# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b5563537-703c-5891-9806-f6bc5c84d588
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-15
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 15.02.2021 IV 2019/265
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2019-265_2021-02-15.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/23

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2019/265

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 07.09.2021

Entscheiddatum: 15.02.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 15.02.2021
Vorschlag für Internet-Regeste: Art. 28 IVG: Beweiskraft Gutachten bejaht. 
Einkommensvergleich. Rentenanspruch verneint. Abweisung Beschwerde 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. 
Februar 2021, IV 2019/265).

Entscheid vom 15. Februar 2021

Besetzung

Präsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichter Joachim Huber, 

Versicherungsrichterin Corinne Schambeck; Gerichtsschreiberin Sabrina Bleile

Geschäftsnr.

IV 2019/265

Parteien

A.___

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Roland Zahner, Studer Zahner Anwälte AG, 

Hauptstrasse 11a, Postfach 2125, 8280 Kreuzlingen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) meldete sich im November 2013 erstmals bei der 

IV-Stelle des Kantons St. Gallen (nachfolgend: IV-Stelle) für berufliche Massnahmen 

und Rentenleistungen an (IV-act. 1). In einem Begleitschreiben gab er an, einige Jahre 

zuvor einen schweren Autounfall erlitten zu haben, bei dem sein linker Fuss beschädigt 

worden sei. Als es ihm wieder besser gegangen sei, habe er eine Arbeit in der 

Baubranche aufgenommen. Doch dabei sei es leider am 10. November 2011 zu einem 

Arbeitsunfall gekommen, bei dem ihm eine Betonplatte auf den bereits 

vorgeschädigten Fuss gefallen sei (IV-act. 2; zum Unfallereignis vgl. Fremdakten, act. 

G 4.2-1 S. 121 und 136 f.). Er bitte um Unterstützung im Rahmen einer Umschulung 

(IV-act. 2). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) hatte ihre 

vorübergehenden Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeld) für den Unfall 

vom 10. November 2011 per 31. Juli 2012 eingestellt (Fremdakten, act. G 4.2-1 S. 10 

f.). In einem Bericht vom 21. Januar 2014 nannte Dr. med. B.___, Spezialarzt 

Orthopädie FMH als Diagnosen eine deutliche Arthrose des oberen Sprunggelenks 

(OSG) und des unteren Sprunggelenks (USG), Intermetatarsalarthrosen, eine 

Pseudoarthrose des Talushalses und eine laterale OSG-Bandinsuffizienz links. Weiter 

hielt er fest, dass er den Versicherten am 19. Dezember 2013 erstmals gesehen habe 

und seither eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Bauarbeiter bestehe. Vorwiegend 

sitzende Tätigkeiten wären vollumfänglich möglich (IV-act. 15 S. 3). Nach Erlass eines 

entsprechenden Vorbescheids (IV-act. 22) wies die IV-Stelle das Begehren um 

berufliche Massnahmen und Rentenleistungen mit Verfügung vom 14. April 2014 ab mit 

der Begründung, in adaptierten Tätigkeiten sei dem Versicherten ein volles Pensum 

zumutbar und es bestünden keine gesundheitsbedingten Einschränkungen bei der 

Stellensuche (IV-act. 24).

A.a. 

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Vom ___ bis ___ 2014 war der Versicherte als […]-Aushilfe in einem Pensum von 

80 % beim C.___ tätig (IV-act. 69 und 25 S. 4). Am 11. September 2014 erlitt er als 

Motorradfahrer einen Verkehrsunfall (vgl. Fremdakten, act. G 4.2-3 S. 1). Noch 

gleichentags wurde er ins Kantonsspital St. Gallen (KSSG) eingeliefert, wo er stationär 

aufgenommen und später ins Spital D.___ verlegt wurde (vgl. IV-act. 74 ff., 28 S. 1 f. 

und S. 6 und 71 S. 1 ff.). Im Austrittsbericht vom 3. Oktober 2014 nannten die 

behandelnden Ärzte folgende Diagnosen: Eine ventrale Schulterluxation rechts mit 

grosser Hill-Sachs-Läsion und multifragmentärer, dislozierter Abrissfraktur des 

Tuberculum majus, ein komplexes Fusstrauma rechts mit mehrfragmentärer, 

dislozierter Fraktur des Sustentaculum, dislozierter Trümmer-/Abirssfraktur des 

Tuberculum laterale tali mit Frakturausläufern lateral bis in den Corpus tali sowie 

Avulsionsfraktur des Os cuboideum und am distalen Os cuneiforme laterale, eine nicht 

dislozierte Fraktur des Os trapezium Hand links, ein stumpfes Abdomentrauma, eine 

Commotio cerebri mit kurzer Bewusstlosigkeit sowie eine Rissquetschwunde rechter 

Unterschenkel prätibial (IV-act. 56 S. 1 ff.; vgl. ferner Zwischenbericht vom 15. 

September 2014, IV-act. 28 S. 1 f.). Im Anschluss an den stationären Spitalaufenthalt 

fand vom 3. Oktober bis 5. November 2014 ein Rehabilitationsaufenthalt in den Kliniken 

E.___ statt (IV-act. 28 S. 3 ff.), in dessen Rahmen sich der Versicherte noch eine 

Kleinzehenfraktur links zuzog, die konservativ behandelt wurde (vgl. IV-act. 75 S. 3, 

unten). Anlässlich der Nachkontrollen vom 10. November und 16. Dezember 2014 in 

der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates 

(nachfolgend: Orthopädie) des Spitals D.___ zeigte sich ein regelrechter Verlauf, mit 

dem auch der Versicherte zufrieden war. Die Ärzte empfahlen bis zur nächsten 

Verlaufskontrolle die Fortführung der Physiotherapie sowie eine zunehmende 

Entwöhnung vom Gehstock, wobei die Orthese am OSG rechts weggelassen werden 

könne. Aufgrund einer eingeschränkten Beweglichkeit der Flexion im IP-Gelenk des 

Daumens bei einem Status nach Beugesehnenrepair mehrere Jahre zuvor wurde der 

Versicherte zwischenzeitlich sodann an die Klinik für Hand-, Plastische- und 

Wiederherstellungschirurgie des Spitals D.___ (nachfolgend: Handchirurgie) verwiesen 

(vgl. IV-act. 57 S. 1 ff.), wo er am 6. Januar 2015 erstmals vorstellig wurde (IV-act. 47). 

Nach einer MRT-Untersuchung stellten die behandelnden Ärzte in einer Sprechstunde 

vom 20. Januar 2015 eine Ruptur der Flexor pollicis longus-Sehne rechts mit 

Retrahierung bis zum Handgelenk fest (IV-act. 48). Am 23. Februar 2015 wurde eine 

A.b. 

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operative Rekonstruktion der Flexor pollicis longus-Sehne mit einem palmaris longus-

Sehneninterponat rechts durchgeführt (IV-act. 49 und 68; für die nachfolgenden 

Kontrolluntersuchungen vgl. IV-act. 50 ff.).

Am 2. März 2015 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf den 

Strassenverkehrsunfall erneut bei der IV-Stelle für berufliche Massnahmen und 

Rentenleistungen an (IV-act. 25 i.V.m. 33). Als letzte berufliche Tätigkeit gab er 

diejenige beim C.___ an (vgl. IV-act. 25 S. 4; vgl. ferner IV-act. 58).

A.c. 

Anlässlich einer Verlaufskontrolle in der Orthopädie des Spitals D.___ vom 

16. März 2015 zeigte sich hinsichtlich der Schulter und des OSG rechts progrediente 

Frakturkonsolidierungen. Der Versicherte konnte sich zwar ohne Schiene mobilisieren, 

jedoch war dies noch mit Schmerzen verbunden (IV-act. 53). Am 30. März 2015 wurde 

eine diagnostisch-therapeutische Infiltration des OSG rechts durchgeführt (IV-act. 54). 

Anlässlich einer Verlaufskontrolle vom 20. Juli 2015 in der Orthopädie des Spitals D.___ 

zeigte sich, dass die am 30. März 2015 durchgeführte OSG-Infiltration ohne Erfolg 

geblieben war. Beim Versicherten persistierten wechselhafte, diffuse Schmerzen im 

Bereich beider Fussgelenke. Da die behandelnden Ärzte als nächsten Schritt lediglich 

die Möglichkeit einer operativen Arthrodese (wohl rechts) sahen, planten sie zunächst 

eine Vorstellung des Versicherten beim Fussspezialisten Dr. med. F.___, Fusschirurgie, 

Spital D.___ (IV-act. 83 S. 12 f.). In einer Sprechstunde vom 21. Juli 2015 in der 

Handchirurgie des Spitals D.___ zeigte sich eine deutlich bessere Beweglichkeit des 

Daumens, jedoch klagte der Versicherte noch über Narbenbeschwerden im Bereich der 

ersten Zwischenfingerfalte (IV-act. 83 S. 10 f.; zu vorhergehenden Kontrollen vgl. IV-

act. 55 und 66.). In einem Bericht vom 7. August 2015 hielt Dr. med. G.___, Facharzt 

Diagn. Radiologie, Allgemeinmedizin fest, dass der Versicherte seit dem Polytrauma 

vom 11. September 2014 Beschwerden an der rechten Hand, der rechten Schulter und 

dem rechten Fuss habe, wobei Schulterbeschwerden aktuell kaum vorhanden seien. 

Restbeschwerden bestünden auch noch am rechten Daumen in Form von 

Sensibilitätsstörungen der Fingerkuppe sowie Narbenschmerzen. Ausserdem 

bestünden Beschwerden am rechten OSG. Diesbezüglich sei die Behandlungsstrategie 

noch offen. Seit dem 11. September 2014 bestehe in den angestammten Tätigkeiten 

als […], […] oder bei einer Tätigkeit auf dem Bau eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. 

Berufliche Eingliederungsmassnahmen könnten noch nicht begonnen werden, da das 

A.d. 

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Endresultat der Behandlung der rechten Hand noch nicht erreicht sei und die Therapie 

am rechten Fuss eventuell im Rahmen einer Arthrodese neu eingeleitet werde. Aktuell 

betrage die Arbeitsfähigkeit auch in optimal angepassten Tätigkeiten 0 %. Wenn die 

rechte Hand wieder in Ordnung sei, wäre gegebenenfalls eine Tätigkeit wieder bis zu 

100 % möglich. Der rechte Fuss werde womöglich aber immer ein Problem bleiben. Als 

optimal angepasste Tätigkeit sei eine sitzende Tätigkeit zu betrachten (IV-act. 83 S. 2 

ff.). Mit Mitteilung vom 28. August 2015 informierte die IV-Stelle den Versicherten 

darüber, dass aufgrund des Gesundheitszustandes keine beruflichen Massnahmen 

möglich seien, sondern medizinische Behandlungsmassnahmen im Vordergrund 

stünden. Nach Ablauf der Wartefrist werde der Rentenanspruch mit der Einleitung 

weiterer Abklärungen geprüft (IV-act. 88). Nach zwei Vorstellungen vom 2. und 30. 

September 2015 bei Dr. F.___ und weiteren behandelnden Ärzten der Orthopädie des 

Spitals D.___ (IV-act. 92 und 100) wurden am 8. Oktober 2015 erneut CT-

Untersuchungen des OSG beidseits durchgeführt. Dr. F.___ sowie med. pract. Z.___ 

kamen in einer Sprechstunde vom 22. Oktober 2015 sodann zum Schluss, dass die 

vom Versicherten beschriebene Beschwerdesymptomatik hauptsächlich auf eine USG-

Arthrose beider Füsse zurückzuführen sei. Aktuell stehe der rechte Fuss im 

Vordergrund. Zur genaueren Differenzierung sollte entsprechend ihrer Empfehlung eine 

gestaffelte diagnostische Infiltration des USG und des OSG rechts durchgeführt 

werden (IV-act. 101). Am 16. November 2015 stellte sich der Versicherte erneut in der 

Orthopädie des Spitals D.___ vor und teilte den behandelnden Ärzten mit, mit der 

Nachbehandlung seines rechten Fusses sehr unzufrieden zu sein, weshalb er sich eine 

Zweitmeinung eingeholt habe und nun einen Termin bei PD Dr. med. H.___, FMH 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Fussinstitut 

I.___, habe. Die behandelnden Ärzte schlossen die Behandlung daher ab. Von Seiten 

der rechten Schulter seien keine weiteren Massnahmen mehr zu treffen (IV-act. 102 

S. 5 f.). Am 3. Dezember 2015 stellte sich der Versicherte bei Dr. H.___ für eine 

Zweitmeinung bezüglich der Beschwerden an den Füssen und insbesondere die 

Situation am rechten Rückfuss vor. In seinem Sprechstundenbericht vom 10. 

Dezember 2015 hielt dieser fest, dass auf beiden Seiten pantalare Arthrosen 

bestünden. Zudem bestehe der Verdacht auf eine Sustentaculum tali Pseudoarthrose 

auf der rechten Seite, welche die Schmerzen durchaus erklären könnte. Mit dem 

Versicherten seien die konservativen und operativen Optionen besprochen worden. 

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Angesichts des jungen Alters des Versicherten sei ein konservatives Vorgehen sicher 

nicht falsch. Er, Dr. H.___, empfehle das Tragen von orthopädischen Serienschuhen mit 

Abrollhilfe und Fussbettung nach Mass für die nächsten zwei bis vier Monate mit 

nachfolgender Verlaufskontrolle. Bei anhaltenden Beschwerden wäre eine SPECT-CT-

Untersuchung der möglichen Arthrosezone anzufertigen. Je nach Befindlichkeit wäre 

dann auch ein mögliches operatives Vorgehen zu formulieren (IV-act. 106 S. 6 f.). In 

einem Bericht vom 11. Dezember 2015 hielt Dr. G.___ fest, dass der Versicherte die 

bisherige Tätigkeit nicht durchführen könne. Beide Füsse schmerzten beim Gehen und 

es bestünden auch Probleme an den Händen. Andere Tätigkeiten seien dem 

Versicherten aktuell auch nicht zumutbar (IV-act. 102). In einer Stellungnahme vom 1. 

März 2016 hielt der RAD fest, dass beim Versicherten nach einer Fussverletzung im 

Jahr 2011 Arthrosen am linken Fuss und nach einem Polytrauma im Jahr 2014 

Arthrosen am rechten Fuss sowie weitere Verletzungsfolgen an der rechten Schulter, 

am rechten Daumen und an der linken Handwurzel bestünden. Die nicht verschobene 

Handwurzelfraktur links sei konservativ behandelt worden. Bezüglich der rechten 

Schulter seien gemäss dem letzten Sprechstundenbericht der Orthopädie des Spitals 

D.___ keine Massnahmen mehr zu treffen. Die Tatsache, dass kein weiterer Termin 

mehr in der Handchirurgie des […] stattgefunden habe, lasse darauf schliessen, dass 

bezüglich des rechten Daumens keine Funktionseinschränkungen mehr bestünden, 

zumal bereits in der letzten handchirurgischen Kontrolle vom 24. November 2015 von 

einer guten Beweglichkeit des rechten Daumens bei noch bestehendem Gefühlsverlust 

an der Daumenkuppe berichtet worden sei (vgl. dazu IV-act. 102 S. 7 f. mit in Aussicht 

gestellter Verlaufskontrolle im Februar 2016). Bei diesem Sachverhalt könne für die 

Prüfung der beruflichen Eingliederungsmassnahmen angenommen werden, dass der 

Versicherte in einer adaptierten Tätigkeit (körperlich leichte Tätigkeit im Sitzen, keine 

Gewichtsbelastung der rechten Hand von über 5 kg) 100 % arbeitsfähig sei. Nicht 

auszuschliessen sei allerdings, dass bei Versagen der konservativen Therapie in 

einigen Monaten noch eine Arthrodese des rechten Fusses erfolgen müsse, was zu 

einer längeren Arbeitsunfähigkeit führen würde (IV-act. 112).

Mit Vorbescheid vom 3. März 2016 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Ab­

weisung des Begehrens um berufliche Massnahmen in Aussicht, da in der 

Zwischenzeit für eine adaptierte Tätigkeit wieder eine volle Arbeitsfähigkeit vorliege und 

A.e. 

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keine gesundheitsbedingten Einschränkungen die Stellensuche beeinträchtigten (IV-

act. 115). Am 14. März 2016 wurde der IV-Stelle ein Verlaufsbericht der Handchirurgie 

des Spitals D.___ vom 15. Februar 2016 zugestellt (vgl. IV-act. 116 f.), worin die 

behandelnden Ärzte festgehalten hatten, dass sich bezüglich des rechten Daumens ein 

erfreulicher Verlauf zeige. Der Versicherte sei mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die 

verbliebenen Gefühlsstörungen könnten im weiteren Verlauf noch abnehmen. Sie 

störten den Versicherten im Alltag nicht stark. Die Behandlung bezüglich der Hand 

könne abgeschlossen werden (IV-act. 117). Der RAD hielt am 12. Mai 2016 fest, dass 

sich aus dem neu eingereichten Bericht versicherungsmedizinisch keine andere 

Beurteilung ergebe (IV-act. 124). Mit Verfügung vom 12. Mai 2016 wies die IV-Stelle 

das Begehren um berufliche Massnahmen ab (IV-act. 125).

Mit Vorbescheid vom 30. Mai 2016 stellte die IV-Stelle dem Versicherten sodann 

die Ablehnung des Rentenbegehrens in Aussicht. Zur Begründung führte sie im 

Wesentlichen an, er sei bis anhin in einem Pensum von 80 % erwerbstätig gewesen. 

Aufgrund dessen werde er für die Rentenprüfung als zu 20 % im Haushalt und als zu 

80 % erwerbstätig eingestuft. Gemäss den vorliegenden Akten liege aus medizinischer 

Sicht im Erwerb in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % 

vor. Auch in den Haushaltsaufgaben lägen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine 

Einschränkungen vor. Bei einem Invaliditätsgrad von 0 % bestehe kein Anspruch auf 

eine Invalidenrente (IV-act. 128). Gegen diesen Vorbescheid liess der Versicherte, 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. R. Zahner, Kreuzlingen, am 23. Juni 2016 

Einwand erheben. Er liess geltend machen, dass im letzten Bericht von Dr. H.___ vom 

10. Dezember 2015 verschiedene Behandlungsmöglichkeiten diskutiert worden seien. 

Der Beurteilung lasse sich nichts entnehmen, das auf einen stabilen 

Gesundheitszustand hindeuten würde. Wenn der RAD am 1. März 2016 ohne genaue 

Kenntnis des Gesundheitsverlaufs und ohne eigene klinische Untersuchung zum 

Schluss gelange, dass in einer adaptierten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit 

vorläge, bestünden berechtigte Zweifel an dieser Einschätzung. Es sei ein Bericht beim 

Hausarzt einzuholen (IV-act. 131). In einem Telefonat vom 12. September 2016 teilte 

Rechtsanwalt Zahner der IV-Stelle mit, dass sich der Versicherte seit August 2016 bei 

Dr. med. J.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Klinik K.___, in Behandlung 

befinde (IV-act. 136). In einem Bericht vom 17. Oktober 2016 nannte Dr. J.___ folgende 

A.f. 

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Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: eine Anpassungsstörung mit Angst 

und depressiver Reaktion gemischt (schleichende Entwicklung seit anfangs 2016), den 

Verdacht auf eine vorbestehende generalisierte Angststörung (schleichende 

Entwicklung im Verlauf des Jahres 2015), den Verdacht auf eine kompensierte, 

kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen und dissozialen Anteilen 

sowie einen schädlichen Cannabis-Gebrauch. Weiter hielt Dr. J.___ fest, der 

Versicherte habe sich vom 29. August bis 16. September 2016 in der integrativen 

tagesklinischen Behandlung befunden. Seither werde eine ambulante psychiatrisch-

psychotherapeutische Behandlung durchgeführt. Zwischen dem 4. August und 30. 

September 2016 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab dem 1. Oktober 

2016 bestünden aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit 

mehr (IV-act. 138).

Mit Schreiben vom 30. Januar 2017 informierte die IV-Stelle den Versicherten 

darüber, dass sie aufgrund des Einwandes vom 23. Juni 2016 weitere Arztberichte 

einzuholen versucht habe. Von Dr. J.___ liege neu ein Bericht vor. Vom Fussinstitut 

I.___ sei leider trotz mehrfacher Mahnungen kein Bericht eingetroffen. Die Orthopädie 

des Spitals D.___ habe mitgeteilt, dass der Versicherte sämtliche Termine dort storniert 

habe. Aufgrund der vorliegenden Unterlagen werde am bisherigen Entscheid, wonach 

dem Versicherten keine Rente zustehe, festgehalten (IV-act. 142). Mit einer Mail an die 

IV-Stelle vom 24. Februar 2017 (IV-act. 146) reichte Rechtsanwalt Zahner ein Schreiben 

von Dr. H.___ vom 20. Januar 2017 ein, wonach am 15. Februar 2016 eine SPECT-CT 

Untersuchung stattgefunden habe, der Versicherte jedoch zur Beurteilung nicht mehr in 

der Sprechstunde erschienen sei. Dem Versicherten sei telefonisch mitgeteilt worden, 

dass ausgeprägte Arthrosen bestünden, die, wie in der ersten Beurteilung ausgeführt, 

angegangen werden könnten. Dafür habe sich der Versicherte nicht entscheiden 

können (IV-act. 147; vgl. dazu auch IV-act. 156). Zudem reichte Rechtsanwalt Zahner 

drei Berichte der Fusschirurgie der Klinik L.___ vom 10. November und 12. Dezember 

2016 sowie einen Bericht der Neurologie der Klinik L.___ vom 13. Januar 2017 ein (IV-

act. 148). Diesem war zu entnehmen, dass die klinisch-neurologische sowie 

elektrophysiologische Untersuchung hinweisend seien für eine Reizsymptomatik und 

Ausfallsymptomatik der Plantaräste des Nervus tibialis links bei im Übrigen fehlenden 

Hinweisen für eine polyneuropathische oder radikuläre Störung. Zur weiteren 

A.g. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/23

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Abgrenzung einer Neuropathie der sensiblen Äste des Nervus tibialis links erachtete 

der untersuchende Neurologe als diagnostischen Ansatz eine Blockade im Bereich des 

Tarsaltunnels als indiziert. Bei diesbezüglich guter Wirkung auf die Schmerzen plantar 

wäre eine Neurolyse beiallenfalls geplanter Arthrodese links in Betracht zu ziehen (IV-

act. 148 S. 2).

Am 21. August 2017 kündigte die IV-Stelle dem Versicherten die Durchführung 

einer polydisziplinären medizinischen Untersuchung an (IV-act. 163). Die P.___ als 

zuständige Unfallversicherung schloss sich dieser Begutachtung mit einem 

Fragenkatalog zur Beurteilung der unfallversicherungsrechtlichen Leistungsansprüche 

an (IV-act. 164 ff.; vgl. dazu fener IV-act. 176).

A.h. 

Am 17. August 2018 erstattete die M.___ AG im Auftrag der IV-Stelle ihr 

polydisziplinäres (allgemeininternistisches, orthopädisches, handchirurgisches, 

neurologisches und psychiatrisches) Gutachten (IV-act. 205 S. 2 und 11). In ihrem 

interdisziplinären Konsens nannten sie als Diagnosen mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit eine posttraumatische Arthrose und Varusfehlstellung subtalar sowie 

weniger ausgeprägt des OSG rechts, ein sensibles Ausfallsyndrom und 

neuropathisches Schmerzsyndrom das Versorgungsgebiet des Nervus tibialis 

linksseitig betreffend, eine Arthrose des OSG und USG links mit Pseudoarthrose und 

Fraktur des Talushalses sowie ein in Fehlstellung verheiltes Tuberculum majus bei 

Status nach Schulterluxation rechtsseitig mit Tuberculum majus-Abriss (IV-act. 205 

S. 24). Sodann hielten die Gutachter im gesamtmedizinischen Konsens fest, dass aus 

handchirurgischer, allgemein-internistischer und psychiatrischer Sicht keine 

eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestehe. Aus orthopädischer Sicht seien dem 

Versicherten mittelschwere bis schwere körperliche Arbeiten nicht mehr zumutbar (IV-

act. 205 S. 35). In seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit als […] sei daher keine 

wirtschaftlich verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr gegeben (IV-act. 205 S. 34). Leichte 

körperliche Tätigkeiten ohne Gewichtsbelastungen über 5 kg sowie ohne 

Überkopfarbeiten und ohne die Notwendigkeit, einzelne Gehstrecken von 500 m und 

gesamthaft von 1-2 km zurücklegen zu müssen sowie ohne die Notwendigkeit, 

Treppen und Leitern zu besteigen und auf unebenem Gelände gehen zu müssen, 

teilweise stehend, teilweise gehend und teilweise sitzend, seien dem Versicherten zu 

80 % zumutbar. Die Reduktion der Arbeitsfähigkeit von 20 % beruhe auf einem 

A.i. 

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vermehrten Pausenbedarf zur Vermeidung von Schmerzexazerbationen, namentlich im 

Bereich der Sprunggelenke beidseits (IV-act. 205 S. 35). Aus neurologischer Sicht 

bestehe im Fall, dass Arbeiten im Sitzen und ohne Belastung der Füsse durchgeführt 

werden könnten, keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (IV-act. 205 S. 35 f.). Da in 

der angestammten Tätigkeit Arbeiten überwiegend im Stehen durchgeführt und kürzere 

Wegstrecken zurückgelegt werden müssten, sei diese Tätigkeit noch für maximal drei 

Stunden pro Tag zumutbar (IV-act. 205 S. 35). Im gesamtmedizinischen Konsens 

attestierten die Gutachter für leidensangepasste Tätigkeiten eine 20%ige 

Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 205 S. 36). Zum retrospektiven Verlauf hielten sie fest, dass 

aus psychiatrischer Sicht nur für knapp zwei Monate, nämlich vom 4. August bis 30. 

September 2016 eine Arbeitsunfähigkeit anzunehmen sei, während ab dem 1. Oktober 

2016 aus psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert werden könne. 

Aus handchirurgischer Sicht sei unter Berücksichtigung der Sehnenverletzung am 

rechten Daumen vom Unfalltag vom 11. September 2014 bis ca. Mai 2015 eine 

Arbeitsunfähigkeit für manuelle Tätigkeiten anzunehmen. Aus orthopädischer Sicht 

habe zwischen dem 11. September 2014 und 10. September 2015 mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Eine weiter 

zurückreichende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei nicht möglich. Aus neurologischer 

Sicht sei davon auszugehen, dass sich das neuropathische Schmerzsyndrom nach 

dem Unfall vom 11. September 2014 aufgrund einer zunehmenden Überbelastung des 

linken Beines eingestellt habe. Aufgrund der Akten sei anzunehmen, dass ein 

relevantes neuropathisches Schmerzsyndrom durch eine Schädigung des Nervus 

tibialis oder seiner Nebenäste im Bereich des linken Fusses spätestens Anfang 2017 

vorgelegen habe (IV-act. 205 S. 33 f.). Der RAD bezeichnete das Gutachten in seiner 

Stellungnahme vom 23. August 2018 als umfassend und schlüssig (IV-act. 206 S. 2).

Mit Vorbescheid vom 3. Januar 2019 stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit 

Verweis auf das Gutachten die Abweisung des Rentenbegehrens bei einem 

Invaliditätsgrad von 13 % in Aussicht. Sie stufte den Versicherten als im 

Gesundheitsfall teilerwerbstätig ein (80% Erwerb, 20% Haushalt) und nahm keine 

Einschränkung für Haushaltsarbeiten an (IV-act. 218). Gegen diesen Vorbescheid erhob 

der weiterhin anwaltlich vertretene Versicherte Einwand. Er bemängelte das Gutachten 

in mehreren Punkten, kritisierte die von der IV-Stelle vorgenommene Einstufung von 

A.j. 

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B.  

ihm als Teilerwerbstätigem sowie die seitens der IV-Stelle festgesetzte Höhe des 

Validen- und Invalideneinkommens (IV-act. 228). Auf Empfehlung des RAD (vgl. IV-

act. 229) unterbreitete die IV-Stelle das Einwandschreiben des Versicherten den 

Sachverständigen der M.___  AG zur Stellungnahme (IV-act. 230). Diese äusserten sich 

zu den Einwänden des Versicherten am 20. März 2019 (IV-act. 236). Am 11. April 2019 

bezeichnete der RAD die Ausführungen im Antwortschreiben der M.___ AG als 

ausführlich und nachvollziehbar (IV-act. 238). Mit Schreiben vom 25. Juli 2019 teilte die 

IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sie aufgrund der getätigten Abklärungen am 

rentenablehnenden Entscheid festhalten werde, und gab ihm Gelegenheit zur 

Stellungnahme (IV-act. 240). Zusammen mit seiner Stellungahme vom 8. August 2019 

(IV-act. 241) reichte der Versicherte einen Bericht von Dr. med. N.___, Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie, Klinik Z.___, vom 25. Juni 2019 ein (IV-act. 242). Der RAD 

kam in einer Stellungnahme vom 13. August 2019 zum Schluss, dass sich aus 

versicherungsmedizinischer Sicht aus dem neu eingereichten Bericht von Dr. N.___ 

keine neuen Erkenntnisse ergäben (IV-act. 244).

Mit Verfügung vom 26. August 2019 lehnte die IV-Stelle das Rentenbegehren des 

Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 28 % ab. Sie trug dem Einwand des Ver­

sicherten dabei insofern Rechnung, als sie diesen neu als im Gesundheitsfall 

Vollerwerbstätigen einstufte sowie für das Valideneinkommen auf die Tabellenlöhne der 

Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik 2014 

abstellte und nicht mehr auf die Angaben des ehemaligen Arbeitgebers, da das letzte 

Anstellungsverhältnis nur sehr kurz gedauert habe (IV-act. 247).

A.k. 

Gegen diese Verfügung erhob der weiterhin durch Rechtsanwalt Zahner vertretene 

Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 27. September 2019 Beschwerde 

(act. G 1). Er beantragte, die Verfügung der IV-Stelle (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) vom 26. August 2019 sei aufzuheben und ihm seien die ihm 

zustehenden Rentenleistungen auszurichten. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten 

einzuholen und in der Folge über die ihm zustehenden Rentenleistungen zu 

entscheiden. Subeventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 

B.a. 

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Erwägungen

1.

Im vorliegenden Fall strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf 

eine Invalidenrente.

2.  

zu Lasten der Beschwerdegegnerin (act. G 1 S. 2). Zusammen mit seiner Beschwerde 

reichte der Beschwerdeführer einen von der M.___ AG im Auftrag der 

Unfallversicherung P.___ am 14. Dezember 2018 beantworteten Fragebogen ein (act. G 

1.3).

In ihrer Beschwerdeantwort vom 29. November 2019 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (act. G 4).

B.b. 

Der Beschwerdeführer verzichtete stilschweigend auf die Einreichung einer Replik 

(act. G 5 f.).

B.c. 

Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben Versicherte, die ihre 

Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 

zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 

können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu 

mindestens 40 % invalid sind (Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf 

eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 70 %, auf eine 

Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 

von mindestens 50 % besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein Anspruch auf eine Viertelsrente. Als 

Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die voraussichtlich bleibende oder längere 

Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der 

durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 

verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 

oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität ist bei im 

2.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/23

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Gesundheitsfall Vollzeiterwerbstätigen durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln 

(Art. 16 ATSG). Wenn eine versicherte Person auch ohne die 

Gesundheitsbeeinträchtigung nicht voll, sondern nur teilerwerbstätig gewesen wäre, ist 

der Invaliditätsgrad gemäss der langjährigen Praxis des Bundesgerichts nicht anhand 

eines reinen Einkommensvergleichs (vgl. Art. 16 ATSG), sondern anhand der 

sogenannten gemischten Methode zu berechnen. Hierbei ist der Anteil der 

Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der 

Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen (vgl. Art. 28a Abs. 3 IVG; BGE 141 V 

21 E. 3.2). Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder 

als nichterwerbstätig einzustufen ist, ergibt sich gemäss der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten 

Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde (Urteil des 

Bundesgerichts vom 17. April 2019, 8C_820/2018, E. 3.2). Während die 

Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers zunächst anhand 

der gemischten Methode berechnet hatte (vgl. IV-act. 128), stufte sie ihn auf dessen 

Einwand hin in der angefochtenen Verfügung als Vollerwerbstätigen ein (vgl. IV-

act. 247), was nicht zu beanstanden ist. Unbestritten ist somit, dass die 

Invaliditätsbemessung vorliegend anhand eines Einkommensvergleichs vorzunehmen 

ist.

Um den Arbeitsfähigkeitsgrad bestimmen zu können, ist die Verwaltung - und im 

Beschwerdefall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es dabei, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Für das gesamte Verwaltungs- 

und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 

61 lit. c ATSG). Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne 

Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen 

und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 

und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 

Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts 

eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis).

2.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/23

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3.  

4.  

Der im Sozialversicherungsprozess herrschende Untersuchungsgrundsatz 

schliesst eine Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als 

im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus 

dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Beweislosigkeit ist 

jedoch erst anzunehmen, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu 

ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu 

entsprechen (BGE 117 V 264 E. 3b und 138 V 222 E. 6; Alexandra Rumo-Jungo/André 

Pierre Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich 

Stauffer (Hrsg.), Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 4. 

Aufl. 2012, S. 4 f. und 55).

2.3. 

Zunächst ist zu prüfen, ob aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage der 

Arbeitsfähigkeitsgrad des Beschwerdeführers mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

feststeht (zum Beweismass siehe BGE 138 V 221 E. 6 und Urteil des Bundesgerichts 

vom 2. August 2017, 8C_128/2017, E. 2).

3.1. 

Während die Beschwerdegegnerin für die Ablehnung des Rentenanspruchs in 

medizinischer Hinsicht wesentlich auf das Gutachten der M.___ AG abgestellt hat (vgl. 

IV-act. 247; vgl. ferner act. G 4), erachtet der Beschwerdeführer dieses Gutachten 

weder als schlüssig noch als nachvollziehbar (vgl. act. G 1 S. 4, oben).

3.2. 

Zum einen verweist der Beschwerdeführer auf einen von ihm bereits im Einwand 

vom 7. bzw. 8. Februar 2019 geltend gemachten Widerspruch zwischen dem 

Zumutbarkeitsprofil, wie es der neurologische Sachverständige einerseits und der 

orthopädische Sachverständige andererseits festgelegt haben. Dieser Widerspruch sei 

in der Stellungnahme der Sachverständigen vom 20. März 2019 nicht durch den 

fallführenden Gutachter aufgelöst worden, obwohl dies der orthopädische Gutachter 

verlangt habe (vgl. act. G 1 S. 4 f.).

4.1. 

Der Beschwerdeführer hatte in seinem Einwand bemängelt (vgl. IV-act. 228 S. 2), 

dass der orthopädische Gutachter als adaptierte Tätigkeiten solche sehe, die teilweise 

stehend, teilweise gehend und teilweise sitzend ausgeübt werden, während der neuro­

logische Sachverständige zum Schluss gekommen sei, dass bei Arbeiten, die im Sitzen 

und ohne Belastung der Füsse durchgeführt werden könnten, keine Einschränkung der 

4.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/23

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Arbeitsfähigkeit vorliege (vgl. IV-act. 205 S. 35). In der gutachterlichen Stellungnahme 

vom 20. März 2019 wurde ausgeführt, dass der Einwand des Versicherten bezüglich 

der Adaptationsprofile partiell nicht ganz unberechtigt sei, allerdings handle es sich in 

keiner Weise um einen nicht auflösbaren Widerspruch. Vielmehr gehe der Widerspruch 

in den Adaptationsprofilen auf eine vom neurologischen Sachverständigen 

unterlassene explizite Einschätzung der Einschränkungen bei gehenden und stehenden 

Verweistätigkeiten zurück. Aus neurologischer Sicht sei im Gutachten nicht 

festgehalten worden, dass der Beschwerdeführer nur sitzende Tätigkeiten verrichten 

dürfe. Vielmehr sei lediglich klargestellt worden, dass bei Arbeiten im Sitzen und ohne 

Belastung der Füsse eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vorliege. Der Beschwerdeführer 

habe im Rahmen der neurologischen Begutachtung berichtet, dass stehende 

Tätigkeiten zwischen zwei und drei Stunden pro Tag grundsätzlich möglich seien, nicht 

jedoch solche, bei denen er längere Strecken gehen müsse. Im neurologischen 

Teilgutachten (vgl. IV-act. 205 S. 95) sei sodann eingeschätzt worden, dass die 

belastungsabhängigen neuropathischen Schmerzen im Tibialis-Versorgungsgebiet 

linksseitig, die wahrscheinlich in Kombination mit den zusätzlich bestehenden 

nozizeptiven Schmerzen ein längeres Stehen (über drei Stunden) pro Tag und Arbeiten, 

bei denen mittellange und lange Strecken zurückgelegt werden müssten, 

verunmöglichten. Von orthopädischer Seite sei das Adaptationsprofil im Gutachten wie 

folgt definiert worden: "Leichte körperliche Tätigkeiten, ohne die Notwendigkeit 

einzelne Gehstrecken von 500 m, gesamthaft von 1-2 km zurücklegen zu müssen, 

ohne die Notwendigkeit wiederholt Treppen und Leitern besteigen zu müssen, auf 

unebenem Gelände laufen zu müssen, teilweise stehend, teilweise gehend, teilweise 

sitzend, ohne Gewichtsbelastungen über 5 kg sowie ohne Überkopf arbeiten zu 

müssen, sind dem Exploranden (…) zu 80 % zumutbar". Aus neurologischer Sicht 

seien Arbeiten im Gehen und Stehen mit den zuvor genannten Limiten möglich und die 

im orthopädischen Teilgutachten beschriebenen Limiten befänden sich eindeutig 

innerhalb der neurologischen (IV-act. 236 S. 6 f.). Die Gutachter haben somit schlüssig 

und nachvollziehbar dargelegt, dass und weshalb das orthopädische mit dem 

neurologischen Adaptationsprofil vereinbar ist, was auch der Beschwerdeführer 

grundsätzlich nicht in Abrede stellt. Soweit er geltend macht, der Widerspruch sei nicht 

durch den fallführenden Gutachter, wie vom orthopädischen Gutachter empfohlen, 

aufgelöst worden, kann ihm nicht gefolgt werden. Die Stellungnahme vom 20. März 

2019 ist von sämtlichen Fachgutachern sowie dem fallführenden Gutachter 

unterzeichnet worden (vgl. IV-act. 236 S. 15 f.).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/23

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5.  

Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, dass der neurologische Gutachter in 

dem im Auftrag der Unfallversicherung erstellten Gutachten vom 14. Dezember 2018 

die Arbeitsfähigkeit für wechselbelastende Tätigkeiten mit 70 % angegeben habe (vgl. 

act. G 1.3 S. 10), während der gleiche Gutachter auf Nachfrage der 

Beschwerdegegnerin in der Stellungnahme vom 20. März 2019 in einer 

wechselbelastenden Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % als zumutbar erachtet 

habe (vgl. IV-act. 236 S. 6 f.). Die Angaben des neurologischen Gutachters seien somit 

widersprüchlich und stünden auch im Widerspruch zur gesamtmedizinischen 

Einschätzung einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten (act. G 

1 S. 4).

5.1. 

Zwar ist es richtig, dass der neurologische Sachverständige in der am 14. 

Dezember 2018 für die Unfallversicherung erstellten Expertise die Arbeitsfähigkeit in 

einer wechselbelastenden Tätigkeit auf 70 % geschätzt hat (vgl. act. G 1.3 S. 9 f.). 

Allerdings hat er diese Einschätzung auf die explizite Frage nach der Arbeitsfähigkeit in 

einer wechselbelastenden Tätigkeit abgegeben (vgl. act. G 1.3 S. 9). Eine 

wechselbelastende Tätigkeit entspricht nicht zwingend einer optimal angepassten 

Tätigkeit. So spricht sich der Begriff der wechselbelastenden Tätigkeit einerseits nicht 

konkret darüber aus, welche Anteile der Arbeit sitzend, gehend oder stehend zu 

verrichten sind. Andererseits lässt er offen, welche Wegstrecken zurückzulegen sind. 

Weiter kann eine wechselbelastende Tätigkeit beispielsweise auch körperlich 

anstrengend sein oder ungeeignete Gewichtsbelastungen umfassen. Mangels erfolgter 

Spezifizierung ist unklar, von welcher genauen Art von Tätigkeit der neurologische 

Sachverständige ausgegangen ist, als er die Arbeitsfähigkeit in der Expertise vom 14. 

Dezember 2018 für wechselbelastende Tätigkeiten auf 70 % geschätzt hat. 

Demgegenüber hat er in der ergänzenden Stellungnahme zuhanden der 

Beschwerdegegnerin vom 20. März 2019 erklärend ausgeführt, dass er aus 

neurologischer Sicht aufgrund der neuropathischen Schmerzen bei gleichzeitiger 

Berücksichtigung der nozizeptiven Schmerzen (siehe auch orthopädisches Gutachten) 

stehende Tätigkeiten für bis zu drei Stunden sowie das Zurücklegen kürzerer 

Wegstrecken für möglich halte. Diese Einschränkungen hat er sodann mit dem vom 

orthopädischen Gutachter definierten Adaptationsprofil als vereinbar erachtet; mithin 

hat er keine über das orthopädische Adaptationsprofil hinausgehenden 

Einschränkungen postuliert (vgl. IV-act. 236 S. 6 f.). Damit erklärt sich auch die im 

Gutachten vom 17. August 2018 enthaltene interdisziplinäre Schätzung einer 80%igen 

Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten (vgl. IV-act. 205 S. 36). Im Umstand, dass 

5.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/23

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6.  

die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit für wechselbelastende Tätigkeiten von derjenigen 

für optimal angepasste Tätigkeiten abweicht, zeigt sich nach dem Gesagten keine 

Widersprüchlichkeit.

Weiter rügt der Beschwerdeführer, dass die retrospektive 

Arbeitsfähigkeitsschätzung des orthopädischen Gutachters nicht überzeuge. Es sei 

nicht nachvollziehbar, wenn er seine Einschätzung lediglich auf allgemeine klinische 

Erfahrungswerte stütze. Entscheidend sei der spezifische Einzelfall. Ausgehend von 

den echtzeitlichen Akten habe im vorliegenden Fall entgegen der gutachterlichen 

Einschätzung ab dem 10. September 2015 sicher keine 80%ige Arbeitsfähigkeit 

bestanden. Auch der RAD habe in seiner Stellungnahme vom 26. Dezember 2015 das 

Bestehen einer Arbeitsfähigkeit noch verneint. Gemäss seiner Beurteilung könne erst 

ab dem 1. März 2016 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. 

Darüber hinaus habe auch die Unfallversicherung noch bis Ende März 2016 gestützt 

auf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit Taggeldleistungen ausgerichtet (act. G 1 S. 5).

6.1. 

Der orthopädische Sachverständige hat nicht explizit angegeben, dass ab dem 

10. bzw. 11. September 2015 wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestanden habe. Er 

hat im Wesentlichen festgehalten, dass aus fachorthopädischer Sicht zwischen dem 

11. September 2014 und dem 10. September 2015 mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit anzunehmen sei. Diese 

Rekonvaleszenzannahme beruhe auf der klinischen Erfahrung. Die vom 

Beschwerdeführer erlittenen Verletzungen ermöglichten in der Regel eine 

Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit innerhalb eines Jahres, könnten in manchen 

Fällen durchaus ein Jahr lang zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit führen und in 

wenigen Fällen sei auch eine längere Arbeitsunfähigkeit zu sehen. Diese 

Erfahrungswerte würden im vorliegenden Fall dadurch gestützt, dass die Behandlung in 

der Orthopädie des Spitals D.___ im November 2015 abgeschlossen worden sei. Dies 

spreche dafür, dass sich die Situation des Beschwerdeführers in den Wochen und 

Monaten davor stabilisiert habe. Weiter sei dann eine konservative Therapie mit 

orthopädischen Serienschuhen mit Abrollhilfe und Fussbett nach Mass vorgenommen 

sowie im Dezember 2016 eine diagnostisch-therapeutische Infiltration durchgeführt 

worden. Hierzu sei eine Besserung der Beschwerden am rechten Fuss dokumentiert 

worden. Wie lange diese Beschwerdebesserung angedauert habe und welches Niveau 

diese Besserung erreicht habe, könne aufgrund der Aktenlage nicht nachvollzogen 

werden. In keinem der vorliegenden Berichte sei eine Verbesserung oder 

Verschlechterung der Situation beschrieben worden. Aus rein orthopädischer Sicht 

6.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/23

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liefere die Aktenlage daher keine wirklich ausreichend dichte Dokumentation, um sich 

noch detaillierter mit der Entwicklung der Arbeitsfähigkeit für das gesamte 

orthopädisch relevante Verletzungsspektrum auseinandersetzen zu können. Deshalb 

sei er basierend auf einem medizinischen Erfahrungswert von einer einjährigen 

100%igen Arbeitsunfähigkeit nach dem Unfallereignis ausgegangen. Nach diesem 

Zeitpunkt seien den Akten keine markanten Ereignisse zu entnehmen, die aus rein 

orthopädischer Sicht eine andere Arbeitsfähigkeit als die während der Begutachtung 

festgestellte wahrscheinlich machten (IV-act. 236 S. 8 f.). Mit anderen Worten sieht der 

orthopädische Gutachter eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 10. September 2015 

als ausgewiesen, während er den genauen Verlauf danach bis zur Begutachtung 

aufgrund der Aktenlage als nicht rekonstruierbar erachtet.

Dass der orthopädische Gutachter eine höhere als die im Rahmen der 

Begutachtung festgestellte 20%ige Arbeitsunfähigkeit in optimal leidensangepassten 

Tätigkeiten nach dem 10. September 2015 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

als erstellt sieht, ist aufgrund der Aktenlage gut nachvollziehbar. Zwar haben auch nach 

dem 10. September 2015 orthopädische Behandlungen bzw. Untersuchungen 

stattgefunden, jedoch kann bis zum Behandlungsabschluss nicht ohne Weiteres eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit angenommen werden. Vielmehr erfordert die Entstehung 

eines Rentenanspruchs eine mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit feststehende Arbeitsunfähigkeit im Zeitraum, für den die Rente 

ausgerichtet werden soll. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass echtzeitlich 

aufgrund von Unsicherheiten und Unklarheiten im Behandlungsverlauf bzw. aufgrund 

fehlender Kenntnis des Gesundheitszustandes zu einem bestimmten Zeitpunkt noch 

kein Eingliederungspotential angenommen werden kann, während in rentenspezifischer 

Hinsicht bei der rückwirkenden Beurteilung in Kenntnis der gesamten Aktenlage schon 

zu einem früheren Zeitpunkt von einer Arbeitsfähigkeit auszugehen ist. Dass der RAD 

am 28. Dezember 2015 in seiner echtzeitlichen Aktenbeurteilung den 

Gesundheitszustand noch als instabil betrachtet und deswegen keine Arbeitsfähigkeit 

attestiert hat, bedeutet somit nicht ohne Weiteres, dass im Rahmen der Rentenprüfung 

von einer mindestens bis zum 28. Dezember 2015 bestehenden 100%igen 

Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist. Vielmehr scheint der Gesundheitszustand für den 

RAD damals noch nicht klar gewesen zu sein, weshalb er die Einholung weiterer 

Arztberichte verlangt hat (vgl. IV-act. 104). In seiner Beurteilung vom 1. März 2016 ist er 

dann aber für die Eingliederung von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in körperlich 

leichten Tätigkeiten im Sitzen mit einer Gewichtsbelastung der rechten Hand von 

weniger als 5 kg ausgegangen und dies im Wesentlichen gestützt auf Berichte zu 

Untersuchungen, die bereits im Jahr 2015 stattgefunden haben. So hat er damals 

6.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/23

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festgehalten, dass gemäss dem Konsultationsbericht der Orthopädie des Spitals D.___ 

vom 27. November 2015 bezüglich der rechten Schulter keine weiteren Massnahmen 

mehr zu treffen seien, in der handchirurgischen Sprechstunde vom 14. November 2015 

eine gute Beweglichkeit des rechten Daumens bei noch bestehendem Gefühlsverlust 

an der Daumenkuppe beschrieben, die nicht verschobene Handwurzelfraktur links 

konservativ behandelt und gemäss einem Konsultationsbericht vom 10. Dezember 

2015 bei festgestellten Arthrosen und bestehenden Restbeschwerden eine 

konservative Therapie mit orthopädischen Serienschuhen empfohlen worden sei. Bei 

diesem Sachverhalt könne unter Vorbehalt der Durchführung einer Arthrodese für 

berufliche Eingliederungsmassnahmen von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer 

körperlich leichten Tätigkeit im Sitzen ausgegangen werden (IV-act. 112). Ein 

nachträglich eingereichter Bericht zu einer handchirurgischen Sprechstunde im Spital 

D.___ vom 15. Februar 2016, wonach sich bezüglich des rechten Daumens ein 

erfreulicher Verlauf mit abnehmenden Beschwerden zeige und die Gefühlsstörungen 

den Beschwerdeführer im Alltag nicht stark störten, sodass die Behandlung 

abgeschlossen werden könne (vgl. IV-act. 117), bekräftigte den RAD in seiner 

Beurteilung, wonach allfällige Einschränkungen an der rechten Hand einer 

Arbeitsfähigkeit nicht entgegenstehen (vgl. IV-act. 124). Unter Berücksichtigung der 

soeben erwähnten handchirurgischen Verlaufsberichte sowie eines weiteren vom 21. 

Juli 2015 (vgl. IV-act. 83 S. 10 f.) ist es gerade auch angesichts der Beurteilung des 

Hausarztes Dr. G.___ vom 7. August 2015 (vgl. IV-act. 83) gut nachvollziehbar, dass der 

orthopädische Gutachter eine 20 % übersteigende Arbeitsunfähigkeit nach dem 10. 

September 2015 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sieht. Denn Dr. 

G.___ hat am 7. August 2015 ausgeführt, dass rein sitzende Tätigkeiten möglich wären, 

wenn die rechte Hand wieder voll funktionstüchtig werde (IV-act. 83 S. 5). Die 

beruflichen Massnahmen hat er zu diesem Zeitpunkt wegen des noch nicht 

vorhandenen Endresultats der Hand sowie einer allenfalls noch durchzuführenden 

Arthrodese verneint (IV-act. 83 S. 8). Abgesehen davon, dass bezüglich der rechten 

Hand bereits im Sprechstundenbericht vom 21. Juli 2015 ein ziemlich guter Zustand 

beschrieben worden ist (vgl. IV-act. 83 S. 10 f.), scheint sich die dortige Situation auch 

danach, wie bereits dargelegt, erfreulich entwickelt zu haben. Auf die Durchführung 

einer Arthrodese, die auch gemäss der Einschätzung des RAD zu einer längeren 

Arbeitsunfähigkeit geführt hätte (vgl. IV-act. 112 S. 2), wurde, soweit entsprechend der 

Aktenlage beurteilbar, bis zum Verfügungszeitpunkt verzichtet.

Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat der orthopädische Gutachter 

nach dem Gesagten auch nicht übersehen, dass mit dem Behandlungsabschluss in der 

Orthopädie im Spital D.___ im November 2015 nicht sämtliche orthopädischen 

6.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/23

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7.

Behandlungen geendet haben (vgl. act. G 1 S. 5). Vielmehr hat er beschrieben, dass 

bezüglich OSG im Anschluss eine konservative Therapie sowie eine Infiltrationstherapie 

durchgeführt worden sind, jedoch hat er aus den Berichten zur weiteren Behandlung 

des OSG keine konkreten Hinweise für eine weiter andauernde, 20 % übersteigende 

Arbeitsunfähigkeit in angepassten Tätigkeiten erkennen können (vgl. IV-act. 236 S. 8 f.). 

In der Tat sprechen sich die Ärzte in den Berichten der Klinik L.___ vom 10. November 

2016 (IV-act. 148 S. 8 f.), 12. Dezember 2016 (IV-act. 148 S. 6 f.) und 13. Januar 2017 

(IV-act. 148 S. 1 ff.), diejenigen von Dr. H.___ vom 10. Dezember 2015 (IV-act. 106 

S. 6 f.) und 20. Januar 2017 (IV-act. 147) sowie derjenige der Klinik O.___ vom 

11. Februar 2016 (IV-act. 156) nicht zur Arbeitsfähigkeit aus, worauf auch der RAD in 

seiner Beurteilung vom 5. April 2017 hingewiesen hat und weshalb er die Durchführung 

einer Begutachtung empfohlen hat (vgl. IV-act. 149).

Nach dem Gesagten erweist sich die Beurteilung des orthopädischen Gutachters, 

wonach nach dem 10. September 2015 eine über 20 % hinausgehende Einschränkung 

der Arbeitsfähigkeit aufgrund der Aktenlage sowie der medizinischen Erfahrung nicht 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist (vgl. IV-act. 236 S. 8 f. und 205 S. 33 

f.), als schlüssig. Dies bedeutet nicht, dass möglicherweise auch nach dem 

10. September 2015 noch eine höhere Arbeitsunfähigkeit bestanden haben könnte, 

jedoch ist eine solche nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Die Folgen der Beweislosigkeit hat der 

Beschwerdeführer zu tragen (vgl. E. 2.3).

6.5. 

Aus dem Umstand, dass die P.___ als Unfallversicherer die Taggeldleistungen 

rückwirkend erst per 31. März 2016 eingestellt hat (vgl. IV-act. 165), kann der 

Beschwerdeführer ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn wie aus der 

Einstellungsverfügung vom 31. August 2017 erhellt (vgl. IV-act. 165), scheint die P.___, 

die bereits Versicherungsleistungen ausgerichtet hatte, erst dann von einem Wegfall 

der vollen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen zu sein, als sie von diesem mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit überzeugt gewesen ist. Dass diese Überzeugung 

erst per 31. März 2016 eingetreten ist, ist aufgrund der Aktenlage gut nachvollziehbar. 

Zur Arbeitsfähigkeit im vorhergehenden Zeitraum kann der Verfügung nichts Konkretes 

entnommen werden aus (vgl. IV-act. 165). Die Begründung des Anspruchs auf eine 

Invalidenrente setzt aber voraus, dass vom Beginn des Zeitraums an, für den eine 

Rente beansprucht wird, eine rentenbegründende Arbeitsunfähigkeit mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist.

6.6. 

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Zusammenfassend erweisen sich die vom Beschwerdeführer gegen die gutachterliche 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vorgebrachten Einwände als nicht stichhaltig. Die 

Gutachter haben für ihre Beurteilung sowohl die vom Beschwerdeführer beklagten 

Leiden als auch die medizinische Aktenlage berücksichtigt. Weiter haben sie im 

Gutachten auf die vom Bundesgericht etablierten Standardindikatoren Bezug 

genommen. Auch gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass objektiv wesentliche Punkte 

im Rahmen der Begutachtung unberücksichtigt geblieben wären. Das Gutachten vom 

17. August 2018 (IV-act. 205) erweist sich in Zusammenschau mit der am 20. März 

2019 erfolgten Ergänzung (IV-act. 236) als schlüssig, sodass auf die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung der Gutachter abgestellt werden kann. Folglich ist für die 

Zeit vom 11. September 2014 bis zum 10. September 2015 eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit anzunehmen. Ab dem 11. September 2015 ist von der anlässlich der 

Begutachtung festgestellten 80%igen Arbeitsfähigkeit in optimal leidensangepassten 

Tätigkeiten auszugehen.

8.  

Ausgehend von der ermittelten Arbeitsunfähigkeit bleiben die erwerblichen 

Auswirkungen der Leistungsbeeinträchtigung zu prüfen. Dabei ist der Invaliditätsgrad 

anhand eines Einkommensvergleichs zu bestimmen (vgl. E. 2.1). Für den 

Einkommensvergleich sind grundsätzlich die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns 

des Rentenanspruchs entscheidend (vgl. BGE 129 V 222). Die Wiederanmeldung des 

Beschwerdeführers ist bei der Beschwerdegegnerin am 10. März 2015 eingegangen 

(IV-act. 25 i.V.m. 33). Der früheste Beginn eines allfälligen Rentenanspruchs im Sinne 

von Art. 29 Abs. 1 IVG wäre somit der 11. September 2015. Der gleiche Zeitpunkt 

ergibt sich auch unter Berücksichtigung des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 IVG, da 

die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers am 11. September 2014, dem Unfalltag, 

begonnen hat (vgl. IV-act. 205 S. 33 f.). Für den Einkommensvergleich massgebend ist 

somit das Jahr 2015.

8.1. 

Dass die Beschwerdegegnerin nicht nur für das Invalideneinkommen, sondern 

aufgrund der kurzen Anstellungsdauer beim ehemaligen Arbeitgeber und dem damals 

ausgerichteten Lohn (IV-act. 6 und 8) auch für das Valideneinkommen auf die 

statistischen Löhne gemäss LSE abgestellt hat (vgl. IV-act. 247 S. 2), ist nicht zu 

beanstanden. Demnach ist vorliegend sowohl hinsichtlich des (hypothetischen) 

Valideneinkommens als auch bezüglich des Invalideneinkommens von derselben 

Lohnbasis für ein Pensum von 100 % auszugehen. Folglich kann der Invaliditätsgrad 

des Beschwerdeführers anhand eines so genannten Prozentvergleichs ermittelt 

werden. Dabei entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, 

8.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/23

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9.  

allenfalls unter Berücksichtigung eines Abzugs vom Tabellenlohn (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 10. April 2017, 9C_804/2016, E. 2.2 mit Hinweis; zum 

Tabellenlohnabzug vgl. BGE 126 V 75).

 8.3. 

Der Beschwerdeführer erachtet den von der Beschwerdegegnerin 

vorgenommene Tabellenlohnabzug von 10 % (vgl. IV-act. 247 S. 2 f.) als zu tief. Zum 

einen könne er seine Arbeitsfähigkeit nicht in einer Ganztagesstelle verwerten. Zum 

anderen falle vorliegend ins Gewicht, dass er gemäss dem gutachterlichen 

Zumutbarkeitsprofil selbst für leichte Tätigkeiten zahlreichen Einschränkungen 

unterliege. Unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte erscheine ein 

Tabellenlohnabzug von insgesamt 15 % als angemessen (act. G 1 S. 6 f.).

8.3.1. 

Ob und in welchem Umfang ein Abzug vom Tabellenlohn zu gewähren ist, hängt 

nach der Rechtsprechung von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen 

des konkreten Einzelfalles ab (etwa leidensbedingte Einschränkung, Alter und 

Beschäftigungsgrad), die nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen 

sind, wobei der maximal zulässige Abzug auf 25 % festzusetzen ist. Eine schematische 

Vornahme des Tabellenlohnabzugs ist unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b und Regeste; 

BGE 129 V 481 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Bei der Überprüfung des Tabellenlohnabzugs, 

der eine Schätzung darstellt, darf das Gericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund 

an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 126 V 81 E. 6).

8.3.2. 

Triftige Gründe, die ein Abweichen von dem seitens der Beschwerdegegnerin auf 

10 % festgesetzten Tabellenlohnabzug erfordern würden, sind nicht ohne Weiteres 

ersichtlich, müssen indes vorliegend auch nicht weiter diskutiert werden. Denn selbst 

bei einem Tabellenlohnabzug von 15 %, wie ihn der Beschwerdeführer fordert, würde 

bei der ab dem 11. September 2015 gutachterlich attestierten Arbeitsfähigkeit von 80 

% kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren (100 % - 85 % x 80 % = 

Invaliditätsgrad von 32 %). In der Zeit vor dem 11. September 2015 besteht ebenfalls 

kein Rentenanspruch (vgl. E. 8.1). Folglich kann die genaue Höhe des Abzugs vom 

Tabellenlohn im vorliegenden Fall offenbleiben.

8.3.3. 

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gegen die 

angefochtene Verfügung abzuweisen.

9.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 23/23

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Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Der Beschwerdeführer hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen; der in 

gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird angerechnet.

3.

Für dieses Verfahren wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver­

fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem unterliegenden 

Beschwerdeführer sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.-- aufzuerlegen, 

jedoch sind sie durch den in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss bereits 

gedeckt.

9.2. 

bis

Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).

9.3. 

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	Entscheid Versicherungsgericht, 15.02.2021
	Vorschlag für Internet-Regeste: Art. 28 IVG: Beweiskraft Gutachten bejaht. Einkommensvergleich. Rentenanspruch verneint. Abweisung Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. Februar 2021, IV 2019/265).

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