# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2247aac0-3fb0-5eef-9735-70b79a01519b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 13.11.2025 BEK 2025 131
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2025-131_2025-11-13.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 13. November 2025
BEK 2025 131

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichterinnen Annelies Inglin und Pius Kistler,
Gerichtsschreiber Noah Thurnherr.

In Sachen A.________ AG,
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________,

gegen

C.________,
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung
(Beschwerde gegen die Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe 
vom 11. September 2025, ZES 2025 361);-

hat die Beschwerdekammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Das Betreibungsamt Höfe drohte der A.________ AG in der Betreibung 
Nr. xx am 10. Januar 2025 den Konkurs an für eine Forderung der C.________ 
von Fr. 4’389.00 nebst 5 % Zins seit 11. September 2024 und für Verzugszins 
von Fr. 42.65, eine Mahngebühr von Fr. 50.00 sowie Betreibungskosten von 
Fr. 131.60 (Vi-act. KB 2). Die Gesuchstellerin reichte bei der Vorinstanz am 
5. Mai 2025 das Konkursbegehren über total Fr. 4’613.25 ein (Vi-act. A/I). Die 
Einzelrichterin verlangte von der Gesuchstellerin einen Kostenvorschuss von 
Fr. 3’500.00 (Vi-act. E/1). Die zu bezahlende Forderung bezifferte sie auf total 
Fr. 4’794.80 zuzüglich der Gerichtskosten von Fr. 300.00 (Vi-act. E/3) 
bzw. nach gescheiterten Zustellversuchen auf total Fr. 4’832.70 zuzüglich der 
Gerichtskosten von Fr. 300.00 (Vi-act. E/11). Die Gesuchsgegnerin reichte 
keine Quittungen ein und erschien nicht zur Konkursverhandlung vom 11. Sep-
tember 2025 (Vi-act. A, E. 4 f.). Gleichentags eröffnete die erstinstanzliche 
Richterin den Konkurs über sie (Vi-act. A, Dispositivziffer 1). Sie auferlegte ihr 
die Gerichtskosten von Fr. 300.00 und bezog diese vom Kostenvorschuss der 
Gesuchstellerin. Den restlichen Gerichtskostenvorschuss von Fr. 3’200.00 
überwies sie dem Konkursamt (Vi-act. A, Dispositivziffer 3).

2. Gegen diesen Entscheid erhob die Gesuchsgegnerin bzw. Beschwerde-
führerin am 29. September 2025 Beschwerde mit dem Antrag, die angefoch-
tene Verfügung sei aufzuheben. Zudem beantragte sie die Gewährung der auf-
schiebenden Wirkung der Beschwerde (KG-act. 1). Gleichentags hinterlegte sie 
beim Kantonsgericht total Fr. 8’250.00 (vgl. KG-act. 2). Verfahrensleitend 
wurde der Beschwerde am 1. Oktober 2025 aufschiebende Wirkung zuerkannt 
und das Konkursamt eingeladen, Massnahmen gemäss Art. 174 Abs. 3 SchKG 
zu beantragen. Allfällige vom Konkursamt verfügte Vermögenssperren wurden 
vorläufig aufrechterhalten. Die Verfahrensleitung wies die Beschwerdeführerin 
darauf hin, dass sie bis zum Ablauf der gesetzlichen Beschwerdefrist die Be-

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treibungsforderung inklusive aller Kosten beim Kantonsgericht zu hinterlegen 
und, soweit noch nicht erfolgt, die Zahlungsfähigkeit im Sinne von Art. 174 
Abs. 2 SchKG glaubhaft zu machen habe. Der Gesuchstellerin bzw. Beschwer-
degegnerin setzte die Verfahrensleitung die zehntägige Frist zur Beantwortung 
der Beschwerde an (KG-act. 2). Das Konkursamt Höfe informierte am 2. Okto-
ber 2025 über die vorsorgliche Kontosperre bei namentlich genannten Banken 
und beantragte, die bereits getroffenen sichernden Massnahmen aufrechtzuer-
halten (KG-act. 3). Die Beschwerdegegnerin erklärte mit Eingabe vom 7. Okto-
ber 2025 (Postaufgabe) ihr Desinteresse an der Durchführung des Konkursver-
fahrens (KG-act. 6), worauf die Beschwerdeführerin am 20. Oktober 2025 Stel-
lung nahm (KG-act. 8).

3. Mit der Beschwerde kann eine unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) oder 
offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) gerügt werden 
(Art. 320 ZPO). Solche Beschwerdegründe macht die Beschwerdeführerin nicht 
geltend. Im Konkursverfahren kann die Beschwerdeinstanz gemäss Art. 174 
Abs. 2 SchKG die Konkurseröffnung auch dann aufheben, wenn die Schuldne-
rin erstens durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld, einschliess-
lich Zinsen und Kosten, getilgt (Ziff. 1) oder der geschuldete Betrag zuhanden 
des Gläubigers hinterlegt ist (Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durchführung 
des Konkurses verzichtet (Ziff. 3), und wenn die Schuldnerin zweitens ihre Zah-
lungsfähigkeit glaubhaft macht.

a) Der im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG zu hinterlegende Betrag 
muss die Zinsen und sämtliche Kosten decken, sodass der Gläubiger vollstän-
dig entschädigt wird. Dies beinhaltet insbesondere auch den Kostenvorschuss 
für das Konkurseröffnungsverfahren und sämtliche Kosten des Konkursamtes 
(vgl. Giroud/Theus Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kom-
mentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 22; 
BGer 5A_865/2013 vom 21. Januar 2014, E. 3; Diggelmann, in: Hunkeler 

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[Hrsg.], Kurzkommentar, Schuldbetreibung und Konkurs, 2. A. 2014, Art. 174 
SchKG N 10; Konkurseröffnungskosten: BGer 5A_409/2013 vom 8. Juli 2013, 
E. 2.1 m.H. auf BGE 133 III 687, E. 2.3). Folglich ist nicht nur massgebend, 
welcher Betrag bei der Konkursgläubigerin noch aussteht. Die Konkursschuld-
nerin hat sich vielmehr beim Konkursamt über die anfallenden Kosten zu infor-
mieren (zur Tilgung: Giroud/Theus Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 
SchKG N 21c).

Die Einzelrichterin bezifferte die zu tilgende Forderung inklusive Betreibungs-
kosten, Zustellgebühren, Verzugszins, Mahngebühr und Zins bis am 11. Sep-
tember 2025 auf total Fr. 4’832.70 (Vi-act. E/11). Hinzu kommt der von der Be-
schwerdegegnerin geleistete Gerichtskostenvorschuss von Fr. 3’500.00 (Vi-
act. E/1), worin die Gerichtskosten von Fr. 300.00 (Vi-act. A, Dispositivziffer 3) 
und die Kosten des Konkursamtes (vgl. KG-act. 1/7) enthalten sind. Der total zu 
hinterlegende Betrag beläuft sich demnach auf Fr. 8’332.70. Die Beschwerde-
führerin hinterlegte beim Kantonsgericht total Fr. 7’500.00 (vgl. KG-act. 2; KG-
act. 1/6, 1/8), was folglich nicht genügt.

b) Die Beschwerdegegnerin erklärte mit Eingabe vom 7. Oktober 2025 ihr 
Desinteresse an der Durchführung des Konkursverfahrens, weil die Beschwer-
deführerin gemäss deren Angaben sämtliche offenen Forderungen und Kosten 
hinterlegt habe (KG-act. 6). Auch der Gläubigerverzicht muss innert der Be-
schwerdefrist geltend gemacht werden, damit er als Konkurshinderungsgrund 
im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 3 SchKG angerufen werden kann (Gi-
roud/Theus Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 23). Die ange-
fochtene Verfügung vom 11. September 2025 wurde der Beschwerdeführerin 
durch öffentliche Publikation im Amtsblatt vom ________ zugestellt (KG-
act. 1/3). Die zehntägige Beschwerdefrist (Art. 174 Abs. 1 SchKG) lief am 

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29. September 2025 ab, sodass der Gläubigerverzicht vom 7. Oktober 2025 
verspätet erfolgte. Zudem verlangte die Beschwerdegegnerin die Rückerstat-
tung des erstinstanzlichen Kostenvorschusses von Fr. 3’500.00, den die Be-
schwerdeführerin wie bereits erwähnt nicht hinterlegte.

c) Die erste Voraussetzung für die beantragte Konkursaufhebung ist damit 
nicht erfüllt (Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 und Ziff. 3 SchKG). Der Kostenvorschuss für 
das Rechtsmittelverfahren von Fr. 750.00 ist bezahlt (vgl. KG-act. 2 und 1/9).

d) Zahlungsfähigkeit heisst, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden 
sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 
können. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen einen Schuld-
ner noch nicht zahlungsunfähig erscheinen. Die Beurteilung der Zahlungsfähig-
keit beruht auf einem anhand der Zahlungsgewohnheiten der Konkursitin ge-
wonnenen Gesamteindruck (vgl. nur BGer 5A_108/2021 vom 29. September 
2021, E. 2.2). Die Zahlungsfähigkeit ist bloss glaubhaft zu machen, d.h. sie 
muss wahrscheinlicher sein als die Zahlungsunfähigkeit. Zu strenge Anforde-
rungen sind nicht zu stellen (vgl. nur BGer 5A_33/2021 vom 28. September 
2021, E. 2.2). Ein wichtiges Dokument für das Glaubhaftmachen der Zahlungs-
fähigkeit ist der Auszug aus dem Betreibungsregister (BGer 5A_33/2021 vom 
28. September 2021, E. 3.3).

Der Betreibungsregisterauszug der Beschwerdeführerin vom 23. September 
2025 (KG-act. 1/17) weist nebst der aktuellen Konkursforderung zwei Betrei-
bungen aus, die an das Betreibungsamt gezahlt wurden. Die Beschwerdefüh-
rerin behauptet, für die vierte Betreibung der G.________ über Fr. 2’112.00 sei 
noch kein Zahlungsbefehl ausgestellt worden. Sie habe die Forderung per 
29. September 2025 bezahlt (KG-act. 1, S. 6). Gemäss Betreibungsregister-
auszug befindet sich diese Betreibung jedoch im Stadium der Konkurseröffnung 
(KG-act. 1/17). Zudem ist den Beschwerdebeilagen entgegen der Behauptung 

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in der Beschwerde kein Zahlungsbeleg zu entnehmen. Ob diese Forderung 
mindestens gedeckt ist, kann mangels hinreichender Unterlagen nicht festge-
stellt werden (siehe dazu nachfolgend). Demnach ist nicht glaubhaft, dass der 
Konkurs selbst bei Gutheissung der vorliegenden Beschwerde verhindert wer-
den könnte.

Die Beschwerdeführerin begründet ihre Zahlungsfähigkeit mit Mietzinseinnah-
men aus drei Mietvertragsverhältnissen über total monatlich EUR 3’750.00 zu-
züglich Betriebskosten von EUR 610.00 (KG-act. 1/11, 1/13, 1/15). Weil die Be-
schwerdeführerin weder eine aktuelle (Zwischen-)Bilanz noch vollständige De-
bitoren- und Kreditorenlisten einreichte, ist der Aufwand, der diesen Einnahmen 
gegenübersteht, nicht bekannt. Immerhin liegt ein Kontoauszug der 
D.________(Bank I) vom 29. August 2025 mit einem Kontostand von 
EUR 48’915.64 (KG-act. 1/16), lautend auf die Liegenschaftsverwalterin 
E.________GmbH, vor (vgl. KG-act. 1, Rz. 27). Ohne weitere Ausführungen 
dazu, ob diese Verwalterin nur für die Beschwerdeführerin oder auch für weitere 
Eigentümer tätig ist, ist nicht glaubhaft, dass das Kontoguthaben (nur) der Be-
schwerdeführerin zusteht. Hinzu kommt, dass das angebliche Guthaben der 
Beschwerdeführerin von Fr. 8’590.48 bei der F.________(Bank II) (KG-act. 1, 
Rz. 29) nicht belegt ist. Eine angebliche Abbildung des Kontostandes in der Be-
schwerdeschrift kann für die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit nicht 
genügen. Im Übrigen ist die Begleichung von Forderungen durch private Mittel 
des Verwaltungsratspräsidenten der Beschwerdeführerin (KG-act. 1/18-1/20) 
nicht geeignet, die Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin glaubhaft zu ma-
chen (vgl. Giroud/Theus Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG 
N 26c). Weitere Unterlagen zur finanziellen Situation und der Liquidität der Be-
schwerdeführerin reichte diese nicht ein. Damit konnte sie ihre Zahlungsfähig-
keit nicht genügend glaubhaft machen, sodass die zweite Voraussetzung zur 

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Aufhebung der Konkurseröffnung nach Art. 174 Abs. 2 SchKG ebenso wenig 
erfüllt ist.

4. Weil die Beschwerdeführerin keinen genügenden Betrag hinterlegte und 
ihre Zahlungsfähigkeit nicht glaubhaft machen konnte, ist die Beschwerde ab-
zuweisen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 sind aus-
gangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 
ZPO). Der beim Kantonsgericht hinterlegte Betrag von total Fr. 7’500.00 ist dem 
Konkursamt Höfe zu überweisen, das über dessen Verwendung zu entscheiden 
hat (vgl. Giroud/Theus Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kom-
mentar, Schuldbetreibung und Konkurs II, 3. A. 2021, Art. 174 N 25a). Mangels 
Antrags (KG-act.6) ist der nicht anwaltlich oder anderweitig berufsmässig ver-
tretenen Beschwerdegegnerin (vgl. Art. 68 Abs. 2 ZPO, Art. 27 Abs. 1 SchKG) 
im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen;-

beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, die Wirkung der vorinstanzlichen 
Konkurseröffnung auf den 13. November 2025, 15:00 Uhr, festgesetzt 
und die angefochtene Verfügung im Übrigen bestätigt.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 werden der 
Beschwerdeführerin auferlegt und von ihrem Kostenvorschuss bezogen.

3. Die Kantonsgerichtskasse hat den hinterlegten Betrag von Fr. 7’500.00 
dem Konkursamt Höfe zu überweisen.

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4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Mass-
gabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in 
Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die 
Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG 
entsprechen.

5. Zufertigung an Rechtsanwältin B.________ (2/R), die 
Beschwerdegegnerin (1/R), das Grundbuch- und Konkursamt Höfe (je 
1/R), das Betreibungsamt Höfe (1/R), das Handelsregisteramt des 
Kantons Schwyz (1/R) und die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver 
Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die 
Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Namens der Beschwerdekammer
Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 13. November 2025  amu