# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0240f3b4-1430-57c6-a1fd-cf6e6462a8d5
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 21.02.2022 II 2022 5
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2022-5_2022-02-21.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2022 5

Entscheid vom 21. Februar 2022 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Milena Pesic, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________, B.________ GmbH,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Erwerbsersatzordnung (Covid-19; Erwerbsersatz)

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Sachverhalt:

A. A.________ ist Gesellschafter und Geschäftsführer der B.________ GmbH 
mit Sitz in C.________, welche zur Hauptsache den Betrieb einer Unternehmung 
im _______geschäft sowie _______ bezweckt (Handelsregisterauszug, 
www.zefix.ch; eingesehen am 9.2.2022). 

B. Am 23. Oktober 2021 stellte A.________ resp. die B.________ GmbH bei 
der Ausgleichskasse Schwyz Antrag auf Corona Erwerbsersatzentschädigung 
(CEE) für den Monat Oktober 2021. Darin wurde ein Umsatz von Fr. 0.-- sowie 
eine Lohnauszahlung von Fr. 0.-- geltend gemacht (Vi- act. 1).

C. Mit Verfügung vom 27. Oktober 2021 wies die Ausgleichskasse den Antrag 
auf CEE für den Monat Oktober 2021 ab (Vi-act. 2). Eine von A.________ am 4. 
November 2021 dagegen erhobene Einsprache (Vi-act. 3) wies die Ausgleichs-
kasse mit Einspracheentscheid vom 30. November 2021 ab (Vi-act. 5).

D. Am 12. Januar 2022 reicht A.________ fristgerecht (in Beachtung des Fris-
tenstillstandes gemäss Art. 38 Abs. 4 lit. c ATSG) Beschwerde beim Verwal-
tungsgericht des Kantons Schwyz ein mit den Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid vom 30.11.2021 ist aufzuheben.

2. Der Beschwerdeführerin ist für Oktober 2021 für ihren Angestellten, 
A.________, die Corona-Erwerbsersatzentschädigung zu genehmigen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

E. Mit Vernehmlassung vom 1. Februar 2022 beantragt die Vorinstanz

1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 In seinem Antrag auf CEE vom 23. Oktober 2021 machte der Beschwerde-
führer einen Umsatz von Fr. 0.-- und eine Lohnauszahlung von Fr. 0.-- geltend. 
Weitere Angaben, etwa auch eine Begründung, fehlen (Vi-act. 1).

In der Ablehnungsverfügung vom 27. Oktober 2021 erklärte die Vorinstanz, ab 
dem 13. September 2021 gelte an verschiedenen Orten die Zertifikatspflicht. An-
sonsten gebe es kaum noch behördliche Einschränkungen, weshalb die Aus-
gleichskassen die Gründe, welche Versicherte für eine erhebliche Einschränkung 
geltend machen würden, besonders beachten würden. Die Gründe müssten in 
einem engen Zusammenhang mit den Massnahmen zur Bekämpfung des Virus 

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stehen. Betriebe, die nicht von einer von Bund oder Kantonen verordneten Mass-
nahme betroffen seien, hätten keinen Anspruch auf CEE. Für den Tätigkeitsbe-
reich, in welchem der Beschwerdeführer gemäss Handelsregisterauszug tätig sei 
(_______geschäft und _______, vgl. Ingress Bst. A), bestünden keine vom Kan-
ton oder Bund verordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-
Pandemie. Da keine Begründung vorliege, die nachvollziehbar darlege, auf wel-
che Corona-Massnahmen der Umsatzrückgang von 100% zurückzuführen sei, 
werde der Antrag abgelehnt (Vi-act. 2).

1.2 In der Einsprache vom 4. November 2021 erklärte der Beschwerdeführer, 
er sei als Verleger und Fotograf im Veranstaltungsbereich tätig. Der Zweck im 
Handelsregister stamme von der Gründung und entspreche der Empfehlung, ihn 
offen zu formulieren. Trotz Zertifikatspflicht sei es für ihn praktisch gar nicht oder 
sehr eingeschränkt möglich, seiner Tätigkeit als Fotograf und Verleger im Veran-
staltungsbereich nachzugehen. Er sei vor allem im Konzert- und Sportbereich 
tätig. Aufgrund der unsicheren Lage seien Musikkonzerte durch die Veranstalter 
ins Jahr 2022 verschoben worden. Zu den Sportveranstaltungen habe er aktuell 
keinen Zugang, weil nur gewisse Kontingente an Zuschauern und Medienschaf-
fenden zugelassen seien (Vi-act. 3).

1.3 Im Einspracheentscheid bekräftigte die Vorinstanz, die Umsatzeinbusse 
von Oktober 2021 sei nicht auf bestehende kantonale Massnahmen oder solche 
des Bundes zurückzuführen. In Beachtung der Zertifikatspflicht hätten im Oktober 
2021 durchaus Veranstaltungen durchgeführt werden können. Da die Zertifikats-
pflicht Voraussetzung für die Durchführung einer Veranstaltung sei, sei davon al-
lerdings überwiegend der Veranstalter und nicht der Beschwerdeführer betroffen. 
Bezüglich Sportveranstaltungen mache er keine Angaben, um welche Art es sich 
konkret gehandelt haben soll. Zudem würden Nachweise fehlen (bspw. Mittei-
lung, dass Kontingent bereits ausgeschöpft ist), welche seine Behauptung stüt-
zen würden. Der Beschwerdeführer vermöge nicht überzeugend darzulegen, in-
wiefern und vor allem, welche behördlichen Massnahmen zum Umsatzrückgang 
im Oktober 2021 geführt haben sollen. Der CEE-Anspruch sei daher zu Recht 
verneint worden (Vi-act 5).

1.4 Vor Verwaltungsgericht wiederholt der Beschwerdeführer, er sei als Verle-
ger und Fotograf überwiegend im Veranstaltungsbereich tätig. Aufgrund der co-
ronabedingten Verschiebungen resp. Absagen vieler Veranstaltungen im Kultur-
bereich und des beschränkten Zugangs bei Sportanlässen habe er seiner Arbeit 
im Oktober 2021 nicht nachkommen können. Er sei einziger Angestellter der 
B.________ GmbH. Wenn Aufträge bei ihm wegfallen, verliere die Arbeitgeberin 

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ihren gesamten Umsatz. Im Jahr 2020 habe man aufgrund des Lockdowns und 
der weiteren Pandemie-Massnahmen gerade noch die Hälfte des Vorjahresum-
satzes erzielt (Fr. 34'599.50 vs. Fr. 70'763.95). Das Jahr 2021 sehe noch 
schlechter aus. Das Einkommen Oktober 2021 habe Fr. 0.-- betragen, was auf 
die Einschränkungen im Zusammenhang mit Corona im Tätigkeitsbereich des 
Beschwerdeführers zurückzuführen sei.

Seit dem Lockdown im März 2020 habe die Anzahl kultureller Veranstaltungen 
stark abgenommen. Vieles sei gestrichen worden und die Planung sei aufgrund 
der unsicheren Zeit nicht wieder aufgenommen worden. Leidtragende seien nicht 
nur die Kulturschaffenden, sondern auch die Medien, welche diese Anlässe be-
gleiten würden. Hierzu zähle auch der Beschwerdeführer. Zur Abfederung der 
Folgen habe das Parlament die CEE für Selbständigerwerbende geschaffen.

2019 habe er sämtliche Konzerte im Hallenstadion, alle Open Airs und Musik-
festivals besucht, was mit den Verkaufszahlen der Fotos und Reportagen belegt 
sei. Der Besuch erfolge mit dem Schweizer Presseausweis. Die Veranstalter 
würden keine persönlichen Einladungen ausstellen. Die Arbeitgeberin sei selber 
verantwortlich, sich die notwendigen Angaben zu beschaffen. 2021 hätten 
während der Sommermonate Kulturanlässe in stark reduziertem Ausmass statt-
gefunden. Der Beschwerdeführer habe praktisch keine Anlässe besuchen kön-
nen. Für Sportveranstaltungen hätten Kontingente für Besucher bestanden; Me-
dienschaffende hätten keine zusätzlichen Bewilligungen erhalten. Am 15. Sep-
tember 2021 sei die Zertifikatspflicht eingeführt worden, was die angespannte 
Lage im Kulturbereich verschärft habe. Auf weitere Anlässe sei verzichtet wor-
den. Da der Beschwerdeführer als Freischaffender keine Einladungen zu den An-
lässen erhalte, könne er auch keine Absagen vorweisen. Er könne einfach 
glaubhaft machen, dass im Oktober 2021 keine Teilnahme an kulturellen Veran-
staltungen oder Sportanlässen möglich gewesen sei.

Der Beschwerdeführer habe seit Beginn der Pandemie regelmässig CEE erhal-
ten, auch für September 2021. Bei den Coronamassnahmen gebe es zwischen 
dem 15. September 2021 und Ende Oktober 2021 keine Veränderungen, wes-
halb nicht nachvollziehbar sei, weshalb unter den gleichen Voraussetzungen die 
CEE für Oktober 2021 abgelehnt worden sei. 

Die plötzliche Ablehnung der CEE für Mitarbeitende im Kulturbereich scheine 
System zu haben; die zuständigen Behörden schienen ohne Veränderung der 
gesetzlichen Grundlage und ohne Angabe von rechtlich relevanten Gründen ihre 
Praxis geändert zu haben, was sich auch aus der Medienmitteilung des Vereins 
Pro Kultur, Zürich, ergebe. Diesem Muster folge auch die Vorinstanz.

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Die Vorinstanz äussert sich vernehmlassend nicht zur Beschwerde, sondern 
verweist zur Begründung ihres Abweisungsantrages auf die Ausführungen im 
angefochtenen Einspracheentscheid.

2.1 Der Beschwerdeführer ist nicht Selbständigerwerbender (im Sinne von 
Art. 12 ATSG). Als Gesellschafter und Geschäftsführer der B.________ GmbH 
(sowie deren einziger Angestellter) gilt er jedoch als Person nach Art. 31 Abs. 3 
lit. b und c des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung 
und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 
837.0) vom 25. Juni 1982. Auch diese Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung 
können gemäss der im Oktober 2021 geltenden Fassung der Verordnung über 
Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vom 
20. März 2020 (Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall, SR 830.31, Stand 
20.9.2021 und ebenso 28.10.2021; vgl. BGE 147 V 278 
Erw. 2.1) einen Anspruch auf CEE haben, nämlich:

wenn sie (Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall):
a. ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur 

Bekämpfung der Covid-19-Epidemie unterbrechen müssen; und
b. einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden

oder wenn (Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall):
a. ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur 

Bekämpfung der Covid-19-Epidemie massgeblich eingeschränkt ist;
b. sie einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden; und
c. sie im Jahr 2019 für diese Tätigkeit ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen 

von mindestens 10 000 Franken erzielt haben; diese Voraussetzung gilt sinn-
gemäss, wenn die Tätigkeit nach dem Jahr 2019 aufgenommen wurde; wurde 
die Tätigkeit nicht während eines vollen Jahres ausgeübt, so gilt diese Vor-
aussetzung proportional zu deren Dauer.

2.2 Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer als Gesellschafter 
und Geschäftsführer der B.________ GmbH grundsätzlich Anspruch auf CEE 
haben kann.

2.3 Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, ihm sei die Erwerbstätigkeit 
aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-
19-Epidemie untersagt worden. Mithin fällt ein Anspruch aus Art. 2 Abs. 3 Covid-
19-Verordnung Erwerbsausfall ausser Betracht. Strittig ist, ob die Voraussetzun-
gen nach Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall erfüllt sind.

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2.4 Mit Erlass des Bundesgesetzes über die gesetzlichen Grundlagen für Ver-
ordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-
Gesetz; SR 818.102) vom 25. September 2020 schuf das Parlament eine gesetz-
liche Grundlage zur Ausrichtung von Entschädigungen des Erwerbsausfalls infol-
ge Pandemiemassnahmen (Art. 15 Abs. 1 Covid-19-Gesetz). Dies, nachdem der 
Bundesrat bereits am 20. März 2020 die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall 
zur Milderung der Erwerbsausfälle aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung 
des Coronavirus erlassen hatte. Mit dem Covid-19-Gesetz wurde dem Bundesrat 
die Kompetenz eingeräumt, die Entschädigungen fortzuführen. In seinem Geset-
zesentwurf beabsichtigte er dabei, den Anspruch auf Selbständigerwerbende zu 
beschränken, die ihre Erwerbstätigkeit massnahmebedingt unterbrechen muss-
ten, also von einem direkten Verbot betroffen sind (vgl. BBl 2020 6612; auch BK 
Thurnherr AB 2020 N 1341 ff.). Erst in der parlamentarischen Diskussion (und 
Differenzbereinigung) wurde der Anspruch erweitert einerseits auf Personen in 
arbeitgeberähnlicher Stellung, und anderseits diese und Selbständigerwerbende, 
die massnahmebedingt massgeblich in ihrer Arbeit eingeschränkt sind (AB 2020 
S 1013; AB 2020 N 1764). Dies führte zur (im strittigen Zeitraum gültigen) Formu-
lierung, dass der Bundesrat die Ausrichtung von Entschädigungen des Erwerbs-
ausfalls bei Personen vorsehen kann, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von 
Massnahmen im Zusammenhang mit der Bewältigung der Covid-19-Epidemie 
unterbrechen oder massgeblich einschränken müssen. Nur Personen mit einem 
Erwerbs- oder Lohnausfall, die in ihrer Unternehmung eine Umsatzeinbusse von 
mindestens 30 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz in den Jah-
ren 2015 - 2019 haben, gelten in ihrer Erwerbstätigkeit als massgeblich einge-
schränkt (Art. 15 Abs. 1 Covid-19-Gesetz, Stand 2.9.2021). 

2.5 Gestützt auf Art. 15 Abs. 1 Covid-19-Gesetz erliess der Bundesrat die An-
spruchsgrundlage von Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall. 
Demgemäss können Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnli-
cher Stellung Anspruch auf CEE haben, wenn ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von 
behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie 
massgeblich eingeschränkt ist (vgl. oben Erw. 2.1). 

Die Frage der Massgeblichkeit der Einschränkung ist vorliegend nicht strittig, re-
spektive wurde sie von der Vorinstanz nicht geprüft, weil sie den Anspruch aus 
anderem Grunde verneinte.

Strittig ist nämlich allein, ob die Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers "auf-
grund von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-
Epidemie" eingeschränkt bzw. zu 100% eingebrochen war.

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3.1 Damit ein Anspruch auf CEE besteht, muss die Erwerbstätigkeit aufgrund 
von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epi-
demie (massgeblich) eingeschränkt worden sein (Art. 2 Abs. 3bis lit. a Covid-19-
Verordnung Erwerbsersatz). 

Der Erwerbsausfall muss nachweislich aufgrund von behördlichen Massnahmen 
zur Bekämpfung des Covid-19 entstanden sein. Gefordert ist ein überwiegend 
wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen den behördlichen Massnah-
men zur Bekämpfung der Pandemie und dem Ertragsausfall (vgl. Art. 15. Abs. 1 
Covid-19-Gesetz; Art. 2 Abs. 3bis lit. a Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall). Es 
ist dies eine zwingende Voraussetzung der CEE. Denn Sinn und Zweck der Co-
vid-19-Verordnung Erwerbsausfall ist das Kompensieren von Erwerbsausfällen, 
welche auf die behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Co-
vid-19-Epidemie zurückzuführen sind. D.h. der Staat hat mit dem Covid-19-Ge-
setz resp. der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall eine Grundlage geschaffen 
nur für Entschädigungen für Ausfälle, die letztlich behördlich verursacht sind. Aus 
diesem Grund verlangt der Gesetzgeber denn auch ausdrücklich, dass Perso-
nen, die einen Anspruch aus Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbs-
ausfall geltend machen, darlegen müssen, auf welche behördlich angeordneten 
Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie die Umsatzeinbusse 
zurückzuführen ist (Art. 7 Abs. 1bis lit. b Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall). 
Nicht entschädigt werden sollen demgegenüber Ausfälle, die wohl mit der Pan-
demie zusammenhängen, aber nicht durch behördliche Massnahmen verursacht 
wurden. Hierfür wurden andere Instrumente geschaffen wie etwa Härtefallmass-
nahmen für Unternehmen (vgl. Art. 12 Covid-19-Gesetz; RRB Nr. 931/2020 vom 
15.12.2020; Ausgestaltung der Covid-19-Härtefallregelung im Kanton Schwyz 
und spätere Revisionen des Härtefallprogramms 1). 

3.2 Was die behördlichen Massnahmen anbelangt, so werden diese vom Bund 
insbesondere in der Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur 
Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage; 
SR 818.101.26) vom 23. Juni 21 geregelt, wobei vorliegend die Versionen An-
wendung finden, welche im Oktober 2021 galten (Stand 20.9., 4.10., 11.10., 
25.10.2021). Zusätzlich haben auch Kantone Massnahmen beschlossen (vgl. et-
wa Kanton Schwyz Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-
19-Epidemie, vom 14.10.2020; SRSZ 571.212). Art. 2 Abs. 3bis Covid-19-Verord-
nung Erwerbsausfall spricht sodann von 'behördlichen Massnahmen', weshalb 
zusätzlich auch solche weiterer Behörden massgebend sein können (auch wenn 
im Kreisschreiben über die Entschädigung bei Massnahmen zur Bekämpfung 

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des Coronavirus - Corona-Erwerbsersatz (KS CE) Rz. 1041.2 nur von kantonalen 
Massnahmen und solchen des Bundes die Rede ist).

Im Oktober 2021 bestand kein Veranstaltungsverbot. Es galt für die Organisato-
ren von Veranstaltungen aber u.a. die Pflicht, ein Schutzkonzept zu erarbeiten 
und umzusetzen, welches die Vorgaben des Bundes einhielt (Art. 10 Covid-19-
Verordnung besondere Lage). Aufgrund der anhaltend angespannten Lage in 
den Spitälern wurde zudem per 13. September 2021 die Zertifikatspflicht einge-
führt. Öffentlich zugängliche Einrichtungen und Betriebe in den Bereichen Kultur, 
Unterhaltung, Freizeit und Sport, in denen den Besucherinnen und Besuchern 
nicht ausschliesslich Aussenbereiche offenstanden, mussten bei Personen ab 
16 Jahren den Zugang auf Personen mit einem Zertifikat beschränken (Art. 13 
Abs. 2 Covid-19-Verordnung besondere Lage). Für Veranstaltungen im Freien 
galt die Zertifikatspflicht bei mehr als 1000 Personen (mit Sitzpflicht) resp. mehr 
als 500 Personen, die sich frei bewegen konnten (Art. 14 Covid-19-Verordnung 
besondere Lage). In Innenräumen galt die Pflicht bei Veranstaltungen ab 30 Per-
sonen (Art. 14a Covid-19-Verordnung besondere Lage). Veranstaltungen mit 
mehr als 1000 Personen benötigten zudem eine kantonale Bewilligung (Art. 16 
Covid-19-Verordnung besondere Lage). Neben diesen Pflichten galten weiterhin 
die allgemeinen Empfehlungen wie Meidung von Kontakten, Arbeiten zu Hause, 
Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln usw.

4.1 Vorab ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer weder in seinem Antrag 
auf CEE vom 23. Oktober 2021, noch in seiner Einsprache und auch nicht in der 
Beschwerde der gesetzlichen Aufforderung nachkommt, konkret darzulegen, auf 
welche behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-
Epidemie seine geltend gemachte Umsatzeinbusse zurückzuführen ist (Art. 7 
Abs. 1bis lit. b Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall). 

4.2 Nicht ganz korrekt ist seine Darstellung, er habe in den Vormonaten stets 
CEE erhalten, im Oktober 2021 dann plötzlich nicht mehr, ohne dass sich die ge-
setzlichen Rahmenbedingungen geändert hätten. 

Am 23. Juni 2021 hat der Bundesrat das allgemeine Veranstaltungsverbot per 
26. Juni 2021 aufgehoben. Da diese Änderung relativ kurzfristig erfolgt ist, ge-
wisse Massnahmen blieben oder Änderungen erfahren haben und Veranstaltun-
gen eine grössere Vorbereitungs- und Vorlaufzeit benötigen, ging das BSV da-
von aus, dass sich diese Änderung nicht kurzfristig auf die Erwerbssituation der 
Betroffenen auswirken würde. Das BSV hatte daher davon abgesehen, sein 
Kreisschreiben über die Entschädigung bei Massnahmen zur Bekämpfung des 
Coronavirus - Corona-Erwerbsersatz (KS CE) mit der Aufhebung des Veranstal-

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tungsverbots diesbezüglich anzupassen (vgl. Vorwort zur Version 18 KS CE). 
Mithin führte die Aufhebung des Veranstaltungsverbotes nicht sofort zu einer 
Praxisänderung. Erst im KS CE Version 18, gültig ab 1. September 2021, hielt 
dann das BSV fest: "Aktuell gibt es kaum noch behördliche Einschränkungen. 
Deshalb müssen die Ausgleichskassen ihr Augenmerk besonders auf die Gründe 
richten, die die Versicherten für eine erhebliche Einschränkung der Erwerbstätig-
keit geltend machen. Diese Gründe müssen im Zusammenhang mit den Mass-
nahmen zur Bekämpfung des Coronavirus stehen" (Vorwort zur Version 18 KS 
CE). Damit aber ist nachvollziehbar, dass sich die Lockerungen der Massnah-
men bzw. die damit einhergehende Verschärfung der Praxis resp. der Prüfung 
der Voraussetzungen des CEE-Anspruchs erst im Herbst 2021 auswirkten. 
Kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer aus einer allenfalls grosszügigeren 
Praxis bis September 2021 nichts zu seinen Gunsten ableiten kann, solange er 
sich nicht auf das Vertrauensprinzip berufen kann (vgl. zum Vertrauensschutz 
BGE 143 V 95 Erw. 3.6.2). Solches macht er denn zu Recht auch nicht geltend.

Fest steht, dass im Monat Oktober 2021 kaum noch behördliche Massnahmen im 
Sinne von Einschränkungen für Veranstaltungen galten und Personen, welche 
für Oktober 2021 CEE geltend machen, nachweisen müssen, welche behördliche 
Massnahme den Erwerbsausfall verursacht hat.

4.3 Die vorinstanzliche Begründung der Ablehnung von CEE für den Monat Ok-
tober 2021 ist nicht zu beanstanden.

Bei der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers handelt es sich um eine Unter-
nehmung im Bereich Verlagswesen. Der Beschwerdeführer ist einziger Ange-
stellter. Dies bringt zwar eine gewisse Einschränkung der fachlichen Breite mit 
sich, gewährt anderseits aber auch Flexibilität bei den auszuführenden Tätigkei-
ten. Selbst wenn - wie der Beschwerdeführer behauptet - die Unternehmung re-
sp. der Beschwerdeführer auf Kultur (Konzerte) und Sport spezialisiert ist, so bie-
tet selbst dieser Bereich ein sehr grosses Spektrum möglicher journalistischer 
und fotographischer Berichterstattungen. Nachdem die Pandemie seit März 2020 
das öffentliche Geschehen, namentlich auch in den Sektoren Kultur und Sport, 
beeinflusst, darf und muss von einer Verlagsunternehmung erwartet werden, 
dass sie sich hierauf einstellt. Inwiefern behördliche Massnahmen zur Bekämp-
fung der Pandemie die B.________ GmbH hierbei - im hier relevanten Monat Ok-
tober 2021 - dennoch (vollständig) eingeschränkt hätte, legt der Beschwerdefüh-
rer nicht dar.

Der Beschwerdeführer behauptet selber nicht, im Oktober 2021 hätten weder 
sportliche noch kulturelle Veranstaltungen stattgefunden. Zu Recht. Ein Veran-
staltungsverbot bestand nicht mehr. Die Zertifikatspflicht mag gewisse Veranstal-

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ter vom Organisieren abgehalten haben. Die Branche selbst indes befürwortete 
die Aufhebung des Veranstaltungsverbotes zu Gunsten von Veranstaltungen 
mit 3G (vgl. Medienmitteilung Allianz der Veranstalterverbände vom 11.5.2021, 
www.expo-event.ch; vgl. auch Positionspapiere der SMPA [swiss music promo-
ters association] vom 15. und 29.6.2021, www.smpa.ch), was darauf schliessen 
lässt, dass Veranstaltungen auch mit Zertifikatspflicht organisiert wurden. Im No-
vember 2021 wurde gar gefordert, die Zertifikatspflicht aufrecht zu erhalten, da 
dies zum einen gut funktioniere und anderseits die einzige Möglichkeit sei, 
Events durchführen zu können (vgl. Medienmitteilung Allianz der Veranstalter-
verbände vom 23.11.2021). Die spätere Feststellung der Veranstalter, die Zertifi-
katspflicht und die Tatsache, dass Zertifikatstests ab 1. Oktober 2021 kosten-
pflichtig waren, habe sich negativ auf die Besucherzahlen ausgewirkt, bestätigt 
nur, dass Veranstaltungen durchgeführt wurden, wenn auch teilweise weniger 
frequentiert (vgl. Medienmitteilung Allianz der Veranstalterverbände vom 
8.11.2021). Nichts Anderes lässt sich der vom Beschwerdeführer ins Recht ge-
legten Medienmitteilung der Taskforce Culture vom 9. Dezember 2021 entneh-
men (Bf-act. 3). Da ist die Rede von rückläufigen Zahlen bei Events aufgrund der 
epidemiologischen Entwicklung. Diese Aussage vom Dezember 2021 bestätigt, 
dass zuvor mehr Veranstaltungen durchgeführt werden konnten. Auch die Aus-
sage, bei vielen Veranstaltungen handle es sich um verschobene, bestätigt, dass 
im Kulturbereich Anlässe stattfanden. Dass sich die Verschiebungen für die 
Künstler negativ auswirken, ist nachvollziehbar. Dies gilt indes nicht für Journalis-
ten/Fotografen wie den Beschwerdeführer, für die einzig zählt, dass Veranstal-
tungen durchgeführt werden. Kommt hinzu, dass für Veranstalter der Wert von 
Medienbeiträgen, mithin an Dienstleistungen wie der Arbeitgeberin des Be-
schwerdeführers, umso grösser ist, wenn Publikum nicht zugelassen ist oder nur 
spärlich erscheint. Auch deshalb ist es nicht nachvollziehbar, dass überhaupt 
kein Ertrag möglich gewesen sein soll.

Der Homepage der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers (B.________ GmbH; 
www._______.ch; eingesehen am 10.2.2022) kann sodann entnommen werden, 
dass der Verlag Herausgeberin des Magazins D.________ ist. Es handelt sich 
gemäss Impressum um ein in einer Auflage von 15'000 Exemplaren monatlich 
erscheinendes Magazin. Der Beschwerdeführer begründet mit keinem Wort, in-
wiefern diese Tätigkeit durch behördliche Massnahmen eingeschränkt gewesen 
wäre. Wenn er aber einen Umsatz von Fr. 0.-- im Oktober 2021 geltend macht, 
dann müsste dies bedeuten, dass auch das monatliche Magazin D.________ im 
Oktober 2021 erstens nicht herausgebracht werden konnte und zweitens auch 
dies zwingend auf behördliche Massnahmen zurückgeführt werden muss. Dies-
bezüglich ist ein Kausalzusammenhang aber keinesfalls überwiegend wahr-

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scheinlich. Weiter enthält die Homepage eine Auswahl an Fotografien. Sie 
bestätigt, dass sich der Beschwerdeführer hauptsächlich in den Bereichen Kultur 
und Sport bewegt; es gibt aber auch eine Rubrik "Politics". Insgesamt werden 
Bilder aus einem breiten Tätigkeitsfeld aufgelegt. Weshalb im Oktober 2021 
massnahmebedingt überhaupt keine Arbeiten hätten möglich sein sollen, ist nicht 
nachvollziehbar.

Insgesamt vermag der Beschwerdeführer den Nachweis nicht zu erbringen, dass 
im Monat Oktober 2021 behördliche Massnahmen zur Pandemiebekämpfung ihn 
als Journalisten/Verleger und Fotografen an der Erzielung jeglichen Erwerbs ge-
hindert hat. Als Gesuchsteller liegt es aber an ihm, den Nachweis zu erbringen, 
dass behördliche Massnahmen mindestens überwiegend wahrscheinlich die Ur-
sache dafür waren, dass er im Monat Oktober 2021 einen (totalen) Erwerbsaus-
fall erlitt. Dieser Nachweis gelingt ihm nicht.

5. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet, weshalb sie abzuwei-
sen ist. Kosten werden keine erhoben (Art. 1 Covid-19-Verordnung Erwerbsaus-
fall i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 21. Februar 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 21. März 2022