# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 554904de-3c65-5059-a2b9-d22edaee886b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.10.2010 C-5452/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5452-2008_2010-10-11.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5452/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Beat Weber, Richter Vito Valenti, 
Gerichtsschreiberin Susanne Genner.

W._______, 
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Verfügung vom 31. Juli 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5452/2008

Sachverhalt:

A.
Die am (...) 1960 geborene Beschwerdeführerin deutscher Nationalität 
ist  ausgebildete Hauswirtschafterin. Sie arbeitete von Mitte  1982 bis 
Ende 1983 sowie zwischen 1996 und 2002 in der Schweiz (vgl. Aus-
zug  aus  dem  individuellen  Konto  [act.  69]).  Zuletzt  war  die  Be-
schwerdeführerin  vom 17. Oktober  2001  bis  zum 29. April  2002  als 
Serviceangestellte in einem Restaurant tätig (vgl. Fragebogen für den 
Arbeitgeber  vom 18. April  2005,  unterzeichnet  am 2. Mai  2005 [act. 
12]). Vom 1. Mai 2002 bis zum 30. September 2002 war die Beschwer-
deführerin krank geschrieben (vgl. act. 12 S. 2),  worauf  das Arbeits-
verhältnis aufgelöst wurde (vgl. Fragebogen für den Versicherten [EU] 
vom 18. April 2005, unterzeichnet am 29. April 2005 [act. 14]).

B.
Mit  Bescheid vom 9. Dezember 2004 (act. 4)  sprach die Landesver-
sicherungsanstalt  Baden-Württemberg  der  Beschwerdeführerin  eine 
vom 1.  September  2004  bis  zum 31.  August  2007  befristete  Rente 
wegen voller Erwerbsminderung zu.

C.
Mit  Gesuch  vom 23. September  2004  (act.  1)  meldete  sich  die  Be-
schwerdeführerin zum Bezug von Leistungen der schweizerischen In-
validenversicherung an.

D.
Gestützt  auf  die  eingereichten  Arztberichte  (act.  19-41)  attestierte 
Dr. S._______  der  Beschwerdeführerin  im  Schlussbericht  des 
Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) Rhone vom 22. Juli 2005 (act. 
43) eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der bisherigen Tätigkeit als 
Serviceangestellte  und  von  40  %  in  einer  angepassten  Tätigkeit,  
jeweils ab dem 10. Februar 2004. 

Als Hauptdiagnose nannte der Arzt

• Chronische Diarrhoe (R 19) bei Status nach subtotaler Colektomie mit As -
cendorectostomie am 11.02.04 wegen chronischer Obstipation bei  Hypo-
gangliose des Colons,

als Nebendiagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

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• Rezidivierende  Lumboischialgie  links  (M  51.1)  bei  Bandscheibenvorfall  
L5/S1,

und als Nebendiagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit

• Status nach Appendektomie 1967,
• Status nach posttraumatischer Splenektomie 1965,
• Status nach Hysterektomie 05/2002,
• Status nach Salpingektomie 11/2002,
• Status nach Adhäsiolyse,
• Schilddrüsenunterfunktion mit Hormonsubstitution.

Dr.S._______ gab an, bei chronischem Durchfall sei keine beständige 
Tätigkeit möglich. Aufgrund einer chronischen Obstipation sei am 11. 
Februar 2004 eine subtotale Entfernung des Dickdarms durchgeführt 
worden.  Dadurch  sei  die  Ursache  der  Obstipation,  nämlich  eine 
Hypogangliose  des  Colons,  aufgedeckt  worden. Die  Obstipation  sei 
dadurch behoben worden; allerdings leide die Versicherte seither an 
massivem Durchfall, 10 bis 15 Mal pro Tag. Normale Tätigkeiten seien 
dadurch  nicht  mehr  möglich.  Ferner  leide  die  Versicherte  an  be-
lastungsabhängigen Rückenschmerzen bei Bandscheibenvorfall L5/S1. 
Die  Versicherte  könne  2  mal  3  Stunden  pro  Tag  mit  stündlichen 
Pausen  von  10  Minuten  arbeiten.  Sie  solle  nur  leichte  Arbeiten  in  
sitzender  oder  wechselnder  Position  verrichten,  wobei  sie  Gewichte 
von maximal 10 kg heben könne, jedoch nicht repetitiv. Möglich seien 
nur  kurze Gehstrecken; die  nächste  Toilette  sollte  in  20 Minuten er-
reichbar  sein.  Die  Arbeit  müsse  ohne  Zeitdruck  erfolgen.  Die  Ver-
sicherte müsse sich ihre Arbeit selbst einteilen können. Der Gang zur  
Toilette müsse mehrmals pro Tag, evtl. stündlich möglich sein. Infolge 
gestörter  Nachtruhe  sei  auch  eine  angepasste  Tätigkeit  nicht  voll-
schichtig zumutbar.

E.
Die Vorinstanz ermittelte mit Einkommensvergleich vom 7. September 
2005 (act. 44) einen Invaliditätsgrad von 100 % seit dem 10. Februar 
2004 und von 56 % seit dem 10. April 2004. Im Beschluss betreffend 
Invalidität vom 21. September 2005 (act. 46) bezifferte die Vorinstanz 
den Invaliditätsgrad mit 40 % seit dem 2. April 2004 und mit 56 % seit 
dem 1. Juli 2004.

F.
Mit Verfügungen vom 7. Dezember 2005 sprach die Vorinstanz der Be-
schwerdeführerin eine Viertelsrente vom 1. April 2004 bis zum 30. Juni 

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2004 (vgl. act. 48) und eine halbe Rente mit Wirkung ab 1. Juli 2004 
(vgl. act. 49) zu.

G.
Mit Bescheid vom 6. Juni 2007 (act. 53) teilte die Deutsche Renten-
versicherung Baden-Württemberg der Beschwerdeführerin mit, die mit 
Bescheid vom 9. Dezember  2004 gewährte  Versichertenrente werde 
als Dauerrente weitergewährt.

H.
Mit Schreiben vom 27. November 2007 (act. 50) leitete die Vorinstanz 
von Amtes wegen eine Revision der Rente ein. Im Fragebogen für die 
IV-Rentenrevision  vom  27.  November  2007,  unterzeichnet  am  3. 
Dezember  2007  (act.  52),  gab  die  Beschwerdeführerin  an,  ihr 
Gesundheitszustand habe sich nicht gebessert; im Februar 2008 sei 
von Seiten der Universitätsklinik X._______ ein Ileostoma geplant. 

I.
Im  Rahmen  der  Revision  von  Amtes  wegen  zog  die  Vorinstanz 
folgende medizinische Unterlagen zu den Akten:

• Bericht  von  Prof.  Dr.  R._______  und  Dr.  T._______,  Chirurgische  Uni-
versitätsklinik  X._______,  Abteilung  Allgemein-  und  Viszeralchirurgie  mit 
Poliklinik, vom 7. November 2005 (act. 55),

• Bericht  der  Medizinischen  Universitätsklinik  X._______,  Abteilung  Re-
habilitative und Präventive Sportmedizin, vom 24. Mai 2006 (act. 56),

• Bericht von PD Dr. med. P._______ und Dr. H._______, Medizinische Uni-
versitätsklinik X._______, Abteilung Innere Medizin II, vom 30. August 2006 
(act. 57),

• Ärztlicher Befundbericht zu Handen der Deutschen Rentenversicherung Ba-
den-  Württemberg  vom  27.  März  2007,  unterzeichnet  von  Dr.  med. 
G._______ am 16. April 2007 (act. 58).

J.
Dr. B._______ vom medizinischen Dienst der Vorinstanz äusserte sich 
mit Stellungnahme vom 21. Januar 2008 (act. 60) dahingehend, dass 
der Gesundheitszustand im Wesentlichen unverändert sei bei gleichen 
Diagnosen. Es bestehe ein Status nach subtotaler Colektomie wegen 
chronischer  Obstipation  wegen  Hypogangliose  des  Colons,  dazu 
rezidivierende Lumboischialgien links bei  Bandscheibenvorfall  L5/S1. 
Der  Arztbericht  für  die  Deutsche  Rentenversicherung  vom 27.  März 
2007 (act. 58) nenne die gleichen Diagnosen; gemäss diesem Bericht 
sei stündlich ein Toilettenbesuch notwendig.

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K.
Mit Schreiben vom 28. Januar 2008 (act. 61) teilte die Vorinstanz der 
Beschwerdeführerin mit, die Überprüfung des Invaliditätsgrades habe 
keine  anspruchsbeeinflussende  Änderung  ergeben.  Aufgrund  unver-
änderter  Verhältnisse  bestehe  weiterhin  Anspruch  auf  die  ent-
sprechenden Geldleistungen. Die Mitteilung war mit dem Hinweis ver-
sehen,  die  Beschwerdeführerin  könne  schriftlich  eine  beschwerde-
fähige Verfügung verlangen, wenn sie mit dieser Mitteilung nicht ein-
verstanden sei. Das Gesuch sei kurz zu begründen und unterzeichnet 
bei der IV-Stelle einzureichen.

L.
Mit  Eingabe  vom  31.  März  2008  (act.  64)  stellte  die  Beschwerde-
führerin ein Gesuch um Erhöhung der Rente mit der Begründung, ihre 
gesundheitliche  Situation  habe  sich  verschlechtert.  Zum  Beweis 
reichte sie folgende Unterlagen ein:

• Bericht von PD Dr. med. K._______ und Dr. N._______, Chirurgische Uni -
versitätsklinik  X._______,  Abteilung  Allgemein-  und  Viszeralchirurgie  mit 
Poliklinik, vom 18. März 2008 (act. 62),

• Bericht  von  Dr.  A._______,  Facharzt  Chirurgie,  Krankenhaus  Y._______, 
Chirurgische Abteilung, vom 27. März 2008 (act. 63).

M.
Am 16. April  2008 richtete die Vorinstanz folgende Anfrage an ihren 
medizinischen Dienst (vgl. act. 65): 

"Art. 87 Abs. 3 IVV: Revisionsgesuch 

Die  obgenannte Person bezieht  seit  01.07.2004 eine halbe Rente (Invalidi -
tätsgrad 56 %). Mit Schreiben vom 31.03.2008 wurde ein Gesuch um Revision 
eingereicht.
Wird  durch  die  beigefügten  medizinischen  Unterlagen  glaubhaft  gemacht, 
dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise 
geändert hat? Falls ja, ab welchem Datum und in welchem Umfang (%)?
Neue Arztberichte vom 18.03.2008 und 27.03.2008."

Dr. S._______ beantwortete die Anfrage im Schlussbericht  des RAD 
Rhone vom 20. Mai 2008 (act. 66) wie folgt: Am 11. März 2008 sei am 
Universitätsklinikum  X._______  eine  Ileumsegmentresektion  mit 
Adhäsiolyse und Anlage eines doppelläufigen Ileostomas durchgeführt 
worden. Nach  der  Operation  sollten  sich  die  Beschwerden  der  Ver-
sicherten  verbessern.  Diarrhöen  träten  keine  mehr  auf.  Mit  einem 
Ileostoma sollte eine leichte angepasste Tätigkeit möglich sein. Somit 

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bestehe  kein  Grund  für  eine  Zunahme  der  beruflichen  Ein-
schränkungen.

N.
Mit  Vorbescheid vom 29. Mai 2008 (act. 67) teilte die Vorinstanz der 
Beschwerdeführerin mit, die zugestellten Unterlagen liessen nicht auf 
eine anspruchserhebliche Änderung des Invaliditätsgrades schliessen. 
Sie sei deshalb nicht in der Lage, das Revisionsgesuch zu prüfen.

O.
Mit Verfügung vom 31. Juli 2008 (act. 68) teilte die Vorinstanz der Be-
schwerdeführerin mit, sie sei nicht in der Lage, das Revisionsgesuch 
zu prüfen. Zur Begründung führte sie an, nach Art. 87 Abs. 3 der Ver-
ordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 
831.201) sei im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der 
Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise ge-
ändert habe. Die zugestellten Unterlagen liessen nicht auf eine solche 
Änderung schliessen.

P.
Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 25. August 
2008  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  mit  den  sinn-
gemässen Anträgen, auf das Revisionsgesuch sei einzutreten und die 
Rente  sei  zu  erhöhen.  Zur  Begründung  führte  sie  an,  zu  ihrer 
Stomaoperation komme noch ein erneuter Bandscheibenvorfall hinzu, 
der  sie  erheblich  einschränke. Zum Beweis  reichte  die  Beschwerde-
führerin  folgende Unterlagen ein:

• Bericht von Dr. med. C._______, Facharzt für Radiologie, vom 24. Juli 2008,
• Kurzmitteilung von G._______, Arzt für Allgemeinmedizin, vom 21. August 

2008,
• Schwerbehindertenausweis.

Q.
Im  Rahmen  der  Beschwerdevernehmlassung  konsultierte  die  Vor-
instanz  Dr. B._______  vom medizinischen  Dienst  (vgl.  Anfrage  vom 
18. Dezember 2008 [act. 70]). Der Arzt äusserte sich mit Stellungnah-
me vom 23. Dezember 2008 (act. 71) folgendermassen: Gemäss MRT 
der Lendenwirbelsäule vom 24. Juli 2008 sei die Untersuchung wegen 
Verdachts auf  Bandscheibenvorfall  bei  Lumboischialgie rechts durch-
geführt  worden: Diskusprolaps L5/S1 rechts mit  Nervenwurzelkontakt 
S1  rechts,  vereinbar  mit  Nervenwurzelreizsyndrom von  S1. Gemäss 
Zeugnis von Hausarzt Dr. G._______ vom 21. August 2008 habe sich 

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der Gesundheitszustand verschlechtert bei Bandscheibenvorfall L5/S1 
mit  Ischiasbeteiligung  rechts.  Das  Zeugnis  übernehme  einzig  die 
radiologische Diagnose vom 24. Juli  2008. Es würden diesbezüglich 
keinerlei  Angaben zu dem klinischen Befund, der Therapie und dem 
Verlauf  der  Bandscheibenproblematik  L5/S1 gemacht. Es  fehle auch 
eine  Einschätzung  zur  Arbeitsfähigkeit. Im MRT-Bericht  vom 24. Juli 
2008  sei  denn  auch  nur  von  einem  Nervenwurzelreizsyndrom  S1 
rechts die Rede. Demgemäss bestehe ein Nervenwurzelkontakt, keine 
Nerven-Kompression.  Es  fehlten  Anhaltspunkte  für  ein  senso-
motorisches  radikuläres  Ausfallsyndrom;  eine  Operationsindikation 
habe  bisher  nicht  vorgelegen.  Nervenwurzelreizsyndrome  hätten 
generell eine gute Prognose unter konservativer Therapie mit Hilfe von 
Physiotherapie und Medikation  mit  Abklingen der Beschwerden. Das 
Zeugnis des Hausarztes Dr. G._______ reiche qualitativ nicht aus, um 
eine  Verschlechterung  des  Gesundheitszustands  nachvollziehen  zu 
können. Die  Beurteilung  durch  den  RAD Rhone  vom 20.  Mai  2008 
werde  von Dr. B._______  geteilt.  Weitere  medizinische  Abklärungen 
seien  nicht  notwendig,  da  eine  wesentliche  gesundheitliche  Ver-
schlechterung nicht habe glaubhaft gemacht werden können.

R.
Mit Vernehmlassung vom 5. Januar 2009 beantragte die Vorinstanz die 
Abweisung  der  Beschwerde.  Zur  Begründung  verwies  sie  auf  Dr. 
B._______s Stellungnahme vom 23. Dezember 2008 (act. 71).

S.
Der mit Zwischenverfügung vom 9. Januar 2009 einverlangte Kosten-
vorschuss von Fr. 400.- wurde am 19. Januar 2009 bezahlt.

T.
Nachdem die Beschwerdeführerin stillschweigend auf die Einreichung 
einer  Replik  verzichtet  hatte,  wurde  der  Schriftenwechsel  mit  Ver-
fügung vom 7. April 2009 geschlossen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das  Bundesverwaltungsgericht  prüft  von  Amtes  wegen,  ob  die 
Prozessvoraussetzungen  vorliegen  und  auf  eine  Beschwerde  einzu-
treten ist (BVGE 2007/6 E. 1 mit Hinweisen).

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1.1 Anfechtungsgegenstand bildet  die Verfügung der Vorinstanz vom 
31.  Juli  2008  (act.  68).  Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundes-
verwaltungsgericht  unter  Vorbehalt  der  in  Art.  32  VGG  genannten 
Ausnahmen  Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art.  5  des 
Bundesgesetzes  vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsver-
fahren (VwVG, SR 172.021), welche von Vorinstanzen gemäss Art. 33 
VGG erlassen wurden. 

Mit Verfügung vom 31. Juli 2008 (act. 68) ist die Vorinstanz auf das am 
4. April 2008 eingegangene Revisionsgesuch vom 31. März 2008 (act. 
64)  nicht  eingetreten. Der  angefochtene Entscheid  ist  somit  als  Ver-
fügung im Sinn von Art.  5  Abs. 1 Bst. c  VwVG zu qualifizieren,  und 
eine Ausnahme im Sinn von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Die IV-Stelle 
für  Versicherte  im  Ausland  ist  eine  Vorinstanz  im  Sinn  von  Art.  33 
Bst. d VGG. Gemäss Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 
19. Juni  1959 über  die  Invalidenversicherung (IVG,  SR 831.20)  sind 
die Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland direkt beim 
Bundesverwaltungsgericht  anfechtbar.  Dieses  ist  somit  für  die  Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.2 Die Beschwerdeführerin hat am Verfahren vor der Vorinstanz teil-
genommen. Sie ist durch die angefochtene Verfügung besonders be-
rührt und hat an deren Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges 
Interesse im Sinn von Art. 59 ATSG. Sie ist  daher zur Beschwerde-
führung legitimiert.

1.3 Die angefochtene Verfügung trägt das Datum vom 31. Juli  2008. 
Die am 25. August 2008 der deutschen Post übergebene Beschwerde 
wurde zweifellos  fristgemäss im Sinn von Art.  60  Abs. 1  ATSG ein-
gereicht.  Der  Kostenvorschuss  wurde  innert  der  gesetzten  Frist  be-
zahlt,  und auch die Formerfordernisse gemäss Art. 52 Abs. 1 VwVG 
sind erfüllt, so dass auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten ist.

2.
Die  Beschwerdeführerin  beantragt  sinngemäss,  auf  das  Renten-
erhöhungsgesuch  sei  einzutreten  und  die  Invalidenrente  sei  an-
gemessen zu erhöhen. Da die angefochtene Verfügung einen Nicht-
eintretensentscheid  darstellt  (vgl.  E.  1.1),  wird  die  Frage  des  An-
spruchs  auf  Rentenerhöhung  vom Anfechtungsgegenstand  nicht  er-
fasst.  Im  Rahmen  einer  Beschwerde  gegen  einen  Nichteintretens-
entscheid können keine Begehren mit Bezug auf die Sache selbst ge -

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stellt  werden (vgl.  ANDRÉ MOSER,  in: Christoph Auer /  Markus Müller / 
Benjamin  Schindler,  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über  das  Ver-
waltungsverfahren [VwVG],  Zürich  /  St.  Gallen  2008,  Art.  52  Rz. 3). 
Demzufolge ist  auf den sinngemäss gestellten Antrag, die Rente der 
Beschwerdeführerin  sei  angemessen  zu  erhöhen,  nicht  einzutreten. 
Der Streitgegenstand beschränkt  sich im vorliegenden Verfahren auf 
die Frage, ob die Vorinstanz auf das Gesuch der Beschwerdeführerin 
um Erhöhung der halben Rente zu Recht nicht eingetreten ist.

2.1 Mit  der  Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf  einer  unrichtigen  oder  unvollständigen  Feststellung  des  rechts-
erheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die 
Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 
FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Aufl.,  Bern  1983, 
S. 212). 

3.
3.1 Nach  der  ständigen  Rechtsprechung  des  Schweizerischen 
Bundesgerichts sind für die richterliche Beurteilung grundsätzlich die 
tatsächlichen  Verhältnisse  zur  Zeit  des  Erlasses  der  angefochtenen 
Verfügung massgebend (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen, vgl. auch 
THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl., Bern 
2003, S. 489 Rz. 20). Vorliegend bildet somit das Datum der Verfügung 
vom 31. Juli 2008 die zeitliche Grenze der gerichtlichen Überprüfung.

3.2 Im  Rentenrevisionsverfahren  ist  nach  der  bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung als zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer an-
spruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades die letzte rechts-
kräftige Verfügung massgeblich, welche auf einer materiellen Prüfung 
des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Be-
weiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  (bei 
Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen 
des Gesundheitszustands) beruht (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.4). 

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3.2.1 Im vorliegenden Fall wurde nach einer von Amtes wegen durch-
geführten Revision die bisher ausgerichtete halbe Rente gestützt auf 
Art. 74ter Bst. f IVV ohne förmliche Verfügung weitergewährt. Die ent-
sprechende  Mitteilung  vom  28.  Januar  2008  (act.  61)  war  gemäss 
Art. 74ter IVV mit dem Hinweis versehen, die versicherte Person könne 
den Erlass einer  Verfügung verlangen,  wenn sie mit  dem Beschluss 
nicht  einverstanden sei. Die Beschwerdeführerin liess sich daraufhin 
nicht  vernehmen,  stellte  jedoch rund 2 Monate  später,  am 31. März 
2008,  ein  Rentenerhöhungsgesuch. Da  der  Verordnungsgeber  keine 
Frist  vorgesehen hat,  nach deren Ablauf  eine formlose Mitteilung im 
Sinn von Art. 74ter IVV als rechtsbeständig gelten kann, ist vorliegend 
zu prüfen, ob die Mitteilung vom 28. Januar 2008 vor der Einreichung 
des Rentenerhöhungsgesuchs vom 31. März 2008 in Rechtskraft  er-
wachsen ist.

3.2.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Rechtsbe-
ständigkeit  formloser  Mitteilungen  vergleichbar  mit  der  bei  formellen 
Verfügungen  nach  Ablauf  der  Beschwerdefrist  eintretenden  Rechts-
kraft.  Entsprechend  den  Prinzipien  des  Vertrauensschutzes  und  der 
Rechtssicherheit kann die Rechtsbeständigkeit als eingetreten gelten, 
wenn anzunehmen ist, die versicherte Person habe sich mit einer Re-
gelung abgefunden. Dies ist dann der Fall, wenn sie sich nicht innert 
(nach den Umständen) angemessener Überlegungs- und Prüfungsfrist 
dagegen verwahrt (vgl. BGE 122 V 367 E. 3).

Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdeführerin nach Erhalt der Mit -
teilung vom 28. Januar  2008 nichts unternommen. Da keine Gründe 
ersichtlich sind, welche die Beschwerdeführerin daran gehindert  hät-
ten, eine beschwerdefähige Verfügung zu verlangen, kann davon aus-
gegangen werden, sie sei mit der Mitteilung vom 28. Januar 2008 ein-
verstanden  gewesen.  Dieser  Schluss  ergibt  sich  auch  aus  der  Tat-
sache, dass die Beschwerdeführerin in ihrem Rentenerhöhungsgesuch 
vom 31. März 2008 (act. 64)  nicht auf die Mitteilung  vom 28. Januar 
2008 Bezug genommen, sondern das Gesuch mit einer Verschlechter-
ung  des  Gesundheitszustands  in  den  unmittelbar  vorangegangenen 
Wochen begründet hat. Dies zeigen die mit dem Gesuch eingereichten 
Arztberichte, in denen die am 11. März 2008 durchgeführte Operation 
(vgl. Bericht von PD Dr. med. K._______ und Dr. N._______, Chirurgi -
sche Universitätsklinik X._______, Abteilung Allgemein- und Viszeral-
chirurgie mit  Poliklinik,  vom 18. März 2008 [act. 62]) sowie eine sta-
tionäre Behandlung vom 25. März 2008 bis zum 28. März 2008 (vgl. 

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Bericht  von  Dr.  A._______,  Facharzt  Chirurgie,  Krankenhaus 
Y._______, Chirurgische Abteilung, vom 27. März 2008 [act. 63]) doku-
mentiert werden.

3.2.3 Aufgrund  dieser  Ausführungen  steht  fest,  dass  die  Mitteilung 
vom 28. Januar 2008, welche im Übrigen auf einer vollständigen Sach-
verhaltsabklärung  und  korrekten  Beweiswürdigung  beruht,  rechts-
kräftig  geworden  ist.  Somit  ist  als  zeitliche  Vergleichsbasis  für  die 
Frage,  ob  eine  anspruchserhebliche  Änderung  des  Gesundheits-
zustands glaubhaft  gemacht wird,  das Datum der Mitteilung vom 28. 
Januar 2008 massgeblich. 

4.
Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren 
zur Anwendung gelangen.

4.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  in  der  Regel  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung 
haben (BGE 130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen 
Übergangsbestimmungen. 

Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Das VwVG findet  aufgrund von Art. 3  Bst. dbis VwVG jedoch 
keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  ATSG 
anwendbar ist. Nach Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen des ATSG 
auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, 
wenn  und  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze  es  vor-
sehen. Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG 
auf  die  Invalidenversicherung  (Art.  1a-26bis und  28-70)  anwendbar, 
soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG vor-
sieht.

4.2 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3).

4.2.1 Die  Beschwerdeführerin  ist  Staatsangehörige  eines  Mitglied-
staates der Europäischen Gemeinschaft, so dass vorliegend das Ab-
kommen  vom  21.  Juni  1999  zwischen  der  Schweizerischen  Eid-
genossenschaft  einerseits  und  der  Europäischen  Gemeinschaft 

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andererseits  über  die  Freizügigkeit  (Freizügigkeitsabkommen,  nach-
folgend FZA, SR 0.142.112.681, in Kraft seit 1. Juni 2002) anwendbar 
ist (Art. 80a IVG in der Fassung gemäss Art. 2 Ziff. 7 des Bundesrats-
beschlusses  vom  17.  Dezember  2004  über  die  Genehmigung  und 
Umsetzung  des  Protokolls  über  die  Ausdehnung des  Freizügigkeits-
abkommens  auf  die  neuen  EG-Mitgliedstaaten  zwischen  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der EG und ihren 
Mitgliedstaaten  andererseits  sowie  über  die  Genehmigung  der 
Revision der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit, in 
Kraft  seit  1.  April  2006,  AS  2006  979  994).  Das  Freizügigkeits-
abkommen  setzt  die  verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen 
Abkommen  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und 
den einzelnen  Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Gemeinschaft  inso-
weit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA). 
Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen Sicherheit 
koordiniert,  um  insbesondere  die  Gleichbehandlung  aller  Mitglieder 
der Vertragsstaaten zu gewährleisten.

Mangels einer einschlägigen abkommensrechtlichen Regelung ist die 
Ausgestaltung  des  Verfahrens  sowie  die  Prüfung  der  Anspruchsvor-
aussetzungen  einer  schweizerischen  Invalidenrente  grundsätzlich 
Sache der  innerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 253 E. 2.4). 
Daraus folgt, dass die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht 
den Leistungsanspruch der beschwerdeführenden Partei grundsätzlich 
nach den Regeln des schweizerischen Rechts zu beurteilen haben.

4.2.2 Der Anspruch auf eine Invalidenrente richtet sich nach den Be-
stimmungen  des  IVG und  der  zugehörigen  Verordnung  über  die  In-
validenversicherung  vom 17.  Januar  1961  (IVV,  SR  831.201)  sowie 
denjenigen  des  ATSG  und  der  zugehörigen  Verordnung  vom  11. 
September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts  (ATSV, SR 830.11). Am 1. Januar  2008 sind die  Änderungen 
des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV vom 28. 
September 2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155) in 
Kraft  getreten.  Da  als  zeitlicher  Referenzpunkt  das  Datum  des  28. 
Januar 2008 gilt (vgl. E. 3.2.3), sind die Bestimmungen der erwähnten 
Erlasse in der aktuellen Fassung anwendbar. 

5.
Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Rente von Amtes wegen oder 
auf  Gesuch  hin  für  die  Zukunft  entsprechend  erhöht,  herabgesetzt 

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oder  aufgehoben,  wenn  sich  der  Invaliditätsgrad  eines  Renten-
bezügers erheblich ändert. Wird ein Gesuch um Revision eingereicht, 
ist darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der 
versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise ge-
ändert hat (Art. 87 Abs. 3 IVV).

5.1 Im Folgenden ist  zu prüfen,  ob die Beschwerdeführerin in  ihrem 
Revisionsgesuch vom 31. März 2008 glaubhaft machen konnte, dass 
nach dem 28. Januar 2008 eine Verschlechterung des Gesundheits-
zustands eingetreten ist,  welche geeignet  erscheint,  den Invaliditäts-
grad von derzeit 56 % auf mindestens 60 % (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG) zu 
erhöhen. 

5.2 Die  Beschwerdeführerin  reichte  mit  dem  Revisionsgesuch  vom 
31. März  2008 zwei  Arztberichte  ein,  welche im Zusammenhang mit 
der  Operation  vom  11.  März  2008  erstellt  wurden.  Von  einer  Ver-
schlechterung des Gesundheitszustands ist darin jedoch nicht die Re-
de. 

Die Dres. med. K._______ und N._______, welche den Eingriff durch-
führten, beschreiben den postoperativen Verlauf in ihrem Bericht vom 
18. März 2008 (act. 62) als komplikationslos; die Patientin fühle sich 
insgesamt  wohl.  Sie  würden  die  Patientin  nun  in  ihre  weitere 
ambulante Behandlung entlassen. 

Am 25. März 2008 wurde die Beschwerdeführerin erneut hospitalisiert.  
Der  Chirurg  Dr.  A._______  diagnostizierte  in  seinem  Bericht  vom 
27. März  2008  (act.  63)  neu  einen  Dünndarmileus  bei  abdominalen 
Verwachsungen, einen Zustand nach doppelläufiger Ileostomaanlage, 
Ileumsegmentresektion  und  Adhäsiolyse  sowie  eine  postoperative 
Wundheilungsstörung periumbilical. Unter konservativen abführenden 
Massnahmen habe sich eine rasche Besserung der Ileussymptomatik 
eingestellt.  Am 28. März  2008  sei  die  Patientin  in  gebessertem Zu-
stand entlassen worden. 

5.3 Nach Dr. S._______s Einschätzung (vgl. Schlussbericht des RAD 
Rhone vom 20. Mai 2008 [act. 66])  besteht aufgrund dieser Berichte 
kein Grund zur Annahme, die beruflichen Einschränkungen hätten sich 
vermehrt. Angesichts der Berichte der behandelnden Ärzte erscheint 
diese Beurteilung nachvollziehbar. Zu beachten ist auch, dass eine ge-
sundheitliche  Verschlechterung  –  wie  jeder  Gesundheitsschaden  – 
eine gewisse Dauerhaftigkeit aufweisen muss, um den Invaliditätsgrad 

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beeinflussen zu können (vgl. ULRICH MEYER, Bundesgesetz über die In-
validenversicherung  [IVG],  2.  Aufl.,  Zürich  Basel  Genf  2010,  Art.  4 
S. 29).  Zudem  wäre  gemäss  Art.  88a Abs.  2  IVV  bei  einer  Ver-
schlechterung  der  Erwerbsfähigkeit  die  anspruchsbeeinflussende 
Änderung  des  Invaliditätsgrades  erst  zu  berücksichtigen,  wenn  sie 
ohne wesentliche Unterbrechung drei  Monate angedauert  hat. Einen 
dauerhaft  verschlechterten  Gesundheitszustand  konnte  die  Be-
schwerdeführerin  nur  wenige  Tage  nach  ihrer  Entlassung  aus  dem 
Krankenhaus nicht glaubhaft machen.

Daran ändern auch der mit der Beschwerde neu eingereichte Bericht 
des Radiologen Dr. med. C._______ vom 24. Juli 2008 und die Kurz-
mitteilung des Hausarztes G._______ vom 21. August 2008 nichts, mit 
denen  die  Beschwerdeführerin  nunmehr  geltend  macht,  ihr  Zustand 
habe sich infolge eines Bandscheibenvorfalls verschlimmert. Gemäss 
Dr. B._______s Stellungnahme vom 23. Dezember 2008 (act. 71) kann 
weder aus dem MRT-Bericht vom 24. Juli  2008 noch aus dem Attest 
des Hausarztes vom 21. August 2008 auf eine Verschlechterung des 
Gesundheitszustands geschlossen werden. Es würden keine Angaben 
zum  klinischen  Befund,  zur  Therapie  und  zum  Verlauf  der  Band-
scheibenproblematik gemacht; zudem fehle eine Einschätzung der Ar-
beitsfähigkeit. 

In Anbetracht von Dr. B._______s Stellungnahme vom 23. Dezember 
2008 (act. 71) erscheinen die Anforderungen an das Glaubhaftmachen 
einer anspruchsbeeinflussenden gesundheitlichen Verschlechterung – 
wie schon im Zusammenhang mit der Operation vom 11. März 2008 – 
ebenfalls  nicht  erfüllt,  zumal  die  Bandscheibenproblematik  im 
Revisionsgesuch vom 31. März 2008 nicht erwähnt wird, sondern erst 
nach  Abweisung  dieses  Gesuchs  zwei  entsprechende  Arztberichte 
eingereicht  wurden.  Selbst  wenn  die  Bandscheibenproblematik  eine 
dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung nach sich ziehen würde, 
ist  damit  nicht  dargetan,  dass  der  Grad  der  Arbeitsunfähigkeit  von 
derzeit 40 % dadurch erhöht würde. Der für das Gericht massgebliche 
Überprüfungszeitraum  endet  überdies  mit  dem  Datum  der  an-
gefochtenen Verfügung (vgl. E. 3.1), vorliegend also am 31. Juli 2008. 
Es ist der Beschwerdeführerin nicht gelungen, eine im massgeblichen 
Zeitraum vom 28.  Januar  2008  bis  zum 31.  Juli  2008  eingetretene, 
anspruchsbeeinflussende  gesundheitliche  Beeinträchtigung  glaubhaft 
zu machen. Die gesundheitliche Situation  stellt  sich vielmehr  infolge 
des operativen Eingriffs als instabil dar, jedoch nicht als schlechter im 

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Vergleich zur Situation, wie sie bis zur Mitteilung vom 28. Januar 2008 
bestanden hat. Die Vorinstanz ist  somit  zu Recht auf das Revisions-
gesuch der Beschwerdeführerin vom 31. März 2008 nicht eingetreten. 

6.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die Beschwerde als un-
begründet erweist und abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist.

7.
Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  der  unterliegenden  Be-
schwerdeführerin die Kosten zu auferlegen (Art. 63 abs. 1 VwVG). Sie 
sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 400.- zu verrechnen.

Der unterliegenden Beschwerdeführerin ist keine Parteientschädigung 
zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Einschreiben)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

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Franziska Schneider Susanne Genner

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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