# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 44d872fa-743b-5a3f-a92a-47aefce8c2d9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 13.01.2023 III 2022 96
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2022-96_2023-01-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2022 96

Entscheid vom 13. Januar 2023

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien 1. Einfache Gesellschaft A.________, 
bestehend aus:
a) B.________ AG,
b) C.________ AG,
c) D.________ AG,

2. Stockwerkeigentümer E.________, 
bestehend aus:
2.1 F.________,
2.2 G.________,
2.3 H.________,
2.4 I.________,
2.5 J.________,
2.6 K.________,

Beschwerdeführer, 

alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. L.________,

gegen

1. Gemeinderat Morschach, Schulstrasse 6, 6443 Morschach,
2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 

Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (aufsichtsrechtliches Nutzungsverbot)

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Sachverhalt:

A. Gestützt auf den Gesamtentscheid des kantonalen Amtes für Raument-
wicklung (ARE) vom 7. Juni 2019 bewilligte der Gemeinderat Morschach der Ein-
fachen Gesellschaft A.________ (nachstehend Bauherrschaft) mit Beschluss 
(GRB Nr. 2019-0462) am 25. Juni 2019 den Neubau von zwei Mehrfamilienhäu-
sern (MFH) auf dem an der M.________-strasse gelegenen Grundstück KTN 01 
(1'643 m2, Wohnzone für drei Geschosse [W3]) sowie einer Zufahrtsstrasse zur 
Tiefgarage. Diese führt ab der M.________-strasse je rund zur Hälfte über 
KTN 01 und KTN 02 ("Variante links"). In Erwägung 4.7 hielt der Gemeinderat 
unter "Verkehrserschliessung/ Einfahrtsbewilligung/ Trottoirverlängerung" Fol-
gendes fest:

Die Erschliessung der Überbauung und der unterirdischen Parkierungsanlage 
erfolgt gemäss Bauplänen ab der M.________-strasse (Gemeindestrasse). Da es 
sich um eine sehr steile Zufahrt handelt, wurde die Bauherrschaft gestützt auf 
Art. 37 BauR vom Gemeinderat aufgefordert, eine Alternativerschliessung 
aufzuzeigen. Mit einer Zufahrt weiter nordöstlich Richtung N.________ kann eine 
verkehrssichere und weniger steile Alternative realisiert werden. Gleichzeitig 
würden damit die umliegenden Liegenschaften, welche heute über keine 
Verkehrserschliessung verfügen, erschlossen werden.

Der Projektverfasser ist dieser Auflage nachgekommen und hat zu diesem Zweck 
die Gründung einer Flurgenossenschaft (Flurgenossenschaft "O.________") nach 
den Vorschriften der Verordnung über die Flurgenossenschaften vom 28. Juni 
1979 (SRSZ 213.110) in die Wege geleitet. Ein Statutenentwurf und ein 
Perimeterplan liegen vor und wurden vom jur. Berater der Gemeinde vorgeprüft. 
Sämtliche betroffenen Grundeigentümer stimmen dem Vorhaben gemäss 
vorgelegtem Kostenverteilplan zu. Sie haben einvernehmlich einen 
Kostenverteilplan verabschiedet und dies mit ihrer Unterschrift bestätigt. Überdies 
wurde am 24. Juni 2019, wie vom Gemeinderat verlangt, für die 
Alternativerschliessung das Baugesuch eingereicht. Deshalb rechtfertigt es sich, 
die Baubewilligung auch unter dem Gesichtspunkt des erforderlichen Nachweises 
einer technisch und rechtlich gesicherten Einfahrt (Baureife nach § 53 PBG) zu 
erteilen. 

Die in den Bauplänen eingetragene direkte Zufahrt darf nur als Baustellenzufahrt 
genutzt werden. Spätestens mit Bezug der Wohnungen muss die 
Alternativerschliessung, d.h. die Strasse der FG "O.________" betriebsbereit sein, 
es sei denn, eine allfällige Verzögerung sei auf Umstände zurückzuführen, die 
ausser des Einflussbereichs der FG O.________ liegen sollte (z.B. 
Rechtsmittelverfahren). Diesfalls müsste dem Gemeinderat Antrag auf eine 
provisorische Zufahrt gemäss Baueingabeplan gestellt werden. 

(…). 

Diese Erwägung fand keinen Niederschlag im Baubewilligungsdispositiv. 

Am 24. September 2019 erteilte der Gemeinderat die Baufreigabe (GRB 
Nr. 2019-0647) unter Vorbehalt einer anderslautenden Beurteilung durch den 

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Rechts- und Beschwerdedienst. Die Erschliessungsfrage wurde in dieser Bau-
freigabe nicht angesprochen. 

B. Am 19. Oktober 2020 wurde auf KTN 289, 01 und 02 eine Baupiste und ein 
Bauinstallationsplatz eingerichtet. Am 20. Oktober 2020 erliess der Gemeinderat 
gegenüber der Bauherrschaft einen Baustopp, weil die Baustellenerschliessung 
nicht dem mit der Baubewilligung bewilligten Verlauf entsprach. Am 26. Oktober 
2020 wurde der Baustopp wieder aufgehoben bei gleichzeitigem Nichteintreten 
auf eine nachträgliche Baueinsprache Dritter. Eine hiergegen erhobene Verwal-
tungsbeschwerde wies der Regierungsrat mit Beschluss (RRB) Nr. 983 vom 
22. Dezember 2020 ab, soweit er darauf eintrat. Dabei hielt der Regierungsrat 
fest, dass für die Nutzung der Baupiste als Erschliessungsstrasse eine Baubewil-
ligung erforderlich sei. Es sei Sache des Gemeinderates, eine allfällige rechts-
widrige Nutzung der Baupiste als Erschliessungsstrasse zu untersagen bzw. de-
ren Rückbau zu verlangen. 

C. Nach dem Rückzug eines ersten Baugesuchs reichte die Flurgenossen-
schaft O.________ (nachstehend: Flurgenossenschaft) im Oktober 2020 ein 
neues Projekt für die Erschliessungsstrasse für die Grundstücke KTN 02, 03, 04 
und 01 ein. Nach Einsprache Dritter reichte sie abgeänderte Projektunterlagen 
ein. Gestützt auf den Gesamtentscheid des ARE vom 27. Mai 2021 wies der 
Gemeinderat mit GRB Nr. 2021-0340 vom 8. Juni 2021 die Einsprache ab, so-
weit er darauf eintrat, und erteilte die Bewilligung für die neue Erschliessungs-
strasse (sowie zwei Autoabstellplätze und einen Unterflurcontainer). 

In Disp.-Ziff. 5 wurde folgender Hinweis angebracht: 

Die Bauherrschaft wird darauf hingewiesen, dass die prov. Baupiste nicht als 
Hauszufahrt für die bezogenen Wohnungen genutzt werden darf. Es liegt hierfür 
keine Bewilligung vor. Sollte die vorliegend bewilligte Erschliessungsstrasse 
dannzumal noch nicht zur Verfügung stehen, sind zur Nutzung als Hauszufahrt für 
die fertig erstellte Baute/n ein Baugesuch und eine Baubewilligung erforderlich. 

Die von Dritten gegen diesen GRB vom 8. Juni 2021 erhobene Verwaltungsbe-
schwerde hiess der Regierungsrat mit RRB Nr. 425 vom 24. Mai 2022 gut, und er 
hob die Baubewilligung infolge ungenügender Verkehrssicherheit auf. Dieser 
RRB wurde sowohl vom Gemeinderat Morschach (Verfahren III 2022 92) wie 
auch von der Flurgenossenschaft (Verfahren III 2022 98) beim Verwaltungsge-
richt angefochten. 

D. Am 22. Juni 2021 hatte die Bauherrschaft den Gemeinderat um die "ver-
bindliche Zustimmung" ersucht, dass die Baustellenerschliessung sowie die pro-
visorische Erschliessung der beiden MFH über die am 8. Juni 2021 bewilligte und 

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eventuell über die am 25. Juni 2019 bewilligte Strasse ("Variante links") erfolgen 
dürfe. 

Mit GRB Nr. 2022-593 vom 15. Februar 2022 beschloss der Gemeinderat was 
folgt:

1. Die Baufreigabe für die Realisierung der direkten Zufahrt zu den MFH 
M.________-strasse wird unter Genehmigung des Plans 'Provisorische 
Erschliessung bei Bezug: vom 18. Juni 2021, 'Variante links' unter folgenden 
Auflagen erteilt:
a) 3.00 m vor dem Strassenrand darf das Gefälle max. 6% betragen.
b) Sobald die Baubewilligung für die Groberschliessungsstrasse 

O.________ vom 8. Juni 2021 rechtskräftig ist, muss unverzüglich mit 
deren Bau begonnen werden.

c) Unverzüglich nach Fertigstellung der definitiven Erschliessungsstrasse ist 
die prov. Erschliessungsstrasse vollständig zurückzubauen.
Vorbehalten bleiben
- eine anderslautende Beurteilung durch den Rechts- und 

Beschwerdedienst im Rahmen eines allfälligen aufsichtsrechtlichen 
Einschreitens und

- die Zustimmung des Grundeigentümers von KTN 02.
2. Will die Bauherrschaft alternativ die bestehende Baupiste als prov. 

Erschliessung für die erstbezogenen Wohnungen nutzen, ist dafür gemäss 
RRB Nr. 983 vom 29. Dezember 2020 (richtig:·22. Dezember 2020) ein 
Baubewilligungsverfahren nach § 79 PBG durchzuführen. Soweit sie diese 
ohne Baubewilligung nutzt, erfolgt dies unter Hinweis auf RRB Nr. 983 vom 
21. Dezember 2020 (richtig: 22. Dezember 2020) auf eigenes Risiko. Ein 
aufsichtsrechtlich angeordnetes Nutzungsverbot bleibt vorbehalten.

3.-6. (Gebühren, Rechtsmittelbelehrung, Zustellung, Beilagen).

E.1 Ab Februar 2022 erfolgte der Bezug der Wohnungen der beiden MFH 
durch die Stockwerkeigentümer. Hierauf gewährte der Rechts- und Beschwerde-
dienst dem Gemeinderat, der Bauherrschaft sowie den Stockwerkeigentümern 
das rechtliche Gehör betreffend die Frage der Erschliessung und ein allfälliges 
aufsichtsrechtliches Nutzungsverbot des Regierungsrates. 

Mit RRB Nr. 426/2022 (Verfahren VB 76/2022) vom 24. Mai 2022 beschloss der 
Regierungsrat aufsichtsrechtlich was folgt:

1. Den (Mit-)Eigentümern der Stockwerkeigentumseinheiten 05-06 wird 
untersagt, die zurzeit bestehende Baupiste auf KTN 01 und 02 als Zufahrt zu 
den Mehrfamilienhäusern M.________-strasse __ und __ sowie die 
Tiefgarage dieser Mehrfamilienhäuser zum Abstellen von Fahrzeugen zu 
nutzen.

2. (Vollstreckungsandrohungen). 
Der Gemeinderat Morschach wird mit der Kontrolle und dem Vollzug 
beauftragt.

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3. Dispositivziffer 2 des Beschlusses Nr. 2022-593 des Gemeinderates 
Morschach vom 15. Februar 2022 wird ersatzlos aufgehoben.

4. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden der Gemeinde Morschach auferlegt. (…).

5.-7. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

E.2 Gegen diesen RRB Nr. 426/2022 (Versand am 31.5.2022) erheben die 
Bauherrschaft sowie die Stockwerkeigentümer E.________ mit Eingabe vom 
21. Juni 2022 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz mit den folgenden Anträgen (Verfahren III 2022 96): 

1. Der RRB Nr. 426 vom 24.5.2022 mit den Beschluss-Ziff. 1 bis 4 ist 
aufzuheben, dies unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des 
Kantons Schwyz sowohl für das Verfahren vor dem Regierungsrat wie das 
Verfahren vor dem Verwaltungsgericht.

2. Gemäss § 42 Abs. 3 VRP sowie gemäss § 23 Abs. 2 VRP ist im Sinne einer 
vorsorglichen Massnahme, dies dabei mit sofortiger superprovisorischer 
Anordnung, vom Verwaltungsgericht per sofort die aufschiebende Wirkung der 
vorliegenden Beschwerde wiederherzustellen, soweit die Beschwerde gemäss 
§ 87 PBG eine (recte wohl: keine) aufschiebende Wirkung haben sollte, sowie 
ist vom Verwaltungsgericht ansonsten sofort, so auch bezüglich der 
Beschwerde gegen die Beschluss-Ziff. 3 des angefochtenen RRB Nr. 426 
vom 24.5.2022, die aufschiebende Wirkung der Beschwerde gemäss § 42 
Abs. 1 VRP festzustellen, auch dies unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 
zulasten des Kantons Schwyz.

E.3 Mit Zwischenbescheid VGE III 2022 97 vom 22. Juni 2022 entschied der 
Einzelrichter des Verwaltungsgerichts wie folgt über den Antrag betreffend eine 
superprovisorische Anordnung (Beschwerdeantrag Ziff. 2): 

1. Der Beschwerdeantrag Ziff. 2 betreffend sofortige superprovisorische An-
ordnung bzw. sofortige Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der 
Beschwerde wird abgewiesen.

2. Gegen diesen Zwischenbescheid kann innert zehn Tagen seit Zustellung 
Einsprache beim Verwaltungsgericht erhoben werden. Im Unterlassungsfall 
hat es mit diesem Zwischenbescheid sein Bewenden. Die Einsprache ist kurz 
zu begründen.

3. Über die Kosten- und Entschädigungsfolgen dieses Zwischenbescheides wird 
mit der Hauptsache (Verfahren III 2022 96) entschieden. 

4.-5 (Fristansetzung Vernehmlassungen / Kostenvorschuss).

6. Zustellung.

E.4 Mit Eingabe vom 27. Juni 2022 erhob die Bauherrschaft fristgerecht Ein-
sprache gegen den Zwischenbescheid VGE III 2022 97 vom 22. Juni 2022 mit 
dem Antrag der Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde 
vom 21.6.2022, dies mit Geltung für den Fall, dass resp. sobald kein Nutzungs- 

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und Bauverbot für die MFH-Zufahrtsstrasse gemäss Baubewilligung besteht 
(aufgehobenes Nutzungs- und Bauverbot oder aufschiebende Wirkung einer Be-
schwerde dagegen). 

E.5 Mit Zwischenbescheid III 2022 105 vom 11. August 2022 entschied das 
Verwaltungsgericht wie folgt: 

1. Die Einsprache der Beschwerdeführer vom 27. Juni 2022 wird gutgeheissen. 
Der Zwischenbescheid VGE III 2022 97 vom 22. Juni 2022, mit welchem das 
Begehren betreffend superprovisorische Anordnung bzw. sofortige Wieder-
herstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde im Hauptverfahren 
III 2022 96 abgewiesen wurde, wird aufgehoben. Den (Mit-)Eigentümern der 
Stockwerkeigentumseinheiten 05-06 wird für die Dauer des Beschwerdever-
fahrens III 2022 96 erlaubt, die zurzeit bestehende Baupiste auf KTN 01 und 
02 als Zufahrt zu den Mehrfamilienhäusern M.________-strasse __ und __ 
sowie die Tiefgarage dieser Mehrfamilienhäuser zum Abstellen von Fahrzeu-
gen zu nutzen.

2. Über die Kosten- und Entschädigungsfolgen dieses Zwischenbescheides wird 
mit der Hauptsache (Verfahren III 2022 96) entschieden.

3.-4. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

F.1 Am 3. Juni 2022 bzw. 9. Juni 2022 informierte die Bauherrschaft den Ge-
meinderat bzw. den Rechts- und Beschwerdedienst des Sicherheitsdeparte-
ments, dass sie die am 25. Juni 2019 bewilligte und mit GRB Nr. 2022-593 vom 
15. Februar 2022 freigegebene Zufahrt ("Variante links") sofort erstellen lassen 
werde. Am 9. Juni 2022 teilte der Gemeinderat dem Rechts- und Beschwerde-
dienst mit, dass nach seiner Auffassung für den Bau dieser Zufahrt ein Bau- und 
Nutzungsstopp zu erlassen sei. Hierauf eröffnete der Rechts- und Beschwerde-
dienst das Aufsichtsverfahren VB 101/2022. 

F.2 Mit Zwischenbescheid vom 13. Juni 2022 untersagte das Sicherheitsdepar-
tement der Bauherrschaft unter Androhung von Vollstreckungsmassnahmen per 
sofort den Bau und die Nutzung der Zufahrt "Variante links" als Zufahrt zu den 
Parkplätzen in der Tiefgarage. Zur Begründung wurde ausgeführt, diese Zufahrt 
sei nur als Baustellenzufahrt bewilligt worden. 

Gegen diesen Zwischenbescheid hat die Bauherrschaft am 15. Juni 2022 Ein-
sprache erheben lassen mit dem Antrag auf Aufhebung des Bau- und Nutzungs-
verbots. 

F.3 Mit RRB Nr. 553/2022 (Verfahren VB 101/2022) vom 5. Juli 2022 entschied 
der Regierungsrat wie folgt:

1. Den Einsprechern wird der Bau und die Nutzung der Zufahrt "Variante links" 
auf KTN 01 und KTN 02 gemäss dem Plan Nr. 155 "Prov. Erschliessung bei 

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Bezug" vom 18. Juni 2021 (Variante A bzw. "Variante links" solange 
untersagt, bis dafür eine Baubewilligung rechtskräftig erteilt worden ist. 

2.-7. (Vollstreckungsandrohungen; Abweisung der Einsprache; Verfahrenskosten; 
Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

F.4 Gegen diesen RRB Nr. 553/2022 erhoben die Bauherrschaft und die 
Stockwerkeigentümer mit Eingabe vom 5. August 2022 Beschwerde beim Ver-
waltungsgericht (Verfahren III 2022 126).

F.5 Mit Zwischenbescheid VGE III 2022 143 vom 3. Oktober 2022 (im Haupt-
verfahren) sistierte das Verwaltungsgericht das Verfahren III 2022 126 in Gut-
heissung eines entsprechenden vernehmlassenden Antrags des Sicherheitsde-
partements, "bis das Verwaltungsgericht über die Beschwerde im Verfahren III 
2022 96 entschieden hat" (Disp.-Ziff. 1). 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Mit dem Zwischenbescheid III 2022 105 vom 11. August 2022 wurde den 
Beschwerdeführern in Gutheissung des Beschwerdeantrages Ziff. 2 für die Dauer 
des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (Hauptverfahren) erlaubt, die zurzeit 
bestehende Baupiste als Zufahrt zu den beiden MFH sowie deren Tiefgarage 
zum Abstellen von Fahrzeugen zu nutzen. 

1.2 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens und zu beurteilen bleibt der Be-
schwerdeantrag Ziff. 1, womit die Aufhebung von Ziff. 1 bis Ziff. 4 des angefoch-
tenen RRB Nr. 426/2022 vom 24. Mai 2022 beantragt wurde. 

1.3 Mit Disp.-Ziff. 2.a wird eine Verzeigung zwecks Bestrafung nach Art. 292 
StGB angedroht. 

Grundsätzlich ist jede Verwaltungsbehörde gemäss § 78 Abs. 3 des Verwal-
tungsrechtspflegegesetzes (SRSZ 234.110; VRP) vom 6. Juni 1974 befugt, die 
Bestrafung im Sinne von Art. 292 StGB anzudrohen (Jaag, in: Kommentar VRG, 
§ 30 N 54). Dieser Androhung wie der Strafanzeige kommt kein Verfügungscha-
rakter gemäss § 6 VRP zu, da damit keine Rechtsbeziehungen verbindlich fest-
gesetzt werden. Weder die Strafandrohung noch die Strafanzeige sind daher vor 
Verwaltungsgericht anfechtbar. Entsprechend ist diesbezüglich nicht auf die Be-
schwerde einzutreten (vgl. z.B. VGE III 2017 185 vom 20.12.2017 Erw 4.6).

2.1 Mit Disp.-Ziff. 1 hat der Regierungsrat aufsichtsrechtlich die Nutzung der 
aktuell bestehenden Zufahrt untersagt, mit Disp.-Ziff. 3 hat er die Disp.-Ziff. 2 des 
GRB Nr. 2022-593 vom 15. Februar 2022 ersatzlos aufgehoben. Mit dieser Be-

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stimmung hatte der Gemeinderat als Voraussetzung für die Nutzung der beste-
henden Baupiste als provisorische Erschliessung ein vorgängiges Baubewilli-
gungsverfahren nach § 79 des Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 
400.100) vom 14. Mai 1987, d.h. im sogenannt vereinfachten Verfahren, verlangt. 

Der Regierungsrat hat in seiner Begründung namentlich Folgendes erwogen:

3.2 (…). Diese bestehende Baupiste weist einen ähnlichen Verlauf auf wie die 
Erschliessungsstrasse gemäss der Baubewilligung vom 8. Juni 2021, welche vom 
Regierungsrat mit Beschluss Nr. 425 vom 24. Mai 2022 mittlerweile wieder 
aufgehoben worden ist. Für die Nutzung dieser Baupiste als Erschliessungsstrasse 
liegt keine rechtskräftige Baubewilligung vor. Sie ist formell rechtswidrig, soweit sie 
der Erschliessung der beiden Mehrfamilienhäuser M.________-strasse __ und __ 
dient. Sie darf zu diesem Zweck nicht genutzt werden.

3.4 Die formelle Widerrechtlichkeit der Nutzung der bestehenden Baupiste als 
Zufahrt zu den Mehrfamilienhäusern M.________-strasse __ und __  ist offenkun-
dig und unbestritten (…).

3.6 Der Gemeinderat Morschach hat in Dispositivziffer 2 seines Beschlusses vom 
15. Februar 2022 festgehalten, dass die Baubewilligung für die Nutzung der 
bestehenden Baupiste als Erschliessungsstrasse im vereinfachten Verfahren erteilt 
werden könne. Die Bewilligungsbehörde bewilligt kleinere Bauvorhaben oder 
Änderungen bewilligter Bauvorhaben ohne Auflage und Publikation, wenn das 
schriftliche Einverständnis der direkten Anstösser und der zuständigen Bewilli- 
gungsinstanzen des Kantons und des Bezirks vorliegt (vereinfachtes Verfahren, 
§ 79 Abs. 1 PBG). Bei der vorliegenden Erschliessungsstrasse kann alleine schon 
aufgrund ihrer Dimensionierung offensichtlich nicht mehr von einem kleinen 
Bauvorhaben gesprochen werden. Zudem hat die Erschliessungsstrasse 
erhebliche Auswirkungen auf Raum und Umwelt, und es stellen sich bei der 
Prüfung der Bewilligungsfähigkeit auch komplexere Rechtsfragen (u.a. diejenige 
der Verkehrssicherheit). Es liegt auch keine Änderung eines bewilligten Vorhabens 
vor. Bei der bestehenden Baupiste handelt es sich nicht um eine 
baubewilligungspflichtige Anlage. Die Baubewilligung vom 25. Juni 2019 für die 
Erschliessungsstrasse («Variante links») ist materiell rechtswidrig, weil die 
Erschliessungsstrasse zu steil ist. Dies bestreiten weder der Gemeinderat 
Morschach noch die Einfache Gesellschaft A.________. Auf diese Baubewilligung 
können sich die Bewilligungsbehörden bei der Prüfung der Bewilligungsfähigkeit 
der vorliegenden Erschliessungsstrasse nicht abstützen. Eine Bewilligung der 
Nutzung bzw. Umwandlung der Baupiste in eine Erschliessungsstrasse im 
vereinfachten Verfahren ist offensichtlich unzulässig. Somit ist Dispositiv-Ziffer 1 
[recte: Dispositiv-Ziffer 2] des Beschlusses des Gemeinderates Morschach vom 
15. Februar 2022 aufsichtsrechtlich aufzuheben. Die Frage einer 
aufsichtsrechtlichen Aufhebung von Dispositivziffer 2 [recte: Dispositiv-Ziffer 1] 
dieses Beschlusses (Baufreigabe für die Erschliessungsstrasse Variante A) 
erübrigt sich, weil die Einfache Gesellschaft A.________ (in unzulässiger Weise) 
bereits die Variante B realisiert hat. 

2.2.1 Vorab ist klarzustellen, dass mit der Baubewilligung vom 25. Juni 2019 für 
die Erschliessungsstrasse "Variante links" (= "Variante A") entgegen der anders 
lautenden Aussage in Erw. 3.6 des angefochtenen RRB keine Baubewilligung er-

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teilt wurde (vgl. Zwischenbescheid VGE III 2022 105 vom 11.8.2022 Erw. 2.4.3). 
Richtig ist hingegen, dass mit der Baubewilligung vom 25. Juni 2019 der Variante 
links die Tauglichkeit als rechtsgenügliche Erschliessung abgesprochen wurde. 
Dies geht aus Erw. 4.7 der Baubewilligung vom 25. Juni 2019 unmissverständlich 
hervor (vgl. vorstehend Ingress lit. A); andernfalls hätte nicht (auflageweise) eine 
Alternativerschliessung verlangt werden müssen. 

2.2.2 Der Gemeinderat hat mit der Baubewilligung vom 25. Juni 2019 allerdings 
die Zulässigkeit der Variante links als temporäre Erschliessung bis zur Erstellung 
der Erschliessungsstrasse O.________ nicht ausgeschlossen. Hierfür hat er mit 
seinem vom Regierungsrat aufsichtsrechtlich inhaltlich aufgehobenen GRB 
Nr. 2022-593 vom 15. Februar 2022 die Baufreigabe erteilt (Disp.-Ziff. 1). Wenn 
im angefochtenen RRB erwogen wird, die Frage einer aufsichtsrechtlichen Auf-
hebung von Dispositivziffer 2 (recte: 1) des GRB (d.h. die Baufreigabe für die Er-
schliessungsvariante A) erübrige sich, weil die Beschwerdeführerin Ziff. 1 in un-
zulässiger Weise bereits die Variante B (d.h. aktuelle Baupiste) realisiert habe, ist 
dieser Konnex auf Anhieb nicht ganz verständlich. Dies würde nämlich zum ei-
nen bedeuten, dass die Baufreigabe für die Variante links gemäss Dispositivziffer 
1 des GRB Nr. 2022-593 vom 15. Februar 2022 seine Gültigkeit behielte. Zum 
andern ist nicht ersichtlich, weshalb sich eine Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 1 
deshalb erübrigen sollte, weil die Beschwerdeführerin Ziff. 1 bereits die Variante 
B realisiert hat, deren Nutzung gerade aufsichtsrechtlich aufgehoben wird. Inso-
fern erscheint der angefochtene RRB als widersprüchlich. 

2.3 Dem Regierungsrat ist indes beizupflichten, dass die bestehende Baupiste 
wie auch deren Nutzung als (auch bloss temporäre) Erschliessungsstrasse for-
mell widerrechtlich ist. Ebenso kann ihm vorbehaltlos beigepflichtet werden, dass 
eine Bewilligung im vereinfachten Verfahren gemäss § 79 PBG nicht in Frage 
kommen kann. Dem RRB Nr. 983 vom 29. Dezember 2022, auf den sich der 
Gemeinderat hierfür in Disp.-Ziff. 2 seines GRB Nr. 2022-593 vom 15. Februar 
2022 bezieht, lässt sich dies nicht entnehmen. Wie der Regierungsrat festgehal-
ten hat, kann weder bei einer solchen Erschliessung von einem kleineren Bau-
vorhaben die Rede sein, noch kann vom (schriftlichen) Einverständnis der direk-
ten Anstösser mit dieser Erschliessung ausgegangen werden. Des Weiteren 
behält § 75 Abs. 5 PBG die bewilligungslose Erstellung provisorischer Bauten 
und Anlagen nur den während der Ausführung von Bauten und Anlagen als 
Bauinstallation nötigen Einrichtungen vor. Hieraus lässt sich keine Berechtigung 
für die bewilligungsfreie Nutzung einer Baustellenzufahrt als Erschliessungs-
strasse ableiten, auch wenn diese Nutzung nur temporären/provisorischen Cha-
rakter hat. 

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2.4.1 Stellt die Behörde eine formell rechtswidrige Bautätigkeit (bzw. ein formell 
rechtswidriges baurechtserhebliches Verhalten) fest, hat sie die Pflicht, von Am-
tes wegen ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren durchzuführen. Im 
nachträglichen Baubewilligungsverfahren ist zu prüfen, ob die formelle Wider-
rechtlichkeit durch die Erteilung einer nachträglichen Baubewilligung beseitigt 
werden kann (vgl. statt Vieler VGE III 2015 234 vom 21.4.2016 Erw. 2.1.1 ff.; 
VGE 586+595/93 vom 29.9.1993 Erw. 4c mit Hinweis auf Beeler, Die widerrecht-
liche Baute, Zürich 1984, S. 62 f.).

2.4.2 Der Regierungsrat hat - wie gesagt - eine Bewilligung für die Nutzung bzw. 
Umwandlung der Baupiste (Variante B) in eine provisorische Erschliessungs-
strasse im vereinfachten Verfahren zu Recht ausgeschlossen. Indes bestehen 
keine Anhaltspunkte, die a priori zur Annahme berechtigen, dass eine Bewilli-
gung in einem nachträglichen ordentlichen Baubewilligungsverfahren (§ 77 f. 
PBG) ausgeschlossen werden kann. Dies lässt sich auch dem angefochtenen 
RRB nicht entnehmen. 

2.5.1 Das gleichzeitige oder gestaffelte Einreichen von Alternativgesuchen kann 
sich unter Umständen aus verfahrensökonomischen Gründen empfehlen, na-
mentlich auch hinsichtlich allfälliger Rekurse (vgl. zum Ganzen auch VGE III 
2018 112 vom 6.12.2018 Erw. 6.1.1, m.H. auf Fritzsche/Bösch/Wipf/Kunz, Zür-
cher Planungs- und Baurecht, 6. Aufl., 2019, S. 371). 

2.5.2 Die bestehende Baupiste, deren Nutzung der Regierungsrat mit dem vor-
liegend angefochtenen RRB untersagt hat, weist einen ähnlichen Verlauf auf wie 
die von der Flurgenossenschaft geplante Erschliessungsstrasse (vgl. angefoch-
tener RRB Erw. 3.2; Zwischenbescheid VGE III 2022 105 vom 11.8.2022 
Erw. 2.3.2). Hierfür wurde die Baubewilligung vom Gemeinderat mit GRB 
Nr. 2021-0340 vom 8. Juni 2021 unter Abweisung einer Einsprache erteilt, vom 
Regierungsrat mit RRB Nr. 425/2022 vom 24. Mai 2022 auf Beschwerde hin je-
doch wieder aufgehoben. Dieser RRB wurde von der Gemeinde wie von der 
Flurgenossenschaft beim Verwaltungsgericht angefochten. Die Bewilligungs-
fähigkeit ist mithin nach wie vor umstritten. 

2.5.3 Angesichts des ähnlichen bzw. im Wesentlichen gleichen Verlaufs der ak-
tuellen Baupiste mit der vor Verwaltungsgericht strittigen Erschliessungsstrasse 
der Flurgenossenschaft kann dieses Baugesuch der Flurgenossenschaft mit 
Blick auf die vorliegend zur Diskussion stehende aktuelle Baupiste gewissermas-
sen als nachträgliches Baugesuch verstanden werden. Jedenfalls erscheint es 
dem Verwaltungsgericht nicht als sinnvoll, für die Nutzung der aktuellen Baupiste 
als (temporäre) Erschliessung zusätzlich ein separates Baugesuch zu verlangen. 

11

Sollte sich die Erschliessungsstrasse der Flurgenossenschaft mit dem Regie-
rungsrat als nicht bewilligungsfähig erweisen, so ist an und für sich auch der Be-
willigung für eine provisorische Erschliessung über die aktuelle Baupiste der Bo-
den entzogen, muss eine provisorische Erschliessung doch grundsätzlich Ge-
währ dafür bieten, dass sie auch als Dauerlösung rechtens wäre (VGE III 2007 3 
vom 22.3.2007 Erw. 3.3.2; VGE III 2016 100 vom 21.12.2016 Erw. 2.2.2).

2.6.1 Eine formell widerrechtliche Baute bzw. eine formell widerrechtliche Nut-
zung einer Baute/Anlage und die entsprechend erforderliche Einleitung eines 
nachträglichen Baubewilligungsverfahrens muss nicht zwingend die Einstellung 
der Bauarbeiten bzw. der Nutzung (vgl. § 87 Abs. 1 PBG) zur Folge haben. Zu 
beachten ist der Grundsatz der Verhältnismässigkeit, wonach grundsätzlich nur 
jene Bauarbeiten bzw. jene Nutzung einzustellen ist, welche gegen öffentlich-
rechtliche Vorschriften verstossen. Dabei darf die Einstellung der Bauarbeiten 
bzw. der Nutzung nicht über das hinausgehen, was notwendig ist (vgl. Beeler, 
a.a.O., S. 57 Ziff. 2; Ruoss Fierz, Massnahmen gegen illegales Bauen, Zürich 
1999, S. 98 f. Ziff. 4.1.2; Mäder, Das Baubewilligungsverfahren, Zürich 1991, 
Rz. 633 und Rz. 639). 

2.6.2 Mit dem Zwischenbescheid VGE III 2022 105 vom 11. August 2022 hat das 
Verwaltungsgericht unter anderem namentlich Folgendes erwogen:

- Vorliegend sei der Zugang zu rechtskräftig bewilligten MFH betroffen. 
- Dabei habe die Bauherrschaft aufgrund der - soweit ersichtlich unangefoch-

ten - in Rechtskraft erwachsenen Baubewilligung vom 25. Juni 2019 zum ei-
nen davon ausgehen können und dürfen, dass mit der von der Flurgenossen-
schaft zu erstellenden Alternativerschliessung die beiden MFH auch rechts-
genüglich erschlossen sein werden könnten; jedenfalls sei eine rechtsgenüg-
liche Erschliessung(smöglichkeit) bejaht worden. 

- Es könne denn auch nicht den Beschwerdeführern angelastet werden, dass 
die Realisierung der Alternativerschliessung richtigerweise als Suspensivbe-
dingung für den Baubeginn hätte angeordnet werden müssen. 

- Die Bauherrschaft habe auch annehmen dürfen, dass für den Fall der Verzö-
gerung der Alternativerschliessung "auf Antrag" und ohne weiteres formelles 
Bauverfahren eine vorläufige, provisorische Zufahrtsmöglichkeit (über die Zu-
fahrt gemäss Baueingabeplan) bestehe. Dass für diese provisorische Zufahrt 
ein (ordentliches) Baubewilligungsverfahren erforderlich werden könnte, habe 
die Bauherrschaft aufgrund der Baubewilligung nicht annehmen müssen. 

- Im Rahmen der Prüfung der Verhältnismässigkeit im engeren Sinn sei vorab 
dem zeitlichen Aspekt Rechnung zu tragen. Zur Diskussion stehe im vorlie-
genden Einspracheverfahren eine provisorische Nutzung für die Dauer des 

12

Beschwerdeverfahrens im Hauptverfahren III 2022 96. Je nach Ausgang die-
ses Verfahrens könne sich diese provisorische Nutzung grundsätzlich bis zur 
Bereinigung der Rechtmässigkeit der Alternativerschliessung, was derzeit 
auch bereits beim Verwaltungsgericht strittig sei, erstrecken.

- In sachlicher Hinsicht sei zwar beachtlich, dass die aktuelle Baupiste im We-
sentlichen demjenigen der angestrebten Alternativerschliessung entspreche. 
Diese aktuelle Baupiste habe den Vorteil, dass sie offensichtlich ab der 
M.________-strasse einen weniger steilen Verlauf nehme als die "Variante 
links", welche vom Regierungsrat wegen ihrer Steilheit als nicht bewilligungs-
fähig erachtet worden sei. 

- Vorplätze und Einfahrtsbereich in die Tiefgarage seien bereits erstellt. 
- Es wäre daher aus sachlicher Hinsicht unverhältnismässig die Nutzung zu 

verweigern, weil die Zufahrt nicht den Baueingabeplänen entspreche.
- In personeller Hinsicht falle ins Gewicht, dass vom Nutzungsverbot sämtliche 

Bewohner/Stockwerkeigentümer der beiden MFH betroffen seien. Es dürfe 
durchaus von deren guten Glauben ausgegangen werden, dass die Zufahrt 
auch während der Dauer der Realisierung der Erschliessungsstrasse der 
Flurgenossenschaft gewährleistet bleibe. Jedenfalls bestehe kein Anlass, ih-
nen schlechten Glauben zu unterstellen. 

- Zur Verfügbarkeit, Lage und Distanz von öffentlichen/Gemeinde-Parkplätzen 
zu den beiden MFH wie auch zu den Kosten würden keine Angaben ge-
macht. Offen bleibe auch die Frage, wie ohne Zufahrtsmöglichkeit die eige-
nen Anlieferungen durch die Bewohner der MFH bewerkstelligt werden sol-
len. Diesen Unannehmlichkeiten dürfe im Rahmen der Verhältnismässigkeit 
durchaus auch Rechnung getragen werden. 

- Die Nutzungsintensität der aktuellen Baupiste dürfte nicht höher ausfallen als 
dies im Rahmen der Baustellenerschliessung der Fall gewesen sei. Mithin 
könne auch das allfällige Argument übermässiger Immissionen nicht gegen 
eine provisorische Nutzung ins Felde geführt werden, zumal diese auch bei 
jeder anderen (bewilligungsfähigen wie bewilligten) Erschliessung im ver-
gleichbaren Masse anfallen dürften.

- Im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung dürfe auch berücksichtigt wer-
den, dass die im vorliegenden bzw. im Hauptverfahren III 2022 96 themati-
sierte Nutzungsproblematik im Kern in der hinsichtlich der Erschliessungsfra-
ge unzulänglichen Baubewilligung vom 25. Juni 2019 begründet liege und 
weniger der Bauherrschaft/Beschwerdeführern angelastet werden könne. 

Im Sinne dieser Gründe erachtete es das Verwaltungsgericht in Würdigung der 
gesamten Umstände als unverhältnismässig und überspitzt formalistisch, wenn 
die Nutzung der aktuellen Baupiste als provisorische und bloss temporäre Er-

13

schliessungszufahrt (und als Folge davon die Berechtigung zur Nutzung der 
Tiefgarage der MFH) für die Dauer des Beschwerdeverfahrens III 2022 96 von 
einem vorgängigen (ordentlichen) Baubewilligungsverfahren abhängig gemacht 
würde. Ergänzend ist festzuhalten, dass der Regierungsrat im RRB Nr. 983/2020 
vom 22. Dezember 2020 davon ausgegangen ist, dass die Ein- und Ausfahrt der 
aktuellen Baupiste in die M.________-strasse verkehrssicher ist (Erw. 4.3), dies 
wohl zu Recht, da andernfalls, d.h. bei unzureichender Baustellenerschliessung, 
was die Gewährleistung der Verkehrssicherheit mitbeinhaltet, die Baufreigabe für 
den Bau der beiden MFH nicht hätte erteilt werden dürfen (vgl. VGE III 2019 2 
vom 25.9.2019 Erw. 3.2.3 ff.; VGE III 2018 95 vom 12.2.2019 Erw. 5.1.6; VGE III 
2018 93 vom 12.2.2019 Erw. 6.1.1 ff.) oder schon während der Bauausführung 
ein aufsichtsrechtliches Einschreiten geboten gewesen wäre. 

2.6.3 Für das Verwaltungsgericht besteht im vorliegenden Hauptverfahren kein 
Anlass von dieser Beurteilung abzukehren. Ob es die gesamten Umstände an 
und für sich als angezeigt und gerechtfertigt erscheinen lassen, die Nutzung der 
aktuellen Baupiste als provisorische Erschliessung auch über die Dauer des vor-
liegenden Verfahrens hinaus zuzulassen, und zwar bis eine rechtsgenügliche Er-
schliessung - sei es die Erschliessungsstrasse der Flurgenossenschaft, sei es 
eine Erschliessung unter Inanspruchnahme der Erschliessungshilfe nach § 41 
PBG - bereitsteht, ist vorliegend nicht zu prüfen.

2.6.4 Mit Entscheid vom heutigen Tag in den vereinigten Verfahren VGE III 2022 
92 und VGE III 2022 98 wurde der RRB Nr. 425 vom 24. Mai 2022 aufgehoben 
und der GRB vom 8. Juni 2021, womit der Flurgenossenschaft die Bewilligung für 
die Erschliessung der Grundstücke KTN 02, 03, 04 und 01 erteilt wurde, 
bestätigt. Da diese Erschliessungsstrasse weitestgehend mit der vorliegend strit-
tigen aktuellen Baupiste übereinstimmt und damit insbesondere die rechtsgenüg-
liche Erschliessung der MFH gesichert ist, erweist sich das vorliegende Verfah-
ren nunmehr als gegenstandslos und kann abgeschrieben werden (§ 28 lit. d 
VRP). 

3.1.1  Die Kosten für den Erlass eines Entscheides oder Zwischenbescheides 
werden in der Regel der unterliegenden Partei überbunden. Unterliegt sie nur 
teilweise, werden die Kosten auf die Parteien anteilsmässig verteilt (§ 72 Abs. 2 
VRP).

Die Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege im Kanton 
Schwyz (GebO; SRSZ 173.111) vom 20. Januar 1975 regelt unter anderem die 
Gebühren für die Rechtspflege (vgl. § 1 Abs. 1 GebO). Die Verwaltungs- und Ge-
richtsgebühren sowie die Entschädigungen sind (unter Vorbehalt von § 3 Abs. 3 

14

[ausnahmsweise Überschreitung der Höchstansätze um bis zu 50 Prozent]) 
gemäss den gesetzlichen Ansätzen festzusetzen (§ 3 Abs. 1 GebO). Besteht ein 
Mindest- und Höchstansatz, so ist die Gebühr für den Einzelfall nach der Bedeu-
tung der Sache und nach Zeitaufwand festzusetzen (§ 3 Abs. 2 Satz 1 GebO). 
Gebühren und Auslagen können für Rechtsmittelverfahren als Pauschalbetrag 
festgesetzt werden (§ 3 Abs. 4 GebO). Für die Verwaltungsrechtsprechung gel-
ten die Ansätze des Verwaltungsgerichts (§ 24 Ziff. 26 GebO), d.h. für die Be-
handlung und den Entscheid einer Beschwerde gilt ein Gebührenrahmen von 
Fr. 100.-- bis Fr. 20'000.-- (§ 25 Ziff. 29 GebO). 

3.1.2 Der vorliegende Verfahrensausgang gibt keinen Anlass, die Kosten des re-
gierungsrätlichen Verfahrens anders zu verlegen. Es kann auf die diesbezügli-
chen Erwägungen im angefochtenen RRB (Erw. 4.1) verwiesen werden. 

3.1.3 Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) des Zwi-
schenbescheides VGE III 2022 97 vom 22. Juni 2022 von Fr. 500.-- sind den dort 
unterliegenden Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen. 

3.1.4 Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) des Zwi-
schenbescheids (Einspracheentscheid) III 2022 105 vom 11. August 2022 von 
Fr. 1'000.-- sind je zur Hälfte (je Fr. 500.--) dem unterliegenden Kanton und der 
unterliegenden Gemeinde Morschach aufzuerlegen. 

Zwar hat die Gemeinde Morschach in der Vernehmlassung vom 8. Juli 2022 
(S. 1 f. zu III 2022 105) auf einen förmlichen Antrag verzichtet. Indes hat sie aus-
geführt, es führe "nichts an der Feststellung vorbei, dass für diese Baupiste keine 
rechtskräftige Baubewilligung vorliegt". Dass die Nutzung einer Baustellenzufahrt 
als Erschliessung für die bezugsbereiten zwei Wohnhäuser nicht in Frage kom-
me, habe der Regierungsrat unmissverständlich klargemacht. Dessen ungeach-
tet habe "die Bauherrschaft 'munter' weiter gebaut, dies trotz verschiedentlicher 
Abmahnungen durch die Gemeinde". 

Mit diesen Ausführungen hat die Gemeinde inhaltlich unmissverständlich für die 
Abweisung der Einsprache plädiert, womit es sich rechtfertigt, ihr dem Ausgang 
des Einspracheverfahrens entsprechend Kosten aufzuerlegen. 

3.1.5 Bei Gegenstandslosigkeit eines (Beschwerde-)Verfahrens sind die Kosten 
derjenigen Partei aufzuerlegen, welche die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens 
bewirkt hat. Die Bestimmung dieser Partei erfolgt nach materiellen Kriterien 
(Beusch, in: Auer/Müller/Schindler, Kommentar zum Bundesgesetz über das 
Verwaltungsverfahren, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, Art. 63 Rz. 16). In erster 
Linie sind die Kosten so zu verlegen, dass den Prozessaussichten nach dem 

15

Stand der Streitsache vor der Gegenstandslosigkeit Rechnung getragen wird. 
Für die Beurteilung des mutmasslichen Verfahrensausgangs genügt im Fall der 
Gegenstandslosigkeit grundsätzlich eine summarische Begründung aufgrund der 
Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrunds. Lässt sich der mutmassliche 
Ausgang eines Verfahrens im konkreten Fall nicht ohne weiteres bestimmen, 
gehen die Kosten zulasten jener Partei, die das gegenstandslos gewordene 
Verfahren veranlasst hat oder bei der die Gründe eingetreten sind, die zur 
Gegenstandslosigkeit des Prozesses geführt haben. Kann weder der 
mutmassliche Verfahrensausgang noch der Verursacher des Verfahrens oder 
der Gegenstandslosigkeit mit vernünftigem Aufwand eruiert werden, so dürfen 
die Kosten nach Billigkeit verlegt werden (Kaspar Plüss, in: Kommentar VRG, 
§ 13 N 75). 

Die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens liegt ausserhalb des vorliegenden 
Verfahrens begründet. Das vorliegende Verfahren wäre im Sinne der 
vorstehenden Ausführungen teils zu Gunsten der Beschwerdeführer 
ausgegangen (betreffend Disp.-Ziff. 1 des angefochtenen Entscheides), teils zu 
ihren Ungunsten (betr. Disp.-Ziff. 1 des GRB Nr. 2022-593 vom 15.2.2022). Unter 
Mitberücksichtigung der Ursächlichkeit des vorliegenden Verfahrens, die letztlich 
in der Unzulänglichkeit der gemeinderätlichen Baubewilligung vom 25. Juni 2019 
begründet liegt, und aufgrund von Billigkeitsüberlegungen rechtfertigt es sich 
insgesamt, die Kosten dieses Hauptverfahrens III 2022 96 von Fr. 2'400.-- je zu 
einem Drittel den Beschwerdeführern (unter solidarischer Haftbarkeit), der 
Gemeinde und dem Kanton aufzuerlegen.

3.2.1 Im Rechtsmittelverfahren und in verwaltungsgerichtlichen Klagefällen hat 
die unterliegende der obsiegenden Partei eine dem Aufwand angemessene Ent-
schädigung auszurichten, welche die Behörde festsetzt (§ 74 Abs. 1 VRP). Die 
Vergütung an die Rechtsanwälte für die Parteivertretung vor den Gerichts-, Un-
tersuchungs- und Anklagebehörden sowie den Verwaltungsbehörden in Rechts-
mittelverfahren des Kantons Schwyz wird mit dem Gebührentarif für Rechtsan-
wälte (GebTRa; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975 geregelt. Die Vergütung 
umfasst das Honorar und die Auslagen (vgl. § 1 Abs. 1 GebTRa). Im Rahmen 
der in diesem Tarif festgesetzten Mindest- und Höchstansätze ist die Vergütung 
nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der 
Art der Arbeitsleistung sowie dem notwendigen Zeitaufwand zu bemessen (§ 2 
Abs. 1 GebTRa). Wird die Vergütung pauschal zugesprochen, gilt die Mehrwert-
steuer als in diesem Betrag enthalten. Bemisst sich das Honorar nach dem zeitli-
chen Aufwand, ist die Mehrwertsteuer zusätzlich zu entschädigen (§ 2 Abs. 2 
GebTRa). Für die Vertretung in Rechtsmittelverfahren vor Verwaltungsbehörden 

16

beträgt das Honorar Fr. 200.-- bis Fr. 4'800.-- (§ 15 GebTRa); im Verfahren vor 
Verwaltungsgericht und vor den selbständigen Rekurskommissionen beträgt das 
Honorar Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (§ 14 GebTRa). 

3.2.2 In ähnlicher Weise wie bei der Regelung der Verfahrenskosten wird auch 
mit Bezug auf die Parteientschädigung bei Gegenstandslosigkeit eines 
Verfahrens darauf abgestellt, wer die Gegenstandslosigkeit bzw. das 
gegenstandslos gewordene Verfahren verursacht hat und welche Partei 
vermutlich obsiegt hätte. Insbesondere bei Versagen dieser Kriterien lässt sich 
aber auch nach Billigkeit vorgehen. Die vorinstanzliche Entschädigungsregelung 
bleibt bei Gegenstandslosigkeit des Verfahrens in der Regel unangetastet, wenn 
sich der angefochtene Entscheid - im Rahmen einer summarischen Prüfung der 
Prozessaussichten vor Eintritt der Gegenstandslosigkeit - nicht als offensichtlich 
falsch herausstellt (Plüss, a.a.O., § 17 N 31). 

3.2.3 Im regierungsrätlichen Verfahren waren mangels beanwalteter Parteien 
unabhängig vom Verfahrensausgang keine Parteientschädigungen 
zuzusprechen. Hieran kann der vorliegende Verfahrensausgang so oder anders 
nichts ändern. 

3.2.4 Den beanwalteten Beschwerdeführern steht für den Zwischenbescheid 
(Einspracheentscheid) VGE III 2022 105 vom 11. August 2022 aufgrund ihres 
Obsiegens eine Parteientschädigung zu Lasten der Gemeinde und des Kantons 
zu. Diese wird in Berücksichtigung der vorerwähnten Kriterien und in Anwendung 
pflichtgemässen richterlichen Ermessens auf je Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und 
MwSt), d.h. insgesamt Fr. 1'000.--, festgesetzt. 

3.2.5 Für das vorliegende Hauptverfahren haben die Gemeinde und der Kanton 
den beanwalteten Beschwerdeführern dem Verfahrensausgang entsprechend 
(vgl. vorstehend Erw. 3.1.5 und Erw. 3.2.2) eine reduzierte Parteientschädigung 
zu bezahlen, welche ebenfalls in Berücksichtigung der vorerwähnten Kriterien 
und in Anwendung pflichtgemässen richterlichen Ermessens auf je Fr. 500.--, 
d.h. insgesamt Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt), festgesetzt wird. 

17

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen als gegenstandslos ge-
worden am Protokoll abgeschrieben. 

2.1 Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) des Zwi-
schenbescheides VGE III 2022 97 vom 22. Juni 2022 von Fr. 500.-- werden 
den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. 

2.2 Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) des Zwi-
schenbescheids (Einspracheentscheid) VGE III 2022 105 vom 11. August 
2022 von Fr. 1'000.-- werden je zur Hälfte (je Fr. 500.--) dem Kanton und 
der Gemeinde Morschach auferlegt. 

2.3 Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) des 
Hauptverfahrens VGE III 2022 96 von Fr. 2'400.-- werden je zu einem 
Drittel (je Fr. 800.--) den Beschwerdeführern (unter solidarischer 
Haftbarkeit), der Gemeinde und dem Kanton auferlegt.

2.4 Die Beschwerdeführer haben im Hauptverfahren VGE III 2022 96 am 
29. Juni 2022 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- geleistet. Es sind 
ihnen somit Fr. 1'200.-- (Fr. 2'500.-- minus [Fr. 500.-- + Fr. 800.--]) aus der 
Gerichtskasse zurückzuerstatten. 

Die Gemeinde Morschach hat ihr Betreffnis von insgesamt Fr. 1'300.-- 
(Fr. 500.-- und Fr. 800.--) innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids 
auf das Postkonto IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des 
Verwaltungsgerichts zu überweisen. 

Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet. 

3.1 Der Kanton und die Gemeinde Morschach haben den beanwalteten Be-
schwerdeführern für den Zwischenbescheid (Einspracheentscheid) VGE 
III 2022 105 vom 11. August 2022 eine Parteientschädigung von je 
Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt), d.h. insgesamt Fr. 1'000.--, zu be-
zahlen. 

3.2 Für das Hauptverfahren VGE III 2022 96 haben die Gemeinde Morschach 
und der Kanton den beanwalteten Beschwerdeführern je eine reduzierte 
Parteientschädigung von Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt), d.h. ins-
gesamt Fr. 1'000.--, zu bezahlen. 

18

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
- den Gemeinderat Morschach (R)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB)
- und das Sicherheitsdepartement (EB).

Schwyz, 13. Januar 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. Januar 2023