# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6b90e337-2419-5fb8-922a-e49705e84948
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-24
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 24.04.2017 605 2015 115
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2015-115_2017-04-24.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2015 115

Urteil vom 24. April 2017

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Boivin 
Richter: Dominique Gross, Daniela Kiener
Gerichtsschreiber: Bernhard Schaaf

Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Theo
Studer    

gegen

INVALIDENVERSICHERUNGSSTELLE DES KANTONS FREIBURG,
Vorinstanz

Gegenstand Invalidenversicherung (Invalidenrente; Rentenaufhebung gemäss den 
Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision)

Beschwerde vom 19. Mai 2015 gegen die Verfügung vom 14. April 2015

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Sachverhalt

A. A.________, geboren im Jahr 1972, verheiratet, Vater von drei minderjährigen Kindern, 
wohnhaft in B.________, bezieht wegen einer seit mindestens Anfang 2005 bestehenden 
anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) sowie einer hypochondrischen 
Störung (ICD-10: F45.2) seit dem 1. Dezember 2005 eine ganze Rente der Invalidenversicherung 
(Verfügung vom 20. März 2007).

Am 9. November 2009 leitete die Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg (nachfolgend: 
IV-Stelle) eine Rentenrevision von Amtes wegen ein. Sie aktualisierte das medizinische Dossier 
und sprach dem Versicherten verschiedene berufliche Massnahmen zu (Berufsberatung, 
Coaching, Belastbarkeitstraining). Auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes 
Bern/Freiburg/Solothurn, Zweigstelle Freiburg (nachfolgend: RAD), wurde schliesslich ein 
psychiatrisches Fachgutachten in Auftrag gegeben, welches am 26. November 2014 erstattet und 
am 22. Januar 2015 ergänzt wurde.

B. Gestützt auf das psychiatrische Fachgutachten teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit 
Vorentscheid vom 30. Januar 2015 mit, dass sie beabsichtige, die rentenzusprechende Verfügung 
vom 20. März 2007 wiedererwägungsweise aufzuheben und die Rente nach Zustellung der noch 
folgenden Verfügung auf Ende des folgenden Monats einzustellen. Gegen diesen Vorentscheid 
erhob der Versicherte am 4. März 2015 schriftliche Einwände.

Mit Verfügung vom 14. April 2015 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorentscheid fest. Sie erwog, dass 
die Kriterien, welche bei einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung auf eine Invalidität 
schliessen liessen, bereits zum Zeitpunkt der Rentenzusprache nicht erfüllt gewesen seien. 
Insbesondere habe nie eine psychiatrische Komorbidität vorgelegen; auch seien die weiteren 
Kriterien nur in geringfügigem Mass erfüllt gewesen. Die Rentenzusprache basiere damit auf 
invaliditätsfremden Faktoren. Da der Versicherte mit zumutbarer Willensanstrengung in der Lage 
gewesen wäre, in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit ganztags ohne 
Leistungsminderung zu arbeiten und ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen, sei die 
formell rechtskräftige Verfügung vom 20. März 2007 zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von 
erheblicher Bedeutung, weshalb darauf zurückzukommen sei.

C. Gegen diese Verfügung vom 14. April 2015 erhob der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt Theo Studer, am 19. Mai 2015 Beschwerde an das Kantonsgericht Freiburg. Er stellt 
das Begehren, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, 
ihm weiterhin eine IV-Rente auszurichten. In der Begründung hält der Beschwerdeführer im 
Wesentlichen dafür, die angefochtene Verfügung sei rechtswidrig, unverhältnismässig, willkürlich, 
unvollständig und widersprüchlich.

Der mit Verfügung vom 22. Mai 2015 auf CHF 800.- festgesetzte Kostenvorschuss wurde innert 
der angesetzten Frist einbezahlt. 

Mit Eingabe vom 16. Juni 2015 reichte der Beschwerdeführer einen aktuellen Bericht seines 
behandelnden Arztes zu den Akten. Am 1. Juli 2015 ersuchte er darum, der neuen 
Rechtsprechung des Bundesgerichts zu den somatoformen Schmerzstörungen (BGE 141 V 281) 
Rechnung zu tragen, und beantragte, gegebenenfalls ein Zusatzgutachten einzuholen.

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In ihren Bemerkungen vom 9. Oktober 2015 schliesst die IV-Stelle auf eine Abweisung der 
Beschwerde.

Es wurde ein zweiter Schriftenwechsel durchgeführt, anlässlich dessen beide Parteien an ihren 
Standpunkten festhielten.

Mit Schreiben vom 15. März 2016 erhielt die BVG-Versicherung Gelegenheit, sich zum 
ergangenen Schriftenwechsel resp. zum Streitgegenstand zu äussern, worauf sie aber verzichtete.

Schliesslich wurden die Parteien mit Schreiben vom 22. März 2017 eingeladen, sich zu einer 
eventuellen substituierten Beweiswürdigung äussern. Beide Parteien verzichteten auf eine 
Stellungnahme.

D. Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit sie für die Urteilsfindung  
massgebend sind, aus den folgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1. Die Beschwerde vom 19. Mai 2015 gegen die Verfügung vom 14. April 2015 ist durch den 
rechtsgültig vertretenen Beschwerdeführer frist- und formgerecht bei der sachlich und örtlich zu-
ständigen Beschwerdeinstanz eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hat ein schutzwürdiges 
Interesse daran, dass das Kantonsgericht, I. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob die Vor-
instanz die seit dem 1. Dezember 2005 bezogene ganze IV-Rente zu Recht 
wiedererwägungsweise aufgehoben hat.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. a) Im Sinne von Art. 8 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), welches hier aufgrund von Art. 1 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) zur 
Anwendung kommt, ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 4 Abs. 1 IVG kann Invalidität die Folge von 
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein.

Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine 
Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG).

Versicherte haben gemäss Art. 28 IVG Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 
70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, 
wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Pro-
zent invalid sind.

b) Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie 
körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 8 ATSG 

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bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invaliden-
versicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die 
versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu 
verwerten, abwenden könnte; das Mass des Förderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt 
(Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 141 V 281 E. 3.7.1 mit Hinweisen).

Gemäss bisheriger Rechtsprechung begründete eine diagnostizierte anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung und vergleichbare psychosomatische Leiden als solche noch keine Invalidität. Es 
bestand die Vermutung, die Störung oder ihre Folgen seien mit einer zumutbaren 
Willensanstrengung überwindbar. Dennoch wurde bei solchen Leiden ausnahmsweise eine 
Invalidität angenommen, was anhand der sogenannten „Förster-Kriterien“ geprüft wurde. Im 
Vordergrund stand die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, 
Ausprägung und Dauer (BGE 130 V 352).

Im vorgenannten BGE 141 V 281 wurde diese Rechtsprechung teilweise geändert und dabei 
namentlich die Überwindbarkeitsvermutung aufgehoben. Anstelle des bisherigen 
Regel/Ausnahme-Modells trat ein strukturiertes, normatives Prüfraster. In dessen Rahmen wird im 
Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das 
tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem 
gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung 
getragen wird. Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen 
Ausfällen bei objektivierter Zumutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindikatoren eine 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergibt. Wo dies nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
dargetan werden kann, trägt weiterhin die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen. 
Die auf Begrifflichkeiten des medizinischen Klassifikationssystems abstellende Diagnose einer 
anhaltenden somatoformen Schmerzstörung oder eines vergleichbaren psychosomatischen 
Leidens kann indes nur zu einer invalidenversicherungsrechtlich erheblichen 
Gesundheitsbeeinträchtigung führen, wenn sie unter dem Gesichtspunkt der – bis anhin in der 
Praxis zu wenig beachteten – Ausschlussgründe nach BGE 131 V 49 standhält. Beruht die 
Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation, liegt regelmässig 
keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (Urteil BGer 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 2.2, 
3 und 4.1 mit zahlreichen Hinweisen).

c) Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall 
der Richter auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls andere Fachleute zur 
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
(Befunderhebung, Diagnosestellung) und Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten der Versicherte in seinen körperlichen bzw. geistigen Funktionen durch das 
Leiden eingeschränkt, d.h. arbeitsunfähig ist (BGE 130 V 97 E. 3.3.2; 115 V 133 E. 2c; 107 V 17 
E. 2b; 105 V 156 E. 1). Der Grad der Arbeitsfähigkeit wird nach dem Mass bestimmt, in welchem 
der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen an seinem angestammten Arbeitsplatz 
zumutbarerweise nicht mehr nutzbringend tätig sein kann. Nicht massgebend ist hingegen die 
bloss medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit (BGE 111 V 235 E. 1b mit 
Hinweisen). Bei langdauernder Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf hat der Versicherte 
andere ihm offen stehende Erwerbsmöglichkeiten auszuschöpfen (BGE 115 V 404 E. 2; 114 V 281 
E. 1d). Auch die Zumutbarkeit einer Invalidentätigkeit ist vor allem aus medizinischer Sicht zu 
beurteilen, wobei dieser Sachverhalt aufgrund des objektiven Befundes durch die Ärzte bestimmt 
wird (BGE 107 V 20 E. 2b; OMLIN, Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, 1995, 

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S. 201). Insbesondere ist dabei nicht auf das subjektive Empfinden des Versicherten abzustellen, 
hätte es doch dieser ansonsten in der Hand, seinen Invaliditätsgrad selbst zu bestimmen. 

Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte 
Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Für diesen Einkommensvergleich 
sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des – möglichen – Rentenanspruchs massgebend, 
wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige 
rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Erlass des 
Einspracheentscheides zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 V 222).

d) Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird gemäss Art. 17 
ATSG die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, 
herabgesetzt oder aufgehoben. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch 
zu beeinflussen. Der zeitliche Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung 
bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer 
materiellen Prüfung des Rentenanspruches mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, 
Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine 
Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht; vorbehalten 
bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung (BGE 133 V 108; 130 V 71 E. 3.2.3).

e) In zwei Leitentscheiden erkannte das Bundesgericht, dass weder die Rechtsprechung 
gemäss BGE 130 V 352 noch Art. 7 Abs. 2 ATSG einen Grund für die Anpassung bereits laufender 
Renten bilden (BGE 135 V 201; 135 V 215). Der Gesetzgeber sah sich deswegen veranlasst, mit 
Bst. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes  
Massnahmenpaket; in Kraft seit dem 1. Januar 2012, nachfolgend: SchlBest IVG) eine 
entsprechende rechtliche Grundlage für die Überprüfung laufender Renten zu schaffen. Nach 
dieser Bestimmung sind auch laufende Renten – mit bestimmten, in Bst. a Abs. 4 SchlBest IVG 
genannten Ausnahmen – auf die Vereinbarkeit mit Art. 7 ATSG zu überprüfen und gegebenenfalls 
herabzusetzen oder aufzuheben, ohne dass hiefür ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 
ATSG gegeben sein muss (BGE 140 V 197 E. 6.2.2).

Gemäss Bst. a SchlBest IVG werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren 
syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, 
innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft und falls die 
Voraussetzungen nach Art. 7 ATSG nicht erfüllt sind, wird die Rente herabgesetzt oder 
aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (Abs. 1). 
Wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, so hat die Bezügerin oder der Bezüger Anspruch 
auf Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG. Ein Anspruch auf eine 
Übergangsleistung nach Art. 32 Abs. 1 Bst. c entsteht dadurch nicht (Abs. 2). Werden 
Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG durchgeführt, so wird die Rente bis zum 
Abschluss der Massnahmen weiter ausgerichtet, längstens aber während 2 Jahren ab dem 
Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung (Abs. 3). Abs. 1 findet keine Anwendung auf 
Personen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Änderung das 55. Altersjahr zurückgelegt 
haben oder im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine 
Rente der Invalidenversicherung beziehen (Abs. 4). Die massgeblichen Anknüpfungspunkte für die 

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massgebende Rentenbezugsdauer ist der Beginn des Rentenanspruchs sowie der Zeitpunkt, in 
welchem das Verfahren zur Neubeurteilung gemäss den SchlBest IVG begann (BGE 140 V 15 E. 
5.2 f. mit Hinweisen).

Die Revision gemäss den SchlBest IVG ist an drei Voraussetzungen geknüpft: Die 
Rentenzusprache erfolgte erstens ausschliesslich auf Grund der Diagnose eines pathogenetisch-
ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildes ohne nachweisbare organische Grundlage. 
Nur unter dieser Bedingung kann die Überprüfung der Rente nach den SchlBest IVG eingeleitet 
werden. Für die Herabsetzung oder Aufhebung der Rente ist zweitens erforderlich, dass auch im 
Revisionszeitpunkt ausschliesslich ein unklares Beschwerdebild vorliegt. Zu klären ist daher ferner, 
ob sich der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache allenfalls verschlechtert hat und ob 
neben den nicht objektivierbaren Störungen anhand klinischer psychiatrischer Untersuchungen 
nunmehr nicht klar eine Diagnose gestellt werden kann. Schliesslich ist drittens zu prüfen, ob die 
„Förster-Kriterien“ als erfüllt zu betrachten sind und eine Validitätseinbusse auf diese Weise – trotz 
des hinsichtlich der invalidisierenden Folgen nicht objektivierbaren Beschwerdebildes – 
nachweisbar ist (BGE 139 V 547 E. 10.1) resp. inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei 
objektivierter Zumutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindikatoren eine Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit ergibt. Diese Rechtsprechung wurde in BGE 140 V 197 in dem Sinne präzisiert, 
dass die SchlBest IVG auch dann anwendbar sind, falls eine laufende Rente sowohl für unklare als 
auch für erklärbare Beschwerden zugesprochen wurde.

Im Kreisschreiben über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG 
(KSSB), gültig ab 1. Januar 2012, hielt das Bundesamt für Sozialversicherungen fest, dass ab 
1. Januar 2012 die Regelungen der Schlussbestimmungen auch auf seit vor dem 1. Januar 2012 
bereits laufende Rentenrevisionen, die auf Grundlage dieser Beschwerdebilder gesprochen 
worden sind, Anwendung finden (Rz. 1017 KSSB).

Da es sich bei den erwähnten Punkten, von deren Beantwortung der Bestand laufender Renten 
abhängt, in erster Linie um solche medizinischer Art handelt, sind an die entsprechenden 
Abklärungen besonders hohe Anforderungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass 
die Untersuchungen im Zeitpunkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen 
Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die 
Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die 
Verwaltung und deren Regionalen Ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der 
Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als unumgänglich erweisen (BGE 139 V 547 E. 
10.2).

f) Der Sozialversicherungsrichter prüft objektiv alle Beweismittel, unabhängig davon, von 
wem sie stammen und entscheidet danach, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 
Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die 
andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also 
entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in 
der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend ist und ob die Schlussfolgerungen des 
Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die 
Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 

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Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). In Bezug auf 
Berichte von Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass 
Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher 
zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3cc mit Hinweisen).

3. Es ist streitig, ob der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der 
Invalidenversicherung hat.

a) Die Vorinstanz hat die vom Beschwerdeführer seit dem 1. Dezember 2005 bezogene 
ganze IV-Rente gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG aufgehoben. Sie ist zum Schluss gekommen, 
dass die rentenzusprechende Verfügung vom 20. März 2007 zweifellos unrichtig und ihre 
Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei.

aa) Nach Art. 53 Abs. 2 ATSG kann der Versicherungsträger auf formell rechtskräftige 
Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und 
wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein 
vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war, mithin nur ein einziger 
Schluss – derjenige auf Unrichtigkeit der Verfügung – denkbar ist. Damit fällt die Wiedererwägung 
rechtskräftiger Verfügungen nur in Betracht, wenn es um die Korrektur grober Fehler der 
Verwaltung geht (Urteil BGer 9C_396/2012 vom 30. Oktober 2012 E. 2.2 mit Hinweisen, bestätigt 
in Urteil BGer 9C_852/2013 vom 21. März 2014).

Eine voraussetzungslose Neubeurteilung der invaliditätsmässigen Voraussetzungen genügt nach 
ständiger Rechtsprechung nicht, um eine Invalidenrente auf dem Wege der Wiedererwägung 
herabzusetzen oder gar aufzuheben. Eine Reduktion der Rente unter dem Titel „Wiedererwägung“ 
kann nur bei Unvertretbarkeit der ursprünglichen Rentenzusprache erfolgen, drohte die 
Wiedererwägung in einer Vielzahl langjähriger Rentenbezugsverhältnisse ansonsten doch zum 
Instrument einer solchen voraussetzungslosen Neuprüfung zu werden, was sich mit dem Wesen 
der Rechtsbeständigkeit formell zugesprochener Dauerleistungen nicht vertrüge. Zurückhaltung 
bei der Annahme zweifelloser Unrichtigkeit ist stets dann geboten, wenn der 
Wiedererwägungsgrund eine materielle Anspruchsvoraussetzung – wie hier die Invalidität – betrifft, 
deren Beurteilung massgeb-lich auf Schätzungen oder Beweiswürdigungen und damit auf 
Elementen beruht, die notwendigerweise Ermessenszüge aufweisen. Eine vor dem Hintergrund 
der seinerzeitigen Rechtspraxis vertretbare Beurteilung der invaliditätsmässigen 
Anspruchsvoraussetzungen kann nicht zweifellos unrichtig sein (Urteile BGer 8C_678/2012 vom 1. 
Februar 2013 E. 2; 8C_962/2010 vom 28. Juli 2011 E. 3.1; 9C_621/2010 vom 22. Dezember 2010 
E. 2.2.2). 

bb) Vorliegend ist die Würdigung der medizinischen Akten, welche für die 
Rentenzusprache vom 20. März 2007 massgebend waren, nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz 
konnte auf ein vom RAD am 15. Mai 2006 empfohlenes (Vorakten S. 261 ff.) und von Dr. med. 
C.________, Facharzt für Neurologie FMH sowie für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, am 13. 
Oktober 2006 erstelltes psychiatrisches Fachgutachten (Vorakten S. 303 ff.) abstellen. Darin 
diagnostizierte der Gutachter eine seit mindestens Anfang 2005 bestehende anhaltende 
somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) sowie eine hypochondrische Störung (ICD-10: 
F45.2) (Vorakten S. 295). In seiner Beurteilung (vgl. Vorakten S. 294 ff.) setzte sich der Gutachter 
eingehend mit den Kriterien auseinander, welche gemäss damaliger bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung bei einer somatoformen Schmerzstörung – in Ausnahmefällen – für die Annahme 
einer invalidisierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sprachen (sog. „Förster-“ resp. 

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„Mosimann-Kriterien“; BGE 130 V 352), und erachtete die angestammte Tätigkeit als 
Lastwagenchauffeur/Zügelmann als zu 30 Prozent bei einer um 30 Prozent verminderten 
Leistungsfähigkeit und eine angepasste Tätigkeit (möglichst ruhige, körperlich wenig belastende 
Tätigkeit mit der Möglichkeit zu häufigeren Pausen) als zu 50 Prozent bei einer um 20 Prozent 
verminderten Leistungsfähigkeit zumutbar (Vorakten
S. 291 ff.). Dieses Gutachten wurde vom RAD-Arzt Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie 
und Psychotherapie FMH, als schlüssig und nachvollziehbar erachtet (Stellungnahme vom 3. 
November 2006; Vorakten S. 312 f.). Es steht auch nicht im Widerspruch zum Bericht des 
E.________, Klinik und Poliklinik für Allgemeine Innere Medizin/Psychiatrische Poliklinik, vom
3. Januar 2006, welcher über die stationäre Abklärung und Behandlung des Beschwerdeführers 
vom 11. Oktober 2005 bis 5. November 2005 berichtet. Auch hier wurden – nebst anderen – die 
Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) und einer 
hypochondrischen Störung (ICD-10: F45.2) gestellt und dem Beschwerdeführer für die nächsten 
Wochen eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Für leichte Arbeiten sei eine schrittweise 
Erhöhung der Arbeitsleistung bis vorerst 50 Prozent denkbar (Vorakten S. 234 ff.). Schliesslich 
erhoben auch die behandelnden Psychiater, welchen das Gutachten zur Kenntnisnahme zugestellt 
worden war (Vorakten S. 310 ff.), keine Einwände.

Wenn die Vorinstanz bei dieser medizinischen Aktenlage in der rentenzusprechenden Verfügung 
vom 20. März 2007 zum Schluss kam, der Beschwerdeführer sei auf Grund seines 
Gesundheitszustandes in der Lage, in einer angepassten Tätigkeit, wie zum Beispiel als 
Mitarbeiter in der leichten industriellen Produktion, zu 50 Prozent mit einer um 20 Prozent 
verminderten Leistungsfähigkeit zu arbeiten, und dem Beschwerdeführer gestützt auf den 
errechneten Invaliditätsgrad von 70 Prozent ab 1. Dezember 2005 eine ganze Invalidenrente 
zusprach, ist dies nicht zu beanstanden. Auf jeden Fall kann unter den gegebenen Umständen 
nicht von einer zweifellosen Unrichtigkeit der Rentenzusprache im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG 
gesprochen werden, welche in Wiedererwägung gezogen werden könnte. Die 
wiedererwägungsweise Aufhebung der IV-Rente gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG erfolgte damit 
zu Unrecht.

b) Die vorliegend zu beurteilende Rentenrevision wurde am 9. November 2009 eingeleitet. 
Da sie am 1. Januar 2012 immer noch hängig war, fällt sie in den Anwendungsbereich von Bst. a 
SchlBest IVG (Rz. 1017 KSSB), weshalb der vorliegende Fall auch unter diesem Aspekt zu prüfen 
ist. 

Als Vorbemerkung ist festzuhalten, dass die Rentenzusprache vom 20. März 2007 ausschliesslich 
auf Grund der Diagnose eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen 
Beschwerdebildes ohne nachweisbare organische Grundlage erfolgte (anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung [ICD-10: F45.4] sowie hypochondrische Störung [ICD-10: F45.2]), dass auch im 
Revisionszeitpunkt ausschliesslich ein unklares Beschwerdebild vorlag (anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung [ICD-10: F45.4], Persönlichkeit mit akzentuierten emotional unreifen, impulsiven 
und narzisstischen Zügen [ICD-10: F73.1] und Entwicklung körperlicher Symptome aus 
psychischen Gründen [ICD-10: F68.0]; vgl. hierzu nachstehend E. 3b/aa) und dass kein 
Ausnahmefall gemäss Bst. a Abs. 4 SchlBest IVG vorliegt, da der Beschwerdeführer das 
55. Altersjahr noch nicht zurückgelegt hat und auch nicht seit mehr als 15 Jahren eine Rente der 
Invalidenversicherung bezieht. Dass die vorliegende Angelegenheit in den Anwendungsbereich 
von Bst. a SchlBest IVG fällt, wird von den Parteien auch nicht bestritten.

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aa) Die Vorinstanz stützt ihre rentenaufhebende Verfügung vom 14. April 2015 auf das 
von Dr. med. C.________, Facharzt für Neurologie FMH und für Psychiatrie und Psychotherapie 
FMH, am 26. November 2014 erstattete und am 22. Januar 2015 ergänzte psychiatrische 
Fachgutachten (Vorakten S. 731 ff., 741 ff.). Darin stellte der Gutachter die folgende Diagnose mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4), 
bestehend seit mindestens Anfang 2005. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
nannte er eine Persönlichkeit mit akzentuierten emotional unreifen, impulsiven und narzisstischen 
Zügen (ICD-10: F73.1), bestehend seit der Adoleszenz, und die Entwicklung körperlicher 
Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0) (Vorakten S. 717). 

Die Diskussion der „Förster/Mosimann-Kriterien“ ergab, dass keine prämorbid bestehende 
Persönlichkeitsstörung im Sinne einer echten Komorbidität von erheblicher Schwere und Dauer 
vorliege. Die körperlichen Begleiterkrankungen wiederum würden allesamt eher unauffällig oder 
relativ   gering pathologische Befunde beschreiben. Ein sozialer Rückzug sei allenfalls 
ansatzweise zu erkennen (Vorakten S. 712; 709 f.). In Anbetracht des mittlerweile rund 
zehnjährigen Verlaufs sei von einer zunehmenden Chronifizierung und Verfestigung des 
innerseelischen „status quo“ auszugehen. Die psychopharmakologischen Optionen seien noch 
nicht vollständig ausgeschöpft und der Beschwerdeführer sei nie mehr stationär psychosomatisch 
behandelt worden (Vorakten S. 709 f.). Eine gewisse Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit 
aufgrund der anhaltenden somatoformen Störung sei allein unter Berücksichtigung des bisher 
langjährigen Krankheitsverlaufes über nunmehr fast zehn Jahre und der bestehenden 
akzentuierten Persönlichkeitszüge weiter zu begründen und anzuerkennen, vor allem im Hinblick 
auf die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in der bisher ausgeübten, körperlich 
belastenden Tätigkeit als Umzugshelfer oder in vergleichbaren Tätigkeiten (Vorakten S. 708).

Die bisherige Tätigkeit als Umzugshelfer sei dem Beschwerdeführer weiterhin nur noch sehr 
begrenzt (zu 30 Prozent) mit einer um 30 Prozent reduzierten Leistungsfähigkeit zumutbar 
(Vorakten S. 706). Eine adaptierte Tätigkeit (möglichst ruhige, körperlich wenig belastende 
Tätigkeit mit der Möglichkeit zu häufigeren Pausen) sei dem Beschwerdeführer in einem zeitlichen 
Umfang von mindestens 5 Stunden täglich zumutbar, wobei auch hier wegen des Bedarfes an 
häufigeren Ruhepausen und der verminderten Stresstoleranz eine Leistungsminderung von 
maximal 20 Prozent bestehe (Vorakten S. 704, 708). 

Das psychiatrische Fachgutachten gibt – abgesehen von der Beurteilung der Arbeits- bzw. 
Leistungsfähigkeit (vgl. hierzu nachstehend E. 3b/ee) – zu keinen Beanstandungen Anlass. Es 
stützt auf das dem Gutachter vollständig zur Verfügung gestellte Dossier mit sämtlichen bisherigen 
ärztlichen Zeugnissen sowie auf eine Exploration ab. Das Fachgutachten ist für die streitigen 
Belange umfassend, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden, wurde in 
Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben und ist in der Beurteilung der medizinischen 
Situation sowie der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend. Auch der RAD-Arzt Dr. med. 
F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, äussert keine Kritik am 
Fachgutachten (Stellungnahme vom 31. August 2015; Beilage zu den Bemerkungen vom 9. 
Oktober 2015).

bb) Der Gutachter hat die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers anhand der 
sogenannten „Förster/Mosimann-Kriterien“ beurteilt (Vorakten S. 716 ff.). Diese Rechtsprechung 
wurde in der Zwischenzeit teilweise geändert und dabei namentlich die 
Überwindbarkeitsvermutung aufgehoben. Anhand der neuen Rechtsprechung zu den anhaltenden 

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somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden gemäss BGE 
141 V 281 lässt sich die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wie folgt beurteilen:

Der Gutachter stellt die Existenz der beschriebenen Schmerzen nicht grundsätzlich in Frage 
(Vorakten S. 717). Er verweist jedoch an verschiedenen Stellen auf eine erhebliche 
Schmerzfixierung und Selbstlimitation. Das ganze Denken und Handeln des Beschwerdeführers 
kreise praktisch ausschliesslich um seine Schmerzen mit den hieraus vermeintlich resultierenden 
Behinderungen. Es bestehe eine ausgeprägte und eindeutig inadäquate Schmerzfixierung mit 
Konzentration auf vermeintliche Behinderungen und ein starkes subjektives Schmerzerleben, 
wobei es mittlerweile zu einer deutlichen Symptomausweitung mit immer neuen Somatisierungen 
und einer erheblichen Selbstlimitierung gekommen sei. Der Beschwerdeführer sei äusserst 
suggestibel, was seine Schmerzen angehe; er bestätige auf Nachfrage leicht immer neue 
Beschwerden (Vorakten S. 718, 717, 715, 714, 709). Es liessen sich wiederholt eindeutige 
Aggravationstendenzen sowohl in seinen Schilderungen, als auch in seiner Mimik und Gestik 
feststellen (Vorakten S. 709, 706). Zudem werde bei zeitlicher Rekonstruktion des 
Krankheitsverlaufs deutlich, dass die vermeintlich fehlende Besserung der Schmerzen trotz der 
initial recht intensiven somatischen Behandlungsbemühungen mit einer mehrjährigen Belastung 
durch eine konfliktuelle und als sehr kränkend erlebte Trennung und Scheidung von seiner ersten 
Ehefrau im Jahr 2001, einer höchst spontan geschlossenen zweiten Ehe mit einer anschliessend 
erneuten, konfliktreichen Trennung sowie einer praktisch umgehend neuen Eheschliessung 
zusammengefallen sei. Aktuell sei ein drittes Kind unterwegs, das nicht geplant gewesen sei. Der 
Beschwerdeführer habe bisher Mühe, sich diese dritte Vaterschaft vorzustellen und sich auf das 
Kind zu freuen. Seine Ehefrau wiederum scheine unter dieser Schwangerschaft zu 
dekompensieren. Die Ehe sei seit Monaten nicht mehr so harmonisch wie früher, immer wieder 
gebe es Streit. Somit sei, nicht zuletzt auch in Anbetracht der angespannten finanziellen Situation 
der Familie, von fortbestehenden psychosozialen Belastungen und emotionalen Konflikten 
auszugehen, welche die Entwicklung und Persistenz der anhaltenden somatoformen 
Schmerzstörung mühelos erklären würden (Vorakten S. 715 f., 713, 707). Der Beschwerdeführer 
projiziere sich wiederholt in eine Opferrolle und verlange nach Anerkennung des bisherigen 
Leidens und der Lebensleistung überhaupt. Immer wieder instrumentalisiere er seine Schmerzen 
und seine Erkrankung, um seine bisher eher bescheidenen beruflichen Erfolge, seine 
Verhaltensentgleisungen mit hoher Impulsivität und andere Ereignisse zu erklären und gleichsam 
zu entschuldigen. Diese akzentuierten Persönlichkeitszüge hätten dem Beschwerdeführer den 
adäquaten Umgang mit seinen Schmerzen bisher zusätzlich erschwert (Vorakten S. 712, 710). 
Auch profitiere er zweifelsohne durch die gebotene Symptomatik von einer weitgehenden und 
maximalen Entpflichtung sowie einer vermehrten Zuwendung und Aufmerksamkeit, das für ihn 
sehr wichtig sei (Vorakten S. 710).

Damit bestehen im vorliegenden Fall durchaus eindeutige Hinweise auf Aggravation mit 
erheblicher Schmerzfixierung und Selbstlimitation sowie einen deutlichen sekundären 
Krankheitsgewinn. Bleibt zu prüfen, ob die betreffenden Anzeichen neben einer ausgewiesenen 
verselbständigten Gesundheitsschädigung auftreten; diesfalls sind deren Auswirkungen im 
Umfang der Aggravation zu bereinigen (vgl. BGE 141 V 281 E. 2.2.2).

cc) In Bezug auf den Komplex „Gesundheitsschaden“ (BGE 141 V 281 E. 4.3.1) weist 
das Gutachten darauf hin, dass eine psychiatrische Komorbidität klar zu verneinen sei (Vorakten 
S. 716, 712, 709). Auch wenn sich in den Akten pathologische somatische Befunde finden lassen, 
sind diese allesamt eher unauffällig oder relativ gering (Vorakten S. 712, 709). Die hierdurch 

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objektivierbaren Beeinträchtigungen aus somatischer Sicht scheinen seit jeher wesentlich geringer 
als vom Beschwerdeführer angegeben (Vorakten S. 712, 709). Immerhin ist der Beschwerdeführer 
in der Lage, im Haushalt mitzuhelfen, einzukaufen, zu kochen, das Haus zu verlassen, Auto zu 
fahren und in die Ferien zu verreisen und jeden Tag während mehrerer Stunden in der Garage 
seines Schwagers auszuhelfen (Vorakten S. 721 f.).

In Bezug auf die im Komplex „Persönlichkeit“ (BGE 141 V 281 E. 4.3.2) zu prüfenden Merkmale 
liegt sodann gemäss gutachterlicher Beurteilung weder eine Aufmerksamkeits- noch eine 
Auffassungs- oder Konzentrationsstörung vor. Die mnestischen Funktionen sind intakt. Der formale 
Gedankengang ist geordnet, flüssig und auf ausreichend gutem intellektuellen und sprachlichem 
Niveau. Es besteht kein Wahn, auch Wahrnehmungsstörungen oder Halluzinationen sind nicht 
objektivierbar. Ebenso besteht kein Anhalt für eine Ich-Störung mit eventuellen Derealisations- 
oder Depersonalisationsphänomenen. Die Schwingungsfähigkeit ist vollständig erhalten (Vorakten 
S. 718).

Schliesslich gilt es in Bezug auf den Komplex „Sozialer Kontext“ (BGE 141 V 281 E. 4.3.3) darauf 
hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer über ein intaktes soziales Netzwerk verfügt, selbst wenn 
es in letzter Zeit bisweilen zu Ehestreitigkeiten kommt. Er lebt in einer Grossfamilie und nimmt 
aktiv am Familienleben teil (Mithilfe im Haushalt, Einkaufen, Kochen, Kinderbetreuung, Ausflüge, 
Ferien) (Vorakten S. 721 f., 712 f.). Auch ausserhalb der Familie bestehen soziale Kontakte, hilft 
doch der Beschwerdeführer jeden Nachmittag während mehrerer Stunden in der Garage seines 
Schwagers aus (Vorakten S. 721 f., 711). Auch unterhält er weiterhin regelmässige Kontakte mit 
seiner Familie im Kosovo (Vorakten S. 712). Ein krankheitsbedingter sozialer Rückzug liegt damit 
offensichtlich nicht vor (Vorakten S. 711). Vielmehr spielen vor allem finanzielle und gewisse 
kulturelle Faktoren bei der aktuellen sozialen Situation des Beschwerdeführers eine Rolle 
(Vorakten S. 711, 708). 

In der Gesamtbetrachtung fehlt es am erforderlichen funktionellen Schweregrad der anhaltenden 
somatoformen Schmerzstörung. Die Indikatorenprüfung gemäss BGE 141 V 281 zeigt weder im 
Komplex „Gesundheitsschaden“, noch in den Komplexen „Persönlichkeit“ und „Sozialer Kontext“ 
eine negative Beeinflussung. Eine Konsistenzprüfung (BGE 141 V 281 E. 4.4) erübrigt sich vor 
diesem Hintergrund. Gleichwohl ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer nicht in allen 
Aktivitätenniveaus (Beruf und Erwerb einerseits und sonstige Lebensbereiche andererseits) 
gleichermassen eingeschränkt scheint. Während er angibt, aus gesundheitlichen Gründen keiner 
Erwerbstätigkeit mehr nachgehen zu können, ist er nach wie vor in der Lage, sich aktiv am 
Familienleben zu beteiligen, in der Garage seines Schwagers mitzuhelfen und soziale Kontakte zu 
pflegen. Auch scheint sich das Niveau der sozialen Aktivität im Vergleich zum Zustand vor Eintritt 
der Gesundheitsschädigung nicht massgeblich verändert zu haben (z.B. Verlust von sozialen 
Kontakten; Aufgabe von Freizeitaktivitäten). Auffällig ist weiter, dass der Beschwerdeführer trotz 
seines angeblich seit dem Jahr 2004 hohen und immer stärkeren Leidensdrucks bereits seit 
langem nur noch ambulant psychosomatisch von einem Internisten betreut wird und die Medikation 
seit dem Jahr 2006 praktisch unverändert besteht und sich ausschliesslich auf Jarsin beschränkt, 
gemäss dem Fachgutachter sicherlich nicht das Mittel der ersten Wahl zur Behandlung einer 
anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. Offensichtlich ist nie ein Umstellungsversuch oder 
die Einführung eines anderen Antidepressivums, eines niedrig dosierten atypischen 
Neuroleptikums oder ähnliches probiert worden. Die psychopharmakologischen Optionen scheinen 
damit noch nicht vollständig ausgeschöpft, was auf einen nicht allzu hohen Leidensdruck hinweist. 

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Auch wurde der Beschwerdeführer nie mehr stationär psychosomatisch behandelt (Vorakten 
S. 711 f.).

Das psychiatrische Fachgutachten von Dr. med. C.________, Facharzt für Neurologie FMH und 
für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hält damit auch unter der geänderten Rechtsprechung 
vor Bundesrecht stand, weshalb sich die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach 
den Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 erübrigt (vgl. in diesem Sinne Urteile BGer 
9C_173/2015 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.3 ff.; 8C_491/2015 vom 24. September 2015 E. 4.2.2; 
8C_562/2014 vom 29. September 2015 E. 8.3).

dd) In einer medizinischen Stellungnahme des E.________, Universitätsklinik für 
Allgemeine Innere Medizin, vom 15. Juni 2015 erhebt der unterzeichnende Leiter 
Psychosomatische Medizin Einwände gegen das Gutachten und die darauf basierende Verfügung 
der Vorinstanz. Dabei setzt er sich insbesondere mit den „Förster/Mosimann-Kriterien“ 
auseinander und vertieft diese mit zusätzlichen Fakten. Die bisherige Rechtsprechung zu den 
anhaltenden somatoformen Schmerstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden 
wurde mit BGE 141 V 281 aber teilweise geändert und dabei namentlich die 
Überwindbarkeitsvermutung aufgehoben, weshalb auf die einzelnen Vorbringen nicht näher 
einzugehen ist. Vielmehr ist festzustellen, dass auch die medizinische Stellungnahme zu keiner 
anderen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers anhand der Indikatorenprüfung 
gemäss BGE 141 V 281 führt, da sich daraus keine neuen Hinweise zu den Komplexen 
„Gesundheitsschaden“, Persönlichkeit“ und „Soziales“ ergeben. Was die vom Arzt angeführte 
„schwere zentralisierte Schmerzstörung der linken Körperhälfte“ anbelangt, so wird die vom 
Gutachter gestellte Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung nicht grundsätzlich in Frage 
gestellt, obschon nach Meinung des Arztes diese Diagnose irreführend und fragwürdig sei, da sie 
nicht auf fehlgeleitete emotionale Prozesse reduziert werden könne und im Gegensatz zur 
Definition der klassischen somatoformen Schmerzstörung auch mit fassbaren physiologischen 
Veränderungen einher gehe. Im Bereich der Unfallversicherung hat das Bundesgericht indessen 
bereits mehrmals erwogen, dass aus der funktionellen Bildgebung (PET und fMRI) nicht 
geschlossen werden könne, dass bestehende Schmerzen auf organisch (hinreichend) 
nachweisbare Unfallfolgen zurückzuführen seien (Urteile 8C_388/2007  vom 11. September 2008 
E. 2.3 und 8C_355/2009 vom 1. September 2009 E. 3.3.2 mit weiteren Hinweisen; auch BGE 134 
V 231); darauf kann ohne Weiteres auch im Bereich der Invalidenversicherung abgestellt werden. 
Weiter ist offensichtlich, dass die vom Arzt zusätzlich aufgeführten körperlichen 
Begleiterkrankungen (Allergien, Asthma, Zwerchfellbruch mit chronischem Magensäure-Reflux) 
nicht derart schwerwiegend sind, als dass sie sich massgeblich auf die Arbeitsfähigkeit des 
Beschwerdeführers auswirken könnten. Diesbezüglich weist der Arzt selbst darauf hin, dass der 
Beschwerdeführer trotz dieser Beschwerden über Jahre hinweg in der Lage war, zusätzlich 
Überstunden zu leisten. Was die vom Arzt erwähnte sekundäre depressive Begleiterkrankung mit 
Eigenständigkeitswert anbelangt, so hat der Gutachter glaubhaft begründet dargelegt, weshalb 
beim Beschwerdeführer die Diagnose einer echten rezidivierenden depressiven Störung nicht 
gestellt werden könne (Vorakten S. 715); dies insbesondere in Anbetracht der starken Symptom- 
und Schmerzfixierung sowie des eindeutigen Zusammenhangs der vermeintlich depressiven 
Symptome mit seinen körperlichen Beschwerden, diversen anderen emotionalen Konflikten und 
psychosozialen Belastungen (Vorakten S. 715). Mit dieser Argumentation setzt sich der Arzt nicht 
auseinander, weshalb seine medizinische Stellungnahme auch nicht geeignet ist, das 
psychiatrische Fachgutachten in Zweifel zu ziehen.

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ee) Damit ist – in Übereinstimmung mit dem Gutachter – von einer anhaltenden 
somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4), einer Persönlichkeit mit akzentuierten emotional 
unreifen, impulsiven und narzisstischen Zügen (ICD-10: F73.1) und der Entwicklung körperlicher 
Symptome aus psychischen Gründen (ICD-10: F68.0) auszugehen. Da im vorliegenden Fall aber 
eindeutige Hinweise auf Aggravation mit erheblicher Schmerzfixierung und Selbstlimitation sowie 
einen deutlichen sekundären Krankheitsgewinn bestehen (vorstehend E. 3b/bb) und es nach dem 
Gesagten an einer ausgewiesenen verselbständigten Gesundheitsschädigung fehlt (vorstehend 
E. 3b/cc), kann der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch den Gutachter, welcher alleine aufgrund 
der diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzstörung in der bisherigen Tätigkeit 
(Umzugshelfer) eine Arbeitsfähigkeit von 30 Prozent mit einer um 30 Prozent verminderten 
Leistungsfähigkeit sowie in einer adaptierten Tätigkeit (möglichst ruhige, körperlich wenig 
belastende Tätigkeit mit der Möglichkeit zu häufigeren Pausen) eine solche von 60 Prozent 
(entspricht 5 Stunden täglich) mit einer um 20 Prozent verminderten Leistungsfähigkeit als 
zumutbar erachtet, nicht ohne Weiteres gefolgt werden. Das Gutachten ist, was die Beurteilung der 
Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit anbelangt, weder unter dem Blickwinkel der alten Rechtsprechung 
gemäss BGE 130 V 352, noch unter jenem der neuen Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 
schlüssig und nachvollziehbar.

4. Die Vorinstanz hat die vom Beschwerdeführer seit dem 1. Dezember 2005 bezogene Rente 
aufgehoben, ohne einen Einkommensvergleich vorzunehmen. Dies ist insbesondere deshalb zu 
beanstanden, weil der Beschwerdeführer vor Beginn der Gesundheitsbeeinträchtigung zuletzt mit 
CHF 81‘900.-- (vgl. die rentenzusprechende Verfügung vom 20. März 2007; Vorakten S. 343) ein 
vergleichsweise hohes Valideneinkommen erzielte. Die Beschwerde ist deshalb teilweise 
gutzuheissen, die angefochtene Verfügung vom 14. April 2015 aufzuheben und die Angelegenheit 
an die Vorinstanz zurückzuweisen (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4), damit diese den 
Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers neu ermittelt.

Vorgängig hat die Vorinstanz aber – zusammen mit dem Fachgutachter und dem RAD – 
insbesondere die Frage klären, ob resp. mit welcher Begründung trotz eindeutigen Hinweisen auf 
Aggravation sowie einer negativen Indikatoren- und Konsistenzprüfung beim Beschwerdeführer 
von einer eingeschränkten Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit in der bisherigen und/oder 
angepassten Tätigkeit auszugehen ist.

Weiter hat die Vorinstanz zu beachten, dass, wenn die Rente gestützt auf Bst. a SchlBest IVG 
herabgesetzt oder aufgehoben wird, die Bezügerin oder Bezüger Anspruch auf Massnahmen zur 
Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG hat (Abs. 2) und die Rente während den 
Wiedereingliederungsmassnahmen bis zu deren Abschluss, längstens aber während zwei Jahren 
ab dem Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung, weiter ausgerichtet wird (Abs. 3). 

5. a) Die Gerichtskosten sind auf CHF 800.- festzusetzen. Angesichts des teilweisen 
Obsiegens des Beschwerdeführers sind die Gerichtskosten zu CHF 400.- der Vorinstanz und zu 
CHF 400.- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Diesem werden damit CHF 400.- seines 
geleisteten Kostenvorschusses zurückerstattet.

b) Der Beschwerdeführer obsiegt teilweise, weshalb er Anspruch auf eine Entschädigung 
seiner Parteikosten hat. Da der neue Tarif von CHF 250.- pro Stunde erst für Leistungen 
anwendbar ist, die nach dem 1. Juli 2015 erbracht wurden, ist die Entschädigung angesichts des 
getätigten Aufwandes (zweifacher Schriftenwechsel) sowie der Komplexität der Angelegenheit 
gestützt auf die Honorarnote vom 14. März 2017 auf CHF 1‘307.35 festzusetzen, wobei dieser 

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Betrag Honorar (5 Stunden 55 Minuten à CHF 230.- und 4 Stunden 53 Minuten à CHF 250.-; 
davon je die Hälfte) und Auslagen (CHF 33.-; davon die Hälfte) des Rechtsvertreters umfasst, 
zuzüglich der Mehrwertsteuer von CHF 104.60 (8 Prozent von CHF 1‘307.35). Der Totalbetrag von 
CHF 1‘411.95 geht zu Lasten der Vorinstanz.

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen.

Die Verfügung der Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg vom 14. April 2015 
wird aufgehoben und die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen an die 
Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg zurückgewiesen, damit diese nach 
Ergänzung des medizinischen Dossiers und nach Durchführung des Einkommensvergleichs 
über den Rentenanspruch von A.________ neu entscheidet.

II. Die Gerichtskosten werden auf CHF 800.- festgesetzt. Sie gehen zu einem Betrag von 
CHF 400.- zu Lasten der Invalidenversicherungsstelle und zu einem Betrag von CHF 400.- 
zulasten von A.________. A.________ werden CHF 400.- des geleisteten 
Kostenvorschusses zurückerstattet.

III. A.________ wird zulasten der Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg eine 
Parteientschädigung für Honorar und Auslagen des Rechtsvertreters von CHF 1‘307.35, 
zuzüglich der Mehrwertsteuer von CHF 104.60 (8 Prozent von CHF 1‘307.35), ausmachend 
total CHF 1‘411.95, zugesprochen.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einge-
reicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die Beschwerde-
schrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe 
angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht 
die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene Ent-
scheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesgericht 
ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 24. April 2017/dki

Präsident Gerichtsschreiber