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**Case Identifier:** 38f447cb-2506-5877-87bf-4f0051a71407
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-22
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 22.08.2023 S 2022 23
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2022-23_2023-08-22.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
Dr. iur. Matthias Suter und Ersatzrichterin lic. iur. Judith Fischer
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L vom 22. August 2023
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
vertreten durch B.________, Rechtsdienst, Advokatin C.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Hilfsmittel)

S 2022 23

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Urteil S 2022 23

A. Der Versicherte, A.________, leidet seit Geburt unter Aniridie (Fehlen der Iris). Die 
Invalidenversicherung erbrachte daher ab 1979 verschiedene Leistungen (etwa: medizini-
sche Massnahmen [IV-act. 1/14, 85], Hilfsmittel bzw. Sehhilfen [IV-act. 1/25, 32, 36, 42, 
45, 48, 75, 120], pädagogisch-therapeutische Massnahmen [IV-act. 1/19, 34], Sonder-
schulmassnahmen [IV-act. 1/63, 96], berufliche Massnahmen [IV-act. 1/126], Hilflosenent-
schädigung [IV-act. 11 und 15]). Seit 1999 arbeitet(e) der Versicherte als Leiter Finanz- 
und Rechnungswesen und Verwaltungsrat im Familienbetrieb resp. dessen Tochterfirmen 
(IV-act. 25; act. 1 S. 3). Ende März 2021 meldete er sich mit Hinweis auf eine seit 1. Janu-
ar 2021 bestehende 40%ige Arbeitsunfähigkeit bei der IV-Stelle Zug zum Leistungsbezug 
(berufliche Integration/Rente) an (IV-act. 18 f.). Am 6. August 2021 beantragte er eine 
Kostengutsprache für Dienstleistungen Dritter im Rahmen der Berufsausübung. Begrün-
dend gab er zusammengefasst an, dass verschiedene, aufgrund seiner Sehbehinderung 
nicht von ihm selber ausführbare Arbeiten von einer Sekretärin übernommen würden. Das 
gehe über das normale Arbeitsfeld der Sekretärin hinaus und sei eine Dienstleistung für 
ihn aufgrund seiner Sehbehinderung; er benötige die Dritthilfe im Umfang von ca. 49 
Stunden pro Monat (IV-act. 50). Mit Verfügung vom 21. Januar 2022 lehnte die IV-Stelle 
das Begehren ab (IV-act. 76).

B. Mit Beschwerde vom 21. Februar 2022 beantragt der Versicherte die Aufhebung 
der Verfügung vom 21. Januar 2022 sowie die Kostengutsprache für Dienstleistungen Drit-
ter; eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzu-
weisen (act. 1 S. 2). Den von ihm verlangten Kostenvorschuss von Fr. 800.– beglich der 
Beschwerdeführer fristgerecht (act. 2 f.).

C. Die IV-Stelle schloss vernehmlassend auf Abweisung der Beschwerde (act. 5).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätz-
lich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Entscheids (in casu: 21. Januar 
2022) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei sind in zeitlicher 
Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung des zu Rechts-
folgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 445 E. 1.2.1). 

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Urteil S 2022 23

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] in Verbindung mit § 77 des Verwal-
tungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 des Einführungsgesetzes zu den 
Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversi-
cherung [BGS 841.1]). Die örtliche Zuständigkeit ist vorliegend gestützt auf Art. 69 Abs. 1 
lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) – Zuständig-
keit am Ort der IV-Stelle – gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige Verfügung am 
21. Januar 2022. In Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt Beschwer-
de beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift wurde am 
21. Februar 2022 der Post übergeben und ging tags darauf beim Verwaltungsgericht ein. 
Die in Art. 60 Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige Beschwerdefrist wurde somit gewahrt. 
Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen Verfügung direkt betroffen und zur Be-
schwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält sodann Antrag und Begründung. Da-
mit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, weshalb auf die Beschwerde einzutre-
ten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsord-
nung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11). 

3.
3.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG haben Invalide oder von einer Invalidität bedrohte 
Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und ge-
eignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 
wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern. Zu den Eingliederungsmassnahmen 
zählt auch die Abgabe von Hilfsmitteln zu Eigentum oder leihweise in einfacher und 
zweckmässiger Ausführung (siehe dazu Art. 8 Abs. 3 lit. d sowie Art. 21 Abs. 3 IVG). Nach 
Art. 21 Abs. 1 Satz 1 IVG hat ein Versicherter im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustel-
lenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren er für die Ausübung der Erwerbstätigkeit 
oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbs-
fähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen 
Angewöhnung bedarf. Hat ein Versicherter infolge seiner Invalidität für die Fortbewegung, 
für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge Bedarf an kost-
spieligen Geräten, besteht im Rahmen der vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne 
Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf ein Hilfsmittel (Art. 21 Abs. 2 IVG). Der 
Bundesrat hat die ihm übertragene Kompetenz zur Bezeichnung der im Rahmen von 
Art. 21 IVG abzugebenden Hilfsmittel in Art. 14 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die Inva-
lidenversicherung (IVV; SR 831.201) an das Eidgenössische Departement des Innern 

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subdelegiert, welches seinerseits die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch 
die Invalidenversicherung (HVI; SR 831.232.51) erlassen hat. Im Anhang zur HVI werden 
die Hilfsmittel aufgezählt. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten 
Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des 
Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf 
die in dieser Liste mit (*) bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die 
Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, 
die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des 
Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2). In den Ziffern 11 und 
13 des Anhangs der HVI sind Hilfsmittel für blinde und hochgradig sehbehinderte 
Personen sowie Hilfsmittel am Arbeitsplatz aufgeführt.

3.2 Benötigt eine versicherte Person anstelle eines Hilfsmittels Dienstleistungen Drit-
ter, so kann die Versicherung Beiträge dafür gewähren (Art. 21ter Abs. 2 IVG). Der Versi-
cherte hat Anspruch auf Vergütung der ausgewiesenen invaliditätsbedingten Kosten für 
besondere Dienstleistungen, die von Dritten erbracht werden und anstelle eines Hilfsmit-
tels notwendig sind, um den Arbeitsweg zu überwinden, den Beruf auszuüben oder be-
sondere Fähigkeiten zu erwerben, welche die Aufrechterhaltung des Kontakts mit der 
Umwelt ermöglichen (Art. 9 Abs. 1 lit. a–c HVI). Solche Dienstleistungen Dritter dürfen ih-
rem Wesen nach nicht über den blossen Hilfscharakter des Gegenstandes hinausgehen, 
an dessen Stelle sie zugesprochen werden (BGE 112 V 11 E. 1b S. 15). Nicht vergütet 
werden daher Arbeitsleistungen, die Dritte in Ausübung einer Erwerbstätigkeit anstelle des 
oder der Behinderten erbringen (Rz. 1035 des Kreisschreibens über die Abgabe von 
Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung [KHMI], in der seit 1. Januar 2022 geltenden 
Fassung; vgl. auch BGE 96 V 84).

3.3 Als Eingliederungsmassnahme unterliegt die Hilfsmittelversorgung den allgemei-
nen Anspruchsvoraussetzungen von Art. 8 Abs. 1 IVG. Sie hat somit neben den dort aus-
drücklich genannten Erfordernissen der Geeignetheit und Notwendigkeit auch denjenigen 
der Angemessenheit (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne) als drittem Teilgehalt des 
Verhältnismässigkeitsgrundsatzes zu genügen. Die Abgabe eines Hilfsmittels muss dem-
nach unter Berücksichtigung der gesamten tatsächlichen und rechtlichen Umstände des 
Einzelfalles in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Eingliederungsziel ste-
hen. Unter anderem muss der zu erwartende Erfolg in einem vernünftigen Verhältnis zu 
den Kosten der konkreten Eingliederungsmassnahme stehen. Das Erfordernis der finanzi-
ellen Angemessenheit wird im Hilfsmittelrecht durch Art. 21 Abs. 3 IVG und Art. 2 Abs. 4 

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HVI zum Ausdruck gebracht, wonach nur Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher und zweck-
mässiger Ausführung besteht; durch eine andere Ausführung verursachte Kosten hat der 
Versicherte selbst zu tragen. Die versicherte Person hat demnach nur Anspruch auf die 
dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht 
aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (vgl. Art. 8 Abs. 1 
IVG). Denn das Gesetz will die Eingliederung soweit sicherstellen, als diese im Einzelfall 
notwendig, aber auch genügend ist (BGer 9C_408/2020 vom 20. August 2020 E. 2.1 f.). 

4. Streitig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle den Anspruch des Beschwerdeführers 
auf Kostengutsprache für Dienstleistungen Dritter zu Recht verneint hat.

5.
5.1 Die Beschwerdegegnerin führte in der anspruchsablehnenden Verfügung aus, als 
Mitglied der Geschäftsleitung lasse der Beschwerdeführer Leistungen, welche für ihn auf-
grund der Sehbehinderung zu mühsam oder zeitaufwändig geworden seien, durch eine 
Sekretärin erledigen. Es sei davon auszugehen, dass er als Mitglied der Geschäftsleitung 
eines grossen und weiter wachsenden Familienbetriebs für gewisse Hilfsarbeiten wie das 
Scannen von Dokumenten und Erstellen von Excel-Tabellen ohnehin auf die Hilfe einer 
Sekretärin angewiesen wäre, was umso mehr gelte, als ja der Betrieb und damit sicherlich 
auch der Arbeitsaufwand für Führungskräfte in den letzten Jahren stetig gewachsen sei 
und damit auch mehr Arbeit in der Immobilienverwaltung, welcher er vorstehe, angefallen 
sei. Weitere anspruchsvolle Arbeit, die er zu erledigen habe, falle sicherlich auch als Mit-
glied des Verwaltungsrats aller Firmen an. Davon, dass die von einer Sekretärin erledigten 
Hilfsarbeiten über das normale Tätigkeitsfeld einer Sekretärin hinausgehen würde, könne 
aufgrund der Angaben nicht ausgegangen werden. Weiter sei davon auszugehen, dass es 
sich bei den von der Sekretärin zu leistenden Tätigkeiten um Arbeitsleistungen handle, 
welche anstelle des Beschwerdeführers erbracht würden. Zudem habe er auch noch nicht 
alle übrigen Hilfsmittel für hochgradig sehbehinderte Versicherte wie z.B. Lese- 
bzw. Schreibsysteme ausgeschöpft (BF-act. 2 S. 2 f.).

5.2 Der Beschwerdeführer moniert zunächst eine Verletzung des Untersuchungs-
grundsatzes durch die Behörde, da diese es unterlassen habe zu prüfen, ob und welche 
behinderungsbedingten Mehrkosten dem Beschwerdeführer zum bestmöglichen Erhalt 
seiner Arbeitsfähigkeit entstehen. Er müsse infolge seiner zunehmenden Sehschwäche 
nun alle Dokumente einscannen, um sie am PC anschauen bzw. sich vorlesen lassen zu 
können. Diese Arbeit sei früher nicht erforderlich gewesen, weil er die Dokumente selber 

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habe lesen können. Heute arbeite er per Teamviewer und Telefon und logge sich bei sei-
ner Assistentin ein. So könne er zusammen mit ihr beispielsweise Vereinbarungen mit 
verschiedenen Vertragspartnern oder die Jahresabschlüsse gemäss Checklisten kontrol-
lieren. Ausserdem müsse seine Assistentin die Dokumente aus verschiedenen Ordner-
strukturen suchen und ihm aufschlagen, da er sie nicht selber finde. Während der Doku-
mentensuche könne er seinen Augen die dringend benötigte Schonzeit gönnen und so 
seine Leistungsfähigkeit länger aufrecht erhalten. Obwohl er seinen Tätigkeitsbereich in-
nerhalb des Betriebs seiner Sehbehinderung bestmöglich angepasst habe und alle ange-
zeigten Hilfsmittel einsetze, sei er dennoch auf behinderungsbedingte Dritthilfe durch sei-
ne Assistentin angewiesen, um seine Arbeitsleistung zu erbringen. Die Digitalisierung von 
Unterlagen zum Vorlesen am Computer, die Unterstützung bei und Kontrolle von Briefen 
und Verträgen, das Zusammenstellen von Dossiers, die Mithilfe bei Rechnungskontrollen 
und die gemeinsame Prüfung von Jahresabschlüssen via Teamviewer seien alles Tätig-
keiten, die einzig aufgrund der Sehbehinderung anfielen. Der Zeitaufwand für diese behin-
derungsbedingten Tätigkeiten belaufe sich auf durchschnittlich 49 Stunden pro Monat und 
entspreche damit einem Arbeitspensum von rund 30 % (act. 1 S. 5 ff.). 

6. Der Beschwerdeführer ist unbestrittenermassen hochgradig sehbehindert (vgl. et-
wa die RAD-Stellungnahmen vom 9. September 2014 und 25. Mai 2021, IV-act. 7, 36). Die 
Voraussetzungen für die Gewährung von Beiträgen für Dienstleistungen Dritter sind indes 
nicht gegeben: Zunächst ist anzumerken, dass es grundsätzlich keine Rolle spielen kann, 
ob es sich bei der beanspruchten Hilfsperson um eine Sekretärin handelt, geschweige 
denn, ob die auszuführenden Arbeiten in das Job-Profil einer solchen fallen. Entscheidend 
ist vielmehr die Funktion, welche der oder die Dritte erfüllt; die Dienstleistungen im Sinne 
von Art. 21ter Abs. 2 IVG sollen lediglich anstelle des betreffenden Hilfsmittels den Ausfall 
gewisser Teile oder Funktionen des menschlichen Körpers ersetzen (vgl. BGE 112 V 11 E. 
1b). Hierzu ist festzuhalten, dass sich die Tätigkeit der Drittperson gerade nicht im quasi-
Ersatz der Sehkraft des Beschwerdeführers erschöpft, sondern diese vielmehr (adminis-
trative) Teile der Arbeit des Beschwerdeführers für ihn oder mit ihm zusammen bzw. unter 
seiner Anleitung erledigt. So äusserte sich der Beschwerdeführer denn auch im Rahmen 
des durch die Anmeldung zum Leistungsbezug ausgelösten Eingliederungsverfahrens zur 
beruflichen Situation dahingehend, dass er aufgrund seiner Sehbehinderung verschiedene 
Aufgaben delegieren müsse, was ihm nicht leichtfalle (Protokoll des Erstgesprächs vom 
22. Juni 2021, IV-act. 80/2).

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Im Übrigen ist nicht ersichtlich, inwiefern die Verwaltung den Sachverhalt ungenügend ab-
geklärt haben soll, war und ist doch genügend erstellt, welche Aufgaben die Sekretärin 
übernimmt. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.

7. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten gestützt auf Art. 69 
Abs. 1bis IVG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei eine mit dem geleisteten Kos-
tenvorschuss zu verrechnende Spruchgebühr von Fr. 800.– dem angefallenen Verfah-
rensaufwand angemessen erscheint. Eine Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist 
nicht zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, die mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle des Kantons Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und 
zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 22. August 2023

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am