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**Case Identifier:** 3e4f9f13-a586-57e9-be42-f81f50fc7d1e
**Source:** Basel-Landschaft (entscheidsuche) (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-21
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 21.11.2025 735 25 179 (735 2025 179)
**Docket/Reference:** 735 25 179
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_735-25-179_2025-11-21.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 

vom 21. November 2025 (735 25 179) 

 

____________________________________________________________________ 

 

 

Berufliche Vorsorge 

 

 

Die geltend gemachte Beitragsforderung besteht zu Recht. Der Klägerin ist definitive 

Rechtsöffnung zu erteilen. 

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Gerichtsschreiberin Felicia Käslin 

 
 

Parteien A.____, Klägerin 
  

 
gegen 
 
 

 B.____, Beklagter 
 

  
  

Betreff Beiträge 
 
 

 

A. Mit Anschlussvertrag vom 19. Juni 2020 / 25. Juni 2020 schloss sich B.____, Inhaber 

der Einzelfirma C.____, per 1. Januar 2021 der A.____ zur Durchführung der beruflichen Vor-

sorge an. Dieses Anschlussverhältnis kündigte die A.____ mit Schreiben vom 3. Oktober 2024 

per 1. Dezember 2024. Aus dem Auszug des Inkassokontos der A.____ vom 18. März 2025 re-

sultierte nach erfolgter Mahnung vom 9. Juli 2024 per 7. Januar 2025 ein Saldo zu Gunsten der 

A.____ in der Höhe von Fr. 5'577.85 (Fr. 4’929.85 Beitragsausstand + Fr. 342.85 Zinsbelastung 

2024 + Fr. 5.15 Zinsbelastung 2025 + Fr. 300.-- Umtriebsentschädigung). In der Folge leitete die 

A.____ die Betreibung ein. Am 20. Februar 2025 wurde B.____, gemäss Handelsregisterauszug 

 

 
 
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des Kantons Basel-Landschaft Inhaber der Einzelfirma C.____ mit Einzelunterschrift, der ent-

sprechende Zahlungsbefehl Nr. X.____ der Zivilrechtsverwaltung Basel-Landschaft vom 10. Feb-

ruar 2025 zugestellt. Die in Betreibung gesetzte Forderung setzte sich aus der Beitragsforderung 

in Höhe von Fr. 5'577.85 (inkl. Zinsbelastungen 2024 und 2025 sowie Umtriebsentschädigung) 

und dem Verzugszins von 5 % seit 7. Januar 2025 zusammen. Weiter wurden Betreibungskosten 

von insgesamt Fr. 74.-- erhoben. Gegen diesen Zahlungsbefehl erhob B.____ noch gleichentags 

Rechtsvorschlag. 

 

B. Mit Eingabe vom 16. Mai 2025 reichte die A.____ beim Kantonsgericht Basel-Land-

schaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), Klage gegen B.____ ein. Darin be-

antragte sie, es sei der Beklagte zu verpflichten, ihr den Betrag von Fr. 5'577.85 zuzüglich 5 % 

Zins seit 7. Januar 2025 auf der Kapitalforderung und die Betreibungskosten von Fr. 74.-- zu 

bezahlen. Zusätzlich sei der Rechtsvorschlag im Betreibungsverfahren (Beitreibung Nr. X.____) 

zu beseitigen; unter o/e-Kostenfolge zu Lasten des Beklagten. 

 

C. Innert der ihm eingeräumten Frist reichte der Beklagte keine Klageantwort ein. Mit 

Schreiben vom 7. August 2025 setzte das Kantonsgericht in der Folge eine unerstreckbare Nach-

frist bis 21. August 2025 zur Einreichung einer Klageantwort an. Gleichzeitig wies es den Beklag-

ten darauf hin, dass gestützt auf die vorhandenen Akten entschieden werde, falls innert Frist 

keine Eingabe erfolge. Nachdem der Beklagte auch innert der Nachfrist keine Klageantwort ein-

gereicht hatte, wurde die Angelegenheit am 29. August 2025 dem Präsidium des Kantonsgerichts 

zur Beurteilung überwiesen. 

 

 

Die Präsidentin zieht  i n  E r w ä g u n g :  

 

1.1 Gemäss Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- 

und Invalidenvorsorge (BVG) vom 25. Juni 1982 bezeichnet jeder Kanton ein Gericht, das als 

letzte kantonale Instanz über die Streitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen, Arbeitgebern 

und Anspruchsberechtigten entscheidet. Zu diesen Streitigkeiten gehören insbesondere auch 

Beitragsstreitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen und Arbeitgebern aus Anschlussverträ-

gen. Gerichtsstand ist in diesen Fällen der schweizerische Sitz oder Wohnsitz der beklagten Par-

tei (Art. 73 Abs. 3 BVG). Im Kanton Basel-Landschaft liegt die sachliche Zuständigkeit zur Beur-

teilung dieser Streitigkeiten gemäss § 54 Abs. 1 lit. c des Gesetzes über die Verfassungs- und 

Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beim Kantonsgericht. Da der Be-

klagte Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft hat, ist das Kantonsgericht sowohl sachlich als auch 

örtlich zur Beurteilung der Klage vom 16. Mai 2025 zuständig. Auf die Klage ist demnach einzu-

treten. 

 

1.2 Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 20'000.-- entscheidet gemäss § 55 Abs. 1 

VPO die präsidierende Person der Abteilung Sozialversicherungsrecht des Kantonsgerichts 

durch Präsidialentscheid. Im vorliegenden Fall unterschreitet die klageweise geltend gemachte 

Forderung diese Streitwertgrenze. Die Beurteilung der Klage fällt somit in die Kompetenz der 

präsidierenden Person des Kantonsgerichts. 

 

 
 
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2. Gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG stellt das Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen fest. 

Es gilt somit der Untersuchungsgrundsatz, wonach das Gericht von Amtes wegen für die richtige 

und vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat. Der Untersu-

chungsgrundsatz wird allerdings beschränkt durch die Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 

125 V 193 E. 2, 122 V 157 E. 1a). Dazu gehört im Klageverfahren über die Beiträge der berufli-

chen Vorsorge namentlich die Substantiierungspflicht, welche beinhaltet, dass die wesentlichen 

Tatsachenbehauptungen und -bestreitungen in den Rechtsschriften der Parteien jeweils enthal-

ten sein müssen. Es ist demnach einerseits Sache der klagenden Vorsorgeeinrichtung, die Bei-

tragsforderung soweit zu substantiieren, dass sie überprüft werden kann; andererseits obliegt es 

der Beklagten, substantiiert darzulegen, weshalb und gegebenenfalls in welchen Umfang die ein-

geklagte Beitragsforderung unbegründet ist. Soweit die eingeklagte Forderung hinreichend sub-

stantiiert ist, bleiben nicht substantiierte Bestreitungen unberücksichtigt; demgegenüber darf das 

Gericht eine Klage, soweit sie nicht hinreichend substantiiert und nachvollziehbar ist, trotz unge-

nügend substantiierter oder gänzlich fehlender Bestreitung nicht gutheissen (vgl. BGE 138 V 86 

E. 5.2.3; Urteil des Bundesgerichts vom 25. August 2008, 9C_314/2008, E. 3.2; SZS 2001 S. 562 

E. 1a/bb). 

 

3.1 Gemäss Art. 11 Abs. 1 BVG muss die Arbeitgeberin, die obligatorisch zu versichernde 

Arbeitnehmer im Sinne von Art. 2 BVG beschäftigt, eine in das Register für die berufliche Vor-

sorge eingetragene Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen anschliessen. Vorlie-

gend ist unbestritten, dass sich der Beklagte per 1. Januar 2021 der Klägerin angeschlossen hat 

und dass dieser Anschluss von der Klägerin mittels Kündigung wegen Beitragsausständen vom 

3. Oktober 2024 per 1. Dezember 2024 schliesslich wieder aufgelöst worden ist (Klagebeilagen 

1 und 2). 

 

3.2 Nach Art. 66 Abs. 2 BVG schuldet die Arbeitgeberin der Vorsorgeeinrichtung die gesam-

ten Beiträge. Sie zieht den in den reglementarischen Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung 

festgelegten Beitragsanteil des Arbeitnehmers vom Lohn ab (Art. 66 Abs. 3 BVG). Dem von der 

Klägerin eingereichten Kontoauszug vom 18. März 2025 kann entnommen werden, dass sich die 

offene BVG-Beitragsforderung per 29. November 2024 auf Fr. 4’929.85 (exkl. Umtriebsentschä-

digung Fr. 300.--, vgl. dazu E. 3.3 hiernach) und die Zinsbelastung per 7. Januar 2025 auf Fr. 

348.-- (Fr. 342.85 Zinsbelastung 2024 + Fr. 5.15 Zinsbelastung 2025) belaufen hat. Damit hat die 

Klägerin ihre Beitragsforderung im Sinne des soeben Dargelegten (vgl. E. 2 hiervor) hinreichend 

belegt. Demgegenüber hat der Beklagte im Rahmen des vorliegenden Verfahrens trotz wieder-

holter Aufforderung durch das Kantonsgericht keine Klageantwort eingereicht. Bei dieser Aus-

gangslage besteht für das Gericht kein Anlass, den Kontoauszug oder die Rechnungen der Klä-

gerin auf weitere, möglicherweise anwendbare Rechtssätze zu überprüfen. Denn das Bundesge-

richt hat in diesem Zusammenhang festgehalten, dass das Gericht zusätzliche Abklärungen nur 

vornimmt oder veranlasst und von den Verfahrensbeteiligten nicht aufgeworfene Rechtsfragen 

nur prüft, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergeben-

den Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Au-

gust 2008, 9C_314/2008, E. 3.1 f. m.w.H.; BGE 119 V 347 E. 1a, 117 V 282 E. 4a, 110 V 54 

E. 4a). Solche Anhaltspunkte sind hier keine ersichtlich. Dem Kantonsgericht ist nicht bekannt, 

 

 
 
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aus welchen Gründen der Beklagte seine Beitragsausstände nicht bezahlt hat. Auch aus dem 

Rechtsvorschlag vom 20. Februar 2025 ergeben sich keine Anhaltspunkte, da dieser ohne Be-

gründung erhoben worden ist. Damit ist davon auszugehen, dass die rechtsgenüglich substanti-

ierten Beitragsschulden von der Klägerin korrekt berechnet worden sind, weshalb der Beklagte 

zu verpflichten ist, der Klägerin die klageweise geltend gemachte Beitragsforderung zu bezahlen. 

 

3.3 Die geltend gemachte Umtriebsentschädigung in der Höhe von Fr. 300.-- stützt sich auf 

Ziffer 2.1 des Kostenreglements der Klägerin. Das Kostenreglement ist gemäss dessen Ziffer 1.1 

integrierender Bestandteil des zwischen der Stiftung und dem Unternehmen geschlossenen An-

schlussvertrages (vgl. auch Ziffer 2.1 des Anschlussvertrages). Mit der Unterzeichnung des An-

schlussvertrages vom 19. Juni 2020 / 25. Juni 2020 hat der Beklagte auch die darin aufgeführten 

kostenpflichtigen Aufwendungen anerkannt. Ziffer 2.1 des Kostenreglements sieht vor, dass bei 

eingeschriebenen Mahnungen im Zusammenhang mit Beitragsforderungen Fr. 300.-- geschuldet 

sind. Nach der Rechtsprechung des Kantonsgerichts können einer Vorsorgeeinrichtung bei Bei-

tragsstreitigkeiten pauschalisierte (Mahn-)Spesen zugesprochen werden, sofern es sich im Ein-

zelfall um einen angemessenen, nicht offensichtlich übermässigen Betrag handelt. Dabei sind vor 

allem die Höhe der Gesamtforderung und der Aufwand der Gläubigerin zu berücksichtigen (vgl. 

statt vieler Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 22. November 

2024, 735 24 90, E. 3.4 m.w.H.). Bei der Umtriebsentschädigung von Fr. 300.--, welche vom Be-

klagten weder in ihrem Bestand noch in ihrer Höhe bestritten wird, kann nicht von einer übermäs-

sig hohen Umtriebsentschädigung gesprochen werden. 

 

3.4 Die Klägerin hat ihre Beitragsforderung mit 5 % verzinst und fordert einen Betrag von Fr. 

342.85 für das Jahr 2024 und Fr. 5.15 für das Jahr 2025. Weiter hat sie beantragt, es sei ihr ein 

zusätzlicher Verzugszins ab 7. Januar 2025 im Umfang von 5 % auf die geltend gemachten Aus-

stände auszurichten. Sie kann sich dabei auf Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG sowie auf Ziffer 5.4 ihres 

Anschlussvertrages stützen. Diese Bestimmungen ermächtigen die A.____, für nicht rechtzeitig 

bezahlte Beiträge marktkonforme Verzugszinsen zu verlangen. Dies entspricht auch der Praxis 

des Kantonsgerichts, welches in Klageverfahren betreffend BVG-Beitragsstreitigkeiten in analo-

ger Anwendung von Art. 104 Abs. 1 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schwei-

zerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht; OR) vom 30. März 1911 Verzugs-

zinsen in der Höhe von 5 % zuspricht, es sei denn, die Parteien haben ausdrücklich einen ande-

ren Zinssatz vereinbart (vgl. statt vieler Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht, vom 15. August 2024, 735 23 365, E. 3.4.1 m.w.H.). Die in Rechnung gestellten Zin-

sen in der Höhe von Fr. 342.85 und Fr. 5.15 sind daher ebenso wenig zu beanstanden wie der 

anschliessend ab 7. Januar 2025 geschuldete Verzugszins von 5 %. Hinzuweisen ist allerdings 

darauf, dass die Zinsforderung der Klägerin für die Zeit bis Ende Dezember 2024 im Umfang von 

Fr. 342.85 und für die Zeit ab 1. Januar 2025 von Fr. 5.15 einen Teil ihrer klageweise geltend 

gemachten Gesamtforderung von Fr. 5'577.85 bildet. Diese Zinsen können jedoch nicht doppelt 

geltend gemacht werden, zumal sonst ein unzulässiger Zinseszins erhoben würde (vgl. Urteil des 

Kantonsgerichts, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 23. April 2025, 735 24 389, E. 3.4). 

Des Weiteren bezieht sich der Verzugszins gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 

einzig auf die geschuldeten Beiträge, nicht aber darüber hinaus auch auf geschuldete Gebühren 

wie vorliegend die Umtriebsentschädigung von Fr. 300.-- (Urteil des Bundesgerichts vom 2. März 

 

 
 
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2020, 9C_180/2019, E. 3.2.1). Ein Verzugszins von 5 % ist somit einzig auf den Betrag von 

Fr. 4’929.85 geschuldet. 

 

3.5 Zu prüfen bleibt, ab wann die Verzugszinsen auf den Betrag von Fr. 4’929.85 geschuldet 

sind. Der Schuldner einer fälligen Verbindlichkeit gerät grundsätzlich durch Mahnung in Verzug 

(vgl. Art. 102 OR). Im Bereich der beruflichen Vorsorge richtet sich die Fälligkeit der Beitragsfor-

derungen jedoch meist nach Reglement oder einer separaten Vereinbarung (MARC HÜRZELER, 

in: Basler Kommentar BVG, Hürzeler/Stauffer [Hrsg.], Basel 2020, Art. 66 Rz. 17 f.). Vorliegend 

ergibt sich aus den Ziffern 5.2 und 5.3 des Anschlussvertrages der Klägerin, dass die Beiträge 

u.a. für die Risikoleistungen zu Jahresbeginn, jene der Altersgutschriften und der Beiträge an den 

Sicherheitsfonds zu Jahresende fällig werden. Als Stichtag gilt der 1. Januar eines Jahres. In 

Übereinstimmung mit diesen Bestimmungen wurde ab dem Zeitpunkt der Fälligkeit ein Sollzins 

auf die ausstehenden Forderungen berücksichtigt (vgl. Kontoauszug vom 18. März 2025). Nach 

Ziffer 5.4 Abs. 3 des Anschlussvertrages wird ein am Ende des Kalenderjahres zugunsten der 

Klägerin bestehender Saldo inklusive allfälliger aufgelaufener Zinsbelastungen als Kapitalforde-

rung auf das nächste Kalenderjahr vorgetragen. Die Klägerin erstellt auf das Ende eines Kalen-

derjahres einen Kontoauszug über das Inkassokonto (vgl. Ziffer 5.4 Abs. 4 des Anschlussvertra-

ges). Gemäss Auszug aus dem Inkassokonto vom 18. März 2025 erfolgte am 7. Januar 2025 

eine per gleichentags fällige Zinsbelastung. Zu diesem Zeitpunkt waren sämtliche ausstehenden 

Beiträge – die Vertragsauflösung war bereits per 1. Dezember 2024 erfolgt – zur Zahlung fällig. 

Die auf den Ausstand geltend gemachte Zinspflicht ab 7. Januar 2025 ist somit unter Berücksich-

tigung des Reglements nicht zu beanstanden. 

 

3.6 Zusammenfassend ist die Klage demnach teilweise gutzuheissen und der Beklagte zu 

verpflichten, die von der Klägerin geltend gemachte Forderung von Fr. 5'577.85 (inkl. Verzugs-

zinsen für die Zeit bis Ende Dezember 2024 im Umfang von Fr. 342.85 und für die Zeit ab 1. Ja-

nuar 2025 von Fr. 5.15 sowie die Umtriebsentschädigung von Fr. 300.--) sowie 5 % Zins seit 

7. Januar 2025 auf Fr. 4’929.85 (Fr. 5'577.85 abzüglich Fr. 342.85 und Fr. 5.15 und Fr. 300.--) an 

die Klägerin zu bezahlen. 

 

4.1 Die Klägerin hat schliesslich beantragt, es sei der in der Betreibung Nr. X.____ der Zivil-

rechtsverwaltung Basel-Landschaft vom 10. Februar 2025 erhobene Rechtsvorschlag im Umfang 

der geltend gemachten Forderungen zu beseitigen. 

 

4.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist es zulässig, dass die nach Art. 79 des 

Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) vom 11. April 1889 angerufenen 

Behörden zugleich mit dem Sachentscheid die Rechtsöffnung erteilen (Urteile des Bundesge-

richts vom 24. Oktober 2019, 9C_491/2019, E. 2.2 und vom 31. März 2010, 9C_193/2010, E. 1). 

Dies gilt im Rahmen von Beitragsstreitigkeiten insbesondere auch für die sozialversicherungs-

rechtliche Abteilung des Kantonsgerichts. Dabei hat das Dispositiv des Urteils genau auf die hän-

gige Betreibung Bezug zu nehmen und den Rechtsvorschlag ausdrücklich als aufgehoben zu 

erklären, sei es vollumfänglich oder in einer bestimmten Höhe (BGE 128 III 39 E. 2 = Pra 91 

[2002] Nr. 111, 119 V 329 E. 2 b = Pra 83 Nr. 214; 107 III 60 E. 3 = Pra 70 Nr. 252). 

 

 

 
 
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4.3 Wie vorstehend festgestellt wurde, bestehen die geltend gemachten Forderungen zu 

Recht, weshalb sowohl die Voraussetzungen für die Aufhebung des Rechtsvorschlags als auch 

für die Erteilung der Rechtsöffnung im Umfang der teilweisen Gutheissung der vorliegenden 

Klage (vgl. E. 3.6 hiervor) erfüllt sind. Demnach ist der Rechtsvorschlag des Beklagten vom 

20. Februar 2025 in der Betreibung Nr. X.____ der Zivilrechtsverwaltung Basel-Landschaft (Zah-

lungsbefehl vom 10. Februar 2025) im Umfang der geltend gemachten Forderung von 

Fr. 5‘577.85 (inkl. Verzugszinsen für die Zeit bis Ende Dezember 2024 im Umfang von Fr. 342.85 

und für die Zeit ab 1. Januar 2025 von Fr. 5.15 sowie die Umtriebsentschädigung von Fr. 300.--) 

sowie Verzugszins von 5 % seit 7. Januar 2025 auf Fr. 4‘929.85 zu beseitigen. Der Klägerin ist in 

diesem Umfang die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. 

 

4.4 Was die Betreibungskosten betrifft, so sind diese gemäss Art. 68 SchKG von Gesetzes 

wegen geschuldet, weshalb dafür keine Rechtsöffnung zu erteilen ist (FRANK EMMEL, in: Basler 

Kommentar SchKG, Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar SchKG, 3. Auflage Ba-

sel 2021, Art. 68 Rz. 16). Vorliegend sind durch die Ausstellung des Zahlungsbefehls in der Be-

treibung Nr. X.____ vom 10. Februar 2025 Betreibungskosten in der Höhe von Fr. 74.-- angefal-

len. Der Beklagte ist demzufolge zu verpflichten, der Klägerin auch diese Kosten zu bezahlen. 

 

5.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG ist das Verfahren vor 

dem kantonalen Versicherungsgericht grundsätzlich kostenlos. Es sind demnach keine Verfah-

renskosten zu erheben. 

 

5.2 Die Klägerin hat in ihrer Klage beantragt, es sei die Klage unter Kostenfolge zu Lasten 

der Beklagten gutzuheissen. Es ist deshalb zu prüfen, ob der obsiegenden Klägerin eine Partei-

entschädigung zu Lasten des Beklagten zuzusprechen ist. Im Bereich der beruflichen Vorsorge 

ist die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Partei im erstinstanzlichen Verfahren 

Anspruch auf Ersatz der Kosten für Prozessführung und Vertretung hat, im Bundesrecht nicht 

geregelt (vgl. Art. 73 BVG), weshalb die Verlegung der Parteikosten grundsätzlich nach dem 

massgebenden kantonalen Prozessrecht zu erfolgen hat. Dieses hält in § 21 Abs. 4 Satz 1 VPO 

fest, dass in Verfahren in Sozialversicherungssachen die obsiegende Beschwerde führende oder 

klagende versicherte Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten hat. Die genannte Bestim-

mung schränkt somit auch in berufsvorsorgerechtlichen Streitigkeiten einen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung ausdrücklich auf die versicherte Person ein, weshalb die obsiegende Vor-

sorgeeinrichtung – abgesehen von hier nicht weiter interessierenden Fällen, in denen Versicher-

ten mutwillige oder leichtsinnige Prozessführung vorzuwerfen ist (BGE 126 V 143 E. 4b) – keine 

Parteientschädigung beanspruchen kann. 

  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und der Beklagte wird verpflich-

tet, der Klägerin die Forderung im Umfang von Fr. 5‘577.85 sowie Ver-

zugszins von 5 % seit 7. Januar 2025 auf Fr. 4'929.85 zu bezahlen. 

 2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. X.____ der Zivilverwaltung 

Basel-Landschaft vom 10. Februar 2025 wird teilweise aufgehoben 

und der Klägerin wird die definitive Rechtsöffnung für die Forderung im 

Betrag von Fr. 5‘577.85 sowie Verzugszins von 5 % seit 7. Ja-

nuar 2025 auf Fr. 4'929.85 erteilt.  

 3. Der Beklagte hat der Klägerin die Kosten des Zahlungsbefehls 

Nr. X.____ der Zivilrechtsverwaltung Basel-Landschaft vom 10. Feb-

ruar 2025 von Fr. 74.-- zu bezahlen.  

 4. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 5. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.