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**Case Identifier:** a85586d2-a4b2-5488-8dbd-744aa6026624
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-16
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 16.05.2024 725 24 73 / 112 (725 2024 73 / 112)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-24-73---112_2024-05-16.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 16. Mai 2024 (725 24 73 / 112) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
 
Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs; geringe Zweifel an der versicherungsin-
ternen medizinischen Beurteilung  
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Christof Enderle, Kan-

tonsrichterin Susanne Afheldt, Gerichtsschreiberin Tina Gerber 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Gaël Jenoure, Advokat, 
Spalenberg 20, Postfach, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A.1 Der 1987 geborene A.____ war ab dem 1. September 2013 bei der B.____ AG in C.____ 
als Elektrofachmonteur angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Suva obligatorisch gegen die 
Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 3. August 2016 verunfallte der Versi-
cherte bei der Arbeit, als er auf einer Leiter ausrutschte und sich dabei am rechten Fuss verletzte. 
Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistun-
gen.  

 

 
 
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A.2 Am 22. Oktober 2019 meldete A.____, der aufgrund des Bezugs von Unfalltaggeldern 
aus dem Vorschaden weiterhin bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert war, einen 
Unfall vom 20. Oktober 2019. Bei einem Sturz auf einer Treppe habe er sich am Kopf, an der 
Hals- und Lendenwirbelsäule sowie an der linken Schulter verletzt. Die Suva erbrachte auch für 
diesen Schadenfall die gesetzlichen Leistungen.  
 
A.3 Die Suva erbrachte überdies im Rahmen zweier weiterer Unfälle vom 26. Juli 2022 
(Sturz in der Badewanne) und vom 2. Februar 2023 (Angriff im Supermarkt), bei denen sich der 
Versicherte am rechten Fuss und Kiefer respektive am rechten Rippenbogen, am mittleren Rü-
cken, am Nacken links, am Bauch und am rechten Knie verletzte, Versicherungsleistungen in der 
Form von Heilbehandlung und Taggeldern. Mit Verfügung vom 17. Juli 2023 stellte die Suva die 
vorübergehenden Leistungen betreffend die Beschwerden an der linken Schulter sowie am rech-
ten Knie ein mit der Begründung, dass der medizinische Endzustand erreicht sei. Mit Verfügung 
vom 16. August 2023 wurde A.____ ab dem 1. September 2023 eine Invalidenrente aufgrund 
einer Erwerbsunfähigkeit von 22% zugesprochen. Der Versicherte bezog darüber hinaus für die 
übrigen Beschwerden weiterhin Taggelder der Suva. 
 
A.4 Gemäss Unfallmeldung (per E-Mail) vom 30. August 2023 erlitt A.____ am 29. August 
2023 einen weiteren Schadenfall, als er eine Treppe hinunterstürzte und sich dabei Verletzungen 
an der rechten Schulter und am rechten Knie zugezogen habe. Die Suva erbrachte auch für die-
sen Schadenfall die gesetzlichen Versicherungsleistungen.  
 
A.5 Am 30. Oktober 2023 war der Versicherte in einen Auffahrunfall verwickelt, den er am 
1. November 2023 telefonisch meldete. Er habe seit dem Unfall leichte Nackenschmerzen und 
ein Kribbelgefühl in den Fingern. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die 
gesetzlichen Leistungen.  
 
A.6 Mit Verfügung vom 20. Dezember 2023 stellte die Suva die Leistungen betreffend den 
Unfall vom 29. August 2023 mangels noch vorhandener Unfallfolgen per 31. Dezember 2023 ein. 
Eine dagegen erhobene Einsprache wurde mit Entscheid vom 12. Februar 2024 abgewiesen.  
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____, vertreten durch Advokat Gaël 
Jenoure, am 15. März 2024 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungs-
recht (Kantonsgericht). Er beantragte, es sei die Beschwerdegegnerin in Aufhebung des Ein-
spracheentscheids vom 12. Februar 2024 zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Unfallversiche-
rungsleistungen auszurichten; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung brachte der Beschwerde-
führer im Wesentlichen vor, dass die kreisärztlichen Stellungnahmen, auf welche sich die Be-
schwerdegegnerin bei der Leistungseinstellung berufe, nicht beweistauglich seien. Der Beweis, 
dass kein Zusammenhang zwischen den persistierenden Beschwerden an der linken Schulter 
und dem Unfall vom 29. August 2023 bestehe, sei der Beschwerdegegnerin nicht gelungen.  
 

 

 
 
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C. Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 4. April 2024 auf das Einreichen 
einer ausführlichen Vernehmlassung und schloss unter Hinweis auf die Ausführungen im Ein-
spracheentscheid auf vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. 
 
D. Mit Verfügung vom 8. April 2024 wurde der vorliegende Fall dem Gericht zur Beurteilung 
überwiesen. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1, Art. 57 und 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer über Versicherungsleistungen beim zuständigen kantonalen Versi-
cherungsgericht innert 30 Tagen Beschwerde erhoben werden. Zuständig ist gemäss Art. 58 Abs. 
1 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die betroffene versicherte Person 
zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hatte. Befindet sich der Wohnsitz der versi-
cherten Person oder des beschwerdeführenden Dritten im Ausland, so ist das Versicherungsge-
richt desjenigen Kantons zuständig, in dem sich ihr letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder 
in dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber (Wohn-)Sitz hat (Art. 58 Abs. 2 ATSG, 1. Satzteil). 
Gemäss § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als einzige gerichtliche Instanz des 
Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherer. Zur Zeit der Beschwerde-
erhebung wohnte der Versicherte in Frankreich. Der letzte Arbeitgeber des Beschwerdeführers 
hat seinen Sitz indessen in D.____ im Kanton Basel-Landschaft. Demnach ist das Kantonsgericht 
sachlich und örtlich für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übri-
gen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde vom 15. März 2024 ist folglich einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Versicherungsleistungen be-
treffend den Unfall vom 29. August 2023 zu Recht per 31. Dezember 2023 einstellte. In diesem 
Zusammenhang ist insbesondere zu prüfen, ob die vom Beschwerdeführer in diesem Zeitpunkt 
geklagten Schulterbeschwerden mit dem Unfall vom 29. August 2023 in einem rechtsgenüglichen 
Kausalzusammenhang stehen. Nicht umstritten ist die Leistungseinstellung betreffend die Be-
schwerden am rechten Knie. Diesbezüglich kann von einer Teilrechtskraft des Einspracheent-
scheids vom 12. Februar 2024 bzw. der Verfügung vom 20. Dezember 2023 ausgegangen wer-
den.  
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts Anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. 
 

 

 
 
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3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter anderem voraus, 
dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher Kau-
salzusammenhang besteht (BGE 129 V 177 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausal-
zusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht 
als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kau-
salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache 
gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit ande-
ren Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt 
hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die einge-
tretene gesundheitliche Störung entfiele. Für die Bejahung der natürlichen Unfallkausalität eines 
Beschwerdebilds genügt damit eine Teilursächlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 mit Hinweisen, 
Urteil des Bundesgerichts vom 20. Mai 2019, 8C_437/2018, E. 2.1). Ob zwischen einem schädi-
genden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be-
steht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung oder im Streit-
fall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversiche-
rungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die 
blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs 
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
3.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die 
natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur 
noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder 
der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status 
quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), 
erreicht ist (BGE 147 V 161 E. 3.3, Urteil des Bundesgerichts vom 10. August 2016, 
8C_269/2016, E. 2.4; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328, je mit Hinweisen). Ebenso wie der leistungs-
begründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung 
von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 
mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächli-
cher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende 
Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender 
natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim 
Unfallversicherer (BGE 146 V 51 E. 5.1 mit Hinweisen). Der Beweis des Wegfalls des Kausalzu-
sammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso 
wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Ge-
sundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Ent-
scheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeu-
tung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2009, 
8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). 

 

 
 
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4.1 Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Un-
tersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und voll-
ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsa-
chen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt 
auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leis-
tungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschie-
den werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. März 2019, 9C_57/2019, E. 3.2). 
 
4.2 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Das Gericht hat diese nach dem für den Sozial-
versicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c 
ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, so-
wie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsge-
richt alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen 
Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die 
Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versiche-
rungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An 
die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel-
lungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 in fine mit Hin-
weis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3). 
 
5. Für die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts liegen im Wesentlichen folgende 
Unterlagen vor: 

 

 
 
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5.1 Die erstbehandelnden Ärzte des Notfallzentrums der Klinik E.____, führten in ihrem Be-
richt vom 29. August 2023 aus, dass der Patient eine Treppe hinuntergestürzt sei und sich eine 
Traumatisierung des rechten Knies sowie der rechten Schulter zugezogen habe. An der Vorder-
seite des rechten Knies sei ein Ödem festzustellen. Der Patient berichte über knackende Schmer-
zen in der vorderen rechten Schulter. Es sei ein MRI veranlasst worden.  
 
5.2 Anlässlich einer Röntgen- und MR-Arthrografie der rechten Schulter am 13. September 
2023 wurde ein relativ breiter Kontrastmitteleintritt an der Basis des Bizepssehnenankers, sich in 
die Basis des hinteren oberen Labrums erstreckend bis zur hinteren mittleren Zirkumferenz mit 
kleinem angrenzendem Ganglion von 3 x 2 mm festgestellt. Differenzialdiagnostisch handle es 
sich möglicherweise um eine SLAP-Läsion mit Erstreckung in die Basis des hinteren oberen 
Labrums bis zur mittleren Zirkumferenz. Ferner liege eine regelrecht kräftige Insertion der Rota-
torenmanschette ohne Tendinopathie oder Partialruptur vor, eine Bursitis subdeltoidea sei nicht 
festzustellen. Der Patient verfüge über eine sehr kräftige Rotatorenmanschettenmuskulatur.  
 
5.3 Mit Bericht vom 20. September 2023 diagnostizierte Dr. med. F.____, FMH Orthopädi-
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, eine SLAP-Läsion nach Schulter-
distorsion im Rahmen eines Treppensturzes vom 29. August 2023 mit zusätzlich kleinem angren-
zenden Ganglion sowie einen Status nach lumbaler Dekomprimierung im Juni 2023. Die Schulter 
zeige eine unauffällige Sensibilität, sei passiv glenohumeral frei und symmetrisch. Aufgrund der 
ausgeprägten Schmerzen könne kein ordentlicher Schulterstatus erhoben werden. Die Rotato-
renmanschettenprüfung sei nicht konklusiv.  
 
5.4 Am 27. September 2023 bat der Kreisarzt Dr. G.____, Facharzt für Orthopädische Chi-
rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Prof. Dr. med. H.____, FMH Radiologie, um 
eine radiologische Zweitbeurteilung der MR-Arthrografie vom 13. September 2023. In seinem 
Schreiben vom 13. November 2023 führte Prof. H.____ aus, dass er korrespondierend zur Erst-
befundung eine SLAP-Läsion mit Ausläufern nach dorsal ins dorsale kraniale Labrum, hier asso-
ziiert mit kleinen, polylobulierten Ganglien, festgestellt habe. Dass die kleinen Ganglien dorsal 
kranial im Labrum nicht mit der SLAP-Läsion in Zusammenhang stünden, sei unwahrscheinlich. 
Grundsätzlich könne aber diskutiert werden, ob die SLAP-Läsion eindeutig auf ein Trauma zu-
rückgehe. Dazu müsse man auch die zeitlichen Verhältnisse kennen.  
 
5.5 In seiner kreisärztlichen Beurteilung vom 17. November 2023 führte Dr. G.____ aus, 
dass das rechte Kniegelenk bereits vor dem Ereignis vom 29. August 2023 beeinträchtigt gewe-
sen sei, namentlich sei eine Patella bipartita feststellbar. Läsionen im Bereich des rechten Knies 
seien nicht erkennbar. Bezüglich des rechten Schultergelenks müsse betont werden, dass eine 
Ganglionstruktur im Bereich des oberen Labrums, erstreckend bis zur hinteren mittleren Zirkum-
ferenz des Labrums vorhanden sei. Eine Ganglionstruktur stelle eine unfallfremde Veränderung 
dar. Es handle sich dabei um eine Ansammlung von Flüssigkeit, welche aufgrund von degenera-
tiven Veränderungen entstehe. Prof. H.____ bestätige einen Zusammenhang der Ganglien mit 
Strukturen im Bereich des kranialen Labrums. Im Übrigen bestätige er eine SLAP-Läsion Typ 2. 
Überwiegend wahrscheinlich sei es bereits vor dem Unfall zu einer SLAP-Läsion durch die 

 

 
 
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Ganglionstruktur gekommen. Die Schulterbeschwerden seien damit vorbestehend. Überwiegend 
wahrscheinlich sei es durch das Ereignis vom 29. August 2023 im Bereich des rechten Kniege-
lenkes und im Bereich der rechten Schulter zu keinen strukturell-objektivierbaren Läsionen ge-
kommen, sondern lediglich zu einer Prellung der entsprechenden Körperteile. Damit spielten mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit ab spätestens Ende Oktober 2023 die Unfallfolgen der Prel-
lungsproblematik keine Rolle mehr.  
 
5.6 Prof. Dr. med. I.____ und Dr. med. J.____ der Orthopädie Klinik des Spitals K.____ di-
agnostizierten mit Bericht vom 10. Januar 2024 eine SLAP-Läsion nach Schulterdistorsion im 
Rahmen eines Treppensturzes vom 29. August 2023 mit zusätzlich kleinem angrenzenden 
Ganglion, einen Status nach lumbaler Dekomprimierung im Juni 2023 sowie mehrere Nebendi-
agnosen. Der Patient berichte, regelmässig Physiotherapie angewendet zu haben, jedoch wei-
terhin unter persistierenden und sich nicht bessernden Schmerzen in der rechten Schulter zu 
leiden. Aktuell sei beim Patienten eine Frozen Shoulder aufgrund der nicht ärztlich attestierten 
Verwendung eines Ortho-Gilets über mehrere Monate sowie aufgrund nicht suffizient durchge-
führter Physiotherapie festzustellen. Aufgrund der Nebendiagnosen mit einem aktuell komplexen 
Beschwerdebild werde zunächst eine Fortführung von forcierter Physiotherapie mit aktiver Be-
übung der rechten Schulter zur Verbesserung der Mobilisation und Funktion empfohlen.  
 
5.7 Im Rahmen des Einspracheverfahrens nahm Dr. G.____ zur vorliegenden medizini-
schen Situation erneut Stellung. Mit Beurteilung vom 9. Februar 2024 führte er in Bezug auf die 
Fachliteratur aus, dass eine SLAP-Läsion in aller Regel einen Überlastungsschaden darstelle und 
nur bei Vorliegen einer entsprechenden Begleitverletzung als Unfallfolge gewertet werden könne. 
Solche Begleitverletzungen seien beim Versicherten nachweislich nicht beschrieben worden. Ty-
pische Unfallmechanismen, die zu einer Verletzung des superioren Labrum (SLAP-Läsion) führen 
könnten, seien unter anderem Subluxationen mit Traktion der langen Bizepssehne bzw. Schul-
terluxationen mit einem Aussenrotations-/Abduktionsmechanismus. Solche Verletzungsmuster 
seien nachweislich nicht aufgetreten beim Ereignis vom 29. August 2023. In der Literatur werde 
speziell die SLAP-Läsion Typ 2 mit einer oberen Instabilität in Verbindung gebracht, wenn gleich-
zeitig Rotatorenschäden vorliegen würden. Beim Versicherten seien indes keinerlei Sehnenschä-
den im Bereich der Rotatorenmanschette der rechten Schulter entstanden. Im Zusammenhang 
mit dem Ganglion sei der zeitliche Abstand zwischen dem Unfallereignis vom 29. August 2023 
und der MR-Arthrografiediagnostik am 13. September 2023 zu berücksichtigen. Es sei nicht über-
wiegend wahrscheinlich, dass sich durch ein Trauma in solch kurzer Zeit ein Ganglion in der 
festgestellten Grösse entwickelt habe. Es sei insgesamt weiterhin davon auszugehen, dass die 
Unfallfolgen infolge einer Prellung des rechten Schultergelenks spätestens Ende Oktober 2023 
abgeheilt gewesen seien. 
 
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Einstellung der Leistungen im medizini-
scher Hinsicht vollumfänglich auf die Beurteilungen ihres Kreisarztes Dr. G.____ vom 17. Novem-
ber 2023 und 9. Februar 2024. Sie ging demzufolge davon aus, dass der Unfall vom 29. August 
2023 ab Ende Oktober 2023 keine kausale Bedeutung mehr für die Schulterbeschwerden des 
Versicherten hatte.  
 

 

 
 
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6.2 Die bundesgerichtliche Rechtsprechung hat den Berichten versicherungsinterner medi-
zinischer Fachpersonen grundsätzlich stets Beweiswert zuerkannt (BGE 135 V 465 E. 4.4, 
125 V 351 E. 3b/ee). Auch einem reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert zukommen, so-
fern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung 
eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
vom 27. März 2008, 8C_540/2007, E. 3.2 mit Hinweisen). Wie in Erwägung 4.3 hiervor ausge-
führt, sind jedoch an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versiche-
rungsfall ohne die Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bereits bei 
geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen (Akten-
)Beurteilungen sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Solche Zweifel sind vorliegend ge-
geben.  
 
6.3 Wie bereits in Erwägung 3.2 hiervor erwähnt, gehören rechtsprechungsgemäss zu den 
leistungsbegründenden Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die gesundheitli-
che Beeinträchtigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine schadensauslösende trau-
matische Einwirkung wirkt also selbst dann leistungsbegründend, wenn der betreffende Schaden 
auch ohne das versicherte Ereignis früher oder später wohl eingetreten wäre, der Unfall somit 
nur hinsichtlich des Zeitpunkts des Schadenseintritts Conditio sine qua non war. Anders verhält 
es sich nur, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein gegenwärtiges 
Risiko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne 
im Rahmen des Verhältnisses von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen 
(SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94; ANDREAS TRAUB, Natürlicher Kausalzusammenhang zwischen Unfall 
und Gesundheitsschädigung bei konkurrierender pathogener Einwirkung: Abgrenzung der we-
sentlichen Teilursache von einer anspruchshindernden Gelegenheits- oder Zufallsursache, in: 
SZS 2009 S. 479 ff.). Ob ohne das Unfallereignis vom 29. August 2023 jederzeit mit dem Eintritt 
der genannten Verletzung bzw. mit dem Symptomatisch Werden der degenerativen Veränderun-
gen hätte gerechnet werden müssen, wird in den versicherungsinternen Beurteilungen nicht an-
gesprochen, womit diese einen Mangel aufweisen.  
 
6.4 Insbesondere wecken die Beurteilungen des Kreisarztes jedoch in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge Zweifel. So scheint Dr. G.____ in seiner ersten Beurteilung vom 
17. November 2023 davon auszugehen, dass die Ganglionstruktur degenerativ und vorbeste-
hend und Ursache der festgestellten SLAP-Läsion Typ 2 war. Demgegenüber ging Prof. H.____ 
augenscheinlich davon aus, dass die Ganglien Folge der SLAP-Läsion sind. Damit findet sich 
zwischen den Beurteilungen der beiden von der Beschwerdegegnerin angefragten medizinischen 
Fachpersonen ein Widerspruch. In der zweiten kreisärztlichen Beurteilung vom 9. Februar 2024 
geht nunmehr auch Dr. G.____ davon aus, dass das Ganglion Folge der SLAP-Läsion war, äus-
sert er sich doch zur zeitlichen Entwicklung der Ganglionsbildung. Aufgrund der vorliegenden 
versicherungsinternen Stellungnahmen besteht bezüglich des Zusammenspiels von SLAP-
Läsion und Ganglionstruktur eine Unsicherheit, die nicht ausgeräumt wurde. Letztlich ist in die-
sem Zusammenhang auch von wesentlicher Bedeutung, dass Prof. H.____ eine unfallbedingte 
Ursache der SLAP-Läsion keineswegs ausgeschlossen hat, sondern vielmehr geltend macht, 
dass ihm für eine entsprechende Einschätzung Informationen, insbesondere zu den zeitlichen 

 

 
 
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Verhältnissen, fehlen. Überdies ergeben sich aus den Ausführungen des Kreisarztes zum Unfall-
mechanismus und den Begleiterscheinungen Zweifel. Soweit aus den Akten ersichtlich, wurden 
von Seiten der Beschwerdegegnerin keinerlei detaillierten Erhebungen zum Unfallhergang und 
dem Verletzungsmechanismus getätigt. Wenn Dr. G.____ folglich eine traumatische Ursache der 
SLAP-Läsion unter Hinweis auf den Unfallmechanismus verneint, vermag dies nicht zu überzeu-
gen. In Bezug auf die notwendigen Begleiterscheinungen findet sich in der kreisärztlichen Beur-
teilung bloss ein allgemeiner Hinweis, jedoch keine konkrete Auseinandersetzung. Mit Blick auf 
die vorhandenen medizinischen Akten fällt umgekehrt auf, dass die bildgebenden Befunde keine 
(ausgeprägten) degenerativen Veränderungen der Schulter gezeigt haben. Schliesslich setzen 
die versicherungsinternen Ärzte sich mit keinem Wort mit den persistierenden Beschwerden des 
Beschwerdeführers auseinander, obwohl der behandelnde Orthopäde Dr. F.____ aufgrund der 
Schmerzen nicht einmal einen ordentlichen Schulterstatus hat erheben können.  
 
6.5 Insgesamt erscheint die Beurteilung der gesundheitlichen Gesamtsituation des Be-
schwerdeführers sowie die (teil-)ursächliche Bedeutung des Unfallereignisses auf die Schulter-
beschwerden weder umfassend noch widerspruchsfrei. An den versicherungsinternen Beurtei-
lungen vom 17. November 2023 und 9. Februar 2024 bestehen nach dem Ausgeführten mindes-
tens geringe Zweifel, womit nicht mehr auf sie abgestellt werden kann. Eine abschliessende Be-
urteilung der streitigen Kausalitätsfrage ist unter diesen Umständen nicht möglich, weshalb der 
angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und ein externes medizinisches Gutachten (Art. 
44 ATSG) zu veranlassen ist.  
 
7. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann das Sozialversicherungsgericht 
nicht frei entscheiden, ob es eine Streitsache an die Verwaltung zurückweist. Die Beschwer-
deinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst die nötigen Abklärungen vorzunehmen, wenn sie einen 
im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklä-
rungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht 
beweiskräftig ist (BGE 137 V 263 E. 4.4.1 ff.). Da die Beschwerdegegnerin den medizinischen 
Sachverhalt im vorliegenden Fall aber unvollständig abgeklärt hat und es nicht die Aufgabe des 
kantonalen Gerichts ist, im Verwaltungsverfahren versäumte Abklärungen nachzuholen, steht ei-
ner Rückweisung an die Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung der zitierten Rechtspre-
chung des Bundesgerichts nichts entgegen. Demzufolge ist die Angelegenheit zur weiteren Ab-
klärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese muss die Unfallkausalität in Bezug 
auf die beim Versicherten über den 31. Dezember 2023 hinaus bestehenden Beschwerden an 
der rechten Schulter und – falls ein natürlicher (Teil-)Kausalzusammenhang bejaht wird – die 
Frage des Erreichens des medizinischen Endzustands durch ein versicherungsexternes orthopä-
disches Gutachten abklären lassen. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Aktenergänzung wird sie 
in der Folge über den Leistungsanspruch des Versicherten neu zu befinden haben. Die Be-
schwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
8.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. 
 

 

 
 
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8.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist dem Beschwerdeführer 
deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Der 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 16. April 2024 für das 
vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 8 Stunden und 5 Minuten geltend gemacht, was 
sich in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen sowie der Verfahrens-
dauer als angemessen erweist. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen 
praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von 
Fr. 250.– zu entschädigen. Nicht zu beanstanden sind sodann die in der Honorarnote ausgewie-
senen Auslagen von Fr. 60.60. Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung in 
der geltend gemachten Höhe von Fr. 2'081.35 (8 Stunden und 5 Minuten à Fr. 250.– sowie Aus-
lagen von Fr. 60.60) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide 
sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegeh-
ren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) 
oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit 
einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen 
würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich 
bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und an-
schliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).  
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 
 
 

  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochtene 
Einspracheentscheid vom 12. Februar 2024 aufgehoben und die Ange-
legenheit zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen an die Vo-
rinstanz zurückgewiesen wird.   

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 2'081.35 (inklusive Auslagen) zu bezah-
len.  

 

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