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**Case Identifier:** ddae9490-01a1-5af7-8cc6-dde9efded41f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-18
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 18.02.2025 200 2024 340
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-340_2025-02-18.pdf

## Full Text

IV 200 2024 340 
FRC/PES/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 18. Februar 2025

Verwaltungsrichterin Frey, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Furrer, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 27. März 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Februar 2025, IV 200 2024 340

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Sachverhalt:

A.

Im Juni 2023 meldete sich die 1964 geborene, seit 1. Mai 2016 als … bei 
der C.________ GmbH erwerbstätig gewesene A.________ (nachfolgend 
Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) unter Hinweis auf eine Systemskle-
rose bzw. Autoimmunerkrankung des Bindegewebes mit Raynaud-Syn-
drom und Lungenfibrose bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbe-
zug an (Akten der Invalidenversicherung [act. II] 1). Nach ersten Abklärun-
gen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht (vgl. act. II 8, 12, 14 f., 18, 
22 ff., 24, 27) schloss die IV-Stelle Bern (nachfolgend IV-Stelle bzw. Be-
schwerdegegnerin) mit Mitteilung vom 25. September 2023 (act. II 28) die 
zunächst an die Hand genommene Prüfung beruflicher Massnahmen (vgl. 
act. II 22) ab, da solche aufgrund der gesundheitlichen Situation aktuell 
nicht durchführbar seien. Der Anspruch auf weitere Leistungen werde ge-
prüft. 

Nach Aktualisierung der medizinischen Akten (act. II 32, 36, 38) unterbrei-
tete die IV-Stelle das Dossier ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), 
Dr. med. D.________, Praktische Ärztin, zur Aktenbeurteilung (act. II 41). 
Im Wesentlichen gestützt auf deren ärztlichen Bericht vom 4. Januar 2024 
(act. II 41 S. 4 ff.) stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 
11. Januar 2024 (act. II 42) die Abweisung des Leistungsbegehrens betref-
fend Invalidenrente in Aussicht. Die Abklärungen hätten ergeben, dass eine 
körperlich leichte Tätigkeit über 8.5 Stunden täglich mit einer Leistungs-
minderung von 20 % für vermehrte Pausen zumutbar sei. Auf eine genaue 
Erhebung der Einschränkungen im Haushaltsbereich werde verzichtet. Der 
Anspruch auf eine Invalidenrente setze einen Invaliditätsgrad von mindes-
tens 40 % voraus. Die behinderungsbedingte Erwerbseinbusse betrage 
28 %. Bei einem Status von 60 % Erwerbstätigkeit und 40 % Haushalt wür-
de die Einschränkung im Haushalt 57 % betragen müssen, um einen Inva-
liditätsgrad von 40 % zu erreichen. Mit der von den Ärzten festgelegten 
verbliebenen Leistungsfähigkeit könne dies ausgeschlossen werden 
(act. II 42 S. 2 f.). 

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Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, am 1. Februar 2024 Einwand (act. II 44), welchen sie unter 
Beilage eines Berichts des Spitals E.________ vom 23. Februar 2024 
(act. II 47 S. 3 f.) am 4. März 2024 (act. II 47 S. 1 f.) nachbegründen liess. 
Nach Einholung einer Stellungnahme der RAD-Ärztin Dr. med. D.________ 
vom 11. März 2024 (act. II 49 S. 2) verfügte die IV-Stelle am 27. März 2024 
(act. II 53) ihrem Vorbescheid entsprechend die Abweisung des Leistungs-
begehrens betreffend Invalidenrente. 

B.

Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte, weiterhin vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, am 3. Mai 2024 Beschwerde mit den Rechts-
begehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr ab 
Dezember 2023 eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die ange-
fochtene Verfügung aufzuheben und die Angelegenheit zur Einholung ei-
nes Gutachtens und neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurück-
zuweisen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwer-
degegnerin.

Mit Beschwerdeantwort vom 3. Juni 2024 schloss die Beschwerdegegnerin 
– unter Beilage einer erneuten Stellungnahme der RAD-Ärztin Dr. med. 
D.________ vom 29. Mai 2024 – auf Abweisung der Beschwerde.

Mit Eingabe vom 7. Juni 2024 liess sich die Beschwerdeführerin zur Be-
schwerdeantwort vernehmen.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 

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Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 
27. März 2024 (act. II 53). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 

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Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Rente, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga-
benbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnah-
men wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 
40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Eine 
Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur 
Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1bis und 1ter nicht ausgeschöpft sind 
(Art. 28 Abs. 1bis IVG). Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 
IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des 
Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Mo-
nat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt.

Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenanspruchs in pro-
zentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invali-
ditätsgrad von 50 bis 69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invali-
ditätsgrad (Art. 28b Abs. 2 IVG), bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht 
Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28b Abs. 3 IVG). Bei einem Invali-
ditätsgrad zwischen 40 und 49 % gelten die prozentualen Anteile nach 
Massgabe von Art. 28b Abs. 4 IVG.

2.3 Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenan-
spruchs als auch anlässlich einer Rentenrevision stellt sich unter dem Ge-
sichtspunkt von Art. 8 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditäts-
bemessungsmethode, welche sich aus dem Status ergibt. Dieser bestimmt 
sich nach Art. 24septies Abs. 1 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die 
Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) nach den erwerblichen Verhält-
nissen, in denen sich die versicherte Person befinden würde, wenn sie 
nicht gesundheitlich beeinträchtigt wäre. Gemäss Art. 24septies Abs. 2 IVV 
gilt eine versicherte Person als erwerbstätig nach Art. 28a Abs. 1 IVG, 
wenn sie im Gesundheitsfall eine Erwerbstätigkeit ausüben würde, die ei-
nem Beschäftigungsgrad von 100 % oder mehr entspricht (lit. a). Die versi-

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cherte Person gilt als nicht erwerbstätig nach Art. 28a Abs. 2 IVG, wenn sie 
im Gesundheitsfall keine Erwerbstätigkeit ausüben würde (lit. b) respektive 
als teilerwerbstätig nach Art. 28a Abs. 3 IVG, wenn sie im Gesundheitsfall 
eine Erwerbstätigkeit ausüben würde, die einem Beschäftigungsgrad von 
weniger als 100 % entspricht (lit. c). Entscheidend ist nicht, welches Aus-
mass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zu-
gemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch 
erwerbstätig wäre (BGE 144 I 28 E. 2.3 S. 30; 2020 IV Nr. 72 S. 251 
E. 4.1.1). Bei einer im Haushalt tätigen versicherten Person im Besonderen 
entscheidet sich die Frage, ob sie als ganztägig oder zeitweilig Erwerbs-
tätige zu betrachten ist, nicht danach, ob sie vor ihrer Heirat erwerbstätig 
war oder nicht. Vielmehr sind die persönlichen, familiären, sozialen und 
erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreu-
ungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten 
und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu 
berücksichtigen. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der 
versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu 
würdigen (BGE 144 I 28 E. 2.3 S. 30, 117 V 194 E. 3b S. 195; SVR 2020 IV 
Nr. 72 S. 250, 9C_157/2020 E. 4.1.1).

2.4 Gemäss Art. 28a Abs. 1 Satz 1 IVG richtet sich die Bemessung 
des Invaliditätsgrades von erwerbstätigen Versicherten nach Art. 16 ATSG. 
Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, 
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch-
führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-
nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 
ATSG). Der Bundesrat umschreibt die zur Bemessung des Invaliditätsgra-
des massgebenden Erwerbseinkommen sowie die anwendbaren Korrektur-
faktoren (Art. 28a Abs. 1 Satz 2 IVG). Gemäss Art. 28a Abs. 2 IVG wird bei 
nicht erwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und 
denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, 
für die Bemessung des Invaliditätsgrades in Abweichung von Art. 16 ATSG 
darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen (spezifische Methode [Betätigungsvergleich]; vgl. auch 

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BGE 142 V 290 E. 4 S. 293). Nach Art. 28a Abs. 3 IVG wird bei Versicher-
ten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des 
Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, der Invaliditätsgrad für diesen 
Teil nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben-
bereich tätig, so wird der Invaliditätsgrad für diese Tätigkeit nach Art. 28a 
Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit 
oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehe-
gattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der 
Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen. Gemäss Art. 27bis Abs. 1 
IVV werden für die Bestimmung des Invaliditätsgrades von Teilerwerbstäti-
gen die Invaliditätsgrade in Bezug auf die Erwerbstätigkeit (lit. a) und in 
Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich (lit. b) zusammengezählt. 
Für die Berechnung des Invaliditätsgrades in Bezug auf die Erwerbstätig-
keit wird gemäss Art. 27bis Abs. 2 IVV das Einkommen ohne Invalidität auf 
eine Erwerbstätigkeit, die einem Beschäftigungsgrad von 100 % entspricht, 
hochgerechnet (lit. a), das Einkommen mit Invalidität auf der Basis einer 
Erwerbstätigkeit, die einem Beschäftigungsgrad von 100 % entspricht, be-
rechnet und entsprechend an die massgebliche funktionelle Leistungs-
fähigkeit angepasst (lit. b) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand 
des Beschäftigungsgrades, den die Person hätte, wenn sie nicht invalid 
geworden wäre, gewichtet (lit. c). Für die Berechnung des Invaliditätsgra-
des in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird nach Art. 27bis 
Abs. 3 IVV der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung 
im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Per-
son nicht invalid geworden wäre, ermittelt (lit. a) und der Anteil nach lit. a 
anhand der Differenz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Abs. 2 lit. c 
und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet (Abs. 3 lit. b).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 

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können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 
Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-
hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht ist den Akten – soweit entscheidwesent-
lich – das Folgende zu entnehmen:

3.1.1 Gemäss Bericht der Orthopädischen Klinik des Spitals F.________ 
vom 6. Januar 2023 kam es am 5. Januar 2023 – bei Ferienabwesenheit 
des Hausarztes – zu einer Selbstvorstellung resp. Notfallkonsultation durch 
die Versicherte. Als Diagnosen wurden ein periungualer Abszess ulnar-
seitig Digitus III links (adominant) mit Erstdiagnose am 5. Januar 2022 bei 
Status nach Inzision Panaritium radialseitig Digitus III links am 6. November 
2021, ein Panaritium periunguale radialseitig Digitus III Hand links (adomi-
nant) bei Status nach Inzision Panaritium Digitus III Hand links am 6. No-
vember 2021, ein Status nach mehrfacher Urolithiasis rechts, eine Osteo-
porose, ein Status nach Switch zum proximalen Roux-Y-Magenbypass am 
6. Januar 2009 sowie diverse Nebendiagnosen aufgeführt (act. II 14 
S. 6 f.). Anlässlich der Konsultation habe die Versicherte berichtet, seit 
Weihnachten vermehrt Schmerzen und ein pochendes Gefühl im Mittelfin-
ger (Digitus III) der linken Hand zu haben. Seit Beginn der Woche habe 
sich dann vermehrt Eiter angesammelt. Bereits im November 2021 habe 
sie am selben Finger Probleme gehabt. Dieser sei damals durch die Hand-
chirurgie des Spitals E.________ behandelt worden. Sie habe anschlies-
send jedoch immer leichte Schmerzen gehabt. Gemäss ärztlicher Statuser-

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hebung war das Fingerendglied anlässlich der Konsultation vom 5. Januar 
2023 gerötet und leicht geschwollen. Es fanden sich eine lokale Ein-
schmelzung distal am ulnaren Nagelwall, viel Granulationsgewebe über 
dem ulnaren Nagelwall und an der Fingerbeere unter dem Nagel sowie 
eine Druckdolenz über der distalen Phalanx. Die Beugung im distalen In-
terphalangealgelenk (DIP) war eingeschränkt. Sensibilität und Durchblu-
tung waren erhalten (S. 7). In der Folge fanden eine Therapie mit Schnittin-
zision entlang des ulnaren Nagelrandes in die Tiefe, Débridement des Gra-
nulationsgewebes, Einlage einer Penrose-Lasche in die Inzision, Ruhigstel-
lung in der Aluschiene sowie eine Antibiotikagabe statt (S. 8). 

3.1.2 Am 19. Januar 2023 hielt der Hausarzt der Versicherten, Dr. med. 
G.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, eine reizlose Wunde 
Digitus III links fest. Der Befund sei subjektiv weiterhin sehr schmerzhaft 
und die Wundheilung sei verzögert. Objektiv sei eine fehlende Epitheliali-
sierung sowie eine ausgeprägte Akrozyanose im Sinne eines Raynaud-
Syndroms bei rezidivierenden akralen Infekten Digitus III links (3. Rezidiv) 
festzustellen. Eine angiologische Abklärung wurde in der Folge als dringlich 
indiziert erachtet (act. II 32 S. 6 f.).

3.1.3 Am 27. Januar 2023 fand eine Untersuchung im Zentrum 
H.________ statt. Mit Bericht gleichen Datums (act. II 20.2 S. 18 f.) hielt 
Dr. med. I.________, Facharzt für Angiologie, als Diagnosen den Verdacht 
auf eine kutane systemische Sklerose bei sekundärem Raynaud-Syndrom, 
Wundheilungsstörung Digitus III Hand links nach periungualem Abszess 
ulnarseits und Exzision nekrotischer Wunden Digitus III Hand links 2019, 
2021 und am 5. Januar 2022, eine morbide Adipositas – behandelt mittels 
proximaler Y-Roux-Operation nach initialer Sleeve-Gastrektomie –, eine 
Osteoporose sowie einen Status nach mehrfacher Urolithiasis rechts fest 
(act. II 20.2 S. 18). Vom klinischen Aspekt her vermute er eine zumindest 
kutane systemische Sklerodermie mit assoziiertem sekundärem Raynaud-
Syndrom. Entsprechend empfehle er dringend eine rheumatologische Wei-
terabklärung (S. 19).

3.1.4 Am 10. Februar 2023 (act. II 20.2 S. 13) fand im Zentrum 
J.________ eine Kapillarmikroskopie sämtlicher Langfinger (mit Ausnahme 
von Digitus III links) statt. Gemäss Beurteilung durch Dr. med. K.________, 

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Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Rheumatologie, war die-
se mit stark verminderter Kapillardichte, grossen avaskulären Feldern und 
stummelhaft verkümmerten Restkapillaren hochgradig pathologisch und mit 
fortgeschrittenen Veränderungen einer Systemsklerose vereinbar.

3.1.5 Mit Bericht vom 16. Februar 2023 (act. II 20.2 S. 7 ff.) hielt 
Dr. med. L.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für 
Rheumatologie, als Diagnosen eine Systemsklerose, diffuse Form, bei 
ausgeprägter Raynaud-Symptomatik und hochgradig pathologischer Kapil-
larmikroskopie mit Rattenbiss-Phänomen Digitus II und III rechts sowie Di-
gitus II links und rezidivierendem Infekt Digitus III links, eine asymptomati-
sche Haltungsanomalie der Wirbelsäule, eine Gonarthrose links, eine 
Osteoporose sowie als Nebendiagnosen einen Status nach proximaler 
Y-Roux-Operation bei morbider Adipositas (2009), eine Sleeve-Gastrek-
tomie (2008), eine laparoskopische Exploration mit Adhäsiolyse 2015, 
einen sekundären Hyperparathyreoidismus (2017), eine Urolithiasis rechts 
mit extrakorporaler Stosswellenlithotripsie (ESWL) 2013, eine rezidivieren-
de Nephrolithiasis beidseits (1994), eine Hysterektomie 2003, eine Chole-
zystektomie 1996 sowie eine Appendektomie 1976 fest (act. II 20.2 S. 7). 
Aufgrund des klinischen Bildes sowie der Zusatzuntersuchungen (Labor, 
angiologische Beurteilung, Kapillarmikroskopie) ergebe sich die Diagnose 
einer Systemsklerose, diffuse Form. Die Anamnese sowie die Laborunter-
suchungen würden primär keine Hinweise für einen viszeralen Befall erge-
ben. Die periorale Hautfältelung bestehe auf mehrmalige Befragung der 
Patientin hin schon seit langer Zeit, nachdem sie massiv an Gewicht abge-
nommen habe. Dennoch müssten diesbezüglich noch folgende Abklärun-
gen durchgeführt werden: Eine Oesophagus-Kinematographie, eine kardio-
logische Beurteilung (Echokardiographie) sowie eine pneumologische Be-
urteilung mit hochauflösender Computertomographie des Thorax, Lungen-
funktion und klinischer Beurteilung. Im Vordergrund des Beschwerdebildes 
stehe die ausgeprägte Raynaud-Symptomatik mit vaskulären Veränderun-
gen und Rattenbiss-Phänomen resp. die durch die Vaskulopathie beding-
ten rezidivierenden Infekte im Mittelfinger links. Eine Behandlung mit Amlo-
dipin und Acetylsalicylsäure (ASS) habe keine Wirkung gebracht. In dieser 
Situation empfehle sich nun folgendes Procedere: Da der Prozess im Mit-
telfinger links immer noch akut sei, initial die Behandlung mit Ilomedin-

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Infusionen (Iloprost) während zwei Wochen. Diese könnten ambulant, 
wahrscheinlich durch die Angiologen im Spital M.________, durchgeführt 
werden. Anschliessend Behandlung mit Tracleer (Bosentan) zur Verhinde-
rung weiterer Hautläsionen (S. 9).

3.1.6 Gemäss Befundbericht zur in der Folge durchgeführten Computer-
tomographie des Thorax vom 20. März 2023 (act. II 20.2 S. 5) zeigte diese 
deutliche zylindrische Bronchiektasen in den Unterlappen beidseits sowie 
vor allem in der Lingula und im Mittellappen mit perifokalen Ground-glass-
Infiltrationen. Der Befund sei gut vereinbar mit einer interstitiellen Pneumo-
pathie. Artdiagnostisch passten die Veränderungen gut zu einer nicht-
spezifischen interstitiellen Pneumonie (NSIP).

3.1.7 Mit Bericht vom 20. März 2023 (act. II 18.2 S. 8 f.) hielt Dr. med. 
N.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin sowie für Pneumo-
logie, in der Folge eine pulmonale Beteiligung zur diagnostizierten Sys-
temsklerose, diffuse Form, bei ausgeprägter Raynaud-Symptomatik und 
hochgradig pathologischer Kapillarmikroskopie mit Rattenbiss-Phänomen 
Digitus II und III rechts sowie Digitus II links und rezidivierendem Infekt Di-
gitus III links fest (S. 8). Im CT-Thorax seien Ground-glass-Veränderungen 
in beiden Unterlappen, Lingula, Mittellappen und anterioren Oberlappen 
rechts und Bronchiektasen nachweisbar. Dieser Befund sei trotz normaler 
Lungenfunktion mit einer interstitiellen Pneumopathie im Rahmen der Sys-
temsklerose vereinbar (S. 9).

3.1.8 PD Dr. med. O.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin 
sowie für Kardiologie, fand gemäss Bericht vom 22. März 2023 (act. II 15 
S. 6 f.) im Rahmen seiner kardialen Standortbestimmung vor der geplanten 
Behandlung der Systemsklerose mit Ilomedin in den kardiologischen Grun-
dabklärungen keine pathologischen Befunde, welche eine Kontraindikation 
für die geplante Therapie darstellen würden. 

3.1.9 Mit Schreiben vom 24. März 2023 (act. II 20.2 S. 1 f.) überwies 
Dr. med. L.________ die Versicherte an das Spital E.________, wobei er 
als ursächliche Diagnose die Systemsklerose, diffuse Form, mit ausgepräg-
ter Raynaud-Symptomatik, hochgradig pathologischer Kapillarmikroskopie 
und Lungenbeteiligung bei Ground-glass-Veränderungen anführte (S. 1). 

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Aufgrund des pathologischen Lungenbefunds in der Computertomographie 
mit Ground-glass-Infiltrationen sei seines Erachtens eine Behandlung mit 
Cyclophosphamid indiziert (S. 2).

3.1.10 Gemäss Schreiben des Hausarztes Dr. med. G.________ vom 
24. März 2023 (act. II 14 S. 2) leidet die Versicherte an einem komplexen 
Beschwerdebild. Als Diagnose werde eine systemische Sklerose postuliert. 
Die Patientin habe eine akrale Durchblutungsstörung, welche zu einer 
hochpathologischen Kapillarsituation mit Hautläsionen und Ulcera an den 
Fingern II – IV beidseits geführt habe. Möglicherweise liege auch eine pul-
monale Beteiligung vor. Die Hautläsionen und das Schmerzsyndrom führ-
ten zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit, da die bereits leichtgradige 
Berührung der Fingerspitzen zu massiven Schmerzen und zu Verletzungs-
gefahr führe. In absehbarer Zeit sei eine Ilomedin-Infusion geplant (vgl. 
act. II 18.2 S. 13), von welcher eine Verbesserung der Durchblutung zu 
erwarten sei. Diese dauere jedoch einige Zeit, weshalb die Arbeitsunfähig-
keit sicher bis zum 7. Mai 2023 bestehen bleibe und voraussichtlich auch 
noch weiter andauern werde.

3.1.11 Eine Bronchoskopie durch Dr. med. N.________ vom 28. März 
2023 ergab endoskopisch einen unauffälligen Befund (Bericht vom 
29. März 2023; act. II 18.2 S. 3). In der bronchoalveolären Lavage (BAL) 
konnten keine auf maligne Neoplasie verdächtige Zellen nachgewiesen 
werden. Als zytopathologischer Befund wurden eine diskrete Lymphozy-
tose und eine diskrete Neutrophilie festgehalten. In der mikrobiologischen 
Untersuchung fanden sich keine pathogenen Keime (vgl. act. II 18.2 S. 1 f. 
und S. 5).

3.1.12 Laut Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 13. September 
2023 (act. II 27) zur telefonisch erteilten Auskunft der Rheumatologie vom 
5. September 2023 sei die Erkrankung der Beschwerdeführerin sehr fort-
geschritten. Sie habe grosse Funktionseinschränkungen. Es bestünden 
bereits chronische Wunden und bei dieser Erkrankung bestehe keine Aus-
sicht auf Besserung. Die Feinmotorik sei stark eingeschränkt. Lange an-
strengende Tätigkeiten seien nicht möglich. Die Hände seien stark betrof-
fen. Auch habe die Versicherte eine Lungenbeteiligung. Die aktuelle Ar-
beitstätigkeit (300 km Kurierdienst pro Tag) sei ihr nicht mehr zumutbar. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Februar 2025, IV 200 2024 340

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Eine halbe bis eine Stunde Autofahren könnte in ferner Zukunft – je nach 
Stabilisation der Erkrankung – möglich werden, sei aber aktuell ausge-
schlossen. Im Winter seien die Symptome zunehmend stärker. Ein Einglie-
derungspotenzial sei aktuell und in den nächsten Monaten ausgeschlos-
sen. 

3.1.13 Mit Bericht des Spitals E.________ vom 18. September 2023 
(act. II 36 S. 4 ff.) zur ambulanten Konsultation vom 13. September 2023 
sind als Diagnosen eine diffuse kutane Systemsklerose mit Diagnosestel-
lung 2023 (ICD-10: M34.0; progressive systemische Sklerose), ein periun-
gualer Abszess ulnarseitig Digitus III links (adominant) mit Erstdiagnose am 
5. Januar 2022, ein Panaritium periunguale radialseits Digitus III Hand links 
(adominant), ein Status nach mehrfacher Urolithiasis rechts, eine Osteopo-
rose sowie diverse Nebendiagnosen festgehalten (S. 4 f.). Unter der The-
rapie mit CellCept zeige sich im kurzfristigen Verlauf sowohl funktionell als 
auch computertomographisch eine stabile pulmonale Situation. Es werde 
die Fortführung der Therapie empfohlen. Weiterhin bestünden kälteabhän-
gige Schmerzen der Finger, insbesondere Digitus III links. Die Empfehlung 
hier sei der Beginn einer Therapie mit Sildenafil, initial 40 mg pro Tag, dann 
– bei guter Verträglichkeit – unter regelmässigen Blutdruckkontrollen Stei-
gerung auf 2 x 40 mg pro Tag. Weiter würden monatliche Verlaufskontrol-
len beim Hausarzt, der Beginn mit Lymphdrainagen der Hände und Beine, 
topisch Traumalix bei Bedarf sowie eine rheumatologische Verlaufskontrol-
le mit vorangehender Lungenfunktionsprüfung in sechs Monaten empfohlen 
(S. 6).

3.1.14 Gemäss Bericht des Hausarztes Dr. med. G.________ vom 
19. Dezember 2023 (act. II 38) fand die letzte Kontrolle bei ihm am 27. No-
vember 2023 statt. Die Versicherte sei seit dem 23. Januar 2023 aufgrund 
der systemischen Sklerose bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Er 
könne zur Arbeitsfähigkeit keine Prognose abgeben. Es sei diesbezüglich 
die Abteilung für Rheumatologie des Spitals E.________ zu konsultieren. 
Er sei nur zum Bescheinigen der Arbeitsunfähigkeit vorgesehen (S. 2 f.). 

3.1.15 Mit ärztlichem Bericht vom 4. Januar 2024 (act. II 41 S. 4 ff.) hielt 
Dr. med. D.________ vom RAD gestützt auf die ihr vorliegenden Akten 
fest, es liege bei der Beschwerdeführerin eine diffuse kutane Systemskle-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Februar 2025, IV 200 2024 340

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rose mit ausgeprägter Raynaud-Symptomatik, interstitieller Lungenerkran-
kung und Status nach Fingerulzerationen, eine Osteoporose sowie ein Sta-
tus nach mehreren adipositas-chirurgischen Eingriffen seit 2008 vor. Im 
Frühjahr 2023 sei die Diagnose einer systemischen Sklerose bei positiver 
Immunserologie gestellt worden. Aufgefallen seien verdickte und verhärte-
te, sehr schmerzhafte Finger bei Kälteexposition mit Ulzerationen an den 
Fingern beider Hände mit rezidivierenden Entzündungen der Finger und 
des Nagelbettes und Narbengrübchen. Die Versicherte habe bereits in den 
Jahren vor 2023 eine verzögerte Wundheilung an den Fingern und eine 
intermittierende blaue Verfärbung beider Hände bemerkt. Eine Magnetre-
sonanztomographie (MRT) der Hand links vom Mai 2023 habe Weichteilde-
fekte an der Fingerkuppe des Mittelfingers mit Arrosion der angrenzenden 
Kortikalis mit Knochenmarksödem und Knochenmarkenhancement gezeigt, 
in geringerer Ausprägung auch an der Kuppe des Daumens. In der Compu-
tertomographie (CT) des Thorax vom März 2023 hätten sich Ground-glass-
Veränderungen im anterioren Oberlappensegment rechts, im Mittellappen 
und der Lingula gezeigt sowie zylindrische Bronchiektasen im Bereich des 
Mittellappens und Unterlappens beidseits bei einem Befall der Lunge von 
25 %. Im September 2023 seien eine forcierte Vitalkapazität (FVC) von 
72 % und eine Kohlenmonoxid-Diffusionskapazität (DLCO) von 84 % mit 
stabilem Verlauf im CT-Thorax-Screening beschrieben worden. Kardiolo-
gische Untersuchungen seien bislang unauffällig gewesen ohne Hinweise 
auf Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz oder pulmonale Hypertonie. 
Der Rodnan Skin Score zur Beurteilung der Schwere der Sklerodermie 
habe im Mai 2023 neun und im September 2023 16 von insgesamt 
51 Punkten betragen. Eine immunsuppressive Therapie mit CellCept sei 
eingeleitet worden. Ebenso eine Behandlung mit Amlodipin und Sildenafil 
zur Gefässerweiterung. Die periungualen Abszesse und Panaritien seien 
symptomatisch lokal und systemisch antibiotisch behandelt worden. Im 
September 2023 seien in der körperlichen Untersuchung in der Rheuma-
tologie des Spitals E.________ keine aktiven Ulcera an den Händen mehr 
nachweisbar gewesen. Die Versicherte leide weiter an einer Osteoporose. 
Sie habe im Jahr 2009 einen proximalen Magenbypass bei Adipositas er-
halten und sei mehrfach an Nierensteinen beidseits erkrankt gewesen 
(S. 4). Bei systemischer Sklerose seien die Hände und die Lunge bleibend 
minder belastbar. Es handle sich um eine diffuse Verlaufsform mit rascher 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Februar 2025, IV 200 2024 340

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Progredienz. Die Feinmotorik der Hände und die Greiffunktion seien stark 
eingeschränkt. Die Lungenfunktion sei bislang nur leicht eingeschränkt bei 
jedoch in der Bildgebung nachweisbarer interstitieller Lungenerkrankung 
(S. 5). Die Versicherte sei in Bezug auf die angestammte Tätigkeit seit dem 
5. Januar 2023 zu 100 % arbeitsunfähig. Zumutbar sei leichtes körperliches 
Arbeiten, 8.5 Stunden pro Tag, mit einer Leistungsminderung von 20 % für 
vermehrte Pausen, sofern dabei keine monoton repetitiven Belastungen 
anfielen. Arbeiten, bei denen Stoss- und Stauchungsbelastungen für Hand-
gelenk und Hand auftreten würden, seien nicht mehr zumutbar. Gleiches 
gelte für Tätigkeiten mit Vibrationsbelastungen für die Handgelenke durch 
das Bedienen von Maschinen. Die Arbeit dürfe keine hohen Anforderungen 
an die Feinmotorik stellen. Zu vermeiden seien anhaltende Zwangshaltun-
gen, häufiges Treppensteigen sowie Tätigkeiten in Kälte/Nässe, unter star-
ken Temperaturschwankungen, mit gestörtem Tag-/Nacht-Rhythmus, mit 
atmosphärischem Über-/Unterdruck und mit überdurchschnittlicher Verlet-
zungsgefahr. Das Zumutbarkeitsprofil habe Gültigkeit ab dem 13. Septem-
ber 2023, dem Zeitpunkt der letzten rheumatologischen Konsultation im 
Spital E.________ (S. 6).

3.1.16 Gemäss Bericht des Spitals E.________ vom 23. Februar 2024 
(act. II 47 S. 3 f.) zu Handen des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin 
leide die Versicherte an einer diffusen systemischen Sklerose mit relevan-
ter Beteiligung der Haut und Hände. Zudem bestehe auch eine pulmonale 
Beteiligung, welche mit Atemnot einhergehe. Die Fingerbeteiligung äussere 
sich mit ausgeprägter Kälteempfindlichkeit bei Raynaud-Symptomatik so-
wie schmerzenden Fingerkuppen, bei chronischen Wunden, welche zu 
einer deutlichen Einschränkung der Feinmotorik und des Gebrauchs der 
Hände führe. Es könne keine Tätigkeit, welche vor allem körperliche Arbeit 
beinhalte, ausgeübt werden. Auch manuelle Tätigkeiten seien deutlich ein-
geschränkt. Temperaturschwankungen oder Kälteexposition seien zu ver-
meiden. Es bestehe sowohl eine relevant quantitative als auch eine qualita-
tive Einschränkung. Eine genaue Angabe der Arbeitsunfähigkeit sei 
schwierig, allerdings sei eine weitere Tätigkeit im bisherigen Beruf als … 
sicherlich nicht mehr möglich (S. 3). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Februar 2025, IV 200 2024 340

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3.1.17 Mit Stellungnahme vom 11. März 2024 (act. II 49 S. 2) hielt 
Dr. med. D.________ vom RAD fest, es könne trotz des Berichts des Spi-
tals E.________ vom 23. Februar 2024 (act. II 47 S. 3 f.; vgl. E. 3.1.16 
hiervor) weiterhin auf das von ihr erstellte Zumutbarkeitsprofil abgestellt 
werden und es müssten auch keine weiteren Abklärungen eingeleitet wer-
den, da sich die Angaben im Bericht mit den Angaben im Zumutbar-
keitsprofil deckten.

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV Nr. 3 
S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung 
kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen 
praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder 
im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten 
Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne 
Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die 
Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur 
geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs-
internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu-
nehmen. Insbesondere sind die von der versicherten Person aufgelegten 
Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte mitzuberücksichtigen. Wird 
die Schlüssigkeit der Feststellungen der versicherungsinternen Fachperso-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Februar 2025, IV 200 2024 340

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nen durch einen nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden Arztes in 
Zweifel gezogen, so genügt der pauschale Hinweis auf dessen auftrags-
rechtliche Stellung (BGE 125 V 351 E. 3a cc S. 353) nicht, um solche Zwei-
fel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht entweder ein Gerichtsgutach-
ten anzuordnen oder die Sache an den Versicherungsträger zurückzuwei-
sen haben, damit dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine Begutach-
tung veranlasst (BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105, 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 139 V 
225 E. 5.2 S. 229, 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469; Urteil des Bundesgerichts 
[BGer] 8C_434/2023, 8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in 
BGE 150 V 188, aber in SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107).

Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenlo-
ser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beur-
teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mit-
hin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hin-
tergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und Stel-
lungnahmen Regionaler Ärztlicher Dienste (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 
9C_651/2019 E. 4.3).

3.3 Die von den behandelnden Fachärzten gestellten Diagnosen wer-
den von der RAD-Ärztin Dr. med. D.________ in ihrer Aktenbeurteilung und 
ihren Stellungnahmen nicht in Frage gestellt, jedoch würdigt sie den medi-
zinischen Sachverhalt hinsichtlich funktioneller Auswirkungen anders als 
die behandelnden Fachärzte. Während diese von erheblichen funktionellen 
Einschränkungen (quantitativ [u.a. deutliche Einschränkung des Gebrauchs 
der Hände bzw. manueller Tätigkeiten namentlich bei schmerzenden 
Fingerkuppen und chronischen Wunden] als auch qualitativ) ausgehen, 
ohne diese jedoch in Bezug auf angepasste Tätigkeiten konkret zu quantifi-
zieren (siehe insbesondere act. II 27 und act. II 47 S. 3 f. wie auch die 
darauf gestützten Berichte des Hausarztes [act. II 14 S. 2 und act. II 38]; 
vgl. E. 3.2.10, 3.2.12, 3.2.14 und 3.2.16 hiervor), attestiert Dr. med. 
D.________ im Rahmen ihrer Aktenbeurteilung für angepasste Tätigkeiten 
(leichte körperliche Arbeiten namentlich ohne hohe Anforderungen an die 
Feinmotorik) – unter Berücksichtigung einer Leistungsminderung von ledig-
lich 20 % für vermehrte Pausen – eine zeitlich uneingeschränkte Arbeits-
fähigkeit von 8.5 Stunden pro Tag (act. II 41 S. 6; vgl. E. 3.1.15), ohne die-

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se unterschiedliche Beurteilung näher zu begründen. Als Praktische Ärztin 
verfügt Dr. med. D.________ zudem nicht über die in diesem Fall gefragten 
fachlichen Qualifikationen in den Disziplinen Rheumatologie und Pneumo-
logie für eine (voll) beweiswertige Aktenbeurteilung im Sinne einer ei-
genständigen medizinischen Beurteilung des rheumatologischen Leidens 
(vgl. Urteile des BGer 9C_446/2019 vom 5. September 2019 E. 2.2 und 
8C_342/2023 vom 7. Dezember 2023 E. 5.7.3). Daran vermag auch die 
angeführte zwölfjährige Berufserfahrung in der Versicherungsmedizin (sie-
he RAD-Stellungnahme vom 29. Mai 2024; in den Verfahrensakten) nichts 
zu ändern. Damit kann nicht auf die RAD-Aktenbeurteilung abgestellt wer-
den. Des Weiteren bilden auch die Berichte der behandelnden Fachärzte 
keine genügende Basis für eine abschliessende Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs, mangelt es diesen doch schon an einer konkreten Ein-
schätzung der Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten.

3.4 Mit Blick auf das Dargelegte ist zusammenfassend festzuhalten, 
dass zumindest geringe Zweifel (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105, 142 V 58 
E. 5.1 S. 65) an der Schlüssigkeit der versicherungsinternen Beurteilung 
durch Dr. med. D.________ bestehen bzw. dass die vorhandenen medizi-
nischen Akten keine hinreichend zuverlässige Grundlage für die Beurtei-
lung der medizinischen Situation bzw. von deren Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bilden. Bei dieser Ausgangslage 
bedarf es einer externen bidisziplinären Begutachtung in den Fachdiszipli-
nen Rheumatologie und Pneumologie, wie in der Beschwerde eventualiter 
beantragt (vgl. Beschwerde S. 2 und S. 7). Weiterungen zu den Ver-
gleichseinkommen erübrigen sich damit, da zuerst die Arbeitsfähigkeit kor-
rekt ermittelt werden muss. Je nach Einschränkung im Erwerb hat auch 
noch eine genaue Erhebung der Einschränkungen im Haushaltsbereich zu 
erfolgen.

4.

Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung der Beschwerde-
gegnerin vom 27. März 2024 (act. II 53) in Gutheissung der Beschwerde 
aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Februar 2025, IV 200 2024 340

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damit sie – nach Vornahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen – 
neu verfüge.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 800.-- ist der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechts-
kraft des Urteils zurückzuerstatten.

5.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festge-
setzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit-
sache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 1 Abs. 1 
IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Die von Rechtsanwalt B.________ eingereichte Kostennote vom 7. Juni 
2024 ist nicht zu beanstanden. Gestützt auf diese Kostennote wird die Par-
teientschädigung der Beschwerdeführerin für das vorliegende Verfahren 
auf Fr. 3‘974.95 (Honorar Fr. 3‘570.--, Auslagen Fr. 107.10, Mehrwertsteuer 
Fr. 297.85) festgesetzt. Diesen Betrag hat die Beschwerdegegnerin der 
Beschwerdeführerin zu ersetzen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Februar 2025, IV 200 2024 340

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 27. März 2024 aufgehoben und die Sache an die 
Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie – nach Vornahme der 
Abklärungen im Sinne der Erwägungen – neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 800.-- wird ihr nach Eintritt der Rechtskraft 
des Urteils zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 3‘974.95 (inkl. Auslagen und MWST), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.