# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8bd315e5-b54b-59e8-8578-1d6568a44c2b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-08-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 12.08.2008 UV 2008/22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-22_2008-08-12.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/22

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 12.08.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 12.08.2008
Art. 4 ATSG: Zahnschaden durch Biss auf etwas sehr Hartes, Spitzes beim 
Essen eines Cervelats. Kein Unfall im Rechtssinn, da das Vorliegen eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors nicht mit der erforderlichen 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden kann (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. August 2008, UV 
2008/22).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Marie Löhrer und Lisbeth 

Mattle Frei; a.o. Gerichtsschreiberin Barbara Köpfli  

Entscheid vom 12. August 2008

in Sachen

D.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Giovanni Schramm, St. Leonhardstrasse 32, 

9001 St. Gallen,

gegen

CSS Versicherung, Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Versicherungsleistungen (Zahnschaden)

Sachverhalt:

A.         

A.a    Die 1969 geborene D.___ ist im Rahmen der obligatorischen 

Krankenpflegeversicherung mit Unfalleinschluss bei der CSS Kranken-Versicherung AG 

(nachfolgend CSS) für die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Unfallanzeige vom 

16. Mai 2007 biss sie am 13. Mai 2007 beim Essen einer zweiten Cervelathälfte auf 

"etwas sehr Hartes" und brach sich dabei den linken oberen Seitenzahn ab (act.  G 4.1; 

VB 1). Die behandelnde Zahnärztin, Dr.  med. dent. A.___, diagnostizierte eine 

Kronenfraktur mit Pulpabeteiligung (act. G 4.1; VB 2). Im Fragebogen vom 14. Juni 

2007 bestätigte die Versicherte, dass sie den fraglichen Gegenstand nicht gesehen 

habe (act. G 4.1; VB 5). Mit Schreiben vom 4. Juli 2007 teilte die CSS mit, die 

Kostenübernahme für die Behandlung des geltend gemachten Zahnschadens sei nicht 

möglich. Beim Ereignis vom 13. Mai 2007 könne nicht von einem Unfall gesprochen 

werden. Der ungewöhnliche äussere Faktor sei nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, da die Versicherte den Gegenstand nicht gesehen 

habe. Daher stütze sich die Aussage, ein Fremdkörper sei im Cervelat gewesen, auf 

eine Vermutung (act. G 4.1; VB 7). Am 29. Juli 2007 führte die Versicherte präzisierend 

aus, sie habe den Gegenstand in Mund und Hals beim Beissen und Schlucken genau 

als spitzigen, harten Fremdkörper wahrgenommen. Sie bat um eine nochmalige 

Überprüfung ihres Leistungsbegehrens (act. G 4.1; VB 8). Dieses Begehren wurde am 

8. August 2007 abgelehnt (act. 4.1; VB 9). Schliesslich beantragte die Orion 

Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft im Namen der Versicherten eine weitere 

Beurteilung des Schadenfalls (act. 4.1; VB 10).

A.b   Mit Verfügung vom 27. September 2007 lehnte die CSS ihre Leistungspflicht 

mangels Vorliegens eines Unfalls im Rechtssinn ab (act. G 4.1; VB 11). Die gegen diese 

Verfügung erhobene Einsprache vom 25. Oktober 2007 der durch Rechtsanwalt 

Giovanni Schramm, St. Gallen, vertretenen D.___ wies die CSS mit 

Einspracheentscheid vom 29. Januar 2008 wiederum mit derselben Begründung ab 

(act. G 4.1; VB 14).

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B.        

Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die von Rechtsanwalt Giovanni 

Schramm im Namen der Versicherten eingereichte Beschwerde vom 27. Februar 2008 

mit den Anträgen, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und die CSS zu 

verpflichten, die Zahnbehandlungskosten für das Ereignis vom 13. Mai 2007 zu 

übernehmen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 

Beschwerdegegnerin. Zur Begründung bringt er im Wesentlichen vor, die Beschreibung 

des äusseren Faktors könne nicht nur durch das Sehvermögen, sondern – wie 

vorliegend – auch durch den Tastsinn erfolgen. Beim schädigenden Fremdkörper habe 

es sich um einen harten, spitzen Gegenstand gehandelt, der in Mund und Hals spür- 

und fühlbar gewesen sei. Folglich könne die Beschwerdeführerin den äusseren Faktor 

dank ihrer Sinneswahrnehmungen als ungewöhnlich beschreiben. Die Schilderung des 

Ereignisses sei glaubhaft und in sich schlüssig. Damit liege mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit ein Unfall im Rechtssinn vor und die CSS sei zur Übernahme der 

Zahnarztkosten zu verpflichten (act. G 1).

C.        

Mit Beschwerdeantwort vom 16. April 2008 beantragt die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 

Beschwerdeführerin. Zur Begründung führt sie insbesondere aus, objektiv betrachtet 

bzw. im Sinn eines rechtsgenüglichen Nachweises stehe nicht fest, dass die 

Beschwerdeführerin auf einen harten, spitzen Fremdkörper gebissen habe (act. G 4).

D.        

Mit Replik vom 29. Mai 2008 und Duplik vom 18. Juni 2008 halten die Parteien an ihren 

Anträgen fest (act. G 11; G 13).

Erwägungen:

1.         

Streitig und zu prüfen ist, ob es sich beim Ereignis vom 13. Mai 2007 um einen Unfall 

im Rechtssinn handelt, der eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auslöst.

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2.         

2.1    Die obligatorische Krankenpflegeversicherung gewährt – soweit keine 

Unfallversicherung dafür aufkommt – Leistungen bei Schäden des Kausystems, die 

durch einen Unfall nach Art.  1a Abs.  2 lit. b i.V.m Art.  31 Abs.  2 des Bundesgesetzes 

über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) verursacht worden sind. Als Unfall gilt 

gemäss Art.  4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die plötzliche, nicht beabsichtigte 

schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den 

menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen 

Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. Damit ein Unfall im Rechtssinn vorliegt, 

müssen all diese Tatbestandsmerkmale kumulativ erfüllt sein.

2.2    Wenn beim Abbeissen oder Kauen von Nahrung ein Zahn abbricht, kann 

möglicherweise ein Unfallereignis gegeben sein. Die Begriffsmerkmale der plötzlichen, 

nicht beabsichtigten schädigenden Einwirkung sind bei einem solchen Ereignis 

unbestrittenermassen erfüllt. Ob ein äusserer Faktor vorliegt und ob er zudem 

aussergewöhnlich ist, beurteilt sich objektiv und nach den konkreten Umständen. Die 

Ungewöhnlichkeit ist bei Zahnschäden zu bejahen, wenn der äussere Faktor den 

Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet 

(BGE 122 V 233 Erw. 1 = Pra 1997 Nr. 82 S. 415 f.), wenn der Schaden also durch 

einen Gegenstand verursacht wird, der üblicherweise nicht in dem betreffenden 

Nahrungsmittel vorhanden ist (SVR 1999 UV Nr. 9 S. 28 Erw. 3c cc). Demnach bezieht 

sich die Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern auf 

diesen selbst. Ohne Bedeutung für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist, dass der 

äussere Faktor allenfalls schwerwiegende Folgen nach sich zieht (SVR 2001 KV Nr. 50 

S. 145 Erw. 3a). Die Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors wurde beispielsweise 

bejaht bei einer Nussschale in einem Nussbrot, in einer Nusstorte oder -schokolade 

sowie in einem Nussgipfel (SVR 2001 KV Nr. 50 S. 145 Erw. 3b mit Hinweisen), ebenso 

bei einem Steinchen in einem Reisgericht (RKUV 1999 Nr. U 349 S. 478 Erw. 3a). Als 

ungewöhnlich bejaht wurde auch ein Knochensplitter in einer Wurst (BGE 112 V 205 

Erw. 3b) und zwar unabhängig davon, ob die Wurst aus püriertem Brei (Wienerli, 

Cervelat) oder aus grobem Wurstbrei (Hart- oder Dauerwürste wie Salami, Landjäger, 

Bauernschüblig usw.) besteht, denn bei diesen Würsten sind Knochenfragmente – 

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anders als Knorpel – kein üblicher Bestandteil für die Wurstzubereitung. Verneint wurde 

die Ungewöhnlichkeit bei Dekorationsperlen auf oder in einem Kuchen (RKUV 1985 Nr. 

K 614 S. 26 ff. Erw. 3), bei einer Schrotkugel im Wildbraten (Urteil U 367/04 vom 

18. Oktober 2005), bei der Königsfigur in einem Dreikönigskuchen, beim 

Zwetschgenstein in einer gedörrten Zwetschge im "Tuttifrutti" oder bei einem 

Kirschenstein im bewusst mit nicht entsteinten Früchten zubereiteten Kirschenkuchen 

(vgl. zum Ganzen: Alexandra Rumo-Jungo, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 

in: Murer/Stauffer (Hrsg.), Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, 3. Aufl., Zürich 2003 S. 26 ff.).

2.3    Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz 

nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts 

genügt den Beweisanforderungen nicht. Dem Untersuchungsgrundsatz entsprechend 

hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des 

rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von 

deren Vorliegen es abhängt, ob über die Rechte und Pflichten so oder anders zu 

entscheiden ist. Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinn der 

Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Gerichts ist, für die 

Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen die Parteien in der Regel nur insofern eine 

Beweislast, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei 

ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. 

Diese Beweisregel kommt allerdings erst zur Anwendung, wenn es sich als unmöglich 

erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung 

einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der 

Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 Erw. 3b und RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50 

Erw. 2, je mit Hinweisen).

3.         

3.1    Die Beschwerdeführerin hat nach eigener Darstellung den fraglichen Gegenstand 

nach dem Biss hinuntergeschluckt und weiss damit zwangsläufig nicht, wodurch sie 

sich den Zahnschaden zugezogen hat. Lediglich die Behauptung, dass sie auf etwas 

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sehr Hartes bzw. einen spitzen, harten Gegenstand gebissen habe, lässt noch nicht 

den Schluss zu, dass effektiv eine Einwirkung eines äusseren Faktors bzw. eines 

Fremdkörpers – und damit eines Gegenstandes, der nicht Bestandteil des Cervelats 

bildete – vorlag. Derart unbestimmte Aussagen ohne genauere und detailliertere 

Beschreibung lassen keine zuverlässige Beurteilung darüber zu, um was für einen 

Faktor es sich gehandelt hat, geschweige denn über dessen Ungewöhnlichkeit (Turtè 

Baer, Die Zahnschädigung als Unfall in der Sozialversicherung, in: SJZ 1992 S. 324 mit 

Hinweisen). Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG; seit 1. Januar 2007: 

Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) hat denn auch in ständiger 

Rechtsprechung erkannt, dass die blosse Vermutung, der Zahnschaden sei durch 

einen Fremdkörper verursacht worden, für die Annahme eines ungewöhnlichen 

äusseren Faktors nicht genüge. In solchen Fällen liege Beweislosigkeit vor, deren 

Folgen die versicherte Person zu tragen habe, die aus dem unbewiesen gebliebenen 

Sachverhalt Rechte ableiten wolle. Eine blosse Vermutung liegt bei fehlendem 

Nachweis des Fremdkörpers auch dann vor, wenn der fragliche Gegenstand eindeutig 

benannt ("ein Kieselstein"; Urteil EVG U 211/00 vom 16. Juli 2001), anschaulich 

umschrieben ("dunkles Etwas, ähnlich einem Stück Nussschale"; Urteil U 229/01 vom 

21. Februar 2003) oder detailliert beschrieben ("kleiner, sehr harter, sich kalt 

anfühlender und in der Oberfläche unregelmässig geformter Gegenstand"; Urteil EVG U 

153/02 vom 8. Oktober 2002) wurde. Nach dem Gesagten genügt demnach nicht, wie 

vom Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin dargetan, dass der fragliche Gegenstand 

in Mund und Hals als hart und spitzig hatte wahrgenommen werden können (act. G 1). 

Das Spüren allein kann allenfalls eine Einschätzung zu Form, Grösse und 

Oberflächenstruktur des Gegenstands ermöglichen. Zur Klärung der Frage, ob ein 

äusserer Faktor vorliegt, der zudem ungewöhnlich ist, sind solche Wahrnehmungen 

nicht ausreichend. Daher kann auch dem Vorwurf der Beschwerdeführerin, wonach die 

Beschwerdegegnerin den Sachverhalt mittels eines unzulänglichen Fragebogens 

erhoben habe (act. G 11), nicht beigepflichtet werden. Der Fragebogen beschränkt sich 

zwar bei der Frage nach dem behaupteten Gegenstand darauf, ob er "gesehen" wurde 

und verlangt bei ablehnender Beantwortung keine weitere Präzisierung. Nach 

konstanter Praxis des Bundesgerichts liegt im Fall eines behaupteten Gegenstands 

resp. Fremdkörpers – wie oben erläutert – grundsätzlich Beweislosigkeit vor (vgl. das 

kürzlich ergangene Urteil 9C_196/2008 vom 3. Juni 2008). Insofern hätte ein 

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Fragebogen, der die Beschreibung des lediglich gefühlten oder gespürten 

Gegenstands verlangt hätte, an der Beurteilung der vorliegenden Sachlage nichts 

geändert.

3.2    Die Beschwerdeführerin hat in der Unfallmeldung darauf hingewiesen, dass sie 

ihrer Kinder wegen immer genauestens auf die Entfernung der Metallringe an den 

Wurstenden achte und dass sie erst nach dem Verzehr eines halben Cervelats auf 

"etwas sehr Hartes" gebissen habe. In Würdigung dieser Umstände erscheint es zwar 

möglich, dass die Zahnschädigung durch das Beissen auf einen Fremdkörper im 

Cervelat zurückzuführen ist. Allerdings bleibt ungeklärt, um welchen Gegenstand es 

sich gehandelt haben soll. Ob dieser als ungewöhnlicher äusserer Faktor im Sinn von 

Art.  4 ATSG zu qualifizieren ist, lässt sich daher nicht zuverlässig beurteilen. Die in der 

Unfallmeldung angegebenen Zeugen haben den fraglichen Gegenstand ebenso wenig 

gesehen wie die Beschwerdeführerin selbst. Zahnteile können erfahrungsgemäss 

abbrechen, ohne dass in jedem Fall ein ungewöhnlicher äusserer Faktor eingewirkt 

haben muss. Die blosse Vermutung, der Zahnschaden sei durch einen Fremdkörper im 

Cervelat verursacht worden, genügt nach dem bisher Gesagten für die Annahme des 

ungewöhnlichen äusseren Faktors nicht. Damit kann nicht mit dem erforderlichen 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ein Unfall im Rechtssinn 

nachgewiesen werden. Der angefochtene Einspracheentscheid ist demnach nicht zu 

beanstanden.

4.

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 29. Januar 2008 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art.  61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.        Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2.        Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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