# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a3eab592-8cc1-57c1-8497-0e29e374076e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.03.2022 200 2021 811
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2021-811_2022-03-07.pdf

## Full Text

200 21 811 UV
KNB/SCC/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 7. März 2022

Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

Helsana Unfall AG
Recht & Compliance, Postfach, 8081 Zürich
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2021 (Schaden-Nr.: …)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. März 2022, UV/21/811, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1970 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) ist 
für die C.________ AG (Arbeitgeberin) tätig und dadurch bei der Helsana 
Unfall AG (Helsana bzw. Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen von Un-
fällen und Berufskrankheiten obligatorisch versichert. Am 7. Juni 2021 mel-
dete die Arbeitgeberin mit Schadenmeldung UVG, der Versicherte habe am 
22. Mai 2021 einen Zahnschaden erlitten (Akten der Helsana, [act. II] 2). 
Am 14. Juni 2021 lehnte die Helsana eine Leistungserbringung ab (act. II 
6), woraufhin der Versicherte eine anfechtbare Verfügung verlangte (act. II 
8). Mit Verfügung vom 16. August 2021 lehnte die Helsana einen Anspruch 
des Versicherten auf Leistungen der Unfallversicherung im Zusammenhang 
mit dem Ereignis vom 22. Mai 2021 ab, da der ungewöhnliche äussere 
Faktor nicht bestimmt werden könne und somit der Unfallbegriff nicht erfüllt 
sei (act. II 12). Die hiergegen erhobene Einsprache (act. II 14) wies die 
Helsana mit Entscheid vom 25. Oktober 2021 ab (act. II 15).

B.

Am 24. November 2021 erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsan-
walt B.________, beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Beschwerde 
und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids 
vom 25. Oktober 2021. Die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, ihm im 
Zusammenhang mit dem am 22. Mai 2021 erlittenen Unfall mit Zahnschä-
digung die gesetzlichen Leistungen zu erbringen.

Mit Beschwerdeantwort vom 29. November 2021 schloss die Beschwerde-
gegnerin – unter Verzicht auf eine umfassende Stellungnahme und mit 
Hinweis auf die Ausführungen im angefochtenen Einspracheentscheid – 
auf Abweisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 25. Oktober 
2021 (act. II 15). Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerde-
gegnerin für den am 22. Mai 2021 erlittenen Zahnschaden aufgrund des 
UVG aufzukommen hat. 

1.3 Der Kostenvoranschlag von Dr. med. Dr. med. dent. D.________ 
beläuft sich auf Fr. 5'186.40 (act. II 9). Damit liegt der Streitwert unter 
Fr. 20'000.–, weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterli-
che Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; SR 
832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwir-
kung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör-
per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objek-
tiven Massstab – nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was für den jeweili-
gen Lebensbereich alltäglich und üblich ist. Das Merkmal des Ungewöhnli-
chen macht den alltäglichen Vorgang zum einmaligen Vorfall. Einwirkun-
gen, die aus alltäglichen Vorgängen resultieren, taugen in aller Regel nicht 
als Ursache einer Gesundheitsschädigung. Liegt der Grund somit allein im 
Innern des Körpers, ist Krankheit gegeben. Daran ändert die blosse Auslö-
sung des Gesundheitsschadens durch einen äusseren Faktor nichts; Unfall 
setzt vielmehr begrifflich voraus, dass das exogene Element so ungewöhn-
lich ist, dass eine endogene Verursachung ausser Betracht fällt (BGE 134 
V 72 E. 4.1 S. 76 und E. 4.1.1 S. 77). Das Begriffsmerkmal der Ungewöhn-
lichkeit bezieht sich nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern 
nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit 
ist insoweit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwarte-
te Folgen nach sich zog. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere 
Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen 
Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Un-
gewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 S. 79; SVR 2020 UV Nr. 3 S. 9 
E. 3; Entscheid des BGer vom 6. Mai 2019, 8C_842/2018, E. 3.3.1). Die 
Nahrungsaufnahme erfüllt nur ausnahmsweise das Element der Unge-
wöhnlichkeit; die Ungewöhnlichkeit ist bei Zahnschäden zu bejahen, die 
durch einen Gegenstand verursacht werden, welcher üblicherweise nicht in 
dem betreffenden Nahrungsmittel vorhanden ist (vgl. RUMO-JUNGO/HOLZER, 
Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 37).

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2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn 
sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat 
das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes 
vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu 
fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt die-
sen Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachver-
haltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429).

2.4 Der den Sozialversicherungsprozess beherrschende Untersu-
chungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweisführungs-
last begriffsnotwendig aus, da es Sache des Gerichts – und der verfügen-
den Behörde – ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt 
zu sein. Die Parteien tragen mithin in diesem Verfahrensbereich in der Re-
gel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Ent-
scheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen geblie-
benen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift aller-
dings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, durch die Beweiswür-
digung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlich-
keit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 
429, 138 V 218 E. 6 S. 222). Für eine anspruchsbegründende Tatsache 
liegt die objektive Beweislast bei der leistungsansprechenden Person 
(BGE 121 V 204 E. 6a S. 208).

2.5 Das Bundesgericht respektive das frühere Eidgenössische Versi-
cherungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung erkannt, dass die blosse 
Vermutung, der Zahnschaden sei durch einen Fremdkörper verursacht 
worden, für die Annahme eines ungewöhnlichen äusseren Faktors nicht 
genügt. Dies treffe insbesondere auch dann zu, wenn der fragliche Gegen-
stand zwar benannt werde, der entsprechende Nachweis aber nicht er-
bracht werden könne (Entscheid des Bundesgerichts vom 20. Juni 2018, 
8C_251/2018, E. 4.1 mit Hinweisen). 

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3.

3.1 In der Schadenmeldung UVG vom 7. Juni 2021 gab der Beschwer-
deführer bzw. seine Arbeitgeberin an, beim Mittagessen von Spaghetti Bo-
lognese habe der Beschwerdeführer auf "etwas Hartes" gebissen. Er habe 
sofort einen stechenden Schmerz im Zahn verspürt. Danach sei der Zahn 
empfindlich gewesen. Nachdem der Schmerz nach ein paar Tagen nicht 
nachgelassen habe, habe er einen Termin beim Zahnarzt vereinbart. Die-
ser habe festgestellt, dass der Zahn einen Riss aufgewiesen habe (act. II 
2/2). Im Fragebogen Zahnschaden vom 9. Juni 2021 (act. II 5) bestätigte 
der Beschwerdeführer den Ablauf (Ziff. 1). Auf die Frage, worauf er gebis-
sen habe, gab er an, er habe auf "etwas Hartes" gebissen. Es sei klein ge-
wesen und vermutlich habe er es verschluckt (Ziff. 2). Er habe nicht gese-
hen, worauf er gebissen habe. Es müsse ein Stück Knochen oder Knorpel 
gewesen sein, nehme er an (Ziff. 3). Der beschädigte Zahn sei vor diesem 
Vorfall nicht zahnärztlich behandelt worden (Ziff. 4).

3.2 Nach Angaben des Beschwerdeführers hat er somit beim Essen 
von Spaghetti mit Bolognesesauce auf "etwas Hartes" gebissen. Das Ob-
jekt, auf das er biss, hat er nicht gesehen, vielmehr äusserte er sich dahin-
gehend, dieses vermutlich verschluckt zu haben. Er weiss somit nicht, auf 
was er gebissen hat, beziehungsweise mutmasst bloss, dass es sich dabei 
um ein Knorpel- oder Knochenstück gehandelt habe. Der Beschwerdefüh-
rer kann somit den Gegenstand, auf den er offenbar gebissen hat, nicht 
vorweisen. Es ist damit bloss möglich, dass es sich um ein Knorpel- oder 
Knochenstück in der Bolognesesauce gehandelt hat. Da der Beschwerde-
führer bezüglich des fraglichen Objekts lediglich Vermutungen anstellen 
konnte, ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin eine 
Zahnschädigung aufgrund eines Bisses auf etwas Ungewöhnliches nicht 
als überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen erachtete. Mangels Erfül-
lung des Merkmals der Ungewöhnlichkeit liegt kein Unfall im Rechtssinne 
vor.

3.3 Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, vermag nicht zu 
überzeugen: Er macht geltend, die Bolognesesauce habe geraffelte ge-
kochte Karotten, gewürfelte Pelati (geschälte Tomaten aus der Dose), ge-
hackte Zwiebeln und Hackfleisch enthalten. Aufgrund des Umstandes, dass 

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bei der Herstellung von Hackfleisch kein Fleisch mit Knochensplittern oder 
Knorpel verwendet werden dürfe (Beschwerde S. 4 Ziff. 17), lassen sich für 
den konkreten Fall keine Schlussfolgerungen ziehen. Im Gegenteil vermu-
tet der Beschwerdeführer – wie erwähnt – lediglich, dass es sich bei "etwas 
Hartes" um einen Fremdkörper im Sinne eines Knochen- oder Knor-
pelstücks in der Bolognesesauce handelte. Der Beschwerdeführer macht 
weiter geltend, es sei das (Nicht-)Vorliegen einer möglichen Alternativursa-
che für den Zahnschaden zu berücksichtigen, sowie, dass der Zahn vor 
dem Ereignis vom 22. Mai 2021 gesund gewesen sei (Beschwerde S. 4 
Ziff. 20 f.). Er moniert, keine der weiteren verwendeten Zutaten könne im 
gekochten Zustand als "hart" bezeichnet werden, sie seien nicht geeignet, 
einen Schaden wie den eingetretenen bei einem vorgängig gesunden Zahn 
zu verursachen (Beschwerde S. 5 Ziff. 25). Alleine aufgrund der Aussage 
des Beschwerdeführers, er habe auf "etwas Hartes" gebissen, mangels 
Nachweis des Gegenstands und lediglich gestützt auf die Angaben zur 
Herstellung der Bolognesesauce, kann nicht auf das Vorliegen eines un-
gewöhnlichen äusseren Faktors geschlossen werden. Auch aus dem Um-
stand, dass der Beschwerdeführer zuvor keine Zahnbeschwerden hatte 
und dass ein Zahnschaden in Form eines Risses vorliegt, kann ebensowe-
nig auf das Vorhandensein eines ungewöhnlichen äusseren Faktors ge-
schlossen werden (vgl. BGE 122 V 233 E. 1 S. 233). Denn der Beschwer-
deführer hat – wie erwähnt – den rechtsgenüglichen Nachweis, dass er auf 
einen ungewöhnlichen Gegenstand in der Bolognesesauce gebissen hat, 
nicht erbracht. Es ist somit von Beweislosigkeit auszugehen, deren Folgen 
der Beschwerdeführer zu tragen hat, der aus dem unbewiesen gebliebenen 
Sachverhalt Rechte ableiten wollte (vgl. E. 2.5 hiervor). Weitere sachdienli-
che Abklärungen sind nicht erkennbar, so dass in antizipierter Beweiswür-
digung auf Abklärungen zu verzichten ist (BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368, 
124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 163 
E. 4).

3.4 Nach dem Dargelegten erweist sich der angefochtene Einspra-
cheentscheid vom 25. Oktober 2021 (act. II 15) als rechtens und die Be-
schwerde ist abzuweisen.

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4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehr-
schluss]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.   

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Helsana Unfall AG
- Bundesamt für Gesundheit

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.