# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 72681e7d-cd56-5165-a58b-2b22adbf2a20
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 06.09.2018 RT180133
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT180133_2018-09-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RT180133-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende,  

 Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichter Dr. M. Kriech  

 sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. G. Ramer Jenny 

Urteil vom 6. September 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsgegner und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Gemeinde B._____,  
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin 

 

vertreten durch Amt für Jugend und Berufsberatung 

 

 

betreffend Rechtsöffnung   
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht 
Zürich vom 10. Juli 2018 (EB180792-L) 
 

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Erwägungen: 

1.1. Mit Urteil vom 10. Juli 2018 erteilte die Vorinstanz der Gesuchstellerin und 

Beschwerdegegnerin (fortan Gesuchstellerin) in der Betreibung Nr. … des Betrei-

bungsamtes Zürich 2 (Zahlungsbefehl vom 22. Februar 2018) definitive Rechts-

öffnung für bevorschusste Unterhaltsbeiträge für C._____ im Umfang von 

Fr. 8'441.75 nebst 5% Zins seit 22. Februar 2018 (Urk. 14 S. 9 f. = Urk. 18 S. 9 f.). 

1.2. Dagegen erhob der Gesuchsgegner und Beschwerdeführer (fortan Ge-

suchsgegner) innert Frist (Urk. 15b, Urk. 17) Beschwerde mit folgenden Anträgen 

(Urk. 17 S. 1): 

 "1. Mir ist eine unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, bzw. die Zeit zu geben 
einen Antrag dazu zu stellen und diese Beschwerde daraufhin überarbeitet 
einzureichen. 

 2. Die Rechtsöffnung zur Betreibung Nr. … ist nicht zu erteilen 

 3. Mir ist eine Umtriebsentschädigung zuzusprechen" 

 Mit Eingabe vom 23. August 2018, gleichentags vom Gesuchsgegner über-

bracht, ersuchte er um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, 

um "die mittlerweile eingeleitete Pfändung zu unterbrechen" (Urk. 22). Eine weite-

re Eingabe erfolgte am 27. August 2018 (Urk. 23). 

1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da sich die Beschwerde - 

wie nachstehend zu zeigen ist - sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, 

kann auf die Einholung einer Beschwerdeantwort der Gegenpartei verzichtet wer-

den (Art. 322 Abs. 1 ZPO). 

2. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich 

unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). 

Dabei gilt das Rügeprinzip (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm et al., ZPO 

Komm., Art. 321 N 15), d.h. die Beschwerde führende Partei hat im Einzelnen 

darzulegen, an welchen Mängeln (unrichtige Rechtsanwendung, offensichtlich un-

richtige Feststellung des Sachverhalts) der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht 

nach leidet. Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel 

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sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Novenverbot, Art. 326 

Abs. 1 ZPO). 

3.1. Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen, mit der 

vom Bezirksgericht Zürich mit rechtskräftiger Verfügung vom 4. Mai 2012 geneh-

migten Vereinbarung der Parteien vom 24. April 2012 liege ein definitiver Rechts-

öffnungstitel vor. Aus der Auszahlungsbestätigung für bevorschusste Alimente 

vom 18. Juni 2018 werde deutlich, dass die Gesuchstellerin an D._____ insge-

samt Fr. 17'374.80 überwiesen habe, was von E._____, Mitarbeiterin der Ge-

suchstellerin, unter Bezugnahme auf die streitgegenständliche Betreibung mit Un-

terschrift bestätigt worden sei (Urk. 9; Urk. 18 S. 4 f.). Demnach sei der Unter-

haltsanspruch für den Sohn C._____ im fraglichen Umfang infolge Legalzession 

auf die Gesuchstellerin übergegangen (Art. 289 Abs. 2 ZGB) und deren Aktivlegi-

timation ausgewiesen. Weiter verweise das Rechtsöffnungsgesuch auf den Kon-

toauszug vom 21. Februar 2018 (Urk. 1 S. 2; Urk. 3/4), mit welchem die betriebe-

ne Forderung von Fr. 8'441.75 hinreichend dargetan worden sei (Urk. 18 S. 6). 

Der Gesuchsgegner beanstande sodann zwar die Anrechnung seiner Zahlungen 

an die Unterhaltsbeiträge, bringe jedoch nicht vor, wie sie stattdessen hätten an-

gerechnet werden sollen, und behaupte weder, er habe weitere, über den ange-

rechneten Umfang hinausgehende Zahlungen erbracht, noch erbringe er hierfür 

einen Nachweis. Folglich lägen keine Einwände vor, welche der Rechtsöffnung 

entgegenstehen könnten. Entsprechend sei der Gesuchstellerin im beantragten 

Umfang - mit Ausnahme der Betreibungskosten - definitive Rechtsöffnung zu er-

teilen (Urk. 18 S. 7).  

3.2. Der Gesuchsgegner beantragt mit seiner Beschwerde zunächst, es sei ihm 

die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren bzw. Zeit zu geben, einen Antrag 

dazu zu stellen und seine Beschwerde daraufhin überarbeitet einzureichen. Zur 

Begründung führt er die fehlende Chancengleichheit gegenüber der Gesuchstelle-

rin, Unterstützungsbedarf in rechtlicher Hinsicht, fehlende Aussichtslosigkeit der 

Beschwerde sowie seine Mittellosigkeit ins Feld (Urk. 17 S. 1).  

 Bei der Frist zur Einreichung der Beschwerdebegründung handelt es sich 

um eine gesetzliche Frist. Als solche ist sie unabänderlich und kann daher nicht 

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erstreckt werden (Art. 144 Abs. 1 ZPO). Eine Ergänzung oder Vervollständigung 

der Beschwerde nach Ablauf der Rechtsmittelfrist ist demnach nicht möglich 

(Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., Art. 321 N 4 f.). Die Beschwerdeschrift des Ge-

suchsgegners traf am letzten Tag der Frist (13. August 2018) bei der erkennen-

den Kammer ein (Urk. 17). Für deren Verbesserung bzw. Ergänzung innert Be-

schwerdefrist bestand somit zufolge Zeitablaufs keine Möglichkeit. Infolgedessen 

wäre eine nachträgliche Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes - 

selbst bei erfüllten Voraussetzungen (vgl. dazu nachstehend Ziff. 6) - obsolet. Das 

vom Gesuchsgegner angeführte Kriterium der Waffengleichheit allein greift hin-

sichtlich seines Antrages auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung nicht, wenn 

nicht gleichzeitig auch die beiden Voraussetzungen der Mittellosigkeit und der 

fehlenden Aussichtslosigkeit gegeben sind (Art. 117 lit. a und b und Art. 118 

Abs. 1 lit. c ZPO). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass der Gesuchsgegner 

seinen Standpunkt in der Beschwerdeschrift sehr wohl darzutun vermochte, ihm 

jedoch - wie nachstehend auszuführen ist - in der Sache nicht gefolgt werden 

kann. 

3.3. Sodann rügt der Gesuchsgegner, die Behauptung der Vorinstanz sei falsch, 

wonach er seine Forderung (gemeint: Zahlungen) nicht substantiiert habe. Aus 

seinen Ausführungen werde klar ersichtlich, dass er geltend mache, alle seine 

Zahlungen hätten bis zur Abdeckung der bevorschussten Zahlungen der Gemein-

de an die Kinder angerechnet werden müssen, er in der Folge keine offenen Be-

träge mehr gehabt hätte und die Gemeinde befriedigt gewesen wäre (Urk. 17 

S. 3, 3. Absatz).  

 Die Rüge ist stichhaltig. Der Gesuchsgegner führte erstinstanzlich aus, es 

sei aufgrund der Kontoauszüge (Urk. 3/4, Urk. 3/5) nicht nachvollziehbar, wie die 

Gesuchstellerin die bezahlten Beträge angerechnet habe. Nach richtiger Anwen-

dung von § 9 Abs. 1 der Verordnung über die Alimentenhilfe (AlimV) hätte es 

nach seinen Zahlungen keine Bevorschussung geben dürfen und er hätte auch 

keine angeblich offenen Beträge (Urk. 12 S. 2). Mit diesen Vorbringen hat der Ge-

suchsgegner hinreichend klar behauptet, dass die betriebene Forderung getilgt 

sei. 

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 Indes kann dem Gesuchsgegner in der Sache nicht gefolgt werden: Gemäss 

Kontoauszug vom 25. Mai 2018 (Urk. 3/5) hat der Gesuchsgegner in der massge-

blichen Zeit vom 1. Juni 2016 bis 31. Dezember 2017 - ohne die nicht zu berück-

sichtigende Direktzahlung von Fr. 203.45 vom 6. Juli 2016 (Urk. 3/5) - 

Fr. 38'257.25 bezahlt. Seine monatlichen Verpflichtungen belaufen sich auf 

Fr. 1'700.– für C._____, Fr. 1'700.– für den weiteren Sohn F._____ und 

Fr. 3'900.– für die Ehefrau (Urk. 3/2, Dispositiv-Ziffern 3.4+3.5). Der Anteil für 

C._____ beträgt somit 17/73 an der Gesamtschuld (§ 9 Abs. 1 AlimV). Folglich 

entfallen von den Zahlungen des Gesuchsgegners Fr. 8'909.22 auf C._____. Die 

Gesuchstellerin hat ihm jedoch Fr. 8'933.05 angerechnet (Urk. 9). Daher gelingt 

es dem Gesuchsgegner nicht, in der vorliegenden Rechtsöffnung eine weiterge-

hende Tilgung darzutun. 

3.4. Der Gesuchsgegner rügt ferner, die Vorinstanz habe der Gesuchstellerin ei-

ne (erstreckte) Frist zur Nachbesserung ihres Rechtsöffnungsgesuchs gewährt. 

Es sei zu monieren, weshalb ihm keine solche Frist eingeräumt worden sei, zumal 

die Vorinstanz der Meinung gewesen sei, er habe gewisse relevante Informatio-

nen (Höhe der tatsächlichen Schuld aus seiner Sicht) nicht ausgeführt. Dies sei 

eine Ungleichbehandlung der Parteien (Urk. 17 S. 2, 2. Absatz; S. 3, 1. Absatz).  

 Da der Gesuchsgegner nach Auffassung der Beschwerdeinstanz die Tilgung 

der betriebenen Forderung hinreichend substantiiert behauptet hat, bestand kein 

Grund, ihm Gelegenheit zur Nachbesserung seiner diesbezüglichen Behauptung 

zu geben. Ausführungen zur entsprechenden Rüge, wonach die Vorinstanz dies 

zu Unrecht nicht getan habe, erübrigen sich daher.  

 Angeführt sei dazu lediglich, dass die Fristansetzung zur Nachbesserung 

des Rechtsöffnungsgesuchs (Urk. 4) nicht zu beanstanden ist. Der Hinweis an die 

Gesuchstellerin erfolgte unter Anwendung der gerichtlichen Fragepflicht im Sinne 

von Art. 56 ZPO, welche unter anderem bei offensichtlich unvollständigen Vor-

bringen einer Partei einsetzt. Aus der Verfügung vom 29. Mai 2018 erhellt, dass 

die Vorinstanz die mit der Begründung des Gesuchs erhobenen Tatsachenbe-

hauptungen und die eingereichten Urkunden der Gesuchstellerin - mit Ausnahme 

der fehlenden unterzeichneten Bestätigung - für ausreichend hielt, um ihren An-

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spruch zu begründen (Urk. 4). Entsprechend hatte die Gesuchstellerin das Tat-

sächliche des Rechtsstreits bereits mit Eingabe ihres Gesuchs weitgehend voll-

ständig vorgebracht. Nachzuliefern war nach Auffassung der Vorinstanz einzig 

der erwähnte Urkundenbeweis. Bei dieser Ausgangslage war die Ausübung der 

gerichtlichen Fragepflicht durch die Vorinstanz vertretbar. Auch die Erstreckung 

der Frist war zulässig, da es sich hierbei um eine gerichtliche Frist handelte 

(Art. 144 Abs. 2 ZPO).  

3.5. Nicht gefolgt werden kann dem Einwand des Gesuchgegners, die Betrei-

bung sei unnötig, da sie ergebnislos verlaufe und weder eine Verjährung noch 

sonst eine relevante Veränderung anstehe (Urk. 17 S. 2, 3. Absatz). Der Bestand 

einer fälligen Forderung gegen einen Schuldner berechtigt den Gläubiger, die 

Forderung auf dem Weg der Schuldbetreibung geltend zu machen. Ob dies aus 

Sicht des Schuldners opportun erscheint, ist irrelevant. Erneut sei sodann darauf 

hingewiesen, dass die Frage der Leistungsfähigkeit des Schuldners nicht Gegen-

stand des Rechtsöffnungsverfahrens ist, sondern vielmehr des anschliessenden 

Vollzugs (vgl. auch Urk. 18 S. 2).  

3.6. Weiter missversteht der Gesuchsgegner offenbar die Ausführungen der Vor-

instanz zum Rechtsöffnungstitel und zur Legalzession, wenn er einwendet, ge-

setzliche Bestimmungen könnten keinen Rechtsöffnungstitel darstellen und die 

Gesuchstellerin habe keine Unterhaltsbeiträge entrichtet (vgl. Urk. 17 S. 2, 

4. Absatz). Definitiver Rechtsöffnungstitel ist vorliegend die Vereinbarung vom 

24. April 2012 in Verbindung mit der rechtskräftigen Verfügung vom 4. Mai 2012 

(Urk. 3/2). Aus diesen resultiert die Verpflichtung des Gesuchsgegners zur Zah-

lung von monatlichen Kinderunterhaltsbeiträgen. Die Legalzession beschlägt die 

Anspruchsberechtigung, mithin, wer die fraglichen Kinderunterhaltsbeiträge ge-

genüber dem Gesuchsgegner geltend machen darf. Der vorstehend erwähnte Un-

terhaltsanspruch geht von Gesetzes wegen (Art. 289 Abs. 2 ZGB) in dem Umfang 

auf die Gesuchstellerin über, in welchem sie an Stelle des Gesuchsgegners Un-

terhaltsbeiträge entrichtet oder eben bevorschusst hat. In diesem Umfang kann 

sie die bevorschussten Alimente gegen den Gesuchsgegner auf dem Wege der 

Betreibung geltend machen.  

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 Die Vorinstanz hat entgegen der Ansicht des Gesuchsgegners (Urk. 17 S. 2, 

6. Absatz) die Anspruchsberechtigung der Gesuchstellerin hinsichtlich der betrie-

benen Forderung sehr wohl geprüft und deren unterschriftlich bestätigte Aufstel-

lung als ausreichend erachtet (Urk. 18 S. 5). Dem ist nichts entgegenzusetzen. 

Auch die Höhe der betriebenen Forderung hielt sie aufgrund des Kontoauszugs 

(Urk. 3/4; 18 Monate à Fr. 940.– zuzügl. 1 Monat à Fr. 454.80) in Verbindung mit 

der unterzeichneten Bestätigung der Gesuchstellerin (Urk. 9) für ausgewiesen 

(Urk. 18 S. 6). 

 Der mit Eingabe vom 27. August 2018 nach Ablauf der Beschwerdefrist er-

hobene Einwand des Gesuchsgegners, Unterhaltsbeiträge für C._____ (geb. 

tt.mm.1999) seien nach seiner im Juni 2017 absolvierten Matura nicht mehr ge-

schuldet (Urk. 23), ist verspätet und damit unbeachtlich. Überdies ist erneut da-

rauf hinzuweisen, dass im Rahmen des Vollstreckungsverfahrens durch das Ge-

richt nur zu prüfen ist, ob erstens für die bevorschussten Unterhaltsbeiträge ein 

definitiver Rechtsöffnungstitel besteht, was aufgrund von Dispositiv Ziffer 3.4 der 

Verfügung vom 4. Mai 2012 (Urk. 3/2) der Fall ist, und ob zweitens das Gemein-

wesen an Stelle des Schuldners Unterhaltsbeiträge entrichtete, nicht aber, ob der 

Gesuchsgegner seine Unterhaltspflicht aufgrund absolvierter Matura vor Volljäh-

rigkeit (tt.mm.2017) aufheben lassen könnte. Entsprechend gehen die Vorbringen 

des Gesuchsgegners betreffend die Abänderung des Bevorschussungsbetrags 

nach C._____s Schulabschluss (Urk. 17 S. 4, 1. Absatz) ins Leere.  

3.7. Was der Gesuchsgegner aus seiner Anmerkung ableiten will, er könne den 

Namen des Leiters der Sozialabteilung nicht erkennen und das Datum der Unter-

schrift sei nicht glaubhaft (Urk. 17 S. 3, 1. Absatz; Urk. 9), wird nicht vollends klar. 

Jedenfalls liegen Anhaltspunkte weder dafür, dass die Mitarbeiterin der Gesuch-

stellerin eine unrichtige Bestätigung ausgestellt haben könnte (vgl. auch Urk. 18 

S. 5), noch für die fehlende Echtheit der Unterschrift des Leiters der Sozialabtei-

lung vor. Weitere Einwände gegen die Erwägungen der Vorinstanz zu diesem 

Punkt bringt der Gesuchsgegner nicht vor (Urk. 17 S. 3).  

3.8. Ferner behauptet der Gesuchsgegner erneut, für die Durchsetzung der vor-

liegenden Forderung sei eine Vollmacht seines nunmehr volljährigen Sohnes 

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C._____ notwendig. Es bedürfe hierzu einer Nachbesserung der Beschwerde 

durch Fachleute, um nachhaltiger argumentieren zu können (Urk. 17 S. 3, 

2. Absatz). Dem ist nicht so. Das Gericht hat das Recht von Amtes wegen anzu-

wenden. Es kann für diese Rechtsfrage auf die zutreffenden Erwägungen der Vor-

instanz verwiesen werden (vgl. Urk. 18 S. 5). Die vorliegend geltend gemachte 

Forderung beschlägt bevorschusste Unterhaltsbeiträge für den Zeitraum vom 

1. Juni 2016 bis tt.mm.2017 und damit solche, welche vor Eintritt von C._____s 

Volljährigkeit (am tt.mm.2017) bevorschusst wurden. Mit deren Leistung gingen 

die Ansprüche von Gesetzes wegen auf die Gesuchstellerin über. Sie ist somit 

aus eigenem Recht anspruchsberechtigt. 

3.9. Die nachträglich vom Gesuchsgegner gerügte Rechtsverzögerung betref-

fend die Scheidung (Urk. 22) ist nicht Gegenstand dieses Rechtsöffnungsverfah-

rens und wäre in jenem Verfahren geltend zu machen. Dies gilt auch für die be-

hauptete Verletzung des Datenschutzes durch die Gesuchstellerin (Urk. 17 S. 5, 

1. Absatz). Weitere Ausführungen dazu erübrigen sich daher. 

4. Insgesamt erweist sich die Beschwerde demnach als unbegründet, weshalb 

sie abzuweisen ist. 

5. Entsprechend ist der prozessuale Antrag des Gesuchsgegners, der Be-

schwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen (Urk. 22), gegenstandslos und 

abzuschreiben. 

6. Der Gesuchsgegner hat für das Beschwerdeverfahren ein Gesuch um Ge-

währung der unentgeltlichen Rechtspflege gestellt (Urk. 17 S. 1). Da sich die Be-

schwerde als offensichtlich unbegründet erweist, ist der Prozessstandpunkt des 

Gesuchsgegners auch für das Beschwerdeverfahren von Vornherein aussichts-

los. Es fehlt damit an einer der Voraussetzungen für die Gewährung der unent-

geltlichen Rechtspflege (Art. 117 lit. b ZPO), weshalb das Gesuch abzuweisen ist. 

7.1. Der Streitwert des Beschwerdeverfahrens beträgt Fr. 8'441.75. Die zweitin-

stanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung von Art. 48 in Verbindung mit 

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Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 300.– festzusetzen und ausgangsgemäss 

dem Gesuchsgegner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

7.2. Parteientschädigungen sind für dieses Verfahren nicht zuzusprechen. Der 

Gesuchstellerin sind keine entschädigungspflichtigen Kosten entstanden (Art. 95 

Abs. 3 ZPO) und der Gesuchsgegner hat aufgrund seines Unterliegens keinen 

Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

Es wird erkannt: 

1. Das Gesuch des Gesuchsgegners um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege im Beschwerdeverfahren wird abgewiesen. 

2. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

3. Der Antrag des Gesuchsgegners auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung 

wird abgeschrieben. 

4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 

5. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Gesuchsgegner 

auferlegt. 

6. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen 

zugesprochen. 

7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage 

der Doppel von Urk. 17, Urk. 20/1-2, Urk. 22 und Urk. 23, sowie an die Vor-

instanz, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

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schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö-
gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 8'441.75. Die Beschwerde an 
das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs 
gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 6. September 2018 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. G. Ramer Jenny 
 
versandt:  
bz  

	Urteil vom 6. September 2018
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Das Gesuch des Gesuchsgegners um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Beschwerdeverfahren wird abgewiesen.
	2. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	3. Der Antrag des Gesuchsgegners auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrieben.
	4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt.
	5. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Gesuchsgegner auferlegt.
	6. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage der Doppel von Urk. 17, Urk. 20/1-2, Urk. 22 und Urk. 23, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...
	versandt:
	bz