# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c190e633-959c-53a2-9592-2d28902b6cfe
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250310-O1
**Docket/Reference:** PS250310-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250310-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250310-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Ersatzrichterin Dr. C. Schoder und Ersatzrichterin MLaw N. Meng-

hini-Griessen sowie Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Urteil vom 31. Oktober 2025

in Sachen

A._____, 

Beschwerdeführer

betreffend Verfügung vom 25. August 2025 betreffend Abweisung Gesuch 

um Sistierung Veräusserungsverfahren / Pfändung Nr. 1

Beschwede über das Betreibungsamt Zürich 7)

(Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 11. September 2025 (CB250110)

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Erwägungen:

1.1.

Die Erbschaft des am tt.mm.2012 verstorbenen B._____ ist Schuldnerin 

in diversen Betreibungen des Betreibungsamts Zürich 7 (fortan: Betreibungsamt). 

In ihrem Eigentum steht die Liegenschaft an der C._____-strasse …, … Zürich, 

wobei diese in der Pfändung Nr. 1 am 16. August 2024 gepfändet wurde. Unter 

anderem die Gläubigerin der Betreibung Nr. 2 stellte beim Betreibungsamt mit 

Eingabe vom 13. Februar 2025 per 17. Februar 2025 ein Verwertungsbegehren 

betreffend die gepfändete Liegenschaft. Der Beschwerdeführer ist ein Erbe der 

betriebenen Erbschaft (act. 4/4-6).

1.2.

Mit Schreiben vom 21. August 2025 gelangte der Beschwerdeführer ans 

Betreibungsamt und ersuchte um Sistierung des Veräusserungsverfahrens. Das 

Betreibungsamt wies das Gesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 

25. August 2025 ab (act. 4/4). Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 5. Sep-

tember 2025 Beschwerde bei der Vorinstanz (act. 4/1). Nachdem die Vorinstanz 

diverse Unterlagen beim Betreibungsamt von Amtes wegen beigezogen hatte 

(act. 4/3-6), wies sie die Beschwerde mit Zirkulationsbeschluss vom 11. Septem-

ber 2025 ab (act. 4/7 = act. 3 [Aktenexemplar]). 

1.3.

Mit Eingabe vom 27. September 2025 (Datum Poststempel) erhob der 

Beschwerdeführer rechtzeitig Beschwerde gegen den Zirkulationsbeschluss vom 

11. September 2025 (act. 2, zur Rechtzeitigkeit act. 4/8/2).

1.4.

Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 4/1-8). Das Verfahren ist spruchreif. Auf die Ausführungen des Beschwerde-

führers ist nur insoweit einzugehen, als sie für den Beschwerdeentscheid relevant 

sind.

2.

Für das Beschwerdeverfahren nach Art. 18 SchKG sind die Regelungen 

von Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG 

i.V.m. § 84 GOG). Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung 

und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht 

werden (Art. 320 ZPO). Dabei sind konkrete Beschwerdeanträge zu stellen und 

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zu begründen. Die Beschwerde führende Partei hat sich mit der Begründung des 

vorinstanzlichen Entscheides im Einzelnen auseinanderzusetzen und anzugeben, 

an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet 

(Art. 321 ZPO; vgl. im Einzelnen auch BK ZPO, STERCHI, 2012, Art. 321 N 15 ff.). 

Bei Parteien ohne anwaltliche Vertretung wird an diese Erfordernisse ein weniger 

strenger Massstab angelegt. Bei fehlender Auseinandersetzung bzw. Begründung 

ist jedoch auf die Beschwerde ohne Weiteres nicht einzutreten (ZR 110 Nr. 80; 

OGer ZH PS110192 vom 21. Februar 2012 E. 5.1; PS250222 vom 7. August 

2025 E. 2; PS250141 vom 11. August 2025 E. 2.1). Neue Anträge, neue Tatsa-

chen und neue Beweismittel (Noven) sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlos-

sen (Art. 326 ZPO).

3.1.

Die Vorinstanz erachtete die Vorbringen des Beschwerdeführers als un-

behelflich: Dass ihn keine Schuld am Scheitern der Erbteilung treffe, sei für das 

Beschwerdeverfahren unbeachtlich und stelle keinen Grund für die Sistierung des 

Verwertungsverfahrens dar. Massgebend für das Verwertungsverfahren sei einzig 

das rechtzeitig gestellte Verwertungsbegehren, welches fristgerecht eingegangen 

sei (act. 3 E. 3.1. und 3.3.). 

3.2.

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz in seiner Beschwerde an die 

Kammer vor, "hoch relevante" Fakten nicht berücksichtigt zu haben. Er führt aus, 

für die laufende Verwertung der betreffenden Liegenschaft sei es sehr wohl hoch 

relevant, dass er bereits seit viereinhalb Jahren zur Abwendung des Fehlverhal-

tens seiner Schwester und Miterbin in mehreren Verfahren am Bezirksgericht Zü-

rich vergeblich versucht habe, eine Erbteilung zum Schutz seines Anteils am Ver-

mögen zu erreichen. Im Anschluss macht er im Zusammenhang mit erbrechtli-

chen Verfahren diverse Ausführungen sowohl zu seiner Schwester als auch zum 

Bezirksgericht Zürich, bei welchem diverse erbrechtliche Verfahren hängig (gewe-

sen) seien (act. 2 S. 1 unten ff.). Damit wiederholt er im Kern allerdings lediglich 

seinen Standpunkt, den er bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorbrachte 

(vgl. act. 4/1). Seine Ausführungen zu den erbrechtlichen Verfahren am Bezirks-

gericht Zürich (act. 2 S. 2 ff.) spielen für den Gang des betreibungsrechtlichen 

Verfahrens, das sich bereits im Verwertungsstadium befindet, aber keine Rolle. 

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Dasselbe gilt für den Umstand, dass es zwischen ihm und seiner Schwester nach 

vier Jahren zu einer vollständigen Versöhnung gekommen sei (act. 2 S. 6 Mitte) – 

abgesehen davon, dass es sich bei dieser Behauptung um ein neue Tatsache 

handelt, die im Beschwerdeverfahren nicht berücksichtigt werden kann (vgl. vor-

stehend E. 2 mit Verweis auf Art. 326 ZPO). Das Gesetz sieht keine Möglichkeit 

vor, das betreibungsrechtliche Verfahren im Sinne und mit der Begründung des 

Schuldners vorläufig zu unterbrechen. Dass die formellen Voraussetzungen für 

das Verwertungsverfahren resp. dessen Einleitung gegeben seien, bestreitet der 

Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht. 

3.3.

Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

4.

Das Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbe-

treibungs- und Konkurssachen ist kostenlos. Parteientschädigungen werden nicht 

zugesprochen (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG; Art. 61 Abs. 2 lit. a und Art. 62 

Abs. 2 GebV SchKG). 

1.

2.

3.

Es wird erkannt:

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

Es werden keine Kosten erhoben.

Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, an die Vorinstanz sowie an 

das Betreibungsamt Zürich 7, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

4.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-

nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw B. Lakic

versandt am:
4. November 2025