# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 474dcc04-585a-5243-9169-bf725cde7a27
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-28
**Language:** de
**Title:** dass-Urteil, gleichlautende Anträge der Parteien
**Docket/Reference:** IV.2014.00544
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2014.00544.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2014.00544
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiber Kreyenbühl
Urteil
vom
28. August 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
Kurt Meier
Meier
Fingerhuth
Fleisch
Häberli
, Rechtsanwälte
Lutherstrasse 36, 8004 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom
8.
April 2014 einen Anspruch von
X.___
auf berufliche
Massnahmen
und eine Rente verneint und dies damit begründet hatte, dass die bei
der Versicherten
diagnostizierten dissoziativen Anfälle keine
n
invalidisie
ren
den Charakter hätten und damit keine dauerhafte Arbeitsunfähig
keit begrün
den könnten (
Urk.
2),
nach Einsicht in die Beschwer
de vom 2
2.
Mai 2014 (
Urk.
1),
die B
eschwerdeantwort vom 2
0.
Juni 2014 (
Urk.
7
)
, die Eingabe der Beschwerdeführerin
vom 2
6.
Juni
2014 (
Urk.
9),
die Stellungnahme der Beschwerdegegneri
n vom
4.
August 2014 (
Urk.
15) und die Stellungnahme der Beschwerdeführerin
vom 1
9.
August 2014 (
Urk.
18) sowie
die
übrigen
Verfahrensakten,
unter Hinweis darauf,
dass die
Beschwerd
eführer
in
mit
Beschwerde vom 2
2.
Mai
2014 die Aufhebung der angefochtenen Verfügung
und die Gewährung von
E
i
ngliederungsmassnahmen
, eventualiter die
Zusprache
mindestens einer
Viertelsrente
ab dem
1.
Februar 2014
sowie
subeventualiter
die Rückweisung der Sache
an
die
Beschwerdegeg
nerin
zwecks ergänzender Abklärungen
und in prozessualer Hinsicht die
Gewäh
rung der unentgeltlichen Rechtspflege
beantragte
(
Urk.
1 S.
2),
da
ss die Beschwerdegegnerin mit
B
eschwerdeantwort vom 2
0.
Juni
2014
die Abwei
sung der Beschwerde beantragte
(
Urk.
7),
dass die
Beschwerdeführer
in
mit Eingabe vom 2
6.
Juni 2014
(
Urk.
9)
den
Verlaufsbe
richt
von
Dr.
med.
Y.___
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3
1.
Mai 2014 (
Urk.
12) nachreichte,
dass die Beschwerdegegnerin mit Stellungnahme
vom
4.
August 2014
die
Rückwei
sung
der Sache zu weitere
n Abklärungen
beantragte
(
Urk.
15
),
dass sich die
Beschwerdefü
hrer
in
in der Stellungnahme vom 1
9.
August
2014 mit einer Rückweisung der
Sache an die Beschwerdegegnerin
zu weiteren Abklärungen einverstanden erklärte
(
Urk.
18),
in Erwägung,
dass beide Parteien
-
zu Recht (vgl. den Verlaufsbericht von
Dr.
Z.___
vom 3
1.
Mai 2014,
Urk.
12) -
von einer ungenügenden Abklärung des
Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin
und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
aus
ge
h
en
und insoweit gleichlautende Anträge vorliegen, als beide die
Rückwei
sung
der Sache an die Beschwerdegegnerin zu weiteren
medizinischen
Abklä
rungen beantragen
(
Urk.
1 und
Urk.
15)
,
dass die angefochten
e Verfügung vom
8.
April 2014
demnach aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegneri
n zurückzuweisen ist,
damit sie den medizini
schen Sachverhalt
rechtsgenüglich
selber abklärt od
er gutachterlich abklären lässt
und danach über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu
ent
scheide,
dass die Rückweisung e
iner Sache an die Verwaltung zu
weiteren Abklärung
en
und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen gilt und die Verfah
renskosten in der Höhe von
Fr.
5
00.-- daher der Beschwerdegegnerin aufz
uerlegen sind (Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung),
dass die
Beschwerdeführer
in
ausgangsgemäss
Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat, wobei diese ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen
ist
(
Art.
61
lit
. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts in Verbindung mit
§
34
Abs.
3 de
s Gesetzes über das Sozialversi
cherungsgericht)
,
dass Rechtsanwalt
Dr.
Kurt Meier in seiner Honorarnote (ohne Datum,
Urk.
19) einen Aufwand von 8 Stunden 20 Minuten und Barauslagen von
Fr.
62.50 (bereits inkl.
MWSt
) geltend machte, weshalb bei
einem
gerichtsüblichen Stundenansatz von
Fr.
200.-- eine Entschädigung von
Fr.
1‘86
2
.50 (inkl. Barauslagen und
MWSt
) resultiert,
dass sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (
Urk.
1) damit als gegenstandslos erweist,
erkennt das Gericht:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne
gutgeheissen
, dass die angefochten
e Verfügung vom
8.
April 2014
aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen
, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin
neu entscheide.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
5
00
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine
Prozessent
schädigung
von
Fr.
1‘86
2
.50
(inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt
Dr.
Kurt Meier
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, unter Beilage des Doppels von
Urk.
18
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstKreyenbühl