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**Case Identifier:** 299af6ed-6954-5c9e-a1d2-0d46c523304c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.04.2017 200 2016 163
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-163_2017-04-27.pdf

## Full Text

200 16 163 IV
GRD/BOC/KNJ/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. April 2017

Verwaltungsrichter Grütter, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Matti, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiberin Bossert

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 15. Dezember 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/16/163, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1958 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich am 5. Januar 2014 unter Hinweis auf eine rheumatoide Arthri-
tis mit schwerer Gonarthrose beidseits, eine (am XX.XX.2013 eingefügte) 
Knie-TP links sowie Mittelfussarthrose rechts bei der Invalidenversicherung 
(IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. Be-
schwerdegegnerin; act. II] 1). Daraufhin wurden ihr von der IVB Massnah-
men zum Erhalt des Arbeitsplatzes gewährt (act. II 21). Nach Vornahme 
erwerblicher und medizinischer Abklärungen (vgl. act. II 9, 14 - 16, 19 f., 24 
f., 28 f., 39) sowie einer arbeitsmarktlich medizinischen Abklärung (AMA; 
act. II 53), schloss die IVB die beruflichen Eingliederungsmassnahmen ab 
(vgl. act. II 55) und stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom 9. Oktober 
2015 (act. II 63) bei einem Invaliditätsgrad von 27% die Ablehnung des 
Rentenbegehrens in Aussicht. Auf dagegen erhobenen Einwand (act. II 65, 
67) hin holte die IVB eine weitere Stellungnahme des Regionalen Ärztli-
chen Dienstes (RAD) ein (act. II 69) und verfügte am 15. Dezember 2015 
(act. II 70) wie zuvor angekündigt. 

B.

Hiergegen erhob die Versicherte am 29. Januar 2016 Beschwerde mit dem 
Antrag, die angefochtene Verfügung sei dahingehend abzuändern, als ihr 
mindestens eine halbe Rente zuzusprechen sei. Eventualiter beantragt sie 
die Aufhebung der Beschwerde und die Rückweisung der Sache an die 
Beschwerdegegnerin zu weiteren Abklärungen, insbesondere zur Einho-
lung eines polydisziplinären Gutachtens (Rheumatologie, Orthopädie, Neu-
rologie, Psychiatrie und Innere Medizin). 

Mit Beschwerdeantwort vom 24. Februar 2016 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/16/163, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 15. Dezember 2015 
(act. II 70). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-

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werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346). Für die Beurteilung des Vorliegens 
einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitli-
chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt 
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ab-
lauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b und 
c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Dreivier-
telsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 

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Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Fraglich ist, ob die Beschwerdegegnerin den anspruchsrelevanten 
Sachverhalt umfassend abgeklärt hat und die medizinischen Akten eine 
hinreichend schlüssige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerde-
führerin erlauben. Diesbezüglich finden sich in den Akten insbesondere 
folgende Angaben: 

3.1.1 Im postoperativen Verlaufsbericht vom 6. Juni 2014 (act. II 19 S. 2) 
hielt Dr. med. B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, nachdem auf der linken 
Seite bereits am XX.XX.2013 eine Kniegelenks-Totalprothesenimplantation 
erfolgt sei, sei am XX.XX.2014 nun eine solche auch auf der rechten Seite 
vorgenommen worden. Die Beschwerdeführerin leide unter einer rheumato-
iden Arthritis. Der postoperative Verlauf habe sich bis anhin unauffällig ge-
staltet. Nach drei bis vier Monaten sei der Rehabilitationsverlauf im Allge-
meinen fortgeschritten, sodass mit einer teilweisen Wiederaufnahme der 
Arbeit gerechnet werden könne. Diese Einschätzung betreffe vor allem die 
Kniegelenkprothesen. Dr. med. B.________ ging von folgendem Zumut-
barkeitsprofil aus: Kein Tragen von schweren Lasten über 15 bis 20 kg, 
kein häufiges Begehen von Treppen und Leitern, keine Arbeiten in 
Zwangspositionen wie z.B. im Knien. In einer angepassten Tätigkeit sei die 
Beschwerdeführerin daher noch voll einsatzfähig. Er könne jedoch nicht 
beurteilen, inwieweit auch eine Beeinflussung durch die chronische Polyar-
thritis und entsprechendem Leiden in anderen Gelenken eine Rolle spiele. 
Allenfalls müsse betreffend die Arbeitsfähigkeit auch bei der behandelnden 
Rheumatologin nachgefragt werden. 

3.1.2 Im Arztbericht vom 16. Juli 2014 (act. II 24) hat Dr. med. 
C.________, Fachärztin für Rheumatologie, die folgenden Diagnosen mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt: Seropositive, CCP- und ANA-
positive rheumatoide Arthritis sowie Status nach Knie-TP-Implantation links 
(XX.XX.2013) und rechts (XX.XX.2014; S. 2). Ferner befand sie, die Pro-

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gnose sei unsicher, denn in der letzten Zeit würden vermehrt auch bisher 
nicht betroffene Gelenke (Finger, oberes Sprunggelenk) Entzündungsakti-
vitäten aufzeigen (S. 3). Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätig-
keit könne ab dem 28. Juli 2014 im Umfang von 50% gerechnet werden. 
Sie schlug vor, mit dem Arbeitgeber eine Lösung zu finden, die es ermögli-
che, die Beschwerdeführerin für leichte, wechselbelastende Arbeiten ein-
zusetzen, da ihr schwere … nicht mehr zumutbar seien (S. 5). Unter 
Berücksichtigung der gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerde-
führerin hielt Dr. med. C.________ die folgenden Aktivitäten in einer behin-
derungsangepassten Tätigkeit noch für zumutbar: Vier bis fünf Stunden 
wechselbelastende Tätigkeiten, Bücken und Rotationen im Sitzen oder 
Stehen. Nicht mehr zumutbar seien rein "sitzende" und "stehende" Tätigkei-
ten, vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten, Über-Kopf-Arbeiten, 
Kauern, Knien, Heben und Tragen sowie auf Leitern, Gerüste und Treppen 
steigen (S. 6).

3.1.3 Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, dia-
gnostizierte im Bericht vom 20. Juli 2014 (act. II 25) mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit Gonarthrosen beidseits (Knie-TP links und rechts) und se-
ropositive rheumatoide Arthritis (Erstdiagnose 2013; S. 1). Dr. med. 
D.________ gab an, aufgrund der gesundheitlichen Beschwerden bestehe 
eine verminderte Belastbarkeit, es könnten keine schweren Gewichte ge-
hoben werden und Arbeiten an der Kälte und auf den Knien seien ausge-
schlossen (S. 2 - 3). Die Wiederaufnahme der bisherigen beruflichen Tätig-
keit sei unter Berücksichtigung der geschilderten Einschränkungen ab dem 
28. Juli 2014 im Umfang von 50% möglich. Im Rahmen einer angepassten 
Tätigkeit sei ab dem gleichen Datum eine wechselbelastende Arbeit ohne 
längeres Stehen, bei der keine schweren Gewichte zu heben seien und die 
nicht an der Kälte ausgeübt werde, in einem 50% Pensum möglich (S. 3).

3.1.4 Dr. med. B.________ hielt im Bericht vom 26. August 2014 (act. II 
39 S. 11) als Diagnose einen Status nach Knie-TP-Implantation rechts und 
links, eine rheumatoide Arthritis, seropositiv sowie arterielle Hypertonie, 
leichte microzytäre Anämie und Refluxoesophagitis bei der Hiatushernie 
fest. Sodann führte er aus, die Behandlung sei vorläufig abgeschlossen 
und die Arbeitsfähigkeit werde auf 50% belassen. 

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3.1.5 Auf Anfrage der IVB hin hielt die RAD-Ärztin Dr. med. E.________, 
Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, am 21. Oktober 2014 (act. II 28) 
fest, dass aufgrund der beidseits operierten Knie und der seropositiven 
rheumatoiden Arthritis mit wanderndem Gelenkbefall die angestammte 
Tätigkeit in der … nicht mehr zumutbar sei. Zumutbar sei eine angepasste, 
körperlich leichte, einfache serielle, vorwiegend sitzende Tätigkeit mit Zu-
satz-Bewegungspausen mit einer Leistungseinschränkung von ca. 20% 
(S. 2).

3.1.6 Dr. med. B.________ führte im Schreiben vom 25. November 2014 
(act. II 29 S. 2) aus, bei der Beschwerdeführerin bestehe eine chronische 
Polyarthritis, weswegen sie bei Dr. med. C.________ in Behandlung sei. 
Bezüglich der Knieprothesen bestehe unverändert eine reduzierte Belast-
barkeit der Kniegelenke. Das Zumutbarkeitsprofil verbleibe gleich (wie im 
Bericht vom 6. Juni 2014 [vgl. act. II 19 S. 2]), d.h. keine Arbeiten in 
Zwangspositionen z.B. der Hocke, kein Begehen von Treppen oder Leitern, 
kein Tragen von Lasten über 15 bis 20 kg. Ideal wäre eine wechselbelas-
tende Tätigkeit sitzend und stehend. 

3.1.7 Im Arztbericht vom 19. Januar 2015 (act. II 39) diagnostizierte Dr. 
med. D.________ mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit weiterhin Gonar-
throsen beidseits (mit beidseitiger Knie-TP) sowie eine seropositive rheu-
matoide Arthritis (Erstdiagnose 2013), zudem diagnostizierte er neu eine 
leichtgradige Polyneuropathie und ein Karpaltunnelsyndrom beidseits 
(S. 1). Er führte aus, wenn die Beschwerdeführerin keine schweren Arbei-
ten verrichten müsse, sei die bisherige Tätigkeit als … aus medizinischer 
Sicht maximal im Umfang von 50% noch zumutbar. Schwere …, das Han-
tieren mit … und … sei nicht mehr möglich. Ferner bestehe eine verminder-
te Leistungsfähigkeit, da das Arbeitstempo langsamer sei. Mit einer Wie-
deraufnahme der – an diese Einschränkungen angepassten – beruflichen 
Tätigkeit könne ab Anfang 2015 im Umfang von 50% gerechnet werden 
(S. 3). Weiter gab er an, eine Verweistätigkeit mit wechselbelastenden Ar-
beiten sei an einem warmen Arbeitsplatz vier Stunden pro Tag mit einer 
Leistung von 50% zumutbar. Für nicht zumutbar hielt er rein "sitzende" und 
"stehende" Tätigkeiten, vorwiegend im Gehen ausgeübte Tätigkeiten, Bü-
cken, Über-Kopf-Arbeiten, Kauern, Knien, Rotationen im Sitzen und Ste-

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hen, Gewichte über 5 kg Heben und Tragen, und auf Leitern, Gerüste und 
Treppen steigen (S. 5). 

3.1.8 Vom 26. Mai bis zum 21. Juni 2015 wurde in der Stiftung 
F.________ eine arbeitsmarktliche medizinische Abklärung (AMA) durch-
geführt. Der AMA-Arzt, Dr. med. G.________, führte im Bericht vom 
30. Juni 2015 (act. II 53) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die Dia-
gnose einer seropositiven rheumatoiden Arthritis (Erstdiagnose 2013) auf, 
mit/bei:

- Synovitis Knie beidseits
- Schwerer Gonarthrose beidseits 
- Status nach TP beider Kniegelenke 
- Akute Arthritis im rechten und linken oberen Sprunggelenk sowie 

im Bereich der Fingergelenke beidseits 
- Karpaltunnelsyndrom beidseits
- Leichtgradige Polyneuropathie

Unter anderem hielt er überdies fest, trotz der Basistherapie mit den übli-
chen Medikamenten sei von einer Akzentuierung und einem Weiterschrei-
ten der rheumatoiden Arthritis mit vermehrten Entzündungsaktivitäten auch 
bisher nicht betroffener Gelenke auszugehen (S. 12 - 13). Das vom RAD 
erstellte Zumutbarkeitsprofil (vgl. act. II 28 S. 2), wonach eine Leistungs-
einschränkung von 20% bestehe, sei deshalb nach unten zu korrigieren. 
Aus medizinischer Sicht liege bei einer angepassten Tätigkeit (Leistungs-
fähigkeit von 40 bis 45% bei leichten, nicht stark belastenden Tätigkeiten, 
vorzugsweise im manuellen, seriellen Bereich) eine Leistungseinschrän-
kung von 55 bis 60% vor. Infolge der körperlichen Behinderungen, der feh-
lenden Grundausbildung, der stark eingeschränkten Deutschkenntnisse 
sowie in Anbetracht des Alters der Beschwerdeführerin sei eine Eingliede-
rung in den ersten Arbeitsmarkt nicht mehr möglich. Es könnten ihr in einer 
angepassten Arbeit nur noch leichte körperliche Tätigkeiten in einem 50% 
Pensum zugemutet werden (act. II 53 S. 13). 

3.1.9 Gestützt auf verschiedene Arztzeugnisse erstellte die RAD-Ärztin 
Dr. med. H.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Trauma-
tologie des Bewegungsapparates, im Bericht vom 1. Oktober 2015 (act. II 

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62) folgendes Zumutbarkeitsprofil: In der angestammten Tätigkeit als … sei 
nach Beurteilung durch Dr. med. D.________ vom 19. Januar 2015 (act. II 
39 S. 1 - 5) eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich. Diese Aussage werde 
auch durch die Einschätzung von Dr. med. C.________ vom 16. Juli 2014 
(act. II 24) gestützt. In einer optimal leidensangepassten wechselbelasten-
den, vorwiegend sitzenden Tätigkeit, ohne Heben und Tragen von mittel-
schweren und schweren Lasten, ohne Zwangshaltungen wie Bücken, Kni-
en oder Kauern, ohne Umwelteinflüsse wie Zugluft, Kälte oder Nässe, ohne 
absturzgefährdetes Arbeiten und Steigen auf Gerüsten, Leitern und 
Dächern und ohne ständiges Begehen von Treppen sei eine volle Arbeits-
fähigkeit mit einer Leistungsminderung von 20% medizinisch-theoretisch 
gegeben. Das bedeute bezogen auf einen 8.2 Stunden Arbeitstag eine Ar-
beitszeit von 6.56 Stunden. Die Leistungsminderung sei dem erhöhten 
Pausenbedarf nach Implantation zweier Kniegelenkprothesen und bei 
chronischer Polyarthritis geschuldet (S. 5).

3.1.10 In der Stellungnahme vom 10. Dezember 2015 (act. II 69) begrün-
dete die RAD-Ärztin Dr. med. H.________ die divergierende Beurteilung 
des AMA-Berichts vom 6. Juli 2015 (richtig: 30. Juni 2015 [act. II 53]) ge-
genüber der RAD-Beurteilung vom 1. Oktober 2015 (act. II 62). Im Wesent-
lichen wurde geltend gemacht, die Diskrepanzen zwischen den involvierten 
Allgemeinärzten (Hausarzt [Dr. med. D.________] und AMA-Arzt [Dr. med. 
G.________]) und den Spezialisten (Operateur [Dr. med. B.________] und 
RAD-Arzt [Dr. med. H.________]) bestünden, weil die Therapieansätze 
unterschiedlich gewertet würden. Für den AMA-Arzt würden – neben der 
chronischen Polyarthrithis – die Polyneuropathie und das Karpaltunnelsyn-
drom beidseits Kriterien darstellen, die das Zumutbarkeitsprofil auf Dauer 
negativ beeinflussen würden. Nach Ansicht des Spezialisten bestünden 
Therapieoptionen, die mittelfristig sowohl konservativ als auch operativ zu 
einer Verbesserung des Gesundheitszustandes führen würden. Demnach 
seien die Voraussetzungen für eine leichte (Sortier-) Tätigkeit auf dem ers-
ten Arbeitsmarkt durchaus gegeben. Diese Einschätzung werde auch durch 
die Beschwerdeführerin selbst bestätigt. Letztlich seien die fehlenden 
Deutschkenntnisse und das Alter der Versicherten, die ebenfalls im AMA-
Bericht erwähnt worden seien und sich auf das verwertbare Ergebnis aus-
wirken würden, keine invaliditätsrelevanten Faktoren, weshalb sie bei der 

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versicherungsmedizinischen Beurteilung keine Rolle spielen würden (act. II 
69 S. 4).

3.2

3.2.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

3.2.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Sofern RAD-Untersuchungsberichte den Anforderungen an ein ärztliches 
Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) genügen, auch hinsichtlich der 
erforderlichen ärztlichen Qualifikationen, haben sie einen vergleichbaren 
Beweiswert wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 
E. 3.3.2). Soll allerdings ein Versicherungsfall ohne Einholung eines exter-
nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen. Insbesondere sind die von der versicher-
ten Person aufgelegten Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte 
mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen der versi-
cherungsinternen Fachpersonen durch einen nachvollziehbaren Bericht 

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eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, so genügt der pauschale 
Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung (BGE 125 V 351 E. 3a cc 
S. 353) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht 
entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache an den Versi-
cherungsträger zurückzuweisen haben, damit dieser im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst (BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 
135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469).

3.3 Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung 
vom 15. Dezember 2015 (act. II 70) für die Beurteilung der Invalidität auf 
das im RAD-Bericht vom 21. Oktober 2014 (act. II 28) skizzierte und in 
demjenigen vom 1. Oktober 2015 (act. II 62) ergänzte und bestätigte, aus-
schliesslich auf den Akten basierende Zumutbarkeitsprofil ab (vgl. E. 3.1.5 
und 3.1.9 hiervor). Danach wäre die Beschwerdeführerin in einer optimal 
angepassten Tätigkeit (körperlich leichte, einfache serielle, vorwiegend 
sitzende Tätigkeit, ohne Heben und Tragen von mittelschweren und schwe-
ren Lasten) zu 100% arbeitsfähig mit einer Leistungseinschränkung von 
20%. Die bisherige berufliche Tätigkeit wurde ausserdem im Umfang von 
50% für zumutbar gehalten (act. II 70). Die zuständigen RAD-Ärzte, welche 
beide über keine fachärztliche Spezialisierung in der Rheumatologie verfü-
gen (vgl. E. 3.1.5 und 3.1.9 hiervor), würdigten den medizinischen Sach-
verhalt lediglich gestützt auf die vorhandenen Befunde ohne die Beschwer-
deführerin selbst untersucht zu haben. Bei den von ihnen erstellten RAD-
Berichten handelt es sich somit mangels selbst erhobener medizinischen 
Befunde nicht um Untersuchungsberichte im Sinne von Art. 49 Abs. 2 der 
Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; 
SR 831.201], sondern lediglich um interne Berichte nach Art. 59 Abs. 2bis 
IVG i.V.m. Art. 49 Abs. 1 IVV (vgl. BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 64; ULRICH 
MEYER/MARCO REICHMUTH, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung 
[IVG], 3. Aufl. 2014, S. 562). Insofern vermögen die internen RAD-Berichte 
gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung einzig dazu Stellung zu neh-
men, ob bei der einen oder anderen eingeholten ärztlichen Ansicht zu fol-
gen ist oder ob eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei (vgl. 
BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 64). Zudem sind wie oben ausgeführt (vgl. E. 3.2.2 
hiervor) ergänzende Abklärungen vorzunehmen, wenn auch nur geringe 

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Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen bestehen. 

Die Einschätzung des RAD, wonach die Beschwerdeführerin in der ange-
stammten Tätigkeit als … zu 50% arbeitsfähig wäre (act. II 62 S. 5), ver-
mag nicht zu überzeugen. Der RAD verwies diesbezüglich auf die Aussa-
gen der Dres. med. D.________ und C.________ vom 19. Januar 2015 
(vgl. act. II 39) bzw. 16. Juli 2014 (vgl. act. II 24). Allerdings wurde dabei 
nicht mitberücksichtigt, dass die Ärzte ein solches Pensum nur unter der 
Voraussetzung für zumutbar hielten, dass die ursprüngliche Tätigkeit we-
sentlich eingeschränkt und angepasst worden wäre. Somit erzeugt die 
Aussage des RAD den Eindruck, die Beschwerdeführerin sei als … in ei-
nem 50% Pensum voll einsetzbar, was jedoch nicht zutrifft. Weiter er-
scheint diese Beurteilung auch insofern nicht nachvollziehbar und schlüs-
sig, als der RAD im Bericht vom 21. Oktober 2014 selbst zum Schluss ge-
kommen war, die angestammte Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin nicht 
mehr zumutbar (vgl. act. II 28 S. 2, E. 3.1.5 hiervor; vgl. auch act. II 44 
S. 3).

Bezüglich der Einschätzung betreffend die Arbeitsfähigkeit in einer ange-
passten Tätigkeit stützte sich der RAD hingegen auf die Aussagen von Dr. 
med. B.________ (vgl. act. II 69 S. 4). Dieser ist jedoch kein Facharzt für 
Rheumatologie, sondern für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates. Er war für die Implantation der Kniegelenkpro-
thesen zuständig und gab im Verlaufsbericht vom 6. Juni 2014 (act. II 19 S. 
2; auf welchen er im Bericht vom 25. November 2014 [act. II 29] verwies) 
an, die Beschwerdeführerin werde nach der den Knieoperationen folgen-
den Rehabilitationszeit in einer angepassten Tätigkeit voll einsatzfähig sein. 
Er spezifizierte jedoch, dass diese Prognose einzig unter Berücksichtigung 
der Beschwerden im Zusammenhang mit den Knieimplantaten gelte. Die 
Auswirkungen der chronischen Polyarthritis auf die Arbeitsfähigkeit könne 
er nicht beurteilen, hierzu müsse die Rheumatologin Dr. med. C.________ 
konsultiert werden. Diese und Dr. med. D.________ gingen davon aus, 
dass eine angepasste Tätigkeit lediglich noch im Umfang von 50% zumut-
bar sei (vgl. act. II 24 S. 6, 25 S. 3 und 5, 39 S. 3 und 5 sowie E. 3.1.2, 
3.1.3, 3.1.7 hiervor). Der AMA-Arzt Dr. med. G.________ gelangte gar zum 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/16/163, Seite 13

Ergebnis, die Leistungseinschränkung in einer angepassten Tätigkeit be-
trage aus medizinischer Sicht ca. 55 bis 60% (wobei nicht ganz klar ist, ob 
hierbei gewisse invaliditätsfremde Faktoren mitberücksichtig wurden; vgl. 
act. II 53 S. 13, vgl. E. 3.1.8 hiervor).

Nach dem Dargelegten bestehen Zweifel an der Zuverlässigkeit und 
Schlüssigkeit der versicherungsinternen Einschätzung, weshalb auf die 
Beurteilung des RAD nicht abgestellt werden kann. Da die übrigen Akten 
auch kein vollständiges, unbestrittenes und lückenloses Bild über den Ge-
sundheitszustand der Beschwerdeführerin ergeben und sich die Arbeits-
fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit anhand der vorliegenden Unterla-
gen somit nicht zuverlässig beurteilen lässt, sind – entsprechend dem 
Eventualantrag in der Beschwerde vom 29. Januar 2016 – weitere medizi-
nische Abklärungen notwendig. Demnach wird die Beschwerdegegnerin 
eine interdisziplinäre Begutachtung zu veranlassen haben.

3.4 Zusammenfassend ist in Gutheissung der Beschwerde die Verfü-
gung vom 15. Dezember 2015 aufzuheben und die Sache an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach Vornahme der Ab-
klärungen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch neu ver-
füge. 

4. 

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 800.-- ist der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechts-
kraft des Urteils zurückzuerstatten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/16/163, Seite 14

4.2 Die nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat nach kon-
stanter Praxis trotz ihres Obsiegens keinen Anspruch auf eine Parteien-
tschädigung, da der Aufwand zur Wahrung ihrer Interessen den Rahmen 
dessen nicht überschritten hat, was der oder die Einzelne üblicher- und 
zumutbarerweise nebenbei zur Besorgung seiner persönlichen Angelegen-
heiten auf sich zu nehmen hat (BGE 127 V 205 E. 4b S. 207).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 15. Dezember 2015 aufgehoben und die Sache an 
die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie – nach Vornahme 
der Abklärungen im Sinne der Erwägungen – neu verfüge. 

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 800.-- wird ihr nach Rechtskraft des Urteils 
zurückerstattet.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/16/163, Seite 15

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.