# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de6c42d5-9099-5db7-a54a-ae149420dc25
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-02-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.02.2023 C-5934/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5934-2022_2023-02-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5934/2022 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 .  F e b r u a r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Bosnien und Herzegowina),   

vertreten durch lic. iur. Gojko Reljic,  

Rechtsberatung für Ausländer Go-Re-Ma,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,   

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung vom 9. November 2022. 

 

 

 

C-5934/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vor-

instanz) mit Verfügung vom 9. November 2022 das Leistungsbegehren von 

A._______ abgewiesen hat, 

dass sich A._______ im Anschluss an diese Verfügung mit Schreiben vom 

9. Dezember 2022 (BVGer-act. 1) an die Vorinstanz gewandt und weitere 

medizinische Berichte eingereicht hat, 

dass die Vorinstanz diese Eingabe am 22. Dezember 2022 (BVGer-act. 2) 

zur weiteren Veranlassung an das Bundesverwaltungsgericht weitergelei-

tet hat, 

dass A._______ mit Zwischenverfügung vom 18. Januar 2023 aufgefordert 

wurde mitzuteilen, ob sie vor Bundesverwaltungsgericht Beschwerde füh-

ren wolle und – gegebenenfalls – was sie beantrage und wie sie dies be-

gründe, 

dass A._______ mit schriftlicher Erklärung vom 23. Januar 2023 mitteilte, 

sie wolle vor Bundesverwaltungsgericht keine Beschwerde führen, 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 

deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE),  

dass A._______, welche die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat, keine Kos-

ten aufzuerlegen sind, 

dass das Gericht bei Gegenstandslosigkeit eines Verfahrens prüft, ob eine 

Parteientschädigung zuzusprechen ist, wobei für die Festsetzung der Par-

teientschädigung Art. 5 sinngemäss gilt (Art. 15 VGKE), 

C-5934/2022 

Seite 3 

dass A._______ somit keine Parteientschädigung zuzusprechen ist. 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-

entschädigung zugesprochen. 

3.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und an 

das Bundesamt für Sozialversicherungen. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Sandra Tibis 

 

  

C-5934/2022 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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