# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6f7902dd-6d08-5737-8947-a1810613c872
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-09-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.09.2023 C-1211/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1211-2023_2023-09-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1211/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  S e p t e m b e r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Nadja Francke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Argentinien),  

ohne Zustelldomizil in der Schweiz, 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Freiwillige Alters-, Hinterlassenen- und  

Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen 

(Einspracheentscheid vom 31. Januar 2023). 

 

 

 

C-1211/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (nachfolgend: Vorinstanz) 

mit Einspracheentscheid vom 31. Januar 2023 in Abweisung der Einspra-

che von A._______ die Beitragsverfügung vom 13. Mai 2022 bestätigt hat, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) dagegen mit Eingabe 

vom 6. Februar 2023 Beschwerde an die Adresse der Vorinstanz erhoben 

hat, welche diese Eingabe zuständigkeitshalber mit Schreiben vom 2. März 

2023 und einem Exemplar des angefochtenen Entscheids an das Bundes-

verwaltungsgericht weitergeleitet hat, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern wie vorliegend 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

welchen auch die SAK gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch und Art. 85bis 

Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]),  

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, 

dass der Beschwerdeführer der Aufforderung vom 7. März 2023 und auch 

der Aufforderung vom 3. Mai 2023 über die Schweizerische Botschaft […] 

(vgl. BVGer-act. 3 und 4), für das vorliegende Verfahren gemäss Art. 11b 

VwVG ein Zustelldomizil in der Schweiz anzugeben, nicht nachgekommen 

ist (vgl. BVGer-act. 6 mit Beilage), 

dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um Beiträge kosten-

pflichtig ist (ATSG-Änderung vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Januar 2021 

i.V.m. Art. 85bis Abs. 2 AHVG in der Fassung gültig ab 1. Januar 2021) und 

Beschwerdeführende in der Regel einen Kostenvorschuss in der Höhe der 

mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten haben (Art. 63 Abs. 4 VwVG), 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 6. Juli 2023 zur 

Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 400.– in der Höhe der mutmass-

lichen Verfahrenskosten bis zum 7. September 2023 aufgefordert wurde, 

ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (BVGer-act. 7), 

C-1211/2023 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss innert der gesetzten 

Frist nicht geleistet hat (vgl. BVGer-act. 10), 

dass er auch nicht um Fristverlängerung oder um Wiederherstellung der 

versäumten Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses ersucht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass im vorliegenden Fall auf die Erhebung von Verfahrenskosten umstän-

dehalber verzichtet wird, 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

Christoph Rohrer Nadja Francke 

 

 

C-1211/2023 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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