# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a919b822-b9da-5108-b849-dc19d8c3db3f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.06.2010 D-4206/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4206-2010_2010-06-11.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4206/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  J u n i  2 0 1 0

Einzelrichter Robert Galliker, 
mit Zustimmung von Richter Jean-Pierre Monnet;
Gerichtsschreiberin Daniela Brüschweiler.

A._______, geboren (...),
B._______, geboren (...),
Nigeria,
c/o ,
Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-
Verfahren); Verfügung des BFM vom 18. Mai 2010 / 
N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4206/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Beschwerdeführenden  eigenen  Angaben  zufolge  ihren 
Heimatstaat  im  Jahr  2007  verliessen  und  via  C._______  und 
D._______ nach Italien reisten, wo sie sich bis zu ihrer Einreise in die 
Schweiz am 9. beziehungsweise 11. März 2010 aufhielten,

dass  sie  am  9.  (Beschwerdeführer)  und  am  11. März 2010 
(Beschwerdeführerin) in der Schweiz um Asyl nachsuchten,

dass  das  BFM  aufgrund  einer  Abfrage  der  EURODAC-Datenbank 
feststellte, dass die Beschwerdeführenden am (...)  und am (...)  2008 
durch die italienischen Behörden daktyloskopisch erfasst worden sind,

dass  für  die  Aussagen  der  Beschwerdeführenden  zur  Verfolgungs-
situation im Heimatland auf die Akten verwiesen wird,

dass  den  Beschwerdeführenden  im  Rahmen  ihrer  Befragungen  zur 
Person  und  zu  den  Asylgründen  vom  22.  und  24. März  2010  im 
Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  (EVZ)  E._______  das  rechtliche 
Gehör  zum EURODAC-Ergebnis  sowie  einer  allfälligen  Wegweisung 
nach Italien gewährt wurde,

dass  die  Beschwerdeführenden  erklärten,  sie  wollten  wegen  der 
schwierigen Verhältnisse – fehlende Arbeit und Unterkunft – nicht nach 
Italien zurückkehren,

dass das BFM mit Verfügung vom 18. Mai 2010 – eröffnet am 31. Mai 
2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998  (AsylG,  SR 142.31)  auf  die  Asylgesuche  der 
Beschwerdeführenden  nicht  eintrat,  ihre  Wegweisung  nach  Italien 
verfügte, sie aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf 
der Beschwerdefrist zu verlassen, den Kanton F._______ zum Vollzug 
der  Wegweisung  verpflichtete,  feststellte,  eine  allfällige  Beschwerde 
gegen die vorliegende Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, 
und den Beschwerdeführenden die  editionspflichtigen Akten gemäss 
Aktenverzeichnis aushändigte,

dass die Beschwerdeführenden mit undatierter Eingabe (Eingang beim 
Bundesverwaltungsgericht am 10. Juni 2010) gegen diesen Entscheid 
Beschwerde  erhoben  und  dabei  beantragten,  die  angefochtene 

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Verfügung  sei  aufzuheben,  es  sei  ihre  Flüchtlingseigenschaft 
festzustellen,  Asyl  zu  gewähren,  die  Unzulässigkeit,  Unzumutbarkeit 
und  Unmöglichkeit  des  Wegweisungsvollzugs  festzustellen  und  die 
vorläufige Aufnahme anzuordnen,

dass  sie  in  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen  Rechtspflege,  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines 
Kostenvorschusses  und  Wiederherstellung  der  aufschiebenden 
Wirkung ersuchten,

dass  sie  in  einem  separaten  Formularbegehren  um  Zustellung  der 
Verfahrensakten ersuchten,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  den  Vollzug  der  Wegweisung 
gestützt  auf  Art. 56  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  mit  Verfügung 
vom 10. Juni 2010 per sofort aussetzte,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM 
entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83 Bst. d  Ziff. 1  des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass  die  Beschwerdeführenden  durch  die  angefochtene  Verfügung 
besonders  berührt  sind,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren 
Aufhebung  beziehungsweise  Änderung  haben  und  daher  zur 
Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  sind  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass die in Englisch und damit nicht in einer Amtssprache verfasste 
Beschwerde verständlich und dieses Verfahren prioritär zu behandeln 
ist  (Art. 109  Abs. 2  AsylG; Erwägung Nr. 4  der  Verordnung  [EG]  Nr. 
343/2003  des  Rates  vom  18. Februar  2003  zur  Festlegung  der 
Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die 
Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat 

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gestellten Asylantrags zuständig ist  [Dublin-II-VO]),  weshalb auf eine 
Übersetzung verzichtet wurde,

dass die Beschwerde (samt Beilagen und vorinstanzlichen Akten) dem 
Bundesverwaltungsgericht vom BFM übermittelt wurde,

dass  aus  den  übermittelten  Akten  nicht  schlüssig  hervorgeht,  bei 
welcher Behörde die Beschwerde eingereicht wurde, zumal sich in den 
Akten auch kein entsprechendes Kuvert befindet,

dass die Beweislast für die Rechtzeitigkeit der Beschwerdeeinreichung 
zwar  die  Beschwerdeführenden  trifft  (vgl.  STEFAN VOGEL,  in: 
Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das 
Verwaltungsverfahren  [VwVG],  Zürich  2008,  Rz. 8 zu  Art. 50),  ihnen 
der Beweis jedoch nur erschwert möglich ist, wenn die Behörden ihrer 
Aktenführungspflicht  nicht  nachkommen  und  das  entsprechende 
Beweismittel (vorliegend das Kuvert zur Beschwerde) nicht auffindbar 
ist,  weshalb  bei  dieser  Sachlage  und  angesichts  der 
Verfügungseröffnung  am  31. Mai  2010  von  der  rechtzeitigen 
Einreichung der Beschwerde auszugehen ist,

dass  somit  auf  die  als  frist-  und  formgerecht  eingereicht  zu 
betrachtende  Beschwerde  –  unter  Vorbehalt  der  nachfolgenden 
Erwägungen – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art.  37 VGG 
und Art. 52 VwVG),

dass die Verfügung als Anfechtungsgegenstand in der Bundesverwal-
tungsrechtspflege  den  äusseren  Rahmen  bildet,  innerhalb  welchem 
die Parteien der Rechtsmittelinstanz ein Rechtsverhältnis zur Beurtei -
lung unterbreiten können,

dass der  durch  die  Parteibegehren definierte  Streitgegenstand nicht 
über  den  Anfechtungsgegenstand  hinaus  reichen  darf,  Gegenstand 
des  Beschwerdeverfahrens  somit  grundsätzlich  nur  sein  kann,  was 
Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger 
Gesetzesauslegung hätte sein sollen (vgl.  ANDRÉ MOSER,  in: Auer/Mül-
ler/Schindler (Hrsg.), Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwal-
tungsverfahren (VwVG), Zürich 2008, Rz. 3 zu Art. 52, CHRISTOPH AUER, 
Streitgegenstand und Rügeprinzip im Spannungsfeld der verwaltungs-
rechtlichen  Prozessmaximen,  Bern  1997,  S.  63;  ALFRED KÖLZ/ISABELLE 
HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bun-
des, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 149),

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dass die angefochtene Verfügung mit Recht keine Regelung betreffend 
Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl enthält,

dass mit den Begehren, es sei die Flüchtlingseigenschaft festzustellen 
und  Asyl  zu  gewähren,  der  Streitgegenstand  in  unzulässiger  Weise 
über den in der angefochtenen Verfügung geregelten Anfechtungsge-
genstand hinaus erweitert wird (vgl. AUER, a.a.O., S. 63; BGE 110 V 51 
E. 3c), weshalb auf dieses Begehren nicht einzutreten ist, 

dass im vorliegenden Beschwerdeverfahren mithin einzig zu prüfen ist, 
ob  das BFM gestützt  auf  Art. 34  Abs. 2  Bst. d  AsylG auf  das  Asyl-
gesuch der Beschwerdeführenden zu Recht nicht eingetreten ist,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters respektive 
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und 
es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 
Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass das Gesuch um Zustellung der Verfahrensakten gegenstandslos 
ist, da die Aktenübermittlung vom BFM bereits vorgenommen worden 
ist,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass das BFM aufgrund von zwei festgestellten EURODAC-Treffern in 
Italien  vom (...)  und  (...)  2008  (vgl.  act.  A  6/3  und  A8/4)  und  dem 
Umstand,  dass  Italien  auf  die  Übernahmegesuche  des  BFM  vom 
1. April 2010 bis zum Ablauf der Frist nicht geantwortet hat, gestützt auf 
Art.  20  Abs.  1 Bst.  c  Dublin-II-VO,  Italien  zu  Recht  als  für  die 
Durchführung des Asylverfahrens zuständig erachtet hat,

dass Italien unter anderem Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte 

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und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) und des Übereinkommens vom 
10. Dezember  1984 gegen Folter  und andere grausame,  unmensch-
liche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist 
und keine konkreten Hinweise dafür bestehen, Italien würde sich nicht 
an die daraus resultierenden Verpflichtungen halten,

dass die Beschwerdeführenden geltend machen, sie hätten in Italien 
einen  negativen  Asylentscheid  erhalten,  die  Rechtsmittelverfahren 
seien aber noch nicht entschieden,

dass diese Angaben zum Schluss führen, die Asylverfahren in Italien 
seien noch hängig,

dass  das  Bundesamt  zutreffend  ausführte,  die  von  den 
Beschwerdeführenden  erwähnten  Vorbehalte  gegen  eine 
Rücküberstellung nach Italien stellten keine Hinderungsgründe für den 
Wegweisungsvollzug dar,

dass  zwar  das  italienische  Fürsorgesystem für  Asylsuchende  in  der 
Kritik steht, in den Aufenthalts- und Verfahrensbedingungen für Perso-
nen, welche sich im Rahmen eines Asylverfahrens in Italien aufhalten, 
indessen  insgesamt  kein  Vollzugshindernis  zu  erkennen  ist  (Urteile 
des  Bundesverwaltungsgerichts  E-4109/2009  vom  17.  August  2009 
und E-6195/2009 vom 30. Oktober 2009),

dass Vorbringen in der Beschwerde, die sich auf die angebliche Verfol-
gungsituation im Heimatland beziehen, bedeutungslos sind, da es im 
vorliegenden Verfahren nur darum geht, das für die Durchführung des 
Asylverfahrens zuständige europäische Land zu bestimmen,

dass  keine  Gründe  ersichtlich  sind,  die  einen  Selbsteintritt  gemäss 
Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO nahelegen würden,

dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von  Art. 34 Abs. 2 
Bst. d AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und auch kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen steht  und 
demnach vom BFM zu Recht angeordnet wurde,

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dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens,  bei  dem  es  sich  um  ein 
Überstellungsverfahren in  den für  die Prüfung des Asylgesuches zu-
ständigen Staat  handelt,  systembedingt  kein Raum bleibt  für  Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Auslände-
rinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass eine entsprechende Prüfung, soweit notwendig, vielmehr bereits 
im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss,

dass  in  diesem Sinne  das  BFM den  Vollzug  der  Wegweisung  nach 
Italien zu Recht angeordnet hat,

dass  es  den  Beschwerdeführenden  demnach  nicht  gelungen  ist 
darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, 
den  rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig 
feststellt  oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die 
Beschwerde abzuweisen ist, soweit auf diese einzutreten ist, 

dass der Eventualantrag auf Wiederherstellung (recte: Gewährung) der 
aufschiebenden Wirkung der Beschwerde und das Gesuch um Verzicht 
auf die Erhebung eines Kostenvorschusses aufgrund des direkten Ent-
scheids in der Hauptsache gegenstandslos geworden sind,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung 
gemäss Art. 65 VwVG – unabhängig von der Frage der prozessualen 
Bedürftigkeit – zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen 
sind,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 
1 und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird und 
sie nicht gegenstandslos geworden ist.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführenden (Einschreiben; Beilagen:  Einzahlungs-
schein; BFM-Verfügung im Original)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...) (per 
Kurier; in Kopie)

- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt,  Dublin-Office,  Ref.-Nr. N (...)  (per 
Telefax)

- das (...) des Kantons F._______ ad (...) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Robert Galliker Daniela Brüschweiler

Versand: 

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