# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7234ea1f-ddde-5cbe-a570-576350667de3
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-15
**Language:** de
**Title:** Keine Einkommensparallelisierung, da der Beschwerdeführer während rund 40 Jahren vorwiegend temporär arbeitstätig war, dabei grossmehrheitlich nur äusserst geringe Einkünfte erzielte und davon auszugehen ist, dass er zugunsten der grösseren Freiheit aus freien Stücken auf die Erzielung eines angemessenen Einkommens verzichtete.
**Docket/Reference:** IV.2017.00096
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2017.00096.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2017.00096
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichter Spitz
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiber Pfefferli
Urteil vom 15. Dezember 2017
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste
lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht
Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___, geboren 1957, reiste 1975 nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Elektromonteur in die Schweiz ein. In der Folge übte er seinen Aus
bildungsberuf grossmehrheitlich temporär aus. Seinen letzten Arbeitseinsatz beendete er im Oktober 2013 und seither ging er keiner Erwerbstätigkeit mehr nach. Am 1. April 2015 (Urk. 7/7) meldete er sich bei der Eidgenössischen Inva
lidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an. In der Folge holte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ärzt
liche Berichte ein (Urk. 7/20, 7/22, 7/23, 7/29) und gab bei der
Gutachtensstelle
Z.___ ein
am 21. Juli 2016 erstattetes rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten (Urk. 7/63
)
in Auftrag. Zudem zog sie einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (nachfolgend: IK-Auszug) vom 27. April 2015 (Urk. 7/12) bei. Mit Vorbescheid vom 17. August 2016 stellte sie ihm die Abweisung des Renten
gesuchs in Aussicht (Urk. 7/67). Der rheumatologische Gutachter nahm am 28. November 2016 (Urk. 7/77) Stellung zu den vom Versicherten am 6. September 2016 (Urk. 7/69) erhobenen Einwänden betreffend den Ablauf der Begutachtung. Wie angekündigt verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Dezember 2016 (Urk. 2) einen Rentenanspruch des Versicherten.
2.
Mit Beschwerde vom 25. Januar 2017 (Urk. 1) beantragte der Beschwerdeführer die Zusprache einer Viertelsrente ab Oktober 2015. In prozessualer Hinsicht stellte er ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Zudem reichte er eine Unterstützungsbestätigung des Sozialzentrums A.___, vom 19. Januar 2017 (Urk. 3/3), einen IK-Auszug vom 15. Dezem
ber 2015 (Urk. 3/4) sowie eine Lohnabrechnung der B.___ AG vom 23. Oktober 2013 (Urk. 3/5) ein. Mit Beschwerdeantwort vom 22. Februar 2017 (Urk. 6) schloss die Beschwerde
geg
nerin auf Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer hielt mit Replik
vom 30. März 2017 (Urk. 10) an den gestellten Anträgen fest. Mit Schreiben vom
27. April 2017 (Urk. 13) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 5. April 2017 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit der gleichen Verfügung wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels
rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
va
lid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen). Der Einkommens
ver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypothetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypo
thetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten
wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass
zu berücksichtigen sind
(BGE 129 V 222 E.
4.1 und E. 4.2; BGE
128 V 174
;
Urteil
e
des Bundesgerichts
9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.1 und 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 4.3
).
1.5
Bezog eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen (z.B. geringe Schulbildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde Deutschkenntnisse, beschränkte Anstellungsmöglichkeiten wegen Saisonnierstatus) ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen, ist diesem Umstand bei der Invaliditätsbe
messung nach
Art.
16 ATSG Rechnung zu tragen, sofern keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie sich aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommensniveau begnügen wollte. Nur dadurch ist der Grundsatz gewahrt, dass die auf invaliditätsfremde Gesichtspunkte zurückzuführenden Lohnein
-
bussen entweder überhaupt nicht oder aber bei beiden Vergleichseinkommen gleichmässig zu berücksichtigen sind. Diese Parallelisierung der Einkommen kann praxisgemäss entweder auf Seiten des Valideneinkommens durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten Einkommens oder aber auf Seiten des Invalideneinkommens durch eine entsprechende Herabsetzung des statistischen Wertes erfolgen (BGE 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Eine Parallelisierung ist indessen nur vorzunehmen, wenn die Diffe
renz zum massgebenden Durchschnitt deutlich ist. Deutlich unterdurchschnitt
lich im Sinne von
BGE 134 V 322
E. 4 ist der tatsächlich erzielte Verdienst, wenn er mindestens 5
%
vom branchenüblichen LSE-Tabellenlohn abweicht (vgl. BGE 135 V 297 E. 6.1.2).
2.
2.1
In der angefochtenen Verfügung ging die IV-Stelle von einem Validenein
kommen im Jahr 2014 von Fr. 20‘280.55 aus. Dieses hatte sie auf der Grundlage
der im Auszug aus dem Individuellen Konto (nachfolgend: IK-Auszug
)
ent
haltenen Einträge der letzten drei Jahre vor dem Krankheitseintritt bestimmt. In einer angepassten Tätigkeit ging sie von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % aus. Gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik (nachfolgend: BFS) herausge
gebene Lohnstrukturerhebung des Jahres 2014 (nachfolgend: LSE 2014) legte sie das Invalideneinkommen für ein 50%-Pensum auf Fr. 33‘226.55 fest (Urk. 2 S. 1). Aufgrund eines Invaliditätsgrades von 0 % verneinte sie einen Renten
anspruch (Urk. 2 S. 2).
In der Beschwerdeantwort vom 22. Februar 2017 brachte sie vor, der Beschwer
deführer hätte auch ohne Gesundheitsschaden weiterhin temporär mit entspre
chenden Unterbrüchen gearbeitet (Urk. 6 S. 2). Es lägen keine invaliditätsfrem
den Faktoren vor, welche Einfluss auf sein unterdurchschnittliches Einkommen hätten. Dass er kein höheres Einkommen erzielt habe, sei auf seine eigene Wahl zurückzuführen, lediglich temporär zu arbeiten und dafür über eine höhere Autonomie und Flexibilität als in einer Festanstellung zu verfügen. Der Beschwerdeführer habe sich damit aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommen begnügt, weshalb auch keine Parallelisierung vorzunehmen sei (Urk. 6 S. 3).
2.2
Dem hält der Beschwerdeführer zusammengefasst entgegen, das Validenein
kommen könnte aufgrund seiner unzuverlässigen und stark schwankenden Ein
kommenserzielung nicht anhand des IK-Auszuges errechnet werden. Vielmehr sei dieses gestützt auf die letzte Lohnabrechnung von der B.___ AG zu ermitteln. Bei einem Bruttolohn von Fr. 31.-- pro Stunde und einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden ergebe sich ein Jahreslohn von Fr. 62‘049.60 (Urk. 1 S. 6). Im Vergleich mit dem Invalideneinkommen von Fr. 33‘226.55 resultiere ein Invaliditätsgrad von 46 %, womit ab Oktober 2015 ein Anspruch auf eine Viertelsrente bestehe. Auch eine Parallelisierung der Einkommen würde zum selben Ergebnis führen. Er habe in seinem Heimatland eine Ausbildung zum Elektriker absolviert und würde gemäss LSE 2014 (TA 1, Ziffer 33, Kompetenzniveau 1) Fr. 5‘390.-- verdienen. Angepasst an die wöch
entliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden ergebe sich ein Jahreseinkommen von Fr. 67‘429.--. Damit habe das tatsächlich erzielte Valideneinkommen 70 % unter dem statistischen Durchschnittsverdienst gelegen, womit nach der Rechtsprechung eine Parallelisierung um 65 % zu erfolgen habe. Damit sei das Invalideneinkommen auf Fr. 11‘629.35 herabzusetzen. Im Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 20‘280.55 ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 43 %, was ebenfalls zur Ausrichtung einer Viertelsrente führen würde (Urk. 1 S. 7).
In seiner Replik ergänzte er diese Ausführungen dahingehend, dass er aus gesundheitlichen Gründen lediglich ein unterdurchschnittliches Einkommen erzielt habe, weshalb nicht auf sein effektiv erzieltes Einkommen abzustellen sei (Urk. 10 S. 2).
3.
3.1
Aus den Rechtsschriften der Parteien geht hervor, dass der medizinische Sach
verhalt und insbesondere die aufgrund der polydisziplinären Begutachtung durch
die
Gutachtensstelle
Z.___ ermittelte Arbeitsfähigkeit von vier Stunden pro Tag in einer optimal leidensangepassten Tätigkeit (vgl. Urk. 7/63/6) nicht strittig ist. Das Gutachten ist in Bezug auf die geltend gemachten ge
sundheitlichen Beschwerden des Ver
sicherten umfassend, basiert auf Untersuchun
gen in den jeweiligen Fachge
bieten und wurde in Kenntnis der gesamten Vorakten
abgegeben. Es leuchtet
in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion ein und die Schlussfolgerungen sind begründet. Damit erfüllt es die von der Rechtsprechung statuierten Voraus
set
zungen, weshalb auf dieses und die darin gezogenen Schlüsse abgestellt werden kann (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Vom Beschwerdeführer nicht bestritten und durch die IV-Stelle korrekt festgelegt wurden auch der Beginn sowie der Verlauf der Arbeitsunfähigkeit. Damit ist von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ab Oktober 2013 auszugehen. Am 1. April 2015 meldete sich der Beschwerdeführer zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Unter kumulativer Berücksichtigung der einjährigen Wartezeit ab dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit (Art. 28 Abs. 1 IVG) und der sechsmonatigen Karenzfrist ab der Anmeldung zum Leistungs
bezug (Art. 29 Abs. 1 IVG) resultiert ein frühestmöglicher Beginn des Renten
anspruchs am
1.
Oktober 2015. Damit ist der Invaliditätsgrad aufgrund der zu diesem Zeitpunkt zu bestimmenden Validen- und Invalideneinkommen zu berechnen (vgl. E. 1.4).
3.2
Nicht einig sind sich die Parteien hingegen betreffend die Berechnung des Validen
einkommens. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, dieses sei nicht auf der Grundlage der aus dem IK-Auszug ersichtlichen effektiv erzielten Einkommen zu berechnen, da diese weit unterdurchschnittlich seien. Stattdessen habe eine Multiplikation des letzten Stundenlohnes mit der jähr
lichen Arbeitszeit zu erfolgen (Urk. 1 S. 6, Urk. 10 S. 3). Alternativ sei eine
Einkommensparallelisierung durchzuführen. Demgegenüber vertritt die Beschwer
de
gegnerin die Ansicht, der Beschwerdeführer habe sich durch den Entscheid, temporär zu arbeiten, aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommen begnügt, weshalb auf das effektiv erzielte Einkommen abzustellen und keine Parallelisierung vorzunehmen sei (Urk. 6 S. 3).
3.3
3.3.1
Dem IK-Auszug vom 27. April 2015 (Urk. 7/12) sind die vom Beschwerdeführer seit seiner Einreise im Jahr 1975 bis zur Aufgabe der Arbeitstätigkeit im Jahr 2013 effektiv erzielten Einkommen zu entnehmen. Nachfolgend werden die jeweiligen Einträge eines Kalenderjahres addiert dargestellt (Spalte „Einkommen gemäss IK-Auszug“). Dabei wurden die Nichterwerbstätigenbeiträge sowie die
im Jahr 1993 ausbezahlte Arbeitslosenentschädigung (Fr. 15‘028.--, vgl. Urk. 7/12/
2)
nicht berücksichtigt. Zur Vergleichbarkeit der über einen Zeitraum von beinahe 40 Jahren erzielten Einkommen wurden diese an die bis ins Jahr 2015 eingetretene Nominallohnentwicklung angepasst (Spalten „Nomi
nal
lohnentwicklung“ und „Einkommen nominallohnbereinigt bis 2015“). Für das Jahr 1975 ergibt sich das bis ins Jahr 2015 nominallohnbereinigte Ein
kommen aus folgender Berechnung (BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nominallöhne [T39, 2/2], Männer; 1975: 859; 2015: 2‘226): Fr. 5‘274.00 / 859 x 2‘226 = Fr. 13‘666.97.
Jahr
Einkommen
gemäss
IK
-Auszug
Nominallohnentwicklung
Einkommen nominallohn-
bereinigt
bis 2015
1975
Fr.
5'274.00
859
Fr.
13'666.97
1976
Fr.
10'985.00
875
Fr.
27'945.84
1977
Fr.
22'326.00
897
Fr.
55'404.32
1978
Fr.
23'076.00
924
Fr.
55'592.18
1979
Fr.
1'910.00
955
Fr.
4'452.00
1980
Fr.
2'368.00
1005
Fr.
5'244.94
1981
Fr.
0.00
1067
Fr.
0.00
1982
Fr.
17'339.00
1143
Fr.
33'767.82
1983
Fr.
12'651.00
1186
Fr.
23'744.63
1984
Fr.
12'642.00
1218
Fr.
23'104.34
1985
Fr.
13'784.00
1256
Fr.
24'429.29
1986
Fr.
11'806.00
1300
Fr.
20'215.50
1987
Fr.
22'009.00
1330
Fr.
36'836.12
1988
Fr.
19'393.00
1375
Fr.
31'395.50
1989
Fr.
24'814.00
1427
Fr.
38'707.75
1990
Fr.
18'969.00
1511
Fr.
27'945.07
1991
Fr.
21'490.00
1619
Fr.
29'547.09
1992
Fr.
10'166.00
1699
Fr.
13'319.31
1993
Fr.
11'320.00
1743
Fr.
14'456.87
1994
Fr.
8'424.00
1769
Fr.
10'600.24
1995
Fr.
7'904.00
1789
Fr.
9'834.71
1996
Fr.
3'733.00
1811
Fr.
4'588.44
1997
Fr.
1'232.00
1818
Fr.
1'508.49
1998
Fr.
750.00
1832
Fr.
911.30
1999
Fr.
7'070.00
1835
Fr.
8'576.47
2000
Fr.
10'750.00
1856
Fr.
12'893.05
2001
Fr.
18'700.00
1902
Fr.
21'885.49
2002
Fr.
5'979.00
1933
Fr.
6'885.28
2003
Fr.
4'546.00
1958
Fr.
5'168.23
2004
Fr.
9'385.00
1975
Fr.
8'326.76
2005
Fr.
157.00
1992
Fr.
175.44
2006
Fr.
2'777.00
2014
Fr.
3'069.32
2007
Fr.
23'426.00
2047
Fr.
25'474.49
2008
Fr.
14'853.00
2092
Fr.
15'804.39
2009
Fr.
0.00
2136
Fr.
0.00
2010
Fr.
2'840.00
2151
Fr.
2'939.02
2011
Fr.
12'297.00
2171
Fr.
12'608.53
2012
Fr.
2'499.00
2188
Fr.
2'542.40
2013
Fr.
1'805.00
2204
Fr.
1'823.02
2014
Fr. 0.00
2220
Fr. 0.00
2015
Kein Eintrag
2226
-
Aufgrund des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit im Oktober 2013 wird das in diesem Jahr erzielte Einkommen analog der von der Beschwerdegegnerin durch
geführten Berechnung (vgl. Urk. 7/64) nicht berücksichtigt. In den Jahren 2008 bis 2012 erzielte der Beschwerdeführer ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 6‘778.87 (Fr. 15'804.39 + Fr. 0.00 + Fr. 2'939.02 + Fr. 12'608.53 +
Fr. 2'542.40 / 5). Im Zeitraum von 2003 bis 2012 betrug dieses Fr. 7‘610.
86. Zwischen 1993 und 2012 ergibt sich ein Jahreseinkommen von durchschnittlich Fr. 8‘412.45 sowie über den Betrachtungszeitraum von 1975 bis 2012 ein solches von Fr. 16‘672.83. Diese effektiv erzielten Einkommen sind nachfolgend dem einschlägigen Tabellenlohn gemäss LSE 2014 gegenüberzustellen.
3.3.2
Nach seinen eigenen Angaben war der Beschwerdeführer in den letzten Jahren ausschliesslich als Elektromonteur tätig. Da seine im Heimatland absolvierte Ausbildung nur teilweise anerkannt worden sei, habe er weniger als seine Kollegen verdient (Urk. 7/63/45). Damit ist auf das mit den niedrigsten Anfor
derungen versehene Kompetenzniveau 1 der LSE 2014 abzustellen. In diesem betrug der monatliche Medianlohn für männliche Mitarbeiter im Baugewerbe Fr. 5‘507.-- (LSE 2014, TA1_tirage_skill_level, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 1, Männer). Weiter sind die Tatsache, dass die LSE 2014 auf einer Wochen
arbeitszeit von 40 Stunden basiert, die effektive betriebsübliche Arbeitszeit im Jahr 2014 jedoch 41,7 Wochenstunden (BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [im Internet abrufbar], 2014, total) betrug, sowie die zwischen 2014 und 2015 eingetretene Nominallohnentwicklung (BFS, Entwick
lung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nominallöhne [T39, 2/2], Männer; 2014: 2‘220; 2015: 2‘226) zu berücksichtigen. Daraus resultiert ein tabellarischer Bruttojahreslohn von Fr. 69‘078.76 (12 x Fr. 5‘507.-- / 40 x 41,7 / 2‘220 x 2‘226).
Der Vergleich mit dem effektiv erzielten Einkommen zeigt, dass dieses je nach Betrachtungszeitraum zwischen 75,9 % (1975-2012, 1 - Fr. 16‘672.83 /
Fr. 69‘078.76) und 90,2 % (2008 bis 2012, 1 - Fr. 6‘778.87 /
Fr. 69‘078.76) unter dem Tabellenlohn liegt. Damit ist die Erheblichkeitsgrenze von 5 % über
schritten, welche eine Voraussetzung für die Parallelisierung darstellt.
3.3.3
Die angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers als Elektromonteur fällt in den Geltungsbereich des mit Bundesratsbeschluss vom 30. Oktober 2014 allge
meinverbindlich erklärten […] Gesamtarbeitsvertrages des Schweizerischen Elek
tro- und Kommunikationsgewerbes (nachfolgend: GAV, im Internet abruf
bar unter: https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/
Personenfrei
zügig
keit_
Arbeitsbeziehungen/Gesamtarbeitsvertraege_Normalarbeitsvertraege/Gesamtarbeitsvertraege_Bund/Allgemeinverbindlich_erklaerte_Gesamtarbeitsvertraege/Elektro_Telekommunikations_Installationsgewerbes.html
, besucht am 12. Dezem
ber 2017 […]). Darin sind sowohl Mindestlöhne als auch die Jahres
arbeitszeit festgelegt. Zum relevanten Zeitpunkt im Oktober 2015 betrug der allgemeinverbindlich erklärte GAV-Bruttomindestlohn für Elektromonteure zwischen Fr. 21.55 pro Stunde respektive Fr. 3‘750.-- pro Monat (Mitarbeiter mit nur schulischem Berufsabschluss im Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbe und ohne Berufserfahrung) und Fr. 28.16 pro Stunde bezieh
ungsweise Fr. 4‘900.-- pro Monat (Elektromonteur/Elektroinstallateur mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis und fünfjähriger Berufserfahrung). Die Arbeitszeit wurde für das Jahr 2015 auf 2‘088 Stunden festgelegt (vgl. SECO, a.a.O., Änderung vom 12. Februar 2015, Anhang 8, besucht am 12. Dezember 2017). Dies ergibt jährliche Mindestlöhne zwischen Fr.
44
‘
996.4
0 (Fr. 21.55 x 2‘088) und Fr.
58
‘
798.08
(2‘088 x Fr. 28.16) für Arbeitnehmende im Stunden
lohn beziehungsweise zwischen Fr. 48‘750.-- (13 x Fr. 3‘750.--) und Fr. 63‘700.--
(13 x Fr. 4‘900.--) für Arbeitnehmende im Monatslohn.
3.3.4
Es fällt auf, dass der Beschwerdeführer einzig während zweier Jahre zu Beginn seiner Erwerbstätigkeit in der Schweiz nominallohnbereinigt namhafte Ein
kommen erzielte: Fr. 55‘504.32 im Jahr 1977 beziehungsweise Fr. 55‘592.18 im Jahr 1978. Aufgrund der nur teilweisen Anerkennung seiner ausländischen Aus
bildung sind diese Einkommen mit den Mindestlöhnen für Mitarbeiter mit nur schulischem Berufsabschluss im Elektro- und Telekommunikations-Instal
lationsgewerbe zu vergleichen. Da der Beschwerdeführer im Jahr 1975 direkt nach seinem Ausbildungsabschluss eingereist war, konnte er in den Jahren 1977 und 1978 über maximal zwei beziehungsweise drei Jahre Berufserfahrung verfügen. Die entsprechenden Mindestlöhne wurden im Jahr 2015 auf
Fr. 53‘300.-- (13 x Fr. 4‘100.--) beziehungsweise Fr. 54‘600.-- (13 x Fr. 4‘200.--)
festgelegt. Mit den in den Jahren 1977 und 1978 erzielten Einkommen hat der Beschwerdeführer den Tatbeweis erbracht, dass er im Stande gewesen wäre, ein angemessenes Einkommen zu erzielen.
Dies geht auch aus der eingereichten Lohnabrechnung seines letzten Temporäreinsatzes im Jahr 2013 hervor: Daraus ergibt sich ein Bruttostundenlohn von Fr. 34.-- (Fr. 27.14 + Fr. 2.61 + Fr. 0.97 + Fr. 3.28), was im Jahr 2015 unter Berücksichtigung der seither eingetretenen Nominallohnentwicklung (BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nominallöhne [T39, 2/2], Männer; 2013: 2‘204; 2015: 2‘226) Fr. 34.34 entspricht (Fr. 34.-- / 2‘204 x 2‘226). Multipliziert mit der branchenüblichen Jahresarbeitszeit für 2015 von 2‘088 Stunden ergibt sich für das Jahr 2015 ein Jahreseinkommen v
on Fr. 71‘700.63. Dieses liegt über dem nominallohnbereinigten massgeblichen LSE-Tabellenlohn von Fr. 69‘078.76.
3.4
Gegenüber dem psychiatrischen Gutachter berichtete
d
er
Beschwerdeführer, er habe
die letzten 20 Jahre praktisch ausschliesslich temporär gearbeitet. Dies habe ihm mehr Freiheit und Autonomie gegeben (
Urk.
7/63/26). In den letzten Jahren habe er viele Angebote von Elektrofirmen erhalten, diese aber ablehnen müssen, da er schmerzbedingt nicht mehr
habe
arbeiten könne
n
(
Urk. 7/63/25).
Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass der Beschwerdeführer - wie er geltend macht - im Zeitpunkt der Anmeldung bei der Invalidenversicherung (1. April 2015, vgl. Urk. 7/7) bereits seit 20 Jahren an Rückenbeschwerden litt, führt dies nicht zum Schluss, dass seine Einkünfte krankheitsbedingt tief ausfielen, da er bereits vor 1995 grossmehrheitlich weit unterdurchschnittliche Einkommen erzielt hatte.
Die geringen Einkünfte des Beschwerdeführers sind ebenso wenig auf invalidi
tätsfremde Gründe zurückzuführen: Neben einer ausreichenden Schulbildung und einer beruflichen Ausbildung verfügt er auch über gute Deutschkenntnisse und die Niederlassungsbewilligung (vgl. Urk. 7/7/5, 7/9/2 f., 7/63/26).
In Würdigung der gesamten Umstände ist davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer möglich gewesen wäre, durch eine regelmässige Arbeits
tätig
keit im Rahmen einer Festanstellung ein angemessenes Einkommen zu erzielen. T
rotz der damit einhergehenden Nachteile
, wozu namentlich das geringere Ein
kommen im Stundenlohn und die unregelmässige Beschäftigung zählen,
ent
schied
er sich bewusst für temporäre Tätigkeiten
.
In Übereinstimmung mit der von der Beschwerdegegnerin vertretenen Ansicht
(vgl. Urk. 6 S. 3)
ist davon auszugehen, der Beschwerdeführer habe sich freiwillig mit geringen Einkommen zufrieden gegeben. Damit ist zur Bestimmung des Valideneinkommens nicht auf Tabellenlöhne, sondern auf die effektiv erzielten Einkünfte abzustellen. Auch auf eine Einkommensparallelisierung ist unter den gegebenen Umständen zu verzichten.
3.5
In Bezug auf die Berechnung und den Betrag des Invalideneinkommens besteht zwischen den Parteien Einigkeit. Da der Beschwerdeführer seit Oktober 2013 keine Erwerbstätigkeit mehr ausgeübt hat, ihm eine solche aber während vier Stunden pro Tag zumutbar wäre, ist das Invalideneinkommen aufgrund der Tabellenlöhne der LSE 2014 zu bestimmen. Sein Ausbildungsberuf ist dem Beschwerdeführer aufgrund des gutachtlichen Anforderungsprofils nicht mehr zumutbar (Urk. 7/63/6, 7/63/55). Damit erweist sich auch das Abstellen auf den Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1, welches eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst
(
vgl.
Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4)
, als korrekt
.
Entsprechend
ist von einem Tabellen
lohn in Höhe von Fr. 5‘312.-- auszugehen
, was einem Jahreslohn von Fr. 63‘744.--
entspricht
(LSE 2014, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Kompetenz
niveau 1, Männer, Total). Aufgrund der zeitlichen Relevanz des frühest
mög
lichen Rentenbeginns für den Einkommensvergleich sind jedoch nicht die Ver
hältnisse im Jahr 2014, sondern diejenigen im Jahr 2015 massgeblich. Damit ist die eingetretene Nominallohndifferenz von 0,3 % zu berücksichtigen (BFS, Ent
wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nominallöhne [T39, 2/2], Männer; Veränderung gegen
über dem Vorjahr 2015: 0,3 %). Da das zumutbare Arbeitspensum nicht in Prozent eines Vollzeitpensums, sondern mit vier Stunden pro Tag angegeben wurde, erübrigt sich eine Berücksichtigung der im Jahr 2014 betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden
(BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt
schafts
ab
teilun
gen [im Internet abrufbar], 2014
, total)
. Bei 40 Arbeitsstunden pro Woche, wie sie der LSE 2014 zugrunde liegen, entsprechen vier Stunden pro Tag einer Arbeitsfähigkeit von 50 % (5 x 4 Stunden / 40 Stunden).
Damit ist von einem im Jahr 2015 trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung erziel
baren Einkommen von Fr. 31‘967.62 (0,5 x 1,003 x Fr. 63‘744.--) auszu
gehen.
3.6
In sämtlichen dargestellten Beurteilungszeiträumen ist das vom Beschwerde
führer erzielte durchschnittliche Jahreseinkommen geringer als das weiterhin erzielbare Einkommen von Fr. 31‘967.62 (1975-2012: Fr. 16‘672.83, 1993-2012 Fr. 8‘412.45, 2003-2012: Fr. 7‘610.86, 2008-2012: Fr. 6‘778.87). Mangels invaliditätsbedingter Erwerbseinbusse besteht ein Invaliditätsgrad von 0 %. Die angefochtene Verfügung ist damit nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen.
4.
Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver
sicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht
in Abweichung von Art. 61 lit.
a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.
--
fest
gesetzt. Vorliegend erweist sic
h eine Kostenpauschale von Fr. 6
00.-- als ange
messen.
Weil die Beschwerde abzuweisen ist,
sind die Kosten de
m
Beschwer
de
führer
aufzuerlegen
.
Z
ufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung
werden diese
einstweilen auf die
Gerichts
kasse
genommen
.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt
, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts
kasse genommen.
Der Beschwerdeführer wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Stadt Zürich Soziale Dienste
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
GrünigPfefferli