# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 11de0f2b-58a0-5fb1-b27b-fcc8faa49deb
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-08-30
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 30.08.2017 RR.2017.232
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_RR-2017-232_2017-08-30.pdf

## Full Text

Entscheid vom 30. August 2017 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Emanuel Hochstrasser und Cornelia Cova, 

Gerichtsschreiber Martin Eckner  

   
 

Parteien 

  

A., 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT, 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an  

Griechenland 

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG); 

Dauer der Beschlagnahme (Art. 33a IRSV) 

 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2017.232 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass  

 

– das Landgericht Athen in einem Strafverfahren u.a. gegen A., B. und weitere 

Personen rechtshilfeweise um Kontosperren und Editionen verfahrensrelevanter 

Kontobeziehungen gegen A. ersuchte (vgl. act. 2.1); 

 

– die Bundesanwaltschaft am 24. November 2016 die Akten betreffend das Konto 

Nr. 1 bei der Bank C. AG, lautend auf A. und D., aus dem Strafverfahren 

SV.15.0497 beizog und das Konto am 18. Mai 2017 rechtshilfeweise sperrte 

(Saldo per 17. Mai 2017: USD 394'338.--);  

 

– die Bundesanwaltschaft mit Schlussverfügung vom 7. Juli 2017 bezüglich der 

Stammbeziehung Nr. 1 bei der Bank C. AG anordnete, herauszugeben seien die 

Eröffnungsunterlagen, 3 Vermögensübersichten sowie Unterlagen zu zehn Kon-

ten der Stammbeziehung (in CHF, EUR, USD, GBP und JPY; Dispositiv-Ziffer 2); 

die Schlussverfügung weiter anordnete, die Sperre des Kontos mit der Stamm-

Nr. 1 werde aufrechterhalten (Dispositiv-Ziffer 3); 

 

– A. dagegen am 22. Juli 2017 Beschwerde erhob (act. 1);  

 

– A. mit Schreiben vom 8. August 2017 eingeladen wurde, bis 21. August 2017 

einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- zu leisten und darauf hingewiesen 

wurde, dass bei Säumnis auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (act. 5); 

 

– die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses gewahrt ist, wenn der Betrag 

rechtzeitig zu Gunsten der Behörde der schweizerischen Post übergeben oder 

einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist (Art. 21 Abs. 3 

VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG [SR 173.71]);  

 

– der Beschwerdeführer bis dato den verlangten Kostenvorschuss nicht bezahlte;  

 

– auf die Beschwerde daher androhungsgemäss nicht einzutreten ist (vgl. Art. 63 

Abs. 4 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG);  

 

– der Beschwerdeführer bei diesem Ausgang des Verfahrens kostenpflichtig wird 

(vgl. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG); die Gerichtsgebühr 

nach dem Reglement vom 31. August 2010 des Bundesstrafgerichts über die 

Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; 

SR 173.713.162) vorliegend auf Fr. 500.-- anzusetzen ist (vgl. Art. 63 Abs. 5 

VwVG i.V.m. Art. 53 Abs. 2 lit. a StBOG; vgl. auch act. 8 Telefonnotiz vom 10. Au-

gust 2017). 

- 3 - 

 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

 

Bellinzona, 30. August 2017 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Bundesanwaltschaft 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde einge-
reicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Be-
schwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Ge-
genständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbe-
reich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein 
besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass 
elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere 
Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).