# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c48ffef5-7abf-5743-b4ea-5f28911b4ad9
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-28
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 28.08.2025 BZ 2025 69
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BZ-2025-69_2025-08-28.pdf

## Full Text

20250814_173219_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung BZ 2025 69

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Urteil vom 28. August 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ SA,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Administration fiscale cantonale, Impôt à la source, 26, rue du Stand, 1211 Genève 3,
Beschwerdegegnerin,

betreffend

Konkurseröffnung in der Betreibung Nr. C.________ des Betreibungsamtes Zug
(Beschwerde gegen den Entscheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug vom 27. Mai 2025)

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Sachverhalt

1. Mit Entscheid vom 27. Mai 2025 eröffnete die Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug 
auf Begehren der Administration fiscale cantonale, Genf (nachfolgend: Beschwerdegegne-
rin), in der Betreibung Nr. C.________ des Betreibungsamtes Zug über die A.________ SA 
(nachfolgend: Beschwerdeführerin) den Konkurs (Forderungsbetrag inkl. Zinsen und Kosten: 
CHF 25'580.50). Zur Begründung hielt die Einzelrichterin im Wesentlichen fest, die Parteien 
seien auf den 27. Mai 2025, 09.00 Uhr, zur Konkursverhandlung vorgeladen worden, seien 
aber nicht erschienen. Die Beschwerdeführerin habe auch sonst nichts von sich hören las-
sen, weshalb der Entscheid auf Grundlage der Akten zu fällen sei. Die Beschwerdeführerin 
sei als Aktiengesellschaft im Handelsregister eingetragen und unterliege daher der Konkurs-
betreibung. Im vorliegenden Verfahren seien die Voraussetzungen für die Konkurseröffnung 
erfüllt, weshalb über die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 171 f. SchKG und Art. 251 ZPO 
der Konkurs zu eröffnen sei (act. 1/3, EK 2025 221).

2. Gegen diesen Entscheid reichte die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 10. Juni 2025 Be-
schwerde beim Obergericht des Kantons Zug ein und stellte folgende Anträge (act. 1): 

1. Der Entscheid des Kantonsgerichts Zug im Verfahren EK 2025 221 vom 27. Mai 2025 sowie der 
am 27. Mai 2025, 09.15 Uhr, über die Beschwerdeführerin eröffnete Konkurs seien aufzuheben. 

2. Eventualiter sei die Konkurseröffnung auszusetzen, der Beschwerdeführerin die Nachlassstun-
dung, vorerst provisorisch für drei Monate, zu gewähren und ein geeigneter Sachwalter (Antrag 
Beschwerdeführerin: Rechtsanwalt D.________) einzusetzen. 

3. Unter o/e-Kostenfolge. 

3. Mit Verfügung vom 12. Juni 2025 erkannte der Abteilungspräsident der Beschwerde antrags-
gemäss aufschiebende Wirkung zu (act. 2). 

4. Am 13. Juni 2025 reichte die Beschwerdeführerin weitere Beweismittel ein (act. 5). 

5. In der Beschwerdeantwort vom 17. Juni 2025 teilte die Beschwerdegegnerin mit, sie habe 
keine weiteren Anmerkungen zu machen. Sie weise jedoch darauf hin, dass die Forderung 
bei ihrer Behörde immer noch nicht bezahlt sei (act. 6).  

6. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung (act. 4). 

Erwägungen

1. Die Voraussetzungen zur Konkurseröffnung waren im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Ent-
scheids erfüllt. Es lagen damals keine Konkurshinderungsgründe vor, weder in formell- noch 
in materiellrechtlicher Hinsicht (Art. 172 ff. SchKG). Namentlich war in jenem Zeitpunkt die 
Schuld inkl. Zinsen und Kosten weder getilgt noch gestundet (Art. 172 Ziff. 3 SchKG). Die 
Vorinstanz war daher verpflichtet, dem Konkursbegehren ohne Weiteres stattzugeben und 

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über das in der Schweiz gelegene Vermögen der Beschwerdeführerin den Konkurs zu eröff-
nen. 

2. Nach Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurseröffnung aufheben, 
wenn der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, 
dass inzwischen die Schuld, einschliesslich der Zinsen und Kosten, getilgt ist (Ziff. 1), der 
geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhanden des Gläubigers hinterlegt ist 
(Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durchführung des Konkurses verzichtet (Ziff. 3). 

Bei der 10-tägigen Rechtsmittelfrist von Art. 174 Abs. 1 SchKG handelt es sich um eine ge-
setzliche Frist. Die Konkursaufhebungsgründe gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1-3 SchKG sind 
daher nur zu berücksichtigen, wenn sie sich innert der Rechtsmittelfrist verwirklicht haben 
und urkundlich nachgewiesen werden. Ferner muss innert der Rechtsmittelfrist die Zahlungs-
fähigkeit glaubhaft gemacht werden. Es ist nicht statthaft, die Frist zur Beibringung der 
gehörigen Unterlagen zu verlängern (vgl. BGE 139 III 491 E. 4; Urteil des Bundesgerichts 
5A_977/2022 vom 28. Februar 2023 E. 2.1.2).

3. Die Beschwerdeführerin wies mittels Zahlungsbestätigung der E.________ vom 5. Juni 2025 
nach, dass sie gleichentags – und damit innerhalb der zehntägigen Rechtsmittelfrist – einen 
Betrag von CHF 25'980.00 an das Betreibungsamt Zug überwiesen hat (act. 1/26). Das Be-
treibungsamt Zug bestätigte mit E-Mail vom 6. Juni 2025 den Eingang der Zahlung und leite-
te den Betrag an die Gerichtskasse des Obergerichts des Kantons Zug zur Hinterlegung zu-
gunsten der Beschwerdegegnerin weiter (act. 1/27). Die Forderung der Beschwerdegegnerin 
inkl. Zinsen und Kosten von CHF 25'580.50 ist somit gedeckt und der in Art. 174 Abs. 2 
Ziff. 2 SchKG erwähnte Konkursaufhebungsgrund gegeben. Im Folgenden bleibt zu prüfen, 
ob die Beschwerdeführerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft gemacht hat. 

4. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache dann, wenn für ihr Vorhandensein gewisse Elemente 
sprechen, selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht ver-
wirklicht haben könnte. Im Hinblick auf die Aufhebung der Konkurseröffnung bedeutet dies, 
dass die Zahlungsfähigkeit des Schuldners wahrscheinlicher sein muss als seine Zahlungs-
unfähigkeit. In diesem Bereich dürfen keine zu strengen Anforderungen gestellt werden, ins-
besondere wenn die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des schuldnerischen Unternehmens 
nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann. Es liegt am Schuldner, Beweismittel vor-
zulegen, die geeignet sind, seine Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. Der 
Schuldner muss namentlich nachweisen, dass gegen ihn kein Konkursbegehren in einer 
ordentlichen Konkurs- oder in einer Wechselbetreibung hängig ist und dass keine weiteren 
vollstreckbaren Betreibungen vorliegen. Wichtigstes bzw. unerlässliches Dokument zum 
Glaubhaftmachen der Zahlungsfähigkeit ist der Auszug aus dem Betreibungsregister; vorzu-
legen ist ein Betreibungsregisterauszug mindestens der letzten drei Jahre. Zahlungsfähigkeit 
bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel zur Begleichung der fälligen Schulden vorhanden 
sind. Grundsätzlich als zahlungsunfähig erweist sich ein Schuldner, der beispielsweise Kon-
kursandrohungen anhäufen lässt, systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere 
Beträge nicht bezahlt. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den Schuldner 
noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen, ausser wenn keine wesentlichen Anhaltspunkte 
für eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu erkennen sind und er auf unabsehbare 
Zeit als illiquid erscheint. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund 

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der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten gewonnenen Gesamteindruck. Dabei sind 
auch Betreibungen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde, im Rahmen der Gesamt-
betrachtung der Zahlungsgewohnheiten zu berücksichtigen. Der Schuldner ist daher 
grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungsregister nicht als erledigt aufgeführten Forde-
rung Stellung zu nehmen und behauptete Zahlungsvereinbarungen und geleistete Raten zu 
belegen (Urteile des Bundesgerichts 5A_353/2022 vom 31. August 2022 E. 2.3 und 2.5.2 
und 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 und 3.3, je mit Hinweisen). Bei der 
Beurteilung der Zahlungsfähigkeit kommt dem Richter ein weiter Ermessensspielraum zu 
(vgl. Giroud/ Theus Simoni, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 26).

5. Zur Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ist Folgendes festzuhalten:

5.1 Gemäss dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Betreibungsregisterauszug des Be-
treibungsamtes Zug vom 4. Juni 2025 (act. 1/28) wurden gegen sie – nebst der Betreibung 
der Beschwerdegegnerin, die zur Konkurseröffnung geführt hat und mittlerweile durch Zah-
lung des geschuldeten Betrags erledigt ist – seit September 2020 insgesamt 77 Betreibun-
gen über total CHF 2'058'915.72 angehoben. Davon sind 13 Betreibungen in Höhe von 
CHF 91'427.10 durch Zahlung an das Betreibungsamt bzw. an Gläubiger erledigt. Sodann 
befinden sich 20 Betreibungen über CHF 611'443.15 im Stadium der Pfändung, 3 Betrei-
bungen über CHF 21'081.80 im Stadium der Verwertung und 6 Betreibungen über 
CHF 89'237.52 im Stadium der Konkursandrohung. Bei 4 Betreibungen über CHF 14'125.75 
wurde der Zahlungsbefehl zugestellt und 27 Betreibungen über CHF 488'024.70 sind durch 
Rechtsvorschlag gehemmt. Schliesslich wurden in 4 Betreibungen über CHF 743'575.70 Ver-
lustscheine ausgestellt (4 Verlustscheine im Gesamtbetrag von CHF 765'980.00). Am 5. Juni 
2025 hat die Beschwerdeführerin die Forderungen, die sich im Stadium der Konkursandro-
hung befanden, bezahlt (act. 1 Rz 16, act. 1/33). Damit verbleiben 58 offene Betreibungsfor-
derungen über CHF 1'878'251.10. Davon bestreitet die Beschwerdeführerin Betreibungen im 
Betrag von CHF 488'024.70, unter anderem Betreibungen der F.________ über rund 
CHF 330'000.00 (vgl. act. 1 Rz 17). Somit reduzieren sich die unbestrittenen offenen Betrei-
bungsforderungen auf CHF 1'390'226.40. Hinzu kommen gemäss Kreditorenliste vom 
10. Juni 2025 weitere "Aged Creditors (Current)" in Höhe von CHF 65'736.70 (act. 1/34). 
Dementsprechend ist von Schulden in Höhe von rund CHF 1'456'000.00 auszugehen. 

5.2 Diesen Schulden steht ein Bankguthaben in Höhe von CHF 668'053.12 per 9. Juni 2025 
gegenüber (vgl. act. 1/32). Weiter reichte die Beschwerdeführerin in der Ergänzung zur 
Beschwerde vom 13. Juni 2025 Zahlungsbestätigungen ein, die zeigen, dass nach wie 
vor regelmässig grössere Zahlungen von Kunden bei ihr eintreffen. Belegt sind Zahlungen 
in der Höhe von CHF 238'420.99 per 6. Juni 2025, von CHF 239'296.60 per 9. Juni 2025, 
von CHF 128'215.60 per 11. Juni 2025 sowie von EUR 303'817.02 per 31. März 2025, 
EUR 83'262.22 per 7. Mai 2025, EUR 21'497.61 per 12. Mai 2025, EUR 321'349.38 per 
29. Mai 2025, EUR 182'705.00 per 29. Mai 2025 und EUR 117'611.78 per 4. Juni 2025 
(act. 5, act. 5/37). Ferner rechnet die Beschwerdeführerin gemäss Debitorenliste vom 9. Juni 
2025 bis zum 1. Juli 2025 mit Zahlungseingängen von rund CHF 2'366'035.00, bis 15. Juli 
2025 mit zusätzlichen ca. CHF 1'314'077.00 und bis Ende Juli 2025 mit weiteren rund 
CHF 2'399'781.00, total somit ungefähr CHF 6'079'893.00 (vgl. act. 1 Rz 18, act. 1/35). 

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5.3 Die Beschwerdeführerin ist die Muttergesellschaft von insgesamt 28 A.________-Gruppen-
gesellschaften in der Schweiz, in verschiedenen europäischen Ländern sowie in den USA, 
Indien und Nordafrika mit insgesamt rund 850 Angestellten (vgl. act. 1 Rz 5). Die Tochterge-
sellschaften der Beschwerdeführerin verfügen – gemäss Schreiben des CEO, Alleinaktionärs 
und einzigen Verwaltungsrates der Beschwerdeführerin, G.________, vom 9. Juni 2025 – 
über Bankkonten ("accessible bank accounts") mit einem positiven Saldo von 
CHF 1'205'857.64, welche zur Verfügung gestellt werden könnten, um die Beschwerdeführe-
rin finanziell zu unterstützen ("These funds could be made available to support A.________ 
SA if required, in line with the group's internal financial governance"; vgl. act. 1/32). 

5.4 Schliesslich verpflichtet sich G.________ gemäss Erklärung vom 10. Juni 2025, aus seinem 
privaten Vermögen kurzfristig die nötigen Mittel bereitzustellen, um alle offenen Forderungen 
der Beschwerdeführerin zu begleichen ("[…] I am currently in the process of selling a sec-
ondary residence [valued at CHF 450'000.00] with the transaction expected to be concluded 
in the coming days. The proceeds of this sale will be fully injected into the company to sup-
port its ongoing restructuring efforts and to directly contribute toward the payment of pending 
liabilities. In addition to this, I also confirm that I hold other personal assets valued at approx-
imately CHF 1'074'704.71 which I am prepared to inject into the company as needed, in full 
or in part, to ensure adequate cash flow and operational continuity"; vgl. act. 1 Rz 19, act. 
1/36).

5.5 Zusammenfassend kann bei der Beschwerdeführerin zum jetzigen Zeitpunkt (noch) nicht von 
einer nicht mehr abzuwendenden Illiquidität gesprochen werden. Immerhin erwirtschaftet sie 
gemäss den (nicht unterzeichneten) Abschlüssen 2021-2024 und dem Zwischenabschluss 
2025 mit ihrer Geschäftstätigkeit einen Gewinn (vgl. act. 1/10-13). Insgesamt erscheint 
einstweilen glaubhaft, dass sie ihre Altlasten abtragen und ihren aktuell dringendsten Ver-
pflichtungen nachkommen kann. Es rechtfertigt sich daher, die Zahlungsfähigkeit im Sinne 
von Art. 174 Abs. 2 SchKG im heutigen Zeitpunkt gerade noch als glaubhaft zu erachten und 
von der Wahrscheinlichkeit der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit der Beschwerdeführerin 
auszugehen. Die finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin, über die bereits am 
9. August 2022 einmal der Konkurs eröffnet und auf ihre Beschwerde hin wieder aufgehoben 
wurde, erscheinen allerdings äusserst knapp und die Beschwerdeführerin muss sich darüber 
im Klaren sein, dass im Falle einer weiteren Konkurseröffnung bei der Beurteilung der Zah-
lungsfähigkeit ein deutlich strengerer Massstab angewendet werden müsste. 

6. Die Voraussetzungen, unter denen die II. Beschwerdeabteilung im Rechtsmittelverfahren die 
Konkurseröffnung aufheben kann, sind im vorliegenden Fall äusserst knapp erfüllt. Die Be-
schwerde erweist sich als begründet. Sie ist daher gutzuheissen und das Konkursdekret ist 
aufzuheben. 

7. Trotz dieses Ausgangs des Beschwerdeverfahrens hat die Beschwerdeführerin die Kosten 
des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens zu tragen. Wie erwähnt, erging das Konkurs-
dekret damals zu Recht. Die Beschwerdeführerin hat die Voraussetzungen für dessen Auf-
hebung erst im Nachhinein geschaffen. Sie hat damit das Beschwerdeverfahren verursacht, 
weshalb sie auch für diese Kosten einzustehen hat (Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO). Hingegen hat 
sie die Beschwerdegegnerin schon mangels eines Antrags nicht zu entschädigen. 

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Urteilsspruch

1. In Gutheissung der Beschwerde wird Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids der Einzelrichterin 
am Kantonsgericht Zug vom 27. Mai 2025 aufgehoben und das Konkursbegehren der Be-
schwerdegegnerin wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtskasse wird angewiesen, vom hinterlegten Betrag von CHF 25'980.00 einen Anteil 
von CHF 25'580.50 an die Beschwerdegegnerin auszuzahlen.

3. Der Beschwerdeführerin wird für das Beschwerdeverfahren eine Spruchgebühr von 
CHF 750.00 auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1'800.00 ver-
rechnet. Der Restbetrag von CHF 1'050.00 sowie der zu viel hinterlegte Betrag von 
CHF 399.50 (Differenz zwischen CHF 25'980.00 und CHF 25'580.50) werden an das Konkur-
samt Zug überwiesen, das den sich nach Abzug seiner eigenen aufgelaufenen Kosten 
ergebenden Saldo der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten hat. 

4. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich 
begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Be-
weismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ein-
zureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende 
Wirkung.

5. Mitteilung an:
- Parteien
- Kantonsgericht Zug, Einzelrichterin (EK 2025 221)
- Konkursamt Zug
- Handelsregisteramt Zug (im Dispositiv)
- Amt für Grundbuch und Geoinformation des Kantons Zug (im Dispositiv) 
- Betreibungsamt Zug (im Dispositiv) 
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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