# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 749a3667-92ea-5340-8fa4-1d2483c3ee26
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-07
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 07.12.2021 III 2021 88
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-88_2021-12-07.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 88

Entscheid vom 7. Dezember 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________, 

gegen

1. Einzelrichter des Zwangsmassnahmengerichts, Kollegium-
strasse 28, Postfach 2267, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. Kantonspolizei Schwyz, Bahnhofstrasse 7, Postfach 1212, 
6431 Schwyz,
Beigeladene,

Gegenstand Verfügung des Einzelrichters des Zwangsmassnahmengerichts be-
treffend Verlängerung der Bewilligung von verdeckten Vorermittlern 
(§ 9d PolG)

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Sachverhalt:

A. Am 10. Januar 2011 beantragte die Kantonspolizei Schwyz beim Zwangs-
massnahmengericht des Kantons Schwyz (ZMG) die Ernennung von verdeckten 
Vorermittlern gestützt auf § 9d des Polizeigesetzes des Kantons Schwyz (PolG; 
SRSZ 520.110) vom 22. März 2000 (Vi-act. 11.2/ Beilage 1). Mit Verfügung vom 
14. Januar 2011 bewilligte das ZMG der Kantonspolizei Schwyz mit Wirkung bis 
14. Januar 2012 den in der Verfügung genannten verdeckten Ermittlern die Mög-
lichkeit zur verdeckten Vorermittlung im Rahmen der in den Erwägungen erwähn-
ten Internetermittlungen (Vi-act. 11.2/ Beilage 2). 

B. Damit weiter verdeckte Vorermittlungen getätigt werden konnten, wurden 
die Ernennungen halbjährlich verlängert bzw. vom ZMG genehmigt. Am 9. Janu-
ar 2020 reichte die Kantonspolizei Schwyz beim ZMG des Kantons Schwyz ein 
weiteres Gesuch betreffend "Verlängerung der Genehmigung von verdeckten 
Vorermittlern" ein (Vi-act. 11.1/ Beilage 1). Mit Verfügung vom 13. Januar 2020 
(ZMV 2020 2) hat der Einzelrichter ZMG festgelegt:

1. Die Genehmigung der Ernennung der nachfolgenden Polizeiangehörigen zu ver-
deckten Vorermittlern (inkl. Erlaubnis, Urkunden zum Aufbau oder zur Aufrecht-
erhaltung einer Legende herzustellen oder zu verändern) wird bis am 14. Juli 
2020 verlängert:
- __________, geb. ______, VE Code ___, Kapo SZ,
- __________, geb. ______, VE Code ___, Kapo SZ,
- __________, geb. ______, VE Code ___, fedpol/IFC 4,
- __________, geb. ______, VE Code ___, fedpol/IFC 4.

2. Zustellung an die Gesuchstellerin für sich, die Führungsperson und die Vorermitt-
ler.

C. Am 4. Februar 2020 nahm A.________ (Jg. 19__) mit dem gestützt auf die 
erlassene Verfügung eingesetzten verdeckten polizeilichen Ermittler des Bun-
desamtes für Polizei (fedpol), der sich als 13-jähriges Mädchen ausgab, auf einer 
Internetplattform Kontakt auf. Beim anschliessenden Chat über WhatsApp 
schickte er ein Bild mit pornografischem Inhalt an die angebliche Minderjährige. 
Im Wesentlichen gestützt auf diesen Sachverhalt reichte fedpol Strafanzeige bei 
der Kantonspolizei Schwyz ein, welche diese an die örtlich zuständige Polizei-
behörde des Kantons C.________ zur weiteren Bearbeitung weiterleitete (vgl. 
Vernehmlassung Kantonspolizei Ziff. 2.6; vgl. Bf-act. 4). 

D. In der Folge wurde ein Untersuchungsverfahren der Staatsanwaltschaft des 
Kantons C.________ (Untersuchungsamt D.________) gegen A.________ ein-
geleitet. In diesem Verfahren verlangte A.________ Akteneinsicht, die ihm mit 
Schreiben vom 26. April 2021 gewährt wurde. Aufgrund der zugestellten Akten 

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erhielt er am 27. April 2021 Kenntnis der Verfügung vom 13. Januar 2020 des 
Einzelrichters ZMG und damit der verdeckten Vorermittlung (Bf-act. 2). 

E. Mit Eingabe vom 17. Mai 2021 (Postaufgabe am gleichen Tag) lässt 
A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde mit den 
folgenden Rechtsbegehren einreichen:

1. Es sei festzustellen, dass die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts 
Schwyz vom 13. Januar 2020 (ZMV 2020 2) nichtig und ungültig ist.

2. Eventualiter sei die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts Schwyz vom  
13. Januar 2020 (ZMV 2020 2) dahingehend zu berichtigen bzw. zu ergänzen, 
dass die Genehmigung zur verdeckten Vorermittlung auf Einsätze beschränkt 
wird, die der Erkennung und Verhinderung von Straftaten mit Bezug zum Ho-
heitsgebiet des Kantons Schwyz dienen.

3. Subeventualiter sei die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts Schwyz vom 
13. Januar 2020 (ZMV 2020 2) aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeur-
teilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Staates. 

F. Die Kantonspolizei Schwyz beantragt mit Vernehmlassung vom 11. Juni 
2021, die Beschwerde vom 17. Mai 2021 sei unter Kostenfolge zulasten des Be-
schwerdeführers abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Der Einzelrichter 
ZMG beantragt mit Vernehmlassung vom 15. Juni 2021, infolge Unzuständigkeit 
des Verwaltungsgerichts sei auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

G. Der fallführende Richter lädt den Rechts- und Beschwerdedienst sowie das 
Kantonsgericht mit Schreiben vom 19. Mai 2021 zu einem Meinungsaustausch 
betreffend Rechtsschutz bei der verdeckten Vorermittlung gemäss § 9d PolG ein. 
Hierzu äussert sich der Rechts- und Beschwerdedienst mit Schreiben vom 16. 
Juni 2021. Am 12. Juli 2021 reicht der Beschwerdeführer eine Stellungnahme zu 
den Eingaben ein. Am 29. Juli 2021 nimmt das Kantonsgericht Schwyz im Rah-
men des Meinungsaustausches Stellung. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. 
insbesondere die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des 
Rechtsmittels, die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspru-
ches sowie die Rechtsanhängigkeit oder das Vorliegen einer rechtskräftigen Ver-
fügung oder eines rechtskräftigen Entscheides in der gleichen Sache (siehe § 27 
Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP, SRSZ 234.110] vom 

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6.6.1974). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen 
Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

1.2 Die vorliegende Beschwerde richtet sich ausdrücklich gegen die Verfügung 
des Einzelrichters ZMG vom 13. Januar 2020. Mit dieser Verfügung wurde die 
Ernennung von namentlich bezeichneten Polizeibeamten zu verdeckten Vorer-
mittlern genehmigt bzw. die Genehmigung verlängert (vgl. VG-act. 10). Es stellt 
sich die Frage, ob gegen diese Verfügung ein Rechtsmittel ergriffen werden kann 
und ggfs. welches Rechtsmittel bei welcher Instanz einzureichen ist.

1.3 Eine Rechtsmittelbelehrung enthält die angefochtene Verfügung nicht. 
Hieraus kann für die hier zu klärende Frage nichts abgeleitet werden. Insbeson-
dere ist die Verfügung deswegen nicht nichtig (vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, All-
gemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl., Rz. 1119 ff.). Wesentlich ist, dass dem Be-
schwerdeführer aus dem Fehlen einer Rechtsmittelbelehrung kein Rechtsnachteil 
erwächst (Urteil BGer 2C_1004/2017 vom 29.5.2018 Erw. 4.3). 

2.1 Vor Verwaltungsgericht bringt der Beschwerdeführer vor, nach § 51 lit. b 
VRP seien Verfügungen anderer Instanzen als des Regierungsrates vor Verwal-
tungsgericht nur anfechtbar, sofern dies durch einen Rechtssatz vorgesehen sei. 
Gemäss § 28 Justizgesetz (JG; SRSZ 231.110) vom 18. November 2009 sei im 
Polizeirecht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur gegen Entscheide des Ein-
zelrichters ZMG betreffend Anordnung des Polizeigewahrsams nach Art. 8 des 
Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltun-
gen zulässig, nicht jedoch gegen die Bewilligung des Einsatzes eines verdeckten 
Ermittlers nach § 9d Abs. 3 PolG. Allerdings verlange das übergeordnete Bun-
desrecht, dass die Kantone als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts 
obere Gerichte einsetzen (Art. 86 Abs. 2 Bundesgesetz über das Bundesgericht 
[Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). Daher sei auch in 
den anderen Fällen von polizeirechtlichen Entscheiden des ZMG nach § 28 JG 
von der Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts auszugehen. 

2.2 Die Kantonspolizei vertritt vernehmlassend die Ansicht, das Verwaltungs-
gericht sei sachlich unzuständig. Zuständig sei die zuständige Beschwerdein-
stanz gemäss Art. 20 Schweizerische Strafprozessordnung (Strafprozessord-
nung, StPO; SR 312.0) vom 5. Oktober 2007 des Kantons C.________.

§ 9d PolG regle die polizeiliche verdeckte Fahndung resp. Vorermittlung ausser-
halb eines Strafverfahrens. Absatz 3 verlange, dass der Einsatz eines verdeckten 
Vorermittlers durch das ZMG zu bewilligen sei. Dieser Entscheid sei endgültig. 
Absatz 3 halte sodann fest, dass sich das Bewilligungsverfahren sinngemäss 

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nach der StPO richte. Die Kantonspolizei vertrete nun die Ansicht, dass diese 
Bestimmung in Fällen wie auch dem vorliegenden, die schliesslich in eine Stra-
funtersuchung münden, so zu interpretieren sei, dass für die daraus entstehen-
den Rechtsfolgen und allfällige Beanstandungen ebenfalls die strafprozessuale 
Schiene einzuschlagen sei. Es sei sachgerecht, für das weitere Verfahren die 
StPO anzuwenden. Konkret habe die Staatsanwaltschaft gemäss Art. 298 StPO 
der beschuldigten Person spätestens mit Abschluss des Vorverfahrens mitzutei-
len, dass gegen sie verdeckt ermittelt worden sei, was auch allfällige vorgelager-
te, bewilligte verdeckte polizeiliche Tätigkeiten (ausserhalb eines Strafverfah-
rens) miteinschliesse. Gemäss Art. 298 Abs. 3 StPO könne die Person dann Be-
schwerde nach Art. 393 ff. StPO führen und die nicht gegebene Rechtmässigkeit 
der Anordnung bzw. Verlängerung einer verdeckten Ermittlung rügen.

2.3 Der Einzelrichter ZMG führt vernehmlassend aus, mit § 9d PolG habe der 
Kanton Schwyz eine gesetzliche Grundlage für die verdeckte Vorermittlung ge-
schaffen. Die angefochtene Verfügung stütze sich auf § 9d PolG und Art. 289 
StPO ab; gemäss § 9d Abs. 3 Satz 2 PolG richte sich das Verfahren sinngemäss 
nach der StPO. Im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, 
gemäss welcher das kantonale Polizeirecht beim Instrument der verdeckten Vor-
ermittlung sowohl eine Mitteilungspflicht wie auch eine Beschwerdemöglichkeit 
vorzusehen habe, sei § 9d Abs. 3 PolG dahingehend auszulegen, dass für die 
Mitteilung ebenfalls die StPO sinngemäss heranzuziehen sei. Die Rechtsmittel-
möglichkeit richte sich nach Art. 298 StPO; die betroffene Person könne Be-
schwerde nach Art. 393 ff. StPO führen. Eine Mitteilungspflicht nach Art. 298 
StPO bestehe dabei nur gegenüber Personen, gegen welche effektiv verdeckt 
ermittelt worden sei. Dies gelte sinngemäss bei verdeckten Vorermittlungen: 
Werde gegen eine Person effektiv verdeckt vorermittelt, würden die entspre-
chenden Erkenntnisse an die zuständige Behörde überwiesen, welche darüber 
entscheide, ob sie weiter verdeckt vorermittle oder ein Strafverfahren eröffne. Im 
Zeitpunkt der Überweisung der Erkenntnisse bestehe in sinngemässer Anwen-
dung von Art. 298 Abs. 1 StPO noch keine Mitteilungspflicht ('spätestens mit Ab-
schluss des Vorverfahrens'); die Mitteilungspflicht lebe erst bei der zuständigen 
Behörde auf. Daraus erhelle, dass sich das in casu ergriffene Rechtsmittel nicht 
als zulässig bzw. das angerufene Verwaltungsgericht nicht als zuständig erweise. 
Stattdessen wäre das Beschwerdeverfahren nach Art. 393 ff. StPO bei der zu-
ständigen Beschwerdeinstanz im Kanton C.________ zu führen. Dies führe zwar 
dazu, dass das Beschwerdeverfahren in einem anderen als dem die verdeckte 
Vorermittlung anordnenden Kanton geführt werde, was indes keine Besonderheit 
darstelle, sondern sich auch bei der verdeckten Ermittlung nach StPO ergeben 
könne.

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2.4 Im Rahmen des Meinungsaustausches äusserte der Rechts- und Be-
schwerdedienst, aufgrund der Rechtsweggarantie nach Art. 29a BV habe jede 
Person bei Rechtsstreitigkeit Anspruch auf Beurteilung durch eine richterliche 
Behörde. Dies, sowie die Vorgabe, dass in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten 
eine Weiterzugsmöglichkeit an eine obere kantonale Gerichtsinstanz bestehe, 
hätten die Kantone sicherzustellen. Anfechtungsobjekt könnten grundsätzlich 
aber nur Verfügungen sein. Die Bewilligung der verdeckten Vorermittlung stelle 
keine eigentliche bzw. klassische Verfügung nach § 6 VRP dar; es fehle regel-
mässig das Element der Individualität der im Bewilligungszeitpunkt eruierbar Be-
troffenen. Bei der verdeckten polizeilichen Vorermittlung bestehe noch kein Tat-
verdacht; bestehe ein solcher, kämen die strafprozessualen Regeln zu Anwen-
dung. Entsprechend sehe § 28 Abs. 3 JG auch keinen Rechtsmittelweg für die 
Bewilligung vor; der Bewilligungsentscheid sei insofern endgültig, als er kein An-
fechtungsobjekt im Sinne von § 6 VRP darstelle. Voraussetzung für eine Be-
schwerde sei die Mitteilung nach Art. 298 StPO analog. § 9d Abs. 3 PolG verwei-
se hinsichtlich des Bewilligungsverfahrens auf die sinngemässe Anwendung der 
StPO. Der Rechtsschutz betreffend Bewilligung lasse sich durchaus noch zum 
Bewilligungsverfahren zählen. Würden Erkenntnisse aus einer polizeilichen ver-
deckten Vorermittlung gemäss § 9d PolG in einem Strafverfahren verwertet, er-
folge die Mitteilung über die vorgelagerte polizeiliche Überwachungsmassnahme 
im Rahmen des Strafverfahrens. Aufgrund des sinngemässen Verweises in § 9d 
Abs. 3 PolG sowie des Umstandes, dass es sich diesfalls um Handlungen der 
Polizeiorgane vor einem Strafverfahren handle, und weil wegen der engen Ver-
bindung die polizeirechtlichen und strafprozessualen Regelungen aufeinander 
abgestimmt beurteilt werden sollten, ergebe sich die Zuständigkeit der Be-
schwerdeinstanz nach Art. 298 Abs. 3 StPO und damit des Kantonsgerichts. Es 
würde Sinn und Zweck der vom Gesetzgeber gewollten Prüfung der Verwertbar-
keit von kriminalpolizeilichen Beweisen aus einer dem Strafverfahren vorgelager-
ten Überwachungsmassnahme widersprechen, wenn über deren Rechts- und 
Verhältnismässigkeit in einem separaten verwaltungsgerichtlichen Verfahren ent-
schieden würde. Dies müsse auch dann gelten, wenn eine Vorermittlung nicht in 
ein Strafverfahren münde, aber dennoch eine Mitteilung erfolge. Im Interesse an 
einer einheitlichen Beurteilung und aufgrund des Verweises in § 9d Abs. 3 PolG 
ergebe sich auch hier die Zuständigkeit der Beschwerdeinstanz nach Art. 298 
Abs. 3 StPO. 

2.5 Betreffend Zuständigkeit äusserte sich das Kantonsgericht am 29. Juli 2021 
summarisch. Gemäss § 9d Abs. 3 PolG, wonach der Einsatz eines verdeckten 
Vorermittlers einer Bewilligung durch das ZMG bedürfe, komme für das Bewilli-
gungsverfahren - und nur für dieses - die StPO sinngemäss zur Anwendung, 

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konkret das Genehmigungsverfahren nach Art. 289 StPO. Namentlich für die im 
PolG fehlende Mitteilungspflicht und das fehlende Beschwerderecht lasse sich 
Art. 289 StPO nicht anrufen. Erhalte ein Beschuldigter im Rahmen einer strafpro-
zessualen Voruntersuchung Kenntnis von einer polizeilichen Vorermittlung, stelle 
sich nicht die Frage eines Rechtsmittels gegen diese 'Mitteilung' o.dgl., sondern 
diejenige der Verwertbarkeit der durch die verdeckten Vorermittlungen erlangten 
Informationen. Eine ausserkantonale Beschwerdeinstanz werde nicht prüfen dür-
fen oder können, ob eine angeordnete und bewilligte verdeckte Vorermittlung 
nach Schwyzer PolG zulässig gewesen sei oder nicht. Dass der nachträgliche 
Rechtsschutz im PolG nicht geregelt sei, dürfte rechtsstaatlich problematisch sein 
und könnte zur Unverwertbarkeit entsprechender Ermittlungsergebnisse schwy-
zerischer Vorermittlungen führen. Anfechtungsobjekt könnte mangels gesetzlich 
vorgeschriebenen förmlichen Mitteilungsakts die Bewilligung ZMG sein. Das Kan-
tonsgericht scheide als Beschwerdeinstanz gemäss StPO aus, weil das PolG die 
StPO nur für das Bewilligungsverfahren vor dem ZMG anwendbar erkläre. Zu 
fragen sei, ob das Verwaltungsgericht den nachträglichen Rechtsschutz auch 
ohne spezialgesetzliche Grundlage öffnen könne.

2.6 Replizierend betont der Beschwerdeführer, § 9d Abs. 3 PolG verweise nicht 
allgemein auf die StPO, sondern ausschliesslich auf das Bewilligungsverfahren 
vor dem ZMG, damit auf das Genehmigungsverfahren gemäss Art. 289 StPO. 
Art. 289 StPO sei damit zu kantonalem Ersatzrecht geworden. Beschwerdege-
genstand sei vorliegend die ZMG-Verfügung. Bei dieser handle es sich um einen 
rein verwaltungsrechtlichen Akt; der strafrechtliche Teil des Sachverhaltskomple-
xes sei nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens; für jenen sei C.________ 
zuständig. Zwar könnten prozessökonomische Überlegungen für ein Vorbringen 
der Rügen im in C.________ geführten Strafverfahren sprechen. Hierfür fehle 
aber eine Gesetzesgrundlage. Da es vorliegend weder um Zivil- noch Strafrecht 
gehe, sei auch das Kantonsgericht nicht zuständig, sondern offensichtlich das 
Verwaltungsgericht. 

3.1 Angefochten hat der Beschwerdeführer die Verfügung des Einzelrichters 
ZMG vom 13. Januar 2020 (ZMV 2020 2), die aufgrund eines Gesuchs der Kan-
tonspolizei vom 9. Januar 2020 erlassen wurde und sich auf § 9d PolG (und Art. 
289 StPO) stützt. Anwendung fand dabei nicht der heute gültige § 9d PolG, der 
erst mit der Revision vom 27. Mai 2020 beschlossen wurde (ABl Nr. 23 vom 
5.6.2020 S. 1397 ff.) und am 1. Januar 2021 in Kraft trat (ABl Nr. 47 vom 
20.11.2020 S. 2836). Massgeblich ist vielmehr die Version vom 17. März 2010 
(ABl Nr. 12 vom 26.3.2010 S. 692 ff.), als für verdeckte Vorermittlungen ausser-

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halb von Strafverfahren mit § 9d PolG neu eine Gesetzesgrundlage geschaffen 
wurde (Inkraftsetzung per 1.6.2010). 

Die anwendbare Bestimmung (§ 9d PolG, Version 17.3.2010) lautet:

§ 9d Verdeckte Vorermittlung ausserhalb von Strafverfahren
1 Die Kantonspolizei kann zur Erkennung und Verhinderung von Straftaten eine 
verdeckte Vorermittlung anordnen, wenn:
a) hinreichende Anzeichen bestehen, dass es zu strafbaren Handlungen kommen 

könnte;
b) die besondere Schwere oder Eigenart der in Betracht fallenden Straftat den 

Eingriff rechtfertigt und
c) andere Massnahmen erfolglos geblieben sind, aussichtslos oder unverhältnis-

mässig erschwert wären.
2 Als verdeckte Vorermittler dürfen nur Polizisten eingesetzt werden. Die Kantons-
polizei kann sie mit einer Legende ausstatten und ihnen auch im Falle der Befra-
gung als Auskunftsperson oder Zeuge im Strafverfahren Anonymität zusichern.
3 Der Einsatz eines verdeckten Vorermittlers bedarf der Bewilligung durch das 
Zwangsmassnahmengericht. Das Bewilligungsverfahren richtet sich sinngemäss 
nach der Schweizerischen Strafprozessordnung.
4 Für tatverdachtsbezogene Ermittlungen bleiben die strafprozessualen Bestim-
mungen vorbehalten.

3.2.1 Die Revision der Polizeiverordnung (heute Polizeigesetz) von 2010 stand 
vor dem Hintergrund der Inkraftsetzung der StPO per 1. Januar 2011 und Aufhe-
bung des Bundesgesetzes über die verdeckte Ermittlung (BVE; SR 312.8) vom 
20. Juni 2003. Im Bericht zur Revision (RRB Nr. 1094/2009 vom 14.10.2009) 
hielt der Regierungsrat fest, soweit die Kantonspolizei als Gerichtspolizei amte, 
stelle die StPO die gesetzliche Grundlage für die Polizeiarbeit dar. Die vor den 
Ermittlungshandlungen gemäss StPO im Sinne kriminalpolizeilicher Vorfeldarbeit 
betriebenen Vorermittlungen erfolgten ausserhalb der StPO; massgebend sei 
hierfür die kantonale Polizeigesetzgebung. Diese Unterscheidung gelte insbe-
sondere auch bei der verdeckten Vor- bzw. Ermittlung. Neu ordne der Staatsan-
walt zwecks Aufklärung bereits begangener schwerer Straftaten verdeckte Ermitt-
lungen gestützt auf die StPO an; für die Regelung der verdeckten Ermittlung vor 
einem Strafverfahren verbleibe in der StPO kein Raum; diese verdeckten Vorer-
mittlungen zur Verhinderung von Straftaten falle - nach Wegfall des BVE als ge-
setzliche Grundlage (vgl. aber BGE 134 IV 266 Erw. 4.1.1; Hansjakob/Pajarola, 
in: SK Kommentar StPO, 2020, Art. 285a N 1ff.) - in die kantonale Polizeigesetz-
gebung. Hierfür (etwa für verdeckte polizeiliche Kommunikation in Internetchats 
zur Verhinderung von Straftaten gegen die sexuelle Integrität von Kindern) müs-
se in der Polizeiverordnung (neu PolG) eine gesetzliche Grundlage geschaffen 
werden. 

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Zur Erkennung und Verhinderung von Straftaten - nicht aber zur Aufklärung be-
gangener - wurde mit § 9d PolG diese gesetzliche Grundlage für die selbständige 
verdeckte Vorermittlung durch die Polizei geschaffen. Da es sich indes beim Ein-
satz einer verdeckten Vorermittlung laut Regierungsrat um einen schwerwiegen-
den Eingriff in die Rechtssphäre der direkt betroffenen Zielpersonen handle, sah 
er im Entwurf zur PolV eine Genehmigungspflicht für den Einsatz eines verdeck-
ten Vorermittlers vor. Genehmigungsbehörde sollte das Zwangsmassnahmenge-
richt sein; das Genehmigungsverfahren sollte sich sinngemäss nach Art. 289 
StPO richten (RRB Nr. 1094/2009 vom 14.10.2009 S. 16). Die Einsetzung des 
ZMG als Genehmigungsbehörde im Polizeirecht hatte zudem eine Änderung des 
Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. November 2009 zur Folge (§ 28 
JG). Hierzu führte der Regierungsrat aus, bei den dem ZMG zur Prüfung zuge-
wiesenen polizeilichen Massnahmen handle es sich um verwaltungsrechtliche 
Akte. Im Falle der Genehmigungserfordernisse von § 9b und § 9d Abs. 3 PolV 
(resp. neu PolG) sei der Entscheid des Einzelrichters ZMG endgültig. Eine 
Behördenbeschwerde sei auch bei der strafprozessualen Überwachung des 
Fernmeldeverkehrs und der verdeckten Ermittlung nicht vorgesehen; im Falle des 
Hooligangewahrsams jedoch sei eine Weiterzugsmöglichkeit ans Verwaltungsge-
richt vorzusehen (§ 28 Abs. 3 JG). 

3.2.2 In der vorberatenden Kommission wurde ein Minderheitsantrag formuliert, 
wonach § 9d PolV (neu PolG) auf eine verdeckte Internetbeobachtung be-
schränkt werden sollte, da die offene Formulierung gemäss Entwurf staatsrechtli-
che Bedenken erwecke. Der Regierungsrat und die Kommissionsmehrheit woll-
ten indes keine Beschränkung auf Internetkriminalität (vgl. RRB Nr. 138/2010 
vom 9.2.2010). In der Parlamentsdebatte wurden die staatsrechtlichen und 
staatspolitischen Bedenken erneuert (Protokoll a.o. Kantonsratssitzung vom 
17.10.2010 S. 730; 738 ff.). Der Regierungsrat begegnete diesen u.a. mit Ver-
weis auf die Genehmigungspflicht einer verdeckten Vorermittlung durch das 
ZMG, was Rechtsstaatlichkeit garantiere. Dies provozierte die Nachfrage, ob die 
Genehmigung vorgängig zu erfolgen habe oder nachträglich sein könne. Der 
Entwurf verweise bezüglich Verfahren auf die StPO und diese kenne im relevan-
ten Art. 289 StPO das nachträgliche Genehmigungsverfahren, was unzureichend 
sei. In der Folge wurde der Antrag gestellt, in § 9d PolV (neu PolG) die 'Geneh-
migung' und das 'Genehmigungsverfahren' durch 'Bewilligung' und 'Bewilligungs-
verfahren' zu ersetzen, um klarzustellen, dass eine verdeckte Vorermittlung vor-
gängig durch das ZMG bewilligt werden müsse. Diesem Antrag stimmte das Par-
lament zu und es lehnte anschliessend den Minderheitsantrag (Beschränkung 
auf verdeckte Internetbeobachtung) ab. Zur Revision von § 28 JG erfolgten keine 

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Wortmeldungen. Indes wurde auch hier (§ 28 Abs. 1 lit. b JG) das Wort 'Geneh-
migung' durch 'Bewilligung' ersetzt.

3.2.3 Zur hier interessierenden Frage zu § 9d PolG kann den Gesetzesmateriali-
en somit nur entnommen werden, dass der Regierungsrat die Tätigkeit eines 
verdeckten Vorermittlers nicht der Gerichtspolizei (und damit nicht der Arbeit ba-
sierend auf der StPO) zuordnete, sondern der Polizeiarbeit, die kantonal zu re-
geln ist. Aufgrund der Schwere des Eingriffs wollte er sie der Genehmigungs-
pflicht unterstellen analog der Genehmigung der verdeckten Ermittlung, Art. 289 
StPO. Diese nachträgliche Genehmigung erachtete das Parlament als ungenü-
gend, weshalb es eine vorgängige Bewilligungspflicht verlangte und durchsetzte. 
Weiteres zum Verfahren, namentlich zum Rechtsschutz im Bereich der verdeck-
ten Vorermittlung, lässt sich den Materialien nicht entnehmen. So fehlen etwa 
auch Hinweise, dass der Wechsel vom Genehmigungs- zum Bewilligungsverfah-
ren auch unter dem Aspekt des JG beraten worden wäre. Denn in diesem Zu-
sammenhang hielt der Regierungsrat zum Entwurf fest, auch der Bund sehe 
beim Genehmigungsverfahren zu geheimen Überwachungsmassnahmen (in der 
StPO) keine Behördenbeschwerde vor, der Genehmigungsbeschluss sei endgül-
tig. Dies trifft zum einen nur bedingt zu (vgl. BGE 137 IV 340). Vor allem aber re-
gelt die StPO für die verdeckte Ermittlung neben der richterlichen Genehmigung 
für diese und für die verdeckte Fahndung ein Mitteilungsverfahren mit anschlies-
sender Beschwerdemöglichkeit (Art. 298 Abs. 3 und Art. 298d Abs. 4 StPO i.V.m. 
Art. 393 ff. StPO). Ein Bewilligungsverfahren im Bereich der geheimen Überwa-
chungsmassnahmen (StPO 5. Titel, 8. Kapitel) kennt die StPO gar nicht, weshalb 
der unbestimmte Verweis von § 9d Abs. 3 PolG auf die sinngemässe StPO zu-
sätzliche Fragen aufwirft. 

3.2.4 Anders als bei § 9d PolV (neu PolG) wurden Verfahrensfragen unter § 9b 
PolV (neuPolG) diskutiert. Mit diesem Paragraphen wurde (ebenfalls am 
17.3.2010) die gesetzliche Grundlage für die polizeiliche Notsuche und Fahn-
dung nach verurteilten Personen geschaffen. Hierzu kann die Kantonspolizei ei-
ne Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs anordnen (Abs. 1). Die An-
ordnung ist durch das ZMG zu genehmigen (Abs. 3). Gegen die Anordnung kann 
nach erfolgter Mitteilung durch die Kantonspolizei beim Verwaltungsgericht Be-
schwerde erhoben werden (Abs. 4). Auch hierfür wurde § 28 JG angepasst. Wie-
derum führte der Regierungsrat zum ZMG-Genehmigungsbeschluss aus, es 
handle sich - wie bei § 9d PolG - um einen verwaltungsrechtlichen Akt ausser-
halb eines Strafprozesses; der Genehmigungsbeschluss sei endgültig. Das kan-
tonale Recht habe aber die Mitteilungspflicht vorzusehen und die zuständige Be-
schwerdeinstanz zu bezeichnen. Da es sich um eine nachträgliche Überprüfung 

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einer verwaltungsrechtlichen Anordnung handle, liege die Zuständigkeit des 
Verwaltungsgerichts auf der Hand (RRB Nr. 1094/2009 vom 14.10.2009, S. 15). 
Eine Minderheit der vorberatenden Kommission stellte indes den Antrag, als 
Rechtsmittelinstanz das Kantonsgericht einzusetzen, da dies der strafprozessua-
len Zuständigkeitsregelung entspreche (RRB Nr. 138/2010 vom 9.2.2010 S. 2). 
In der Parlamentsdebatte wurde hierzu präzisiert, der regierungsrätliche Antrag 
führe zu einer Verfahrensspaltung: Sei nach der Mitteilung ein Strafverfahren am 
Laufen, sei für die Beschwerde das Kantonsgericht zuständig; komme es zu kei-
nem Strafverfahren (was man zu Beginn noch nicht wissen könne), solle das 
Verwaltungsgericht zuständig sein, dem aber das notwendige Know-how fehle. 
Normalerweise würden die sich in einem solchen Verfahren stellenden Fragen 
beim Kantonsgericht ergeben, deshalb solle es auch hier zuständig sein. Dem-
gegenüber betonten die Befürworter des Entwurfs, Anfechtungsobjekt sei die po-
lizeiliche Mitteilungsverfügung und nicht die Genehmigung des Zwangsmass-
nahmengerichts. Und das Verfahren der Notsuche werde durch die sinngemässe 
Anwendung der Verfahrensbestimmungen nach Art. 274 - 279 StPO nicht zu ei-
nem Strafverfahren. Bei der polizeilichen Mitteilung über die Anordnung handle 
es sich um eine verwaltungsrechtliche Verfügung, die vor Verwaltungsgericht an-
zufechten sei. Das Beschwerdeverfahren nach Art. 279 Abs. 3 i.V.m. Art. 393 ff. 
StPO vor Kantonsgericht komme nur für überwachte Personen in einem Strafver-
fahren in Betracht. Dieser Begründung folgte das Parlament und es wies den 
Minderheitsantrag ab.

3.2.5 Auch wenn auf die vorliegend angefochtene Verfügung die Gesetzesversi-
on vom 17. März 2010 Anwendung findet, so ist doch auch kurz auf die Revision 
2020 einzugehen. Mit dieser wurde die Kantonspolizei ermächtigt, neben der 
verdeckten Vorermittlung neu auch explizit eine verdeckte Fahndung anordnen 
zu können (§ 9d Abs. 1 PolG neu). Der Bericht zum Revisionsentwurf begründet 
dies mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur verdeckten Ermittlung, 
Vorermittlung und Fahndung sowie zur hierauf erfolgten Revision der StPO mit 
einer Differenzierung zwischen verdeckter Ermittlung (Art. 285a ff. StPO) und 
verdeckter Fahndung (Art. 298a StPO). Dies sei auch für die präventive polizeili-
che Vorermittlung bzw. Fahndung nachzuvollziehen. Neu werde analog der StPO 
zwischen verdeckter Fahndung und verdeckter Vorermittlung differenziert, auch 
wenn die Grenzen zwischen diesen wie auch zwischen der polizeilichen und 
strafprozessualen Ermittlungstätigkeit fliessend seien. Textlich angepasst wurden 
einzig die Überschrift zu § 9d PolG und Absatz 1 (beide wurden um die verdeckte 
Fahndung ergänzt) sowie Absatz 2 (Erweiterung des Kreises der Personen, die 
als verdeckte Vorermittler eingesetzt werden dürfen). Unverändert beibehalten 
wurde Abs. 3 (Bewilligungspflicht und -verfahren), wobei der Regierungsrat hier-

12

zu und speziell zum Bewilligungsverfahren ausführte: "Eine Bewilligung durch 
das Zwangsmassnahmengericht nach Abs. 3 ist bei der verdeckten Fahndung 
nicht mehr erforderlich, sondern nur dann, wenn ein verdeckter Vorermittler ein-
gesetzt werden soll, der durch täuschendes Verhalten mittels Aufbau einer durch 
Urkunden abgesicherten falschen Identität (Legende) Kontakt zu bestimmten 
Personen knüpft, um zu diesen ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und in ein 
möglicherweise kriminelles Umfeld eindringen zu können. Das Bewilligungsver-
fahren richtet sich in diesen bewilligungspflichtigen Fällen weiterhin sinngemäss 
nach Art. 289 StPO; sinngemäss deshalb, weil es bei solchen Einsätzen erst 
darum geht, einen Anfangsverdacht zu erhärten und nicht um tatverdachtsbezo-
gene, schwerwiegende Eingriffe in die Rechtssphäre einer verdächtigen Person. 
Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Art. 289 StPO ein nachträgliches 
Genehmigungsverfahren vorsieht, während der Gesetzgeber vorliegend eine 
vorgängige richterliche Bewilligungspflicht gewollt hat" (RRB Nr. 48/2020 vom 
28.1.2020 S. 22 f.). Die Revision wurde im Parlament ohne Wortmeldungen gut-
geheissen (Kantonsratsprotokoll vom 27.5.2020). 

Der Bericht zur Revision 2020 ist damit so zu lesen, dass - gestützt auf die bun-
desgerichtliche Rechtsprechung und die StPO-Revision - neu die verdeckte 
Fahndung und die verdeckte Vorermittlung zwei unterschiedliche polizeiliche 
Tätigkeiten darstellen, wobei nur die verdeckte Vorermittlung, nicht jedoch die 
verdeckte Fahndung einer Bewilligung ZMG bedarf. Das Bewilligungsverfahren 
richtet sich weiterhin sinngemäss nach Art. 289 StPO, auch wenn - worauf der 
Regierungsrat explizit hinweist - die StPO kein vorgängiges Bewilligungs- son-
dern ein nachträgliches Genehmigungsverfahren kennt. Da die verdeckte Fahn-
dung keiner Bewilligung bedarf, kann sich der Verfahrensverweis in Absatz 3 
auch nicht auf die verdeckte Fahndung beziehen. Kantonal ungeregelt ist damit 
insbesondere die in der StPO für die strafprozessuale verdeckte Fahndung vor-
geschriebene Mitteilungspflicht und das Beschwerderecht (vgl. Art. 298d Abs. 4 
i.V.m. Art. 298 Abs. 1 und 3 StPO). Ein solches könnte für die verdeckte Vorer-
mittlung höchstens angenommen werden, wenn der Verweis hinsichtlich Bewilli-
gungsverfahren auf die StPO neben Art. 289 auch Art. 298 und Art. 393 ff. mit-
umfassen würde (hierzu nachfolgend).

3.2.6 Die PolG-Revision 2020 wie auch die StPO-Revision 2012 sind mitunter 
durch die bundesgerichtliche Rechtsprechung beeinflusst. Diese hatte sich in 
BGE 134 IV 266 - noch unter dem Geltungsbereich des BVE - mit der verdeckten 
Ermittlung befasst und festgehalten, mangels klarer gesetzlicher Definition stelle 
jedes Anknüpfen von Kontakten mit einer verdächtigen Person zu Ermittlungs-
zwecken durch einen nicht als solchen erkennbaren Polizeiangehörigen eine 

13

verdeckte Ermittlung im Sinne des BVE dar und müsse die gesetzlichen Voraus-
setzungen erfüllen. So hat es namentlich auch die verdeckte polizeiliche Beteili-
gung an der Kommunikation in Chatforen im Internet zwecks Aufklärung von 
Straftaten, im Besonderen von sexuellen Handlungen mit Kindern, im Vorfeld ei-
nes Strafverfahrens als verdeckte Ermittlung im Sinne des BVE qualifiziert (BGE 
134 IV 266 Erw. 3.7). 

Im Entscheid BGE 140 I 353 hatte sich das Bundesgericht mit der im Kanton 
Zürich geschaffenen gesetzlichen Grundlage für das Vorermittlungsverfahren 
und die Überwachungsmassnahmen (§§ 4 und 32 ff. PolG-ZH) zu befassen. Es 
bestätigte die Unterscheidung der polizeilichen Tätigkeiten im Rahmen von Straf-
verfahren sowie der Prävention. Nach dem erwähnten BGE 134 IV 266 habe der 
Bund die StPO revidiert, die Bestimmungen zur verdeckten Ermittlung präzisiert 
und eine gesetzliche Grundlage für die verdeckte Fahndung geschaffen. Letztere 
benötige im Unterschied zur verdeckten Ermittlung keine gerichtliche Genehmi-
gung; in beiden Fällen jedoch sei die Mitteilung an die betroffenen Personen und 
der nachträgliche Rechtsschutz gewährleistet. Vor allem aber setzten beide ei-
nen - wenn auch nur vagen - Anfangsverdacht voraus. Trotz entsprechender Be-
gehren habe es das eidgenössische Parlament abgelehnt, Bestimmungen zur 
präventiven Vorermittlung im Sinne eines polizeilichen Tätigwerdens zur Verhin-
derung oder Erkennung zukünftiger möglicher Delikte zu regeln, womit kein Zwei-
fel bestehe, dass die Regelung der präventiven verdeckten Vorermittlung Sache 
der Kantone sei. Für Handlungen von Polizeiorganen vor einem Strafverfahren, 
welche der Verhinderung oder Erkennung einer möglichen Straftat dienten, brau-
che es eine gesetzliche Grundlage im kantonalen Polizeirecht (BGE 140 I 353 
Erw. 5). In der konkreten Prüfung der neu geschaffenen Rechtsgrundlagen hielt 
das Bundesgericht zu § 32e PolG-ZH (verdeckte Vorermittlung) u.a. fest, kraft 
der Verweisung in Abs. 4 ("Für die Durchführung der verdeckten Vorermittlung 
sind im Übrigen Art. 151 und Art. 287-298 StPO sinngemäss anwendbar, wobei 
an die Stelle der Staatsanwaltschaft das Polizeikommando tritt") entspreche die 
Norm weiteren rechtsstaatlichen Anforderungen namentlich in Bezug auf die rich-
terliche Genehmigung der verdeckten Vorermittlung sowie die Verfahrensrechte 
und den Rechtsschutz der betroffenen Personen (BGE 140 I 353 Erw. 7). Hin-
sichtlich des § 32f PolG-ZH (Informationsbeschaffung im Internet) erkannte das 
Bundesgericht aufgrund der vorgesehenen technischen Überwachung einen 
schweren Eingriff in das Fernmeldegeheimnis der betroffenen Personen, der ei-
ner klaren Regelung in einem Gesetz bedürfe und den weiteren Anforderungen 
für eine Grundrechtsbeschränkung genügen müsse. Diese Voraussetzungen er-
achtete das Bundesgericht - in Bestätigung von BGE 109 Ia 273 - als nicht erfüllt, 
weil der Gesetzgeber weder eine richterliche Überprüfung der Anordnung, noch 

14

eine Mitteilungspflicht und auch kein Beschwerderecht vorsah. Angesichts des 
schweren Grundrechtseingriffs und des Missbrauchspotentials, den die amtliche 
Überwachung des Fernmeldeverkehrs darstelle, seien sämtliche Voraussetzun-
gen der präventiven polizeilichen Überwachung und damit auch die unverzügli-
che richterliche Genehmigung und die Gewährleistung des nachträglichen 
Rechtsschutzes im Polizeigesetz selbst zu regeln (BGE 140 I 353 Erw. 8.7.2). 
Das Bundesgericht hob § 32f PolG-ZH auf.

In BGE 143 IV 27 schliesslich setzte sich das Bundesgericht mit der Unterschei-
dung zwischen der verdeckten Ermittlung (Art. 285a ff. StPO) und der verdeckten 
Fahndung (Art. 298a ff. StPO) auseinander. Es wiederholte, dass die Bestim-
mungen der StPO grundsätzlich nur Anwendung finden, wenn ein Tatverdacht 
vorliege. Erfolgten Ermittlungshandlungen vorher im Rahmen einer Kontaktnah-
me oder Vorermittlung zur Verhütung künftiger Straftaten, handle es sich nicht 
um Massnahmen des Strafprozessrechts, sondern um eine klassische präventive 
polizeiliche Tätigkeit, deren Regelungskompetenz bei den Kantonen liege. Dabei 
bestätigte das Bundesgericht, dass die Grenze zwischen polizeirechtlicher und 
strafprozessualer Tätigkeit fliessend verlaufe und eine klare Trennung nicht im-
mer möglich sei. Den konkreten Fall überprüfte das Bundesgericht anhand der 
vor der Vorinstanz vorgenommenen (und vom Bundesgericht nicht als falsch, 
aber in casu irrelevant bezeichneten) Abgrenzung: Die polizeiliche Kontaktnahme 
unter falschem Profil (als Minderjährige) in einem Chatroom mit einer Drittperson 
inkl. Gespräch sexuellen Inhalts und Austausch von Kontaktdaten stelle präventi-
ve Polizeiarbeit gestützt auf kantonales Polizeirecht dar. Mit der Übermittlung ei-
nes einschlägigen Bildes durch die Drittperson an die vermeintlich Minderjährige 
habe sich ein Anfangsverdacht eingestellt und von diesem Zeitpunkt an sei die 
StPO massgebend für die weitere Polizeiarbeit. Sowohl die präventive polizei-
rechtliche Tätigkeit als auch die strafprozessuale Tätigkeit des Polizisten stellten 
eine verdeckte Fahndung (und nicht verdeckte Vor-/Ermittlung) dar und bedürften 
weder nach einschlägigem kantonalen Recht (§ 32d PolG-ZH) noch gemäss Art. 
298a StPO der richterlichen Genehmigung, weshalb die Erkenntnisse strafpro-
zessual verwertbar seien.

4.1 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Verfügung des Einzel-
richters ZMG vom 13. Januar 2020. Darin verfügte er die Genehmigung resp. 
Verlängerung der Genehmigung der Ernennung von verdeckten Vorermittlern, 
welche Angehörige einerseits der Kantonspolizei und anderseits von KO-
BIK/fedpol sind. Der Verfügung kann entnommen werden, dass die Kantonspoli-
zei das Gesuch hierfür am 9. Januar 2020 stellte und die dannzumal noch lau-
fende verdeckte Vorermittlung bis am 14. Januar 2020 bewilligt war. Die Kon-

15

taktnahme des verdeckten Vorermittlers mit dem Beschwerdeführer erfolgte am 
4. Februar 2020. Damit erging die Verfügung zweifelsohne noch vor Beginn der 
bewilligten Vorermittlung und vor der Kontaktnahme, weshalb unerheblich ist, 
dass die angefochtene Verfügung von Genehmigung der verdeckten Vorermitt-
lung und nicht von Bewilligung spricht, was es gemäss § 9d PolG sein muss. 

4.2 Sachverhaltsmässig steht weiter fest,

- dass das Sicherheitsdepartement Kanton Schwyz im Jahr 2010 mit der Koordi-
nationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) und dem Bun-
desamt für Polizei (fedpol) eine Vereinbarung betreffend Zusammenarbeit bei 
polizeilichen Vorermittlungen im Internet zur Bekämpfung der Pädophilie und 
Kinderpornographie (Monitoring von Chat-Räumen) abgeschlossen hat (Bf-act. 
5). Dergemäss sollen verdeckte Ermittlungen im Internet nach § 9d PolG im Be-
reich Kinderpornographie und Pädophilie auf Anordnung der Kantonspolizei 
Schwyz durch die KOBIK durchgeführt werden (Ziff. 3 Abs. 1). Hierzu setzt die 
Kantonspolizei Mitarbeitende der KOBIK als verdeckte Ermittler ein und ersucht 
beim ZMG um Bewilligung des Einsatzes (Ziff. 3 Abs. 2 und 3). Die Mitarbeiten-
den KOBIK müssen über einen Polizeiausweis fedpol verfügen (Ziff. 4 Abs. 1); 
sie unterstehen während der Dauer des Einsatzes als verdeckte Ermittler 
gemäss § 9d PolG und in Bezug auf diesen der Kantonspolizei und deren Wei-
sungsgewalt; personal- und disziplinarrechtlich bleiben sie fedpol unterstellt 
(Ziff. 4 Abs. 2). 

- dass der Einzelrichter ZMG auf Gesuch der Kantonspolizei mit Verfügung vom 
13. Januar 2020 die Verlängerung des Einsatzes von vier verdeckten Vorermitt-
lern, zwei Angehörige der Kantonspolizei und zwei von fedpol, genehmig-
te/bewilligte.

- dass am 4. Februar 2020 ein fedpol-Angehöriger als verdeckter Vorermittler un-
ter dem Nickname 'laure_13' als 13-jähriges Mädchen aus Murten die Chat-
Plattform chatlounge.ch betreten, sich passiv verhalten und auf die Kontakt-
nahme durch andere Benutzer gewartet hat.

- dass der Beschwerdeführer am 4. Februar 2020 um 17.00 Uhr auf eben ge-
nannter Plattform mit 'laure_13' in Kontakt trat, wobei die Kommunikation von 
Anbeginn sexuellen Inhalts war. Auf Vorschlag des Beschwerdeführers, auf 
WhatsApp weiter zu kommunizieren, wurden die Mobiltelefonnummern ausge-
tauscht. Es folgten Schriftwechsel auf WhatsApp, wo der Beschwerdeführer von 
'laure_13' einschlägige Bilder verlangte und, als diese ausblieben, ihr eines von 
sich sandte. Da sich 'laure_13' weiterhin weigerte, Bilder zu versenden, blo-
ckierte der Beschwerdeführer den WhatsApp-Kontakt. 

16

- dass fedpol am 10. Februar 2020 bei beschriebenem Sachverhalt Strafanzeige 
gegen den Beschwerdeführer als verdächtige Person erstattete (Bf-act. 4). Als 
Tatort wurde 'unbekannt' angegeben. Aufgrund der ausgetauschten Mobiltele-
fonnummer, die durch den zuständigen Provider dem Beschwerdeführer als 
Anschlussinhaber zugeordnet werden konnte, wurde der Beschwerdeführer als 
verdächtige Person bezeichnet.

- dass der Kanton C.________ eine Strafuntersuchung eröffnete und der Be-
schwerdeführer in diesem Rahmen Akteneinsicht verlangte. Bei der Aktenein-
sicht erlangte er am 27. April 2021 Kenntnis von der verdeckten Vorermittlung, 
namentlich der Bewilligungsverfügung des Einzelrichters ZMG vom 13. Januar 
2020.

- dass der Beschwerdeführer am 17. Mai 2021 beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz Beschwerde gegen die Bewilligungsverfügung des Einzelrich-
ters ZMG vom 13. Januar 2020 erhob.

4.3 Geht man von der in BGE 143 IV 27 angewendeten Abgrenzung aus, dann 
bedeutet dies vorliegend, dass die Polizeiarbeit ab Bewilligungserteilung vom 13. 
Januar 2020 als bewilligte präventive polizeirechtliche Tätigkeit im Sinne von 
verdeckter Vorermittlung gestützt auf § 9d PolG zu qualifizieren ist (das kantona-
le Recht kannte damals keine spezielle verdeckte Fahndung, weshalb die ge-
samte Tätigkeit als verdeckte Vorermittlung gilt; vgl. oben Erw. 3.1; auch von 
Hahn, Ermittlungen ohne Verdacht, Rechtliche Grundlagen und Grenzen polizei-
licher Vorermittlungen in der Schweiz, Dissertation 2019, S. 155 f.). So insbe-
sondere auch das Einloggen des verdeckten Vorermittlers als 13-jähriges Mäd-
chen auf der Plattform chatlounge.ch unter dem Nickname 'laure_13' und die an-
fängliche Kommunikation mit dem Beschwerdeführer, auch wenn diese von An-
beginn weg einen sexuellen Inhalt aufwies (vgl. Bf-act. 4). Auch der Austausch 
der Mobiltelefonnummern kann noch als präventive Polizeiarbeit betrachtet wer-
den, wogegen mit dem Versenden eines einschlägigen Bildes des Beschwerde-
führers an die vermeintliche 13-Jährige sicher ein Anfangsverdacht bestand und 
die weitere Arbeit unter dem Recht der StPO erfolgte (vgl. BGE 143 IV 27 Erw. 
3.2). Damit steht in jedem Fall (und trotz fliessendem Übergang) fest, dass der 
von der Kantonspolizei eingesetzte verdeckte Vorermittler des fedpol nicht nur 
gerichtspolizeilich gestützt auf die StPO, sondern zumindest zu Beginn auch ge-
stützt auf kantonales Polizeirecht, § 9d PolG, polizeirechtlich tätig war. Vorlie-
gend geht es ausschliesslich um diese präventive verdeckte Vorermittlung resp. 
deren Bewilligung durch den Einzelrichter ZMG.

17

4.4 Der Beschwerdeführer macht explizit geltend, es gehe ihm in der vorlie-
genden Beschwerde nicht um die Frage der Verwertbarkeit der Ermittlungser-
gebnisse; hierfür seien die Behörden des Kantons C.________ zuständig, wo die 
Strafuntersuchung laufe. Im vorliegenden Verfahren gehe es einzig um die Ge-
nehmigungsverfügung (recte: Bewilligungsverfügung) des Einzelrichters ZMG als 
zwingende Voraussetzung für die präventive, polizeirechtliche verdeckte Vorer-
mittlung. Seines Erachtens ist diese Verfügung nichtig und ungültig, eventualiter 
sei sie zu beschränken auf Einsätze, die der Erkennung und Verhinderung von 
Straftaten mit Bezug zum Hoheitsgebiet des Kantons Schwyz dienen.

5.1 Anfechtungsgegenstand bildet somit ausschliesslich die Bewilligungsverfü-
gung des Einzelrichters ZMG vom 13. Januar 2020. Wie eingangs erwähnt, geht 
es vorerst jedoch einzig um die Prüfung der Sachurteilsvoraussetzungen, ob ge-
gen diese Bewilligungsverfügung Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz erhoben werden kann oder nicht. Ob die Bewilligung rechtens war 
oder nicht, wäre erst und nur dann zu prüfen, wenn die Sachurteilsvoraussetzun-
gen erfüllt sind (vgl. oben Erw. 1).

5.2 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde können beim Verwaltungsgericht unter 
anderem Verfügungen, Entscheide und definierte Zwischenbescheide des Regie-
rungsrates angefochten werden, soweit nicht durch die VRP oder einen anderen 
Erlass der Weiterzug an das Verwaltungsgericht ausgeschlossen wird (§ 51 lit. a 
VRP), sowie Verfügungen, Entscheide und definierte Zwischenbescheide ande-
rer Instanzen, sofern dies durch einen Rechtssatz vorgesehen ist (§ 51 lit. b 
VRP).

Die Verfügung des Einzelrichters ZMG stellt zweifelsohne keine Verfügung des 
Regierungsrates dar, sondern eine solche einer andern Instanz gemäss § 51 lit. 
b VRP. Entsprechend ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur zulässig, wenn 
dies durch einen Rechtssatz vorgesehen ist.

5.3.1 In § 9d PolG, worin die Bewilligungspflicht des Einsatzes verdeckter Vor-
ermittler geregelt ist, wird der Rechtsschutz im Sinne der Möglichkeit einer An-
fechtung der Bewilligung nicht geregelt, zumindest nicht explizit. Bezüglich Bewil-
ligungsverfahren wird auf die sinngemässe Anwendung der StPO verwiesen, was 
gemäss Materialien die sinngemässe Anwendung von Art. 289 StPO, Genehmi-
gungsverfahren der verdeckten Ermittlung, bedeutet. Art. 289 StPO sieht keine 
direkte Beschwerdemöglichkeit vor (wobei die Behördenbeschwerde gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung gegen Nicht-Genehmigungsentscheide 
möglich ist; Art. 80 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 Abs. 1 lit. a + b Ziff. 3 BGG. Dies hat vor-

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liegend indes unbeachtlich zu bleiben, da der Einzelrichter ZMG hier nicht ge-
stützt auf die StPO, sondern das PolG entschied). 

5.3.2 § 28 Abs. 1 lit. b JG regelt, dass für die Bewilligung des Einsatzes verdeck-
ter Vorermittler gemäss § 9d PolG der Einzelrichter ZMG zuständig ist. Weiter 
legt das Justizgesetz fest, dass von den Genehmigungen, Bewilligungen resp. 
Anordnungen des Einzelrichters ZMG, welche dieser im Bereich des Polizei-
rechts ausspricht, gemäss § 28 Abs. 3 JG einzig die Anordnung des Polizeige-
wahrsams vor Verwaltungsgericht angefochten werden kann, woraus sich           
e contrario ergibt, dass das Justizgesetz gegen die Bewilligung des Einsatzes 
verdeckter Vorermittler ein Rechtsmittel ausschliesst bzw. nicht vorsieht. Wie be-
reits erwähnt, führte der Regierungsrat hierzu aus, der Entscheid des Einzelrich-
ters sei endgültig, es gebe keine Behördenbeschwerde. Er verweist diesbezüg-
lich auf das Genehmigungsverfahren gemäss StPO, welches ebenfalls kein 
Rechtsmittel vorsehe. 

5.3.3 Damit aber steht fest, dass der Gesetzgeber die polizeiliche Anordnung ei-
ner verdeckten Vorermittlung nach § 9d PolG der Bewilligungspflicht unterstellte, 
für die Bewilligung der Einzelrichter ZMG zuständig ist und sich das Bewilli-
gungsverfahren sinngemäss nach Art. 289 StPO richtet. Den Bewilligungsent-
scheid, der einen verwaltungsrechtlichen Akt darstellt, gestaltete der Gesetzge-
ber als endgültigen, mithin nicht selbständig anfechtbaren Entscheid aus. Auf je-
den Fall ist ausgeschlossen, dass § 9d PolG oder § 28 JG eine explizite Grund-
lage für eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Sinne von § 51 lit. b VRP ent-
halten würden. 

5.4 Die Parteien und angefragten Stellen interpretieren dieses Fehlen einer 
ausdrücklichen Grundlage eines Rechtsmittels sehr unterschiedlich. 

5.4.1 Laut Beschwerdeführer verlangt die verfassungsrechtlich garantierte 
Rechtsweggarantie, dass die Bewilligungsverfügung des Einzelrichters ZMG an-
gefochten werden kann. Da es sich um einen verwaltungsrechtlichen Akt handle 
und die Vorinstanz des Bundesgerichts eine obere kantonale Gerichtsinstanz 
sein müsse, müsse die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Verwaltungsgericht 
zugelassen werden (vgl. oben Erw. 2.1).

5.4.2 Einigkeit besteht zwischen der Vorinstanz und der Kantonspolizei, dass 
keine Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden könne. Beide, wenn 
auch mit leicht unterschiedlicher Argumentation, halten dafür, dass Beschwerde 
bei der für das Strafverfahren zuständigen Behörde im Kanton C.________ zu 
erheben sei. Dies erschliesse sich aus dem Verweis in § 9d PolG, wonach sich 

19

das Bewilligungsverfahren nach der StPO richte. Dies gemäss Kantonspolizei si-
cher in jenen Fällen (wie dem vorliegenden), wo die präventive verdeckte Vorer-
mittlung in ein Strafverfahren münde (oben Erw. 2.2). Die Vorinstanz führt aus, 
eine Mitteilungspflicht nach Art. 298 StPO bestehe nur gegenüber Personen, ge-
gen welche effektiv verdeckt ermittelt worden sei; eine verdeckte Ermittlung sei 
durch die Strafbehörde zu eröffnen. Vor der Eröffnung bestehe keine Mitteilungs-
pflicht, mithin auch noch nicht im Zeitpunkt der Überweisung der Erkenntnisse 
aus der verdeckten Vorermittlung. Die Mitteilungspflicht lebe somit erst bei der 
zuständigen Behörde auf, weshalb sich auch das Beschwerdeverfahren nach Art. 
393 ff. StPO richte (oben Erw. 2.3). 

5.4.3 Gemäss Rechts- und Beschwerdedienst wiederum stellt die Bewilligung 
keine Verfügung im Sinne von § 6 VRP dar; es fehle insbesondere am Element 
der Individualität. Konsequenterweise gehe § 28 JG von der Endgültigkeit aus. 
Voraussetzung einer Beschwerde sei die Mitteilung. Der Verweis des PolG auf 
die StPO für das Bewilligungsverfahren könne durchaus so interpretiert werden, 
dass sich auch der Rechtsschutz sinngemäss nach der StPO richte und somit 
das Mitteilungsverfahren nach Art. 298 mitumfasse. Hieraus ergebe sich das 
Kantonsgericht als Beschwerdeinstanz (vgl. oben Erw. 2.4), wobei aus der Stel-
lungnahme nicht klar erhellt, ob es stets das Kantonsgericht Schwyz sein soll 
oder die aus strafprozessualer Sicht zuständige Beschwerdeinstanz, mithin ggfs. 
eine ausserkantonale Behörde. 

5.4.4 Das Kantonsgericht wiederum hält dafür, § 9d PolG verweise ausschliess-
lich für das Bewilligungsverfahren auf die sinngemässe Anwendung der StPO, 
mithin auf Art. 289 StPO. Damit sei namentlich das Mitteilungsverfahren ungere-
gelt. Es stelle sich daher die Frage der Verwertbarkeit der Ermittlungsergebnisse; 
eine ausserkantonale Behörde werde die Rechtmässigkeit der Massnahme nach 
Schwyzer Recht nicht prüfen dürfen oder können. Mangels förmlichem Mittei-
lungsakt könne ggfs. die Bewilligungsverfügung Anfechtungsobjekt sein. Das 
Kantonsgericht scheide als Beschwerdeinstanz gemäss StPO aus, weil das PolG 
die StPO nur für das Bewilligungsverfahren vor dem ZMG anwendbar erkläre. Zu 
prüfen wäre ggfs. das Verwaltungsgericht als Beschwerdeinstanz. 

6.1 Dem Beschwerdeführer ist insoweit zuzustimmen, dass es unter dem Ge-
sichtspunkt der verfassungsmässigen Rechtsweggarantie problematisch ist, 
wenn kein Rechtsschutz bestünde, um die Rechtmässigkeit und Verhältnismäs-
sigkeit der verdeckten Vorermittlung zu überprüfen, namentlich auch durch keine 
obere kantonale Gerichtsinstanz. Dies für sich allein kann indes nicht bedeuten, 
dass gegen die Bewilligungsverfügung des Einzelrichters ZMG die Verwaltungs-

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gerichtsbeschwerde offen steht. Es würde dies dem klaren Wortlaut von § 51 
VRP, welcher die Zulässigkeit der Beschwerde vor Verwaltungsgericht regelt, 
sowie § 28 Abs. 3 JG, welcher die Endgültigkeit der Bewilligungsverfügung vor-
sieht, widersprechen. Vielmehr stellt sich die Frage, ob der Rechtsschutz des 
Beschwerdeführers im Bereich der verdeckten Vorermittlung gestützt auf § 9d 
PolG nicht anderweitig gewährleistet ist.

6.2 Fest steht, dass es sich bei der durch den Einzelrichter ZMG am 13. Januar 
2020 bewilligten verdeckten Vorermittlung nicht um eine gerichtspolizeiliche 
Tätigkeit handelt, welche sich auf die StPO abstützt. Damit finden die StPO und 
namentlich der darin geregelte Rechtsschutz keine direkte Anwendung.

6.3 Fest steht ebenso, dass weder § 9d PolG noch § 28 JG gegen die Bewilli-
gungsverfügung des Einzelrichters ZMG die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans 
Verwaltungsgericht vorsieht. Im Gegenteil ist der Entscheid gemäss § 28 Abs. 3 
JG e contrario endgültig. 

6.4 § 9d Abs. 3 PolG verweist auf die sinngemässe Anwendung der StPO. 
Rein systematisch befindet sich dieser Verweis im Absatz 3, welcher nicht die 
verdeckte Vorermittlung als solche regelt, sondern die richterliche Bewilligung der 
polizeilichen Anordnung der verdeckten Vorermittlung verlangt. Auch vom Wort-
laut her ist der Verweis eindeutig, soll sich doch das Bewilligungsverfahren sinn-
gemäss nach der StPO richten. Der Regierungsrat nennt in seinem Bericht denn 
auch explizit Art. 289 StPO, den es sinngemäss anzuwenden gelte (RRB Nr. 
1094/2009 vom 14.10.2009, S. 16). Mithin wird nicht generell bezogen auf die 
verdeckte Vorermittlung auf die StPO oder auch nur schon auf die Art. 285a - 
298 StPO verwiesen. Darin unterscheidet sich § 9d Abs. 3 PolG etwa von der 
zürcherischen Grundlage, wo in § 32e PolG-ZH geregelt ist, dass insgesamt für 
die Durchführung der verdeckten Vorermittlung die Art. 151 und 287-298 StPO 
sinngemäss anwendbar sind; dieser Verweis bezieht sich nicht bloss aufs Ge-
nehmigungsverfahren. Wenn sich nun aber der Verweis in § 9d Abs. 3 PolG nur 
aufs Bewilligungsverfahren als solches bezieht, dann kann - wie dies auch im re-
gierungsrätlichen Bericht erwähnt ist - einzig Art. 289 StPO, der das Genehmi-
gungsverfahren regelt, einschlägig sein. Dieses Verfahren sieht indes keine Be-
schwerdemöglichkeit vor; diese ist in Art. 298 StPO geregelt und richtet sich ge-
gen die verdeckte Ermittlung als solche und nicht nur gegen die Genehmigung 
derselben. 

6.5 In Art. 298 Abs. 3 StPO ist strafprozessual im Verfahren der verdeckten 
Ermittlung eine Mitteilungspflicht vorgesehen und der betroffenen Person wird mit 
der Mitteilung der Beschwerdeweg eröffnet (vgl. Art. 298 Abs. 3 i.V.m. Art. 393 

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StPO). Sie kann damit nachträglich überprüfen lassen, ob die verdeckte Ermitt-
lung zu Recht erfolgt ist. Die Beschwerde richtet sich dabei primär gegen den 
Genehmigungsentscheid, umfasst aber ebenso Aspekte der Anordnungsverfü-
gung (Hansjakob/Pajarola, in: SK Kommentar StPO, 2020 Art. 298 N 18 i.V.m. 
Art. 279 N 84). In diesem Beschwerdeverfahren kann die betroffene Person die 
Rechtmässigkeit und Verhältnismässigkeit der verdeckten Ermittlung bestreiten, 
wogegen die Beurteilung des Beweiswertes der Massnahme in die Zuständigkeit 
des Sachrichters fällt, der seinerseits die Rechtmässigkeit der Massnahme nicht 
mehr überprüfen kann (Urteil BGer 1B_40/2016 vom 12.4.2016 Erw. 1.2.2). Inso-
fern ist entscheidend, dass die betroffene Person die Massnahme selbst anfech-
ten kann. Im Rahmen der Überprüfung wird auch der Genehmigungsentscheid 
überprüft, der für sich selbst nicht anfechtbar ist. Der Rechtsschutz der betroffe-
nen Person ist damit gewahrt.

6.6 § 9d PolG sieht - im Gegensatz zur Notsuche, § 9b PolG - keine Mitteilung 
und kein Beschwerderecht explizit vor. Die Notsuche bedarf einer nachträglichen 
Genehmigung des Einzelrichters ZMG, die verdeckte Vorermittlung der vorgängi-
gen Bewilligung. Beide, sowohl die Genehmigung nach § 9b PolG als auch die 
Bewilligung nach § 9d PolG, stellen laut Regierungsrat resp. § 28 Abs. 3 JG ver-
waltungsrechtliche, endgültige Akte dar.

Beiden Entscheiden des Einzelrichters ZMG geht eine Anordnung der Kantons-
polizei voraus. Bei der Notsuche regelte der Gesetzgeber dabei explizit (weil er 
hierzu bundesrechtlich angehalten sei, RRB Nr. 1094/2009 vom 14.10.2009, S. 
15; vgl. Art. 3 Abs. 4 Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und 
Fernmeldeverkehrs [BÜPF; SR 780.1] vom 6.10.2000), dass die Überwachungs-
anordnung der betroffenen Person durch die Kantonspolizei mitzuteilen ist und 
gegen die Anordnung beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben werden 
kann (§ 9b Abs. 4 PolG). Mithin liegt hier ein ausdrücklicher Rechtssatz im Sinne 
von § 51 lit. b VRP vor, der die direkte Beschwerde ans Verwaltungsgericht er-
möglicht. Aus dem Bericht des Regierungsrates erhellt sodann, dass er diese 
Lösung als sachgerecht betrachtete und mit dieser klaren gesetzlichen Regelung 
eine vorgeschaltete verwaltungsinterne Rechtsmittelinstanz ausgeschlossen 
werden konnte. Daraus folgt, dass ohne die Festlegung des Verwaltungsgerichts 
als Beschwerdeinstanz die Überwachungsanordnung als verwaltungsrechtlicher 
Akt der Polizei auf dem ordentlichen Instanzenweg anzufechten wäre, nämlich 
zunächst mit Verwaltungsbeschwerde. Diese ist gemäss § 44 VRP zulässig ge-
gen Verfügungen, Entscheide und definierte Zwischenbescheide einer Verwal-
tungsbehörde, wenn sie nicht durch Rechtssatz ausdrücklich als endgültig erklärt 
werden (lit. a) oder sie nicht durch Einsprache oder verwaltungsgerichtliche Be-

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schwerde angefochten werden können (lit. b). Mithin ist bei der Notsuche nach 
§ 9b PolG infolge expliziter gesetzlicher Regelung die Verwaltungsbeschwerde 
ausgeschlossen, weil ausdrücklich die Beschwerde ans Verwaltungsgericht vor-
gesehen ist (vgl. § 9b Abs. 4 i.V.m. § 44 lit. b VRP i.V.m. § 51 lit. b VRP). Die 
Frage, welche Verfahrensvorschriften zur Anwendung kommen, kann hier offen 
gelassen werden (vgl. Art. 3 Abs. 3 BÜPF). 

6.7 Bei der verdeckten Vorermittlung nach § 9d PolG traf der Gesetzgeber eine 
andere Regelung. Wohl bestimmte er, dass auch hier der Bewilligungsentscheid 
des Einzelrichters ZMG endgültig sein soll (§ 28 Abs. 3 JG e contrario). Damit ist 
die Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen in jedem Fall ausgeschlossen. 

Anderseits schwieg der Gesetzgeber hinsichtlich des Rechtsschutzes zur Anord-
nung der verdeckten Vorermittlung. Weder bezeichnete er die Anordnung als 
endgültig, noch äusserte er sich ausdrücklich zu einer Rechtsmittelinstanz. Damit 
aber gelangt der ordentliche Rechtsmittelweg zu Anwendung. D.h. die kantons-
polizeiliche Anordnung der verdeckten Vorermittlung ist mit Verwaltungsbe-
schwerde anfechtbar, da die Anordnung durch keinen Rechtssatz ausdrücklich 
als endgültig erklärt worden ist (§ 44 lit. a VRP) und weil sie mangels Normierung 
weder durch Einsprache noch direkt durch verwaltungsgerichtliche Beschwerde 
angefochten werden kann (§ 44 lit. b VRP, § 51 lit. b VRP). 

6.8 Damit aber ist der Rechtsschutz des Beschwerdeführers auch ohne die 
Möglichkeit, die Bewilligungsverfügung des Einzelrichters ZMG vom 13. Januar 
2020 beim Verwaltungsgericht anzufechten, gewährleistet. Gegen die Anordnung 
der verdeckten Vorermittlung durch die Kantonspolizei steht die Verwaltungsbe-
schwerde offen. Dabei kann namentlich die Überprüfung der Rechtmässigkeit 
sowie der Verhältnismässigkeit der bewilligten verdeckten Vorermittlung verlangt 
werden. 

7. Steht zusammenfassend aber fest, dass die Bewilligungsverfügung des 
Einzelrichters ZMG vom 13. Januar 2020 endgültig ist, so ist auf die dagegen er-
hobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten. Die Rechtmässigkeit 
und Verhältnismässigkeit der verdeckten Vorermittlung ist auf ordentliche Verwal-
tungsbeschwerde hin zu überprüfen.

8. Diesem Ausgang entsprechend werden die Verfahrenskosten dem Be-
schwerdeführer auferlegt (§ 72 VRP). Es rechtfertigt sich, diese in Anbetracht der 
nicht sehr klaren gesetzlichen Regelung des Rechtsschutzes tief bei Fr. 500.-- 
(Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) festzusetzen. Anspruch auf 
eine Parteientschädigung besteht nicht (§ 74 VRP).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat am 31. Mai 
2021 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- geleistet, so dass ihm 
Fr. 1'000.-- aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und die Kantonspolizei (EB).

Schwyz, 7. Dezember 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 23. Dezember 2021

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