# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5b72bc22-97a2-513d-82a3-3df47a69437d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 21.05.2021 SB210217
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB210217_2021-05-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB210217-O/U/mc-ad 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, und lic. iur. Wenker,  

Oberrichterin lic. iur. Haus Stebler sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. Aardoom 

Beschluss vom 21. Mai 2021 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Berufungskläger und Privatkläger 

 

vertreten durch Inhaberin der elterlichen Sorge B._____,  

vertreten durch Rechtsanwalt Rechtsanwalt MLaw X._____, 

 

sowie 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
Anklägerin 

 

gegen 

 

C._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____, 

 

betreffend fahrlässige Körperverletzung   
 

- 2 - 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung - Ein-
zelgericht, vom 4. Dezember 2020 (GB200051) 
 
 
  

- 3 - 

Erwägungen: 

1. Am 17. Dezember 2020 liess der Privatkläger gegen das Urteil des Bezirks-

gerichtes Zürich, 10. Abteilung - Einzelgericht, vom 4. Dezember 2020 Berufung 

anmelden (Urk. 33). 

2. Mit Eingabe vom 3. Mai 2021, eingegangen bei der hiesigen Kammer am 

5. Mai 2021, liess der Privatkläger die gegen das vorinstanzliche Urteil angemel-

dete Berufung zurückziehen (Urk. 41). Das Verfahren ist demgemäss als erledigt 

abzuschreiben. 

3. Der Berufungsrückzug ging innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung 

einer schriftlichen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein (vgl. 

Urk. 64/3), weshalb im vorliegenden Verfahren praxisgemäss keine Kosten zu er-

heben sind. Allfällige weitere Kosten des Verfahrens sind auf die Gerichtskasse 

zu nehmen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung - Ein-

zelgericht, vom 4. Dezember 2020 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere 

Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen. 

3. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− den Vertreter des Privatklägers im Doppel für sich und zuhanden des 
Privatklägers 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 

- 4 - 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

4. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 21. Mai 2021 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. Aardoom 
 

 

	Beschluss vom 21. Mai 2021
	Erwägungen:
	1. Am 17. Dezember 2020 liess der Privatkläger gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung - Einzelgericht, vom 4. Dezember 2020 Berufung anmelden (Urk. 33).
	2. Mit Eingabe vom 3. Mai 2021, eingegangen bei der hiesigen Kammer am 5. Mai 2021, liess der Privatkläger die gegen das vorinstanzliche Urteil angemeldete Berufung zurückziehen (Urk. 41). Das Verfahren ist demgemäss als erledigt abzuschreiben.
	3. Der Berufungsrückzug ging innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer schriftlichen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein (vgl. Urk. 64/3), weshalb im vorliegenden Verfahren praxisgemäss keine Kosten zu erheben sind. A...
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 den Vertreter des Privatklägers im Doppel für sich und zuhanden des Privatklägers
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	4. Rechtsmittel:
	Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.