# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d227659b-b025-5940-a38d-16a759871a6a
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-24
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 24.01.2018 200 2017 468
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-468_2018-01-24.pdf

## Full Text

200 17 468 IV
LOU/RUM/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 24. Januar 2018

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiber Rüfenacht

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 14. April 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Jan. 2018, IV/17/468, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1974 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich am 29. Oktober 2015 bei der IV-Stelle Bern (IVB bzw. Be-
schwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an (Antwortbeilage [AB] 1). Diese 
holte erwerbliche und medizinische Unterlagen ein und stellte gestützt auf 
ein medizinisches Gutachten vom 12. Dezember 2016 (AB 60.1) mit Vorbe-
scheid vom 20. Januar 2017 (AB 63) die Ablehnung eines Anspruchs auf 
IV-Leistungen in Aussicht. Daran hielt sie nach erhobenen Einwänden 
(AB 65, 68) mit Verfügung vom 14. April 2017 fest (AB 70).

B.

Mit Eingabe vom 16. Mai 2017 erhob der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwältin B.________, Beschwerde. Er beantragt im Wesentlichen, 
die Verfügung vom 14. April 2017 sei aufzuheben und es sei ihm eine gan-
ze Rente zuzusprechen, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an 
die Vorinstanz zurückzuweisen. Gleichzeitig ersucht er um unentgeltliche 
Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren unter Beiordnung von Rechts-
anwältin B.________ als amtliche Anwältin.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 14. Juni 2017 schliesst die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Mit Eingabe vom 16. Juni 2016 reichte der Beschwerdeführer ergänzende 
Unterlagen zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ein. Von der Mög-
lichkeit zur abschliessenden Stellungnahme (vgl. prozessleitende Verfü-
gung vom 22. Juni 2017) machte er keinen Gebrauch.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Jan. 2018, IV/17/468, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Ver-
waltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Ok-
tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist ge-
geben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über 
Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungs-
rechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwer-
de einzutreten.

1.2 Angefochten ist die Verfügung vom 14. April 2017 (AB 70). Streitig 
und zu prüfen ist der Rentenanspruch.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauern-
de ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbs-

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unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 
psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung 
und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs-
möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits-
markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und da-
mit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkun-
gen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung al-
len guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, ab-
wenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv 
bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 
2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1). Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versi-
cherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restar-
beitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgegli-
chenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesellschaft tragbar 
ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu prüfen 
(BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 5 E. 4.2).

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher keiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99). Der Beweiswert eines 

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ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abge-
geben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge 
und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert 
ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 
Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme 
als Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 
6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 E. 3a S. 352).

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das So-
zialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unabhän-
gig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob die 
verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander wi-
dersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, oh-
ne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt 
(BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin hat zur Beurteilung des Gesundheitszu-
standes sowie der Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Wesentlichen auf das 
bidisziplinäre (neurologische und psychiatrische) Gutachten vom 12. De-
zember 2016 von Dr. med. C.________, Facharzt für Neurologie, und Dr. 
med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, abgestellt. 
Dem Gutachten ist Folgendes zu entnehmen:

Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
 Primär generalisierte Epilepsie mit seltenen Anfällen
 Leicht bis höchstens mässig ausgeprägtes Zervikalsyndrom bei 

Zustand nach HWS-Distorsion im Januar 2015
 Leicht ausgeprägtes Lumbovertebralsyndrom

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Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
 Nicht-authentische kognitive Beeinträchtigungen anhand der ver-

haltensneurologischen Untersuchung bei Verdeutlichungstendenz / 
Aggravation

Aus neurologischer Sicht bestehe eine primär generalisierte Epilepsie mit 
seltenen Ereignissen, zuletzt gemäss den Akten im Jahr 2009, nach Anga-
ben des Beschwerdeführers im Jahr 2013, wobei er letzteres gegenüber 
den behandelnden Ärzten anscheinend verschwiegen habe. Zusätzlich be-
stehe ein Zervikalsyndrom, das aktuell höchstens leicht bis mässig ausge-
prägt sei, sowie ein leicht ausgeprägtes Lumbovertebralsyndrom. Es ergä-
ben sich klare Hinweise auf eine Verdeutlichungstendenz bzw. Aggravation 
bei nicht-authentischen Befunden in der verhaltensneurologischen Untersu-
chung sowie organisch nicht zuordenbarer Gefühlsstörung der linken Kör-
perhälfte. Die Beeinträchtigung, die der Beschwerdeführer durch die objek-
tivierbaren Diagnosen und Befunde erfahre, sei als leicht bis höchstens 
mässig zu bezeichnen, zumal die Epilepsie nur zu seltenen Ereignissen 
führe und sich beim entsprechenden Befund und bei nur geringen degene-
rativen Veränderungen im MRI der Halswirbelsäule keine Hinweise auf ein 
erhebliches Zervikalsyndrom ergäben. Aufgrund der Epilepsie seien Tätig-
keiten mit Eigen- oder Fremdgefährdung, bspw. an Maschinen mit Verlet-
zungspotential, in exponierten Lagen und mit unregelmässigem Arbeits-
rhythmus sowie Nachtarbeit ungeeignet. Für sämtliche anderen Tätigkeiten 
mit maximal leichter bis mässiger Belastung der Körperachse des Schul-
tergürtels gelte eine volle Arbeitsfähigkeit.

Aus psychiatrischer Sicht könnten keine psychopathologischen Befunde er-
hoben werden, die gemäss den ICD-10-Kriterien zu einer Diagnose führten. 
Es bestehe aus psychiatrisch-gutachterlicher Sicht unter Berücksichtigung 
aller Faktoren keine Beeinträchtigung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit. 
Wiedereingliederungsmassnahmen seien vollumfänglich zumutbar.

Aus bidisziplinärer Sicht bestehe für angepasste Tätigkeiten eine volle Ar-
beitsfähigkeit (zum Ganzen AB 60.1/14 ff.).

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3.2

3.2.1 Das bidisziplinäre Gutachten der Dres. med. C.________ und 
D.________ vom 12. Dezember 2016 ist umfassend, beruht auf einlässli-
chen anamnestischen Erhebungen sowie eigenen fachärztlichen Untersu-
chungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis 
der Vorakten erstellt. Das – wie nachfolgend zu zeigen ist – in der Darle-
gung der Befunde, der Diagnosen und der Einschätzung der Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit widerspruchsfrei und nachvollziehbar begründete Gut-
achten erfüllt die vom Bundesgericht an den Beweiswert eines solchen 
gestellten Anforderungen (vgl. E. 2.4 hiervor) und erbringt somit vollen Be-
weis.

3.2.2 Vorab ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht er-
sichtlich, inwiefern der Beizug eines Übersetzers anlässlich der Exploration 
den Beweiswert des Gutachtens schmälern soll. Wenn er sehr gut deutsch 
versteht und spricht, wie das in der Beschwerde (S. 5 f. Ziff. 2) festgehalten 
wird, hätte es ihm ohne weiteres freigestanden, auch auf Deutsch Antwort 
zu geben. Damit hätte sich die kritisierte Übersetzung erübrigt. Eine soforti-
ge Intervention auf Deutsch wäre jedoch insbesondere dort geboten gewe-
sen, wo sich die Übersetzung angeblich „massiv verzerrend“ auf die Unter-
suchungsgespräche ausgewirkt bzw. wo sie nicht dem entsprochen habe, 
was der Beschwerdeführer eigentlich habe sagen wollen. Abgesehen da-
von legte der Beschwerdeführer – auch nach der gebotenen Gelegenheit 
zu Schlussbemerkungen (prozessleitende Verfügung vom 22. Juni 2017) – 
nicht substantiiert dar, wo die Übersetzung zu fehlerhaften Ergebnissen ge-
führt haben soll. Der Einwand erscheint somit nachgeschoben, mithin we-
nig wahrscheinlich. Er vermag die Qualität des Gutachtens nicht in Zweifel 
zu ziehen.

3.2.3 Unhaltbar ist der Einwand, das Gutachten befasse sich nur mit den 
eigenen (gutachterlichen) Untersuchungsergebnissen bzw. nehme allein 
Bezug auf die Berichterstattung von Dr. med. E.________ (Beschwerde, 
S. 6 Ziff. 3). Im Rahmen der diagnostischen Beurteilung hat sich der psych-
iatrische Experte durchaus mit den vorliegend – aufgrund der IV-Anmel-
dung vom 29. Oktober 2015 und des sich daraus ergebenden frühestmögli-
chen hypothetischen Rentenbeginns per 1. April 2016 (Art. 29 Abs. 1 und 3 

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IVG) – relevanten neueren Berichten der behandelnden Ärzte auseinander-
gesetzt (AB 60.1/21 ff.). Unhaltbar ist weiter auch die behauptete Wider-
sprüchlichkeit des Gutachtens (Beschwerde, S. 6 f. Ziff. 5). Inwiefern in den 
Wortfolgen „Seine Angaben sind … ausweichend“ und „kein Vermeidungs-
verhalten“ ein Widerspruch liegen soll, der das Gutachten als Ganzes in 
Frage stellen soll, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht näher dargelegt. 
Während sich ersteres auf die Angaben des Beschwerdeführers anlässlich 
der Begutachtung bezieht, thematisiert letzteres die ICD-10-Kriterien zur 
Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (F43.1; online abruf-
bar unter www.dimdi.de) und drückt aus, dass beim Beschwerdeführer kei-
ne Vermeidung von Aktivitäten und Situationen mit Bezug auf ein allfälliges 
Trauma festgestellt werden konnte. Was sodann die im Gutachten zitierten 
Angaben des Beschwerdeführers anbelangt, er arbeite zur Zeit zu 20 % in 
der Firma, in der er als … tätig gewesen sei, wobei er keine körperlich be-
lastenden Tätigkeiten ausübe, sondern noch als … arbeite oder … über-
nehme (AB 60.1/10 [unten]), erscheinen diese im Kontext des gesamten 
Gutachtens schlüssig (vgl. AB 60.1/14 [unten], 60.1/18 [Mitte], 60.1/19 
Ziff. 5 u. 6). Selbst wenn es – wie in der Beschwerde vorgebracht wird (S. 6 
Ziff. 4) – nicht zutreffen sollte, dass der Beschwerdeführer aktuell als … ar-
beitet bzw. … erledigt, wäre dies mit Blick auf das Beweisthema (Gesund-
heitsschaden, Zumutbarkeitsprofil, Arbeits- und Leistungsfähigkeit) ohne 
Belang und schmälerte die Beweiskraft des Gutachtens nicht.

Schliesslich haben sich die Gutachter entgegen der in der Beschwerde ver-
tretenen Auffassung (S. 7 Ziff. 6) mit der Medikation und den mit Bezug da-
rauf geklagten Beschwerden auseinandergesetzt (AB 60.1/10, 60.1/17 f., 
60.1/19). Ausserdem wurde dargelegt, dass der Einsatz des Antidepressi-
vums aus gutachterlicher Sicht nicht dringend indiziert ist.

3.3

3.3.1 In somatisch-neurologischer Hinsicht liegt gemäss dem schlüssigen 
Gutachten vom 12. Dezember 2016 eine primär generalisierte Epilepsie mit 
seltenen Anfällen vor, die unter medikamentöser Behandlung stabil ist und 
seit mehreren Jahren zu keinen Anfällen mehr geführt hat. Aufgrund des-
sen sind einzig Tätigkeiten mit Eigen- bzw. Fremdgefährdung, solche in ex-
ponierten Lagen oder mit unregelmässigem Arbeitsrhythmus bzw. Nachtar-

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beit nicht mehr geeignet. Das Zervikal- und das Lumbovertebralsyndrom 
führen aufgrund der allein leicht- bis höchstens mässiggradig ausgeprägten 
Klinik bei bildgebend unauffälligen Untersuchungsresultaten für körperlich 
leichte bis mässig belastende Tätigkeiten nachvollziehbar zu keinen weite-
ren Einschränkungen (AB 60.1/14-16). Nichts anderes ergibt sich aus den 
Ergebnissen der im Rahmen der Begutachtung durchgeführten verhaltens-
neurologischen Testung. Denn die damit erhobenen kognitiven Beeinträch-
tigungen standen derart im Widerspruch mit dem klinischen Eindruck und 
der anamnestisch festgestellten selbstständigen Lebensführung des Be-
schwerdeführers, dass die Resultate gemäss den einlässlichen gutachterli-
chen Ausführungen als nicht valid zu gelten haben (AB 60.1/15 f.). Nicht 
abgestellt werden kann sodann auf den Bericht der Hausärztin, Dr. med. 
F.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 17. Februar 
2016, welche darin ohne nähere Begründung von einer rein somatisch be-
gründeten Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 30 % ausgegangen ist 
(AB 38/3).

3.3.2  In psychiatrischer Hinsicht vermochte der Experte, Dr. med. 
D.________, keine Befunde zu erheben, die auf der Basis der ICD-10-
Klassifikation einer psychischen Krankheit hätten zugeordnet werden kön-
nen bzw. müssen. Der Gutachter legte einlässlich und nachvollziehbar dar, 
dass die geklagten Symptome, soweit diese anlässlich der Untersuchung 
objektiviert werden konnten, namentlich weder die Kriterien einer anhalten-
den somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) noch einer psychoti-
schen Störung noch einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS; 
ICD-10 F43.1) erfüllen (AB 60.1/21 f.) und die Arbeits- und Leistungsfähig-
keit – aus psychiatrischer Sicht – nicht beeinträchtigt ist (AB 60.1/26). Die 
früheren Berichte der behandelnden Ärzte vermögen diese Einschätzung 
aus nachfolgenden Gründen nicht in Zweifel zu ziehen.

Der zunächst von Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psy-
chotherapie, in dessen Berichten vom 9. November 2011 und 12. Januar 
2012 festgehaltene Verdacht auf eine Erkrankung aus dem schizophreni-
formen Kreis (ICD-10 F20) basierte im Wesentlichen auf Wahn und Sinnes-
täuschungen, über welche der Beschwerdeführer damals berichtet hatte 
(AB 8/50 f., 8/56 f.). Bereits ab Mai 2013 stand dieser jedoch nicht mehr in 

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psychiatrischer Behandlung bzw. lehnte eine solche ab, so dass ab diesem 
Zeitpunkt keine weiteren diagnostischen oder therapeutischen Erkenntnis-
se mehr aktenkundig sind (AB 23.4/25 f.). In der Folge konnten anlässlich 
der Begutachtung vom November 2016 weder Halluzinationen noch Wahn- 
oder Zwangsvorstellungen im fachpsychiatrischen Sinne bestätigt werden 
(AB 60.1/20, 60.1/22). Damit fehlt es für die Annahme einer schizophrenen 
Störung jedenfalls im vorliegend massgebenden Beurteilungszeitraum ab 
April 2015 (vgl. E. 3.2.3 hiervor) an den für solche Störungen vorausgesetz-
ten typischen Befunden (vgl. dazu DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT [Hrsg.], In-
ternationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Kli-
nisch-diagnostische Leitlinien, 10. Aufl. 2015, S. 127 f.). Gleiches gilt für die 
in den Berichten des Spitals G.________, Psychosomatik C. L. Lory-Haus, 
vom 7. August 2015 (AB 8/4) und der Psychiatrischen Dienste Biel-See-
land - Berner Jura vom 27. November 2015 und 5. April 2016 (AB 25/2, 
43/2) aufgeführten Diagnosen einer PTBS (ICD-10 F43.1) und einer Anpas-
sungsstörung (ICD-10 F43.2). Auch diesbezüglich vermochte der Gutachter 
die typischen klinischen Merkmale (vgl. DILLING et. al., a.a.O., S. 207 f., 
S. 209 ff.) nicht zu erheben (AB 60.1/20, 60.1/22). Hinzu kommt, dass eine 
PTBS nach den klinisch-diagnostischen Leitlinien nur diagnostiziert werden 
soll, wenn sie innerhalb von sechs Monaten nach dem traumatisierenden 
Ereignis von aussergewöhnlicher Schwere aufgetreten ist. Zwar kann eine 
„wahrscheinliche“ Diagnose auch dann gestellt werden, wenn der Abstand 
zwischen dem Ereignis und dem Beginn der Störung mehr als sechs Mona-
te beträgt, vorausgesetzt, die klinischen Merkmale sind typisch, und es 
kann keine andere Diagnose gestellt werden (DILLING et. al., a.a.O., 
S. 208). Was die Anpassungsstörung anbelangt, beginnt diese im Allgemei-
nen innerhalb eines Monats nach dem belastenden Ereignis oder der Le-
bensveränderung. Die Symptome halten meist nicht länger als sechs Mo-
nate an (DILLING et. al., a.a.O., S. 209). Die im Zusammenhang mit der 
PTBS und der Anpassungsstörung angegebenen Kriegserlebnisse 
(AB 60.1/17) ereigneten sich vor der Einreise in die Schweiz im April 1999 
(AB 2/10, 8/62). Dagegen besteht die ärztlicherseits festgehaltene PTBS 
gemäss dem Bericht der Psychiatrischen Dienste Biel-Seeland - Berner Ju-
ra vom 27. November 2015 erst seit Juni 2015 (AB 25/2). Selbst wenn auf 
das Datum der erstmaligen psychiatrischen Behandlung im April 2008 
(AB 8/70) abgestellt würde, wären seit den angegebenen Kriegserlebnissen 

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neun Jahre vergangen, womit eine PTBS bzw. Anpassungsstörung in die-
sem Zusammenhang in Anbetracht der klinisch-diagnostischen Leitlinien 
unwahrscheinlich erscheinen. Schliesslich ist festzuhalten, dass sowohl in 
den Berichten von Dr. med. E.________ als auch im Bericht des Spitals 
G.________ von erheblichen psychosozialen Problemen die Rede ist 
(AB 8/5 [unten], 8/9 f., 8/49, 8/51, 8/55, 8/57, 23.4/23). Allfällige damit ein-
hergehende Belastungszustände wären zwar nachvollziehbar, invalidenver-
sicherungsrechtlich jedoch nicht relevant (BGE 127 V 294 E. 5a S. 299; 
SVR 2012 IV Nr. 52 S. 189 E. 3.2). Nach dem Gesagten kann den früheren 
Berichten der behandelnden Ärzte kein Beweiswert beigemessen werden. 
Dies gilt namentlich auch für die Berichte der Hausärztin vom 6. November 
2015 (AB 15/2 ff.) und vom 17. Februar 2016 (AB 38/2 ff.), welche ausser-
halb ihres Fachgebietes der Allgemeinen Inneren Medizin in psychiatri-
scher Hinsicht auf die Diagnosen der behandelnden Fachärzte abgestellt 
hat. Massgebend ist und bleibt somit die gutachterliche Einschätzung, wo-
nach kein die Arbeits- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigender psychi-
scher Gesundheitsschaden vorliegt (vgl. Entscheide des BGer vom 30. No-
vember 2017, 8C_841/2016, E. 4.5.3, und 8C_130/2017, E. 7.1).

3.3.3 Somit ist auf der Basis des überzeugenden Gutachtens mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass dem Beschwerdeführer – unter Be-
rücksichtigung des somatischen Zumutbarkeitsprofils – leichte bis mässig 
belastende Hilfsarbeitertätigkeiten uneingeschränkt zumutbar sind.

4.

4.1 Der Beschwerdeführer hat keine Berufsausbildung (AB 60.1/10 [un-
ten]). Er war ab 17. März 2014 zu 100 % und zuletzt ab 1. September 2014 
mit einem Arbeitspensum von 50% als … bei seinem Bruder tätig (AB 8/10, 
19/2, 23.5/9, 23.5/12, 60.1/19). Anlässlich des Erstgespräches hat der Be-
schwerdeführer indes angegeben, dass er im Gesundheitsfall zu 100 % ar-
beiten würde (AB 14/1). Unter diesen Umständen ist zur Bestimmung so-
wohl des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf einen Tabellen-
lohn als Hilfsarbeiter abzustellen (vgl. BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296; 139 V 
28 E. 3.3.2 S. 30). Sind beide Vergleichseinkommen anhand desselben 

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Tabellenlohns zu berechnen, erübrigt sich deren betragsmässige Ermitt-
lung. Der Invaliditätsgrad entspricht diesfalls höchstens dem Grad der Leis-
tungseinschränkung unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom 
Tabellenlohn (Entscheid des BGer vom 9. März 2007, I 697/05, E. 5.4). 
Damit erreicht der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers bei einer Ar-
beits- und Leistungsfähigkeit von 100 % für körperlich leichte bis mässig 
belastende Tätigkeiten (vgl. E. 3.3.3 hiervor) ungeachtet eines allfälligen 
Tabellenlohnabzugs von maximal 25 % (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 
V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2015 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.2) die rentenerhebliche 
Schwelle von 40 % nicht. Die IVB durfte somit auf die Durchführung eines 
Einkommensvergleichs verzichten.

4.2 Die Beschwerdegegnerin hat demnach im Ergebnis zu Recht einen 
Anspruch auf eine Invalidenrente verneint. Die Beschwerde ist abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. Der unterliegende Beschwerdeführer 
hat damit grundsätzlich die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf 
Fr. 800.--, zu bezahlen (Art. 108 Abs. 1 VRPG).

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer kei-
nen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG [Umkehr-
schluss]).

5.3

5.3.1 Auf Gesuch hin befreit die Verwaltungsjustizbehörde eine Partei von 
den Kosten- und allfälligen Vorschuss- sowie Sicherstellungspflichten, 
wenn die Partei nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechts-
begehren nicht aussichtslos erscheint. Unter den gleichen Voraussetzun-
gen kann überdies einer Partei eine Anwältin oder ein Anwalt beigeordnet 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Jan. 2018, IV/17/468, Seite 13

werden, wenn die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse es rechtferti-
gen (Art. 61 lit. f ATSG sowie Art. 111 Abs. 1 und 2 VRPG; SVR 2011 IV 
Nr. 22 S. 61 E. 2, 2011 UV Nr. 6 S. 22 E. 6.1).

5.3.2 Mit Verfügung vom 22. Juni 2017 hiess der Instruktionsrichter das 
Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vom 16. Mai 2017 unter Beiord-
nung von Rechtsanwältin B.________ als amtliche Anwältin gut.

Der Beschwerdeführer ist damit – unter Vorbehalt der Nachzahlungspflicht 
gemäss Art. 113 VRPG i.V.m. Art. 123 der Schweizerischen Zivilprozess-
ordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO; SR 272), d.h. sobald er innert 
zehn Jahren nach Abschluss des Verfahrens zur Nachzahlung in der Lage 
ist – vorläufig von der Bezahlung der Verfahrenskosten zu befreien.

5.3.3 Gemäss Art. 42 des kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 
2006 (KAG; BSG 168.11) bezahlt der Kanton den amtlich bestellten Anwäl-
tinnen und Anwälten eine angemessene Entschädigung, die sich nach dem 
gebotenen Zeitaufwand bemisst und höchstens dem Honorar gemäss der 
Tarifordnung für den Parteikostenersatz entspricht. Bei der Festsetzung 
des gebotenen Zeitaufwandes sind die Bedeutung der Streitsache und die 
Schwierigkeit des Prozesses zu berücksichtigen. Auslagen und Mehrwert-
steuer (MWSt.) werden zusätzlich entschädigt (Abs. 1). Die Aufwendungen 
für die Erlangung des Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege sind nach 
den gleichen Regeln zu entschädigen (Abs. 3). Nach Art. 42 Abs. 4 KAG 
i.V.m. Art. 1 der Verordnung vom 20. Oktober 2010 über die Entschädigung 
der amtlichen Anwältinnen und Anwälte (EAV; BSG 168.711) beträgt der 
Stundenansatz Fr. 200.--.

Mit Kostennote vom 6. Juli 2017 macht Rechtsanwältin B.________ einen 
Zeitaufwand von 10.5 Stunden bzw. ein Honorar von Fr. 2‘100.-- zuzüglich 
Fr. 111.30 Auslagen und Fr. 176.90 MWSt. (8 %), somit total Fr. 2‘388.20, 
geltend, was nicht zu beanstanden ist. Weil Rechtsanwältin B.________ 
mit einem Stundenansatz von Fr. 200.-- fakturiert hat, entspricht der tarif-
mässige Parteikostenersatz dem amtlichen Honorar, welches somit eben-
falls auf Fr. 2‘388.20 (inkl. Auslagen und MWSt.) festzusetzen und ihr nach 
Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils aus der Gerichtskasse auszurichten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Jan. 2018, IV/17/468, Seite 14

ist. Der Beschwerdeführer hat dem Kanton Bern diese Kosten gemäss den 
Voraussetzungen von Art. 123 ZPO (vgl. E. 5.3.2 hiervor) nachzubezahlen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt. Aufgrund der gewährten unentgeltlichen Rechtspflege wird 
der Beschwerdeführer – unter Vorbehalt der Nachzahlungspflicht 
gemäss Art. 123 ZPO – jedoch von der Zahlungspflicht befreit.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Der tarifmässige Parteikostenersatz der amtlichen Anwältin wird in die-
sem Verfahren auf Fr. 2‘388.20 (inkl. Auslagen und MWSt.) festge-
setzt. Rechtsanwältin B.________ wird nach Eintritt der Rechtskraft 
dieses Urteils aus der Gerichtskasse eine auf Fr. 2‘388.20 festgesetzte 
Entschädigung (inkl. Auslagen und MWSt.) vergütet. Vorbehalten bleibt 
die Nachzahlungspflicht nach Art. 123 ZPO.

5. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 
- Steuerverwaltung des Kantons Bern, Bereich Inkasso, Postfach 8334, 

3001 Bern

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.