# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e355c837-bcd9-5b8a-a745-340a6110be10
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-07
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 07.12.2017 725 17 160 / 327
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-17-160---327_2017-12-07.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 7. Dezember 2017 (725 17 160 / 327) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Würdigung des medizinischen Sachverhalts: Dem verwaltungsinternen Gutachten 

kommt kein ausschlaggebender Beweiswert zu. 

 
 
 
 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichter Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Altermatt, Rechts-
anwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, Postfach 435, 4143 Dornach 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A.1 Der 1976 geborene A.____ ist seit dem 16. März 1998 bei der B.____AG als Zimmer-
mann angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 
(Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 
13. Oktober 2014 blockierte bei der Arbeit die von A.____ bediente Bohrmaschine, wobei es 
ihm das linke Handgelenk verdrehte. Dabei zog er sich gemäss Bericht des Spitals C.____ vom 

 

 
 
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7. November 2014 eine Läsion des lunotriquetralen Ligaments zu. Die Suva erbrachte in der 
Folge die gesetzlichen Leistungen (Taggelder, Heilbehandlung). Vom 16. Juni 2015 bis 21. Juli 
2015 wurde der Beschwerdeführer in der Klinik D.____ stationär abgeklärt, wobei auch manifest 
gewordene Muskelverspannungen am Schultergürtel linksbetont mit Missempfindungen und 
Schwächegefühl im linken Arm festgestellt wurden. 
 
A.2 Mit Verfügung vom 24. März 2016 sprach die Suva A.____ mit Wirkung ab 1. April 2016 
eine Rente aufgrund eines IV-Grads von 14% zu. Ein Anspruch auf eine Integritätsentschädi-
gung wurde verneint. Gegen diesen Entscheid erhob A.____, vertreten durch seine Rechts-
schutzversicherung, am 11. April 2016 Einsprache. Nachdem ihm eine reformatio in peius an-
gezeigt und Gelegenheit zum Rückzug der Einsprache gegeben wurde, wies die Suva nach 
weiteren Abklärungen mit Entscheid vom 25. April 2017 die Einsprache ab und änderte die an-
gefochtene Verfügung vom 24. März 2016 in dem Sinne, als sie feststellte, dass der Beschwer-
deführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Zur Begründung führte sie im Wesentli-
chen aus, dass keine Unfallfolgen mehr vorliegen, die den Versicherten in seiner Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit einschränken würden. Eine entschädigungspflichtige Einbusse in der Integrität 
bestünde nicht. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Altermatt, am 
26. Mai 2017 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantons-
gericht). Er beantragte, in Gutheissung der Beschwerde sei der angefochtene Einspracheent-
scheid aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, mittels eines versicherungsex-
ternen medizinischen Gutachtens die unfallbedingten Beschwerden bzw. deren Auswirkungen 
auf die Arbeitsfähigkeit abzuklären; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung führte er im We-
sentlichen aus, dass der angefochtene Entscheid auf unzureichenden medizinischen Unterla-
gen beruhe. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 6. Juli 2017 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 

 

 
 
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zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die frist- und formgerecht erhobe-
ne Beschwerde des Versicherten vom 26. Mai 2017 ist einzutreten. 
 
2. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht eine weitere Leistungs-
pflicht für die weiterhin geklagten Beschwerden am linken Handgelenk und an der linken Schul-
ter abgelehnt hat. 
 
3. Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidierten 
Bestimmungen des UVG in Kraft getreten. Zu den geänderten Normen gehört auch die Be-
stimmung von Art. 18 Abs. 1 UVG, welche den Anspruch auf eine Invalidenrente regelt. Laut 
Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung des UVG vom 25. September 2015 werden 
jedoch Versicherungsleistungen für Ereignisse, die sich vor dem Inkrafttreten dieser revidierten 
Bestimmungen zugetragen haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausge-
brochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. So verhält es sich auch im vorliegenden Fall, 
weshalb nachfolgend auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Rechtsprechung Bezug 
genommen wird. 
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80% des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entspre-
chend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am drit-
ten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, 
mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG 
gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfal-
les zu mindestens 10% invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten 
Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenver-
sicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die 
Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall 
eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, 
so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. 
Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der 
Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter anderem voraus, 
dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeits-
unfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle 
Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht 
als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent-

 

 
 
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sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs 
nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Stö-
rungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die 
körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit 
anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitli-
che Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden 
Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist 
eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das 
Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse 
Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
4.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Das Gericht hat diese nach dem für den Sozial-
versicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) 
– wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie um-
fassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht 
alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizini-
schen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen 
und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische The-
se abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob 
dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi-
zinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten 
begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
4.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten ver-
sicherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-
achten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Ver-
sicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 
E. 4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, 
E. 5.3). 
 

 

 
 
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5. Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom 
Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach 
haben die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und 
vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungs-
pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen 
Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. 
 
6. Zur Beurteilung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers liegen zahlreiche 
medizinische Unterlagen vor, die vom Gericht allesamt gewürdigt wurden. Im Folgenden sollen 
indessen lediglich diejenigen Gutachten und Berichte wiedergegeben werden, welche sich für 
den vorliegenden Entscheid als zentral erweisen. 
 
6.1 Der Beschwerdeführer wurde vom 16. Juni 2015 bis 21. Juli 2015 in der Klinik D.____ 
stationär abgeklärt. Im Austrittbericht vom 22. Juli 2015 wurden eine Distorsion des linken 
Handgelenks mit partieller Läsion des scapholunären Bandes (SL-Band) am 13. Oktober 2014 
und im Verlauf nach dem Unfall auftretende, während der Reha manifest gewordene Muskel-
verspannungen am Schultergürtel linksbetont mit Missempfindungen und Schwächegefühl im 
linken Arm festgestellt. Bei Eintritt habe der Patient bewegungs- und belastungsabhängige 
Schmerzen am Handgelenk angegeben. Diese hätten sich während des Aufenthalts wesentlich 
verringert. Schmerzhaft seien noch forcierte Bewegungen in die Endstellung. Die Handgelenks-
beweglichkeit sei in Extension und Flexion im Vergleich zur Gegenseite je circa 25% einge-
schränkt. Der aktuelle Bewegungsumfang links sei funktionell genügend. Es bestünde noch 
eine reduzierte Handkraft links, die sie nicht wesentlich habe steigern lassen. Radiologisch sei-
en die ossären Verhältnisse am linken Handgelenk und der Handwurzel regelrecht. Der Versi-
cherte habe im Verlauf des Aufenthaltes über ein Taubheitsgefühl bis hin zur linken Schulter, 
ein aktivitätsabhängiges Kribbeln an unterschiedlichen Stellen im Arm und ein plötzlich auftre-
tendes Schwächegefühl im Arm geklagt. Es sei zu vermuten, dass die Ursache dieser Miss-
empfindungen in einem Zusammenhang stehe mit den Muskelverspannungen mit Triggerpunk-
ten am Schultergürtel linksbetont. Röntgenbilder der Halswirbelsäule (HWS) würden keine we-
sentlichen pathologischen Veränderungen zeigen. Muskelverspannungen am Schultergürtel 
seien grundsätzlich häufig bei Patienten mit Handproblemen, welche die Hand längere Zeit 
schmerzbedingt nicht normal einsetzen könnten. Der Versicherte sei beim Einsatz seiner linken, 
adominanten oberen Extremität hauptsächlich durch das Kraftdefizit in Hand und Arm sowie 
durch die von der Schultergürtelmuskulatur ausgehenden, in den Arm strahlenden Schmerzen 
und Missempfindungen eingeschränkt. Die schwere Arbeit als Zimmermann könne er nur ein-
geschränkt ausführen. Die Leistungsfähigkeit betrage derzeit weniger als 75%. Ob jemals wie-
der eine volle oder annähernd volle Leistungsfähigkeit erreicht werde, könne aktuell nicht beur-
teilt werden. 
 
6.2 Im Bericht des Spitals C.____ vom 3. September 2015 wurde festgehalten, dass der 
Versicherte knapp fünf Monate postoperativ nach der Schraubenentfernung noch geringe Rest-
beschwerden bei belastender Extention habe. Ansonsten bestünde bezüglich der Hand keine 
Einschränkung mehr. Betreffend die Arbeitsfähigkeit als Zimmermann sei eine Einschränkung 

 

 
 
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hauptsächlich aufgrund der neu aufgetretenen Zervikalgie zu attestieren. Die Arbeitsfähigkeit 
betrage weiterhin 75% bei einer Präsenz von 100%. 
 
6.3 Am 3. Februar 2016 nahm der Kreisarzt Dr. med. E.____, FMH Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates, eine persönliche Untersuchung des Versicherten 
vor. Er hielt fest, dass 15 Monate nach der operativen Versorgung der Läsion im Bereich des 
SL-Bandes an der linken Hand von einer weiteren Behandlung keine namhafte Besserung mehr 
zu erwarten sei. Die Funktion im linken Handgelenk und in der linken Hand sei prinzipiell gut 
und ohne Einschränkung. Die vom Versicherten geklagten Beschwerden im linken Handgelenk 
bei bestimmten Tätigkeiten sei nachvollziehbar. Die erst knapp 10 Monate nach dem Unfaller-
eignis aufgetretenen Schulterbeschwerden seien indes mit an Sicherheit grenzender Wahr-
scheinlichkeit nicht unfallkausal. Dasselbe gelte für die Beschwerden am rechten Handgelenk. 
Aufgrund der Unfallfolgen am linken Handgelenk bestünden gewisse Einschränkungen auf dem 
allgemeinen Arbeitsmarkt. So seien dem Versicherten noch leichte bis mittelschwere und gele-
gentlich schwere angepasste Arbeiten möglich. Arbeiten mit Erschütterungen und Vibrationen 
des linken Handgelenks seien jedoch nicht zumutbar. Die vom Versicherten ausgeübte Tätigkeit 
als Zimmermann entspreche in grossen Teilen, nicht jedoch vollumfänglich, dem Zumutbar-
keitsprofil. Zeitliche Einschränkungen bestünden keine. Eine Integritätseinbusse bestünde 
ebenfalls nicht. 
 
6.4 Im Bericht des Spitals C.____ vom 10. Februar 2016 wurde an der linken Schulter eine 
muskulär dekompensierte Laxität nach Trauma am 13. Oktober 2014 und am linken Handge-
lenk eine partielle SL-Bandläsion nach Distorsionstrauma diagnostiziert. Die Arthro-MRT-
Untersuchung der linken Schulter vom 3. Februar 2016 zeige eindeutige Hinweise für eine 
stattgehabte antroinferiore Schulterluxation, welcher sich der Patient mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit im Rahmen des Unfalls vom 13. Oktober 2014 zugezogen habe. Beim Patienten 
sei eine Selbstreposition durchaus denkbar, weshalb radiologisch diese Luxation beim Unfall 
nicht habe dokumentiert werden können. In der klinischen Untersuchung würden sich keine 
Hinweise für eine dynamische anteroinferiore Instabilität finden, weshalb sich diesbezüglich 
keine weiteren operativen Massnahmen aufdrängen würden. Die Restbeschwerden in der 
Schulter seien vereinbar mit einer muskulär dekompensierten Laxität und einer konsekutiven 
Reizung des subacrominalen Raumes. Dieses primär funktionelle Problem zeige eine sehr gute 
Prognose, wenn es richtig und zeitlich adäquat therapiert werde. Momentan resultiere aus den 
Restbeschwerden keine Arbeitsunfähigkeit. 
 
6.5 Im Bericht des Spitals C.____ vom 23. März 2016 wurden die bekannten Diagnosen 
bestätigt. In Bezug auf die Schulter zeige sich ein erfreulicher Verlauf mit momentan deutlicher 
Beschwerderegredienz unter Physiotherapie. Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei grund-
sätzlich denkbar. Wie sich dabei die Schulterbeschwerden verhalten würden, bleibe abzuwar-
ten. Eine Weiterführung der Physiotherapie sei zu empfehlen. Da sich im Arthro-MRI vom 
3. Februar 2016 eindeutige Zeichen einer stattgehabten Schulterluxation gefunden hätten, sei-
en die Schulterbeschwerden als Unfallfolge zu qualifizieren. Eine Schulterluxation mit an-
schliessender Spontanreposition aufgrund der laxen Gelenkverhältnisse sei durchaus möglich. 

 

 
 
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Das linke Handgelenk limitiere zurzeit die Arbeitsfähigkeit des Versicherten. Aktuell bestünde 
eine Leistungsfähigkeit von 50%. 
 
6.6 Im Bericht des Spitals C.____ vom 9. Mai 2016 wurde festgehalten, dass die muskulär 
dekompensierte Laxität in der aktuellen Untersuchung nicht mehr objektiviert werden könne. 
Auffällig sei nun eine deutliche dynamische anteroinferiore Instabilität, welche in der Arthro-
MRI-Untersuchung im Sinne einer anteroinferioren Bankart-Läsion auch ein pathomorphologi-
sches Korrelat finde. Grundsätzlich wäre beim Versicherten eine arthroskopische Bankartfixati-
on zu empfehlen. In Anbetracht der Tatsache, dass er mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
auch nach dieser Operation in der angestammten beruflichen Tätigkeit zu 80% wieder arbeiten 
könne, sei von diesem Eingriff dennoch abzusehen. Eine berufliche Umorientierung sei zu emp-
fehlen. Die Arbeitsfähigkeit betrage weiterhin von 50%. 
 
6.7 Die Beschwerdegegnerin holte bei Dr. med. F.____, FMH Chirurgie, Abteilung Versiche-
rungsmedizin der Suva, eine chirurgische Beurteilung ein. Am 7. November 2016 hielt sie fest, 
dass der Unfall vom 13. Oktober 2014 zu einer partiellen Verletzung am SL-Band im Bereich 
der linken Handwurzel geführt habe. Eine unfallkausale Verletzung der linken Schulter, wie in 
den Berichten des Spitals C.____ vom 10. Februar 2016, 23. März 2016 und 9. Mai 2016 be-
hauptet werde, sei nicht möglich, weil diese in jedem Fall bemerkt worden wäre. Voraussetzung 
für eine Selbstreposition bei Laxität oder habitueller Schulterluxation sei ein Vorzustand, wel-
cher vorliegend nicht vorhanden sei. Zwar wäre bei Laxität eine Selbstreposition theoretisch 
denkbar. Würde es sich dabei aber um eine Erstluxation handeln, wie von den Ärzten des Spi-
tals C.____ dargelegt, wäre die Selbstreposition kaum möglich. Zudem lasse die Tatsache, 
dass ein solches Geschehnis nie vom Versicherten erwähnt worden sei, eine Schulterluxation 
links im Rahmen des Unfalls vom 13. Oktober 2014 als sehr unwahrscheinlich erscheinen. 
Auch die viel später angefertigten MRI-Bilder vom 3. Februar 2016 würden eine intakte Rotato-
renmanschette dokumentieren. Zudem bestünde eine normale, gut ausgebildete Schultergür-
telmuskulatur für alle Muskeln. Dass dies zum Zeitpunkt des Unfalls am 13. Oktober 2014 nicht 
der Fall gewesen sein sollte, sei kaum nachvollziehbar. Diese MRI-Untersuchung der linken 
Schulter zeige absolut normale Verhältnisse. Die eigene Durchsicht dieser Bilder ergebe weder 
ein Vorliegen einer Bankart-Läsion noch einer Hill-Sachs-Eindellung als typische Zeichen für 
eine stattgegebene Schulterluxation. Auch der fachradiologische Befundbericht würde keine 
derartige Läsion dokumentieren. Insgesamt sei festzustellen, dass der Unfall vom 13. Oktober 
2014 zu keiner Verletzung an der linken Schulter geführt habe. Aufgrund der vorliegenden Un-
terlagen sei davon auszugehen, dass der Endzustand an der linken Hand bei Austritt aus der 
Klinik D.____ am 21. Juli 2015 erreicht worden sei. Es würden keine Unfallfolgen vorliegen. Ein 
unfallkausaler Integritätsschaden an der linken Hand bestünde nicht. Nach der kreisärztlichen 
Untersuchung vom 3. Februar 2016 bestünde eine „im linken Handgelenk bestenfalls endgradi-
ge Funktionsminderung im Vergleich zu rechts“ und die Kraftmessung für links werde als inkon-
sistent beurteilt. Basierend auf den ärztlich erhobenen Befunden bestehe grundsätzlich weder 
zeitlich noch leistungsmässig eine Einschränkung der Zumutbarkeit. Diese Feststellung würde 
auch im Bericht der behandelnden Ärzte vom 3. September 2015 bestätigt. Werde die vom 
Kreisarzt als inkonsistent beurteilte Kraftmessung an der linken Hand berücksichtigt, sei die 
kreisärztlich formulierte Zumutbarkeit nachvollziehbar. 

 

 
 
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7.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 
25. April 2017 bei der Beurteilung der medizinischen Sachlage vollumfänglich auf das Akten-
gutachten von Dr. F.____ vom 7. November 2016. Sie ging demzufolge davon aus, dass in Be-
zug auf das linke Handgelenk keine Unfallfolgen mehr vorliegen, welche die Arbeits- und Er-
werbsfähigkeit einschränken würden und die Schulterbeschwerden links unfallfremd seien. Wie 
oben (vgl. E. 4.2 hiervor) ausgeführt, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu 
stellen, wenn ein Versicherungsfall wie hier ohne Einholung eines externen Gutachtens ent-
schieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig-
keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vor-
zunehmen (vgl. E. 4.2 hiervor). Solche Zweifel an der Schlüssigkeit der Beurteilung der Suva-
Ärztin Dr. F.____ ergeben sich zunächst aus dem Bericht des Kreisarztes Dr. E.____ vom 
3. Februar 2016. Während Dr. F.____ – ohne den Versicherten persönlich untersucht zu haben 
– davon ausgeht, dass die verbleibenden Unfallfolgen am linken Handgelenk grundsätzlich kei-
ne Einschränkung der Zumutbarkeit zur Folge haben, ergibt sich aus der Beurteilung von 
Dr. E.____ vom 3. Februar 2016 ein anderes Bild. Dieser gelangte nach einer persönlichen Un-
tersuchung des Versicherten zur Auffassung, dass die geklagten Beschwerden im linken Hand-
gelenk nachvollziehbar seien und die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Zimmermann nicht resp. 
nicht vollumfänglich zuzumuten sei. Mit dieser abweichenden Einschätzung der Zumutbarkeit 
setzt sich Dr. F.____ in ihrer Beurteilung nicht überzeugend auseinander. Vielmehr wirft ihre 
Feststellung, wonach die Beurteilung der Zumutbarkeit von Dr. E.____ vom 3. Februar 2016 
einleuchtend sei, wenn eine verminderte Kraft an der linken Hand berücksichtigt werde, Fragen 
auf und lässt Zweifel an ihrer Beurteilung aufkommen. Dies gilt umso mehr, als auch die be-
handelnden Ärzte des Spitals C.____ im Bericht vom 23. März 2016 aufgrund der Handgelenk-
beschwerden eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bejahen. Bei diesen widersprüchlichen 
fachärztlichen Beurteilungen bleibt unklar, ob die geklagten Beschwerden im linken Handgelenk 
eine Einschätzung der Zumutbarkeit zu Folge haben. Ausserdem wecken die im Widerspruch 
zur Einschätzung von Dr. F.____ stehenden Beurteilungen der behandelnden Ärzte des Spitals 
C.____, wonach eindeutige Hinweise für eine stattgehabte antroinferiore Schulterluxation be-
stünden und die Schulterbeschwerden als Unfallfolge zu qualifizieren seien, weitere, wenn auch 
geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit des versicherungsinternen Aktengutachtens. Angesichts 
der bestrittenen Traumatisierung der Schulter links anlässlich des Unfalles vom 13. Oktober 
2014 und der in medizinischer Hinsicht seitens der behandelnden und untersuchenden Fach-
ärzte unklaren und teils widersprüchlichen Beurteilungen gelingt es der Beschwerdegegnerin 
jedenfalls nicht, gestützt auf ein abschliessendes reines Aktengutachten ihrer beratenden Ärztin 
die bestehenden Widersprüche mit dem geforderten Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit aufzulösen. 
 
7.2 Da vorliegend Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der von der Beschwer-
degegnerin eingeholten und als massgeblich erachteten versicherungsinternen Beurteilung von 
Dr. F.____ vom 7. November 2016 bestehen, kann nach dem oben Gesagten (vgl. E. 4.2 hier-
vor) bei diesem Beweisergebnis nicht auf die betreffende versicherungsinterne Beurteilung ab-
gestellt werden. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 25. April 2017 ist deshalb aufzu-
heben und es sind weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen. Gemäss bundesgerichtli-

 

 
 
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cher Rechtsprechung können die Sozialversicherungsgerichte nicht mehr frei entscheiden, ob 
sie eine Streitsache an die Verwaltung zurückweisen. Die Beschwerdeinstanz hat vielmehr im 
Regelfall selbst die nötigen Abklärungen vorzunehmen, wenn sie einen im Verwaltungsverfah-
ren anderweitig erhobenen Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder 
wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist (vgl. 
BGE 137 V 263 E. 4.4.1 ff.). Da die Beschwerdegegnerin vorliegend den medizinischen Sach-
verhalt unvollständig abgeklärt hat und es nicht die Aufgabe des kantonalen Gerichts ist, im 
Verwaltungsverfahren versäumte Abklärungen nachzuholen, steht einer Rückweisung an die 
Beschwerdegegnerin auch unter Berücksichtigung der zitierten Rechtsprechung des Bundesge-
richts nichts entgegen. Demzufolge ist die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese wird die Unfallkausalität der Schulterbeschwerden 
links und die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der verbleibenden Unfallfolgen durch 
ein versicherungsexternes Gutachten abklären zu lassen haben. Anschliessend wird sie ge-
stützt auf die Ergebnisse der Aktenergänzung über den Leistungsanspruch des Versicherten 
neu zu befinden haben. Die vorliegende Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
8.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu er-
heben. 
 
8.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Hebt das Kantonsgericht einen bei ihm angefochtenen Entscheid auf 
und weist es die Angelegenheit zu ergänzender Abklärung und neuer Beurteilung an die Ver-
waltung zurück, so gilt in prozessualer Hinsicht die Beschwerde führende Partei als (vollständig) 
obsiegende Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2, BGE 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen). 
Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegne-
rin zuzusprechen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 
28. November 2017 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 8,92 Stunden geltend 
gemacht, was sich in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als ange-
messen erweist. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss 
für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu ent-
schädigen. Nicht zu beanstanden sind sodann die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen 
von Fr. 89.--. Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung in der Höhe von 
Fr. 2‘504.50 (8,92 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 89.-- + 8% Mehrwertsteuer) 
zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig 
gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide 
sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbe-
gehren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an-
fechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 
1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifüh-
ren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisver-

 

 
 
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fahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Ak-
tenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um 
einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückwei-
sungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen 
Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).  
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten        
Voraussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachste-
hende Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
9.3 Zu ergänzen bleibt, dass nach bundesgerichtlicher Praxis die in einem Rückweisungs-
entscheid getroffene (Kosten- und) Entschädigungsregelung – wie die Rückweisung im Haupt-
punkt selbst – einen Zwischenentscheid (Art. 93 Abs. 1 BGG) darstellt, der in der Regel keinen 
nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirkt und damit 
nicht selbstständig beim Bundesgericht angefochten werden kann. Ihre Anfechtung ist erst mit 
Beschwerde gegen den Endentscheid möglich. Entscheidet die Instanz, an welche die Sache 
zurückgewiesen wurde, in der Hauptsache voll zu Gunsten der Beschwerde führenden Person, 
so kann die Kosten- oder Entschädigungsregelung im Rückweisungsentscheid direkt innerhalb 
der Frist des Art. 100 BGG ab Rechtskraft des Endentscheids mit ordentlicher Beschwerde 
beim Bundesgericht angefochten werden (BGE 133 V 648 E. 2.2, bestätigt im Urteil des Bun-
desgerichts vom 30. Oktober 2008, 9C_567/2008, E. 2-4; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 
vom 19. Februar 2008, 9C_748/2007). 
 

 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochte-
ne Einspracheentscheid der Suva vom 25. April 2017 aufgehoben und 
die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen 
und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Suva zurückgewiesen 
wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Suva hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 2‘504.50 (inkl. Auslagen und 8% Mehrwertsteuer) zu 
bezahlen. 

 
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