# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eaf3151c-7d3c-5563-8f17-bd54e616561b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-05-05
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 05.05.2014 UV 2013/54
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2013-54_2014-05-05.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2013/54

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2014

Entscheiddatum: 05.05.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 05.05.2014
Art. 6 ATSG: voller Beweiswert einer kreisärztlichen 
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung.Art. 18 Abs. 1 UVG: Rentenanspruch geprüft 
und verneint gestützt auf LSE. Die von der Beschwerdegegnerin 
ausgewählten DAP-Arbeitsplätze entsprechen nicht alle der kreisärztlichen 
Zumutbarkeitsbeurteilung. (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 5. Mai 2014, UV 2013/54).

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen 

Miriam Lendfers und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiberin Annina 

Baltisser

Entscheid vom 5. Mai 2014

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Koller, Landstrasse 4, 9606 Bütschwil,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Invalidenrente

Sachverhalt:

A.      

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit dem 1. August 2007 bei der B.___ 

GmbH als Sprinklermonteur angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen 

die Folgen von Unfällen versichert, als ihm am 13. September 2010 bei der Installation 

einer Sprinkleranlage ein Sanitärrohr auf den rechten Oberarm bzw. die rechte Schulter 

fiel (Suva-act. 1). Bei den Diagnosen eines Impingement, einer 

Supraspinatussehnenruptur sowie einer Acromioclavicular- (AC-) Arthrose rechts 

unterzog sich der Versicherte am 9. Dezember 2010 bei Dr. med. C.___, Spezialarzt 

Orthopädische Chirurgie FMH, Sportmedizin (SGSM), einem operativen Eingriff mit 

einer Acromioplastik, Bursektomie, partiellen Rotatorenmanschettenrekonstruktion und 

einer Naht des Pulley (Suva-act. 10, 13, 53). Die Suva erbrachte für den Unfall vom 13. 

September 2010 die gesetzlichen Leistungen (Heilkosten- und Taggeldleistungen; 

Suva-act. 16 ff.).

A.b  Infolge einer fortdauernden, postoperativen Bewegungseinschränkung und 

Kraftminderung sowie ruhe- und belastungsabhängigen Schmerzen im Bereich der 

rechten Schulter (Suva-act. 31, 33, 37, 39) wurde der Versicherte auf Zuweisung von 

Dr. C.___ am 16. Mai 2011 in der Orthopädie der Uniklinik Balgrist untersucht. Die Ärzte 

diagnostizierten Restbeschwerden im Bereich der rechten Schulter mit Verdacht auf 

eine Tendinopathie der langen Bizepssehne sowie fraglicher Reruptur der 

rekonstruierten Supraspinatussehne bei Status nach offener Acromioplastik bei 

Bursektomie, Supraspinatus-Rekonstruktion sowie Debridement und Pulley-Naht am 9. 

Dezember 2010 (Suva-act. 43). Das am 30. Mai 2011 im D.___ Center zur 

Diagnosefindung veranlasste MRI der rechten Schulter brachte zwar keine 

höhergradige Reruptur der Supraspinatussehne hervor, zeigte jedoch einen Status 

nach Partialruptur der Subscapularissehne mit leichter Muskelatrophie sowie eine 

Tendinose/niedergradige Partialruptur der langen Bicepssehne proximal (Suva-act. 42). 

Nach Abschluss der ärztlichen Kontrollen und Physiotherapiebehandlungen sowie dem 

Entscheid gegen einen weiteren operativen Eingriff (Bizepstenotomie), bei einer jedoch 

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weiterhin bestehenden Beweglichkeitseinschränkung und Schmerzproblematik (Suva-

act. 48, 50 f.) erfolgte am 21. Dezember 2011 eine kreisärztliche 

Abschlussuntersuchung durch Dr. med. E.___ zur Frage eines allfälligen 

Integritätsschadens und Erstellung eines Zumutbarkeitsprofils. Dr. E.___ hielt im 

gleichentags erstellten Untersuchungsbericht fest, dass betreffend die rechte Schulter 

noch Unfallfolgen in Form einer verbliebenen Bewegungseinschränkung mit 

Schmerzsymptomatik und Kraftminderung vorlägen. Die bisherige Tätigkeit als Monteur 

sei dem Versicherten nicht mehr zuzumuten. Hingegen seien ihm leichte bis 

mittelschwere Tätigkeiten bis Brusthöhe ohne repetitive ausschweifende Bewegungen 

des rechten Arms, ohne Überkopfarbeiten sowie ohne Bewegungen, welche schnellen 

Krafteinsatz erforderten, vollschichtig zumutbar. Der Unfallschaden bezüglich der 

rechten Schulter sei als Endzustand anzusehen und erheblich. Dem Versicherten sei 

somit eine Integritätsentschädigung geschuldet (Suva-act. 57). In seiner Beurteilung 

vom 22. Dezember 2011 legte Dr. E.___ den Integritätsschaden für die unfallbedingte 

Beeinträchtigung der rechten Schulter auf 15% fest (Suva-act. 58).

A.c  Per 1. Februar 2012 wurde der Versicherte pensioniert (vgl. Suva-act. 55).

A.d  Mit Verfügung vom 19. März 2012 sprach die Suva dem Versicherten aufgrund der 

kreisärztlichen Beurteilung für den Unfall vom 13. September 2010 eine 

Integritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden von 15% zu, stellte 

die Taggeld- sowie sinngemäss auch die Heilbehandlungsleistungen per 31. Januar 

2012 ein und lehnte eine Berentung ab (Suva-act. 63).

A.e  Mit Einsprache vom 2. Mai 2012 beantragte der Rechtsvertreter des Versicherten, 

Rechtsanwalt lic. iur. A. Koller, Bütschwil, die Aufhebung der Verfügung vom 19. März 

2012, die Bestimmung des Invaliditätsgrads und die Zusprache einer dem 

Invaliditätsgrad entsprechenden Rente ab 1. Februar 2012. Rechtsanwalt Koller 

bemängelte, die Suva habe bei der Prüfung des Rentenanspruchs die Abklärung der 

massgebenden erwerblichen Auswirkungen mit der unzulässigen Begründung 

unterlassen, dass der Versicherte ab 1. Februar 2012 pensioniert sei. Die Suva habe 

das Valideneinkommen sowie das dem Versicherten zumutbare Invalideneinkommen 

abzuklären und ins Verhältnis zu setzen (Suva-act. 65).

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A.f   Nach Einholung von Lohnangaben der Arbeitgeberin des Versicherten (Suva-

act. 69) und Beizug der Dokumentation über Arbeitsplätze (sogenannte DAP; Suva-act. 

79) widerrief die Suva mit Verfügung vom 17. Mai 2013 die Verfügung vom 19. März 

2012 und lehnte basierend auf einem Valideneinkommen 2012 von Fr. 50'000.-- oder 

bestenfalls Fr. 52'000.-- und einem Invalideneinkommen 2012 von Fr. 55'223.-- einen 

Rentenanspruch ab. Die Suva bestätigte sodann den Anspruch auf eine 

Integritätsentschädigung von Fr. 18'900.-- basierend auf einem Integritätsschaden von 

15%, indem sie festhielt, dass die Integritätsentschädigung bereits mit der Verfügung 

vom 19. März 2012 ausgerichtet worden sei (Suva-act. 80).

B.    

Die am 18. Juni 2013 gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (Suva-act. 82) wies 

die Suva mit Einspracheentscheid vom 16. August 2013 ab (Suva-act. 88).

C.      

C.a  Gegen diesen Einspracheentscheid liess der Versicherte durch seinen 

Rechtsvertreter am 6. September 2013 Beschwerde erheben mit dem Antrag, die 

Verfügung der Suva vom 17. Mai 2013 sowie der Einspracheentscheid vom 16. August 

2013 seien aufzuheben, es sei der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers zu 

bestimmen, mindestens aber bei 15% festzulegen, und es sei ihm eine dem 

Invaliditätsgrad entsprechende Rente ab 1. Februar 2012 zuzusprechen. Eventuell sei 

die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge (act. G 1).

C.b  Mit Beschwerdeantwort vom 30. Oktober 2013 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 16. August 2013 (act. G 5).

C.c  Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers verzichtete auf eine Replik (vgl. act. G 

7).

C.d  Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften und die Ausführungen in 

den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen.

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Erwägungen:

1.     

Streitig sind die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, die Höhe des 

zumutbarerweise noch erzielbaren Invalideneinkommens und somit der 

Invaliditätsgrad. Unangefochten geblieben ist dagegen bereits im Einspracheverfahren 

die Einstellung der Taggeld- sowie sinngemäss auch der Heilbehandlungsleistungen 

und damit die Vornahme des sogenannten "Fallabschlusses" gemäss Art. 19 Abs. 1 

des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20; A. Rumo-Jungo/A. 

P. Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 143 ff.) 

sowie der auf 15% festgesetzte Integritätsschaden und die entsprechende 

Entschädigung. Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Einspracheentscheid 

(Suva-act. 88, Erwägung 1) die rechtlichen Grundlagen des Anspruchs auf eine 

Invalidenrente und deren Bemessung - Bestimmung der Invalidität durch 

Einkommensvergleich - zutreffend dar; darauf kann verwiesen werden.

2.       

2.1   Grundlage der Ermittlung des Invalideneinkommens bildet die Arbeitsfähigkeit 

bzw. Arbeitsunfähigkeit. Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 

des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 831.1) ist Arbeitsunfähigkeit die durch eine 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, 

volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare 

Arbeit zu leisten (Abs. 1). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem 

anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Abs. 2). Um das Ausmass der 

Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das 

Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere 

Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, 

den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem 

Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist 

(BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen).

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2.2   Nach dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsgrundsatz hat 

die Behörde den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären, ohne 

dabei an die Anträge der Parteien gebunden zu sein. Sie hat deshalb aus eigener 

Initiative vorzugehen und darf Parteivorbringen nicht mit der Begründung abtun, diese 

seien nicht belegt worden (U. Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N 9 zu Art. 43 

ATSG; A. Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts im 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. Aufl. 2003, S. 

348; B. Kupfer Bucher, Das nichtstreitige Verwaltungsverfahren nach dem ATSG und 

seine Auswirkungen auf das AVIG, Diss. Freiburg 2006, S. 117). Die 

Untersuchungspflicht dauert gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_288/2008 vom 16. 

Mai 2008, E. 2, so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs 

erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (vgl. auch BGE 132 V 368 E. 5 

S. 374). Zur Klärung des rechtserheblichen Sachverhalts sind (weitere) 

Abklärungsmassnahmen vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn dazu auf Grund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht, wobei alle Tatsachen rechtserheblich sind, von deren 

Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden 

ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006 Eidgenössisches 

Versicherungsgericht, EVG] vom 25. Juni 2007, I 110/07, E. 4.2.2, mit Hinweisen; BGE 

117 V 282 E. 4a S. 282 f.).

2.3   Zu prüfen ist vorab, ob die medizinische Aktenlage eine Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erlaubt, von der mit dem im 

Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

(Th. Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl. Bern 2003, S. 451 f.) 

anzunehmen ist, sie treffe zu. In medizinischer Hinsicht stützte sich die 

Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 16. August 2013 

(Suva-act. 88) auf den Abschlussbericht von Kreisarzt Dr. E.___ vom 21. Dezember 

2011 (Suva-act. 57). Eine Beweisregel, wonach eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nicht 

auf einer einzigen ärztlichen Arbeitsfähigkeitsschätzung basieren dürfte, gibt es nicht. 

Selbstverständlich muss diese jedoch den in der nachfolgenden Erwägung 2.4 

dargelegten, höchstrichterlichen Beweisanforderungen genügen.

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2.4   Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 

Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind. Ausschlaggebend für den 

Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft eines 

Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 

Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis). 

Beweiswert kann auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und 

Ärztinnen zukommen, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 

sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 

bestehen. Der Umstand allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis 

zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und damit 

auf Befangenheit schliessen. Es müssen vielmehr besondere Umstände vorliegen, 

welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet 

erscheinen lassen. Allerdings ist an die Unparteilichkeit des Gutachters im Hinblick auf 

die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht 

zukommt, ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 353 f. E. 3b/ee). Erachtet das 

Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tatsächlichen Entscheidgrundlagen 

bei pflichtgemässer Beweiswürdigung als schlüssig, darf es den Prozess ohne 

Weiterungen - insbesondere ohne Anordnung eines Gerichtsgutachtens - abschliessen. 

Ergänzende Abklärungen sind vorzunehmen, sobald auch nur geringe Zweifel an der 

Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit versicherungsinterner ärztlicher Feststellungen 

bestehen (BGE 135 V 468 E. 3, 469 E. 4.4; RKUV 1997 Nr. U 281 S. 281 f. E. 1a). Art. 6 

Ziff. 1 EMRK gibt keinen formellen Anspruch auf eine versicherungsexterne 

Begutachtung, wenn Leistungsansprüche streitig sind. Die Beschwerdegegnerin 

formuliert somit im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend, dass eine 

kreisärztliche Beurteilung nicht ohne Weiteres als neutral, aber auch nicht ohne 

Weiteres als nicht neutral bezeichnet werden kann. Wie vom Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers geltend gemacht (act. G 1), hat der Beschwerdeführer Anspruch 

auf eine neutrale und unabhängige Beurteilung, welche Tätigkeiten ihm angesichts 

seiner gesundheitlichen Einschränkungen noch zumutbar sind, doch kann eine solche 

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angesichts der obigen Darlegungen eben auch in einer versicherungsinternen 

Beurteilung durch einen Kreisarzt der Suva gesehen werden.

2.5    

2.5.1         In der kreisärztlichen Beurteilung von Dr. E.___ vom 21. Dezember 2011

(Suva-act. 57) sind sämtliche medizinischen Vorakten mit den Ergebnissen der 

persönlichen Untersuchungen des Beschwerdeführers lückenlos angeführt. Zusätzlich 

wurde der Beschwerdeführer - obwohl bei genügenden Unterlagen von persönlichen 

Untersuchungen auch eine reine Aktenbeurteilung nicht an sich unzulässig wäre (in 

RKUV 1988 Nr. U 56 S. 366 publ. E. 5b von BGE 114 V 109; Urteile des 

Bundesgerichts vom 1. Februar 2010, 8C_792/2009, E. 5, und 26. Januar 2010, 

8C_833/2009, E. 5.1) - von Dr. E.___ persönlich im Bereich der massgebenden 

Körperbereiche (HWS, rechte Schulter bzw. rechtes Schultergelenk, Oberarm, 

Ellbogengelenk, Handgelenk, Mittelhand) untersucht. Dabei konnte die vom 

Beschwerdeführer subjektiv beschriebene gesundheitliche Situation seiner rechten 

Schulter bzw. seines rechten Arms objektiviert bzw. als plausibel und nachvollziehbar 

bezeichnet werden. So hielt Dr. E.___ fest, dass objektiv die Beweglichkeit der rechten 

Schulter hinsichtlich Innenrotation, Abduktion und Anteversion deutlich eingeschränkt 

sei. Nacken- und Schürzengriff seien mit dem rechten Arm nur eingeschränkt 

durchführbar. Das Heben des rechten Arms sei knapp über die Horizontale aktiv 

durchführbar. Untersuchungsmässig zeige sich eine Kraftminderung im Bereich der 

rechten oberen Extremität, welche durch die Kraftmessungen dokumentiert sei. Auch 

anlässlich früherer Untersuchungen - vor, aber auch nach der Operation vom 9. 

Dezember 2010 (Suva-act. 53) - durch den Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. 

F.___, FMH Allgemeine Medizin Dr. C.___ und die untersuchenden Ärzte der 

Universitätsklinik Balgrist sowie gegenüber der Beschwerdegegnerin hatte der 

Beschwerdeführer über ruhe- und belastungsabhängige Schmerzen, 

Beweglichkeitseinschränkungen und eine Kraftminderung geklagt, welche sich im 

Rahmen der jeweiligen klinischen Untersuchungen bestätigten (Suva-act. 10, 13, 31, 

33, 37, 39, 43, 55). Indem somit zwischen den objektiven Befunden und den subjektiv 

geklagten Beschwerden ohne auszumachende Widersprüche Einheitlichkeit besteht, ist 

die Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden im Rahmen 

der Zumutbarkeitsbeurteilung durch den Kreisarzt gewährleistet.

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2.5.2         Seitens der Parteien ist unbestritten, dass dem Beschwerdeführer in 

Anbetracht seiner Beschwerden in der rechten Schulter bzw. dem rechten Arm eine 

Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Monteur nicht mehr zuzumuten ist. 

Demzufolge definierte Dr. E.___ eine der Behinderung angepasste Tätigkeit, wonach 

dem Beschwerdeführer leichte bis mittelschwere Tätigkeiten bis Brusthöhe ohne 

repetitive ausschweifende Bewegungen des rechten Arms, ohne Überkopfarbeiten 

sowie ohne Bewegungen, welche schnellen Krafteinsatz erforderten, vollschichtig 

zuzumuten seien. Die Definition erscheint ohne Weiteres schlüssig, indem die einzelnen 

Einschränkungen vollumfänglich den objektiven Befunden und subjektiven Klagen des 

Beschwerdeführers entsprechen, und bleibt von dessen Rechtsvertreter grundsätzlich 

auch unbestritten. Bestritten wird jedoch der Arbeitsfähigkeitsgrad, d.h. die 

Zumutbarkeit der angepassten Tätigkeit im Umfang von 100%. Allgemein gilt es zu 

beachten, dass gesundheitlichen Störungen nicht nur mittels eines eingeschränkten 

Arbeitsfähigkeitsgrades, sondern insbesondere auch in Form einer angepassten 

Tätigkeit, Rechnung getragen werden kann. Dr. E.___ ist denn auch durchaus der 

Auffassung, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers eingeschränkt ist, indem 

er ihm nur noch eine Tätigkeit mit qualitativen Einschränkungen zumutet. Eine 

zusätzliche Einschränkung im Umfang, also in quantitativer Hinsicht, erachtet er 

offensichtlich nicht für notwendig. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass diese Annahme 

unrichtig wäre, sind aus den Akten nicht ersichtlich. Der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers stellt in der Beschwerde vom 6. September 2013 (act. G 1) 

zutreffend fest, dass sich die von Dr. F.___ und Dr. C.___ in ihren ärztlichen Berichten 

(vgl. Suva-act. 13, 33, 48), aber auch diejenige von den Ärzten der Uniklinik Balgrist 

(Suva-act. 43) attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit auf die angestammte Tätigkeit 

bezieht. Dass aufgrund der von den vorgenannten Ärzten gestellten Diagnosen davon 

auszugehen ist, dass auch bei adaptierten Tätigkeiten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit 

besteht, ist in keiner Weise nachvollziehbar. Die vorliegenden Statusdiagnosen 

beschreiben lediglich einen Zustand nach einer Rotatorenmanschettenruptur rechts 

sowie nach einer Acromionplastik, Bursektomie, partieller 

Rotatorenmanschettenrekonstruktion und Pulley-Naht am 9. Dezember 2010, lassen 

diesen bzw. dessen konkrete Auswirkungen aber letztlich undefiniert. Der konkrete, für 

die Arbeitsfähigkeitsschätzung massgebende Zustand bzw. die tatsächlichen 

Unfallrestfolgen sind den objektiven Befunden sowie den subjektiven Klagen zu 

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entnehmen. Ihnen wurde, wie dargelegt, in der kreisärztlichen 

Zumutbarkeitsbeurteilung vollumfänglich Rechnung getragen.

2.5.3         Es besteht kein Anlass für eine weitere Begutachtung oder Nachfrage bei 

den behandelnden Ärzten, inwieweit die Arbeitsfähigkeit nach deren Auffassung in 

einer adaptierten Tätigkeit für den Beschwerdeführer noch gegeben sei. Ausserdem 

lässt die Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte aufgrund ihrer engen, 

therapeutisch ausgerichteten Beziehung zum Patienten dazu neigen, die oftmals 

pessimistische Selbsteinschätzung zu übernehmen und deshalb insbesondere bei der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung ebenfalls pessimistisch zu sein, keine gegenüber der 

kreisärztlichen Beurteilung beweismässig zu bevorzugende Arbeitsfähigkeitsschätzung 

erwarten. Die Kreisärzte der Suva sind nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung 

Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin. Da sie als solche Unfallpatienten, 

unfallähnliche Körperschädigungen und Berufskrankheiten diagnostisch beurteilen und 

therapeutisch begleiten, verfügen sie über einschlägige traumatologische Kenntnisse 

und Erfahrungen, womit ihnen eine spezialärztliche Stellung zukommt (Urteil des 

Bundesgerichts vom 3. Oktober 2008, 8C_510/2007, E. 7.5.4). Die Schlüssigkeit einer 

ärztlichen Beurteilung kann ausserdem nicht nur dann bejaht werden, wenn sie in einer 

anderen ärztlichen Stellungnahme ihre Bestätigung findet. Die Beurteilung von Dr. 

E.___ wurde in Kenntnis der Vorakten abgegeben, basiert auf eingehenden 

medizinischen Untersuchungen, ist schlüssig begründet und ohne Weiteres 

nachvollziehbar. Der medizinische Sachverhalt erscheint mit ihr klar und vollständig 

untersucht, womit in antizipierter Beweiswürdigung auf das Einholen eines weiteren 

Gutachtens zu verzichten ist (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b). Auszugehen ist somit im 

Folgenden von einer von Dr. E.___ auf 100% geschätzten Arbeitsfähigkeit in der von 

ihm definierten angepassten Tätigkeit.

3.       

3.1   Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 

primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 

Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei 

der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen 

ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, 

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und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und 

nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als 

Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, 

namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 

oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, 

so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom 

Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) 

oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der Suva herangezogen 

werden (BGE 129 V 475 E. 4.2.1;

Urteil des Bundesgerichts vom 27. Juli 2010, 8C_790/2009, E. 4.1). In jenen Fällen, in 

denen die DAP-Profile zulässig sind, darf und soll die Suva auf die DAP abstellen (Urteil 

des Bundesgerichts vom 27. Juli 2010, 8C_790/2009, E. 4.3).

3.2   Die Beschwerdegegnerin legte das Invalideneinkommen gestützt auf DAP-Zahlen, 

d.h. die Arbeitsplätze Nr. 3230, 3911, 10155, 8194 und 8483 (Suva-act. 79), mit Fr. 

55'222.60 (Durchschnitt der Durchschnittswerte) fest. Im Hinblick auf die geforderte 

Repräsentativität der DAP-Profile und der daraus abgeleiteten Lohnangaben hat die 

Beschwerdegegnerin nach der Rechtsprechung, zusätzlich zur Auflage von mindestens 

fünf DAP-Blättern, Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der 

gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den 

Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils 

verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Im Beschwerdeverfahren ist 

es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-

Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer 

zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich 

gestützt auf die LSE vorzunehmen (Urteil des EVG vom 28. August 2003, U 35/00, E. 

4.2.2). Konkret liegen die erforderlichen Angaben vor (Suva-act. 79). Der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers erachtet jedoch die von der 

Beschwerdegegnerin ausgewählten DAP-Arbeitsplätze insofern als nicht massgebend, 

als die kreisärztliche Beurteilung nicht ausreiche, um die dem Beschwerdeführer noch 

zumutbaren Tätigkeiten festzulegen. Wie in Erwägung 2.5 dargelegt, kommt sowohl der 

kreisärztlichen Definition der noch zumutbaren Tätigkeiten als auch dem kreisärztlich 

festgelegten Grad der Arbeitsfähigkeit voller Beweiswert zu, womit auf diese abgestellt 

werden kann. Wie vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers geltend gemacht, 

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erscheint hingegen fraglich, ob die von der Beschwerdegegnerin ausgewählten DAP-

Arbeitsplätze allesamt den kreisärztlich festgestellten, behinderungsbedingten 

Einschränkungen des Beschwerdeführers angepasst sind. Während laut Dr. E.___ 

repetitive ausschweifende Bewegungen des rechten Arms zu vermeiden sind, ist bei 

den Verweisungstätigkeiten Nr. 10155 und 8194 bei einer täglichen Basisarbeitszeit 

von 8 Stunden während 34 - 66% oder 3 bis rund 5 ¼ Stunden und damit "oft" eine 

Rotation, beispielsweise entsprechend einem Kassierer in einem Warenhaus, gefordert. 

Die Beanspruchung des Schultergelenks bzw. des Arms dürfte damit bei den in den 

vorgenannten Arbeitsplatzdokumentationen enthaltenen Tätigkeiten massgeblich über 

dem Zumutbaren liegen. Nähere Abklärungen der Zumutbarkeit der einzelnen 

Arbeitsplätze erübrigen sich indessen, weil auch dann kein Rentenanspruch gegeben 

ist, wenn auf die LSE abgestellt wird, wie nachfolgend zu zeigen ist.

3.3    Der Beschwerdeführer ist zwar auf leichte bis mittelschwere Hilfsarbeiten 

beschränkt. Er wäre aber in der Lage, seine Restarbeitsfähigkeit in vielen Branchen - 

sowohl im Sektor Produktion als auch im Sektor Dienstleistungen - zu verwerten. 

Auszugehen ist deshalb vom allgemeinen Durchschnittslohn aller Branchen. Aus der 

LSE 2010 TA1 (Privater Sektor) Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive 

Tätigkeiten) ist für Männer ein Monatssalär von Fr. 4'901.-- ersichtlich. Angepasst an 

die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Jahr 2012 von 41.7 Stunden (vgl. 

Tabelle des Bundesamtes für Statistik; Betriebsübliche Arbeitszeit nach 

Wirtschaftsabteilungen, Total [Fr. 4'901.-- : 40] x 41.7) und an die 

Nominallohnentwicklung (2011: 1.0%; 2012: 0.8%) errechnet sich für das Jahr 2012 ein 

monatliches Einkommen von Fr. 5'201.66 bzw. ein Jahreseinkommen von Fr. 62'420.--. 

Der vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers geforderte Tabellenlohnabzug von 

20% von diesem statistischen Wert erscheint aufgrund der konkreten Umstände zu 

hoch. Beim Beschwerdeführer ist zwar zu berücksichtigen, dass er selbst im Rahmen 

körperlich leichter bis mittelschwerer Hilfsarbeitertätigkeiten in seiner 

Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist, was rechtsprechungsgemäss einen Abzug auf 

dem Invalideneinkommen rechtfertigt (BGE 126 V 78 E. 5a/bb). Kein Abzug vom 

Tabellenlohn rechtfertigt jedoch entgegen der Auffassung des Rechtsvertreters des 

Beschwerdeführers das fortgeschrittene Alter. Er übersieht dabei Art. 28 Abs. 4 der 

Verordnung über die Unfallversicherung (UVV, SR 832.202), wonach bei Versicherten, 

die nach dem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber nicht mehr aufnehmen, oder bei 

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denen sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der 

Erwerbsfähigkeit auswirkt, für die Bestimmung des Invaliditätsgrads die 

Erwerbseinkommen massgebend sind, die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer 

entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte (vgl. dazu BGE 122 V 418; 

Urteil des Bundesgerichts vom 19. November 2009, 8C_449/2009, E. 4.1, und Urteil 

des EVG vom 30. August 2005, U 122/05, E. 3.2.1, je mit Hinweisen). Der 

Beschwerdeführer war im Zeitpunkt des Fallabschlusses (2011) 64 Jahre alt. Der 

Beschwerdeführer erfüllt demnach den Tatbestand von Art. 28 Abs. 4 UVV. Diese 

Regelung lässt insbesondere keine Berücksichtigung des Alters bei der Festsetzung 

des Abzugs vom Tabellenlohn zu. Ausser Betracht fällt auch der behauptete Nachteil 

der (fehlenden) Ausbildung, indem Hilfsarbeitertätigkeiten keine Berufsausbildung 

erfordern. Insgesamt könnte damit - wie von der Beschwerdegegnerin eingeräumt - 

höchstens ein 10%-iger Abzug als den Verhältnissen des Beschwerdeführers 

angemessen betrachtet werden. Selbst bei einem Tabellenlohnabzug von 20% würde 

jedoch ein Invaliditätsgrad von weniger als 10% resultieren (Art. 18 Abs. 1 UVG). So 

ergäbe sich ein Invalideneinkommen von

Fr. 49'936.-- (Fr. 62'420.-- x 0.8) und in Gegenüberstellung zum unbestrittenen und in 

den Akten belegten Valideneinkommen 2012 von Fr. 50'000.-- bzw. Fr. 52'000.-- (vgl. 

Suva-act. 1, 67, 78) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 0.12% bzw. 4%.

4.    

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 16. August 2013 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.      Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 05.05.2014
	Art. 6 ATSG: voller Beweiswert einer kreisärztlichen Arbeitsfähigkeitsbeurteilung.Art. 18 Abs. 1 UVG: Rentenanspruch geprüft und verneint gestützt auf LSE. Die von der Beschwerdegegnerin ausgewählten DAP-Arbeitsplätze entsprechen nicht alle der kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. Mai 2014, UV 2013/54).

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