# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f3789bbb-0102-5eea-a137-f91344edfcaa
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-02-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 22.02.2024 III 2023 200
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-200_2024-02-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 200

Entscheid vom 22. Februar 2024 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________, 
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________,

gegen

1. Amt für Migration, Steistegstrasse 13, Postfach 454, 
6431 Schwyz,

2. Zwangsmassnahmengericht, Kollegiumstrasse 28, 
Postfach 2267, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Ausländerrecht (Ausschaffungshaft)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1992; Staatsangehöriger von Sri Lanka) reiste am 14. Ok-
tober 2012 in die Schweiz ein und stellte am 15. Oktober 2012 ein Asylgesuch 
(AFM-act. 27), worauf er dem Kanton Schwyz zugewiesen wurde (AFM-act. 31). 
Mit Asylentscheid vom 20. November 2014 hat das Bundesamt für Migration das 
Asylgesuch mangels Flüchtlingseigenschaft abgewiesen (AFM-act. 64). Eine am 
22. Dezember 2014 dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwal-
tungsgericht mit Urteil vom 6. Mai 2016 ab (AFM-act. 73, 109). Hierauf wurde 
A.________ durch das Staatssekretariat für Migration (SEM) aufgefordert, die 
Schweiz bis am 15. Juni 2016 zu verlassen (AFM-act. 116), was später bis zum 
12. Juli 2016 verlängert wurde (AFM-act. 118). Nachdem A.________ gegen den 
Abweisungsentscheid am 16. August 2016 ein Revisionsgesuch eingereicht hat-
te, wurde der Vollzug der Wegweisung am 17. August 2016 per sofort einstwei-
len ausgesetzt (AFM-act. 134). Mit Urteil vom 31. August 2016 trat das Bundes-
verwaltungsgericht auf das Revisionsgesuch nicht ein (AFM-act. 144). 

B. Nachdem A.________ am 6. September 2016 ein zweites Asylgesuch ge-
stellt hatte, wurden die Vorbereitungshandlungen und der Vollzug der Wegwei-
sung gestoppt (AFM-act. 177, 182). Mit Asylentscheid vom 15. November 2016 
lehnte das SEM das Asylgesuch mangels Flüchtlingseigenschaft abermals ab. 
A.________ wurde aus der Schweiz weggewiesen und aufgefordert, die Schweiz 
bis am 10. Januar 2017 zu verlassen (AFM-act. 202, 211). Gegen diesen Asy-
lentscheid erhob A.________ am 30. Dezember 2016 Beschwerde beim Bun-
desverwaltungsgericht (AFM-act. 231), welche das Gericht mit Urteil vom 25. 
März 2019 abwies (AFM-act. 283). Mit Schreiben vom 28. März 2019 setzte das 
SEM die Ausreisefrist neu auf den 23. April 2019 fest (AFM-act. 286).

C. Am 26. August 2019 reichte A.________ erneut ein Asylgesuch ein (AFM-
act. 320), welches das SEM mit Entscheid vom 5. September 2019 abwies (AFM-
act. 333). A.________ wurde aus der Schweiz weggewiesen und angehalten, 
das Land am Tag nach Rechtskraft der Verfügung zu verlassen. Hiergegen er-
hob A.________ am 14. Oktober 2019 Beschwerde beim Bundesverwaltungsge-
richt (AFM-act. 350). Mit Verfügung des Amtes für Migration (AFM) vom 10. Fe-
bruar 2020 wurde A.________ verpflichtet, sich jeden Freitag um 10 Uhr beim 
AFM zu melden; dies unter Androhung von schärferen ausländerrechtlichen 
Massnahmen im Unterlassungsfall (AFM-act. 369). Mit Urteil vom 14. April 2020 
wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde ab (AFM-act. 397). Die 
neue Ausreisefrist wurde vom SEM auf den 31. Mai 2020 festgesetzt (AFM-act. 

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401) und später - aufgrund der Covid-19-Pandemie - mehrfach bis zum 7. Mai 
2021 verlängert (AFM-act. 408, 415, 423, 430, 434, 437). 

D. Am letzten Tag der verlängerten Ausreisefrist reichte A.________ am 7. 
Mai 2021 neuerlich ein Asylgesuch ein (AFM-act. 448). Auf dieses trat das SEM 
mit Verfügung vom 25. Mai 2021 nicht ein; A.________ wurde aus der Schweiz 
weggewiesen und angehalten, das Land und den Schengen-Raum bis am Tag 
nach Eintritt der Rechtskraft zu verlassen (AFM-act. 464). Am 9. Juni 2021 reich-
te A.________ Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein (AFM-act. 480). 
Sie wurde mit Urteil vom 24. Mai 2023 abgewiesen (AFM-act. 545). Am 6. Juni 
2023 bestätigte das SEM, der Entscheid sei am 24. Mai 2023 in Rechtskraft er-
wachsen, A.________ habe die Schweiz am Tag nach Eintritt der Rechtskraft zu 
verlassen (AFM-act. 548).

E. Am 14. Juni 2023 reichte A.________ beim AFM ein Gesuch um Erteilung 
einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen eines schwerwiegenden persönlichen 
Härtefalles ein (AFM-act. 573). 

F. Das SEM bestätigte dem AFM am 15. Juni 2023, A.________ sei als sri-
lankischer Staatsangehöriger identifiziert worden, die sri-lankische Behörde habe 
die Ausstellung eines Ersatzreisepapiers zugesichert (AFM-act. 575). Am 7. Juli 
2023 wurde A.________ im RIPOL zwecks Ausschaffung ausgeschrieben (AFM-
act. 580). Am 4. Oktober 2023 wurde er durch die Kantonspolizei Aargau vorläu-
fig festgenommen (AFM-act. 590) und gleichentags dem Kanton Schwyz zuge-
führt (AFM-act. 581). Am 17. Oktober 2023 wurde der Rechtsvertretung von 
A.________ mitgeteilt, seinem Härtefallgesuch könne nicht entsprochen werden 
(AFM-act. 607), worauf von ihm ein förmlicher Entscheid mittels „nicht anfechtba-
rer Verfügung‟ verlangt wurde (AFM-act. 615). 

G. Am 17. November 2023, 11.10 Uhr, wurde A.________ beim AFM angehal-
ten und durch die Kantonspolizei festgenommen (AFM-act. 624). Ebenfalls am 
17. November 2023 erfolgte das Ausreisegespräch durch das AFM, anlässlich 
desselben A.________ ausführte, er habe Probleme in Sri Lanka und sei deswe-
gen auch schon mehr als 10 Jahre hier; er könne nicht zurück (AFM-act. 638). 
Noch gleichentags wurde durch das AFM die Ausschaffungshaft nach Art. 76 des 
Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integrati-
on (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20) vom 16. Dezember 
2005 angeordnet und A.________ eröffnet (AFM-act. 634) sowie das Zwangs-
massnahmengericht um Überprüfung derselben und Bestätigung für zwei Monate 
ersucht (AFM-act. 630). 

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H. Das Zwangsmassnahmengericht (ZMG) führte am 20. November 2023, 
16.00 Uhr mit A.________ im Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg die Haftverhand-
lung durch (ZMG-act. 3). Mit Verfügung des gleichen Tages wurde die vom AFM 
angeordnete Ausschaffungshaft bis am 16. Januar 2024 bestätigt, was 
A.________ mündlich eröffnet wurde (ZMG-act. 4, 5). 

I. A.________ lässt am 18. Dezember 2023 gegen die Verfügung des ZMG 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz einrei-
chen und beantragen:

1. Die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts Schwyz vom 20. November 
2023 sei aufzuheben, es sei die unverzügliche Haftentlassung des Beschwer-
deführers anzuordnen;

2. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen;

3. Subeventualiter sei die Rechtswidrigkeit der Haft festzustellen.

4. Es sei dem Beschwerdeführer zufolge Mittellosigkeit unentgeltliche Rechtspfle-
ge- und Verbeiständung zu gewähren und RAin B.________ als unentgeltliche 
Rechtsbeiständin zu mandatieren und auf einen allfälligen Kostenvorschuss zu 
verzichten.

5. Unter o/e Kosten- und Entschädigungsfolge.

J. Das ZMG beantragt mit Aktenübermittlung vom 8. Januar 2024 die Abwei-
sung der Beschwerde. Mit Vernehmlassung vom 10. Januar 2024 beantragt das 
AFM die Abweisung der Beschwerde in allen Punkten unter Kostenfolge zu Las-
ten des Beschwerdeführers. Der Beschwerdeführer nimmt hierzu keine Stellung.

K. Mit Schreiben vom 12. Januar 2024 informiert das Volkswirtschaftsdepar-
tement das Gericht, der Beschwerdeführer sei am 11. Januar 2024 nach Sri Lan-
ka zurückgeführt worden (VG-act. 14). Am 15. Januar 2024 stellt das ZMG dem 
Gericht eine Kopie der Vollzugsmeldung des AFM gegenüber dem SEM zu, der-
gemäss der Beschwerdeführer am 11. Januar 2024 nach Colombo, Sri Lanka, 
ausgeschafft worden sei (VG-act. 15). 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Beschwerde vom 18. Dezember 2023 gegen die Verfügung des 
Zwangsmassnahmengerichts vom 20. November 2023 (ausgehändigt am 
28.11.2024, Bf-act. 3) wurde frist- und formgerecht beim hierfür zuständigen Ge-
richt eingereicht (vgl. § 26 Kantonales Gesetz zum Bundesgesetz über die Aus-
länderinnen und Ausländer und zum Asylgesetz [Migrationsgesetz, MigG; SRSZ 

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111.200] vom 21.5.2008, i.V.m. § 38 und § 51 lit. b Verwaltungsrechtspflegege-
setz [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974).

1.2 Die Ausschaffung des Beschwerdeführers wurde am 11. Januar 2024 voll-
zogen (vgl. Ingress Bst. K.). Der Hauptantrag (unverzügliche Haftentlassung) so-
wie der Eventualantrag (Rückweisung zur Neubeurteilung) sind damit gegen-
standslos geworden. 

Es bleibt der Subeventualantrag der Feststellung der Rechtswidrigkeit der Haft 
(vgl. Ingress Bst. I.). 

1.3 Bezüglich die Eintretensfrage ist zu beachten, dass die Beschwerdelegiti-
mation - losgelöst vom kantonalen Verfahrensrecht - im kantonalen Verfahren 
nicht enger gefasst sein darf als die Legitimation vor Bundesgericht (Urteil BGer 
2C_507/2022 vom 18.2.2023 E. 5.2). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre-
chung ist im Bereich der Haft, insbesondere der Administrativhaft, ein aktuelles 
und praktisches Interesse an der Beschwerde trotz bereits erfolgter Entlassung 
resp. Ausschaffung gegeben und es tritt das Bundesgericht auf eine Beschwerde 
ein, wenn der Betroffene rechtsgenügend begründet und in vertretbarer Weise 
die Verletzung einer Garantie der EMRK rügt (vgl. BGE 147 II 49 E. 1.2.1; 142 I 
135 E. 1.3.1; Urteil BGer 2C_793/2022 vom 9.10.2023 E. 1.3.2).

1.4 Der Beschwerdeführer beantragt, es sei gemäss dem Anspruch nach Art. 5 
EMRK festzustellen, dass die Haft als rechtswidrig einzustufen sei, weil die Vor-
instanz den Sachverhalt unvollständig abgeklärt habe, das rechtliche Gehör des 
Beschwerdeführers verletzt worden sei, ein Haftgrund fehle und die Administra-
tivhaft unverhältnismässig sei. Indem er namentlich geltend macht, ohne Haft-
grund inhaftiert gewesen zu sein, stützt er sich in vertretbarer Weise auf Art. 5 
Abs. 1 lit. f EMRK. Wäre die Rüge begründet, hätte dies zur umgehenden Haft-
entlassung geführt. Daher bleibt der Feststellungsantrag bezüglich rechtswidriger 
Ausschaffungshaft trotz bereits erfolgter Ausschaffung zulässig. Auf die Be-
schwerde ist mithin einzutreten.

2.1 Der Beschwerdeführer wirft dem ZMG gravierende Verfahrensfehler vor, 
welche zur Nichtigkeit der angefochtenen Verfügung, sicher aber deren Aufhe-
bung führen müssten, indem es den Sachverhalt nicht richtig abgeklärt habe. 
Das AFM begründe die Haft mit Fluchtgefahr. Dem Härtefallgesuch könne indes 
entnommen werden, dass den Behörden der Aufenthalt des Beschwerdeführers 
immer bekannt gewesen sei. Während des Härtefallverfahrens sei ihm Gegentei-
liges nie vorgeworfen worden. Das ZMG sei aber mit keinem Wort auf das Härte-
fallverfahren eingegangen, habe dieses unbeachtet gelassen; vom AFM sei die-

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ser Sachverhalt verschwiegen worden. Bei korrekter Sachverhaltsabklärung 
durch das ZMG hätte diesem auffallen müssen, dass der Aufenthalt stets be-
kannt gewesen sei und damit keine Fluchtgefahr bestanden habe.

2.2 Das ZMG bestreitet den Vorwurf. Die vielen Zitierungen in der angefochte-
nen Verfügung würden belegen, dass die Vorakten beigezogen und zur Kenntnis 
genommen worden seien. Auch sei der Beschwerdeführer konkret zu seinem 
Aufenthaltsort befragt worden. Dass er ein Härtefallgesuch eingereicht habe, sei 
dem ZMG bekannt gewesen. Das AFM seinerseits führt aus, der Aufenthalt sei 
im Rahmen des Härtefallgesuches gar nie thematisiert worden, weshalb rätsel-
haft sei, woraus der Beschwerdeführer schliesse, sein Aufenthalt sei den Behör-
den stets bekannt gewesen. Zudem sei die Verletzung der Meldepflicht akten-
kundig.

2.3 Die Nichtigkeit einer Verfügung wird nach der sog. Evidenztheorie nur aus-
nahmsweise angenommen, wenn der ihr anhaftende Mangel besonders schwer 
und offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und die Rechtssicherheit 
durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet wird (Urteil BGer 
2C_149/2020 vom 23.7.2020 E. 4.2.1 mit weiteren Hinweisen). Selbst wenn der 
Vorwurf, das ZMG habe den Sachverhalt ungenügend abgeklärt, das Härtefall-
verfahren nicht berücksichtigt, begründet wäre, stellte dies keinesfalls einen der-
art schwergewichtigen Mangel dar, dass die angefochtene Verfügung nichtig wä-
re. Zudem ergibt sich aus den Akten offenkundig, dass dem ZMG die umfassen-
den Akten des AFM zur Verfügung standen. Wenn das ZMG die einzelnen Ak-
tenstücke resp. deren Inhalte unterschiedlich gewichtete und ggf. in der Verfü-
gung gar nicht erwähnte, so kann hieraus nicht eine Verletzung des Untersu-
chungsgrundsatzes abgeleitet werden. Ob der von den Vorinstanzen aufgrund ih-
rer Sachverhaltsabklärung gezogene Schluss, es bestehe Fluchtgefahr und da-
mit ein Haftgrund, gerechtfertigt ist, gilt es da zu prüfen. Der Vorwurf der Verlet-
zung des Untersuchungsgrundsatzes ist unbegründet.

3.1 Der Beschwerdeführer erkennt eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs 
darin, dass er nicht ausreichend über die Haftgründe und die Haft an sich infor-
miert worden sei, weil keinerlei Übersetzung stattgefunden habe. Die Verfügung 
sei ihm nicht hinreichend eröffnet und sein rechtliches Gehör eklatant verletzt 
worden. Auch deshalb sei die Verfügung nichtig, eventualiter ungültig.

3.2 Das ZMG führt vernehmlassend aus, es gehe nicht an, einerseits anzuer-
kennen, dass der Beschwerdeführer Deutsch auf Niveau B1 spreche, anderseits 
zu behaupten, er habe die Haftanordnung und die Fragen anlässlich der Haftver-
handlung nicht verstanden. Das AFM erklärt, Art. 31 Abs. 2 BV i.V.m. Art. 5 Abs. 

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2 EMRK verlange, dass beim Freiheitsentzug die Person unverzüglich und in ei-
ner ihr verständlichen Sprache über die Gründe des Freiheitsentzugs und ihre 
Rechte unterrichtet werde. Die Ausschaffungshaft sei im Anschluss an das aus-
führliche Ausreisegespräch angeordnet worden, anlässlich dessen er ausführlich 
über die möglichen Zwangsmassnahmen und vor der Inhaftierung über die 
Gründe für seine Festnahme in einer ihm verständlichen Sprache auf Deutsch in-
formiert worden sei. Er habe nie geltend gemacht, dem Gespräch nicht folgen zu 
können. Vielmehr habe er das Protokoll unterzeichnet und ebenso die Emp-
fangsbestätigung der Haftanordnung. Es sei eine blosse, unbelegte Behauptung 
der Rechtsvertreterin, dass der Beschwerdeführer nicht verstanden und nicht 
gewagt habe, einen Dolmetscher zu fordern.

3.3 Vorab ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer den Einwand, die Haft-
prüfung sei zu Unrecht ohne Dolmetscher durchgeführt worden, unmittelbar an 
der Haftverhandlung selber hätte vorbringen müssen; das Vorbringen ist ver-
spätet (vgl. Urteil BGer 2A.93/2003 vom 21.3.2003 E. 4.1). Darüber hinaus ist es 
auch unbegründet. Es wird seitens des Beschwerdeführers nicht bestritten, an-
lässlich der Festnahme über seine Rechte belehrt worden zu sein (vgl. AFM-act. 
624, 617), das Ausreisegespräch auf Deutsch geführt und das Protokoll unter-
zeichnet zu haben (vgl. AFM-act. 638) und auch die Haftanordnung erhalten zu 
haben (AFM-act. 631). Er bestreitet auch nicht, der Einzelrichterin in der Haftver-
handlung auf die Frage, ob er sie verstehe, mit 'ja' geantwortet zu haben (ZMG-
act. 3). Des Weitern erschliesst sich aus den Protokollen, dass seine Antworten 
schlüssig sind und er die Fragen damit durchaus verstanden hat (vgl. ZMG-act. 
3). Es bestehen keine Hinweise, dass die Kommunikation auf Deutsch erschwert 
gewesen wäre. Dass er einen Übersetzer verlangen könne, wurde ihm anlässlich 
der Festnahme eröffnet (AFM-act. 617); er behauptet nicht, es sei ihm ein solcher 
trotz entsprechendem Verlangen verweigert worden. Anzufügen ist, dass sein 
Härtefallgesuch u.a. mit guten Deutschkenntnissen begründet wurde (AFM-act. 
569); nach eigener Aussage erreicht er Niveau B1. Damit aber ist der Anforde-
rung nach Art. 5 Abs. 2 EMRK, wonach es genügt, dass der Betroffene auf für 
ihn verständliche Weise unterrichtet wird, genüge getan. Der Beschwerdeführer 
vermochte den Grund seiner Festnahme zu erkennen; offenkundig war er fähig, 
im Anschluss an die Haftanordnung und Haftverhandlung von den in Art. 5 
EMRK garantierten Rechtsbehelfen Gebrauch zu machen (vgl. HK-EMRK/Har-
rendorf/König/Voigt, Art. 5 Rz. 70). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt 
nicht vor.

4.1 Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen eines Haftgrundes. Seine 
blosse Aussage, nicht zurückkehren zu wollen, stelle keinen genügenden Haft-

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grund dar; namentlich bestehe keine erhebliche Untertauchensgefahr. Gemäss 
Bundesgericht dürfe aus dem offen deklarierten Wunsch, in der Schweiz verblei-
ben zu wollen, nicht automatisch geschlossen werden, der Betroffene entziehe 
sich einer behördlichen Ausschaffung. Daran ändere auch der Vorwurf nichts, 
dass er bereits seit 2015 hätte ausreisen müssen und die Wegweisung nur mit-
tels Rechtsmittelverfahren habe hinauszögern können, stelle es doch sein gutes 
Recht dar, sich mittels a.o. Rechtsmittel ans SEM zu wenden. Die Anschuldi-
gung, sich nicht immer in der Unterkunft aufgehalten zu haben und sich daher 
dem Vollzug entziehen zu wollen, sei völlig aus der Luft gegriffen. Vielmehr habe 
er sich regelmässig bei der Behörde gemeldet. Diese habe auch gewusst, dass 
er sich bei den Verwandten in C.________ aufhalte, wenn er nicht in der Unter-
kunft sei; diese Adresse sei auch bei der Festnahme als Privatadresse aufnotiert 
worden. Auch am Tag der Festnahme (17.11.2023) habe er sich bei der Behörde 
gemeldet, wo er dann festgenommen worden sei. Auf die Frage der Einzelrichte-
rin, was er bei Entlassung machen würde, habe er geantwortet, zu den Verwand-
ten zu gehen und dort den Entscheid abzuwarten. Auch dies spreche klar gegen 
das Vorliegen einer Fluchtgefahr. Zudem habe er zu seiner Identität keine wider-
sprüchlichen Angaben gemacht und den Behörden habe er die ihm vorliegenden 
Identitätsdokumente abgegeben. Er habe sich stets kooperativ verhalten. Eine 
Untertauchensgefahr habe nicht bestanden.

4.2.1 Die Haftanordnung wurde mit den in Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 und 4 AIG 
genannten Haftgründen begründet (ZMG-act. 1). Es lägen konkrete Anzeichen 
vor, dass sich der Beschwerdeführer der Durchführung der Wegweisung entzie-
hen wolle; mildere Massnahmen hätten keine bestanden. Das AFM verweist auf 
die Einreise 2012, die anschliessenden Gesuche, welche allesamt abgelehnt 
wurden. Er sei vom SEM mit Fristansetzung aufgefordert worden, die Schweiz zu 
verlassen. Dem habe er keine Folge geleistet, sondern habe sich rechtswidrig in 
der Schweiz aufgehalten. In der Nothilfeunterkunft habe er sich selten aufgehal-
ten bzw. am Schalter gemeldet und sei mehrfach untergetaucht. Für die Beschaf-
fung von Reisedokumenten habe er trotz Aufforderung nichts unternommen. 
Auch habe er sich an der Rückkehrhilfe nicht interessiert gezeigt. Aufgrund sei-
ner Mittellosigkeit könne er den Lebensunterhalt in der Schweiz nicht bestreiten. 
Zudem sei die Rückführung des Beschwerdeführers nach Sri Lanka möglich und 
absehbar. 

4.2.2 In der angefochtenen Verfügung vom 20. November 2023 stellte das ZMG 
fest, die Voraussetzungen für die Ausschaffungshaft seien erfüllt. Ein rechtskräf-
tiger Wegweisungsentscheid liege vor, eine Rückschaffung nach Sri Lanka sei 
möglich, die Ausstellung von Ersatzpapieren sei in Aussicht gestellt worden. Vor 

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allem bestätigte das ZMG das Vorliegen einer erheblichen Untertauchensgefahr. 
Der Beschwerdeführer habe erklärt, nicht freiwillig heimzukehren, was er schon 
seit Jahren erklärt habe. Er habe zur Legalisierung seines Aufenthaltes diverse 
Verfahren initiiert, welche stets abgelehnt worden seien. Ausreisefristen habe er 
mehrfach erstreckt, sei aber letztlich nie ausgereist, sondern habe neue Gesuche 
gestellt. Zudem habe er sich nicht durchwegs am zugewiesenen Ort aufgehalten, 
sondern teilweise bei Verwandten in andern Kantonen. Damit habe er seinen 
Unwillen offenbart, nicht zurückzukehren, womit Untertauchensgefahr einherge-
he. 

4.3 Gemäss Art. 76 Abs. 1 lit. b AIG kann die zuständige Behörde die betroffe-
ne Person nach Eröffnung eines erstinstanzlichen Weg- oder Ausweisungsent-
scheids zur Sicherstellung des Vollzugs in Haft nehmen, wenn konkrete Anzei-
chen befürchten lassen, dass sie sich der Ausschaffung entziehen will, insbe-
sondere, weil sie ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG oder Art. 8 Abs.1 lit. a 
oder Abs. 4 Asylgesetz (AsylG; SR 142.31) vom 26. Juni 1998 nicht nachkommt 
(Ziff. 3), oder wenn ihr bisheriges Verhalten darauf schliessen lässt, dass sie sich 
behördlichen Anordnungen widersetzt (Ziff. 4). Die beiden Haftgründe werden in 
der Praxis zum Haftgrund der "Untertauchensgefahr" zusammengefasst (Urteile 
BGer 2C_37/2023 vom 16.2.2023 E. 3.5.2; 2C_233/2022 vom 12.4.2022 E. 4.1). 
Eine solche liegt regelmässig dann vor, wenn die ausländische Person bereits 
einmal untergetaucht ist, durch erkennbar unglaubwürdige und widersprüchliche 
Angaben die Vollziehungsbemühungen zu erschweren versucht oder sonst klar 
zu erkennen gibt, dass sie nicht in ihren Heimatstaat zurückzukehren bereit ist 
(BGE 140 II 1 E. 5.4; 130 II 56 E. 3.1; Urteil BGer 2C_233/2022 vom 12.4.2022 
E. 4.1, je mit Hinweisen). 

Dass ein Betroffener gegen Negativentscheide Rechtsmittel ergreift, begründet 
für sich allein in der Regel noch keine Untertauchensgefahr (Urteil BGer 
2C_167/2023 vom 28.9.2023 E. 5.4.2). Dass ein Ausländer innerhalb der Ausrei-
sefrist nicht ausreist, reicht für sich genommen ebenfalls nicht aus, um den Haft-
grund zu setzen (Urteil BGer 2C_1017/2012 vom 30.10.2012 E. 4.1.1). Ebenso 
wenig kann allein aus der Äusserung der betroffenen Person, die Schweiz nicht 
verlassen bzw. nicht in den Heimatstaat zurückreisen zu wollen, auf eine Unter-
tauchensgefahr geschlossen werden (Urteil BGer 2C_947/2020 vom 15.12.2020 
E. 2.2.1 mit Hinweisen). Gegen die Untertauchensgefahr kann sodann der Um-
stand sprechen, dass sich die betroffene Person im Wissen um einen drohenden 
behördlichen Zugriff während längerer Zeit am selben Ort aufgehalten hat (Urteil 
BGer 2C_478/2012 vom 14.6.2012 E. 2.2). 

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Entscheidend ist, ob die konkreten Anzeichen insgesamt befürchten lassen, die 
betroffene Person würde sich der Ausschaffung entziehen (Urteile BGer 
2C_793/2022 vom 9.10.2023 E. 5.2; 2C_233/2022 vom 12.4.2022 E. 4.1).

4.4 Vorliegend ist in Würdigung der gesamten Umstände nicht zu beanstan-
den, wenn die Vorinstanzen die Erfüllung eines Haftgrundes bejaht haben. 

So ist dem Beschwerdeführer zwar beizupflichten, dass ihm das Ausschöpfen 
von Rechtsbehelfen zusteht und dies allein keine Untertauchensgefahr begrün-
det. Vorliegend ist aber zu konstatieren, dass seine Mehrfachgesuche mitunter 
aussichtslos waren (dem Rechtsvertreter gar Verfahrenskosten auferlegt wurden; 
Urteil BVGer D-5377/2019 vom 14.4.2020; AFM-act. 397) und teils mit Nichtein-
treten beantwortet wurden. Mit den Mehrfachgesuchen verbunden wurde stets 
die Aufforderung des Beschwerdeführers ans AFM, jegliche Vollzugshandlungen 
umgehend einzustellen (vgl. AFM-act. 318), obwohl ein hängiges Asylverfahren 
selbst der Anordnung von Ausschaffungshaft nicht per se entgegensteht (Urteil 
BGer 2C_167/2023 vom 28.9.2023 E. 5.4.2). Insgesamt bestätigt sich daher der 
Eindruck, dass der Beschwerdeführer die Rechtsbehelfe ergriff und nutzte, um 
den drohenden Wegweisungsvollzug zu verhindern. Untermauert wird dies durch 
die Tatsache, dass er anlässlich aller Ausreisegespräche bekräftigte, nicht aus-
reisen zu wollen (AFM-act. 638, 443, 414, 292, 66). Trotz wiederholter Aufforde-
rung hat er denn auch nie Reisepapiere beschafft. Das AFM legt sodann die 
Auszahlungsblätter Juli bis November 2023 ins Recht, welche den dem Be-
schwerdeführer vorgeworfenen Sachverhalt bestätigen, dass er sich entgegen 
der Anweisung (AFM-act. 368) nicht wöchentlich gemeldet hat. Wenn er sodann 
ausführt, bei der Verhaftung als Privatadresse jene der Verwandten in 
C.________ angegeben zu haben, welche auch den Behörden sehr wohl be-
kannt gewesen sei, so trifft dies auf die Festnahme vom 17. November 2023 zu 
(vgl. AFM-act. 624). Bei der Festnahme einen Monat zuvor im Kanton Aargau ist 
indes eine Adresse in D.________ vermerkt (AFM-act. 590), obwohl diese seit 
2016 nicht mehr gültig war (vgl. AFM-act. 197). Bei der Festnahme im Januar 
2023 in Zürich wiederum wurde als Adresse jene des AFM aufgeführt (AFM-act. 
498). Zusammen mit der erwiesenen Meldepflichtverletzung bestärkt dies das 
Bild, dass sich der Beschwerdeführer den Behörden nicht zur Verfügung hielt. 
Und selbst wenn der Beschwerdeführer für im Jahr 2019 eingeleitete Ehevorbe-
reitungen Zivilstandsdokumente beschaffte (vgl. AFM-act. 290), so hat er es doch 
und entgegen mehrfacher Aufforderung unterlassen, die notwendigen Reisedo-
kumente zu beschaffen (AFM-act. 638, 369, 264, 93). Zusammenfassend steht 
damit fest, dass der Beschwerdeführer seit der ersten Ablehnung seines Asylge-
suches und Wegweisung aus der Schweiz alles unternahm bzw. unterliess, um 

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die Rückkehr ins Heimatland zu verhindern. Ganz offensichtlich hat er sich dabei 
auch nicht an die Anordnung gehalten, sich in der Notunterkunft aufzuhalten und 
sich wöchentlich zu melden. Entgegen seiner Behauptung war sein Aufenthalt 
den Behörden nicht stets bekannt. Sein Verhalten insgesamt bestätigt vielmehr 
das Vorliegen einer Untertauchensgefahr, was die Anordnung und Bestätigung 
der Ausschaffungshaft rechtfertigte. 

5. Soweit der Beschwerdeführer fehlende Verhältnismässigkeit der Ausschaf-
fungshaft rügt, da mildere Massnahmen wie Eingrenzung oder Meldepflicht aus-
reichend gewesen wären, aber durch die Vorinstanzen gar nicht geprüft wurden, 
so ist dies unbegründet. Wie zuvor aufgezeigt, hätte für den Beschwerdeführer 
eine Pflicht bestanden, sich wöchentlich beim AFM zu melden (AFM-act. 368). 
Dieser Pflicht ist er nachweislich nicht nachgekommen und ebenso steht fest, 
dass er das Kantonsgebiet mehrfach verliess. Eine Eingrenzung erscheint unter 
diesen Vorzeichen ungeeignet. Die Hinterlegung von Reisedokumenten war nicht 
möglich, nachdem der Beschwerdeführer nie welche vorgelegt hatte. Sicherheits-
leistungen waren bei der vorliegenden Mittellosigkeit des Beschwerdeführers 
auch nicht möglich. 

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde damit als unbegründet, 
weshalb sie abzuweisen ist.

7. Das Verwaltungsgericht verzichtet bei Beschwerden gegen Entscheide des 
Zwangsmassnahmengerichts über ausländerrechtliche Zwangsmassnahmen 
praxisgemäss auf die Erhebung von Verfahrenskosten bei einem Unterliegen des 
Beschwerdeführers (VGE III 2016 57 vom 30.3.2016 E. 3 mit weiteren Hinwei-
sen).

8. Der Beschwerdeführer beantragt unentgeltliche Rechtspflege und unent-
geltliche Rechtsverbeiständung.

8.1 Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat die bedürftige Partei in einem für sie nicht 
aussichtslosen Verfahren Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege; soweit es 
zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unent-
geltlichen Rechtsbeistand. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts gilt 
diese verfassungsrechtliche Minimalgarantie im Straf- und Zivilprozess, im Ver-
waltungsbeschwerde- und Verwaltungsgerichtsverfahren und auch im nichtstrei-
tigen Verwaltungsverfahren (vgl. Urteil BGer 1P.345/2004 vom 1.10.2004 E. 4.2 
mit Verweis auf BGE 125 V 32 E. 4a S. 34 f. mit zahlreichen Hinweisen auf die 
Entwicklung der Rechtsprechung und auf die Literatur). Die Vertretungskosten 
trägt das Gemeinwesen, soweit sie nicht eine andere Partei tragen muss (§ 75 

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Abs. 2 VRP). Vermag eine Partei, der die unentgeltliche Prozessführung oder 
Vertretung bewilligt wurde, die Kosten und die Entschädigung zu decken, so ist 
sie zur Rückzahlung an die Gerichtskasse verpflichtet. Die Rückzahlungspflicht 
erlischt zehn Jahre nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheides (§ 75 Abs. 3 
VRP). 

8.2 Die Mittellosigkeit des Beschwerdeführers ist ausgewiesen (VG-act. 07). 
Dass der Beschwerdeführer in Anbetracht der sich stellenden Rechtsfragen so-
wie seiner juristischen und sprachlichen Unbedarftheit auf eine anwaltschaftliche 
Vertretung angewiesen war, ist ebenso erwiesen. Dem Gesuch ist stattzugeben 
und dem Beschwerdeführer in der Person von RAin B.________ eine unentgeltli-
che Rechtsbeiständin zu bestellen. Ihr ist in Beachtung des kantonalen Ge-
bührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, 
welcher für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen 
Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 
GebTRA enthaltenen Kriterien, in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens zu-
lasten des Verwaltungsgerichts ein Honorar (inkl. Auslagen und MwSt) von Fr. 
1'200.-- zu entrichten. Der Beschwerdeführer wird die Kosten der Rechtsverbei-
ständung von Fr. 1'200.-- dem Gericht zurückzuerstatten haben, wenn er dazu 
innert 10 Jahren seit Rechtskraft dieses Entscheides in der Lage ist (vgl. § 75 
Abs. 3 VRP).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dem Beschwerdeführer wird die unentgeltliche Rechtsverbeiständung ge-
währt und Rechtsanwältin B.________ als unentgeltliche Rechtsbeiständin 
bestellt. Ihr ist zu Lasten des Verwaltungsgerichts ein Honorar von Fr. 
1'200.-- (inkl. Auslagen und MwSt) zu entrichten.

4. Der Beschwerdeführer hat die Fr. 1'200.-- (unentgeltliche Rechtsverbei-
ständung) dem Gericht zurückzuerstatten, wenn er dazu innert 10 Jahren 
seit Rechtskraft dieses Entscheides in der Lage ist (§ 75 Abs. 3 VRP).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, sofern das Bundesrecht oder das Völker-
recht einen Bewilligungsanspruch einräumt (Art. 42 und 82ff., insbesondere 
Art. 83 lit. c Ziffer 2 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, 
SR 173.110).
Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann innert 30 Tagen seit Zustellung Verfassungsbeschwerde* 
erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt 
werden (Art. 113ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentlicher Beschwerde sind 
beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.

6. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- das Amt für Migration des Kantons Schwyz (EB)
- das Zwangsmassnahmengericht Kanton Schwyz (EB)
- und das Staatssekretariat für Migration, SEM, 3003 Bern (A). 

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Schwyz, 22. Februar 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 11. März 2024