# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5498ac83-9648-586c-a778-8760f6a8c36a
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-02
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 02.09.2025 SR2 2025 54
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SR2-2025-54_2025-09-02.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Verfügung vom 2. September 2025
mitgeteilt am 2. September 2025

Referenz SR2 25 54

Instanz Zweite strafrechtliche Kammer

Besetzung Bergamin, Vorsitz
Hugentobler, Aktuarin ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

Staatsanwaltschaft Graubünden
Rohanstrasse 5, 7001 Chur
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Vorladung zur Einvernahme

Anfechtungsobj. Verfügung Staatsanwaltschaft Graubünden vom 24. Juli 2025

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Sachverhalt

A. Auf Strafantrag von B._____ vom 19. Februar 2024 eröffnete die 
Staatsanwaltschaft Graubünden am 11. April 2025 ein Strafverfahren gegen 
A._____ wegen Verleumdung gemäss Art. 174 StGB etc. Zuvor, am 6. Mai 2024, 
wurde A._____ polizeilich einvernommen. Eine von der Staatsanwaltschaft für den 
20. Mai 2025 angesetzte Vergleichsverhandlung zwischen B._____ und A._____ 
wurde kurzfristig abgesagt, nachdem A._____ der Staatsanwaltschaft mitgeteilt 
hatte, dass er nicht reisefähig sei. Am 11. Juni 2025 lud die Staatsanwaltschaft 
A._____ zu einer Einvernahme für den 18. Juni 2025 vor. Mit Schreiben vom 
15. Juni 2025 teilte A._____ der Staatsanwaltschaft mit, dass er nicht in der Lage 
sei, längere Reisen zu unternehmen. Die Einvernahme fand daraufhin nicht statt.

B. Mit Strafbefehl vom 3. Juli 2025, mitgeteilt am 4. Juli 2025, erkannte die 
Staatsanwaltschaft Graubünden:

1. A._____ ist schuldig der üblen Nachrede gemäss 
Art. 173 Ziff. 1 Abs. 1 StGB.

2. Die beschuldigte Person wird bestraft mit einer Geldstrafe von 30 
Tagessätzen zu je CHF 30.00, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von 
3 Jahren.

3. Die beschuldigte Person wird zudem bestraft mit einer Busse von 
CHF 300.00. Bei schuldhafter Nichtbezahlung tritt an Stelle der Busse eine 
Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen.

4. Die Kosten des Verfahrens werden der beschuldigen Person auferlegt.

5. Demgemäss hat die beschuldigte Person zu bezahlen:

- Busse CHF 300.00
- Barauslagen CHF 105.00
- Gebühren CHF 840.00
Rechnungsbetrag CHF 1245.00

6. [Mitteilung]

C. Dagegen erhob A._____ am 8. Juli 2025 (Poststempel) Einsprache bei der 
Staatsanwaltschaft. Daraufhin, am 24. Juli 2025, lud die Staatsanwaltschaft 
A._____ als beschuldigte Person zu einer Einvernahme auf den 18. September 
2025 vor.

D. Mit Eingabe vom 29. Juli 2025 (Poststempel) erhob A._____ (nachfolgend: 
Beschwerdeführer) beim Obergericht des Kantons Graubünden Beschwerde gegen 
die Vorladung der Staatsanwaltschaft vom 24. Juli 2025. 

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E. Die Akten der Staatsanwaltschaft wurden beigezogen. Auf die Einholung von 
Stellungnahmen wurde verzichtet. Die Angelegenheit ist spruchreif.

Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO in Verbindung mit Art. 22 EGzStPO 
(BR 350.100) kann gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Polizei, der 
Staatsanwaltschaft und der Übertretungsstrafbehörden Beschwerde beim 
Obergericht geführt werden. Unter "Verfahrenshandlung" ist jede hoheitliche, d.h. 
gegen aussen wirksame Handlung (oder Unterlassung) der 
Strafverfolgungsbehörde zu verstehen, welche – ohne die Form einer Verfügung zu 
kleiden – auf den Verfahrensgang (d.h. die Einleitung, die Durchführung oder den 
Abschluss des Verfahrens) gerichtet ist und einer prozessrechtlichen Regelung 
unterliegt (vgl. GUIDON, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, Art. 393 N. 6; Urteil des 
Bundesstrafgerichts BB.2021.203 vom 30. März 2022 E. 1.1). Zulässig ist die 
Beschwerde namentlich auch gegen Vorladungen (GUIDON, a.a.O., Art. 393 N. 10). 
Die Beurteilung fällt in die Zuständigkeit der Zweiten strafrechtlichen Kammer 
(Art. 13 Abs. 1 OGV [BR 173.010]). Die am 25. Juli 2025 begonnene (Art. 90 Abs. 1 
StPO) zehntägige Beschwerdefrist (Art. 396 Abs. 1 StPO) wurde durch die am 
29. Juli 2025 eingereichte Beschwerde gewahrt.

1.2. Gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO können mit der Beschwerde 
Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des 
Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit. a), die unvollständige 
oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) sowie die Unangemessenheit 
(lit. c) gerügt werden. Die Beschwerde stellt somit ein umfassendes, also 
ordentliches und vollkommenes Rechtsmittel dar. Die Beschwerdeinstanz verfügt 
über eine volle Kognition und kann die angefochtene Verfügung vollständig in allen 
Rechts- und Tatfragen überprüfen (vgl. GUIDON, a.a.O., Art. 393 N. 15). 

1.3. Die Beschwerde ist zu begründen (Art. 396 Abs. 1 StPO). Die Anforderungen 
an die Begründung richten sich nach Art. 385 Abs. 1 lit. a bis c StPO, wonach genau 
anzugeben ist, welche Punkte des Entscheides angefochten werden, welche 
Gründe einen anderen Entscheid nahelegen und welche Beweismittel angerufen 
werden. Die Beschwerdebegründung hat sich in minimaler Form mit der 
angefochtenen hoheitlichen Verfahrenshandlung auseinanderzusetzen (Verfügung 
des Kantonsgerichts von Graubünden SK2 20 50 vom 7. Januar 2021 E. 2 m.H. auf 
GUIDON, Die Beschwerde gemäss Schweizerischer Strafprozessordnung, 2011, 
Rz. 392). Die Beschwerdemotive müssen auch in Laienbeschwerden bis zum 

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Ablauf der zehntägigen Beschwerdefrist so konkret dargelegt werden, dass 
ersichtlich ist, welche Punkte des angefochtenen Entscheids beanstandet werden 
und inwiefern dieser abgeändert werden soll (Urteil des Bundesgerichts 
6B_182/2020 vom 6. Januar 2021 E. 2.5; GUIDON, a.a.O., Art. 396 N. 9e). Die 
Rechtsmittelinstanz hat nicht dafür besorgt zu sein, dass der Rechtsmittelkläger die 
optimale Begründungsargumentation vorlegt (Urteil des Bundesgerichts 
6B_339/2018 vom 21. August 2018 E. 2.3.2 m.w.H.). Die Begründung der 
Beschwerde muss grundsätzlich in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein. Der 
blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten 
reicht nicht aus (BGE 143 IV 122 E. 3.3; 141 V 416 E. 4; 140 III 115 E. 2; je m.w.H.). 

2. Gegen den Strafbefehl vom 3. Juli 2025 erhob der Beschwerdeführer am 
4. Juli 2025 Einsprache gemäss Art. 354 StPO. In der Folge, mit Verfügung vom 
24. Juli 2025, lud die Staatsanwaltschaft den Beschwerdeführer zu einer 
Einvernahme am 18. September 2025 vor. Dabei wurde ausdrücklich darauf 
hingewiesen, dass bei einem unentschuldigten Fernbleiben der Einsprache 
erhebenden Person die Einsprache als zurückgezogen gelte (Art. 355 Abs. 2 
StPO).

3. Der Beschwerdeführer moniert in seiner Beschwerde in erster Linie, die 
Staatsanwaltschaft habe ihn zu einer Einvernahme vorgeladen, obwohl er in 
derselben Angelegenheit bereits ausgesagt habe und eine erneute Einvernahme 
keinen Mehrwert liefere. Es sei ausgeschlossen, dass er in Zukunft der 
Staatsanwaltschaft Graubünden Auskunft erteilen werde, da er bereits alles zum 
Vorfall gesagt habe und die Fragen stets wahrheitsgetreu beantwortet habe. Es sei 
demzufolge unverhältnismässig, ihn zu einer erneuten Einvernahme vorzuladen. 

3.1. Mit der Einsprache wird die Staatsanwaltschaft verpflichtet, das Vorverfahren 
zu vervollständigen, mithin die für die Beurteilung der Einsprache nötigen 
Sachbeweise zu erheben und die beschuldigte Person sowie allfällige Zeugen und 
Auskunftspersonen einzuvernehmen (Art. 355 Abs. 1 StPO, Art. 157 ff. StPO). Erst 
nach Abnahme der notwendigen Beweise kann die Staatsanwaltschaft am 
Strafbefehl festhalten, diesen abändern, das Verfahren einstellen oder Anklage 
erheben (Art. 355 Abs. 3 StPO). Als ergänzende Beweisabnahme drängt sich dabei 
die Einvernahme der beschuldigten Person auf. Wurde die beschuldigte Person vor 
dem Strafbefehlserlass noch nicht einvernommen, so ist spätestens nach der 
Einsprache eine Einvernahme mit der beschuldigten Person durchzuführen. Deren 
Befragung muss die Regel sein und standardmässig erfolgen, dies nur schon 
deshalb, weil die beschuldigte Person ihre Einsprache nicht begründen muss 
(DAPHINOFF, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, 

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Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, Art. 355 N. 3). Unabhängig 
davon ist einer beschuldigten Person vor Anklageerhebung in einer förmlichen 
Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 1 BV, 
Art. 6 EMRK, Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO) zu gewähren. Dies gilt auch 
dann, wenn diese selbst keine Einvernahme wünscht oder ankündigt, die Aussage 
verweigern zu wollen. Die Strafprozessordnung lässt nicht zu, dass die erste 
förmliche Einvernahme vor Gericht stattfindet und damit das rechtliche Gehör erst 
sozusagen "nachgewährt" wird (Urteil des Obergerichts Zürich UH130173 vom 
17. April 2014 E. 5.2 m.w.H.). Nur in absoluten Ausnahmefällen (oder wenn schon 
vor dem Erlass des Strafbefehls eine umfassende Einvernahme stattgefunden hat) 
darf die Staatsanwaltschaft nach erhobener Einsprache von einer Einvernahme der 
beschuldigten Person absehen und den Fall ans Gericht zur Beurteilung überweisen 
(DAPHINOFF, a.a.O., Art. 355 N. 3).

3.2. Im vorliegenden Fall wurde der Beschwerdeführer bereits einmal, nämlich 
am 6. Mai 2024, einvernommen. Diese Einvernahme erfolgte noch durch die 
Kantonspolizei vor der Eröffnung des Strafverfahrens durch die Staatsanwaltschaft. 
Der von der Staatsanwaltschaft vor dem Erlass des Strafbefehls unternommene 
Versuch, selber den Beschwerdeführer einzuvernehmen, scheiterte. Sowohl für die 
Vergleichsverhandlung vom 20. Mai 2025 als auch für die Einvernahme vom 
18. Juni 2025 liess sich der Beschwerdeführer jeweils entschuldigen. Gegen den 
daraufhin erlassenen Strafbefehl erhob der Beschwerdeführer Einsprache, ohne die 
Gründe in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht darzulegen, weshalb der 
Strafbefehl nach seiner Auffassung zu Unrecht erfolgt ist. So erklärte er lediglich, 
"gegen den abenteuerlich formulierten Strafbefehl vom 4. Juli 2025 (Pr./Proc. 
VV.2024.2343/UB Einspruch" zu erheben (vgl. StA act. 27). Es ist vor diesem 
Hintergrund nachvollziehbar, wenn die Staatsanwaltschaft den Beschwerdeführer 
erneut zu einer Einvernahme vorlädt, um die genauen Gründe für die Einsprache in 
Erfahrung zu bringen. Auf dieser Grundlage wird die Staatsanwaltschaft erwägen 
können, ob Bedarf nach einer Vervollständigung des Sachverhalts besteht und 
weitere Beweiserhebungen notwendig sind, dies insbesondere auch im Hinblick auf 
entlastende Umstände. Wenn der Beschwerdeführer ankündigt, von seinem 
Aussage- und Mitwirkungsverweigerungsrecht (Art. 113 StPO) Gebrauch machen 
zu wollen, macht dies wie erwähnt eine Einvernahme nicht entbehrlich, zumal der 
Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht aufzeigt und auch sonst nicht 
ersichtlich ist, welche anderen Beweismittel anstelle seiner Einvernahme zur 
weiteren Sachverhaltsaufklärung beitragen könnten. Dass die Staatsanwaltschaft 
den Beschwerdeführer nach dessen (unbegründeter) Einsprache zu einer weiteren 

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Einvernahme vorgeladen hat, ist daher weder widerrechtlich noch 
unverhältnismässig.

4. Der Beschwerdeführer macht im Weiteren geltend, dass er aufgrund von 
medizinischen Einschränkungen nicht in der Lage sei, längere Reisen zu 
unternehmen. Aufgrund dessen könne er der Vorladung nicht Folge leisten können. 
Als Beleg dafür legte der Beschwerdeführer einen Entlassungsbericht des 
Regionalspitals Bellinzona e Valli vom 4. Juli 2025 sowie einen 
Untersuchungsbricht des Regionalspitals Bellinzona e Valli vom 4. März 2025 bei. 
Ob ein gültiger Verhinderungsgrund für die erst in Zukunft stattfindende 
Einvernahme vorliegt, kann nicht im vorliegenden Beschwerdeverfahren beurteilt 
werden. Wer verhindert ist, einer Vorladung Folge zu leisten, hat dies nämlich der 
vorladenden Behörde nach Art. 205 Abs. 2 StPO unverzüglich mitzuteilen; er oder 
sie hat die Verhinderung zu begründen und soweit möglich zu belegen. Der 
Beschwerdeführer hat den allfälligen Verhinderungsgrund demnach direkt der 
Staatsanwaltschaft gegenüber zu melden, zu begründen und zu belegen, und zwar 
unverzüglich. Bleibt er der Einvernahme fern, ohne dieser Pflicht nachzukommen, 
gilt seine Einsprache als zurückgezogen (Art. 355 Abs. 2 StPO).

5. Schliesslich erhebt der Beschwerdeführer allgemeine Vorwürfe gegen den 
fallführenden Staatsanwalt. Dieser gehe schikanös und unverhältnismässig vor. Er 
verlange, dass "dem leidigen Treiben von Staatsanwalt C._____ aus juristischen 
und gesundheitlichen Gründen ein Ende" gesetzt werde. Sofern der 
Beschwerdeführer damit Massnahmen gegen einen Mitarbeiter der 
Staatsanwaltschaft verlangt, ist das Obergericht hierfür nicht zuständig. Denn die 
Staatsanwaltschaft untersteht administrativ dem für die Justiz zuständigen 
Departement (Art. 6 Abs. 2 EGzStPO [BR 350.100]); die Regierung übt die Aufsicht 
über die Staatsanwaltschaft aus und kann ihr verbindliche Weisungen über die 
administrative Wahrnehmung ihrer Aufgaben erteilen (Art. 6 Abs. 3 EGzStPO). Eine 
Zuständigkeit des Obergerichts zum Erlass disziplinarrechtlicher Massnahmen 
besteht zum Vornherein nicht.

6. Im Resultat ist somit die Beschwerde abzuweisen, soweit auf diese 
eingetreten werden kann. Da diese Rechtslage offensichtlich ist, ergeht die 
vorliegende Entscheidung in einzelrichterlicher Kompetenz (Art. 38 Abs. 3 GOG 
[BR 173.000]).

7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer 
kostenpflichtig (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Gerichtskosten werden in Anwendung 
von Art. 7 Abs. 1 und 3 in Verbindung mit Art. 11 VGS (BR 350.210) auf CHF 200.00 

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festgesetzt. Mangels Einholen von Stellungnahmen sind von vornherein keine 
Entschädigungen zu sprechen.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 200.00 gehen zu Lasten 
von A._____.

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilung an]