# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 91d336d7-9697-5eb3-96cc-e94570444930
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 23.09.2020 III 2020 60
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-60_2020-09-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 60 und 92

Entscheid vom 23. September 2020 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Christina Zehnder, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) …,
Vorinstanz,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Ersatzvornahme: Einholung 
von Bankauskünften/ Genehmigung von Bericht und Rechnung 
nach Art. 415 ZGB/ Begehren um Entbindung von der Berichts- und 
Rechnungsablage nach Art. 420 ZGB)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. B.________193.) ist die Mutter von E.________ (geb. 
F.________197.), welche ein Down-Syndrom aufweist. Mit Beschluss vom 19. 
April 2016 hat die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) … die für 
E.________ bestehende Massnahme aufgehoben und stattdessen eine Vertre-
tungsbeistandschaft nach Art. 394 ZGB i.V.m. Art. 395 ZGB angeordnet und den 
konkreten Aufgabenkatalog umschrieben (vgl. Vi-act. 227 - 232). Als Beistände 
wurden A.________ und G.________ (= Vater von E.________) ernannt und u.a. 
beauftragt, ein Eingangsinventar aufzunehmen sowie für die Periode vom 19. 
April 2016 bis zum 31. März 2018 einen Bericht und Rechnung zu erstellen und 
der KESB bis spätestens 31. Mai 2018 einzureichen. Eine von A.________ und 
G.________ gegen den erwähnten KESB-Beschluss erhobene Beschwerde hat 
das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE III 2016 107 vom 28. Juli 2016 im 
Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf einzutreten war (vgl. auch Vi-
act. 251 - 261).

B. Am 30. November 2016 ging bei der KESB ... das von A.________ unter-
zeichnete Eingangsinventar ein, welches Angaben zum Vermögen von 
E.________ per 19. April 2016 enthält (Vi-act. 276 - 279). Gleichentags forderte 
die zuständige Mitarbeiterin der KESB … A.________ auf, fehlende Unterlagen 
nachzureichen (Vi-act. 280). Am 4. Februar 2017 ist G.________ verstorben (Vi-
act. 283). Mit Beschluss vom 2. Mai 2017 hat die KESB … das Eingangsinventar 
über den Besitzstand von E.________ abgenommen sowie A.________ als allei-
nige Beiständin von E.________ bestätigt (Vi-act. 286 - 288).

C. Mit Schreiben vom 3. April 2018 erinnerte die KESB ... A.________ daran, 
dass letztere in der Beistandschaft für die Tochter E.________ bis spätestens 31. 
Mai 2018 den entsprechenden Bericht und die Rechnung einzureichen habe (Vi-
act. 311). Am 12. Juni 2018 ging bei der KESB ... folgende, von A.________ 
handschriftlich verfasste Zusammenstellung der Vermögenssituation von 
E.________ per 31. März 2018 ein (Vi-act. 317):

Grundeigentum Liegenschaft H.________ Fr. …….
Sparkonto I.________ Fr. ….
Privatkonto M.________ Fr. ….
Total Fr. ….

Dieser Zusammenstellung war noch der Auszug vom Sparkonto bei der 
I.________ für den Monat März 2018 sowie ein Vermögensverzeichnis der 
M.________ mit Saldobestätigung vom Privatkonto per 31. März 2018 beigelegt 
(Vi-act. 312 - 316). Daraufhin forderte der zuständige Mitarbeiter der KESB … mit 

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Schreiben vom 13. Juni 2018 von der Beiständin ergänzende Unterlagen an (Vi-
act. 318f.). 

Mit Schreiben vom 11. Juli 2018 an die KESB ... beantragte A.________ unter 
Hinweis auf Art. 420 ZGB, dass sie von der Pflicht zur periodischen Berichterstat-
tung und Rechnungsablage zu entbinden sei (Vi-act. 322f.).

Zahlreiche Bemühungen der KESB ..., in der Angelegenheit einen Termin für ei-
ne gemeinsame Besprechung zu finden, blieben erfolglos (vgl. Vi-act. 320, 321, 
329, 330, 334, 338, 340). 

In einem ausführlichen Schreiben vom 18. November 2019 nahm die KESB ... 
zum im Schreiben der Beiständin vom 13. November 2019 erneuerten Begehren 
um Entbindung von der Berichterstattung Stellung (Vi-act. 335 - 337).

D. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2019 lud die KESB ... die Beiständin 
A.________ für Dienstag, 14. Januar 2020 (17.30 Uhr), zu einem persönlichen 
Gespräch ein (Vi-act. 341). An dieser Besprechung nahmen (abgesehen vom 
zuständigen Behördenmitglied) die Beiständin, ihre Tochter J.________ und ihr 
Sohn K.________ teil, wobei abgesprochen wurde, dass die fehlenden Unterla-
gen demnächst eingereicht würden (siehe Vi-act. 345 - 347). Mit Schreiben vom 
4. Februar 2020 mahnte die KESB ... die Beiständin, die fehlenden Unterlagen 
spätestens bis zum 10. Februar 2020 nachzureichen (Vi-act. 349). Nachdem die 
Beiständin nicht reagierte, folgte am 12. Februar 2020 eine weitere Mahnung (Vi-
act. 350), worauf die Beiständin mit Schreiben vom 14. und vom 15. Februar 
2020 ihre Unzufriedenheit und Kritik am Vorgehen der KESB äusserte, ohne aber 
die angeforderten Unterlagen nachzureichen (Vi-act. 351 - 353). 

E. Mit Beschluss Nr. IA/025/08/2020 vom 3. März 2020 hat die KESB ... hin-
sichtlich der verbeiständeten E.________ im Dispositiv was folgt festgehalten (Vi-
act. 383-386):

1. Die I.________ (UID-Nr. CHE-C.________) wird angewiesen, der KESB ... in-
nert 15 Tagen sämtliche monatlichen Bankkontoauszüge für den Zeitraum zwi-
schen 19. April 2016 bis 31. März 2018 für das Bankkonto L.________ per 
eingeschriebener Postsendung zuzustellen.

2. Verfahrenskosten: (…) Die Verfahrenskosten von Fr. 380.00 werden 
A.________ auferlegt.

3. Rechtsmittelbelehrung (…)

Analog verpflichtete die KESB ... eine weitere Bank (M.________ AG) mit Be-
schluss Nr. IA/033/08/2020 vom 3. März 2020, hinsichtlich des betreffenden Kon-
tos von E.________ bei dieser Bank monatliche Bankauszüge für den Zeitraum 

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zwischen 19. April 2016 bis zum 31. März 2018 zuzustellen (wobei die Verfah-
renskosten von Fr. 380.-- A.________ auferlegt wurden, vgl. Vi-act. 387 - 390).

F. In einem Schreiben vom 29. März 2020 an die KESB ... beschwerte sich 
A.________. Sinngemäss beanstandet sie unter anderem, dass die Behörde bei 
den erwähnten Banken Auskünfte einholte. Die KESB ... leitete diese Eingabe 
zuständigkeitshalber ans Verwaltungsgericht weiter (Eingang am 3.4.2020). Die-
se Eingabe wurde als Beschwerde gegen die beiden vorgenannten KESB-
Beschlüsse vom 3. März 2020 entgegengenommen (Beschwerdeverfahren III 
2020 60).

G. In einem weiteren Beschluss Nr. IA/004/14/2020 vom 14. April 2020 hat die 
KESB ... im Dispositiv wie folgt entschieden:

1. Der Antrag der Beiständin auf Entbindung der Berichts- und Rechnungsablage 
wird abgewiesen.

2. In der Beistandschaft für E.________ werden der Bericht und die Rechnung 
(anhand der durch die KESB ... eingeholten Bankbelege) der Beiständin für die 
Periode vom 19. April 2016 bis 31. März 2018 genehmigt.

3. Die Beistandschaft für E.________ wird unverändert weitergeführt.

4. Die Beiständin wird aufgefordert, Bericht und Rechnung für die Periode vom 
01. April 2018 bis 31. März 2020 zu erstellen und bis spätestens 30. Juni 2020 
der KESB ... einzureichen. Dabei wird die Beiständin explizit nochmals darauf 
hingewiesen, dass sie dazu die entsprechenden Kontiauszüge und Belege mit 
der Steuerveranlagung für die neue Berichts- und Rechnungsperiode einzurei-
chen hat.

5. Sollte die Beiständin die erforderlichen Unterlagen für die nächste Berichts- 
und Rechnungsperiode nicht fristgerecht einreichen, behält sich die KESB ... 
die Ersatzvornahme auf Kosten der Beiständin oder die Prüfung eines Bei-
standswechsels vor.

6. Mandatsentschädigung: Die Mandatsentschädigung geht zulasten der verbei-
ständeten Person und zugunsten der Beiständin. Diese wird ermächtigt, den 
Betrag von Fr. 9'397.50 nach Rechtskraft dieses Beschlusses vom Vermögen 
von E.________ zu beziehen.

7. Verfahrenskosten: (…) Die Totalkosten von Fr. 1'761.30 werden E.________ 
auferlegt und gehen zugunsten der Staatskasse. Sie werden bei der Beistän-
din zu Lasten des verwalteten Vermögens erhoben.

8. Rechtsmittelbelehrung (…).

Gegen die von der KESB abgelehnte Entbindung von der Berichts- und Rech-
nungsablage beschwerte sich A.________ rechtzeitig beim Verwaltungsgericht in 
einer Eingabe vom 6. Mai 2020. In einer weiteren Eingabe vom 20. Mai 2020 
präzisierte A.________ ihre Kritik an den Beschlüssen der KESB (= Beschwer-
deverfahren III 2020 92).

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H. Mit Vernehmlassung vom 7. Mai 2020 beantragte die KESB ..., die Be-
schwerde III 2020 60 sei abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge 
zulasten der Beschwerdeführerin. Analoge Rechtsbegehren stellte die KESB ... 
in ihrer Vernehmlassung vom 26. Juni 2020 hinsichtlich der Beschwerde III 2020 
92.

In einer Eingabe vom 11. Juli 2020 ersuchte die Beschwerdeführerin einerseits 
um Akteneinsicht und andererseits darum, dass ihr die Frist zur Einreichung einer 
Stellungnahme (zu den vorinstanzlichen Vernehmlassungen) um zwei Monate zu 
erstrecken sei.

Daraufhin konnte die Beschwerdeführerin am 20. Juli 2020 beim Gericht das Ak-
tendossier (während rund 3 Stunden) einsehen.

In einer weiteren Eingabe vom 27. August 2020 ergänzte die Beschwerdeführerin 
ihre Kritik an den angefochtenen Beschlüssen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Vorinstanz hat die bei ihr eingereichte Beschwerde gegen ihre beiden 
Beschlüsse vom 3. März 2020 (welche die Einholung von Auskünften bei zwei 
verschiedenen Banken betreffen) zu Recht zuständigkeitshalber an das Verwal-
tungsgericht weitergeleitet (§ 2b Abs. 1 lit. a kantonales Einführungsgesetz zum 
Schweizerischen Zivilgesetzbuch, ZGB, EGzZGB, SRSZ 210.100). Diese Be-
schwerdesache (III 2020 60) steht in einem engen Zusammenhang mit der zu-
sätzlichen Beschwerde (III 2020 92) gegen den erwähnten KESB-Beschluss vom 
14. April 2020 (welcher die Genehmigung von Bericht und Rechnung nach Art. 
415 ZGB sowie das Begehren nach Art. 420 ZGB betrifft), weshalb die beiden 
Beschwerdesachen gemeinsam zu beurteilen sind.

1.2 Soweit die Beschwerdeführerin (u.a. in der Eingabe vom 20. Mai 2020) zu-
sätzlich unter Hinweis auf Art. 389 ZGB (wonach die Erwachsenenschutzbehörde 
eine Massnahme anordnet, wenn u.a. die Unterstützung der hilfsbedürftigen Per-
son durch die Familie etc. nicht ausreicht oder von vornherein als ungenügend 
erscheint) sinngemäss die Aufhebung der Vertretungsbeistandschaft beantragt, 
kann darauf zum vornherein nicht eingetreten werden, weil dieses erst vor Ge-
richt geltend gemachte Begehren nicht Gegenstand der angefochtenen KESB-
Beschlüsse (vom 3. März 2020 und vom 14. April 2020) bildet.

1.3 Ebenfalls nicht zum Gegenstand der beiden vorliegenden Beschwerden 
(III 2020 60 und 92) gehört die Kritik der von der Vorinstanz eingesetzten Bei-
ständin, welche in einem Schreiben vom 13. September 2020 an die Vorinstanz 

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geltend macht, sie habe zusätzlich auch gegen den Beschluss der Vorinstanz Nr. 
IA/008/17/2020 vom 5. Mai 2020 Beschwerde erhoben. In diesem Beschluss 
ging es um ein zustimmungsbedürftiges Geschäft nach Art. 416 Abs. 1 ZGB im 
Zusammenhang mit einer Grunddienstbarkeit, welche ein (gegenseitiges) Fahr-
wegrecht im Bereich des Grundstücks der verbeiständeten Tochter sowie den 
Nachbargrundstücken betrifft (siehe Vi-act. 423 - 425). Die Vorinstanz hat im ge-
nannten Beschluss die Zustimmung zum betreffenden Grunddienstbarkeitsver-
trag erteilt und dafür Verfahrenskosten von Fr. 365.-- (zu Lasten des verwalteten 
Vermögens der Verbeiständeten) erhoben. Dieser Beschluss enthielt in Disposi-
tiv-Ziffer 3 eine korrekte Rechtsmittelbelehrung (mit der Möglichkeit, beim Verwal-
tungsgericht innert 30 Tagen Beschwerde zu erheben). Ungeachtet dieser klaren 
Rechtsmittelbelehrung hat die Beiständin beim Gericht in dieser Sache keine Be-
schwerde erhoben. Wohl hat sie in einem an die Vorinstanz adressierten Schrei-
ben vom 4. Juni 2020 (= Vi-act. 426f.) bemängelt, dass die KESB "keinen Kon-
takt mit mir aufgenommen" habe (was unerhört sei) und dass die Verfahrenskos-
ten für diesen Beschluss zu hoch ausgefallen seien. (In diesem Zusammenhang 
ist der Vollständigkeit halber die Beiständin darauf hinzuweisen, dass ihre Be-
hauptung im genannten Schreiben vom 13. September 2020 an die KESB, wo-
nach ihr Schreiben vom 4. Juni 2020 an die KESB "bei den Akten für das Verwal-
tungsgericht" fehle, falsch ist, denn dieses Schreiben ist in der Aktennummerie-
rung unter Vi-act. 426 - 427 zu finden). Die Vorinstanz hat der Beiständin den 
Eingang des Schreibens vom 4. Juni 2020 am 9. Juni 2020 bestätigt und darauf 
hingewiesen, dass dieses Anliegen geprüft werde (siehe Vi-act. 428). In der Fol-
ge hat die Vorinstanz in einem Schreiben vom 16. Juni 2020 (= Vi-act. 429) im 
Einzelnen begründet, weshalb die Beiständin hinsichtlich der erwähnten Angele-
genheit (Zustimmung nach Art. 416 Abs. 1 ZGB zu einem Grunddienstbarkeits-
vertrag) nicht anzuhören war und dass in dieser Sache lediglich zwei Stunden 
Aufwand des Fachmitarbeiters Recht verrechnet wurden. Mit diesem Antworts-
chreiben hat die Vorinstanz der Beiständin nachvollziehbar die kritisierten Aspek-
te des Beschlusses vom 5. Mai 2020 erläutert. Soweit der Beiständin diese von 
der Vorinstanz nachgereichte Zusatzbegründung nicht genügt hätte, wäre es ihre 
Sache gewesen, diesbezüglich rechtzeitig zu reagieren und einen entsprechen-
den Beschwerdewillen zu äussern (dergestalt, dass sie mit der Antwort vom 16. 
Juni 2020 nicht einverstanden sei und diesbezüglich Beschwerde beim Gericht 
erheben möchte). Ein solcher Beschwerdewillen wurde indes nach der Aktenlage 
erst im erwähnten Schreiben vom 13. September 2020 geäussert, was eindeutig 
zu spät ist. Damit bleibt es dabei, dass - soweit die Beschwerdeführerin zusätz-
lich auch den KESB-Beschluss vom 5. Mai 2020 vor Gericht anfechten wollte - 
darauf hier nicht einzutreten ist.

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2.1 Der Gesetzgeber hat im Schweizerischen Zivilgesetzbuch (ZGB) unter an-
derem das neue, ab 1. Januar 2013 geltende Erwachsenenschutzrecht geregelt. 
In den gesetzlichen Bestimmungen ab Art. 405ff. ZGB wird umschrieben, wie 
eine Beistandschaft zu führen ist. Dazu gehört insbesondere die Bestimmung 
von Art. 410 Abs. 1 ZGB, wonach die Beiständin Rechnung führt und sie der Er-
wachsenenschutzbehörde in den von ihr angesetzten Zeitabständen, mindestens 
aber alle zwei Jahre, zur Genehmigung vorlegt. Analoges gilt für die Berichter-
stattung, welche in Art. 411 ZGB geregelt wird. Auf diese gesetzlichen Bestim-
mungen wurde die Beschwerdeführerin bereits im ersten Gerichtsentscheid (VGE 
III 2016 107 vom 28. Juli 2016) ausdrücklich hingewiesen. 

2.2 Im ersten Gerichtsentscheid wurde auch dargelegt, welche Aufgaben der 
Erwachsenenschutzbehörde (= Vorinstanz) zukommen. Nach Art. 415 Abs. 1 
ZGB prüft die Vorinstanz die Rechnung und erteilt oder verweigert die Genehmi-
gung; wenn nötig verlangt sie eine Berichtigung. Gemäss Art. 415 Abs. 2 ZGB 
prüft die Vorinstanz auch den Bericht der Beiständin und verlangt, wenn nötig, 
dessen Ergänzung.

2.3 Mit anderen Worten hat der Gesetzgeber die Rollenverteilung in einer Bei-
standschaft (für eine darauf angewiesene Person) so vorgenommen, dass die 
Beiständin (= Mandatsträgerin) regelmässig der Erwachsenenschutzbehörde In-
formationen liefert, welche von dieser Behörde zu prüfen sind (und je nach Er-
gebnis Anlass zur Genehmigung oder für andere gebotene Massnahmen geben). 
Diese regelmässige Berichterstattung und Rechnungsablage ist das wesentliche 
Instrument der Beaufsichtigung und Überprüfung einer Mandatsführung, wie dies 
der Beschwerdeführerin bereits im ersten Gerichtsentscheid im Einzelnen (und 
mit Hinweisen auf die Literatur und die Botschaft zur Änderung des ZGB) darge-
legt wurde. Es kann darauf verwiesen werden, ohne dass dies hier nochmals zu 
wiederholen wäre. Eine solche Beaufsichtigung gehört zu den vom Gesetzgeber 
festgelegten Aufgaben der Vorinstanz (als Erwachsenenschutzbehörde) und 
zwar ungeachtet der Fragestellung, ob die Beschwerdeführerin als eingesetzte 
Beistandsperson damit einverstanden ist oder nicht. Anzufügen ist, dass es beim 
Erwachsenenschutz grundsätzlich ausschliesslich um die Wahrung der Interes-
sen der betroffenen Person und nicht darum geht, Angehörigen Recht zu geben 
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_427/2017 vom 6.2.2018 Erw. 3.2 in fine).

2.4 Auf die Sonderregelung von Art. 420 ZGB, wonach die Erwachsenen-
schutzbehörde in bestimmten Fällen, in welchen Angehörige als Mandatsträger 
eingesetzt sind, von der Pflicht zur periodischen Berichterstattung und Rech-

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nungsablage ganz oder teilweise entbinden kann, wird grundsätzlich nachfol-
gend (in Erwägung 4ff.) näher eingegangen. 

An dieser Stelle ist vorab festzuhalten, dass - solange keine solche Entbindung 
von der Verpflichtung zur Ablieferung der erwähnten Informationen stattgefunden 
hat - die Beiständin von Gesetzes wegen im dargelegten Sinne zur Berichterstat-
tung und Rechnungsablage verpflichtet ist. 

3.1 Soweit die Beschwerdeführerin sinngemäss geltend macht, dass sie die 
von ihr verbeiständete Tochter schon jahrzehntelang gut unterstützt und betreut 
habe, ohne dass von ihr früher solche Berichte und Rechnungsablagen verlangt 
worden seien, drängen sich folgende Bemerkungen auf. 

3.2 Zunächst ist hervorzuheben, dass diese Tätigkeit der Beschwerdeführerin 
zugunsten ihrer (teilweise beeinträchtigten) Tochter grosse Anerkennung ver-
dient. Als vorbildlich zu würdigen ist zudem auch die von der Beschwerdeführerin 
in ihrem Schreiben vom 27. August 2020 (S. 2 oben) erwähnte Zielsetzung der 
Familie, "immer selbst für uns und unsere Familie zu sorgen". Nachvollziehbar 
und verständlich ist schliesslich, dass die Beschwerdeführerin, nachdem sie of-
fenbar jahrzehntelang der früher zuständigen Behörde (kommunale Vormund-
schaftsbehörde) keine bzw. gegebenenfalls kaum Auskünfte erteilen musste, 
nunmehr Mühe hat, die Vorinstanz mit den entsprechenden Informationen zu be-
liefern.

3.3 Indessen übersieht die Beschwerdeführerin, dass der eidgenössische Ge-
setzgeber mit der per 1. Januar 2013 vorgenommenen Änderung des Erwachse-
nenschutzrechts eine neue Ausgangslage geschaffen hat, welche sowohl die 
Erwachsenenschutzbehörde (Vorinstanz) wie auch das Gericht zu beachten ha-
ben. Bei der vorliegend strittigen Berichterstattung und Rechnungsablage für den 
Zeitraum vom 19. April 2016 bis zum 31. März 2018 handelt es sich um die erste 
Berichterstattung und die erste Rechnungsablage der Beschwerdeführerin zu 
Handen der Vorinstanz seit der neuen Regelung des Erwachsenenschutzrechts. 
Damit sollte die Vorinstanz zum ersten Mal umfassende Informationen über die 
Führung der betreffenden Beistandschaft erhalten. In dieser Konstellation stand 
und steht der Beschwerdeführerin als eingesetzte Beiständin kein Recht zu, der 
Erwachsenenschutzbehörde Informationen vorzuenthalten, welche die finanziel-
len Verhältnisse und den Verlauf der Einnahmen/ Ausgaben der verbeiständeten 
Person betreffen. Auch wenn es nach dem Gesagten und namentlich in Anbe-
tracht der früheren Verhältnisse (nach altem Vormundschaftsrecht) an sich ver-
ständlich ist, dass die Beschwerdeführerin die Beistandschaft für ihre Tochter 
"lieber familienintern" (bzw. soweit möglich ohne Einbezug der KESB) ausüben 

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möchte, ändert dies nichts daran, dass das geltende Recht der eingesetzten Bei-
standsperson als Trägerin eines hoheitlichen Mandats eindeutig Pflichten aufer-
legt, wozu die periodische Berichterstattung und Rechnungsablage an die Er-
wachsenenschutzbehörde gehören.

3.4 In Anbetracht dieser klaren Rechtslage war und ist die eingesetzte Bei-
standsperson zur periodischen Berichterstattung und Rechnungsablage ver-
pflichtet (es sei denn, es erfolge eine Entbindung nach Art. 420 ZGB, was bislang 
noch nicht der Fall gewesen ist, siehe dazu auch Erwägung 4ff.). Damit wäre die 
Beschwerdeführerin verpflichtet gewesen, die betreffenden Bankkontoauszüge 
der Vorinstanz rechtzeitig zuzustellen. Nachdem sie dies trotz mehrfacher Mah-
nungen unterlassen hat, war die Vorinstanz entgegen der Meinung der Be-
schwerdeführerin berechtigt, von den betreffenden Banken diese Auskünfte di-
rekt einzuholen. Die Beschwerdeführerin hat mit ihrem Verhalten, welche das 
neue Erwachsenenschutzrecht (Art. 410 ZGB und Art. 411 ZGB) missachtet hat, 
die beiden Beschlüsse vom 3. März 2020 verursacht. Mit anderen Worten wären 
diese Beschlüsse nicht nötig gewesen, wenn die Beschwerdeführerin die ihr vom 
Gesetz auferlegten Pflichten als Beiständin (Mandatsträgerin) eingehalten hätte. 
Nicht zu hören ist in diesem Zusammenhang die Rüge der Beschwerdeführerin, 
dass der Datenschutz verletzt worden sei. Entgegen der Meinung der Beschwer-
deführerin ist auch der Verhältnismässigkeitsgrundsatz eingehalten, ist doch die 
Vorinstanz nach den Vorgaben des Gesetzgebers (Art. 446 Abs. 1 ZGB) ver-
pflichtet, den Sachverhalt von Amtes zu erforschen, worauf die Beschwerdefüh-
rerin bereits im ersten Gerichtsentscheid (Erw. 4.5.2 in fine) ausdrücklich hinge-
wiesen worden ist.

3.5 Aus diesen dargelegten Gründen erweist sich die Beschwerde gegen die 
beiden KESB-Beschlüsse vom 3. März 2020 als unbegründet. Nicht zu bean-
standen ist namentlich auch, dass die Verfahrenskosten dieser beiden Beschlüs-
se der Beiständin auferlegt wurden, weil sie dafür einzustehen hat, dass die an-
geforderten Bankunterlagen trotz Mahnungen nicht der Vorinstanz zugestellt 
wurden. Soweit es sich so verhalten sollte, dass die (zwischenzeitlich 8.-jährige) 
Beschwerdeführerin beispielsweise als Altersgründen mit der Zustellung der an-
geforderten Bankunterlagen überfordert war - was hier offen bleiben kann - wür-
de sich jedenfalls die im angefochtenen Beschluss vom 14. April 2020 angespro-
chene Prüfung eines Beistandswechsel aufdrängen.

4. In der Folge ist auf das (von der Vorinstanz abgelehnte) Begehren der Be-
schwerdeführerin einzugehen, wonach die Beiständin von der Pflicht zur periodi-
schen Berichterstattung und Rechnungsablage zu entbinden sei. Nach Art. 420 

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ZGB kann die Erwachsenenschutzbehörde dann, wenn beispielsweise der Ehe-
gatte oder die Eltern als Beistand/ Beiständin eingesetzt worden sind, letztere 
von dieser Pflicht ganz oder teilweise entbinden, wenn die Umstände es rechtfer-
tigen.

4.1 Mit dieser Fragestellung hat sich das Verwaltungsgericht bereits im publi-
zierten Entscheid VGE III 2016 53 vom 28. Juni 2016 näher befasst (vgl. Ent-
scheide der Gerichts- und Verwaltungsbehörden EGV SZ 2016 Nr. B 16.4 S. 
162ff.) und dazu vorab festgehalten, dass der Gesetzgeber nicht konkretisiert 
hat, wann es die Umstände rechtfertigen, die oben angeführten Personen von 
der Pflicht zur periodischen Berichterstattung und Rechnungsablage nach Art. 
420 ZGB zu entbinden.

4.2 Aus den Gesetzesmaterialien ist zu entnehmen, dass in einem Vorentwurf 
vorgesehen war, Ehegatten und Eltern von Gesetzes wegen von diesen Pflichten 
zu befreien. In der Botschaft zur Änderung des Schweiz. Zivilgesetzbuches vom 
28. Juni 2006 wurde der Verzicht, eine solche Befreiung von den erwähnten 
Pflichten im Gesetz festzuschreiben, mit den folgenden Worten kommentiert (vgl. 
BBl Nr. 36 vom 12.9.2006, S. 7060 oben).

Anders als noch im Vorentwurf werden Ehegatten und Eltern nicht von Gesetzes 
wegen von diesen Pflichten befreit. Vielmehr bleibt es auch bei ihnen bei einem 
Ermessensentscheid der Erwachsenenschutzbehörde. Das trägt dem Umstand 
Rechnung, dass die Gefahr eines Missbrauchs von Abhängigkeitsverhältnissen 
aufgrund der nahen Beziehung und der fehlenden professionellen Distanz noch 
grösser sein kann als bei aussenstehenden Mandatsträgern.

Daraus ergibt sich unmissverständlich, dass die (allfällige) "Gefahr eines Miss-
brauchs" eindeutig vom Gesetzgeber aufgegriffen und thematisiert wurde (und 
zwar ganz generell, losgelöst von einem konkreten Einzelfall). Mit anderen Wor-
ten besteht die Konzeption des Gesetzgebers zu Art. 420 ZGB darin, dass der 
jeweiligen KESB ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht in der Fragestel-
lung, ob und inwiefern für Angehörige (eine vollständige oder teilweise) Entbin-
dung von den erwähnten Pflichten zu gewähren ist. Dies steht auch im Einklang 
mit den Auffassungen diverser Kommentatoren (vgl. EGV-SZ 2016 S. 166 mit 
Verweis auf Schmid, BSK Erw.Schutz, Art. 420 N 5f. mit Hinweisen; Christoph 
Häfeli in: Rosch/ Büchler/ Jakob, Erwachsenenschutz, 2. Aufl., Basel 2015, Art. 
420 N 6f.; Tuor/ Schnyder/ Schmid/ Jungo, ZGB, 14. Aufl., Zürich 2015, S. 677 § 
55 N. 31 mit Hinweis). 

4.3 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Beschluss vom 14. April 2020 die Ab-
lehnung des Begehrens um Entbindung von den erwähnten Verpflichtungen im 

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Wesentlichen mit den folgenden Ausführungen begründet (zit. Beschluss, Erw. 
3ff.):

3. Damit eine Beistandsperson nach Massgabe von Art. 420 ZGB von der Pflicht 
zur Erstattung eines Berichts und der Rechnungsablage befreit wird oder Er-
leichterungen gewährt werden, müssen gemäss kantonaler Praxis der KESB 
... folgende Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein:

3.1 Der Schwächezustand ist stabil und ohne Aussicht auf Verbesserung, zudem 
weitgehende Urteilsunfähigkeit betreffend administrativer und finanzieller Be-
lange:

Gemäss ärztlichem Zeugnis (…) leidet E.________ seit ihrer Geburt an Tri-
somie 21 (Down-Syndrom), wobei auch die Urteilsfähigkeit eingeschränkt ist.

3.2 Die Betreuung ist im Sinne einer regelmässigen institutionellen Tagesstruktur 
gewährleistet: 

E.________ lebt bei ihrer Mutter und arbeitet seit über 20 Jahren in der BSZ 
Stiftung in D.________.

3.3 Es besteht ein regelmässiges Einkommen (AHV/IV, Ergänzungsleistungen, 
Hilflosenentschädigung und/oder andere Renten oder wirtschaftliche Sozialhil-
fe):

E.________ bezieht monatlich eine IV-Rente und eine Hilflosenentschädigung 
mittleren Grades. Auch hat E.________ monatlich Mieteinnahmen aus ihrem 
Wohneigentum.

3.4 Beziehungsnetz: die Beistandsperson ist gut vernetzt und weitere Bezugsper-
sonen für die betroffene Person sind vorhanden:

Die Beiständin erledigt diese Angelegenheit von E.________ mit grossem En-
gagement.

3.5 Es besteht als Massnahme entweder eine umfassende Beistandschaft oder 
eine Vertretungsbeistandschaft:

Für E.________ wurde mit Beschluss (…) vom 19. April 2016 eine Vertre-
tungsbeistandschaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB errichtet.

3.6 Das Vermögen ist kleiner als Fr. 100'000.00 und es sind keine Schulden oder 
Darlehen vorhanden:

Vorliegend verfügt E.________ über ein Gesamtvermögen von Fr. …[massiv 
über vorerwähntem Schwellenwert] (Stand per 31. März 2018).

Da E.________ am Ende der vorliegenden Berichtsperiode über ein Vermö-
gen von weit mehr als die Austrittsschwelle von Fr. 120'000.00 verfügt, liegen 
keine einfachen Verhältnisse und keine Umstände vor, welche eine Erleichte-
rung, bzw. eine Entbindung der Pflichten gegenüber der KESB rechtfertigen 
würden. (…)

4.4 In der Vernehmlassung vom 26. Juni 2020 ergänzte die Vorinstanz, dass 
im konkreten Fall von der Beiständin lediglich minimale Unterlagen für die Prü-
fung der Rechnung für die Periode vom 19. April 2016 bis 31. März 2018 verlangt 
worden seien, und zwar die Steuerveranlagung 2017 sowie die monatlichen Kon-

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toauszüge, ohne welche eine Prüfung nicht möglich gewesen wäre. Anhand die-
ser minimalen Unterlagen seien die monatlichen Einnahmen und Ausgaben (wie 
beispielsweise IV-Rente oder Krankenkassenausgaben) ersichtlich. Auf weitere 
Unterlagen, welche üblicherweise angefordert würden, wie namentlich Bilanz, al-
le für die Verbeiständete bezahlten Rechnungen, Belege, Verfügungen und 
Steuerbescheinigungen der Ausgleichskasse, Police der Haftpflichtversicherung 
etc. sei im konkreten Fall verzichtet worden.

4.5 Im Lichte dieser Ausführungen ist es entgegen der Auffassung der Be-
schwerdeführerin nicht zu beanstanden, dass im Falle der vorliegend verbeistän-
deten Person die Vorinstanz keine Entbindung von der Berichterstattung und 
Rechnungsablage vorgenommen hat. Einmal abgesehen davon, dass es ein-
leuchtet, bei einem sehr hohen Vermögen von einer Entbindung von Kontroll-
pflichten abzusehen, sprechen auch noch die nachfolgend darlegten Aspekte für 
das vorinstanzliche Ergebnis, hier keine Entbindung zu gewähren. Wie das Ver-
waltungsgericht im publizierten Entscheid VGE III 2016 53 vom 28. Juni 2016 
darauf hingewiesen hat, kommt bei betagten Beistandspersonen der Frage der 
Nachfolgelösung eine grosse Bedeutung zu. Ob und inwiefern eine familieninter-
ne Nachfolgelösung bezüglich der aktuellen, 86-jährigen Mandatsträgerin zum 
Tragen kommen wird, ist nach der Aktenlage noch offen, jedenfalls ist diesbezüg-
lich noch nichts rechtswirksam entschieden. Nachdem es zu den Aufgaben der 
KESB gehört, beim Ausfall einer Beistandsperson (aus welchen Gründen auch 
immer) dafür zu sorgen, dass der verbeiständeten Person ohne Unterbruch die 
benötigte Unterstützung zuteil wird, braucht die KESB ein Minimum an Informati-
onen zu den jeweiligen Beistandschaften. Fehlen solche Informationen, kann die 
KESB ihren gesetzlichen Auftrag nur ungenügend wahrnehmen. Dies spricht im 
Ergebnis dafür, dass generell - und auch im vorliegenden Einzelfall - gewisse pe-
riodische Informationen zu den verbeiständeten Personen unerlässlich sind (vgl. 
EGV-SZ 2016 B 16.4 S. 167). Wenn und soweit die Beschwerdeführerin nicht 
(mehr) in der Lage ist, dies einzusehen, muss die Eignung zur Fortführung des 
Mandats in Frage gestellt werden. Daran vermag der Umstand nichts zu ändern, 
dass die Beschwerdeführerin in besonders verdienstvoller Weise sich jahrzehnte-
lang um die Unterstützung benötigende Tochter gekümmert hat. Enge persönli-
che Kontakte und Begleitung werden im Übrigen auch dann weiterhin möglich 
sein, wenn die Beschwerdeführerin als Mandatsträgerin für ihre Tochter dereinst 
durch eine andere Beistandsperson abgelöst wird (und mithin entsprechend vom 
Erledigen der finanziellen Angelegenheiten für die Tochter entlastet wird).

4.6 Nicht zu hören ist überdies die Kritik der Beschwerdeführerin an der Fest-
legung der Mandatsentschädigung, welche ihr als Mandatsträgerin zusteht. Wie 

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die Vorinstanz im angefochtenen Beschluss vom 14. April 2020 die Entschädi-
gung von Fr. 9'397.50 ermittelte, hat sie in der Vernehmlassung vom 26. Juni 
2020 (Ziffer 2.3) zusätzlich begründet. Dabei orientierte sie sich am Gebührenta-
rif, welcher vom Regierungsrat am 12. Dezember 2017 beschlossen worden ist. 
Nach Ziffer 29 dieses Gebührentarifs wird die Entschädigung für die Führung ei-
nes Mandats im Erwachsenenschutzbereich mit Vermögensverwaltung pro Be-
richtsperiode bei einem Vermögen zwischen Fr. 500'001.-- und Fr. 1'000'000.-- 
"bis 10'000" (= lit. g) und bei einem Vermögen zwischen Fr. 1'00'001.-- und Fr. 
5'000'000.-- "bis 20'000" (lit. h) festgelegt. Dabei handelt es sich um Maximal-
werte ("bis …"), welche im konkreten Fall bei einem Vermögen von aufgerundet 
… Mio. Franken mit der Festlegung der Entschädigung auf Fr. 9'397.50 nicht 
überschritten worden sind. Soweit die Beschwerdeführerin der Auffassung ist, 
dass beim genannten Vermögen nach lit. h dieses Gebührentarifs die Mandats-
entschädigung über Fr. 10'000.-- betragen müsste (weil das Vermögen höher 
liegt als die Bandbreite, welche in lit. g des Gebührentarifs umschrieben wird), 
missversteht sie die Regelung des Gebührentarifs mit Maximalwerten ("bis …"), 
was es miteinschliesst, dass dieser Tarif keine Untergrenze kennt ("Begrenzung 
nur nach oben, nicht aber nach unten"). Soweit die Beschwerdeführerin der Auf-
fassung sein sollte, dass ihr Aufwand mit dieser von der Vorinstanz festgelegten 
Entschädigung nicht hinreichend abgedeckt werde, wäre es ihre Aufgabe (gewe-
sen), dies mit detaillierten Angaben gegenüber der Vorinstanz bekanntzugeben. 
Darauf wurde die Beschwerdeführerin in der vorinstanzlichen Vernehmlassung 
vom 26. Juni 2020 zutreffend hingewiesen. Soweit die Beschwerdeführerin am 
Schluss ihrer Eingabe vom 27. August 2020 vorbringt: "E.________ erhält bei mir 
Kost und Logis, ab jetzt muss das auch angemessen beglichen werden", drän-
gen sich folgende Bemerkungen auf. Es bedarf keiner zusätzlichen Begründung, 
dass die Beschwerdeführerin ihrer Tochter für die Gewährung von Kost und Lo-
gis einen angemessenen Beitrag (separat) in Rechnung stellen darf, allerdings 
bilden derartige (Lebenshaltungs-)Kosten nicht Teil der Mandatsentschädigung. 
Mithin kann die künftige Berichterstattung und Rechnungsablage dazu dienen, 
für Kost und Logis einen angemessenen Kostenbeitrag festzulegen (was offen-
bar bislang nicht der Fall war) und von der Vorinstanz genehmigen zu lassen.

4.7 Ferner gibt auch die Festlegung der Verfahrenskosten im angefochtenen 
Beschluss vom 14. April 2020 keinen Anlass zur Beanstandung, da der in der 
kantonalen Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege im Kan-
ton Schwyz (GO, SRSZ 173.111) in § 23a GO (Ziffer 19) festgelegte Rahmen 
(von Fr. 50.-- bis Fr. 5'000.--) eingehalten worden ist. Zu ergänzen ist, dass die 
Beschwerdeführerin mit einem kooperativeren Verhalten dazu hätte beitragen 

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können, dass der Vorinstanz weniger Aufwand entstanden wäre (was schliesslich 
zu tieferen Verfahrenskosten geführt hätte).

4.8 Zusammenfassend ist auch die zweite Beschwerde (III 2020 92) als unbe-
gründet abzuweisen.

5. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten der unterlie-
genden Beschwerdeführerin auferlegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerden III 2020 60 und III 2020 92 werden, soweit darauf einzu-
treten ist, im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr und Kanzleikosten) werden auf zu-
sammen Fr. 1'000.-- festgelegt und der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie 
hat zwei Kostenvorschüsse im Gesamtbetrag von Fr. 1'000.-- bezahlt, so 
dass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* in 
Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden (Art. 
42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 
173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 23. September 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. September 2020

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III