# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 05b4ef43-c267-5643-9293-072fcd5110b7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.11.2008 E-7108/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7108-2008_2008-11-18.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7108/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Markus König,
mit Zustimmung von Richter Gérard Scherrer;
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

X._______, geboren (...), dessen Ehefrau
Y._______, geboren(...), deren Kind Z._______, 
geboren (...), Kosovo,
(...),
Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 6. November 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7108/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  ihren  Heimat-
staat am 3. Oktober 2008 verliessen und über ihnen angeblich unbe-
kannte Länder illegal in die Schweiz gelangten, wo sie am 6. Oktober 
2008  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum (EVZ)  Vallorbe  um Asyl 
nachsuchten,

dass nach einem Transfer am 16. Oktober 2008 im Transitzentrum Alt-
stätten die summarische Erstbefragung erfolgte,

dass  der  Beschwerdeführer  bereits  am  (...)  ein  erstes  Mal  in  der 
Schweiz um Asyl  ersucht  hatte, wobei dieses Gesuch mit  Verfügung 
des Bundesamtes vom (...) abgelehnt worden war,

dass er indessen bei der Erstbefragung vom 16. Oktober 2008 sowohl 
verneinte,  schon  einmal  im  Ausland  gelebt,  als  auch  je  einmal  ein 
Asylgesuch gestellt zu haben,

dass  zudem  entsprechende  Hinweisen  ergaben,  dass  sich  die  Be-
schwerdeführer  bereits  längere  Zeit  in  A._______  aufgehalten  und 
dort – erfolglos – um Asyl nachgesucht hatten, weshalb die B._______ 
am  (...)  um  eine  Rückübernahme  der  Beschwerdeführer  angefragt 
wurden,

dass die B._______ mit  Schreiben vom 22. Oktober 2008 dem BFM 
die Rückübernahmezusicherung zustellten,

dass den Beschwerdeführer am 28. Oktober 2008 im Rahmen der di-
rekten Bundesbefragung zu ihren Asylgründen das rechtliche  Gehör 
zum verschwiegenen Auslandaufenthalt sowie zu einer möglich Weg-
weisung nach A._______ gewährt wurde und sie dabei den Aufenthalt 
in diesem Land bestätigten,

dass der  Beschwerdeführer  anlässlich  dieser  Befragung unter  ande-
rem angab, er sei in der Zeit vom 10. April 2008 bis zum 15. Mai 2008 
im Kosovo zweimal entführt worden und ein weiteres Mal habe man er-
folglos versucht, ihn wieder zu entführen,

dass die Entführungen jeweils von drei  unbekannten, maskierten so-
wie albanisch sprechenden Männern durchgeführt worden seien,

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dass der Beschwerdeführer bei den zwei gelungenen Entführungen in 
einen Wald verbracht, dort gefesselt, geschlagen und mit dem Tod be-
droht worden sei,

dass die Entführer ihm zudem jeweils erklärt  hätten, sie stünden auf 
Seiten der Demokratischen Partei des Kosovos (PDK) und hätten er-
fahren, er würde für die Demokratische Liga des Kosovos (LDK) stim-
men,  und  ihm  schliesslich  unmissverständlich  und  unter  Androhung 
seiner Ermordung bedeutet hätten, in Zukunft der PDK die Stimme zu 
geben oder andernfalls das Land zu verlassen,

dass sich der Beschwerdeführer an die Polizei gewandt habe, welche 
ihm jedoch mangels näherer Angaben zu den Entführern nicht  habe 
helfen können,

dass er deshalb aus Angst um sein Leben sowie um dasjenige seiner 
Familie am 3. Oktober 2008 den Kosovo verlassen habe,

dass die Beschwerdeführerin im Kosovo selber keine Schwierigkeiten 
gehabt  habe,  indessen  um  das  Leben  ihres  Ehemannes  gefürchtet 
habe,

dass das BFM mit  Verfügung vom 6. November 2008 – gleichentags 
eröffnet – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes 
vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht ein-
trat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordne-
te,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  die  Be-
schwerdeführer  könnten  nach  A._______  zurückkehren,  wo  sie  sich 
nachweislich vor ihrer Einreise in die Schweiz aufgehalten haben,

dass  der  Schweizerische  Bundesrat  (am  14.  Dezember  2007) 
A._______ als sicheren Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b 
AsylG  bezeichnet  habe,  keine  Hinweise  bestehen  würden,  in 
A._______ bestehe kein effektiver Schutz vor Rückschiebung im Sinne 
von  Art. 5  Abs.  1  AsylG  und  der  Drittstaat  der  Rückübernahme 
zugestimmt habe,

dass  in  der  Schweiz  keine  Angehörigen der  Beschwerdeführer  oder 
Personen  lebten,  zu  denen  eine  enge  Beziehung  bestehe,  und  ihre 
Flüchtlingseigenschaft nicht offensichtlich zutage trete,

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dass die einmalige Festnahme des Beschwerdeführers grundsätzlich 
eine legitime staatliche Massnahme zur Bekämpfung der LDK darstel-
le, welche zudem aufgrund ihrer kurzen Dauer den Anforderungen an 
eine asylrelevante Intensität nicht genüge,

dass die Vorbringen des Beschwerdeführer offensichtlich ein Konstrukt 
darstellen würden, seine Schilderungen in weiten Teilen sehr stereotyp 
ausgefallen seien und oft aus zahlreichen Wiederholungen bestünden,

dass  ausserdem  seine  Vorbringen  zahlreiche  Widersprüchlichkeiten 
aufweisen würden, welche er nicht habe auflösen können,

dass schliesslich Hinweise darauf fehlen würden, dass in A._______ 
kein effektiver Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 
AsylG bestehe,

dass die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. November 2008 (Te-
lefaxaufgabe) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerde erhoben und dabei sinngemäss die Aufhebung der Verfü-
gung des BFM vom 6. November 2008 beantragten,

dass auf die kurze Beschwerdebegründung, soweit für den Entscheid 
wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

und das Bundesverwaltungsgericht erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass die Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
sind,  ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungs-
weise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde le-
gitimiert sind (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

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dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  und  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende  in  einen  sicheren  Drittstaat  gemäss  Art. 6a  Abs. 2  Bst. b 
AsylG zurückkehren können, in welchem sie sich vorher aufgehalten 
haben (Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG),

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dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Personen, zu 
denen die asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe An-
gehörige in der Schweiz leben, oder die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt, oder Hin-
weise  darauf  bestehen,  dass  im Drittstaat  kein  effektiver  Schutz vor 
Rückschiebung  nach  Art. 5  Abs. 1  AsylG  besteht  (Art. 34  Abs. 3 
Bstn. a-c AsylG),

dass  der  vorgängige Aufenthalt  der  Beschwerdeführer  in  A._______ 
und die  technische Möglichkeit  ihrer  Rückkehr  nach  A._______ auf-
grund der Akten feststeht,

dass zwar die Beschwerdeführer anlässlich der direkten Bundesbefra-
gung  ihren  Aufenthalt  in  A._______  jeweils  bestritten  haben  (vgl. 
Protokolle der direkten Bundesbefragung S. 15 respektive S. 6),

dass sie indessen in der Beschwerde den Aufenthalt in A._______ ein-
gestehen,

dass A._______ (und ebenso alle anderen EU- und EFTA-Staaten) am 
14. Dezember 2007 vom Bundesrat als sicherer Drittstaat im Sinne von 
Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG bezeichnet worden ist,

dass bei der Anordnung einer Wegweisung in einen vom Bundesrat als 
sicher bezeichneten Drittstaat die Schweizer Behörden von der Vermu-
tung ausgehen, dass die asylsuchende Person dort  vor einer Verlet-
zung  des  Non-Refoulement-Gebotes  sowie  vor  Wegweisungshinder-
nissen im Sinne von Art. 44 AsylG sicher ist und dabei die Beweislast 
des Gegenteils, das heisst das Umstossen dieser Vermutung, der asyl-
suchenden Person obliegt (vgl. dazu: Botschaft  des Bundesrates zur 
Änderung des Asylgesetzes [BBl] 2002 6884),

dass  die  Beschwerdeführer  keinerlei  Nachteile  durch  die  B._______ 
geltend  gemacht  haben,  die  geeignet  wären,  die  Vermutung  der 
Sicherheit des Drittstaates A._______ zu widerlegen,

dass  der  Umstand,  dass  die  A._______  Asylbehörden  die  in 
A._______ gestellten Asylgesuche rechtskräftig abgelehnt  haben,  an 
der  Qualifikation  A._______  als  sicheren  Drittstaat  im  Sinne  des 
Asylgesetzes nichts zu verändern vermag,

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dass  keine  substanziierten  Anhaltspunkte  dafür  bestehen,  dass  die 
Beschwerdeführer in A._______ unmenschliche Behandlung oder eine 
Strafe im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) 
oder eine Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit aus einem Grund nach 
Art. 3 AsylG befürchten müssten,

dass  A._______  sowohl  Vertragsstaat  des  Abkommens  vom 28. Juli 
1951 über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge (FK,  SR 0.142.30)  als 
auch der EMRK ist und den sich daraus ergebenden völkerrechtlichen 
Pflichten Folge leistet,

dass somit grundsätzlich Gewähr dafür besteht, dass die Beschwerde-
führer von A._______ nicht in ein Land ausgewiesen werden, in dem 
für  sie  eine  konkrete  Gefährdung  bestehen  würde,  sofern  sie  den 
B._______ gegenüber eine solche Gefährdung geltend machen,

dass  in der Schweiz keine nahen Angehörigen der Beschwerdeführer 
oder andere Personen leben, zu denen sie eine enge Beziehung ha-
ben (vgl. Art. 34 Abs. 3 Bst. a AsylG),

dass  bei  Anwendung  des  neuen  Nichteintretens-Tatbestandes  von 
Art. 34 Abs. 2 Bst. a und b AsylG (sicherer Drittstaat, safe third count-
ry)  und  im  Unterschied  zu  Abs. 1  der  gleichen  Bestimmung (verfol-
gungssicheres Herkunftsland, safe country) nicht zu prüfen ist, ob Hin-
weise auf Verfolgung vorliegen, sondern lediglich die Ausnahmeklausel 
von Art.  34  Abs. 3  Bst.  b  AsylG zu beachten ist,  wonach von einer 
Wegweisung in den Drittstaat dann abgesehen wird, wenn die asylsu-
chende Person offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft erfüllt,

dass somit das BFM nicht darlegen muss, dass die Beschwerdeführer 
die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllen, sondern bereits 
die  Feststellung  genügt,  dass  die  Flüchtlingseigenschaft  jedenfalls 
nicht offensichtlich zutage tritt,

dass  die  Flüchtlingeigenschaft  vorliegend  nicht  offensichtlich  zutage 
tritt,

dass in diesem Zusammenhang auf verschiedene Unglaubhaftigkeitse-
lemente in den Asylvorbringen der Beschwerdeführer hinzuweisen ist,

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dass diese ihren vorgängigen Aufenthalt in A._______ gegenüber den 
Schweizer  Asylbehörden  verschwiegen  haben  und  der  Beschwerde-
führer  auch  das  in  der  Schweiz  schon  im  (...)  durchlaufene 
Asylverfahren verschwiegen hat,

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht auf die vielen 
Widersprüche und Unstimmigkeiten in den Aussagen des Beschwerde-
führers hingewiesen hat,  auf  die in  der  Beschwerde überhaupt  nicht 
eingegangen wird,

dass zudem die Asylvorbringen des Beschwerdeführers auch deshalb 
als äusserst zweifelhaft erscheinen, da er sich ja zur Zeit der angeblich 
im  Kosovo  erlebten  Vorkommnisse  mit  seiner  Familie  in  A._______ 
aufgehalten haben dürfte,

dass sich die Beschwerdeführer mit der Argumentation des BFM in der 
angefochtenen  Verfügung  auch  sonst  nicht  auseinandersetzen,  son-
dern  bloss  auf  unsubstanziierte  Weise  vorbringt,  sie  könnten  nicht 
nach A._______ und schon gar nicht in den Kosovo zurückkehren,

dass  das  BFM  nach  dem  Gesagten  zu  Recht  gestützt  auf  Art.  34 
Abs. 2 Bst. a AsylG auf die Asylgesuche der Beschwerdeführer nicht 
eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend die Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzen noch einen Anspruch auf 
Erteilung einer  solchen haben, weshalb die verfügte Wegweisung im 
Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen 
ist  (Art.  44  Abs. 1  AsylG,  Art.  32  Bst.  a  der  Asylverordnung 1  vom 
11. August  1999  über  Verfahrensfragen  [AsylV 1,  SR  142.311];  vgl. 
EMARK 2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen  des Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005 über  die 
Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige 
Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker- und landesrechtlichen Bestimmungen  zulässig  ist,  da die Be-

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schwerdeführer in einen Drittstaat  reisen können, in dem sie Schutz 
vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG finden,

dass  weder  die  in  A._______  herrschende  Situation  noch  andere 
Gründe  gegen  die  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs in  einen 
dieser Staaten sprechen,

dass schliesslich der Vollzug der  Wegweisung auch möglich ist  (vgl. 
Art.  83  Abs.  2  AuG),  da  A._______  einer  Rückübernahme  der  Be-
schwerdeführer zugestimmt hat,

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist (vgl. Art. 83 Abs. 1 - 4 AuG),

dass es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist darzutun, inwiefern 
die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserhebli-
chen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststelle oder unange-
messen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art.  16  Abs.  1  Bst.  a  VGG  i.V.m.  Art.  1-3  des  Reglements  vom 
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) den Beschwerdeführern 
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  den  Beschwerdeführern 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an:

- die  Beschwerdeführer durch  Vermittlung  des  Transitzentrums  Alt-
stätten (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Transitzentrum  Altstätten  (per  Telefax  zu  den  Akten  N 
_______,  mit  der  Bitte  um  Eröffnung  des  Urteils  an  die 
Beschwerdeführer  und  um  Zustellung  der  beiliegenden 
Empfangsbestätigung an das Bundesverwaltungsgericht)

- C._______ (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand: 20. November 2008

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