# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fb727202-5df7-50e7-ba47-5242699657f4
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 29.05.2020 PG190006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_PG190006_2020-05-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 

 

Geschäfts-Nr. PG190006-O/U 

Mitwirkend: Der Obergerichtsvizepräsident lic. iur. M. Langmeier, Oberrichterin 

lic. iur. E. Lichti Aschwanden und Oberrichterin lic. iur. F. Schorta 

sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu 

 

Beschluss vom 29. Mai 2020 
 

in Sachen 

 

A._____ S.p.a.,  
Gesuchstellerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____,  

 

 

gegen 

 

B._____,  
Gesuchsgegnerin 

 

vertreten durch Att-at-Law Y1._____, Att-at-Law Assoc. Prof. Dr. Y2._____ und 

Dr. Y3._____, 

 

 

betreffend Vollstreckbarkeitsbescheinigung 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. Am 27. März 2019 fällte das ad hoc-Arbitral Tribunal, bestehend aus den 

Schiedsrichtern C._____, D._____ und E._____, in einem zwischen der 

A._____ S.p.a. (nachfolgend: Gesuchstellerin) und der B._____ (nachfol-

gend: Gesuchsgegnerin) bestehenden Rechtsstreit einen Schiedsspruch 

(act. 3/1). Darin wurde die Klage der dortigen Klägerin und hiesigen Ge-

suchsgegnerin unter Hinweis auf die gegenteilige Meinung eines Schiedsge-

richtsmitgliedes abgewiesen und die Gesuchsgegnerin verpflichtet, der Be-

klagten und hiesigen Gesuchstellerin EUR 60'000.- zu bezahlen. Zudem 

wurde die Gesuchsgegnerin verpflichtet, der Gesuchstellerin für die Kosten 

des Schiedsverfahrens Fr. 21'347.- sowie für die entstandenen Anwaltskos-

ten EUR 130'253.80 zu entrichten. 

2. Mit Eingabe vom 19. Dezember 2019 liess die Gesuchstellerin beim Oberge-

richt des Kantons Zürich durch ihre Rechtsvertreterin hinsichtlich des besag-

ten Schiedsspruchs um Ausstellung einer Vollstreckbarkeitsbescheinigung 

ersuchen (act. 1). Den ihr mit Verfügung vom 13. Januar 2020 (act. 4) aufer-

legten Kostenvorschuss von Fr. 4'000.- leistete sie am 28. Januar 2020 in-

nert Frist (act. 7). Ebenfalls mit Verfügung vom 13. Januar 2020 wurde die 

Gesuchstellerin angehalten, dem Gericht Nachweise zu erbringen, dass der 

Schiedsentscheid der Gesuchsgegnerin zugestellt worden und beim schwei-

zerischen Bundesgericht kein Rechtsmittelverfahren mit aufschiebender 

Wirkung pendent sei. Dieser Aufforderung kam die Gesuchstellerin mit Ein-

gabe vom 27. Januar 2020, mit welcher sie weitere Unterlagen ins Recht 

reichte, nach (act. 5-6/1-4).  

3.  Den die Gesuchsgegnerin im Schiedsverfahren vertretenden Rechtsanwäl-

ten Att-at-Law Y1._____, Att-at-Law Assoc. Prof. Dr. Y2._____ und Dr. 

Y3._____, F._____ Law Office, …[Adresse], … Gaziosmanpaşa-Ankara, 

Türkei, wurde sodann mit Verfügung vom 10. Februar 2020 (act. 8) Frist an-

gesetzt, um dem Gericht mitzuteilen, ob sie die Gesuchsgegnerin im vorlie-

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genden Verfahren verträten, und gegebenenfalls in der Schweiz ein Zustel-

lungsdomizil nach Art. 140 ZPO zu bezeichnen. Die Verfügung konnte ihnen 

am 13. April 2020 (act. 13 S. 1) rechtshilfeweise zugestellt werden. Innert 

Frist legitimierten sich die Angeschriebenen als Vertreter der Gesuchsgeg-

nerin (act. 14a-c) und beantragten mit Eingabe vom 21. April 2020 sinnge-

mäss die Abweisung des Gesuchs (act. 13 Rz 24). Ein Zustellungsdomizil in 

der Schweiz bezeichneten sie nicht (act. 13 Rz II). 

4. Ebenfalls mit Verfügung vom 10. Februar 2020 (act. 8) wurde der Gesuchs-

gegnerin sodann Frist angesetzt, um zum Gesuch um Ausstellung einer 

Vollstreckbarkeitsbescheinigung Stellung zu nehmen und für den Fall, dass 

sie im vorliegenden Fall nicht vertreten würde, in der Schweiz ein Zustel-

lungsdomizil im Sinne von Art. 140 ZPO zu bezeichnen. Mangels Eingangs 

eines Zustellungsnachweises ist zwar bis zum heutigen Zeitpunkt offen, ob 

diese Verfügung der Gesuchsgegnerin zugestellt werden konnte. Da eine 

solche Bescheinigung aufgrund der bestätigten Vertretung der Gesuchsgeg-

nerin durch die Rechtsvertreter Att-at-Law Y1._____, Att-at-Law Assoc. Prof. 

Dr. Y2._____ und Dr. Y3._____ indes nicht mehr notwendig ist, kann das 

vorliegende Verfahren ohne entsprechende Zustellbestätigung fortgeführt 

werden.  

5. Mit Schreiben vom 5. Mai 2020 (act. 15) wurde die Eingabe der Gesuchs-

gegnerin der Gesuchstellerin schliesslich zur Kenntnis zugestellt. 

II. 

1. Das Schiedsgericht hatte seinen Sitz in Zürich (act. 3/1 Rz 13 und 15 sowie 

S. 39), weshalb das Obergericht des Kantons Zürich für die Behandlung des 

vorliegenden Gesuchs zuständig ist (Art. 193 Abs. 2 IPRG, Art. 356 Abs. 1 

lit. b ZPO i.V.m. § 46 GOG; vgl. Berger/Kellerhals, Internationale und interne 

Schiedsgerichtsbarkeit in der Schweiz, Bern 2006, Rz 1834). 

2. Hinsichtlich des anwendbaren Rechts für das Schiedsverfahren gelangt ver-

einbarungsgemäss schweizerisches Recht zur Anwendung (act. 3/1 Rz 13: 

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vgl. Art. 47 des massgeblichen Vertrages: "It is furthermore understood that both 
Parties have irrevocably agreed to apply SWISS Federal Laws to the dispute. The Court of 

Arbitration shall apply the Procedural Law of Canton ZURICH in force."). Mangels eines 

entsprechenden Ausschlusses der Bestimmungen von dessen 12. Kapitel ist 

auf das vorliegende Verfahren sodann das Bundesgesetz über das Interna-

tionale Privatrecht vom 18. Dezember 1987 (IPRG, SR 291) anwendbar (vgl. 

Art. 176 Abs. 1 und 2 IPRG).  

3. In ihrer Stellungnahme vom 21. April 2020 (act. 13) beantragt die Gesuchs-

gegnerin die Abweisung des Gesuchs um Ausstellung einer Vollstreckbar-

keitsbescheinigung. Zur Begründung bringt sie sinngemäss und zusammen-

gefasst vor, das Schiedsgericht habe im Rahmen des massgeblichen 

Schiedsverfahrens das Rechtswesen missachtet. Dennoch habe sich die 

Gesuchsgegnerin entschieden, beim schweizerischen Bundesgericht keine 

Nichtigkeitsklage gegen den Schiedsspruch zu erheben. Dies vor dem Hin-

tergrund bzw. der Erfahrung, dass das Bundesgericht Nichtigkeitsklagen nur 

in wenigen Fällen gutheisse. Schweizerische Ad hoc-Schiedsverfahren lies-

sen den Schiedsrichtern einen Ermessensspielraum zu, mit der Folge, dass 

diese schlechte Entscheide treffen könnten. Das schweizerische Bundesge-

richt vertraue in aller Regel den gefällten Schiedssprüchen. Daher habe die 

Gesuchsgegnerin auf die Erhebung einer Nichtigkeitsklage verzichtet und 

bevorzuge es, ihre Einsprüche in der Einspruchsphase geltend zu machen. 

Was den massgeblichen Schiedsspruch anbelange, so sei festzuhalten, 

dass dieser parteiisch und unqualifiziert ausgefallen sei. Den Schiedsrich-

tern sei eigenmächtiges und nicht rechtmässiges Handeln vorzuwerfen. Ein 

solches Handeln bringe die Gefahr mit sich, dass der Schiedsort Schweiz in 

seinem Ruf geschädigt werde. Der massgebliche Schiedsspruch basiere auf 

dem Prinzip von Treu und Glauben und verstosse gegen die grundsätzlichen 

Prinzipien des Rechtswesens. Obwohl der dem Schiedsverfahren zugrunde 

liegende Rechtsstreit eine technische Angelegenheit betroffen habe, habe 

das Schiedsgericht kein entsprechendes Gutachten eingeholt. Die seitens 

der Parteien ins Recht gereichten technischen Berichte hätten ergeben, 

dass die Maschine nicht den technischen Spezifikationen entsprochen habe. 

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Dies habe auch ein als Zeuge einvernommener Fachmann bestätigt. Trotz 

dieser Sachlage sei die Gesuchsgegnerin im Schiedsverfahren unterlegen. 

Rund sechs Monate nach der Verhandlung habe die Mehrheit des Schieds-

gerichts sämtliche Behauptungen der Gesuchsgegnerin zurückgewiesen 

und zugunsten der Gesuchstellerin entschieden. Das Schiedsurteil, welches 

sich auf das CISG stütze, sei böswillig und missachte die Regeln des 

Schuldrechts. Eine Auseinandersetzung mit dessen Regeln fehle. Die Mehr-

heit der Mitglieder des Schiedsgerichts habe mehrere Aspekte als ungewiss 

dargestellt. Solange sie die Punkte, hinsichtlich welcher ihrer Meinung nach 

keine ausreichenden Beweismittel vorlägen, nicht erläutere, sei sie nicht frei, 

einen solchen Entscheid zu fällen. Der Schiedsspruch sei parteiisch und be-

urteile die technischen Aspekte und Beweismittel nicht. Auch die der Ge-

suchsgegnerin im Schiedsentscheid auferlegten Anwaltskosten der Gesuch-

stellerin seien überhöht. Von einer anteilsmässigen Aufteilung sei abgese-

hen worden. Der Umstand, dass die massgeblichen Vertragsbestimmungen 

nicht zur Anwendung gelangt seien, stelle einen Verstoss gegen die interna-

tionalen öffentlichen Ordnungen dar. Die Mehrheit des Schiedsgerichts habe 

den Vertrag nicht nach dem Parteiwillen ausgelegt, sondern einen eigen-

mächtigen und unfairen Schiedsentscheid getroffen. Es sei daher keine 

Vollstreckbarkeitsbescheinigung auszustellen.   

4. Soweit die Gesuchsgegnerin die Durchführung einer Verhandlung begehren 

sollte (act. 13 S. 7), kann dem Ersuchen nicht stattgegeben werden. Im 

Rahmen des Verfahrens betreffend Vollstreckbarkeitsbescheinigung ist die 

Gesuchsgegnerin zwar anzuhören (statt vieler BSK IPRG-Mabillard, Art. 193 

N 13). Die Anhörung muss indes nicht mündlich, sondern kann auch auf 

schriftlichem Weg erfolgen. Eine Pflicht zur Durchführung einer Verhandlung 

besteht damit nicht. Eine solche wäre denn vorliegend aufgrund des Sitzes 

der Parteien im Ausland bzw. der Vertretung der Gesuchsgegnerin durch in 

der Türkei domizilierte Rechtsvertreter auch nicht zweckmässig.  

5.1. Die Vollstreckbarkeitsbescheinigung dient dem Nachweis, dass der 

Schiedsspruch nach schweizerischem Sitzrecht vollstreckbar ist. Sie ist aus-

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zustellen, wenn ein formell rechtskräftiger Schiedsspruch vorliegt, welcher 

den Parteien rechtsgültig zugestellt wurde (vgl. BSK IPRG-Mabillard, 

Art. 193 N 10 ff.). Das Kriterium des Vorliegens eines formell rechtskräftigen 

Schiedsspruchs setzt voraus, dass (1) ein gültiger Rechtsmittelverzicht der 

Parteien vorliegt, (2) gegen den Schiedsspruch innert Frist keine Anfechtung 

erfolgt ist, (3) eine rechtzeitig erhobene Beschwerde zurückgezogen, ge-

genstandslos oder endgültig abgewiesen worden ist oder (4) die Rechtsmit-

telinstanz einer hängigen Beschwerde keine Suspensivwirkung erteilt hat 

bzw. der Anfechtung keine aufschiebende Wirkung zukommt (BSK IPRG-

Mabillard, Art. 193 N 10 f.; Furrer/Girsberger/Ambauen in CHK-Handkom-

mentar zum Schweizer Privatrecht, Art. 193 N 3; vgl. auch BSK ZPO-Girs-

berger, Art. 386 N 9; BK ZPO-Lazopoulos, Art. 386 N 20 f.).  

5.2. Nicht vom Bescheinigungsgericht zu prüfen sind formelle oder inhaltliche 

Mängel des Schiedsspruchs wie die Zuständigkeit des Schiedsgerichts, ein 

Ordre public-Verstoss oder materielle Vollstreckungsverweigerungsgründe - 

z.B. des NYÜ. Für Letzteres zuständig ist vielmehr das Vollstreckungsge-

richt, d.h. dasjenige Gericht, bei welchem ein Vollstreckungsantrag einge-

reicht wird (BSK IPRG-Mabillard, Art. 193 N 12b; Berger/Kellerhals, a.a.O., 

Rz 1836; Berger/Kellerhals, International and Domestic Arbitration in 

Switzerland, 3. Auflage, Bern 2015, Rz 2005; Göksu, Schiedsgerichtsbar-

keit, Zürich/St. Gallen 2014, Rz 1811; ZK IPRG-Oetiker, Art. 193 N 8; vgl. 

zur Thematik auch BGE 130 III 125 E. 2).  

5.3. Soweit die Gesuchsgegnerin sinngemäss vorbringt, der Schiedsspruch vom 

27. März 2019 sei in der Sache falsch und widerspreche dem ordre public, 

kann sie den obigen Erwägungen folgend nicht gehört werden. Das Be-

scheinigungsgericht kann diese Einwendungen nicht überprüfen. Ohnehin 

hat die Gesuchsgegnerin ihre diesbezüglichen Standpunkte lediglich be-

hauptet, jedoch nicht hinreichend substantiiert.  

5.4. Gemäss den unwidersprochen gebliebenen und mit Zustellnachweisen be-

stätigten Ausführungen der Gesuchstellerin wurde der Schiedsspruch vom 

27. März 2019 den damaligen Vertretern der Gesuchsgegnerin sodann am 

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1. April 2019 zugestellt (act. 5 und act. 6/2-3). Das Erfordernis der ord-

nungsgemässen Zustellung ist damit erfüllt.  

5.5. Im Weiteren bestätigte das Bundesgericht, dass bis zum 20. Januar 2020 

kein Rechtsmittelverfahren gegen den Schiedsspruch vom 27. März 2019 in 

Sachen der Parteien eröffnet wurde (act. 6/4). Auch dies wurde von der Ge-

suchsgegnerin nicht in Abrede gestellt, sondern sinngemäss bestätigt 

(act. 13 Rz III.3).  

5.6. Damit sind die Voraussetzungen zur Bescheinigung der Vollstreckbarkeit 

des Schiedsspruchs des ad hoc-Arbitral Tribunal, bestehend aus den 

Schiedsrichtern C._____, D._____ und E._____, vom 27. März 2019 gege-

ben, weshalb dem Gesuch der Gesuchstellerin um Ausstellung einer Voll-

streckbarkeitsbescheinigung zu entsprechen ist. 

6. Die Gesuchsgegnerin hat in ihrer Stellungnahme trotz entsprechender Auf-

forderung kein Zustellungsdomizil in der Schweiz bezeichnet (vgl. act. 13 

Rz II). Die Zustellung des vorliegenden Beschlusses erfolgt daher andro-

hungsgemäss (act. 8 Dispositiv-Ziffer 2) mittels Publikation im Schweizeri-

schen Handelsamtsblatt.  

III. 

1.1. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren ist in Anwendung von 

§ 13 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 4'000.- festzusetzen.  

1.2. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Verfahrens der Gesuchsgegnerin 

aufzuerlegen und gemäss Art. 111 Abs. 1 ZPO mit dem von der Gesuchstel-

lerin geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 4'000.- zu verrechnen. Die Ge-

suchsgegnerin ist zu verpflichten, der Gesuchstellerin den geleisteten und 

mit der Gerichtsgebühr verrechneten Prozesskostenvorschuss zu ersetzen.  

2. Mangels eines entsprechenden Antrags der Gesuchstellerin ist ihr sodann 

für ihre Aufwendungen keine Parteientschädigung zuzusprechen (BSK ZPO-

Rüegg/Rüegg, Art. 95 N 16). 

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3. Hinzuweisen bleibt schliesslich auf die Beschwerde ans Bundesgericht.  

 

Es wird beschlossen: 

1. In Anwendung von Art. 193 Abs. 2 IPRG wird bescheinigt, dass der 

Schiedsspruch des ad hoc-Arbitral Tribunal, bestehend aus den Schiedsrich-

tern C._____, D._____ und E._____, vom 27. März 2019 in Sachen A._____ 
S.p.a. gegen B._____ vollstreckbar ist. 

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 4'000.- festgesetzt. Die weiteren Kosten be-

tragen Fr. 675.- (Übersetzungen). 

3. Die Kosten des Verfahrens werden der Gesuchsgegnerin auferlegt. Die Kos-

ten werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss der Gesuchstellerin von 

Fr. 4'000.- verrechnet. 

4. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin den geleisteten 

und mit der Gerichtsgebühr verrechneten Prozesskostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 4'000.- zu ersetzen. 

5. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.  

6. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an: 

− die Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin, zweifach, unter Beilage des 

Originals von act. 3/1-2, 

− die Rechtsvertreter der Gesuchsgegnerin, mittels Publikation im 

Schweizerischen Handelsamtsblatt, 

− die Obergerichtskasse. 
 

7. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von 
der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 

einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich 

nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Ver-

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fassungsbeschwerde) i.V.m. Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundes-

gericht (BGG). 

 
Zürich, 29. Mai 2020 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

Verwaltungskommission 
 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 
 

lic. iur. A. Leu 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 29. Mai 2020
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.
	Es wird beschlossen:
	1. In Anwendung von Art. 193 Abs. 2 IPRG wird bescheinigt, dass der Schiedsspruch des ad hoc-Arbitral Tribunal, bestehend aus den Schiedsrichtern C._____, D._____ und E._____, vom 27. März 2019 in Sachen A._____ S.p.a. gegen B._____ vollstreckbar ist.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 4'000.- festgesetzt. Die weiteren Kosten betragen Fr. 675.- (Übersetzungen).
	3. Die Kosten des Verfahrens werden der Gesuchsgegnerin auferlegt. Die Kosten werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss der Gesuchstellerin von Fr. 4'000.- verrechnet.
	4. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin den geleisteten und mit der Gerichtsgebühr verrechneten Prozesskostenvorschuss in der Höhe von Fr. 4'000.- zu ersetzen.
	5. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.
	6. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:
	 die Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin, zweifach, unter Beilage des Originals von act. 3/1-2,
	 die Rechtsvertreter der Gesuchsgegnerin, mittels Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt,
	 die Obergerichtskasse.

	7. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (ordentlich...