
sprache  Urdu  und  Punjabi-Kenntnissen  könne  sich  in  Pakistan  eine 
Existenz aufbauen,

dass nicht ersichtlich ist und vom Beschwerdeführer auch nicht darge-
tan  wird,  inwiefern  sich  aus  der  mit  der  Rechtsmitteleingabe  einge-
reichten Bestätigung über den Besuch eines Alphabetisierungskurses 
in der Schweiz Informationen über die Urdu-Kenntnisse des Beschwer-
deführers ergäben,

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dass schliesslich – wollte man von der Darstellung des Beschwerde-
führers  ausgehen  –  gemäss  dem in  der  Rechtsmitteleingabe  aufge-
führten  Link  (www.ansarburney.org  )  in  Pakistan  Institutionen  existie-
ren, welche Personen in der (behaupteten) Situation des Beschwerde-
führers Hilfestellung leisten,  indem sie zurückkehrende Personen bei 
der Suche nach ihren Familien unterstützen,

dass  eine  allfällige  medizinische  Behandlung  seiner  geltend 
gemachten  gesundheitlichen  Beschwerden  grundsätzlich  auch  in 
Pakistan weitergeführt werden kann,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt,  bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses  mit  vorliegendem  Entscheid  in  der  Hauptsache  gegenstandslos 
wird,

dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der un-
entgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG abzu-
weisen ist, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwä-
gungen ergibt  –  als  aussichtslos  zu  bezeichnen waren,  weshalb  die 
kumulativen Voraussetzungen für  die Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege nicht erfüllt sind,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

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http://www.ansarburney.org/

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(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beila-
ge: Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt  und  Rückkehrförderung,  mit  den 
Akten Ref.-Nr. N (...) (in Kopie)

- das (...) des Kantons (...) ad (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Robert Galliker Daniela Brüschweiler

Versand: 

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