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**Case Identifier:** 810ef5f7-4974-574c-b52b-1239a1796dd2
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 25.08.2023 III 2023 78
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-78_2023-08-25.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 78

Entscheid vom 25. August 2023 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG

gegen

Bezirk Höfe, handelnd durch den Bezirksrat, Verenastrasse 4b, 
Postfach 124, 8832 Wollerau,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

Gegenstand Öffentliches Beschaffungsrecht (Arbeitsvergabe BKP 271.0 Innere 
Gipserarbeiten; Sanierung und Optimierung Westtrakt Schulhaus 
Riedmatt)

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Sachverhalt:

A. Am 12. Januar 2023 schrieb der Bezirk Höfe auf der Plattform 
www.simap.ch im offenen Verfahren den dem Staatsvertragsbereich unterliegen-
den Bauauftrag "Sanierung Schule Riedmatt West, BKP 271.0 Innere Gipserar-
beiten" aus. Innert der Eingabefrist bis 28. Februar 2023 gingen neun Angebote 
ein, so unter anderem von der A.________ AG und der C.________ AG

B. Mit Beschluss vom 25. April 2023 erteilte der Bezirksrat Höfe den Zuschlag 
der C.________ AG gemäss Offerte zum Betrag von Fr. 386'900.30 inkl. MwSt 
vorbehältlich der rechtskräftigen Baubewilligung respektive Baufreigabe (Vi-act. 
2/4). Mit Verfügung vom 28. April 2023 informierte der Bezirk Höfe unter anderem 
die A.________ AG über die Zuschlagserteilung an die C.________ AG. Als Be-
gründung angeführt wurde "Vorteilhaftestes Angebot unter Gewichtung der Zu-
schlagskriterien" (Vi-act. 2/5).

C. Die A.________ AG lässt am 22. Mai 2023 beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz gegen die ihr am 2. Mai 2023 zugestellte Zuschlagsverfügung 
fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Die Verfügung bzw. der Zuschlag vom 28. April 2023 an die Zuschlagsempfän-
gerin sei aufzuheben.

2. Der Zuschlag sei der Beschwerdeführerin zu erteilen.

3. Eventualiter sei das Verfahren an die Vergabestelle zur Neubeurteilung zurück-
zuweisen.

Verfahrensrechtlich:

4. Der Beschwerdeführerin seien die vollständigen Vergabeakten inklusive der 
Bewertungsmatrix zur Einsichtnahme zuzustellen; dies vorbehältlich der Ge-
schäftsgeheimnisse der Zuschlagsempfängerin. Der Beschwerdeführerin sei 
nach Zustellung der Vergabeakten eine angemessene Frist zur Stellungnahme 
einzuräumen.

5. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

6. Der Vergabestelle sei superprovisorisch bis zum Entscheid über die aufschie-
bende Wirkung zu untersagen, den Vertrag abzuschliessen.

7. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. Mehrwertsteuerzuschlag) 
zu Lasten der Vergabestelle sowie eventualiter der Zuschlagsempfängerin.

D. Mit Verfügung vom 23. Mai 2023 erteilte der verfahrensleitende Richter der 
Beschwerde einstweilen bis auf Widerruf aufschiebende Wirkung. Der Vorinstanz 
wurde Frist zur Vernehmlassung angesetzt; die Zuschlagsempfängerin wurde 
eingeladen, durch innert Frist einzureichender Vernehmlassung dem Verfahren 
als Beigeladene beizutreten. 

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E. Die Vorinstanz lässt mit Vernehmlassung vom 13. Juni 2023 beantragen:

1. Die Beschwerde sei abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt zu Lasten der Be-
schwerdeführerin.

Die Zuschlagsempfängerin reichte innert Frist keine Vernehmlassung ein und 
verzichtete damit auf den Verfahrensbeitritt als Beigeladene.

F. Mit Replik vom 6. Juli 2023 hält die Beschwerdeführerin an den Beschwer-
deanträgen unverändert fest, ebenso die Vorinstanz mit Duplik vom 14. Juli 2023 
an den Vernehmlassungsanträgen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Beschwerdeführerin beantragt in der Hauptsache die Aufhebung der 
mit Verfügung vom 28. April 2023 eröffneten Zuschlagsverfügung und die Ertei-
lung des Zuschlags an sie.

1.2 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. 
die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des Rechtsmittels, 
die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches sowie die 
Rechtshängigkeit oder das Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides in der 
gleichen Sache (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a, d, e, f, g Verwaltungsrechtspflegegesetz 
[VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht er-
füllt, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

1.3 Gegen Verfügungen der Auftraggeber, kann ab dem für das Einladungsver-
fahren massgebenden Auftragswert (Lieferungen, Dienstleistungen und Bau-
nebengewerbe über Fr. 150'000; Bauhauptgewerbe über Fr. 300'000) Beschwer-
de beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erhoben werden (Art. 52 Abs. 
1 Interkantonale Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVöB; 
SRSZ 430.120.1) vom 15. November 2019 i.V.m. § 2 des KRB über den Beitritt 
zur IVöB [SRSZ 430.120] vom 16.2.2022), so insbesondere gegen Zuschlagsver-
fügungen (Art. 53 Abs. 1 lit. e IVöB). Die Beschwerden sind schriftlich und be-
gründet innert zwanzig Tagen seit Eröffnung der Verfügung einzureichen (Art. 56 
Abs. 1 IVöB). Vorbehältlich abweichender Bestimmungen der IVöB richtet sich 
das Beschwerdeverfahren nach dem VRP (Art. 55 IVöB).

1.4 Die Beschwerdeführerin hat im strittigen Submissionsverfahren ein Ange-
bot eingereicht (Vi-act. 2/8), das auch bewertet wurde (vgl. Vi-act. 3). Den Zu-

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schlag hat eine andere Offerentin erhalten. Mithin ist die Beschwerdeführerin 
vom angefochtenen Vergabebeschluss direkt betroffen.

Nach konstanter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts reicht die unmittelba-
re Betroffenheit für die Bejahung der Beschwerdelegitimation indes nicht aus. 
Diese ist im Submissionsverfahren nur zu bejahen, wenn und soweit bei Be-
schwerdegutheissung die Stellung der Beschwerde führenden Partei unmittelbar 
beeinflusst wird, wenn der unterlegene Bewerber eine reelle Chance hat, im Falle 
der Gutheissung seines Rechtsmittels den Zuschlag zu erhalten. (vgl. VGE III 
2023 71 vom 15.5.2023 E. 3.5; VGE III 2019 46 vom 24.4.2019 E. 1.3.1 mit wei-
teren Hinweisen; vgl. auch BGE 141 II 14 E. 5). Dies wurde bejaht, wenn der 
nicht berücksichtigte Anbieter als Zweitplatzierter vernünftige Chancen auf einen 
Zuschlag gehabt hätte, ebenso bei jemandem, der nur knapp hinter dem Zweit-
platzierten lag, weil nicht ohne weiteres klar war, dass bei Gutheissung der Be-
schwerde diese Rangfolge Bestand haben würde.

Zeigen Zwischenergebnisse der gerichtlichen Beurteilung auf, dass keine Chan-
cen für einen Zuschlag an die Beschwerde führende Partei mehr bestehen, wer-
den die noch nicht beurteilten Rügen praxisgemäss nicht weiter beurteilt (vgl. 
VGE III 2008 241 vom 30.1.2009 E. 2.1, mit Hinweisen u.a. auf VGE 1053-
1055/02 vom 17.4.2003 E. 1b, Robert Wolf, Die Beschwerde gegen Vergabeent-
scheide - Eine Übersicht über die Rechtsprechung zu den neuen Rechtsmitteln, 
in: ZBl 2003, S. 1 ff. v.a. S. 11 f.). 

1.5 Zu beachten ist, dass im Submissionsverfahren in ausgeprägtem Masse 
das Rügeprinzip anwendbar ist. Eine Rechtsanwendung von Amtes wegen 
drängt sich jedoch bei schwerwiegenden Verfahrensmängeln auf, beispielsweise 
bei der Wahl einer nicht den Vorschriften entsprechenden Verfahrensart (EGV-
SZ 2006 B 11.1 E. 4.1 sowie EGV-SZ 2006 B 11.2 E. 3.2).

Zu erwähnen ist sodann, dass die Überprüfungszuständigkeit des Verwaltungs-
gerichts im Submissionsverfahren beschränkt ist. Dies geht einmal aus Art. 56 
Abs. 4 IVöB hervor, wonach die Arbeitsvergabe auf die Angemessenheit hin nicht 
überprüft werden kann. Zu prüfen ist die Sachverhaltsfeststellung sowie die 
Rechtsanwendung (Rechtskontrolle; EGV-SZ 2003 B 1.3). Der Vergabebehörde 
kommt im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens grundsätzlich ein weiter 
Ermessensspielraum zu, dies insbesondere in der Phase der Würdigung und des 
Vergleichs der Angebote (BGE 141 II 353 E. 3; BGE 141 II 14 E. 8.3). Vergabe-
rechtliche Ermessensentscheide überprüft die Rechtsmittelbehörde grundsätzlich 
zurückhaltend und nicht frei (BGE 141 II 14 E. 2.3; EGV-SZ 2010 B 11.1 E. 1.3; 
VGE III 2019 72 vom 26.6.2019 E. 3.2). Die verwaltungsunabhängige Beschwer-
deinstanz hat in erster Linie Rechtsfragen zu beantworten, nicht aber Fachfragen 

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der Verwaltung zu beurteilen (vgl. Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum Gesetz 
über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 2. Aufl. 2020, Art. 80 N 1). 
Das Gericht hat sich deshalb bei Submissionsbeschwerden eine gewisse 
Zurückhaltung bei Problemen vorwiegend technischer Natur und bei reinen Er-
messensfragen aufzuerlegen. Bei der Frage des wirtschaftlich günstigsten Ange-
bots setzt es nicht sein eigenes Ermessen anstelle jenes der Vergabebehörde 
(vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 3. 
Aufl. 2013, N 1385). Das Gericht kann nur im Falle von Missbrauch oder Über-
schreitung des Ermessens seitens der Vergabebehörde einschreiten, was prak-
tisch einer beschränkten Willkürprüfung gleichkommt. Hingegen muss es bei der 
Prüfung der Verfahrensregeln auf dem Gebiet des Submissionsrechts nicht die 
gleiche Zurückhaltung an den Tag legen (BGE 141 II 353 E. 3 mit weiteren Hin-
weisen).

1.6 Das Angebot der Beschwerdeführerin wurde beim Vergleich der eingegan-
genen Offerten im Auswertungsraster und Beschluss der Vorinstanz vom 25. 
April 2023 (Vi-act. 2/4) geprüft und gewertet. Bei einem Total von 500 möglichen 
Punkten belegte das Angebot der Beschwerdeführerin mit einer Gesamtpunkt-
zahl von 405 Punkten Platz 2 hinter dem erstplatzierten Angebot der Zuschlags-
empfängerin mit einer Gesamtpunktzahl von 428 Punkten.

Die Beschwerdeführerin rügt (neben einer Verletzung des rechtlichen Gehörs) 
insbesondere eine falsche Bewertung der Zuschlagskriterien. Sie habe das güns-
tigste Angebot eingereicht und müsse beim Zuschlagskriterium 'Preis' entspre-
chend mehr Punkte erzielen als die Zuschlagsempfängerin, wobei die Berech-
nung in der Auswertung durch die Beschwerdeführerin bestritten wird; die Zu-
schlagsempfängerin müsse weniger Punkte erhalten. Zu Unrecht seien ihr beim 
Zuschlagskriterium 'Qualität' keine Punkte erteilt worden, null Punkte sei gerade-
zu willkürlich. Das Zuschlagskriterium 'Nachweis zu den Schlüsselpersonen' sei 
zu Unrecht mit nur 2.5 bewertet worden, sie müsste mindestens fünf zusätzliche 
Punkte erhalten. Und auch das Zuschlagskriterium Referenzobjekte sei fehlerhaft 
ausgewertet worden. 

1.7 Sollte die Prüfung der Bewertung der Zuschlagskriterien ergeben, dass die 
Beschwerdeführerin mehr Punkte als die Zuschlagsempfängerin erzielte, so gin-
ge der Zuschlag an die Beschwerdeführerin. Mithin wird ihre Stellung durch den 
Verfahrensausgang unmittelbar beeinflusst. Da im Übrigen eine Beschaffung mit 
einem Auftragswert über der Schwelle fürs Einladungsverfahren vorliegt und die 
Beschwerde vom 22. Mai 2023 frist- und formgerecht beim zuständigen Verwal-
tungsgericht eingereicht wurde (vgl. oben E. 1.3), ist auf sie einzutreten.

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2.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, auf 
welches Parteien nach Art. 29 Abs. 2 BV Anspruch hätten. Gemäss Art. 51 Abs. 
2 IVöB seien beschwerdefähige Verfügungen summarisch zu begründen. Der 
vorliegend angefochtenen Verfügung fehle es an der hierfür erforderlichen Be-
gründung. Die angegebene Begründung (vgl. Ingress Bst. B) sage nichts darüber 
aus, weshalb bzw. aus welchen Motiven das Angebot als das Vorteilhafteste aller 
Angebote qualifiziert worden sei. Der Beschwerdeführerin sei darüber hinaus 
auch nicht die Möglichkeit der Teilnahme an einem Debriefing eingeräumt oder 
Akteneinsicht gewährt worden. Aufgrund dieser Verletzung verlangte die Be-
schwerdeführerin Zustellung der Akten und Durchführung eines zweiten Schrif-
tenwechsels.

2.2 Die Auftraggeberin oder der Auftraggeber eröffnet Verfügungen durch Ver-
öffentlichung oder durch individuelle Zustellung an die Anbieter (Art. 51 Abs. 1 
IVöB). Beschwerdefähige Verfügungen sind summarisch zu begründen und mit 
einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen (Art. 51 Abs. 2 IVöB). Die summarische 
Begründung eines Zuschlags umfasst die Art des Verfahrens und den Namen 
des berücksichtigten Anbieters (lit. a), den Gesamtpreis des berücksichtigten An-
gebots (lit. b), die massgebenden Merkmale und Vorteile des berücksichtigten 
Angebots (lit. c) und gegebenenfalls eine Darlegung der Gründe für eine freihän-
dige Vergabe (lit. d von Art. 51 Abs. 3 IVöB). 

Gemäss den allgemeinen Grundsätzen zur Begründungspflicht einer Verfügung 
muss die Begründung so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die 
Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der 
Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen we-
nigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde 
hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.2; 
Urteile BGer 9C_101/2011 vom 21.7.2011 E. 6.1; 9C_257/2011 vom 25.8.2011 
E. 5.1). Diese Pflicht zur Begründung eines Entscheides bzw. einer Verfügung 
gründet im verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101]). Nach 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung soll die Begründungspflicht verhindern, 
dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und es dem Betrof-
fenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. 

2.3 Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Eine Verletzung 
dieses Rechts führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sa-
che selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Indes kann nach fester 
Rechtsprechung eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des recht-
lichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit er-

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hält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die den Sachverhalt und die 
Rechtslage frei überprüfen darf. Die Heilung eines allfälligen Mangels soll aber 
die Ausnahme bleiben (u.a. BGE 133 I 201 E. 2.2; BGE 127 V 431 E. 3d/aa, mit 
Hinweisen). Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Hei-
lung des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs 
auf rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzu-
sehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und 
damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem - der Anhörung 
gleichgestellten - Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beur-
teilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 2.3.2 mit Ver-
weis auf BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines 
Verwaltungsrecht, 8. Aufl., Zürich 2020, Rz. 1175 f.). 

2.4 Die in der Zuschlagsverfügung wiedergegebene Begründung "Vorteilhaftes-
tes Angebot unter Gewichtung der Zuschlagskriterien" ist in der Tat sehr knapp 
gehalten. Allerdings ist der Vorinstanz beizupflichten, dass hiermit festgehalten 
ist, dass die Auswertung der (auch der Beschwerdeführerin bekannten) Zu-
schlagskriterien entscheidend war. Zudem wusste die Beschwerdeführerin, dass 
sie das günstigste Angebot eingereicht hat und sie kannte sowohl die Preise der 
Konkurrenzofferten (Offertöffnung) als auch die Preiskurve (Submissionsunterla-
ge Ziff. 2.2). Mithin konnte sie abschätzen, wieviel besser die Zuschlagsempfän-
gerin in den übrigen Zuschlagskriterien sein musste. Selbst wenn in der Zu-
schlagsverfügung auch noch die massgebenden Merkmale und Vorteile des 
berücksichtigten Angebots angeführt gewesen wären (vgl. Art. 51 Abs. 3 lit. c 
IVöB), wäre dies für die Beschwerdeführerin wenig informativ gewesen. Den 
Ausschlag gaben weniger die Merkmale und Vorteile des vorteilhaftesten Ange-
botes, sondern die Mängel des Angebotes der Beschwerdeführerin. Dies konnte 
sie erst im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels erkennen. Dass sie selber die 
Vergabestelle um ein Debriefing oder eine weitergehende Begründung vor Ablauf 
der Beschwerdefrist ersucht hätte, macht sie dagegen nicht geltend. Sie verfügte 
insgesamt über genügend Informationen, um eine rechtsgenügliche Beschwerde 
einzureichen. Wenn auch die Verfügung äusserst knapp begründet war, so kann 
vorliegend dennoch nicht von einer Gehörsverletzung gesprochen werden. 

3. Die Beschwerdeführerin rügt eine fehlerhafte Auswertung der Zuschlagskri-
terien. 

3.1 In der Submissionsunterlage Ziff. 2.2 wird zu den Zuschlagskriterien ausge-
führt (Vi-act. 2/1):

Kriterien Gewichtung Note Total

8

Preis 60% 0-5 300
Qualität 10% 0-5 50
Organisation 10% 0-5 50
Referenzen 20% 0-5 100
Maximale Punktzahl 500

Bewertung Kriterium Preis
Offerierter Werkpreis netto inkl. MwSt, gemäss durch die Bauherrschaft kontrollier-
ter Angebotsübersicht. Das Angebot mit dem tiefsten Preis erhält die Note 5. An-
gebote, die 50% oder mehr vom tiefsten Preis abweichen, erhalten die Note 0. Da-
zwischen werden die Noten (auf eine Kommastelle gerundet) linear vergeben.

Bei Unterangeboten wird die Plausibilität geprüft. Ein Unterangebot kann zum Aus-
schluss eines Anbieters führen, wenn zwingend vermutet werden muss, dass die 
Vertragserfüllung nicht gewährleistet werden kann (Ausschlussgrund nach Art. 30 
VlVöB).

Bewertung Kriterium Qualität
Kapitel 1 des Auftragsberichts:
Eigenständiger technischer Bericht der zu erbringenden Leistungen.
Beschrieb der Qualitätssicherung mit allfälligen Zertifikaten.

Das Kriterium wird mit nachstehender Skala in Schritten von 0.5 bewertet:

5 Sehr gute Erfüllung Qualitativ ausgezeichnet, sehr grosser Beitrag zur 
Zielerreichung

4 Gute Erfüllung Qualitativ gut
3 Genügende Erfüllung Durchschnittliche Qualität, den Anforderungen ent-

sprechend
2 Ungenügende Erfüllung Angaben ohne ausreichenden Bezug zum Projekt
1 Sehr schlechte Erfüllung Ungenügende, unvollständige Angaben
0 Nicht beurteilbar Keine Angaben

Bewertung Kriterium Organisation
Kapitel 2 des Auftragsberichts:
Organisationskonzept mit Organigramm mit der für die Vertragserfüllung vorgese-
henen Personen und deren Funktion.
Ausbildung des Personals durch Nachweise wie Diplome, Zertifikate, Zulassungen, 
etc.

Das Kriterium wird mit nachstehender Skala in Schritten von 0.5 bewertet:

5 Sehr gute Erfüllung Ausgezeichnetes Organisationskonzept, mit sehr gut 
ausgebildetem Personal, sehr grosser Beitrag zur 
Zielerreichung

4 Gute Erfüllung Gutes Organisationskonzept, mit gut ausgebildetem 
Personal, grosser Beitrag zur Zielerreichung

3 Genügende Erfüllung Durchschnittliches Organisationskonzept, mit gut aus-
gebildetem Personal, genügender Beitrag zur Zieler-
reichung

2 Ungenügende Erfüllung Mangelhaftes Organisationskonzept, mit mässig aus-
gebildetem Personal, ungenügender Beitrag zur Ziel-
erreichung

9

1 Sehr schlechte Erfüllung Ungenügendes Organisationskonzept, mit schlecht 
ausgebildetem Personal, kein Beitrag zur Zielerrei-
chung

0 Nicht beurteilbar Keine Angaben

Bewertung Kriterium Referenzen:
Kapitel 3 des Auftragsberichts:
Zwei Referenzobjekte die während dem laufenden Betrieb einer Schule, eines Al-
tersheims, Verwaltungsgebäudes, oder Vergleichbarem in den letzten 5 Jahre ab-
geschlossenen wurde. Projekte vergleichbarer Grösse im gleichen Gewerk, welche 
eine umfassende Beurteilung der technischen und fachlichen Leistungsfähigkeit 
zulassen.

Das Kriterium wird mit nachstehender Skala in Schritten von 0.5 bewertet:

5 Sehr gute Erfüllung Ausgezeichnete Referenzen, sehr gute Rückmeldun-
gen

4 Gute Erfüllung Gute Referenzen, gute Rückmeldungen
3 Genügende Erfüllung Durchschnittliche Referenzen, durchschnittliche 

Rückmeldungen
2 Ungenügende Erfüllung Ungenügende Referenzen, schlechte Rückmeldungen
1 Sehr schlechte Erfüllung Unvollständige Angaben, ohne ausreichenden Bezug 

zum Projekt
0 Nicht beurteilbar Keine Angaben

Anschliessend werden pro Kriterium die Wertungen mit den Gewichtungen multi-
pliziert. Das Angebot mit der höchsten Punktzahl erhält den Zuschlag.

3.2 Die Prüfung der Zuschlagskriterien gab die Vorinstanz im Vergabebe-
schluss wie folgt wieder (Vi-act. 2/4 S. 6; BF = Beschwerdeführerin; ZE = Zu-
schlagsempfängerin; die weiteren Offertsteller werden hier nicht abgebildet):

Firma ZK Preis ZK Qualität ZK Organisat. ZK Referenzobj. Gesamt
CHF Pkt. gew. Pkt. gew. Pkt. gew. Pkt. gew Pkt. Rang

BF 362'294 45 5.0 300 0 0 2.5 25 4.00 80 405 2
ZE 386'900.30 4.3 258 4.0 40 4.0 40 4.50 90 428 1

Nachfolgend ist auf die einzelnen Zuschlagskriterien bzw. deren Auswertung 
durch die Vorinstanz sowie die beschwerdeführerische Rüge einer fehlerhaften 
Auswertung einzugehen.

3.3 Das Zuschlagskriterium Preis wurde mit 60% gewichtet; betreffend Preis-
kurve wird auf die Erläuterung unter E. 3.1 verwiesen.

3.3.1 Die Beschwerdeführerin hebt in der Replik hervor, sie habe ein Angebot 
über Fr. 357'204.45 eingereicht, also Fr. 5'000 tiefer als gemäss Auswertung. In 
der Auswertung werde von 'Angebot kontrolliert' gesprochen und einer Auswer-
tungstabelle sei zu entnehmen, dass die Position 181.301 um Fr. 5'000 ange-
passt worden sei. Gemäss Art. 39 IVöB könne die Auftraggeberin mit den Anbie-
tern die Angebote bereinigen; geregelt seien auch die Voraussetzungen und das 

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Vorgehen, dass etwa die Bereinigung zu protokollieren sei. Dem Protokoll techn. 
Bereinigungsgespräch könne entnommen werden, dass in Position 181.301 nur 
Fr. 2'500 anstelle Fr. 5'000 eingesetzt sei und dass dies angepasst worden sei. 
Dies erkläre indes nicht, weshalb das Angebot letztlich um Fr. 5'000 erhöht wor-
den sei. Zudem sei offensichtlich auch das Angebot der Zuschlagsempfängerin in 
derselben Position korrigiert worden, allerdings nur um Fr. 600. Insgesamt sei 
damit erwiesen, dass das Zuschlagskriterium Preis fehlerhaft ausgewertet wor-
den sei.

3.3.2 Gemäss Duplik war im Leistungsverzeichnis für die Position 181.301 ein 
Einheitspreis von Fr. 5'000 vorgegeben. Die Beschwerdeführerin habe in dieser 
Position aber nur Fr. 2'500 eingesetzt, was daher anlässlich des technischen Be-
reinigungsgesprächs in Absprache mit ihr habe korrigiert werden müssen. Da es 
sich um zwei Einheiten gehandelt habe, sei der Offertpreis um total Fr. 5'000 kor-
rigiert worden (2x 2'500). Die Zuschlagsempfängerin habe einen Einheitspreis 
von Fr. 4'700 eingesetzt, weshalb eine Korrektur von Fr. 600 (2x 300) vorge-
nommen worden sei. Mithin sei die Auswertung korrekt erfolgt.

3.3.3 Die Begründung der Vorinstanz ist nachvollziehbar. Im Leistungsverzeich-
nis NPK 671 Pos. 181.301 wird eine Kostenschätzung von Fr. 5'000 vorgegeben. 
Die Position enthält zwei Einheiten à Fr. 5'000. Die Beschwerdeführerin offerierte 
je Fr. 2'500, was eine Korrektur von total Fr. 5'000 zur Folge hatte (Vi-act. 2/8; 
Offerte Beschwerdeführerin Leistungsverzeichnis S. 57 von 64). Das Nämliche 
trifft auch für die Offerte der Zuschlagsempfängerin zu, welche diese Position zu 
zweimal Fr. 4'700 offerierte, was zu einer Korrektur von total Fr. 600 führte (Vi-
act. 2/4). Aus dem Protokoll des technischen Bereinigungsgesprächs (Bf-act. 4) 
ergibt sich nichts Anderes. Festgehalten wird, dass in dieser Position nur 
Fr. 2'500 anstelle von Fr. 5'000 eingesetzt seien. Schliesslich entspricht die Er-
mittlung der Punkte beim Zuschlagskriterium Preis der in den Submissionsunter-
lagen bekannt gegebenen Preiskurve. Zusammenfassend ist die Auswertung des 
Preiskriteriums nicht zu beanstanden.

3.4 Beim Zuschlagskriterium Qualität erzielte die Beschwerdeführerin 0 Punkte 
(die Zuschlagsempfängerin 40 Punkte). Die Vorinstanz hielt hierzu vernehmlas-
send fest, die Beschwerdeführerin habe keine Unterlagen oder Informationen ge-
liefert, weder einen technischen Bericht noch Zertifikate abgegeben.

3.4.1 Die Beschwerdeführerin entgegnet, die die Offertunterlagen zusammenstel-
lende Mitarbeiterin arbeite nicht mehr für sie; man könne daher die Nichteinrei-
chung der Unterlagen nicht bestätigen; immerhin erscheine es seltsam, dass das 
Fehlen anlässlich der technischen Bereinigungsgespräche nicht thematisiert 

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worden sei; die Nachlieferung des beglaubigten Handelsregisterauszuges sei ge-
fordert worden. Dieser habe wie der Auftragsbericht Teil der einzureichenden 
Angebotsunterlagen gebildet. Warum nur diese eine Unterlage und nicht auch 
die andern nachgefordert worden sei, sei nicht ersichtlich; die Beschwerdeführe-
rin hätte auch zur Nachreichung dieser weiteren Unterlagen aufgefordert werden 
müssen. Dass dies unterblieben sei, dürfe ihr nicht zum Nachteil gereichen. Zu-
dem hätten die von ihr angegebenen Referenzpersonen ausgezeichnete Rück-
meldungen erhalten, was der Bewertung der Qualität mit 0 Punkten diametral wi-
derspreche und geradezu willkürlich sei.

3.4.2 In der Duplik verweist die Vorinstanz auf den Beschrieb des Zuschlagskrite-
riums "Qualität", wonach die Beurteilung aufgrund des eigenständigen techni-
schen Berichts der zu erbringenden Leistungen und des Beschriebs der Qua-
litätssicherung mit allfälligen Zertifikaten erfolge. Die Beschwerdeführerin habe 
hierzu keine Unterlagen eingereicht. Diese Unterlagen habe die Beschwerdefüh-
rerin einreichen müssen, nicht eine Mitarbeiterin. Für den Inhalt des Angebotes 
sei sie selbst verantwortlich. Das Fehlen der Unterlagen sei durch das in den Ak-
ten liegende Angebot bewiesen. Das Angebot sei zwar fristgerecht, aber unvoll-
ständig eingereicht worden. 

Das technische Bereinigungsgespräch sei vom technischen Fachmann, nicht der 
Vergabebehörde geführt worden. Er habe sich bei der Submissionsfachstelle des 
Kantons betreffend Nachforderung von Urkunden erkundigt und zur Auskunft er-
halten, ein Handelsregisterauszug könne nachgefordert werden. Dies habe aber 
keine Bedeutung auf die Frage, ob auch kritische Unterlagen nachgereicht wer-
den könnten. Eine allgemeine Pflicht zur Nachfrage habe nicht bestanden; aus 
Transparenz- und Gleichbehandlungsgründen hätten kritische Unterlagen weder 
nachverlangt noch nachgereicht werden dürfen.

Gemäss Bestimmungen zum Vergabeverfahren sei klar gewesen, wie die Bewer-
tung der Qualität durchgeführt werde. Da die Beschwerdeführerin keinen ei-
genständigen Bericht und keine Zertifikate abgegeben habe, habe keine Bewer-
tung vorgenommen werden können. Dies habe zu 0 Punkten geführt. Die Bewer-
tung sei von 2 Fachpersonen durchgeführt worden; der Durchschnitt der beiden 
Noten sei der Schlussbewertung zu Grunde gelegt worden.

Käme es aufgrund des Beschwerdeverfahrens zu einer Neubeurteilung der An-
gebote, müsste jenes der Beschwerdeführerin gemäss Vorinstanz gar ausge-
schlossen werden.

3.4.3 In Ziffer 1.6 der Bestimmungen zum Vergabeverfahren werden die Einzu-
reichenden Angebotsunterlagen aufgelistet (Vi-act. 1/1). So unter anderem ein 

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ausgefülltes und unterzeichnetes Selbstdeklarationsformular mit allen darin er-
wähnten Bestätigungen (Nachweisen) oder Zertifikaten (Ziffer. 1.6.2) sowie einen 
Auftragsbericht mit den Kapiteln Qualität, Organisation und Referenzobjekten 
(Ziffer 1.6.8).

Das Angebot der Beschwerdeführerin liegt in den Akten (Vi-act. 2/8). Es trifft zu, 
dass sich darunter kein Auftragsbericht befindet, der beschreiben würde, wie die 
zu erbringenden Arbeiten technisch ausgeführt würden und wie die zu erwarten-
de Qualität erreicht würde; es fehlen ein Beschrieb der Qualitätssicherung und 
ebenso Zertifikate; auch wird kein unternehmerseitiges PQM aufgezeigt oder er-
läutert. 

Bei dem gemäss Submissionsunterlage eingeforderten Bericht handelt es sich 
um einen für den konkreten Bauauftrag angeforderten Bericht, der nur zum Teil 
mit standardisierten Informationen angereichert, untermauert werden kann. Mit-
hin handelt es sich auch nicht um ein Dokument wie etwa einen beglaubigten 
Handelsregisterauszug, der einfach nachgefordert und nachgereicht werden 
kann. Würde einem Offerenten ermöglicht, nach Eingabefrist noch einen fehlen-
den Auftragsbericht nachzureichen, würde dies die Gleichbehandlung der Wett-
bewerber verletzen. Für die Vergabebehörde bestand daher keine Pflicht, die 
fehlenden Unterlagen nachzufordern.

Da nun aber die für die Auswertung / Bewertung des Zuschlagskriteriums Qua-
lität notwendigen Unterlagen (Eigenständiger technischer Bericht der zu erbrin-
genden Leistungen, Beschrieb der Qualitätssicherung mit allfälligen Zertifikaten; 
vgl. oben E. 3.1) dem Angebot nicht beilagen, ist nicht zu beanstanden, dass die 
Vergabebehörde das Zuschlagskriterium mit 0 Punkten (Keine Angaben; nicht 
bewertbar; vgl. oben E. 3.1) bewertet hat. Hieran ändern auch die positiven Refe-
renzen zum Personal nichts, da dies für das Kriterium Qualität gemäss den Sub-
missionsunterlagen nicht relevant ist. Wie, bzw. anhand welcher Unterlagen das 
Zuschlagskriterium bewertet wird, liegt weitgehend im Ermessen der Vergabe-
behörde. Vorliegend hat diese im Voraus bekanntgegeben, welche Informationen 
entscheidend sind. Von einer willkürlichen Auswertung kann daher nicht die Re-
de sein. Es besteht seitens des Gerichts keine Veranlassung, korrigierend einzu-
greifen.

3.5 Beim Zuschlagskriterium Organisation erzielte die Beschwerdeführerin 2.5 
(von 5) ungewichtete Punkte. Entscheidend war das Organisationskonzept mit 
Organigramm mit den für die Vertragserfüllung vorgesehenen Personen und de-
ren Funktion; Ausbildung des Personals durch Nachweise wie Diplome, Zertifika-
te, Zulassungen, etc. (vgl. oben E. 3.1). Die Bewertung begründete die Vor-

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instanz damit, dass Nachweise zu den Schlüsselpersonen wie Diplome, Zertifka-
te oder Zulassungen fehlen würden. 

3.5.1 Replizierend führt die Beschwerdeführerin aus, sie habe die für die Arbei-
ten vorgesehenen Mitarbeiter aufgelistet, deren Fachausbildung genannt und 
ebenfalls ein Organigramm eingereicht. Dies entspreche den gemäss Bestim-
mungen zum Vergabeverfahren einzureichenden Angebotsunterlagen. Von der 
Einreichung von Diplomen, Zertifikaten o.ä. sei nicht die Rede gewesen. Erst bei 
den Zuschlagskriterien werde dies erwähnt. Diesbezüglich seien die Ausschrei-
bungsunterlagen somit missverständlich gewesen, was dem vergaberechtlichen 
Transparenzprinzip widerspreche. Die Nichteinreichung dieser Unterlagen dürfe 
der Beschwerdeführerin daher nicht zum Nachteil gereichen. Und selbst wenn 
das Fehlen in die Bewertung einfliesse, müsste das Zuschlagskriterium mit 
3 Punkten und nicht mit 2.5 bewertet werden.

3.5.2 Die Vorinstanz verweist erneut auf die Ausführungen in den Submissions-
unterlagen (vgl. oben E. 3.1). Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen worden, 
dass die Ausbildung des Personals bewertet werde aufgrund von Nachweisen 
wie Diplomen, Zulassungen etc. Die Beschwerdeführerin behaupte zu Unrecht, 
die Unterlagen seien unklar gewesen. Vielmehr liege auch hier eine Nachlässig-
keit der Beschwerdeführerin vor. Weiter erklärt die Vorinstanz, für das Organisa-
tionskonzept habe die Beschwerdeführerin 4.5 von 5 Punkten erhalten, da sie 
nur ein Standard-Organigramm eingereicht habe. Für die fehlenden Nachweise 
habe sie 0 Punkte erhalten, was zum Ergebnis von 2.25 Punkten geführt habe.

3.5.3 Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass sie mit dem Angebot keine 
Nachweise wie Diplome, Zeugnisse, Zertifikate etc. des einzusetzenden Perso-
nals eingereicht hat. Im Angebot der Beschwerdeführerin befinden sich denn 
auch keine Nachweise. Sodann hält die Beschwerdeführerin selber fest, dass die 
Nachweise in den Bestimmungen zum Vergabeverfahren in Ziffer 2.2 aufgeführt 
waren, indem die Bewertung anhand dieser Nachweise erfolge. Es kann der Be-
schwerdeführerin nun aber nicht gefolgt werden, dass diesbezüglich eine Unklar-
heit bestand. Korrekt ist, dass bei den einzureichenden Angebotsunterlagen (Ziff. 
1.6.8) im Auftragsbericht nur Angaben zum Personal gefordert wurden, aber kei-
ne Nachweise aufgeführt waren (einen eigentlichen Auftragsbericht hat die Be-
schwerdeführerin nicht eingereicht). Dass im Rahmen der Bewertung ausdrück-
lich Nachweise hierfür gefordert wurden, stellt weder eine Unklarheit noch einen 
Widerspruch dar. Vielmehr ist es nachvollziehbar, dass die Vergabebehörde für 
die Bewertung der Organisation Nachweise verlangt. Den Anbietenden musste 
klar sein, dass dies nur so verstanden werden kann, dass die blosse Ausbil-

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dungsangabe allein nicht genügen kann. Nachdem die Beschwerdeführerin keine 
Nachweise eingereicht hat, ist es auch nicht zu beanstanden, wenn die Vor-
instanz aufgrund der fehlenden Beurteilbarkeit 0 Punkte gab (vgl. oben E. 3.1). 
Wenn die Vergabebehörde für die erste zu bewertende Position (Organisations-
konzept mit Organigramm) nur 4.5 von 5 Punkten gab, da es sich beim einge-
reichten Organigramm um ein Standardorganigramm handelte, ist ebenso wenig 
zu beanstanden wie die Gesamtbeurteilung von 2.5 Punkten (]4.5 + 0] / 2 = 2.25, 
aufgerundet 2.5). 

3.6 Für das Zuschlagskriterium Referenzen erzielte die Beschwerdeführerin     
4 von 5 Punkten. Gemäss Bestimmungen zum Vergabeverfahren erfolgte die 
Bewertung anhand zweier Referenzobjekte, die während dem laufenden Betrieb 
einer Schule, eines Altersheims, Verwaltungsgebäudes, oder Vergleichbarem in 
den letzten 5 Jahre abgeschlossenen wurden. Projekte vergleichbarer Grösse im 
gleichen Gewerk, welche eine umfassende Beurteilung der technischen und 
fachlichen Leistungsfähigkeit zulassen (vgl. oben E. 3.1).

3.6.1 Den Punkteabzug begründete die Vergabebehörde damit, dass Gegen-
stand des Referenzobjektes 1 ein Neubau sei, also keine Arbeiten in einem be-
stehenden Bau bei laufendem Betrieb zu erledigen waren, und auch die Arbeiten 
bei Referenzobjekt 2 in einem leeren Gebäude erfolgt seien. 

3.6.2 Die Beschwerdeführerin hält dem entgegen, sich sicher zu sein, zu beiden 
Referenzobjekten sehr gute Rückmeldungen erhalten zu haben, weshalb ihrem 
Angebot mindestens die Note 4.5 und damit 10 zusätzliche Punkte zu erteilen 
seien.

3.6.3 Die vorliegend ausgeschriebenen Bauarbeiten sind in einem Schulhaus 
und dies vorwiegend während des laufenden Schulbetriebes zu erbringen (vgl 
Allgemeine Bedingungen der Hochbaumanagement RS2 AG für Bauarbeiten Art 
8 Ziff. 8.13). Es ist daher zum einen nachvollziehbar, wenn die Vergabebehörde 
zwei Referenzobjekte verlangt hat zu Arbeiten während laufendem Betrieb. Zum 
andern ist es nicht zu beanstanden, wenn es beim Zuschlagskriterium Referen-
zen einen Abzug gab für Referenzobjekte, welche sich nicht auf Arbeiten 
während laufendem Betrieb bezogen. Gemäss Bestimmungen zum Vergabever-
fahren waren fünf Punkte vorgesehen für ausgezeichnete Referenzen, sehr gute 
Rückmeldungen, und vier Punkte für gute Erfüllung, gute Referenzen, gute 
Rückmeldungen. Es liegt im Rahmen des Ermessens der Vergabebehörde, ei-
nen Punkt abzuziehen, wenn die Rückmeldungen selbst gut sind, sich aber auf 
Bauprojekte mit nicht laufendem Betrieb beziehen. Es besteht für das Gericht 
keine Veranlassung, die Bewertung zu korrigieren.

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3.7 Damit aber erweist sich die Rüge der Beschwerdeführerin, die Vergabe-
behörde habe ihr Angebot falsch ausgewertet, sie hätte bei korrekter Auswertung 
mehr Punkte als die Zuschlagsempfängerin erzielt, als unbegründet.

4. Schliesslich verlangt die Beschwerdeführerin den Ausschluss der Zu-
schlagsempfängerin. Der Auswertungstabelle könne unter "Formelle Prüfung" 
entnommen werden, dass die Zuschlagsempfängerin entgegen den Vorgaben in 
den Bestimmungen zum Vergabeverfahren ihr Angebot nicht zweifach (einmal in 
Papier, einmal digital) eingereicht habe. Dies stelle einen Formfehler dar; ein sol-
ches, formfehlerhaft eingereichtes Angebot sei daher grundsätzlich vom Verga-
beverfahren auszuschliessen. Auch dieses Vorbringen erweist sich als unbe-
gründet. Vielmehr ist der Vergabebehörde beizupflichten, wenn sie ausführt, das 
in Papierform eingereichte Angebot, sei nicht geändert worden, die fehlende digi-
tale Kopie stelle einen unbedeutenden Mangel dar, so dass der Ausschluss im 
Ermessen der Behörde gelegen habe (vgl. betreffend Kategorien von Mängeln 
EGV-SZ 2019 B.11.2 E. 5.2.2). Wegen der fehlenden digitalen Kopie des Ange-
botes fehlten der Vergabebehörde keinerlei Informationen, um das Angebot be-
werten zu können. Ein Ausschluss wäre überspitzt formalistisch gewesen.

5. Damit erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist.

6.1 Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 2'500.-- festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt (§ 72 
VRP).

6.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend hat die anwaltschaftlich vertretene 
Vergabebehörde Anspruch auf eine Parteientschädigung (§ 74 Abs 2 VRP). Die 
Parteientschädigung ist in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechts-
anwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher für das Hono-
rar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis 
Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 des Gebührentarifs enthal-
tenen Kriterien sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insge-
samt Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festzusetzen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten von Fr. 2'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barausla-
gen) werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 30. Mai 2023 
einen Kostenvorschuss in dieser Höhe geleistet, womit die Rechnung aus-
geglichen ist.

3. Die Beschwerdeführerin hat der anwaltschaftlich vertretenen Vergabe-
behörde eine Parteientschädigung von Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und 
MwSt) zu entrichten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden, wenn der staatsvertragliche Schwellenwert 
überschritten ist und soweit sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-
deutung stellt (Art. 42 und 82 ff., insbesondere Art. 83 lit. f des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre Ver-
fassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässi-
gen Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentli-
cher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift ein-
zureichen.

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Rechtsvertreter der Vergabebehörde (2/R)
- das Baudepartement des Kantons Schwyz (EB)
- und die Eidg. Wettbewerbskommission WEKO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 25. August 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. August 2023