# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 993f981d-41a8-5470-8136-26ef888284db
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 20.06.2018 I 2018 14
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-14_2018-06-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 14

Entscheid vom 20. Juni 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Berechnungsgrundlage für IV-Taggeld)

2

Sachverhalt:

A. A.________ (geb. 1970) hat im August 1989 die Ausbildung zum Dach-
decker EFZ abgeschlossen und anschliessend weitere rund 12 Jahre bei seiner 
Ausbildungsfirma als Dachdecker gearbeitet. Ab dem Jahr 2001 bis im Dezem-
ber 2016 (mit Unterbrüchen) war A.________ bei verschiedenen Arbeitgebern 
(sowohl fest als auch temporär angestellt) als Dachdecker und/oder Fassaden-
bauer tätig. Seit Januar 2017 übt A.________ keine Berufstätigkeit mehr aus (IV-
act. 44). Am 19. April 2017 (Posteingang) meldete sich A.________ (mit der Be-
gründung: C4-C8 Wirbelsäule; 2007-2009 krank, erste OP; 2014 Schulter-OP; 
Abnützung durch schwere Arbeiten) bei der IV-Stelle Schwyz zum Leistungsbe-
zug an (IV-act. 1).

Am 14. Juni 2017 teilte A.________ der IV-Stelle mündlich mit, im Juli 2017 ope-
riert zu werden und nach seiner Genesung umgehend mit einer Umschulung be-
ginnen zu wollen, weil bereits klar sei, dass er seine angestammte Tätigkeit nicht 
mehr werde ausüben können (IV-act. 11).

B. Nach diversen Abklärungen teilte die IV-Stelle A.________ am 23. August 
2017 mit, es werde Berufsberatung und Abklärung der beruflichen Eingliede-
rungsmöglichkeiten durch die Berufsberatung gewährt (IV-act. 21). Am 16. Janu-
ar 2018 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine dreimonatige berufliche 
Abklärung ab 9. Januar 2018 bis 5. April 2018 in der C.________ (Institution) (in-
kl. Reisekosten mit dem Privatauto plus Parkticket; IV-act. 35).

Gleichentags, am 16. Januar 2018, erliess die IV-Stelle eine Taggeld-Verfügung 
mit u.a. folgenden Angaben (IV-act. 37-1/2):

Die Anspruchsvoraussetzungen für ein IV-Taggeld sind erfüllt

Gesamtdauer der IV-Massnahme 09.01.2018 bis 05.04.2018
Verfügungszeitraum 09.01.2018 bis 05.04.2018

Die folgenden Elemente bilden die Basis für die Berechnung des Taggeldansatzes
Berechnungsgrundlagen
Massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen CHF 76'730.00
Massgebendes durchschnittliches Tageseinkommen CHF 211.00
Grundentschädigung pro Tag (80%) CHF 168.80

Wie verfügen deshalb:
IV-Taggeld-Leistung
Das Taggeld setzt sich wie folgt zusammen: Eingliederungstage

CHF
Grundentschädigung 168.80
Total IV-Taggeld pro Tag 168.80

3

C. Gegen diese Verfügung reichte A.________ am 9. Februar 2018 fristge-
recht Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein und machte geltend, mit dem 
Taggeldentscheid der IV-Stelle nicht einverstanden zu sein.

D. Mit Vernehmlassung vom 20. Februar 2018 beantragte die IV-Stelle, die 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten 
des Beschwerdeführers. Mit Eingabe vom 12. März 2018 (Posteingang) ersuchte 
der Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtspflege und -verbeiständung und 
dokumentierte seine Bedürftigkeit mit Unterlagen, woraufhin vom verfahrenslei-
tenden Richter Rechtsanwalt Dr.iur. B.________ als unentgeltlicher Rechtsbei-
stand im erwähnten Beschwerdeverfahren (mit Substitutionsrecht) bestellt wurde.

Am 13. April 2018 liess der Beschwerdeführer die Replik einreichen mit folgen-
den Anträgen:

1. Die Verfügung der Vorinstanz vom 16. Januar 2018 sei aufzuheben und dem 
Beschwerdeführer sei für die Dauer vom 9. Januar 2018 bis zum 5. April 2018 
ein Taggeld in Höhe von mindestens CHF 210.40 zuzusprechen.

2. Eventualiter sei die Verfügung vom 16. Januar 2018 aufzuheben und es sei die 
Vorinstanz anzuweisen, den Taggeldanspruch des Beschwerdeführers neu zu 
berechnen, wobei von einem Bruttojahreslohn von mindestens CHF 96'005.00 
auszugehen ist.

3. Subeventualiter sei der Taggeldanspruch des Beschwerdeführers durch das 
Verwaltungsgericht auf Grundlage der LSE-Tabelle in Höhe von mindestens 
CHF 210.40 neu zu berechnen und zuzusprechen.

4. Sub-Subeventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, auf Grundlage der LSE-
Tabelle den Taggeldanspruch neu zu berechnen und zu verfügen.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates, eventualiter 
der Vorinstanz.

Am 7. Mai 2018 reichte die IV-Stelle die Duplik ein, wozu der Beschwerdeführer 
mit Triplik vom 28. Mai 2018 Stellung nehmen liess. Am 15. Juni 2018 erfolgte 
die Quadruplik der IV-Stelle.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Versicherte haben während der Durchführung von 
Eingliederungsmassnahmen nach Art. 8 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die 
Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) vom 19. Juni 1959 Anspruch auf ein 
Taggeld, wenn sie an wenigstens drei aufeinander folgenden Tagen wegen der 
Massnahmen verhindert sind, einer Arbeit nachzugehen, oder in ihrer gewohnten 
Tätigkeit zu mindestens 50 % arbeitsunfähig sind (Art. 22 Abs. 1 IVG).

Nach Art. 22 Abs. 2 IVG besteht das Taggeld aus einer Grundentschädigung. 
Diese Grundentschädigung beträgt 80 Prozent des letzten ohne gesundheitliche 

4

Einschränkung erzielten Erwerbseinkommens, jedoch nicht mehr als 80 Prozent 
des Höchstbetrages des Taggeldes nach Art. 24 Abs. 1 IVG (Art. 23 Abs. 1 IVG). 
Grundlage für die Ermittlung des Erwerbseinkommens bildet das durchschnittli-
che Einkommen, von dem Beiträge nach dem Bundesgesetz über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 erho-
ben werden (massgebendes Einkommen, siehe Art. 23 Abs. 3 IVG). 

1.2 Bei der Ermittlung des massgebenden Einkommens im Sinne von Art. 23 
Abs. 3 IVG werden Tage nicht berücksichtigt, an denen die versicherte Person 
kein oder nur ein vermindertes Erwerbseinkommen erzielt hat und zwar wegen: 
Krankheit (lit. a), Unfall (lit. b), Arbeitslosigkeit (lit. c), Dienst im Sinne von Art. 1 
EOG (lit. d), Mutterschaft (lit. e) oder anderen Gründen, die nicht auf ihr Ver-
schulden zurückzuführen sind (lit. f, siehe Art. 21 Abs. 2 der Verordnung über die 
Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201] vom 17.1.1961). 

1.3 Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine 
Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt, so ist auf das 
Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar 
vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 21 
Abs. 3 IVV).

1.4 Personen, die in einem auf Dauer angelegten Arbeitsverhältnis stehen und 
deren Einkommen keinen starken Schwankungen ausgesetzt ist, gelten als Ver-
sicherte mit regelmässigem Einkommen, auch wenn sie ihre Arbeit infolge Krank-
heit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Dienst, oder aus anderen, von ihnen nicht verschul-
deten Gründen unterbrochen haben (Art. 21bis Abs. 1 IVV).

1.5 Hat die versicherte Person kein regelmässiges Einkommen im Sinne von 
Art. 21bis IVV, so wird für die Ermittlung des massgebenden Einkommens auf das 
während der letzten drei Monate ohne gesundheitliche Einschränkung erzielte 
und auf den Tag umgerechnete Erwerbseinkommen abgestellt (Art. 21ter Abs. 1 
IVV). Ist auf diese Weise die Ermittlung eines angemessenen Erwerbseinkom-
mens nicht möglich, so wird das Einkommen einer längeren Zeitspanne berück-
sichtigt, wobei diese maximal zwölf Monate beträgt (Art. 21ter Abs. 2 IVV).

1.6 Macht eine versicherte Person glaubhaft, dass sie während der Zeit der 
Eingliederung ohne Eintritt der Invalidität eine andere als die zuletzt ohne ge-
sundheitliche Einschränkung ausgeübte Erwerbstätigkeit aufgenommen hätte, 
bemisst sich das Taggeld nach dem Verdienst, der mit dieser neuen Tätigkeit er-
zielt worden wäre (Art. 21bis Abs. 5 IVV).

5

2. Unbestritten ist, dass der Versicherte für den Zeitraum vom 9. Januar 2018 
bis zum 5. April 2018 Anspruch auf ein IV-Taggeld hat. Streitig und nachfolgend 
zu prüfen ist insbesondere die Berechnungsgrundlage bzw. die Höhe des mass-
gebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens.

3.1 Die IV-Stelle hält vernehmlassend fest, dass beim Versicherten als mass-
gebendes durchschnittliches Jahreseinkommen ein solches von Fr. 76'730.-- 
veranschlagt worden sei. Aus der LSE-Tabelle TA1_b Bereich Hochbau ergebe 
sich ein Einkommen von Fr. 6'038.--. Umgerechnet von einer 40- auf eine 42-
Stundenwoche und indexiert vom Jahr 2014 auf 2016 resultiere ein monatliches 
Einkommen von Fr. 6'394.15 bzw. das als Berechnungsgrundlage verwendete 
Jahreseinkommen von Fr. 76'730.--. Daraus ergebe sich ein Tagesverdienst von 
Fr. 211.--, was zu einer Grundentschädigung von Fr. 168.80 führe. Vor seiner 
gesundheitlichen Beeinträchtigung habe der Versicherte als Dachdecker bei der 
Firma D.________ gearbeitet. Die Kündigung sei hingegen aus invaliditätsfrem-
den, wirtschaftlichen Gründen per 31. Dezember 2016 erfolgt. Auch im hypothe-
tischen Gesundheitsfall würde diese Tätigkeit bei der Firma D.________ somit 
nicht mehr ausgeübt. Der Gesundheitsschaden sei erst nach dem Ende des Ar-
beitsverhältnisses eingetreten. Somit könne als Berechnungsgrundlage für das 
IV-Taggeld nicht das Einkommen bei einer Firma dienen, bei welcher der Versi-
cherte auch im Gesundheitsfall nicht mehr tätig wäre. Es sei überwiegend wahr-
scheinlich, dass der Versicherte während der Zeit der Eingliederung ohne Eintritt 
des Gesundheitsschadens eine andere als die zuletzt ohne gesundheitliche Ein-
schränkung ausgeübte Erwerbstätigkeit aufgenommen hätte, womit sich das 
Taggeld nach dem Verdienst bemesse, der mit dieser neuen Tätigkeit erzielt 
worden wäre (Art. 21bis Abs. 5 IVV). Grundsätzlich entspreche das der Bemes-
sung des Taggeldes zugrundeliegende Erwerbseinkommen dem Validenein-
kommen der Invaliditätsbemessung. Sei ein konkreter Lohn für die Bemessung 
des Valideneinkommens nicht eruierbar oder hätte die versicherte Person ihre 
bisherige Stelle auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigung verloren, so seien 
LSE-Tabellenlöhne heranzuziehen. Für den bis zur Kündigung als Dachdecker 
tätigen Versicherten sei daher als Taggeldbasis von einem Einkommen im Be-
reich des Baugewerbes ausgegangen worden.

3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die D.________ GmbH (im An-
schluss an die D.________ AG) das Anstellungsverhältnis mit ihm übernommen 
habe, obwohl der damalige Geschäftsführer von den gesundheitlichen Ein-
schränkungen des Beschwerdeführers gewusst habe. Sowohl bei der 
D.________ AG, als auch bei der D.________ GmbH habe der Beschwerdefüh-
rer monatlich brutto Fr. 7'385.-- zuzüglich Spesen von monatlich Fr. 250.-- sowie 

6

einen 13. Monatslohn verdient. Dies ergebe einen Bruttojahreslohn von Fr. 
96'005.-- bzw. monatlich Fr. 8'000.40. Indem die IV-Stelle auf ein Einkommen 
von monatlich Fr. 6'038.-- abgestellt habe, habe sie den Sachverhalt falsch er-
stellt. Vielmehr sei von einem Bruttolohn von Fr. 8'000.40 auszugehen. Des Wei-
teren hält der Beschwerdeführer fest, dass die IV-Stelle seinen langjährigen Lei-
densweg mit unzähligen Eingriffen/Operationen ignoriere, indem sie auf die fal-
sche LSE- Tabelle abgestellt und zudem geltend gemacht habe, dass der Be-
schwerdeführer aus invaliditätsfremden Gründen arbeitslos sei. Selbst der bishe-
rige Arbeitgeber habe den Beschwerdeführer mehrfach aufgefordert, die notwen-
dige Operation an der Halswirbelsäule vornehmen zu lassen. Die Auflösung des 
Arbeitsverhältnisses aus "wirtschaftlichen Gründen" ändere an diesem Umstand 
nichts. Indem die IV-Stelle davon ausgegangen sei, dass der Gesundheitsscha-
den erst nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eingetreten sei, habe sie den 
Sachverhalt falsch erstellt. Die von der Vorinstanz zitierte Rechtsprechung − wel-
che die Anwendbarkeit der LSE-Tabellenlöhne bejahe, wenn die versicherte Per-
son auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigung die bisherige Arbeitsstelle verlo-
ren hätte − sei kein Leitentscheid sondern vielmehr ein obiter dictum. Es wider-
spreche dem klaren Wortlaut des Gesetzes. Vorliegend sei unbestritten, dass der 
Versicherte weitergearbeitet hätte, wenn auch bei einem anderen Arbeitgeber, 
weshalb kein Grund bestehe, auf die Tabellenlöhne abzustellen.

Soweit das Gericht von der Anwendung der LSE-Tabellen ausgehen sollte, so 
seien 42.5 Stunden pro Woche sowie eine Einstufung ins mittlere Kader zu 
berücksichtigen, woraus sich ein Monatslohn von Fr. 8'338.-- und somit ein Tag-
geld von Fr. 237.60 ergebe.

4.1 Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung wird für die Ermittlung des Va-
lideneinkommens im Rahmen des Einkommensvergleichs in der Regel am zu-
letzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung 
angepassten Verdienst angeknüpft (vgl. BGE 129 V 222 Erw. 4.3.1). Es entspre-
che empirischer Erfahrung, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsscha-
den fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit erstellt sein. Eine solche Ausnahme wird regelmässig dann ange-
nommen, wenn der Stellenverlust aus invaliditätsfremden Gründen erfolgte (vgl. 
u.a. Bundesgerichtsurteil 9C_212/2015 vom 9.6.2015 Erw. 5.4; 8C_382/2017 
vom 25.8.2017 Erw. 2.3.1). 

Aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ergibt sich weiter, dass das der 
Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach 
Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV (abgesehen vom Festsetzungszeit-
punkt) grundsätzlich dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach 

7

der Einkommensvergleichsmethode entspricht (SVR 2008 IV Nr. 4, I 732/06 vom 
2.5.2007 Erw. 2.1; Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 
IVG, Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 23 N 4). Allerdings geht es im zitierten Bun-
desgerichtsurteil insbesondere um einen Fall nach Art. 21 Abs. 3 IVV (vgl. vor-
stehende Erw. 1.3). Auch im zitierten Lehrbuch wurde diese Rechtsprechung 
insbesondere auf Art. 21 Abs. 3 IVV bezogen (vgl. auch VGE I 2015 108 vom 
9.12.2015 Erw. 1.2). Der Wortlaut in Art. 21 Abs. 3 IVV, wonach insbesondere 
auf das Erwerbseinkommen abzustellen ist, welches die versicherte Person er-
zielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, weist sodann gewisse Paralle-
len zur Formulierung in Art. 16 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 auf. Art. 23 
Abs. 1 IVG weist hingegen für die Bemessung des Taggeldes ausdrücklich auf 
das letzte ohne gesundheitliche Einschränkungen erzielte Erwerbseinkommen 
hin.

Das Bundesgericht hat mit Urteil 9C_942/2009 vom 15. März 2010 (Erw. 3.3) so-
dann auch festgehalten, dass bei der Bemessung des massgebenden Einkom-
mens für das Taggeld nicht ohne weiteres und in allgemeiner Form den bei der 
Ermittlung des Valideneinkommens im Rahmen des Einkommensvergleichs gel-
tenden Grundsätzen gefolgt werden kann. Vielmehr enthielten die Art. 23 IVG 
und Art. 21 ff. IVV detaillierte Regelungen zur Bemessung des Taggeldes, die es 
jeweils zu beachten gelte. Bei Berücksichtigung der für die Taggeldbemessung 
massgebenden Bestimmungen ist ersichtlich, dass grundsätzlich auf das 
vorgängig ohne gesundheitliche Einschränkungen erzielte Einkommen 
abzustellen ist (vgl. Wortlaut der massgebenden Bestimmungen; selbst auch bei 
unregelmässigem Einkommen, vgl. Art. 21ter Abs. 1 IVV oder bei 
Unterbrechungen durch Arbeitslosigkeit, Art. 21 Abs. 2 lit. c IVV). Des Weiteren 
hat das Bundesgericht festgehalten, dass der Zweck des Taggeldes im 
Unterschied zur Rente keine Dauerleistung darstellt, weshalb bei der Beurteilung 
der beruflichen Weiterentwicklung kein allzu strenger Massstab anzulegen ist. 
Die Feststellung des Valideneinkommens für das Taggeld präjudiziere demnach 
nicht zwingend diejenige für die Rente (vgl. SVR 2008 IV Nr. 4, I 732/06). Das 
Verwaltungsgericht hat sodann in VGE I 73/06 vom 19.10.2006 Erw. 3.2.2 lit. cc 
(in Bezug auf die Frage, ob Beiträge nach Art. 2 IVG auf dem massgebenden 
Einkommen entrichtet worden sein mussten) festgehalten, dass die Taggelder 
nach IVG bezwecken, dem Versicherten und seinen Angehörigen während der 
Zeit der Eingliederung die Existenzgrundlage zu sichern. Die dafür nötigen Mittel 
liessen sich nicht allgemein umschreiben, sondern seien von verschiedensten 
Faktoren abhängig. Das spreche dafür, als Bemessungsgrundlage der Taggelder 

8

möglichst aktuelle, d.h. nahe beim Eintritt des Gesundheitsschadens liegende 
Verhältnisse heranzuziehen.

Eine Ausnahme der vorstehend erwähnten Grundsätze ergibt sich u.a. aus 
Art. 21bis Abs. 5 IVV (vgl. vorstehende Erw. 1.6), wonach sich das Taggeld - 
wenn eine versicherte Person glaubhaft macht, dass sie während der Zeit der 
Eingliederung ohne Eintritt der Invalidität eine andere als die zuletzt ohne ge-
sundheitliche Einschränkung ausgeübte Erwerbstätigkeit aufgenommen hätte - 
nach dem Verdienst bemisst, der mit dieser neuen Tätigkeit erzielt worden wäre.

Diese Bestimmung geht vorliegend der einen Stellenverlust aus IV-fremden 
Gründen betreffenden Rechtsprechung, welche bei der Bemessung des Validen-
einkommens im Rahmen des Einkommensvergleichs anwendbar ist, somit vor.

4.2.1  Im konkreten Fall ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Gesund-
heitsfall nicht mehr bei seinem bisherigen Arbeitgeber tätig wäre, nachdem die 
Kündigung per 31. Dezember 2016 aus wirtschaftlichen Gründen erfolgte (IV-act. 
13-7/7; vgl. auch Replik vom 13.4.2018 S. 5 Ziff. 2.3 2. Abs.; Duplik vom 
7.5.2018 S. 2 Ziff. 2 4. Abs.).

Sodann ergibt sich aus den Akten (gemäss Arztbericht des Hausarztes des Be-
schwerdeführers vom 9.6.2017 sowie RAD-Stellungnahme vom 21.8.2017), dass 
der Beschwerdeführer zumindest in seiner angestammten Tätigkeit seit dem 
26. Januar 2017 zu 100% arbeitsunfähig ist (vgl. IV-act. 12-2/13), was von der 
IV-Stelle nicht bestritten wird. Ebenfalls aktenkundig ist zudem, dass der Be-
schwerdeführer bereits seit längerer Zeit an gesundheitlichen Beschwerden 
(gemäss Bericht des Orthopäden Dr.med. E.________ u.a.: HWS-Syndrom, lum-
bo-radikuläres Schmerzsyndrom, vgl. u.a. Bf-act. 10, bzw. gemäss RAD-Stellung-
nahme vom August 2017: Osteochondrosen und Foraminalstenosen cervical C4-
C7 mit St. n. radiculärem Reizsyndrom und folglich St. n. Discectomie und Cage-
Einlage C4-C7 7/17, Impingementsyndrom Schulter rechts, St. n. Dekompression 
2014, IV-act. 20-4/4) leidet, welche auch schon zu Operationen und Arbeitsun-
fähigkeiten führten (z.B. soll ein Ereignis ca. im Jahr 2012 zu Schulterbeschwer-
den geführt haben, welche eine Schulterarthroskopie im Jahr 2014 erforderlich 
machten).

Soweit der Beschwerdeführer jedoch geltend macht, dass im Jahr 2016 über 
längere Zeit bzw. durchgehend Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit vorgelegen 
hätten, aber gleichzeitig beantragt, dass für das letzte ohne gesundheitliche Ein-
schränkung erzielte Erwerbseinkommen auf sein Einkommen im Jahr 2016 ab-
zustellen sei, ist darin ein gewisser Widerspruch zu erblicken. Indes lässt sich 
dem Bericht des ehemaligen Arbeitgebers entnehmen, dass die Entlöhnung des 

9

Beschwerdeführers der Arbeitsleistung entsprochen habe (IV-act. 13-2/7). Über-
dies entsprach die Entlöhnung der Vereinbarung im Arbeitsvertrag und sie wurde 
ungeachtet des Firmenwechsels im Juni 2016 nicht verändert. Von einem Sozial-
lohn ist sodann ebenfalls nicht auszugehen, wenn man ihn mit den durchschnitt-
lichen Löhnen (Tabellenlöhnen) dieser Branche hinsichtlich der Tätigkeit des Be-
schwerdeführers vergleicht. Dementsprechend macht der anwaltlich vertretene 
Beschwerdeführer zu Recht auch nicht geltend, im Gesundheitsfall einen höhe-
ren als den letzten Lohn erzielen zu können. Des Weiteren bringt der Beschwer-
deführer auch nicht vor, dass er im Gesundheitsfall weiterhin für seine bisherige 
Arbeitgeberin tätig wäre.

Der Beschwerdeführer macht jedoch nachvollziehbar geltend, dass er im Ge-
sundheitsfall weiterhin seine angestammte Tätigkeit als Dachdecker EFZ und 
(bauleitender) Fassadenbauer ausüben würde. Dafür spricht neben seiner letzten 
Tätigkeit vom Januar bis Dezember 2016, bei welcher er als bauleitender Fassa-
denbauer (mit einem Bruttolohn von monatlich Fr. 7'385.--) angestellt war, auch 
seine langjährige Tätigkeit bei seinem Ausbildungsbetrieb, bei welchem er sich 
bis zuletzt zum Vorarbeiter hochgearbeitet hat. Auch 2001 bis 2006 arbeitete der 
Beschwerdeführer in einer bauleitenden Funktion als Fassadenbauer und erzielte 
ein Einkommen von monatlich brutto Fr. 7'100.--. Zudem zeigen seine stetigen 
Weiterbildungen in den Jahren 2000 bis 2017, u.a. in Kommunikation und Marke-
ting, Isolation, Unterkonstruktion etc., dass der Beschwerdeführer in seiner Bran-
che weitere Fachkenntnisse erwerben sowie eine leitende Funktion übernehmen 
wollte bzw. konnte (daran vermögen auch die Ausführungen der IV-Stelle in der 
Quadruplik vom 15.6.2018 nichts zu ändern). Nachdem der Beschwerdeführer 
bereits im Jahr 2006 einen Lohn von über Fr. 7'000.-- zu erzielen vermochte, ist 
beim zuletzt erzielten Lohn nicht von einem übersetzten bzw. ausnahmsweise 
hohen Einkommen auszugehen. Dass der Beschwerdeführer zwischen 2006 und 
2016 keine entsprechende Stelle angetreten hat, lässt sich weitgehend dadurch 
erklären, dass er wie bereits ausgeführt in den Jahren ab 2012 teilweise an ge-
sundheitlichen Beschwerden litt, welche ihn zeitweise auch in seiner Arbeits-
fähigkeit einschränkten (in der IV-Anmeldung machte der Beschwerdeführer sol-
che Einschränkungen bereits für die Jahre 2007 bis 2009 geltend, was jedoch in 
den Akten nicht belegt ist). Der Umstand, dass seine Tätigkeiten in dieser Zeit 
jedoch weiterhin im Berufsfeld Dachdecker und Fassadenbauer blieben, sowie 
dass er im Jahr 2016 auch wieder eine leitende Funktion zu übernehmen ver-
mochte, zeigen klar auf, dass der Beschwerdeführer in diesem Bereich und in lei-
tender Funktion weiterhin tätig sein wollte.

Es kann im konkreten Fall somit davon ausgegangen werden, dass der Be-
schwerdeführer im Gesundheitsfall weiterhin eine Erwerbstätigkeit im Rahmen 

10

seiner bisherigen Tätigkeiten ausgeübt und ein entsprechendes Einkommen er-
zielt hätte. Dem Wortlaut von Art. 21bis Abs. 5 IVV lässt sich nicht ohne weiteres 
entnehmen, dass bei grundsätzlich gleich bleibender Tätigkeit aber anderem Ar-
beitgeber auf die Tabellenlöhne abzustellen ist. Anhand des bisherigen Lohnes 
des Beschwerdeführers lässt sich vielmehr praxisnah erkennen, welches Ein-
kommen der Beschwerdeführer ohne gesundheitliche Einschränkungen zu erzie-
len vermöchte und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin erzielen wür-
de, zumal die Arbeitsunfähigkeit nur kurze Zeit nach Arbeitsende eingetreten ist 
bzw. die Eingliederungsmassnahme bereits ein Jahr nach Arbeitsende erfolgt. 
Somit sind die vorliegenden Verhältnisse aktuell.

Bei dieser Sachlage rechtfertigt es sich, auf das zuletzt ohne gesundheitliche 
Einschränkungen vom Beschwerdeführer erzielte Einkommen vom Dezember 
2016, monatlich Fr. 7'385.-- bzw. Fr. 96'005.-- im Jahr, abzustellen (Fr. 7'385.-- x 
13 = Fr. 96'005.--; von den Spesen wurden keine sozialversicherungsrechtlichen 
Abzüge gemacht; sie sind somit als Unkostenentschädigungen zu betrachten, 
welche nicht zum massgebenden Lohn gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG und somit 
nicht zum vorliegend relevanten Einkommen hinzuzuzählen sind, wie es der Be-
schwerdeführer folgerichtig auch nicht geltend macht).

4.2.2  Selbst wenn man vorliegend die Tabellenlöhne heranziehen würde, wäre 
nicht von einem tieferen Erwerbseinkommen auszugehen. Wie bereits ausgeführt 
ist es naheliegend, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall wiederum ei-
ne leitende Funktion in seiner bisherigen Tätigkeit ausgeübt hätte, zumal im 
Rahmen der Taggeldbemessung bei der Beurteilung der beruflichen Weiterent-
wicklung kein allzu strenger Massstab anzulegen ist (vgl. vorstehende Erw. 4.1). 
Demnach wäre beim Tabellenlohn zumindest vom untersten Kader auszugehen 
(monatlich Fr. 7'035.-- bzw. Fr. 7'406.70 [bei 42 Stunden pro Woche sowie inde-
xiert, inkl. 13. Monatslohn]; jährlich Fr. 88'880.40). Nachdem sich jedoch die 
Funktion des Beschwerdeführers als bauleitender Fassadenbauer nicht ohne 
weiteres dem "untersten" oder dem "unteren" (monatlich Fr. 8'131.-- bzw. 
Fr. 8'560.60 [bei 42 Stunden pro Woche sowie indexiert, inkl. 13. Monatslohn]; 
jährlich Fr. 102'727.20) Kader zuordnen lässt (der Beschwerdeführer war bei sei-
nem Ausbildungsbetrieb zunächst als Gruppenführer und anschliessend als Vor-
arbeiter [letzteres entspricht demnach nicht ohne weiteres dem untersten Kader] 
tätig), wäre diesen Umständen durch eine entsprechende Erhöhung des Tabel-
lenlohnes (für das unterste Kader) angemessen Rechnung zu tragen. Aus die-
sem Grund ist es ebenfalls gerechtfertigt, auf den bisherigen Lohn abzustellen. 
Dieser berücksichtigt die tatsächlichen und aktuellen Gegebenheiten sowie die 

11

berufliche Stellung des Beschwerdeführers besser und liegt zwischen dem Ta-
bellenlohn von Fr. 7'035.-- (unterstes Kader) und Fr. 8'131.-- (unteres Kader).

Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass beim Beschwerdeführer nicht von 
einem Versicherten mit regelmässigem Einkommen gemäss Art. 21bis Abs. 1 IVV 
auszugehen ist, weil er nicht mehr in einem auf Dauer angelegten 
Arbeitsverhältnis steht, würde (unter der Annahme, dass von einem 
unregelmässigen Einkommen gemäss Art. 21ter Abs. 1 IVV auszugehen ist, für 
dessen Ermittlung das während der letzten drei Monate ohne gesundheitliche 
Einschränkung erzielte Einkommen berücksichtigt wird) dasselbe Ergebnis 
resultieren.

5. Zusammenfassend ist im konkreten Fall als letztes ohne gesundheitliche 
Einschränkung erzieltes Einkommen im Sinne von Art. 23 Abs. 1 IVG der Ver-
dienst des Beschwerdeführers bei der D.________ GmbH ab 1. Juli 2016 bzw. 
vom Dezember 2016 anzurechnen (was einem monatlichen Bruttolohn von 
Fr. 7'385.-- bzw. einem jährlichen Bruttolohn von Fr. 96'005.-- [Fr. 7'385.-- x 13] 
entspricht, vgl. Art. 21bis Abs. 3 lit. a IVV). Dies ergibt umgerechnet pro Tag 
Fr. 263.03 (96'005.-- : 365). Davon 80% führt zu einem IV-Taggeld von 
Fr. 210.40.

6. Bei dieser Sachlage ist die Beschwerde gutzuheissen. Das IV-Taggeld wird 
für den Zeitraum vom 9. Januar 2018 bis 5. April 2018 auf Fr. 210.40 festgelegt.

6.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend werden die Verfahrenskosten der 
IV-Stelle auferlegt. 

6.2 Dem beanwalteten Beschwerdeführer ist für das verwaltungsgerichtliche 
Beschwerdeverfahren zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung 
zuzusprechen (§ 74 VRP). Die Entschädigung richtet sich nach dem Gebührenta-
rif für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975. § 2 des 
Gebührentarifs sieht als Bemessungskriterien die Wichtigkeit der Streitsache, ih-
re Schwierigkeit, den Umfang und die Art der Arbeitsleistung sowie den notwen-
digen Zeitaufwand vor. Das Honorar beträgt für die Vertretung vor Verwaltungs-
gericht Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (§ 14 GebTRA). Eine allfällige Kostennote ist zu 
spezifizieren und vor Fällen des Entscheides einzureichen; andernfalls wird die 
Vergütung nach freiem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 GebTRA). Die Verwal-
tungsbehörden und das Verwaltungsgericht befolgen bei der Entschädigungs-
bemessung eine zurückhaltende Praxis. Dies entspricht § 74 Abs. 1 VRP, wel-
cher nur von einer angemessenen Entschädigung und nicht vom Anspruch auf 
Ersatz der Kosten der Prozessführung und Vertretung nach gerichtlicher Festset-

12

zung (vgl. Art. 105 f. der Schweizerische Zivilprozessordnung [Zivilprozessord-
nung, ZPO; SR 272] vom 19.12.2008) spricht. § 74 Abs. 1 VRP verlangt nicht die 
Ausrichtung einer vollen, sondern nur einer angemessenen, im Rahmen des Ge-
bührentarifs sich bewegenden und anhand des notwendigen Aufwandes be-
stimmten Parteientschädigung. Die Parteientschädigung versteht sich als Beitrag 
an die Anwaltskosten und muss nicht vollumfänglich dem in einer eingereichten 
Kostennote aufgeführten Betrag entsprechen (Bundesgerichtsurteil 2A.453/2004 
vom 23.3.2005 Erw. 5). Die Bindung an den Gebührentarif und damit die not-
wendige Wahrung der Proportionen zwischen den verschiedensten Aufwandin-
tensitäten bedingt, dass aufwandgeringe Verfahren nur so hoch entschädigt wer-
den, dass der Gebührentarif auch für aufwandintensivste Fälle noch eine ange-
messene Entschädigung zulässt (EGV-SZ 1986 Nr. 2; 1989 Nr. 6 mit Hinweisen 
auf die Materialien; VGE 708/97 vom 2.9.1997 Erw. 1c). Die Zurückhaltung bei 
der Bemessung der Parteientschädigung geht einher mit einer ebenso grossen 
Zurückhaltung bei der Bemessung der Verfahrenskosten (EGV-SZ 1986 Nr. 2; 
VGE 708/97 vom 2.9.1997 Erw. 1c). Des Weiteren ist zu beachten, dass der ak-
tuell vom Verwaltungsgericht akzeptierte maximale Stundenansatz Fr. 220.-- inkl. 
MwSt beträgt (VGE III 2018 76 vom 30.5.2018 Erw. 2 mit Hinweisen).

Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat dem Gericht am 13. April 2018 
sowie am 28. Mai 2018 eine Kostennote eingereicht, gemäss welcher er ausge-
hend von einem zeitlichen Aufwand von insgesamt 10 Stunden 30 Minuten bzw. 
10.5 h bei einem Honoraransatz von Fr. 180.--/Std (= Fr. 1'890.--) und Barausla-
gen von Fr. 8.30, zusammen Fr. 1'898.30, zuzüglich Mehrwertsteuer (7.7%, bzw. 
Fr. 146.80 [recte: 146.20]), einen Gesamtbetrag von (bereits korrigiert) 
Fr. 2'044.50 fordert. Dieser Betrag erweist sich als nicht übersetzt. Dementspre-
chend ist das Honorar von Fr. 2'044.50 zu bestätigen.

Nachdem der Beschwerdeführer für sein Obsiegen eine Parteientschädigung er-
hält, erübrigt sich die Prüfung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege.

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird das IV-Taggeld für den Zeitraum vom 
9. Januar 2018 bis zum 5. April 2018 auf Fr. 210.40 festgelegt. Die Nach-
zahlung der entsprechenden Beträge ist Sache der Verwaltung.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 500.-- festgelegt und der Vorinstanz auferlegt.

3. Dem beanwalteten Beschwerdeführer wird zulasten der Vorinstanz eine 
Parteientschädigung von Fr. 2'044.50 zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R; inkl. Quadruplik vom 

15.6.2018)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 20. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. Juni 2018