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**Case Identifier:** 0bb04951-3654-5c2c-8bff-2e9e3755e9ee
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-30
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 30.08.2019 100 2018 337
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2018-337_2019-08-30.pdf

## Full Text

100.2018.337U
HER/ZUD/ROS

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 30. August 2019

Verwaltungsrichter Häberli, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Arn De Rosa, Verwaltungsrichterin Herzog
Gerichtsschreiber Zürcher

A.________
Beschwerdeführerin 

gegen

Einwohnergemeinde B.________
Regionaler Sozialdienst
Beschwerdegegnerin

und

Regierungsstatthalteramt Seeland
Amthaus, Stadtplatz 33, Postfach 60, 3270 Aarberg

betreffend Sozialhilfe; Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe (Entscheid des 
Regierungsstatthalteramts Seeland vom 28. September 2018; vbv 17/2018)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.08.2019, Nr. 100.2018.337U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________ (geb. ... 1989) wurde von der Einwohnergemeinde 
B.________ (nachfolgend: Gemeinde), vertreten durch den Regionalen 
Sozialdienst (nachfolgend: Sozialdienst) wirtschaftlich unterstützt. Am 
27. Juli 2018 verfügte die Gemeinde die Sistierung des Mietzinsanteils und 
des Lebensunterhalts rückwirkend per 1. März 2018 (Ziff. 1). Weiter ver-
fügte sie, dass per 1. Juli 2018 sämtliche Unterstützungsleistungen – inklu-
sive Krankenkassenprämien – eingestellt werden (Ziff. 2). Einer allfälligen 
Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung (Ziff. 3).

B.

Dagegen erhob A.________ am 13. August 2018 Beschwerde beim Re-
gierungsstatthalteramt Seeland. Die Regierungsstatthalterin hiess die Be-
schwerde mit Entscheid vom 28. September 2018 insofern teilweise gut, 
als sie Ziff. 1 der angefochtenen Verfügung aufhob und die Gemeinde ver-
pflichtete, A.________ rückwirkend für die Zeit vom 1. März 2018 bis zum 
30. Juni 2018 den Mietzinsanteil und den Lebensunterhalt gemäss Ent-
scheid des Regierungsstatthalteramts Seeland vom 13. September 2017 
auszurichten. Im Übrigen wies sie die Beschwerde ab, soweit sie darauf 
eintrat.

C.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 16. Oktober 2018 Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Sie beantragt sinngemäss, die Ein-
stellung der wirtschaftlichen Hilfe per 1. Juli 2018 sei auf ihre Rechtmässig-
keit hin zu überprüfen.

Mit Vernehmlassung vom 19. Oktober 2018 bzw. Beschwerdeantwort vom 
30. Oktober 2018 beantragen das Regierungsstatthalteramt und (sinn-

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gemäss) die Gemeinde die Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 
27. November 2018 hat die Gemeinde zu ihr von der Instruktionsrichterin 
unterbreiteten Fragen Stellung genommen und Unterlagen eingereicht; 
A.________ hat am 19. Dezember 2018 von der Gelegenheit zur Stellung-
nahme Gebrauch gemacht und eine Vermögensübersicht ihrer Konti per 
8. Dezember 2016 eingesandt. Am 19. Februar 2019 hat sich die Ge-
meinde dazu vernehmen lassen. Von der Gelegenheit zu Schluss-
bemerkungen hat A.________ keinen Gebrauch gemacht.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid beson-
ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG).

1.2 Gemäss Art. 32 Abs. 2 VRPG müssen Parteieingaben unter ande-
rem einen Antrag und eine Begründung enthalten. Der Antrag sollte so prä-
zis gefasst sein, dass er unverändert ins Entscheiddispositiv übernommen 
werden kann. Die Praxis ist jedoch vorab bei Laieneingaben nicht streng. 
Dem Antragserfordernis ist bereits Genüge getan, wenn sich aus dem Zu-
sammenhang und unter Zuhilfenahme der Begründung sinngemäss ergibt, 
was anbegehrt wird (vgl. BVR 2016 S. 560 E. 2, 2011 S. 391 E. 3.3, 1993 
S. 394 E. 1b; VGE 2018/198 vom 26.4.2019 E. 1.2; Merkli/Aeschli-
mann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 32 N. 13). – 
Die Beschwerdeführerin stellt hauptsächlich den Antrag auf «Überprüfung 
des Sachverhalts betreffend Einstellung der Sozialhilfe». Unter Beizug der 
Begründung, in der sie sich mit dem angefochtenen Entscheid ausein-

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andersetzt, wird klar, dass sie sich gegen die Einstellung sämtlicher Unter-
stützungsleistungen per 1. Juli 2018 wehrt und sinngemäss um die Weiter-
leistung von Sozialhilfe soweit rechtens unter Aufhebung des ange-
fochtenen Entscheids ersucht. Dem Antragserfordernis ist Genüge getan. 
Auf die somit form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzu-
treten.

1.3 Der Streitwert übersteigt Fr. 20ʹ000.--, weshalb die Beurteilung der 
Angelegenheit in die Zuständigkeit der Kammer fällt (Art. 57 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 56 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der 
Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Umstritten ist, ob die wirtschaftliche Hilfe der Beschwerdeführerin zu Recht 
per 1. Juli 2018 eingestellt worden ist, weil ihre Bedürftigkeit infolge un-
genügender Mitwirkung nicht (mehr) nachgewiesen war.

2.1 Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich selber zu sorgen, 
hat nach Art. 12 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 29 Abs. 1 
der Verfassung des Kantons Bern (KV; BSG 101.1) – dieser geht nicht über 
die bundesverfassungsrechtliche Garantie hinaus (vgl. BVR 2013 S. 463 
E. 3.1, 2005 S. 400 E. 5.2) – Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die 
Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unabdingbar sind. Der kan-
tonalgesetzliche Anspruch auf Sozialhilfe gewährleistet jeder bedürftigen 
Person persönliche und wirtschaftliche Hilfe (Art. 23 Abs. 1 des Gesetzes 
vom 11. Juni 2001 über die öffentliche Sozialhilfe [Sozialhilfegesetz, SHG; 
BSG 860.1]), wobei als bedürftig gilt, wer für seinen Lebensunterhalt nicht 
hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann 
(Art. 23 Abs. 2 SHG). Für die Ausrichtung und Bemessung der wirtschaft-
lichen Hilfe sind nach Art. 31 SHG i.V.m. Art. 8 der Verordnung vom 
24. Oktober 2001 über die öffentliche Sozialhilfe (Sozialhilfeverordnung, 
SHV; BSG 860.111) die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für 

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Sozialhilfe über die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-
Richtlinien) in der Fassung der vierten überarbeiteten Ausgabe vom April 
2005 mit den Ergänzungen 12/05, 12/07, 12/08, 12/10, 12/12, 12/14, 12/15 
und 12/16 verbindlich, soweit das SHG und die SHV keine abweichende 
Regelung vorsehen (vgl. BVR 2016 S. 352 E. 2.1 f., 2014 S. 147 E. 2, 2013 
S. 463 E. 3.3, 2013 S. 45 E. 5.1; VGE 2018/361 vom 11.6.2019 E. 3.1, 
2018/5 vom 11.5.2018 E. 2). Darüber hinaus ist – im Sinn einer Vollzugs-
hilfe – grundsätzlich das Handbuch Sozialhilfe der Berner Konferenz für 
Sozialhilfe, Kindes- und Erwachsenenschutz (BKSE; nachfolgend: Hand-
buch BKSE, einsehbar unter: <www.handbuch.bernerkonferenz.ch>) be-
achtlich (vgl. BVR 2016 S. 352 E. 2.5; VGE 2018/361 vom 11.6.2019 
E. 3.1, 2018/198 vom 26.4.2019 E. 2.1, 2018/107 vom 20.9.2018 E. 3.1, 
2018/86 vom 7.9.2018 E. 2.1).

2.2 Zur Prüfung der Anspruchsberechtigung ist die finanzielle Situation 
der um Sozialhilfe ersuchenden Person abzuklären: Nach der Unter-
suchungsmaxime ist der rechtserhebliche Sachverhalt grundsätzlich von 
Amtes wegen festzustellen (Art. 18 Abs. 1 VRPG). Die Partei hat an der 
Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken (Art. 20 Abs. 1 VRPG), wobei 
die Mitwirkungspflicht durch die Aufklärungspflicht der Behörde begrenzt 
wird (vgl. E. 2.3 hiernach). Für das Sozialhilferecht wird die Mitwirkungs-
pflicht in Art. 28 Abs. 1 SHG konkretisiert (vgl. Art. 20 Abs. 3 VRPG): Da-
nach ist die betroffene Person verpflichtet, dem Sozialdienst die erforder-
lichen Auskünfte über ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse 
zu geben und Änderungen der Verhältnisse unaufgefordert und unverzüg-
lich mitzuteilen. Auskünfte haben wahrheitsgetreu zu erfolgen. Die Aus-
kunftspflicht bezieht sich sowohl auf die Eigenmittel als auch Leistungen 
Dritter, die aufgrund einer Rechtspflicht oder freiwillig geleistet werden 
(BVR 2011 S. 448 E. 3.1, 2009 S. 225 E. 4; vgl. auch Ursprung/Riedi 
Hunold, Verfahrensgrundsätze und Grundrechtsbeschränkungen in der 
Sozialhilfe, in ZBl 2015 S. 403 ff., 411 f.; BGer 8C_50/2015 vom 17.6.2015 
E. 3.2; allgemein zu den Mitwirkungspflichten Claudia Hänzi, Die Richtlinien 
der schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe, Diss. Basel 2011, S. 141 ff.; 
SKOS-Richtlinien A.5.2). Können wegen mangelhafter Mitwirkung der be-
troffenen Person erhebliche Zweifel an der Bedürftigkeit nicht beseitigt 
werden, kann zufolge der allgemeinen Beweislastregel, wonach zu Un-

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gunsten derjenigen Person zu entscheiden ist, die aus der unbewiesen ge-
bliebenen Tatsache hätte Rechte ableiten können, eine (teilweise oder 
volle) Leistungseinstellung gerechtfertigt sein. Diesfalls ist die Anspruchs-
berechtigung nach dem SHG – gleich wie der grundrechtliche Anspruch auf 
Hilfe in Notlagen – gar nicht berührt, da die wirtschaftliche Notlage nicht er-
stellt ist und somit beweismässig keine Bedürftigkeit vorliegt (vgl. hierzu 
BVR 2013 S. 463 E. 7.2.2, 2011 S. 448 E. 3.1, 2009 S. 415 E. 2.3.2 und 
4.2.2; VGE 2018/9 vom 4.7.2018 E. 3.2, 2012/304 vom 27.5.2013 E. 3.2, 
2012/385 vom 10.4.2013 E. 2.2; ferner Carlo Tschudi, Die Auswirkungen 
des Grundrechts auf Hilfe in Notlagen auf sozialhilferechtliche Sanktionen, 
in Carlo Tschudi [Hrsg.], Das Grundrecht auf Hilfe in Notlagen, 2005, 
S. 117 ff., 121). Das kann etwa der Fall sein, wenn die Gesuchstellerin oder 
der Gesuchsteller bzw. bei laufender Unterstützung die Sozialhilfe-
bezügerin oder der Sozialhilfebezüger einverlangte Kontoauszüge nicht 
einreicht, Leistungen Dritter nicht offenlegt oder mangels Mitwirkung die 
Einkommens- und Vermögensverhältnisse unklar bleiben (vgl. BVR 2011 
S. 448 E. 3.3, 2009 S. 225 E. 6, 2009 S. 415 E. 4.3; VGE 2012/385 vom 
10.4.2013 E. 2.2; SKOS-Richtlinien A.8.3). Die Mitwirkungs- und Auskunfts-
pflicht besteht selbst dann, wenn sich die Auskunft zum Nachteil der 
Rechtsunterworfenen auswirkt (BVR 2015 S. 491 [VGE 2015/79 vom 
1.6.2015] nicht publ. E. 3.3, 2010 S. 541 E. 4.2.3, 2009 S. 415 E. 2.2, 2009 
S. 225 E. 3.1; vgl. zum Bundesrecht BGE 140 II 384 E. 3.3.1, 132 II 113 
E. 3.2). An die Mitwirkungspflicht dürfen keine überspannten Anforderun-
gen gestellt werden. So können von der betroffenen Person etwa nicht 
Unterlagen verlangt werden, die sie nicht hat oder die sie auch mit vernünf-
tigem Aufwand nicht beschaffen kann (vgl. allgemein Felix Wolffers, Grund-
riss des Sozialhilferechts, 2. Aufl. 1999, S. 107; Claudia Hänzi, a.a.O., 
S. 143 und 150). Gegenstand des vorliegend zu erbringenden Beweises 
bildet die Bedürftigkeit. Da folglich das Fehlen hinreichender Mittel dar-
getan werden muss, hat die betroffene Person eine sogenannt negative 
Tatsache zu beweisen. Da es naturgemäss leichter ist, das «Haben» zu 
beweisen als das «Nicht-Haben», sind die Schwelle der rechtsgenüglichen 
Beweiserbringung sowie die Anforderungen an die Vollständigkeit des Ge-
suchsdossiers vernünftig anzusetzen (Claudia Hänzi, a.a.O., S. 150; 
BGer 8C_50/2015 vom 17.6.2015 E. 3.2.1, 8C_1/2013 vom 4.3.2014 
E. 4.2.2). Nach der Rechtsprechung rechtfertigt sich eine Leistungs-

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verweigerung daher nur dann, wenn die fehlende Mitwirkung zur Folge 
hatte, dass erhebliche Zweifel an der Unterstützungsbedürftigkeit einer 
Person im massgeblichen Zeitpunkt nicht ausgeräumt werden konnten 
(BGer 8C_1/2013 vom 4.3.2014 E. 6.2 betreffend VGE 2012/308 vom 
26.11.2012; BVR 2009 S. 415 E. 2.3.2).

2.3 Den Mitwirkungspflichten der um Hilfe suchenden Personen steht 
eine Aufklärungspflicht der Behörden gegenüber. Diese haben die Betroffe-
nen darüber zu informieren, worin die Mitwirkungspflicht besteht, welche 
Tragweite ihr zukommt und insbesondere welche Beweismittel sie beizu-
bringen haben (BGE 132 II 113 E. 3.2 S. 115; BVR 2009 S. 415 E. 2.2, 
2009 S. 225 E. 3.1, je mit Hinweisen). Von einer Verletzung der Mit-
wirkungspflicht kann somit nur gesprochen werden, wenn der bedürftigen 
Person auch bewusst war, was sie beitragen musste und welche Konse-
quenzen eine unzureichende Mitwirkung nach sich ziehen kann. Die Be-
hörden müssen die bedürftigen Personen daher über diese Punkte 
informieren (vgl. VGE 2018/9 vom 4.7.2018 E. 3.4). Entsprechend setzt 
eine Einstellung infolge nicht erwiesener Bedürftigkeit gemäss SKOS-Richt-
linien voraus, dass die Betroffenen zuvor unter Hinweis auf mögliche Kon-
sequenzen ermahnt wurden, die zur Bedarfsbemessung nötigen Angaben 
und Unterlagen vorzulegen. Vor der Einstellung ist den betroffenen Per-
sonen zudem das rechtliche Gehör zu gewähren (Art. 21 Abs. 1 VRPG; vgl. 
auch SKOS-Richtlinien A.8.3; Handbuch BKSE, Stichwort «Ein-
stellung/Nichteintreten»; Ursprung/Riedi Hunold, a.a.O., S. 413).

3.

Strittig ist zunächst, ob die Beschwerdeführerin ihre Mitwirkungspflichten 
verletzt hat.

3.1 Der Sozialdienst vertritt die Auffassung, die Beschwerdeführerin 
habe ihre Mitwirkungspflicht in grober Weise missachtet, indem sie trotz 
mündlicher Aufforderungen und schriftlicher Mahnungen nicht bereit war, 
für ein Gespräch persönlich auf dem Sozialdienst zu erscheinen. Wegen 
ihrer Weigerung hätten mögliche Fragen und Missverständnisse (beispiels-

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weise betreffend nicht deklarierte Konti) nicht geklärt und fehlende Unter-
lagen nicht nachgefordert werden können. Weiter habe die Beschwerde-
führerin trotz mehrmaliger Aufforderung die im Rahmen der jährlichen 
Überprüfung des Sozialhilfeanspruchs verlangten Unterlagen weder im 
Original noch vollständig eingereicht. Die Einstellung sei zwingende und 
logische Konsequenz aus dem Verhalten der Beschwerdeführerin, die 
selber dafür verantwortlich sei, dass ihre Bedürftigkeit nicht habe erstellt 
werden können (Verfügung Sozialdienst, in Akten Sozialdienst Reg. 8 
[act. 6A]; Beschwerdeantwort S. 1; Stellungnahme vom 27.11.2018 S. 2 
act. 8; Stellungnahme vom 19.2.2019 S. 1 f. act. 12). Die Vorinstanz folgte 
im Wesentlichen der Argumentation des Sozialdienstes und erwog, dass es 
sich bei den einverlangten Unterlagen zweifelsfrei um Dokumente handle, 
die zur Prüfung der Anspruchsberechtigung geeignet seien. Die Beschwer-
deführerin habe die Unterlagen nicht vollständig eingereicht. Eine um-
fassende Prüfung der finanziellen Situation und damit der Anspruchs-
berechtigung sei nicht möglich gewesen. Die Bedürftigkeit der Beschwerde-
führerin gelte demnach als nicht ausreichend belegt und es rechtfertige 
sich die Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe per 1. Juli 2018 (vgl. an-
gefochtener Entscheid E. 8).

3.2 Sachverhaltlich ist Folgendes festzustellen:

– Mit Schreiben vom 3. April 2018 bat der Sozialdienst die Beschwerde-
führerin im Rahmen der «Revision Sozialhilfedossier», den vollständig 
ausgefüllten Fragebogen «Jährliche Überprüfung des Sozialhilfe-
anspruchs» (nachfolgend: Fragebogen) samt den verlangten Beilagen, 
insbesondere den Originalkontoauszügen für den Zeitraum 1. Januar 
2017 bis 31. März 2018, bis zum 24. April 2018 einzureichen. Er machte 
sie darauf aufmerksam, dass ein fehlender Bedürftigkeitsnachweis die 
Einstellung der Sozialhilfe zur Folge haben kann (act. 8A Beilage 1). Die 
Beschwerdeführerin reichte mit E-Mail vom 24. April 2018 folgende Do-
kumente ein: einen undatierten Ausdruck der Bewegungen auf dem 
Konto 1________ (nachfolgend: Hauptkonto) für den Zeitraum 
10. Januar 2018 bis 7. April 2018, die Steuerveranlagung für das Jahr 
2016 sowie eine Fotografie des unvollständig ausgefüllten Fragebogens, 
datiert auf den 24. April 2018; die Rubriken «Vermögen aller 

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unterstützten Personen» und «Monatliche Einkommensarten […] 
während der Überprüfungsperiode» blieben leer (act. 8A Beilage 2).

– Mit Mahnung vom 2. Mai 2018 forderte der Sozialdienst die Beschwer-
deführerin auf, den Fragebogen vollständig auszufüllen und zusammen 
mit den fehlenden Originalkontoauszügen für den Zeitraum 1. Januar 
2017 bis 31. März 2018 einzureichen. Der Sozialdienst setzte ihr dazu 
Frist bis zum 15. Mai 2018 und machte sie gleichzeitig auf die Möglich-
keit aufmerksam, innert derselben Frist ihre Sichtweise im Rahmen des 
rechtlichen Gehörs mitzuteilen. Die Beschwerdeführerin wurde dabei 
erneut darauf aufmerksam gemacht, dass bei nicht geklärten persön-
lichen und wirtschaftlichen Verhältnissen die Sozialhilfe in Anwendung 
der SKOS-Richtlinien gänzlich eingestellt werden kann (act. 8A Bei-
lage 3). Mit E-Mail vom 14. Mai 2018 reichte die Beschwerdeführerin 
folgende Dokumente ein: einen Auszug des Kontos 2________ 
(nachfolgend: Sparkonto) für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 
31. Dezember 2017, einen undatierten Ausdruck der Bewegungen auf 
dem Hauptkonto während des Zeitraums 31. Dezember 2017 bis 
17. April 2018, eine Fotografie des unvollständig ausgefüllten Frage-
bogens – die Rubrik «Monatliche Einkommensarten […] während der 
Überprüfungsperiode» blieb wiederum leer – sowie erneut die Steuer-
veranlagung für das Jahr 2016 (act. 8A Beilage 4). 

– Im Übrigen bestand der einzige Kontakt mit der Beschwerdeführerin im 
Austausch von E-Mails. Seit einem Treffen zwischen der Beschwerde-
führerin und dem Sozialdienst am 11. Oktober 2017 hat unbestrittener-
massen kein weiteres stattgefunden, trotz mehrerer Versuche seitens 
des Sozialdienstes (vgl. Schreiben bzw. E-Mails des Sozialdienstes vom 
18.12.2017, 29.1.2018, 26.3.2018 und 26.4.2018, in Akten Sozialdienst 
Reg. 8 [act. 6A]). Die Beschwerdeführerin gab diesbezüglich an, sich die 
Busfahrt von … nach B.________ nicht leisten zu können (Beschwerde 
S. 2) und forderte vom Sozialdienst die Bezahlung des Billets (E-Mail 
der Beschwerdeführerin vom 3.5.2018 act. 1C). Das Angebot des zu-
ständigen Sozialarbeiters für einen Hausbesuch lehnte sie ab (E-Mail 
der Beschwerdeführerin vom 30.4.2018 act. 1C). Sie schlug dem Sozial-
dienst stattdessen vor, in der Gemeinde … eine Räumlichkeit anzu-
mieten, damit sie die gewünschten Termine wahrnehmen könne (E-Mail 

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der Beschwerdeführerin vom 24.4.2018 act. 1C). Mit der Begründung, 
die verlangten Unterlagen nicht erhalten zu haben, und aufgrund der 
Weigerung der Beschwerdeführerin, persönlich auf dem Sozialdienst 
zum gewünschten Gespräch zu erscheinen, verfügte der Sozialdienst in 
der Folge am 27. Juli 2018 die Einstellung sämtlicher Unterstützungs-
leistungen – inklusive Krankenkassenprämien – per 1. Juli 2018 (vgl. 
vorne Bst. A.).

3.3 Es ist Sache des Sozialdienstes, die beizubringenden Beweismittel 
zu bezeichnen und Aufgabe der Beschwerdeführerin als Sozialhilfe-
bezügerin, diese zu beschaffen, sofern sie für die Abklärung ihrer wirt-
schaftlichen Situation erforderlich sind. – Die vom Sozialdienst verlangten 
Unterlagen würden Aufschluss über die Einkommens- und Vermögens-
verhältnisse der Beschwerdeführerin geben. Sowohl der Fragebogen als 
auch die Originalkontoauszüge für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 
31. März 2018 dienen der Abklärung der Einkommens- und Vermögens-
verhältnisse der Beschwerdeführerin. Diese sind unmittelbar ausschlag-
gebend für die Frage, ob eine Bedürftigkeit vorliegt, und somit anspruchs-
relevant (vgl. BVR 2009 S. 415 E. 4.2.2 und 4.3; ferner auch BVR 2013 
S. 463 E. 7.2.2). Es entspricht ständiger Praxis des Sozialdienstes, einver-
langte Unterlagen wie primär Kontoauszüge, Miet- oder Arbeitsverträge nur 
im Original zu akzeptieren; die Originale werden kopiert und an die Klient-
schaft retourniert. Wie der Sozialdienst überzeugend ausführt, kann nur so 
gewährleistet werden, dass die Unterlagen nicht bearbeitet bzw. verfälscht 
werden (vgl. Stellungnahme vom 19.2.2019 S. 2 act. 12). Der Einwand der 
Beschwerdeführerin, der schreibgeschützte Download aus dem Online-
Banking sei ein «offizielles Dokument» (Beschwerde S. 1), hilft ihr nicht. 
Sie hatte Teile des am 24. April 2018 eingereichten Ausdrucks der Be-
wegungen auf dem Hauptkonto abgedeckt, was durch das Erfordernis von 
Originalunterlagen gerade verhindert werden soll (vgl. act. 8A Beilage 2). 
Der Sozialdienst hatte ihr klar mitgeteilt, welche Unterlagen er benötigt (vgl. 
Mahnung vom 2.5.2018 act. 8A Beilage 3), weshalb ihr bewusst war, was 
sie zur Abklärung ihrer Bedürftigkeit beizutragen hat. Der Sozialdienst ist 
seiner Aufklärungspflicht nachgekommen. Weiter wäre es der Beschwerde-
führerin zumutbar gewesen, die zur Bedarfsbemessung nötigen Unterlagen 
einzureichen und so die Zweifel an ihrer Bedürftigkeit auszuräumen. Wie 

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die Vorinstanz zu Recht erwägt, wäre die Beschaffung und Einreichung der 
verlangten Unterlagen – welche im Übrigen nur die Beschwerdeführerin 
liefern kann – lediglich mit einem beschränkten Aufwand verbunden ge-
wesen (vgl. angefochtener Entscheid E. 8; BVR 2009 S. 415 E. 2.2). Nach 
dem Gesagten war die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Mitwirkungs-
pflicht gehalten, die vom Sozialdienst bei der jährlichen Überprüfung des 
Sozialhilfeanspruchs verlangten Unterlagen beizubringen. Sie sind sowohl 
geeignet als auch erforderlich für die Abklärung der Bedürftigkeit der Be-
schwerdeführerin und durften in dieser Form verlangt werden.

3.4 Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, die vom Sozialdienst ver-
langten Unterlagen innert Frist eingereicht zu haben. Sie habe keine An-
gaben zum Vermögen und zum Einkommen gemacht, weil sie «noch 
immer nichts habe» (Eingabe vom 19.12.2018 act. 10). Weiter macht sie 
geltend, dass sie die verlangten Unterlagen mehrfach per E-Mail gesendet 
habe und der schreibgeschützte Download aus dem Online-Banking aus-
reiche (Beschwerde S. 1 f.). – Gestützt auf die Akten ist festzustellen, dass 
die Beschwerdeführerin entgegen ihrer Ansicht die verlangten Unterlagen 
nie vollständig eingereicht hat, weder im Original noch als Kopie bzw. Foto-
grafie (vgl. vorne E. 3.2). Bezüglich allenfalls nicht deklarierter Konti ist 
zwar entgegen dem, was der Sozialdienst vorbringt (Stellungnahme vom 
27.11.2018 S. 2 act. 8; Stellungnahme vom 19.2.2019 S. 2 act. 12), davon 
auszugehen, dass er bereits zu einem früheren Zeitpunkt von der Existenz 
des Sparkontos und des Kontos 3________ (nachfolgend: Freizügigkeits-
konto) Kenntnis erlangt hat (vgl. Vermögensübersicht per 8.12.2016, Aus-
druck vom 9.12.2016 der Bewegungen auf  dem Sparkonto sowie Ausdruck 
vom 9.12.2016 des Saldos des Freizügigkeitskontos, in Akten Sozialdienst 
Reg. 4 [act. 6A]). Es bleibt aber dabei, dass die Beschwerdeführerin auf 
dem Antrag zum Bezug von Sozialhilfe und auf dem im Rahmen der jähr-
lichen Überprüfung des Sozialhilfeanspruchs (zweimal) eingereichten 
Fragebogen (vgl. vorne E. 3.2) nur das Hauptkonto aufgeführt hat (vgl. An-
trag zum Bezug von Sozialhilfe, in Akten Sozialdienst Reg. 20 [act. 6A]; 
act. 8A Beilagen 2 und 4). Unbehelflich ist ihr Vorbringen, selbst wenn sie 
das Sparkonto nicht angegeben hätte, wäre es nicht «schlimm» gewesen, 
da sich der Kontostand seit Eröffnung immer auf Fr. 0.-- belaufen habe 
(Eingabe vom 19.12.2018 act. 10). Die Beschwerdeführerin übersieht, dass 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.08.2019, Nr. 100.2018.337U, 
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es bei der jährlichen Überprüfung des Sozialhilfeanspruchs darum geht, 
dass sich der Sozialdienst eine vollständige Übersicht über ihre aktuellen 
wirtschaftlichen Verhältnisse verschaffen kann. Das Vorbringen wird zudem 
nicht belegt. Die im verwaltungsgerichtlichen Verfahren eingereichte Ver-
mögensübersicht per 8. Dezember 2016 (act. 10A) ist einerseits nicht 
aktuell, andererseits handelt es sich dabei nur um eine Momentaufnahme 
am fraglichen Stichtag, die nicht erkennen lässt, in welchem Umfang allen-
falls Gelder über diese Konti geflossen sind. Indem die Beschwerdeführerin 
die vom Sozialdienst zulässigerweise verlangten Originalauszüge aller 
Konti für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. März 2018 nicht eingereicht 
hat, hat sie nicht nur ihre Mitwirkungspflicht verletzt, sondern auch die Klä-
rung ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse verhindert, lässt sich 
doch nur mit lückenlosen Originalkontoauszügen nachvollziehen, ob im 
fraglichen Zeitraum Geldflüsse stattgefunden haben (vgl. BVR 2013 S. 463 
E. 7.2.2, 2009 S. 415 E. 4.3.4). Weiter hat es die Beschwerdeführerin mit 
ihrem unkooperativen Verhalten verunmöglicht, offene Fragen und mög-
liche Missverständnisse rund um ihre Bedürftigkeit zu klären. Soweit nicht 
wichtige Umstände dagegen sprechen (z.B. Krankheit oder Gebrechlich-
keit) kann persönliches Erscheinen auf dem Sozialdienst im Rahmen der 
Mitwirkungspflicht verlangt werden (vgl. Claudia Hänzi, a.a.O., S. 142; an-
gefochtener Entscheid E. 7). Auch führt der Sozialdienst zu Recht aus, 
dass Auslagen für den öffentlichen Nahverkehr im Grundbedarf für den 
Lebensunterhalt enthalten sind (vgl. SKOS-Richtlinien B.2.1; Verfügung 
Sozialdienst S. 2, in Akten Sozialdienst Reg. 8 [act. 6A]), wobei es hier um 
einen äusserst geringen Betrag geht. Die Beschwerdeführerin hatte mithin 
weder Anspruch darauf, Termine mit dem Sozialdienst in Räumlichkeiten 
an ihrem Wohnort wahrnehmen zu können, noch auf separate Bezahlung 
eines Billets für die Busfahrt nach B.________ durch den Sozialdienst. 
Vielmehr hat sie ihre Mitwirkungspflicht auch dadurch verletzt, dass sie 
sämtliche Einladungen des Sozialdienstes ausgeschlagen hat, den 
Aufforderungen zur Terminvereinbarung nicht nachgekommen ist und sich 
im Ergebnis geweigert hat, persönlich auf dem Sozialdienst zu erscheinen, 
was ihr ohne weiteres zumutbar gewesen wäre. Die entstandenen Zweifel 
an der Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin hätten durch deren Mitwirkung 
beseitigt werden können. Die Beschwerdeführerin hat es pflichtwidrig 
unterlassen, bei der Aufklärung des Sachverhalts mitzuwirken, obwohl ihr 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.08.2019, Nr. 100.2018.337U, 
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dies möglich und zumutbar gewesen wäre (vgl. VGE 2018/5 vom 11.5.2018 
E. 5.4).

4.

Im Ergebnis sind an der Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin erhebliche 
Zweifel entstanden, wofür diese unmittelbar Verantwortung trägt, indem sie 
ihren Mitwirkungspflichten nicht bzw. nur mangelhaft nachgekommen ist. 
Es ist offen, ob und in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin bedürftig 
ist. Solange ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse nicht mit hin-
reichender Sicherheit geklärt sind, lässt sich ein sozialhilferechtlicher Be-
darf nicht konkret ermitteln (vgl. BVR 2013 S. 463 E. 7.2.2, 2009 S. 415 
E. 4.3.4). – Die Einstellung erweist sich sodann als verhältnismässig: Der 
Beschwerdeführerin wurden die möglichen Konsequenzen einer unzu-
reichenden Mitwirkung bereits im Schreiben des Sozialdienstes vom 
3. April 2018 aufgezeigt. Am 2. Mai 2018 wurde sie gemahnt, erneut auf die 
möglichen Konsequenzen hingewiesen und ihr Gelegenheit zur Äusserung 
eingeräumt (vgl. vorne E. 3.2). Zudem hat der Sozialdienst unter ver-
schiedenen Malen vergeblich versucht, im persönlichen Gespräch mit der 
Beschwerdeführerin mögliche Fragen und Missverständnisse zu klären 
(vgl. E. 3.4 hiervor). Im Übrigen erwog die Vorinstanz zu Recht, dass die 
Beschwerdeführerin jederzeit ein neues Gesuch um Ausrichtung von 
Sozialhilfeleistungen stellen kann, wobei sie die vom Sozialdienst ver-
langten Unterlagen vollständig und im Original einreichen müsste (vgl. 
vorne E. 3.3; angefochtener Entscheid E. 8). Nach dem Gesagten erweist 
sich die Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe per 1. Juli 2018 als recht-
mässig. Die Beschwerde ist unbegründet und abzuweisen.

5.

Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 102 VRPG i.V.m. Art. 53 
SHG). Ersatzfähige Parteikosten sind im verwaltungsgerichtlichen Ver-
fahren keine angefallen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.08.2019, Nr. 100.2018.337U, 
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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch Parteikosten ge-
sprochen.

3. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- der Beschwerdegegnerin
- dem Regierungsstatthalteramt Seeland

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele-
genheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 
2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.