# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6b8b185d-1a8b-5181-adb0-e51d88ee00b7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-09-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.09.2017 D-5165/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5165-2017_2017-09-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-5165/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  S e p t e m b e r  2 0 1 7  

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richter Walter Lang; 

Gerichtsschreiber Raphael Merz. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Somalia, 

vertreten durch Beat Rohrer, Rechtsanwalt, 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch (sicherer Drittstaat) und Weg-

weisung; 

Verfügung des SEM vom 6. September 2017 / N (…). 

 

 

 

D-5165/2017 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 8. Mai 2017 in 

die Schweiz einreiste, wo er am 23. Mai 2017 um Asyl nachsuchte, 

dass er anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs- und Verfahrenszent-

rum B._______ vom 6. Juni 2017 zu seinem Reiseweg befragt wurde, und 

dabei mitteilte, er sei von C._______ (…) D._______ und Addis Abeba 

nach Instanbul geflogen, von Izmir aus sei er mit einem Boot nach Mytilini 

auf die Insel Lesbos in Griechenland gekommen, via Athen sei er dann zu 

Fuss weiter über Mazedonien und Serbien in Ungarn angelangt, wo er 

sechs Monate inhaftiert gewesen sei und er anschliessend über Österreich 

und Deutschland in die Schweiz eingereist sei, 

dass das SEM am 21. Juli 2017 eine Dublin-Anfrage an Ungarn richtete 

und die ungarischen Behörden am 26. Juli 2017 aufzeigten, dass der Be-

schwerdeführer am 21. April 2016 in Ungarn ein Asylgesuch stellte und ihm 

am 9. Februar 2017 in Ungarn subsidiären Schutz gewährt wurde, 

dass das SEM mit Schreiben vom 2. August 2017 dem Beschwerdeführer 

erklärte, die Dublin-Verordnung sei nicht abwendbar, da ihm in Ungarn sub-

sidiärer Schutz gewährt worden sei, und ihm dazu das rechtliche Gehör 

gewährt wurde, 

dass das SEM die ungarischen Behörden am 3. August 2017 gestützt auf 

die Rückführungsrichtlinie 2008/115/EG zwischen Ungarn und der Schweiz 

um Rückübernahme des Beschwerdeführers ersuchte, 

dass die ungarischen Behörden diesem Ersuchen am 8. August 2017 zu-

stimmten, 

dass der Beschwerdeführer mit Stellungnahme an das SEM vom 13. Au-

gust 2017 geltend machte, gerne in der Schweiz bleiben zu wollen, weil es 

ihm gut gefalle und er hier Asyl erhalten möchte, 

dass das SEM mit Verfügung vom 6. September 2017 – am 12. September 

2017 eröffnet – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG 

(SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und 

die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, 

dass das SEM zur Begründung im Wesentlichen anführte, der Bundesrat 

habe Ungarn als sicheren Drittstaat bezeichnet, 

D-5165/2017 

Seite 3 

dass sich Ungarn am 8. August 2017 bereit erklärt habe, den Beschwerde-

führer zurückzunehmen,  

dass zwar Anzeichen bestehen würden, dass der Beschwerdeführer die 

Bedingungen für eine vorläufige Aufnahme nach Art. 83 AuG erfüllen 

würde,  

dass er in Ungarn aber subsidiären Schutz erhalten habe, 

dass für ein allfälliges Ersuchen um Wiedererwägung eines Asylentschei-

des nicht die Schweiz, sondern Ungarn zuständig sei, 

dass gemäss Art. 25 Abs. 2 VwVG einem Begehren um Feststellung der 

Flüchtlingseigenschaft in der Schweiz nur dann zu entsprechen sei, wenn 

ein schutzwürdiges Interesse nachgewiesen werde, dieser Nachweis aber 

offensichtlich nicht gelingen könne, wenn bereits ein Drittstaat die Flücht-

lingseigenschaft festgestellt und dem Beschwerdeführer Schutz vor Verfol-

gung gewährt habe, 

dass dies in casu zutreffe und der Beschwerdeführer nach Ungarn zurück-

kehren könne, ohne eine Rückschiebung in Verletzung des Non-Refoule-

ment-Prinzips zu befürchten, 

dass somit auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei, 

dass der Beschwerdeführer mit elektronischer Eingabe vom 13. Septem-

ber 2017 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde erhob und dabei die nachfolgend aufgeführten Rechtsbegehren 

stellen liess: Der Entscheid des SEM vom 6. September 2017 sei aufzuhe-

ben. Die Sache sei zwecks neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück-

zuweisen und auf das Asylgesuch einzutreten sowie gegebenenfalls die 

Anordnung der vorläufigen Aufnahme zu prüfen. Der Beschwerde sei die 

aufschiebende Wirkung zu gewähren und der Vollzug der Überstellung 

nach Ungarn sei einstweilen auszusetzen. Dem Beschwerdeführer sei die 

unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und es sei auf die Erhebung 

eines Kostenvorschusses zu verzichten sowie der Unterzeichnete dem Be-

schwerdeführer als Anwalt zu bestellen. Unter Kosten- und Entschädi-

gungsfolge zu Lasten der Vorinstanz bzw. des Staates, 

dass für den Inhalt der Beschwerde auf die Akten zu verweisen und, soweit 

entscheidwesentlich, nachfolgend darauf einzugehen ist, 

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Seite 4 

dass die vorinstanzlichen Akten am 18. September 2017 beim Bundesver-

waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 1 AsylG), 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls über Be-

schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM endgültig ent-

scheidet, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, 

vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 

AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 

vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG und das 

AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde vorbe-

hältlich des Rückweisungsantrags einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG 

und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, 

die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die 

Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht 

eingetreten ist (vgl. BVGE 2012/4 E. 2.2, 2011/9 E. 5), 

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs materiell 

prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kogni-

tion zukommt, 

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Seite 5 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 

der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 

Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass das SEM in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG in der Regel 

auf Asylgesuche nicht eintritt, wenn Asylsuchende in einen sicheren Dritt-

staat nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG zurückkehren können, in welchem 

sie sich vorher aufgehalten haben, 

dass Ungarn vom Bundesrat als sicherer Drittstaat im Sinne von Art. 6a 

Abs. 2 Bst. b AsylG bezeichnet worden ist, 

dass sich der Beschwerdeführer vor der Einreise in die Schweiz in Ungarn 

aufhielt, gemäss einem Abgleich mit der europäischen Fingerabdruckda-

tenbank (Zentraleinheit Eurodac) in Ungarn am 21. April 2016 ein Asylge-

such gestellt hatte, 

dass die ungarischen Behörden das SEM informierten, dass dem Be-

schwerdeführer am 9. Februar 2017 in Ungarn subsidiärer Schutz gewährt 

worden war, 

dass dies in der Beschwerde nicht bestritten wird, und auch die weiteren 

Ausführungen in der Beschwerdeeingabe keinen Grund aufzuzeigen ver-

mögen, welche diese Erwägungen in Zweifel ziehen könnten, 

dass das SEM demnach in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG zu 

Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, 

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung 

aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 AsylG), vorliegend der Kanton keine 

Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung 

einer solchen besteht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9, m.w.H.), weshalb die ver-

fügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht 

und demnach vom SEM zu Recht angeordnet wurde, 

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Seite 6 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),  

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AuG),  

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),  

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtsrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, 

da der Beschwerdeführer in einen Drittstaat (Ungarn) reisen kann, in wel-

chem er Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG findet, 

dass Ungarn Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-

niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens 

vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, 

SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 

(SR 0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflich-

tungen nachkommt, 

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Be-

handlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 des Übereinkommens 

vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschli-

che oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (SR 0.105) und der Praxis 

zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer in Ungarn 

droht,  

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Seite 7 

dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- 

und landesrechtlichen Bestimmungen damit zulässig ist,  

dass in der Beschwerde ausführlich zum Urteil D7853/2015 vom 31. Mai 

2017 Stellung genommen wird, worin die Überstellung von Asylsuchenden 

in Anwendung der Dublin III-VO abgehandelt wird, 

dass – wie bereits oben erwähnt – der Beschwerdeführer in Ungarn sub-

sidiären Schutz geniesst und folglich das Verfahren nach Dublin III-VO 

nicht anwendbar ist, 

dass der Beschwerdeführer nicht gemäss Dublin III-VO überstellt wird, son-

dern gemäss Rückführungsrichtlinie 2008/115/EG zwischen Ungarn und 

der Schweiz von Ungarn rückübernommen wird, 

dass das zitierte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts daher nicht ein-

schlägig ist, wobei sich die darin diskutierten Probleme vorliegend nicht 

stellen,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat respektive Drittstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zu Recht festgehalten hat, 

dass die allgemeine Situation in Ungarn nicht gegen die Zumutbarkeit des 

Wegweisungsvollzugs spricht, 

dass auch keine individuellen Gründe die Rückkehr des Beschwerdefüh-

rers nach Ungarn als unzumutbar erscheinen lassen, zumal der Beschwer-

deführer jung und bis auf gewisse körperliche Beschwerden gesund ist, 

dass sich der Vollzug der Wegweisung dem Beschwerdeführer nach Un-

garn somit auch als zumutbar erweist,  

dass der Wegweisungsvollzug schliesslich auch möglich ist, zumal die un-

garischen Behörden einer Rückübernahme des Beschwerdeführers aus-

drücklich zugestimmt haben, 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

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Seite 8 

dass der in der Beschwerde gestellte Rückweisungsantrag nicht begründet 

ist, weshalb darauf nicht einzugehen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und auch 

sonst nicht zu beanstanden ist (Art. 106 Abs. 1 AsylG, Art. 49 VwVG), wes-

halb die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist, 

dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen ist, 

weshalb sich der Antrag auf Kostenvorschusserlass sowie auf Erteilung der 

aufschiebenden Wirkung als gegenstandslos erweist, 

dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der unent-

geltlichen Prozessführung einschliesslich Rechtsverbeiständung abzuwei-

sen ist, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägungen 

ergibt – als aussichtlos zu bezeichnen waren, weshalb die Voraussetzun-

gen von Art. 65 Abs. 1 VwVG nicht erfüllt sind, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– 

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ist (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

D-5165/2017 

Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2.   

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Simon Thurnheer Raphael Merz 

 

 

Versand: