# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9b7009ba-35d6-5e5a-a337-976c93c4c9e1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.05.2017 100 2016 124
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2016-124_2017-05-11.pdf

## Full Text

100.2016.124U
HAT/SPA/BES

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 11. Mai 2017

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Häberli, Verwaltungsrichterin Herzog
Gerichtsschreiber Spring

A.________
Beschwerdeführerin 

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern 
Beschwerdegegnerin 1

Einwohnergemeinde Bern 

Beschwerdegegnerin 2

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Sägemattstrasse 2, Postfach 54, 3097 Liebefeld

betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes 2014 (Entscheid 
der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 15. März 2016;
100 15 266)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.05.2017, Nr. 100.2016.124U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________, geboren am … 1982, wuchs in der Gemeinde B.________ im 
Kanton Basel-Landschaft auf, wo heute noch ihre Eltern wohnen. Im 
Juli 2011 hat sie beim C.________ eine unbefristete Stelle mit einem 
Beschäftigungsgrad von 90 % angetreten. Infolge dieser Anstellung zog sie 
im Oktober 2011 in die Einwohnergemeinde (EG) Köniz. Am 3. April 2013 
meldete sie sich als Wochenaufenthalterin in der EG Bern an, nachdem sie 
dort eine 3,5-Zimmerwohnung bezogen hatte. Die Wochenenden verbringt 
sie vorab in B.________, wo ihr im Elternhaus ihr ehemaliges 
Kinderzimmer zur Verfügung steht. 

Auf Ersuchen der EG Bern verfügte die Steuerverwaltung des Kantons 
Bern am 9. Februar 2015, dass sich der steuerrechtliche Wohnsitz von 
A.________ ab dem Steuerjahr 2014 in der EG Bern im Kanton Bern 
befinde.

B.

Nach erfolglosem Einspracheverfahren (Entscheid vom 20.5.2015) ge-
langte A.________ am 19. Juni 2015 an die Steuerrekurskommission des 
Kantons Bern (StRK), die den Rekurs mit Entscheid vom 15. März 2016 
abwies.

C.

Am 19. April 2016 hat A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
erhoben mit dem Antrag, der Entscheid der StRK sei aufzuheben und es 
sei B.________ im Kanton Basel-Landschaft als ihr Steuerdomizil zu 
bestätigen. Eventuell sei per Ende 2016 eine Neubeurteilung der Situation 
vorzunehmen, falls bis dahin keine Änderung in ihrem Zivilstand 
eingetreten sei. 

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Die EG Bern und die Steuerverwaltung schliessen mit Beschwerdeantwort 
vom 20. bzw. 30. Mai 2016 je auf Abweisung der Beschwerde. Auch die 
StRK beantragt mit Vernehmlassung vom 20. Mai 2016, die Beschwerde 
sei abzuweisen.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 
21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11]). Die Beschwerdeführerin hat am vor-
instanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Ent-
scheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen 
Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 
StG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist unter Vor-
behalt von E. 1.2 einzutreten.

1.2 Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ist auf den Streitgegen-
stand beschränkt. Ausgangspunkt für dessen Bestimmung bildet die ange-
fochtene Verfügung bzw. der angefochtene Entscheid, das sog. Anfech-
tungsobjekt. Dieses gibt den Rahmen des Streitgegenstands vor, der mithin 
nicht über das hinausgehen kann, was die Vorinstanz geregelt hat (zum 
Begriff des Streitgegenstands vgl. BVR 2011 S. 391 E. 2.1; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, 
Art. 72 N. 6 f.). Nicht einzutreten ist auf das Eventualbegehren (Neubeur-
teilung per Ende 2016 bei ausbleibender Änderung des Zivilstands), da der 
angefochtene Entscheid einzig die Festlegung des steuerlichen Wohnsitzes 
für das Steuerjahr 2014 regelt, sodass dieser Antrag ausserhalb von An-
fechtungs- und Streitgegenstand liegt. 

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1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

2.

2.1 Natürliche Personen sind gemäss Art. 4 Abs. 1 StG aufgrund per-
sönlicher Zugehörigkeit im Kanton Bern steuerpflichtig, wenn sie hier ihren 
steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt haben. Steuerrechtlichen 
Wohnsitz im Kanton Bern hat eine Person, wenn sie sich hier mit der Ab-
sicht dauernden Verbleibens aufhält oder wenn ihr das Bundesrecht hier 
einen besonderen gesetzlichen Wohnsitz zuweist (Art. 4 Abs. 2 StG; vgl. 
auch Art. 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmo-
nisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; 
SR 642.14]). Der steuerrechtliche Wohnsitz liegt mithin am Ort, an dem 
sich der Mittelpunkt der persönlichen Lebensinteressen der steuerpflichti-
gen Person befindet (vgl. BVR 2001 S. 1 E. 2b, 1999 S. 152 E. 2b; 
BGE 138 II 300 E. 3.2, 132 I 29 E. 4.1, 125 I 54 E. 2; Oesterhelt/Seiler, in 
Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 
3. Aufl. 2017, Art. 3 StHG N. 46). Im Verhältnis zu anderen Kantonen ist 
insoweit die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Verbot der interkan-
tonalen Doppelbesteuerung zu beachten (Art. 127 Abs. 3 der Bundes-
verfassung [BV; SR 101]).

2.2 Der Mittelpunkt der Lebensinteressen, also der ideelle und materi-
elle Schwerpunkt des Lebens einer Person (BVR 1999 S. 152 E. 2b), be-
stimmt sich nach der Gesamtheit der objektiven äusseren Umstände und 
nicht nach den bloss erklärten Wünschen der steuerpflichtigen Person oder 
deren gefühlsmässiger Verbundenheit mit einem bestimmten Ort; der 
steuerrechtliche Wohnsitz ist insofern nicht frei wählbar (BVR 2001 S. 1 
E. 2c; BGE 138 II 300 E. 3.2, 132 I 29 E. 4.1, 125 I 54 E. 2a, 123 I 289 
E. 2b). Dem polizeilichen Domizil, an dem die Schriften hinterlegt sind oder 
die politischen Rechte ausgeübt werden, kommt keine entscheidende Be-
deutung zu. Es handelt sich dabei bloss um ein äusseres Merkmal, das 
gemeinsam mit dem übrigen Verhalten der steuerpflichtigen Person ein 
Indiz für das Steuerdomizil bilden kann (BVR 2001 S. 1 E. 2b; 

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BGE 132 I 29 E. 4.1). Wenn sich eine Person abwechslungsweise an zwei 
Orten aufhält, ist für die Bestimmung des steuerrechtlichen Wohnsitzes 
darauf abzustellen, zu welchem Ort sie die stärkeren Beziehungen unter-
hält (BVR 2001 S. 1 E. 2c; BGE 131 I 145 E. 4.2, 125 I 458 E. 2d). Dies 
beurteilt sich jeweils aufgrund der Gesamtheit der Umstände des Einzelfalls 
(BGE 138 II 300 E. 3.2, 125 I 54 E. 2a, 123 I 289 E. 2b; zum Ganzen 
BVR 1999 S. 152 E. 2c), wobei die Verhältnisse am Ende der betroffenen 
Steuerperiode massgebend sind (Art. 9 Abs. 3 StG i.V.m. Art. 4b Abs. 1 
StHG).

2.3 Das Hauptsteuerdomizil von unselbständig erwerbstätigen Perso-
nen liegt grundsätzlich am Ort, an dem sie für längere oder unbestimmte 
Zeit Aufenthalt nehmen, um von dort aus der täglichen Erwerbstätigkeit 
nachzugehen, ist doch der Zweck des Lebensunterhalts dauernder Natur 
(BVR 2001 S. 1 E. 2d; BGE 132 I 29 E. 4.2, 125 I 54 E. 2b; zuletzt etwa 
BGer 2C_565/2016 vom 21.12.2016 E. 2.2). Eine Ausnahme besteht nach 
ständiger Rechtsprechung für verheiratete Steuerpflichtige, die regelmässig 
an den Wochenenden zu ihrer Familie zurückkehren: Die durch persönliche 
und familiäre Bande begründeten Beziehungen werden für stärker erachtet 
als jene zum Arbeitsort. Deshalb sind diese Steuerpflichtigen in der Regel 
am Aufenthaltsort der Familie zu besteuern; anders kann es sich dann ver-
halten, wenn sie in leitender Stellung tätig sind und nicht täglich an den 
Familienort zurückkehren (BVR 1999 S. 152 E. 3, 1999 S. 364 
E. 4b/aa; VGE 2013/357 vom 24.3.2015, in StE 2016 A 24.21 Nr. 35 E. 2.3 
[bestätigt durch BGer 2C_403/2015 vom 1.4.2016]; BGE 132 I 29 E. 4.2, 
125 I 54 E. 2b/aa). Diese Praxis findet grundsätzlich auch auf Ledige An-
wendung, zählt die Rechtsprechung doch Eltern und Geschwister ebenfalls 
zur Familie der steuerpflichtigen Person. Da die Bindung zur elterlichen 
Familie aber regelmässig lockerer ist als jene unter Ehegatten, wird bei 
ledigen Steuerpflichtigen das Erfordernis der regelmässigen Rückkehr 
besonders streng gehandhabt und es ist vermehrt noch als bei verheirate-
ten Personen zu berücksichtigen, ob weitere als nur familiäre Beziehungen 
für ein Übergewicht der Bindungen zum einen oder anderen Ort sprechen. 
Dadurch erhält der Grundsatz, wonach das Hauptsteuerdomizil von Un-
selbständigerwerbenden am Arbeitsort liegt, grösseres Gewicht: Selbst 
wenn ledige Steuerpflichtige allwöchentlich zu Eltern oder Geschwistern 

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zurückkehren, können die Beziehungen zum Arbeitsort überwiegen. Dies 
kann namentlich dann der Fall sein, wenn die Betroffenen sich am Arbeits-
ort eine Wohnung eingerichtet haben oder dort über einen besonderen 
Freundes- und Bekanntenkreis verfügen, wobei insbesondere ein 
Konkubinatsverhältnis gewöhnlich stärker zu gewichten ist als eine 
fortdauernde Bindung an den (elterlichen) Familienort (vgl. BGE 125 I 54 
E. 2b/bb; BGer 2C_469/2014 vom 9.12.2014, in StE 2015 A 24.21 Nr. 31 
E. 3.2, 2C_230/2008 vom 27.8.2008, in StR 2009 S. 302 E. 3.1; 
Zweifel/Hunziker, in Zweifel/Beusch/Mäusli-Allenspach [Hrsg.], 
Interkantonales Steuerrecht, § 6 N. 35 ff.). Ein spezielles Gewicht kommt 
weiter der Dauer des Arbeitsverhältnisses und dem Alter der 
steuerpflichtigen Person zu (BGE 125 I 54 E. 2b/bb). Die Rechtsprechung 
nimmt an, dass die Beziehungen zur elterlichen Familie regelmässig dann 
nicht mehr besonders stark sind, wenn die steuerpflichtige Person das 
dreissigste Altersjahr überschritten hat oder sich seit mehr als fünf Jahren 
ununterbrochen am selben Ort aufhält (BVR 2001 S. 1 E. 2d; 
BGer 2C_469/2014 vom 9.12.2014, in StE 2015 A 24.21 Nr. 31 E. 3.2, 
2C_250/2013 vom 29.8.2013, in StE 2013 A 24.21 Nr. 27 E. 2.2; vgl. auch 
Zweifel/Hunziker, a.a.O., § 6 N. 38, 48).

2.4 Die Steuerbehörden haben die den Steuerwohnsitz konstituieren-
den Sachverhaltselemente von Amtes wegen abzuklären (Art. 166 Abs. 2 
StG) und dabei den Steuerwohnsitz als steuerbegründende Tatsache 
nachzuweisen (vgl. BVR 2009 S. 465 E. 3; BGE 138 II 300 E. 3.4, 
121 II 257 E. 4c/aa). Allerdings begründet der Umstand, dass eine ledige 
steuerpflichtige Person vom Ort aus, an dem sie sich während der Woche 
aufhält, eine unselbständige Erwerbstätigkeit ausübt, eine natürliche Ver-
mutung dafür, dass sie dort auch ihr Steuerdomizil hat. Diese Vermutung 
kann entkräftet werden, falls die steuerpflichtige Person regelmässig, min-
destens ein Mal pro Woche, an den Ort zurückkehrt, an dem ihre Familie 
lebt, mit welcher sie aus bestimmten Gründen besonders eng verbunden 
ist, und wo sie andere persönliche und gesellschaftliche Beziehungen 
pflegt. Wenn der steuerpflichtigen Person der Nachweis solcher familiärer 
und gesellschaftlicher Beziehungen am Wohnort der Familie gelingt, obliegt 
es dem Kanton des Wochenaufenthalts- oder Arbeitsorts nachzuweisen, 
dass die Person gewichtige wirtschaftliche und allenfalls persönliche Be-

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ziehungen zu diesem Ort unterhält (BVR 2001 S. 1 E. 2d; 
BGer 2C_469/2014 vom 9.12.2014, in StE 2015 A 24.21 Nr. 31 E. 3.3, 
2C_250/2013 vom 29.8.2013, in StE 2013 A 24.21 Nr. 27 E. 2.3, 
2C_518/2011 vom 1.2.2012 E. 2.2).

3.

3.1 Die Beschwerdeführerin war im hier interessierenden Steuerjahr 
32 Jahre alt (vgl. Bst. A vorne). Sie arbeitet nach eigenen Angaben seit 
Juli 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim C.________ in einer 
unbefristeten Anstellung mit einem 90 %-Pensum (vgl. Fragebogen für 
Personen mit Wochenaufenthalt, Vorakten Steuerverwaltung [act. 5B] 
pag. 9). Sie verrichtet ihre Arbeit von Montag bis Freitag bzw. jede zweite 
Woche bis Donnerstag. Infolge dieser Anstellung ist die 
Beschwerdeführerin im Oktober 2011 nach Köniz gezogen. Seit dem 
1. April 2013 bewohnt sie an der …strasse … in der EG Bern eine selbst 
möblierte 3,5-Zimmerwohnung, für die sie monatlich Fr. 1'660.-- bezahlt 
(Mietvertrag vom 7.3.2013, act. 5B pag. 7). Seit 2010 führt sie eine stabile 
Paarbeziehung, wobei ihr Lebenspartner Wohnsitz in D.________ (ZH) hat. 
Aufgewachsen ist die Beschwerdeführerin in B.________ (BL), wo nach 
wie vor ihre Eltern leben. Während ihres Studiums wohnte sie in Zürich 
(Einsprache vom 5.3.2015, act. 5B pag. 17; Bestätigungsschreiben der 
Eltern vom 1.6.2015, Vorakten StRK [act. 5A] pag. 31). 

3.2 Vorliegend ist unbestritten, dass die ledige Beschwerdeführerin im 
Jahr 2014 von Bern aus, wo sie sich während der Woche aufgehalten hat, 
einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nachgegangen ist. Zudem war die 
Beschwerdeführerin am Stichtag (31.12.2014) 32-jährig. Aus diesen Um-
ständen ergibt sich die natürliche Vermutung, dass sich ihr Steuerdomizil 
im Jahr 2014 in der EG Bern befand (vgl. E. 2.4 vorne). Diese Vermutung 
kommt entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht erst 
nach fünfjährigem Wochenaufenthalt am Arbeitsort zum Tragen.

3.3 Zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht geschlossen hat, die Be-
schwerdeführerin vermöge diese Vermutung nicht zu entkräften.

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3.3.1 Die Vorinstanz hat erwogen, zur Widerlegung der Vermutung fehle 
es bereits an einer wöchentlichen Rückkehr der Beschwerdeführerin nach 
B.________ (E. 6 des angefochtenen Entscheids). Zudem habe diese 
weder eine aussergewöhnliche und besonders enge Verbundenheit zu 
ihren Eltern darlegen können (E. 7 des angefochtenen Entscheids), noch 
würden ihre weiteren persönlichen und gesellschaftlichen Beziehungen die 
natürliche Vermutung zu Gunsten des Steuerdomizils am Arbeitsort 
entkräften (E. 8 des angefochtenen Entscheids). – Die Beschwerdeführerin 
macht diesbezüglich geltend, im Jahr 2014 29 Wochenenden in 
B.________ bzw. mit ihren Eltern verbracht zu haben. In Bern sei sie nicht 
an mehr als fünf Wochenenden gewesen. Ihr Aufenthalt in der eigenen 
Wohnung in der EG Bern werde erst am 1. April 2018 fünf Jahre gedauert 
haben. Die Beziehung zu ihren Eltern sei für sie von hohem Gewicht, da sie 
in Bern keinerlei Beziehungen pflege.

3.3.2 Weder behauptet die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde eine 
wöchentliche Rückkehr nach B.________, noch ergibt sich eine solche aus 
den eingereichten Unterlagen (vgl. Beschwerdebeilagen 2 und 4). Die Be-
schwerdeführerin geht offenbar von der irrigen Annahme aus, dass eine 
Rückkehr alle zwei Wochen genüge, um die Voraussetzung zugunsten des 
Arbeitsorts zu entkräften. Dabei verkennt sie, dass das Erfordernis der all-
wöchentlichen Rückkehr an den Ort, an dem ihre Familie lebt, bei einer 
Vermutung zugunsten des Arbeitsorts strikt gehandhabt wird (vgl. E. 2.4 
vorne). Dies gilt unabhängig von der Distanz zwischen Wochenendort und 
Arbeitsort; wie lang der Arbeitsweg und wie hoch die Fahrkosten für eine 
tägliche Rückkehr an den Familienort wären, ist für die Ermittlung des 
Lebensmittelpunkts grundsätzlich unerheblich. Die Zumutbarkeit des täg-
lichen Arbeitswegs spielt bei der Steuerveranlagung insofern eine Rolle, als 
der Abzug von Gewinnungskosten für den auswärtigen Wochenaufenthalt 
im Streit liegt (vgl. Art. 12 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über die 
Berufskosten [Berufskostenverordnung, BKV; BSG 661.312.56]). Ohnehin 
keinen Einfluss haben Reisezeit und -kosten auf das Erfordernis, zwecks 
Entkräftung der natürlichen Vermutung zugunsten des Steuerwohnsitzes 
am Arbeitsort eine allwöchentliche Rückkehr an den Familienort nachzu-
weisen. 

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3.3.3 Im Hinblick auf diese Vermutung kommt hinzu, dass weder die ak-
tenkundige Lebenssituation der Beschwerdeführerin (vgl. E. 4.1 ff. hinten), 
noch deren Vorbingen auf eine besonders enge Beziehung zu den in 
B.________ wohnhaften Eltern schliessen lassen. Diese Beziehung wird in 
der Beschwerde nicht näher erläutert und der schriftlichen Erklärung der 
Eltern (Beschwerdebeilage 4) ist einzig zu entnehmen, infolge der langen 
auswärtigen Studienzeit der Tochter bestehe ein gewisser Nachholbedarf, 
Zeit miteinander zu verbringen. Die weiteren Ausführungen der Eltern 
beziehen sich gänzlich auf den Wohnkomfort in B.________. Insgesamt 
behauptet die Beschwerdeführerin bloss in allgemeiner Weise, dass die 
Beziehung zu den Eltern «ein hohes Gewicht» habe, ohne darzutun, worin 
diese Beziehung im Einzelnen besteht und wieso sie bis ins Alter von 
32 Jahren in unveränderter Intensität andauern sollte. Es kann daher nicht 
von einer besonders engen Beziehung zu den Eltern ausgegangen werden.

3.3.4 Es ist zwar unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im Raum 
Basel auch andere als rein familiäre Beziehungen pflegt. Die Beschwerde-
führerin vermag schlüssig darzulegen, dass sie sich regelmässig mit eini-
gen Freundinnen aus der Schulzeit in Basel trifft (vgl. auch die schriftliche 
Erklärung der Eltern, Beschwerdebeilage 4). Angeblich pflegt sie in Bern 
keine Beziehungen (Ziff. 3.3 der Beschwerde). Weder in B.________ noch 
in Bern werden von der Beschwerdeführerin Vereinsaktivitäten geltend ge-
macht (vgl. Fragebogen für Personen mit Wochenaufenthalt, act. 5B 
pag. 8). Auch wenn die Behauptung, in Bern über keinerlei Beziehungen zu 
verfügen, nach immerhin dreieinhalb Jahren Wochenaufenthalt wenig 
glaubwürdig ist (vgl. E. 4.3 hinten), mögen damit die persönlichen Bezie-
hungen in B.________ ausgeprägter sein als in Bern.

3.4 Die Beschwerdeführerin vermag nach dem Gesagten zwar durch-
aus eine gewisse Verbundenheit in familiärer und gesellschaftlicher Hin-
sicht zu ihrem Herkunftsort B.________ darzutun. Weil es jedoch sowohl 
an einer mindestens wöchentlichen Rückkehr nach B.________ als auch 
an einer besonders engen Verbundenheit zu den Eltern fehlt, sprechen 
letztlich nicht genügend Anhaltspunkte für einen dortigen 
Lebensmittelpunkt, um die natürliche Vermutung zugunsten des Arbeitsorts 
zu entkräften (ähnlich BGer 2C_178/2011 vom 2.11.2011 E. 3.4). Demnach 

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hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass sich das Steuerdomizil der 
Beschwerdeführerin am Stichtag – dem 31. Dezember 2014 (Art. 9 Abs. 3 
StG i.V.m. Art. 4b Abs. 1 StHG; vgl. auch Art. 165 Abs. 4 StG) – am 
Arbeitsort in der EG Bern befand.

4.

Gleich zu entscheiden wäre im Übrigen, wenn die Beschwerdeführerin die 
natürliche Vermutung umzustossen vermöchte und ihre Beziehungen zur 
EG Bern bzw. zum Kanton Bern gegen jene zu B.________ bzw. zum 
Kanton Basel-Landschaft abzuwägen wären.

4.1 Zu berücksichtigen gilt es dabei das Alter der Beschwerdeführerin 
sowie die Dauer ihrer Erwerbstätigkeit in Bern. Je länger eine Person er-
werbstätig ist und je älter sie ist, desto intensiver müssen die Beziehungen 
zur elterlichen Familie und zum Ort der Wochenendaufenthalte sein, um 
jene zum Arbeitsort zu überwiegen. Die Rechtsprechung zum Steuer-
domizil von auswärts arbeitenden Steuerpflichtigen wurde ursprünglich für 
verheiratete Personen entwickelt, die am Wochenende regelmässig zur 
eigenen Familie zurückkehren. Sie wurde anschliessend auf (typischer-
weise jüngere) alleinstehende Personen ausgedehnt, die nach Abschluss 
ihrer Ausbildung zwar das Elternhaus verlassen haben, um beruflich auf 
eigenen Füssen zu stehen, aber – weil sie den psychischen und sozialen 
Ablösungsprozess von den Eltern noch nicht abgeschlossen haben – wei-
terhin über eine derart enge Beziehung zu diesen (und allenfalls zu ihren 
Geschwistern sowie Freunden und Vereinen am Ort ihrer Kindheit und Ju-
gend) verfügen, dass sie jedes Wochenende bei der elterlichen Familie 
verbringen. Erst wenn sich der Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen vom Ort 
der Kindheit und von den in der Jugend dort geknüpften Beziehungen weg-
bewegt hat, begründen sie ein neues Steuerdomizil am Arbeitsort. Als 
massgebliche Indizien für eine derartige Verschiebung des Lebensschwer-
punkts bezeichnet die Rechtsprechung die Dauer des Arbeitsverhältnisses 
(länger als fünf Jahre), das Alter der steuerpflichtigen Person (mehr als 
dreissig Jahre) und das Pflegen einer Partnerschaft bzw. eines 
Konkubinatsverhältnisses (VGE 2012/244 vom 13.11.2013 E. 4.1, 

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2011/321 vom 8.2.2013 E. 5.1 [bestätigt durch BGer 2C_250/2013 vom 
29.8.2013, in StE 2013 A 24.21 Nr. 27]).

4.2 Die Beschwerdeführerin war in der hier interessierenden Steuer-
periode 32 Jahre alt und befindet sich damit jenseits der Altersgrenze, ab 
der Bundes- und Verwaltungsgericht die Bedeutung der Beziehung zur 
elterlichen Familie relativieren (vgl. E. 2.3 vorne a.E.). Sodann erscheint 
der Ablösungsprozess auch mit Blick auf die übrigen Lebensumstände der 
Beschwerdeführerin als abgeschlossen: Zwar war sie am Stichtag erst seit 
rund dreieinhalb Jahren im Kanton Bern erwerbstätig (und damit weniger 
als fünf Jahre). Jedoch gilt es zu berücksichtigen, dass die Beschwerde-
führerin bereits zu Studienzeiten aus dem Elternhaus ausgezogen ist (vgl. 
Bestätigungsschreiben der Eltern vom 1.6.2015, act. 5A pag. 31). Die Be-
ziehung zu den Eltern kann sich aber vor allem dort als stärker erweisen, 
wo eine alleinstehende Person ein erstes Mal das Elternhaus zugunsten 
eines neuen Wohnorts verlässt (vgl. BGer 2P.214/2004 vom 27.1.2005 
E. 2.2; Zweifel/Hunziker, a.a.O., § 6 N. 37). Seit 2010 hat die Beschwerde-
führerin zudem einen Lebenspartner aus dem Kanton Zürich (vgl. Fragebo-
gen für Personen mit Wochenaufenthalt, act. 5B pag. 10). Laut ihren Aus-
sagen im Jahr 2014, war für 2016 die Hochzeit geplant, was für eine gefes-
tigte Paarbeziehung spricht (vgl. Einvernahmeprotokoll vom 19.11.2014, 
act. 5B pag. 12). Auch aus diesem Umstand ergibt sich, dass eine Ver-
schiebung des Lebensmittelpunkts weg von ihren Eltern bzw. weg von 
B.________ bereits Ende 2014 vollzogen war. Indem die 
Beschwerdeführerin angeblich mehr als die Hälfte der Wochenenden bei 
ihren Eltern verbringt, vermag sie zwar nach wie vor eine enge Beziehung 
zu diesen darzutun. Dies reicht jedoch nicht aus, um jene Verbindung 
aufzuwiegen, die aufgrund des fortgeschrittenen Alters sowie der 
dreieinhalbjährigen Arbeitstätigkeit beim C.________ zur EG Bern bzw. 
zum Kanton Bern bestehen. 

4.3 Die Beschwerdeführerin ist offenbar weder in B.________ noch in 
Bern Mitglied eines Vereins. In Bezug auf die übrigen persönlichen 
Beziehungen macht sie ein ausserfamiliäres Beziehungsnetz im Raum 
Basel glaubhaft, das sie regelmässig pflegt (vgl. E. 3.3.4 vorne). 
Demgegenüber ist die Behauptung der Beschwerdeführerin wenig 

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glaubwürdig, sie habe – obwohl sie im Raum Bern seit Juli 2011 arbeitet 
und seit Oktober 2011 wohnt – hier keinerlei Bekanntschaften geschlossen. 
Es ist vielmehr davon auszugehen, dass sie auch in der Umgebung von 
Bern Beziehungen unterhält, sei es am Wohnort oder im Zusammenhang 
mit ihrer Arbeit. Nach allgemeiner Lebenserfahrung entstehen jedenfalls im 
Arbeitsumfeld regelmässig persönliche und gesellschaftliche Beziehungen, 
da sich die steuerpflichtige Person dort lange aufhält und insgesamt mehr 
Zeit verbringt als am Wochenendort (vgl. dazu BVR 2001 S. 1 E. 4d; 
VGE 2012/244 vom 13.11.2013 E. 4.3). So hat die Beschwerdeführerin 
denn auch eingeräumt, dass sie gewisse Wochenenden in Bern verbringt, 
wobei dies teils «Lernzwecken» und teils privaten Zwecken diene (vgl. 
Einvernahmeprotokoll vom 19.11.2014, act. 5B pag. 12). Zwar ist letztlich in 
Bezug auf die ausserfamiliären Beziehungen von einer wohl etwas 
stärkeren Bindung der Beschwerdeführerin zu B.________ als zur EG Bern 
auszugehen, was aber nach dem Gesagten nicht ausschlaggebend sein 
kann. 

4.4 Klar für ein Steuerdomizil in Bern sprechen sodann die Wohnver-
hältnisse der Beschwerdeführerin: Zugunsten eines steuerrechtlichen 
Wohnsitzes am Familienort gewichtet die Wohnsituation praxisgemäss 
dann, wenn am Arbeitsort bloss eine möblierte Wohngelegenheit ohne 
Komfort (nur ein einzelnes Zimmer oder einer kleine Wohnung) gemietet 
wird, die sich aus praktischen Gründen in der Nähe des Arbeitsplatzes be-
findet (Zweifel/Hunziker, a.a.O., § 6 N. 44 mit zahlreichen Hinweisen). Um 
eine solche einfache Unterkunft, die als blosses «pied-à-terre» dienen 
würde, handelt es sich bei der 3,5-Zimmerwohnung mit Balkon und sepa-
ratem Kellerraum offensichtlich nicht, zumal die Beschwerdeführerin die 
Wohnung selber möbliert hat, sie allein bewohnt und dafür einen Mietzins 
von monatlich Fr. 1'660.-- bezahlt (Mietvertrag vom 7.3.2013, act. 5B 
pag. 7). Nicht ins Gewicht fällt, dass die Beschwerdeführerin ihr Mobiliar 
offenbar bereits in früheren Wohngelegenheiten verwendete und nicht ei-
gens neu gekauft hat. Der Eindruck, dass nicht nur arbeitsbedingte, prakti-
sche Minimalbedürfnisse befriedigt werden sollen, wird weiter durch die 
Tatsache bekräftigt, dass die Wohnung an der …strasse … mit immerhin 
knapp sechs Kilometern Distanz zum Sitz des C.________ wesentlich 
weiter vom Arbeitsplatz entfernt liegt als die zuvor in Köniz (an der …-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.05.2017, Nr. 100.2016.124U, 
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strasse …) gemietete; die Beschwerdeführerin betont denn auch ihren 
Wunsch, in Bern über «angemessenen» Wohnkomfort zu verfügen. So-
dann spricht für und nicht gegen einen Lebensmittelpunkt am Arbeitsort, 
dass bereits die Wohnung in Köniz ähnlich gross war und nur unwesentlich 
weniger kostete als die neue in Bern. Gleiches gilt für den Umstand, dass 
die Beschwerdeführerin in ihrer Wohnung ein Arbeitszimmer eingerichtet 
hat, in dem sie neben beruflichen Arbeiten auch solche im Zusammenhang 
mit einem «dritten Studium» erledigt (Ziff. 9 der Beschwerde). In 
B.________ benutzt die Beschwerdeführerin demgegenüber weiterhin ihr 
Kinderzimmer in der elterlichen 5-Zimmerwohnung, «wie wenn [sie] nie 
ausgezogen wäre» (Ziff. 9 der Beschwerde; schriftliche Erklärung der 
Eltern, Beschwerdebeilage 4); sie verfügt dort unstreitig über keine eigene 
Wohngelegenheit. 

4.5 Eine Betrachtung des tatsächlichen Aufenthalts der Beschwerde-
führerin ergibt folgendes Bild: Unter der Woche hält sich diese stets in Bern 
auf, während sie die Wochenenden überwiegend in B.________ verbringt. 
Dabei fährt sie grundsätzlich am Freitagabend bzw. alle zwei Wochen 
bereits am Donnerstagabend nach B.________, um dann am 
Sonntagabend bzw. Montagmorgen nach Bern zurückzureisen (vgl. 
Einvernahmeprotokoll vom 19.11.2014, act. 5B pag. 12). Sie ist indes nicht 
allwöchentlich nach B.________ gereist (vgl. E. 3.3.2 vorne), sondern hat 
die Wochenenden verschiedentlich auch hier und an Drittorten verbracht. 
Die Beschwerdeführerin gab an, fünfmal in Bern geblieben zu sein, zwölf 
Wochenenden bei ihrem Lebenspartner in Zürich sowie in Zusammenhang 
mit ihrer Ausbildung, mit Kongressen und für Ferien acht Wochenenden 
anderswo verbracht zu haben. Diese beachtliche Zahl an Wochenenden, 
die sie in Bern bzw. an Drittorten und teils mit ihrem Lebenspartner 
zusammen verbracht hat, spricht für eine fortgeschrittene Ablösung vom 
Elternhaus und gegen ein Fortbestehen des Lebensmittelpunkts am Ort 
ihrer Kindheit. 

4.6 Es kann des Weiteren nicht darauf ankommen, dass die 
Beschwerdeführerin angeblich eine wenig ausgeprägte emotionale Ver-
bundenheit mit der EG Bern bzw. dem Kanton Bern hat (vgl. Ziff. 5 der Be-
schwerde). Der Mittelpunkt der Lebensinteressen bestimmt sich nach der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.05.2017, Nr. 100.2016.124U, 
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Gesamtheit der objektiven, äusseren Umständen und nicht nach den ge-
fühlsmässigen Bindungen zu einem bestimmten Ort (E. 2.2 vorne). Zudem 
ist unerheblich, dass sich die Beschwerdeführerin offenbar erst nach Ab-
schluss ihres «dritten Studiums» und bei gleichbleibendem Zivilstand in 
Bern niederlassen will (vgl. Ziff. 10 der Beschwerde). Die Absicht des 
dauernden Verbleibens im Sinn von Art. 4 Abs. 2 StG ist nicht erst dann 
gegeben, wenn sich die steuerpflichtige Person bewusst entschliesst, 
definitiv an einem Ort zu bleiben.

4.7 Zusammenfassend vermag die Beschwerdeführerin zwar das Fort-
bestehen einer Verbundenheit in familiärer und persönlicher Hinsicht zum 
Wochenendort in B.________ darzutun. Diese Bindung reicht jedoch nicht 
aus, um jene aufzuwiegen, welche zu Bern besteht. Gesamthaft gesehen 
liegt der Lebensmittelpunkt und damit der steuerrechtliche Wohnsitz der 
Beschwerdeführerin im Steuerjahr 2014 in der EG Bern.

5.

Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen. 
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kosten-
pflichtig (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind 
keine zu sprechen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

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4. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin 
- der Steuerverwaltung des Kantons Bern
- der Einwohnergemeinde Bern 
- der Steuerrekurskommission des Kantons Bern
- der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.