# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d5360b7-3bf7-5299-bcad-341b89a7d9d5
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-24
**Language:** de
**Title:** Volle Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausgewiesen; Einkommensvergleich. Abweisung.  (BGE 8C_109/2018)
**Docket/Reference:** UV.2016.00212
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2016.00212.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2016.00212
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Sager
Ersatzrichterin Romero-Käser
Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger
Urteil
vom
24. November 2017
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch
lic
.
iur
.
O.___
Erdös
& Lehmann Rechtsanwälte
Kernstrasse 37, 8004 Zürich
gegen
Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG
Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz
Postfach, 8085 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geb
oren 1951, war seit dem 1. Juli
1997 im Restaurant
Y.___
als Koch angestellt und damit bei der Zürich Versicherungs-Gesell
schaft AG (Zürich) versichert, als er sich am 28. Juni 2011 bei einem Sturz am rechten Arm und am Rücken verletzte
(Urk. 7/Z1) und sich eine
Rotatorenman
schetten
ruptur
rechts zuzog (Urk. 7/ZM
2
).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach dem Versi
cherten mit Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 7/Z113) eine halbe Invali
denrente ab dem 1. Juli 2012 zu.
Mit Verfügung vom 16. Februar 2016 (Urk. 7/Z201) stellte die Zürich die Leistun
gen für Heilbehandlungen und Taggeldleistungen per 1. März 201
2
ein
und
verneinte einen Rentenanspruch des Versicherten, sprach ihm jedoch eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 20 % zu.
Die vom Versicherten am 22. Februar 2016 mit Ergänzungen vom 11. April 2016 e
rhobene Einsprache (Urk. 7/Z203;
Urk. 7/Z208) wies die Zürich
mit Ent
scheid vom 15. August 2016 (Urk. 7/Z213 = Urk. 2) ab.
2.
Der
Versicherte erhob am 14. September 2016
Beschwerde gegen den
Ein
sprache
entscheid
vo
m 15. August 2016
(Urk. 2) und beantragte,
dieser sei auf
zu
heben und es seien die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Eventuell sei der Streitgegenstand an die Zürich zurückzuweisen, damit diese den medizini
schen Sachverhalt rechtskonform abkläre
und anschliessend neu verfüge. Sub
e
ventuell sei der Streitgegenstand an die Zürich zurückzuweisen, damit diese einen rechtskonformen Einkommensvergleich vornehme und anschliessend neu verfüge (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-4
).
Mit Beschwerdeantwort vom 11. Oktober 2016 (Urk. 6
) beantragte die
Zürich
die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem
Beschwerdeführer
am 2. November 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8
).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No
vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes
gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall
versi
cherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Sep
tember 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu be
urteilende Unfall hat sich am 28. Juni 2011
ereignet, weshalb die bis 31.
Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10
%
invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).
1.
3
Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss
Art.
16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede
rungs
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbs
ein
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre.
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging
im angefochtenen
Einspracheentscheid
(Urk. 2)
davon
aus, dass der Beschwerdeführer seine ihm zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer seinen Beschwerden angepassten Tätigkeit im Zeitpunkt des mutmassli
chen Rentenbeginns nicht optimal ausgenutzt habe, weshalb für die Bestim
mung des Invalideneinkommens auf Tabellenlöhne gemäss LSE abzustellen sei (S. 3 Ziff. 5.2
).
Das
Valideneinkommen
sei
hingegen
– aus näher genannten Gründen –
anhand des Durchschnitts der im Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) ausgewiesenen Löhne aus den Jahren 2006 bis 2010 unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2012 zu berechnen,
wobei
die
Kin
derzulagen nicht zu berücksichtigen
seien
(S. 4 Ziff. 6.2). Beim errechneten Invaliditätsgrad von 7 % bestehe somit kein Anspruch auf eine Invalidenrente (S. 4 Ziff. 7).
Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Urk. 6) grund
sätz
lich fest.
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),
dass er ab Januar 2012 eine zumutbare Arbeit in einem zumutbaren Pensum aufgenommen habe, weshalb auf das tatsächlich erzielte Einkommen abgestellt werden könne (S. 10 Ziff. II.21). Bei der Berechnung des
Valideneinkommen
s
seien zudem die Familienzulagen zu berücksichtigen (S. 10 f. Ziff. II.22-23). In Bezug auf das Invalideneinkommen könne
hingegen
auf das von der
IV-Stelle
ermittelte Einkommen von
rund
Fr. 31‘925
.--
abgestellt werden.
Dabei resul
tierte ein Invaliditätsgrad von
rund
52 % (S. 11 Ziff. II.24).
2.3
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali
denrente, insbesondere die Höhe des Validen- und Invalideneinkommens.
3.
3.1
Aus den medizinischen Akten geht hervor,
dass der Beschwerdeführer am 28. Juni 2011 bei der Arbeit auf dem nassen Boden ausrutschte und dabei eine
Rotatorenmanschetten
ruptur
rechts erlitt (Urk.
7/ZM2). Am 30. August 2011 erfolgte im Stadtspital
Z.___
eine Schulterarthroskopie rechts
, eine lange Bizepssehnen-Tenotomie, eine 3-reihige
Rotatorenmanschettenrekonstruktion
sowie eine
Acromioplastik
(Urk. 7/M3). Der postoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos (vgl. Urk.
7/ZM4-
ZM5;
Urk. 7/
ZM7).
Die Ärzte des Stadtspitals
Z.___
attestierten dem Beschwerdeführer vom
28. Juni 2011 bis
am
16
. Januar 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und ab dem 16. Januar 2012 eine
50%ige Arbeitsfähigkeit
(Urk. 7/ZM1; Urk. 7/ZM6; Urk. 7/ZM8-ZM10;
U
rk.
7/ZM18
).
3.2
Im Februar 2012 erlitt der Beschwerdeführer eine erneute Ruptur der Supraspi
natussehne und
Infraspinatussehne
(Urk. 7/ZM21 = Urk. 7/ZM/37).
Die Ärzte des Stadtspitals
Z.___
attestierten dem Beschwerdeführer
(als Koch)
weiterhin
eine 50%ige Arbeitsfähigkeit
(Urk. 7/ZM22-ZM23; Urk. 7/ZM25-26;
Urk. 7/ZM28;
Urk. 7/ZM30
)
.
3.3
PD Dr. med.
A.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
führte
in seinem Bericht vom 11. September 2012
(
Urk. 7/ZM31
=
Urk. 7/ZM35
)
aus, dass der Beschwerdeführer derzeit in einem 50%-Pensum als Verkäufer in einer Bäckerei arbeite (S. 1 unten). Zudem schlug er
drei Therapieoptionen
vor
. Die erste
Option sei, die Situatio
n so zu belassen. Die zweite
Option wäre der Latissimus
dorsi
Transfer mit günstiger Prognose mit einer Erfo
lgschance von etwa 80 % auf ei
n zufriede
nstellendes Resultat und die dritte
Option wäre die inverse Schultertotalprothese beim Versag
en der anderen Therapieoptionen.
Zudem erscheine ihm die 50%ige Arbeitsfähigkeit als angepass
t (S. 2
oben
).
3.
4
Am 12. September 2013 erstattete Dr.
med.
B.___
, Facharzt für Orthopädi
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene orthopädische Gutachten
(Urk. 7/ZM38)
,
und nannte folgende Diagnosen (S. 5 Ziff. 4):
-
chronifizierte,
zentroposteriore
Ruptur der
Rotatorenmanschette
bei Sta
tus nach operativem Eingriff am 30. August 2011 mit
Reruptur
-
insulinpflichtiger Diabetes mellitus
Dr.
B.___
führte aus, dass
die vorhandenen Beeinträchtigungen auf den Unfall als alleinige Ursache zurückzuführen seien.
Er
verwies
darauf
, dass bereits im ersten
Arthro
-MRI vom 12. August 2011 (vgl.
Urk. 7/ZM2
) ein ausgeprägter degenerativer Zustand der Muskulatur der
Rotatorenmanschette
diagnostiziert worden sei,
der
auf einen ausgeprägten degenerativen Vorzustand verweise. Insofern sei ein Vorzustand für den heutigen respektive für den damaligen Sta
tus wegleitend und erkläre zweifelsfrei auch das Scheitern des operativen
Ein
griffes. Freilich müsse trotzdem der Unfall für den heutigen Zustand als allein verursachend beurteilt werden, da der Beschwerdeführer
vor dem
Unfall trotz eines anzunehmenden
degenerativen Vorzustandes beschwerdefrei und schul
terbezogen immer arbeitsfähig gewesen sei sowie keine funktionellen Beein
trächtigungen seiner rechten Schulter beklagt habe (S. 6 f. Ziff. 5.1-5.2).
Die beiden von PD
Dr.
A.___
empfohlene
n
operative
n
Eingriffe
(vgl.
vorstehend E. 3.3)
seien erfolgsversprechend, doch könne
mit überwiegen
der Wahrscheinlichkeit keine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit
erwartet werden
(S. 7 f. Ziff. 6a, Ziff. 6c)
.
Die vorübergehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit
als Koch
habe
in
der Heilphase
in eine 50%ige
Arbeitsunfähigkeit
überführt werden können,
welche je
doch
sei es mit oder ohne operative Folgeeingriffe
-
kaum mehr
verbessert werden könne (S. 10 Ziff. 8b).
Dem Beschwerdeführer seien keine Über
kopfarbeiten möglich, ausser diese seien unbelastet und nur kurzfristig (maximal eine halbe Minute). Was jedoch darüber hinausgehe
,
sei aufgrund der fehlenden Kraft, der fehlenden Kraftausdauer sowie der eingeschränkten Hebebeweglichkeit nicht zu erfüllen. Mittelschwere Arbeiten auf Tischebene, sei es in sitzender oder stehen
der Stellung, könnten geleistet werden
.
Zumutbar seien zudem das Tragen von Gewichten bis zu 20 kg, das Heben von Gewichten von 10 kg bis auf Tisch
ebene sowie das Verschieben von Gewichten auf Tischebene zwischen 2
bis
5 kg (S. 11 Ziff. 8.2b).
3.5
Die Beschwerdegegnerin konnte die Kausalitätsbeurteilung im orthopädischen Gutachten von Dr.
B.___
(vorstehend E. 3.4) nicht nachvollziehen, weshalb sie Dr.
B.___
mit Schreiben vom 28. Februar 2014 um ergänzende Ausführungen bat (Urk. 7/Z150).
Dr.
B.___
verzichtete jedoch auf eine Stellungnahme, da er mit der Beurteilung
der Beschwerdegegnerin nicht einverstanden war (Urk. 7/Z155
;
Urk. 7/Z157
).
3.6
In der Folge gab die Beschwerdegegnerin ein
weiteres
orthopädisches Gutachten bei
Dr. med.
C.___
, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Trau
matologie des Bewegungsapparates
,
in Auftrag, welches am
2. Juni 2015
erstattet wurde
(Urk. 7/ZM40)
.
Dr.
C.___
nannte
in seinem Gutachten
fol
gende Diagnosen (S. 3 Ziff. 4):
-
chronische
Rotatorenmanschetteninsuffizienz
und Omarthrose rechts
-
Schultereckgelenk
-Arthrose
-
Unfall 28. Juni 2011
-
Rotatorenmanschettennaht
30. August 2011
-
Reruptur
ohne weitere
Retraumatisierung
innert den ersten sechs Mona
ten postoperativ
-
Impingement
und Schultereckgelenk
-Arthrose links
-
kapsuläre
Bewegungseinschränkung
-
insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ II
Er führte aus, dass die jetzige Beeinträchtigung der rechten Schulter in klarem Zusammenhang mit dem Unfall vom 28. Juni 2011 stehe. Die Beschwerden an der linken Schulter könnten hingegen nicht im direkten Zusammenhang mit dem Unfall gesehen werden. Tatsache sei, dass der Beschwerdeführer bis zum Zeitpunkt des Unfalls subjektiv keine Schulterbeschwerden gehabt habe und er deswegen auch nie in Behandlung gewesen sei (S. 3 Ziff. 5.1).
Das MRI vom 12. August
2011 (vgl.
Urk. 7/ZM2
) lasse einen stummen degenerativen Vorzu
stand vermuten. Die im Operationsbericht (vgl.
Urk. 7/ZM3
) beschriebene
Cleavageläsion
der
Rotatorenmanschette
spreche mindestens für eine vorbeste
hende intramurale Sehnenläsion und das Blatt werde stark degenerativ beschä
digt beschrieben
(S. 3 Ziff. 5.2a).
Mit grosser aber nicht absoluter Sicherheit könne davon ausgegangen werden, dass
,
wenn der Unfall nicht passiert wäre, der natürliche Verlauf der Schulter höchst wahrscheinlich zum heutigen Zeit
punkt immer noch normal wäre.
In den letzten eineinhalb Jahren sei eine gewisse Verbesserung bezüglich der aktiven Beweglichkeit erfolgt, die
Schulter sei aber noch weit von einer normalen Schulterfunktion entfernt. Es scheine eine gewisse Erholung zu beobachten sein, jedoch werde der Beschwerdeführer den Vorzustand nie wieder erreichen (S. 3 Ziff. 5.2b).
Bei erfolgreicher Operation – dabei stützte sich
Dr.
C.___
auf die Aussagen von PD
Dr.
A.___
(vgl. vorstehend
E. 3.3
) –
könne von einer Verbesse
rung der Schulterfunktion und dadurch Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aus
gegangen werden, wobei schwere körperliche Arbeiten bei einer inver
sen Pro
these nicht
zu
empf
e
hlen
seien
(S. 4 Ziff. 6
c).
Die bisherige Tätigkeit als Koch, dabei handle es sich um eine mittelschwere bis schwere Arbeit (vgl. S. 4 Ziff. 6c),
sei dem Beschwerdeführer zumutbar, sofern er dabei leichte bis mittelschwere Arbeiten auf Tischhöhe verrichte, das heisst auch
das
Herumschieben von mittelschweren Gegenständen von 5-1
0 kg, ohne sie jedoch anzuheben. Axiales Tragen bei hängende
m
Arm
,
ohne
ihn
anheben zu müssen
,
seien möglich sowie auch das gelegentliche Arbeiten über Kopf ohne Gewichte über 2 kg. Bis und mit dem 15. Januar 2012 habe in der ange
stammten Tätigkeit eine 100%ige Arbeits
un
fähigkeit bestanden, seit dem 16. Januar 2012 bis heute liege nur noch eine 50%ige Arbeits
un
f
äh
igkeit vor (S. 5 Ziff. 7
)
. Eine optimal angepasste Tätigkeit sehe wie folgt aus: sitzende
und stehende
(auf Tischhöhe) Arbeiten, H
erumschieben von Gewichten (beispiels
we
ise Teller oder
Pfannen herumschieben, Essen zubereiten und garnieren), Tra
gen von Lasten bis 10 kg bei hängendem Arm
,
ohne das Gewicht dann
auf eine Abstellfläche zu heben
,
sowie
gelegentliche Überkopf-Tätigkeiten, wie etwas aus dem Schrank nehmen, d
as nicht schwerer als 1-2 kg ist
. Eine solche optimal angepasste Tätigkeit könne ganztags durchgeführt werden
(S. 5 Ziff. 8).
4.
4.1
Der orthopädische Gutachter
Dr.
C.___
ist Facharzt für Orthopädische Chirur
gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, so dass er zur Beurtei
lung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers grundsätzlich befähigt ist. Das orthopädische
Gutachten
(vorstehend E. 3.6) erscheint denn auch für die streiti
gen Belange umfassend und berücksichtigt die geklagten Beschwerden des Beschwerdeführers. Zudem wurde es in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) erstellt und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen wurden nachvollziehbar begründet. Damit erfüllt das orthopädische
Gutachten von
Dr.
C.___
die praxisgemässen Kriterien an ein beweiskräftiges
Gutach
ten
(vgl. vorstehend
E. 1.4
), weshalb darauf abgestellt werden kann.
4.2
Dem o
rthopädischen Gutachten von
Dr.
C.___
ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer an einer chronifizierten,
zentroposterioren
Ruptur der
Rota
torenmanschette
bei Status nach operativem Eingriff am 30. August 2011 mit Ruptur sowie an einem insulinpflichtigen Diabetes mellitus leidet (vorstehend E. 3.6).
Dies ist unbestritt
en (vgl. Urk. 1 S. 3 Ziff. II.1;
Urk. 2 S.
2 Ziff. 2.1-2.2
).
Dr.
C.___
legte in
schlüssiger und nachvollziehbarer Weise dar, dass
in der angestammten Tätigkeit als Koch nur noch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestehe (vorstehend E. 3.6). Diese Einschätzung stimmt denn auch mit der Beurteilung
durch
Dr.
B.___
anlässlich der ersten orthopädischen Begutachtung überein (vorstehend E. 3.4).
I
n
Bezug auf eine
angepasste
Tätigkeit
legte
Dr.
C.___
sodann
in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise dar, dass eine solche Tätig
keit
-
unter Berücksichtigung eines näher umschriebenen Belastungs
pro
fils
ganztags durchgeführt werden könne (vorstehend E. 3.6), mithin eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe.
Dr.
B.___
hingegen beschrieb nur das Profil für
angepasste Tätigkeiten, ohne jedoch nähere Ausführungen zum möglichen Pensum zu machen (vorstehend E. 3.4).
4.3
Die Behauptung de
s Beschwerdeführers,
die beiden Gutachter
hätten ihm
eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit attestiert (vgl. Urk. 1 S. 10 Ziff. II.19), entspricht somit nicht den Tatsachen und ist falsch.
4.
4
In Bezug auf die Berichte der Ärzte des Stadtspitals
Z.___
(vorstehend
E. 3.1-3.2
) ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass
Hausärztinnen und Hausärzte
wie überhaupt
behandelnde
Arztpersonen beziehungs
weise Therapiekräfte
mit
unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfäl
len eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
Ausserdem haben sie keine optimal angepasste Tätigkeit definiert
.
Das Gleiche gilt für den Bericht von Dr.
A.___
(vorstehend E. 3.3), hat er doch lediglich festgehalten, dass ihm die
vom Beschwerdeführer ausgeübte 50%ige Tätigkeit als
angepasst erschein
e
.
4.
5
Der medizinische Sachverhalt ist demnach dahingehend erstellt, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Koch nur noch zu 50 % zumut
bar ist, eine angepasste Tätigkeit ist ihm jedoch zu 100 % möglich, sofern es sich dabei um sitzende und stehende (auf Tischhöhe) Arbeiten handelt, wobei ihm das Herumschieben von Gewichten (beispielswese Teller
oder
Pfannen her
umschieben, Essen zubereiten und garnieren),
das
Tragen von Lasten bis 10 kg bei hängendem Arm
,
ohne das Gewicht dann a
uf eine Abstel
lfläche zu heben
,
und
gelegentliche Überkopf-Tätigkeiten, wie etwas aus dem Schrank nehmen, das nicht sc
hwerer als 1-2 kg ist, möglich sind.
5.
5.1
Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen dieser Ein
schränkun
gen aufgrund eines
Einkommensvergleich
es vorzunehmen.
5.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom
mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort
gesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein
lichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Ist
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi
cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das
Valideneinkommen
auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk
turerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück
sichtigen sind (BGE 139 V 28
E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes
gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).
5.3
Der Beschwerdeführer war vor seinem Un
fall am 28. Juni 2011 seit Juli
1997 im Restaurant
Y.___
als Koch tätig (vgl. Urk. 7/Z1
;
Urk. 7/Z184
). Gemäss Angaben
des
Restaurant
s
Y.___
hätte der Beschwerdeführer
ohne den Unfall im Jahr 2011
ein Einkommen von Fr. 73‘000.
-- und im Jahr 2012
u
nter Berücksichtigung der Lohnentwicklung
ein Einkommen von Fr. 76‘600.-- erzielt (
Urk. 7/Z184;
Urk. 7/Z190). Dem
IK-Auszug ist
sodann
zu entnehmen, dass der Verdienst des Beschwerdeführers im Jahr vor dem Unfall, mithin im Jahr 2010,
lediglich
Fr. 56‘313.--
betragen hat (Urk. 7/Z192).
Auf entsprechend
e Nachfrage hin teilte das Restaurant
Y.___
der Beschwerdegegnerin mit,
dass die Ferien
guthaben der Arbeitnehmer bis im Jahr 2012 in Schweizerfranken und nicht
in
Tagen geführt worden seien. Bei nicht bezogenen Ferien sei der ent
sprechende Betrag auf Wunsch ausbezahlt worden.
D
er Beschwerdeführer
habe
in den Monaten Juli, August, September und Dezember 2010
einen tieferen Lohn erzielt
, da er entweder in den Ferien oder krank gewesen sei (Urk. 7/Z199).
In der Folge ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass nicht mit überwiegen
der Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass der Beschwerdeführer keine Ferien bezogen und keine anderen Absenzen gehabt hätte, weshalb sie für die Ermittlung des
Valideneinkommens
nicht auf die Ang
aben des Arbeitsgebers abstellte
, sondern den Durchschnitt der im IK
Auszug in den Jahren 2006 bis 2010 ausgewiesenen
Einkommen
unter Berücksichtigung der Nominallohnentwic
klung bis
ins
Jahr 2012 heranzog (vgl.
Verfügung vom 16. Februar 2016, Urk. 7/Z201 S. 2; Urk. 2 S. 4
Ziff. 6.2
). Das ermittelte
Valideneinkommen
für das Jahr 2012 von
rund
Fr. 63‘155.-- ist
nach Gesagtem
nicht zu beanstanden.
Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S.
10
f.
Ziff. II.
22-23
) sind
Familienzulagen bei der Festsetzung des
Valideneinkommens
nicht zu berücksichtigen. Die Familienzulagen gehören zwar zum versicherten Verdien
st (vgl. Art. 22 Abs. 2
lit
. b U
VV), sind jedoch rechtsprechungsgemäss
bei der Festsetzung des
Valideneinkommens
nicht zu berücksichtigen
und blieben ohnehin ohne jeglichen Einfluss auf den Invaliditätsgrad, da ihnen - wenn schon - bei beiden Vergleichseinkommen in gleicher Weise Rechnung zu tragen wäre
(
vgl.
Urteil des Bundesgerichts 8C_316/2010 E. 5; Urteil des Bundesge
richts 8C_58/2010 vom 28. Juni 2010 E. 3.2).
5.4
Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung pri
mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi
cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä
tigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne
gemäss
den vom Bundesamt für Sta
tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweisen).
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durch
schnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie
Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest
)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein
kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
5.5
Der Beschwerdeführer war nach seinem Unfall
von Mitte Januar bis Ende März 2012 wieder bei seinem früheren Arbeitgeber
, dem
Restaurant
Y.___
,
in einem Pensum von 50 % angestellt, wobei er zur Herrichtung von Kaltspeisen beschäftigt wurde
(Urk. 7/Z39
S. 4
;
Urk. 7/Z
79 S. 2
).
Danach war er von Mai
2012 bis
Februar 2013
bei der
D.___
Bäckerei und Take
Away
als Verkaufsmit
arbeiter in einem Pensum von 50 % tätig und führte dort körperlich leichte Arbeiten aus (Urk. 7/Z79 S. 2 f.
;
Urk. 7/Z94
;
Urk. 7/Z192
).
Seit
Dezember 2013
ist der Beschwerdeführer
wieder
im Restaurant
Y.___
angestellt
und arbeitet zwischen 30 und
71 Stunden pro Monat
(
Urk. 7/Z184
;
Urk. 7/Z192).
Für die Ermittlung des Invalideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin
auf die Tabellenlöhne gemäss LSE
2012
ab, da der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des mutmasslichen Rentenbeginns seine ihm zumutbare Arbeitsfähigkeit mit einer Tätigkeit von 50 % nicht optimal ausgenut
zt habe
(
vorstehend E. 2
.1; vgl. Urk. 2 S. 3
Ziff. 5.2
; vgl. auch Verfügung vom 16. Februar 2016, Urk. 7/Z201 S. 2). Dies ist angesichts der Tatsache, dass dem Beschwerdeführer eine ange
passte Tätigkei
t zu 1
00 % zumutbar gewesen wäre (vgl. vorstehend E. 4.5
)
, er jedoch nur einer 50%igen Tätigkeit nachgegangen ist
– und das Erwerbspensum seither auch nicht erhöht hat –
, nicht zu beanstanden, da er somit seine verblei
bende Arbeitsfähigkeit nicht in zumutbarer Weise voll ausgeschöpft hat. Die Voraussetzungen für das Abstellen auf den tatsächlich erzielten Verdienst sind demnach nicht erfüllt (vgl. vorstehend E. 5.4).
Der Einwand des Beschwerdeführers, es sei auf das von der IV-Stelle ermittelte Invalideneinkommen abzustellen (vorstehend E. 2.2), erweist sich in Anbetracht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach
keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialver
sicherungszweig besteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_543/2011 vom 25. August 2011 E. 3 mit Hinweisen auf
BGE 133 V 549
E. 6,
119 V 468
E. 2b), als unbegründet.
5.6
Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerdeführer sodann einen leidens
be
dingten Abzug von 10 % (vgl. Verfügung vom 16. Februar 2016, Urk. 7/Z201 S. 2
;
Urk. 2 S. 2 f.
Ziff. 4
). Der Beschwerdeführer machte
demge
genüber
geltend, es sei ihm aufgrund seiner Einschränkung an der rechten Schulter analog zur Recht
sprechung zur
Einarmigkeit
ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu gewähren
(vgl. Urk. 1 S. 12 Ziff. II.28-29)
.
Dem orthopädischen Gutachten von
Dr.
C.___
ist zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer angepasste Tätigkeiten zumutbar sind,
sofern es sich dabei um sitzende und stehende (auf Tischhöhe) Arbeiten handelt, wobei ihm das Herum
schieben von Gewichten (beispielswese Teller
oder
Pfannen herum
schieben, Essen zubereiten und garnieren),
das
Tragen von Lasten bis 10 kg bei hängendem Arm
,
ohne das Gewicht dann auf eine Abstel
lfläche zu heben
,
und
gelegentliche Überkopf-Tätigkeiten, wie etwas aus dem Schrank nehmen, das nicht
schwerer als 1-2 kg ist, möglich sind
(vorstehend E. 3.6
). Der Beschwer
deführer ist zwar aufgrund seiner Verletzung an der rechten Schulter einge
schränkt, er kann jedoch weder als faktisch einhändig betrachtet werden, noch ist seine dominante Hand praktisch nur noch als
Zudienerhand
einsetzbar (vgl.
Urteil des Bundesgerichts 9C_418/2008 vom 17. September 2008 E. 3). Der gewährte leidensbedingte Abzug von 10 % e
rscheint deshalb als angemessen und ist nicht zu beanstanden.
Es kann demnach auf das
von der Beschwerdegegnerin ermittelte Invalidenein
kommen für das Jahr 2012 von
rund
Fr. 58‘659.
-- (vgl. Verfügung vom 16. Februar 2016, Urk. 7/Z201 S. 2)
abgestellt werden
.
5.7
Bei einem
Valideneinkommen
von Fr. 63‘155.-- und einem Invalideneinkom
men von Fr. 58‘659.-- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 4‘496.-- und damit ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von
rund
7 %.
5.8
Die Behauptung des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin gehe davon aus, dass in Bezug auf das Unfallereignis und
die
Beschwerden keine Kausalität bestehe beziehungsweise gemäss Art. 28 Abs. 4 UVV eine Person mittleren Alters sich erholen und die Tätigkeit als stellvertretender Küchenchef weiter
führen könnte (vgl. Urk. 1 S. 11 Ziff. 25), ist schlichtweg falsch. Die Beschwer
degegnerin hat den (adäquaten) Kausalzusammenhang nicht verneint, ansons
ten hätte sie
einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers erst gar nicht geprüft und ihre Leistungspflicht verneint.
5.9
Dementsprechend erweist sich der angefochtene
Einspracheentscheid
als rech
tens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
lic
.
iur
.
O.___
-
Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannPeter-Schwarzenberger