# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e6332bf4-4d0e-5067-921c-8ff9a04e509b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.08.2025 D-1433/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1433-2025_2025-08-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-1433/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richter David R. Wenger;   

Gerichtsschreiber Nikola Nastovski. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Benin,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 30. Januar 2025 / N (…). 

 

 

 

D-1433/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer – ein Staatsangehöriger von Benin und ethni-

scher B._______ – am 7. November 2023 in die Schweiz einreiste, wo er 

gleichentags um Asyl nachsuchte, 

dass am 14. November 2023 seine Personalienaufnahme stattfand und er 

mit Vollmacht vom gleichen Tag die zugewiesene Rechtsvertretung im Bun-

desasylzentrum (BAZ) Region C._______ mandatierte, 

dass eine Konsultation des zentralen Visa-Informationssystem (CS-VIS) 

ergab, dass dem Beschwerdeführer durch die spanische Vertretung in 

Lagos, Nigeria, ein Typ «C» Visum für die Dauer vom (…) bis zum (…) 

ausgestellt worden war,  

dass das SEM mit dem Beschwerdeführer am 24. November 2023 das 

Dublin-Gespräch durchführte und ihn zu seinem Reiseweg und zum medi-

zinischen Sachverhalt befragte,  

dass sich Spanien auf wiederholte Anfrage des SEM hin mit Schreiben vom 

29. November 2023 sowie 14. Dezember 2023 als nicht zuständig erklärte, 

woraufhin die Vorinstanz das Asylgesuch im nationalen Verfahren fort-

setzte, 

dass der Beschwerdeführer am 4. Januar 2024 vertieft zu seinen Asylgrün-

den nach Art. 29 AsylG (SR 142.31) angehört wurde,  

dass er zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 

machte, sein Vater sei ein hochrangiger Voodoo-Hexer und habe unter an-

derem die christliche Ehefrau des Beschwerdeführers mittels Voodoo ge-

tötet,  

dass der Beschwerdeführer befürchte, aufgrund seiner Konversion zum 

Christentum ebenfalls von seinem Vater durch Voodoo getötet zu werden,  

dass ihm nach dem Tod seiner Frau im Sommer 2022 deren Familie die 

Schuld gegeben und ihn zu töten versucht habe, indem man ihm unter an-

derem einen Hammer an die Schulter geworfen, sein Auto beschädigt und 

ausgeräumt, seine (…) angezündet sowie Motorrad, Fernseher, Computer, 

zwei Handys und Schuhe gestohlen habe,  

dass er anschliessend Drohanrufe vom kriminellen Onkel seiner verstorbe-

nen Frau erhalten habe, jedoch eine Anzeige bei der Polizei wegen der 

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Korruption und aus Respekt seiner Frau gegenüber unterlassen habe (vgl. 

SEM-Akte 24/9 F 44), 

dass er ansonsten als seriöser und respektierter Geschäftsmann keine 

weiteren Probleme gehabt habe und in seiner Heimat politisch nicht aktiv 

gewesen sei (ebenda, F 48 f.), 

dass er zur Untermauerung seiner Vorbringen im vorinstanzlichen Verfah-

ren seine beninische Identitätskarte, die Geburtsurkunden seiner (…) Kin-

der, den Totenschein seiner Frau, eine Handelsurkunde seines (…)ge-

schäfts, ein Foto eines angeblich gegen ihn angewandten Voodoo-Rituals, 

einen Screenshot einer WhatsApp-Nachricht sowie seinen beninischen 

Führerausweis einreichte (vgl. SEM-ID 001/1–008/1), 

dass die Vorinstanz das Asylgesuch des Beschwerdeführers am 8. Januar 

2024 dem erweiterten Verfahren zuteilte und ihn am folgenden Tag dem 

Kanton D._______ zuwies, 

dass der Beschwerdeführer dem SEM am 8. Februar 2024 die Mandats-

übernahme durch die zugelassene Rechtsberatungsstelle im Kanton an-

zeigen liess,  

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 30. Januar 2025 – eröffnet am 

4. Februar 2025 – die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers ver-

neinte, sein Asylgesuch ablehnte, seine Wegweisung aus der Schweiz so-

wie den Vollzug anordnete und ihm die editionspflichtigen Akten gemäss 

Aktenverzeichnis aushändigte, 

dass die zugelassene Rechtsberatungsstelle ihr Mandat am 10. Februar 

2025 für beendet erklärte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. März 2025 (Datum Post-

aufgabe) gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde erhob und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe-

ben, seine Flüchtlingseigenschaft sei festzustellen und ihm sei Asyl zu ge-

währen; eventualiter sei die vorläufige Aufnahme anzuordnen; subeventu-

aliter sei die Sache zur Neubeurteilung und vertieften Abklärung an die 

Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um aufschiebende Wirkung seiner 

Beschwerde, um superprovisorische Aussetzung des Vollzugs und um die 

Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, einschliesslich des Ver-

zichts auf Erhebung eines Kostenvorschusses, ersuchte, 

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dass mit Zwischenverfügung vom 14. März 2025 sein Gesuch um Gewäh-

rung der unentgeltlichen Prozessführung abgewiesen und er aufgefordert 

wurde, bis zum 31. März 2025 einen Kostenvorschuss einzuzahlen, 

dass der verlangte Kostenvorschuss am 28. März 2025 geleistet wurde,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – unter 

nachstehendem Vorbehalt – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 6 AsylG und 

Art. 52 Abs. 1 VwVG), nachdem der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet 

wurde, 

dass der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu-

kommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG), diese nicht entzogen worden ist und sich 

der Beschwerdeführer ohnehin gestützt auf Art. 42 AsylG bis zum Ausgang 

des Verfahrens in der Schweiz aufhalten darf, weshalb auf den Antrag, es 

sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen mangels Rechts-

schutzinteresses nicht einzutreten ist, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

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Seite 5 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde und das Urteil nur 

summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer in formeller Hinsicht rügt, die Vorinstanz habe 

seinen Anspruch auf rechtliches Gehör und den Untersuchungsgrundsatz 

verletzt, indem sie die Verfolgung durch die Familie als rein persönliche 

Fehde und nicht als flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung eingestuft 

habe,  

dass die Vorinstanz den vorliegenden Sachverhalt rechtsgenüglich abge-

klärt und sich in der angefochtenen Verfügung nachvollziehbar und hin-

reichend differenziert mit den zentralen Vorbringen des Beschwerdeführers 

sowie seinen diesbezüglichen Beweismitteln auseinandergesetzt hat, 

dass sich insbesondere allein aufgrund des Umstands, dass er mit der vor-

instanzlichen Würdigung des Sachverhalts nicht einverstanden ist, nicht 

abgeleitet werden kann, die Vorinstanz hätte diesbezüglich vertieftere Ab-

klärungen hätte vornehmen müssen (vgl. Beschwerde, S. 9), 

dass der Beschwerdeführer zu allen relevanten Aspekten seiner Flucht-

gründe befragt wurde und nach eigenen Angaben alles dazu gesagt hatte 

(vgl. SEM-Akte 24/9 F 53 f.), 

dass die formellen Rügen des Beschwerdeführers somit abzuweisen sind,  

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Vorinstanz ihre ablehnende Verfügung im Wesentlichen damit be-

gründete, die Vorbringen des Beschwerdeführers hielten den Anforderun-

gen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht stand (vgl. 

Verfügung des SEM, S. 4 ff.), 

dass seine subjektive Furcht vor seinem Vater objektiv nicht begründbar 

sei, zumal keine Hinweise vorliegen würden, dass der Vater in den Tod der 

Ehefrau involviert gewesen sei,  

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dass es sich bei der geltend gemachten Verfolgung durch die Familie der 

verstorbenen Ehefrau zudem um Probleme mit Dritten handle, wobei es 

der Beschwerdeführer in nicht nachvollziehbarer Weise unterlassen habe, 

sich an die Behörden zu wenden, zumal er keine Probleme mit diesen ge-

habt habe,  

dass der Beschwerdeführer sich in seiner Beschwerde darauf beschränkt, 

geltend zu machen, er könne nicht nach Benin zurückkehren, weil ihm dort 

mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit eine erhebliche Gefahr für Leib und Le-

ben drohe und er keine wirtschaftliche Existenzgrundlage habe, 

dass das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der Akten feststellt, 

dass die vorinstanzlichen Erwägungen nicht zu beanstanden sind und 

auch die diesbezüglichen Entgegnungen in der Beschwerde daran nichts 

zu ändern vermögen, zumal es sich hauptsächlich um Wiederholungen von 

bereits Bekanntem handelt (vgl. Beschwerde, S. 6 ff.), 

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers (Furcht vor Voodoo-Zauber, 

vor dem Vater und vor der Familie der Ehefrau) keine asylrechtliche Rele-

vanz aufweisen,  

dass der Kontakt zum Vater, von dem die Bedrohungen hauptsächlich aus-

gehen sollen, nicht mehr besteht und auch auf Beschwerdeebene nichts 

vorgebracht wird, das eine objektiv begründete Furcht des Beschwerde-

führers untermauern würde, 

dass selbst bei einer tatsächlich bestehenden Bedrohung die beninischen 

Behörden – wie das SEM diesbezüglich zu Recht festgestellt hat – grund-

sätzlich schutzwillig sowie schutzfähig sind, sich der Beschwerdeführer bei 

künftigen Bedrohungen an sie wenden könnte und ihm dies angesichts sei-

nes Profils auch zuzumuten ist,  

dass den Akten auch hinsichtlich seines christlichen Glaubens keine Hin-

weise zu entnehmen sind, wonach der Beschwerdeführer in seiner Heimat 

konkrete, asylrelevante Bedrohungen erlitten hätte oder ihm solche bei ei-

ner Rückkehr drohen würden, 

dass auch das unbelegte Vorbringen, er habe den beninischen Präsiden-

ten aus der Schweiz kritisiert, nichts an dieser Feststellung zu ändern ver-

mag,  

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Seite 7 

dass im Übrigen auf die Erwägungen des SEM verwiesen werden kann 

und es dem Beschwerdeführer nicht gelingt, diesen Argumenten Stichhal-

tiges entgegenzusetzen, 

dass die Vorinstanz bei dieser Aktenlage zu Recht die Anerkennung der 

Flüchtlingseigenschaft verweigert und das Asylgesuch abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom SEM ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass die Vorinstanz vorliegend auch den Vollzug der Wegweisung zu Recht 

anordnete und im Wesentlichen auf die entsprechenden Erwägungen ver-

wiesen werden kann, 

dass sich die Vorbringen des Beschwerdeführers gegen die Zulässigkeit 

und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs im Wesentlichen auf seine 

angebliche Gefährdung durch seinen Vater und die Familie der verstorbe-

nen Ehefrau, die fehlende Schutzfähigkeit und Schutzwilligkeit Benins so-

wie die sozioökonomische Ungleichheit in seiner Heimat stützen (vgl. Be-

schwerde, S. 7 ff.), 

dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- 

und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist und bezüglich der in der 

Beschwerde geltend gemachten Gefährdung auf die vorstehenden Erwä-

gungen zum Asylpunkt zu verweisen ist (vgl. Art. 83 Abs. 3 AIG), 

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dass die Vorinstanz sodann zu Recht auch von der Zumutbarkeit des Weg-

weisungsvollzugs ausgegangen ist (vgl. Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete 

Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, zumal gemäss 

konstanter Praxis nicht von einer Situation allgemeiner Gewalt in Benin 

auszugehen ist (vgl. Urteil des BVGer E-5090/2024 vom 20. August 2024 

E. 5.3.1 ff.), 

dass auch in individueller Hinsicht keine Hinweise ersichtlich sind, wonach 

der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in die Heimat in eine existenz-

bedrohende Notlage geraten könnte, zumal er – wie das SEM zu Recht 

festgestellt hat – ein junger und arbeitsfähiger Mann ist, der als erfolgrei-

cher Inhaber von (…) Geschäften in der Heimat über Arbeitserfahrung ver-

fügt, zwölf Jahre die Schule besucht hat und in der Lage sein dürfte, in 

seiner Heimat für sich und seine Kinder zu sorgen (vgl. SEM-Akten 24/9 

F 18 ff.), 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Begleichung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Begleichung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Segessenmann Nikola Nastovski 

 

 

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