# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 04179bb6-ce61-572a-946f-e94a853f58c9
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-06-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.06.2023 C-1601/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1601-2023_2023-06-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1601/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 0 .  J u n i  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Tanja Jaenke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Schweiz), 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Swiss Sport Integrity, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Einziehung und Vernichtung von Dopingmitteln;  

Vorbescheid (gegebenenfalls Verfügung) der Stiftung Swiss 

Sport Integrity vom 16. Dezember 2022. 

 

 

 

C-1601/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Swiss Sport Integrity (nachfolgend Vorinstanz) A._______ 

(nachfolgend Beschwerdeführer) mit «Vorbescheid (gegebenenfalls Verfü-

gung)» vom 16. Dezember 2022 über die Zurückhaltung von 1'500 Tablet-

ten Prasteron (Dehydro-epiandrosteron, DHEA) à 25 mg, deren unzuläs-

sige Einfuhr sowie die dabei anfallende Gebühr in Höhe von Fr. 400.– für 

die Einziehung und Vernichtung informierte und ihm gleichzeitig die Mög-

lichkeit einräumte, bis zum 5. Januar 2023 Stellung zu nehmen, mit dem 

Hinweis dass der Vorbescheid ohne Stellungnahme in die Rechtsform ei-

ner Verfügung erwachse (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer-act.] 2 

Beilage 2), 

dass der Beschwerdeführer sich am 17. Januar 2023 mittels E-Mail bei der 

Vorinstanz meldete und insbesondere vorbrachte, die Frist zur Stellung-

nahme sei zu kurz gewesen, da er sich vom 10. Dezember 2022 bis zum 

7. Januar 2023 im Ausland aufgehalten habe, und er um Fristerstreckung 

(sinngemäss wohl: Fristwiederherstellung) ersuche (BVGer-act. 1), 

dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer am 15. Februar 2023 eben-

falls per E-Mail mitteilte, die Entscheidung sei seit dem 6. Januar 2023 

rechtskräftig [recte wohl: in die Form einer Verfügung erwachsen] und er 

könne daher keine Stellungnahme mehr einreichen, allerdings befinde er 

sich innerhalb der Frist zur Beschwerdeerhebung beim Bundesgericht 

[recte: Bundesverwaltungsgericht], ohne Rückmeldung bis zum 22. Feb-

ruar 2022 [recte: 2023] werde das Dossier als Beschwerde weitergeleitet 

(BVGer-act. 2 Beilage 4), 

dass die Vorinstanz die «verspätete Stellungnahme» des Beschwerdefüh-

rers vom 17. Januar 2023 mit Schreiben vom 22. März 2023 als allfällige 

Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht überwies (BVGer-act. 2), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes 

vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsge-

richtsgesetz, VGG, SR 173.32) Beschwerden gegen Verfügungen nach 

Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-

tungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021) beur-

teilt, sofern – wie hier – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

C-1601/2023 

Seite 3 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Marktüberwachung vor 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 17. Mai 2023 – 

nachdem die Vorinstanz auf Aufforderung des Gerichts hin am 12. Mai 

2023 insbesondere zur Frage der Fristerstreckung beziehungsweise der 

Fristwiederherstellung Stellung genommen hatte (BVGer-act. 3 und 4) – 

aufgefordert wurde, innert 5 Tagen ab Zustellung der Zwischenverfügung 

mitzuteilen, ob er Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht führen 

wolle, und bejahendenfalls seine E-Mail vom 17. Januar 2023 mit eigen-

händiger Unterschrift einzureichen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht 

eingetreten werde (BVGer-act. 5 Dispositiv-Ziffern 1 und 2), 

dass der Beschwerdeführer mit derselben Zwischenverfügung ausserdem 

aufgefordert wurde, innert 30 Tagen ab Zustellung der Verfügung einen 

Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– zu leisten, ansonsten auf das 

Rechtsmittel nicht eingetreten werde (BVGer-act. 5 Dispositiv-Ziffern 3 und 

4), 

dass dem Beschwerdeführer die Zwischenverfügung vom 17. Mai 2023 

nachweislich am 19. Mai 2023 zugestellt worden (BVGer-act. 6) und dem-

nach die Frist zur Einreichung einer Beschwerdeverbesserung am 24. Mai 

2023 beziehungsweise die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses am 

19. Juni 2023 abgelaufen ist (vgl. zur Fristberechnung Art. 20 VwVG), 

dass der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist bis zum 24. Mai 2023 

keine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat, 

dass der Beschwerdeführer ausserdem innert Frist bis zum 19. Juni 2023 

keinen Kostenvorschuss geleistet hat (BVGer-act. 7), 

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Seite 4 

dass sich der Beschwerdeführer auch nicht anderweitig beim Bundesver-

waltungsgericht gemeldet hat, 

dass damit weder eine rechtsgültige Beschwerde eingereicht noch der er-

hobene Kostenvorschuss zur Deckung der mutmasslichen Verfahrenskos-

ten vor dem Bundesverwaltungsgericht beglichen wurde und somit andro-

hungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde 

nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich dem 

Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen wären (Art. 63 

Abs. 1 VwVG),  

dass indes in der vorliegenden Konstellation auf die Erhebung von Verfah-

renskosten zu verzichten ist (Art. 6 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]),  

dass nach dem Verfahrensausgang weder der unterliegende Beschwerde-

führer (Art. 64 Abs. 1 VwVG) noch die obsiegende Vorinstanz (Art. 7 Abs. 1 

und 3 VGKE) Anspruch auf eine Parteientschädigung haben. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das De-

partement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. 

 

 

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Seite 5 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tanja Jaenke 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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