# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cfd426ee-0c26-5157-b615-9484a25c1b49
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250101-O2
**Docket/Reference:** PS250101-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250101-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250101-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiber MLaw A. Clinard

Urteil vom 17. Oktober 2025

in Sachen

A._____ S.A., 

Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X1._____ und / oder Rechtsanwalt Dr. iur., 

LL.M. X2._____,

gegen

B._____ Ltd., 

Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____,

betreffend Beschwerde gegen Ediktalzustellungen vom 5. März 2023 etc. 

(Beschwerde über das Betreibungsamt Zürich 1, Arrest Nr. 1, Betreibung Nr. 

2, Pfändung Nr. 3, Verwertung Nr. 4)

Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 31. März 2025 (CB230104)

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Erwägungen:

I.

1.

1.1. Die Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (nachfolgend Beschwerdegeg-

nerin) macht gegenüber der Schuldnerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend 

Beschwerdeführerin) gestützt auf einen Darlehensvertrag vom 5. September 2020 

eine Forderung im Betrag von Fr. 209'541.– nebst Zinsen geltend. In diesem Zu-

sammenhang bewilligte das Bezirksgericht Zürich, Einzelgericht Audienz (Ge-

schäfts-Nr. EQ220154-L), mit Arrestbefehl vom 30. September 2022 auf Antrag 

der Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 271 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG die Verarres-

tierung sämtlicher Vermögenswerte der Beschwerdeführerin bei der Credit Suisse 

(Schweiz) AG, soweit verarrestierbar und bis zur Deckung der Arrestforderung 

samt Zinsen und Kosten. Das Betreibungsamt Zürich 1 (nachfolgend Betreibungs-

amt) vollzog den Arrest Nr. 1 am 3. Oktober 2022 durch eingeschriebene Arrest-

notifikation an die Credit Suisse (Schweiz) AG (act. 7/3/9). 

1.2. Die Beschwerdegegnerin prosequierte in der Folge den Arrest Nr. 1, wor-

auf das Betreibungsamt am 4. Oktober 2022 in der Betreibung Nr. 2 den Zah-

lungsbefehl erliess (act. 7/3/10). Sowohl in der Arresturkunde Nr. 1 als auch im 

Zahlungsbefehl Nr. 2 wurde die Schuldnerin mit der Adresse "C._____ House, 

D._____, E._____ [Strasse] 5, F._____ [Stadt], G._____ [Land in Mittelamerika]" 

aufgeführt (vgl. act. 7/3/9 und act. 7/3/10). 

1.3. Am 5. Dezember 2022 wurde ein Gesuch um rechtshilfeweise Zustellung 

der Arresturkunde im Arrest Nr. 1 und des Zahlungsbefehls in der Betreibung Nr. 

2 an die Adresse der Beschwerdeführerin in G._____ gestellt. Als Zustelladresse 

wurde angegeben: C._____ House, D._____, E._____ 5, F._____. Mit Schreiben 

vom 25. Januar 2023 lehnte der Oberste Gerichtshof von G._____ die rechtshilfe-

weise Zustellung der Unterlagen ab, da die Dokumente nicht den rechtlichen An-

forderungen entsprächen: Die Zustelladresse sei unvollständig, weil sie ungenau 

sei und die Stockwerks- oder die Räumlichkeitsnummer nicht enthalte (act. 

7/3/11). 

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1.4. Mit Schreiben vom 6. März 2023 ersuchte das Betreibungsamt die Be-

schwerdegegnerin, eine neue oder eine genauere Zustelladresse der Beschwer-

deführerin oder deren Vertreterin bekannt zu geben (act. 7/9/1). Am 10. März 

2023 teilte die Beschwerdegegnerin dem Betreibungsamt mit, die Beschwerde-

führerin habe offenbar bei H._____ (H._____) unter der Adresse PH H._____ …th 

Floor I._____, J._____ District, G._____, ein neues Domizil. Zugleich ersuchte die 

Beschwerdegegnerin um öffentliche Publikation der Arresturkunde und des Zah-

lungsbefehls, da es sich lediglich um eine c/o-Adresse handle und eine Zustellung 

daher sowie aus weiteren Gründen unsicher sei (act. 7/3/13 = act. 7/9/2). Darauf-

hin veranlasste das Betreibungsamt am tt.mm.2023 die öffentliche Bekanntma-

chung der Arresturkunde Nr. 1 und des Zahlungsbefehls in der Betreibung Nr. 2 

im Schweizerischen Handelsamtsblatt sowie im Amtsblatt des Kantons Zürich 

(act. 9/3/1). Nach Rechtskraft der Arresturkunde ersuchte das Betreibungsamt die 

Credit Suisse (Schweiz) AG um Auskunft über die verarrestierten Vermögenswer-

ten sowie um Mitteilung der ihr vorliegenden Adresse der Schuldnerin. Die Ant-

wort der Bank enthielt jedoch keine Angaben über eine alternative Adresse 

(act. 7/9/3-4).

1.5. Am 1. Juni 2023 ging beim Betreibungsamt das Fortsetzungsbegehren der 

Beschwerdegegnerin in der Betreibung Nr. 2 ein (vgl. act. 7/3/6 S. 3, act. 7/3/5). 

Die daraufhin ausgestellte Pfändungsanzeige wurde am tt.mm.2023 öffentlich pu-

bliziert (act. 7/3/2). Am 14. Juni 2023 vollzog das Betreibungsamt in Abwesenheit 

der Beschwerdeführerin die Pfändung Nr. 3 über die bereits verarrestierten Ver-

mögenswerte (act. 7/3/6). Die Pfändungsurkunde vom 26. Juni 2023 wurde am 

tt.mm.2023 öffentlich publiziert (act. 7/3/3). 

1.6. Mit Begehren vom 18. Juli 2023 ersuchte die Beschwerdegegnerin um Ver-

wertung der gepfändeten Vermögenswerte. In der Folge wurde am tt.mm.2023 

die Mitteilung des Verwertungsbegehrens öffentlich publiziert (vgl. act. 7/3/7 und 

act. 7/9/6). Die Credit Suisse (Schweiz) AG wurde am 5. Oktober 2023 aufgefor-

dert, die gepfändeten Vermögenswerte der Beschwerdeführerin an das Betrei-

bungsamt zu überweisen (vgl. act. 7/10 Rz. 8). 

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1.7. Mit E-Mail vom 17. Oktober 2023 ersuchten die Rechtsvertreter der Be-

schwerdeführerin beim Betreibungsamt um vorzugsweise elektronische Zustel-

lung der vollständigen Akten (act. 7/9/5). Mit E-Mail vom 18. Oktober 2023 über-

mittelte das Betreibungsamt der Schuldnervertretung die Betreibungsakten, dar-

unter die Arresturkunde, den Zahlungsbefehl, die Pfändungsurkunde und die Mit-

teilung des Verwertungsbegehrens (act. 7/9/6).

2.

2.1. Am 26. Oktober 2023 erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde beim Be-

zirksgericht Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde über Betreibungsämter 

(nachfolgend Vorinstanz) und stellte folgende Rechtsbegehren (act. 7/1): 

"1. Es sei festzustellen, dass das Arrestverfahren Nr. 1 und das Betrei-

bungsverfahren Nr. 2 (inkl. Pfändung Nr. 3 und Verwertung Nr. 4) 
des Betreibungsamtes Zürich 1 nichtig sind und namentlich die fol-
genden Betreibungsurkunden und -handlungen des Betreibungs-
amtes Zürich 1 keinerlei Wirkung entfalten:

 Arresturkunde Nr. 1 vom 3. Oktober 2022 und deren 

öffentliche Bekanntmachung vom tt.mm.2023

 Zahlungsbefehl für die ordentliche Betreibung auf Pfändung 
oder Konkurs Nr. 2 vom 4. Oktober 2022 und dessen öffentli-
che Bekanntmachung vom tt.mm.2023

 Pfändungsankündigung und deren öffentliche Bekanntma-

chung vom tt.mm.2023

 Pfändungsurkunde Nr. 3 vom 26. Juni 2023 und deren öffent-

liche Bekanntmachung vom tt.mm.2023

 Mitteilung des Verwertungsbegehrens vom 18. Juli 2023 

(Betreibung Nr. 2, Pfändung Nr. 3, Verwertung Nr. 4) und de-
ren öffentliche Bekanntmachung vom 
tt.mm.2023.

 2. Eventualiter seien die öffentliche Bekanntmachung der Arrestur-
kunde Nr. 1 und des Zahlungsbefehls für die ordentliche Betrei-
bung auf Pfändung oder Konkurs Nr. 2 des Betreibungsamtes Zü-
rich 1 vom tt.mm.2023 und sämtliche nachfolgenden Betreibungs-
handlungen des Betreibungsamtes Zürich 1 aufzuheben, insbeson-
dere die Pfändungsankündigung und deren öffentliche Bekanntma-
chung vom tt.mm.2023, die Pfändungsurkunde Nr. 3 vom 26. Juni 
2023 und deren öffentliche Bekanntmachung vom tt.mm.2023 so-
wie die Mitteilung des Verwertungsbegehrens vom 18. Juli 2023 
(Betreibung Nr. 2, Pfändung Nr. 3, Verwertung Nr. 4) und deren öf-
fentliche Bekanntmachung vom tt.mm.2023 und das Betreibungs-

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amt Zürich 1 sei anzuweisen, eine neue Zustellung der Arrestur-
kunde Nr. 1 und des Zahlungsbefehls Nr. 2 auf dem Rechtshilfe-
weg vorzunehmen."

2.2.

Zur Vernehmlassung aufgefordert, hob das Betreibungsamt mit Wiederer-

wägungsverfügung vom 22. November 2023 die öffentliche Bekanntmachung der 

Arresturkunde Nr. 1, des Zahlungsbefehls für die ordentliche Betreibung auf Pfän-

dung oder Konkurs Nr. 2 sowie sämtliche darauffolgenden öffentlichen Bekannt-

machungen auf. Sodann hielt das Betreibungsamt fest, sämtliche verfahrensrele-

vanten Urkunden gälten seit dem 18. Oktober 2023 aufgrund der elektronischen 

Zustellung an die Schuldnervertretung als zugestellt (act. 7/8). Gegen die Wieder-

erwägungsverfügung führte die Beschwerdeführerin eine separate Beschwerde, 

die das Bezirksgericht Zürich mit Beschluss vom 31. März 2025 weitgehend ab-

wies (Geschäfts-Nr. CB230129-L). Dieser Beschluss ist Gegenstand eines sepa-

raten Beschwerdeverfahrens vor der hiesigen Kammer (Geschäfts-Nr. PS250102-

O). 

2.3. Am 22. November 2023 reichte die Beschwerdegegnerin die Beschwerde-

antwort ein und beantragte, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventualiter 

sei diese abzuweisen (act. 7/10). Die Beschwerdeführerin reichte am 28. Novem-

ber 2023 eine Eingabe betreffend die Zustellung der Wiedererwägungsverfügung 

vom 22. November 2023 ein (act. 7/14), woraufhin sich das Betreibungsamt am 

4. Dezember 2023 (act. 7/18) und die Beschwerdegegnerin am 7. Dezember 

2023 erneut äusserten (act. 7/23). Am 15. Januar 2024 reichte die Beschwerde-

führerin eine weitere Stellungnahme zu den Akten (act. 7/28). 

2.4. Mit Zirkulationsbeschluss vom 31. März 2025 stellte die Vorinstanz fest, 

dass die Arresturkunde Nr. 1 und der Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. 2 per 

18. Oktober 2023 als zugestellt gelten. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, 

soweit es darauf eintrat und sie nicht gegenstandslos geworden war (act. 7/33 = 

act. 4 = act. 6 [Aktenexemplar]).

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3.

3.1. Gegen diesen Beschluss erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 

14. April 2025 fristgerecht (vgl. act. 7/34/1) Beschwerde, beantragte die Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung und stellte in der Sache folgende Beschwerdean-

träge (act. 2 S. 2 f.):

"1. Es sei der Zirkulationsbeschluss vom 31. März 2025 des Bezirks-
gerichts Zürich, Geschäfts-Nr. CB230104 aufzuheben und es sei 
festzustellen, dass das Arrestverfahren Nr. 1 und das Betreibungs-
verfahren Nr. 2 (inkl. Pfändung Nr. 3 und Verwertung Nr. 4) des 
Betreibungsamtes Zürich 1 nichtig sind und namentlich die folgen-
den Betreibungsurkunden und -handlungen des Betreibungsamtes 
Zürich 1 keinerlei Wirkung entfalten:

 Arresturkunde Nr. 1 vom 3. Oktober 2022 und deren 

öffentliche Bekanntmachung vom tt.mm.2023

 Zahlungsbefehl für die ordentliche Betreibung auf Pfändung 
oder Konkurs Nr. 2 vom 4. Oktober 2022 und dessen öffentli-
che Bekanntmachung [vom] tt.mm.2023

 Pfändungsankündigung und deren öffentliche Bekanntma-

chung vom tt.mm.2023

 Pfändungsurkunde Nr. 3 vom 26. Juni 2023 und deren öffent-

liche Bekanntmachung vom tt.mm.2023

 Mitteilung des Verwertungsbegehrens vom 18. Juli 2023 

(Betreibung Nr. 2, Pfändung Nr. 3, Verwertung Nr. 4) und de-
ren öffentliche Bekanntmachung vom 
tt.mm.2023.

 2. Eventualiter sei der Zirkulationsbeschluss vom 31. März 2025 des 
Bezirksgerichts Zürich, Geschäfts-Nr. CB230104 aufzuheben und 
es seien die öffentliche Bekanntmachung der Arresturkunde Nr. 1 
und des Zahlungsbefehls für die ordentliche Betreibung auf Pfän-
dung oder Konkurs Nr. 2 des Betreibungsamtes Zürich 1 vom 
tt.mm.2023 und sämtliche nachfolgenden Betreibungshandlungen 
des Betreibungsamtes Zürich 1 aufzuheben, insbesondere die 
Pfändungsankündigung und deren öffentliche Bekanntmachung 
vom tt.mm.2023, die Pfändungsurkunde Nr. 3 vom 26. Juni 2023 
und deren öffentliche Bekanntmachung vom tt.mm.2023 sowie die 
Mitteilung des Verwertungsbegehrens vom 18. Juli 2023 (Betrei-
bung Nr. 2, Pfändung Nr. 3, Verwertung Nr. 4) und deren öffentli-
che Bekanntmachung vom tt.mm.2023 und das Betreibungsamt 
Zürich 1 sei anzuweisen, eine neue Zustellung der Arresturkunde 
Nr. 1 und des Zahlungsbefehls Nr. 2 auf dem Rechtshilfeweg vor-
zunehmen."

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3.2. Mit Verfügung vom 17. April 2025 erteilte die Kammer der Beschwerde in-

sofern die aufschiebende Wirkung, als das Betreibungsamt angewiesen wurde, 

einstweilen keine Verwertungs- und Verteilungshandlungen durchzuführen 

(act. 9). 

3.3. Die Akten des vorinstanzlichen Verfahrens wurden von Amtes wegen bei-

gezogen (act. 7/1-34). Weiterungen sind nicht erforderlich. Das Verfahren erweist 

sich als spruchreif.

II.

1. Gegen Verfügungen eines Betreibungs- oder Konkursamtes kann nach Art. 

17 SchKG innert zehn Tagen bei der unteren Aufsichtsbehörde und gegen deren 

Entscheid hernach – ebenfalls innert zehn Tagen – bei der oberen Aufsichtsbe-

hörde (Art. 18 SchKG) Beschwerde geführt werden. Das Verfahren richtet sich 

nach den Bestimmungen von Art. 20a Abs. 2 SchKG. Soweit Art. 20a Abs. 2 

SchKG keine Bestimmung enthält, regeln die Kantone das Verfahren (Art. 20a 

Abs. 3 SchKG). Im Kanton Zürich richtet sich das Beschwerdeverfahren gemäss 

§§ 17 f. EG SchKG nach §§ 80 f. und §§ 83 f. GOG. Nach § 83 Abs. 3 GOG sind 

die Vorschriften der ZPO sinngemäss anwendbar; für den Weiterzug an das 

Obergericht gelten insbesondere die Bestimmungen über das Beschwerdeverfah-

ren nach Art. 319 ff. ZPO sinngemäss (§ 84 GOG; vgl. hierzu JENT-SØRENSEN, 

Das kantonale Verfahren nach Art. 20a Abs. 3 SchKG: ein Relikt und die Möglich-

keit einer Vereinheitlichung, BlSchK 2013, S. 89 ff., S. 103). 

2. Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung sowie die offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 

320 ZPO; JENT-SØRENSEN, a.a.O., S. 103 f.). Die Beschwerde ist gemäss Art. 321 

Abs. 1 ZPO zu begründen. Die Beschwerde führende Partei muss sich sachbezo-

gen und substantiiert mit den Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheids aus-

einandersetzen und darlegen, inwiefern die Vorinstanz das Recht falsch ange-

wandt bzw. den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hat. Was nicht in 

genügender Weise beanstandet wird, hat Bestand (vgl. BGE 138 III 374, E. 4.3.1; 

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OGer ZH PS180175 vom 18. Dezember 2018 E. 2.2; PS180238 vom 14. Januar 

2019 E. 2.2).

3.

Neue Anträge, neue Tatsachen und neue Beweismittel sind im Beschwerde-

verfahren ausgeschlossen (Art. 326 ZPO). Das gilt auch im zweitinstanzlichen be-

treibungsrechtlichen Beschwerdeverfahren (vgl. OGer ZH PS110019 vom 21. Fe-

bruar 2011, E. 3.4). Immerhin müssen Noven vor dem Obergericht als Vorinstanz 

des Bundesgerichts in dem Umfang zugelassen werden, in welchem sie auch vor 

Bundesgericht zulässig sind (vgl. BGE 139 III 466 E. 3.4; BGer 5A_57/2016 vom 

20. April 2016 E. 3.2.1; OGer ZH PS170171 vom 13. Oktober 2017 E. III/4.1). 

Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen daher insoweit vorgebracht werden, als 

erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG). 

1.

Verletzung des rechtlichen Gehörs

III.

1.1. Die Beschwerdeführerin rügt die Verletzung ihres Anspruchs auf rechtli-

ches Gehör bezüglich der von ihr erhobenen Nichtigkeitsrüge. Vor Vorinstanz 

habe sie detailliert unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung auf-

gezeigt, dass unter besonderen Umständen Zahlungsbefehle, die irrtümlich durch 

öffentliche Bekanntmachung publiziert anstatt an den Wohnsitz des Betriebenen 

zugestellt worden seien, nichtig seien. Es lägen derartige Umstände vor, wenn 

das ganze Verfahren ungeachtet der Tatsache, dass die Zustelladresse des 

Schuldners leicht zu finden gewesen wäre, ohne dessen Kenntnis abgewickelt 

worden sei. Die Vorinstanz sei mit keinem einzigen Wort auf diese Rüge einge-

gangen (act. 2 Rz. 51 ff.).

Die Beschwerdeführerin sieht zusätzlich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 

darin, dass die Vorinstanz ihren Eventualantrag auf Aufhebung der beanstande-

ten Betreibungshandlungen und erneute Zustellung der Arresturkunde und des 

Zahlungsbefehls auf dem Rechtshilfeweg ungeprüft gelassen habe mit der Be-

hauptung, dieser Antrag sei Gegenstand eines separaten Beschwerdeverfahrens 

(act. 2 Rz. 105).

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1.2. Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt, dass 

die Behörde die Vorbringen des Betroffenen tatsächlich hört, sorgfältig und ernst-

haft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Die Behörde darf sich in ih-

rem Entscheid auf die wesentlichen Gesichtspunkte und Leitlinien beschränken 

und braucht sich nicht mit jedem sachverhaltlichen oder rechtlichen Einwand aus-

einanderzusetzen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Die Begründung 

muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Ent-

scheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere 

Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überle-

gungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf 

die sich ihr Entscheid stützt (BGE 145 III 324 E. 6.1; BGE 133 III 439 E. 3.3).

1.3.

Zur Nichtigkeit erwog die Vorinstanz unter Hinweis auf Rechtsprechung 

und Lehre, die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung, ohne dass deren 

Voraussetzungen erfüllt wären, sei nicht nichtig, sondern innert zehn Tagen ab 

tatsächlicher Kenntnisnahme der Publikation mit Beschwerde anfechtbar. Ob die 

gestützt auf eine allfällig fehlerhafte Bekanntmachung vorgenommenen weiteren 

Betreibungshandlungen wie die Pfändung inkl. Pfändungsankündigung und Mittei-

lung des Verwertungsbegehrens nichtig seien, sei eine davon unabhängige 

Frage. Das Rechtsbegehren 1 erweise sich somit in Bezug auf die Publikation der 

Arresturkunde und des Zahlungsbefehls als unbegründet (act. 6 E. 3.1). Bezüglich 

der allfälligen Nichtigkeit der an den Zahlungsbefehl anschliessenden Betrei-

bungshandlungen verwies die Vorinstanz auf das separate Beschwerdeverfahren 

CB230129-L gegen die Wiedererwägungsverfügung des Betreibungsamtes (act. 6 

E. 5).

1.4. Die Begründung der Vorinstanz fällt zwar knapp aus, lässt jedoch erken-

nen, dass sie die Nichtigkeit der Ediktalzustellungen der Arresturkunde und des 

Zahlungsbefehls isoliert geprüft und verneint hat. Mit der Wirksamkeit der weite-

ren Betreibungshandlungen setzte sie sich im Entscheid CB230129-L/U vom 

31. März 2025 auseinander (CB230129-L/U E. 4.2 bis 4.4). Damit hat die Vorin-

stanz die bundesgerichtliche Rechtsprechung gemäss BGE 136 III 571, wonach 

ausnahmsweise die fehlerhafte Zustellung des Zahlungsbefehls die Nichtigkeit 

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des gesamten Betreibungsverfahrens nach sich ziehen kann, für den vorliegen-

den Fall implizit als nicht einschlägig betrachtet. Diese Nichtigkeitsprüfung kann 

inhaltlich gerügt werden, eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt jedoch nicht 

vor. Im Übrigen ist die Nichtigkeit von der oberen Aufsichtsbehörde von Amtes 

wegen und ohne Einschränkung der Kognition festzustellen (Art. 22 Abs. 1 

SchKG). Eine allfällige Gehörsverletzung wäre daher mit den nachfolgenden Er-

wägungen zur Nichtigkeitsrüge der Beschwerdeführerin (vgl. unten E. III/2) ohne-

hin geheilt (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2).

1.5. Hinsichtlich des Eventualbegehrens der Beschwerdeführerin hielt die Vor-

instanz fest, das Betreibungsamt habe diesem Begehren insoweit entsprochen, 

als es die öffentlichen Bekanntmachungen der Arrest- und Betreibungsurkunden 

aufgehoben habe, weshalb die Beschwerde diesbezüglich gegenstandslos gewor-

den sei (act. 6 E. 3.3). Die Rechtmässigkeit der Pfändungsankündigung, der Pfän-

dungsurkunde und der Mitteilung des Verwertungsbegehrens prüfte sie – wie be-

reits erwähnt – im Entscheid CB230129-L/U und genügte dabei ihrer Begrün-

dungspflicht (vgl. hierzu: Entscheid der hiesigen Kammer PS250102-O vom 

17. Oktober 2025 E. III/1.3). Eine ausdrückliche Begründung für die Aufteilung 

des Beschwerdethemas fehlt; eine solche war jedoch nicht erforderlich, da es sich 

hierbei sinngemäss um eine prozessleitende Anordnung handelt, die auf Seiten 

der Beschwerdeführerin keine relevanten Nachteile bewirkte (vgl. SEILER, Die An-

fechtung von prozessleitenden Verfügungen und weitere Aspekte der Be-

schwerde nach Art. 319 ff. ZPO, BJM 2018 S. 65 ff., 86). Insgesamt ist nicht er-

sichtlich, welche Vorbringen der Beschwerdeführerin aufgrund dieser Aufteilung 

unberücksichtigt geblieben wären. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt 

daher nicht vor. 

2.

Nichtigkeit des Arrest- und Betreibungsverfahrens

2.1. Die Beschwerdeführerin rügt die Nichtigkeit der amtlichen Publikation der 

Arresturkunde Nr. 1 und des Zahlungsbefehls in der Betreibung Nr. 2 sowie der 

darauffolgenden Betreibungshandlungen (act. 2 S. 2 Rechtsbegehren Ziff. 1). Sie 

macht im Wesentlichen geltend, dass das Betreibungsamt zu den Ediktalzustel-

lungen geschritten sei, obwohl der einzige Zustellversuch lediglich deshalb ge-

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scheitert sei, weil die Zustelladresse nicht vollständig gewesen sei, es der Be-

schwerdegegnerin aber ein Leichtes gewesen wäre, die zusätzlichen Informatio-

nen einzuholen (act. 2 Rz. 59 ff., 62). Zudem sei der Beschwerdegegnerin und 

dem Betreibungsamt eine weitere Zustelladresse der Beschwerdeführerin be-

kannt gewesen. Das Betreibungsverfahren leide an einem derart schweren Man-

gel, dass es als nichtig betrachtet werden müsse (act. 2 Rz. 60 ff.). Damit betrach-

tet die Beschwerdeführerin den vorliegenden Fall als vergleichbar mit dem vom 

Bundesgericht im Entscheid BGE 136 III 571 als nichtig beurteilten Sachverhalt. 

Es liege ihrer Ansicht nach sogar ein "noch krasserer Fehler" vor. Zudem beruft 

sie sich auf den Entscheid PS150033 der hiesigen Kammer vom 16. Juni 2015, in 

welchem ebenfalls die Nichtigkeit des gesamten Betreibungsverfahrens ange-

nommen worden sei (act. 2 Rz. 55 ff. und 64 ff.). 

2.2. Betreibungsurkunden – wie im vorliegenden Fall insbesondere die Arre-

sturkunde vom 3. Oktober 2022 und der Zahlungsbefehl vom 4. Oktober 2022 – 

unterliegen den qualifizierten Zustellvorschriften von Art. 64 ff. SchKG. Wohnt der 

Schuldner im Ausland, so erfolgt die Zustellung durch die Vermittlung der dortigen 

Behörden oder, soweit völkerrechtliche Verträge dies vorsehen oder wenn der 

Empfängerstaat zustimmt, durch die Post (Art. 66 Abs. 3 SchKG). Die Zustellung 

wird durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt, wenn der Schuldner im Ausland 

wohnt und die Zustellung über den Rechtshilfeweg nicht innert angemessener 

Frist möglich ist (Art. 66 Abs. 4 Ziff. 3 SchKG). Die Ediktalzustellung stellt nach 

der Rechtsprechung eine ultima ratio dar. Zuvor müssen alle Mittel ausgeschöpft 

werden, um dem Betriebenen die Betreibungsurkunde tatsächlich zuzustellen. So 

haben sowohl Gläubiger als auch das Betreibungsamt alle der Sachlage entspre-

chenden Nachforschungen zu unternehmen, um eine mögliche Zustelladresse 

des Schuldners herauszufinden (BGer 5A_522/2015 vom 12. Oktober 2015 

E. 3.3.1 und 3.3.3; KUKO SchKG-GEHRI, Art. 66 N 9).

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Zustellung einer Betrei-

bungsurkunde durch öffentliche Bekanntmachung, ohne dass die Voraussetzun-

gen dafür erfüllt sind, grundsätzlich nicht als nichtig zu betrachten, sondern bloss 

innert zehn Tagen ab tatsächlicher Kenntnisnahme der Publikation anfechtbar. 

- 12 -

Ausnahmsweise kann ein Nichtigkeitsgrund vorliegen, wenn der Betreibungs-

handlung ein Mangel anhaftet, der einerseits besonders schwer und andererseits 

offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist. Zudem ist vorausgesetzt, dass 

die Nichtigkeitsfolge die Rechtssicherheit nicht ernsthaft gefährdet (BGE 136 III  

571 [=Pra 100 (2011) Nr. 53] E. 6.2). Im genannten Präjudiz drängte sich die 

Nichtigkeitsfolge vor allem deshalb auf, weil das Betreibungsverfahren durch öf-

fentliche Bekanntmachungen bis zur durchgeführten Versteigerung einer Liegen-

schaft ohne Kenntnis des Schuldners abgewickelt wurde, obwohl dessen Zustell-

adresse leicht zu finden gewesen wäre (BGE 136 III 571 [=Pra 100 (2011) Nr. 53] 

E. 6.1 und 6.3). 

2.3.

2.3.1. Es ist aktenkundig und unbestritten, dass das Betreibungsamt gemäss den 

Angaben im Arrestbefehl vom 30. September 2022 und im Betreibungsbegehren 

vom 3. Oktober 2022 einen Versuch veranlasste, die Arresturkunde Nr. 1 und den 

Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. 2 der Beschwerdeführerin auf dem Rechts-

hilfeweg an deren Sitz in G._____ zuzustellen (act. 2 Rz. 22; act. 7/8 S. 2; 

act. 7/3/11). Aus dem Rechtshilfebericht vom 27. Februar 2023 geht hervor, dass 

der Oberste Gerichtshof von G._____ die rechtshilfeweise Zustellung der Arre-

sturkunde und des Zahlungsbefehls an die Beschwerdeführerin verweigerte, da 

die im Begehren angegebene Adresse "C._____ House, D._____, E._____ 5, 

F._____, G._____" unvollständig war, und zwar weil sie weder die Stockwerk- 

noch die Räumlichkeitsnummer enthielt (act. 7/3/11). Daraufhin teilte die Be-

schwerdegegnerin dem Betreibungsamt – auf entsprechende Anfrage – eine wei-

tere mögliche Zustelladresse bei H._____, PH H._____ …th Floor I._____, 

J._____ District, G._____, mit (act. 7/3/13). Unter diesen Umständen hätte das 

Betreibungsamt einen weiteren Zustellversuch vornehmen und zusätzliche Abklä-

rungen tätigen müssen. Die Voraussetzungen für eine Ediktalzustellung gemäss 

Art. 66 Abs. 4 SchKG im Sinne des letzten Ausweges waren nicht erfüllt. Das Be-

treibungsamt räumte den Fehler denn auch ein und hob sämtliche Ediktalzustel-

lungen mit Wiedererwägungsverfügung vom 22. November 2023 auf (act. 7/8).

- 13 -

2.3.2. Ein derart schwerer Mangel, der ausnahmsweise die Nichtigkeit der Ediktal-

zustellungen und des gesamten Arrest- und Betreibungsverfahrens nach sich zie-

hen würde, liegt jedoch nicht vor. Der gescheiterte Zustellversuch wurde an jene 

Adresse und mit exakt denselben Angaben vorgenommen, welche die Beschwer-

deführerin selbst im dem Arrest- und Betreibungsverfahren zugrundeliegenden 

Darlehensvertrag angegeben hatte (vgl. act. 7/11/1) und im Übrigen durchgehend 

noch immer verwendet (vgl. u.a. act. 2 S. 1). Dass der Zustellversuch an eine lü-

ckenhafte Adresse vorgenommen wurde, die nicht für eine rechtshilfeweise Zu-

stellung ausreichte, hat sie sich damit zu einem gewissen Teil selbst zuzuschrei-

ben.

Es ist zudem nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nur pau-

schal behauptet (vgl. act. 2 Rz. 61), dass es ein Leichtes gewesen wäre, die voll-

ständige Adresse ausfindig zu machen. Bemerkenswert ist, dass die Beschwerde-

führerin die fehlenden Angaben den Betreibungsorganen denn auch bis zum heu-

tigen Tag nach wie vor nicht mitgeteilt hat.

Somit unterscheidet sich der vorliegende Fall entgegen der Ansicht der Be-

schwerdeführerin wesentlich vom Sachverhalt, welcher dem Bundesgerichtsent-

scheid 136 III 571 zugrunde lag. Dort wurde dem Betreibungsamt angegeben, der 

Schuldner sei unbekannten Aufenthalts, obwohl seine Adresse im Telefonbuch 

nachschlagbar gewesen wäre. Es handelte sich um einen Schweizer Binnensach-

verhalt und der Gläubiger – der Kanton Tessin – selbst war sich bewusst, dass 

der damalige Schuldner nicht mehr im Kanton Tessin, sondern im Kanton Bern 

wohnhaft war, und sandte gar Steuerverfügungen an seine vormalige Adresse in 

seiner aktuellen Berner Wohnsitzgemeinde. Zudem führte das Verfahren zur Ver-

steigerung des verpfändeten Grundstückes, während im vorliegenden Fall selbst 

mit der anbegehrten Verwertung der gepfändeten Bankguthaben keine irreversi-

blen Vorkehrungen drohen (vgl. BGE 136 III 571 [=Pra 100 (2011) Nr. 53] E. A 

und 5.1).

2.3.3. Ebenso wenig ist der den Ediktalzustellungen anhaftende Mangel deshalb 

als besonders schwer zu betrachten, weil dem Betreibungsamt eine weitere mög-

liche Zustelladresse bekannt war. Es handelt sich dabei nicht um eine weitere 

- 14 -

Adresse der Beschwerdeführerin selbst, sondern um jene einer Drittpartei – 

H._____. Sie wurde von der Beschwerdegegnerin in ihrer Eingabe vom 10. März 

2023 als neues Domizil der Beschwerdeführerin bezeichnet, mit dem Vorbehalt, 

es sei unsicher, ob die Zustellung dort gelinge, zumal es sich um eine c/o-

Adresse zu handeln scheine, und damit zu rechnen sei, dass die Beschwerdefüh-

rerin erneut umziehe (act. 7/3/13). Im vorinstanzlichen Verfahren teilte die Be-

schwerdegegnerin korrigierend mit, es handle sich bei H._____ nicht um eine ei-

gentliche c/o-Adressgeberin, sondern um eine registrierte Verwalterin analog ei-

ner Schweizer Revisionsstelle. Sie amte daher nicht als Zustellungsempfängerin 

(act. 7/10 Rz. 17 und 19). Gemäss dem Handelsregisterauszug aus G._____ wird 

H._____ als "Agente Residente" der Beschwerdeführerin aufgeführt (vgl. 

act. 7/3/8). Welche Funktion dieser Agent wahrnimmt und ob er überhaupt Zustel-

lungen – insbesondere behördliche Zustellungen – für die Beschwerdeführerin 

entgegennehmen könnte, bleibt bis heute unklar. Die Beschwerdeführerin be-

schränkte sich auf eine pauschale Bestreitung der dahingehenden Darstellung der 

Beschwerdegegnerin (vgl. act. 2 Rz. 60 f.). 

Unter diesen Umständen waren die Erfolgsaussichten eines erneuten Zustellver-

suchs bei H._____ ungewiss. Zwar wurden die vorhandenen Abklärungsmöglich-

keiten nicht ausgeschöpft, jedoch erfolgte keine derart schwerwiegende Verlet-

zung der Regeln über die Ediktalzustellung, wie sie bei Vorliegen einer aktenkun-

digen zuverlässigen Zustelladresse der Schuldnerin anzunehmen wäre.

Damit lässt sich der vorliegende Fall auch vom zitierten Entscheid PS150033 der 

hiesigen Kammer abgrenzen, in welchem die Nichtigkeit einer öffentlichen Be-

kanntmachung bejaht wurde. Dort waren von der Schuldnerin zwei Adressen be-

kannt. Der rechtshilfeweise Zustellversuch des Zahlungsbefehls wurde jedoch ge-

rade nicht an die Adresse vorgenommen, die von den Gläubigern im Betreibungs-

begehren angegeben war und die Schuldnerin selbst in den letzten Vertragsent-

würfen stets verwendet hatte (vgl. OGer ZH PS150033 vom 16. Juni 2015 

E. I/2.1, E. III/2.3.3 und 2.4.5). 

2.3.4. Im Übrigen bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sich das Betrei-

bungsamt – auf Antrag der Beschwerdegegnerin – bewusst und vorsätzlich über 

- 15 -

das Gesetz hinweggesetzt hätte; die entsprechende Behauptung der Beschwer-

deführerin ist unfundiert (vgl. act. 2 Rz. 94). Das Verschulden oder die Motivlage 

der Behörde bei einem Verfahrensfehler ist ohnehin kein Nichtigkeitskriterium, 

sondern es gilt ein objektiver Massstab (vgl. WEBER, Die Nichtigkeit im öffentli-

chen Recht, Von der Evidenztheorie zum verfassungsunmittelbaren Nichtigkeits-

begriff, Diss. Zürich 2023, Rz. 119 m.w.H.).

2.4.

Im Ergebnis hat die Vorinstanz zu Recht nicht auf die Nichtigkeit der öffent-

lich Bekanntmachung der Arresturkunde Nr. 1 und des Zahlungsbefehls in der Be-

treibung Nr. 2 geschlossen. Folglich sind auch die darauffolgenden Betreibungs-

handlungen nicht in einer Gesamtbetrachtung als nichtig zu qualifizieren. Die Be-

schwerde ist insoweit abzuweisen. Über weitere Aspekte der Gültigkeit der Pfän-

dungsankündigung und der Pfändungsurkunde wird – in Anlehnung an die von 

der Vorinstanz vorgenommene Aufteilung des Beschwerdethemas – im heute er-

gehenden Entscheid der hiesigen Kammer im Beschwerdeverfahren PS250102-O 

befunden.

3.

Aufhebung der öffentlichen Bekanntmachungen der Arresturkunde und des 
Zahlungsbefehls sowie der darauffolgenden Betreibungshandlungen

3.1. Eventualiter beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung der öffentli-

chen Bekanntmachung der Arresturkunde Nr. 1 und des Zahlungsbefehls im Be-

treibungsverfahren Nr. 2 sowie sämtlicher nachfolgenden Betreibungshandlungen 

(act. 2 S. 2 Rechtsbegehren Ziff. 2). 

3.2. Die Vorinstanz erwog hierzu, mit Wiedererwägungsverfügung vom 22. No-

vember 2023 habe das Betreibungsamt die öffentliche Bekanntmachung der Arre-

sturkunde und des Zahlungsbefehls sowie sämtliche darauffolgenden öffentlichen 

Bekanntmachungen aufgehoben. Diese Verfügung sei der Beschwerdeführerin 

spätestens mit Referentenverfügung vom 27. November 2023 zur Wahrung des 

rechtlichen Gehörs am 29. November 2023 zugestellt worden. Zudem hätten die 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin die Verfügung unbestritten am 23. No-

vember 2023 über das Betreibungsamt in Empfang genommen und dagegen 

rechtzeitig Beschwerde erhoben. Die Einwände der Beschwerdeführerin gegen 

- 16 -

die rechtskonforme Zustellung der Wiedererwägungsverfügung bzw. deren 

Rechtswirkung seien rechtsmissbräuchlich und unbehelflich. Insgesamt habe das 

Betreibungsamt dem Rechtsbegehren 2 betreffend die Aufhebung der öffentlichen 

Bekanntmachungen der Arrest- und Betreibungsurkunden entsprochen, weshalb 

die Beschwerde diesbezüglich gegenstandslos geworden sei (act. 6 E. 3.3).

3.3. Gegen die Annahme der Gegenstandslosigkeit ihrer Beschwerde führt die 

Beschwerdeführerin aus, mit der Wiederwägungsverfügung sei ihren Anträgen 

nicht vollumfänglich stattgegeben worden. Zudem sei das Beschwerdeverfahren 

in Bezug auf die Wiederwägungsverfügung nach wie vor hängig und von beiden 

Parteien angefochten (act. 2 Rz. 101).

3.4. Die Argumentation der Beschwerdeführerin verfängt nicht.

3.4.1. Mit Wiederwägungsverfügung vom 22. November 2023 hob das Betrei-

bungsamt sämtliche Ediktalzustellungen im Arrest- und Betreibungsverfahren auf 

(act. 7/8) und entsprach insoweit dem hier zu beurteilenden Beschwerdeantrag 

Ziff. 2 der Beschwerdeführerin. Die Vorinstanz schrieb die Beschwerde in diesem 

Punkt zu Recht als gegenstandslos ab. Der Antrag auf Aufhebung der Pfändungs-

ankündigung, der Pfändungsurkunde und der Mitteilung des Verwertungsbegeh-

rens wurde nicht als durch die Wiedererwägungsverfügung gegenstandslos abge-

schrieben, sondern wie bereits erwähnt im Zirkulationsbeschluss vom 31. März 

2025 im Parallelverfahren CB230129-L behandelt. Soweit sich die Vorbringen der 

Beschwerdeführerin auf diese Betreibungshandlungen beziehen, ist darauf infolge 

der Aufteilung des Beschwerdethemas nicht einzutreten und auf den heute erge-

henden Entscheid der hiesigen Kammer im Beschwerdeverfahren PS250102-O 

zu verweisen.

3.4.2. Sodann ist die Aussage der Beschwerdeführerin, dass die Wiedererwä-

gungsverfügung von der Beschwerdegegnerin angefochten sei, unsubstantiiert 

und unbelegt. Die Beschwerdeführerin macht keine Angaben zum Stand dieses 

Verfahrens und behauptet nicht, dass hiermit die Wiedererwägungsverfügung da-

hingehend umgestossen werden sollte, dass die Rechtmässigkeit der Ediktalzu-

stellungen bestätigt würde. Ein solches Verfahren wäre ohnehin vom vorliegen-

- 17 -

den Entscheid sowie vom heute ergehenden Entscheid im Beschwerdeverfahren 

PS250102-O präjudiziert, mit welchen die vorinstanzlichen Entscheide bestätigt 

werden und mithin auch auf Gültigkeit der in der Wiedererwägungsverfügung ge-

troffenen Anordnungen erkannt wird – bis auf die Zustellung der Pfändungsankün-

digung, der Pfändungsurkunde und der Mitteilung des Verwertungsbegehrens 

(vgl. Entscheid der hiesigen Kammer PS250102-O vom 17. Oktober 2025 E. III/4-

5). Damit bleibt es dabei, dass die Ediktalzustellungen aufgehoben wurden und 

die Vorinstanz die Beschwerde insoweit zutreffend als gegenstandslos abschrieb.

3.5. Vor der Vorinstanz stellte sich die Beschwerdeführerin zusätzlich auf den 

Standpunkt, eine Gegenstandslosigkeit der Beschwerde liege nicht vor, weil die 

Wiedererwägungsverfügung des Betreibungsamtes vom 22. November 2023 

mangels Zustellung von vornherein (noch) keinerlei Rechtswirkungen entfalten 

könne (act. 7/28 Rz. 64). In ihrer Beschwerde an die hiesige Kammer macht sie 

zwar Ausführungen gegen die Rechtmässigkeit der Zustellung der Wiedererwä-

gungsverfügung (vgl. act. 2 Rz. 66 ff.), leitet daraus jedoch kein explizites Argu-

ment gegen die Gegenstandslosigkeit der Beschwerde ab. Damit genügt sie der 

Rügepflicht nicht, wie sie anwaltlich vertretenen Parteien gegenüber gilt (vgl. 

OGer ZH PS160178 vom 14. Dezember 2016 E. 2.2 m.w.H.).

3.6. Selbst wenn von einer gültigen Rüge auszugehen wäre, ginge diese auch 

materiell ins Leere. Mit ihrer E-Mail-Anfrage vom 17. Oktober 2023 um Zustellung 

der Betreibungsakten und der gleichzeitigen Übermittlung der Generalvollmacht in 

Sachen Forderungsstreitigkeiten zwischen der Beschwerdeführerin und der Be-

schwerdegegnerin trat die K._____ AG (K._____) gegenüber dem Betreibungs-

amt als Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin im Betreibungsverfahren Nr. 2 

auf (act. 7/9/5). Das Betreibungsamt konnte und durfte nach Treu und Glauben 

davon ausgehen, dass diese (externe) Vollmacht die Befugnis zur Entgegen-

nahme von Betreibungsurkunden in der Betreibung Nr. 2 einschloss (vgl. hierzu 

BGer 5A_45/2015 vom 20. April 2015 E. 3.2). Die Wiedererwägungsverfügung er-

ging in der Betreibung Nr. 2, weshalb sie vom Umfang der kundgegebenen Zu-

stellbevollmächtigung erfasst war. Für die Entgegennahme der Wiederwägungs-

verfügung als solche war keine aktive Vertretungshandlung seitens der K._____ 

- 18 -

erforderlich, weshalb diese sich nicht darauf berufen kann, sie hätte ihre Voll-

macht nicht entsprechend ausgeübt. Die Zurückweisung der Wiedererwägungs-

verfügung und die Mitteilung an das Betreibungsamt, wonach K._____ für die Ent-

gegennahme von Betreibungsurkunden nicht mandatiert sei (vgl. act. 2 Rz. 82), 

ist als Einschränkung der zuvor kundgegebenen Vertretungsverhältnisse zu quali-

fizieren. Aus zeitlichen Gründen kann dieser Widerruf die bereits erfolgte gültige 

Zustellung der Wiederwägungsverfügung nicht mehr verhindern.

Unbestritten ist sodann, dass die Beschwerdeführerin von der Wiedererwägungs-

verfügung Kenntnis erhalten und ihre Rechte – insbesondere mit Beschwerde 

vom 26. Oktober 2023 an die Aufsichtsbehörde (Geschäfts-Nr. CB230104-L) – 

wahren konnte. In Anwendung der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesge-

richts (vgl. unten E. III/4.4.1) ist die Wiedererwägungsverfügung daher jedenfalls 

wirksam, selbst wenn bei der Zustellung formelle Mängel vorgelegen haben soll-

ten.

Schliesslich sei darauf hingewiesen, dass die hier lediglich vorfrageweise zu prü-

fende Wirksamkeit der Wiedererwägungsverfügung vom 22. November 2023 mit 

eingehender Begründung im Beschwerdeentscheid PS250102-O bejaht wird (vgl. 

Entscheid der hiesigen Kammer PS250102-O vom 17. Oktober 2025 E. III/3). Auf 

eine nähere Auseinandersetzung mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin ge-

gen die Gültigkeit der Zustellung der Wiedererwägungsverfügung (act. 2 Rz. 73 

ff.) ist daher im hiesigen Verfahren zu verzichten.

3.7.

Im Ergebnis ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Beschwerde 

der Beschwerdeführerin insofern als gegenstandslos abschrieb, als mit der Wie-

dererwägungsverfügung vom 22. November 2023 die beantragte Aufhebung der 

Ediktalzustellungen angeordnet wurde. Im Übrigen wird auf das Beschwerdever-

fahren PS250102-O verwiesen. Der Beschwerdeantrag Ziff. 2 ist zusammenfas-

send abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

- 19 -

4.

Neue Zustellung der Arresturkunde und des Zahlungsbefehls

4.1. Die Beschwerdeführerin stellt im hiesigen Beschwerdeverfahren erneut 

den Antrag, es sei das Betreibungsamt anzuweisen, eine neue Zustellung der Ar-

resturkunde Nr. 1 und des Zahlungsbefehls in der Betreibung Nr. 2 auf dem 

Rechtshilfeweg vorzunehmen, und rügt eine Verletzung von Art. 66 Abs. 1 und 3 

SchKG sowie Art. 34 SchKG (act. 2 S. 3 Rechtsbegehren Ziff. 2 in fine; act. 2 

Rz. 85 ff.).

4.2. Die Vorinstanz verneinte im angefochtenen Entscheid das Rechtsschutzin-

teresse der Beschwerdeführerin an der erneuten Zustellung der Arresturkunde 

Nr. 1 und des Zahlungsbefehls in der Betreibung Nr. 2 auf dem Rechtshilfeweg. 

Sie stellte vielmehr in Bestätigung der Wiedererwägungsverfügung des Betrei-

bungsamtes fest, die Arresturkunde Nr. 1 und der Zahlungsbefehl in der Betrei-

bung Nr. 2 gälten per 18. Oktober 2023 als zugestellt. Sie erwog dazu, die Be-

schwerdeführerin habe im Rahmen der Akteneinsicht bzw. mit der auf ihren 

Wunsch elektronisch erfolgten Zustellung sämtlicher Betreibungsakten am 

18. Oktober 2023 Kenntnis vom Inhalt der Arresturkunde und des Zahlungsbe-

fehls erhalten. Dies habe ihr ohne Weiteres ermöglicht, ihre Rechte trotz der al-

lenfalls mangelhaften Zustellung genügend zu wahren. Die Beschwerdeführerin 

verhalte sich im Übrigen widersprüchlich und damit rechtsmissbräuchlich, wenn 

sie einerseits die Zustellung der Akten per E-Mail verlange und andererseits eine 

rechtskonforme Zustellung ebendieser Betreibungsurkunden bestreite (act. 6 

E. 4). 

4.3. Dem hält die Beschwerdeführerin entgegen, sie verfüge über kein Zustell-

domizil an der Adresse der Rechtsvertreter: Sie sei seitens des Betreibungsamtes 

zu keinem Zeitpunkt aufgefordert worden, ein Zustelldomizil in der Schweiz zu be-

zeichnen und habe auch kein solches bezeichnet. Dem Betreibungsamt sei ver-

wehrt, selbst ein Zustelldomizil zu bezeichnen (act. 2 Rz. 74 i.V.m. Rz. 87). Das 

Bestehen einer generellen Vollmacht des Anwalts mache diesen nicht schon zum 

Zustellungsbevollmächtigten im Sinne von Art. 66 Abs. 1 SchKG. Die Rechtspre-

chung verlange eine spezielle und klare Ermächtigung, welche nicht vorliege. 

Selbst wenn eine entsprechende Spezialvollmacht vorgelegen hätte, so bedürfe 

- 20 -

es auch des Willens des Vertreters, von dieser Gebrauch zu machen. Weigere 

sich der Anwalt, den Zahlungsbefehl mit Wirkung für seinen Mandaten entgegen-

zunehmen, träte unabhängig vom Bestehen einer entsprechenden Vollmacht 

auch keine Zustellungsfiktion ein (act. 2 Rz. 78 ff. i.V.m. Rz. 87). Dementspre-

chend könnten an der Adresse der Rechtsvertreter keine fristauslösenden Zustel-

lungen vorgenommen werden, namentlich auch nicht bei einer Kenntnisnahme 

von Akten im Rahmen einer Akteneinsicht (act. 2 Rz. 87).

Sodann stelle die Kenntnisnahme der Arresturkunde und des Zahlungsbefehls 

durch die Beschwerdeführerin im Rahmen der Akteneinsicht keine formgültige Zu-

stellung gemäss Art. 34 und Art. 66 SchKG dar (act. 2 Rz. 88 ff.). Bei Annahme 

der Nichtigkeit der Zustellung sei von Anfang an irrelevant, ob und wie die Be-

schwerdeführerin Kenntnis von den Betreibungshandlungen erhalten habe. Die 

Hinweise der Vorinstanz auf die tatsächliche Kenntnisnahme durch die Beschwer-

deführerin würden somit an der Sache vorbeigehen (act. 2 Rz. 91 ff.).

Es liege auch kein widersprüchliches Verhalten vor, wenn die Beschwerdeführerin 

um Akteneinsicht auf elektronischem Weg ersuche, gleichzeitig aber eine förmli-

che Zustellung von Betreibungsurkunden verlange, denn es handle sich dabei um 

etwas grundlegend Anderes (act. 2 Rz. 96).

Schliesslich sei es unzutreffend zu behaupten, die Beschwerdeführerin habe kein 

Rechtsschutzinteresse an einer erneuten Zustellung nach tatsächlicher Kenntnis-

nahme. Würde man dieser Auffassung der Vorinstanz folgen, könnte selbst bei 

vorsätzlichen, offensichtlichen Verletzungen der Bestimmungen über die Zustel-

lung von Betreibungsurkunden nie die Verletzung der betreffenden Bestimmun-

gen geltend gemacht werden (act. 2 Rz. 97).

4.4. Strittig ist, ob das Betreibungsamt die Arresturkunde Nr. 1 und den Zah-

lungsbefehls in der Betreibung Nr. 2 gültig an die Rechtsvertretung der Beschwer-

deführerin zustellen konnte.

4.4.1. Wohnt der Schuldner nicht am Orte der Betreibung, so werden die Betrei-

bungsurkunden der von ihm daselbst bezeichneten Person oder in dem von ihm 

- 21 -

bestimmten Lokale abgegeben (Art. 66 Abs. 1 SchKG). Diese Bestimmung gilt 

auch für Schuldner mit Sitz oder Wohnsitz im Ausland (JEANNERET/LEMBO in Com-

mentaire romand, Poursuite et faillite, 2025, N 10 zu Art. 66 SchKG). Gemäss 

Lehre und Rechtsprechung ist eine Zustellung von Betreibungsurkunden an eine 

vertragliche Rechtsvertretung zulässig, wenn der Schuldner diese gegenüber dem 

Betreibungsamt ausdrücklich zu diesem Zweck bezeichnet oder ihr eine General-

vollmacht erteilt hat. Der Umfang der Vollmacht ist nach den allgemeinen Ausle-

gungsregeln, insbesondere nach dem Vertrauensgrundsatz festzulegen (vgl. 

Art. 33 Abs. 3 OR; BGE 107 II 105 E. 6.a). Ein vom Schuldner mit einer Prozess-

führung beauftragter Anwalt gilt nicht als ermächtigt, Betreibungsurkunden im Zu-

sammenhang mit diesem Prozess entgegenzunehmen, es sei denn, das Mandat 

enthalte eine ausdrückliche Ermächtigung hierzu (zum Ganzen: BGer 

5A_45/2015 vom 20. April 2015 E. 3.2; BGer 5A_750/2013 vom 8. April 2014 E. 

4.1; JAQUES, De la notification des actes de poursuite, BlSchK 2011 S. 177 ff., 

179). Gemäss der Rechtsprechung BGE 69 III 82 bleibt ein vom Schuldner allge-

mein, auch für Betreibungen bevollmächtigter Anwalt, der von seiner Vollmacht in 

Prozessen und Beschwerdeverfahren gegenüber dem Gläubiger Gebrauch ge-

macht hat, frei, die Entgegennahme eines Zahlungsbefehls für den Schuldner ab-

zulehnen (BGE 69 III 82 S. 84). Diesem Präjudiz lag der Sachverhalt zugrunde, 

dass die Gläubigerin um die Zustellung eines Zahlungsbefehls an einen Zürcher 

Anwalt ersuchte, der die Schuldnerin in einem Prozess vor Handelsgericht und in 

verschiedenen Beschwerdeverfahren vertreten hatte. Das Betreibungsamt ver-

suchte, die verlangte Zustellung vorzunehmen, doch lehnte der Anwalt der 

Schuldnerin die Entgegennahme des Zahlungsbefehls ab, weil ihm solches von 

der Vollmachtgeberin untersagt worden sei (BGE 69 III 82 S. 82 f.).

4.4.2. Wie bereits erwähnt, legitimierte sich die Rechtsvertretung der Beschwer-

deführerin gegenüber dem Betreibungsamt mittels einer per E-Mail vom 17. Okto-

ber 2023 übermittelten Generalvollmacht in Sachen Forderungsstreitigkeiten zwi-

schen der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin. Gleichzeitig bean-

tragte sie "eine möglichst rasche Zustellung der vollständigen Akten (vorzugs-

weise elektronisch) im eingangs genannten Arrestverfahren". Im Betreff des E-

Mails wurden ausdrücklich die "Arresturkunde Nr. 1" sowie der "Zahlungsbefehl 

- 22 -

für die ordentliche Betreibung auf Pfändung oder Konkurs Nr. 2" erwähnt 

(act. 7/9/5). Daraus erhellt, dass die Rechtsvertretung spezifisch um die Zustel-

lung dieser Betreibungsurkunden ersuchte. Das Betreibungsamt konnte und 

durfte nach Treu und Glauben davon ausgehen, dass die Beschwerdeführerin 

ihre Rechtsvertretung als Zustellempfängerin für Betreibungsurkunden in der Be-

treibung 2 bevollmächtigt hatte. Eine Beschränkung der Vollmacht auf eine reine 

Akteneinsicht wurde im E-Mail vom 17. Oktober 2023 von der Rechtsvertretung 

nicht angezeigt. Damit unterscheidet sich der vorliegende Fall wesentlich von der 

dem Entscheid BGE 69 III 82 zugrundeliegenden Konstellation, in welcher das 

Betreibungsamt ohne entsprechendes Ersuchen der Rechtsvertretung einen Zu-

stellversuch unternahm. Die nachträgliche Behauptung der Beschwerdeführerin, 

sie habe kein Zustelldomizil bei ihrer Rechtsvertretung oder diese sei nicht befugt 

gewesen, ihre Vollmacht entsprechend auszuüben, ist unbelegt und scheitert an 

den von ihr selbst geschaffenen Vertretungsverhältnissen. Das Betreibungsamt 

war daher berechtigt, die Betreibungsurkunden an die K._____ als Rechtsvertre-

tung der Beschwerdeführerin zuzustellen.

4.5. Als Nächstes ist auf den Einwand einzugehen, wonach die Zustellung der 

Arresturkunde und des Zahlungsbefehls auf elektronische Weise nicht den Zustel-

lungsvorschriften gemäss Art. 34 und 64 ff. SchKG genügte.

4.5.1. Laut Art. 66 Abs. 2 SchKG sind Betreibungsurkunden wie der Zahlungsbe-

fehl oder die Arresturkunde bei ausländischen Schuldnern durch die Vermittlung 

der dortigen Behörden oder, soweit völkerrechtliche Verträge dies vorsehen oder 

wenn der Empfängerstaat zustimmt, durch die Post zuzustellen. Bei Betreibungs-

urkunden sieht das Gesetz auch keine elektronische Zustellung im Sinne von 

Art. 34 Abs. 2 SchKG vor (vgl. BSK SchKG I-ANGST/RODRIGUEZ, Art. 64 N 10a).

Gemäss Lehre und Rechtsprechung entfaltet eine Betreibungsurkunde trotz feh-

lerhafter Zustellung in Verletzung von Art. 34 ff. SchKG bzw. Art. 64 ff. SchKG 

ihre Wirkung, wenn diese gleichwohl dem Schuldner zugegangen ist oder dieser 

Kenntnis über den Inhalt der Urkunde erlangte (BSK SchKG I-NORDMANN/ONEY-

SER, Art. 34 N 7; BSK SchKG I-ANGST/RODRIGUEZ Art. 64 N 23; BSK SchKG I-WÜ-

THRICH/SCHOCH Art. 72 N 16; BGE 132 I 249 E. 6; BGE 128 III 101, E. 2; BGE 112 

- 23 -

III 81 E. 2; BGer 5A_846/2016 vom 31. Januar 2017 E. 4.4; BGer 5A_30/2012 

vom 12. April 2012, E. 3). Handelt es sich wie im konkreten Fall um einen Zah-

lungsbefehl, beginnt die Frist für die Erhebung des Rechtsvorschlages sowie für 

die Einreichung der Beschwerde nach Art. 17 SchKG im Zeitpunkt der Kenntnis-

nahme zu laufen (vgl. BSK SchKG I-ANGST/RODRIGUEZ Art. 64 N 23; BGE 128 III 

101 E. 2; BGer 5A_846/2016 vom 31. Januar 2017 E. 4.4). Analog läuft die Frist 

zur Einlegung einer Arresteinsprache ab tatsächlicher Kenntnisnahme der Arre-

sturkunde.

Eine mangelhafte Zustellung ist nur dann zu wiederholen, wenn ein Rechtsschut-

zinteresse des Betroffenen gegeben ist. Ein solches fehlt, wenn eine erneute und 

ordentliche Zustellung des Zahlungsbefehls dem Betriebenen keine zusätzlichen 

Erkenntnisse über die angehobene Betreibung verschafft und dessen Rechte trotz 

der mangelhaften Zustellung gewahrt sind (BSK SchKG I-WÜTHRICH/SCHOCH Art. 

72 N 16; BGE 112 III 81 E. 2b; BGer 5A_30/2012 vom 12. April 2012 E. 3). Falls 

die Kenntnisnahme erwiesen ist, besteht denn auch kein schützenswertes Inter-

esse, auf Beschwerde hin zu überprüfen, ob die Zustellung eines Zahlungsbefehls 

korrekt erfolgt ist (BGer 5A_837/2016 vom 6. März 2017 E. 3.1).

4.5.2. Im vorliegenden Fall ist zwar mit der Beschwerdeführerin davon auszuge-

hen, dass die Zustellung der Arresturkunde und des Zahlungsbefehls durch das 

Betreibungsamt per unverschlüsseltes und nicht signiertes E-Mail vom 18. Okto-

ber 2023 (act. 7/3/5) nicht den Zustellungsvorschriften gemäss Art. 64 ff. SchKG 

genügte. Die Beschwerdeführerin muss sich jedoch die Kenntnisnahme der ge-

nannten Betreibungsurkunden entgegenhalten lassen, die sie über ihre Rechts-

vertretung erlangte. Diese effektive Kenntnisnahme bestreitet sie denn auch nicht, 

sondern bezeichnet sie aufgrund der Nichtigkeit des Arrest- und Betreibungsver-

fahrens als irrelevant. Dieses Argument geht ins Leere, nachdem der dahinge-

hende Nichtigkeitsgrund verneint wurde (vgl. E. III/2).

Die Beschwerdeführerin war ab der Kenntnisnahme der Betreibungsurkunden am 

18. Oktober 2023 in der Lage, ihre Rechte entsprechend zu wahren, was sie mit 

der Erhebung der Beschwerde vom 26. Oktober 2023 an die Vorinstanz denn 

auch tat. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern ihr Rechtsschutzinter-

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esse – abgesehen von der Einhaltung formeller Vorschriften – eine Wiederholung 

der Zustellung der Arresturkunde und des Zahlungsbefehls gebieten würde. Ins-

besondere macht sie nicht geltend, sie wäre durch die mangelhafte Zustellung 

daran gehindert worden, rechtzeitig Arresteinsprache oder Rechtsvorschlag zu er-

heben. Dass sie diese Fristen unbenutzt verstreichen liess, fällt in ihre eigene 

Verantwortung. Das behauptete Verschulden des Betreibungsamtes im Sinne ei-

ner absichtlichen Verletzung der Zustellungsvorschriften ist für die Beurteilung der 

Wirksamkeit von Betreibungshandlungen wie gesehen irrelevant. Es besteht da-

her zusammenfassend kein Anlass, der Beschwerdeführerin die Arresturkunde 

und den Zahlungsbefehl erneut zuzustellen. 

Soweit die Beschwerdeführerin einwendet, die Absprache eines Rechtsschutzin-

teresses an einer erneuten Zustellung nach tatsächlicher Kenntnisnahme führe 

dazu, dass selbst bei vorsätzlichen, offensichtlichen Verletzungen der Bestim-

mungen über die Zustellung von Betreibungsurkunden nie die Verletzung dersel-

ben geltend gemacht werden könnte, verkennt sie, dass die Prüfung des Rechts-

schutzinteresses stets situativ und – wie im vorliegenden Fall – unter Würdigung 

aller relevanten Umständen erfolgen muss. Ein Rechtsschutzinteresse an der An-

fechtung einer mangelhaften Zustellung trotz erwiesener Kenntnisnahme und 

Wahrung der Rechte kann zum Beispiel bejaht werden, wenn durch die mangel-

hafte Zustellung Kosten entstehen oder moralische Interessen beeinträchtigt wer-

den (vgl. BSK SchKG I-ANGST/RODRIGUEZ Art. 66 N 20 mit Hinweis auf BGE 128 

III 465).

4.5.3. Im Übrigen liegt es nahe, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Beharren 

auf einer rechtshilfeweisen Zustellung der Betreibungsurkunden, obwohl sie von 

diesen Kenntnis erlangte und ihre Rechte wahren konnte, vorwiegend eine Verzö-

gerung des Betreibungsverfahrens bezweckt. Gleichzeitig hat sie den Betrei-

bungsbehörden bislang die für eine rechtshilfeweise Zustellung erforderliche voll-

ständige Adresse nicht mitgeteilt. Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, verstösst 

ein derartiges Verhalten gegen das Rechtsmissbrauchsverbot nach Art. 2 Abs. 2 

ZGB und verdient keinen Rechtsschutz.

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4.6. Nach dem Gesagten ist die vorinstanzliche Feststellung, dass die Arrestur-

kunde Nr. 1 und der Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. 2 per 18. Oktober 2023 

als zugestellt gelten, nicht zu beanstanden, da diese jedenfalls seit dann Wirkung 

entfalten. Die Beschwerde ist insoweit abzuweisen.

5.

Zusammengefasst ist der Zirkulationsbeschluss der Vorinstanz vom 

31. März 2025 vollumfänglich zu bestätigen. Die Beschwerde ist abzuweisen, so-

weit darauf einzutreten ist.

IV.

Das Beschwerdeverfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde ist kos-

tenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 GebV SchKG; vgl. OGer 

ZH, PS200076 vom 2. April 2020 E. 5). Parteientschädigungen dürfen in diesem 

Verfahren nicht zugesprochen werden (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG), wobei der 

Beschwerdegegnerin vorliegend ohnehin kein Aufwand entstanden ist.

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Es wird erkannt:

1.

2.

3.

4.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

Es werden keine Kosten erhoben.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage eines Doppels von act. 2, an die Vorinstanz sowie an das Betrei-

bungsamt Zürich 1, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw A. Clinard

versandt am:
21. Oktober 2025