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**Case Identifier:** bf27e197-1a62-5837-81ed-c443d9b74084
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.03.2025 200 2024 722
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-722_2025-03-13.pdf

## Full Text

ALV 200 2024 722 
JAP/LUB/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 13. März 2025

Verwaltungsrichter Jakob, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichterin Mauerhofer
Gerichtsschreiber Lüthi

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern
Rechtsdienst, Lagerhausweg 10, 3018 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Einspracheentscheid vom 27. September 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. März 2025, ALV 200 2024 722

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Sachverhalt:

A.

Die 1962 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
war vom 1. April 2021 bis zum 30. Juni 2023 als "…angestellte" bei der 
C.________ GmbH angestellt (Akten des Amtes für Arbeitslosenversiche-
rung des Kantons Bern, Arbeitslosenkasse [AVA bzw. Beschwerdegegner; 
act. II] 53/232 f.). Am 5. März 2024 stellte sie einen Antrag auf Arbeitslo-
senentschädigung ab 20. Februar 2024 (act. II 67/265-268). Mit Verfügung 
vom 29. Mai 2024 (act. II 41/159-161) lehnte das AVA, Arbeitslosenkasse, 
die Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 20. Fe-
bruar 2024 ab. Die dagegen erhobene Einsprache (act. II 33/117) wies das 
AVA, Rechtsdienst, mit Entscheid vom 27. September 2024 (act. II 4/10-15) 
ab.

B.

Mit Eingabe vom 28. Oktober 2024 erhob die Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, Beschwerde mit folgenden Rechtsbegehren:

1. Der Einspracheentscheid vom 27. September 2024 (ER ALK 
267/2024) sei aufzuheben.

2. Es sei festzustellen, dass die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten 
innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. Juli 2022 bis 
zum 30. Juli 2024 erfüllt ist und die Beschwerdeführerin somit 
grundsätzlich zu Leistungen gemäss Art. 7 AVIG berechtigt ist.

3. Die Akten seien an die Zahlstelle des Beschwerdegegners zurück-
zusenden mit dem Auftrag, ab Juli 2024 die gesetzlichen Leistungen 
gemäss Art. 7 AVIG auszurichten.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Mit Beschwerdeantwort vom 12. Dezember 2024 schloss der Beschwerde-
gegner auf Abweisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die 
obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 
[AVIG; SR 837.0] i.V.m. Art. 128 Abs. 1 und Art. 119 Abs. 1 der Verordnung 
vom 31. August 1983 über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und 
die Insolvenzentschädigung [AVIV; SR 837.02]). Da auch die Bestimmun-
gen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 
Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die 
Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die 
Beschwerde grundsätzlich (vgl. jedoch E. 1.2 hiernach) einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 27. Sep-
tember 2024 (act. II 4/10-15). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf 
Arbeitslosenentschädigung ab …. … 2024. 

Soweit die Beschwerdeführerin beantragt, es sei festzustellen, dass die 
Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten innerhalb der Rahmenfrist für die 
Beitragszeit vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juli 2024 erfüllt sei und die Be-
schwerdeführerin somit grundsätzlich zu Leistungen gemäss Art. 7 AVIG 
berechtigt sei (Beschwerde S. 2 Ziff. I Ziff. 2), ist darauf hinzuweisen, dass 
Feststellungsbegehren eines ausgewiesenen aktuellen Feststellungsinter-
esses bedürfen und gegenüber rechtsgestaltenden Begehren subsidiär und 

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damit nur zulässig sind, wenn das schutzwürdige Interesse der das Begeh-
ren stellenden Partei im hängigen Verfahren nicht mit einem Leistungs- 
oder Gestaltungsbegehren gewahrt werden kann (vgl. SVR 2017 FZ Nr. 1 
S. 1, 8C_438/2016 E. 2.1; MIRIAM LENDFERS, in KIE-
SER/KRADOLFER/LENDFERS [Hrsg.]; Kommentar zum Bundesgesetz über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG, 5. Aufl. 2024, 
Art. 59 N. 11; MARKUS MÜLLER, in HERZOG/DAUM [Hrsg.], Kommentar zum 
Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 2. Aufl. 2020, 
Art. 49 N. 72 ff.). Über die Frage, ob die Beschwerdeführerin die Beitrags-
zeit erfüllt hat oder nicht, muss indes bereits in Zusammenhang mit den 
Begehren um Aufhebung des Einspracheentscheides vom 27. September 
2024 (act. II 4/10-15) und Rückweisung der Akten zur Leistungsausrichtung 
ab Juli 2024 (Beschwerde S. 2 Ziff. I Ziff. 1 und 3) und damit im Rahmen 
der vorliegenden Leistungsstreitigkeit entschieden werden, ohne dass es 
der von der Beschwerdeführerin angestrebten formellen Feststellung be-
dürfte. Soweit es sich beim erwähnten Antrag (Beschwerde S. 2 Ziff. I 
Ziff. 2) um ein selbständiges Feststellungsbegehren handelt, ist darauf 
nicht einzutreten.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädi-
gung, wenn sie – unter anderem – die Beitragszeit erfüllt hat oder von der 
Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG).

2.2 Nach Art. 31 Abs. 1 AVIG haben Arbeitnehmer, deren normale Ar-
beitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz eingestellt ist, Anspruch auf Kurz-
arbeitsentschädigung, wenn sie bestimmte, in lit. a bis d näher umschrie-
bene Voraussetzungen erfüllen. Keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschä-

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digung haben gemäss Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG jene Personen, die in ihrer 
Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als 
Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums die Ent-
scheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen 
können, sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten.

Gemäss ständiger Rechtsprechung ist Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG analog auf 
arbeitgeberähnliche Personen sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten an-
wendbar, welche Arbeitslosenentschädigung beanspruchen (BGE 145 V 
200 E. 4.1 S. 203, 133 V 133 E. 2.4.2 S. 135). Denn Kurzarbeit kann nicht 
allein in einer Reduktion der täglichen, wöchentlichen oder monatlichen 
Arbeitszeit, sondern auch darin bestehen, dass ein Betrieb (bei fortbeste-
hendem Arbeitsverhältnis) für eine gewisse Zeit vollständig stillgelegt wird 
(100%ige Kurzarbeit). In einem solchen Fall ist ein Arbeitnehmer mit ar-
beitgeberähnlicher Stellung nicht anspruchsberechtigt. Wird das Arbeits-
verhältnis jedoch gekündigt, liegt Ganzarbeitslosigkeit vor, und es besteht 
unter den Voraussetzungen von Art. 8 ff. AVIG grundsätzlich Anspruch auf 
Entschädigung. Dabei kann nicht von einer Gesetzesumgehung gespro-
chen werden, wenn der Betrieb geschlossen wird, das Ausscheiden des 
betreffenden Arbeitnehmers mithin definitiv ist. Entsprechendes gilt für den 
Fall, dass das Unternehmen zwar weiterbesteht, der Arbeitnehmer aber mit 
der Kündigung endgültig auch jene Eigenschaft verliert, deretwegen er bei 
Kurzarbeit aufgrund von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG vom Anspruch auf Kurza-
rbeitsentschädigung ausgenommen wäre. Eine grundsätzlich andere Situa-
tion liegt jedoch dann vor, wenn der Arbeitnehmer nach der Entlassung 
seine arbeitgeberähnliche Stellung im Betrieb beibehält und dadurch die 
Entscheidungen des Arbeitgebers weiterhin bestimmen oder massgeblich 
beeinflussen kann (BGE 123 V 234 E. 7b bb S. 238). Diese Rechtspre-
chung will nicht nur dem ausgewiesenen Missbrauch an sich begegnen, 
sondern bereits dem Risiko eines solchen, das der Ausrichtung von Ar-
beitslosenentschädigung an arbeitgeberähnliche Personen und deren Ehe-
gatten inhärent ist (BGE 142 V 263 E. 4.1 S. 266 und E. 5.3 S. 270; ARV 
2011 S. 242 E. 5.1; SVR 2007 ALV Nr. 21 S. 69, C 180/06 E. 3.1).

2.3 Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der 
Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine 

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beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Bei-
tragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Per-
son erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 
i.V.m. Abs. 2 AVIG). Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt 
sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversiche-
rung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus 
unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b 
S. 251). 

Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem 
Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit ist grundsätzlich einzig die Ausü-
bung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Min-
destbeitragsdauer. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem 
Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kann nicht der Sinn einer selbststän-
digen Anspruchsvoraussetzung zukommen, wohl aber jener eines bedeut-
samen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indi-
zes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung (BGE 131 V 
444 E. 3.3 S. 453; SVR 2020 ALV Nr. 16 S. 50, 8C_150/2020 E. 4; ARV 
2008 S. 150 E. 5).

Gemäss der vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO herausgegebenen 
AVIG-Praxis ALE (abrufbar unter <www.arbeit.swiss>, unter: Publikatio-
nen/Weisungen/AVIG-Praxis) muss die Arbeitslosenkasse bei Personen, 
die vor ihrer Arbeitslosigkeit eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatten, 
hinsichtlich des Lohnflusses weitergehende Abklärungen treffen (AVIG-
Praxis ALE B32 i.V.m. B146 ff.; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen 
für das Gericht vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 
147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228). Mit dem Erfordernis 
des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im 
Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer 
verhindert werden. Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen 
Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des 
Arbeitnehmers lautendes Post- oder Bankkonto. Bei behaupteter 
Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen 
Mitarbeitern in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung 
bilden Arbeitgeberbescheinigungen, vom Arbeitnehmer unterzeichnete 

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Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im 
individuellen Konto (BGE 131 V 444 E. 1.2 S. 447).

2.4 Gemäss Art. 11 AVIV zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalender-
monat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1); Bei-
tragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zu-
sammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als ein Beitragsmonat gelten 
(Abs. 2); die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen 
Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung (Abs. 4 
Satz 1); übt die versicherte Person gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäfti-
gungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4 Satz 2).

Für die Ermittlung der Beitragsdauer sind die Kalendertage massgebend 
und nicht etwa die Tage, an welchen der Leistungsansprecher tatsächlich 
einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachging. Die Beschäftigungstage, 
wozu auch solche zählen, an denen die versicherte Person unter Umstän-
den nur kurz, z.B. eine Stunde, gearbeitet hat, müssen deshalb mit dem 
Faktor 1,4 in Kalendertage umgerechnet werden (BGE 122 V 249 E. 2c 
S. 251).

3.

3.1 Die Beschwerdeführerin stand vom 1. April 2021 bis zum 30. Juni 
2023 als "…..angestellte" angeblich in einem Arbeitsverhältnis mit der 
C.________ GmbH und figurierte bis zur Umfirmierung dieser Unterneh-
mung in D.________ GmbH mit gleichzeitiger Abtretung sämtlicher Stam-
manteile per ... … 2024 im Handelsregister als … und … (Akten der Be-
schwerdeführerin [act. I] 3; act. II 27/85 ff., 53/232 f., 62/257; SHAB-
Publikation vom ... … 2024). Aufgrund ihrer Stellung als … und … der 
C.________ GmbH kam ihr damit bereits von Gesetzes wegen (vgl. 
Art. 804 ff. des Schweizerischen Obligationenrechts [OR; SR 220]) eine 
massgebliche Entscheidungsbefugnis im Sinne von Art. 31 Abs. 3 lit. c 
AVIG zu (vgl. E. 2.3 hiervor), weshalb in dieser Phase bereits von vornher-
ein kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bestand (vgl. E. 2.2 hier-
vor; vgl. dazu auch AVIG-Praxis ALE, B12 ff.). Die Beschwerdeführerin 
anerkennt denn nunmehr auch explizit den fehlenden Leistungsanspruch 

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für die Zeit vom …. … 2024 (act. II 41/159-161, 67/265 Ziff. 2) bis zum 
…. … 2024 (Beschwerde S. 3 Ziff. III Ziff. 1). Zu prüfen ist damit der An-
spruch auf Arbeitslosenentschädigung ab …. … 2024 und in diesem Zu-
sammenhang namentlich, ob die Beitragszeit erfüllt ist, d.h. während der 
Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2024 eine 
beitragspflichtige Beschäftigung, insbesondere durch einen rechtsgenüglich 
belegten Lohnfluss bewiesen ist (vgl. E. 2.3 hiervor).

3.2 Gemäss "Arbeitsvertrag" zwischen der Beschwerdeführerin und der 
C.________ GmbH vom 22. Juni 2021 (Akten der Beschwerdeführerin 
[act. I] 3) betrugen der monatliche Bruttolohn Fr. 2'500.-- und die monatli-
chen Lohnabzüge Fr. 431.20, was einem Nettolohn von Fr. 2'068.80 pro 
Monat entspricht. Dem Kontoblatt der C.________ GmbH des Jahres 2022 
(act. II 39/153) ist zu entnehmen, dass im Jahr 2022 zwölf Buchungen, be-
zeichnet als "Lohn A.________" oder "Auszahlung LN", im Betrag von 
Fr. 2'198.85 erfolgten (act. II 39/153). Die im Kontoblatt aufgeführten Bu-
chungsbeträge stimmen damit mit dem arbeitsvertraglich vereinbarten Lohn 
nicht überein (Beschwerde S. 4 Ziff. III Ziff. 4). Zudem ist aufgrund der 
(teilweise) vermerkten Bezeichnung "Auszahlung LN" (gemeint wohl: 
A.________ [Initialen]) auch nicht erstellt, dass es sich um effektive Lohn-
zahlungen handelte, und nicht um sonstige Auszahlungen an die Be-
schwerdeführerin. Entscheidend ist dazu auch, dass diese Beträge nicht 
auf ein privates Bankkonto der Beschwerdeführerin überwiesen wurden, 
sondern es erfolgten einzig Transaktionen innerhalb der Unternehmung auf 
das Kontokorrentkonto der Beschwerdeführerin. Mit dem Beschwerdegeg-
ner ist festzuhalten, dass die rein buchhalterische Erfassung für den Nach-
weis einer tatsächlichen beitragspflichtigen Beschäftigung und eines 
tatsächlichen Verdienstes nicht genügt (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 
8C_150/2020 vom 8. April 2020 E. 4). Ein schlüssiger Nachweis eines 
tatsächlichen und regelmässigen Lohnflusses stellt dies indes nicht dar. 
Zuverlässige Belege für Banküberweisungen an die Beschwerdeführerin 
(privat) im Zeitraum von Juli 2022 bis Dezember 2022 und dies insbeson-
dere im Umfang des Nettolohnes der detaillierten Lohnabrechnungen 
(act. II 48/192-197) liegen nicht vor. Im Übrigen ist der Nachweis des 
tatsächlich realisierten Lohnes nicht nur für die Bestimmung der Beitrags-
zeit relevant, sondern auch für die Festsetzung der Höhe des versicherten 

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Verdienstes entscheidend. Ohne genaue Angaben über den Lohnfluss ist 
es nicht möglich die Höhe des versicherten Verdienstes zu bestimmen 
(AVIG-Praxis ALE C2) und deshalb ist es auch nicht möglich den erwähn-
ten Zeitraum als Beitragszeit zu berücksichtigten (Beschwerdeantwort 
S. 4 f. Ziff. III Ziff. 3). Eine einzig in den Geschäftsbüchern erfasste Lohn-
summe, die nie tatsächlich zur Auszahlung gelangte, kann keinen An-
spruch auf Arbeitslosenentschädigung begründen (BGer 8C_150/2020 
E. 4).

Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, dem Kontokorrentkonto für 
das Jahr 2022 sei zu entnehmen, dass sie am 29. Juli 2022 eine Lohnzah-
lung von Fr. 6'000.-- erhalten habe; ihr Guthaben auf dem Konto habe sich 
um diesen Betrag von Fr. 32'226.48 auf Fr. 26'226.48 verringert; am 
31. Oktober 2023 habe auf dem fraglichen Konto ein Lohnguthaben von 
noch Fr. 18'246.-- bestanden und dieser Betrag sei alsdann auf ihr privates 
Konto bei der E.________ AG (E.________) gutgeschrieben worden (Be-
schwerde S. 4 Ziff. III Ziff. 4, vgl. auch S. 5 Ziff. III Ziff. 5), belegt dies für 
das Jahr 2022 ebenso wenig regelmässige und effektive Lohnzahlungen. 
Die postulierten monatlichen Lohnbuchungen von Fr. 2'198.85 betreffend 
das Jahr 2022, ausmachend ein Jahressalär von total Fr. 26'386.20 (12 x 
2'198.85; act. II 39/153), divergieren in betraglicher Hinsicht mit den 
addierten Zahlungen von Fr. 6'000.-- und Fr. 18'246.-- (act. II 6/39; 
Fr. 24'246.--). Der Grund dieser Zahlungen ist ebenfalls nicht klar. Im 
Buchungstext des Kontoblattes der C.________ GmbH betreffend die 
Zahlung von Fr. 6'000.-- ist lediglich "Auszahlung LN" vermerkt 
(act. II 39/159) und in demjenigen des Kontoauszugs der E.________ 
betreffend die Zahlung von Fr. 18'246.-- (act. II 6/39) wurde kein 
Zahlungsvermerk gemacht. Auch ergeben sich keine Hinweise darauf, 
welche konkreten Monatslöhne (Angabe des Monates) damit hätten 
abgegolten werden sollen. Ein massgebender Lohnfluss ist damit nicht mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit bewiesen. Vielmehr ergeben sich 
aufgrund dieser Belege keine klaren Rückschlüsse auf im Jahr 2022 
effektiv ausbezahlte Löhne. Aufgrund der Akten ist einzig ausgewiesen, 
dass am 31. Oktober 2023 (act. II 22/70) eine und nicht den Nettolöhnen 
der Beschwerdeführerin entsprechende Zahlung vom Konto der 
C.________ GmbH auf das private Konto der Beschwerdeführerin 

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(act. II 6/39) erfolgte. Betreffend die im Kontoblatt der besagten 
Unternehmung im "Soll" verbuchte Transaktion vom 29. Juli 2022 von 
Fr. 6'000.-- mit dem Gegenkonto "1020 (Bank)" liegt kein Auszug eines 
Privatkontos der Beschwerdeführerin über den Zahlungseingang vor. Unter 
diesen Umständen liegt betreffend die Beitragszeit bzw. den Lohnfluss im 
Jahr 2022 Beweislosigkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429, 138 V 218 E. 6 
S. 222; SVR 2022 ALV Nr. 27 S. 97, 8C_545/2021 E. 5.1) zulasten der 
Beschwerdeführerin vor. 

3.3 Für die Zeit von Januar bis Juni 2023 ist der Lohnfluss dagegen 
unbestrittenermassen erstellt (vgl. act. II 10/12; Beschwerde S. 3 Ziff. 3 
Ziff. 2; Beschwerdeantwort S. 2 Ziff. III Ziff. 1). Gemäss dem Kontoauszug 
der E.________ per 16. August 2024 betreffend das Privatkonto (…) der 
Beschwerdeführerin (act. II 18/59) gingen in der besagten Zeit sechs Zah-
lungen von der C.________ GmbH zu je Fr. 2'198.85 ein, wobei die Zah-
lungen teilweise offenbar für den Vormonat erfolgten. Auch stimmen die 
Nettolohnbeträge mit den Angaben auf den Lohnblättern (act. II 52/219, 
/222, /225, /228, /231), den Auszahlungslisten und dem Lohnkonto 2023 
der Unternehmung (act. II 22/71-75, 64/260) bzw. der totale Nettolohn in 
dieser Zeit von Fr. 13'193.10 (6 x Fr. 2'198.85) mit dem Lohnausweis 2023 
(act. II 22/67) überein. Ebenso übereinstimmend sind das Total des Brutto-
lohnes von Fr. 15'000.-- (6 x Fr. 2'500.--) und der Eintrag im Individuellen 
Konto für das Jahr 2023 (IK-Auszug; act. II 21/63). Damit ist mit dem Be-
schwerdegegner eine Beitragszeit von sechs Monaten zu berücksichtigen 
(vgl. E. 2.4 hiervor).

3.4 Für die nachfolgende Zeit bzw. die restlich zu prüfende Rahmenfrist 
für die Beitragszeit (bis 30. Juni 2024) ist keine Ausübung einer beitrags-
pflichtigen Beschäftigung ausgewiesen (act. II /67/267); eine solche wird 
auch nicht geltend gemacht.

3.5 Der Sachverhalt ist hinreichend geklärt, weshalb sich weitere Erhe-
bungen, insbesondere die Zeugeneinvernahme des F.________ von der 
G.________ GmbH (Beschwerde S. 9 Ziff. III Ziff. 3.1), der bereits im Ver-
waltungs- und Einspracheverfahren mehrmals zur Sache Stellung nahm 
und Unterlagen auflegte (vgl. act. II 7/40, 14/49-52, 16 f./54-58, 20/61 f., 
24/79 f., 34/141, 36/144, 40/157), in antizipierter Beweiswürdigung erübri-

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gen (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 
E. 1d S. 162; Urteil des BGer 9C_298/2024 vom 14. August 2024 E. 5.2, 
zur Publikation vorgesehen; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 9C_296/2018 
E. 4). Dass während der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. Juli 2022 
bis 30. Juni 2024 (Art. 9 Abs. 3 AVIG; AVIG-Praxis ALE B35 ff.; act. II 4/12) 
tatsächlich Lohnzahlungen erfolgt sind, ist nach dem massgebenden 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit – abgesehen von der 
Zeit von Januar bis Juni 2023 – damit nicht nachgewiesen (vgl. dazu auch 
AVIG-Praxis ALE B144 ff.). Demnach ist lediglich eine Beitragszeit von 
sechs Monaten (der mindestens geforderten zwölf Monaten; vgl. E. 2.3 
hiervor) nachgewiesen. Ein Befreiungsgrund liegt nicht vor, zumal die Be-
schwerdeführerin in Anbetracht der Kündigung des Arbeitsverhältnisses per 
30. Juni 2023 (act. II 53/232 Ziff. 23, 67/266 Ziff. 16) innerhalb der Rah-
menfrist nicht während insgesamt mehr als zwölf Monaten in keinem Ar-
beitsverhältnis stehen konnte (vgl. Art. 14 Abs. 1 AVIG).

3.6 Zusammenfassend hatte die Beschwerdeführerin für die Zeit vom 
…. … bis zum …. … 2024 wegen ihrer arbeitgeberähnlichen Stellung bei 
der C.________ GmbH keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung 
(vgl. E. 3.1 hiervor) und für die Zeit danach ist ein solcher mangels erfüllter 
Beitragszeit ebenfalls zu verneinen (vgl. E. 3.2 ff. hiervor). Der 
Einspracheentscheid vom 27. September 2024 (act. II 4/10-15) ist damit 
nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen, 
soweit darauf einzutreten ist.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf 
eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG 
[Umkehrschluss]).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. März 2025, ALV 200 2024 722

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern, Rechtsdienst 
- Staatssekretariat für Wirtschaft – SECO

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.