# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0593ac2a-66c2-5e54-bb53-1ea1d7f430c4
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-02-04
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 04.02.2021 1B 50/2021 (1B_50/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-50-2021_2021-02-04.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1B_50/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 4. Februar 2021
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Kneubühler, Präsident, 

Gerichtsschreiber Störi. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, Zweigstelle Flughafen, Prime Center 1, 7. Stock, Postfach, 8058 Zürich. 

 

Gegenstand 

Strafverfahren; Verlängerung Untersuchungshaft, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 3. Dezember 2020 (UB200212-O/U). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Mit Beschluss vom 3. Dezember 2020 hat das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwerde von A.________ gegen die Verlängerung der Untersuchungshaft durch das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Zürich abgewiesen. Dieser Beschluss wurde am 4. Dezember 2020 versandt und am 7. Dezember 2020 von der Verteidigerin von A.________, Rechtsanwältin Astrid Rädel, entgegengenommen. 

Mit Eingabe vom 2. Februar 2021, welche tags darauf beim Bundesgericht eingegangen ist, erhebt A.________ Beschwerde gegen diesen Beschluss des Obergerichts. 

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. 

 

    
  2. 
 

Beschwerden ans Bundesgericht sind innert 30 Tagen ab Eröffnung beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Vorliegend wurde der angefochtene Beschluss am 7. Dezember 2020 von der Verteidigerin des Beschwerdeführers entgegengenommen und gilt damit als an diesem Tag eröffnet. Die Beschwerdefrist begann damit am 8. Dezember 2020 zu laufen und war am 2. Februar 2021, als der Beschwerdeführer seine Beschwerde der Post übergab, bereits abgelaufen. Was er dagegen vorbringt (Beschwerde Ziff. 1. c S. 2), ist, soweit überhaupt verständlich, unbehelflich. Auf die Beschwerde ist wegen Verspätung nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten ausnahmsweise verzichtet werden kann. 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, und Astrid Rädel schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 4. Februar 2021 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Kneubühler 

 

Der Gerichtsschreiber:    Störi