# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da8f18fd-7c81-552c-b416-f6d7685cf741
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.11.2008 C-75/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-75-2008_2008-11-12.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-75/2008

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 2 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Beat Weber, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

J._______, ohne Zustelldomizil in der Schweiz,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Anspruch auf Invalidenrente; Einspracheentscheid der 
IVSTA vom 2. November 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-75/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die  IV-Stelle  für  Versicherte im Ausland IVSTA (Vorinstanz)  mit 
Verfügung vom 2. November 2007 die Einsprache von J._______ ab-
gewiesen und die Verfügung vom 17. März 2006 bestätigt hat, wonach 
das  Leistungsbegehren  wegen  Fehlens  der  versicherungsmässigen 
Anspruchsvoraussetzungen abgewiesen wurde,

dass  J._______  (Beschwerdeführerin)  diese  Verfügung  mit  Be-
schwerde  vom  29. Dezember 2007  (Poststempel)  beim  Bundes-
verwaltungsgericht angefochten hat,

dass  sich  die  Zuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  gemäss 
Art.  31  und  Art.  33  Bst.  d  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni  2005  (VGG,  SR  173.32),  sofern  wie  hier  keine  Ausnahme 
nach Art. 32 VGG gegeben ist, sowie gemäss Art. 69 Abs. 1 Bst. b des 
Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19. Juni  1959 
(IVG, SR 831.20) ergibt,

dass die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 31. März 2008 aufge-
fordert wurde, innert 30 Tagen nach Erhalt in der Schweiz ein Zustell-
domizil zu bezeichnen, ansonsten weitere Zustellungen auf dem Edik-
talweg  durch  Publikation  im  Schweizerischen  Bundesblatt  erfolgen 
werden, mit der Wirkung, dass angenommen werde, die Beschwerde-
führerin habe von Gesetzes wegen von der Publikation Kenntnis ge-
nommen,

dass diese Verfügung der Beschwerdeführerin am 2. Juni 2008 auf dip-
lomatischem Weg zugestellt  wurde (vgl. Bestätigung der  Schweizeri-
schen Botschaft in Serbien, Belgrad, vom 9. Juli 2008),

dass die Beschwerdeführerin mit Fax-Eingabe vom 9. Juni 2008 mitge-
teilt hatte, es sei ihr nicht möglich, ein Zustelldomizil in der Schweiz zu 
bezeichnen, weshalb sie um direkte Zustellung ersuche,

dass das Gesuch der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 11b Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021) abzulehnen und somit festzustellen ist, 
dass  diese  innert  der  gesetzten  Frist  kein  Zustelldomizil  in  der 
Schweiz bezeichnet hat,

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dass  somit  androhungsgemäss  weitere  Zustellungen  auf  dem 
Ediktalweg erfolgen,

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 12. Septem-
ber 2008 aufgefordert wurde, innert 30 Tagen ab Veröffentlichung die-
ser Verfügung im Bundesblatt einen Kostenvorschuss von Fr. 300.- zu 
bezahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass  die  Beschwerdeführerin  innert  der  gesetzten  Frist  den 
Kostenvorschuss nicht geleistet hat,

dass somit androhungsgemäss sowie im einzelrichterlichen Verfahren 
auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens auf die Erhebung von Ver-
fahrenskosten  verzichtet  wird  (Art. 6  Bst.  b  des  Reglements  vom 
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) ,

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Ediktalweg; Notifikation im Bundesblatt)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

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Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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