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**Case Identifier:** e5f1e9db-1ed5-5fce-a09d-54adab1ba280
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-26
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 26.03.2014 810 2013 375 (810 13 375)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2013-375_2014-03-26.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 26. März 2014 (810 13 375)  

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Kausalabgaben 

 

 

Direkte Bundessteuer 2011 

 

 
Besetzung Abteilungs-Vizepräsident Beat Walther, Kantonsrichter Christian  

Haidlauf, Markus Clausen, Niklaus Ruckstuhl, Kantonsrichterin Helena 
Hess, Gerichtsschreiber Martin Michel 
 
 

Parteien A.A.____ und B.A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Kreuzbodenweg 1, 4410 Liestal, Be-
schwerdegegner 
 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Rheinstrasse 33, 
Postfach, 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin 
 
 

Beigeladene 
 

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, Eigerstrasse 65, Postfach, 
3003 Bern 
 

  
 

Betreff Direkte Bundessteuer 2011  
(Entscheid der Abteilung Steuergericht vom 31. Mai 2013) 

 
 

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A. Am 17. Januar 1989 genehmigte der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft die 
Mutation der – von der Gemeindeversammlung C.____ am 12. Dezember 1985 und 
27. Oktober 1986/4. November 1986 beschlossenen – Zonenvorschriften Siedlung [Baugebiets-
perimeter und -etappierung] der Gemeinde C.____. Darin bestätigte der Regierungsrat insbe-
sondere die Einweisung der Parzelle Nr. 338, GB C.____, (Acker, D.____) in die 
"2. Baugebietsetappe“ (RRB Nr. 180 vom 17. Januar 1989, Ziff. 4.6, S. 20 f.) und wies zugleich 
eine Einsprache der Eigentümerin der Parzelle Nr. 338 (E.____) ab, welche erfolglos eine Zu-
weisung ihrer Parzelle in die Bauzone W2 beantragt hatte. 
 
B. A.A.____ erwarb am 20. November 1989 von E.____ die Parzelle Nr. 338, GB C.____ 
(Wert gemäss Katasterschätzung: Fr. 1'500.00) für Fr. 1'094'340.00 (2'806 m2 à Fr. 390.00) 
gemäss eigener Darstellung als Arbeitsreserve für das "Baukonsortium D.____“ (bestehend aus 
A.A.____, F.____, G.____, H.____ und der I.____ AG), welche sich am Kauf finanziell beteilig-
ten. 
 
C. Ein erstes Baugesuch für ein Doppeleinfamilienhaus auf der Parzelle Nr. 338 lehnte die 
Baurekurskommission Basel-Landschaft am 7. Dezember 1992 ab. Ein weiteres Baugesuch 
(Nr. 2623/2001) betreffend zwei Einfamilienhäuser mit Garagen auf der Parzelle Nr. 338 wurde 
letztinstanzlich vom Bundesgericht mit Urteil vom 29. Januar 2004 (1P.733/2003) abgelehnt, 
weil es sich beim „Baugebiet 2. Etappe“ um eine Reservezone im Sinne von Art. 18 Abs. 2 des 
Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG) vom 22. Juni 1979 handelte und die Parzelle 
damit in einer Nichtbauzone lag (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2004 [1P.733/2003], 
E. 3.2). 
 
D. In der Steuererklärung 2011 deklarierten A.A.____ und B.A.____ ein Einkommen aus 
selbstständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 11'089.35. In der Zusammenstellung der Einnahmen 
und Ausgaben der selbstständigen Erwerbstätigkeit erfasste A.A.____ bei den Ausgaben eine 
„Abschreibung D.____ (1. Rate)“ von Fr. 130'000.00, welche er damit begründete, die Parzelle 
werde von der Gemeinde ausgezont. 
 
E. Am 25. Oktober 2012 veranlagte die Steuerverwaltung Basel-Landschaft A.A.____ und 
B.A.____ für die direkte Bundessteuer 2011 mit einem steuerbaren Einkommen von 
Fr. 261'400.00. Dabei anerkannte sie unter anderem die von A.A.____ vorgenommene "Ab-
schreibung" in der Höhe von Fr. 130'000.00 nicht und nahm in Abweichung vom deklarierten 
Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit eine entsprechende Aufrechnung vor. 
 
F. Die von A.A.____ dagegen erhobene Einsprache hiess die Steuerverwaltung am 
19. Februar 2013 teilweise gut und reduzierte das steuerbare Einkommen von Fr. 261'400.00 
auf Fr. 255'400.00. An der Aufrechnung in der Höhe von Fr. 130'000.00 hielt die Steuerverwal-
tung vollumfänglich fest. 
 

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G. Das Steuer- und Enteignungsgericht, Abt. Steuergericht (Steuergericht), wies die von 
A.A.____ und B.A._____ dagegen erhobene Beschwerde am 31. Mai 2013 ab und auferlegte 
ihnen die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'000.00 (inkl. Auslagen). 
 
H. Mit als Einsprache bezeichneter Eingabe erhoben A.A.____ und B.A.____ am 
3. Dezember 2013 beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kan-
tonsgericht), Beschwerde gegen das ihnen am 14. November 2013 zugestellte Urteil des Steu-
ergerichts mit dem sinngemässen Antrag, die Abschreibung zu gewähren und auf die Auf-
rechnung zu verzichten. 
 
I. Die Steuerverwaltung und das Steuergericht schlossen in ihren Vernehmlassungen 
vom 12. bzw. 16. Dezember 2013 auf Abweisung der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuer-
verwaltung (ESTV) liess sich nicht vernehmen. 
 
J. Das Kantonsgericht hat den Fall am 9. Januar 2014 der Kammer zur Beurteilung über-
wiesen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g: 
 
1. Gemäss Art. 145 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG) vom 
14. Dezember 1990 i.V.m. § 3 der Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über die direkte 
Bundessteuer vom 13. Dezember 1994 können Entscheide des Steuergerichts mit Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht als letzte kantonale Instanz angefochten wer-
den. Mit der Beschwerde in Steuersachen können gemäss § 45 Abs. 2 des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 alle Mängel des 
angefochtenen Entscheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden. Die formellen 
Voraussetzungen nach Art. 140 ff. DBG und Art. 145 Abs. 2 DBG sowie §§ 43 ff. VPO sind er-
füllt, sodass auf die Beschwerde einzutreten ist. 
 
2. Bei den schweizerischen Einkommenssteuern – sowohl bei der direkten Bundessteuer 
als auch bei den kantonalen und kommunalen Einkommenssteuern – gilt generell die gemein-
same Besteuerung der Ehegatten mit Faktorenaddition (Art. 9 Abs. 1 DBG; Art. 3 Abs. 3 des 
Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden 
vom 14. Dezember 1990 [StHG]). Für das Verfahren sieht Art. 113 Abs. 1 DBG vor, dass Ehe-
gatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben, die dem Steuerpflichtigen zu-
kommenden Verfahrensrechte und Verfahrenspflichten gemeinsam ausüben. Rechtsmittel und 
andere Eingaben gelten als rechtzeitig eingereicht, wenn ein Ehegatte innert Frist handelt 
(Art. 113 Abs. 3 DBG). Sämtliche Mitteilungen der Steuerbehörden an verheiratete Steuerpflich-
tige, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben, werden an die Ehegatten gemein-
sam gerichtet (Art. 113 Abs. 4 DBG). Unbestrittenermassen lebten die Beschwerdeführer in der 
Veranlagungsperiode in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe, weshalb sie gemeinsam zu 
veranlagen waren. Aufgrund der unbestrittenermassen weiterhin bestehenden ungetrennten 
Ehe der Steuerpflichtigen kommt beiden Ehegatten im Verfahren vor Kantonsgericht Parteistel-

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lung zu, auch wenn die Beschwerde ans Kantonsgericht – wie bereits diejenige ans Steuerge-
richt – einzig von A.A.____ unterzeichnet wurde (Art. 113 Abs. 3 DBG, vgl. zur steuerrechtli-
chen Vertretungsvermutung: Urteil des Verwaltungsgerichts Aargau vom 17. März 2010, E. 3.3 
in: Der Steuerentscheid [StE] 2010 B 96.14 Nr. 2). 
 
3. Materiell umstritten ist einzig, ob die "Abschreibung“ in Bezug auf den Landwert des 
Grundstücks GB C.____ Nr. 338 (Acker, D.____) in der Steuerperiode 2011 gewinnmindernd 
berücksichtigt werden kann. 
 
3.1. Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid zusammengefasst aus, es könne 
offengelassen werden, ob die Parzelle dem Geschäfts- oder Privatvermögen zuzuordnen sei. 
Werde davon ausgegangen, die Parzelle befinde sich im Privatvermögen des Beschwerde-
führers, so sei keine Abschreibung möglich, weil das Gesetz diese Möglichkeit nur auf Ge-
schäftsvermögen vorsehe. Befinde sich die Parzelle indes im Geschäftsvermögen des Be-
schwerdeführers, könne keine Abschreibung zugelassen werden, da die Parzelle im Jahr 1989 
beim Kauf in der Bilanz nicht aktiviert worden sei und selbst wenn sie aktiviert worden wäre, die 
Abschreibung im Zeitpunkt der Wertveränderung, also beim Kauf oder spätestens im Jahr 1991, 
hätte vorgenommen werden müssen. Die Beschwerde erweise sich damit als unbegründet. 
 
3.2. Die Beschwerdeführer bringen dagegen vor, es sei eine Tatsache, dass die Parzelle 
für das Geschäft wertlos sei, weshalb ihr Anteil (Fr. 130'000.00 im Jahr 2011, Fr. 100'000.00 im 
Jahr 2012 und Fr. 100'000.00 im Jahr 2013) steuerlich zum Abzug zuzulassen sei. Die Steuer-
verwaltung habe nicht bemängelt, dass sie in der Steuererklärung nur den amtlichen – von der 
Steuerverwaltung mitgeteilten – Steuerwert von Fr. 1'500.00 aufgeführt hätten, obwohl beim 
Erwerbseinkommen jedes Jahr die Zinsen für die Hypothek abgezogen worden seien. Die 
Steuerverwaltung habe sie auch nicht darauf aufmerksam gemacht, dass beim Geschäfts-
vermögen der amtliche Kaufpreis abzüglich der Anteile der Konsorten F.____, G.____ und 
I.____AG anstelle des Steuerwerts von Fr. 1'500.00 hätte eingesetzt werden müssen. Für die 
Beurteilung der Abschreibung müsse ihrer Ansicht nach der amtlich beurkundete Kaufpreis be-
rücksichtigt werden. 
 
3.3.1. Abschreibungen und Wertberichtigungen sind steuerlich Rechnung zu tragen, indem 
die Abschreibung oder Wertberichtigung auf dem Aktivum im Umfang des Wertverlusts aner-
kannt wird. Gemäss Art. 27 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a DBG werden bei selbstständiger Erwerbs-
tätigkeit die geschäfts- oder berufsmässig begründeten Kosten abgezogen, wozu insbesondere 
die Abschreibungen und Rückstellungen nach Art. 28 und 29 DBG gehören. Das Steuerrecht 
spricht nicht von den notwendigen, sondern von den geschäftsmässig begründeten Abschrei-
bungen des Geschäftsvermögens (Art. 28 Abs. 1 DBG, ebenso Art. 10 Abs. 1 Ingress und lit. a 
StHG). Das bedeutet, dass nur insoweit, als ein Aktivum eine Entwertung erfahren hat, darauf 
abgeschrieben werden kann. Bei nicht abnutzbaren Gegenständen muss eine Wertbeeinträch-
tigung tatsächlich eingetreten sein, damit abgeschrieben werden kann, auch wenn sich han-
delsrechtlich unter Umständen erweiterte Abschreibungsmöglichkeiten ergeben können (Urteil 
des Bundesgerichts [2C_142/2012] vom 12. Dezember 2013, E. 2.3 mit Hinweisen). 
 

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3.3.2. Im Steuerrecht wird – im Unterschied zum Handelsrecht – zur Unterscheidung von 
Abschreibungen und Wertberichtigungen massgeblich auf die Dauerhaftigkeit der Abschreibung 
abgestellt. Einem definitiven Wertverzehr wird mit Abschreibungen Rechnung getragen, und 
zwar sowohl auf Anlage- wie auch auf Umlaufvermögen. Vorübergehende oder drohende Wert-
veränderungen auf dem Anlage- oder Umlaufvermögen werden durch Wertberichtigungen be-
rücksichtigt (BGE 137 II 353, E. 6.4.1 mit Hinweisen = Die Praxis [Pra] 100 [2011] Nr. 126). 
Grundsätzlich aber gelten für die beiden Kategorien von Wertkorrekturen die gleichen materiel-
len Voraussetzungen; es geht bei den Wertberichtigungen wie bei den Abschreibungen um Be-
wertungshandlungen zur Herabsetzung von Aktivbeständen (MARKUS REICH, Steuerrecht, 
2. Auflage 2012, § 15 N 92). Grund und Boden unterliegen in der Regel keiner Abnutzung und 
sind damit auch nicht abschreibungsbedürftig. Anders verhält es sich nur bei beschränkter Nut-
zungsdauer der Liegenschaft wie bei der Ausbeutung von Kiesgruben sowie bei Wertabnahmen 
etwa infolge raumplanerischer Massnahmen, Naturereignissen oder einem Konjunkturrückgang 
(Urteil des Bundesgerichts [2C_142/2012] vom 12. Dezember 2013, E. 2.5 mit Hinweisen). 
 
3.3.3. Wie die Vorinstanz bereits zutreffend dargelegt hat (vorinstanzlicher Entscheid E. 6.e) 
kann hier offengelassen werden, ob die Parzelle Nr. 338 dem Privat- oder Geschäftsvermögen 
des Beschwerdeführers zuzuordnen ist, weil, selbst wenn die Parzelle dem Geschäftsvermögen 
zuzuordnen wäre, die Vornahme einer Abschreibung bzw. Wertberichtigung, wie nachfolgend 
aufzuzeigen sein wird (siehe hinten E. 4. und 5.), aus anderen Gründen von den Steuerbehör-
den zu Recht steuerrechtlich nicht anerkannt worden ist. 
 
4.1. Mit der Einreichung der Steuererklärung sowie den Aufstellungen bzw. Aufzeichnungen 
über die selbstständige Erwerbtätigkeit haben die Beschwerdeführer eine Willenserklärung ab-
gegeben, die sowohl für die Steuerverwaltung als auch für die Beschwerdeführer verbindlich ist. 
Die Beschwerdeführer sind folglich auf den sich daraus ergebenden Zahlen zu behaften. Die 
Beschwerdeführer haben unbestrittenermassen im Jahr 1989 beim Kauf des Grundstücks den 
Kaufpreis nicht aktiviert, sondern jeweils nur den amtlichen Steuerwert des Grundstücks in der 
Höhe von Fr. 1'500.00 deklariert und versteuert. Vorausgesetzt, es handelt sich beim Grund-
stück um Geschäftsvermögen, ist somit auch in der Steuerperiode 2011 von einem massgebli-
chen Buchwert des Aktivums von lediglich Fr. 1'500.00 auszugehen, womit – wie das Steuerge-
richt zutreffend ausgeführt hat (angefochtener Entscheid E. 5. und 7.) – keine Wertvermin-
derung von Aktiven des Geschäftsvermögens ersichtlich ist. Eine Abschreibung oder Wert-
berichtigung in der Höhe von Fr. 130'000.00 fällt damit ausser Betracht. 
 
4.2. Dem kann auch nicht entgegengehalten werden, die Steuerbehörden hätten die Be-
schwerdeführer nicht darauf aufmerksam gemacht, dass beim Geschäftsvermögen der amtliche 
Kaufpreis abzüglich der Anteile der Konsorten anstelle des Steuerwerts von Fr. 1‘500.00 hätte 
eingesetzt werden müssen. Den Beschwerdeführern mussten die entsprechenden Folgen der 
Deklaration klar sein, zumal sie das jeweilige Geschäftsfahrzeug in ihren Aufstellungen aktiviert 
hatten und in der Folge periodische Abschreibungen vorgenommen haben (siehe z.B. Beilage 
zur Steuererklärung 2011 (Wert 1.1.2011: Fr. 56'000.00; Abschreibung 2011: Fr. 16'000.00; 
Wert 1.1.2012: Fr. 40'000.00). Sie haben es sich somit selbst zuzuschreiben, dass sie, sofern 
sie das Grundstück als Geschäftsvermögen angesehen haben und im Jahr 1989 davon ausge-

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gangen waren, der Kaufpreis entspreche dem effektiven Verkehrswert des Grundstücks, nicht 
ihren Anteil am Kaufpreis aktiviert und als Buchwert ausgewiesen haben, sondern nur den 
massiv tieferen Katasterwert. 
 
5. Im Übrigen erweist sich die von den Beschwerdeführern verlangte ausserordentliche 
Abschreibung (bzw. Wertberichtigung) auch deshalb als unzulässig, weil sie, selbst wenn sie 
erforderlich wäre, in Verletzung des steuerrechtlichen Periodizitätsprinzips verspätet vorgenom-
men wurde. Die Einschränkung der fehlenden Überbaubarkeit der Parzelle gilt seit langer Zeit. 
Mit den Beschlüssen der Gemeindeversammlung C.____ vom 12. Dezember 1985 und 
27. Oktober/4. November 1986 über die Zonenvorschriften Siedlung entschied die Gemeinde, 
dass die fragliche Parzelle Nr. 338 in C.____ nicht einer Bauzone zugeteilt werde. Der Regie-
rungsrat genehmigte diese Zonenvorschriften am 17. Januar 1989, womit klar war, dass diese 
Parzelle kein Bauland darstellt. Das bestätigte auch das Bundesgericht in seinem Urteil vom 
29. Januar 2004 [1P.733/2003], in welchem es das zweite Baugesuch der Beschwerdeführer 
auf der Parzelle Nr. 338 abgelehnt hat (siehe vorne lit. C.). Aus diesem Grund kann die angebli-
che Auszonung weder Anlass für eine ausserordentliche Abschreibung noch für eine Wertbe-
richtigung im Jahr 2011 sein, ist doch Ziel der Vornahme einer ausserordentlichen Abschrei-
bung (oder Wertberichtigung) die Berücksichtigung eines im Geschäftsjahr eingetretenen Wert-
verlusts. Eine allfällige Wertverminderung infolge der Einschränkungen durch den Erlass der 
Zonenvorschriften im Jahr 1989 – welche auch heute noch unverändert Geltung haben – hätte 
schon vor langer Zeit, d.h. im Zeitpunkt der Nichteinzonung, mittels Sofortabschreibung steuer-
rechtlich geltend gemacht werden müssen (vgl. dazu auch die zutreffenden Ausführungen im 
vorinstanzlichen Entscheid, E. 7.b). In der Veranlagung 2011 kann eine, wenn überhaupt, be-
reits vor Jahrzehnten eingetretene Wertminderung keine Berücksichtigung mehr finden. 
 
6. Die Vorinstanzen haben demzufolge die geltend gemachte Abschreibung zu Recht 
nicht anerkannt. Die Beschwerde ist damit vollumfänglich abzuweisen. 
 
7. Da die Beschwerdeführer vollumfänglich unterliegen, haben sie die Kosten des Ver-
fahrens zu tragen (Art. 145 Abs. 2 DBG i.V.m. Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Parteientschädigung 
wird nicht zugesprochen (Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 
das Verwaltungsverfahren [VwVG] vom 20. Dezember 1968). 
  
 
 
 
 

Seite 7 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 900.-- werden den Beschwer-

deführern auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 1‘800.-- verrechnet. Der zu viel geleistete Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 900.-- wird den Beschwerdeführern zurückerstattet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber