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**Case Identifier:** 1738779f-a07a-51c7-ba49-715811273b40
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-05-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.05.2007 A-1691/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-1691-2006_2007-05-15.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-1691/2006
{T 0/2}

Urteil vom 15. Mai 2007

Mitwirkung: Richter Markus Metz (Vorsitz), Michael Beusch, Thomas 
Stadelmann (Kammerpräsident). Gerichtsschreiberin Sonja 
Bossart.

X._______ AG, ...,
Beschwerdeführerin, vertreten durch ...,

gegen

Oberzolldirektion (OZD), Hauptabteilung Recht und Abgaben, Monbijoustrasse 
40, 3003 Bern,
Vorinstanz

betreffend Zoll

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

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Sachverhalt:

A. Die X. AG mit Sitz in ... bezweckt im Wesentlichen den Handel mit Eiern 
und Eierprodukten. Sie ist Inhaberin der Generaleinfuhrbewilligung (GEB) 
Nr. 420'009  und  war  damit  im  Jahr  1997  berechtigt,  nach 
Kontingentszuteilungen  des  Bundesamts  für  Aussenwirtschaft  (BAWI), 
handelnd  durch  die  Abteilung  für  Ein-  und  Ausfuhr  (AEA),  Eier  zum 
ermässigten Kontingentszollansatz (KZA) in die Schweiz einzuführen. 

B. Mit Verfügung vom 29. November 1996 teilte die AEA der X. AG für die 
ersten zwei Drittel des Jahres 1997 ein Zollkontingent für Konsumeier der 
Zolltarifnummer  0407.0010  [Schlüssel  013]  von  brutto  271'590  kg 
(1. Januar bis 30. April 1997) und 244'939 kg (1. Mai bis 31. August 1997) 
zu. Für die Zeit vom 1. September bis 15. Oktober 1997 wurden der X. AG 
mit Verfügung vom 29.  August  1997 89'612 kg brutto zugeteilt,  während 
sie durch Verfügung vom 14. Oktober 1997 für die Zeit vom 16. Oktober 
bis  31.  Dezember  1997  ein  Zollkontingent  von  103'197 kg  und  ab  1. 
Dezember  1997  ein  solches  von  66'083  kg  brutto  erhielt.  Alle  diese 
Verfügungen enthielten  den Vermerk,  dass die X.  AG für  die Einhaltung 
der  Zollkontingentsanteile  selbst  verantwortlich  sei.  Die  Verfügungen 
erwuchsen in Rechtskraft, da sie von der X. AG nicht angefochten wurden.

Schliesslich  verfügte  die AEA am 19.  Dezember  1996 ein Zollkontingent 
No-9b  von  155'742  kg  brutto  für  Verarbeitungseier  für  die 
Nahrungsmittelindustrie der Zolltarif-No ex 0407.0010 [Schlüssel 012] und 
erhöhte  dieses  Zollkontingent  mit  Verfügung  vom  23.  Juli  1997  auf 
184'486 kg  brutto.  Die  zugeteilte  Menge  konnte  vom  1.  Januar  bis 
31. Dezember 1997 ausgenützt werden. Auch diese Verfügung erwuchs in 
Rechtskraft.

C. Auf Grund einer Meldung des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) führte 
die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) gegenüber der X. AG ab dem 13. 
August  2002  eine  zolldienstliche  Untersuchung  über  die  Einfuhr  von 
Konsumeiern und Verarbeitungseiern durch, die am 3. und 9. September 
2002  durch  zwei  Nachbezugsdeklarationen  abgeschlossen  wurden.  Es 
ergab  sich  daraus,  dass  die  X.  AG  in  der  Zeit  vom  29.  April  bis  31. 
Dezember  1997  brutto  78'028.2  kg  Konsumeier  über  dem  zugeteilten 
Zollkontingent  eingeführt  hatte  und  diese  Menge  deshalb  statt  zum 
Kontingentzollansatz  (KZA),  wie  von  der  X.  AG deklariert,  zum höheren 
Ausserkontingentzollansatz  (AKZA)  zu  verzollen  war.  Vom  16. Juni  bis 
17. September 1997 betrug die Einfuhr an Verarbeitungseiern durch die X. 
AG  34'949  kg  brutto  über  dem  zugeteilten  Zollkontingent.  Auch  dafür 
musste der AKZA in Rechnung gestellt werden. Die EZV lud die X. AG am 
9. September 2002 zur Stellungnahme ein und stellte ihr für die Einfuhren 
vom  29.  April  bis  30. Dezember  1997  eine  Nachforderung  von  Fr. 
407'938.-- in Aussicht. Im Schreiben vom 18. September 2002 anerkannte 
die X. AG die von der EZV aufgeführten Importmengen grundsätzlich als 
richtig,  machte  aber  im  Wesentlichen  geltend,  es  habe  lediglich  eine 
Mengenverschiebung  zwischen  den  einzelnen  Marktteilnehmern 

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stattgefunden und die gesamten Zollkontingente  seien damit  eingehalten 
worden.  X.  AG  betrachte  die  Nachforderung  als  Strafe;  die 
Inlandproduktion sei nie gefährdet gewesen.

D. Am 25. September 2002 erliess die EZV eine Nachbezugsverfügung von 
Fr. 407'938.--, bezüglich welcher die X. AG am 28. Oktober 2002 bei der 
Eidgenössischen  Oberzolldirektion  (OZD)  eine  Beschwerde  sowie  ein 
Erlassgesuch einreichte. Sie begründete ihre Beschwerde damit, dass die 
Zollforderungen  nach  Art.  126  Abs.  1  des  Zollgesetzes  vom 1.  Oktober 
1925  (aZG,  SR  631.0)  verjährt  und  die  Fristen  für  die  Zuteilung  der 
Kontingente nach Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Januar 1996 über 
den  Eiermarkt  (Eierverordnung,  EV,  AS  1996  838)  nicht  eingehalten 
worden seien; das BAWI habe mit diesen kurzfristigen und marktfremden 
Kontingentszuteilungen  eine  sachgerechte  Umsetzung  der  mit  der 
Eierverordnung  verfolgen  Ziele  verunmöglicht.  Die  OZD  wies  die 
Beschwerde  nach  dem  Eingang  der  Stellungnahme  des  BLW  vom 
20. November 2003 mit Entscheid vom 16. Dezember 2004 ab.

E. Die X. AG (Beschwerdeführerin) reicht gegen den Entscheid der OZD am 
26.  Januar  2005  Beschwerde  bei  der  Eidgenössischen 
Zollrekurskommission  (ZRK)  ein  mit  den  Anträgen,  der  angefochtene 
Entscheid  sei  aufzuheben  oder  eventuell  die  Nachforderung 
herabzusetzen.  Sie  macht  wiederum  geltend,  die  Fristen  der 
Kontingentszuteilungen  seien  nicht  eingehalten  und  die 
Kontingentsperioden  seien  unzulässig  festgelegt  worden.  Zum 
Eventualbegehren bringt sie vor, Forderungen für Einfuhren, die vor dem 
13. August 1997 zum KZA verzollt worden seien, seien verjährt. 

F. Die  OZD  beantragte  in  ihrer  Vernehmlassung  vom  11.  März  2005  die 
Abweisung  der  Beschwerde.  Es  bestehe  kein  Zweifel,  dass  die 
Beschwerdeführerin die Widerhandlungen wiederholt begangen habe. Die 
Häufigkeit  der Widerhandlungen lasse die Bereitschaft zur Begehung der 
strafbaren  Handlungen  erkennen,  was  zu  einer  verjährungsrechtlichen 
Einheit führe. 

G. Mit  Schreiben  vom  22.  November  2006  orientierte  die  ZRK  die 
Beschwerdeführerin  und die OZD über  die Weiterleitung des Verfahrens 
an das Bundesverwaltungsgericht.

H. Auf  die  weiteren  Ausführungen  in  den  Eingaben  wird  –  soweit 
entscheidrelevant  –  im  Rahmen  der  nachfolgenden  Erwägungen 
eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Die angefochtene Verfügung unterliegt ab 1. Januar 2007 der Beschwerde 
an und der Beurteilung durch das Bundesverwaltungsgericht (Art. 31 bzw. 
53  Abs.  2  des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das 

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Bundesverwaltungsgericht [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32]; 
Art. 109 Abs. 1 Bst. c aZG). Die Beurteilung erfolgt gemäss Art. 53 Abs. 2 
VGG  nach  dem  neuen  Verfahrensrecht  bzw.  dem  Bundesgesetz  vom 
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). 

1.2 Am  1.  Mai  2007  ist  das  neue  Zollgesetz  vom  18.  März  2005  (ZG, 
SR 631.0)  in  Kraft  getreten.  Der  zu  beurteilende  Sachverhalt  betrifft 
Einfuhren aus dem Jahre 1997, so dass auf die vorliegende Beschwerde 
grundsätzlich noch das alte Zollgesetz (aZG) Anwendung findet (vgl. Art. 
132 Abs. 1 ZG).

2.

2.1 Zollkontingentsanteile für Konsumeier zur Einfuhr mit einem Präferenzzoll 
werden nach Massgabe der Inlandleistung gemäss dem für den fraglichen 
Zeitraum  geltenden  Art.  9  Abs.  1  EV  für  die  ersten  zwei  Jahresdrittel 
dritteljährlich  und spätestens  bis  einen Monat  vor  Beginn des  jeweiligen 
Jahresdrittels zugeteilt.  Die Zuteilung für das dritte Jahresdrittel erfolgt in 
zwei Tranchen vom 1. September bis 15. Oktober und vom 16. Oktober bis 
Ende  des  Jahres  (Art.  10  Abs.  1  und  2  EV),  wobei  eine  zugeteilte 
Restmenge erst ab dem 1. Dezember eingeführt werden kann (Art. 10 Abs. 
3 EV).  Massgebend für  die Zuteilung ist  der Eingang der Gesuche nach 
Art.  11  EV.  Nach  Massgabe  des  Eingangs  der  Gesuche  werden 
Teilzollkontingente  für  Konsumeier  ab  16.  Oktober  und  soweit  es  die 
innerhalb  der  ersten  zwei  Jahresdrittel  nicht  eingeführte  Menge  betrifft, 
und  Teilzollkontingente  für  Verarbeitungseier  zugeteilt  (Art.  11  Abs.  1 
Bst. b und c EV).

2.2 Im vorliegenden  Fall  macht  die  Beschwerdeführerin  geltend,  die  Fristen 
der Zuteilung gemäss Art.  9 und 10 EV seien nicht  eingehalten worden, 
was eine sachgerechte Umsetzung der mit der Eierverordnung verfolgten 
Ziele verunmöglicht habe. 

In Bezug auf  die Verarbeitungseier  hat die AEA der Beschwerdeführerin 
mit der Verfügung vom 19. Dezember 1996 das gesamte Zollkontingent für 
das gesamte Jahr 1997 gemäss Art. 11 Abs. 1 Bst. b EV zugeteilt. Diese 
Verfügung wurde in der Folge nicht widerrufen, sondern mit der Verfügung 
vom 23. Juli  1997 um brutto 28'744 kg erweitert.  Die Mehreinfuhren der 
Beschwerdeführerin  gegenüber  dem  zugeteilten  Zollkontingent  erfolgten 
erst in der Zeit vom 10. Juni bis 17. September 1997. Es ist deshalb nicht 
ersichtlich,  weshalb  die  Kontingentszuteilung  hätte  zu  kurzfristig  erfolgt 
sein  sollen,  insbesondere  nachdem  durch  die  Gewährung  einer 
Ganzjahresperiode  der  Beschwerdeführerin  eine  höhere  Flexibilität 
gewährt  worden  ist.  Im  Übrigen  hat  die  Beschwerdeführerin  die 
Verfügungen über das zugeteilte Zollkontingent von insgesamt 184'486 kg 
brutto Verarbeitungseier für das Jahr 1997 nicht angefochten; sie sind in 
Rechtskraft  erwachsen.  Damit  sind  Einfuhrmengen,  die  darüber  hinaus 
gehen, zum Normaltarif des AKZA zu verzollen. 

Bezüglich  der  Zuteilung  der  Zollkontingentsanteile  für  Konsumeier  der 
ersten  zwei  Jahresdrittel  1997  macht  die  Beschwerdeführerin  zu  Recht 

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keine  Beanstandungen.  Die  Zuteilungen  für  das  dritte  Jahresdrittel 
erfolgten  mit  den  Verfügungen  vom  29.  August  und  14.  Oktober  1997. 
Wenn auch die Frist dafür kurz war, wurde dadurch keine Vorschrift  des 
Art.  10  EV  verletzt  und  die  Beschwerdeführerin  hat  durch  diese  späte 
Mitteilung  keinerlei  Rechtsnachteil  erlitten.  Erst  durch  die  Einfuhren  ab 
dem  10.  Oktober  1997  wurde  das  der  Beschwerdeführerin  zugeteilte 
Zollkontingent  im  dritten  Jahresdrittel  (für  die  Periode  1.  September  bis 
15. Oktober)  überschritten.  Damals  war  die  Beschwerdeführerin  schon 
lange im Besitz der Verfügung vom 29. August 1997. Gleiches gilt für die 
Überschreitungen im Zeitraum vom 18. November bis 30. Dezember 1997 
für  die  Periode  ab  dem  16.  Oktober  1997.  Auch  die  Verfügung  vom 
14. Oktober  1997  war  damit  der  Beschwerdeführerin  so  frühzeitig 
zugestellt  worden,  dass sie ihre Kontingente kannte und wusste,  welche 
Einfuhrmengen  allenfalls  zum  AKZA  zu  verzollen  waren.  Schliesslich 
enthält  Art.  10  EV  über  die  Zuteilung  für  das  dritte  Jahresdrittel  im 
Gegensatz zu Art. 9 Abs. 1 EV keine Vorschriften über den Zeitpunkt der 
Zuteilungen.

2.3 Die  Beschwerdeführerin  wirft  der  AEA  sodann  eine  unzulässige 
Festlegung der Kontingentsperioden vor. Die AEA ist in der Zuteilung der 
Zollkontingente der Beschwerdeführerin  gegenüber  korrekt  vorgegangen. 
Die  ersten  zwei  Drittel  des  Jahres  wurden  nach  der  Verfügung  vom 
29. November 1996 in die Perioden 1. Januar bis 30. April und 1. Mai bis 
31.  August  1997  aufgeteilt.  Das  entsprach  den  Vorschriften  des  Art.  9 
Abs. 1 und 4 EV. Im dritten Jahresdrittel ist die Periode vom 1. September 
bis 15. Oktober nach Art. 10 Abs. 1 EV von der Periode vom 16. Oktober 
bis  Ende  des  Kalenderjahres  zu  unterteilen  (Art.  10  Abs.  2  EV). 
Schliesslich ist nach Art. 10 Abs. 3 EV die Restmenge zuzuteilen, die erst 
ab dem 1. Dezember eingeführt  werden darf.  Die Zuteilungsverfügungen 
vom 29. August und 14. Oktober 1997 für das dritte Jahresdrittel erfolgten 
damit im Einklang mit den Vorschriften der Eierverordnung; sie sind nicht 
zu  beanstanden.  Es  ist  schliesslich  nicht  ersichtlich,  woraus  die 
Beschwerdeführerin – selbst wenn die Zuteilung nicht völlig korrekt erfolgt 
wäre  –  ableiten  könnte,  sie  sei  an  die  rechtskräftig  zugeteilten 
Zollkontingentsanteile  nicht  mehr gebunden und habe deshalb Einfuhren 
ausserhalb des zugeteilten Kontingents nicht zum Normalsatz des AKZA 
zu  verzollen.  Im  Übrigen  kann  schliesslich  auf  die  diesbezüglich 
zutreffenden  Ausführungen  im  Beschwerdeentscheid  der  Vorinstanz 
verwiesen  werden,  denen  das  Bundesverwaltungsgericht  vollumfänglich 
zustimmt.

3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die ihr allenfalls zur Last gelegten 
Widerhandlungen  seien  nicht  nach  verjährungsrechtlicher  Einheit  zu 
behandeln;  damit  verjähre  die  Forderung  für  jede  Einfuhr  separat.  Die 
Forderungen seien verjährt, soweit sie sich auf Einfuhren bezögen, die vor 
dem 13.  August  1997 statt  zum Ausserkontingentzollansatz (AKZA) zum 
zum Kontingentzollansatz (KZA) verzollt worden seien. 

3.1 Nach  dem seit  dem 1.  Januar  2007 in  Kraft  stehenden  Art.  333 Abs.  6 
Bst. b  des  Schweizerischen  Strafgesetzbuches  vom 21.  Dezember  1937 

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(StGB,  SR  311.0)  wurden  für  die  Verwaltungsstrafverfahren  die 
Verjährungsfristen verdoppelt. Die Verjährung gemäss Art. 11 Abs. 2 des 
Bundesgesetzes  vom  22.  März  1974  über  das  Verwaltungsstrafrecht 
(VStrR, SR 313.0) beträgt deshalb neu 10 Jahre. Hingegen kann die Dauer 
der  Verjährung  gemäss  Art.  333  Abs.  6  Bst.  c  StGB  nicht  mehr 
unterbrochen  werden.  Da  in  jedem  Fall  das  für  die  Beschwerdeführerin 
mildere Recht anzuwenden ist (CHRISTOF RIEDO/OLIVER M. KUNZ, Jetlag oder 
Grundprobleme des neuen Verjährungsrechts, Aktuelle Juristische Praxis 
[AJP]  2004  S.  908;  Urteil  des  Bundesgerichts  6S.352/2003  vom 
19. Februar 2004, E. 1.1), ist die vorliegende Streitsache nach dem alten 
Recht  zu  beurteilen,  was  zu  einer  relativen  Verjährungsfrist  von  fünf 
Jahren und infolge Unterbrechungen zu einer absoluten von siebeneinhalb 
Jahren führt (Art. 11 Abs. 2 VStrR). 

3.2 Ein  Dauerdelikt  im  Sinn  von  Art.  98  Bst.  c  StGB  liegt  nach  der 
Rechtsprechung  nur  vor,  wenn  die  Begründung  des  rechtswidrigen 
Zustandes  mit  den  Handlungen,  die  zu  seiner  Aufrechterhaltung 
vorgenommen werden, bzw. mit der Unterlassung seiner Aufhebung eine 
Einheit  bildet  und  das  auf  das  Fortdauern  des  deliktischen  Erfolgs 
gerichtete  Verhalten  vom betreffenden Straftatbestand  ausdrücklich  oder 
sinngemäss  mitumfasst  ist.  Dauerdelikte  sind  dadurch  gekennzeichnet, 
dass  die  zeitliche  Fortdauer  eines  rechtswidrigen  Zustandes  oder 
Verhaltens tatbestandsmässiges Unrecht bildet (BGE 131 IV 87 E. 2.1.2). 

3.3 In  jüngster  Rechtsprechung  hat  das  Bundesgericht  die  Rechtsfigur  der 
verjährungsrechtlichen Einheit aufgegeben und wendet Art. 98 Bst. b StGB 
nur noch auf mehrere tatsächliche Handlungen an, die rechtlich als Einheit 
zu qualifizieren sind, so zum Beispiel mehraktige Delikte (tatbestandliche 
Handlungseinheit)  oder  solche,  bei  denen  mehrere  Einzelhandlungen 
rechtlich  ebenfalls  als  Einheit  anzusehen  sind,  wenn  sie  auf  einem 
einheitlichen  Willensakt  beruhen  und  wegen  des  engen  räumlichen  und 
zeitlichen  Zusammenhangs  bei  objektiver  Betrachtung  noch  als  ein 
einheitliches  zusammengehörendes  Geschehen  erscheinen  (natürliche 
Handlungseinheit) (BGE 131 IV 93 E. 2.4.5; vgl. auch BGE 118 IV 92 E. 4a 
mit  Hinweisen;  STEFAN TRECHSEL/PETER NOLL,  Schweizerisches  Strafrecht, 
Allgemeiner  Teil  I,  6. Aufl.,  Zürich  2004,  S.  285  f.).  Eine  natürliche 
Handlungseinheit fällt aber ausser Betracht, wenn zwischen den einzelnen 
Handlungen – selbst wenn diese aufeinander bezogen sind – ein längerer 
Zeitraum liegt.  Das Bundesgericht  hat  deshalb  eine  Handlungseinheit  in 
einem Fall  verneint,  in  dem zwischen  Vorbereitungshandlungen  gemäss 
Art. 260bis StGB und einer Geiselnahme nach Art. 185 Ziff. 1 StGB mehr 
als ein Monat vergangen war. Die Vorbereitungshandlungen gingen nicht 
im  schliesslich  vollendeten  Tatbestand  auf  (BGE 111  IV  147  E.  3).  Mit 
Blick  auf  die  Verjährung  bewirkt  die  Bejahung  einer  natürlichen 
Handlungseinheit,  dass  der  Lauf  der  Frist  erst  mit  dem Tag beginnt,  an 
dem  die  letzte  Tätigkeit  ausgeführt  wird  (Art.  98  Bst.  a  und  b  StGB). 
Abgesehen  von  diesen  Konstellationen  der  Tateinheit  ist  der  Lauf  der 
Verjährung  für  jede  Tathandlung  gesondert  zu  beurteilen  (zum  Ganzen: 
BGE 131 IV 93 E. 2.4.5). 

7

3.4 Die  Verjährung  gemäss  Art.  64  aZG  gilt  nach  der  bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung  nur  für  Nachforderungen  im Bereich  des  Art.  126 aZG, 
wenn also die Nachforderung auf einem Irrtum der Zollverwaltung basiert 
(BGE  110  Ib  311  E.  3;  Entscheid  der  Eidgenössischen 
Steuerrekurskommission [SRK] vom 25. November 2005, veröffentlicht in 
Verwaltungspraxis  der Bundesbehörden [VPB]  70.60,  E. 3c/bb).  Im Falle 
einer  Nachforderung  gemäss  Art.  12  VStrR  hat  für  den  Beginn  der 
Verjährungsfrist  der  strafrechtliche  Grundsatz  von  Art.  98  Bst.  a  StGB 
(bzw.  Art.  71  Bst.  a  aStGB)  zu  gelten;  es  ist  auf  den  Zeitpunkt  der 
deliktischen  Handlung  (bzw.  den  Zeitpunkt  des  Abschlusses  derselben) 
abzustellen.  Für  Forderungen im Sinne von Art.  12 Abs.  1 und 2 VStrR 
gelten  nach  Art.  12  Abs.  4  VStrR die  Verjährungsfristen,  welche  für  die 
Strafverfolgung  gelten  würden,  sofern  die  betreffende  Widerhandlung 
gegen  die  Verwaltungsgesetzgebung  des  Bundes  auch  in  subjektiver 
Hinsicht verwirklicht wäre (110 Ib 311 E. 3, BGE 107 Ib 204 E. 7bb, BGE 
106 Ib 221 E. 2d). 

Die Strafverfolgung für den Tatbestand des Art. 74 Ziff. 9 ZG, wonach eine 
Zollübertretung begeht, wer für Waren Zollermässigung erwirkt, ohne dass 
die Voraussetzungen für  die Zollbegünstigung zutreffen,  verjährt  gemäss 
Art. 11 Abs. 2 VStrR in fünf Jahren; sie kann durch Unterbrechung nicht 
um mehr als die Hälfte hinausgeschoben werden. Nach Art. 2 VStrR gelten 
die  allgemeinen  Bestimmungen  des  Strafgesetzbuches  für  Taten,  die  in 
der Verwaltungsgesetzgebung des Bundes mit Strafe bedroht sind, soweit 
das  Verwaltungsstrafrecht  oder  das  einzelne  Verwaltungsgesetz  nichts 
anderes  bestimmt.  Weder  das  aZG  noch  das  Verwaltungsstrafrecht 
enthalten  Bestimmungen  zur  Unterbrechung  der  Verjährung.  Obwohl 
Art. 72 aStGB ab dem 1. Oktober 2002 nicht mehr in Kraft ist, kann auf die 
Rechtsprechung dazu für die Unterbrechung gemäss Art. 11 Abs. 2 VStrR 
Bezug  genommen  werden.  Gemäss  Art.  72  Ziff.  2  aStGB  wird  die 
Verjährung  unterbrochen  durch  jede  Untersuchungshandlung  einer 
Strafverfolgungsbehörde  oder  Verfügung  des  Gerichts  gegenüber  dem 
Täter,  die  dem  Fortgang  des  Verfahrens  dienen  und  nach  aussen  in 
Erscheinung treten, namentlich durch Vorladungen, Einvernahmen, durch 
Erlass  von  Haft-  oder  Hausdurchsuchungsbefehlen  sowie  durch 
Anordnung von Gutachten, ferner durch jede Ergreifung von Rechtsmitteln 
gegen  einen  Entscheid  (BGE  126  IV  6  E.  1b;  Entscheid  der  SRK  vom 
25. November  2005,  a.a.O.,  E.  3c;  PETER MÜLLER,  Basler  Kommentar 
Strafgesetzbuch I, Basel 2003, N 27,  36 ff.  zu Art.  72).  Da nach Art.  87 
Abs.  1  aZG  die  Zollverwaltung  verfolgende  und  urteilende  Behörde  ist, 
muss  auf  deren  Unterbrechungshandlungen  abgestützt  werden.  Rein 
interne Vorkehren bewirken hingegen keine Unterbrechung der Verjährung 
(STEFAN TRECHSEL,  Schweizerisches  Strafgesetzbuch,  Kurzkommentar, 
2. Aufl., Zürich 1997, Art. 72 Rz. 3). 

4.

4.1 Die  Beschwerdeführerin  hat  den  objektiven  Tatbestand  des  Art.  74 
Ziff. 9 ZG  jeweils  durch  positives  Tun  im  Sinn  der  falschen 
Einfuhrdeklaration  erfüllt.  Ihre  Einfuhren  stellten  jedoch  nicht  mehrere 

8

tatsächliche  Handlungen  dar,  die  rechtlich  als  Einheit  zu  qualifizieren 
waren (siehe E. 3.3).  Jede Einfuhr  ist  als  rechtlich  in  sich geschlossene 
Handlung  zu  betrachten.  Schon  unter  der  früheren  Rechtsprechung  hat 
das  Bundesgericht  darauf  verwiesen,  dass  die  wiederholte  (nicht 
qualifizierte) Widerhandlung gegen das Zollgesetz für die Annahme einer 
verjährungsrechtlichen Einheit gemäss Art. 71 Abs. 2 aStGB grundsätzlich 
nicht genüge (BGE 129 II 393 E. 4.2.2 mit Hinweisen; BGE 119 IV 77 ff. 
E. 2b, 2c/bb).  Zwischen den einzelnen Einfuhren der Beschwerdeführerin 
lagen ausserdem grössere Zeiträume, so zwischen dem 30. April und dem 
10. Juni 1997, zwischen dem 2. Juli  und dem 19. August 1997 und dem 
15. Oktober und dem 18. November 1997, so dass sie im Licht der neuen 
bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  (oben  E.  3.3)  auch  aus  diesem 
Grunde nicht auf einem einheitlichen Willensakt beruhen und wegen des 
engen zeitlichen Zusammenhangs bei objektiver Betrachtung noch als ein 
einheitliches  zusammengehörendes  Geschehen  erscheinen  könnten, 
weshalb  die  Anwendung  des  Art.  98  Bst.  b  StGB  (bzw.  Art.  71 
Abs. 2 aStGB) ausscheidet. Ein Dauerdelikt nach Art. 98 Bst. c StGB (bzw. 
Art. 71 Abs.  3 aStGB)  liegt  nach dem oben (E.  3.2)  Gesagten ebenfalls 
nicht  vor,  da die wiederholten falschen Einfuhrdeklarationen nicht darauf 
ausgerichtet  waren,  einen  rechtswidrigen  Zustand  aufrechtzuerhalten, 
sondern ihn immer wieder neu begründeten. Der Lauf der Verjährungsfrist 
begann damit gestützt auf Art. 98 Bst. a StGB einzeln für jede Einfuhr der 
Beschwerdeführerin,  die  sie  über  die  Ausnützung  ihres  zugeteilten 
Zollkontingents hinaus vornahm.

4.2 Der Beschwerdeführerin  ist  deshalb zuzustimmen, dass die Forderungen 
der Zollverwaltung verjährt sind, soweit sie sich auf Einfuhren stützen, die 
vor dem 14. August 1997 erfolgten, da erst die Vorsprache und damit der 
Beginn  der  Untersuchungshandlungen  der  Vertreter  der  EZV, 
Zollkreisdirektion  Schaffhausen,  in  den  Räumlichkeiten  der 
Beschwerdeführerin  am  13.  August  2002  zu  einer  Unterbrechung  der 
Verjährung nach Art. 11 Abs. 2 VstrR führte. Zu keiner Unterbrechung der 
Verjährung  hatten  entgegen  der  Ansicht  der  Zollverwaltung  die  internen 
Untersuchungen der Zollbehörden, wie Übergabe der Akten vom BLW an 
die  OZD  am  26.  November  1998,  die  Erstellung  des  Zolldossiers  am 
10. April 2001 oder die Weitergabe des Dossiers an die Zollkreisdirektion 
Schaffhausen zur weiteren Untersuchung am 7. März 2002 geführt. 

4.3 Die  Verjährung  ruht  nach  Art.  11  Abs.  3  VStrR  bei  Vergehen  und 
Übertretungen während der Dauer  eines Einsprache-,  Beschwerde-  oder 
gerichtlichen Verfahrens über die Leistungspflicht. Art. 11 Abs. 3 VStrR gilt 
im Übrigen auch unter  dem neuen Recht  weiter,  diese Bestimmung wird 
durch  Art.  333  Abs.  6  Bst.  c  StGB nicht  aufgehoben  bzw.  ausdrücklich 
vorbehalten;  das  neue  Verjährungsrecht  kann  also   diesbezüglich  nicht 
milder  sein.  Im  vorliegenden  Fall  hat  die  Zollkreisdirektion  Basel  am 
25. September 2002 gegen die Beschwerdeführerin  eine Verfügung über 
deren  Leistungspflicht  erlassen,  gegen  die  die  Beschwerdeführerin  am 
28. Oktober  2002  eine  Beschwerde  eingereicht  hat.  Damit  ruht  die 
Verjährung betreffend die in Frage stehenden Zollforderungen (abgesehen 

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von den soeben in E. 4.2 erwähnten Forderungen) seit dem 28. Oktober 
2002. 

5. Zusammenfassend ist deshalb die Beschwerde teilweise gutzuheissen, da 
die Forderungen der EZV, Zollkreisdirektion Schaffhausen, gestützt auf die 
Zolllzahlungspflicht  der  Beschwerdeführerin  wegen  falscher 
Einfuhrdeklarationen vor dem 14. August 1997 verjährt sind; im Übrigen ist 
die Beschwerde abzuweisen.  Der angefochtene Entscheid der OZD vom 
16. Dezember 2004 ist deshalb teilweise aufzuheben. Nach Art. 61 Abs. 1 
VwVG entscheidet die Beschwerdeinstanz in der Sache selbst oder weist 
diese  ausnahmsweise  mit  verbindlichen  Weisungen  an  die  Vorinstanz 
zurück.  Da  in  der  vorliegenden  Angelegenheit  die  Neuberechnung  der 
Forderung  der  EZV,  Zollkreisdirektion  Schaffhausen,  deswegen  keine 
Schwierigkeiten  bietet,  weil  die  Beschwerdeführerin  die  eingeführten 
Mengen über dem zugeteilten Zollkontingentsanteil anerkennt, kann darauf 
verzichtet werden, die Sache zur Neufestsetzung der Forderung im Sinne 
der  Erwägungen  zurückzuweisen.  Die  gesamte  Forderung  der  EZV, 
Zollkreisdirektion  Schaffhausen,  beträgt  gemäss  der 
Nachbezugsverfügung  vom  25.  September  2002  Fr.  407'938.--,  nämlich 
eine Differenz von Fr.  281'744.20 für Konsumeier und Fr. 126'193.80 für 
Verarbeitungseier.  Davon  sind  die  Forderungen,  die  auf  Grund  von 
Einfuhren  vor  dem  14.  August  1997  im  Umfang  von  Fr.  112'360.20 
entstanden  sind,  verjährt  und  die  Restforderung  für  den Nachbezug  der 
Zolldifferenz  und  der  darauf  anfallenden  Mehrwertsteuern  ist  auf 
Fr. 295'577.80 festzusetzen.

6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens, in dem die Beschwerdeführerin mit 
etwas mehr als einem Viertel ihres Hauptbegehrens und gänzlich mit ihrem 
Eventualbegehren  durchzudringen  vermag,  rechtfertigt  es  sich,  ihr  in 
Anwendung des Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten nur teilweise 
aufzuerlegen.  Die Gerichtsgebühr  wird nach Art.  4  des Reglements vom 
11.  Dezember  2006  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2)  auf  Fr.  4'500.-- 
angesetzt  und der  Beschwerdeführerin  zu  zwei  Dritteln  überbunden.  Sie 
wird  mit  dem von  der  Beschwerdeführerin  hinterlegten  Kostenvorschuss 
von Fr. 3'000.-- verrechnet. Ebenfalls hat die Beschwerdeführerin lediglich 
2/3  der  Verfahrenskosten  des  Beschwerdeverfahrens  vor  der  OZD  zu 
übernehmen.  Es  rechtfertigt  sich  aber  auch,  der  Beschwerdeführerin  für 
das  erstinstanzliche  Beschwerdeverfahren  und  für  dasjenige  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  eine  reduzierte  Parteientschädigung 
zuzusprechen,  die  –  da  die  Beschwerdeführerin  keine  Kostennote 
eingereicht hat – in Anwendung des Art. 14 Abs. 2 VGKE auf Fr. 2'000.-- 
(Mehrwertsteuer und Auslagen inbegriffen) festgesetzt wird.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die  Beschwerde  wird  teilweise,  im  Umfang  von  Fr.  112'360.20, 

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gutgeheissen  und  es  wird  festgestellt,  dass  die  Zollschuld  gemäss 
Entscheid der Oberzolldirektion vom 16. Dezember 2004 im Umfang von 
Fr. 295'577.80 besteht. 

2. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren vor der Oberzolldirektion werden 
der Beschwerdeführerin zu 2/3 auferlegt.

3. Die  Kosten  für  das  Beschwerdeverfahren  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  im  Betrag  von  Fr.  4'500.--  werden  der 
Beschwerdeführerin  zu  2/3  auferlegt  und  mit  dem  von  ihr  geleisteten 
Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- verrechnet. 

4. Der Oberzolldirektion werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

5. Die Oberzolldirektion hat der Beschwerdeführerin für das erstinstanzliche 
Beschwerdeverfahren  und  für  dasjenige  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  eine  reduzierte  Parteientschädigung  von 
insgesamt Fr. 2'000.-- zu entrichten.

6. Dieses Urteil wird eröffnet: 

- der Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

- der Vorinstanz (Ref-Nr. ...) (Gerichtsurkunde)

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Stadelmann Sonja Bossart

Rechtsmittelbelehrung
Urteile des Bundesverwaltungsgerichts können innert  30 Tagen seit  Eröffnung 
beim  Schweizerischen  Bundesgericht  in  Lausanne  angefochten  werden.  Die 
Beschwerde ist  unzulässig  gegen  Entscheide  über  die  Zollveranlagung,  wenn 
diese aufgrund der Tarifierung oder des Gewichts der Ware erfolgt, sowie gegen 
Entscheide über die Stundung oder den Erlass von Abgaben. Die Rechtsschrift 
ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Sie  muss 
spätestens  am letzten  Tag  der  Frist  beim  Bundesgericht  eingereicht  oder  zu 
dessen  Handen  der  Schweizerischen  Post  oder  einer  schweizerischen 
diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden (vgl. Art. 42, 
48, 54, 83 Bst. l und m sowie 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über 
das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110]).

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