# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 268230d3-3be7-5528-bcb2-655a2c98d5f3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.03.2010 A-6820/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-6820-2009_2010-03-23.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-6820/2009
{T 1/2}

U r t e i l  v o m  2 3 .  M ä r z  2 0 1 0

Richter Beat Forster (Vorsitz), Richter Jérôme Candrian, 
Richterin Kathrin Dietrich, 
Gerichtsschreiberin Mia Fuchs.

1. Stadt Dietikon, handelnd durch den Stadtrat, 
Bremgartnerstrasse 22, 8953 Dietikon,
2. Stadt Schlieren, handelnd durch den Stadtrat, Freie-
strasse 6, 8952 Schlieren,
3. Gemeinde Bergdietikon, handelnd durch den Ge-
meinderat, Schulstrasse 6, 8962 Bergdietikon,
4. Gemeinde Geroldswil, handelnd durch den Ge-
meinderat, Huebwiesenstrasse 34, Postfach 131, 
8954 Geroldswil,
5. Gemeinde Oberengstringen, handelnd durch den 
Gemeinderat, Zürcherstrasse 125, 
8102 Oberengstringen,
6. Gemeinde Oetwil an der Limmat, handelnd durch 
den Gemeinderat, Alte Landstrasse 7, 8955 Oetwil an 
der Limmat,
7. Gemeinde Spreitenbach, handelnd durch den Ge-
meinderat, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach,
8. Gemeinde Uitikon, handelnd durch den Gemeinderat, 
Zürcherstrasse 59, 8142 Uitikon Waldegg,
9. Gemeinde Urdorf, handelnd durch den Gemeinderat, 
Bahnhofstrasse 46, 8902 Urdorf,
10. Gemeinde Weiningen, handelnd durch den Gemein-
derat, Badenerstrasse 15, 8104 Weiningen ZH,

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

A-6820/2009

alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Thomas Wipf, 
Meyer & Wipf Rechtsanwälte, Gotthardstrasse 54, Post-
fach 1923, 8027 Zürich,
Beschwerdeführerinnen,

gegen

Schweizerische Bundesbahnen SBB, 
Infrastruktur, Recht, Kasernenstrasse 95/97, Postfach, 
8021 Zürich,
Beschwerdegegnerin,

und

Bundesamt für Verkehr BAV, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Umschlagterminal (Gateway Terminal) Limmattal.

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Gegenstand

A-6820/2009

Sachverhalt:

A.
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) planen beim Rangierbahn-
hof Limmattal das Projekt Gateway Terminal Limmattal (Gateway Lim-
mattal).  Das  Gateway  stellt  einen  "Umsteigebahnhof"  für  Container 
dar, wobei auf dem Gateway Limmattal anders als auf einem gewöhnli-
chen Terminal Waren nicht nur von einem Verkehrsträger auf einen an-
deren umgeschlagen werden sollen (zum Beispiel von der Schiene auf 
die Strasse), sondern auch von Schiene zu Schiene. Die per Bahn an-
kommenden Container  sollen  mittels  Kranen  auf  weiterführende  An-
schlusszüge und teilweise auf Lastwagen umgeladen werden.

B.
Mit  Eingabe  vom  11. Juli  2008  ersuchten  die  Gemeinden  Dietikon, 
Schlieren,  Bergdietikon,  Geroldswil,  Oberengstringen,  Oetwil  an  der 
Limmat, Spreitenbach, Uitikon, Urdorf und Weiningen, aus dem Kanton 
Zürich,  das  Bundesamt  für  Verkehr  (BAV)  um  Erlass  einer  Fest-
stellungsverfügung. Sie  beantragten,  es  sei  verbindlich  festzustellen, 
dass  das  Plangenehmigungsverfahren  betreffend  das  Gateway 
Limmattal  zwingend einen  rechtsgenügenden Sachplan nach Art. 13 
des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (RPG, 
SR 700) voraussetze und ein solcher vorgängig zu erarbeiten sei.

C.
Mit Verfügung vom 30. September 2009 trat das BAV mangels schutz-
würdigen  Interesses  der  Gesuchstellerinnen  am  Erlass  einer  Fest-
stellungsverfügung nicht auf das Gesuch ein.

D.
Daraufhin  sind  die  gesuchstellenden  Gemeinden  (Beschwerde-
führerinnen) mit  Beschwerde vom 30. Oktober 2009 an das Bundes-
verwaltungsgericht  gelangt. Sie  beantragen  erstens  die  Gutheissung 
der  Beschwerde.  Zweitens  sei  von  der  angerufenen  Instanz  festzu-
stellen,  dass  das  Plangenehmigungsverfahren  betreffend  das  Um-
schlagterminal  (Gateway)  für  den  kombinierten  Güterverkehr  in 
Dietikon  zwingend  einen  rechtsgenügenden  Sachplan  im  Sinne  von 
Art. 13 RPG voraussetze und mithin der projektspezifische Sachplan 
Verkehr, Umsetzungsteil Infrastruktur Schiene, vorgängig zu erarbeiten 
sei.  Eventualiter  sei  die  Angelegenheit  an  die  Vorinstanz  zurückzu-
weisen,  damit  diese  über  das  Gesuch  betreffend  den  Erlass  einer 

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Feststellungsverfügung  materiell  entscheide.  Drittens  seien  die  Ver-
nehmlassungsschrift  der Vorinstanz sowie allfällige weitere Parteiein-
gaben dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerinnen zur Kenntnis-
nahme zukommen zu lassen. Zur Begründung machen sie im Wesent-
lichen geltend, sich durchaus auf ein schutzwürdiges Interesse am Er-
lass einer Feststellungsverfügung berufen zu können.

E.
Die  SBB  (Beschwerdegegnerin)  beantragen  mit  Beschwerdeantwort 
vom 4. Dezember 2009 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf 
einzutreten  ist.  Sie  verneinen  ein  aktuelles  und  konkretes  Rechts-
schutzinteresse  der  Beschwerdeführerinnen. Diesen würde  aus dem 
Erlass  einer  Feststellungsverfügung  kein  besonderer  Nutzen  er-
wachsen,  da  die  vorgebrachten  Forderungen  im  Rahmen  eines 
konkreten Plangenehmigungsverfahrens zu klären seien.

F.
In  seiner  Vernehmlassung  vom  8. Dezember  2009  (Postaufgabe 
10. Dezember  2009)  beantragt  das  BAV  (Vorinstanz)  ebenfalls  die 
Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerinnen vermöchten 
kein  schutzwürdiges  Interesse  darzutun.  Ob  für  das  Gateway 
Limmattal  ein  rechtsgenüglicher  Sachplan  vorhanden  sein  müsse, 
könne ohne Nachteil für die Beschwerdeführerinnen dereinst im Plan-
genehmigungsverfahren entschieden werden.

G.
Die  Beschwerdeführerinnen  halten  in  ihrer  Schlussbemerkung  vom 
21. Januar 2010 an ihren Anträgen fest.

H.
Auf weitere Vorbringen der Parteien und sich bei den Akten befindliche 
Schriftstücke wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägun-
gen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwer-
den  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 

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SR 172.021). Das BAV gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und 
ist  daher  eine  Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsgerichts. Eine Aus-
nahme, was das Sachgebiet angeht, ist nicht gegeben (Art. 32 VGG). 
Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  somit  zur  Beurteilung  der  vor-
liegenden Beschwerde zuständig.

2.
Gemeinwesen sind  im Allgemeinen dann nach Art. 48  Abs. 1 VwVG 
zur Beschwerde berechtigt, wenn sie gleich oder ähnlich wie Private 
betroffen oder durch die angefochtene Verfügung in ihren hoheitlichen 
Befugnissen  und  Aufgaben  berührt  sind  und  ein  schutzwürdiges 
Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Ent-
scheids haben oder es um spezifische öffentliche Anliegen, wie etwa 
den Schutz der Einwohner vor Immissionen, geht (vgl. Urteile des Bun-
desverwaltungsgerichts  A-8636/2007  vom  23. Juni  2008  E. 1.1, 
A-486/2009  vom  4. November  2009  E. 2.3;  ANDRÉ MOSER/MICHAEL 
BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren vor dem Bundesverwaltungs-
gericht,  Basel  2008,  Rz. 2.87 ff.).  Die  Beschwerdeführerinnen  ver-
treten  als  Gemeinden  das  Anliegen  der  Einwohner  auf  Schutz  vor 
Schadstoff-  und  Lärmimmissionen,  weshalb  davon  auszugehen  ist, 
dass  sie  als  Standort-  und  Anrainergemeinden  in  einem  künftigen 
Plangenehmigungsverfahren  über  das  Gateway  Limmattal  in  ihren 
schützenswerten  Interessen  berührt  und  zur  Beschwerdeführung 
legitimiert  wären. Sie  sind  mit  ihrem Gesuch  um Erlass  einer  Fest-
stellungsverfügung im vorinstanzlichen Verfahren unterlegen; sie sind 
somit  durch  die  angefochtene  Verfügung  sowohl  formell  als  auch 
materiell  beschwert  und  daher  zur  Erhebung  des  vorliegenden 
Rechtsmittels legitimiert.

3.
Wird ein Nichteintretensentscheid angefochten,  prüft  das Bundesver-
waltungsgericht nur die Rechtsfrage, ob die Vorinstanz auf die bei ihr 
vorgebrachte Eingabe zu Recht nicht eingetreten ist. Damit wird das 
Anfechtungsobjekt  auf  die  Eintretensfrage  beschränkt.  Die  Gut-
heissung  der  Beschwerde  hätte  allein  die  Aufhebung  der  an-
gefochtenen Verfügung zur Folge, was bedeuten würde, dass sich die 
Vorinstanz materiell  mit  den Vorbringen des Beschwerdeführers aus-
einanderzusetzen hätte (BGE 132 V 74 E. 1.1; Urteil des Bundesver-
waltungsgerichts  A-6827/2008  vom  2.  März  2009  E. 1.4; 
MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER,  a.a.O.,  Rz. 2.8,  2.164).  Soweit  die  Be-
schwerdeführerinnen  mit  ihrem Hauptbegehren ausdrücklich  den Er-

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lass  einer  Feststellungsverfügung  beantragen,  ist  daher  ihre  Be-
schwerde  zulässig.  Auf  die  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  ein-
gereichte  Beschwerde  (Art. 50  und  52  VwVG)  ist –  mit  dieser  Ein-
schränkung – einzutreten.

4.
4.1 Die Beschwerdeführerinnen waren mit Gesuch vom 11. Juli 2008 
an die Vorinstanz gelangt und hatten diese ersucht, mittels Verfügung 
verbindlich festzustellen, dass das Plangenehmigungsverfahren betref-
fend  das  Umschlagterminal  zwingend  einen  Sachplan  im Sinne  von 
Art. 13 RPG voraussetze und ein solcher daher vorgängig zum Plan-
genehmigungsverfahren  zu  erarbeiten  sei.  Die  Vorinstanz  wies  das 
Gesuch  mit  Verfügung  vom  30. September  2009  ab,  weil  die  Be-
schwerdeführerinnen  keinen  praktischen  Nutzen  aus  einer  Fest-
stellungsverfügung  ziehen  könnten  und  daher  kein  schutzwürdiges 
Interesse  im  Sinne  von  Art. 25  Abs. 2  VwVG  nachzuweisen  ver-
möchten. Der  Vorteil  der  Verfahrensökonomie als  praktischer  Nutzen 
käme  der  Beschwerdegegnerin,  nicht  aber  den  Beschwerde-
führerinnen zugute.

4.2 Die  Beschwerdeführerinnen  machen  demgegenüber  einen 
eigenen praktischen Nutzen an einer Feststellungsverfügung geltend. 
Dafür  spreche  bereits  der  Umstand,  dass  sie  gegebenenfalls  ge-
zwungen  seien,  sich  zwei  Mal  mittels  separater  Einsprache  in  das 
eisenbahnrechtliche  Plangenehmigungsverfahren  einbringen  zu 
müssen.  Ausserdem  hätten  sie  sich –  nicht  zuletzt  aufgrund  ihrer 
Funktion  als  Gemeinwesen –  redlich  darum bemüht,  hinsichtlich  der 
strittigen  rechtlichen  Grundsatzfrage  möglichst  frühzeitig  Klarheit  zu 
erhalten. Hinzu komme, dass sie nicht nur ein verfahrensrechtliches, 
sondern auch ein materielles Interesse auszuweisen vermöchten. Es 
sei  ernsthaft  zu  befürchten,  dass  die  Beschwerdegegnerin  ein  "fait 
accompli"  schaffen  wollte,  wodurch  nicht  nur  die  materiellrechtliche 
Ordnung  aus  den  Angeln  gehoben  und  das  raumplanerische  Ko-
ordinationsgebot  missachtet,  sondern  auch  das  bundesrechtlich  de-
terminierte Sachplanverfahren seines Inhalts entleert würde, indem die 
Anhörung  der  kommunalen  Planungsträger  und  die  Mitwirkung  der 
betroffenen  Limmattaler  Bevölkerung  erst  in  einem  zeitlich  nach-
folgenden  Schritt  erfolgten  (Art. 4  und  13  RPG,  Art. 19  der  Raum-
planungsverordnung  vom  28. Juni  2000  [RPV,  SR 700.1]).  Mit  dem 
seinerzeitigen  Gesuch  hätte  die  Unsicherheit  betreffend  die  Not-
wendigkeit des Vorliegens des projektspezifischen Sachplans für das 

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eisenbahnrechtliche  Plangenehmigungsverfahren  beseitigt  werden 
sollen. Somit  habe ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung 
künftiger  öffentlichrechtlicher  Rechte  und  Pflichten  bestanden.  Auch 
das  Subsidiaritätsprinzip,  mit  dem sich  die  Vorinstanz  gar  nicht  erst 
auseinandergesetzt habe, spreche nicht gegen eine Feststellungsver-
fügung,  denn dieses gelte  ohnehin  nicht  uneingeschränkt. Es könne 
insbesondere  dann  davon  abgesehen  werden,  wenn  mit  der  Fest-
stellungsverfügung gewisse grundlegende Rechtsfragen vorweg gelöst 
werden  könnten  und  damit  die  Einleitung  eines  unter  Umständen 
aufwändigen  Verfahrens  vermieden  werden  könne,  was  vorliegend 
durchaus zutreffe.

4.3 Die Beschwerdegegnerin beantragt die Abweisung der Beschwer-
de, soweit darauf einzutreten sei. Sie hält insbesondere dafür, dass die 
Beschwerdeführerinnen  über  kein  aktuelles  und  konkretes  Rechts-
schutzinteresse  am  Erlass  einer  Feststellungsverfügung  verfügten. 
Eine Feststellungsverfügung würde diesen keinen besonderen Nutzen 
bringen,  da  die  vorgebrachten  Forderungen  im  Rahmen  eines 
konkreten Plangenehmigungsverfahrens zu klären seien.

4.4 Im Folgenden gilt  es  demnach zu prüfen,  ob  die  Vorinstanz  auf 
das  Gesuch  um  Erlass  einer  Feststellungsverfügung  nach  Art. 25 
VwVG hätte eintreten müssen.

5.
5.1 Die in der Sache zuständige Behörde kann über den Bestand, den 
Nichtbestand  oder  den  Umfang  öffentlichrechtlicher  Rechte  oder 
Pflichten von Amtes wegen oder auf Begehren eine Feststellungsver-
fügung treffen (Art. 25  Abs. 1 VwVG). Dem Begehren um eine Fest-
stellungsverfügung  ist  zu  entsprechen,  wenn  der  Gesuchsteller  ein 
schutzwürdiges  Interesse  nachweist  (Art. 25  Abs. 2  VwVG).  Ein 
solches wird im Sinne der Einheit des Prozesses gleich ausgelegt wie 
dasjenige zur Beschwerdelegitimation gemäss Art. 48 VwVG (ISABELLE 
HÄNER, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 
Zürich  2009,  Art. 25  N. 16).  Erforderlich  ist  ein  rechtliches  oder  tat-
sächliches  Interesse  an  der  sofortigen  Feststellung  des  Bestehens 
oder Nichtbestehens eines Rechtsverhältnisses (BGE 132 V 166 E. 7). 
Das Rechtsschutzinteresse besteht somit darin, dass ein Nachteil ab-
gewendet  werden  kann,  wenn  die  Feststellungsverfügung  erlassen 
wird.  Die  gesuchstellende  Person  muss  folglich  nachweislich  Dis-
positionen  nicht  treffen  können  oder  solche  ungerechtfertigterweise 

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unterlassen, sofern die feststellende Verfügung nicht ergeht. Mithin ist 
auch  bei  der  Feststellungsverfügung  der  praktische  Nutzen  nachzu-
weisen (HÄNER, Praxiskommentar VwVG, Art. 25 N. 16).

Im Einzelnen wird verlangt, dass das Interesse besonders, direkt und 
aktuell  ist. In Bezug auf die Aktualität muss das praktische Interesse 
an  der  Rechtsklärung  grundsätzlich  im  Urteilszeitpunkt  noch aktuell 
sein.  Entsprechend  der  Beschwerdelegitimation  kann  ein  Fest-
stellungsbedürfnis  jedoch  ausnahmsweise  trotz  fehlender  Aktualität 
bejaht werden, wenn eine Grundsatzfrage sonst nie geklärt würde (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 2A.258/2000 vom 27. Oktober 2000 E. 2.b). 
Im  Hinblick  auf  die  Feststellung  von  künftigen,  möglicherweise  ent-
stehenden Rechten oder Pflichten ist aber vor allem die Frage wichtig, 
ob  das  Interesse  schon aktuell  ist.  Art. 25  Abs. 1  VwVG lässt  Fest-
stellungsverfügungen bezüglich künftiger Rechte und Pflichten an sich 
zu,  sofern  diese  resp.  der  Sachverhalt  zum  Zeitpunkt  des  Fest-
stellungsbegehrens  bereits  hinreichend  bestimmt  sind  (BGE  108  Ib 
540  E. 3;  BEATRICE WEBER-DÜRLER,  in:  Auer/Müller/Schindler  [Hrsg.], 
Kommentar  zum  Bundesgesetz  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG),  Zürich  2008,  Rz. 3  zu  Art. 25).  Der  rechtserhebliche  Sach-
verhalt  sollte  sich  nach Erlass  der  Feststellungsverfügung mit  hoher 
Wahrscheinlichkeit nicht mehr ändern (BGE 129 III  503 E. 3.5; Urteil 
des  Bundesverwaltungsgerichts  B-4037/2007  vom  29. Februar  2008 
E. 7.1.1). Die  Grenze ist  nicht  einfach zu ziehen; jedenfalls  wird  ein 
aktuelles  Interesse  dann  bejaht,  wenn  der  Tatbestand  weitgehend 
verwirklicht ist. Das Feststellungsinteresse ist schutzwürdig, wenn das 
Interesse des Gesuchstellers an einer sicheren Dispositionsgrundlage 
gegenüber  dem  Interesse  der  Verwaltungsökonomie  überwiegt.  Bei 
dieser  Abwägung  spielt  die  Wahrscheinlichkeit  der  Tatbestandsver-
wirklichung eine wichtige Rolle (WEBER-DÜRLER, Kommentar zum VwVG, 
Rz. 18 zu Art. 25).

5.2 Vorliegend ersuchten die Beschwerdeführerinnen um Feststellung, 
dass  das  Plangenehmigungsverfahren  betreffend  das  Gateway 
Limmattal  für  den  kombinierten  Güterverkehr  in  Dietikon  zwingend 
einen rechtsgenügenden Sachplan im Sinne von Art. 13 RPG voraus-
setze  und  mithin  der  projektspezifische  Sachplan  Verkehr,  Um-
setzungsteil  Infrastruktur  Schiene,  vorgängig  zu  erarbeiten  sei.  Als 
Standort-  und  Anrainergemeinden  sind  die  Beschwerdeführerinnen 
vom Projekt Gateway Limattal zweifellos betroffen. Ob sie aber auch 
ein  schutzwürdiges  Interesse  im  Sinne  der  dargelegten  Recht-

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sprechung nachzuweisen vermögen, ist nicht ohne Weiteres ersichtlich 
und  bedarf  einer  genaueren  Abklärung. Insbesondere  stellt  sich  die 
Frage nach dem praktischen Nutzen einer Feststellungsverfügung für 
die Beschwerdeführerinnen.

5.3 Bauten  und  Anlagen,  die  ganz oder  überwiegend dem Bau und 
Betrieb  einer  Eisenbahn  dienen  (Eisenbahnanlagen),  dürfen  nur  mit 
einer Plangenehmigung erstellt oder geändert werden (Art. 18 Abs. 1 
des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 1957 [EBG, SR 742.101]). 
Gemäss Art. 18 Abs. 5 EBG setzt die Plangenehmigung für Vorhaben, 
die  sich  erheblich  auf  Raum  und  Umwelt  auswirken,  grundsätzlich 
einen Sachplan nach RPG voraus. Nach Art. 13 Abs. 1 RPG erarbeitet 
der Bund Grundlagen, um seine raumwirksamen Aufgaben erfüllen zu 
können; er erstellt die nötigen Konzepte und Sachpläne und stimmt sie 
aufeinander  ab.  Die  Beschwerdeführerinnen  erachten  die  Aus-
wirkungen des Projekts Gateway auf Raum und Umwelt für erheblich 
und das Vorliegen eines Sachplans deshalb für zwingend. Da sie be-
fürchten,  dass  die  Beschwerdegegnerin  das  eisenbahnrechtliche 
Plangenehmigungsverfahren  vor  Vorliegen  des  Sachplans  initiieren 
werde,  ersuchen sie um eine feststellende Verfügung. Betroffen sind 
somit  künftige,  erst  noch  zu  entstehende  Rechte  und  Pflichten  der 
Beschwerdeführerinnen.

5.4 Die Beschwerdegegnerin hat bis zum jetzigen Zeitpunkt noch kein 
Plangenehmigungsgesuch  eingereicht.  Das  Plangenehmigungsver-
fahren mit  der öffentlichen Projektauflage für das Gateway Limmattal 
ist  gemäss  Beschwerdegegnerin  erst  für  2012  vorgesehen 
(<http://www.gateway-limmattal.ch>  besucht  am  23. März  2010). 
Einzelheiten  des  Projekts  stehen demnach noch nicht  fest. So liegt, 
wie  die  Vorinstanz  festhält,  insbesondere  auch  noch  kein 
Finanzierungsgesuch  der  Beschwerdegegnerin  für  das  Projekt  vor, 
weshalb  noch  keine  Beurteilung  der  Zweckmässigkeit,  des  Bedarfs, 
der Wirtschaftlichkeit,  der Finanzierbarkeit sowie des Flächenbedarfs 
habe  vorgenommen  werden  können.  Es  sei  daher  nicht  auszu-
schliessen,  dass  aus  der  Prüfung der  genannten Faktoren oder  aus 
wirtschaftlichen  oder  strategischen  Überlegungen  der  Beschwerde-
gegnerin  oder  aufgrund  der  Voruntersuchung  zur  Umweltverträglich-
keitsprüfung  beispielsweise  eine  Redimensionierung  oder  eine  Ver-
legung des Güterterminals resultieren könnten. Derartige Änderungen 
hätten aber unweigerlich Auswirkungen auf die Frage, ob es sich bei 
dem geänderten Projekt  um ein  solches handelt,  das  sich  im Sinne 

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von Art. 18 Abs. 5 EBG erheblich auf Raum und Umwelt auswirke und 
deshalb grundsätzlich einen Sachplan nach dem RPG voraussetze.

5.5 Die  Erarbeitung  des  Sachplanteils  Infrastruktur  Schiene  findet 
gemäss Schreiben der Vorinstanz vom 30. November 2009 zu Handen 
der  kantonalen  Regierungsräte  für  Raumordnung  (<http://www.bav. 
admin.ch/aktuell/vernehmlassung/02645/index.html?lang=de> besucht 
am 23. März  2010)  in  Modulen  statt.  Der  Sachplan befasst  sich  mit 
den Infrastrukturen für den Schienenverkehr, die sich im Kompetenz-
bereich  des  Bundes  befinden. Planung,  Bau,  Betrieb,  Unterhalt  und 
Nutzung der Schieneninfrastrukturen von gesamtschweizerischer Be-
deutung bilden den zentralen Gegenstand. Im Rahmen des ersten Mo-
duls  werden der  bestehende Sachplan AlpTransit  nachgeführt  sowie 
Objektblätter zu den bereits vom Parlament beschlossenen sachplan-
relevanten Vorhaben zum Anschluss der Ost- und Westschweiz an das 
europäische  Eisenbahn-Hochleistungsnetz  und  der  zukünftigen  Ent-
wicklung der Bahninfrastruktur erarbeitet. Berücksichtigt werden dabei 
insbesondere auch Güterterminals wie das Gateway Limmattal. Ende 
November  2009  wurde  der  Sachplan  Verkehr,  Teil  Infrastruktur 
Schiene, den Kantonen zur Anhörung nach Art. 19 RPV und zu einer 
Stellungnahme  betreffend  allfällige  Widersprüche  zur  kantonalen 
Richtplanung (Art. 20 RPV) bis zum 15. März 2010 zugestellt.

5.6 Die Vorinstanz rechnet  im angefochtenen Entscheid damit,  dass 
bis ca. Mitte 2010 ein Entscheid des Bundesrates vorliegen werde. Wie 
sie zu Recht  festhält,  ist  damit nicht ausgeschlossen,  dass – bis die 
Beschwerdegegnerin ein Plangenehmigungsgesuch einreicht – der Teil 
Infrastruktur Schiene des Sachplans Verkehr bereits verabschiedet ist. 
Diesfalls  wäre  das  Begehren  der  Beschwerdeführerinnen  bereits 
materiell erfüllt und damit gegenstandslos. Daneben ist aber auch zu 
berücksichtigen,  dass  verschiedene,  soeben  erwähnte  Punkte  noch 
nicht  festgelegt  sind,  noch  kein  Finanzierungsgesuch  vorliegt  und 
weitere  Faktoren  zu  Projektänderungen  führen  können  (vgl.  E. 5.4). 
Das Projekt  Gateway Limmattal  befindet  sich zum jetzigen Zeitpunkt 
noch nicht im Plangenehmigungsverfahren. Daran ändert die Aussage 
des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) in seiner Vernehmlassung vom 
28. Oktober 2008 im vorinstanzlichen Verfahren,  worauf sich die Be-
schwerdeführerinnen  berufen  und  wonach  davon  auszugehen  sei, 
dass eine erhebliche Auswirkung auf die Umwelt gegeben sei, weil die 
Anlage der Umweltverträglichkeitsprüfung unterstellt  sei, nichts, denn 

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das definitiv ausgearbeitete Projekt liegt eben noch nicht vor, weshalb 
Änderungen und Anpassungen nicht auszuschliessen sind.

5.7 Somit  kann  nicht  gesagt  werden,  dass  der  Sachverhalt  bereits 
hinreichend  bestimmt  ist.  Vielmehr  ist  noch  offen,  in  welchem 
konkreten Umfang ein Plangenehmigungsgesuch für das Projekt ein-
gereicht werden wird. Weiter ist nicht auszuschliessen, dass bis dahin 
ohnehin  bereits  ein  genügender  Sachplan  vorliegen  wird.  Die  Be-
schwerdeführerinnen können damit aber kein aktuelles Feststellungs-
interesse nachweisen. Auch der von ihnen angeführte Vorteil der Ver-
fahrensökonomie  käme  in  erster  Linie  der  Beschwerdegegnerin  zu-
gute,  zumal  diese  an  einer  raschen  Umsetzung  des  Projekts 
interessiert  sein  dürfte.  Allfällige  Verzögerungen,  die  entstehen 
könnten,  wenn  im  Plangenehmigungsverfahren  nicht  alle  Voraus-
setzungen, wozu auch – sofern sich dies als notwendig erweist – ein 
genügender  Sachplan  gehört,  erfüllt  sein  sollten,  hätte  nämlich  die 
Beschwerdegegnerin  zu  tragen.  Demgegenüber  dürften  die  Be-
schwerdeführerinnen, die sich auf den Schutz vor Immissionen durch 
das  Gateway  Limmattal  berufen,  an  einer  möglichst  raschen  Um-
setzung des Projekts  wenig Interesse haben. Der Erlass einer Fest-
stellungsverfügung  hätte  somit  nicht  zur  Folge,  dass  diese  dadurch 
einen Nachteil abwenden könnten. Ihre Einwände lassen sich genauso 
im Plangenehmigungsverfahren einbringen, weshalb ein Interesse an 
der  sofortigen  Feststellung  des  Rechtsverhältnisses  nicht  auszu-
machen ist.

5.8 Auf  das  Erfordernis  der  Subsidiarität,  wonach  die  Feststellungs-
verfügung  insofern  subsidiär  ist,  als  sie  in  der  Regel  nur  in  Frage 
kommt, wenn das schutzwürdige Interesse nicht ebenso gut mit einer 
Leistungs- oder Gestaltungsverfügung gewahrt werden kann, braucht 
demnach nicht  eingegangen  zu werden. Die  Beschwerde ist,  soweit 
darauf einzutreten ist, abzuweisen.

6.
In ihrer Schlussbemerkung rügen die Beschwerdeführerinnen, die Vor-
instanz  habe  ihre  Vernehmlassung  verspätet  eingereicht.  Das 
Bundesverwaltungsgericht werde daher ersucht, über die Rechtzeitig-
keit  der  Vernehmlassung  resp. deren  materielle  Berücksichtigung  zu 
befinden. In der Tat wurde die vom 8. Dezember 2009 datierende Ver-
nehmlassung erst  am 10. Dezember 2009 der Schweizerischen Post 

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übergeben – 6 Tage nach Ablauf  der auf  den 4. Dezember 2009 an-
gesetzten Frist.

Behördlich  angesetzte  Fristen  sind  im  Unterschied  zu  gesetzlichen 
erstreckbar.  Auch  bei  behördlichen  Fristen  gilt  aber,  dass  die  Ver-
fahrenshandlung  grundsätzlich  nur  innerhalb  der  angesetzten  Frist 
wirksam vorgenommen werden  kann  (URS PETER CAVELTI,  Kommentar 
zum VwVG, Rz. 4 zu Art. 23). Nach Art. 23 VwVG droht die Behörde, 
die eine Frist ansetzt, die Folgen der Versäumnis an. Im Versäumnisfall 
treten nur die angedrohten Folgen ein. Diese Bestimmung dient dem 
Schutz der Partei,  die sich damit im Voraus ein Bild über die Folgen 
einer Nichtbeachtung der Frist machen kann (CAVELTI, Kommentar zum 
VwVG, Rz. 6 zu Art. 23). Vorliegend hat das Bundesverwaltungsgericht 
mit  Ansetzung  der  Frist  zur  Einreichung  der  Vernehmlassung  keine 
Säumnisfolgen angedroht. Art. 32 Abs. 2 VwVG sieht im Übrigen aus-
drücklich vor, dass verspätete Parteivorbringen, die ausschlaggebend 
erscheinen, trotz der Verspätung berücksichtigt werden können bzw. – 
aufgrund  der  Untersuchungsmaxime  (Art. 12  VwVG) –  berücksichtigt 
werden  müssen  (PATRICK SUTTER,  Kommentar  zum  VwVG,  Rz. 8  zu 
Art. 32). Das Bundesverwaltungsgericht hat daher den Inhalt der vor-
instanzlichen Vernehmlassung trotz verspäteter Einreichung zur Kennt-
nis genommen. Die Vorinstanz wird jedoch darauf hingewiesen, in Zu-
kunft  rechtzeitig  ein  begründetes  Fristerstreckungsgesuch  einzu-
reichen,  sollte  eine  gerichtlich  angesetzte  Frist  nicht  eingehalten 
werden können.

7.
Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  gelten  die  Beschwerde-
führerinnen  als  unterliegend.  Anderen  als  Bundesbehörden,  die  Be-
schwerde führen und unterliegen, werden gestützt auf Art. 63 Abs. 2 
VwVG Verfahrenskosten nur auferlegt,  soweit  sich der Streit  um ver-
mögensrechtliche  Interessen  von  Körperschaften  oder  autonomen 
Anstalten  dreht.  Ohne  vermögensrechtliche  Interessen  handeln 
namentlich  Gemeinden,  die –  meist  im  Rahmen  von  Plan-
genehmigungsverfahren – missliebige Infrastrukturprojekte bekämpfen 
(LORENZ KNEUBÜHLER, Die Kostenverlegung im Beschwerdeverfahren des 
Bundes, Schweizerisches Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht 
[ZBl]  2005,  S. 457  mit  Hinweisen).  Entsprechend  werden  den  Be-
schwerdeführerinnen  im  vorliegenden  Verfahren  keine  Verfahrens-
kosten auferlegt.

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8.
Eine  Parteientschädigung  (Art. 64  VwVG)  steht  weder  den  unter-
liegenden  Beschwerdeführerinnen  noch  der  nicht  anwaltlich  ver-
tretenen Beschwerdegegnerin zu.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- die Beschwerdeführerinnen (Gerichtsurkunde)
- die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 341.4 bw; Einschreiben)
- das Generalsekretariat UVEK (Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Beat Forster Mia Fuchs

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-

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lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Frist  steht  still  vom 28. März 2010 bis  11. April  2010 (Art. 46 BGG). 
Die  Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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