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**Case Identifier:** 459450e4-4024-5458-bf0d-67d357c97c6a
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-08-22
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 22.08.2013 725 2013 75 / 200 (725 13 75 / 200)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2013-75---200_2013-08-22.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 22. August 2013 (725 13 75 / 200) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Leistungseinstellung / Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs 

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Michael Guex, Kantonsrichter 

Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber Markus Schäfer 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1972 geborene A.___ bezog seit dem 23. Januar 2012 Leistungen der Arbeitslosen-
versicherung. Als arbeitslose Person war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 
(SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 5. Juni 2012 liess A.____ der SUVA einen 
Unfall melden. Laut den Angaben in der "Schadenmeldung UVG für arbeitslose Personen" war 
der Versicherte am 1. Juni 2012 „in der Dusche ausgerutscht und hingefallen." Dabei zog er 
sich laut "Arztzeugnis UVG" der erstbehandelnden Ärztin med. pract. B.____, Fachärztin Allge-
meinmedizin, vom 12. Juli 2012 eine LWS-Distorsion und eine gluteale Prellung zu. Nachdem 
die SUVA dem Versicherten die gesetzlichen Leistungen (Heilkosten, Taggelder) für die Folgen 

 
 
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dieses Unfalls erbracht hatte, schloss sie mit Verfügung vom 19. Dezember 2012 den Fall per 
31. Dezember 2012 ab und stellte die Versicherungsleistungen mit der Begründung ein, laut 
kreisärztlicher Beurteilung seien die aktuell bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallbe-
dingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur. Nachdem der Versicherte gegen diese Verfü-
gung Einsprache erhoben und die SUVA daraufhin eine ausführlichere Stellungnahme ihres 
Kreisarztes eingeholt hatte, wies die SUVA die Einsprache des Versicherten mit Entscheid vom 
18. Februar 2013 ab.  
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____ mit Schreiben vom 15. März 2013 
(Postaufgabe: 19. März 2013) Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, es sei der angefochtene Einspracheentscheid 
der SUVA aufzuheben und es sei diese anzuweisen, ihm weiterhin die gesetzlichen Versiche-
rungsleistungen zu erbringen.  
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 7. Mai 2013 beantragte die SUVA die Abweisung der Be-
schwerde.  
 
D. Zur Vervollständigung der Unterlagen zog das Kantonsgericht auf Ersuchen des Be-
schwerdeführers bei der SUVA die ein früheres Unfallereignis vom 12. August 2009 betreffen-
den Unfallakten des Versicherten bei. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in C.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formge-
recht erhobene - Beschwerde des Versicherten vom 15. März 2013 (Postaufgabe: 19. März 
2013) ist demnach einzutreten.  
 
2. Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob der Versicherte über 
den 31. Dezember 2012 hinaus Anspruch auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversi-
cherung hat.  
 

 
 
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2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80 Prozent des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es ent-
sprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am 
dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähig-
keit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 
UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des 
Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der 
Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes 
der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen 
der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbe-
handlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person 
durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integri-
tätsentschädigung. Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenan-
spruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
2.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicher-
ten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integri-
tätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursa-
chen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor-
handensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise 
bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschrei-
bung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige 
Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht 
weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer 
gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, wo-
rüber die rechtsanwendende Behörde - die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht - im Rah-
men der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit ei-
nes Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 
129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.3 Um die Leistungspflicht des Unfallversicherers bejahen zu können, muss zwischen dem 
Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, sondern auch ein adä-
quater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als 
adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge 

 
 
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und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des 
eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als 
begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 
125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzu-
sammenhanges zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen 
Schädigung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang be-
steht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Ge-
richt zu beurteilen ist (BGE 112 V 33 E. 1b).  
 
Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als rechtliche 
Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des 
Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürli-
chen Kausalität deckt (BGE 134 V 111 f. E. 2.1, 127 V 103 E. 5b/bb).  
 
2.4 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 
entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall 
nicht die natürliche und adäquate Ursache des fortbestehenden Gesundheitsschadens darstellt, 
wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft 
dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar 
vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach 
dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder 
später eingestellt hätte (Status quo sine). Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche 
Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten 
Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Da es sich um eine 
anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein 
leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicher-
ten Person, sondern beim Unfallversicherer. Dieser muss jedoch nicht den Beweis für unfall-
fremde Ursachen erbringen. Welche Ursachen ein nach wie vor geklagtes Leiden hat, ist uner-
heblich. Entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens 
ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind. Ebenso wenig geht es darum, 
vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden 
mehr vorliege oder dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Sozialversiche-
rungsrecht - Rechtsprechung [SVR] 2008 UV Nr. 11 S. 35 E. 3.3 mit Hinweisen). Beizufügen ist, 
dass die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweis-
last für das Dahinfallen der natürlichen Unfallkausalität trägt, erst Platz greift, wenn es sich als 
unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweiswürdigung ei-
nen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich hat, 
der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 E. 3b mit Hinweisen). 
 
3. Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte - wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person oder der Feststellung natürlicher Kau-
salzusammenhänge im Bereich der Medizin - ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig 

 
 
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auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen 
sind (BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medi-
zinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne 
Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies 
bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie 
stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es 
bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei-
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
4.1 Laut den Angaben der erstbehandelnden Ärztin pract. med. B.____ im "Arztzeugnis 
UVG" vom 12. Juli 2012 zog sich der Versicherte beim Sturz vom 1. Juni 2012 eine LWS-
Distorsion und eine gluteale Prellung zu. Auf Grund der in der Folge anhaltenden Beschwerden 
überwies die genannte Ärztin den Versicherten zur weiteren Abklärung an die Klinik D.____. 
Dort diagnostizierte die Oberärztin Dr. med. E.____ am 27. November 2012 (1) persistierende, 
lumbalbetonte Rückenbeschwerden bei Status nach Sturz in der Badwanne am 01.06.2012; 
(2) einen Status nach Autounfall am 19.11.1999 mit multiplen Schürfungen im Gesicht, einer 
Rissquetschwunde an der rechten Augenbraue, einer Kontusion im Bereich des thoracolumba-
len Überganges und des Thorax sowie einer Schulterkontusion rechts; (3) einen Status nach 
Rückenkontusion am 13.09.2006 und (4) einen Status nach Kontusion der LWS am 12.08.2009. 
In ihren Ausführungen wies Dr. E.____ darauf hin, dass der Versicherte „sehr schlecht“ zu un-
tersuchen gewesen sei. Es hätten diffuse Druckdolenzen bereits bei kleinsten Berührungen im 
Bereich der gesamten LWS sowie paravertebral rechts und links bestanden. Die ISG seien 
schmerzbedingt ebenfalls nicht untersuchbar gewesen. Schliesslich sei es auch kaum möglich 
gewesen, den Patienten im Liegen zu untersuchen. Zum Ausschluss einer Diskopathologie ha-
be sie zusätzlich ein MRI der LWS in die Wege geleitet. Dieses MRI wurde in der Folge am 
10. Dezember 2012 im Institut F.____ durchgeführt und ergab folgende Befunde: (1) eine be-
kannte Spondylolyse LWK5 mit eher etwas regredienter Anterolisthesis Meyerding I LWK5 über 
SWK1; (2) aktuell auch wieder weitere Foramina LWK5 beidseits, nach wie vor geringe Enge, 
aber im Liegen aktuell keine Kompression mehr - lediglich links allenfalls eine Kompression 
unter Belastung möglich - radikuläre Symptomatik?; (3) eine beginnende Anschlussarthrose im 
Segment LWK4/5 mit Dehydration des Bandscheibenfaches und - im Vergleich zur Voruntersu-
chung - zunehmender aktivierter Facettengelenksarthrose(links mehr als rechts). Im Bericht 
betreffend die Konsultation vom 13. Dezember 2012 führte Dr. E.____ aus, der Versicherte sei 
zur Besprechung des erwähnten MRI erschienen. Auf eine erneute Untersuchung habe sie ver-
zichtet, da der Patient noch mehr Schmerzen als beim letzten Mal angegeben habe und er 

 
 
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schon damals aufgrund der diffusen Schmerzen nicht habe untersucht werden können. Die nun 
vorliegenden MRI-Befunde würden die Symptomatik jedenfalls nicht erklären. In der Folge un-
terbreitete die Beschwerdegegnerin die medizinischen Akten ihrem Kreisarzt Dr. med. G.____, 
Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, mit der Bitte, zur Frage der Un-
fallkausalität der vom Versicherten geklagten Beschwerden Stellung zu nehmen. In seiner 
Kurzantwort vom 19. Dezember 2012 vertrat der Kreisarzt die Auffassung, dass keine struktu-
rellen Unfallfolgen vorliegen würden und sich keinerlei Verschlimmerung bildgebend am Rücken 
ereignet habe.  
 
4.2 Im Rahmen des Einspracheverfahrens ersuchte die Beschwerdegegnerin den Kreisarzt 
Dr. G.____ um eine nochmalige, ausführlichere Stellungnahme zur Frage, ob die vom Versi-
cherten aktuell geklagten Beschwerden auf das Unfallereignis vom 1. Juni 2012 zurückgeführt 
werden könnten. In seiner Beurteilung vom 14. Februar 2013 hielt der Kreisarzt fest, aus versi-
cherungsmedizinischer Sicht könne mit Sicherheit gesagt werden, dass am 31. Dezember 2012 
Unfallfolgen keinerlei Rolle mehr gespielt hätten. Als Beweise hierfür seien zum einen die stets 
fehlende bildgebende Darstellung strukturell objektivierbarer Unfallfolgen und zum andern die 
dokumentierte, gleiche degenerative Situation am Rücken wie vor dem Unfall anzuführen. Auch 
in der klinischen Symptomatik und in der klinischen Untersuchung würden sich bezüglich des 
neurologischen Status keine Schädigungen zeigen, welche die Schmerzsymptomatik des Pati-
enten erklären würden. Selbst im nicht unfallkausalen Bereich, also rein aus klinischer medizini-
scher Optik, lasse sich die Symptomatik des Patienten mit den bildgebenden Befunden nicht in 
Einklang bringen. Diese Tatsache spreche für eine Schmerzstörung, welche sicher keinerlei 
Zusammenhang zum Unfallereignis aufweise. Somit könne er - als Ergebnis - nur wiederholen, 
dass spätestens Ende Dezember 2012 Unfallfolgen mit Sicherheit keine Rolle mehr spielen 
würden und dass beim Versicherten strukturell objektivierbare Unfallfolgen niemals vorhanden 
gewesen seien. Auch sei nie eine Verschlimmerung eines vorbestehenden degenerativen Zu-
standes an der Wirbelsäule eingetreten.  
 
5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung des medizinischen Sachverhal-
tes vollumfänglich auf die Ausführungen des Kreisarztes Dr. G.____ vom 19. Dezember 2012 
und 14. Februar 2013. Sie ging demzufolge davon aus, dass beim Versicherten jedenfalls am 
31. Dezember 2012 keine Unfallfolgen mehr vorgelegen hätten, die mit dem erforderlichen Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 1. Juni 2012 zu-
rückgeführt werden könnten. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. 
Die von der Beschwerdegegnerin übernommenen Ergebnisse, zu denen Dr. med. G.____ ge-
langt ist, beruhen auf einem sorgfältigen Studium der vorhandenen medizinischen Akten. Die 
beiden Berichte erweisen sich sowohl in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge als 
auch bezüglich der daraus gezogenen Schlussfolgerungen als überzeugend, weshalb vollum-
fänglich darauf abgestellt werden kann. Dazu kommt, dass sich in den übrigen (medizinischen) 
Akten keinerlei Anhaltspunkte finden, die Anlass geben könnten, die Schlüssigkeit der Beurtei-
lung von Dr. G.____ in Zweifel zu ziehen. Es verhält sich vielmehr so, dass die kreisärztliche 
Einschätzung durchaus im Einklang mit den Ergebnissen steht, zu denen Dr. E.____ - die ande-
re Fachärztin, die sich aktuell mit dem Fall befasst hat - in ihren Berichten vom 27. November 
und 13. Dezember 2012 gelangt ist.  

 
 
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5.2 Nach dem Gesagten erlauben die vorhandenen Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des medizinischen Sachverhaltes. Es besteht demnach kein Grund, weitere (fach-) ärztli-
che Abklärungen vornehmen zu lassen. Somit ist aber auch dem Anliegen des Versicherten 
nicht stattzugeben, wonach man seine behandelnden Ärzte, die ihn seit längerem kennen wür-
den und die deshalb seine Situation besser beurteilen könnten, in die weitere Abklärung des 
medizinischen Sachverhaltes einbeziehen müsse. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst 
zwar das Recht, Beweisanträge zu stellen, und - als Korrelat - die Pflicht der Behörde zur Be-
weisabnahme. Beweise sind im Rahmen dieses verfassungsmässigen Anspruchs indessen nur 
über jene Tatsachen abzunehmen, die für die Entscheidung der Streitsache erheblich sind. Ge-
langt die rechtsanwendende Behörde bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, 
dass die vorhandenen Unterlagen ein zuverlässiges Bild des relevanten Sachverhaltes ergeben 
und dieser demnach hinreichend abgeklärt ist, kann auf ein beantragtes Beweismittel verzichtet 
werden. Die damit verbundene antizipierte Beweiswürdigung ist nach konstanter bundesgericht-
licher Rechtsprechung zulässig (BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 162 E. 1d, 119 V 344 E. 3c in fine 
mit Hinweisen; vgl. auch 126 V 130 E. 2a mit zahlreichen Hinweisen).  
 
6. Mit seinem im Laufe des vorliegenden Beschwerdeverfahrens gestellten Antrag, es sei-
en bei der Beschwerdegegnerin (auch) die seinen früheren Unfall vom 12. August 2009 betref-
fenden Unfallakten beizuziehen, wirft der Beschwerdeführer - zumindest sinngemäss - die Fra-
ge auf, ob das heutige Beschwerdebild allenfalls in einem Zusammenhang mit dem damaligen 
Ereignis stehen könnte, bei welchem sich der Versicherte auf einer Baustelle bei einem Sturz in 
ein leeres, ca. 1,2 m tiefes Schwimmbecken eine Kontusion der LWS zugezogen hatte. Laut 
Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 werden die 
Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt. Rückfälle und Spätfolgen 
stellen besondere revisionsrechtliche Tatbestände dar (Art. 22 UVG; BGE 127 V 457 E. 4b, 118 
V 297 E. 2d). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich 
geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) 
Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im 
Verlaufe längerer Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders 
gearteten Krankheitsbild führen können. Vorliegend lassen sich den aktuellen medizinischen 
Akten aber keinerlei Hinweise entnehmen, wonach die heutigen Beschwerden des Versicherten 
in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 12. August 2009 stehen könn-
ten. Es ist vielmehr übereinstimmend davon die Rede, dass die vorhandenen, im MRI vom 
10. Dezember 2012 bildgebend dokumentierten Beeinträchtigungen im Bereich der LWS krank-
hafter Natur seien. Somit kann aber von weiteren Ausführungen zu dieser Frage abgesehen 
und als Ergebnis festgehalten werden, dass sich vorliegend eine allfällige Leistungspflicht der 
Beschwerdegegnerin klarerweise auch nicht mit dem Argument begründen lässt, es liege ein 
Rückfall zum Unfallereignis vom 12. August 2009 vor.  
 
7. Schliesslich führt der Versicherte in seiner Beschwerde aus, er leide auch in psychischer 
Hinsicht „unter den Nachwehen der Unfallsituation.“ Soweit er hierfür eine Leistungspflicht der 
Beschwerdegegnerin ableiten will, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Der Kreisarzt geht 
in seiner Beurteilung vom 14. Februar 2013 zwar vom Vorliegen einer “Schmerzstörung“ aus, er 

 
 
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hält aber fest, dass diese „sicher keinerlei Zusammenhang zum Unfallereignis aufweise.“ Wie 
es sich mit dieser Diagnose und mit der weiteren Frage verhält, ob dieses psychische Leiden - 
oder eine andere, allenfalls vorhandene psychische Gesundheitsbeeinträchtigung - in einem 
natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 1. Juni 2012 steht, kann letztlich 
offen bleiben. Die Beschwerdegegnerin legt im angefochtenen Einspracheentscheid schlüssig 
dar, dass und weshalb es vorliegend ohnehin an dem - für die Bejahung einer Leistungspflicht 
zusätzlich erforderlichen - adäquaten Kausalzusammenhang zwischen der psychischen Prob-
lematik des Versicherten und dem Unfallereignis fehlt. An dieser Stelle kann deshalb von weite-
ren Erörterungen zu der vom Versicherten aufgeworfenen Thematik abgesehen und stattdes-
sen vollumfänglich auf die überzeugenden Erwägungen hierzu im angefochtenen Einsprache-
entscheid (vgl. dessen E. 3.2) verwiesen werden.  
 
8. Zusammenfassend ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihre 
Leistungen für den Versicherten per Ende Dezember 2012 eingestellt hat. Die gegen den be-
treffenden Einspracheentscheid vom 18. Februar 2013 erhobene Beschwerde erweist sich als 
unbegründet, weshalb sie abgewiesen werden muss.  
 
9. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu er-
heben. Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. 
 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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