# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bdc36ed5-3dfc-5fc9-ac3f-72c3eda28e55
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-25
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 25.11.2021 KSK 2021 46
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2021-46_2021-11-25.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 25. November 2021

Referenz KSK 21 46

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Bergamin und Michael Dürst
Brunner, Aktuar ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Cyrill Süess
BianchiSchwald GmbH, St. Annagasse 9, Postfach 1162, 
8021 Zürich 

gegen

B._____
Beschwerdegegner

Gegenstand Verwaltungs- und Verwertungskosten

Anfechtungsobj. Verfügung/Rechnung des Betreibungs- und Konkursamts der Re-
gion Maloja vom 2. Juli 2021 

Mitteilung 29. November 2021

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Sachverhalt

A. Das Regionalgericht Maloja hiess mit Arrestbefehl vom 20. November 2017 
das Arrestgesuch der A._____ gegen B._____ über eine Forderungssumme von 
CHF 10'568'071.80 gestützt auf das Urteil des C._____ vom 12. Juli 2017 bzw. 
15. Oktober 2017 gut. Gestützt auf diesen Arrestbefehl erliess das Betreibungs- 
und Konkursamt der Region Maloja (fortan Betreibungsamt Maloja) am 30. De-
zember 2017 die entsprechende Arresturkunde (Arrestbefehl Nr. D._____). Ge-
genstand dieses Arrests war unter anderem das Grundstück Nr. E._____ im 
Grundbuch der Gemeinde F._____. 

B. Mit Betreibungsbegehren vom 29. Dezember 2017 liess die A._____ als 
Arrestprosequierung beim Betreibungsamt Maloja gegenüber B._____ den Betrag 
von CHF 10'568'071.80 zzgl. 14 % Verzugszins ab dem 26. Juli 2017 sowie die 
Arrestkosten von CHF 2'877.95 in Betreibung setzen (Betreibung Nr. G._____). 
Am 9. Januar 2018 erliess das Betreibungsamt Maloja den entsprechenden Zah-
lungsbefehl. Der dagegen von B._____ erhobene Rechtsvorschlag wurde mit Ent-
scheid des Regionalgerichts Maloja vom 16. November 2018 beseitigt und es 
wurde der A._____ für den Betrag von CHF 10'568'071.80 zzgl. Verzugszins von 
8 % seit 26. Juli 2017 definitive Rechtsöffnung erteilt. Am 10. Januar 2019 stellte 
die A._____ das entsprechende Fortsetzungsbegehren in der Betreibung 
Nr. G._____, woraufhin das Grundstück Nr. E._____ im Grundbuch der Gemeinde 
F._____ gepfändet wurde. 

C. Das Betreibungsamt Maloja setzte die Versteigerung auf den 26. Oktober 
2020, 14.00 Uhr, an und legte vom 28. September 2020 bis 7. Oktober 2020 die 
Steigerungsbedingungen auf. Die betreibungsamtlichen Schätzungen wurden mit 
CHF 8'500'000.00 mit Erstwohnungsverpflichtung und mit CHF 12'300'000.00 oh-
ne Erstwohnungsverpflichtung angegeben.

D. Mit Schreiben vom 6. Oktober 2020 an das Betreibungsamt Maloja stellte 
die Gemeinde F._____ eine Bewilligung für die Löschung der Erstwohnungsver-
pflichtung auf einen entsprechenden Antrag des jetzigen oder künftigen Grundei-
gentümers in Aussicht. Der Rechtsvertreter von B._____ stellte daraufhin am 
19. Oktober 2020 einen solchen Antrag und ersuchte das Betreibungsamt Maloja 
mit Schreiben vom 22. Oktober 2020 um einen Aufschub der Versteigerung. Die-
ses Gesuch wurde vom Betreibungsamt Maloja gleichentags abgewiesen. Darauf-
hin gelangte B._____ mit Eingabe vom 23. Oktober 2020 an das Kantonsgericht 
von Graubünden (fortan Kantonsgericht) und stellte den Antrag auf Verschiebung 

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der Versteigerung um zwei Monate unter Erteilung der aufschiebenden Wirkung, 
welche vom Kantonsgericht am 23. Oktober 2020 gewährt wurde. 

E. In der Zwischenzeit genehmigte der Gemeindevorstand von F._____ am 
23. Oktober 2020, mitgeteilt am 10. November 2020, die von B._____ am 19. Ok-
tober 2020 beantragte Löschung der auf Parzelle Nr. E._____ lastenden Nut-
zungsbeschränkung "Erstwohnungsverpflichtung".

F. Mit Verfügung vom 8. Februar 2021 wurde die Beschwerde wegen des Feh-
lens eines schutzwürdigen Interesses als gegenstandslos geworden vom Ge-
schäftsverzeichnis abgeschrieben (KSK 20 117). Zuvor hatte der Rechtsvertreter 
von B._____ am 30. November 2020 dem Kantonsgericht mitgeteilt, dass letzterer 
in der Zwischenzeit verstorben sei.

G. Bereits am 27. Juli 2020 hatte der H._____, einen Konkurseröffnungsent-
scheid erlassen. Dieser wurde vom Bezirksgericht Zürich mit Urteil vom 26. Mai 
2021 in der Schweiz anerkannt. Am 15. Juli 2021 eröffnete das Bezirksgericht 
Zürich über das in der Schweiz gelegene Vermögen der Konkursmasse von 
B._____ das Hilfskonkursverfahren, was im Kantonsamtsblatt des Kantons 
Graubünden vom 21. Juli 2021 publiziert wurde.

H. Am 24. Juni 2021 stellte das Betreibungsamt Maloja der A._____ Rechnung 
über den Betrag von CHF 23'245.20 für die Verwaltungskosten des Grundstücks 
Nr. E._____ seit dem 30. Januar 2019 bis zum 28. Mai 2021 sowie für die Verwer-
tungskosten seit dem 17. August 2020. Nach Abzug des von der A._____ geleiste-
ten Kostenvorschusses von CHF 10'000.00 ergab sich noch ein Rechnungsbetrag 
von CHF 13'245.20. 

I. Mit E-Mail vom 29. Juni 2021 stellte die A._____ ein Wiedererwägungsge-
such mit dem Antrag, von einer Rechnungsstellung sei abzusehen und der geleis-
tete Kostenvorschuss sei zurückzuvergüten.

J. Mit Erläuterungen/Wiedererwägung vom 2. Juli 2021 stellte das Betrei-
bungsamt Maloja der A._____ eine neue Kostenrechnung zu. Es hielt dabei im 
Grundsatz an der Rechnung fest, verzichtete aber auf die Erhebung einer Gebühr 
für die Verwahrung der Pfandtitel von CHF 500.00. Demgemäss reduzierte sich 
der Rechnungsbetrag auf CHF 12'745.20.

K. Dagegen erhob die A._____ (nachfolgend Beschwerdeführerin) mit Eingabe 
vom 15. Juli 2021 Beschwerde an das Kantonsgericht mit folgenden Anträgen:

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1. Es sei die Verfügung vom 2. Juli 2021 mitsamt der dazugehörigen 
Rechnung vom 2. Juli 2021 aufzuheben.

2. Es seien die Kosten gemäss Rechnung vom 2. Juli 2021 dem Be-
schwerdegegner aufzuerlegen.

3. Eventualiter zu Ziffer 2 seien die Kosten gemäss Rechnung vom 2. Juli 
2021 auf Staatskasse zu nehmen.

4. Subeventualiter zu Ziffer 3 seien die Kosten gemäss Rechnung vom 
2. Juli 2021 mindestens im Umfang von CHF 12'745.20 zu reduzieren. 

5. Sub-subeventualiter sei die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen 
an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt. zulasten 
des Beschwerdegegners.

L. Mit Eingabe vom 18. August 2021 beantragte das Betreibungsamt Maloja, 
auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventualiter sei diese abzuweisen.

M. In Ihrer Stellungnahme vom 2. September 2021 hielt die Beschwerdeführe-
rin an ihren Rechtsbegehren fest.

N. Mit Stellungnahme vom 9. September 2021 hielt das Betreibungsamt 
Maloja ebenfalls an seinen Anträgen fest.

O. Am 22. September 2021 liess sich die Beschwerdeführerin erneut verneh-
men.

P. Mit Eingabe vom 18. November 2021 legte die Beschwerdeführerin innert 
der ihr gesetzten Frist dar, dass die Beschwerde am 15. Juli 2021 der Post aufge-
geben wurde.

Auf die weiteren Ausführungen im angefochtenen Entscheid, in den Rechtsschrif-
ten sowie auf die Verfahrensakten wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.1. Gegen jede Verfügung eines Betreibungs- oder eines Konkursamtes kann 
nach Art. 17 Abs. 1 SchKG bei der Aufsichtsbehörde wegen Gesetzesverletzung 
oder Unangemessenheit Beschwerde geführt werden. Im Kontext von Betrei-
bungshandlungen kann sich der Beschwerdeführer somit auf jede Verletzung der 
Bestimmungen über deren Vollzug berufen. Im Kanton Graubünden amtet das 
Kantonsgericht nach Art. 13 SchKG in Verbindung mit Art. 13 EGzSchKG 
(BR 220.000) als einzige Aufsichtsbehörde über die Betreibungs- und Konkursäm-
ter. Die interne Zuständigkeit fällt dabei der Schuldbetreibungs- und Konkurskam-

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mer zu (Art. 8 Abs. 1 KGV [BR 173.100]). Die Beschwerde ist schriftlich (Art. 17 
Abs. 1 EGzSchKG) und binnen einer Frist von zehn Tagen seit Kenntnisnahme 
von der angefochtenen Verfügung (Art. 17 Abs. 2 SchKG) einzureichen. Be-
schwerde wegen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung kann jederzeit 
geltend gemacht werden (Art. 17 Abs. 3 SchKG). Die Kantone regeln – unter Be-
achtung der bundesrechtlichen Minimalvorschriften (Art. 20a Abs. 2 SchKG) – im 
Weiteren das Verfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde (Art. 20a Abs. 3 
SchKG). Gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG hat die Aufsichtsbehörde den 
Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen (vgl. auch Art. 17 Abs. 2 EGzSchKG). 
Im Übrigen richtet sich das Verfahren gemäss Art. 10 EGzSchKG, soweit das 
SchKG und das EGzSchKG keine Vorschriften enthalten, nach der ZPO und dem 
EGzZPO (BR 320.100). 

1.2. Die vorliegend angefochtene Rechnung und Gebührenverfügung des Be-
treibungsamts Maloja datiert vom 24. Juni 2021 (act. B.2). Nachdem die Be-
schwerdeführerin mit E-Mail vom 29. Juni 2021 um Wiedererwägung ersuchte 
(act. B.3), stellte das Betreibungsamt Maloja ihr mit Schreiben vom 2. Juli 2021 
eine neue Kostenrechnung zu (act. B.4), sodass dadurch eine neue Rechtsmittel-
frist ausgelöst wurde. Die Erläuterungen/Wiedererwägung gingen am 5. Juli 2021 
bei der Beschwerdeführerin ein. Die Beschwerde vom 15. Juli 2021 erfolgte frist-
gerecht und erweist sich im Übrigen auch als formgerecht. Auf die Beschwerde ist 
somit – unter Vorbehalt der nachfolgenden Ausführungen – einzutreten.

2. Angefochten wird vorliegend die mit Erläuterungen/Wiedererwägung vom 
2. Juli 2021 vom Betreibungsamt Maloja der Beschwerdeführerin zugestellte Kos-
tenrechnung für die Verwaltungs- und Verwertungskosten. Darin wurden gestützt 
auf Art. 27 Abs. 2 GebV SchKG (SR 281.35) basierend auf einem Wert von 
CHF 8'050'000.00 Verwaltungskosten von 1 ‰ pro Jahr für den Zeitraum vom 
30. Januar 2019 bis zum 28. Mai 2021, der Publikation der Anerkennung des Kon-
kursentscheides im Schweizerischen Handelsamtsblatt, in Rechnung gestellt. Dies 
ergab nebst Wegkosten von CHF 68.00 einen Betrag von CHF 18'770.40. Im Wei-
teren wurden Verwertungskosten von insgesamt CHF 3'974.80 erhoben. Dies 
führte zu einem Rechnungsbetrag von CHF 22'745.20, wovon CHF 10'000.00 
durch den Kostenvorschuss geleistet worden sind. Das Betreibungsamt Maloja 
führte in seiner Wiedererwägung vom 2. Juli 2021 aus, die lange Verfahrensdauer 
sei aufgrund der vom Beschwerdegegner angestrengten Rechtsmittelverfahren 
dahingehend berücksichtigt worden, als dass die Verwaltungsgebühr erst ab Da-
tum des Pfändungsvollzugs (30. Januar 2019) und nicht bereits ab Datum des Ar-
restvollzugs (21. November 2017) verrechnet worden sei, obwohl gemäss Art. 275 

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SchKG in Verbindung mit Art. 102 SchKG die Gebühr grundsätzlich bereits ab Da-
tum des Arrestvollzugs berechnet werde. Zusätzlich habe es den tiefsten im Zu-
sammenhang mit der Liegenschaft erwähnten Schätzwert zur Berechnung der 
Verwaltungsgebühr herangezogen und auf sämtliche Gebühren für die offiziellen 
und zusätzlichen Besichtigungstermine verzichtet. Damit habe es dem Äquiva-
lenzprinzip genügend Rechnung getragen (act. B.4, S. 1). 

3.1. Die Beschwerdeführerin rügt in ihrer Beschwerde und ihren Stellungnah-
men zunächst eine Verletzung des in Art. 68 SchKG verankerten Grundsatzes, 
wonach der Schuldner die Betreibungskosten zu tragen hat. Die Betreibungskos-
ten seien durch den Gläubiger lediglich vorzuschiessen. Wenn das Betreibungs-
amt Betreibungshandlungen vornehme, ohne diese mittels Kostenvorschuss sei-
tens des Gläubigers abzusichern, liege das in seinem Ermessen. In der Folge 
greife aber der Grundsatz, wonach der Schuldner die Betreibungskosten trage. 
Bei Verzicht auf einen Kostenvorschuss trage das Betreibungsamt das Inkassori-
siko gegenüber dem pflichtigen Schuldner. Indem das Betreibungsamt Maloja 
rückwirkend die Zahlung eines "Vorschusses" verlange, verletze es Bundesrecht, 
zumal mit der Liegenschaft genügend Verwertungssubstrat vorhanden sei. Die 
Liegenschaft werde aufgrund des in der Schweiz anerkannten englischen Konkur-
ses in absehbarer Zukunft ohnehin bald verwertet, sodass die Steigerung lediglich 
aufgeschoben sei. Während eines Verwertungsaufschubes könne der Gläubiger 
gerade nicht zur Vorschussleistung für Kosten einer allfällig durchzuführenden 
Verwertung verpflichtet werden (act. A.1, N 8 ff. und 40 ff.). Gewisse Aufwandspo-
sitionen seien aufgrund der Verschiebung der Steigerung, welche zudem eine Ver-
letzung von Art. 133 SchKG dargestellt habe, ohnehin nur im Interesse des 
Schuldners entstanden. Eine Abwälzung dieser Kosten auf die Beschwerdeführe-
rin sei unzulässig (act. A.1, N 29 f.).

3.2. In seinen Stellungnahmen hielt das Betreibungsamt Maloja an seiner Ver-
fügung fest und bringt vor, Art. 68 SchKG sei nicht verletzt worden. Der Schuldner 
trage die Betreibungskosten insofern, als die Kosten im Ergebnis zur Schuld ge-
schlagen würden und zusätzlich zum bereits dem Gläubiger zugesprochenen Be-
trag zu bezahlen seien. Die gesamte Forderung inkl. Betreibungskosten könne 
durch die Beschwerdeführerin im laufenden Konkursverfahren geltend gemacht 
werden (act. A.2, II.A; act. A.4, II.A). 

3.3. Gemäss Art. 68 Abs. 1 SchKG sind die Betreibungskosten durch den 
Schuldner zu bezahlen. Dieselben sind aber vom Gläubiger vorzuschiessen. Der 
Gläubiger ist demgegenüber berechtigt, die vorgeschossenen Betreibungskosten 
von den Zahlungen des Schuldners vorab zu erheben (Art. 68 Abs. 2 SchKG). Das 

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Risiko, dass die Betreibungskosten vom Schuldner nicht ersetzt werden können, 
trägt dabei der Gläubiger (Myriam A. Gehri, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar 
SchKG, Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz, 2. Aufl., Basel 2014, N 1 zu 
Art. 68 SchKG). Der Gläubiger, der eine Verwertung verlangt, ist auch vorschuss-
pflichtig, wenn die Kosten der Verwertung voraussichtlich ohne Weiteres durch 
den Erlös gedeckt werden (BGE 130 III 520 E. 2.4). Die Festsetzung der Höhe des 
einverlangten Kostenvorschusses steht dabei im pflichtgemässen Ermessen des 
Betreibungsamtes. Der Gläubiger hat keinen Anspruch, lediglich die Kosten in der 
Höhe des Kostenvorschusses tragen zu müssen (BGE 130 III 520 E. 2.2). 

Vom Schuldner kann ein Vorschuss nur verlangt werden, wenn das Betreibungs-
amt ausschliesslich in seinem Interesse tätig werden soll (BGE 96 III 121 S. 123). 
Dies ist etwa dann der Fall, wenn der Schuldner eine neue Liegenschaftsschätz-
ung verlangt (Frank Emmel, in: Staehelin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kom-
mentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, Art. 1-158 SchKG, 
2. Aufl., Basel 2010, N 6 zu Art. 68 SchKG).

3.4. Im oben erwähnten BGE 130 III 520 hatte das Betreibungsamt die Kosten 
der Betreibungen der Gläubigerin auferlegt, nachdem die Verwertung aufgrund der 
Konkurseröffnung des Schuldners nicht mehr durchgeführt werden konnte. Diese 
Rechtsprechung kann auf den vorliegenden Fall analog angewendet werden. Über 
den Beschwerdegegner wurde am 27. Juli 2020 in England der Konkurs eröffnet. 
Dieser wurde in der Schweiz am 26. Mai 2021 anerkannt und am 15. Juli 2021 
wurde das Hilfskonkursverfahren eröffnet. Gemäss Art. 170 Abs. 1 IPRG zieht die 
Anerkennung des ausländischen Konkursdekrets für das in der Schweiz gelegene 
Vermögen des Schuldners die konkursrechtlichen Folgen des schweizerischen 
Rechts nach sich. Damit sind alle Betreibungen gegen den Beschwerdegegner 
dahingefallen (vgl. Art. 206 Abs. 1 SchKG i.V.m. Art. 170 Abs. 1 IPRG). Die Rüge 
der Beschwerdeführerin, wonach dem Gläubiger nach Einholung des Kostenvor-
schusses keine Kosten mehr auferlegt werden dürfen, zumal genügend Verwer-
tungssubstrat vorhanden sei, erweist sich vor dem Hintergrund von 
BGE 130 III 520 E. 2.2 und 2.4 als falsch. Der Verweis der Beschwerdeführerin 
auf BGE 77 III 23, wonach während eines Verwertungsaufschubes kein Kosten-
vorschuss verlangt werden kann, läuft ebenso ins Leere. Vorliegend handelt es 
sich nämlich nicht um eine Aufschiebung der Verwertung. Vielmehr ist eine Ver-
wertung aufgrund des Dahinfallens der Betreibung gerade nicht mehr möglich. 
Eine allfällige Verwertung im Rahmen des vom Bezirksgericht Zürich am 15. Juli 
2021 eröffneten Hilfskonkursverfahrens ist davon strikt zu trennen. 

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3.5. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin wurde das Betrei-
bungsamt Maloja nach der Pfändung des Grundstücks vom 30. Januar 2019 nicht 
ausschliesslich im Interesse des Schuldners tätig. Es trifft zu, dass die Beschwer-
deführerin bereits am 17. September 2019 das Verwertungsbegehren gestellt hat 
(act. B.10). Somit war nach Art. 133 Abs. 1 SchKG die Verwertung frühestens 
nach einem Monat und spätestens nach drei Monaten vorzunehmen. Es handelt 
sich dabei allerdings um eine Ordnungsfrist. In der Praxis erweist sich die Zeit-
spanne von Art. 133 Abs. 1 SchKG denn auch in vielen Fällen als unverhältnis-
mässig kurz. Verzögert sich das Verwertungsverfahren z.B. aufgrund einer Be-
schwerde, einer Schätzung inkl. Neuschätzung, so wird die Zeitspanne von 
Art. 133 SchKG entsprechend verlängert (Roger Schlegel/Markus Zopfi, in: Kren 
Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung 
und Konkurs, SchKG, 4. Aufl., Zürich 2017, N 15 f. zu Art. 133 SchKG). So hat 
einerseits die Beschwerdeführerin in Bezug auf das Grundstück selber eine Zweit-
schätzung verlangt, andererseits wurde gegen die Pfändungsankündigung des 
Betreibungsamts Maloja vom 16. September 2019 wie auch gegen die Mitteilung 
der neuen Schätzung von B._____ sel. Beschwerden an das Kantonsgericht er-
hoben (KSK 19 80 und 20 67). Schliesslich war die Verschiebung der Steigerung 
auch eine Konsequenz der von B._____ sel. erhobenen Beschwerde ans Kan-
tonsgericht gegen die Durchführung derselben, welcher mit Verfügung vom 
23. Oktober 2020 die aufschiebende Wirkung gewährt wurde (KSK 20 117). Die 
Verschiebung der Steigerung lag damit nicht im Verantwortungsbereich des Be-
treibungsamts Maloja. Abgesehen davon kann von einem Tätigwerden aussch-
liesslich im Interesse des Schuldners vorliegend nicht gesprochen werden. Die 
Verschiebung der Steigerung erfolgte nämlich in erster Linie aufgrund der in Aus-
sicht gestellten Löschung der auf dem Grundstück lastenden Erstwohnungsver-
pflichtung. Dadurch hätte erfahrungsgemäss ein höherer Steigerungserlös resul-
tieren können, was wiederum auch der Beschwerdeführerin zugutegekommen 
wäre.

3.6. Damit lässt sich festhalten, dass die Auferlegung der Betreibungskosten 
durch das Betreibungsamt Maloja mit der Rechnungsstellung vom 2. Juli 2021 an 
die Beschwerdeführerin im Grundsatz nicht zu beanstanden ist und keine Verlet-
zung von Art. 68 Abs. 1 SchKG darstellt.

4.1. Soweit die Beschwerdeführerin eine Rechtsverweigerung bzw. 
-verzögerung rügt (act. A.1, N 17 ff.; act. A.3, N 5 ff.; act. A.5, N 5), ist dazu was 
folgt festzuhalten: Wie das Betreibungsamt Maloja in seinen Stellungnahmen rich-
tig ausführt, muss die Beschwerde gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung 

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einen praktischen Zweck verfolgen. Die Korrektur im Sinne eines Zurückkommens 
auf die angefochtene Handlung muss demnach noch möglich sein 
(BGE 120 III 107 E. 2; 105 III 101 E. 2; 99 III 58 E. 2). Dies setzt in der Regel vor-
aus, dass ein Zwangsvollstreckungsverfahren noch im Gange und die Unterlas-
sung nachholbar ist. Die Beschwerde dient einzig vollstreckungsrechtlichen Zielen; 
die blosse Feststellung einer Pflichtwidrigkeit, nur um beispielsweise eine bessere 
Grundlage für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen zu schaffen, 
ist unzulässig (Flavio Cometta/Urs Peter Möckli, in: Staehelin/Bauer/Staehelin 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 
Art. 1-158 SchKG, 2. Aufl., Basel 2010, N 7 zu Art. 17 SchKG). 

4.2. Vorliegend ist die Betreibung mit Anerkennung des ausländischen Kon-
kursdekrets am 26. Mai 2021 dahingefallen (Art. 206 Abs. 1 SchKG i.V.m. Art. 170 
Abs. 1 IPRG). Die entsprechenden Betreibungshandlungen können daher nicht 
mehr nachgeholt werden. Somit fehlt es an einem praktischen Interesse an der 
Geltendmachung einer Rechtsverweigerung bzw. –verzögerung. Auf diese Rüge 
kann daher nicht eingetreten werden.

5.1. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, dass einige der in Rechnung ge-
stellten Amtshandlungen für das kommende Konkursverfahren verwendet werden 
könnten und dort im Rahmen des Konkursverwertungsverfahrens privilegiert be-
handelt werden würden. Es gehe daher nicht an, dass dadurch die Gebühren im 
Konkursverfahren auf Kosten der Beschwerdeführerin reduziert werden könnten 
(act. A.1, N 32; act. A.3, N 4; act. A.5, N 3 f.). Das Betreibungsamt Maloja verneint 
in seinen Stellungnahmen eine privilegierte Behandlung der Betreibungskosten im 
Konkursverfahren (act. A.2, II.A).

5.2. Gemäss Art. 262 Abs. 1 SchKG werden sämtliche Kosten für die Eröffnung 
und Durchführung des Konkurses sowie für die Aufnahme eines Güterverzeichnis-
ses vorab gedeckt. Zu den Massaverbindlichkeiten zählen einerseits die Massa-
kosten, d.h. die aus der Eröffnung und Durchführung des Konkurses entstandenen 
Verbindlichkeiten, wie die Auslagen und Gebühren des Konkursamtes und der 
ausserordentlichen Konkursverwaltung sowie die Kosten für die Aufnahme eines 
Güterverzeichnisses, und andererseits die Massaschulden, also die während des 
Konkursverfahrens zu Lasten der Masse eingegangen Verbindlichkeiten. Gemein-
sam ist diesen privilegierten Massaverbindlichkeiten unter anderem, dass sie ihren 
Entstehungsgrund nach der Konkurseröffnung haben (Kurt Stöckli/Philipp Possa, 
in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, Schuldbetreibungs- und Konkursge-
setz, 2. Aufl., Basel 2014, N 3 zu Art. 262 SchKG). Nicht darunter fallen dabei et-
wa die Betreibungskosten, die einem Gläubiger, auf dessen Begehren der Kon-

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kurs erklärt wurde, bis zur Konkurseröffnung entstanden sind. Diese Kosten müs-
sen, weil sie vor der Konkurseröffnung entstanden sind, zur Konkursforderung 
hinzugeschlagen werden (Roger Schober, in: Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], 
Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG, 
4. Aufl., Zürich 2017, N 1 zu Art. 262 SchKG). 

5.3. Die vom Betreibungsamt Maloja der Beschwerdeführerin in Rechnung ge-
stellten Kosten können nach dem Gesagten nicht als Massaverbindlichkeiten be-
zeichnet werden, da sie allesamt vor Konkurseröffnung entstanden sind. Dazu 
gehören insbesondere auch die Verwaltungskosten der Liegenschaft. Die von der 
Beschwerdeführerin erwähnten Synergien des Betreibungsverfahrens für das 
Konkursverfahren sind nicht ersichtlich. So müssen das Lastenverzeichnis, die 
Steigerungsbedingungen und das Steigerungsinserat im Hinblick auf die konkurs-
rechtliche Steigerung angepasst und aktualisiert werden, zumal die erstellten Do-
kumente über ein Jahr alt sind. Dass die Beschwerdeführerin als ausländische 
Gläubigerin am Hilfskonkursverfahren in der Schweiz nicht teilnehmen und ihre 
Forderung nicht einbringen kann, ist ein gesetzgeberischer Entscheid, der vorlie-
gend nicht in Frage zu stellen ist. Es steht ihr allerdings frei, ihre Forderungen im 
Rahmen des englischen Konkursverfahrens geltend zu machen. Das Risiko des 
Dahinfallens der Betreibung durch Konkurseröffnung ist aufgrund der regelmässig 
schlechten finanziellen Lage des Schuldners dem Betreibungsverfahren inhärent. 
Bei dessen Verwirklichung sind die finanziellen Konsequenzen aber durch den 
Gläubiger und nicht durch den Staat zu tragen.

6.1. Die Beschwerdeführerin rügt weiter eine Verletzung des Äquivalenzprinzips 
(act. A.1, N 34 ff.).

6.2. Gemäss Art. 27 Abs. 2 GebV SchKG beträgt die jährliche Gebühr für die 
Verwaltung eines ungenutzten Grundstücks 1 ‰ des Schätzwertes. Gemäss herr-
schender Lehre ist dabei die betreibungsamtliche Schätzung massgeblich. Diese 
Gebühr wird selbst für Abbruchhäuser fällig, denn auch für solche Objekte fallen 
regelmässig einige Aufwendungen für die Sicherung des Objekts und regelmässi-
ge Kontrollen an (Reinhard Boesch, in: Konferenz der Betreibungs- und Konkurs-
beamten [Hrsg.], Kommentar SchKG/Gebührenverordnung, Wädenswil 2008, 
N 11 zu Art. 27 GebV SchKG). Dieser Grundsatz kann auch auf den hier zur Dis-
kussion stehenden Rohbau übertragen werden, zumal das Erhaltungsinteresse 
und damit auch der entsprechende Aufwand bei einem im Rohbau befindlichen 
Gebäude im Hinblick auf den zu erzielenden Steigerungserlös noch grösser sein 
dürfte. Auch dieser gesetzgeberische Entscheid ist vorliegend nicht in Frage zu 
stellen, da der Gesetzgeber bei Erlass dieser Norm bereits zwischen genutzten 

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und ungenutzten Gebäuden unterschied. Das Bundesgericht hielt zur Gebühren-
verordnung generell fest, dass die in der GebV SchKG vorgesehenen nach oben 
offenen Promillegrenzen nicht per se verfassungswidrig seien, das Betreibungs-
amt aber im Einzelfall dem Äquivalenzprinzip Rechnung zu tragen habe 
(BGE 130 III 225 E. 2.5). Diesem Entscheid lag dabei eine Extremkonstellation zu 
Grunde, in der das Betreibungsamt für eine Bankanweisung eine Gebühr von 
mehr als CHF 200'000.00 erhob (vgl. BGE 130 III 225 E. 2.4). Eine Verletzung des 
Äquivalenzprinzips war in diesem Fall offensichtlich.

6.3. Das Betreibungsamt Maloja stellte der Beschwerdeführerin CHF 18'702.40 
für die Verwaltung der Liegenschaft in Rechnung. Es kam der Beschwerdeführerin 
bei der Erhebung der Gebühr dabei entgegen, indem sie vom tiefsten Schät-
zungswert von CHF 8'500'000.00 ausging und die Verwaltungsgebühr erst ab Da-
tum des Pfändungsvollzugs (30. Januar 2019) und nicht bereits ab Datum des Ar-
restvollzugs (21. November 2017) erhob. Im Ergebnis wurde damit dem Äquiva-
lenzprinzip bereits Rechnung getragen. Die Gebühr erscheint für die über zweijäh-
rige Verwaltungstätigkeit des Betreibungsamts Maloja denn auch nicht überrissen, 
zumal die Beschwerdeführerin selber von einem Verkehrswert von 
CHF 12'300'000.00 bzw. CHF 14'000'000.00 ausgeht (act. A.1, N 45). Die Be-
schwerdeführerin hat denn auch nicht konkret geltend gemacht, inwieweit die 
Verwaltungsgebühr überrissen ist. Allein der Umstand, dass die Verwaltungsge-
bühr 83 % der in Rechnung gestellten Gebühren darstellt, stellt keinen Grund für 
eine Verletzung des Äquivalenzprinzips dar.

7.1. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, dass das Betreibungsamt Maloja 
die Gebühr für die Eintragung des Verwertungsbegehrens nach Art. 30 Abs. 7 
GebV SchKG falsch bemessen habe. Im Falle der Einstellung der Betreibung be-
trage die Gebühr lediglich CHF 5.00 (act. A.1, N 43 f.).

7.2. Gemäss Art. 30 Abs. 7 Satz 1 GebV SchKG beträgt die Gebühr für die Ein-
tragung des Verwertungsbegehrens CHF 5.00, wenn die Verwertung infolge Zah-
lung, Rückzug des Begehrens oder Einstellung der Betreibung nicht durchgeführt 
wird. Erfolgt der Rückzug oder die Zahlung erst nach der Bekanntmachung, so 
bemisst sich die Gebühr nach Art. 30 Abs. 4 GebV SchKG (Art. 30 Abs. 7 Satz 2 
SchKG). Diese Bestimmung besagt, dass, wenn sich kein Erwerber findet, sich die 
Gebühr nach dem Schätzwert bemisst und sich um die Hälfte vermindert, höchs-
tens aber CHF 1'000.00 beträgt. 

7.3. Der Wortlaut von Art. 30 Abs. 7 GebV SchKG ist damit eindeutig. Bei Ein-
stellung der Betreibung beträgt die Gebühr für die Eintragung stets CHF 5.00, un-

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abhängig davon, ob die Einstellung vor oder nach Bekanntmachung erfolgt. Eine 
Bemessung nach Art. 30 Abs. 4 GebV SchKG kommt nur bei einem Rückzug oder 
einer Zahlung nach Bekanntmachung in Frage, nicht aber bei Einstellung der Be-
treibung. Vorliegend erfolgte weder ein Rückzug der Betreibung noch eine Zah-
lung des Schuldners, sondern eine Einstellung der Betreibung gestützt auf 
Art. 206 Abs. 1 SchKG in Verbindung mit Art. 170 Abs. 1 IPRG. Damit ist Art. 30 
Abs. 7 Satz 1 SchKG einschlägig, wonach die Gebühr für die Eintragung des Ver-
wertungsbegehrens bei Einstellung der Betreibung CHF 5.00 beträgt. Die Be-
schwerde ist in diesem Punkt gutzuheissen und die Gebühr für die Eintragung des 
Verwertungsbegehrens auf CHF 5.00 zu reduzieren. Die Rechnung des Betrei-
bungsamts Maloja ist entsprechend anzupassen.

8. Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass das Vorgehen 
der Vorinstanz lediglich bei der Bemessung der Gebühr für die Eintragung des 
Verwertungsbegehrens zu beanstanden ist. Alle anderen Rügen erweisen sich als 
unbegründet. Die Beschwerde ist folglich teilweise gutzuheissen, soweit darauf 
eingetreten werden kann, und die Angelegenheit ist zum Erlass einer neuen 
Rechnung und Gebührenverfügung im Sinne der Erwägungen an das Betrei-
bungs- und Konkursamt der Region Maloja zurückzuweisen.

9. Gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 Satz 1 SchKG ist das Beschwerdeverfahren 
vor der kantonalen Aufsichtsbehörde kostenlos. Die – rein intern zu verbuchen-
den – Verfahrenskosten von CHF 800.00 verbleiben demnach beim Kanton. Es 
dürfen auch keine ausseramtlichen Entschädigungen zugesprochen werden 
(Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG). 

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Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf eingetreten 
werden kann. Die Angelegenheit wird zum Erlass einer neuen Gebühren-
verfügung im Sinne der Erwägungen an das Betreibungs- und Konkursamt 
der Region Maloja zurückgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 800.00 verbleiben beim 
Kanton Graubünden und werden zu Lasten der Gerichtskasse verbucht.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 
72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: