# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e1b1eec1-4572-5acc-8dc2-131b3649608d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-09-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Weitere Kammern 08.09.2011 VO110101
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_999_VO110101_2011-09-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Der Präsident    
 
 

Geschäfts-Nr.: VO110101-O/U 

 

Der Präsident 

(Obergerichtspräsident Dr. H.A. Müller) 

 

Verfügung vom 8. September 2011 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsteller 

 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____  

 

 

betreffend Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege 
 

- 2 - 

 Nach Einsicht in das an den Obergerichtspräsidenten gerichtete Gesuch des 

Gesuchstellers vom 30. August 2011 betreffend Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege für ein Verfahren vor Bezirksgericht Zürich (act. 1) sowie 

 in Anwendung von § 128 GOG e contrario, wonach der Obergerichtspräsi-

dent zur Beurteilung von Gesuchen um unentgeltliche Rechtspflege nach Einrei-

chung der Klage beim Gericht nicht mehr zuständig ist, 

verfügt der Obergerichtspräsident: 

1. Auf das Gesuch wird nicht eingetreten. 

2. Dieses obergerichtliche Verfahren ist kostenlos. 

3. Schriftliche Mitteilung an den Gesuchsteller gegen Empfangsschein. 

4. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von 

der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 

einzureichen.  

 Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach 

Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfas-

sungsbeschwerde) i.V.m. Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesge-

richt (BGG). 

 

Zürich, 8. September 2011 

__________________________________ 

OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 

Der Stellvertreter des Generalsekretärs: 

 

 

lic. iur. L. Huber 
 
versandt am:   

	Verfügung vom 8. September 2011
	
	verfügt der Obergerichtspräsident:
	1. Auf das Gesuch wird nicht eingetreten.
	2. Dieses obergerichtliche Verfahren ist kostenlos.
	3. Schriftliche Mitteilung an den Gesuchsteller gegen Empfangsschein.
	4. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.
	Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) i.V.m. Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).