# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3d760e3a-562a-59c2-8fed-48683e4e3a8e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LZ250001-O13
**Docket/Reference:** LZ250001-O13
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LZ250001-O13.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LZ250001-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichter 

lic. iur. K. Vogel und Ersatzoberrichterin Dr. C. Schoder sowie 

Gerichtsschreiber MLaw D. Valsangiacomo

Beschluss und Urteil vom 30. Juli 2025
(unbegründete Fassung)

in Sachen

A._____,

Klägerin und Berufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,

gegen

B._____,

Beklagter und Berufungsbeklagter

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____,

sowie

C._____,

Verfahrensbeteiligte

- 2 -

betreffend Unterhalt und weitere Kinderbelange (vorsorgliche Massnahmen)

Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen 

Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 6. Januar 2025 (FK230014-G)

- 3 -

Begehren um Erlass vorsorglicher Massnahmen:

Des Beklagten:

(Urk. 10/5/100, sinngemäss)

1. Es sei C._____ vorsorglich für die Dauer des Verfahrens, mindes-
tens jedoch für drei Monate, unter die Obhut des Beklagten zu 
stellen.

2. Es sei die Klägerin vorsorglich zu berechtigen, wöchentlich einen 

Video-Call mit C._____ zu führen.

3. Es sei die Klägerin vorsorglich zu berechtigen, C._____ im Rah-
men eines begleitenden Besuchskontakts am ersten und dritten 
Samstag eines jeden Monats zu besuchen.

4. Es seien der Beiständin vorsorglich die folgenden zusätzlichen 

Aufgaben zu übertragen: 

- Die Zuteilung der Obhut an den Vater, notwendigerweise unter 

Beizug der Polizei, zu vollziehen,

- die Zuteilung der Obhut an den Vater, unter Beizug der not-

wendigen Fachpersonen, zu begleiten, 

- die begleiteten Kontakte der Klägerin und C._____ aufzuglei-

sen und zu begleiten,

- Berichterstattung über die Situation von C._____.

(Urk. 10/5/126, sinngemäss)

Es sei die Klägerin anzuweisen, eine psychotherapeutische Behand-
lung zu besuchen.

Der Klägerin: 

(Urk. 10/5/93)

"1. Es sei eine sachverständige Person mit der psychologischen Ab-
klärung der Verfahrensbeteiligten zu beauftragen, dies unter Ein-
bezug der Parteien und mit der Frage nach einen geeigneten Un-
terstützung für die Verfahrensbeteiligte und die Parteien, dies mit 
dem Ziel, dass die Verfahrensbeteiligte eine Bindungs-Sicherheit 
in der Beziehung zum Beklagten entwickeln kann, ohne dass die 
Bindungs-Sicherheit zur Klägerin gefährdet wird.

2. Es sei den Parteien die Weisung zu erteilen, bei der vorgenann-

ten Abklärung mitzuwirken. 

- 4 -

3.  Es seien die Parteien zu einem Ziff. 1 unterstützenden bzw. er-

gänzenden Mediationsversuch aufzufordern zum Thema «Gestal-
tung des Umgangsrechts», dies mit dem Ziel, das Kampf-Muster 
zugunsten eines Kooperations-Muster zu verändern.

4  Es seien Dispo-Ziff. 1-3 der Verfügung vom 5. Juni 2024 des Be-

zirksgerichts Meilen betreffend Unterhalt und weitere Kinderbe-
lange / vorsorgliche Massnahmen ab sofort zu sistieren bis zu 
einer allfälligen Neuregelung durch das Gericht."

(Urk. 10/5/178, sinngemäss)

Es sei eine Therapie für die Verfahrensbeteiligte anzuordnen.

Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am 
Bezirksgericht Meilen vom 6. Januar 2025:
(Urk. 10/5/154 S. 18 ff. = Urk. 6 S. 18 ff.)

1.

Die alleinige Obhut für die gemeinsame Tochter C._____, geboren am 

tt.mm.2021, wird ab dem 23. Januar 2025 für die Dauer von drei Monaten 

dem Beklagten zugeteilt.

2.

Der persönliche Kontakt zwischen der Klägerin und der gemeinsamen Toch-

ter C._____ wird ab dem 23. Januar 2025 für die Dauer von drei Monaten 

wie folgt festgelegt:

a)

ein wöchentlicher Video-Call;

b)

ein Besuch im Rahmen eines begleitenden Besuchskontakts im BBT in 

D._____ am ersten und dritten Samstag eines jeden Monats.

3.

Die für die Dauer des Verfahrens mit Verfügung vom 4. März 2024 angeord-

nete sowie mit Verfügung vom 5. Juni 2024 bestätigte und ergänzte Bei-

standschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB für die Tochter 

C._____, geb. tt.mm.2021, wird weitergeführt. Der Beiständin kommen neu 

bzw. ergänzend die folgenden Aufgaben zu:



die Zuteilung der Obhut an den Vater, notwendigerweise unter Beizug 
der Polizei, zu vollziehen,

- 5 -











die Zuteilung der Obhut an den Vater, unter Beizug der notwendigen 
Fachpersonen, zu begleiten,

für die Umsetzung der Regelung des persönlichen Kontakts, insbeson-
dere der Besuchsbegleitung, besorgt zu sein,

nach Absprache mit der Besuchsbegleitung/SPF und deren Kapazitä-
ten und Verfügbarkeit sowie unter Rücksichtnahme auf die Tochter 
C._____ die genauen Besuchszeiten verbindlich und abschliessend 
festzulegen,

der KESB Antrag zu stellen, falls Anpassungen oder weitergehende 
Kindesschutzmassnahmen notwendig werden,

dem Gericht 3-wöchentlich einen schriftlichen Bericht über den Verlauf 
der Umsetzung zu erstatten.

4.

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region Zürichsee-Linth wird 

angewiesen, der bereits eingesetzten Beiständin die Aufgaben und Rechte 

gemäss Dispositiv-Ziff. 3 zu übertragen.

5.

Sämtliche übrigen Anträge der Parteien betreffend vorsorgliche Massnah-

men werden abgewiesen.

6.

Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen wird dem Endent-

scheid vorbehalten.

[Schriftliche Mitteilung]

[Rechtsmittel]

7.

8.

Berufungsanträge:

der Klägerin und Berufungsklägerin (Urk. 5 S. 2 f.):

"1. Es seien die Dispositivziffern 1 und 2 des Urteils des Bezirksge-

richts Meilen vom 6. Januar 2025 (FK230014-G) aufzuheben und 
es sei von einer Obhutszuteilung an den Berufungsbeklagten für 
die Dauer von drei Monaten ab dem 23. Januar 2025 abzusehen.

 2. Es seien die Dispositivziffern 3 und 4 des Urteils des Bezirksge-

richts Meilen vom 6. Januar 2025 (FK230014-G) aufzuheben und 
es seien die Aufgaben der Beiständin nicht zu ergänzen und die 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region Zürichsee-Linth 

- 6 -

nicht anzuweisen, der Beiständin ergänzende Aufgaben und 
Rechte zu übertragen. 

 3. Es sei die Dispositivziffer 5 des Urteils des Bezirksgerichts Meilen 

vom 6. Januar 2025 (FK230014-G) teilweise aufzuheben und es 
sei eine sachverständige Person mit der psychologischen Abklä-
rung der Verfahrensbeteiligten zu beauftragen, dies unter Einbe-
zug der Parteien und mit der Frage nach einer geeigneten Unter-
stützung für die Verfahrensbeteiligte und die Parteien, dies mit 
dem Ziel, dass die Verfahrensbeteiligte eine Bindungs-Sicherheit 
in der Beziehung zum Berufungsbeklagten entwickeln kann, ohne 
dass die Bindungs-Sicherheit zur Berufungsklägerin gefährdet 
wird.

 4. Es sei die Dispositivziffer 5 des Urteils des Bezirksgerichts Meilen 

vom 6. Januar 2025 (FK230014-G) teilweise aufzuheben und es 
sei den Parteien die Weisung zu erteilen, bei der Abklärung nach 
Ziffer 3 hiervor mitzuwirken.

 5. Es sei die Dispositivziffer 5 des Urteils des Bezirksgerichts Meilen 

vom 6. Januar 2025 (FK230014-G) teilweise aufzuheben und es 
seien die Parteien zu einem Ziffer 3 hiervor unterstützenden bzw. 
ergänzenden Mediationsversuch aufzufordern zum Thema «Ge-
staltung des Umgangsrecht», dies mit dem Ziel, das Kampf-Mus-
ter zugunsten eines Kooperations-Musters zu verändern.

 6. Es seien Dispositivziffern 1-3 der Verfügung vom 5. Juni 2024 des 
Bezirksgerichts Meilen betreffend Unterhalt und weitere Kinderbe-
lange / vorsorgliche Massnahmen ab sofort zu sistieren bis zu ei-
ner allfälligen Neuregelung durch das Gericht.

 Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer 
 zulasten des Berufungsbeklagten." 

des Beklagten und Berufungsbeklagten (Urk. 17 S. 3):

"1. Die Berufung sei vollumfänglich abzuweisen.

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. gesetzliche MWST 

zu Lasten der Berufungsklägerin."

- 7 -

Es wird beschlossen:

1.

Das Berufungsverfahren wird insoweit, als die Dispositiv-Ziffern 4 und 5 der 

Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksge-

richt Meilen vom 6. Januar 2025 (FK230014-G/Z12) angefochten wurden, 

(infolge Rückzugs) abgeschrieben.

2.

Das Berufungsverfahren wird insoweit, als eine Sistierung der Dispositiv-Zif-

fern 1 bis 3 der Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren 

am Bezirksgericht Meilen vom 5. Juni 2024 (FK230014-G/Z06) beantragt 

wurde, (infolge Rückzugs) abgeschrieben. 

3.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Urteil.

Es wird erkannt:

1.

In Genehmigung der Vereinbarung der Parteien vom 7. Juli 2025 werden die 

Dispositiv-Ziffern 1 bis 3 der Verfügung des Einzelgerichts im summarischen 

Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 6. Januar 2025 (FK230014-G/Z12) 

aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:

"1. Die Obhut für die Tochter, C._____, geboren tt.mm.2021, wird einst-

weilen der Klägerin zugeteilt. Der gesetzliche Wohnsitz befindet sich 

am Wohnsitz der Klägerin.

 2.1. In den Kalenderwochen 32 bis 34 findet – abgesehen von den Video-

calls – kein Treffen mit dem Beklagten statt. Ab 18. August 2025 bis 

14. September 2025 ist der Beklagte berechtigt und verpflichtet, die 

Tochter C._____ mindestens einmal pro Woche zu besuchen. Für 

diese wöchentlichen Treffen gilt Folgendes:

-

Die wöchentlichen Treffen finden ohne Anwesenheit der Klägerin 

jedoch in Anwesenheit der zuständigen Familienbegleiterin, der-

- 8 -

zeit Frau E._____, statt. Die Klägerin ist verpflichtet, C._____ je-

weils zu den Treffen zu begleiten und sie wieder abzuholen. 

-

Die zuständige Familienbegleiterin ist berechtigt, nicht nur beob-

achtend, sondern aktiv als Familienbegleiterin mit Interventions-

möglichkeiten während der Vorbereitung und Durchführung der 

Treffen zu agieren.

-

-

Die wöchentlichen Besuchszeiten werden auf zwei Stunden aus-

geweitet.

Die Besuche finden in den SPF-Räumlichkeiten in D._____ statt. 

Im Einverständnis der Parteien können die Besuche auch an ei-

nem anderen Ort stattfinden. 

Im Einverständnis der Parteien können die Besuche ausgeweitet und 

auch ohne Familienbegleitung an einem anderen Ort als in den SPF-

Räumlichkeiten in D._____ stattfinden.

 2.2. Ab 15. September 2025 bis 31. Oktober 2025 ist der Beklagte berech-

tigt und verpflichtet, die Tochter C._____ mindestens einmal pro Wo-

che mit sich oder zu sich auf Besuch zu nehmen. Für diese wöchentli-

chen Besuche gilt Folgendes:

-

-

Die wöchentlichen Besuche finden unbegleitet statt.

Die Übergaben finden begleitet in F._____ an einem hierfür ge-

eigneten Platz in der Nähe des Kindergartens von C._____ statt. 

Sofern C._____ sich weigern sollte, mit der Klägerin zum Überg-

abeort mit zu gehen, startet die Übergabebegleitung bereits bei 

der Klägerin zu Hause.

-

Die zuständige Familienbegleiterin ist berechtigt, nicht nur beob-

achtend, sondern aktiv als Familienbegleiterin mit Interventions-

möglichkeiten während der Übergaben zu agieren.

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-

Die wöchentlichen Besuchszeiten werden auf vier Stunden aus-

geweitet.

 2.3. Ab 1. November 2025 bis 31. Januar 2026 ist der Beklagte berechtigt 

und verpflichtet, die Tochter C._____ mindestens einmal pro Woche 

mit sich oder zu sich auf Besuch zu nehmen. Für diese wöchentlichen 

Besuche gilt Folgendes:

-

-

-

Die Besuche finden von Montag, Kindergartenschluss bzw. 12.00 

Uhr, bis Dienstagmorgen, Kindergartenstart bzw. 9.00 Uhr, statt.

Die wöchentlichen Besuche finden unbegleitet statt.

Die Übergaben finden begleitet in F._____ an einem hierfür ge-

eigneten Platz in der Nähe des Kindergartens von C._____ statt. 

Sofern C._____ sich weigern sollte, mit der Klägerin zum Überg-

abeort mit zu gehen, startet die Übergabebegleitung bereits bei 

der Klägerin zu Hause.

-

Die zuständige Familienbegleiterin ist berechtigt, nicht nur beob-

achtend, sondern aktiv als Familienbegleiterin mit Interventions-

möglichkeiten während der Übergaben zu agieren.

 2.4. Ab 1. Februar 2026 und für die weitere Dauer des Verfahrens betref-

fend Unterhalt und weitere Kinderbelange vor dem Bezirksgericht Mei-

len ist der Beklagte berechtigt und verpflichtet, die Tochter C._____ 

mindestens einmal pro Woche mit sich oder zu sich auf Besuch zu 

nehmen. Für diese wöchentlichen Besuche gilt Folgendes:

-

-

Die Besuche finden von Sonntag, 12.00 Uhr, bis Dienstagmorgen, 

Kindergartenstart bzw. 9.00 Uhr, statt.

Die wöchentlichen Besuche finden unbegleitet statt.

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-

Die Übergaben finden unbegleitet statt. Die Klägerin bringt 

C._____ zum Beklagten. Der Beklagte bringt C._____ in den Kin-

dergarten bzw. zur Klägerin.

 2.5. Zusätzlich ist der Beklagte berechtigt und verpflichtet, bis 31. Oktober 

2025 einmal wöchentlich unter Terminabsprache mit der Klägerin per 

Videocall C._____ anzurufen. 

 2.6. Der Klägerin wird eine Weisung im Sinne von Art. 307 Abs. 3 ZGB er-

teilt, wonach sie die obgenannten Besuche ermöglicht, unterstützt und 

mit der Familienbegleiterin kooperiert. Den Parteien ist bewusst, dass 

C._____ nicht mit physischer Gewalt zu den Besuchen gezwungen 

werden darf.

Bei Nichtbeachtung dieser Weisungen hat die Klägerin mit einer Be-

strafung wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung nach 

Art. 292 StGB (Bestrafung mit Busse) zu rechnen.

 3. Die für die Dauer des Verfahrens mit Verfügung vom 4. März 2024 an-

geordnete sowie mit Verfügung vom 5. Juni 2024 bestätigte und er-

gänzte Beistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB für die 

Tochter C._____, geb. tt.mm.2021, wird weitergeführt. Der Beiständin 

kommen neu bzw. ergänzend die folgenden Aufgaben zu:









für die Umsetzung der Regelung des persönlichen Kontakts, ins-
besondere der Besuchsbegleitung, besorgt zu sein,

nach Absprache mit der Besuchsbegleitung/SPF und deren Kapa-
zitäten und Verfügbarkeit sowie unter Rücksichtnahme auf die 
Tochter C._____ die genauen Besuchszeiten und einen geeigne-
ten Übergabeort gemäss Ziffer 2.1 bis 2.3 verbindlich und absch-
liessend festzulegen,

der KESB resp. dem Gericht Antrag zu stellen, falls Anpassungen 
oder weitergehende Kindesschutzmassnahmen notwendig wer-
den,

dem Gericht 3-wöchentlich einen schriftlichen Bericht über den 
Verlauf der Umsetzung des aufbauenden Besuchsrechts zu er-
statten."

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2.

Von Ziffer 2 der Vereinbarung der Parteien vom 7. Juli 2025 wird Vormerk 

genommen. Sie lautet wie folgt:

"Die Parteien erklären die Absicht, die systemische Beratung bei Frau 

G._____, Fachstelle zivilrechtliche Gutachten und Beratung der PUK, fortzu-

führen. Die Parteien tragen die diesbezüglichen Kosten zukünftig je hälftig. 

Die Parteien ersuchen Frau G._____, die zuständige Familienbegleiterin und 

[die] zuständige […] Beiständin[,] gegenseitig Kontakt aufzunehmen, um ihre 

Aufgaben und Beratungen zu koordinieren. Die Parteien verpflichten sich, 

die hierfür notwendigen Entbindungserklärungen und Zustimmungen abzu-

geben."

3.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 4'800.– festgesetzt.

Verlangen die Parteien keine schriftliche Begründung des Entscheids, er-

mässigt sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 

4.

Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Parteien 

je zur Hälfte auferlegt und aus dem von der Berufungsklägerin geleisteten 

Kostenvorschuss bezogen. Im Mehrbetrag wird der Kostenvorschuss, unter 

Vorbehalt des Verrechnungsrechts des Staates, der Berufungsklägerin zu-

rückerstattet. 

Der Berufungsbeklagte wird verpflichtet, der Berufungsklägerin seinen hälfti-

gen Anteil an der zweitinstanzlichen Entscheidgebühr zu erstatten. 

5.

Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien für das zweitinstanzli-

che Verfahren auf eine Parteientschädigung verzichtet haben. 

6.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien und die Vorinstanz, je gegen Emp-

fangsschein, sowie an die Obergerichtskasse. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach Eintritt der Rechtskraft an die Vorin-

stanz zurück.

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7.

Die Parteien können innert 10 Tagen von der schriftlichen Zustellung an 

schriftlich beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Postfach 

8021 Zürich, eine Begründung dieses Entscheides verlangen (Art. 318 

Abs. 2 i.V.m. Art. 239 Abs. 2 ZPO). Wird eine Begründung verlangt, so läuft 

den Parteien die Frist zur Einreichung eines Rechtsmittels ab Zustellung des 

begründeten Entscheides. 

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung 
des Entscheides mit Beschwerde ans Bundesgericht.

Zürich, 30. Juli 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw D. Valsangiacomo

versandt am:
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