# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5e96097c-08e8-59e6-b01d-1b1b1eec015e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.10.2025 III 2025 173
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2025-173_2025-10-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2025 173

Entscheid vom 27. Oktober 2025

Besetzung Dr.iur. Jeremias Fellmann, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 
1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Projektgenehmigung Hauptstrasse 
Nr. 387)

2

Sachverhalt:

A. Die Hauptstrasse Nr. 387 führt von Ibach nach Muotathal. Sie verbindet die 
Gemeinden Schwyz und Muotathal und gewährleistet für die Einwohner von Muo-
tathal und Illgau die strassenmässige Verbindung in Richtung Schwyz. Träger der 
Hauptstrasse Nr. 387 ist der Kanton (vgl. § 5 Abs. 2 i.V.m. Anhang zum Strassen-
gesetz [StraG; SRSZ 442.110] vom 15.9.1999). 

Mit Publikation im Amtsblatt vom 24. Januar 2025 (Abl Nr. 4 S. 167) legte das Bau-
departement das Bauprojekt "Ausbau Grundstrasse, Schwyz (Hauptstrasse 
Nr. 387)" vom 29. November 2024 inklusive das zugehörige Lärmschutzprojekt bei 
der Gemeinde Schwyz gemäss § 17 StraG während 20 Tagen öffentlich auf. Das 
Projekt umfasst die Sanierung und den Ausbau eines ca. 1600 Meter langen Ab-
schnitts, der westlich des Knotens Grossstein-/Grundstrasse (km 0.800) beginnt 
und beim Bierkeller (km 2.400) endet.

Gegen das Bauprojekt gingen sieben Einsprachen ein, unter anderem von der 
A.________AG.

B. Soweit hier interessierend trat der Regierungsrat mit Beschluss Nr. 545/2025 
vom 19. August 2025 auf die Einsprache der A.________AG im Sinne der Erwä-
gungen nicht ein (Disp.-Ziff. 1). Auf zwei weitere Einsprachen trat er ebenfalls nicht 
ein. Die verbleibenden drei Einsprachen wies der Regierungsrat ab (Disp.-Ziff. 2-
Ziff. 6). Mit einem Einsprecher konnte eine Einigung erzielt werden (vgl. RRB 
Nr. 545/2025 E. 7.2). Alsdann genehmigte der Regierungsrat mit Disp.-Ziff. 9 des 
RRB Nr. 545/2025 das Bauprojekt "Ausbau Grundstrasse, Schwyz (Hauptstrasse 
Nr. 387)" vom 29. November 2024 inklusive der entsprechenden Lärmsanierung.

C. Mit Beschwerde vom 23. September 2025 gelangt die A.________AG (Be-
schwerdeführerin), vertreten durch ihren Verwaltungsratspräsidenten Rechtsan-
walt B.________, an das Verwaltungsgericht. Sie stellt folgende Anträge:

A. Rechtsbegehren

1. Der Beschluss Nr. 545/2025 des Regierungsrates vom 19. August 2025 betref-
fend "Hauptstrasse Nr. 387: Ausbau Grundstrasse, Schwyz, km 0.800 - km 
2.400; Projektgenehmigung" sei aufzuheben und die Sache sei zur Neubeurtei-
lung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz sei anzuweisen, auf die 
Einsprache der A.________AG vom 12. Februar 2025 einzutreten und diese 
materiell zu beurteilen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Vorinstanz. Zudem sei 
der Beschwerdeführerin eine angemessene Umtriebsentschädigung zuzuspre-
chen.

B. Anträge zum Verfahren

3. Es seien die Akten der Vorinstanz einzuverlangen und beizuziehen.

3

4. Der Beschwerdeführerin sei Einsicht in die beigezogenen Akten zu gewähren 
und sodann eine Frist zur Ergänzung der vorliegenden Beschwerde einzuräu-
men.

Mit Verfügungen vom 26. September 2025 hat das Verwaltungsgericht dem Re-
gierungsrat (Vorinstanz) die Beschwerdeschrift vom 23. September 2025 zuge-
stellt und die Beschwerdeführerin aufgefordert, einen Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 1'250.-- zu leisten. Zudem hat es die vorinstanzlichen Akten einge-
holt. Auf weitere Instruktionsmassnahmen wurde verzichtet.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht richtet sich - abgesehen von hier 
nicht einschlägigen Ausnahmen (vgl. § 4 Abs. 3 Verwaltungsrechtspflegegesetz 
[VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974) - nach dem VRP (vgl. § 1 lit. c VRP). Dabei 
prüft das Verwaltungsgericht von Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für einen 
Entscheid in der Sache erfüllt sind. Es prüft insbesondere die frist- und formge-
rechte Einreichung des Rechtsmittels (§ 27 Abs. 1 lit. f VRP).

1.1 Gemäss § 38 Abs. 2 VRP müssen Rechtsmitteleingaben an das Verwal-
tungsgericht namentlich einen Antrag und eine Begründung enthalten. In der Be-
gründung ihres Rechtsmittels muss sich die beschwerdeführende Partei wenigs-
tens in minimaler Form mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzen und 
sinngemäss darauf schliessen lassen, weshalb dieser unrichtig sein soll, d.h. wel-
che Rechtsnormen oder Grundsätze der Ermessensausübung verletzt oder inwie-
fern Sachverhaltselemente unrichtig oder unvollständig festgestellt worden sein 
sollen. In der Begründung des Rechtsmittels ist mit anderen Worten darzulegen, 
inwiefern ein Beschwerdegrund nach § 55 VRP erfüllt sein soll (vgl. VGE III 2023 
164 vom 16.11.2023 E. 3.1; III 2017 234 vom 23.5.2018 E. 1.1; Daum, Kommentar 
zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Art. 32 N. 22). Eine 
pauschale Verweisung auf bereits vor anderen Instanzen Vorgebrachtes genügt 
als Begründung nicht. Auf frühere Ausführungen darf nur ergänzend hingewiesen 
werden, soweit es sich dabei um einzelne, spezifische Punkte handelt und die Ver-
weisung klar erkennen lässt, worauf sie sich bezieht (vgl. VGE III 2024 216 vom 
24.1.2025 E. 2.1; III 2019 29 vom 24.10.2019 E. 1.1.2). Auch eine ausdrückliche 
Wiederholung früherer Ausführungen vermag nichts am Erfordernis der zumindest 
minimalen Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid zu ändern 
(VGE III 2024 110 vom 23.12.2024 E. 2.1; III 2023 169 vom 22.4.2024 E. 1.2).

1.2 Hebt das Verwaltungsgericht die angefochtene Verfügung oder den ange-
fochtenen Entscheid auf, so entscheidet es in der Regel selbst über die Sache 
(§ 43 Abs. 1 VRP). Es kann die Sache mit den erforderlichen Weisungen an die 

4

Vorinstanz zum Erlass einer neuen Verfügung oder eines neuen Entscheides 
zurückweisen (§ 43 Abs. 2 VRP). Nach Massgabe von § 43 Abs. 1 VRP handelt 
es sich bei der Beschwerde an das Verwaltungsgericht im Grundsatz also um ein 
reformatorisches Rechtsmittel (vgl. VGE III 2023 101 vom 24.10.2023 E. 4.2.2). 
Richtet sich eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht gegen einen Nichteintre-
tensentscheid, hat es grundsätzlich nur zu prüfen, ob der Nichteintretensentscheid 
zu Unrecht erfolgt ist. Bejaht es diese Frage, hebt es den Nichteintretensentscheid 
auf und weist die Sache an die Vorinstanz zurück, damit diese einen Sachent-
scheid trifft (VGE II 2024 90 vom 28.1.2025 E. 1.2.1; III 2021 136 vom 19.1.2022 
E. 2.1.1; III 2019 52 vom 29.8.2019 E. 1.3.2 m.H.).

1.3 Etwas anderes gilt, wenn die Vorinstanz über den Nichteintretensentscheid 
hinaus im Sinne einer Eventualbegründung eine materielle Beurteilung vorgenom-
men hat. Das Verwaltungsgericht hat in diesem Fall keinen Anlass, die Sache zum 
materiellen Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen (vgl. VGE III 2024 146 
vom 23.12.2024 E. 1.2.3; III 2024 123 vom 28.10.2024 E. 1.4.1 und E. 1.4.2).

1.3.1 Gegen eine Rückweisung spricht in diesen Konstellationen zunächst, dass 
der Gesetzgeber die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Grundsatz als reforma-
torisches Rechtsmittel ausgestaltet hat (vgl. E. 1.2 hiervor). Hinzu kommt, dass es 
einem formalistischen Leerlauf gleichkäme, die Angelegenheit zur materiellen Be-
urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, wenn sich diese in der Sache bereits 
festgelegt hat (VGE III 2024 123 vom 28.10.2024 E. 1.4.1; III 2019 52 vom 
29.8.2019 E. 1.3.2 m.H.). Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz aufgrund der 
Bindungswirkung von Rechtsmittelentscheiden in der Regel an ihren eigenen Ent-
scheid gebunden bleibt, soweit rechtliche Aspekte betroffen sind, die das Verwal-
tungsgericht gar nicht erst in Erwägung gezogen hat (vgl. BGE 143 IV 214 E. 5.3.3; 
135 III 334 E. 2.1; Urteil BGer 1C_285/2022 vom 25.6.2024 E. 3.2.4 m.H.; VGE I 
2024 57 vom 7.2.2025 E. 3.1; Griffel, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflege-
gesetz des Kantons Zürich [VRG], § 28 N. 14). Entsprechend müsste sich das Ver-
waltungsgericht im Grundsatz auch mit der materiellen Eventualbegründung im an-
gefochtenen Entscheid auseinandersetzen (und diese verwerfen), damit die Vorin-
stanz darauf zurückkommen kann.

1.3.2 Soweit die Vorinstanz einen Nichteintretensentscheid fällt, aber in einer 
Eventualbegründung erwägt, dass das Rechtsmittel abzuweisen wäre, wenn dar-
auf eingetreten werden könnte, muss sich die Beschwerde ans Verwaltungsgericht 
aus diesen Gründen sowohl mit dem Nichteintreten als auch mit der materiell-
rechtlichen Seite auseinandersetzen. Andernfalls genügt eine Rechtsschrift den 
Begründungsanforderungen gemäss § 38 Abs. 2 VRP nicht (vgl. BGE 145 I 308 

5

[nicht publ. E. 1.5]; 139 II 233 E. 3.2; Urteil BGer 2C_84/2024 vom 30.9.2024 E. 1.6 
[zum analogen Art. 42 Abs. 2 BGG]; Daum, a.a.O., Art. 32 N. 27; Seethaler/Port-
mann, VwVG - Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, Art. 52 N. 69).

2. Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, genügt die Be-
schwerde vom 23. September 2025 den Begründungsanforderungen gemäss § 38 
Abs. 2 VRP nicht.

2.1 In E. 7.3.2 ("Legitimation") des RRB Nr. 545/2025 erwog die Vorinstanz, die 
Beschwerdeführerin sei Eigentümerin der Grundstücke KTN 001.________, 
KTN 002.________ sowie KTN 003.________ in Schwyz. Diese Grundstücke be-
fänden sich in einer Entfernung von ungefähr 800 m (Luftlinie) zur Grundstrasse 
(…). Zwar solle die Entwässerung der Grundstrasse im Rahmen des Bauprojekts 
dahingehend erfolgen, dass das Strassenabwasser teilweise in den Ibach einge-
leitet und schliesslich in die Muota fliessen solle. Der Ibach fliesse durch die Grund-
stücke der Beschwerdeführerin (KTN 001.________ und KTN 003.________) und 
unmittelbar anschliessend in die Muota. Das eingeleitete Wasser fliesse dereinst 
durch die genannten Grundstücke der Beschwerdeführerin. Das Bauprojekt sehe 
aber aus gewässerschutzrechtlichen Gründen ein Zurückhalten der einzuleitenden 
Wassermengen mittels Retentionsbeckens sowie eine Drosselung (Staffelung) der 
Wassereinleitung vor. Das einzuleitende Wasser dürfte den Pegel des Ibachs 
gemäss den durchgeführten Berechnungen in kaum wahrnehmbarem Masse ver-
ändern. Die Retention und Drosselung würden eine erhebliche Pegelerhöhung in-
nert kurzer Zeit verhindern; dies in der Folge auch im Bereich der erwähnten 
Grundstücke der Einsprecherin. Eine erhebliche Einwirkung (Immission) auf diese 
Grundstücke durch das Projekt sei vor diesem Hintergrund nicht zu erkennen. An-
gesichts der erheblichen Distanz zwischen den Grundstücken der Beschwerdefüh-
rerin und dem Projektperimeter von ungefähr 800 m sowie mangels einer glaubhaft 
gemachten besonders erheblichen Einwirkung auf die Grundstücke sei eine be-
sondere Betroffenheit der Einsprecherin insgesamt zu verneinen. Damit sei ihr 
auch die Befugnis zur Einsprache abzusprechen.

2.2 In E. 7.3.3 ("Materielle Beurteilung") erwog die Vorinstanz alsdann, dass die 
Einsprache ungeachtet der fehlenden Einsprachelegitimation auch in materieller 
Hinsicht abzuweisen wäre.

2.2.1 Die Beschwerdeführerin mache geltend, der geplante Ausbau führe dazu, 
dass zusätzliches Wasser von der Grundstrasse in die beiden Bäche Gibelbach 
und Ibach fliessen würde. Beide Bäche würden vereinigt über- und unterirdisch 
durch ihre beiden Grundstücke KTN 003.________ und KTN 001.________ flies-
sen. Der Technische Bericht mache keine Aussagen zu ihrem Bachbett und ihren 

6

Durchlässen. Kapazitätsberechnungen im Hochwasserfall HQ30 und HQ100 würden 
fehlen. Es bestünden Bedenken, dass ihr Bachbett und ihre Durchlässe an die 
Kapazitätsgrenzen gelangen würden und so die Gefahr von örtlichem Hochwasser 
auf ein nicht mehr vertretbares Mass steige. Das geplante Drosselsystem ändere 
daran nichts, da auch dieses Kapazitätsgrenzen habe. Sie würde gezwungen, die 
neugeschaffene Wassersituation mit baulichen Massnahmen zu entschärfen. 
Auch müsse davon ausgegangen werden, dass der Aufwand für den Unterhalt ih-
res Bachbetts steige. Da es sich bei ihrem Bachbett und ihren Durchlässen um 
private Anlagen handle, führe das Bauprojekt zu einer Eigentumsbeschränkung, 
die nur bei voller Entschädigung zulässig sei (vgl. RRB Nr. 545/2025 vom 
19.8.2025 E. 7.3.3.1).

2.2.2 Die Vorinstanz hielt diesen Ausführungen der Beschwerdeführerin zusam-
mengefasst entgegen, dass es sich beim Ibach und beim Gibelbach um private 
Gewässer im Sinne des Wasserrechtsgesetzes vom 11. September 1973 (KWRG; 
SRSZ 451.100) handle. Für den Gewässerunterhalt und die Hochwasser- bzw. 
Objektschutzmassnahmen seien daher die betroffenen Grundeigentümer zustän-
dig, soweit wie hier keine öffentlichen (staatlichen) Hochwasserschutzprojekte im 
Richt- und in einem Nutzungsplan eingetragen seien (§ 44 f., § 58a Abs. 3 KWRG). 
Entsprechend sei die Beschwerdeführerin als Grundeigentümerin für die Vor-
nahme von allfälligen baulichen Massnahmen und die Tragung der Kosten zustän-
dig. Abgesehen davon gelte Strassenabwasser gemäss Art. 3 Abs. 3 lit. b der Ge-
wässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201) vom 28. Oktober 1998 grundsätz-
lich als unverschmutztes Abwasser. Es könne bei fehlender genügender Versicke-
rungsmöglichkeit mit Bewilligung des Amts für Gewässer in ein oberirdisches Ge-
wässer eingeleitet werden (Art. 7 Abs. 2 Bundesgesetz über den Schutz der Ge-
wässer [Gewässerschutzgesetz, GSchG; SR 814.20] vom 24.1.1991, § 17 Abs. 2 
lit. e Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz [EGzGSchG; SRSZ 712.110] 
vom 19.4.2000; § 8 lit. o Wasserverordnung [WV; SRSZ 451.111] vom 23.6.2020). 
In der Einleitungsbewilligung sei grundsätzlich die Auflage festzulegen, dass Rück-
haltemassnahmen für einen gleichmässigen Abfluss vorgesehen würden (Art. 7 
Abs. 2 GSchG). Soweit diese Massnahmen eingehalten würden, sei die Wasse-
reinleitung bzw. Entwässerung unter gewässerschutzrechtlichen Aspekten zuläs-
sig. Die von der Beschwerdeführerin geäusserten Befürchtungen, wonach die Ge-
fahr für Hochwasser auf ihren Grundstücken durch das Strassenbauprojekt steige, 
sei unbegründet. Das zuständige Amt für Gewässer habe gestützt auf die einschlä-
gigen Vorschriften der Gewässerschutzgesetzgebung einen Fachbericht erstellt, 
der die Einleitung des Regen- und Oberflächenabwassers in das Gewässer Ibach 
unter Auflagen als bewilligungsfähig beurteile. Grundlage dieses Fachberichts sei 
der Technische Bericht der C.________AG vom 29. November 2024. Vor diesem 

7

Hintergrund habe das Amt für Gewässer angesichts der ungenügenden Versicke-
rungsmöglichkeit im betroffenen Gebiet die Einleitungsbewilligung bezüglich Ibach 
(oberirdisches Gewässer) erteilt und dabei Retentions- und Kapazitätsauflagen 
festgelegt. Über ein Retentionsbecken mit einer Kapazität von 260 m3 werde das 
anfallende Meteorwasser ab- und anschliessend über den Vorfluter Ibach gedros-
selt mit maximal 12 l/s in die Muota eingeleitet. Damit habe das zuständige Amt 
die Zulässigkeit der Wassereinleitung bejaht. Sodann mache die Einsprecherin 
keinerlei Gründe gelten, die den Regierungsrat veranlassen würden, den schlüs-
sigen Fachbericht der zuständigen Fachbehörde in Zweifel zu ziehen (vgl. RRB 
Nr. 545/2025 vom 19.8.2025 E. 7.3.3.2).

2.3 Die Beschwerdeführerin verlangt mit ihrem Antrag Ziff. 1 die Aufhebung des 
angefochtenen RRB Nr. 545/2025 vom 19. August 2025 und die Rückweisung der 
Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz. Die Vorinstanz sei anzuweisen, auf 
ihre Einsprache einzutreten und diese materiell zu beurteilen.

2.3.1 In der Begründung ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde geht die Be-
schwerdeführerin zunächst auf die Prozessgeschichte ein und zitiert aus ihren 
Rechtsbegehren sowie aus der Begründung zu ihrer Einsprache vom 12. Februar 
2025 (vgl. Beschwerde, Ziff. III.1). Demnach verlangte sie im Einspracheverfahren

- die Verweigerung der Projektgenehmigung (Antrag Ziff. 1);
- eventualiter die Verpflichtung des Kantons bzw. der Eigentümer des Stras-

sengrundstücks, sich finanziell am laufenden Unterhalt sowie an den 
zukünftigen Sanierungs-, Erweiterungs- und Verbesserungsmassnahmen 
zu beteiligen, die der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der 
Durchleitung des Wassers über die Liegenschaften KTN 003.________, 
002.________ und 001.________ entstehen (Antrag Ziff. 2);

- subeventualiter ein Enteignungsverfahren durchzuführen für die mit dem 
Bauprojekt verbundenen Eigentumsbeschränkungen (materielle Enteig-
nung) auf den Liegenschaften KTN 003.________, 002.________ sowie 
001.________.

2.3.2  Weiter gibt die Beschwerdeführerin die Gründe wieder, aus denen die Vor-
instanz ihre Legitimation verneint hat (vgl. Beschwerde, Ziff. III.2.1). Alsdann legt 
sie dar, wieso diese Rechtsauffassung der Vorinstanz unzutreffend sei (vgl. Be-
schwerde, Ziff. III.2.2). Diesbezüglich macht sie geltend, dass

- sie unbestritten vom Bauprojekt betroffen sei, da Wasser dereinst durch 
das Bachbett und die Durchlässe auf ihren Grundstücken fliessen solle;

8

- das geplante Retentionsbecken sowie die Drosselung eine Kapazitäts-
grenze hätten und die Gefahr von örtlichem Hochwasser auf ihren Grund-
stücken durch das Bauprojekt ansteige;

- die Hochwassersituation durch das Bauprojekt verschärft werde, wenn be-
reits auf den Grundstücken der Beschwerdeführerin eine örtliche Hochwas-
sersituation bestehe;

- Bachbett und Durchlässe mehr belastet würden als ohne das Bauprojekt, 
was zu zusätzlichen Aufwänden für den laufenden Unterhalt sowie für die 
zukünftigen Sanierungs-, Erweiterungs- und Verbesserungsmassnahmen 
führe;

- es in den vergangenen Jahren immer wieder zu kritischen Situationen, ört-
lichen Hochwassersituationen und überschwemmten Kellergeschossen 
der Beschwerdeführerin gekommen sei; und

- der zusätzliche Wasserdurchfluss dazu führe, dass örtliche Hochwassersi-
tuationen nicht mehr versicherbar seien.

All dies zeigt nach Auffassung der Beschwerdeführerin, dass sie konkret und ver-
gleichsweise stärker als andere vom Bauprojekt betroffen und beeinträchtigt sei. 
Entsprechend sei sie zur Einsprache legitimiert und der angefochtene Beschluss 
aufzuheben sowie die Sache zur materiellen Beurteilung an die Vorinstanz zurück-
zuweisen.

2.4 Die Vorinstanz verneinte einerseits die Legitimation der Beschwerdeführerin 
(vgl. oben, E. 2.1). Für den Fall, dass die Legitimation zu bejahen wäre, äusserte 
sie sich andererseits aber auch zur materiellen Rechtslage. Dabei führte die Vor-
instanz aus, dass die Einleitung des Strassenabwassers in den Ibach und den Gi-
belbach zulässig sei. Weiter legte sie unter Hinweis auf den Technischen Bericht 
vom 29. November 2024 und den Fachbericht des Amts für Gewässer dar, dass 
die Befürchtung einer steigenden Hochwassergefahr aufgrund des Strassenbau-
projekts unbegründet sei. Ferner verneinte die Vorinstanz unter Verweisung auf 
die einschlägigen Bestimmungen einen Anspruch der Beschwerdeführerin ge-
genüber dem Kanton auf Kostenbeteiligung an Hochwasserschutzmassnahmen 
(vgl. oben, E. 2.2). Zu diesen materiellen Erwägungen der Vorinstanz äussert sich 
die Beschwerdeführerin nicht. Weder legt sie unter Bezugnahme auf den ange-
fochtenen Entscheid dar, aus welchen Gründen die Einschätzung der Vorinstanz 
unzutreffend sein soll, wonach auf ihren Grundstücken keine steigende Hochwas-
sergefahr resultiert, noch macht sie geltend, wieso entgegen der Auffassung der 
Vorinstanz ein Anspruch auf Kostenbeteiligung besteht oder eine Eigentumsbe-
schränkung resultieren soll. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich vielmehr dar-
auf, ihren Rückweisungsantrag mit dem Argument zu begründen, die Vorinstanz 

9

habe ihr die Legitimation zur Einsprache zu Unrecht abgesprochen. Nachdem sich 
die Vorinstanz im Sinne einer Eventualbegründung auch materiell mit den Vorbrin-
gen der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt hatte, wäre die Beschwerdefüh-
rerin nach Massgabe von § 38 Abs. 2 VRP jedoch verpflichtet gewesen, sich mit 
dem angefochtenen Entscheid nicht nur bezüglich ihrer Legitimation auseinander-
zusetzen, sondern auch hinsichtlich der materiellrechtlichen Aspekte. Dass die Be-
schwerdeführerin aus der Begründung ihrer Einsprache zitiert (vgl. Beschwerde, 
Ziff. III.1), ändert daran nichts. Denn dabei handelt es sich nicht um eine Ausein-
andersetzung mit dem angefochtenen Entscheid, wie sie die Begründungspflicht 
gemäss § 38 Abs. 2 VRP erfordert.

2.5 Nach dem Dargelegten genügt die Beschwerde den Anforderungen von § 38 
Abs. 2 VRP nicht. Dabei hilft der Beschwerdeführerin nicht weiter, dass sie zusätz-
lich, aber bloss in oberflächlicher Weise eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 
(vgl. Art. 29 Abs. 2 BV) rügt. Zunächst ist festzuhalten, dass unter Berücksichti-
gung des angefochtenen Entscheids jedenfalls nicht erkennbar ist, inwieweit die 
Vorinstanz ihrer Begründungspflicht im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV nicht nachge-
kommen sein soll. Hinzu kommt, dass eine Verletzung des rechtlichen Gehörs un-
ter Umständen im Beschwerdeverfahren geheilt werden kann (vgl. BGE 142 II 218 
E. 2.8.1). Mit der Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann sich die Be-
schwerdeführerin demnach nicht von der Pflicht entbinden, sich mit der Eventual-
begründung der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Auch unter diesem Blickwinkel 
liegt keine den Anforderungen von § 38 Abs. 2 VRP genügende Beschwerdebe-
gründung vor.

3. Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführerin eine Nachfrist zur Verbesserung 
im Sinne von § 39 Abs. 1 VRP anzusetzen ist.

3.1 Nach der genannten Bestimmung wird der Partei eine Frist unter Androhung 
der Rechtsfolgen zur Verbesserung oder Ergänzung angesetzt, wenn eine Be-
schwerdeeingabe den Anforderungen des § 38 VRP nicht genügt und sich das 
Rechtsmittel nicht als offensichtlich unzulässig erweist (vgl. § 39 Abs. 1 VRP). Mit 
dieser Nachbesserungsfrist soll verhindert werden, dass rechtsunkundige Perso-
nen an den formellen Rechtsmittelanforderungen scheitern, und ihnen die Mög-
lichkeit zur Verbesserung der Beschwerde eingeräumt werden (vgl. VGE III 2024 
103 vom 27.11.2024 E. 3.1.1).

3.1.1 Dabei bleibt zu beachten, dass es sich bei den Rechtsmittelfristen um ge-
setzliche Fristen handelt (vgl. hier § 20 StraG i.V.m. § 56 Abs. 1 VRP). Im Unter-
schied zu den richterlichen Fristen dürfen gesetzliche Fristen nicht geändert wer-
den (§ 155 Abs. 1 Justizgesetz [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009). Eine Erstre-

10

ckung gesetzlicher Fristen ist nur vorgesehen, wenn eine Partei oder ihre Vertre-
tung im Laufe der Frist stirbt oder handlungsunfähig wird (§ 155 Abs. 2 JG). Behör-
den und Parteien sind demnach im Grundsatz an die gesetzlichen Beschwerde-
fristen gebunden und müssen diese wahren (vgl. VGE III 2024 103 E. 3.2.1).

3.1.2 Eine Nachfrist gemäss § 39 Abs. 1 VRP darf daher nicht dazu dienen, eine 
inhaltlich ungenügende Rechtsschrift zu ergänzen, insbesondere wenn eine Be-
schwerde überhaupt keine Begehren oder keine Begründung enthält, zumal die 
blosse Kundgabe des Beschwerdewillens eine Eingabe noch nicht zur Be-
schwerde macht (vgl. EGV-SZ 1996 Nr. 2 E. 3 und E. 4; VGE III 2024 103 vom 
27.11.2024 E. 3.1.1). Ausserdem bietet die Verbesserungsmöglichkeit gemäss 
§ 39 Abs. 2 VRP keine Handhabe für den Fall, dass die Begründung eines Antrags 
nicht hinreichend substantiiert ist. Hierbei handelt es sich nicht um einen korrigier-
baren formellen Mangel. Die Ansetzung einer Verbesserungsfrist ist in diesem Fall 
ausgeschlossen (vgl. VGE III 2022 124 vom 26.1.2023 E. 3.1.2), zumal § 39 VRP 
keinen Anspruch begründet, dass das Verwaltungsgericht den Beschwerdeführer 
auf jede Unzulänglichkeit in der Beschwerdebegründung hinweist (vgl. in diesem 
Sinne auch Seethaler/Portmann, a.a.O., Art. 52 N. 110).

3.2 Mit den materiellen Erwägungen der Vorinstanz setzt sich die Beschwerde-
führerin wie gezeigt nicht ansatzweise auseinander. In Bezug auf diese - den vor-
instanzlichen Entscheid im Ergebnis selbständig tragenden - Erwägungen fehlt es 
mithin gänzlich an einer Begründung. Die Ansetzung einer Nachfrist gemäss § 39 
VRP würde der Beschwerdeführerin bei dieser Ausgangslage nicht bloss die Ver-
besserung ihrer Rechtsschrift erlauben, sondern deren inhaltlichen Ergänzung 
nach Ablauf der gesetzlichen Beschwerdefrist. Dies widerspricht nach dem Darge-
legten dem Sinn und Zweck von § 39 VRP. Auf die Ansetzung einer Nachfrist ist 
daher zu verzichten.

3.3 Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin den Be-
gründungsmangel offenkundig kannte. So beantragt sie die Einräumung einer 
Frist, um nach Einsicht in die vorinstanzlichen Akten ihre Beschwerde ergänzen 
zu können (vgl. Antrag Ziff. 4). Allerdings stützte sich die Beschwerdeführerin im 
Verfahren vor dem Regierungsrat auf die vorinstanzlichen Akten und insbesondere 
den Technischen Bericht, wie ihre in der Beschwerde zitierte Einsprache zeigt (vgl. 
Beschwerde, Ziff. III.1). Daraus ergibt sich, dass sie bereits im Rahmen des Ein-
spracheverfahrens die Gelegenheit hatte, in die vorinstanzlichen Akten Einsicht zu 
nehmen. Ausserdem hätte sie ohne weiteres bereits während der laufenden 
Rechtsmittelfrist bei der Vorinstanz die Verfahrensakten anfordern oder einsehen 
können. Jedenfalls legt die Beschwerdeführerin nicht dar, dass und aus welchen 

11

Gründen ihr es nicht möglich gewesen sein sollte, während der laufenden Rechts-
mittelfrist (nochmals) in die Verfahrensakten Einsicht zu nehmen und rechtzeitig 
eine rechtsgenüglich begründete Beschwerde zu verfassen. Dabei fällt zusätzlich 
ins Gewicht, dass sich die Beschwerdeführerin (wie bereits im vorinstanzlichen 
Verfahren) durch einen Verwaltungsrat vertreten lässt, der ausgebildeter Rechts-
anwalt ist. Dessen Fachkenntnisse sind der Beschwerdeführerin zuzurechnen. Sie 
gilt daher nicht als rechtsunkundig. Selbst wenn entgegen den vorstehenden Dar-
legungen (vgl. E. 3.2) nach § 39 Abs. 1 VRP ein Anspruch auf die Ansetzung einer 
Verbesserungsfrist bestehen würde, wäre der Antrag auf Ergänzung der Be-
schwerde nach Ablauf der gesetzlichen Rechtsmittelfrist als missbräuchlich zu 
qualifizieren, sodass ihm nicht stattgegeben werden könnte (vgl. VGE II 2020 93 
vom 15.12.2020 E. 1.1).

3.4 Sind die Voraussetzungen für die Einräumung einer Frist zur Verbesserung 
im Sinne von § 39 VRP nicht erfüllt, so ist gleich vorzugehen, wie wenn erfolglos 
eine Nachfrist angesetzt wurde, d.h. es ist auf Nichteintreten zu erkennen (VGE II 
2020 93 vom 15.12.2020 E. 1.1; EGV-SZ 1989 Nr. 7.).

4. Nach dem Dargelegten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Bei diesem 
Verfahrensausgang wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (§ 72 Abs. 2 
VRP). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (§ 74 Abs. 2 VRP).

12

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von 
Fr. 1'250.-- gehen zulasten der Beschwerdeführerin. 
Sie hat am 6. Oktober 2025 einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe geleis-
tet, sodass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Avenue du 
Tribunal Fédéral 29, 1000 Lausanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82 ff. 
des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 
17.6.2005).

4. Zustellung an:

- Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- und die Vorinstanz (EB).

Schwyz, 27. Oktober 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 30. Oktober 2025