# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3832d05c-cf41-5df1-9ff6-e896ab2be4c9
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-10-13
**Language:** de
**Title:** Zürich Kassationsgericht 13.10.2008 AA080151
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_KSG_001_AA080151_2008-10-13.pdf

## Full Text

Kassationsgericht des Kantons Zürich

Kass.-Nr. AA080151/U/la

Mitwirkende: die Kassationsrichter Moritz Kuhn, Präsident, Paul Baumgartner,

die Kassationsrichterin Yvona Griesser, die Kassationsrichter

Matthias Brunner und Georg Naegeli sowie der juristische Se-

kretär Christof Tschurr

Zirkulationsbeschluss vom 13. Oktober 2008

in Sachen

X. GmbH,

Schuldnerin, Rekurrentin und Beschwerdeführerin

gegen

Z.,

Gläubigerin, Rekursgegnerin und Beschwerdegegnerin

betreffend

Konkurseröffnung

Nichtigkeitsbeschwerde gegen einen Beschluss der II. Zivilkammer des
Obergerichts des Kantons Zürich vom 20. August 2008 (NN080092/U)

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Das Gericht hat in Erwägung gezogen:

1. Mit Verfügung vom 26. Juni 2008 eröffnete der Konkursrichter des

Bezirkes Dielsdorf den Konkurs über die Beschwerdeführerin. Einen dagegen

gerichteten Rekurs der Beschwerdeführerin wies das Obergericht des Kantons

Zürich (II. Zivilkammer) mit Beschluss vom 20. August 2008 ab und eröffnete den

Konkurs neu mit Wirkung ab 20. August 2008 (KG act. 2). Dieser Beschluss

wurde der Beschwerdeführerin am 21. August 2008 zugestellt (OG act. 23/1). Mit

Eingabe vom 29. September 2008 reichte diese beim Kassationsgericht eine

Nichtigkeitsbeschwerde gegen den obergerichtlichen Beschluss vom 20. August

2008 ein und beantragt sinngemäss dessen Aufhebung (KG act. 1).

2. Mit Schreiben vom 30. September 2008 wurde den Parteien, den Vor-

instanzen und dem Konkursamt Dielsdorf Kenntnis von der Einreichung der

Nichtigkeitsbeschwerde gegeben (KG act. 5). Da sich diese sofort als verspätet

erweist (nachfolgend Erw. 3), kann - nach bereits erfolgtem Beizug der vor-

instanzlichen Akten - von Weiterungen im Sinne von § 289 ZPO abgesehen, d.h.

darauf verzichtet werden, der Beschwerdegegnerin Gelegenheit zur Beantwor-

tung und der Vorinstanz zur Vernehmlassung zu geben (Frank/Sträuli/Messmer,

Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Zürich 1997, N 2

zu § 289).

3. Eine Nichtigkeitsbeschwerde ist innert 30 Tagen seit der schriftlichen

Mitteilung des Entscheids bei der Kassationsinstanz zu erheben (§ 287 ZPO; so

lautet auch die zutreffende vorinstanzliche Rechtsmittelbelehrung KG act. 2 S. 9

Ziff. 5). Die Frist für eine Nichtigkeitsbeschwerde gegen den der Beschwerde-

führerin am 21. August 2008 zugestellten angefochtenen Entscheid lief demnach

am Montag, 22. September 2008 ab. Die am 29. September 2008 zur Post

gegebene Nichtigkeitsbeschwerde ist verspätet. Es kann nicht darauf eingetreten

werden.

4. Ausgangsgemäss wird die Beschwerdeführerin für das Kassationsverfah-

ren kostenpflichtig (Art. 48 f. i.V. mit Art. 52 und Art. 61 GebV SchKG). Mangels

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erheblichen Aufwandes im Beschwerdeverfahren ist der Beschwerdegegnerin

keine Parteientschädigung zuzusprechen.

5. Die Vorinstanz wies in ihrer Rechtsmittelbelehrung darauf hin, dass die

Frist zu einer bundesrechtlichen Beschwerde gegen den vorinstanzlichen Ent-

scheid erst ab Eröffnung des Entscheides des Kassationsgerichts läuft, wenn

kantonale Nichtigkeitsbeschwerde erhoben wird (KG act. 2 S. 9 Ziff. 5).

Anbetrachts der verspäteten Nichtigkeitsbeschwerde und dem heutigen Nicht-

eintretensentscheid ist die Beschwerdeführerin diesbezüglich auf BGE 133 III

585, 134 III 92 und die Urteile des Bundesgerichts vom 27.11.2007

(5A_651/2007) und vom 28.8.2008 (4A_216/2008) Erw. 1.2 hinzuweisen.

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Das Gericht beschliesst:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Spruchgebühr für das Kassationsverfahren wird auf Fr. 200.-- festge-

setzt und der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Parteientschädigungen für das Kassationsverfahren werden nicht

zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von

Art. 90 ff. BGG innert 30 Tagen nach dessen Empfang schriftlich durch eine

Art. 42 BGG entsprechende Eingabe Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG

an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden.

Es handelt sich um einen Entscheid im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Hinsichtlich des Fristenlaufes gelten die Art. 44 ff. BGG.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an das Obergericht des Kantons

Zürich (II. Zivilkammer), an den Einzelrichter im summarischen Verfahren

(Konkurssachen) des Bezirkes Dielsdorf und an das Konkursamt Dielsdorf,

je gegen Empfangsschein.

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KASSATIONSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH
Der juristische Sekretär: