# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 78248ba6-4a91-5404-b9fc-4f2080e6d6cb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.11.2025 E-5467/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5467-2025_2025-11-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-5467/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Esther Marti, 

mit Zustimmung von Richter Kaspar Gerber,  

Gerichtsschreiber Janic Lombriser. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

und ihre Kinder 

B._______, geboren am (…), 

C._______, geboren am (…), 

Afghanistan, 

alle vertreten durch Mag. iur. Fernando Arévalo Menchaca, 

HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentren (…),  

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(sicherer Drittstaat – Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG);  

Verfügung des SEM vom 15. Juli 2025 / N (…). 

 

 

 

E-5467/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Beschwerdeführenden suchten am 27. Februar 2025 zusammen mit 

ihren beiden volljährigen Kindern respektive Geschwistern (N […] und N 

[…]) in der Schweiz um Asyl nach. 

B.  

Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Zentralein-

heit Eurodac) ergab, dass sie am 28. November 2024 bereits in Griechen-

land um Asyl nachgesucht hatten. 

C.  

Gestützt auf die Richtlinie 2008/115/EG des Europäischen Parlaments und 

des Rates vom 16. Dezember 2008 über gemeinsame Normen und Ver-

fahren in den Mitgliedstaaten zur Rückführung illegal aufhältiger Dritt-

staatsangehöriger (sog. Rückführungs-Richtlinie) und das Abkommen zwi-

schen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Helleni-

schen Republik über die Rückübernahme von Personen mit irregulärem 

Aufenthalt vom 28. August 2006 (SR 0.142.113.729) ersuchte das SEM die 

griechischen Behörden am 12. März 2025 um Rückübernahme der Be-

schwerdeführenden. 

D.  

Die griechischen Behörden stimmten dem Rückübernahmeersuchen am 

27. März 2025 zu. Gleichzeitig informierten sie darüber, dass die Be-

schwerdeführenden in Griechenland am 14. Januar 2025 als Flüchtlinge 

anerkannt worden seien und über eine bis am 13. Januar 2028 gültige Auf-

enthaltsbewilligung verfügten. 

E.  

Das SEM gewährte den Beschwerdeführenden mit Schreiben vom 9. April 

2025 schriftlich das rechtliche Gehör zum beabsichtigten Nichteintretens-

entscheid in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG (SR 142.31), ei-

ner Wegweisung nach Griechenland.  

F.  

Mit Schreiben ihrer zugewiesenen Rechtsvertretung vom 15. April 2025 

reichten die Beschwerdeführenden eine Stellungnahme ein (SEM-Akten 

1400677[A]35). Dabei machten sie im Wesentlichen geltend, dass sie sich 

im Flüchtlingscamp Lesbos aufgehalten hätten. Dieses sei sehr schmutzig 

gewesen und sie hätten dort in einem Zelt – nur durch einen Vorhang 

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Seite 3 

getrennt – mit zwei anderen Familien gelebt und einmal am Tag etwas zum 

Essen erhalten. Dort habe es keine Sicherheit gegeben und die Beschwer-

deführerin habe ständig auf ihre beiden jungen Töchter aufpassen müssen. 

Sie hätten Griechenland drei bis vier Tage nach Erhalt der Flüchtlingspässe 

verlassen und seien auf dem Luftweg in die Schweiz eingereist. In Grie-

chenland habe es keine Möglichkeit gegeben, um die griechische Sprache 

zu erlernen, und ohne Sprachkenntnisse habe die Beschwerdeführerin 

nichts unternehmen, insbesondere keine Arbeitsstelle finden können. Von 

Anfang an sei es ihr Ziel gewesen, in die Schweiz zu kommen, da hier im 

Gegensatz zu Griechenland die Kinder in die Schule gehen dürften. Von 

den griechischen Behörden hätten sie keinerlei Unterstützung oder Geld 

erhalten. Für die Reise von Afghanistan in die Schweiz seien sie durch die 

beiden Schwestern und die volljährige Tochter der Beschwerdeführerin – 

die in Frankreich beziehungsweise in der Türkei leben würden – finanziell 

mit etwa EUR (…) unterstützt worden. Im Flüchtlingscamp Lesbos hätten 

sie keine Kontakte, Informationen oder Organisationen gefunden, die ihnen 

hätten helfen können, und es habe keine Hilfsorganisation gegeben. Zwar 

sei einmal im Monat eine Hilfsorganisation vor Ort gewesen und habe De-

cken sowie Hygieneartikel verteilt. Jedoch hätten sie keine Decken bekom-

men, da sie keine kleinen Kinder seien. 

G.  

Anlässlich der Gespräche zur Rückführung in einen sicheren Drittstaat vom 

18. Juni 2025 (A39, A41, A42) befragte das SEM die Beschwerdeführen-

den – im Beisein der zugewiesenen Rechtsvertretung – zu ihrem Aufenthalt 

in Griechenland und gewährte ihnen das rechtliche Gehör zur voraussicht-

lichen Wegweisung dorthin. Dabei brachte die Beschwerdeführerin im We-

sentlichen vor, dass sie nach Erhalt der Flüchtlingspässe die Flugtickets 

gekauft habe und nach einer Woche mit ihren Kindern in die Schweiz ge-

flogen sei. Wenn sie in Griechenland gesagt hätte, sie würden gerne dort-

bleiben, hätten sie keinen positiven Entscheid erhalten. Auch habe sie 

ohne Arbeit und Griechisch-Kenntnisse keine Unterkunft bekommen. Zu-

dem habe sie nie konkret nach einer Wohnung gesucht und sich nie um 

eine Arbeit bemüht. Im Flüchtlingscamp seien die Kinder medizinisch be-

handelt worden, jedoch seien die Erwachsenen nicht ernst genommen 

worden und diese hätten erst nach einer Woche einen Arzttermin erhalten. 

Ebenfalls habe sie die Medikamente in der Apotheke selber kaufen müs-

sen. In Griechenland gebe es keine Unterstützung und keine Unterkunft. 

Ihr Ehemann sei seit mehr als zehn Jahren nach einem Anschlag in Kabul 

verschwunden, weshalb sie bei ihrem Vater gelebt und als (…) gearbeitet 

habe.  

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Seite 4 

Die Tochter der Beschwerdeführerin führte im Wesentlichen aus, dass sie 

in Griechenland keine Schule habe besuchen können und das Flüchtlings-

camp Lesbos sehr schlecht und schmutzig gewesen sei. Dort habe es zwar 

Hilfsorganisationen gegeben, welche Essen und Wasser verteilt hätten, je-

doch sei das Essen schlecht gewesen. Nach Erhalt der Flüchtlingspässe 

seien alle aufgefordert worden, ein Flugticket zu kaufen und eine Woche 

später seien sie via Athen nach Zürich geflogen. 

Der Sohn der Beschwerdeführerin gab im Wesentlichen an, dass es im 

Flüchtlingscamp eine Hilfsorganisation gegeben habe, welche Essen und 

Wasser verteilt habe. Jedoch sei das Essen schlecht gewesen. Auch habe 

er nicht baden und duschen können. Zudem sei er nicht zur Schule ge-

schickt worden, er sei nur zwei Tage in der Schule gewesen. Diese sei je-

doch keine Schule, sondern eher eine Unterhaltung gewesen. Nach Erhalt 

der Flüchtlingspässe seien sie aufgefordert worden, Flugtickets zu kaufen, 

um nicht aus dem Flüchtlingscamp weggeschickt zu werden. 

Als Beweismittel reichten die Beschwerdeführenden ihre griechischen Auf-

enthaltstitel, ihre griechischen Flüchtlingspässe, diverse griechische Unter-

lagen, einen USB-Stick und ihre Tazkiras ein. 

H.  

Am 1. Juli 2025 wandte sich das SEM an den zuständigen Pflegedienst 

und ersuchte um Einsicht in medizinische Unterlagen der Beschwerdefüh-

renden sowie um Auskunft betreffend allfällige ausstehende Arzttermine. 

I.  

Der zuständige Pflegedienst stellte gleichentags die medizinischen Unter-

lagen der Beschwerdeführenden – Arztberichte vom 5. März 2025 und 

1. Juli 2025, Rezepte vom 31. März 2025 und 12. April 2025 sowie die Ver-

laufsblätter der medizinischen Betreuung – dem SEM zu und informierte 

darüber, dass keine weiteren Arzttermine ausstehend seien. 

J.  

Am 11. Juli 2025 übermittelte das SEM den ablehnenden Verfügungsent-

wurf – zusammen mit den editionspflichtigen Akten – an die Beschwerde-

führenden zur Stellungnahme. Eine solche wurde gleichentags zu den Ak-

ten gereicht. 

K.  

Mit Verfügung vom 15. Juli 2025 trat das SEM in Anwendung von Art. 31a 

Abs. 1 Bst. a AsylG (SR 142.31) auf das Asylgesuch der Beschwerde-

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Seite 5 

führenden nicht ein und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie 

den Vollzug an. 

L.  

Mit Eingabe vom 22. Juli 2025 erhoben die Beschwerdeführenden gegen 

den Nichteintretensentscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde. Sie beantragen, die angefochtene Verfügung sei vollständig auf-

zuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, ihre vorläufige Aufnahme zu 

verfügen. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung vollständig aufzu-

heben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sube-

ventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an 

die Vorinstanz zurückzuweisen und diese sei anzuweisen, bei den griechi-

schen Behörden eine schriftliche individuelle Garantieerklärung einzuho-

len, wonach diese ihnen eine adäquate medizinische Versorgung sowie 

eine nahtlose Unterbringung in einer adäquaten Unterkunft sicherstellen 

werden. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchten sie um Gewährung der 

unentgeltlichen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines 

Kostenvorschusses. Zudem seien die Dossier N (…), N (…) und N (…) zu 

koordinieren. 

Als Beweismittel lagen der Beschwerde unter anderem ein Schreiben von 

Hilfsorganisationen vom 8. Juli 2025 bei. 

M.  

Die Instruktionsrichterin verfügte am 5. August 2025, dass das vorliegende 

Beschwerdeverfahren mit jenen der Kinder beziehungsweise Geschwister 

der Beschwerdeführenden (E-5470/2025 und E-5468/2025) koordiniert be-

handelt werde. Gleichzeitig verzichtete sie auf die Erhebung eines Kosten-

vorschusses und lud die Vorinstanz zur Einreichung einer Vernehmlassung 

ein. 

N.  

Die Vorinstanz reichte mit Eingabe vom 2. September 2025 eine Vernehm-

lassung ein, woraufhin die Beschwerdeführenden am 22. September 2025 

replizierten. 

  

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Seite 6 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung 

von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig und 

entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend – 

endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 

31-33 VGG).  

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3 Die Beschwerdeführenden sind zur Beschwerdeführung legitimiert 

(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- 

und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 108 Abs. 3 

AsylG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

1.4 Die Beschwerdeführenden beantragen in ihrem Rechtsmittel zwar die 

vollständige Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die Begründung be-

schränkt sich aber auf den Wegweisungsvollzug und die Frage, ob die Ver-

fügung mangels eingehender Einzelfallprüfung insoweit zu kassieren sei. 

Weder das Nichteintreten auf das Asylgesuch noch die Anordnung der 

Wegweisung wird in der Beschwerde thematisiert. Der Nichteintretensent-

scheid und die Wegweisung (Dispositivziffern 1 und 2 der angefochtenen 

Verfügung) sind somit unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt wird, handelt es sich – insbesondere nach der im Refe-

renzurteil D-2590/2025 vom 11. September 2025 vorgenommenen Präzi-

sierung der bundesverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zur Zulässig-

keit und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs von Familien mit Kin-

dern –, um ein solches Rechtsmittel, weshalb das Urteil nur summarisch 

zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). 

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4.  

Der in der Rechtsmitteleingabe gestellte Rückweisungsantrag ist unbe-

gründet. Es ist festzuhalten, dass die Vorinstanz entgegen den pauschalen 

Ausführungen der Beschwerdeführenden den Sachverhalt vollständig und 

richtig festgestellt hat. Insbesondere hat sie bereits anlässlich der schriftli-

chen Gewährung des rechtlichen Gehörs konkrete und detaillierte Fragen 

zum Aufenthalt in Griechenland gestellt (A33) und die relevanten Um-

stände auch anlässlich der persönlichen Gespräche (A39, A41, A42) noch-

mals thematisiert. Anschliessend hat sich das SEM mit den Angaben der 

Beschwerdeführenden – insbesondere auch hinsichtlich das Kindeswohl 

betreffende Elemente – rechtsgenüglich auseinandergesetzt und diese 

hinreichend gewürdigt. Dass die Beschwerdeführenden die Beweiswürdi-

gung des SEM nicht teilen, stellt keine unrichtige oder unvollständige Sach-

verhaltsfeststellung dar. Auch sonst ergeben sich aus den Akten keine 

Rückweisungsgründe, weshalb der Antrag abzuweisen ist. 

5.  

5.1 Die Vorinstanz führt zur Begründung der angefochtenen Verfügung im 

Wesentlichen folgendes aus: 

5.1.1 Gemäss der bundesverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung sei 

der Vollzug der Wegweisung nach Griechenland für Personen, die dort den 

Schutzstatus erhalten hätten, grundsätzlich zulässig. Griechenland sei 

überdies an die Richtlinie 2011/95/EU des europäischen Parlaments und 

des Rates vom 13. Dezember 2011 (Qualifikationsrichtlinie) gebunden, 

welche die Ansprüche von Personen mit internationalem Schutzstatus 

regle. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführenden 

im Falle einer Rückkehr nach Griechenland mit beachtlicher Wahrschein-

lichkeit einer Art. 3 EMRK- oder Art. 1 des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-

niedrigende Behandlung oder Strafe [FoK, SR 0.105]-widrigen Behandlung 

oder einer existentiellen Notlage ausgesetzt wäre. 

5.1.2 Sodann sei gemäss der bundesverwaltungsgerichtlichen Rechtspre-

chung der Vollzug der Wegweisung nach Griechenland grundsätzlich auch 

zumutbar, ausgenommen in Konstellationen von Familien mit Kindern und 

von äusserst vulnerablen Personen, wo günstige beziehungsweise beson-

ders begünstigende Umstände erforderlich seien. Den Beschwerdeführen-

den sei es nicht gelungen, die Legalvermutung von Art. 83 Abs. 5 AIG 

(SR 142.20) umzustossen. Insbesondere hätten sie trotz zumutbarer Mög-

lichkeiten keine ausreichenden Schritte unternommen, um in Griechenland 

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eine Lebensgrundlage aufzubauen. Es sei für sie zumutbar, sich nach einer 

Rückkehr nach Griechenland um die vorhandenen Unterstützungsange-

bote – unter anderem die Beantragung eines in Griechenland garantierten 

Mindesteinkommens (EEE) und der Sozialversicherungsnummer (AMKA-

Nummer) zwecks Zugangs zur Gesundheitsversorgung ausserhalb von 

ohnehin gewährter Behandlung in Notsituationen – zu bemühen und einen 

Sprachkurs zu besuchen sowie eine Arbeitsstelle zu suchen. Insbesondere 

seien sie kurz nach Erhalt ihrer Reisepässe ausgereist. Zudem stehe ihnen 

in Griechenland das Projekt HELIOS+ zur Verfügung, welches die Integra-

tion von Personen mit Schutzstatus in die griechische Gesellschaft durch 

die Förderung einer unabhängigen Lebensführung, insbesondere durch 

Unterstützung für autonomes Wohnen, Sprachunterricht, Integrationskurse 

und vor allem beschäftigungsbezogene Aktivitäten zur Unterstützung des 

Zugangs zum Arbeitsmarkt inklusive zertifizierter Berufsausbildung zum 

Gegenstand habe. Weiter seien die Beschwerdeführenden während ihrer 

Reise von Afghanistan bis nach Griechenland von Verwandten finanziell 

unterstützt worden, und es könne davon ausgegangen werden, dass sie 

auch bei einer Rückkehr auf deren Unterstützung zählen könnten. Die Kin-

der hätten bei einer Rückkehr nach Griechenland Zugang zum griechi-

schen Bildungssystem. 

5.1.3 Im Weiteren seien die vorgebrachten körperlichen und psychischen 

Gesundheitsbeschwerden der Beschwerdeführenden in Griechenland be-

handelbar und nicht derart gravierend, dass sie einer Wegweisung entge-

genstehen würden. 

5.2 In ihrer Rechtsmitteleingabe bringen die Beschwerdeführenden im We-

sentlichen vor, dass die Beschwerdeführenden aufgrund zahlreicher Be-

richte bei einem Vollzug der Wegweisung nach Griechenland weder eine 

Unterkunft noch Aussicht auf eine Arbeitsstelle hätten. Sie wären von So-

zialleistungen ausgeschlossen und auf sich allein gestellt. Zudem sei für 

die Beschwerdeführerin als alleinstehende Mutter und ohne jegliche grie-

chischen Sprachkenntnisse die Arbeitssuche nicht möglich gewesen, zu-

mal die Betreuung der Kinder nicht gewährleistet worden sei. Demnach 

führe eine Prüfung sämtlicher Umstände offensichtlich zum Schluss, dass 

der Vollzug der Wegweisung nach Griechenland vorliegend Art. 3 EMRK 

verletze, womit er unzulässig sowie unzumutbar sei. 

5.3 Die Vorinstanz führt in ihrer Vernehmlassung im Wesentlichen aus, 

dass entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung die Be-

schwerdeführenden bei einer Rückkehr nach Griechenland nicht einem 

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ernsthaften Risiko einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung 

ausgesetzt seien. Sie hätten keine Anstrengungen unternommen, in Grie-

chenland eine nachhaltige Existenzgrundlage zu schaffen, sondern hätten 

von Anfang an das Ziel gehabt, in die Schweiz weiterzureisen. Der mit Be-

schwerde eingereichte Brief von Hilfsorganisationen vom 8. Juli 2025 sei 

mangels konkreter Rückschlüsse zur individuellen Situation der Beschwer-

deführenden nicht geeignet, um eine drohende Verletzung von Art. 3 

EMRK zu begründen. 

5.4 Replikweise wenden die Beschwerdeführenden im Wesentlichen ein, 

der griechische Staat sei nicht in der Lage, die gesetzlich vorgeschriebene 

Hilfe zu gewährleisten und die Unterstützung von Drittpersonen reiche 

nicht aus, um in Griechenland als anerkannte Flüchtlinge zu leben. 

Schliesslich gebe es in Griechenland ohne die Hilfe Dritter, die jederzeit 

wegfallen könne, keine Möglichkeit zur Integration. 

6.  

6.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG). Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshin-

dernissen gilt gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche 

Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, 

sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls 

wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

6.2  

6.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz (insbesondere Art. 5 Abs. 1 AsylG, Art. 33 Abs. 1 des Abkom-

mens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, 

SR 0.142.30], Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 EMRK und Art. 3 FoK) einer Weiter-

reise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder 

einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AIG). 

6.2.2 Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass der Vollzug der Wegweisung 

nach Griechenland sich in Beachtung der völker- und landesrechtlichen 

Bestimmungen als zulässig erweist. Bei Griechenland handelt es sich ge-

mäss Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG um einen sicheren Drittstaat, in welchem 

der Beschwerdeführer Schutz vor Rückschiebung im Sinn von Art. 5 Abs. 1 

AsylG findet. Das Land ist sodann Signatarstaat der EMRK, der FoK und 

der FK sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 

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Seite 10 

(SR 0.142.301) und kommt seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Ver-

pflichtungen grundsätzlich nach. In Griechenland ist gemäss bundesver-

waltungsgerichtlicher Rechtsprechung – trotz schwerer Lebensbedingun-

gen und beschwerlicher Alltagsbewältigung – nicht von einer Situation aus-

zugehen, in der jeder Person mit Schutzstatus eine unangemessene und 

erniedrigende Behandlung im Sinne einer Verletzung von Art. 3 EMRK dro-

hen würde (vgl. einlässlich die Referenzurteile E-3427/2021, E-3431/2021 

E. 11.2 und E. 7, D-559/2020 vom 13. Februar 2020 E. 8.2 und 9.1, je 

m.w.H., bestätigt durch das Referenzurteil des BVGer D-2590/2025 vom 

11. September 2025 E. 8.1). Die pauschalen Ausführungen in der Be-

schwerde, es bestehe in Griechenland die reale Gefahr, dass die Be-

schwerdeführenden dort gravierenden Menschenrechtsverletzungen aus-

gesetzt wäre, sowie die hierzu angeführten Quellen und das eingereichte 

Schreiben von 14 griechischen Nichtregierungsorganisationen vom 8. Juli 

2025 begründen keine Verletzung von Art. 3 EMRK und vermögen damit 

die obgenannte Regelvermutung nicht umzustossen, zumal die genannten 

Berichte und Schreiben allgemeinen Charakter aufweisen und kein direkter 

Zusammenhang zur individuellen Situation der Beschwerdeführenden be-

steht. 

6.3  

6.3.1 Gestützt auf Art. 83 Abs. 5 AIG i.V.m. Anhang 2 zu Art. 18 der Verord-

nung vom 11. August 1999 über den Vollzug der Weg- und Ausweisung 

sowie der Landesverweisung von ausländischen Personen (VVWAL; 

SR 142.281) besteht die Vermutung, dass eine Wegweisung nach Grie-

chenland in der Regel zumutbar ist. Um die Legalvermutung der Zumut-

barkeit umzustossen, haben die Betroffenen ernsthafte Anhaltspunkte da-

für vorzubringen, dass sie in Griechenland aufgrund von individuellen Um-

ständen sozialer, wirtschaftlicher oder gesundheitlicher Art in eine existen-

zielle Notlage geraten würden (vgl. Referenzurteil E-3427/2021,  

E-3431/2021 E. 11.4). Sind Familien mit Kindern betroffen, welche als vul-

nerable Personen bezeichnet werden können, erachtet das Bundesverwal-

tungsgericht den Vollzug der Wegweisung ebenfalls als zumutbar, falls 

günstige Voraussetzungen oder Umstände vorliegen. Entscheidend ist, ob 

die betroffenen Personen bei einer Rückkehr trotz zumutbarer Anstrengun-

gen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in eine existenzielle Notlage ge-

raten würden, die sie nicht aus eigener Kraft abwenden könnten. (vgl. Re-

ferenzurteil E-3427/2021, E-3431/2021 E. 11.5.2). In der jüngsten Präzisie-

rung seiner Praxis hat das Bundesverwaltungsgericht festgestellt, dass die 

Situation für Familien mit Kindern, die in Griechenland internationalen 

Schutz erhalten haben, nach wie vor schwierig ist und diesem Umstand ist 

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Seite 11 

bei der Prüfung der Frage, ob im konkreten Einzelfall die Vermutung der 

Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs umgestossen wird, Rechnung zu 

tragen ist. Gleichzeitig hält es präzisierend fest, es könne und dürfe auch 

von in Griechenland schutzberechtigten Familien erwartet werden, dass 

sie konkrete Anstrengungen unternehmen würden, um sich in der Aufnah-

megesellschaft zu integrieren und sich bei Bedarf an staatliche Einrichtun-

gen oder karitative Organisationen zu wenden. Einzig der Verweis auf 

schwierige Aufnahme- und Lebensbedingungen genüge nicht, um den 

Wegweisungsvollzug unzumutbar erscheinen zu lassen (vgl. Referenzur-

teil D-2590/2025 E. 9.8). 

6.3.2 In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist festzustellen, dass die Be-

schwerdeführenden die oben umschriebene Legalvermutung nicht umzu-

stossen und konkrete Anhaltspunkte dafür darzutun vermögen, dass sie im 

Falle einer Rückführung nach Griechenland in eine existenzielle Notlage 

geraten würden. Die Beschwerdeführenden gehören als Familie mit zwei 

Kindern im Alter von (…) Jahren zur Kategorie derjenigen Personen, bei 

denen die Legalvermutung der Zumutbarkeit des Vollzugs bei Vorliegen 

von günstigen Umständen greift. Es kann dabei vorab auf die ausführlichen 

und überzeugenden vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden 

(vgl. E. 5.1.2 und E. 5.1.3). Die Vorinstanz zeigte in der angefochtenen 

Verfügung nachvollziehbar auf, weshalb unter Berücksichtigung der kon-

kreten Umstände der Wegweisungsvollzug für die Familie zumutbar ist. Zu-

dem liess sie – ebenfalls im Sinne der bundesverwaltungsgerichtlichen 

Rechtsprechung – miteinfliessen, ob und inwieweit die Beschwerdeführen-

den eigene, ihnen zumutbare Anstrengungen unternommen beziehungs-

weise bereits versucht hatten, in Griechenland Hilfe in Anspruch zu neh-

men oder die griechische Sprache zu erlernen. Die Beschwerdeführenden 

müssen sich dabei vorhalten lassen, dass sie Griechenland etwas mehr 

als einen Monat nach der Schutzgewährung bereits wieder verlassen ha-

ben und in die Schweiz gereist sind, wobei sie explizit die Schweiz als von 

Beginn an ihr Zielland bezeichnet haben. Es ist nicht davon auszugehen, 

dass die Beschwerdeführenden bei einer Rückkehr nach Griechenland 

trotz den von der Vorinstanz detailliert aufgezeigten und von ihnen zu er-

wartenden zumutbaren Anstrengungen (beispielsweise mit Blick auf Arbeit, 

Spracherlernung, allfällig notwendige finanzielle, soziale oder medizinische 

Leistungen) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in eine existenzielle 

Notlage geraten werden, die sie nicht aus eigener Kraft – gegebenenfalls 

mit Unterstützung einschlägiger Organisationen oder aber auch ihrer Ver-

wandten, die sie auch bei der Reise nach Griechenland respektive weiter 

in die Schweiz unterstützt hätten – abwenden können. 

E-5467/2025 

Seite 12 

6.3.3 Mit ihren Ausführungen in der Beschwerde gelingt es ihnen nicht, die 

geltende Legalvermutung umzustossen. Inwieweit sie in Griechenland er-

folglos eigene, ihnen zumutbare Anstrengungen unternommen bezie-

hungsweise bereits versucht haben, in Griechenland Hilfen in Anspruch zu 

nehmen, wird in der Rechtsmitteleingabe weder substanziiert aufgezeigt 

noch belegt. Zwar dürften sie bei einer Rückkehr nach Griechenland mit 

gewissen Herausforderungen im Alltag konfrontiert sein; diese erscheinen 

bei zumutbarer Eigeninitiative jedoch nicht unüberwindbar. Es ist erneut 

darauf hinzuweisen, dass sie sich als anerkannte Flüchtlinge in Griechen-

land auf die Qualifikationsrichtlinie berufen können. Auch ist festzuhalten, 

dass die Nichtregierungsorganisationen in Griechenland von verschiede-

nen Akteuren (wie etwa der Europäischen Union) gerade finanziert werden, 

um staatliche Angebote zu ergänzen (vgl. Referenzurteil E-3427/2021,  

E-3431/2021 E. 9). Es ist den Beschwerdeführenden zuzumuten, sich bei 

Bedarf an die griechischen Behörden oder an karitative Organisationen zu 

wenden (für einen Überblick über die derzeit bestehenden Angebote siehe 

Referenzurteil D-2590/2025 E. 9). Falls ihnen entsprechende Leistungen 

(Zugang zu medizinischer Versorgung etc.) verwehrt werden, haben sie die 

erforderliche Hilfe nötigenfalls auf dem Rechtsweg einzufordern, zumal es 

sich bei Griechenland um einen Rechtsstaat mit einem funktionierenden 

Justizsystem handelt. 

6.3.4 Sodann stehen auch die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der 

Beschwerdeführerin ([…], […], […], […], […], […], […], […]; A47), ihres 

Sohnes ([…], […], […], […], […], […]; A48) und ihrer Tochter ([…], […], […], 

[…], […], […]; A49) einem Vollzug der Wegweisung nach Griechenland 

nicht entgegen. Eine allfällig notwendige medizinische Behandlung steht 

ihm grundsätzlich auch in Griechenland zur Verfügung (vgl. dazu einläss-

lich Referenzurteil D-2590/2025 E. 9.7).  

6.3.5 Schliesslich vermögen auch die übergeordneten Kindesinteressen 

den Wegweisungsvollzug nicht konkret in Frage zu stellen, zumal die min-

derjährigen Kinder gemeinsam mit ihrer Mutter nach Griechenland reisen 

können. Entgegen der anderslautenden Behauptung der Beschwerdefüh-

renden haben die Kinder, wie ihre Mutter, ein Recht auf Zugang zu allge-

meiner Bildung (vgl. Referenzurteil D-2590/2025 E. 9.6.1). 

6.4 Nachdem die griechischen Behörden dem Rückübernahmeersuchen 

zugestimmt haben und die Beschwerdeführenden dort über einen gültigen 

Aufenthaltstitel verfügen, ist der Vollzug der Wegweisung ebenfalls möglich 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), zumal es den Beschwerdeführenden obliegt, bei der 

E-5467/2025 

Seite 13 

allfälligen Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 

Abs. 1 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12). 

6.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

6.6 Bei dieser Sachlage besteht auch kein Anlass zur Einholung individu-

eller Zusicherungen seitens der griechischen Behörden (vgl. statt vieler Ur-

teil des BVGer D-5728/2024 vom 18. September 2024 E. 9.4 m.w.H.). Das 

entsprechende Begehren ist demnach ebenfalls abzuweisen. 

7.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt und – soweit diesbezüglich überprüfbar – ange-

messen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

8.  

8.1 Der Antrag auf Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses er-

weist sich mit vorliegendem Urteil als gegenstandslos. 

8.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten den Beschwer-

deführenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Da die Beschwerde ex 

ante betrachtet nicht als aussichtslos einzuschätzen war und aufgrund der 

Akten von der prozessualen Bedürftigkeit der Beschwerdeführenden aus-

zugehen ist, ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-

pflege im Sinn von Art. 65 Abs. 1 VwVG gutzuheissen und sind keine Ver-

fahrenskosten zu erheben.  

 

(Dispositiv nächste Seite)  

E-5467/2025 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird gut-

geheissen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die kanto-

nale Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Esther Marti Janic Lombriser 

 

 

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