# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b42c3baf-2324-5be7-b2fa-750870f4d821
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.12.2022 C-1926/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1926-2021_2022-12-15.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1926/2021 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 5 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch lic. iur. Nikolaus Tamm, Advokat, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eingliederungsmassnahmen  

(bauliche Massnahmen und Hilfsmittel),  

Verfügung vom 8. März 2021. 

 

 

 

C-1926/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vor-

instanz) mit Verfügung vom 8. März 2021 das Gesuch von A._______ be-

treffend Kostengutsprache für bauliche Massnahmen und Hilfsmittel im 

Ausland abgewiesen hat, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch Advo-

kat Nikolaus Tamm, die Verfügung vom 8. März 2021 mit Beschwerde vom 

26. April 2021 (BVGer-act. 1) und Ergänzung vom 12. Mai 2021 (BVGer-

act. 4) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat, 

dass der Beschwerdeführer beschwerdeweise die Aufhebung der ange-

fochtenen Verfügung und die Erteilung der Kostengutsprache für die bean-

tragten baulichen Massnahmen und Hilfsmittel beantragt hat, 

dass der Beschwerdeführer zur Begründung im Wesentlichen ausführte, 

aus der gesetzlichen Bestimmung lasse sich nicht ableiten, dass eine Kos-

tenübernahme für bauliche Massnahmen im Ausland ausgeschlossen sei, 

dass der mit Zwischenverfügung vom 19. Mai 2021 (BVGer-act. 5) einver-

langte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- am 7. Juni 2021 beim 

Bundesverwaltungsgericht eingegangen ist (vgl. BVGer-act. 7), 

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 30. Juni 2021 (BVGer-act. 9) 

unter Verweis auf die Stellungnahme der IV-Stelle B._______ vom 25. Juni 

2021 die Abweisung der Beschwerde beantragte, 

dass die Vorinstanz dem Instruktionsrichter mit Eingabe vom 19. Oktober 

2022 (BVGer-act. 11) unter Hinweis auf ein Schreiben der IV-Stelle 

B._______ vom 12. Oktober 2022 mitteilte, dass der Beschwerdeführer im 

März 2022 seinen Wohnsitz in die Schweiz verlegt habe und somit die Be-

schwerde als gegenstandslos geworden abgeschrieben werden könne, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 30. November 2022 (BVGer-

act. 13) den von der Vorinstanz geschilderten Sachverhalt bestätigte und 

ausführte, das Beschwerdeverfahren sei somit gegenstandslos geworden, 

dass der Beschwerdeführer beantragte, die Gerichts- und Anwaltskosten 

seien der Vorinstanz aufzuerlegen, da er die Beschwerde in guten Treuen 

erhoben habe und ihm ein weiterer Verbleib im Domizil in Deutschland 

C-1926/2021 

Seite 3 

ohne die beantragten baulichen Massnahmen nicht mehr zumutbar gewe-

sen sei, weshalb er habe umziehen müssen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend bauliche Massnahmen und 

Hilfsmittel vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass das Beschwerdeverfahren zufolge Verlegung des Wohnsitzes des 

Beschwerdeführers gegenstandslos geworden und demzufolge im einzel-

richterlichen Verfahren gemäss Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG abzuschreiben 

ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass für die Kostenauferlegung somit nicht massgebend ist, ob die Be-

schwerde in guten Treuen erhoben wurde, 

dass vorliegend nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, 

dass der Beschwerdeführer seinen Wohnort wegen Unzumutbarkeit und 

nicht vielmehr aus familiären Gründen in die Schweiz verlegte, 

dass unter diesen Umständen davon auszugehen ist, dass der Beschwer-

deführer die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat und er demzufolge grund-

sätzlich sämtliche Kosten zu tragen hat, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug oder Vergleich erledigt wird oder andere Gründe in der Sache 

oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, 

sie ihr aufzuerlegen (Art. 6 Bst. a und b VGKE), 

dass unter Berücksichtigung der Umstände vorliegend auf die Erhebung 

von Verfahrenskosten zu verzichten und der geleistete Kostenvorschuss in 

C-1926/2021 

Seite 4 

der Höhe von Fr. 800.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Ent-

scheids dem Beschwerdeführer auf ein von ihm bekannt zu gebendes 

Konto zurückzuerstatten ist, 

dass das Gericht bei Gegenstandslosigkeit eines Verfahrens prüft, ob eine 

Parteientschädigung zuzusprechen ist, wobei für die Festsetzung der Par-

teientschädigung Art. 5 sinngemäss gilt (Art. 15 VGKE), 

dass dem Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensausgang keine Partei-

entschädigung zuzusprechen ist, 

dass Bundesbehörden und, in der Regel, andere Behörden, die als Par-

teien auftreten, keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben (Art. 7 

Abs. 3 VGKE), 

dass somit auch der Vorinstanz keine Entschädigung zuzusprechen ist. 

 

  

C-1926/2021 

Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss in der Höhe von Fr. 800.- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das 

Bundesamt für Sozialversicherungen . 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Sandra Tibis 

 

  

C-1926/2021 

Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

Versand: