# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2b4c85b9-99d9-5b2b-8482-04a7cc8b80b2
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.11.2018 III 2018 146
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-146_2018-11-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 146

Entscheid vom 28. November 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Führerausweisentzug)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1978) fuhr seinen Personenwagen mit einem beladenen 
Sachentransportanhänger am 7. Oktober 2017 auf der Euthalerstrasse in Euthal 
von Gross her kommend in Richtung Unteriberg. In einer Linkskurve (eingangs 
des Steinbach-Viadukts) hat sich der Anhänger überschlagen, wodurch die La-
dung (Holzpellets) auf der rechten Seite zu liegen kam (Vi-act. 1 S. 4). 

B. Aufgrund dieses Vorfalls hat das Verkehrsamt Schwyz mit Schreiben vom 
28. November 2017 A.________ das rechtliche Gehör hinsichtlich eines vorge-
sehenen Führerausweisentzuges gewährt (Vi-act. 2). Zu dieser geplanten Admi-
nistrativmassnahme äusserte sich A.________ mündlich während eines Telefon-
gesprächs vom 6. Dezember 2017 (Vi-act. 3). Gleichentags wurde ihm vom Ver-
kehrsamt schriftlich mitgeteilt, dass das Administrativverfahren sistiert werde, bis 
ein rechtskräftiger Strafbescheid vorliege (Vi-act. 4). 

C. Mit Strafbefehl vom 29. Juni 2018 hat die Staatsanwalt Höfe Einsiedeln 
A.________ wegen des Nichtanpassens der Geschwindigkeit an die Umstände 
im Sinne von Art. 90 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG; SR 741.01) in 
Verbindung mit Art. 32 Abs. 1 SVG und Art. 4 Abs. 1 der Verkehrsregelnverord-
nung (VRV; SR 741.11) schuldig gesprochen und ihn mit einer Busse von Fr. 
200.-- bestraft (Vi-act. 7 = Bf-act. 2). 

D. Nach Kenntnisnahme dieses Strafbefehls hat das Verkehrsamt 
A.________ mit Schreiben vom 23. Juli 2018 über die Wiederaufnahme des Ad-
ministrativverfahrens informiert und ihm erneut das rechtliche Gehör gewährt            
(Vi-act. 8). 

E. Mit Verfügung vom 28. August 2018 hat das Verkehrsamt A.________ den 
Führerausweis in Anwendung von Art. 16b Abs. 1 lit. a und Abs. 2 lit. a SVG und 
Art. 33 Abs. 1 der Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeu-
gen zum Strassenverkehr (VZV; SR 741.51) für die Dauer von einem Monat ent-
zogen (Vi-act. 10 = Bf-act. 1). Dazu nahm A.________ mündlich während des 
Telefongesprächs vom 3. September 2018 Stellung (Vi-act. 9). 

F. Mit Eingabe vom 14. September 2018 (= Datum der Postaufgabe) erhebt 
A.________ fristgerecht beim Verwaltungsgericht Beschwerde mit dem sinn-
gemässen Begehren, wonach die angefochtene Verfügung aufzuheben sei.

G. Mit Vernehmlassung vom 9. Oktober 2018 beantragt das Verkehrsamt, die 
Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolgen 
zulasten des Beschwerdeführers. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Das Gesetz unterscheidet zwischen der leichten, mittelschweren und 
schweren Widerhandlung (Art. 16a-c SVG). Gemäss Art. 16a SVG begeht eine 
leichte Widerhandlung, wer durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe 
Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft und ihn dabei nur ein leichtes Ver-
schulden trifft (Abs. 1 lit. a).  Die fehlbare Person  wird verwarnt,  wenn in den  
vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis nicht entzogen war und keine ande-
re Administrativmassnahme verfügt wurde (Abs. 3). Gemäss Art. 16b SVG be-
geht eine mittelschwere Widerhandlung, wer durch Verletzung von Verkehrsre-
geln eine Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt   (Abs. 
1 lit. a). Nach einer mittelschweren Widerhandlung wird der Führerausweis für 
mindestens einen Monat entzogen (Abs. 2 lit. a). Leichte und mittelschwere Wi-
derhandlungen werden von Art. 90 Ziff. 1 SVG als einfache Verkehrsregelverlet-
zungen erfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_250/2017 vom 7.9.2018 Erw. 
2.1 mit Verweis auf BGE 135 II 138 Erw 2.4). Gemäss Art. 16c SVG begeht eine 
schwere Widerhandlung, wer durch grobe Verletzung von Verkehrsregeln eine 
ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt (Abs. 1 
lit. a). Nach einer schweren Widerhandlung, welche einer groben Verkehrsregel-
verletzung im Sinne von Art. 90 Ziff. 2 SVG entspricht (Urteil des Bundesgerichts 
1C_250/2017 vom 7.9.2018 Erw. 2.1), wird der Führerausweis für mindestens 
drei Monate entzogen (Abs. 2 lit. a). Eine Unterschreitung der gesetzlichen Min-
destentzugsdauer ist ausgeschlossen (Art. 16 Abs. 3 SVG).

Die mittelschwere Widerhandlung stellt nach Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG einen Auf-
fangtatbestand dar. Sie liegt vor, wenn nicht alle privilegierenden Elemente einer 
leichten Widerhandlung nach Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG und nicht alle qualifizie-
renden Elemente einer schweren Widerhandlung nach Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG 
gegeben sind (Urteil des Bundesgerichts 1C_250/2017 vom 7.9.2017 Erw. 2.2 
mit Hinweisen). Die Annahme einer schweren Widerhandlung setzt kumulativ ei-
ne qualifizierte objektive Gefährdung und ein qualifiziertes Verschulden voraus. 
Ist die Gefährdung gering, aber das Verschulden hoch, oder umgekehrt die Ge-
fährdung hoch und das Verschulden gering, liegt eine mittelschwere Widerhand-
lung vor (vgl. BGE 136 II 447 Erw. 3.2; siehe auch Botschaft vom 31.3.1999 zur 
Änderung des SVG, BBl 1999 S. 4489; Urteil des Bundesgerichts 1C_634/2017 
vom 10.4.2018 Erw. 5.1). Gleiches gilt bei einer geringen Gefahr und einem mit-
telschweren Verschulden, oder bei einer mittelgrossen Gefahr und leichtem Ver-
schulden, oder bei einer mittelgrossen Gefahr und einem mittelschweren Ver-
schulden (vgl. Bernhard Rütsche/Denise Weber, in: Basler Kommentar, SVG, 
2014, N 13 zu Art. 16b SVG). Eine Gefahr für die Sicherheit anderer im Sinne 

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von Art. 16a-c SVG ist bei einer konkreten oder auch bei einer erhöhten abstrak-
ten Gefährdung zu bejahen. Eine erhöhte abstrakte Gefahr besteht, wenn die 
Möglichkeit einer konkreten Gefährdung oder Verletzung naheliegt. Ob eine sol-
che Gefährdung vorliegt, ist anhand der jeweiligen Verhältnisse im Einzelfall zu 
beurteilen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_650/2017 vom 28.3.2018 Erw. 2.1). 

Eine Gefahr ist gering i.S.v. Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG, wenn sie leicht über derje-
nigen Gefahr liegt, die durch die im Ordnungsbussenverfahren geahndeten Wi-
derhandlungen hervorgerufen wird (Bernhard Rütsche/Denise Weber, a.a.O., N 6 
zu Art. 16a SVG). Das Bundesgericht hat eine geringe Gefahr beispielsweise 
dann angenommen, wenn die Verkehrsregelverletzung letztlich als Folge eines 
Zusammenspiels unglücklicher Umstände erscheint, wenn bei angepasster Ge-
schwindigkeit die mit Schneematsch bedeckte Strasse falsch eingeschätzt wird 
und die Herrschaft über das Fahrzeug verloren geht (BGE 126 II 192 Erw. 2b). 
Das Bundesgericht hat ebenfalls auf eine leichte Widerhandlung erkannt, weil der 
Beschwerdeführer die Schleudergefahr bei Regen nur geringfügig unterschätzte 
und die Höchstgeschwindigkeit ausserorts zwar deutlich, aber angesichts der 
Verhältnisse doch noch zu wenig unterschritt (Urteil 6A.90/2002 vom 7.2.2003 
Erw. 4.2). Demgegenüber hat es die geringe Gefahr verneint, wenn das Fahr-
zeug innerorts bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h ins Schleudern gerät oder 
wenn der Lenker ausserorts auf einer kurvenreichen, abfallenden Strasse bei ei-
ner Geschwindigkeit von 80 km/h ins Schleudern gerät (Urteil 6A.24/2004 vom 
18.6.2004 Erw. 3; vgl. auch Philippe Weissenberger, in: Kommentar zum Stras-
senverkehrsgesetz und Ordnungsbussengesetz, 2015, 2. Aufl., N 10 zu Art. 16a 
SVG). 

1.2.1 Die Geschwindigkeit ist gemäss Art. 32 Abs. 1 SVG stets den Umständen 
anzupassen, namentlich den Besonderheiten von Fahrzeug und Ladung, sowie 
den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen. Wo das Fahrzeug den Verkehr 
stören könnte, ist langsam zu fahren und nötigenfalls anzuhalten, namentlich vor 
unübersichtlichen Stellen, vor nicht frei überblickbaren Strassenverzweigungen 
sowie vor Bahnübergängen. Gemäss Art. 4 Abs. 1 VRV darf der Fahrzeugführer 
nur so schnell fahren, dass er innerhalb der überblickbaren Strecke halten kann; 
wo das Kreuzen schwierig ist, muss er auf halbe Sichtweite halten können. Der 
Führer hat in Betracht zu ziehen, dass ein schwer beladenes Fahrzeug anders, 
träger reagiert, schwerer durch die Kurve zu führen und anzuhalten ist, als ein 
unbeladenes (vgl. Andreas Roth, in: Basler Kommentar, SVG, 2014, N 14 zu 
Art. 32 SVG).

1.2.2 Der Bundesrat beschränkt die Geschwindigkeit der Motorfahrzeuge auf al-
len Strassen (Art. 32 Abs. 2 SVG). Ausserorts beträgt die Höchstgeschwindigkeit 

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80 km/h (Art. 4a Abs. 1 lit. b VRV). Für einzelne Fahrzeugarten gelten besondere 
Höchstgeschwindigkeiten. So wurde diejenige für leichte Motorwagen mit einem 
Anhänger bis zu 1000 kg Gesamtgewicht auf 80 km/h festgesetzt (Art. 5 Abs. 1 
lit. a Ziff. 1 VRV, vgl. Andreas Roth, a.a.O., N 36 zu Art. 32 SVG). Die allgemei-
nen oder abweichend signalisierten Höchstgeschwindigkeiten dürfen nicht in je-
dem Fall, sondern nur unter günstigen Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnis-
sen ausgefahren werden (vgl. Andreas Roth, a.a.O., N 25 zu Art. 32 SVG).  

1.3 Ein Strafurteil vermag die Verwaltungsbehörde grundsätzlich nicht zu bin-
den. Allerdings gebietet der Grundsatz der Einheit der Rechtsordnung, wider-
sprüchliche Entscheide im Rahmen des Möglichen zu vermeiden, weshalb die 
Verwaltungsbehörde beim Entscheid über die Massnahme von den tatsächlichen 
Feststellungen des Strafrichters nur abweichen darf, wenn sie Tatsachen fest-
stellt und ihrem Entscheid zugrunde legt, die dem Strafrichter unbekannt waren, 
wenn sie zusätzliche Beweise erhebt oder wenn der Strafrichter bei der Rechts-
anwendung auf den Sachverhalt nicht alle Rechtsfragen abgeklärt, namentlich 
die Verletzung bestimmter Verkehrsregeln übersehen hat. In der rechtlichen 
Würdigung des Sachverhalts − namentlich auch des Verschuldens − ist die Ver-
waltungsbehörde demgegenüber frei, ausser die rechtliche Qualifikation hängt 
stark von der Würdigung von Tatsachen ab, die der Strafrichter besser kennt, et-
wa weil er den Beschuldigten persönlich einvernommen hat (vgl. zit. Urteil des 
Bundesgerichts 1C_250/2017 vom 7.9.2017 Erw. 2.3 mit Hinweisen).

2.1 Zum Sachverhalt ist dem Rapport der Kantonspolizei Schwyz vom 13. Ok-
tober 2017 u.a. zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seinen Personenwa-
gen (B.________) mit Sachentransportanhänger (C.________) am 7. Oktober 
2017 um ca. 11.35 Uhr auf der Euthalerstrasse von Gross her kommend in Rich-
tung Unteriberg (Euthal) lenkte. Auf dem Anhänger waren 66 Säcke à 15kg 
Holzpellets geladen, welche mit zwei Spannsets gesichert waren. In der Links-
kurve eingangs des Steinbach-Viadukts (Koordinaten 217.282 / 702.926), hat 
sich der Anhänger überschlagen, wodurch die Ladung auf der rechten Seite zu 
liegen kam (Vi-act. 1). Zum Tathergang wurde weiter ausgeführt (Vi-act. 1 S. 4):

Bei der Linkskurve eingangs des Viadukts verschob sich die Ladung auf dem An-
hänger durch die Zentrifugalkraft, verbunden mit einem Nichtanpassen der Ge-
schwindigkeit an die Strassenführung sowie einer ungenügenden Ladungssiche-
rung. Folglich überschlug sich der Anhänger vollends und verlor sämtliche Ladung. 

2.2 Im Polizeirapport wurde der Vorfall wie folgt zusammengefasst: Verkehrs-
unfall mit Sachschaden (Selbstkollision mit Anhänger), Nichtanpassen der Ge-
schwindigkeit an die Strassenverhältnisse (Art. 31 Abs. 1 SVG, Art. 32 Abs. 1 

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SVG, Art. 90 SVG und Art. 4 Abs. 2 VRV), ungenügende Sicherung der Ladung 
(Art. 30 Abs. 2, Art. 90 SVG und Art. 57 Abs. 1 VRV, vgl. Vi-act. 1 S. 1).

2.3 Im Strafbefehl vom 29. Juni 2018 erkannte die Staatsanwaltschaft Höfe 
Einsiedeln, dass der Fahrzeuglenker am 7. Oktober 2017:

(…) die Linkskurve eingangs Steinbach-Viadukt mit einer Geschwindigkeit von 
ca. 45 km/h befuhr, wodurch der Sachentransportanhänger umkippte und sämtli-
che Ladung verlor, was B.B. mit genügender Geschwindigkeitsreduktion hätte 
vermeiden können (vgl. Vi-act. 7 = Bf-act. 2).

2.4 In der Verfügung vom 28. August 2018 hat die Vorinstanz ihre Qualifikation 
des Unfalls als mittelschwere Widerhandlung im Sinne von Art. 16b Abs. 1 lit. a 
und Abs. 2 lit. a SVG und Art. 33 Abs. 1 VZV folgendermassen begründet (Vi-
act. 10 = Bf-act. 1): 

Am 07.10.2017 lenkten Sie auf der Euthalerstrasse in Euthal einen Personenwa-
gen mit Sachentransportanhänger. Aufgrund der Zentrifugalkraft, dem Nichtanpas-
sens der Geschwindigkeit an die Strassenführung und der ungenügenden Lan-
dungssicherung, verschob sich bei der Linkskurve, Eingangs des Steinbach-
Viadukts, die Ladung auf dem Anhänger. In der Folge kippte die Ladung bzw. der 
Anhänger auf die rechte Seite. 

3. Der Beschwerdeführer bringt sinngemäss vor, dass der Polizeibericht we-
der eine unzureichende Sicherung noch eine verschobene Ladung festhielt. Zu-
dem hätte er gegenüber der Staatsanwaltschaft glaubhaft belegen können, dass 
die Ladung korrekt gesichert gewesen sei. Deshalb sei dieser Vorwurf gegen ihn 
von der Staatsanwaltschaft auch fallengelassen, resp. er sei im Strafbefehl nicht 
bezüglich ungenügender Sicherung der Ladung gemäss Art. 30 Abs. 2, Art. 90 
SVG und Art. 57 Abs. 1 VRV schuldig gesprochen worden. Deswegen liege 
höchstens eine leichte Widerhandlung im Sinne von Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG 
vor. 

4.1 Gemäss den tatsächlichen Feststellungen im Strafbefehl der Staatsanwalt-
schaft Höfe Einsiedeln, wurde – auch für das Verwaltungsgericht grundsätzlich 
verbindlich (vgl. Erw. 1.3) – festgestellt, dass das Nichtanpassen der Geschwin-
digkeit an die Strassenverhältnisse als kausal für das Umkippen des Sachtrans-
portanhängers eingestuft worden ist (Vi-act. 7 = Bf-act. 2). Dies wurde mithin 
auch von der Vorinstanz in ihrer Verfügung vom 28. August 2018 anerkannt (Vi-
act. 10 = Bf.-act. 1 unter "Zum rechtlichen Gehör"). Die Staatsanwaltschaft Höfe 
Einsiedeln führt weiter aus, dass der Verkehrsunfall mit Sachschaden bei ange-
passter Geschwindigkeit hätte vermieden werden können (Vi-act. 7 = Bf-act. 2). 
Ob die mitgeführte Ladung indessen zusätzlich falsch gesichert worden ist oder 
nicht, kann hierbei offen gelassen werden, da die übersetzte Geschwindigkeit für 

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die Verursachung des Verkehrsunfalls mit Sachschaden bereits ausreichend ge-
wesen ist. Ferner ist unbeachtlich ob der Beschwerdeführer nun wie von der 
Staatsanwaltschaft festgehalten 45 km/h (Vi-act. 7 = Bf-act. 2), wie mittels Stel-
lungnahme vom 6. Dezember 2017 geäussert 40-50 km/h (Vi-act. 3) oder wie im 
Polizeirapport angegeben 45-55 km/h (Vi-act. 1 S. 4) gefahren ist, da die Ge-
schwindigkeit aufgrund des Überschlagens des Anhängers so oder so zu hoch 
gewesen sein muss. Daran vermögen auch die Einwände des Beschwerdefüh-
rers nichts zu ändern, wenn er vorbringt, dass er die vorangehenden Kurven pro-
blemlos mit der ausgeschilderten Temporeduktion passieren konnte (Vi-act. 3, 
vgl. auch Beschwerdeschrift). Vielmehr wurde von der Staatsanwaltschaft ver-
bindlich festgestellt, dass in der konkreten Kurve die Geschwindigkeit offensicht-
lich übersetzt und mithin nicht den Umständen entsprechend gewesen ist. Indem 
der Beschwerdeführer den erwähnten Strafbefehl unangefochten in Rechtskraft 
erwachsen liess, hat er die tatsächlichen Feststellungen der Staatsanwaltschaft 
zudem akzeptiert, weshalb sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen. 

4.2.1 Die Vorinstanz erachtet die Gefährdung, welche der Beschwerdeführer 
verursacht hat, nicht als gering (Vernehmlassung, S. 2). Wie die Vorinstanz zu-
treffend festhielt, kann von einer leichten Gefährdung schon deshalb nicht aus-
gegangen werden, da sich direkt hinter dem Beschwerdeführer befindliche Ver-
kehrsteilnehmer in erhöhter Gefahr befunden haben, als sich der Anhänger um 
seine eigene Achse drehte, die Ladung Holzpellets auf der Fahrbahn sowie dem 
Radweg verteilte und der Anhänger umgekehrt auf der Fahrbahn zu liegen kam 
(vgl. Vi-act. 1 S. 3). Denn nach der allgemeinen Lebenserfahrung besteht in sol-
chen Situationen ein erhebliches Risiko von Folgeunfällen, weil das Verhalten ei-
nes sich überschlagenden Anhängers unberechenbar ist. Zudem ist es nicht zu 
verharmlosen, dass der sich daneben befindliche Radweg von herumliegenden 
Säcken und Holzpellets stellenweise ganz unterbrochen wurde, weshalb insbe-
sondere Radfahrer einer erhöhten abstrakten Gefahr ausgesetzt wurden (Vi-
act. 1, Bild 1 der Fotodokumentation, S. 1). Es ist mithin nicht ersichtlich, dass 
nur ein Zusammenspiel unglücklicher Umstände vorgelegen hätte, sondern viel-
mehr hat die unangepasste Fahrweise des Beschwerdeführers die Ursache für 
ein abstraktes erhöhtes Gefährdungspotential gesetzt. 

4.2.2 Das Wissen darum, dass die Unfallgefahr beim übersetzten Befahren einer 
Kurve mit einem Anhänger gross ist, kann vom Beschwerdeführer vorausgesetzt 
werden, zumal er das Fahren mit dem entsprechenden Anhänger gewohnt ist 
(Vi-act. 1 S. 4). Allgemein bekannt ist zudem, dass sich diese Gefahr mit zuneh-
mender Geschwindigkeit und insbesondere beim Kurvenfahren massiv erhöht. 
Inwiefern der Beschwerdeführer diese Zusammenhänge nicht gekannt haben 

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sollte, ist nicht ersichtlich. Zudem war der Beschwerdeführer ortskundig und 
wusste, dass die Kurve nach hinten "zu macht" (Vi-act. 1 S. 4), resp. dass die 
Kurve gemässigt zu befahren ist. Um wieviel die Geschwindigkeit in concreto je-
doch genau überschritten worden ist, kann nicht abschliessend festgehalten wer-
den, da sich den vorliegenden Akten nicht entnehmen lässt, wie hoch die Ge-
schwindigkeitsbegrenzung im entsprechenden Strassenabschnitt zum Unfallzeit-
punkt tatsächlich gewesen ist (gemäss Polizeirapport vom 13.10.2017 80 km/h 
[Vi-act. 1] und gemäss Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 6.12.2017, 
aufgrund einer damals bestehenden Baustelle, 60 km/h [Vi-act. 3]). Bei einer 
Kurve, die beinahe auf 90° zuläuft (Vi-act. 1 S. 3), kann aber nach dem gewöhn-
lichen Lauf der Dinge damit gerechnet werden, dass eine Geschwindigkeit von 
45 km/h bei einem gefüllten Anhänger zu dessen Überschlagen führen kann. 
Selbst wenn keine bewusste Schädigung Dritter durch den Beschwerdeführer 
beabsichtigt gewesen ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass er diese 
durch seine unangepasste Fahrweise in Kauf genommen hat. Doch selbst wenn 
ihn nur ein leichtes Verschulden treffen würde, bliebe die durch den Beschwerde-
führer hervorgerufene Gefahr für die Sicherheit anderer eine mittelschwere (vgl. 
Erw. 4.2.1 vorstehend), weshalb eine Einstufung des Verkehrsunfalls mit Sach-
schaden als leichte Widerhandlung gem. Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG ohnehin aus-
geschlossen ist (vgl. Erw. 1.1). 

4.5. Im Lichte all dieser Aspekte ist es nicht zu beanstanden, dass der durch 
das Fahrverhalten des Beschwerdeführers verursachte Verkehrsunfall mit Sach-
schaden von der Vorinstanz als mittelschwere Verkehrsregelverletzung einge-
stuft worden ist. 

4.6 Damit erweist sich der Entzug des Führerausweises für die Mindestent-
zugsdauer von einem Monat als rechtens.

5. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten dem Be-
schwerdeführer auferlegt. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
– den Beschwerdeführer (R)
– die Vorinstanz 
– und das Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnah-

men, 3003 Bern (A)

Schwyz, 28. November 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 6. Dezember 2018