# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b423b72f-e561-546b-8925-d8f12a17ef43
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-04-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.04.2024 E-2165/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2165-2024_2024-04-19.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-2165/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 9 .  A p r i l  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Barbara Balmelli, 

mit Zustimmung von Richter Manuel Borla; 

Gerichtsschreiber Olivier Gloor. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Algerien,   

vertreten durch MLaw LL.M. Iryna Borodii,  

HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentren (…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Vollzug der Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 28. März 2024 / N (…). 

 

 

 

E-2165/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 28. November 2023 in der Schweiz um 

Asyl ersuchte und dabei erklärte, er sei am (…) geboren, mithin minderjäh-

rig, 

dass er am 5. Dezember 2023 die ihm zugewiesene Rechtsvertretung 

mandatierte,  

dass aus den Akten hervorgeht, dass der Beschwerdeführer im Laufe sei-

nes Aufenthaltes in der Schweiz wegen diverser Strafdelikte (u.a. Laden- 

und Einbruchdiebstahl, Tätlichkeit, Vergehen gegen das Betäubungsmittel-

gesetz) verzeigt wurde, 

dass das von der Jugendanwaltschaft B._______ am 16. Januar 2024 in 

Auftrag gegebene Altersgutachten in der zusammenfassenden Beurteilung 

festhält, beim Beschwerdeführer ergebe sich zum Zeitpunkt der Untersu-

chung ein durchschnittliches Lebensalter von (…) bis (…) Jahren sowie ein 

Mindestalter von (…) Jahren und gemäss Standardliteratur könne das an-

gegebene Geburtsdatum nicht zutreffen, 

dass am 19. März 2024 im Gefängnis (…) C._______ die Erstbefragung 

für Minderjährige (EB UMA) sowie die Anhörung zu den Asylgründen 

durchgeführt wurde,  

dass der Beschwerdeführer dabei vorab erklärte, um weiterreisen zu kön-

nen habe er in Italien ein anderes Geburtsdatum beziehungsweise ein Alter 

von über 18 Jahren angegeben, 

dass er sodann im Wesentlichen geltend machte, er habe unter einem ge-

walttätigen Vater gelitten und im Quartier, in welchem seine Familie gelebt 

habe, seien viele Verbrechen verübt worden, 

dass er weiter erklärte, da es der Familie in wirtschaftlicher Hinsicht nicht 

gut gegangen sei, habe er mit der Schule aufgehört und gearbeitet, 

dass er schliesslich ausführte, er habe im Jahre 20(…) einen (…) gehabt 

und sich dabei schwer am Fuss verletzt, danach beinahe ein Jahr nicht 

laufen können, sei depressiv geworden und habe sich deshalb zur Aus-

reise entschlossen, 

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Seite 3 

dass er zur Absicht der Vorinstanz, sein Geburtsdatum im Zentralen Mig-

rationsinformationssystem auf den (…) festzusetzen, erklärte, er sei damit 

nicht einverstanden und werde seine Geburtsangaben mittels geeigneter 

Unterlagen beweisen, 

dass er Registrierungspapiere aus Italien sowie eine Kopie der Geburtsur-

kunde als Beweismittel zu den Akten gab, 

dass die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers am 27. März 2024 zum 

Entscheidentwurf der Vorinstanz Stellung nahm, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 28. März 2024 die Flüchtlingsei-

genschaft des Beschwerdeführers verneinte, sein Asylgesuch ablehnte, 

die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete und ferner 

festhielt, das Geburtsdatum werde im ZEMIS auf den (…) festgesetzt, 

dass der Beschwerdeführer am 9. April 2024 Beschwerde beim Bundes-

verwaltungsgericht erhob und beantragt, die angefochtene Verfügung sei 

aufzuheben, das Geburtsdatum sei im ZEMIS auf den (…) zu berichtigen 

und er sei in der Schweiz vorläufig aufzunehmen, eventualiter sei die an-

gefochtene Verfügung vollständig aufzuheben und zur Neubeurteilung an 

die Vorinstanz zurückzuweisen, ferner sei im Sinne einer superprovisori-

schen vorsorglichen Massnahme das SEM anzuweisen, das Geburtsda-

tum im ZEMIS bis zum rechtskräftigen Urteil mit dem (…) zu erfassen, 

dass er schliesslich beantragt, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege 

zu bewilligen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses sei zu ver-

zichten, 

dass nach Eingang der Beschwerde die Rechtssache in das vorliegende 

Verfahren betreffend Vollzug der Wegweisung (Dispositivziffern 1-4 der an-

gefochtenen Verfügung) sowie das Verfahren betreffend ZEMIS-Eintrag 

(Dispositivziffer 5 der angefochtenen Verfügung) aufgetrennt wurde,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

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dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass sich die Beschwerde – wie aus dem Folgenden ersichtlich sein wird – 

als offensichtlich unbegründet erweist, weshalb sie im Verfahren einzel-

richterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin bezie-

hungsweise eines zweiten Richters (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durch-

führung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung zu 

behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG),  

dass Rechtsbegehren nach ihrem erkennbaren wirklichen Sinn auszulegen 

sind, wobei in diesem Rahmen auch die Beschwerdebegründung herange-

zogen werden kann (vgl. THOMAS FLÜCKIGER, in: Waldmann/Weissenber-

ger (Hrsg.), Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl. 2022, N. 19 zu Art. 7 VwVG),  

dass eine solche Auslegung ergibt, dass der Beschwerdeführer in Erman-

gelung von Vorbringen zur Flüchtlingseigenschaft, dem Asyl und der ver-

fügten Wegweisung die Verfügung der Vorinstanz nur bezüglich des Weg-

weisungsvollzuges anficht (neben der in einem separaten Verfahren zu be-

urteilenden Anfechtung des ZEMIS-Eintrages), 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ausführt, der Be-

schwerdeführer sei in Italien mit dem Geburtsdatum (…) registriert, er auf-

grund seiner äusseren Erscheinung älter als (…) Jahre wirke, er ferner sein 

Geburtsdatum nicht mit genügend beweiskräftigen Dokumenten habe be-

legen können und das erstelle Altersgutachten unter anderem festhalte, 

das von ihm geltend gemachte Geburtsdatum könne nicht zutreffen, womit 

er seine Minderjährigkeit nicht habe glaubhaft darlegen können, 

dass sie sodann festhält, den vom Beschwerdeführer vorgebrachten Grün-

den für die Ausreise aus dem Heimatland würden keine flüchtlingsrechtli-

chen Motive zugrundeliegen und er sich insbesondere im Zusammenhang 

mit den geltend gemachten Verbrechen an die heimatlichen Behörden 

wenden könne, 

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Seite 5 

dass die Vorinstanz ferner feststellt, die nachgereichte Geburtsurkunde sei 

offensichtlich manipuliert worden, 

dass der Beschwerdeführer in der Rechtsmitteleingabe geltend macht, er 

habe kohärente Angaben zu seinem Werdegang und zu seinem Alter ge-

macht und in Italien nur deshalb ein anderes Geburtsdatum angegeben, 

damit er dort als Minderjähriger nicht festgehalten werde, 

dass, sollten die Schweizer Behörden Zweifel bezüglich des Alters haben, 

eine korrekte Anhörung sowie umfassende Ermittlung des Sachverhaltes 

durchzuführen oder ihm Frist zur Beibringung weiterer Unterlagen anzu-

setzen sei,  

dass, soweit die Vorinstanz bei der Einschätzung des Alters auf die äussere 

Erscheinung des Beschwerdeführers abstelle, dies gemäss Rechtspraxis 

kein zuverlässiges Indiz für die Bestimmung des Alters darstelle, 

dass im Zusammenhang mit dem Altersgutacht in der Rechtsmitteleingabe 

namentlich geltend gemacht wird, angesichts der darin enthaltenen Unter-

suchungsergebnisse könne das Gutachten keine verlässliche Grundlage 

für die Feststellung der Volljährigkeit beziehungsweise für die Unkorrekt-

heit der vom Beschwerdeführer gemachten Geburtsdaten darstellen, 

dass, sollte die Vorinstanz weiterhin an der Minderjährigkeit des Beschwer-

deführers zweifeln, weitere Untersuchungen durchzuführen seien, 

dass sodann nicht feststehe, dass er als Minderjähriger in die Obhut eines 

Familienmitgliedes oder einer besonderen Institution zurückkehren könne 

beziehungsweise die Vorinstanz den diesbezüglichen Sachverhalt nicht 

genügende abgeklärt habe, 

dass festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer weder im vorinstanzli-

chen Verfahren noch auf Beschwerdeebene beweiskräftige Identitätspa-

piere (vgl. Art. 1a Bst. c der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 

(AsylV 1, SR 142.311) zu den Akten gab, welche seine Geburtsangaben 

bestätigen können, 

dass das Gericht insbesondere in Übereinstimmung mit der Vorinstanz zur 

Auffassung gelangt, dass die lediglich in Kopie eingereichte Geburtsurkun-

de beziehungsweise die darin gemachten Angaben nicht authentisch  

sind, insbesondere da der Name des Beschwerdeführers in der Urkunde 

und das in Schriftform angegebene Geburtsdatum darstellerische 

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Auffälligkeiten aufweisen (u.a. nichtübereinstimmende beziehungsweise 

nicht zur Einteilung des Formulars passende Schriftgrössen), 

dass der Beschwerdeführer zu diesen von der Vorinstanz eingehend dar-

gelegten Fälschungsmerkmalen in der Rechtsmitteleingabe keine substan-

tiierten Ausführungen macht und diesbezüglich im Übrigen auf das in der 

angefochtenen Verfügung Dargelegte verwiesen werden kann, 

dass der Beschwerdeführer in Italien mit einem Geburtsdatum registriert 

ist, gemäss welchem er volljährig ist, wobei seine Erklärung, er habe ein 

Asylverfahren in Italien verhindern wollen, bereits deshalb nicht zu über-

zeugen vermag, da er damit abermals zeigt, dass er nicht vor Täuschungs-

handlungen gegenüber den Autoritäten zurückschreckt und somit auch in 

grundsätzlicher Weise seine persönliche Glaubwürdigkeit in Frage gestellt 

ist, 

dass das erstellte Altersgutachten ferner seinen Altersangaben wider-

spricht und soweit er vorbringt, dieses stelle vorliegend keine verlässliche 

Grundlage für die Einschätzung seines Alters dar, er daraus zumindest 

auch nichts zugunsten des von ihm behaupteten Geburtsdatums abzulei-

ten vermag, 

dass aufgrund des vorstehend Ausgeführten festzustellen ist, dass die Vor-

instanz zu Recht festgestellt hat, dem Beschwerdeführer sei es nicht ge-

lungen, seine Minderjährigkeit glaubhaft darzulegen, 

dass ergänzend festzuhalten ist, dass der Beschwerdeführer nicht sub-

stantiiert begründet, weshalb die Vorinstanz gehalten gewesen wäre, im 

Zusammenhang mit seinem Alter weitere Abklärungen zu tätigen, insbe-

sondere auch vor dem Hintergrund, dass er diesbezüglich die Beweislast 

trägt (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Asylrekurskommission     

[EMARK] 2004 Nr. 31 E. 5, 6.2 und 7.3; 2004 Nr. 30 E. 5-6; 2001 Nr. 23 

E. 6c; 2000 Nr. 19 E. 8b), weshalb sich die Rüge der Verletzung der Pflicht 

zu sorgfältigen und vollständigen Sachverhaltsabklärung als unbegründet 

erweist und die in diesem Zusammenhang gestellten Anträge abzuweisen 

sind, 

dass gemäss konstanter Praxis der Wegweisungsvollzug nach Algerien zu-

lässig und zumutbar ist (vgl. statt vieler: E-380/2024 vom 24. Januar 2024 

m.w.H.), 

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Seite 7 

dass der Beschwerdeführer in individueller Hinsicht vorbringt, er lebe in 

wirtschaftlich prekären Verhältnissen, habe familiäre Gewalt erlebt, leide 

an einer Fussverletzung und wohne in einer Gegend, wo viele Verbrechen 

verübt würden, 

dass die Vorinstanz bereits zutreffend dargelegt hat, der Beschwerdeführer 

verfüge über einige Jahre Schulbildung sowie Fertigkeiten in (…) und (…), 

dass aus seinen Angaben hervorgeht, dass er in der Vergangenheit selb-

ständig für die notwendigen Lebensbedürfnisse sorgen und auch Erspar-

nisse anlegen konnte, er zudem lange Zeit mit seiner Mutter und seiner 

Schwester in einem Haus zusammenlebte und aus dem pauschalen Hin-

weis, er habe mit diesen keinen Kontakt mehr nicht hervorgeht, dass er 

diesen nicht wieder aufnehmen könnte,  

dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang auch zutreffend auf das er-

weiterte familiäre Umfeld des Beschwerdeführers verweist und er gemäss 

eigenen Aussagen aus dem näheren Umfeld in der Vergangenheit Unter-

stützung erhielt, 

dass aus seinen Darlegungen hervorgeht, dass er wegen seiner Fussver-

letzung im Heimatland in ärztlicher Pflege war beziehungsweise operiert 

wurde und darauf hinzuweisen ist, dass ihn diese Beeinträchtigung nicht 

daran hinderte, nach Europa zu reisen, 

dass angesichts des vorstehend dargelegten täuschenden Verhaltens des 

Beschwerdeführers sodann nicht ausgeschlossen werden kann, dass er 

seine Situation schlechter darzustellen versucht, als sie tatsächlich ist, 

dass er nicht geltend macht, er sei selber jemals Opfer eines Verbrechens 

im Heimatland geworden, und er mit dem pauschalen Hinweis auf Verbre-

chen in seiner Wohngegend nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag, 

zumal Algerien über polizeiliche Behörden verfügt, 

dass er folglich auch aus dem vorgebrachten Umstand, sein von der Fami-

lie getrennt lebender Vater sei gewalttätig, nichts zu seinen Gunsten abzu-

leiten vermag, 

dass bei dieser Ausgangslage nicht festgestellt werden kann, die Vorin-

stanz habe den Sachverhalt in Bezug auf den Wegweisungsvollzug unge-

nügend abgeklärt oder ihren Entscheid nur unzulängliche begründet, wes-

halb sich die entsprechenden Rügen – welche ferner unter der Prämisse 

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Seite 8 

der Minderjährigkeit des Beschwerdeführers erhoben wurden – als unbe-

gründet erweisen, 

dass demnach festzustellen ist, dass die Vorinstanz den Wegweisungsvoll-

zug zu Recht angeordnet hat, 

dass das Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung 

aufgrund der sich aus dem Vorstehenden ergebenden Aussichtslosigkeit 

abzuweisen ist (Art. 65 Abs. 1 VwVG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1‒

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils 

zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde.  

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Barbara Balmelli Olivier Gloor 

 

 

Versand: