# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a1c8a904-fe53-5547-9145-083c2cdd7e81
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.06.2024 III 2024 26
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-26_2024-06-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 26

Entscheid vom 27. Juni 2024 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________ 
und Rechtsanwältin MLaw C.________, 

gegen

Handelsregister Schwyz, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1185, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Handelsregister (Löschung einer Gesellschaft von Amtes wegen 
gemäss Art. 934 OR i.V.m. Art. 153 HRegV)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ GmbH (nachstehend: die Gesellschaft) mit Sitz in 
D.________ wurde am 13. November 2020 im Handelsregister eingetragen. 
Zweck der Gesellschaft war bis 4. Juli 2022 die Führung eines oder mehrerer 
gastwirtschaftlicher Betriebe (Café/Restaurant/Bar), in welchen neben der übli-
chen Bewirtung von Gästen auch kulturelle Anlässe stattfinden konnten. Die Ge-
sellschaft konnte einen Catering-Service betreiben und/oder kulturelle Anlässe 
und Festivitäten auch ausserhalb des Restaurationsbetriebs veranstalten. Seit 
dem 4. Juli 2022 bezweckt sie die Planung, Ausführung, Kontrolle und Instand-
haltung von elektrischen Installationen sowie den Handel mit Waren aller Art, 
insbesondere Elektrobedarf. Einziger Gesellschafter und Geschäftsführer der 
Gesellschaft ist E.________. Er hält sämtliche 200 Stammanteile zu je Fr. 100.-- 
entsprechend einem Stammkapital von Fr. 20'000.--. 

B. Mit Schreiben vom 26. September 2023 (Vi-act. 2) informierte das Handels-
register des Kantons Schwyz die Gesellschaft, durch die Zustellung von Verlust-
scheinen sei es darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass die Gesellschaft über 
keine verwertbaren Aktiven mehr verfüge. Habe eine Rechtseinheit keine ver-
wertbaren Aktiven mehr, so lösche das Handelsregister die Gesellschaft aus dem 
Handelsregister, wenn das aufgeforderte oberste Leitungs- oder Verwaltungsor-
gan nicht innert gewährter Frist (30 Tage) ein begründetes Interesse an der Auf-
rechterhaltung der Gesellschaft geltend mache. Dieses Schreiben wurde glei-
chentags auch dem Geschäftsführer zugesandt (Vi-act. 3). Die Zustellung via 
Postschalter erfolgte am 29. September 2023. Weder die Gesellschaft noch der 
Gesellschafter/Geschäftsführer reagierten hierauf. 

Mittels Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt SHAB vom 15. Dezem-
ber 2023 wurden allfällige weitere Betroffene aufgefordert, ein Interesse an der 
Aufrechterhaltung des Handelsregistereintrags der Gesellschaft dem Handelsre-
gister schriftlich mitzuteilen. Auch hierauf erfolgte keine Reaktion, weder seitens 
der Gesellschaft oder des Gesellschafters/Geschäftsführers noch Dritter. 

C. Am 30. Januar 2024 verfügte das kantonale Handelsregister die Löschung 
der Gesellschaft von Amtes wegen gemäss Art. 934 OR i.V.m. Art. 153 HRegV 
wie folgt: 

1. Die A.________ GmbH (…) wird von Amtes wegen gelöscht. 

2. Der Inhalt des Eintrags im Handelsregister lautet wie folgt: "Die Gesellschaft 
wird in Anwendung von Art. 934 OR von Amtes wegen gelöscht, weil die 
Gesellschaft keine Geschäftstätigkeit mehr aufweist, keine verwertbaren 
Aktiven mehr hat und kein Interesse an der Aufrechterhaltung der Eintragung 
innert angesetzter Frist geltend gemacht wurde."

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3./4. (Gebühren; einstweiliger Verzicht auf die Erhebung einer Ordnungsbusse).

5./6. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

D. Gegen diese am 31. Januar 2024 zugestellte Verfügung erhebt die Gesell-
schaft mit (undatierter) Eingabe vom 28. Februar 2024 (Datum der Postaufgabe) 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem 
sinngemässen Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Verfügung bzw. Abse-
hen von einer Löschung im Handelsregister. 

E. Mit Stellungnahme vom 20. März 2024 beantragt die Vorinstanz die Abwei-
sung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Be-
schwerdeführers. 

F. Mit Schreiben vom 10. April 2024 wies sich Rechtsanwältin MLaw 
F.________ (G.________ AG, H.________) als zur Wahrung der Interessen der 
Beschwerdeführerin bevollmächtigte Rechtsvertreterin aus und ersuchte um Er-
streckung der zur Einreichung einer Replik bis 11. April 2024 angesetzten Frist, 
was ihr bis 8. Mai 2024 gewährt wurde. Mit Schreiben vom 25. April 2024 infor-
mierte sie das Gericht, dass sie die Beschwerdeführerin nicht länger vertrete. 

Mit Eingabe vom 8. Mai 2024 replizieren die von der Beschwerdeführerin mit 
Vollmacht vom 30. April 2024 neu mandatierten Rechtsanwälte B.________ so-
wie C.________ und stellen folgende Anträge: 

1. Es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 30. Januar 2024 
vollumfänglich aufzuheben und die A.________ GmbH im Handelsregister 
des Kantons Schwyz wieder einzutragen.

1bis. Eventualiter sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 30. Januar 2024 
aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWST) zu Lasten der 
Beschwerdegegnerin. 

G. Mit Stellungnahme (Duplik) vom 16. Mai 2024 hält die Vorinstanz an ihren 
Anträgen vom 20. März 2024 fest. Hierzu äussert sich die Beschwerdeführerin 
mit Eingabe vom 29. Mai 2024. Mit Schreiben vom 19. Juni 2024 erklärt die Vor-
instanz ihren Verzicht auf weitere Ausführungen. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass einer Verfügung oder eines Entscheides prüft die Behörde von 
Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für eine Sachverfügung oder einen 
Sachentscheid erfüllt sind. Sie prüft unter anderem insbesondere die Rechtsmit-
telbefugnis sowie die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsan-
spruches (§ 27 Abs. 1 lit. d und f des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Ist eine der Entscheidungsvoraussetzungen nicht 
gegeben, trifft die Behörde eine Nichteintretensverfügung oder einen Nichteintre-
tensentscheid.

1.2.1 Der Beschwerdeführerin droht infolge der angefochtenen Verfügung vom 
30. Januar 2024 die Löschung im Handelsregister, womit sie am wirtschaftlichen 
Leben nicht mehr Anteil nehmen könnte. Sie ist folglich durch die angefochtene 
Verfügung besonders berührt und hat auch ein schutzwürdiges Interesse an der 
Aufhebung der Verfügung (§ 37 Abs. 1 lit. b und c VRP). 

1.2.2 Eine Eingabe ans Verwaltungsgericht muss einen Antrag, eine Begrün-
dung, die Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der Partei oder ihres Ver-
treters enthalten (§ 38 Abs. 2 VRP). An Beschwerden von Laien werden praxis-
gemäss weniger hohe Anforderungen gestellt als an solche anwaltlich vertretener 
Parteien (vgl. VGE III 2022 66 vom 19.9.2022 E. 1.2.2; VGE 99/04 vom 
13.4.2005 E. 1.2). Auch eine Laienbeschwerde muss allerdings die deutliche Ab-
sicht zeigen, dass die Aufhebung oder Änderung eines Entscheids oder einer 
Verfügung verlangt wird (vgl. Urteil BGer 1P.585/2004 vom 12.1.2005 
E. 1.3; BGE 117 Ia 126 E. 5.c).

Die Beschwerde enthält zwar keinen konkreten Antrag, indes geht dieser aus 
dem Kontext, insbesondere dem Einleitungssatz, dass die Gesellschaft weiterhin 
tätig sei und ihre Dienstleistungen weiterhin ausübe, sinngemäss unmissver-
ständlich hervor. Wenn die Beschwerdeanträge von den später beigezogenen 
Rechtsvertretern erst weit nach Ablauf der Rechtsmittelfrist formgerecht präsen-
tiert werden, sind diese daher nicht unzulässig, da sie nicht über den sinngemäs-
sen Antrag in der Beschwerdeschrift hinausgehen. Dies gilt auch für den Rück-
weisungsantrag, da solche Rückweisungsanträge in der Regel in Hauptanträgen 
mitenthalten sind bzw. eine allfällige Rückweisung angesichts des Untersu-
chungsgrundsatzes und der Rechtsanwendung von Amtes wegen (vgl. § 18 VRP 
und § 26 VRP) so oder anders zu prüfen ist. Die von der Beschwerdeführerin in-
nert Frist selber eingereichte Beschwerdeschrift enthält auch eine (knappe) Be-
gründung sowie Beweismittel und ist auch rechtsgenüglich unterzeichnet. 

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1.2.3 Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung von Beschwer-
den gegen Verfügungen des kantonalen Handelsregisters ergibt sich aus § 20a 
des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Obligationenrecht (EGzOR; 
SRSZ 217.110) vom 25. Oktober 1974.

1.2.4 Nachdem auch die anderen Entscheidungsvoraussetzungen gemäss § 27 
Abs. 1 VRP gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.3 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat grundsätzlich aufschiebende Wir-
kung (vgl. § 42 VRP). Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass dies vorlie-
gend nicht so ist. Die angefochtene Verfügung konnte somit bis anhin nicht voll-
streckt werden, d.h. die Beschwerdeführerin ist nach wie vor im Handelsregister 
eingetragen. Soweit sie also (auch) ihre Wiedereintragung im Handelsregister 
beantragt, schiesst sie übers Ziel hinaus bzw. ist auf die Beschwerde nicht einzu-
treten. 

2. Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die unrichtige oder unvoll-
ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes sowie die unrichtige 
Rechtsanwendung, einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des 
Ermessens geltend gemacht werden (vgl. § 55 Abs. 1 lit. a und b VRP). Dem 
Verwaltungsgericht steht auch eine Prüfung der richtigen Handhabung des Er-
messens unter anderem dann zu, wenn es als erste kantonale Beschwerdein-
stanz zu entscheiden hat, und es sich nicht um Verfügungen des Regierungsra-
tes handelt (vgl. § 55 Abs. 2 lit. a VRP). 

Im Verwaltungsgerichtsverfahren können die Parteien neue Tatsachen und Be-
weismittel geltend machen (§ 57 VRP). 

3.1.1 Weist eine Rechtseinheit keine Geschäftstätigkeit mehr auf und hat sie kei-
ne verwertbaren Aktiven mehr, so löscht das Handelsregisteramt sie aus dem 
Handelsregister (Art. 934 Abs. 1 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung 
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR; SR 
220] vom 30.3.1911). Das Handelsregisteramt fordert die Rechtseinheit auf, ein 
Interesse an der Aufrechterhaltung des Eintrags mitzuteilen. Bleibt diese Auffor-
derung ergebnislos, so fordert es weitere Betroffene durch Publikation im 
Schweizerischen Handelsamtsblatt auf, ein solches Interesse mitzuteilen. Bleibt 
auch diese Aufforderung ergebnislos, so wird die Rechtseinheit gelöscht 
(Art. 934 Abs. 2 OR; gemäss dieser seit 1.1.2023 geltenden Fassung wird nur 
noch eine einmalige Publikation verlangt, in der zuvor geltenden Fassung eine 
dreimalige). Leistet die Rechtseinheit der Aufforderung innert Frist keine Folge, 
so erlässt das Handelsregisteramt eine Verfügung über die Löschung (vgl. 

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Art. 153 Abs. 1 lit. a der Handelsregisterverordnung [HRegV; SR 221.411] vom 
17.10.2007). 

3.1.2 Die Löschung von Amtes wegen im Sinne von Art. 934 Abs. 1 OR setzt 
kumulativ voraus, dass die Gesellschaft keine Geschäftstätigkeit mehr aufweist 
und über keine verwertbaren Aktiven mehr verfügt. Das Vorliegen von definitiven 
Verlustscheinen weist darauf hin, dass eine Rechtseinheit ohne Aktiven ist. Diese 
Vermutung kann widerlegt werden. Die Aufgabe der Geschäftstätigkeit muss 
endgültig sein. Die Schwelle für den Nachweis einer (weiter) bestehenden Ge-
schäftstätigkeit ist nicht hoch (Rüetschi, in: SHK-HRegV, Art. 155 N 6). Es genügt 
grundsätzlich, wenn die Rechtseinheit dem Handelsregisteramt vorbringt, der 
Eintrag solle bestehen bleiben (vgl. Rüetschi, a.a.O., Art. 155 N 19; OFK/OR-
Dürr, Art. 934 N 2; BSK OR-Eckert/Enzler, Art. 934 N 3). Allenfalls bedarf es wei-
terer Abklärungen durch das Handelsregisteramt, ob die Rechtseinheit die Ge-
schäftstätigkeit endgültig eingestellt hat (BSK OR-Eckert/Enzler, Art. 934 N 2; 
Botschaft des Bundesrates vom 15.4.2015 zur Änderung des Obligationenrechts 
[Handelsregisterrecht], BBl 2015 S. 3617 ff., S. 3643). Laut der bundesgerichtli-
chen Rechtsprechung kann eine Rechtseinheit auch eine allfällige Untätigkeit 
während längerer Dauer mit stichhaltigen Gründen erklären (BGE 80 I 60 E. 2.b; 
im konkreten Fall eine Konkursdauer von gegen vier Jahren, während der eine 
nicht auf die blosse Liquidation gerichtete Tätigkeit nicht möglich war). 

3.2 Zwischen dem 22. September 2023 und dem 23. Oktober 2023 gingen bei 
der Vorinstanz folgende vom Betreibungsamt D.________ ausgestellte Verlust-
scheine betreffend ungedeckt gebliebene Beträge gegenüber der Beschwerde-
führerin ein (Vi-act. 1; Beträge in Franken):

Gläubiger Forderung Datum Forderung ung. Betrag

I.________ Lohnbeiträge 1/2023 4.1.2023 5'464.55
I.________ Lohnbeiträge 6-12/2023 14.12.2022 2'290.75
J.________ Dir. Bundessteuer 2021 13.2.2023 521.55
I.________ Lohnbeiträge 6-12/2022 14.12.2022 21'400.60

Angesichts dieser vier belegten Verlustscheine behauptet die Beschwerdeführe-
rin offenkundig zu Unrecht, es hätten nur drei Verlustscheine vorgelegen (Einga-
be vom 29.5.2024 S. 2 Rz. 5; hierzu auch unten am Ende dieser Erwägung).

Gestützt auf diese vier Verlustscheine und die Feststellung des Betreibungsam-
tes, dass neben dem Fehlen von pfändbarem Vermögen auch kein künftiges 
Einkommen (Ertrag) gepfändet werden könne, durfte die Vorinstanz zu Recht 
vermuten, dass die Beschwerdeführerin keiner Geschäftstätigkeit mehr nach-
geht. In dieser Vermutung durfte sie sich insbesondere nach ihren Schreiben 
vom 26. September 2023 an die Beschwerdeführerin wie auch den einzigen Ge-

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sellschafter und Geschäftsführer und deren ausbleibenden Reaktionen hierauf 
bestätigt fühlen (vgl. vorstehend Ingress lit. B). 

Dieses Stillschweigen der Beschwerdeführerin und ihres Gesellschaf-
ters/Geschäftsführers ist einerseits deshalb nicht nachvollziehbar, weil die Be-
schwerdeführerin mit ihrer Beschwerde ein Schreiben an die Ausgleichskasse 
vom 16. August 2023 ins Recht legt, worin sie eine Anpassung der provisori-
schen Lohnsumme 2023 auf Fr. 50'000.-- beantragt, was sie mit einem starken 
Rückgang von Personal und Lohnzahlungen begründet. Hierin kann immerhin 
ein Indiz für eine wenn auch minimale Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 erkannt 
werden. Anderseits hat die Beschwerdeführerin, wie die von ihr ebenfalls mit der 
Beschwerde ins Recht gelegte E-Mail-Korrespondenz vom 29. September 2023 
mit der Ausgleichskasse samt Auszug aus ihrem Kontokorrent bei der 
K.________ vom 17. Juli 2023 zeigt, Ende September 2023 an den Verlust-
schein Nr. __01, d.h. die vorerwähnte grösste ungedeckte Forderung der Aus-
gleichskasse von Fr. 21'400.60, eine Zahlung von Fr. 19'000.-- geleistet (wenn 
dieser Verlustschein im Betreibungsregisterauszug vom 19.4.2024 [Bf-act. 9] 
nicht mehr aufgeführt wird, lässt sich dies wohl mit der zwischenzeitlichen Bezah-
lung des Restbetrages erklären; vgl. E-Mail der I.________ vom 29.9.2023 an die 
Beschwerdeführerin betr. Abzahlungsvorschlag für den Ausstand per jenen Zeit-
punkt von Fr. 8'568.10 [Beilage zur Beschwerde]). 

3.3 Mit der Replik vom 8. Mai 2024 und der Triplik vom 29. Mai 2024 lässt die 
Beschwerdeführerin zahlreiche Belege einreichen (Kontoauszüge aus dem Ge-
schäftskonto seit 2023; Rechnungen zu Aufträgen aus dem Dezember 2023; Ar-
beitsverträge u.w.). Demgemäss beläuft sich ihr Umsatz seit Anfang 2024 auf 
Fr. 387'465.76 (Eingabe vom 8.5.2024 S. 5 Rz. 11; Bf-act. 3). Bereits vor Erlass 
der angefochtenen Verfügung habe sie im Dezember 2023 einen Umsatz von 
Fr. 46'298.90 erzielt (ebenda; Bf-act. 4). 

Mit der Triplik vom 22. Mai 2024 belegt die Beschwerdeführerin eine weitere Zah-
lung an zwei mit Verlustschein ausgewiesene Forderungen der I.________ (Bf-
act. 10 und 9 [Vergleich der Auszüge aus dem Betreibungsregister vom 
19.5.2024 sowie 24.5.2024]). 

Zwar überrascht die sich aus den erwähnten Belegen ergebende plötzliche rege 
Geschäftstätigkeit, nachdem die Beschwerdeführerin erst noch im August 2023 
die Anpassung der (provisorischen) Lohnsumme 2023 auf sehr bescheidene 
Fr. 50'000.-- mitteilte, und es fällt auf, dass die "beispielhaften Rechnungen" (Bf-
act. 5) wie auch die Gutschriften gemäss den Kontoauszügen (Bf-act. 3 f.) aus-
schliesslich, jedenfalls überwiegend, auf die L.________ AG ausgestellt sind 
bzw. seitens dieser Unternehmung erfolgten. Diese Unternehmung bezweckt die 

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Führung eines Fachbetriebes der Baubranche, die Projektierung und Ausführung 
von Haustechnik- und Bauinstallationen, vernetzten Installationen und Unter-
haltsarbeiten im Elektro-Telematikbereich sowie verwandten Dienstleistungen, 
ferner die Lieferung und Montage von Maschinen und Geräten, sowie Handel 
von und mit Baustoffen und Elektro-Artikeln aller Art. Diese Zweckbestimmung 
stimmt weitgehend mit der Zweckbestimmung der Beschwerdeführerin überein. 
Es lässt sich durchaus fragen, ob die plötzlichen Umsätze namentlich auf - vom 
Unternehmenszweck nicht abgedecktem - Personalverleih beruhen; Indizien hier-
für können in der Anstellung/Arbeitszeitregelung der Mitarbeiter auf Abruf sowie 
der Barzahlung der Löhne gesehen werde. Des Weiteren wurden die Rechnun-
gen an die L.________ AG nicht unter der korrekten Firma, sondern unter der in-
existenten Firma "M.________ GmbH" ausgestellt. Neben den erwähnten Bar-
Lohnzahlungen fallen auch die wiederholt hohen Barbezüge ab dem Kontokor-
rent auf (bis Fr. 40'000.--), die zudem nicht an den einzigen Gesellschafter und 
Geschäftsführer, sondern an einen Dritten (Verwandten des Gesellschafters [?]) 
ausgerichtet wurden. 

Für die vorliegende Beurteilung ist diese Frage bzw. sind diese Auffälligkeiten je-
doch irrelevant. Entscheidend ist, dass die Beschwerdeführerin eine (Fortführung 
der) Geschäftstätigkeit belegt hat bzw. die initial berechtigte Vermutung der Vor-
instanz, die Beschwerdeführerin übe (definitiv) keine Geschäftstätigkeit mehr 
aus, entkräften konnte. 

3.4 Die Beschwerde ist somit gutzuheissen und die angefochtene Verfügung ist 
aufzuheben. 

3.5 Anzufügen ist, dass die Beschwerdeführerin der Vorinstanz zu Unrecht 
vorhält, keine weiteren Abklärungen betreffend die allfällige Einstellung der Ge-
schäftstätigkeit vorgenommen zu haben (Eingabe vom 8.5.2024 S. 7 Rz. 16). 
Das formalisierte Verfahren (vgl. vorstehend E. 3.1.1 f.) steht gerade im Zeichen 
einerseits dieser von Gesetzes wegen vorzunehmenden Abklärungen der Behör-
de - welchen die Mitwirkungspflicht der Rechtseinheit gegenübersteht (vgl. § 19 
VRP) - und anderseits des rechtlichen Gehörs der Rechtseinheit. Dabei ist die 
Schwelle für den Nachweis einer (weiter) bestehenden Geschäftstätigkeit bzw. 
die Entkräftung der Vermutung der Behörden wie erwähnt nicht hoch. Im Still-
schweigen einer Rechtseinheit auf die schriftliche Aufforderung des Handelsre-
gisteramtes wie auch auf die amtliche Publikation im SHAB darf daher mit Recht 
auf die Bestätigung der Richtigkeit der Vermutung der Aufgabe der Geschäft-
stätigkeit geschlossen werden. Die Vorinstanz hat den Untersuchungsgrundsatz 
nicht verletzt. 

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4.1 Die Kosten für den Erlass eines Entscheides oder Zwischenbescheides 
werden in der Regel der unterliegenden Partei überbunden. Unterliegt sie nur 
teilweise, werden die Kosten auf die Parteien anteilsmässig verteilt (§ 72 Abs. 2 
VRP). Die obsiegende Partei kommt für die Kosten auf, die sie durch ein pflicht-
widriges Verhalten im Verfahren verursacht hat (§ 72 Abs. 3 VRP). Ein pflichtwid-
riges und/oder trölerisches Verhalten einer grundsätzlich obsiegenden Partei liegt 
regelmässig vor, wenn diese Partei bestimmte Mitwirkungspflichten nicht (recht-
zeitig) erfüllt hat (vgl. VGE 618/99 vom 17.12.1999 E. 4), beispielsweise ein be-
stimmtes ausschlaggebendes Beweisstück erst vor Verwaltungsgericht einreicht, 
obwohl es der Partei möglich und zumutbar gewesen wäre, dieses Beweisstück 
bereits im vorinstanzlichen Verfahren einzureichen (VGE 860/06 vom 29.8.2006 
E. 4; VGE 628/05 vom 16.2.2006 E. 3.2 mit Hinweisen). Sinn und Zweck dieses 
prozesskostenrechtlichen Verursacherprinzips ist es, unerwünschtes Prozess-
verhalten zu sanktionieren, indem die Partei, die unnötigen Verfahrensaufwand 
verursacht, die Kosten zu tragen hat (Plüss, in: Kommentar VRG, 3. A., § 3 
Rz. 56). 

Die gleichen Gründe rechtfertigen es praxisgemäss auch bei Obsiegen von der 
Zusprechung einer Parteientschädigung abzusehen (VGE 860/06 vom 29.8.2006 
E. 4; VGE 90/05 vom 2.11.2004 E. 2.4; VGE 821/03 vom 27.3.2003 E. 2). 

4.2 Vorliegend hat die Beschwerdeführerin (und ihr einziger Gesellschaf-
ter/Geschäftsführer) auf die Aufforderung der Vorinstanz vom 26. September 
2023 hin keinerlei Reaktion gezeigt, und ebensowenig auf die Publikation im 
SHAB hin. Angesichts der dargelegten geringen Anforderungen an den Nach-
weis einer (Fortführung der) Geschäftstätigkeit hätte die Beschwerdeführerin die 
damals berechtigte Vermutung der Vorinstanz ohne weiteres entkräften können. 
Soweit die Beschwerdeführerin ihr Bedauern zum Ausdruck bringt und einen 
damaligen Rückstand bei den administrativen Arbeiten sowie den vier Monate 
dauernden Wechsel ihres Treuhänders geltend macht (Eingabe vom 8.5.2024 
S. 5 Rz. 10), handelt es sich um (Schutz-)Behauptungen, welche ihre Säumnis 
nicht rechtfertigen können. Es ist evident und konnte entsprechend auch der Be-
schwerdeführerin nicht verborgen bleiben, dass gerade die unverzügliche Ver-
meidung der angedrohten Löschung im Handelsregister die grundlegende Vor-
aussetzung für ihre (weitere) Geschäftstätigkeit und somit für sie von existentiel-
ler Bedeutung war und ist. 

Bei dieser Sachlage sind die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens 
(Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 1'000.-- der Be-
schwerdeführerin aufzuerlegen. Eine Parteientschädigung ist ihr nicht zuzuspre-
chen.  

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung des kan-
tonalen Handelsregisters vom 30. Januar 2024 im Sinne der Erwägungen 
aufgehoben. 

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerde-
führerin auferlegt. Sie hat am 11. März 2024 einen Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe bezahlt, womit die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Der beanwalteten Beschwerdeführerin wird für das verwaltungsgerichtliche 
Verfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R; unter Beilage der Ein-

gabe der Vorinstanz vom 19.6.2024)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Eidgenössische Amt für das Handelsregister, Bundesrain 20, 

3003 Bern (A; z.K.).

Schwyz, 27. Juni 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 19. Juli 2024