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**Case Identifier:** ef447e3f-7359-5d6e-b892-b3a89c05f25e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-03
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 03.06.2019 100 2019 35
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2019-35_2019-06-03.pdf

## Full Text

100.2019.35U
KEP/NUI/ROS

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 3. Juni 2019

Verwaltungsrichter Keller
Gerichtsschreiberin Nuspliger

A.________ AG
handelnd durch die statutarischen Organe 
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführerin 

gegen

B.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdegegner 

und

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern
Reiterstrasse 11, 3011 Bern

sowie

Einwohnergemeinde Mattstetten
Baubewilligungsbehörde, Urtenenstrasse 2, 3322 Mattstetten

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 03.06.2019, Nr. 100.2019.35U, 
Seite 2

betreffend Baubewilligungsverfahren für Neubau Maschinenhalle mit Werk-
statt, Wohntrakt und Holzschnitzellager; Einsprachelegitimation (Entscheid 
der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern vom 20. De-
zember 2018; RA Nr. 110/2018/130)

Sachverhalt:

A.

B.________ reichte am 30. November 2017 bei der Einwohnergemeinde 
(EG) Mattstetten ein Baugesuch ein für den Neubau einer Maschinenhalle 
mit Werkstatt, Wohntrakt und Holzschnitzellager auf der Parzelle Matt-
stetten Gbbl. Nr. 1________. Die Parzelle liegt im Perimeter der 
Überbauungsordnung (ÜO) Mosacher. Das Bauvorhaben wurde am 22. 
und 29. Juni 2018 publiziert. Gegen das Vorhaben erhob die A.________ 
AG am 23. Juli 2018 Einsprache. Mit Verfügung vom 17. August 2018 trat 
die Regierungsstatthalter-Stellvertreterin des Regierungsstatthalteramts 
(RSA) Bern-Mittelland nicht auf die Einsprache der A.________ AG ein und 
auferlegte ihr Verfahrenskosten von Fr. 200.--.

B.

Gegen die Verfügung der Regierungsstatthalter-Stellvertreterin vom 17. Au-
gust 2018 erhob die A.________ AG am 21. September 2018 Beschwerde 
bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). 
Diese wies die Beschwerde mit Entscheid vom 20. Dezember 2018 ab.

C.

Hiergegen hat die A.________ AG am 18. Januar 2019 Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde erhoben und Folgendes beantragt:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 03.06.2019, Nr. 100.2019.35U, 
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«Der Entscheid der Vorinstanz vom 20. Dezember 2018 sowie die Ver-
fügung des Regierungsstatthalteramts Bern-Mittelland vom 17. August 
2018 seien aufzuheben, es sei festzustellen, dass die Einsprache-
legitimation der Beschwerdeführerin gegeben ist und das Regierungs-
statthalteramt Bern-Mittelland sei anzuweisen, auf die Einsprache der 
Beschwerdeführerin vom 23. Juli 2018 einzutreten.

Eventualiter:

Der Entscheid der Vorinstanz vom 20. Dezember 2018 sei aufzuheben 
und die Sache sei zur Neubeurteilung im Sinne der nachfolgenden 
Ausführungen an das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland zu-
rückzuweisen.

Sub-Eventualiter:

Der Entscheid der Vorinstanz vom 20. Dezember 2018 sei aufzuheben 
und die Sache sei zur Neubeurteilung im Sinne der nachfolgenden 
Ausführungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Sub-Sub-Eventualiter:

In teilweiser Aufhebung bzw. Korrektur des Entscheids der Vorinstanz 
vom 20. Dezember 2018, sei festzustellen, dass die Beschwerde-
führerin entgegen Ziff. 2.2 der Verfügung des Regierungsstatthalter-
amts Bern-Mittelland vom 17. August 2018 im Einspracheverfahren 
keine Kosten zu tragen hat. Die Verfahrens- und Parteikosten des vor-
instanzlichen Verfahrens seien entsprechend neu zu verlegen.

        – alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge –»

B.________ und die EG Mattstetten haben mit Beschwerdeantwort vom 
1. Februar 2019 bzw. Schreiben vom 24. Januar 2019 auf Stellungnahme 
und Antrag zur Beschwerde verzichtet. Die BVE schliesst mit Vernehm-
lassung vom 24. Januar 2019 auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Die BVE hat der Beschwerdeführerin die Ein-
sprachebefugnis abgesprochen und damit die Nichteintretensverfügung der 
Regierungsstatthalter-Stellvertreterin geschützt. Im Streit um die eigene 
Verfahrenslegitimation ist zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde befugt, wer 

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Verfahrensrechte ausüben will (Art. 79 Abs. 1 VRPG; BVR 2011 S. 498 
[VGE 2010/495 vom 19.5.2011] nicht publ. E. 1.1; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, 
Art. 79 N. 3). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist 
grundsätzlich einzutreten (vgl. aber E. 1.2 hiernach).

1.2 Anfechtungsobjekt ist der Entscheid der BVE vom 20. Dezember 
2018; dieser ist an die Stelle der Verfügung der Regierungsstatthalter-Stell-
vertreterin vom 17. August 2018 getreten (sog. Devolutiveffekt der Be-
schwerde; vgl. BGE 136 II 539 E. 1.2; BVR 2013 S. 120 E. 5; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 60 N. 7). Soweit die Beschwerde-
führerin beantragt, die Verfügung der Regierungsstatthalter-Stellvertreterin 
vom 17. August 2018 sei aufzuheben, ist auf die Beschwerde daher nicht 
einzutreten (BVR 2010 S. 411 E. 1.4). Soweit sie um Feststellung ersucht, 
dass sie einsprachebefugt und ihr keine Kosten für das Einsprache-
verfahren aufzuerlegen sei, ist auf die Beschwerde ebenfalls nicht einzu-
treten; den Anliegen der Beschwerdeführerin kann mit dem rechts-
gestaltenden Begehren vollständig Rechnung getragen werden und es fehlt 
deshalb an einem schutzwürdigen Feststellungsinteresse (BVR 2016 
S. 247 [VGE 2015/332 vom 23.2.2016] nicht publ. E. 1.3, 2014 S. 33 E. 1.4 
mit weiteren Hinweisen).

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

1.4 Die Beurteilung von Beschwerden gegen Beschwerdeentscheide, 
die ein Nichteintreten der Verfügungs- oder Einsprachebehörde zum Ge-
genstand haben, fällt in die einzelrichterliche Zuständigkeit (Art. 57 Abs. 2 
Bst. c des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]; BVR 2011 
S. 498 [VGE 2010/495 vom 19.5.2011] nicht publ. 1.3; Beschluss der er-
weiterten Abteilungskonferenz vom 29.11.2010).

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2.

Umstritten und zu prüfen ist, ob die BVE die Einsprachebefugnis der Be-
schwerdeführerin zu Recht verneint und damit die Nichteintretensverfügung 
der Regierungsstatthalter-Stellvertreterin geschützt hat. Zur Ausgangslage 
ergibt sich was folgt:

2.1 Der Beschwerdegegner reichte bereits am 15. Mai 2009 (Eingang: 
18.5.2009) bei der EG Mattstetten ein Baugesuch ein für den Neubau einer 
Maschinenhalle mit Werkstatt, Wohntrakt und Holzschnitzellager auf einem 
Teil der Parzelle Mattstetten Gbbl. Nr. 2________ (heute Parzelle 
Nr. 1________). Gegen das Vorhaben erhob unter anderen der Ver-
waltungsratspräsident der Beschwerdeführerin am 27. Juli 2009 
Einsprache (vgl. act. 3B Beilage 1). Zur Klärung der Verkehrs- und 
Erschliessungssituation war das Verfahren zunächst von Oktober 2009 bis 
März 2011 sistiert (Gesamtbauentscheid vom 24.11.2016, act. 3C pag. 26 
Ziff. 1.14 und 1.18). Zudem war das Verfahren von September 2011 bis 
September 2015 faktisch sistiert (vgl. Vernehmlassung RSA vom 1.2.2017, 
act. 3C pag. 133). Während der Sistierung des Baubewilligungsverfahrens 
beschlossen die EG Mattstetten und Urtenen-Schönbühl verschiedene 
Verkehrsmassnahmen im Gebiet «Hohrain», die auf einem gemeinde-
übergreifenden Verkehrskonzept beruhen (vgl. VGE 2015/180/181/186 
vom 29.11.2016 E. 2.2 mit Hinweis auf die Mediationsvereinbarung vom 
16.4.2012; vgl. dazu hinten E. 3.4). Mit Gesamtentscheid vom 
24. November 2016 erteilte die Regierungsstatthalter-Stellvertreterin die 
beantragte Bewilligung und beurteilte die Einsprachen, wobei sie auf 
diejenige des Verwaltungsratspräsidenten der Beschwerdeführerin wegen 
inzwischen weggefallener Einsprachebefugnis durch Verkauf der 
Nachbarparzelle nicht eintrat (act. 3C pag. 25 ff.). Dagegen führte unter 
anderen der Verwaltungsratspräsident der Beschwerdeführerin am 30. De-
zember 2016 Beschwerde bei der BVE (vgl. act. 3C pag. 113 ff.). Mit Ent-
scheid vom 8. Mai 2017 bestätigte die BVE die fehlende Einsprache-
befugnis des Verwaltungsratspräsidenten der Beschwerdeführerin (vgl. 
act. 3C pag. 177 ff., namentlich E. 4). Die übrigen Beschwerden hiess sie 
insoweit gut, als sie den Gesamtentscheid der Regierungsstatthalter-Stell-
vertreterin aufhob und die Sache zur Fortsetzung des Baubewilligungs-

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verfahrens an die Vorinstanz zurückwies. Soweit hier weiter interessierend 
hielt die BVE fest, dass die Publikation eine falsche Angabe zum geplanten 
Standort des Bauvorhabens enthielt (heutige statt künftige Adresse des 
Lohnunternehmens). Es lasse sich daher nicht ausschliessen, dass weitere 
Personen Einsprache erhoben hätten, wenn die korrekte Standortadresse 
publiziert worden wäre. Damit das rechtliche Gehör sämtlicher Betroffenen 
gewahrt werden könne, sei eine Publikation mit den korrekten Angaben 
zum Standort zu wiederholen (zum Ganzen E. 5d). Ausserdem seien die 
Baugesuchsunterlagen fehlerhaft und unvollständig (E. 12b). Nachdem der 
Beschwerdegegner verbesserte Baugesuchsunterlagen eingereicht hatte, 
liess das RSA Bern-Mittelland das Bauvorhaben mit korrekten Angaben 
zum Standort am 22. bzw. 29. Juni 2018 erneut publizieren (Publikations-
auftrag vom 18.6.2018, act. 3B Beilage 6). Hierauf erhob neu die Be-
schwerdeführerin am 23. Juli 2018 Einsprache (act. 3B Beilage 7; vgl. 
vorne Bst. A).

2.2 Die BVE begründete das Nichteintreten der Vorinstanz (erstmals) 
damit, dass die Einsprache nicht rechtzeitig erfolgt sei, da sich die Be-
schwerdeführerin das Wissen ihres Verwaltungsratspräsidenten anrechnen 
lassen müsse und bereits bei der ersten Publikation hätte Einsprache er-
heben müssen (angefochtener Entscheid E. 2d). Zudem sei die Be-
schwerdeführerin nicht zur Einsprache befugt, da sie sich weder in der er-
forderlichen räumlichen Nähe befinde noch vom Bauvorhaben besonders 
betroffen sei. Selbst wenn durch die Standortverlegung des Lohnunter-
nehmens die Scheuergasse künftig mehr befahren werden sollte als bisher, 
dürfte die Mehrbelastung angesichts der Betriebsgrösse des Unter-
nehmens verhältnismässig gering ausfallen. Es sei nicht ersichtlich, inwie-
fern der Beschwerdeführerin dadurch Nachteile drohen sollten, von denen 
sie stärker als die übrigen Anstösserinnen und Anstösser oder auch Benüt-
zerinnen und Benützer der Scheuergasse betroffen wäre (angefochtener 
Entscheid E. 3c). Die Beschwerdeführerin ist demgegenüber der Ansicht, 
dass ihre Einsprache rechtzeitig erfolgt (Beschwerde Ziff. 2.1.f) und sie 
durch das Bauvorhaben besonders betroffen sei (Beschwerde Ziff. 2.2.i). 
Sie sei nur über die Scheuergasse erschlossen und nutze den Verkehrs-
träger mit ihren grossen Fahrzeugen intensiv. Ihre besondere Betroffenheit 
ergebe sich durch die mit der geplanten Standortverlegung des Be-

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schwerdegegners einhergehenden Mehrbelastung der Verkehrsachse 
Scheuergasse-Dorfzentrum und den Einschränkungen der Zu- und Weg-
fahrtmöglichkeiten zum eigenen Betrieb. Als einziger in diesem Bereich an-
sässiger Betrieb mit grossen Fahrzeugen sei sie mehr als jedermann be-
troffen. Ein Kreuzen mit grossen Fahrzeugen sei auf der schmalen 
Scheuergasse unmöglich und Ausweichmanöver würden zu einer zusätz-
lichen Verkehrsgefährdung führen (Beschwerde Ziff. 2.2.f).

3.

3.1 Gemäss Art. 26 Abs. 1 des Dekrets vom 22. März 1994 über das 
Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1) 
macht die Baubewilligungsbehörde Baugesuche durch Veröffentlichung be-
kannt. Die Publikation muss aussagekräftig sein, namentlich in Bezug auf 
die Angabe der genauen Lage des Bauvorhabens (Art. 26 Abs. 3 Bst. b 
BewD). Im Nichtveröffentlichen eines wesentlichen Elements des Bauvor-
habens liegt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Betroffenen 
(Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 4. Aufl. 2013, 
Art. 35-35c N. 8a; BVR 2005 S. 156 E. 3.4). Unterbleibt die gebotene Be-
kanntmachung des Bauvorhabens, läuft die Einsprachefrist nicht. Ent-
sprechendes gilt, soweit die Publikation in relevanten Punkten unvoll-
ständig war (z.B. fehlender Hinweis auf notwendige Ausnahmen). Ob das 
Ungenügen der Publikation der Bauherrschaft oder der Behörde anzulasten 
ist, spielt keine Rolle. Die einspracheberechtigte Person kann noch Ein-
sprache erheben oder, wenn der Bauentscheid bereits gefällt ist, Be-
schwerde erheben, sobald sie Kenntnis vom Bauvorhaben erlangt hat (zum 
Ganzen Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 35-35c N. 11 mit Hinweisen). Wird ein 
Verwaltungsakt mehrmals eröffnet, so ist für den Fristenlauf grundsätzlich 
die erste rechtsgültige Eröffnung massgebend. Durfte die betroffene Per-
son aus einer späteren Bekanntgabe jedoch in guten Treuen ableiten, 
diese löse einen neuen Fristenlauf aus, so ist sie in ihrem Vertrauen zu 
schützen. Andernfalls ist die Behörde gehalten, darauf hinzuweisen, dass 
dies nicht der Fall ist (Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 44 N. 7 und 
14; VGE 2016/354 vom 29.3.2017 E. 2.6 mit weiteren Hinweisen). – Die 
BVE wies mit Entscheid vom 8. Mai 2017 die Sache an die Vorinstanz zur 

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Neubeurteilung zurück und hielt fest, dass das Bauvorhaben mit den kor-
rekten Angaben zum Standort wiederholt werden soll (act. 3C pag. 177 ff., 
E. 12 und Dispositiv Ziff. 2). Entsprechend nahm das RSA die Publikation 
erneut vor (vgl. vorne E. 2.1; vgl. betreffend erneute Publikation wegen 
einer Rechtsänderung BGer 1C_325/2018 vom 15.3.2019 E. 4.3 f.). Die 
Publikation dient der Wahrung des rechtlichen Gehörs und ermöglicht es 
allfällig Betroffenen sich am Baubewilligungsverfahren zu beteiligen. 
Werden das Baubewilligungsverfahren nach einer Rückweisung wieder 
aufgenommen, die Gesuchsunterlagen vollständig neu geprüft und das 
Vorhaben wegen Mängeln in der ersten Publikation erneut publiziert, löst 
das Wiederholen der Publikation einen neuen Fristenlauf aus. Der Publika-
tion konnte nichts Gegenteiliges zum Fristenlauf entnommen werden (vgl. 
Publikationsauftrag vom 18.6.2018, act. 3B Beilage 6). Das fristauslösende 
Ereignis bildet deshalb die Publikation vom 22. bzw. 29. Juni 2018. Die Ein-
sprache der Beschwerdeführerin vom 23. Juli 2018 erfolgte damit nicht zu 
spät (vgl. vorne Bst. A). Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin durch 
ihren Verwaltungsratspräsidenten bereits vorher vom Bauvorhaben und 
von der falschen Standortangabe in der zuvor erfolgten Publikation hätte 
Kenntnis erhalten können, vermag daran nichts zu ändern. Auch ist hier 
nicht entscheidend, ob es sich um die Publikation eines neuen Baugesuchs 
oder lediglich um eine Projektänderung handelt. Selbst wenn das über-
arbeitete Baugesuch als Projektänderung qualifiziert würde, wäre die Be-
schwerdeführerin auch in Bezug auf die unveränderten Teile des Bau-
projekts einsprachebefugt. Gewisse Änderungen können aufgrund ihres 
engen Sachzusammenhangs mit den ursprünglichen Teilen des Bau-
vorhabens nicht losgelöst von denselben beurteilt werden (vgl. betreffend 
Projektänderung VGE 23257 vom 18.8.2008 E. 1.2.3 mit Hinweisen). So-
fern die Einsprachebefugnis der Beschwerdeführerin bejaht werden kann 
(vgl. E. 3.2 ff. sogleich), könnte sie sich mithin am Verfahren beteiligen.

3.2 Die Einsprache- bzw. Beschwerdebefugnis gemäss Art. 35 Abs. 2 
Bst. a und Art. 40 Abs. 2 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 (BauG; 
BSG 721.0) setzt voraus, dass die beschwerdeführende Person durch das 
Bauvorhaben unmittelbar in eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen 
ist. Ein schutzwürdiges Interesse liegt vor, wenn die tatsächliche oder 
rechtliche Situation der betroffenen Person durch den Ausgang des Ver-

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fahrens beeinflusst werden kann, so dass von der Abwendung eines mate-
riellen oder ideellen Nachteils gesprochen werden kann. Der Nachteil muss 
persönlich und unmittelbar sein. Diese Anforderungen grenzen die Be-
schwerde betroffener Drittpersonen von der unzulässigen Popular-
beschwerde ab. Beschwerdegründe Privater, mit denen ein bloss all-
gemeines öffentliches Interesse an der richtigen Anwendung des Rechts 
verfolgt wird, ohne dass der beschwerdeführenden Person im Fall des 
Obsiegens ein praktischer Nutzen entsteht, sind unzulässig. In Bau-
bewilligungsverfahren sind regelmässig Nachbarinnen und Nachbarn zur 
Beschwerde befugt, deren Grundstück an das umstrittene Vorhaben an-
grenzt oder lediglich durch einen Verkehrsträger davon getrennt wird. Nach 
der bundes- und verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung ist die erforder-
liche räumliche Nähe bis zu einem Abstand von etwa 100 m zu bejahen 
(zum Ganzen BVR 2013 S. 343 E. 4.1 f., 2011 S. 498 E. 2.3 f., 2006 S. 261 
E. 2.2 und 2.5; BGE 141 II 50 E. 2.1, 137 II 30 E. 2.2.2 f., 136 II 281 
E. 2.2 f.; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 35-35c N. 16 ff.). Bei grösseren Ent-
fernungen bedarf der Nachweis der Betroffenheit einer näheren Begrün-
dung, welche die Beeinträchtigung aufgrund der konkreten Gegebenheiten 
glaubhaft erscheinen lässt (BGer 1C_204/2012 vom 25.4.2013, in ZBI 2014 
S. 391 E. 4). Wird die Einsprache- und Rechtsmittelbefugnis aus den Im-
missionen des Zubringerverkehrs abgeleitet, so müssen diese für die Be-
schwerdeführenden deutlich wahrnehmbar sein. Massgebend ist stets eine 
Gesamtwürdigung anhand der tatsächlichen Verhältnisse im konkreten Fall 
(BGE 136 II 281 E. 2.3.2; BGer 1C_204/2012 vom 25.4.2013, in ZBI 2014 
S. 391 E. 4 a.E.; BVR 2013 S. 343 E. 4.2; zum Ganzen VGE 2018/242 vom 
28.9.2018 E. 2.1).

3.3 Bei der Beurteilung des Mehrverkehrsaufkommens lehnt sich die 
Praxis an die für die wahrnehmbar stärkeren Lärmimmissionen im Sinn von 
Art. 9 Bst. b der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; 
SR 814.41) entwickelten Grundsätze an. Als wahrnehmbar gilt danach eine 
Erhöhung des Verkehrslärms um 1 dB(A), was im Normalfall einer Zu-
nahme des durchschnittlichen täglichen Verkehrsaufkommens (DTV) von 
rund 25 % entspricht. Das Bundesgericht hat aber auch die unter anderem 
im Kanton Zürich geltende strengere Praxis als recht- und zweckmässig er-
achtet, wonach bereits eine Zunahme des DTV von 10 % als wahrnehmbar 

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und damit als für die Beschwerdebefugnis genügend gilt (BGE 136 II 281 
E. 2.3.2; BGer 1A.148/2005 vom 20.12.2005, in ZBl 2006 S. 609 und 
URP 2006 S. 144 E. 3.5; VGE 2011/136 vom 21.11.2011 E. 2.1 mit zahl-
reichen Hinweisen). Im Fall eines Strassenbauprojekts hat das Bundes-
gericht ferner auf seine Rechtsprechung zur Legitimation bei funktionellen 
Verkehrsbeschränkungen verwiesen und die Beschwerdebefugnis von An-
wohnerinnen und Anwohnern bejaht, welche die Strasse regelmässig be-
nützen und durch Verzögerungen bei der Zu- und Wegfahrt sowie eine 
Abnahme der Verkehrssicherheit beeinträchtigt werden könnten (vgl. 
BGer 1C_317/2010 und 1C_319/2010 vom 15.12.2010, in ZBl 2011 S. 612 
E. 5.4 ff. mit Bemerkungen von Arnold Marti; zum Ganzen BVR 2013 
S. 343 E. 4.3). Die aufgestellten Erfahrungsregeln zur Bemessung des 
Mehrverkehrs gelten nur bei gleichbleibender Verkehrszusammensetzung 
(BGE 136 II 281 E. 2.5). Zudem fällt eine Beurteilung der Legitimation an-
hand zahlenmässiger Kriterien nur in jenen Fällen in Betracht, in denen 
sich zu den Auswirkungen eines Bauvorhabens einigermassen zuver-
lässige quantitative Aussagen machen und in denen sich diese der um-
strittenen neuen Nutzung zuordnen lassen (BGer 1C_204/2012 vom 
25.4.2013, in ZBI 2014 S. 391 E. 6). Das erweist sich dann als zielführend, 
wenn die Auswirkungen eines Bauvorhabens ohne technisch aufwendige 
und kostspielige Abklärungen festgestellt und von den allgemeinen Immis-
sionen, wie sie z.B. der (vorbestehende) Strassenverkehr mit sich bringt, 
getrennt bzw. dem betreffenden Vorhaben einwandfrei zugeordnet werden 
können (Wiederkehr/Eggenschwiler, Die allgemeine Beschwerdebefugnis 
Dritter, 2018, N. 35).

3.4 Der Beschwerdegegner betreibt ein Lohnunternehmen an der 
…strasse im Dorfzentrum von Mattstetten (Parzelle Mattstetten Gbbl. 
Nr. …). Die landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte sind derzeit auch 
an verschiedenen Standorten ausserhalb des Betriebszentrums unter-
gebracht, wobei sich der Grossteil am Hauptstandort befindet (ange-
fochtener Entscheid Sachverhalt Ziff. 1 und E. 3c). Um den Betrieb zu zen-
tralisieren ist unter anderem vorgesehen, eine Maschinenhalle an einem 
neuen Standort an der Hohrainstrasse südlich des Dorfs Mattstetten an der 
Grenze zur EG Urtenen-Schönbühl zu bauen. Hierfür wurde ein Teil der in 
der Landwirtschaftszone liegenden Parzelle Nr. 2________ für das Bau-

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vorhaben umgezont und die ÜO Mosacher erlassen. Die eingezonte und zu 
bebauende Parzelle Nr. 1________ liegt ausserhalb des Siedlungsgebiets 
von Mattstetten. Sie grenzt im Norden an die Autobahn A1 sowie die SBB-
Neubaustrecke und im Westen an die Hohrainstrasse, die sich teilweise auf 
dem Gemeindegebiet von Mattstetten und teilweise auf jenem von Urtenen-
Schönbühl befindet. Im Bereich der Bauparzelle gehört die Hohrainstrasse 
zur Gemeinde Urtenen-Schönbühl. Während der zeitweisen Sistierung des 
Baubewilligungsverfahrens publizierten die betroffenen Gemeinden Ver-
kehrs- und bauliche Massnahmen im Bereich der Hohrainstrasse (vgl. 
vorne E. 2.1). Sämtliche Massnahmen wurden in der Zwischenzeit rechts-
kräftig beurteilt und die Ausgangslage für das Beanspruchen der Strasse 
durch das Lohnunternehmen stellt sich wie folgt dar: Für den Abschnitt vom 
südlichen Rand des Siedlungsgebiets von Mattstetten (Scheuergasse …) 
bis zur Verzweigung Unterdorfstrasse/Hohrainstrasse besteht ein Fahr-
verbot, wobei landwirtschaftlicher Verkehr sowie jener von Anstösserinnen 
und Anstössern sowie jener des Unternehmens des Beschwerdegegners 
gestattet sind (VGE 2015/180/181/186 vom 29.11.2016 Bst. A). Die Durch-
fahrt von der Hohrainstrasse in die Hindelbankstrasse ist gesperrt, weil 
rund 20 m vor der Einmündung in die Hindelbankstrasse in der Mitte der 
Hohrainstrasse ein Pfosten vorgesehen ist oder sich schon befindet 
(VGE 2018/88 vom 7.11.2018 Bst. A). Die ursprünglich vorgesehene 
Breitenbeschränkung für Fahrzeuge auf der Grubenstrasse von 2,6 m 
wurde vom Regierungsstatthalter mit Entscheid vom 13. Mai 2015 rechts-
kräftig aufgehoben (vgl. VGE 2015/180/181/186 vom 29.11.2016 Bst. B 
und E. 2.2).

3.5 Die Beschwerdeführerin betreibt ein Transportunternehmen an der 
Scheuergasse … südlich des Dorfzentrums von Mattstetten (Parzellen 
Mattstetten Gbbl. Nrn. …, … und …). Dieses liegt rund 900 m Wegstrecke 
und 800 m Luftlinie vom Projektperimeter im Mosacher entfernt (vgl. 
Routenplaner auf <www.google.ch/maps>). Mit einem Abstand von deutlich 
mehr als 100 m fehlt die erforderliche räumliche Nähe zwischen dem Be-
triebsstandort der Beschwerdeführerin und der für das Bauvorhaben bean-
spruchten Parzelle. Allfällige Emissionen der geplanten Maschinen- und 
Holzschnitzellagerhalle werden wegen der zwischen den betroffenen 
Standorten liegenden verkehrsintensiven Infrastrukturanlagen (Autobahn 

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A1 und SBB-Neubaustrecke) keine Bedeutung erlangen und macht die Be-
schwerdeführerin zu Recht nicht geltend. Mit der Vorinstanz ist daher fest-
zuhalten, dass keine besondere Betroffenheit der Beschwerdeführerin auf-
grund von räumlicher Nähe oder Emissionen der geplanten Anlage besteht 
(vgl. angefochtener Entscheid E. 3c). Zu prüfen bleibt damit, ob sich eine 
besondere Betroffenheit der Beschwerdeführerin durch eine allfällige Mehr-
belastung der Scheuergasse und einer damit einhergehenden Verschlech-
terung der Verkehrssicherheit ergibt.

3.6 Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe trotz ent-
sprechender Beweisanträge blosse Annahmen getroffen, welche durch das 
Einholen der verlangten Informationen ohne weiteres überprüfbar gewesen 
wären. Entsprechend könne das künftige Verkehrsaufkommen und die 
(Mehr-)Belastung der Achse Hohrainstrasse-Scheuergasse nicht verbind-
lich festgestellt werden (Beschwerde Ziff. 2.2.c f.). – Mit der Vorinstanz ist 
festzuhalten, dass durch das Teilfahrverbot auf der Scheuergasse der zu-
vor bestehende Durchgangs- und Schleichverkehr beschränkt wurde (vgl. 
angefochtener Entscheid E. 3c). Damit sollte die Scheuergasse vom bis-
herigen Durchgangsverkehr entlastet worden sein und zur Hauptsache nur 
noch von Anstösserinnen und Anstössern befahren werden. Insoweit 
könnte sich eine Änderung in der Verkehrszusammensetzung ergeben, 
weil dem Beschwerdegegner mit einer Ausnahme erlaubt wurde, die 
Scheuergasse mit seinen (landwirtschaftlichen) Fahrzeugen zu befahren. 
Der Beschwerdegegner betreibt bereits heute sein Lohnunternehmen im 
Dorfzentrum und benutzt mit seinen Fahrzeugen das umliegende Strassen-
netz. Wie die Beschwerdeführerin geltend macht, erscheint es möglich, 
dass das Lohnunternehmen am heutigen Standort nicht zwingend darauf 
angewiesen ist, die Scheuergasse zu befahren (vgl. Beschwerde 
Ziff. 2.2.b). Auch denkbar ist, dass die Scheuergasse vom geplanten 
Standort des Lohnunternehmens künftig mehr befahren wird als heute. 
Allerdings wird nicht der (gesamte) zusätzliche Verkehr über die Scheuer-
gasse entlang des Betriebsstandorts der Beschwerdeführerin führen: Weg-
fahrten vom geplanten neuen Standort des Lohnunternehmens sind grund-
sätzlich über die Hohrainstrasse via Grubenstrasse, Unterdorfstrasse oder 
Scheuergasse möglich. Neben der Scheuergasse hat der Beschwerde-
gegner damit grundsätzlich auch die Möglichkeit, die Grubenstrasse zu be-

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fahren (vgl. vorne E. 3.4). Mit kleinen Fahrzeugen wäre auch das Befahren 
der Unterdorfstrasse möglich (vgl. Gesamtbauentscheid vom 24.11.2016, 
act. 3C pag. 34). Selbst wenn mit der Beschwerdeführerin davon ausge-
gangen wird, dass die Aufträge des Beschwerdegegners zur Hauptsache 
nördlich von Mattstetten ausgeführt werden und deshalb neu vor allem die 
Scheuergasse befahren wird (vgl. Beschwerde Ziff. 2.2.b), ist von keinem 
Mehrverkehr auszugehen, welcher eine besondere Betroffenheit der Be-
schwerdeführerin zu begründen vermag. Die Vorinstanz weist zu Recht 
darauf hin, dass die grossen landwirtschaftlichen Fahrzeuge nur saisonal 
zum Einsatz kommen und die Scheuergasse gar nicht ganzjährig befahren 
werden (angefochtener Entscheid E. 3c). Auch wird sich der Zeitpunkt der 
Nutzung der Scheuergasse auf den Morgen und Abend beschränken, da 
die Fahrzeuge für den landwirtschaftlichen Einsatz am Standort der Kun-
dinnen und Kunden bestimmt sind und erst nach verrichteter Arbeit wieder 
zurückkehren werden. Anders als die Beschwerdeführerin meint, ist der 
Schluss der Vorinstanz, dass das geplante Bauvorhaben nur eine verhält-
nismässig geringe Mehrbelastung der Scheuergasse zur Folge haben 
kann, aufgrund der Akten nachvollziehbar (vgl. Beschwerde Ziff. 2.2.e). Die 
Vorinstanz wies zu Recht darauf hin, dass eine Prognose von künftigem 
Verkehrsaufkommen mit Schwierigkeiten verbunden ist und insbesondere 
von Faktoren wie Auftragslage und Kundenkreis abhängt, die sich auch 
ändern können (angefochtener Entscheid E. 3c). Das Abstellen auf die Be-
triebsgrösse und Homepage des Lohnunternehmens sowie die örtlichen 
Verhältnisse erscheint geeignet, die formelle Frage der Einsprachebefugnis 
zu beurteilen. Eine nähere Prüfung der Einsprachebefugnis aufgrund 
zahlenmässiger Kriterien fällt wegen der veränderten Verkehrszusammen-
setzung und den verschiedenen Möglichkeiten der Strassenbeanspruchung 
ausser Betracht. Es ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, wenn 
die Vorinstanz auf weitere Beweismassnahmen verzichtet hat. Die Beweis-
anträge der Beschwerdeführerin wurden zwar nicht förmlich abgewiesen. 
Aus den Erwägungen der Vorinstanz geht hingegen klar hervor, weshalb 
keine besondere Betroffenheit der Beschwerdeführerin angenommen 
wurde und weitere Beweismittel nicht geeignet waren, diese Erkenntnisse 
in Frage zu stellen (antizipierte Beweiswürdigung). Eine Gehörsverletzung 
liegt nicht vor. Aus den gleichen Gründen werden auch die im Verfahren 
vor Verwaltungsgericht gestellten Beweisanträge abgewiesen (vgl. Be-

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schwerde Ziff. 2.2.c). Ebenfalls abgewiesen wird der Rückweisungsantrag 
an die BVE oder das RSA zur Vervollständigung des Sachverhalts (vgl. Be-
schwerde Ziff. 2.2.j f.).

3.7 Angesichts der geringen Verkehrsbelastung dürften mit Blick auf die 
Verkehrssicherheit nur wenige Begegnungssituationen zur Diskussion 
stehen. Der Betriebsstandort der Beschwerdeführerin befindet sich un-
mittelbar südlich des Dorfzentrums von Mattstetten. Wegen des Teilfahr-
verbots auf der Scheuergasse können sämtliche ihrer Fahrten nur über das 
Dorfzentrum Richtung Norden erfolgen. Die möglichen Begegnungen 
zwischen Fahrzeugen der beiden Parteien beschränken sich damit haupt-
sächlich auf die Teilstrecke zwischen dem Betriebsstandort der Be-
schwerdeführerin und dem Dorfzentrum. Diese werden sich aufgrund der 
Einsatzzeiten des Lohnunternehmens auf den Morgen und Abend konzen-
trieren. Die möglichen Situationen zum Kreuzen werden sich zudem in 
Grenzen halten, da die Verfahrensbeteiligten morgens in gleicher Richtung 
wegfahren und am Abend beide in umgekehrter Richtung wieder zurück-
kehren. Da es sich um einen geraden Strassenverlauf handelt, sollte die 
Strecke übersichtlich sein und die betroffenen Fahrzeuge könnten am Be-
ginn oder Ende der Teilstrecke warten, bis die Strasse wieder frei ist. 
Ausserdem wird auf diesem Strassenabschnitt mit eher tieferen Ge-
schwindigkeiten zu rechnen sein (vgl. betreffend Verkehrssicherheit z.B. 
VGE 2014/254 vom 18.5.2015 E. 4.5). Im Übrigen ist es bereits heute nicht 
ausgeschlossen, dass sich die Verfahrensbeteiligten im Dorfzentrum von 
Mattstetten mit ihren Fahrzeugen begegnen und auch dort ist das Kreuzen 
mit Problemen verbunden (vgl. betreffend Ortsplanungsrevision der EG 
Mattstetten VGE 2015/17 vom 23.11.2015 E. 4.4 und 5.2). Dass es bereits 
zu Unfällen gekommen wäre, wird indes nicht geltend gemacht. Eine so 
minimale Verschärfung der bestehenden Situation reicht nicht aus, um eine 
besondere Betroffenheit der Beschwerdeführerin zu bejahen (vgl. 
BGer 1C_528/2009 vom 13.9.2010 E. 9 a.E.). Andernfalls wäre aufgrund 
der bekannten Erschliessungsprobleme in der EG Mattstetten jede Anstös-
serin und jeder Anstösser der Scheuergasse einspracheberechtigt, was 
eine Ausweitung zur Popularbeschwerde zur Folge hätte.

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3.8 Die Beschwerdeführerin ist vom Bauvorhaben folglich nicht stärker 
als die Allgemeinheit berührt. Die BVE hat die Nichteintretensverfügung der 
Regierungsstatthalter-Stellvertreterin daher im Ergebnis zu Recht bestätigt.

4.

Die Vorinstanz hielt ausserdem fest, dass der Beschwerdeführerin zu 
Recht Verfahrenskosten wegen mutwilliger Prozessführung auferlegt wur-
den. Sie erwog, dass die Beschwerdeführerin ihre Einsprache mit weit-
gehend gleichen Argumenten begründete wie schon ihr Verwaltungsrats-
präsident, dessen Einsprachebefugnis mit Entscheid der BVE vom 8. Mai 
2017 rechtskräftig verneint worden sei. Unter diesen Umständen sei es zu-
lässig, die Einsprache als mutwillig zu qualifizieren und der Beschwerde-
führerin die entstandenen Verfahrenskosten von Fr. 200.-- gestützt auf 
Art. 52 Abs. 3 BewD i.V.m. Anhang 9 Ziffer 5.2 der Verordnung über die 
Gebühren der Kantonsverwaltung aufzuerlegen (Gebührenverordnung, 
GebV; BSG 154.21; zum Ganzen angefochtener Entscheid E. 4c). Die Be-
schwerdeführerin beantragt in ihrem Sub-Sub-Eventualbegehren, dass ihr 
keine Kosten aufzuerlegen sind, da von einer mutwilligen Einsprache keine 
Rede sein könne. Der Verwaltungsratspräsident und das Unternehmen 
seien zwei verschiedene Rechtspersönlichkeiten mit unterschiedlichen 
Interessen. Das Unternehmen sei unmittelbar betroffen und die gegen die 
Einsprachebefugnis von ihrem Verwaltungsratspräsidenten als Privat-
person vorgebrachten Argumente könnten nicht auf sie übertragen werden. 
Eine Kostenauferlegung sei auch dann nicht zulässig, wenn ihre Ein-
sprachebefugnis wider Erwarten verneint werde (Beschwerde Ziff. 2.3.c f.). 
– Die amtlichen Kosten des Baubewilligungsverfahrens tragen die Gesuch-
stellenden (Art. 52 Abs. 1 Satz 1 BewD). Parteikosten werden keine ge-
sprochen (Art. 52 Abs. 1 Satz 2 BewD). Für die Einsprechenden ist das 
Baubewilligungsverfahren damit grundsätzlich kostenlos. Ausnahmsweise 
können Einsprechenden die amtlichen Kosten auferlegt werden, die sie 
durch eine offensichtlich unbegründete Einsprache verursacht haben 
(Art. 52 Abs. 3 BewD). Als offensichtlich unbegründet gilt eine Einsprache, 
wenn sie vom Einsprecher mutwillig oder in schikanöser Absicht erhoben 
wurde (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 35-35c N. 15). Nachdem seine 

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Legitimation als unmittelbarer Nachbar durch Verkauf der Nachbarparzelle 
weggefallen war (vgl. vorne E. 2.1), begründete der Verwaltungsrats-
präsident der Beschwerdeführerin seine Einsprachebefugnis damit, dass er 
als Anwohner, Landwirt und Unternehmer ein intensiver Nutzer der 
Scheuergasse sei (vgl. Beschwerde vom 30.12.2016, act. 3C pag. 117). 
Der Vorinstanz ist grundsätzlich zuzustimmen, dass der Verwaltungsrats-
präsident und Eigentümer der Grundstücke der Beschwerdeführerin direkt 
neben dem Betriebsstandort des Transportunternehmens wohnt und sich 
für ihn und sein Unternehmen ähnliche Fragen der Betroffenheit mit Blick 
auf den Verkehr auf der Scheuergasse stellen. Das ändert allerdings nichts 
daran, dass es sich um zwei verschiedene Rechtspersönlichkeiten handelt 
und die Beschwerdeführerin als juristische Person mit ihren grossen Fahr-
zeugen vom Bauvorhaben in anderer Weise betroffen sein könnte. Diese 
Fragen sind im Entscheid der BVE vom 8. Mai 2017 auch nicht behandelt 
worden; vielmehr wurde festgehalten, dass die geltend gemachten Nach-
teile, die das Unternehmen durch das Bauvorhaben erleiden solle, nur eine 
mittelbare Betroffenheit des Verwaltungsratspräsidenten begründeten, die 
nicht zur Einsprache berechtige (vgl. Entscheid der BVE vom 8.5.2017, 
act. 3C pag. 189 E. 4c). Wenn die Beschwerdeführerin mit ihrer Einsprache 
nun ihre bisher nicht geprüfte Betroffenheit geltend macht, kann die Ein-
sprache nicht als mutwillig oder schikanös qualifiziert werden. Eine Kosten-
auferlegung an die Beschwerdeführerin für das Einspracheverfahren recht-
fertigt sich damit nicht. Da es sich bei der Nichteintretensverfügung der 
Regierungsstatthalter-Stellvertreterin vom 17. August 2018 um einen ver-
fahrensabschliessenden negativen Prozessentscheid handelt, der einem 
Endentscheid gleichzustellen ist, sind die Verfahrenskosten von Fr. 200.-- 
dem Beschwerdegegner als Baugesuchsteller gemäss Art. 52 Abs. 1 
Satz 1 BewD i.V.m. Anhang 9 Ziffer 5.2 GebV aufzuerlegen. Parteikosten 
werden im Baubewilligungsverfahren keine gesprochen (Art. 52 Abs. 1 
Satz 2 BewD).

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5.

5.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde insoweit begründet und 
gutzuheissen, als der Beschwerdeführerin im Einspracheverfahren zu Un-
recht Kosten auferlegt wurden. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen, 
soweit darauf einzutreten ist (vgl. vorne E. 1.2).

5.2 Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, der Be-
schwerdeführerin die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht 
zu drei Vierteln aufzuerlegen. Obwohl der Beschwerdegegner im Verfahren 
vor dem Verwaltungsgericht keine Anträge gestellt hat (vgl. vorne Bst. C), 
wird er als notwendige Partei, die unterliegt, kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 
VRPG; BVR 2015 S. 541 E. 8.1; Praxisfestlegung der erweiterten Ab-
teilungskonferenz vom 24.3.2015). Der Beschwerdegegner hat den ver-
bleibenden Viertel der Verfahrenskosten zu tragen, da die Gemeinde hier 
zwar wie im Baubewilligungsverfahren als weitere Beteiligte im Verfahren 
teilgenommen hat, jedoch nicht die Stellung einer notwendigen Partei inne-
hat. Mangels Anträgen im verwaltungsgerichtlichen Verfahren können ihr 
keine Kosten auferlegt werden (BVR 2015 S. 541 E. 8.1; Praxisfestlegung 
der erweiterten Abteilungskonferenz vom 12.8.2013). Die Kosten des vor-
instanzlichen Verfahrens sind entsprechend dem Ausgang des vor-
liegenden Verfahrens neu zu verlegen. Die Parteikosten der Beschwerde-
führerin für beide Verfahren sind zu einem Viertel dem Beschwerdegegner 
aufzuerlegen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VRPG; Beschluss der 
erweiterten Abteilungskonferenz vom 12.8.2013). Der Beschwerdegegner 
hat vor beiden Instanzen keine Anträge gestellt und auch keine Partei-
kosten geltend gemacht, weshalb keine zu sprechen sind.

5.3 Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin macht ein Honorar von 
Fr. 4'020.-- geltend, zuzüglich Auslagen von Fr. 201.-- und MWSt. Das Ho-
norar in Beschwerdeverfahren beträgt Fr. 400.-- bis 11'800.-- pro Instanz 
(Art. 41 Abs. 1 des Kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 [KAG; 
BSG 168.11] i.V.m. Art. 11 Abs. 1 der Verordnung vom 17. Mai 2006 über 
die Bemessung des Parteikostenersatzes [Parteikostenverordnung, PKV; 
BSG 168.811]). Innerhalb dieses Rahmentarifs bemisst sich der Partei-
kostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitaufwand, der Be-
deutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 41 

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Abs. 3 KAG). Aufgrund der Bedeutung der Streitsache für die Beschwerde-
führerin ist von höchstens durchschnittlichen Verhältnissen auszugehen. In 
Bezug auf die Schwierigkeit und den gebotenen Zeitaufwand ist der Pro-
zess als unterdurchschnittlich zu werten. Der Rechtsvertreter hat die Be-
schwerdeführerin bereits im vorinstanzlichen Verfahren vertreten, war mit 
dem Prozessstoff vertraut und hatte sich nur mit der Frage zu befassen, ob 
die BVE das Nichteintreten der Regierungsstatthalter-Stellvertreterin zu 
Recht geschützt hat. Zudem fanden kein Beweisverfahren und nur ein ein-
facher Schriftenwechsel statt. Ein Honorar von insgesamt Fr. 4'546.-- er-
scheint daher als deutlich überhöht. Mit Blick auf die Bemessungskriterien 
ist ein Honorar von Fr. 2'000.-- angemessen. Zum Parteikostenersatz ge-
hören auch die notwendigen Auslagen (Art. 2 PKV). Allerdings können nur 
die im konkreten Fall entstandenen Auslagen ersetzt werden. Nach dem 
Gesagten erscheinen auch die Auslagen als überhöht, weshalb sie auf 
Fr. 100.-- zu kürzen sind. Da die Beschwerdeführerin selber mehrwert-
steuerpflichtig ist, ist bei der Festlegung des Parteikostenersatzes jedoch 
keine Mehrwertsteuer zu berücksichtigen (BVR 2015 S. 541 E. 8.2, 2014 
S. 484 E. 6; vgl. Unternehmens-Identifikationsnummer-Register, einsehbar 
unter: <www.uid.admin.ch>). Somit ist der Parteikostenersatz auf pauschal 
Fr. 2'000.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 100.--, insgesamt Fr. 2'100.--, fest-
zulegen. Die Parteikosten vor der BVE sind nach den gleichen Grund-
sätzen und in gleicher Höhe zu verlegen wie diejenigen vor dem Ver-
waltungsgericht.

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid der Bau-, 
Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern vom 20. Dezember 
2018 wird aufgehoben, soweit er die Kostenauferlegung an die Be-
schwerdeführerin im Einspracheverfahren bestätigt. Die Verfahrens-
kosten für das Einspracheverfahren von Fr. 200.-- werden dem Be-
schwerdegegner zur Bezahlung auferlegt. Im Übrigen wird die Be-
schwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

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2. a) Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt 
auf eine Pauschalgebühr von Fr. 1'000.--, werden der Beschwerde-
führerin zu drei Vierteln, ausmachend Fr. 750.--, auferlegt. Der ver-
bleibende Viertel der Verfahrenskosten, ausmachend Fr. 250.--, wird 
dem Beschwerdegegner auferlegt.

b) Der Beschwerdegegner hat der Beschwerdeführerin für das 
Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die Parteikosten, festgesetzt 
auf Fr. 2'100.-- (inkl. Auslagen), zu einem Viertel, ausmachend 
Fr. 525.--, zu ersetzen. Für den Beschwerdegegner sind keine 
Parteikosten zu sprechen.

3. a) Die Kosten des Verfahrens vor der Bau-, Verkehrs- und Energie-
direktion des Kantons Bern von Fr. 400.-- werden der Beschwerde-
führerin zu drei Vierteln, ausmachend Fr. 300.--, auferlegt. Der ver-
bleibende Viertel der Verfahrenskosten, ausmachend Fr. 100.--, wird 
dem Beschwerdegegner auferlegt.

b) Der Beschwerdegegner hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten 
für das Verfahren vor der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des 
Kantons Bern, festgesetzt auf Fr. 2'100.-- (inkl. Auslagen), zu einem 
Viertel, ausmachend Fr. 525.--, zu ersetzen. Für den Beschwerde-
gegner sind keine Parteikosten zu sprechen.

4. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- dem Beschwerdegegner
- der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern
- der Einwohnergemeinde Mattstetten

und mitzuteilen:
- dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.