# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 286f8a1c-7d24-5d0e-a82e-7e5496b81115
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2005-01-12
**Language:** it
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 12.01.2005 VB 2004 16
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VB-2004-16_2005-01-12.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Tribunale cantonale dei Grigioni
Dretgira chantunala dal Grischun

___________________________________________________________________________________________________

Rif.: Coira, 12 gennaio 2005 Comunicata per iscritto il: 
VB 04 16

(Eine gegen diese Entscheidung erhobene Bundesverwaltungsgerichts-
beschwerde wurde vom Bundesgericht mit Urteil vom 30. November 2005 
(6A.26/2005) gutgeheissen.)

Sentenza
Commissione del Tribunale cantonale

Presidenza Vicepresidente Bochsler
Giudici Rehli e Hubert 
attuario Crameri

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Visto l’appello amministrativo

di X., appellante, rappresentato dall’avv. dott. iur. Plinio Pianta, 7743 Brusio,

contro

la decisione del Dipartimento di giustizia, polizia e sanità dei Grigioni del 30 
settembre 2004, comunicata il 27 ottobre 2004, in re contro l’appellante,

concernente revoca della licenza di condurre,

è risultato:

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A. Nel 1983 X., quale macchinista di una locomotiva di manovra della 
Ferrovia Retica, ha urtato con la testa un palo segnaletico e riportato delle fratture 
del cranio con commozione cerebrale. Incapace al lavoro per quattro mesi, l’ha 
ripreso inizialmente nella misura del 50% per circa un mese e mezzo e poi al 100% 
fino al 2002. Dopo l’incidente si sono manifestate delle cefalee (da una a due volte 
al mese). Sottoposto ad un test neuropsicologico, il dott. J., primario neuropsicologo 
della Clinica K., il 19 febbraio 1996 ha redatto un referto, in cui – fra altro – è 
affermato quanto segue:

“Aktuell gibt der Pazient an, dass er ein anhaltendes Druckgefühl rechts 
frontotemporal verspüre, welches jedoch kaum störend sei. 1 – 2x pro Monat 
kommt es zu Attacken von intensiven Kopfschmerzen: Diese beginnen 
supraorbital rechts und breiten sich nach orbital aus begleitet von Tränen 
des rechten Auges. Der Schmerzcharakter wird al tiefsitzend bohrend bzw. 
brennend angegeben, kein pulsierender Charakter. Ebenso keine 
Sehstörungen, keine Nausea, kein Erbrechen, keine Lichtscheu. Während 
dieser Kopfschmerzphasen wird jedoch eine allgemeine Abgeschlagenheit 
angegeben. Die Schmerzattacken dauern ca. 2 Stunden und klingen nach 
Einnahme von Alcacyl danach vollständig ab. Als auslösender Faktor wird 
vom Patienten Wetterwechsel angegeben. Diese Kopfschmerzattacken 
treten tagsüber, jedoch gelegentlich auch nachts auf, indem der Patient aus 
dem Schlaf erwacht. Aktuell nimmt der Patient bei Auftreten dieser 
Kopfschmerzen Imigran (50mg) ein, welches subjektiv die Dauer der 
Kopfschmerzattacken um ½ Stunde bis 1 Stunde verkürzt (mit Imigran ca. 
nach 1 – 1½ Stunden). Während der Schmerzattacken muss der Patient in 
Ruhe sitzend verharren und kann danach seiner Tätigkeit wieder 
unbehindert nachgehen.“

Un secondo esame neuropsicologico ha avuto luogo 5 anni dopo pure presso 
la Clinica K.. Nel referto del 15 agosto 2001 è esposto:

“Subjektiv gibt Herr X. Kopfschmerzen seit den letzten Monaten an. Er habe 
Druck im Kopf „wie wenn einer mit dem Messer zustösst“. Als Medikament 
bekomme er Spedifin dagegen. Vor ein paar Tagen sei er umgekippt. Er 
habe 3 bis 4 mal so starke Kopfschmerzen gehabt und sei für ca. 10 Minuten 
bewusstlos am Boden gelegen.“

In data 13 giugno 2003 X. è stato esaminato ambulatoriamente presso la 
Clinica di riabilitazione L.. Nella sua perizia parziale il dott. C., sotto il titolo 
indicazioni della moglie del paziente, ha scritto:

“Die Kopfschmerzsymptomatik hätte sei einem Jahr deutlich zugenommen. 
Vor zwei Monaten hätte er ein Ereignis mit exazerbierenden Kopfschmerzen 
und Bewusstseinsverlust (5 Minuten) gehabt, der Hausarzt hätte einen nor-
malen Blutdruck festgestellt. Er hätte seither Angst, dass in kritischen 
Situationen dies wieder passieren könnte. Affektiv sei er nicht verändert seit 
dem Unfall. Sei immer etwas impulsiv gewesen, aber gutartig. In letzter Zeit 
sei er wegen den Beschwerden zunehmend auch nervöser.“ 

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Il prof. dott. A., primario di questa clinica, il 17 giugno 2003, ha redatto una 
perizia in cui riassumendo – fra l’altro – ha attestato:

…… Insofern kann es keinen Zweifel daran geben, dass Herr X. in seiner 
beruflichen Leistungsfähigkeit aufgrund der Kopfschmerzsymptomatik 
beeinträchtigt ist. Als Vertrauensarzt der Bahn kam Herr Dr. B. im Dezember 
2002 zu der Auffassung, dass Herr X. im Sektor Gepäckumladung eine 
50%ige Erwerbsfähigkeit aufweise. Als Rangierarbeiter sei Herr X. zu 100% 
arbeitsunfähig, aus sicherheitstechnischen Gründen. Diese Einschätzung 
bezüglich der geistigen Leistungsfähigkeit (eingeschränkte 
Aufmerksamkeitsfunktion) wird von Herrn Dr. phil. C. im aktuell angefertigten 
neuropsychologischen Teilgutachten geteilt. Auch hier wird ausgeführt, dass 
eine Tätigkeit im Gefahrenbereich der Eisenbahn nicht möglich sei. 
Insgesamt liege eine leichte bis mittelschwere Störung der kognitiven 
Funktionen vor, die multikausal zu erklären sei (kognitive Verminderung der 
Leistungsfähigkeit). Diese Einschätzung teilt der Unterzeichner. 
Zweifelsohne ist davon auszugehen, dass die schulische Ausbildung des 
Herrn X. gering ist. Allerdings kann es keinen Zweifel daran geben, dass die 
Kopfschmerzsymptomatik die kognitive Leistungsfähigkeit ebenfalls 
beeinträchtigt. Darüber hinaus ist auch das am 28.02.1983 erlittene Trauma 
des Gehirns eine mögliche Teilursache der kognitiven Leistungsminderung. 
Gemäss den allgemein anerkannten Kriterien hat Herr X. eine zumindest 
leichte traumatische Hirnverletzung erlitten. Auch wenn bildgebenden 
Untersuchungen keine strukturellen Verletzungen des Gehirns aufzeigen 
konnten, ist bei der Schwere der knöchernen Verletzungen davon 
auszugehen, dass das Unfallereignis auch so genannten Shearing injuries, 
d. h. axonale Verletzungen des Gehirns im Markbereich, die sich häufig eben 
nicht bildgebend darstellen, hinterlassen haben kann. Eine genauere 
Differenzierung der einzelnen Teilursachen der aktuellen nachzuweisenden 
kognitiven Leistungsminderung ist zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr 
möglich. Für die Beurteilung der hieraus resultierenden Beeinträchtigung der 
Arbeitsfähigkeit ist bedeutsam, dass eine erhebliche Überlappung der 
funktionellen Auswirkungen der Kopfschmerzsymptomatik und der 
neuropsychologischen Beeinträchtigungen vorliegt. Zweifelsohne ist Herr X. 
nicht geeignet, sicherheitsrelevante Tätigkeiten auszuführen, andere nicht 
sicherheitsrelevante Tätigkeiten kann Herr X. jedoch ohne weiteres 
ausführen.…….“

Riferendosi a questa perizia la Suva, Coira, il 26 gennaio 2004, ha 
comunicato al dott. med. D. allora medico di famiglia di X., che questi non poteva 
più svolgere attività rilevanti dal punto di vista della sicurezza, segnatamente la 
guida di locomotive di manovra. Inoltre che il Servizio medico della Suva non era 
competente e nemmeno in grado di valutare l’idoneità del paziente alla guida di 
autovetture, ma che poteva essere ammessa la conduzione di elevatori a forca 
all’interno di un’area limitata e di facile orientamento della stazione, ove non v’era 
pericolo per i viaggiatori. Da allora il paziente è impiegato al 50% quale addetto al 
trasbordo di bagagli e pulizie della stazione.

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B. Con scritto del 12 febbraio 2004 il medico distrettuale dott. E., 
Silvaplana, ha raccomandato all’Ufficio della circolazione del Cantone dei Grigioni 
di revocare la licenza di condurre ad X.. A motivo ha addotto che il paziente soffriva 
di mali di testa postraumatici, che gli causavano gravi disturbi neuropsicologici, e 
che a causa del deficit cognitivo di media gravità dal punto di vista neuropsicologico 
non erano più soddisfatti i requisiti medici per la guida di un veicolo a motore.

Fondandosi sullo scritto del medico distrettuale, con decisione del 17 marzo 
2004 ad X. è stata revocata la licenza di condurre per tutte le categorie, 
sottocategorie e categorie speciali per un periodo indeterminato con effetto 
immediato.

Sollecitato a prendere posizione quanto alla revoca della licenza di condurre, 
il dott. med. M., Pontresina, medico di famiglia del paziente, il 27 marzo 2004, ha 
fatto pervenire all’avv. dott. Plinio Pianta uno scritto del seguente tenore:

“Gemeinsam mit seinem früheren Hausarzt, Herr Dr. D., St. Moritz, beurteile 
ich den Entzug des Autofahrausweises als eine übertriebene Massnahme, 
da der Patient ähnlich einem Migränepatienten gelegentliche Kopfwehatta-
cken hat, di nach Cafergot Tbl. innert Std. abklingen. Während den Kopfwe-
hattacken fährt der Patient nie Auto und geht an jenen Tagen auch nicht zur 
Arbeit und verzichtet auch auf Ausflüge.
Zwischen den migräneartigen Kopfwehattacken als Folge der Schädelfraktur 
vom 28.02.1983 ist der Patient wahrscheinlich als fahrtauglich zu beurteilen, 
was allenfalls auch mit einer Probefahrt geprüft werden kann.
Das neurologische Gutachten aus L. empfiehlt einen Verzicht auf das Fahren 
von Lokomotiven, was sicher sinnvoll ist. Der Patient sollte auch seine Fahr-
bewilligung als Taxifahrer abgeben, wozu er bereit ist.“

C. Con ricorso del 2 aprile 2004 X. ha chiesto al Dipartimento di giustizia, 
polizia e sanità dei Grigioni, con protesta di spese e ripetibili, che la decisione di 
revoca sia parzialmente annullata e che sia costatato che il divieto di guidare 
locomotive e motrici sulle rotaie ferroviarie non include la guida di autovetture o 
carrelli portabagagli, che è autorizzato a condurre. 

Il Dipartimento cantonale di giustizia, polizia e sanità ha sottoposto il 
ricorrente ad un esame peritale al fine di provare la sua attitudine alla guida di veicoli 
a motore. Dopo l’esame neuropsicologico, operato il 9 agosto 2004, la dott.ssa. 
med. F., primaria della Clinica Beverin, Cazis, nel suo referto del 23 agosto 2004 ha 
concluso affermando:

“Zusammenfassung der Testbefunde

Die kognitiven Leistungen des Expl. weisen sowohl im Bereich der konzen-
trativen Basisfunktionen, als auch auf höherem konzentrativen Niveau deut-

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liche Defizite auf. Diese Minderleistungen betreffen insbesondere die Auf-
merksamkeitskapazität im Sinne der geteilten Aufmerksamkeit als auch die 
langfristige Aufmerksamkeitszuwendung. Neben der Fokussierung im Sinne 
der selektiven Aufmerksamkeit scheint der Expl. grosse Schwierigkeiten zu 
haben, den Aufmerksamkeitsfokus flexibel zu wechseln. Mit Ausnahme der 
einfachen Reaktionsgeschwindigkeit liegen die Leistungen des Expl. alle-
samt unterhalb des Prozentranges 16, bezogen auf altersunab-hängige 
Normwerte. In komplexeren Situationen, in denen die Aufmerksamkeit auf 
mehr als einen Reiz gerichtet werden muss, scheint der Expl. überfordert zu 
sein. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse muss davon ausgegangen wer-
den, dass der Expl. die Mindestanforderungen an eine sichere Verkehrsteil-
nahme nicht erfüllt. Da zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Kompensati-
onsmöglichkeiten erkennbar waren, ist aus testpsychologischer Sicht von ei-
ner Wiedererteilung der Fahrerlaubnis abzusehen.

Beurteilung

Die testpsychologischen Befunde vom 09.08.2004 sind speziell auf die fahr-
eignungsrelevante Leistungen bezogen, wie es die Reaktionsgeschwindig-
keit, die geteilte Aufmerksamkeit , Vigilanz, der Reaktionswechsel usw. sind. 
Die Befunde sind eindeutig und zeigen verminderte kognitive Leistungen des 
Expl. sowohl bei den konzentrativen Basisfunktionen, als auch auf höherem 
konzentrativen Niveau. Alle aktuell durchgeführten Spezialtests zeigen mit 
Ausnahme der einfachen Reaktionsgeschwindigkeit Resultate, die den Min-
destanforderungen an eine sichere Verkehrsteilnahme nicht genügen. Hier-
bei muss bemerkt werden, dass die geforderten Leistungen altersunabhän-
gige Normwerte darstellen und den europaweit definierten Standards ent-
sprechen.
Die Ergebnisse früherer neuropsychologischer Untersuchungen weisen auf 
eine Abnahme der Leistungsfähigkeit im zeitlichen Verlauf hin. Sie bezogen 
sich auf allgemeinere Hirnfunktionen und wurden als mit dem stattgehabten 
Unfallereignis im Jahre 1983 im Zusammenhang stehend beurteilt. 
Durch die abnehmenden allgemeinen Hirnfunktionen im zeitlichen Verlauf 
sowie die aktuell erhobenen ungenügenden Resultate bei Spezialtests muss 
aus psychiatrisch-psychologischer Sicht davon ausgegangen werden, dass 
der Expl. seine Leistungsfähigkeit in diesen Bereichen nicht langfristig er-
höhen kann. Dafür spricht auch, dass während der aktuellen testpsychologi-
schen Untersuchung der Expl. keine Kompensationsmöglich-keiten/Flexibi-
lität erkennen liess.

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass beim Expl. trotz seiner 
adäquaten Verhaltensweise an Tagen mit Kopfschmerzen seine Fahreig-
nung grundsätzlich nicht bejaht werden kann.“

D. Con decisione del 30 settembre 2004, comunicata il 27 ottobre 2004, 
il Dipartimento cantonale di giustizia, polizia e sanità ha respinto il ricorso. A motivo 
ha in sostanza addotto che in base al chiaro risultato della perizia della Clinica 
Beverin e dei rimanenti atti rilevanti non sussistevano dei dubbi quanto all’assenza 
d’idoneità alla guida di autovetture da parte del ricorrente. La decisione dell’istan-za 
precedente non violava nessuno dei pretesi diritti fondamentali.

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E. Contro questa decisione X. è insorto con appello amministrativo del 
15 novembre 2004 ed ha chiesto alla Commissione del Tribunale cantonale dei 
Grigioni:

“1. La decisione dipartimentale del 30.09.2004 qui impugnata sia annullata 
per motivi formali-procedurali e materiali.

2. Sia ammessa la perizia richiesta in lingua italiana.

3. La decisione dell’Ufficio della circolazione del 17.03.2004:

a) sia parzialmente annullata;

b) sia constatato che il divieto di guidare locomotive e motrici sulle 
rotaie ferroviarie non include la guida di autovetture o carrelli 
portabagagli e che il ricorrente è autorizzato a circolare con questi 
ultimi automezzi;

4. Spese giudiziarie e ripetibili + 7.6% IVA a carico della controparte.”

Il Dipartimento cantonale di giustizia, polizia e sanità ha proposto la reiezione 
dell’appello.

F. Come annunciato coll’istanza d’appello, con scritto del 13 dicembre 
2004 X. ha inoltrato una perizia di parte del 12 dicembre 2004, eseguita dal dott. 
med. G., specialista FMH in psichiatria e psicoterapia, Lugano, secondo cui egli è 
ritenuto idoneo alla guida di autoveicoli.

La Commissione del Tribunale cantonale considera :

1. Contro decisioni del Dipartimento di giustizia, polizia e sanità dei 
Grigioni concernenti provvedimenti amministrativi in materia di circolazione stradale 
l’interessato può proporre appello alla Commissione del Tribunale cantonale giusta 
gli art. 141 segg. LGP (art. 19 cpv. 2 OLCS). L'appello è da inoltrare entro 20 giorni 
dalla ricezione scritta della decisione alla Commissione del Tribunale cantonale. 
Esso dev'essere motivato con indicazione dei vizi di merito e/o d'ordine e se il 
decreto è impugnato totalmente o parzialmente (art. 142 cpv. 1 LGP). L’appello 
interposto a questa commissione contro la confermata revoca della licenza di 
condurre da parte del suddetto dipartimento è tempestivo e motivato. Di 
conseguenza è ricevibile in ordine.

2.  Ai sensi dell’art. 14 cpv. 2 lett. b LCS la licenza di condurre non può 
essere rilasciata se il richiedente è affetto da malattie o infermità fisiche o psichiche 
che gli impediscono di condurre con sicurezza un veicolo a motore. Se più tardi è 

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costatato che le premesse legali per il rilascio non sono più adempite, la licenza di 
condurre va revocata giusta l’art. 16 cpv. 1 LCS. Conformemente all’art. 30 cpv. 1 
OAC una tale revoca a scopo di sicurezza serve a proteggere la circolazione contro 
conducenti non idonei. Segnatamente essa è ordinata se il conducente non è 
idoneo a condurre veicoli a motore per ragioni mediche. In casi di questo genere la 
licenza è revocata per una durata indeterminata e non vi è un periodo di prova (art. 
17 cpv. 1bis LCS. 

Premessa per la revoca della licenza di condurre a scopo di sicurezza ai 
sensi degli art. 14 cpv. 2 lett. b e 17 cpv. 1bis LCS è quindi l’esistenza - fra l’altro - 
di un’infermità psichica. Si pone quindi la questione di sapere se X. a causa 
dell’incontestata infermità psichica di cui è affetto è o non è idoneo a guidare un 
veicolo a motore. Il Dipartimento cantonale di giustizia, polizia e sanità ha negato 
l’idoneità, fondandosi in particolare sul risultato dei test psicologici della Clinica 
Beverin. L’appellante fa per contro valere, richiamando la perizia fatta da lui allestire, 
che è abile a condurre con sicurezza veicoli a motore e che la confermata revoca 
della licenza di condurre viola diversi diritti costituzionali.

3. a) Ai sensi dell’art. 125 cpv. 2 LGP circa la valutazione dei mezzi di prova 
il tribunale decide con libero apprezzamento basandosi sulla convinzione acquisita 
durante il dibattimento. Di conseguenza i giudici devono valutare i mezzi probatori 
liberamente, vale a dire senza essere legati a formali regole di prova, come pure 
completamente e conformemente al dovere. Ciò significa che essi devono 
esaminare oggettivamente ed indi decidere se tutti gli atti disponibili permettono 
un’attendibile valutazione del conteso diritto, indipendentemente dal fatto se sono 
stati richiesti dall’una o dall’altra parte. Segnatamente dirimpetto a referti medici 
contradditori i giudici non possono sbrigare il processo senza valutare tutte le prove 
e senza esporre i motivi perché si sono fondati sull’una e non sull’altra tesi medica. 
Con riguardo al valore probatorio di un referto medico è determinante se questo 
quanto alle circostanze controverse è esauriente, se si fonda su un esame 
completo, se considera le turbe accusate, se è stato allestito tenendo conto 
dell’anamnesi, se nella valutazione della situazione medica e delle correlazioni 
mediche è chiaro e se le conclusioni dell’esperto sono fondate. L’origine di un referto 
non è d’importanza decisiva per il valore probatorio. Anche una perizia di parte 
contiene esposizioni di un esperto, che contribuiscono ad accertare una fattispecie 
medica (cfr. DTF 125 V 351). 

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b) Nel concreto caso già il dott. A. della Clinica di reabilitazione L. è 
giunto alla conclusione, senza far riferimento all’idoneità di guida di autoveicoli, che 
allora non era in discussione, che X. a causa della sua ridotta capacità cognitiva 
non poteva esercitare, per ragioni di sicurezza, attività rilevanti dal punto di vista 
della sicurezza, ma che riusciva a svolgere senza difficoltà altre attività, che 
ponevano meno esigenze alla sua infermità psichica (atto no. 18/93, pag. 7). Tenuto 
conto di questo parere, la Suva, quanto alle attività che potevano ancora essere 
esatte dal paziente, ha concluso che questi non poteva più condurre locomotive di 
manovra e che da lui poteva essere pretesa unicamente la conduzione di elevatori 
a forca all’interno di un’area limitata e di facile orientamento della stazione, ove non 
v’era pericolo per i viaggiatori (atti ni. 18/104, 114). Sottoposto ad un nuovo esame 
neuropsicologico ed in particolare a dei test psicologici, che si riferiscono 
specialmente alle prestazioni determinanti per ammettere l’idoneità alla guida di 
automobili, come velocità di reazione, attenzione divisa, capacità di rivolgere 
prontamente l’attenzione ad altri fattori nonchè vigilanza, la dott.ssa F. della Clinica 
Beverin ha costatato che la velocità di reagire del paziente – eccezion fatta da quella 
provocata da un unico stimolo visivo - l’attenzione divisa, la capacità di rivolgere 
prontamente l’attenzione ad altri fattori nonché la vigilanza sono inferiori alla media. 
Essa ha negato che v’erano delle possibilità di compensazione/flessibilità ed ha 
inferito che il paziente, nonostante il suo comportamento adeguato - nei giorni che 
soffre di mal di testa non si mette alla guida di autoveicoli - non adempiva le 
premesse minime per una circolazione stradale sicura (atto no. 24, pag. 8 seg.). 
Può quindi esser detto che quanto all’infermità psichica di cui soffre l’appellante, la 
perizia della Clinica Beverin è compatibile con quella della Clinica di riabilitazione 
L.. Infatti ambedue attestano dei deficit neuropsicologici nelle capacità cognitive del 
paziente. 

c) L’appellante da un canto mette in dubbio i test psicologici della Clinica 
Beverin. A motivo adduce la parzialità di questa clinica, essendo essa, a suo dire, 
direttamente subordinata al Dipartimento cantonale di giustizia, polizia e sanità. 
Inoltre fa valere che a causa delle sue insufficienti conoscenze della lingua tedesca 
non ha sempre compreso le istruzioni per lo svolgimento dei test psicologici e che 
a ciò non ha potuto rimediare neanche il suo accompagnatore con più cognizioni di 
questa lingua. Dall’altro canto egli cerca di confutare i test psicologici con la perizia 
di parte del dott. G..

Quanto alla pretesa parzialità della Clinica Beverin è da accennare che, 
contrariamente al parere dell’appellante, ai sensi dell’art. 2 della Legge sull’orga-

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nizzazione dei servizi psichiatrici e dei pensionati cantonali per persone portatrici di 
handicap psichici del Cantone dei Grigioni (CSC 500.900) i Servizi psichiatrici 
Grigioni, di cui fa parte la testè menzionata clinica, sono un istituto autonomo del 
diritto pubblico cantonale. Trattandosi quindi di un esperto indipendente dall’autori-
tà amministrativa, colla sua eccezione di parzialità l’appellante è manifestamente 
malvenuto a mettere in dubbio i test psicologici. Essi sono stati eseguiti da un 
esperto imparziale ed hanno valore probatorio a meno che in essi si riscontrino delle 
contraddizioni o siano invalidati da opinioni di altri esperti (DTF 125 V 352 seg.). Per 
ciò che concerne poi la censura di non aver capito le istruzioni per lo svolgimento 
dei test psicologici, va rilevato che l’assunto del Dipartimento cantonale di giustizia, 
polizia e sanità secondo cui i test psicologici sono indipendenti dalla lingua non può 
essere condiviso. Tuttavia il quesito di sapere se l’istanza precedente ha violato la 
garanzia della lingua e se per questo motivo debba esser richiesta una superperizia 
può rimanere aperto, poiché della questione decisiva nell’eveni-enza concreta, vale 
a dire delle conseguenze che hanno le cefalee sull’idoneità del paziente alla guida 
di un veicolo a motore, la dott.ssa F. non s’è occupata. Essa s’è sì espressa sui 
deficit neuropsicologici nelle capacità cognitive nei periodi liberi da attacchi di mal 
di testa, ma non su quest’ultimi concorrenti episodi (atto no. 24, pag. 11). A tal 
proposito nulla può esser desunto anche dalla perizia di parte del dott. med. G.. Egli 
scrive che negli ultimi tre o quattro anni le cefalee sarebbero aumentate, ma che il 
paziente durante tali attacchi non ha mai guidato (atto 5/1). Unicamente il medico 
distrettuale dott. E. ha ritenuto che gli attacchi di mal di testa postraumatici 
causavano al paziente gravi disturbi neuropsicologici e che a causa delle turbe 
cognitive di media gravità non erano più adempiti i requisiti per la guida di un veicolo 
a motore (atto no. 1). 

Dagli atti si desume che l’appellante soffre di cefalee e che queste nel corso 
degli anni sono aumentate da una a due volte al mese (atto no. 9/4, pag. 2) a tre 
fino a cinque volte (atto no. 18/93, pag. 4). Esse si manifestano relativamente 
all’improvviso di giorno e di notte. Egli sente dapprima una specie di tensione per 
circa 15 minuti, a cui segue il vero e proprio attacco, che dura da due fino a tre ore 
e gli impedisce qualsiasi attività. Stando al referto del 15 agosto 2001 della Clinica 
K. ed alla moglie del paziente degli episodi sono stati così intensi, che hanno avuto 
come conseguenza anche la perdita dei sensi (atto no. 9/6; 18/92, pag. 1). Poiché 
teme che tali attacchi possano ripetersi, l’appellante, per sua stessa asserzione, ha 
paura a percorrere coll’autovettura i 30 km dal domicilio al posto di lavoro (atto no. 
18/93, pag. 4). Che questi attacchi di mal di testa, che forzatamente non devono 
avere come conseguenza lo svenimento, ma basta che siano intensi, possano 

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verificarsi anche quando egli si trova alla guida dell’automobile non può quindi 
essere escluso, sicchè la garanzia di non condurre o addirittura l’imposi-zione di un 
divieto di guida durante tali episodi si rivelano inutili. Certo, il pericolo che 
l’appellante durante un attacco di mal di testa si metta alla guida di un veicolo a 
motore non esiste, ma il pericolo che un tale episodio si manifesti quando egli si 
trova già alla guida evidentemente non è al di là di ogni aspettativa. In una situazione 
del genere manifestamente non gli è sempre possibile e non è tollerabile fermarsi e 
lasciare sul posto l’autovettura (cfr. al riguardo DTF 103 Ib 29 cons. 1b, pag. 33 
seg.). Che egli abbia sempre guidato, per oltre 20 anni dopo l’infortunio, e non abbia 
mai causato degli incidenti non è motivo che può esser messo in causa, poiché non 
si può attendere che si verifichi un incidente per ammettere il pericolo. 

d) Da queste considerazioni risulta che le cefalee devono essere 
reputate delle infermità psichiche, che impediscono la sicura conduzione di veicoli 
a motore ai sensi dell’art. 14 cpv. 2 lett. b LCS e 6 OAC. Anche se con altra 
motivazione, nel risultato la decisione del Dipartimento cantonale di giustizia, polizia 
e sanità dev’essere confermata. Nessuno dei diritti costituzionali pretesi dall’appel-
lante sono stati violati. Di conseguenza l’appello è da respingere.

4. I costi della procedura d’appello vanno a carico dell’appellante (art. 
160 cpv. 1 LGP).

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La Commissione del Tribunale cantonale giudica:

1. L’appello è respinto.

2. I costi della procedura d’appello di fr. 800.-- vanno a carico dell’appellante.

3. Questa sentenza può essere impugnata con ricorso di diritto amministrativo 
ai sensi degli art. 97 segg. OG al Tribunale federale entro 30 giorni dalla 
comunicazione scritta.

4. Comunicazione a:

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Per la Commissione del Tribunale cantonale dei Grigioni 
Il Vicepresidente L'Attuario