# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bf469e73-db33-5421-90c1-ae22fdbfdf42
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-04-18
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 18.04.2013 SB120466
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB120466_2013-04-18.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: SB120466-O/U/jv 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Marti, Präsident, Oberrichterin lic. iur. 

Ch. von Moos und Ersatzoberrichter lic. iur. E. Leuenberger  

sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. N. Weinmann 

 

Urteil vom 18. April 2013 

 

in Sachen 

 

1. A._____,  
2. ... 

Beschuldigter und Berufungskläger 

1 amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich,  
vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. M. Scherrer,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte sowie Anschlussberufungsklägerin 

 

betreffend  

mehrfacher Raub etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom  
26. Juni 2012 (DG110394) 

-   2   - 

Anklage: 
(Urk. HD 36) 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 16. De-

zember 2011 ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 76 S. 65 ff.) 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− des mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, 

− der Gewalt und Drohung gegen Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 

StGB sowie 

− der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 

StGB. 

2. Der Beschuldigte B._____ ist schuldig 

− des mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB. 

3. a) Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 3 ¾ Jahren Freiheitsstrafe, 

wovon bis und mit heute 446 Tage durch Untersuchungs- und  

Sicherheitshaft erstanden sind. 

b) Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. 

4. a) Der Beschuldigte B._____ wird bestraft mit 3 Jahren Freiheitsstrafe, wo-

von bis und mit heute 568 Tage durch Untersuchungshaft sowie durch vor-

zeitigen Strafantritt erstanden sind. 

b) Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 18 Monaten aufge-

schoben und die Probezeit auf 4 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (18 Monate, 

abzüglich 568 Tage, die durch Untersuchungshaft und durch vorzeitigen 

Strafantritt erstanden sind), wird die Freiheitsstrafe vollzogen. 

-   3   - 

c) Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl vom 28. September 

2010 von der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland ausgefällten Geld-

strafe von 25 Tagessätzen zu Fr. 100.-- (entspricht Fr. 2'500.--) wird wider-

rufen. Die Geldstrafe ist zu bezahlen. 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 19. August 2011 beschlag-

nahmten Gegenstände (1 Mobilitelefon Marke Sony Ericsson, S500i, 

schwarz, IMEI-Nr. …; 1 Mobiltelefon Marke Nokia, 1800, schwarz, IMEI-Nr. 

… und 1 Mobiltelefonladegerät Nokia, schwarz; Kasse BGZ) werden dem 

Beschuldigten B._____ nach Rechtskraft des Urteils auf erstes Verlangen 

herausgegeben. 

6. Die Privatkläger C._____ und D._____ werden mit ihren Schadenersatzbe-

gehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

7. Die Beschuldigten A._____ und B._____ werden solidarisch  

verpflichtet, den Privatklägern C._____ und D._____ je Fr. 1'000.-- zuzüglich 

5 % Zins ab 6. Dezember 2010 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag 

wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 

8. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 5'000.-- ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 3'000.--    Gebühr Anklagebehörde 

Fr.     Kanzleikosten  

Fr. 1'026.95   Auslagen Untersuchung 

Fr. 5'036.80   Auslagen ausserkantonale Untersuchung 

Fr. 25'372.45   amtliche Verteidigung Beschuldigter 1 (RA X._____) 

Fr. 7'533.80   amtliche Verteidigung Beschuldigter 2 (RA Y._____) 

Fr. 10'005.80   amtliche Verteidigung Beschuldigter 2 (RA Z._____) 

Fr.    Kosten unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft  (ausstehend) 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.  

-   4   - 

9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem 

Beschuldigten A._____ zu 3/5 und dem Beschuldigten B._____ zu 2/5 aufer-

legt.  

10. Die Kosten der jeweiligen amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichts-

kasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO.  

11. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft C._____ 

und D._____ werden auf die Gerichtskasse genommen. 

 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten A._____: 

 (Urk. 161 S. 2 f. [Prozess Nr.120466]) 

1. Es sei der Beschuldigte wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie 

einfacher Körperverletzung zum Nachteil von E._____ schuldig zu sprechen 

und mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à Fr. 50.00 zu be-

strafen. Die Probezeit sei auf zwei Jahre festzusetzen.  

2. Von den restlichen Vorwürfen gemäss Urteil der Vorinstanz vom 26. Juni 

2012 sei der Beschuldigte freizusprechen. 

3. Der Beschuldigte sei umgehend aus dem vorzeitigen Strafvollzug zu ent-

lassen. 

4. Die Schadenersatz und Genugtuungsbegehren der Eheleute 

C._____/D._____ seien abzuweisen bzw. auch bezüglich Genugtuung auf 

den Zivilprozessweg zu verweisen.  

5. Der Beschuldigte sei für die erstandene Haft seit dem 8. April 2011 ange-

messen zu entschädigen. 

-   5   - 

6. Die Kosten des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens seien dem Beschul-

digten zu ¼ aufzuerlegen, jedoch aufgrund offensichtlicher Uneinbringlich-

keit definitiv abzuschreiben. 

Eventualtiter: 

7. Das vorinstanzliche Urteil sei bezüglich Schuldspruch zu bestätigen und der 

Beschuldigte sei mit einer teilbedingten Strafe von 36 Monaten zu bestrafen 

(unter Anrechnung der seit 8. April 2011 erstandenen Haft.) 

b) Der Staatsanwaltschaft: 

(Prot. II S. 13) 

1. Das vorinstanzliche Urteil sei betreffend den Beschuldigten A._____ mit 

Ausnahme der Strafe zu bestätigen. 

2. Der Beschuldigte sei mit einer Freiheitsstrafe von 4 ½ Jahren zu bestrafen. 

c) Der Privatklägerschaft D._____ und C._____: 

(Urk. 164 S. 1 [Prozess Nr. 120466]) 

1. Die Berufung des Beschuldigten sei vollumfänglich abzuweisen. 

2. Unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschuldigten. 

 

Erwägungen: 

1. Prozessverlauf 

1.1. Der Verlauf des Verfahrens bis zum vorinstanzlichen Urteil ergibt sich aus 
dem Entscheid vom 9. Oktober 2012 (Urk. 139 S. 6 ff.). 

1.2. Mit dem vorstehend aufgeführten Urteil sprach die Vorinstanz den Beschul-
digten am 26. Juni 2012 des mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 

Abs. 1 StGB, der Gewalt und Drohung gegen Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 

-   6   - 

StGB sowie der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 

StGB schuldig und bestrafte ihn mit 3 ¾ Jahren Freiheitsstrafe, unter Anrechnung 

von  446 Tagen Untersuchungs- und Sicherheitshaft. Die Privatkläger C._____ 

und D._____ wurden mit ihren Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivil-

prozesses verwiesen. Der Beschuldigte A._____ wurde (mit dem Mitbeschuldig-

ten B._____) solidarisch verpflichtet, den Privatklägern C._____ und D._____ je 

Fr. 1’000.-- zuzüglich 5 % Zins ab 6. Dezember 2010 als Genugtuung zu bezah-

len. Im Mehrbetrag wurden die Genugtuungsbegehren abgewiesen. Die Kosten 

der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens wurden dem Beschuldigten 

A._____ zu 3/5 (und dem Beschuldigten B._____ zu 2/5) auferlegt, unter Vorbe-

halt des Nachforderungsrechts des Staates. Die Kosten der unentgeltlichen Ver-

tretung der Privatklägerschaft C._____ und D._____ nahm die Vorinstanz auf die 

Gerichtskasse (Urk. 139 S, 65 ff.). 

1.3. Mit Eingabe vom 6. Juli 2012 liess der Beschuldigte gegen das mündlich  
eröffnete Urteil (Prot. I S. 37) fristgerecht Berufung anmelden (Urk. 132). Nach 

Zustellung des begründeten Urteils am 7. September 2012 (Urk. 134/3) folgte am 

27. September 2012 die Berufungserklärung des Beschuldigten, mit welcher er 

das gesamte vorinstanzliche Urteil anfocht, mit Ausnahme des Schuldspruchs 

wegen einfacher Körperverletzung (Urk. 140). Auf entsprechende Verfügung hin 

(Urk. 147) erklärte die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich mit Eingabe vom 

16. November 2012 Anschlussberufung, welche auf die Sanktion beschränkt wur-

de. Gleichzeitig wurde Bestrafung des Beschuldigten mit 4 ½ Jahren Freiheits-

strafe beantragt (Urk. 149). Mit Eingabe vom 20. November 2012 teilte der  

Geschädigte E._____ Verzicht auf Anschlussberufung mit (Urk. 150). Weitere Er-

klärungen zu Berufungen resp. Anschlussberufungen liegen nicht vor. 

1.4. Unter dem 8. Oktober 2012 stellte die Staatsanwaltschaft IV des Kantons  
Zürich dem Obergericht das Schreiben des Instituts für Rechtsmedizin,  

Forensische Pharmakologie & Toxikologie, vom 5. Oktober 2012 und den Bericht 

über die Chemisch-toxikologische Untersuchungen vom 5. Oktober 2012 zu 

(Urk. 142-143). Diese Unterlagen wurden den Verfahrensbeteiligten am  

14. Dezember 2012 zugestellt (Urk. 152). 

-   7   - 

1.5. Zu Beginn der heutigen Berufungsverhandlung, zu welcher der Beschuldigte, 
sein Verteidiger, der Staatsanwalt sowie der Vertreter der Privatkläger 

C._____/D._____ erschienen sind, verzichteten die Genannten auf Beweisanträ-

ge. Die Verhandlung fand gleichzeitig mit dem Berufungsverfahren gegen 

F._____ und G._____ (SB120467) statt. An der Berufungsverhandlung wurden 

nebst den Beschuldigten zwei weitere Personen befragt. Vorfragen waren nicht zu 

entscheiden. Das vorliegende Urteil erging im Anschluss an die Berufungsver-

handlung (Prot. II S. 30 ff.). 

2. Prozessuales 

2.1. Umfang der Berufung 

2.1.1. Der Mitbeschuldigte B._____ hat wie vorgehend erwähnt auf eine Berufung 
verzichtet. Vorweg ist daher festzustellen, dass das vorinstanzliche Urteil, soweit 

es den Beschuldigten B._____ betrifft, in Rechtskraft erwachsen ist. 

2.1.2. Der Beschuldigte anerkennt die Verurteilung wegen einfacher Körperver-
letzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und wegen Gewalt und Drohung 

gegen Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 StGB (Dispositivziffer 1. Lemma 2 und 

3). Nicht angefochten sind ferner Dispositivziffer 5 (Beschlagnahmungen), Dis-

positivziffer 6 (Verweis der Schadenersatzbegehren der Privatkläger C._____ und 

D._____ auf den Weg des Zivilprozesses) und Dispositivziffer 7 betreffend Abwei-

sung des Mehrbetrags des Genugtuungsbegehrens. Betreffend die Kosten ist die 

Kostenfestsetzung (Dispositivziffer 8) und die Regelung der Übernahme der Kos-

ten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklä-

gerschaft auf die Gerichtskasse (Dispositiv Ziffern 10 und 11) anerkannt. Diese 

Teile des Urteils sind folglich in Rechtskraft erwachsen (Art. 399 Abs. 3 StPO in 

Verbindung mit Art. 402 und 437 StPO), was vorab festzustellen ist. 

Angefochten und zu überprüfen sind indessen die Schuldsprüche wegen mehr-

fachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (Dispositivziffer 1,  

Lemmata 1), die Sanktion (Dispositivziffer 3) die Zusprechung von Genugtuung 

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an die Privatkläger C._____ und D._____ (Dispositivziffer 7) und die Kostenverle-

gung (Dispositivziffern 9).  

3. Sachverhalte 

3.1. Beweiswürdigung 

3.1.1. Die Vorinstanz hat die massgebenden Regeln der Beweiswürdigung in  
ihrem Entscheid soweit erforderlich dargestellt, es kann – mit nachfolgender  

Ausnahme – darauf verwiesen werden (Urk. 139 S. 8 f., Art. 82 Abs. 4 StPO). 

Die Ausführungen zur allgemeinen Glaubwürdigkeit von Aussagenden sind nicht 

in jeder Hinsicht zutreffend. Denn alleine aus der prozessualen Stellung können 

keine Schlüsse auf die Glaubwürdigkeit einer Person gezogen werden. So trifft es 

insbesondere nicht zu, dass die prozessuale Stellung eines Zeugen diesem er-

höhte Glaubwürdigkeit verleiht (Urk. 139 S. 10). Der allgemeinen Glaubwürdigkeit 

eines Zeugen (respektive einer einvernommen Person) im Sinne einer dauerhaf-

ten personalen Eigenschaft kommt kaum mehr relevante Bedeutung zu. Weitaus 

bedeutender für die Wahrheitsfindung als die allgemeine Glaubwürdigkeit ist die 

Glaubhaftigkeit der konkreten Aussage (BGE 6B_692/2011 vom 9. Februar 2012, 

E. 1.4; BGE 133 I 33 E. 4.3, je mit Hinweisen). Vorliegend geht aus den Akten 

nichts hervor, was die Glaubwürdigkeit einer der einvernommenen Personen  

entscheidend beeinträchtigen würde. 

3.2. Raub vom 6. Dezember 2010 (HD) 

3.2.1. Der Beschuldigte hat anerkannt, am 6. Dezember 2010 zusammen mit 
B._____ und einem Unbekannten unter einem Vorwand in die Wohnung der Pri-

vatkläger C._____/D._____ an der … [Adresse] in H._____ eingedrungen zu sein. 

Es sei aber nicht um Geld, sondern um „Gras“, Marihuana gegangen, Geld sei 

keines genommen worden (HD Urk. 6/2 S. 5 ff., Urk. 6/5 S. 4 f., Urk. 88 S. 3).  

Damit ist zu prüfen, ob die Eindringlinge – wie in der Anklageschrift aufgeführt – 

ein Elektroschockgerät und einen Metallstab mit sich führten, das Elektroschock-

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gerät gegen D._____ einsetzten und diese schliesslich zwangen, Fr. 5'000.-- aus-

zuhändigen (Urk. 36 S. 3).  

3.2.2. Die Vorinstanz hat die in Frage kommenden Beweismittel in ihrem  
Entscheid vollzählig aufgeführt und die Aussagen der Beteiligten zutreffend zu-

sammengefasst. Es kann zur Vermeidung von Wiederholungen darauf verwiesen 

werden (Urk. 139 S. 11-21, Art. 82 Abs. 4 StPO).  

Sodann hat die Vorinstanz die vorhandenen Beweismittel eingehend und  

überzeugend gewürdigt, es kann auch darauf verwiesen werden (a.a.O. S. 21-26, 

Art. 82 Abs. 4 StPO). Die nachfolgenden Erwägungen verstehen sich lediglich als 

Verdeutlichungen.  

Vorab ist festzuhalten, dass die Aussagen von I._____ gegen den Beschuldigten 

nicht verwendet werden können. Zwar fand bei der Staatsanwaltschaft IV des 

Kantons Zürich eine Konfrontation mit den übrigen Beteiligten statt (HD Urk. 8/8). 

Allerdings wurde I._____ dabei einzig gefragt, ob sie insgesamt etwas zu sagen 

habe, worauf die Antwort folgte: „Ich habe kein Geld bekommen. Sonst habe ich 

nichts dazu zu sagen.“ (a.a.O. S. 3). Sie wurde vom befragenden Staatsanwalt 

weder gefragt, ob die früheren Aussagen (HD 8/1-6) der Wahrheit entsprächen 

noch wurde auf irgendwelche Details Bezug genommen, geschweige denn wur-

den die in den einzelnen Einvernahmen zu findenden Widersprüche thematisiert. 

Eine eigentliche Konfrontationseinvernahme kann darin trotz entsprechendem Ti-

tel nicht erkannt werden. Dass der Verteidiger des Beschuldigten einige Ergän-

zungsfragen stellte (a.a.O. S. 4 f.), macht dies auch nicht besser, waren diese 

doch nicht auf die Behebung von Widersprüchen, sondern auf eine Entlastung 

des Beschuldigten ausgerichtet. Entgegen der Vorinstanz (vgl. Urk. 139 S. 25) 

können somit die Einvernahmen mit I._____ nicht zu Ungunsten des Beschuldig-

ten herangezogen werden. 

Es ist zwar zutreffend, wie die Vorinstanz ausführt (a.a.O. S. 21 f.), dass auf 

Grund der Aussagen der Privatkläger unklar geblieben ist, wer von ihnen zu  

welchem Zeitpunkt sich in welchem Zimmer aufhielt. Allerdings verwundert  

dies angesichts der Überzahl der Eindringlinge und der mitgeführten und auch 

-   10   - 

eingesetzten Gegenstände nicht. D._____ sagte durchaus glaubhaft aus, sie ha-

be vor Angst geschrien, als sie die drei Männer gesehen habe (HD Urk. 10/4 S. 2, 

Urk. 10/7 S. 4). C._____ erklärte, er sei unter Schock gestanden, habe am gan-

zen Körper gezittert und habe nicht mehr stehen können, er habe gezittert, unter 

Panik gelitten und geweint (HD Urk. 10/2 S. 8, Urk. 10/3 S. 11). Unter diesen Um-

ständen ist durchaus nachvollziehbar, dass sich die beiden Privatkläger nicht an 

alle Details erinnern konnten und es allenfalls voneinander abweichende Schilde-

rungen bezüglich des Geschehens in der Wohnung gab. 

Grosse Zweifel hatte die Vorinstanz hinsichtlich des genauen Betrages, den die 

Privatkläger in ihrer Wohnung aufbewahrten und den die Täter mitgenommen  

haben sollen (Urk. 139 S. 22 ff.). In der Tat sind die Angaben der Privatkläger  

dazu nicht ganz einheitlich und teilweise widersprüchlich. Allerdings stimmen  

deren Aussagen mit jenen des Mitbeschuldigten B._____ in etwa überein, wonach 

insgesamt ca. Fr. 5'000.-- erbeutet worden seien (HD Urk. 7/6 S. 9, Urk. 7/9  

S. 2 f., Urk. 89 S. 5 f.). Werden diese Aussagen gemeinsam betrachtet, kann kein 

Zweifel daran bestehen, dass die Täter in der Wohnung der Privatkläger  

insgesamt rund Fr. 5'000.-- erbeuteten: Dabei kann offen bleiben, woher das Geld 

der Privatkläger stammte. Indizien, dass es nicht in deren Eigentum stand, sind 

nicht vorhanden. 

Zur Verwendung des Elektroschockgerätes und der Eisenstange kann auf die  

zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 139 S. 24 f., 

Art. 82 Abs. 4 StPO). Dass das Elektroschockgerät gegen die Privatklägerin  

D._____ eingesetzt wurde, ergibt sich anschaulich und überzeugend aus den 

Aussagen des Privatklägers C._____ („Ich sah die Blitze“ HD Urk. 10/2 S. 2, Urk. 

10/8 S. 4).  

Gemäss den Aussagen des Mitbeschuldigten B._____ hatten der Unbekannte 

„…“ und der dritte Mann (mithin der Beschuldigte) einen Elektroschocker und eine 

Eisenstange bei sich. Diese Mittel seien aber nicht eingesetzt worden (HD Urk. 

7/6 S. 9, Urk. 7/10 S. 3 f.). Die von der Privatklägerin C._____/D._____ deponier-

ten Angaben stimmen damit überein (HD Urk. 10/7 S. 4). Gemäss den Aussagen 

des Beschuldigten soll der Mitbeschuldigte B._____ einen Schlagstock dabei ge-

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habt haben (HD Urk. 6/2 S. 7). Anlässlich der Berufungsverhandlung sagte der 

Beschuldigte aus, er selber habe keinen Gegenstand wie Elektroschockgerät oder 

Metallstab dabei gehabt. Er vermute, dass seine Begleiter einen solchen Gegen-

stand dabei gehabt hätten, aber er könne es nicht sagen. Er wisse, dass B._____ 

immer einen Schlagstock dabei habe, da er in einer Autogarage arbeite. Er glau-

be, er habe einen Ausweis für den Schlagstock. Die Gegenstände seien mitge-

nommen worden, um D._____ Angst einzujagen. Sie hätten nicht gewusst, dass 

sich seine Frau auch in der Wohnung befinde (Urk. 160 S. 5). Auf die Frage, ob 

mit dem Elektroschockgerät oder dem Metallstab auf Herr oder Frau 

C._____/D._____ eingewirkt worden sei, erklärte er, er selber habe dies nicht 

gemacht. Er sei mit B._____ in einem Zimmer mit Herr D._____ gewesen und 

J._____ sei in der Stube mit Frau C._____ gewesen. Es könne sein, dass die Ge-

genstände gegen Frau C._____ eingesetzt worden seien, aber er glaube das 

nicht. Sie seien nur zwei bis drei Minuten in der Wohnung gewesen, da sie ge-

wusst hätten, wo sich das Gras befinde (Urk. 160 S. 6).  

Aus all dem kann geschlossen werden, dass der Beschuldigte zumindest Kennt-

nis davon hatte, dass einer der beiden Mittäter eine Eisenstange und/oder ein 

Elektroschockgerät bei sich hatte. 

Letztlich ist auch erstellt, dass der Beschuldigte von allem Anfang an wusste, 

dass neben allfällig aufzufindenden Betäubungsmitteln auch Bargeld erhältlich 

gemacht werden sollte.  

Der Verteidiger erachtet die Aussagen von B._____ als unglaubhaft. Dieser habe  

in der Untersuchung auf Intervention seines damaligen Verteidigers nur por-

tiönchenweise Zugaben gemacht und das zu Protokoll gegeben, was gemäss 

seiner Vorstellung von den Untersuchungsbehörden habe gehört werden wollen 

(Urk. 161 S. 6). Es ist richtig, dass B._____ zu Beginn der Untersuchung jede Be-

teiligung an einer Straftat zum Nachteil der Eheleute C._____/D._____ abgestrit-

ten hat (Urk. HD 7/1-7/5). Eine Analyse des Aussageverhaltens im Verlauf der 

Untersuchung zeigt jedoch, dass er sich unter dem Druck der zunehmend belas-

tenden Beweislage, mit welcher er konfrontiert wurde, und allenfalls auch unter 

Mitwirkung seines neuen Verteidigers entschied, die Karten auf den Tisch zu le-

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gen. Dass B._____ anfänglich jegliche Beteiligung bestritt und erst im Verlaufe 

der Untersuchung ein Geständnis ablegte, ist nicht als grundsätzlich widersprüch-

liches und unglaubhaftes Aussageverhalten zu würdigen. Dies gilt auch in Bezug 

auf die Aussage, dass sie rund Fr. 5'000.-- erbeutet hätten. Auf diese Aussage ist 

abzustellen. Es sind keine Gründe ersichtlich, weshalb er eingestehen sollte, dass 

sie Geld geraubt hätten, wenn dies nicht stimmt. Im Übrigen stimmt dieser Betrag 

– wie vorgehend ausgeführt – in etwa mit der Angabe der Privatkläger 

C._____/D._____ überein. Auch ist nicht davon auszugehen, dass B._____ eine 

höhere als die tatsächliche Deliktssumme eingestehen würde. Dass er erst vor 

Vorinstanz zugab, sie hätten neben Geld auch Gras mitgenommen, lässt seine 

Aussagen in Bezug auf den Bargeldbetrag nicht unglaubhaft erscheinen. Auch 

der Einwand der Verteidigung, B._____ sei auf deutsch einvernommen worden, 

weshalb nicht klar sei, was dieser überhaupt verstanden habe (Urk. 161 S. 8), 

stösst die Glaubhaftigkeit der Aussagen von B._____ nicht um. B._____ bestätig-

te anlässlich der Hauptverhandlung in Anwesenheit seines Verteidigers und eines 

Dolmetschers die Richtigkeit seiner bisherigen Aussagen. Im Übrigen ist festzu-

halten, dass nirgends aus den Akten hervorgeht, dass dem Beschuldigten von 

Seiten des Staatsanwaltes für den Fall eines Geständnisses eine frühere Haftent-

lassung versprochen wurde. Dies wurde heute auch von Seiten des Verteidigers 

bestätigt. 

Auch dass die Privatkläger C._____/D._____ immer aussagten, es sei nur Geld 

und nicht auch Marihuana gestohlen worden, was den Aussagen von B._____ 

und letztendlich auch denjenigen des Beschuldigten widerspricht, spricht nicht 

grundsätzlich gegen die Glaubhaftigkeit der Aussagen der Privatkläger 

C._____/D._____. Dass die Privatkläger C._____/D._____ verschwiegen, dass 

auch Marihuana gestohlen bzw. geraubt wurde, lässt sich nachvollziehbar damit 

begründen, dass sie sich nicht selber einer Widerhandlung gegen das Betäu-

bungsmittelgesetz belasten wollten. Im Kerngehalt der Aussagen war immer die 

Rede von Geld, und zwar von einem Bargeldbetrag von zirka Fr. 5'000.--. Dem 

Vertreter der Privatkläger C._____/D._____ ist zudem beizupflichten, dass den 

Aussagen von I._____ kaum Aussagekraft zukommt. Dass nie die Rede von Geld 

gewesen sein soll, berichtet sie nur vom Hören sagen.  

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Das Fazit der Vorinstanz (Urk. 139 S. 26 f.) kann somit mit nachfolgender  

Einschränkung übernommen werden. Der nachgewiesene Deliktsbetrag ist kei-

neswegs so ungewiss, wie es die Vorinstanz darstellt. Es muss als nachgewiesen 

erachtet werden, dass sich der Bargeldbetrag auf rund Fr. 5'000.-- belief. Im Übri-

gen ist der angeklagte Sachverhalt bezüglich dem Beschuldigten insofern erstellt, 

als dieser im Wissen darum, dass unter Anwendung resp. Androhung von Gewalt 

nicht nur Drogen, sondern auch Bargeld behändigt werden sollte, zusammen mit 

zwei Mittätern unter einem Vorwand in die Wohnung der Privatkläger eindrang. 

Dort wurden die Privatkläger von zwei der Eindringlingen mit einem Elektro-

schockgerät und einer Eisenstange zumindest bedroht, worauf D._____ schliess-

lich unter dem Eindruck der gegen sie und den Privatkläger C._____ gerichteten 

Drohungen den Eindringlingen einen Bargeldbetrag von rund Fr. 5'000.-- aushän-

digte. Dieser Betrag wurde anschliessend (zumindest) unter den drei Tätern auf-

geteilt. Der Beschuldigte handelte dabei bezüglich der erwähnten Handlungen mit 

Wissen und Willen.  

3.3. Raub vom 28. Juni 2010 (ND 1) 

Auf die Erwägungen der Vorinstanz zum Sachverhalt und zu den Aussagen  

des Beschuldigten, jenen des Mitbeschuldigten B._____, des Geschädigten 

K._____ und des Zeugen L._____ kann ohne Einschränkungen verwiesen wer-

den (Urk. 139 S. 27-34, Art. 82 Abs. 4 StPO). 

Die Würdigung der Beweismittel durch die Vorinstanz ist zutreffend (a.a.O.  

S. 34-36, Art. 82 Abs. 4 StPO). Zu den Aussagen des „Alibizeugen“ L._____ ist zu 

ergänzen, dass dessen Aussagen schon deswegen unglaubhaft erscheinen, weil 

er zunächst ausgesagt hatte, er wisse nicht, ob der Beschuldigte in der fraglichen 

Nacht vom 28. auf den 29. Juni 2010 frei gehabt habe oder ob er gearbeitet habe 

(ND 1 Urk. 9/1 S. 3), er sich dann aber darauf versteifte, der  

Beschuldigte habe in der Nacht vom 28. auf den 29. Juni 2010 eine Garage  

bewacht. Er habe ihn persönlich zwischen 00.00 – 03.00 Uhr kontrolliert (a.a.O. 

S. 4). Dann folgte aber wieder die Aussage, er wisse nicht, ob der Beschuldigte 

damals gearbeitet habe oder nicht (a.a.O. S. 4 f.). L._____ wurde schliesslich 

auch mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 11. Dezember 2012 im Zusam-

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menhang mit dem "Alibi" zugunsten des Beschuldigten wegen falschen Zeugnis-

ses im Sinne von Art. 307 Abs. 1 StGB rechtskräftig verurteilt (Urk. 163). Weiter 

bestätigte die N._____ AG, dass für die fragliche Nacht gar kein Bewachungsauf-

trag bestand (ND 1 Urk. 9/5). Dass er nicht bei der Firma M._____ gearbeitet hat, 

ist somit erstellt. Der Beschuldigte gab aber weitere zwei mögliche Arbeitsorte für 

den besagten Abend an. Ob er an jenen Orten gearbeitet hat, ist jedoch nicht ak-

tenkundig.  

Seitens der Verteidigung wird eingewendet, die Signalementsangabe des Privat-

klägers K._____ treffe nicht auf den Beschuldigten zu (Urk. 161 S. 10 f.). Richtig 

ist zwar, dass die Differenz der Grössenangabe zur tatsächlichen Grösse des Be-

schuldigten auffällt. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass sich der Privatkläger 

in einer schwierigen Situation befand, er war unter Druck, im Stress und wurde 

heftig bedrängt. Dass in einer solchen Ausnahmesituation die Signalemente der 

Täter nicht exakt aufgenommen werden können, ist nachvollziehbar. Zudem wur-

de der Privatkläger in das Auto gestossen und lag anschliessend im Auto auf der 

Rückbank (vgl. Aussagen ND 1 Urk. 8/1 S. 3). In dieser Position ist es schwierig, 

die Grösse einer Person, welche vor dem Auto steht, einzuschätzen. Der Privat-

kläger sah die drei Personen nur kurz, als sie auf ihn zu rannten. Danach lag er 

im Auto. Auch ändert die Grössenangabe des Privatklägers insbesondere nichts 

an seinen glaubhaften Aussagen zum Kerngeschehen und vor allem auch nicht 

daran, dass die Beteiligung des Beschuldigten aufgrund der glaubhaften Aus-

sagen von B._____ aufgeflogen ist. Die Aussagen des Privatklägers K._____ ste-

hen den Aussagen von B._____ nicht entgegen. 

Der Sachverhalt ist daher auf Grund der klaren Aussagen des Mitbeschuldigten 

B._____ (ND 1 Urk. 6/2, Urk. 7/1, Urk. 7/3 S. 5 ff., Urk. 89 S. 4 f.) und des Privat-

klägers K._____ ohne Zweifel nachgewiesen.  

4. Rechtliche Würdigung 

4.1. Raub 
Die von der Vorinstanz vorgenommene rechtliche Würdigung ist in jeder Hinsicht 

zutreffend (Urk. 139 S. 46 f., Art. 82 Abs. 4 StPO), Ergänzungen erübrigen sich. 

-   15   - 

Auch der Verteidiger beantragt eventualiter im Fall eines Schuldspruch eine  

Verurteilung gemäss Schuldspruch der Vorinstanz (Urk. 161 S. 3). Demgemäss 

ist der Beschuldigte des mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1  

Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen. 

5. Sanktion 

5.1. Die Vorinstanz hat den Strafrahmen grundsätzlich richtig eruiert, es kann  
vorab – mit einer Ausnahme – auf diese Erwägungen verwiesen werden (Urk. 139 

S. 49, Art. 82 Abs. 4 StPO).  

Wenn im vorinstanzlichen Entscheid ausgeführt wird, es sei aufgrund der mehr-

fachen Tatbegehung und der Deliktsmehrheit von einem sich bis 15 Jahre er-

streckenden Rahmen auszugehen (Urk. 139 S. 49), so ist das zwar nicht falsch, 

ruft aber nach einer Ergänzung (welche die Vorinstanz in der Folge dann gleich 

selber vorgenommen hat: a.a.O. S. 50): Der ordentliche Strafrahmen (in casu 

180 Tagessätze Geldstrafe bis zehn Jahre Freiheitsstrafe) ist bei Strafschär-

fungsgründen nach Art. 49 Abs. 1 StGB nur zu verlassen, wenn aussergewöhnli-

che Umstände vorliegen und die für die betreffende Tat angedrohte Strafe im 

konkreten Fall zu milde erscheint (BGE 136 IV 55 E. 5.8). Vorliegend sind keine 

solchen Gründe ersichtlich. Somit bleibt es beim ordentlichen oberen Strafrahmen 

von 10 Jahren Freiheitsstrafe.  

5.2. Ferner hat die Vorinstanz die massgeblichen Regeln der Strafzumessung 
korrekt dargestellt, es kann auch darauf verwiesen werden (Urk. 139 S. 50 f., 

Art. 82 Abs. 4 StPO; vgl. dazu auch die neueren Entscheide des Bundesgerichts: 

BGE 136 IV 55 E.5.4.; Entscheide des Bundesgerichts 6B_323/2010 vom 23. Juni 

2010 E. 2, 6B_865/2009 vom 25. März 2010 und 6B_238/2009 vom 8. März 2010, 

je mit Hinweisen). 

5.3. Die Vorinstanz hat die objektiven Elemente der Tatschwere bezüglich der 
zwei Raubtaten korrekt aufgeführt (Urk. 139 S. 51 f., Art. 82 Abs. 4 StPO). Anders 

zu gewichten ist indessen, dass vorliegend beim Raub vom 6. Dezember 2010 

nicht von einem geringen Deliktsbetrag gesprochen werden kann, ist doch von  

-   16   - 

einem Betrag von rund Fr. 5‘000.-- auszugehen. Eine latenten Gewaltbereitschaft, 

die auch dem Beschuldigten anzulasten ist, realisierte sich – wenngleich auf einer 

noch vergleichsweise tiefen Ebene. Diese Gewaltbereitschaft hatte sich denn 

auch schon beim Raub vom 28. Juni 2010 gezeigt. Bei beiden Raubvorfällen ist 

von einem ruppigen Vorgehen auszugehen; der Raub vom 28. Juni 2010 war zu-

dem geplant und von einer gewissen Raffinesse. 

Zur subjektiven Tatschwere hat die Vorinstanz das Nötige ausgeführt, es kann 

vollumfänglich darauf verwiesen werden (Urk. 139 S. 52 f., Art. 82 Abs. 4 StPO). 

Beizufügen bleibt, dass die subjektiven Elemente die objektive Tatschwere  

keineswegs relativieren.  

Wenn die Vorinstanz zur Würdigung gelangte, die objektive und subjektive  

Tatschwere wiege nicht mehr leicht, so kann dem uneingeschränkt beigepflichtet 

werden. Zu berücksichtigen ist erschwerend, dass es sich um zwei Raubtaten 

handelt.  

Die von der Vorinstanz zu Grunde gelegte hypothetische Einsatzstrafe von rund 

3 ¾ Jahren Freiheitsstrafe (Urk. 139 S. 54) trägt allen massgebenden Faktoren 

Rechnung und ist zu übernehmen. 

5.4. Die objektive und subjektive Tatschwere hinsichtlich der Gewalt und Drohung 
gegen Beamte und (einfacher) Körperverletzung wurde von der Vorinstanz zu-

treffend als nicht mehr leicht ermittelt, es kann auf diese Erwägungen verwiesen 

werden (Urk. 139 S. 57, Art. 82 Abs. 4 StPO). Der Beschuldigte wollte ein  

Beweismittel vernichten und hatte keinen Anlass, den Polizeibeamten derart  

heftig zu beissen. Er handelte aus nichtigem Anlass. Zudem war die Polizei  

aufgrund des Verhaltens des Beschuldigten zum Eingreifen gezwungen. Dass der 

Beschuldigte bezüglich der Körperverletzung mit Eventualvorsatz handelte, wirkt 

sich nur leicht strafreduzierend aus. Für sich alleine betrachtet, hätten die beiden 

Delikte mit einer (hypothetischen) Einsatzstrafe von rund 9 Monaten sanktioniert 

werden müssen.  

-   17   - 

5.5. In Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB ergibt sich eine (immer noch hypothe-
tische) Strafe von rund 4 ¼ Jahren Freiheitsstrafe. 

5.6. Die Täterkomponenten wurden von der Vorinstanz richtig dargestellt, es kann 
vorab darauf verwiesen werden (Urk. 139 S. 54 ff., Art. 82 Abs. 4 StPO).  

Zu den persönlichen Verhältnissen hat der Beschuldigte heute ergänzt, ihm sei 

von einem Bekannten für die Zeit nach der Haftentlassung eine Arbeit angeboten 

worden (Urk.160 S. 2 und Urk. 162). 

Es bleibt somit dabei, dass sich aus den persönlichen Verhältnissen keine  

strafzumessungsrelevanten Faktoren ableiten lassen. 

Beizupflichten ist der Vorinstanz auch darin, dass die marginalen Teilgeständnis-

se des Beschuldigten nur leicht strafreduzierend zu gewichten sind (Urk. 139 

S. 56, Art. 82 Abs. 4 StPO). Auch das heutige Geständnis betreffend Gewalt und 

Drohung gegen Beamte bzw. das Akzeptieren des vorinstanzlichen Schuld-

spruchs ändert daran nichts, da dieses in einem derart späten Verfahrensstadium 

erfolgte, als es noch strafreduzierend berücksichtigt werden könnte (Urteil des 

Bundesgerichts vom 19. April 2012, 6B_24/2012, E. 2.4.4.). Reue und Einsicht 

lässt der Beschuldigte nicht erkennen. Aus der Vorstrafenlosigkeit lässt sich 

nichts zu Gunsten des Beschuldigten ableiten.  

Insgesamt wirken sich die Täterkomponenten leicht strafreduzierend aus. 

5.7. Tat- und täterunabhängige Faktoren, welche die Strafzumessung be-
einflussen würden, sind vorliegend nicht vorhanden. 

5.8. Es resultiert insgesamt eine Freiheitsstrafe 3 ¾ Jahren. 

5.9. Der Anrechnung von 742 Tagen erstandener Haft steht nichts entgegen 
(Art. 51 StGB).  

6. Strafvollzug 

-   18   - 

Wie die Vorinstanz korrekt ausführte (Urk. 139 S. 62; Art. 82 Abs. 4 StPO), kommt 

bei dieser Strafhöhe einzig ein unbedingter Strafvollzug in Frage. Die Freiheits-

strafe ist daher zu vollziehen.  

7. Zivilansprüche 

Die Grundsätze für die Gutheissung eines Anspruchs auf Genugtuung wurden 

von der Vorinstanz richtig dargestellt, es kann darauf verwiesen werden. Sodann 

besteht kein Anlass, von den wohlbegründeten Erwägungen abzuweichen, mit 

welchen sie die zu leistenden Genugtuung auf je Fr. 1‘000.-- festsetzte (Urk. 139 

S. 63, Art. 82 Abs. 4 StPO). Demgemäss ist der Beschuldigte auch heute  

– solidarisch mit B._____ – zu verpflichten, den Privatklägern D._____ und 

C._____ eine Genugtuung von je Fr. 1‘000.-- nebst 5 % Zins seit dem 6. Dezem-

ber 2010 zu bezahlen.  

8. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

8.1. Kosten Untersuchung und erst- und zweitinstanzliches Gerichtsverfahren 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die erstinstanzliche Kostenverlegung  

(Ziffern 9) zu bestätigen. 

Der Beschuldigte unterliegt im Berufungsverfahren mit seinen Anträgen  

vollumfänglich. Die Staatsanwaltschaft unterliegt ihrerseits mit dem Antrag auf  

eine höhere Strafe. Angesichts der Anteile am Obsiegen/Unterliegen erscheint  

eine Kostenauflage an den Beschuldigten im Umfange von drei Vierteln als  

gerechtfertigt (Art. 428 Abs. 1 StPO). 

Dem Beschuldigten sind somit die Kosten des Berufungsverfahrens – aus-

genommen die Kosten der amtlichen Verteidigung – zu drei Vierteln aufzuerlegen. 

Ein Viertel der Kosten ist auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungs-

pflicht für drei Viertel der Kosten der amtlichen Verteidigung nach Art. 135 Abs. 4 

StPO bleibt vorbehalten. 

 

-   19   - 

8.2. Entschädigung Privatkläger 

Der Rechtsvertreter der Privatkläger C._____/D._____ führte aus, er amte im Be-

rufungsverfahren nicht mehr als unentgeltlicher Rechtsbeistand, da sich die Pri-

vatkläger nun in besseren finanziellen Verhältnissen befinden würden (Prot. II S. 

23). Er reicht betreffend seine Aufwendungen eine Honorarnote ins Recht (Urk. 

165).  

Die Privatkläger obsiegen vollumfänglich. Der Beschuldigte ist daher zu verpflich-

ten, den Privatklägern C._____/D._____ für anwaltliche Vertretung eine Entschä-

digung gemäss der eingereichten Honorarnote zu bezahlen, mit Ausnahme des 

geltend gemachten Aufwands von Fr. 150.-- für "Fallabschluss". Dazu kommt wei-

ter der Aufwand für die heutige Berufungsverhandlung (9 Stunden à Fr. 200.-- und 

Barauslagen im Betrag von Fr. 31.--). Der Beschuldigte ist daher zu verpflichten, 

den Privatklägern C._____/D._____ für das Berufungsvefahren eine Prozessent-

schädigung von total Fr. 3'975.50 (inklusive 8% Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 4. Abteilung, 

vom 26. Juni 2012, soweit es den Beschuldigten B._____ betrifft, in Rechts-

kraft erwachsen ist. 

2. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 4. Abteilung, 

vom 26. Juni 2012, soweit es den Beschuldigten A._____ betrifft, wie folgt in 

Rechtskraft erwachsen ist:  

"Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− (…), 

− der Gewalt und Drohung gegen Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 

StGB) sowie 

-   20   - 

− der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 

StGB. 

2. (…) 

3. a) (…). 

b) (…). 

4. (…) 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 19. August 2011 beschlag-

nahmten Gegenstände (1 Mobilitelefon Marke Sony Ericsson, S500i, 

schwarz, IMEI-Nr. …; 1 Mobiltelefon Marke Nokia, 1800, schwarz, IMEI-Nr. … 

und 1 Mobiltelefonladegerät Nokia, schwarz; Kasse BGZ) werden dem Be-

schuldigten B._____ nach Rechtskraft des Urteils auf erstes Verlangen her-

ausgegeben. 

6. Die Privatkläger C._____ und D._____ werden mit ihren Schadenersatzbe-

gehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

7. (…). Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 

8. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 5'000.-- ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 3'000.--    Gebühr Anklagebehörde 

Fr.     Kanzleikosten  

Fr. 1'026.95   Auslagen Untersuchung 

Fr. 5'036.80   Auslagen ausserkantonale Untersuchung 

Fr. 25'372.45   amtliche Verteidigung Beschuldigter 1 (RA X._____) 

Fr. 7'533.80   amtliche Verteidigung Beschuldigter 2 (RA Y._____) 

Fr. 10'005.80   amtliche Verteidigung Beschuldigter 2 (RA Z._____) 

Fr.    Kosten unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (ausstehend) 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.  

-   21   - 

9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden (…) 

und dem Beschuldigten B._____ zu 2/5 auferlegt.  

10. Die Kosten der jeweiligen amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichts-

kasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO.  

11. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft C._____ und 

D._____ werden auf die Gerichtskasse genommen." 

3. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist zudem schuldig des mehrfachen  
Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB. 

2. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 3 ¾ Jahren Freiheitsstrafe, wo-

von 742 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen 

Strafvollzug erstanden sind. 

3. Der Beschuldigte A._____ wird – solidarisch mit B._____ – verpflichtet, den 

Privatklägern D._____ und C._____ je Fr. 1‘000.-- zuzüglich 5% Zins ab 6. 

Dezember 2010 als Genugtuung zu bezahlen. 

4. Die erstinstanzliche Kostenverlegung (Ziff. 9) wird bestätigt. 

5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 3‘000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 11'492.15   amtliche Verteidigung 

   

 
6. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der 

amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten zu 3/4 auferlegt und  

zu 1/4 auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Ver-

teidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die 

-   22   - 

Rückzahlungspflicht für 3/4 der Kosten der amtlichen Verteidigung 
bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 

7. Der Beschuldigte A._____ wird verpflichtet, den Privatklägern D._____ und 

C._____ für das Berufungsverfahren eine Prozessentschädigung von  

Fr. 3'975.50 zu bezahlen. 

8. Schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich  
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste  
− den Vertreter der Privatkläger D._____ und C._____, Rechtsanwalt lic. 

iur. W._____, dreifach für sich und die Privatkläger  
− den Privatkläger E._____  

(Eine begründete Urteilsausfertigung – und nur hinsichtlich ihrer 
eigenen Anträge (Art. 84 Abs. 4 StPO) – wird den Privatklägern nur 
zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs 
verlangen.) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich  
− das Bundesamt für Polizei, Bundeskriminalpolizei 
− den Nachrichtendienst des Bundes 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A  
− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 

Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten 

-   23   - 

9. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Strafkammer 
 
 

Zürich, 18. April 2013 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. P. Marti 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. N. Weinmann 
 

 

	Urteil vom 18. April 2013
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 des mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB,
	 der Gewalt und Drohung gegen Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 StGB sowie
	 der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB.

	2. Der Beschuldigte B._____ ist schuldig
	 des mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB.

	3. a) Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 3 ¾ Jahren Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 446 Tage durch Untersuchungs- und  Sicherheitshaft erstanden sind.
	b) Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben.
	4. a) Der Beschuldigte B._____ wird bestraft mit 3 Jahren Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 568 Tage durch Untersuchungshaft sowie durch vorzeitigen Strafantritt erstanden sind.
	b) Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 18 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf 4 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (18 Monate, abzüglich 568 Tage, die durch Untersuchungshaft und durch vorzeitigen Strafantritt erstanden sind), wird di...
	c) Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl vom 28. September 2010 von der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland ausgefällten Geldstrafe von 25 Tagessätzen zu Fr. 100.-- (entspricht Fr. 2'500.--) wird widerrufen. Die Geldstrafe ist zu b...
	5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 19. August 2011 beschlagnahmten Gegenstände (1 Mobilitelefon Marke Sony Ericsson, S500i, schwarz, IMEI-Nr. …; 1 Mobiltelefon Marke Nokia, 1800, schwarz, IMEI-Nr. … und 1 Mobiltelefonladegerät Nokia, schw...
	6. Die Privatkläger C._____ und D._____ werden mit ihren Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	7. Die Beschuldigten A._____ und B._____ werden solidarisch  verpflichtet, den Privatklägern C._____ und D._____ je Fr. 1'000.-- zuzüglich 5 % Zins ab 6. Dezember 2010 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen.
	8. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten A._____ zu 3/5 und dem Beschuldigten B._____ zu 2/5 auferlegt.
	10. Die Kosten der jeweiligen amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	11. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft C._____ und D._____ werden auf die Gerichtskasse genommen.
	Berufungsanträge:
	1. Es sei der Beschuldigte wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie einfacher Körperverletzung zum Nachteil von E._____ schuldig zu sprechen und mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à Fr. 50.00 zu bestrafen. Die Probezeit sei auf zwei ...
	2. Von den restlichen Vorwürfen gemäss Urteil der Vorinstanz vom 26. Juni 2012 sei der Beschuldigte freizusprechen.
	3. Der Beschuldigte sei umgehend aus dem vorzeitigen Strafvollzug zu entlassen.
	4. Die Schadenersatz und Genugtuungsbegehren der Eheleute C._____/D._____ seien abzuweisen bzw. auch bezüglich Genugtuung auf den Zivilprozessweg zu verweisen.
	5. Der Beschuldigte sei für die erstandene Haft seit dem 8. April 2011 angemessen zu entschädigen.
	6. Die Kosten des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens seien dem Beschuldigten zu ¼ aufzuerlegen, jedoch aufgrund offensichtlicher Uneinbringlichkeit definitiv abzuschreiben.
	Eventualtiter:
	7. Das vorinstanzliche Urteil sei bezüglich Schuldspruch zu bestätigen und der Beschuldigte sei mit einer teilbedingten Strafe von 36 Monaten zu bestrafen (unter Anrechnung der seit 8. April 2011 erstandenen Haft.)
	1. Das vorinstanzliche Urteil sei betreffend den Beschuldigten A._____ mit Ausnahme der Strafe zu bestätigen.
	2. Der Beschuldigte sei mit einer Freiheitsstrafe von 4 ½ Jahren zu bestrafen.
	1. Die Berufung des Beschuldigten sei vollumfänglich abzuweisen.
	2. Unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschuldigten.
	Erwägungen:
	1. Prozessverlauf
	1.1. Der Verlauf des Verfahrens bis zum vorinstanzlichen Urteil ergibt sich aus dem Entscheid vom 9. Oktober 2012 (Urk. 139 S. 6 ff.).
	1.2. Mit dem vorstehend aufgeführten Urteil sprach die Vorinstanz den Beschuldigten am 26. Juni 2012 des mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, der Gewalt und Drohung gegen Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 StGB sowie der einf...
	1.3. Mit Eingabe vom 6. Juli 2012 liess der Beschuldigte gegen das mündlich  eröffnete Urteil (Prot. I S. 37) fristgerecht Berufung anmelden (Urk. 132). Nach Zustellung des begründeten Urteils am 7. September 2012 (Urk. 134/3) folgte am 27. September ...
	1.4. Unter dem 8. Oktober 2012 stellte die Staatsanwaltschaft IV des Kantons  Zürich dem Obergericht das Schreiben des Instituts für Rechtsmedizin,  Forensische Pharmakologie & Toxikologie, vom 5. Oktober 2012 und den Bericht über die Chemisch-toxikol...
	1.5. Zu Beginn der heutigen Berufungsverhandlung, zu welcher der Beschuldigte, sein Verteidiger, der Staatsanwalt sowie der Vertreter der Privatkläger C._____/D._____ erschienen sind, verzichteten die Genannten auf Beweisanträge. Die Verhandlung fand ...
	2. Prozessuales
	2.1. Umfang der Berufung
	2.1.1. Der Mitbeschuldigte B._____ hat wie vorgehend erwähnt auf eine Berufung verzichtet. Vorweg ist daher festzustellen, dass das vorinstanzliche Urteil, soweit es den Beschuldigten B._____ betrifft, in Rechtskraft erwachsen ist.
	2.1.2. Der Beschuldigte anerkennt die Verurteilung wegen einfacher Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 StGB (Dispositivziffer 1. Lemma 2 und 3). Nicht ange...
	Angefochten und zu überprüfen sind indessen die Schuldsprüche wegen mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (Dispositivziffer 1,  Lemmata 1), die Sanktion (Dispositivziffer 3) die Zusprechung von Genugtuung an die Privatkläger C._...
	3. Sachverhalte
	3.1. Beweiswürdigung
	3.1.1. Die Vorinstanz hat die massgebenden Regeln der Beweiswürdigung in  ihrem Entscheid soweit erforderlich dargestellt, es kann – mit nachfolgender  Ausnahme – darauf verwiesen werden (Urk. 139 S. 8 f., Art. 82 Abs. 4 StPO).
	Die Ausführungen zur allgemeinen Glaubwürdigkeit von Aussagenden sind nicht in jeder Hinsicht zutreffend. Denn alleine aus der prozessualen Stellung können keine Schlüsse auf die Glaubwürdigkeit einer Person gezogen werden. So trifft es insbesondere n...
	3.2. Raub vom 6. Dezember 2010 (HD)
	3.2.1. Der Beschuldigte hat anerkannt, am 6. Dezember 2010 zusammen mit B._____ und einem Unbekannten unter einem Vorwand in die Wohnung der Privatkläger C._____/D._____ an der … [Adresse] in H._____ eingedrungen zu sein. Es sei aber nicht um Geld, so...
	Damit ist zu prüfen, ob die Eindringlinge – wie in der Anklageschrift aufgeführt – ein Elektroschockgerät und einen Metallstab mit sich führten, das Elektroschockgerät gegen D._____ einsetzten und diese schliesslich zwangen, Fr. 5'000.-- auszuhändigen...
	3.2.2. Die Vorinstanz hat die in Frage kommenden Beweismittel in ihrem  Entscheid vollzählig aufgeführt und die Aussagen der Beteiligten zutreffend zusammengefasst. Es kann zur Vermeidung von Wiederholungen darauf verwiesen werden (Urk. 139 S. 11-21, ...
	Sodann hat die Vorinstanz die vorhandenen Beweismittel eingehend und  überzeugend gewürdigt, es kann auch darauf verwiesen werden (a.a.O. S. 21-26, Art. 82 Abs. 4 StPO). Die nachfolgenden Erwägungen verstehen sich lediglich als Verdeutlichungen.
	Vorab ist festzuhalten, dass die Aussagen von I._____ gegen den Beschuldigten nicht verwendet werden können. Zwar fand bei der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich eine Konfrontation mit den übrigen Beteiligten statt (HD Urk. 8/8). Allerdings wur...
	Es ist zwar zutreffend, wie die Vorinstanz ausführt (a.a.O. S. 21 f.), dass auf Grund der Aussagen der Privatkläger unklar geblieben ist, wer von ihnen zu  welchem Zeitpunkt sich in welchem Zimmer aufhielt. Allerdings verwundert  dies angesichts der Ü...
	Grosse Zweifel hatte die Vorinstanz hinsichtlich des genauen Betrages, den die Privatkläger in ihrer Wohnung aufbewahrten und den die Täter mitgenommen  haben sollen (Urk. 139 S. 22 ff.). In der Tat sind die Angaben der Privatkläger  dazu nicht ganz e...
	Zur Verwendung des Elektroschockgerätes und der Eisenstange kann auf die  zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 139 S. 24 f., Art. 82 Abs. 4 StPO). Dass das Elektroschockgerät gegen die Privatklägerin  D._____ eingesetzt wurd...
	Gemäss den Aussagen des Mitbeschuldigten B._____ hatten der Unbekannte „…“ und der dritte Mann (mithin der Beschuldigte) einen Elektroschocker und eine Eisenstange bei sich. Diese Mittel seien aber nicht eingesetzt worden (HD Urk. 7/6 S. 9, Urk. 7/10 ...
	Aus all dem kann geschlossen werden, dass der Beschuldigte zumindest Kenntnis davon hatte, dass einer der beiden Mittäter eine Eisenstange und/oder ein Elektroschockgerät bei sich hatte.
	Letztlich ist auch erstellt, dass der Beschuldigte von allem Anfang an wusste, dass neben allfällig aufzufindenden Betäubungsmitteln auch Bargeld erhältlich gemacht werden sollte.
	Der Verteidiger erachtet die Aussagen von B._____ als unglaubhaft. Dieser habe  in der Untersuchung auf Intervention seines damaligen Verteidigers nur portiönchenweise Zugaben gemacht und das zu Protokoll gegeben, was gemäss seiner Vorstellung von de...
	Auch dass die Privatkläger C._____/D._____ immer aussagten, es sei nur Geld und nicht auch Marihuana gestohlen worden, was den Aussagen von B._____ und letztendlich auch denjenigen des Beschuldigten widerspricht, spricht nicht grundsätzlich gegen die ...
	Das Fazit der Vorinstanz (Urk. 139 S. 26 f.) kann somit mit nachfolgender  Einschränkung übernommen werden. Der nachgewiesene Deliktsbetrag ist keineswegs so ungewiss, wie es die Vorinstanz darstellt. Es muss als nachgewiesen erachtet werden, dass sic...
	3.3. Raub vom 28. Juni 2010 (ND 1)
	Auf die Erwägungen der Vorinstanz zum Sachverhalt und zu den Aussagen  des Beschuldigten, jenen des Mitbeschuldigten B._____, des Geschädigten K._____ und des Zeugen L._____ kann ohne Einschränkungen verwiesen werden (Urk. 139 S. 27-34, Art. 82 Abs. ...
	Die Würdigung der Beweismittel durch die Vorinstanz ist zutreffend (a.a.O.  S. 34-36, Art. 82 Abs. 4 StPO). Zu den Aussagen des „Alibizeugen“ L._____ ist zu ergänzen, dass dessen Aussagen schon deswegen unglaubhaft erscheinen, weil er zunächst ausgesa...
	Seitens der Verteidigung wird eingewendet, die Signalementsangabe des Privatklägers K._____ treffe nicht auf den Beschuldigten zu (Urk. 161 S. 10 f.). Richtig ist zwar, dass die Differenz der Grössenangabe zur tatsächlichen Grösse des Beschuldigten au...
	Der Sachverhalt ist daher auf Grund der klaren Aussagen des Mitbeschuldigten B._____ (ND 1 Urk. 6/2, Urk. 7/1, Urk. 7/3 S. 5 ff., Urk. 89 S. 4 f.) und des Privatklägers K._____ ohne Zweifel nachgewiesen.
	4. Rechtliche Würdigung
	4.1. Raub
	Die von der Vorinstanz vorgenommene rechtliche Würdigung ist in jeder Hinsicht zutreffend (Urk. 139 S. 46 f., Art. 82 Abs. 4 StPO), Ergänzungen erübrigen sich. Auch der Verteidiger beantragt eventualiter im Fall eines Schuldspruch eine  Verurteilung g...
	5. Sanktion
	5.1. Die Vorinstanz hat den Strafrahmen grundsätzlich richtig eruiert, es kann  vorab – mit einer Ausnahme – auf diese Erwägungen verwiesen werden (Urk. 139 S. 49, Art. 82 Abs. 4 StPO).
	Wenn im vorinstanzlichen Entscheid ausgeführt wird, es sei aufgrund der mehrfachen Tatbegehung und der Deliktsmehrheit von einem sich bis 15 Jahre erstreckenden Rahmen auszugehen (Urk. 139 S. 49), so ist das zwar nicht falsch, ruft aber nach einer E...
	5.2. Ferner hat die Vorinstanz die massgeblichen Regeln der Strafzumessung korrekt dargestellt, es kann auch darauf verwiesen werden (Urk. 139 S. 50 f., Art. 82 Abs. 4 StPO; vgl. dazu auch die neueren Entscheide des Bundesgerichts: BGE 136 IV 55 E.5.4...
	5.3. Die Vorinstanz hat die objektiven Elemente der Tatschwere bezüglich der zwei Raubtaten korrekt aufgeführt (Urk. 139 S. 51 f., Art. 82 Abs. 4 StPO). Anders zu gewichten ist indessen, dass vorliegend beim Raub vom 6. Dezember 2010 nicht von einem g...
	Zur subjektiven Tatschwere hat die Vorinstanz das Nötige ausgeführt, es kann vollumfänglich darauf verwiesen werden (Urk. 139 S. 52 f., Art. 82 Abs. 4 StPO). Beizufügen bleibt, dass die subjektiven Elemente die objektive Tatschwere  keineswegs relativ...
	Wenn die Vorinstanz zur Würdigung gelangte, die objektive und subjektive  Tatschwere wiege nicht mehr leicht, so kann dem uneingeschränkt beigepflichtet werden. Zu berücksichtigen ist erschwerend, dass es sich um zwei Raubtaten handelt.
	Die von der Vorinstanz zu Grunde gelegte hypothetische Einsatzstrafe von rund 3 ¾ Jahren Freiheitsstrafe (Urk. 139 S. 54) trägt allen massgebenden Faktoren Rechnung und ist zu übernehmen.
	5.4. Die objektive und subjektive Tatschwere hinsichtlich der Gewalt und Drohung gegen Beamte und (einfacher) Körperverletzung wurde von der Vorinstanz zutreffend als nicht mehr leicht ermittelt, es kann auf diese Erwägungen verwiesen werden (Urk. 13...
	5.5. In Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB ergibt sich eine (immer noch hypothetische) Strafe von rund 4 ¼ Jahren Freiheitsstrafe.
	5.6. Die Täterkomponenten wurden von der Vorinstanz richtig dargestellt, es kann vorab darauf verwiesen werden (Urk. 139 S. 54 ff., Art. 82 Abs. 4 StPO).
	Zu den persönlichen Verhältnissen hat der Beschuldigte heute ergänzt, ihm sei von einem Bekannten für die Zeit nach der Haftentlassung eine Arbeit angeboten worden (Urk.160 S. 2 und Urk. 162).
	Es bleibt somit dabei, dass sich aus den persönlichen Verhältnissen keine  strafzumessungsrelevanten Faktoren ableiten lassen.
	Beizupflichten ist der Vorinstanz auch darin, dass die marginalen Teilgeständnisse des Beschuldigten nur leicht strafreduzierend zu gewichten sind (Urk. 139 S. 56, Art. 82 Abs. 4 StPO). Auch das heutige Geständnis betreffend Gewalt und Drohung gegen B...
	Insgesamt wirken sich die Täterkomponenten leicht strafreduzierend aus.
	5.7. Tat- und täterunabhängige Faktoren, welche die Strafzumessung beeinflussen würden, sind vorliegend nicht vorhanden.
	5.8. Es resultiert insgesamt eine Freiheitsstrafe 3 ¾ Jahren.
	5.9. Der Anrechnung von 742 Tagen erstandener Haft steht nichts entgegen (Art. 51 StGB).
	6. Strafvollzug
	7. Zivilansprüche
	Die Grundsätze für die Gutheissung eines Anspruchs auf Genugtuung wurden von der Vorinstanz richtig dargestellt, es kann darauf verwiesen werden. Sodann besteht kein Anlass, von den wohlbegründeten Erwägungen abzuweichen, mit welchen sie die zu leiste...
	8. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	8.1. Kosten Untersuchung und erst- und zweitinstanzliches Gerichtsverfahren
	Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die erstinstanzliche Kostenverlegung  (Ziffern 9) zu bestätigen.
	Der Beschuldigte unterliegt im Berufungsverfahren mit seinen Anträgen  vollumfänglich. Die Staatsanwaltschaft unterliegt ihrerseits mit dem Antrag auf  eine höhere Strafe. Angesichts der Anteile am Obsiegen/Unterliegen erscheint  eine Kostenauflage a...
	Dem Beschuldigten sind somit die Kosten des Berufungsverfahrens – ausgenommen die Kosten der amtlichen Verteidigung – zu drei Vierteln aufzuerlegen. Ein Viertel der Kosten ist auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht für drei Viertel ...
	8.2. Entschädigung Privatkläger
	Der Rechtsvertreter der Privatkläger C._____/D._____ führte aus, er amte im Berufungsverfahren nicht mehr als unentgeltlicher Rechtsbeistand, da sich die Privatkläger nun in besseren finanziellen Verhältnissen befinden würden (Prot. II S. 23). Er rei...
	Die Privatkläger obsiegen vollumfänglich. Der Beschuldigte ist daher zu verpflichten, den Privatklägern C._____/D._____ für anwaltliche Vertretung eine Entschädigung gemäss der eingereichten Honorarnote zu bezahlen, mit Ausnahme des geltend gemachten ...

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 4. Abteilung, vom 26. Juni 2012, soweit es den Beschuldigten B._____ betrifft, in Rechtskraft erwachsen ist.
	2. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 4. Abteilung, vom 26. Juni 2012, soweit es den Beschuldigten A._____ betrifft, wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 (…),
	 der Gewalt und Drohung gegen Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 StGB) sowie
	 der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB.

	2. (…)
	3. a) (…).
	b) (…).
	4. (…)
	5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 19. August 2011 beschlagnahmten Gegenstände (1 Mobilitelefon Marke Sony Ericsson, S500i, schwarz, IMEI-Nr. …; 1 Mobiltelefon Marke Nokia, 1800, schwarz, IMEI-Nr. … und 1 Mobiltelefonladegerät Nokia, schw...
	6. Die Privatkläger C._____ und D._____ werden mit ihren Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	7. (…). Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen.
	8. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden (…) und dem Beschuldigten B._____ zu 2/5 auferlegt.
	10. Die Kosten der jeweiligen amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	11. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft C._____ und D._____ werden auf die Gerichtskasse genommen."
	3. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist zudem schuldig des mehrfachen  Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB.
	2. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 3 ¾ Jahren Freiheitsstrafe, wovon 742 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind.
	3. Der Beschuldigte A._____ wird – solidarisch mit B._____ – verpflichtet, den Privatklägern D._____ und C._____ je Fr. 1‘000.-- zuzüglich 5% Zins ab 6. Dezember 2010 als Genugtuung zu bezahlen.
	4. Die erstinstanzliche Kostenverlegung (Ziff. 9) wird bestätigt.
	5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	6. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten zu 3/4 auferlegt und  zu 1/4 auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichts...
	7. Der Beschuldigte A._____ wird verpflichtet, den Privatklägern D._____ und C._____ für das Berufungsverfahren eine Prozessentschädigung von  Fr. 3'975.50 zu bezahlen.
	8. Schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 den Vertreter der Privatkläger D._____ und C._____, Rechtsanwalt lic. iur. W._____, dreifach für sich und die Privatkläger
	 den Privatkläger E._____
	(Eine begründete Urteilsausfertigung – und nur hinsichtlich ihrer eigenen Anträge (Art. 84 Abs. 4 StPO) – wird den Privatklägern nur zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs verlangen.)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 das Bundesamt für Polizei, Bundeskriminalpolizei
	 den Nachrichtendienst des Bundes
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten

	9. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.