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**Case Identifier:** 122c5103-b673-587f-80f7-3621eb361e8f
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-16
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 16.02.2021 II 2020 103
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2020-103_2021-02-16.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2020 103

Entscheid vom 16. Februar 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Christina Zehnder, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, 
Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Insolvenzentschädigung; Anmeldefrist)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1978; nachstehend: der Versicherte) war vom 21. Sep-
tember 2017 bis 30. April 2018 beim B.________ in C.________ angestellt (Vi-
act. 35-37). Die Lohnzahlung erfolgte bis und mit 31. März 2018. Mit Urteil des 
Kantonsgerichts D.________ vom 28. März 2019 wurde der Arbeitgeber ver-
pflichtet, dem Versicherten für den Monat April 2018 den Nettobetrag Fr. 3006.-- 
zzgl. Zinsen zu 5% seit 1. Mai 2018 zu bezahlen (Vi-act. 52-54). Am 3. Septem-
ber 2019 wurde über die Einzelunternehmung der Konkurs eröffnet. Die Aus-
schreibung des Konkurses im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) erfolg-
te mit der Mitteilung der Einstellung des Konkursverfahrens am ___ 2019 (Vi-act. 
16). Am 21. Oktober 2019 meldete der Versicherte beim Konkursamt seine Lohn-
forderungen in der Höhe von Fr. 3'006.-- zzgl. Zinsen zu 5% seit 1. Mai 2018 ge-
stützt auf das Urteil des Kantonsgerichts D.________ an (Vi-act. 19-37 und 52-
54). 

B. Am 20. Mai 2020 (Eingangsdatum) reichte der Versicherte bei der Arbeits-
losenkasse des Kantons Schwyz einen Antrag auf Insolvenzentschädigung über 
die Summe von Fr. 5'595.50 (Lohn April 2018 Fr. 3'800.--; Anteil 13. Monatslohn 
Fr. 316.50; Anteil Ferien Fr. 1'479.50) ein (Vi-act. 17-18). Nachdem der Versi-
cherte zur angedrohten Anspruchsablehnung infolge verspäteter Antragstellung 
am 3. Juni 2020 Stellung nahm (Vi-act. 15, 12), lehnte die Arbeitslosenkasse den 
Anspruch auf Insolvenzentschädigung mit Verfügung Nr. 353 vom 9. Juni 2020 
zufolge verspäteter Geltendmachung ab (Vi-act. 11). 

C. Gegen die Verfügung erhob der Versicherte am 18. Juni 2020 Einsprache 
(Vi-act. 8-9), welche die Arbeitslosenkasse mit dem Einspracheentscheid Nr. 48 
vom 22. Oktober 2020 im Wesentlichen mit der Begründung abwies, die Anmel-
dung des Versicherten sei zu spät erfolgt und ein Grund für die Wiederherstel-
lung der Frist liege nicht vor (Vi-act. 5-7).

D. Gegen den Einspracheentscheid Nr. 48 vom 22. Oktober 2020 erhebt der 
Versicherte frist- und formgerecht am 11. November 2020 (Postaufgabe 12. No-
vember 2020) Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit 
dem Rechtsbegehren, die Arbeitslosenkasse sei anzuweisen, ihm die für den 
Monat April 2018 beantragte Insolvenzentschädigung auszurichten (Vi-act. 3-4). 

E. Die Vorinstanz beantragt am 3. Dezember 2020 vernehmlassend, die Be-
schwerde sei vollumfänglich abzuweisen. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 51 Abs. 1 des Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslo-
senversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsge-
setz, AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982 haben beitragspflichtige Arbeitnehmer 
von Arbeitgebern, die in der Schweiz der Zwangsvollstreckung unterliegen oder 
in der Schweiz Arbeitnehmer beschäftigen, Anspruch auf Insolvenzentschädi-
gung, wenn die Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers eines der folgenden, im 
Gesetz genannten, zwangsvollstreckungsrechtlichen Stadien erreicht hat (vgl. 
BGE 134 V 88 Erw. 2):

- Wenn über den Arbeitgeber der Konkurs eröffnet wird und den Arbeit-
nehmern in diesem Zeitpunkt Lohnforderungen zustehen (Art. 51 Abs. 1 
lit. a AVIG), oder

- Nichteröffnung des Konkurses, weil sich infolge offensichtlicher Über-
schuldung des Arbeitgebers kein Gläubiger bereitfindet, die Kosten vor-
zuschiessen (Art. 51 Abs. 1 lit. b AVIG), oder

- sie gegen ihren Arbeitgeber für Lohnforderungen das Pfändungsbegeh-
ren gestellt haben (Art. 51 Abs. 1 lit. c AVIG), oder

- Bewilligung der Nachlassstundung (Art. 58 AVIG), oder
- richterlicher Konkursaufschub (Art. 58 AVIG).

Die Insolvenzentschädigung deckt für das gleiche Arbeitsverhältnis Lohnforde-
rungen für höchstens die letzten vier Monate des Arbeitsverhältnisses, für jeden 
Monat jedoch nur bis zum Höchstbetrag von Fr 10'500.-- (Art. 52 Abs. 1 AVIG 
i.V.m. Art. 3 Abs. 2 AVIG i.V.m. Art. 18 des Bundesgesetzes über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1] vom 6.10.2000 i.V.m. 
Art. 22 Abs. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202] 
vom 20.12.1982). Als Lohn gelten auch die geschuldeten Zulagen.

1.2.1  Wird über den Arbeitgeber der Konkurs eröffnet, so muss der Arbeitneh-
mer gemäss Art. 53 Abs. 1 AVIG seinen Entschädigungsanspruch spätestens 
60 Tage nach der Veröffentlichung des Konkurses im SHAB bei der öffentlichen 
Kasse stellen, die am Ort des Betreibungs- und Konkursamtes zuständig ist. Mit 
Ablauf dieser Frist erlischt der Anspruch auf Insolvenzentschädigung (Art. 53 
Abs. 3 AVIG). 

Bei dieser Frist handelt es sich um eine Verwirkungsfrist (BGE 131 V 454 Erw. 
3.1; Urteil BGer 8C_336/2010 vom 1.6.2010 Erw. 2.1), die als solche stets von 
Amtes wegen zu beachten ist (BGE 136 II 187 Erw. 6). Die Frist ist gemäss 
Art. 40 Abs. 1 ATSG weder erstreckbar noch kann sie unterbrochen werden. 
Ebenfalls ist kein Fristenstillstand vorgesehen, weshalb Art. 38 Abs. 4 ATSG 

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nicht anwendbar ist (SBVR Soziale Sicherheit, Nussbaumer, 3. Aufl., Basel 2016, 
9. Kap. N Rz. 612; AVIG-Praxis IE B29). 

1.2.2  Rechtsprechungsgemäss ist der Anspruch auf Insolvenzentschädigung 
verwirkt, wenn er zwar innert der Frist von Art. 53 Abs. 1 AVIG geltend gemacht 
wird, die versicherte Person aber innerhalb dieses Zeitraums oder einer ihr allen-
falls gestützt auf Art. 77 Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslo-
senversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungs-
verordnung, AVIV; SR 837.02) vom 31. August 1983 gesetzten Nachfrist nicht al-
le gemäss Art. 77 Abs. 1 AVIV erforderlichen Unterlagen beibringt. Dies gilt je-
doch nur, wenn die Arbeitslosenkasse die Antrag stellende Person ausdrücklich 
und unmissverständlich auf die Verwirkungsfolge bei verspäteter Einreichung der 
für die Beurteilung des Leistungsanspruchs wesentlichen Unterlagen hingewie-
sen hat (Urteile EVGer C 108/06 vom 14.8.2006 Erw. 2.3, in: ARV 2007 S. 303, 
und C 312/01 vom 27.3.2002 Erw. 3c mit Hinweisen, in: ARV 2002 S. 186). 

1.2.3  Zwar verlangt der Verordnungsgeber ausdrücklich die Geltendmachung 
des Entschädigungsanspruchs auf dem dafür vorgesehenen Formular (Art. 77 
Abs. 1 lit. a AVIV). Diese Bestimmung schliesst es indessen nicht aus, dass, um 
die Frist zu wahren, der Antrag zunächst formlos, d.h. etwa durch Brief, erfolgen 
kann. Voraussetzung dafür ist aber, dass der formularmässige Antrag baldmög-
lichst nachgereicht wird. Laut Art. 77 Abs. 2 AVIV ist die Arbeitslosenkasse denn 
auch gehalten, der versicherten Person bei fehlenden Unterlagen - unter welchen 
Begriff auch das Antragsformular fällt - eine angemessene Frist für die Ver-
vollständigung anzusetzen und sie, wie bereits dargelegt, auf die Folgen einer 
Unterlassung aufmerksam zu machen (Urteil EVGer C 226/94 vom 6.3.1995 Erw. 
2b, in: ARV 1995 S. 122). Art. 77 Abs. 2 AVIV i.V.m. Art. 53 Abs. 3 AVIG bildet 
somit eine genügende gesetzliche Grundlage für die Verweigerung der Insol-
venz-entschädigung, wenn die versicherte Person die für die Beurteilung des 
Leistungsanspruchs entscheidwesentlichen Unterlagen trotz ausdrücklicher Auf-
forderung ohne hinreichenden Grund nicht fristgemäss einreicht (vgl. Urteil EV-
Ger C 312/01 vom 27.3.2002 Erw. 3b - 3d, je mit Hinweisen, in: ARV 2002 S. 
186, und C 300/01 vom 27.3.2002 Erw. 2b; Urteil BGer 8C_335/2010 vom 
1.6.2010 Erw. 2.3).

1.3 Die Frist ist gemäss Art. 41 ATSG gewahrt, wenn der Antrag auf Insolvenz-
entschädigung spätestens am letzten Tag der Frist der schweizerischen Post 
übergeben wurde oder bei der zuständigen Arbeitslosenkasse schriftlich oder 
mündlich gestellt wurde (Nussbaumer, a.a.O., 9. Kap. N Rz. 612). Wird eine An-
meldung nicht formgerecht oder bei einer unzuständigen Stelle eingereicht, so ist 

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für die Einhaltung der Fristen und für die an die Anmeldung geknüpften Rechts-
wirkungen trotzdem der Zeitpunkt massgebend, in dem sie der Post übergeben 
oder bei der unzuständigen Stelle eingereicht wird (Art. 29 Abs. 3 ATSG). Die in 
Art. 29 Abs. 3 ATSG im Zusammenhang mit der Leistungsanmeldung gewählte 
Formulierung der "unzuständigen Stelle" geht weiter als diejenige in Art. 39 
Abs. 2 ATSG (Pärli/Kunz, Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts, Basel 2020, Art. 29 N 51). Deshalb gilt das 
Gesuch selbst dann als rechtzeitig und fristwahrend eingereicht, wenn es bei ei-
ner unzuständigen öffentlichen Arbeitslosenkasse, bei einer privaten Kasse oder 
bei einer anderen unzuständigen Behörde gestellt wurde (Nussbaumer, a.a.O., 
9. Kap. N Rz. 617; vgl. VGE II 2018 79 vom 29.10.2018 Erw. 1.3).

2.1 Die Vorinstanz hält gestützt auf Art. 53 Abs. 1 AVIG in ihrem Einspra-
cheentscheid fest, dass die 60-tägige Frist am 23. November 2019 (vgl. Publika-
tion Konkurs vom 22.11.2019; Ingress Bst. A) zu laufen begonnen habe. Da die 
Frist gemäss Art. 53 Abs. 1 AVIG am 21. Januar 2020 abgelaufen sei, sei der 
Antrag auf Insolvenzentschädigung vom 20. Mai 2020 verspätet eingereicht wor-
den. Damit sei der Tatbestand, dass der Versicherte die gesetzliche Frist gemäss 
Art. 53 Abs. 1 AVIG verpasst habe, offensichtlich erfüllt. Es stelle sich somit die 
Frage, ob Gründe für die Wiederherstellung der Frist nach Art. 41 ATSG vorlä-
gen. 

Der Versicherte habe aktenkundig bereits im Oktober 2019 Kenntnis von der 
Konkurseröffnung gehabt und wäre demnach ohne Weiteres in der Lage gewe-
sen, seinen Anspruch fristgerecht geltend zu machen. Wer das Fristversäumnis 
auf einen Rechtsirrtum oder auf Rechtsunkenntnis zurückführe, könne nach ei-
nem allgemeinen Rechtsgrundsatz nichts zu seinen Gunsten ableiten, sofern er 
sich bei Vorliegen qualifizierter Umstände nicht auf Art. 27 ATSG berufen könne. 
Auch die Berufung auf eine Verletzung der Auskunfts- und Beratungspflicht nach 
Art. 27 ATSG seitens der Arbeitslosenkasse sei unbehelflich, habe sich der Ver-
sicherte doch erst am 20. Mai 2020 erstmals an die Arbeitslosenkasse gewandt. 
Auch die Argumentation des Versicherten, er habe die Forderung im Konkursver-
fahren beim Konkursamt eingegeben und die zuständige Person habe ihm zuge-
sichert, ihm beim Antrag auf Insolvenzentschädigung zu unterstützen, ziele ins 
Leere. Erstens habe der Versicherte beim Konkursamt keinen konkreten Antrag 
auf Insolvenzentschädigung gestellt, sondern einzig seine arbeitsrechtliche For-
derung im Konkursverfahren geltend gemacht. Zweitens treffe das Konkursamt 
keine gesetzliche Aufklärungs- und Beratungspflicht nach Art. 27 ATSG, da es 
sich weder um einen Versicherungsträger noch um ein Durchführungsorgan 
handle. Eine fehlerhafte oder unvollständige Beratung oder ein Untätigbleiben 

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des Konkursamts würde nicht ausreichen, um eine versäumte Frist wiederherzu-
stellen. Weiter verpflichte Art. 56 AVIG die Arbeitgeber sowie das Betreibungs- 
und Konkursamt einzig dazu, der Arbeitslosenkasse auf konkretes Ersuchen hin, 
alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen, damit der Anspruch des Arbeitnehmers 
beurteilt und die Insolvenzentschädigung festgelegt werden könne. Hinzu kom-
me, dass die Auskunftspflichten gemäss Art. 56 AVIG erst mit der Anmeldung 
des Entschädigungsanspruchs einsetzen würden. Demnach sei die Anmeldung 
zu spät erfolgt und es liege kein Grund für die Wiederherstellung der versäumten 
Frist vor. 

2.2 Der Beschwerdeführer bringt beschwerdeweise vor, richtig gehandelt zu 
haben. Er habe sich darauf verlassen, dass der Antrag auf Insolvenzentschädi-
gung beim Konkursamt eingereicht werden könne. Ebenso habe ihm das Kon-
kursamt bestätigt, dass es sich um die Anmeldung kümmere. Unter Verweis auf 
Ziff. 9 des Einspracheentscheids macht er sinngemäss eine Verletzung von Treu 
und Glauben geltend, da er das Konkursamt als zuständig erachtet habe und 
deshalb auch keine weiteren Schritte unternommen habe. 

3.1 Es ist unbestritten, dass der Konkurs des Arbeitgebers des Beschwerde-
führers am 22. November 2019 publiziert wurde und dies für den Antrag auf In-
solvenzentschädigung fristauslösend war. Fest steht ebenso, dass der Be-
schwerdeführer zu diesem Zeitpunkt bereits Kenntnis vom Konkurs hatte, hat er 
doch seine Lohnforderung beim Konkursamt bereits im Oktober 2019 einge-
reicht. Unbestritten ist ebenso, dass der Beschwerdeführer bei der Arbeitslosen-
kasse innert der 60 tägigen Frist keinen Antrag eingereicht hat. 

3.2 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er habe den Antrag auf Insol-
venzentschädigung fristgerecht beim Konkursamt eingereicht, kann die Frage of-
fenbleiben, ob diese Einreichung in Anwendung von Art. 29 Abs. 3 ATSG als 
fristwahrend zu berücksichtigen ist (vgl. in diesem Sinne etwa Urteil Sozialversi-
cherungsgericht ZH AL.2018.00230 vom 23.4.2019). 

Aus den Akten ergibt sich zweifelsfrei, dass der Beschwerdeführer am 21. Ok-
tober 2019 im Konkursverfahren des Arbeitgebers eine Lohnforderung über 
Fr. 3'006.-- zzgl. Zins zu 5% seit 1. Mai 2018 eingereicht hat (Vi-act. 19). Hinge-
gen hat er beim Konkursamt keinen Antrag auf Insolvenzentschädigung gestellt. 
Vielmehr wurde ihm ein auszufüllendes Antragsformular inkl. Erläuterungen 
durch das Konkursamt Ende April 2020 zugestellt (Vi-act. 40), was bestätigt, 
dass er zuvor noch keinen Antrag eingereicht hatte. Damit aber stellt sich die 
Frage nicht, ob der Beschwerdeführer seine Leistungen fristgerecht, aber bei der 
unzuständigen Stelle eingereicht hat (vgl. Art. 29 Abs. 3 ATSG). 

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3.3 Aktenkundig ist einzig der bei der Arbeitslosenkasse am 20. Mai 2020 ein-
gegangene (undatierte) Antrag auf Insolvenzentschädigung (Vi-act. 17), den er 
der Arbeitslosenkasse mit Mail vom 19. Mai 2020 angekündigt hat (vgl. Vi-act. 
38; vgl. auch Kopie Couvert Vi-act. 74). Nachdem diese Leistungsanmeldung 
zweifellos erst nach Ablauf der 60 tägigen Frist gemäss Art. 53 Abs. 1 AVIG er-
folgt und der Anspruch damit verwirkt ist, stellt sich weiter die Frage, ob die ver-
säumte Frist wieder herzustellen ist, weil der Beschwerdeführer unverschulde-
terweise abgehalten wurde, innert Frist zu handeln (vgl. Art. 41 ATSG).

4.1 Ist eine gesuchstellende Person oder ihre Vertretung unverschuldeterweise 
abgehalten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wieder hergestellt, so-
fern sie unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernis-
ses darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt.

Unverschuldet ist das Versäumnis, wenn dafür objektive Gründe vorliegen und 
der Partei keine Nachlässigkeit vorgeworfen werden kann (EGV-SZ 1997 Nr. 26 
Erw. 2b; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspfle-
ge des Bundes, 3. A., Zürich 2013, Rz. 587). Es muss sich um Gründe von eini-
gem Gewicht, wie schwere Erkrankung oder Unfall, höhere Gewalt (wie Naturka-
tastrophen), plötzlich eintretende Handlungsunfähigkeit, unerwarteter Tod naher 
Angehöriger und dergleichen handeln, so dass die betroffene Person von der 
Rechtshandlung abgehalten wird, und auch nicht in der Lage ist, eine Vertretung 
zu bestellen (BGE 112 V 225, 108 V 109). Gründe wie Ferienabwesenheit, Ar-
beitsüberlastung, Unbeholfenheit oder Unachtsamkeit reichen praxisgemäss 
nicht aus (Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 587; VGE II 2015 39 vom 26.8.2015 
Erw. 3.1; VGE II 2013 105 vom 23.10.2013 Erw. 2.1; VGE I 2007 284 vom 
22.1.2008 Erw. 2.6). Einer Fristwiederherstellung steht demgemäss bereits 
schon leichtes Verschulden der betroffenen Person entgegen (Griffel, Kommen-
tar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. A., Zürich 2014, 
§ 12 N 44). Unbeachtlich ist insbesondere auch die Geltendmachung von fehlen-
der Rechtskenntnis, da Gesetze mit der amtlichen Publikation des Textes als be-
kannt gelten und daraus abgeleitet der allgemeine Grundsatz gilt, dass Rechts-
unkenntnis schadet und niemand Vorteile aus seiner eigenen Rechtsunkenntnis 
ableiten kann (ignorantia iuris nocet; BGE 136 V 331 Erw. 4.2.3.1 mit weiteren 
Verweisen; BGE 111 V 402 Erw. 3; VGE II 2015 15 vom 22.7.2015 Erw. 3.3; 
VGE II 2015 39 vom 26.8.2015 Erw. 3.3). 

Bei den anerkannten Wiederherstellungsgründen handelt es sich somit um Situa-
tionen, in welchen es der betroffenen Person überhaupt nicht oder nur mittels 
unverhältnismässigem Aufwand möglich ist, die Frist einzuhalten. 

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Gemäss Lehre und Rechtsprechung soll der Behörde bei der Beurteilung des 
geltend gemachten Wiederherstellungsgrundes zwar ein weiter Ermessensspiel-
raum zukommen, doch darf ein Hinderungsgrund im Interesse eines geordneten 
Verfahrensablaufes nicht leichthin angenommen werden; anzulegen ist vielmehr 
ein strenger Massstab (vgl. VGE II 2012 107 vom 25.9.2012 Erw. 4 mit Hinwei-
sen auf EGV-SZ 1997 Nr. 26 Erw. 2b; BGE 108 V 110; Kölz/Häner/Bertschi, 
a.a.O., Rz. 588; VGE II 2013 38 vom 26.8.2013 Erw. 3.3). 

4.2 Aus dem vorinstanzlichen Schriftenwechsel ergibt sich, dass der Be-
schwerdeführer u.a. eine starke Erkrankung ab Dezember 2019 (gemäss eigener 
Angabe eine schlimme Lungenentzündung) geltend gemacht hat, aufgrund wel-
cher er auch seine Arbeitsstelle habe verlassen müssen. Er sei sechs Wochen 
bzw. zwei Monate sehr angeschlagen gewesen und habe sich nur noch um seine 
Gesundheit kümmern können (vgl. Vi-act. 38, 12, 13). 

Ob die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Erkrankung einen Wiederher-
stellungsgrund darzustellen vermag, kann offen bleiben. Selbst wenn sie zwei 
Monate gedauert hätte und er während dieser Zeit an jeglichen Handlungen, na-
mentlich an der Antragstellung auf Insolvenzentschädigung gehindert worden 
wäre, so könnte dies nur dann berücksichtigt werden, wenn er die Leistungsan-
meldung innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses nachgeholt hätte, mithin 
spätestens bis rund Mitte März 2020 (vgl. Art. 41 ATSG). Seinen Antrag hat er 
jedoch erst im Mai 2020 und damit verspätet eingereicht.

4.3 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei davon ausgegangen, 
die Anmeldung beim Konkursamt sei genügend, ist zum einen zu wiederholen, 
dass er auch beim Konkursamt keinen Antrag auf Insolvenzentschädigung ge-
stellt hatte (vgl. oben Erw. 3.2). Zum andern stellt rechtsprechungsgemäss feh-
lende oder fehlerhafte Rechtskenntnis keinen entschuldbaren Grund dar, der ei-
ne Wiederherstellung der Frist rechtfertigen würde (aus seiner eigenen Rechts-
unkenntnis kann niemand Vorteile ableiten; BGE 136 V 331 Erw. 4.2.3.1; Urteil 
BGer 8C_364/2012 vom 24.8.2012 Erw. 4.2; vgl. oben Erw. 4.1).

5.1 Gestützt auf die Ausführungen im Einspracheentscheid macht der Be-
schwerdeführer zudem geltend, er sei in seinem Glauben, die Anmeldung beim 
Konkursamt sei genügend gewesen, gestützt auf den Vertrauensgrundsatz zu 
schützen. Unter bestimmten Voraussetzungen würden falsche Auskünfte von 
Verwaltungsbehörden eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung des 
Rechtssuchenden erlauben. Er habe das Konkursamt als zuständig betrachtet für 
die Abwicklung der Insolvenzentschädigung und daher in der Folge nichts mehr 
unternommen. Im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft des Konkursamtes, 

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es werde sich um die Anmeldung kümmern, habe er sich nicht mehr weiter dar-
um gekümmert. Daraus sei ihm ein nicht wieder gut zu machender Nachteil ent-
standen, weil sein Anspruch dadurch verwirkt sei. Allein im Vertrauen auf die 
Auskunft des Konkursamtes habe er sich nicht rechtzeitig angemeldet. 

5.2 Nach dem in Art. 9 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 verankerten Grundsatz von Treu und 
Glauben kann eine (selbst unrichtige) Auskunft, welche eine Behörde dem Bür-
ger erteilt, unter gewissen Umständen Rechtswirkungen entfalten. Vorausset-
zung dafür ist, dass (vgl. BGE 143 V 95 Erw. 3.6.2; BGE 143 V 341 Erw. 5.2.1; 
BGE 137 II 182 Erw. 3.6.2):
a) es sich um eine vorbehaltlose Auskunft der Behörden handelt; 
b) die Auskunft sich auf eine konkrete, den Bürger berührende Angelegenheit 

bezieht;
c) die Amtsstelle, welche die Auskunft gegeben hat, hiefür zuständig war oder 

der Bürger sie aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte; 
d) der Bürger die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres hat erkennen 

können;
e) der Bürger im Vertrauen hierauf nicht ohne Nachteil rückgängig zu machende 

Dispositionen getroffen hat;
f) die Rechtslage zur Zeit der Verwirklichung noch die gleiche ist wie im Zeit-

punkt der Auskunftserteilung;
g) das Interesse an der richtigen Durchsetzung des objektiven Rechts dasjenige 

des Vertrauensschutzes nicht überwiegt.

5.3 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, in seinem Fall seien die Vor-
aussetzungen lit. c und lit. e erfüllt, weshalb er in seinem Vertrauen zu schützen 
sei (vgl. Beschwerde vom 11.11.2020), verkennt er, dass sämtliche genannten 
Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein müssen. Vorliegend mangelt es aber be-
reits schon an der Voraussetzung, dass eine vorbehaltlose Auskunft einer 
Behörde vorliegt. Denn es steht einzig die Aussage des Beschwerdeführers im 
Raum, wonach ihm das Konkursamt gesagt habe, es kümmere sich um die In-
solvenzentschädigung und hierauf habe er sich verlassen. Diese Darstellung ist 
nicht nur nicht belegt, sondern ergibt sich so auch nicht aus dem Schreiben des 
Konkursamtes an ihn vom 29. April 2020 (Vi-act. 40). Darin erklärt ihm das Kon-
kursamt (resp. genau diejenige Person, welche ihm gegenüber die vermeintliche 
Zusicherung abgegeben haben soll), ein Antrag auf Insolvenzentschädigung 
müsse innert 60 Tagen seit Konkurspublikation eingereicht werden und man ha-
be ihn am 22. November 2019 über die Publikation im SHAB per E-Mail infor-
miert. Dafür, dass man ihm zugesichert hätte, das Konkursamt kümmere sich um 

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die Insolvenzentschädigung, liegen hingegen keine Hinweise vor. Wenn aber 
keinerlei Belege für eine vorbehaltlose Auskunft des Konkursamtes vorliegen, 
kann der Vertrauensschutz gemäss Rechtsprechung nicht greifen (vgl. etwa auch 
die Rechtsprechung, wonach mündliche, namentlich telefonische Zusicherungen 
und Auskünfte keinen Anspruch aus dem Grundsatz des Vertrauensschutzes 
begründen; BGE 143 V 341 Erw. 5.3.1). Es kann damit auch offen bleiben, ob 
der Beschwerdeführer aus zureichenden Gründen annehmen durfte, das Kon-
kursamt sei für die erteilte Auskunft zuständig gewesen. 

6.1 Im erwähnten Schreiben des Konkursamtes vom 29. April 2020 steht darü-
ber hinaus geschrieben: "Falls es, wie Sie mir geschildert haben, zutrifft, dass 
man Sie beim Amt für Arbeit nicht über den Fristenlauf informiert hat, liegt eine 
Verletzung von Art. 27 ATSG vor" (Vi-act. 40). Einer E-Mail des Konkursamtes an 
die Arbeitslosenkasse von tags zuvor kann entnommen werden: "Wir haben eine 
Telefonnotiz (dat. 21.11.2019) worin steht, dass er [der Beschwerdeführer] mit 
Ihnen telefonischen Kontakt hatte bezüglich Insolvenzentschädigung. Erinnern 
Sie sich vielleicht noch an das Telefongespräch?" (Vi-act. 42). 

6.2 Gemäss Art. 27 ATSG sind die Versicherungsträger und Durchführungsor-
gane der einzelnen Sozialversicherungen verpflichtet, im Rahmen ihres Zustän-
digkeitsbereiches die interessierten Personen über ihre Rechte und Pflichten 
aufzuklären (Abs. 1). Jede Person hat Anspruch auf grundsätzlich unentgeltliche 
Beratung über ihre Rechte und Pflichten, wobei Art. 27 Abs. 1 ATSG eine allge-
meine und permanente Aufklärungspflicht der Versicherungsträger und Durch-
führungsorgane stipuliert, die nicht erst auf persönliches Verlangen der interes-
sierten Personen zu erfolgen hat (BGE 131 V 372 Erw. 4.1; Urteil EVGer C 
138/05 vom 3.7.2006 Erw. 3.1 mit Hinweisen, in: ARV 2006 S. 295). Dafür zu-
ständig sind die Versicherungsträger, denen gegenüber die Rechte geltend zu 
machen oder die Pflichten zu erfüllen sind. Nach der gleichzeitig mit dem ATSG 
am 1. Januar 2003 in Kraft gesetzten Ausführungsbestimmung des Artikels 19a 
AVIV klären die in Art. 76 Abs. 1 lit. a-d AVIG genannten Durchführungsstellen 
die Versicherten über ihre Rechte und Pflichten auf, insbesondere über das Ver-
fahren der Anmeldung und über die Pflicht, Arbeitslosigkeit zu vermeiden und zu 
verkürzen (Abs. 1). Die Kassen klären die Versicherten über die Rechte und 
Pflichten auf, die sich aus dem Aufgabenbereich der Kassen ergeben (Art. 81 
Abs. 2 AVIG).

Art. 27 Abs. 2 ATSG beschlägt ein individuelles Recht auf Beratung durch den 
zuständigen Versicherungsträger. Jede versicherte Person kann vom Versiche-
rungsträger im konkreten Einzelfall eine unentgeltliche Beratung über ihre Rechte 
und Pflichten verlangen (BGE 131 V 472 Erw. 4.1). Sinn und Zweck der Bera-

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tungspflicht ist, die betreffende Person in die Lage zu versetzen, sich so zu ver-
halten, dass eine den gesetzgeberischen Zielen des jeweiligen Erlasses entspre-
chende Rechtsfolge eintritt (BGE 131 V 472 Erw. 4.3; Urteil BGer 8C_127/2019 
vom 5.8.2019 Erw. 4.2). Das Bundesgericht hat bisher offengelassen, wo die 
Grenzen der in Art. 27 Abs. 2 ATSG verankerten Beratungspflicht in generell-
abstrakter Weise zu ziehen sind. Es hat jedoch entschieden, dass es auf jeden 
Fall zum Kern der Beratungspflicht gehört, die versicherte Person darauf auf-
merksam zu machen, ihr Verhalten könne eine der Voraussetzungen des Leis-
tungsanspruchs gefährden (BGE 131 V 472 Erw. 4.3; Urteil 8C_438/2018 vom 
10.8.2018 Erw. 3.3). 

Unterbleibt eine Auskunft trotz gesetzlicher Vorschrift oder obwohl sie nach den 
Umständen geboten war, wird dies gemäss Rechtsprechung und Lehre der Ertei-
lung einer unrichtigen Auskunft des Versicherungsträgers gleichgestellt (Urteil 
BGer 8C_438/2018 vom 10.8.2018 Erw. 3.4). Dieser hat in Nachachtung des 
Vertrauensprinzips hierfür einzustehen, sofern sämtliche Voraussetzungen des 
öffentlich-rechtlichen Vertrauensschutzes erfüllt sind (BGE 143 V 341 Erw. 5.2.1 
mit weiteren Hinweisen; zu den Voraussetzungen des Vertrauensschutzes vgl. 
oben Erw. 5.2).

Solange der Versicherungsträger bei einem durchschnittlichen Mass an Auf-
merksamkeit noch nicht erkennen kann, dass die Situation einer versicherten 
Person den Leistungsanspruch zu gefährden vermag, trifft ihn auch noch keine 
Beratungspflicht (BGE 133 V 249). Zudem sind die Versicherungsträger nicht 
verpflichtet, von sich aus, d.h. spontan und ohne Aufforderung durch den Versi-
cherten, Auskunft zu erteilen. Die Rüge eines Verstosses gegen eine allgemeine-
re Informationspflicht ist daher unbegründet, solange keine besonderen Umstän-
de vorliegen, die die Verwaltung zu einer über das gesetzliche Maß hinausge-
henden Information verpflichten würden (Urteil EVGer C 113/02 vom 13.8.2002 
Erw. 3.2; vgl. auch angefochtener Einspracheentscheid Ziff. 10).

6.3 Vorliegend fällt auf, dass der Beschwerdeführer selber nicht geltend macht, 
er sei mit der Vorinstanz in Kontakt gestanden und diese hätte ihn zu Unrecht 
nicht oder nicht korrekt beraten. Weder im Begleitschreiben zum Antrag auf In-
solvenzentschädigung vom 19. Mai 2020 (Vi-act. 38), noch im Rahmen des 
rechtlichen Gehörs (Vi-act. 12) oder der Einsprache vom 18. Juni 2020 (Vi-act. 8) 
oder der vorliegenden Beschwerde sind irgendwelche Hinweise enthalten, dass 
er mit der Arbeitslosenkasse betreffs Insolvenzentschädigung in Kontakt gestan-
den hätte. Er hat seinen Eingaben viele Unterlagen beigelegt und beruft sich 
darauf, sehr viele Schritte unternommen zu haben, um zu seinem Geld zu kom-
men. Kein Dokument würde aber auf einen Kontakt mit der Arbeitslosenkasse 

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hindeuten und selber macht er auch nichts dergleichen geltend. Vielmehr beruft 
er sich stets darauf, mit dem Konkursamt in Kontakt gestanden zu haben und 
darauf vertraut zu haben, dass es damit seine Richtigkeit habe. 

Auch in den Akten der Vorinstanz fehlen jegliche Belege dafür, dass sich der Be-
schwerdeführer bereits schon vor der Einreichung des Antrages (am 19. Mai 
2020) an die Arbeitslosenkasse gewendet hätte und man sich in Sachen Insol-
venzentschädigung (oder anderen Leistungen) ausgetauscht hätte. Die Aussage 
des Konkursamtes (vgl. oben Erw. 6.1) steht diesbezüglich allein und ohne jegli-
che Belege im Raum. Fehlt es aber an einem Kontakt zwischen der Arbeitslo-
senkasse und dem Beschwerdeführer, dann kann der Vorinstanz auch keine Ver-
letzung von Art. 27 ATSG vorgeworfen werden. 

7. Zusammenfassend ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den 
Anspruch des Beschwerdeführers auf Insolvenzentschädigung wegen verspäte-
ter Geltendmachung abgelehnt hat. Die Beschwerde erweist sich als unbegrün-
det, weswegen sie abzuweisen ist. 

8. Das vorliegende Verfahren ist kostenlos (Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 
lit. a ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 16. Februar 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 22. Februar 2021