# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c41b7904-64da-55bd-bf3f-b612df4bdf02
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-03-23
**Language:** de
**Title:** medizinische Aktenlage widersprüchlich und unvollständig, Rückweisung
**Docket/Reference:** IV.2016.01095
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2016.01095.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2016.01095
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Vogel
Ersatzrichterin Bänninger Schäppi
Gerichtsschreiberin Geiger
Urteil
vom
23. März 2017
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste
Y.___
, Sozialversicherungsrecht, Team Recht
Hönggerstrasse
24, 8037 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1968 geborene
X.___
war zuletzt als ausgebildeter Informatiker tätig, ursprünglich bis etwa 2008 vollzeitlich
und später temporär sowie
teil
zeitlich
. Am 16. September 2011 (Eingangsdatum) meldete sich der Versi
cherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Vom 6. bis 31. Oktober 2011 war
X.___
in der
Z.___
stationär hospita
lisiert (Urk. 7/17/28-30). Die IV-Stelle klärte die med
izinischen und erwerbli
chen Ver
hältnisse ab und liess
X.___
durch Dr. med.
A.___
, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch begutachten (Gut
achten vom 13. September 2012, Urk. 7/22). Mit Vorbescheid vom 27. September 2012 (Urk. 7/26) stellte die IV-Stelle gestützt auf einen
Invali
ditätsgrad
von 50 % mit Wirkung ab 1. März 2012 eine halbe Rente in Aus
sicht, wogegen der Versi
cherte am 25. Oktober 2012 respektive 24. Januar 2013 Einwand erhob (Urk. 7/34 und Urk. 7/39). Nachdem sich der Versicherte vom 12. bis 27. Dezember 2012 im
B.___
in stationärer psychiatrischer Behandlung befunden hatte, holte die IV-Stelle den
Austritts
bericht
vom 27. Dezember 2012 ein (Urk. 7/41).
X.___
verzichtete auf eine Stellungnahme dazu (Urk. 7/42-43). Am 22. Juli 2013 bat die
IV-Stelle den Gutachter Dr.
A.___
um eine ergänzende Stellungnahme zum Einwand (Urk. 7/44), die am 9. August 2013 erfolgte (Urk. 7/46). Mit Eingabe vom 22. August 2013 (Urk. 7/49) nahm der Versicherte dazu Stellung. Nach
dem die IV-Stelle weitere medizinische Abklärungen getätigt hatte, wurd
e
X.___
erneut zur Stel
lungnahme aufgefordert (Urk. 7/60), welche er am 3. Juli 2014 erstattete (Urk. 7/65). Daraufhin liess die IV-Stelle den Versi
cherten erneut durch Dr.
A.___
psychiatrisch begutachten (Verlaufs-Gut
achten vom 31. August 2015, Urk. 7/77). Mit Eingabe vom 10. Februar 2016 nahm
X.___
dazu Stellung (Urk. 7/86, unter Einreichung von Berichten von Dr. med.
C.___
, Facharzt FMH Psychiatrie und Psycho
therapie, vom 5. Und 10. Februar 2016, Urk. 7/85 und Urk. 7/88). Mit Schrei
ben vom 22. August 2016 auferlegte die IV-Stelle
X.___
eine
Scha
denminderungspflicht
im Hinblick auf die Durchführung einer Behandlung zur Verbesserung des Gesundheitszustandes (Urk. 7/100), woraufhin dieser am 30. August 2016 mitteilte, dass Dr.
C.___
sein Behandler sei (Urk. 7/110). Mit Verfügung vom 2. September 2016 (Urk. 7/102 in Verbindung mit Urk. 7/113) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab 1. März 2012 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob
X.___
am 30. September 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte Folgendes:
„1.
Dem Versicherte
n sei ab März 2012 und bis
auf w
eiteres eine ganze
IV-Rente auszurichten.
2.
Die Schadenminderungspflicht vom 22. August 2016 sei aufzuheben.
3.
Eventualiter sei die Schadenminderungspflicht durch die IV-Stelle zu
konkretisieren.
4.
Es sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.
5.
Unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.“
Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 2. November 2016 (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-124) um teilweise Gutheis
sung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung der Angelegenheit zur weiteren medizinischen Abklärung und anschliessenden Beurteilung des Rentenan
spruchs. Mit Verfügung vom 9. November 2016 wurde dem Beschwerdeführer Gelegenheit gegeben, sich zur beantragten Rückweisung der Sache zu ergänzenden Abklärungen zu äussern (Urk. 8), welche er mit Eingabe vom 15. November 2016 ablehnte und eine direkte
Gutachtensan
ordnung
durch das Gericht beantragte (Urk. 9).
Der Beschwerdeführer hielt mit Eingabe vom 1
0.
März 2017 an seiner Beschwerde fest (Urk. 13), nach
dem
er
mit Beschluss vom 21. Februar 2017
darauf hingewiesen worden war, dass die in Aussicht gestellte Rückweisung der Sache an die Verwaltung allenfalls zu einer zu seinen Ungunsten geänderten Verfügung führen könnte und ihm Gelegenheit zum Rückzug der Beschwerde gegeben
worden war (Urk. 11). Dies wurde der Beschwerdegegnerin am
15. März 2017
mitgeteilt (Urk. 14).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan
gen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgeset
zes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken.
Rechtsprechungsge
mäss
ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische
s Lei
den
mit Krankheitswert besteht, welche
s
die versicherte Person auch bei Auf
bietung allen guten Willens daran hindert, ein
rentenausschliessendes
Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG;
BGE 139 V 547
E. 5;
131 V 49
E. 1.2;
130 V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5
und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E.
5.4.
).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege
artis
auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge
richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201
5
E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank
heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer
Restarbeits
fähigkeit
auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20
15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18.
April 2016 E. 4.1).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreivier
telsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechts
anspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
1.4
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor
instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der
Rück
weisung
– da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen,
wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige
Ermessensent
scheide
zu treffen sind, oder wenn der
ent
scheidrelevante
Sachverhalt unge
nügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).
Be
i
ungenügenden Abklärungen
durch den Versicherungsträger holt
die Be
schwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein
, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über
haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine
Admi
nistrativ
expertise
in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref
fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der
–
anschliessend
reformatorisch entscheidenden
–
Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E
ine Rückweisung an den Versicherungs
träger
bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten
Frage begründet
ist.
Ausserdem
bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbe
nommen, eine Sache zurück
zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Prä
zisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B
GE
137 V 210
E.
4.4.1.
4 mit Hin
weisen; Urteil des Bundesgerichts
8C_815/2012 vom 21.
Oktober 2013 E.
3.4
,
publi
ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S.
3)
.
2.
2.1
Dr.
C.___
, welcher den Beschwerdeführer seit März 2011 psychiatrisch behan
delt, stellte in seinem Bericht vom 2. Februar 2012 (Urk. 7/17/1-6) zuhanden der Beschwerdegegnerin als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig
keit eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F 31.4) sowie  eine einfache
Aktivi
täts
- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10: F 90.0) fest. Der Beschwerde
führer sei bereits seit 2002 wegen Depressionen in psychiatrischer Behand
lung. Aufgrund des Krankheitsverlaufes, der fehlenden Remission trotz intensiver ambulanter, teilstationärer und stationärer Behandlung sei die Prognose eher schlecht. Der Beschwerdeführer werde wahrscheinlich dauer
haft a
rbeitsunfähig bleiben. In seiner
zuletzt
ausgeübten Tätigkeit als Infor
matiker sei er seit dem 1. März 2011
wegen depressiver Stimmung,
Antriebs
-
losigkeit und kognitive Beeinträchtigungen zu 100
%
arbeitsunfä
hig.
2.2
Im psychiatrischen Gutachten vom 13. September 2012 (Urk. 7/22) diagnosti
zierte
Dr.
A.___
eine bipolare affektive Störung (ICD-10: F 31.8) sowie generelle Lebensprobleme, Vereinsamung (ICD-10: Z 60).
Der
Beschwerde
führer stamme
aus sch
wierigen Familienverhältnissen.
Die
Familie
sei
mit Suchtkrankheiten
belastet gewesen und der Bruder habe sich
vermutlich
sui
zidiert
.
Der Beschwerdeführer
habe
nicht bei seinen Eltern aufwachsen
kön
nen und sei
in Heimen untergebracht
gewesen
. Es
könne
insgesamt von einer gestörten Jugend ausgegangen werden, welche seine Persö
nlichkeitsent
wicklung behindert habe. Beru
flich
habe
er einige Jahre funktionieren
kön
nen
. Er
sei
während Jahren in Banken als Informatiker angestellt
gewesen
. Die letzten Jahre
habe er
meist nur temporär
gearbeitet
, seit Mai 2010
sei
er arbeitsunfähig. Mehrmals
sei
es beim Versicherten zu Lebensproblemen
ge
k
ommen
. So soll er 1992-1994 eine schw
ere Lebenskrise erlitten  und sich intensiv dem Drogen- und Al
koholkonsum hin
gegeben haben
. Er
habe
diese Phasen überwinden
können
, gemäss seinen Angaben spiel
t
en die Drogen
heute keine Rolle mehr. Seit circa 10 Jahren leide
der Beschwerdeführer
an mehr oder weniger stark ausgeprägten Depressionen. Er
nehme regelmäs
sig Antidepressiva und andere Psychopharmaka ein,
so könne er
arbeiten. 2007
habe
er eine schwierige Phase
erlebt
, da damals der Bruder
verstorben sei
und andere ihm nahestehende Personen sich von ihm
getrennt hätten
.
Der Beschwerdeführer
habe
in den letzten Jahren Hinweise für eine bipolare affektive Störung
gezeigt
. Zwar zeigten sich keine ausgeprägten Manien, eher
träten
hypom
ane
Phasen auf. Die Stimmungs-la
ge
sei
aber rasch wech
selnd.
Der Beschwerdeführer
sei
vorwiegend in depressiven Verfassungen. Im Februar 2012
sei
von
Dr.
C.___
eine schwere depressive Episode festgestellt
worden
,
wobei
beinahe zeitgleich
die
Z.___
eine
leichtgradige
depressive Epi
sode
diagnostiziert habe. Diese Beobach
tungen wie
sen darauf hin, dass der
Beschwerdeführer
in der Depressivität ein
rasch wechselndes Ausmass zeige
.
Der Beschwerdeführer
werde an einem Psychiatrie-
Zentrum intensiv m
edi
kamentös behandelt. Es finde
d
aneben keine begleitende Psycho
therapie statt. Der Versicherte
erhalte
momentan
Wellbutrin
150mg und
Cipralex
10mg. Die Medikamentenspiegel
lägen
im Referenzbereich. Es
sei
nachvoll
ziehbar, dass
der Beschwerdeführer
an einem Arbeitsplatz Mühe hätte, eine konstante Leistung zu erbringen, da di
e Stimmungsschwankungen sich ne
gativ auswirk
t
en. Dieser krankheitsbedingte Ante
il an Arbeitsunfähigkeit erkläre
nur einen Teil der Problematik.
Er
sei
nämlich in den letzten Jahren
in e
ine Verwahrlosung geraten, hause
in seiner Wohnung
mit
grosse
r herr
schender Unordnung
, er
wasche kaum, benutze Plastikgeschirr, habe
sich auch vom sozialen Kontakt
gro
ssteils
zurückgezogen. Er pflege
einen
unste
ten Lebensstil, stehe
spät auf, geh
e
dann
immer wieder ins Bett, erledige
mit Mühe und Not die Einkäufe. Zu alldem
sei
er noch durch die psychisch kranke Freundin belastet. Es
könne
darauf hingewiesen werden, dass die
Z.___
den
Beschwerdeführer
mehrmals
aufgefordert habe,
sich weiterhin im
tages
klinischen
Programm zu beteiligen, was er aber
abgelehnt habe
. Dies
sei
bedauerlich. Der Zerfall der Lebens-gestaltung
sei
nämlich ein wesentlicher Grund dafür, dass der
Beschwerdeführer
nicht arbeitstätig
sei
. Er
habe
die Fähigkeit verloren, den Tag zu gestalten, er
lasse
sich gehen. Es
sei
davon auszuge
h
en, dass ein wesen
tlicher Teil der Arbeitsunfähig
keit durch diese ungünstigen krankheitsfremden Faktoren hervorgerufen
werde
. Es
sei
des
halb dringend angezeigt, den
Beschwerdeführer erneut und
über längere Zeit
einer Tagesklinik anzu
schliessen, um diese k
rankheitsfremden Faktoren zu be
heben. Die psychische St
örung für sich genommen schränke die Arbeitsfä
higkeit zu circa
50
% ein. Da der
Beschwerdeführer
an rasc
hen
Stimmungs
schwankungen
leide, sei
es ihm nicht möglich
,
über viele Stunden konstante
berufliche Leistungen zu erbrin
gen. Die Prognose
sei
unklar,
wobei sie
davon
ab
hänge
, ob die notwendigen sozial-therapeutischen Massnahmen ergriffen werden oder nicht.
Die bestehenden psychischen Beeinträchtigungen wirkten sich aufgrund der Stimmungsschwankungen limitierend aus. Dabei seien die Funktionen ein
geschränkt und die Belastbarkeit sei herabgesetzt. Daher machten auch ungünstige krankheitsfremde Faktoren mit.
Sowohl die
bisherige Tätigkeit als Informatiker
als auch eine angepasste Tätigkeit
sei
en
dem Beschwerdeführer zu 50 % zumutbar, wobei diese Einschränkung seit Mai 2010 gelte. Durch eine ganztä
g
ige tagesklinische Betreuung könne die Arbeitsfähigkeit verbes
sert werden. Vorerst müssten die sozial-medizinischen Massnahmen unge
setzt werden, bevor berufliche Massnahmen durchzuführen seien.
Psychoso
ziale Ursachen seien massgeblich mitverantwortlich für die Arbeitsunfähig
keit, seien aber nicht überwiegend. Suchtprobleme beständen keine mehr.
2.3
Im Austrittsbericht des
B.___
vom 2
7.
Dezember 2012 (Urk. 7/41), wo sich der Beschwerdeführer vom 1
2.
bis
27. Dezember 2012 in stationärer psychiatrischer Behandlung befunden hatte,
führte
Dr.
med.
D.___
, A
llgemeine Innere Medizin FMH,
folgende Diagnosen auf:
-
Sonstige bipolare affektive Störung, bipolare II-Störung (Anhang I,
ICD-10: F 31.8)
-
Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika:
Abhängigkeitssyndrom gegenwärtiger Substanzgebrauch (aktive
Abhängigkeit, ICD-10: F 13.2)
-
Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10: F 90.0)
Der Beschwerdeführer sei freiwillig auf Anraten seines behandelnden Psychia
ters
Dr.
C.___
bei
Benzodiazepinabhängigkeit
vor dem Hintergrund einer bipolaren Erkrankung und fraglichem ADHS erschienen.
Bezüglich der Benzodiazepin-Medikation sei das Sistieren des
Stilnox
unproblematisch gelungen, zudem hätten
Temesta
und
Rivotril
auf 9
mg
pro Tag reduziert
werden können.
2.4
Am 9. August 2013 nahm
Dr.
A.___
ergänzend Stellung im Rahmen des
Einwandverfahrens
(Urk. 7/46) und führte aus, dass der
Austrittsbericht
des
B.___
vom 27. Dezember 2012 (E. 2.3)
die
zweite
Entzugs
behandlung
in Hinsicht auf Benzodiazepine
beschreibe, so sei der Beschwer
deführer
bereits während der
Hospitalisation
in der
Z.___
vom
6.
bis 31. Oktober
2011 von
Temesta
entzogen worden. Offensichtlich
habe
er spä
ter wieder in massivem Ausmass
Temesta
konsumiert, was er bei der
gut
achterlichen
Untersuchung
am
3. September
2012 verschwiegen
habe.
I
n der Klinik im Dezember 2012
habe er angegeben, dass der
sehr hohe Konsum von
Temesta
seit
circa Dezember 2011 bestehe, was
darauf schliessen
lasse
, dass die
Abhängigkeitsproblematik
einen hohen Stellenwert innehabe.
Es
könne
darauf hingewiesen werden, dass gemäss Arzneimittelkompendium der Schweiz
Temesta
in derart hoher Dosierung zu Benommenheit,
Verwirrtheits
zuständen
, ja zu lebensbedrohlichen Zuständen führen
könne
. Bereits bei normalen
beziehungsweise
hohen Dosierungen
werde
von Nebenwirkungen wie Amnesie, Suizidvorstellungen, Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- und
Kon
zentrationsstörungen
berichtet. Es
sei also davon auszugeh
en, dass ein erheblicher Teil der seit Dezember 2011 bestehenden Symptomatik auf den Benzodiazepin-Abusus zurückzuführen
sei
. Es
sei
dringend zu empfehlen, den
Beschwerdeführer
i
n eine Therapie in einem Abhäng
igkeitszentrum zu überweisen. Beim Austritt aus dem
B.___
habe der Beschwerdeführer
noch
9mg
Temesta
beziehungsweise
Rivotril
ein
genom
men
, was gemäss schweizerischem Arzneimittelkompendium immer noch über der empfohlenen Maximaldosis von
7.5mg
Temesta
liege
.
Die
Suchter
krankung
könne
nicht als sekundär angesehen werden. Im Bericht der
Z.___
vom 21.
November 2011
sei
darauf hingewiesen
worden
, dass bereits in der Jugend ein multipler Substanz-Abusus bestanden
gehabt habe
. Die bipolare affektive Störung
sei
dagegen erst 2011 diagnostiziert worden,
was
auch für
die einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
gelte
. Zusammenfas
send
ergebe sich, dass d
ie starke Suchtproblematik einen wesentlichen nega
tiven Beitrag an die psychischen Probleme des
Beschwerdeführers
bezie
hungsweise
an die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
bringe
. Die Ein
schränkung der
Arbeitsfähigkeit
könne
erst nach einer mehrmonatigen kon
trollierten Abstinenz korrekt bestimmt werden.
Aus dem neuen Arztbericht des
B.___
ergebe
sich eine wesent
liche Änderung der Einschätzung. Es
sei
jetzt klar, dass die
Suchter
krankung
einen wesentlichen Anteil an der Schädigung des Gesundheitszu
standes des
Beschwerdeführers habe
. Die Suchterkrankung
sei
nicht sekundär zur bipolaren affektiven Störung
beziehungsweise
der Aktivitäts- und
Auf
merksamkeitsstörung
aufgetreten. Vor der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
seien
therapeutische Massnahmen indiziert, insbesondere eine langdauernde Entzugsbehandlung. Erst
anschliessend
werde
die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit definitiv und korrekt beurteilt werden können. Die Arbeits
fähigkeit dürfte in einer angepassten Tätigkeit sowie in der angestammten Tätigkeit gleich hoch sein, da die Problematik beim
Beschwerdeführer
selbst und nicht bei der Arbeit liege
. Es
sei
anzunehmen, dass sich die Arbeitsfä
higkeit ohne Suchtmittel deutlich verbessern
we
rde
, wenn auch der dann bestehende Grad der Arbeitsfähigkeit heute nicht vorausgesagt werden
könne
. Wegen der Einnahme von Suchtmitteln
sei
die Arbeitsfähigkeit zwar eingeschränkt, allerdings
gelte
eine Sucht nicht als psychischer
Ges
und
heitsschaden
, vielmehr stelle
diese einen ungünstigen krankheitsfremden Faktor dar.
2.5
Im Bericht der
Z.___
vom 4. Oktober 2013 (Urk. 7/51) zuhanden der
Beschwerde
gegnerin
wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt:
-
bipolare affektive Störungen, gegenwärtig schwere depressive Episode
ohne psychotische Symptome (ICD-10: F 31.4, bestehend seit circa
12 Jahren)
-
Psychische
und Verhaltensstörungen durch S
edativa und Hypnotika:
Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: F 13.2, bestehend seit circa 3 Jahren)
Der Beschwerdeführer habe vom 1
6.
bis 24. Lebensjahr Drogen genommen: Ec
s
tasy, LSD, Heroin, Kokain, aber nie intravenöse Drogen. Er habe dann relativ schnell damit aufgehört und habe mit Hilfe des Hausarztes einen
Dia
zepin-gestützten
Entzug gemacht. Seither nehme er keine Drogen mehr. Eine Benzodiazepin-Abhängigkeit bestehe jedoch seit 3 Jahren.
Aktuell nehme er noch circa 2 Milligramm
Temesta
ein.
Der Beschwerdeführer sei vom 12. Juni
bis 1
5.
August 2013 stationär behandelt worden.
Beim Beschwerdeführer liege eine chronische Erkrankung vor mit Erstmanifestation vor 12 Jahren. Aufgrund der langen Krankheitsdauer und Häufigkeit der Krankheitsphasen sei von einer Heilung der Erkrankung nicht auszugehen. Sowohl eigen- wie auch fremdanamnestisch sei jedoch zu erheben, dass der Beschwerdeführer in den vergangenen Jahren häufig
incompliant
betreffend d
ie
Tabletten-/Medikamenteneinnahme gewesen sei. Aus diesem Grund sei es möglich, dass bei regelmässiger Einnahme der Medikation eine Verbesserung des Zustandes eintreten könne. Eine engmaschige psychotherapeutische Behandlung - unter anderem mit Psychoedukation - zur Kontrolle und Früh
erkennung von erneuten depressiven oder manischen Phasen sei jedoch dringend indiziert.
Die bisherige Tätigkeit als Informatiker sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Ein Wiedereinstieg ins Berufsleben zu 50 % scheine aus arbeitstherapeutischer Sicht eventuell als Fernziel mög
lich. Dies müsse im Verlauf jedoch durch die
Weiterbehandler
und je nach Ergebnis der Integrationsmassnahem neu beurteilt werden.
2.6
Im Bericht der
E.___
vom 30. April 2014 (Urk. 7/56) zuhanden der Beschwerdegegnerin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt:
-
Depression (seit 2000, Verschlechterung seit 2010)
-
Fibromyalgie (seit 2012, in Abklärung beim Rheumatologen)
-
Fatigue
-
Hypothyreose
Die Prognose sei schlecht
und der Beschwerdeführer sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig.
2.7
Dr.
C.___
hielt in seinem Bericht vom 1
9.
Mai 2014 (Urk. 7/58) zuhanden der Beschwerdegegnerin an seinen im Bericht vom 2. Februar 2012 gestellten Diagnosen (vgl. E. 2.1) fest und führte aus, dass
die Prognose aufgrund des Krankheitsverlaufes und der Therapieresistenz ungünstig sei. Der Beschwer
deführer sei aufgrund der affektiven und kognitiven Einschränkungen wei
terhin zu 100% arbeitsunfähig.
2.8
Dr.
A.___
stellte in seinem psychiatrischen Verlaufsgutachten vom 31. August 2015 (Urk. 7/77) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
-
Bipolare affektive Störung, gegenwärtig leicht- bis mittelgradige
Episode (ICD-10: F 31.3)
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben folgende Diagnosen:
-
Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (den Akten
entnommen, ICD-10: F 90.0)
-
Alleinleben (ICD-10: Z 60.2)
-
Konsum von Sedativa und Hypnotika (ICD-10: Z 72.2)
In Bezug auf die beim
Beschwerdeführer
bestehenden diversen psychischen Leiden
hätten
sich Verbesserungen eingestellt. Insbesondere
habe
eine rele
vante Besserung der Suchtproblematik erreicht werden
können
.
Der Beschwerdeführer
habe
zwar am Ende der Entlassung immer noch relativ hohe Dosen
Rivotril
und
Temesta
konsumiert
, gemäss seinen Angaben
sei
es ihm aber später
gelungen
, den Konsum zusätzlich massiv zu senken. Dem Bericht des
B.___
vom 27.
Dezember 2012
könne
entnom
men werden, dass
der Beschwerdeführer
die Klinik vorzeitig
verlassen habe
.
Von Juni 2013 bis August 2013
sei
er
in der
Z.___
hospitalisiert
gewesen
. Dem Bericht
sei
nicht eindeutig zu entnehmen, wie viele Medikamente er damals noch
ei
n
genommen habe
. Es
sei jedenfalls
immer noch ein
Abhän
gigkeitssyndrom
von Sedativa und Hypnotika angeführt
worden
. Der
Beschwerdeführer
bestr
eite
dies heute, er nehme seither
Temesta
nur noch in Reserve ein und
Stilnox
lediglich noch 1 bis 2 Tabletten pro Tag. Dies
werde denn auch vom aktuel
len Laborbericht bestätigt (13.
August
2015), wo
Temesta
unter dem Referenzwert und
Stilnox
im Referenzbereic
h lägen
.
Der Beschwerdeführer
werde
ambulant psychiatrisch betreut. Er
erhalte dabei fol
gende Medika
mente:
Saroten
100mg,
Seroquel
150mg,
Valdoxan
25
mg. Die Medikamenten-
Spiegel
lägen
gemäss aktuellem Laborbericht (13
.
August
2015)
grossteils
unter dem Referenzbereich und entfalte
te
n so kaum eine therapeutische Wirkung. Dies
gelte
insbesondere in Hinsicht auf das gegen Manien wirksame
Seroquel
sowie das antidepressiv wirkende
Valdoxan
. Der
Beschwerdeführer gebe an, dass die Psycho
therapie vor längerer Zeit auf etwa
alle
4 Wochen reduziert
worden sei
. Dies
sei als Hinweis
dafür
zu deu
ten
, dass sich die angeblich schwere depressive Episode, welche im Mai 2014 bes
tanden haben soll, gebessert habe
. Die Anamnese und der Befund der
aktuellen
Untersuchung
liessen
auf eine knapp mittelgradig
e depressive Epi
sode schliessen. So sei der Beschwerdeführer
stimmungsmässig
zwar manchmal gedrückt, er klage
über eine Ver
minderung des Antriebs und sub
jek
tive Konzentrationsstörungen. Gegen eine schwere depressive Episode
sprächen
aber folgende Umstände: Suizidgedanken
beständen
nicht,
er habe
eher einen gesteigerten Appetit, er
sei
weiterhin fähig, mehreren Tätigkeiten nachzugehen. So
fahre
er zweimal pro Woche mit dem Velo zur Physiothera
pie in der Stadt Zürich. Seine Wohnung
halte
er besser in Schuss, die Ein
käufe
könne
er nach wie vor selbsts
tändig erledigen, er beschäftige
sich engagiert am PC. Zu manischen
oder hypomanischen Phasen komme es sel
ten. Es gehöre zur bipo
laren affektiven Störun
g, dass es zu Schwankungen komme
. Seit
circa
Sommer 2014 dürfte aber eine
grossteils
leicht- bis mittel
gradige depressive Episode mit nur seltenen
hypomanen
Schwankungen bestehen. Eine genügende Einnahme von
Seroquel
werde
die
hypomanen
Phasen günstig beeinflussen. Die korrekte Einnahme von
Valdoxan
werde
dazu führen, dass nur noch selten relevante depressive Episoden entstehen. Die dem
Beschwerdeführer
abgegebenen Medikamente stell
t
en eine sinnvolle und zumutbare Behandlung dar. Allerdings sollte die medikamentöse Com
pliance von seinem Psychiater kontrolliert werden. Sonst
würden
diesem die therapeutischen Möglichkeiten
beziehungsweise
eine realistische Einschät
zung der
Arbeitsfähigkeit
entgehen. Die in den Berichten erw
ähnte einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
sei
kaum relevant, jedenfalls
fänden
sich keine Hinweise (weder in den Akten, noch bei der heutigen kursorischen Untersuchung), dass diese Störung massgeblich wäre. Der
Beschwerdeführer
gebe
an, seit einem Jahr an einer Fibromyalgie zu leiden, welche vo
r allem Beinschmerzen verursache
.
Der Beschwerdeführer habe
bei der Untersuchung über Beinschmerzen
geklagt, er wirke aber auf die Schmer
zen kaum fixiert und äusser
e
keine hypochondrischen Befürchtungen. Die Schmerzen bilde
te
n auch nicht den Hauptfoku
s seines Interesses. Eine Fibro
myalgie
möge
vor
handen sein, die Kriterien der I
CD-10 betreffend
eineanhalten
de
somato
forme
Schmerzstörung
würden
aber nicht erfüllt.
Der Beschwerdeführer
werde
vom Sozialdienst finanziell unterstützt. In dessen Auftrag
habe
er erfolgreich einige praktische Arbeitseinsätze
absolviert
. Eine regelmässige
berufliche Tätigkeit führe
er aber nicht durch. In Bezug auf die Arbeitsfähig
keit
lasse
sich
aussagen, dass d
ie bipolare affektive Störung weiterhin vor
handen
sei und
der Verlauf
chronifiziert
sei
. Es
liege
beim
Beschwerdeführer
in der Regel eine leicht- bis mittelgradige depressive Episode vor.
Hypoma
nische
Phasen
seien
selten
, wobei zu bemerken sei,
da
s
s die medikamentöse Therapie ungenügend
sei
. Durch eine genügende Medikation
könne
eine Ver
besserung
beziehungsweise
zumindest eine Stabilisierung auf dem leicht- bis mittelgradigen Niveau erreicht werden. Es
könne
zusa
mmenfassend von einer knapp 50%
igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Eine genügende Einnahme der Psychopharmaka
werde
dazu führen, dass der
Beschwerdeführer
die Arbeitsfähigkeit
werde
steigern können.
Er
könne
seine Arbeitsfähigkeit am besten im Computerbereich
verw
erten. Er müsste ver
mutlich hier geeignete Arbeitsbedingungen vorfinden (eher selbstständige Tätigkeit, kein Aufenthalt mit eng strukturierten Gruppen, usw.). Die Prog
nose
sei
nicht ungünstig.
Die bestehenden psychischen Beeinträchtigungen führten dazu, dass der Beschwerdeführer Mühe habe, wesentlich mehr als 50 % Arbeitspräsenz zu leisten. Die Funktionen seien teilweise eingeschränkt, und die Belastbarkeit eher herabgesetzt. Es müssten aber auch die krankheitsfremden Faktoren (lange Phase von Arbeitsuntätigkeit, Unterstützung durch Sozialdienst, feh
lende Motivation zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit) berücksichtigt werden. Die bisherige Tätigkeit sei ihm noch zu 50-60 % zumutbar, wobei die Leistungsfähigkeit nicht vermindert sei. Die 50%ige Arbeitsfähigkeit sei seit Mai 2010 mehr oder weniger konstant geblieben. Computerarbeiten seien weiterhin geeignet. Der Arbeitsplatz habe auf die psychis
che Störung Rück
sicht zu nehmen
, wobei in
sbesondere ein hektischer Betrie
b sowie die Prä
senz von vielen Menschen in engem Raum eher ungünstig sei
.
Auch eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer zu 50-60% zumutbar. Beruf
liche Massnahmen seien möglich, doch sei der Beschwerdeführer diesbezüg
lich eher negativ eingestellt. Invaliditätsfremde Ursachen seien mitverant
wortlich für die Arbeitsunfähigkeit,
wobei
das eigenständige psychischen Leiden mit Kran
kheitswert
aber auch mitverantwortlich sei
.
Se
it
der letzten B
egutachtung im August 2013 habe sich in Bezug auf die Suchtproblematik eine relevante Veränderung ergeben
, so habe der Beschwerdeführer sein Suchtleiden überwunden
.
Bei der bipolaren affektiven Störung sei es - wie üblich - gelegentlich zu Schwankungen gekommen.
2.9
Dr.
C.___
nahm
in seinem Bericht vom 5. Februar 2016 (Urk. 7/85)
Stellung zum psychiatrischen Verlaufs-Gutachten vom 31. August 2015 (vgl. E. 2.8)
und führte aus,
dass sich der Beschwerdeführer seit dem 26. Juli 2011 bei ihm in Behandlung befinde, wobei sich die Behandlungsfrequenz nach dem Gesundheitszustand richte
(in
der Regel 14-täglich bis ein Mal im Monat). Nebst den bereits genannten Diagnosen (vgl. E. 2.1 und E. 2.7) diagnosti
zierte er auch eine Zwangsstörung mit vorwiegend Zwangshandlungen. Die psychischen Beeinträchtigungen beständen seit über einem Jahr
. Während der m
eisten Zeit
habe
beim Beschwerdeführer eine depressive Episode bestanden, welche von
hypomanen
Zuständen von 1-2 Wochen Dauer unter
brochen worden sei. Bisher sei es zu keiner Teilremission gekommen. Bei Abnahme der depressiven Symptomatik habe teilweise über Wochen ein
dysthymer
Zustand
bestanden
. Die Prognose sei aufgrund de
s bisherigen
Krankh
eitsverlaufes eher ungünstig. Der
Beschwerdeführer
sei bisher
gemäss Behandlungsrichtlinien psychopharmakologisch therapiert worden. Aufgrund der häufig auftretenden starken unerwünschten
Nebenwirkungen
hätten die einzelnen Medikamente oft nicht genügend
hoch dosiert werden können. Ein
e grosse Anzahl von Substanzen habe trotz entsprechenden
Plasmaspie
geln
wenig bis nichts gewirkt. Ob die Arbeitsfähigkeit mittels
Therapiemass
nahmen
verbessert werden könne, sei unsicher. Es sei erstaunlich und unüb
lich, dass
Dr.
A.___
den Beschwerdeführer zwei Mal habe begutachten können. Gewisse Symptome wie beispielsweise Zwangshandlungen und paranoide Ideen seien vom Gutachter denn
och nicht erkannt worden.
Der Beschwerdeführer sei zu 100 % arbeitsunfähig. Gegebenenfalls könne er im geschützten Rahmen tätig werden, da er aufgrund seiner Erkrankung mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr im primären Arbeitsmarkt bestehen könne.
2.10
Am 10. Februar 2016 nahm
Dr.
C.___
ergänzend Stellung zum psychiatrische
n
Gutachten von
Dr.
A.___
vom 31. August 2015 (vgl. E. 2.8) und hielt fest, dass aufgrund des tiefen Medikamentenspiegels nicht auf eine Medikamen
ten-
Incompliance
des Beschwerdeführers geschlossen werden könne. So habe sich bei ihm in der Vergangenheit gezeigt,
dass Medikamente sowohl in tie
fen, wie auch in hohen Spiegelbereichen teilweise gewirkt hätten, doch meist unter Einhandeln von massiven unerwünschten Nebenwirkungen. Einige Medikamente hätten durchaus eine Wirkung im tiefen Dosis- beziehungs
weise Spiegelbereich gezeigt.
3.
3.1
Anhand der vorliegenden medizinischen
Unterlagen
lässt sich
die Arbeitsfähig
keit
des Beschwerdeführers
im Zeitpunkt der Rentenverfügung
nicht verlässlich beurteilen
.
So diagnostizierte
Dr.
C.___
, welcher den Beschwerdeführer bereits seit
Juli
2011 psychiatrisch behandelt,
in seinen Berichten vom 2. Februar 2012 (
E. 2.1
) und vom 19. Mai 2014 (
E. 2.7
) eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F 31.4) sowie eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10: F 90.0). Er zeige ein schweres apathisches dep
ressives Syndrom sowie eine kog
nitive Dysfunktion in Form von Konzentr
ations-, Gedächtnis- und Auffas
sungsstörungen. Die Prognose sei aufgrund des
Krankheitsver
laufes
und der Therapieresistenz (bereits mehrmalige ambulante,
teilstatio
näre
und stationäre Behandlungen) ungünstig. Entsprechend sei der Beschwerdeführer seit März 2011 zu 100 % arbeitsunfähig. Auch die
Z.___
best
ätigte diese Diagnosen wei
testgehend und stellte
im November 2011
sogar die Verdachtsd
iagnose auf eine gemischte
schi
zoaffektive
Störung (Urk. 7/17 S. 28-30). Dr.
D.___
von der
E.___
hielt in ihrem Bericht vom 30. A
pril 2014 (vgl. E. 2.6
) als Diagnosen mit
Auswirkung auf die Arbeitsfähig
keit eine Depression (seit 2000, seit 2010 verschlechtert), eine Fibromyalgie (seit 2012, beim Rheumatologen in Abklärung), eine
Fatigue
und eine Hypothyreose fest und attestierte dem Beschwerdeführer ebe
nfalls eine 100%ige Arbeitsunfä
higkeit. Der begutachtende Psychiater Dr.
A.___
diagnostizierte in seinem ersten Gutachten vom 13. September 2012 (
E. 2.2
) eine bipolare affektive Störung (ICD-10: F 31.8) und generelle
Lebensprob
leme
, Vereinsamung (ICD-10: Z 60) und hielt fest, dass dem Beschwerdefüh
rer sowohl die bisherige Tätigkeit als Informatiker als auch eine angepasste Tätigkeit zu 50
% zumutbar seien. Ausserdem beständen keine
Suchtprob
leme
(mehr). In der ergänzenden Stel
lungnahme vom 9. August 2013 (
E. 2.4
) - im Nachgang zum stationären Aufenthalt im
B.___
, wo insb
esondere ein Entzug von Benzodi
azepin stattgefunden hatte (
E. 2.3
) - führte Dr.
A.___
aus, dass die Arbeitsfähigkeit erst nach einer
langdau
ernden
Entzugsbehandlung beurteilt werden könne, da diese (primäre) Suchterkrankung einen wesentlichen Anteil an der Schädigung des Gesund
heitszustandes des Beschwerdeführers habe. Im weiteren Verlaufs-Gutachten vom 31. August 2015 (
vgl. E. 2.8
) stellte Dr.
A.___
als Diagnose mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit wiederum eine bipolare affektive Störung, welche gegenwärtig aber nur eine leicht- bis mittelgradige Episode (ICD-10: F 31.3) darstelle
. In Bezug auf die diversen psy
chischen Leiden hätten sich Verbesserungen eingestellt. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ver
blieben eine einfache Akt
ivitäts- und Aufmerksamkeitsstö
rung (den Akten entnommen, ICD-10: F 90.0), das Alleinleben (ICD-10: Z 60.2) und der Kon
sum von Sedativa und Hypnotika (ICD-
10: Z 72.2). Jegliche Tätig
keit sei dem Beschwerdeführer noch zu 50-60 % zumutbar, doch führten die Beeinträchti
gungen dazu, dass er Mühe habe, wesentlich mehr als eine 50%ige
Arbeits
präsenz
zu leisten. Der Arbeitsplatz sollte auf die psychische Störung Rück
sicht nehmen, wobei insbesondere ein hektischer Betrieb sowie die Präsenz von vielen Menschen in engem Raum eher ungünstig seien. Weiter hielt der Gutachter fest, dass der Beschwerdeführer sein Suchtleiden überwunden habe. Dr.
C.___
stellte in seinem
weiteren
Bericht vom 5. Februar 2016 (
E. 2.9
) sogar eine verschlechterte Diagnose, da er nun beim
Besc
hwerdeführer eine Bipolar-I-Stö
rung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychoti
schen Symptomen, sowie eine Zwangsstörung, vorwiegend Zwangshandlun
gen, fe
ststellte. Er attes
tierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit.
3.3
Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Beschwerdeantwort vom 2. November 2016 (Urk. 6) davon aus, dass die medizinische Ausgangslage nicht klar sei. Es würden verschiedene Meinungen vertreten
,
wobei die Berichte von Dr.
A.___
nicht ausreichten, um anderslautende Meinungen zu entkräften. Sie dienten auch nicht als nachvollziehbare Grundlage für die verfügte
halbe
Invalidenrente. Nachdem de
r
Beschwerdeführer mit Beschluss vom 21. Februar 2017
auf eine mögliche
reformatio
in
peius
aufmerksam gemacht
worden war (Urk. 11), hielt er mit Eingabe vom 10. März 2017 an seiner Beschwerde fest und erklärte sich bereit, sich erneut einer medizinischen Abklärung seitens der Beschwerdegegnerin unterziehen zu lassen (Urk. 13).
3
.4
T
atsächlich leuchtet nicht
ein, dass Dr.
A.___
im Verlauf Verbesserungen des psychischen Gesundheitszustands fest
gestellt haben will
- obwohl bei bipolaren affektiven Störungen
erhebliche
Schwankungen üblich sind -,
diese aber kaum einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gehabt haben sollen.
Ausserdem sind seine Feststellungen zur Benzodiazepin-Abhängigkeit
des Beschwerdeführers
widersprüchlich.
Dagegen vertrat
Dr.
C.___
, welcher den Beschwerdeführer bereits seit Juli 2011 psychiatrisch behandelt,
sogar die Auffassung, dass sich der
psych
ische
G
esundheitszustand
verschlechtert hat und nach wie vor eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe (vgl. 2.9)
.
Die Einschätzung von
Dr.
C.___
ist
zwar
mit Vorbehalt zu würdigen, da es einer Erfahrungstatsach
e entspricht, dass behandelnde A
rztpersonen im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrau
ensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patien
ten aussagen (BGE 135 V 4665
E. 4.5,
BGe
125 V 351 E. 3b7cc), doch stimmt diese mit der von
Dr.
D.___
attestierte
n
100%ige
n
Arbeitsunfähigkeit
über
ein
(vgl. E. 2.6)
.
Damit liegen einander widersprechende Einschätzungen zur Arbeitsfähigkeit vor, wobei weder die eine noch die andere so schlüssig und überzeugend begründet ist, dass darauf abgestellt werden kann.
3.5
Im Weiteren ist auf die von Dr.
D.___
im August
2015 diagnostizierte Fibro
myal
gie, welche seit 2012 bestehe (
vgl. E. 2.6
), hinzuweisen. Auch Dr.
A.___
erwähnt diese
,
ohne sich eingehender damit auseinanderzuset
zen (
E. 2.8
). Bisher unterblieb offenkund
ig eine
fachärztliche
Untersu
chung der vom
Beschwerdeführer geklagten Beinschmerzen. Zuerst wäre dabei in rheumatologischer Hinsicht zu prüfen, ob nicht doch ein organisches Korrelat für die schmerzenden Beine besteht, und erst in einem weiteren Schritt hätte eine Prüfung anhand der mit BGE 141 V 281 n
eu eingeführten
bundesge
richtli
chen
Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursachen mittels Standardindikatoren zu erfol
gen.
3.6
Nach dem Gesagten ist eine
abschliessende
Beurteilung der Arbeits- und Leis
tungsfähigkeit des Beschwerdeführers gestützt auf die aktuelle Aktenlage nicht möglich. Vielmehr bedarf es weiterer medizinischer - insbesonder
e psy
chiatrischer, allenfalls auch rheumatologischer - Abklärungen
.
5.
Demnach ist die Verfügung vom
2. September 2016
aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.
In diesem Sinne ist die Beschwerde
gutzuheissen
.
6.
6.1
Die Gerichtskosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- und Fr. 1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Vorliegend s
ind die Gerichtskosten auf Fr. 6
00.-- anzusetzen und der Beschwerdegegnerin als unterliegender Partei aufzuerlegen.
6.2
Entsprechend erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltli
che Prozessführung als gegenstandslos.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. September 2016 aufgehoben und die Sache an die
Sozialversicherungsan
stalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese - nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen - über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Stadt Zürich Soziale Dienste
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesge
richt Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstGeiger