# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc8380e5-17fe-5437-afbd-de0e4b076427
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-01
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 01.04.2022 UE200103
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE200103_2022-04-01.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: UE200103-O/U/GRO 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. A. Flury, Präsident, und lic. iur. D. Oehninger, 

Oberrichterin lic. iur. K. Eichenberger sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. J. Moav 

 

Beschluss vom 1. April 2022 
 

in Sachen 

 

A._____ Treuhand GmbH,  
Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt X._____,  

 

gegen 

 

1. "B._____",  
2. Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,  
Beschwerdegegnerinnen 

 

betreffend Nichtanhandnahme   
 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft Winterthur/Unterland vom 18. März 2020, C-4/2019/10031996 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. 
Am 11. September 2019 liess die A._____ Treuhand GmbH (nachfolgend: Be-

schwerdeführerin) Strafanzeige gegen die Betreiber der Online Trading Plattform 

"B._____" (https://www.B._____.com) wegen "Investmentbetrugs" erstatten 

(Urk. 11/1). 

Die Beschwerdeführerin liess darin im Wesentlichen geltend machen, dass es 

sich bei der Plattform "B._____" um eine C._____-Handelsplattform handle, die 

damit werbe, mit vermeintlich geschulten und durch entsprechende Software un-

terstützen Brokern gewinnbringend und ohne Risiko für ihre Kunden mit Kryp-

towährungen zu handeln. Aufgrund einer solchen Werbeanzeige im Internet sei 

die Beschwerdeführerin bzw. deren Geschäftsführer D._____ im Sommer 2018 

auf die Website https://www.B._____.com geraten und habe dort seine Kontakt-

daten hinterlassen. Die Betreuung sei durch einen gewissen "E._____" erfolgt. Im 

festen Glauben daran, dass geschulte und fachkundige Broker für die Beschwer-

deführerin gewinnbringend und ohne Risiko mit Krypotowährungen handeln wür-

den, habe D._____ für die Beschwerdeführerin sodann EUR 5'000.– an die be-

sagte Plattform überwiesen. Kurz nach Eröffnung des Handelskontos sei D._____ 

von seinem persönlichen Kundenbetreuer "E._____" kontaktiert worden, der ihm 

erklärt habe, dass er mit höheren Einzahlungen auch höhere Gewinne erzielen 

könne. Aufgrund des sympathischen Kontaktes habe die Beschwerdeführerin, 

vertreten durch D._____, weitere Überweisungen zugunsten unterschiedlicher 

Empfänger getätigt. Insgesamt habe die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 

21. August 2018 bis zum 1. April 2019 EUR 18'000.– überwiesen, wobei sich je-

weils vermeintliche Gewinne auf ihrem Kundenkonto gezeigt hätten. Als sie je-

doch die Rückzahlung des Geldes beantragt habe, sei ihr Auszahlungsersuchen 

unerfüllt geblieben. Es bestehe daher der Verdacht, dass die Beschwerdeführerin 

Opfer eines Betruges geworden sei (vgl. Urk. 11/1 S. 2 f.). 

- 3 - 

Weiter liess die Beschwerdeführerin vorbringen, dass ein Impressum der Website 

des nicht lizenzierten Brokers fehle. Es sei lediglich im Disclaimer darauf hinge-

wiesen worden, dass die "F._____ Limited, G._____" auf den Marshallinseln die 

Betreiberin dieser Handelsplattform sei (vgl. Urk. 11/1 S. 2).  

2. 
Mit Verfügung vom 18. März 2020 nahm die Staatsanwaltschaft Win-

terthur/Unterland eine Strafuntersuchung gegen "B._____" ["angeblich F._____ 

Limited, Marshall Islands"] wegen Betrugs nicht an die Hand (Urk. 6 = Urk. 11/7). 

Dagegen liess die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 31. März 2020 innert 

Frist (vgl. Urk. 11/8) Beschwerde erheben und um Aufhebung der Nichtanhand-

nahmeverfügung ersuchen (Urk. 2).  

3. 
Innert der mit Verfügung vom 30. April 2020 angesetzten 60-tägigen Frist leistete 

die Beschwerdeführerin die ihr auferlegte Prozesskaution von einstweilen 

Fr. 2'000.– (Urk. 7; Urk. 8/1 und Urk. 9). Da nicht feststeht, wer hinter der besag-

ten Plattform steht – so erwog die Staatsanwaltschaft in der angefochtenen Nicht-

anhandnahmeverfügung, dass die Täterschaft nicht habe eruiert werden können, 

und führte bei der Umschreibung des beanzeigten Vorwurfs bei der beschuldigten 

Person "unbekannte Täterschaft" bzw. "B._____" / "E._____" an (vgl. Urk. 6 S. 1) 

– wurde die Beschwerdeschrift samt Beilagen mit Verfügung vom 24. September 

2020 lediglich der Staatsanwaltschaft zur Stellungnahme zugestellt (vgl. Urk. 14). 

Letztere liess sich mit Eingabe vom 29. September 2020 vernehmen (Urk. 16). 

Innert Frist reichte schliesslich die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 16. Juni 

2021 eine Replik ein (Urk. 22).  

Von der Weiterführung des Schriftenwechsels kann abgesehen werden. 

II. 

1. 
Gemäss Art. 310 Abs. 1 StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Nichtanhand-

nahme, sobald aufgrund der Strafanzeige oder des Polizeirapports feststeht, 

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dass: a) die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzungen ein-

deutig nicht erfüllt sind; b) Verfahrenshindernisse bestehen; c) aus den in Art. 8 

StPO genannten Gründen auf eine Strafverfolgung zu verzichten ist. 

Die Frage, ob ein Strafverfahren über eine Nichtanhandnahme erledigt werden 

kann, beurteilt sich nach dem Grundsatz "in dubio pro duriore". Dieser leitet sich 

aus dem Legalitätsprinzip ab und verlangt, dass im Zweifel das Verfahren seinen 

Fortgang nimmt (Art. 5 Abs. 1 BV, Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 319 Abs. 1 und Art. 324 

Abs. 1 StPO). Eine Nichtanhandnahme darf nur in sachverhaltsmässig und recht-

lich klaren Fällen ergehen. Es muss sicher feststehen, dass der zu beurteilende 

Sachverhalt unter keinen Straftatbestand fällt. Im Zweifelsfall ist eine Untersu-

chung zu eröffnen (BGE 138 IV 86 E. 4.1 und BGE 137 IV 285 E. 2.3; Urteile des 

Bundesgerichts vom 21. September 2017 [6B_1407/2017] E. 3.2 und vom 

4. August 2017 [6B_342/2017] E. 2.3). 

2. 
Die Staatsanwaltschaft begründete die Nichtanhandnahme der Strafuntersuchung 

gestützt auf Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO im Wesentlichen damit, dass es vorliegend 

am Tatbestandsmerkmal der Arglist fehle, da die Beschwerdeführerin durch ihr 

Verhalten grundlegendste Vorsichtsmassnahmen ausser Acht gelassen und deut-

liche Warnsignale ignoriert habe, womit sie ganz bewusst das Risiko eines Ver-

lustgeschäfts eingegangen sei. So habe die Beschwerdeführerin gestützt auf die 

Informationen der Website "www.B._____.com" und nach telefonischer Unterre-

dung mit einem persönlichen Kundenberater, bei dem es sich angeblich um 

E._____ gehandelt haben soll, insgesamt EUR 18'000.– an verschiedene, im 

Ausland domizilierte Begünstigte zum Zwecke des Handels mit Kryptowährungen 

überwiesen. Ein schriftlicher Vertrag über den Anlagezweck, die Anlagestrategie 

bzw. das Risiko und die Laufdauer der Vermögensanlage finde sich nicht. Es ha-

be lediglich die Zusicherung gemäss der genannten Homepage sowie des angeb-

lichen Kundenberaters E._____ vorgelegen, wonach gewinnbringend und ohne 

Risiko für den Kunden mit Kryptowährungen gehandelt werde und bei höheren 

Einzahlungen höhere Gewinne in Aussicht stünden. Es sei jedoch im Anlagege-

schäft via Internet seit längerer Zeit eine Erfahrungstatsache, dass ein Teil der 

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vermeintlich sicheren Anlagemöglichkeiten von Anbietern falscher Identität  

oder mit fehlendem Rückzahlungswillen bzw. fehlender Rückzahlungsfähigkeit 

stammten. Es müsse daher von Personen, die online Geld mit Auslandsbezug an-

legten und denen der Broker bzw. Anlageberater nicht persönlich bekannt sei, er-

wartet werden, dass sie zumindest die grundlegendsten Sicherheitsmassnahmen 

beachteten, welche solche Geschäfte erforderten. Vorliegend hätte sodann eine 

kurze Recherche im Internet ernsthafte Zweifel an der Seriosität der Dienstleis-

tungen der fraglichen Anbieterin ergeben müssen und zu publizierten Warnungen 

der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht oder der deutschen Bundesanstalt für 

Finanzdienstleistungsaufsicht geführt, worin eindringlich vor unseriösen Anbietern 

mit identischem Geschäftsmodell gewarnt werde. Es sei daher nicht nachvollzieh-

bar, weshalb D._____ bzw. die Beschwerdeführerin, die eine Treuhandunterneh-

mung und damit berufsbedingt in Finanzbelangen erfahren sei, für einen auf den 

Marshallinseln domizilierten und nicht lizenzierten Krypto-Finanzdienstleister 

Überweisungen von mehreren Tausend Euro an diverse im Ausland domizilierte 

Begünstigte in der Hoffnung auf risikolose Gewinne getätigt habe. Wer solche 

grundlegendsten Sicherheitsvorkehrungen missachte, handle leichtfertig und wer-

de strafrechtlich nicht geschützt (vgl. Urk. 6). 

3. 
Gemäss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betruges u.a. schuldig, wer in der 

Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch 

Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt und so den Ir-

renden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen an-

dern am Vermögen schädigt. 

Angriffsmittel beim Betrug ist die Täuschung des Opfers. Als Täuschung gilt jedes 

Verhalten, das darauf gerichtet ist, bei einem andern eine von der Wirklichkeit 

abweichende Vorstellung hervorzurufen. Die Erfüllung des Tatbestandes erfordert 

indes eine arglistige Täuschung. Betrügerisches Verhalten ist strafrechtlich erst 

dann relevant, wenn der Täter mit einer gewissen Raffinesse oder Durchtrieben-

heit täuscht. Der Tatbestand des Betruges fusst auf dem Gedanken, dass nicht 

jegliches täuschende Verhalten im Geschäftsverkehr strafrechtliche Folgen nach 

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sich ziehen soll. Dem Merkmal der Arglist kommt mithin die Funktion zu, legitimes 

Gewinnstreben durch Ausnutzung von Informationsvorsprüngen von der straf-

rechtlich relevanten verbotenen Täuschung abzugrenzen und den Betrugstatbe-

stand insoweit einzuschränken. Dies geschieht einerseits durch das Erfordernis 

einer qualifizierten Täuschungshandlung. Art und Intensität der angewendeten 

Täuschungsmittel müssen eine erhöhte Gefährlichkeit offenbaren. Eine solche Si-

tuation liegt bei mehrfachen, raffiniert aufeinander abgestimmten Lügen (sog. Lü-

gengebäuden) vor, durch welche sich selbst ein kritisches Opfer täuschen lässt, 

oder bei besonderen Machenschaften im Sinne von Inszenierungen, die durch in-

tensive, planmässige und systematische Vorkehrungen, nicht aber notwendiger-

weise durch eine besondere tatsächliche oder intellektuelle Komplexität gekenn-

zeichnet sind. Einfache Lügen, plumpe Tricks oder leicht überprüfbare falsche 

Angaben genügen demnach nicht. Andererseits erfolgt die Eingrenzung über die 

Berücksichtigung der Eigenverantwortlichkeit des Opfers. Danach ist ausgehend 

vom Charakter des Betrugs als Beziehungsdelikt, bei welchem der Täter auf die 

Vorstellung des Opfers einwirkt und dieses veranlasst, sich selbst durch die Vor-

nahme einer Vermögensverfügung zugunsten des Täters oder eines Dritten zu 

schädigen, zu prüfen, ob das Opfer den Irrtum bei Inanspruchnahme der ihm zur 

Verfügung stehenden Selbstschutzmöglichkeiten hätte vermeiden können (vgl. 

BGE 143 IV 302 E. 1.3.1 und BGE 135 IV E. 5.2, je mit Hinweisen). 

Diesen Gedanken hat die bundesgerichtliche Rechtsprechung schon früh in die 

Formel gefasst, dass den Strafrichter nicht anrufen soll, wer allzu leichtgläubig auf 

eine Lüge hereinfällt, wo er sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit 

durch Überprüfung der falschen Angaben selbst hätte schützen können, bzw. wer 

den Irrtum durch ein Minimum zumutbarer Vorsicht hätte vermeiden können. Ein 

Täter, der nicht die mangelnden Geisteskräfte, sondern den offensichtlichen 

Leichtsinn des Opfers zur Irreführung missbraucht, erscheine nicht strafwürdiger 

als derjenige, der durch eine einfache Lüge zum Ziele gelangt. In diesem Sinne 

hat das Bundesgericht erkannt, bei der Beantwortung der Frage, ob Arglist gege-

ben sei, sei auch der Gesichtspunkt der Opfermitverantwortung zu berücksichti-

gen (BGE 135 IV E. 5.2 mit Hinweisen). 

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Bei der Berücksichtigung der Opfermitverantwortung ist allerdings nicht aufgrund 

einer rein objektiven Betrachtungsweise darauf abzustellen, wie ein durchschnitt-

lich vorsichtiger und erfahrener Dritter auf die Täuschung reagiert hätte. Das 

Mass der vom Opfer erwarteten Aufmerksamkeit richtet sich vielmehr nach einem 

individuellen Massstab. Es kommt mithin auf die Lage und Schutzbedürftigkeit 

des Betroffenen im Einzelfall an. Namentlich ist auf geistesschwache, unerfahre-

ne oder auf Grund von Alter oder Krankheit beeinträchtigte Opfer oder auf solche, 

die sich in einem Abhängigkeits- oder Unterordnungsverhältnis oder in einer Not-

lage befinden, und deshalb kaum im Stande sind, dem Täter zu misstrauen, 

Rücksicht zu nehmen. Bejaht wird Arglist beispielsweise auch bei Ausnutzung des 

gierig-vertrauensselig-unseriösen Gewinnstrebens gewöhnlicher Leute (Urteil des 

Bundesgerichts vom 6. März 2015 [6B_497/2014] E. 3.4.2). Auf der anderen Seite 

sind die allfällige besondere Fachkenntnis und Geschäftserfahrung des Opfers in 

Rechnung zu stellen (BGE 135 IV E. 5.2 mit Hinweisen). 

Auch unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Eigenverantwortlichkeit des 

Betroffenen erfordert die Erfüllung des Tatbestands indes nicht, dass das Täu-

schungsopfer die grösstmögliche Sorgfalt walten lässt und alle erdenklichen ihm 

zur Verfügung stehenden Vorkehren trifft. Arglist scheidet lediglich aus, wenn es 

die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet. Entsprechend entfällt 

der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrlässigkeit des Opfers, sondern nur 

bei Leichtfertigkeit, welche das betrügerische Verhalten des Täters in den Hinter-

grund treten lässt (BGE 135 IV E. 5.2 mit Hinweisen). 

Der Gesichtspunkt der Überprüfbarkeit der falschen Angaben erlangt nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch bei einem Lügengebäude oder bei be-

trügerischen Machenschaften Bedeutung. Auch in diesen Fällen ist das Täu-

schungsopfer somit zu einem Mindestmass an Aufmerksamkeit verpflichtet und 

scheidet Arglist aus, wenn es die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht 

beachtet hat (BGE 126 IV 165 E. 2a mit Hinweisen). 

4. 
Die Beschwerdeführerin liess im Rahmen des Beschwerdeverfahrens vorbringen, 

dass die Staatsanwaltschaft in gravierender Weise verkenne, welche kriminelle 

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Energie hinter dieser Form des Betrugs stecke und mit welch enormem Aufwand 

die Täter ein weltweites Netz der Zusammenarbeit und Arbeitsteilung erstellt hät-

ten, um potentielle Opfer zu täuschen und Milliarden von Euro zu erbeuten. So 

habe ein krimineller Täterkreis schweizerischen Staatsbürgern eine Geschäftstä-

tigkeit vorgetäuscht und unzählige Geschädigte dazu gebracht, Millionen von 

Schweizer Franken an die Täter zu bezahlen, in der Hoffnung, eine Dienstleistung 

zu erhalten, die niemals hätte erbracht werden sollen. Selbst eine Überprüfung 

der Angaben der Täter hätte vorliegend nicht dazu geführt, dass die Beschwerde-

führerin den Betrug hätte erkennen können. So würden die Hintermänner solcher 

Plattformen regelmässig mehrere Plattformen betreiben und fingierte Test-Seiten 

mit entsprechend positiven Darstellungen der Plattformen erstellen. Auch im Zeit-

punkt der gegenständlichen Überweisungen seien die Hintermänner äusserst ak-

tiv gewesen und hätten durch gezielte Manipulation der Suchergebnisse dafür ge-

sorgt, dass die vorderen Seiten der Google-Suchergebnisse ausschliesslich mit 

dieser Art von Testseiten belegt gewesen seien, so dass Anleger bei stichproben-

artigen Aufrufen einiger dieser Testseiten stets nur Positives zu den einzelnen 

Anbietern gefunden hätten. Sobald eine Plattform nicht mehr im Fokus der Hin-

termänner stehe, da es bereits eine grosse Anzahl an Geschädigten gebe, die 

sich im Internet austauschten, werde die entsprechende Plattform auf den angeb-

lich unabhängigen Testseiten oft als unseriös dargestellt und gleichzeitig eine an-

dere Plattform hervorgehoben, welche wiederum von den gleichen Hintermännern 

betrieben werde. Auch die Plattform "B._____" sei keine der Hauptplattformen der 

Hintermänner mehr und werde daher auch nicht mehr gezielt beworben (Urk. 2 S. 

3 f. und S. 6 sowie Urk. 22 S. 3). 

Sofern diese – erstmals im Beschwerdeverfahren derart konkretisiert – behaupte-

te Sachdarstellung als Grundlage herangezogen wird, wäre mit der Beschwerde-

führerin davon auszugehen, dass sich die unbekannte Täterschaft eines Lügen-

gebäudes bzw. betrügerischen Machenschaften bediente, um ihre Opfer zu täu-

schen (vgl. Urk. 2 S. 7). Diese geltend gemachte Vorgehensweise habe vorlie-

gend sodann dazu geführt, dass die Beschwerdeführerin irrtümlicherweise davon 

ausgegangen sei, die unbekannte Täterschaft bzw. die Broker der besagten Platt-

form würden gewinnbringend und ohne Risiko für sie mit Krypotowährungen han-

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deln, was sie – die Beschwerdeführerin – dazu bewogen habe, Überweisungen in 

der Höhe von insgesamt EUR 18'000.– zu tätigen.  

Wie dargelegt (vgl. E. II. 3) genügt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 

jedoch weder das Vorliegen besonderer Machenschaften noch eines Lügenge-

bäudes für sich alleine für die Bejahung der Arglist. Denn auch da ist die Überprü-

fung wesentlich, die unter dem Gesichtspunkt der Opfermitverantwortung, d. h. 

der jeweiligen Lage und Schutzbedürftigkeit des Betroffenen im Einzelfall, zu be-

urteilen ist. 

Die Beschwerdeführerin betreibt eine Treuhandunternehmung. Ihr Zweck wird im 

Handelsregister des Kantons Zürich wie folgt umschrieben: "Die Gesellschaft be-

zweckt die Ausführung von Treuhandgeschäften aller Art, insbesondere Buchhal-

tungs-, Steuerberatungs- und Revisionstätigkeiten sowie in diesem Zusammen-

hang stehende Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen 

und Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten und sich an anderen Un-

ternehmen im In- und Ausland beteiligen sowie alle Geschäfte tätigen, die direkt 

oder indirekt mit ihrem Zweck in Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft kann 

im In- und Ausland Grundeigentum erwerben, belasten, veräussern und verwal-

ten. Sie kann auch Finanzierungen für eigene oder fremde Rechnung vornehmen 

sowie Sicherheiten für Verbindlichkeiten verbundener Gesellschaften abgeben." 

(Urk. 11/3). Soweit die Beschwerdeführerin daher vorbringen lässt, sie sei vorlie-

gend als durchschnittliche Verbraucherin zu behandeln, da sie über den Optio-

nenhandel keinerlei Kenntnisse verfüge und ihr Tätigkeitsfeld einen anderen Wirt-

schaftsbereich betreffe (Urk. 22 S. 2), geht dieser Einwand unter dem Gesichts-

punkt der Opfermitverantwortung fehl. Bereits die im Gesellschaftszweck um-

schriebenen Tätigkeiten bedingen zumindest gewisse Kenntnisse des Finanz-

marktes, andernfalls nicht erhellt, wie die Beschwerdeführerin in ihrem Geschäfts-

feld bestehen könnte. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Staatsanwalt-

schaft sie in Finanzangelegenheiten keineswegs als unbedarft eingestuft, sondern 

ihr vielmehr ein entsprechendes Wissen angerechnet hat. Jedenfalls handelt es 

sich bei der Beschwerdeführerin klarerweise nicht um ein inferiores Opfer, dessen 

Vertrauensseligkeit gezielt ausgenützt wurde (vgl. Urteile des Bundesgerichts 

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vom 22. Januar 2014 [6B_785/2013] E. 2.4; vom 9. September 2013 

6B_383/2013 E. 2.2 und vom 6. Februar 2014 [6B_886/2013] E. 1.4) bzw. um ei-

ne geschäftsunerfahrene, vertrauensselige und von Gewinnaussichten motivierte 

Privatperson, denen das Strafrecht den Schutz nicht versagt (vgl. Urteil des Bun-

desgerichts vom 25. Februar 2002 [6P.124/2004] E. 6.4.1).  

Gemäss der Sachdarstellung in der Strafanzeige – welcher die Sachverhalts-

grundlage für die angefochtene Nichtanhandnahmeverfügung bildet – hat sich die 

Beschwerdeführerin aufgrund einer Werbeanzeige für die besagte Plattform 

"B._____", wonach geschulte und durch entsprechende Software unterstützte 

Broker gewinnbringend und ohne Risiko für ihre Kunden mit Kryptowährungen 

handeln würden, sowie des telefonischen Kontakts mit ihrem Ansprechpartner 

E._____ davon überzeugen lassen, dass für sie gewinnbringend und risikolos mit 

Kryptowährungen gehandelt werde, was sie schliesslich zu den gegenständlichen 

Überweisungen veranlasst habe (vgl. Urk. 11/1 S. 2). Es ist jedoch hinlänglich be-

kannt bzw. geradezu notorisch, dass es eine gewinnbringende und risikolose Fi-

nanzanlage schlichtweg nicht gibt. Jedenfalls lässt sich einer in Finanzfragen 

nicht unbedarften Person ein solches Versprechen nicht ernsthaft als reales Anla-

geinstrument darstellen. Vorliegend ist es denn auch nicht so, dass die Risiken 

lediglich falsch dargestellt worden seien (vgl. Urk. 22 S. 2). Vielmehr sollen diese 

– zumindest gemäss Strafanzeige (vgl. Urk. 11/1 S. 2 f.) – gerade gänzlich aus-

geschlossen worden sein.  

Bereits der in Aussicht gestellte, gewinnbringende und risikolose Handel mit Kryp-

towährungen deutet – wie die Staatsanwaltschaft zu Recht vorbringt (Urk. 16 S. 3) 

– auf eine unseriöse Tätigkeit hin und hätte bei der Beschwerdeführerin somit er-

hebliches Misstrauen erwecken müssen, welches Abklärungen geradezu aufge-

drängt hätte. Gleichermassen verhält es sich, wenn die Beschwerdeführerin mit 

der Replik neu vorbringen lässt, dass auf der Website ein Disclaimer mit einem 

Warnhinweis auf die Risiken gewesen sein soll, ihr im persönlichen Kontakt je-

doch versichert worden sei, dass die Erfahrenheit der Betreuer das Risiko eines 

Totalverlustes der Beschwerdeführerin ausschliessen würden (vgl. Urk. 22 S. 2), 

handelt es sich doch bei der eher neueren Erscheinung des Handels mit Kryp-

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towährungen um einen äusserst volatilen Markt, der keiner staatlichen Regulie-

rung unterliegt. Auch ein solches Versprechen muss daher als lebensfremd ange-

sehen werden und hätte zu erheblichem Misstrauen und entsprechenden Abklä-

rungen führen müssen.  

Die Beschwerdeführerin lässt diesbezüglich indes vorbringen, dass selbst eine 

Überprüfung der Angaben der Täter nicht zur Erkennung des Betrugs geführt hät-

te, da die Hintermänner solcher Plattformen regelmässig Test-Seiten erstellten, 

was mit einer entsprechend positiven Darstellung der Plattformen einherginge 

(Urk. 2 S. 2f.). Ob und welche (positiven) Bewertungen im Zeitpunkt der gegen-

ständlichen Überweisungen über die besagte Plattform tatsächlich bestanden ha-

ben, ist unklar und wird auch nicht belegt. Ebenso ungewiss ist aber auch, ob – 

wie die Staatsanwaltschaft vorbringt (Urk. 16 S. 3) – eine "kurze" Internetrecher-

che zu entsprechenden Warnmeldungen über die besagte Plattform geführt hätte. 

Wesentlich ist jedoch, dass die Beschwerdeführerin gerade nicht vorbringen lässt, 

sie habe gestützt auf vermeintlich positive Bewertungen diverser Test-Seiten sich 

zu den gegenständlichen Überweisungen veranlasst gesehen. Dass sie über-

haupt mehrere solcher angeblicher Test-Seiten für eine Recherche herangezogen 

habe, lässt die Beschwerdeführerin jedenfalls nicht konkret dartun. Vielmehr sei – 

nebst der einen in der Strafanzeige nicht näher umschriebenen Werbeanzeige – 

der Kontakt zwischen der Beschwerdeführerin bzw. dem für sie handelnden 

D._____ mit E._____ ausschlaggebend für die Transaktionen gewesen (Urk. 11/1 

S. 2).  

Dass die Beschwerdeführerin sodann überhaupt irgendwelche Abklärungen ge-

troffen habe, lässt sie konkret nicht geltend machen. Bereits angesichts des als 

nicht real zu qualifizierenden Versprechens eines gewinnbringenden und risikolo-

sen bzw. einen Totalverlust ausschliessenden Handels mit Kryptowährungen ist 

daher dem Einwand der Staatsanwaltschaft zuzustimmen, dass bereits Rückfra-

gen bei der Hausbank, bei der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht oder bei 

Verbraucherschutzorganisationen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich-

keit vor einem Handel auf der Grundlage eines solchen Versprechens zu entspre-

chenden Warnungen geführt hätte (vgl. Urk. 16 S. 4). Beim Handel mit Kryp-

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towährungen bzw. bei der Beauftragung eines Brokers zu einem solchen Ge-

schäft handelt es sich sodann auch nicht um einen alltäglichen Geschäftsbereich, 

bei welchem eine nähere Überprüfung bzw. etwaige Rückfragen typischerweise 

nicht üblich sind. 

Aus den Ausführungen der Beschwerdeführerin geht weiter auch nicht hervor, aus 

welchen Gründen sie dem angeblichen Kundenbetreuer E._____ ein derartiges 

Vertrauen entgegengebracht habe. Hierzu liess sie einzig ausführen, dass dieser 

am Telefon sympathisch und entgegenkommend gewesen sei und sie bzw. 

D._____ davon ausgegangen sei, mit Mitarbeitern der Plattform in Europa zu 

kommunizieren (Urk. 2 S. 6). Weshalb sie zu letzterem Schluss gelangte, liess sie 

indes nicht darlegen. Ebenso wenig liess sie geltend machen, dass sie sich nur 

schon über die Geschäftsörtlichkeit der vermeintlich europäischen Vertretung  

oder nach einer entsprechend eingetragenen Zweigniederlassung erkundigt hätte, 

was ihr angesichts ihres Gesellschaftszwecks ohne Weiteres hätte zugemutet 

werden können. Dies erstaunt umso mehr, als sie für ihr Anlagegeschäft über kei-

nen schriftlichen Vertrag verfügt habe – wenn auch nur im Sinne eines Rahmen-

vertrags –, obschon ihre in vertraglicher Hinsicht und im Falle eines Rechtsstreits 

angehbare Gegenseite eine angeblich mit Sitz auf den Marshallinseln domizilierte 

Gesellschaft war. Inwiefern das gänzliche Fehlen einer schriftlichen Vertrags-

grundlage sodann üblich sein soll (vgl. Urk. 22 S. 4), erhellt bereits schon aus 

steuerrechtlichen Gründen nicht.  

Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin mehrere Überweisungen an unter-

schiedliche im Ausland domizilierte Begünstigte tätigte. So erfolgte die erste 

Überweisung mit Fälligkeit per 21. August 2018 in der Höhe von EUR 5'000.– für 

die Begünstigte "H._____ GmbH" an die I._____ AG in Deutschland (Urk. 11/2/2 

S. 4). Die zweite Überweisung mit Fälligkeit per 30. August 2018 in der Höhe von 

EUR 4'000.– wurde ebenfalls an die I._____ AG, jedoch zugunsten der "J._____ 

GmbH" ausgerichtet (Urk. 11/2/2 S. 3). Die dritte Überweisung mit Fälligkeit per 

22. Oktober 2018 in der Höhe von EUR 7'000.– erfolgte sodann zugunsten der 

"K._____ GmbH" (Urk. 11/2/2 S. 2). Bei der letzten Transaktion veranlasste die 

Beschwerdeführerin schliesslich eine Überweisung an ein Konto in Belgien zu-

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handen der … Bank L._____ (Urk. 11/2/2 S. 1). Die Beschwerdeführerin lässt 

hierzu vorbringen, es sei absoluter Standard, dass sich Konten der Plattform in 

Deutschland befunden hätten, zumal man davon ausgehen dürfe, dass ein Konto 

bei einer deutschen Bank beim durchschnittlichen Kunden aus dem deutschspra-

chigen EU-Raum weitaus mehr Vertrauen erwecke, als ein solches im nichteuro-

päischen Ausland (vgl. Urk. 2 S. 6). Dieser Einwand mag zwar zutreffen. Vorlie-

gend hat die Beschwerdeführerin jedoch nicht nur Überweisungen nach Deutsch-

land, sondern auch eine solche an eine Bank in Belgien veranlasst. Massgeblich 

ins Gewicht fällt aber vielmehr, dass jede dieser Transaktionen für eine andere 

Begünstigte bestimmt war (vgl. Urk. 11/2/2). Inwiefern eine solche Vorgehenswei-

se üblich sein soll, erhellt nicht und wurde auch nicht dargetan. Die ständig wech-

selnden Begünstigten wären jedoch zweifelsohne ein weiterer, deutlicher Hinweis 

auf eine unseriöse Tätigkeit gewesen. Dies gilt vorliegend umso mehr, als ein er-

kennbarer Bezug zur fraglichen Plattform nicht ersichtlich ist. Dass sich die Be-

schwerdeführerin sodann überhaupt nach den Gründen für die stets wechselnden 

Begünstigten erkundigt hätte bzw. worin eine allenfalls erteilte plausible Begrün-

dung gelegen haben soll (vgl. Urk. 2 S. 8), lässt sie nicht dartun.  

Bei dieser Sachlage, mithin dem lebensfremden Versprechen eines gewinnbrin-

gend und risikolosen Handels mit Kryptowährungen, der unterbliebenen Abklä-

rungen und der fehlenden vertraglichen Grundlage kann daher nicht beanstandet 

werden, wenn die Staatsanwaltschaft das Verhalten der Beschwerdeführerin als 

leichtfertig qualifizierte und ihr damit den strafrechtlichen Schutz von Art. 146 

StGB versagte.  

Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich vorbringen lässt, dass es betreffend 

ähnlich gelagerte Geschäftsmodelle zu Strafuntersuchungen und in Deutschland 

auch zu Verurteilungen gekommen sei (vgl. Urk. 2 S. 8 und Urk. 22 S. 4), erweist 

sich dieser Einwand als unbehilflich, da jeweils die konkreten Umstände des Ein-

zelfalls sowie der in der Schweiz beim Betrug massgebliche Gesichtspunkt der 

vom Tatbestandsmerkmal der Arglist mitumfassten Opfermitverantwortung zu be-

rücksichtigen ist.  

- 14 - 

5. 
Nach dem Gesagten hat die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung zu Recht 

nicht an Hand genommen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 

III. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens (Art. 428 Abs. 1 StPO) sind die Kosten des 

Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und aus der von ihr 

geleisteten Prozesskaution zu beziehen. Die Gerichtsgebühr ist dabei in Anwen-

dung von § 17 Abs. 1 in Verbindung mit § 2 GebV OG auf CHF 1'200.– festzuset-

zen. Im Restbetrag ist die Prozesskaution der Beschwerdeführerin unter Vorbe-

halt allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates und nach Ablauf der Rechts-

mittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel zurückzuerstatten. Ent-

schädigungen sind keine auszurichten. 

Es wird beschlossen: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt, der Beschwerdeführerin 

auferlegt und aus der von ihr geleisteten Prozesskaution bezogen. Im Rest-

betrag wird die Prozesskaution der Beschwerdeführerin unter Vorbehalt all-

fälliger Verrechnungsansprüche des Staates und nach Ablauf der Rechtsmit-

telfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel zurückerstattet.  

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− Rechtsanwalt X._____, zweifach, für sich und zuhanden der Be-
schwerdeführerin (gegen Rückschein und unter Beilage des Formulars 
"Hinweis für Zustellungsempfänger") 

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland (gegen Empfangsbestäti-
gung) 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an: 

- 15 - 

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland unter Rücksendung der 
beigezogenen Akten (Urk. 11, gegen Empfangsbestätigung)  

− die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch). 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der 

in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich 

einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht einge-
reicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplo-

matischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden. 

 
 
Zürich, 1. April 2022 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. A. Flury 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. J. Moav 
 
 

	Beschluss vom 1. April 2022
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.

	Es wird beschlossen:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt, der Beschwerdeführerin auferlegt und aus der von ihr geleisteten Prozesskaution bezogen. Im Restbetrag wird die Prozesskaution der Beschwerdeführerin unter Vorbehalt allfälliger Verrechnungsanspr...
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an:
	 Rechtsanwalt X._____, zweifach, für sich und zuhanden der Beschwerdeführerin (gegen Rückschein und unter Beilage des Formulars "Hinweis für Zustellungsempfänger")
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland (gegen Empfangsbestätigung)

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland unter Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 11, gegen Empfangsbestätigung)
	 die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch).

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bunde...