# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2717801b-c538-540c-875a-d39603a72bcb
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-10
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 10.01.2018 I 2017 85
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-85_2018-01-10.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2017 85

Entscheid vom 10. Januar 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Einstellung der Rente)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ________1962) bewirtschaftete seit 1982 als selbständi-
ger Landwirt einen Landwirtschaftsbetrieb in der Bergzone 2 (9.7 ha; zusätzlich 
wurde noch eine Alp bewirtschaftet, vgl. IV-act. 17-1/9). Aufgrund von Rücken-
beschwerden meldete er sich am 30. April 1999 zum Bezug von IV-Leistungen 
an (IV-act. 26). Die IV-Stelle erteilte Kostengutsprache für Hilfsmittel, derweil ein 
Rentenanspruch am 9. August 1999 verneint wurde (IV-act. 13 und 27).

B. Nach einer erneuten IV-Anmeldung vom 13. April 2005 (IV-act. 35) und 
diversen Abklärungen (inkl. landwirtschaftlicher Abklärungsbericht = IV-act. 53) 
verfügte die IV-Stelle am 19. Oktober 2005, dass ausgehend von einem ermittel-
ten IV-Grad von 58% mit Wirkung ab 1. Mai 2005 Anspruch auf eine halbe IV-
Rente bestehe (zuzüglich Kinderrenten, IV-act. 59). Der Gesundheitsschaden 
wurde vom RAD-Arzt Dr.med. B.________ am 19. August 2005 wie folgt um-
schrieben: Parese des oberen Plexus brachialis rechts nach Schulteroperation 
wegen Subscapularisruptur; es handle sich um eine Nervenschädigung mit Läh-
mungen, welche perioperativ aufgetreten seien (vgl. IV-act. 51).

C. Mit Mitteilungen vom 7. Mai 2007 und vom 26. November 2008 bestätigte 
die IV-Stelle, dass nach Überprüfung des Rentenanspruchs weiterhin eine halbe 
IV-Rente gewährt werde (IV-act. 73, 86). 

D. Mit Schreiben vom 14. April 2011 teilte das Amt für Landwirtschaft der 
IV-Stelle mit, dass A.________ seinen Landwirtschaftsbetrieb per 1. Mai 2011 an 
seinen Sohn C.________ verpachtet habe. Er selber werde während des 
Winterhalbjahres beim Sohn im Angestelltenverhältnis das Vieh betreuen sowie 
im Sommerhalbjahr 2011 eine Alp in Nidwalden bewirtschaften (Vieh betreuen/ 
Alpkäse produzieren, IV-act. 95). Daraufhin gewährte die IV-Stelle A.________ 
Berufsberatung im Hinblick auf eine Umschulung (IV-act. 108). Der zuständige 
IV-Berater schlug im Schlussbericht vom 30. März 2012 eine Umschulung zum 
Milchtechnologen vor. Nachdem A.________ bereits für eine Saisonstelle als 
Hilfskäser im Kanton Bern zugesagt hatte, blieb damals offen, ob es zu einer 
Umschulung komme (IV-act. 117, 119). 

E. Mit Vorbescheid vom 21. Mai 2012 teilte die IV-Stelle A.________ u.a. 
sinngemäss mit, dass nach der Verpachtung des landwirtschaftlichen Betriebes 
an den Sohn die Aufnahme einer alternativen Tätigkeit zumutbar sei. Bei einer 
körperlich leichten Tätigkeit mit geringer Belastung des rechten Armes sei mit 
einer Arbeitsfähigkeit von 75% zu rechnen und resultiere kein rentenbegründen-

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der IV-Grad (IV-act. 127). Zudem informierte die IV-Stelle am 22. Mai 2012, dass 
eine Abklärung in der BEFAS ________ durchgeführt werde (IV-act. 129). Am 9. 
Juli 2012 verfügte die IV-Stelle, dass die bisherige halbe IV-Rente nach Zustel-
lung dieser Verfügung per Ende des folgenden Monats aufgehoben werde (IV-
act. 135). Dagegen beschwerte sich A.________ beim Verwaltungsgericht. Mit 
Entscheid VGE I 2012 103 vom 12. Dezember 2012 hat das Verwaltungsgericht 
die Beschwerde im Sinne der Erwägungen gutgeheissen und festgehalten, dass 
die Voraussetzungen zur Aufhebung der mit Verfügung vom 19. Oktober 2005 
auf der Basis eines IV-Grades von 58% zugesprochenen halben IV-Rente nicht 
erfüllt seien (IV-act. 145).

F. Am 8. Mai 2013 teilte die IV-Stelle mit, dass Beratung und Unterstützung 
bei der Stellensuche durch die eigene Arbeitsvermittlung gewährt werde (IV-act. 
156). Mit Verfügung vom 25. Juli 2013 ordnete die IV-Stelle eine vorsorgliche 
Sistierung der IV-Rente an mit der sinngemässen Begründung, dass A.________ 
hinsichtlich des geplanten Einsatzes ________ nicht mitgewirkt habe (IV-act. 
162). 

G. Vom 11. August 2014 bis zum 29. August 2014 war A.________ erneut in 
D.________ hospitalisiert (vgl. IV-act. 168: 7. Hospitalisation mit den Diagnosen, 
psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol/ Abhängigkeitssyndrom; re-
zidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige Episode sowie histrioni-
sche Persönlichkeitsstörung).

Am 25. September 2014 ging bei der IV-Stelle ein Gesuch um Wiederaufnahme 
der Rentenauszahlung ein. Darin führte A.________ u.a. sinngemäss aus, dass 
während seiner Abwesenheit auf der Alp seine Ehefrau zwischenzeitlich ausge-
zogen sei und ihm die Briefpost der IV-Stelle erst vor kurzem ausgehändigt habe. 
Er sei psychisch sehr belastet, weshalb er auch in die D.________ eingeliefert 
worden sei (IV-act. 165). 

Am 17. Dezember 2014 teilte A.________ der IV-Stelle mit, dass er ab 1. Januar 
2015 den Landwirtschaftsbetrieb wieder alleine führen werde (mit einem Ange-
stellten in einem 50%-Pensum für die körperlich anstrengenden Arbeiten). Sein 
Sohn sei nicht bereit gewesen, den Betrieb selber zu führen, weshalb die Pacht 
per Ende Dezember 2014 beendet werde (IV-act. 171).

Nach diversen Abklärungen teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 11. März 
2015 mit, dass ab 1. September 2014 wieder Anspruch auf eine halbe IV-Rente 
bestehe (IV-act. 181). Dieses Ergebnis wurde in der Verfügung vom 15. Mai 
2015 übernommen (IV-act. 184). 

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H. Mit Eingabe vom 28. September 2015 ersuchte A.________ um eine höhe-
re IV-Rente (IV-act. 187). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine interdiszi-
plinäre MEDAS-Abklärung (IV-act. 191, 192). Der Begutachtungsauftrag wurde 
der G.________ zugelost und die Namen der Gutachter wurden A.________ be-
kannt gegeben (IV-act. 194, 197). Das G.________-Gutachten wurde am 16. 
August 2016 erstattet (IV-act. 199). Gestützt darauf eröffnete die IV-Stelle mit 
Vorbescheid vom 4. Oktober 2016, dass eine Einstellung der Rente sowie die 
Gewährung von Arbeitsvermittlung vorgesehen seien (IV-act. 206). Dagegen er-
hob A.________ am 21. Oktober 2016 bzw. 25. November 2016 Einwände (IV-
act. 210 und 212). 

Nachdem ein neuer MRI-Befund der HWS (Bericht von Dr.med. E.________, 
vom 2.12.2016 = IV-act. 216) eingereicht worden war, empfahl der RAD-Arzt 
Dr.med. B.________ am 22. Dezember 2016, zu diesen neuen Unterlagen eine 
Stellungnahme der MEDAS-Gutachter einzuholen (vgl. IV-act. 217-9/9). Mit 
Schreiben vom 2. Januar 2017 ersuchte die IV-Stelle die MEDAS-Gutachter um 
eine entsprechende Zusatzbeurteilung (IV-act. 218). Nach mehreren Mahnungen 
beantworteten die MEDAS-Gutachter am 31. Mai 2017 die Anfrage der IV-Stelle 
(IV-act. 227). 

I. Mit Verfügung vom 14. Juli 2017 hat die IV-Stelle die bisherige halbe IV-
Rente per 31. August 2017 aufgehoben.

Dagegen reichte A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes 
nach Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG i.V.m. Art. 60 ATSG) rechtzeitig am 14. Septem-
ber 2017 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit dem Rechtsbegehren, die 
angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei weiterhin mindestens eine 
halbe IV-Rente zuzusprechen, unter Kostenfolge zulasten der IV-Stelle. 

Mit Vernehmlassung vom 12. Oktober 2017 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers. 
Dazu nahm der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 10. November 2017 
Stellung. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird 
gemäss Art. 17 ATSG die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die 
Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben. Dies gilt auch für 
andere formell rechtskräftig zugesprochene Dauerleistungen, deren 
Sachverhaltsgrundlage sich nachträglich erheblich verändert hat. Die Frage der 

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wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch 
Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen 
Rentenverfügung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen 
Revisionsverfügung. Eine rechtskräftige Revisionsverfügung gilt - im Hinblick auf 
eine weitere Revision - ihrerseits als (neue) Vergleichsbasis, wenn sie auf einer 
materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer 
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines 
Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den 
erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 9C_137/2017 vom 8.11.2017 Erw. 3.1 mit Verweis auf BGE 133 
V 108).

1.2 Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens hängt 
wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema - erhebliche 
Änderung(en) des Sachverhalts - bezieht. Einer für sich allein betrachtet 
vollständigen, nachvollziehbaren und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die 
im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend 
wäre, mangelt es daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, 
wenn sich die (von einer früheren abweichende) ärztliche Einschätzung nicht 
hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des 
Gesundheitszustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in 
denen es evident ist, dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert 
haben (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_137/2017 Erw. 3.1 mit Verweis auf die 
Urteile 9C_418/2010 vom 29.8.2011 Erw. 4.2, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81 und 
9C_710/2014 vom 26.3.2015). 

2.1.1  Im vorliegenden Fall geht es um eine revisionsweise Aufhebung der 
bisherigen halben IV-Rente, welche ursprünglich mit Verfügung vom 19. Oktober 
2005 zugesprochen worden war. Der damals massgebende 
Gesundheitsschaden wurde vom RAD-Arzt Dr.med. B.________ als Parese des 
oberen Plexus brachialis rechts (dominant) nach Schulteroperation wegen 
Subscapularisruptur (IV Code 857) umschrieben. Die Arbeitsunfähigkeit als 
Landwirt wurde auf 80% und in einer leichten Tätigkeit mit nur sehr geringer 
Gewichtsbelastung für den rechten Arm auf 50% veranschlagt (vgl. IV-act. 51-
3/3). 

2.1.2  Im ersten gerichtlichen Beschwerdeverfahren (I 2012 103) wurde der 
weitere Verlauf der gesundheitlichen Entwicklung bis zum Erlass der Renten-
revisionsverfügung vom 9. Juli 2012 dahingehend beurteilt, dass aus den 
medizinischen Angaben keine relevante Verbesserung des für die 

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Rentenzusprechung berücksichtigten Gesundheitszustandes abzuleiten sei (vgl. 
Erw. 3.1.4 des VGE I 2012 103 vom 12.12.2012 = IV-act. 145-6/13). Nachdem 
die Parteien den erwähnten VGE I 2012 103 unangefochten in Rechtskraft 
erwachsen liessen, bleibt es dabei, dass der damalige Gesundheitszustand (im 
Juli 2012) - im Vergleich zum Gesundheitszustand bei der ursprünglichen 
Rentenzusprechung (Oktober 2005) - keine rentenrelevante Veränderung 
erfahren hat. Anzufügen ist, dass das Verwaltungsgericht im erwähnten 
Entscheid vom 12. Dezember 2012 in Anbetracht der veränderten erwerblichen 
Situation (Aufgabe bzw. Verpachtung des eigenen Landwirtschaftsbetriebes) an 
sich das Vorliegen eines Revisionsgrundes bejaht hat (vgl. zit. VGE I 2012 103 
Erw. 3.2), indessen nach Durchführung eines korrigierten Einkommensvergleichs 
weiterhin einen Anspruch auf eine halbe IV-Rente anerkannt hat (vgl. IV-act. 145-
12/13 oben).

2.2.1  In der Folge ist zu prüfen, ob sich die gesundheitliche Situation des Ver-
sicherten im Zeitpunkt der Revisionsverfügung vom 14. Juli 2017 im Vergleich 
zur letzten umfassenden materiellen Überprüfung des Rentenanspruchs (gemäss 
VGE I 2012 103) massgeblich geändert bzw. verbessert hat.

2.2.2  Nach sinngemässer Argumentation in der angefochtenen Verfügung vom 
14. Juli 2017 sowie in der Vernehmlassung vom 12. Oktober 2017 belegt das 
zwischenzeitlich eingeholte G.________-Gutachten vom 16. August 2016 eine 
massgebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes. Namentlich wurde in 
der Vernehmlassung (S. 2f.) u.a. sinngemäss hervorgehoben,

 dass auf internistischem Gebiet kein Anhalt für eine Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit bestehe (IV-act. 199-22/58 unten);

 dass aus neurologischer Sicht Anamnese und aktueller Befund mit einer 
neuralgischen Schulteramyotrophie links (2015) mit verbliebener 
leichtgradiger atrophisierender Parese der Armabduktion linksseitig 
vereinbar seien. Die aktenkundige Erwägung einer zervikalen 
(radikulären) Genese sei weniger wahrscheinlich, da das klinische Muster 
hierfür untypisch sei. Die zervikale Schmerzsymptomatik sei eher im 
Kontext einer sekundären Fehlbelastung des Schultergürtels bei 
beidseitigen atrophisierenden Paresen zu verstehen. Körperlich schwere 
Tätigkeiten würden somit auf Dauer zu 100% ausscheiden. Leistbar seien 
lediglich noch körperlich leichte (supervidierende, administrative) 
Tätigkeiten, die in der angestammten Tätigkeit als Landwirt ca. 20% 
ausmachen würden (resultierende Arbeitsfähigkeit 20%, Pensum 100%, 
Rendement 20%, IV-act. 199-28/58);

 dass der Versicherte aus orthopädischer Sicht vorrangig über eine Be-
wegungseinschränkung im Bereich beider Schultern klage sowie über 
Schmerzen, welche vom medialen Scapularrand linksseitig über die 
Nackenregion bis in den Kopf ausstrahlen würden. Die klinische 

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Untersuchung zeige eine Bewegungseinschränkung im Bereich beider 
Schultern. Darüber hinaus klage der Versicherte über 
lumboischialgieforme Beschwerden und Schmerzen im linken Kniegelenk 
beim Aufstehen aus dem Sitzen. Ein namhaftes lumbales 
Vertebralsyndrom sei nicht zu erheben, so dass hier kein 
behinderungsrelevantes Korrelat vorliege, die erfolgte Bildgebung zeige 
degenerative Alterationen ohne eigenständigen Krankheitswert. (…) Aus 
orthopädischer Sicht bestehe zusammenfassend aufgrund der 
Gesundheitsstörung im Bereich der Schultern eine dauerhafte 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit dahingehend, dass nur noch leichte 
bis mittelschwere Arbeiten leistbar seien, da die Belastbarkeit der Arme 
für körperlich schwere Arbeiten nicht mehr gegeben sei (IV-act. 199-
32f./58);

 dass aus psychiatrischer Sicht der Versicherte im Jahre 2014 alkohol-
bedingt erneut stationär behandelt worden sei. Vor dieser stationären 
Behandlung habe er auch zuletzt Alkohol getrunken, seither halte er die 
Abstinenz ein. Unter Druck oder in Überforderungssituationen bemerke er 
eine „Versuchung“. Die psychiatrischen Diagnosen - Alkoholabhängigkeit 
(ICD-10:F10.2) mit rezidivierender depressiver Störung - seien derzeit 
weitgehend remittiert (ICD-10:F33.9). Im aktuellen AMDP-konform er-
hobenen Befund seien keine namhaften Beeinträchtigungen zu 
objektivieren. Stimmung, Antrieb und affektive Schwingungsfähigkeit 
seien ungestört. Ein namhaftes depressives Syndrom liege nicht vor. 
Auch für eine Angst- oder Zwangserkrankung, Persönlichkeitsstörung, 
Traumafolgestörung oder anderweitige psychiatrische Erkrankungen 
würden sich keine Anhaltspunkte finden (…; IV-act. 199-34ff./58). Aus 
psychiatrischer Sicht bestehe somit zusammenfassend eine vollschichtige 
(100%-ige) Arbeitsfähigkeit im angestammten, jedwedem vergleichbaren 
Bereich sowie für den gesamten allgemeinen Arbeitsmarkt. Im Übrigen 
stehe der Versicherte nicht in psychiatrisch-psychotherapeutischer 
Behandlung (IV-act. 199-39/58);

 dass aus neuropsychologischer Sicht kein Anhalt für eine kognitive 
Störung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestehe (…, IV-act. 199-
45/58),

 und dass bei der Konsensbeurteilung in Zusammenfassung aller 
Teilgutachten, der dabei erhobenen Anamnesen und Befunde sowie der 
Aktendaten die Gutachter gemeinsam zum Schluss kommen würden, 
dass die Arbeitsfähigkeit des Versicherten in der zuletzt ausgeübten 
Tätigkeit als Landwirt mit 20% (Pensum 100%, Rendement 20%) 
einzuschätzen sei, da die Defekte nach abgelaufenen neuralgischen 
Schultermyatrophien (recte wohl: Schulteramyothrophie) im Bereich 
beider Schultern körperlich schwere Arbeiten auf Dauer ausschlössen. 
(…) In körperlich leichten, wechselbelastend oder überwiegend sitzend 
ausgeübten Tätigkeiten des allgemeinen Arbeitsmarkts sei jedoch von 
einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit (Pensum und Rendement 
100%) auszugehen. (…, IV-act. 199-47/58).

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2.3.1  Im Lichte der in den Erwägungen 1.1 und 1.2 dargelegten Rechtsprechung 
ist dem vorliegenden G.________-Gutachten vom 16. August 2016 der 
Beweiswert für die Belange der Rentenrevision abzusprechen. Auch wenn auf 
die Beurteilung der tätig gewordenen Gutachter abgestellt werden könnte, wenn 
die erstmalige Prüfung eines Invalidenrentenanspruchs in Frage stünde, 
lässt sich dies im Hinblick auf eine Rentenrevision nicht in gleicher Weise sagen: 
Die Experten haben ihre medizinische Beurteilung des Gesundheitsschadens 
und ihre Stellungnahme zur Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der 
angestammten wie auch in einer leidensangepassten Erwerbstätigkeit ohne 
Bezugnahme auf die tatsächlichen, namentlich gesundheitlichen Verhältnisse im 
Vergleichszeitpunkt (Beurteilung des Gesundheitszustandes im Juli 2012 
gemäss VGE I 2012 103 vom 12.12.2012) abgegeben, wie in der Beschwerde zu 
Recht eingewendet wird. Da sich die Vorinstanz allein auf das interdisziplinäre 
Gutachten vom 16. August 2016 stützt, verletzt ihr Entscheid die 
Revisionsbestimmung des Artikels 17 Abs. 1 ATSG und die hiezu ergangene 
Rechtsprechung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_137/2017 vom 8.11.2017 
Erw. 3.2).

2.3.2  Die Argumentation der Vorinstanz, wonach sich sinngemäss eine 
Änderung des Gesundheitszustandes des Versicherten allein schon daraus 
ergebe, 

 dass er offenkundig seit einiger Zeit Abstinenz halte, was seinen 
Gesundheitszustand klar verbessert haben müsse (vgl. Vernehmlassung, 
S. 4 mit Verweis auf das G.________-Gutachten, mit Verweis auf das 
Gutachten = IV-act. 199-34/58, Ziff. 2.4.1.4 in fine), 

 und dass im Jahre 2014 nebst den heute im Vordergrund stehenden 
körperlichen Problemen des Versicherten auch noch ganz andere, nicht 
weniger relevante medizinische Probleme vorlagen, so etwa Alkohol-
abhängigkeit, mittelgradige depressive Störung, Suizidalität etc. (z.B. IV-
act. 199-11/54 oder 12/54; vgl. Vernehmlassung, S. 4, Ziff. 2, in fine),

übersieht grundlegend, dass die ursprüngliche Rentenzusprechung sowie die 
materielle Überprüfung des Rentenanspruchs im Rahmen des VGE I 2012 103 
ausschliesslich einen somatischen Gesundheitsschaden betraf. Mit anderen 
Worten war weder bei der ursprünglichen Rentenzusprechung noch im Rahmen 
des Revisionsverfahrens 2012 der psychische Gesundheitszustand 
rentenrelevant, weshalb aus einer Veränderung des psychischen 
Gesundheitszustandes keine revisionsweise Aufhebung der bisherigen halben 
IV-Rente hergeleitet werden kann.

Soweit die Vorinstanz sinngemäss die Aufhebung der halben Rente damit 
begründen will, es sei evident, dass sich der somatische Gesundheitsschaden 

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seit der ursprünglichen Rentenzusprechung bzw. seit dem mit dem VGE I 2012 
103 endenden Revisionsverfahren 2012 verbessert habe, weshalb trotz 
diesbezüglich fehlender Darlegung der Gutachter auf die interdisziplinäre 
Expertise abgestellt werden könne, ist ihr entgegenzuhalten, dass die in der 
Vernehmlassung (S. 4 in fine) angeführten Belegstellen des Gutachtens (IV-act. 
199-16/58 „Da sich die Parese inzwischen gebessert hat…“ und IV-act. 199-
17/58 „Von einer Infiltration sehen wir zunächst ab. Weil die Symptome 
tendenziell zurückgehen…“) Arztberichte aus dem Jahre 2015 von Dr. 
H.________ und von Dr.med. F.________ betreffen, welche sich mit dem 
damaligen Stand der medizinischen Behandlung befassten, indessen zur Frage 
der aktuellen und künftigen Arbeitsfähigkeit auch nicht ansatzweise Stellung 
nahmen. Deswegen kann hier nicht von einer evidenten Verbesserung des 
ursprünglichen, für die Rentenzusprechung massgebenden 
Gesundheitszustandes gesprochen werden.

2.4 Im Übrigen wird in der Eingabe des Beschwerdeführers vom 10. November 
2017 (Ziff. 4.1) zutreffend dargelegt, dass (sinngemäss) die Vorinstanz selbst 
dann, wenn im Vergleich zur letzten materiellen Überprüfung des 
Rentenanspruchs eine relevante Verbesserung des Gesundheitszustandes und 
damit auch des massgebenden Arbeitsfähigkeitsgrades hinreichend 
ausgewiesen wäre (was nach dem Gesagten - woran festzuhalten ist - nicht 
zutrifft), die bisherige halbe IV-Rente am 14. Juli 2017 nicht einfach hätte 
aufheben dürfen. Denn der Versicherte war in diesem Zeitpunkt bereits 55-jährig. 
In diesem Alter müssen nach höchstrichterlicher Rechtsprechung zunächst die 
erforderlichen Eingliederungsmassnahmen an die Hand genommen werden 
(nötigenfalls noch ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren), bevor die Rente 
aufgehoben werden dürfte (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_497/2013 vom 
30.11.2013 Erw. 3.3 und 9C_68/2015 vom 24.4.2015 Erw. 5.2).

3. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als begründet, 
weshalb die angefochtene Verfügung vom 14. Juli 2017 aufgehoben wird. Damit 
bleibt es dabei, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine halbe 
IV-Rente hat.

Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten der Vorinstanz 
auferlegt. Der Beschwerdeführer hat Anspruch auf Rückerstattung des von ihm 
bezahlten Kostenvorschusses.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen. Die ange-
fochtene Verfügung vom 14. Juli 2017 wird aufgehoben und die Vorinstanz 
angewiesen, die seit 31. August 2017 eingestellten Rentenleistungen dem 
Beschwerdeführer nachzuzahlen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 500.-- festgelegt und der Vorinstanz auferlegt. Dies wird 
zahlungsverkehrsmässig so umgesetzt, dass das Gericht den vom Be-
schwerdeführer bezahlten Kostenvorschuss von Fr. 500.-- einbehält und 
ihm die Vorinstanz Fr. 500.-- zurückzuzahlen hat.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern (A).

Schwyz, 10. Januar 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 24. Januar 2018