# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d93a4eae-0ae2-519c-a00c-96e1f0665c10
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-18
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 18.08.2025 LA240026
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LA240026_2025-08-18.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: LA240026-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichter

lic. iur. K. Vogel und Ersatzoberrichterin lic. iur. S. Nabholz 

Castrovilli sowie Gerichtsschreiberin MLaw D. Müller

Beschluss vom 18. August 2025

in Sachen

1. A._____ (Switzerland) GmbH, 
Klägerin 1 und Berufungsklägerin 1 und Anschlussberufungsbeklagte 1

2. A._____,  
Klägerin 2, Widerbeklagte, Berufungsklägerin 2 und 
Anschlussberufungsbeklagte 2

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ und / oder
Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, 

gegen

B._____, 
Beklagter, Widerkläger, Berufungsbeklagter und Anschlussberufungskläger

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____, 

betreffend arbeitsrechtliche Forderung

Berufung gegen einen Beschluss und ein Urteil des Arbeitsgerichtes Meilen 
im ordentlichen Verfahren vom 21. September 2024 (AG210002-G)

- 2 -

Erwägungen:

1. Die Parteien befanden sich seit dem 1. Dezember 2021 vor Vorinstanz in ei-

nem arbeitsrechtlichen Verfahren (Urk. 1 und 2). Der Verlauf des erstinstanzlichen 

Verfahrens kann dem angefochtenen Entscheid entnommen werden (Urk. 96 S. 4 

ff. = Urk. 100 S. 4 ff.). Am 21. September 2024 fällte die Vorinstanz ihr Urteil 

(Urk. 100 S. 89 ff.). Dagegen erhoben die Berufungsklägerinnen mit Eingabe vom 

28. Oktober 2024 innert Frist (Art. 314 Abs. 1 ZPO sowie Urk. 97/1) Berufung 

(Urk. 99).

2. Nach Eingang der Berufungsantwort samt Anschlussberufung vom 27. Ja-

nuar 2025 (Urk. 106) sowie der Anschlussberufungsantwort und Novenstellung-

nahme vom 31. März 2025 (Urk. 110) ersuchten die Parteien um Sistierung des 

Verfahrens für Vergleichsverhandlungen (Urk. 113, Urk. 114 und Urk. 116). Mit 

Schreiben vom 11. Juli 2025 teilten die Berufungsklägerinnen mit, die Parteien hät-

ten sich aussergerichtlich verglichen, sodass sie ihre Berufung zurückziehen wür-

den und das Berufungsverfahren infolge aussergerichtlichen Vergleichs als erledigt 

abzuschreiben sei. Die gesamten Kosten des Berufungsverfahrens seien ihnen (in 

solidarischer Haftung) aufzuerlegen und sie verzichteten je vollumfänglich auf eine 

Parteientschädigung (Urk. 117). Auch der Berufungsbeklagte bezieht sich in seiner 

Eingabe vom 15. Juli 2025 auf einen aussergerichtlichen Vergleich und erklärt, 

seine Anschlussberufung zurückzuziehen (Urk. 118). Sodann bestätigte er mit Ein-

gabe vom 21. Juli 2025, dass er auf eine Parteientschädigung verzichtet (Urk. 119).

3. Das Verfahren ist zufolge Rückzugs (Art. 313 Abs. 2 lit. c ZPO) abzuschreiben 

(Art. 241 Abs. 3 ZPO).

4.1 Die Entscheidgebühr für das zweitinstanzliche Verfahren ist in Anwendung 

von § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 4 Abs. 1 und Abs. 2 sowie § 10 Abs. 1 GebV OG auf 

Fr. 16'000.– festzusetzen. Antragsgemäss bzw. im Sinne von Art. 106 Abs. 1 ZPO 

sind die Gerichtskosten des zweitinstanzlichen Verfahrens den Berufungsklägerin-

nen unter solidarischer Haftung je zur Hälfte aufzuerlegen.

4.2 Antragsgemäss sind keine Parteientschädigungen zuzusprechen.

- 3 -

Es wird beschlossen:

1. Das zweitinstanzliche Verfahren wird abgeschrieben.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 16'000.– festgesetzt.

3. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Beru-

fungsklägerinnen unter solidarischer Haftung je zur Hälfte auferlegt und mit 

ihrem Kostenvorschuss verrechnet.

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsklägerinnen unter Bei-

lage der Doppel von Urk. 118 f. und an den Berufungsbeklagten unter Beilage 

eines Doppels von Urk. 117, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangs-

schein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine 
vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt Fr. 30'000.–. Die Be-
schwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. Die Anfechtung einer 
Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Begehrens) hat nicht mit 
Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen 
(Art. 328 ff. ZPO).

- 4 -

Zürich, 18. August 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw D. Müller

versandt am:
ip