# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 14ccf460-205d-5548-b332-d221c5ea4909
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.03.2010 C-2718/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2718-2008_2010-03-18.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2718/2008/mes/wam
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  M ä r z  2 0 1 0

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Michael Peterli, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

X._______,
vertreten durch Y._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV, Beschwerde gegen Verfügung vom 25. April 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2718/2008

Sachverhalt:

A.
Der  am _______1966  geborene,  in  seiner  Heimat  Österreich  wohn-
hafte  X._______(im  Folgenden: Beschwerdeführer) war  vom 
1. Dezember  1989  bis  31.  Mai  2004  in  der  Schweiz  erwerbstätig; 
zuletzt vom 1. Januar 1998 bis 31. Mai 2004 in einem Vollzeitpensum 
als Schriftsetzer/MAC-Operator bei der B._______ (act. 3, 6 S. 2 und 
17).  Er  leistete  während  insgesamt  174  Monaten  Beiträge  an  die 
schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV; vgl. act. 3 und 34). Nachdem er in seine Heimat zurückge-
kehrt war, arbeitete er dort noch vom 1. bis zum 30. Juni 2004, vom 1. 
Juni bis zum 31. Oktober 2005 und vom 16. bis zum 27. Oktober 2006 
als Küchenhilfe/Koch. Danach war er nicht mehr erwerbstätig (vgl. act. 
1, 19 bis 21, 26. S. 2, 31 S. 5 und 32 S. 2). 

B.
Am 30. November  2006  stellte  der  Beschwerdeführer  bei  der  öster-
reichischen Verbindungsstelle  zuhanden der  IV-Stelle  für  Versicherte 
im  Ausland  (im  Folgenden: Vorinstanz)  ein  Gesuch  um  Bezug  von 
Rentenleistungen der schweizerischen Invalidenversicherung (IV; vgl. 
act. 4). Dieses Gesuch wies die Vorinstanz mit der ihren Vorbescheid 
vom  19.  Dezember  2007  (act.  37)  bestätigenden  Verfügung  vom 
25. März  2008  ab. Zur  Begründung  führte  sie  im Wesentlichen  aus, 
trotz seines Gesundheitsschadens sei es dem Beschwerdeführer mög-
lich, eine gewinnbringende Tätigkeit in rentenausschliessender Weise 
auszuüben (act. 43).

C.
Mit Beschwerde vom 24. April 2008 beantragte der Beschwerdeführer, 
die Verfügung der Vorinstanz vom 25. März 2008 sei aufzuheben und 
es  sei  ihm mindestens  eine halbe  Invalidenrente  zuzusprechen. Zu-
dem stellte er  sinngemäss den Antrag,  seine Arbeitsfähigkeit  sei  er-
neut medizinisch abklären zu lassen. Zur Begründung führte er im We-
sentlichen  aus,  angesichts  der  in  den  fachärztlichen  Gutachten  der 
Dres. med. C._______ und D._______vom 12. Juli 2007 und 6. August 
2007  diagnostizierten  Leiden  (act.  31  und  32)  sei  er  nur  noch 
beschränkt  arbeitsfähig und betrage sein Invaliditätsgrad mindestens 
50%.  Zudem  sei  ihm  von  der  österreichischen  Pensionsver-
sicherungsanstalt für die Zeit vom 1. November 2007 bis 30. April 2009 
eine Invaliditätspension gewährt worden (vgl. act. 35 S. 4).

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D.
In ihrer Vernehmlassung vom 29. Juli 2008 beantragte die Vorinstanz 
die  Abweisung  der  Beschwerde  und  die  Bestätigung  der  angefoch-
tenen Verfügung. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, ent-
sprechend den Stellungnahmen ihres ärztlichen Dienstes vom 13. und 
25.  Juli  2008  (act.  45  und  48)  sei  der  Beschwerdeführer  seit  dem 
25. Mai 2007 in den zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeiten als Schrift-
setzer  bzw.  Hilfskoch/Wirt  vollschichtig  arbeitsunfähig,  in  körperlich 
leichten  Verweisungstätigkeiten  ohne  psychische  Belastungen  sei  er 
aber zu 80% arbeitsfähig. Aus dem am 17. Juli  2008 durchgeführten 
Einkommensvergleich  (act.  46)  resultiere  ein  Invaliditätsgrad  von 
44,51%. Folglich habe der Beschwerdeführer seit  dem 25. Mai  2008 
Anspruch  auf  eine  Viertelsrente  der  IV.  Da  die  Auswirkungen  des 
Gesundheitszustandes  des  Beschwerdeführers  auf  dessen  Arbeits-
fähigkeit  vorliegend  nur  bis  zum  25.  März  2008  (Erlass  der  ange-
fochtenen Verfügung) zu beurteilen seien, rechtfertige es sich, die Be-
schwerde vom 24. April  2008 als  neues Leistungsgesuch zu qualifi-
zieren  und  nach  Abschluss  des  Beschwerdeverfahrens  zur  weiteren 
Behandlung an die Verwaltung zu überweisen.

E.
Den mit  Zwischenverfügung  vom 5.  August  2008  einverlangten  Ver-
fahrenskostenvorschuss  von  Fr. 400.-  leistete  der  Beschwerdeführer 
am 27. August 2008.

F.
In seiner Replik vom 28. August 2008 bestätigte der Beschwerdeführer 
die  beschwerdeweise  gestellten  Anträge  und  hielt  sinngemäss  an 
seiner  bisherigen  Begründung fest.  Ergänzend  führte  er  im Wesent-
lichen aus, der ärztliche Dienst der Vorinstanz habe nicht berücksich-
tigt, dass er am 23. Dezember 2007 erneut einen Herzinfarkt erlitten 
und ihm Dr. med. C._______  bereits zuvor in seinem Gutachten vom 
12. Juli 2007 lediglich eine Arbeitsfähigkeit von täglich 4 bis 5 Stunden 
attestiert habe. 

G.
In ihrer Duplik vom 9. September 2008 bestätigte die Vorinstanz ihre 
Anträge sowie deren Begründung und hielt  fest,  die Replik beinhalte 
keine  neuen  entscheidwesentlichen  Gesichtspunkte.  Der  ärztliche 
Dienst  habe  den  Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers  um-
fassend bis zum Januar 2008 beurteilt.

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H.
Nachdem der Schriftenwechsel am 17. September 2008 geschlossen 
worden war, führte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. Febru-
ar  2010  unter  Beilage  von  Berichten  der  Dres. med. E.______  und 
F._______ vom 9. Mai 2008 und 21. November 2009 aus, er habe im 
Mai 2008 sowie  November 2009 Trümmerfrakturen an beiden Armen 
erlitten, welche zu einer dauernden Behinderung geführt hätten. Dies 
gelte es im vorliegenden Verfahren zu berücksichtigen, und er sei im 
Rahmen einer unfallchirurgischen Begutachtung zu untersuchen.

I.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unter-
lagen wird – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – im Rahmen 
der nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Zu beurteilen ist  die Beschwerde vom 24. April  2008 gegen die Ver-
fügung der Vorinstanz vom 25. März 2008, mit welcher ein Leistungs-
begehren des Beschwerdeführers abgewiesen worden ist.

1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 17. Juni 
2006 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), des Bun-
desgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021 [vgl. auch Art.  37  VGG])  sowie  des  Bundesge-
setzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-
sicherungsrechts (ATSG, SR 830.1 [vgl. auch Art. 3 Bst. dbis VwVG]). 
Dabei  finden  nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln 
diejenigen  Verfahrensregeln  Anwendung,  welche  im  Zeitpunkt  der 
Beschwerdebeurteilung in Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch 
Art. 53 Abs. 2 VGG).

1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG, sofern – wie 
vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist. Als Vor-
instanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen 
gehört  auch  die  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland,  die  mit  Ver-
fügungen  über  Leistungsgesuche  befindet  (Art.  33  Bst.  d  VGG; vgl. 

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auch  Art.  69  Abs.  1  Bst.  b  IVG).  Das  Bundesverwaltungsgericht  ist 
somit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.3 Nach Art. 59 ATSG ist zur Beschwerdeführung vor dem Bundes-
verwaltungsgericht legitimiert,  wer durch die angefochtene Verfügung 
berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG).

Der  Beschwerdeführer  hat  am  vorinstanzlichen  Verfahren  als  Partei 
teilgenommen. Als Verfügungsadressat ist  er durch die angefochtene 
Verfügung  besonders  berührt  und  hat  an  deren  Aufhebung  bzw. 
Änderung  ein  schutzwürdiges  Interesse.  Nachdem  der  einverlangte 
Verfahrenskostenvorschuss innert  Frist geleistet worden ist, kann auf 
die  form-  und  fristgerecht  eingereichte  Beschwerde  eingetreten 
werden (Art. 60 ATSG, Art. 52 Abs. 1 und Art. 63 Abs. 4 VwVG).

2.
Vorab  sind  die  im  vorliegenden  Verfahren  wesentlichen  Verfahrens-
grundsätze darzustellen.

2.1 Mit  der  Beschwerde kann gerügt  werden,  die angefochtene Ver-
fügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Überschreitung oder 
des  Missbrauchs  von Ermessen),  beruhe  auf  einer  unrichtigen  oder 
unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder 
sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).

2.3 Das  Sozialversicherungsverfahren  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz  beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht  von 
Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtser-
heblichen  Sachverhalts  zu  sorgen.  Dieser  Grundsatz  gilt  indessen 
nicht  uneingeschränkt. Zum einen findet  er  sein Korrelat  in  den Mit-
wirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 
E. 1a,  je  mit  Hinweisen);  zum anderen  umfasst  die  behördliche  und 
richterliche  Abklärungspflicht  nicht  unbesehen  alles,  was  von  einer 

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Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf 
den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) 
rechtserheblichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen, 
von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so 
oder anders zu entscheiden ist  (vgl.  GYGI,  a.a.O.,  S. 43 und 273). In 
diesem  Rahmen  haben  Verwaltungsbehörden  und  Sozialversiche-
rungsgerichte  zusätzliche  Abklärungen  stets  vorzunehmen  oder  zu 
veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer 
sich  aus  den Akten ergebender  Anhaltspunkte  hinreichender  Anlass 
besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts  [im  Folgenden: EVG;  heute  Schweizerisches 
Bundesgericht] I 520/99 vom 20. Juli 2000).

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall  – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.4.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt  den Beweisanfor-
derungen  nicht.  Der  Richter  und die  Richterin  haben  vielmehr  jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-
schehensabläufen als die Wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 
E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-
ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und 
weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergeb-
nis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu 
verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI KIESER, Das  Verwal-
tungsverfahren  in  der  Sozialversicherung,  Zürich  1999,  S.  212,  Rz. 
450;  ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwal-
tungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; 
GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, BGE 122 III 219 
E. 3c, BGE 120 1b 224 E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c mit Hinweisen).

2.4.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwer-
deverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. Danach 

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haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte  die  Be-
weise  frei,  d.h. ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss zu würdigen. 

Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
er  für  die  streitigen  Belange  umfassend  ist,  auf  allseitigen  Untersu-
chungen  beruht,  auch  die  geklagten  Beschwerden  berücksichtigt,  in 
Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Be-
urteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuch-
tet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind. Aus-
schlaggebend  für  den  Beweiswert  ist  grundsätzlich  somit  weder  die 
Herkunft  des Beweismittels  noch die  Bezeichnung der  eingereichten 
oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten.

Auf Beurteilungen versicherungsinterner Ärzte der Vorinstanz oder von 
Ärzten der Regionalen Ärztlichen Dienste (RAD) darf sodann nur ab-
gestellt  werden, sofern sie  schlüssig und nachvollziehbar begründet 
sowie  in  sich  widerspruchsfrei  sind  –  und keine Indizien  gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (vgl. zum Ganzen BGE 125 V 351 E. 3.a und 
E. 3b/ee, je mit Hinweisen). Nicht in jedem Einzelfall zwingend erfor-
derlich ist, dass versicherungsinterne Ärzte den Versicherten persön-
lich untersuchen. Das Fehlen eigener Untersuchungen vermag daher 
ihre Stellungnahmen, Berichte oder Gutachten für sich alleine nicht in 
Frage  zu  stellen  (vgl.  zum  Ganzen  Urteile  des  Bundesgerichts 
9C_323/2009 vom 14. Juli  2009 E. 4.3.1 und I 1094/06 vom 14. No-
vember 2007 E. 3.1.1, beide mit Hinweisen). Allerdings müssen diese 
Ärzte über die zur Beurteilung des Einzelfalles erforderlichen persön-
lichen  und  fachlichen  Qualifikationen  verfügen,  andernfalls  ein  ge-
wichtiges  Indiz  gegen  die  Zuverlässigkeit  ihrer  Expertise  oder 
Stellungnahme vorliegt (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts I 142/07 
vom 20. November 2007 E. 3.2.3 ff. und I 362/06 vom 10. April  2007 
E. 3.2.1, je mit Hinweisen).

Ferner  erachtet  es  die  Rechtsprechung  als  mit  dem  Grundsatz  der 
freien  Beweiswürdigung  vereinbar,  einem  Gutachten  eines  externen 
Spezialarztes  bei  der  Beweiswürdigung volle  Beweiskraft  zuzuerken-
nen, sofern keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Ex-
pertise sprechen, er aufgrund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstattet und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangt (vgl. 

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hierzu BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit Hinweisen; AHI 2001 S. 114 E. 3b; 
Urteil des EVG I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). 

3.
In  materieller  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes Geltung haben (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leis-
tungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der 
bisherigen  und  ab  diesem  Zeitpunkt  nach  den  neuen  Normen  zu 
prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445).

Sodann  sind  Rechts-  und  Sachverhaltsänderungen,  die  nach  dem 
massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 
25.  März  2008)  eintraten,  im  vorliegenden  Verfahren  grundsätzlich 
nicht zu berücksichtigen (vgl. BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit 
Hinweisen). Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither 
verändert  haben, unter  Umständen Gegenstand einer neuen Verwal-
tungsverfügung sein (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).

3.1 Der  Beschwerdeführer  ist  Staatsangehöriger  von Österreich  und 
hat dort seinen Wohnsitz, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in 
Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize-
rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemein-
schaft  andererseits  über  die  Freizügigkeit  (Freizügigkeitsabkommen, 
im Folgenden: FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a IVG in 
der Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 
2001 betreffend die Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im 
Abkommen  zur  Änderung  des  Übereinkommens  zur  Errichtung  der 
EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). Das FZA setzt die verschiedenen bis 
dahin geltenden bilateralen Abkommen zwischen der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  und  den  einzelnen  Mitgliedstaaten  der  Euro-
päischen Gemeinschaft  (EU)  insoweit  aus,  als  darin  derselbe Sach-
bereich geregelt wird (Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden 
die Systeme der sozialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die 
Gleichbehandlung aller Bürger der Vertragsstaaten zu gewährleisten. 
Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/ 71 des Rates vom 
14. Juni  1971 (SR 0.831.109.268.1)  haben Personen,  die im Gebiet 
eines Mitgliedstaates wohnen und für welche die Verordnung gilt, die 
gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines 
Mitgliedstaates  wie  die  Staatsangehörigen  dieses  Staates  selbst, 
soweit  besondere  Bestimmungen  dieser  Verordnung  nichts  anderes 

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vorsehen  – was hinsichtlich der vorliegend zu beurteilenden Voraus-
setzungen des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente nicht 
der Fall ist.

Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen 
der  IV besteht,  bestimmt sich daher  vorliegend alleine aufgrund der 
schweizerischen Rechtsvorschriften. Für die Beurteilung des Renten-
anspruchs  sind  folglich  – entgegen  der  Auffassung  des  Beschwer-
deführers  – Feststellungen  ausländischer  Versicherungsträger,  Kran-
kenkassen,  Behörden  und  Ärzte  bezüglich  Invaliditätsgrad  und  An-
spruchsbeginn für  die rechtsanwendenden Behörden in  der Schweiz 
nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4, AHI-Praxis 1996, S. 179; 
vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E.2). Vielmehr unterstehen auch aus dem 
Ausland stammende Beweismittel der freien Beweiswürdigung des Ge-
richts (vgl. Urteil des EVG vom 11. Dezember 1981 i.S. D).

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  demnach  grundsätzlich  jene 
schweizerischen  Rechtsvorschriften  Anwendung,  die  bei  Erlass  der 
angefochtenen Verfügung vom 25. März 2008 in Kraft standen; weiter 
aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser 
Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls frü-
her entstandenen Rentenanspruchs von Belang sind (für das IVG: ab 
dem 1.  Januar  2004  in  der  Fassung  vom 21.  März  2003  [AS  2003 
3837; 4. IVG-Revision] und ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 
6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV-Revision]; die Verordnung vom 
17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201] in 
der entsprechenden Fassung der 4. und 5. IV-Revision).

Bei  der  Beurteilung  des  vorliegend  geltend  gemachten  Rentenan-
spruchs sind zudem das ATSG und die Verordnung vom 11. Septem-
ber  2002  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts 
(ATSV,  SR  830.11)  anwendbar.  Die  im  ATSG  enthaltenen  Formu-
lierungen der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit, der Invalidität 
und der Einkommensvergleichsmethode entsprechen den bisherigen, 
von  der  Rechtsprechung  zur  Invalidenversicherung  entwickelten 
Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). 
Daran hat sich auch nach Inkrafttreten der Revision des IVG und des 
ATSG  vom  6.  Oktober  2006  sowie  der  IVV  und  ATSV  vom  28. 
September 2007 (5. IV-Revision [AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155], 
in Kraft seit 1. Januar 2008) nichts geändert.

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4.
Im Folgenden werden die für die Beurteilung der Invalidität und die Be-
stimmung des Invaliditätsgrades massgebenden Normen und Grund-
sätze dargestellt.

4.1 Anspruch auf  eine Rente der schweizerischen Invalidenversiche-
rung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim 
Eintritt  der Invalidität  während der vom Gesetz vorgesehenen Dauer 
Beiträge  an  die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV) geleistet  hat; d.h. während mindestens eines vollen Jahres 
gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 geltenden 
und während mindestens drei Jahren laut Art. 36 Abs. 1 IVG in der ab 
1. Januar 2008 geltenden Fassung. Diese Bedingungen müssen kumu-
lativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst 
wenn die andere erfüllt ist.

Der  Beschwerdeführer  hat  während insgesamt mehr  als  drei  Jahren 
Beiträge an die AHV/IV geleistet, so dass die Voraussetzung der Min-
destbeitragsdauer  für  den  Anspruch  auf  eine  ordentliche  Invaliden-
rente erfüllt ist (vgl. act. 3).

4.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde,  ganze oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  oder  Unmöglich-
keit,  sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 
und 3 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jeweilige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2). 

4.2.1 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu erzielen oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (vgl. 
BGE 110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165). Dabei sind die Erwerbs- bzw. 
Arbeitsmöglichkeiten nicht  nur im angestammten Beruf  bzw. der bis-
herigen Tätigkeit, sondern  – wenn erforderlich  – auch in zumutbaren 
Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist  also grund-
sätzlich  nach  wirtschaftlichen  und  nicht  nach  medizinischen  Grund-
sätzen zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit 
einzig  auf  die  objektiven  wirtschaftlichen  Folgen  einer  funktionellen 
Behinderung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der 
funktionellen Einschränkung (vgl. BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459).

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Trotzdem  ist  die  Verwaltung  – und  im  Beschwerdeverfahren  das 
Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 
Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stell-
ung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen 
Auskünfte  eine  wichtige  Grundlage  für  die  Beurteilung  der  Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  noch  zugemutet  werden 
können (vgl. BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; 
ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Be-
urteilungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der 
Erwerbsfähigkeit, obliegen dagegen der Verwaltung und im Beschwer-
defall dem Gericht.

4.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig 
gewesenen  Fassung)  besteht  der  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente, 
wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Drei-
viertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invalidi-
tätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und  bei  einem Invaliditätsgrad  von  mindestens  40% ein  solcher  auf 
eine Viertelsrente. Hieran hat die 5. IV-Revision nichts geändert (vgl. 
Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung). 
Laut  Art.  28  Abs.  1ter  IVG  (in  der  von  2004  bis  Ende  2007  gültig 
gewesenen Fassung) bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab dem 1. Januar 
2008  geltenden  Fassung)  werden  jedoch  Renten,  die  einem  Inva-
liditätsgrad  von  weniger  als  50%  entsprechen,  nur  an  Versicherte 
ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 
ATSG) in der Schweiz haben, was laut Rechtsprechung eine beson-
dere  Anspruchsvoraussetzung darstellt  (vgl. BGE 121 V 264 E. 6c). 
Eine  vorliegend  zutreffende  Ausnahme  von  diesem  Prinzip  gilt  seit 
dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der EU, 
denen bereits ab einem Invaliditätsgrad von 40% eine Rente ausge-
richtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der EU Wohnsitz haben.

4.4 Nach den Vorschriften der 4. IV-Revision entsteht der Rentenan-
spruch frühestens in jenem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person 
mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden 
ist  oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durch-
schnittlich mindestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen 
war (Art. 29 Abs. 1 Bst. a und b IVG in der von 2004 bis Ende 2007 
gültig gewesenen Fassung). Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab dem 

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1. Januar 2008 geltenden Fassung haben jene Versicherten Anspruch 
auf eine Rente, welche ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich 
im  Aufgabenbereich  zu  betätigen,  nicht  durch  zumutbare  Eingliede-
rungsmassnahmen wieder  herstellen,  erhalten  oder  verbessern  kön-
nen (Bst. a),  und die zusätzlich während eines Jahres ohne wesent-
lichen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40% arbeitsunfähig 
(Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres zu 
mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. b und c).

Ein  wesentlicher  Unterbruch  der  Arbeitsfähigkeit  im  Sinne  der  vor-
erwähnten Bestimmungen, der bewirkt, dass die zwölfmonatige Warte-
frist wieder von vorne zu laufen beginnt, liegt dann vor, wenn der Ver-
sicherte  an  mindestens  30  aufeinanderfolgenden  Tagen voll  arbeits-
fähig war (vgl. Art. 29ter IVV in  der bis  Ende 2007 gültig  gewesenen 
und der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung). Eine Arbeitsaufnahme 
ist indessen als blosser Arbeitsversuch zu qualifizieren und unterbricht 
die zwölfmonatige Wartefrist dann nicht, sofern sie gemäss ärztlichen 
Feststellungen  die  Kräfte  des  Versicherten  offensichtlich  überfordert 
(vgl. ZAK 1964 S. 179 E. 3 und 1963 S. 243 E. 1b).

Eine  anspruchsbeeinflussende  Veränderung  der  Erwerbsfähigkeit  ist 
zu berücksichtigen,  sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei 
Monate angedauert hat, eine Verbesserung allerdings nur dann, wenn 
sie  nach  Ablauf  der  drei  Monate  voraussichtlich  weiterhin  andauern 
wird (vgl. Art. 88a Abs. 1 und 2 IVV in der seit dem 1. März 2004 gel-
tenden Fassungen). Die vorerwähnten Bestimmungen beziehen sich in 
erster  Linie  auf  die  Revision  bereits  laufender  Renten.  Sie  sind 
sinngemäss aber auch dann anzuwenden, wenn die anspruchsbeein-
flussende Änderung noch vor Erlass der ersten Rentenverfügung ein-
getreten  ist  mit  der  Folge,  dass  rückwirkend  von  einem zeitlich  ge-
staffelten  Invaliditätsgrad  auszugehen  ist  (vgl.  BGE 121  V  264  E. 6 
b/dd mit Hinweis).

4.5 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads Erwerbstätiger wird das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva-
lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all-
fälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit 
bei  ausgeglichener  Arbeitsmarktlage erzielen  könnte (sog. Invaliden-
einkommen),  in  Beziehung gesetzt  zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Validen-
einkommen; Art. 16 ATSG). 

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4.5.1 Dieser  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  so  zu  erfolgen, 
dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen  ziffernmässig 
möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, wo-
rauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen 
lässt. Soweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht ge-
nau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall 
bekannten Umstände zu schätzen und die  so gewonnenen Annähe-
rungswerte miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des Ein-
kommensvergleichs; BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b; 
ZAK 1990 S. 518 E. 2). Der Einkommensvergleich setzt voraus, dass 
bei der Ermittlung der beiden Vergleichseinkommen gleich vorgegan-
gen wird, dass also eine gleichartige Vergleichsbasis vorliegt (Gleich-
artigkeit der Vergleichseinkommen, vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 
2. Aufl.,  Zürich 2009, Rz. 8 zu Art. 16). In zeitlicher Hinsicht sind die 
Verhältnisse  bei  Entstehen  des  (hypothetischen)  Rentenanspruchs 
massgebend,  wobei  Validen-  und  Invalideneinkommen  auf  zeitiden-
tischer  Grundlage  zu  erheben  und  allfällige  rentenwirksame  Ver-
änderungen der  Vergleichseinkommen bis  zum Erlass der  angefoch-
tenen Verfügung (hier:  25. März  2008)  zu  berücksichtigen  sind  (vgl. 
BGE 129 V 222 E. 4.1).

4.5.2 Zwecks  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  ist  primär  von 
der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in  welcher der Ver-
sicherte konkret steht. Ist kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen 
gegeben,  namentlich  weil  er  nach Eintritt  des  Gesundheitsschadens 
keine oder jedenfalls keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbstätig-
keit  (sog. Verweisungstätigkeit)  aufgenommen hat,  so  sind  nach der 
Rechtsprechung  in  der  Regel  die  gesamtschweizerischen  Tabellen-
löhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik seit dem Jahre 1994 
alle zwei Jahre periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen 
(im Folgenden: LSE) heranzuziehen (vgl. das Urteil des EVG U 75/03 
vom 12. Oktober 2006), allenfalls die Zahlen der Dokumentation über 
Arbeitsplätze (DAP; vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1, BGE 126 V 75 E. 3b). 
Von dem mittels Tabellen ermittelten Invalideneinkommen kann sodann 
ein  Abzug  von  maximal  25% vorgenommen  werden,  wenn  der  Ver-
sicherte  voraussichtlich  infolge  seiner  leidensbedingten  Einschrän-
kung, seines Alters, seiner Herkunft, der geleisteten Dienstjahre, des 
Beschäftigungsgrades und dem Umstand, dass er eine gänzlich neue 
Arbeit  antreten  muss,  nicht  das  Lohnniveau  einer  gesunden  Person 
am  gleichen  Arbeitsplatz  erreichen  dürfte  (sog.  leidensbedingter 
Abzug; vgl. BGE 126 V 75 E. 5a).

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4.5.3 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidwesent-
lich,  was der Versicherte im Zeitpunkt  des frühestmöglichen Renten-
beginns überwiegend Wahrscheinlich als Gesunder verdient hätte. Da-
bei wird in der Regel an den zuletzt von ihm erzielten, nötigenfalls der 
Teuerung und Einkommensentwicklung angepassten Verdienst  ange-
knüpft. Bezog er allerdings vor Eintritt des Gesundheitsschadens aus 
invaliditätsfremden Gründen wie fehlender bzw. geringer Sprachkennt-
nisse,  Schul-  oder  Berufsausbildung ein  unterdurchschnittliches  Ein-
kommen, d.h. ein solches, das mindestens 5% unter dem branchen-
üblichen  LSE-Tabellenlohn  liegt,  ist  eine  Parallelisierung  der  Ver-
gleichseinkommen durchzuführen (vgl. dazu BGE 135 V 297 E. 5.1 ff. 
mit Hinweisen sowie Urteil des EVG I 750/04 vom 5. April 2006 E. 5.5).

5.
Die beim Beschwerdeführer seit dem 6. Oktober 2005 diagnostizierten 
Leiden (vgl. act. 23 S. 3) sind zweifelsohne als labiles pathologisches 
Geschehen zu qualifizieren, also als Leiden, die sowohl eine Besse-
rung als  auch eine Verschlimmerung durchmachen können,  was zur 
Anwendung von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG in der von 2004 bis Ende 
2007  gültig  gewesenen  Fassung  führt.  Vorliegend  hätte  somit  ein 
Anspruch  auf  Rentenleistungen  frühestens  nach  Ablauf  der  zwölf-
monatigen Wartefrist, also am 6. Oktober 2006, entstehen können.

Unter  Berücksichtigung  dieses  Umstandes  ist  im  Folgenden  unter 
Heranziehung und Würdigung der entscheidwesentlichen Dokumente 
zu prüfen,  ob die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt  voll-
ständig erhoben und das Leistungsbegehren vom 30. November 2006 
zu  Recht  wegen  fehlender  anspruchsbegründender  Invalidität  abge-
wiesen hat – was vom Beschwerdeführer bestritten wird. 

5.1 Die angefochtene Verfügung vom 25. März 2008 erliess die Vor-
instanz im Wesentlichen gestützt auf die Stellungnahmen vom 13. De-
zember  2007  und  13.  August  2008  von  Dr.  med.  G.______  ,  RAD 
Rhone (vgl. act. 36 und 42).

Dr. med. G.______  lagen Berichte von in Österreich auf den Gebieten 
der  Dermatologie,  Inneren  Medizin,  Radiologie,  Psychiatrie  und 
Kardiologie praktizierenden Fachärzten aus der Zeit vom 19. Oktober 
2004 bis 4. Januar 2008 (act. 19, 23, 24, 27, 28, 30, 33 und 38) sowie 
diverse  fachärztliche  Gutachten  zur  Beurteilung  vor;  namentlich  ein 
psychiatrisches vom 30. Januar 2007 von Dr. med. H.______  (act. 29), 

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ein  internistisch-psychiatrisches  vom  31.  Januar  2007  von  Dr. med. 
Z._______  (act.  26),  ein  neurologisch-psychiatrisches  vom  12.  Juli 
2007 von Dr. med. C._______  (act. 31) sowie ein internistisches vom 
6. August 2007 von Dr. med. D.______  (act. 32). Als Hauptdiagnosen 
erwähnte  Dr.  med.  G.______   eine  aktuell  kompensierte  koronare 
Herzkrankheit bei Status nach akutem Myokardinfarkt im Oktober 2005 
und perkutaner  transluminaler  coronarer  Angioplastie  (PTCA),  einen 
Nicht-ST-Strecken-Elevations-Myocardinfarkt  (NSTEMI)  mit  PTCA  im 
Dezember 2007, eine familiäre Dyslipidämie, eine gemischte Angststö-
rung und depressive Störung sowie eine Hyperhidrose (act. 42). Er ge-
langte im Wesentlichen zum Schluss, angesichts seiner psychischen 
Leiden sei  eine  Tätigkeit  des Beschwerdeführes  in  der  Gastronomie 
nicht sinnvoll. Ansonsten sei er aber in seiner angestammten Tätigkeit 
als  Schriftsetzer sowie in  einer  leichten,  mit  einer  durchschnittlichen 
Stressbelastung  einhergehenden  Verweisungstätigkeit  vollschichtig 
arbeitsfähig (act. 36). Infolge der Hospitalisation wegen eines akuten 
Koronarsyndroms  und  der  folgenden  Rehabilitation  sei  der  Be-
schwerdeführer allerdings vom 23. Dezember 2007 bis am 29. Februar 
2008 zu 100% arbeitsunfähig gewesen.

5.2 Im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens unterbreitete 
die Vorinstanz sodann die vorerwähnten medizinischen Akten und die 
Stellungnahmen  des  RAD  Rhone  ihrem  ärztlichen  Dienst  (Dr.  med. 
I.______ ) zur Beurteilung.

In seinen Stellungnahmen vom 13. und 25. Juli  2008 führte Dr. med. 
I.______  unter anderem aus, der Beschwerdeführer leide im Wesent-
lichen an einer die kardiale Pumpfunktion einschränkenden koronaren 
Kardiopathie sowie einer für seine vermehrte Schwitzneigung (Hyper-
hidrose)  ursächlichen  ängstlich-depressiven  Verstimmung. Unter  Be-
rufung auf den internistischen Bericht vom 25. Mai 2007 von Dr. med. 
K.______   (act.  30)  gelangte  er  sinngemäss  zum  Schluss,  die 
Ausübung einer körperlich schweren Erwerbstätigkeit sowie die Arbeit 
als  Schriftsetzer,  Hilfskoch oder  Wirt  sei  dem Beschwerdeführer  seit 
dem  25.  Mai  2007  nicht  mehr  zumutbar,  wohl  aber  eine  körperlich 
leichte,  keine  psychischen  Belastungen  beinhaltende  Verweisungs-
tätigkeit  mit  einer  Einschränkung  von  20%  –  letzteres  unter 
Berücksichtigung des Umstandes, dass er vermehrt Pausen benötige 
(act. 45 und 48)

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5.3 Den  fachärztlichen  Gutachten  der  Dres.  med.  L.______, 
M._______,  C._______  und  D._______   kann  entnommen  werden, 
dass  diese  Fachärzte  den  Gesundheitszustand  des 
Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 
jeweils  aufgrund  eingehender  Beobachtungen  und  Untersuchungen 
sowie nach Einsichtnahme in die relevanten medizinischen Vorakten 
(Anamnese)  beurteilten  und  dabei  zu  schlüssigen  Ergebnissen 
gelangten. Ihren Gutachten kommt daher ein erheblicher Beweiswert 
zu; so insbesondere den Gutachten vom 12. Juli 2007 und 6. August 
2007  der  Dres.  med.  C._______  und  D._______,  welche  beim 
Beschwerdeführer einen Zustand nach Myocardinfarkt mit  PTCA und 
Stentversorgung  im  Oktober  2005,  eine  arterielle  Hypertonie,  eine 
Hyperlipidämie,  einen  Zustand  nach  Nikotinkonsum,  erhöhte  Leber-
werte bei alkoholbedingter Fettleber, eine asymptotische Erhöhung der 
Harnsäure, einen pathologischen Zuckerbelastungstest, eine sekundär 
generalisierte Hyperhidrose sowie eine depressive Störung und Angst-
zustände  diagnostizierten  (vgl.  act.  31  und  32,  jeweils  S.  10). 
Auftragsgemäss  beurteilten  sie  die  Arbeitsfähigkeit  retrospektiv  ab 
dem  1.  Dezember  2006  und  gelangten  angesichts  der  erhobenen 
Befunde und Diagnosen zum medizinisch nachvollziehbaren und ein-
leuchtenden  Schluss,  der  Beschwerdeführer  sei  zwar  seit  diesem 
Zeitpunkt  in der Lage, täglich leichte bis mittelschwere Verweisungs-
tätigkeiten während 4 bis 5 Stunden ohne Unterbrechung auszuüben, 
indessen  nicht  – ohne  wesentlich  längere  als  die  üblichen  Unter-
brechungen – während mehr als 8 Stunden (vgl. act. 31 S. 11 f. sowie 
act. 32 S. 12 ff.).

5.4 Demgegenüber  vermögen  die  Stellungnahmen  der  Dres.  med. 
G.______ und I._______  im Ergebnis nicht zu überzeugen. 

Die dem Beschwerdeführer von Dr. med. G.______  für die Zeit vom 
23. Dezember  2007  bis  29.  Februar  2008  attestierte  vollschichtige 
Arbeitsunfähigkeit erweist sich, da den Beschwerdeführer laut Bericht 
vom 4. Januar 2008 der Dres. Q.______und T._______ im Dezember 
2007  ein  akutes  Koronarsyndrom  ereilte  (vgl.  act.  38),  zwar  als 
medizinisch  einleuchtend  und  zuverlässig  begründet;  allerdings 
keineswegs die von den gutachterlichen Beurteilungen der Dres. med. 
C._______  und  D._______  abweichende  Schlussfolgerung  von  Dr. 
med. G.______ , der Beschwerdeführer sei ansonsten in leichten Ver-
weisungstätigkeiten und als Schriftsetzer immer vollschichtig arbeits-
fähig gewesen (act. 36 und 42). Auch die sich im Wesentlichen auf den 

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Bericht  vom  25.  Mai  2007  von  Dr.  med.  K.______   berufende 
Schlussfolgerung von Dr. med. I.______ ,  der  Beschwerdeführer  sei 
erst seit dem 25. Mai 2007 als Schriftsetzer, Hilfskoch oder Wirt voll-
schichtig  und  in  einer  leichten  Verweisungstätigkeit  zu  20% arbeits-
unfähig (act. 45 und 48), steht nicht im Einklang mit den zuverlässigen 
gutachterlichen  Beurteilungen  der  Dres.  med.  C._______  und 
D._______.  Zu  beachten  ist  in  diesem  Zusammenhang  auch,  dass 
diese  Gutachter  als  Fachärzte  auf  den  Gebieten  der  Neurologie, 
Psychiatrie und Inneren Medizin praktizieren und die psychischen und 
somatischen  Leiden  des  Beschwerdeführers  gesamthaft  beurteilten, 
während weder Dr. med. G.______  als Facharzt der Allgemeinmedizin 
noch Dr. med. I.______  als Facharzt der Inneren Medizin über gleich-
wertige, umfassende spezialfachärztliche Qualifikationen verfügen, die 
für  eine  zuverlässige  abweichende  Arbeitsfähigkeitsbeurteilung 
erforderlich wären. Hinzu kommt, dass die erwähnte Schlussfolgerung 
von Dr. med. I.______  sich keineswegs auf den Bericht vom 25. Mai 
2007  von  Dr. med. K.______   stützen  kann,  hatte  dieser  doch  den 
Grad  der  Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  in  Verweisungs-
tätigkeiten nicht festgelegt, sondern sehr allgemein "eine Arbeit z.B. im 
Büro ohne Stressbelastung" empfohlen. Zudem lässt sich mit der als 
Zwischenbericht bezeichneten Stellungnahme von Dr. med. K.______ 
kaum ein Beginn der Arbeitsunfähigkeit ab dem 25. Mai 2007 begrün-
den,  wies  dieser  doch  darauf  hin,  dass  bereits  zuvor  ein  Arbeits-
versuch  des  Beschwerdeführers  als  Koch  infolge  seiner  Schweiss-
neigung  fehlgeschlagen  und  er  als  Schriftsetzer  nach  Auffassung 
eines Psychiaters nicht mehr arbeitsfähig sei (vgl. act. 30).

5.5 Den medizinischen Akten kann im Weiteren entnommen werden, 
dass der Beschwerdeführer, der am 6. Oktober 2005 einen Myocard-
infarkt erlitten hatte und in der Folge bis zum 19. Oktober 2005 und 
vom 9. November 2005 bis 18. Mai 2006 hospitalisiert  gewesen war, 
bereits  am 6. Oktober 2005 an den in  den fachärztlichen Gutachten 
der  Dres.  med.  C._______  und  D._______  diagnostizierten  Be-
schwerden  – mit  Ausnahme  der  Hyperhidrose  und  psychischen 
Beschwerden – litt (vgl. act. 23 S. 3, 24 S. 1, 31 S. 10 und 32 S. 10). 
Dieser  Umstand zeigt  auf,  dass  frühestens  am 6. Oktober  2006 ein 
Rentenanspruch hätte entstanden sein können (vgl. E. 5 hiervor). Ob-
schon damit der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers mitsamt 
allfälliger rentenbeeinflussenden Veränderungen ab dem Zeitpunkt des 
frühestmöglichen hypothetischen Beginns der zwölfmonatigen Warte-
frist (6. Oktober 2005) zu beurteilen gewesen wäre, beinhalten weder 

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die  ohnehin  nicht  überzeugenden  Stellungnahmen  der  Dres.  med. 
G.______  und  I._______   noch  die  übrigen  aktenkundigen 
fachärztlichen Berichte und Gutachten eine entsprechende retrospek-
tive  Beurteilung.  Vielmehr  ist  die  durchaus  entscheidrelevante 
Entwicklung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers  vom 
6. Oktober 2005 bis zum 30. November 2006 medizinisch nicht nicht 
abgeklärt bzw. nicht belegt.

5.6 Angesichts  der  vorstehenden Erwägungen ist  zusammenfassend 
festzuhalten,  dass keine  ausreichend  begründete,  nachvollziehbare 
und alle streitigen Belange umfassende Auseinandersetzung der Vor-
instanz  mit  den  Auswirkungen  des  Gesundheitszustandes  des  Be-
schwerdeführers auf dessen Arbeitsfähigkeit im vorliegend massgeb-
lichen  Zeitraum  vom  6.  Oktober  2005  bis  zum  Erlass  der  ange-
fochtenen  Verfügung  vom  25.  März  2008  vorliegt.  Ohne  eine  er-
gänzende  fachärztliche,  retrospektive  Beurteilung  ist  es  daher  dem 
Bundesverwaltungsgericht  nicht  möglich,  mit  dem im Sozialversiche-
rungsrecht  üblichen  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlich-
keit festzustellen, ob und gegebenenfalls ab wann und wie lange der 
Beschwerdeführer Anspruch auf Ausrichtung einer Invalidenrente hat.

Die mit Eingabe des Beschwerdeführers vom 16. Februar 2010 nach-
gereichten  ärztlichen  Berichte,  die  teilweise  neue,  orthopädische 
Leiden aufzeigen, betreffen die Beurteilung des Gesundheitszustandes 
nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen 
Verfügung und sind vorliegend nicht  zu beachten. Es wird allerdings 
Sache der Vorinstanz sein,  diese Unterlagen im Rahmen des fortzu-
setzenden Verfahrens zu berücksichtigen.

5.7 Darüber  hinaus  ist  festzuhalten,  dass  die  Vorinstanz  in ihrem 
Einkommensvergleich vom 17. Juli 2008 der Bestimmung des Validen-
einkommens  das  vom  Beschwerdeführer  im  Jahre  2003  als  Schrift-
setzer bzw. MAC-Operateur bei der B._______ erzielte Bruttoeinkom-
men zugrunde legte (vgl. act. 46 und 17). Laut Kündigungsschreiben 
vom 30. März  2004  hat  aber  der  Beschwerdeführer  das  Arbeitsver-
hältnis mit der B._______ mit dem Ziel aufgelöst, in Österreich später 
eine  selbständige  Erwerbstätigkeit  im  Gastgewerbe  auszuüben  (vgl. 
act.  17  S. 4)  – also  keineswegs  aus  gesundheitlichen  sondern  aus 
invaliditätsfremden Gründen. Anschliessend arbeitete er in Österreich 
vom  1. bis zum 30. Juni 2004 und vom 1. Juni bis zum 31. Oktober 
2005 als Küchenhilfe/Koch (vgl. act. 1, 21 S. 1 und 31. S. 5). Am 7. Juni 

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2005  bestand  er  sodann  eine  Befähigungsprüfung  für  das  Gast-
gewerbe  (vgl.  act.  21  S.  3).  Ob  diese  Erwerbstätigkeiten  als  blosse 
Arbeitsversuche zu qualifizieren sind, – wovon die Vorinstanz auszu-
gehen scheint – ist unklar und fachärztlich nicht einlässlich abgeklärt 
(vgl. allerdings die Bemerkung im Bericht vom 25. Mai 2007 von Dr. 
med. K.______ , der ohne weitere Begründung die Tätigkeit als Koch 
als Arbeitsversuch bezeichnete). Es steht aufgrund der Akten nicht mit 
überwiegender  Wahrscheinlichkeit  fest,  dass  der  Beschwerdeführer 
ohne  die  seit  dem 6.  Oktober  2005  aufgetretenen  gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen  weiterhin  als  Schriftsetzer/MAC-Operator  tätig 
wäre und ein entsprechendes Valideneinkommen erzielen würde. Der 
Sachverhalt erweist sich somit auch in dieser Hinsicht als ungenügend 
abgeklärt.

6.
Die Vorinstanz hat demnach den rechtserheblichen Sachverhalt nicht 
vollständig festgestellt und gewürdigt (vgl. Art. 43 ff. ATSG sowie Art. 
12  VwVG).  Die  angefochtene  Verfügung  ist  daher  in  teilweiser  Gut-
heissung  der  Beschwerde  aufzuheben  und  die  Sache  an  die  Vor-
instanz zurückzuweisen. Diese ist anzuweisen, eine umfassende fach-
ärztliche  Abklärung  (insbesondere  in  internistischer,  neurologischer, 
psychiatrischer  und  orthopädischer  Hinsicht)  vornehmen  zu  lassen, 
die alle seit  dem 6. Oktober 2005 diagnostizierten Leiden und deren 
Auswirkungen  auf  die  Arbeitsfähigkeit  berücksichtigt.  Weiter  ist 
abzuklären, welche Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführer heute ohne 
seine  gesundheitlichen  Einschränkungen  ausüben  würde,  und  an-
schliessend ist neu zu verfügen (Art. 61 Abs. 1 VwVG).

7.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten sowie eine allfällige 
Parteientschädigung.

7.1 Angesichts des teilweisen Obsiegens des Beschwerdeführers sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG; vgl. 
BGE 132 V 215 E. 6.1). Der  bereits  geleistete  Verfahrenskostenvor-
schuss  von  Fr. 400.-  ist  dem  Beschwerdeführer  nach  Eintritt  der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten.

7.2 Dem  teilweise  obsiegenden  Beschwerdeführer  ist  eine  von  der 
Vorinstanz  zu  entrichtende  reduzierte  Parteientschädigung  zuzu-
sprechen (Art. 64  Abs. 1  VwVG i.V.m. Art. 7  Abs. 2  des  Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 

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Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]),  welche  mangels 
Kostennote  aufgrund  der  Akten  zu  bestimmen  ist  (Art.  14  Abs.  2 
VGKE).  Das  dem  Beschwerdeführer  zu  entschädigende  Honorar 
bestimmt  sich  nach  dem  notwendigen  Zeitaufwand  seines  nichtan-
waltlichen  Vertreters  (Art.  10  Abs. 2  VGKE).  Unter  Berücksichtigung 
des gebotenen und aktenkundigen Aufwands erachtet das Bundesver-
waltungsgericht  ein  zu  entschädigendes  Honorar  von  Fr.  1'000.- 
(inklusive Auslagen, ohne Mehrwertsteuer) für angemessen.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Verfügung vom 
25.  März  2008  wird  aufgehoben. Die  Sache  wird  an  die  Vorinstanz 
zurückgewiesen mit der Weisung, die erforderlichen zusätzlichen Ab-
klärungen und Beurteilungen im Sinne der Erwägungen vorzunehmen 
und anschliessend neu zu verfügen.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  bereits  geleistete 
Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 400.- wird dem Beschwerdeführer 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Dem  Beschwerdeführer  wird  eine  Parteientschädigung  in  der  Höhe 
von Fr. 1'000.- zugesprochen, die von der Vorinstanz zu leisten ist.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Einschreiben)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

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C-2718/2008

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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