# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 53487c8f-b5ee-55d6-8b45-80b2541d0221
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-07-22
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 22.07.2015 6B 702/2015 (6B_702/2015)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-702-2015_2015-07-22.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_702/2015 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 22. Juli 2015
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwalt des Kantons Nidwalden, Kreuzstrasse 2, 6371 Stans, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Nötigung etc., 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Nidwalden, Strafabteilung, vom 26. März 2015. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Das Obergericht des Kantons Nidwalden stellte am 26. März 2015 fest, der Beschwerdeführer habe die Tatbestände der versuchten einfachen Körperverletzung, Beschimpfung, Drohung, Nötigung, versuchten Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie des mehrfachen unnötigen Abgebens von Warnsignalen erfüllt, sei indessen wegen Schuldunfähigkeit nicht strafbar. Das Gericht ordnete eine ambulante Behandlung an. 

 

 Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt unter anderem einen Freispruch. 

 

    
  2.
  
 

 

 Soweit der Beschwerdeführer verlangt, es seien ihm die Fahrberechtigung und verschiedene Gegenstände auszuhändigen, sind die Begehren unzulässig, da die beiden Punkte nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids bilden. 

 

    
  3.
  
 

 

 Der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, setzt sich in seiner kaum verständlichen Eingabe mit der Begründung des angefochtenen Entscheids nicht auseinander. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist. 

 

 Bei diesem Ausgang wird sein Gesuch um Entschädigung und Genugtuung gegenstandslos. 

 

    
  4.
  
 

 

 Infolge des gesundheitlichen Zustands des Beschwerdeführers kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. Damit wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Nidwalden, Strafabteilung, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 22. Juli 2015 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn