# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6f68f654-e03b-5caa-8bea-8c3f3173fdde
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-21
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 21.08.2025 110 2021 70
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2021-70_2025-08-21.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

Reiterstrasse 11
3013 Bern
Telefon +41 31 633 30 11
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www.bvd.be.ch/ra

BVD 110/2021/70

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 21. August 2025

in der Beschwerdesache zwischen

Frau C.________
Beschwerdeführerin 1

und 56 weitere Beschwerdeführende gemäss Liste im Anhang 

alle vertreten durch Frau Rechtsanwältin D.________

und

E.________ GmbH
Beschwerdegegnerin

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Dr. A.________ und/oder Herrn Rechtsanwalt
B.________ 

sowie

Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland, Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen

Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Walkringen, Unterdorfstrasse 1, 3512 Walkringen

betreffend die Verfügung des Regierungsstatthalteramts Bern-Mittelland vom 11. März 2021 
(bbew 37/2020; Mobilfunkanlage)

I. Sachverhalt

1. Die Beschwerdegegnerin reichte am 10. Januar 2020 bei der Gemeinde Walkringen ein 
Baugesuch ein für den Neubau einer Mobilfunkanlage mit entsprechender technischer Einrichtung 
auf Parzelle Walkringen Grundbuchblatt Nr. I.________. Die Parzelle liegt in der Mischzone M2. 
Das Bauvorhaben beinhaltet einen 25 m hohen Mast. An diesem sollen insbesondere sechs An-
tennenpanels mit insgesamt neun Antennen montiert werden. Bei den drei Antennen im Frequenz-
band 3600 MHz handelt es sich um adaptive Antennen, wobei dafür kein Korrekturfaktor bean-
sprucht wird. Gegen das Bauvorhaben gingen zahlreiche Einsprachen ein. Mit Gesamtentscheid 
vom 11. März 2021 erteilte das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland die Baubewilligung.

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2. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden am 13. April 2021 gemeinsam Beschwerde bei 
der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Sie beantragten die Aufhebung des 
Gesamtentscheids vom 11. März 2021 und die Erteilung des Bauabschlags.

3. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet1, verzichtete zunächst mit 
Verfügung vom 19. April 2021 auf die Durchführung eines Schriftenwechsels und holte lediglich 
die Vorakten ein. Mit Verfügung vom 25. Mai 2021 sistierte das Rechtsamt das Beschwerdever-
fahren, bis ein Entscheid des Bundesgerichts im Beschwerdeverfahren 1C_100/2021 vorlag. 
Nachdem dieser Entscheid am 14. Februar 2023 ergangen war, hob das Rechtsamt die Sistierung 
mit Verfügung vom 12. April 2023 auf und führte, nachdem die Beschwerdeführenden in Kenntnis 
des Bundesgerichtsentscheids an ihrer Beschwerde festgehalten hatten, den Schriftenwechsel 
durch. Dabei bat das Rechtsamt auch das Amt für Umwelt und Energie (AUE), Abteilung Immis-
sionsschutz, um eine Stellungnahme. Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Beschwerde-
antwort vom 6. Juni 2023 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das AUE 
kommt in seiner Stellungnahme vom 15. Juni 2023 zum Schluss, gemäss seinem Fachbericht vom 
17. Juli 2020 erfülle die Anlage die Bestimmungen der NISV2 vollständig und sei mit Auflagen 
bewilligungsfähig. Aus der Beschwerde ergäben sich keine neuen Erkenntnisse, die eine Anpas-
sung oder Ergänzung dieses Fachberichts erforderlich machen würden. Die Gemeinde Walkrin-
gen verweist in ihrer Stellungnahme vom 15. Juni 2023 auf ihren Amtsbericht vom 5. August 2020, 
ohne einen Antrag zur Beschwerde zu stellen.

Mit Verfügung vom 15. Januar 2024 bat das Rechtsamt die Kantonale Kommission zur Pflege der 
Orts- und Landschaftsbilder (OLK), das Bauvorhaben aus der Sicht des Ortsbild- und Landschafts-
schutzes zu beurteilen. Im Bericht vom 20. Februar 2023 (richtig 20. Februar 2024) empfiehlt die 
OLK einen Alternativstandort zu wählen und die Höhe der Anlage auf 20 m zu begrenzen. Mit 
Schreiben vom 20. März 2024 ersuchte die Beschwerdegegnerin um Sistierung des Beschwerde-
verfahrens zwecks Vornahme von diversen Abklärungen. Mit Verfügung vom 12. April 2024 wurde 
das Verfahren entsprechend sistiert. Mit Schreiben vom 30. April 2025 teilte die Beschwerdegeg-
nerin mit, dass am geplanten Standort festgehalten werde und auch eine Reduktion der Masthöhe 
um 5 m keine Option darstelle. Es werde jedoch ein angepasstes Standortdatenblatt eingereicht. 
Mit Schreiben vom 6. Mai 2025 reichte die Beschwerdegegnerin wie angekündigt ein angepasstes 
Standortdatenblatt ein. Daraufhin hob das Rechtsamt die Sistierung des Verfahrens mit Verfügung 
vom 8. Mai 2025 auf. Gleichzeitig teilte das Rechtsamt mit, aufgrund einer ersten summarischen 
Beurteilung sei davon auszugehen, dass das Bauvorhaben zwar geändert worden sei, in seinen 
Grundzügen aber gleichbleibe, womit eine Projektänderung im Sinne von Art. 43 BewD3 vorliegen 
dürfte. Zudem dürfte der Bericht der OLK vom 20. Februar 2024 unverändert gültig sein, da sich 
durch die Projektänderung am Standort und Erscheinungsbild im Vergleich zum damals beurteil-
ten Projekt keine relevante Veränderung ergeben habe. Die Beschwerdeführenden reichten 
Schlussbemerkungen vom 16.  Juni 2025 ein. Sie bestreiten dabei, dass eine Projektänderung im 
Sinne von Art. 43 BewD vorliege. Im Übrigen sei das geänderte Projekt ohnehin nicht bewilli-
gungsfähig, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und dem Bauvorhaben der Bauabschlag zu 
erteilen sei.

4. Auf die Rechtsschriften und Vorakten wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nach-
folgenden Erwägungen eingegangen.

1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191)
2 Verordnung des Bundesrats vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; 
SR 814.710)
3 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1)

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II. Erwägungen

1. Eintreten

a) Angefochten ist ein Gesamtentscheid nach Art. 9 KoG4. Laut Art. 11 Abs. 1 KoG kann er – 
unabhängig von den geltend gemachten Einwänden – nur mit dem Rechtsmittel angefochten wer-
den, das für das Leitverfahren massgeblich ist. Das Leitverfahren ist im vorliegenden Fall das 
Baubewilligungsverfahren (Art. 5 Abs. 1 KoG). Bauentscheide können nach Art. 40 Abs. 1 BauG5 
innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden. Die BVD ist 
somit zur Beurteilung der Beschwerde gegen den Gesamtentscheid zuständig.

b) Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die Baugesuchsteller, die Einspre-
cherinnen, die Einsprecher und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 10 KoG i.V.m. Art. 40 
Abs. 2 BauG). Aus den vorhandenen Unterlagen ist nicht erkennbar, wer sich alles als Einspre-
chende am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt hat. Für einige der Beschwerdeführenden ist aber 
erkennbar, dass sie Einsprache erhoben haben. Mit diesen Einsprachen sind sie nicht durchge-
drungen, womit sie formell beschwert sind. Als Anwohnende oder Grundeigentümerinnen und 
Grundeigentümer innerhalb des Einspracheperimeters von 690 m gemäss ursprünglichem Bau-
gesuch6 bzw. 700 m gemäss Projektänderung7 sind sie auch materiell beschwert. Auf die form- 
und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten. Unter diesen Umständen muss 
nicht geprüft werden, ob alle Beschwerdeführenden zur Beschwerde befugt sind. Es wird jedoch 
darauf hingewiesen, dass in einem Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren die Legitimation 
nachgewiesen werden müsste.

2. Projektänderung

a) Mit Schreiben vom 6. Mai 2025 reichte die Beschwerdegegnerin ein angepasstes Standort-
datenblatt vom 1. Mai 2025 (Revision: 3.0) ein. Die Beschwerdeführenden bestreiten, dass es sich 
dabei um eine Projektänderung im Sinne von Art. 43 BewD handelt. Während die äusserlichen 
Veränderungen möglicherweise tatsächlich eine Projektänderung darstellten, könne dies für die 
technischen Anpassungen auf keinen Fall angenommen werden. Insbesondere der Umstand, 
dass neu drei adaptive Antennen mit Korrekturfaktor zum Einsatz kommen sollten, sprenge den 
Rahmen einer Projektänderung. Vom abgeänderten Projekt seien zudem nicht nur die Verfah-
rensbeteiligten betroffen. Deshalb sei ein neues Verfahren inklusive Publikation unumgänglich.

b) Eine Projektänderung (und kein neues Projekt) liegt vor, wenn das Bauvorhaben in seinen 
Grundzügen gleich bleibt (vgl. Art. 43 Abs. 1 BewD). Wird ein Bauvorhaben in seinen Grundzügen 
verändert, so liegt ein neues Projekt vor, das die Einleitung eines neuen Baubewilligungsverfah-
rens erfordert. Das kann für das anwendbare Recht (Art. 36 Abs. 1 BauG) entscheidend sein. Ein 
Bauvorhaben ist in den Grundzügen verändert, wenn ein Hauptmerkmal, wie Erschliessung, 
Standort, äussere Masse, Geschosszahl, Geschosseinteilung oder Zweckbestimmung wesentlich 
verändert wird oder wenn eine Mehrzahl geringer Änderungen dem Bau oder der Anlage eine 
gegenüber dem ursprünglichen Projekt veränderte Identität verleiht. Eine blosse Reduktion der 
Abmessungen, auch wenn sie beträchtlich ist (z.B. Verkürzung eines Antennenmastes), bedeutet 
in der Regel noch keine grundlegende Änderung, ebenso wenig der blosse Verzicht auf einen Teil 

4 Koordinationsgesetz vom 21. März 1994 (KoG; BSG 724.1)
5 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)
6 Siehe Standortdatenblatt vom 23. November 2019 (Revision: 1.1) Ziff. 6 und Zusatzblatt 2 (Vorakten pag. 31 und 28)
7 Siehe Standortdatenblatt vom 1. Mai 2025 (Revision: 3.0) Ziff. 6 und Zusatzblatt 2 (Beilage zur Eingabe der Be-
schwerdegegnerin vom 6. Mai 2025)

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des Projekts. Änderungen des Sachverhalts, wie die Änderung von Form und Grösse der Baupa-
rzelle infolge einer Baulandumlegung, stellen keine Projektänderung dar.8

Die Baubewilligungsbehörde kann nach Anhörung der Beteiligten und der von der Projektände-
rung berührten Dritten das Verfahren ohne erneute Veröffentlichung fortsetzen bzw. die Änderung 
des bewilligten Projekts ohne neues Baugesuchsverfahren gestatten, wenn öffentliche oder we-
sentliche nachbarliche Interessen nicht zusätzlich betroffen sind (Art. 43 Abs. 2 BewD). Erfolgt die 
Projektänderung im Baubeschwerdeverfahren, sind die Gemeinde, die Gegenpartei und die von 
der Projektänderung berührten Dritten anzuhören. Die Beschwerdeinstanz kann die Sache zur 
Weiterbehandlung an die Vorinstanz zurückweisen (Art. 43 Abs. 3 BewD). Bei Projektänderungen, 
die erst im Stadium des Beschwerdeverfahrens vor der BVD vorgenommen werden, sind 
grundsätzlich nur noch jene Einsprechenden anzuhörende «Beteiligte», die sich am Beschwerde-
verfahren beteiligen. Anders ist es nur bei Projektänderungen, die ehemalige Einsprechende oder 
bisher nicht Beteiligte neu berühren könnten; sie sind auch ihnen mitzuteilen. Zusätzliche öffentli-
che Interessen sind berührt, wenn die Änderung neue (bzw. andere) oder weiter gehende Einwir-
kungen auf Anliegen des allgemeinen Wohls verursacht. Für die Rechtshängigkeit und damit für 
das anwendbare Recht bleibt bei einer Projektänderung grundsätzlich der Zeitpunkt der ursprüng-
lichen Baueingabe massgebend.9

c) Im Vergleich mit dem bisherigen Standortdatenblatt vom 23. November 2019 (Revision: 
1.1), das vom Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland mit dem angefochtenen Gesamtentscheid 
vom 11. März 2021 bewilligt wurde, haben sich die angegebenen Koordinaten des Standorts im 
neu eingereichten Standortdatenblatt vom 1. Mai 2025 (Revision: 3.0) zwar geringfügig geändert. 
Grundsätzlich wurde der Standort aber unverändert belassen, ebenso beträgt die Höhe des Masts 
unverändert 25 m. Im oberen Bereich des Masts mit den montierten Richt- und Mobilfunkantennen 
haben sich gewisse Änderungen in der Anordnung der montierten Antennen ergeben, zudem 
wurde die Auskragung etwas verkleinert. Im Grossen und Ganzen wirkt die Mastkonstruktion op-
tisch aber sehr ähnlich und damit vergleichbar. Die technischen Parameter im Standortdatenblatt 
(Hauptstrahlrichtungen, Sendeleistungen, Antennentypen, Neigungswinkel, …) haben sich eben-
falls verändert, insbesondere sollen neu drei adaptive Antennen mit Korrekturfaktor zum Einsatz 
kommen.

Somit wurde das Bauvorhaben zwar geändert, ist aber in seinen Grundzügen gleichgeblieben, 
womit eine Projektänderung im Sinne von Art. 43 BewD vorliegt. Daran ändern auch die neu vor-
gesehenen adaptiven Antennen mit Korrekturfaktor nichts. Auch dadurch wurde kein Hauptmerk-
mal des Bauvorhabens wesentlich verändert. Dass vom abgeänderten Projekt nicht nur die Ver-
fahrensbeteiligten betroffen sind und deshalb eine neue Publikation erforderlich wäre, steht ent-
gegen der Annahme der Beschwerdeführenden dem Vorliegen einer Projektänderung nicht ent-
gegen. Auf eine erneute Publikation der Projektänderung kann jedoch mit Blick auf die weiteren 
Ausführungen verzichtet werden, die Projektänderung ist ohnehin nicht bewilligungsfähig.

3. Orts- und Landschaftsbild

a) Die Beschwerdeführenden rügen eine Verletzung der Vorschriften zum Schutz des Orts- 
und Landschaftsbilds. Zunächst machen sie geltend, die Beschwerdegegnerin habe als Bauge-
suchstellerin darzutun, wie sich ihr Bauvorhaben in die Umgebung einfüge, so dass eine gute 
Gesamtwirkung entstehe. Da eine solche Begründung in den Baugesuchsunterlagen fehle, sei 
schon deshalb der Bauabschlag zu erteilen.

8 Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 32–32d N. 12a
9 Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 32–32d N. 13 f.

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Weiter sei die Antenne mit einer Höhe von 25 m zwei Mal so hoch, wie die maximal zulässige 
Gebäudehöhe. Daher rage sie über sämtliche Gebäude heraus und sei weit herum gut sichtbar. 
Sie sei höher als der Aussichtsturm auf dem Gurten und ein Monstrum. Sie wirke umso dominan-
ter, als sie nicht auf einem Gebäude, sondern freistehend errichtet werden solle. Auch die BVD 
habe Antennen mit Höhen von 20, 25 und 26 m als zu hoch, weil überdurchschnittlich dimensio-
niert, beurteilt.

Das Argument, die Höhe der Antenne könne nicht angepasst werden, sei falsch. Die Höhe einer 
Antenne könne sehr wohl reduziert werden und es seien auch mehrere kleinere Antennen möglich. 
Abgesehen davon müsste hier aufgrund der Ortsbildschutzbestimmungen selbst dann der Bauab-
schlag erteilt werden, wenn eine Höhenreduktion nicht möglich wäre.

Die aufdringliche Wirkung der Antenne ergebe sich insbesondere aus ihrem Standort mitten im 
beschaulichen Dorf Bigenthal, wo sie ständig im Blickfeld der Bewohner stünde. Sie würde die 
Aussicht verschandeln und das Orts- und Quartierbild empfindlich stören. Dies umso mehr, als es 
bereits die zweite Mobilfunkanlage in Bigenthal wäre. Der freistehende Antennenmast sei auch 
nicht unauffällig gestaltet worden. So sei er weder als Kamin oder Baum getarnt noch in einen 
Kirchturm integriert worden.

Der Standort sei mitten im Dorf am tiefsten Punkt und damit denkbar schlecht gewählt. Würde sie 
an einem höheren Standort gebaut, müsste sie nicht 25 m hoch sein. Dementsprechend gäbe es 
etliche besser geeignete Standorte in Bigenthal, an welcher die Anlage erheblich weniger störend 
wäre.

Entgegen der Argumentation der Vorinstanz obliege die Beurteilung der Einwirkung auf das Orts- 
und Landschaftsbild trotz der Gemeindeautonomie nicht der Gemeinde. Diese Autonomie greife 
nur in Bezug auf die von ihr erlassenen Bestimmungen. Hier würden aber auch kantonale Vor-
schriften (Art. 9 BauG und Art. 17 BauV10) verletzt.

b) Die Beschwerdegegnerin bestreitet eine Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbilds. 
Der Standort einer Mobilfunkanlage könne von der Betreiberin nicht frei gewählt werden, sondern 
müsse sich immer im Bereich der zu schliessenden Netzlücke befinden. Zudem müssten die Im-
missions- und Anlagegrenzwerte der NISV eingehalten werden. Hinzu komme, dass nur ein ein-
geschränkter Kreis von Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer bereit sei, sein Grundstück 
für eine Mobilfunkanlage zur Verfügung zu stellen.

Sodann seien Mobilfunkantennen auf exponierte Standorte angewiesen und könnten nur bedingt 
der Umgebung angepasst werden. Die Vorinstanz habe sich mit einer allfälligen Beeinträchtigung 
des Orts- und Landschaftsbilds ausführlich auseinandergesetzt und die Umstände gewürdigt. Sie 
habe zu Recht keine Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbilds festgestellt. Auf diese Aus-
führungen könne verwiesen werden.

Bei der Beurteilung sei nicht auf ein beliebiges subjektives Empfinden abzustellen, sondern die 
Anlage müsste das Ortsbild objektiv übermässig beeinträchtigen, was nicht der Fall sei. Bei der 
Beurteilung dürften keine allzu hohen Anforderungen an die Ästhetik gestellt werden, da einer 
Mobilfunkantenne praktisch an jedem Standort etwas Störendes anhafte. Als Infrastrukturanlage 
werde eine Mobilfunkantenne von einem durchschnittlichen Betrachter als Begleiterscheinung der 
heutigen Zivilisation akzeptiert, soweit eine durchschnittliche Anlage vorliege und sich deren Höhe 
auf das funktechnisch nötige Minimum beschränke.

10 Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) 

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Hier präsentiere sich die Umgebung heterogen. Unmittelbar angrenzend befinde sich eine Bahn-
anlage mit Bahnübergang inklusive Schranken sowie entsprechende Fahrleitungsmasten. Die 
projektierte Anlage trete daher nicht störend in Erscheinung. Auch das Bundesgericht habe fest-
gehalten, dass nicht einzig auf die blosse Sichtbarkeit bzw. Wahrnehmbarkeit einer Anlage abge-
stellt werden dürfe. Vielmehr müsse das Bauvorhaben den Gesamteindruck, der sich aus dem 
Zusammenwirken der verschiedenen Gebäude unter sich und ihrer Umgebung ergebe, erheblich 
stören, damit sich ein Bauabschlag rechtfertige. Durchschnittlich dimensionierte Mobilfunkanlagen 
seien unter dem Gesichtspunkt der Einordnung in der Regel zuzulassen, sofern nicht individuelle 
Schutzobjekte tangiert würden oder sonst wie spezielle Verhältnisse vorlägen.

Die Behauptung, die Antenne könne in der Höhe angepasst werden, sei theoretisch richtig. Sie 
sei jedoch aus funktechnischer Sicht auf die entsprechende Höhe angewiesen, weswegen sie 
nicht einfach gekürzt werden könne. Zudem überwiege in der Regel das öffentliche Interesse an 
einer guten Mobilfunkversorgung das Interesse am Schutz der baulichen oder landschaftlichen 
Umgebung. Mobilfunkantennen seien im Allgemeinen nicht geeignet, das Quartierbild negativ zu 
beeinträchtigen, weshalb sie selbst in Wohnzonen zulässig seien.

Insgesamt liege somit aus objektiver Sicht keine Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbilds 
vor. Der entsprechende Entscheid der Vorinstanz liege innerhalb des kommunalen Ermessens-
spielraums. Die Rechtsmittelinstanz dürfe nur dann eingreifen, wenn sich die kommunale Bau-
behörde von unsachlichen Erwägungen habe leiten lassen oder die Grundsätze der Rechtsgleich-
heit und Verhältnismässigkeit verletzt habe, was vorliegend nicht der Fall sei.

c) Die Vorinstanz hat im angefochtenen Gesamtentscheid ausgeführt, die Gemeinde Walkrin-
gen habe in ihrem Baureglement keine Spezialvorschriften betreffend Mobilfunkanlagen erlassen. 
Eine Mobilfunkanlage lasse sich unter ästhetischen Gesichtspunkten nicht ohne Weiteres mit ei-
nem Gebäude oder Gebäudeteil vergleichen, auf welche die Ästhetiknormen primär zugeschnitten 
seien. Das Erscheinungsbild einer Mobilfunkanlage sei vor allem durch die technischen Gegeben-
heiten bedingt und die Gestaltungsmöglichkeiten der Mobilfunkbetreiberinnen seien sehr be-
grenzt. Es sei unbestritten, dass sich Antennenmasten nicht durch bauliche Schönheit auszeich-
neten. Würde man das Ästhetikgebot jedoch allzu eng anwenden, resultierte daraus ein flächen-
deckendes Verbot von Mobilfunkantennen, was raumplanungs- und fernmelderechtlich problema-
tisch wäre. Unter den gegebenen örtlichen Verhältnissen werde die Antenne von der Bauherr-
schaft bestmöglich integriert. In unmittelbarer Nähe des Standorts befänden sich nebst der Haupt-
strasse die Bahngleise. Diese würden von Strommasten umsäumt. Die Antenne würde also nicht 
gänzlich allein inmitten einer unberührten und schützenswerten Umgebung stehen. Hinzu komme, 
dass das Regierungsstatthalteramt die Gemeindeautonomie zu berücksichtigen habe. D.h. dass 
die Gemeinde entscheide, ob eine Fachstelle zur Beurteilung des Ortsbild- und Landschaftsschut-
zes beizuziehen sei. Die Gemeinde Walkringen habe dies im vorliegenden Fall offenbar nicht für 
notwendig gehalten. Die Gemeinde, die primär ein Interesse an einer guten Ausgestaltung von 
Bauten und deren Einbettung in das Orts- und Landschaftsbild habe, sei zusammenfassend zur 
Beurteilung gekommen, die geplante Antenne habe keine gestalterisch störende Auswirkungen 
auf die Umgebung.

Die Gemeinde hat in ihrem Amtsbericht vom 5. August 2020 zur Einpassung in das Ortsbild aus-
geführt, die Bauparzelle befinde sich weder im Landschaftsschutzgebiet noch im Landschafts-
schongebiet. Um eine Einordnung in die Umgebung zu gewährleisten, sei nach Art. 9 BauG ent-
sprechend Rücksicht zu nehmen. Die Farbgebung sei bei der Baupolizeibehörde vor der Erstel-
lung zu bemustern. Im Bedarfsfall sei eine Fachstelle (z.B. die OLK) zur Beurteilung beizuziehen. 
Ein Antennenverbot sei nach dem Kommentar zu Art. 10 BauG nicht zulässig.

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d) Bauten, Anlagen, Reklamen, Anschriften und Bemalungen dürfen nach Art. 9 Abs. 1 BauG 
Landschaften, Orts- und Strassenbilder nicht beeinträchtigen. Diese Vorschrift stellt die «ästheti-
sche Generalklausel» im Sinne eines allgemeinen Beeinträchtigungsverbots dar. Art. 17 Abs. 1 
BauV konkretisiert diese Vorschrift: Aussenanlagen für Radio- und Fernsehempfang sowie für 
Funkzwecke und dergleichen sind möglichst unauffällig zu gestalten und anzubringen; sie dürfen 
die Landschaft und das Ortsbild nicht beeinträchtigen. Schutzobjekt des Ortsbild- und Land-
schaftsschutzes ist der Aussenraum, soweit er von einem allgemein begangenen Standort aus als 
Einheit wirkt und als solcher erfassbar ist. Eine Beeinträchtigung liegt vor, wenn ein Bauvorhaben 
einen Gegensatz zur bestehenden Überbauung schafft, der erheblich stört. Darüber hinaus sind 
die Gemeinden befugt, eigene Ästhetikvorschriften zu erlassen, die über die kantonalen Vorschrif-
ten hinausgehen können (Art. 9 Abs. 3 BauG und Art. 17 Abs. 1 letzter Satz BauV). Solche Vor-
schriften müssen aber, um eine selbständige Bedeutung zu haben, konkreter gefasst sein als die 
kantonalen und dürfen Letztere nicht nur allgemein anders umschreiben.11

Das Baureglement der Gemeinde Walkringen enthält folgende Bestimmungen zur Gestaltung von 
Bauten und Anlagen: Bauten und Anlagen sind so zu gestalten, dass zusammen mit ihrer Umge-
bung eine gute Gesamtwirkung entsteht (Art. 9 Abs. 3 GBR12). Bei der Beurteilung der guten Ge-
samtwirkung sind insbesondere zu berücksichtigen: Die prägenden Elemente und Merkmale des 
Strassen-, Orts- und Landschaftsbildes; die bestehende und bei Vorliegen einer entsprechenden 
Planung auch die beabsichtigte Gestaltung der benachbarten Bebauung; Standort, Stellung, 
Form, Proportionen und Dimensionen der Bauten und Anlagen; die Fassaden- und Dachgestal-
tung sowie die Materialisierung und Farbgebung; die Gestaltung der Aussenräume, insbesondere 
des Vorlandes und der Begrenzungen gegen den öffentlichen Raum; Terrainveränderungen sind 
so zu gestalten, dass sie die vorhandene Umgebung nicht beeinträchtigen und ein natürlicher und 
guter Übergang zu den Nachbargrundstücken entsteht; die Gestaltung und Einordnung der Er-
schliessungsanlagen, Abstellplätze und Eingänge (Art. 9 Abs. 4 GBR).

Diese Bestimmungen gehen weiter als Art. 9 Abs. 1 BauG; ihnen kommt daher selbständige Be-
deutung zu. Der Begriff «gute Gesamtwirkung» stellt einen unbestimmten kommunalen Gesetzes-
begriff dar, bei dessen Auslegung die kommunalen Behörden einen gewissen Beurteilungsspiel-
raum haben. Jedoch dürfen auch an das Erfordernis der guten Gesamtwirkung nicht unverhältnis-
mässig hohe Ansprüche gestellt werden. Die gute Gesamtwirkung ist weder an geringen noch an 
besonders hohen architektonischen Qualitäten zu messen. Das bedeutet bei durchschnittlichen 
örtlichen Gegebenheiten, dass das Mittelmass der Umgebung nicht gestört werden darf und sich 
eine neue Baute oder Anlage an den qualitativ hochwertigeren Bauten und Anlagen der Umge-
bung zu orientieren hat.13 Schutzobjekt von allgemein gehaltenen Gestaltungsvorschriften sind 
die Auswirkungen eines Bauvorhabens für die Allgemeinheit, nicht aber die Aussicht der betroffe-
nen Nachbarn.14 Einwirkungen, die durch zonengemässe Nutzung einer Baute entstehen, wie z.B. 
der Entzug der Aussicht, müssen geduldet werden (Art. 89 Abs. 2 BauV).15 

Gemäss der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung lassen sich Mobilfunkanlagen unter ästhe-
tischen Gesichtspunkten nicht ohne Weiteres mit Gebäuden, auf welche die Gestaltungsnormen 
in erster Linie zugeschnitten sind, vergleichen. Zum einen ist das Erscheinungsbild einer Mobil-
funkanlage – namentlich Durchmesser und Höhe des Masts sowie die Anzahl und optische Er-
scheinung der Antennen – vorwiegend durch die technischen Gegebenheiten bedingt. Die Gestal-

11 Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 9-10 N. 4 und 13; 
BVR 2009 S. 328 E. 5.2 mit Hinweisen
12 Baureglement der Einwohnergemeinde Walkringen vom 25. November 2013
13 Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 9-10 N. 4a; 
BVR 2009 S. 329 E. 5.3, BVR 2006 S. 491 E. 6.3.1
14 BDE 110/2019/198 vom 10. Juni 2020 E. 2b
15 BDE 110/2019/123 vom 23. April 2020 E. 5e

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tungsmöglichkeiten der Mobilfunkbetreiberinnen sind daher gering. Ausserdem sind Mobilfunkan-
lagen aufgrund ihrer Funktion in der Regel gut sichtbar, womit ihnen praktisch an jedem Standort 
von vornherein etwas Störendes anhaftet. Dies allein vermag jedoch nicht ohne Weiteres einen 
Bauabschlag zu rechtfertigen, ansonsten würde aus den kommunalen Ästhetiknormen ein 
flächendeckendes Mobilfunkantennenverbot resultieren, was nicht der Absicht des Gesetzgebers 
entsprechen kann und raumplanungs- bzw. fernmelderechtlich problematisch wäre.16 Auch ist zu 
beachten, dass Mobilfunkantennen aufgrund der betrieblich bedingten Höhe regelmässig geeignet 
sind, Silhouetten zu brechen und Horizonte zu teilen. Soweit der Silhouette bzw. dem Horizont 
nicht eine erhöhte Schutzwürdigkeit zukommt, vermag diese Wirkung allein daher ebenfalls nicht 
einen Bauabschlag zu rechtfertigen.17 Diesen Umständen ist bei der Beurteilung gebührend Rech-
nung zu tragen.18

e) Die geplante Mobilfunkantenne gemäss Projektänderung besteht aus einem Antennenmast 
mit einer Höhe von 25 m (ohne Blitzschutz). Im obersten Bereich des Masts sind drei Antennen-
körper (1.5 m hoch) vorgesehen. Unter den Antennenkörpern auf einer Höhe von rund 22 m sind 
an den gleichen Auslegern weitere technische Anlagen («RRH») geplant, diese sind jedoch kleiner 
und fallen optisch weniger ins Gewicht. Auf einer Höhe von rund 19 m sind schliesslich zwei Richt-
funkantennen vorgesehen. Der Mast verjüngt sich von unten nach oben. Während er im untersten 
Bereich einen Durchmesser von ungefähr 70 cm aufweist, beträgt der Durchmesser im obersten 
Bereich noch etwa 30 cm. Auf einer Höhe zwischen knapp 22 m und 25 m weist die Anlage im 
Bereich der Antennenkörper einen Durchmesser von knapp 2.5 m und im Bereich der RRH einen 
Durchmesser von rund 2 m auf. Der Durchmesser im Bereich der Richtfunkantennen beträgt eben-
falls rund 2.5 m. Der Antennenmast soll an ein bestehendes Gebäude angebaut werden, wobei 
das Dach vom Mast im Bereich der Traufe durchstossen wird. Die Traufhöhe des bestehenden 
Gebäudes beträgt im Bereich des Masts knapp 3 m, der Dachgiebel liegt gemessen ab Mastfuss 
auf einer Höhe von knapp 7.5 m, wobei der Giebel nicht bis zum Bereich des Masts reicht. Damit 
überragt die Mobilfunkantenne den Dachgiebel um knapp 18 m (ohne Blitzschutz).19

In rechtlicher Hinsicht liegt die Bauparzelle in der Mischzone M2. In dieser Zone sind Wohnen 
sowie stilles bis mässig störendes Gewerbe zugelassen (Art. 1 GBR). Erlaubt sind zwei Ge-
schosse, die zulässige Gesamthöhe beträgt 12 m (Art. 2 Abs. 1 GBR). Der Standort liegt in keinem 
Schutzgebiet. Er liegt jedoch in unmittelbarer Nachbarschaft zum kommunale Landschaftsschon-
gebiet b. Das Landschaftsschongebiet «Hänge des Bigenthals» (b) zwischen Walkringen und 
Obergomerkinden bezweckt die Erhaltung der ökologisch wertvollen vernetzten Landschaftskam-
mern zwischen dem Talboden und den Waldrändern (Art. 20 Abs. 2 GBR). In rund 250 m Entfer-
nung zum Standort des Bauvorhabens liegt das Landschaftsschutzgebiet A Schlössli. Dieses 
Schutzgebiet bezweckt die ungeschmälerte Erhaltung des bestehenden Landschaftsbildes in sei-
ner Gesamtheit und seinen vielfältigen räumlichen Elementen sowie von naturnahen Lebensräu-
men für einheimische Tier- und Pflanzenarten und es dient dem ökologischen Ausgleich (Art. 19 
Abs. 1 GBR). Die nächstgelegenen Baudenkmäler gemäss aktuellem Bauinventar der Gemeinde 
Walkringen sind rund 150 m vom Standort des Bauvorhabens entfernt, es handelt sich um die 
beiden erhaltenswerten Baudenkmäler K.________weg 7 und L.________weg 1.

In tatsächlicher Hinsicht liegt der Standort zwischen der M.________strasse und der Bahntrasse 
(je rund 18 m entfernt) im Bereich des südlichen Dorfeingangs von Bigenthal. Rund 70 m nördlich 
liegt der Bahnhof Bigenthal. Höhere Gebäude sind in der näheren Umgebung keine vorhanden. 
In der Umgebung gibt es jedoch bereits diverse Masten, entlang der M.________strasse Beleuch-

16 VGE 2011/303 vom 1. Juni 2012 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen
17 VGE 2008/23330 vom 31. März 2009 E. 4.4.3; siehe dazu auch Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des 
Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 9/10 N. 17 und 29b mit weiteren Hinweisen
18 BDE 110/2022/36, vom 21. März 2023 E. 8 f.
19 Siehe Plan «Ansicht A» vom 29. April 2025 in der Beilage zum Standortdatenblatt vom 1. Mai 2025 (Revision 3.0)

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tungsmasten und entlang der Bahntrasse Fahrleitungsmasten. Diese bestehenden Masten sind 
jedoch deutlich weniger hoch, als der geplante Mobilfunkmast. In rund 200 m Entfernung besteht 
bereits ein freistehender Mobilfunkmast. Dieser befindet sich aber mit über 100 m deutlich weiter 
von der M.________strasse zurückversetzt an leicht erhöhter Lage am parallel zur 
M.________strasse verlaufenden Hügelzug.

f) Die OLK hat mit Bericht vom 20. Februar 2023 zum ursprünglichen Bauvorhaben Stellung 
genommen und mit einer umfangreichen Fotobeilage dokumentiert. Sie beschreibt dabei zunächst 
die Umgebung des Bauvorhabens ausführlich. Sie führt unter anderem aus, die Bebauung entlang 
der M.________strasse, deren Raum über weite Strecken aufgerissen worden sei, wirke heute 
disparat. Es habe Bauten unterschiedlicher Zeitstellung, Ausrichtung, Volumetrie und Funktion, 
und etliche davon seien wenig sensibel umgebaut worden. Die unmittelbaren Bereiche entlang 
der Verkehrsachsen seien durchsetzt von zahlreichen Beleuchtungs-, Strom- und Bahnmasten. 
Es seien allgegenwärtige Zeichen moderner Infrastruktur – so wie die bereits bestehende Mobil-
funkantenne im ansteigenden Hang am L.________weg, die gut sichtbar sei. Die Nahumgebung 
des Bauvorhabens sei heute wenig erbaulich. Die Parzelle sei zwischen Bahn und Strasse ein-
geklemmt und durch den Verlust der strassenbegleitenden Baumreihen fehle der Liegenschaft ein 
klarer Bezug zum Siedlungskern des Weilers. Derartige raumgliedernden Defizite wirkten sich auf 
das innere Ortsbild negativ aus. Die beidseits der Strassenbrücke verlaufende bachbegleitende 
Vegetation stelle in diesem Bereich immerhin eine partielle Anbindung an den reich gegliederten 
Landschaftsraum des Bigentals sicher.

Zur Gesamtwirkung des Bauvorhabens in Bezug auf das umliegende Strassen-, Orts- und Land-
schaftsbild und dessen prägende Elemente und Merkmale führt die OLK unter anderem aus, die 
M.________strasse habe im Bereich des Bauvorhabens ihren einstigen dörflichen Charakter ver-
loren. Im Umfeld zahlreicher infrastrukturbedingter Gestänge würde der Mobilfunkmast hier als 
ein weiteres – durchaus markantes – Element wahrgenommen. Die beiden Häuser an der Abzwei-
gung des K.________wegs stünden am südlichen Rand des alten Siedlungskerns von Bigenthal, 
am einstigen Übergang zur offenen Landschaft. Der bauhistorische Eigenwert der Liegenschaft 
K.________weg 2 sei zwar durchschnittlich, dennoch entstehe im Zusammenspiel mit dem be-
nachbarten, firstgleich ausgerichteten und ebenfalls von einem Ründidach überfangenen Haus 
K.________weg 1 eine hübsche Torsituation am Bachübergang. In diesem räumlich eng begrenz-
ten Kontext werde die Mobilfunkantenne durchaus als Störfaktor wahrgenommen, weshalb die 
OLK auch eine Versetzung hin zum Stationsgebäude empfehle. Bezüglich der Auswirkungen auf 
das umliegende Landschaftsbild komme es wiederum auf die Perspektive an. Vom Bahnhof aus 
gesehen wirke die Mobilfunkantenne deplatziert, weil sie den Blick talauswärts durch den wellen-
förmigen Horizont durchschneide. Aus weiterer Entfernung und höher gelegenen Standorten ver-
schwinde der Antennenmast sukzessive vor der umgebenden Landschaft. Hier treten zunehmend 
neuzeitliche Bauten ins Blickfeld und prägten dadurch die Wahrnehmung.

Die OLK kommt zum Schluss, problematisch sei primär die Höhe des Antennenmasts. Schon eine 
Reduktion auf maximal 20 m könne die optische Wahrnehmung wesentlich beeinflussen, indem 
die Antenne dadurch aus unterschiedlichen Perspektiven als weniger störend empfunden werde, 
weil der Mast die Hintergrundsilhouette mehrheitlich nicht überrage. Zudem sei der Standort un-
mittelbar neben der Liegenschaft K.________weg 2 ungeschickt gewählt. Schon ein geringfügiges 
Versetzen in die Nähe des Stationsgebäudes und zur Bahntrasse könnte die optische Wirkung 
gemäss OLK verbessern, weil der Mast der Mobilfunkantenne dann als Teil der bestehenden In-
frastruktur gelesen und dementsprechend weniger als Störfaktor empfunden würde. Die OLK emp-
fahl folglich, einen entsprechenden Alternativstandort zu wählen, wobei auch hier die Höhe der 
Anlage auf 20 m zu begrenzen sei.
g) Durch die Projektänderung hat sich am Standort und Erscheinungsbild im Vergleich zum 
ursprünglichen Bauvorhaben keine relevante Veränderung ergeben. Für die Beurteilung der Pro-

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jektänderung vom 6. Mai 2025 kann daher unverändert auf die nachvollziehbare und überzeu-
gende Einschätzung der OLK in ihrem Bericht vom 20. Februar 2023 inklusive umfangreicher Fo-
tobeilage abgestellt werden. Demzufolge würde durch die geplante Antenne an diesem Standort 
und mit dieser Höhe ein Gegensatz zur bestehenden Überbauung geschaffen, der erheblich 
stören würde. Die Folge davon wäre eine Beeinträchtigung des Ortsbildes bzw. der Landschaft.

Aus weiterer Entfernung und höher gelegenen Standorten würde der Antennenmast zwar aus zu-
nehmender Distanz allmählich vor der umgebenden Landschaft verschwinden. Im Nahbereich des 
vorgesehenen Standortes würde die Mobilfunkantenne mit der vorgesehenen Höhe von 25 m aber 
deplatziert wirken und als Störfaktor wahrgenommen werden. Dass in der Umgebung der Baupa-
rzelle bereits andere Mastkonstruktionen (Beleuchtungsmasten und Fahrleitungsmasten) vorhan-
den sind, spielt dabei keine Rolle. Diese sind im Quartier selber aufgrund ihrer deutlich geringeren 
Höhe und ihren anderen Standorten in ihrer Wirkung auf das Orts- und Landschaftsbild nicht mit 
der geplanten Antenne vergleichbar. Die geplante Antenne würde sich aufgrund ihrer Höhe und 
Lage optisch auch nicht in diese anderen Mastkonstruktionen einordnen, sondern würde als her-
ausragendes Einzelobjekt wahrgenommen. Bereits eine Reduktion der Mobilfunkantenne um 5 m 
auf maximal 20 m würde die optische Wahrnehmung wesentlich beeinflussen, indem die Antenne 
dadurch aus unterschiedlichen Perspektiven als weniger störend empfunden würde, weil der Mast 
die Hintergrundsilhouette mehrheitlich nicht überragen würde. Kombiniert mit einer geschickteren 
Wahl des Standorts könnte die ästhetische Situation deutlich verbessert werden.

Die Beschwerdegegnerin macht dazu in ihrer Stellungnahme vom 30. April 2025 geltend, ihre Ab-
klärungen hätten ergeben, dass eine Verschiebung des Standorts nach Westen in Richtung der 
Gleise wegen einer ARA-Anschlussleitung auf der Standortparzelle nicht möglich sei. Ebenso falle 
eine Verschiebung nach Osten ausser Betracht. Entsprechend sei die bestmögliche Position auf 
der Standortparzelle gewählt worden, weshalb am bisherigen Standort festgehalten werde. Mit 
dieser Argumentation übersieht die Beschwerdegegnerin, dass sie keinen Anspruch auf Erstellung 
einer Mobilfunkanlage an einem bestimmten Standort und damit auf einer bestimmten Parzelle 
hat, auch aus der Mobilfunkkonzession lässt sich kein solcher Rechtsanspruch ableiten.20 Wes-
halb kein anderer Standort in einem Umkreis von rund 200 m21 möglich sein sollte, insbesondere 
ein von der OLK vorgeschlagener Standort in der Nähe des Stationsgebäudes und zur Bahntrasse 
hin, vermag die Beschwerdegegnerin damit nicht darzulegen. Von einer solchen Unmöglichkeit ist 
auch nicht auszugehen.

Weiter macht die Beschwerdegegnerin geltend, bei der Prüfung der Reduktion der Masthöhe um 
5 m am streitgegenständlichen Standort habe sich ergeben, dass eine Höhenreduktion des Mas-
tes aufgrund der Vorgabe, dass an den Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN) der Anlage-
grenzwert eingehalten werden müsse, zu einer zu grossen Leistungseinbusse führen würde. Des-
halb stelle eine Mastreduktion keine Option dar. Auch dabei übersieht die Beschwerdegegnerin, 
dass sich aus der Mobilfunkkonzession und dem damit verbundenen Versorgungsauftrag kein 
Rechtsanspruch auf Erstellung einer einzigen Mobilfunkanlage zur Schliessung einer Versor-
gungslücke an einem bestimmten Standort ableiten lässt. Zwar ist unbestritten, dass Mobilfunk-
antennen aufgrund ihrer Funktion immer eine gewisse Höhe aufweisen müssen und ihnen damit 
stets etwas Störendes anhaftet. Entsprechend können die Ästhetikbestimmungen, welche primär 
auf Gebäude zugeschnitten sind, nicht uneingeschränkt zur Anwendung gelangen. Allerdings be-
deutet dies nicht, dass solche grundsätzlich zonenkonformen Antennenanlagen unbesehen der 
bestehenden Umgebung und ohne jegliche Berücksichtigung der Ästhetikvorgaben realisiert wer-

20 Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 9–10 N. 29
21 Vgl. die Vereinbarung über die Standortevaluation und -koordination zwischen der Justiz-, Gemeinde- und Kirchen-
direktion des Kantons Bern und den Mobilfunkbetreibern, Art. 2 Abs. 1 (abrufbar unter: www.bauen.dij.be.ch > Arbeits-
hilfen/Vorlagen)

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den können. So muss auch für die Höhe von Mobilfunkanlagen aus ästhetischer Sicht eine Grenze 
bestehen, solange daraus kein flächendeckendes Mobilfunkantennenverbot resultiert.

Die geplante Mobilfunkanlage hat sich damit ebenfalls – wenn auch in reduziertem Umfang – an 
die bestehenden Ästhetikbestimmungen zu halten. Dies gilt selbst dann, wenn der Umgebung 
keine besondere Schutzwürdigkeit zukommt und kein geschütztes Ortsbild oder historisches Ge-
bäude betroffen ist. So haben sowohl das Verwaltungsgericht als auch die Bau-, Verkehrs- und 
Energiedirektion (BVE, heute BVD) für 26 bzw. 30 m hohe Mobilfunkantennen in zweigeschossi-
gen Wohn- oder Gewerbezonen ohne besondere Schutzwürdigkeit allein aufgrund der Höhe, der 
dadurch markanten Erscheinung und der massiven Überragung der umliegenden Bauten und an-
grenzenden Hügelzüge die Baubewilligung verweigert.22

Eine ästhetisch begründete Höhenbegrenzung für die vorgesehene Mobilfunkanlage der Be-
schwerdegegnerin hat hier kein flächendeckendes Mobilfunkantennenverbot zur Folge. Auch mit 
einer Antenne von 20 m ist eine Mobilfunkversorgung zweifellos möglich, wenn auch nicht mit der 
von der Beschwerdegegnerin gewünschten Leistung und damit nicht mit der von ihr angestrebten 
Abdeckung. Dass die Beschwerdegegnerin zur Schliessung ihrer Versorgungslücke aufgrund der 
Höhenbegrenzung für den vorliegenden Standort möglicherweise einen weiteren Antennenstand-
ort benötigt, stellt die Erfüllung ihres Versorgungsauftrags nicht in Frage. Das macht die Be-
schwerdegegnerin auch nicht geltend.

h) Somit verstösst das Bauvorhaben gegen Art. 9 BauG bzw. Art. 17 BauV. Inwiefern es darü-
ber hinaus die eigenständige kommunale Bestimmungen von Art. 9 Abs. 3 GBR verletzt, braucht 
unter diesen Umständen nicht geprüft zu werden. Somit stellt sich auch nicht die Frage nach der 
Gemeindeautonomie, bei der Auslegung und Anwendung kantonaler Bauvorschriften kommt der 
Gemeinde keine Autonomie zu. Abgesehen davon hat sich die Gemeinde hier ohnehin nicht über-
zeugend zur ästhetischen Einordnung geäussert, sondern selber den Beizug der OLK «im Be-
darfsfall» angeregt.

Die Projektänderung ist daher nicht bewilligungsfähig. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der 
vorinstanzliche Entscheid aufgehoben. Der Projektänderung wird der Bauabschlag erteilt. Bei die-
sem Ausgang des Verfahrens erübrigt es sich, auf die weiteren Rügen der Beschwerdeführenden 
einzugehen.

4. Kosten

a) Die amtlichen Kosten für das erstinstanzliche Baubewilligungsverfahren haben in jedem Fall 
die Gesuchstellenden zu tragen, Parteikosten werden keine gesprochen (Art. 52 Abs. 1 BewD23). 
Gemäss dem Gesamtentscheid des Regierungsstatthalteramts Bern-Mittelland vom 11. März 
2021 belaufen sich die amtlichen Kosten auf CHF 5233.80. Die amtlichen Kosten werden der Be-
schwerdegegnerin zur Bezahlung auferlegt. Für das Inkasso dieser Kosten ist das Regierungs-
statthalteramt Bern-Mittelland zuständig.

b) Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr. Für 
besondere Untersuchungen, Gutachten und dergleichen können zusätzliche Gebühren erhoben 
werden (Art. 103 Abs. 1 VRPG). Die Pauschalgebühr wird festgesetzt auf CHF 2200.– (Art. 103 

22 VGE 21806 vom 27. Mai 2004, E. 4.; Entscheid der BVE vom 21. Dezember 2011 (RA Nr. 110/2011/94), E. 4; vgl. 
dazu auch Matthias Spack, Mobilfunkanlagen – Praxis der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion, in KPG-Bulletin 
3/2012, S. 105, Ziff. 4
23 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1)

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Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 und Art. 20 Abs. 1 GebV24). Die Kosten der OLK für ihren Be-
richt vom 20. Februar 2024 von CHF 1000.– gemäss Rechnung vom 4. März 2024 werden ge-
stützt auf Art. 11 GebV zusätzlich erhoben. Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren betra-
gen somit CHF 3200.–.

Die Verfahrenskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt, es sei denn, das prozessuale 
Verhalten einer Partei gebiete eine andere Verlegung oder die besonderen Umstände rechtfertig-
ten, keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Bei diesem Ausgang des Ver-
fahrens unterliegt die Beschwerdegegnerin und hat folglich die Verfahrenskosten zu tragen.

c) Die unterliegende Beschwerdegegnerin hat zudem den obsiegenden Beschwerdeführenden 
die Parteikosten für das Beschwerdeverfahren zu ersetzen (Art. 108 Abs. 3 VRPG). Die Partei-
kosten umfassen den durch die berufsmässige Parteivertretung anfallenden Aufwand (Art. 104 
Abs. 1 VRPG).

Die Kostennote der Parteianwältin der Beschwerdeführenden vom 19. Juni 2025 beläuft sich auf 
CHF 8658.85 (Honorar CHF 7900.– [davon 75 % bis 31.12.2023 und 25 % ab 1.1.2024], Auslagen 
CHF 136.55 [CHF 99.05 bis 31.12.2023 und CHF 37.50 ab 1.1.2024], Mehrwertsteuer 
CHF 622.30 [7.7 % auf CHF 5964.80, 8.1 % auf CHF 2012.50]). Nach Art. 11 Abs. 1 PKV25 be-
trägt das Honorar in verwaltungsrechtlichen Beschwerdeverfahren CHF 400.– bis CHF 11 800.– 
pro Instanz. Innerhalb des Rahmentarifs bemisst sich der Parteikostenersatz nach dem in der 
Sache gebotenen Zeitaufwand sowie der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des 
Prozesses (Art. 41 Abs. 3 KAG26). Die Beschwerdeführenden machen einen überdurchschnittli-
chen Zeitaufwand geltend und begründen dies mit komplexen technischen Fragestellungen, di-
versen Parteien, langer Verfahrensdauer und Projektänderung durch die Gegenpartei. Diese Ar-
gumentation überzeugt nur teilweise. So ist die Komplexität der technischen Fragestellungen eher 
bei der Schwierigkeit des Prozesses zu berücksichtigen. Und alleine aufgrund der langen Verfah-
rensdauer, wobei das Verfahren zweimal während insgesamt drei Jahren sistiert war, ist kein über-
durchschnittlicher Zeitaufwand entstanden. Zudem sind die Beschwerdeführenden hinsichtlich der 
zweiten Sistierung unterlegen (vgl. Verfügung vom 12. April 2024) und können den in diesem Zu-
sammenhang angefallenen Aufwand nicht geltend machen. Im vorliegenden Fall ist der gebotene 
Zeitaufwand somit als durchschnittlich zu werten. Angesichts der Baukosten gemäss Baugesuch 
von rund CHF 80 000.– und den umstrittenen Rechtsfragen sind die Bedeutung der Streitsache 
und die Schwierigkeit des Prozesses insgesamt als ebenfalls durchschnittlich einzustufen. Daher 
erscheint ein Honorar von CHF 6000.– als angemessen. Die Beschwerdegegnerin hat somit den 
Beschwerdeführenden die Parteikosten von CHF 6615.25 zu ersetzen (Honorar CHF 6000.– [da-
von 75 % bis 31.12.2023 und 25 % ab 1.1.2024], Auslagen CHF 136.55 [CHF 99.05 bis 
31.12.2023 und CHF 37.50 ab 1.1.2024], Mehrwertsteuer CHF 478.70 [7.7 % auf CHF 4599.05, 
8.1 % auf CHF 1537.50]).

III. Entscheid

24 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 
154.21)
25 Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; BSG 
168.811)
26 Kantonales Anwaltsgesetz vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11)

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1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Gesamtentscheid des Regierungsstatthalteramtes 
Bern-Mittelland vom 11. März 2021 wird aufgehoben. Dem Baugesuch vom 10. Januar 2020 
mit Projektänderung vom 6. Mai 2025 wird der Bauabschlag erteilt.

2. Die Kosten des erstinstanzlichen Baubewilligungsverfahrens von CHF 5233.80 werden der 
Beschwerdegegnerin zur Bezahlung auferlegt. Für das Inkasso dieser Kosten ist das Re-
gierungsstatthalteramt Bern-Mittelland zuständig.

3. Die Verfahrenskosten für das Beschwerdeverfahren von CHF 3200.– werden der Beschwer-
degegnerin zur Bezahlung auferlegt. Eine separate Zahlungseinladung folgt, sobald dieser 
Entscheid in Rechtskraft erwachsen ist.

4. Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführenden die Parteikosten im Betrag von 
CHF 6615.25 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu ersetzen.

IV. Eröffnung

- Frau Rechtsanwältin D.________, eingeschrieben
- Herrn Rechtsanwalt Dr. A.________ und/oder Herrn Rechtsanwalt B.________, einge-

schrieben
- Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland, per Mail
- Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Walkringen, eingeschrieben
- Amt für Umwelt und Energie (AUE), Abteilung Immissionsschutz, per Mail, zur Kenntnis
- Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), Abteilung Bauen, z. H. der Kommission zur 

Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLK), Regionalgruppe Bern-Mittelland, per Mail, zur 
Kenntnis

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungspräsident

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim Verwaltungs-
gericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine allfällige Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in vier Exemplaren einzureichen ist, muss einen An-
trag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift ent-
halten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind beizulegen.