# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 42c0e419-78b4-57b7-988b-b946a710c6e0
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 28.08.2017 200 2017 204
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-204_2017-08-28.pdf

## Full Text

200 17 204 UV
KOJ/SHE/STL/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 28. August 2017

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiber Schnyder

A.________
vertreten durch B.________, lic. iur. C.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 24. Januar 2017 (Ref.: 26.27830.15.0/ 
E 3201/2016)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Aug. 2017, UV/17/204, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1956 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
bei der D.________ AG als … angestellt und damit bei der Schweizeri-
schen Unfallversicherungsanstalt (Suva bzw. Beschwerdegegnerin) gegen 
die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert, als 
er am 1. November 2015 beim Schlittschuhlaufen stürzte, sich den Ellbo-
gen anschlug und einen Schlag in der Achsel spürte (Akten der Suva, Ant-
wortbeilage [AB] 1). Die Suva erbrachte in der Folge Leistungen der obliga-
torischen Unfallversicherung (UV; AB 2).

B.

Am 18. Februar 2016 meldete der Versicherte der Suva, dass er am 
29. Februar 2016 operiert werde (AB 3). Nachdem die Suva medizinische 
Abklärungen vorgenommen hatte, teilte sie am 4. Mai 2016 formlos mit, im 
Zusammenhang mit dem Unfall vom 1. November 2015 über den 22. Fe-
bruar 2016 hinaus keine Leistungen mehr zu erbringen, da die bestehen-
den Beschwerden nicht mehr kausal auf den Unfall zurückzuführen seien 
(AB 16). Am 7. Juli 2016 verlangte der Versicherte – vertreten durch die 
B.________ – den Erlass einer einsprachefähigen Verfügung (AB 25). Am 
10. August 2016 verfügte die Suva dem Schreiben vom 4. Mai 2016 ent-
sprechend (AB 29). Die hiergegen erhobene Einsprache vom 14. Septem-
ber 2016 (AB 31) wies sie mit Entscheid vom 24. Januar 2017 (AB 50) ab.

C.

Am 23. Februar 2017 erhob der Versicherte – weiterhin vertreten durch die 
B.________ – hiergegen Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der Ein-
spracheentscheid vom 24. Januar 2017 sei aufzuheben und dem Be-
schwerdeführer seien die gesetzlich geschuldeten Leistungen auszurich-
ten. Der Beschwerde legte er die Stellungnahme von Dr. med. E.________, 

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Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates, vom 2. Februar 2017 (Akten des Beschwerdeführers, Be-
schwerdebeilage [BB] 4) bei.

In der Beschwerdeantwort vom 21. April 2017 schloss die Beschwerdegeg-
nerin auf Abweisung der Beschwerde und reichte die ärztliche Beurteilung 
von PD Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, Abteilung Versicherungsmedizin 
der Beschwerdegegnerin, vom 18. April 2017 (in den Gerichtsakten) ein.

In der Replik vom 22. Mai 2017 hielt der Beschwerdeführer an seinen Ein-
wänden fest, ohne eine Stellungnahme zur Beschwerdeantwort abzuge-
ben.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

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1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 24. Januar 
2017 (AB 50). Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der Beschwer-
degegnerin betreffend das Unfallereignis vom 1. November 2015 auch 
nach dem 22. Februar 2016.

1.2 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen UV setzt 
grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines Nichtberufsunfalles 
oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 
20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Der An-
spruch auf Leistungen der obligatorischen UV setzt nebst anderem einen 
natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall 
und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 
S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). Für den Nachweis einer unfall-
kausalen gesundheitlichen Schädigung ist die Formel "post hoc, ergo 

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propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung 
schon dann als durch einen Unfall verursacht gilt, wenn sie nach diesem 
aufgetreten ist, nicht massgebend (BGE 119 V 335 E. 2b bb S. 341; SVR 
2008 UV Nr. 11 S. 36 E. 4.2.3).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 
des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2016 UV Nr. 18 S. 56 E. 2.1.1, 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; 
RKUV 1994 U 206 S. 328 E. 3b).

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender 
ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei 
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu-
sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern 
beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

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2.4 Zur Klärung der Leistungspflicht des Unfallversicherers, insbeson-
dere der Frage der natürlichen Kausalität, ist die Verwaltung (und im Be-
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und gege-
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe 
des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2 
S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Es ist vorliegend unbestritten und durch die Akten erstellt, dass der 
Beschwerdeführer am 1. November 2015 einen Unfall erlitt und in der Fol-
ge Anspruch auf Leistungen der UV hatte (AB 2). Umstritten ist jedoch, ob 
die nach der Leistungseinstellung per 22. Februar 2016 durchgeführten 
Behandlungen an der rechten Schulter aufgrund von Beschwerden erfolg-
ten, welche kausal auf das Unfallereignis zurückzuführen sind und dadurch 
eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin besteht.

3.2 Aus den Akten ergibt sich in medizinischer Hinsicht folgendes:

3.2.1 Im MRI-Bericht vom 9. Dezember 2015 (AB 9) beschrieb Dr. med. 
G.________, Facharzt für Radiologie, eine mässiggradige AC-Gelenks-
arthrose mit Impingement des musculotendinösen Überganges der Supra-
spinatussehne, eine Ansatztendinitis der Supraspinatussehne mit kurzstre-
ckiger durchgehender schlitzförmiger Ruptur im vorderen Drittel im ossären 
Ansatzbereich und eine begleitende Bursitis subacromialis und subdeltoi-
dea.

3.2.2 Dr. med. E.________ diagnostizierte im Arztbericht vom 22. Februar 
2016 (AB 45) eine massiv hypertrophe AC-Gelenksarthrose mit konsekuti-
vem, subacromialen Impingement und eine Tendinose der Supraspinatus-
sehne rechts. Die bisher durchgeführte konservative Behandlung habe kei-
ne nachhaltige Besserung gebracht (S. 1). Es zeige sich im MRI wie auch 
klinisch eine massive Einengung des Subacromialraums aufgrund osteo-
phytärer Veränderungen (S. 2).

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Gemäss Operationsbericht vom 4. März 2016 (AB 13) wurde am 29. Fe-
bruar 2016 eine Schulterarthroskopie mit Bizepssehnentenotomie sowie 
subacromialer Dekompression und eine AC-Gelenksresektion rechts 
durchgeführt. Der Beschwerdeführer habe am 3. März 2016 in gutem All-
gemeinzustand nach Hause entlassen werden können (vgl. Austrittsbericht 
vom 3. März 2016 [AB 14]).

3.2.3 In der Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. H.________, Fach-
arzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa-
rates, vom 15. April 2016 (AB 15), hielt dieser fest, die zeitnahen Be-
schwerden seien unfallkausal, die operierten Schäden jedoch nicht. Es 
liege eine vorübergehende Verschlimmerung eines degenerativen Vorzu-
standes vor. Unter konservativer Therapie sei der Vorzustand innerhalb 
von sechs bis zwölf Wochen erreicht gewesen.

In der ärztlichen Beurteilung vom 25. Juli 2016 (AB 27) führte der Kreisarzt 
Dr. med. H.________ aus, beim Ereignis vom 1. November 2015 sei eine 
vorübergehende Verschlimmerung eines Vorzustandes, nämlich der 
AC-Gelenksarthrose, eingetreten. Hierbei sei es offensichtlich auch zu ei-
ner Bursitis subacromialis sowie zu einer Synovitis intraartikulär gekom-
men. Unfallbedingte richtunggebende strukurelle Läsionen seien allerdings 
nicht festgestellt worden. Der Riss in der Supraspinatussehne sei ebenfalls 
als zeitlich zurückliegend zu betrachten, jedenfalls nicht entstanden im 
Rahmen des Ereignisses. Eine frische Ruptur der Supraspinatussehne 
hätte eine sofortige Invalidisierung/Arbeitsunfähigkeit zur Folge gehabt. 
Daher müsse die Läsion der Sehne als vorbestehend und höchstwahr-
scheinlich degenerativ bezeichnet werden. Die lange Bicepssehne habe 
sowohl intraoperativ beschrieben wie auch im MRI-Befund oberflächliche 
Entzündungszeichen gezeigt, Läsionen seien nicht dokumentiert. Daher sei 
die Bicepstenotomie nicht als unfallkausal anzusehen (S. 2). Unter konse-
quenter Ausschöpfung der konservativen Therapiemöglichkeiten sei davon 
auszugehen gewesen, dass die Beschwerden innerhalb von sechs bis 
zwölf Wochen ausheilten.

3.2.4 Der behandelnde Arzt Dr. med. E.________ hielt in der Stellung-
nahme vom 16. September 2016 (AB 40) fest, es bestehe mindestens eine 
Teilkausalität zwischen Unfall und durchgeführter Operation. Der Be-

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schwerdeführer sei vor dem Unfallereignis von Seiten der rechten Schulter 
beschwerdefrei gewesen. Seit dem Unfall habe er beeinträchtigende und 
einschränkende Beschwerden im Bereich der rechten Schulter. Es sei nicht 
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne diesen Unfall eine 
ähnliche Beeinträchtigung erlitten hätte und schon gar nicht, dass zu die-
sem Zeitpunkt eine Operation hätte durchgeführt werden müssen. Ein vor-
bestehender degenerativer Zustand des AC-Gelenks sei dokumentiert. 
Dieser sei aber zum Zeitpunkt des Unfalls asymptomatisch gewesen. Es 
seien alle üblichen konservativen Massnahmen durchgeführt worden, um 
den Vorzustand wieder herzustellen. Dies sei aber nicht gelungen. Eine 
vollständige Regredienz solcher Beschwerden nach diesem Unfall sei nicht 
bei 100 % aller Patienten nach sechs bis zwölf Wochen zu erwarten.

3.2.5 In der Beurteilung vom 5. Oktober 2016 (AB 36) führte Kreisarzt 
Dr. med. H.________ aus, der von Dr. med. E.________ postulierte 
Grundsatz "post hoc ergo propter hoc" könne hier keine Anwendung finden, 
da asymptomatische Schäden vor dem Ereignis vorgelegen haben könnten 
(S. 5). Es bestehe eine hypertrophe AC-Gelenksarthrose mit entsprechen-
den osteophytären Anlagerungen. Letztere seien degenerativ, was 
Dr. med. E.________ nicht bestreite. Die hypertrophe AC-Gelenksarthrose 
habe zu einem Impingement (Engpasssyndrom) der Rotatorenmanschette 
insbesondere der Supraspinatussehne geführt. Hieraus würde auch über-
wiegend wahrscheinlich die ansatznahe Tendinose mit kleinem Einriss der 
Supraspinatussehne im Ansatzbereich resultieren. Aufgrund entzündlicher 
Veränderungen habe Dr. med. E.________ zusätzlich eine Bicepssehnen-
tenotomie durchgeführt. Diese sei im Kontext mit anderen Schäden eben-
falls als eher degenerativ einzustufen. Somit seien alle durch Dr. med. 
E.________ operativ versorgten Schäden an der Schulter nicht als unfall-
kausal zu betrachten. Es sei davon auszugehen, dass das Ereignis diese 
vorbeschriebenen degenerativen Schäden erst habe symptomatisch wer-
den lassen. Diese Symptome (Schmerz und Bewegungseinschränkung) 
hätten zweifelsfrei bei gleichem Unfallmechanismus auch an einer gesun-
den Schulter auftreten können. Allerdings hätte in diesem Fall eine konse-
quente konservative Therapie überwiegend wahrscheinlich innerhalb von 
sechs bis zwölf Wochen zu einer Beschwerdefreiheit geführt. Der Status 
quo ante wäre damit wieder erreicht. Das Ereignis sei auslösend, aber nicht 

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ursächlich für die Symptome gewesen. Eine richtunggebende Verschlim-
merung eines Vorzustandes schliesse sich schon dadurch aus, dass die 
vorgefundenen Schäden verschleissbedingt und nicht durch das Ereignis 
hervorgerufen seien. Im Übrigen sei das geltend gemachte Ereignis mit 
seinem dokumentierten Hergang nicht geeignet gewesen, die festgestellten 
Schäden hervorzurufen (S. 6).

3.2.6 PD Dr. med. F.________, Abteilung Versicherungsmedizin der Be-
schwerdegegnerin, hielt in der orthopädisch-chirurgischen Beurteilung vom 
16. Januar 2017 (AB 49) fest, die Diagnose eines Verschleisses des Schul-
tergelenkes (AC-Gelenk) beschreibe einen degenerativen Zustand, der sich 
nicht innerhalb von dreieinhalb Monaten entwickelt habe. Auch ein suba-
cromiales Impingement entstehe nicht durch ein Trauma dreieinhalb Mona-
te zuvor, sondern entspreche einer vorbestehenden anatomischen Gege-
benheit. Der zeitnah am 9. November 2015 knapp eine Woche nach Ge-
schehen ärztlich erhobene klinische Befund "keine Rötung, keine Schwel-
lung[,] schmerzhafter Bogen 80" spreche gegen eine strukturelle Verlet-
zung. Der sogenannte schmerzhafte Bogen könne auf ein Engpasssyn-
drom hinweisen. Mit dem am 9. Dezember 2015 angefertigten Kernspinto-
mogramm der rechten Schulter gelangten keinerlei Hinweise auf eine we-
sentliche Gewalteinwirkung, sondern lediglich degenerative Veränderungen 
zur Darstellung, welche für einen bereits über 60-jährigen als altersent-
sprechend zu bewerten seien. Dies gelte auch für den fachradiologisch 
erhobenen Befund "Ansatztendinitis der Supraspinatussehne mit kurzstre-
ckiger durchgehender schlitzförmiger Ruptur im vorderen Drittel" (S. 4). Mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit hätten spätestens drei Monate nach 
dem Unfallereignis vom 1. Januar 2015 (richtig: 1. November 2015) Unfall-
folgen im Beschwerdebild des Beschwerdeführers keine Rolle mehr ge-
spielt (S. 5). 

3.2.7 In der Stellungnahme vom 2. Februar 2017 (BB 4) führte Dr. med. 
E.________ aus, es sei völlig klar, dass es in der Natur der Sache liege, 
dass vorbestehende degenerative Veränderungen ab einem gewissen Alter 
vorhanden seien. Diese (Verletzung der Supraspinatussehne) seien nicht 
unfallbedingt, dies sei in keiner Weise je zur Diskussion gestanden, und 
habe auch keinen Einfluss auf die Schulterfunktion des Beschwerdeführers. 

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Deshalb habe die Sehne auch nicht behandelt werden müssen. Es sei all-
gemein anerkannt, dass Verletzungen im Bereich der Rotatorenmanschette 
sehr heterogen seien in deren klinischen Ausprägung, was die Schmerzen, 
aber auch die Funktionsfähigkeit anbelange. Die zwei wesentlichen Punkte, 
weshalb der Beschwerdeführer auch nach längerer Zeit noch symptoma-
tisch gewesen sei und sich schlussendlich einer operativen Intervention 
habe unterziehen müssen, seien die traumatisch bedingte Bursitis suba-
cromialis sowie die Läsion der langen Bicepssehne. Es sei bekannt, dass 
eine abrupte Spitzenbelastung zu einer Läsion führen könne. Auch sei an-
erkannt, dass eine solche Läsion nicht in allen Fällen spontan nach spätes-
tens drei Monaten ausgeheilt sei, sondern strukturell weiterhin störend sei 
und somit zu einer entsprechenden Entzündungsreaktion und Schmerzen 
führe (S. 1). Die Operation, welcher sich der Beschwerdeführer am 29. Fe-
bruar 2016 unterzogen habe, sei aus diesen beiden Gründen erfolgt. Einer-
seits aus der traumatisch bedingten Bursitis subacromialis und der eben-
falls traumatisch bedingten Instabilität der langen Bicepssehne (S. 1 f.). Es 
sei anzuführen, dass vorliegend eine Argumentation der Kausalität schwie-
rig sei, da ähnliche Verletzungen auch in degenerativer Art zu sehen seien. 
Auch gebe es keine Bildgebung, welche die Kausalität eruieren könne (S. 
2).

3.2.8 PD Dr. med. F.________, Abteilung Versicherungsmedizin der Be-
schwerdegegnerin, stellte in der Beurteilung vom 18. April 2017 (in den 
Gerichtsakten) fest, anders als in seinem früheren Schreiben vom 16. Sep-
tember 2016 (vgl. AB 40) spreche Dr. med. E.________ nun nicht mehr 
von unfallursächlichen Schmerzen des Schultereckgelenkes (AC-Gelenk), 
welche die operative Massnahme begründen, sondern nenne "einerseits 
die traumatisch bedingte Bursitis subacromialis sowie die Läsion der lan-
gen Bicepssehne" und "Instabilität der langen Bicepssehne" (S. 2). Eine 
Bursitis subacromialis stelle ein häufiges klinisch-pathologisches Korrelat 
dar, welches eine anatomisch vorgegebene Einengung des subacromialen 
Raumes als schmerzhaftes Impingement symptomatisch werden lasse. 
Ursache sei somit eine vorgegebene Einengung eines anatomischen Rau-
mes, die nicht plötzlich durch ein Trauma entstehe, sondern sich über ei-
nen längeren Zeitraum entwickle. Eine Verschlimmerung durch eine Ge-
walteinwirkung sei gleichwohl möglich. Im vorliegenden Fall seien durch 

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das zur Diskussion stehende Ereignis keine strukturellen Verletzungen ein-
getreten und somit sei eine Richtungsgebung unwahrscheinlich. Unter die-
sen Voraussetzungen sei eine Verschlimmerung überwiegend wahrschein-
lich vorübergehender Natur und nach spätestens drei Monaten nicht mehr 
als Unfallfolge zu werten. Eine Instabilität der Sehne gehe nahezu immer 
mit Auffälligkeiten benachbarter Strukturen einher. Obwohl in dem Operati-
onsbericht vom 4. März 2016 (AB 13) "Veränderungen des Pulleys" ge-
nannt würden, würden diese aber nicht in einer Weise spezifiziert, sodass 
erkennbar eine relevante Pathologie gegeben sei. Auch eine Instabilität sei 
meist Ausdruck eines Verschleisses. Die klinische Relevanz, also die Ur-
sächlichkeit der intraoperativ gefundenen Veränderungen der Bicepssehne 
für die beklagten Beschwerden, sei möglich, eine richtungsgebende Ver-
schlimmerung dieses degenerativ vorbestehenden allfällig symptomati-
schen Zustandes sei jedoch unwahrscheinlich. Auch hier gelte, dass allfäl-
lige Unfallfolgen nach spätestens drei Monaten überwiegend wahrschein-
lich nicht mehr vorgelegen hätten (S. 3). Zu den Ausführungen von Dr. 
med. E.________ sei anzumerken, dass dieser mit Aussagen argumentie-
re, die "völlig klar", "anerkannt" oder "bekannt" seien, ohne dass diese mit 
publizierter Evidenz belegt würden (S. 4).

3.3

3.3.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-

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tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 
einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Glei-
ches gilt, wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wieder-
holt für die Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 
S. 70 E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Miss-
trauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet er-
scheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den 
Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unpartei-
lichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen 
(BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354). Die Kreisärzte der Suva sind nach ihrer 
Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin. 
Da sie ausschliesslich Unfallpatienten, unfallähnliche Körperschädigungen 
und Berufskrankheiten diagnostisch beurteilen und therapeutisch begleiten, 
verfügen sie über besonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse 
und Erfahrungen. Im Verhältnis zu den Allgemeinpraktikern kommt ihnen 
eine spezialärztliche Stellung zu, wobei diese neben überwachenden und 
korrigierenden auch beratende Funktion umfasst (Entscheid des Bundes-
gerichts [BGer] vom 3. Oktober 2008, 8C_510/2007, E. 7.5.4). Gleiches gilt 
für die Ärzte der Versicherungsmedizin der Suva.

Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens ent-
schieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen 
zu stellen. Insbesondere sind die von der versicherten Person aufgelegten 
Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte mitzuberücksichtigen. Wird 
die Schlüssigkeit der Feststellungen der versicherungsinternen Fachperso-

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nen durch einen nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden Arztes in 
Zweifel gezogen, so genügt der pauschale Hinweis auf dessen auftrags-
rechtliche Stellung (BGE 125 V 351 E. 3a cc S. 353) nicht, um solche Zwei-
fel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht entweder ein Gerichtsgutach-
ten anzuordnen oder die Sache an den Versicherungsträger zurückzuwei-
sen haben, damit dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine Begutach-
tung veranlasst (BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469).

3.4

3.4.1 In medizinischer Hinsicht ist auf die Stellungnahmen des Kreisarz-
tes Dr. med. H.________ (AB 27, 36) und des Versicherungsmediziners 
PD Dr. med. F.________ (AB 49, in den Gerichtsakten) abzustellen.

Deren Schlussfolgerung, dass zwischen den Beschwerden und dem Unfall 
vom 1. November 2015 spätestens drei Monate nach dem Unfallereignis 
kein natürlicher Kausalzusammenhang mehr besteht, ist nachvollziehbar 
begründet. Die Stellungnahmen sind für die streitigen Belange umfassend, 
beruhen auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die geklagten 
Beschwerden, sind in Kenntnis sämtlicher Vorakten abgegeben worden 
und ihre Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und Beurteilung 
der medizinischen Situation ist einleuchtend, weshalb auf die Berichte des 
Kreisarztes und des Versicherungsmediziners abgestellt werden kann. 

3.4.2 Die beiden Berichte von Dr. med. E.________ (AB 32, BB 4) ändern 
daran nichts, insbesondere vermögen sie die Berichte des Kreisarztes und 
des Versicherungsmediziners nicht in Zweifel zu ziehen (vgl. E. 3.3.2 hier-
vor).

Im Bericht vom 16. September 2016 (AB 32) argumentiert Dr. med. 
E.________ vorab mit der Formel "post hoc, ergo propter hoc", die in der 
UV nicht massgebend ist (vgl. E. 2.2 hiervor). Sodann bestätigt er einen 
vorbestehenden degenerativen Zustand des AC-Gelenks. Soweit er 
schliesslich die weiterbestehenden Beschwerden auf den Unfall zurück-
führt, begründet er dies mit allgemeinen statistischen Überlegungen, nicht 
mit fallspezifischen Fakten. Letzteres gilt auch für den Bericht vom 2. Fe-
bruar 2017 (BB 4). Wenn Dr. med. E.________ zudem ausführt, es sei be-
kannt, dass eine abrupte Spitzenbelastung zu einer Läsion führen könne, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Aug. 2017, UV/17/204, Seite 14

stellt dies bezogen auf den vorliegenden Fall lediglich eine Möglichkeit dar. 
Eine solche genügt jedoch nicht, um einen leistungsbegründenden Zu-
sammenhang zu beweisen (vgl. E. 2.2 hiervor). Zudem hält der behandeln-
de Arzt fest, dass die Argumentation der Kausalität schwierig sei (BB 4 
S. 2), womit er die Aussagekraft seiner Angaben relativiert.

Demgegenüber kann ohne Einschränkung auf die stringente Beurteilung 
von PD Dr. med. F.________ vom 18. April 2017 (in den Gerichtsakten) 
abgestellt werden. In dieser werden die Ausführungen von Dr. med. 
E.________ vom Versicherungsmediziner mit ausführlicher und überzeu-
gender Begründung verworfen. Von der dem Beschwerdeführer gewährten 
Möglichkeit zur Stellungnahme im Rahmen einer Replik hat dieser nicht 
Gebrauch gemacht (vgl. prozessleitende Verfügung vom 24. Mai 2017). Die 
im vorliegenden Beschwerdeverfahren verfasste Einschätzung des Versi-
cherungsmediziners ist somit unwidersprochen geblieben.

3.5 Insgesamt erweist sich der medizinische Sachverhalt als genügend 
abgeklärt und von weiteren Beweismassnahmen sind keine zusätzlichen 
Erkenntnisse zu erwarten (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 
E. 1d S. 162), weshalb darauf verzichtet werden kann. 

Zusammenfassend ist der Unfall vom 1. November 2015 mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit nicht kausal für die nach dem Zeitpunkt der Leis-
tungseinstellung fortbestehenden Beschwerden, welche zu den Behand-
lungen an der rechten Schulter des Beschwerdeführers nach dem 22. Fe-
bruar 2016 führten. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 24. Januar 
2017 (AB 50) erweist sich damit als rechtmässig und die Beschwerde vom 
23. Februar 2017 ist abzuweisen.

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Aug. 2017, UV/17/204, Seite 15

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf 
Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Suva 
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.