# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0bec0786-4d52-5221-a7fc-4a87b6a8b9a6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.05.2008 E-2776/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2776-2008_2008-05-08.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-2776/2008/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  M a i  2 0 0 8

Einzelrichterin Marianne Teuscher, 
mit Zustimmung von Richter Daniel Schmid, 
Gerichtsschreiber Marco Abbühl.

A._______,
alias B._______,
Eritrea,
vertreten durch Klausfranz Rüst-Hehli, 
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 18. April 2008 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-2776/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass das BFM das erste Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 29. 
August 2006 mit Verfügung vom 4. September 2007 – eröffnet am 5. 
September 2007 – ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz so-
wie deren Vollzug anordnete,

dass das BFM dem Beschwerdeführer  gleichzeitig  Frist  ansetzte bis 
zum 30. Oktober 2007, um die Schweiz zu verlassen,

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit  Beschwerde vom 8. 
Oktober 2007 (vorab per Telefax) beim Bundesverwaltungsgericht an-
focht,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil  vom 16. Oktober 2007 
auf die Beschwerde wegen Nichteinhaltung der 30-tägigen Beschwer-
defrist nicht eintrat,

dass die Verfügung des BFM vom 4. September 2007 in Rechtskraft 
erwachsen ist,

dass der Beschwerdeführer am 2. November 2007 im Empfangs- und 
Verfahrenszentrum C._______ erneut um Asyl ersuchte,

dass er mit vom 17. November 2007 datierter, nicht unterschriebener 
Eingabe beim Empfangs- und Verfahrenszentrum C._______ einen Ar-
tikel aus der NZZ am Sonntag vom 4. November 2007 mit  dem Titel 
„Nichts wie raus aus Eritrea“ einreichte und geltend machte, mit  der 
Lückenlosigkeit  der  militärischen  Aushebung  und  Dienstverpflichtung 
sei bewiesen, dass er keinesfalls erlaubterweise aus Eritrea ausgereist 
sei und bei einer Rückkehr unverhältnismässig schwer bestraft würde, 
ohne sich in einem fairen Verfahren verteidigen oder gegen die syste-
matische Folter wehren zu können,

dass das BFM die Eingabe vom 17. November 2007 samt Zeitungsarti-
kel am 19. November 2007 an das kantonale Ausländeramt D._______ 
sandte und den Beschwerdeführer aufforderte, die Eingabe zu unter-
schreiben  und  zusammen  mit  dem  Zeitungsartikel  erneut  einzurei-
chen,

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dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Befragung  vom  20. 
November 2007 im Empfangs- und Verfahrenszentrum C._______ zu 
Protokoll gab, die Asylgründe seien die selben wie im ersten Asylver-
fahren, 

dass der Beschwerdeführer am Ende der Befragung aufgefordert wur-
de, in den Kanton D._______ (Zuteilungskanton) zurückzukehren,

dass dem Beschwerdeführer gemäss einer sich bei den Akten befindli-
chen Notiz vom 27. November 2007 mitgeteilt wurde, aufgrund seiner 
Vorbringen anlässlich der Befragung zur Person und nach Durchsicht 
der Akten zum ersten Asylgesuch könne sein zweites Asylgesuch nicht 
registriert werden,

dass er sodann gehalten sei,  in den ihm für das erste Asylverfahren 
zugeteilten Kanton D._______ zurückzukehren,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  seines  Rechtsvertreters  an 
das Bundesverwaltungsgericht vom 4. Dezember 2007 im Sinne einer 
Rechtsverweigerungs-  beziehungsweise  Rechtsverzögerungsbe-
schwerde beantragte, es sei die Vorinstanz anzuweisen, auf das Asyl-
gesuch einzutreten oder dann als Wiedererwägungsgesuch zu behan-
deln und darauf einzutreten, eventualiter sei die Flüchtlingseigenschaft 
und  die  Unzulässigkeit  des  Wegweisungsvollzugs,  subeventualiter 
dessen Unzumutbarkeit, festzustellen,

dass  der  zuständige  Instruktionsrichter  mit  Zwischenverfügung  vom 
11. Januar 2008 entschied, der Beschwerdeführer dürfe den Ausgang 
des Verfahrens in der Schweiz abwarten,

dass  die  Vorinstanz  sodann  unter  Fristansetzung  eingeladen  wurde, 
eine Stellungnahme einzureichen,

dass die Vorinstanz in ihrer Stellungnahme vom 1. Februar 2008 aus-
führte, der Beschwerdeführer sei  der Aufforderung, die Eingabe vom 
17. November  2007 zu unterschreiben und zusammen mit  dem Zei-
tungsartikel erneut einzureichen, nicht nachgekommen,

dass kein zweites Asylgesuch registriert worden sei, weil aufgrund des 
Gesprächs  vom 20.  November  2007  zwischen  dem Bundesamt  und 
dem  Beschwerdeführer  nicht  auf  ein  zweites  Asylgesuch  habe  ge-
schlossen werden können,

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dass das BFM vorschlug, die seit Eintritt der Rechtskraft der Verfügung 
vom 4. September  2007 eingegangenen Eingaben des Beschwerde-
führers als Wiedererwägungsgesuch entgegenzunehmen und ihm die 
Gelegenheit einzuräumen, diese allenfalls zu ergänzen,

dass  das  BFM dem Rechtsvertreter  mit  Schreiben vom 21. Februar 
2008 mitteilte, die Eingabe des Beschwerdeführers werde als Wieder-
erwägungsgesuch  beziehungsweise  als  zweites  Asylgesuch  behan-
delt,

dass  der  zuständige  Instruktionsrichter  des  Bundesverwaltungsge-
richts mit Entscheid vom 26. Februar 2008 die Rechtsverweigerungs- 
beziehungsweise  Rechtsverzögerungsbeschwerde  vom  4.  Dezember 
2007  im  einzelrichterlichen  Verfahren  als  gegenstandslos  geworden 
abschrieb,

dass das BFM am 15. April 2008 die direkte Bundesanhörung gemäss 
Art. 29 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durch-
führte,

dass  der  Beschwerdeführer  dabei  im  Wesentlichen  vorbrachte,  er 
stamme aus E._______, Eritrea,

dass er im Oktober 2002 im Laden seines Vaters in E._______ ohne 
Angabe von Gründen von der  Militärbehörde festgenommen worden 
sei,  nachdem er sich nicht mit  einem Passierschein habe ausweisen 
können,

dass man ihn anschliessend in das Gefängnis "Forto" gebracht habe,

dass er im Oktober 2005 nach F._______ verlegt und dort während ei-
nes Monats inhaftiert worden sei,

dass  er  eines  Tages  zusammen  mit  anderen  Häftlingen  mit  einem 
Fahrzeug  Richtung  G._______,  E._______,  H._______  transportiert 
worden sei,

dass das Fahrzeug Richtung I._______ gefahren sei, als der Chauffeur 
die Fahrt plötzlich verlangsamt habe, um Kühe passieren zu lassen,

dass er und andere Häftlinge die Gelegenheit genutzt hätten, um vom 
Fahrzeug zu springen,

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dass er zurück in Richtung H._______ gerannt sei, wo er von einem 
älteren Mann neue Kleidung erhalten habe,

dass  er  nach  einem  zweitägigen  Fussmarsch  bei  seinen  Eltern  im 
Quartier  J._______ in E._______ angekommen sei,  wo er sich wäh-
rend rund sechs Monaten versteckt habe,

dass er am 1. Mai 2006 sein Elternhaus verlassen habe und zu Fuss 
nach K._______ gegangen sei,

dass sein Vater einen Mann organisiert  habe, der ihn von K._______ 
unter Umgehung der Grenzkontrollen zu Fuss in den Sudan gebracht 
habe,

dass sie am 8. Mai  2006 im Sudan angekommen seien und er  sich 
nach L._______ begeben habe,

dass er zu seiner Tante in ein Flüchtlingslager nach M._______ gereist 
sei, wo er sich etwa 2 Monate in deren Haus aufgehalten habe,

dass er im Juli 2006 in Richtung N._______ aufgebrochen sei,

dass er sich in N._______ bei Landsleuten im Quartier Sheref aufge-
halten habe, bevor er in die Sahara gegangen sei,

dass der Beschwerdeführer anlässlich des rechtlichen Gehörs zu einer 
allfälligen Rückführung in seinen Heimatstaat schliesslich vorbrachte, 
er sei nach seiner Ankunft in der Schweiz der Oppositionspartei beige-
treten, weshalb sein Leben in Gefahr sei,

dass das BFM mit  Verfügung vom 18. April  2008 in  Anwendung von 
Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdefüh-
rers vom 2. November 2007 nicht eintrat und die Wegweisung verfügte, 
wobei der Wegweisungsvollzug wegen Unzumutbarkeit zu Gunsten ei-
ner vorläufigen Aufnahme aufgeschoben wurde,

dass das BFM zur Begründung anführte, der Beschwerdeführer habe 
bei  seiner  Vorsprache  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum 
C._______ am 2. November 2007 ebenso wie anlässlich der Anhörung 
vom 15. April 2008 im wesentlichen dieselben Asylgründe wie im ers-
ten Asylverfahren geltend gemacht,

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dass seine Vorbringen bezüglich angeblicher exilpolitischer Aktivitäten 
sodann als Schutzbehauptungen zu werten seien,

dass  das  am  29.  August  2006  eingeleitete  erste  Asylverfahren  seit 
dem 6. Oktober  2007  rechtskräftig  abgeschlossen  sei  und  sich  auf-
grund  der  Akten  keine  Hinweise  ergeben  würden,  dass  nach  Ab-
schluss dieses Verfahrens Ereignisse eingetreten seien, welche geeig-
net seien, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder welche für die 
Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant seien,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 30. April 2008 gegen die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 
dabei sinngemäss beantragte, es sei der angefochtene Entscheid auf-
zuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, auf das Asylgesuch ein-
zutreten und ihm das nachgesuchte Asyl zu gewähren,

dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, es sei ihm die unentgeltli-
che Rechtspflege zu gewähren,

dass die vorinstanzlichen Akten am 5. Mai 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  im  Nachgang  zu  einem  erfolglos  durchlaufenen  Asylverfahren 
eingereichte  Gesuche um Feststellung der  Flüchtlingseigenschaft,  in 
denen keine Revisionsgründe geltend gemacht werden praxisgemäss 
nach der Bestimmung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu behandeln 
sind (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asyl-
rekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 20 E. 2.1. S. 213),

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
der  Schweiz  bereits  ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  haben 

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oder während des hängigen Asylverfahrens in den Heimat- oder Her-
kunftsstaat zurückgekehrt sind,

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn es Hin-
weise auf zwischenzeitlich eingetretene Ereignisse gibt,  die geeignet 
sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die Gewäh-
rung  vorübergehenden  Schutzes  relevant  sind  (Art. 32  Abs. 2  Bst. e 
AsylG),

dass der Beschwerdeführer zur Begründung des vorliegenden Asylver-
fahrens unbestrittenermassen die gleichen Vorbringen geltend macht, 
wie im ersten Asylverfahren,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil  vom 16. Oktober 2007 
feststellte, der Entscheid des BFM vom 4. September 2007 sei mit un-
benutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist in Rechtskraft erwachsen,

dass die Vorbringen anlässlich der Anhörung vom 15. April  2008 be-
treffend subjektive Nachfluchtgründe als nachgeschoben zu gelten ha-
ben und somit als unglaubhaft zu bezeichnen sind,

dass die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz im angefochte-
nen Entscheid vom Beschwerdeführer denn auch nicht bestritten wer-
den, 

dass der Beschwerdeführer in  seiner Beschwerdeschrift  sodann vor-
bringt,  er habe mit dem als Beweismittel ins Recht gelegten Zeitungs-
artikel "Nichts wie raus aus Eritrea" der NZZ vom 4. November 2007 
ein neues, zuvor nicht existierendes Beweismittel beibringen können, 
welches geeignet sei, seinen Sachvortrag glaubhaft zu machen,

dass er damit geltend macht, es liege ein Beweismittel vor, welches im 
früheren Verfahren nicht bekannt gewesen sei,

dass  der  eingereichte  Zeitungsartikel  jedoch  nicht  zu  einer  anderen 
Beurteilung  führen  kann,  zumal  darin  lediglich  in  allgemeiner  Weise 
die  desolate  Situation  der  Militärdienstpflichtigen  und  Deserteure  in 
Eritrea beschrieben wird und dieser somit nicht geeignet ist, den vom 
Beschwerdeführer  behaupteten Sachverhalt  rechtsgenüglich zu bele-
gen,

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dass  sich  nach  dem  Gesagten  keine  Hinweise  ergeben,  seit  dem 
rechtskräftigen Entscheid der Vorinstanz vom 4. September 2007 seien 
Ereignisse eingetreten,  die für  die Begründung der Flüchtlingseigen-
schaft  geeignet  oder  für  die  Gewährung  vorübergehenden  Schutzes 
relevant sind,

dass  das  BFM  demnach  in  Anwendung  von  Art. 32  Abs.  2  Bst.  e 
AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein-
getreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er-
teilung einer solchen hat,  weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-
klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist 
(Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

dass der Wegweisungsvollzug vorliegend nicht geprüft werden muss, 
da das BFM im angefochtenen Entscheid die vorläufige Aufnahme des 
Beschwerdeführers verfügt hat,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass die Beschwerde aufgrund der vorstehenden Erwägungen als aus-
sichtslos im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG zu qualifizieren ist, wes-
halb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab-
zuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art.  1-3  des  Reglements  vom 11. Dezember  2006  über  die  Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss 
Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben, Beilage: 
Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung mit den Ak-
ten Ref.-Nr. N_______ (per Kurier; in Kopie)

- das Ausländeramt D._______ (in Kopie)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Marianne Teuscher Marco Abbühl

Versand: 

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