# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2a73a36f-2da1-51cf-b402-d6e5727d2086
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PQ250009-O1
**Docket/Reference:** PQ250009-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PQ250009-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PQ250009-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw O. Guyer

Beschluss vom 20. März 2025

in Sachen

A._____, 

Beschwerdeführer

betreffend Abnahme des Inventars in der Beistandschaft nach Art. 394 Abs. 1 

i.V.m Art. 395 Abs. 1 ZGB, Vermögensausscheidung und Bestimmung Verfü-

gungsrechte 

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksrates Uster vom 26. Februar 

2025; VO.2025.3 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Dübendorf)

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Erwägungen:

I.

1.

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Dübendorf (nachfolgend 

KESB) errichtete mit Entscheid vom 3. September 2024 für den Beschwerdefüh-

rer eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung 

nach Art. 394 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 395 Abs. 1 ZGB und beauftragte die 

Beiständin B._____, Berufsbeistandschaft C._____, mit verschiedenen Aufgaben, 

u.a. mit der Erstellung eines Inventars über die zu verwaltenden Vermögenswerte 

per 3. September 2024, welches bis spätestens 3. Dezember 2024 aufzunehmen 

sei (BR-act. 2/2). 

Mit Entscheid vom 28. Januar 2025 genehmigte die KESB das in Auftrag gege-

bene, bescheidene Aktiven ausweisende Inventar (act. 2/1). 

2. Mit Eingabe vom 14. Februar 2025 gelangte der Beschwerdeführer an den 

Bezirksrat Uster (nachfolgend Bezirksrat) und erhob Beschwerde gegen die bei-

den Entscheide der KESB (BR-act. 1). Der Bezirksrat trat auf die Beschwerde mit 

Beschluss vom 26. Februar 2025 nicht ein (act. 8/4 = act. 3/1 = act. 7 [nur noch 

als act. 7 zitiert]). 

Der Bezirksrat erwog, der Beschwerdeführer wehre sich mit seinen Ausführun-

gen, wonach er sich ein normales selbstbestimmtes Leben wünsche, die KESB 

seinem Vater und nicht ihm geglaubt habe, er mit Hilfe von Kursen in Finanzen 

mehr Eigenverantwortung über sein Geld übernehmen wolle und könne, gegen 

die Anordnung der Beistandschaft. Die Frist gegen die mit Entscheid der KESB 

vom 3. September 2025 angeordnete Beistandschaft sei indes abgelaufen, wes-

halb auf die Beschwerde aus diesem Grund nicht einzutreten sei. Auf den recht-

zeitig angefochtenen Entscheid der KESB vom 28. Januar 2025 gehe der Be-

schwerdeführer mit keinem Wort ein und es ergebe sich nicht annähernd aus der 

Beschwerde, was am Entscheid vom 28. Januar 2025 falsch sein soll. Komme 

nicht wenigstens dem Sinn nach zum Ausdruck, weshalb der angefochtene Ent-

scheid unrichtig sein soll, so sei auf die Beschwerde nicht einzutreten (act. 7 

S. 5). 

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3.1. Mit Eingabe vom 11. März 2025 erhob der Beschwerdeführer rechtzeitig Be-

schwerde bei der Kammer gegen den vorinstanzlichen Entscheid (act. 2). Die vor-

instanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 8/1–4) und der Beschwerdeeingang 

angezeigt (act. 5). Das Verfahren ist spruchreif. 

3.2. Gegenstand des zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens ist der Entscheid 

des Bezirksrats als Vorinstanz (Anfechtungsobjekt). Dies ist vorliegend der Ent-

scheid des Bezirksrates vom 26. Februar 2025, mit welchem auf die Beschwerde 

gegen die Anordnung der Beistandschaft zufolge Verspätung des Rechtsmittels 

und gegen die Genehmigung des Inventars mangels Begründung des Rechtsmit-

tels nicht eingetreten wurde. Das führte der Bezirksrat im angefochtenen Ent-

scheid aus. 

Das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren vor der Kammer (vor dem Oberge-

richt) kann nichts anderes zum Inhalt haben. Mit der Beschwerde gegen den 

Nichteintretensentscheid des Bezirksrates zufolge verspätetem Rechtsmittel kann 

damit nur geltend gemacht werden, der Bezirksrat habe zu Unrecht angenom-

men, die Beschwerdefrist gegen den Entscheid der KESB vom 3. September 

2024 sei schon abgelaufen. Die Ausführungen des Beschwerdeführers vor der 

Kammer, wonach sich sein Vater ständig in sein Leben einmische, auch die Bei-

ständin zweifelhaft sei, sie ihm noch nie einen Geldbetrag in das Gefängnis über-

wiesen habe, obwohl er darum ersucht habe und er schon seit drei Monaten in-

haftiert sei, er bereit sei, eine Massnahme nach Art. 63 zu machen und ein selb-

ständiges Leben zu führen, mögen aus Sicht des Beschwerdeführers zutreffen, 

stellen aber keine Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid dar. 

Im Gegenteil, der Beschwerdeführer selbst weiss und schreibt auch, dass er die 

Beschwerde gegen den Entscheid der KESB vom 3. September 2024, mit wel-

chem die Beistandschaft angeordnet wurde, nach Ablauf der Rechtsmittelfrist und 

damit verspätet erhoben hat (BR-act. 1 S. 1). 

Sodann befasst sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort mit den Erwägungen 

des Bezirksrates, weshalb auf die Beschwerde gegen die Genehmigung des In-

ventars durch die KESB nicht eingetreten werde. Es obliegt dem Rechtsmittelklä-

ger sich sachbezogen mit den Entscheidgründen auseinanderzusetzen und dar-

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zulegen, inwiefern und aus welchen Gründen er den angefochtenen Entscheid 

nicht gegen sich gelten lassen will. Sind diese Anforderungen nicht erfüllt, ist auf 

die Beschwerde nicht einzutreten.

3.3. Nach dem Gesagten kann auf die Beschwerde mangels Auseinanderset-

zung mit dem angefochtenen Beschluss vom 26. Februar 2025 nicht eingetreten 

werden. Es bleibt beim angefochtenen Beschluss der Vorinstanz.

4.

Umständehalber sind keine Kosten zu erheben. 

1.

2.

3.

4.

Es wird beschlossen: 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

Die Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz. 

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, die Kindes- und Erwachse-

nenschutzbehörde Dübendorf und an den Bezirksrat Uster, je gegen Emp-

fangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die beigezogenen 

Akten an den Bezirksrat zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

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Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw O. Guyer

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