# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5155eac4-5e07-5cf9-a42d-3f0fac1f8fd0
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-02-11
**Language:** de
**Title:** Leistungsabweisung (Rente und Integritätsenschädigung) nach Operation einer Meniskusläsion aufgrund eines Sturzes. Bemessungsmethode LSE oder DAP strittig. Parallelisierung bei Anwendung der DAP.
**Docket/Reference:** UV.2014.00234
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2014.00234.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2014.00234
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Annaheim
Sozialversicherungsrichterin Fehr
Gerichtsschreiber Nef
Urteil
vom
11. Februar 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
iur. André Largier
Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der
1985
geborene
X.___
war
seit
1.
Juli 2011
als
Baumaschinen
mechaniker
bei der
Y.___
AG
angestellt und
im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses
bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA)
obligatorisch versichert. Mit Schadenmeldung vom 2
4.
Februar 2012
(
Urk.
9
/1) wurde der SUVA mitgeteilt, dass der Versicherte am
1.
Februar 2012 (richtig 3
0.
Januar 2012) beim Maschinenwaschen ausgerutscht sei und sich einen Meniskusriss zugezogen habe.
D
ie SUVA
gewährte
Heilbehandlung und Taggeld. Im Rahmen der medizinischen Abklärungen wurde unter anderem am
2
1.
März 2014
eine
kreisärztliche Untersuchung
durchgeführt (
Urk.
9/52). Mit Verfügung vom
30.
Mai 2014
verneinte
die SUVA d
en Anspruch auf eine Inva
lidenrente
und
eine Integritätsentschädigung
(
Urk.
9/72).
Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten (
Urk.
9/73) hin mit Entscheid vom
3.
September 2014 (
Urk.
2) fest.
2.
Hiergegen erhob
der Versicherte
am
1.
Oktober 2014
(Urk.1) Beschwerde
mit dem Rechtsbegehren
(S. 2)
, der E
insprachee
ntscheid
vom
3.
September 2014
sei aufzuheben und es sei
die
Beschwerdegegnerin zu verpflichten
,
eine angemes
sene Invalidenrente und eine angemessene Integritätsentschädigung zuzuspre
chen.
Weiter
beantragte
er
,
die Frage der zumutbaren Arbeitsfähigkeit in
einer leidens
angepasste
n
Tätigkeit
sei
fachärztlich
sowie
zusätzlich
gestützt auf eine
Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
zu
ermittel
n (S. 6) und
die Höhe der Integritätsentschädigung
sei
gutachterlich
zu bemessen
(S. 8).
Die SUVA schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom
5.
Januar 2015 (
Urk.
8
) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Versicherten am
7.
Januar 2015 (
Urk.
10) mitgeteilt wurde.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach
Art.
6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) sind Versicherungsleistungen, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, bei Berufs
unfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Die Leis
tungs
pflicht des Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versi
cherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Invalidität, Integritätsein
busse) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 181 E.
3.1-2 mit Hinweisen).
1.
2
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10
%
invalid (Art. 8
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts, ATSG
), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver
sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkom
men, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).
1.
3
Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der
–
kumulativ
–
besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne
gemäss
den vom Bundesamt für Sta
tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hinweisen).
Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellarischen Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik
regelmässig
erhoben werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stellenin
haberinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen Anforderungskriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergonomische Funktions- und Leistungsprüfung). Die SUVA entschloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalideneinkommen entspre
chend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermit
teln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen).
Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Auswahlermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kennt
nis der Gesamtzahl der dem verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Arbeitsplätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beurteilung der von der SUVA verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativität erlaubt.
Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass die SUVA die für die Invaliditätsbemessung im kon
kreten Fall herangezogenen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen Anga
ben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu
äussern
. Allfällige Einwendungen der versicherten Person bezüglich des Auswahlermes
sens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im Einspracheverfahren zu erheben, damit sich die SUVA im Einspracheent
scheid damit auseinandersetzen kann.
Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen
(BGE 139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E. 4.7.2).
Rechtsprechungsgemäss
sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem aufgrund der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbeschreibun
gen konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitliche oder
leis
tungsmässige
Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übrigen wird spezi
fischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönli
chen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Auf
enthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rücksicht genommen werden kann (BGE 139 V 592 E. 7.3,
129
V 472 E. 4.2.3).
1.
4
Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange
mes
sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dau
ernde
erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdiens
tes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsscha
dens abge
stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).
Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi
gung. Von diese
r Befugnis hat er in Art. 36
der
Verordnung über die Unfallversi
cherung (UVV)
Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des gan
zen Lebens minde
stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3.
1.5
Die Medizinische Abteilung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) hat in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala weitere Bemes
sungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als
Ziff.
1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integri
tätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthal
ten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E.
1c, 116 V 156 E. 3a).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründet
e
ihren Entscheid
mit
der
kreisärztliche
n
Beur
teilung
,
wonach
dem Beschwerdeführer
e
ine
angepasste
Tätigkeit
g
anztags
zumutbar sei
.
Ausgehend vom
medizinische
n
Zumutbarkeitsprofil
und
gestützt auf
fünf dokumentierte Arbeitsplätze (DAP)
e
rmitt
elte sie
ein
e
rentenaus
schliessende
Erwerbseinbusse von 1.86
%
.
Eine Integritätsentschädigung
ver
nein
te
die Beschwer
degegnerin mit der Begründung
, eine
erhebliche Schädi
gung der körperlichen
Integrit
ät
könne
ausgeschlossen werden, da
sich
bildge
bend
keine
objektive
n
Veränderungen nachweisen
liessen
(
Urk.
8 S. 6
f.
,
Urk.
2 S. 6
f.
).
2.2
Der Beschwerdeführer
machte dagegen geltend,
auf
die
kreisärztliche
Beurtei
lung
könne
nicht ab
gestellt werden und bemängelte die von der Beschwerde
gegnerin beigezogenen
DAP-Profile
(
Urk.
1
S. 5
ff.). Bildgebend sei
eine
Arth
rose nachgewiesen, welche Anspruch auf ein
e Integritätsentschädigung gebe.
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung zusteht.
3.
3.
1
Der Facharzt der
Radiologie
O.___
wies
im Bericht vom 1
3.
Februar 2012 (
Urk.
9/
1
1)
über die MRI
Untersuchung
vom
1
0.
Februar 2012
auf
eine ausge
dehnte
Läsion des medialen Meniskus
von Vor
d
er- bis Hinterhorn mit assozi
i
er
tem
Meniskusganglion
,
somit
einer Rissbildung entspreche
nd
,
hin
.
Berichtet
wurde, d
as mediale Kollater
a
l
band
sei
intakt und
bei
der grossen multilokulären zystischen Veränderung, die zum Teil an den Meniskus
angrenze, handle es sich beim kleineren Teil sic
herlich um ein Meniskusganglion und
beim grösseren Teil, der medial des medialen Kollateralbandes liege, aufgrund der Signalquali
tät am ehesten um einen grösseren Anteil des Meniskusganglions. Differential
diagnostisch
wurde
ein Serom
als nicht ganz ausgeschlossen
vermerkt und darauf hingewiesen,
dass ansonsten
normale Kniebinnenstrukturen
bestünden
.
3.2
Dr.
med.
Z.___
, Facharzt für Orthopädische
Chirurgie FMH, berichtete am 15.
März 2012 (
Urk.
9/8) über die am 1
3.
März 2012 durchgeführte
arthrosko
pische mediale und l
aterale Teilmeniskektomie mit P
l
i
ca-Durchtrennung rechts nach pos
tarthroskopischer Diagnose eines
medialen Meniskushinterhorn-Längsriss
es
mit Me
n
iskusg
anglion und laterale
r
zentrale
r
Meniskus-Degenera
t
i
on und Plica mediopatellaris rechts.
3.
3
Im
Eintrag in die Krankengeschichte
vom
7.
Mai 2012 (
Urk.
9/16)
wies
Dr.
Z.___
auf
eine
leichte dif
fuse Schwellung
am Kniegelenk, aber
ohne
sicheren Erguss und volle Streckbarkeit und über 120° Beugung
,
hin
.
Er ver
merkte
ein sehr vorsichtiges Auftreten und Bewegen beziehungsweise Gehen
des Beschwerdeführers
mit Entlastungshinken rechts.
Dr.
Z.___
hielt
fest, das
s
das
leichte G
e
webe
an ein
e
präpatelläre Bursitis
erinnere, die Situation
insge
samt
aber
nicht besorgniserregend
und a
ufgrund der erschwerten Rehabilitier
bar
keit eventuell ein Aufenthalt in
B.___
sinnvoll
sei
.
3.4
Dr.
med.
A.___
, Fachärztin für Chirurgie und Allgemeinmedizin von der Reha
klinik
B.___
,
führte
im Bericht vom
4.
Juli 2012 (
Urk.
9/23)
aus
,
da postope
rativ keine wesentliche Besserung der Schmerz-Symptomatik
eingetreten
und die Meniskuszeichen aktuell deutlich positiv seien
, sei eine erneute MRI-Unter
suchung zu empfehlen
.
Sie führte aus, wenn
nach
der
Abklärung der medizini
schen Situation nichts dagegen
spreche
, empfehle
sich
die Fortsetzung der intensiven ambulanten Physiotherapie mit Bewegungstraining und Intensivie
rung des Muskelaufbaus durch Mediz
inische Trainingstherapie (MTT)
.
3.5
Im Bericht des Röntgeninstituts
C.___
vom 2
7.
September 2012 (
Urk.
9/36) wurde auf
grund eines
MR
T
des rechten Kniegelenks vom sel
ben Tag die Verhältnisse bei Status nach Teilmeniskektomie medial als regel
recht, ohne Hinweis auf eine Restmeniskusläsion beschrieben.
Es
wurde
darauf hingewiesen
, dass
k
e
ine wesentliche Chondromalazie auf Höhe des medialen Kniek
ompartiments oder retropatellär
,
ein
leichtgradiger
Gelenk
s
erguss
sowie
intakte Bänder
gesehen worden seien
.
3.6
Dr.
Z.___
wies
im
am 1
6.
Oktober 2012 (
Urk.
9/32) an
die Beschwerdegegnerin
gesendeten Bericht
betreffend
Röntgenb
e
fund
vom 1
0.
September 2012
auf
nach wie vor schöne postoperative Verhältnisse ohne sichere Arth
ro
se
z
eichen
hin.
Im Untersuchungsbefund vom 1
6.
Oktober 2010 beschrieb
er
e
ine
diffuse
Druckdolenz lateral, weniger auch im medialen Kompartimen
t rechts und
bemerkte
,
dass
e
ine
kreisärztliche Untersuchung
z
ur Bestimmung der Arbeits
fähigkeit und Reintegrationsfähigkeit
sinnvoll
sei
.
3.7
In einem weiteren
Eintrag vom
1
8.
November 2013 (
Urk.
9/41)
wies
Dr.
Z.___
auf
eine leicht diffuse Schwellung an beiden Kniegelenken ohne Erguss,
einen hinkfreien
Gang bei e
her leicht valgische
r
Achse
und eine
r
Flexion/Extension
von
13
0
/0/0°
hin
.
Im
Röntgen
befund
hielt
er z
um Kniestatus rechts
altersent
sprechende Verhältnisse
und
höchstens minime degenerative Zeichen retro
pa
tellär medial mehr als lateral
fest
.
D
ie Beschwerden
beurteilte er
als typi
scher
weise arthrotisch
bedingt und empfahl regelmässiges Krafttraining.
3.
8
Kreisarzt Prof.
Dr.
med.
D.___
, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie FMH,
wies im Untersuchungsbericht
vom 2
1.
März
2014 (
Urk.
9/52
)
auf
eine
minime Bewegungseinschränkung
des rechten Kniegelenks und
auf eine
geringgradig ausgeprägte Belastungsintoleranz
hin
.
Er beschrieb
, b
ei der aktuellen Untersu
chung zeige sich ein reizloses Kniegelenk ohne Erguss und ohne Kapselschwel
lung mit minimer Bewegungseinschränkung im Seitenvergleich
,
und hielt fest, dass
sich
nach
Kenntnis der medizinischen Befundberichte von
Dr.
Z.___
die Funktionseinschränkungen im Vergleich zur aktuellen Untersuchung nicht mehr wesentlich verändert
hätten
, so dass vom medizinischen Endzustand auszuge
hen sei
(S. 4)
.
Zur Arbeitsfähigkeit hielt Prof.
Dr.
D.___
fest, die Tätigkeit als Baumaschinen
mechaniker, die laut Beschwerdeführer häufiges Knien und Hocken beinhalte,
sei
ihm nicht mehr zu
mutbar
. Leichte bis mittelschwere
Arbeiten
seien ganztags
möglich. Arbeiten
,
die überwiegend
im Knien und Hocken sowie ausschliesslich stehend und gehend durgeführt werden müss
t
en, seien aus dem Tätigkeitsprofil auszuschliessen
(S. 5)
.
3.
9
Im
Bericht des Röntgeninstituts
C.___
vom
4.
April 2014 (
Urk.
9/74
), welcher
der Beschwerdegegnerin am 2
7.
Juni
2014 zuging,
wurde aufgrund eines MRT
der bildgebende
Befund
wie folgt beschrieben
: „Unverän
derter
kleiner
Restme
niskus auf Höhe des Hinterhorns und Pars intermedia medial ohne Nachweis eines erneuten Risses
.
U
nveränderte Cho
ndromalazie Grad II/III auf H
öhe de
s medialen Kniekompartimentes.
K
ein subchondrales
Ödem
. U
nveränderte
r
minimal
spitzenamputierter lateraler Meniskus bei Status nach
TME
ohne Nachweis
eines erneuten Risses
. Ke
ine wesentliche Chondro
malazie auf Höhe des
lateralen
Kniekompartiment
e
s
. Weiterhin normal breiter, intakter Retropatel
l
ärknorp
el. Leichtgradiger Gelenk
s
erguss
. Intakte Bänder. Kleines Encho
ndrom an der distalen Fe
murmetaphyse.“
3.10
In den weiteren Aufzeichnungen
von
Dr.
Z.___
(
Urk.
9/70)
wurde
auf die
MRI-
Untersuchung
und die
Besprechung der
Bilder mit dem Beschwerdeführer
am 1
6.
April 2014
hin
gewiesen
.
Dr.
Z.___
ersah i
m Vergleich mit den Vorbildern
keine wesentliche Veränderung und vermerkte,
d
ies h
eisse
kei
n medialer oder lateraler Restme
ni
s
kusriss und keine massive Chondromalazie.
4.
4.1
Kann von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden, so hat der Versicherungsträger den Fall grundsätzlich gestützt auf
Art.
19
Abs.
1 UVG unter Einstellung von Heilbehandlung und Taggeld sowie Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzu
schliessen. Die namhafte Verbesserung bezieht sich hierbei in erster Linie auf die Verbesserung der Arbeitsfä
higkeit (BGE 134 V 109 E. 4.3).
4.2
Den medizinischen
Akten ist zu entnehmen, dass
die postoperativen Untersu
chungsbefunde
d
es
behandelnden
Arzt
es und Operateurs
Dr.
Z.___
auf zeitge
rechte strukturelle Heilungsvorgänge hinweisen.
Regelrechte Verhältnisse wur
den
auch
bildgebend
im MRT
vom 2
7.
September 2012 (E. 3.5) dargestellt.
In den
weiteren Untersuchungsbefunden konnte
Dr.
Z.___
einzig
eine
leichte diffuse Schwellung
beider Kniegelenke
objektivier
en
,
wobei er die geklagten  Restbeschwerden als typischerweise arthrotisch bedingt beurteilte und regel
mässiges
Krafttraining
empfahl
(E. 3.7).
Andere
Therapieoptionen
konnte
auch
Kreisarzt Prof.
Dr.
D.___
nicht
benennen. Sodann formulierte er ein Zumutbar
keitsprofil (E
.
3.
8
).
4.3
Bei dieser Aktenlage und Fehlens
einer anderslautenden ärztlichen
Einschät
zung durfte die Beschwerdegegnerin den Fall per
1.
Juni 2014
abschliessen. Es ist nicht ersichtlich, mit welcher therapeutischen Massnahme eine Verbesserung des Gesundheitszustandes hätte erreicht werden können. Angesichts des Wie
dererlangens der Arbeitsfähigkeit (wenn auch in angepasster Tätigkeit) war auch eine diesbezügliche V
erbesserung nicht mehr möglich.
4.4
D
e
r
Beschwerdeführer bemängelte im vorliegenden Beschwerdeverfahren den
n
auch den
Zeitpunkt des Fallabschlusses zu Recht nicht, weshalb es damit sein Bewenden hat.
5.
5.1
Zur verbleibenden Einschränkung im Zeitpunkt
des
Fallabschlusses am
1.
Juni 2014
ist
den Akten zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer
nach wie vor über erhebliche
Beschwerden klagt. Kreisarzt Prof.
Dr.
D.___
berichtete
von Schmerzen im
gesamten rechten Kniegelenk
(
Urk.
9/5
2 S.
4) und auch
Dr.
Z.___
erwähnte
nach wie vor geklagte Beschwerden antero-medial
(
Urk.
9/70 S.
2)
.
In versicherungsrechtlicher Hinsicht ist auf die objektivierbare
n Restbeschwer
den abzustellen.
5.
2
Die zahlreichen bildgebenden Untersuchungen zeigen
nach durchgeführter arth
roskopischer Teilmeniskektomie mit Plica-Durchtrennung einen regelrechten postoperativen Verlauf und
keine
erhebliche
n
Befunde.
Zwar trifft
es
,
wie der Beschwerdeführer
zu
Recht ausführt
,
zu
, dass im MR
T
vom
4.
April 2014 (
Urk.
9/74) eine unveränderte Chondromalazie Grad II/III auf Höhe des medialen Kniekompartimentes
festgehalten
wurde, d
ie im MRT
vom 2
7.
September 2012 (
Urk.
9/36)
noch nicht aufgeführt w
o
rde
n war
.
Kreisarzt
Prof.
Dr.
D.___
verfügte anlässlich seiner
Untersuchung vom 2
1.
März 2014
über diesen
letzten MRI-Befund vom
4.
April 2014
naturgemäss
nicht. Im klinischen Befund
beschrieb
er
aber
ein reizloses rechtes Knie
gelenk ohne Erguss und ohne Kaps
elschwellung mit
minime
n
Bewegungseinschränkun
gen und
geringgradig ausgeprägte
n
Belastungsintoleranz
en
sowie
praktisch iden
ti
sche
Umfangmessung
en
der bei
den unteren Extremitäten
(
Urk.
9/52
S. 4).
Der behandelnde
Dr.
Z.___
konnte
am 1
6.
April
gemäss
seiner Interpretation des
fraglichen
MRI
im Vergleich mit dem früheren MRI
und
gestützt auf seine
Voruntersuchungen und der von ihm angefertigten Röntgenbilder
n
keine wesentliche Veränderung
erkennen
(
Urk.
9/70
S.
1).
Zweifel an de
r Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit durch Prof.
Dr.
D.___
sind somit nicht
zu begründen.
5.3
Mit Blick auf die
seit der Operation vom
1
3.
März 2012
gebesserten Verhältnisse erscheint das von
Prof.
Dr.
D.___
genannte Zumutbarkeitsprofil als nachvollzieh
bar. Vorweg steht fest, dass der Beschwerdeführer
aufgrund der verbleibenden Beschwerden nicht mehr uneingeschränkt einsetzbar, sondern auf
leicht
e bis mittelschwere Tätigkeiten
unter Ausschluss überwiegend im Knien und Hocken und unter Ausschluss rein stehender und gehender Tätigkeiten angewiesen ist
. Ebenso ersc
heint es als schlüssig, dass er eine derart auf ihn
zugeschnittene Tätigkeit vollzeitlich ausüben kann. Die objektivierbaren Schäden im rechten
Kniegelenk
sind nicht derart,
als dass daraus auf ein anderes Belastungsprofil
zu schliessen wäre
. Namentlich zeigten die
klinischen und die bildgebenden Befunde bis
zuletzt gute Resultate,
wenn auch der Beschwerdeführer nach wie vor über Schmer
zen klagt, die sich jedoch mit A
na
lgesie gut behandeln lassen
.
Der Bericht von
Prof.
Dr.
D.___
entspricht auch den übrigen Anforderungen der Rechtsprechung an die Beweiswertigkeit einer Entscheidgrundlage (BGE 125  V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). So ist der Bericht für die relevanten Fragen umfassend, gibt er doch Antwort
auf die Restarbeitsfähigkeit des Beschwerde
führers
unter Darlegung der mediz
i
nischen Zusammenhänge. Er beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen und berücksichtigt ausführlich die geklagten Beschwerden, mit welchen sich
Prof.
Dr.
D.___
auseinandersetzte. Der Bericht wurde sodann in Kenntnis der Vorakten abgegeben und leuchtet – wie oben erwähnt - in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation samt den gezogenen Schlussfolgerun
gen
ein.
Zweifel an dessen Schlüssigkeit ergeben sich nicht (BGE 135 V 465 E.
4.4).
5.
4
Den übrigen medizinischen Akten kann nichts
Gegenteiliges entnommen wer
den
. Weitere ärztliche Berichte, welche auf eine höhere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit schliessen liessen, finden sich nicht in den Akten.
5.5
Der medizinische Sachverhalt ist nach dem Gesagten als in dem Sinn
e erstellt zu erachten, dass der Beschwerdeführer
in einer angepassten Tätigkeit vollum
fänglich arbeitsfähig ist. Von weiteren Abklärungen (vgl. zum gestellt
en Antrag des
Beschwerdeführe
s
,
Urk.
1 S. 6
) sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, ist doch der relevante Gesundheitsschaden am rechten
Kniegelenk nach operati
ver Versorgung
bildgebend dargestellt und sind sich die Ärzte bezüglich der objektiven Untersuchungsresultate einig. Damit ist darauf zu verzichten (antizi
pierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen).
6.
6.1
Zu prüfen
bleibt
, wie sich die verbliebenen Unfallfolgen am rechten
Kniegel
e
nk
in e
rwerblicher Hinsicht auswirken.
Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen l
ässt (BGE 130 V 349 E. 3.4.2).
Was zunächst die Ermittlung des Valideneinkommens anbelangt, ist entscheidend, was die versi
cherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich ver
dient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teue
rung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst ange
knüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwie
gender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen).
Bezog eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen (z.B. geringe Schulbildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde Deutschkenntnisse, beschränkte Anstellungsmöglichkeiten wegen Saisonnierstatus) ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen, ist diesem Umstand bei der Invaliditätsbe
messung nach
Art.
16 ATSG Rechnung zu tragen, sofern keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie sich aus freien Stücken mit einem bescheideneren Ein
kommensniveau begnügen wollte (BGE 125 V 146 E. 5c/bb mit Hinweisen). Nur dadurch ist der Grundsatz gewahrt, dass die auf invaliditätsfremde Gesichts
punkte zurückzuführenden Lohneinbussen entweder überhaupt nicht oder aber bei beiden Vergleichseinkommen gleichmässig berücksichtig
t
sind (BGE 129 V 222 E. 4.4
). Diese Parallelisierung der Einkommen kann praxisgemäss entweder auf Seiten des Valideneinkommens durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten Einkommens oder durch Abstellen auf die statistischen Werte I
oder aber auf Seiten des Invalideneinkommens durch eine entsprechende Her
absetzung des statistischen Wertes
erfolgen (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinwei
sen)
.
Vorausgesetzt ist, dass der
Erheblichkeitsgrenzwert der Abweichung des tat
säch
lich erzielten Verdienstes vom bra
nchenüblichen LSE-Tabellenlohn mindes
tens 5
%
beträgt (
BGE 135 V 297 E. 6
.1.
2
).
6.2
6.2.1
Die Beschwerdegegnerin bemass das Valideneinkommen mit
Fr.
58‘500
.-- und stützte sich dabei auf die Angaben der Arbeitgeber
in
Y.___
AG
. Bei dieser Firma erzielte
der
Beschwerdeführer
als Mietstationsmechaniker
im Zeitpunkt des Unfalles vom 3
0.
Januar 2012
ein monatliches Ei
nkommen von
Fr.
4‘500
.
--
respektive zuzüglich eines 1
3.
Monatslohns ein Bruttojahressalär von
Fr.
58‘500.--
(
Urk.
9
/61
S. 10
)
das in den Folgejahren unverändert geblieben wäre (
Urk.
9/61 S. 1)
.
Der Beschwerdeführer
stel
lte dies nicht in Frage.
Zu prüfen ist
aber
, ob
eine
Parallelisierung der Einkommen
, wie dies die Beschwer
degegnerin vornimmt, mit
dem Hinweis, dieser Lohn liege mehr a
ls 5
% unter dem statistischen We
rt für entsprechende Mechanikert
ätigkeiten gemäss der Lohnstrukturerhebung
des Bundesamtes für Statistik
, angezeigt ist
.
6.2.2
Hierzu ist festzuhalten, dass nach der Rechtsprechung für eine Parallelisierung von Einkommen bei der Invaliditätsbemessung mittels DAP-Löhnen grundsätz
lich kein Raum besteht. Dem Umstand eines unterdurchschnittlichen Einkom
mens vor Eintritt des versicherten Ereignisses wird dadurch Rechnung getragen, dass in der Regel ebenfalls unterdurchschnittliche DAP-Blätter ausgewählt wer
den (
BGE 139 V 592
E. 7.5 mit
Hinweisen).
6.2.3
Die Beschwerdegegnerin errechnete den
Durchschnitt der Löh
ne der ausgewähl
ten DAP-Blätter
mit
Fr.
65‘552.40
u
nd den
Durchschnittslohn
aller
in Frage
kommenden Stellenprofile
mit
Fr.
62
‘
369
.--
(
Urk.
9
/
71 S.
1
).
M
it der Begrün
dung der Parallelisierung
nahm sie
einen Abzug von 12.42
%
auf dem Ein
kommen der ausgewählten DAP-Blätter
(
Urk.
9/72
S
. 2)
vor
und
errechnet
das Invalideneinkom
men mit
Fr.
57‘411.--
.
6.2.4
Obiger Rechtsprechung folgend
(E. 6.2
.2)
ist bei der Anwendung der DAP-Methode in der Regel nicht ein prozentualer Abzug vom Invalideneinkommen vorzunehmen, sondern die Paralleli
sierung
der Einkommen durch eine entspre
chende Auswahl der DAP-Profile (mit vergleichbar tiefen Durchschnittslöhnen) vorzunehmen. Aus dem Urteil des Bundesgerichts 8C_744/2011 vom 2
5.
April 2012 geht allerdings hervor, dass auch die von der Beschwerdegegnerin gewählte Berechnungsmethode (Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund üblicher, das heisst durchschnittlicher DAP-Profile mit entsprechender prozen
tualer Herabsetzung des ermittelten Durchschnittseinkommens)
möglich
ist (vgl. E. 7.2 des genannten Urteils). Die von der Beschwerdegegnerin gewählte Berechnungsmethode wurde im Übrigen vom Beschwerdeführer zu Recht
auch nicht in Zweifel gezogen.
6.3
6.3.1
Zur Ermittlung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin
– wie erwähnt
auf ihre Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) und wies die zumutbaren Stellen aufgrund von fünf DAP-Arbeitsplätzen nach (DAP-Nr.
344715
[
Apparatemonteur; Montage von
Einzelteilen zu Baugruppen
],
11305
[
Montagearbeiter
; Montage von Antrieben für Klappensteuerungen
im Bereich Lüftung und Klima
],
2601
[
Prüfer
; Prüfen
von Hochfrequenzfilter
],
1395 [Lage
rist; Rü
sten im Hochregallager] und 100
4
7
[
Prüfer
;
Präzisionswaagen justieren und Funktionsfähigkeit prüfen],
Urk.
9/71 S.
10
ff.).
6.3.2
De
r
Beschwerdeführer
bestritt die Zumutbarkeit dieser Stellen unter der Annahme,
es handle sich um g
anztägige, mehrheitlich steh- und gehbelastete
Arbeiten
(
Urk.
1 S. 6
).
6.3.3
A
ufgrund der unfallkausalen Beschwerden
erweist sich
eine vollzeitlich
e Tätig
keit als zumutbar
(E.
5.5
),
somit
erübrigen sich diesbezügliche Weiterungen.
Aus den
Belastungsprofilen
der ausgewählten Tätigkeiten ergibt sich, dass diese dem medizinischen Anforderungsprofil entsprechen und soweit es sich nicht um sit
zende Tätigkeit handelt
,
sich der stehende und sitzende Anteil der Tätigkeit
en
in
etwa die Wa
a
ge halten oder es sich der Angestellte selber einrichten kann, ob er stehend oder sitzend arbeiten will.
Die Auswahl der zumutbaren DAP-Arbeits
plätze ist somit nicht zu beanstanden.
6.
4
Aus dem Gesagten ergibt sich, dass das von der Beschwerdegegnerin ermitt
elte Invalideneinkommen von
Fr.
57‘411.--
zu bestätigen ist.
Angesichts eines Valideneinkommens von
Fr.
58'50
0.
--
und ei
nes Invalideneinkommens von Fr.
57‘411.--
resultiert ein rentenausschliessender In
validitätsgrad von aufge
rundet 2
%
. Die Beschwe
rde erweist sich demzufolge
im Rentenpunkt als unbe
gründet und ist somit abzuweisen.
7.
7.1
Abschliessend ist zu prüfen, ob ein Anspruch auf eine Integritäts
entschädigung für die Folgen des Unfalls
vom
3
0.
Januar 2012 am
Knie
besteht.
Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch auf eine Integritätsentschädi
gung gestützt auf die
Beurteilung des Kreisarztes Prof.
Dr.
D.___
vom 2
1.
März
20
14 (
Urk.
9/52
). Der Beschwerdeführer macht
e
geltend, aufgrund des
MRT-Berichts vom
4.
April 2014 sei ein Dauerschaden am rechten Knie ausgewiesen.
Bildgebend sei eine Arthrose mit dem Grad II/III im medialen Kompartiment ausgewiesen, sodass zumindest eine mässige Arthrose im Sinne der SUVA-Tabelle 5.2 vorliege.
7.2
Kreisarzt Prof.
Dr.
D.___
beschrieb
im klinischen Befund ein reizloses rechtes Kniegelenk ohne Erguss und ohne Kapselschwellung ohne wesentliche Bewe
gungseinschränkungen mit geringgradig ausgeprägten Belastungsintoleranzen
sowie eine
praktisch
identi
sche
Umfangmessung der beiden unteren Extremitä
ten
mit
nahezu seitengleichen Extensions/Flexionswerten (
Urk.
9/52
S. 3
f).
Auf eine freie Beweglichkeit und nur minimale Flexionseinschränkung von viel
leicht 10 bis 15° wies auch der behandelnde
Dr.
Z.___
in seinem Befund vom 1
6.
April 2014 (
Urk.
9/70) hin und vernein
te eine massive Chondromalazie. S
ichere und auf das Unfallereignis zurückzuführende
Arthrosezeichen
oder Gelenkinstabilität
en
konnten weder in den klinischen noch
in
bildgebenden Bef
unden
erhoben oder
dargestellt werden.
Vor diesem Hintergrund ist nach
vollziehbar, dass die Beschwerdegegnerin die Voraussetzungen einer Integritäts
entschädigung nach der
SUVA-
Feinrastertabelle
5
„Integrationsschaden bei Arthrosen“
für
n
icht
gegeben erachtete respektive
der Kreisarzt hierzu
gar keine Begrün
dung abgab. E
ine Integritätsentschädigung a
ufgrund eines Bewegungsdefizits des
Knie
s
(vgl. dazu die Feinrastertabelle 2)
fällt vorliegen
d
nicht
in Betracht, da
ein solcher Befund nicht erwiesen
ist
.
7
.3
Nach dem Gesagten ist mit der Beschwerdegegnerin der Anspruch auf eine Integ
ritäts
entschädigung für die Folgen des Unfalls
vom
3
0.
Januar 2012 am rechten Knie
zu verneinen.
Die Beschwerde
erweist sich demzufolge auch in
Bezug auf
die
Inte
gri
täts
ent
schädigung
als unbegründet und ist somit abzuweisen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt
Dr.
iur. André Largier
-
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still:
vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
GräubNef