# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e310c845-d51c-5171-8e11-c05e0be23b47
**Source:** Zürich (entscheidsuche) (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 21.10.2025 PS250294
**Docket/Reference:** PS250294
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250294_2025-10-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250294-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichterin 

lic. iur. A. Strähl sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 21. Oktober 2025

in Sachen

A._____,
Schuldner und Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes s.V. des Bezirksgerichtes 
Pfäffikon vom 10. September 2025 (EK250154)

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Erwägungen:

1.

1.1. Der Schuldner und Beschwerdeführer (fortan Schuldner) ist seit dem 

tt.mm.2017 mit dem Einzelunternehmen "B._____" im Handelsregister des Kan-

tons Zürich eingetragen. Gemäss dem Handelsregistereintrag bezweckt die Ein-

zelfirma den … und die Erbringung von …dienstleistungen (act. 5).

1.2. Mit Urteil vom 10. September 2025, 8.00 Uhr, eröffnete das Konkursgericht 

des Bezirksgerichts Pfäffikon (fortan Vorinstanz) den Konkurs über den Schuldner 

für eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gläubigerin) 

von Fr. 194.05 (inkl. Zins und Spesen) aus der Betreibung-Nr. … (act. 11/7 = 

act. 3 = act. 10). 

2.

Gegen die Konkurseröffnung kann beim Obergericht innert 10 Tagen Beschwerde 

erhoben werden (Art. 174 Abs. 1 SchKG und Art. 321 Abs. 1 ZPO). Darauf hat die 

Vorinstanz richtig hingewiesen (act. 10 S. 3, Dispositiv-Ziffer 6). Das vorinstanzli-

che Urteil wurde dem Schuldner am 15. September 2025 zugestellt (act. 11/8/2). 

Damit lief die zehntägige Rechtsmittelfrist bis am 25. September 2025 (Art. 142 

Abs. 1 ZPO). 

Mit Eingabe vom 19. September 2025 (Datum Poststempel; Datum Eingang: 

22. September 2025) erhob der Schuldner rechtzeitig Beschwerde gegen das vor-

instanzliche Urteil. Er beantragt sinngemäss die Aufhebung des Konkurses 

(act. 2). Mit Verfügung vom 22. September 2025 wurde dem Schuldner eine Frist 

von 5 Tagen angesetzt, um die Beschwerdeschrift rechtsgültig unterzeichnet er-

neut einzureichen. Der Beschwerde wurde einstweilen keine aufschiebende Wir-

kung zuerkannt und der Schuldner wurde darauf hingewiesen, dass er seine Be-

schwerde bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist ergänzen könne. Zudem wurde ihm 

eine Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses für das Beschwerdeverfahren 

angesetzt (act. 6). Der Schuldner reichte die Beschwerdeschrift am 26. Septem-

ber 2025 (überbracht) mit handschriftlicher Unterschrift versehen erneut ein 

(act. 8). Weitere Eingaben erfolgten nicht. Die vorinstanzlichen Akten wurden bei-

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gezogen (act. 11/1-11). In der Folge setzte die Kammer dem Schuldner mit Verfü-

gung vom 8. Oktober 2025 eine Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses 

(act. 12). Der Vorschuss von Fr. 750.00 ging innert laufender Nachfrist ein 

(act. 13/1 und act. 14). Die Sache erweist sich als spruchreif.

3.

3.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung aufgehoben 

werden, wenn der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch 

Urkunden beweist, dass die Schuld einschliesslich der Zinsen und Kosten getilgt 

ist, der geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhanden der Gläubigerin 

hinterlegt ist oder die Gläubigerin auf die Durchführung des Konkurses verzichtet. 

Die Tilgung muss einschliesslich Zinsen und Kosten erfolgt sein, und zuzüglich 

der Kosten des Konkursgerichts und der Kosten des Konkursamtes, welche die 

Gläubigerin vorschiessen musste. Denn im Falle der Aufhebung des Konkurses 

muss die Gläubigerin vollständig befriedigt sein und insbesondere den dem Kon-

kursgericht bezahlten Vorschuss ungeschmälert zurück erhalten (vgl. Art. 169 

SchKG; KUKO SchKG-Diggelmann/Engler, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 7 und 10).

Die Beschwerde ist innert der Rechtsmittelfrist abschliessend zu begründen. 

Nachfristen, sind keine zu gewähren (BGE 136 III 294).

3.2. Der Schuldner reichte eine Abrechnung des Betreibungsamtes Illnau-Effreti-

kon ein, wonach er mit Valuta-Datum vom 11. September 2025 die der Konkurs-

eröffnung zugrundeliegende Forderung bezahlt hat. Das Betreibungsamt beschei-

nigt, den Endbetrag in der Betreibung-Nr. … erhalten zu haben (act. 4 = act. 9 

[Kopie]). Trotz Hinweisen der Kammer in der Verfügung vom 22. September 2025 

(act. 6 S. 3 f.) hat der Schuldner jedoch nicht belegt, dass er auch die Kosten des 

konkursgerichtlichen Verfahrens und jene des Konkursamtes innerhalb der Be-

schwerdefrist sichergestellt hat. Ebenfalls hat der Schuldner innert der bis am 

25. September 2025 laufenden Rechtsmittelfrist keinerlei Ausführungen zu seiner 

Zahlungsfähigkeit gemacht. 

Die vollständige Tilgung im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG ist damit nicht 

belegt und die Zahlungsfähigkeit ist nicht glaubhaft gemacht. Folglich sind die 

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Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkurses nicht erfüllt. Die Beschwerde 

ist abzuweisen.

3.3. Der Vollständigkeit halber ist der Schuldner auf Art. 195 SchKG hinzuwei-

sen, wonach (frühestens nach Ende der Eingabefrist, vgl. KUKO SchKG-Diggel-

mann/Engler, a.a.O., Art. 195 N 3) die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs 

des Konkurses durch das Konkursgericht besteht, wenn nachgewiesen wird, dass 

sämtliche Forderungen (also auch die, für welche noch keine Betreibung eingelei-

tet wurde) beglichen sind oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung 

über den Rückzug seiner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zu-

stande gekommen ist.

4.

Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Schuldner aufzuerlegen (Art. 106 

Abs. 1 ZPO). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind mit dem vom Schuldner 

geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen (Art. 111 Abs. 1 ZPO). Parteientschä-

digungen sind nicht zuzusprechen; dem Schuldner nicht wegen Unterliegens, der 

Gläubigerin nicht mangels zu entschädigenden Umtrieben in diesem Verfahren.

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

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4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 8, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Illnau, ferner im Urteils-Dispositiv an 

das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Ill-

nau-Effretikon, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

versandt am:
23. Oktober 2025