# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** efc4dc8c-8413-58cc-9f19-21a163688d81
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-08-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.08.2023 C-1420/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1420-2023_2023-08-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1420/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 .  A u g u s t  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Nadja Francke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, Erbin von B._______ (Beschwerdeführer sel.), 

Gesuchstellerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenberechnung,  

Verfügungen vom 29. und 30. Juli 2020; 

Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts 

C-4751/2020 vom 11. Oktober 2022.  
 

 

 

C-1420/2023 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil C-4751/2020 vom 11. Okto-

ber 2022 die am 28. August 2020 von B._______ (nachfolgend: Beschwer-

deführer) gegen die Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland 

(nachfolgend: Vorinstanz) vom 29. und 30. Juli 2020 (Neuberechnung der 

Rente) erhobene Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. 

Dieses Urteil wurde der Vorinstanz und dem Bundesamt für Sozialversi-

cherungen (BSV) am 13. Oktober 2022 jeweils mittels eingeschriebener 

Sendung zugesandt und beiden je am 14. Oktober 2022 eröffnet (vgl. Akten 

im Beschwerdeverfahren C-4751/2020 [nachfolgend: C-4751/2020 

BVGer-act.] 18 und 19). Ebenfalls am 13. Oktober 2022 wurde das Urteil 

per "Einschreiben mit Rückschein" an den Beschwerdeführer gesandt. 

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht keinen Rückschein erhalten 

hatte, wurden Postnachforschungen eingeleitet, im Rahmen welcher die 

Schweizerische Post die Sendung am 10. Januar 2023 als verloren erklärt 

hat (vgl. C-4751/2020 BVGer-act. 20). In der Folge sandte das Bundesver-

waltungsgericht dem Beschwerdeführer am 13. Januar 2023 das Urteil er-

neut per "Einschreiben mit Rückschein" mit dem Hinweis, dass die Rechts-

mittelfrist erst ab Erhalt dieser zweiten Sendung zu laufen beginne (vgl. C-

4751/2020 BVGer-act. 21). Der Rückschein wurde dem Bundesverwal-

tungsgericht am 29. März 2023 ohne Zustelldatum und ohne Unterschrift 

retourniert (C-4751/2020 BVGer-act. 22).  

B.  

B.a Mit Eingabe vom 15. März 2023 (Datum Postaufgabe, Eingang beim 

Bundesverwaltungsgericht am 29. März 2023) reichte die Ehefrau des Be-

schwerdeführers, A._______, das mit dem Urteil C-4751/2020 vom 11. Ok-

tober 2022 versandte Formular "Zahladresse" ausgefüllt ein und vermerkte 

darauf Folgendes: "Please note that B._______ passed away (…) 21." (vgl. 

Akten im Beschwerdeverfahren C-1420/2023 [nachfolgend: BVGer-

act.] 1).  

B.b Mit Zwischenverfügung vom 19. Juni 2023 (eine inhaltlich identische, 

am 31. März 2023 versandte Zwischenverfügung wurde von der Schwei-

zerischen Post nach getätigter Nachforschung am 9. Juni 2023 als verloren 

erklärt, vgl. BVGer-act. 2 und 4) wurde A._______, Vertreterin des Be-

schwerdeführers (sel.), aufgefordert, dem Gericht innert 30 Tagen ab Erhalt 

der Verfügung mitzuteilen, ob Erben vorhanden und willens seien, das Be-

schwerdeverfahren in eigenem Namen weiterzuführen, unter Beilage der 

C-1420/2023 

Seite 3 

erforderlichen Beweismittel (vgl. Verfügungsdispositiv Ziff. 1). Gleichzeitig 

wurde sie darauf hingewiesen, dass bei einem Verzicht auf die Weiterfüh-

rung des Beschwerdeverfahrens bzw. bei Nichteinreichung der angeforder-

ten Erklärungen und Beweisunterlagen innert der in Ziff. 1 genannten Frist, 

das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos abgeschrieben werde (vgl. 

Verfügungsdispositiv Ziff. 2; vgl. BVGer-act 5).  

B.c Mit Eingabe vom 7. Juli 2023 (Eingang beim Bundesverwaltungsge-

richt am 20. Juli 2023) teilte A._______ Folgendes mit: "I do not wish to 

take this matter further. I appreciate all you have done but I hope that the 

matter is now resolved." (vgl. BVGer-act. 6).  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Aus dem oben dargelegten Sachverhalt folgt, dass das Urteil C-4751/2020 

vom 11. Oktober 2022 aufgrund des vor der Urteilsfällung vom 11. Oktober 

2022 eingetretenen Todes des Beschwerdeführers (sel.) am (…) 2021 

keine Rechtswirkung entfalten kann. Denn gemäss Art. 31 Abs. 1 in Ver-

bindung mit Art. 11 ZGB endet mit dem Tod die Rechtsfähigkeit. Die ver-

storbene Person ist grundsätzlich weder Trägerin von Rechten noch von 

Pflichten. Sie ist insbesondere nicht parteifähig und niemand kann als Ver-

treter der verstorbenen Person einen Prozess führen (vgl. BGE 129 I 302 

E. 1.2.4).  Vererbbare Rechte – wie ein zu Lebzeiten entstandener Renten-

anspruch – gehen mit dem Tod des Berechtigten auf dessen Erben über 

(vgl. BGE 136 V 7 E. 2.1.2 mit Hinweisen; vgl. zum Ganzen auch PIERA 

BERETTA, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetz-

buch I, 7. Aufl. 2022, Art. 31 N. 39). Da A._______ als Erbin des Beschwer-

deführers (sel.) gemäss ihrer Mitteilung vom 7. Juli 2023 nicht willens ist, 

das Beschwerdeverfahren C-4751/2020 betreffend die Höhe der IV-Rente 

des Beschwerdeführers (sel.) (sowie der akzessorisch zu seinem IV-Ren-

tenanspruch stehenden IV-Kinderrenten) in eigenem Namen weiterzufüh-

ren, und sie innert der mit Zwischenverfügung vom 19. Juni 2023 ange-

setzten Frist auch keine anderen Erben angegeben hat, das Beschwerde-

verfahrens in eigenem Namen weiterführen zu wollen, fehlt es im Verfahren 

C-4751/2020 seit dem Hinschied des Beschwerdeführers (sel.) an einer 

beschwerdeführenden Partei, was dem Bundesverwaltungsgericht indes 

erst mit der Mitteilung von A._______ vom 15. März 2023 und damit erst 

nach der Urteilseröffnung an die Vorinstanz und das BSV bekannt gewor-

den ist.   

C-1420/2023 

Seite 4 

2.  

Die Erläuterung oder Berichtigung eines Urteils des Bundesverwaltungs-

gerichts richtet sich nach Art. 48 Abs. 1 VGG, der darauf verweist, dass 

Art. 129 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 

173.110) sinngemäss gilt. Gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG nimmt das Bun-

desgericht auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung 

oder Berichtigung vor, wenn das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Ent-

scheids unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen un-

tereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Re-

daktions- oder Rechnungsfehler enthält (vgl. NIKLAUS OBERHOLZER, in: 

Bundesgerichtsgesetz [BGG], Stämpflis Handkommentar, 2. Aufl. 2015, 

Art. 129 N 19). 

3.  

Das lediglich der Vorinstanz und dem BSV je am 14. Oktober 2022 eröff-

nete Urteil C-4751/2020 vom 11. Oktober 2022 (vgl. dazu Urteil des BGer 

1C_55/2010 vom 9. April 2010 E. 2.3.3) erfüllt infolge der Unkenntnis des 

Gerichts über den geänderten Sachverhalt (Dahinscheiden des Beschwer-

deführers B._______ [sel.] pendente lite) die Voraussetzungen für eine Ur-

teilsberichtigung von Amtes wegen.  

3.1 Demzufolge sind die Erwägungen des Urteils C-4751/2020 vom 11. Ok-

tober 2022 wie folgt zu berichtigen (nachfolgend die berichtigten Erwä-

gungen kursiv):  

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der am (…) 1957 geborene, in Australien wohnhafte Schweizer Staatsan-

gehörige B._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 28. Au-

gust 2020 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einreichte gegen die 

Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) 

vom 29. und 30. Juli 2020, mit welcher die IV-Rente des Beschwerdeführers so-

wie die akzessorisch zu dessen Rentenanspruch stehenden Kinderrenten neu 

festgesetzt wurden (vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer-

act.] 1),  

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 29. September 2020 

zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- innert 30 Tagen nach Emp-

fang der Verfügung aufgefordert wurde (vgl. BVGer-act. 2),  

dass nachdem am 17. November 2020 dem Konto des Bundesverwaltungsge-

richts ein Betrag von Fr. 788.- gutgeschrieben worden war (vgl. BVGer-act. 4 und 

C-1420/2023 

Seite 5 

5), dem Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 23. März 2021 Frist ge-

setzt wurde zur Einzahlung des Differenzbetrags von Fr. 12.- netto (vgl. BVGer-

act. 8), woraufhin am 19. April 2021 ein Betrag von Fr. 50.- bei der Gerichtskasse 

einging (vgl. BVGer-act. 10),  

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 28. Mai 2021 die Abweisung der 

Beschwerde beantragte, soweit darauf einzutreten sei (vgl. BVGer-act. 12),  

dass nachdem sich der Beschwerdeführer innert Frist nicht mehr hatte verneh-

men lassen, der Schriftenwechsel mit Verfügung vom 7. Oktober 2021 abge-

schlossen wurde (vgl. BVGer-act. 15),  

dass dem Beschwerdeführer das am 11. Oktober 2022 gefällte Urteil 

C-4751/2020 am 13. Oktober 2022 per "Einschreiben mit Rückschein" zugesandt 

wurde,  

dass nachdem das Bundesverwaltungsgericht keinen Rückschein erhalten hatte, 

Postnachforschungen eingeleitet wurden, welche ergaben, dass die Sendung 

nicht lokalisierbar sei und daher als verloren gelte (vgl. BVGer-act. 20),  

dass dem Beschwerdeführer das Urteil C-4751/2020 am 13. Januar 2023 erneut 

per "Einschreiben mit Rückschein" gesandt wurde mit dem Hinweis, dass die 

Rechtsmittelfrist erst ab Erhalt dieser zweiten Sendung zu laufen beginne (vgl. 

BVGer-act. 21), 

dass der Rückschein dieser Sendung am 29. März 2023 ohne Zustelldatum und 

ohne Unterschrift beim Bundesverwaltungsgericht einging (BVGer-act. 22), 

dass die Ehefrau des Beschwerdeführers, A._______, mit Eingabe vom 15. März 

2023 (Datum Postaufgabe, Eingang beim Bundesverwaltungsgericht am 

29. März 2023) das mit dem Urteil versandte Formular "Zahladresse" ausgefüllt 

einreichte und darauf Folgendes vermerkte: "Please note that B._______ passed 

away (…) 21." (vgl. BVGer-act. 23),  

dass A._______, Vertreterin des Beschwerdeführers (sel.), mit Zwischenverfü-

gung vom 19. Juni 2023 (vgl. C-1420/2023 BVGer-act 5; eine inhaltlich identi-

sche, am 31. März 2023 versandte Zwischenverfügung wurde von der Schwei-

zerischen Post nach getätigter Nachforschung am 9. Juni 2023 als verloren er-

klärt, vgl. C-1420/2023 BVGer-act. 2 und 4) aufgefordert wurde, dem Gericht in-

nert 30 Tagen ab Erhalt der Verfügung mitzuteilen, ob Erben vorhanden und wil-

lens seien, das Beschwerdeverfahren in eigenem Namen weiterzuführen, unter 

Beilage der erforderlichen Beweismittel (vgl. Verfügungsdispositiv Ziff. 1),  

C-1420/2023 

Seite 6 

dass sie gleichzeitig darauf hingewiesen wurde, dass bei einem Verzicht auf die 

Weiterführung des Beschwerdeverfahrens bzw. bei Nichteinreichung der ange-

forderten Erklärungen und Beweisunterlagen innert der in Ziff. 1 genannten Frist, 

das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos abgeschrieben werde (vgl. Verfü-

gungsdispositiv Ziff. 2), 

dass A._______ mit Eingabe vom 7. Juli 2023 (eingegangen beim Bundesver-

waltungsgericht am 20. Juli 2023) Folgendes mitteilte: "I do not wish to take this 

matter further. I appreciate all you have done but I hope that the matter is now 

resolved." (vgl. C-1420/2023 BVGer-act. 6),  

dass sie innert der mit Zwischenverfügung vom 19. Juni 2023 angesetzten Frist 

auch keine anderen Erben angegeben hat, das Beschwerdeverfahrens in eige-

nem Namen weiterführen zu wollen,  

dass aufgrund des Todes des Beschwerdeführers sel. pendente lite und des feh-

lenden Eintritts eines oder mehrerer Erben in das Beschwerdeverfahren keine 

beschwerdeführende Partei mehr gegeben ist, so dass das Beschwerdeverfah-

ren im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschrei-

ben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG; vgl. Urteil des BGer 6B_622/2016 vom 24. 

März 2017 E. 2 mit Hinweis; Urteil des BVGer C-1448/2017 vom 4. Juni 2019 S. 

4 mit Hinweisen; vgl. auch MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER/KAYSER, Prozessieren 

vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 2022, Rz. 3.210), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Ver-

halten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (vgl. Art. 5 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass in einem Verfahren, das – wie vorliegend durch den Tod des Beschwerde-

führers sel. – ohne Zutun der Parteien gegenstandslos geworden ist, die Verfah-

renskosten auf Grund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrunds festgelegt 

werden (vgl. Art. 5 Satz 2 VGKE) und für die Festsetzung einer allfälligen Partei-

entschädigung gleich vorzugehen ist (Art. 15 VGKE), 

dass hinsichtlich der Beurteilung der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrunds 

eine summarische Würdigung durch den Einzelrichter erfolgt (MO-

SER/BEUSCH/KNEUBÜHLER/KAYSER, a.a.O., Rz. 4.57 mit Hinweis auf Urteil des 

BGer 5A_657/2010 vom 17. März 2011 E. 2.3),  

C-1420/2023 

Seite 7 

dass entsprechend der im Urteil C-4751/2020 vom 11. Oktober 2022 erfolgten 

Würdigung die Beschwerde, soweit darauf einzutreten gewesen wäre, abgewie-

sen worden wäre,  

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuerlegen 

sind (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG), womit A._______, Erbin des Beschwerdeführers 

(sel.), die Verfahrenskosten zu tragen hat,  

dass die Verfahrenskosten auf Fr. 800.- festzusetzen sind und zu deren Bezah-

lung der vom Beschwerdeführer (sel.) einbezahlte Kostenvorschuss in Höhe von 

insgesamt Fr. 838.- zu verwenden ist,  

dass der Restbetrag von Fr. 38.- A._______ nach Eintritt der Rechtskraft dieses 

Urteils zurückzuerstatten ist,  

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG und 

Art. 7 Abs. 1 VGKE, je e contrario, sowie Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

3.2 Im Lichte der soeben unter Erwägung 3.1 kursiv wiedergegebenen be-

richtigten Erwägungen ist das Dispositiv des Urteils C-4751/2020 vom 

11. Oktober 2022 wie folgt zu berichtigen (nachfolgend das berichtigte Dis-

positiv kursiv): 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1. 

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.- werden A._______, Erbin des Beschwer-

deführers (sel.), auferlegt. Vom geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von 

Fr. 838.- werden Fr. 800.- zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

Der Restbetrag von Fr. 38.- wird A._______ nach Eintritt der Rechtskraft des 

vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3. 

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. 

Dieses Urteil geht an A._______, Erbin des Beschwerdeführers (sel.), die 

Vorinstanz und das Bundesamt für Sozialversicherungen.  

 

4.  

Angesichts der Berichtigung von Amtes wegen sind für dieses ausseror-

dentliche Verfahren, welchem die neue Verfahrensnummer C-1420/2023 

C-1420/2023 

Seite 8 

zugeordnet wird, keine Kosten zu erheben (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). In 

Anbetracht der geringfügigen Kosten des Berichtigungsverfahrens ist auch 

keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 7 Abs. 4 des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Urteil vom 11. Oktober 2022 im Verfahren C-4751/2020 wird im Sinne 

der Erwägungen unter der neuen Verfahrensnummer C-1420/2023 wie 

folgt berichtigt: 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1. 

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.- werden A._______, Erbin des Beschwer-

deführers (sel.), auferlegt. Vom geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von 

Fr. 838.- werden Fr. 800.- zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

Der Restbetrag von Fr. 38.- wird A._______ nach Eintritt der Rechtskraft des 

vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3. 

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. 

Dieses Urteil geht an A._______, Erbin des Beschwerdeführers (sel.), die 

Vorinstanz und das Bundesamt für Sozialversicherungen.  

2.  

Für das Berichtigungsverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3.  

Für das Berichtigungsverfahren wird keine Parteientschädigung zugespro-

chen. 

 

 

C-1420/2023 

Seite 9 

4.  

Dieses Urteil geht an A._______, die Vorinstanz und das Bundesamt für 

Sozialversicherungen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christoph Rohrer Nadja Francke 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesge-

richt, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 

Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bun-

desgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 

einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung überge-

ben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 

abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-

mittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 

Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, 

beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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