# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ac440664-44a1-5755-aeea-be0557182cc5
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2026-01-14
**Language:** de
**Title:** 9C_557/2025 14.01.2026
**Docket/Reference:** 9C_557/2025
**URL:** https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-01-2026-9C_557-2025&print=yes&zoom=

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fdral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_557/2025
Urteil vom 14. Januar 2026
III. ffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Moser-Szeless, Prsidentin,
Bundesrichter Stadelmann, Beusch,
Gerichtsschreiberin Dormann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch B.________,
Beschwerdefhrer,
gegen
Fonds de prvoyance C.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Berufliche Vorsorge,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 13. August 2025 (VV.2024.137/E).
Sachverhalt:
A.
A.a. Der 1998 geborene A.________ schloss Ende Juli 2018 eine Berufslehre als Produktionsmechaniker EFZ ab. Vom 3. September bis zum 14. Dezember 2018 war er als Temporrmitarbeiter bei der D.________ AG angestellt und im Rahmen eines Personalverleihs bei der E.________ AG im Einsatz. Anschliessend bezog er Arbeitslosenentschdigung. Ab dem 17. Januar 2019 war er als Temporrmitarbeiter bei der F.________ AG angestellt und im Rahmen eines Personalverleihs vom 31. Januar bis zum 12. Oktober 2019 (zunchst zu 100 %, ab dem 11. Mrz 2019 zu 70 %) bei der G.________ AG als Produktionsmechaniker ttig. Als Angestellter der F.________ AG war er beim Fonds de prvoyance C.________ (nachfolgend: Vorsorgefonds) fr die berufliche Vorsorge versichert.
A.b. A.________ bezog von der Invalidenversicherung im Zusammenhang mit einem Geburtsgebrechen (Prognathia inferior congenita) medizinische Massnahmen und Taggelder. Er meldete sich im September 2019 unter Hinweis auf ein viel zu langsames Arbeitstempo und den Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-Strung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau gewhrte Eingliederungsmassnahmen und entsprechende Taggelder vom 1. Februar 2020 bis zum 31. Dezember 2021. Sodann ermittelte sie einen Invalidittsgrad von 75 %, weshalb sie A.________ mit Verfgung vom 1. Juni 2022 eine ganze Invalidenrente ab dem 1. Januar 2022 zusprach. Der Vorsorgefonds verneinte seine Leistungspflicht in diesem Zusammenhang.
B.
B.a. A.________ liess mit Klage vom 23. Mrz 2023 beantragen, der Vorsorgefonds sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen und reglementarischen Berufsvorsorgeleistungen bei Invaliditt, insbesondere eine ganze Invalidenrente ab dem 1. Januar 2022, zu entrichten. Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau wies die Klage mit Entscheid vom 25. Oktober 2023 ab.
Die dagegen erhobene Beschwerde des A.________ hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_115/2024 vom 23. Juli 2024 teilweise gut. Es hob den Entscheid vom 25. Oktober 2023 auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurck. Im brigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
B.b. Nach Abklrungen - insbesondere Einholung von Ausknften der G.________ AG - wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Klage des A.________ mit Entscheid vom 13. August 2025 erneut ab.
C.
A.________ lsst mit Beschwerde in ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten die Aufhebung des Entscheids vom 13. August 2025 beantragen und das Klagebegehren erneuern; eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklrungen an das kantonale Gericht zurckzuweisen.
Erwgungen:
1.
Mit der Beschwerde in ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 f. BGG gergt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dennoch prft es - offensichtliche Fehler vorbehalten - nur die in seinem Verfahren gergten Rechtsmngel ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 135 II 384 E. 2.2.1). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann ihre Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder ergnzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht, und wenn die Behebung des Mangels fr den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG ).
Eine Sachverhaltsfeststellung - wozu auch die Beweiswrdigung (samt antizipierter Beweiswrdigung resp. Verzicht auf weitere Beweiserhebungen; vgl. BGE 146 V 240 E. 8.2; Urteile 8C_92/2025 vom 29. Oktober 2025 E. 1.4; 9C_50/2025 vom 1. Oktober 2025 E. 3) gehrt - ist nicht schon dann offensichtlich unrichtig, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenfllig unzutreffend ist. Eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung weist damit die Tragweite von Willkr auf. Es liegt noch keine offensichtliche Unrichtigkeit vor, nur weil eine andere Lsung ebenfalls in Betracht fllt, selbst wenn diese als die plausiblere erscheint. Eine Sachverhaltsfeststellung ist etwa dann offensichtlich unrichtig, wenn das kantonale Gericht den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich falsch eingeschtzt, ohne sachlichen Grund ein wichtiges und fr den Ausgang des Verfahrens entscheidendes Beweismittel nicht beachtet oder aus den abgenommenen Beweisen unhaltbare Schlsse gezogen hat. Solche Mngel sind in der Beschwerde aufgrund des strengen Rgeprinzips (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 150 II 346 E. 1.6; 148 I 160 E. 3; 144 V 50 E. 4.2; Urteil 8C_237/2025 vom 22. Oktober 2025 E. 1.2).
2.
Die zur Beurteilung der umstrittenen Leistungspflicht des Beschwerdegegners massgebenden Bestimmungen (insbesondere Art. 23 lit. a und c BVG ) und Grundstze wurden in E. 2 und 4.3.2 des Rckweisungsurteils 9C_115/2024 vom 23. Juli 2024 dargelegt und in E. 3 des hier angefochtenen Entscheids zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.
3.
3.1. Im Rckweisungsurteil 9C_115/2024 vom 23. Juli 2024 hielt das Bundesgericht insbesondere Folgendes fest: Der Beschwerdefhrer leidet an einer Entwicklungsstrung, die schliesslich zum Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung fhrte. Einschrnkungen im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen sind hinsichtlich des Rentenanspruchs ohne Belang. Die massgebliche Arbeitsunfhigkeit trat sptestens im September 2019 ein, womit die umstrittene Leistungspflicht des Vorsorgefonds im Grundsatz begrndet ist. Wre der Beschwerdefhrer bereits vor dem Versicherungsverhltnis mit dem Vorsorgefonds resp. beim Antritt des hier interessierenden Arbeitseinsatzes bei der G.________ AG (Ende Januar 2019) zu mindestens 20 % resp. ber 40 % arbeitsunfhig gewesen, wrde der Vorsorgefonds - im Sinne einer anspruchsvernichtenden Tatsache (vgl. Art. 8 ZGB) - mit Blick auf Art. 23 lit. a resp. lit. c BVG seiner Leistungspflicht enthoben (E. 4.1 des erwhnten Urteils 9C_115/2024).
Zum rechtsgenglichen Nachweis einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Einbusse an funktionellem Leistungsvermgen wird nicht zwingend eine echtzeitlich rztlich attestierte Arbeitsunfhigkeit verlangt; entscheidend ist, dass sich die gesundheitliche Beeintrchtigung auf das Arbeitsverhltnis sinnfllig auswirkt resp. arbeitsrechtlich in Erscheinung tritt (E. 4.3.2 des erwhnten Urteils 9C_115/2024 mit Hinweisen). Diesbezglich enthielten die Angaben des letzten Einsatzbetriebes nicht einleuchtend aufgelste Widersprche. Aus den Angaben des Beschwerdefhrers gegenber der IV-Stelle konnte nicht auf eine "seit jeher" resp. bereits whrend der Ausbildung und seither anhaltend eingeschrnkte Arbeitsfhigkeit geschlossen werden. Das kantonale Gericht liess den Sachverhalt im Zeitraum vom Lehrabschluss im Sommer 2018 bis zur Aufnahme des letzten Arbeitseinsatzes Ende Januar 2019 - abgesehen von der impliziten Annahme einer bestehenden Arbeitsunfhigkeit - vollstndig im Dunkeln (E. 4.4 des erwhnten Urteils 9C_115/2024).
Schliesslich erkannte das Bundesgericht, dass die (im vorinstanzlichen Entscheid vom 25. Oktober 2023 getroffene) Feststellung, wonach der Beschwerdefhrer bereits vor Ende Januar 2019 zu mindestens 20 % resp. ber 40 % arbeitsunfhig gewesen sei, in den vorinstanzlich bercksichtigten Akten keine gengende Grundlage fand, weshalb sie sich nicht halten liess. Weil dennoch Hinweise auf einen solchen Sachverhalt bestanden, wies es die Sache zu ergnzenden Sachverhaltsfeststellungen - nach allflligen Abklrungen - an das kantonale Gericht zurck (E. 4.5 des erwhnten Urteils 9C_115/2024).
3.2. Das kantonale Gericht holte in der Folge insbesondere weitere Angaben des letzten Einsatzbetriebes (G.________ AG) samt entsprechenden Unterlagen ein. Es hat im hier angefochtenen Entscheid festgestellt, aus diesen Angaben und Unterlagen gehe hervor, dass der Beschwerdefhrer bereits bei Antritt des Einsatzes erheblich in seiner Arbeits- und Leistungsfhigkeit beeintrchtigt gewesen sei, ohne dass es diesbezglich im Verlauf des Arbeitsverhltnisses wesentliche Vernderungen gegeben habe. Die G.________ AG habe beim Beschwerdefhrer schon kurz nach Aufnahme seiner Ttigkeit eine im Vergleich zu anderen (bezglich Alter und Erfahrung vergleichbaren) Mitarbeitern stark eingeschrnkte Arbeitsleistung beobachtet. Zu dieser Zeit htten sich beim Betroffenen auch "Aussetzer" manifestiert, die ein- bis mehrmals tglich aufgetreten und spter im "Bericht fr die IV-Stelle" beschrieben worden seien. Die G.________ AG sei "ber alles" betrachtet von einer Arbeitsleistung von ca. 30 % ausgegangen, was durch deren "Auswertung Produktivitt" gesttzt werde. Diese sei zwar erst nachtrglich erstellt worden; das entsprechende Tool, das seit 2023 verfgbar sei, habe aber die Auswertung der aus dem Jahr 2019 stammenden Daten erlaubt. Angesichts der mangelhaften Arbeitsleistungen des Beschwerdefhrers habe die G.________ AG den temporren Einsatz bereits nach kurzer Zeit, jedenfalls noch vor dem 5. Mrz 2019, beenden wollen, darauf aber aufgrund der "massiven Intervention" der Mutter des Beschwerdefhrers verzichtet; dies habe auch der Beschwerdefhrer selbst besttigt, indem er eingerumt habe, dass seine Mutter darum gebeten habe, dass er die Stelle behalten knne, obwohl die G.________ AG mit seinen Leistungen nicht zufrieden gewesen sei. Auch wenn in der "nderungskndigung" vom 5. Mrz 2019 von einer schwierigen wirtschaftlichen Lage und einer Reduktion der Arbeitszeit die Rede sei, fehlten Anhaltspunkte fr eine tatschliche Pensenreduktion oder fr wirtschaftliche Grnde. Vielmehr sei fr die Anpassung laut Angabe der G.________ AG einzig der Gesundheitsschaden des Beschwerdefhrers ausschlaggebend gewesen. Dieser sei nach dem 11. Mrz 2019 (im Sinne einer "Mischrechnung") weiterhin im Vollzeitpensum anwesend gewesen, jedoch nur fr 28 Stunden resp. fr ein Pensum von 70 % bezahlt worden; mit dieser "Lsung" habe man den gesundheitlichen Einschrnkungen des Beschwerdefhrers Rechnung tragen wollen, auch wenn dessen tatschliche Leistung nur ca. 30 % eines vergleichbaren Mitarbeiters betragen habe. Die vom Beschwerdefhrer vorgebrachten betrieblichen Mngel htten sich nicht nur bei ihm, sondern in der Produktivitt aller Mitarbeitenden niederschlagen mssen; zudem sei kein Interesse der G.________ AG (oder ihres Geschftsfhrers), die Arbeitsleistung des Beschwerdefhrers nicht der Realitt entsprechend darzustellen, erkennbar.
Daraus hat die Vorinstanz geschlossen, dass die (mit Blick auf Art. 23 lit. a und lit. c BVG) berufsvorsorgerechtlich relevante Arbeitsunfhigkeit (im Umfang von rund 70 %) bereits vor Beginn des Vorsorgeschutzes durch den Vorsorgefonds eingetreten sei. Folglich hat sie dessen Leistungspflicht verneint. Weil der Eintritt der massgeblichen Arbeitsunfhigkeit nicht genau festgelegt werden msse, hat sie auf weitere Abklrungen, insbesondere bezglich des Temporreinsatzes bei der E.________ AG, verzichtet.
4.
4.1. Der Beschwerdefhrer macht im Wesentlichen geltend, das kantonale Gericht habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt und sich dabei allein auf die nicht berzeugenden Angaben der G.________ AG gesttzt. Es habe insbesondere nicht bercksichtigt, dass er seine Lehre erfolgreich abgeschlossen, Zivildienst geleistet und bei der E.________ AG zu 100 % gearbeitet habe, ohne dass sich seine Beeintrchtigung darauf sinnfllig ausgewirkt habe. Es habe auf fragwrdige Beschreibungen (betreffend "Aussetzer") sowie auf erstmals nach rund sechs Jahren im Jahr 2025 gemachte Angaben und (statistisch nicht reprsentative, mangelhaft erfasste) Daten der G.________ AG abgestellt und dabei Widersprche zu deren frheren Angaben (in der "nderungskndigung" vom 5. Mrz 2019 und im Arbeitszeugnis vom 21. Oktober 2019) kommentarlos in Kauf genommen. Es habe weder das Fehlen eines Arztzeugnisses oder einer funktionellen Leistungseinbusse bei der Reduktion des Arbeitspensums noch die offensichtlichen Beweggrnde fr die im September 2019 erfolgte Anmeldung bei der Invalidenversicherung resp. den Verzicht auf eine erneute Arbeitsplatzsuche beachtet und damit implizit an einer "Frhinvaliditt" festgehalten. Die relevante Arbeitsunfhigkeit sei erstmals im September 2019 sinnfllig am Arbeitsplatz in Erscheinung getreten. Die gegenteilige vorinstanzliche Feststellung sei nicht hinreichend belegt.
4.2.
4.2.1. Die im angefochtenen Entscheid enthaltenen Ausfhrungen zum Geburtsgebrechen des Beschwerdefhrers sind eine blosse Wiederholung des im Sachverhalt und in E. 4.1 des Rckweisungsurteils 9C_115/2024 vom 23. Juli 2024 Gesagten. Daraus ergibt sich nicht, dass die Vorinstanz von einer "Frhinvaliditt" oder von einem falschen Verstndnis des Invalidittsbegriffs ausgegangen sein soll.
4.2.2. Die Vorinstanz hat - entsprechend den Vorgaben im Urteil 9C_115/2024 - untersucht, ob und ggf. inwieweit die gesundheitliche Beeintrchtigung des Beschwerdefhrers bei dessen letztem Arbeitseinsatz (ab Ende Januar 2019) schon vor September 2019 sinnfllig in Erscheinung getreten war. Dazu ist nicht zwingend eine echtzeitliche rztliche Einschtzung der Arbeitsfhigkeit erforderlich (Urteil 9C_115/2024 vom 23. Juli 2024 E. 4.3.2); auch Angaben des Einsatzbetriebes knnen grundstzlich geeignet sein, diesbezglich Klarheit zu schaffen (so bereits Urteil 9C_115/2024 vom 23. Juli 2024 E. 4.3.2).
Whrend die im ersten vorinstanzlichen Entscheid vom 25. Oktober 2023 bercksichtigten Angaben des letzten Einsatzbetriebes nicht einleuchtend aufgelste Widersprche enthalten hatten, konnten diese zwischenzeitlich durch die - auf entsprechende An- resp. Rckfragen des kantonalen Gerichts erfolgten - Ausknfte der G.________ AG ausgerumt werden. Diese wies auf die Schwierigkeiten bei der nachtrglichen Beantwortung der gerichtlich unterbreiteten Fragen hin und legte dennoch einleuchtend dar, dass sie (infolge Auswertung der vorhandenen alten Daten durch eine neu verfgbare Applikation) die Leistungsfhigkeit des Beschwerdefhrers durchgehend auf rund 30 % eines vergleichbaren Mitarbeiters einschtzte. Zudem fhrte sie nachvollziehbar aus, dass sie die gesundheitliche Beeintrchtigung des Betroffenen resp. dessen schwache Leistung bereits sehr frh erkannt hatte, aus welchen Motiven es daraufhin zur "nderungskndigung" vom 5. Mrz 2019 gekommen war und weshalb sie den Beschwerdefhrer damals zu den festgelegten Konditionen weiterbeschftigt hatte. Soweit dieser vorbringt, die von der G.________ AG erwhnten "Aussetzer" habe weder er selbst noch sonst jemand je festgestellt, ndert dies nichts an den berzeugenden Ausfhrungen des Einsatzbetriebs im Zusammenhang mit der fraglichen Arbeits- und Leistungsfhigkeit.
4.2.3. Dass, wie der Beschwerdefhrer geltend macht, die gesundheitliche Beeintrchtigung bei der Ausbildung und bei der E.________ AG (bis zum 14. Dezember 2018) nicht sinnfllig in Erscheinung getreten war, schliesst nicht aus, dass sie (sptestens) beim Antritt des Arbeitseinsatzes bei der G.________ AG (d.h. am 31. Januar 2019) zutage trat. Inwiefern der Verweis des Beschwerdefhrers auf seine Beweggrnde fr die Anmeldung bei der Invalidenversicherung - entsprechende Empfehlung der G.________ AG und deren "Bericht fr die IV-Stelle" - einen Schluss auf die Arbeits- und Leistungsfhigkeit im hier interessierenden Zeitraum erlauben sollte, ist nicht ersichtlich.
4.3. Nach dem Gesagten beruht die vorinstanzliche Beweiswrdigung nicht auf einer Rechtsverletzung. Sie ist auch nicht offensichtlich unrichtig, weshalb sie fr das Bundesgericht verbindlich bleibt (vgl. vorangehende E. 1). Gleiches gilt fr die Feststellung, dass der Beschwerdefhrer bereits beim Antritt des Einsatzes bei der G.________ AG und damit vor Beginn des Vorsorgeschutzes durch den Vorsorgefonds erheblich (zu rund 70 %) in seiner Arbeits- und Leistungsfhigkeit beeintrchtigt gewesen sei. Die Beschwerde ist unbegrndet.
5.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdefhrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdefhrer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt fr Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 14. Januar 2026
Im Namen der III. ffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Prsidentin: Moser-Szeless
Die Gerichtsschreiberin: Dormann