# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e526495-5fef-5b9a-aca4-3ff530b29945
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.10.2025 100 2023 293
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2023-293_2025-10-13.pdf

## Full Text

100.2023.293U
STN/GRS/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 13. Oktober 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Bürki, Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiber Grossrieder

A.________ AG
handelnd durch die statutarischen Organe
vertreten durch Rechtsanwalt …

Beschwerdeführerin

gegen

Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3013 Bern

sowie

Einwohnergemeinde Interlaken
Bauverwaltung, General-Guisan-Strasse 43, Postfach, 3800 Interlaken

betreffend Baubewilligung; Erweiterung der Aussenterrasse eines 
Gastgewerbebetriebs (Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des 
Kantons Bern vom 2. Oktober 2023; BVD 110/2023/85)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.10.2025, Nr. 100.2023.293U, 
Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

Die A.________ AG ist Grundeigentümerin der Parzellen Interlaken Gbbl. 
Nrn. 1________, 2________, 3________ und 4________ (Mischzone MK), 
wo sie eine Hotelanlage mit Gastgewerbebetrieb führt. Die Terrasse für die 
gastgewerbliche Nutzung umfasst insgesamt 80 Aussensitzplätze, die nach 
Angaben der A.________ AG auf den nordwestlichen und den südwestli-
chen Aussenbereich des Hotels verteilt sind. Im Frühling 2022 reichte die 
A.________ AG ein Baugesuch für ein Holzdeck auf der Südwestseite ein, 
das Platz für zwölf Aussensitzplätze bieten und den dort unebenen Boden 
ausgleichen soll. Mit Gesamtentscheid vom 27. April 2023 bewilligte der Re-
gierungsstatthalter des Verwaltungskreises Interlaken-Oberhasli das Vorha-
ben. Zugleich passte er auf dem nordwestlichen Terrassenabschnitt die An-
zahl der verbleibenden Aussensitzplätze auf 68 an und verkürzte die dortige 
Öffnungszeit von bisher täglich 24.00 Uhr auf neu 22.00 Uhr.

B.

Gegen diesen Entscheid reichte die A.________ AG am 30. Mai 2023 Be-
schwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein 
und verlangte die Bewilligung des Holzdecks ohne weitergehende Ein-
schränkungen. Am 2. Oktober 2023 wies die BVD die Beschwerde ab, soweit 
sie darauf eintrat.

C.

Dagegen hat die A.________ AG am 2. November 2023 Verwaltungsge-
richtsbeschwerde erhoben. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei 
aufzuheben und die Baubewilligung für die Erstellung eines Holzdecks ohne 
Anpassung der bestehenden gastgewerblichen Baubewilligung sei zu ertei-
len; eventuell sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur 
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

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Die BVD schliesst mit Beschwerdevernehmlassung vom 23. November 2023 
auf Beschwerdeabweisung. Die Einwohnergemeinde (EG) Interlaken hat mit 
Eingabe vom 24. November 2023 auf das Einreichen einer Stellungnahme 
verzichtet.

Mit Eingabe vom 14. Januar 2025 hat die A.________ AG Berechnungen 
zum Umsatzverlust aufgrund der kürzeren Öffnungszeiten auf der Nordwest-
terrasse nachgereicht. Die übrigen Verfahrensbeteiligten haben auf Bemer-
kungen dazu verzichtet.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teil-
genommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und 
hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung 
(Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 Abs. 5 des Baugesetzes vom 9. Juni 
1985 [BauG; BSG 721.0]). Die Bestimmungen über Form und Frist sind ein-
gehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzu-
treten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

2.1 Die Beschwerdeführerin führt ein Hotel mit Gastgewerbebetrieb beim 
…platz in Interlaken. Dazu gehört eine Aussenterrasse mit 80 Sitzplätzen, 
die täglich bis 24.00 Uhr geöffnet hat. Gemäss den Ausführungen der Be-

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schwerdeführerin sind die Sitzplätze auf die Nordwest- und die Südwestseite 
des Gebäudekomplexes verteilt. Weil das Terrain auf der Südwestseite Rich-
tung …platz teilweise uneben ist, reichte sie im Juni 2022 ein Baugesuch für 
einen «Terrassenanbau Richtung …platz für die ganzjährige Nutzung» ein. 
Beim nachgesuchten Terrassenanbau handelt es sich um ein 23 m2 grosses 
Holzdeck, auf dem sich zwölf Sitzplätze befinden sollen. Damit will die Be-
schwerdeführerin das dortige Gefälle des Bodens ausgleichen (angefochte-
ner Entscheid Sachverhalt Ziff. 1; Beschwerde S. 3 ff.; Akten Regierungs-
statthalteramt 3B pag. 10 ff.).

2.2 Das Regierungsstatthalteramt führte das Baubewilligungsverfahren 
durch und holte zur Beurteilung der Lärmimmissionen einen Fachbericht bei 
der Kantonspolizei Bern, Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik, ein. Der Be-
richt vom 27. September 2022 kam zum Schluss, dass der Betrieb auf dem 
Holzdeck mit zwölf Sitzplätzen bis täglich 24.00 Uhr höchstens geringfügig 
störende Lärmimmissionen verursache, wogegen die Plätze auf der Nord-
westterrasse bereits ab 22.00 Uhr mehr als nur geringfügig störend seien. 
Die Fachstelle schlug daher u.a. vor, die Öffnungszeit der Nordwestterrasse 
auf täglich 22.00 Uhr zu begrenzen (Akten Regierungsstatthalteramt act. 3B 
pag. 64 ff.).

2.3 Im Verlauf des Baubewilligungsverfahrens teilte das Regierungsstatt-
halteramt der Beschwerdeführerin mit, dass für die betroffene südwestliche 
Aussenfläche bisher keine baurechtlich bewilligte Gastgewerbenutzung be-
stehe. Allerdings könne das Holzdeck einschliesslich der zwölf neuen Plätze 
unter den im Fachbericht beantragten Auflagen bewilligt werden. Die Be-
schwerdeführerin vertrat demgegenüber die Auffassung, dass bereits heute 
50 Sitzplätze auf der Nordwestseite und 30 Sitzplätze auf der Südwestseite 
des Hotels bewilligt seien und es im Baubewilligungsverfahren somit nur um 
das neue Holzdeck gehe. Überdies stellte sie klar, dass die bisherige Ge-
samtzahl von 80 Aussensitzplätzen unverändert bleiben solle und es sich bei 
den zwölf Plätzen auf dem geplanten Holzdeck nicht um zusätzliche, son-
dern um bereits bestehende Plätze handle (vgl. zum Ganzen Verfügungen 
des Regierungsstatthalteramts vom 12.10.2022 und 20.12.2022, Akten Re-
gierungsstatthalteramt act. 3B pag. 135 f. und 143; Schreiben der Beschwer-

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deführerin vom 16.9.2022, 12.12.2022, 16.2.2023 und 3.4.2023, Akten Re-
gierungsstatthalteramt act. 3B pag. 131, 140 f., 145 ff., 159 ff.). 

2.4 Im Gesamtentscheid vom 27. April 2023 umschrieb der Regierungs-
statthalter das Vorhaben wie folgt: «Erweiterung des Gastgewerbebetriebs 
A.________ AG (öffentlicher Gastgewerbebetrieb mit Alkoholausschank) mit 
12 Sitzplätzen auf der neuen Terrasse südwestseitig und 68 Sitzplätzen auf 
der bestehenden Terrasse (insgesamt 80 Aussensitzplätze; unverändert) mit 
täglichen Öffnungszeiten für die Aussensitzplätze von 05.00 bis 24.00 Uhr 
(unverändert).» Hierfür erteilte er die Bewilligung «unter Auflagen bzw. mit 
Beschränkung der täglichen Öffnungszeiten für die 68 Sitzplätze auf der be-
stehenden Terrasse auf täglich bis um 22.00 Uhr» (Dispositiv-Ziff. 1; Akten 
Regierungsstatthalteramt act. 3B pag. 1, 7). Die BVD bestätigte diese An-
ordnungen im nachfolgenden Rechtsmittelverfahren (vorne Bst. B).

2.5 In ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde kritisiert die Beschwerdefüh-
rerin im Wesentlichen, dass die Vorinstanzen den bisher bewilligten Zustand 
nicht richtig beurteilt und sie sich nur zum Holzdeck, nicht aber zu den Öff-
nungszeiten auf der nordwestlichen Terrasse hätten äussern dürfen. Inhalt-
lich sei die Verkürzung der Öffnungszeiten von 24.00 Uhr auf 22.00 Uhr zu-
dem unverhältnismässig. Nicht Streitthema ist dagegen die Baubewilligung 
für das Holzdeck selber; darauf ist nicht mehr einzugehen (vgl. bereits ange-
fochtener Entscheid E. 2c). 

3. 

In einem ersten Schritt ist der rechtskräftig baubewilligte Zustand zu ermit-
teln.

3.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe um die Bewilligung 
für ein begradigendes Holzpodest auf der Südwestterrasse ersucht, weil dort 
einige der bestehenden Tische und Stühle auf unebenem Boden stünden. 
Die Vorinstanzen hätten die bisher baubewilligte Situation falsch beurteilt 
und infolgedessen das Vorhaben zu Unrecht als Erweiterung der Aussen-
sitzfläche qualifiziert. Am 6. September 2017 habe der Regierungsstatthalter 
44 Aussensitzplätze genehmigt. Davon seien 20 Sitzplätze entlang der Süd-

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westfassade vorgesehen gewesen und 24 auf der Nordwestseite. Am 
24. Mai 2019 habe der Regierungsstatthalter sodann 36 zusätzliche Aussen-
sitzplätze genehmigt, womit insgesamt 80 Terrassenplätze zur gastgewerb-
lichen Nutzung baubewilligt seien. Es sei für alle Beteiligten klar gewesen, 
dass sich diese 80 Aussensitzplätze auf die Terrasse Nordwest mit 50 und 
die Terrasse Südwest mit 30 Sitzplätzen verteilten. Die nordwestliche Ter-
rasse alleine sei denn auch nicht gross genug für 80 Plätze (Beschwerde 
S. 6 ff.).

3.2 Die BVD ist im angefochtenen Entscheid zum Schluss gekommen, 
dass bisher nur auf der Nordwestseite des Hotels Terrassenplätze bewilligt 
gewesen seien. Weil neu auch auf der Südwestseite zwölf Plätze auf einem 
Holzpodest stehen sollen, handle es sich beim Vorhaben um eine Erweite-
rung der Aussensitzfläche. Zur Begründung hat sie ausgeführt, der Regie-
rungsstatthalter habe mit Gesamtentscheid vom 6. September 2017 44 Aus-
sensitzplätze bewilligt. Gemäss diesen Baugesuchsplänen befänden sich 
sämtliche Plätze auf der Nordwestseite des Hotels. Zwar zeige eine dama-
lige Visualisierung 20 Aussensitzplätze auf der Südwestseite. Diese süd-
westlichen Plätze seien im Baugesuch aber nicht erwähnt und auch auf den 
Baugesuchsplänen nicht eingezeichnet. Die Visualisierung genüge daher 
nicht, um von einer gastgewerblichen Baubewilligung der südwestlichen 
Aussenfläche auszugehen. Des Weiteren habe der Regierungsstatthalter 
am 24. Mai 2019 zusätzliche Plätze bewilligt, insgesamt 80 Sitzplätze auf der 
Terrasse. Auch diese neuen Pläne enthielten aber auf der Südwestseite 
keine Sitzplätze. Die bisher baubewilligte, gastgewerbliche Nutzung be-
schränke sich somit auf 80 Aussensitzplätze auf der Nordwestseite (ange-
fochtener Entscheid E. 3, insb. 3b und c).

3.3 Ein Baugesuch hat alle für die baurechtliche Beurteilung des Vorha-
bens erforderlichen Angaben zu enthalten. Dabei ist es Sache der Bauherr-
schaft, vollständige und widerspruchsfreie Pläne einzureichen. Bauarbeiten, 
die nicht aus der Baubewilligung und den genehmigten Plänen hervorgehen, 
gelten grundsätzlich nicht als bewilligt. Aus unvollständigen oder missver-
ständlichen Plänen kann die Bauherrschaft später nichts zu ihren Gunsten 
ableiten. Die Beweislast, dass eine Baubewilligung besteht, liegt bei der Bau-
herrschaft (VGE 2017/287 vom 23.4.2018 E. 2.2; 2016/345 vom 23.5.2017 

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E. 2.3 [bestätigt durch BGer 1C_344/2017 vom 17.4.2018]; vgl. ferner 
BGer 1C_148/2011 vom 28.7.2011 E. 3.3; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum 
bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2019, Art. 34/34a N. 19a, Art. 46 N. 9b 
Bst. c).

3.4 Die Rechtsvorgängerin der Beschwerdeführerin hat am 6. September 
2017 vom Regierungsstatthalter die Baubewilligung für den «Bau einer gast-
gewerblichen Terrasse mit 44 Sitzplätzen» erhalten. Bestandteil der damali-
gen Baubewilligung waren mehrere Grundriss-, Fassaden- und Schnittpläne. 
Auf diesen sind einzig auf der Nordwestseite des Hotels Terrassenplätze ein-
gezeichnet; auf der hier interessierenden Südwestseite fehlen entspre-
chende Sitzplatzdarstellungen (Pläne «Grundriss EG_Baugesuchsüberar-
beitung II», «Grundriss UG+Schnitt_Baugesuchsüberarbeitung II» sowie 
zweimal «Fassaden_Baugesuchsüberarbeitung II», je vom 19.7.2017, in Ak-
ten Regierungsstatthalteramt 3F). Zwar weist die Beschwerdeführerin zutref-
fend darauf hin, dass der Plan «Grundriss EG_Baugesuchsüberarbeitung II» 
Visualisierungen des Aussenbereichs enthält, die sowohl entlang der Nord-
west- als auch der Südwestfassade Sitzplätze zeigen. Die gesetzlich gefor-
derten, vermassten Plandarstellungen (Art. 12 ff. des Dekrets vom 22. März 
1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baubewilligungsdekret, BewD; 
BSG 725.1]) stimmen nach dem soeben Gesagten aber nicht mit diesen Vi-
sualisierungen überein. Überdies enthält die visualisierte Darstellung insge-
samt 52 Terrassenplätze, obgleich nur 44 Sitzplätze beantragt worden waren 
(Baugesuchsformular 4.3 vom 19.12.2016, in Akten Regierungsstatthalter-
amt 3E). Damit weichen die Visualisierungen auch von der Umschreibung im 
Baugesuch ab. Es wäre die Aufgabe der Bauherrschaft gewesen, klare und 
widerspruchsfreie Pläne einzureichen (E. 3.3 hiervor). Die behauptete Ver-
teilung von 20 Sitzplätzen auf der Südwestseite und 24 auf der Nordwest-
seite geht aus den baubewilligten Unterlagen nicht hervor. Anhand des Ge-
samtentscheids vom 6. September 2017, den sich die Beschwerdeführerin 
entgegenhalten lassen muss (vgl. Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 1 mit Hin-
weisen), vermag sie folglich nicht darzulegen, dass auf der Südwestseite 
eine Baubewilligung für die gastgewerbliche Terrassennutzung besteht. 

3.5 Im Jahr 2019 hat die Rechtsvorgängerin der Beschwerdeführerin 
eine «Projektänderung» zu dem am 6. September 2017 genehmigten Vor-

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haben eingereicht. Diese sah unter anderem die Erhöhung auf insgesamt 
80 Terrassenplätze vor. Mit Gesamtentscheid vom 24. Mai 2019 bewilligte 
der Regierungsstatthalter dieses Vorhaben. Die entsprechenden Pläne zei-
gen dabei wiederum keine Sitzplätze entlang der Südwestfassade; solche 
sind nach wie vor ausschliesslich entlang der Nordwestfassade eingezeich-
net (Pläne «Grundriss EG_Baugesuchsüberarbeitung 3», «Grundriss 
UG+Schnitte_Baugesuchsüberarbeitung 3», sowie zweimal «Fassa-
den_Baugesuchsüberarbeitung 3», je vom 12.2.2019, in Akten Regierungs-
statthalteramt 3F). Die neuen Visualisierungen enthalten keine Sitzplätze 
mehr auf der Südwestseite (vgl. Plan «Grundriss EG_Baugesuchsüberarbei-
tung 3). Anders als die Beschwerdeführerin ausführt, war auch im entspre-
chenden Baugesuch nicht von einer «Terrasse West» auf dem «Grundstück 
Nr. …» (richtig: 1________) die Rede (Beschwerde S. 9; vgl. Baugesuchs-
formulare 1.0 vom 30.8.2018 und 4.3 vom 7.11.2018, je in Akten Regierungs-
statthalteramt 3D). Selbst wenn die Flächenangaben im Baugesuch aber auf 
die Südwestseite hätten hinweisen sollen, bleibt es dabei, dass die entspre-
chenden Sitzplätze nicht aus den Baugesuchsplänen hervorgehen. Bei ei-
nem solchen allfälligen Widerspruch zwischen Text und Plänen käme Letz-
teren Vorrang zu (vgl. Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 34/34a N. 19a mit Hinwei-
sen), weshalb die Beschwerdeführerin so oder anders nichts zu ihren Guns-
ten aus den Angaben im Baugesuch abzuleiten vermag. Sodann mag zwar 
zutreffen, dass die Nordwestterrasse zu klein für 80 Plätze ist und insoweit 
von der Baubewilligung nicht vollumfänglich Gebrauch gemacht werden 
kann (vgl. Beschwerde S. 10 f.). Daraus lässt sich entgegen der Auffassung 
der Beschwerdeführerin aber nicht ableiten, dass auf der Südwestseite Sitz-
plätze aufgestellt werden dürfen. Ebenso wenig kann der Beschwerdeführe-
rin gefolgt werden, wenn sie ausführt, dass es der Regierungsstatthalter in 
der Bewilligung vom 24. Mai 2019 versäumt habe, die 80 Aussensitzplätze 
örtlich auszuscheiden (Beschwerde S. 10). Es wäre vielmehr Aufgabe der 
Bauherrschaft als Gesuchstellerin gewesen, ihr Vorhaben in allen wesentli-
chen Punkten zu beschreiben und namentlich die Lage der nachgesuchten 
Sitzplätze eindeutig zu bestimmen (vorne E. 3.3). Somit enthält auch der Ge-
samtentscheid vom 24. Mai 2019 keine baubewilligte Terrassennutzung für 
die Südwestseite (zur Verbindlichkeit für die Beschwerdeführerin als Rechts-
nachfolgerin vgl. E. 3.4 hiervor).

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3.6 Der Rechtsvorgängerin der Beschwerdeführerin wurde am 4. April 
2016 eine gastgewerbliche Betriebsbewilligung für insgesamt 80 Sitzplätze 
im Freien erteilt, wobei diese aufgeteilt sind auf 50 Sitzplätze auf der Ter-
rasse «…» und 30 Sitzplätze auf der Terrasse «B.________» (in Akten Re-
gierungsstatthalteramt 3E; vgl. auch Beschwerde S. 11; ferner E-Mail des 
Regierungsstatthalters vom 15.9.2022, Akten Regierungsstatthalteramt 3B 
pag. 115). Ob die Terrasse «B.________» in der Betriebsbewilligung vom 
4. April 2016 die hier interessierende, südwestliche Aussenfläche mitumfasst 
hat, lässt sich anhand der Akten nicht abschliessend beurteilen. Das ist al-
lerdings auch nicht notwendig, denn eine gastgewerbliche Betriebsbewilli-
gung vermag eine fehlende Baubewilligung nicht zu ersetzen (VGE 2023/12 
vom 27.6.2023 E. 4.2 mit Hinweisen [bestätigt durch BGer 1C_432/2023 
vom 15.8.2024], 2022/8 vom 4.4.2023 E. 4.4; weiterführend zum Verhältnis 
VGE 2010/497 vom 30.3.2012 E. 2.6). Zudem ist die Betriebsbewilligung 
vom 4. April 2016 nicht mehr aktuell und enthält die neueste Betriebsbewilli-
gung vom 4. Juni 2020 keine näheren örtlichen Angaben zu den Aussensitz-
plätzen mehr; diese spricht lediglich von 80 Sitzplätzen im Freien auf einer 
(1) Terrasse (Akten Regierungsstatthalteramt 3B pag. 89). Damit geben 
auch die Betriebsbewilligungen keinen Anlass, von einer baurechtlich bewil-
ligten Südwestterrasse auszugehen.

3.7 Die Beschwerdeführerin macht sodann geltend, bis im Jahr 2009 sei 
die Bewirtung von Aussenflächen im Kanton Bern baubewilligungsfrei gewe-
sen. Zu Beginn des Aussenausschanks auf der südwestlichen Terrasse sei 
demnach keine gastgewerbliche Baubewilligung nötig gewesen (Be-
schwerde S. 11). – Die Beschwerdeführerin belässt es bei diesen Aus-
führungen und erläutert nicht, weshalb sie die Bewirtung von Aussenflächen 
bis 2009 als baubewilligungsfrei erachtet. Die Auffassung ist aber ohnehin 
unzutreffend: Die gesetzliche Baubewilligungspflicht für die Bewirtung von 
Aussenterrassen bestand bereits vor 2009 (zum Ganzen VGE 2023/12 vom 
27.6.2023 E. 5 mit Hinweisen [bestätigt durch BGer 1C_432/2023 vom 
15.8.2024]). Abgesehen davon ist nicht erkennbar, was die Beschwerdefüh-
rerin daraus für sich ableiten will. Dass sie bzw. ihre Rechtsvorgängerin auf 
der Südwestseite «seit jeher» Aussensitzplätze anbieten, ändert jedenfalls 
nichts daran, dass die hierfür erforderliche Baubewilligung nach wie vor fehlt 
(Beschwerde S. 8, 11 f.).

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3.8 Als Zwischenfazit steht somit fest, dass vor dem hier umstrittenen 
Vorhaben insgesamt 80 Aussensitzplätze auf der nordwestlichen Terrasse 
des Hotels der Beschwerdeführerin baubewilligt waren. Auf der Südwest-
seite sind demgegenüber keine Sitzplätze baubewilligt. Gemäss den Ge-
samtentscheiden des Regierungsstatthalters vom 6. September 2017 und 
24. Mai 2019 dürfen die baubewilligten Terrassenplätze auf der Nordwest-
seite bis 24.00 Uhr bewirtschaftet werden, was nicht umstritten ist (vgl. die 
jeweiligen Dispositiv-Ziff. 3.2). 

4.

Daraus lässt sich für den Gegenstand des hier interessierenden Baubewilli-
gungsverfahrens Folgendes ableiten:

4.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, Verfahrensgegenstand bilde 
einzig die Erstellung eines Holzdecks. Es sei nie ihre Absicht gewesen, die 
Bewilligung vom 24. Mai 2019 für 80 Aussensitzplätze und Öffnungszeiten 
bis 24.00 Uhr abzuändern. Indem die Vorinstanzen nebst dem nachgesuch-
ten Holzdeck zugleich die baurechtliche Nutzungsfrage beurteilt und die 
Gastgewerbebewilligung angepasst haben, hätten sie den Dispositions-
grundsatz verletzt (Beschwerde S. 13).

4.2 Die BVD hat erwogen, aus den Baugesuchsunterlagen gehe hervor, 
dass die Beschwerdeführerin nicht nur das Holzdeck selber, sondern auch 
dessen gastgewerbliche Nutzung zum Gegenstand des Baugesuchs habe 
machen wollen. Betreffend den Lärmschutz ergebe sich zudem aus den 
früheren Bewilligungen, dass die Lärmschutzvorschriften bisher nicht oder 
nur ungenügend berücksichtigt worden seien. Im Rahmen der nun vorgese-
henen Erweiterung der Terrasse müsse es daher möglich sein, nachträglich 
Massnahmen zur Verbesserung des Lärmschutzes anzuordnen. Damit sei 
der Dispositionsgrundsatz nicht verletzt (angefochtener Entscheid E. 4, 
5a f.).

4.3 Mit Gesuch eingeleitete Verfahren sowie Verwaltungsjustizverfahren 
sind zu grossen Teilen vom Dispositionsgrundsatz (Verfügungsgrundsatz) 
beherrscht. Auch in (nachträglichen) Baubewilligungsverfahren gilt der Dis-

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positionsgrundsatz, werden solche doch nur auf Gesuch hin eingeleitet 
(BVR 1984 S. 160 E. 3; VGE 2014/197 vom 27.5.2015 E. 2.2). Nach diesem 
Grundsatz kann die ansprechende Partei über den Verfahrens- bzw. Streit-
gegenstand disponieren. Von ihrem Willen hängt es ab, ob und in welchem 
Umfang ein Begehren zu behandeln ist. Über mehr oder anderes als anbe-
gehrt, hat die Behörde nicht zu entscheiden (Reto Feller bzw. Michel Daum, 
in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 16 N. 4 mit Hinweisen bzw. Art. 50 N. 3). 

4.4 Die Beschwerdeführerin hat in ihrem Baugesuch vom 17. Juni 2022 
das Vorhaben wie folgt umschrieben: «Terrassenanbau Richtung …platz für 
die ganzjährige Nutzung» (Akten Regierungsstatthalteramt 3B pag. 10). Auf 
Nachfrage des Regierungsstatthalters hat sie klargestellt, Verfahrensgegen-
stand bilde «die Baubewilligung für das mobile Holzdeck für 12 Aussensitz-
plätze auf derjenigen Fläche, wo bereits Tische und Stühle des Terrassen-
betriebs standen» (Schreiben vom 16.2.2023, Akten Regierungsstatthalter-
amt 3B pag. 147). Der Sache nach wollte sie also ein Holzdeck für die gast-
gewerbliche Nutzung von zwölf Aussensitzplätzen auf der Südwestseite ih-
res Hotels. Dass sie hierfür formell nur eine Baubewilligung für das Holzdeck 
als notwendig erachtet hat, ist ihrer unzutreffenden Rechtsauffassung über 
die bisher baubewilligte Situation geschuldet (vorne E. 3). Obwohl die Be-
schwerdeführerin vom Regierungsstatthalter im Verlauf des Baubewilli-
gungsverfahrens auf die baurechtlich nicht bewilligten Aussensitzplätze auf-
merksam gemacht wurde, hat sie ausdrücklich an ihrem Vorhaben festge-
halten und zugleich bekräftigt, dass die Gesamtzahl der 80 Aussensitzplätze 
unverändert bleiben solle (Schreiben der Beschwerdeführerin vom 
16.2.2023, Akten Regierungsstatthalteramt 3B pag. 145 ff.; vgl. ferner vorne 
E. 2.3). Um dem Vorhaben der Beschwerdeführerin inhaltlich zu entspre-
chen, hat die Baubewilligung somit neben dem Holzdeck auf der Südwest-
seite auch die Erlaubnis für dessen (erstmalige) gastgewerbliche Nutzung zu 
beinhalten. Zudem müssen, um die Gesamtzahl Aussensitzplätze beizube-
halten, die 80 Terrassenplätze auf der Nordwestseite um die zwölf neuen 
Plätze auf der Südwestseite auf nunmehr 68 reduziert werden. Diese Anord-
nungen haben die Vorinstanzen getroffen. Was die Beschwerdeführerin für 
eine Verletzung des Dispositionsgrundsatzes hält, ist nichts anderes als das 
Ergebnis der korrekten baurechtlichen Würdigung des Vorhabens. 

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4.5 Darüber hinaus haben die Vorinstanzen die Öffnungszeiten für die 
verbleibenden 68 Sitzplätze neu geregelt. Hierzu ergibt sich mit Blick auf den 
Dispositionsgrundsatz Folgendes:

4.5.1 Vorab ist die rechtliche Einordnung der verfügten Öffnungszeiten kla-
rzustellen. Der Regierungsstatthalter hat im Gesamtentscheid vom 27. April 
2023 «das eingangs umschriebene Vorhaben» (vgl. zur Umschreibung 
vorne E. 2.4) bewilligt «unter Auflagen bzw. mit Beschränkung der täglichen 
Öffnungszeiten für die 68 Sitzplätze auf der bestehenden Terrasse auf täg-
lich bis um 22.00 Uhr» (Dispositiv-Ziff. 1, Akten Regierungsstatthalteramt 3B 
pag. 7). Die neuen Öffnungszeiten beziehen sich nicht auf die bisher bewil-
ligte Situation mit 80 Aussensitzplätzen an einem Standort, sondern auf das 
vom Regierungsstatthalter bewilligte neue Vorhaben mit zwei Standorten 
und anderer Aufteilung der Sitzplätze. Entgegen der Auffassung der Be-
schwerdeführerin (Beschwerde S. 14 ff.) haben die Vorinstanzen weder eine 
Sanierung einer Altanlage angeordnet (vgl. auch hinten E. 4.5.3) noch den 
(teilweisen) Widerruf früherer Bewilligungen verfügt. Auf Letzteres hat die 
BVD ausdrücklich hingewiesen (angefochtener Entscheid E. 5g a.E; ferner 
Vernehmlassung vom 23.11.2023, act. 3). Sie hat denn auch offenkundig 
keine Gehörsverletzung begangen, indem sie die Widerrufsvoraussetzungen 
nicht näher geprüft hat (vgl. Beschwerde S. 14).

4.5.2 Lärmemissionen einer neuen ortsfesten Anlage sind nach den Anord-
nungen der Vollzugsbehörde so weit zu begrenzen, als dies technisch und 
betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Vorsorgeprinzip). Weiter 
dürfen die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungs-
werte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 11 Abs. 2 und Art. 25 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz [Umwelt-
schutzgesetz, USG; SR 814.01]; Art. 7 Abs. 1 Bst. a und b der Lärmschutz-
verordnung vom 15. Dezember 1986 [LSV; SR 814.41]). Das Vorsorgeprin-
zip und die Planungswerte sind also kumulativ einzuhalten (BGE 141 II 476 
E. 3.2; BGer 1C_560/2017 vom 17.12.2018 E. 2.1). Dasselbe gilt, wenn eine 
neue Anlage geändert wird (Art. 8 Abs. 4 LSV; BGer 1C_278/2010 vom 
31.1.2011, in URP 2011 S. 135 E. 3.1; zum Ganzen auch hinten E. 5.3). Die 
Änderung ist gegenüber der erstmaligen Erstellung der Anlage in keiner 
Weise privilegiert (Robert Wolf, in Kommentar USG, 2. Aufl. 2004, Art. 25 

https://www.swisslex.ch/doc/unknown/9199c659-3c40-4853-83e2-f25b3759eccf/citeddoc/055a6653-9a9a-4d3a-a315-34b907d7526d/source/document-link

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.10.2025, Nr. 100.2023.293U, 
Seite 13

N. 45). Dabei sind alle von der geänderten Anlage ausgehenden Immissio-
nen zu berücksichtigen (Art. 8 USG, Grundsatz der ganzheitlichen Betrach-
tungsweise; vgl. Rausch/Keller, in Kommentar USG, 2. Aufl. 2004, Art. 8 
N. 15 mit Hinweisen).

4.5.3 Bei der hier interessierenden Aussenterrasse handelt es sich unbe-
stritten um eine neue, d.h. nach Inkrafttreten des USG am 1. Januar 1985 
bewilligte Anlage (Art. 47 Abs. 1 LSV; angefochtener Entscheid E. 5d). 
Ebenfalls nicht bestritten ist, dass die Terrasse eine ortsfeste Anlage ist (an-
gefochtener Entscheid E. 5b; vgl. dazu etwa BGer 1C_293/2017 vom 
9.3.2018 E. 3.1.1 f.). Das Vorhaben der Beschwerdeführerin bewirkt eine Er-
weiterung der bisher gastgewerblich genutzten Terrassenfläche auf der 
Nordwestseite Richtung Südwesten. Zudem muss die bisherige Sitzplatzzahl 
im Nordwesten angepasst werden. Es liegt daher eine Änderung einer neuen 
ortsfesten Anlage im Sinn von Art. 8 Abs. 4 LSV vor, weshalb nach dem hier-
vor Erwogenen das Vorsorgeprinzip einzuhalten ist und die Lärmimmissio-
nen der Gesamtanlage die Planungswerte nicht überschreiten dürfen. Die 
Öffnungszeiten des nordwestlichen Terrassenabschnitts stehen im Zusam-
menhang mit diesen Lärmschutzvorgaben und sind damit vom Verfahrens-
gegenstand mitumfasst. Hingegen handelt es sich nicht um eine Frage der 
Sanierung einer Altanlage (Art. 16 ff. USG; Beschwerde S. 14 und 15 ff.; vgl. 
auch vorne E. 4.5.1). 

4.5.4 Daran ändert nichts, dass die Öffnungszeiten für die Nordwestter-
rasse in den Gesamtentscheiden vom 6. September 2017 bzw. 24. Mai 2019 
bereits rechtskräftig bewilligt worden sind. Einerseits dürfte bei fast jeder Än-
derung einer Neuanlage eine frühere Bewilligung zur ursprünglichen Errich-
tung vorliegen. Andererseits schliesst das Bestehen einer Baubewilligung 
nicht aus, dass die effektive Lärmsituation gegen die öffentlich-rechtlichen 
Vorschriften verstösst. Dies kann etwa der Fall sein, wenn – wie hier – die 
lärmrechtliche Situation mangelhaft abgeklärt worden ist (vgl. hinten E. 5.4). 
Eine Baubewilligung verleiht keine wohlerworbenen Rechte in Bezug auf die 
Lärmsituation, wenn diese dem geltenden Recht widerspricht, und eine neu-
erliche Lärmprüfung bleibt möglich (BGer 1C_498/2019 vom 21.10.2020, in 
URP 2021 S. 420 E. 4.2; vgl. ferner Robert Wolf, a.a.O., Art. 25 N. 44 drittes 
Lemma; BGer 1C_177/2011 vom 9.2.2012 E. 4.2). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.10.2025, Nr. 100.2023.293U, 
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4.6 Die Vorinstanzen haben den Dispositionsgrundsatz somit nicht ver-
letzt. 

5.

Zu prüfen bleibt, ob die neuen Öffnungszeiten auf der Nordwestterrasse ma-
teriell rechtmässig sind.

5.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Fachbericht der Fachstelle Lär-
makustik/Lasertechnik komme nachvollziehbar zum Schluss, dass die be-
stehende Terrasse bis 22.00 Uhr nicht als störend einzustufen sei, sie aber 
Lärmimmissionen verursachen könne, die ab Beginn der Nachtruhezeit um 
22.00 Uhr mehr als nur höchstens geringfügig störend seien. Für die Be-
schwerdeführerin sei die Beschränkung der Öffnungszeiten technisch und 
betrieblich möglich. Zudem dürfte auf der Terrasse zwischen 22.00 bis 
24.00 Uhr nur an einigen wenigen Hitzetagen im Sommer ein grosser Um-
satz erzielt werden; in der restlichen Zeit dürfte der Gastgewerbebetrieb auf 
genügend Umsatz im Innenbereich angewiesen sein. Hier stünden im Erd-
geschoss 179 und im Obergeschoss 258 gastgewerblich bewilligte Sitz-
plätze zur Verfügung mit Öffnungszeiten bis mindestens 00.30 Uhr. Zum Be-
trieb gehörten zudem mehrere Seminarräume und 192 Hotelzimmer mit 425 
Gästebetten. Mit Blick auf den Gesamtumsatz sei eine Schliessung der be-
stehenden Terrasse zwei Stunden früher als ursprünglich bewilligt wirtschaft-
lich tragbar (angefochtener Entscheid E. 5e ff.).

5.2 Die Beschwerdeführerin bringt vor, die bisherige Öffnungszeit bis täg-
lich 24.00 Uhr sei rechtskräftig bewilligt, und sie habe im Vertrauen auf die 
(aus ihrer Sicht) bewilligte Situation das Betriebskonzept und die Infrastruk-
tur auf diese Öffnungszeiten ausgelegt. Die ursprüngliche Baubewilligung 
könne aus Gründen der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes nur 
unter den Voraussetzungen des Widerrufs angepasst werden. Diese seien 
nicht erfüllt. Überdies sei die Schliessung der nordwestlichen Terrasse be-
reits um 22.00 Uhr wirtschaftlich nicht tragbar und mit Blick auf die erst kürz-
lich getätigten Investitionen unzumutbar. Spätestens ab 20.30 Uhr könnten 
keine Essensbestellungen mehr entgegengenommen werden, wodurch ihr 

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Seite 15

enorme Einnahmen entgingen. Die Gäste würden andere Lokale beim 
…platz aufsuchen, wo die Terrasse bis 24.00 Uhr oder darüber hinaus offen 
sei (Beschwerde S. 15 f.).

5.3 Das USG und die gestützt darauf erlassene LSV haben u.a. zum Ziel, 
die Menschen vor schädlichem oder lästigem Lärm zu schützen (Art. 1 
Abs. 1, Art. 7 Abs. 1 USG; Art. 1 Abs. 1 LSV). Wie andere Emissionen 
werden Lärmbelastungen vorab durch Massnahmen bei der Quelle begrenzt 
(Emissionsbegrenzungen; Art. 11 Abs. 1 USG). Sie sind im Rahmen der 
Vorsorge unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung so weit zu 
begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich 
tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). In einem zweiten Schritt werden 
Emissionsbegrenzungen verschärft, wenn feststeht oder zu erwarten ist, 
dass die Einwirkungen unter Berücksichtigung der bestehenden 
Umweltbelastung schädlich oder lästig werden (Art. 11 Abs. 3 USG). 
Fehlen – wie hier – Belastungsgrenzwerte, so beurteilt die Vollzugsbehörde 
die Lärmimmissionen nach Art. 15 USG, unter Berücksichtigung der Art. 19 
und 23 USG (Art. 40 Abs. 3 LSV), wobei für die hier interessierende, 
geänderte Neuanlage die Planungswerte gemäss Art. 25 USG und 
Art. 7 Abs. 1 Bst. b LSV massgebend sind (Art. 8 Abs. 4 LSV; vorne 
E. 4.5.2). Danach darf der durch die Kundschaft eines Betriebs verursachte 
Lärm während der Nacht grundsätzlich höchstens geringfügige Störung 
verursachen (zum Ganzen BGE 137 II 30 E. 3.4, 133 II 292 E. 3.1, 130 II 32 
E. 2.2 mit Hinweisen; BVR 2002 S. 356 E. 2d).

5.4 Im Fachbericht vom 27. September 2022 nahm die Fachstelle Lär-
makustik/Lasertechnik eine Untersuchung der Aussensitzplätze des beste-
henden Betriebs sowie der Auswirkungen des Bauvorhabens hinsichtlich all-
fälliger übermässiger Lärmimmissionen vor (Akten Regierungsstatthalteramt 
3B pag. 64 ff.). Eine solche Untersuchung der Terrasse fand hier erstmals 
statt; in den vorangegangenen Baubewilligungsverfahren wurde eine Lärm-
prüfung jeweils unterlassen (angefochtener Entscheid E. 5d). Die Fachstelle 
hielt in ihrem Bericht fest, am stärksten von möglichen Lärmimmissionen 
seien die im eigenen Betrieb vorhandenen Hotelzimmer betroffen sowie das 
erste Obergeschoss der Liegenschaft an der Blumenstrasse 8 (Wohnung; 
S. 7). Beide Immissionspunkte lägen in der Empfindlichkeitsstufe III. Die Im-

https://www.swisslex.ch/doc/aol/dc1cbe96-cc2b-4927-a32b-3d2b0f8fecc7/9a0c9305-9de9-4e59-aeb9-d163884a9696/source/document-link
https://www.swisslex.ch/doc/previews/d11d27a2-4e42-4f5c-beed-df3e78bbc41b%2C2676a7f5-8caa-40b4-ae64-38fb3fcd290d/source/document-link
https://www.swisslex.ch/doc/previews/d11d27a2-4e42-4f5c-beed-df3e78bbc41b%2C2676a7f5-8caa-40b4-ae64-38fb3fcd290d/source/document-link
https://www.swisslex.ch/doc/aol/fd398455-9006-4ee6-a789-534f3c0895f2/ae17e7c9-909e-4659-be2b-44598f7c1fe2/source/document-link
https://www.swisslex.ch/doc/aol/9c06e5f9-bfd9-41d0-a7ae-3bf8d8ebec46/9a0c9305-9de9-4e59-aeb9-d163884a9696/source/document-link

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Seite 16

missionsermittlung auf Aussenterrassen basiere auf den Erfahrungen der 
Vollzugsbehörden und bediene sich eines Wertesystems mit definierten Kri-
terien wie z.B. Betriebszeit, Gästeverhalten oder Empfangspunkte. Daraus 
ergäbe sich für die betroffenen Immissionspunkte, dass auf der neu geplan-
ten Terrasse im Südwesten mit zwölf Sitzplätzen die Lärmimmissionen bis 
24.00 Uhr höchstens geringfügig störend seien und unter dem Planungswert 
lägen. Anders verhalte es sich auf der bestehenden Terrasse im Nordwes-
ten. Zwar seien die Lärmimmissionen auch hier bis 22.00 Uhr höchstens ge-
ringfügig störend und die Planungswerte eingehalten. Zwischen 22.00 und 
24.00 Uhr seien die Immissionen aber störend und lägen zwischen den Pla-
nungs- und Immissionsgrenzwerten. Dies gelte sowohl für 80 Sitzplätze als 
auch für einen verkleinerten Betrieb mit ca. 56 Sitzplätzen, die anlässlich der 
Begehung gezählt worden seien (S. 8 ff.). Damit die Immissionen als höchs-
tens geringfügig störend eingestuft werden können, schlug die Fachstelle 
insbesondere vor, dass der Terrassenbetrieb bei der Nordwestfassade 
spätestens um 22.00 Uhr einzustellen sei (S. 17 f.). 

5.5 Die Beschwerdeführerin stellt die Beurteilung der Fachstelle nicht in-
frage. Sie ist allerdings der Auffassung, es seien keine Massnahmen ange-
zeigt, weil die Immissionsgrenzwerte eingehalten seien (Beschwerde 
S. 15 f.). Das Vorhaben bewirkt aber eine Änderung einer lärmschutzrecht-
lich neuen Anlage, weshalb nicht bloss die Immissionsgrenzwerte, sondern 
die Planungswerte einzuhalten sind (vorne E. 4.5.2 f.). Die Fachstelle hat 
nachvollziehbar dargelegt, dass diese Vorgabe für den Betrieb auf der Ter-
rasse im Nordwesten ab 22.00 Uhr nicht erfüllt ist. Die Vorinstanz hat den 
Bericht einlässlich gewürdigt und ist ihm mit überzeugender Begründung ge-
folgt (angefochtener Entscheid E. 5e und f). Mit diesen Erwägungen setzt 
sich die Beschwerdeführerin nicht weiter auseinander. Das Verwaltungsge-
richt hat keine Veranlassung, von der sorgfältigen und fachlich abgestützten 
Lärmbeurteilung der Vorinstanz abzuweichen. Damit steht fest, dass es auf 
der Aussenterrasse auf der Nordwestseite ab 22.00 Uhr zu mehr als höchs-
tens geringfügigen Störungen durch Lärmimmissionen kommt und die Pla-
nungswerte nicht mehr eingehalten sind.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.10.2025, Nr. 100.2023.293U, 
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5.6 Die Beschwerdeführerin ist sodann der Auffassung, die kürzeren Öff-
nungszeiten widersprächen dem Vertrauensschutz und seien unverhältnis-
mässig.

5.6.1 Wie bereits dargelegt, steht im vorliegenden Fall nicht der Widerruf 
früherer Baubewilligungen zur Diskussion (vorne E. 4.5.1). Aspekte des Ver-
trauensschutzes spielen hier ebenso wenig eine Rolle wie solche des Be-
sitzstands; darauf ist nicht weiter einzugehen. Unter Verhältnismässigkeit-
saspekten besteht sodann kein Anspruch auf eine Bewilligung über das ge-
setzlich Zulässige hinaus (vgl. Zaugg/Ludwig, a.a.O., Vorbemerkungen zu 
den Art. 26-31 N. 3 mit Hinweisen). Vielmehr sind Bauvorhaben nur zu be-
willigen, wenn sie den bau- und planungsrechtlichen Vorschriften und den 
nach anderen Gesetzen im Baubewilligungsverfahren zu prüfenden Vor-
schriften, namentlich der Umweltschutzgesetzgebung, entsprechen (Art. 2 
Abs. 1 BauG; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 2 N. 3). Auf der Nordwestterrasse 
werden ab 22.00 Uhr die lärmschutzrechtlich geforderten Planungswerte 
überschritten (vorne E. 5.4 f.). Dass die Vollzugsbehörde aufgrund überwie-
gender öffentlicher Interessen eine Erleichterung hätte gewähren müssen, 
ist weder geltend gemacht noch ersichtlich (Art. 25 Abs. 2 USG; Art. 7 
Abs. 2 LSV; vgl. dazu auch BGer 1A.139/2002 vom 5.3.2003, in ZBl 2004 
S. 94 E. 8.2 und 8.4). Demnach sind die Voraussetzungen für die Bewilli-
gungserteilung ab 22.00 Uhr nicht (mehr) erfüllt. Für eine umfassende Inter-
essenabwägung verbleibt unter diesen Umständen kein Raum (vgl. Grif-
fel/Rausch, in Kommentar USG, Ergänzungsband zur 2. Aufl. 2011, Art. 25 
N. 14). Dies gilt umso mehr, als zur Einhaltung der Planungswerte keine al-
ternativen Massnahmen zur Diskussion stehen.

5.6.2 Dennoch hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid eine Inter-
essenabwägung vorgenommen und insbesondere die wirtschaftliche Trag-
barkeit der Anordnung für die Beschwerdeführerin geprüft (angefochtener 
Entscheid E. 5g). Die BVD hat die Öffnungszeiten allerdings im Rahmen des 
Vorsorgeprinzips beurteilt, das eine solche Interessenabwägung vorsieht 
(Vernehmlassung vom 23.11.2023, act. 3; allgemein zum Vorsorgeprinzip 
vgl. vorne E. 4.5.2 und 5.3). Im vorliegenden Fall dienen die kürzeren Öff-
nungszeiten aber nicht der Vorsorge, sondern der gesetzlich geforderten 
Einhaltung der Planungswerte; die Interessenabwägung hätte daher unter-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.10.2025, Nr. 100.2023.293U, 
Seite 18

bleiben können (E. 5.6.1 hiervor). Auf die diesbezügliche Kritik der Be-
schwerdeführerin am angefochtenen Entscheid muss nicht näher eingegan-
gen werden. Der Vollständigkeit halber rechtfertigt sich immerhin der Hin-
weis, dass die Beschwerdeführerin einen Hotelbetrieb mit 191 Hotelzim-
mern, einem Restaurant mit 80 Sitzplätzen, einem «Private Dining-Room» 
mit 20 Sitzplätzen, einer Bar mit 30 Sitzplätzen und der Terrasse mit 80 Sitz-
plätzen führt. Darüber hinaus unterhält sie mehrere Säle und Seminarräume 
(Fachbericht vom 27.9.2022 S. 6, Akten Regierungsstatthalteramt 3B 
pag. 64 ff.). Zwar dürfte zutreffen, dass sich die neuen Öffnungszeiten nega-
tiv auf den Umsatz der Beschwerdeführerin auswirken, wenn auch (sehr) 
fraglich scheint, ob – wie von der Beschwerdeführerin behauptet – der Um-
satzverlust über Fr. 100ʹ000 pro Jahr ausmachen würde (vgl. auch Beilagen 
11 und 12 zur Eingabe der Beschwerdeführerin vom 14.1.2025, act. 7B). Mit 
Blick auf das breit gefächerte Betriebsangebot und die verschiedenen Ein-
nahmequellen legt sie aber nicht substanziiert dar, dass durch zwei Stunden 
kürzere Öffnungszeiten des nordwestlichen Terrassenabschnitts eine wirt-
schaftlich untragbare Situation entstünde (zum Begriff der wirtschaftlichen 
Tragbarkeit BVR 2002 S. 345 E. 5c/bb [bestätigt durch BGer 1A.75/2001 
vom 20.11.2001]; VGE 2010/211 vom 20.5.2011 E. 4.3).

5.7 Die angeordnete Öffnungszeit der nordwestlichen Terrasse bis 
22.00 Uhr täglich erweist sich damit als umweltschutzrechtlich geboten (und 
verfassungskonform).

6.

6.1 Mit Blick auf das Gesagte ist der rechtserhebliche Sachverhalt in den 
Akten ausreichend dokumentiert, weshalb sich Weiterungen wie das Einho-
len eines «Mitberichts» des Polizeiinspektorats der EG Interlaken zu allfälli-
gen Lärmklagen oder das Durchführen eines Augenscheins erübrigen. Die 
entsprechenden Beweisanträge werden abgewiesen (Beschwerde S. 10, 
14 f.; vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung statt vieler BGE 144 II 427 
E. 3.1.3; BVR 2021 S. 285 E. 3.3.2; Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 27 f.). 
Gründe für eine Rückweisung bestehen ebenfalls nicht (Eventualbegehren; 
vorne Bst. C).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.10.2025, Nr. 100.2023.293U, 
Seite 19

6.2 Der angefochtene Entscheid hält damit der Rechtskontrolle stand. 
Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. Bei die-
sem Verfahrensausgang wird die unterliegende Beschwerdeführerin kosten-
pflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen 
(Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3ʹ500.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin 
- Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
- Einwohnergemeinde Interlaken 
- Bundesamt für Umwelt

und mitzuteilen:
- Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli
- Kantonspolizei Bern, Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.