# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f3b32219-7fb9-5860-a1f0-47c9e4b54777
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-10-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.10.2021 C-6150/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6150-2019_2021-10-31.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Das BGer ist mit Entscheid vom 

22.03.2022 auf die Beschwerde nicht 

eingetreten (9C_4/2022) 

 
 
    
 

  

  

 

 Abteilung III 

C-6150/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 1 .  O k t o b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richterin Michela Bürki Moreni,  

Richter Christoph Rohrer,    

Gerichtsschreiberin Yvette Märki. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber,  

Siewerdtstrasse 9, 8050 Zürich,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 AHV, Beiträge 2013; Einspracheentscheid der Ausgleichs-

kasse Zürcher Arbeitgeber vom 24. Oktober 2019. 

 

 

 

C-6150/2019 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die am (…) geborene A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) ist 

deutsche Staatsangehörige und in ihrer Heimat wohnhaft, wo sie von (…) 

bis (…) als B._______ und vom (…) bis zu ihrer Pensionierung am (…) als 

C._______ der Stadt D._______ amtete (Akten der Ausgleichskasse Zür-

cher Arbeitgeber [nachfolgend: AK] 6.4; 6.6; 6.11). Nach Eintritt ins Ren-

tenalter war sie vom 1. Oktober 2012 bis 30. Juni 2018 Verwaltungsrätin 

der damaligen F._______ mit Sitz in Zürich (AK 6.5 f.; 8.4). 

B.  

B.a Am 26. Oktober 2017 reichte die Beschwerdeführerin das Formular 

«selbständige Tätigkeit in mehreren Mitgliedstaaten» des GKV-Spitzenver-

bands, Deutsche Verbindungsstelle, Krankenversicherung – Ausland 

(nachfolgend: DVKA) bei derselben ein und deklarierte in Deutschland seit 

dem 1. Juli 2012 eine selbständige Erwerbstätigkeit an 20 Tagen im Monat 

(Einzelunternehmen) und in der Schweiz seit dem 1. Oktober 2012 eine 

selbständige Erwerbstätigkeit (F._______) von 0,5 Tagen im Quartal 

(AK 9.2). Gleichzeitig ersuchte sie im gleichen Formular um eine Beschei-

nigung A1 für die Zeit ab dem 1. Januar 2014 (AK 9.3). In der Folge teilte 

die DVKA dem Bundesamt für Sozialversicherungen (Schweizerische Ver-

bindungsstelle; nachfolgend: BSV) mit Schreiben vom 9. November 2017 

mit, dass für die Beschwerdeführerin vorläufig seit dem 1. Oktober 2012 

die Rechtsvorschriften der Schweiz Anwendung finden würden, und er-

suchte es, darüber eine Bescheinigung A1 betreffend das zuständige nati-

onale Sozialversicherungsrecht auszustellen (AK 9.1). Das BSV leitete das 

Schreiben am 5. Dezember 2017 an die Ausgleichskasse Zürcher Arbeit-

geber (nachfolgend Vorinstanz) weiter mit der Bitte, die Unterstellung der 

Beschwerdeführerin mit Ausstellung einer Bescheinigung A1 zu bestätigen 

und andernfalls mit der DVKA Kontakt aufzunehmen (AK 9.8). Den 

vorinstanzlichen Unterlagen ist keine solche Unterstellungs-entscheidung 

zu entnehmen (vgl. AK 9).  

B.b Mit Schreiben vom 30. August 2018 und dem ausgefüllten Formular 

«Ausnahmevereinbarung» stellte die Beschwerdeführerin bei der DVKA 

den Antrag auf Weitergeltung der deutschen Rechtsvorschriften über die 

Soziale Sicherheit, da sie erfahren habe, dass seitens der Schweiz auch 

ihre ausschliesslich in der Bundesrepublik Deutschland erzielten und dort 

nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegenden wesentlich höheren 

C-6150/2019 

Seite 3 

Einnahmen aus selbständiger und gewerblicher Tätigkeit der schweizeri-

schen Versicherungspflicht unterworfen seien (AK 6.5; 6.10 f.). Diese un-

terstützte den Antrag auf Gewährung einer Ausnahme und sandte ihn am 

6. September 2018 an das BSV. Das BSV gab mit Schreiben vom 4. Okto-

ber 2018 an die DVKA diesem Antrag nicht statt, da eine Befreiung von der 

Anwendung der schweizerischen Rechtsvorschriften über die Soziale Si-

cherheit nicht der ständigen Praxis des BSV entspreche (AK 6.1).  

B.c Im Nachgang an die Ablehnung der Ausnahmevereinbarung wurde die 

nunmehr durch G._______, vertretene Beschwerdeführerin mit Mail vom 

14. November 2018, wie zuvor bereits mit Mail vom 23. und 25. Juli 2018, 

von der Vorinstanz aufgefordert, die Gewinnermittlungen für das Jahr 2013 

einzureichen (vgl. AK 6.9; 7.1 f.). 

B.d Nachdem die Vorinstanz keine Angaben über die in Deutschland aus-

geübte selbständige Erwerbstätigkeit sowie das im Betrieb investierte Ei-

genkapital erhalten hatte, setzte sie mit Beitragsverfügung vom 5. Dezem-

ber 2018 den Betrag für das Jahr 2013 ermessensweise auf Fr. 97'583.80 

zuzüglich Zinsen auf persönliche Beiträge von Fr. 24'057.15 fest (AK 5.1). 

Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin mit undatierter Eingabe (Postein-

gang: 21.01.2019) Einsprache und machte sinngemäss geltend, die Bei-

tragsverfügung vom 5. Dezember 2018 sei aufzuheben und die persönli-

chen Beiträge seien auf null zu setzen. Zur Begründung führte sie sinnge-

mäss aus, die Verjährung sei eingetreten, da die Verfügung mangels In-

empfangnahme nicht richtig eröffnet worden sei. Eventualiter seien die Bei-

träge im Sinne einer falschen Versicherungsunterstellung rechtswidrig fest-

gesetzt worden. Zudem sei das Ermessen bei der Beitragsfestsetzung 

überschritten worden und die Bemessungsgrundlage falsch. Die Beitrags-

festsetzung sei in Anbetracht ihres Alters nicht verhältnismässig. Schliess-

lich handle es sich bei ihrer Tätigkeit um eine unbedeutende Tätigkeit mit 

einer nur geringfügigen Vergütung (AK 4.1 f.).  

B.e Die Vorinstanz unterbreitete die Einsprache am 22. Februar 2019 dem 

BSV zur Stellungnahme (AK 2.3). Mit Schreiben vom 12. März 2019 teilte 

dieses der Vorinstanz mit, dass es einer Ausnahmevereinbarung, mit wel-

cher die Beschwerdeführerin von der Anwendung der schweizerischen 

Rechtsvorschriften befreit werde, nicht stattgeben werde, und begründete 

dies mit ihrer restriktiven Praxis, wobei sie auf den Grundsatz der Rechts-

gleichheit verwies (AK 2.1). 

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Seite 4 

B.f Mit Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2019 hiess die Vorinstanz 

die Einsprache der Beschwerdeführerin teilweise gut (AK 1) und setzte die 

persönlichen Beiträge für das Jahr 2013, gestützt auf die unterdessen ein-

gereichten Angaben zu den Einkünften (AK 4.7 f.), auf Fr. 65'126.40 zu-

züglich Zinsen von Fr. 18'940.90 fest (AK 1.5). In Bezug auf die Verjährung 

und Versicherungsunterstellung bestätigte die Vorinstanz die Verfügung 

vom 5. Dezember 2018 (AK 5.1).  

C.  

C.a Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 15. November 2019 Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte, der Ein-

spracheentscheid vom 24. Oktober 2019 sei aufzuheben und die persönli-

chen Beiträge seien auf null zu setzen (Akten im Beschwerde-verfahren 

[nachfolgend: B-act.] 1). 

C.b Mit Vernehmlassung vom 9. Januar 2020 beantragte die Vorinstanz 

die Abweisung der Beschwerde (B-act. 6).   

C.c Replikweise hielt die Beschwerdeführerin am 12. Februar 2019 (recte: 

2020) an ihrem Antrag, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzu-

heben, fest und legte drei Fahrkarten ins Recht, welche ihre Abwesenheit 

belegen und aufzeigen würden, dass sie die besagte Verfügung nicht in 

Empfang genommen habe (B-act. 9).   

C.d Mit Duplik vom 2. März 2020 ergänzte die Vorinstanz, dass für die 

Fristwahrung in Bezug auf die Verjährung die Postaufgabe reichen würde; 

eine Zustellung sei nicht verlangt (B-act. 11).  

C.e Am 4. März 2020 brachte das Gericht der Beschwerdeführerin die vo-

rinstanzliche Duplik zur Kenntnis und schloss den Schriftenwechsel ab (B-

act. 12). 

D.  

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie auf die eingereichten 

Unterlagen wird – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den 

nachstehenden Erwägungen eingegangen. 

  

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Seite 5 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist ein 

Verwaltungsakt der Vorinstanz, nämlich der Einspracheentscheid vom 

24. Oktober 2019 betreffend die Erhebung der AHV-Beiträge 2013, der 

ohne Zweifel eine Verfügung im Sinne von Art. 5 des Bundesgesetzes vom 

20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfah-

rensgesetz, VwVG, SR 172.021) darstellt. 

1.2 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-

desverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) in 

Verbindung mit Art. 33 Bst. h und i VGG und Art. 85bis Abs. 1 des Bundes-

gesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, 

SR 831.10) sowie Art. 5 VwVG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden von Personen mit Wohnsitz im Ausland, die ihre Erwerbstätig-

keit in der Schweiz zwischenzeitlich aufgegeben und damit in der Schweiz 

auch keinen Arbeitgeber mehr haben (hier: seit Juli 2018; vgl. dazu Art. 200 

AHVV), gegen Verfügungen der Vorinstanz (s. BVGE 2008/52 E. 1.3; Ur-

teile BVGer C-1503/2015 vom 14. April 2016 E. 1.1, C-4008/2013 vom 

16. April 2014 E. 1 ff.). Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht 

vor.   

1.3 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem 

Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts 

anderes bestimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. dbis 

VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bun-

desgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-

sicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist, was vorliegend auf 

Grund von Art. 1 Abs. 1 AHVG der Fall ist.  

1.4 Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Einspracheent-

scheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 

oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-

miert ist.  

1.5 Gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach 

Eröffnung des Einspracheentscheides einzureichen. Die Beschwerde vom 

15. November 2019 ging am 21. November 2019 beim Bundesverwal-

tungsgericht ein. Damit ist die Frist zur Erhebung der Beschwerde gewahrt 

und es ist auf die eingereichte Beschwerde einzutreten.  

C-6150/2019 

Seite 6 

2.  

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts und die 

Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

2.1.1 Der Sozialversicherungsprozess ist (wie das dem Prozess vorausge-

hende Verwaltungsverfahren) vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat das Gericht (bzw. die untersuchende Behörde im Verwaltungs-

verfahren) von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung 

des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt in-

dessen nicht unbeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den Mitwir-

kungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2; BGE 122 V 157 E. 1a, 

je mit weiteren Hinweisen).  

Die behördliche und richterliche Abklärungspflicht umfasst nicht unbese-

hen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr be-

zieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses 

(Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind 

alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen An-

spruch so oder anders zu entscheiden ist (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungs-

rechtspflege, 2. Aufl. 1913, S. 43 und 269 ff.). In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsgerichte zusätzliche Abklä-

rungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhalts-

punkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; 

Urteil des EVG I 520/99 vom 20. Juli 2000). 

2.1.2 Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, 

sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweis-

grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich-

keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen 

nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, 

die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste 

würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen).  

Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsan-

wendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der 

Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch 

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aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an-

gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die 

von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. GYGI, a.a.O., S. 212).  

3.  

Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige und übte im Bei-

tragsjahr 2013 sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland eine Er-

werbstätigkeit aus. 

3.1 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der 

Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des 

Erlasses des streitigen Entscheides (hier: Einspracheentscheid vom 

24. Oktober 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit 

Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sol-

len im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein 

(BGE 130 V 138 E. 2.1).   

3.2 Vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen sind in 

zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die 

bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führen-

den Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Deshalb sind 

vorliegend jene gesetzlichen Bestimmungen anwendbar, welche für den 

strittigen Beitragszeitraum (hier: Beitragsjahr 2013) Geltung hatten (vgl. 

BGE 130 V 329 E. 2.3; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts 

H 115/01 vom 28. September 2001 E. 2 mit Hinweisen; Urteil des Bundes-

verwaltungsgerichts C-7782/2009 vom 24. Mai 2012 E. 3.3). Diese Lösung 

stellt zufolge ihres allgemein gültigen Bedeutungsgehaltes einen für alle 

Rechtsverhältnisse – und somit auch für die Beurteilung der Beitragspflicht 

– geltenden intertemporalrechtlichen Grundsatz auf (BGE 130 V 445 

E. 1.2.1; SVR 2010 IV Nr. 59 S. 181 E. 3.1). 

3.3  

3.3.1 Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Ge-

meinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit 

(FZA; SR 0.142.112.681) in Kraft getreten. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der 

Grundlage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkom-

mens bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II FZA («Koordinierung der Sys-

teme der sozialen Sicherheit») in Verbindung mit Abschnitt A dieses An-

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Seite 8 

hangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die Ver-

ordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates 

vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit 

(SR 0.831.109.268.1) und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europä-

ischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung 

der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 

über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit 

(SR 0.831.109.268.11) oder gleichwertige Vorschriften an.  

Die beiden genannten gemeinschaftsrechtlichen Verordnungen sind für die 

Schweiz durch den Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses 

vom 31. März 2012 zur Ersetzung des Anhangs II des Abkommens über 

die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit per 1. April 2012 in 

Kraft getreten (AS 2012 2345; vgl. auch BGE 138 V 533 E. 2.1 m.w.H.).  

3.3.2 Vorliegend gelangen die VO 883/2004 in der Fassung vom 1. April 

2012 und die VO 987/2009 in der Fassung vom 1. April 2012 zur Anwen-

dung: Es ist ein länderübergreifender Sachverhalt im Jahr 2013 (s. Verfü-

gung vom 5. Dezember 2018, ersetzt durch den Einspracheentscheid vom 

24. Oktober 2019) zu beurteilen. Aufgrund der deutschen Staatsangehö-

rigkeit der Beschwerdeführerin, einem Mitgliedstaat der Europäischen Ge-

meinschaft, und ihrer Erwerbstätigkeit in der Schweiz ist der persönliche 

Geltungsbereich gegeben (Art. 2 Abs. 1 VO 883/2004). Der sachliche Gel-

tungsbereich erstreckt sich auf alle Rechtsvorschriften betreffend die auf 

Beiträgen beruhenden Systeme der sozialen Sicherheit (Art. 3 Abs. 2 

VO 883/2004).  

3.4 Art. 13 VO 883/2004 enthält eine Kollisionsnorm im Falle der Ausübung 

einer Erwerbstätigkeit in zwei Mitgliedstaaten. Gemäss Art. 13 Abs. 3 un-

terliegt eine Person, die gewöhnlich in verschiedenen Mitgliedstaaten eine 

Beschäftigung (unselbständige Tätigkeit) und eine selbständige Erwerbs-

tätigkeit ausübt, den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem sie eine 

Beschäftigung ausübt, oder, wenn sie eine solche Beschäftigung in zwei 

oder mehr Mitgliedstaaten ausübt, den nach Absatz 1 bestimmten Rechts-

vorschriften (eingehend E. 5 hiernach).  

3.5 Art. 16 VO 987/2009 äussert sich sodann im Speziellen zum Verfahren 

bei der Anwendung von Art. 13 VO 883/2004 (eingehend E. 6 hiernach). 

Danach teilt eine Person, die in zwei oder mehreren Mitgliedstaaten eine 

Tätigkeit ausübt, dies dem von der zuständigen Behörde ihres Wohnmit-

gliedstaats bezeichneten Träger mit (Abs. 1). Der bezeichnete Träger des 

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Wohnorts legt unter Berücksichtigung von Art. 13 VO 883/2004 und Art. 14 

VO 987/2009 unverzüglich fest, welchen Rechtsvorschriften die betref-

fende Person unterliegt. Diese erste Festlegung erfolgt vorläufig. Der Trä-

ger unterrichtet die bezeichneten Träger jedes Mitgliedstaats, in dem die 

Person eine Tätigkeit ausübt, über seine vorläufige Festlegung (Abs. 2). 

Die vorläufige Festlegung der anzuwendenden Rechtsvorschriften nach 

Abs. 2 erhält binnen zwei Monaten, nachdem die von den zuständigen Be-

hörden des betreffenden Mitgliedstaats bezeichneten Träger davon in 

Kenntnis gesetzt wurden, endgültigen Charakter, es sei denn u.a., einer 

der betreffenden Träger setzt den von der zuständigen Behörde des Wohn-

mitgliedstaats bezeichneten Träger vor Ablauf dieser zweimonatigen Frist 

davon in Kenntnis, dass er die Festlegung noch nicht akzeptieren kann o-

der diesbezüglich eine andere Auffassung vertritt (Abs. 3). Ist auf Grund 

bestehender Unsicherheit bezüglich der Bestimmung der anzuwendenden 

Rechtsvorschriften eine Kontaktaufnahme zwischen den Trägern oder Be-

hörden zweier oder mehrerer Mitgliedstaaten erforderlich, so werden auf 

Ersuchen eines oder mehrerer der von den zuständigen Behörden der be-

treffenden Mitgliedstaaten bezeichneten Träger oder auf Ersuchen der zu-

ständigen Behörden selbst die geltenden Rechtsvorschriften unter Berück-

sichtigung von Art. 13 VO 883/2004 und der einschlägigen Bestimmungen 

von Art. 14 VO 987/2009 einvernehmlich festgelegt (Abs. 4 Abschnitt 1). 

Sind die betreffenden Träger oder zuständigen Behörden unterschiedlicher 

Auffassung, so bemühen diese sich nach den vorstehenden Bedingungen 

um Einigung; es gilt Art. 6 VO 987/2009 (Abs. 4 Abschnitt 2; BGE 144 

V 210 E. 6.3.2.1).  

4.  

Vorab ist zu prüfen, ob die Beitragsverfügung rechtsgenüglich eröffnet 

wurde und im gegenteiligen Fall die Beitragsforderung verjährt ist.  

4.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Verfügung vom 5. Dezem-

ber 2018 sei ihr nicht vor Ablauf der Verjährungsfrist ordnungsgemäss er-

öffnet worden, weshalb die Verjährung eingetreten sei (B-act. 1.2 f.). Zur 

Begründung bringt sie replicando vor, sie sei unter Verweis auf die Fahr-

karten vom 6. bis 8. Dezember 2018 abwesend gewesen und die Verfü-

gung sei entgegen den Angaben in der Sendungsverfolgung weder an sie 

noch an eine andere empfangsberechtigte Person gelangt (B-act. 9.1 f.).  

4.2 Dagegen wendet die Vorinstanz ein, die am 5. Dezember 2018 erlas-

sene Verfügung sei gemäss Sendungsnummer RU 361007266CH glei-

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Seite 10 

chentags als eingeschriebene Sendung der Post übergeben und am 8. De-

zember 2018 der Beschwerdeführerin zugestellt worden (B-act. 6.2; 

AK 5.4). Sie stellt sich auf den Standpunkt, es sei gestützt auf die Weglei-

tung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO des BSV (vgl. 

N. 5028 < https://sozialversicherungen.admin.ch/de/d/6923/download >, 

abgerufen am 09.07.2021) auf den Zeitpunkt der Postaufgabe abzustellen, 

um die Verjährungsfrist zu wahren, und nicht auf denjenigen der Postzu-

stellung (B-act. 11.2).  

4.3 Nach Art. 38 Abs. 2bis ATSG und der zum gleichlautenden Art. 20 

Abs. 2bis VwVG ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichts zur 

Briefkasten- und Postfachzustellung gilt die Fiktion, dass eine eingeschrie-

bene Sendung spätestens am letzten Tag einer Frist von sieben Tagen ab 

Eingang bei der Poststelle am Ort des Empfängers als zugestellt zu be-

trachten ist, sofern tatsächlich ein erfolgloser (Briefkasten- oder Postfach-) 

Zustellungsversuch (mit entsprechender Abholungseinladung) unternom-

men wurde und der Adressat mit der fraglichen Zustellung rechnen musste 

(sogenannte «Zustellfiktion»). Die Beweislast für die Zustellung von Verfü-

gungen und Entscheiden trägt die Behörde. Sie hat auf geeignete Art den 

Beweis dafür zu erbringen, dass und wann die Zustellung erfolgt ist (Urteil 

des BGer 2C_713/2015 vom 13. Dezember 2015 E. 3.3 mit weiteren Hin-

weisen).  

4.4 Entgegen dieser allgemeinen Beweislastverteilung gilt bei eingeschrie-

benen Sendungen eine widerlegbare Vermutung, dass der oder die Post-

angestellte den Avis ordnungsgemäss in den Briefkasten des Empfängers 

gelegt hat und das Zustellungsdatum korrekt registriert wurde. Dies gilt na-

mentlich auch dann, wenn die Sendung im elektronischen Suchsystem 

«Track & Trace» der Post erfasst ist, mit welchem es möglich ist, die Sen-

dung bis zum Empfangsbereich des Empfängers zu verfolgen. Es findet in 

diesem Fall hinsichtlich der Ausstellung der Abholungseinladung insofern 

eine Umkehr der Beweislast statt, als im Fall der Beweislosigkeit zuun-

gunsten des Empfängers zu entscheiden ist, der den Erhalt der Abholungs-

einladung bestreitet. Diese Vermutung kann durch den Gegenbeweis um-

gestossen werden. Die Vermutung gilt so lange, als der Empfänger nicht 

den Nachweis einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit von Fehlern bei 

der Zustellung erbringt. Da der Nichtzugang einer Abholungseinladung 

eine negative Tatsache ist, kann dafür naturgemäss kaum je der volle Be-

weis erbracht werden. Die immer bestehende theoretische Möglichkeit ei-

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Seite 11 

nes Fehlers bei der Poststelle genügt aber nicht, um die Vermutung zu wi-

derlegen, solange nicht konkrete Anzeichen für einen derartigen Fehler 

vorhanden sind (Urteil 2C_713/2015 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 

4.5 Vorliegend bringt die Beschwerdeführerin keine Anhaltspunkte vor, die 

eine fehlerhafte Zustellung als überwiegend wahrscheinlich indizieren wür-

den. Sie legt lediglich Fahrkarten ins Recht, woraus ersichtlich wird, dass 

die Beschwerdeführerin am 6. Dezember um 15.42 Uhr von H._______ 

nach I._______ (Ankunft: 17:24 Uhr) gereist sei (B-act. 9 Beilage a); am 

8. Dezember sei sie um 12:46 Uhr aus I._______ abgereist und um 

13:41 Uhr in J._______ angekommen (B-act. 9 Beilage b) und am 9. De-

zember sei sie um 17:15 Uhr von J._______ über K._______ nach 

D._______ (Ankunft: 21:00 Uhr) gereist (B-act. 9 Beilage c). Ob die Reise 

von ihr tatsächlich angetreten worden ist, bleibt trotz der eingereichten 

Fahrkarten ungewiss. Es gelingt der Beschwerdeführerin mit der Einrei-

chung von Bahnkarten somit nicht, die Vermutung der erfolgten Postzustel-

lung mittels Gegenbeweis, wonach ein Fehler bei der Zustellung gesche-

hen sei, umzustossen (s. E. 4.4 hiervor). Dies gilt auch für die nicht weiter 

belegte Aussage, die Verfügung vom 5. Dezember 2018 sei nicht an eine 

Person in ihrer Wohnung in D.________ eröffnet worden. Damit bleibt es 

bei der Vermutung, wonach im Falle der Beweislosigkeit zuungunsten des 

Empfängers zu entscheiden und damit auf das elektronische Suchsystem 

«Track & Trace» der Post abzustellen ist. Danach wurde die Sendung mit 

besagter Verfügung am 5. Dezember 2018 der Post aufgegeben (Aufgabe 

der Sendung) und am 8. Dezember 2018, nach einem ersten Zustellver-

such um 9:41 Uhr, um 10:55 Uhr erfolgreich zugestellt (AK 5.4). Damit er-

reichte die Sendung den Empfangsbereich der Beschwerdeführerin am 

8. Dezember 2018 (s. E. 4.3 hiervor). Die Beschwerdeführerin konnte und 

musste zudem mit einer Zustellung rechnen (s. E. 4.3 hiervor), zumal sie 

sich mit der Vorinstanz in reger Korrespondenz betreffend die Beiträge be-

fand (AK 7). Hierzu sind die Aufforderungen vom 23. und vom 25. Juli 

2018, die Unterlagen zum Einkommen in Deutschland einzureichen, akten-

kundig (s. B.c). Daran ändert nichts, ob die Beschwerdeführerin am späten 

Abend des 8. Dezember 2018 oder erst am 9. Dezember 2018 von der 

Verfügung Kenntnis erhalten habe. In diesem Zusammenhang hat das 

Bundesgericht in seinem Urteil 2C_298/2015 vom 26. April 2017 präzisiert, 

dass die Zustellfiktion auch dann greift, wenn gegenüber der Post für eine 

gewisse Dauer ein Zurückbehaltungsauftrag erteilt wurde und der Be-

troffene sich dagegen schützen kann, indem er beispielsweise die Behörde 

auf eine bevorstehende Abwesenheit aufmerksam macht, so dass diese 

auf eine Zustellung in dieser Zeit verzichtet (E. 3.2 mit Hinweisen). Dass 

C-6150/2019 

Seite 12 

die Beschwerdeführerin rechtzeitig Einsprache erhob, zeigt überdies, dass 

sie effektiv die Verfügung empfangen hat. Im Ergebnis konnte die Verfü-

gung am 8. Dezember 2018 nachweislich zugestellt und damit rechts-

genüglich eröffnet werden.  

4.6 Insoweit die Vorinstanz für den Zustellungsnachweis auf den Zeitpunkt 

der Postaufgabe (s. E. 4.2 hiervor) abstellt, wird vorliegend klargestellt, 

dass damit eine rechtsgenügliche Zustellung nicht nachgewiesen ist. Mit 

Blick auf die Beitragsverjährung gemäss Art. 16 Abs. 1 AHVG mussten die 

persönlichen Beiträge für die Beitragsperiode 1. Januar 2013 bis 31. De-

zember 2013 bis zum 31. Dezember 2018 verfügt werden, wie in der be-

sagten Verfügung vom 5. Dezember 2018 richtigerweise festgehalten wird. 

Für die Frage der Verjährung ist der Zeitpunkt der Eröffnung ausschlagge-

bend (vgl. bspw. Urteil des BGer H 60/01 vom 19. November 2001 E. 4). 

Mit Verfügung vom 5. Dezember 2018, eröffnet am 8. Dezember 2018, 

wurden somit die Beiträge für das Jahr 2013 vor dem 31. Dezember 2018 

rechtzeitig festgesetzt und die Beitragsforderung der Vorinstanz ist damit 

nicht verjährt.  

5.  

Weiter ist strittig und vorliegend zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin für 

das Beitragsjahr 2013 für ihre gesamten Erwerbseinkünfte in der Schweiz 

beitragspflichtig war. 

5.1 Art. 13 VO 833/2004 (s. dazu auch E. 3.4 hiervor) wird in der Literatur 

als «die kollisionsrechtliche Grundnorm der Verordnung» bezeichnet, wel-

che ein Grundprinzip des zwischenstaatlichen und supranationalen Sozial-

rechts darstellt, wonach für Personen, die der Verordnung unterliegen, die 

Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats gelten (s. Urteile des BGer 

9C_560/2015 vom 15. April 2016 E. 3.2 und 9C_342/2013 vom 6. August 

2013 E. 2.1.2 mit weiteren Hinweisen).  

5.2 Für Personen, die nur in einem Vertragsstaat eine Beschäftigung oder 

selbständige Erwerbstätigkeit ausüben, gilt der Grundsatz, dass die 

Rechtsvorschriften dieses Vertragsstaates anwendbar sind (Art. 11 Abs. 3 

Bst. a VO 833/2004; siehe zur lex loci laboris ANDREAS SCHNEUWLY, Die 

Koordinierung der Sozialversicherung im Verhältnis Schweiz – EU per 

1. Januar 2015, Konsequenzen für Verwaltungsräte, StR 70/2015 S. 198, 

201 Fn. 23).  

C-6150/2019 

Seite 13 

5.3 Bei Personen, die gewöhnlich in zwei oder mehr Vertragsstaaten eine 

Tätigkeit ausüben, gelten jedoch gewisse Sonderregeln, die in Art. 13 

Abs. 3 VO 883/2004 aufgenommen sind. Die Unterstellung hängt hier da-

von ab, ob eine Person gewöhnlich in zwei oder mehr Vertragsstaaten eine 

Beschäftigung, eine selbständige Erwerbstätigkeit oder eine Beschäftigung 

und eine selbständige Erwerbstätigkeit ausübt (ANDREAS SCHNEUWLY, 

a.a.O., S. 201). Ob für die Zwecke der Koordinierung der Sozialversiche-

rungsunterstellung eine Tätigkeit als Beschäftigung oder als selbständige 

Erwerbstätigkeit gilt, bestimmt sich nach dem Recht desjenigen Staates, in 

dem diese Tätigkeit ausgeübt wird (Art. 1 Bst. a und b VO 883/2004; vgl. 

auch Urteil des BGer 9C_326/2013 E. 3.1 als obiter dictum sowie E. 3.4.1, 

BGE 139 V 297 E. 2.3.1 und BGE 138 V 533 E. 5.2 mit Verweis auf EuGH-

Rechtsprechung), d.h. vorliegend für das Verwaltungsratsmandat in der 

F._______ nach schweizerischem Recht.  

5.4 Sodann verlangt Art. 13 Abs. 3 VO 833/2004, dass diese Erwerbstätig-

keiten gewöhnlich verrichtet werden. Dabei werden gemäss Art. 14 Abs. 5b 

VO 987/2009, in seiner ab dem 1. Januar 2015 geltenden Fassung, für die 

Bestimmung der anzuwendenden Rechtsvorschriften nach Art. 13 der 

Grundverordnung marginale Tätigkeiten nicht berücksichtigt. Somit werden 

unbedeutende Tätigkeiten bei der Versicherungsunterstellung nach neuem 

Recht nicht berücksichtigt (Art. 14 Abs. 5b VO 987/2009, vgl. dazu AN-

DREAS SCHNEUWLY, a.a.O., S. 201). Allerdings schweigt die bis 31. Dezem-

ber 2014 geltende (und vorliegend einschlägige) Fassung der VO 

987/2009 dazu. Auch Art. 14 Abs. 8 VO 987/2009 in der vorliegend an-

wendbaren Fassung äussert sich nur zur Wesentlichkeit im Falle der An-

wendung von Art. 13 Abs. 1 und 2 VO 883/2004.  

5.5  

5.5.1 Im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist unbestritten, dass es sich 

bei der Erwerbstätigkeit in Deutschland um eine selbständige Tätigkeit 

handelt (Bst. B.a). Im verwaltungsinternen Verfahren kam die Qualifizie-

rung der Erwerbstätigkeit in der Schweiz zur Sprache (AK 7.7). Bei Unklar-

heiten hinsichtlich dieser Qualifikationsfrage kann gemäss bundesgericht-

licher Rechtsprechung eine Feststellungsverfügung verlangt werden (vgl. 

BGE 132 V 263). Vorliegend wurde eine solche Verfügung nicht verlangt, 

die nach deren Erlass hätte angefochten und überprüft werden können. 

Festzuhalten ist, dass diese (Vor-)Frage nach schweizerischem Recht zu 

beurteilen ist (s. E. 5.3 hiervor) und nach bundesgerichtlicher Rechtspre-

chung ein Mandat als Verwaltungsrätin als unselbständige Tätigkeit gilt 

C-6150/2019 

Seite 14 

(vgl. dazu statt vieler: BGE 133 V 498 E. 3.1.2). Das Bundesgericht weicht 

im Einzelfall von dieser Praxis ab (BGE 105 V 113 E. 3), ein solcher Ein-

zelfall ist hier jedoch wegen des fehlenden Unternehmensrisikos und Ein-

gebundenseins in das Unternehmen in Form von regelmässigen Verwal-

tungsratssitzungen in Zürich nicht gegeben. 

Vorliegend wurde das Mandatsverhältnis als Verwaltungsrätin in der 

Schweiz für die F._______ zu Recht als unselbständige Tätigkeit qualifi-

ziert, zumal auch keine Elemente einer selbständigen Tätigkeit, wie das 

Unternehmensrisiko (Tragen der Unkosten und des Verlustrisikos) oder 

das selbständige Festlegen der Arbeitszeiten in einer frei gewählten Ar-

beitsorganisation, geltend gemacht werden (vgl. zur Abgrenzung: Urteil 

des BGer 9C_64/2019 vom 25. April 2019 E. 3.2). Gleichzeitig war die Be-

schwerdeführerin in Deutschland in ihrem Unternehmen unbestrittener-

massen als Selbständigerwerbende tätig. Damit bliebt es vorliegend bei 

dieser Qualifizierung, wonach die Beschwerdeführerin zum hier streitigen 

Zeitpunkt in der Schweiz einer abhängigen Beschäftigung nachging sowie 

in Deutschland selbständigerwerbend war. Folglich übte die Beschwerde-

führerin im Sinne von Art. 13 Abs. 3 VO 833/2004 in verschiedenen Mit-

gliedstaaten eine Beschäftigung und eine selbstständige Erwerbstätigkeit 

aus.  

5.5.2 Es bleibt zu prüfen, ob diese (unselbständige) Erwerbstätigkeit als 

«gewöhnlich» im Sinne von Art. 13 Abs. 3 VO 883/2004 zu beurteilen ist. 

Art. 14 Abs. 5b VO 987/2009, in seiner Fassung ab dem 1. Januar 2015, 

präzisiert hierzu, dass marginale Tätigkeiten von der Anwendung von 

Art. 13 Abs. 3 VO 883/2004 ausgeschlossen werden. 

Die Vorinstanz stellte sich auf den Standunkt, dass der einschränkende 

Art. 14 Abs. 5b VO 987/2009 noch keine Geltung habe und überdies die 

Leitung eines Unternehmens aufgrund ihrer Eigenart keine marginale Tä-

tigkeit sei, wobei sie auf die Wegleitung über die Versicherungspflicht in der 

AHV/IV des BSV (WPV, in ihrer Fassung gültig ab 1.1.2013), Rz. 3088 hin-

wies. 

Die Beschwerdeführerin vertritt den Standpunkt, sie habe nur eine margi-

nale Tätigkeit für die F._______ ausgeübt. Die Vorinstanz verkenne den 

Unterschied zwischen einem Verwaltungsrat, der die Geschäfte selbst 

führe, und einem Verwaltungsrat, der die Geschäftsführung an Dritte über-

trage. Bei der F._______ sei das Letztgenannte der Fall, weshalb die 

C-6150/2019 

Seite 15 

Kollisionsnorm nicht anwendbar und die Beitragsfestsetzung rechtswidrig 

sei (B-act. 1.7).   

Die Vorinstanz hat zu Recht festgestellt, dass Art. 14 Abs. 5b VO 987/2009 

in seiner ab 1. Januar 2015 gültigen Fassung im vorliegenden Fall nicht zur 

Anwendung kommt, da einzig die Beitragserhebung für das Jahr 2013 

streitig und zu prüfen ist. In ihrer Fassung gültig ab 1. April 2012 enthält die 

Bestimmung (wiederum) keine Präzisierung für die hier einschlägige Kons-

tellation nach Art. 13 Abs. 3 VO 883/2004 (vgl. E. 5.4 hiervor). Damit erüb-

rigen sich nachfolgend Weiterungen zur Anwendbarkeit dieser Bestim-

mung in ihrer Fassung ab 1. Januar 2015 und es liegt im Verwaltungsrats-

mandat für die F._______ aufgrund der Verantwortlichkeit einer Verwal-

tungsrätin in der AG (s. Art. 754 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 30. März 

1911 betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 

[Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR, SR 220]; s. zur aktienrechtlichen Ver-

antwortlichkeit: JEAN NICOLAS DRUEY/ EVA DRUEY JUST/ LUKAS GLANZMANN, 

Gesellschafts- und Handelsrecht, 12. Auflage 2021, § 14)  aufgrund des-

sen, dass die Kürze der Tätigkeit und die fehlende aktive Geschäftsführung 

in der 2013 geltenden Fassung der VO 833/2004 nicht zu berücksichtigen 

war, eine «gewöhnliche» Tätigkeit im Sinne von Art. 13 Abs. 3 

VO 883/2004 vor. 

5.5.3 Die Beschwerdeführerin rügt in diesem Zusammenhang, dass der 

Grundsatz der Verhältnismässigkeit gemäss Ziff. 12 der Präambel der 

VO 883/2004 verletzt worden sei. Eine Vorwegnahme der erst ab 1. Januar 

2015 in Kraft stehenden Bestimmung in Art. 14 Abs. 5b VO 987/2009 käme 

jedoch einer unzulässigen Anwendung noch nicht in Kraft stehenden 

Rechts (sog. positive Vorwirkung; vgl. Urteil des BVGer C-1545/2020 vom 

29. Januar 2021 E. 5.4) gleich. Das Verhältnismässigkeitsprinzip stellt 

auch keine der bisher in der Praxis dazu anerkannten Ausnahmen dar (vgl. 

C-1545/2020 E. 5.4.2; Urteil des BVGer C-4592/2019 vom 18. Juni 2021 

E. 6.4.2.2). Auch der Umstand, dass die im Jahre 2013 in der Schweiz er-

zielten Einkünfte wegen Erreichens des Pensionsalters nicht mehr renten-

bildend sind, entbindet die Beschwerdeführerin (unter dem Aspekt der Ver-

hältnismässigkeit) nicht von ihrer gesetzlichen Beitragspflicht (vgl. 

BGE 118 V 129 E. 4b mit Hinweis auf BGE 107 V 195). 

5.6 Damit ist Art. 13 Abs. 3 der VO 883/2004 einschlägig, der für die sozi-

alversicherungsrechtliche Unterstellung an den Beschäftigungsstaat an-

C-6150/2019 

Seite 16 

knüpft und dessen Recht für anwendbar erklärt. Vorliegend war die Be-

schwerdeführerin bei der F._______ als Verwaltungsrätin angestellt und es 

ist für die Beitragsfestsetzung und -erhebung Schweizer Recht anwendbar.  

6.  

Selbst wenn von der gerichtlichen Überprüfbarkeit einer Ausnahmeverein-

barung gemäss Art. 16 VO 883/2004 auszugehen wäre, was in der Rechts-

praxis verneint wird (vgl. E. 6.2 hiernach) kann dazu Folgendes festgehal-

ten werden: 

6.1 Art. 16 Abs. 1 VO 883/04 (s. dazu auch E. 3.5 hiervor) sieht vor, dass 

zwei oder mehr Mitgliedstaaten, die zuständigen Behörden dieser Mitglied-

staaten oder die von diesen Behörden bezeichneten Einrichtungen im In-

teresse bestimmter Personen oder Personengruppen im gemeinsamen 

Einvernehmen Ausnahmen von den Artikeln 11-15 vorsehen können (vgl. 

BETTINA KAHIL-WOLFF, Droit social européen, Union européenne et pays 

associées, 2017, S. 391 mit Verweis auf Urteile des EuGH).  

6.2 Ob eine Ausnahme im Sinne von Art. 16 Abs. 1 VO 883/2004 zu ge-

währen ist, liegt nach dem klaren Wortlaut dieser Bestimmung nicht in der 

Kompetenz einer einzelnen Ausgleichskasse, sondern der beiden Verbin-

dungsstellen in der Schweiz und in Deutschland. Zuständig für die Schweiz 

ist im konkreten Fall das BSV (vgl. Art. 1 Bst. m VO 883/2004) im Einver-

nehmen mit dem GKV-Spitzenverband, Deutsche Verbindungsstelle Kran-

kenversicherung - Ausland. Zwar hat die Ausgleichskasse unter bestimm-

ten Voraussetzungen offene Vorfragen aus einem anderen Rechtsgebiet 

zu beantworten; zu denken ist etwa an Fragen aus dem Zivil- resp. Straf-

recht, wenn Schadenersatz nach Art. 52 AHVG resp. eine Rückforderung 

nach Art. 25 ATSG zur Diskussion steht. Hier geht es indessen um eine 

innerhalb der Kollisionsvorschriften von Art. 11 ff. VO 883/2004 spezialge-

setzlich geregelte Zuständigkeit, wobei dem BSV in der Anwendung von 

Art. 16 VO 883/2004 ein erheblicher Ermessensspielraum verbleibt, ver-

mittelt doch die Bestimmung mit der «Kann-Formulierung» keinen An-

spruch auf Freistellung von den grundsätzlich anwendbaren Rechtsvor-

schriften (Urteil des BGer 9C_603/2019 vom 17. Februar 2020 E. 3.5.3.1). 

Damit liegt der Abschluss von Ausnahmevereinbarungen im Ermessen der 

zuständigen Stelle und es besteht kein Anspruch auf einen solchen (vgl. 

HEINZ-DIETRICH STEINMEYER, Europäisches Sozialrecht, in: Fuchs [Hrsg.], 

Europäisches Sozialrecht, 7. Aufl. 2017, S. 255 f.); der Entscheid kann je-

doch angefochten werden (Urteil 9C_603/2019 E. 3.5.3.1 in fine).  

C-6150/2019 

Seite 17 

6.3 Vorliegend erliess das BSV zwar keine an die Beschwerdeführerin ge-

richtete formelle Verfügung, wogegen die Beschwerdeführerin hätte oppo-

nieren können. Sie erhielt vom Nichtzustandekommen der Ausnahmever-

einbarung am 4. Oktober 2018 (AK 6.19) jedoch spätestens mit Verfügung 

vom 5. Dezember 2018 Kenntnis und hätte gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung damit innerhalb Jahresfrist eine anfechtbare Verfügung 

verlangen müssen (Urteile des BGer 9C_603/2019 E. 3.5.4, 8C_485/2018 

vom 11. Februar 2019 E. 4.2 m.w.H.). Die Beschwerdeführerin hat jedoch 

nach Kenntnisnahme des BSV-Schreibens vom 4. Oktober 2018 innert 

Jahresfrist keine solche Verfügung verlangt, weshalb das BSV-Schreiben 

unterdessen Rechtskraft erlangt und es damit jedenfalls sein Bewenden 

hat.  

7.  

Was die Rüge der Beschwerdeführerin, wonach die Beschwerdeführerin 

als ehemalige C._______ eine Beamtenstellung innehabe, anbelangt, ist 

nachfolgendes festzuhalten: 

7.1 Die Beschwerdeführerin beruft sich auf zwei Normen (Art. 11 Abs. 3 

Bst. b und Art. 13 Abs. 4 VO 883/2004), die an die Beamtenstellung an-

knüpfen und das deutsche Recht für anwendbar erklären. Gemäss Art. 11 

Abs. 3 Bst. b VO 883/2004 unterliegt ein Beamter den Rechtsvorschriften 

des Mitgliedstaates, dem die ihn beschäftigende Verwaltungseinheit ge-

hört. Ferner statuiert Art. 13 Abs. 4 VO 883/2004, dass eine Person, die in 

einem Mitgliedstaat als Beamter beschäftigt ist und die eine Beschäftigung 

und/oder eine selbständige Erwerbstätigkeit in einem oder mehreren an-

deren Mitgliedstaaten ausübt, den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats 

unterliegt, dem die sie beschäftigende Verwaltungseinheit angehört. Es 

stellt sich vorliegend die Frage, ob die Beamtenstellung nur aktive Beamte 

oder auch Beamte im Ruhestand (Ruhestandsbeamte) erfasst (s. dazu 

SILVIA BUCHER, Die sozialrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts 

zum FZA und zu Anhang K des EFTA-Übereinkommens, SZS 2013 S. 215, 

229). Das Bundesgericht hat diese Frage in seinem Urteil 9C_728/2011 

vom 26. April 2012 in einem Fall eines deutschen Ruhestandsbeamten 

entschieden und hat erwogen, dass sich diese Sonderregel nur auf aktive 

Beamte im Sinne des deutschen Rechts bezieht (vgl. E. 5.3 hiervor). Auch 

der klare Wortlaut der Verordnung im Präsens deutet auf eine aktive Tätig-

keit hin: «als Beamter beschäftigt» (vgl. auch BGer 9C_728/2011 E. 5.3.3). 

Die Anwendbarkeit der Rechtsordnung des Dienststaates setzt somit eine 

aktive Beschäftigung voraus (vgl. BGer 9C_728/2011 E. 5.3.3).  

C-6150/2019 

Seite 18 

7.2 Es kann damit der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden, soweit sie 

vorbringt, dass die deutsche Beamteneigenschaft lebenslänglich bestehe 

und deshalb Art. 13 Abs. 3 VO 8883/2004 nicht zur Anwendung komme 

(vgl. BGer 9C_728/2011 E. 5.2). Vorliegend ist die Beschwerdeführerin seit 

dem 30. Juni 2012 nicht mehr im Amt als C._______. Nach dem Ausschei-

den aus dem Amt besteht damit die Beamteneigenschaft im Sinn der VO 

883/2004 nicht mehr und es kann folglich nicht an eine Beamtenstellung 

angeknüpft werden, um das deutsche Recht als anwendbar zu erklären.   

8.  

Nach dem Gesagten führen die vorliegend anwendbaren Kollisionsnormen 

zu einer sozialversicherungsrechtlichen Unterstellung in der Schweiz und 

ist Schweizer Recht anwendbar. Nach Massgabe von Art. 4 AHVG hat die 

Vorinstanz für das Jahr 2013 zu Recht Beiträge auf Grundlage des gesam-

ten Erwerbseinkommens in der Schweiz (Einkommen aus unselbständiger 

Tätigkeit) und in Deutschland (Einkommen aus selbständiger Tätigkeit) er-

hoben.  

9.  

Der angefochtene Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2019 erweist sich 

damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.  

10.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

10.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

10.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbe-

hörde ist der SAK jedoch keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 7 

Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

Der unterliegenden Beschwerdeführerin ist keine Parteientschädigung zu-

zusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

  

C-6150/2019 

Seite 19 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Yvette Märki 

 

 

  

C-6150/2019 

Seite 20 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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