# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 936b3679-29aa-5b74-87ce-22464fbc1420
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.04.2021 III 2021 27
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-27_2021-04-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 27

Entscheid vom 26. April 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Marcel Käselau, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Sicherungsentzug)

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Sachverhalt:

A. Am 22. November 2019 hat das kantonale Verkehrsamt gegenüber 
A.________ (geb.________) einen Führerausweisentzug von 5 Monaten verfügt 
mit der Begründung, er habe am 9. September 2019 auf der Schwyzerstrasse in 
Einsiedeln einen Personenwagen in angetrunkenem Zustand (0.69 mg/l oder 
1.38 Promille) gelenkt. Dabei sei er von der Fahrbahn abgekommen (inkl. Kolli-
sion mit einer Bahnschrankenanlage, Vi-act. 1).

B. Gestützt auf einen Rapport der Kantonspolizei Schwyz vom 26. März 2020, 
welcher deutliche Zweifel an der Fahreignung A.________ aufkommen liess (er 
erschien am 25. März 2020 um ca. 10 Uhr mit 1.26 mg/l bzw. 2.52 Promille Alko-
hol im Blut auf dem Polizeiposten und gab dabei selber an, ein Alkoholproblem 
zu haben), verfügte das Verkehrsamt am 21. April 2020 gegenüber A.________ 
einen vorsorglichen Sicherungsentzug des Führerausweises auf unbestimmte 
Zeit (Vi-act. 2). Die Wiedererlangung des Führerausweises wurde vom Ergebnis 
einer verkehrsmedizinischen Untersuchung bei einem Verkehrsmediziner SGRM 
abhängig gemacht. Eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde hat das 
Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE III 2020 85 vom 2. September 2020 ab-
gewiesen. Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.

C. In der Folge (am 19.10.2020) unterzog sich A.________ einer entspre-
chenden verkehrsmedizinischen Untersuchung bei Dr.med. C.________ am In-
stitut für Rechtsmedizin (IRM) an der Universität Zürich. Das verkehrsmedizini-
sche Gutachten vom 17. Dezember 2020 kommt zum Ergebnis, dass 
A.________ Fahreignung zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund einer Alko-
holabhängigkeit nicht befürwortet werden könne (Vi-act. 8, S. 7).

D. Gestützt auf dieses Gutachten hat das Verkehrsamt - nachdem das rechtli-
che Gehör gewährt worden war und A.________ davon mit Einwänden vom 25. 
Januar 2021 Gebrauch gemacht hatte (Vi-act. 9 - 13) - mit Verfügung vom 1. Fe-
bruar 2021 A.________ den Führerausweis für unbestimmte Zeit entzogen (Si-
cherungsentzug; Vi-act. 14). Als Voraussetzung für die Aufhebung des Entzuges 
wird die Erfüllung von folgenden Auflagen gefordert:

Alkoholproblematik
- Einhaltung einer mindestens 6-monatigen Alkoholtotalabstinenz gemäss 

der im Merkblatt festgehaltenen Vorgehensweise;
- Regelmässige Gespräche bei einer Fachperson für Suchtprobleme (Fach-

stelle für Suchtprobleme, Arzt, Psychiater oder Psychologen);

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Alkoholproblematik
- Neubegutachtung inkl. Haaranalyse auf das Alkoholabbauprodukt Ethyl-

glucuronid frühestens im Juni 2021;
- Für die Haaranalyse werden mindestens 5 cm lange, kosmetisch unbe-

handelte, d.h. nicht gefärbte, nicht getönte oder gebleichte Kopfhaare 
benötigt. Bei fehlender oder zu kurzer Kopfbehaarung (weniger als 5 cm) 
dürfen die Körperhaare (Arm-, Bein- oder Brusthaare) bis zur Neubegut-
achtung nicht rasiert werden;

- Überprüfung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Rahmen der Neubegut-
achtung;

- Ein Verlaufsbericht über die begleitenden Gespräche (Zeugnis: Fahreig-
nung und Suchtmittel) ist zum Untersuch mitzunehmen;

- Evtl. Lernfahrausweis, theoretische und praktische Führerprüfung.

Einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung wurde die aufschiebende 
Wirkung entzogen.

E. Gegen diese Verfügung lässt der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 
22. Februar 2021 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht Schwyz er-
heben. Er beantragt:

1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei gutzuheissen.
2. Die Verfügung i.S. Sicherungsentzug Führerausweis vom 1. Februar 2021 sei 

aufzuheben.
3. Es sei ein neues medizinisches Gutachten über die Haarprobe des Be-

schwerdeführers anzuordnen.
4. Der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu zuer-

kennen.
5. Der Entzug des Führerausweises sei für die Dauer des Rechtsmittelverfah-

rens auszusetzen und der Führerausweis sei dem Beschwerdeführer bis zum 
rechtskräftigen Entscheidung wieder zu erteilen.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Vorinstanz.

F. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 23. Februar 2021 wurde im Rah-
men einer prima-facie-Beurteilung die Wiederherstellung der entzogenen auf-
schiebenden Wirkung der Beschwerde abgelehnt mit dem Hinweis, dass diesbe-
züglich ein kostenpflichtiger Zwischenbescheid angefordert werden könne. Dar-
auf hat der Beschwerdeführer konkludent verzichtet.

G. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 12. März 2021, die Be-
schwerde unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers vollumfänglich 
abzuweisen, soweit auf diese einzutreten sei.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 14 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG; SR 741.01) 
müssen Motorfahrzeugführer über Fahreignung und Fahrkompetenz verfügen. 
Für die Fahreignung ist unter anderem erforderlich, dass der Motorfahrzeug-
führer frei von einer Sucht ist, die das sichere Führen von Motorfahrzeugen 
beeinträchtigt (Art. 14 Abs. 2 lit. c SVG). Der Führerausweis ist zu entziehen, 
wenn festgestellt wird, dass die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung nicht 
(oder nicht mehr) bestehen (Art. 16 Abs. 1 SVG). Insbesondere wird einer 
Person dann der Führerausweis zwingend auf unbestimmte Zeit entzogen, wenn 
sie an einer Sucht leidet, welche die Fahreignung ausschliesst (Art. 16d Abs. 1 
lit. b SVG). Ein allfälliger Sicherungsentzug im Sinne dieser Bestimmung setzt 
das Vorliegen einer Abhängigkeit von Alkohol, Betäubungsmitteln, Arzneimitteln 
oder Ähnlichem voraus (vgl. Philippe Weissenberger, Kommentar Strassenver-
kehrsgesetz und Ordnungsbussengesetz, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2015 N 25 
zu Art. 16d SVG). Diesfalls kann der Ausweisentzug selbst ohne Vorliegen einer 
konkreten Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsregeln erfolgen (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 1C_491/2017 vom 9.5.2018 Erw. 2.1; BGE 133 II 331 Erw. 
9.1). Sicherungsentzüge dienen der Gewährleistung der Verkehrssicherheit; in 
den entsprechenden Verfahren gilt die Unschuldsvermutung nicht (BGE 140 II 
334 Erw. 6).

1.2 Die Rechtsprechung bejaht eine Trunksucht, wenn die betroffene Person 
regelmässig so viel Alkohol konsumiert, dass ihre Fahrfähigkeit vermindert wird 
und sie diese Neigung zum übermässigen Alkoholgenuss durch den eigenen 
Willen nicht zu überwinden oder zu kontrollieren vermag. Auf eine fehlende 
Fahreignung darf geschlossen werden, wenn die Person nicht mehr in der Lage 
ist, Alkoholkonsum und Strassenverkehr ausreichend zu trennen, oder wenn die 
nahe liegende Gefahr besteht, dass sie im akuten Rauschzustand am 
motorisierten Strassenverkehr teilnimmt. Die Person muss mithin in einem Mass 
abhängig sein, dass sie mehr als jede andere Person der Gefahr ausgesetzt ist, 
sich in einem Zustand ans Steuer eines Fahrzeugs zu setzen, der das sichere 
Führen nicht mehr gewährleistet. Der Suchtbegriff des Verkehrsrechts deckt sich 
nicht mit dem medizinischen Begriff der Alkoholabhängigkeit. Auch bloss 
suchtgefährdete Personen, bei denen aber jedenfalls ein Alkoholmissbrauch 
vorliegt, können vom Führen eines Motorfahrzeuges ferngehalten werden (siehe 
zum Ganzen: BGE 129 II 82 Erw. 4.1; Urteil BGer 1C_384/2017 vom 7.3.2018 
Erw. 2.1 mit Hinweis).

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1.3 Ist die Fahreignung nicht mehr gegeben, muss ein Sicherungsentzug 
zwingend angeordnet werden. Als schwerwiegender Eingriff in den 
Persönlichkeitsbereich des Betroffenen setzt er eine sorgfältige Abklärung aller 
wesentlichen Gesichtspunkte voraus (BGE 133 II 384 Erw. 3.1). Der Umfang der 
Nachforschungen richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls und liegt im 
pflichtgemässen Ermessen der Entzugsbehörde (BGE 129 II 82 Erw. 2.2). Zu 
den Abklärungen, die sich vor einem allfälligen Sicherungsentzug regelmässig 
aufdrängen, gehören die einlässliche Prüfung der persönlichen Verhältnisse 
(welche in begründeten Fällen auch die Einholung von Fremdberichten 
einschliessen kann), die gründliche Aufarbeitung allfälliger Trunkenheitsfahrten, 
eine spezifische Alkoholanamnese (betreffend Trinkverhalten bzw. Muster und 
Motivationen des Alkoholkonsums) sowie eine umfassende medizinische 
körperliche Untersuchung mit besonderem Augenmerk auf mögliche 
alkoholbedingte Veränderungen oder gesundheitliche Störungen (vgl. BGE 129 II 
82 Erw. 6.2.2; Urteil BGer 1C_147/2017 vom 22.6.2017 Erw 3.2.3; je mit 
Hinweisen).

1.4 Die bundesgerichtliche Rechtsprechung anerkennt die Haaranalyse als 
geeignetes Mittel sowohl zum Nachweis eines übermässigen Alkoholkonsums 
als auch der Einhaltung einer Abstinenzverpflichtung (BGE 140 II 334 Erw. 3 mit 
Hinweisen). Biochemische Analyseresultate von Haarproben betreffend das 
Trinkalkohol-Stoffwechselprodukt EtG erlauben objektive Rückschlüsse auf den 
Alkoholkonsum eines Probanden während einer bestimmten Zeit (vgl. 
Schweizerische Gesellschaft für Rechtsmedizin, Arbeitsgruppe Haaranalytik, 
Bestimmung von Ethylglucuronid [EtG] in Haarproben, Version 2017, Ziff. 3.1). 
Die Haaranalyse gibt direkten Aufschluss über den Alkoholkonsum. Nach dem 
Alkoholgenuss wird das Abbauprodukt EtG im Haar eingelagert und erlaubt über 
ein grösseres Zeitfenster (als bei einer Blutuntersuchung) Aussagen über den 
erfolgten Konsum. Die festgestellte EtG-Konzentration korreliert mit der 
aufgenommenen Menge an Trinkalkohol. Aufgrund des Kopfhaar-
Längenwachstums von rund einem Zentimeter pro Monat lassen sich Aussagen 
über den Alkoholkonsum während der entsprechenden Zeit vor der 
Haarentnahme machen. EtG-Werte ab 7 pg/mg, aber unterhalb von 30 pg/mg 
sprechen für einen moderaten, darüber liegende Werte (> 30 pg/mg) für einen 
übermässigen Alkoholkonsum (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_491/2017 vom 
9.5.2018 Erw. 3.2 mit Verweis auf BGE 140 II 334 Erw. 3 mit Hinweisen und Erw. 
7).

1.5 Das Bundesgericht weicht nicht ohne triftigen Grund von einer Haaranalyse 
ab, die in einem dafür vorgesehenen Labor durchgeführt wurde. Ein Abweichen 

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ist nur zulässig, wenn die Glaubwürdigkeit des Gutachtens durch die Umstände 
ernsthaft erschüttert ist (BGE 140 II 334 Erw. 3 mit Hinweis). Das Abstellen auf 
eine nicht schlüssige Expertise bzw. der Verzicht auf die gebotenen zusätzlichen 
Beweiserhebungen kann gegen das Verbot willkürlicher Beweiswürdigung (Art. 9 
der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] 
vom 18.4.1999) verstossen (vgl. Urteil BGer 1C_491/2017 vom 9.5.2018 Erw. 
3.4.1 mit Verweis auf BGE 133 II 384 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen).

1.6 Das Gericht ist gemäss der Rechtsprechung an die Auffassung von 
Sachverständigen gebunden, soweit Fachfragen betroffen sind und keine 
triftigen Gründe für eine abweichende Würdigung sprechen (vgl. Urteil BGer 
1C_147/2018 vom 5.10.2018 Erw. 5.1 mit Verweis auf BGE 132 II 257 Erw. 
4.4.1; Urteil BGer 1C_5/2014 vom 22.5.2014 Erw. 3.3).

2.1 Was die Vorgeschichte bzw. verkehrsrelevante Ereignisse im aktenkundi-
gen Verlauf anbelangt, sind dem verkehrsmedizinischen Gutachten vom 17. De-
zember 2020 u.a. folgende Angaben zu entnehmen:

- 25.05.1976: Entzug des Führerausweises für die Dauer von 3 Monaten (Grund 
02: Angetrunkenheit);

- 05.02.1979: Entzug des Führerausweises für die Dauer von 15 Monaten (Grund 
02: Angetrunkenheit);

- 26.06.1984: Entzug des Führerausweises für die Dauer von 17 Monaten (Grund 
02: Angetrunkenheit, Grund 33: Andere Gründe);

- 29.11.1989: Entzug des Führerausweises für die Dauer von 20 Monaten (Grund 
02: Angetrunkenheit);

- 03.02.1994: Vorsorglicher Entzug des Führerausweises (Grund 02: Angetrun-
kenheit);

- 19.05.1994: Aufhebung einer Massnahme und Entzug des Führerausweises 
(Grund 02: Angetrunkenheit, Grund 07: Nichteignung [Charakter]).

- 18.11.1997: Entzug des Führerausweises und Anordnung einer neuen Führer-
prüfung (Grund 02: Angetrunkenheit, Grund 07: Nichteignung [Charakter].

Des Weiteren erklärte der Beschwerdeführer im Rahmen der Begutachtung, von 
etwa 1998 bis 2018 in Frankreich gelebt zu haben (vgl. Gutachten, S. 3 oben). 
Es folgte der Vorfall vom 9. September 2019, als der Beschwerdeführer (als er 
wieder in der Schweiz lebte) in angetrunkenem Zustand (0.69 mg/l) einen Perso-
nenwagen gelenkt und dabei einen Unfall verursacht hatte, was zu einem Füh-
rerausweisentzug von 5 Monaten führte (vgl. Ingress lit. A).

2.2 Alle diese im verkehrsmedizinischen Gutachten aufgeführten Angaben zur 
Vorgeschichte werden vom beanwalteten Beschwerdeführer vor Gericht auch 
nicht ansatzweise in Frage gestellt und mithin konkludent anerkannt.

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2.3 Hinzu kommt der Vorfall vom 25. März 2020, als der Beschwerdeführer 
(rund 6½ Wochen nach Beendigung des letzten Führerausweisentzugs) vormit-
tags einen Termin beim Polizeiposten Brunnen in einer anderen Angelegenheit 
wahrnehmen musste und dabei mit 1.26 mg/l bzw. 2.52‰ erheblich angetrunken 
erschien. Dieser Vorfall gab Anlass für den vorsorglichen Sicherungsentzug, wel-
cher im Beschwerdeentscheid III 2020 85 vom 2. September 2020 gewürdigt 
wurde.

3.1 Dem Inhalt des verkehrsmedizinischen Gutachtens sind weitere Angaben 
des Beschwerdeführers zum Anlass für die Untersuchung, zu seiner Fahrpraxis, 
zu seinen sozialen Verhältnissen und seiner gesundheitlichen Situation (medizi-
nische und psychiatrische Anamnese sowie Angaben zu Medikation) zu 
entnehmen. Ausführlich werden im Gutachten die Angaben des Exploranden 
zum Suchtmittelkonsum dargestellt, wobei er u.a. geltend machte, dass er seit 
etwa drei Monaten alkoholabstinent sei und dies auch künftig bleiben möchte. 
Gelegentlich trete etwas Lust auf Alkohol auf, diese vergehe aber bereits nach 
kurzer Zeit wieder. Er habe selbständig und abrupt den Konsum von Alkohol 
gestoppt, ohne dabei Entzugssymptome zu bemerken. Die bisherige Abstinenz 
sei ohne Probleme möglich gewesen. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz im 
Jahr 2018 (der Explorand lebte eigenen Angaben zufolge von 1998 bis 2018 in 
Frankreich) habe er aufgrund einer psychosozialen Belastungssituation bis zur 
geltend gemachten Abstinenz vor etwa drei Monaten ungefähr viermal wöchent-
lich je etwa 2 Bier à 0.33L konsumiert. 2018 sei er freiwillig während drei Mona-
ten zur stationären Behandlung in der Klinik D.________ hospitalisiert gewesen, 
fünf Monate nach dem Austritt sei er in die Klinik E.________ für einen einwöchi-
gen stationären Alkoholentzug eingetreten. Medikamente zur Alkoholbehandlung 
habe er noch nie eingenommen. Hinsichtlich weiterer Suchtmittel wurde der Kon-
sum von Drogen verneint. Seit 2018 habe er 3 Pack Zigaretten am Tag geraucht, 
den Konsum jedoch vor drei bis vier Monaten gestoppt.

3.2 Im Anschluss daran fasste der Gutachter die körperlichen Untersuchungs-
befunde zusammen. Das Urinscreening (Drug-Screen EtG 500) vom 19. Oktober 
2020 fiel negativ auf Ethylglucuronid (EtG) aus. Das Ergebnis der chemisch-
toxikologischen Haaruntersuchung (von am 19.10.2020 sichergestellten Kopf-
haaren [bis 2.5 cm Länge]) zur Überprüfung des Alkoholkonsums ergab einen 
Ethylglucuronid-Wert (EtG) von 40 pg/mg.

3.3 Des Weiteren wurden im Gutachten mehrere Berichte von externen Ärzten 
bzw. Institutionen berücksichtigt und in zusammengefasster Form wie folgt wie-
dergegeben:

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- Dem Bericht der stationären Dienste der Klinik D.________ vom 8. August 2018 
zufolge sei beim Exploranden während des vorerwähnten Klinikaufenthaltes (vom 
04.05.2018 bis zum 27.07.2018) eine Alkoholabhängigkeit (ICD-10 F10.2) dia-
gnostiziert worden. Der Entzug sei komplikationslos verlaufen. lm Rahmen des 
stationären Aufenthaltes sei eine neuropsychologische Testung erfolgt.

- Gemäss dem Abklärungsbericht der neuropsychologischen Fachstelle der Klinik 
D.________ vom 4. Juni 2018 habe (gleichentags) zur Demenzabklärung eine 
neuropsychologische Untersuchung stattgefunden. Es liege eine leichte bis mit-
telgradige neuropsychologische Störung unklarer Ätiologie vor. Die Fahreignung 
sei aus neuropsychologischer Sicht jedoch gegeben. Der Explorand habe seit 
Klinikeintritt keinen Alkohol mehr getrunken, zuvor habe er ungefähr fünf Jahre 
lang etwa zwei Flaschen Wein am Tag konsumiert.

- Dem Austrittsbericht des Zentrums für Psychiatrie und Psychotherapie der Klinik 
E.________ vom 19. August 2020 zufolge sei der Explorand vom 21. Juli 2020 
bis zum 13. August 2020 in der Klinik E.________ hospitalisiert gewesen sei. Als 
Diagnosen seien eine Alkoholabhängigkeit (lCD-10 F10.2), eine akute Alkoholin-
toxikation (lCD-10 F10.0) und eine mittelgradige depressive Episode (lCD-10 
F32.1) gestellt worden. Die notfallmässige Zuweisung sei aufgrund langjähriger 
Alkoholabhängigkeit und zunehmenden Verwirrtheitszuständen unter Alkoholein-
fluss erfolgt. Der Atemalkoholtest bei Eintritt habe 2,25 Promille ergeben. Der 
Explorand habe angegeben, am Tag etwa 10 Bier zu trinken. Ein übermässiger 
Alkoholkonsum sei seit Jahren bekannt. Die im Rahmen der stationären Behand-
lung festgestellten kognitiven Einschränkungen und neurologischen Auffälligkei-
ten seien ursächlich auf einen langjährigen chronischen Alkoholkonsum zurück-
zuführen. Aufgrund einer protrahierten Selbstgefährdung sei eine Gefährdungs-
meldung eingereicht worden. Der Explorand habe am 13. August 2020 seinen 
Austritt gewünscht und sei gegen den ärztlichen Rat aus der Klinik ausgetreten. 
Bei Austritt seien dem Exploranden Venlafaxin Mepha (Antidepressivum), Lisino-
pril Mepha (Blutdrucksenker) und ein Vitaminpräparat verschrieben worden.

- Zuletzt lasse sich dem Bericht des Hausarztes F.________ (Praktischer Arzt 
FMH in G.________) vom 4. November 2020 entnehmen, dass der Explorand in 
der Zeit zwischen dem 4. September 2018 und dem 22. September 2020 in 
hausärztlicher Betreuung bei diesem gewesen sei. In dieser Zeit habe sich der 
Explorand mehrmals alkoholbedingte Verletzungen zugezogen, weshalb teilwei-
se eine Hospitalisierung erfolgt sei.

3.4.1  In seiner Beurteilung erwog der Gutachter, beim Beschwerdeführer handle 
es sich um einen 66-jährigen Exploranden, bei dem seit den Siebzigerjahren 
wiederholt Fahrten in angetrunkenem Zustand aktenkundig seien. Der Explorand 
habe im Rahmen einer polizeilichen Befragung gegenüber der Polizei am 
25. März 2020 angegeben, an einem Alkoholproblem zu leiden. Ein nach der Be-
fragung um ca. 10.25 Uhr durchgeführter Alkoholtest habe einen Wert von 1.26 
mg/l (bzw. 2.52 Promille) ergeben. lm Rahmen der Fahreignungsuntersuchung 
habe der Beschwerdeführer angegeben, seit etwa drei Monaten abstinent von 
Alkohol zu leben. Den Alkoholkonsum habe er selbständig eingestellt. Vor der 
geltend gemachten Abstinenz habe er ungefähr viermal in der Woche jeweils      

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2 Bier à 0,33 I getrunken. 2018 habe eine stationäre Behandlung in der Klinik 
D.________ stattgefunden. Etwa fünf Monate nach dem Klinikaustritt sei ein 
(einwöchiger) stationärer Alkoholentzug in der Klinik E.________ erfolgt. Dabei 
habe es sich um eine notfallmässige Zuweisung aufgrund langjähriger Alko-
holabhängigkeit und zunehmenden Verwirrtheitszuständen unter Alkoholeinfluss 
gehandelt. Gemäss den vorliegenden Berichten liege beim Beschwerdeführer die 
Diagnose einer Alkoholabhängigkeit vor.

3.4.2  Des Weiteren erwog der Gutachter in seiner Beurteilung, dass der anläss-
lich der Begutachtung durchgeführte Schnelltest in einer Urinprobe negativ auf 
das Alkoholabbauprodukt Ethylglucuronid ausfiel. Hinsichtlich der Überprüfung 
der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Alkoholabstinenz sei nebst einer 
Urinprobe auch eine Haaranalyse (Haarprobe vom 19.10.2020) durchgeführt 
worden, welche hinsichtlich des Alkoholabbauprodukts Ethylglucuronid (EtG) 
eine EtG-Konzentration von 40 pg/mg ergeben habe. Abschliessend hielt der 
Gutachter fest (Hervorhebung im Kursivdruck nicht im Original):

In der Gesamtschau ist nun festzuhalten, dass das Ergebnis der Haaranalyse für 
einen im zeitlichen Durchschnitt starken, chronischen Alkoholkonsum im Zeitraum 
von Mitte Juli 2020 bis Anfang Oktober 2020 spricht. Da das Ergebnis der Haar-
analyse lediglich den zeitlichen Durchschnitt abbildet, kann der in der Haarprobe 
nachgewiesene Ethylglucuronid-Wert möglicherweise auch auf ein sogenanntes 
Auswachsphänomen («Rest-Alkohol» nach Konsumstopp) zurückgeführt werden. 
Die von Herrn … bei der Fahreignungsuntersuchung geltend gemachte Alkoholab-
stinenz seit drei Monaten lässt sich daher durch das Ergebnis der Haaranalyse 
zwar nicht sicher widerlegen, unter Berücksichtigung des Ergebnisses der Haar-
analyse muss dabei aber von einem ausgeprägt starken, chronischen Alkoholkon-
sum vor der geltend gemachten Abstinenz ausgegangen werden. Dies lässt sich 
jedoch nicht mit dem von Herrn … bei der Begutachtung angegebenen Alkohol-
konsumverhalten vor der geltend gemachten Abstinenz vereinbaren. Es ist anzu-
merken, dass auch der nachgewiesene hohe Ethylglucuronid-Wert in der Haarpro-
be nicht auf das angegebene Alkoholkonsumverhalten zurückgeführt werden könn-
te. Die Diskrepanz zwischen den Angaben des Exploranden und dem Ergebnis der 
Haaranalyse - sowie auch den vorliegenden Fremdauskünften - lässt den Verdacht 
auf ein als nicht unerheblich zu beurteilendes Bagatellisieren des Alkoholkonsum-
verhaltens aufkommen. Schliesslich ist bei Herrn … vom Vorliegen einer Alko-
holabhängigkeit mit wiederholten Entzugsbehandlungen, zuletzt vom 21.07.2020 
bis zum 13.08.2020, auszugehen. Um unter diesen Voraussetzungen bei einer be-
kannten Alkoholabhängigkeit von einer grundlegenden Verhaltensänderung aus-
gehen zu können, muss aus verkehrsmedizinischer Sicht für eine positive Beurtei-
lung der Fahreignung in der Regel aber der Nachweis einer Alkoholabstinenz für 
die Dauer von mindestens zwölf Monaten vorliegen. Bei Herrn … ist daher die Ab-
stinenzdauer zum Zeitpunkt der Begutachtung noch zu kurz, dass eine nachhaltige 
Verhaltensänderung angenommen werden kann. Diese Beurteilung stützt sich 
auch auf die Empfehlungen der Sektion Verkehrsmedizin der Schweizerischen Ge-
sellschaft für Rechtsmedizin hinsichtlich «Fahreignung und Alkohol, Betäubungs-
mittel und psychotrop wirksame Medikamente» vom April 2018. Die wiederholten 

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aktenkundigen Trunkenheitsfahrten in der Vergangenheit illustrieren denn auch die 
Verkehrsrelevanz des Alkoholkonsumverhaltens bei Herrn …
Aus verkehrsmedizinischer Sicht muss daher die Fahreignung von Herrn … 
zum gegenwärtigen Zeitpunkt negativ beurteilt werden.

Für eine künftige Annahme, wonach die Fahreignung als wiederhergestellt gelten 
könne, formulierte der Gutachter die Einhaltung verschiedener Auflagen, welche 
von der Vorinstanz tel quel in der angefochtenen Verfügung übernommen wur-
den (siehe Ingress lit. D).

4.1 Das vorliegende verkehrsmedizinische Gutachten erweist sich als über-
zeugend und beweiskräftig. Einmal abgesehen von der unbestritten gebliebenen 
Vorgeschichte, wie sie in Erwägung 2.1 aufgelistet wurde, fällt im konkreten Fall 
massgeblich ins Gewicht, dass der beanwaltete Beschwerdeführer vor Gericht 
auch nicht die Angaben der betreffenden Fachstelle der Klinik D.________ be-
streitet, wonach er vor dem Eintritt in die Klinik D.________ (4.5.2018) "ungefähr 
fünf Jahre etwa zwei Flaschen Wein am Tag konsumierte"!

Analog stellt er auch nicht in Abrede, dass bei der Hospitalisation in der Klinik 
E.________ (21.7.20 - 13.8.20), welche noch nicht 1 Jahr zurückliegt, eine lang-
jährige Alkoholabhängigkeit festgestellt wurde. Ähnliches gilt auch für die Anga-
ben des Hausarztes, welcher offenbar im Sommer 2020 die Klinikeinweisung zur 
Therapierung der Alkoholproblematik veranlasste. 

4.2 Im Lichte dieses langjährigen Alkoholabusus leuchtet die Argumentation 
des Gutachters ein, dass aus verkehrsmedizinischer Sicht für eine positive Beur-
teilung der Fahreignung der Nachweis einer länger dauernden Alkoholabstinenz 
nötig ist, welcher hier (noch) nicht erbracht wurde. Namentlich dokumentiert der 
vom Beschwerdeführer vor Gericht eingereichte Bericht von Dr.med. H.________ 
vom 22. Februar 2021 noch keine solche, hier erforderliche und länger dauernde 
Alkoholabstinenz. Dies gilt erst recht, als dieser Arzt aus den am 11. Februar 
2021 erhobenen Laborwerten (hinsichtlich der Leberwerte GOT/GPT) lediglich 
eine Alkoholabstinenz für eine Zeitdauer für 2 bis 3 Monate ableitet (vgl. Bf-act. 
4). Dies würde eine Aussage für den vergangenen Zeitraum ab ca. Mitte Novem-
ber 2020 (bzw. 11.11.2020) erlauben, derweil die gutachtliche Haaranalyse auf 
den am 19. Oktober 2020 asservierten Haaren von einer Länge von (lediglich) 
2.5 cm basieren, welchen grundsätzlich eine Aussagekraft für den Zeitraum von 
Mitte Juli 2020 bis anfangs Oktober 2020 zukommt (vgl. Bericht zur Haaranalyse 
vom 28.10.2020; anzufügen ist, dass üblicherweise Kopfhaare mit einer Länge 
von 5 cm verwendet werden, welche offenbar beim Beschwerdeführer nicht ver-
fügbar waren, siehe dazu auch die Auflagen in der angefochtenen Verfügung).

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4.3.1  Am dargelegten Ergebnis, wonach die Vorinstanz in der angefochtenen 
Verfügung gestützt auf das verkehrsmedizinische Gutachten zu Recht derzeit die 
Fahreignung des Beschwerdeführers verneinen durfte, vermögen die weiteren 
Vorbringen des Beschwerdeführers vor Gericht nichts zu ändern. Unbehelflich ist 
namentlich der Einwand, dass der Beschwerdeführer seit November 2019 nie ein 
Fahrzeug in alkoholisiertem Zustand geführt habe. Die Fahreignung kann auch 
ohne eine aktuelle Trunkenheitsfahrt aberkannt werden, zumal wenn der Betrof-
fene wie hier noch vor weniger als einem Jahr wegen einer diagnostizierten Al-
koholabhängigkeit (ICD-10 F10.2) und einer Alkoholintoxikation (ICD-10 F10.0) in 
einer Psychiatrischen Klinik hospitalisiert gewesen war. Dies gilt im konkreten 
Fall erst recht, als der Beschwerdeführer nach der Aktenlage im letzten Jahr ge-
gen ärztlichen Rat vorzeitig aus der Klinik austrat und die empfohlene Nachsorge 
"vehement ablehnte", wie die Klinik E.________ in ihrem Austrittsbericht festhielt. 
Anzufügen ist, dass diese im Gutachten (S. 5) wiedergegebenen Ausführungen 
vom beanwalteten Beschwerdeführer vor Gericht nicht in Abrede gestellt, son-
dern vielmehr konkludent anerkannt wurden. 

4.3.2  Durch das verkehrsmedizinische Gutachten (auf welches wie erwähnt ab-
zustellen ist), wurde die Fahreignung des Beschwerdeführers verneint. Somit ist 
der Führerausweis des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 16d Abs. 1 SVG zu 
entziehen, und zwar unabhängig davon, ob der Beschwerdeführer (erneut) ein 
Fahrzeug in angetrunkenem Zustand geführt hat oder nicht. Dies entspricht denn 
auch der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, gemäss der ein Sicherungsent-
zug in jedem Fall angeordnet werden muss, wenn die Fahreignung nicht mehr 
gegeben ist (selbst ohne Vorliegen einer konkreten Widerhandlung gegen die 
Strassenverkehrsregeln; vgl. u.a. Urteil des Bundesgerichts 1C_491/2017 vom 
9.5.2018 Erw. 2.1; BGE 133 II 331 Erw. 9.1; BGE 133 II 384 Erw. 3.1). Zum glei-
chen Ergebnis kommt man im Übrigen auch unter Berücksichtigung des Sinnes 
und Zweckes des Sicherungsentzuges wegen fehlender Fahreignung, welcher 
angeordnet wird, um die zu befürchtende Gefährdung der Verkehrssicherheit in 
der Schweiz durch einen ungeeigneten Fahrzeugführer in der Zukunft zu verhin-
dern (vgl. BGE 133 II 331 Erw. 9.1). Würde trotz fehlender Fahreignung der Si-
cherungsentzug nicht verfügt, wäre weiterhin eine Gefährdung der Verkehrssi-
cherheit zu befürchten.

4.4 Schliesslich kann der Beschwerdeführer auch aus seinen Vorbringen zum 
"Rest-Alkohol nach Konsumstopp" und dem sogenannten Auswachsphänomen 
hier nichts zu seinen Gunsten ableiten. Diesbezüglich wird auf die nachvollzieh-
baren Ausführungen des Gutachters verwiesen und namentlich darauf, dass die 
Angaben des Beschwerdeführers zu seinem Alkoholkonsum nicht mit dem fest-

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gestellten EtG-Wert in Übereinstimmung gebracht werden können, sondern viel-
mehr auf eine relevante Bagatellisierung des Alkoholkonsums vor der nun (noch 
nicht lange) eingehaltenen Abstinenz schliessen lassen.

5. Im Übrigen steht es dem Beschwerdeführer frei, nach Ablauf von 6 Mona-
ten seit der letzten verkehrsmedizinischen Untersuchung ein neues verkehrsme-
dizinisches Gutachten zu veranlassen. Dabei ist hervorzuheben, dass die Ergeb-
nisse und Schlussfolgerungen eines neuen (mehrere Monate nach Erlass der an-
gefochtenen Verfügung vom 1.2.2021 verfassten) verkehrsmedizinischen Gut-
achtens die im Verfügungszeitpunkt beurteilte Situation grundsätzlich nicht als 
unrechtmässig erscheinen lässt.

Gegen die als Voraussetzung für die Aufhebung des Entzuges geforderten Auf-
lagen (vgl. Ingress lit. D) bringt der Beschwerdeführer schliesslich keine substan-
tiierten Rügen vor. Es ist denn auch nach dem Gesagten nicht ersichtlich, was 
daran zu kritisieren wäre.

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 
sie abgewiesen wird. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) von Fr. 900.-- werden dem Verfahrensausgang entsprechend dem 
Beschwerdeführer auferlegt. Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen 
Anspruch auf Parteientschädigung.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmass-

nahmen, 3003 Bern (A).

Schwyz, 26. April 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.
Versand: 6. Mai 2021

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III