# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 901fbf5e-8e54-5523-8dc5-c5d58e063780
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.09.2010 E-6717/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6717-2010_2010-09-29.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-6717/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 9 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli;
Gerichtsschreiberin Carmen Wittwer.

A._______, geboren (...),
Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 21. Juli 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-6717/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Mutter des Beschwerdeführers (B._______) mit Eingabe vom 
22. August 2007 (Eingangsstempel: 27. August 2007) - unter Beilage 
eines "Diagnosis Ticket" vom August 2007 (Kopie) - an die Botschaft in 
Colombo  gelangte  und  für  ihren  Sohn  um  Asyl  in  der  Schweiz 
nachsuchte,

dass sie zur Begründung des Gesuches ausführte,  ihr  Ehemann sei 
am  (...)  2006  getötet  worden,  und  am  (...)  2007  seien  bewaffnete 
Unbekannte  gekommen  und  hätten  auf  ihren  Sohn  A._______ 
geschossen,

dass sie der Human Rights Commission of Sri Lanka, dem ICRC (In-
ternational Committee of the Red Cross) und UNICEF (United Nations 
International Children's Emergency Fund) vom Vorfall  Kenntnis gege-
ben und bei der Polzei eine Anzeige gemacht habe,

dass die Familie bedroht worden sei, und sie Angst habe, ihr Sohn, der 
sich im Versteckten aufhalte, werde getötet,

dass die Botschaft B._______ mit Schreiben vom 14. September 2007 
mitteilte,  für  den  Fall,  dass  ihr  Sohn  (der  Beschwerdeführer)  am 
Ersuchen  festhalte,  habe  dieser  die  Vorkommnisse  im  Einzelnen 
anzugeben und diesbezügliche Beweismittel einzureichen beziehungs-
weise zu bezeichnen,

dass sich der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 1. November 2007 
2007 (Eingangsstempel: 13. November 2007), welcher (in Kopie und 
mit einem Stempel versehene) Dokumente beilagen, an die Botschaft  
wandte,  seine Situation  darlegte,  wobei  er  insbesondere darauf  hin-
wies, er werde mit dem Tode bedroht, und um eine Besprechung nach-
suchte, um seine Lage verdeutlichen zu können,

dass die Botschaft den Beschwerdeführer zunächst mit Schreiben vom 
6. Dezember 2007 für den 18. Dezember 2007 zu einer Anhörung ein-
lud, diese indessen am 10. Dezember 2007 verschoben wurde,

dass die Anhörung schliesslich am 8. Januar 2008 durchgeführt wur-
de, bei welcher Gelegenheit der Beschwerdeführer während fast zwei 
Stunden Angaben zu seiner Person,  zu den Geschehnissen,  die ihn 

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zum Einreichen seines Asylgesuches bewogen haben, und zu seinen 
Erwartungen machen konnte,

dass die Botschaft die Akten am 8. Januar 2008 dem für das Verfahren 
zuständigen BFM überwies, wobei in einer Begleitnotiz unter anderem 
darauf hingewiesen wurde, es sei unbestritten, dass junge Männer der 
Willkür der Karuna-Fraktion (von der LTTE [Liberation Tigers of Tamil 
Eelam]  abgespaltene  Gruppe,  Anm.  BVGer)  ausgesetzt  seien,  die 
Ausführungen des Beschwerdeführers mit Ausnahme der geltend ge-
machten Schussverletzung indessen unglaubhaft wirkten,

dass die Botschaft dem Bundesamt in der Folge weitere Eingaben des 
Beschwerdeführers vom 4. Juli 2007 (Eingangsstempel: 14. Juli 2008) 
und  vom 22.  Juni  2008  (Eingangsstempel:  22.  Juni  2008)  zustellte, 
worin dieser einerseits geltend machte, die Situation habe sich weiter 
verschärft, und anderseits ergänzende Beweismittel einreichte,

dass  das  BFM  dem  Beschwerdeführenden  mit  Schreiben  vom 
15. März 2010 mitteilte, gestützt auf BVGE 2007/30, die Aktenlage und 
die Anhörung vom 8. Januar 2008 werde der Sachverhalt  als erstellt 
erachtet, und das Bundesamt beabsichtige, in Beachtung seiner stän-
digen  Praxis  und aller  Begleitumstände  das Asylgesuch abzulehnen 
und die Einreise in die Schweiz nicht zu bewilligen, wozu dieser innert  
Frist Stellung nehmen könne, 

dass sich der Beschwerdeführer nicht vernehmen liess,

dass  das  Bundesamt  dem  Beschwerdeführer  mit  Verfügung  vom 
21. Juli 2010 die Einreise in die Schweiz verweigerte und das Asylge-
such  ablehnte,  wobei  der  genaue  Zeitpunkt  der  Eröffnung  des  Ent-
scheides aufgrund der Akten nicht mit Sicherheit feststeht,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 1. September 2010 (Ein-
gangsstempel: 3. September 2010) an die Botschaft gelangte, geltend 
machte,  er  lebe  wie  ein  Gefangener,  werde  von  bewaffneten  Unbe-
kannten verfolgt und könne nichts zu seinem Schutze tun, weshalb er 
um Überprüfung des Entscheides ersuche, er möchte in der Schweiz 
ein friedvolles Leben führen, 

 

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und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021)  beur-
teilt,  das BFM zu den Behörden nach  Art. 33 VGG gehört und daher 
eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist, eine das Sachge-
biet  betreffende Ausnahme im Sinne von Art.  32  VGG nicht  vorliegt 
und das  Bundesverwaltungsgericht daher für die Beurteilung der vor-
liegenden  Beschwerde  zuständig  ist  und  auf  dem Gebiet  des  Asyls 
endgültig  entscheidet  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom 26. Juni 1998 
[AsylG, SR 142.31];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass  der  Beschwerdeführer  am Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilge-
nommen hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt, 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist,

dass auf die fristgerecht – wie vorstehend erwähnt, besteht hinsichtlich 
des genauen Zeitpunktes der Eröffnung des vorinstanzlichen Entschei-
des Unsicherheit, doch liegt in einem solchen Fall die Beweislast bei 
den  Behörden  (vgl.  ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, 
Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, Handbücher für die 
Anwaltspraxis, Band X, Basel 2008, Rz. 3.150, S. 166 f.) und es wird 
demnach von der Rechtzeitigkeit  der Beschwerdeeinreichung ausge-
gangen – und formgerecht eingereichte Beschwerde  somit einzutreten 
ist (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und  Art. 48 
Abs. 1 und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt,  um eine solche handelt,  weshalb  der  Beschwerde-
entscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

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dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  auf  die  Durchführung  des 
Schriftenwechsels verzichtet wurde,

dass  die  Schweiz  gemäss  Art. 2  Abs. 1  AsylG  Flüchtlingen  grund-
sätzlich Asyl gewährt und als Flüchtling eine ausländische Person an-
erkannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie  
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden,  wobei  als 
ernsthafte Nachteile namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder 
Freiheit  sowie  Massnahmen gelten,  die  einen unerträglichen psychi-
schen Druck bewirken,

dass das BFM ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen kann, 
wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen 
können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet wer-
den kann, wobei Vorbringen glaubhaft gemacht sind, wenn die Behör-
de ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gege-
ben hält,  und  unglaubhaft  insbesondere  Vorbringen  sind,  die  in  we-
sentlichen Punkten zu wenig  begründet  oder in  sich widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälsch-
te oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (vgl. Art. 3, Art. 7 
und  Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesamt gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG Asylsuchenden die 
Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes bewilligt, wenn ihnen nicht 
zugemutet  werden kann, im Wohnsitz-  oder Aufenthaltsstaat  zu blei-
ben oder in ein anderes Land auszureisen,  und gestützt  auf  Art. 20 
Abs.  3  AsylG  das  Eidgenössische  Justiz-  und  Polizeidepartement 
(EJPD) schweizerische Vertretungen ermächtigen kann,  Asylsuchen-
den, die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und 
Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG 
besteht, die Einreise zu bewilligen,

dass bei diesem Entscheid für die Erteilung einer Einreisebewilligung 
restriktive Voraussetzungen gelten, wobei den Behörden ein weiter Er-
messensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung 
im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  namentlich  die  Beziehungsnähe  zur 
Schweiz, die Möglichkeit  der Schutzgewährung durch einen anderen 
Staat,  die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Mög-
lichkeit und objektive Zumutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche so-

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wie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs-  und  Assimilationsmöglich-
keiten in Betracht zu ziehen sind (vgl. Entscheidungen und Mitteilun-
gen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 
E. 2.e.- g. S. 131 ff.; die dort beschriebene Praxis hat nach bloss re-
daktionellen Änderungen bei  der letzten Totalrevision des Asylgeset-
zes nach wie vor Gültigkeit),

dass das Bundesamt in seinem Entscheid darauf hinweist, dass einer 
Person nur  dann die Einreise in  die Schweiz zwecks Abklärung des 
Sachverhalts gestützt auf Art. 20 Abs. 2 bewilligt werden könne, wenn 
dieser nicht zuzumuten sei, im Wohnsitz- oder im Aufenthaltsstaat zu 
bleiben oder in ein anderes Land auszureisen,

dass  Übergriffe  durch  Dritte  nur  dann  asylrelevant  seien,  wenn  der 
Staat seiner Schutzpflicht nicht nachkomme, und gemäss dem Subsi-
diaritätsprinzip  Personen  mit  einer  innerstaatlichen  Fluchtalternative 
nicht auf den Schutz eines Drittstaates angewiesen seien,

dass hinsichtlich des Vorbringens des Beschwerdeführers, er sei ins-
gesamt viermal von Angehörigen der TMVP (Tamil Makkal Viduthalai 
Pulikal)  respektive der  Karuna-Gruppe mitgenommen worden,  wobei 
er jedesmal habe fliehen können, festzustellen sei,  dass den Macht-
kämpfen der verschiedenen Rebellengruppen in den Jahren 2005 und 
2008 zwar tatsächlich zahlreiche Menschen zum Opfer gefallen seien, 
die Situation sich nach dem Ende des Krieges im Jahre 2009 heute 
aber anders darstelle,

dass sich das ganze Land wieder unter Regierungskontrolle befinde, 
die Sicherheits- und Menschenrechtslage zwar noch nicht befriedigend 
und regional  unterschiedlich sei,  der  Beschwerdeführer  aber  seitens 
der TVPM, die sich als  politische Partei  etabliert  habe, keine Verfol-
gung mehr befürchten müsse, zumal  er  über kein besonderes politi-
sches Profil verfüge,

dass der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben bereits mehr-
mals  den  Wohnort  gewechselt  habe  und  von  ihm  erwartet  werden 
könne, diesen nötigenfalls erneut zu wechseln,

dass demnach die geltende gemachten Übergriffe durch Angehörige 
der TMVP nicht einreiserelevant seien,

dass es sich beim angegebenen Vorfall  vom (...)  2007, bei  welchem 

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der Beschwerdeführer angeschossen worden sei, um einen Übergriff 
durch Dritte handle, welcher gemäss den Erkenntnissen des BFM von 
den  srilankischen  Sicherheitsbehörden  geahndet  werde,  welche 
Einschätzung  dieser  selbst  bestätige,  indem  er  sich  an  die  Polizei 
gewandt habe und es in der Folge zu einer Festnahme gekommen sei,

dass  auch  diese  geltend  gemachte  Benachteiligung  demnach  nicht 
asylrelevant  sei,  und  an  dieser  Beurteilung  auch  die  eingereichten 
Dokumente nichts ändern könnten, da sie lediglich die Vorbringen des 
Beschwerdeführers  stützten,  deren  Glaubhaftigkeit  indessen nicht  in 
Frage gestellt werde,

dass  der  Beschwerdeführer  deshalb  nicht  schutzbedürftig  im  Sinne 
des Asylgesetzes (Art. 3 AsylG), das Asylgesuch abzulehnen und die 
Einreise nicht zu bewilligen sei,

dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe nichts vor-
bringt, was er nicht bereits in früheren Eingaben geltend gemacht hat,  
beziehungsweise dieser einzig um eine Überprüfung des vorinstanzli-
chen Entscheides ersucht, ohne auf diesen näher einzugehen, 

dass das Bundesamt sich an den Vorgaben, wie sie in BVGE 2007/30 
festgehalten sind, orientiert hat, die diesbezüglichen Ausführungen der 
Vorinstanz korrekt sind und der Entscheid nicht zu rügen ist, zumal der 
Beschwerdeführer in der Rechtsmitteleingabe keine Verletzung seiner 
prozessualen Rechte geltend macht,

dass weiter auch das Bundesverwaltungsgericht nicht verkennt, dass 
die Situation in Sri Lanka nach Beendigung des langjährigen Krieges 
nicht  schlagartig  besser geworden ist  und es nach wie vor zu Über-
griffen kommt, indessen gestützt auf breit  abgesicherte Erkenntnisse 
feststellt, dass sich die allgemeine Sicherheitslage und die Lebensum-
stände,  wie  vom BFM ausgeführt,  zwischenzeitlich  schrittweise  ver-
bessert haben,

dass den vorliegend geltend gemachten Vorkommnissen kein Verfol-
gungscharakter zukommt und die schweizerische Gesetzgebung nicht 
vorsieht,  Asylsuchenden,  welche im Ausland ein  Asylgesuch stellen, 
die  Einreise  unabhängig  von  einer  Gefährdung  im  Sinne  von  Art.  3 
AsylG – und damit der Aussicht auf Asylgewährung in der Schweiz – 

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schon deshalb zu bewilligen, weil sie sich in einer schwierigen Situa-
tion befinden, wie dies vom Beschwerdeführer angeführt wird, 

dass insgesamt und ohne weiteren Begründungsaufwand - zumal der 
Entscheid des BFM weder in formeller noch in materieller Hinsicht zu 
Beanstandungen  Anlass  gibt  -  der  Schluss  zu  ziehen  ist,  der  Be-
schwerdeführer habe in seinem Heimatland keine asylrelevanten Ver-
folgungsmassnahmen zu befürchten, 

dass er mit  seinen Ausführungen in der  Beschwerde,  die sich -  wie 
vorstehend  bereits  erwähnt  -  in  der  Bitte  um eine  Überprüfung  des 
vorinstanzlichen  Entscheides  erschöpft,  nicht  darzutun  vermag, 
inwiefern  das  BFM  zu  Unrecht  geschlossen  habe,  der 
Beschwerdeführer  sei  nicht  schutzbedürftig  im  Sinne  des 
Asylgesetzes, und es sei ihm deshalb die Einreise nicht zu bewilligen, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelungen ist, eine aktuelle 
und unmittelbare Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG beziehungs-
weise  konkrete  Hinweise  auf  eine  künftige,  asylrelevante  Verfolgung 
und eine damit einhergehende, begründete Verfolgungsfurcht darzutun 
und ihm ein weiterer Verbleib im Heimatland zuzumuten ist,

dass das Bundesamt demnach die Einreise in die Schweiz zu Recht 
nicht bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt hat,

dass sich aus diesen Erwägungen ergibt,  dass die angefochtene Ver-
fügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt 
richtig und vollständig feststellt, angemessen ist (Art. 106 AsylG) und 
die Beschwerde daher abzuweisen ist,

dass  bei diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  grundsätzlich 
dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs. 1  VwVG), 
aus   verwaltungsökonomischen  Gründen  sowie  in  Anwendung  von 
Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 2 und 6 Bst. b des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2)  vorliegend  jedoch 
auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
Schweizerische Botschaft in Colombo.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Bruno Huber Carmen Wittwer

Versand: 

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