# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0896b8fa-a10a-59fe-9bf4-dd084e0e6cf2
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-11
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 11.02.2022 I 2021 59
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2021-59_2022-02-11.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2021 59

Entscheid vom 11. Februar 2022 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin PD Dr.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Taggeld)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. __.__.1985) hat von Juli 2006 bis Juli 2010 eine Lehre 
als Maurer (mit Fähigkeitszeugnis) absolviert (IV-act. 1-5/9). In der Folge war er 
für diverse Firmen als Kundenmaurer tätig (IV-act. 10-1/3). Ab 1. August 2018 
begann er eine Ausbildung als Elektroinstallateur (IV-act. 1-6/9 Ziff. 5.4).

B. Am 30. August 2019 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung für Bezug von 
Leistungen ein. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden wie folgt um-
schrieben: "Fuss, Knorpelschaden/ Lymphknoten Brustbereich" (IV-act. 1-6/9). 
Am 8. Oktober 2019 fand ein Abklärungsgespräch statt (IV-act. 11). Der RAD-
Arzt Dr.med. C.________ (orthopäd. Chirurgie und Traumatologie des Bewe-
gungsapparates) nahm am 6. Februar 2020 eine Beurteilung der medizinischen 
Aktenlage vor, welche auch eine Operation im Rahmen eines Non-Hodgkin-
Lymphoms thematisierte (IV-act. 19). In einer weiteren Stellungnahme vom 
7. Mai 2020 führte dieser RAD-Arzt u.a. aus, dass aufgrund der Fussdiagnose 
von einer drohenden Invalidität ausgegangen werden könne; zudem umschrieb 
er das empfohlene ergonomische Leistungsprofil (IV-act. 35).

C. Am 12. Mai 2020 teilte die IV-Stelle A.________ mit, dass Berufsberatung 
und eine Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten durch die IV 
gewährt werde (IV-act. 38). Nach weiteren Abklärungen (IV-act. 39ff.) erteilte die 
IV-Stelle am 6. Oktober 2020 Kostengutsprache für ein Aufbautraining in Form 
eines Praktikums bei der Firma D.________ AG in L.________ (IV-act. 46). Am 
2. Juni 2021 unterzeichnete A.________ einen Lehrvertrag für eine Ausbildung 
zum Büroassistenten EBA (Fachrichtung Dienstleistung und Administration, vgl. 
IV-act. 50). Für diese Umschulung erteilte die IV-Stelle am 7. Juni 2021 eine ent-
sprechende Kostengutsprache (IV-act. 52). 

D. Mit Verfügung vom 14. Juli 2021 setzte die IV-Stelle das Taggeld für die 
Umschulung für die Zeit vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022 auf Fr. 72.20 sowie 
für die folgende Periode (1.8.2022 - 31.7.2023) auf Fr. 64.70 fest (IV-act. 54).

E. Gegen diese am 16. Juli 2021 eingegangene Verfügung reichte 
A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach Art. 38 Abs. 4 
lit. b i.V.m Art. 60 ATSG) fristgerecht am 14. September 2021 beim Verwaltungs-
gericht Beschwerde ein mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung vom 14. Juli 2021 sei aufzuheben.

2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer vom 
1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 ein Taggeld in Höhe von Fr. 175.10 aus-
zurichten.

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3. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer vom 
1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 ein Taggeld in Höhe von Fr. 175.10, 
eventualiter in Höhe von Fr. 142.50 auszurichten.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.

Mit Vernehmlassung vom 29. Oktober 2021 beantragte die IV-Stelle, in teilweiser 
Gutheissung der Beschwerde sei die Höhe des Taggeldanspruchs vom              
1. August 2022 bis 31. Juli 2023 auf Fr. 142.50 festzusetzen. Im Übrigen sei die 
Beschwerde in Bestätigung der angefochtenen Verfügung abzuweisen, unter 
Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers. 

Dazu nahm der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 14. Dezember 2021 
Stellung. Die IV-Stelle verzichtete am 13. Januar 2022 auf die Erstattung von 
weiteren Bemerkungen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Versicherte haben während der Durchführung von 
Eingliederungsmassnahmen nach Art. 8 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die 
Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) vom 19. Juni 1959 Anspruch auf ein 
Taggeld, wenn sie an wenigstens drei aufeinander folgenden Tagen wegen der 
Massnahmen verhindert sind, einer Arbeit nachzugehen, oder in ihrer gewohnten 
Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent arbeitsunfähig sind (Art. 22 Abs. 1 IVG in der 
bis 31.12.2021 gültigen Fassung). 

Anzufügen ist, dass der Gesetzgeber mit der Gesetzesrevision 
"Weiterentwicklung der IV" (WEIV) vom 19. Juni 2020 gewisse Bestimmungen 
des IVG geändert hat. In der seit dem 1. Januar 2022 geltenden Fassung von 
Art. 22 Abs. 1 IVG lautet der letzte, lit. b bezeichnete Teilsatz wie folgt: "in ihrer 
Erwerbstätigkeit zu mindestens 50 Prozent arbeitsunfähig sind." Gemäss den 
Übergangsbestimmungen zur IVG-Änderung vom 19. Juni 2020 werden 
Taggelder, die bei Inkrafttreten dieser Änderung nach bisherigem Recht 
ausgerichtet werden, weiter ausbezahlt bis zum Unterbruch oder Abschluss der 
Massnahme, aufgrund derer sie ausgerichtet werden. Nachdem im vorliegenden 
Fall unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer ab 1. August 2021 Anspruch auf 
Taggeldleistungen hat, ist die (zwischen Parteien umstrittene) Höhe der 
Taggeldleistungen nach Massgabe der bisherigen Bestimmungen festzulegen.

1.2.1 Nach Art. 22 Abs. 2 IVG (in der bisherigen, nicht in der neuen seit 1.1.2022 
gültigen Fassung) besteht das Taggeld aus einer Grundentschädigung. Diese 
Grundentschädigung beträgt nach Art. 23 Abs. 1 IVG  80 Prozent des letzten 
ohne gesundheitliche Einschränkung erzielten Erwerbseinkommens, jedoch nicht 

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mehr als 80 Prozent des Höchstbetrages des Taggeldes nach Art. 24 Abs. 1 IVG. 
Grundlage für die Ermittlung des Erwerbseinkommens bildet das durchschnittli-
che Einkommen, von dem Beiträge nach dem Bundesgesetz über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 erho-
ben werden (massgebendes Einkommen, siehe Art. 23 Abs. 3 IVG). 

Nach Art. 24 Abs. 1 IVG entspricht der Höchstbetrag des Taggeldes dem 
Höchstbetrag des versicherten Tagesverdienstes nach dem UVG.

1.2.2  Unter dem letzten ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielten Er-
werbseinkommen ist dasjenige Einkommen zu verstehen, welches die versicher-
te Person zuletzt ohne Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit erzielt hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_170/2019 vom 
1.7.2019 Erw. 2.2 mit Verweis auf Rz. 3009 des Kreisschreibens des Bundesam-
tes für Sozialversicherungen über die Taggelder der IV, KSTI, in der ab 1.1.2018 
gültigen Fassung). 

1.2.3  Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine 
Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt, so ist auf das 
Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar 
vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 21 
Abs. 3 Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV, SR 831.201).

1.2.4  Personen, die in einem auf Dauer angelegten Arbeitsverhältnis stehen und 
deren Einkommen keinen starken Schwankungen ausgesetzt ist, gelten als Ver-
sicherte mit regelmässigem Einkommen, auch wenn sie ihre Arbeit infolge Krank-
heit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Dienst, oder aus anderen, von ihnen nicht verschul-
deten Gründen unterbrochen haben (Art. 21bis Abs. 1 IVV).

1.2.5  Macht eine versicherte Person glaubhaft, dass sie während der Zeit der 
Eingliederung ohne Eintritt der Invalidität eine andere als die zuletzt ohne ge-
sundheitliche Einschränkung ausgeübte Erwerbstätigkeit aufgenommen hätte, 
bemisst sich das Taggeld nach dem Verdienst, der mit dieser neuen Tätigkeit er-
zielt worden wäre (Art. 21bis Abs. 5 IVV).

1.2.6  Hat die versicherte Person kein regelmässiges Einkommen im Sinne von 
Art. 21bis IVV, so wird für die Ermittlung des massgebenden Einkommens auf das 
während der letzten drei Monate ohne gesundheitliche Einschränkung erzielte 
und auf den Tag umgerechnete Erwerbseinkommen abgestellt (Art. 21ter Abs. 1 
IVV). Ist auf diese Weise die Ermittlung eines angemessenen Erwerbseinkom-
mens nicht möglich, so wird das Einkommen einer längeren Zeitspanne berück-
sichtigt, wobei diese maximal zwölf Monate beträgt (Art. 21ter Abs. 2 IVV).

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1.3 Sinn und Zweck des in Art. 22f. IVG vorgesehenen Taggeldanspruchs 
während der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen ist seit der fünften 
IV-Revision einzig noch der Ersatz für ein effektives Einkommen, das infolge der 
Massnahmen nicht mehr erzielt werden kann (BGE 146 V 271 Erw. 6.4 S. 286). 

1.4 Übt eine versicherte Person während der Eingliederung eine Erwerbstätig-
keit aus, so wird das Taggeld nach Art. 21septies Abs. 1 Satz 1 IVV soweit gekürzt, 
als es zusammen mit dem aus dieser Tätigkeit erzielten Einkommen das gemäss 
den Artikeln 21-21quinquies  IVV massgebende Einkommen übersteigt. 

2. Streitig und zu prüfen ist hauptsächlich, welches Erwerbseinkommen als 
Bemessungsgrundlage zur Festsetzung des Taggeldes für die zwei Jahre dau-
ernde (am 1.8.2021 begonnene) Umschulung zum Büroassistenten (EBA, Fach-
richtung Dienstleistung und Administration) massgebend ist. 

2.1 Die Vorinstanz ging nach der Aktenlage sinngemäss davon aus, dass der 
Versicherte, welcher eine Lehre als Maurer abgeschlossen hatte, ohne Eintritt 
der Invalidität (bzw. der dadurch bewirkten Änderung seiner beruflichen Karriere 
mit Umschulung auf eine weitgehend sitzend auszuübende Erwerbstätigkeit im 
Büro) im ersten Umschulungsjahr (ab August 2021) die im August 2018 begon-
nene Zweitausbildung als Elektroinstallateur (mit doppeltem Lehrlingslohn) mit 
dem vierten Ausbildungsjahr abgeschlossen und dabei einen Jahresverdienst 
von Fr. 36'400.-- (13 x 2'800.--) erzielt hätte. Teilt man diesen im Lehrvertrag für 
das vierte Ausbildungsjahr vorgesehenen Jahreslohn von Fr. 36'400.-- durch 
365, resultiert ein Tageseinkommen von Fr. 100.-- (wie in der Beschwerde unter 
Ziffer 5.1 nachvollziehbar dargelegt wurde). Dieses durchschnittliche Tagesein-
kommen wurde in der angefochtenen Taggeldverfügung als Grundentschädigung 
angenommen (wovon nach Art. 22 Abs. 2 IVG 80% zu berücksichtigen waren, 
sowie nach Art. 21septies IVV eine weitere Kürzung erfolgte). 

2.2 Demgegenüber wird in der Beschwerde (Ziff. 5.2) eingewendet, dass nicht 
von einem während der (abgebrochenen) Zweitausbildung als Elektroinstallateur 
(hypothetisch) erzielten Lohn auszugehen sei, weil das Erwerbseinkommen aus 
dieser Lehre als Elektroinstallateur nicht als letztes ohne gesundheitliche Ein-
schränkung erzieltes Erwerbseinkommen im Sinne von Art. 23 Abs. 1 IVG zu 
qualifizieren sei.

2.3.1  In der Tat hat der Beschwerdeführer nachvollziehbar und überzeugend 
dargelegt, dass die gesundheitlichen Probleme am Fuss, welche zur Operation 
vom 14. Februar 2019 (siehe u.a. IV-act. 9-6/14 oben) und in der Folge zum vor-
zeitigen Abbruch der Zweitausbildung führten, bereits vor dem Beginn dieser 

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Zweitausbildung (1.8.2018) aufgetreten sind und in der Folge auch anhielten. 
Dafür sprechen insbesondere die nachfolgend aufgeführten Aspekte:

- dass in der am 28. August 2019 unterzeichneten IV-Anmeldung die Frage, 
seit wann die gesundheitliche Beeinträchtigung bestehe, mit "ungefähr seit 
1½ Jahren (Fuss)" [mithin ab ca. April 2018] beantwortet wurde (vgl. IV-act. 1-
6/9 unten);

- dass der Versicherte beim IV-Abklärungsgespräch vom 8. Oktober 2019 den 
Beginn der Fussprobleme mit "seit ca. 1.5 Jahren" [mithin ab ca. Mai 2018] 
umschrieben hat (IV-act. 11-1f./6);

- dass bereits am 28. September 2018 eine MRI-Untersuchung des rechten 
Fusses vorgenommen wurde (mithin zu diesem Zeitpunkt bereits seit einiger 
Zeit Beschwerden am rechten Fuss aufgetreten waren, vgl. IV-act. 21-4/24 
unten);

- dass solche seit einiger Zeit bestehende Fussbeschwerden rechts durch den 
bei der E.________ am 14. September 2018 vorgenommenen Eintrag in der 
Krankengeschichte "Diagnose Chronische Achillodynie rechts" dokumentiert 
sind (IV-act. 21-6/24 oben) und auch noch am 21. August 2019 anhielten, in-
dem eine Anpassung der beruflichen Orientierung empfohlen wurde (vgl. IV-
act. 21-11/24 unten);

- dass der RAD-Arzt Dr.med. C.________ am 7. Mai 2020 "aufgrund der Fuss-
diagnose von einer drohenden Invalidität ausgegangen" ist (IV-act. 35);

- dass Dr.med. F.________ (E.________) auf eine entsprechende Rückfrage 
der Rechtsvertreterin des Versicherten am 24. November 2021 dahingehend 
antwortete, dass sinngemäss die betreffenden Fussprobleme mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit bereits vor dem 1. August 2018 bestanden bzw. eine 
relevante Verschlechterung des Gesundheitszustands "mit grösster Wahr-
scheinlichkeit auch für das Jahr 2017" anzunehmen sei (vgl. Beilage 3 zur 
Eingabe des Beschwerdeführers vom 14.11.2021);

- dass Dr.med. G.________ (Facharzt Orthopädie/ Unfallchirurgie) und Dr.med. 
H.________ (Chirurgie FMH; beide I.________) im Bericht vom 9. Juli 2018 
an Dr.med. J.________ (FMH Allgemeinmedizin) gestützt auf die Untersu-
chung anlässlich der Sprechstunde vom 5. Juli 2018 folgende Diagnosen stell-
ten: "Achillodynie rechts/ Spreiz-Senkfuss/ Genua vara", wobei erwähnt wur-
de, dass der Versicherte von seit 2016 aufgetretenen Schmerzen im Bereich 
der Achillessehne/ Ferse rechtsseitig berichte (Bf-act. 6.1);

- und dass hinsichtlich der diagnostizierten Achillodynie rechts mehrfach bereits 
im ersten Halbjahr 2018 (konkret am 17.2.2018, am 26.3.2018 und am 
13.6.2018) Physiotherapie verordnet wurde (vgl. Bf-act. 81, 82, und 8.3).

2.3.2  Auch wenn der Versicherte ab 1. August 2018 eine Zweitausbildung als 
Elektroinstallateur in Angriff nahm, welche in Anbetracht der bereits damals bzw. 
früher aufgetretenen Fussbeschwerden rechts (i.V.m. dem körperlichen Anforde-
rungsprofil für Elektroinstallationen) als wenig geeignet erscheint, ändert dieser 

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Ausbildungsversuch nichts daran, dass eine IV-relevante Einschränkung der Ar-
beitsfähigkeit schon vor der Aufnahme dieser (später abgebrochenen) Zweitaus-
bildung anzunehmen ist. Mit anderen Worten ist zusammenfassend festzuhalten, 
dass die Entlöhnung der abgebrochenen Zweitausbildung nicht als massgebliche 
Bemessungsgrundlage für das Taggeld zur Umschulung in eine weitgehend sit-
zend auszuübende Bürotätigkeit herangezogen werden kann.

2.3.3  Wenn nach dem Gesagten die mit der Ausbildung zum Elektroinstallateur 
im Zusammenhang stehende Entlöhnung für die Festsetzung des Taggeldes im 
ersten Umschulungsjahr für eine Bürotätigkeit ausscheidet, kann konsequenter-
weise das Taggeld für das zweite Umschulungsjahr (für eine Bürotätigkeit) nicht 
nach Massgabe des Lohnes eines Elektroinstallateurs bemessen werden, wie 
dies der Beschwerdeführer in Ziffer 4 seiner Eingabe vom 14. Dezember 2021 
geltend macht. Es liesse sich nicht rechtfertigen, das Taggeld für die gleiche Um-
schulung (in eine Bürotätigkeit) im ersten Jahr "nach einem Lohn als Maurer" und 
im zweiten Jahr "nach einem Lohn als Elektroinstallateur" zu bemessen. Ein der-
artige widersprüchliche Berechnungsweise verdient keinen Rechtsschutz. Viel-
mehr ist für beide Umschulungsjahre von der gleichen Bemessungsgrundlage 
auszugehen.

3.1 Aus den dargelegten Gründen ist festzuhalten, dass sich die massgebende 
Bemessungsgrundlage zur Festsetzung der Grundentschädigung nach dem 
durchschnittlichen Einkommen richtet, von welchem der Versicherte als gelernter 
Maurer Beiträge nach dem AHVG entrichtet hat (Art. 23 Abs. 3 IVG). 

3.2 Diesbezüglich hat die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung (ab Ziffer 6) 
überzeugend ausgeführt, dass nach Massgabe der bei der K.________ AG 
(L.________) erzielten und abgerechneten Einkünfte in der Hauptsaison von 
April 2016 bis November 2016 ein massgebendes Jahreseinkommen von Fr. 
56'067.-- herzuleiten ist (vgl. dazu den aktenkundigen IK-Auszug). 

Sodann hat der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 14. Dezember 2021 
(unter Ziffer 4) zutreffend ausgeführt, dass er "schon lange nicht mehr in einer 
Festanstellung" gewesen war und dass ein "Rückgriff auf ein vor April 2016 
liegendes Einkommen" ausser Betracht falle. 

Soweit der Beschwerdeführer in der vorerwähnten Ziffer 4 für ein Durchschnitts-
einkommen auf der Basis der Einkünfte in den Jahren 2016 und 2017 plädiert, 
steht dieser Berechnungsweise Art. 21ter Abs. 2 IVV entgegen, wonach maximal 
eine Zeitspanne von zwölf Monaten (nicht aber zwei Jahre) berücksichtigt wer-
den dürfen. 

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Unbehelflich ist auch die Argumentation in der Beschwerde (Ziff. 5.4), dass der 
Versicherte als Maurer in einer Festanstellung im Jahr 2021 nicht weniger ver-
dient hätte als im Jahre 2012 bei der Firma M.________ AG, da er nach der Ak-
tenlage ab Mai 2013 keine Festanstellung hatte, wie die Vorinstanz in ihrer Ver-
nehmlassung (Ziffer 10) zu Recht hervorgehoben hat.

3.3.1  Bei dieser Sach- und Rechtslage ist das Taggeld nach dem aus dem IK-
Auszug hergeleiteten Jahreseinkommen von Fr. 56'067.-- zu bemessen, was ein 
massgebendes Tageseinkommen von Fr. 153.60 (56'067 : 365) ergibt. Davon 
80% (siehe Art. 23 Abs. 1 IVG) ergibt eine Grundentschädigung von Fr. 122.90 
(153.60 x 0.80 = 122.88).

3.3.2  Von einer solchen Grundentschädigung von Fr. 122.90 ist für das erste 
Umschulungsjahr keine Kürzung im Sinne von Art. 21septies Abs. 1 IVV (als Übe-
rentschädigung) vorzunehmen, weil das so berechnete Taggeld von Fr. 122.90 
zusammen mit dem Erwerbseinkommen während der Umschulung in eine 
Bürotätigkeit (im 1. Jahr 13x Fr. 770 = 10'010, vgl. IV-act. 50-2/2; dies entspricht 
umgerechnet auf einen Tag Fr. 27.40 [10'010 : 365]) das massgebende Tages-
einkommen von Fr. 153.60 nicht übersteigt (122.90 + 27.40 = 150.30). 

3.3.3  Für das zweite Umschulungsjahr verhält es sich insofern anders, als hier 
das berechnete Taggeld von Fr. 122.90 zusammen mit dem Erwerbseinkommen 
während des zweiten Umschulungsjahres von umgerechnet täglich Fr. 34.90 
(13x 980 = 12'740 [IV-act. 50-2/2], 12'740 : 365 = 34.90) zusammen Fr. 157.80 
ergibt und damit das massgebende Tageseinkommen (Fr. 153.60, siehe oben) 
um insgesamt Fr. 4.20 übersteigt. Um diesen Betrag ist das Taggeld für das 
zweite Umschulungsjahr auf Fr. 118.70 herabzusetzen (122.90 minus 4.20). Da-
zu kann zusätzlich auf die Ausführungen der Vorinstanz in Ziffer 11 ihrer Ver-
nehmlassung verwiesen werden.

3.4 Am dargelegten Ergebnis vermögen die weiteren Vorbringen des Be-
schwerdeführers nichts zu ändern. Zusammenfassend ist die Beschwerde inso-
weit gutzuheissen und die angefochtene Taggeldverfügung ist insoweit abzuän-
dern, als das Taggeld für den Zeitraum vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022 auf 
Fr. 122.90 (statt Fr. 72.20) und dasjenige für den Zeitraum vom 1. August 2022 
bis 31. Juli 2023 auf Fr. 118.70 (statt Fr. 64.70) festzulegen ist. Die Nachzahlung 
der entsprechenden Taggeldleistungen ist Sache der Verwaltung.

4. Dem vorliegenden Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten 
den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Zudem wird dem beanwalteten Beschwerde-
führer für das dargelegte Teilobsiegen eine reduzierte Parteientschädigung zu 

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Lasten der Vorinstanz zugesprochen. Das Honorar wird in Beachtung des Ge-
bührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, 
welcher nach § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, sowie 
unter Beachtung der nach § 2 anwendbaren Kriterien (Wichtigkeit der Streitsa-
che, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der Art der Arbeitsleistung sowie dem 
notwendigen Zeitaufwand), und in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens 
auf Fr. 1'600.-- (inkl. Auslagen und MwSt) festgelegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen. 
Die angefochtene Taggeldverfügung vom 14. Juli 2021 wird dahingehend 
abgeändert, dass für den Zeitraum vom 1.8.2021 bis 31.7.2022 ein Taggeld 
von Fr. 122.90 sowie für den Zeitraum vom 1.8.2022 bis 31.7.2023 ein 
Taggeld von 118.70 festgelegt wird. Im Übrigen wird die Beschwerde ab-
gewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr/ Auslagen) werden auf Fr. 500.-- 
festgelegt und den Parteien je zur Hälfte (je Fr. 250.--) auferlegt. Dies wird 
zahlungsverkehrsmässig so umgesetzt, dass das Gericht den vom Be-
schwerdeführer bezahlten Kostenvorschuss von Fr. 500.-- einbehält und 
die IV-Stelle der Rechtsvertreterin noch Fr. 250.-- zu bezahlen hat.

3. Dem beanwalteten Beschwerdeführer wird für sein Teilobsiegen zulasten 
der IV-Stelle eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'600.-- zuge-
sprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- die Vertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen (A).

Schwyz, 11. Februar 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 14. Februar 2022