# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1fc74259-a350-5996-9973-2f5832ba1c97
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 20.11.2018 RB180026
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RB180026_2018-11-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RB180026-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichterin 

lic. iur. E. Lichti Aschwanden und Oberrichter Dr. P. Higi sowie  

Gerichtsschreiberin MLaw J. Nagel 

Beschluss vom 20. November 2018 

 

in Sachen 

 

A._____ (Verein),  
Beklagter / Gesuchsgegner 1  

 

vertreten durch Sachwalter Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

Beschwerdeführer 

sowie 

 

2. B._____, Dr. iur.,  
3. C._____,  
4. D._____,  
Gesuchsgegner 2, 3 und 4 

 

2, 3, 4 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

gegen 

 

1. E._____,  
2. F._____, Prof.,  
Kläger / Gesuchsteller 

 

1, 2 vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Z1._____ 

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1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Z2._____ 

 

betreffend Nichtigerklärung bzw. Anfechtung von Vereinsbeschlüssen 
(Kosten Sachwalter) 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Bezirksgerichtes Meilen vom 
8. August 2018; Proz. CG170003 
 
 

Erwägungen: 

I. 

1. Der Beklagte ist ein am 16. Februar 2015 gegründeter Verein im Sinne von 

Art. 60 ff. ZGB. Er fungiert(e) als Aufsichts- und Kontrollorgan (Protektor) für eine 

Mehrzahl liechtensteinischer Trusts sowie für eine liechtensteinische Stiftung, 

welche einen Grossteil des Vermögens des verstorbenen G._____ im dreistelli-

gen Millionenbereich halten. 

2. Am 13. Januar 2017 reichten die Kläger gegen den Beklagten eine Klage 

zur Nichtigerklärung bzw. Anfechtung von Vereinsbeschlüssen ein. Das Verfahren 

ist beim Bezirksgericht Meilen (fortan: Vorinstanz) unter der Geschäfts-Nummer 

CG170003 hängig. Mit Beschluss vom 13. Dezember 2017 bestellte die Vor-

instanz dem Beklagten zur Wahrnehmung seiner Interessen im dortigen Verfah-

ren einen Sachwalter, nachdem der Beklagte wegen interner Streitigkeiten und 

daraus folgender Interessenkonflikte seine prozessuale Handlungsfähigkeit verlo-

ren hatte. Als Sachwalter wurde Rechtsanwalt lic. iur. et phil. X._____ bestellt. 

Gleichzeitig wurde dem Beklagten Frist zur Leistung eines Vorschusses in der 

Höhe von Fr. 20'000.– für die Kosten des Sachwalters angesetzt. Die gegen den 

Entscheid erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (vgl. Verfahren RB180001; 

RB180002). Das Gesuch um aufschiebende Wirkung hinsichtlich der Fristanset-

zung für die Vorschussleistung wurde jedoch als sinngemässes Fristerstre-

ckungsgesuch entgegen genommen, weshalb dem Beklagten die Frist zur Leis-

tung des Kostenvorschusses erneut anzusetzen war. Die Vorinstanz setzte dem 

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Beklagten daher mit Verfügung vom 15. Juni 2018 erneut Frist zur Leistung des 

Kostenvorschusses an (act. 6/151). Mit Schreiben vom selben Datum instruierte 

die Vorinstanz den Sachwalter und wies ihn darauf hin, dass er dem Gericht Mit-

teilung zu machen habe, sobald seine Honorarforderung die Höhe des einverlang-

ten Kostenvorschusses übersteige (act. 6/152). Mit Schreiben vom 20. Juni 2018 

teilte der Sachwalter mit, dass er mangels Zugriff auf das Vereinsvermögen aus-

serstande sei, für die Leistung des Kostenvorschusses besorgt zu sein 

(act. 6/155). Mit Schreiben vom 25. Juni 2018 beantragte der Sachwalter (im Hin-

blick auf die Rechtsmittelergreifung in einem u.a. gegen den Beklagten geführten 

liechtensteinischen Verfahren) einen Vorschuss aus der Gerichtskasse in der  

Höhe von Fr. 30'000.– (act. 6/159). Mit Schreiben vom 27. Juni 2018 bestätigte 

die Vorinstanz, Honorar und Auslagen des Sachwalters würden einstweilen auf 

die Staatskasse genommen (unter Weiterverrechnung an die Parteien). Zudem 

wies die Vorinstanz darauf hin, dass der Sachwalter Akontorechnungen für getä-

tigte Ausgaben stellen könne (act. 6/160). Mit Schreiben vom 26. Juli 2018 reichte 

der Sachwalter eine erste Honorarnote über Fr. 23'328.80 ein (act. 6/171; 

act. 6/172). Mit Schreiben vom 3. August 2018 reichte er eine weitere Honorar-

note für Bemühungen des für das liechtensteinische Verfahren beigezogen 

Rechtsanwalts H._____ in der Höhe von Fr. 14'467.26 ein (act. 6/175; act. 6/176). 

Mit Verfügung vom 8. August 2018 richtete die Vorinstanz dem Sachwalter eine 

Akontozahlung in der Höhe von 2/3 des in Rechnung gestellten Zwischenhono-

rars, mithin Fr. 24'000.–, aus (act. 6/182 = act. 5). 

3. Dagegen erhob der Sachwalter mit Eingabe vom 20. August 2018 rechtzeitig 

Beschwerde (act. 2; vgl. zur Rechtzeitigkeit act. 6/184/1). Seine Anträge lauten 

wie folgt (act. 2 S. 3): 

"1. Es sei die Verfügung vom 8. August 2018 aufzuheben, und es sei 
dem Sachwalter eine Akontozahlung in der Höhe von 
CHF 22'649.31 für sich selbst sowie CHF 14'045.88 für den bei-
gezogenen liechtensteinischen Rechtsanwalt Dr. H._____ zu leis-
ten. 

 2. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwert-
steuer) zu Lasten der Staatskasse." 

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Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 6/151–194). Das Verfahren 

ist spruchreif. 

II.  

1.1. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine prozessleitende 

Verfügung. Solche Verfügungen können nur in den vom Gesetz bestimmten Fäl-

len oder dann, wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil 

droht, mit Beschwerde angefochten werden (Art. 319 lit. b ZPO). Die Beschwerde 

gegen die Ausrichtung einer Akontozahlung ist im Gesetz nicht ausdrücklich vor-

gesehen. Die vorliegende Beschwerde ist daher nur zulässig, wenn durch den 

angefochtenen Entscheid ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht. 

1.2. Der Entscheid, ob unter den konkret dargelegten Umständen ein nicht leicht 

wiedergutzumachender Nachteil nach Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO droht oder nicht, 

liegt im pflichtgemässen Ermessen des Gerichts (vgl. etwa Blickenstorfer, DIKE-

Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 319 N 40; ZK ZPO-Freiburghaus/Afheldt, 3. Aufl. 

2016, Art. 319 N 13). Der nicht leicht wiedergutzumachende Nachteil muss nach 

der Praxis der Kammer, welche der überwiegenden Lehre bzw. Literatur ent-

spricht, nicht zwingend rechtlicher Natur sein, sondern es kann unter Umständen 

auch ein bloss tatsächlicher Nachteil genügen, wenn er eine gewisse Intensität 

aufweist. Dies ist dann der Fall, wenn die Lage der betroffenen Person durch den 

angefochtenen Entscheid erheblich erschwert wird (OGer ZH, PC150015 vom 

19. Juni 2015, E. 4.1.1; OGer ZH, PC140011 vom 7. April 2014, E. 2.1; ZK ZPO-

Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., Art. 319 N 14 f.). Die Beweislast trägt die Be-

schwerde führende Partei, falls die Gefahr nicht von vornherein offenkundig ist. 

Fehlt es an dieser Rechtsmittelvoraussetzung, ist auf die Beschwerde nicht einzu-

treten (OGer ZH, PC140011 vom 7. April 2014, E. 2.1 mit Hinweisen; vgl. ferner 

etwa BK ZPO-Martin H. Sterchi, Art. 319 ZPO N 15). 

2. Der Sachwalter führt aus, das Verfahren in Liechtenstein habe er nicht allei-

ne führen können, weshalb er einen liechtensteinischen Kollegen beigezogen ha-

be. Er schulde dessen Honorar zur Gänze und könne nicht nur 2/3 von dessen 

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Rechnung bezahlen. Da ihm nur eine Akontozahlung von Fr. 24'000.– gewährt 

worden sei, bedeute dies, dass neben der Deckung des Honorars des liechten-

steinischen Rechtsanwalts von Fr. 14'045.88, sein eigener Aufwand von 

Fr. 22'649.31 nicht einmal zur Hälfte gedeckt sei (act. 2 Rz. 9). Die hängigen Ver-

fahren seien zudem sehr aufwändig. In absehbarer Zeit müsse nicht "nur" ein 

fünf-, sondern allenfalls sogar ein sechsstelliger Betrag vorfinanziert werden, wo-

bei nicht absehbar sei, bis wann und ob der volle Aufwand entschädigt werde. 

Dies bedeute nicht nur für ihn eine massive wirtschaftliche Beeinträchtigung, son-

dern könne vor allem für den Beklagten einen nicht leicht wiedergutzumachenden 

Nachteil tatsächlicher oder rechtlicher Art bewirken. Denn bei Ausständen dieser 

Grössenordnung sei es ihm – dem Sachwalter – kaum möglich, allein die objekti-

ven Interessen des Beklagten zu wahren, wenn er zu entscheiden habe, inwieweit 

er die Beteiligten miteinbeziehen solle und ob er den Aufwand für eine Eingabe 

oder ein Rechtsmittel betreiben wolle oder nicht (act. 2 Rz. 14).  

3. Es dürfte unbestritten sein, dass die vor Vorinstanz und in Liechtenstein ge-

gen den Beklagten angehobenen Verfahren sehr aufwändig sind, weshalb mit ho-

hen Aufwendungen des Sachwalters zu rechnen ist. Die Vorinstanz hat daher zu-

nächst dem Beklagten und hernach den Klägern Frist zur Leistung eines Kosten-

vorschusses angesetzt (act. 6/151; act. 6/194), welcher bisher nicht geleistet wur-

de. Es mag zutreffen, dass mit der verfügten Akontozahlung nur ein Teil der bis-

herigen Aufwendungen des Sachwalters gedeckt werden. Der Sachwalter über-

sieht aber, dass die fehlende bzw. nur ungenügende Deckung seiner Kosten und 

die damit verbundene wirtschaftliche Beeinträchtigung keinen durch die angefoch-

tene Verfügung entstehenden, nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil dar-

stellt. Vielmehr rührt die fehlende Kostendeckung daher, dass der Beklagte seiner 

Pflicht zur Vorschussleistung nicht nachkam (und auch die Kläger keinen Vor-

schuss leisteten). Die verfügte Akontozahlung hatte demgegenüber eine wirt-

schaftliche Entlastung des Sachwalters zur Folge, indem ihm für einen Teil seiner 

Aufwendungen – ohne gesetzliche Grundlage (siehe hiernach E. 4) – eine Akon-

tozahlung aus der Staatskasse geleistet wurde. Dies stellt weder für den Sachwal-

ter noch für den Beklagten einen Nachteil dar. Folglich ist auf die Beschwerde 

mangels eines nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteils nicht einzutreten. 

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4. Selbst wenn auf die Beschwerde eingetreten werden könnte, würde dies am 

Ausgang des Verfahrens nichts Wesentliches ändern. Die Beschwerde wäre 

vielmehr abzuweisen, da ein Sachwalter keinen Anspruch auf Entrichtung einer 

Akontozahlung aus der Staatskasse hat. Die Vorinstanz begründete die Ausrich-

tung der Akontozahlung damit, dass dem Sachwalter analog zur Praxis bei den 

unentgeltlichen Rechtsvertretern und amtlichen Verteidigern auf Gesuch hin 

Akontozahlungen gewährt werden könnten, da es ihm nicht zumutbar sei, über 

längere Zeit zinsfrei auf Kredit Selbstkosten zu erbringen (act. 5). Sie verweist auf 

§ 23 Abs. 3 der Verordnung über die Anwaltsgebühren (AnwGebV), welcher vor-

sieht, dass für unentgeltliche oder amtliche Rechtsvertreter in begründeten Fällen 

Akontozahlungen ausgerichtet werden können. Die Vorinstanz unterliess es indes 

darzutun, weshalb sich hier eine analoge Anwendung dieser Praxis rechtfertige. 

Dies ist denn auch nicht ersichtlich. Im Gegensatz zum Sachwalter haben unent-

geltliche Rechtsvertreter und amtliche Verteidiger einen Anspruch auf Entschädi-

gung aus der Staatskasse (vgl. Art. 122 ZPO und Art. 135 StPO). Es rechtfertigt 

sich daher, ihnen bei längeren Verfahren oder hohen Ausständen eine Akonto-

zahlung aus der Staatskasse auszurichten, zumal es letztlich keine Rolle spielt, 

ob der Vertreter erst nach dem Verfahren vollständig entschädigt wird oder einen 

Teil der Entschädigung bereits während des Verfahrens erhält. So oder anders er-

folgt die Entschädigung aus der Gerichtskasse. Hier liegt indes weder ein Fall 

amtlicher oder unentgeltlicher Rechtsvertretung vor, noch rechtfertigt sich eine 

Gleichbehandlung. So ist der Beklagte unbestrittenermassen nicht armengenös-

sig, verwaltet er als Protektor – wie der Sachwalter selbst ausführt – doch Vermö-

gen von hunderten Millionen von Franken (act. 2 Rz. 5). Ausserdem sind die Be-

stimmungen zur notwendigen Verteidigung auf natürliche und nicht auf juristische 

Personen zugeschnitten und im Gegensatz zur notwendigen Verteidigung besteht 

beim Sachwalter keine Verpflichtung zur Annahme des Mandats. Es steht ihm 

daher wie einem gewillkürten Rechtsvertreter frei, das Mandat niederzulegen, 

sollte seine Entschädigung nicht sicher gestellt werden. Für eine Überwälzung 

des Kostenrisikos auf die Staatskasse besteht daher kein Raum. 

5.1. Ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, wird die Beschwerde führende Par-

tei für das Rechtsmittelverfahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Ge-

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richtskosten des Beschwerdeverfahrens sind in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 

2 in Verbindung mit § 9 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 1'000.– festzusetzen und dem 

Sachwalter aufzuerlegen, da er in eigenem Namen Beschwerde führte.  

5.2. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen, dem Sachwalter nicht, weil 

er unterliegt, den übrigen Verfahrensbeteiligten nicht, weil ihnen durch das Ver-

fahren keine entschädigungspflichtigen Umtriebe entstanden sind.  

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.– festgesetzt und 

dem Sachwalter auferlegt. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Kläger und die Gesuchsgegner 

2 bis 4 unter Beilage von Doppeln der Beschwerdeschrift samt Beilagen 

(act. 2; act. 3/1–8), sowie an das Bezirksgericht Meilen und an die 

Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG.  
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
über Fr. 30'000.–. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 

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Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw J. Nagel 
 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 20. November 2018
	Erwägungen:
	1. Der Beklagte ist ein am 16. Februar 2015 gegründeter Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB. Er fungiert(e) als Aufsichts- und Kontrollorgan (Protektor) für eine Mehrzahl liechtensteinischer Trusts sowie für eine liechtensteinische Stiftung, welche ei...
	II.
	1.2. Der Entscheid, ob unter den konkret dargelegten Umständen ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil nach Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO droht oder nicht, liegt im pflichtgemässen Ermessen des Gerichts (vgl. etwa Blickenstorfer, DIKE-Komm-ZPO, 2...

	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.– festgesetzt und dem Sachwalter auferlegt.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Kläger und die Gesuchsgegner 2 bis 4 unter Beilage von Doppeln der Beschwerdeschrift samt Beilagen (act. 2; act. 3/1–8), sowie an das Bezirksgericht Meilen und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfa...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...