# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a03da4c2-e3de-51a6-9a99-a100d81c7812
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-27
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer 27.11.2023 A 2023 15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_002_A-2023-15_2023-11-27.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

ABGABERECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
Dr. iur. Matthias Suter und lic. iur. Ivo Klingler
Gerichtsschreiberin: MLaw Jeannine Suter

U R T E I L  vom 27. November 2023 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________ und B.________
Rekurrenten
vertreten durch RA C.________

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Zug, Bahnhofstrasse 26, Postfach, 6301 Zug
Rekursgegnerin 

betreffend

Kantons- und Gemeindesteuern 2019 
(Vermögenssteuerwert Aktien)

A 2023 15

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Urteil A 2023 15

A. Das Ehepaar A.________ und B.________ deklarierte in der Steuererklärung 
2019 ein steuerbares Gesamtvermögen von Fr. 24'641'481.–. Im Wertschriftenverzeichnis 
führten sie dabei u.a. die von ihnen gehaltenen 9'895'000 Aktien der D.________ AG, mit 
Sitz in Zug, mit einem Wert von Fr. 18'503'650.– auf (StV-act. 1). Am 14. März 2023 wur-
den die Steuerpflichtigen von der Steuerverwaltung des Kantons Zug für die Steuerperiode 
2019 veranlagt. Die Steuerverwaltung legte dabei das steuerbare Vermögen auf 
Fr. 23'881'000.– (satzbestimmend Fr. 24'027'000.–) fest (StV-act. 2). Mit Schreiben datie-
rend vom 13. April 2023 (eingegangen bei der Steuerverwaltung am 18. April 2023) erho-
ben die Steuerpflichtigen Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2019 vom 
14. März 2023. Nach Rücksprache mit einem Steuerrechtsanwalt seien beim steuerbaren 
Vermögen von Fr. 23'881'000.– nicht alle relevanten Aspekte berücksichtigt worden. Sie 
seien nun dabei, eine entsprechende Stellungnahme vorzubereiten (StV-act. 3). Daraufhin 
bestätigte die Steuerverwaltung den Steuerpflichtigen den Eingang der Einsprache und 
forderte sie mit Schreiben vom 24. April 2023 auf, bis spätestens 19. Mai 2023 einen An-
trag mit einer Begründung und die dazugehörigen Unterlagen nachzureichen, ansonsten 
aufgrund der Akten entschieden werde (StV-act. 4). Innerhalb dieser Frist gingen bei der 
Steuerverwaltung weder eine Begründung noch ein Antrag und auch keine Unterlagen ein. 

In der Folge wies die Steuerverwaltung die Einsprache mit Entscheid vom 30. Mai 2023 
ab. Begründend führte sie aus, dass eine Einsprache grundsätzlich zu einer uneinge-
schränkten Überprüfung der Veranlagungsverfügung (mit Ausnahme von Ermessensver-
anlagungen) führe. Um ein sinnvolles Verfahren zu gewährleisten, sei die steuerpflichtige 
Person faktisch gezwungen, konkrete Punkte in der Veranlagungsverfügung bzw. im vor-
angegangenen Veranlagungsverfahren zu bestreiten und die Veranlagungsbehörde auf 
entsprechende Mängel hinzuweisen. Es treffe die steuerpflichtige Person in diesem Sinne 
eine gewisse Substanziierungspflicht, wenn sie nicht Gefahr laufen wolle, dass die Ein-
sprache (angesichts einer fehlenden Begründung nachvollziehbar) einfach abgewiesen 
werde. Im Einspracheverfahren sei trotz entsprechender schriftlicher Aufforderung weder 
eine Begründung noch ein Antrag eingereicht worden. Es sei somit nicht ersichtlich, was 
genau an der angefochtenen Veranlagung bemängelt werde. Aufgrund des aktuellen Ak-
tenstandes sei kein Fehler ersichtlich (Rek-act. 2). 

B. Dagegen liessen die Steuerpflichtigen am 30. Juni 2023 Rekurs einlegen und be-
antragen, der Einspracheentscheid der Steuerverwaltung vom 30. Mai 2023, betreffend 
die Kantons- und Gemeindesteuern 2019, sei aufzuheben und das steuerbare Vermögen 
sei auf Fr. 5'509'918.– festzulegen (satzbestimmend Fr. 5'651'848.–); unter Kosten- und 

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Urteil A 2023 15

Entschädigungsfolgen zugunsten der Rekurrenten (act. 1). Die Rekurrenten reichten dabei 
diverse Unterlagen betreffend die Anteile an der D.________ AG ins Recht (vgl. Rek-
act. 3–8). 

C. Den von ihnen verlangte Kostenvorschuss von Fr. 3'000.– bezahlten die Rekurren-
ten fristgerecht (act. 2, 3). 

D. Mit Rekursantwort vom 28. August 2023 beantragte die Steuerverwaltung die teil-
weise Gutheissung des Rekurses, soweit darauf einzutreten sei; unter Kostenfolge zulas-
ten der Rekurrenten (act. 6).

E. Mit Replik vom 29. September 2023 ersuchten die Rekurrenten darum, den Re-
kurs teilweise bzw. im Umfang des Antrags der Rekursgegnerin gutzuheissen (act. 10). 
Die Steuerverwaltung hielt duplizierend an ihren Anträgen (insbesondere hinsichtlich der 
Kosten- und Entschädigungsfolgen) fest (act. 12). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gemäss § 136 Abs. 1 des Steuergesetzes (StG; BGS 632.1) kann die steuer-
pflichtige Person gegen den Einspracheentscheid der kantonalen Steuerverwaltung innert 
30 Tagen schriftlich Rekurs beim Verwaltungsgericht erheben. Der Rekurs muss einen An-
trag und eine Begründung enthalten. Die notwendigen Beweisunterlagen sind beizulegen 
oder zu bezeichnen (§ 136 Abs. 3 StG). 

Der vorliegende Rekurs gegen den Einspracheentscheid vom 30. Mai 2023 (zugestellt am 
Folgetag [vgl. Rek-act. 2]) wurde am 30. Juni 2023 der Schweizerischen Post übergeben 
und damit fristgerecht eingereicht. Der Rekurs entspricht sodann den übrigen formellen 
Anforderungen, weshalb darauf einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulati-
onsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 
162.11).

2. Beide Parteien beantragen letztlich übereinstimmend die teilweise Gutheissung 
des Rekurses und die Festsetzung des Vermögenssteuerwerts der 9'895'000 D.________ 

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Urteil A 2023 15

AG Aktien per 31. Dezember 2019 auf Fr. 1'583'200.–. Das Verwaltungsgericht ist bei sei-
nem Entscheid nicht an die Anträge der Parteien gebunden (§ 137 Abs. 2 StG) und kann 
Einspracheentscheide der kantonalen Steuerverwaltung in vollem Umfang überprüfen 
(§ 63 Abs. 3 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [VRG; 
BGS 162.1] i.V.m. § 74 Abs. 2 VRG i.V.m. § 121 StG i.V.m. § 136 Abs. 2 StG). Das Ver-
waltungsgericht stellt den Sachverhalt – unter Mitwirkung der Parteien – von Amtes wegen 
fest (§ 74 Abs. 2 VRG i.V.m. § 121 StG i.V.m. § 137 Abs. 1 StG).

3. Zu prüfen ist damit, ob der Vermögenssteuerwert der 9'895'000 Aktien der 
D.________ AG per 31. Dezember 2019 auf Fr. 1'583'200.– festzulegen ist. Mithin der 
Rekurs – wie nun übereinstimmend beantragt – teilweise gutzuheissen ist.

4.
4.1 Die Rekurrenten haben erst im Rahmen des vorliegenden Rekursverfahrens einen 
Antrag und eine Begründung ihres Standpunktes sowie diesbezügliche Unterlagen nach-
geliefert. 

Sie bringen dabei im Wesentlichen vor, dass sie um eine Korrektur der Bewertung ihrer 
Aktien der D.________ AG mit Sitz E.________ ("Gesellschaft") für die Zwecke der Kan-
tons- und Gemeindesteuern 2019 begehren. Gemäss § 39 Abs. 2 StG sei bei Wertpapie-
ren ohne regelmässige Kursnotierung unter Berücksichtigung des inneren Wertes der Ver-
kehrswert zu Beginn der Steuerperiode massgebend. Hintergrund dafür sei wohl, dass bis 
Ende April des Folgejahres – ordentliche Frist zur Einreichung der Steuererklärung natürli-
cher Personen – die genehmigte Jahresrechnung von Gesellschaften noch nicht vorliege 
und somit für die Festlegung des Verkehrswertes auf die Jahresrechnung der früheren 
Steuerperiode abgestellt werde. Gemäss Rz. 2 Abs. 4 des Kreisschreibens Nr. 28 der 
Schweizerischen Steuerkonferenz (SSK) vom 28. August 2008 (Wegleitung zur Bewertung 
von Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögenssteuer [nachfolgend: KS Nr. 28]) ent-
spreche bei nichtkotierten Wertpapieren, für die keine Kursnotierungen bekannt seien, der 
Verkehrswert dem inneren Wert, wobei der innere Wert als Fortführungswert nach 
KS Nr. 28 berechnet werde. Bei neu gegründeten Handels-, Industrie- und 
Dienstleistungsgesellschaften werde in der Regel für das Gründungsjahr und die Zeit der 
Aufbauphase auf den Substanzwert abgestellt (KS Nr. 28, Rz. 32 Abs. 1). Gemäss KS 
Nr. 28 Rz. 2 Abs. 5 werde davon abgewichen, falls eine massgebliche Handänderung un-
ter unabhängigen Dritten stattgefunden habe (dann entspreche der Kaufpreis dem Ver-
kehrswert). Ebenfalls werde davon abgewichen, falls Finanzierungsrunden stattgefunden 

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Urteil A 2023 15

hätten (dann würden die von Investoren bezahlten Preise dem Verkehrswert entsprechen), 
wobei solche Finanzierungsrunden während der Aufbauphase einer Gesellschaft un-
berücksichtigt blieben.

Die Rekurrenten hätten per 31. Dezember 2019 9'895'000 (von insgesamt 10'000'000) 
Namenaktien zu nominal je Fr. 0.01 an der Gesellschaft besessen. Die Gesellschaft sei 
am 11. April 2017 gegründet worden und habe ihr erstes Geschäftsjahr am 31. Dezember 
2018 abgeschlossen. Nach Kenntnis der Rekurrenten hätten zwischen Gründung am 
11. April 2017 und dem 31. Dezember 2018 keine massgeblichen Handänderungen unter 
unabhängigen Dritten stattgefunden. Selbst während der nachfolgenden sechs Monate bis 
30. Juni 2019 hätten nach Kenntnis der Rekurrenten keine solchen Transaktionen stattge-
funden. Die Gesellschaft habe das erste Geschäftsjahr per 31. Dezember 2018 mit einem 
Verlust von Fr. 45'276.72 abgeschlossen. Auch ihre Tochtergesellschaften F.________ 
AG in Liechtenstein und G.________ GmbH in Deutschland hätten das Geschäftsjahr per 
31. Dezember 2018 mit einem Verlust von Fr. 3'500.– bzw. Fr. 3'690.71 abgeschlossen. 
Gemäss dem von der SSK herausgegebenen Kommentar 2022 zum KS Nr. 28 (nachfol-
gend: Kommentar [Jahreszahl der zitierten Version] zum KS Nr. 28) entspreche der Ver-
mögenssteuerwert von Anteilen an Start-up Gesellschaften, d.h. an Kapitalgesellschaften 
mit einem innovativen (üblicherweise technologiegetriebenen) und skalierbaren Ge-
schäftsmodell, bis zum Vorliegen von repräsentativen Geschäftsergebnissen dem Sub-
stanzwert. Es könne aufgrund der – im Vergleich zu anderen Unternehmen – sehr hohen 
Bewertungsunsicherheiten nicht auf die von Investoren bei Finanzierungsrunden bezahl-
ten Preise abgestellt werden. Investorenpreise seien nur massgeblich, wenn sie nach Ab-
schluss der Aufbauphase bezahlt würden. Vorbehalten blieben Fälle, in welchen das Ab-
stellen auf den Substanzwert aufgrund besonderer Umstände zu einem widersprüchlichen 
Ergebnis führen würde (Rz. 2 Abs. 5). 

Die D.________ AG bezwecke die Entwicklung und den Betrieb einer sogenannten "Full-
Service-Investmentplattform" für digitale Vermögenswerte basierend auf der Blockchain-
Technologie. Die Gesellschaft habe in den Geschäftsjahren 2017/2018 und 2019 auch ei-
nen kryptographischen Token, den sogenannten H.________-Token, selbst entwickelt und 
erstmalig im Rahmen eines pre-Sale an Investoren ausgegeben. Die Gesellschaft betreibe 
folglich ein innovatives, technologiegetriebenes und skalierbares Geschäftsmodell im Sin-
ne von KS Nr. 28 Rz. 2 Abs. 5. Die Gesellschaft habe sich zudem per 31. Dezember 2018 
und auch per 31. Dezember 2019 in der Aufbauphase befunden. Die Gesellschaft habe im 
Geschäftsjahr 2017/2018 einen Verlust von Fr. 45'276.72 erwirtschaftet. Blieben die Ein-

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Urteil A 2023 15

maleffekte der erstmaligen Ausgabe des eigenen H.________-Tokens (pre-Sale an Inves-
toren) unberücksichtigt, ergebe sich sogar ein Verlust von Fr. 2'847'332.21. Auch das Ge-
schäftsjahr 2019 habe die Gesellschaft nur dank der Einmaleffekte im Zusammenhang mit 
der erstmaligen Ausgabe des H.________-Token im Rahmen des pre-Sale an Investoren 
in der Höhe von Fr. 1'031'680.66 mit einem Gewinn von Fr. 216'914.11 abschliessen kön-
nen (ohne diesen Einmaleffekt hätte somit ein Verlust von Fr. 814'766.55 resultiert). Auch 
die Tochtergesellschaft F.________ AG in Liechtenstein habe im Geschäftsjahr 2019 ei-
nen Verlust von Fr. 75'200.53 generiert und die Tochtergesellschaft G.________ GmbH in 
Deutschland habe lediglich einen unwesentlichen Gewinn von Fr. 24'568.06 erwirtschaftet. 
Die D.________ AG sei in den Geschäftsjahren 2017/2018 und 2019 hauptsächlich damit 
beschäftigt gewesen, den eigenen H.________-Token zu entwickeln, zu vermarkten und 
erstmalig auszugeben sowie die Technologie für das angestrebte Geschäftsmodell einer 
Full-Service-Investmentplattform basierend auf der Blockchain-Technologie zu entwickeln 
und die dazu notwendigen aufsichtsrechtlichen Lizenzen im In- und Ausland zu erlangen. 
Dies zeige sich auch an den ansteigenden Entwicklungskosten von Fr. 132'606.30 im Ge-
schäftsjahr 2017/2018 auf Fr. 1'091'497.59 im Geschäftsjahr 2019. Es könne somit davon 
ausgegangen werden, dass die Gesellschaft weder per 31. Dezember 2018 noch per 
31. Dezember 2019 bereits "repräsentative Geschäftsergebnisse" erzielt bzw. sich immer 
noch in der Aufbauphase im Sinne von KS Nr. 28 Rz. 2 Abs. 5 befunden habe. Im vorlie-
genden Fall seien auch keine "besonderen Umstände" ersichtlich, weshalb ausnahmswei-
se das Abstellen auf den Substanzwert zu einem widersprüchlichen Ergebnis führen wür-
de. Die während den Finanzierungsrunden in den Jahren 2018–2019 bezahlten Preise der 
Investoren würden auf Vergleichen der Gesellschaft mit Unternehmungsbewertungen an-
lässlich von Finanzierungsrunden von Konkurrenzunternehmen unter Berücksichtigung 
der zukünftig zu erwartenden Umsätze basieren. Es handle sich dabei zwar nicht um eine 
Discounted-Cash-Flow Bewertung der Gesellschaft, aber auch der Vergleich mit Finanzie-
rungsrunden von Konkurrenzunternehmen basiere auf Annahmen zum zukünftigen Um-
satzpotential und sei daher für Steuerzwecke ungeeignet, da sie weitgehend auf subjekti-
ven und deshalb nur schwer überprüfbaren Einschätzungen basierten (vgl. Kommentar 
2022 zum KS Nr. 28, Rz. 1). Die Geschäftsaussichten der Gesellschaft seien per Ende 
2019 äusserst unsicher gewesen. Die Unsicherheit der damaligen Bewertung zeige sich 
auch daran, dass die Gesellschaft heute gemäss den Handelsdaten an der Börse 
I.________ (Kotierung der Aktien im Februar 2022) nur noch mit ca. Fr. 4.3 Mio. 
(________ [ausländische Währung]) bewertet werde.

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Urteil A 2023 15

Die Gesellschaft sei somit gemäss § 39 Abs. 2 StG und KS Nr. 28 Rz. 2 Abs. 5 für die 
Zwecke der Kantons- und Gemeindesteuern 2019 gemäss dem Substanzwert per 31. De-
zember 2018 zu bewerten. Das Eigenkapital der Gesellschaft habe per 31. Dezember 
2018 Fr. 129'589.93 betragen. Gründe, die für Zwecke der Bewertung eine Anpassung der 
bilanzierten Buchwerte gemäss KS Nr. 28 Rz. 15–31 erforderlich machen würden, seien 
nicht ersichtlich. Die Rekurrenten hätten im Wertschriften- und Guthabenverzeichnis zur 
Steuererklärung 2019 fälschlicherweise bzw. in Unkenntnis der Bewertungspraxis im Kan-
ton Zug aufgrund einer Finanzierungsrunde mit externen Investoren einen Steuerwert von 
Fr. 18'503'650.– für ihre Aktien der D.________ AG angegeben. Es ergebe sich stattdes-
sen für die Zwecke der Kantons- und Gemeindesteuern 2019 der Rekurrenten ein Ver-
kehrswert der Gesellschaft von Fr. 129'589.93 bzw. Fr. 0.01296 pro Aktie und damit ein 
Verkehrswert der 9'895'000 Aktien der Rekurrenten von insgesamt Fr. 128'239.20. Unter 
Berücksichtigung des übrigen in- und ausländischen Vermögens und der Sozialabzüge 
ergebe dies ein steuerbares Vermögen der Rekurrenten im Kanton Zug für die Kantons- 
und Gemeindesteuern 2019 von Fr. 5'509'918.– (act. 1).

4.2 Die Steuerverwaltung tätigte nach Erhalt der Rekursschrift ergänzende Abklärun-
gen (vgl. etwa StV-act. 5–8) und führt in ihrer Rekursantwort vom 28. August 2023 aus, die 
Rekurrenten hätten im Wertschriftenverzeichnis der Steuererklärung 2019 zu den von ih-
nen gehaltenen Aktien an der D.________ AG vermerkt, dass sie Mehrheitsaktionäre der 
Gesellschaft seien. Die Gesellschaft betreibe eine Börse für digitale Währungen und digi-
talisierte Vermögensgegenstände. Im Sommer 2019 sei eine Kapitalerhöhung auf Basis 
der Bewertung in der Höhe von Fr. 23'000'000.– durchgeführt worden, bei welcher sich 
private und institutionelle Investoren beteiligt und Aktien zum Preis von Fr. 1.87 pro Aktie 
gekauft hätten. Aktuell würde die Firma mit Fr. 30'000'000.– bewertet (vgl. Begleittext im 
Wertschriftenverzeichnis der Steuererklärung 2019 [StV-act. 1]). 

Weiter erklärt die Steuerverwaltung, dass eine ursprünglich vorgenommene Bewertung 
der Beteiligung zu einem Unternehmenswert von Fr. 1'982'538.70 geführt habe, entspre-
chend einem Aktienwert (brutto) von Fr. 0.16 (vgl. StV-act. 8). Aufgrund des Wertantrags 
und der Darstellungen der Rekurrenten in der Steuererklärung sei in der Veranlagung auf 
den deklarierten Wert von Fr. 18'503'650.– abgestellt worden (StV-act. 2). Da auch inner-
halb der gegebenen Frist weder eine Begründung noch ein Antrag eingereicht worden sei, 
habe die Steuerverwaltung die Einsprache mit Einspracheentscheid vom 30. Mai 2023 ab-
gewiesen. Mit dem Rekurs werde nun ein Antrag sowie eine Begründung mit den entspre-
chenden Unterlagen eingereicht, weshalb die Steuerverwaltung den Vermögenssteuerwert 

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Urteil A 2023 15

der Aktien D.________ AG aufgrund der Ausführungen in der Rekursschrift überprüft ha-
be. Gemäss § 38 Abs. 1 StG unterliege das gesamte Reinvermögen der Vermögenssteu-
er. Nach § 39 Abs. 1 StG sei für die Vermögensbewertung grundsätzlich der Verkehrswert 
der Vermögensstücke am Ende der Steuerperiode oder der Steuerpflicht massgebend. 
Aufgrund von Abs. 2 sei jedoch bei Wertpapieren ohne regelmässige Kursnotierung unter 
Berücksichtigung des inneren Wertes der Verkehrswert zu Beginn der Steuerperiode 
massgebend. Bei der Bewertung nichtkotierter Wertpapiere werde praxisgemäss auf das 
KS Nr. 28 und den entsprechenden Kommentar abgestellt. Bei nichtkotierten Wertpapie-
ren, für die keine Kursnotierungen bekannt seien, entspreche der Verkehrswert dem inne-
ren Wert. Er werde nach den Bewertungsregeln der vorliegenden Wegleitung in der Regel 
als Fortführungswert berechnet (vgl. KS Nr. 28 Rz. 2 Abs. 4). Habe für vorgenannte Titel 
eine massgebliche Handänderung unter unabhängigen Dritten stattgefunden, dann gelte 
als Verkehrswert grundsätzlich der entsprechende Kaufpreis. Von diesen Grundsätzen 
könne unter Berücksichtigung aller Faktoren in begründeten Einzelfällen abgewichen wer-
den. Der festgelegte Wert werde so lange berücksichtigt, als sich die wirtschaftliche Lage 
der Gesellschaft nicht wesentlich verändert habe (vgl. KS Nr. 28, Rz. 2 Abs. 5; Fassung 
vom 13. Dezember 2019). Per 2020 sei die genannte Bestimmung des Kreisschreibens 
dahingehend präzisiert worden, als dass ein Verkehrswert auch durch Preise begründet 
werden könne, welche von Investoren anlässlich von Finanzierungsrunden bzw. Kapitaler-
höhungen bezahlt worden seien (vgl. KS Nr. 28, Rz. 2 Abs. 5; Fassung vom 27. Oktober 
2020). Bei Start-Up Gesellschaften könne jedoch aufgrund der – im Vergleich zu anderen 
Unternehmen – sehr hohen Bewertungsunsicherheiten nicht auf die von Investoren bei Fi-
nanzierungsrunden bezahlten Preise abgestellt werden. Investorenpreise seien nur mass-
geblich, wenn sie nach Abschluss der Aufbauphase bezahlt würden. Vorbehalten blieben 
Fälle, in welchen das Abstellen auf den Substanzwert aufgrund besonderer Umstände zu 
einem widersprüchlichen Ergebnis führe (vgl. Kommentar 2020 zum KS Nr. 28, Rz. 2). Ein 
Kriterium könne auch sein, ob bisherige Aktionärinnen und Aktionäre bei einer Finanzie-
rungsrunde tatsächlich einen persönlichen Veräusserungserlös erzielen und auch die rest-
lichen Anteile jederzeit zu diesen Konditionen realisieren könn(t)en, oder ob die Mittel aus 
der Finanzierungsrunde ausschliesslich in das Unternehmen gingen und dort für For-
schungs- und Entwicklungszwecke verwendet würden (vgl. Antwort des Regierungsrats 
des Kantons Zug vom 27. September 2016 zur Interpellation von Daniel Marti betreffend 
Besteuerung von Startup-Unternehmen; Vorlage Nr. 2634.1 – 15176). Von einer ähnlichen 
Überlegung dürfte der Kanton St. Gallen ausgehen, welcher die Finanzierungsrunden bei 
sog. Zukunftseinkäufen nicht berücksichtige (vgl. St. Galler Steuerbuch, StB 56 Nr. 1 
Ziff. 2.9). Gemäss KS Nr. 28, Rz. 32 Abs. 1 seien Handels-, Industrie- und Dienstleistungs-

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Urteil A 2023 15

gesellschaften in der Regel für das Gründungsjahr und die Zeit der Aufbauphase nach 
dem Substanzwert zu bewerten. Sobald repräsentative Geschäftsergebnisse vorlägen, 
seien die Bewertungsregeln gemäss Rz. 34 ff. (zweimalige Gewichtung des Ertragswertes 
und einmalige Gewichtung des Substanzwertes zu Fortführungswerten) anzuwenden. Die 
Berechnung des Verkehrswerts von nichtkotierten Wertpapieren per Ende Steuerperi-
ode(n) verlange in der Regel die Jahresrechnung(n) der zu bewertenden Gesellschaft. Im 
Zeitpunkt der Veranlagung der natürlichen Person sei die notwendige Jahresrechnung der 
zu bewertenden Gesellschaft meistens noch ausstehend. Um das Veranlagungsverfahren 
nicht zu verzögern, könne auf den Verkehrswert für die Steuerperiode (n-1) abgestellt 
werden, sofern die Gesellschaft im Geschäftsjahr (n) keine wesentlichen Veränderungen 
erfahren habe (vgl. KS Nr. 28, Rz. 4). Gemäss Kommentar 2019 zum KS Nr. 28 (Rz. 4) sei 
u.a. bei massgeblichen Handänderungen oder auch publikationspflichtigen Kapitalverän-
derungen zwischen Bewertungs- und Veranlagungsstichtag immer der Steuerwert per 
Veranlagungsstichtag zu verwenden. Wie dem Handelsregisterauszug der D.________ 
AG (vgl. Rek-act. 3) zu entnehmen sei, hätten im Jahr 2019 drei ordentliche Kapitaler-
höhungen (Statutendatum vom 14. Marz 2019, 26. Juni 2019 sowie 25. September 2019) 
stattgefunden, weshalb nach obigen Ausführungen der Steuerwert per Veranlagungsstich-
tag, d.h. per 31. Dezember 2019, massgebend sei. Aufgrund der Ausführungen und Do-
kumentation in der Rekursschrift werde davon ausgegangen, dass – entgegen dem ur-
sprünglichen Antrag der Rekurrenten durch die Deklaration im Wertschriftenverzeichnis – 
keine Finanzierungsrunden- bzw. Investorenbewertung vorzunehmen sei. Im vorliegenden 
Fall sei für die Bewertung der D.________ AG somit entscheidend, ob sie sich per 31. De-
zember 2019 in der Aufbauphase befunden habe oder bereits repräsentative Geschäftser-
gebnisse vorliegen würden. Habe sie sich noch in der Aufbauphase befunden, sei der 
Substanzwert massgebend. Lägen bereits repräsentative Geschäftsergebnisse vor, erge-
be sich der Unternehmenswert aus der zweimaligen Gewichtung des Ertragswertes und 
der einmaligen Gewichtung des Substanzwertes zu Fortführungswerten. Wie nachfolgend 
aufgezeigt werde, könne nicht mehr von einer Aufbauphase ausgegangen werden. 

Die Gesellschaft D.________ AG sei am 11. April 2017 gegründet worden. Beim Ge-
schäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 handle es sich somit um das zwei-
te volle Geschäftsjahr. Vergleiche man diese beiden Geschäftsjahre (vgl. Rek-act.  4 und 
7), falle auf, dass sich die "Revenue from organised events – sponsorship/exhibitors" so-
wie die "Revenue from organised events – tickets" von Fr. 66'094.87 und Fr. 499'109.58 
im Jahre 2018 auf Fr. 0.– im Jahre 2019 verändert hätten. Die "Revenue from sale of 
goods to Swiss residence" und "Revenue from sale of goods to non-Swiss residences" 

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Urteil A 2023 15

hätten sich vom Jahr 2018 (zusammen Fr. 2'802'055.49) zu 2019 (zusammen 
Fr. 1'031'680.66) reduziert. Zusätzlich hätten jedoch im Jahr 2019 "Revenus from market 
making activities" in Höhe von Fr. 2'118'986.84 realisiert werden können. Die "Service and 
development"-Kosten hätten sich von Fr. 132'606.30 im Jahr 2018 auf Fr. 1'091'497.59 im 
Jahr 2019 erhöht. Diese "Service and development"-Kosten seien allerdings auch im Jahr 
2020 (Fr. 1'032'129.02 [vgl. StV-act. 5]) hoch geblieben. Auch auffällig sei, dass sich die 
"Promotion, marketing and advertising expenses" von Fr. 1'389'449.13 im Jahr 2018 auf 
Fr. 127'452.18 im Jahr 2019 reduziert hätten. Bei diesen Vergleichen sei zu berücksichti-
gen, dass die Zahlen des Geschäftsjahrs 2018 einen Zeitraum von über 12 Monaten (vom 
11. April 2017 bis 31. Dezember 2018) berücksichtigen würden. Der Umstand, dass die 
"Revenue from organised events" auf Fr. 0.–, sowie auch die "Promotion, marketing and 
advertising expenses" massiv reduziert worden seien, spreche dafür, dass sich die Gesell-
schaft per 31. Dezember 2019 nicht mehr in der Aufbauphase befunden habe. Dafür 
sprächen auch die hohen "Revenues from market making activities". Dass sich die "Ser-
vice and development"-Kosten erhöht hätten, vermöge daran nichts zu ändern. Diese Kos-
ten seien auch im Jahr 2020 gleich hoch geblieben. Auch die Geschäftsberichte der 
D.________ Gruppe der Jahre 2021 und 2020 zeigten insgesamt hohe "Service and deve-
lopment"-Kosten der Gruppe (Fr. 3'936'554.– im Jahr 2021 und Fr. 3'759'521.– im Jahr 
2022; vgl. StV-act. 6 und 7). Hinzu kämen diverse Wortmeldungen der Rekurrentin, wel-
che ebenfalls implizierten, dass keine Aufbauphase mehr vorgelegen habe:

- In einer Ausstrahlung der Fernsehsendung "J.________" im Jahr 2020 habe die 
Rekurrentin ausgeführt, dass der operative Betrieb letzten Sommer [2019] mit der 
Börse aufgenommen worden sei. In den ersten sechs Monaten habe es 20'000 re-
gistrierte Nutzer gegeben.

- Dass das Go-Live im Sommer 2019 stattgefunden habe, werde auch auf der Fir-
menwebsite festgehalten: "[…] ________ […]".

Wenn zudem bei einem stark projektabhängigen Geschäftsmodell mit starken Schwan-
kungen nicht auf das Vorliegen einer Aufbauphase geschlossen werden könne (VGer SZ 
VGE II 2019 41 vom 17. Dezember 2019 E. 3.3.3, in: StPS 2020), dann dränge sich ein 
solcher Schluss auch für ein Geschäftsmodell in einem volatilen Börsenumfeld auf 
(vgl. sinngemäss auch BGer 2C_59/2022 vom 15. September 2022 E. 4.2, bezüglich Ge-
winnschwankungen aus Grossprojekten und schrittweiser Pensionierung). 

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Urteil A 2023 15

Nach den obigen Ausführungen sei der Unternehmenswert gemäss KS Nr. 28 Rz. 34 
massgebend. Die detaillierte Bewertung könne der Bewertungsmeldung per 31. Dezember 
2019 entnommen werden (vgl. StV-act. 8). Daraus ergebe sich ein Unternehmenswert der 
D.________ AG von Fr. 1'982'538.70 bzw. gerundet Fr. 0.16 pro Aktie und damit ein Ver-
kehrswert der 9'895'000 Aktien der Rekurrenten von Fr. 1'583'200.–. Der Steuerwert der 
9'895'000 Aktien der D.________ AG der Rekurrenten sei somit grundsätzlich auf 
Fr. 1'583'200.– festzusetzen. Eine abweichende – höhere – Bewertung müsse jedoch er-
wogen werden, wenn es den Rekurrenten möglich gewesen wäre, Aktien effektiv zum Fi-
nanzierungsrunden- bzw. Investorenpreis zu veräussern. In der Rekursschrift werde nur 
festgehalten, dass nach Kenntnis der Rekurrenten zwischen dem 11. April 2017 und dem 
31. Dezember 2018 keine massgeblichen Handänderungen unter unabhängigen Dritten 
stattgefunden hätten. Selbst während der nachfolgenden sechs Monate bis 30. Juni 2019 
hätten nach Kenntnis der Rekurrenten keine solchen Transaktionen stattgefunden (act. 1 
Rz. 7). Über das restliche Jahr 2019 äussere sich die Rekursschrift nicht. Gemäss Re-
kursschrift (Rz. 6) und Deklaration in der Steuererklärung hätten die Rekurrenten per 
31. Dezember 2019 9'895'000 von 10'000'000 (recte: 12'117'028; vgl. notorisch Handels-
registerauszug) Aktien der D.________ AG besessen. Wie eine nochmalige Prüfung des 
Dossiers im Rahmen der Erstellung der Rekursantwort zeige, habe die Rekurrentin mit 
Schreiben vom 10. Juli 2022 im Rahmen des Veranlagungsverfahrens 2018 der Steuer-
verwaltung mitgeteilt, dass der Rekurrent und sie Ende 2018 je 5'000'000 [d.h. total 
10'000'000] Aktien gehalten hätten (vgl. StV-act. 9). Es bestehe somit eine Minusdifferenz 
von 105'000 Aktien zwischen dem 31. Dezember 2018 und dem 31. Dezember 2019, wel-
che einen Abgang von Aktien impliziere. Zu welchen Konditionen dieser Abgang erfolgt sei 
bzw. zu welchen Preisen die Rekurrenten allenfalls auch noch weitere Aktien veräussern 
hätten können, sei nicht bekannt. 

Insofern das steuerbare Vermögen reduziert werde, würden die Rekurrenten im vorliegen-
den Verfahren obsiegen. Gleichwohl sei festzuhalten, dass die Rekurrenten bei entspre-
chender Einreichung eines Antrages und Begründung sowie der Einreichung der Beilagen 
bereits im Veranlagungs- bzw. Einspracheverfahren zu ihrem Recht hätten kommen kön-
nen (vgl. die diesbezügliche Aufforderung der Steuerverwaltung [StV-act. 4]). In Anwen-
dung von § 120 Abs. 2 StG seien ihnen deshalb die Verfahrenskosten aufzuerlegen. Glei-
chermassen sei auf die Zusprechung einer Parteientschädigung zu verzichten (act. 6). 

4.3 Die Rekurrenten anerkennen mit Replik vom 29. September 2023 den Antrag der 
Steuerverwaltung auf teilweise Gutheissung des Rekurses (Vermögenssteuerwert von 

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Urteil A 2023 15

Fr. 1'583'200.– für 9'895'000 Aktien der D.________ AG per 31. Dezember 2019). Ergän-
zend führen sie aus, dass die einzige Übertragung von Aktien der Rekurrenten seit Grün-
dung der D.________ AG im Februar 2018 (recte: 2019 [vgl. Rek-act. 10]) stattgefunden 
habe. Diese habe die von der Rekursgegnerin erwähnten 105'000 Aktien (1 % des Be-
stands der Rekurrenten) betroffen. Diese Aktien seien zum Nominalwert von Fr. 0.01 pro 
Aktie an einen Geschäftspartner der D.________ AG übertragen worden. Es habe sich 
somit nicht um einen Verkauf zum Finanzierungs- bzw. Investorenpreis gehandelt (dieser 
habe ca. Fr. 0.10 pro Aktie Anfang 2018 betragen und sei bis Fr. 1.87 im September 2019 
angestiegen). Folglich rechtfertige diese Übertragung keine höhere Bewertung. Die Rekur-
renten hätten diese geringfügige Übertragung bei der Erstellung der Steuererklärung 2018 
vergessen und daher versehentlich immer noch die ursprüngliche Anzahl von 10 Mio. Ak-
tien im Wertschriftenverzeichnis deklariert (act. 10).

Der Replik beigelegt war eine Kopie des Vertrags zur Übertragung der 105'000 Aktien 
("Share Purchase Agreement") vom 10./20. Februar 2019 ("[…] is entered into effect on 
February 10th 2019 to formalize verbal contracts agreed upon in the second half of 2017 
[…]" [Rek-act. 10]). Zur Anwendung von Art. 120 Abs. 2 StG hinsichtlich der Kosten- und 
Entschädigungsfolgen äusserten sich die Rekurrenten nicht (vgl. act. 10). 

5.
5.1 Die Beschwerdegegnerin legt die Rechtsgrundlagen und die kantonale Praxis zur 
Vermögensbesteuerung von Privatpersonen und der Festlegung des Vermögenssteuer-
werts von nicht börsenkotierten Aktien in Anwendung von KS Nr. 28 zutreffend dar 
(vgl. act. 6 S. 2 ff. sowie vorstehende E. 4.2). Darauf kann verwiesen werden. 

5.2 Ebenso überzeugen die – unbestritten gebliebenen – Ausführungen der Steuer-
verwaltung in materieller Hinsicht. So ist mit der Rekursgegnerin in Würdigung der Akten 
und der Vorbringen der Parteien einig zu gehen, dass für die hier streitgegenständliche 
Steuerperiode 2019 nicht mehr auf das Vorliegen einer Aufbauphase geschlossen werden 
kann, womit die Bewertung der Aktien der D.________ AG gemäss KS Nr. 28 Rz. 34 
(zweimalige Gewichtung des Ertragswertes und einmalige Gewichtung des Substanzwer-
tes zu Fortführungswerten) zu erfolgen hat. Bezüglich der konkreten Berechnung kann auf 
die von der Steuerverwaltung am 13. Dezember 2022 vorgenommene Wertschriften-
bewertung per 31. Dezember 2019 (StV-act. 8) verwiesen werden. Mit dem im Rahmen 
der Replik nachgereichten Vertrag über die Übertragung der 105'000 Aktien vom 
10./20. Februar 2019 (Rek-act. 10) sind auch keine Anhaltspunkte (mehr) ersichtlich, die 

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Urteil A 2023 15

für einen allfällig höheren Verkehrswert sprechen würden. Auf die Ungenauigkeiten in den 
Ausführungen des Rechtsvertreters der Rekurrenten bezüglich der Aktienübertragung im 
"Februar 2018" (im Gegensatz zum aufgelegten Vertrag, welcher vom Februar 2019 da-
tiert und sich auch für eine Wirksamkeit ab Februar 2019 ausspricht) muss nicht weiter 
eingegangen werden, an der Sachlage ändert sich vorliegend so oder anders nichts (in 
der Steuerklärung 2019 wurden ferner korrekt 9'895'000 Aktien deklariert [vgl. StV-act. 1]). 

5.3 Zusammenfassend ist die Bewertung der Steuerverwaltung (StV-act. 8) und die 
Festsetzung des Vermögenssteuerwerts für 9'895'000 Aktien der D.________ AG per 
31. Dezember 2019 auf Fr. 1'583'200.– nicht zu beanstanden. Aus Sicht des Gerichts 
drängt sich keine davon abweichende Bewertung auf. Der Rekurs ist damit teilweise gut-
zuheissen, die Sache wird zwecks Neuveranlagung an die Rekursgegnerin zurückgewie-
sen.

6.
6.1 Gemäss § 120 Abs. 1 StG werden die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens der 
unterliegenden Partei ganz bzw. bei teilweiser Gutheissung im Verhältnis des Unterliegens 
auferlegt. Die Höhe der Spruchgebühr beträgt Fr. 400.– bis Fr. 15'000.– (§ 1 Abs. 1 der 
Verordnung über die Kosten vor dem Verwaltungsgericht [KoV VG; BGS 162.12]). Die 
Kosten werden aufgrund des Zeit- und Arbeitsaufwandes, der Wichtigkeit und Schwierig-
keit der Sache sowie des Streitwertes (§ 1 Abs. 2 KoV VG) ermittelt und vorliegend auf 
Fr. 2'000.– festgesetzt (vgl. auch die Richtlinien für die Festlegung der Gerichtskosten 
gemäss § 22 VRG, wonach der Basiswert für Kosten in Steuersachen Fr. 2'000.– beträgt, 
abrufbar unter: https://zg.ch/de/recht-justiz/verwaltungsgerichtsverfahren/einleitung-
verwaltungsgerichtsverfahren/gerichtskosten#HoehederKosten).

Der obsiegenden steuerpflichtigen Person werden die Kosten ganz oder teilweise aufer-
legt, wenn sie bei pflichtgemässem Verhalten schon im Veranlagungs- oder Einsprache-
verfahren zu ihrem Recht gekommen wäre (§ 120 Abs. 2 StG). Der Tatbestand ist erfüllt, 
wenn die obsiegende steuerpflichtige Person wesentliche Sachverhaltselemente oder Be-
weismittel verspätet vorgebracht hat. Als "verspätet" und mithin pflichtwidrig hat etwa eine 
Aktenedition zu gelten, die – trotz vorbestehender Möglichkeit und Zulässigkeit – nicht im 
frühestmöglichen Zeitpunkt, das heisst im Veranlagungs- oder Einspracheverfahren, son-
dern erst im Beschwerdeverfahren erfolgt. Mithin hat das Unterliegerprinzip dem Verursa-
cherprinzip zu weichen, sobald rückblickend festgestellt werden muss, dass spätestens 
die Einsprachebehörde in selber Weise wie die Beschwerdebehörde entschieden hätte, 

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wenn ihr nur alle entscheidwesentlichen Fakten vorgelegen hätten, für deren Vorlage die 
steuerpflichtige Person mitwirkungspflichtig war (BGer 2C_312/2019 vom 23. April 2019 
E. 2.3.2; 2C_99/2017 vom 31. Juli 2017 E. 4.1). Hiervon ist vorliegend angesichts der sich 
präsentierenden Sachlage – wie die Steuerverwaltung zu Recht vorbringt (act. 6 S. 6; 
act. 12) – eindeutig auszugehen. Die zutreffenden Ausführungen der Steuerverwaltung 
blieben von den anwaltlich vertretenen Rekurrenten denn auch unbestritten (vgl. act. 10). 

Nach dem Gesagten rechtfertigt es sich, die amtlichen Kosten von Fr. 2'000.– (trotz teil-
weisen Obsiegens) vollumfänglich den Rekurrenten aufzuerlegen, diese werden mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss (Fr. 3'000.–) verrechnet. Der Mehrbetrag von Fr. 1'000.– wird 
den Rekurrenten (nach Rechtskraft des Urteils) zurückerstattet.

6.2 Nach § 120 Abs. 3 StG wird der obsiegenden steuerpflichtigen Person für die Ver-
tretung durch eine Fachperson eine angemessene Entschädigung zugesprochen. Die obi-
gen Überlegungen zu den Gerichtskosten im Zusammenhang mit § 120 Abs. 2 StG sind 
gleichermassen bei der Zusprechung einer Parteientschädigung heranzuziehen. Die Zu-
sprechung einer Parteientschädigung zugunsten der Rekurrenten rechtfertig sich nach 
dem Gesagten nicht. Der Rekursgegnerin kann keine Parteientschädigung zugesprochen 
werden, da sie keine steuerpflichtige Person ist (§ 120 Abs. 3 StG) und zudem in ihrem 
amtlichen Wirkungskreis obsiegt (§ 28 Abs. 2a VRG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Der Rekurs wird teilweise gutgeheissen. Es wird festgestellt, dass der Vermögens-
steuerwert für 9'895'000 Aktien der D.________ AG per 31. Dezember 2019 auf 
Fr. 1'583'200.– festzusetzen ist. Die Sache wird in diesem Sinne zur Neuveranla-
gung an die Steuerverwaltung des Kantons Zug zurückgewiesen. 

2. Den Rekurrenten wird eine Spruchgebühr von Fr. 2'000.– auferlegt und mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.– verrechnet. Der Mehrbetrag von 
Fr. 1'000.– wird ihnen (nach Rechtskraft des Urteils) zurückerstattet.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Eröffnung beim Schweize-
rischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter der Rekurrenten (im Doppel), an die Steuerver-
waltung des Kantons Zug sowie (im Dispositiv, zum Vollzug von dessen Ziffer 2) 
an die Finanzverwaltung des Kantons Zug. 

Zug, 27. November 2023

Im Namen der
ABGABERECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am