# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c8de2bf6-2a09-5b1a-b2b8-66d31af1172e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.09.2009 E-5577/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5577-2009_2009-09-08.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5577/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;
Gerichtsschreiber Christoph Berger.

A._______, angeblich geboren (...), Nigeria,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 4. September 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5577/2009

Das Bundesverwaltungsgericht, in Anwendung

der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 
18. April 1999 (BV, SR 101), 

der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101),

des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht-
linge [FK, SR 0.142.30]),

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31),

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021),

des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungs-
gericht (VGG, SR 173.32),

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht 
(BGG, SR 173.110),

des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerin-
nen und Ausländer (AuG, SR 142.20),

der  Asylverordnung  1  über  Verfahrensfragen  vom  11.  August  1999 
(AsylV 1, SR 142.311),

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2),

stellt fest,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge sein Heimatland 
am 5. Juli 2009 auf dem Seeweg verliess und am 26. Juli 2009 in die 
Schweiz gelangte, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,

dass er auf dem Personalienblatt sowie anlässlich der Befragung vom 
13.  August  2009  im  Transitzentrum  angab,  er  sei  am  (...)  1994 
geboren,

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dass er je weder Identitätspapiere besessen noch beantragt habe,

dass  sich  der  Beschwerdeführer  demnach mit  keinerlei  Identitätspa-
pieren auszuweisen vermochte, 

dass das BFM eine ärztliche Analyse der Handknochen des Beschwer-
deführers anordnete,

dass der beauftragte Arzt in seinem Bericht vom 10. August 2009 fest-
hielt, die Wachstumsfugen von Speiche und Elle sowie der Mittelhand-
knochen  seien  allesamt  vollständig  verschlossen,  wonach  das  Kno-
chenalter  und  das  wahrscheinliche  chronologische  Alter  des  Be-
schwerdeführers 19 Jahre oder mehr beträgen,

dass dem Beschwerdeführer zur Handknochenanalyse am 13. August 
2009 mündlich das rechtliche Gehör gewährt wurde,

dass er dabei vorbrachte, sein Alter habe ihm seine Mutter genannt, er 
habe über sein Alter nicht gelogen, und er sei noch keine 19 Jahre alt,

dass das BFM dem Beschwerdeführer sodann zur Kenntnis brachte, 
es betrachte ihn für den weiteren Verfahrensverlauf als volljährig und 
beabsichtige, auf das Asylgesuch infolge Identitätstäuschung nicht ein-
zutreten,

dass das BFM mit Verfügung vom 4. September 2009 in Anwendung 
von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass es zur Begründung im Wesentlichen anführte, der Beschwerde-
führer habe die Behörden durch die Angabe, er sei erst 15 Jahre, über 
seine Identität getäuscht, 

dass  das  Resultat  der  Handknochenanalyse  vom  10.  August  2009 
aufgrund der Differenz von mehr als drei  Jahren zwischen dem vom 
Beschwerdeführer  behaupteten  und  dem  durch  die  Analyse  festge-
stellten  Alter  nach  der  geltenden  Rechtsprechung  eine  genügende 
Grundlage für  einen Nichteintretensentscheid gemäss Art. 32 Abs. 2 
Bst. b AsylG darstelle und die Identitätstäuschung nachgewiesen sei,

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dass es hinsichtlich der Wegweisungsfrage erwog, weder die im Hei-
matland des Beschwerdeführers herrschende politische Situation noch 
andere Gründe sprächen gegen die Zumutbarkeit seiner Rückkehr,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 6. September 2009 (Da-
tum des Poststempels)  gegen diesen Entscheid beim Bundesverwal-
tungsgericht  Beschwerde  erhob  und  sinngemäss  um dessen  Aufhe-
bung sowie um Schutz in der Schweiz ersucht, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 8. September 2009 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31 - 34 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),

dass der Beschwerdeführer legitimiert  ist,  weshalb auf  die  frist-  und 
formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 
AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 und 52 VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  die  Beurteilungszuständigkeit  der  Beschwerdeinstanz  somit 
darauf beschränkt ist,  bei Begründetheit  des Rechtsmittels die ange-
fochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung 
an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen,

dass die vorliegende Beschwerde - wie sich aus den nachstehenden 
Erwägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, weshalb auf einen 

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Schriftenwechsel  verzichtet  werden  kann  und  der  Beschwerdeent-
scheid lediglich summarisch zu begründen ist (Art. 111 a AsylG), 

dass auf Asylgesuche nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende die 
Behörden über ihre Identität täuschen und diese Täuschung aufgrund 
der Ergebnisse der erkennungsdienstlichen Behandlung oder anderer 
Beweismittel feststeht (Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG),

dass der Nachweis der Identitätstäuschung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b 
AsylG ohne  vernünftigen Zweifel  feststehen muss (vgl. die  weiterhin 
gültige  Praxis  in Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizeri-
schen Asylrekurskommission [EMARK] 2003 Nr. 27,  E. 4a sowie die 
nachfolgend zur Thematik der Identitätstäuschung angeführten,  nach 
wie vor massgebenden EMARK-Urteile),

dass der Begriff der Identität neben Namen und Vornamen die Staats-
angehörigkeit,  die  Ethnie,  den  Geburtsort,  das  Geburtsdatum sowie 
das Geschlecht umfasst (Art. 1 Bst. a AsylV 1), 

dass gemäss der weiterhin geltenden Praxis der ARK eine Handkno-
chenanalyse - unter bestimmten Voraussetzungen - als „anderes Be-
weismittel“ im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG anerkannt werden 
kann (vgl. EMARK 2000 Nr. 19 und Nr. 28, 2001 Nr. 23), 

dass zwar in EMARK 2000 Nr. 19 - einem Grundsatzentscheid - dazu 
ausgeführt  wird,  die  radiographische  Untersuchung  des  Handkno-
chens habe für die Bestimmung des tatsächlichen Alters einer Person 
nur  beschränkten Aussagewert,  da  das  Knochenwachstum in  einem 
nach Rasse und Geschlecht unterschiedlichen Mass individuell variie-
ren könne, weshalb eine Abweichung von zweieinhalb bis drei Jahren 
zwischen dem Knochenalter und dem tatsächlichen Alter noch als in-
nerhalb des Normalbereichs erachtet werden könne, 

dass die am 10. August 2009 durchgeführte Altersbestimmung mittels 
Handknochenanalyse  hingegen  ergeben  hat,  das  Knochenalter  des 
Beschwerdeführers betrage 19 Jahre oder mehr, 

dass mit Blick auf das vom Beschwerdeführer angegebene Geburtsda-
tum ([...] 1994) dessen chronologisches Alter im Zeitpunkt der Analyse 
15 Jahre und etwa sechs Monate betragen hätte, 

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dass  somit  das  vom  Beschwerdeführer  behauptete  und  das  mittels 
Knochenanalyse festgestellte  Alter  etwa dreieinhalb  Jahre  auseinan-
derliegen, 

dass somit festzustellen ist, dass die vorliegende Knochenalteranalyse 
gemäss der Praxis  der Vorgängerorganisation und der weiterhin gel-
tenden Praxis des Bundesverwaltungsgerichtes in materieller Hinsicht 
eine genügende Grundlage für einen Nichteintretensentscheid im Sin-
ne von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG darstellt,

dass ein solcher Analysebericht nebst der Bekanntgabe des Resultats 
der  Knochenalterbestimmung auch Angaben betreffend die  fachliche 
Qualifikation des Arztes, die Identität  des Exploranden,  allfällige von 
diesem  geltend  gemachte  Krankheiten  oder  besondere  Lebensum-
stände, die angewandte Analysemethode, die Umschreibung des fest-
gestellten  Befundes und die  daraus abgeleitete  Schlussfolgerung zu 
enthalten hat, und dieser der asylsuchenden Person im Rahmen der 
Gewährung  des  rechtlichen  Gehörs  offen  zu  legen  ist  (vgl.  EMARK 
2005 Nr. 16; 2004 Nr. 31), 

dass der Analysebericht vom 10. August 2009 auch diesen formellen 
Anforderungen genügt, 

dass der Bericht nämlich Aufschluss über die angewandte Analyseme-
thode und den festgestellten Befund gibt und auch die daraus abgelei-
tete Schlussfolgerung enthält, 

dass diesem ärztlichen Zeugnis somit erhöhter Beweiswert  zukommt 
und es als Beweismittel im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG dafür 
gelten kann, dass - obwohl das tatsächliche Alter des Beschwerdefüh-
rers weiterhin unbekannt bleibt - der Beschwerdeführer die Behörden 
über sein Alter respektive seine Identität getäuscht hat, 

dass  es  dem  Beschwerdeführer  in  seiner  Rechtsmitteleingabe  nicht 
gelingt,  ernsthafte  Zweifel  am Resultat  der  Handknochenanalyse  zu 
wecken,

dass er an seiner Behauptung, am (...) 1994 geboren zu sein, festhält, 
dafür jedoch keinen Beweis zu liefern vermag,

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dass das Vorbringen in der Beschwerdeschrift, er wolle sich auf der ni-
gerianischen Botschaft um einen Pass bemühen, an der vorliegenden 
rechtliche Lage nichts zu ändern vermag,

dass festzustellen ist, dass das BFM zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 
2 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein-
getreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er-
teilung einer solchen hat,  weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-
klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist 
(Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG),

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  der  Wegweisungsvollzug  mangels  anderweitiger  gegenteiliger 
Anhaltspunkte als zulässig, zumutbar und möglich im Sinne des Ge-
setzes zu betrachten und in Beachtung der massgeblichen völker- und 
landesrechtlichen Bestimmungen - vorab Art. 3 EMRK - insbesondere 
zulässig  ist,  weil  keine Hinweise auf  Verfolgung vorliegen und keine 

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Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich 
sind,

dass vollumfänglich auf die Erwägungen des BFM gemäss angefoch-
tener Verfügung verwiesen werden kann und aus den gesamten vorlie-
genden Akten und Umständen keine weiteren Vollzugshindernisse all-
gemeiner oder individueller Art hervorgehen,

dass  zudem  die  Untersuchungspflicht  der  Asylbehörden  hinsichtlich 
Zulässigkeit, Zumutbarkeit und Möglichkeit des Vollzugs nach Treu und 
Glauben ihre Grenzen an der Mitwirkungspflicht der Beschwerde füh-
renden Person findet (Art. 8 AsylG), die im Übrigen auch die Substan-
ziierungslast trägt (Art. 7 AsylG), und es bei missbräuchlich verschwie-
gener  tatsächlicher  Identität  oder  Herkunft  nicht  Sache der  Behörde 
sein  kann,  näher  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  zu  for-
schen,

dass das in der Rechtsmitteleingabe sinngemäss gestellte Gesuch um 
Fristgewährung zur Einreichung weiterer Beweismittel abzuweisen ist,

dass der Beschwerdeführer nicht darzutun vermag und die Akten kei-
ne Grundlage bieten,  inwiefern die angefochtene Verfügung Bundes-
recht  verletze,  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  un-
vollständig  feststelle  oder  unangemessen sei  (Art. 106 AsylG),  wes-
halb die Beschwerde abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 2 und 3 VGKE) dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des vorliegenden 
Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zustän-
dige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Christoph Berger

Versand: 

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