# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 92cdf805-2a2d-511a-8ff8-4a70efee2ad4
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.03.2025 II 2024 101
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2024-101_2025-03-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2024 101

Entscheid vom 20. März 2025 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die 
direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 
6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagungsverfügung 
2021)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ____; ledig; Mutter von B.________ und C.________, 
geboren ____ bzw. ____; nachstehend: die Steuerpflichtige) wurde von der kan-
tonalen Steuerverwaltung (StV)/Verwaltung für die direkte Bundessteuer (VdBSt) 
mit Veranlagungsverfügung 2021 vom 18. September 2023 (Versanddatum) kan-
tonal mit einem steuerbaren und satzbestimmenden Einkommen von Fr. 
126'300.-- sowie einem steuerbaren Vermögen von Fr. 1'639'000.-- und bundes-
steuerlich mit einem steuerbaren und satzbestimmenden Einkommen von Fr. 
154'200.-- veranlagt (vgl. Steuerakten 2021 act. A 1 f.). Abweichend zur Selbst-
deklaration der Steuerpflichtigen wurden ihr für ihre beiden minderjährigen Kinder 
erhaltenen Alimente von Fr. 95'585.-- als Einkünfte angerechnet.

B. Mit Eingabe vom 5. Oktober 2023 erhob die Steuerpflichtige Einsprache bei 
der kantonalen Steuerkommission (StK)/VdBSt mit folgenden Anträgen (vgl. Ein-
spracheakten 2021 act. E 40 - E 155):

1. Die Position 300 Haupterwerb

Die Kinderzulagen 2021 von Total Fr. 5’520.00 sind vom Haupterwerb in Abzug 
zu bringen, da diese nicht steuerbar sind. Dies sind Leistungen in Erfüllung fa-
milienrechtlicher Verpflichtungen.

2. Die Position 550 Erhaltene Alimente für Kinder über Fr. 95’585.00 sei auf 
Fr. 0.00 zu korrigieren, da diese nicht steuerbar sind. Dies sind Leistungen in 
Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen.

3. Die Position 530 Mietwert der eigenen Wohnung im Kanton Schwyz

Der Eigenmietwert ist auf 0.00 zu korrigieren, da dieser nicht steuerbar ist. Dies 
sind Leistungen in Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen.

4. Position 935 Liegenschaft im Privatbesitz

Die selbstbewohnte Liegenschaft im D.________ im Betrag von Fr. 1'222'369.-- 
ist vom steuerbaren Vermögen in Abzug zu bringen. Somit beträgt das steuer-
bare Vermögen neu: Fr. 416'631.--

5. Entsprechend ist der Abzug für Krankheits- und Unfallkosten anzupassen, da 
sich dieser Abzug um den vorgesehenen Selbstbehalt von 3% des Nettoein-
kommens reduziert. Die Kosten beliefen sich auf Fr. 6'916.-- somit ist der Be-
trag neu auf Fr. 6’007.00 anzusetzen.

Somit ist das steuerbare Einkommen 2021 Kantonal mit Fr. 0.00

das steuerbare Einkommen 2021 beim Bund mit Fr. 20'422.00

und das steuerbare Vermögen 2021 mit Fr. 416'631.00 festzusetzen.

C. Mit Einspracheentscheid Nr. 77/2023 vom 4. November 2024 entschied die 
StK/VdBSt wie folgt (Einspracheakten 2021 act. E 1 - E 11):

1. Die Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2021 wird, soweit darauf 
einzutreten ist, teilweise gutgeheissen.

Das kantonal steuerbare und satzbestimmende Einkommen wird neu mit 
CHF 101 900.-- und das steuerbare Vermögen unverändert mit 

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CHF 1 639 000.-- festgesetzt (einfache Steuer für Kanton und für Gemeinde, 
Bezirk und Kultus CHF 4381.40).

Das bundessteuerlich steuerbare und satzbestimmende Einkommen wird neu 
mit CHF 130 500.-- festgesetzt (Steuerbetrag CHF 3483.--).

2. Die Kosten des kantonalen Verfahrens im Betrag von CHF 800.-- (Spruch-
gebühr inkl. Kanzleikosten) werden der Einsprecherin zu vier Fünfteln aufer-
legt; (…).

3.-4. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

Die teilweise Gutheissung betraf die Reduktion der Alimente von Fr. 95'585.-- auf 
Fr. 71'833.-- und als Folge hiervon die Erhöhung des Abzugs für Krankheits- und 
Unfallkosten kantonal von Fr. 2'187.-- auf Fr. 2'900.-- (bundessteuerlich unverän-
dert). 

D. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 7.11.2024) erhebt die 
Steuerpflichtige mit Eingabe vom 12. November 2024 (Postaufgabe am gleichen 
Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit 
den folgenden Anträgen:

Der Einspracheentscheid sei vollumfänglich aufzuheben. Im Weiteren sei die Ein-
sprache vom 5. Oktober 2023 vollumfänglich gutzuheissen. Die Kantonale Steuer-
kommission sowie die Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer sei zu 
verpflichten, eine umfassende Begründung und Stellungnahme zu den einzelnen 
Positionen der Einsprachebegründungen abzugeben. Die Einspracheinstanzen 
seien zu verpflichten, von Amtes wegen den für den Entscheid erheblichen Sach-
verhalt und die erforderlichen Beweise zu erheben.

Dies unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Einspracheinstanzen.

[…]

lch beantrage, meine Einsprache vom 5. Oktober 2023 vollumfänglich gutzuheis-
sen und auf den Antrag auf Revision, aller Veranlagungen bis ins Jahr 2008 
zurück, einzutreten.

E. Die Vorinstanzen beantragen am 11. Dezember 2024 vernehmlassend un-
ter Verweis auf die Ausführungen im angefochtenen Einspracheentscheid die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter 
Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin. Die Beschwerdeführerin lässt 
sich in der Folge nicht mehr vernehmen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind, so insbeson-
dere auch die Frage der Zuständigkeit (§ 27 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechts-
pflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Ist eine Entscheidungs-
voraussetzung nicht gegeben, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid 
(§ 27 Abs. 2 VRP).

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1.2 Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (S. 7 ff.) unter Verweis 
auf das Schreiben vom 6. November 2024 (Bf-act. 5) die Revision der Grunds-
tückgewinnsteuerveranlagung VO-2021-1340 vom 26. Oktober 2021 (Einspra-
cheakten 2021 act. E 150 f.), der Veranlagungsverfügung 2023 Besteuerung von 
Kapitalleistungen vom 6. Juli 2023 (Einspracheakten 2021 act. E 152 f.) und all 
ihrer Veranlagungsverfügungen zurück bis ins Jahr 2008 verlangt, kann darauf 
infolge fehlender Zuständigkeit nicht eingetreten werden. Das Revisionsbegehren 
ist schriftlich der Behörde einzureichen, welche die Verfügung oder den Ent-
scheid getroffen hat (§ 171 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Schwyz 
[StG; SRSZ 172.200] vom 9.2.2000) bzw. ist für die Behandlung des Revisions-
begehrens die Behörde zuständig, welche die frühere Verfügung oder den frühe-
ren Entscheid erlassen hat (Art. 149 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte 
Bundessteuer [DBG; SR 642.11] vom 14.12.1990), worauf die Beschwerdeführe-
rin übrigens selber hinweist (Beschwerde S. 8). Zuständig für die Behandlung 
bezüglich Revisionsbegehren der genannten Veranlagungsverfügungen wäre 
daher vorliegend die (verfügungs-)erlassende Steuerverwaltung und nicht das 
Verwaltungsgericht (vgl. VGE II 2007 64 vom 22.1.2008 E. 4.1 m.H.). Ohnehin 
zielt das von der Beschwerdeführerin eingereichte und von ihr lediglich mitunter-
zeichnete Schreiben vom 6. November 2024 nicht auf die Revision ihrer eigenen 
Veranlagungsverfügungen, sondern diejenigen ihres Bruders ab.

2. Die Beschwerdeführerin wirft den Vorinstanzen in formeller Hinsicht eine 
ungenügende Auseinandersetzung mit ihren Argumenten bzw. sinngemäss eine 
Verletzung der Begründungspflicht vor (Beschwerde S. 2 f.).

2.1 § 154 Abs. 2 StG und Art. 135 Abs. 2 DBG schreiben die Begründung des 
Einspracheentscheides vor. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
zu Art. 135 Abs. 2 DBG gilt ein Einspracheentscheid grundsätzlich bereits dann 
als "begründet", wenn die Abweichungen von der Steuererklärung bekannt gege-
ben werden. Eine weitergehende Begründungspflicht sieht weder das DBG (vgl. 
Urteil BGer 2C_596/2012 vom 19.3.2013 E. 4.1 m.H.; vgl. Zweifel/Beusch/Hun-
ziker/Seiler, Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, 3. Aufl. 2024, § 22 Rz. 15; 
Locher, Kommentar DBG, III. Teil, 2015, Art. 135 N 11) noch das Bundesgesetz 
über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden 
(Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14) vom 14. Dezember 1990 (vgl. 
Zweifel/Hunziker, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar StHG, Art. 48 N 40) vor.

Die aus dem rechtlichen Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] vom 18.4.1999) abgeleitete 
Begründungspflicht verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Ent-

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scheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tatsächlich zu hören, prüfen und in 
der Entscheidfindung zu berücksichtigen hat, woraus die Verpflichtung folgt, die 
Entscheide zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen 
Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen 
ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesent-
lichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich 
der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in 
voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem 
Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen 
sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. statt 
vieler BGE 143 III 65 E. 5.2; Zweifel/Beusch/Hunziker/Seiler, a.a.O., § 22 Rz. 15).

2.2 Dass sich die Vorinstanzen im angefochtenen Einspracheentscheid nicht 
ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein-
wand der 19-seitigen Einspracheschrift sowie den beinahe 100 Seiten an Beila-
gen auseinandersetzte und sich auf die für den Entscheid wesentlichen Ge-
sichtspunkte beschränkten, ist nicht zu beanstanden. Die massgeblichen tatsäch-
lichen und rechtlichen Fragen sind von den Vorinstanzen thematisiert worden. 
Immerhin erlaubten die Erwägungen der Beschwerdeführerin, die Tragweite des 
Einspracheentscheides zu erkennen und diesen anzufechten. Damit ist der Be-
gründungspflicht Genüge getan. Der Umstand, dass die Vorinstanzen eine 
Rechtsauffassung vertreten, welche von derjenigen der Beschwerdeführerin ab-
weicht, begründet im Übrigen keine Gehörsverletzung (vgl. Urteil BGer 
2C_603/2020 vom 11.2.2021 E. 4.2 m.H.). Die Rüge der Verletzung der Begrün-
dungspflicht ist daher unbegründet.

3. In materieller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin unter Verweis auf die 
Einspracheschrift die Steuerbarkeit der vom Kindsvater im Jahr 2021 für ihre bei-
den Kinder erhaltenen Unterhaltsbeiträge.

3.1 Die Vorinstanzen erwogen im angefochtenen Einspracheentscheid zu-
sammengefasst, die Beschwerdeführerin habe in der Steuererklärung 2021 den 
Erhalt von Alimenten für ihre beiden Kinder im Betrag von je Fr. 19'277.-- bzw. 
gesamthaft Fr. 38'554.-- deklariert. Die Veranlagungsabteilung habe dagegen in 
der Veranlagungsverfügung 2021 Kinderalimente von gesamthaft Fr. 95'585.-- 
berücksichtigt. Gemäss Urteil des Kantonsgerichts Schwyz vom ____ 2021 sei 
der Kindsvater verpflichtet worden, an den Unterhalt der beiden Kinder rückwir-
kend ab 1. Januar 2017 monatlich im Voraus, auf den Ersten des Monats, Unter-
haltsbeiträge zuzüglich allfälliger gesetzlicher Kinder- oder Ausbildungszulagen 
an die Beschwerdeführerin zu bezahlen. Gemäss Kontoauszug vom 17. Sep-

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tember 2022 habe die Beschwerdeführerin im Jahr 2021 Alimentenzahlungen in-
klusive einer Nachzahlung in der Höhe von insgesamt Fr. 71'833.-- erhalten. 
Demzufolge seien in der Veranlagungsverfügung 2021 Kinderalimente inklusive 
der Nachzahlung von gesamthaft Fr. 71’833.-- (gerundet) zu berücksichtigen. Die 
Einsprache sei insofern teilweise begründet, als in der Veranlagungsverfügung 
2021 der Betrag für erhaltene Alimente zu Gunsten der Beschwerdeführerin von 
Fr. 95’585.-- auf Fr. 71'833.-- zu reduzieren sei. Des Weiteren treffe der sinn-
gemässe Vorwurf der Beschwerdeführerin, der Verfassungsgrundsatz der Be-
steuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sei verletzt worden, nicht 
zu (angefochtener Einspracheentscheid E. 3).

3.2 Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, die Unterhalts-
zahlungen würden Leistungen in Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen 
darstellen. Bei ungetrennten Eltern müssten die Kosten der Kinder (recte wohl: 
die Unterhaltsbeiträge) auch nicht versteuert werden. Unterhaltsleistungen an 
erwachsene Kinder würden ebenfalls als Leistungen in Erfüllung familienrechtli-
cher Verpflichtungen gelten und seien gemäss Art. 24 lit. e DBG steuerfrei. Bei 
Unterhaltszahlungen von geschiedenen oder getrenntlebenden Eltern seien die 
Kosten der Kinder jedoch steuerpflichtig. Dies verstosse gegen die wirtschaftliche 
Leistungsfähigkeit sowie gegen die Gleichbehandlung. Die Steuerkommission 
bestätige, dass Leistungen in Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen steu-
erfrei seien. Die Steuerkommission argumentiere, dass dieser Grundsatz bei Un-
terhaltsbeiträgen durch Bestimmungen in den Steuergesetzen durchbrochen 
werde. Es sei aber so, dass Steuergesetze nicht die Bundesverfassung durch-
brechen könnten. Wenn also Steuergesetze verfassungswidrig seien, würden 
diese Bestimmungen im Steuergesetz nicht gelten.

Unterhaltsbeiträge für Kinder würden nie einen Vermögenszuwachs verschaffen. 
Wenn sich Paare mit Kindern trennten, jedoch beide der Ansicht bleiben würden, 
dass die Kinder oberste Priorität hätten und jeder Elternteil, ein jeder nach seinen 
Kräften, für die Kosten der Kinder aufkommen und keiner der Eltern einen Abzug 
für Alimente bei den Steuern machen möchte, komme es nicht zu einer Besteue-
rung. Bei Eltern, bei welchen die Situation problematisch sei und ein Gericht hin-
zugezogen werden müsse, um die Rechte der Kinder zu wahren, komme es 
zwangsläufig zu einer Besteuerung der Kinderalimente und einer Reduktion der 
Leistungsfähigkeit. Das sei ein Widerspruch. Das nicht korrekt angewandte 
Steuergesetz würde den Kindsvater mit der Abzugsmöglichkeit entlasten und der 
Beschwerdeführerin als Mutter die Leistungsfähigkeit entziehen und somit die 
Lebenskosten der Kinder (recte wohl: die Unterhaltsbeiträge) reduzieren.

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Die Steuerkommission habe selbst festgestellt, dass Leistungsströme zur Be-
streitung des Lebensunterhalts in der Familie unter der geltenden Familienbe-
steuerung Einkommensverwendung darstellen würden und daher steuerlich irre-
levant seien. Sobald eine Familiengemeinschaft auseinandergerissen würde, 
würden diese Leistungen steuerlich anders behandelt, obwohl es sich immer 
noch um die gleiche Sache handle, nämlich Leistungsströme zur Bestreitung des 
Lebensunterhaltes in der Familie. Es schlage fehl, als Argumente gegen die Ein-
sprache Bundesgerichtsurteile beizuziehen, da das Bundesgericht bis heute 
noch nie den Sachverhalt, wie er sich bei der Beschwerdeführerin zeige, beurtei-
len musste. Durch die Zahlung von Kindesunterhalt werde die wirtschaftliche 
Leistungsfähigkeit nie verbessert. Es seien Kostenanteile (Beschwerde S. 5 f.). 

3.3.1 Bund und Kantone erheben von den natürlichen Personen eine Einkom-
menssteuer (§ 1 Abs. 1 lit. a StG; Art. 1 lit. a DBG). Der Einkommenssteuer un-
terliegen alle wiederkehrenden und einmaligen Einkünfte (§ 17 Abs. 1 StG; 
Art. 16 Abs. 1 DBG).

3.3.2 Bei der Einkommenssteuer legt das DBG den Grundsatz fest, dass der 
Steuerpflichtige weder die Aufwendungen für seinen eigenen Unterhalt und sei-
ner Familie (Art. 34 lit. a DBG) noch Leistungen in Erfüllung anderer familien-
rechtlicher Unterhalts- oder Unterstützungspflichten (Art. 33 Abs. 1 lit. c DBG 
[zweiter Satzteil]) abziehen kann, während diese Leistungen beim Empfänger 
steuerfrei sind (Art. 24 lit. e DBG [erster Satzteil]; vgl. BGE 125 II 183 E. 6a). Die-
se Regelung geht vom Grundsatz aus, dass Geldflüsse unter einem steuerrecht-
lichen Aspekt nicht erfasst werden, wenn sie innerhalb der Familiengemeinschaft 
stattfinden. Daher werden Leistungen, die ein Steuerpflichtiger in Erfüllung einer 
familienrechtlichen Unterhalts- oder Unterstützungspflicht erhält, aus steuerrecht-
licher Sicht grundsätzlich nicht als Einkommen behandelt (vgl. BGE 149 II 19, in: 
Pra 112 [2023] Nr. 49, E. 5.2; Urteil BGer 9C_354/2024 vom 9.12.2024 E. 2.1; je 
mit Hinweisen).

Abweichend von diesem Grundsatz gehören insbesondere Unterhaltsbeiträge, 
die ein Elternteil für die unter seiner elterlichen Sorge stehenden Kinder erhält, zu 
dessen steuerbaren Einkünften, was in Art. 23 lit. f DBG ausdrücklich festgehal-
ten ist (vgl. Urteile BGer 2C_285/2019 vom 9.3.2020 E. 9.2; 2C_567/2016, 
2C_568/2016 vom 10.8.2017 E. 5.1). Entsprechend dem sog. Korrespondenz- 
resp. Kongruenzprinzip kann der Elternteil, der Unterhaltsbeiträge an den ande-
ren Elternteil für die unter dessen elterlichen Sorge stehenden Kinder leistet, die-
se Beiträge (nicht jedoch Leistungen in Erfüllung anderer familienrechtlicher Un-
terhalts- oder Unterstützungspflichten) von seinen steuerbaren Einkünften abzie-
hen (Art. 33 Abs. 1 lit. c [erster Satzteil] DBG; vgl. Urteil BGer 9C_354/2024 vom 

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9.12.2024 E. 2.1 m.H.). Mit dieser Ordnung werden Unterhaltsleistungen, die in 
Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen zwischen nicht gemeinsam besteu-
erten Ehegatten bzw. ehemaligen Ehegatten oder zwischen nicht gemeinsam 
besteuerten Elternteilen erbracht werden, nach dem Zuflussprinzip grundsätzlich 
bei der steuerpflichtigen Person besteuert, der sie zur Bestreitung des Lebensun-
terhalts zur Verfügung stehen (vgl. Hunziker/Mayer-Knobel, in: Zweifel/Beusch 
[Hrsg.], Kommentar DBG, 4. Aufl. 2022, Art. 23 DBG N 23). 

Art. 33 Abs. 1 lit. c sowie Art. 23 lit. f i.V.m. Art. 24 lit. e DBG stellen eine Aus-
nahme dar, indem sie den Grundsatz der steuerlichen Irrelevanz innerfamiliärer 
Leistungsflüsse für Unterhaltsleistungen durchbrechen (vgl. Urteil BGer 
9C_356/2023 vom 7.6.2024 E. 3.1 m.H.). Der Gesetzgeber hat diese "völlig neue 
Regelung" mit dem DBG eingeführt, weil sie sich besser mit dem Grundsatz der 
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vereinbaren liess als die gegenteilige Norm im 
BdBSt (Bundesratsbeschluss über die Erhebung einer direkten Bundesteuer; 
vgl. BGE 149 II 19 E. 5.3 m.H.). Zur Entstehungsgeschichte der Regelung im 
DBG hielt das Bundesgericht fest (vgl. Urteil BGer 9C_696/2022 vom 18.10.2023 
E. 2.3.2):

Wie sich aus der Entstehungsgeschichte der gesetzlichen Regelung ergibt, ging es 
dem Gesetzgeber in erster Linie darum, unter Beibehaltung der Familienbesteue-
rung der herabgesetzten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bei Beendigung einer 
Familiengemeinschaft Rechnung zu tragen: Einerseits soll die zu Unterhaltsleis-
tungen verpflichtete Person diese steuerlich in Abzug bringen können. Anderer-
seits wird nicht auf die Steuerbarkeit der Leistung selbst verzichtet. Diese wird 
beim empfangenden Elternteil steuerlich erfasst, wobei daraus jedoch im Regelfall 
jedenfalls keine erheblich ins Gewicht fallende Erhöhung der Steuerlast resultiert, 
weil der Elternteil, welcher die tatsächliche Sorge für ein oder mehrere unmündige 
Kinder erbringt, nur ein geringeres Arbeitseinkommen erzielt. Aus rechtstatsächli-
cher Perspektive ergibt sich bei einer Gesamtbetrachtung von Unterhaltsleister und 
Unterhaltsempfänger eine insgesamt niedrigere Steuerlast und wird damit ein-
kommenssteuerlich der Schwächung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit als 
Folge der Beendigung der Familiengemeinschaft Rechnung getragen (so ausführ-
lich das Urteil 2C_139/2019 vom 18. Dezember 2019 E. 3.2).

3.3.3 Für den Bereich der kantonalen Steuern machte das StHG den Kantonen 
in Art. 9 Abs. 2 lit. c sowie Art. 7 Abs. 4 lit. g verbindliche Vorgaben zu gleicher 
Legiferierung. Dieser Pflicht kam der Schwyzer Gesetzgeber mit der Regelung in 
§ 33 Abs. 1 lit. c und § 24 lit. e i.V.m. § 25 lit. e StG nach.

3.3.4 Unterhaltsbeiträge (Alimente) im Sinn von § 24 lit. e StG bzw. Art. 23 lit. f 
DBG und § 33 Abs. 1 lit. c StG bzw. Art. 33 Abs. 1 lit. c DBG sind regelmässig 
oder unregelmässig wiederkehrende Unterstützungen und Unterhaltsleistungen 
zur Deckung des laufenden Lebensbedarfs, die dem Empfänger keinen Vermö-
genszuwachs verschaffen. Nicht vorausgesetzt wird das Bestehen einer gericht-

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lichen Anordnung oder eines entsprechenden Vertrags zwischen den Ehegatten, 
hingegen müssen die Leistungen unmittelbar familienrechtlich geschuldet sein, 
das heisst in Erfüllung einer Rechtspflicht erbracht werden, wohingegen freiwillig 
geleistete Beiträge (im Sinn einer Schenkung) nicht zum Abzug berechtigen (vgl. 
Urteile BGer 9C_354/2024 vom 9.12.2024 E. 2.2; 2C_160/2022 vom 27.12.2022 
E. 2.1; 2C_233/2017 vom 13.4.2018 E. 6.2).

3.4 Das erste Argument der Beschwerdeführerin, die erhaltenen Unterhaltsbei-
träge würden Leistungen in Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen gemäss 
§ 25 lit. e StG bzw. Art. 24 lit. e DBG darstellen, geht offensichtlich fehl. Unter 
diese steuerfreien Einkünfte fallen faktisch die Leistungen in Erfüllung familien-
rechtlicher Unterstützungspflichten gemäss Art. 328 ff. ZGB (Verwandtenunter-
stützungspflicht) und die Leistungen in Erfüllung familienrechtlicher Unterhalts-
pflichten gemäss Art. 277 Abs. 2 ZGB (elterliche Unterhaltspflichten für voll-
jähriege Kinder; vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, Handkommentar DBG, 
4. Aufl. 2023, Art. 24 N 85; Hunziker/Mayer-Knobel, a.a.O., Art. 24 N 21 f.; Lo-
cher, Kommentar DBG, I. Teil, 2. Aufl. 2019, Art. 24 N 43 f.; KS ESTV Nr. 30, 
S. 30 Ziff. 14.1.2 betr. Verwandtenunterstützung; siehe auch Urteil BGer 
2C_439/2007 vom 12.9.2007 E. 2.1 betr. Beiträge an das volljährige Kind). Da-
gegen fallen - wie oben aufgezeigt - die Unterhaltsbeiträge, die ein Elternteil für 
die unter seiner elterlichen Sorge stehenden (minderjährigen) Kinder erhält, Kraft 
ausdrücklicher Gesetzesvorschrift nicht unter die Steuerfreiheit von § 25 lit. e StG 
bzw. Art. 24 lit. e DBG (vgl. Hunziker/Mayer-Knobel, a.a.O., Art. 24 DBG N 22; 
Richner/Frei/ Kaufmann/Rohner, a.a.O., Art. 24 N 84a und N 89).

Die von der Beschwerdeführerin im Jahr 2021 für ihre beiden minderjährigen 
Kinder erhaltenen Unterhaltszahlungen stellen unbestreitbar - gestützt auf das 
Urteil des Kantonsgericht Schwyz - familienrechtlich geschuldete Unterhaltsbei-
träge und nicht Verwandtenunterstützungen i.S.v. Art. 328 ff. ZGB oder elterliche 
Unterhaltspflichten für volljährige Kinder dar, was von der Beschwerdeführerin 
auch nicht behauptet wird.

3.5.1 Weiter vergleicht die Beschwerdeführerin ihre Situation mit derjenigen von 
ungetrennten bzw. verheirateten Eltern sowie getrennten bzw. unverheirateten 
Eltern, welche sich gegenseitig keine Unterhaltsleistungen für die gemeinsamen 
(minderjährigen) Kinder zukommen lassen und sieht darin eine Ungleichbehand-
lung.

3.5.2 Der Rechtsgleichheitsgrundsatz gebietet als Ausfluss von Art. 8 Abs. 1 BV 
allgemein, Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich, Ungleiches nach 
Massgabe seiner Ungleichheit ungleich zu behandeln. Die Rechtsgleichheit wird 

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auf dem Gebiet der Steuern konkretisiert durch die Grundsätze der Allgemeinheit 
und Gleichmässigkeit der Besteuerung sowie durch den Grundsatz der Besteue-
rung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (vgl. Art. 127 Abs. 2 BV); da-
nach sind Steuerpflichtige in gleichen wirtschaftlichen Verhältnissen gleich zu 
besteuern. Für die Anwendung des Gleichheitssatzes spielt die Vergleichbarkeit 
der Sachverhalte eine beträchtliche Rolle (vgl. zum Ganzen vgl. VGE II 2013 8 
vom 21.3.2013 E. 4.5.1 mit Verweisen auf die bundesgerichtliche Rechtspre-
chung). Das Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit 
verlangt indessen selbst im horizontalen Verhältnis (d.h. zwischen Personen mit 
gleicher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit) keine absolut gleiche Besteuerung, 
da auch hier die Vergleichbarkeit beschränkt ist (vgl. Urteil BGer 9C_391/2023 
vom 5.1.2024 E. 5.1 m.H.).

3.5.3 Mit ihren Vorbringen stellt sich die Beschwerdeführerin grundsätzlich gegen 
die gesetzliche Ausgestaltung der Einkommenssteuer bzw. der darin explizit vor-
gesehenen Steuerbarkeit der Unterhaltsbeiträge, die ein Elternteil für die unter 
seiner elterlichen Sorge stehenden Kinder erhält (vgl. vorstehende E. 3.3). Zum 
einen ist diese gesetzgeberische Entscheidung für das Bundesgericht und die 
anderen rechtsanwendenden Behörden - selbst bei Verfassungswidrigkeit - 
massgebend (Art. 190 BV) und daher anzuwenden (was gleichwohl eine Über-
prüfung nicht verbietet; vgl. BGE 137 I 23 E. 2.4.4; BGE 136 II 120 E. 3.5.1).

Zum anderen ist die Situation der Beschwerdeführerin, welche vom Kindsvater 
Unterhaltsbeiträge für die unter ihrer Sorge stehenden minderjährigen Kinder er-
hält, weder mit der Situation von ungetrennten bzw. verheirateten Steuerpflichti-
gen noch mit unverheirateten bzw. getrennten Eltern, welche sich keine Unter-
haltsbeiträge für die gemeinsamen Kinder zukommen lassen, vergleichbar. Ers-
tere unterstehen der gesetzlich vorgesehenen Faktorenaddition (vgl. § 9 StG 
bzw. Art. 9 DBG), wodurch ihr Einkommen zusammengerechnet und gemeinsam 
besteuert wird. Letztere haben ihr Einkommen selbständig zu versteuern und ha-
ben den Kindesunterhalt aus diesem zu bestreiten.

Was die Beschwerdeführerin sinngemäss im Sinne hat, ist eine unbelastete bzw. 
"steuerfreie" Verwendung eines gewissen Einkommensanteiles (hier des Kinds-
vaters) zur Deckung des Unterhaltes ihrer beiden Kinder. Das würde jedoch den 
klaren Willen des Gesetzgebers unterlaufen und ist auch bei den beiden von ihr 
zum Vergleich herangezogenen Situationen nicht vorgesehen. Unterhaltszahlun-
gen bedeuten eine Verschiebung von Ressourcen: Der Steuerpflichtige, der Ali-
mente erhält, verwendet sie für den Unterhalt des Kindes an Stelle eigener Res-
sourcen; die Alimente werden diesen gleichgestellt, und sie werden bei ihm be-
steuert (vgl. BGE 133 II 305, in: Pra 97 [2008] Nr. 39, E. 6.5). Damit ist auch dem 

11

Argument, die Besteuerung der erhaltenen Unterhaltsbeiträge würde die Leis-
tungsfähigkeit der Beschwerdeführerin reduzieren, die Grundlage entzogen. Von 
einer offensichtlichen Verletzung des Gleichheitsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) oder 
des Grundsatzes der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit 
(Art. 127 Abs. 2 BV) kann nicht gesprochen werden.  

3.6 Die Beschwerdeführerin erhielt im Jahr 2021 vom Kindsvater familienrecht-
lich geschuldete Unterhaltsbeiträge von Fr. 71'833.-- für die beiden minderjähri-
gen Kinder überwiesen, welche unbestrittenermassen unter ihrer elterlichen Sor-
ge standen/stehen. Die Voraussetzungen für deren Besteuerung nach § 24 lit. e 
StG bzw. Art. 23 lit. f DBG sind somit erfüllt. Die von den Vorinstanzen ermittelte 
Höhe der Unterhaltsbeiträge stellt die Beschwerdeführerin vor Verwaltungsge-
richt nicht in Abrede.

Anzumerken gilt, dass die Beschwerdeführerin von ihrem Reineinkommen 2021 
die Sozialabzüge für minderjährige Kinder von insgesamt Fr. 13'000.-- (betref-
fend die direkte Bundessteuer; Art. 35 Abs. 1 lit. a DBG [in der Fassung vom 
1.7.2021]; Code 855) bzw. Fr. 18'000.-- (betreffend die kantonalen Steuern; § 35 
Abs. 1 lit. c StG [Code 855]) sowie den zusätzlichen Abzug für eine allein erzie-
hende Person von Fr. 6'300.-- (betreffend die kantonalen Steuern; § 35 Abs. 1 
lit. e StG [Code 850]) in Abzug bringen konnte und bei ihr der Elterntarif zur An-
wendung gelangt (betreffend die direkte Bundessteuer; Art. 36 Abs. 2bis DBG [in 
der Fassung vom 1.7.2021]), worauf sie bereits durch die Veranlagungsbehörde 
hingewiesen wurde (vgl. Einspracheakten 2021 act. E 32).

3.7 Im Übrigen ist den Vorinstanzen beizupflichten, wenn sie die Einsprache 
nach den geltenden (Steuer-)Gesetzen beurteilte und nicht nach Massgabe von 
Forderungen in den von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegten politischen 
Vorstössen (angefochtener Einspracheentscheid E. 3.1 und E. 5.1).

3.8 Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.

4. Weiter moniert die Beschwerdeführerin mit Verweis auf ihre Einsprache die 
Steuerbarkeit der im Jahr 2021 erhaltenen Kinderzulagen bzw. macht diesbezüg-
lich eine Reduktion ihres Einkommens in der Höhe von Fr. 5'520.-- geltend (Be-
schwerde S. 7).

4.1.1 Die Vorinstanzen gingen im Einspracheentscheid davon aus, dass Famili-
enzulagen Bestandteil des Erwerbseinkommens seien, die der Empfänger als 
Einkommen versteuere. Gemäss Lohnausweis 2021 habe die Steuerpflichtige 
Kinderzulagen im Betrag von Fr. 4’600.-- erhalten, welche zutreffend in der Ver-

12

anlagungsverfügung 2021 unter Haupterwerb/Nettolohn berücksichtigt worden 
seien (angefochtener Einspracheentscheid E. 4).

4.1.2 Die Beschwerdeführerin vertritt dagegen den Standpunkt, dass Kinderzula-
gen nicht Bestandteil des Erwerbseinkommens seien. Diese würden Leistungen 
in Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen darstellen und seien folglich steu-
erfreie Einkünfte i.S.v. § 25 lit. e StG bzw. Art. 24 lit. e DBG. Gemäss Art. 285a 
Abs. 1 ZGB seien Kinderzulagen "Andere für den Unterhalt des Kindes bestimm-
te Leistungen". Auch das Bundesgesetz über die Familienzulagen und Finanzhil-
fen an Familienorganisationen (Familienzulagengesetz, FamZG; SR 836.2) vom 
24. März 2006 definiere den Begriff Familienzulagen so; es seien einmalige oder 
periodische Geldleistungen, die ausgerichtet werden, um die finanzielle Belas-
tung durch ein oder mehrere Kinder teilweise auszugleichen. Nur weil die Kinder-
zulagen auf dem Lohnausweis erschienen, bedeute dies nicht, dass die Famili-
enzulagen Erwerbseinkommen seien. Die Steuerverwaltung habe die Familien-
zulagen fälschlicherweise als Erwerbseinkommen besteuert und damit gegen 
Bundesrecht verstossen (Beschwerde S. 7 mit Verweis auf die Einsprache [Bf-
act. 2] S. 9 f.).

4.2 Gemäss § 18 Abs. 1 StG bzw. Art. 17 Abs. 1 DBG sind alle Einkünfte aus 
unselbständiger Erwerbstätigkeit, d.h. aus privatrechtlichem oder öffentlich-recht-
lichem Arbeitsverhältnis, steuerbar, mit Einschluss der Nebeneinkünfte wie Ent-
schädigungen für Sonderleistungen, Provisionen, Zulagen, Dienstalters- und Ju-
biläumsgeschenke, Gratifikationen, Trinkgelder, Tantiemen, geldwerte Vorteile 
aus Mitarbeiterbeteiligungen und andere geldwerte Vorteile. Darunter fallen ins-
besondere auch alle Lohnzulagen, ungeachtet der Gründe, aus denen sie ausge-
richtet werden (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, a.a.O., Art. 17 N 32; siehe 
auch Urteil BGer 2C_436/2010 vom 16.9.2010 E. 5.1.1). Steuerbar sind folglich 
auch Geburts-, Kinder- und Ausbildungszulagen im Sinne des FamZG (vgl. Su-
ter/Meier, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar DBG, 4. Aufl. 2022, Art. 17 
N 30; Locher, a.a.O., Art. 17 N 39; Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, a.a.O., Art. 17 
N 32; siehe auch Kieser/Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, 
Praxiskommentar, 2010, Einleitung Rz. 79). Die Kinder- und Ausbildungszulagen 
werden als Lohnbestandteil vollumfänglich erfasst, da sie die wirtschaftliche Leis-
tungsfähigkeit der betroffenen Person erhöhen (vgl. BBl 2013 8461, S. 8472).

4.3.1 Wie die Beschwerdeführerin zutreffend ausführt, sind Familienzulagen ein-
malige oder periodische Geldleistungen, die ausgerichtet werden, um die finanzi-
elle Belastung durch ein oder mehrere Kinder teilweise auszugleichen (Art. 2 
FamZG). Diese Begriffs- und Zweckbestimmung besagt jedoch noch nichts über 

13

deren Besteuerung, gelangen diesbezüglich doch die vorstehenden Bestimmun-
gen des StG und des DBG zur Anwendung. Entgegen der Ansicht der Be-
schwerdeführerin erhöhten die erhaltenen Kinderzulagen ihre wirtschaftliche 
Leistungsfähigkeit. Gegenteiliges substantiiert sie nicht weiter. Eine Verletzung 
von Art. 127 Abs. 2 BV ist daher nicht ersichtlich. Weshalb die Kinderzulagen 
nicht als Leistungen in Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen i.S.v. § 25 
lit. e StG bzw. Art. 24 lit. e DBG in Frage kommen können, wurde oben darge-
legt, worauf verwiesen werden kann.

4.3.2 Gemäss den beiden in den Akten liegenden Lohnausweisen erhielt die Be-
schwerdeführerin im Jahr 2021 Kinderzulagen von Fr. 4'600.-- (Steuerakten 2021 
act. A 63 und A 64). Diese wurden als Teil des Nettolohnes als Einkünfte aus un-
selbständiger Erwerbstätigkeit veranlagt (Steuerakten 2021 act. A 2), was die 
Vorinstanzen gestützt auf die vorstehenden Gesetzesbestimmungen zu Recht 
bestätigt haben. Es bleibt dann auch unklar, wie die Beschwerdeführerin die gel-
tend gemachte Reduktion in der Höhe von Fr. 5'520.-- herleitet (vermutungswei-
se 12 Monate x Fr. 460.-- Kinderzulagen [Fr. 230.-- pro Kind und Monat]).

4.4 Auf die von der Beschwerdeführerin vorgebrachte Motion 97.3643 braucht 
grundsätzlich nicht weiter eingegangen zu werden (vgl. vorstehende E. 3.6). Im-
merhin sei angemerkt, dass das Anliegen, die Kinderzulagen als steuerfrei zu er-
klären, bereits in der Vergangenheit Gegenstand mehrerer parlamentarischer 
Vorstösse war (vgl. etwa 97.3643, 07.470, 08.302, 08.308, 08.461, 19.3027). 
Diese wurden jedoch sowohl vom Bundesrat wie auch vom Parlament bis anhin 
stets abgelehnt. Auch die Volksinitiative "Familien stärken! Steuerfreie Kinder- 
und Ausbildungszulagen" (13.084) scheiterte in der Volksabstimmung vom 
8. März 2015 mit 75,4 Prozent Neinstimmen deutlich (vgl. zum Ganzen: Stel-
lungnahme des Bundesrates vom 1.5.2019 zur Motion 19.3027, abrufbar unter 
<https: / /www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId= 
20193027>, zuletzt besucht am 28.1.2025). Der Gesetzgeber hat somit auf eine 
Änderung bei der Besteuerung von Kinderzulagen verzichtet. Folglich entspricht 
deren Besteuerung (weiterhin) dem Willen des Gesetzgebers.

4.5 Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.

5. Des Weiteren rügt die Beschwerdeführerin die Veranlagung des Eigen-
mietwertes und Vermögenssteuerwertes der eigenen Wohnung im D.________; 
diese seien nicht steuerbar.

5.1.1 Die Vorinstanzen hielten betreffend den Eigenmietwert fest, die Veranla-
gungsbehörde habe in der Veranlagungsverfügung 2021 die Eigenmietwerte für 

14

die selbstbewohnte Liegenschaft in D.________ (d.h. die vier Mit- bzw. Stock-
werkeigentumsanteile GB Nrn. ____, ____, ____ und ____ E.________) gemäss 
den geltenden Schätzungsverfügungen vom 13. Oktober 2021 berücksichtigt. Sie 
habe die Eigenmietwerte anteilig seit Antritt durch die Beschwerdeführerin per 
1. September 2021 übernommen, wie sie deklariert worden seien, was korrekt 
und nicht zu beanstanden sei (angefochtener Einspracheentscheid E. 5).

5.1.2 Dagegen begründet die Beschwerdeführerin ihren Rügepunkt, unter Ver-
weis auf die Einsprache, wie folgt: Der Eigenmietwert werde oft auch als fiktiver 
Mietertrag bezeichnet. Gemäss Art. 22 StG gelte der Mietwert von Liegenschaf-
ten oder Liegenschaftsteilen, die den Steuerpflichtigen auf Grund von Eigentum 
oder unentgeltlicher Nutzungsrechte für den Eigengebrauch zur Verfügung ste-
hen würden, als Ertrag aus unbeweglichem Vermögen. Somit komme der Eigen-
mietwert nur zur Besteuerung, wenn der/die entsprechende Besitzerin das Objekt 
selbst bewohne. Es sei demzufolge so, dass dieses Objekt immer dem Zweck 
zur Leistung in Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen diene, was in allen 
Steuergesetzen steuerfrei sei. Die Besteuerung des Eigenmietwerts sei eine Un-
gleichbehandlung von Eigentümern und Mietern. Es liege eine Ungleichbehand-
lung der Eigentümer vor und es sei ein Verstoss gegen den Art. 127 BV. Die Ein-
sprache basiere auf der Grundlage der Bundesverfassung, welche den Steuer-
gesetzen übergeordnet sei. Die Steuerkommission versuche den Eindruck zu 
erwecken, dass die Argumente aus den politischen Vorstössen kämen. Wenn die 
Steuerkommission die Einsprache wie auch die entsprechenden Beilagen genau 
angesehen und gewürdigt hätte, hätte sie feststellen müssen, dass in der gesam-
ten politischen Betrachtung auch die entsprechenden Gesetzesgrundlagen und 
die rechtliche Würdigung des Bundesrates zu diesen Themen zu finden seien 
(Beschwerde S. 7 mit Verweis auf die Einsprache S. 14 f. [Bf-act. 2]).

5.1.3 Gemäss § 22 Abs. 1 lit. b StG bzw. Art. 21 Abs. 1 lit. b DBG ist der Mietwert 
von Grundstücken bzw. Liegenschaft(steil)en steuerbar, soweit sie dem Pflichti-
gen aufgrund von Eigentum oder aufgrund eines unentgeltlichen Nutzungsrechts 
für den Eigengebrauch zur Verfügung stehen. Mit Art. 7 Abs. 1 StHG ist den Kan-
tonen die Besteuerung des Eigenmietwertes von Grundstücken ausdrücklich 
vorgeschrieben (vgl. BGE 132 I 157 E. 3.3).

5.1.4 Der Ansicht der Beschwerdeführerin, als Eigentümerin einer selbstbewohn-
ten Eigentumswohnung werde sie im Vergleich mit Mietern ungleich behandelt 
bzw. besteuert, kann nicht gefolgt werden. Hintergrund der Eigenmietwertbe-
steuerung ist gerade die Beachtung der Steuergerechtigkeit, wie sie Art. 8 Abs. 1 
und Art. 127 Abs. 2 BV verlangen. Insbesondere soll sie die Gleichbehandlung 

15

von Personen gewährleisten, die Eigentümer einer selbstbewohnten Immobilie 
sind und die einen erheblichen Teil der Wohnkosten (Hypothekarzinsen, Unter-
haltskosten usw.) steuerlich zum Abzug bringen können, und von Mietern, die 
zwar ebenfalls Auslagen haben, insbesondere für die Wohnungsmiete, aber kei-
nen Anspruch auf analoge Abzüge haben (vgl. BGE 148 I 286, in: Pra 112 [2023] 
Nr. 34, E. 4.1 und 5.2; BGE 143 I 137 E. 3.2). Ohne die Besteuerung des Eigen-
mietwerts würden Mieter bei ansonsten gleichen Einkünften und Abzügen mit ei-
nem höheren steuerbaren Einkommen veranlagt als Eigentümer einer selbstbe-
wohnten Immobilie (vgl. BGE 143 I 137 E. 3.2; BGE 131 I 377 E. 2.1). Um die 
beiden Gruppen von Steuerpflichtigen gleich zu behandeln, wird dem Eigentümer 
der Mietwert der von ihm benützten Wohnung als Einkommen angerechnet (vgl. 
BGE 99 Ia 344 [Ott gegen Kanton Schwyz] E. 5c). 

Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin stellt der so besteuerte Ei-
genmietwert kein bloss fiktives, sondern ein echtes Naturaleinkommen dar (vgl. 
BGE 112 Ia 240 E. 3b; Urteile BGer 9C_551/2014 vom 13.3.2015 E. 3.1; 
2C_773/2009 vom 23.4.2010 E. 2.3; Locher, a.a.O., Art. 21 N 20 m.H.). Das 
Bundesgericht hielt fest, dass es sich dabei um einen Nutzungsertrag handle, der 
einen wirtschaftlichen Wert habe und der dem Mietzins entspreche, den der Ei-
gentümer bei der Vermietung seiner Liegenschaft an einen Dritten hätte erzielen 
können. Mit der Benützung spare der Eigentümer eine unerlässliche Ausgabe - 
die Miete -, die jeder andere Steuerpflichtige aufwenden müsse. Die Besteuerung 
des Mietwertes stelle so einen integrierenden Bestandteil der Gesamtreinein-
kommensbesteuerung dar (BGE 112 Ia 240 E. 3b; siehe auch Locher/Gurtner, 
Eigenmietwertbesteuerung und Verschuldungsanreize, ASA 5/91 [2022-2023], 
S. 241 ff., 244, gemäss welchen der Wohnnutzen bei der selbstbewohnten Im-
mobilie ein effektiver, realer Kapitalertrag sei [wenn auch in natura, nämlich mit-
tels "Logieren in den eigenen vier Wänden"]). 

5.1.5 Die Beschwerdeführerin ist unbestrittenermassen seit August 2021 Ei-
gentümerin der vier genannten Grundstücke bzw. der Eigentumswohnung in 
D.________ (vgl. Steuerakten 2021 act. A 91 - A 93) und bewohnt diese seit 
September 2021 mit ihren beiden Kindern selber. Gründe, welche rechtspre-
chungsgemäss einen steuerlich relevanten Eigengebrauch ausschliessen wür-
den (vgl. Urteil BGer 2C_509/2020 vom 7.10.2020 E. 3; Locher, a.a.O., Art. 21 N 
21), werden weder geltend gemacht noch sind solche ersichtlich. Das Argument, 
die selbstbewohnte Eigentumswohnung bezwecke/diene der Erfüllung familien-
rechtlicher Verpflichtungen, ist jedenfalls keine solche Ausnahme. Die Werte der 
veranlagten Eigenmiete, welche anteilig seit Antritt bzw. Bezug per 1. September 

16

2021 veranlagt wurden, werden von der Beschwerdeführerin vor Verwaltungsge-
richt nicht gerügt.

5.1.6 Wiederum nicht von Belang ist der Verweis der Beschwerdeführerin auf 
zahlreiche politische Vorstösse zum Thema Eigenmietwert (vgl. Einsprache S. 14 
f. [Bf-act. 2]; vgl. vorstehende E. 3.6). Freilich sind seit längerem Bestrebungen 
im Gange, die Eigenmietwertbesteuerung zu reformieren bzw. einen System-
wechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung herbeizuführen. Ob, wann und in 
welcher Form eine diesbezügliche Gesetzesänderung zustande kommt, ist im 
jetzigen Zeitpunkt jedoch noch offen (vgl. zum aktuellen Stand: <htt-
ps: / /www.estv.admin.ch/estv/de/home/die-estv/steuerpolitik/steuerpolitische-
dossier/wohneigentumsbesteuerung.html>, zuletzt besucht am 28.1.2025) und 
letztlich für die hier zu beurteilende Veranlagungsperiode 2021 unerheblich.

5.2.1 Betreffend den Vermögenssteuerwert der Eigentumswohnung in 
D.________ hielten die Vorinstanzen fest, dass gemäss § 40 Abs. 1 StG das ge-
samte Reinvermögen der Vermögenssteuer unterliege, mithin auch das unbe-
wegliche Vermögen. Die Vermögenssteuerwerte seien gestützt auf die geltenden 
Schätzungsverfügungen vom 13. Oktober 2021 und aufgrund des für die Bemes-
sung massgebenden Stichtages per Ende der Steuerperiode ungekürzt berück-
sichtigt worden (angefochtener Einspracheentscheid E. 5).

5.2.2 Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich vor, beim Kauf von Wohn-
eigentum dürfe man Vorsorgegelder aus der 2. und 3. Säule nutzen, vorausge-
setzt, man bewohne diese selber. Auch hier könne wieder der klare Bezug zu 
Leistungen in Erfüllung familienrechtlicher Verpflichtungen gezogen werden; das 
Eigenheim diene ausschliesslich diesem Zweck. Vermögen, welche sich in der 
2. und 3. Säule befänden, würden nicht zum steuerbaren Vermögen gehören. Ei-
ne selbstbewohnte Liegenschaft gehöre zur gebundenen Vorsorge, werde aber 
mit der Vermögenssteuer belastet, was gegen die Gleichmässigkeit der Besteue-
rung verstosse. Das Vorsorgeguthaben der Beschwerdeführerin, welches bis an-
hin nicht der Vermögenssteuer unterliegen habe, sei durch den Vorbezug zum 
Zweck des Eigenheims zu steuerpflichtigem Vermögen geworden, was Art. 127 
BV verletze. Hätte sie anstelle des Kaufs eines Eigenheims in die 3. Säule inves-
tiert, würde sie auf diesem Betrag keine Vermögenssteuern zahlen und hätte 
noch Abzüge bei der Einkommenssteuer tätigen können. Auch sehe Art. 108 BV 
die Förderung des Wohnungsbaus vor, welcher dem Eigenbedarf Privater diene 
(Beschwerde S. 7 mit Verweis auf die Einsprache S. 18 [Bf-act. 2]).

5.3.1 Die Kantone haben von den natürlichen Personen eine Vermögenssteuer 
zu erheben (Art. 2 Abs. 1 lit. a StHG). § 40 Abs. 1 StG bestimmt im Einklang mit 

17

Art. 13 Abs. 1 StHG (vgl. BGE 131 I 291 E. 2.5), dass das gesamte Reinvermö-
gen der Vermögenssteuer unterliegt. Steuerbar sind danach alle Aktiven, soweit 
sie nicht durch besondere gesetzliche Vorgabe von der objektiven Steuerpflicht 
ausgenommen sind. Es gilt somit ein Vermögensbegriff, der vom Grundsatz der 
Gesamtvermögenssteuer geprägt ist und dem Gedanken der Besteuerung nach 
der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit entspricht; er umfasst sämtliche einer Per-
son zivilrechtlich zustehenden und rechtlich realisierbaren geldwerten Rechte an 
Sachen sowie an Forderungen und Beteiligungen, seien sie dinglicher oder obli-
gatorischer Natur, unabhängig davon, ob es sich um privates oder geschäftli-
ches, bewegliches oder unbewegliches Vermögen handelt (vgl. BGE 138 II 311 
E. 3.1.1; BGE 136 II 256, in: Pra 100 [2011] Nr. 3, E. 3.2). Unter das steuerbare 
Vermögen fallen auch die Grundstücke, d.h. unter anderem die Liegenschaften 
und die Miteigentumsanteile an Grundstücken (§ 42 Abs. 1 StG; siehe auch 
§ 155 Abs. 1 StG). Das steuerbare Vermögen bemisst sich nach dem Stand am 
Ende der Steuerperiode oder der Steuerpflicht (§ 52 Abs. 1 StG; Art. 17 Abs. 1 
StHG).

5.4 Die Vorinstanzen haben gestützt auf die genannten Gesetzesbestimmun-
gen die Grundstücke der Beschwerdeführerin zu Recht als der Vermögenssteuer 
unterliegendes Vermögen qualifiziert und die Vermögenssteuerwerte von den 
Schätzungsverfügungen vom 13. Oktober 2021 übernommen. Letzteres wird von 
der Beschwerdeführerin auch nicht gerügt. Dass die Grundstücke steuerfreies 
Vermögen i.S.v. § 40 Abs. 4 StG bzw. Art. 13 Abs. 4 StHG darstellen, macht die 
Beschwerdeführerin zu Recht nicht geltend. 

5.4.1 An dieser Beurteilung vermögen die Vorbringen der Beschwerdeführerin 
nichts zu ändern. Nicht stichhaltig ist das Argument, ihre selbstbewohnte Eigen-
tumswohnung diene ausschliesslich dem Zweck "Leistungen in Erfüllung famili-
enrechtlicher Verpflichtungen" und sei folglich (vermögens-)steuerfrei. Die Be-
schwerdeführerin übersieht dabei, dass diese Formulierung im StG und im DBG 
zwar unter dem Titel der Einkommenssteuer anzutreffen ist (§ 25 lit. e StG; 
Art. 24 lit. e DBG [Steuerfreie Einkünfte]; vgl. vorstehende E. 3), jedoch keinen 
Bezug zur Vermögenssteuer hat (vgl. § 40 ff. StG; Art. 13 ff. StHG). Daran ändert 
auch nichts, dass die Beschwerdeführerin zur Finanzierung ihres Eigenheims ei-
nen Vorbezug für Wohneigentumsförderung (WEF) tätigte. Aus dem Umstand, 
dass das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invali-
denvorsorge (BVG; SR 831.40) vom 25. Juni 1982 (Art. 30c Abs. 1) bzw. das OR 
(Art. 331e Abs. 1) als Bedingung zum Vorbezug das selbstbewohnte Wohneigen-
tum ("Wohneigentum für den eigenen Bedarf") vorsehen, kann nichts über die 

18

Frage der (Vermögens-)Besteuerung des dadurch finanzierten Wohneigentums 
abgeleitet werden.

5.4.2 Unbehelflich ist zudem der Einwand, dass das sich in der zweiten Säule 
befindende Vermögen steuerbefreit sei, das nach einem Vorbezug finanzierte 
und selbstbewohnte Wohneigentum jedoch der Vermögenssteuer unterliege. 
Gemäss Art. 84 BVG sind Ansprüche aus Vorsorgeeinrichtungen und Vorsorge-
formen vor ihrer Fälligkeit von der Besteuerung des Bundes, der Kantone und 
der Gemeinden befreit. Die Vorschrift ist vor allem für die Vermögenssteuer von 
Bedeutung. Damit wird sichergestellt, dass solche Ansprüche entsprechend ih-
rem Zweck für die Vorsorge erhalten bleiben (vgl. Urteil BGer 2C_179/2007 vom 
14.12.2007 E. 4.1). Die Steuerbefreiung gilt solange, als die Vorsorgeansprüche 
für die berufliche Vorsorge im weiteren Sinne verwendet werden und somit Teil 
der beruflichen Vorsorge (2. Säule) und/oder der gebundenen individuellen Vor-
sorge (Säule 3a) sind (vgl. Schneider/Merlino/Mange, in: Schneider/Geiser/Gäch-
ter [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, BVG und 
FZG, 2. Aufl. 2019, Art. 84 BVG N 2). Im Sinne ihrer Privatautonomie hat sich die 
Beschwerdeführerin zum Zwecke der Finanzierung ihrer Eigentumswohnung für 
den Vorbezug ihrer Vorsorgeleistungen entschieden und somit dieses Vermögen 
der - gesetzlich vorgesehenen - vermögensteuerbefreiten Sphäre, sprich der 
2. Säule, entzogen. Davon, dass eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrund-
satzes vorliegen würde, kann nicht gesprochen werden, vergleicht die Be-
schwerdeführerin doch auch hier zwei verschiedene Sachverhalte. 

Hingegen läge gerade ein Verstoss gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz vor, 
wenn die mittels WEF-Vorbezug finanzierten Grundstücke von der Vermögens-
steuer befreit würden, während die anderweitig erworbenen (z.B. durch Schen-
kung, Erbvorbezug) bzw. finanzierten Grundstücke jedoch der Vermögenssteuer 
unterlägen.

Im Übrigen hätte die Beschwerdeführerin, anstelle des Vorbezugs, ihren An-
spruch auf Vorsorgeleistungen oder einen Betrag bis zur Höhe ihrer Freizügig-
keitsleistung verpfänden lassen können (vgl. Art. 30b BVG bzw. Art. 331d OR), 
wodurch das Vorsorgevermögen weiterhin in der 2. Säule und somit steuerbefreit 
geblieben, die dank der Verpfändung finanzierte Eigentumswohnung jedoch 
ebenfalls der Vermögenssteuer unterlegen wäre.

5.4.3 Ebensowenig verstösst die Erfassung der beschwerdeführerischen Grunds-
tücke mit der Vermögenssteuer gegen Art. 108 BV. Dass der Bund den Erwerb 
von Wohnungs- und Hauseigentum fördert (Abs. 1) und dabei namentlich die In-
teressen von Familien, Betagten, Bedürftigen und Behinderten berücksichtigt 

19

(Abs. 4), bedeutet nicht, dass sämtliche Regelungen, durch die (Haus-)Eigen-
tümer belastet werden, unzulässig wären (vgl. Urteil BGer 9C_245/2023 vom 
26.7.2023 E. 5.4.2). Dem Ziel von Art. 108 Abs. 1 BV kommt der Bund mit der 
vorteilhaften Ausgestaltung der Eigenmietwertbesteuerung (vgl. BGE 148 I 286 
E. 5.3.1; BGE 148 I 210 E. 4.4.6; siehe § 22 Abs. 2 StG betreffend die Regelung 
im Kanton Schwyz) sowie den steuerlich begünstigten Vorbezugsmöglichkeiten 
aus den Säulen 2 und 3a nach (vgl. Alvarez/Streiff, in: Ehrenzeller et. al. [Hrsg.], 
St. Galler Kommentar BV, 4. Aufl. 2023, Art. 108 N 16).

5.5 Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.

6. Aufgrund des Dargelegten ergeben sich in Bezug auf den Einspracheent-
scheid keine Änderungen bei den Einkünften bzw. dem steuerbaren Einkommen 
der Beschwerdeführerin, weshalb sich die von ihr beantragte Anpassung der 
Krankheits- und Unfallkosten erübrigt. Die Vorinstanzen haben diesen Abzug - in-
folge der teilweisen Gutheissung der Einsprache - hinsichtlich die kantonalen 
Steuern (§ 33 Abs. 3 lit. a StG) zugunsten der Beschwerdeführerin korrekt neu 
auf Fr. 2'900.-- (Fr. 6’916.-- [geltend gemachte Krankheits- und Unfallkosten 
2021; Steuerakten 2021 act. A 116] abzüglich Fr. 4'016.-- [3% Selbstbehalt des 
neu berechneten Nettoeinkommens von Fr. 133'868.--; vgl. Einspracheakten 
2021 act. E 15]) und derjenige betreffend die direkte Bundessteuer (Art. 33 
Abs. 1 lit. h DBG) unverändert auf Fr. 0.-- (Fr. 6’916.-- [geltend gemachte Krank-
heits- und Unfallkosten 2021; Steuerakten 2021 act. A 116] abzüglich Fr. 7’252.-- 
[5% Selbstbehalt des neu berechneten Nettoeinkommens von Fr. 145’048.--; vgl. 
Einspracheakten 2021 act. E 15]) festgelegt (vgl. angefochtener Einspracheent-
scheid E. 6). Das ist nicht zu beanstanden.

7. Im Kostenpunkt kritisiert die Beschwerdeführerin sodann noch die Verfah-
renskosten im kantonalen Einspracheverfahren in der Höhe von Fr. 800.--, wel-
che ihr im Einspracheentscheid dem Ausgang des Verfahrens entsprechend zu 
vier Fünfteln, d.h. im Betrag von Fr. 640.--, auferlegt wurden. Für das bundes-
steuerliche Einspracheverfahren wurden keine Verfahrenskosten auferlegt, da 
dieses gemäss Art. 135 Abs. 3 DBG kostenfrei ist (angefochtener Einspra-
cheentscheid E. 9; Beschwerde, S. 9).

7.1 Auf das Steuerverfahren sind die Bestimmungen des VRP anwendbar, so-
weit das StG oder dessen Ausführungsbestimmungen nicht davon abweichen 
(§ 128 StG). Das StG hält lediglich fest, dass die Steuerkommission gestützt auf 
die Untersuchung über die Einsprache sowie die Kosten- und Entschädigungs-
folgen des Einspracheverfahrens entscheidet (§ 154 Abs. 1 erster Satz StG), 
weshalb für die Höhe der festzulegenden Kosten das VRP zu konsultieren ist. 

20

Dieses sieht vor, dass die Behörden für den Erlass von Entscheiden die in der 
Gebührenordnung und den dazu gehörenden Tarifen vorgesehenen Gebühren 
und Entschädigungen für Barauslagen erheben (§ 71 Abs. 1 VRP) und diese in 
der Regel der unterliegenden Partei überbunden werden; unterliegt sie nur teil-
weise, werden die Kosten auf die Parteien anteilsmässig verteilt (§ 72 Abs. 2 
VRP). Gemäss § 22 Ziff. 12 der Gebührenordnung für die Verwaltung und die 
Rechtspflege im Kanton Schwyz (GebO; SRSZ 173.111) vom 20. Januar 1975, 
die auf § 81 ff. des Justizgesetzes des Kantons Schwyz (JG; SRSZ 231.110) 
vom 18. November 2009 fusst, liegen die Kosten der Steuerkommission für Be-
handlung und Entscheid im Einspracheverfahren zwischen Fr. 50.-- und 
Fr. 3'000.--.

7.2 Mit den vorstehenden Bestimmungen, auf welche die Vorinstanzen im Ein-
spracheentscheid zutreffend hingewiesen haben, besteht eine gesetzliche 
Grundlage für die Erhebung von Verfahrenskosten im kantonalen (Steuer-)Ein-
spracheverfahren. Die Schwyzer Regelung zur Kostenauflage im Einsprachever-
fahren liegt zudem innerhalb des den Kantonen durch das Steuerharmonisie-
rungsgesetz eingeräumten Regelungsspielraums und ist deshalb nicht zu bean-
standen (vgl. Urteil BGer 2C_458/2012, 2C_459/2012 vom 15.3.2013 E. 4.2 m.H. 
[publiziert in StPS 2013, S. 44 ff.]; VGE II 2021 69 vom 15.12.2021 E. 7). Es ist 
deshalb unerfindlich, inwiefern die Vorinstanzen nicht geltendes Recht angewen-
det haben sollen. Es sind dann auch keine Gründe ersichtlich, welche die Gebühr 
bzw. deren Höhe als gesetzes- und/oder verfassungswidrig darstellen könnten. 
Die Beschwerdeführerin hat zudem nicht substantiiert dargetan, weshalb die 
Auferlegung von Verfahrenskosten in casu gegen Treu und Glauben verstossen 
soll. Sie wurde im Verlauf des Einspracheverfahrens sowohl im Vorverfahren 
(gestützt auf § 54 Abs. 2 der Vollzugsverordnung zum Steuergesetz [VVStG; 
SRSZ 172.211] vom 22.5.2001) als auch im Hauptverfahren auf die Kostenfolgen 
im Falle des Unterliegens vor der Steuerkommission aufmerksam gemacht (vgl. 
Einspracheakten 2021 act. E 13 und E 32 f.; Bf-act. 3). Die anteilmässige Kos-
tenauflage erweist sich mithin als begründet und gibt auch in der Höhe zur keiner 
Korrektur Anlass.

8. Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unbegründet und ist abzuwei-
sen, soweit darauf eingetreten werden kann.

9. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (vgl. 
§ 128 StG i.V.m. § 72 Abs. 2 VRP; Art. 144 Abs. 1 DBG).

21

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Kosten des Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barausla-
gen) von insgesamt Fr. 2'500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 
Sie hat am 18. November 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.--
bezahlt, so dass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanzen (2/EB)
- den Bezirksrat E.________ (A; im Dispositiv)
- und die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung DVS, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 20. März 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. März 2025