# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cc8f6503-6774-5406-afc2-0e12aec0706c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.11.2008 B-5880/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5880-2008_2008-11-21.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-5880/2008

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter David Aschmann; 
Gerichtsschreiber Philipp J. Dannacher.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum,
Stauffacherstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Zurückweisung der Markenanmeldung Nr. 2157/2004 
INNOARTE vom 15. August 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-5880/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum ("Vorinstanz") 
mit  Verfügung vom 24. August 2007 die am 17. Juni 2003 hinterlegte 
Markenanmeldung Nr. 2157/2004 INNOARTE des Beschwerdeführers 
zurückgewiesen hat,

dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 15. Au-
gust 2008 gegenüber seinem Anspruch auf Rückerstattung des geleis-
teten Kostenvorschusses für die Markenanmeldung Nr. 2157/2004 IN-
NOARTE  im  Umfang  von  Fr.  4'300.-  im  Sinne  der  Verfügung  vom 
24. August 2007  mit  einer  unbezahlten  Gegenforderung  für  Marken- 
und  Patentrecherchen  im  Umfang  von  Fr.  4'642.-  die  Verrechnung 
erklärte,  die  sie  ihm mit  Rechnungen  vom 13. Mai  2004,  4. und  9. 
Februar 2005, 16. und 18. Juni 2006 in Rechnung gestellt  hatte und 
nach fruchtlosen Betreibungen in Verlustscheinen vom 2. Februar und 
3. November 2005 auswies,

dass der Beschwerdeführer am 14. September 2008 beim Bundesver-
waltungsgericht  Beschwerde  erhoben  und  auf  Aufforderung  zur  Be-
schwerdeergänzung mit Schreiben vom 6. Oktober 2008 präzisiert hat, 
dass die Beschwerde gegen die Zurückweisung vom 24. August 2007, 
nicht gegen die Verrechnung vom 15. August 2008 gerichtet sei,

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Ju-
ni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwer-
den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) be-
urteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden 
gelten,  Verfügungen  der  Vorinstanz  im  Bereich  der  Markenregistrie-
rung vor Bundesverwaltungsgericht also anfechtbar sind, 

dass der Beschwerdeführer mit  Zwischenverfügung vom 13. Oktober 
2008  zur  Leistung  eines  Kostenvorschusses  bis  zum 14.  November 
2008 aufgefordert  wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel  unter Kos-
tenfolge nicht eingetreten werde,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert  der gesetzten Frist 
nicht geleistet und überdies mit Bezug auf die angefochtene Verfügung 

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B-5880/2008

vom 24. Juni  2007  die  Beschwerdefrist  gemäss  Art.  50  VwVG nicht 
eingehalten hat,

dass somit androhungsgemäss im einzelrichterlichen Verfahren auf die 
Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten dem Beschwer-
deführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63  Abs. 1  VwVG und  Art. 1  ff.  des 
Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 250.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist  innert  30 Tagen nach Eintritt  der Rechts-
kraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu über-
weisen. Die  Zustellung des Einzahlungsscheins  erfolgt  mit  separater 
Post.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. mra; Gerichtsurkunde)
- das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (Gerichtsurkun-

de)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die folgende Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

David Aschmann Philipp J. Dannacher

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen geführt 
werden (Art. 72 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. 
Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtsspra-
che abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene 
Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführen-
de Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 25. November 2008

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