# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1fd78a22-7b0b-5c02-9b97-aac65b37981b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.08.2025 D-5529/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5529-2025_2025-08-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-5529/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richterin Jeannine Scherrer-Bänziger;  

Gerichtsschreiberin Michèle Fierz. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Guinea,   

vertreten durch MLaw El Uali Emmhammed Said,  

HEKS RBS AG - Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende 

Aargau, (…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 23. Juni 2025. 

 

 

 

D-5529/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,  

dass der Beschwerdeführer am 18. Juni 2024 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte,  

dass am 12. Juni 2024 eine Erstbefragung durchgeführt und der Be-

schwerdeführer am 5. September 2024 zu seinen Asylgründen angehört 

wurde,  

dass er am 12. September 2024 dem erweiterten Verfahren zugewiesen 

wurde, 

dass er geltend machte, er sei Staatsangehöriger von Guinea, aufgrund 

des Todes seiner Eltern bei seinem Grossvater und seit 2019 bei seinem 

Ziehvater aufgewachsen, habe bis kurz vor seiner Ausreise in B._______ 

gewohnt und während fünf Jahren die Schule besucht,  

dass er zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 

machte, sein Ziehvater habe als Wärter in einem Gefängnis in B._______ 

gedient, aus welchem im November 2023 mehrere Häftlinge, darunter 

C._______, ausgebrochen seien,  

dass die Regierung daraufhin angekündigt habe, die Wärter, welche zum 

Zeitpunkt des Ausbruchs Dienst gehabt hätten, sowie deren Familien fest-

zunehmen, sollte die Regierung der Geflüchteten, insbesondere 

C._______, nicht habhaft werden,  

dass der Ziehvater des Beschwerdeführers zudem beschuldigt worden sei, 

den Ausbrechern zur Flucht verholfen zu haben,  

dass der Beschwerdeführer Mitte Dezember 2023 zu einem Freund seines 

Ziehvaters namens D._______ gegangen sei und er einige Zeit später kei-

nen Kontakt mehr zu seinem Ziehvater habe aufnehmen können, weshalb 

er davon ausgehe, dieser sei festgenommen worden,  

dass ein Freund seines Ziehvaters D._______ angerufen und gebeten 

habe, ihn (Beschwerdeführer) aus Guinea wegzubringen, woraufhin sie ge-

meinsam nach E._______ gegangen seien, wo sie die Grenze nach Mali 

zu Fuss überquert hätten, nachdem eine Person respektive ein Taxifahrer 

ihnen mitgeteilt habe, dass sein Foto (des Beschwerdeführers) oder einer 

Person, welche ihm ähnlich sehe, am Grenzübergang hänge,  

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Seite 3 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 23. Juni 2025 – eröffnet am 

24. Juni 2025 – die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers ver-

neinte, sein Asylgesuch ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz 

sowie den Vollzug anordnete,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. Juni 2025 gegen diese 

Verfügung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und bean-

tragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Vorinstanz an-

zuweisen, seine Flüchtlingseigenschaf festzustellen und ihm Asyl zu ge-

währen, eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und we-

gen Unzulässigkeit beziehungsweise Unzumutbarkeit des Wegweisungs-

vollzugs die vorläufige Aufnahme anzuordnen,  

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-

chen Rechtspflege inklusive Kostenvorschussverzicht und um unentgeltli-

che Rechtsverbeiständung ersuchte,  

dass er mit Eingabe vom 29. Juli 2025 eine Unterstützungsbedürftigkeits-

erklärung zu den Akten reichte,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31‒33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Einreichung der 

Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG) und 

somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten 

ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

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Seite 4 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass die Vorinstanz ihre ablehnende Verfügung im Wesentlichen mit der 

fehlenden Glaubhaftigkeit der Vorbringen des Beschwerdeführers begrün-

dete,  

dass die Ausführungen des Beschwerdeführers zu zentralen Punkten deut-

liche Widersprüche aufweisen würden und seine Ausführungen zur mut-

masslichen Fahndung am Grenzübergang sowie zu einer mutmasslich er-

folgten polizeilichen Suche realitätsfremd und unsubstantiiert ausgefallen 

seien,  

dass er zudem erst auf mehrmalige Nachfrage angegeben habe, dass die 

Polizei ihn gesucht habe und er den anschliessenden Fragen inhaltlich 

ausgewichen sei, weshalb dieses Vorbringen als nachgeschoben und un-

glaubhaft zu qualifizieren sei,  

dass aber selbst bei Wahrunterstellung der Vorbringen und der Verhaftung 

des Ziehvaters nicht von einer objektiv begründeten Furcht vor künftiger 

Verfolgung ausgegangen werden könne, zumal diese Befürchtung lediglich 

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auf Aussagen Dritter beruhe, der Beschwerdeführer keinerlei Berührungs-

punkte mit dem Gefängnis oder den Geflüchteten gehabt habe und zum 

Zeitpunkt des Ereignisses noch minderjährig gewesen sei,  

dass keine Hinweise bestünden, dass die guineische Polizei einen Minder-

jährigen, der nichts mit dem fraglichen Gefängnis zu tun gehabt habe, fest-

nehmen würde, und der Beschwerdeführer selbst nicht gewusst habe, wa-

rum man ihn festnehmen sollte,  

dass er zudem weder politisch aktiv gewesen sei noch Probleme mit den 

guineischen Behörden gehabt habe, weshalb er nicht über ein Risikoprofil 

verfüge,  

dass der Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift versuchte, die von 

der Vorinstanz vorgebrachten Widersprüche aufzulösen und aufzuzeigen, 

dass seine Vorbringen, insbesondere auch in Bezug auf die Festnahme 

von Familienmitgliedern, nicht realitätsfremd seien,  

dass seine Furcht objektiv begründet sei, zumal die aufwändige Suchak-

tion nach C._______, die Verhaftungen diverser Wärter und deren Familien 

und der Kontaktabbruch zu seinem Ziehvater eine Suche der Behörden 

nach dem Beschwerdeführer glaubhaft erscheinen liessen,  

dass der Beschwerdeführer zudem Videos und eine Meldung über das Ver-

schwinden von F._______, dem Sohn eines Kollegen des Ziehvaters, ein-

reichte, 

dass seine Vorbringen asylrechtlich relevant seien und ihm Asyl zu gewäh-

ren sei,  

dass das Bundesverwaltungsgericht feststellt, dass gemäss diversen Me-

dienberichten C._______ im September 2024 verhaftet und nach Guinea 

ins Gefängnis zurückgebracht worden ist (vgl. statt vieler BBC, […], abge-

rufen am 6. August 2025),  

dass damit der Grund der Flucht des Beschwerdeführers – ungeachtet der 

Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen – weggefallen ist und daher nicht von 

einer objektiv begründeten Furcht zukünftiger Verfolgung ausgegangen 

werden kann, zumal er nicht geltend macht, mit der Flucht in Zusammen-

hang gestanden zu haben,  

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dass zudem aus den undatierten Videos und dem eingereichten Zeitungs-

artikel vom 14. Juni 2025 über das Verschwinden von F._______ am 

8. Juni 2025 nicht zweifelsfrei abgeleitet werden kann, dass dessen Ver-

schwinden in Zusammenhang mit den Vorbringen des Beschwerdeführers 

steht, sondern sich – insbesondere aufgrund des Zeitungsartikels – die 

Vermutung aufdrängt, sein Verschwinden hänge damit zusammen, dass er 

in den Sozialen Medien die Freilassung mehrerer ehemaliger Führungs-

kräfte der (…) gefordert habe,  

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

SEM das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein sol-

ches  in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 

AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung 

erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht 

(vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte 

Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und 

demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG;  

Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte 

für eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

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wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass in Guinea weder Krieg oder Bürgerkrieg noch eine Situation allgemei-

ner Gewalt, aufgrund derer eine Rückkehr generell unzumutbar wäre, 

herrscht (vgl. statt vieler Urteil des BVGer D-3060/2024 vom 28. Mai 2024 

E. 7.3.3 m.w.H.), 

dass der Beschwerdeführer – abgesehen von bereits im Heimatland be-

handelten Augenproblemen – gesund, volljährig und in einem erwerbsfähi-

gen Alter ist und vor dem Hintergrund seiner schulischen Grundausbildung 

anzunehmen ist, dass er eine Erwerbstätigkeit aufnehmen können wird,  

dass aufgrund des gut einjährigen Aufenthalts in der Schweiz und trotz der 

geltend gemachten Integrationsbemühungen nicht davon auszugehen ist, 

dass eine vollständige Entfremdung von der Herkunftskultur stattgefunden 

hätte und anzunehmen ist, dass sich der Beschwerdeführer in der Heimat 

rasch wieder wird eingliedern können, 

dass zudem angenommen werden kann, dass der Beschwerdeführer bei 

Bedarf wieder Kontakt zu seiner Halbschwester aufnehmen kann, zu wel-

cher er bis zu seiner Ausreise ein enges Verhältnis pflegte, 

dass sich der Vollzug der Wegweisung somit in allgemeiner wie auch in 

individueller Hinsicht als zumutbar erweist, 

dass es dem Beschwerdeführer obliegt, sich die für seine Rückkehr allen-

falls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. 

BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als mög-

lich zu bezeichnen ist, 

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AlG), 

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist,  

dass mit vorliegendem Urteil in der Hauptsache das Gesuch um Befreiung 

von der Kostenvorschusspflicht (gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG) gegen-

standslos geworden ist, 

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dass die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und 

unentgeltlichen Rechtsverbeiständung abzuweisen sind, da sich die Be-

schwerde nach dem Gesagten als von Anfang an aussichtslos erweisen 

hat,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Simon Thurnheer Michèle Fierz 

 

 

Versand: