# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cca6f1a0-7fca-56de-a86e-75249f9906cf
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-04-01
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 01.04.2009 BV.2009.17
**Docket/Reference:** BV.2009.17
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2009-17_2009-04-01

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR)

Entscheid vom 1. April 2009  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Tito Ponti und Alex Staub, 
Gerichtsschreiberin Tanja Inniger 

   
 
Parteien 

  
A., 
 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

EIDGENÖSSISCHE SPIELBANKENKOMMISSION, 
 

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BV.2009.17 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass 

 
- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) ein Straf-

verfahren gegen A. wegen des Verdachts der Widerhandlung gegen das 
Bundesgesetz vom 18. Dezember 1998 über Glücksspiele und Spielbanken 
(Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52) führt; 

 
- die ESBK im Rahmen dieses Verfahrens am 10. und 26. September 2008 

sowie am 29. Januar 2009 in drei Lokalen im Kanton Waadt jeweils einen 
Spielautomaten des Typs Multigame sicherstellte, diese anschliessend be-
schlagnahmte und die Beschlagnahmeverfügung vom 13. Februar 2009 
(act. 2.1) A., dem mutmasslichen Eigentümer der drei Automaten, eröffnete; 

 
- A. gegen diese Verfügung am 20. Februar 2009 Beschwerde beim Direktor 

der ESBK erhob (act. 1), welcher die Beschwerde zusammen mit der Be-
schwerdeantwort am 26. Februar 2009 an die I. Beschwerdekammer des 
Bundesstrafgerichts weiterleitete (act. 2); 

 
- die I. Beschwerdekammer den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 

27. Februar 2009 aufforderte, bis am 9. März 2009 einen Kostenvorschuss 
von Fr. 1'500.-- zu leisten (act. 3); 

 
- innert dieser Frist kein entsprechender Zahlungseingang seitens des Be-

schwerdeführers erfolgte; 
 

- die I. Beschwerdekammer ihm mit Schreiben vom 16. März 2009 eine Nach-
frist zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 1'500.-- bis am 26. März 
2009 ansetzte und den Beschwerdeführer ausdrücklich darauf aufmerksam 
machte, dass bei Nichtleistung des Kostenvorschusses innert der Nachfrist 
auf seine Beschwerde nicht eingetreten werde (act. 4); 

 
- der Beschwerdeführer auch innerhalb der anberaumten Nachfrist den Kos-

tenvorschuss nicht einbezahlte, weshalb auf die Beschwerde androhungs-
gemäss sowie in Anwendung von Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 62 Abs. 3 
Satz 3 BGG nicht einzutreten ist; 

 
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Kosten zu 

tragen hat (Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG) und die Gerichts-
kosten für das vorliegende Verfahren auf Fr. 200.-- festzusetzen ist (Art. 245 
Abs. 2 BStP i.V.m. Art. 3 des Reglements über die Gerichtsgebühren vor dem 
Bundesstrafgericht vom 11. Februar 2004, SR 173.711.32); 

- 3 - 

 

 

und erkennt: 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 

Bellinzona, 2. April 2009 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Eidgenössische Spielbankenkommission 
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen 
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). 
Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).