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**Case Identifier:** 2f16d45c-e6c3-5d23-8f08-f6406cc3eeaa
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.10.2010 C-6497/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6497-2008_2010-10-25.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6497/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 5 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richter Michael Peterli, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

U._______, Österreich,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 
17. September 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6497/2008

Sachverhalt:

A.
Die am (Geburtsdatum) geborene A._______, österreichische Staats-
angehörige (nachfolgend Versicherte), war in den Jahren 1985, 1986, 
1991 und 1992 (22 Monate) in der Schweiz erwerbstätig und hat dabei 
Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  In-
validenversicherung (AHV/IV) entrichtet. Am 12. Februar 2004 meldete 
sich  die  Versicherte  über  den  österreichischen  Versicherungsträger, 
die Pensionsversicherungsanstalt in Salzburg, mit Formular E 204 bei 
der Invalidenstelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend IVSTA oder 
Vorinstanz) zum Leistungsbezug an (act. IV 1). Mit Verfügung vom 29. 
Januar 2007 sprach die Vorinstanz der Versicherten aufgrund des In-
validitätsgrades von 82 % mit Wirkung ab dem 1. Februar 2005 eine 
ordentliche ganze Invalidenrente zu (act. IV 59). 

B.
Mit  Schreiben  vom  6.  März  2008  kündigte  die  Vorinstanz  der  Ver-
sicherten eine Revision der Invalidenrente von Amtes wegen an und 
forderte diese auf, den Fragebogen auszufüllen (act. IV 62). Über den 
österreichischen  Versicherungsträger  holte  die  Vorinstanz  ver-
schiedene Arztberichte sowie den Fragebogen für Versicherte ein (act. 
IV 61). Am 7. Mai 2008 nahm Dr. Y._______ des ärztlichen Dienstes zu 
den  eingeholten  Arztberichten  Stellung  (act.  IV  69)  und  kam  zum 
Schluss,  die  Versicherte  sei  seit  April  2006  psychopathologisch 
stabiler  und  der  Hausarbeit  gewachsen.  Ihre  Arbeitsunfähigkeit  im 
Haushalt  werde ab April  2006 mit  36 % beurteilt.  Am 28. Mai  2008 
holte die IVSTA bei der Versicherten einen aktuellen Fragebogen für 
die im Haushalt tätigen Versicherten ein, welcher bei ihr am 16. Juni 
2008 eintraf (act. IV 76). Am 29. Juni 2008 nahm Dr. Y._______ des 
ärztlichen  Dienstes  auf  Ersuchen  der  IVSTA  zum  eingereichten 
Fragebogen Stellung und hielt an ihrer Beurteilung vom 7. Mai 2008, 
wonach  sich  der  Gesundheitszustand  und  die  Arbeitsfähigkeit  der 
Versicherten verbessert hätten, fest (act. IV 78).

Mit Vorbescheid vom 8. Juli 2008 (act. IV 79) teilte die Vorinstanz der 
Versicherten mit, aufgrund der erhaltenen Unterlagen lasse sich fest-
stellen,  dass  ab  April  2006  die  Ausübung  einer  dem  Gesundheits-
zustand  angepassten  Teilzeittätigkeit  sowie  eine  Betätigung  im  bis-
herigen  Aufgabenbereich  wieder  zu  mehr  als  30  %  zumutbar  sei. 

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Demzufolge  werde  die  bisher  bezahlte  ganze  Rente  durch  eine 
Dreiviertelsrente ersetzt.

C.
Mit Verfügung vom 17. September 2008 (act. IV 82) bestätigte die Vor-
instanz ihren Vorbescheid  vom 8. Juli  2008. Aufgrund eines Invalidi-
tätsgrades  von  61  %  ersetzte  die  Vorinstanz  ab  dem  1.  November 
2008  die  bisher  ausgerichtete  ganze  Rente  durch  eine 
Dreiviertelsrente.

D.
Gegen  diese  Verfügung  erhob  A._______  (Beschwerdeführerin)  mit 
Eingabe  vom  13.  Oktober  2008  Beschwerde  beim  Bundesver-
waltungsgericht  (act.  1).  Sie  beantragte  die  Aufhebung  der  an-
gefochtenen  Verfügung  und  die  weitere  Ausrichtung  einer  ganzen 
Rente.  Zur  Begründung  machte  sie  geltend,  sie  stehe  in  ärztlicher 
Behandlung  und  es  sei  ihr  aufgrund  ihrer  psychischen  Erkrankung 
weder möglich, einer Arbeit nachzugehen, noch könne sie alltägliche 
Aufgaben  bewältigen.  Als  Beweismittel  reichte  sie  einen  Arztbericht 
von Dr. B._______, Facharzt für Psychiatrie, vom 13. Oktober 2008 zu 
den Akten.

E.
In ihrer Vernehmlassung vom 16. Januar 2009 (act. 5) beantragte die 
Vorinstanz  die  Abweisung  der  Beschwerde.  Der  eingereichte  Arzt-
bericht  stehe  der  Einschätzung  des  ärztlichen  Dienstes  nicht  ent-
gegen,  wonach  von  einer  bedingten  Arbeitsfähigkeit  in  haus-
hälterischen  Tätigkeiten  ausgegangen  werden  könne.  Der  Gesund-
heitszustand habe sich verbessert. Die Arbeitsfähigkeit in Haushalts-
arbeiten habe sich auf 64 % erhöht,  bei  einer gänzlichen Arbeitsun-
fähigkeit  in  Berufstätigkeiten.  Gemäss  gemischter  Methode  ergebe 
sich somit ein Invaliditätsgrad von 60 %.

F.
Mit  Verfügung  vom  23.  Januar  2009  gab  das  Bundesverwaltungs-
gericht  der  Beschwerdeführerin  Gelegenheit,  zur  vorinstanzlichen 
Vernehmlassung Stellung zu nehmen. Innerhalb der angesetzten Frist 
liess  sich  die  Beschwerdeführerin  nicht  vernehmen,  worauf  der 
Schriftenwechsel  mit  Verfügung  vom  27.  Mai  2009  (act.  13)  ge-
schlossen wurde.

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G.
Mit Eingabe vom 4. Dezember 2009 (act. 14) gab die Vorinstanz eine 
Mitteilung E 001 des österreichischen Versicherungsträgers vom 19. 
November 2009 zu den Akten, wonach gemäss undatiertem Bescheid 
der  Pensionsversicherungsanstalt,  Landesstelle  Tirol,  der  Be-
schwerdeführerin die bisher befristet zuerkannte Invaliditätspension ab 
dem 1. Januar 2010 für die weitere Dauer der Invalidität weitergewährt  
werde.

H.
Den mit Zwischenverfügungen vom 10. März 2009 (act. 7) sowie 8. Mai 
2009  (act.  10)  einverlangten  Kostenvorschuss  von  Fr. 300.-  hat  die 
Beschwerdeführerin am 6. April 2009 mit Fr. 294.- (act. 9) und am 15. 
Mai 2009 mit den restlichen Fr. 6.- (act. 12) einbezahlt.

I.
Auf weitere Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird 
– soweit für die Entscheidfindung erforderlich – im Rahmen der nach-
folgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art. 31  des  Bundesgesetzes  über  das  Bundesverwal-
tungsgericht  vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit 
Art. 33 lit. d  VGG und Art. 69  Abs. 1 lit. b  des  Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung vom 19. Juni  1959 (IVG, SR 831.20)  beur-
teilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im 
Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. 
Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das  Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Inva-
lidenversicherung (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, so-
weit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

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1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-
miert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
Abs. 1  ATSG und  Art. 52  Abs. 1  VwVG)  eingereicht  und  der  einver-
langte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.- fristgerecht geleistet 
wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.
Vorab ist  zu  prüfen,  welche Rechtsnormen im vorliegenden  Fall  zur 
Anwendung gelangen.

2.1 Die Beschwerdeführerin ist  österreichische Staatsangehörige,  so 
dass  vorliegend  das  Abkommen  vom  21. Juni  1999  zwischen  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizü-
gigkeit (FZA; SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II be-
treffend Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, anzuwen-
den  ist  (Art. 80a  IVG).  Nach  Art. 3  Abs. 1  der  Verordnung  (EWG) 
Nr. 1408/71  des  Rates  vom 14. Juni  1971  (SR 0.831.109.268.1)  zur 
Anwendung  der  Systeme  der  sozialen  Sicherheit  auf  Arbeitnehmer 
und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der 
Gemeinschaft zu- und abwandern, haben die in den persönlichen An-
wendungsbereich  der  Verordnung  fallenden,  in  einem  Mitgliedstaat 
wohnenden Personen aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitglied-
staats grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staats-
angehörigen dieses Staates.

2.2 Soweit  das  FZA beziehungsweise  die  auf  dieser  Grundlage  an-
wendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden 
Bestimmungen  vorsehen,  richtet  sich  die  Ausgestaltung  des  Verfah-
rens – unter Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit so-
wie der Effektivität  – sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzun-
gen einer  schweizerischen Invalidenrente  grundsätzlich  nach der  in-
nerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend 
bestimmt  sich  vorliegend  der  Anspruch  der  Beschwerdeführerin  auf 
eine Rente der Invalidenversicherung ausschliesslich nach dem inner-
staatlichen schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG sowie 
der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung 
(IVV, SR 831.201).

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2.3 Gemäss bundesgerichtlicher  Rechtsprechung sind im Beschwer-
deverfahren  für  die  Bestimmung des  rechtserheblichen Sachverhalts 
grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des 
strittigen Entscheids massgebend (BGE 132 V 368 E. 6.1 mit Hinwei-
sen).  Ferner  sind  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze anzuwenden, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329).  Ein allfälli-
ger Leistungsanspruch ist  für  die Zeit  vor einem Rechtswechsel auf-
grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Nor-
men zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Vorliegend können 
somit  grundsätzlich jene schweizerischen Rechtsvorschriften Anwen-
dung finden, die bei Erlass der Verfügung vom 17. September 2008 in 
Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeit-
punkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung 
des früher entstandenen Rentenanspruchs ab 1. Januar 2001 von Be-
lang sind (für  das IVG: ab dem 1. Januar  2001 in der  Fassung vom 
23. Juni  2000  [AS 2000 2685];  ab  dem 1. Juni  2002  in  der  Fassung 
vom 8. Oktober 1999 [AS 2002 701 sowie AS 2002 685]; ab dem 1. Ja-
nuar  2003 in  der  Fassung vom 6. Oktober  2000 [AS 2002 3371  und 
3453]; ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 
2003 3837; 4. IV-Revision] und ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung 
vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129 und 5147; 5. IV-Revision]).

Weil  sich  die  einschlägigen  Bestimmungen  materiell  nicht  verändert 
haben,  werden  im  Folgenden  die  Bestimmungen  lediglich  in  der  ab 
1. Januar 2008 gültig gewesenen Fassung zitiert.

Ferner  ist  für  das  vorliegende  Verfahren  das  per  1. Januar  2003  in 
Kraft  getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts  anwendbar. Die  im ATSG enthaltenen Formulie-
rungen der  Arbeitsunfähigkeit,  der  Erwerbsunfähigkeit,  der  Invalidität 
und  der  Einkommensvergleichsmethode  entsprechen  den  bisherigen 
von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invaliden-
versicherung.  Demzufolge  haben  die  von  der  Rechtsprechung  dazu 
herausgebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin 
Geltung (BGE 130 V 343).

3.
3.1 Im  vorliegenden  Verfahren  ist  streitig  und  vom  Bundesver-
waltungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht die bisher aus-
gerichtete  ganze  Rente  wegen  Änderung  des  Invaliditätsgrades  mit 

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Wirkung ab dem 1. November 2008 auf eine Dreivierstelsrente herab-
gesetzt hat. 

3.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  (Art. 8  Abs. 1 
ATSG).  Die  Invalidität  kann  Folge  von  Geburtsgebrechen,  Krankheit 
oder Unfall  sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 
Beeinträchtigung  der  körperlichen,  geistigen  oder  psychischen 
Gesundheit  verursachte  und  nach  zumutbarer  Behandlung  und  Ein-
gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög-
lichkeiten  auf  dem in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen  Arbeits-
markt (Art. 7 ATSG, in der bis Ende 2007 gültigen Fassung). Arbeits-
unfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare 
Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit 
in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art. 6 
ATSG).

3.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG besteht bei einem Invaliditätsgrad von 
mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente, bei einem Invalidi-
tätsgrad von mindestens 60% Anspruch auf eine Dreivier telsrente, bei 
einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% Anspruch auf eine halbe 
Rente und bei  einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% Anspruch 
auf eine Viertelsrente.

3.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). 

3.5 Ändert  sich der Invaliditätsgrad  eines Rentenbezügers erheblich, 
so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zu-
kunft  entsprechend  erhöht,  herabgesetzt  oder  aufgehoben  (Art.  17 
Abs. 1 ATSG). Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist die an-
spruchsbeeinflussende  Änderung  für  die  Herabsetzung  oder  Aufhe-
bung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem 
angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dau-

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ern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne 
wesentliche Unterbrechung drei  Monate angedauert  hat  und voraus-
sichtlich weiter andauern wird (Art. 88a Abs. 1 der Verordnung vom 17. 
Januar  1961 über  die  Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201]). Die 
Herabsetzung  der  Renten  erfolgt  am  ersten  Tag  des  zweiten  der 
Zustellung der Verfügung folgenden Monats an (Art. 88bis Abs. 2 Bst. a 
IVV; vgl. BGE 135 V 306 E. 7).

3.6 Ein Revisionsgrund ergibt sich aus jeder wesentlichen Änderung 
der  tatsächlichen  Verhältnisse,  die  geeignet  ist,  den  Invaliditätsgrad 
und  damit  den  Rentenanspruch  zu  beeinflussen  (BGE  130  V  343 
E. 3.5, m.w.H., SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2). Keine Veränderung der 
tatsächlichen Verhältnisse bedeutet eine unterschiedliche Beurteilung 
eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts (zum Beispiel eine 
andere Einschätzung der zumutbaren Arbeitsleistung, vgl. SVR 2004 
IV 5, E. 3.3; 1996 IV Nr. 70 E. 3a).

4.
4.1 Zeitlicher  Ausgangspunkt  für  die  Prüfung einer  anspruchserheb-
lichen  Änderung  bildet  die  letzte  der  versicherten  Person  eröffnete 
rechtskräftige  Verfügung,  welche  auf  einer  materiellen  Prüfung  des 
Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung,  Be-
weiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  (bei 
Anhaltspunkten einer Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des 
Gesundheitszustandes) beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis auf 
BGE 130 V 71 E. 3.2.3). 

Diesem  Ausgangszeitpunkt  ist  als  aktuellem  Referenzzeitpunkt 
gemäss sozialversicherungsrechtlichem Grundsatz der Sachverhalt im 
Zeitpunkt  des  Erlasses  der  angefochtenen  Verfügung  gegenüber-
zustellen (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1). 

Veränderungen des Gesundheitszustandes nach dem Erlass der an-
gefochtenen  Verfügung  sowie  daraus  folgende  Veränderungen  der 
Erwerbsfähigkeit  können  nur  Gegenstand  einer  neuen  Verwaltungs-
verfügung bilden (vgl. BGE 121 V 262 E. 1b mit Hinweisen).

4.2 Mit  Verfügung  vom  29.  Januar  2007  sprach  die  Vorinstanz  der 
Versicherten aufgrund des Invaliditätsgrades von 82 % mit Wirkung ab 
dem 1. Februar 2005 eine ordentliche ganze Invalidenrente zu (act. IV 
59).  Gemäss  Aktenlage  untersuchte  die  Vorinstanz  den  Sachverhalt 
eingehend,  indem  sie  sich  auf  folgende  beim  österreichischen  Ver-

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sicherungsträger  erhobenen  Unterlagen  stützte:  Arztbericht  Gesell -
schaft  P._______,  vom 23. Januar  2006 (act. IV 48); ärztliches Gut-
achten  von  Dr.  W._______,  Facharzt  für  Psychiatrie,  vom  25. 
Dezember 2005 (act. IV 47); ärztliches Gutachten von Dr. P._______, 
Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, vom 12. Mai 2004 (act. IV 
46); Bericht von Dr. H._______, Krankenhaus T._______, vom 6. April 
2004  (act.  IV  45);  Bericht  von  Dr.  E._______,  Fachärztin  für 
Psychiatrie, vom 13. Februar 2004 (act. IV 43 B). Des Weiteren stützte 
sich die Vorinstanz auf die Stellungnahme von Dr. L._______ des ärzt-
lichen Dienstes vom 2. August 2006 (act. IV 53), welche zum Schluss 
kam,  die  Versicherte  sei  aufgrund  der  Diagnose  Schizoaffektive 
Störung,  gegenwärtig  schwer  depressiv  (ICD-10  F25.1),  derart  ein-
geschränkt,  dass sie  weder  die Erziehung noch Führung des Haus-
haltes unter Kontrolle habe. Die Arbeitsunfähigkeit  betrage sowohl in 
der  bisherigen  wie  in  einer  angepassten  Tätigkeit  100%  und  für 
Arbeiten im Haushalt 70 %. Diese Unterlagen würdigte die Vorinstanz 
anschliessend und ermittelte den Invaliditätsgrad nach der gemischten 
Methode aufgrund der Einschätzung des ärztlichen Dienstes (act. IV 
53 S. 3 und 49).

Es handelt  sich demzufolge bei der Verfügung vom 29. Januar 2007 
um  einen  auf  abgeschlossener  materieller  Prüfung  des  Renten-
anspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung  und  Beweis-
würdigung  beruhenden  Entscheid,  welcher  den  Referenzzeitpunkt 
begründet.

5.
Nachfolgend ist  demnach zu prüfen, ob sich der gesundheitliche Zu-
stand und die Arbeitsfähigkeit  der Beschwerdeführerin seit  dem Ent-
scheid vom 29. Januar 2007 bis zum Erlass der streitigen Verfügung 
vom  17.  September  2008  soweit  gebessert  hatte,  dass  die  Herab-
setzung der bisherigen ganze Rente auf eine Dreiviertelsrente wegen 
Verminderung  des  Invaliditätsgrades ab  dem 1. November  2008  ge-
rechtfertigt war. 

5.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenversiche-
rungsverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüg-

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lich  welcher  Tätigkeiten der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist. Die ärztli -
chen Auskünfte sind sodann eine wichtige Grundlage für die Beurtei -
lung  der  Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  konkret 
noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; 
AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc).

5.2 Hinsichtlich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend,  ob  der  Bericht  für  die  streitigen  Belange  umfassend  ist,  auf 
allseitigen Untersuchungen beruht,  auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Darlegung der Zusammenhänge und in der Beurteilung 
der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 
der  Expertinnen  und  Experten  begründet  sind. Bestehen  Zweifel  an 
der  Zuverlässigkeit  und  Schlüssigkeit  der  ärztlichen  Feststellungen, 
sind  ergänzende  Abklärungen  vorzunehmen.  Dabei  hat  das  Sozial-
versicherungsgericht  grundsätzlich  die  Wahl,  ob  es  die  Sache  zur 
weiteren  Beweiserhebung  an  die  verfügende  Instanz  zurückweisen 
oder die erforderlichen Instruktionen - insbesondere durch Anordnung 
eines  Gerichtsgutachtens  -  selber  vornehmen  will  (BGE  125  V  351 
E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c, m.w.H.). 

5.3 Im  vorliegenden  Fall  stützte  sich  die  Vorinstanz  bei  ihrem  an-
gefochtenen  Entscheid  auf  folgende  aktenkundigen  medizinischen 
Unterlagen:

-  Psychiatrisches  Gutachten  von  Dr.  Z._______,  Facharzt  für 
Psychiatrie und Neurologie, vom 5. November 2007 (act. IV 67) sowie 
ärztliches Gutachten desselben Arztes vom 31. Oktober 2007 (act. IV 
66),  worin berichtet  wird,  dass  bei  der  Patientin  eine schizoaffektive 
Psychose  mit  depressiven  und  manischen  Erkrankungsphasen  be-
stehe.  Zum  Untersuchungszeitpunkt  wirke  die  Patientin  weder  de-
pressiv noch manisch, in ihrer Belastbarkeit und Konzentrationsfähig-
keit sei sie jedoch beeinträchtigt. Seit Integration in ein Tageszentrum 
und  konsequenter  psychiatrischer  Behandlung  sei  die  Patientin 
psychopathologisch stabil.

-  Arztberichte  der  Dres.  M._______  und  G._______,  Krankenhaus 
T._______, vom 13. April  2006, 13. Februar 2006 und 30. Dezember 
2005 (act. IV 65). Die Ärzte erstellten die Diagnosen (1) schizoaffektive 
Störung,  gegenwärtig  depressiv,  und  (2)  latente  Hypothyreose  und 
berichten über die jeweiligen stationären Behandlungen der Patientin 

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im Krankenhaus. Im Status nach Entlassung sei  die  Patientin  wach, 
orientiert,  in der Konzentration und Aufmerksamkeit  reduziert  und im 
Denken  gehemmt. Es  bestehe  kein  Hinweis  auf  produktive  Sympto-
matik sowie auf akute Selbst- oder Fremdgefahr.

-  Medizinische  Stellungnahme  des  ärztlichen  Dienstes  von  Dr. 
Y._______, vom 7. Mai 2008 (act. IV 69), welche zur Beurteilung ge-
langt, bei der Versicherten ergäben sich die rentenrelevante Diagnose 
Schizoaffektive  Psychose  mit  manischen  und  depressiven  Er-
krankungsphasen  bei  Status  nach  multiplen  Suizidversuchen  und 
autoaggressiven Handlungen und die nicht rentenrelevante Diagnose 
Adipositas  (BMI  34.6  kg/m2)  bei  Status  nach  Schilddrüsenoperation 
und Blasenoperation. Sie müsse regelmässig in einem Tageszentrum 
betreut werden, sei aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nicht be-
lastbar  und  ihre  Konzentrationsfähigkeit  sei  beeinträchtigt.  Zur 
Arbeitsfähigkeit  äussert  sich  die  Ärztin  dahingehend,  dass  eine 
ausserhäusliche Arbeitsfähigkeit zur Zeit weder im ursprünglichen Be-
ruf  noch  in  Verweistätigkeiten  gegeben  sei.  Einzig  die  Tätigkeit  als 
Hausfrau sei weniger eingeschränkt und die Versicherte fühle sich seit 
April  2006  psychopathologisch  stabiler  und  der  Hausarbeit  ge-
wachsen,  weshalb  die  Arbeitsunfähigkeit  im Haushalt  neu mit  36  % 
geschätzt werde.

-  Diese Beurteilung präzisierte die Ärztin der IVSTA in ihrer  Antwort 
vom 29. Juni 2008 auf die Anfrage der IVSTA vom 20. Juni 2008 (act.  
IV 78 und 77) dahingehend, aufgrund des psychiatrischen Gutachtens 
von  Dr.  Z._______  ergebe  sich,  dass  bei  der  Versicherten  eine 
subjektive  und  objektive  erhebliche  Verbesserung  des  Gesundheits-
zustandes  eingetreten  sei,  woraus  eine  Verbesserung  der  Arbeits-
fähigkeit im Haushalt abzuleiten sei.

Im Verlauf des vorliegenden Verfahrens wurden von den Parteien noch 
folgende medizinischen Unterlagen zu den Akten gegeben: 

-  Der  beschwerdeweise  eingereichte  Bericht  von  Dr.  B._______, 
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, vom 13. 
Oktober 2008 (act. 1/2). Dieser behandle die Patientin fachärztlich seit 
November 2006 und berichtet, dass in den vergangenen zwei Jahren 
sich  bei  ihr  mehrfache  depressive  Einbrüche  gezeigt  hätte,  welche 
jedoch  nicht  so  schwerwiegend  gewesen  wären,  dass  sie  hätte 
stationär aufgenommen werden müssen.

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-  Das  von  der  österreichischen  Verbindungsstelle  an  die  Vorinstanz 
zugestellte  ärztliche  Gutachten  von  Dr.  R._______,  Fachärztin  für 
Psychiatrie,  vom 30. Oktober  2009 (act. 14)  zum Antrag auf  Weiter-
gewährung  der  befristeten  Invaliditätspension.  Diese  beurteilt  den 
Gesundheitszustand  und  die  Leistungsfähigkeit  der  Patientin  dahin-
gehend,  dass  durch  kombinierte  Therapie  eine  Stabilisierung  erzielt 
werden konnte, sodass die suizidalen Impulse derzeit nicht vorhanden 
seien. Allerdings sei die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit nach wie 
vor  gering.  Psychiatrischerseits  seien  ihr  nach  wie  vor  keine  voll -
zeitigen geregelten Tätigkeiten zumutbar.

5.4 Wird  die  gesundheitliche  Situation  der  Beschwerdeführerin  an-
lässlich  der  Rentenzusprechung  mit  der  Situation  im  Revisionszeit -
punkt  verglichen,  so  ist  festzustellen,  dass  sich  die  psychische 
Situation  zufolge  der  durchgeführten  psychiatrischen  Behandlungen 
und  Therapien  insgesamt  verbessert  hat.  Darauf  lässt  sich  ins-
besondere  aus  dem  Gutachten  von  Dr.  Z._______  schliessen, 
welchem sich die IVSTA-Ärztin anschliesst, wo berichtet wird, dass die 
Patientin nach einer depressiven Erkrankungsphase mit psychotischen 
Symptomen und Suizidalität nun psychopathologisch stabil sei und sie 
sich der Haushaltsführung gewachsen fühle. Auch Dr. R._______ be-
stätigt eine eingetretene Stabilisierung, welche durch die kombinierten 
Therapien  habe  erzielt  werden  können.  Entsprechende  Hinweise 
lassen  sich  schliesslich  dem  von  der  Beschwerdeführerin  ein-
gereichten  fachärztlichen  Bericht  von  Dr.  B._______  entnehmen, 
welcher festhält, das sich bei der Patientin in den vergangenen zwei 
Jahren  zwar  mehrfach  depressive  Einbrüche  gezeigt  hätten,  welche 
aber nicht zu einer stationären Behandlung geführt hätten. Diese Be-
urteilungen  sind  im  Vergleich  zu  den  ärztlichen  Befunden  im 
Referenzzeitpunkt  zu  betrachten,  wonach  bei  der  Patientin  ein  in-
stabiler psychischer Status bei Suizidversuchen mit auftretenden de-
pressiven Episoden bestand, welche zu einer stationären Behandlung 
führten,  so  etwa  Dr.  W._______  in  der  am  22.  Dezember  2005 
erfolgten Untersuchung (vgl. ärztliches Gutachten vom 25. Dezember 
2005,  act.  IV  47),  Dr. P._______  in  der  Untersuchung  vom 12.  Mai 
2004 (vgl. ärztliches Gutachten vom  12. Mai 2004, act. IV 46) und Dr. 
E._______, bei welcher sich die Versicherte seit 1996 aufgrund einer 
bipolaren  affektiven  Störung  in  regelmässiger  fachärztlicher 
psychiatrischer Behandlung befand (vgl. fachärztlicher Befund vom 13. 
Februar  2004,  act. IV  43 B). Dieser  Krankheitsverlauf,  aus welchem 

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sich  eine  Verbesserung  des  psychischen  Gesundheitszustandes  der 
Beschwerdeführerin erkennen lässt, wird ebenfalls vom Gutachter Dr. 
Z._______ beschrieben, wo er das Zustandsbild der Patientin dahin-
gehend  beurteilt,  dass  sie  sich  seit  April  2006  psychopathologisch 
stabil  fühle. Davor  sei  sie  vier  Monate  wegen einer  depressiven Er-
krankungsphase  mit  psychotischen  Symptomen  und  Suizidalität  in 
stationärer Behandlung gewesen (act. IV 67). 

Demgegenüber  bestreitet  die  Beschwerdeführerin  sinngemäss  unter 
Verweis auf  den Facharztbericht  von Dr. B._______ als Beweismittel 
das  Eintreten einer  gesundheitlichen Verbesserung. Dem kann nach 
dem Gesagten nicht gefolgt werden, zumal dem Facharztbericht – wie 
erwähnt  –  nichts  entnommen werden  kann,  was  zugunsten  der  Be-
schwerdeführerin spricht. 

Somit  hat  die  Vorinstanz  zu  Recht  seit  dem Referenzzeitpunkt  eine 
Verbesserung des Gesundheitszustandes angenommen. 

6.
Zu  prüfen  bleiben  die  erwerblichen  Auswirkungen  der  festgestellten 
Verbesserung des Gesundheitsschadens der Beschwerdeführerin.

6.1 Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin im 
ersten Gesuchsverfahren eine teilerwerbliche Erwerbstätigkeit ausübte 
und  daneben  im  Haushalt  tätig  war  (vgl.  Fragebogen  für  den  Ver-
sicherten vom 21. Juni 2005, act. IV16, sowie Fragebogen für die im 
Haushalt tätigen Versicherten vom 16. November 2005, act. IV 26). 

6.1.1 Laut bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für Hausfrauen, die 
vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens nicht ganztägig erwerbstä-
tig  waren,  die  sogenannte  gemischte  Methode  anzuwenden  (vgl. 
BGE 130 V 393 mit  Hinweisen). Dabei  wird die Invalidität  im Bereich 
der Erwerbstätigkeit aufgrund des Einkommensvergleichs bestimmt, im 
Bereich der üblichen Tätigkeit im Haushalt jedoch anhand des Betäti -
gungsvergleichs bemessen (Art. 28 Abs. 2ter IVG [4. IV-Revision]  und 
Art. 28a Abs. 3 IVG). Danach wird zunächst der Anteil der Erwerbstä-
tigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande-
rem im Haushalt)  bestimmt,  wobei  sich  die  Frage,  in  welchem Aus-
mass  die  versicherte  Person  ohne  gesundheitliche  Beeinträchtigung 
erwerbstätig wäre, mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die 
persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse, beur-

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teilt. Der Invaliditätsgrad ergibt sich schliesslich aus einer Addition der 
in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten.

Beim Einkommensvergleich wird das Erwerbseinkommen, das die ver-
sicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 
durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktla-
ge erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung 
gesetzt  zum Erwerbseinkommen,  das  sie  erzielen  könnte,  wenn sie 
nicht  invalid  geworden  wäre  (sogenanntes  Valideneinkommen).  Der 
Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenüber gestellt  werden, worauf sich 
aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (all-
gemeine  Methode  des  Einkommensvergleichs;  BGE 130 V 343 
E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Für den Einkommensvergleich sind die Ver-
hältnisse  im  Zeitpunkt  des  (hypothetischen)  Beginns  des  Rentenan-
spruchs  massgebend,  wobei  Validen-  und  Invalideneinkommen  auf 
zeitidentischer  Grundlage  zu  erheben  und  allfällige  rentenwirksame 
Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass res-
pektive  bis  zum  Einspracheentscheid  zu  berücksichtigen  sind 
(BGE 129 V 222 E. 4). 

Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne In-
validität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er 
im fraglichen Zeitpunkt  nach dem im Sozialversicherungsrecht  allge-
mein gültigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit  (vgl. 
BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Ge-
sunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt 
erzielten,  nötigenfalls  der  Teuerung und  der  realen Einkommensent-
wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah-
rung entspricht,  dass die bisherige Tätigkeit  ohne Gesundheitsscha-
den fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müs-
sen  ebenfalls  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  erwiesen  sein, 
damit sie berücksichtigt werden können. 

Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der be-
ruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person  konkret  steht.  Ist  –  wie  hier  –  kein  tatsächlich  erzieltes  Er-
werbseinkommen nach Eintritt  der Invalidität mehr gegeben, nament-
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 

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keine oder zumindest keine zumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen 
hat,  so  sind  nach  der  Rechtsprechung  die  gesamtschweizerischen 
Tabellenlöhne  gemäss  den  vom  BFS  periodisch  herausgegebenen 
Lohnstrukturerhebungen  (LSE)  heranzuziehen  (vgl.  BGE 129 V 472 
E. 4.2.1). Massgebend sind dabei die monatlichen Bruttolöhne (Zent-
ralwerte) im jeweiligen Wirtschaftssektor.

6.1.2 Die  Vorinstanz  hat  im  Referenzzeitpunkt  den  Invaliditätsgrad 
ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der bisherigen 
Tätigkeit  und in Verweistätigkeiten sowie einer solchen von 70 % im 
Haushalt  ermittelt  (vgl.  Berechnungsblatt  vom 15.  September  2006, 
act. IV 55, sowie Ermittlung der Invalidität im Haushaltsbereich der IV-
Ärztin vom 2. August 2006, act. IV 53), was einen Invaliditätsgrad von 
82 % ergab. 

6.1.3 Im  Zeitpunkt  des  Erlasses  der  angefochtenen  Verfügung  hat 
gemäss  den  erwähnten  ärztlichen  Begutachtungen  sowie  den 
Stellungnahmen  der  IV-Ärztin  bei  der  Beschwerdeführerin  eine  Ver-
besserung  des  Gesundheitszustandes  einzig  hinsichtlich  der  Haus-
haltstätigkeit  stattgefunden,  während  ihr  Verweistätigkeiten nach  wie 
vor  nicht  zugemutet  werden  können.  Dabei  hat  die  IV-Ärztin  die 
Arbeitsunfähigkeit  im  Haushaltsbereich  unter  Berücksichtigung  der 
Angaben  der  Beschwerdeführerin  im  Haushaltsfragebogen  vom  10. 
Juni 2008 (act. IV 76) sowie der ärztlichen Befunde, insbesondere dem 
Gutachten  von  Dr. Z._______  vom 5.  November  2007,  gemäss  Be-
tätigungsvergleich  auf  36  %  ermittelt  (vgl.  act.  IV  69),  was  nach-
vollziehbar  ist  und  von  der  Beschwerdeführerin  zumindest  nicht 
grundsätzlich  bestritten  wird.  Dementsprechend  hat  die  Vorinstanz 
ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der bisherigen 
Tätigkeit  und in Verweistätigkeiten sowie einer solchen von 36 % im 
Haushalt einen Invaliditätsgrad von 60,93 % oder gerundet von 61 % 
ermittelt  (vgl.  Berechnungsblatt  vom 20. Mai  2008,  act.  IV  72),  was 
ebenfalls  nicht  zu  beanstanden ist. Daraus ergibt  sich  ein  Anspruch 
auf eine Dreiviertelsrente.

6.1.4 Die  angefochtene  Verfügung  der  Vorinstanz,  wonach  die  bis-
herige  ganze  Rente  ab  dem  1.  November  2008  durch  eine 
Dreiviertelsrente  ersetzt  wird,  ist  aus  diesen Gründen  zu  bestätigen 
und die Beschwerde abzuweisen.

7.

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7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG ist 
das  Beschwerdeverfahren bei  Streitigkeiten um die  Bewilligung oder 
die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  vor  dem  Bundesverwaltungs-
gericht  kostenpflichtig.  Die  Verfahrenskosten  sind  grundsätzlich  der 
unterliegenden Partei aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

Die Verfahrenskosten sind bei  Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
die Verweigerung von IV-Leistungen nach dem Verfahrensaufwand und 
unabhängig  vom Streitwert  im  Rahmen  von  Fr. 200.-  bis  Fr. 1'000.- 
festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren sind 
die  Verfahrenskosten  auf  Fr. 300.-  festzusetzen.  Sie  sind  der  Be-
schwerdeführerin als unterliegende Partei  aufzuerlegen und mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 300.- zu verrechnen.

7.2 Der  obsiegenden  Partei  kann  von  Amtes  wegen  oder  auf  Be-
gehren eine Entschädigung für  ihr  erwachsene notwendige und ver-
hältnismässig  hohe  Kosten  zugesprochen  werden  (Art. 64  Abs. 1 
VwVG).  Als  Bundesbehörde  hat  die  Vorinstanz  jedoch  keinen  An-
spruch  auf  Parteientschädigung  (Art. 7  Abs. 3  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Der Beschwerdeführerin steht als unterliegende Partei kein Anspruch 
auf Parteientschädigung zu.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 300.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 300.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

Seite 16

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- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten. Der  an-
gefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand:

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