# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4bf698ca-4e6b-5561-ab83-23978b0c18ea
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.03.2010 C-6105/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6105-2009_2010-03-24.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6105/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  M ä r z  2 0 1 0

Einzelrichter Beat Weber, 
Gerichtsschreiber Daniel Golta.

A._______, (wohnhaft in: Frankreich)
vertreten durch Procap Schweizerischer 
Invaliden-Verband,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Wahl des Gutachters/Ausschlussgründe; 
Verfügung der IVSTA vom 24. August 2009.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6105/2009

Sachverhalt:

A.
A.a Der  1961  geborene  französische Staatsangehörige  A._______ 
(im Folgenden: Beschwerdeführer)  bezog letztmals  vom 1. Juli  1995 
bis  zum  30.  April  1997  eine  befristete  ganze  Invalidenrente  der 
Invalidenversicherung (vgl. Verfügung der IV-Stelle  für  Versicherte im 
Ausland [nachfolgend: IVSTA bzw. Vorinstanz] vom 22. Februar 1999 
[Akten der IVSTA IV/129]) und bezieht aufgrund seiner unfallbedingten 
Knieprobleme eine 25-prozentige Invalidenrente der Schweizerischen 
Unfallversicherungsanstalt  SUVA  (letztmals  bestätigt durch  die  Ein-
spracheverfügung der SUVA vom 28. Oktober 2008; vgl. act. 16 und 21 
des Dossiers des Bundesverwaltungsgerichts C-2990/2006).

A.b Am  15.  April  2002  beantragte  der  Beschwerdeführer  bei  der 
Sozialversicherungsanstalt  B._______ die Zusprache einer Invaliden-
rente (IV/150). 

A.c Im  Rahmen  der  umfangreichen  Abklärungen  (vgl.  IV/151-325) 
erstellte  Dr.  C._______  vom  Psychiatriedepartement  D._______ 
[Spitalbezeichnung]  im  Auftrag  der  IVSTA am 26. Oktober  2005  ein 
psychiatrisches Gutachten (vgl. IV/304). Dr. C._______ diagnostizierte 
eine  mittelgradige  depressive  Episode  mit  somatischem  Syndrom, 
kombinierte  Persönlichkeitsstörungen,  eine  wahrscheinliche  Panik-
störung und eine mögliche Alkoholabhängigkeit, weshalb es schwierig 
sein  dürfte,  eine  zumutbare  Tätigkeit  für  den  Beschwerdeführer  zu 
finden,  zumal  dieser einerseits in  seiner angestammten Tätigkeit  als 
Schweisser  physisch  eingeschränkt  sei  und  andererseits  aufgrund 
seiner  psychischen  Störungen  eine  limitierte  Anpassungsfähigkeit 
aufweise.

A.d Mit  Einspracheentscheid  vom  19.  September  2006  (IV/326, 
versandt am 25. September 2006) wies die IVSTA die Einsprache vom 
13.  Februar  2006  (IV/318)  ab  und  bestätigte  ihre  Verfügung  vom 
19. Januar 2006 (IV/313), in welcher das Begehren des Beschwerde-
führers  um  Ausrichtung  einer  ganzen  Invalidenrente  abgewiesen 
worden war.

A.e Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Beschwerdeführer 
am 26. Oktober 2006 Beschwerde an die Rekurskommission AHV/IV 
für  Personen  im  Ausland  und  ersuchte  in  der  Hauptsache  die 

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Zusprache einer ganzen Invalidenrente. Am 1. Januar 2007 übernahm 
das Bundesverwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren (vgl. IV/336 
sowie Dossier des Bundesverwaltungsgerichts C-2990/2006).

A.f Mit  Urteil  vom  30.  Januar  2009  hiess  das  Bundesverwaltungs-
gericht  die  Beschwerde  teilweise  gut,  hob  die  Einspracheverfügung 
vom 19. September 2006 auf und wies die Sache zur Einholung eines 
psychiatrischen Gutachtens (ohne sich zur Person des Gutachters zu 
äussern),  zur  allfälligen  Durchführung  eines  neuen  Einkommens-
vergleichs und zum Erlass einer  neuen Verfügung an die  Vorinstanz 
zurück (vgl. IV/336 [Dispositiv Ziffern 1 und 2 i.V.m. den Erwägungen 
7.3 und 7.4]).

B.
In  der  folgenden Korrespondenz vom 12. März  bis  10. August  2009 
beantragte  der  Beschwerdeführer,  mit  der  vom  Bundesverwaltungs-
gericht angeordneten psychiatrischen Begutachtung sei Dr. C._______ 
zu beauftragen, wohingegen die IVSTA an einer Begutachtung durch 
Dr.  E._______  (Facharzt  in  Psychiatrie  und  Psychotherapie  [...]) 
festhielt  (vgl.  IV/337,  IV/343,  IV/345-348,  IV/351,  IV/353,  IV/356). 
Nachdem der  Beschwerdeführer  diesbezüglich auf  dem Erlass einer 
beschwerdefähigen  Verfügung  bestand,  bestätigte  die  IVSTA  mit 
Verfügung  vom  24. August  2009  die  Wahl  von  Dr.  E._______  als 
Begutachter  und  wies  das  Begehren  des  Beschwerdeführers  zur 
Beauftragung von Dr. C._______ ab (vgl. IV/357).

C.
C.a Am 25. September 2009 legte der Beschwerdeführer gegen diese 
Verfügung  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  ein.  Er 
beantragte  die  Aufhebung  derselben  und  die  Rückweisung  der 
Angelegenheit  an  die  IVSTA  zur  Anordnung  einer  psychiatrischen 
Begutachtung  durch  Dr.  C._______  -  unter  Kosten-  und  Entschädi-
gungsfolgen zulasten der IVSTA.

C.b Am 6. November 2009 leistete der Beschwerdeführer fristgerecht 
den ihm vom Bundesverwaltungsgericht auferlegten Kostenvorschuss 
von Fr. 300.-.

C.c Mit Vernehmlassung vom 11. Januar 2010 verwies die IVSTA auf 
ihre  Ausführungen  in  der  Verfügung  vom  24.  August  2009  und  die 
entsprechenden Akten und beantragte die Abweisung der Beschwer-
de.

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C.d Am 18. Januar 2010 schloss das Bundesverwaltungsgericht den 
Schriftenwechsel ab.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art.  33  Bst.  d  VGG und 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR  831.20)  sowie  Art.  5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG,  SR  172.021)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IVSTA 
(wozu gemäss dem Grundsatz der Einheit des Rechtsmittelwegs auch 
beschwerdefähige  Zwischenverfügungen  zu  zählen  sind,  vgl.  auch 
Art. 5 Abs. 2 VwVG). Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt 
nicht vor.

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht  nach  dem  VwVG,  soweit  das  VGG  nichts  anderes 
bestimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG 
keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundes-
gesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-
sicherungsrechts  (ATSG,  SR 830.1)  anwendbar  ist.  Nach  Art. 2  des 
ATSG sind seine Bestimmungen anwendbar, soweit die einzelnen So-
zialversicherungsgesetze  des  Bundes  dies  vorsehen.  Nach  Art.  1 
Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversi-
cherung  (Art.  1a-26bis und  28-70)  anwendbar,  soweit  das  IVG nicht 
ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Nach Art. 55 Abs. 1 
ATSG bestimmen sich in den Artikeln 27-54 ATSG oder in den Einzel-
gesetzen nicht abschliessend geregelte Verfahrensbereiche nach dem 
VwVG.

1.3 Der  Beschwerdeführer  ist  französischer  Staatsangehöriger  und 
lebt in Frankreich. Daher ist  vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft 
getretene  Abkommen  vom  21. Juni  1999  zwischen  der  Schweizeri-
schen  Eidgenossenschaft  einerseits  und  der  Europäischen  Gemein-
schaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit 

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(nachfolgend: FZA, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang 
II  betreffend die Koordinierung der  Systeme der sozialen Sicherheit, 
anzuwenden  (Art.  80a  IVG).  Soweit  das  FZA  bzw.  die  auf  dieser 
Grundlage  anwendbaren  gemeinschaftsrechtlichen  Rechtsakte  keine 
abweichenden Bestimmungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung 
des  Verfahrens  sowie  die  Prüfung  der  Anspruchsvoraussetzungen 
einer  schweizerischen  Invalidenrente  grundsätzlich  nach  der  inner-
staatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). 

2.
2.1 Da die angefochtene Verfügung von der IVSTA erlassen wurde, ist 
das  Bundesverwaltungsgericht  für  die  Beurteilung  der  Beschwerde 
grundsätzlich  zuständig,  wobei  zu  prüfen  ist,  ob  die  angefochtene 
Verfügung überhaupt beschwerdefähig ist (vgl. unten E. 3 und 4).

2.2 Der  Beschwerdeführer  hat  am vorinstanzlichen  Verfahren  teilge-
nommen; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). Er ist 
daher zur Beschwerde legitimiert.

2.3 Die Beschwerde wurde fristgerecht  (Art. 60 i.V.m. Art. 52 Abs. 1 
ATSG) und formgerecht (Art. 52 VwVG) eingereicht. Der Beschwerde-
führer  hat  auch  den  ihm  auferlegten  Kostenvorschuss  fristgerecht 
geleistet (Art. 63 Abs. 4 VwVG).

3.
3.1 Da  die  IVSTA  in  der  angefochtenen  Verfügung  nicht  in  der 
Hauptsache,  d.h.  betreffend  den  Rentenanspruch  des  Beschwerde-
führers, entschieden hat,  handelt  es sich dabei  um eine im Rahmen 
des Hauptverfahrens erlassene Zwischenverfügung.

3.2 Im ATSG (und im IVG) findet sich keine ausdrückliche Regelung 
zur Frage, ob und wann Zwischenverfügungen zu erlassen sind und ob 
diese selbständig angefochten werden können, weshalb diesbezüglich 
auf  das VwVG zurückzugreifen ist  (vgl. BGE 132 V 93 E. 6.1). Nach 
Art. 5  Abs. 2  i.V.m. Art.  45  Abs. 1  VwVG ist  die  Beschwerde gegen 
selbständig eröffnete Zwischenverfügungen über die Zuständigkeit und 
über Ausstandsbegehren zulässig. Diese Verfügungen können später 
nicht mehr angefochten werden (Art. 45 Abs. 2 VwVG). Im Übrigen ist 
die  Beschwerde  (gemäss  Art.  46  Abs.  1  VwVG)  gegen  andere 
selbständig  eröffnete  Zwischenverfügungen  (nur)  zulässig,  wenn  sie 
einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Bst. a) 

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oder  wenn  die  Gutheissung  der  Beschwerde  sofort  einen  Endent-
scheid  herbeiführen  und  damit  einen  bedeutenden  Aufwand  an  Zeit 
oder  Kosten  für  ein  weitläufiges  Beweisverfahren  ersparen  würde 
(Bst. b). Ist die Beschwerde nach Art. 46 Absatz 1 VwVG nicht zulässig 
oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, so sind die betreffenden 
Zwischenverfügungen  durch  Beschwerde  gegen  die  Endverfügung 
anfechtbar, soweit sie sich auf den Inhalt der Endverfügung auswirken 
(Art. 45 Abs. 2 VwVG).

3.3 Der  Anordnung einer  Begutachtung  kommt  kein  Verfügungs-
charakter zu (vgl. BGE 132 V 93 E. 5.2.10 und BGE 133 V 446 E. 4.1). 
In der angefochtenen Zwischenverfügung ordnete die IVSTA allerdings 
nicht die - als solche unbestrittene - psychiatrische Begutachtung des 
Beschwerdeführers an, sondern bestimmte die mit  der Begutachtung 
zu beauftragende Person. 

3.4
3.4.1 Muss der  Versicherungsträger zur  Abklärung des Sachverhalts 
ein Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen ein-
holen, so gibt er der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese 
kann  den  Gutachter  aus  triftigen  Gründen  ablehnen  und  kann 
Gegenvorschläge machen (Art. 44 ATSG). Diese Bestimmung ist auch 
im  Abklärungsverfahren  der  Invalidenversicherung  anwendbar  (vgl. 
BGE  135  V  254  E.  3.2).  Indem  Art.  44  ATSG  vorsieht,  dass  die 
versicherte  Person  den  Gutachter  aus  "triftigen"  Gründen  ablehnen 
kann, geht diese Bestimmung über die gesetzlichen Ausstandsgründe 
von Art. 10 VwVG und Art. 36 Abs. 1 ATSG hinaus. Da sich das ATSG 
nicht  zur  Frage  äussert,  welches  solche  über  die  Ausstandsgründe 
hinausgehende  "triftige"  Gründe  sein  können,  beurteilt  sich  diese 
Frage  nach  den  Bestimmungen  des  VwVG.  Dabei  ist  zwischen 
Einwendungen  formeller  und  Einwendungen  materieller  Natur  zu 
unterscheiden (vgl. BGE 132 V 93 E. 6.4 und 6.5 m.w.H.). 

3.4.2 Zu den Einwendungen formeller  Natur  zählen die gesetzlichen 
Ausstandsgründe (vgl. Art. 10 VwVG und Art. 36 Abs. 1 ATSG), weil sie 
geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit des Sachverständigen 
zu  erwecken.  Dabei  gelten  für  Sachverständige  grundsätzlich  die 
gleichen  Ausstands-  und  Ablehnungsgründe,  wie  sie  für  Richter 
vorgesehen sind (vgl. 132 V 93 E. 6.5 und E. 7.1 mit Hinweis auf BGE 
120 V 357 E. 3). Soweit die Ausstandspflicht der mit der Begutachtung 

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zu  beauftragenden  Person  strittig  ist,  muss die  IV-Stelle  darüber  in 
einer Zwischenverfügung befinden (vgl. BGE 132 V 93 E. 6.2 m.w.H.). 

3.4.3 Einwendungen  materieller  Natur  können  sich  zwar  ebenfalls 
gegen die Person des Gutachters richten. Sie beschlagen jedoch nicht 
dessen  Unparteilichkeit.  Oft  sind  sie  von  der  Sorge  getragen,  das 
Gutachten könne mangelhaft ausfallen oder jedenfalls nicht im Sinne 
der zu begutachtenden Person. Solche Einwendungen sind in der Re-
gel mit dem Entscheid in der Sache im Rahmen der Beweiswürdigung 
im  Endentscheid  zu  behandeln  (vgl.  BGE 132  V  93  E.  6.4  und  6.5 
m.w.H., bestätigt in BGE 132 V 376 E. 9 und BGE 133 V 446 E. 4.4). 

3.5 Wie der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (S. 3) zugesteht, 
standen  im  vorinstanzlichen  Verfahren  keine  (formellen)  Ausstands-
gründe  gemäss  Art.  10  VwVG  in  Frage.  Auch  im  Rahmen  des 
Beschwerdeverfahrens ist zwar wiederholt von der Eignung der beiden 
in  Aussicht  genommenen Gutachter  die  Rede,  jedoch  werden keine 
(formellen)  Ausstandsgründe  im  Sinne  von  Art.  10  VwVG  geltend 
gemacht. Da ausserdem die Zwischenverfügung vom 24. August 2009 
keinen Entscheid über Ausstandsgründe enthält  und solche aus den 
Akten auch nicht  ersichtlich sind,  fällt  eine auf Art. 45 Abs. 1 VwVG 
abgestützte  Beschwerde  gegen  die  angefochtene  Verfügung  ausser 
Betracht. 

3.6 Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  dass  die  per  Zwischen-
verfügung getroffene Wahl  des  psychiatrischen Gutachters  im Sinne 
von Art. 46 Abs. 1 Bst. a VwVG selbständig angefochten werden kön-
nen müsse, da ihm ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohe.

Da  das  in  Auftrag  gegebene  Gutachten  mit  dem  Endentscheid 
angefochten werden kann, und dies bei gerechtfertigen Einwänden zur 
Aufhebung  des  Endentscheids  führen  würde,  ist  der  Einwand  des 
Beschwerdeführers, dass die Auswahl eines Gutachters der gerichtli-
chen  Prüfung  entzogen  werde  und  darin  eine  Verletzung  des 
Anspruchs  auf  Gewährung  des  rechtlichen  Gehörs  (im  Sinne  von 
Art. 29  Abs.  2  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eid-
genossenschaft  vom 18. April  1999 [BV, SR 101])  zu  erkennen  sei, 
unzutreffend. Auch entsteht dem Beschwerdeführer in Bezug auf das 
materielle  Endergebnis  (d.h.  betreffend  die  Beurteilung  seines 
Leistungsanspruches)  kein  nicht  wieder  gutzumachender  Nachteil, 
zumal  eine  allfällige  Rente  rückwirkend  ausgerichtet  würde.  Im 
Übrigen entspricht die zeitliche Verzögerung der Anfechtungsmöglich-

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keit einer Zwischenverfügung, welche keinen der Ausnahmetatbestän-
de erfüllt, dem Willen des Gesetzgebers (vgl. oben E. 3.2). Dass dem 
Beschwerdeführer ein sonstiger nicht wiedergutzumachender Nachteil 
entstehen  könnte,  wird  vom ihm nicht  behauptet  und  ist  auch  nicht 
ersichtlich. 

Entgegen  den  Ausführungen  des  Beschwerdeführers  ist  eine  auf 
Art. 46  Abs.  1  Bst.  a  VwVG  abgestützte  Beschwerde  gegen  die 
Zwischenverfügung vom 24. August 2009 somit nicht zulässig. 

3.7 Es ist  weiter  nicht  ersichtlich  -  und  wird  vom Beschwerdeführer 
auch nicht geltend gemacht - dass eine Gutheissung der Beschwerde, 
also  eine  Begutachtung  durch  Dr.  C._______  statt  Dr.  E._______, 
sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden 
Aufwand  an  Zeit  oder  Kosten  für  ein  weitläufiges  Beweisverfahren 
ersparen würde. Vielmehr würde auch die Gutheissung der Beschwer-
de  nichts  daran  ändern,  dass  das  Beweisverfahren  weitergeführt 
werden müsste, indem das entsprechende Gutachten einzuholen wäre 
und danach allfällige weitere Beweiserhebungen vorzunehmen wären. 
Dementsprechend  fällt  auch  eine  auf  Art.  46  Abs.  1  Bst.  b  VwVG 
abgestützte Beschwerde gegen die angefochtene Zwischenverfügung 
vom 24. August 2009 ausser Betracht. 

4.
4.1 Der Beschwerdeführer macht  geltend,  dass es sich bei  den von 
ihm vorgebrachten Gründen für die Beauftragung von Dr. C._______ 
anstelle von Dr. E._______ um "triftige" Gründe im Sinne von Art. 44 
ATSG handle und dass die diesbezügliche Zwischenverfügung daher 
anfechtbar sein müsse. 

4.2 Wie bereits ausgeführt (vgl. oben E. 3.4), ist (auch) über gestützt 
auf  Art.  44  ATSG  vorgebrachte  Einwände  gegen  die  Beauftragung 
eines Gutachters, soweit sie die Ausstandsgründe überschreiten und 
damit  materieller  Natur  sind,  in  der  Regel  erst  im  Endentscheid  im 
Rahmen  der  Beweiswürdigung  zu  befinden.  Gemäss  bundesgericht-
licher  Rechtsprechung  haben  beispielsweise  die  Frage,  aus  welcher 
medizinischen Fachrichtung ein Gutachten einzuholen ist, die angeb-
lich  fehlende Sachkunde eines  Gutachters  und  die  Befürchtung,  ein 
Gutachten  könne mangelhaft ausfallen,  nichts mit Ausstandsgründen, 
sondern  (nur)  mit  der Beweiswürdigung zu tun. Sie sind somit  (erst) 
bei der Würdigung des Gutachtens in Betracht zu ziehen. Im Übrigen 

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besteht kein Recht der versicherten Person auf einen Sachverständi-
gen ihrer Wahl (vgl. BGE 132 V 93 E. 6.5 m.w.H.).

Der  Beschwerdeführer  macht  sinngemäss  geltend,  dass  nur  Dr. 
C._______  fähig  sei,  in  Bezug  auf  den  massgebenden  Zeitpunkt 
dessen  erster  Begutachtung  (September  2005)  eine  pflichtgemässe 
Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und der Arbeits-
fähigkeit  vorzunehmen, da nur Dr. C._______ den Beschwerdeführer 
(damals)  psychiatrisch untersucht  und begutachtet habe. Dieser Ein-
wand beschlägt die Fähigkeit von Dr. E._______, ein aussagekräftiges 
und pflichtgemässes Gutachten zu erstellen, nur in einem weit gefass-
ten  Sinne  und  nur  aus  der  tatsächlichen  Ausgangssituation  heraus. 
Tatsächlich spricht der Beschwerdeführer diese Fähigkeit auch sämtli-
chen  anderen  möglichen  Gutachtern  -  mit  Ausnahme  von  Dr. 
C._______ - ab. In diesem Einwand ist somit - auch sinngemäss - kein 
(formeller)  Ausstandsgrund  gegen  Dr.  E._______  zu  erkennen, 
weshalb  darüber  im  Rahmen  der  (materiellen)  Beweiswürdigung  zu 
befinden sein wird.  Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen  geltend 
macht, dass Dr. C._______ besser geeignet sei als Dr. E._______, um 
das Gutachten zu erstellen, ist dies umso mehr (nur) im Rahmen der 
Beweiswürdigung zu prüfen. 

Da  die  vom  Beschwerdeführer  vorgebrachten  Gründe  für  die 
Beauftragung von Dr. C._______ anstelle von Dr. E._______ somit nur 
materieller  Natur  sind  und  im  Rahmen  der  Beweiswürdigung  im 
Endentscheid  zu  prüfen sein werden,  ist  die  Beschwerde gegen die 
Zwischenverfügung  vom  24.  August  2009  auch  nicht  gestützt  auf 
Art. 44 ATSG zuzulassen.

5.
Unter diesen Umständen ist auf die Beschwerde im einzelrichterlichen 
Verfahren gemäss Art. 23 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 69 Abs. 2 IVG und 
Art. 85bis Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die 
Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  (AHVG,  SR  831.10)  nicht 
einzutreten.

6.
Bei  diesem  Verfahrensausgang  kann  offen  bleiben,  inwiefern  die 
IVSTA  zu  Recht  Dr.  E._______  gegenüber  Dr.  C._______  als 
Gutachter bevorzugt hat, ob sie ihren Entscheid ausreichend begrün-
det  und  ob  sie  dem Beschwerdeführer  diesbezüglich  ausreichendes 
rechtliches Gehör gewährt hat. 

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7.  
7.1 Die  Verfahrenskosten  sind  unter  Berücksichtigung  des  relativ 
geringen  Verfahrensaufwandes  auf  Fr. 300.-  festzusetzen,  dem 
Beschwerdeführer  als  unterlegene  Partei  aufzuerlegen  und  mit  dem 
von  ihm  geleisteten  Kostenvorschuss  zu  verrechnen  (vgl.  Art. 69 
Abs. 1bis IVG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 und 4 VwVG).

7.2 Obwohl  sie  obsiegt,  hat  die  IVSTA  als  Bundesbehörde  keinen 
Anspruch  auf  Parteientschädigung  (vgl.  Art. 64  Abs. 1  VwVG  i.V.m. 
Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE] 
SR 173.320.2), weshalb keine Parteientschädigung auszurichten ist.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Dem  Beschwerdeführer  werden  Verfahrenskosten  in  der  Höhe  von 
Fr. 300.- auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe verrechnet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

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Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen  gemäss  den  Art.  82  ff.,  90  ff.  und  100  des 
Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  (BGG,  SR  173.110) 
gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand:

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