# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 39a4c08f-43d3-5fc8-9e57-d3a7d64dca6f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.09.2009 D-3969/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3969-2008_2009-09-25.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-3969/2008
law/joc/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 5 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richter Walter Lang (Vorsitz),
Richter Maurice Brodard, Richter Robert Galliker; 
Gerichtsschreiberin Claudia Jorns Morgenegg.

A._______, geboren (...),
Türkei,
vertreten durch Peter Frei, Rechtsanwalt, 
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Zuweisung an den Kanton; 
Verfügung des BFM vom 11. Juni 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-3969/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  minderjährige  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge 
am 19. Mai 2008 in die Schweiz einreiste, wo er gleichentags um Asyl 
nachsuchte,

dass der  Rechtsvertreter  des Beschwerdeführers mit  Schreiben vom 
2. Juni  2008  das  BFM darum  ersuchte,  den  Beschwerdeführer  dem 
Kanton B._______ zuzuteilen,

dass  der  Beschwerdeführer  mittels  Zuweisungsentscheid  des  BFM 
vom  11.  Juni  2008  für  die  Dauer  des  Asylverfahrens  dem  Kanton 
C._______ zugeteilt wurde, 

dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mittels Eingabe 
seines Rechtsvertreters vom 16. Juni 2008 beim Bundesverwaltungs-
gericht Beschwerde erheben und beantragen liess, die angefochtene 
Verfügung sei aufzuheben und der Beschwerdeführer sei dem Kanton 
B._______ zuzuweisen, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgelt-
lichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021) ersuchen liess, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 25. Juni 2008 
das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege guthiess 
und einen Schriftenwechsel veranlasste, 

dass das BFM mit Vernehmlassung vom 4. Juli  2008 die Abweisung 
der Beschwerde vom beantragte, 

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Schreiben  vom  11.  Juli  2008  eine 
Replik einreichen liess, 

und zieht in Erwägung,

dass das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art.  5  VwVG, 
SR 172.021]) des  BFM entscheidet  (Art.  105  des  Asylgesetzes  vom 
26. Juni  1998 [AsylG, SR 142.31]  i.V.m. Art. 31 - 34 des Bundesge-

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setzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [VGG, 
SR 173.32]; Art. 83 Bst. d  Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 
2005 über das Bundesgericht [BGG, SR 173.110]),

dass ein Zuweisungsentscheid des Bundesamts gemäss Art. 27 Abs. 3 
letzter  Satz AsylG -  welcher als  lex spezialis  der allgemeinen Regel 
von Art.  106 Abs. 1  AsylG vorgeht  (vgl. Art.  106 Abs. 2  AsylG)  -  in 
materieller Hinsicht nur mit der Begründung angefochten werden kann, 
er verletze den Grundsatz der Einheit der Familie, 

dass diese Rüge in der Beschwerde implizit erhoben wird,

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG; Art. 52 Abs. 1 VwVG),

dass in der Beschwerde geltend gemacht wird, die Vorinstanz habe bei 
ihrem  Entscheid  die  Tatsache,  dass  der  Beschwerdeführer  minder-
jährig  ist,  ignoriert  und  damit  in  formeller  Hinsicht  sinngemäss  die 
Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs erhoben wird,  

dass eine solch formelle Rüge gemäss Rechtsprechung insoweit  zu-
lässig ist, als sie im Zusammenhang mit der Frage des Grundsatzes 
der  Einheit  der  Familie  steht  (vgl.  Entscheide  des  Schweizerischen 
Bundesverwaltungsgerichts [BVGE] 2008/47 E. 1.3.), 

dass der verfassungsrechtliche Grundsatz des rechtlichen Gehörs ge-
mäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eid-
genossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) mehrere Teilgehalte 
umfasst,  und unter  anderem  verlangt,  dass  die  verfügende Behörde 
die wesentlichen Vorbringen des Betroffenen tatsächlich hört, sorgfäl-
tig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt, was 
sich entsprechend in der Entscheidbegründung niederschlagen muss 
(vgl. Art. 32 und 35 Abs. 1 VwVG; Entscheidungen und Mitteilungen 
der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2004  Nr.  38 
E. 6.3 S. 264), 

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dass die Abfassung der Begründung ferner dem Betroffenen ermögli-
chen  soll,  den  Entscheid  gegebenenfalls  sachgerecht  anzufechten, 
was nur  der  Fall  ist,  wenn  sich  sowohl  der  Betroffene  als  auch  die 
Rechtsmittelinstanz  über  die  Tragweite  des  Entscheides  ein  Bild 
machen können, wobei sich die verfügende Behörde allerdings nicht 
ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem recht-
lichen  Einwand  auseinander  setzen  muss,  sondern  sich  auf  die 
wesentlichen Gesichtspunkte beschränken kann, 

dass die  Begründungsdichte sich dabei nach dem Verfügungsgegen-
stand, den Verfahrensumständen und den Interessen des Betroffenen 
richtet,  wobei  bei  schwerwiegenden  Eingriffen  in  die  rechtlich  ge-
schützten Interessen des Betroffenen eine sorgfältige Begründung ver-
langt wird (EMARK 2006 Nr. 24 E. 5.1 S. 256),

dass  der  Beschwerdeführer  bereits  an  der  Befragung im Empfangs- 
und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen seinen in B.______ wohn-
haften Bruder erwähnte (vgl. act. A1/10 S. 3 und 7) und mit Eingabe 
seines Rechtsvertreters vom 2. Juni 2008 beim BFM ein Gesuch um 
Zuweisung an den Kanton B._______ einreichen liess, in dem er auf 
seine  Minderjährigkeit  sowie  die  der  Vorinstanz  bekannte  Tatsache 
hinwies, dass er über einen in B._______ wohnhaften Bruder verfüge 
(vgl. act. A15/2 S. 1), 

dass die Begründung des BFM in seinem Zuweisungsentscheid vom 
11.  Juni  2008  wie  folgt  lautet:  "Gestützt  auf  das  Asylgesuch  vom 
19.05.2008 und die Abklärungen im Empfangs-/Transitzentrum, in An-
wendung von Art. 27 AsylG und Art. 21 und 22 AsylV 1, sowie in der 
Erwägung, dass aus der Abklärung im Empfangs-/Transitzentrum und 
nach  erfolgter  Rechtsbelehrung  keine  spezifischen  schützenswerten 
Interessen des/der Asylbewerber/s/in ersichtlich sind, die für eine Zu-
weisung  in  einen  bestimmten  Kanton  sprechen  würden,  verfügt  das 
Bundesamt  für  Migration:  Der/Die  oben  genannte/n  Asylbewer-
ber/innen wird/werden dem Kanton C._______ zugewiesen.", 

dass diese Formularverfügung des BFM den Anforderungen an eine 
rechtsgenügliche Begründung nicht standzuhalten vermag, da es mit 
seiner schematischen Begründung in keiner Weise zu erkennen gibt, 
inwieweit es sich mit dem ausdrücklichen Antrag des Beschwerdefüh-
rers  auf  Zuteilung  in  den  Kanton  B._______  konkret  auseinander 
gesetzt hat (vgl. BVGE 2008/47 E. 3.3.3), 

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dass der Anspruch auf rechtliches Gehör formeller Natur ist, weshalb 
seine Verletzung grundsätzlich ohne weiteres - das heisst ungeachtet 
der materiellen Auswirkungen - zur Aufhebung des daraufhin ergange-
nen  Entscheides  führt  (vgl.  BVGE  2008/14  E.  4.1  S.  185,  BVGE 
2007/30 E. 8.2 S. 371 m.w.H., BVGE 2007/27 E. 10.1 S. 332), 

dass aus prozessökonomischen Gründen eine Heilung von Gehörsver-
letzungen  auf  Beschwerdeebene  möglich  ist,  sofern  das  Versäumte 
nachgeholt  wird,  der  Beschwerdeführer  dazu Stellung  nehmen kann 
und der Beschwerdeinstanz im streitigen Fall die freie Überprüfungs-
befugnis  in  Bezug  auf  Tatbestand  und  Rechtsanwendung  zukommt, 
sowie die festgestellte Verletzung nicht schwerwiegender Natur ist und 
die fehlende Entscheidreife durch die Beschwerdeinstanz mit  vertret-
barem Aufwand hergestellt werden kann (BVGE 2007/30 E. 8.2; BVGE 
2007/27 E. 10.1 S. 332), 

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 4. Juli 2008 - welche 
dem  Beschwerdeführer  zur  Stellungnahme  zugesandt  wurde  -  ihre 
Verfügung insofern ergänzt, als sie ausführt, es sei ihr anlässlich der 
Kantonszuteilung  bekannt  gewesen,  dass  der  Bruder  des  Be-
schwerdeführers im Kanton B._______ wohne, dieser gehöre jedoch 
nicht zur engeren Familie, da darunter gemäss Art. 1 lit. e der Asylver-
ordnung 1  vom  11. August  1999  über  Verfahrensfragen  (AsylV 1, 
SR 142.311) lediglich die Ehegatten, minderjährige Kinder und einge-
tragene  Partnerinnen  oder  Partner  zu  verstehen  seien,  weshalb  der 
Grundsatz der Einheit der Familie nicht verletzt sei,

dass sich der von Art. 27 Abs. 3 AsylG erfasste Begriff der Familien-
einheit  zwar grundsätzlich am im Asylrecht geltenden Familienbegriff 
im Sinne von Art. 1 Bst. e AsylV 1 orientiert,

dass  es  indessen  zu berücksichtigen  gilt,  dass  über  die  Kernfamilie 
hinausgehend  der  Familienbegriff  gemäss  Art.  27  Abs. 3  AsylG 
grundsätzlich jenem von Art. 8 der Konvention vom 4. November 1950 
zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK, 
SR 0.101)  entspricht,  wonach  auch  die  Beziehungen  zwischen allen 
nahen Verwandten,  die in der Familie eine wesentliche Rolle spielen 
können, erfasst werden, 

dass  als  solchermassen  erweitertes  Familienleben  die  Strassburger 
Organe das Verhältnis zwischen Grosseltern und ihren Enkeln bezie-
hungsweise Enkelinnen, zwischen Onkeln/Tanten sowie ihren  Nichten 

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und  Neffen  sowie  auch  zwischen  Geschwistern  anerkennen,  sofern 
eine nahe, echte und tatsächlich gelebte Beziehung zwischen den An-
gehörigen besteht, 

dass im Verhältnis zwischen diesen Verwandten ausserhalb der Kern-
familie die Berufung auf den Grundsatz der Familieneinheit  im Sinne 
von Art. 27 Abs. 3 AsylG gemäss Rechtsprechung - nebst einer nahen, 
echten und tatsächlich gelebten Beziehung - grundsätzlich ein beson-
deres Abhängigkeitsverhältnis voraussetzt (BVGE 2008/47 E. 4.1),

dass vor diesem Hintergrund die nachträglich erweiterte Begründung 
des BFM in erwähnter Vernehmlassung erneut zu kurz greift, da sich 
diese lediglich auf den in Art. 1 Bst. e AsylV 1 definierten Familienbe-
griff  stützt  und damit nicht nachvollziehbar ist,  ob und inwiefern sich 
das BFM mit den soeben beschriebenen Kriterien, die für ein weiter-
gehendes Familienleben sprechen würden,  ebenfalls  auseinanderge-
setzt hat, 

das  sich  das  BFM  in  seiner  Vernehmlassung  zugleich  erneut  einer 
Würdigung der in der Rechtsmittelschrift  wiederholt  geltend gemach-
ten Tatsache, dass es sich beim Beschwerdeführer um einen Minder-
jährigen handelt, gänzlich enthält, 

dass gerade diesem Umstand vorliegend besondere Tragweite zukom-
men  würde,  zumal  sich  damit  nicht  nur  die  Frage  nach  einem  all-
fälligen -  sich  bereits  aus  der  Unmündigkeit  des  Beschwerdeführers 
ergebenden - Abhängigkeitsverhältnis stellen würde, sondern der Un-
mündigkeit  des  Beschwerdeführers  im  Weiteren  auch  unter  dem 
Aspekt des Kindeswohls Rechnung zu tragen wäre, 

dass  mangels  einlässlicher  materieller  Auseinandersetzung  mit  den 
Vorbringen des Beschwerdeführers die angefochtene Verfügung dem-
nach - nach wie vor - schwerwiegende Mängel aufweist, für deren Hei-
lung  im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens kein Raum 
besteht, 

dass  die  Beschwerde  demnach  insoweit  gutzuheissen  ist,  als  die 
Zwischenverfügung vom 11. Juni 2008 aufzuheben und die Sache zur 
Neubeurteilung  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen  ist  (vgl.  Art.  61 
Abs. 1 VwVG), 

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dass  bei  diesem  Ausgang  des  Beschwerdeverfahrens  keine  Verfah-
renskosten aufzuerlegen sind (vgl. Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG), 

dass  dem  obsiegenden  Beschwerdeführer  zulasten  der  Vorinstanz 
eine Parteientschädigung für  die ihm erwachsenen notwendigen und 
verhältnismässig hohen Kosten zuzusprechen ist  (vgl. Art. 64  Abs. 1 
VwVG i.V.m. Art. 7  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE, SR 173.320.2]),

dass  seitens  der  Rechtsvertretung  keine  Kostennote  eingereicht 
wurde,  indes  auf  die  Einforderung  einer  solchen  verzichtet  werden 
kann, da der Aufwand für das Beschwerdeverfahren vorliegend zuver-
lässig abgeschätzt werden kann (Art. 14 Abs. 2 in fine VGKE), 

dass in Anwendung der genannten Bestimmung und unter Berücksich-
tigung der massgeblichen Bemessungsfaktoren (vgl. Art. 8 ff. VGKE) 
das BFM anzuweisen ist, dem Beschwerdeführer eine Parteientschä-
digung in der Höhe von Fr. 1'000.-- auszurichten.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen.

2.
Die Zwischenverfügung des BFM vom 11. Juni 2008 wird aufgehoben 
und die Sache wird zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an 
die Vorinstanz zurückgewiesen. 

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4.
Das  BFM  wird  angewiesen,  dem  Beschwerdeführer  eine  Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 1'000.-- zu entrichten. 

5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt, mit den Akten Ref.-Nr. N (...), (per 

Kurier; in Kopie)
- (zuständige kantonale Behörde) (in Kopie)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Walter Lang Claudia Jorns Morgenegg

Versand: 

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