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**Case Identifier:** 74676e32-20a0-51b1-8b7f-ed7538924c0e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 23.01.2023 II 2021 126
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-126_2023-01-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 126

Entscheid vom 23. Januar 2023 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien A.A.________ und B.A.________, 
Beschwerdeführer, 

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die 
direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 
6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagung 2017)

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Sachverhalt:

A. Die Ehegatten A.A.________ und B.A.________ (Steuerpflichtige) dekla-
rierten in ihrer Steuererklärung 2017 (u.a.) im Wertschriftenverzeichnis zusätzli-
che 90'000 Aktien der X.________AG (neben den bereits im Jahr 2015 von der 
Y.________Holding AG zum Nominalwert erworbenen 20'000 Aktien der 
X.________AG und dem gewährten zinslosen Darlehen von Fr. 500'000.-- an die 
X.________AG) und machten im Liegenschaftenverzeichnis in der separaten 
Aufstellung/Abrechnung zur Steuererklärung für das Grundstück GB-/Kat.Nr. xxx 
Gemeinde U.________/SZ, Liegenschaft Z.________ (Baujahr 1745), 1/2 Anteil, 
die (anteiligen) Kosten der Neuinstallation von Luftentfeuchtern in den (bis auf 
weiteres nicht vermieteten bzw. von den beiden Miteigentümern selbst genutz-
ten) Räumen im Untergeschoss bzw. Kellergeschoss (bestehend aus 3 Teilen: 
ein Grossraum im Mitteltrakt für Mitarbeitersitzungen etc. sowie zwei Büroräume 
im West- und Ostflügel) als abzugsfähigen Liegenschaftsunterhalt geltend (vgl. 
Steuerakten 2017 act. 81 ff., act. 101 und act. 152 ff., act. 161 f.).

Die anschliessenden Abklärungen der Veranlagungsbehörde ergaben, dass 
A.A.________ die zusätzlichen 90'000 Aktien der X.________AG mit Aktienkauf-
vertrag vom 27. November 2017 ("Share Sale and Purchase Agreement") von 
der Y.________Holding AG zum Nominalwert von Fr. 0.10 pro Aktie, d.h. für ins-
gesamt Fr. 9'000.--, gekauft hatte. Gleichzeitig hatte auch die Investorin 
C.________ mit Vertrag über den Kauf von Aktien sowie die Leistung einer Kapi-
taleinlage vom 27. November 2017 ("Share Purchase and Capital Contribution 
Agreement") 111'334 Aktien der X.________AG von der Y.________Holding AG 
zum Nominalwert von Fr. 0.10 pro Aktie, d.h. insgesamt Fr. 11'133.40, gekauft 
und sich zusätzlich zur Leistung einer Kapitaleinlage von Fr. 4'488'866.60 in die 
Reserven und das Eigenkapital der X.________AG verpflichtet. Auf Anfrage der 
Veranlagungsbehörde, weshalb A.A.________ lediglich den Nominalwert der Ak-
tien der X.________AG zu bezahlen gehabt habe, erklärte D.________ (Präsi-
dent des Verwaltungsrates der Y.________Holding AG und Verwaltungsratsmit-
glied der X.________AG), dass A.A.________ nicht die gleichen Konditionen wie 
C.________ gehabt habe, weil er C.________ als Investorin gefunden und ge-
meinsam mit der Y.________Holding AG zur Investition in die X.________AG 
habe überzeugen können. 

B. Mit Veranlagungsverfügung 2017 vom 26. Februar 2020 (Versand: 
16. März 2020) wurden die Steuerpflichtigen kantonal mit einem steuerbaren 
Einkommen von Fr. 988'400.-- (satzbestimmend Fr. 520'000.--) und einem steu-
erbaren Vermögen von Fr. 9'593'000.-- sowie bundessteuerlich mit einem steu-
erbaren und satzbestimmenden Einkommen Fr. 1'015'800.-- veranlagt. In 

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Abweichung zur Steuererklärung wurden Fr. 329'271.-- (Total Einkommen 
Fr. 365'871.-- abzüglich 10% AHV-Beiträge Fr. 36'600.--) als steuerbares Ein-
kommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit aus der Arbeitsleistung resp. als 
Vermittlungsprovision im Zusammenhang mit dem Verkauf von 111'334 Aktien 
der X.________AG durch die Y.________Holding AG an die Investorin 
C.________ aufgerechnet. Ebenfalls wurde der Betrag von Fr. 11'491.-- für die 
Neuanschaffung/den Einbau von Entfeuchtungsgeräten inkl. elektrischer Anlagen 
in der Liegenschaft Z.________ (GB-/Kat.Nr. xxx) nicht als Liegenschafts-
unterhalt zum Abzug zugelassen (vgl. Steuerakten 2017 act. 1 ff.).

C. Mit Eingabe vom 18. März 2020 erhoben die Steuerpflichtigen Einsprache 
bei der Kantonalen Steuerkommission / Kantonalen Verwaltung für die direkte 
Bundessteuer des Kantons Schwyz, welche mit Einspracheentscheid vom 
22. November 2021 (Versand: 30.11.2021) wie folgt entschied (vgl. Einsprache-
akten act. 1 ff.):

1. Die Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2017 vom 16. März 2020 
(Versand) wird abgewiesen.

2. Das steuerbare Einkommen wird kantonal neu auf CHF 1 025 000.-- 
(satzbestimmend CHF 539 400.--) festgesetzt, das steuerbare Vermögen 
bleibt unverändert bei CHF 9 593 000.-- (…). Bundessteuerlich wird das 
steuerbare und satzbestimmende Einkommen neu auf CHF 1 052 400.-- 
festgesetzt (Steuerbetrag p.a. CHF 120 524.--).

[…]

Die Einsprachebehörde bestätigte die Einschätzung der Veranlagungsbehörde, 
dass der von der Y.________Holding AG gewährte Vorzugspreis für den Kauf 
von 90'000 Aktien der X.________AG der indirekten Bezahlung für die Vermitt-
lung der Investorin C.________ diente. Im Unterschied zur Veranlagungsbehörde 
ging die Einsprachebehörde davon aus, dass keine selbständige Erwerbstätigkeit 
vorliegt, sondern dass es sich um steuerbare Einkünfte handelt, die unter die 
Einkommensgeneralklausel fallen, womit der von der Veranlagungsbehörde ge-
währte Abzug von 10% für AHV-Beiträge wegfällt. Ebenfalls bestätigte die Ein-
sprachebehörde betreffend die Liegenschaft Z.________ (GB-/Kat.Nr. xxx), dass 
die Veranlagungsbehörde die Kosten von Fr. 11'491.-- für die Neuinstallation von 
Luftentfeuchtern nicht als Liegenschaftsunterhalt qualifiziert und zum Abzug zu-
gelassen hat.

D. Am 9. Dezember 2021 erheben die Steuerpflichtigen fristgerecht Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht Schwyz mit dem Antrag: 

Die 1. Aufrechnung von Fr. 365‘817.- im Zusammenhang mit dem Kauf von 90‘000 Aktien 
der X.________AG vom 27. Nov. 2017 zum Kaufpreis von Fr. -.10 pro Aktie (entsprechend 
dem Nennwert pro Aktie) sei aufzuheben.

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Die 2. Aufrechnung von Fr. 11‘491.- für den Einbau der Entfeuchtungsanlage in der 
Liegenschaft Z.________ sei aufzuheben.

Das steuerpflichtige Einkommen sei wie folgt zu reduzieren:

Kantonale Steuern

Steuerbares Einkommen gemäss Einsprache-Entscheid gerundet Fr. 1‘025‘000.-

Steuerbares Einkommen gemäss Einsprache-Entscheid genau Fr. 1‘025‘088.-

Abzüglich angefochtene 1. Aufrechnung ./. Fr. 365‘817.-

Abzüglich angefochtene 2. Aufrechnung ./. Fr. 11‘491.-

Steuerbares Einkommen beantragt Fr. 647‘780.-

Direkte Bundessteuer

Steuerbares Einkommen gemäss Einsprache-Entscheid gerundet Fr. 1‘052‘400.-

Steuerbares Einkommen gemäss Einsprache-Entscheid genau Fr. 1‘052‘447.-

Abzüglich angefochtene 1. Aufrechnung ./. Fr.    365‘817.-

Abzüglich angefochtene 2. Aufrechnung ./. Fr. 11‘491.-

Steuerbares Einkommen beantragt Fr.    675‘139.-

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Kantons Schwyz bzw. der 
Staatskasse. 

[…]

E. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 20. Januar 2022 die 
Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführer. 
Es folgten weitere Schriftenwechsel, wobei beide Parteien an ihren Standpunkten 
festhielten.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Streitig und zu prüfen ist zunächst die Aufrechnung von Fr. 365'871.-- als 
steuerbares Einkommen im Zusammenhang mit dem Kauf von 90'000 Aktien der 
X.________AG vom 27. November 2017 zum Kaufpreis von Fr. 0.10 pro Aktie 
(entsprechend dem Nennwert pro Aktie).

1.1 Der direktsteuerliche Begriff des Einkommens ist harmonisiert (Art. 7 Abs. 1 
StHG) und im kantonalen Steuerrecht gleich auszulegen wie im Recht der direk-
ten Bundessteuer (Art. 16 ff. DBG; vgl. BGE 143 II 402 Erw. 7.1 S. 407; BGE 140 
II 353 Erw. 6 S. 362). Im Bereich der Besteuerung des Einkommens natürlicher 
Personen gilt das Konzept der Reinvermögenszugangstheorie ("théorie de 
l’accroissment du patrimoine" bzw. "imposition du revenu global net"). Danach 
unterliegen aufgrund der Generalklausel von Art. 16 Abs. 1 DBG und des nicht 

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abschliessenden Positivkatalogs (Art. 17 - 23 DBG) alle wiederkehrenden und 
einmaligen Einkünfte der direkten Bundessteuer. Vorbehalten bleiben die Kapi-
talgewinne aus der Veräusserung von Privatvermögen (Art. 16 Abs. 3 DBG) und 
die im Negativkatalog von Art. 24 DBG abschliessend aufgezählten Fälle (BGE 
146 II 97 Erw. 2.2 S. 99 f.; BGE 143 II 402 Erw. 5.1 S. 404; BGE 139 II 363 
Erw. 2.1 S. 365 mit zahlreichen Hinweisen). Der Reinvermögenszugang, wie er 
Art. 16 Abs. 1 DBG zugrunde liegt, besteht in einer Nettogrösse ("montant net"). 
Er entspricht dem Überschuss aller Vermögenszugänge gegenüber den Vermö-
gensabgängen derselben Steuerperiode. Einkommen ist demgemäss die Ge-
samtheit derjenigen Wirtschaftsgüter, die einem Individuum während der mass-
geblichen Steuerperiode zufliessen, und die es ohne Schmälerung seines Ver-
mögens zur Befriedigung seiner persönlichen Bedürfnisse und für seine laufende 
Wirtschaft verwenden kann (BGE 143 II 402 Erw. 5.2 S. 404; BGE 140 II 353 
Erw. 2.1 S. 355). Soweit der Vergleich der Vermögenszugänge gegenüber den 
Vermögensabgängen im Privatvermögen tatsächlich einen Überschuss ergibt, 
stellt sich noch die Frage, ob dieser als steuerbares Einkommen zu betrachten 
ist, als ein steuerfreier Kapitalgewinn (Art. 16 Abs. 3 DBG) oder als ein ausdrück-
lich in Art. 24 DBG vorgesehener Fall (BGE 143 II 402 Erw. 5.2 S. 404). Um ei-
nen Einkommenszufluss gemäss Art. 16 Abs. 1 DBG und der Reinvermögenszu-
gangstheorie handelt es sich insbesondere dann, wenn eine Bank gegenüber ei-
nem Privatkunden auf Forderungen verzichtet (vgl. Urteil BGer 2C_120/2008 
vom 13.8.2008 Erw. 2.2, in StE 2009 DBG/ZH B 21.1 Nr. 18; BGE 140 II 353 
Erw. 2.2 S. 355).

1.2.1  Die Vorinstanz ist der Auffassung, dass der Beschwerdeführer mit dem 
Kauf von 90'000 Aktien der X.________AG einen geldwerten Vorteil erhielt, weil 
er trotz höherem Aktienwert lediglich den Nominalwert von Fr. 0.10 pro Aktie ha-
be bezahlen müssen. Der von der Y.________Holding AG gewährte Vorzugs-
preis habe der indirekten Bezahlung für die Vermittlung der Investorin 
C.________ gedient (angefochtener Entscheid, Erwägungen Ziff. 3.1.1 - 3.1.3). 
Bei der indirekten Abgeltung für die Vermittlung der Investorin C.________ hand-
le es sich um steuerbare Einkünfte, die unter die Einkommensgeneralklausel fie-
len (angefochtener Entscheid, Erwägungen Ziff. 3.2.1 - 3.2.6). Die Veranla-
gungsbehörde habe den Betrag von Fr. 365'871.-- berechnet, indem sie die zeit-
gleich von C.________ zu leistende Kapitaleinlagereserve ins Verhältnis zum Ak-
tienkauf des Beschwerdeführers gesetzt habe. Bei einem Investitionsvolumen re-
sp. einer Kapitaleinlagereserve von Fr. 4'488'866.60 erschienen rund 8% für eine 
Finanzvermittlung nicht als überhöht (angefochtener Entscheid, Erwägungen Ziff. 
3.3.1 u. 3.3.2).

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1.2.2  Die Beschwerdeführer argumentieren dagegen, bei dem getätigten Kauf 
von 90'000 Aktien der X.________AG zum Nominalwert von Fr. 0.10 entspre-
chenden Kaufpreis pro Aktie habe es sich um ein reines Aktienkaufgeschäft ge-
handelt. Es habe kein Einkommen beinhaltet und generiert, schon gar nicht steu-
erpflichtiges. Dass die Reserveeinlage zu einem Wertanstieg der zum Nominal-
wert gekauften 90'000 Aktien der X.________AG geführt habe, treffe nicht zu. 
Die X.________AG sei ein Biotechnologie-Start-up-Unternehmen. Sie sei im Jah-
re 2014 gegründet worden und betreibe ausschliesslich Forschungsarbeit im Be-
reich Molekularbiologie. Sie habe bis heute noch keinen einzigen Franken Um-
satz gemacht und keinen einzigen Franken Gewinn erzielt. Die finanziellen Mittel 
seien bereits weitgehend durch Forschungsaufwendungen aufgebraucht worden. 
Das Vermögen bestehe auch heute noch ausschliesslich aus immateriellen Akti-
ven, nämlich aktiviertem Forschungs- und Entwicklungsaufwand. Wenn ein 
kommerzieller Durchbruch nicht gelinge, sei die X.________AG wertlos und 
müsse sie wegen Erfolglosigkeit liquidiert werden. Darum könnten die Aktien 
nicht einfach nach "Schema F" bewertet werden wie klassische und etablierte Ak-
tiengesellschaften nach den üblichen Richtlinien der Eidgenössischen Steuer-
verwaltung für die Bewertung von nicht börsenkotierten Aktien für Vermögens-
steuerzwecke. Würden die faktischen und wirtschaftlichen Besonderheiten 
berücksichtigt, dann werde klar, dass mit dem Kauf von 90'000 Aktien der 
X.________AG kein Geld verdient und kein steuerbares Einkommen erzielt wor-
den sei. Die Besteuerung eines über den Kaufpreis hinausgehenden Betrags wi-
derspreche sowohl dem Einkommensbegriff als auch dem Realisationsprinzip. 
Aktien seien kein Einkommen bzw. fielen nicht unter den Einkommens- und Rea-
lisationsbegriff. Aktien seien weder Geld noch würden sie ein Forderungsrecht in 
welcher Höhe auch immer beinhalten. Nur Geld und bedingungslose, fällige und 
klar bezifferte Forderungsrechte würden im Zeitpunkt des Zuflusses bzw. der 
Entstehung als Einkommen im Sinne des Einkommensbegriffs gelten. Einkom-
menssteuerpflichtig sei bei Gratisausgabe und Gratiserhalt von Aktien beim Akti-
onär nur der Nennwert der erhaltenen Aktien. Aus diesen Gründen bildeten die 
zum Nennwert gekauften Aktien kein Einkommen, selbst wenn der Aktienwert 
höher gewesen wäre als der Nennwert. Der angefochtene Besteuerungsversuch 
laufe im Ergebnis auf die Besteuerung eines vorweggenommenen fiktiven, noch 
nicht realisierten Kapital-gewinnes hinaus.

1.3.1  Es ist davon auszugehen, dass eine Kapitalgesellschaft grundsätzlich 
nichts schenkt. Ihre Leistungen erbringt sie aus wirtschaftlichen Gründen, nicht 
im Hinblick auf die Begünstigung einer Person. Folglich haben Rechtsgeschäfte, 
die sie mit nahestehenden Dritten eingeht, dem Drittvergleich ("dealing at arm’s 
length") zu genügen (vgl. Urteil BGer 2C_655/2018 vom 22.8.2018 Erw. 4.3). Der 

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Beschwerdeführer konnte von der Y.________Holding AG zusätzliche 90'000 Ak-
tien der X.________AG zum Nominalwert erwerben, weil er C.________ als In-
vestorin finden und gemeinsam mit der Y.________Holding AG von einer Investi-
tion in die X.________AG überzeugen konnte. Es steht ausser Frage, dass durch 
die von C.________ als Investorin zusätzlich erbrachte Kapitaleinlagereserve 
(Fr. 4'488'866.60) die Eigenkapitalbasis der X.________AG gestärkt wurde und – 
als Reflex – der innere Wert der Aktien der X.________AG (jedenfalls vorüber-
gehend) angestiegen ist, wovon alle Aktionäre profitiert haben. Konkret stellt sich 
infolgedessen die Frage, ob die Y.________Holding AG die 90'000 Aktien der 
X.________AG unter den gegebenen Umständen auch an einen unabhängigen 
Dritten zum Nominalwert veräussert hätte. Diese Frage ist zu verneinen, wie 
denn auch die festgelegten Ausgabenpreise bei den Kapitalerhöhungen der 
X.________AG in den Jahren 2016 und 2018 zeigen (angefochtener Entscheid, 
Erwägungen Ziff. 3.1.1). Bereits zuvor im Jahr 2015 konnte der Beschwerdefüh-
rer 20'000 Aktien der X.________AG nur deshalb zum Nominalwert erwerben, 
weil er sich zudem verpflichtet hatte, der X.________AG ein unverzinsliches Dar-
lehen von Fr. 500'000.-- zu gewähren (vgl. FACILITY AGREEMENT, Ziff. 9 
"SHARE ACQUISITION OPTION"). Insoweit der Beschwerdeführer von der 
Y.________Holding AG die 90'000 Aktien der X.________AG zum Nominalwert 
erwerben konnte, enthielten die Aktien somit auch eine Abgeltung bzw. Gegen-
leistung für die erbrachte Finanzvermittlung. Der geldwerte Vorteil konnte mit der 
Einräumung der Vergünstigung als endgültig verdient betrachtet werden. Dem-
gegenüber liegt entgegen den Beschwerdeführern keine der Ausgabe von Gra-
tisaktien vergleichbare Situation vor. Bei der Ausgabe von Gratisaktien fliesst 
dem Aktionär von der Gesellschaft eine Leistung zu, an der er virtuell schon vor 
deren Ausscheidung aus dem Gesellschaftsvermögen Anteil hatte (vgl. 
BGE 103 Ia 115 Erw. 4a S. 117). Das war jedoch beim Beschwerdeführer bezüg-
lich der von der Y.________Holding AG zusätzlich zum Nominalwert erworbenen 
90’000 Aktien der X.________AG gerade nicht der Fall.

1.3.2  Fraglich ist das Ausmass des einkommenssteuerlich erfassten Reinver-
mögenszugangs. Der Besteuerung unterliegt grundsätzlich die positive Differenz 
zwischen dem Verkehrswert der Aktien der X.________AG und dem tieferen Ab-
gabepreis. Bei Vorliegen einer massgeblichen Handänderung unter Dritten gilt 
der dabei erzielte Kaufpreis als Verkehrswert. Vorliegend wurde jedoch nicht auf 
den kalkulierten Verkehrswert der Aktien der X.________AG im Rahmen des von 
C.________ getätigten Investments abgestellt. Die Veranlagungsbehörde be-
rechnete vielmehr den Betrag von Fr. 365'871.--, indem sie die von C.________ 
als Investorin zusätzlich zum Nominalwert zu leistende Kapitaleinlagereserve 
(Fr. 4'488'866.60) ins Verhältnis zum Aktienkauf des Beschwerdeführers (90'000 

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Aktien A.A.________ / Total Aktien X.________AG 1'113'340) setzte. Das kann 
insofern noch als sachgerecht betrachtet werden, als es im Ergebnis wenigstens 
dem von der Y.________Holding AG mit dem Verkauf der 90'000 Aktien zum ein-
fachen Nominalwert dem Beschwerdeführer gewährten geldwerten Vorteil aus 
der Sicht der Y.________Holding AG entspricht. Damit folgt die Veranlagungs-
behörde der objektbezogenen Betrachtungsweise streng aus der Perspektive der 
Y.________Holding AG und berücksichtigt, dass mit der von C.________ als 
Investorin zusätzlich erbrachten Kapitaleinlagereserve in die Reserven und das 
Eigenkapital der X.________AG das Reinvermögen der X.________AG und als 
Folge dessen auch der innere Wert der Aktien der X.________AG zumindest in 
diesem Umfang entsprechend angestiegen ist. Insoweit hätte sich daher jeden-
falls auch ein unabhängiger Dritter als (evtl. neuer) Aktionär in die (Kapitaleinla-
ge-) Reserven der Gesellschaft "einkaufen" müssen. Die Frage, ob der entspre-
chend berechnete Betrag als Entgelt für die Finanzvermittlung überhöht er-
scheint, stellt sich unter diesem Gesichtspunkt nicht (vgl. angefochtener Ent-
scheid, Erwägungen Ziff. 3.3.2). Die Kritik der Beschwerdeführer, dass für die 
Ermittlung des Verkehrswerts der Aktien der X.________AG nicht einfach auf die 
"Wegleitung zur Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögens-
steuer" abgestellt werden darf, geht dabei ebenfalls fehl. Das Ausmass des ein-
kommenssteuerlich erfassten Reinvermögenszugangs hat zumindest dem mit 
dem Verkauf der Aktien der X.________AG zum einfachen Nominalwert gewähr-
ten geldwerten Vorteil aus der Sicht der Y.________Holding AG zu entsprechen. 
Immerhin ist von der Veranlagungsbehörde dem Umstand, dass es sich bei der 
X.________AG um ein Start-up-Unternehmen in der Aufbauphase handelt, da-
durch Rechnung getragen worden, dass der Vermögenssteuerwert (bis zum Vor-
liegen von repräsentativen Geschäftsergebnissen) aufgrund des Substanzwerts 
bestimmt worden ist und die bisher bei den Finanzierungsrunden bezahlten In-
vestorenpreise nicht berücksichtigt worden sind. Entgegen der Meinung der Be-
schwerdeführer verhält es sich auch nicht so, dass die Wegleitung nur in dem 
Fall gilt, für den sie in erster Linie vorgesehen ist, nämlich für die Bewertung von 
Wertpapieren juristischer Personen im Hinblick auf die Vermögensbesteuerung; 
vielmehr kann sie auch dann anwendbar sein, wenn zu prüfen ist, welcher Preis 
normalerweise vereinbart worden wäre, wenn nicht der Aktionär oder eine ihm 
nahestehende Person, sondern ein unabhängiger Dritter die Wertpapiere erwor-
ben hätte (vgl. Urteil BGer 2A.590/2002 vom 22.5.2003 Erw. 2.2 mit Hinweisen; 
ebenfalls Urteil BGer vom 4.11.1987 publiziert in StE 1988 BdBSt B 72.13.22 
Nr. 10 Erw. 2d).

1.3.3  Der in Art. 29 Abs. 2 BV garantierte Anspruch auf rechtliches Gehör ver-
pflichtet das Gericht, die Parteivorbringen tatsächlich zu hören, zu prüfen und in 

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der Entscheidfindung zu berücksichtigen. Die Begründung muss deshalb zumin-
dest kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht 
hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid stützt. Dagegen wird nicht ver-
langt, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich aus-
einandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 143 III 
65 Erw. 5.2 S. 70 f.; BGE 141 III 28 Erw. 3.2.4 S. 41; je mit Hinweisen). Die Be-
schwerdeführer werfen der Vorinstanz vor, dass sie die speziellen Umstände und 
die einmaligen faktischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten und 
die "Leidensgeschichte" der X.________AG als Start-Up-Biotechunternehmen 
völlig ausser Acht gelassen habe. Dies sei sehr wohl wichtig für die Beurteilung 
der Frage, welchen Wert die 90'000 Aktien der X.________AG im November 
2017 besessen hätten. Die Vorinstanz hat dem zu Recht entgegengehalten, dass 
sich die Behörde auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken 
kann (angefochtener Entscheid, Erwägungen Ziff. 2.1) und dass nicht die finanzi-
elle Entwicklung der X.________AG zu beurteilen ist, sondern die Frage, ob der 
Beschwerdeführer in der Steuerperiode 2017 einen steuerbaren geldwerten Vor-
teil erhalten hat. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführer ist von daher eine 
Gehörsverletzung und/oder materielle Rechtsverweigerung nicht auszumachen. 
Die massgeblichen tatsächlichen und rechtlichen Fragen sind von der Vorinstanz 
eingehend thematisiert worden. Es ist mit Blick auf den Gehörsanspruch nicht zu 
beanstanden, wenn die Vorinstanz keinen Anlass gesehen hat, die als nicht 
massgeblich erachteten Vorbringen der Beschwerdeführer in die Würdigung ein-
zubeziehen. Der Umstand, dass die Vorinstanz eine Rechtsauffassung vertritt, 
welche von derjenigen der Beschwerdeführer abweicht, begründet im Übrigen 
keine Gehörsverletzung (vgl. Urteile BGer 2C_603/2020 vom 11.2.2021 Erw. 4.2; 
2C_830/2019 vom 27.4.2020 Erw. 2; 4A_616/2009 vom 11.5.2010 Erw. 2.2).

2. Im Streit liegt sodann auch noch die Nichtgewährung des Abzugs für Lie-
genschaftsunterhalt im Betrag von Fr. 11'491.-- für den Einbau der Entfeuch-
tungsanlage in der Liegenschaft Z.________.

2.1 Gemäss § 32 Abs. 2 Bst. a Satz 1 StG können bei Liegenschaften im Pri-
vatvermögen die Unterhaltskosten, die Kosten der Instandstellung von neu er-
worbenen Liegenschaften, die Versicherungsprämien und die Kosten der Ver-
waltung durch Dritte abgezogen werden. Diese Bestimmung entspricht wörtlich 
Art. 32 Abs. 2 Satz 1 DBG sowie Art. 9 Abs. 3 Satz 1 StHG. 

Den Unterhaltskosten sind gemäss § 32 Abs. 2 Bst. a Satz 2 StG Investitionen 
gleichgestellt, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, soweit sie 
bei der direkten Bundesteuer abziehbar sind. Der Begriff der Unterhaltskosten im 
Sinne von § 32 Abs. 2 Bst. a Satz 2 StG entspricht somit jenem der direkten 

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Bundessteuer (Art. 32 Abs. 2 Satz 2 DBG) bzw. des harmonisierten kantonalen 
Steuerrechts (Art. 9 Abs. 3 Satz 2 und 3 Bst. a StHG). Demnach bestimmt bei In-
vestitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, das Eid-
genössische Finanzdepartement in Zusammenarbeit mit den Kantonen, wie weit 
sie den Unterhaltskosten gleichgestellt werden können (Art. 9 Abs. 3 Satz 3 Bst. 
a StHG, Art. 32 Abs. 2 Satz 2 DBG; Urteil BGer 2C_153/2014 vom 9.9.2014 
Erw. 2.1, in StE 2014 B 25.6 Nr. 63).

2.2.1  Die Vorinstanz beruft sich darauf, dass abziehbare Liegenschaftsunter-
haltskosten nur vorliegen, wenn die vorgenommene Massnahme dazu dient, eine 
vorbestehende Installation in der Liegenschaft zu erhalten, instand zu stellen 
oder zu ersetzen. Massgebend dafür, ob die Kosten als abziehbarer Liegen-
schaftsunterhalt oder wertvermehrende Anlagekosten zu qualifizieren sind, sei 
zudem nicht eine Gesamtbetrachtung im Sinne von Kosten-Nutzen auf längere 
Sicht, sondern der Einfluss einer Massnahme auf den Zustand der Liegenschaft 
im Zeitpunkt der Vornahme der Massnahme. Die Vorinstanz bezweifelt ausser-
dem, dass die Luftentfeuchter einen Energiespareffekt haben, benötigten Ent-
feuchter doch Strom zum Betrieb, und ändere sich mit Luftentfeuchtern auch der 
energetische Zustand eines Gebäudes nicht, blieben die Mauern im Inneren des 
Gebäudes doch genau gleich kalt wie ohne Luftentfeuchter (angefochtener Ent-
scheid, Erwägungen Ziff. 4.2).

2.2.2  Die Beschwerdeführer halten an der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Kos-
ten für die Entfeuchtungsanlage als Liegenschaftsunterhaltskosten fest. Der Wert 
der Liegenschaft Z.________ sei dadurch nicht erhöht worden, weil es eine 
Selbstverständlichkeit und ein bauhygienisches und baugesundheitliches Erfor-
dernis sei, dass ein Gebäude durch Feuchtigkeit, Schimmelpilz und dergleichen 
nicht die Gesundheit der Menschen schädige. Zudem führten Feuchtigkeit und 
Ausbreitung von Schimmelpilz zu weiterer Schädigung des Gebäudes. Schliess-
lich sei daran zu erinnern, dass das Steuerrecht Energie- und Umweltschutz-
massnahmen speziell begünstige.

2.3.1  Als Unterhaltskosten im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Satz 1 DBG steuerlich 
abziehbar sind jene Aufwendungen, die dazu dienen, den konkreten Nutzungs-
wert eines Wirtschaftsguts in einer Liegenschaft zu erhalten, instand zu stellen 
oder ihn zu ersetzen. Von den Unterhaltskosten zu unterscheiden sind Aufwen-
dungen, welche zur Wertvermehrung eines Grundstücks führen (vgl. Art. 34 
Bst. d DBG). Während Unterhaltskosten der Erhaltung bereits vorhandener Wer-
te dienen, werden mit wertvermehrenden Aufwendungen zusätzliche neue Werte 
geschaffen. Die Abgrenzung zwischen Werterhaltung und Wertvermehrung er-

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folgt nach objektiv-technischen Kriterien. Vergleichsmassstab bildet dabei nicht 
der Wert des Grundstücks insgesamt, sondern derjenige der konkret instand ge-
haltenen oder ersetzten Installation. Alle Aufwendungen, welche ein Grundstück 
in einen besseren Zustand versetzen, haben wertvermehrenden Charakter.  
Massgebend ist dabei aufgrund einer funktionalen Betrachtungsweise, ob das 
Grundstück durch die Massnahme eine qualitative Verbesserung und damit eine 
Wertsteigerung erfahren hat (vgl. zum Ganzen: Urteil BGer 2C_582/2021 vom 
29.11.2021 Erw. 2.1 mit weiteren Hinweisen).

2.3.2  Entgegen der Meinung der Beschwerdeführer hat der Einbau von Ent-
feuchtungsgeräten im Untergeschoss der Liegenschaft Z.________ zu einem 
Mehrwert der Liegenschaft geführt. Wie die Beschwerdeführer selbst vorbringen, 
ist früher der Keller ein feuchtes und verschimmeltes Kellerloch gewesen. Der-
weil wird das aus 3 Teilen bestehende Kellergeschoss von den beiden Mitei-
gentümern als Grossraum für Mitarbeitersitzungen etc. (Mitteltrakt) und Büroräu-
me (West-/Ostflügel) genutzt (vgl. Steuerakten 2017 act. 161 f.). Die Anschaffung 
ist zur Eindämmung und Verhinderung von Schimmelbefall erfolgt. Die Mass-
nahmen zur Entfeuchtung der Räume dienen dem Gesundheitsschutz. Dadurch 
konnte der Nutzwert der Räume im Untergeschoss (Kellergeschoss) gegenüber 
dem bisherigen/früheren Zustand erhöht bzw. qualitativ verbessert werden. Ent-
sprechend sind neue Werte geschaffen worden, die auch einen höheren Markt- 
bzw. Verkehrswert der Liegenschaft zur Folge haben. Das gilt auch, soweit es 
darum geht zu vermeiden, dass Feuchtigkeit und Ausbreitung von Schimmelpilz 
zu weiterer Schädigung des Gebäudes führen können. Dass ein bereits eingetre-
tener Schaden bzw. Minderwert zu beheben oder zumindest einzuschränken 
gewesen ist, wird von den Beschwerdeführern nicht behauptet. Der Einbau von 
Entfeuchtungsgeräten zur Entfeuchtung der Räume im Untergeschoss (Kellerge-
schoss) ist vollumfänglich zu den (wertvermehrenden) Anlagekosten zu zählen, 
die bei der Grundstückgewinnsteuer zu berücksichtigen sind. Dafür können ein-
kommenssteuerlich keine Kosten zum Abzug gebracht werden. Das entspricht 
soweit ersichtlich auch der Verwaltungspraxis in anderen Kantonen (vgl. etwa 
Weisungen Staats- und Gemeindesteuern im Luzerner Steuerbuch, Band 1, Ein-
kommenssteuer, § 39 Nr. 4, Stand 21.9.2022, Ziff. 7.8.3, wonach das Erstellen 
oder Anbringen von Sickerleitungen, Entfeuchtungsgeräten, usw. zu den An-
schaffungskosten 1/1 gehören).

2.3.3  Die Beschwerdeführer können sich schliesslich auch nicht darauf berufen, 
dass der Einbau der Entfeuchtungsanlage eine den Unterhaltskosten gleichge-
stellte Energiesparmassnahme gemäss den bundesrechtlichen Vorgaben dar-
stellt. Die infrage kommenden (technischen) Massnahmen werden in der ent-

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sprechenden Verordnung des Eidgenössischen Finanzdepartements über die 
Massnahmen zur rationellen Energieverwendung und zur Nutzung erneuerbarer 
Energien (SR 642.116.1) vom 24. August 1992 beispielhaft aufgelistet. Solche 
Gründe bestehen vorliegend indessen nicht. Dass die Entfeuchtung der Räume 
im Untergeschoss tatsächlich dem Energiesparen bzw. der Umwelt dient, wird 
von den Beschwerdeführern nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich.  

3. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist deshalb abzuweisen. 
Bei diesem Ausgang sind den Beschwerdeführern die Kosten des Verfahrens 
aufzuerlegen und besteht auch kein Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(vgl. § 128 StG in Verb. mit § 72 Abs. 2 und § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechts-
pflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974; Art. 144 Abs. 1 und 4 
DBG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 2'500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidari-
scher Haftbarkeit auferlegt. Sie haben am 15. Dezember 2021 einen Kos-
tenvorschuss von Fr. 2'500.-- bezahlt, so dass die Rechnung ausgeglichen 
ist.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schweizer-
hofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführer (2/R; unter Beilage der Eingabe der Vorinstanz 

vom 14.7.2022)
- die Vorinstanzen (2/EB)
- den Gemeinderat U.________/SZ (A; im Dispositiv)
- und die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung DVS, 3003 Bern (A).

Schwyz, 23. Januar 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 26. Januar 2023