# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 71d2c0be-49a9-596a-9f82-037533defea9
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-07-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 29.07.2013 RT130120
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT130120_2013-07-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RT130120-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichterin Dr. L. Hunzi-

ker Schnider und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichts-

schreiberin lic. iur. S. Subotic 

Beschluss vom 29. Juli 2013 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Kläger und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

B._____,  
Beklagte und Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Rechtsvorschlag mangels neuen Vermögens   
 
Beschwerden gegen Verfügung des Einzelgerichts Audienz am Bezirksge-
richt Zürich vom 4. April 2013 und Urteil des Einzelgerichts Audienz am Be-
zirksgericht Zürich vom 2. Mai 2013 (EB130473-L) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1.1. Der Kläger und Beschwerdeführer (fortan Kläger) hatte in der Betreibung 

Nr. … des Betreibungsamtes Zürich … (Zahlungsbefehl vom 22. Februar 2013), 

welche die Beklagte und Beschwerdegegnerin (fortan Beklagte) gegen ihn erho-

ben hatte, Rechtsvorschlag mit der Begründung fehlenden neuen Vermögens 

gemäss Art. 265a SchKG erhoben. Nachdem die Beklagte ihre Betreibung innert 

Frist nicht zurückgezogen hatte, wurde der Zahlungsbefehl am 28. März 2013 an 

die Vorinstanz überwiesen. 

1.2. Mit Schreiben vom 4. April 2013 setzte die Vorinstanz dem Kläger zur Über-

prüfung der Zulässigkeit der Einrede des fehlenden neuen Vermögens Frist an, 

um zum Entstehungszeitpunkt der Forderung und der Frage, ob nach dem Ent-

stehungszeitpunkt ein Konkursverfahren gegen ihn durchgeführt worden sei, Stel-

lung zu nehmen. Dies geschah unter der Androhung, dass ohne fristgerechte 

Stellungnahme davon ausgegangen werde, dass die Einrede unzulässig sei und 

deshalb kein Hindernis für die Fortsetzung der Betreibung darstelle. Dieses 

Schreiben traf am 6. April 2013 bei der Abholpoststelle ein, wurde vom Kläger je-

doch nie abgeholt.  

1.3. Die Vorinstanz erklärte das Schreiben als am siebten Tag nach dem Eintref-

fen bei der Empfangspoststelle zugestellt und stellte, da der Kläger sich innert 

Frist nicht hatte vernehmen lassen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu 

Lasten des Klägers androhungsgemäss fest, dass die Einrede des mangelnden 

neuen Vermögens unzulässig und somit kein Hindernis für die Fortsetzung der 

Betreibung sei (Urk. 14 S. 1 ff.). 

2.1. Gegen das Schreiben (Verfügung) vom 4. April 2013 (Urk. 5) als auch gegen 

das Urteil vom 2. Mai 2013 (Urk. 14) erhob der Kläger mit Eingabe vom 11. Juli 

2013 zwei Beschwerden mit folgenden Rechtsbegehren: 

 " 1. Es sei das 

   - vorsätzlich gesetzwidriges Urteil Geschäfts-Nr. EB130474-L/U vom 

02.05./11.06.2012, Einzelgericht Audienz, BGZ, infolge strafrechtlich relevant 

- 3 - 

schuldhaft strafbaren Amtsmissbrauchs, Amtsanmassung, ungetreuer Amts-

führung, sofort in gesetzlichen Ausstand zu setzender und wiederholt und 

fortgesetzt begründet abgelehnter Ersatzrichter lic.iur. C._____ & GS lic.iur. 

D._____, kostenpflichtig CHF 300 

   - vorsätzlich gesetzwidriges Urteil Geschäfts-Nr. EB130473-L/U vom 

02.05./11.06.2012, Einzelgericht Audienz, BGZ, infolge strafrechtlich relevant 

schuldhaft strafbaren Amtsmissbrauchs, Amtsanmassung, ungetreuer Amts-

führung, sofort in gesetzlichen Ausstand zu setzender und wiederholt und 

fortgesetzt begründet abgelehnter Ersatzrichter lic.iur. C._____ & GS lic.iur. 

D._____, kostenpflichtig CHF 300 

   - vorsätzlich gesetzwidrige Verfügung Geschäfts-Nr. EB130473-L/K1 und 

EB130473-L/EU und EB130474, EB130474-L/EU vom 27.05./01.07.2013, 

Einzelgericht Audienz, BGZ, … [Adresse], Tel. …, unterzeichnet mit lic.iur. 

C._____, Ersatzrichter, vom wiederholt und fortgesetzt in über 100 Fällen 

strafrechtlich relevant schuldhaft strafbaren Amtsmissbrauchs, Amtsanmas-

sung, ungetreuer Amtsführung, vorsätzlicher Begünstigung, vorsätzlicher Ver-

letzung von Self-Executing-Völkerrecht, vorsätzlicher Verletzung von SchKG 

Art. 265a etc. angezeigten, rückgriffsklagebedrohten, sofort in gesetzlichen 

Ausstand zu setzender und wiederholt und fortgesetzt unwiderlegt und unwi-

dersprochen begründet abgelehnter Ersatzrichter lic.iur. C._____, kostenfrei, 

zugestellt und in Empfang genommen am 01.07.2013; 

   ex tunc vollumfänglich nichtig zu erklären und vollständig unter KEF zu Gunsten 

des Opfers, Verletzten, Geschädigten & IBfs aufzuheben. 

  2. Es sei aufschiebende Wirkung zu gewähren. 

  3. Es sei UP & URB zu gewähren; 

  4. Es sei kostendeckende Entschädigung und angemessene Genugtuung zu ge-

währen. 

  5. Falls Fragen unklar sind, sind diese zur allfälligen Beantwortung schriftlich auf-

gelistet dem IBf zukommen zu lassen. 

  6. Es sei ein Verfahren gem. Art. 1, 6/1/2/3 iVm Art. 13 EMRK dem gesetzlich zu-

ständigen Richter gem. Art. 265a SchKG zur öffentlicher Hauptverhandlung un-

verzüglich zuzuweisen, anlässlich welcher das Opfer, Verletzter, Geschädigter 

& IBf seine Rechtssache wenigstens einmal öffentlich untersucht, öffentlich be-

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raten, öffentlich beurteilt und öffentlich verkündet bekommt gemäss Self-

executing-Völkerrecht & EMRK nach Art. 190 BV etc. 

  7. Es sei lic.iur. C._____ strafrechtlich infolge Offizialmaxime zum Schutze des 

Rechtsstaates zu verfolgen und angemessen zu bestrafen und unverzüglich in 

unstrittigen Ausstand zu setzen. 

  8. Lic.iur. C._____ wird ausserdem infolge wiederholter & fortgesetzter Befangen-

heit, Parteilichkeit und Feindschaft gegenüber dem Rechtsstaat, EMRK und Op-

fer aus denselben Gründen einmal Mehr abgelehnt. 

  9. Es sei gem. SchKG Art. 30a die völkerrechtlichen Verträge EMRK & die Be-

stimmungen des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 1987 über das Internatio-

nale Privatrecht (IPRG) anzuwenden. 

 10. Es sei gem. SchKG Art. 22 1. vorzugehen, indem die angefochtenen Verfügun-

gen vom 04.04.2013 und die angefochtene Verfügung vom 27.05.2013 gegen 

Vorschriften, die im öffentlichen Interesse oder im Interesse von am Verfahren 

nicht beteiligten Personen erlassen worden sind, diese nichtig sind. Ausserdem 

und unabhängig davon, ob vorliegende Beschwerde vom 11.07.2013 geführt 

worden ist, stellen die Aufsichtsbehörden von Amtes wegen die Nichtigkeit der 

Verfügungen vom 04.04.2013 und der Verfügung vom 27.05.2013 fest. Darüber 

hinaus steht 2. dem BGZ das Recht zu, seine nichtigen Verfügungen vom 

04.04.2013 und der Verfügung vom 27.05.2013 durch Erlass neuen Verfügun-

gen zu ersetzen. Ist bei der Aufsichtsbehörde ein Verfahren im Sinne von Ab-

satz 1 wie vorliegend hängig, so steht dem BGZ diese Befugnis bis zur Ver-

nehmlassung zu. 

 11. Es sei von Amtes wegen alle Akten vollständig und sämtliche Eingaben des 

IBfs lückenlos beizuziehen." 

2.2. Für die Beschwerden gegen Entscheide aus dem vorinstanzlichen Verfahren 

EB130474 wurde bei der Beschwerdeinstanz ein separates Verfahren angelegt, 

weshalb vorliegend nur diejenigen gegen die Entscheide aus dem vorinstanzli-

chen Verfahren EB130473 zu behandeln sind. 

2.3. Da auf die vorliegend zu beurteilenden Beschwerden nicht einzutreten ist, 

erübrigt sich das Einholen einer Beschwerdeantwort. 

- 5 - 

2.4. Mit dem heutigen Entscheid wird das Gesuch des Klägers um Erteilung der 

aufschiebenden Wirkung gegenstandslos und ist demzufolge abzuschreiben. 

3.1. Gegen das vorliegend angefochtene Urteil vom 2. Mai 2013 (Urk. 14) betref-

fend Rechtsvorschlag wegen fehlendem neuem Vermögen steht kein Rechtsmittel 

zur Verfügung (Art. 265a Abs. 1 letzter Halbsatz SchKG). Eine Beschwerde nach 

ZPO ist damit ausgeschlossen (BGE 138 III 44; BSK SchKG II-Huber, Art. 265a 

N31 mit Hinweisen). Vielmehr muss der Schuldner Klage auf Bestreitung neuen 

Vermögens einreichen (Art. 265a Abs. 4 SchKG). Eine entsprechende Belehrung 

ist dem angefochtenen Urteil zu entnehmen (Urk. 14 S. 4). Demnach ist auf die 

Beschwerde gegen das Urteil vom 2. Mai 2013 (Urk. 14) nicht einzutreten. 

3.2.1. Die Frist zur Erhebung der Beschwerde gegen das Schreiben (Verfü-

gung) vom 4. April 2013 (Urk. 5) hat der Kläger verpasst: Wie die Vorinstanz be-

reits ausgeführt hat, traf ihr Schreiben bzw. ihre Verfügung vom 4. April 2013 

(Urk. 5) am 6. April 2013 bei der Abholpoststelle ein und gilt somit gemäss 

Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO als am siebten Tag nach dem Eintreffen bei der Post-

stelle - somit am 13. April 2013 - zugestellt. Zur Begründung kann zur Vermei-

dung von Wiederholungen auf die korrekten Ausführungen der Vorinstanz 

(Urk. 14 S. 2 f.) verwiesen werden. Mit seiner Eingabe vom 5. Juli 2013 hat der 

Kläger die 10-tägige Beschwerdefrist somit klar nicht gewahrt. 

3.2.2. Der wirren und schwer verständlichen Rechtsmitteleingabe des Klägers 

lässt sich entnehmen, dass er moniert, dass es der angefochtenen Verfügung 

vom 4. April 2013 an einer Rechtsmittelbelehrung fehle (Urk. 12 S. 5 Ziff. 3 und 

4). Die Frage, ob die angefochtene Verfügung mit einer Rechtsmittelbelehrung 

hätte versehen sein müssen, kann vorliegend indes offen bleiben, da der Kläger 

in seinem Vertrauen ohnehin nicht zu schützen gewesen wäre: Eine korrekte 

Rechtsmittelbelehrung ist kein Gültigkeitserfordernis für die Eröffnung eines Ent-

scheids. Das bedeutet, dass die Rechtsmittelfristen trotz fehlender Belehrung zu 

laufen beginnen. Eine neue Zustellung des Entscheids mit ordnungsgemässer 

Rechtsmittelbelehrung ist nicht erforderlich. Der beschwerten Partei darf jedoch 

aus einer fehlenden Rechtsmittelbelehrung grundsätzlich kein Rechtsnachteil er-

wachsen. Ihr Vertrauen wird jedoch unter anderem dann nicht geschützt, wenn 

- 6 - 

die Partei die Unrichtigkeit bzw. das Fehlen der Belehrung kannte oder bei pflicht-

gemässer Aufmerksamkeit hätte erkennen können. In diesem Fall würde die Be-

rufung auf die Unrichtigkeit bzw. das Fehlen der Belehrung gegen Treu und Glau-

ben verstossen. Wann einer Prozesspartei, die sich auf eine unrichtige Rechtsmit-

telbelehrung verlassen hat, eine als grob zu wertende Unsorgfalt vorzuwerfen ist, 

beurteilt sich nach den konkreten Umständen und nach ihren Rechtskenntnissen 

(BK-ZPO, Laurent Killias, N 28 ff. zu Art. 238 ZPO). Da es sich beim Kläger um 

eine äusserst prozesserfahrene Person handelt, ist davon auszugehen, dass die-

sem bestens bekannt ist, welches Rechtsmittel in welcher Frist einzureichen ge-

wesen wäre. Die Verspätung seines Rechtsmittels ist nicht auf allfällige Unkennt-

nis oder Unerfahrenheit, sondern vielmehr auf sein bereits mehrfach angewand-

tes Vorgehen betreffend Postlagerung von Sendungen zurückzuführen. Allein 

schon die Tatsache, dass er schlussendlich das richtige Rechtsmittel - eine Be-

schwerde - eingereicht hat, zeigt, dass er nicht als unerfahren zu gelten hat und 

damit auch keinen Vertrauensschutz geniesst. Er hat die ihm von der Vorinstanz 

angesetzte Frist unbenutzt verstreichen lassen, weshalb diese nach Ablauf der 

Frist korrekterweise androhungsgemäss vorging. 

3.2.3. Somit ist auch auf die Beschwerde gegen das Schreiben (Verfügung) 

vom 4. April 2013 (Urk. 5) zufolge Verspätung nicht einzutreten. 

3.3. Im Übrigen hilft dem Kläger nicht weiter, dass er seine Beschwerde mit dem 

Untertitel "Rechtsverzögerungs-/Rechtsverweigerungsbeschwerde" versehen hat. 

Zwar könnte wegen Rechtsverzögerung oder -verweigerung jederzeit Beschwer-

de geführt werden, da ein Anfechtungsobjekt regelmässig fehlt (Art. 321 Abs. 4 

ZPO). Die vorliegende Beschwerde des Klägers stellt aber inhaltlich weder das 

eine noch das andere dar. Sie richtet sich vielmehr gegen die vorinstanzlichen 

Entscheide vom 4. April und 2. Mai 2013 (der Kläger beantragt deren Aufhebung, 

vgl. oben), weshalb sie im ersten Fall innert 10 Tagen zu erheben gewesen wäre 

und im zweiten Fall gar nicht zur Verfügung steht. 

4.1. Der Kläger ersucht um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das 

Beschwerdeverfahren. Gemäss Art. 117 ZPO hat eine Person Anspruch auf un-

entgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und 

- 7 - 

ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Die Beschwerden waren wie 

aufgezeigt von vorneherein aussichtslos, weshalb dem Kläger für das zweitin-

stanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann. 

4.2. Ausgangsgemäss sind die Verfahrenskosten in Anwendung von Art. 48 und 

Art. 61 GebV SchKG auf Fr. 300.– festzusetzen und gestützt auf Art. 106 Abs. 1 

ZPO dem Kläger aufzuerlegen. Der Beklagten ist mangels wesentlicher Umtriebe 

für das Beschwerdeverfahren keine Entschädigung zuzusprechen. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch des Klägers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird als 

gegenstandslos abgeschrieben. 

2. Das Gesuch des Klägers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege 

für das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen. 

3. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten. 

4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 

5. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Kläger aufer-

legt.  

6. Für die Beschwerdeverfahren werden keine Entschädigungen zugespro-

chen. 

7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage einer 

Kopie von Urk. 12, sowie an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangs-

schein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

- 8 - 

8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 1'310.20. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
 
Zürich, 29. Juli 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Subotic 
 
 
versandt am: js 

	Beschluss vom 29. Juli 2013
	Erwägungen:
	2.2. Für die Beschwerden gegen Entscheide aus dem vorinstanzlichen Verfahren EB130474 wurde bei der Beschwerdeinstanz ein separates Verfahren angelegt, weshalb vorliegend nur diejenigen gegen die Entscheide aus dem vorinstanzlichen Verfahren EB130473 ...
	2.3. Da auf die vorliegend zu beurteilenden Beschwerden nicht einzutreten ist, erübrigt sich das Einholen einer Beschwerdeantwort.
	2.4. Mit dem heutigen Entscheid wird das Gesuch des Klägers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos und ist demzufolge abzuschreiben.
	3.1. Gegen das vorliegend angefochtene Urteil vom 2. Mai 2013 (Urk. 14) betreffend Rechtsvorschlag wegen fehlendem neuem Vermögen steht kein Rechtsmittel zur Verfügung (Art. 265a Abs. 1 letzter Halbsatz SchKG). Eine Beschwerde nach ZPO ist damit ausge...
	3.2.1. Die Frist zur Erhebung der Beschwerde gegen das Schreiben (Verfügung) vom 4. April 2013 (Urk. 5) hat der Kläger verpasst: Wie die Vorinstanz bereits ausgeführt hat, traf ihr Schreiben bzw. ihre Verfügung vom 4. April 2013 (Urk. 5) am 6. April 2...
	3.2.2. Der wirren und schwer verständlichen Rechtsmitteleingabe des Klägers lässt sich entnehmen, dass er moniert, dass es der angefochtenen Verfügung vom 4. April 2013 an einer Rechtsmittelbelehrung fehle (Urk. 12 S. 5 Ziff. 3 und 4). Die Frage, ob d...
	3.2.3. Somit ist auch auf die Beschwerde gegen das Schreiben (Verfügung) vom 4. April 2013 (Urk. 5) zufolge Verspätung nicht einzutreten.
	3.3. Im Übrigen hilft dem Kläger nicht weiter, dass er seine Beschwerde mit dem Untertitel "Rechtsverzögerungs-/Rechtsverweigerungsbeschwerde" versehen hat. Zwar könnte wegen Rechtsverzögerung oder -verweigerung jederzeit Beschwerde geführt werden, da...
	Es wird beschlossen:
	1. Das Gesuch des Klägers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird als gegenstandslos abgeschrieben.
	2. Das Gesuch des Klägers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen.
	3. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
	4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt.
	5. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Kläger auferlegt.
	6. Für die Beschwerdeverfahren werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage einer Kopie von Urk. 12, sowie an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein.
	8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...