# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fabf4911-b6d2-51a5-8974-f938ebd07b3b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-02
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 02.10.2025 ZK2 2025 59
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2025-59_2025-10-02.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 2. Oktober 2025
ZK2 2025 59

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Jonas Rüegg.

In Sachen A.________,
Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin,

gegen

B.________,
Gesuchsgegner und Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt C.________,

betreffend Kostenbeschwerde
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe 
vom 28. August 2025, ZES 2025 224);-

hat der Kantonsgerichtsvizepräsident,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass:

- die Vorinstanz mit Verfügung vom 28. August 2025 das Verfahren 
ZES 2025 224 infolge Rückzugs des Eheschutzbegehrens erledigt am Protokoll 
abschrieb, auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtete und die Gesuch-
stellerin verpflichtete, dem Gesuchsgegner eine Parteientschädigung von 
Fr. 2’000.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen (angef. Verfügung, Dis-
positivziffern 1, 3 und 4);

- die Beschwerdeführerin mit Beschwerde vom 5. September 2025 diese 
Verfügung vom 28. August 2025 beim Kantonsgericht anfocht;

- eine Beschwerde gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO schriftlich und begründet 
einzureichen ist und insbesondere konkrete Rechtsbegehren zu enthalten hat, 
aus denen hervorgeht, in welchem Umfang der vorinstanzliche Entscheid an-
gefochten wird (Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zi-
vilprozessordnung, 2021, Art. 321 ZPO N 13; Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-
Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung, Band II, 4. A. 2025 Art. 321 ZPO N 14);

- in der Beschwerdebegründung sodann insbesondere darzulegen ist, wor-
auf die beschwerdeführende Partei ihre Legitimation stützt, inwieweit sie be-
schwert ist, auf welchen Beschwerdegrund (Art. 320 ZPO) sie sich beruft und 
an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet (Freiburghaus/Afheldt, 
a.a.O., Art. 321 ZPO N 15). Die beschwerdeführende Partei hat sich mit den 
Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Es genügt nicht, wenn sie 
ihre erstinstanzlichen Ausführungen wiederholt, lediglich auf diese verweist 
oder den angefochtenen Entscheid bloss in allgemeiner Weise kritisiert (Spüh-
ler, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zi-
vilprozessordnung, 4. A. 2024, Art. 321 ZPO N 4 i.V.m. Art. 311 ZPO N 15; 
vgl. BGer 5A_95/2019 vom 18. September 2019 E. 3.2; BGer 5A_60/2024 vom 
26. August 2024 E. 3.1);

Kantonsgericht Schwyz 3

- die Anforderungen an von Laien gestellte Anträge und deren Begründung 
zwar tiefer sind, aber auch bei Laien vorausgesetzt wird, dass als Antrag eine 
Formulierung gewählt wird, aus der sich zumindest mit gutem Willen herausle-
sen lässt, wie die Beschwerdeinstanz entscheiden soll, und eine Begründung 
geliefert wird, aus der zumindest rudimentär zum Ausdruck kommt, weshalb der 
angefochtene Entscheid nach Auffassung der Beschwerdeführerin unrichtig 
sein soll (OG ZH LF140079 vom 11. November 2024 E. 4; KG SZ ZK2 2023 58 
vom 20. September 2023 E. 4);

- das Gericht einer Partei über die Rechtsmittelfrist hinaus keine Nachfrist 
ansetzen darf, die der Ergänzung oder Nachbesserung einer inhaltlich ungenü-
genden Begründung dienen soll (vgl. Bachofner, in: Sutter-Somm/Löt-
scher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilpro-
zessordnung, Band I, 4. A. 2025, Art. 132 ZPO N 14; vgl. BGer 5A_736/2016 
vom 30. März 2017 E. 4.3);

- die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung erwog, dass die Gesuch-
stellerin mit Eingabe vom 15. August 2025 ihr Eheschutzgesuch zurückgezo-
gen habe, weshalb sie ausgangsgemäss kosten- bzw. entschädigungspflichtig 
werde (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Im summarischen Verfahren betrage das Honorar 
für die Parteientschädigung Fr. 300.00 bis Fr. 4’800.00 (§ 10 GebTRA). Bei ge-
samthafter Betrachtung der Honorarnote des Gesuchsgegners (bzw. dessen 
Rechtsvertreters) im Betrag von Fr. 4’807.10 (inkl. Auslagen und MWST) habe 
dieser übermässigen Aufwand betrieben, weshalb die Entschädigung in 
Berücksichtigung der Bemessungskriterien nach § 2 Abs. 1 GebTRA ermes-
sensweise auf pauschal Fr. 2’000.00 (inkl. Auslagen und MWST) festzulegen 
sei (angef. Verfügung, E. 4 und 7);

- die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde zusammengefasst vorträgt, 
sie sei Opfer eines Mobbingverfahrens und die angefochtene Verfügung, 
gemäss welcher sie von den beanstandeten Anwaltskosten von Fr. 4’807.10 
schliesslich Fr. 2’000.00 berappen solle, bedeute, dass sie sich finanziell am 

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Mobbing des Gesuchsgegners in Zusammenarbeit mit dem Staat und dem An-
walt beteiligen müsse, was mehr als schizophren sei (KG-act. 1, S. 2 f.);

- fraglich ist, ob die Beschwerde damit eine Formulierung enthält, aus der 
sich mit gutem Willen herauslesen lässt, wie die Beschwerdeinstanz entschei-
den soll, da nicht ohne Weiteres klar ist, ob sich die Beschwerde nur gegen die 
Verteilung oder auch gegen die Festsetzung der Parteientschädigung richtet;

- die Beschwerdeführerin jedenfalls nicht einmal rudimentär begründet, 
weshalb die Auferlegung der Prozesskosten in Anwendung von Art. 106 Abs. 1 
ZPO unrichtig sein soll, nachdem sie am 15. August 2025 ihr Eheschutzgesuch 
zurückgezogen hatte;

- die Beschwerdeführerin auch keine rudimentäre Begründung dagegen 
vorträgt, weshalb die Festsetzung der Parteientschädigung auf Fr. 2’000.00 un-
richtig sein soll;

- die Beschwerdeführerin damit auch den minimalen Anforderungen an die 
Begründung einer Beschwerde nicht genügt, weshalb auf ihr Rechtsmittel nicht 
einzutreten ist;

- bei diesem Ausgang des Verfahrens die reduzierten Gerichtskosten von 
Fr. 300.00 gestützt auf Art. 106 Abs. 1 ZPO der Beschwerdeführerin aufzuerle-
gen sind;

- mangels Einholung einer Beschwerdeantwort und entsprechenden Auf-
wands dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist;

- das Nichteintreten auf eine Beschwerde gestützt auf § 40 Abs. 2 i.V.m. 
§ 41 Abs. 1 JG in die Kompetenz des Präsidenten fällt;-

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verfügt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.00 werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht gesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 113 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Verfassungsbeschwerde 
beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; vorbehalten bleibt 
die Geltendmachung einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung 
mit Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG, die in der gleichen 
Rechtsschrift bzw. bei alleiniger Einlegung innert derselben Frist einzurei-
chen ist. Die Beschwerdeschrift muss Art. 42 BGG entsprechen. Der 
Streitwert beträgt Fr. 2’000.00.

5. Zufertigung an die Beschwerdeführerin (1/R; zusammen mit KG-act. 4), 
den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners (2/R; zusammen mit KG-
act. 1, 2 und 4) und die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung 
an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die Kantons-
gerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtsvizepräsident

Versand 2. Oktober 2025  amu