# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b9983f7d-112a-55c2-9c39-f54e5f8ad66d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.09.2025 PS250283
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250283_2025-09-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250283-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Houweling-Wili

Urteil vom 30. September 2025

in Sachen

A._____, 
Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____,

gegen

1. Stockwerkeigentümergemeinschaft B._____strasse 1, 
2. C._____ AG, 
Beschwerdegegnerinnen

1 vertreten durch D._____ AG,

betreffend Spezialanzeige gemäss Art. 139 SchKG 
in Verbindung mit Art. 30 VZG / Pfändung Nr. … ff.
(Beschwerde über das Betreibungsamt Zürich 7)

Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes 
Zürich vom 29. August 2025 (CB250104)

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Erwägungen:

1.

1.1. Die Gläubigerin und Beschwerdegegnerin 1 (nachfolgend Beschwerdegeg-

nerin 1) verlangte in der Betreibung Nr. …/Pfändung Nr. … des Betreibungsamtes 

Zürich 7 gegen die Erbschaft des verstorbenen E._____ (Schuldnerin) mit Ver-

wertungsbegehren vom 13. Februar 2025 die Verwertung der gepfändeten Lie-

genschaft an der F._____-strasse 2, … Zürich (act. 9/6 und act. 9/8). Das Betrei-

bungsamt zeigte der Beschwerdeführerin mit Spezialanzeige im Sinne von 

Art. 139 SchKG i.V.m. Art. 30 VZG vom 4. August 2025 die Grundpfandverwer-

tung und die Publikation derselben am 5. August 2025 an (act. 9/4/2-3). Am 

19. August gelangte die Beschwerdeführerin, welche zusammen mit ihrem Bruder 

die Erbengemeinschaft bildet und Gesamteigentümerin der Liegenschaft ist 

(act. 9/4/5, Art. 602 ZGB), an die 1. Abteilung des Bezirksgerichtes Zürich als un-

tere kantonale Aufsichtsbehörde über Betreibungsämter. Sie verlangte die Aufhe-

bung der genannten Spezialanzeige (Rechtsbegehren 1) sowie der Publikation 

(Rechtsbegehren 2), den Verzicht auf eine Grundpfandverwertung (Rechtsbegeh-

ren 3) und die Erteilung der aufschiebenden Wirkung (Rechtsbegehren 5, act. 9/2 

S. 2). Das Bezirksgericht nahm nebst der Beschwerdegegnerin 1 zusätzlich die 

Pfändungsgläubigerin und Beschwerdegegnerin 2 (nachfolgend Beschwerdegeg-

nerin 2) in das Verfahren auf. Nach Durchführung des Verfahrens wies das Be-

zirksgericht die Beschwerde mit Zirkulationsbeschluss vom 29. August 2025 ab, 

soweit es darauf eintrat (act. 9/9 = act. 8).

1.2. Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 

12. September 2025 Beschwerde an die Kammer als obere kantonale Aufsichts-

behörde über Schuldbetreibung und Konkurs (act. 2). Sie beantragt die Aufhe-

bung des angefochtenen Entscheids, hält im Übrigen an den bei der Vorinstanz 

gestellten Anträgen fest und verlangt die Erteilung der aufschiebenden Wirkung. 

1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 9/1-10). Auf weitere 

prozessleitende Anordnungen wurde verzichtet. Das Verfahren erweist sich als 

spruchreif.

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2.

2.1. Das Verfahren der Aufsichtsbeschwerde in Schuldbetreibungs- und Kon-

kurssachen richtet sich nach den Bestimmungen von Art. 20a Abs. 2 SchKG. So-

weit Art. 20a Abs. 2 SchKG keine Bestimmungen enthält, regeln die Kantone das 

Verfahren (Art. 20a Abs. 3 SchKG; COMETTA/MÖCKLI, BSK SchKG-I, 2. Aufl. 2010, 

Art. 20a N 38). Im Kanton Zürich richtet sich das Beschwerdeverfahren gemäss 

§ 18 EG SchKG nach § 83 f. GOG. Dabei ist der Sachverhalt von Amtes wegen 

zu untersuchen und es sind die Bestimmungen der ZPO sinngemäss anwendbar 

(§ 83 Abs. 3 GOG). Für den Weiterzug an das Obergericht gelten insbesondere 

die Bestimmungen über die Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO (§ 84 GOG). 

2.2. Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz innert der Rechtsmittelfrist 

schriftlich, begründet und mit Rechtsmittelanträgen versehen einzureichen 

(Art. 321 Abs. 1 ZPO). Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung 

und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht 

werden (Art. 320 ZPO). Neue Tatsachen und Beweismittel sind im Beschwerde-

verfahren ausgeschlossen (Art. 326 ZPO). Das gilt auch im zweitinstanzlichen be-

treibungsrechtlichen Beschwerdeverfahren (vgl. OGer ZH PS110019, Urteil vom 

21. Februar 2011, E. 3.4).

2.3. Die Beschwerde vom 12. September 2025 wurde innert der Rechtsmittelfrist 

schriftlich bei der Kammer als der zuständigen Rechtsmittelinstanz eingereicht. 

Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Entscheid beschwert und 

zur Beschwerde legitimiert. Es ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.4. Hinsichtlich der beantragten aufschiebenden Wirkung ist zu bemerken, dass 

der angefochtene Entscheid keine vollstreckbaren Anordnungen enthält, die auf-

geschoben werden könnten. Aus der diesbezüglichen Begründung geht indes 

hervor, dass die Beschwerdeführerin denn auch die Anordnung von vorsorglichen 

Massnahmen verlangt (vgl. act. 2 S. 6 f.). Mit dem vorliegenden Entscheid in der 

Sache wird das entsprechende Gesuch der Beschwerdeführerin allerdings hinfäl-

lig, weshalb sich Weiterungen erübrigen.

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3.

3.1. Die Vorinstanz wies die Beschwerde der Beschwerdeführerin zusammenge-

fasst mit der Begründung ab, die Beschwerdeführerin begründe ihre Rechtsbe-

gehren einzig damit, dass eine Grundpfandverwertung das Verhältnismässigkeits-

prinzip verletze, weil die Befriedigung der Pfandgläubiger auch ohne die Verstei-

gerung der Liegenschaft sichergestellt werden könne. Die Beschwerdeführerin 

habe geltend gemacht, sie habe dem Notar des Kreises Hottingen-Zürich, welcher 

mit der Auflösung des Gemeinschaftsvermögens betraut worden sei, bereits meh-

rere Vorschläge für eine Erbteilung unterbreitet. Der aktuelle Vorschlag sehe vor, 

die Liegenschaft in das Alleineigentum der Beschwerdeführerin und ihres Bruders 

zu überführen. Da keine exakt gleichwertigen Lose gebildet werden könnten, be-

absichtige die Beschwerdeführerin, durch Aufnahme einer Hypothek eine Aus-

gleichszahlung an ihren Bruder zu tätigen und zugleich alle Schulden zu beglei-

chen. Dazu hält die Vorinstanz fest, um die Verwaltung der Liegenschaft bestün-

den seit Jahren andauernde Streitigkeiten, welche zu diversen Verfahren bis vor 

höchste Instanz geführt hätten. Die Beschwerdeführerin lege weder dar, ein Ge-

such um Aufschub der Verwertung an das Betreibungsamt gestellt zu haben, 

noch dass die Voraussetzungen dazu erfüllt seien. Das von der Beschwerdefüh-

rerin im Hinblick auf die Erbteilung beabsichtigte Vorgehen sei vage und unge-

wiss. Zum einen sei unklar, in wessen Eigentum die zu versteigernde Liegen-

schaft überführt werden solle. Zum anderen lege die Beschwerdeführerin der Be-

schwerde weder die entsprechende Korrespondenz mit dem Notariat Zürich-Hot-

tingen, noch die Bestätigung einer möglichen Finanzierung bei. Die Möglichkeit ei-

ner anderweitigen Befriedigung der Gläubiger sei lediglich behauptet, ohne dass 

diese konkret dargelegt und dafür Belege eingereicht oder erste Ratenzahlungen 

geleistet worden wären oder solche überhaupt geleistet werden könnten. In Anbe-

tracht dessen sei ein Aufschub bzw. der Verzicht auf Verwertung nicht angezeigt 

und müsse vor dem Interesse der Gläubiger zurückweichen. Die Verwertung er-

scheine verhältnismässig. Darüber hinaus erhebe die Beschwerdeführerin keine 

Rügen, weshalb sich auch ihre Anträge um Aufhebung der Spezialanzeige und 

der Publikation der Grundpfandverwertung als unbegründet erweisen würden 

(act. 8 S. 3 f.). 

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3.2. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin in zweiter Instanz nebst einer Wie-

derholung des bereits bei der Vorinstanz Ausgeführten einzig vor, sie habe bei 

der Vorinstanz ihre eigene Aussage als Beweis offeriert und sei damit ihrer Mitwir-

kungspflicht hinreichend nachgekommen. Zudem hätte die Gefahr bestanden, 

dass der Bruder der Beschwerdeführerin Kenntnis des Beschwerdeverfahrens er-

halten würde und Einsicht in die Akten nehmen könnte, weshalb es der Be-

schwerdeführerin nicht zumutbar gewesen sei, ihre Verhandlungen mit dem Nota-

riat Zürich-Hottingen offenzulegen. Sie müsse damit rechnen, dass ihr Bruder die 

Verhandlungen umgehend torpedieren würde. Wie dem Obergericht aus diversen 

anderen Verfahren bekannt sei, sträube sich dieser gegen jegliche Lösung, in 

welcher ihm nicht die Hälfte der Liegenschaft oder zumindest die Hälfte aller Woh-

nungen zu Alleineigentum zugewiesen würde. Ihre Lösung sehe hingegen vor, 

dass sie einen Grossteil der Liegenschaft zu Alleineigentum übernehmen und ih-

ren Bruder für die Differenz finanziell entschädigen würde. Das ändere aber nichts 

daran, dass mit dem Notariat Zürich-Hottingen eine Behörde in die Angelegenheit 

involviert sei, deren Aufgabe es sei, eine Erbteilung herbeizuführen. Sobald diese 

vollzogen sei, werde die Befriedigung der Gläubigerinnen und Gläubiger problem-

los möglich sein (act. 2 S. 5 f. Rz. 15 f. und Rz.19). 

3.3. Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz 

ihre Parteiaussage als Beweis offeriert hat (act. 9/2). Die Parteibefragung nach 

Art. 168 Abs. 1 lit. f und Art. 191 ZPO ist grundsätzlich ein zulässiges Beweismit-

tel. Im Beschwerdeverfahren nach Art. 17 ff. SchKG gelangen zwar praxisgemäss 

die Grundsätze des summarischen Verfahrens zur Anwendung, es gilt aber keine 

Beweismittelbeschränkung (OGer ZH PS220009 vom 16. Mai 2022, E. 4.1). Ein 

Beweis wird indes nur über hinreichend behauptete Tatsachen abgenommen 

(Art. 150 Abs. 1 ZPO; ZK ZPO-HASENBÖHLER/YAÑEZ, 4. Aufl.2025, N 6a). Das gilt 

auch in Verfahren wie dem vorliegenden, weil der rechtserhebliche Sachverhalt 

nur unter Vorbehalt der Mitwirkung der Parteien von Amtes wegen festzustellen 

ist. Die beschwerdeführende Partei hat die Aufsichtsbehörde über die wesentli-

chen Tatsachen zu unterrichten (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG; BSK SchKG I-CO-

METTA/MÖCKLI, 3. Aufl. 2021, Art. 20a N 6 f. und N 9). 

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Die Beschwerdeführerin hat bei der Vorinstanz keine konkreten Behauptungen zu 

den Verhandlungen mit dem Notariat Zürich-Höngg und der geplanten Finanzie-

rung aufgestellt (vgl. act. 9/2). Die vorinstanzliche Feststellung, dass das von der 

Beschwerdeführerin im Hinblick auf die Erbteilung beabsichtigte Vorgehen vage 

und ungewiss sei, wird von der Beschwerdeführerin auch nicht beanstandet. Mit-

hin waren auch keine diesbezüglichen Beweise abzunehmen. Überdies behauptet 

die Beschwerdeführerin, sie habe aus Geheimhaltungsinteressen bei der Vorin-

stanz nicht alles offenlegen können. Aus diesem Umstand kann die Beschwerde-

führerin aber nichts zu ihren Gunsten ableiten, weil es eine Partei nicht davon ent-

bindet, dem Gericht das Notwendige vorzutragen. Für den Fall, dass schutzwür-

dige Interessen auf dem Spiel stehen, sieht Art. 156 ZPO vor, dass das Gericht zu 

deren Wahrung auf Antrag hin die erforderlichen Massnahmen treffen kann (ZK 

ZPO-HASENBÖHLER/YAÑEZ, 4. Aufl. 2025, Art. 156 N 11). Konkret können be-

stimmte Angaben unter anderem vom Akteneinsichtsrecht ausgenommen wer-

den. Vorausgesetzt ist, dass Anhaltspunkte für eine effektive Gefährdung konkre-

tisiert werden und die Schutzmassnahmen verhältnismässig sind (vgl. BGE 148 III 

84; OGer/ZH LF210004/Z03, Beschluss vom 10. März 2021, E. 2.2). Einen ent-

sprechenden Antrag hat die Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz nicht gestellt. 

Schliesslich bleibt der Vollständigkeit halber festzuhalten, dass das Argument der 

Beschwerdeführerin, wonach durch die Beteiligung des Notariats Zürich-Hottingen 

die Herbeiführung der Erbteilung und damit die Befriedigung der Beschwerdegeg-

nerinnen gewährleistet seien (vgl. act. 2 S. 5 f. Rz. 15 und 19), von Vornherein 

nicht geeignet ist, das Interesse der Beschwerdegegnerinnen an der (unmittelbar 

bevorstehenden) Zwangsvollstreckung zurückzudrängen. 

3.4. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.

4.

Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und 

Konkurssachen ist grundsätzlich kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und 

Art. 61 Abs. 2 GebV SchKG). Eine Parteienschädigung ist nicht zuzusprechen 

(vgl. Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG).

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerinnen unter 

Beilage eines Doppels von act. 2, und an die Vorinstanz sowie an das Be-

treibungsamt Zürich 7, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-
nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Houweling-Wili
versandt am:
2. Oktober 2025