# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e04ef957-54ea-50a0-a516-144bdaf1f088
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-04
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 04.11.2025 ZK1 2025 10
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2025-10_2025-11-04.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Urteil vom 4. November 2025
ZK1 2025 10

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichter Pius Schuler, Josef Reichlin,
Jeannette Soro und Veronika Bürgler Trutmann,
Gerichtsschreiber Mathis Bösch.

In Sachen A.________ AG,
Beklagte und Berufungsführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

C.________,
Kläger und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

betreffend Forderung
(Berufung gegen das Urteil der Einzelrichterin am Bezirksgericht Einsiedeln 
vom 28. Februar 2025, ZEO 2023 20);-

hat die 1. Zivilkammer,

Kantonsgericht Schwyz 2

mit folgender (lediglich informativer) Kurzbegründung:

- Eine einvernehmliche Beendigung des Einsatzvertrags zwischen den 
Parteien lässt sich mit den geltend gemachten E-Mails nicht nachweisen.

- Abgesehen davon konnte die Beklagte aufgrund einer allfälligen Vertre-
tung des Klägers durch die E.________ AG beim Abschluss des Einsatzver-
trags zwischen den Parteien nicht darauf vertrauen, dass diese Gesellschaft 
zu dessen vorzeitigen Beendigung ermächtigt war;-

erkannt:

1. Die Berufung wird abgewiesen und das angefochtene Urteil bestätigt.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 6’000.00 werden der Be-
klagten auferlegt und aus dem geleisteten Vorschuss gedeckt.

Wird keine Begründung verlangt (vgl. Ziffer 4 nachfolgend), reduzieren 
sich die Kosten auf Fr. 4’000.00 und der Beklagten werden Fr. 2’000.00 
aus der Kantonsgerichtskasse zurückbezahlt.

3. Die Beklagte wird verpflichtet, den Kläger für das Berufungsverfahren 
mit Fr. 4’000.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu entschädigen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien im Sinne von Art. 318 Abs. 2 i.V.m 
Art. 239 Abs. 1 lit. b ZPO ohne schriftliche Begründung im Dispositiv 

Kantonsgericht Schwyz 3

eröffnet. Statt einer Rechtsmittelbelehrung wird ihnen gemäss Art. 112 
Abs. 2 BGG angezeigt, dass sie innert einer nicht erstreckbaren Frist 
von 30 Tagen seit der Eröffnung dieses Entscheids schriftlich eine Be-
gründung verlangen können. Wird keine Begründung verlangt, so gilt 
dies als Verzicht auf die Anfechtung des Entscheids. Diesfalls erwächst 
das vorliegende Dispositiv ohne weitere Mitteilung in Rechtskraft und ein 
Rechtsmittel dagegen ist ausgeschlossen. Verlangt eine Partei die 
schriftliche Begründung des Entscheids, so wird dies nach Eingang den 
jeweiligen Gegenparteien angezeigt.

5. Zufertigung an die Parteivertreter (je 2/R) und die Vorinstanz (1/A) sowie 
nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R mit den Akten) und 
die Kantonsgerichtskasse (1/ü im Dispositiv).

Namens der 1. Zivilkammer
Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 6. November 2025  amu