# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 25a504c0-82b4-5281-8d72-d5d356c6c372
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.03.2025 II 2024 44
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2024-44_2025-03-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2024 44

Entscheid vom 20. März 2025 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer, 
Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Gewinn- und Kapitalsteuer (Veranlagungsverfügungen 2015 bis 
2019)

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Sachverhalt:

A. Die Steuerpflichtige X.________ GmbH (Schwyz, CH-xxx.xxx.xxx) wurde 
am 16. Dezember 2014 im Handelsregister des Kantons Schwyz eingetragen. 
Gemäss Handelsregister bezweckt sie den Erwerb, die Verwaltung und Veräus-
serung von Beteiligungen und die strategische Führung dieser Beteiligungen so-
wie von verbundenen Unternehmen, einschliesslich Konzeption, Beratung und 
Durchführung von Finanzierungen und Investmenttransaktionen. A.B.________ 
ist einziger Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift. Die Steu-
erpflichtige hält 60% an der Y.________ AG (Meggen, CHE-xxx.xxx.xxx), welche 
Handel mit Industrie- und Rohprodukten aller Art, insbesondere mit petrochemi-
schen Produkten, betreibt. 40% werden von A.B.________ direkt gehalten. Die 
Steuerpflichtige verbuchte in ihrer Jahresrechnung 2014/2015 (überlanges Ge-
schäftsjahr infolge Gründung vom 16.12.2014 bis 31.12.2015) sowohl einen Be-
teiligungsertrag aus der Y.________ AG von CHF 1'629'800.-- als auch eine For-
derung "Ausstehende Dividende" in gleicher Höhe unter den transitorischen Akti-
ven; weiter bildete sie sowohl eine Rückstellung im Umfang von CHF 1'629'799.-- 
auf dem genannten Beteiligungsertrag als auch auf der Forderung "Ausstehende 
Dividende". In der Jahresrechnung 2019 löste sie die Rückstellung von 
CHF 1'629'799.-- wieder auf.

B. Mit Veranlagungsverfügung 2019 vom 17. Januar 2022 wurde die Steuer-
pflichtige kantonal mit einem steuerbaren Reingewinn von CHF 0.-- und mit ei-
nem steuerbaren Kapital von CHF 988'000.-- sowie bundessteuerlich mit einem 
steuerbaren Reingewinn von CHF 968'800.-- veranlagt. Auf kantonaler Ebene 
wurde der Steuerpflichtigen das Holdingprivileg gewährt. In Abweichung zur 
Steuererklärung wurde bundessteuerlich jedoch der beantragte Beteiligungsab-
zug verweigert. Die Veranlagungsabteilung begründete dies im Wesentlichen 
damit, dass es sich bei der erfolgswirksamen Auflösung der Rückstellung im Ge-
schäftsjahr 2019 um ausserordentlichen Ertrag und nicht um Beteiligungsertrag 
handle, weshalb der Beteiligungsabzug unzulässig sei. 

C. Mit Eingabe vom 16. Februar 2022 liess die Steuerpflichtige Einsprache er-
heben "gegen alle Steuerveranlagungen für die Direkte Bundessteuer der Jahre 
2015 bis und mit 2019". Beantragt wurde, es sei die Steuerveranlagung betref-
fend das überlange Geschäftsjahr 2014/2015 aufzuheben und die Geschäftsjah-
re 2014 und 2015 seien separat zu besteuern; entsprechend unterliege der Be-
teiligungsertrag im 2014 dem Beteiligungsabzug und die Wertberichtigung im 
2015 diene als Verlustvortrag für die Folgejahre, so dass der Gewinn im 2019 mit 
dem Verlustvortrag verrechnet werden könne. Eventualiter sei die Steuerveran-

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lagung 2015 so anzupassen, dass die Jahresrechnung revidiert und wegen Han-
delsrechtswidrigkeit die gebuchte Wertberichtigung von CHF 1'629'800.-- auf 
CHF 0.-- gekürzt werde; entsprechend sei in der Steuerveranlagung 2019 keine 
Wertberichtigung mehr aufzulösen und damit auch kein Gewinn zu besteuern. 
Subeventualiter sei die Steuerveranlagung 2019 dahingehend zu korrigieren, 
dass die Auflösung der Wertberichtigung von CHF 1'629'800.-- als Dividendener-
trag zu besteuern und darauf, wie beantragt, der Beteiligungsabzug zu gewähren 
sei.

D. Die Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer entschied mit Ein-
spracheentscheid vom 22. April 2024 wie folgt:

1. Die Einspracheverfahren gegen die Veranlagungsverfügungen 2015 bis 
2019 betreffend direkte Bundessteuer werden vereinigt.

2. Auf die Einsprache gegen die Veranlagungsverfügungen 2015 bis 2018 
betreffend direkte Bundessteuer wird nicht eingetreten.

3. Auf das Gesuch um Revision der Veranlagungsverfügungen 2015 bis 2018 
betreffend direkte Bundessteuer wird nicht eingetreten.

4. Die Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2019 betreffend direkte 
Bundessteuer wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

Bundessteuerlich wird der steuerbare Reingewinn neu auf 
CHF 1 608 800.-- festgesetzt (Steuerbetrag CHF 136 748.--).

5. Es werden keine Kosten erhoben.
(…)

E. Mit Eingabe vom 22. Mai 2024 erhebt die Steuerpflichtige fristgerecht Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht mit folgenden Anträgen: 

1. Der Einspracheentscheid vom 22. April 2024 sei aufzuheben.
2. Es sei eine Bilanzberichtigung für die Jahresrechnung 2015 der 

X.________ GmbH im Revisionsverfahren zu gewähren.
3. Eventualiter sei festzustellen, dass die Besteuerung der handelsrechtlichen 

Auflösung der Wertberichtigung von CHF 1,629,800 in der Jahresrechnung 
2019 der X.________ GmbH gegen verfassungsmässige Rechte verstösst 
und deshalb zu keinen Steuerfolgen führt.

4. Eventualiter sei festzustellen, dass die Dividende 2014 der 
Y.________ AG an die X.________ GmbH steuerrechtlich noch nicht 
realisiert worden ist.

F. Die Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer beantragt in ihrer 
Vernehmlassung vom 11. Juni 2024, die Beschwerde sei in allen Punkten 
abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die Steuerpflichtige beantragt, es sei eine Bilanzberichtigung für die Jah-
resrechnung 2015 im Revisionsverfahren zu gewähren.

1.1 Die Vorinstanz erwog, eine Revision der Veranlagungsverfügungen 2015 
bis 2018 im Sinne von Art. 147 DBG sei nicht möglich, weil keine neuen Tatsa-
chen vorliegen würden. Laut Art. 147 Abs. 2 DBG sei eine Revision ausge-
schlossen, wenn der Antragsteller als Revisionsgrund vorbringe, was er bei der 
ihm zumutbaren Sorgfalt schon im ordentlichen Verfahren hätte geltend machen 
können. Die Vorinstanz meint, die Steuerpflichtige hätte mit der notwendigen 
Sorgfalt von Anfang an auf ein überlanges Geschäftsjahr 2014/2015 verzichten 
und stattdessen zwei getrennte Geschäftsjahre führen können. Ebenso wenig 
würden neue Tatsachen bezüglich der behaupteten Handelsrechtswidrigkeit der 
Rückstellung bzw. Wertberichtigung vorliegen. Anlässlich der Steuerveranlagung 
2015 habe die Veranlagungsabteilung die "Rückstellung" resp. Wertberichtigung 
der Forderung gegenüber der Tochtergesellschaft Y.________ AG geprüft. Da 
die Jahresrechnung 2015 der Y.________ AG einen Jahresverlust von über 
CHF 3 Mio. und eine massive Überschuldung (Aktiven von 2.5 Mio. gegenüber 
einem Fremdkapital von CHF 5.5 Mio.) aufgewiesen habe, sei die geschäftsmäs-
sige Begründetheit der Wertberichtigung im Jahr 2015 gegeben gewesen und 
hätten sich keine weiteren Prüfungshandlungen aufgedrängt. Entgegen der 
Steuerpflichtigen sei die Wertberichtigung auf der Forderung somit nicht handels-
rechtswidrig, sondern wegen Überschuldung der Y.________ AG gemäss deren 
Jahresrechnung 2015 sogar handelsrechtlich notwendig gewesen. Für die Steu-
erpflichtige habe sehr wohl ein Verlustrisiko bestanden, denn es sei zum damali-
gen Zeitpunkt nicht vorhersehbar gewesen, dass sich die Gewinne der 
Y.________ AG aus der Vergangenheit nach 2015 fortsetzen würden. Der Um-
stand, dass die Y.________ AG im 2019 erfolgreich habe saniert werden kön-
nen, ändere nichts daran, dass die Wertberichtigung im 2015 – aufgrund der da-
maligen Ausgangslage – notwendig gewesen sei. Eine bessere Erkenntnis aus 
der Retrospektive führe nicht zu einer Handelsrechtswidrigkeit der damaligen 
Buchung. 

1.2 Die Steuerpflichtige ist der Ansicht, dass eine Bilanzberichtigung der Jah-
resrechnung 2015 notwendig wäre. Sie macht geltend, dass die geschäftsmässi-
ge Begründetheit der Wertberichtigung der Dividendenforderung per 31. Dezem-
ber 2015 nicht gegeben gewesen sei und die Wertberichtigung von der Veranla-
gungsabteilung steuerlich nicht akzeptiert worden wäre, wenn es in der Steuer-
periode 2015 nicht ohnehin eine sogenannte "Nullveranlagung" gegeben hätte. 
Weiter hält die Steuerpflichtige dafür, wenn man tatsächlich davon ausgegangen 

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sei, dass die Zahlung der Dividende unsicher sei, hätte man nicht eine Wertbe-
richtigung buchen, sondern die ursprüngliche Verbuchung des Beteiligungser-
trags zurückbuchen müssen, dies umso mehr, als die ursprüngliche Verbuchung 
der Dividende per Ende 2014 über das Konto "Transitorische Aktiven" erfolgt sei. 
Bei der tatsächlichen Auszahlung der Dividende, welche bisher nicht erfolgt sei, 
würde dann die Buchung "Bank an Beteiligungsertrag" lauten. Damit werde si-
chergestellt, dass der Beteiligungsertrag in dem Jahr verbucht und besteuert 
werde, in dem er tatsächlich realisiert werde. Die Steuerveranlagung 2015 sei 
zwar in Rechtskraft erwachsen. Allerdings sei zu bedenken, dass eine "Nullver-
anlagung" erfolgt sei, wogegen sie keine Einsprachemöglichkeit gehabt habe. 
Nach Rechtskraft der Veranlagung könnten Bilanzberichtigungen zugunsten der 
Steuerpflichtigen nur noch im Rahmen eines Revisionsverfahrens (Art. 147 DBG) 
vorgenommen werden. Die Steuerpflichtige vertritt die Ansicht, dass ein Revisi-
onsgrund nach Art. 147 Abs. 1 Bst. b DBG (Ausserachtlassung erheblicher Tat-
sachen oder entscheidender Beweismittel) vorliege und Abs. 2 (zumutbare Sorg-
falt) nicht anwendbar sei, da sich die Thematik der erwähnten Verbuchung von 
Beteiligungserträgen grundsätzlich erst mit der ESTV-Mitteilung 008-DVS-2018-d 
vom 10. Juli 2018 "Zeitgleiche Dividendenverbuchung in Konzernverhältnissen" 
geklärt habe.

1.3 Es ist unstrittig, dass die Steuerpflichtige von der Veranlagungsabteilung 
rechtskräftig mit Steuerveranlagung 2015 aufgrund des mit der Steuererklärung 
eingereichten Geschäftsabschlusses 2014/2015 (überlanges Geschäftsjahr vom 
16.12.2014 bis 31.12.2015) für die Steuerperiode 2015 auf Ebene der direkten 
Bundessteuer mit einem steuerbaren Gewinn von Fr. 0.-- veranlagt worden ist. 
Liegt eine "Nullveranlagung" vor, so fehlt es einer gefestigten bundesgerichtli-
chen Praxis zufolge der steuerpflichtigen Person regelmässig an einem Feststel-
lungs- oder einem andersartigen Rechtsschutzinteresse, das sie zur Anfechtung 
des Entscheids berechtigen könnte (BGE 140 I 114 E. 2.4.1). Die Anfechtung der 
auf null Franken lautenden Veranlagung wird erst möglich sein in der Steuerperi-
ode, in welcher (wieder) ein steuerbarer Gewinn eintritt (BGE 140 I 114 E. 2.4.4; 
aus der jüngsten Rechtsprechung insb. BGE 150 II 409 E. 2.3.2). So verhält es 
sich grundsätzlich auch hier. Es muss deshalb grundsätzlich auch möglich sein, 
dass die Steuerpflichtige, nachdem nunmehr aufgrund des in der Steuerperi-
ode 2019 erstmals eingetretenen steuerbaren Gewinns ein Rechtsschutzinteres-
se besteht, auch eine Bilanzberichtigung für die Jahresrechnung 2015 im Revisi-
onsverfahren geltend machen kann. Insofern kann die Bilanzberichtigung für die 
Jahresrechnung 2015 durchaus eine echte neue Tatsache im Sinne des Revisi-
onsrechts (Art. 147 DBG) darstellen. Hier vermag die Steuerpflichtige allerdings 
nichts vorzubringen, was eine Bilanzberichtigung für die Jahresrechnung 2015 

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(oder auch eine rechtsgültige Bilanzänderung) zu begründen vermöchte. Vorab 
ist festzuhalten, dass die Steuerpflichtige sich darauf behaften lassen muss, dass 
sie im Gründungsjahr auf die Erstellung eines Geschäftsabschlusses verzichtete 
(Art. 79 Abs. 3 Satz 1 DBG) und erst im folgenden Kalenderjahr einen Ge-
schäftsabschluss (als überlanges Geschäftsjahr 2014/2015) erstellte. Mangels 
Erfüllung der Anforderungen an eine rechtsgültige Bilanzänderung (vgl. BGE 141 
II 83 E. 3.4) muss es als ausgeschlossen gelten, dass nunmehr nachträglich von 
zwei Geschäftsabschlüssen ausgegangen wird und die beiden Geschäftsjahre 
2014 und 2015 separat besteuert werden. Sodann kann nicht gesagt werden, 
dass eine Bilanzberichtigung der Jahresrechnung 2015 notwendig wäre. So kann 
die Ansicht der Steuerpflichtigen nicht geteilt werden, dass die geschäftsmässige 
Begründetheit der Wertberichtigung der Dividendenforderung per 31. Dezember 
2015 nicht gegeben gewesen sei. Vielmehr ist von der Vorinstanz zutreffend 
festgestellt worden, dass die Wertberichtigung – aufgrund der damaligen Aus-
gangslage – notwendig war und eine bessere Erkenntnis aus der Retrospektive 
nicht zu einer Handelsrechtswidrigkeit der damaligen Buchung führt. Im Weiteren 
kann auch nicht gesagt werden, es sei fraglich, ob die Dividendenforderung vor-
liegend überhaupt realisiert wurde. Handelsrechtlich realisiert sind Erträge, so-
bald zufolge eines Geschäftsvorfalls gegen den Schuldner eine rechtlich und 
tatsächlich durchsetzbare Forderung entstanden ist (vgl. Urteil des Bundesge-
richts 2C_404/2013 vom 2.5.2014 E. 3.3.4 mit Hinweisen). Die von der Steuer-
pflichtigen nunmehr befürwortete Rückgängigmachung des Beteiligungsertrags 
mittels Rückbuchung sowie definitive, erfolgswirksame Verbuchung erst bei der 
tatsächlichen Auszahlung der Dividende ("Ist-Methode") würde daher gegen 
zwingende handelsrechtliche Vorschriften (vom Handelsrecht vorgegebene "Soll-
Methode") verstossen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_404/2013 vom 
2.5.2014 E. 3.3.5). Steuerrechtlich ist Dividendenertrag in der Regel im Zeitpunkt 
des Generalversammlungsbeschlusses realisiert (vgl. Urteil 2P.323/2003 vom 
7.5.2004 E. 4 mit Hinweisen, publiziert in: StE 2005 A 24.21 Nr. 16). An der Rea-
lisation des Dividendenertrags ändert auch nichts, dass die Steuerpflichtige ihren 
Anteil nicht ausschütten, sondern als Forderung stehen liess. Auf den Zeitpunkt 
der Auszahlung der Dividende kommt es nicht an (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
2C_78/2015, 2C_79/2015 vom 10.9.2015 E. 4.2). Unsicherheiten bei der Durch-
setzung der Forderung sind hier im Rahmen der Bewertung zu berücksichtigen 
(vgl. Peter Locher / Ernst Giger / Andrea Pedroli, Kommentar zum DBG, II. Teil, 
Art. 49–101 DBG, 2. Aufl. 2022, N. 39 zu Art. 57 DBG). Es geht auch nicht um 
eine transitorische Abgrenzung. Hier bestand ein Verlustrisiko für die Steuer-
pflichtige. Entsprechend bestand eine Pflicht zur Vornahme einer Wertberichti-

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gung auf der Forderung für das Eingangsrisiko (siehe auch BGE 116 II 533 
E. 2a/dd). 

2. Eventualiter beantragt die Steuerpflichtige, es sei festzustellen, dass die 
Besteuerung der handelsrechtlichen Auflösung der Wertberichtigung in der Jah-
resrechnung 2019 gegen verfassungsmässige Rechte verstosse und deshalb zu 
keinen Steuerfolgen führen dürfe.

2.1 Die Vorinstanz prüfte im angefochtenen Entscheid, ob auf dem Ertrag aus 
der 2019 aufgelösten Wertberichtigung von CHF 1'629'799.-- der Beteiligungsab-
zug gewährt werden kann. Die Vorinstanz erwog, der Beteiligungsabzug könne 
nur zu jenem Zeitpunkt gewährt werden, in dem ein Beteiligungsertrag realisiert 
bzw. erfolgswirksam verbucht worden sei. Aufgrund des Massgeblichkeitsprinzips 
sei dies vorliegend das Geschäftsjahr 2014/2015. Der durch die Auflösung der 
Wertberichtigung in der Steuerperiode 2019 entstandene ausserordentliche Er-
trag von CHF 1'629'799.-- könne nicht in einen Beteiligungsertrag umqualifiziert 
werden. An dieser Beurteilung ändere auch nichts, dass der im Geschäftsjahr 
2014/2015 realisierte Dividendenertrag bereits durch die gebildete Wertberichti-
gung "neutralisiert" worden sei, mithin der Beteiligungsertrag im Jahr 2015 effek-
tiv keine Steuerreduktion zur Folge gehabt habe. Demnach sei die Veranla-
gungsabteilung zu Recht davon ausgegangen, dass der Beteiligungsabzug in der 
Steuerperiode 2015 (Geschäftsjahr 2014/2015) zu gewähren gewesen sei und 
nicht erst in der Steuerperiode 2019.

2.2 Die Steuerpflichtige macht dagegen geltend, dass die Besteuerung der 
handelsrechtlichen Auflösung der Wertberichtigung in der Jahresrechnung 2019 
zu einer Überbesteuerung führe, was dem verfassungsmässigen Gebot der Be-
steuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit widerspreche (Art. 127 
Abs. 2 BV). Es würden insbesondere explizite Steuernormen fehlen, welche die 
"Konsumation" von Aufwendungen durch nicht steuerbare Beteiligungserträge 
regelten. Die Steuerpflichtige argumentiert, dass es sich beim DBG um ein Bun-
desgesetz handle, dessen Auslegung nicht gegen übergeordnete verfassungs-
mässige Grundsätze verstossen dürfe. Neben dem Grundsatz der Besteuerung 
nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit verlange das Rechtsgleichheitsgebot 
nach Art. 8 Abs. 1 BV, dass alle Personen oder Personengruppen nach densel-
ben gesetzlichen Regeln erfasst werden; Ausnahmen, für die kein sachlicher 
Grund bestehe, seien unzulässig. Schliesslich seien nach dem Grundsatz der 
Gleichmässigkeit der Besteuerung seien Personen, die sich in gleichen Verhält-
nissen befinden würden, in derselben Weise mit Steuern zu belasten. Eine ande-
re Holdinggesellschaft in einer vergleichbaren Situation, die keine Wertberichti-
gung verbucht, die Verbuchung des Beteiligungsertrags zurückgebucht oder das 

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Geschäftsjahr 2014 abgeschlossen hätte, würde diese Steuern nicht zahlen 
müssen. Schliesslich wird auf das System des Beteiligungsabzugs hingewiesen, 
dessen Zweck darin bestehe, eine Doppel- bzw. Vielfachbelastung im Falle von 
Gesellschaften zu vermeiden, welche ihrerseits Beteiligungen besitzen. Mit die-
sem System werde der Besteuerung entsprechend der wirtschaftlichen Leis-
tungsfähigkeit und dem Gleichheitsgrundsatz nachgekommen.

2.3 In Bezug auf die geltend gemachte verfassungskonforme Auslegung von 
Gesetzesbestimmungen ist vorab darauf hinzuweisen, dass die Gesetzesausle-
gung ihre Grenzen im klaren Wortlaut und Sinn einer Gesetzesbestimmung findet 
(vgl. BGE 141 V 221 E. 5.2.1) sowie Bundesgesetze und Völkerrecht für das 
Bundesgericht und die anderen rechtsanwenden Behörden massgebend sind 
(vgl. Art. 190 BV). Insofern ist das Verwaltungsgericht deshalb an die Bestim-
mungen des DBG gebunden und dürfte auch dann nicht davon abweichen, wenn 
es sie für verfassungswidrig hielte (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 
2C_533/2021 vom 23.6.2022 E. 4.1). Beim Beteiligungsabzug werden die Betei-
ligungserträge nicht freigestellt, sondern es wird die Gewinnsteuer nach einem 
bestimmten Schlüssel herabgesetzt. Die Gewinnsteuer wird somit zunächst nach 
den ordentlichen Bestimmungen ermittelt, erst danach wird die Ermässigung auf 
der errechneten Steuer gewährt. Ist der Gesamtgewinn gleich hoch oder niedri-
ger als der Beteiligungsertrag, muss der Steuerbetrag folgerichtig auf null herab-
gesetzt werden. Im Ergebnis führt die Regelung gemäss Art. 69 DBG zur (fast) 
völligen Freistellung der Beteiligungserträge von der Gewinnsteuer (vgl. Felix 
Richner / Walter Frei / Stefan Kaufmann / Tobias F. Rohner, Handkommentar 
zum DBG, 4. Aufl. 2023, N. 3 zu Art. 69 DBG). Wie das Bundesgericht in seiner 
Rechtsprechung zum Beteiligungsabzug erkannt hat, geht der überschüssige An-
teil der Ermässigung verloren und kann nicht übertragen werden, weil es man-
gels gesetzlicher Grundlage – im Unterschied zum Verlustvortrag – keinen Vor-
trag auf spätere Steuerperioden gibt (vgl. BGE 138 I 297 E. 2.3). Dies spricht 
deshalb für Auffassung der Vorinstanz, dass der Beteiligungsabzug grundsätzlich 
nur zu jenem Zeitpunkt gewährt werden kann, in dem der Beteiligungsertrag rea-
lisiert bzw. erfolgswirksam verbucht wurde. Es fragt sich jedoch, ob das auch gilt, 
wenn in der Periode der Ertragserzielung eine Rückstellung gebildet werden 
muss, die in einer späteren Periode erfolgswirksam wieder aufgelöst wird. Hierzu 
findet sich im Schrifttum die Auffassung, dass die Qualifikation als Beteili-
gungsertrag erhalten bleibt. Der Auflösungsertrag stellt demnach Beteiligungser-
trag gemäss Art. 70 Abs. 1 DBG dar und unterliegt dem Beteiligungsabzug in der 
Periode der Rückstellungsauflösung. Die Bildung der Rückstellung muss jedoch 
in direktem Zusammenhang mit dem Beteiligungsertrag stehen und nach den 
buchführungsrechtlichen und steuerlichen Grundsätzen geschäftsmässig be-

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gründet sein (vgl. Fabian Duss / Marco Buchmann, in: Martin Zweifel / Michael 
Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, DBG, 4. Aufl. 
2022, N. 5e zu Art. 70 DBG, mit Hinweis auf Tribunal fiscal NE, 25.6.2010, 
RJN 2010, 463 ff., E. 4). Dem kann grundsätzlich zugestimmt werden, wenn da-
von ausgegangen wird, dass für die Berechnung des Beteiligungsabzugs die 
Rückstellung direkt vom Beteiligungsertrag in Abzug zu bringen ist, so dass sich 
in der Periode der Ertragserzielung und Rückstellungsbildung kein Nettobeteili-
gungsertrag und damit auch kein Beteiligungsabzug ergibt. In diesem Fall kann 
es sich rechtfertigen, dass der Beteiligungsabzug in der Periode der Rückstel-
lungsauflösung gewährt wird, sofern kein Missbrauch vorliegt. So verhält es sich 
auch hier. Hier stand die "Rückstellung" resp. Wertberichtigung auf der Forde-
rung für das Eingangsrisiko in einem engen Zusammenhang mit dem Beteili-
gungsertrag und war nach den buchführungsrechtlichen und steuerlichen 
Grundsätzen geschäftsmässig begründet. Es bestehen auch keine Anhaltspunk-
te, dass ein Missbrauch des Beteiligungsabzugs (insb. in Bezug auf die Kombi-
nation Beteiligungsabzug und Verlustverrechnung) vorliegt. Folglich ist der Auflö-
sungsertrag als Beteiligungsertrag gemäss Art. 70 Abs. 1 DBG zu qualifizieren 
und darauf der Beteiligungsabzug zu gewähren. 

3. Die Beschwerde erweist sich insofern als begründet. Sie ist gutzuheissen. 
Der angefochtene Entscheid ist daher aufzuheben und die Sache zu neuer Ent-
scheidung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bei die-
sem Ausgang des Verfahrens werden die Verfahrenskosten der Vorinstanz auf-
erlegt (vgl. Art. 144 Abs. 1 DBG).

 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, der angefochtene Entscheid wird auf-
gehoben und die Sache zu neuer Entscheidung im Sinne der Erwägungen 
an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2. Die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren von CHF 2'500.-- 
(Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden der Vorinstanz 
auferlegt. Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet. 

Die Beschwerdeführerin hat am 29. Mai 2024 einen Kostenvorschuss von 
CHF 2'500.-- bezahlt, so dass ein Rückerstattungsanspruch in gleicher 
Höhe besteht.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung DVS, 3003 Bern (A).

Schwyz, 20. März 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. März 2025