# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0f36ce78-db2f-50a4-a355-bb4427f42719
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-10
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 10.07.2023 IV 2022/180
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_IV-2022-180_2023-07-10.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2022/180

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 13.11.2023

Entscheiddatum: 10.07.2023

Entscheid Versicherungsgericht, 10.07.2023
Art. 28 IVG: Beweiswürdigung. Einkommensvergleich. Kein Anspruch auf 
eine Invalidenrente. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Juli 2023, IV 
2022/180).

Entscheid vom 10. Juli 2023

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Mirjam Angehrn (Vorsitz), Corinne Schambeck und 

Versicherungsrichter Michael Rutz; Gerichtsschreiberin Sabrina Bleile

Geschäftsnr.

IV 2022/180

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Walter Wagner, Poststrasse 23, 9001 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

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Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherte) meldete sich am 31. Januar 2018 bei der IV-Stelle 

des Kantons St. Gallen (nachfolgend: IV-Stelle) für berufliche Massnahmen und 

Rentenleistungen an (IV-act. 1 und 4). Zuletzt war sie vom ___ 2014 bis zum ___ 2015 

in einer befristeten Anstellung als Produktionsmitarbeiterin bei der B.___ GmbH & Co 

KG, C.___, Zweigniederlassung D.___, tätig gewesen (IV-act. 8-1 und 33-2).

A.a. 

Nach der Einholung zahlreicher medizinischer Berichte (vgl. IV-act. 10 ff.) lehnte 

die IV-Stelle mit Mitteilung vom 17. März 2021 einen Anspruch auf berufliche 

Massnahmen ab, da die Versicherte am 11. März 2021 telefonisch mitgeteilt habe, 

dass sie sich aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen aktuell nicht in der Lage 

fühle, an beruflichen Massnahmen mitzuwirken, sodass solche nicht angezeigt seien 

(IV-act. 55; zum Telefonat vgl. auch IV-act. 54-2).

A.b. 

Nachdem die IV-Stelle weitere medizinische Unterlagen eingeholt hatte (IV-

act. 59 ff.), empfahl der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) in seiner Aktenbeurteilung 

vom 30. November 2021 die Einholung eines polydisziplinären Gutachtens in den 

Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie (IV-

act. 88-4 f.). Mit Mitteilung vom 10. Dezember 2021 stellte die IV-Stelle der 

Versicherten die vom RAD empfohlene polydisziplinäre medizinische Untersuchung in 

Aussicht und gab ihr Gelegenheit, zu den Fachdisziplinen Stellung zu nehmen sowie 

eigene Ergänzungsfragen zu stellen (IV-act. 86).

A.c. 

Am 24. Mai 2022 erstattete die SMAB AG (nachfolgend: SMAB) im Auftrag der IV-

Stelle das polydisziplinäre Gutachten (IV-act. 101-1 ff.). In der interdisziplinären 

Gesamtbeurteilung nannten die Sachverständigen als relevante Diagnosen mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung 

(mittelgradige depressive Episode), einen Zustand nach einer transpedikulären 

A.d. 

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Spondylodese L5/S1 beidseits (Operation vom 21. August 2019; vgl. dazu IV-act. 

101-86 f.) sowie einen Zustand nach einer Rotatorenmanschettenruptur der linken 

Schulter und einen Status nach einer Arthroskopie der linken Schulter vom 20. März 

2018 mit Tenotomie der langen Bizepssehne, Resektion von Subscapularisfasern und 

AC-Gelenks-Resektion mit arthroskopischer Naht der ventralen Supraspinatussehne 

(IV-act. 101-6; zur Operation vom 20. März 2018 vgl. ferner IV-act. 39-21). Weiter 

hielten die Gutachter fest, dass die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit 

spätestens seit der Lendenwirbelsäulenoperation von August 2019 aufgehoben sei (IV-

act. 101-8 f.). In optimal leidensangepasster Tätigkeit (zum orthopädischen 

Zumutbarkeitsprofil vgl. IV-act. 101-51; zum psychiatrischen vgl. IV-act. 101-37) 

bestehe aus psychischen Gründen eine Arbeitsfähigkeit von 70 % bzw. eine 

Arbeitsunfähigkeit von 30 % seit Mai 2018 (Datum des ersten IV-Berichts der 

behandelnden Psychiaterin Dr. med. E.___, Spezialärztin für Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH; vgl. IV-act. 14-4). Zu vorangegangenen Zeiträumen könnten mit 

Blick auf die Eigendynamik psychiatrischer Krankheitsverläufe keine konkreten 

Aussagen zur Arbeitsunfähigkeit gemacht werden (IV-act. 101-9; vgl. ferner das 

psychiatrische Teilgutachten in IV-act. 101-37). Überdies wurde der Versicherten im 

orthopädischen Teilgutachten für die Dauer von jeweils drei Monaten nach den 

operativen Eingriffen, der Schulter-Arthroskopie vom 20. März 2018 sowie der 

Spondylodese der LWS vom 21. August 2019, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit 

zugestanden (IV-act. 101-51). Im internistischen Teilgutachten wurde überdies für einen 

Zeitraum von zwei bis drei Monaten nach einer Magenbypass-Operation vom 22. Juni 

2021 (vgl. dazu IV-act. 68-1) eine Arbeitsunfähigkeit attestiert (IV-act. 101-64).

In seiner Aktenbeurteilung vom 27. Mai 2022 kam der RAD zum Schluss, dass das 

SMAB-Gutachten zur Beurteilung des Sachverhalts herangezogen werden könne (IV-

act. 103-2).

A.e. 

Mit Vorbescheid vom 2. Juni 2022 lehnte die IV-Stelle mit Verweis auf das SMAB-

Gutachten das Gesuch um eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 29 % ab 

(IV-act. 106).

A.f. 

Dagegen erhob die Versicherte durch ihren Sohn am 8. Juli 2022 (IV-act. 110) und 

durch ihren Rechtsanwalt lic. iur. W. Wagner, St. Gallen, am 16. August 2022 (IV-

act. 117) Einwand.

A.g. 

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B.  

Erwägungen

1.

Vorliegend strittig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine 

Invalidenrente. Da im vorliegenden Fall der frühestmögliche Beginn des 

In einer Stellungnahme vom 13. Oktober 2022 hielt der RAD fest, dass im Rahmen 

des Einwandes keine neuen medizinischen Sachverhalte oder Diagnosen vorgebracht 

worden seien, die nicht ohnehin bereits im medizinischen Dossier oder im 

massgeblichen Gutachten erwähnt bzw. diskutiert worden seien. Daher bleibe es bei 

der bisherigen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit und des Zumutbarkeitsprofils (IV-act. 

122).

A.h. 

Mit Verfügung vom 14. Oktober 2022 wies die IV-Stelle das Rentengesuch der 

Versicherten im Sinne des Vorbescheids ab (IV-act. 124).

A.i. 

Gegen diese Verfügung erhob die weiterhin durch Rechtsanwalt Wagner 

vertretene Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 16. November 2022 

Beschwerde. Sie beantragte, die Verfügung der IV-Stelle (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) vom 14. Oktober 2022 sei aufzuheben und ihr seien mit Wirkung 

ab wann rechtens die ihr zustehenden gesetzlichen Leistungen der 

Invalidenversicherung, insbesondere eine Rente, zuzusprechen. Eventualiter sei die 

Angelegenheit zur Feststellung des rechtsrelevanten Sachverhalts durch weitere 

medizinische Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, um 

anschliessend über die ihr zustehenden gesetzlichen Leistungen der 

Invalidenversicherung neu zu befinden; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge 

zu Lasten der Beschwerdegegnerin (act. G 1).

B.a. 

In ihrer Beschwerdeantwort vom 16. Februar 2023 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (act. G 6).

B.b. 

Mit Schreiben vom 21. April 2023 hielt die Beschwerdeführerin an ihrer 

Beschwerde vollumfänglich fest und verzichtete auf die Erstattung einer ausführlichen 

Replik (act. G 10).

B.c. 

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Rentenanspruchs auf den 1. März 2019 fällt (vgl. unten E. 4.2), kommen zur Beurteilung 

des Rentenanspruchs die bis zum 31. Dezember 2021 gültig gewesenen 

Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) 

und der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) zur Anwendung 

(siehe das Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen über Invalidität 

und Rente in der Invalidenversicherung, gültig ab 1. Januar 2022, Rz. 9100 ff.).

2.  

Einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben Versicherte, die 

ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht 

durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder 

verbessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 

durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (Art. 28 Abs. 1 IVG). Invalidität ist gemäss Art. 

8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG; SR 830.1) die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit wird in Art. 7 Abs. 1 ATSG als der 

durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 

verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 

oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichen Arbeitsmarkt definiert. Der Invaliditätsgrad ist grundsätzlich durch einen 

Einkommensvergleich zu ermitteln. Dabei wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen kann, in Beziehung 

gesetzt zum Einkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Art. 16 ATSG).

2.1. 

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung – und im 

Beschwerdefall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es dabei, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswerts 

eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

2.2. 

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3.  

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis).

Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Ablehnung des Rentenbegehrens in 

erster Linie auf das von ihr eingeholte polydisziplinäre SMAB-Gutachten (IV-act. 101).

3.1. 

Das SMAB-Gutachten beruht auf eigenständigen Abklärungen. Die medizinischen 

Vorakten und die von der Beschwerdeführerin geklagten Leiden sind berücksichtigt 

und die gestellten Diagnosen ausführlich begründet worden. Die bescheinigte 

Arbeitsfähigkeit leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in 

der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Mit den abweichenden 

Einschätzungen behandelnder Ärzte haben sich die Sachverständigen ausreichend 

auseinandergesetzt. Weiter gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass im Gutachten 

objektiv wesentliche Aspekte nicht berücksichtigt worden wären. Auch haben die 

Sachverständigen sich bei ihrer Beurteilung an den vom Bundesgericht definierten 

Standardindikatoren orientiert (vgl. IV-act. 101).

3.2. 

Was die Beschwerdeführerin bzw. deren Rechtsvertreter als medizinische Laien 

gegen das SMAB-Gutachten vorbringen, vermag dessen Beweiswert nicht zu 

entkräften. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin sind der orthopädische 

Zustand nach den Operationen an Schulter und Rücken sowie die daraus 

resultierenden Funktionseinschränkungen und Beschwerden nicht ohne Abklärung 

geblieben (act. G 1 S. 4). Vielmehr ist die Beschwerdeführerin im Rahmen der SMAB-

Begutachtung am 16. März 2022 durch einen Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 

Traumatologie des Bewegungsapparates eingehend zu ihren Leiden befragt und 

körperlich untersucht worden (vgl. IV-act. 101-40 ff.). Auch haben dem Gutachter 

weitere orthopädische Berichte vorgelegen. Dass er unter diesen Umständen auf eine 

Fremdanamnese verzichtet hat, ist einleuchtend. Entgegen den Vorbringen der 

Beschwerdeführerin (vgl. act. G 1 S. 5) ist vom orthopädischen Gutachter denn auch 

nicht behauptet worden, dass nach den Operationen gar keine Beeinträchtigung auf 

orthopädischem Fachgebiet mehr vorliegt. Vielmehr hat er den Zustand nach der 

transpedikulären Spondylodese L5/S1 beidseits vom 21. August 2019 sowie den 

Zustand nach der Rotatorenmanschettenruptur und der Arthroskopie der linken 

Schulter vom 20. März 2018 als Diagnosen mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit 

aufgeführt (IV-act. 101-48) und der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit 

seit der Operation an der Lendenwirbelsäule vom 21. August 2019 eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit attestiert (IV-act. 101-50). In einer leichten körperlichen Tätigkeit in 

3.3. 

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wechselnder Körperhaltung ohne Zwangshaltungen, ohne Rotation des Kopfes (IV-act. 

101-49) und ohne häufiges Kauern, Bücken oder Hocken sowie ohne Überkopfarbeiten 

links hat er sie jedoch als zu 100 % arbeitsfähig eingestuft (IV-act. 101-51). Inwiefern 

diese Beurteilung unzutreffend sein sollte, vermag die Beschwerdeführerin nicht 

darzulegen. Namentlich hat sie nach der Erstellung des Gutachtens keine 

medizinischen Berichte vorgelegt, die Zweifel an der orthopädischen gutachterlichen 

Beurteilung wecken, worauf der RAD in seiner Stellungnahme vom 13. Oktober 2022 

zutreffend hingewiesen hat (vgl. IV-act. 122-2).

Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, dass im Rahmen der SMAB-

Begutachtung keine rheumatologische Untersuchung stattgefunden habe und damit 

auch der Verdacht auf eine Fibromyalgie ungenügend abgeklärt worden sei (act. G 1 S. 

5), ist ihr entgegenzuhalten, dass sie selber nach Ankündigung der für die 

Begutachtung vorgesehenen Fachdisziplinen keine rheumatologische Beurteilung 

beantragt hat (vgl. IV-act. 86 ff.). Ausserdem sind die für die Begutachtung gewählten 

Fachdisziplinen von einer Ärztin des RAD nach eingehender Würdigung der Aktenlage 

bestimmt worden (vgl. IV-act. 88-5). Eine Begutachtung auf rheumatologischem Gebiet 

hat diese ebenso wenig als notwendig erachtet als die SMAB-Gutachter. Soweit 

ersichtlich, datiert der letzte aktenkundige rheumatologische Bericht vom 31. August 

2018. Darin wurde festgehalten, dass aktuell keine Hinweise auf eine entzündliche 

Rheumaerkrankung bestünden. Aufgrund der Druckpunkte und Schmerzschilderungen 

wurde eine Fibromyalgie zwar als möglich erachtet, jedoch hat der Rheumatologe die 

Schmerzen vorwiegend als muskulär und degenerativ eingestuft (vgl. IV-act. 39-18). 

Was die Verdachtsdiagnose der Fibromyalgie betrifft, ist mit der Beschwerdegegnerin 

(vgl. act. G 6 S. 8) überdies darauf hinzuweisen, dass es sich dabei um ein 

beweismässig nicht gesichertes Leiden handelt (Urteil des Bundesgerichts vom 1. April 

2015, 9C_106/2015, E. 6.3). Anhaltspunkte dafür, dass sich diese Verdachtsdiagnose 

erhärtet hätte oder sich die Beschwerdeführerin weiterhin in rheumatologischer 

Behandlung befinden würde, liegen nicht vor. Vor diesem Hintergrund ist es 

nachvollziehbar, dass die SMAB-Sachverständigen keine Notwendigkeit für eine 

rheumatologische Untersuchung gesehen haben. Sollten sich in Zukunft neue 

rheumatologische Erkenntnisse ergeben, die bisher keine Berücksichtigung gefunden 

haben, steht es der Beschwerdeführerin selbstredend offen, sich erneut bei der 

Beschwerdegegnerin anzumelden. Aufgrund der aktuellen Aktenlage vermag die 

fehlende rheumatologische Begutachtung den Beweiswert des SMAB-Gutachtens 

nicht zu entkräften, zumal die SMAB-Sachverständigen Kenntnis von den 

rheumatologischen Berichten und der im Raum stehenden Verdachtsdiagnose der 

Fibromyalgie hatten, sodass anzunehmen ist, dass sie diese bei ihrer Beurteilung 

3.4. 

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berücksichtigt haben. Wie die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort 

zutreffend angemerkt hat (vgl. act. G 6 S. 8), kommt es für die Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit denn auch nicht in erster Linie auf die gestellten Diagnosen oder die 

Ätiologie eines Leidens, sondern darauf an, ob und in welchem Ausmass 

Beeinträchtigungen vorliegen, welche die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einschränken 

(vgl. BGE 148 V 55 E. 6.2.2 und 143 V 409 E. 4.2.1; Urteil des Bundesgerichts vom 

21. Dezember 2022, 8C_295/2022, E. 8.2).

Schliesslich vermag auch die gegenteilige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch 

die behandelnde Psychiaterin Dr. E.___ den Beweiswert des SMAB-Gutachtens nicht 

zu entkräften. Die Berichte von Dr. E.___ haben den SMAB-Sachverständigen 

vorgelegen und sind vom psychiatrischen Gutachter berücksichtigt worden. Er hat 

deren Einschätzung, wonach eine mittelgradige depressive Episode bestehe, als 

nachvollziehbar eingestuft, jedoch keine Arbeitsunfähigkeit in dem von Dr. E.___ 

attestierten Ausmass, namentlich keine Notwendigkeit für eine Tätigkeit in geschütztem 

Rahmen, gesehen (vgl. IV-act. 101-36). Er hat diesbezüglich erklärend ausgeführt, dass 

die Beschwerdeführerin durchaus in der Lage sei, sich an Regeln und Routinen 

anzupassen. Auch gelinge es ihr, Aufgaben zu strukturieren. In Bezug auf Flexibilität 

und Umstellungsfähigkeit weise sie ausreichende Ressourcen auf. Die Belastbarkeit 

der Beschwerdeführerin im Hinblick auf den Kompetenzerwerb und die 

Wissensanwendung sei vorhanden. Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, 

Entscheidungen zu fällen. Ihre Urteilsfähigkeit sei adäquat. Im Bereich Proaktivität, 

Antrieb und Spontanaktivitäten bestünden nur leichte Einschränkungen. Dies gelte 

auch für die Widerstands- und Durchhaltefähigkeit sowie die 

Selbstbehauptungsfähigkeit. Die Interaktions- und Kontaktfähigkeit mit Dritten sei 

vorhanden. Bezüglich Gruppenfähigkeit weise sie gute Ressourcen auf und sie sei 

auch zu dyadischen Beziehungen fähig. Im Bereich der Selbstpflege, 

Selbstversorgung, Mobilität und Verkehrsfähigkeit bestünden aus psychiatrischer Sicht 

ebenfalls keine Einschränkungen. Zusammenfassend sei die Beschwerdeführerin somit 

in der Lage, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Tätigkeiten einfacher geistiger Art mit 

geringer Verantwortung ohne besonderen Zeitdruck und ohne besondere 

Anforderungen an die Konfliktfähigkeit auszuüben, soweit die Tätigkeiten auch ihrer 

körperlichen Belastbarkeit und ihrem Ausbildungs- und Kenntnisstand entsprächen 

(vgl. IV-act. 101-36 f.). Die von Dr. E.___ vorgenommenen Beurteilungen der 

Arbeitsfähigkeit sind denn auch nicht ohne Weiteres nachvollziehbar. Aus ihren 

Berichten erhellt beispielsweise nicht, weshalb sie bei aus psychiatrischer Sicht 

gleichbleibender Diagnose die Beschwerdeführerin am 15. März 2021 und 6. Juli 2021 

nur noch in geschütztem Rahmen zu 50 % arbeitsfähig eingestuft hat (IV-act. 53 und 

3.5. 

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60), während sie am 31. März 2020 noch von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in 

leidensangepasster Tätigkeit ausgegangen war (IV-act. 43-6 f.) und in einem Telefonat 

vom 23. Oktober 2020 die Einschätzung der untersuchenden Psychologen des KSSG 

geteilt hatte, wonach die depressive Erkrankung remittiert sei, mithin die Kriterien für 

eine depressive Episode nicht mehr erfüllt seien (vgl. IV-act. 50-11). Dass die SMAB-

Gutachter den Grad der Arbeitsunfähigkeit divergierend zur Einschätzung der 

behandelnden Psychiaterin Dr. E.___ festgesetzt haben, schmälert den Beweiswert des 

Gutachtens somit nicht. Wie die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort 

zutreffend festgehalten hat (act. G 6 S. 6), kann eine psychiatrische Exploration von der 

Natur der Sache her denn auch nicht ermessensfrei erfolgen. Vielmehr eröffnet sie der 

psychiatrischen Gutachtensperson praktisch immer einen gewissen 

Ermessensspielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinische Interpretationen 

möglich und zulässig sind, sofern der Sachverständige lege artis vorgegangen ist 

(Urteile des Bundesgerichts vom 17. April 2020, 8C_107/2020, E. 4.1.3, und vom 29. 

Dezember 2017, 8C_629/2017, E. 4.3). Widersprechen Berichte behandelnder Ärzte 

dem von der Verwaltung bei externen Spezialärzten eingeholten Gutachten, ist 

schliesslich auch die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch 

tätigen (Fach-)Ärzte einerseits und Begutachtungsauftrag der amtlich bestellten 

fachmedizinischen Experten anderseits zu beachten (Urteile des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts [EVG] vom 6. April 2006, I 803/05, E. 5.5, und vom 18. April 

2006, I 783/05, E. 2.2). Erfahrungsgemäss sagen behandelnde Ärzte im Hinblick auf 

ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer 

Patienten aus (Urteil des Bundesgerichts vom 23. Februar 2022, 8C_720/2021, E. 5.5 

mit Hinweisen).

Zusammenfassend sind die Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht geeignet, 

konkrete Indizien aufzuzeigen, die gegen die Zuverlässigkeit der im SMAB-Gutachten 

enthaltenen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sprechen, sodass auf diese abgestellt 

werden kann (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 23. Februar 2022, 

8C_720/2021, E. 5.1 mit Hinweisen). Gestützt auf das von der Beschwerdegegnerin 

eingeholte SMAB-Gutachten ist demnach davon auszugehen, dass bei der 

Beschwerdeführerin in leidensangepasster Tätigkeit für die Zeit vom 20. März bis 20. 

Juni 2018 eine 100%ige, vom 21. Juni 2018 bis 20. August 2019 eine 30%ige und vom 

21. August 2019 bis 21. November 2019 wiederum eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit 

bestanden hat. Ab dem 22. November 2019 ist weiterhin eine 30%ige 

Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen, wobei ab dem 22. Juni 2021 vorübergehend für zwei 

bis drei Monate eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit anzunehmen ist (vgl. Sachverhalt A.d).

3.6. 

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4.  

In einem nächsten Schritt gilt es den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin zu 

bestimmen. Da diese von der Beschwerdegegnerin als im Gesundheitsfall 

Vollzeiterwerbstätige eingestuft worden ist (vgl. IV-act. 105-3; vgl. dazu auch IV-act. 

61-1), ist der Invaliditätsgrad anhand eines Einkommensvergleichs (vgl. oben E. 2.1) 

festzulegen.

4.1. 

Für den Einkommensvergleich sind grundsätzlich die Verhältnisse im Zeitpunkt des 

Beginns des Rentenanspruchs entscheidend (vgl. BGE 129 V 222). Die vorliegend zu 

beurteilende IV-Anmeldung der Beschwerdeführerin ist bei der Beschwerdegegnerin 

am 31. Januar 2018, wenn auch zunächst formal unvollständig (vgl. IV-act. 1 und 5), 

eingegangen. Die Unvollständigkeit der ersten IV-Anmeldung ändert am zu 

berücksichtigenden Eingangsdatum nichts, da deren Verbesserung innert der von der 

Beschwerdegegnerin dafür angesetzten Nachfrist erfolgt ist (vgl. IV-act. 4 f.). Der 

frühestmögliche Rentenbeginn i.S.v. Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG fiele somit grundsätzlich 

auf den 1. Juli 2018. Das Wartejahr i.S.v. Art. 28 Abs. 1 IVG ist zu jenem Zeitpunkt 

allerdings noch nicht verstrichen gewesen, da eine Arbeitsunfähigkeit erst ab März 

2018 (vgl. oben E. 3.6) ausgewiesen ist. Unter Berücksichtigung eines Wartejahres mit 

durchschnittlich mindestens 40%iger Arbeitsunfähigkeit fällt der frühestmögliche 

Beginn eines potentiellen Rentenanspruchs im vorliegenden Fall auf den 1. März 2019 

(3 Monate [20. März bis 20. Juni 2018] x 100 % Arbeitsunfähigkeit = 300 %; 9 Monate 

[21. Juni 2018 bis 21. März 2019] x 30 % Arbeitsunfähigkeit = 270 %; 300 % + 270 % 

= 570 %; 570 % / 12 Monate = durchschnittlich 47.5 % Arbeitsunfähigkeit pro Monat; 

betreffend Beginn der Rentenauszahlung ab Monatsanfang vgl. Art. 29 Abs. 3 IVG).

4.2. 

Für das Valideneinkommen ist entscheidend, was die versicherte Person aufgrund 

ihrer beruflichen Fähigkeiten und ihrer persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit im massgebenden Zeitpunkt des allfälligen 

Rentenbeginns verdient hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Dabei ist in der 

Regel vom zuletzt – d.h. grundsätzlich vor dem Beginn der ganzen oder teilweisen 

Arbeitsunfähigkeit – erzielten Verdienst auszugehen (BGE 139 V 30 E. 3.3.2 mit 

Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 18. März 2015, 8C_590/2014, E. 5.1). Das 

von der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2015 gestützt auf die Angaben der 

ehemaligen Arbeitgeberin angenommene Valideneinkommen von monatlich 

Fr. 4'092.50 (IV-act. 105-3) ist anhand der Aktenlage nicht korrekt. Entsprechend den 

Angaben der Arbeitgeberin beträgt das Valideneinkommen ab dem 1. Juni 2015 

vielmehr monatlich Fr. 4'441.-- (IV-act. 33-6). Aufgrund der Angaben der Arbeitgeberin 

ist sodann – entgegen der Annahme der Beschwerdegegnerin – davon auszugehen, 

4.3. 

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dass die Beschwerdeführerin bei ihrer letzten Anstellung keinen 13. Monatslohn 

erhalten hat (vgl. IV-act. 33-6; vgl. ferner IV-act. 33-12). Folglich beläuft sich das 

Valideneinkommen für das Jahr 2015 auf Fr. 53'292.--. Hochindexiert auf das Jahr 

2019 (Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns) resultiert schliesslich ein 

Valideneinkommen von gerundet Fr. 54'740.40 (Fr. 53'292.-- / 2686 x 2759; vgl. 

Bundesamt für Statistik, Tabelle T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der 

Konsumentenpreise und der Reallöhne, 2010-2021).

Zur Ermittlung des Invalideneinkommens kann auf die Tabelle TA 1 der LSE 2018, 

hochindexiert auf das Jahr 2019, abgestellt werden. Für die im Kompetenzniveau 1 

beschäftigen Frauen ergibt sich unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen 

wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden in einem Arbeitspensum von 100 % ein 

Jahreslohn von Fr. 55'222.-- (vgl. Anhang 2 der IVG-Gesetzesausgabe der 

Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2022).

4.4. 

Bei einer Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen zeigt sich, dass das von 

der Beschwerdeführerin gemäss den Angaben ihrer ehemaligen Arbeitgeberin im Jahr 

2015 in einem Pensum von 100 % im Gesundheitsfall erzielbare Einkommen leicht 

unter dem statistischen Invalideneinkommen gemäss LSE liegt. Da die Akten keinerlei 

Anhaltspunkte dafür liefern, dass die Beschwerdeführerin freiwillig auf ein höheres 

Einkommen verzichtet hat, ist anzunehmen, dass die Unterdurchschnittlichkeit ihres 

Validenlohns auf die für die Invaliditätsbemessung nicht zu berücksichtigenden Zwänge 

des realen Arbeitsmarktes zurückzuführen sind. Aus diesem Grund ist das 

Valideneinkommen auf den LSE-Lohn anzuheben. Da vorliegend sowohl hinsichtlich 

des hypothetischen Valideneinkommens als auch bezüglich des Invalideneinkommens 

derselbe Lohn zugrunde zu legen ist, kann der Einkommensvergleich anhand eines 

sogenannten Prozentvergleichs vorgenommen werden. Dabei entspricht der 

Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, allenfalls unter Berücksichtigung 

eines Abzuges vom Tabellenlohn (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 10. April 2017, 

9C_804/2016, E. 2.2 mit Hinweis; zum Tabellenlohnabzug vgl. BGE 126 V 75). Gründe 

für einen Tabellenlohnabzug werden von der Beschwerdeführerin nicht vorgebracht 

und sind auch nicht ersichtlich.

4.5. 

Demzufolge ergibt sich im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns vom 

1. März 2019 bei einem andauernden Arbeitsunfähigkeitsgrad von 30 % ein 

rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 %, sodass kein Anspruch auf eine 

Invalidenrente besteht. Die ab dem 21. August 2019 aufgrund der Rückenoperation 

vorübergehend aufgetretene Verschlechterung der gesundheitlichen Situation mit 

dreimonatiger Arbeitsunfähigkeit von 100 % sowie die zwei bis dreimonatige 

4.6. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 12/12

Publikationsplattform

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5.  

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Die Beschwerdeführerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen; der von ihr 

geleitstete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.-- wird daran angerechnet.

Arbeitsunfähigkeit nach der Magenbypass-Operation vom 22. Juni 2021 (vgl. dazu 

Sachverhalt A.d) vermögen daran nichts zu ändern, da sie keine langandauernde 

Erwerbsunfähigkeit und somit keinen Rentenanspruch zu begründen vermögen (vgl. 

Art. 8 Abs. 1 ATSG; vgl. ferner Art. 88a Abs. 2 IVV).

Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch der 

Beschwerdeführerin zu Recht verneint.

4.7. 

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gegen die 

angefochtene Verfügung abzuweisen.

5.1. 

Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Der unterliegenden 

Beschwerdeführerin sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.-- aufzuerlegen, 

wobei ihr der von ihr geleiteste Kostenvorschuss daran anzurechnen ist.

5.2. 

bis 

Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).

5.3. 

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	Entscheid Versicherungsgericht, 10.07.2023
	Art. 28 IVG: Beweiswürdigung. Einkommensvergleich. Kein Anspruch auf eine Invalidenrente. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Juli 2023, IV 2022/180).

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