# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8d61d457-119c-5fb9-902b-b09647b065c2
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 22.06.2018 III 2017 174
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2017-174_2018-06-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2017 174

Entscheid vom 22. Juni 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Y.________, 

gegen

1. Gemeinderat Wollerau, Hauptstrasse 15, Postfach 335, 
8832 Wollerau,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. B.________, 
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Z.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Wiederherstellung des rechtmässigen 
Zustandes)

2

Sachverhalt:

A. A.________ ist Eigentümer des Grundstückes KTN 001.________ 
(399 m2), Wollerau. Als Eigentümer von KTN 001.________ ist er gleichzeitig 
Miteigentümer des südlich an KTN 001.________ bis KTN 002.________ an-
grenzenden Grundstückes KTN 003.________ (1'659 m2), welches im Miteigen-
tum der jeweiligen Eigentümer der Grundstücke KTN 001.________ bis 
KTN 004.________ steht. B.________ sind Eigentümer des Grundstückes 
KTN 005.________ (467 m2), welches westlich von KTN 001.________ und 
durch die Grundstücke KTN 006.________ bis KTN 005.________ von diesem 
getrennt liegt. Die Grundstücke KTN 001.________ bis KTN 002.________ lie-
gen teils in der Bauzone W2, teils ausserhalb der Bauzone; das Grundstück 
KTN 003.________ befindet sich vollständig ausserhalb der Bauzone. Diese 
Grundstücke bilden Bestandteil des Gestaltungsplans "C.________", der vom 
Regierungsrat am 1. März 1983 genehmigt wurde (mitangefochtener Gemeinde-
ratsbeschluss Nr. 2017.13 vom 9.1.2017 S. 2 Ziff. 1.1; Gestaltungsplan 
"C.________" vom 19.12.2005 gemäss dem angefochtenen RRB Nr. 651/2017 
vom 29.8.2017 Erw. 1.3). Auf KTN 001.________ verbleibt zwischen der (südli-
chen) Hausfassade und der Bauzonengrenze nur ein rund 0.6 m schmaler Bau-
landstreifen (vgl. Gesamtentscheid des ARE vom 10.11.2016 S. 3; Bf-act. 3 
[Auszug aus dem Zonenplan im Massstab 1:500]). 

Im Jahr 2012 wurde festgestellt, dass auf diversen Grundstücken der Gemeinde 
Wollerau im Nichtbaugebiet Bauarbeiten vorgenommen worden waren (vgl. Ge-
samtentscheid des ARE vom 10.11.2016 S. 3). Unter anderem wurde auch fest-
gestellt, dass der Sitzplatz und der Balkon auf KTN 001.________ teils und ein 
Biotop mit Böschungsverbauung gänzlich ausserhalb der Bauzone, zu einem 
kleinen Teil zudem auf dem gegenüber KTN 001.________ höher gelegenen 
Wiesland KTN 003.________ liegen. Das ARE wies den Gemeinderat Wollerau 
deshalb an, von den betreffenden Grundeigentümern, so auch von A.________, 
ein nachträgliches Baugesuch einzuverlangen. Am 5. Juli 2014 reichte 
A.________ ein nachträgliches Baugesuch ein, das im Amtsblatt 2015 (…) publi-
ziert und öffentlich aufgelegt wurde. Hiergegen erhoben B.________ am 24. April 
2015 Einsprache mit dem Antrag, das Baugesuch sei abzuweisen, eventualiter 
sei der Rückbau anzuordnen. 

Mit Gesamtentscheid vom 10. November 2016 verfügte das ARE was folgt:

1. Die kantonale Baubewilligung für das Baugesuch B2015-0472 von 
A.________, Wollerau, wird im Sinne der Erwägungen verweigert.

2. Auf Rückführung der Anlagen wird einstweilen verzichtet. Die Anlagen gelten 
jedoch nicht als bestandesgeschützt.

3

3. Die Einsprache wird gutgeheissen, soweit kantonale Zuständigkeit besteht 
und eine Nichtbewilligung beantragt ist und abgewiesen in Bezug auf die 
beantragte Rückführung. 

(4.-7.  Vorbehalt des baurechtlichen kommunalen Entscheids; Behandlungsgebühr 
von Fr. 940.--; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

Mit Beschluss (GRB) Nr. 2017.13 vom 9. Januar 2017 entschied der Gemeinde-
rat (unter Ausstand des Gemeindepräsidenten als Miteigentümer von 
KTN 003.________) wie folgt:

1. Die nachträgliche Baubewilligung für die bereits ausgeführte 
Umgebungsgestaltung sowie den Gartenteil auf KTN 001.________ und 
teilweise auf 003.________ wird nicht erteilt. Auf eine Rückführung wird im 
Sinne der Erwägungen unter Ziff. 2.5 vorstehend ausnahmsweise aber 
verzichtet.

2. Der kantonale Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 
10.11.2016 liegt vor und bildet integrierenden Bestandteil der Baubewilligung. 
Deren Bedingungen und Auflagen sind zu beachten.

3. Die Bauherrschaft wird für ihr eigenmächtiges Handeln, d.h. das Bauen ohne 
Baubewilligung gerügt. Auf eine Verzeigung beim zuständigen 
Bezirksstaatsanwalt wird ausnahmsweise und unpräjudiziell verzichtet. 

4. Die Einsprache von B.________ wird gutgeheissen, sofern öffentlich-
rechtliche Belange davon betroffen sind. Für die Klärung der vorgebrachten 
privatrechtlichen Belange wird auf den Zivilweg verwiesen.

(5.-8.  Gebühren von Fr. 1'628.60; Geltungsdauer der Baubewilligung; 
Rechtsmittel; Mitteilung). 

B. Gegen diesen GRB Nr. 2017/13 vom 9. Januar 2017 erhoben B.________ 
am 1. Februar 2017 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit 
den folgenden Anträgen:

1. Disp.-Ziff. 1 Satz 2 des Gemeinderatsbeschlusses vom 9. Januar 2017, 
Beschluss-Nr. 2017/13, sei aufzuheben. Stattdessen sei die Rückführung 
anzuordnen. 

2. Disp.-Ziff. 3 des Gemeinderatsbeschlusses vom 9. Januar 2017, Beschluss-
Nr. 2017/13, sei aufzuheben und es sei die Vorinstanz anzuweisen, eine 
Verzeigung bei der zuständigen Bezirksanwaltschaft gestützt auf § 92 des 
kantonalen Planungs- und Baugesetz sowie gemäss Praxis des kantonalen 
Amtes für Raumentwicklung zu veranlassen. 

3. Disp.-Ziff. 2 des Gemeinderatsbeschlusses vom 9. Januar 2017, Beschluss-
Nr. 2017/13, bzw. der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 
10. November 2016, Baugesuch-Nr. B2015-0472, seien soweit aufzuheben, 
als dass sie mit den Rechtsbegehren gemäss Ziff. 1 + 2 vorstehend im 
Widerspruch stehen. 

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegner. 

4

C. Mit Beschluss (RRB) Nr. 651/2017 vom 29. August 2017 entschied der 
Regierungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf eingetreten werden kann. 
Der angefochtene Gesamtentscheid der Vorinstanz 2 vom 10. November 
2016 und der angefochtene Beschluss Nr. 2017.13 der Vorinstanz 1 vom 
9. Januar 2017 werden insoweit aufgehoben, als darin auf den Rückbau des 
Gartenteichs verzichtet worden ist. Die Sache wird zur genauen Festlegung 
des Rückbaus des Gartenteichs an die Vorinstanz 2 zurückgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1000.-- 
werden zur Hälfte (Fr. 500.--) dem Beschwerdegegner auferlegt (…). 
Ebenfalls zur Hälfte werden die Verfahrenskosten auf die Staatskasse 
genommen. (…). 

3. Den Beschwerdeführern wird eine Parteientschädigung von insgesamt 
Fr. 800.-- zugesprochen, welche je zur Hälfte (Fr. 400.--) vom 
Beschwerdegegner und aus der Staatskasse zu bezahlen ist. 

(4.-6. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

D. Gegen diesen RRB Nr. 651/2017 (Versand am 5.9.2017) lässt A.________ 
mit Eingabe vom 23. September 2017 (Postaufgabe am 25.9.2017) fristgerecht 
beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde erheben mit den fol-
genden Anträgen:

1. Die Ziff. 1 des Beschlusses Nr. 651/2017 der Vi3 vom 29. August 2017 sei 
aufzuheben, soweit darin der Gesamtentscheid B2015-0472 der Vi2 vom 
10. November 2016 und der Beschluss Nr. 2017.13 der Vi1 vom 9. Januar 
2017 aufgehoben werden und der Gesamtentscheid der Vi2 und der Be-
schluss Nr. 2017.13 der Vi1 seien zu bestätigen, evtl. sei die Angelegenheit 
zur Neubeurteilung an die Vi3 zurück zu weisen.

2. Die Ziff. 2 und 3 des Beschlusses Nr. 651/2017 der Vi3 vom 29. August 2017 
seien aufzuheben, die Kosten des Vi3-Verfahrens seien den Bg aufzuerlegen 
und die Bg seien zu verpflichten, dem Bf für das Vi3-Verfahren eine 
Parteientschädigung auszurichten.

3. Das Verfahren sei vorläufig zu sistieren.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Bg. 

Der Sistierungsantrag wurde damit begründet, dass der Beschwerdeführer das 
ARE gebeten habe, die vom Regierungsrat angeordneten Rückbaumassnahmen 
mit ihm zu besprechen und nach einer Lösung zu suchen. 

E. Mit Vernehmlassung vom 29. September 2017 beantragt das Sicherheits-
departement die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolgen zulasten des 
Beschwerdeführers. Gleichzeitig erklärt es sich einverstanden mit der Verfah-
renssistierung, wodurch der angefochtene RRB jedoch nicht in Frage gestellt 
werde. 

5

F. Mit Schreiben vom 2. Oktober 2017 sistierte der verfahrensleitende Richter 
das Verfahren einstweilen, nahm den Parteien die Frist zur Einreichung einer 
Vernehmlassung ab (soweit eine solche noch nicht eingereicht worden war) und 
setzte dem Beschwerdeführer Frist an zur Mitteilung betreffend den Stand der 
Verhandlungen mit dem ARE. 

G. Mit Schreiben vom 26. Oktober 2017 (mit Kopie auch ans Verwaltungsge-
richt) teilt das ARE dem Beschwerdeführer unter anderem mit, es sei nicht be-
fugt, mit dem Rechtsvertreter der Bauherrschaft einen "günstigen" Rückbauvor-
schlag auszuhandeln. Das ARE vertrete aufgrund des (angefochtenen) RRB neu 
die Ansicht, dass ein vollständiger Rückbau des Gartenteichs auf der Parzelle 
KTN 001.________ notwendig sei, um den rechtmässigen Zustand wieder her-
zustellen. Es werde daher die Aufhebung der Verfahrenssistierung beantragt. 

Hierauf hob das Verwaltungsgericht die Verfahrenssistierung mit Schreiben vom 
2. November 2017 auf und setzte den Parteien neu Frist zur Einreichung einer 
Vernehmlassung an (soweit eine solche noch nicht eingereicht worden war). 

H. Mit Vernehmlassung vom 16. November 2017 hält das ARE in Übernahme 
seiner Ausführungen im Schreiben vom 26. Oktober 2017 unter anderem fest, es 
könne von seiner Ansicht (dass ein vollständiger Rückbau des Gartenteichs not-
wendig sei) bzw. von den Erwägungen des angefochtenen Regierungsratsbe-
schlusses nur abweichen, wenn das Verwaltungsgericht die Beschwerde des 
Bauherrn gegen den Rückbau des Gartenteichs gutheisse und die Sache zur 
Neubeurteilung an die Vorinstanzen zurückweise. Auf eine explizite Antragsstel-
lung werde verzichtet. 

I. Der Beschwerdeführer nimmt mit Eingabe vom 18. November 2017 Bezug 
auf die Eingabe des ARE vom 26. Oktober 2017 und beantragt die Durchführung 
eines Augenscheins sowie einer öffentlichen Verhandlung und die Einholung ei-
nes Amtsberichts beim Bauamt Wollerau betreffend vergleichbare Verfahren be-
treffend die Beurteilung von Bauten im Nichtbaugebiet. 

J. Die Gemeinde beantragt mit Vernehmlassung vom 23. November 2017 
(Postaufgabe am 22.11.2017) die Gutheissung der Beschwerde; ein Augen-
schein wird nicht für notwendig erachtet. Die Beschwerdegegner beantragen 
vernehmlassend am 23. November 2017, die Beschwerde sei abzuweisen unter 
Kosten- und Entschädigungsfolge.

K. Mit einem gemeinsamen Schreiben vom 11. Dezember 2017 für das vorlie-
gende Verfahren III 2017 174 sowie die Verfahren III 2017 175 und 178 (welche 
einen vergleichbaren Sachverhalt auf einer Nachbarparzelle betreffen) lässt der 

6

Beschwerdeführer am Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung 
festhalten. 

L. Am 26. Januar 2018 wurde die öffentliche Verhandlung durchgeführt. In de-
ren Rahmen konnten die Parteien replizieren bzw. duplizieren und sich zu den 
jeweiligen Parteivorträgen noch einmal äussern. 

M. Mit einem gemeinsamen Schreiben für die drei Verfahren III 2017 
174+175+178 vom 26. Januar 2018 unterbreitete das Verwaltungsgericht dem 
ARE und dem Gemeinderat verschiedene Fragen zur Behandlung der gemäss 
den Akten 25 Fällen von Bauten im Nichtbaugebiet und ersuchte den Gemeinde-
rat um die Edition der Sonderbauvorschriften zum Gestaltungsplan 1983 (dieje-
nigen zum Gestaltungsplan 2005 sind − gemäss Mitteilung des Sicherheitsdepar-
tements − im Internet unter www.ortsplanung.ch/wollerau greifbar). 

Der Gemeinderat reicht am 26. Januar 2018 die Sonderbauvorschriften vom 
1. März 1983 sowie vom 16. Mai 1994 (je inkl. dem Original-Gestaltungsplan) 
ein. Hierzu äusseren sich die Beschwerdegegner mit Schreiben vom 1. Februar 
2018. 

Am 6. Februar 2018 beantwortet der Gemeinderat und am 9. Februar 2018 das 
ARE die ihnen am 26. Januar 2018 unterbreiteten Fragen, jeweils unter Einrei-
chung verschiedener Unterlagen. 

Mit Schreiben vom 13. Februar 2018 teilt der Beschwerdeführer mit, die ihm zu-
gestellte Eingabe des Gemeinderates vom 6. Februar 2018 bestehe "im Wesent-
lichen aus abgedeckten Passagen" [das Verwaltungsgericht hatte die den Partei-
en zugestellten Unterlagen des ARE und des Gemeinderates soweit erforderlich 
anonymisiert] und nützten nichts, und ersuchte gleichzeitig um Einsicht in weitere 
Akten. Hierzu nahm das Verwaltungsgericht mit Schreiben vom 14. Februar 2018 
Stellung, wobei gleichzeitig zu vom Beschwerdeführer konkret bezeichneten 
Grundstücken ergänzende Angaben gemacht wurden.  

N. Mit Eingabe vom 14. März 2018 beantragt der Beschwerdeführer 

eine formelle Sistierung der Verfahren bis zum Abschluss des von der Gemeinde 
Wollerau am letzten Freitag formell eingeleiteten Nutzungsplanverfahrens (…). 

Dieser Sistierungsantrag wird damit begründet, dass ein Informations- und Mit-
wirkungsverfahren im Hinblick auf eine Nutzungsplanrevision eingeleitet worden 
sei. In deren Rahmen soll neu eine "Gartenzone" geschaffen werden, welche die 
verschiedenen zurzeit strittigen Gartengestaltungen ermöglichen und legitimieren 
soll. Hiervon betroffen sei auch die Liegenschaft des Beschwerdeführers. 

http://www.ortsplanung.ch/wollerau

7

O. Mit Schreiben vom 15. März 2018 setzte der instruierende Richter den Par-
teien Frist an, um zum Sistierungsantrag Stellung zu nehmen. Der Gemeinderat 
und das ARE wurden aufgefordert, in ihrer Stellungnahme namentlich den Um-
ständen Rechnung zu tragen, dass das Ziel der Harmonisierung der Zonengren-
ze mit den Grundstücksgrenzen offensichtlich nicht konsequent umgesetzt werde 
und dass die geplante Gartenzone nicht als Bauzone, sondern als Schutzzone 
definiert werde, die keine bauliche Nutzung zulasse (vgl. Erläuterungsbericht 
nach Art. 47 RPV vom 16.1.2018 S. 10 Ziff. 3.2, Änderung 1-3). Zudem seien 
Angaben zu den Konsequenzen der "Richtlinien für die Gestaltung privater Gär-
ten in der Gartenzone" für die Beurteilung der konkreten Verfahren sowie zum 
Zeithorizont der Teilrevision der Nutzungsplanung zu machen.

Hierzu äussern sich das ARE mit Schreiben vom 29. März 2018 und der Ge-
meinderat mit Eingabe vom 10. April 2018. Die Beschwerdegegner machen mit 
Stellungnahme vom 11. April 2018 geltend, der Sistierungsantrag ziele auf eine 
jahrelange Verzögerung des Verfahrens ab; es werde die speditive Weiter-
führung des Verfahrens mit Entscheid beantragt. Die beantragte Sistierung sei 
abzuweisen. Das Sicherheitsdepartement verzichtet auf eine Stellungnahme. 

Zu diesen Stellungnahmen äussert sich der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 
25. April 2018.

P. Mit Zwischenbescheid VGE III 2018 82 vom 8. Mai 2018 hat der Einzelrich-
ter den Sistierungsantrag abgewiesen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Das ARE hat im Gesamtentscheid vom 10. November 2016 dargelegt, 
dass der Balkon, die Sichtschutzwand und der Sitzplatz teilweise in die Landwirt-
schaftszone hineinragten. Nach geltendem Recht könne eine derartige Nutzung 
in der Landwirtschaftszone nicht mehr bewilligt werden. Diese Bauten und Anla-
gen lägen jedoch grossmehrheitlich innerhalb des im Gestaltungsplan für Vor-
bauten, Lauben und Kleinbauten festgelegten Baubereichs. Sie seien überdies 
vor rund 30 Jahren erstellt worden (Genehmigung Gestaltungsplan im Jahre 
1983; Erstbezug des Wohnhauses 1986). Der Anspruch auf Wiederherstellung 
gelte gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nach 30 Jahren ab dem Er-
stellungszeitpunkt als verwirkt. Vor diesem Hintergrund seien diese Bauten ver-
nachlässigbar, soweit diese geringfügig das Baufeld gemäss Gestaltungsplan 
überragten. Die raumplanungsrechtliche Baubewilligung nach Art. 24 des Bun-
desgesetzes über die Raumplanung (RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 für die 

8

(seit 13 Jahren bestehende) Gartenanlage (Biotop) könne nicht erteilt werden; 
eine Bewilligung gestützt auf Art. 24c RPG falle zum Vorneherein ausser Be-
tracht, weil das Biotop das Mass einer teilweisen Änderung des landwirtschaftli-
chen Wieslandes übersteige und die Anlage überdies nicht altrechtlich sei. 
Berücksichtige man jedoch, dass das Biotop erstellt worden sei, um das Problem 
mit dem Hangwasserdruck und den dauernd durchnässten Bodenstellen zu be-
heben und dass damit im Vergleich zum stetig durchnässten Wiesland keine we-
sentlich intensivere Nutzung resultiere, erachte das ARE den Rückbau im kon-
kreten Fall nicht als gerechtfertigt und zielführend. Nicht ausschlaggebend, aber 
letztlich auch nicht vernachlässigbar sei, dass das Biotop bereits seit über 
13 Jahren bestehe. Es handle sich um einen verhältnismässig kleinräumigen 
Eingriff mit einem gewissen ökologischen Wert. Bei einem Rückbau wäre zudem 
höchstwahrscheinlich eine andere Anlage zur Behebung der Staunässe erforder-
lich. Vor diesem Hintergrund sei ein sofortiger Rückbau nicht verhältnismässig, 
weshalb die Anlagen einstweilen toleriert würden, ohne bestandesgeschützt zu 
sein. Einzig Unterhaltsmassnahmen seien zulässig. Wenn die Lebensdauer ab-
gelaufen sei, sei eine sachgerechte Lösung zu suchen, die einen möglichst klei-
nen Eingriff in die Landschaft zur Folge habe (S. 4 f. Ziff. 2). 

Der Gemeinderat übernahm die Argumentation des ARE in seinen Beschluss 
vom 9. Januar 2017.

1.2 Der Regierungsrat erwog im angefochtenen Beschluss unter anderem, 
Balkon, Sichtschutzwand und Sitzplatz seien nicht Gegenstand des nachträgli-
chen Baugesuchs vom 5. Juli 2014 gewesen, daher müsse nicht näher darauf 
eingegangen werden (Erw. 3.3). Der Katasterplan vom 17. Juni 2014 sei unge-
nügend (weder sei eine Böschung noch der Gartenteich eingezeichnet); zudem 
fehlten Schnittpläne mit Höhenangaben der Abschlussmauer des Gartenteiches 
und der Böschung (bzw. deren Bepflanzung). Immerhin liege der Grundrissplan 
vom 14. Februar 2002 in den Akten mit genauer Lage des Gartenteichs. Es sei 
daher fraglich, ob die Baugesuchsunterlagen für die Vorinstanzen zur Beurteilung 
der Böschungssicherung genügend gewesen seien. Die Frage einer allfälligen 
Rückbauanordnung könne jedoch anhand dieser Planunterlagen geprüft werden, 
womit sich eine Rückweisung erübrige (Erw. 4). 

Die Böschung selber bzw. die diesbezüglichen Terrainveränderungen seien nicht 
Gegenstand des nachträglichen Baubewilligungsverfahrens. Gemäss den Anga-
ben des Beschwerdeführers sei die Böschung im Jahre 1986 erstellt worden. Ein 
Rückbau stehe also nicht zur Diskussion. Die Bepflanzungen habe er in den Jah-
ren 1994, 1996 und 2002 erneuern lassen. Eine Entfernung dieser Bepflanzun-
gen lasse sich nicht rechtfertigen, da Bepflanzungen in der Regel keiner Baube-

9

willigung bedürften (Erw. 6.2). Der Gartenteich sei immerhin rund 5 m lang. 
Nordseitig werde er von einer 50 cm hohen und 40 cm breiten Steinmauer um-
fasst. Im südlichen Bereich lägen gemäss dem Grundrissplan vom 14. Februar 
2002 lose Steine. Da gemäss den Angaben des Gärtners der Teich höher gebaut 
wurde, sei zu schliessen, dass im Bereich des Teiches auch Terrainveränderun-
gen vorgenommen worden seien. Angesichts dieses Ausmasses des Gartentei-
ches könne nicht mehr von einer geringfügigen bzw. bedeutungslosen Abwei-
chung von den Bauvorschriften gesprochen werden (Erw. 6.3). Der Grundsatz 
von Art. 16 Abs. 1 RPG, wonach die Landwirtschaftszone möglichst weitgehend 
von Bauten und Anlagen frei zu halten sei, sei auch in die Sonderbauvorschriften 
(SBV) vom 19. Dezember 2005 (Art. 5 SBV) übernommen worden. Der Garten-
teich widerspreche somit nicht nur dem RPG, sondern auch den SBV. Eine 
Nichtbeseitigung würde dem Grundsatz der Trennung von Nichtbaugebiet und 
Baugebiet zuwiderlaufen. Der Rückbau des Gartenteichs sei somit eine geeigne-
te und erforderliche Massnahme zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zu-
standes (Erw. 6.4). Die privaten Interessen könnten das öffentliche Interesse 
nicht überwiegen. Der Rückbau erweise sich als verhältnismässig (Erw. 6.5). 

1.3 Der Beschwerdeführer macht vorab auf den "ausserordentlich ungewöhnli-
chen Verlauf der Bauzone auf der Liegenschaft" aufmerksam. Die Bauzone ver-
laufe unmittelbar der Südfassade entlang. Der ganze südliche Bereich der Lie-
genschaft liege ausserhalb der Bauzone. Der zur Diskussion stehende Garten-
teich (effektiv handle es sich "wohl um einen Brunnen") sei eine Anlage mit einer 
Ausdehnung von rund 6 m2, was nur gerade rund 1.5 % der mit 399 m2 ohnehin 
eher kleinen Liegenschaft ausmache. Er sei im Jahre 2002 erstellt worden, 
nachdem in den Vorjahren verschiedene Gärtner den Hang zu entwässern und 
zu sichern versucht hätten, was trotz der Installation von 33.5 m Sickerleitungen 
gescheitert sei. In Bezug auf die Liegenschaft KTN 007.________, die westlich 
übernächste Liegenschaft in der gleichen Häuserzeile, habe der Regierungsrat 
zutreffend festgestellt, dass es sich beim dortigen Biotop mit einer Fläche von 
rund 7 m2 nicht um einen grossen Eingriff in das Nichtbaugebiet handle, und rich-
tigerweise auf eine Rückbauverpflichtung verzichtet. Der gleiche Massstab sei 
vorliegend anzuwenden (Beschwerde S. 3 f. Ziff. II.1.1 A). Dass der Gartenteich 
nicht bewilligungsfähig sei, werde akzeptiert (S. 5 Ziff. 1.2). 

Der Regierungsrat habe im Gegensatz zum ortskundigen Gemeinderat und zum 
ARE ohne jede Ortskenntnis und ohne Augenschein den Rückbau angeordnet. 
Der rechtserhebliche Sachverhalt sei unrichtig und unvollständig festgestellt wor-
den; zudem habe der Regierungsrat sein Ermessen missbraucht (S. 5 Ziff. 2.1). 
Es sei widersprüchlich, wenn es zwar fraglich sei, ob die Baugesuchsunterlagen 

10

genügend seien, um die Bewilligungsfähigkeit des Gartenteichs zu prüfen, mit 
Blick auf die angeordnete Rückbauverpflichtung jedoch vom ARE hinreichende 
Baupläne einzuverlangen sind, auf welchen die genauen Ausmasse des Garten-
teichs ersichtlich sind (S. 5 f. Ziff. 2.2.1). Mit seiner Beurteilung, es könne ange-
sichts der Ausmasse des Gartenteichs und der massiven Steinmauer nicht mehr 
von einer geringfügigen bzw. bedeutungslosen Abweichung von den Bauvor-
schriften gesprochen werden, setze sich der Regierungsrat in Widerspruch zum 
ARE und zum Gemeinderat, welche einen kleinräumigen Eingriff mit einem ge-
wissen ökologischen Wert erkannt hätten (S. 6 Ziff. 2.2.2). Auch die Entfernung 
des Gartenteichs ändere nichts daran, dass der auf KTN 001.________ liegende 
Bereich in der Landwirtschaftszone weiterhin als Gartenanlage und Aussenbe-
reich des Wohnhauses genutzt werde und die vom Regierungsrat monierte Frei-
haltung der Landwirtschaftszone schon an den topographischen Begebenheiten 
scheitere (S. 7 Ziff. 2.3.2). 

1.4.1  Das Sicherheitsdepartement macht vernehmlassend am 29. September 
2017 geltend, die Ausmasse des Gartenteichs könnten dem Grundrissplan vom 
14. Februar 2002 entnommen werden, seien im angefochtenen Entscheid 
(Erw. 6.3) genannt worden und würden vom Beschwerdeführer nicht bestritten. 
Mit diesem Grundrissplan und der Handzeichnung des Gartenteichs könne der 
vorinstanzliche Verzicht auf eine Wiederherstellung überprüft werden. Ein Au-
genschein sei nicht angezeigt. Der Gartenteich verfüge über eine massive, ca. 
5 m lange und 50 cm hohe und 40 cm breite Steinmauer. Der Beschwerdeführer 
begründe den behaupteten ökologischen Wert des Gartenteichs bzw. Brunnens 
nicht. Aus der langjährigen Nutzung der südlichen Rasenfläche als Garten könne 
nicht abgeleitet werden, dass der Garten ausserhalb der Bauzone beliebig mit 
Bauten bzw. Anlagen bebaut werden darf. Ein Rückbau bedeute nicht, dass die 
Fläche landwirtschaftlich genutzt werden müsse. Es fehle an der Vergleichbarkeit 
mit dem Biotop auf KTN 007.________, das nur von losen Steinen umfasst wer-
de. Zudem komme ihm ein grösserer ökologischer Wert zu. Jenes Biotop befinde 
sich zwischen einem Reiheneinfamilienhaus und einem Verbindungsweg. Der 
Grundsatz des offenen Wieslandes könne beim Aussenbereich auf 
KTN 007.________ auch mit einem Rückbau des Biotops nicht erreicht werden. 

1.4.2  Das ARE schliesst sich mit seiner Vernehmlassung vom 16. November 
2017 der regierungsrätlichen Beurteilung an (vgl. vorstehend Ingress lit. I). 

1.4.3  Der Gemeinderat anerkennt vernehmlassend am 23. November 2017, 
dass eine genügende Einschätzung der gebauten Situation möglich ist, ohne 
dass ein Augenschein abgehalten wird. Die Einschätzung des Regierungsrates 

11

lasse allerdings Zweifel aufkommen, ob diese Unterlagen entsprechend gewür-
digt worden seien. Die baulichen Begebenheiten seien aufgrund der Bauge-
suchsunterlagen bekannt. Sowohl die Fläche von rund 6 m2 als auch die garten-
seitige Begrenzung der Wasserfläche mittels einer kleinen Abschlussmauer sei-
en aus den eingereichten Unterlagen ersichtlich. Ersichtlich sei ebenfalls der Ni-
veauunterschied zwischen der Gartenanlage und dem südlich angrenzenden 
Wiesland von KTN 003.________. Dieser betrage gemäss den Daten der amtli-
chen Vermessung (Höhenkurven WebGIS Gemeinde Wollerau) mindestens 
3.0 m. Zwischen dem Wiesland auf KTN 003.________ und demjenigen Grunds-
tücksteil auf KTN 001.________, welches in der Landwirtschaftszone liege, be-
stehe aufgrund der Topographie kein Zusammenhang. Auf KTN 001.________ 
wie auch auf den benachbarten Grundstücken KTN 006.________, KTN 
007.________, KTN 002.________ und KTN 005.________ habe es nie eine 
landwirtschaftliche Nutzung gegeben noch werde eine solche zu erwarten sein. 
Dass es sich beim Biotop auf KTN 001.________ wohl um die verhältnismässigs-
te Lösung für die Hangwasserprobleme auf der Liegenschaft handle, zeige die 
praktisch identische Ausführung auf KTN 007.________. Das Nichtvorhanden-
sein eines Fussweges bei KTN 001.________ sei nicht massgebend, denn statt-
dessen sei eine doppelt so hohe Böschung (wie bei KTN 007.________) vorhan-
den, so dass ein Zusammenhang zwischen dem Garten auf KTN 001.________ 
und dem Wiesland auf KTN 003.________ ebenso ausgeschlossen werden kön-
ne wie bei KTN 007.________. Unberücksichtigt geblieben sei auch der ökologi-
sche Mehrwert des Biotops gegenüber einer wohl zulässigen Ausführung einer 
drainierten Rasenfläche. 

Die Mehrzahl der 2011 festgestellten Verstösse durch bauliche Gestaltungen auf 
Grundstücksteilen in der Landwirtschaftszone habe durch eine analoge Haltung 
des ARE und des Gemeinderates erledigt werden können (Verweigerung der 
Baubewilligung, jedoch Dulden). Einige wenige Objekte hätten eine Rückbauver-
fügung erhalten. Der Gemeinderat habe sich deshalb veranlasst gesehen, sich 
bezüglich der Situation entlang der Zonengrenzen von Bauzone und Nichtbau-
gebiet Gedanken zu machen. Er sei derzeit an der Vorbereitung einer nächsten 
Teilrevision der Ortsplanung, in deren Rahmen auch geprüft werden soll, ob ent-
lang der Siedlungsränder eine Gartenzone angelegt werden könne. Eine erste 
Vorabklärung beim ARE im November 2016 sei positiv beantwortet worden. 

1.4.4  Die Beschwerdegegner vertreten mit ihrer Vernehmlassung vom 23. No-
vember 2017 die Ansicht, es sei nicht ersichtlich, welche andere Lösung als der 
vollständige Rückbau der Böschungssicherung und des Gartenteichs gefunden 
werden könne. Am Verlauf der Bauzone, was vom Beschwerdeführer als Novum 

12

geltend gemacht werde, sei nichts Besonderes, zumal auch Reiheneinfamilien-
häuser, also an der Bauparzellengrenze zusammengebaute Einfamilienhäuser, 
in der Schweiz nichts Ungewöhnliches seien (S. 3). Ein rechtsgenüglicher Nach-
weis für die Behauptung, die Sicherungsmassnahmen seien gegen das angebli-
che Hangwasser geeignet, werde nicht erbracht. Dieser Punkt sei auch von den 
Vorinstanzen nicht fundiert abgeklärt worden (S. 4 und S. 8). Auch der geltend 
gemachte ökologische Wert des Gartenteiches werde nicht belegt (S. 6). Bei der 
besagten Anlage handle es sich um einen grossen und künstlichen Eingriff in die 
Landschaft, der mit dem RPG nicht vereinbar sei. Dies gehe aus den Planunter-
lagen hervor und bedürfe keines Augenscheines (S. 4 und S. 6 f.). Der Garten-
teich sei mit dem Biotop auf KTN 007.________ nicht vergleichbar (S. 6 und 
S. 8). Die Entfernung des Gartenteichs, der eigentlich ein Brunnen sei, sowie die 
Entfernung der massiven 5 m langen, 50 cm hohen und 40 cm breiten Steinmau-
er ändere einiges. Einerseits werde so der seit Jahren vorherrschende rechtswid-
rige Zustand beseitigt, und anderseits werde der Rechtssicherheit, dem Rechts-
frieden und der Gleichbehandlung der Bürger Genüge getan (S. 9). 

2.1 Vorliegend steht einzig zur Beurteilung, ob der Regierungsrat zu Recht den 
Rückbau des Gartenteichs angeordnet hat. Die fehlende Bewilligungsfähigkeit 
des Gartenteichs wird anerkannt. 

2.2.1  Die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands bedeu-
tet eine Eigentumsbeschränkung und ist folglich nur zulässig, wenn sie auf einer 
gesetzlichen Grundlage beruht, im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismäs-
sig ist (Art. 36 BV). 

2.2.2  Der Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands kommt 
gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts massgebendes Gewicht für 
den ordnungsgemässen Vollzug des Raumplanungsrechts zu. Werden illegal er-
richtete, dem Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG; SR 700) vom 22. Juni 
1979 widersprechende Bauten nicht beseitigt, sondern auf unabsehbare Zeit ge-
duldet, so wird der Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet in Fra-
ge gestellt und rechtswidriges Verhalten belohnt. Formell rechtswidrige Bauten, 
die nachträglich nicht bewilligt werden können, müssen deshalb grundsätzlich 
beseitigt werden (BGE 136 II 359 Erw. 6 mit Hinweisen). Bei der Anordnung des 
Abbruchs bereits erstellter Bauten sind indessen die allgemeinen Prinzipien des 
Verfassungs- und Verwaltungsrechts zu beachten. Zu ihnen gehören namentlich 
das öffentliche Interesse und die Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV) sowie 
der Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV). Die Anord-
nung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands kann insbesondere un-

13

terbleiben, soweit diese unverhältnismässig wäre. Überdies können Gründe des 
Vertrauensschutzes der Wiederherstellung entgegenstehen, oder sie kann auf-
grund des Zeitablaufs verwirkt sein (BGE 136 II 359 Erw. 6-10). Bei der Prüfung, 
ob ein Abbruch im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist, ist den 
kommunalen und kantonalen Behörden ein gewisser Ermessensspielraum zuzu-
gestehen, wenn es um die Beurteilung lokaler Gegebenheiten geht und sich aus-
gesprochene Ermessensfragen stellen (vgl. Bundesgerichtsurteil 1C_406/2012 
vom 5.2.2013 Erw. 3.2). 

2.2.3  Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend Wiederherstellungs-
massnahmen bei Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone ist streng. Bei-
spielsweise hat es einen rund 1.5 m hohen Zaun mit Pfosten in der Höhe von 
1.7 m bis 1.8 m in der Landwirtschaftszone als eine gewichtige Abweichung von 
den Bauvorschriften beurteilt, zumal die privaten Interessen (Schutz der Liegen-
schaft und Tiere) durch einen Zaun innerhalb der Bauzone gewährleistet werden 
können (Urteil 1C_270/2014 vom 4.6.2014). Geschützt hat es auch den von den 
Vorinstanzen angeordneten Rückbau von sechs nicht bewilligten Pfählen, die im 
Rahmen der bewilligten Erneuerung eines Bootshafens in den See gerammt 
worden waren, um daran Boote befestigen zu können (1C_43/2015 vom 
6.11.2015). Im Rahmen bewilligter baulicher Massnahmen zur hobbymässigen 
Pferdehaltung hat es neben dem Rückbau des gegenüber dem bewilligten mit 
der doppelten Fläche realisierten Allwetterplatzes (auf die von der Tierschutzge-
setzgebung empfohlene Fläche) und der unbewilligterweise errichteten perma-
nent zugänglichen Ausläufe von den Pferdeboxen auch den Rückbau von Ter-
rainveränderungen geschützt (insoweit sie die Identität der Umgebung beein-
trächtigten) (1C_179/2013 vom 15.8.2013). In diesen Entscheiden − wie in zahl-
reichen weiteren − betonte das Bundesgericht auch stets die Bedeutung des 
Grundsatzes der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet als ein grundle-
gendes bzw. eines der grundlegendsten Prinzip(ien) des Raumplanungsrechts 
(vgl. auch BGE 141 II 245 Erw. 2.1 ff. + Erw. 7.5f.; BGE 132 II 21 Erw. 6.4; BGE 
129 II 396 Erw. 4.2.1 mit Verweis auf das alte Bundesgesetzes vom 8.10.1971 
über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung [aGSchG], heute Bun-
desgesetz über den Schutz der Gewässer [Gewässerschutzgesetz, GSchG; 
SR 814.20] vom 24.1.1991, mit welchem erstmals eine klare Trennung von Bau- 
und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde; Bundesgerichtsurteil 1C_202/2012 
vom 8.1.2014 Erw. 5.1.1). 

Im Sachverhalt, der dem Urteil 1C_533/2015 vom 6. Januar 2016 zu Grunde lag, 
hatten die Eigentümer auf dem ihrem Wohnhaus benachbarten, in der Landwirt-
schaftszone gelegenen Grundstück, auf welchem zu Gunsten ihres Grunds-

14

tückes an 281 m2 eine Dienstbarkeit lastete ("ausschliessliches und alleiniges 
Bepflanzungs- und Gestaltungsrecht"), einen Sitzplatz (mit Pergola, Stützmau-
ern, Gartenzaun etc.) errichtet. Das Bundesgericht bestätigte auch in diesem Fall 
den von den aargauischen Behörden (unter dem Vorbehalt, dass ein innert an-
gesetzter Frist einzureichendes Umzonungsgesuch erfolglos bleiben sollte) an-
geordneten Rückbau. Unter anderem führte das Bundesgericht aus (Erw. 3.3), 
selbst wenn es vormals Praxis zahlreicher aargauischer Gemeinden gewesen 
wäre, bis an den Zonenrand bauen zu lassen und das anschliessende Land der 
Gartennutzung zuzugestehen (wie es die Beschwerdeführer geltend machten), 
könne dies (wenn überhaupt) allenfalls das Vertrauen begründet haben, das 
Land ohne bauliche Massnahmen zu privaten Zwecken nutzen zu dürfen (z.B. 
als Spielwiese, Obstgarten oder ähnliches), nicht aber, darauf Bauten und Anla-
gen ohne Bewilligung erstellen zu dürfen. Im konkreten Fall hatte die Gemeinde 
in der Baubewilligung (vom 13.2.1995) zudem ausdrücklich festgehalten, dass 
keine Bauten ausserhalb der Bauzone zulässig sind. Die Beschwerdeführer 
(Bauherrschaft) hätten − so das Bundesgericht − auch und gerade als juristische 
Laien bei der Baubehörde nachfragen müssen, bevor sie auf eigene Faust bauli-
che Veränderungen vorgenommen hätten. Soweit sie auf Aussagen anderer 
(Privat-) Personen vertraut hätten, könne dies von vornherein keinen Vertrauens-
schutz im Sinne von Art. 9 BV begründen, da dieser an das Vertrauen des Bür-
gers in ein staatliches Verhalten anknüpfe (Erw. 3.5). Weiter hielt das Bundesge-
richt auch fest, es sei nicht ersichtlich, inwiefern allfällige Fehler des kommunalen 
Bauamts das öffentliche Interesse an der Beseitigung illegaler Bauten und Anla-
gen in der Landwirtschaftszone minderten, deren Nutzung bundesrechtlich gere-
gelt sei und in erster Linie in der Zuständigkeit des Kantons liege (Erw. 4.3). Was 
schliesslich die von den Beschwerdeführern geltend gemachten Wiederherstel-
lungskosten und den durch den Rückbau des Sitzplatzes verursachten Wertver-
lust des Grundstückes anbelangte, erachtete das Bundesgericht die Erwägungen 
der 
Vorinstanz keineswegs als zynisch, welche den Beschwerdeführern vorhielt, sie 
hätten nicht in guten Treuen von der Zulässigkeit ihrer baulichen Investitionen 
ausgehen dürfen und daher auf eigenes Risiko gehandelt. Sie hätten seit rund 20 
Jahren von der rechtswidrigen Situation profitiert, aber keinen Anspruch darauf, 
diese auch in Zukunft fortzusetzen. Vielmehr bestätigte das Bundesgericht, dass 
die geltend gemachte Wertminderung des Grundstücks lediglich eine Wertschöp-
fung beseitige, die durch die unzulässige bauliche Inanspruchnahme der Land-
wirtschaftszone entstanden sei und − bei korrektem Vorgehen − gar nicht einge-
treten wäre. Hinzu komme, dass die Wertminderung nur realisiert werde, wenn 

15

die Beschwerdeführer ihr Haus verkaufen wollten. Blieben sie dort wohnen, so 
träfen sie nur (aber immerhin) die eigentlichen Rückbaukosten (Erw. 4.2). 

2.3.1  Vor dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit hält ein Grundrechtseingriff 
stand, wenn er zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet und erforderlich 
ist und das verfolgte Ziel in einem vernünftigen Verhältnis zu den eingesetzten 
Mitteln (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne; Zumutbarkeit), d.h. den zu seiner 
Verwirklichung notwendigen Freiheitsbeschränkungen, steht (BGE 128 I 1 Erw. 
3e/cc). Ein Wiederherstellungsbefehl erweist sich dann als unverhältnismässig, 
wenn die Abweichung vom Gesetz gering ist und die berührten allgemeinen In-
teressen den Schaden, der dem Eigentümer durch die Wiederherstellung ent-
stünde, nicht zu rechtfertigen vermögen (BGE 132 II 21 Erw. 6.4; BGE 123 II 248 
Erw. 4a; Bundesgerichtsurteil 1C_405/2012 vom 5.2.2013 Erw. 3.3). 

2.3.2  Die Eignung beschlägt die Frage, ob die behördlich angeordnete Wieder-
herstellungsmassnahme für das Erreichen des im öffentlichen (oder privaten) In-
teresse liegenden Zieles überhaupt zweckdienlich ist (vgl. Wiederkehr, in: Wie-
derkehr/Richli, Praxis des allgemeinen Verwaltungsrechts, Bern 2012, Rz. 1778). 
Unter dem Aspekt der Erforderlichkeit ist das mildestmögliche Mittel zu ergreifen, 
d.h. die Massnahme darf in sachlicher, räumlicher, zeitlicher und personeller Hin-
sicht nicht über das Notwendige hinausgehen (Wiederkehr, a.a.O., Rz. 1793). 
Schliesslich muss ein vernünftiges (ausgewogenes) Verhältnis zwischen Ein-
griffszweck und Eingriffswirkung bestehen (Wiederkehr, a.a.O., Rz. 1830). 

2.3.3  Die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands (einer nicht bewilligten 
und nicht bewilligungsfähigen Baute) kann unverhältnismässig sein, wenn die 
Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder die Wiederherstellung nicht 
im öffentlichen Interesse liegt, ebenso, wenn der Bauherr in gutem Glauben an-
genommen hat, die von ihm ausgeübte Nutzung stehe mit der Baubewilligung im 
Einklang, und ihre Fortsetzung nicht schwerwiegenden öffentlichen Interessen 
widerspricht (BGE 132 II 21 Erw. 6). Auf den Grundsatz der Verhältnismässigkeit 
kann sich auch ein Bauherr berufen, der nicht gutgläubig gehandelt hat. Er muss 
aber in Kauf nehmen, dass die Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen, 
nämlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Inter-
esse an der Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands erhöhtes Gewicht 
beimessen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder 
nur in verringertem Masse berücksichtigen (BGE 132 II 21 Erw. 6.4; vgl. Bundes-
gerichtsurteil 1C_171/2017 vom 3.10.2017 Erw. 5.1 i.Sa. M. vs. Bau- und Um-
weltbehörde Einsiedeln; 1C_342/2014 vom 23.3.2015 Erw. 5.4 i.Sa. B. vs. Ge-
meinderat Lachen). 

16

3.1 Mit § 87 Abs. 2 PBG ist die gesetzliche Grundlage für den angeordneten 
Rückbau zweifelsfrei gegeben.

3.2 Im Lichte der gesetzlichen Bestimmungen und der dargelegten Rechtspre-
chung namentlich zur Bedeutung der Trennung des Nichtbaugebiets vom Bau-
gebiet ist vorliegend auch das öffentliche Interesse an der Wiederherstellung des 
rechtmässigen Zustandes zu bejahen. Das gleiche gilt für die Eignung und Erfor-
derlichkeit des angeordneten Rückbaus zur Wiederherstellung des rechtmässi-
gen Zustandes. 

3.3.1  Die SBV des Gestaltungsplanes bestimmen in Art. 5, dass auf der fragli-
chen Fläche, welche zum Gestaltungsplangebiet B gehört, das in der Landwirt-
schaftszone liegt, weder Bauten noch Anlagen erstellt werden dürfen und der 
Charakter des offenen Wieslandes beizubehalten ist. 

Aufgrund dieser Bestimmung ist es fraglich, wie weit sich der Beschwerdeführer 
(wie selbstredend auch allfällige andere Grundeigentümer, welche entgegen die-
sen Vorgaben der SBV Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone errichtet 
haben) auf den guten Glauben berufen kann. Gerade aufgrund dieser Bestim-
mung wäre der Beschwerdeführer als juristischer Laie − analog zum vorstehend 
erwähnten Bundesgerichtsurteil 1C_533/2015 vom 6. Januar 2016 − gehalten 
gewesen, sich vorsichtshalber bei den Baubehörden nach dem Bewilligungser-
fordernis für die geplanten baulichen Massnahmen zu erkundigen oder diese 
wenigstens über ihre Absichten in Kenntnis zu setzen, zumal Art. 86 Abs. 2 
Satz 2 BauR (vgl. § 75 Abs. 6 PBG) für geringfügige Bauvorhaben das Meldever-
fahren als genügend bezeichnet. 

3.3.2  Die Vorgabe von Art. 5 SBV lässt sich auch nicht dadurch relativieren (vgl. 
Vernehmlassung des Gemeinderates im regierungsrätlichen Verfahren S. 2), 
dass dieselben SBV in Art. 11 Abs. 3 SBV eine öffentliche Fusswegverbindung 
durch die Landwirtschaftszone vorsehen. Durch eine solche Bestimmung wird 
vielmehr in begrenzendem Sinn klargestellt, welche Abweichungen vom raum-
planungsrechtlichen Grundsatz der Trennung vom Baugebiet und Nichtbaugebiet 
und vom überdies in den SBV geregelten grundsätzlichen Verbot des Erstellens 
von Bauten und Anlagen noch als zulässig erachtet werden. 

Unbehelflich sind auch die Hinweise einerseits auf den Verlauf der Bauzonen-
grenze unmittelbar vor der Südfassade des Gebäudes, anderseits auf den (an-
geblich) fehlenden Charakter offenen Wieslandes des Nichtbaubereichs. Das 
PBG des Kantons Schwyz sieht zwar Grenzabstände vor, aber keine Min-
destabstände gegenüber der Zonengrenze (vgl. EGV-SZ 2010 B 8.1 Erw. 5.2.3; 
vgl. VGE III 2017 101 vom 3.10.2017 Erw. 2.3 [eine Beschwerde gegen diesen 

17

Entscheid ist beim Bundesgericht unter der Verfahrensnummer 1C_668/2017 
hängig]). Wird ein Gebäude direkt an die Zonengrenze gebaut, lässt sich hieraus 
mithin kein Anspruch auf die Nutzung des angrenzenden Nichtbaugebiets als 
Sitzplatz ableiten. Soweit der Nichtbaubereich allenfalls nicht mehr als offenes 
Wiesland d.h. nicht mehr als Landwirtschaftsland zu verstehen ist, muss dem mit 
einer (vom Gemeinderat auch angesprochenen) Anpassung der Zonenordnung 
Rechnung getragen werden. Eine Berechtigung zur landwirtschaftszonenfremden 
baulichen Gestaltung des betreffenden Bodens lässt sich hieraus nicht ableiten. 

3.3.3  Das ARE (und der Gemeinderat) hat auf die Anordnung eines Rückbaus 
verzichtet. Indessen hat es betont, dass "an der privaten Gartenanlage ausser-
halb der Bauzone" einzig Unterhaltsmassnahmen zulässig sind. Wenn die Le-
bensdauer der Anlage abgelaufen sei, sei eine sachgerechte Lösung zu suchen, 
die einen möglichst kleinen Eingriff in die Landschaft zur Folge habe (Gesam-
tentscheid des ARE vom 10.11.2016 S. 5 unten; GRB vom 9.1.2017 S. 3 
Ziff. 2.5). Mithin ist dieser Verzicht auf einen (sofortigen) Rückbau in doppelter 
Hinsicht zu relativieren: zum einen wird der Rückbau im Kern suspensiv bedingt 
aufgeschoben (mit blosser Unsicherheit bezüglich des Zeitpunkts des Eintritts). 
Wenn zum andern für diesen Fall ein möglichst kleiner Eingriff in die Landschaft 
verlangt wird, bedeutet dies sinngemäss, dass die bestehende Lösung (Garten-
teich) für die ihm zugeschriebene Zweckerreichung − wenn auch geeignet − nicht 
zwingend erforderlich ist bzw. eine verhältnismässigere Lösung anzustreben ist. 

3.4.1  Die aktenkundigen Planunterlagen (Plan 1:100 vom 14.2.2002 betr. "Rho-
dodendrongarten mit Teich" sowie die Handskizze der Teichanlage vom 
11.7.2014 (Eingang bei der Gemeinde) lassen trotz der berechtigten Kritik an de-
ren Umfang und Qualität grundsätzlich eine rechtsgenügliche Beurteilung zu. 
Auch der Gemeinderat anerkennt vernehmlassend, dass ein Augenschein ent-
behrlich ist, auch wenn ein solcher − namentlich angesichts der Vielzahl von zu 
beurteilenden Zuwiderhandlungen − zweifelsohne seine Berechtigung gefunden 
hätte. Mit den vorhandenen (Plan-)Unterlagen lässt sich die Frage der 
Anordnung eines Rückbaus (wie auch die nachträgliche Bewilligungsfähigkeit) 
dennoch beantworten, ohne dass dadurch das rechtliche Gehör der 
Beschwerdeführer verletzt wurde. Indes hat der Regierungsrat zu Recht auch 
angeordnet, dass das ARE als für die Beurteilung der materiellen 
Rechtmässigkeit wie auch der Anordnung von Rückbaumassnahmen zuständige 
Behörde mit Blick auf die Wiederherstellung zunächst genaue Baupläne 
betreffend die exakten Ausmasse des Gartenteiches einzuverlangen und dem 
Beschwerdeführer Gelegenheit einzuräumen habe, einen rechtsgenüglichen 

18

Vorschlag für die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes einzureichen 
(angefochtener Entscheid Erw. 6.7). 

3.4.2  Die Planunterlagen zeigen eine künstlich geschaffene Gartenlandschaft. 
Wie die Bezeichnung auf dem zeitechten Plan aus dem Jahr 2002 zeigt, ent-
sprach dies auch der (ursprünglichen) Absicht. Hieran ändert die Kleinräumigkeit 
des Gartenteichs nichts. Soweit der Beschwerdeführer die Dimensionierung die-
ser Anlage im Verhältnis zur gesamten Liegenschaftsfläche betrachtet (1.5 %), 
ist dies insofern zu relativieren, als nur der südliche Bereich der Parzelle 
KTN 001.________ (Sitzplatz) als Verhältnisgrösse zu betrachten ist, womit die 
absolut verhältnismässig geringen Ausmasse der Gartenanlage in einem ande-
ren Licht erscheinen. Mit diesem Gartenteich findet bei einer objektiven Betrach-
tungsweise in erster Linie der Sitzplatz am Südrand der Parzelle 
KTN 001.________ seinen gestalterischen Abschluss. Damit wird insinuiert, die 
gesamte Parzellenfläche befinde sich im Baugebiet. Der von den SBV geforderte 
Charakter eines offenen Wieslandes ist in diesem Bereich nicht mehr erkennbar 
bzw. wurde unkenntlich gemacht. Der ökologische Mehrwert des Gartenteiches 
ist, wenn überhaupt ein solcher bestehen sollte, gering. Gerade nicht (mehr) be-
wirtschaftetes offenes Wiesland entwickelt sich mit der Zeit regelmässig zu öko-
logisch wertvollen (Mager-) Wiesen, welche den allfälligen ökologischen (Mehr-
)Wert einer künstlich geschaffenen Gartenteichanlage aufwiegen. 

Der Regierungsrat durfte diesen Gartenteich als einen Fremdkörper im Nicht-
baugebiet zu Recht nicht mehr als geringfügige Abweichung von den Bauvor-
schriften qualifizieren. Dieser Beurteilung folgt im Übrigen mittlerweile auch das 
ARE als Fachinstanz. 

3.5.1  Dem Plan (wie auch der Handskizze) sind keinerlei Hinweise zu entneh-
men, dass eine Böschungssicherung und/oder eine Behebung von Staunässe im 
Vordergrund standen. Der (nordseitigen) Mauer als Begrenzung des Gartentei-
ches kann eine solche Funktion jedenfalls nicht zugeschrieben werden. Es kann 
diesen (wie der Regierungsrat bereits sinngemäss festgestellt hat, rudimentären, 
für die Beurteilung der Bewilligungsfähigkeit wie der allfälligen Anordnung des 
Rückbaus jedoch − auch gemäss Auffassung des Gemeinderates [vgl. vorste-
hend Erw. 3.4] − noch knapp genügenden) Planunterlagen nicht entnommen 
werden, dass Wasserdruck aus südlicher Richtung in diesen Gartenteich gelenkt 
wird bzw. werden soll. Sollte es zutreffen, dass mit dem Gartenteich auch der 
Staunässe (wirksam) begegnet werden könnte, ist es nicht nachvollziehbar, dass 
ein entsprechender Schutz nur im östlichen Teil des Südbereichs von 
KTN 001.________, nicht aber auch im westlichen Teil erforderlich ist. Auch 
wenn die Böschung von der höher gelegenen Liegenschaft KTN 003.________ 

19

im östlichen Teil markanter ausfällt als im westlichen Teil, ist davon auszugehen, 
dass auch in diesem Teil dasselbe Problem bestehen müsste, zumal es auch für 
westlich anschliessende Parzellen (so z.B: KTN 007.________) beklagt wurde. 
Hinweise auf Abklärungen beispielsweise zu Lage, Intensität, Perioden etc. die-
ser Staunässen finden sich in den Akten jedoch nicht. Erwähnt werden vorgängi-
ge, erfolglose Installationen von Sickerleitungen; indessen werden auch diesbe-
züglich keine näheren Angaben gemacht. Das hauptsächliche erkennbare private 
Interesse besteht primär in der schönen Gartengestaltung. Das private Interesse 
an der Beibehaltung der Anlage wiegt daher nicht allzu schwer. 

3.5.2  Das Interesse an der strikten Trennung zwischen Bau- und Nichtbaugebiet 
ist demgegenüber auch vorliegend unverändert hoch zu veranschlagen. An der 
Bedeutung dieses Grundsatzes ändert sich auch im vorliegenden Fall nichts, 
wenn der fragliche Landstreifen, wie der Gemeinderat geltend macht, nie land-
wirtschaftlich genutzt wurde und eine solche Nutzung auch zukünftig nicht zu er-
warten ist. Seine Bedeutung lässt sich auch nicht durch die planerisch wenig 
sinnvolle Vorgehensweise relativieren, dass einerseits die Grenze zwischen Bau- 
und Nichtbaugebiet mitten durch die Parzelle KTN 005.________ führt und an-
derseits Nichtbaugebiet in einen Gestaltungsplanperimeter einbezogen wurde. 
Allfällige Planungsfehler sind mit den Mitteln der Nutzungsplanung zu korrigieren. 
Vorliegend fällt zudem ins Gewicht, dass die SBV explizit eine Beibehaltung des 
Charakters des offenen Wieslandes verlangen. Damit wird in den SBV die Be-
deutung dieses Grundsatzes gerade auch im Rahmen des Gestaltungsplanes 
betont. Dies kann folglich nicht nur Geltung haben für den Fall, dass die fragli-
chen Bereiche auch landwirtschaftlich genutzt werden (können). Die fehlende 
landwirtschaftliche Nutzung(smöglichkeit) einer Fläche im Nichtbaugebiet stellt 
keinen Rechtfertigungsgrund für die Nichtbeachtung des Grundsatzes der Tren-
nung von Baugebiet und Nichtbaugebiet dar. Ebenso wenig wird das öffentliche 
Interesse an der Wahrung der strikten Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet 
dadurch vermindert, dass dieser Grundsatz offensichtlich in einer Vielzahl von 
Fällen missachtet wurde, was indessen nunmehr korrigiert werden soll (vgl. vor-
stehend Ingress lit. A und Erw. 1.4.3). 

Das öffentliche Interesse an der Wahrung des (fundamentalen) raumplanungs-
rechtlichen Grundsatzes der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet über-
wiegt mithin vorliegend das private Interesse des Beschwerdeführers am (vorläu-
figen) Weiterbestand der widerrechtlichen Gartenteichanlage. 

3.5.3  Weder werden die Kosten der Erstellung der Gartenteichanlage noch die 
Kosten eines allfälligen Rückbaus vom Beschwerdeführer thematisiert bzw. kon-

20

kretisiert. Es kann ohne weiteres angenommen werden, dass die mutmasslichen 
Kosten den angeordneten Rückbau nicht unverhältnismässig machen.

3.5.4  Der Regierungsrat hat insgesamt somit auch die Verhältnismässigkeit der 
angeordneten restitutorischen Massnahme im engeren Sinne zu Recht bejaht. 

3.6.1  Dem angeordneten Rückbau steht grundsätzlich auch nicht entgegen, 
dass die Gartenteichanlage mittlerweile bereits seit rund sechzehn Jahren be-
steht. Es kann hierfür auf die Ausführungen im angefochtenen RRB verwiesen 
werden (Erw. 6.6). 

3.6.2  Dem Beschwerdeführer ist auch der Hinweis auf das Biotop auf 
KTN 007.________, bei welchem von der Anordnung des Rückbaus abgesehen 
wurde, unbehelflich. 

Vernehmlassend hat der Regierungsrat dargelegt, dass und weshalb es an der 
Vergleichbarkeit (nur lose Steine; grösserer ökologischer Wert; Lage) mit dem 
vorliegend zu beurteilenden Fall fehlt. Die verwaltungsgerichtlichen Abklärungen 
haben zudem ergeben, dass der Gemeinderat und das ARE bei über 30 
Liegenschaften am Siedlungsrand (Garten-)Anlageteile, welche ausserhalb der 
Bauzone errichtet worden waren, je einzeln und unter Berücksichtigung der 
jeweiligen Eigenheiten auf ihre nachträgliche Bewilligungsfähigkeit hin überprüft 
haben. Über diese verwaltungsgerichtlichen Abklärungen wurden die Parteien in 
rechtsgenüglicher Weise orientiert, und sie konnten hierzu Stellung nehmen (vgl. 
Ingress lit. N). Der Beschwerdeführer kann sich daher nicht auf den Gleichbe-
handlungsgrundsatz berufen. 

3.6.3  Ein allfälliger Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht (vgl. 
Bundesgerichtsurteil 1C_142/2012 vom 18.12.2002 Erw. 5.2 [in Sachen V.AG vs. 
Gemeinderat Arth] mit Verweis auf BGE 136 I 65 Erw. 5.6; vgl. 126 V 390 Erw. 6; 
123 II 248 Erw. 3c; Pierre Tschannen, Gleichheit im Unrecht: Gerichtsstrafe im 
Grundrechtskleid, ZBI 112/2011 S. 57 ff.) kann überdies a priori deswegen 
verneint werden, weil die kommunalen und kantonalen Behörden zu erkennen 
gegeben haben, dass sie nicht gewillt sind, eine rechtswidrige Baupraxis unter 
unzulässiger Beanspruchung von Nichtbaugebiet weiterhin zu dulden. Sie haben, 
wie vorstehend erwähnt, zahlreiche Zuwiderhandlungen einer 
einzelfallbezogenen Über-prüfung anhand der massgebenden 
Sachverhaltselemente unterzogen. Eine generelle Tolerierung der Missachtung 
des fundamentalen, im Bundesrecht normierten raumplanungsrechtlichen 
Grundsatzes der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet in einzelnen wie 
auch in einer Vielzahl von Fällen wäre denn auch nicht nur nicht mit der 

21

rechtsgleichen Behandlung der Grundeigentümer zu vereinbaren, sondern würde 
auch die Rechtssicherheit unterwandern und könnte eine unerwünschte 
Präjudizwirkung entfalten. Daher kann es im Übrigen bereits im Grundsatz keine 
Rolle spielen, ob das Nichtbaugebiet noch mehr oder wenig intensiv 
bewirtschaftet wird, was gleichermassen für nicht bewirtschaftetes wie auch nicht 
bewirtschaftbares Land ausserhalb der Bauzone gilt. 

3.7.1  Im Lichte der vorstehend bejahten grundsätzlichen Verhältnismässigkeit 
restitutorischer Massnahmen ist indessen dem folgenden Umstand Rechnung zu 
tragen. 

3.7.2  Mit Eingabe vom 14. März 2018 macht der Beschwerdeführer geltend 
(vorstehend Ingress lit. O), am 9. März 2018 sei formell (vgl. Amtsblatt 2018) ein 
Informations- und Mitwirkungsverfahren im Hinblick auf eine Nutzungsplanungs-
revision eingeleitet worden. 

Der Gemeinderat führt hierzu mit Stellungnahme vom 10. April 2018 unter ande-
rem aus, der Planungsvorschlag sei vorgängig dem ARE zur Beurteilung vorge-
legt worden. Mit Schreiben vom 10. November 2016 habe das ARE die Schaf-
fung einer Gartenzone als denkbare Lösung bestätigt. Es sei vorgesehen, in Be-
reichen mit bereits parzellierten und/oder als Gartenanlagen genutzten Flächen 
in der Landwirtschaftszone eine Gartenzone auszuscheiden. Diese erlaube eine 
unterschwellige Gestaltung mit naturnah gestalteten Gehweg- und Sitzplatz-
flächen sowie kleineren Geländebefestigungen. Die Konsequenzen der "Richtli-
nien für die Gestaltung privater Gärten der Gartenzone" seien aus Sicht des Ge-
meinderates abschätzbar. Es gehe dem Gemeinderat nicht darum, einige wenige 
bereits ausgeführte Umgebungsgestaltungen durch die Einführung der Garten-
zone zu legalisieren. Vielmehr werde damit eine einheitliche Gestaltung dieser 
siedlungsnahen Aussenräume angestrebt. Für die vor Verwaltungsgericht hängi-
gen Verfahren bedeute dies, dass wohl nicht in allen Fällen eine totale Überein-
stimmung mit den beabsichtigten Neuerungen erreicht werden könne. Derzeit 
werde die öffentliche Mitwirkung durchgeführt (bis 20. April 2018). Es folgten die 
Bereinigungen und die Einreichung der Unterlagen ans ARE zur Vorprüfung. Un-
ter der Annahme einer Behandlungsdauer von rund drei Monaten könnten die 
Unterlagen ab etwa Mitte November 2018 öffentlich aufgelegt werden. Sofern 
keine wesentlichen Einwände geltend gemacht würden, könne die Vorlage 
frühestens an der Gemeindeversammlung vom 3. April 2019 respektive an der 
Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 behandelt werden. Alternative Termine sei-
en der 3. Ok-tober 2019 bzw. 25. November 2019. 

22

3.7.3  Im Erläuterungsbericht (der D.________ Raumplanung AG vom 
16.1.2018) nach Art. 47 der Raumplanungsverordnung (RPV; SR 700.1) vom 
28. Juni 2000 zur Teilrevision der Nutzungsplanung wird festgehalten (S. 10 
Ziff. 3.2), aufgrund der unzweckmässigen Zonenabgrenzungen seien ausserhalb 
der Bauzone diverse Gartenanlagen (z.B. Stützmauern, Einfriedungen usw.) 
erstellt worden. Da ein Rückbau dieser Gärten nicht verhältnismässig sei, werde 
eine Gartenzone geschaffen, um die unzweckmässige Zonenabgrenzung zu 
korrigieren. Mit der Gartenzone werde der Übergang zwischen der Bauzone und 
der Landwirtschaftszone bei den betroffenen Grundstücken geregelt bzw. 
definiert. Die neue Gartenzone sei keine Bauzone und werde als Schutzzone 
gemäss § 16 PBV definiert; sie lasse damit keine bauliche Nutzung zu. 

3.7.4  Der vom Gemeinderat in Aussicht gestellte Planungshorizont dürfte zwar 
sehr optimistisch sein. Zudem kann nicht ohne weiteres davon ausgegangen 
werden, dass selbst bei einer zügigen Verabschiedung der Teilrevision (inklusive 
regierungsrätlicher Genehmigung) die strittigen (Garten-)Anlagen per se als be-
willigt gelten können. Dennoch ist nicht zu verkennen, dass der Gemeinderat al-
les daran setzt, die geplante Revision möglichst zügig umzusetzen. Wie der Be-
schwerdeführer anerkennt (Eingabe vom 25.4.2018), wird des Weiteren eine An-
passung des Gestaltungsplanes erforderlich werden. Es sprechen jedoch keine 
Anhaltspunkte gegen eine (revisionsweise) Harmonisierung des Gestaltungspla-
nes mit der allfällig revidierten Nutzungsplanung. 

3.7.5  Bei dieser Sachlage gebietet es der Grundsatz der Verhältnismässigkeit 
unter Berücksichtigung der bisherigen (tolerierten) Dauer des baurechtswidrigen 
Zustandes vorläufig bis zum rechtskräftigen Abschluss der Teilrevision der Nut-
zungsplanung (und der Revision/Anpassung des Gestaltungsplanes) von einem 
Rückbau des Gartenteichs abzusehen. Mit der Teilrevision wird gerade der 
Zweck verfolgt, die bis anhin widerrechtlichen Anlagen bzw. Anlageteile (weitge-
hend) zu legalisieren. Dieser wesentliche Zweck der Teilrevision wird indessen 
vereitelt, wenn die Anlagen bzw. Anlageteile unverzüglich zurückzubauen sind, 
was auch verfahrensökonomisch keinen Sinn macht. Vor diesem Hintergrund er-
halten im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung auch die für den Rückbau 
erforderlichen privaten Mittel ein anderes Gewicht, wenn es im Bereich des 
Wahrscheinlichen liegt, dass dem Beschwerdeführer für die Neuerrichtung (d.h. 
den zeitlich verschobenen Ersatz) von Anlagen bzw. Anlageteilen, die mit den 
bestehenden identisch sind, schon − gemessen ab der bisherigen Dauer der be-
stehenden (widerrechtlichen) Anlagen − innert relativ kurzer Zeit eine Bewilligung 
erteilt werden kann. 

23

Wird die Teilrevision der Nutzungsplanung verworfen (oder wird ihr die regie-
rungsrätliche Genehmigung versagt), womit auch eine Gestaltungsplanrevision 
nicht mehr in Frage kommt, wird der Rückbau unverzüglich zu erfolgen haben. 
Wird die Teilrevision der Nutzungsplanung hingegen angenommen und in der 
Folge auch der Gestaltungsplan entsprechend revidiert, werden die nach dem 
geltenden Recht nicht bewilligungsfähigen Anlagen bzw. Anlageteile einer erneu-
ten Überprüfung auf ihre Bewilligungsfähigkeit nach dem revidierten Recht zu un-
terziehen sein. Erweisen sie sich auch nach dem revidierten Recht nach wie vor 
nicht als bewilligungsfähig, werden sie unverzüglich zurückzubauen sein. Hiervon 
ist im Falle ihrer Bewilligungsfähigkeit zwangsläufig abzusehen. 

4.1 Dieser Verfahrensausgang ist als hälftiges Obsiegen des 
Beschwerdeführers zu qualifizieren. 

4.2 Betreffend die Verlegung der Verfahrenskosten und Parteientschädigungen 
des regierungsrätlichen Verfahrens drängt sich keine Änderung auf, zumal sich 
die vorliegend entscheidrelevanten Sachverhaltselemente erst im Verlaufe des 
verwaltungsgerichtlichen Verfahrens verdeutlicht haben. 

4.3.1  Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten dieses verwal-
tungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen 
zzgl. Kosten der öffentlichen Verhandlung sowie des Zwischenbescheids VGE III 
2018 82 vom 8.5.2018) von insgesamt Fr. 4'000.-- zur Hälfte (Fr. 2'000.--) dem 
Beschwerdeführer, zu einem Viertel (Fr. 1'000.--) dem Beschwerdegegner und zu 
je einem Achtel (je Fr. 500.--) dem Kanton und der Gemeinde aufzuerlegen (§ 72 
Abs. 2 VRP). 

4.3.2  Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdefüh-
rer Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung zu Lasten des Kantons. 
Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte 
(GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das 
Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, 
unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 1'000.-- (inkl. 
Barauslagen und MwSt) festgesetzt. Die Parteientschädigungen des Beschwer-
deführers und der Beschwerdegegner werden wettgeschlagen.

24

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Der angefochtene RRB Nr. 651/2017 vom 29. August 2017 wird im Sinne 
der Erwägungen (insbesondere Erw. 3.7.5) aufgehoben, soweit der Rück-
bau des Gartenteichs angeordnet wurde. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen 
zzgl. Kosten der öffentlichen Verhandlung und des Zwischenbescheids 
VGE III 2018 82 vom 8.5.2018) von insgesamt Fr. 4'000.-- werden zur Hälf-
te (Fr. 2'000.--) dem Beschwerdeführer, zu einem Viertel (Fr. 1'000.--) den 
Beschwerdegegnern (unter solidarischer Haftbarkeit) und zu je einem Ach-
tel (je Fr. 500.--) dem Kanton und der Gemeinde auferlegt. 

Der Beschwerdeführer hat einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- geleis-
tet, womit ihm Fr. 500.-- aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind. 

Die Beschwerdegegner und die Gemeinde haben ihr Betreffnisse von 
Fr. 1'000.-- bzw. Fr. 500.-- innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids 
auf das Postkonto 60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen.

Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.

3. Der Kanton hat dem beanwalteten Beschwerdeführer eine Parteientschädi-
gung von Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen. Weitere 
Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegner (2/R)
- den Gemeinderat Wollerau (R)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- das kantonale Amt für Raumentwicklung
- und das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), 3003 Bern. 

25

Schwyz, 22. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 11. Juli 2018