# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2309ff43-1612-5922-b1d2-69c118f1ef44
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-02-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.02.2024 A-4117/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-4117-2021_2024-02-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-4117/2021 

 

 
 

  
U r t e i l  v o m  2 0 .  F e b r u a r  2 0 2 4  

Besetzung  Richter Maurizio Greppi (Vorsitz), 

Richterin Christine Ackermann,  

Richter Jürg Marcel Tiefenthal,    

Gerichtsschreiberin Anna Wildt. 
   

Parteien  A._______,  

vertreten durch  

Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV),  

Beschwerdeführer,  

  
  gegen 

  Schweizerische Bundesbahnen SBB,  

Recht & Compliance Human Resources,  

Vorinstanz.  

  
   
Gegenstand  Bundespersonal; Funktionseinreihung. 

 

 

 

A-4117/2021 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ war vom (…) bis (…) bei den Schweizerischen Bundesbahnen 

SBB als Einsatzdisponent (Anforderungsniveau F) in der Einsatzleitzent-

rale angestellt. (…) Mit Arbeitsvertrag vom (…) wurde er ab (…) erneut als 

Einsatzdisponent (Anforderungsniveau F) angestellt. 

B.  

Mit Schreiben vom (…) stellte A._______ gemeinsam mit weiteren Einsatz-

disponenten, darunter B._______, einen Antrag, die Löhne für Einsatzdis-

ponenten zu überprüfen und sie in einer anderen Funktionsstufe einzurei-

hen bzw. (die Löhne) nach oben hin anzupassen. Zur Begründung führten 

sie unter anderem die gestiegene Arbeitsbelastung und Tätigkeit in der Ein-

satzleitzentrale an. Nach Überprüfung des Anliegens sowie Vorlage an die 

Abteilungsleiter und HR lehnten die SBB das Gesuch mit Schreiben vom 

(…) ab. Zur Erklärung der höheren Einreihung der Einsatzleiter (Anforde-

rungsniveau G) führten sie unter anderem die absolvierte und abgeschlos-

sene Polizeiausbildung sowie einige Jahre Berufserfahrung im Polizei-

dienst an. Dadurch bestehe eine wesentlich vielseitigere Verwendbarkeit 

der Einsatzleiter im praktischen Dienst auch in anderen Bereichen im 

Korps und als Erwartung entsprechend breites Fachwissen im polizeitakti-

schen Bereich. 

C.  

In der Folge wurden ein Einsatzdisponent (B._______) zum Einsatzleiter 

und am (…) ein weiterer Mitarbeiter (C._______) zum Schichtleiter beför-

dert. 

D.  

Am 20. November 2020 liess A._______ durch seinen gewerkschaftlichen 

Vertreter bei den SBB den Antrag stellen, er sei in seiner Funktion als Ein-

satzleiter einzureihen. Seine Vorgesetzten teilten ihm daraufhin mit E-Mails 

vom 11. Januar 2021 und vom 7. Mai 2021 mit, sie hätten zum Thema Ein-

reihungen und Entwicklungsmöglichkeiten ein Projekt aufgesetzt, das die 

künftige Organisation der Stufen und Funktionen regeln solle.  

E.  

Mit Schreiben vom 7. Juni 2021 beantragte A._______ bei den SBB, es sei 

festzustellen, dass er seit vier Jahren die Funktion eines Einsatzleiters aus-

übe, und verlangte die rückwirkende Einreihung in diese Funktion. Die SBB 

gewährten ihm mit Schreiben vom 29. Juni 2021 das rechtliche Gehör zur 

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Seite 3 

beabsichtigten Feststellung, dass er seit seiner Anstellung bei den SBB die 

Funktion eines Einsatzdisponenten ausübe und dass er die Voraussetzun-

gen für die Funktion des Einsatzleiters nicht erfülle. Mit Stellungnahme vom 

8. Juli 2021 hielt A._______ an seinen Begehren fest und beantragte den 

Erlass einer Verfügung.  

F.  

Mit Verfügung vom 10. August 2021 traten die SBB auf das Feststellungs-

begehren von A._______ nicht ein und lehnten sein Begehren auf rückwir-

kende Einreihung als Einsatzleiter ab. Zur Begründung führten sie im We-

sentlichen an, er sei weder bisher noch aktuell als Einsatzleiter tätig gewe-

sen. Die Nichtbeförderung stelle keine Diskriminierung dar. Es bestehe 

kein Anspruch auf Beförderung gestützt auf den Vertrauensschutz. 

G.  

Gegen die Verfügung der SBB (nachfolgend: Vorinstanz) erhob A._______ 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 14. September 2021 

Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte, er sei in der 

Funktion eines Einsatzleiters einzustufen. Es sei festzustellen, dass er die 

Funktion des Einsatzleiters zeit seiner Anstellung ausübe. Zur Begründung 

führte er im Wesentlichen an, im Arbeitsalltag würden Einsatzdisponenten 

und Einsatzleiter die gleiche Arbeit verrichten. Seine Nichtbeförderung sei 

diskriminierend mit Blick auf die Beförderungen der Zivilangestellten 

B._______ und C._______ zum Einsatz- bzw. Schichtleiter. Er sei in sei-

nem Vertrauen auf die Beförderungsmöglichkeit zu schützen. 

H.  

Mit Vernehmlassung vom 15. November 2021 beantragte die Vorinstanz 

die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. 

I.  

In der Replik vom 17. Dezember 2021 hielt der Beschwerdeführer an sei-

nen Beschwerdebegehren fest.  

J.  

Mit Duplik vom 27. Januar 2022 hielt die Vorinstanz an ihren Erwägungen 

fest und edierte das Zertifikat der Eidgenössischen Kommission Berufsprü-

fung Polizist/Polizistin vom (…) 2006, mit dem C._______ das Recht ver-

liehen worden war, den Berufstitel Polizist zu tragen. 

K.  

Mit Schlussbemerkungen vom 25. Februar 2022 legte der 

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Seite 4 

Beschwerdeführer weitere Beweismittel (Dienstpläne) vor und hielt an sei-

nen Anträgen fest. 

L.  

Mit Schlussbemerkungen vom 15. März 2022 hielt die Vorinstanz an der 

angefochtenen Verfügung fest. 

M.  

In der Stellungnahme vom 19. April 2022 hielt der Beschwerdeführer an 

seiner Beschwerde fest. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Verfügungen des Arbeitgebers im Sinne von Art. 3 des Bundesperso-

nalgesetzes (BPG, SR 172.220.1) können mit Beschwerde beim Bundes-

verwaltungsgericht angefochten werden (Art. 36 Abs. 1 BPG und Ziff. 182 

des am 1. Mai 2019 in Kraft getretenen Gesamtarbeitsvertrags der SBB 

vom 26. November 2018, GAV SBB 2019 [nachfolgend: GAV SBB]).  

Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Verfügung im 

Sinne von Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 

1968 (VwVG, SR 172.021), die von den SBB als Arbeitgeber gemäss 

Art. 3 Abs. 1 Bst. d BPG erlassen wurde. Das Bundesverwaltungsgericht 

ist daher zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (vgl. 

auch Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes [VGG, SR 173.32]). 

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 

1.3 Zur Beschwerde ist berechtigt, wer am Verfahren vor der Vorinstanz 

teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 

ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung 

besitzt (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die vom Beschwerdeführer am 7. Juni 2021 

beantragte Feststellung, dass er seit vier Jahren die Funktion eines Ein-

satzleiters ausübe, hat die Vorinstanz im Rahmen der Sachverhaltsfeststel-

lung geprüft und gestützt darauf sein Begehren auf rückwirkende Funkti-

onseinreihung abgelehnt. Damit hat sie auch einem allfälligen Feststel-

lungsinteresse genüge getan bzw. das Begehren sinngemäss abgewiesen. 

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Seite 5 

1.4 Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 50 Abs. 1 

und Art. 52 VwVG) ist einzutreten. 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 

Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger Fest-

stellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der Aus-

übung des Ermessens – sowie auf Angemessenheit hin (vgl. Art. 49 

VwVG). Bei der Prüfung der Angemessenheit auferlegt es sich indes eine 

gewisse Zurückhaltung, soweit es um die Leistungsbeurteilung von Ange-

stellten, um verwaltungsorganisatorische Fragen oder um Probleme der 

betriebsinternen Zusammenarbeit und des Vertrauensverhältnisses geht. 

In diesen Fällen weicht es im Zweifel nicht von der Auffassung der Vor-

instanz ab und setzt sein eigenes Ermessen nicht an deren Stelle (vgl. statt 

vieler Urteil des BVGer A-5997/2017 vom 14. März 2019 E. 2). 

3.  

3.1 Die von der Vorinstanz geltend gemachte Beschränkung des Streitge-

genstands auf die Prüfung der rückwirkenden Funktionseinreihung für die 

Jahre 2017–2021 drängt sich hier nicht auf. Auch wenn der Beschwerde-

führer in seinem Feststellungsgesuch zunächst vorbrachte, seit vier Jahren 

in der höheren Funktion gearbeitet zu haben, hat die Vorinstanz den Sach-

verhalt im Vorverfahren weitergehend geprüft. Sie hat in der rechtlichen 

Gehörsgewährung vom 29. Juni 2021 festgehalten, dass er seit seiner An-

stellung bei den SBB die Funktion des Einsatzdisponenten ausübe.   

3.2 Ob der Beschwerdeführer trotz arbeitsvertraglich festgehaltener Funk-

tion als Einsatzdisponent einen Anspruch auf eine rückwirkende Einrei-

hung als Einsatzleiter hat, ist eine Beweisfrage. Dies gilt auch für die damit 

zusammenhängende Frage, ob er seit seiner Anstellung als Einsatzleiter 

gearbeitet hat. Für den nicht erbrachten Beweis der entscheidrelevanten 

Tatsache gilt die Beweislastregel von Art. 8 ZGB als allgemeiner Rechts-

grundsatz. Demnach hat jene Partei die Folgen der Beweislosigkeit zu tra-

gen, die aus der unbewiesen gebliebenen Tatsache Rechte ableitet (vgl. 

BGE 133 V 205 E. 5.5; BVGE 2008/24 E. 7.2; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜH-

LER/KAYSER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 

2022, Rz. 3.150).  

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Seite 6 

4.  

4.1 Der Beschwerdeführer führte im Vorverfahren aus, er sei deshalb als 

Einsatzleiter einzureihen, weil sich die Funktionseinreihung nicht nach der 

Ausbildung richte, sondern nach dem Anforderungsniveau, das auf die ef-

fektiven Tätigkeiten zu stützen sei. Die Stellenbeschreibungen für Einsatz-

leiter und Einsatzdisponenten seien fast deckungsgleich und würden der 

Realität entsprechen, in der je nach Bedarf alle alles machen würden.  

In der Beschwerde brachte er vor, die Stellenbeschreibungen würden sich 

lediglich in Bezug auf eine Ausnahmesituation unterscheiden und zwar 

dort, wo der Schichtleiter abwesend sei bzw. ausfalle. In diesem Fall über-

nehme der Einsatzleiter zeitweise die Schichtleitung – der Einsatzdispo-

nent hingegen nicht. Zeit seiner Anstellung habe er im Bedarfsfall und stell-

vertretend die Schichtleitung übernommen. Somit entspreche seine effek-

tive Arbeit dem Anforderungsniveau eines Einsatzleiters. Im Rahmen der 

Personalbeurteilungen hätte eine Überprüfung der Übereinstimmung der 

Aufgaben vorgenommen werden müssen. Er habe mehrfach darauf hinge-

wiesen, doch sei auf seine wiederholten Anträge nicht eingegangen wor-

den. Aufgrund des intensiven, hochbelasteten Arbeitsalltags arbeite der 

Einsatzdisponent nicht weniger autonom als der Einsatzleiter. Schichten 

wie vor allem die Nachtschicht seien oft nur zweifach besetzt und bei ho-

hem Arbeitsanfall bestehe kein Raum für eine ordentliche Absprache zwi-

schen Einsatzdisponenten und Schichtleiter. Nicht selten bestimme das 

Fehlen einer Führungskraft mit polizeilicher Ausbildung den Arbeitsalltag 

von Einsatzdisponenten und Einsatzleiter.                                                                                                                                                                                       

Als Beweismittel legte er Dienstpläne vor und thematisierte gestützt darauf 

die hohe Arbeitsintensität bzw. das Fehlen von Führungskräften mit Poli-

zeiausbildung. Zum Nachweis einer angeblichen Unterbesetzung in der 

Einsatzleitzentrale reichte er im Weiteren das E-Mail eines ehemaligen Mit-

arbeiters der SBB bzw. Mitglieds des Verbands Schweizerischer Polizei-

Beamter VSPB ein. 

4.2 In der angefochtenen Verfügung hielt die Vorinstanz im Wesentlichen 

fest, dass sich die Stellenbeschreibungen der Funktionen Einsatzleiter und 

Einsatzdisponent zwar ähnlich seien, aber unter anderem in der Verant-

wortung der Schichtleitung Unterschiede bestünden. Der Beschwerdefüh-

rer sei als Einsatzdisponent angestellt worden und habe auch in dieser 

Funktion gearbeitet. Er sei in den letzten Jahren nie als Schichtleiter ein-

geteilt worden. Die allenfalls aus pausentechnischen Gründen erfolgte 

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kurzfristige Vertretung des Schichtleiters beinhalte nicht die Entscheidkom-

petenzen dieser Funktion. Aus einer gelegentlichen Übernahme einzelner 

Tätigkeiten im Rahmen kurzfristiger Stellvertretungen lasse sich nichts ab-

leiten. Da der Beschwerdeführer die Anforderungen des Einsatzleiters 

nicht erfülle, sei er auch nicht als Einsatzleiter bzw. stellvertretender 

Schichtleiter eingeteilt worden.  

Im weiteren Schriftenwechsel führte sie aus, die Nachtschicht sei nur wo-

chentags zweifach besetzt. Trotz des hohen Arbeitsanfalls sei stets sicher-

gestellt, dass die Einsatzdisponenten im Alltag ihre Handlungen rasch mit 

einem Einsatzleiter bzw. Schichtleiter abstimmen könnten (was oft durch 

eine kurze Rücksprache erfolge). Auch während der halbstündigen Pause 

des Vorgesetzten sei der Einsatzdisponent nicht auf sich gestellt. Im Un-

terschied zu den Anforderungen an den Einsatzdisponenten müssten der 

Schichtleiter bzw. bei dessen Abwesenheit ein Einsatzleiter Mitverantwor-

tung übernehmen. Auch während der kurzen Einnahme einer Verpflegung 

sei der Einsatzleiter für den Einsatzdisponenten jederzeit erreichbar bzw. 

bei Bedarf innert Minuten vor Ort. Die Übernahme der Verantwortung sei 

auch im Hinblick auf die Ausbildungsanforderungen für Einsatzleiterinnen 

und Einsatzleiter wesentlich, da es sich bei den Aktivitäten der Transport-

polizei um Massnahmen handle, die polizeilicher Natur seien und eine Ab-

wägung der Rechtsgüter und der angewendeten Gewalt verlangten. Die 

Einsatzleitzentrale biete die Mittel auf, berate die Frontkräfte in heiklen Si-

tuationen und entscheide über Massnahmen, die Eingriffe in Grundrechte 

zur Folge haben könnten.  

4.3  

4.3.1 Nach Art. 8 BPG wird ein Arbeitsverhältnis durch den Abschluss eines 

schriftlichen Arbeitsvertrags begründet, der die Einigung der Parteien über 

die wesentlichen Punkte des Arbeitsverhältnisses festlegt. Darunter fallen 

unter anderem Beginn und Dauer, Funktion beziehungsweise Arbeitsbe-

reich und Arbeitsort sowie Bedingungen betreffend Versetzbarkeit, Be-

schäftigungsgrad und Lohn (vgl. PETER HELBLING in: Portmann/Uhlmann 

[Hrsg.], Handkommentar Bundespersonalgesetz [BPG], 2013, Art. 8, 

Rz. 65 ff.). Auch der GAV SBB 2019 hält in Ziff. 20 Abs. 1 fest, dass der 

Arbeitsvertrag unter anderem die Funktion regelt.  

4.3.2 Nach Art. 15 Abs. 1 BPG und Ziff. 80 GAV SBB 2019 bemisst sich der 

Lohn nach den Kriterien Funktion, Erfahrung und Leistung. Das Kriterium 

der Funktion knüpft an die zu erfüllenden Aufgaben an. Der 

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Anforderungswert einer Funktion bemisst sich unter anderem an Merkma-

len wie etwa Umfang des Entscheidungsspielraums, Tragweite der zu tref-

fenden Entscheidungen oder Umfang des Aufgabenkreises und Verant-

wortlichkeitsbereichs (vgl. JASMIN MALLA, in: Handkommentar BPG, Art. 15 

Rz. 103 ff.).  

4.3.3 Jede Funktion wird summarisch einem Anforderungsniveau zugeord-

net (Ziff. 81 Abs. 1 GAV SBB 2019). Das Anforderungsniveau wird auf der 

Basis zwischen den Vertragsparteien gemeinsam anerkannter, analyti-

scher Bewertungsverfahren ermittelt (vgl. Ziff. 81 Abs. 2 GAV SBB 2019).  

Die Richtlinie «Funktionsbewertung» (K 140.1 in der Fassung vom 1. Ja-

nuar 2018) regelt die Bewertung (Einreihung) von Funktionen. In deren 

Ziff. 2 wird unter anderem als Grundsatz festgehalten, dass die Stellenbe-

schreibung die Grundlage für die Einreihung einer Funktion bildet.   

Ziff. 4.1. der Richtlinie regelt im Weiteren den besonderen Fall der Stellver-

tretung: Diese umfasst die regelmässige, dauernde Übernahme von Auf-

gabenbereichen der vorgesetzten Stelle, die in der Stellenbeschreibung 

festgehalten wird und in die Funktionsbewertung einfliesst; die reine Platz-

halterschaft wird nicht mit einem zusätzlichen Anforderungsniveau abge-

golten.  

Ziff. 5 der Richtlinie betrifft die Neubewertung einer bestehenden Funktion. 

Eine Überprüfung der Einreihung ist vorzunehmen, wenn sich der Stellen-

inhalt massgeblich verändert hat. Dies kann infolge einer Reorganisation 

des Bereichs oder aufgrund einer Neuaufteilung der Stelleninhalte bzw. 

Änderungen der Aufgabengebiete geschehen. 

4.4 Um die Funktionseinreihung anhand des Umfangs des Aufgabenkrei-

ses und Verantwortlichkeitsbereichs beurteilen zu können (vgl. E. 4.3.2), 

ist kurz auf das Arbeitsumfeld in der Einsatzleitzentrale der SBB einzuge-

hen.   

Die Einsatzleitzentrale der SBB Transportpolizei steuert die Einsätze der 

Sicherheitsorgane, die polizeiliche Massnahmen gestützt auf das Bundes-

gesetz vom 18. Juni 2010 über die Sicherheitsorgane der Transportunter-

nehmen im öffentlichen Verkehr anwenden können (BGST; SR 745.2; zur 

sog. «lex SBB-Polizei» vgl. ANDREAS ZÜND/CHRISTOPH ERASS, Privatisie-

rung von Polizeiaufgaben, Sicherheit & Recht 3/2012, S. 180). Soweit das 

Gesetz bei der Ausübung der Befugnisse des Sicherheitsdienstes und der 

Transportpolizei die Anwendung polizeilichen Zwangs oder polizeilicher 

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Massnahmen vorsieht, wird unter dem hierfür massgeblichen Zwangsan-

wendungsgesetz vom 20. März 2008 (ZAG; SR 364) eine besondere Aus-

bildung vorausgesetzt (vgl. Art. 4 Abs. 6 BGST i.V.m. Art. 8 ZAG).  

In der Einsatzleitzentrale arbeiten Einsatzdisponenten (Anforderungsni-

veau F), Einsatzleiter (Anforderungsniveau G) und Schichtleiter (Anforde-

rungsniveau H). Unbestrittenermassen geht aus den Stellenbeschreibun-

gen folgender Vergleich der Ziele, Aufgaben und Anforderungen für Ein-

satzdisponenten und Einsatzleiter hervor: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.5 Das Bundesverwaltungsgericht stellt übereinstimmend mit der Vorin-

stanz fest, dass der Beschwerdeführer nicht als Einsatzleiter, sondern als 

Einsatzdisponent gearbeitet hat. Er hat bei seiner Anstellung im Jahr (…) 

und bei der erneuten Vertragsausstellung im Jahr (…) mit der Vorinstanz 

ausdrücklich vereinbart, in der Funktion als Einsatzdisponent zu arbeiten 

(Sachverhalt Bst. A). Wie er selbst anführt, besteht das Unterscheidungs-

kriterium zwischen Einsatzdisponent und Einsatzleiter darin, dass nach 

Eingang einer Meldung der Einsatzdisponent in Absprache mit dem 

Schichtleiter über die zu treffenden Massnahmen entscheidet. Demgegen-

über steuert der Einsatzleiter laut Stellenbeschreibung kurzfristige Eins-

ätze der Front-Einsatzkräfte selbst und kann den Schichtleiter bei Abwe-

senheiten oder Ausfall vertreten. Angesichts der unterschiedlichen Verant-

wortungsbereiche greift die Ansicht des Beschwerdeführers zu kurz, es sei 

nur auf die effektiv ausgeübten Tätigkeiten abzustellen. Die Vorinstanz hat 

bei der Beurteilung der Frage, ob der Beschwerdeführer jemals als 

 

 
 

 

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Einsatzleiter gearbeitet hat, zutreffend darauf abgestellt, wer die Verant-

wortung in der Einsatzleitzentrale trägt und wer nicht.  

4.6 An diesem Ergebnis vermögen die vorgelegten Beweismittel nichts zu 

ändern, da der vom Beschwerdeführer damit thematisierte intensive, hoch-

belastete Arbeitsalltag nichts an der Verteilung der Verantwortlichkeiten in 

der Einsatzleitzentrale ändert. Insbesondere lässt sich daraus nicht auf ver-

änderte Aufgaben und Kompetenzen für Einsatzdisponenten schliessen 

(vgl. E. 4.3.3 in fine). Gerade in Situationen eines erhöhten Arbeitsanfalls 

tragen Führungskräfte die Verantwortung. Wie aus den Aufgaben in den 

Stellenbeschreibungen hervorgeht (E. 4.4), tragen die Einsatzleiter in der 

selbständigen Planung und Steuerung von Einsätzen sowie als Vertreter 

der Schichtleiter die Verantwortung, und nicht die Einsatzdisponenten. 

Diesbezüglich ergibt sich auch nichts anderes aus dem E-Mail eines ehe-

maligen Mitarbeiters bzw. Mitglieds des Verbands Schweizerischer Polizei-

Beamter VSPB, der sich über eine angebliche Unterbesetzung in der Ein-

satzleitzentrale geäussert hat. Die Vorinstanz weist auch zutreffend darauf 

hin, dass die kurze Pause des Schichtleiters zur Einnahme von Verpfle-

gungen nicht zum Schluss führt, der Beschwerdeführer habe dessen Stell-

vertretung übernommen (Ziff. 4.1 der Richtlinie K 140.1, vgl. E. 4.3.3 hier-

vor). Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob ein Mitarbeiter während der 

kurzen Abwesenheit des Vorgesetzten in dessen Auftrag Arbeiten ausführt 

und innert kurzer Zeit auf dessen Unterstützung zählen kann, oder ob er 

als dessen Stellvertreter eingeteilt wird und die Verantwortung alleine trägt. 

4.7 Als Zwischenfazit ist festzuhalten, dass die Vorinstanz das Begehren 

des Beschwerdeführers auf rückwirkende Einreihung als Einsatzleiter zu 

Recht abgelehnt hat. Wie sich aus den Arbeitsverträgen und der fehlenden 

Stellvertretungsbefugnis zum Schichtleiter ergibt, hat er als Einsatzdispo-

nent gearbeitet. Weder hat er die Aufgabe der operativen Führung der Ein-

satzleitzentrale und der Fronteinsatzkräfte übernommen, noch oblagen 

ihm polizeiliche Entscheidkompetenzen, insbesondere hatte er auch keine 

operative Weisungsbefugnis gegenüber jenen Frontkräften, die polizeili-

chen Zwang anwenden können (vgl. E. 4.2 hiervor). Selbst bei hohem Ar-

beitsanfall ist diesbezüglich keine Änderung der Kompetenzen des Be-

schwerdeführers feststellbar (vgl. E. 4.3.2–4.3.3 hiervor).   

5.  

5.1 Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, er habe mitansehen müssen, 

wie Kollegen ohne polizeiliche Ausbildung befördert worden seien. Ihm sei 

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Seite 11 

stets entgegengehalten worden, dass ihm für eine Anpassung der Funkti-

onseinreihung bzw. für eine Beförderung die polizeiliche Ausbildung fehle. 

Zahlreiche Schicht- bzw. Tageseinsätze würden aber von Mitarbeitern in 

Führungsverantwortung ohne polizeiliche Ausbildung wahrgenommen. 

Aus einem internen Papier seines Vorgesetzten vom 8. Juli 2021 gehe her-

vor, dass unter der Rubrik Polizeiausbildung bei neun Mitarbeitern das ent-

sprechende Feld mit «nein» ausgefüllt worden sei. Das Argument der poli-

zeilichen Ausbildung für eine Beförderung zum Einsatz- bzw. Schichtleiter 

könne als Differenzierungskriterium nicht herhalten. Von den 25 Mitarbei-

tenden würden neun [recte: sechs] Zivilangestellte ohne polizeiliche Aus-

bildung als Einsatz- bzw. Schichtleiter arbeiten. Zusammen mit zwei weite-

ren Mitarbeitern werde er gegenüber diesen sechs Personen schlechter 

gestellt.  

Am (…) habe er zusammen mit weiteren Zivilangestellten ohne Polizeiaus-

bildung, darunter B._______, die Anpassung seiner Funktionseinreihung 

bzw. seines Lohnes beantragt. Ihr Anliegen sei am (…) unter Verweis auf 

die fehlende Polizeiausbildung schriftlich abgelehnt worden. Kurz darauf 

sei B._______ zum Einsatzleiter befördert worden. Die Beförderung von 

B._______ bei freier Vakanz ohne externe Ausschreibung sei nicht zu 

rechtfertigen. Auch die guten Personalbeurteilungen vermöchten seine Be-

förderung nicht zu rechtfertigen, da ihm die Vorinstanz stattdessen die for-

male Polizeiausbildung hätte offerieren sollen (wie sie dies auch ihm – dem 

Beschwerdeführer – angeboten habe). Soweit die Vorinstanz als Grund für 

die Beförderung von B._______ überzeugende Leistungen anführe, stelle 

sich die Frage, warum ihm (dem Beschwerdeführer) dies nicht kommuni-

ziert bzw. zu keinem Zeitpunkt als berufliche Perspektive aufgezeigt wor-

den sei. Die ausnahmsweise Beförderung – noch dazu im Anschluss an 

die resolute Absage vom (…) – trage eindeutig willkürliche Züge und recht-

fertige nicht die augenscheinliche Ungleichbehandlung. 

Im Weiteren sei am (…) C._______, Einsatzleiter ohne abgeschlossene 

Polizeiausbildung, zum Schichtleiter befördert worden. Auch bei ihm sei zu 

vermuten, dass er nicht über eine formale Polizeiausbildung mit einigen 

Jahren Berufserfahrung im Polizeidienst verfüge. Bei dem Zertifikat von 

C._______ (vgl. Sachverhalt Bst. J) gehe es nämlich nicht um eine polizei-

liche Ausbildung im eigentlichen Sinne, sondern um eine formale Anerken-

nung einer Berufserfahrung, die mit einer punktuellen, modularen Ausbil-

dung validiert worden sei. Das Zertifikat sei 2006 gemäss dem damaligen 

Reglement über die Berufsprüfung für Polizist/Polizistin ausgestellt worden 

und entspreche dem heutigen schweizweit vereinheitlichten Zertifikat des 

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Seite 12 

polizeilichen Sicherheitsassistenten (SIASS). Mit dem Zertifikat «Polizist» 

aus dem Jahr 2006 seien seine Berufserfahrungen im Sicherheitsbereich 

aufgewertet worden. Von einer polizeilichen Ausbildung im Sinne eines eid-

genössischen Fähigkeitsausweises könne aber nicht die Rede sein. Aus 

diesem Grund sei auch in der besagten Mitgliederliste vom 8. Juli 2021 

unter der Rubrik Polizeiausbildung bei C._______ im entsprechenden Feld 

«nein» vermerkt worden. 

5.2 Die Vorinstanz hält demgegenüber fest, dass es sich bei den genann-

ten Beförderungen nicht um vergleichbare Sachverhalte handle. Seine 

Nichtbeförderung zum Einsatzleiter stelle weder eine Ungleichbehandlung 

noch eine Diskriminierung dar. Im Dezember 2018 sei entschieden worden, 

keine Mitarbeitenden ohne polizeiliche Ausbildung mehr in der Funktion als 

Einsatzleiter und Schichtleiter einzusetzen bzw. niemanden ohne polizeili-

che Ausbildung in diese Funktion zu rekrutieren. Seither habe es auch 

keine Beförderung von Einsatzdisponenten ohne polizeiliche Ausbildung 

mehr gegeben. Gründe für diese Entscheidung seien die Entwicklung der 

Transportpolizei in ihren Aufgaben und Kompetenzen innerhalb der letzten 

Jahre und die damit verbundenen Erwartungen der Leistungsbezüger 

(konzessionierte Transportunternehmungen, polizeidienstliche und andere 

behördliche Stellen). Für die korrekte und optimale Ausübung der Einsatz- 

und Schichtleitung sei ein polizeilicher Hintergrund unerlässlich. Der Ein-

satzleiter müsse in seiner täglichen Arbeit regelmässig wichtige Einschät-

zungen und Entscheidungen treffen, die polizeitaktisches/-technisches 

Einsatzwissen/Rechtswissen bei der Einschätzung von Delikten/korrekte 

Lagebeurteilungen, etc. erforderten. Polizeiliche Erfahrungswerte (bei-

spielsweise aus Frontdiensten oder polizeilicher Ermittlungstätigkeit) könn-

ten nicht ausschliesslich durch bahntechnisches Wissen und die Mehrspra-

chigkeit wettgemacht werden. Da der Beschwerdeführer aktuell die Anfor-

derungen nicht erfülle und die Funktion auch nicht ausgeübt habe, stütze 

sich seine Nichtbeförderung auf sachliche Gründe.   

Seit dem Schreiben vom (…) habe es nur eine Beförderung in die Funktion 

des Einsatzleiters gegeben, die ohne polizeilichen Hintergrund des Beför-

derten erfolgt sei. Alle anderen Zivilangestellten seien weit vor der Anstel-

lung des Beschwerdeführers (in den Jahren 2011 und 2012) als Einsatzlei-

ter angestellt worden. Grund für die Beförderung von B._______ seien eine 

Vakanz sowie dessen sehr guten Leistungen, Qualifikationen und Erfah-

rung gewesen. Aus personalstrategischen Gründen würde auch diese Be-

förderung heute nicht mehr so erfolgen. Dabei seien nicht der Beschwer-

deführer oder seine Kollegen schlechter behandelt worden, sondern 

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ausnahmsweise sei ein einzelner Kollege aus sachlichen Gründen beför-

dert worden. Beim Entscheid über eine Beförderung seien neben der Aus-

bildung noch weitere Punkte massgeblich, namentlich die Leistung und das 

Verhalten eines Mitarbeiters. Ein Blick in die Personalbeurteilungen des 

Beschwerdeführers zeige, dass er sich in dieser Hinsicht nicht besonders 

hervorgetan habe (Gesamtbeurteilung […]). Es gebe somit seit (…) eine 

einzige Beförderung in die Funktion des Einsatzleiters, die ohne polizeili-

chen Hintergrund erfolgt sei, für die es sachliche Gründe gegeben habe.  

Es liege auch keine vergleichbare Situation in Bezug auf die Beförderung 

von C._______ zum Schichtleiter vor. Jener verfüge über eine polizeiliche 

Ausbildung und einen Fachausweis. Er könnte in jedem Polizeikorps an-

gestellt werden. Es stimme nicht, dass sein Zertifikat der heutigen Ausbil-

dung polizeilicher Sicherheitsassistenten entspreche. Der Beschwerdefüh-

rer versuche aufs Geratewohl, altrechtliche Ausbildungen mit neurechtli-

chen Abschlüssen gleichzusetzen. 

5.3 Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz (Art. 8 Abs. 1 BV) sind juristi-

sche Sachverhalte nach Massgabe ihrer Gleichheit gleich zu behandeln. 

Dieselbe Behörde darf nicht ohne sachlichen Grund zwei rechtlich gleiche 

Sachverhalte unterschiedlich beurteilen. Nicht erforderlich ist, dass die 

Sachverhalte in all ihren tatsächlichen Elementen identisch sind (BGE 112 

Ia 193 E. 2b). Es besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Gleichbehand-

lung im Unrecht, insbesondere dann, wenn nur in vereinzelten Fällen vom 

Gesetz abgewichen wurde. Frühere – allenfalls fehlerhafte – Entscheide 

sollen nicht als Richtschnur für alle Zeiten Geltung haben müssen. Der An-

spruch auf Gleichbehandlung im Unrecht wird ausnahmsweise anerkannt, 

wenn eine ständige gesetzeswidrige Praxis einer rechtsanwendenden Be-

hörde vorliegt und die Behörde zu erkennen gibt, dass sie auch in Zukunft 

nicht von dieser Praxis abzuweichen gedenke (vgl. statt vieler BGE 139 II 

49 E. 7.1). 

5.4 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass in Bezug auf die Beför-

derung von B._______ von keiner vergleichbaren Situation auszugehen 

ist. Der Beschwerdeführer stellt dessen guten Leistungsausweis nicht in 

Frage. Die Vorinstanz bringt vor, dass er (der Beschwerdeführer) ange-

sichts seiner Personalbeurteilungen für die Beförderung nicht in Betracht 

gekommen wäre. Dass für Beförderungen neben der Ausbildung auch die 

Leistungen und das Verhalten der Mitarbeitenden ausschlaggebend sind, 

ist nicht zu beanstanden. Zum Zeitpunkt der Vakanz, die durch die Beför-

derung von B._______ gefüllt wurde, hatte der Beschwerdeführer die 

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Seite 14 

Gesamtbeurteilung (…) aufzuweisen. Aus diesem Grund ist nicht von ei-

nem vergleichbaren Sachverhalt auszugehen (vgl. E. 5.3).  

Soweit der Beschwerdeführer im Weiteren vorbringt, die Vorinstanz habe 

Einsatzleiter ohne Polizeiausbildung angestellt, ist fraglich, ob diesbezüg-

lich noch von einer ständigen Praxis auszugehen ist, nachdem die letzten 

Anstellungen gemäss den unbestrittenen Ausführungen der Vorinstanz 

– bis auf einen Einzelfall – vor über 12 Jahren bzw. noch vor der Anstellung 

des Beschwerdeführers stattgefunden haben. Wie die Vorinstanz zutref-

fend festhält, liegt es in der Kompetenz des Arbeitgebers, Neuausrichtun-

gen und -gewichtungen vorzunehmen. Sie hat ihre Änderung der alten Be-

förderungspraxis mit dem Hinweis auf die Entwicklung der Aufgaben der 

Transportpolizei sachlich begründet, zumal auch die Sicherheitsorgane der 

Transportpolizei besonderen Ausbildungsanforderungen zu genügen ha-

ben (vgl. E. 4.4 hiervor). Nachdem die Vorinstanz seit der Anstellung des 

Beschwerdeführers ausnahmsweise nur noch eine Person ohne polizeili-

chen Hintergrund zum Einsatzleiter befördert hat, besteht kein Grund zur 

Annahme, dass eine ständige Praxis der Beförderung von Personen zum 

Einsatzleiter ohne polizeilichen Hintergrund vorliegen würde. Bereits aus 

diesem Grund ist nicht von einem Sachverhalt auszugehen, der unter das 

Gleichbehandlungsgebot fällt (vgl. E. 5.3 in fine).  

5.5 Auch mit dem Hinweis auf die Ausbildung von C._______ bringt der 

Beschwerdeführer in keiner Weise substantiiert vor, inwiefern es sich um 

einen vergleichbaren Sachverhalt handeln könnte. Die Vorinstanz hat zum 

Nachweis des Ausbildungsabschlusses von C._______ das Zertifikat «Po-

lizist» der Eidgenössischen Kommission Berufsprüfung Polizist/Polizistin 

vom (…) 2006 vorgelegt, mit dem ihm das Recht verliehen wurde den Be-

rufstitel Polizist zu tragen. Das Zertifikat stellt die Zulassungsberechtigung 

für die nächsthöhere Fachprüfung für Polizist/Polizistin mit eidgenössi-

schem Diplom dar und ist deshalb als gleichwertig zur eidgenössischen 

Berufsprüfung Polizist/Polizistin einzustufen (vgl. Ziff. 3.31 der gestützt auf 

Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Berufsbildung vom 13. De-

zember 2002 [BBG, SR 412.10] erlassenen Prüfungsordnung des Schwei-

zerischen Polizei-Instituts SPI über die höhere Fachprüfung für Polizist/Po-

lizistin mit eidgenössischem Diplom vom 8. Februar 2007, genehmigt am 

10. April 2007). Die aktuell gültigen Ausbildungs- und Prüfungsanforderun-

gen für Polizistinnen und Polizisten mit eidgenössischem Fachausweis lie-

gen ebenfalls in einer Prüfungsordnung begründet, die gestützt auf Art. 28 

Abs. 2 BGG erlassen wurde und nicht zu beanstanden ist (vgl. Prüfungs-

ordnung über die Berufsprüfung für Polizistin/Polizist vom 13. November 

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2020, genehmigt am 26. November 2020). Sie gilt ohne Unterschied für die 

aktuellen Ausbildungsgänge. Dass die Vorinstanz das Zertifikat von 

C._______ als gleichwertig mit dem eidg. Fachausweis Polizist/Polizistin 

betrachtet, stellt keine unzulässige Ungleichbehandlung des Beschwerde-

führers dar, der die Ausbildung nicht absolviert hat. 

5.6 Zusammengefasst hat die Vorinstanz das Vorliegen vergleichbarer 

Sachverhalte zu Recht verneint. Die Vorbringen des Beschwerdeführers 

lassen nicht auf eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes 

schliessen (Art. 8 Abs. 1 BV). Auch die geltend gemachte Verletzung des 

Diskriminierungsverbots (Art. 8 Abs. 2 BV) kommt mangels Vorliegens ei-

ner unzulässigen Ungleichbehandlung in Bezug auf die Ausbildungsanfor-

derungen nicht in Betracht, weshalb nicht mehr weiter auf die diesbezügli-

chen Vorbringen des Beschwerdeführers einzugehen ist.  

6.   

6.1 Der Beschwerdeführer macht im Weiteren geltend, dass ihm bei seiner 

Anstellung eine Beförderung zum Einsatzleiter mündlich in Aussicht ge-

stellt worden sei. Auch wenn hierfür ein schriftlicher Nachweis in den Akten 

fehle, würde der Stellenbeschrieb des Einsatzleiters darauf hinweisen, der 

unter anderem als Anforderungsvoraussetzung Folgendes nenne: «Eidg. 

Fachausweis/Zertifikat als Polizist oder in gleichgelagerten Berufen 

(GWK/Militärpolizei) und/oder mehrjährige Erfahrung als Einsatzdisponent 

der ELZ TPO». Die Vorinstanz habe angesichts der damals gültigen Praxis 

der Beförderung von Einsatzdisponenten ohne Polizeiausbildung ihn auch 

(bei seiner Anstellung) richtig informiert, indem sie ihm die Perspektive ei-

ner möglichen Beförderung zum Einsatzleiter dargelegt habe. Sie habe ihm 

die Unmöglichkeit der Beförderung nicht klar kommuniziert. Die Vor-instanz 

gebe mit ihrer inkohärenten Anstellungspolitik selbst zu verstehen, dass 

Karrieren in der Fachstelle Einsatzleitzentrale ohne Polizeiausbildung 

möglich seien. Aufgrund des Stellenbeschriebs, der Anstellungspolitik und 

der Kommunikation ihm gegenüber habe sie ihm konkludent zu verstehen 

gegeben, dass er auf die Möglichkeit von Beförderungen ohne Polizeiaus-

bildung vertrauen könne. Das Vertrauen sei berechtigt und zu schützen. 

6.2 Die Vorinstanz bringt vor, im Rahmen der Anstellung (Bewerbungsge-

spräch) seien keine konkreten Zusicherungen auf eine Beförderung ge-

macht worden. Aus allfälligen allgemeinen Ausführungen über die generel-

len Weiterentwicklungsmöglichkeiten innerhalb der SBB könne nicht auf 

eine verbindliche Zusicherung geschlossen werden. Auch der 

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Seite 16 

Stellenbeschrieb sei keine behördliche Mitteilung, mit der den Mitarbeiten-

den bestimmte Karrieremöglichkeiten in Aussicht gestellt würden, zumal 

sich der Beschwerdeführer auf einen Stellenbeschrieb einer anderen Funk-

tion als seiner eigenen berufe. Da keine Zusicherungen auf eine Beförde-

rung festgestellt werden könnten, bestehe auch kein Anspruch gestützt auf 

den Vertrauensschutz. 

6.3 Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV) haben Private 

Anspruch darauf, in ihrem berechtigten Vertrauen auf das Verhalten der 

Behörden geschützt zu werden (vgl. BGE 129 I 161 E. 4.1; 143 V 95 E. 

3.6; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 

2020, N 624 ff.). Hierzu bedarf es einer Vertrauensgrundlage, das heisst 

einer behördlichen Zusicherung oder eines anderen, bestimmte Erwartun-

gen begründenden Verhaltens der Behörden (vgl. BVGE 2007/9 E. 5.1.2; 

HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., N 627). 

Als weitere zwingend notwendige Voraussetzungen verlangt der Vertrau-

ensschutz, dass eine berechtigte Person im Vertrauen auf eine Zusiche-

rung nachteilige Dispositionen getroffen hat, welche nicht oder jedenfalls 

nicht mehr ohne Nachteil rückgängig gemacht werden können (vgl. BGE 

139 V 21 E. 3.2 und 137 I 69 E. 2.5.1 m.w.H.; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, 

a.a.O., N 659 und 688 ff.). Als Vertrauensbetätigung kommen alle rechtlich 

relevanten Vorkehrungen in Betracht, unabhängig davon, ob diese tatsäch-

licher oder rechtlicher Art sind (vgl. BGE 137 I 69 E. 2.5.3).  

6.4 Die Vorinstanz hält zutreffend fest, dass die Stellenbeschreibung des 

Einsatzleiters keine Zusicherung für eine Beförderung von Einsatzdispo-

nenten darstellt. Soweit der Beschwerdeführer aus einer angeblichen 

mündlichen Zusicherung eine Vertrauensgrundlage ableiten will, hat er 

keine Nachweise dafür vorgelegt (wie etwa eine Bestätigung der mündli-

chen Zusicherung). Auch in der ausnahmsweisen Beförderung eines ein-

zelnen Kollegen ist keine «konkludente» Zusicherung zu erblicken.  

Nach dem Gesagten liegt keine Vertrauensgrundlage vor, die einen An-

spruch auf Vertrauensschutz begründen könnte.  

Der Beschwerdeführer bringt im Weiteren auch nicht vor, dass ihn die an-

geblichen Zusicherungen zu nachteiligen Dispositionen veranlasst hätten. 

Er macht weder solche Handlungen geltend, geschweige denn, einen da-

mit verbundenen Schaden. Es liegt weder eine Vertrauensbetätigung, noch 

ein dadurch entstandener Nachteil vor. 

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Seite 17 

6.5 Aus diesen Feststellungen folgt, dass sich der Beschwerdeführer nicht 

auf den Vertrauensschutz berufen kann (vgl. E. 6.3). 

7.   

Zusammengefasst hat die Vorinstanz korrekt festgestellt, dass der Be-

schwerdeführer nicht als Einsatzleiter gearbeitet hat und daher auch nicht 

rückwirkend in diese Funktion einzureihen ist (E. 4). Dass er nicht zum Ein-

satzleiter befördert wurde, stellt keine Ungleichbehandlung dar (E. 5). Er 

hat auch keinen Anspruch auf Vertrauensschutz (E. 6). Die Beschwerde ist 

daher abzuweisen. 

8.  

8.1 Das Beschwerdeverfahren in personalrechtlichen Belangen ist grund-

sätzlich kostenlos (vgl. Art. 34 Abs. 2 BPG). Es sind daher keine Verfah-

renskosten zu erheben.  

8.2 Der vollumfänglich unterliegende Beschwerdeführer hat keinen An-

spruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 

Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

Der Vorinstanz steht ebenfalls keine Parteientschädigung zu (vgl. Art. 7 

Abs. 3 VGKE). 

 

 

 

  

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Seite 18 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Maurizio Greppi Anna Wildt 

 

 

  

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Seite 19 

Rechtsmittelbelehrung: 

Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffentlich-

rechtlichen Arbeitsverhältnisse können beim Bundesgericht angefochten 

werden, sofern es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit geht, bei 

welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei der sich 

eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. Art. 85 Abs. 1 

Bst. b und Abs. 2 BGG). Bei einer nicht vermögensrechtlichen Angelegen-

heit ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Gleichstellung der Ge-

schlechter betrifft (vgl. Art. 83 Bst. g BGG). Steht die Beschwerde in öffent-

lich-rechtlichen Angelegenheiten offen, kann sie innert 30 Tagen nach Er-

öffnung dieses Entscheids beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erho-

ben werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn 

die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht 

eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung überge-

ben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amts-

sprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-

tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 

 

  

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Seite 20 

Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)