# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b96f04e3-1b75-5aaa-8ade-afba94088020
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-13
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 13.08.2025 810 25 84 (810 2025 84)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-25-84_2025-08-13.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 13. August 2025 (810 25 84) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 
 
 
Festsetzung der Entschädigung und Spesen der Mandatsperson / Inhaltliche Anforde-
rungen an den Entscheid der Erwachsenenschutzbehörde 
 
 
 
Besetzung Präsident Pascal Leumann, Kantonsrichterinnen Ana Dettwiler, Judith 

Frey-Napier, Kantonsrichter Markus Clausen, Niklaus Ruckstuhl,  
Gerichtsschreiber Stefan Suter 
 
 

Beteiligte A.A.____ und B.A.____, Beschwerdeführer 
 
 

 gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 

  
  
Betreff Prüfung von Schlussbericht und -rechnung für die Zeit vom  

01.02.2023 - 02.10.2023 (Entscheid der Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde B.____ vom 6. Januar 2025) 

 
 
 
 
A. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ errichtete mit Entscheid vom 
17. Juni 2022 für C.A.____ (geb. 1976) eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwal-
tung. Am 3. Februar 2023 entband sie den bisherigen Beistand von seinen Aufgaben und setzte 

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C.____, D.____ GmbH, rückwirkend als neue Beiständin ein. Dem Beistand wurde im An-
schluss eine Mandatsträgerentschädigung von Fr. 2'130.-- zugesprochen, welche aufgrund der 
Bedürftigkeit der betroffenen Person zu Lasten der KESB ging (Entscheid der KESB vom 
5. September 2023). 
 
B. Am 2. Oktober 2023 verstarb C.A.____. In der Folge reichte die Beiständin der KESB 
am 22. November 2024 ihren Schlussbericht mit Rechnung ein. 
 
C. Mit Entscheid vom 6. Januar 2025 stellte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
B.____ fest, dass die Erwachsenenschutzmassnahme zufolge Todes erloschen sei. Der Bericht 
mit Rechnung wurde genehmigt und die Beiständin aus ihrem Amt entlassen. Die KESB stellte 
in Dispositivziffer 4 weiter fest, dass die Beiständin in der geprüften Berichtsperiode bereits eine 
Entschädigung von Fr. 15'744.80 geltend gemacht und zugesprochen erhalten habe. Die Ver-
fahrenskosten wurden auf Fr. 420.-- festgelegt und den Erben von C.A.____ in solidarischer 
Haftung auferlegt. 
 
D. A.A.____ und B.A.____, die Eltern und gesetzlichen Erben von C.A.____, erheben ge-
gen diesen Entscheid mit Eingabe vom 1. April 2025 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-
Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Sinngemäss bean-
tragen sie eine Reduktion der Mandatsträgerentschädigung auf Fr. 11'000.--, was der ursprüng-
lichen Kostenschätzung entspreche. 
 
E. In ihrer Vernehmlassung vom 12. Mai 2025 schliesst die Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde B.____ auf vollumfängliche Abweisung der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 10. De-
zember 1907 kann gegen Entscheide der Erwachsenenschutzbehörde Beschwerde beim zu-
ständigen Gericht erhoben werden. Zuständiges Gericht im Sinne dieser Bestimmung ist nach 
§ 66 Abs. 1 des Gesetzes über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. No-
vember 2006 das Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht. Das Verfah-
ren richtet sich vorab nach Art. 450 ff. ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen 
Verwaltungsprozessrechts anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). 
 
1.2 Das Kantonsgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (§ 16 Abs. 2 des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung [VPO] vom 16. Dezember 1993). Es 
prüft insbesondere von Amtes wegen, ob die Eintretens- bzw. Sachurteilsvoraussetzungen er-
füllt sind. Zu den subjektiven Eintretensvoraussetzungen gehört die Beschwerdebefugnis (Urteil 
des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 3. Februar 
2023 [810 22 275] E. 2.3). Die Beschwerdeführer sind als Erben der verstorbenen verbeistän-
deten Person grundsätzlich zur Beschwerde befugt (Art. 450 Abs. 3 ZGB; vgl. PHILIPPE MEIER, 
in: Zürcher Kommentar, Der Erwachsenenschutz, Zürich 2021, Art. 404 Rz. 56). Zu den Legiti-

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mationsvoraussetzungen gehört aber zusätzlich das Vorliegen eines aktuellen, tatsächlichen 
und praktischen Rechtsschutzinteresses (vgl. LUCA MARANTA, in: Büchler/Jakob [Hrsg.], Kurz-
kommentar ZGB, 2. Aufl., Basel 2018, Art. 450 Rz. 13a). Die Beschwerde muss dazu dienen, 
der beschwerdeführenden Partei einen praktischen Vorteil zu verschaffen resp. einen Nachteil 
wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, den der angefoch-
tene Entscheid mit sich bringen würde (vgl. KGE VV vom 13. März 2024 [810 23 279] E. 3; KGE 
VV vom 16. Januar 2018 [810 17 303] E. 2.2). Die Auferlegung von Kosten ist ein solcher legi-
timationsbegründender wirtschaftlicher Nachteil. Ob den Beschwerdeführern im angefochtenen 
Entscheid allerdings tatsächlich die Mandatsträgerentschädigung auferlegt wird, erscheint un-
klar. Da diese Frage sowohl von Bedeutung für das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen ist 
als auch Gegenstand der materiellen Beurteilung bildet, genügt es im Stadium der Prüfung der 
Eintretensvoraussetzungen, dass die doppelt relevante Tatsache schlüssig behauptet wird 
(KGE VV vom 23. Oktober 2023 [810 23 97] E. 2.2; BGE 141 III 294 E. 5.1 f.). Dies ist vorlie-
gend der Fall. 
 
1.3 Die Vorinstanz übermittelte den Beschwerdeführern den angefochtenen Entscheid mit 
Schreiben vom 18. März 2025. Die Beschwerdefrist von dreissig Tagen (Art. 450b Abs. 1 ZGB) 
ist mit der Postaufgabe der Beschwerde am 1. April 2025 eingehalten. Da auch die übrigen 
formellen Voraussetzungen erfüllt sind, kann auf die Beschwerde eingetreten werden. 
 
2. Nach Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziff. 1), die 
unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Unangemes-
senheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vorliegen-
den Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3.1 Gemäss Art. 404 Abs. 1 ZGB haben der Beistand oder die Beiständin Anspruch auf eine 
angemessene Entschädigung und auf Ersatz der notwendigen Spesen aus dem Vermögen der 
betroffenen Person. Da die Massnahmen des Erwachsenenschutzes dem Schutz und dem 
Wohl der betroffenen Person dienen, ist es nach dem Verursacherprinzip gerechtfertigt, dass in 
erster Linie die verbeiständete Person aus ihrem Vermögen für die Entschädigung und die Spe-
sen des Beistandes aufkommen muss (RUTH E. REUSSER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Bas-
ler Kommentar zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch, 7. Aufl., Basel 2022, Art. 404 Rz. 28; 
MEIER, a.a.O., Art. 404 Rz. 62; KGE VV vom 18. August 2021 [810 20 174] E. 4.1). Reicht das 
Vermögen nicht aus, hat das Gemeinwesen als Subsidiärschuldner die Entschädigung zu ent-
richten (vgl. Art. 404 Abs. 3 ZGB; MEIER, a.a.O., Art. 404 Rz. 65). Die Erwachsenenschutzbe-
hörde legt die Höhe der Entschädigung fest. Sie berücksichtigt dabei insbesondere den Umfang 
und die Komplexität der dem Beistand oder der Beiständin übertragenen Aufgaben (Art. 404 
Abs. 2 ZGB). 
 
3.2 Mit dem angefochtenen Entscheid stellt die Vorinstanz fest, "dass die Beiständin in der 
geprüften Berichtsperiode bereits eine Entschädigung von CHF 15'744.80 geltend gemacht hat 
und zugesprochen erhielt." Wann und wie diese Zusprache erfolgte, ergibt sich aus den Erwä-
gungen nicht. Ein entsprechender formeller Entscheid findet sich nicht bei den vorinstanzlichen 
Akten. Wer die Kosten der Mandatsführung in welchem Umfang zu tragen hat, kann dem Dis-

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positiv des angefochtenen Entscheids nicht entnommen werden. Nachdem die Vorinstanz den 
Beschwerdeführern in der Vernehmlassung nicht widerspricht, scheint auch sie davon auszu-
gehen, dass sie die Beschwerdeführer zur Bezahlung der Mandatsträgerentschädigung ver-
pflichtet hat. Diese Auffassung trifft nicht zu. 
 
3.3 Wie das Kantonsgericht bereits in einem früheren die Vorinstanz betreffenden Verfahren 
festgehalten hat, genügt ihr Vorgehen, die Höhe der Mandatsträgerentschädigung förmlich im 
Dispositiv festzustellen, den gesetzlichen Anforderungen an das Verfahren zur Festsetzung der 
Entschädigung und Spesen nicht (KGE VV vom 13. März 2024 [810 23 279] E. 5.3.2). Die 
KESB muss die angemessene Entschädigung und den Spesenersatz - grundsätzlich unter Ge-
währung des rechtlichen Gehörs (vgl. KGE VV vom 30. April 2025 [810 24 293] E. 3.2.2) - in 
einem Entscheid förmlich festsetzen. In der Verfügung ist auch festzulegen, ob die Entschädi-
gung und der Spesenersatz ganz oder teilweise dem Vermögen der verbeiständeten Person 
(resp. deren Erbmasse) zu belasten sind oder ob sie aus der Amtskasse erstattet werden (vgl. 
CHRISTOPH HÄFELI, in: Aebi-Müller/Müller [Hrsg.], Berner Kommentar, Der Erwachsenenschutz, 
Bern 2023, Art. 404 Rz. 72; REUSSER, a.a.O., Art. 404 Rz. 38 f.; MEIER, a.a.O., Art. 404 Rz. 64). 
Erst durch eine derartige rechtsgestaltende Verfügung werden der Entschädigungsanspruch 
der Mandatsperson und die Zahlungspflicht des oder der Privaten (oder des Gemeinwesens) 
konkret und verbindlich festgesetzt, was bei einer Feststellungsverfügung wesensgemäss gera-
de nicht der Fall ist. Das Dispositiv ist so abzufassen, dass die exakte Höhe der Forderung so-
wie deren Gläubiger und Schuldner daraus hervorgehen, und der Entscheid muss eindeutig 
eine Verpflichtung zur Zahlung enthalten. Nur so kann später der rechtskräftige Entscheid sei-
ner Bestimmung nach dem Beistand als definitiver Rechtsöffnungstitel dienen (vgl. HÄFELI, 
a.a.O., Art. 404 Rz. 73; MEIER, a.a.O. Art. 404 Rz. 58), denn Rechtsöffnung kann nur für Leis-
tungs-, nicht aber für Feststellungsentscheide erteilt werden (BGE 134 III 656 E. 5.4). 
 
4. Der Entscheid der Vorinstanz über die Entschädigung und den Ersatz der Spesen der 
Beiständin erweist sich nach dem Gesagten als unvollständig (so auch schon KGE VV vom 
13. März 2024 [810 23 279] E. 5.3.2). Die Beschwerde ist damit als klarer Fall im Zirkulations-
verfahren nach § 1 Abs. 4 VPO gutzuheissen. Die Dispositivziffer 4 des angefochtenen Ent-
scheids ist aufzuheben und die Angelegenheit ist an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit die-
se nebst der Festsetzung der Entschädigung der Mandatsperson über die Auferlegung der ent-
sprechenden Kosten entscheidet. Nachdem sich im vorliegenden Verfahren gezeigt hat, dass 
die Beschwerdeführer gegen die Höhe opponieren, wird der neue Entscheid zu begründen sein, 
soweit die Beschwerdeführer aus ihrem Vermögen für die Entschädigung und die Spesen der 
Beiständin aufkommen müssen. Die Vorinstanz wird dabei auch zu beachten haben, dass allfäl-
lige frühere Zusagen gegenüber der Beiständin oder von der Behörde bereits ausgerichtete 
Akontozahlungen die Bemessung - zumindest was die Zahlungsverpflichtung der Beschwerde-
führer betrifft - nicht präjudiziert haben. 
 
5. Es bleibt über die Kosten zu entscheiden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren 
vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren 
sowie die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem 
Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Vorliegend sind die Verfahrenskosten in der Höhe von 

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Fr. 1'200.-- entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Vorinstanz aufzuerlegen. Den Be-
schwerdeführern ist der geleistete Kostenvorschuss zurückzuerstatten. Parteientschädigungen 
sind keine geschuldet (§ 21 VPO). 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und Dispositivziffer 4 des Entscheids 

der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 6. Januar 
2025 wird aufgehoben. Die Angelegenheit wird an die Vorinstanz zu-
rückgewiesen zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen. 

   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'200.-- werden der Kindes- 

und Erwachsenenschutzbehörde B.____ auferlegt. Der geleistete Kos-
tenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'200.-- wird den Beschwerdeführern 
zurückerstattet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Präsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber