# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e86ee985-b8a0-5218-a153-62dbb723e584
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-25
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 25.02.2025 SV2 2024 44
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV2-2024-44_2025-02-25.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 25. Februar 2025
mitgeteilt am 

Referenz SV2 24 44

Instanz Zweite sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung von Salis, Vorsitz
Bäder Federspiel und Pedretti
Zanolari Hasse, Aktuarin

Parteien B._____
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva)
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Versicherungsleistungen nach UVG

2 / 23

Sachverhalt

A. B._____, Jahrgang 1977, war bei der Arbeitslosenkasse Graubünden zum 
Leistungsbezug gemeldet und aufgrund dessen bei der Schweizerischen 
Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert, als 
er gemäss Unfallmeldung der Arbeitslosenkasse an die Suva am 4. August 2023 
beim Bodyboarden im Atlantik von einer grösseren Welle erfasst wurde, was eine 
Schulterluxation links zur Folge hatte.

B. Die Suva lehnte mit Verfügung vom 8. November 2023 gestützt auf den 
geschilderten Sachverhalt sowie auf die Kurzbeurteilung ihres 
versicherungsmedizinischen Dienstes (nachfolgend: VMD), Dr. med. A._____, 
Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, vom 30. Oktober 2023 die 
Ausrichtung von Versicherungsleistungen ab, mit der Begründung, es sei weder ein 
Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung gegeben. 

C. Gegen diese Verfügung erhob B._____ am 17. November 2023 Einsprache 
und beantragte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung resp. die 
Ausrichtung der gesetzlichen Versicherungsleistungen. Gleichzeitig reichte er ein 
Schreiben des behandelnden Arztes Dr. med. C._____, Chefarzt Orthopädische 
Chirurgie D._____, E._____, vom 8. November 2023 ein. 

D. Mit Einspracheentscheid vom 19. April 2024 wies die Suva die Einsprache 
ab. Begründend führte sie im Wesentlichen an, es habe sich kein Unfall im 
Rechtssinne ereignet, da teils sehr grosse Wellen im Atlantik bekannt und nicht 
ungewöhnlich seien, weshalb sie ein inhärentes Risiko des Surfens darstellten und 
nichts Aussergewöhnliches seien. Eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne 
einer Listenverletzung sei mit Verweis auf die medizinischen Akten ebenfalls nicht 
nachgewiesen, zumal eine Hill-Sachs-Delle meist bei habituellen Schulterluxationen 
nachgewiesen werde, mithin entsprechend der Einschätzung des 
Versicherungsmediziners Dr. med. A._____ eben vorwiegend auf Abnützung oder 
Erkrankung zurückzuführen sei. Hinsichtlich des Schreibens des behandelnden 
Arztes Dr. med. C._____ vom 8. November 2023 sei der Erfahrungstatsache 
Rechnung zu tragen, dass für die weitere Behandlung aufgesuchte Spezialärzte 
mitunter, im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung, im Zweifelsfall 
zu Gunsten ihrer Patienten aussagen würden, weshalb im Streitfall eine direkte 
Leistungszusprache gestützt auf diese Angaben denn auch kaum in Frage käme. 

E. Dagegen liess B._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 21. Mai 2024 
Beschwerde beim damaligen Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden bzw. 
heutigen Obergericht des Kantons Graubünden erheben. Er beantragte die kosten- 

3 / 23

und entschädigungsfällige Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids 
sowie die Gewährung bzw. Auszahlung der gesetzlichen 
Unfallversicherungsleistungen für das Unfallereignis vom 4. August 2023. 
Eventualiter sei ein unabhängiges orthopädisches Sachverständigengutachten bei 
einem Schulterspezialisten einzuholen. Im Wesentlichen führte er begründend an, 
die Einschätzung des VMD sei schlicht falsch und es werde bestritten, dass ein 
Vorzustand bestanden hätte; hierfür gäbe es keine Hinweise, und selbst wenn, dann 
hätte das Ereignis zumindest zu einer vorübergehenden Verschlechterung des 
Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers geführt. Der Beschwerdeführer 
führte weiter aus, der Unfallbegriff sei erfüllt, was im vorliegenden Fall jedoch nicht 
einmal relevant sei. Betreffend Listenverletzung sei unverständlich, dass trotz einer 
begründeten sowie divergierenden Ansicht eines Facharztes ausschliesslich auf die 
Einschätzung des VMD abgestellt würde. Gegen Letztere bestünden erhebliche 
Zweifel, da sie im Wesentlichen unbegründet sei, nicht sämtliche medizinischen 
Akten berücksichtige und entscheidrelevante Befunde ignoriere. Diese 
Einschätzung des VMD äussere sich nur zur Luxation und blende dabei komplett 
aus, dass eine Ruptur der Supraspinatus- als auch der Subscapularissehne 
vorgelegen habe. Bei diesen beiden Verletzungsbildern handle es sich um 
Listenverletzungen, weshalb es auch völlig unverständlich sei, dass im 
angefochtenen Entscheid festgehalten werde, es hätten keine/nur geringe Befunde 
im MRT vorgelegen. Es sei von einer stattgehabten vollständigen Schulterluxation, 
und nicht bloss von einer Subluxation auszugehen. Der Begründung des 
Operateurs Dr. med. C._____ folgend, könne einerseits die Supraspinatus- sowie 
die Subscapularissehne (in Kombination) nicht wegen eines Vorzustandes reissen, 
sondern vielmehr wegen eines traumatischen Erlebnisses, sowie anderseits eine 
objektivierte Hill-Sachs Läsion inklusive einem Knochenmarködem nur bei einem 
Trauma auftreten. Mit der Beschwerde legte der Beschwerdeführer eine 
Stellungnahme von Dr. med. C._____, datierend vom 15. Mai 2024, ins Recht, 
wonach "wärmstens" empfohlen werde, den Entscheid der Suva aufgrund der 
klaren Ausgangslage nicht zu akzeptieren. 

F. In ihrer Beschwerdeantwort vom 12. Juni 2024 schloss die Suva 
(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) auf Abweisung der Beschwerde und verwies 
auf die vorliegenden Akten sowie den angefochtenen Einspracheentscheid vom 
19. April 2024. Ergänzend führte sie unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung 
des Bundesgerichts aus, die Aufzählung der Listenverletzungen sei abschliessend 
und könne nicht durch Analogieschlüsse erweitert werden. Insbesondere würden 
entgegen der Behauptungen des Beschwerdeführers bildgebend keine Rupturen im 
Sinne von eigentlichen Rissen der Supraspinatus- und Subscapularissehne 

4 / 23

vorliegen, sondern explizit nur Partialrupturen. Weiter würde das Vorliegen von 
Tendinopathien der Supraspinatus- und Infraspinatussehne sowie einer AC-
Gelenkarthrose entzündliche und nicht traumatisch bedingte Veränderungen 
zeigen, die vorbestehend seien. Bei der Hill-Sachs-Delle handle es sich um eine 
Pathologie, die meist nach häufig wiederholten, sog. habituellen 
Schulterausrenkungen festzustellen sei. Die Gesamtschau der bildgebenden 
Befunde lasse eine vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführende 
Genese als überwiegend wahrscheinlich erscheinen.

G. Der Beschwerdeführer hielt in seiner Replik vom 17. Juni 2024 an seinen 
gestellten Anträgen fest und vertiefte seinen Standpunkt.

H. Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Schreiben vom 20. Juni 2024 auf 
die Einreichung einer umfassenden Duplik, verwies vollumfänglich auf die 
Begründung in ihrer Beschwerdeantwort sowie im Einspracheentscheid und 
erneuerte ihren Antrag auf Abweisung der Beschwerde. 

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, den angefochtenen 
Einspracheentscheid vom 19. April 2024 sowie die übrigen Akten wird, soweit 
erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid der 
Beschwerdegegnerin vom 19. April 2024 (act. B.3 = Suva-act. 43). Gemäss Art. 1 
Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 ATSG (SR 830.1) kann gegen 
einen Einspracheentscheid innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung Beschwerde an 
das Versicherungsgericht desjenigen Kantons erhoben werden, in welchem die 
versicherte Person im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Der 
Beschwerdeführer ist im Kanton Graubünden wohnhaft, womit die örtliche 
Zuständigkeit des heutigen Obergerichts des Kantons Graubünden, auf das mit 
Inkrafttreten des revidierten GOG (BR 173.000) per 1. Januar 2025 die hängigen 
Verfahren des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden übertragen worden 
sind (Art. 122 Abs. 5 GOG), gegeben ist. Dessen sachliche und funktionelle 
Zuständigkeit ergibt sich aus Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a VRG (BR 
370.100). Als formeller und materieller Adressat des angefochtenen 
Einspracheentscheids, mit dem die Beschwerdegegnerin die Einsprache des 
Beschwerdeführers abwies, ist der Beschwerdeführer von diesem berührt, und er 
weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen gerichtlicher Überprüfung auf (Art. 59 
ATSG). Seine Beschwerdelegitimation ist daher zu bejahen, und auf die im Übrigen 

5 / 23

frist- und formgerecht (Art. 60 und Art. 61 lit. b ATSG) eingereichte Beschwerde ist 
einzutreten.

2.1. Streitgegenstand bildet die Frage der Rechtmässigkeit der Verneinung von 
Versicherungsleistungen mangels eines Unfalls im Sinne von Art. 4 ATSG resp. 
einer unfallähnlichen Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG 
(Listenverletzung). Streitig und zu prüfen ist mithin, ob das Ereignis vom 4. August 
2023 die Kriterien des Unfallbegriffs erfüllt oder zumindest ursächlich für eine 
unfallähnliche Körperschädigung gewesen ist, die nicht vorwiegend auf Abnützung 
oder Erkrankung zurückgeführt werden kann. 

2.2. Dabei gilt es vorab festzuhalten, dass sich der gerichtliche 
Überprüfungszeitraum grundsätzlich auf den Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass 
der angefochtenen Verfügung bzw. des angefochtenen Einspracheentscheids – 
vorliegend bis zum 19. April 2024 – verwirklicht hat, beschränkt (vgl. BGE 143 V 
409 E. 2.1 und 131 V 242 E. 2.1). Indes sind später ergangene medizinische Akten 
in die Beurteilung miteinzubeziehen, soweit sie Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt 
des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegebene Situation erlauben (vgl. 
BGE 121 V 362 E. 1b; Urteile des Bundesgerichts 8C_37/2023 vom 12. Oktober 
2023 E. 4.2.2, 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1, 8C_503/2021 vom 
18. November 2021 E.4.1 m.w.H. und 8C_557/2020 vom 28. Oktober 2020 E. 4.4). 
Dies trifft vorliegend auf die seitens des Beschwerdeführers eingereichte 
Beurteilung von Dr. med. C._____ vom 15. Mai 2024 (act. B.4) zu, die entsprechend 
im Rahmen der Beweiswürdigung berücksichtigt wird.

3. Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG ist der Unfallversicherer, soweit das Gesetz nichts 
anderes bestimmt, bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten 
leistungspflichtig. Als Unfall gilt nach Art. 4 ATSG die plötzliche, nicht beabsichtigte 
schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den 
menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 
psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. Diese fünf 
Tatbestandselemente – äussere Einwirkung, Plötzlichkeit, fehlende Absicht, 
Ungewöhnlichkeit und Gesundheitsschaden – müssen kumulativ erfüllt sein, damit 
ein Unfall im Sinne des Gesetzes vorliegt (vgl. HOFER, in: Frésard-
Fellay/Leuzinger/Pärli [Hrsg.], Basler Kommentar zum Unfallversicherungsgesetz, 
Basel 2019, Art. 6 N 6 mit weiteren Hinweisen).

3.1. In einem ersten Schritt ist die Rechtsfrage zu prüfen, ob die 
Beschwerdegegnerin – im Gegensatz zur Auffassung des Beschwerdeführers – zu 

6 / 23

Recht das Ereignis vom 4. August 2023 mangels eines ungewöhnlichen äusseren 
Faktors nicht als Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG qualifiziert hat.

3.1.1. Die Beschwerdegegnerin geht von der Sachverhaltsschilderung des 
heutigen Beschwerdeführers aus, wonach jener beim Bodyboarden im Atlantik von 
einer grösseren Welle erfasst und durchgewirbelt worden sei, und begründet ihren 
abweisenden Einspracheentscheid damit, dass im Atlantik teils sehr grosse Wellen 
anlanden würden, was bekannt und nicht ungewöhnlich sei. Genau deshalb würden 
die Strände des Atlantiks von Surfern aufgesucht und man müsse dort mit grösseren 
Wellen rechnen, bei denen man sich nicht immer auf dem Brett halten könne, 
sondern von der Welle durchgewirbelt werde. Dies stelle ein inhärentes Risiko 
dieses Sports dar und sei nichts Aussergewöhnliches oder Spezielles, womit sich 
kein Unfall im Rechtssinne ereignet hätte. Vorliegend habe sich mithin nur eine 
durchaus gewollte Belastung ungewöhnlich ausgewirkt. Der äussere Faktor, die 
grosse Welle, sei aber keineswegs ungewöhnlich, sondern eben einzig deren 
Wirkung (act. B.3 = Suva-act. 43 Ziff. 4.a, S. 4 f.).

3.1.2. Dagegen wendet der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift ein, es 
möge bekannt sein, dass man beim Bodyboarden im Atlantik mit Wellen zu rechnen 
habe, was jedoch nichts daran ändere, dass der Beschwerdeführer nicht mit der 
Heftigkeit, Grösse sowie Wucht der ihn unerwartet erfassten Welle habe rechnen 
müssen; diese sei als Programmwidrigkeit im Sinne eines ungewöhnlichen 
Geschehens einzustufen. Es verhalte sich denn auch so, dass eine Schulter beim 
Bodyboarden nur dann luxiere, wenn eine enorme Krafteinwirkung vorhanden sei. 
Im Weiteren müsse festgestellt werden, dass die Urgewalt der Welle die linke Hand 
nach hinten gezogen habe, was einer unkoordinierten Bewegung gleichkomme, 
zumal der normale Bewegungsablauf des Bodyboardens durch die 
Programmwidrigkeit derart gestört worden sei, als dass der Beschwerdeführer vom 
Board geglitten sei und es ihm eben den Arm nach hinten gezogen habe (act. A.1 
Ziff. C.II.3, S. 4). In seiner Replik führte er zusätzlich aus, dass Personen beim 
Bodyboarden, und ausdrücklich nicht beim Surfen, am Atlantik per se zwar kein 
ruhiges Gewässer suchten, aber sicherlich nicht riesige (Monster-)Wellen, welche 
aus dem Nichts auftauchten und in dieser Form auch nicht vorhersehbar seien. 
Zudem würde man auf einem Bodyboard nicht wie beim Surfen stehen, sondern 
darauf liegen, weshalb man bei normalem Wellengang eben nicht vom Brett gespült 
werde (act. A.3 Ziff. 2).

3.2. Der äussere Faktor ist zentrales Begriffscharakteristikum eines jeden 
Unfallereignisses; er ist das Gegenstück zur – den Krankheitsbegriff 
konstituierenden – inneren Ursache (BGE 134 V 72 E. 4.1.1). Der äussere Faktor 

7 / 23

ist ungewöhnlich, wenn er nach einem objektiven Massstab nicht mehr im Rahmen 
dessen liegt, was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und üblich ist (BGE 
142 V 219 E. 4.3, 134 V 72 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen; Urteile des 
Bundesgerichts 8C_17/2024 vom 9. Juli 2024 E. 3.1.1, 8C_430/2021 vom 
17. November 2021 E. 2.3, 8C_534/2020 vom 17. Februar 2021 E. 4.1). Nach der 
Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf 
die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für 
die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls 
schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog (Urteile des Bundesgerichts 
8C_17/2024 vom 9. Juli 2024 E. 3.1.1, 8C_348/2023 vom 3. Mai 2024 E. 4.1.1). 
Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an 
Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt, mithin nicht mehr im 
Rahmen dessen liegt, was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und üblich ist 
(BGE 142 V 219 E. 4.3.1, 134 V 72 E. 4.1). Ungewöhnliche Auswirkungen allein 
begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit weiteren Hinweisen; 
vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 8C_305/2022 vom 13. April 2023 E. 3.2, 
8C_395/2020 vom 28. September 2020 E.2.2, 8C_671/2019 vom 11. März 2020 
E. 2.3). Das Auftreten von Schmerzen ist als solches kein äusserer (schädigender) 
Faktor im Sinne der Rechtsprechung (BGE 129 V 466 E. 4.2.1; Urteil des 
Bundesgerichts 8C_456/2018 vom 12. September 2018 E. 6.3.2). Wenn sich das in 
einer sportlichen Übung inhärente Risiko einer Verletzung verwirklicht, liegt kein 
Unfallereignis vor (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_189/2010 vom 9. Juli 2010 
E. 5.2). 

3.2.1. Das Merkmal der Ungewöhnlichkeit ist bei Sportverletzungen ohne 
besonderes Vorkommnis zu verneinen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_24/2022 
vom 20. September 2022 E. 5.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 117 E. 2.2 sowie Urteile 
des Bundesgerichts 8C_570/2019 vom 8. November 2019 E. 3.2 und 8C_835/2013 
vom 28. Januar 2014 E. 5.1). Hingegen manifestiert es sich im Sport regelmässig 
in einer unkoordinierten Bewegung. Bei Körperbewegungen gilt der Grundsatz, 
dass das Erfordernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in 
der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer 
Körperbewegung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer 
unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor deshalb zu 
bejahen; denn der äussere Faktor – Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt 
– ist wegen der erwähnten Programmwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor 
(BGE 130 V 117 E. 2.1; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 491/06 
vom 20. August 2007 E. 4.1.3 mit Hinweisen). Dies trifft beispielsweise dann zu, 
wenn die versicherte Person stolpert, ausgleitet oder an einem Gegenstand 

8 / 23

anstösst oder wenn sie, um ein Ausgleiten zu verhindern, eine reflexartige 
Abwehrhaltung ausführt oder auszuführen versucht (Urteil des Bundesgerichts 
8C_24/2022 vom 20. September 2022 E. 3.2, publ. in: SVR 2023 UV Nr. 13 S. 41; 
Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 322/02 vom 7. Oktober 2003, 
publ. in: RKUV 2004 U 502 S. 183 E. 4.1, i.S. D.H. vom 18. März 1999, publ. in: 
RKUV 1999 U 345 S. 422 E. 2b). Der äussere Faktor ist nur dann ungewöhnlich, 
wenn er – nach einem objektiven Massstab – nicht mehr im Rahmen dessen liegt, 
was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und üblich ist, nicht aber, wenn ein 
Geschehen in die gewöhnliche Bandbreite der Bewegungsmuster des betreffenden 
Sports fällt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_107/2017 vom 3. März 2017 E. 5 
mit Hinweisen, 8C_835/2013 vom 28. Januar 2014 E. 5.1). Ein Unfall im 
Rechtssinne liegt dann vor, wenn die sportliche Übung anders verläuft als geplant; 
verwirklicht sich indes das einer sportlichen Übung inhärente Risiko einer 
Verletzung, liegt kein derartiges Unfallereignis vor. Ein solches ist auch dann zu 
verneinen, wenn die Übung zwar nicht ideal verläuft, die Art der Ausführung sich 
aber noch in der Spannweite des Üblichen des betreffenden Sportes bewegt (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 8C_189/2010 vom 9. Juli 2010 E. 5.2; vgl. Urteile des 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 313/04 vom 1. Februar 2005 E. 2.1, U 
322/02 vom 7. Oktober 2003 E. 4.4). Die Abweichung der idealen Sportübung muss 
mithin derart ungewöhnlich sein (BGE 134 V 72 E. 4.1) oder unter "besonders 
sinnfälligen Umständen" gesetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_909/2012 
vom 4. Februar 2013 E. 4.1), um aussergewöhnlich, d.h. unkoordiniert bzw. 
programmwidrig, zu sein, dass eine endogene Ursache der erlittenen 
Körperschädigung ausgeschlossen werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
8C_186/2011 vom 26. Juli 2011 E. 5).

3.2.2. In der Rechtsprechung zu den Sportunfällen wurde die Programmwidrigkeit 
bejaht bei einem Skifahrer, der auf einer Buckelpiste auf einer vereisten Stelle 
ausgleitet, ohne zu stürzen, danach unkontrolliert einen Buckel anfährt, abhebt und 
bei verdrehter Oberkörperhaltung hart auf dem Boden aufschlägt (Urteil des 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts i.S. D.H. vom 18. März 1999, publ. in: 
RKUV 1999 Nr. U 345 S. 420 ff.), bei einer Beingrätsche im Amateurfussball (BGE 
130 V 117 E. 2.2.2 mit Hinweisen), bei einem Bandencheck im Eishockey (BGE 130 
V 117 E. 3), beim Aufschlagen mit dem Steissbein auf der harten Schneepiste beim 
Snow-Tubing oder bei einem Sturz beim Kampfsporttraining (vgl. hierzu Urteil des 
Bundesgerichts 8C_835/2013 vom 28. Januar 2014 E. 5.1 mit den entsprechenden 
Hinweisen). Nicht aber, wenn beim Skifahren auf einer steilen, buckligen Piste und 
Kompression in einer Wellenmulde eine Diskushernie auftritt (BGE 134 V 72 
E. 4.3.2.1 mit Hinweis auf SUVA-Bericht 1991 Nr. 3 S. 5, U 16/91), bei einer 

9 / 23

«explosionsartigen» Fallschirmöffnung und der damit einhergehenden abrupten 
Drehung von der Bauchlage in eine aufrechte Position (Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts U 165/03 vom 30. Dezember 2003 E. 3), bei einer 
Knieverletzung beim Fussballspielen (Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts U 71/07 und 72/07 vom 15. Juni 2007, publ. in: SVR 2008 
UV Nr. 12, U 72/07), bei einer missratenen Rückwärtsrolle (Urteil des 
Bundesgerichts 8C_189/2010 vom 9. Juli 2010 E. 5.2), bei einer Luxation der 
Schulter während des Stretchings (Urteil des Bundesgerichts 8C_662/2016 vom 
23. Mai 2017 E. 6.1 und 6.2), bei einem Ruck beim Abseilen, wodurch sich der 
Versicherte an der Schulter verletzte (Urteil des Bundesgerichts 8C_719/2019 vom 
5. November 2020 E. 4.3), bei der Fahrt mit einem Mountainbike auf einer 
asphaltierten Bergstrasse durch ein 15 cm tiefes Loch (Urteil des Bundesgerichts 
8C_534/2020 vom 17. Februar 2021 E. 4.2, publ. in: SVR 2021 UV Nr. 28 S. 132), 
bei einem Stockeinsatz während einer Skiabfahrt auf einer kurvenreichen, normalen 
Piste (Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2021 vom 17. Dezember 2021 E. 5.3 und 
5.4), beim abrupten Blockieren des Vorderrads und heftigen Schlägen auf die Arme 
beziehungsweise die Schultern bei Mountainbikeabfahrten auf steinigem 
"Singletrail" (Urteil des Bundesgerichts 8C_305/2022 vom 13. April 2023 E.  5.2). 

3.3. Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 
lit. c ATSG) beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige 
und vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die 
Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine 
Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen 
überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines 
bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat 
vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen 
Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste erachtet (BGE 144 V 427 E. 3.2, 
138 V 218 E. 6; Urteile des Bundesgerichts 8C_457/2021 vom 28. April 2022 E. 3.3, 
8C_745/2020 vom 29. März 2021 E. 1.3, 9C_439/2020 vom 18. August 2020 
E. 1.3). Darüber hinaus gilt es festzuhalten, dass praxisgemäss die versicherte 
Person die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens glaubhaft zu machen hat. 
Das heisst, sie muss über das konkrete Geschehen wahre, genaue und wenn 
möglich ins Einzelne gehende Daten namhaft machen, aufgrund derer der 
Versicherer in die Lage versetzt wird, sich über die Tatumstände ein Bild zu machen 
und diese in objektiver Weise abzuklären (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
9C_338/2018 vom 17. Dezember 2018 E. 4.2). Kommt die versicherte Person 

10 / 23

dieser Forderung nicht nach, indem sie unvollständige, ungenaue oder 
widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen 
Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen, besteht keine Leistungspflicht des 
Unfallversicherers (BGE 114 V 298 E. 5b; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 
8C_17/2024 vom 9. Juli 2024 E. 3.1.3, 8C_268/2019 vom 2. Juli 2019 E. 3, 
8C_358/2016 vom 28. September 2016 E. 3.4).

3.4.1. Gemäss der Schadenmeldung vom 26. September 2023 hat sich das 
Ereignis vom 4. August 2023 in F._____, Spanien, wie folgt zugetragen: "Beim 
Bodyboarden im Atlantik hat mich eine grosse, starke Welle so stark durchgespült 
bzw. mitgerissen, dass es mir den linken Arm in unnatürlicher Art und Weise nach 
oben hinten verbogen hat, was schlussendlich zur Luxation des linken 
Schultergelenkes führte" (Suva-act. 1). Im Formular zum Schadenfall 26.81913.23.0 
gab der Beschwerdeführer am 29. September 2023 zum Ereignis folgendes an: "Ich 
bin in Spanien an der Atlantikküste im Familienurlaub gewesen. Beim Bodyboarden 
in den Wellen, hat mich eine grössere Welle erfasst, durchgewirbelt und auf 
unnatürliche weise den li. Arm nach oben-hinten gebogen, s,d die linke Schulter 
luxierte" (Suva-act. 8). Dr. med. G._____, Facharzt für Orthopädie Traumatologie, 
Leitender Arzt H._____, I._____, stellte in seinem Bericht vom 10. September 2023 
anamnestisch fest, der Patient habe Anfang August eine vordere Schulterluxation 
beim Surfen im Wasser erlitten; er habe die Reposition spontan selber durchgeführt, 
da er von Beruf P._____ sei. Weiter sei der Patient ein sportlicher Mann, der viel 
Wassersport und auch Wintersport treibe (Suva-act. 14). Die Anamnese von 
Dr. med. C._____, Chefarzt Orthopädische Chirurgie D._____, E._____, im Bericht 
vom 29. September 2023 (Suva-act. 16) hat folgenden Wortlaut: "Beim Surfen Sturz 
in der Welle, das Surfbrett fiel auf den abduzierten aussenrotierten Arm mit Luxation 
im Wasser". Da diese Anamnese erstmals den Unfallhergang eines "Sturzes in der 
Welle" sowie eines anschlagenden Sportgeräts mit dem abduzierten 
aussenrotierten Arm schildert, kommt den zeitnäheren Berichten ein höherer 
Beweiswert zu, wonach beim Bodyboarden kein Sturz resp. Anschlagen 
stattgefunden hat, sondern ein "nach oben hinten" Biegen des linken Armes 
aufgrund einer grossen, starken Welle ("Angaben der ersten Stunde"; vgl. statt 
vieler BGE 121 V 45 E. 2a sowie Urteile des Bundesgerichts 8C_150/2024 vom 
10. Oktober 2024 E. 4.3, 8C_786/2021 vom 11. Februar 2022 E. 9.2, 8C_722/2021 
vom 20. Januar 2022 E. 5.3, wonach praxisgemäss "Angaben der ersten Stunde" 
unbefangener und zuverlässiger erscheinen als spätere Schilderungen, die bewusst 
oder unbewusst von Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art 
beeinflusst sein können). 

11 / 23

3.4.2. Wie der sportlich versierte Beschwerdeführer in seinen ersten Schilderungen 
selbst festhielt, befand er sich in den Wellen im Atlantik, um sich mit dem Bodyboard 
auf dem Wasser und durch das Wasser fortzubewegen, als er von einer grossen 
Welle erfasst resp. mitgerissen worden sei. Beim Bodyboarden wird die dynamische 
Form der Wasserwelle genutzt. Das Bodyboard wird, im Gegensatz zum Surfbrett, 
hauptsächlich liegend gehandhabt. Schilderungen des Beschwerdeführers über 
unkoordinierte Bewegungen in dem Sinne, dass der Bewegungsablauf durch etwas 
Programmwidriges oder Sinnfälliges, wie etwa das Anschlagen am Bodyboard, an 
einer anderen Person, an einem Felsen oder sonstigen harten Gegenstand im 
Wasser oder auf einer Welle, eine reflexartige Abwehrhaltung oder eine Kollision 
mit dem Meeresgrund, gestört worden wäre, liegen nicht vor. Das Gleiten mit der 
von ihm geschilderten 2 m hohen und 1 m langen Welle (vgl. Einsprache vom 17. 
November 2023 [Suva-act. 36]) mag für den Beschwerdeführer nicht ideal verlaufen 
sein, liegt jedoch in der Bandbreite der ausgeübten Sportart, wonach das 
Erfasstwerden bzw. Mitgerissenwerden der Sporttreibenden durch eine Welle zum 
bekannten, üblichen Bewegungsmuster des Bodyboardens gehört. Die 
ungewöhnliche Auswirkung dieses Ablaufs, wonach die unnatürliche Bewegung des 
Armes – welche nicht auf eine unkoordinierte Bewegung zurückzuführen ist – zu 
einer Verletzung der Schulter geführt hat, begründet keine Ungewöhnlichkeit des 
Ereignisses an und für sich. In diesem Sinne hat die Beschwerdegegnerin zu Recht 
im angefochtenen Einspracheentscheid festgestellt, dass sich eine durchaus 
gewollte Belastung ungewöhnlich ausgewirkt habe und dass nicht der äussere 
Faktor der grossen Welle ungewöhnlich gewesen sei, sondern eben einzig deren 
Wirkung. Es ist unbestritten, dass im Atlantik mit Wellen zu rechnen ist. In F._____, 
Spanien, sind die Wellen im Sommer bis zu 1.50 Meter hoch (vgl. https://J._____). 
Bereits in dieser Höhe sind die Wellen als gross einzustufen und entwickeln 
naturgemäss eine grosse Kraft. An den Küsten des Atlantiks ist dies mithin nicht 
ungewöhnlich. Ebenso betrifft das erst in der Beschwerdeschrift behauptete 
Abgleiten vom Board einen Umstand, der von Beginn an erwähnt worden wäre, 
hätte dieser Umstand beim Ereignis auch eine Rolle gespielt. Zusammenfassend 
hat sich das durch die sportliche Übung des Bodyboardens in den Wellen des 
Atlantiks inhärente Risiko einer Verletzung verwirklicht, weshalb ein Unfall im Sinne 
von Art. 4 ATSG zu Recht verneint worden ist. 

3.5. An dieser Schlussfolgerung vermag auch die Einschätzung von Dr. med. 
C._____ vom 15. Mai 2024 (act. B.4), wonach klare Anzeichen für ein traumatisches 
Geschehen vorlägen, nichts zu ändern, da sich der mangelnde Nachweis eines die 
Merkmale des Unfalls erfüllenden Ereignisses nur selten durch medizinische 
Feststellungen ersetzen lässt. Letzteren kommt im Rahmen der Beweiswürdigung 

12 / 23

für oder gegen das Vorliegen eines unfallmässigen Geschehens in der Regel nur 
die Bedeutung von Indizien zu. Auch deckt sich der medizinische Begriff des 
Traumas nicht mit dem versicherungsrechtlichen Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 
ATSG (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_17/2024 vom 9. Juli 2024 E. 4.2, 
8C_589/2021 vom 17. Dezember 2021 E. 5.5, je mit weiteren Hinweisen).

4. Sind nicht sämtliche Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG erfüllt, hat 
der Unfallversicherer in einem zweiten Schritt zu prüfen, ob ihn eine Leistungspflicht 
aufgrund des Vorliegens einer unfallähnlichen Körperschädigung aus Art. 6 Abs. 2 
UVG trifft.

4.1.1. Nach Meldung einer Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG hat der 
Unfallversicherer die genauen Begleitumstände abzuklären. Sind – wie vorliegend 
– nicht sämtliche Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG erfüllt, so wird der 
Unfallversicherer für eine Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG in der seit 
1. Januar 2017 geltenden Fassung grundsätzlich leistungspflichtig, sofern er nicht 
den Nachweis dafür erbringt, dass die Verletzung vorwiegend auf Abnützung oder 
Erkrankung zurückzuführen ist (BGE 146 V 51 E. 9.1). Als Listenverletzungen 
gelten Knochenbrüche (lit. a), Verrenkungen von Gelenken (lit. b), Meniskusrisse 
(lit. c), Muskelrisse (lit. d), Muskelzerrungen (lit. e), Sehnenrisse (lit. f), 
Bandläsionen (lit. g), Trommelfellverletzungen (lit. h). Der Zweck des Instituts der 
unfallähnlichen Körperverletzung besteht darin, die oft schwierige Abgrenzung 
zwischen Unfall und Krankheit zugunsten des Versicherten zu vermeiden (vgl. BGE 
139 V 327 E. 3.1, 123 V 43 E. 2b), spielen doch bei Eintritt eines solchen 
Gesundheitsschadens praktisch immer krankheits- und/oder degenerative (Teil-
)Ursachen mit (vgl. BGE 146 V 51 E. 8.4, 129 V 466 E. 2.1 mit Hinweisen).

4.1.2. Für die Anwendung von Art. 6 Abs. 2 UVG ist kein äusserer Faktor und damit 
kein unfallähnliches sinnfälliges Ereignis oder eine allgemein gesteigerte 
Gefahrenlage im Sinne der Rechtsprechung zu aArt. 9 Abs. 2 UVV (SR 832.202; in 
Kraft bis 31. Dezember 2016) mehr vorausgesetzt. Insoweit führt grundsätzlich 
bereits die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 lit. a - h UVG genannte 
Körperschädigung vorliegt, nunmehr zur Vermutung, es handle sich hierbei um eine 
unfallähnliche Körperschädigung, die vom Unfallversicherer übernommen werden 
muss. Indessen ergibt sich aus der in Art. 6 Abs. 2 UVG vorgesehenen Möglichkeit 
des Gegenbeweises weiterhin die Notwendigkeit der Abgrenzung der vom 
Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung von der 
abnützungs- und erkrankungsbedingten Ursache einer Listenverletzung und damit 
letztlich zur Leistungspflicht des Krankenversicherers. Insoweit ist die Frage nach 
einem initialen erinnerlichen und benennbaren Ereignis – nicht zuletzt auch 

13 / 23

aufgrund der Bedeutung eines zeitlichen Anknüpfungspunktes – auch nach der 
UVG-Revision relevant. Lässt sich nach Eingang der Meldung im Rahmen der 
Abklärungspflicht (Art. 43 Abs. 1 ATSG) kein initiales Ereignis erheben oder 
lediglich ein solches ganz untergeordneter resp. harmloser Art, so vereinfacht dies 
zwangsläufig in aller Regel den Entlastungsbeweis des Unfallversicherers (BGE 
146 V 51 E. 8.2, 8.6 und 9.2). Denn bei der in erster Linie von medizinischen 
Fachpersonen zu beurteilenden Abgrenzungsfrage ist das gesamte 
Ursachenspektrum der in Frage stehenden Körperschädigung zu berücksichtigen 
(Urteile des Bundesgerichts 8C_185/2024 vom 1. Oktober 2024 E. 3, 8C_1/2024 
vom 10. Juni 2024 E. 3.2, 8C_25/2023 vom 26. April 2023 E. 2.3). Nebst dem 
Vorzustand sind somit auch die Umstände des erstmaligen Auftretens der 
Beschwerden näher zu beleuchten. Die verschiedenen Indizien, die für oder gegen 
Abnützung oder Erkrankung sprechen, müssen aus medizinischer Sicht gewichtet 
werden. Damit der Entlastungsbeweis gelingt, hat der Unfallversicherer gestützt auf 
beweiskräftige ärztliche Einschätzungen – mit dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit – nachzuweisen, dass die fragliche Listenverletzung 
vorwiegend, d.h. im gesamten Ursachenspektrum zu mehr als 50 %, auf Abnützung 
oder Erkrankung zurückzuführen ist. Besteht das Ursachenspektrum einzig aus 
Elementen, die für Abnützung oder Erkrankung sprechen, so folgt daraus 
unweigerlich, dass der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers erbracht ist und 
sich weitere Abklärungen erübrigen (BGE 146 V 51 E. 8.6 und E. 9.2 mit weiteren 
Hinweisen).

4.1.3. Gestützt auf die Rechtsprechung zu aArt. 9 Abs. 2 lit. b UVV, die zur 
Qualifikation der unfallähnlichen Körperschädigungen weiterhin ihre Gültigkeit 
behält (HOFER, a.a.O., Art. 6 UVG N 60 mit Hinweisen), fallen Subluxationen 
(unvollständige Verrenkungen), Torsionen (Verdrehungen) oder Distorsionen 
(Verstauchungen) nicht unter die Gelenksverrenkungen nach Art. 6 Abs. 2 lit. b 
UVG (Urteil des Bundesgerichts 8C_909/2012 vom 4. Februar 2013 E. 5.2 mit 
Hinweis auf 8C_1000/2008 vom 27. Februar 2009 E. 2.3). Nach der zum Wortlaut 
von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG und zum identischen Wortlaut von aArt. 9 Abs. 2 lit. f 
UVV entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts beschränkt sich die 
Leistungspflicht streng auf Sehnenrisse (Urteile des Bundesgerichts 8C_618/2019 
vom 18. Februar 2020 E. 6.2.3, 8C_245/2015 vom 19. August 2015 E. 2). 
Ausgeschlossen ist insbesondere der Einbezug der übrigen Sehnenpathologie, 
einschliesslich der Krankheiten des Begleitgewebes, und im Übrigen reicht ein 
partieller Sehnenriss für die Übernahme von Leistungen nur dann aus, wenn er 
zweifelsfrei nachgewiesen ist (ebenda). Keine Diagnosen nach Art. 6 Abs. 2 lit. f 
UVG sind Sehnenläsionen wie Zerrungen (BGE 114 V 298 E. 3d) und Dehnungen. 

14 / 23

Bei den Bandläsionen gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG sind Risse, Zerrungen und 
blosse Dehnungen von Bändern gedeckte Listenverletzungen (BGE 114 V 298 
E. 3d).

4.2. Zur Klärung der Leistungspflicht des Unfallversicherers, insbesondere der 
Frage der natürlichen Kausalität, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das 
Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und gegebenenfalls auch andere 
Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist 
es, den Gesundheitszustand zu beurteilen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2, 132 V 93 
E. 4; SVR 2021 IV Nr. 54 S. 181 E. 2.3). 

4.2.1. Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu 
würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren 
gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne 
Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu 
würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle 
Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und 
danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 
Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei 
einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum 
es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (vgl. BGE 143 
V 124 E. 2.2.2 und 125 V 351 E. 3a; Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2021 vom 
21. Dezember 2021 E. 3.2, 8C_592/2021 vom 4. Mai 2022 E. 5.2 und 8C_879/2014 
vom 26. März 2015 E. 5.2). Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist 
entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 
Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 
V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteile des Bundesgerichts 8C_172/2024 vom 
14. August 2024 E. 4.2, 8C_704/2022 vom 27. September 2023 E. 3.3, 
8C_270/2022 vom 12. Oktober 2022 E. 4.3). Ausschlaggebend für den Beweiswert 
ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 
Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als 
Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a und 122 V 157 E. 1c). Dennoch 
erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer 

15 / 23

Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die 
ausführliche Zusammenstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit 
zahlreichen Hinweisen).

4.2.2. Den Berichten (und Gutachten) versicherungsinterner Ärzte kommt nach der 
Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, 
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 
gegen ihre Zuverlässigkeit sprechen (vgl. BGE 125 V 351E. 3b/ee; statt vieler: Urteil 
des Bundesgerichts 8C_206/2024 vom 8. Oktober 2024 E. 3.3). Die Tatsache 
allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum 
Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf 
Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das 
Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen 
lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im 
Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters 
allerdings ein strenger Massstab anzulegen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 
E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c). Beratende Ärztinnen und Ärzte eines 
Versicherungsträgers sind hinsichtlich der Beweiseignung ihrer ärztlichen 
Beurteilungen mit derjenigen von versicherungsinternen Ärzten gleichzusetzen (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 8C_143/2021 vom 7. Juni 2021 E. 2.4). Trotz dieser 
grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner 
medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie 
einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger 
veranlassten Gutachten unabhängiger Sachverständiger (Urteil des Bundesgerichts 
8C_206/2024 vom 8. Oktober 2024 E. 3.3). Soll ein Versicherungsfall ohne 
Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die 
Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (vgl. 
BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2; Urteile des Bundesgerichts 
8C_242/2024 vom 14. Oktober 2024 E. 4.2, 8C_727/2022 vom 16. März 2023 
E. 3.2.1, 8C_355/2021 vom 25. November 2021 E. 3.2).

4.2.3. In Bezug auf behandelnde Ärztinnen und Ärzte, insbesondere Hausärztinnen 
und -ärzte, ist zu beachten, dass sie in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur 
versicherten Person stehen. Da sie sich zudem in erster Linie auf die Behandlung 
zu konzentrieren haben, verfolgen deren Berichte nicht den Zweck einer den 
abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden 
objektiven Beurteilung des Gesundheitszustandes und erfüllen deshalb kaum je die 

16 / 23

materiellen Anforderungen an ein Gutachten gemäss BGE 125 V 351 (E. 3a). Aus 
diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass behandelnde 
Ärztinnen und Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 
Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen 
(Urteile des Bundesgerichts 8C_819/2019 vom 26. Februar 2020 E. 6.3.3, 
8C_900/2017 vom 30. Mai 2018 E. 4.2.2), wird im Streitfall eine direkte 
Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen 
und Ärzte kaum je in Frage kommen (BGE 135 V 465 E. 4.5; Urteil des 
Bundesgerichts 8C_549/2021 vom 7. Januar 2022 E. 7.2). Diese 
Erfahrungstatsache befreit das Gericht indessen nicht von seiner Pflicht zu einer 
korrekten Beweiswürdigung, bei der auch die von der versicherten Person 
aufgelegten Berichte zu mitberücksichtigen sind. Diese sind daraufhin zu prüfen, ob 
sie auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
Feststellungen versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte zu wecken vermögen 
(BGE 135 V 465 E. 4.5 f.; Urteile des Bundesgerichts 8C_658/2020 vom 14. Januar 
2021 E. 7, 8C_499/2020 vom 19. November 2020 E. 4.2, 8C_397/2019 vom 
6. August 2019 E. 4.2).

4.3. Im vorliegenden Fall stützt die Beschwerdegegnerin ihren ablehnenden 
Entscheid auf die versichersicherungsmedizinische Kurzbeurteilung des VMD, 
Dr. med. A._____, Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, vom 
30. Oktober 2023, welche das Vorliegen einer Körperschädigung, die vorwiegend 
auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sei, mit folgendem Wortlaut bejaht 
(act. B.5 = Suva-act. 22): 

"Schulterinstabilität links vor dem Schadendatum vom 4.8.2023 
vorbestehend, nachdem MRT vom 17.8.2023 und somit 13 Tage nach dem 
gemeldeten Schadendatum vom 4.8.2023 keine Befunde dokumentierte, die 
durch eine rein anamnestisch angegebene Schulterluxation zum Datum 
4.8.2023 verursacht sein könnten. Die geringen Befunde im MRT könnten 
höchstens durch eine fragliche Subluxation verursacht worden sein. Aber 
eine Subluxation qualifiziert nicht als lit. b., einzig vollständige 
Gelenlverrenkungen, bedeutet vollständige Schulterluxationen, die zudem 
am Schadendatum bildgebend dokumentiert sein müssen. Rein 
anamnestisch angegebene Schulterluxationen qualifizieren nicht als lit. b., 
wie im vorgelegten Fall. Zudem spricht auch die Angabe einer 
Selbstreposition für die vorbestehende, krankhafte Instabilität der li. Schulter 
und wurden bei der Erstuntersuchung vom 9.8.2023 und 5 Tage nach dem 
gemeldeten Schadendatum vom 4.8.2023 keine klinische Befunde 
festgestellt, die nach einer stattgehabten Schulterluxation li. nach med. 
Behandlungserfahrung zu erwarten wären, siehe AZ UVG."

Aufgrund dieser Einschätzung des VMD verneinte die Beschwerdegegnerin im 
angefochtenen Einspracheentscheid mit Hinweis auf die Rechtsprechung das 
Vorliegen einer Verrenkung eines Gelenks im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. b UVG 

17 / 23

bzw. einer in Art. 6 Abs. 2 UVG abschliessend aufgeführten Körperschädigung. Bei 
dieser Einschätzung blieb die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort 
(act. A.2). 

Dem Gericht liegen zur Prüfung dieses Kurzberichts des VMD die folgenden 
medizinischen Akten vor:

4.3.1. Die hausärztliche Erstuntersuchung fand am 9. August 2023 in der Praxis 
statt (vgl. Arztzeugnis UVG vom 22. Oktober 2023 des Hausarztes 
Dr. med. K._____, Facharzt für Innere Medizin FMH, Sportmedizin, I._____ [Suva-
act. 20]).

4.3.2. Der Radiologe Dr. med. L._____, M._____, N._____, befundete gemäss 
Bericht vom 17. August 2023 zum gleichentags durchgeführten MRT über die linke 
Schulter folgendes: "Nur geringer Erguss im Schultergelenk nach Luxation am 
4.8.2023. […] leichte Subluxation auf Höhe des Pulley. […] Die Subscapularissehne 
weist eine Partialruptur im kranialen Drittel auf (LaFosse 1). Die 
Supraspinatussehne mit transmuraler Partialruptur im mittleren Drittel sowie 
angrenzende leichte Unterminierung und Tendinopathie. Die sagittale Risbreite 
beträgt 12 mm. Leichte Tendinopathie der Infraspinatussehne. […] Leichtes 
Knochenmarködem im Humeruskopf posterolateral. AC-Gelenkarthrose. Bei Status 
nach vorderer unterer Schulterluxation leichtes Knochenmarködem im anterioren 
inferioren Glenoids sowie teils deutlich narbig verändertes Labrum, dieses ist nicht 
disloziert. Ausgeprägte Zerrung der inferioren glenohumeralen Ligamenta bei noch 
deutlichem perifokalem Ödem". Der Radiologe schloss mit der Beurteilung "nach 
Schulterluxation angedeutete Hill-Sachs-Delle mit noch leichtem 
Knochenmarködem im Humeruskopf posterolateral sowie narbig alteriertes anterior 
inferiores Labrum im Sinne einer Bankartläsion mit zusätzlicher Zerrung der 
inferioren glenohumeralen Ligamenta. Zusätzlich noch leichtes Knochenmarködem 
im Glenoid DD im Rahmen der Kontusion, eine kleine knöcherne Aussprengung 
wäre möglich. Partialruptur der Subscapularissehne mit konsekutiver Subluxation 
der Bizeps longus Sehne (LaFosse 1). Transmurale Partialruptur der 
Supraspinatussehne. Begleitender Gelenkerguss" (Suva-act. 17). 

4.3.3. In seinem Sprechstundenbericht vom 10. September 2023 über die 
Konsultation vom 5. September 2023 diagnostizierte Dr. med. G._____ einen 
"Zustand nach Schulterluxation loco typico, transmurale Ruptur Supraspinatus linke 
Schultere". Anamnestisch führte er aus, in der Vorgeschichte sei eine Verletzung 
der rechten (Hervorhebung durch das Gericht) Schulter bekannt und es sei im Jahr 
2017 eventuell nach einer Schulterluxation bei Ruptur verschiedener Sehnen der 

18 / 23

Rotatorenmanschette eine offene Naht durchgeführt worden. Das angefertigte MRT 
der linken Schulter zeige diskrete Zeichen einer stattgehabten Schulterluxation mit 
einer leichten Hill Sachs Läsion und einer Schädigung des vorderen 
Bandapparates/Labrums. Die Bizepssehne liege subluxiert, es zeige sich "eine 
Partialruptur des Subscapularis und eine transmurale Ruptur des Supraspinatus". 
Klinisch befundete der Arzt volle Abduktion und volle Flexion bei einem 
schmerzhaften Bogen ab 80 Grad; die passive Aussenrotation gelinge leicht bis 60 
Grad. Es zeige sich ein moderates Abwehrverhalten bei der passiven oben 
Aussenrotation als Ausdruck der stattgehabten, noch subfrischen Verletzung nach 
Luxation. Die Testung der Aussenrotation zeige Schmerzen und abgeschwächte 
Kraft 2 von 4. Die Inspektion zeige keine Veränderung am Bizepsmuskel und keine 
Atrophien. Dr. med. G._____ beurteilte es als sinnvoll, eine arthroskopische 
Behandlung mit Stabilisation des Labrums und auch eine Naht des Supraspinatus 
durchzuführen (Suva-act. 14).

4.3.4. Dr. med. C._____ stellte in seinem Konsultationsbericht vom 29. September 
2023 die Diagnose einer vorderen Instabilität bei Status nach Schulterluxation mit 
transmuraler Ruptur der Supraspinatussehne sowie eine Intervall Läsion der 
Schulter links. Er befundete einen Painful arc > 60°, einen leicht positiven Jobe-Test 
in der Innenrotation; die Apprehension sei leicht positiv. Der Arzt schloss mit der 
Beurteilung: "Bei transmuraler Ruptur der Supraspinatussehne, Rekonstruktion 
derselben empfohlen, +/- Rekonstruktion der Subscapularissehne" (Suva-act. 16).

4.3.5. Der Hausarzt Dr. med. K._____ befundete mit Arztzeugnis UVG vom 
22. Oktober 2023 morphologisch eine leichte Einschränkung der Kraft und Mobilität 
der linken Schulter sowie eine eingeschränkte Funktionalität derselben nach 
Luxation. Der Hausarzt diagnostizierte eine Schultergelenksluxation links und 
attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 4. August bis 31. August 2023 
und ab 1. Oktober 2023 bis 31. Oktober 2023 eine solche von 50 % (Suva-act. 20). 
Für den Zeitraum vom 1. September 2023 bis 30. September 2023 attestierte 
Dr. med. G._____ eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Suva-act. 3).

4.3.6. Mit Schreiben vom 8. November 2023 hielt Dr. med. C._____ die Diagnose 
"posttraumatische Ruptur der Supraspinatussehne, Bankart Läsion Schulter links" 
fest. Dies aufgrund einer Schulterluxation bei Sturz in der Welle beim Surfen. Wie 
im MRI auch sichtbar, neben einer angedeuteten Hill-Sachs-Läsion, zeige sich ein 
Knochenmarködem, welches sich an dieser Stelle nur bei stattgehabter Luxation 
ausbilden könne (Suva-act. 35).

19 / 23

4.3.7. In seiner Stellungnahme vom 15. Mai 2024 führte Dr. med. C._____ aus, wie 
dem MRT Bericht (Anm. des Gerichts: Gemeint wohl dasjenige von Dr. med. 
L._____, M._____, vom 17. August 2023 [Suva-act. 17]) zu entnehmen sei, fänden 
sich klare Anzeichen für ein traumatisches Geschehen. Eine Hill-Sachs-Läsion sei 
nur vorhanden, wenn es zu einer traumatischen Luxation beziehungsweise 
Subluxation gekommen sei. Diese werde als frisch bewertet. In diesem 
Zusammenhang sei aufgrund des starken Zuges auf die Supraspinatussehne eine 
Ruptur der Sehne eine häufige und auch in der Literatur beschriebene 
Zusatzverletzung, da entweder das Labrum/Kapsel reisse oder Anteile der 
Rotatorenmanschette (act. B.4).

4.4. Das streitberufene Gericht hat aufgrund der hiervor ausgeführten 
medizinischen Akten Zweifel an der Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit der 
Kurzbeurteilung des VMD, Dr. med. A._____, vom 30. Oktober 2023, und zwar aus 
folgenden Gründen: 

4.4.1. Die Berichte von Dr. med. C._____ sind zwar aufgrund dessen Eigenschaft 
als behandelnder Arzt (vgl. Suva-act. 8, S. 2) in ihrem Beweiswert entsprechend 
eingeschränkt, und er verweist in seinem Schreiben vom 15. Mai 2024 bezüglich 
der Ruptur der Supraspinatussehne auf Literatur, die er nicht weiter spezifiziert (vgl. 
act. B.4). Dennoch sind die in den Berichten des behandelnden Arztes angeführte 
Bankart-Läsion, die Hill-Sachs-Läsion, das Knochenmarködem, der Gelenkerguss 
und insbesondere die ausgeprägte Zerrung der inferioren glenohumeralen 
Ligamenta sowie die Partialrupturen von Subscapularis- und Supraspinatussehnen 
bildgebend nachgewiesen und insofern auch unbestritten (vgl. Suva-act. 16, 17, 35). 
Auf all diese Befunde geht der VMD, Dr. med. A._____, in seinem Kurzbericht nicht 
ein. Dies obwohl zweifelsfrei nachgewiesene Partialrupturen von Subscapularis- 
und Supraspinatussehnen rechtsprechungsgemäss Sehnenrisse im Sinne von 
Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG und die Zerrungen der Ligamenta Bandläsionen im Sinne 
von Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG Listenverletzungen darstellen. Es ist in diesem Punkt 
dem Beschwerdeführer zu folgen, dass ein zweifelsfrei nachgewiesener partieller 
Sehnenriss eine Listenverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG ist, die 
vorbehältlich des Entlastungsbeweises zu einer Leistungspflicht des 
Unfallversicherers führt. Diese in der Replik (act. A.3 Rz. 4, S. 2) gemachte 
Feststellung mit Verweis auf den einschlägigen Entscheid des Bundesgerichts 
8C_618/2019 vom 18. Februar 2020 wurde in der Folge durch die 
Beschwerdegegnerin in ihrer Duplik denn auch nicht bestritten. Bereits im Lichte 
dessen erweist sich die Kurzbeurteilung des VMD als unvollständige 

20 / 23

Entscheidgrundlage für die Ablehnung einer Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 
UVG. 

4.4.2. Weiter fehlt in der Kurzbeurteilung des VMD eine Begründung bezüglich der 
angeführten vorbestehenden Schulterinstabilität links (Hervorhebung durch das 
Gericht) vor dem Schadendatum vom 4. August 2023. Möglicherweise begeht der 
VMD eine Verwechslung mit der Schulterverletzung rechts (Hervorhebung durch 
das Gericht), welche im Jahre 2017 zu einem operativen Eingriff mit gutem 
Behandlungsresultat führte, wie Dr. med. G._____ am 10. September 2023 
anamnestisch festgehalten hat (vgl. Suva-act. 14). Auf die – wie Dr. med. A._____ 
schreibt – "geringen Befunde im MRT" wird sodann gar nicht eingegangen. Der 
VMD führt lediglich eine "Subluxation" an, ohne aber die weiteren Diagnosen und 
Befunde zu thematisieren. Auch stellt er die Subluxation ohne weitere Begründung 
in Frage. Weshalb eine Selbstreposition durch den Beschwerdeführer (von Berufs 
wegen P._____) für eine angeblich vorbestehende, krankhafte Instabilität der linken 
Schulter sprechen soll, erschliesst sich mangels nachvollziehbarer Begründung 
ebenfalls nicht. Leichte Tendinopathien der Infraspinatussehne und angrenzend an 
die Supraspinatussehne bzw. eine AC-Gelenkarthrose sind bildgebend 
nachgewiesen (vgl. Suva-act. 17), begründen aber unter Ausklammerung der 
übrigen Befunde nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine vorbestehende, 
krankhafte Instabilität der linken Schulter. Wenn die Beschwerdegegnerin im 
angefochtenen Einspracheentscheid ausführt, eine Hill-Sachs-Delle werde meist 
bei habituellen Schulterluxationen nachgewiesen, mithin sei diese eben vorwiegend 
auf eine Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen, so geht dieses Vorbringen 
nicht auf den VMD zurück, der die Hill-Sachs-Delle aus fachärztlicher Sicht gar nicht 
beurteilte (vgl. act. B.3 = Suva-act. 43 Ziff. 5.b, S. 6 unten).  

4.4.3. Mit Ausnahme des MRT-Berichts vom 17. August 2023 bleibt unklar, welche 
Unterlagen dem VMD vorlagen, da er im Kurzbericht lediglich auf die "vorhandenen 
Unterlagen" verweist. Demnach kann nicht festgestellt werden, dass sein 
Kurzbericht in Kenntnis der Vorakten erfolgt ist resp. entsprechend eine vollständige 
Anamnese enthält. Gemäss Aktenlage ist davon auszugehen, dass dem VMD die 
Stellungnahmen von Dr. med. C._____ vom 8. November 2023 (Suva-act. 37) und 
vom 15. Mai 2024 (act. B.4) nicht vorgelegt worden sind. Demnach erweist sich die 
medizinische Entscheidgrundlage auch aus diesem Grund als nicht rechtsgenüglich 
abgeklärt.

4.5. Da sich der rechtserhebliche Sachverhalt bezüglich leistungsauslösenden 
Listenverletzungen im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG auch nicht gestützt auf die 
übrigen Akten zuverlässig und umfassend einschätzen lässt, erweist sich ein 

21 / 23

reformatorischer Entscheid im Sinne einer Zusprechung der 
Unfallversicherungsleistungen als verfrüht. Erachtet das zuständige 
Sozialversicherungsgericht eine Sache in medizinischer Hinsicht noch nicht 
hinreichend abgeklärt und somit auch die seitens der Verwaltung vorgenommene 
Beweiswürdigung als unvollständig, verbleibt ihm nach der Rechtsprechung die 
Möglichkeit, die Sache an den zuständigen Versicherungsträger zurückzuweisen, 
statt ein gerichtliches Gutachten zur Klärung einer offenen Frage in Auftrag zu 
geben. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger steht dem 
Versicherungsgericht insbesondere in den Fällen offen, wenn sie in der Erhebung 
einer bisher ungeklärten Frage begründet ist (vgl. BGE 139 V 99 E. 1.1 und 137 V 
210 E. 4.4.1.4; Urteile des Bundesgerichts 9C_354/2020 vom 8. September 2020 
E. 2.1 und 8C_503/2019 vom 19. Dezember 2019 E. 2.1). Im vorliegenden Fall 
blieben mehrere Fragen ungeklärt. Insbesondere wurden keine medizinischen 
Abklärungen zu einem allfälligen Vorzustand einer Schulterinstabilität links 
(Hervorhebung durch das Gericht) getroffen. Ferner wurde den Diagnosen und 
bildgebend wie klinisch erstellten Befunden der Bankart-Läsion, der Hill-Sachs-
Läsion, des Knochenmarködems, des Gelenkergusses und insbesondere der 
ausgeprägten Zerrung der inferioren glenohumeralen Ligamenta sowie 
Partialrupturen von Subscapularis- und Supraspinatussehnen nicht nachgegangen, 
welche Anlass zu einer umfassenden Beurteilung mehrerer Listenverletzungen im 
Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG und einer unfallversicherungsrechtlichen 
Leistungspflicht geben. Der Sachverhalt wurde demnach nicht rechtsgenüglich 
abgeklärt, was den Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 ATSG) und zugleich 
die Regeln betreffend den Beweiswert von ärztlichen Berichten (BGE 134 V 231 
E. 5.1) verletzt. 

5. Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerde im Eventualbegehren 
gutzuheissen, der angefochtene Einspracheentscheid vom 19. April 2024 
aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit 
sie den Sachverhalt im Sinne der Erwägungen nach Art. 43 ATSG ergänzt und im 
Verfahren nach Art. 44 ATSG ein unabhängiges orthopädisches Gutachten bei 
einem Schulterspezialisten einhole und anschliessend über den Leistungsanspruch 
des Beschwerdeführers neu entscheide (vgl. BGE 149 V 218 E. 5.7 mit weiteren 
Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 8C_17/2024 vom 9. Juli 2024 E. 5.3, 
8C_62/2023 vom 16. August 2023 E. 6.2).

6.1. Gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG sind Verfahren vor dem kantonalen 
Versicherungsgericht bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies 
im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Die Sonderbestimmungen zur 

22 / 23

Rechtspflege gemäss Art. 105 ff. UVG sehen keine generelle Kostenpflicht vor. 
Damit sind unfallversicherungsrechtliche Beschwerdeverfahren über Leistungen in 
der Regel kostenlos. Vorbehalten bleibt die Kostenauflage infolge – in casu nicht 
vorliegenden – mutwilligen oder leichtsinnigen Verhaltens (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. fbis in fine ATSG). Für das vorliegende Beschwerdeverfahren sind daher 
keine Kosten zu erheben.

6.2. Eine Rückweisung gilt praxisgemäss als vollständiges Obsiegen der 
beschwerdeführenden Partei (vgl. BGE 141 V 281 E. 11.1, 137 V 210 E. 7.1, 132 V 
215 E. 6.2). Gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG hat der Beschwerdeführer bei diesem 
Ausgang des Verfahrens Anspruch auf Ersatz der Parteikosten zu Lasten der 
Beschwerdegegnerin. Die Bemessung der Entschädigung erfolgt ohne Rücksicht 
auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit 
des Prozesses, wobei der zeitliche Aufwand der Rechtsvertretung regelmässig 
durch die Schwierigkeit des Prozesses mitbestimmt wird. Im Übrigen wird die 
Bemessung des Parteikostenersatzes gemäss Art. 61 Ingress ATSG nach dem 
kantonalen Recht bestimmt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_714/2018 vom 
18. Dezember 2018 E. 9.2, 9C_321/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 6.1, 
9C_688/2009 vom 19. November 2009 E. 3.1.1 f.). Gemäss Art. 78 VRG i.V.m. 
Art. 2 der Honorarverordnung (HV; BR 310.250) wird die Parteientschädigung nach 
Ermessen des Gerichts festgesetzt, wobei es grundsätzlich von dem in der 
Honorarnote geltend gemachten (und als angemessen zu betrachtenden) Aufwand 
sowie (üblichen) Stundenansatz ausgeht. Der Rechtsvertreter des 
Beschwerdeführers reichte dem Gericht eine Honorarnote, datierend vom 17. Juni 
2024, über CHF 2'143.35 (8 Stunden à CHF 240.625, entsprechend CHF 1'925.00, 
zzgl. 3 % Kleinspesenpauschale, entsprechend CHF 57.75, und 8.1 % MWST, 
entsprechend CHF 160.60) ein, die unter Berücksichtigung des gerechtfertigten 
Aufwands von acht Stunden sowie des in Abweichung der Honorarvereinbarung 
(act. B.1; Vereinbarung eines Stundenansatzes von CHF 250.00) veranschlagten 
Stundenansatzes von gerundet CHF 240.00 nicht zu beanstanden ist. Die 
Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer somit eine Parteientschädigung 
von CHF 2'143.35 zu bezahlen.

23 / 23

Es wird erkannt:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 19. April 
2024 aufgehoben und die Angelegenheit an die Schweizerische 
Unfallversicherungsanstalt (Suva) zur Einholung eines unabhängigen 
orthopädischen Gutachtens eines Schulterspezialisten und zu neuem 
Entscheid über die versicherungsrechtlichen Ansprüche gemäss UVG 
zurückgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) leistet B._____ eine 
Parteientschädigung von CHF 2'143.35 (inkl. Spesen und MWST).

4. [Rechtsmittelbeleherung]

5. [Mitteilungen]