# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4028455c-a830-52ed-b36f-87c9969e435d
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 12.10.2018 I 2018 50
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-50_2018-10-12.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 50

Entscheid vom 12. Oktober 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.iur. Vital Zehnder, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ lebt seit 1991 in der Schweiz und ist seit 1996 verheiratet. Sie 
übte als gelernte Spitex-Mitarbeiterin verschiedene Erwerbstätigkeiten aus (u.a. 
als Haushalthilfe, auf Bauernhöfen, im Gastgewerbe und als Betreuerin, vgl. IV-
act. 20-1/2, IV-act. 44-13/27). Zuletzt arbeitete sie bis zum 8. Juli 2014 (= letzter 
Arbeitstag) als Betreuerin für B.________, welche diverse Einrichtungen für Be-
hinderte führt (vgl. IV-act. 15-8/8, wobei das Anstellungsverhältnis per 30.4.2015 
aufgelöst wurde).

B. Am 2. Februar 2015 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Bezug von 
IV-Leistungen ein, worauf verschiedene Abklärungen erfolgten und eine Begut-
achtung in Auftrag gegeben wurde. Die ausgeloste Gutachterstelle C.________ 
erstattete das interdisziplinäre Gutachten am 21. Dezember 2015 (IV-act. 44).

C. Nach dem Vorbescheid vom 3. März 2016 (IV-act. 48) und Einwendungen 
der Versicherten vom 2. April 2016 (IV-act. 53) verfügte die IV-Stelle Schwyz am 
2. Juni 2016, dass das Gesuch um Ausrichtung einer IV-Rente abgewiesen wer-
de, derweil ein Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen bejaht wur-
de (IV-act. 57).

D. Eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Verwal-
tungsgericht mit Entscheid VGE I 2016 77 vom 13. Dezember 2016 insofern gut-
geheissen, als der Beschwerdeführerin auf der Basis eines ermittelten IV-Grades 
von 40% eine Viertelsrente zugesprochen wurde, wobei festgehalten wurde, 
dass die Festlegung des Rentenbeginns Sache der IV-Stelle sei.

E. Am 6. September 2016 wurde A.________ ein Arbeitsversuch im Betrieb 
D.________ vom 19. September 2016 bis 12. Januar 2017 gewährt (IV-act. 70), 
welcher am 23. Dezember 2016 bis zum 19. März 2017 verlängert wurde (IV-act. 
79, 96, 105). Für diesen Zeitraum wurden A.________ IV-Taggelder gewährt (IV-
act. 73-1/3 und 98-1/3).

F. Mit Vorbescheid vom 20. Februar 2017 teilte die IV-Stelle mit, der Beginn 
des Anspruchs auf eine Viertelsrente werde per 1. August 2015 festgelegt (IV-
act. 88). In einer Eingabe vom 19. März 2017 nahm A.________ zum Vorbe-
scheid vom 20. Februar 2017 Stellung und erklärte ihre Zustimmung zum Beginn 
des Rentenanspruchs per 1. August 2015; gleichzeitig beantragte sie eine Er-
höhung des Rentenanspruchs auf eine halbe IV-Rente (IV-act. 103). Am 28. 
März 2017 unterzeichnete A.________ eine Eingliederungsvereinbarung zum 
Einsatz an einem Testarbeitsplatz der Durchführungsstelle E.________ vom 10. 
April 2017 bis 6. Oktober 2017 (in Zug, vgl. IV-act. 107). 

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G. Mit Verfügung vom 21. April 2017 setzte die IV-Stelle den Beginn des An-
spruchs auf eine Viertelsrente (von Fr. 287.-- monatlich) per 1. August 2015 fest 
und ermittelte einen Anspruch auf Nachzahlungen von Fr. 5‘740.--; davon wur-
den Fr. 3‘286.60 mit Taggeldleistungen der J.________ verrechnet (vgl. IV-act. 
116; vgl. auch Begründung in IV-act. 108).

Am 8. Mai 2017 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining bei 
der Durchführungsstelle E.________ (IV-act. 123). Diesbezüglich erliess die IV-
Stelle am 11. Mai 2017 Taggeldverfügungen (IV-act. 126, 127). 

H. Am 16. Mai 2017 erliess die IV-Stelle gegenüber A.________ eine Ver-
fügung, welche die Verfügung vom 21. April 2017 ersetzte und den Rentenan-
spruch ab 1. August 2015 bis 30. September 2016 befristete, weil sich 
A.________ ab 19. September 2016 in der Eingliederung befunden habe. Zudem 
hielt die IV-Stelle in der Begründung fest, dass nach Abschluss der beruflichen 
Massnahmen der weitere Rentenanspruch nochmals überprüft werde (IV-act. 
122, 128ff.). Eine dagegen erhobene per 17. Mai 2017 datierte und am 20. Mai 
2017 der Post übergebene Beschwerde mit dem Antrag "auf eine Teilrente von 
50%" (IV-act. 134) hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE I 2017 43 
vom 9. August 2017, soweit es darauf eintrat, insofern teilweise gut, als im Sinne 
der Erwägungen die von der IV-Stelle angeordnete Einstellung der IV-
Viertelsrente aufgehoben und die Sache zur Überprüfung der Koordination mit 
Taggeldleistungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde. Im Übrigen wurde die 
Beschwerde, soweit damit höhere Rentenleistungen beantragt wurden, im Sinne 
der Erwägungen abgewiesen (IV-act. 142).

I. Am 25. Juli 2017 teilte die IV-Stelle A.________ telefonisch mit, dass die 
Berufsberatung abgeschlossen werde, weil es momentan keinen Sinn mache, 
Umschulungsmassnahmen einzuleiten (weil widersprüchliche Einschätzungen 
der Arbeitsfähigkeit von A.________ und der IV-Stelle vorliegen würden; IV-act. 
138-10/10, 139).

J. Mit Schreiben vom 12. September 2017 teilte die IV-Stelle A.________ mit, 
dass kein Doppelanspruch im Sinne von Art. 22 Abs. 5ter IVG bestehe, weil ein 
volles IV-Taggeld ausgerichtet worden sei, und dass die Viertelsrente nach Be-
endigung der beruflichen Massnahmen wieder ausgerichtet werde (IV-act. 143).

K. A.________ verlangte mit Schreiben vom 23. September 2017, welches 
am 28. September 2017 bei der IV-Stelle eingegangen ist, eine schriftliche Er-
klärung, weshalb die IV-Stelle ab 6. Oktober 2017 die Eingliederungsmassnah-
men einstelle (IV-act. 145-1/4).

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L. Mit Vorbescheid vom 11. Dezember 2017 (erneute Zustellung am 
29.12.2017) teilte die IV-Stelle mit, dass die beruflichen Massnahmen abge-
schlossen werden und ab 1. Oktober 2017 ein Anspruch auf eine Viertelsrente 
besteht (IV-act. 153f.). Dagegen erhob A.________ am 29. Januar 2018 Einwän-
de (IV-act. 159).

M. Mit Verfügung vom 16. Mai 2018 hat die IV-Stelle A.________ ab 1. Okto-
ber 2017 eine Viertelsrente zugesprochen und die beruflichen Massnahmen ab-
geschlossen (IV-act. 162, 164). Dagegen reicht A.________ am 16. Juni 2018 
(Postaufgabe am 18.6.2018) rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Schwyz ein, in welcher sie sinngemäss eine höhere Arbeitsunfähig-
keit und einen Anspruch auf berufliche Massnahmen geltend macht.

N. Die IV-Stelle beantragt mit Vernehmlassung vom 6. September 2018, die 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten 
der Beschwerdeführerin. Dazu nahm die Beschwerdeführerin am 30. September 
2018 (Postaufgabe am 1. Oktober 2018) Stellung.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid gegeben sind. Es prüft namentlich die 
frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches und die Rechts-
anhängigkeit oder das Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides in der glei-
chen Sache (vgl. § 27 Abs. 1 lit. f und g Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974 i.V.m. Art. 61 Bundesgesetz über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000).

1.2 Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen 
Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP i.V.m. Art. 61 ATSG).

2.1 Bereits im VGE I 2017 43 vom 9. August 2017, welcher nach der Aktenlage 
unangefochten blieb und somit rechtskräftig ist, hat das Verwaltungsgericht u.a. 
festgehalten:

 dass sinngemäss die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. Juni 2016 gestützt 
auf das Ergebnis des C.________-Gutachtens vom 21. Dezember 2015 
einen Anspruch auf IV-Rentenleistungen abgelehnt hatte, hingegen das 
Verwaltungsgericht im anschliessenden Beschwerdeverfahren (VGE I 
2016 77 vom 13.12.2016) zum Ergebnis gelangte, dass ein (unbefriste-
ter) Anspruch auf eine IV-Viertelsrente besteht (Erw. 1.3);

 dass soweit die Parteien mit diesem dargelegten Ergebnis nicht einver-
standen waren (sei es, dass die Versicherte glaubte, Anspruch auf eine 

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höhere Rente zu haben, oder sei es, dass die Vorinstanz der Auffas-
sung war, dass eine Viertelsrente lediglich für einen befristeten Zeit-
raum geschuldet sei), sie diesen Gerichtsentscheid (VGE) I 2016 77 
hätten rechtzeitig mit Beschwerde beim Bundesgericht anfechten müs-
sen;

 dass sich nach der Aktenlage keine Partei beim Bundesgericht be-
schwert hat, mithin dieser VGE I 2016 77 unangefochten in Rechtskraft 
erwachsen ist;

 dass es mit dem Ergebnis dieses (rechtskräftigen) Entscheides vom 
13. Dezember 2016, wonach die Versicherte auf der Basis eines IV-
Grades von 40% einen grundsätzlich unbefristeten Anspruch auf eine 
Viertelsrente hat, sein Bewenden hat;

 dass demgemäss auch auf die nachträgliche Kritik der Versicherten an 
diesem C.________-Gutachten vom 21. Dezember 2015 nicht eingetre-
ten werden kann;

 dass die Versicherte mit ihren neuen Vorbringen eine relevante Verän-
derung des Gesundheitszustandes bzw. des IV-Grades (seit der er-
wähnten Rentenzusprechung) nicht hinreichend glaubhaft gemacht hat;

 dass die Einwände der Versicherten, wonach durch ein höheres Pen-
sum als 50% "neue Schübe ausgelöst werden können", bzw. "dass bei 
Überschreitung von einer 50% Arbeitsleistung neuerliche Schübe be-
günstigt werden", grundsätzlich nicht ausreichen, um eine Änderung 
glaubhaft zu machen;

 dass deshalb die Verwaltung nach der Rentenzusprechung gemäss 
dem erwähnten VGE I 2016 77 vom 13. Dezember 2016 bislang auf ein 
Begehren um Zusprechung einer höheren IV-Rente nicht einzutreten 
hatte;

 und dass damit für das Gericht kein Anlass besteht, hier einen höheren 
Rentenanspruch zu prüfen.

2.2 Nach dem Gesagten kann nach wie vor auf die nachträgliche Kritik der 
Versicherten am C.________-Gutachten vom 21. Dezember 2015 nicht eingetre-
ten werden. Soweit die Versicherte somit sinngemäss geltend macht, dass im 
Jahr 2016 von einer zu hohen Arbeitsfähigkeit bzw. einem zu niedrigen IV-Grad 
ausgegangen wurde, kann hierzu auf die rechtskräftigen Entscheide des Verwal-
tungsgerichts VGE I 2016 77 vom 13. Dezember 2016 und I 2017 43 vom 9. Au-
gust 2017 verwiesen werden. Auf die Beschwerde ist demnach insoweit nicht 
einzutreten.

3.1 Vorliegend stellt sich erneut die Frage, ob die Versicherte mit ihren Vor-
bringen eine relevante Veränderung ihres Gesundheitszustands bzw. des IV-
Grades (seit der letzten rechtskräftigen Rentenzusprechung) hinreichend glaub-
haft gemacht hat.

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3.2 Wird ein Gesuch um (Renten)Revision eingereicht, so ist darin glaubhaft zu 
machen, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen 
Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 2 IVV). Nach Art. 87 Abs. 3 IVV hat die Ver-
waltung eine neue Anmeldung nur zu prüfen, wenn die Voraussetzungen nach 
Art. 87 Abs. 2 IVV erfüllt sind. Diese in Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV aufgeführte Ein-
tretensvoraussetzung soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit 
gleichlautenden und nicht näher begründeten, d.h. keine Veränderung des Sach-
verhalts darlegenden Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 112 Erw. 5.3.1). 
Diesem Zweck kann im Revisionsverfahren ebenso wie im Neuanmeldungsver-
fahren nur wirksam Rechnung getragen werden, wenn sich die versicherte Per-
son das Ergebnis der letztmaligen materiellen Überprüfung des Rentenan-
spruchs - mit rechtsgenüglicher Abklärung des Gesundheitszustands und geset-
zeskonformer Ermittlung des IV-Grades - im Rahmen eines erneuten Leistungs-
gesuchs entgegenhalten lassen muss (BGE 133 V 112 Erw. 5.3.1).

3.3 Im konkreten Fall ist die damalige Verfügung vom 2. Juni 2016 als zeitlicher 
Referenzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung 
zu berücksichtigen. Hinsichtlich des damaligen Gesundheitszustandes und der 
damals geltenden Arbeitsfähigkeitsbeurteilung stellte das Verwaltungsgericht in 
seinem Entscheid I 2016 77, wie bereits ausgeführt, massgeblich auf das 
C.________-Gutachten vom 21. Dezember 2015 ab. Demgemäss wurde die 
damals 50-jährige Versicherte für körperlich leichte bis höchstens mittelschwere 
wechselbelastende Tätigkeiten ohne Kontakt mit irritativen Substanzen und ohne 
Arbeiten im bzw. mit Wasser grundsätzlich als zu 100% arbeitsfähig beurteilt. 
Zudem ist die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Betreuerin in einer 
Behinderteneinrichtung nicht mehr zumutbar. Das Verwaltungsgericht gewährte 
bei der Ermittlung des Invalideneinkommens des Weiteren einen 
leidensbedingten Abzug von 20% aufgrund der multiplen Einschränkungen der 
Versicherten (vgl. zit. VGE Erw. 5.3.3).

3.4 Nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts ist für die richterliche 
Überprüfungsbefugnis der Zeitpunkt des Verfügungserlasses (hier: 16.5.2018) 
massgebend, weshalb später ergangene Berichte nur (aber immerhin) dann zu 
berücksichtigen sind, wenn sie sich zur Entwicklung des Gesundheitszustandes 
bis zu jenem Zeitpunkt äussern (vgl. Bundesgerichtsurteil 8C_292/2008 vom 
9.4.2009 Erw. 4 mit Verweis auf BGE 129 V 167 Erw. 1, bestätigt u.a. im Urteil 
8C_516/2016 vom 27.10.2016 Erw. 4.3; vgl. auch BGE 130 V 138 Erw. 2.1).

3.5.1  Mit ihren Einwänden gegen den Vorbescheid vom 11. Dezember 2017 
reichte die Versicherte bei der IV-Stelle den Arztbericht von Dr.med. univ. 
G.________ vom 14. März 2017 ein, wonach die Versicherte völlig erschöpft sei, 

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aufgrund von immer wiederkehrenden Schüben von frischen papulösen Vesikeln 
(aufgrund des bestehenden Ekzemes), und eine Arbeitsleistung von 80% nicht 
schaffe. Die Arbeitsleistung sei deshalb auf 50% zu beschränken. Würden diese 
50% weiter überschritten, begünstige dies neuerliche Schübe (vgl. IV-act. 159-
12/25). Dieser Arztbericht wurde dem Verwaltungsgericht bereits im Verfahren 
I 2017 43 eingereicht und im Entscheid vom 9. August 2017 berücksichtigt (vgl. 
IV-act. 136-6/17). Damit vermag die Versicherte somit keine relevante Änderung 
des Gesundheitszustandes bzw. des IV-Grades glaubhaft zu machen.

Beim Verwaltungsgericht reichte die Versicherte sodann einen jüngeren Arztbe-
richt von Dr.med. univ. G.________ vom 27. Juni 2018 ein. Darin berichtet die 
Ärztin erneut vom atopischen Ekzem, welches schubartig auftrete, weshalb die 
Versicherte seit Jahren unter einem enormen Leidensdruck stehe. Eine Ver-
schlimmerung trete unter Wärme, Nervosität, Erschöpfung und Konsum von spe-
zifischen Lebensmitteln ein. Begleitet würden diese Schübe von enormen Kopf-
schmerzen, Schmerzen im Darm und Hitzewallungen. 40% sei das absolute Limit 
der Leistungsfähigkeit der Versicherten. Alles was darüber hinausgehe, führe zu 
einer Verschlimmerung. Die durchgeführte Darmsanierung habe zu einer Stabili-
sierung der Versicherten geführt.

Aus den Schilderungen der Beschwerden der Versicherten ergeben sich keine 
relevanten Veränderungen seit der letzten rechtskräftigen Verfügung vom 2. Juni 
2016. Bereits damals waren die schubartigen Verschlechterungen des Hautek-
zems, welche u.a. von Durchfall, Übelkeit und Kopfschmerzen begleitet werden, 
sowie die Erforderlichkeit einer Darmsanierung bekannt (vgl. VGE I 2017 43 vom 
9.8.2017 Erw. 3.5.5). Neu ist lediglich, dass die Versicherte nur noch über eine 
Leistungsfähigkeit von 40% statt 50% verfügen soll. Diese Änderung wird jedoch 
im Arztbericht nicht nachvollziehbar begründet. Zudem spricht die Versicherte 
selbst in ihrer Beschwerde vom 16. Juni 2018 von einer 50%-igen Arbeitsfähig-
keit und war zum Zeitpunkt des Arztberichtes gemäss eigenen Angaben auch 
beim H.________ zu 50% arbeitstätig. Eine mit Arztbericht vom 27. Juni 2018 
geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustands wäre zudem nur 
zu berücksichtigen, wenn letztere bereits vor dem Verfügungszeitpunkt vom 16. 
Mai 2018 eingetreten wäre (vgl. vorstehende Erw. 3.4). Nach dem Gesagten 
vermag auch der Arztbericht vom 27. Juni 2018 keine relevante Änderung des 
Gesundheitszustandes bzw. des IV-Grades glaubhaft zu machen.

3.5.2  Ebenfalls mit den Einwänden zum Vorbescheid reichte die Versicherte der 
IV-Stelle ein ärztliches Zeugnis von Dr.med. F.________ (Fachärztin für Psychia-
trie und Psychotherapie) ein, welches der Versicherten vom 18. September 2017 
bis 21. Januar 2018 eine 50%-ige und ab 22. Januar 2018 bis auf weiteres eine 

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60%-ige Arbeitsunfähigkeit attestierte, ohne dies weiter zu begründen (IV-act. 
159-14/25). Dass die IV-Stelle allein aufgrund dieses Zeugnisses nicht von einer 
möglichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Versicherten aus-
gegangen ist, ist somit nicht zu beanstanden.

Mit der vorliegenden Beschwerde vom 16. Juni 2018 reichte die Versicherte ein 
Arztbericht von Dr.med. F.________ vom 14. Juni 2018 ein. Darin führt die 
Psychiaterin aus, dass sich die Versicherte seit dem 18. September 2017 auf-
grund einer mittelgradigen bis zum Teil schwergradigen depressiven Episode bei 
Verdacht auf eine rezidivierende depressive Störung ICD-10 F33.1 in ihrer ambu-
lanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung befinde. Bei Aufnahme 
der ambulanten Behandlung hätten ein schwergradig depressives Zustandsbild 
einhergehend mit schweren Konzentrations-, Merkfähigkeits- und Gedächtniss-
törungen, Hoffnungslosigkeit, Insuffizienzgefühle und ein deutlich vermindertes 
Selbstwertgefühl bestanden. Im Antrieb sei die Versicherte schwergradig redu-
ziert gewesen. Ein vermehrter sozialer Rückzug habe eruiert werden können. 
Aufgrund der multiplen Allergien der Versicherten und einer grossen Unverträg-
lichkeit von Medikamenten sei mit einer antidepressiven Medikation mit Hyperi-
plant Rx 1x täglich und zum Einschlafen Redormin 500mg begonnen worden. 
Durch diese sowie eine engmaschige psychotherapeutische Behandlung mit Be-
arbeitung der Abgrenzungsfähigkeit und Stärkung des Selbstwertgefühls der 
Versicherten, habe eine Besserung der depressiven Symptomatik erreicht wer-
den können, so dass derzeit noch eine mittelgradige depressive Symptomatik 
bestehe. Der Versicherten sei es auch gelungen, eine neue Arbeitsstelle zu fin-
den, deren Ausübung sie jedoch regelmässig an ihre Grenzen der Belastbarkeit 
bringe. Die Versicherte sei dennoch gewillt, diese Arbeitsstelle zu behalten. Die 
Versicherte klage jedoch weiterhin über eine Antriebsminderung, einen sozialen 
Rückzug, eine erhöhte Irritabilität und Erschöpfbarkeit sowie über ausgeprägte 
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Angesichts der Vorgeschichte der 
Versicherten und der bisher nur geringgradigen Besserung der Symptomatik er-
achte es Dr.med. F.________ aus psychiatrischer Sicht (objektiv psychiatrischen 
Gründen) als nicht möglich, dass die Versicherte in Zukunft mehr als 50% ar-
beitsfähig sein werde.

Bereits 2015 war die Versicherte aufgrund einer mittelgradigen depressiven Epi-
sode in Behandlung. Gemäss C.________-Gutachten seien im psychopathologi-
schen Befund des K.________ eine herabgesetzte Stimmung, ein reduziertes 
Selbstwertgefühl und Schlafstörungen erwähnt worden (vgl. IV-act. 44-14/27). Al-
lerdings sei die Versicherte damals nicht antidepressiv bzw. medikamentös be-
handelt worden. Mit dem psychiatrischen Gutachten von I.________ (Facharzt 
für Psychiatrie und Psychotherapie, Vertrauensarzt SGV) vom 5. August 2015 

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und dem C.________-Gutachten vom 21. Dezember 2015 wurde das Vorliegen 
einer mittelgradig depressiven Episode jedoch verneint. Die Versicherte war im 
Frühjahr 2015 mit einer Freundin in Indien für eine Ayurveda-Therapie, habe am 
Morgen keine Mühe aufzustehen, pflege eine gute Beziehung zu ihrem Mann 
sowie zu sozialen Kontakten, führe den Haushalt bis auf schwere Arbeiten 
selbständig, unternehme regelmässig ausgedehnte Spaziergänge oder Ausfahr-
ten mit dem Fahrrad, lese gerne, gehe gerne kulturellen Interessen nach und ge-
niesse Aufenthalte in der Natur. Dabei ist anzufügen, dass die Versicherte in die-
sem Zeitraum keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen ist. Die Versicherte litt gele-
gentlich unter Einschlafstörungen. Nachdem bei der psychiatrischen Untersu-
chung keine psychopathologischen Symptome festgestellt werden konnten, 
konnte die Diagnose einer depressiven Störung nicht bestätigt werden (IV-act. 
44-14/27). 

Nach der C.________-Begutachtung, deren Ergebnis vom Verwaltungsgericht in 
VGE I 2016 77 vom 13. Dezember 2016 bestätigt wurde, machte die Versicherte 
gegenüber dem Verwaltungsgericht am 26. Juni 2016 zunächst geltend, zu 100% 
arbeitsunfähig zu sein (IV-act. 61-6/31). Die Beschwerde wurde insoweit gutge-
heissen, als beim Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug von 20% 
berücksichtigt wurde, weshalb trotz 100%-iger Arbeitsfähigkeit (womit dem 
C.________-Gutachten gefolgt wurde) ein IV-Grad von 40% resultierte. Ansch-
liessend mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 17. Mai 2017 machte die Ver-
sicherte geltend, zu 50% arbeitsunfähig zu sein (IV-act. 134-2/6), nachdem sie 
bei der D.________ ein Arbeitspensum von 70% mit einer Leistungsfähigkeit von 
50% erreicht habe (IV-act. 115), bei E.________ anschliessend jedoch ihr 70% 
Arbeitspensum aufgrund ihrer Krankheitsbeschwerden auf 50% reduzierte (IV-
act. 148-3/5). Mit VGE I 2017 43 vom 9. August 2017 hat das Verwaltungsgericht 
jedoch das Vorliegen einer relevanten Veränderung bzw. deren Glaubhaftma-
chung basierend auf diesem Sachverhalt verneint.

In der vorliegenden Beschwerde macht die Versicherte weiterhin geltend, ledig-
lich zu 50% arbeitsfähig zu sein. Dies begründet sie, neben dem Arztbericht von 
Dr.med. univ. G.________ (vgl. vorstehende Erw. 3.5.1), neu mit dem Arztbericht 
von Dr.med. F.________, welche wie bereits Dr.med. univ. G.________ eine 
50%-ige Arbeitsfähigkeit attestiert (wobei sie im Arztzeugnis ab 22.1.2018 noch 
eine 60%-ige Arbeitsunfähigkeit attestierte, was nicht nachvollziehbar ist, ange-
sichts der geltend gemachten Verbesserung von einem schwergradig depressi-
ven Zustandsbild in eine mittelgradig depressive Episode; selbst eine durchge-
hend gleichbleibende Arbeitsfähigkeit trotz verändertem Zustandsbild ist nicht 
nachvollziehbar). Die Versicherte konnte gemäss eigenen Angaben nach dem 
Arbeitstraining ab Oktober 2017 bis April 2018 bei E.________ (wie bereits von 

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April bis Oktober 2017) weiterhin zu 50% arbeiten (vgl. IV-act. 159-8/25) und im 
Anschluss eine Anstellung zu einem Pensum von 50% beim H.________ wahr-
nehmen. Somit ist, selbst unter Berücksichtigung des Arztberichts von Dr.med. 
F.________, mit der von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Arbeits-
fähigkeit und ihrer Arbeitstätigkeit eine Verschlechterung bzw. eine rentenrele-
vante Veränderung ab dem 18. September 2017 im Vergleich zum Zeitpunkt der 
rentenzusprechenden Verfügung vom 2. Juni 2016 bzw. VGE I 2016 77 vom 
13. Dezember 2016 und VGE I 2017 43 vom 9. August 2017, welcher die Glaub-
haftmachung einer Verschlechterung verneinte, sowie auch im Vergleich zu den 
Arztberichten von Dr.med. univ. G.________ nicht ersichtlich.

Die Versicherte führt in ihrer Stellungnahme vom 30. September 2018 sodann 
selbst aus, dass die verschiedenen Arztzeugnisse und psychiatrischen Zeugnis-
se von Ärzten, die sie schon seit vier Jahren intensiv betreuen, in ihren Aussagen 
immer gleich und konstant blieben.

3.5.3  Vorliegend ist nicht ersichtlich, dass sich der Zustand der Versicherten im 
Vergleich zur Begutachtung im C.________ verschlechtert hat, zumal bereits 
damals bekannt war, dass die Beschwerden der Versicherten schubweise auftre-
ten, was bei der Rentenzusprache bzw. bei der Ermittlung des Invalideneinkom-
mens berücksichtigt wurde (vgl. VGE I 2017 43 vom 9.8.2017 Erw. 5.3.3). Des-
halb kann auch unter Berücksichtigung des Arztberichtes von Dr.med. 
F.________ eine Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht rechtsgenüg-
lich glaubhaft gemacht werden. Entsprechend hat die IV-Stelle in der angefoch-
tenen Verfügung zu Recht festgehalten, dass weiterhin ein Anspruch auf eine 
Viertelsrente besteht.

4.1 Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte haben Anspruch auf 
Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Er-
werbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder 
herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und die Voraussetzungen für den 
Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (Art. 8 Abs. 1 lit. a und b 
IVG). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der 
Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung 
der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens 
zu berücksichtigen (Art. 8 Abs. 1bis IVG). Als berufliche Eingliederungsmassnah-
men sieht das Gesetz insbesondere die Berufsberatung (Art. 15 IVG), die erst-
malige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), die Umschulung (Art. 17 IVG), die Ar-
beitsvermittlung (Art. 18 IVG), den Arbeitsversuch (Art. 18a IVG) und verschiede-
ne finanzielle Anreizmassnahmen (Art. 18b – 18d IVG) vor. 

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Nach Art. 15 IVG haben Versicherte, die infolge Invalidität in der Berufswahl oder 
in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit behindert sind, Anspruch auf 
Berufsberatung. Art. 17 Abs. 1 IVG räumt Versicherten den Anspruch auf 
Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ein, wenn die Umschulung infolge 
Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich 
erhalten oder verbessert werden kann. Gemäss Art. 18 Abs. 1 lit. a und b IVG 
haben arbeitsunfähige Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, Anspruch 
auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes bzw. 
begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes. 
Die IV kann einer versicherten Person sodann versuchsweise einen Arbeitsplatz 
für längstens 180 Tage zuweisen (Arbeitsversuch), um die tatsächliche 
Leistungsfähigkeit der versicherten Person im Arbeitsmarkt abzuklären (Art. 18a 
Abs. 1 IVG).

4.2 Soweit die Versicherte geltend macht, der Arbeitsversuch bei der 
D.________ sowie das Arbeitstraining bei E.________ vermögen darzulegen, 
dass sie nicht zu 100% arbeitsfähig sei bzw. dass im Vergleich zur ursprüngli-
chen Rentenzuspracheverfügung bzw. zum VGE I 2016 77 vom 13. Dezember 
2016 eine relevante Veränderung ihres Gesundheitszustandes oder des IV-
Grades gegeben sei, kann dieser Argumentation aus folgenden Gründen nicht 
gefolgt werden.

4.2.1  Das Ergebnis des Arbeitsversuchs bei der D.________ war dem Verwal-
tungsgericht bereits im Verfahren I 2017 43 bekannt und wurde im Entscheid 
I 2017 43 vom 9. August 2017 berücksichtigt. Eine Verschlechterung des Ge-
sundheitszustandes bzw. relevante Veränderung des IV-Grades wurde verneint. 
Darauf ist vorliegend abzustellen, weshalb auf diese Rüge der Versicherten nicht 
näher einzugehen ist. Anzufügen ist jedoch, dass die Versicherte beim Arbeits-
versuch betreuende Tätigkeiten ausgeübt hat, wobei bereits im VGE I 2016 77 
vom 13. Dezember 2016 festgehalten wurde, dass der Versicherten die ange-
stammte Tätigkeit als Betreuerin nicht mehr (vollschichtig) zumutbar bzw. nicht 
adäquat sei (vgl. zit. VGE Erw. 2.5; vgl. auch vorstehende Erw. 3.3). Dement-
sprechend konnte das Pensum während dieses Arbeitsversuches auf 70% er-
höht werden, bei einer Leistungsfähigkeit von ca. 50-60%.

Auch der Umstand, dass die Versicherte ihr Pensum bei E.________ von 70% 
auf 50% reduzierte, war im Verfahren I 2017 43 bereits bekannt.

4.2.2  Die Versicherte macht sodann geltend, dass Arbeitsversuche dazu dien-
ten, zu lernen wo die Grenzen seien und dies zu kommunizieren. Sie habe ein 
Jahr lang versucht, an einem geschützten Arbeitsplatz, ihr Pensum auf 80-100% 

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zu erhöhen, was ihr jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht gelungen sei. 
Sie frage sich, wozu solche Arbeitsversuche durchgeführt würden, wenn das Er-
gebnis nicht relevant sei oder nicht in die Beurteilung miteinbezogen werde.

Dazu ist vorliegend festzuhalten, dass es sich bei der Tätigkeit bei E.________ 
um ein Arbeitstraining im Rahmen von Art. 17 IVG und nicht um einen Arbeits-
versuch gemäss Art. 18a IVG handelte (vgl. IV-act. 123). Ein Arbeitstraining kann 
im Rahmen einer Umschulung erfolgen, wenn es in erster Linie der Erlan-
gung berufsfachlicher Kenntnisse bzw. der Umschulung dient (Erwin Murer, 
Handkommentar IVG, Bern 2014, Art. 17 N 12 m.V.a. Bundesgerichtsurteil 
9C_801/2011 vom 10.10.2012 Erw. 1). Gemäss dem Kreisschreiben über die 
Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art (KSBE) des Bundesamtes für Sozial-
versicherungen (gültig ab 1. Januar 2014, Stand: 1. Januar 2018) handelt es sich 
beim Arbeitstraining um eine berufliche Massnahme (welche unter Art. 16 bis 17 
IVG fällt), mittels welcher die mindestens 50%-ige Arbeitsfähigkeit einer objektiv 
und subjektiv eingliederungsfähigen Person in einem arbeitsmarktnahen Umfeld 
bzw. im 1. Arbeitsmarkt gesteigert werden soll (KSBE, Anhang II S. 4). Ziel des 
Arbeitstrainings bei E.________ war es, und wurde auch so in der Vereinbarung 
festgehalten, Erfahrungen im Bürobereich zu sammeln - was zweifellos der Um-
schulung für eine Tätigkeit im Bürobereich dient -, die Pensumssteigerung, sowie 
das Entwickeln von Ideen betreffend die berufliche Zukunft. Die letzten beiden 
Zielformulierungen dienen auch der Prüfung, ob eine Umschulung zielführend 
sowie notwendig bzw. verhältnismässig ist, und ob dadurch die Erwerbsfähigkeit 
voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Das Arbeitstraining diente 
entgegen den Ausführungen der Versicherten nicht der Abklärung der Arbeits-
fähigkeit, zumal diese bereits mit VGE I 2016 77 vom 13. Dezember 2016 
rechtskräftig beurteilt wurde und eine Veränderung der Arbeitsfähigkeit nicht 
glaubhaft gemacht werden konnte (vgl. VGE I 2017 43 vom 9.8.2017 sowie vor-
stehende Erw. 3.5.3). Somit kann damit nicht eine relevante Veränderung des 
Gesundheitszustandes bzw. des IV-Grades glaubhaft gemacht werden, zumal 
sich aus den medizinischen Berichten, wie bereits ausgeführt, keine Verschlech-
terung des Gesundheitszustandes der Versicherten entnehmen lässt.

4.3 Zum Abschluss der beruflichen Massnahmen in der angefochtenen Verfü-
gung ist was folgt festzuhalten. In den IV-Akten wird ausgeführt, dass die Versi-
cherte ihr Pensum während der einjährigen Eingliederungsmassnahme, im ge-
schützten Rahmen, zunächst auf 70% habe steigern können und anschliessend 
wieder auf 50% reduziert habe, weil sie sich subjektiv nicht in der Lage gefühlt 
habe, zu einem höheren Pensum als 50% im geschützten Rahmen zu arbeiten. 
Zudem habe die Versicherte ihre persönlichen Ressourcen nicht erkennen kön-
nen und sei durch ihre wahrgenommenen Beeinträchtigungen blockiert gewesen, 

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weshalb die "AV" habe abgeschlossen werden können (vgl. IV-act. 149-10/10). 
Mit der angefochtenen Verfügung werden die beruflichen Massnahmen abge-
schlossen (in der Begründung "Zusprache einer Invalidenrente" mit dem Wort-
laut: "Wir verfügen: Die beruflichen Massnahmen werden abgeschlossen. Ab 
01.10.2017 haben Sie Anspruch auf eine Viertelsrente.", vgl. IV-act. 162-1/6, 
welche integraler Bestandteil der Verfügung zur Rentenleistung vom 16. Mai 
2018 ist). Gleichzeitig lässt sich der Begründung jedoch entnehmen, dass der 
Versicherten die bisherige Tätigkeit im Pflegebereich nicht mehr zumutbar sei, 
weshalb ein Anspruch auf Umschulungsmassnahmen bestehe. Sofern sie solche 
Massnahmen wünsche, könne sie sich bei der IV-Stelle melden. Von Seiten der 
Berufsberatung sei dann abzuklären, ob eine Umschulung bei einer subjektiven 
Arbeitsfähigkeit von 50% sinnvoll und möglich sei.

Die Ausführungen in der angefochtenen Verfügung zu den beruflichen Mass-
nahmen sind demnach widersprüchlich. Hinzu kommt, dass gemäss den IV-
Akten die beruflichen Massnahmen aufgrund eines unzureichenden subjektiven 
Eingliederungsvermögens abgeschlossen wurden. Weshalb die Vorinstanz in ih-
rer Verfügung die Versicherte sinngemäss auffordert, trotzdem ein (zu den beruf-
lichen Massnahmen gehörendes) Gesuch um Umschulung zu stellen, welches 
anschliessend geprüft werde, während sie gleichzeitig die beruflichen Massnah-
men aufgrund mangelhafter Eingliederungsbereitschaft abschliesst, ist nicht 
nachvollziehbar. Zudem ist auch bei der Einstellung von beruflichen Massnah-
men aufgrund (geltend gemachter) fehlender subjektiver Eingliederungsbereit-
schaft, ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren gemäss Art. 21 Abs. 4 ATSG durch-
zuführen (vgl. Bundesgerichtsurteile 8C_156/2008 vom 11.8.2008 Erw. 2ff.; 
8C_667/2015 vom 6.9.2016 Erw. 5.3), zumal im konkreten Fall kein Ausnahme-
grund gemäss Art. 7b Abs. 2 IVG ersichtlich ist. Ein solches (schriftliches) Verfah-
ren hat gemäss Aktenlage bisher nicht stattgefunden (vgl. auch vorstehend In-
gress lit. I und K; IV-act. 145-1/4). Aus diesen Gründen erübrigt sich vorliegend 
die Prüfung der Frage, ob die Einstellung bzw. der Abschluss beruflicher Mass-
nahmen zu Recht erfolgt ist oder nicht.

5. Die Beschwerde erweist sich als teilweise begründet und wird insoweit gut-
geheissen, als die IV-Stelle mit der angefochtenen Verfügung vom 16. Mai 2018 
die beruflichen Massnahmen abgeschlossen hat. Die IV-Stelle hat entweder den 
Anspruch auf weitere berufliche Massnahmen zu prüfen oder bei Einstellung der-
selben vorab ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchzuführen. Im Übrigen 
wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Diesem Er-
gebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin und 
der IV-Stelle je zur Hälfte auferlegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die angefochtene Verfügung 
vom 16. Mai 2018 wird im Sinne der Erwägungen insoweit aufgehoben, als 
die beruflichen Massnahmen abgeschlossen werden. Im Übrigen wird die 
Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Die Beschwerde-
führerin hat weiterhin Anspruch auf eine IV-Viertelsrente.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und den Parteien je 
zur Hälfte (je Fr. 250.--) auferlegt. Dies wird so umgesetzt, dass das 
Gericht den von der Beschwerdeführerin bezahlten Kostenvorschuss von 
Fr. 500.-- einbehält und die IV-Stelle der Beschwerdeführerin noch Fr. 250.-- 
zu entrichten hat.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).
Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 12. Oktober 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 26. Oktober 2018