# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3e4f5fbc-e2c6-5a9d-8406-feb1d5f7e738
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-31
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 31.10.2023 BS 2023 61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BS-2023-61_2023-10-31.pdf

## Full Text

20230927_165658_ANOM.docx

I. Beschwerdeabteilung BS 2023 61

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber 
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiber C. Schwegler

Beschluss vom 31. Oktober 2023 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
Gesuchstellerin,

gegen

Staatsanwältin B.________,
Gesuchsgegnerin,

betreffend

Ausstand 

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Sachverhalt

1. Am 2. Dezember 2020 erstattete A.________ (nachfolgend: Gesuchstellerin) Strafanzeige 
und stellte Strafantrag gegen die Verantwortlichen der C.________ AG bzw. die von dieser 
mit der Begutachtung der Beschwerdeführerin beauftragten Ärzte D.________, E.________, 
F.________ und G.________ wegen Urkundenfälschung, sexueller Belästigung, Diskriminie-
rung, Verleumdung und "entwürdigendem Verhalten". Zudem erstattete die Beschwerdefüh-
rerin Strafanzeige gegen H.________. Die Untersuchungen wurden von Staatsanwältin 
B.________ geführt (Verfahren 1A 2020 1969 und 1A 2022 487). 

2. Mit Verfügungen vom 25. März 2022 (1A 2020 1969) bzw. 12. September 2022 (1A 2022 
487) stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen die Verantwortlichen der 
C.________ AG bzw. H.________ ein. In Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwer-
den hob das Obergericht Zug mit Beschluss vom 4. November 2022 (Verfahren BS 2022 30 
und BS 2022 84) die Einstellungsverfügungen auf. 

3. Am 12. Dezember 2022 stellte die Gesuchstellerin beim Obergericht Zug den Antrag, die un-
tersuchende Staatsanwältin B.________ (nachfolgend: Gesuchsgegnerin) habe in den 
Ausstand zu treten. Dieses Gesuch wies die I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts mit 
Beschluss vom 14. März 2023 ab (Verfahren BS 2022 106). 

4. Mit Eingabe vom 24. Juli 2023 stellte die Gesuchstellerin erneut ein Ausstandsgesuch gegen 
die Gesuchsgegnerin. 

5. Am 7. August 2023 beantragte die Gesuchsgegnerin die kostenfällige Abweisung des Ge-
suchs. 

6. Mit Eingaben vom 16. August 2023 und vom 8. September 2023 machte die Gesuchstellerin 
unaufgefordert ergänzende Ausführungen.

Erwägungen

1. Die Ausstandsgründe für die in einer Strafbehörde tätigen Justizpersonen sind in Art. 56 
StPO geregelt. Zu den Strafbehörden gehören neben den Gerichten (Art. 13 StPO) die Straf-
verfolgungsbehörden, darunter die Staatsanwaltschaft (Art. 12 lit. b StPO). Von den in Art. 56 
lit. a-e StPO geregelten besonderen Ausstandsgründen abgesehen (persönliches Interesse 
an der Strafsache, Vorbefassung in anderer Stellung, persönliche Beziehung zu Parteien 
usw.), tritt in den Ausstand, wer aus anderen Gründen, insbesondere wegen Freundschaft 
oder Feindschaft mit einer Partei oder deren Rechtsbeistand, befangen sein könnte (Art. 56 
lit. f StPO; Urteil des Bundesgerichts 7B_118/2022 vom 24. August 2023 E. 4). 

Befangenheit einer staatsanwaltlichen Untersuchungsleiterin oder eines Untersuchungslei-
ters ist nach der Praxis des Bundesgerichtes nicht leichthin anzunehmen. Zu bejahen ist sie 
nur, wenn nach objektiver Betrachtung besonders krasse oder ungewöhnlich häufige Fehl-
leistungen der Untersuchungsleitung vorliegen, welche bei gesamthafter Würdigung eine 
schwere Verletzung der Amtspflichten darstellen und sich einseitig zulasten einer der Pro-

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zessparteien auswirken (BGE 143 IV 69 E. 3.2; 141 IV 178 E. 3.2.3; 138 IV 142 E. 2.3). Das 
Ausstandsverfahren dient nicht dazu, den Parteien zu ermöglichen, die Art der Verfahrens-
führung und namentlich die von der Verfahrensleitung getroffenen Zwischenentscheide anzu-
fechten. Diesbezüglich sind primär die zur Verfügung stehenden Rechtsmittel gegen bean-
standete Verfahrenshandlungen auszuschöpfen (BGE 143 IV 69 E. 3.2; Urteil des Bundes-
gerichts 7B_118/2022 vom 24. August 2023 E. 4). 

2. Im Entscheid vom 14. März 2023 hielt die I. Beschwerdeabteilung zum erstmaligen 
Ausstandsgesuch der Gesuchstellerin gegen die Gesuchsgegnerin vom 12. Dezember 2022 
zusammengefasst Folgendes fest (Verfahren BS 2022 106): 

2.1 Die Gesuchstellerin vermöge nicht aufzuzeigen, inwiefern die Gesuchsgegnerin nicht gewillt 
gewesen sei, den Fall zu untersuchen. Es möge zwar zutreffen, dass die Gesuchsgegnerin 
das Strafverfahren bisher anders führe, als die Gesuchstellerin sich dies vorstelle. Solange 
sich die Untersuchungshandlungen in den Schranken der Strafprozessordnung bewegten, 
stehe es jedoch im Ermessen der Gesuchsgegnerin, wie sie ein Strafverfahren führe und 
welche Untersuchungshandlungen sie zu welchem Zeitpunkt vornehme. Es lägen keine Hin-
weise vor, dass die Gesuchsgegnerin dabei eigene Interessen verfolge oder sich aus un-
sachlichen Motiven auf die Seite einer Partei geschlagen habe. Eine allfällige Besprechung 
der Vorwürfe mit der Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin sei ein legitimer Vorgang, der kei-
nen Ausstand nach sich ziehe. Aus den Schilderungen der Gesuchstellerin seien auch keine 
anderen schwerwiegenden Verfahrensfehler der Gesuchsgegnerin im Rahmen der bisheri-
gen Strafuntersuchung zu erkennen.

2.2 Soweit die Gesuchsgegnerin aufgrund ihrer vorläufigen Beurteilung davon ausgegangen sei, 
dass sich die Beschuldigten aufgrund des fehlenden Vorsatzes nicht strafbar gemacht hät-
ten, habe sie deshalb auch auf weitere Untersuchungen verzichten dürfen, welche keinen 
Nachweis eines Vorsatzes ermöglicht hätten. Mit der Einstellung der Strafverfahren habe die 
Gesuchsgegnerin ihre Einordnung der Vorwürfe begründet zum Ausdruck gebracht, weshalb 
darin keine parteiische Äusserung zu sehen sei. 

2.3 Die Gutheissung der Beschwerden habe keine Befangenheit der Gesuchsgegnerin begrün-
det, da die Einstellung der Strafverfahren kein besonders schwerwiegender Fehler im Sinne 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gewesen sei. Die Gesuchsgegnerin habe im Übri-
gen die Strafuntersuchung unverzüglich wieder aufgenommen und neue Beweismittel erho-
ben, weshalb auch keine Anhaltspunkte beständen, dass sie nicht bereit wäre, das Strafver-
fahren weiterzuführen oder ihre Beurteilung den eventuell neuen Ergebnissen der Strafunter-
suchung anzupassen. 

3. Diese Ausführungen haben unverändert Gültigkeit. Soweit die Gesuchstellerin im neuen 
Ausstandsgesuch Umstände oder Vorgänge beschreibt, die sich bereits vor dem Entscheid 
vom 14. März 2023 zugetragen haben und zudem Gegenstand jenes Entscheides bildeten, 
kann darauf von vornherein nicht eingetreten werden. Dies betrifft namentlich den Vorwurf, 
die Gesuchsgegnerin habe die Strafuntersuchungen gegen die Verantwortlichen der 
C.________ AG und gegen H.________ zu Unrecht eingestellt und damit gezeigt, dass sie 
nicht gewillt sei, den Fall zu untersuchen. Auch die Behauptung, die Gesuchsgegnerin habe 

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die früheren Anwältinnen der Gesuchstellerin beeinflusst, bildete bereits Gegenstand des 
ersten Ausstandsverfahrens und kann somit nicht mehr gehört werden. 

4. Nachfolgend bleibt somit auf diejenigen Ausführungen der Gesuchstellerin einzugehen, die 
das angebliche Verhalten der Gesuchsgegnerin nach dem ersten Ausstandsentscheid betref-
fen. 

4.1 Die Gesuchstellerin macht geltend, sie habe die Gesuchsgegnerin am 1. April 2023 darüber 
informiert, dass sie Rechtsanwalt I.________ mit ihrer Vertretung beauftragt habe. Daraufhin 
habe die Gesuchsgegnerin sie gebeten, ihr umgehend die genauen Kontaktdaten des Anwal-
tes mitzuteilen und eine entsprechende Vollmacht zukommen zu lassen. Üblicherweise rei-
che jedoch ein Anwalt die Vollmacht ein. Mit ihrem Vorgehen habe die Gesuchsgegnerin ei-
nen Weg gesucht, um den Anwalt zu beeinflussen.

Dieser Vorwurf ist haltlos. Selbst wenn die Anwaltsvollmacht im Prozess üblicherweise vom 
Anwalt und nicht von der vertretenen Partei eingereicht wird, lässt das Vorgehen der Ge-
suchsgegnerin keineswegs auf deren Befangenheit schliessen. Der Schluss der Gesuchstel-
lerin, die Gesuchsgegnerin habe mit diesem Vorgehen den Anwalt beeinflussen wollen, ist 
nicht nachvollziehbar. 

4.2 Die Gesuchstellerin bringt weiter vor, die Gesuchsgegnerin habe ihr am 3. April 2023 mitge-
teilt, dass die Untersuchungsakten erst nach Ablauf der Beschwerdefrist [Beschwerde an das 
Bundesgericht] wieder vom Obergericht an die Staatsanwaltschaft übermittelt würden. Die 
Untersuchung könne folglich erst ab Mitte/Ende April weitergeführt werden. In der Folge habe 
sie die Akten Rechtsanwalt I.________ nicht gesandt, obwohl er diese mehrmals angefordert 
habe. Mit E-Mail vom 24. Mai 2023 habe sie diesem mitgeteilt, sie habe die Akten jetzt erhal-
ten und werde sie ihm am Folgetag zusenden. Dies habe sie dann aber nicht getan, sondern 
diesbezüglich eine Verfügung erlassen, die beim Anwalt am 30. Mai 2023 eingegangen sei. 
Das Verhalten der Gesuchsgegnerin zeige, dass diese von Anfang an nicht gewillt gewesen 
sei, den Fall zu untersuchen. Rechtsanwalt I.________ habe die Akten schliesslich ca. Mitte 
Juni erhalten. Er sei dann plötzlich nicht mehr tätig geworden und habe sie, die Gesuchstel-
lerin, hängen lassen. Sie wisse, dass da die Staatsanwältin "ihre Finger im Spiel gehabt" ha-
be. Am 13. Juli 2023 habe Rechtsanwalt I.________ die Gesuchstellerin angerufen und ihr 
erzählt, man könne mit der Staatsanwältin nicht sprechen; sie sei trotz der Beschlüsse des 
Obergerichts nicht zur Vernunft gekommen und nicht gewillt, die Strafuntersuchungen zu 
machen. Lieber befasse sie sich mit IV-Akten, den Urteilen des Sozialversicherungsgerichtes 
und den Diagnosen der Gesuchstellerin. Zudem sei sie sehr manipulativ. Die Gesuchstellerin 
macht zudem geltend, sie habe bis 12. Juli [2023] Beschwerde gegen das Urteil des Sozial-
versicherungsgerichts einreichen müssen und daher Rechtsanwalt I.________ gebeten, den 
Entwurf für sie zu kontrollieren bzw. zu ergänzen. Er habe zugesagt und sei bereit gewesen, 
ihr dabei zu helfen. Zwei Tage später habe er eine Korrektur des Entwurfs abgelehnt, weil er 
der Meinung gewesen sei, sie würden verlieren. Seinen Sinneswandel könne sie sich nur 
damit erklären, dass er von der Staatsanwältin beeinflusst worden sei. Als sie ihn damit kon-
frontiert habe, habe er das Mandat niedergelegt. 

4.2.1 Der Vorwurf, die Gesuchsgegnerin habe Rechtsanwalt I.________ in der Weise beeinflusst, 
dass er das Mandat der Gesuchstellerin niedergelegt habe, findet in den Akten keine Stütze. 

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Aus den von der Gesuchstellerin eingereichten E-Mails geht vielmehr hervor, dass Rechts-
anwalt I.________ das Mandat letztlich niederlegte, weil er den Auftrag der Gesuchstellerin, 
gegen die Staatsanwaltschaft wegen Untätigkeit eine [Rechtsverzögerungs-]Beschwerde 
einzureichen, nicht ausführen wollte, da er eine solche als aussichtslos erachtete (act. 1/4/2 
ff.). 

4.2.2 Auch das Verhalten der Gesuchsgegnerin im Zusammenhang mit der Aushändigung der Un-
tersuchungsakten an Rechtsanwalt I.________ lässt nicht auf eine Befangenheit schliessen. 
Das Obergericht sandte die Akten am 23. Mai 2023, d.h. nach rechtskräftiger Erledigung des 
ersten Ausstandsverfahrens BS 2022 106, an die Staatsanwaltschaft zurück. Gegen Ende 
Mai 2023 erliess die Gesuchsgegnerin eine anfechtbare Verfügung betreffend Akteneinsicht 
(Art. 101 StPO; act. 1/2) und stellte die Akten, nachdem die Beschuldigten innert Frist keine 
Einwände erhoben hatten, Mitte Juni 2023 Rechtsanwalt I.________ zur Verfügung. Dieses 
Vorgehen entspricht der Strafprozessordnung (vgl. Art. 80 i.V.m. Art. 102 StPO) und lässt 
daher nicht den Schluss zu, die Gesuchsgegnerin sei von Anfang an nicht gewillt gewesen, 
den Fall zu untersuchen. 

4.2.3 Ob Rechtsanwalt I.________ der Gesuchstellerin gegenüber tatsächlich erklärt hat, die Ge-
suchsgegnerin sei sehr manipulativ und nicht gewillt, die Strafuntersuchungen zu führen, 
sondern befasse sich lieber mit IV-Akten, den Urteilen des Sozialversicherungsgerichtes und 
den Diagnosen der Gesuchstellerin, kann dahingestellt bleiben. Selbst wenn er sich so 
geäussert hätte, wären dies nicht mehr als eine Meinungsäusserung ihres (damaligen) Par-
teivertreters und wäre als solche nicht objektiv. Eine Befangenheit der Gesuchsgegnerin 
könnte daraus jedenfalls nicht abgeleitet werden. 

4.2.4 Völlig unbelegt ist im Weiteren die Darstellung der Gesuchstellerin, die Gesuchsgegnerin ha-
be Rechtsanwalt I.________ in der Weise beeinflusst, dass dieser es abgelehnt habe, den 
Entwurf der Gesuchstellerin für eine sozialversicherungsrechtliche Beschwerde an das Bun-
desgericht zu korrigieren. Auch mit diesem Vorbringen lässt sich somit keine Befangenheit 
der Gesuchsgegnerin begründen. 

4.3 Schliesslich wirft die Gesuchstellerin der Gesuchsgegnerin (erneut) vor, diese habe sich über 
die Beschlüsse des Obergerichts hinweggesetzt und zeige damit ihren fehlenden Strafverfol-
gungswillen. Zudem verschleppe sie das Verfahren. Diese zusammenfassend formulierten 
Vorwürfe sind allerdings zu wenig bestimmt, als dass daraus auf eine Befangenheit der Ge-
suchsgegnerin geschlossen werden könnte. Hinzu kommt Folgendes: 

Die Gesuchsgegnerin hat mit Verfügungen vom 22. September 2023 die Strafuntersuchun-
gen gegen die Verantwortlichen der C.________ AG (1A 2022 2147) und gegen H.________ 
(1A 2022 2147) (erneut) eingestellt. Gegen diese Einstellungsverfügungen erhob die Ge-
suchstellerin am 30. September 2023 (erneut) Beschwerde beim Obergericht Zug. Gleichzei-
tig verlangte die Gesuchstellerin wiederum den Ausstand der Gesuchsgegnerin. In jenem 
Beschwerde- und Ausstandsverfahren (BS 2023 88 und 89) wird deshalb zu prüfen sein, ob 
die Gesuchsgegnerin sich über die Beschlüsse des Obergerichts vom 4. November 2022 
hinweggesetzt und sich damit – gegebenenfalls – als befangen gezeigt hat. 

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4.4 Zusammenfassend vermag das von der Gesuchstellerin beanstandete Verhalten der Ge-
suchsgegnerin weder für sich allein noch in einer Gesamtwürdigung einen Ausstand der Ge-
suchsgegnerin zu begründen. Das Ausstandsgesuch erweist sich deshalb als unbegründet 
und ist abzuweisen.

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Gesuchstellerin die Kosten des vorliegenden 
Verfahrens zu tragen (Art. 59 Abs. 4 StPO; Art. 418 Abs. 2 StPO). 

Beschluss

1. Das Ausstandsgesuch gegen Staatsanwältin B.________ wird abgewiesen.

2. Die Kosten dieses Verfahrens betragen

CHF 600.00 Gebühren
CHF 20.00 Auslagen
CHF 620.00 Total

und werden der Gesuchstellerin auferlegt.

3. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach Art. 95 ff. BGG. 
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich, begründet 
und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheides und der Beweismittel 
(vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.

4. Mitteilung an:
- Parteien
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
I. Beschwerdeabteilung

St. Scherer C. Schwegler
Abteilungspräsident Gerichtsschreiber

versandt am: