# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ad2fc697-d6af-5697-afc8-e24676a5037b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.09.2025 D-6740/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6740-2025_2025-09-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6740/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richterin Jeannine Scherrer-Bänziger;   

Gerichtsschreiberin Leslie Werne. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Burundi,   

vertreten durch MLaw Corinne Reber,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Wiedererwägung);  

Verfügung des SEM vom 29. August 2025. 

 

 

 

D-6740/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,  

dass der Beschwerdeführer am 15. November 2022 in der Schweiz um 

Asyl nachsuchte, 

dass er im Wesentlichen geltend machte, er sei im Heimatstaat aufgrund 

seiner Mitgliedschaft bei Congrès national pour la liberté (CNL) sowie sei-

ner Zugehörigkeit zur Ethnie der Tutsi einer asylrelevanten Verfolgung aus-

gesetzt, 

dass das SEM mit Verfügung vom 27. Februar 2025 feststellte, der Be-

schwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, das Asylgesuch 

vom 15. November 2022 ablehnte, ihn aus der Schweiz wegwies und den 

Vollzug anordnete, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 31. März 2025 gegen diese 

Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob,  

dass die damals zuständige Instruktionsrichterin mit Zwischenverfügung 

vom 4. April 2025 die Beschwerde als aussichtslos erachtete und den Be-

schwerdeführer aufforderte einen Kostenvorschuss zu leisten,  

dass der Beschwerdeführer diesen Kostenvorschuss nicht leistete und das 

Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-2204/2025 vom 30. April 2025 an-

drohungsgemäss auf die Beschwerde nicht eintrat, 

dass der Beschwerdeführer am 11. Juli 2025 unter Beilage eines Screen- 

shots aus einem Whats App Chat sowie einer Kopie eines französisch- 

sprachigen, teilweise handschriftlichen Dokuments eine als Wiedererwä-

gungsgesuch bezeichnete Eingabe bei der Vorinstanz einreichte und im 

Wesentlichen eine veränderte Situation seit Erlass des Asylentscheids vom 

27. Februar 2025 geltend machte, 

dass er vorbrachte, die Lage für Oppositionelle in seinem Heimatstaat habe 

sich verschlechtert, was dazu geführt habe, dass ein Strafverfahren gegen 

ihn eingeleitet worden sei und er nunmehr nicht nur durch die lmbonerak-

ure (der Jugendorganisation der Regierungspartei), sondern auch offiziell 

durch die Regierung Burundis gesucht werde, 

dass er mit Eingabe der rubrizierten Rechtsvertretung vom 22. August 

2025 an das SEM unter anderem einen Bericht des Universitätsspitals 

B._______ vom 19. Juni 2025 zu den Akten reichte und mitteilte, er leide 

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an einer akuten Hepatitis-C-Infektion, welche dringend behandelt werden 

müsse, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 29. August 2025 (eröffnet am 

1. September 2025) diese Eingabe als Wiedererwägungsgesuch entge-

gennahm, darauf nicht eintrat, die Verfügung vom 27. Februar 2025 als 

rechtskräftig sowie vollstreckbar erklärte, eine Gebühr erhob und fest-

stellte, der Antrag auf Vollzugsaussetzung sei gegenstandslos geworden 

und einer allfälligen Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe der rubrizierten Rechtsvertretung 

vom 4. September 2025 gegen diesen Entscheid Beschwerde beim Bun-

desverwaltungsgericht erhob und die Aufhebung der angefochtenen Ver-

fügung beantragte,  

dass auf sein Wiedererwägungsgesuch einzutreten sei und seine Vorbrin-

gen materiell zu prüfen seien, eventualiter sei die Sache zur Neubeurtei-

lung an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und unter 

Verzicht auf das Erheben eines Kostenvorschusses die unentgeltliche Pro-

zessführung und die unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu gewähren 

seien, zudem ersuchte er um superprovisorischen Erlass vollzugshem-

mender Massnahmen, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht unter anderem zuständig für die Be-

handlung von Beschwerden gegen Verfügungen des SEM ist, wobei das 

Gericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – und so auch vorliegend –

endgültig entscheidet (vgl. dazu Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–

33 VGG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Einreichung der 

Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

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Seite 4 

dass sich die Kognition des Gerichts und die zulässigen Rügen im Asylbe-

reich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten und im Bereich des AIG nach 

Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),  

dass die Vorinstanz auf das Wiedererwägungsgesuch des Beschwerde- 

führers gestützt auf Art. 111b Abs. 2 AsylG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 2 

VwVG nicht eingetreten ist, womit die Beurteilungskompetenz der Be-

schwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vor-

instanz zu Recht auf das Wiedererwägungsgesuch nicht eingetreten ist 

(vgl. BVGE 2014/39 E. 7.1), 

dass sich die Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als offensichtlich 

unbegründet erweist, weshalb über diese in einzelrichterlicher Zuständig-

keit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten Richterin 

zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG), 

dass gleichzeitig auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde und der Ent-

scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG),  

dass keine Veranlassung besteht, die Sache an die Vorinstanz zurück- 

zuweisen und das entsprechende Rechtsbegehren abzuweisen ist, zumal 

sich auch die in der Beschwerde unsubstantiiert gerügte Verletzung des 

Untersuchungsgrundsatzes sowie der Begründungspflicht nicht bestätigt,  

dass sich die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung mit den zentralen 

Vorbringen des Beschwerdeführers und den eingereichten Beweismitteln 

differenziert auseinandersetzte und es dem Beschwerdeführer offensicht-

lich möglich war diese mit einer achtseitigen Beschwerde sachgerecht an-

zufechten, 

dass das Wiedererwägungsverfahren im Asylrecht spezialgesetzlich gere-

gelt ist (vgl. Art. 111b ff. AsylG) und in seiner praktisch relevantesten Form 

das Wiedererwägungsgesuch die Änderung einer ursprünglich fehlerfreien 

Verfügung an eine nachträglich eingetretene erhebliche Veränderung der 

Sachlage bezweckt (vgl. BVGE 2014/39 E. 4.5 m.w.H.), 

dass ein entsprechendes Gesuch dem SEM innert 30 Tagen nach Entde-

ckung des Wiedererwägungsgrundes schriftlich und begründet einzu-

reichen ist (Art. 111b Abs. 1 AsylG), 

dass ein Wiedererwägungsgesuch gehörig begründet ist, wenn ihm genü-

gend substantiierte Wiedererwägungsgründe zu entnehmen sind  

(EMARK 2003 Nr. 7 E. 4a; BVGE 2014/39 E. 5 ff.), 

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Seite 5 

dass die entscheidende Behörde gestützt auf Art. 111b Abs. 2 AsylG in Ver-

bindung mit Art. 13 Abs. 2 VwVG auf das Wiedererwägungsgesuch nicht 

eintritt, wenn eine gesuchstellende Person ihrer Begründungspflicht nicht 

nachkommt (vgl. BVGE 2014/39 E. 7), 

dass auf ein Wiedererwägungsgesuch nicht einzutreten ist, wenn lediglich 

eine neue Würdigung der beim früheren Entscheid bereits bekannten Tat-

sachen herbeigeführt werden soll oder Gründe angeführt werden, die be-

reits in einem ordentlichen Beschwerdeverfahren gegen die frühere Verfü-

gung hätten geltend gemacht werden können (vgl. statt vieler: BVGer-Urteil 

D-4582/2024 vom 23. September 2024 E. 6.3 m.H. auf EMARK 2000 

Nr. 24 E. 5b), 

dass eine Wiedererwägung nicht beliebig zulässig ist und namentlich nicht 

dazu dienen darf, blosse Urteilskritik zu üben, die Rechtskraft von Verwal-

tungs- und Gerichtsentscheiden immer wieder infrage zu stellen oder die 

Fristen für die Ergreifung von Rechtsmitteln zu umgehen (vgl.  BGE 136 II 

177 E. 2.1), 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung die Eingabe vom 

11. Juli 2024 als Wiedererwägungsgesuch qualifizierte, was in der Be-

schwerde nicht (ausdrücklich) beanstandet wird, nachdem der pauschale 

Hinweis der erfahrenen Rechtsvertretung, wonach «das Wiedererwä-

gungsgesuch von der Vorinstanz auch als Mehrfachgesuch hätte ent- 

gegengenommen werden können» (vgl. Beschwerde S. 6) nicht als Rüge 

zu qualifizieren ist, 

dass das SEM im Wesentlichen ausführte, im ordentlichen Asylverfahren 

seien die Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach er im Heimatstaat 

aufgrund der geltend gemachten Mitgliedschaft bei der CNL-Partei wieder-

holt bedroht und misshandelt worden sei, als unglaubhaft qualifiziert wor-

den,  

dass der Beschwerdeführer darauf in seinem Wiedererwägungsgesuch 

nicht ansatzweise eingehe und der festgestellten Unglaubhaftigkeit seiner 

Vorbringen folglich nichts entgegenzusetzen vermöge, zumal der nunmehr 

zu den Akten gereichte Fahndungsaufruf keinen Beweiswert aufweise, 

dass es sich bei der weiter geltend gemachten aktuellen Suche der Im-

bonerakure nach ihm bei seiner Familie um eine unbelegte Parteibehaup-

tung handle, 

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Seite 6 

dass er auch nicht darlege, inwiefern seine Hepatitis-C-Infektion gegen die 

Zulässigkeit respektive die Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung 

spreche,  

dass die Vorbringen daher nicht gehörig begründet seien und folglich auf 

das Wiedererwägungsgesuch nicht eingetreten werde, 

dass dem SEM zuzustimmen ist, der Beschwerdeführer erfülle die erhöh-

ten Anforderungen an die Begründung eines Wiedererwägungsgesuches 

nicht, wobei zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich auf die 

vorinstanzliche Verfügung zu verweisen ist, 

dass sich die Beschwerdeausführungen auf eine Wiederholung des bereits 

Bekannten beschränken und im Wesentlichen lediglich die Arbeitsweise 

des SEM kritisieren, die vorliegend jedoch nicht zu beanstanden ist, 

dass die vorinstanzlichen Schlussfolgerungen – auch in Bezug auf die ins 

Recht gelegten Dokumente – nicht zu bemängeln sind und die Ausführun-

gen auf Beschwerdeebene mithin nicht geeignet sind, zu einer anderen 

Einschätzung zu führen, 

dass der Beschwerdeführer mit Verweis auf die Gesuchsbeilage («Fahn-

dungsaufruf») im Wesentlichen geltend macht, seine Vorbringen aus dem 

ordentlichen Verfahren, wonach er aufgrund seiner (angeblichen) Partei-

mitgliedschaft sowie seiner Ethnie durch staatliche Stellen im Heimatstaat 

verfolgt werde, seien nunmehr belegt (vgl. Beschwerde S. 6),  

dass diese Beschwerdeausführungen nicht ausreichend sind für eine in-

haltliche Prüfung der Argumente, zumal er damit augenscheinlich seine 

Kernvorbringen aus dem ordentlichen Asylverfahren lediglich wiederholt, 

ohne der in der rechtskräftigen Verfügung vom 27. Februar 2025 festge-

stellten Unglaubhaftigkeit seiner Vorbringen etwas entgegenzusetzen, 

dass in der angefochtenen Verfügung zutreffend auf den mangelnden Be-

weiswert des fraglichen Dokumentes verwiesen wird und sich weitere Aus-

führungen dazu erübrigen, 

dass darüber hinaus unklar bleibt, wann der Beschwerdeführer von der an-

geblichen Fahndung erfahren haben soll, führt er in diesem Zusammen-

hang lediglich unsubstantiiert aus, sein Bruder habe ihm den Fahndungs-

aufruf mittels Whats App Chat zukommen lassen (vgl. A1/9 S. 2), 

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Seite 7 

dass dem sich bei den Akten befindenden Auszug aus Whats App zu ent-

nehmen ist, am 25. Juni 2025 habe der Whats App Account «Chriss» ein 

PDF verschickt (vgl. Beschwerdebeilage 2),  

dass fragliches Beweismittel jedoch keinerlei Rückschlüsse auf den Emp-

fänger (bei welchem es sich behauptungsweise um den Beschwerdeführer 

gehandelt habe) gibt und anhand der unleserlichen Vorschau des ver-

schickten Dokuments nicht klar ist, ob es sich dabei um den behaupteten 

Fahndungsbefehl handelte (vgl. Gesuchsbeilage 2),  

dass auch die Vorbringen bezüglich der gesundheitlichen Probleme des 

Beschwerdeführers ins Leere gehen, weil medizinische Gründe in der Re-

gel lediglich dann zu einer vorläufigen Aufnahme führen, wenn eine not-

wendige Behandlung im Herkunftsland nicht verfügbar ist und dadurch bei 

einer allfälligen Rückkehr eine konkrete Gefährdung der physischen Integ-

rität der betroffenen Person droht (vgl. BVGE 2011/50 E 8.3), vorliegend 

aber offensichtlich keine entsprechende Erkrankungslage ausgewiesen ist 

(vgl. A2/18 Beilage 6) und auf Beschwerdeebene auch nicht geltend ge-

macht wird, beschränken sich doch die diesbezüglichen Ausführungen in 

der Beschwerdeschrift auf eine (unbegründete) Kritik an der Vorinstanz, die 

die Therapiemöglichkeiten im Heimatstaat nicht abgeklärt habe (Be-

schwerde S. 7 f.),  

dass, nachdem der Beschwerdeführer den erhöhten Anforderungen an die 

Begründungspflicht – auch unter Berücksichtigung der Eingabe auf Be-

schwerdeebene – nicht nachgekommen ist, die Vorinstanz zu Recht auf 

das Wiedererwägungsgesuch nicht eingetreten ist,  

dass schliesslich sich auch unter dem Blickwinkel von EMARK 1995 Nr. 9 

und BVGE 2013/22 E. 5.4 kein Eintreten auf das Wiedererwägungsgesuch 

aufdrängt, da sich eine offenkundige Verletzung zwingender völkerrechtli-

cher Bestimmungen im Sinne dieser Rechtsprechung weder aus dem Wie-

dererwägungsgesuch noch aus der Beschwerdeeingabe ergibt, 

dass nach vorstehenden Erwägungen die Vorinstanz weder Bundesrecht 

verletzt noch den Sachverhalt unrichtig oder unvollständig festgestellt hat 

(Art. 106 Abs. 1 und 2 AsylG) und die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass aufgrund der Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren die Gesuche um 

unentgeltliche Prozessführung und um amtliche Rechtsverbeiständung 

– ungeachtet der geltend gemachten prozessualen Bedürftigkeit des Be-

schwerdeführers – abzuweisen sind, die Kosten praxisgemäss auf 

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Seite 8 

Fr. 2’000.– festzusetzen und dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind 

(Art. 37 VGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 VwVG; Art. 1–3 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass die Gesuche um Befreiung von der Kostenvorschusspflicht, die Ertei-

lung der aufschiebenden Wirkung und den Erlass vollzugshemmender 

Massnahmen mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos geworden 

sind. 

 

(Dispositiv nächste Seite)   

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um 

amtliche Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 2'000.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen.  

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Simon Thurnheer Leslie Werne 

 

 

Versand: