# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4e779017-9648-5cc8-be35-df704392fc36
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-02-04
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 04.02.2014 VR130008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VR130008_2014-02-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 
 

Geschäfts-Nr.: VR130008-O/U 

 
Mitwirkend: Der Obergerichtsvizepräsident lic. iur. M. Burger, Oberrichterin 

Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Langmeier sowie die 

Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Gürber 

 

Beschluss vom 4. Februar 2014 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Rekurrentin 

 

gegen 

 

Fachgruppe Dolmetscherwesen,  
Rekursgegnerin 

 

 

 

betreffend Rekurs gegen den Beschluss der Fachgruppe Dolmetscherwesen 
(KB130013) vom 6. September 2013 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Die Fachgruppe Dolmetscherwesen (nachfolgend: Rekursgegnerin) hat mit 

Beschluss vom 6. September 2013 die Dolmetscherin A._____ (nachfolgen: 

Rekurrentin) im Sinne einer vorsorglichen Massnahme im Dolmetscherverzeichnis 

für sämtliche Sprachen gesperrt (act. 2). Gegen diesen Beschluss erhob die 

Rekurrentin mit Eingabe vom 2. Oktober 2013 bei der Verwaltungskommission 

des Obergerichts des Kantons Zürich rechtzeitig Rekurs (act. 1). 

2. Auf entsprechende Fristansetzung hin (act. 3) nahm die Rekursgegnerin mit 

Eingabe vom 19. November 2013 innert erstreckter Frist Stellung und führte aus, 

die Rekurrentin sei mit Beschluss der Fachgruppe Dolmetscherwesen vom 

15. November 2013 definitiv aus dem Dolmetscherverzeichnis gelöscht worden 

(act. 6). In diesem Beschluss wurde einem allfälligen Rekurs die aufschiebende 

Wirkung entzogen. Zudem wurde der Beschluss der Zentralstelle 

Dolmetscherwesen zugestellt zur definitiven Löschung der Rekurrentin aus dem 

Dolmetscherverzeichnis (act. 7/20 S. 10 Dispositiv-Ziffer 4 und 5). Gegen den 

Beschluss vom 15. November 2013 wurde bis heute kein Rechtsmittel erhoben. 

3. Mit Verfügung vom 26. November 2013 wurde der Rekurrentin Gelegenheit 

gegeben, zur Frage der Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Rekursverfahrens 

Stellung zu nehmen (act. 8). Innert Frist ging keine Stellungnahme der 

Rekurrentin ein, weshalb androhungsgemäss aufgrund der Akten zu entscheiden 

ist. 

4. Die nach dem Beschluss vom 15. November 2013 erfolgte definitive 

Löschung der Rekurrentin aus dem Dolmetscherverzeichnis löste die mit 

Beschluss vom 6. September 2013 im Sinne einer vorsorglichen Massnahme 

angeordnete Sperrung der Rekurrentin im Dolmetscherverzeichnis ab. Damit 

erweist sich der vorliegende Rekurs, welcher sich einzig gegen die Sperrung der 

Rekurrentin im Dolmetscherverzeichnis richtete, als gegenstandslos. Das 

vorliegende Verfahren ist zufolge Gegenstandlosigkeit als erledigt abzuschreiben. 

- 3 - 

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Gebühren zu erheben und 

der Rekurrentin ist mangels erheblicher Umtriebe keine Entschädigung 

zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). 

Es wird beschlossen: 

1. Der Rekurs wird zufolge Gegenstandslosigkeit als dadurch erledigt 

abgeschrieben. 

2. Es werden keine Gebühren erhoben. 

3. Der Rekurrentin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung je gegen Empfangsschein an: 

− die Rekurrentin 
− die Rekursgegnerin, unter Rücksendung der beigezogenen Akten 

(act. 7) 

5. Rechtsmittel:  

Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von 
der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 

einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich 

nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre 

Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes 

über das Bundesgericht (BGG). 

Zürich, 4. Februar 2014 

__________________________________ 

OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 

Verwaltungskommission 

Die Gerichtsschreiberin: 

 
 

lic. iur. A. Gürber 
 

versandt am:   

	Beschluss vom 4. Februar 2014
	 Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Der Rekurs wird zufolge Gegenstandslosigkeit als dadurch erledigt abgeschrieben.
	2. Es werden keine Gebühren erhoben.
	3. Der Rekurrentin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung je gegen Empfangsschein an:
	 die Rekurrentin
	 die Rekursgegnerin, unter Rücksendung der beigezogenen Akten (act. 7)

	5. Rechtsmittel:  Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ...
	Zürich, 4. Februar 2014