# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1fd80b9d-f9db-56cb-97fb-a258361c2d6d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-05-18
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 18.05.2016 200 2016 62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-62_2016-05-18.pdf

## Full Text

200 16 62 UV
GRD/GET/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 18. Mai 2016

Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

Visana Versicherungen AG 
Weltpoststrasse 19, Postfach 253, 3000 Bern 15
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 18. November 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Mai 2016, UV/16/62, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die … geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwerde-
führerin) ist über ihren Arbeitgeber bei der Visana Versicherungen AG 
(nachfolgend Visana bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die 
Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Mit Bagatellunfall-
Meldung UVG vom 7. April 2014 teilte die Versicherte der Visana mit, dass 
sie sich bei einem Misstritt am 14. Dezember 2013 eine Verletzung 
(„Schwellung“) im rechten Fussgelenk zugezogen habe (Akten der Visana, 
[act. II], 001). Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medi-
zin FMH, diagnostizierte anlässlich der Erstbehandlung am 10. April 2014 
Restbeschwerden nach OSG-Distorsion rechts mit Achillessehnen-
schmerz/Tendinopathie und verordnete Physiotherapie (act. II 003), welche 
bis November 2014 dauerte (act. II 009). Die Visana erbrachte die gesetzli-
chen Leistungen, indem sie für die Heilungskosten aufkam. 

Am 18. Februar 2015 meldete sich die Versicherte erneut bei der Visana 
und machte geltend, sie habe wieder Schmerzen im Fuss und müsse einen 
Arzt aufsuchen (act. II 010). Die Visana holte ärztliche Berichte ein, welche 
eine Tendinopathie der Achillessehne an beiden Füssen ergaben. Nach 
Vorlage des medizinisches Dossiers an ihren beratenden Arzt (act. II 018), 
verneinte sie mit Schreiben vom 27. April 2015 (act. II 020) bzw. mit Verfü-
gung vom 8. Mai 2015 (act. II 022) für die am 18. Februar 2015 gemeldeten 
Beschwerden einen Anspruch auf Versicherungsleistungen. Die dagegen 
von der Versicherten erhobene Einsprache (act. II 029) wies die Visana – 
nachdem sie bei Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirur-
gie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, eine Stellungnah-
me eingeholt hatte (act. II 033) – mit Entscheid vom 18. November 2015 
(act. II 036) ab. In der Begründung hielt sie fest, es bestehe mit Bezug auf 
das Ereignis vom 14. Dezember 2013 mangels Kausalität (grundsätzlich) 
keine Leistungspflicht; auf eine Rückforderung bereits erbrachter Leistun-
gen werde jedoch verzichtet (S. 6, Ziffer 20). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Mai 2016, UV/16/62, Seite 3

B.

Dagegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 4. Januar 2016 Beschwerde erheben. Sie stellt das fol-
gende Rechtsbegehren: 

Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 18. November 2015 
sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin seien die gesetzlichen UVG-
Leistungen, namentlich die Heilungskosten gemäss Art. 10 UVG, im Zu-
sammenhang mit dem Unfallereignis vom 14. Dezember 2013 rückwirkend 
auszurichten. 

- unter Kosten- und Entschädigungsfolge -

In der Begründung macht die Beschwerdeführerin im Wesentlichen gel-
tend, sie habe weder vor dem Unfallereignis vom 14. Dezember 2015 (rich-
tig: 2013) noch nach stattgehabter Heilung je an Schmerzen im Bereich der 
oberen Sprunggelenke/Achillessehnen gelitten, und zwar weder am rech-
ten noch am linken Fuss. Auch der Hinweis von Dr. med. D.________, wo-
nach die Beschwerdeführerin ab Anfang 2015 ohne konkreten Auslöser 
(namentlich ohne Trauma) auch auf der linken Seite vergleichbare Be-
schwerden verspürt habe, deute auf eine chronische Pathologie hin, ver-
fange nicht, weise Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, in seinem 
Bericht vom 5. Mai 2015 (act. II 023) doch klar darauf hin, dass die 
Schmerzen in der linken Achillessehne seit Januar 2015 aufgrund des un-
physiologischen Gangbildes der Beschwerdeführerin bestehen würden. Die 
Hauptschmerzen seien aber auch bei der Untersuchung vom 25. März 
2015 nach wie vor rechts vorhanden. Nach der vollständigen Heilung des 
rechten Fusses und dem Wegfall der beschriebenen Fehlbelas-
tung/Schonhaltung des rechten Fusses seien auch die Schmerzen im lin-
ken Fuss abgeklungen. Die von Dr. med. D.________ gemachte 
Sachverhaltsfeststellung einer chronischen Pathologie lasse sich im Falle 
der Beschwerdeführerin nicht belegen. Sodann könnten entgegen Dr. med. 
D.________ die vier Monate zwischen dem Unfallereignis vom 14. Dezem-
ber 2013 und der ärztlichen Erstkonsultation vom 10. April 2014 nicht als 
symptomfreie Zeit verstanden werden: Nachdem sich auch nach vier Mo-
naten immer noch keine Besserung habe einstellen wollen, habe sich die 
Beschwerdeführerin entschlossen, am 10. April 2014 erstmals einen Arzt in 
dieser Sache zu konsultieren. Die Annahme eines Status quo sine vor dem 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Mai 2016, UV/16/62, Seite 4

Behandlungsbeginn, d.h. am 10. April 2014, sei nur dann zutreffend, wenn 
die erwähnten vier Monate symptomfrei gewesen wären, was jedoch nicht 
zutreffe (S. 7 f., Ziffer 3.3). Somit seien der natürliche und der (sich mit ihm 
deckende) adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 
14. Dezember 2013 und den geklagten Beschwerden gegeben. 

Mit Beschwerdeantwort vom 24. Februar 2016 beantragt die Beschwerde-
gegnerin Abweisung der Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der die Verfügung vom 8. Mai 2015 (act. 
II 022) bestätigende Einspracheentscheid vom 18. November 2015 (act. II 
036). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der Unfallver-
sicherung und in diesem Zusammenhang insbesondere die Frage, ob zwi-

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schen dem Ereignis vom 14. Dezember 2013 und den Fussbeschwerden 
rechts und links ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. 

1.3 Die Beschwerdegegnerin hat die Kosten für die Behandlung der 
mit Bagatellunfall-Meldung UVG vom 7. April 2014 (act. II 001) gemeldeten 
Fussbeschwerden rechts übernommen (vgl. act. II 036, S. 2, lit. E) und auf 
eine Rückforderung verzichtet (vgl. S. 6, Ziffer 20). 

Zur Diskussion steht vorliegend einzig die Übernahme weiterer Heilungs-
kosten hinsichtlich der am 18. Februar 2015 gemeldeten Fussbeschwer-
den, wobei die Behandlungen am 12. Juni 2015 abgeschlossen wurden 
(vgl. Beschwerde, S. 4; act. II 029 S. 2; 026 f.). Unter diesen Umständen 
sowie mit Blick darauf, dass keine Operation erfolgte (vgl. act. II 026) re-
spektive sich die medizinischen Massnahmen in der Abgabe eines „Künzli-
Schuhs“ sowie in der Durchführung von Physiotherapie erschöpften (act. II 
023), liegt der Streitwert unter Fr. 20'000.--, weshalb die Beurteilung der 
Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 
GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen 
Unfallversicherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, 
eines Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 
[UVG; SR 832.20]). Der Unfallversicherer haftet jedoch für einen 
Gesundheitsschaden nur insoweit, als dieser in einem natürlichen sowie 
adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht (BGE 
129 V 177 E. 3 S. 181). 

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2.2

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.2.2 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 
des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; RKUV 1994 U 206 S. 328 E. 
3b).

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender 
ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei 
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu-
sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern 
beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

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3.

3.1 Zunächst ist erstellt und im Übrigen unbestritten, dass der Misstritt 
vom 14. Dezember 2013 einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG darstellt. 
Die Beschwerdegegnerin hat für dieses ihr mit Bagatellunfall-Meldung UVG 
vom 7. April 2014 (act. II 001) gemeldete und zu keinem Zeitpunkt eine 
Arbeitsunfähigkeit begründende Ereignis Versicherungsleistungen in Form 
von Heilungskosten erbracht. Nachdem die vorläufig letzte physiotherapeu-
tische Behandlung am 7. November 2014 erfolgt war (vgl. act. II 009), mel-
dete sich die Beschwerdeführerin am 18. Februar 2015 (act. II 010) 
wiederum bei der Beschwerdegegnerin und teilte ihr mit, dass erneut 
„Schmerzen im Fuss“ aufgetreten seien und sie wieder zum Arzt gehen 
möchte. Die Beschwerdegegnerin hat diese Wiederanmeldung zum Leis-
tungsbezug im angefochtenen Einspracheentscheid in verfahrensmässiger 
Hinsicht unter dem Aspekt des Grundfalls und nicht eines Rückfalls (Art. 11 
der Verordnung über die Unfallversicherung vom 20. Dezember 1982 
[UVV; SR 832.202]) gewürdigt (vgl. act. II 036, S. 5, Ziffer 15). Dies ist nicht 
zu beanstanden, nachdem im November 2014 kein Fallabschluss erfolgt 
war und im Übrigen im damaligen Zeitpunkt aufgrund der Akten nicht über-
wiegend wahrscheinlich davon ausgegangen werden konnte, dass keine 
weitere Behandlungsbedürftigkeit mehr bestehe. Wie die Beschwerdegeg-
nerin alsdann folgerichtig festhält, obliegt es unter diesen Umständen ihr, 
den Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs mit dem Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen (vgl. E. 2.2.2 vorne). 

Schliesslich verneinte die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspra-
cheentscheid – anders als in der Verfügung (act. II 022) – ihre Leistungs-
pflicht mangels Kausalität grundsätzlich (vgl. act. II 036 S. 6, Ziffer 20), 
verzichtete jedoch gleichzeitig auf eine Rückforderung der bisher erbrach-
ten Leistungen. Demnach liegt eine Leistungseinstellung ex nunc et pro 
futuro vor, wozu die Beschwerdegegnerin prinzipiell berechtigt ist, ohne 
dass sie sich hierzu auf einen Rückkommenstitel berufen müsste (BGE 130 
V 380 E. 2.3.1 S. 384). 

3.2 Zur Frage der gesundheitlichen Einschränkungen im rechten und 
linken Fuss sowie jener des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen 

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dem Ereignis vom 14. Dezember 2013 und den geklagten Beschwerden 
ergeben die medizinischen Akten im Wesentlichen das folgende Bild: 

3.2.1 Im Arztzeugnis UVG vom 14. April 2014 (act. II 003) diagnostizier-
te Dr. med. C.________ Restbeschwerden nach OSG-Distorsion rechts mit 
Achillessehnenschmerz/Tendinopathie. Die Erstbehandlung sei am 
10. April 2014 erfolgt. Ferner sei die Kausalität der Beschwerden mit dem 
Misstritt des rechten Fusses vom 14. Dezember 2013 gegeben. 

3.2.2 Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin 
FMH, diagnostizierte im Bericht vom 27. Februar 2015 (act. II 014) eine 
Achillodynie bei Status nach Trauma Achillessehne rechts. Bei der Be-
schwerdeführerin bestehe seit dem Trauma im Dezember 2013 ein persis-
tierender, kontinuierlicher Schmerz im Achillessehnenbereich rechts. Das 
Gangbild sei gestört und durch die Fehlbelastung komme es zu zuneh-
menden Beschwerden links. Unter der bisherigen konservativen Therapie 
mit Physiotherapie und Schonung sei es zu keiner signifikanten Besserung 
gekommen. Bei der Beschwerdeführerin bestehe neben der Adipositas 
keine weitere signifikante Nebendiagnose. 

3.2.3 Im Bericht vom 26. März 2015 (act. II 016) hielt Dr. med. 
E.________ fest, bei der Beschwerdeführerin liege klinisch eine beidseitige 
Tendinopathie der Achillessehne vor, rechts symptomatisch. Das Röntgen-
bild ergebe ein unauffälliges Skelett und keine Hinweise auf eine Haglun-
dexostose.

3.2.4 Am 14. April 2015 (act. II 018) berichtete Dr. med. G.________, 
Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates FMH und Sportmedizin SGSM, beratender Arzt der Beschwer-
degegnerin, die Beschwerden seien nicht überwiegend wahrscheinlich als 
Teilursache auf das Ereignis vom 14. Dezember 2013 zurückzuführen. Es 
bestehe eine beidseitige Achillodynie. Bei der klinischen und radiologischen 
Untersuchung hätten keine unfallbedingten Veränderungen nachgewiesen 
werden können. 

3.2.5 Mit Bericht vom 5. Mai 2015 (act. II 023) hielt Dr. med. E.________ 
fest, die Beschwerdeführerin gebe glaubhaft an, die Beschwerden an der 
rechten Achillessehne seit dem Unfall vom 14. Dezember 2013 zu ver-

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spüren. Sie sei nie vollständig schmerzfrei geworden und habe sich auch 
ein unphysiologisches Gangbild angewöhnt, was auch der Hausarzt 
bestätige. Seit Januar beständen nun aufgrund des unphysiologischen 
Gangbildes auch Schmerzen in der linken Achillessehne, auch hier sei eine 
leichte strukturelle Veränderung aufgetreten. Die Hauptschmerzen seien 
aber bei der Untersuchung vom 25. März 2015 nach wie vor rechts vorhan-
den. Die eingeleiteten Massnahmen mit dem Künzli-Schuh sowie die 
nochmals durchgeführte Physiotherapie hätten eine wesentliche Verbesse-
rung des Zustandes herbeigeführt. Die gesamte Behandlung im Jahre 2014 
inkl. der Physiotherapiesitzungen bis im Herbst seien von der Unfallversi-
cherung anstandslos übernommen worden. Es sei daher schwer nachzu-
vollziehen, warum die posttraumatische Achillodynie nun nicht mehr 
unfallbedingt sein solle, zumal es nie zu einer vollständigen Ausheilung 
gekommen sei. 

Im Bericht vom 12. Juni 2015 (act. II 026) hielt Dr. med. E.________ unter 
Diagnose Folgendes fest: „Zustand nach posttraumatischer Tendinopathie 
der Achillessehne rechts und überlastungsbedingter Tendinopathie der 
Achillessehne links mit struktureller Veränderung, inzwischen schmerzfrei“. 
Das Ganze habe sich zum Guten gewendet, die Beschwerdeführerin sei 
seit einigen Wochen an beiden Achillessehnen schmerzfrei. Eine Operation 
sei nicht notwendig. 

Im selbentags zu Handen des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin 
verfassten Bericht (act. II 027) hielt Dr. med. E.________ mit Bezug auf die 
Beurteilung von Dr. med. G.________ vom 14. April 2015 fest, dessen Ein-
schätzung sei sehr kurz ausgefallen, eine Begründung liege nicht vor. Eine 
schlüssige Wiederlegung sei schwierig, da nicht unmittelbar nach Verlet-
zung der Achillessehne eine MRI-Untersuchung durchgeführt worden sei. 
Erfahrungsgemäss seien Teilrupturen oder intratendinöse Rupturen der 
Achillessehne posttraumatisch durchaus möglich, welche sich dann in einer 
Verdickung der Sehne wie bei der Beschwerdeführerin manifestierten. Da 
die Beschwerdeführerin ihren rechten Fuss dann zu entlasten versuche, sei 
es durchaus auch plausibel, dass links eine ähnlich ausgeprägte Tendino-
pathie aufgetreten sei. Zu 100% lasse sich das Ganze natürlich nicht be-
weisen, da wie eingangs erwähnt eine unmittelbar nach dem Unfall 

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stattgehabte Bildgebung oder ein Ultraschall nicht durchgeführt worden sei. 
Hinsichtlich der Frage nach der Rückfallkausalität verweise er auf seinen 
Bericht vom 5. Mai 2015 (vgl. act. II 023). 

3.2.6 Der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin, Dr. med. 
D.________, hielt im Bericht vom 8. September 2015 (act. II 033) fest, be-
reits bei der Erstkonsultation bei Dr. med. C.________ vom 10. April 2014 
hätten sich keine pathologischen Befunde mehr gezeigt, die sich überwie-
gend wahrscheinlich auf das Ereignis vom 14. Dezember 2013 hätten 
zurückführen lassen. Bei den Befunden beschreibe er lediglich „ausgepräg-
te Schmerzen Bereich Ansatz der Achillessehne und distale Achillesseh-
ne", was aber als Folge eines Misstrittes im Rückfuss doch eher untypisch 
sei. Vielmehr handle es sich dabei in der Mehrzahl der Fälle um eine chro-
nische Pathologie, was im Fall der Beschwerdeführerin dadurch bestätigt 
werde, dass sie ab Anfang 2015 ohne konkreten Auslöser (namentlich oh-
ne Trauma) auch auf der linken Seite vergleichbare Beschwerden verspürt 
habe. Dabei sei auch zu berücksichtigen, dass relevante Distorsionstrau-
mata der Füsse fast immer schon ganz von Anfang an mit erheblichen 
Schmerzen verbunden seien, welche die davon betroffenen Personen 
meist innert kurzer Zeit in medizinische Behandlung führten. Dass dies vor-
liegend nicht der Fall gewesen und die Erstkonsultation mit einer Latenz 
von fast vier Monaten erfolgt sei, sei als ziemlich eindeutiges Zeichen für 
ein von Anfang an nur geringes Trauma zu sehen. Entsprechend sei es 
auch typisch, dass sich davon bereits bei der Erstkonsultation keine objek-
tivierbaren Residuen mehr hätten finden lassen. Zusammenfassend habe 
die Beschwerdeführerin am 14. Dezember 2013 einen Misstritt gemacht, 
bei dem es wahrscheinlich zu einer vermehrten Inversion des rechten 
Rückfusses in aber eher geringem Ausmass gekommen sei. Mit einer La-
tenz von knapp vier Monaten sei sie erstmals ärztlich untersucht worden 
und die dabei erhobenen Befunde ständen nur möglicherweise in kausalem 
Zusammenhang mit dem erwähnten Ereignis. Überwiegend wahrscheinlich 
sei der Status quo sine bereits vor Behandlungsbeginn erreicht gewesen.

3.4

3.4.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 

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unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

3.4.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Nach der Praxis sind Aktengutachten nicht zu beanstanden, wenn die Ak-
ten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Sta-
tus ergeben und diese Daten unbestritten sind. Der Untersuchungsbefund 
muss lückenlos vorliegen. Der Experte muss sich aufgrund vorhandener 
Unterlagen ein gesamthaft lückenloses Bild machen können (RKUV 2006 U 
578 S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b). 

3.4.3 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.). Soll ein 
Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens 
entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge 
Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der 
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 
Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 
V 465 E. 4.4 S. 469 f.).

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Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Mai 2016, UV/16/62, Seite 12

3.5 Der Bericht von Dr. med. D.________ vom 8. September 2015 
(act. II 033) erfüllt die Voraussetzungen der Rechtsprechung an medizini-
sche Berichte (vgl. E. 3.4.2 hiervor) und erbringt vollen Beweis. Dabei 
schadet nicht, dass es sich um eine ausschliesslich auf den Akten basie-
rende Stellungnahme handelt, konnte Dr. med. D.________ seine Beurtei-
lung doch auf einen unbestrittenen Befund sowie auf dessen ebenso 
unbestrittene diagnostische Einordnung abstellen; mithin ging es bei seiner 
Stellungnahme einzig um die Beurteilung der Kausalität, welche Frage pra-
xisgemäss im Rahmen eines Aktengutachtens erörtert werden kann (Ent-
scheid des Bundesgerichts [BGer] vom 9. November 2011, 8C_383/2011, 
E. 4.2). Auch ergeben die Akten ein vollständiges Bild über die Anamnese 
sowie den Verlauf der rechts- und linksseitigen Fussbeschwerden. Seine – 
von Dr. med. G.________ im Bericht vom 14. April 2015 (act. II 018) ge-
stützte – Schlussfolgerung, wonach die anlässlich der ersten ärztlichen 
Konsultation vier Monate nach dem Misstritt vom 14. Dezember 2013 erho-
benen Befunde nur möglicherweise in Zusammenhang mit dem erwähnten 
Ereignis standen, leuchtet ein und ist mit Blick auf das im Aktenbericht dar-
gelegte Argumentarium (vgl. E. 3.2.6 vorne) ohne weiteres nachvollziehbar. 

3.6 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, dringt nicht durch: 

Soweit sie die Kausalität der Fussbeschwerden zum Unfall vom 14. 
Dezember 2013 damit begründet, vor dem Misstritt nie unter 
entsprechenden Beschwerden gelitten zu haben, läuft dies auf eine für den 
Nachweis des natürlichen Kausalzusammenhangs unzureichende 
Argumentation „post hoc ergo propter hoc“ hinaus (BGE 119 V 335 E. 2b 
bb S. 341; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 36 E. 4.2.3). Sodann ist die 
Schlussfolgerung von Dr. med. D.________, wonach bei der 
Beschwerdeführerin eine chronische Pathologie vorliege, entgegen der 
Beschwerdeführerin ohne weiteres nachvollziehbar, diagnostizierten doch 
sämtliche involvierten Ärzte eine Achillodynie respektive eine 
Tendinopathie der Achillessehne (vgl. 3.2 vorne), welche in der Regel 
durch chronische Überlastung, Mikrotraumen sowie Stoffwechsel- oder 
Durchblutungsstörungen verursacht wird (vgl. PSCHYREMBEL, Klinisches 
Wörterbuch, 266. Aufl. 2014, S. 2091; Fachberichte der Beschwerdegegne-
rin [act. II 019; 038 f.]) und damit keineswegs schon eine traumatische Ur-

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sache impliziert. Eine solche kann denn auch vorliegend mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, konnten doch zu keinem Zeit-
punkt eindeutige, traumaassoziierte Befunde wie Rupturen erhoben werden 
(vgl. act. II 003, 016), welche die Beschwerden – deren Glaubhaftigkeit 
dem Grundsatz nach von keiner Seite in Zweifel gezogen werden – zu er-
klären vermöchten. Zwar wurde im Anschluss an den Misstritt vom 14. De-
zember 2013 keine bildgebende Untersuchung des rechten Fusses 
veranlasst und auch in der weiteren Folge wurde erst im März 2015 ein 
Röntgenbild angefertigt (act. II 016); hieraus kann die Beschwerdeführerin 
jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten, bestehen doch entgegen ihrer 
Auffassung in den Akten keinerlei Hinweise dahingehend, dass dieser Um-
stand auf eine entsprechende Intervention der Beschwerdegegnerin 
zurückzuführen wäre. Dass derartige Untersuchungen sodann im heutigen 
Zeitpunkt zusätzliche sowie sachverhaltlich und rechtlich relevante Er-
kenntnisse zu erbringen vermöchten, ist weder ersichtlich noch wird dies 
geltend gemacht. Ferner ist mit Dr. med. D.________ darauf hinzuweisen, 
dass im Falle einer unfallbedingten Verletzung der Achillessehne aufgrund 
der diesfalls erheblichen (und akuten) Beschwerden nicht erst vier Monate 
später, mithin am 10. April 2014, sondern umgehend eine Arztkonsultation 
erfolgt wäre. Schliesslich weist auch der Umstand, wonach im Februar 
2015 ebenfalls linksseitig (und namentlich ohne Trauma) ähnliche Fussbe-
schwerden aufgetreten sind (act. II 014), auf eine degenerative Ursache 
hin, woran nichts ändert, dass diese Beschwerden gemäss Dr. med. 
E.________ die Folge eines unphysiologischen Gangbildes waren (vgl. act. 
II 023). Denn entscheidend ist, dass mit Dr. med. D.________ insoweit eine 
konstitutionelle Prädisposition vorliegt, was seine Schlussfolgerung, auch 
rechtsseitig liege eine degenerative und damit unfallfremde Pathologie vor, 
zusätzlich untermauert. 

Demnach vermögen die Berichte der behandelnden Ärzte keine – auch nur 
geringen – Zweifel (vgl. E. 3.4.3 vorne) am Beweiswert des Aktenberichts 
von Dr. med. D.________ zu begründen, weshalb auf seine Beurteilung 
abgestellt und der Status quo sine als bereits vor Behandlungsbeginn im 
April 2014 eingetreten betrachtet werden kann. 

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3.7 Zusammenfassend ist somit erstellt, dass die (ab dem 18. Februar 
2015) geltend gemachten Beschwerden sowohl am rechten wie auch am 
linken Fuss nicht überwiegend wahrscheinlich auf das Ereignis vom 
14. Dezember 2013 zurückzuführen sind, weshalb die Beschwerdegegne-
rin ihre Leistungspflicht zu Recht verneint hat. Der angefochtene Einspra-
cheentscheid vom 18. November 2015 ist somit nicht zu beanstanden und 
die dagegen gerichtete Beschwerde ist abzuweisen. 

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht weder für die unter-
liegende Beschwerdeführerin noch für die obsiegende Beschwerdegegne-
rin ein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG; BGE 126 V 143 E. 4a S. 150).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Partei-
entschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
-  Visana Versicherungen AG  
- Bundesamt für Gesundheit

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.

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