# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f25a22f-beaa-56d9-8738-87f66a365690
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-11
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 11.06.2020 725 19 307/130
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-19-307-130_2020-06-11.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 11. Juni 2020 (725 19 307 / 130) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Würdigung der Arztberichte: Es bestehen keine Zweifel an der Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen. Valideneinkommen 

zu Recht anhand von Durchschnittswerten bestimmt. Voraussetzungen für die Einstu-

fung ins Kompetenzniveau 2 nicht erfüllt. Einschätzung des Integritätsschadens bestä-

tigt. 

 

 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichterin Elisabeth Berger 

Götz, Kantonsrichter Beat Hersberger, Gerichtsschreiberin i.V. Felicia 
Käslin 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Altermatt, Rechts-
anwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, Postfach 435, 4143 Dornach 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Andrea Tarnutzer, Advokat, Advokatur am 
Bahnhof GmbH, Güterstrasse 106, Postfach 109, 4018 Basel 
 

  
  
Betreff Leistungen 

 
 
 

 
 

 
 
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A.1 Der 1963 geborene A.____ war seit dem 1. August 1999 als Mitarbeiter Putzerei, Gat-
tierung und Kupolofen bei der B.____ AG in X.____ tätig. In dieser Eigenschaft war er bei der 
Schweizerischen Unfallversicherungsgesellschaft (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Be-
rufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 15. Mai 2013 erlitt er am 
17. April 2013 einen Unfall, als er den Lift im Firmengebäude betreten wollte. Obschon sich die 
Lifttüre öffnete, war die Liftkabine nicht vor Ort. A.____ trat ins Leere und stürzte circa vier Meter 
in die Tiefe. Dabei zog er sich eine Unterkieferfraktur rechts, ein leichtes Schädel-Hirntrauma, 
Riss-Quetschwunden im Bereich der Augenbraue links, am Hinterkopf und am Unterkiefer links 
sowie einen schweren Handgelenksbruch mit gleichzeitiger Verrenkung der Handwurzelknochen 
links zu. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und gewährte die gesetzlichen Leistungen 
(Heilungskosten/Taggelder). Mit Verfügung vom 31. August 2015 sprach sie dem Versicherten 
eine Integritätsentschädigung von 5 % zu. Im Verlauf des Einspracheverfahrens holte sie auf-
grund eines neu aufgetretenen Knochenbruchs am linken Handgelenk weitere medizinische Be-
richte ein. Gestützt darauf zog sie die Verfügung vom 31. August 2015 mit Schreiben vom 23. De-
zember 2015 zurück und richtete die gesetzlichen Versicherungsleistungen weiterhin aus. 
 
A.2 Nach weiteren Abklärungen sprach die Suva A.____ mit Verfügung vom 27. Novem-
ber 2018 und mit Wirkung ab 1. Dezember 2018 eine Invalidenrente, basierend auf einer Er-
werbsunfähigkeit von 13 %, und eine Integritätsentschädigung, basierend auf einer Integritäts-
einbusse von 25 %, zu. Eine dagegen erhobene Einsprache wurde mit Einspracheentscheid vom 
14. August 2019 abgewiesen. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Altermatt, am 16. Sep-
tember 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte, die Beschwerdegegnerin sei in Aufhebung des an-
gefochtenen Einspracheentscheids zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Versicherungsleistun-
gen auszurichten; unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Bewil-
ligung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Verbeiständung mit seinem 
Rechtsvertreter. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, dass der Invaliditätsgrad und die 
Integritätsentschädigung unzutreffend festgelegt worden seien. 
 
C. Die Beschwerdegegnerin schloss mit Vernehmlassung vom 29. November 2019 auf Ab-
weisung der Beschwerde. 
 
D. Mit Replik vom 6. April 2020 machte der Beschwerdeführer geltend, die kreisärztliche 
Beurteilung könne nicht verwertet werden, da diese sich nicht zum Ausmass der Schmerzen 
äussere. Die Arbeitsfähigkeit sei deshalb durch ein versicherungsexternes medizinisches Gut-
achten zu beurteilen. 
 
E. Mit Duplik vom 14. April 2020 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Abweisungsantrag 
fest. 
 
F. Im Hinblick auf die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zog das Kantonsgericht 
die IV-Akten des Beschwerdeführers bei. 

 
 

 
 
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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 
Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversiche-
rung (UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Ein-
spracheentscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser in Y.____ (BL), weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kan-
tonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Ver-
fassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kan-
tonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden 
gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch 
sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und 
formgerecht erhobene – Beschwerde des Versicherten vom 16. September 2019 ist demnach 
einzutreten. 
 
1.2 Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidierten 
Bestimmungen des UVG in Kraft getreten. Zu den geänderten Normen gehören auch die Best-
immungen von Art. 10 Abs. 1 und Art. 18 Abs. 1 UVG, welche die Ansprüche auf Heilbehandlung 
und auf eine Invalidenrente regeln. Laut der Übergangsbestimmung von Art. 118 Abs. 1 UVG 
werden jedoch Versicherungsleistungen für Ereignisse, die sich vor dem Inkrafttreten dieser re-
vidierten Bestimmungen zugetragen haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt 
ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. So verhält es sich auch im vorliegenden 
Fall, weshalb nachfolgend auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Rechtsprechung Be-
zug genommen wird. 
 
2. Strittig und zu prüfen ist die Höhe des Rentenanspruchs und der Integritätsentschädi-
gung. Massgebend für diese Beurteilung sind die tatsächlichen Verhältnisse bis zum Erlass des 
streitigen Einspracheentscheids vom 14. August 2019 (BGE 130 V 138 E. 2.1, 129 V 4 E. 1.2, je 
mit Hinweisen). 
 
3.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsun-
fällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Ist die versicherte Person infolge des 
Unfalles zu mindestens zehn Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 
Abs. 1 UVG). Erleidet sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen 
oder geistigen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene 

 
 

 
 
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Integritätsentschädigung. Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenan-
spruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
3.2 Die vorübergehenden Leistungen, wie Taggelder und Heilbehandlung, hat der Unfallver-
sicherer – sofern allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen 
sind – nur so lange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine 
namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Was darunter zu verste-
hen ist, bestimmt sich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung 
der unfallbedingt beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit. Dabei muss die durch weitere Heilbehandlung 
zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen (BGE 134 V 109 E. 4.3 mit Hinweisen). Trifft dies 
nicht mehr zu und ist ein Endzustand eingetreten, ist der Fall unter Einstellung der vorüberge-
henden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruches auf eine Invalidenrente und/oder 
eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (Art. 19 Abs. 1 UVG). Die Einstellung der vorüber-
gehenden Leistungen und der Fallabschluss mit der Prüfung der Rentenfrage und der Integritäts-
entschädigung hängen derart eng zusammen, dass von einem einheitlichen Streitgegenstand 
auszugehen ist (vgl. BGE 144 V 354 E. 4.2). 
 
4.1 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person oder der Feststellung natürlicher Kau-
salzusammenhänge im Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig 
auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind 
(BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Deren Aufgabe ist es, den Ge-
sundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 
2, 114 V 314 E. 3c, 105 V 158 E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen 
Erwerbstätigkeiten als die zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem 
allgemeinen, ausgeglichenen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden 
Arbeitsmarkt zumutbarerweise noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Pro-
zentgenauigkeit in der Invaliditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der 
Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat diese medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestat-
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess 
nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wes-
halb es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Be-
weiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-

 
 

 
 
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sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für 
den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeich-
nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten 
(BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; AHI-Praxis 2001 S. 113 E. 3a). 
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 f. E. 4.4 und 4.5). So wird zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit der 
Berichte und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen der Grundsatz betont, wonach al-
leine ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger nicht schon auf man-
gelnde Objektivität und Befangenheit schliessen lässt (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Diesen Berich-
ten kommt allerdings nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG ein-
geholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu, sie sind 
aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfol-
gerungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4.7). In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf 
und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick 
auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin-
nen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). 
 
5.1 Der strittigen Angelegenheit liegen diverse ärztliche Unterlagen zu Grunde. Im Folgen-
den sollen jedoch lediglich diejenigen Stellungnahmen und Berichte wiedergegeben werden, wel-
che sich für den Entscheid als zentral erweisen. 
 
5.2 Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 4. Oktober 2013 diagnostizierte Prof. Dr. Dr. med. 
C.____, FMH Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie, eine 
perilunäre Luxation Handgelenk links vom 17. April 2013, geschlossene Reposition, temporäre 
Kirschnerdrahttransfixation, transossäre Naht dorsales SL-Band Naht RSL-Band und dorsale 
Kapsel sowie Entlastung Karpalkanal mittels halboffener Karpaltunnelspaltung links am 18. Ap-
ril 2013 und eine posttraumatisch sensible Medianusneuropathie links (in Regression). Anamnes-
tisch hielt er fest, der Versicherte sei weiterhin in ergotherapeutischer Behandlung (Kraftaufbau). 
Die Sensibilität im Bereich der linken Hand sei besser geworden, der Versicherte klage jedoch 
weiterhin über ziehende Schmerzen radio-karpal bei Belastung der linken Hand. Klinisch zeige 
sich eine schlanke linke Hand und reizlose Narben. Faustschluss und Fingerstreckung seien 
komplett möglich. In einem angefertigten Röntgenbild des linken Handgelenkes hätten sich un-
veränderte Stellungsverhältnisse gezeigt; es gebe keine wesentlichen degenerativen Verände-
rungen. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit hielt er fest, dass bisher eine 100%ige Arbeitsunfähig-
keit bestanden habe. Ab dem 7. Oktober 2013 sei der Versicherte aus handchirurgischer Sicht 
wieder zu 50 % arbeitsfähig. 
 

 
 

 
 
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5.3 Kreisarzt Dr. med. D.____, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, diagnostizierte 
anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 5. November 2013 einen Sturz in ca. vier Meter 
Tiefe in einer Liftkabine am 17. April 2013 mit Caput mandibulae Fraktur rechts intracapsulär, 
perilunäre Luxationsverletzung linke Hand mit Status nach Reposition und Stellschraubenosteo-
synthese Caput mandibulae rechts am 18. April 2013 und einen Status nach geschlossener 
Reposition Os lunatum, temporäre Transfixation scapholunär, lunotriquetral und scaphocapital, 
sowie transossäre Naht SL-Band und halboffene Carpaltunnelspaltung links am 18. April 2013. 
Weiter führte er aus, bezüglich der linken Hand sei ein Faustschluss komplett möglich, ebenfalls 
das Fingerspreizen. Es liege eine regelrechte Rotationsstellung der Finger vor und es gebe kei-
nen Hinweis auf Störungen der Motorik der linken Hand. Die Oppositionsstellung der Finger ge-
linge. Ein Spitzgriff sei möglich. Peripher sensomotorisch bestehe kein Anhalt für Defizite im Be-
reich der oberen Extremitäten. Periphere Pulse und Reflexe der oberen Extremität seien beidseits 
seitengleich tast- bzw. auslösbar. Der Versicherte gebe an, Linkshänder zu sein. Zur Arbeitsfä-
higkeit hielt Dr. D.____ fest, dem Versicherten seien ganztags leichte Tätigkeiten auf dem allge-
meinen Arbeitsmarkt zumutbar, allerdings ohne kraftvolles Zupacken mit der linken Hand. Eben-
falls seien feinmotorische Arbeiten mit der linken Hand nicht möglich. Abgesehen davon würden 
sich keine Einschränkungen der Zumutbarkeit ergeben. Die bisherige Tätigkeit in der B.____ 
könne aufgrund der schweren körperlichen Anforderungen nicht ausgeübt werden, da der Versi-
cherte entsprechende Beschwerden im Bereich der linken Hand angebe. Eine Integritätsentschä-
digung in Bezug auf die linke Hand sei nicht geschuldet; bezüglich der Unterkieferfraktur rechts 
müsse der Bericht der Mund- und Kieferchirurgie abgewartet werden. Insgesamt bestehe eine 
Arbeitsfähigkeit im Rahmen des Zumutbaren. 
 
5.4 Dr. med. und Dr. med. dent. E.____, FMH Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, berich-
tete am 15. November 2013, es seien keine weiteren Nachkontrollen vereinbart worden; die 
Nachsorge der versorgten Unterkieferfraktur könne bei komplikationsloser Heilung beendet wer-
den. Aus kiefer-gesichtschirurgischer Sicht sei der Versicherte zu 100 % arbeitsfähig. 
 
5.5 Dr. med. F.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, hielt im Bericht vom 2. Dezem-
ber 2013 fest, die volle Arbeitsunfähigkeit vom 7. Oktober bis 13. Oktober 2013 sei von ihm aus 
psychischen Gründen attestiert worden; sie sei allerdings nicht unfallbedingt. 
 
5.6 Dr. med. G.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, gab in seinem Bericht vom 
16. März 2014 an, der Versicherte habe sich am 24. Oktober 2013 das erste Mal bei ihm in Be-
handlung begeben. Er habe eine Depression und eine Belastungsstörung diagnostizieren kön-
nen. Es sei unverzüglich eine antidepressive medikamentöse Therapie eingeleitet worden; der 
Versicherte habe schnell darauf angesprochen. Anlässlich des Telefonats vom 20. März 2014 
gab Dr. G.____ gegenüber der Suva zudem an, der Versicherte sei am 24. Januar 2014 das 
letzte Mal bei ihm in Behandlung gewesen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe wieder eine volle 
Arbeitsfähigkeit, zumal die psychischen Beschwerden seines Erachtens nicht auf den Unfall vom 
17. April 2013 zurückzuführen seien. 
 

 
 

 
 
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5.7 Prof. C.____ hielt im Bericht vom 19. Dezember 2014 fest, dass bei arthroskopisch 
nachgewiesener SL-Bandläsion und persistierenden Handgelenksschmerzen mit typischer Insta-
bilität eine Indikation für eine SL-Band-Rekonstruktion gegeben sei. Eine Operation sei für den 
29. Januar 2015 vorgesehen. 
 
5.8 Am 27. Mai 2015 gab Prof. C.____ in seinem Bericht an, dass der Versicherte ab dem 
18. Mai 2015 wieder zu 50 %, d.h. mit 50%iger Leistung im Rahmen des Zumutbaren mit Maxi-
malbelastung der linken Hand von 1,5 kg, arbeiten dürfe. 
 
5.9  Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 26. August 2015 hielt Dr. D.____ fest, 
der Versicherte habe angegeben, er sei Linkshänder. In Ruhe und bei Belastungssituationen 
habe er deutliche Beschwerden im linken Handgelenk, eine Orthese würde er ständig tragen, 
auch nachts. Er nehme bedarfsweise Schmerzmittel ein. Physiotherapie finde derzeit keine statt. 
Bezüglich des Kiefers könne er essen, zeitweise sei ihm schwindlig, aber insgesamt habe er 
wenig Beschwerden beim Kauen. Gestützt auf seine Befunde und Diagnosen gab Dr. D.____ in 
seiner Beurteilung an, von weiteren Behandlungen am linken Handgelenk und im Bereich des 
Kiefers sei keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten. Die Zumutbar-
keitsbeurteilung vom 5. November 2013 betreffend das linke Handgelenk habe sich nicht verän-
dert. Danach seien ganztags leichte Tätigkeiten ohne kraftvolles Zupacken und ohne feinmotori-
sche Arbeiten mit der linken Hand sowie ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten zumutbar. Die 
bisherige Tätigkeit in der B.____ könne aufgrund der schweren körperlichen Anforderungen nicht 
mehr ausgeübt werden. Mit Stellungnahme vom 28. August 2015 schätzte Dr. D.____ den Integ-
ritätsschaden auf 5 %. Zur Begründung stützte er sich auf die Suva-Tabelle 1 über die Integritäts-
entschädigung gemäss UVG (Suva-Tabelle), wonach für eine Handwurzelarthrodese ein Wert 
von 10 % bestehe, dieser Wert sich jedoch auf eine definitive operative Arthrodese beziehe. Der 
Versicherte habe eine temporäre Arthrodese im Handwurzelbereich erhalten. Aus dem Vergleich 
der Röntgenaufnahmen von 2013 und 2015 resultiere eine Arthrose im Handwurzelbereich links. 
Laut Suva-Tabelle 5.2 sei für eine mässige Arthrose der Handwurzel ein Wert von 5-10 % einzu-
setzen. Insgesamt sei der Wert von 5 % vorliegend gerechtfertigt, zumal kein arthrotischer Vor-
zustand bestehe. 
 
5.10 Prof. C.____ attestierte am 9. Oktober 2015 eine 20%ige Arbeitsfähigkeit, wobei die 
linke Hand bis zu 1 kg belastet werden dürfe. 
 
5.11 Dr. med. Dr. P.H. H.____ und Dr. med. I.____ von den J.____ Kliniken diagnostizierten 
am 15. März 2016 eine Reaktion auf schwere Belastung, nicht näher bezeichnet, und differenzi-
aldiagnostisch eine erstmals aufgetretene depressive Episode. Zum weiteren Verlauf und zur 
Therapie hielten sie fest, dass der Versicherte aufgrund der oben beschriebenen Symptomatik in 
ihrer Akutambulanz vorstellig geworden sei. Es sei eine Umstellung der Medikation sowie eine 
weitere ambulante psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung empfohlen worden. 
 
5.12 Mit Bericht vom 11. August 2016 gab Dr. med. K.____, Facharzt für Handchirurgie, an, 
die zuletzt durchgeführte Computertomographie des linken Handgelenks vom 25. Novem-
ber 2015 zeige einen vollständig aufgehobenen Gelenkspalt zwischen Lunatum und Hamatum 

 
 

 
 
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sowie Lunatum und Capitum. Die distale Handwurzelreihe zeige eine Subluxation nach dorsal, 
das Lunatum stehe eigentlich zentral über dem Radius. Der proximale Scaphoidpol erscheine 
mehrfach frakturiert, das dorsale Horn des Os lunatum sei entfernt. Zum Prozedere hielt er fest, 
dass dem Versicherten beschwerdeabhängig eine Arthrodese des linken Handgelenks angebo-
ten werden könne; eine Teilarthrodese mache seines Erachtens keinen Sinn. Er gehe von einer 
zunehmenden Verschlechterung der Beweglichkeit des Handgelenks und immer wieder auftre-
tenden Synovialitiden und Belastungsschmerzen aus. 
 
5.13 Mit Operationsbericht vom 11. April 2017 gab Dr. K.____ an, dass die Arthrodese des 
linken Handgelenks gleichentags erfolgt sei. 
 
5.14 Bei der kreisärztlichen Untersuchung vom 13. September 2017 gab der Versicherte ge-
genüber Dr. med. L.____, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates, an, sein linkes Handgelenk sei steif, was ihm nicht gefalle. Er habe immer noch 
Schmerzen, keine Kraft in der linken Hand und er sei am linken Handgelenk wetterfühlig. 
Schmerzmittel nehme er derzeit keine mehr. Auch in die Ergotherapie gehe er nicht mehr; Eigen-
übungen führe er hingegen durch. Er habe zudem das Gefühl, ein Nerv sei unter der Platte ein-
geklemmt. Die Platte störe ihn sehr, er wolle sie entfernen lassen. Dr. L.____ gab in Bezug auf 
die bildgebenden Befunde an, im letzten Nativröntgenbild des linken Handgelenks in zwei Ebenen 
vom Juli 2017 habe sich ein noch gut einsehbarer Gelenkspalt radiocarpal dargestellt und die 
Arthrodeseplatte habe regelrecht gelegen. Diagnostisch stellte Dr. L.____ einen Status nach 
Sturz aus vier Metern am 17. April 2013 mit perilunärer Luxation des linken Handgelenks, Kiefer-
bruch mit zeitnah zum Ereignis erfolgter operativer Versorgung, Arthroskopie linkes Handgelenk 
bei SL-Instabilität und perilunärer Luxation am 27. November 2014, offener Reposition der dyna-
mischen Instabilität und temporärer Arthrodese scapholunär und scaphocapital sowie 3-Bandre-
konstruktion SL linkes Handgelenk am 29. Januar 2015, Arthrodese linkes Handgelenk am 
11. April 2017 sowie aktuell radiologisch (Juli 2017) nicht durchbauter Arthrodese und Ruhe- und 
Belastungsbeschwerden am linken Handgelenk fest. Des Weiteren gab Dr. L.____ an, der medi-
zinische Endzustand sei noch nicht erreicht, zumal der Versicherte weder beschwerdearm sei 
noch eine knöcherne Durchbauung des arthrodesierten Gelenkes nachgewiesen sei. 
 
5.15 Am 9. März 2018 diagnostizierte Dr. med. M.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, ein 
offenes Schädel-Hirn-Trauma bei Stichverletzung nach Auseinandersetzung, wobei das CT-
Schädel vom 9. März 2018 eine Perforation des Os temporale links bzw. eine offene Schädel-
Hirn-Verletzung mit geringer frontaler intrazerebraler, geringer subarachnoidaler sowie minimaler 
subduraler Blutungskomponente gezeigt habe, aktuell ohne wesentlichen raumfordernden Effekt, 
sowie einen Status nach Pannikulitis nach Trauma Endglied Dig. IV rechte Hand vom 22. Februar 
2012, aktuell Schmerzen und Rötung in der gesamten rechten Hand und Arm bis Axilla, Status 
nach Fingerendglied-Amputation Dig. II rechte Hand nach Infektion. Eine Arbeitsunfähigkeit at-
testierte Dr. M.____ nicht. 
 
5.16 Dr. K.____ berichtete am 28. Juli 2018, der Versicherte klage über wenige Beschwer-
den; es gebe eine Besserung im Vergleich zu März 2018. Die Beschwerdefreiheit und die erneut 

 
 

 
 
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stabilen Verhältnisse sowohl des Handgelenks als auch des distalen Unterarms würden klinisch 
die radiologischen Befunde vom 17. April 2018 (MRI) und vom 10. Juli 2018 (CT) bestätigen. 
 
5.17 Dr. L.____ befand in seiner kreisärztlichen Untersuchung vom 17. August 2018, dass 
das Muskelrelief an den oberen Extremitäten solide ausgebildet sei, keine Seitendifferenzen be-
stünden und die Schultern gerade stehen würden. Beide Schultergelenke, beide Ellbogengelenke 
und alle Fingergelenke seien ohne funktionelle Einschränkungen, ebenso das rechte Handge-
lenk. Erwartungsgemäss sei das linke Handgelenk in 0°-Stellung in allen Ebenen steif. Der über-
kreuzte Händedruck sei rechts kräftig, links schwächer, aber insgesamt noch solide. Der Spitzgriff 
zwischen Daumen und allen Langfingern sei beidseits möglich. Radialispulse seien beidseits kräf-
tig. Bei der kursorischen Untersuchung bestehe keine Einschränkung der Sensibilität. Der Versi-
cherte sei zwar eigentlich Linkshänder, habe jedoch in den letzten Jahren auf rechts umgelernt. 
Weiter hielt Dr. L.____ fest, der Versicherte beklage sich – wie schon bei der letzten kreisärztli-
chen Untersuchung im September 2017 – darüber, sein linkes Handgelenk nicht mehr bewegen 
zu können. Der Versicherte gebe heute wie damals an, dass er die Versteifung eigentlich nicht 
gewollt habe, sie dann aber doch hätte machen lassen. Er wolle nun unbedingt das Metall ent-
fernen lassen, denn es störe ihn erheblich. Dr. L.____ hielt fest, dass in diesem Sinne noch kein 
medizinischer Endzustand vorliege. Er empfahl, die Metallentfernung als letzte Massnahme zeit-
nah vorzunehmen und den Fall abzuschliessen, zumal dann von einer weiteren Behandlung 
keine namhafte Verbesserung des unfallbedingten Zustandes am linken Handgelenk mehr zu 
erreichen sei. Er habe zwar keine grossen Hoffnungen, dass durch die Metallentfernung die Zu-
mutbarkeit namhaft verbessert würde; mit der aktuellen Situation sei aber auch kein Weiterkom-
men möglich. Es werde der behandelnde Handchirurg, Dr. K.____, mit einem gesonderten An-
schreiben gebeten, den Versicherten aufzubieten und die Metallentfernung vorzunehmen. Be-
züglich des Schadenfalles vom 9. März 2018 gebe der Versicherte keine Beschwerden an. Aus 
medizinischer Sicht seien somit keine einschränkenden Folgen dieses Ereignisses gegeben. 
 
5.18 Mit E-Mail vom 20. September 2018 zuhanden der Suva gab Dr. K.____ an, dass er von 
einer Metallentfernung abrate, zumal gewisse Restbeschwerden aufgrund der multiplen Operati-
onen sehr wahrscheinlich bestehen bleiben würden. 
 
5.19 Am 4. Oktober 2018 gab Dr. L.____ an, es liege ein medizinischer Endzustand vor, denn 
Dr. K.____ sehe aktuell keine Indikation zur Metallentfernung. Wie er bereits im Bericht zur kreis-
ärztlichen Untersuchung vom 17. August 2018 ausgeführt habe, sei der Erfahrung nach auch 
keine namhafte Verbesserung der Zumutbarkeit durch eine Metallentfernung zu erwarten. Zudem 
habe sich der Versicherte nach Angaben von Dr. K.____ diesem gegenüber wohl über deutlich 
weniger Beschwerden beklagt als in der kreisärztlichen Untersuchung vom 17. August 2018. Zum 
Zumutbarkeitsprofil hielt Dr. L.____ fest, mit der linken Hand seien nur noch leichte Arbeiten mög-
lich, ohne Tätigkeiten, bei denen eine Bewegung im linken Handgelenk nötig sei, zumal dieses 
steif sei, ohne festes Zupacken sowie ohne monotone wiederholende Arbeiten mit der linken 
Hand (z.B. Fliessband). Feinmotorische Arbeiten seien mit links nur sehr eingeschränkt möglich; 
zeitliche Einschränkungen bestünden indes nicht. 
 

 
 

 
 
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6.1 Die Suva stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 14. August 2019 auf 
die Ausführungen von Dr. L.____ vom 17. August 2018 und vom 4. Oktober 2018 sowie von 
Dr. K.____ vom 20. September 2018. Sie ging deshalb davon aus, dass der Endzustand erreicht 
sei. Dem Beschwerdeführer sei aufgrund der Restbeschwerden im linken Handgelenk eine ganz-
tägige leichte adaptierte Tätigkeit zumutbar, welche dem durch den Kreisarzt angegebenen Profil 
entspreche. Der Beschwerdeführer bestreitet das von Dr. L.____ festgelegte Zumutbarkeitsprofil.  
 
6.2 Dr. L.____ als Kreisarzt ist ein verwaltungsinterner Arzt, weshalb ergänzende Abklärun-
gen vorzunehmen wären, falls auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit 
seines Berichts bestünden (vgl. oben E. 4.3; BGE 139 V 225 E. 5.2 und 135 V 465 E. 4.2, je mit 
Hinweisen). Der Kreisarzt untersuchte den Beschwerdeführer zweimal eingehend persönlich und 
berücksichtigte die ganzen medizinischen Unterlagen. Seine Einschätzung der medizinischen Si-
tuation erscheint widerspruchsfrei und schlüssig. Die unfallbedingten funktionellen Restbe-
schwerden rechnete er im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils an, indem auch er davon ausging, 
dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit in der B.____ nicht mehr möglich sei. 
Hingegen erachtete er – nach eingehender Auseinandersetzung mit dem medizinischen Sach-
verhalt – eine adaptierte Tätigkeit, welche die attestierten Beschwerden berücksichtigt, als zu-
mutbar.  
 
6.3.1 Der Beschwerdeführer bringt gegen den Beweiswert der kreisärztlichen Beurteilungen 
vor, der Kreisarzt habe die Restfolgen des steifen linken Handgelenks, namentlich die chronische 
Schmerzproblematik und die stark eingeschränkte Beweglichkeit, ausser Acht gelassen. Zudem 
habe er das Ausmass der Schmerzen nicht erhoben bzw. nicht dokumentiert und es sei nicht 
nachvollziehbar, weshalb der Kreisarzt ganztags leichte Tätigkeiten als zumutbar erachte. Die 
Arbeitsfähigkeit sei deshalb durch ein versicherungsexternes medizinisches Gutachten zu beur-
teilen. 
 
6.3.2 Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer anlässlich der kreisärztlichen 
Untersuchung vom 17. August 2018 gegenüber Dr. L.____ keine Schmerzen angab und eine 
Schmerzmitteleinnahme sowie die Weiterführung der Physiotherapie verneinte. Ebenso sind den 
Berichten von Dr. K.____ keine Hinweise auf eine chronische Schmerzproblematik zu entneh-
men. Vielmehr berichtete Dr. K.____ am 28. Juli 2018 über eine Besserung im Vergleich zu 
März 2018 und über einen über wenige Beschwerden klagenden Versicherten (vgl. E. 5.16 hier-
vor). Es lagen somit keine Anhaltspunkte für die vom Beschwerdeführer geltend gemachte 
Schmerzproblematik vor, die Dr. L.____ hätte erheben sollen. Nach dem Gesagten lässt sich die 
Behauptung des Beschwerdeführers in Bezug auf die geltend gemachte Schmerzproblematik 
nicht auf die medizinischen Berichte stützen. Jedenfalls lassen sich dem umfassenden Dossier 
keine Hinweise auf eine chronische, ausgeprägte Schmerzproblematik entnehmen. 
 
6.3.3 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers berücksichtigte Dr. L.____ die Ein-
schränkungen des steifen Handgelenks in seinen Berichten vom 17. August 2018 und vom 4. Ok-
tober 2018 unter Hinweis auf die Berichte von Dr. K.____. Letzterer führte in seiner E-Mail vom 
20. September 2018 aus, dass gewisse Restbeschwerden aufgrund der multiplen Operationen 

 
 

 
 
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sehr wahrscheinlich bestehen bleiben würden (vgl. E. 5.18 hiervor). Diese verbleibenden Rest-
beschwerden in Form von Bewegungseinschränkungen bezog Dr. L.____ insofern in seine Be-
urteilung mit ein, als er nur leichte Arbeiten ohne Tätigkeiten, bei denen eine Bewegung im linken 
Handgelenk nötig ist, ohne festes Zupacken, ohne monotone wiederholende und lediglich sehr 
eingeschränkte feinmotorische Arbeiten mit der linken Hand als möglich erachtete. Damit beach-
tete Dr. L.____ auch die Bewegungseinschränkungen in seinem Zumutbarkeitsprofil. 
 
6.3.4 Dem Beschwerdeführer kann schliesslich auch nicht gefolgt werden, wenn er ausführt, 
er könne die linke Hand faktisch gar nicht mehr einsetzen, schon gar nicht in einem vollen Ar-
beitspensum. Denn gemäss gefestigter bundesgerichtlicher Rechtsprechung bestehen auf dem 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt selbst für Personen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind 
und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können, genügend realistische Betätigungsmög-
lichkeiten. Zu denken sei gemäss Bundesgericht etwa an einfache Überwachungs-, Prüf- und 
Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-)automatischen Maschi-
nen oder Produktionseinheiten sowie die Arbeit als Museums- oder Parkplatzwärter (Urteil des 
Bundesgerichts vom 18. Dezember 2019, 8C_534/2019, E. 6.2 mit weiteren Hinweisen). 
Dr. L.____ bedachte in seinem Zumutbarkeitsprofil die unbestrittenermassen bestehenden funk-
tionellen Defizite. Aus diesem Grund erachtete er – wie bereits erwähnt – eine leichte adaptierte 
Tätigkeit mit den bereits genannten Einschränkungen als zumutbar. Diese umfassende Zumut-
barkeitsbeurteilung überzeugt und berücksichtigt auch allfällige bewegungsbedingte Einschrän-
kungen. Wie sich die Bewegungseinschränkungen auf eine dem Zumutbarkeitsprofil des Kreis-
arztes entsprechende Tätigkeit auswirken würde, wird vom Beschwerdeführer nicht erwähnt. Un-
ter diesen Umständen vermögen seine Vorbringen keine Zweifel an den Ausführungen von 
Dr. L.____ hervorzurufen. Auch die Behauptung, es sei kein volles Arbeitspensum möglich, lässt 
sich nicht auf die medizinischen Berichte stützen, denn den Akten lassen sich keine Hinweise auf 
eine zeitlich eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit entnehmen. 
 
6.4 Zusammenfassend ist damit im Sinne eines Zwischenergebnisses festzuhalten, dass 
keine Indizien vorliegen, die Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilung von 
Dr. L.____ wecken würden. Des Weiteren werden auch keine gegenteiligen Ausführungen durch 
Dr. K.____ aufgeführt. Die Berichte von Dr. L.____ vom 17. August 2018 und vom 4. Oktober 
2018 genügen formal wie inhaltlich den bundesgerichtlichen Vorgaben an eine beweiskräftige 
ärztliche Beurteilung (vgl. dazu E. 4.2 hiervor). Dass die Beschwerdegegnerin auf die kreisärztli-
che Beurteilung abstellte, ist damit nicht zu beanstanden. Der Sachverhalt zeigt sich als genü-
gend abgeklärt. Gründe für die Einholung eines verwaltungsexternen Gutachtens sind in antizi-
pierter Beweiswürdigung nicht gegeben (vgl. BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 162 E. 1d, 119 V 344 
E. 3c in fine mit Hinweisen). Damit steht in medizinischer Hinsicht fest, dass dem Beschwerde-
führer die angestammte Tätigkeit als Mitarbeiter Putzerei, Gattierung und Kupolofen nicht mehr 
zugemutet werden kann. Ihm ist aber ganztags die Ausübung leichter adaptierter Arbeiten mög-
lich. 
 
7.1 Es bleibt den von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen Einkommensvergleich zu 
prüfen. Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkom-

 
 

 
 
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men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizi-
nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei-
nander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad 
bestimmen (BGE 128 V 29 E. 1). Bei der Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, 
was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweis-
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als gesunde Person tatsächlich verdienen würde. 
Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom-
mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die bisherige Tätig-
keit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 134 V 322 E. 4.1). Ausnahmen 
von diesem Erfahrungssatz müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 
V 58 E. 3.1; vgl. auch BGE 135 V 297 E. 5.1). Der zuletzt bezogene Verdienst ist nur dann als 
Valideneinkommen heranzuzuziehen, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, 
dass er weiterhin erzielt worden wäre. Erfolgte der Stellenverlust aus invaliditätsfremden Grün-
den, ist der Validenlohn anhand von Durchschnittswerten zu bestimmen (Urteil des Bundesge-
richts vom 9. Juni 2015, 9C_212/2015, E. 5.4 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend arbeitete der 
Versicherte zuletzt vom 1. August 1999 bis zum 31. Januar 2014 bei der B.____ AG als Mitarbei-
ter Putzerei, Gattierung und Kupolofen. Der Kündigungsgrund geht aus dem Kündigungsschrei-
ben vom 24. Oktober 2013 nicht hervor. Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass der Ver-
sicherte die Tätigkeit bei der genannten Arbeitgeberin weiterhin ausüben würde, wenn er keinen 
Unfall erlitten hätte, zumal die B.____ AG in der damaligen Form nicht mehr besteht (Handelsre-
gisterauszug vom XX.XX.XXXX) und überdies im Jahr 2014 aus wirtschaftlichen Gründen fast 
alle Mitarbeitenden entlassen wurden (www.O.____.ch; zuletzt besucht am 2. September 2020). 
Somit hat die Suva bei der Ermittlung des Validenlohns zu Recht nicht an den letzten vom Versi-
cherten bei der B.____ AG effektiv erzielten Lohn angeknüpft, sondern diesen anhand von Durch-
schnittswerten bestimmt. 
 
7.2 Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochtenen Einspracheentscheid vom 14. Au-
gust 2019 auf die Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik (LSE) 2016, TA1, Total, 
Kompetenzniveau 1 im Wirtschaftszweig 24-25 (Herstellung von Metallerzeugnissen), Männer, 
und somit auf einen Tabellenwert von Fr. 5‘488.-- ab. Nachdem dieser Wert auf eine betriebsüb-
liche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit) um-
gerechnet und der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2018 (vgl. Bundesamt für Statistik, No-
minallohnindex, T1.10) angepasst worden war, resultierte daraus das Valideneinkommen in Höhe 
von Fr. 69’481.--. In Bezug auf das Invalideneinkommen stützte sie sich auf die Dokumentation 
über Arbeitsplätze (DAP) ab und errechnete gestützt darauf ein Invalideneinkommen von Fr. 
60'518.--. 
 
7.3.1 Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, dass in Bezug auf das Valideneinkommen 
vom Kompetenzniveau 2 auszugehen sei, da er sich bei seiner Arbeitgeberin vertiefte Kenntnisse 

 
 

 
 
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angeeignet habe. Namentlich habe er auch Maschinen bedient, was ausdrücklich unter das Kom-
petenzniveau 2 falle. Entsprechend sei von diesem Niveau auszugehen. 
 
7.3.2 Unter das Kompetenzniveau 2 fallen Löhne aus praktischen Tätigkeiten wie Verkauf, 
Pflege, Datenverarbeitung und Administration, dem Bedienen von Maschinen und elektronischen 
Geräten sowie Sicherheits- und Fahrdiensten. Demgegenüber spiegelt das Kompetenzniveau 1 
die Einkommen aus einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (vgl. LSE 2016, 
TA1, Seitenende). Den vom Gericht beigezogenen IV-Akten ist zu entnehmen, dass der Be-
schwerdeführer in Z.____ als gelernter Perkussionist arbeitete. Der Beschwerdeführer verfügt 
demnach nicht über eine Ausbildung, die eine Tätigkeit an Maschinen beinhaltet. Gemäss Selbst-
aussage war er bei seinem ehemaligen Arbeitgeber als Mitarbeiter in der Putzerei, am Ofen und 
als Springer tätig (IV-Dok 14). Auch den Angaben des ehemaligen Arbeitgebers zufolge hatte der 
Versicherte als Mitarbeiter in der Putzerei, Gattierung und Kupolofen gearbeitet (IV-Dok 17). In-
wiefern der Beschwerdeführer durch das behauptete Maschinenbedienen besondere Fertigkeiten 
und Kenntnisse erworben hat, die die Einstufung in das Kompetenzniveau 2 rechtfertigen würden, 
wird weder von ihm dargelegt noch geht dies aus den Akten hervor. Langjährige Berufserfahrung 
ist für die Einstufung in ein Kompetenzniveau ebenfalls zu berücksichtigen. Auch wenn eine ver-
sicherte Person ohne (qualifizierte) Berufsausbildung, aber mit in langjähriger praktischer Tätig-
keit erworbenem handwerklichen Geschick grundsätzlich in einem höheren Kompetenzniveau 
eingestuft werden kann, ist gemäss Bundesgericht zu beachten, dass in den meisten Berufsspar-
ten ein Abschluss oder zumindest eine (formalisierte) Aus- oder Weiterbildung verlangt wird. Das 
Nichtabsolvieren eines Abschlusses oder einer Aus- oder Weiterbildung spricht also auch bei 
Vorliegen langjähriger Berufserfahrung gegen eine höhere Einstufung (Urteil des Bundesgerichts 
vom 21. Dezember 2016, 8C_728/2016, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Über allfällige formale 
Weiterbildungen oder andere während der Berufsausübung erworbene besondere Qualifikatio-
nen des Beschwerdeführers ist vorliegend nichts bekannt. Die langjährige Berufstätigkeit ist somit 
nicht geeignet, die fehlende Ausbildung zu kompensieren und vermag die Einstufung in das Kom-
petenzniveau 2 für sich allein nicht zu rechtfertigen. Die Berücksichtigung von Kompetenzniveau 
1 ist demnach folgerichtig. 
 
7.4  Nachdem sich aus den Akten keine Hinweise ergeben, dass im Rahmen der Rechtsan-
wendung von Amtes wegen durch das Gericht eine andere Einschätzung des Invalideneinkom-
mens vorzunehmen wäre und die Berechnung desselben auch vom Versicherten nicht bean-
standet wurde, erübrigt sich eine weitere Auseinandersetzung mit dem durch die IV-Stelle be-
rechneten Invalideneinkommen.  
 
7.5 Aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen resultiert eine erwerbliche 
Einbusse von 13 %. Die Suva sprach dem Versicherten somit zu Recht eine IV-Rente aufgrund 
einer Erwerbsunfähigkeit von 13 % zu. 
 
8.1 Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, die Schwere der Verletzung bzw. die 
damit verbundenen Einschränkungen würden eine höhere Integritätsentschädigung rechtfertigen. 
Der Wert von 25 % entspreche gemäss Suva-Tabelle lediglich einer Versteifung in Pro- und Su-

 
 

 
 
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pination. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb nach Auffassung des Kreisarztes ein Integritäts-
schaden von 25 % vorliege. Der Kreisarzt habe in der letzten Untersuchung angegeben, dass 
das Handgelenk in allen Ebenen steif sei, weshalb eine Integritätsentschädigung basierend auf 
einem Integritätsschaden von 30 % geschuldet sei. 
 
8.2 Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene 
Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde und erhebliche Schädigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Nach Art. 36 Abs. 1 der Verord-
nung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 gilt ein Integritätsschaden als 
dauernd, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang 
besteht (Satz 1); er ist erheblich, wenn die körperliche, geistige oder psychische Integrität, unab-
hängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird (Satz 2). Fallen meh-
rere körperliche, geistige oder psychische Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen 
zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung festgesetzt 
(Art. 36 Abs.  3 Satz 1 UVV). Voraussehbare Verschlimmerungen des Integritätsschadens wer-
den angemessen berücksichtigt (Art. 36 Abs. 4 Satz 1 UVV). 
 
8.3 Laut Art. 25 Abs. 1 UVG wird die Integritätsentschädigung in Form einer Kapitalleistung 
gewährt. Sie wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft, wobei sie den 
am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen darf. 
Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser 
Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Gemäss Abs. 2 dieser Vorschrift gelten für die 
Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhangs 3. Darin hat der Bundesrat 
in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 113 V 218 E. 2a; Kran-
ken- und Unfallversicherung –  Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1988 Nr. U 48 
S. 236 E. 2a mit Hinweisen) häufig vorkommende und typische Schäden prozentual gewichtet.  
 
8.4 Für die im Anhang 3 zur UVV genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädi-
gung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Ver-
dienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden 
wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2 Satz 1). In diesem 
Zusammenhang hat die Suva in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala zusätzliche Be-
messungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese in den Mitteilungen der Medizini-
schen Abteilung der Suva Nr. 57 bis 59 herausgegebenen Suva-Tabellen (teilweise geändert und 
ergänzt in den Mitteilungen Nr. 60, 62 und 66) stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für 
das Gericht nicht verbindlich. Dementsprechend richtet sich die Integritätsentschädigung – nur, 
aber immerhin – im Regelfall nach dem angegebenen Prozentsatz (Ziff. 1 von Anhang 3 
zur UVV). Soweit die Suva-Tabellen jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleich-
behandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV 
vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a mit Hinweis; Urteile des Bundesgerichts vom 
14. Juni 2018, 8C_121/2018, E. 4.3.2 und vom 22. Mai 2017, 8C_19/2017, E. 4.2). 
 
8.5 Bei der Bestimmung des Schweregrades einer gesundheitlichen Beeinträchtigung han-
delt es sich um eine Tatfrage, für deren Beantwortung Verwaltung und Gerichte auf fachärztliche 

 
 

 
 
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Mithilfe angewiesen sind. Dem Gericht ist es nicht möglich, die Beurteilung aufgrund der akten-
kundigen Diagnosen selber vorzunehmen, da die Ausschöpfung des in den Tabellen offen gelas-
senen Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt und von einem me-
dizinischen Laien eine zuverlässige Zuordnung nicht erwartet werden kann. Die Beurteilung der 
einzelnen Integritätseinbussen obliegt somit den ärztlichen Sachverständigen (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts vom 6. März 2012, 8C_659/2011, E. 3.3, vom 2. Juni 2010, 8C_62/2010, E. 3.2, 
und vom 23. April 2007, U 121/06, E. 4.2 mit weiteren Hinweisen; MAX B. BERGER, Basler Kom-
mentar zum UVG, N 13 zu Art. 25 UVG). 
 
8.6 Zum Integritätsschaden hielt Dr. L.____ am 9. Oktober 2018 fest, es liege ein in 
Streckstellung sowie in Pro- und Supination steifes linkes Handgelenk vor, weshalb er denselben 
auf 25 % schätze. Zur Begründung hielt er fest, die Integritätsentschädigung sei nach der Suva-
Tabelle 1 geschuldet. Davon abzuziehen sei ein bereits im Jahr 2015 geschätzter Integritätsscha-
den von 5 %, woraus eine Integritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden von 
20 % resultiere. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, Dr. L.____ habe anlässlich der 
kreisärztlichen Untersuchung vom 17. August 2018 angegeben, das linke Handgelenk sei erwar-
tungsgemäss in allen Ebenen steif in 0°-Stellung, ist ihm beizupflichten. Allerdings geht er in der 
Annahme, dass es sich dabei um eine steife Hand in Beugung oder Streckung von 45° gemäss 
Suva-Tabelle 1 handle, fehl. Denn wie die Suva in der Vernehmlassung vom 29. November 2019 
richtig wiedergab, geht aus dem Zumutbarkeitsprofil von Dr. L.____ vom 4. Oktober 2018 hervor, 
dass mit der linken Hand noch leichte Arbeiten ohne Tätigkeiten, bei denen eine Bewegung im 
linken Handgelenk nötig ist, ohne festes Zupacken sowie ohne monotone wiederholende Arbeiten 
mit der linken Hand möglich sind. Gleiches gilt für feinmotorische Arbeiten, die allerdings links 
nur sehr eingeschränkt möglich sind (vgl. E. 5.19 hiervor). Daraus folgt, dass das linke Handge-
lenk zwar steif ist, nicht jedoch in Beugung oder Streckung von 45°. Die Einschätzung des Integ-
ritätsschadens von Dr. L.____ vom 9. Oktober 2018 ist somit und mit Blick auf die entsprechen-
den Suva-Tabellen zu bestätigen. Demzufolge ist zusammen mit der Beschwerdegegnerin von 
einer Integritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden von 20 % für die Ein-
schränkungen des linken Handgelenks auszugehen. 
 
9. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die in der Beschwerde vom 16. Septem-
ber 2019 gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 14. August 2019 vorgebrachten Argu-
mente unbegründet sind, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 
 
10.1 Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, dass das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Ge-
richt für die Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine 
Kosten zu erheben. Eine Parteientschädigung wird aufgrund des Prozessausgangs nicht zuge-
sprochen.  
 
10.2.1 Abschliessend bleibt über den Antrag des Beschwerdeführers zu befinden, es sei ihm 
die unentgeltliche Verbeiständung mit seinem Rechtsvertreter zu bewilligen. Gestützt auf Art. 61 
lit. f ATSG in Verbindung mit § 22 Abs. 2 VPO wird der Beschwerde führenden Person ein unent-
geltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wenn dieser die nötigen Mittel fehlen, die Beschwerde nicht 
offensichtlich als aussichtslos erscheint und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder doch 

 
 

 
 
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geboten ist (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht so-
zialrechtliche Abteilungen] vom 7. April 2004, U 333/03, E. 3.2 und 4). 
 
10.2.2 Zum Nachweis der Bedürftigkeit reichte der Beschwerdeführer am 7. Oktober 2019 ein 
Bestätigungsschreiben der Sozialhilfebehörde Y.____ vom 30. September 2019 ein. Diesem ist 
zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit dem 26. Juni 2019 vollumfänglich von der Sozi-
alhilfebehörde finanziell unterstützt wird. Die prozessuale Bedürftigkeit des Beschwerdeführers 
ist demnach ausgewiesen. Die Beschwerde kann zudem nicht offensichtlich als aussichtslos be-
zeichnet werden und die anwaltliche Vertretung erscheint sachlich geboten. Dem Gesuch um 
Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung ist demnach zu entsprechen. 
 
10.3 Da dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Verbeiständung mit seinem Rechtsvertre-
ter bewilligt wird, ist dieser für seine Bemühungen aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Ge-
mäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003 
beträgt das Honorar bei unentgeltlicher Verbeiständung Fr. 200.-- pro Stunde. Der Rechtsvertre-
ter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 30. April 2020 für das vorliegende 
Beschwerdeverfahren einen Zeitaufwand von 6,25 Stunden und Auslagen von insgesamt Fr. 91.-
- ausgewiesen, was angesichts der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu be-
anstanden ist. Dem Rechtsvertreter ist daher ein Honorar in der Höhe von Fr. 1'444.25 (6,25 
Stunden à Fr. 200.-- + Auslagen von Fr. 91.-- sowie 7,7 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse 
auszurichten. 
 
10.4 Der Beschwerdeführer wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Organi-
sation der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Partei, der 
die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu 
in der Lage ist. 
  

 
 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet. 

  Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein Honorar in Höhe von 
Fr. 1'444.25 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse 
bezahlt. 

 

 
 
 
 
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