# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3dca56c1-d674-5476-b527-9c950cdaf50b
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-14
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 14.10.2025 VR3 2024 47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR3-2024-47_2025-10-14.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 14. Oktober 2025
mitgeteilt am 15. Oktober 2025

[Gegen diesen Entscheid wurde Beschwerde erhoben. Das Verfahren ist am 
Bundesgericht hängig (1C_682/2025)]

Referenz VR3 24 47

Instanz Dritte verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Brun, Vorsitz
Audétat und Schmid Christoffel
Gees, Aktuar

Parteien A.________ und B.________
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Gian Luca Peng

gegen

Gemeinde Domleschg
Dorfstrasse 5, 7418 Tumegl/Tomils
Beschwerdegegnerin 1

C.________ und D.________
Beschwerdegegner 2
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Gian Reto Zinsli

Gegenstand Baubewilligung

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Sachverhalt

A. C.________ und D.________ sind Eigentümer der Parzelle Z.1.________ in 
der Gemeinde Domleschg, Fraktion E.________. Diese Parzelle liegt in der 
Dorfzone und wird teilweise von einer Archäologiezone überlagert. Unmittelbar 
östlich angrenzend liegt die sich im Eigentum von A.________ befindliche Parzelle 
Z.2.________.

B. Mit Baugesuch Nr. TR 2016-04 vom 18. August 2016 ersuchten C.________ 
und D.________ um die Bewilligung für den Neubau "Stützmauer und 
Umgebungsgestaltung mit Verlegung Sonnenkollektoren" auf ihrer Parzelle 
Z.1.________. Der Leiter Bauamt überliess den Gesuchstellern am 26. September 
2016 einen Protokollauszug aus der Baukommissionssitzung vom 19. September 
2016, an welcher beschlossen wurde, dass für die geplante Baute ein 
Näherbaurecht nötig sei. Zudem stelle sich die Frage, "ob die Kollektoren nicht 
besser auf dem Dach versorgt wären". Er ersuchte die Bauherrschaft um 
entsprechende Auskünfte. Am 30. September 2016 erfolgte eine Abänderung des 
Baugesuchs durch den Bauherrenvertreter, welcher um das Näherbaurecht 
ersuchte und festhielt, dass vorerst auf die Photovoltaikanlage (PV-Anlage) 
verzichtet werde. Mit Baubescheid vom 11. November 2016 gewährte die 
Gemeinde das ersuchte Grenzbaurecht (Näherbaurecht) und erteilte die 
Baubewilligung für die Stützmauer ohne Solarkollektoren. Am 24. September 2019 
erfolgte die Bauabnahme der Stützmauer, welche gemäss Protokoll mit der 
Baubewilligung übereinstimmte.

C. Mit Baugesuch Nr. TR 2020-03 vom 5. März 2020 ersuchten C.________ 
und D.________ um die Bewilligung für das Bauvorhaben "Parkplatz und Garage, 
Erweiterung PV-Anlage". Die dagegen von A.________ am 25. Mai 2020 erhobene 
Einsprache hiess die Gemeinde Domleschg mit Bauentscheid vom 29. Juli 2020 
teilweise gut, bewilligte die PV-Anlage, nicht jedoch die Stützmauer entlang der 
östlichen Grenze zur Parzelle Z.2.________ wegen Nichteinhaltung von 
Grenzabständen. Parkplatz und Garage bewilligte die Gemeinde unter der Auflage, 
dass vor Baubeginn der Nachweis zu erbringen sei, dass diese ohne Stützmauer 
zur Parzelle Z.2.________ realisiert werden können. Die gegen diesen 
Bauentscheid von A.________ erhobene Beschwerde vom 8. September 2020 
hiess das ehemalige Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit Urteil R 20 
88 vom 23. August 2022 gut, hob den Entscheid vom 29. Juli 2020 auf und wies die 
Sache zur Neubeurteilung an die Gemeinde zurück. In der Folge zog die 
Bauherrschaft am 1. Dezember 2022 das Baugesuch TR 2020-03 zurück, 
woraufhin die Baubehörde dessen Abschreibung bestätigte.

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D. Am 13. November 2023 reichten C.________ und D.________ ein weiteres 
Baugesuch (Nr. TR 2023-06) ein für die Erstellung einer PV-Anlage an der 
Stützmauer auf der südwestlichen Grenze der Parzelle Z.1.________ hin zur 
Parzelle Z.3.________. Gegen dieses am 23. November 2023 publizierte 
Baugesuch erhoben A.________ und B.________ am 12. Dezember 2023 
Einsprache und beantragten dessen Abweisung. Sie machten dabei im 
Wesentlichen unvollständige Baugesuchsunterlagen, fehlende Zonenkonformität 
sowie die Verletzung von Gestaltungsvorschriften geltend. Die Baugesuchsteller 
verzichteten auf eine Stellungnahme.

E. In der Folge teilte die Gemeinde den Parteien mit, dass das Bauvorhaben 
anlässlich der Baukommissionssitzung vom 19. Februar 2024 behandelt und im 
Anschluss über den Entscheid informiert werde. Am 19. März 2024 wandte sich der 
Rechtsvertreter der Einsprecher per Email an die Gemeinde mit dem Ersuchen, ihn 
auf den neusten Stand zu bringen. Sie seien noch nicht über den Entscheid 
informiert worden und seit zwei Tagen werde an der Mauer auf der Parzelle 
Z.1.________ gebaut. Am 21. März 2024 erfolgte ein Telefongespräch zwischen 
der Sachbearbeiterin Bauamt und dem Rechtsvertreter der Einsprecher, welches 
Letzterer wie folgt zusammenfasste: Es sei festgehalten worden, dass der Bau- und 
Einspracheentscheid am 1. März 2024 der Bauherrschaft, nicht jedoch auch 
gleichzeitig den Einsprechern eröffnet worden sei. Die Bauherrschaft habe nach 
erhaltener Baubewilligung umgehend die Bauarbeiten veranlasst. Die Gemeinde 
verfüge sogleich mündlich und schriftlich einen Baustopp für die PV-Anlage und 
eröffne den Einsprechern den Bau- und Einspracheentscheid.

F. Tags darauf, am 22. März 2024 verfügte die Gemeinde Domleschg die 
sofortige Einstellung der Bauarbeiten (Baustopp) und hielt fest, dass mit den 
Bauarbeiten begonnen werden könne, sobald der Bau- und Einspracheentscheid in 
Rechtskraft erwachsen sei oder die Baukommission den Baustopp aufhebe. Die 
Gemeinde führte aus, dass der Entscheid der Bauherrschaft mitgeteilt worden, es 
jedoch unterlassen worden sei, diesen auch den Einsprechern zuzustellen. 
Gleichzeitig wurde der Entscheid der Bauherrschaft zugestellt, mit dem Hinweis, 
innert 30 Tagen könne Rekurs (recte: Beschwerde) beim Verwaltungsgericht 
eingereicht werden.

G. Mit besagtem, am 22. März 2024 mitgeteilten Bauentscheid inkl. separater 
Begründung erteilte die Baukommission der Gemeinde Domleschg die 
Baubewilligung für die PV-Anlage unter Auflagen und wies die Einsprache von 
A.________ und B.________ vom 12. Dezember 2023 ab. Sie kam dabei zum 
Schluss, dass die Baugesuchsunterlagen vollständig seien und das Bauprojekt 

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zonenkonform sei. Zudem beeinträchtige die reflexionsarme PV-Anlage die Qualität 
des Ortsbilds nicht negativ und füge sich gut im Bestand ein; so auch das Fazit der 
Gestaltungsberatung, unter dessen Beachtung festgelegt wurde, das unterste 
Modul auf der östlichen Teilfläche sei zu entfernen und stattdessen auf der 
westlichen Teilfläche zu ergänzen.

H. Gegen diesen Bauentscheid erhoben A.________ und B.________ 
(nachfolgend: Beschwerdeführer) am 29. April 2024 Beschwerde an das damalige 
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und beantragten was folgt:

1. Der Bau- und Einspracheentscheid betreffend Gesuch Nr. TR 2023-06 sei 
aufzuheben und die PV-Anlage an der Mauer auf der Parzelle Nr. Z.1.________ 
im Grundbuch der Gemeinde Domleschg sei nicht zu bewilligen.

2. Es sei die materielle Rechtswidrigkeit der PV-Anlage an der Stützmauer 
festzustellen. Die Gemeinde Domleschg sei anzuweisen, ein 
Wiederherstellungsverfahren einzuleiten.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegner und der 
Beschwerdegegnerin.

Prozessualiter beantragten sie, das Verfahren sei beförderlich bzw. dringlich zu 
behandeln. Zur Begründung wiesen sie einleitend auf das parallel laufende Bau- 
und Einspracheverfahren Nr. TR 2024-02 hin (betreffend Umnutzung Unter-
/Dachgeschoss zu Wohnzwecken und Realisierung Parkplatz). Dabei sei es 
unzulässig, die PV-Anlage an der Mauer koordinations- und kontextlos zu 
bewilligen. Darüber hinaus machten sie – wie bereits in ihrer Einsprache – bezüglich 
der PV-Anlage unvollständige Baugesuchsunterlagen geltend, weil etwa der 
Energienachweis fehle. Die nur zur Fremdeinspeisung dienende PV-Anlage rage, 
in Verletzung des Grenzabstands, in die Freihaltezone und sei auch in der 
Wohnzone nicht zonenkonform. Schliesslich verletze die PV-Anlage 
Gestaltungsvorschriften, da sie das Ortsbild in unzulässiger Weise beeinträchtige.

I. Die Gemeinde Domleschg (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 1 oder 
Gemeinde) beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 7. Juni 2024 die Abweisung 
der Beschwerde. Sie wies die beschwerdeführerischen Vorwürfe der 
widerrechtlichen Ausbauten im UG/DG zurück und verneinte eine Verletzung der 
Koordinationspflicht; die Bauvorhaben könnten unabhängig voneinander betrachtet 
bewilligt und realisiert werden. Sie widersprach sodann den Ausführungen, wonach 
die Baugesuchsunterlagen unvollständig seien; so sei etwa kein Energienachweis 
nötig. Die PV-Anlage sei zonenkonform und tangiere weder die Freihalte- noch die 
Archäologiezone. Gemäss dem objektiven Gutachten der qualifizierten 
Gestaltungsberaterin beeinträchtige sie zudem das Ortsbild nicht negativ und füge 
sich gut in den Bestand ein.

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J. C.________ und D.________ (nachfolgend: Beschwerdegegner 2 bzw. 
Bauherrschaft) beantragten in ihrer Stellungnahme vom 11. Juni 2024 die 
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. Zum 
parallellaufenden und am 18. März 2024 eingeleiteten Baubewilligungsverfahren 
TR 2024-02 hielten sie fest, dieses sei noch nicht hängig gewesen, als das 
vorliegend strittige, kommunale Baubewilligungsverfahren TR 2023-06 am 1. März 
2024 abgeschlossen worden sei. Deshalb sei auch kein allfällig zu beachtendes 
Koordinationsgebot verletzt. Ferner befinde sich der Fuss der Mauer nicht auf der 
Parzellengrenze, sondern etwas zurückversetzt, weshalb die PV-Anlage nicht in die 
angrenzende Freihaltezone rage. Ein Energienachweis für die PV-Anlage sei nicht 
nötig.

K. Mit prozessleitender Verfügung vom 14. Juni 2024 wies der stellvertretende 
Instruktionsrichter den Antrag der Beschwerdeführer auf beförderliche bzw. 
dringliche Behandlung des Verfahrens ab.

L. Die Beschwerdeführer hielten am 15. August 2024 replizierend unverändert 
an ihrer Beschwerde vom 29. April 2024 fest. Sie führten weiter aus, der 
Stabilitätsnachweis vom 15. Januar 2024 sei unzureichend bzw. es liege gar kein 
solcher vor. Zudem sei die Stützmauer viel höher ausgeführt worden, als in den 
Eingabeplänen vorgesehen und verletze den Grenzabstand.

M. Duplicando hielten die Gemeinde am 2. September 2024 sowie die 
Bauherrschaft am 30. September 2024 ebenfalls an ihren Standpunkten fest.

N. Mit zwei weiteren Eingaben vom 8. sowie 18. Oktober 2024 vertieften die 
Beschwerdeführer ihre Standpunkte abermals in Bezug auf die gerügte 
Grenzabstandsverletzung der Stützmauer sowie der PV-Anlage und beantragten in 
diesem Zusammenhang die Edition der Näherbaurechtsvereinbarung. Die 
Bauherrschaft nahm dazu am 30. Oktober 2024 erneut Stellung und betonte u.a., 
dass es im vorliegenden Verfahren einzig um die PV-Anlage gehe und nicht etwa 
auch um die bereits bewilligte und abgenommene Stützmauer. Daraufhin nahmen 
die Beschwerdeführer am 20. November 2024 ebenfalls nochmals Stellung.

O. Mit Schreiben vom 10. Juli 2025 setzte die Vorsitzende der Gemeinde sowie 
der Bauherrschaft Frist zur Auskunftserteilung betreffend eine allfällig erfolgte 
amtliche Vermessung der Stützmauer entlang der südlichen Parzellengrenze sowie 
zur Nachreichung diesbezüglicher Unterlagen wie etwa Vermessungsprotokolle. 
Am 20. August 2025 erfolgte die Eingabe der Gemeinde samt Planunterlagen, 
deren Inhalte von den Beschwerdeführern am 1. September 2025 im Wesentlichen 

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bestritten wurden. Gemeinde und Bauherrschaft liessen sich dazu nicht mehr 
vernehmen.

P. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften wird, 
soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.1. Anfechtungsobjekt ist vorliegend der Bau- und Einspracheentscheid vom 
22. März 2024 inklusive separater Begründung, mit welchem die Gemeinde die 
Einsprache der Beschwerdeführer gegen das Bauprojekt "PV-Anlage an der Mauer" 
abwies und das Baugesuch unter Auflagen bewilligte (act. B.3 f. = act. C.3). Dabei 
handelt es sich um einen Entscheid einer Gemeinde, welcher nicht bei einer 
anderen Instanz angefochten werden kann oder nach kantonalem oder 
eidgenössischem Recht endgültig ist (vgl. Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG; [BR 370.100]). 
Folglich ist das heutige Obergericht des Kantons Graubünden, auf welches die 
hängigen Verfahren des früheren Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden 
übertragen wurden (Art. 122 Abs. 5 GOG [BR 173.000]), örtlich und sachlich 
zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde. A.________ ist 
Eigentümerin der Parzelle Z.2.________, welche unmittelbar an die Bauparzelle 
Z.1.________ angrenzt. Als solche und zusammen mit B.________, als vor der 
Vorinstanz mit ihren Begehren nicht durchgedrungene Einsprecher, sind die 
Beschwerdeführer vom angefochtenen Bau- und Einspracheentscheid berührt und 
haben ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie zur 
Beschwerdeerhebung legitimiert sind (vgl. Art. 50 Abs. 1 VRG, Art. 33 Abs. 3 lit. a 
RPG [SR 700] i.V.m. Art. 89 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 111 Abs. 1 BGG).

1.2. Zur Frist ist zunächst festzuhalten, dass zwischen den Parteien unbestritten 
ist, dass der – wohl anlässlich der Baukommissionssitzung vom 19. Februar 2024 
behandelte – angefochtene Bau- und Einspracheentscheid am 1. März 2024 der 
Bauherrschaft, nicht jedoch auch gleichzeitig den Einsprechern eröffnet worden ist 
(vgl. act. C.3, Email Rechtsvertreter der Beschwerdeführer an Sachbearbeiterin 
Baukommission vom 21. März 2024 betreffend Telefongespräch sowie Verfügung 
Baustopp vom 22. März 2024, Ziff. I.4: "Es wurde unterlassen den Baubescheid 
auch den Einsprechenden zuzustellen"). Diese Nicht-Eröffnung an die Einsprecher 
stellt grundsätzlich einen schwerwiegenden verfahrensrechtlichen Fehler 
(Eröffnungsfehler) vonseiten der Baukommission dar. Nicht oder nicht formgerecht 
eröffnete Verfügungen entfalten für den Adressaten keine materiellen 
Rechtswirkungen und lösen auch keine Rechtsmittelfrist aus 
(TSCHANNEN/MÜLLER/KERN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Aufl. 2022, Rz. 754-

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756). Allerdings erfolgte am 22. März 2024 die nachträgliche Eröffnung an die 
Einsprecher, nachdem sich deren Rechtsvertreter an die Gemeinde wandte. Die 
Gemeinde heilte damit den von ihr begangenen Eröffnungsfehler selbst und hielt 
fest, dass "innert 30 Tagen seit Zustellung" Rekurs (recte: Beschwerde) an das 
Verwaltungsgericht geführt werden könne. Den Beschwerdeführern erwuchs 
daraus folglich kein Nachteil. Die Beschwerdeführer führen aus, der Entscheid sei 
ihnen am 25. März 2024 (Montag) zugestellt worden. Unter Berücksichtigung der 
Gerichtsferien gemäss Art. 39 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 52 Abs. 1 VRG begann die 
Frist somit erst am 8. April 2024 zu laufen und endete am 8. Mai 2024. Die 
Beschwerde vom 29. April 2024 (Datum Poststempel) erfolgte somit fristgemäss. 
Auf die im Übrigen formgerecht eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 38 VRG) ist 
somit einzutreten.

2. Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob die Gemeinde mit dem am 
22. März 2024 mitgeteilten Bauentscheid, inkl. separater Begründung, zu Recht die 
Baubewilligung für die PV-Anlage an der Stützmauer auf Parzelle Z.1.________ 
erteilte und die von den Beschwerdeführern dagegen erhobene Einsprache abwies.

2.1. Zunächst rügen die Beschwerdeführer mehrfach, die Stützmauer sei 
aufgrund ihrer Höhe und Lage unrechtmässig und verletze den Grenzabstand 
(Anmerkung des Gerichts: Gemeint ist nicht der Grenzabstand zur östlich 
angrenzenden Parzelle Z.2.________ der Beschwerdeführer, sondern zur südlich 
angrenzenden und sich im Eigentum der Gemeinde befindlichen Parzelle 
Z.3.________). Dabei entspreche die realisierte Mauer nicht den 
Bewilligungsplänen, sondern sei effektiv viel höher gebaut worden, als in den 
Plänen vorgesehen (2.82 m). Daher seien auch die Baugesuchsunterlagen für die 
PV-Anlage unzutreffend, unvollständig und irreführend (vgl. etwa act. A.1 Rz. 14 
und 19 f., act. A.4 Rz. 14 oder act. A.8).

2.1.1. Festzuhalten ist diesbezüglich, dass die Stützmauer entlang der südlichen 
Parzellengrenze bereits mit Baubescheid vom 11. November 2016 betreffend 
Gesuch Nr. TR 2016-04 unter gleichzeitiger Erteilung des Näherbaurechts bewilligt 
wurde. Dieser Entscheid erwuchs in der Folge unangefochten in Rechtskraft. Im 
Bauabnahmeprotokoll vom 15. Oktober 2019 wurde festgestellt, dass die Baute 
gemäss Baubewilligung als abgenommen gelte (act. C.1). Dass die Stützmauer den 
Grenzabstand gemäss Art. 76 Abs. 2 KRG nicht einhält, ist offensichtlich und 
unbestritten. Allerdings liegt mit der Erteilung des Näherbaurechts eine 
Vereinbarung zwischen den Betroffenen i.S.v. Art. 77 Abs. 1 KRG vor (vgl. auch act. 
D.11: Anmerkung des Näherbaurechts im Grundbuch zugunsten der Parzelle 
Z.1.________ und zulasten der Parzelle Z.3.________ für die Mauer sowie die PV-

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Anlage). Ferner sind auch keine überwiegenden öffentlichen Interessen ersichtlich, 
welche der erteilten Näherbaubewilligung für die Stützmauer entgegenstehen 
würden. Damit ist die Unterschreitung des Grenzabstandes vorliegend zulässig. Die 
von den Beschwerdeführern beantragte Edition der Näherbaurechtsvereinbarung 
erweist sich nicht als notwendig. 

2.1.2. Darüber hinaus geht aus den von den Geometern F.________ AG erstellten 
und auf den 26. Juli 2024 datierten Situationsplänen der Stützmauer sowie der PV-
Anlage unmissverständlich hervor, dass diese die Parzellengrenze nicht berühren, 
sondern vollständig auf der Bauparzelle Z.1.________ zu liegen kommen. Der 
kleinste Grenzabstand der Stützmauer beträgt zur westlichen Grenze hin 2 cm; im 
Übrigen betragen die gemessenen Grenzabstände zwischen 0.11 und 0.28 m. Die 
PV-Anlage weist an den fünf gemessenen Profilen folgende Grenzabstände auf: 
0.11, 0.45, 0.35, 0.12 und 0.27 m (act. C.8 und act. C.9). Gestützt auf die bei den 
Akten liegenden Pläne sowie die Fotoaufnahmen bestehen nach Auffassung des 
Gerichts keine begründeten Zweifel an der Richtigkeit der Ausmasse der 
Stützmauer (vgl. act. C.1, 3, 8, 9 und B.2 zur Stellungnahme vom 1. September 
2024). 

2.1.3. Was die Rüge der Beschwerdeführer in Bezug auf die Höhe der Stützmauer 
anbelangt, ist festzuhalten, dass diese für eine Höhe zwischen 1.44 m und 2.82 m 
bewilligt wurde (vgl. act. C.1, Baubescheid betreffend Gesuch Nr. TR 2016-04, 
Pläne Situation und Profile 1 bis 4). Wenn die Beschwerdeführer geltend machen, 
die Stützmauer überschreite eine Höhe von 2.82 m massiv, so ist ihnen 
entgegenzuhalten, dass für die Einhaltung der vorgeschriebenen Höhe das 
massgebende Terrain und somit der natürlich gewachsene Geländeverlauf 
massgebend ist (Art. 9 Abs. 2 und Anhang 1, Ziff. 1 zum Baugesetz der ehemaligen 
Gemeinde Tomils [BauG]). Aufgrund der bewilligten Pläne und der durch die 
Geometer F.________ AG am 26. Juli 2024 erstellten Situationspläne und 
Querprofile (act. C.1 sowie C.8-11) ist das Obergericht der Auffassung, dass die 
bewilligte Höhe von 2.82 m nicht überschritten wurde.

2.1.4. Die Rügen der Beschwerdeführer, wonach die Stützmauer aufgrund ihrer 
Lage und Grösse – und in der Folge auch die daran installierte PV-Anlage – den 
Grenzabstand verletzen soll, erweisen sich damit als unbegründet.

2.2. Der Antrag der Beschwerdeführer auf eine Koordination mit dem Verfahren 
VR3 24 88 betreffend Baugesuch Umbau Unter-/Dachgeschoss, Parkplatz etc. 
wurde bereits im diesbezüglich ergangenen Urteil des Obergerichts vom 5. August 
2025, mitgeteilt am 8. August 2025, abgelehnt (vgl. darin E. 2.1 und 2.2). Eine 

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gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten ist derzeit am Bundesgericht hängig (1C_509/2025). Gegenstand 
des vorliegenden Verfahrens ist einzig die an der Stützmauer angebrachte PV-
Anlage. Wie bereits im Urteil des Obergerichts VR3 24 88 vom 5. August 2025 
festgehalten, handelt es sich beim vorliegenden Baugesuch Nr. TR 2023-06 
betreffend PV-Anlage an der Stützmauer und dem Baugesuch Nr. TR 2024-02 
betreffend Umbau EFH (Verfahren VR3 24 88) um zwei unterschiedliche, 
voneinander unabhängige und nacheinander eingereichte Bauvorhaben, was auch 
die Beschwerdegegner zu Recht festhalten. Die Baubewilligung für die im 
vorliegenden Verfahren streitgegenständliche PV-Anlage wurde am 1. März 2024 
erlassen, das Baugesuch für das Verfahren betreffend Umbau EFH datiert hingegen 
vom 11. März 2024. Entsprechend liegen mit den jeweils angefochtenen 
Verfügungen zwei eigenständige Anfechtungsobjekte vor, welche auch nicht den 
gleichen (Streit-)Gegenstand aufweisen. Die separate Behandlung der Baugesuche 
bzw. der nachfolgenden Beschwerdeverfahren steht damit nicht im Widerspruch mit 
der Koordinationspflicht gemäss Art. 25a RPG und dem daraus abgeleiteten 
Grundsatz der Einheit des Bauentscheids (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des 
Kantons Graubünden R 23 93 vom 20. August 2024 E. 1.5 m.H.a. Urteil des 
Bundesgerichts 1C_615/2017 vom 12. Oktober 2018 E. 2.5; Urteil des Obergerichts 
VR3 24 88 vom 5. August 2025 E. 2.1 und 2.2). 

2.3. Vorliegend steht lediglich noch die unbestrittenermassen bereits 
durchgeführte Installation der PV-Anlage mit einer Gesamtmodulfläche von rund 
42 m2, welche mittels Tragkonstruktion an der Stützmauer befestigt worden ist, zur 
Diskussion. Gemäss Datenblatt weist ein einzelnes Modul eine Höhe von 1'046 mm 
sowie eine Breite von 1'812 mm auf, was bei 22 Modulen eine Gesamtmodulfläche 
von gerundet 41.70 m2 ergibt (vgl. den von der Gemeinde am 1. März 2024 
genehmigten "Modulplan PVA" der G.________ AG und das Datenblatt "Sunpower 
Maxeon 3 / 415-430" [act. C.3]). Es handelt sich demnach offensichtlich nicht um 
eine PV-Anlage an einer Fassade mit einer Absorberfläche bis maximal 6 m² pro 
Fassade innerhalb der Bauzonen oder bis maximal 2 m² ausserhalb der Bauzonen, 
welche – unter Vorbehalt von Art. 40 Abs. 2 und 3 KRVO (BR 801.110) – als 
grundsätzlich nicht baubewilligungspflichtiges, aber in jedem Falle 
anzeigepflichtiges Bauvorhaben i.S.v. Art. 86 Abs. 2 KRG i.V.m. Art. 40 Abs. 1 
Ziff. 16 zu qualifizieren wäre. PV-Anlagen, welche die Anforderungen von Art. 18a 
Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 32a Abs. 1 RPV (SR 700.1) respektive von Art. 40 Abs. 1 
Ziff. 16 KRVO nicht erfüllen oder diese zwar erfüllen, aber auf Kultur‑ und 
Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung geplant sind (Art. 18a 
Abs. 3 RPG i.V.m. Art. 32b RPV) oder für die gemäss Grundordnung eine 

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spezifische Schutz‑ oder Erhaltungsregelung gilt und einer Baubewilligungspflicht 
unterstellt worden sind (Art. 18a Abs. 2 lit. b RPG i.V.m Art. 40b Abs. 4 KRVO), 
bedürfen grundsätzlich einer Baubewilligung im ordentlichen 
Baubewilligungsverfahren (vgl. Art. 22 Abs. 1 RPG; Art. 86 Abs. 1 KRG). Die 
Notwendigkeit der Durchführung des ordentlichen Baubewilligungsverfahrens nach 
Art. 92 KRG und Art. 41 ff. KRVO für die Installation der PV-Anlage ist vorliegend 
unbestritten und auch erfolgt (vgl. Amt für Raumentwicklung Graubünden [ARE GR], 
Leitfaden für Solaranlagen, Verfahren und Gestaltungsempfehlungen, 3. Aufl. Juli 
2022 [nachfolgend Leitfaden ARE GR], S. 5, abrufbar unter 
<https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/are/Grundlagen/Leitfaden%20f
%C3%BCr%20Solaranlagen_de.pdf>, letztmals besucht am 3. Oktober 2025; vgl. 
auch EnergieSchweiz, Leitfaden zum Melde- und Bewilligungsverfahren für 
Solaranlagen vom Juni 2023 [nachfolgend Leitfaden EnergieSchweiz], S. 27, 
abrufbar unter: <https://pubdb.bfe.admin.ch/de/publication/download/10403>, 
letztmals besucht am 3. Oktober 2025; JÄGER, in: 
Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: 
Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, 2020, Art. 18a Rz. 17 und 37).

3. Rüge der unvollständigen Baugesuchsunterlagen

3.1. Im Zusammenhang mit der PV-Anlage rügen die Beschwerdeführer zunächst 
unvollständige Baugesuchsunterlagen. So fehle etwa ein Energienachweis, um die 
Einhaltung der energetischen Anforderungen und die Zonenkonformität der PV-
Anlage im Detail prüfen zu können. Das Baugesuch habe die für das Objekt 
relevanten energetischen Daten zur Ermittlung des erwarteten Energiebedarfs 
auszuweisen (z.B. Eigendeckungsgrad). Sie stützen sich dabei auf Art. 34 Abs. 1 
lit. a des Energiegesetzes des Kantons Graubünden (BEG; BR 820.200), Art. 58 
der dazugehörigen Energieverordnung (BEV; BR 820.210) sowie Art. 50 Abs. 2 
Ziff. 13 BauG. Sodann sei die mit Urteil R 20 88 vom 23. August 2022 erfolgte 
Anweisung, zur näheren Abklärung einen Statiker beizuziehen, mit den erfolgten 
Abklärungen ausser Acht gelassen wurden. Diese würden sich auf die Einwirkung 
der PV-Anlage auf die Bruchsteinmauer beschränken, und selbst das nur äusserst 
rudimentär und kaum nachvollziehbar. Die gleichzeitigen Einwirkungen der 
geplanten Parkierungsflächen für vier Autos im laufenden Bau- und 
Einspracheverfahren Nr. TR 2024-02 würden in der Beurteilung des Ingenieurs vom 
16. November 2023 unberücksichtigt bleiben. Schliesslich stellen sie die 
beigezogene Gestaltungsberaterin als unabhängige Fachperson in Frage (act. A.1 
Rz. 12 ff.). 

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3.2. Die Gemeinde hält dem entgegen, die Baugesuchsunterlagen, welche zur 
Beurteilung der Bewilligungsfähigkeit einer Solaranlage notwendig seien, seien 
nicht abschliessend vorgegeben. Die Baubehörde halte sich an den Leitfaden für 
Solaranlagen des ARE (vgl. zuvor E. 2.2), den Leitfaden zum Melde- und 
Bewilligungsverfahren für Solaranlagen von EnergieSchweiz vom Juni 2023 sowie 
an das Meldeformular und die Selbstdeklaration über die korrekte Erstellung von 
Solaranlagen des Amtes für Energie und Verkehr des Kantons Graubünden (AEV). 
So würden in sämtlichen Dokumentationen folgende Unterlagen für die Beurteilung 
von Solaranlagen als wesentlich betrachtet: Adresse des Anlagenstandorts und des 
Anlagenbetreibers, Angabe der Technologie und der Leistung bzw. Fläche, 
Layoutplan der Solaranlage (Aufsicht), Produktblätter und Produktebeschriebe der 
zum Einsatz kommenden Module/Kollektoren. Ein Energienachweis zur Erstellung 
einer Solaranlage werde weder gefordert noch bestehe dazu eine gesetzliche 
Grundlage. Zur von den Beschwerdeführern in Frage gestellten Statik bzw. 
Standfestigkeit der Stützmauer führt die Gemeinde aus, diese sei von einem 
Ingenieurbüro überprüft worden. Dessen Bericht komme zum Schluss, dass die 
Mauer die Lasten der PV-Anlage problemlos zu halten vermöge. Die beigezogene 
Gestaltungsberaterin sei sodann eine unabhängige, qualifizierte Fachperson (act. 
A.2 S. 3 f.).

3.3. Auch die Bauherrschaft ist der Ansicht, für die PV-Anlage brauche es keinen 
Energienachweis, und stützt sich dabei auf Art. 58 Abs. 1 i.V.m. Anhang 1 BEV. Es 
handle sich um eine energieproduzierende und nicht energiekonsumierende 
Anlage. Der Verweis auf die im Urteil R 20 88 thematisierten Statikfragen würden 
ins Leere zielen, da diese die Auswirkungen der damals geplanten Garage auf der 
Ostseite des Hauses betroffen hätten. Vorliegend gehe es nur um die PV Anlage, 
wofür ein fachmännisches Statikgutachten vorliege (act. A.3 S. 5 f.).

3.4. Gemäss Art. 79 Abs. 1 KRG haben Bauten und Anlagen neben den 
gesundheits-, feuer- und gewerbepolizeilichen Bestimmungen sowie den 
Vorschriften der Arbeits-, Gewässerschutz-, Umweltschutzgesetzgebung auch der 
Energiegesetzgebung zu entsprechen. Letztere betreffend regelt Art. 34 BEG den 
Vollzug der Bauvorschriften. Dessen Abs. 1 hält fest, dass die Gemeinden bei der 
Behandlung von Baugesuchen namentlich u.a. folgende Aufgaben zu vollziehen 
haben: prüfen, ob die energetischen Anforderungen eingehalten sind (lit. a) und die 
relevanten energetischen Daten zur Ermittlung des erwarteten Energiebedarfs 
sowie dessen Veränderung erheben (lit. c). Art. 58 BEV konkretisiert sodann den 
Inhalt des Baugesuchs. So sind gemäss Abs. 1 mit dem Baugesuch 
Energienachweise nach Massgabe der Vollzugshilfen im Anhang 1 einzureichen. 

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Das Baugesuch hat die für das Objekt relevanten energetischen Daten zur 
Ermittlung des erwarteten Energiebedarfs zu enthalten (Abs. 2 Satz 1). Das 
kommunale Recht sieht in Art. 50 Abs. 2 Ziff. 13 erster Teilsatz BauG sodann vor, 
dass dem Baugesuch, soweit erforderlich, ein "Energienachweis sowie Ergebnis 
desselben auf offiziellem Formular" beizulegen sind. 

3.5.1. In Bezug auf den Energienachweis ist festzuhalten, dass sich aus der 
Energiegesetzgebung keine Verpflichtung des Gesuchstellers ableiten lässt, 
wonach für jede ersuchte Baubewilligung für eine PV-Anlage ein Energienachweis 
einzureichen ist. Keine der in Anhang 1 des BEV (vgl. Art. 58 Abs. 1 i.V.m. Art. 2) 
aufgeführten Vollzugshilfen der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) 
bzw. der dieser angegliederten Energiefachstellenkonferenz (EnFK) ist für die 
vorliegende PV-Anlage einschlägig. Insbesondere handelt es sich bei der 
umstrittenen PV-Anlage weder um einen (Haus-)Neubau, noch um einen An- oder 
Umbau, noch um eine Umnutzung oder eine Erneuerung von haustechnischen 
Anlagen, welche allenfalls in den Geltungsbereich von Bestimmungen betreffend 
Deckung des Wärmebedarfs oder Eigenstromerzeugungspflicht fallen könnten (vgl. 
Art. 9a BEG, Art. 11-13 BEV und Vollzugshilfe EN-101; Art. 9b BEG, Art. 23-25 BEV 
und Vollzugshilfe EN-104). Bei der vorliegenden Anlage handelt es sich sodann 
gemäss Ausführungen der Bauherrschaft um eine Anlage für Winterstrom, welche 
Energie produziert und nicht konsumiert. Der Stromverbrauch der PV-Anlage selbst 
– etwa für den Betrieb des Wechselrichters – ist aufgrund der geringen Mengen 
minimal und vernachlässigbar. Es ist demnach nicht zu beanstanden, wenn es die 
Gemeinde i.S.v. Art. 50 Abs. 2 Ziff. 13 BauG für nicht erforderlich erachtete, für die 
Erstellung der PV-Anlage einen Energienachweis zu verlangen. Der von den 
Beschwerdeführern verlangte Energienachweis i.S.v. Art. 58 BEV, welcher für das 
Bauvorhaben "Umbau EFH" gemäss Baugesuch Nr. TR 2024-02 (VR3 24 88) 
vorlag, ist nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. die 
Ausführungen unter Erwägung 2.2 hiervor sowie Urteil des Obergerichts VR3 24 88 
vom 5. August 2025 E. 2.4).

3.5.2. Sofern die Beschwerdeführer ein unzureichendes Statikgutachten monieren, 
vermögen sie ebenso nicht zu überzeugen. Auch aus dem Verweis auf das Urteil 
des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 20 88 vom 23. August 2022 
bzw. der darin erfolgten Anweisung zum Beizug eines Statikers zur näheren 
Abklärung können die Beschwerdeführer nichts zu ihren Gunsten ableiten. Diese 
Anweisungen wurden in Bezug auf ein anderes Bauvorhaben, u.a. betreffend 
Parkplatz mit Garagenbau, getroffen. Infolge Beschwerdegutheissung durch das 
Verwaltungsgericht, im Wesentlichen wegen Nichteinhaltung von Grenzabständen, 

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wurde das Baugesuch für das damals geplante Projekt zurückgezogen und das 
Verfahren daraufhin abgeschrieben (vgl. act. C.2). Daher sind diese Anweisungen 
für die hier strittige PV-Anlage bzw. das vorliegende Beschwerdeverfahren – auch 
mit Blick auf das Bau- und Einspracheverfahren Nr. TR 2024-02 bzw. das 
darauffolgende Beschwerdeverfahren VR3 24 88 – nicht von Bedeutung. Die 
strittige PV-Anlage sowie deren statische Auswirkungen auf die Stützmauer können 
unabhängig von den soeben genannten Verfahren separat beurteilt werden; es 
kann grundsätzlich auf die Ausführungen in der vorstehenden Erwägung 2.3 
verwiesen werden. Abgesehen von pauschalen Behauptungen gelingt es den 
Beschwerdeführern indessen nicht, substantiiert begründete Zweifel an der 
fachmännisch beurteilten Statik glaubhaft zu machen bzw. sich daraus ergebende 
Mängel an der Sicherheit der ausgeführten Anlage aufzuzeigen. Dabei ist auch nicht 
ersichtlich, weshalb das Gutachten des Ingenieurbüros H.________ GmbH vom 
16. November 2023 nicht nachvollziehbar oder gar unzutreffend sein sollte. Dieses 
kam zum Schluss, dass sich die PV-Anlage in keiner Weise negativ auf die 
Standfestigkeit auswirke, sondern im Gegenteil diese sogar leicht minim positiv 
beeinflusse (act. C.3). Im Übrigen ist zur Verantwortlichkeit und Haftung auf Art. 93 
KRG zu verweisen.

3.6. Zusammengefasst erweisen sich die Rügen der fehlerhaften und 
unvollständigen Baugesuchsunterlagen als unbegründet und sind abzuweisen.

4. Rüge der mangelnden Zonenkonformität

4.1. Des Weiteren sind die Beschwerdeführer der Ansicht, die PV-Anlage an der 
Mauer in der Wohnzone sei nicht zonenkonform. Gestützt auf die bewilligte Nutzung 
des Einfamilienhauses, die Angaben zu Grösse und Leistung der PV-Anlage sowie 
den Umstand, dass auf der einen Hälfte des Hausdaches bereits eine PV-Anlage 
bewilligt und realisiert sei, sei die PV-Anlage auf der Mauer offensichtlich nur für die 
Fremdeinspeisung und nicht für den Eigenverbrauch gedacht. Ferner würden die 
rund 15 cm hervorragenden PV-Module unzulässigerweise in die Freihaltezone hi-
neinragen, da die Mauer nicht entsprechend den Bewilligungsplänen realisiert 
worden sei (act. A.1 Rz. 16-18).

4.2.1. Entgegen diesen Ausführungen liegt die Parzelle Z.1.________ nicht in der 
Wohnzone gemäss Art. 20 BauG, sondern in der Dorfzone gemäss Art. 18 BauG. 
Dem ÖREB-Kataster ist sodann zu entnehmen, dass die Parzelle Z.1.________ im 
nordöstlichen Teil zu 18.9 % von einer Archäologiezone überlagert wird. Gemäss 
Art. 36 Abs. 1 KRG umfassen die Archäologiezonen Flächen, auf denen mit grosser 
Wahrscheinlichkeit archäologische Funde und Befunde zu erwarten sind. 

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Bauabsichten sind der Gemeinde vor Ausarbeitung der Projektpläne bekannt zu 
geben. Diese legt unter Beizug des Archäologischen Dienstes die erforderlichen 
Auflagen fest (Art. 36 Abs. 1 KRG). Die PV-Anlage ragt ca. 1 m in die die 
Bauparzelle überlagernde Archäologiezone hinein, was allerdings kein Problem 
darstellt: Die Gemeinde ersuchte den Archäologischen Dienst Graubünden (ADG) 
um eine fachspezifische Stellungnahme. Diese erfolgte am 19. Februar 2024, fiel 
positiv aus und gelangte mit Hinweis auf Art. 36 KNHG (BR 496.000) zum Schluss, 
dass die PV-Anlage aus Sicht des ADG ausgeführt werden könne. 

4.2.2. Dass, wie die Beschwerdeführer geltend machen, die PV-Anlage 
zonenwidrig sei, weil sie in die Freihaltezone gemäss Art. 37 KRG hineinragen 
würde, trifft nach den Ausführungen in Erwägung 2.1 offensichtlich nicht zu. Die PV-
Anlage wurde vollständig auf der Parzelle Z.1.________ erstellt und liegt somit wie 
diese selbst in der Dorfzone. Ebenso wenig überzeugt die Darstellung, wonach die 
PV-Anlage in der Wohnzone (recte: Dorfzone) zonenwidrig sein sollte, weil diese 
ihrer Ansicht nach für ein Einfamilienhaus überdimensioniert sei (act. A.1 Rz. 16 f.). 
Bauvorhaben werden bewilligt, wenn alle Vorschriften des kommunalen, kantonalen 
und eidgenössischen Rechts eingehalten sind (Art. 89 Abs. 1 KRG). Insofern ist der 
Gemeinde zuzustimmen, wenn sie ausführt, es sei zu prüfen, ob das Vorhaben 
wesentliche Auswirkungen auf Raum und Umwelt habe. Sofern keine 
überwiegenden oder wesentlichen Interessen entgegenstünden und die Anlage die 
Voraussetzungen an die Gestaltung erfülle, sei die Bewilligung grundsätzlich zu 
erteilen. Sie erachtete es dabei zu Recht als nicht relevant, wieviel des produzierten 
Stroms für den Eigengebrauch verwendet und wieviel eingespiesen wird (act. A.2 
S. 4). Demnach ist es nicht zu beanstanden, wenn die Gemeinde die PV-Anlage mit 
Erteilung der Baubewilligung als zonenkonform beurteilte. Die Rügen der fehlenden 
Zonenkonformität erweisen sich als unbegründet und sind abzuweisen.

5. Rüge der Verletzung der Gestaltungsvorschriften

5.1. Die Beschwerdeführer machen des Weiteren geltend, das strittige 
Bauvorhaben sei mit Art. 73 Abs. 1 KRG und Art. 18 BauG nicht vereinbar. Die 
Realisierung der PV-Anlage mit einer Fläche von 40 m2 stelle einen Fremdkörper 
im vom ISOS geschützten Ortsbild von E.________ dar und beeinträchtige dieses 
negativ (Schutzziel A). Sie verunstalte das Dorf- und Landschaftsbild am 
bestehenden Siedlungsrand in besonderem Masse, füge sich schlecht in die 
Umgebung ein und verursache störende Blendemissionen, welche sogar vom 
Talboden aus sichtbar seien. Zudem werde durch die Hitze der PV-Anlage in 
unzulässiger Weise die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der benachbarten 
Wiese mit Schafen in der Freihaltezone gefährdet und in diesem Sinne werde etwa 

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auch der landwirtschaftliche Zonenabstand nach Art. 24 ff. RPG verletzt. Sodann 
bemängelten die Beschwerdeführer die Ausführungen der Gestaltungsberaterin. Es 
sei geradezu willkürlich, wenn die Baubehörde nun die Einfügung der PV-Anlage in 
die Umgebung plötzlich bejahe, nachdem sie ursprünglich die Stützmauer aus 
ästhetischen Gründen ohne PV-Anlage bewilligt habe. Sie beantragen in diesem 
Zusammenhang die Durchführung eines Augenscheins sowie die Einholung eines 
Gutachtens von einem weiteren, unabhängigen Gestaltungsberater (act. A.1 Rz. 21 
ff.).

5.2. Die Gemeinde hält dem entgegen, die Baukommission habe mit Schreiben 
vom 26. September 2016 an die Bauherrschaft lediglich die Rückfrage nach dem 
ästhetischen Sinn der geplanten Installation gestellt und ob die Kollektoren nicht 
besser auf dem Dach versorgt wären (act. B.6 = act. C.1). Die Bauherrschaft habe 
daraufhin mitgeteilt, vorerst auf die PV-Anlage zu verzichten. Die Frage nach dem 
ästhetischen Sinn sei damals gar nicht beantwortet worden. Sodann sei zur 
Überprüfung der Einhaltung von Art. 73 KRG und Art. 18 BauG die 
Gestaltungsberaterin der Gemeinde, die I.________ AG, beigezogen worden. 
Diese sei in ihrem Bericht vom 17. November 2023 zum Schluss gelangt, die PV-
Anlage beeinträchtige die Qualität des Ortsbildes nicht negativ und füge sich gut im 
Bestand ein. Dennoch habe sie empfohlen, das unterste Modul auf der östlichen 
Teilfläche zu entfernen und stattdessen auf der westlichen Teilfläche zu ergänzen. 
Dadurch könne die Ansicht beruhigt werden (vgl. act. C.3). Die Baukommission sei 
dieser objektiven Beurteilung gefolgt, im Gegensatz zur subjektiven Beurteilung der 
Einsprecher. Inwiefern die Zielsetzung der Freihaltezone tangiert werden solle, sei 
nicht klar und werde von den Beschwerdeführern auch nicht weiter ausgeführt. Zu 
den von diesen geltend gemachten, störenden Blendemissionen führte die 
Gemeinde aus, es würden antireflexbeschichtete Module eingesetzt, wodurch die 
Blendwirkung stark vermindert werden könne. Aufgrund des Sonnenverlaufs und 
der Ausrichtung der Module könne es nur in grosser Distanz, etwa im Talboden oder 
auf der anderen Talseite, zu einer allfälligen, geringen Blendwirkung kommen. Auf 
die Parzelle Z.2.________ der Beschwerdeführer habe die PV-Anlage indes keinen 
Einfluss (act. A.2 S. 2 und 5 f.).

5.3. Auch die Bauherrschaft betont, dass die Beurteilung der kommunalen 
Gestaltungsberaterin positiv ausfiel und es keine Anhaltspunkte gebe, um an deren 
Ergebnis zu zweifeln. Zudem seien die Gestaltungsanforderungen in der Dorfzone 
mit der bewilligten PV-Anlage erfüllt, zumal gemäss Art. 18a Abs. 4 RPG die 
Interessen an der Nutzung der Solarenergie ästhetischen Anforderungen 
grundsätzlich vorgehen würden. Die PV-Anlage sei genügend angepasst, 

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reflexionsarm, direkt an der Mauer angebracht und als kompakte Fläche 
zusammengehängt. Demnach habe auch die kommunale Gestaltungsberatung 
nichts gegen die Anlage einzuwenden. Nichts Anderes ergebe sich auch unter 
Einbezug des Ortsbildes von E.________ und der geschützten Kirche, welche nicht 
wesentlich beeinträchtigt würden (m.H.a. Art. 18a Abs. 4 RPG). Eine wesentliche 
Beeinträchtigung werde von den Beschwerdeführern denn auch nicht aufgezeigt. 
Die PV-Anlage sei von der Kirche aus nicht einmal sichtbar. Schliesslich seien 
Blendemissionen i.d.R. kein Grund, eine Baubewilligung zu untersagen, zumal es 
Tatsache sei, dass alle reflektierenden Oberflächen das Sonnenlicht spiegeln. 
Aufgrund der Lage der PV-Anlage seien sowohl die Beschwerdeführer als auch 
Kirchenbesucher nie Blendemissionen ausgesetzt (act. A.3 S. 6 f. Rz. 6).

5.4. Gemäss Art. 73 Abs. 1 KRG sind Siedlungen, Bauten und Anlagen nach den 
Regeln der Baukunst so zu gestalten und einzuordnen, dass mit der Umgebung und 
der Landschaft eine gute Gesamtwirkung entsteht. Art. 18 BauG regelt sodann, 
dass in der Dorfzone die bestehende Siedlungsstruktur und Bauweise erhalten und 
ergänzt werden soll (Abs. 2) und neue Gebäude, Umbauten und Erweiterungen 
bestehender Gebäude sich bezüglich Stellung, Proportionen, Dachform und 
Gestaltung gut in die bestehende Siedlung einzufügen haben (Abs. 4). Nach 
konstanter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts kommt den Gemeinden bei 
der Auslegung von Ästhetikfragen bzw. bei der Prüfung der Frage der Eingliederung 
von Bauten in eine bestehende Umgebung ein geschützter (weiter) Beurteilungs- 
und Ermessensspielraum zu, in welchen das Gericht nur eingreift, wenn die 
Gemeinde diesen Ermessensspielraum missbraucht oder überschritten hat (PVG 
1994 Nr. 20, statt vieler vgl. Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Graubünden R 21 90 vom 29. März 2023 E. 2.1 oder R 22 2 vom 23. November 
2022 E. 4.2 m.w.H.). Insbesondere ist daher zu prüfen, ob die Gemeinde bei der 
Behandlung des Baugesuches den ihr in Gestaltungsfragen zustehende 
Ermessensspielraum überschritten oder missbraucht hat, respektive ob ihre 
Auslegung der vorliegend relevanten gesetzlichen Bestimmung gegen das 
Willkürverbot verstösst. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung wird ein 
Entscheid nur aufgehoben, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das 
Ergebnis unhaltbar ist (statt vieler vgl. BGE 144 III 368 E. 3.1, 140 III 167 E. 2.1).

5.5. Gestützt auf das soeben Ausgeführte sowie unter Berücksichtigung 
sämtlicher Umstände hat die Gemeinde im vorliegenden Fall nach Auffassung des 
Gerichts bei der Auslegung der Ästhetikfragen bzw. bei der Prüfung der Frage der 
Eingliederung der PV-Anlage in die bestehende Umgebung den ihr zustehenden, 
geschützten Beurteilungs- und Ermessensspielraum weder überschritten noch 

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missbraucht. Auch wenn die Gemeinde im Jahr 2016 im Rahmen des Baugesuchs 
TR 2016-04 Bedenken äusserte bzw. Fragen zum ästhetischen Sinn der PV-Anlage 
aufwarf, ist dies vorliegend nicht relevant, zumal das Baugesuch TR 2016-04 nicht 
Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet. Die Bauherrschaft 
verzichtete damals (vorerst) auf die PV-Anlage und es wurde nur in Bezug auf die 
Stützmauer verfügt. Zumindest von Willkür kann keine Rede sein, insbesondere 
nachdem die Gestaltungsberatung in ihrem Bericht vom 17. November 2023 das 
Vorhaben positiv beurteilte. Auf den beantragten Augenschein sowie auf die 
Einholung eines Gutachtens eines weiteren Gestaltungsberaters kann in 
antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden, zumal keine weiteren 
entscheidrelevanten Erkenntnisse mehr zu erwarten sind (zur antizipierten 
Beweiswürdigung vgl. etwa BGE 144 II 427 E. 3.1.3 m.w.H.).

5.6. Abschliessend bleibt anzumerken, dass sich die Beschwerdeführer auch an 
der Gestaltungsberaterin als Person stören. Diese sei keine unabhängige 
Fachperson. Begründet wird dies dahingehend, dass sich die Gestaltungsberaterin 
am 2. Juni 2023 unbefugterweise Zutritt auf das Grundstück der Beschwerdeführer 
verschafft habe und deren Hinweise zur Einholung einer Zustimmung ins 
Lächerliche gezogen habe (act. A.1 Rz. 15). Eine substantiierte Begründung sowie 
Beweise, die (ernsthafte) Zweifel an der Unabhängigkeit der Gestaltungsberaterin 
belegen würden, bleiben indessen aus, weshalb nicht weiter darauf eingegangen 
wird.

6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Gemeinde die Baubewilligung 
für die PV-Anlage an der Stützmauer zu Recht erteilt und die von den 
Beschwerdeführern dagegen erhobene Einsprache abgewiesen hat. Da sich die 
PV-Anlage nicht als materiell rechtswidrig erweist, ist auch das Rechtsbegehren 2 
abzuweisen. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist vollumfänglich 
abzuweisen.

7. Kosten

7.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Verfahrenskosten, 
bestehend aus einer Staatsgebühr von CHF 3'000.00 und den Kanzleiauslagen, je 
hälftig und unter solidarischer Haftbarkeit zulasten der unterliegenden 
Beschwerdeführer (Art. 73 Abs. 1 sowie Art. 75 Abs. 1 und 2 VRG).

7.2. Gemäss Art. 78 Abs. 1 VRG wird die unterliegende Partei im 
Rechtsmittelverfahren in der Regel verpflichtet, der obsiegenden Partei die durch 
den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen. Die vom 

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Rechtsanwalt der Beschwerdegegner 2 eingereichte, ergänzte Honorarnote vom 
30. Oktober 2024 (act. J.3) weist einen Gesamtaufwand von 15.5 h à CHF 240.00 
aus, was einem Betrag von CHF 3'720.00 entspricht. Dieser Aufwand erscheint 
angemessen. Zusätzlich zu entschädigen sind praxisgemäss 3 % Barauslagen 
sowie 8.1 % MWST, was einem Honorar von total CHF 4'141.95 entspricht. In 
diesem Umfang sind die unterliegenden Beschwerdeführer zu verpflichten, die 
obsiegenden Beschwerdegegner 2 aussergerichtlich zu entschädigen. Der 
ebenfalls obsiegenden Gemeinde steht gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG keine 
aussergerichtliche Entschädigung zu, da sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis 
obsiegt.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 3'000.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 453.00

Total CHF 3’453.00

gehen je hälftig zulasten von A.________ und B.________.

3. A.________ und B.________ haben C.________ und D.________ je hälftig 
mit CHF 4'141.95 aussergerichtlich zu entschädigen. 

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]