# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4b6f5777-b9ee-57c2-be40-54ceba23bd93
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.11.2025 C-7529/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7529-2025_2025-11-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-7529/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Spanien) 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch;  

Verfügung der IVSTA vom 1. Juli 2025. 

 

 

 

C-7529/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Invalidenversicherungs-Stelle für Versicherte im Ausland (nach-

folgend: IVSTA oder Vorinstanz) mit Verfügung vom 1. Juli 2025 das Be-

gehren von A._______ auf Zusprache einer Invalidenrente abwies (BVGer-

act. 2/1), 

dass A._______ (nachfolgend auch: Beschwerdeführer) mit E-Mail-Schrei-

ben vom 1. August 2025 (BVGer-act. 1) an die Vorinstanz gelangte, welche 

die Eingabe mit Schreiben vom 30. September 2025 samt erwähnter Ver-

fügung zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht (Eingang: 

2. Oktober 2025) übermittelte (BVGer-act. 2), 

dass der Beschwerdeführer in seinem E-Mail-Schreiben vom 1. August 

2025 geltend macht, er sei mit der vorinstanzlichen Verfügung nicht einver-

standen, da er aufgrund seiner Erkrankungen an der normalen Ausübung 

seiner beruflichen Tätigkeit (als Maurer) gehindert sei, weshalb er infolge 

Arbeitsunfähigkeit einen Anspruch auf gesetzliche Leistungen haben 

müsse (BVGer-act. 1, 4/1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der IVSTA im Bereich der IV-Leistungen vor Bundesver-

waltungsgericht anfechtbar sind (Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 

Bst. b IVG [SR 831.20]) 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass unter Unterschrift im Sinne von Art. 52 VwVG die eigenhändige, hand-

schriftliche Unterzeichnung der Beschwerde verstanden wird, welche im 

Original vorliegen muss (vgl. SEETHALER/PORTMANN, in: Waldmann/Kraus-

kopf [Hrsg.], Praxiskommentar zum VwVG, 3. Aufl. 2023, Art. 52 Rz. 16), 

dass einzig bei einer elektronisch zugestellten Eingabe, welche über eine 

anerkannte Plattform für sichere Zustellung erfolgen muss, eine aner-

kannte oder qualifizierte elektronische Signatur die eigenhändige Unter-

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schrift ersetzen kann (vgl. Art. 21a VwVG sowie das Ausführungsreglement 

des Bundesverwaltungsgerichts über den elektronischen Rechtsverkehr 

mit Parteien vom 16. Juni 2020 [ERV-BVGer, SR 173.320.6]), 

dass nach gefestigter Rechtsprechung für den elektronischen Verkehr im 

Rahmen von Gerichts- und Verwaltungsverfahren jedoch eine spezifische 

gesetzliche Grundlage notwendig ist (BGE 142 V 152 E. 2.4),  

dass das für das vorliegende Verfahren massgebliche ATSG (SR 830.1) 

zurzeit stark auf den Papierverkehr ausgerichtet ist und in den Art. 27-54 

ATSG keine Regelung zum elektronischen Rechtsverkehr enthält (PHILIPP 

EGLI, in: Frésard-Fellay/Klett/Leuzinger [Hrsg.], Basler Kommentar zum 

ATSG, 2. Aufl. 2025, Art. 55 Rz. 34 m.w.H.), weshalb eine eigenhändige 

Unterzeichnung der Beschwerde im Original vorliegen muss, 

dass die vom Beschwerdeführer via gewöhnliche E-Mail eingereichte Be-

schwerde vom 1. August 2025 keine eigenhändige Unterschrift im Original 

enthält, 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, wenn Begehren, Begründung oder Unter-

schrift fehlen, und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach un-

benutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 2 

und 3 VwVG), 

dass die Instruktionsrichterin den Beschwerdeführer mit Zwischenverfü-

gung vom 21. Oktober 2025 (BVGer-act. 5) aufforderte, die beigelegte Be-

schwerde vom 1. August 2025 innert zehn Tagen ab Erhalt der Zwischen-

verfügung eigenhändig zu unterzeichnen und dem Bundesverwaltungsge-

richt per Post einzureichen (Dispositiv-Ziff. 1), 

dass die Instruktionsrichterin dem Beschwerdeführer in der genannten Zwi-

schenverfügung vom 21. Oktober 2025 androhte, bei unbenutztem Ablauf 

der Frist gemäss Ziff. 1 werde auf die Beschwerde nicht eingetreten (Dis-

positiv-Ziff. 2), 

dass der Beschwerdeführer diese Zwischenverfügung – gemäss postali-

schen Sendungsinformationen (BVGer-act. 6) – am 29. Oktober 2025 emp-

fing und die angesetzte Frist von zehn Tagen somit am 30. Oktober 2025 

zu laufen begann (Art. 20 Abs. 1 VwVG) bzw. am 10. November 2025 en-

dete (Art. 20 Abs. 3 VwVG), 

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Seite 4 

dass der Beschwerdeführer sich innert der angesetzten Frist nicht verneh-

men liess und die Beschwerde nicht verbesserte, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie hier – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es 

als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]). 

 

 

Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite. 

  

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Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Patrizia Levante 

 

  

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Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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