# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 09e56576-abfc-5387-9250-573502262e40
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-03-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.03.2024 C-5412/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5412-2022_2024-03-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5412/2022 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 2 .  M ä r z  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),   

vertreten durch Dr. iur. Maja Blumer, Rechtsanwältin,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung (IV), Rentenanspruch,  

Verfügung der IVSTA vom 24. Oktober 2022. 

 

 

 

C-5412/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA oder 

Vorinstanz) am 24. Oktober 2022 eine Verfügung erlassen hat, mit welcher 

sie dem am (…) geborenen, ursprünglich aus dem Kosovo stammenden 

und in Deutschland wohnhaften A._______ (im Folgenden: Versicherter 

oder Beschwerdeführer) bei einem Invaliditätsgrad von 51 % mit Wirkung 

ab dem 1. September 2020 eine halbe IV-Rente zugesprochen hat (Akten 

der Vorinstanz [im Folgenden: IVSTA-act.] 1, 155 und 156), 

dass der Versicherte hiergegen, vertreten durch Rechtanwältin Dr. iur. 

Maja Blumer, beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 24. No-

vember 2022 hat Beschwerde erheben und beantragen lassen, es sei die 

Verfügung vom 24. Oktober 2022 insoweit abzuändern, als ihm rückwir-

kend ab 1. September 2020 eine ganze Rente zuzusprechen sei; eventu-

aliter sei das am 2. Dezember 2021 erstattete Gutachten zur interdiszipli-

nären Gesamtbeurteilung im Hinblick auf die offen gebliebenen Fragen und 

die neuen medizinischen Erkenntnisse durch (einen) vom Gericht bestell-

ten unabhängige(n) Sachverständige(n) zu ergänzen und gestützt darauf 

der Grad der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit und die 

Art dieser zu ermitteln (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [im Folgen-

den: BVGer-act.] 1), 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 30. November 

2022 unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Be-

schwerde) aufgefordert worden ist, innert Frist einen Kostenvorschuss von 

Fr. 800.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten 

(BVGer-act. 2) 

dass diese Zwischenverfügung am 7. Dezember 2022 zugestellt worden 

ist (BVGer-act. 3), 

dass der Beschwerdeführer mit Datum vom 28. Dezember 2022 den Kos-

tenvorschuss fristgerecht geleistet hat, 

dass die IVSTA in ihrer Vernehmlassung vom 27. Januar 2023 die Abwei-

sung der Beschwerde beantragt und zur Begründung auf die Stellung-

nahme der IV-Stelle B._______ vom 23. Januar 2023 verwiesen hat 

(BVGer-act. 6), 

C-5412/2022 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer in der Replik vom 31. März 2023 an seinen 

beschwerdeweise gestellten Rechtsbegehren vollumfänglich hat festhalten 

lassen (BVGer-act. 10), 

dass die Vorinstanz duplicando weiterhin die Abweisung der Beschwerde 

beantragt hat (BVGer-act. 12), 

dass mit prozessleitender Verfügung vom 17. Mai 2023 der Schriftenwech-

sel abgeschlossen worden ist (BVGer-act. 13), 

dass die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers dem Bundesverwal-

tungsgericht im Rahmen der Eingabe vom 19. September 2023 das Gut-

achten von Dr. med. C._______ vom 17. April 2023 sowie das Schreiben 

des D._______ vom 11. September 2023 betreffend die Einbestellung zur 

Begutachtung im Auftrag des Sozialgerichts E._______ übermittelt hat 

(BVGer-act. 14), 

dass die Rechtsvertreterin im Schreiben vom 20. März 2024 namens und 

auftrags des Beschwerdeführers den Rückzug der Beschwerde vom 

24. November 2022 erklärt und zur Begründung ausgeführt hat, weder das 

Gutachten von Dr. med. C._______ noch dasjenige vom Sozialgericht 

E._______ angeordnete hätten zu neuen Erkenntnissen geführt (BVGer-

act. 16), 

dass das Bundesverwaltungsgericht von Amtes wegen und mit freier Kog-

nition prüft, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine 

Beschwerde einzutreten ist (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De-

zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; SR 172.021]; BVGE 

2016/15 E. 1; 2014/4 E. 1.2), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungsge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) in Verbindung mit 

Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 

19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) sowie Art. 5 

VwVG und Art. 40 Abs. 2 und Abs. 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 

über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) zur Beurteilung der vor-

liegenden Beschwerde des im Ausland wohnhaften Beschwerdeführers 

gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 24. Oktober 2022 zuständig ist; 

eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor, 

C-5412/2022 

Seite 4 

dass die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht worden ist (vgl. Art. 

22a in Verbindung mit Art. 60 ATSG und Art. 50 Abs. 1 VwVG sowie Art. 52 

Abs. 1 VwVG), 

dass der Beschwerdeführer als Adressat der Verfügung vom 24. Oktober 

2022 insofern berührt gewesen ist und ein schutzwürdiges Interesse an 

deren Aufhebung oder Änderung gehabt hat, als ihm bei einem Invaliditäts-

grad von 51 % mit Wirkung ab dem 1. September 2020 bloss eine halbe 

IV-Rente zugesprochen worden ist (vgl. Art. 59 ATSG), 

dass sich – nachdem auch der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wor-

den ist – zusammenfassend ergibt, dass sämtliche Prozessvoraussetzun-

gen erfüllt sind, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist, 

dass Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes 

des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) die 

Verfügung vom 24. Oktober 2022 bildet, 

dass die beschwerdeführende Partei ihr Rechtsmittel vollumfänglich zu-

rückziehen kann, wobei der Beschwerderückzug schriftlich, ausdrücklich 

und bedingungslos erfolgen muss (BGE 119 V 36 E. 1b, MOSER/BEUSCH/ 

KNEUBÜHLER/KAYSER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 

Basel 2022, N. 3.212), 

dass zufolge des am 20. März 2024 schriftlich und vorbehaltlos erklärten 

Rückzugs der Rechtsvertreterin namens und auftrags des Beschwerdefüh-

rers das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren als durch 

Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. 

a VGG), 

dass gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG das Beschwerdeverfahren vor dem Bun-

desverwaltungsgericht kostenpflichtig ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei aufzuerlegen sind, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass sich die Gerichtsgebühr nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsa-

che, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien bemisst 

(Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 VGKE), 

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Seite 5 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt werden kann (Art. 6 Bst. a VGKE), 

dass daher dem Beschwerdeführer keine Verfahrenskosten aufzuerlegen 

sind und ihm der geleistete Verfahrenskostenvorschuss in der Höhe von 

Fr. 800.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungsent-

scheids zurückzuerstatten ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigungen zu-

zusprechen sind (Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE). 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer 

geleistete Verfahrenskostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- wird die-

sem nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungsent-

scheids zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das 

Bundesamt für Sozialversicherungen. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

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Seite 6 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Viktoria Helfenstein Roger Stalder 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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