# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** adbb8101-c1c7-5047-af25-ad64cb9f41b7
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-02
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 02.04.2024 SK2 2024 18
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_SK2-2024-18_2024-04-02.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Verfügung vom 2. April 2024

Referenz SK2 24 18

Instanz II. Strafkammer 

Besetzung Hubert, Vorsitzender
Mosca, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

B._____
Beschwerdegegner

Gegenstand Tätlichkeit

Anfechtungsobj. Einstellungsverfügung Staatsanwaltschaft Graubünden vom 
21.02.2024, mitgeteilt am 22.02.2024 (Proz. Nr. VV.2023.3450)

Mitteilung 4. April 2024

2 / 4

In Erwägung,

– dass es am 7. Juli 2023 im Durchgangszentrum C._____ zu einer verbalen 
Auseinandersetzung und anschliessend zu einer Schubserei zwischen 
B._____ und A._____ kam,

– dass die Staatsanwaltschaft Graubünden (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) 
mit Strafbefehl vom 16. Januar 2024 B._____ wegen Tätlichkeiten gemäss 
Art. 126 Abs. 1 StGB schuldig sprach und ihn mit einer Busse von CHF 200.00 
bestrafte, ersatzweise mit einer Freiheitsstrafe von zwei Tagen,

– dass B._____ gegen diesen Strafbefehl am 26. Januar 2024 Einsprache er-
hob,

– dass die Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 2. Februar 2024 eine Strafun-
tersuchung gegen B._____ wegen Tätlichkeiten gemäss Art. 126 Abs. 1 StGB 
eröffnete,

– dass die Staatsanwaltschaft sodann mit Verfügung vom 21. Februar 2024, 
mitgeteilt am 22. Februar 2024, das Strafverfahren gegen B._____ gestützt 
auf Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO einstellte,

– dass diese Einstellungsverfügung dem Privatkläger A._____ am 29. Februar 
2024 zugestellt wurde (act. E.3),

– dass A._____ gegen die Einstellungsverfügung am 5. März 2024 Beschwerde 
gemäss Art. 393 ff. StPO beim Kantonsgericht von Graubünden einreichte,

– dass A._____ vom Vorsitzenden der II. Strafkammer am Kantonsgericht mit 
Verfügung vom 11. März 2024 gestützt auf Art. 383 Abs. 1 StPO zur Bezah-
lung einer Sicherheitsleistung von CHF 800.00 bis zum 25. März 2024 aufge-
fordert wurde mit der Androhung, dass auf das Rechtsmittel nicht eingetreten 
werde, wenn die angeforderte Sicherheit nicht fristgerecht geleistet werde,

– dass A._____ die Verfügung vom 11. März 2024 am 15. März 2024 in Emp-
fang nahm (act. D.2 Anhang),

– dass die verlangte Sicherheitsleistung nicht innert angesetzter Frist erbracht 
wurde,

– dass A._____ im Übrigen auch nicht um eine Verlängerung dieser Frist er-
sucht hat,

3 / 4

– dass deshalb gestützt auf Art. 383 Abs. 2 StPO auf die Beschwerde nicht ein-
getreten wird,

– dass bei diesem Ausgang die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Be-
schwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO),

– dass gemäss Art. 8 VGS (BR 350.210) für Entscheide im Beschwerdeverfah-
ren eine Gerichtsgebühr von CHF 1'000.00 bis CHF 5'000.00 zu erheben ist,

– dass bei Erledigung des Rechtsmittels im Verfahren nach Art. 18 Abs. 3 GOG 
(BR 173.000) die Gerichtsgebühr nach Ermessen des Gerichts herabgesetzt 
werden kann (Art. 10 VGS),

– dass vorliegend infolge der klaren Rechtslage der Vorsitzende der II. Straf-
kammer in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichterlicher Kompe-
tenz entscheidet und die Gerichtsgebühr auf CHF 200.00 festgesetzt wird,

4 / 4

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 200.00 gehen zu Lasten 
von A._____.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. BGG Beschwerde in 
Strafsachen an das Bundesgericht geführt werden. Die Beschwerde ist dem 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. 
BGG.

4. Mitteilung an: