# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a2e7697a-c779-5035-9e0c-1a26741d67ed
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-07-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.07.2009 C-297/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-297-2009_2009-07-08.pdf

## Full Text

Abtei lung II I

Postfach
CH-3000 Bern 14
Telefon +41 (0)58 705 26 20
Fax +41 (0)58 705 29 80
www.bundesverwaltungsgericht.ch

Geschäfts-Nr. C-297/2009
web/god 

{T 1/2}

Z w i s c h e n v e r f ü g u n g
v o m  8 .  J u l i  2 0 0 9

In der Beschwerdesache

santésuisse, Die Schweizer Krankenversicherer, 
Römerstrasse 20, Postfach, 4502 Solothurn, 
handelnd durch die Geschäftsstelle santésuisse 
Zentralschweiz, Morgartenstrasse 17, Postfach 4241, 
6002 Luzern,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Stefan Mattmann, 
Murbacherstrasse 3, 6003 Luzern,
Beschwerdeführerin 1,

Zuger Kantonsspital AG, 
Direktion, Landhausstrasse 11, 6340 Baar,
vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Staffelbach, Walder 
Wyss & Partner AG, Seefeldstrasse 123, Postfach 1236, 
8034 Zürich,
Beschwerdeführerin 2,

gegen

Regierungsrat des Kantons Zug,
Postfach 156, 6301 Zug,
Vorinstanz,

Fallpreispauschale; Beschluss des Regierungsrates des 
Kantons Zug vom 25. November 2008,

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Parteien

Gegenstand

Parteien

Parteien

C-297/2009

wird festgestellt und in Erwägung gezogen,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 28. Mai 2009 
die  Eidgenössische  Preisüberwachung  eingeladen  hat,  bis  zum  29. 
Juni 2009 in vorliegender Sache als Fachbehörde Stellung zu nehmen,

dass  die  Zuger  Kantonsspital  AG mit  Schreiben  vom  29.  Mai  2009 
(act. 26) im Sinne eines Wiedererwägungsbegehrens folgende Anträge 
gestellt hat: 

1. Es  sei  unverzüglich  die  Einladung  an  die  Preisüberwachung  zur  
Stellungnahme  mittels  superprovisorischer  Massnahme  zurückzu-
ziehen und auf die Einladung grundsätzlich zu verzichten.

eventualiter 

2. Es sei  diejenige Person zu bezeichnen, die namentlich beauftragt 
wird, das Sachverständigengutachten abzufassen. 

3. Vorgängig seien die Parteien zur Person anzuhören.

dass die Zuger Kantonsspital AG in ihrer Beschwerde vom 19. Januar 
2009 unter dem Titel „Einsetzen von Experten bzw. Sachverständigen“ 
(act. 2  Rz. 216 ff.)  für  den Fall,  dass  das Bundesverwaltungsgericht 
zum Schluss komme, dass der Sachverhalt oder die Rechtslage durch 
eine andere Person oder Stelle als das Gericht selbst zu überprüfen 
sei, beantragt hatte,

1. dass  der  Beschwerdeführerin  rechtzeitig  die  Möglichkeit  zum 
rechtlichen  Gehör  hinsichtlich  des  Namens  der  oder  des 
Beauftragten sowie hinsichtlich des Fragenkatalogs gewährt wird,

2. dass der Beschwerdeführerin die Möglichkeit zu Ergänzungsfragen 
anlässlich einer mündlichen Befragung oder  schriftlich zu stellen 
gewährt wird,

3. dass der Beschwerdeführerin  bei  Beauftragung einer juristischen 
Person  oder  einer  Amtsstelle  zur  Prüfung  allfälliger  Ausstands-  
oder Befangenheitsgründe die mit dem Auftrag betraute natürliche 
Person namentlich genannt wird.

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C-297/2009

dass  die  Zuger  Kantonsspital  AG mit  Schreiben  vom 17. Juni  2009 
(act.  34)  auf  ihr  Schreiben  vom 29.  Mai  2009  hingewiesen  und  um 
Mitteilung der Besetzung des urteilenden Gerichts und des Zeitpunkts, 
auf welchen die beantragte prozessleitende Verfügung zu erwarten sei, 
ersucht hat,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 18. Juni 2009 
die  Einladung an die  Preisüberwachung zur  Stellungnahme bis  zum 
wiedererwägungsweisen  Entscheid  über  den  Verzicht  auf  die 
Stellungnahme sistiert und der Zuger Kantonsspital AG mit Schreiben 
vom 19. Juni 2009 (act. 35) die Zusammensetzung des Spruchkörpers 
bekannt gegeben hat,

dass  die  Zuger  Kantonsspital  AG mit  Schreiben  vom 19. Juni  2009 
(act. 37) darauf hingewiesen hat,  dass sie nicht nur beantragt habe, 
dass  auf  die  Anhörung  der  Preisüberwachung  verzichtet  werde, 
sondern dass sie insbesondere auch folgende Anträge gestellt  habe, 
an welchen sie festhalte:

dass bei  beabsichtigter  Beauftragung einer  juristischen Person oder  
einer  Amtsstelle  als  Expertenstelle  der  Beschwerdeführerin  das 
rechtliche  Gehör  zur  Auswahl  der  juristischen  Person  oder  der 
Amtsstelle gewährt werde,

dass  zur  Prüfung  der  Qualifikation  und  allfälliger  Ausstands-  oder  
Befangenheitsgründe  bei  beabsichtigter  Beauftragung  einer  juristi-
schen  Person  oder  einer  Amtsstelle  als  Expertenstelle  die  mit  dem 
Auftrag betraute, natürliche Person namentlich genannt werde und der  
Beschwerdeführerin das rechtliche Gehör hierzu gewährt werde,

dass  die  Beschwerdeführerin  rechtzeitig  die  Möglichkeit  zum  recht-
lichen  Gehör  hinsichtlich  des  zu  beantwortenden  Fragenkatalogs  
gewährt werde,

dass der Beschwerdeführerin zudem die Möglichkeit gegeben werde, 
entweder  schriftlich  oder  anlässlich  einer  mündlichen  Befragung 
Ergänzungsfragen zu stellen,

dass  die  Beschwerdeführerin  dabei  ausgeführt  hat,  dass  vom 
Bundesverwaltungsgericht mitunter auch zu beurteilen sei, welche der 
bei  der  Preisüberwachung  angestellten  Personen  als  Experte  oder 
Expertin  benannt  werden  solle  und  welche  Fragen  bzw.  später 

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Ergänzungsfragen  dieser  Person  zu  stellen  seien,  wobei  der 
Beschwerdeführerin hierzu jeweils das rechtliche Gehör zu gewähren 
sei,

dass  die  Beschwerdeführerin  abschliessend  um  gesetzeskonforme 
Ernennung der Fachstelle  bzw. des Gutachters oder der Gutachterin 
im  Sinne  der  einschlägigen,  in  der  Verfügung  vom  28.  Mai  2009 
zitierten  Bestimmungen  des  Verwaltungsverfahrensgesetzes  und  der 
Bundeszivilprozessordnung ersucht hat,

dass die zuständige Behörde, bevor sie einen auf das  Bundesgesetz 
vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG, SR 832.10) 
gestützten  Tarifvertrag genehmigt  oder  einen  KVG-Tarif  festsetzt, 
gemäss  Art.  14  Absatz  1  des  Preisüberwachungsgesetzes  vom  20. 
Dezember  1985  (PüG,  SR  942.20)  dazu  verpflichtet  ist,  die 
Eidgenössische  Preisüberwachung  anzuhören  (vgl.  Botschaft  zum 
neuen Krankenversicherungsgesetz  [BBl  1992 I  180 und 182]  sowie 
die konstante Praxis des Bundesrates [für viele: RKUV 6/1997 348 f. 
E. 4  m.w.H.,  Bundesratsentscheid  vom  23.  August  2006  in  Sachen 
santésuisse  Zentralschweiz  gegen  den  Regierungsrat  des  Kantons 
Luzern E. 3, online für RKUV als "KV 384" auf der Webseite des BAG 
> Themen > Krankenversicherung > Rechts- und Vollzugsgrundlagen > 
Rechtsprechung,  besucht  am  7.  Juli  2009],  Stellungnahme  des 
Bundesrates  vom  30.  September  2002  zum  Bericht  der  Geschäfts-
prüfungskommission  des  Ständerates  vom  5.  April  2002  betreffend 
„Aufsichtseingabe der  Kantone zur  Entscheidpraxis  des Bundesrates 
bei  Beschwerden  gegen  Tarifentscheide  der  Kantonsregierungen  in 
der Krankenversicherung“ [BBl  2003 334 ff.; im Folgenden: Stellung-
nahme des Bundesrates]),

dass  die  Stellungnahme  der  Preisüberwachung  gemäss  bundesrät-
licher Praxis als Stellungnahme einer Fachbehörde des Bundes gilt (im 
Allgemeinen  als  "Amtsberichte"  bezeichnet)  (vgl.  RKUV  6/1997  353 
E. 4.6;  RKUV  4/2002  309  E.  4.3;  GEBHARD EUGSTER in:  Ulrich  Meyer, 
Soziale  Sicherheit,  Schweizerisches  Bundesverwaltungsrecht  Band 
XIV, 2. Auflage, Basel 2007, Rz. 935),

dass der Bundesrat zwar deklarierte, der Empfehlung der Preisüber-
wachung  komme der  Stellenwert eines  Sachverständigengutachtens 
zu  (vgl.  Stellungnahme  des  Bundesrates,  BBl  2003  339),  jedoch 
hieraus,  dass  eine  solche  Stellungnahme  materiell  Gutachtens-
charakter aufweist, nicht auf deren Qualifikation als Sachverständigen-

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gutachten im Sinne von Art. 12 Bst. e des Bundesgesetzes vom 20. 
Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) 
zu  schliessen  ist  (vgl.  BGE  123  V  331  E.  1.b  und  PATRICK L. 
KRAUSKOPF/KATRIN EMMENEGGER,  in:  Waldmann/Weissenberger,  Praxis-
kommentar  VwVG,  Zürich  2009,  [im  Folgenden:  Praxiskommentar 
VwVG], Art. 12 N. 147 sowie  VPB 55.1 E. 3.6.1 und VPB 52.9 E. 1.a; 
im  Ergebnis  auch:  ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, 
Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Basel  2008  [im 
Folgenden: Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht],  S. 158 
Rz. 3.124  und  CHRISTOPH AUER in:  Auer/Müller/Schindler,  Kommentar 
zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren,  Zürich/St. Gallen 
2008, Art. 12 N. 42 [im Folgenden: VwVG-Kommentar]),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  keinen  Anlass  sieht,  von dieser 
rechtlichen  Einschätzung  der  Stellungnahme  der  Preisüberwachung 
und  von  der  Praxis  des  Bundesrats,  auch  in  Beschwerdeverfahren 
regelmässig auf Stellungnahmen des Preisüberwachers zurückzugrei-
fen  (vgl.  Stellungnahme  des  Bundesrates,  BBl  2003  340), 
abzuweichen,

dass das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 53 KVG (vormals 
Art.  34  des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundes-
verwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]) in Verbindung mit Art. 19 VwVG 
und  Art.  49  des  Bundesgesetzes  vom 4.  Dezember  1947  über  den 
Bundeszivilprozess (BZP, SR 273) berechtigt ist, schriftliche Auskünfte 
von  Amtsstellen  einzuholen  (vgl.  auch  MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, 
Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, S. 158 Rz. 3.124),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  daher  dazu  berechtigt ist,  die 
Preisüberwachung in Beschwerdeverfahren betreffend KVG-Tarife um 
Stellungnahme zu ersuchen,

dass  die  Stellungnahme  einer  Fachbehörde  einen  Akt  hoheitlicher 
Verwaltungstätigkeit  darstellt  und  die  Vorschriften  für  das  Sachver-
ständigengutachten  (Art.  57-61  BZP)  beim  Einholen  einer  solchen 
Stellungnahme keine Anwendung finden (vgl. BGE 123 V 331 E. 1.b, 
KRAUSKOPF/EMMENEGGER, in: Praxiskommentar VwVG, Art. 12 N. 147 und 
182 ff., CHRISTOPH AUER in: VwVG-Kommentar, Art. 12 N. 42, VPB 55.17 
E. 3.6.1 und VPB 52.9 E. 1.a, je mit weiteren Hinweisen),

dass die Ausführungen der Zuger Kantonsspital AG, soweit diese die 
Stellungnahme  der  Preisüberwachung  mit  einem  Sachverständigen-

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gutachten  im  Sinne  von  Art.  12  lit.  e  VwVG  gleichstellt,  somit  fehl 
gehen,

dass die von der Zuger Kantonsspital AG gegen die Preisüberwachung 
erhobenen Einwände - namentlich fehlende Zuständigkeit zum Kosten-
vergleich und fehlende Fachkompetenz - sowie die Kritik am Vorgehen 
der  Preisüberwachung  und  am  Inhalt  ihrer  Stellungnahme  vom  21. 
April  2008  (vgl.  insbesondere  act.  2  Rz. 60  ff.)  dem  Einholen  einer 
ergänzenden  Stellungnahme  der  Preisüberwachung  nicht  entgegen 
stehen, sondern im Rahmen der materiellen Prüfung zu würdigen sein 
werden (vgl.  BENJAMIN SCHINDLER,  Die  Befangenheit  in  der  Verwaltung, 
Zürich/Basel/Genf 2002, S. 137 ff.),

dass die Zuger  Kantonsspital  AG gegen die Preisüberwachung bzw. 
gegen  für  die  Preisüberwachung  tätigen  Personen  darüber  hinaus 
keine konkreten Ausstandsgründe geltend gemacht hat und sich in den 
Akten  keine  offensichtlichen  Hinweise  für  eine  Befangenheit  von für 
die Preisüberwachung tätigen Personen finden,

dass  im  Unterschied  zum  Sachverständigenbeweis  (vgl.  Art.  57,  58 
und 60 Abs. 2 BZP) den Verfahrensbeteiligten nicht Gelegenheit gege-
ben werden muss, vorgängig Einwendungen gegen die einen Amtsbe-
richt  unterzeichnende Amtsstelle  und die für  diese tätigen Personen 
vorzubringen (ausdrücklich: VPB 52.9 E. 1.a m.w.H.), sich zu den zur 
Stellungnahme zu unterbreitenden Fragen zu äussern und/oder Ergän-
zungsfragen zu stellen,

dass das rechtliche Gehör in Bezug auf eine neue Stellungnahme der 
Preisüberwachung ausreichend gewährt wird, wenn die Verfahrensbe-
teiligten  nachträglich Stellung  nehmen  und  dannzumal  allfällige  Be-
denken hinsichtlich der Unparteilichkeit der den Bericht verfassenden 
Personen äussern können (vgl. VPB 52.9 E. 1a, KRAUSKOPF/EMMENEGGER, 
in:  Praxiskommentar  VwVG,  Art. 12  N. 147  und  185;  vgl.  auch  BGE 
130 II 473 E. 4.5 und 121 V 150 E. 4a, je mit weiteren Hinweisen),

dass  der  Antrag  der  Zuger  Kantonsspital  AG auf  wiedererwägungs-
weisen  Rückzug  der  Einladung  an  die  Preisüberwachung  zu  einer 
Stellungnahme  sowie  auf  grundsätzlichen  Verzicht  auf  eine  solche 
Einladung somit abzuweisen und die Sistierung der Einladung an die 
Preisüberwachung aufzuheben ist,

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dass  der  Antrag  der  Zuger  Kantonsspital  AG auf  wiedererwägungs-
weise  Gewährung einer  vorgängigen Anhörung  der  Parteien  zu  den 
Personen, welche die Stellungnahme der Preisüberwachung inhaltlich 
vorbereiten und/oder unterzeichnen werden, abzuweisen ist,

dass  der  Antrag  der  Zuger  Kantonsspital  AG auf  wiedererwägungs-
weise Gewährung des vorgängigen rechtlichen Gehörs hinsichtlich der 
an die Preisüberwachung zu richtenden Fragen abzuweisen ist,

dass der Antrag der Zuger Kantonsspital  AG, einer zur Überprüfung 
des  Sachverhalts  oder  der  Rechtslage  beigezogenen  Person  oder 
Stelle  Ergänzungsfragen  stellen  zu  können,  in  Bezug  auf  die 
Stellungnahme der Preisüberwachung abzuweisen ist,

dass sich das Bundesverwaltungsgericht  vorbehält,  im späteren Ver-
fahrenslauf  bei  der  Preisüberwachung eine ergänzende Stellungnah-
me einzuholen und diesbezüglich bei  Bedarf  den Parteien vorgängig 
die Möglichkeit zu gewähren, sich zu den zu unterbreitenden Ergän-
zungsfragen zu äussern, 

dass die Stellungnahme der Preisüberwachung den Parteien im späte-
ren Verfahrenslauf zuzustellen und ihnen Gelegenheit zur Stellungnah-
me zu gewähren ist,

dass zum jetzigen Zeitpunkt  nicht  darüber zu befinden ist,  inwiefern 
Stellungnahmen von weiteren  Bundesverwaltungsbehörden  oder  von 
sonstigen Dritten einzuholen oder Gutachten in Auftrag zu geben sind,

dass daher über die Anträge der Zuger Kantonsspital AG, soweit sie 
den  Einbezug  von  weiteren  Dritten  betreffen,  soweit  notwendig  im 
späteren Verfahrenslauf zu befinden ist,

dass über  die Verfahrenskosten und die allfällige Zusprechung einer 
Parteientschädigung im Hauptverfahren zu befinden ist.

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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Der  Antrag der  Zuger Kantonsspital  AG auf  wiedererwägungswei-
sen Rückzug der Einladung an die Preisüberwachung zur  Stellung-
nahme sowie auf grundsätzlichen Verzicht auf eine solche Einladung 
wird abgewiesen.

2.
Die Sistierung der mit Verfügung vom 28. Mai 2009 ausgesprochenen 
Einladung an die Preisüberwachung zur Stellungnahme wird aufgeho-
ben. 

Die  Eidgenössische  Preisüberwachung  wird  eingeladen,  bis  zum 
21. Juli 2009 als Fachbehörde Stellung zu nehmen (in  vier Exempla-
ren). Diese Frist kann nicht erstreckt werden und steht während den 
Gerichtsferien nicht still. 

3.
Der Antrag der Zuger Kantonsspital AG auf wiedererwägungsweise 
Gewährung einer vorgängigen Anhörung der Parteien zu jenen Perso-
nen,  welche  die  Stellungnahme  der  Eidgenössischen  Preisüberwa-
chung inhaltlich vorbereiten und/oder unterzeichnen werden, wird ab-
gewiesen.

4.
Der Antrag der Zuger Kantonsspital AG auf wiedererwägungsweise 
Gewährung des vorgängigen rechtlichen Gehörs hinsichtlich der an die 
Preisüberwachung zu richtenden Fragen wird abgewiesen.

5.
Der Antrag der Zuger Kantonsspital AG, einer zur Überprüfung des 
Sachverhalts  oder  der  Rechtslage beigezogenen  Person  oder  Stelle 
Ergänzungsfragen stellen zu können, wird in Bezug auf die Stellung-
nahme der Preisüberwachung abgewiesen.

6.
Im späteren Verfahrenslauf wird die Stellungnahme der Preisüberwa-
chung den Parteien zugestellt  und ihnen Gelegenheit  gewährt,  dazu 
Stellung zu nehmen.

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7.
Die  Eidgenössische  Preisüberwachung wird  aufgefordert,  im 
Rahmen  ihrer  Stellungnahme  die  oben  unter  Ziffer  3  erwähnten 
Personen bekannt zu geben.

8.
Über  die  Verfahrenskosten  und  Parteientschädigungen  wird  das 
Bundesverwaltungsgericht im Endentscheid befinden.

9.
Diese Verfügung geht an: 

- die Beschwerdeführerin 1 (santésuisse) (Einschreiben; Beilagen in 
Kopie: act. 26, act. 28-29 [je inkl. Beilagen], act. 34, act 35 [Seite 1], 
act. 37)

- die Beschwerdeführerin 2 (Zuger Kantonsspital AG) (Einschreiben; 
Beilagen in Kopie: act. 28 [inkl. Beilagen], act. 30)

- die  Vorinstanz  (Einschreiben;  Beilagen  in  Kopie:  act.  26,  act.  29 
[inkl. Beilage], act. 30, act. 34, act. 35 [Seite 1], act. 37)

- die  Eidgenössische Preisüberwachung (Einschreiben; Beilagen  im 
Original: Beschwerdeakten C-297/2009 [noch nicht übermittelte act. 
25  bis  37;  mit  der  Stellungnahme zurückerbeten],  vorab  per  Fax 
[ohne Beilagen])

Der Instruktionsrichter:

Beat Weber  

Versand:

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