# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dfca39b4-4d05-5aaa-abb3-ee569df38ce5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 08.08.2023 PS230122
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS230122_2023-08-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PS230122-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. M. Sarbach und Ersatzrichter lic. iur. T. Engler sowie Gerichts-

schreiberin MLaw M. Schnarwiler 

Beschluss vom 8. August 2023 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  
Schuldnerin und Beschwerdeführerin 

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Konkurseröffnung 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 
Zürich vom 27. Juni 2023 (EK230846) 
 
  

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Erwägungen: 

1.1 Mit Urteil vom 27. Juni 2023 eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerich-

tes Zürich in der Betreibung Nr. … den Konkurs über die Schuldnerin für eine 

Forderung der Gläubigerin ([act. 3 =] act. 6 [= act. 7/8]).  

1.2 Dagegen erhob die Schuldnerin mit Eingabe vom 30. Juni 2023 (Datum 

Poststempel) Beschwerde und beantragte die Aufhebung des Konkurses und in 

prozessualer Hinsicht die Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 2). 

2.1 Mit Verfügung vom 3. Juli 2023 wurde der Schuldnerin dargelegt, unter wel-

chen Voraussetzungen ein Begehren auf Konkursaufhebung gutgeheissen wer-

den könne und sie wurde darauf hingewiesen, dass sie ihre Beschwerde bis Ab-

lauf der Beschwerdefrist ergänzen könne. Die aufschiebende Wirkung wurde der 

Beschwerde einstweilen verweigert. Der Schuldnerin wurde sodann Frist zur Leis-

tung eines Kostenvorschusses angesetzt (act. 8). Die Schuldnerin bezahlte den 

Vorschuss innert Frist nicht. Mit Verfügung vom 18. Juli 2023 wurde der Schuld-

nerin in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO eine Nachfrist von fünf Tagen ab 

Zustellung der Verfügung angesetzt, um den Vorschuss zu leisten, mit dem Hin-

weis, werde der Vorschuss innert dieser Nachfrist nicht bezahlt, trete das Oberge-

richt auf die Beschwerde nicht ein. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die 

Frist in den Gerichtsferien nicht still stehe (act. 10). 

2.2 Die Verfügung wurde der Schuldnerin am 19. Juli 2023 zugestellt (act. 11). 

Der letzte Tag der Frist fiel damit auf den 24. Juli 2023. Bis heute bezahlte die 

Schuldnerin den Vorschuss nicht.  

2.3 Androhungsgemäss und in Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO ist auf 

die gegen die Konkurseröffnung erhobene Beschwerde daher nicht einzutreten.  

3. Der Vollständigkeit halber ist die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuwei-

sen, wonach (frühestens nach Ende der Eingabefrist, vgl. Art. 195 Abs. 2 SchKG) 

die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch den Kon-

kursrichter besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen (also 

auch die, für welche noch keine Betreibung eingeleitet wurde) beglichen sind oder 

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von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Kon-

kurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist. 

4. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.– 

der Schuldnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Parteientschädigung für 

das Beschwerdeverfahren ist nicht zuzusprechen; der Schuldnerin nicht aufgrund 

ihres Unterliegens, der Gläubigerin nicht mangels Umtrieben in diesem Verfahren. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt. Die 

vorliegenden Verfahrenskosten werden vorsorglich zur Kollokation ange-

meldet. 

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Oerlikon-Zürich, ferner an das Han-

delsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Zürich 11, 

je gegen Empfangsschein. 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  
  

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw M. Schnarwiler 
 
versandt am: 
8. August 2023 
 
 

	Beschluss vom 8. August 2023
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt. Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vorsorglich zur Kollokation angemeldet.
	3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Oerlikon-Zürich, ferner an das Handelsregisteramt des Kanto...
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...