# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bdeec53b-2bfc-5a1a-b215-0b162b38b80c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-23
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 23.09.2025 PD250010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PD250010_2025-09-23.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PD250010-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichterin Dr. C. Scho-

der sowie Gerichtsschreiberin MLaw D. Fabio

Beschluss vom 23. September 2025

in Sachen

A._____, 
Klägerin und Beschwerdeführerin

gegen

B._____, 
Beklagter und Beschwerdegegner

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____

betreffend Forderung

Beschwerde gegen eine Verfügung des Mietgerichtes des Bezirksgerichtes 
Meilen vom 9. Juli 2025 (MJ250013)

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Erwägungen:

1.

1.1. Nachdem die Klägerin und Beschwerdeführerin (fortan Beschwerdeführe-

rin) mit Eingabe vom 5. Juni 2025 (act. 7/1) ein Verfahren im vereinfachten Ver-

fahren am Mietgericht des Bezirksgerichtes Meilen (fortan Vorinstanz) anhängig 

gemacht hatte, setzte ihr die Vorinstanz mit Verfügung vom 23. Juni 2025 eine 

10-tägige Frist an, um zu erklären, ob sie gestützt auf die von der Schlichtungsbe-

hörde in Mietsachen des Bezirks Meilen mit Beschluss vom 28. April 2025 erteilte 

Klagebewilligung eine Forderungsklage erheben oder ob sie gegen die betref-

fende Klagebewilligung ein Rechtsmittel ergreifen wolle, mit der Androhung, dass 

bei Säumnis angenommen werde, dass sie nur eine Forderungsklage erheben 

wolle (act. 7/6). 

1.2. Mit Eingabe vom 3. Juli 2025 machte die Beschwerdeführerin unklare und 

zum Teil widersprüchliche Aussagen, sprach sich aber im Wesentlichen klar ge-

gen die Erhebung eines Rechtsmittels gegen die Klagebewilligung aus (act. 7/10). 

In der Folge nahm die Vorinstanz die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 

5. Juni 2025 als Forderungsklage entgegen und setzte der Beschwerdeführerin 

mit Verfügung vom 9. Juli 2025 eine 10-tägige Frist an, um für die mutmasslichen 

Gerichtskosten einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.– zu leisten (act. 7/11 = 

act. 3 = act. 6 [Aktenexemplar]). Diese Verfügung wurde der Beschwerdeführerin 

am 21. Juli 2025 zugestellt (act. 7/12/2).

1.3. Mit Eingabe vom 25. Juli 2025 (Datum Poststempel) gelangte die Be-

schwerdeführerin erneut an die Vorinstanz (act. 7/13). Die Vorinstanz leitete diese 

Eingabe mit Schreiben vom 29. Juli 2025 zur Prüfung einer allfälligen Beschwerde 

an das Obergericht des Kantons Zürich weiter (act. 2 und 5).

1.4. Die Eingabe wurde hierorts als Beschwerde im Sinne von Art. 103 ZPO 

i.V.m. Art. 319 ff. ZPO entgegengenommen.

1.5. Mit Verfügung vom 6. August 2025 wurde der Beschwerdeführerin Frist an-

gesetzt, um für die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens einen Kostenvor-

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schuss von Fr. 350.– zu leisten, mit dem Hinweis, dass ein Gesuch um unentgelt-

liche Rechtspflege im Rechtsmittelverfahren umgehend zu stellen wäre (act. 8). 

Diese Verfügung konnte der Beschwerdeführerin am 14. August 2025 zugestellt 

werden (act. 9). 

1.6. Nachdem die der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 6. August 2025 

angesetzte Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses ungenutzt verstrichen 

war, wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 28. August 2025 in An-

wendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO eine Nachfrist von fünf Tagen ab Zustellung 

der Verfügung angesetzt, um den Vorschuss zu leisten, mit der Androhung, dass 

auf die Beschwerde nicht eingetreten werde, sofern der Vorschuss nicht innert 

dieser Nachfrist bezahlt werde (act. 12, Dispositiv-Ziffer 1)

1.7. Die Verfügung vom 28. August 2025 konnte der Beschwerdeführerin am 

5. September 2025 zugestellt werden (act. 13). Die fünftägige Nachfrist zur Leis-

tung des Kostenvorschusses begann demnach am darauffolgenden Tag und en-

dete am 10. September 2025 (vgl. Art. 142 Abs. 3 ZPO). Auch innert dieser Frist 

leistete die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss nicht, wes-

halb auf die Beschwerde androhungsgemäss und in Anwendung von Art. 59 

Abs. 1 und Abs. 2 lit. f ZPO e contrario nicht einzutreten ist. 

2.

2.1. Bei Nichteintreten gilt die klagende Partei als unterliegend (Art. 106 Abs. 1 

Satz 2 ZPO). Dasselbe gilt für die ein Rechtsmittel ergreifende Partei (Urwyler/ 

Grütter, DIKE-Komm-ZPO, 3. Aufl. 2024, Art. 106 N 5). Entsprechend sind die 

Kosten des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Sie 

sind in Anwendung von § 4 Abs. 1 i.V.m. § 10 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 und 2 GebV 

OG und unter Berücksichtigung des Streitwerts von Fr. 2'000.– (vgl. act. 8 E. 5) 

auf Fr. 250.– festzusetzen. 

2.2. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen. Der Beschwerdeführerin 

nicht, weil sie unterliegt, dem Beklagten und Beschwerdegegner nicht, weil ihm im 

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Beschwerdeverfahren keine entschädigungspflichtigen Aufwendungen entstanden 

sind.

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 250.– festgesetzt und der 

Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Bei-

lage eines Doppels von act. 2, sowie unter Rücksendung der 

erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche  Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 2'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw D. Fabio
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