# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 74367439-dd2d-5928-9bf4-2d2bf3cf7d71
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.09.2010 C-7045/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7045-2008_2010-09-13.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7045/2008/frj/fas
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Richter Johannes Frölicher (Vorsitz), 
Richter Stefan Mesmer, Richter Beat Weber, 
Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.

A._______,
vertreten durch Gojko Reljic
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente (Verfügung vom 8. Oktober 2008).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7045/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  1953  geborene,  serbische  Staatsangehörige  A._______ 
zwischen  1976  und  1998  teilweise  in  der  Schweiz  erwerbstätig  war 
und  entsprechend  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinter-
lassenen- und Invalidenversicherung geleistet hat (IV-Akt. 44 und 57),

dass  sich  A._______  am  12. Januar  2005  über  den  serbischen 
Sozialversicherungsträger bei  der schweizerischen Invalidenversiche-
rung (IV) zum Leistungsbezug angemeldet hat, wobei die Anmeldung 
erst  am  14. Dezember  2006  bei  der  IV-Stelle  für  Versicherte  im 
Ausland (IVSTA) eingegangen ist (IV-Akt. 53, 48 und 5),

dass  die  IVSTA der  Versicherten –  wie  im Vorbescheid  vom 1. April 
2008 in Aussicht gestellt  (IV-Akt. 52) – mit Verfügung vom 8. Oktober 
2008  ab  1. Mai  2005  eine  halbe  und  ab  1. August  2005  eine  Drei-
viertelsrente zugesprochen hat (IV-Akt. 59 und 60),

dass  sich  die  IVSTA zur  Beurteilung  der  medizinischen  Anspruchs-
voraussetzungen im Wesentlichen auf die Stellungnahme von Dr. med. 
B._______,  Medizinischer  Dienst  IVSTA,  vom 4. März  2008  stützte, 
wonach  die  Versicherte  in  der  bisherigen  oder  in  einer  anderen 
Tätigkeit seit ca. 1998 20 % und seit August 2004 60 % arbeitsunfähig 
sei (IV-Akt. 45),

dass  A._______  am  6. November  2008,  vertreten  durch  lic.iur. 
G. Reljic,  Beschwerde  erheben  und  die  Zusprechung  einer  ganzen 
Rente ab 1. Januar 2004, eventuell die Rückweisung an die Vorinstanz 
zur weiteren Abklärung, beantragen liess (Akt. 1), 

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 12. Januar 2009 auf 
Abweisung der Beschwerde schloss (Akt. 3),

dass  der  mit  Zwischenverfügung  vom 19. Januar  2009  auf  Fr. 300.- 
festgesetzte Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist bei der 
Gerichtskasse eingegangen ist (Akt. 4 und 6),

dass die Parteien mit Replik vom 17. Februar 2009 (Akt. 7) und Duplik 
vom 27. Februar 2009 (Akt. 9) an ihren Anträgen festhielten,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung 

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mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) und Art. 33 Bst. d VGG zur 
Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,

dass sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem 
Bundesgesetz  vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfah-
ren (VwVG, SR 172.021) richtet, soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz 
nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG), wobei die besonderen Bestim-
mungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) vorbehalten 
bleiben (Art. 3 Bst. dbis VwVG),

dass die Beschwerdeführerin zweifellos legitimiert (vgl. Art.  59 ATSG) 
und auf  die  frist-  und formgerechte  Beschwerde  (vgl.  Art. 60  ATSG, 
Art. 52 VwVG), nachdem auch der Kostenvorschuss rechtzeitig geleis-
tet wurde, einzutreten ist,

dass die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistun-
gen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung  besteht,  allein  auf-
grund  der  schweizerischen  Rechtsvorschriften  zu  beurteilen  ist  (vgl. 
BGE 130 V 253 E. 2.4, AHI-Praxis 1996 S. 177 E. 1),

dass  am 1. Januar  2008 die  im Zuge  der  5. IV-Revision geänderten 
Bestimmungen  des  IVG  (Änderung  vom  6. Oktober  2006,  AS  2007 
5129),  der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversi-
cherung  (IVV, SR 831.201;  Änderung  vom 28. September  2007,  AS 
2007 5155) und des ATSG (Änderung vom 6. Oktober 2006, AS 2007 
5129) in Kraft getreten sind,

dass der Beurteilung rechtsprechungsgemäss diejenigen (materiellen) 
Rechtsnormen zugrunde zu legen sind,  die bei  der Erfüllung des zu 
Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329, 
BGE 8C_972/2009 [Urteil vom 27. Mai 2010] E. 2.1 mit Hinweisen),

dass der vorliegend streitige Rentenanspruch demnach für die Zeit bis 
zum  31. Dezember  2007  auf  Grund  der  bisherigen  und  ab  diesem 
Moment  –  bis  zum  Erlass  der  angefochtenen  Verfügung  vom 
8. Oktober 2008 (vgl. BGE 129 V 329) – nach den neuen Normen zu 
beurteilen ist (siehe BGE 132 V 215 E. 3.1.1),

dass den IV-Stellen gemäss Art. 59 Abs. 2bis IVG zur Beurteilung der 
medizinischen Anspruchsvoraussetzungen regionale ärztliche Dienste 

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(RAD) zur Verfügung stehen, welche die für die Invalidenversicherung 
nach  Art. 6  ATSG  massgebende  funktionelle  Leistungsfähigkeit  der 
Versicherten  festsetzen,  eine  zumutbare  Erwerbstätigkeit  oder  Tätig-
keit  im  Aufgabenbereich  auszuüben  (vgl.  auch  Art. 49  IVV  sowie 
Art. 59 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültigen Fassung]),

dass diese Kompetenz insbesondere damit begründet wurde, dass die 
Ärztinnen und Ärzte des RAD über die erforderlichen spezifischen ver-
sicherungsmedizinischen  Kenntnisse  verfügten  (Botschaft  des  Bun-
desrates vom 23. Juni 2005 zur Änderung des Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung [5. Revision], BBl 2005 4459, S. 4572, Urteil 
BGer 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.2),

dass  weiter  darauf  hingewiesen  wurde,  dass  –  sofern  eine  Rest-
arbeitsfähigkeit vorliegt – die Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich nicht in 
Prozenten  zu  schätzen,  sondern  ein  qualitatives  Leistungsprofil 
(zumutbare  Tätigkeiten)  bzw.  ein  Behindertenprofil  (unzumutbare 
Funktionen)  sowie  die  medizinisch  begründete  zeitliche  Schonung 
anzugeben sei (ebenda),

dass auf Stellungnahmen des RAD nur abgestellt werden kann, wenn 
diese  den  allgemeinen  beweisrechtlichen  Anforderungen  an  einen 
ärztlichen Bericht genügen, 

dass  zu  den  Anforderungen  an  RAD-Stellungnahmen  insbesondere 
gehört, dass diese in Kenntnis der Vorakten abgegeben wurden, in der 
Beschreibung  der  medizinischen  Situation  und  Zusammenhänge 
einleuchten  sowie  begründete  Schlussfolgerungen  enthalten  (Urteil 
BGer  9C_323/2009 vom 14. Juli  2009 E. 4.3.1  mit  Hinweis auf  BGE 
125 V 351 E. 3a, Urteil BGer 9C_904/2009 vom 7. Juni 2010 E. 2.2),

dass die Ärztinnen und Ärzte des RAD zudem über die im Einzelfall 
gefragten  persönlichen  und  fachlichen  Qualifikationen  verfügen 
müssen (ebenda),

dass  sich  die  IVSTA vorliegend  nicht  auf  eine  Stellungnahme einer 
RAD-Ärztin,  sondern  ihres  medizinischen  Dienstes  (oder  eine  von 
diesem eingeholte medizinische Stellungnahme), gestützt hat, 

dass  offen  bleiben  kann,  ob  Stellungnahmen  des  medizinischen 
Dienstes  der  IVSTA  einer  RAD-Stellungnahme  in  beweisrechtlicher 

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Hinsicht gleichzusetzen ist, da die Beurteilung der IV-Ärztin weder den 
formellen noch den materiellen Anforderungen entspricht,

dass  Dr. B._______  als  Hauptdiagnose  mit  Auswirkungen  auf  die 
Arbeitsfähigkeit  eine  chronisch  rezidivierende  Depression  und  ein 
chronisches Cervikal- und Lumbalsyndrom anführt,

dass  sie  sich  in  ihrer  Stellungnahme  jedoch  nicht  mit  der  im  Aus-
trittsbericht  der  rheumatologischen  Abteilung  der  Klinik  „C_______“ 
(betreffend Hospitalisation vom 21. August bis 2. September 2006, IV-
Akt. 35) gestellten Diagnose einer Polyarthrose auseinandersetzt,

dass  bei  den  allgemeinen  funktionellen  Einschränkungen  lediglich 
„Einschränkungen von Seiten des Rückens und der Psyche (Depres-
sion)“  erwähnt werden und die Leistungsfähigkeit  in  qualitativer Hin-
sicht nicht beurteilt wird,

dass  nicht  dargelegt  wird,  inwiefern  die  Leistungsfähigkeit  der 
Beschwerdeführerin  (angesichts  erhobener  Befunde)  aus  psychiat-
rischer und rheumatologischer Sicht beeinträchtigt wird,

dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 bzw. 60 % nicht (nach-
vollziehbar) begründet wird,

dass sich den Akten keine fachärztliche Spezialisierung der IV-Ärztin 
entnehmen lässt, weshalb nicht beurteilt werden kann, ob sie über die 
vorliegend  erforderlichen  fachlichen  Qualifikationen  verfügt  (gemäss 
FMH-Ärzte-Index dürfte es sich jedoch um eine Fachärztin für Innere 
Medizin handeln [vgl. www.doctorfmh.ch]),

dass nach der Rechtsprechung ein Aktenbericht zulässig ist, wenn die 
Akten ein vollständiges Bild  über  Anamnese, Verlauf  und gegenwär-
tigen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind (Urteil  BGer 
8C_653/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 5.2, Urteil BGer I 1094/06 vom 
14. November 2007 E. 3.1.1),

dass  diese  Voraussetzungen  vorliegend  nicht  erfüllt  sind,  weil  als 
etwas ausführlichere Berichte lediglich das – auch hinsichtlich Befund-
erhebung  –  rudimentäre  Gutachten  von  Dr. D._______, 
Neuropsychiater,  vom  10. Januar  2006  (IV-Akt. 25),  welches  den 
Anforderungen  an  eine  beweiskräftige  Expertise  (BGE  125  V  351 

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E. 3a)  keinesfalls  entspricht,  und  der  erwähnte  Austrittsbericht  der 
rheumatologischen Abteilung der Klinik „N._______“ vorliegen,

dass  sich  die  im  Kurz-Gutachten  von  Dr. D._______  angeführten 
medizinischen  Unterlagen  (bspw.  Entlassungsbericht  der 
neuropsychiatrischen  Abteilung  betreffend  Behandlung  vom  6. bis 
24. August 2004) nicht bei den Akten befinden,

dass  aufgrund  der  vorliegenden  Akten  weder  Art  noch  Umfang  der 
medizinisch  begründeten  Beeinträchtigung  des  Leistungsvermögens 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden können,

dass deshalb auch keine rechtskonforme Beurteilung des Rentenan-
spruchs möglich ist,

dass die Sache daher an die Vorinstanz zurückzuweisen ist, damit sie 
ein polydisziplinäres Gutachten, welches insbesondere eine psychiat-
rische und eine rheumatologische Beurteilung enthält, einhole,

dass die IVSTA, bevor sie den Rentenanspruch neu beurteilt, weiter zu 
klären  haben  wird,  ob  die  Beschwerdeführerin  im  Gesundheitsfall 
erwerbstätig und/oder im Haushalt tätig wäre (vgl. Art. 8 Abs. 1 und 3 
ATSG;  ULRICH MEYER,  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  zum IVG, 
2. Aufl., Zürich 2010, S. 287 ff., eingehend  SUSANNE FANKHAUSER, Sach-
verhaltsabklärung  in  der  Invalidenversicherung  –  ein  Gleichbehand-
lungsproblem,  Zürich  etc. 2010,  S. 231 ff.,  S. 255 ff.),  um anschlies-
send  die  Invaliditätsbemessung  nach  der  massgebenden  Methode 
(vgl. Art. 28a IVG) vorzunehmen,

dass jedenfalls nur eine der in Art. 28a IVG vorgesehenen Invaliditäts-
bemessungsmethoden  (Einkommensvergleich,  Betätigungsvergleich 
oder gemischte Methode; vgl. jedoch IV-Akt. 44) anzuwenden ist und 
die  jeweiligen  Anforderungen  zu  beachten  sind  (vgl.  MEYER,  a.a.O., 
S. 290 ff.),

dass  die  Beschwerde  in  diesem Sinne  gutzuheissen  und  die  ange-
fochtene Verfügung aufzuheben ist,

dass  bei  diesem Ergebnis  nicht  weiter  auf  die  sinngemäss  geltend 
gemachte  Verletzung  der  aus  dem  Anspruch  auf  rechtliches  Gehör 
fliessenden  Begründungspflicht  (vgl.  Urteil  BVGer  C-7730/2007  vom 
18. Mai 2009 E. 3 mit Hinweisen) einzugehen ist,

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dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (vgl. Art.  63 Abs. 1 und 2 
VwVG)  und  der  Beschwerdeführerin  der  geleistete  Kostenvorschuss 
von Fr. 300.- zurückzuerstatten ist,

dass  die  obsiegende  Beschwerdeführerin  gemäss  Art.  64  Abs. 1 
VwVG in Verbindung mit Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 
über  die  Kosten  und  Entschädigungen vor  dem Bundesverwaltungs-
gericht (VGKE, SR 173.320.2) Anspruch auf eine Parteientschädigung 
zu Lasten der Verwaltung hat, 

dass diese Entschädigung unter Berücksichtigung des gebotenen und 
aktenkundigen Aufwandes auf pauschal Fr. 900.- (ohne Mehrwertsteu-
er, vgl. Art. 5 Bst. b in Verbindung mit Art. 14 Abs. 3 Bst. c des Mehr-
wertsteuergesetzes  vom  2. September  1999  [MWSTG,  SR 641.20]) 
festzusetzen ist.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  in  dem  Sinne  gutgeheissen,  dass  die  ange-
fochtene Verfügung aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle für Ver-
sicherte im Ausland zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter 
Abklärung im Sinne der  Erwägungen über  den Rentenanspruch neu 
verfüge.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin 
wird  der  geleistete  Kostenvorschuss  von  Fr. 300.-  nach  Eintritt  der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Der  Beschwerdeführerin  wird  eine  Parteientschädigung  in  der  Höhe 
von  Fr. 900.-  zugesprochen.  Diese  Entschädigung  ist  von  der  Vor-
instanz zu leisten.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Johannes Frölicher Susanne Fankhauser

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene 
Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerde-
führende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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