# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 31cb65e6-3154-5991-8b1a-7b9bb12edf0b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-10-26
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 26.10.2021 5A 881/2021 (5A_881/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-881-2021_2021-10-26.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_881/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 26. Oktober 2021
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Herrmann, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Klinik B.________, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Unterbringung. 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Am 9. Juni 2021 wurde A.________ durch die Notfallpsychiaterin der Klinik B.________ zum 15. Mal fürsorgerisch untergebracht (dazu Urteil 5A_633/2021 vom 11. August 2021). 

Mit Eingabe vom 21. Oktober 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht mit "Klage gegen die Klinik B.________ (oder weltweit) wegen Menschenrechtsverletzungen und Fälschung von Abstimmungsunterlagen", wobei die "Klage" nach den weiteren Ausführungen nicht nur gegen die Klinik, sondern auch gegen die Polizei und die Schutzrettung gerichtet ist. Insgesamt werden die Politik und der Polizeistaat beklagt sowie eine Ausbeutung der Krankenkasse, der Menschen und des Rechtssystems; ferner finden sich diverse Aussagefetzen zu Corona, Steuererlass, Ureinwohnern, Kindsmissbrauch, verlorenen Seelen u.a.m. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Offenbar befindet sich die Beschwerdeführerin erneut oder immer noch in fürsorgerischer Unterbringung. Wie entsprechende Abklärungen ergeben haben, ist allerdings gegen eine erneute Unterbringung oder gegen einen anderen anfechtbaren Akt wie Rückbehaltungsentscheid o.ä. in der letzten Zeit beim Obergericht des Kantons Zürich ein Verfahren weder anhängig gemacht noch entschieden worden. Indes können beim Bundesgericht einzig Entscheide letzter kantonaler Instanzen angefochten werden (Art. 75 Abs. 1 BGG), und zwar innert 30 Tagen ab Zustellung (Art. 100 Abs. 1 BGG). Ausserhalb der Anfechtung eines solchen Entscheides kann das Bundesgericht kein Beschwerdeverfahren eröffnen und insbesondere kann es auch keine allgemeine Anliegen behandeln. 

 

    
  2. 
 

Nach dem Gesagten ist auf die Eingabe im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten. Angesichts der Umstände werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 26. Oktober 2021 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Herrmann 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli