# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 98a3a899-d759-5751-b7be-a87f3875fc6d
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-11
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 11.09.2018 601 2018 187
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_601-2018-187_2018-09-11.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

601 2018 187
601 2018 188

Urteil vom 11. September 2018

I. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Marianne Jungo 
Richter: Anne-Sophie Peyraud 

Susanne Fankhauser 
Gerichtsschreiberin: Jessica Koller

Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Stefan 
Rolli

gegen

AMT FÜR JUSTIZVOLLZUG UND BEWÄHRUNGSHILFE (JVBHA), 
Vorinstanz    

Gegenstand Straf- und Massnahmenvollzug, bedingte Entlassung

Beschwerde vom 6. Juli 2018 gegen den Entscheid vom 6. Juni 2018

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Sachverhalt

A. A.________ wurde mit Urteil des Strafgerichts des Sensebezirks vom 16. März 2018 wegen 
sexueller Handlungen mit Kindern, wegen Pornographie (jeweils mehrfach begangen, teilweise 
Versuch), wegen Verleumdung und wegen versuchter Drohung zu einer unbedingten Freiheits-
strafe von 30 Monaten verurteilt. Er befindet sich seit dem 27. November 2017 im vorzeitigen 
Strafvollzug. Unter Anrechnung der Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft vom 30. Dezember 2015 
bis 29. März 2016 sowie vom 19. Januar bis 26. November 2017 wird  A.________ das definitive 
Ende seiner Strafe am 20. April 2019 erreichen, sodass die Mindeststrafdauer von zwei Dritteln, 
welche für die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug vorausgesetzt wird, am 19. Juni 2018 
erreicht wurde. 

B. Gestützt auf das psychiatrische Gutachten von Dr. med. B.________ vom 30. Mai 2016, den 
Bericht und die Stellungahme der Direktion der Anstalten von Bellechasse vom 18. Mai 2018, das 
Schreiben der Bewährungs- und Vollzugsdienste des Kantons Bern vom 18. Mai 2018, sowie das 
Protokoll der Anhörung durch das Amt für Justizvollzug und Bewährungshilfe (nachfolgend JVBHA 
bzw. Vorinstanz) vom 1. Juni 2018 verweigerte Letztere mit Entscheid vom 6. Juni 2018 die 
bedingte Entlassung von A.________.  

C. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ mit Eingabe 6. Juli 2018 Beschwerde an das 
Kantonsgericht und beantragte die umgehende bedingte Entlassung. In verfahrensrechtlicher 
Hinsicht beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege.

D. Mit Eingabe vom 25. Juli 2018 beantragt die Vorinstanz sinngemäss die Abweisung der 
Beschwerde. 

E. Auf die Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die Entscheid-
findung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.

1.1. Gemäss Art. 74 Abs. 3 des kantonalen Gesetzes vom 7. Oktober 2016 über den Straf- und 
Massnahmenvollzug (SMVG; SGF 340.1), in Kraft seit dem 1. Januar 2018, sind Beschwerden 
gegen die Ablehnung einer bedingten Entlassung aus einer Strafe direkt beim Kantonsgericht zu 
erheben. Das Kantonsgericht ist somit zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (Art. 114 Abs. 2 
des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege, VRG; SGF 150.1). 
Der Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 76 VRG). Die 
Beschwerdefrist wurde eingehalten (Art. 79 Abs. 1 VRG in Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 
lit. b VRG). Ein Kostenvorschuss wurde nicht einverlangt (Art. 143 Abs. 1 lit. b VRG). 

Auf die Beschwerde ist somit einzutreten. 

1.2. Mit der Beschwerde an das Kantonsgericht können die Verletzung des Rechts einschliess-
lich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige 

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Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 77 VRG). Die Unangemes-
senheit kann vor dem Kantonsgericht nur gerügt werden, wenn die Angelegenheit das Gebiet der 
öffentlichen Abgaben oder der Sozialversicherungen betrifft, wenn sie der Beschwerde an eine zur 
Überprüfung dieser Rüge befugte Bundesbehörde unterliegt oder ein Gesetz diesen Beschwerde-
grund ausdrücklich vorsieht (Art. 78 Abs. 2 VRG). Dies ist vorliegend nicht der Fall; entsprechend 
ist in casu die Rüge der Unangemessenheit ausgeschlossen. Ferner hat die Beschwerdeinstanz 
nach Art. 96a Abs. 1 VRG Entscheide einer Behörde, der nach der Gesetzgebung ein weiter 
Ermessensspielraum zusteht, mit Zurückhaltung zu prüfen. 

2.

Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, so ist er nach 
Art. 86 StGB bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht 
anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung 
stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. Als letzte Stufe des Strafvollzugs soll sie 
dem Entlassenen dazu dienen, den Umgang mit der Freiheit zu erlernen. Diesem spezial-
präventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer 
bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom 
Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der 
Bedeutung des bei einem Rückfall allfällig bedrohten Rechtsguts. Je höherwertigere Rechtsgüter 
in Gefahr sind, desto grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer 
darf das Risiko sein, das eine bedingte Entlassung mit sich bringt. Die Prognose über das künftige 
Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche primär die neuere Einstellung 
des Täters zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu 
erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt. Nur zweitrangig zu berücksichtigen ist das 
Vorleben, die Persönlichkeit und das Verhalten des Täters während des Strafvollzugs. Im Sinne 
einer Differenzialprognose sind zudem die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe 
denjenigen einer Aussetzung eines Strafrestes gegenüberzustellen. Die zuständige Behörde, 
vorliegend das JVBHA, prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden 
kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 
Abs. 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt das Bundesrecht an dieser 
Stelle nicht vor. Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen 
zu. Nicht jede noch so entfernte Gefahr rechtfertigt es, die bedingte Entlassung zu verweigern. Die 
Ablehnung ist durch konkrete, gewichtige Anhaltspunkte zu belegen, die für die Gefahr neuer 
Rechtsbrüche sprechen und das Restrisiko als unvertretbar erscheinen lassen. Wird auf eine 
Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände verzichtet und die günstige 
Legalprognose allein gestützt auf ein Element verneint, kann dies eine Ermessensüberschreitung 
darstellen (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 124 IV 193 E. 5b/bb; Urteile BGer 6B_441/2018 vom 
23. Juli 2018 E. 2.1.; 6B_208/2018 vom 6. April 2018 E. 1.2; 6B_836/2017 vom 10. Januar 2018 
E. 2.2; 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.1; 4.2; 
6B_664/2016 vom 22. September 2016 E. 1.2.1; Urteil VGer ZH VB.2016.00174 vom 
14. September 2016 E. 2.3 m.w.H.). 

2.1. Der Beschwerdeführer macht in seiner Eingabe vom 16. Juli 2018 geltend, die Vorinstanz 
habe durch die Verweigerung der bedingten Entlassung ihr Ermessen missbraucht. Namentlich 
soll sie das Kriterium der zu erwartenden Lebensverhältnisse nach der Entlassung negativ 
eingestuft haben und dabei völlig ausser Acht gelassen haben, dass dem Beschwerdeführer 
bezüglich aller anderen Kriterien durchaus eine günstige Prognose gestellt werden könne. So sei 
er ein Ersttäter, der weder einschlägig vorbestraft sei, noch sich sonst etwas habe zu Schulden 

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kommen lassen. Zudem handle es sich bei den begangenen Taten zwar nicht um leichte, aber 
auch nicht besonders schwer wiegende Delikte, da unter die Tatbestände der Pornografie (Art. 197 
StGB) und der sexuellen Handlungen mit Kindern (Art. 187 StGB) auch weit schwerwiegendere 
Übergriffe fallen würden. Im Übrigen weist er darauf hin, dass das Kriterium des tadellosen 
Verhaltens im Strafvollzug als erfüllt zu beurteilen sei, zumal er sich gemäss dem Bericht der 
Direktion der Strafanstalten von Bellechasse vom 18. Mai 2018 im Strafvollzug vorbildlich verhalte. 

Der Beschwerdeführer bringt sodann hauptsächlich auch vor, dass er seit der Inhaftierung und der 
psychiatrischen Begutachtung vom 30. Mai 2016 u.a. mit Hilfe eines Therapeuten intensiv an sich 
und seiner Persönlichkeit habe arbeiten und sich mit seinem Fehlverhalten habe auseinander-
setzen können. Es habe ein erhebliches Umdenken in Bezug auf sein deliktisches Verhalten 
stattgefunden. Er stehe zu seinen Taten, bereue diese zutiefst und wolle keinesfalls in alte 
Verhaltensmuster zurückfallen. Dies zeige sich auch daran, dass er die Betreuung durch das 
Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit schätze, als sehr hilfreich empfinde und dort gut 
mitarbeite. Er sei überzeugt und gewillt, nicht mehr rückfällig zu werden. Der Rückfall nach 
Entlassung aus der ersten Phase der Untersuchungshaft sei passiert, bevor die therapeutische 
Intervention aufgenommen wurde und die Aufarbeitung der Straftaten begonnen habe. Er sei sich 
der möglichen Gefahren, welche für ihn im Umgang mit sozialen Netzwerken bestünden, durchaus 
bewusst, habe jedoch Dank der Therapie und seiner persönlichen Weiterentwicklung Strategien 
entwickeln können, die ihm dabei helfen würden, sich nur noch im legalen Rahmen in diesen 
Netzwerken zu bewegen. Unter diesem Aspekt müsse auch die mit Gutachten vom 30. Mai 2016 
prognostizierte, hohe Rückfallgefahr beurteilt werden. Zu den Lebensumständen nach der 
Entlassung führt er an, es möge zwar zutreffend sein, dass sich diese, im Vergleich zur Zeitspanne 
während der er seine Straftaten beging, nicht gross verändert hätten, allerdings habe er sich 
während seiner Haftstrafe – wie oben dargelegt – verändert. Er habe Pläne für die Zukunft und 
wolle sich eine Arbeitsstelle im Bereich Gastronomie suchen und anschliessend in eine eigene 
Wohnung oder ein betreutes Wohnen ziehen. Für die erste Zeit nach der Entlassung könne er zu 
seiner Mutter und deren Freund ziehen, welche ihm im Alltag unterstützend zur Seite stehen 
könnten. Insbesondere zu seiner Mutter pflege er eine enge Beziehung. Auch wenn die Lebens-
umstände nicht optimal sein mögen, dürften sich diese auch nach Vollzug der Reststrafe kaum 
geändert haben. 

Abschliessend fügt der Beschwerdeführer an, das Rückfallrisiko bei einer bedingten Entlassung sei 
nicht höher einzustufen als bei einer Vollverbüssung der Strafe. Selbst wenn von ihm eine Gefahr 
ausginge, sei nicht ersichtlich, inwiefern das Absitzen bis zum Strafende das Rückfallrisiko 
mindern sollte. Aufgrund des eindeutig erfolgten Sinneswandels und der festen Entschlossenheit 
des Beschwerdeführers, seine Probleme in den Griff bekommen zu wollen, sei die Wahrscheinlich-
keit der Begehung weiterer Delikte (schon jetzt) derart gering, dass sich eine Verweigerung der 
bedingten Entlassung nicht rechtfertige. 

2.2. Gegen die Vorbringen des Beschwerdeführers wendet die Vorinstanz mit Stellungnahme 
vom 25. Juli 2018 ein, es treffe zwar zu, dass unter die Tatbestände der Pornografie (Art. 197 
StGB) sowie der sexuellen Handlungen mit Kindern (Art. 187 StGB) weit schwerwiegendere Über-
griffe fallen würden. Sie weist jedoch auch darauf hin, dass es im vorliegenden Fall eine hohe 
Anzahl an Opfer gab und das Vorgehen des Beschwerdeführers, insbesondere bezüglich dem 
Aufbau eines komplexen Lügengebäudes für die Hintergehung einiger seiner Opfer sehr 
besorgniserregend sei. Nicht zu unterschätzen seien auch die psychologischen Folgen, welche die 
Opfer teilweise erlitten hätten. Betreffend der Lebensumstände nach Entlassung sei unklar, 
inwieweit seine Mutter ihn nach der Entlassung unterstützen könne, da die Behörden nicht über 

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den Gesundheitszustand der Mutter nach deren Hospitalisierung informiert seien. Die Vorinstanz 
ist im Übrigen der Meinung, dass die Vollverbüssung der Strafe im Vergleich zur bedingten 
Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe sehr wohl einen Einfluss auf das Rückfallrisiko habe. 
Einerseits soll die Vollverbüssung der Strafe eine bessere Vorbereitung der Lebensumstände in 
Freiheit ermöglichen, andererseits soll der Beschwerdeführer dadurch auch seine therapeutische 
Arbeit intensivieren und sich noch ausführlicher mit den von ihm begangenen Straftaten 
auseinandersetzen können, was das Rückfallrisiko voraussichtlich senken werde. Bezüglich der 
Vorbereitung der Lebensumstände sei eine Kontaktaufnahme mit der zuständigen IV-Stelle 
zwecks allfälliger Unterstützungsleistungen geplant. Des Weiteren werde sich die JVBHA an den 
zuständigen Sozialdienst wenden, um die allfällige Organisation einer Tagesstruktur zu thema-
tisieren. Diese Vorbereitungen bräuchten Zeit und hätten zwischen Erhalt des Urteilsdispositivs 
und der zwei Drittel der Strafdauer nicht abgeschlossen werden können. 

2.3. Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer nicht einschlägig vorbe-
straft ist. Diese Tatsache wurde von der Vorinstanz in ihrer Gesamtwürdigung durchaus positiv 
berücksichtigt (vgl. Ziff. 5.1 des Entscheids vom 6. Juni 2018). Gleiches gilt auch für das Verhalten 
des Beschwerdeführers im Strafvollzug, welches gestützt auf den Bericht der Direktion der 
Anstalten von Bellechasse vom 18. Mai 2018 von der Vorinstanz als gut bezeichnet wurde (vgl. 
Ziff. 4.1 bzw. 5.3 des Entscheids vom 6. Juni 2018). Es erübrigt sich daher an dieser Stelle, auf 
diese Prognoseelemente weiter einzugehen, zumal dem Verhalten im Strafvollzug legalprognos-
tisch grundsätzlich nur dann Bedeutung zukommt, wenn es Rückschlüsse auf mögliche 
Verhaltensweisen in Freiheit zulässt (vgl. KOLLER in BRÄGGER [Hrsg.], Das schweizerische 
Vollzugslexikon, 2014, S. 82; BGE 104 IV 281 E. 2), was vorliegend nicht der Fall ist und daher 
offengelassen werden kann. 

2.3.1. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, unter den Tatbestand der Pornografie im Sinne von 
Art. 197 StGB bzw. der sexuellen Handlung mit Kindern nach Art. 187 StGB würden auch weit 
schwerwiegendere Übergriffe fallen, geht dieser Einwand an der Sache vorbei, da dieser Aspekt
– wie im vorliegenden Fall – in erster Linie durch das Strafgericht bei der Strafzumessung zu 
berücksichtigen ist. Für die Beurteilung der bedingten Entlassung sind die begangenen Delikte und 
Umstände der Tatbegehung nur dann massgebend, wenn sie Rückschlüsse auf die Täter-
persönlichkeit geben (BAECHTHOLD/WEBER/HOSTETTLER, Strafvollzug, 3. Aufl. 2016, S. 267). 
Soweit seine Darlegungen demzufolge in casu überhaupt zu berücksichtigen wären, würde sich 
vielmehr eine negative bzw. höchstens neutrale Bewertung aufdrängen. Denn selbst wenn die 
Intensität der Eingriffe in das Rechtsgut der sexuellen Integrität von Kindern in casu möglicher-
weise nicht so ausgeprägt ist wie in anderen Fällen, gälte es bezüglich der Schwere der Delikte, 
wie von der Vorinstanz in ihrer Stellungnahme vom 25. Juli 2018 zu Recht vorgebracht, dennoch 
zu berücksichtigen, dass von den Taten des Beschwerdeführers eine hohe Anzahl Opfer betroffen 
waren und der Beschwerdeführer zudem in zahlreichen Fällen ein täuschendes, wenn nicht sogar 
hinterhältiges Verhalten an den Tag gelegt hat. Dies hatte für einige Jugendliche schwerwiegende 
Folgen und führte dazu, dass sich diese in psychologische Behandlung begeben mussten. Der 
Einwand des Beschwerdeführers lässt zudem vielmehr darauf schliessen, dass der Beschwerde-
führer zu einer Bagatellisierung seiner Taten neigt (vgl. dazu Urteil des Gerichts des Sensebezirks 
vom 16. März 2018, E. 2.2.).

2.3.2. Bezüglich den Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach bei ihm ein Umdenken 
stattgefunden habe und er mit Hilfe eines Therapeuten an sich und seiner Persönlichkeit habe 
arbeiten können, lässt sich dem vorinstanzlichen Entscheid entnehmen, dass diese Punkte in 
verschiedener Form in die Gesamtbeurteilung eingeflossen sind: Die Vorinstanz stellte einerseits 

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fest, dass der Beschwerdeführer aus seinen Fehlern gelernt zu haben scheine, zu seinen Taten 
stehe und diese bedaure (vgl. Ziff. 5.1 bzw. 5.4 des Entscheids vom 6. Juni 2018). Dies ist als 
positive Einschätzung zu verstehen. Die Vorinstanz hegt allerdings Zweifel daran, ob sich der 
Beschwerdeführer der möglichen Versuchung bewusst ist, der er sich aussetzt, wenn er sich 
weiterhin in sozialen Netzwerken bewegt. Soweit in seinem Vollzugsplan vom 30. Mai 2018 mehr-
fach die Rede von einem Zugangsverbot zu sozialen Netzwerken ist, der Beschwerdeführer auch 
anlässlich seiner Anhörung vom 1. Juni 2018 auf die in diesem Zusammenhang mögliche 
Problematik hingewiesen wurde und er einen vollständigen Verzicht dennoch nicht in Betracht 
zieht, sind die von der Vorinstanz in diesem Rahmen geäusserten Zweifel durchaus berechtigt. 
Dem Beschwerdeführer gelingt es sodann auch nicht, diese Zweifel mit den Ausführungen in 
seiner Beschwerde vom 6. Juli 2018 auszuräumen. Er bringt zwar vor, er habe Strategien 
entwickeln können, sich nur noch im legalen Rahmen in diesen Netzwerken zu bewegen, 
allerdings lässt sich eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung mit seinen Taten nicht 
erkennen. So führt er einerseits an keiner Stelle aus, weshalb ein Verzicht auf soziale Netzwerke 
für ihn nicht in Frage kommt. Andererseits lässt er offen, wie die angeblich erarbeiteten Strategien 
konkret aussehen. Dies wäre aber insbesondere mit Blick auf die zu erwartenden Leben-
sumstände nach der Entlassung von grosser Bedeutung, damit sichergestellt werden kann, dass 
sich die diesbezügliche Problematik der fehlenden Struktur bzw. Beschäftigung, welche letzten 
Endes zur Tatbegehung beigetragen hat, nicht wiederholt. Diesbezüglich gilt es zu berück-
sichtigen, dass beim Beschwerdeführer nicht nur eine Störung der sexuellen Orientierung zu 
diskutieren ist, sondern die Taten bzw. deren Aufarbeitung in engem Zusammenhang stehen zu 
der bei ihm diagnostizierten, kognitiven Leistungseinschränkung im Grenzbereich zu einer leichten 
Intelligenzminderung (vgl. Gutachten vom 30. Mai 2016, S. 40). Diese führt gemäss dem 
Gutachten dazu, dass es ihm nur erschwert möglich ist, ein realistisches Bild der eigenen Person 
zu entwickeln (vgl. Gutachten vom 30. Mai 2016, S. 36 f.; 40). Zudem wurden ihm eine hohe 
Suggestibilität bzw. unreife Abwehrmechanismen, namentlich Mechanismen der Verleugnung und 
Verdrängung, der Projektion, der primitiven Idealisierung sowie der Entwertung attestiert (a.a.O., 
S. 34 f.). 

Auch bezüglich des Grads der Reife einer allfälligen Besserung zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: 
Die Begründung des Beschwerdeführers, weshalb er nach der Entlassung aus der Untersuchungs-
haft im Frühling 2016 direkt wieder rückfällig geworden sei (noch keine therapeutische Intervention 
bzw. keine Aufarbeitung der Straftaten), lässt sich zwar nachvollziehen, allerdings kann aus dem 
Umstand, dass sich der Beschwerdeführer danach angeblich mit seinen Taten (auch mit Hilfe 
eines Therapeuten) auseinandersetzen konnte – entgegen seiner Auffassung – nicht ohne 
weiteres darauf geschlossen werden, dass die mit Gutachten vom 30. Mai 2016 als „hoch“ 
eingestufte Rückfallgefahr seither abgenommen hat, zumal es gemäss dem genannten Gutachten 
zur Minimierung des Rückfallrisikos nicht nur einer entsprechenden therapeutischen Intervention 
sondern auch der Unterstützung bei der Lebensbewältigung bedarf (vgl. dazu nachfolgend). 
Sodann ist es – wie bereits erwähnt – ohnehin höchst zweifelhaft, ob der Beschwerdeführer 
tatsächlich in dem von ihm dargelegten Umfang an seiner Persönlichkeit arbeiten konnte. Denn die 
mit Urteil vom 16. März 2018 vom Gericht des Sensebezirks ausgesprochene, ambulante 
Massnahme nach Art. 63 StGB (welche gleichzeitig mit der Freiheitsstrafe umzusetzen ist) wurde 
von der Vorinstanz erst mit Entscheid vom 19. Juli 2018 angeordnet, weshalb nicht davon auszu-
gehen ist, dass der Beschwerdeführer bisher bereits davon profitieren konnte. Zur vorgängigen 
Betreuung des Beschwerdeführers durch das Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit lässt 
sich den Akten zudem einzig entnehmen, dass eine entsprechende Betreuung während des 
Strafvollzugs in den Anstalten Bellechasse erfolgte. Dort trat der Beschwerdeführer jedoch erst 

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gerade vor kurzem, d.h. am 4. April 2018, ein (vgl. dazu Stellungnahme der Direktion der Straf-
anstalten von Bellechasse vom 18. Mai 2018 sowie Rapport Freiburger Strafanstalt FRSA vom 
22. Juni 2018). Die Akten lassen im Übrigen nicht darauf schliessen und es wird von Beschwerde-
führer auch nicht vorgebracht, dass er schon vorher, d.h. während des vorzeitigen Strafvollzugs im 
Zentralgefängnis Freiburg (seit dem 19. Oktober 2016, vgl. Vollzugsplanung vom 30. Mai 2018) 
therapeutisch betreut wurde. 

Angesichts der Einschätzungen der psychiatrischen Expertin Dr. med. B.________ und der noch 
sehr kurzen Therapiedauer erscheint es wenig realistisch, dass der Beschwerdeführer seine 
Verhaltensmuster bereits zum jetzigen Zeitpunkt nachhaltig verändern konnte. Dies umso weniger 
als sich das von ihm vorgebrachte Umdenken objektiv nicht nachvollziehen lässt. Gestützt auf 
diese Überlegungen kann der Vorinstanz somit kein Vorwurf gemacht werden, wenn sie weder das 
Prognoseelement der neueren Einstellung des Beschwerdeführers zu seinen Taten noch der 
allfälligen Besserung positiv beurteilt. Ferner bringt sie, u.a. mit Hinweis auf die negative Stellung-
nahme der Direktion der Anstalten von Bellechasse, sodann zu Recht auch vor, dass die Vollver-
büssung der Strafe im Vergleich zur Entlassung nach zwei Dritteln der Strafdauer sehr wohl einen 
Einfluss auf das Rückfallrisiko haben kann (sog. Differenzialprognose), zumal der Beschwerde-
führer dadurch seine Therapiearbeit intensivieren bzw. mit der ambulanten Massnahme nach 
Art. 63 StGB beginnen kann und sich die Lebensumstände nach seiner Entlassung besser 
vorbereiten lassen (vgl. nachfolgend).

2.3.3. Was die Lebensumstände des Beschwerdeführers nach seiner Entlassung betrifft, kann im 
Übrigen zutreffend auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Ziff. 5.5. f.). Auch 
der Beschwerdeführer anerkennt, dass sich diesbezüglich, im Vergleich zur Zeitspanne während 
der er seine Straftaten begangen hat, nicht viel verändert hat. Die Ausgestaltung der Lebens-
verhältnisse nach Entlassung des Beschwerdeführers aus dem Strafvollzug ist – wie bereits 
dargelegt – eng verknüpft mit der Problematik der psychischen Störung bzw. der kognitiven 
Leistungseinschränkung des Beschwerdeführers und mit der damit zusammenhängenden 
Rückfallgefahr. Bezüglich diesem Prognoseelement bleibt schliesslich auch anzumerken, dass 
unabhängig davon, ob sich die Mutter des Beschwerdeführers im Krankenhaus befindet oder nicht, 
aufgrund derer gesundheitlichen Probleme (vgl. dazu Anhörungen vom 1. sowie 26. Juni 2018) 
und der entsprechenden Vorgeschichte (vgl. dazu Gutachten vom 30. Mai 2016, insbesondere 
S. 18) momentan nicht davon ausgegangen werden kann, dass diese ihn bei seiner Lebens-
bewältigung angemessen unterstützen kann.  

2.3.4. Zusammenfassend gelangt das Kantonsgericht demnach zum Schluss, dass, selbst wenn 
sich die Einstellung des Beschwerdeführers zu seinen Taten verändert haben sollte, was mangels 
nachvollziehbarer Auseinandersetzung mit den Taten zu bezweifeln ist, die Legalprognose unter 
Gesamtwürdigung aller vorliegenden Umstände dennoch ungünstig ausfällt. Die von der 
Vorinstanz negativ bewerteten Prognoselemente, wie insbesondere der Grad der Reife einer 
allfälligen Besserung sowie die zu erwartenden Lebensumstände nach der Entlassung, fallen 
stärker ins Gewicht als die vom Beschwerdeführer vorgebrachten und von der Vorinstanz 
grundsätzlich positiv bewerteten Prognoseelemente des Vorlebens und des Verhaltens des Täters 
im Strafvollzug. Aufgrund der Umstände im vorliegenden Einzelfall kann nicht davon ausgegangen 
werden, dass sich die Situation seit dem obengenannten Gutachten dermassen verändert hat, als 
dass von einer tieferen Rückfallgefahr auszugehen wäre. Der Vorinstanz kann demnach gefolgt 
werden, wenn sie zur Beurteilung der Rückfallgefahr nach wie vor auf das Gutachten vom 
30. Mai 2016 abstützt und die bedingte Entlassung zudem auch unter Bezugnahme auf die 
Differenzialprognose verweigert. 

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3.

Aufgrund des Gesagten ist festzustellen, dass die Vorinstanz alle für die Frage der bedingten 
Entlassung zu berücksichtigenden prognoserelevanten Umstände in korrekter Weise einer 
Gesamtwürdigung unterzogen hat, ohne dabei den ihr zustehenden weiten Ermessensspielraum 
zu missbrauchen. Soweit sich die Verweigerung der bedingten Entlassung, wie dargelegt, nicht nur 
auf die Lebensumstände nach der Entlassung abstützt, ist sie nicht zu beanstanden, zumal das 
Sicherheitsinteresse bzw. das Schutzbedürfnis der Allgemeinheit in der Gesamtwürdigung deutlich 
dem eingangs dargelegten spezialpräventiven Zweck der bedingten Entlassung überwiegt. Ein 
Abweichen von der in der Regel zu gewährenden bedingten Entlassung rechtfertigt sich vorliegend 
sodann insbesondere auch mit Blick auf das auf dem Spiel stehende, bedeutsame Rechtsgut der 
sexuellen Integrität von Kindern. Der Entscheid der Vorinstanz ist folglich zu bestätigen und die 
Beschwerde vom 6. Juli 2018 vollumfänglich abzuweisen. 

4.

Mit Eingabe vom 6. Juli 2018 ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege. 

4.1. Nach Art. 142 Abs. 1 VRG hat Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wer nicht ge-
nügend Mittel besitzt, um ohne Beschränkung des notwendigen Lebensunterhalts für sich oder 
seine Familie die Kosten eines Verfahrens bestreiten zu können. Die unentgeltliche Rechtspflege 
wird nach Art. 142 Abs. 2 VRG nicht gewährt, wenn das Verfahren für eine vernünftige Prozess-
partei von vornherein aussichtslos erscheint. Die prozessuale Bedürftigkeit beurteilt sich nach der 
gesamten wirtschaftlichen Situation des Rechtsuchenden im Zeitpunkt der Einreichung des Ge-
suchs. Dazu gehören einerseits sämtliche finanziellen Verpflichtungen, anderseits die Einkom-
mens- und Vermögensverhältnisse (BGE 135 I 221 E. 5.1 mit Hinweisen). 

Als aussichtslos sind Begehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer 
sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Ein 
Begehren gilt hingegen nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren 
ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine 
Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess 
entschliessen würde. Eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr 
nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie – zumindest vorläufig – nichts 
kostet. Ob im Einzelfall genügende Erfolgsaussichten bestehen, beurteilt sich aufgrund einer 
vorläufigen und summarischen Prüfung der Prozessaussichten, wobei die Verhältnisse im 
Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs massgebend sind (BGE 142 III 138 E. 5.1 mit Verweis auf 
BGE 139 III 475 E. 2.2; 138 III 217 E. 2.2.4).

4.2. Vorliegend erweist sich die finanzielle Bedürftigkeit aufgrund der Akten als nachgewiesen, 
und das Verfahren erschien nicht von vornherein aussichtslos. Die Erteilung der unentgeltlichen 
Rechtspflege erscheint daher vorliegend begründet. 

4.3. Im Rahmen des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege ersucht der Beschwerdeführer 
um die Zuweisung eines Rechtsbeistandes nach Art. 143 Abs. 2 VRG und verlangt die Einsetzung 
von Rechtsanwalt Stefan Rolli als unentgeltlichen Rechtsbeistand. 

Gemäss Art. 143 Abs. 2 VRG umfasst die unentgeltliche Rechtspflege auch die Zuweisung eines 
Rechtsbeistands, wenn dies aufgrund der Schwierigkeit der Angelegenheit nötig ist. Nach der 

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Kantonsgericht KG
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bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat die bedürftige Partei Anspruch auf unentgeltliche 
Verbeiständung, wenn ihre Interessen in schwerwiegender Weise betroffen sind und der Fall in 
tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten bietet, die den Beizug eines Rechtsvertreters 
erforderlich machen. Falls das in Frage stehende Verfahren besonders stark in die Rechtsposition 
des Betroffenen eingreift, ist die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters grundsätzlich 
geboten. Die sachliche Notwendigkeit eines Rechtsbeistands ist nicht bereits dadurch 
ausgeschlossen, dass das in Frage stehende Verfahren von der Offizialmaxime oder dem 
Untersuchungsgrundsatz beherrscht wird (BGE 128 I 225 E. 2.5.2. m.w.H.; 119 Ia 264 E. 3b; Urteil 
KG FR 601 2017 104/105 vom 27. März 2018).

Die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug bereitet in dem meisten Fällen keine grossen 
Schwierigkeiten, zumal der Inhaftierte häufig vom Sozialdienst des Gefängnisses unterstützt wird. 
Es bedarf somit in der Regel (zumindest im verwaltungsrechtlichen Verfahren) keiner Einsetzung 
eines Rechtsbeistandes (vgl. Urteil KG FR 601 2017 104 vom 27. März 2018). Im vorliegenden 
Fall rechtfertigt sich die Einsetzung eines Rechtsbeistandes allerdings aufgrund der Umstände 
(intellektuelle Grenzbegabung sowie mangelnde Französischkenntnisse des Beschwerdeführers, 
zahlreiche Dokumente in französischer Sprache), sodass für das vorliegende Verfahren Rechts-
anwalt Stefan Rolli als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestimmt wird. 

Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und um die 
Zuweisung eines Rechtsbeistands ist somit gutzuheissen (601 2018 188). 

4.4. Rechtsanwalt Rolli reichte am 23. August 2018 eine Kostenliste ein. Darin macht er einen 
Zeitaufwand von 5.75 Stunden und ein Honorar von CHF 180.- pro Stunde geltend. Rechtsanwalt 
Rolli ist als amtlicher Rechtsbeistand daher eine Entschädigung von CHF 1062.30 (Honorar und 
Auslagen) zuzüglich MwSt. (zu 7.7 %) von CHF 81.80, zuzusprechen (vgl. Art. 11 und 12 TarifVJ). 
Die gesamte Entschädigung von CHF 1‘144.10 ist durch den Staat Freiburg zu übernehmen. 

4.5. Die Gerichtskosten zu Lasten des unterliegenden Beschwerdeführers werden auf 
CHF 1‘000.- festgesetzt. Von deren Erhebung wird aufgrund der gewährten unentgeltlichen 
Rechtspflege absehen.

(Dispositiv auf der nächsten Seite) 

Kantonsgericht KG
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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde (601 2018 187) wird abgewiesen; der Entscheid des Amts für Justizvollzug 
und Bewährungshilfe vom 6. Juni 2018 wird bestätigt. 

II. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (601 2018 188) wird 
gutgeheissen.

III. Die Verfahrenskosten zu Lasten des Beschwerdeführers werden auf CHF 1‘000.- 
festgesetzt. Von deren Erhebung wird aufgrund der gewährten unentgeltlichen Rechtspflege 
abgesehen.

IV. Rechtsanwalt Stefan Rolli wird im Rahmen der gewährten unentgeltlichen Rechtspflege eine 
Entschädigung von CHF 1‘144.10 (inkl. MwSt. von CHF 81.80) zugesprochen. Dieser Betrag 
geht zu Lasten des Staates Freiburg.

V. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht 
eingereicht werden. Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten sowie der 
Entschädigung des zugewiesenen Rechtsbeistands ist innert 30 Tagen die Einsprache an die 
Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides angefochten wird 
(Art. 148 VRG).

Freiburg, 11. September 2018/jko

Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin: