# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96f457f3-bcb3-572b-ad85-c18c56c02851
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.11.2025 D-5723/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5723-2025_2025-11-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-5723/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richterin Nina Spälti Giannakitsas;  

Gerichtsschreiberin Michèle Fierz. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Kamerun,   

vertreten durch MLaw Alfred Ngoyi Wa Mwanza,  

(…), 

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 27. Juni 2025 / N (…). 

 

 

 

D-5723/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 15. Januar 2024 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte,  

dass er am 16. Januar 2024 zu seiner Person befragt sowie am 14. Januar 

2025 und ergänzend am 13. Mai 2025 zu seinen Gesuchsgründen ange-

hört wurde,  

dass er geltend machte, er sei kamerunischer Staatsangehöriger und in 

B._______ bei seiner Tante väterlicherseits aufgewachsen, wo er die Se-

kundarschule abgeschlossen und, nachdem er aufgrund finanzieller Prob-

leme sein Studium nicht habe abschliessen können, im Transportbereich 

gearbeitet habe,  

dass es im April 2018 zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Ar-

meemitglied namens C._______ und Jugendlichen gekommen sei, worauf-

hin der Beschwerdeführer eingeschritten sei und den Konflikt habe lösen 

können,  

dass C._______ durch das Einschreiten des Beschwerdeführers aber sein 

Gesicht und seine Autorität verloren habe, weshalb dieser Soldaten ge-

schickt habe, um ihn und die Jugendlichen festnehmen zu lassen, sich die 

Soldaten jedoch geweigert hätten,  

dass der Beschwerdeführer mehreren Verhaftungsversuchen entgangen 

sei, da er nicht zu Hause gewesen sei, als er hätte abgeholt werden sollen, 

und er sich aus Angst vor einer Verhaftung bei Bekannten aufgehalten 

habe,  

dass jedoch einige Jugendliche verhaftet und in Haft gefoltert worden 

seien, woraufhin der Beschwerdeführer zusammen mit den Eltern der In-

haftierten einen Anwalt mandatiert habe, welcher mehrere Strafanzeigen 

gegen C._______ eingereicht habe, woraufhin sich die Lage für den Be-

schwerdeführer verschlimmert habe,  

dass er deshalb nach D._______ gegangen sei, wo er keine Probleme 

mehr mit den Behörden gehabt habe,  

dass es im Jahr 2021 im D._______ zu einem Konflikt zwischen Soldaten 

und einer Rebellengruppe gekommen sei und sich der Beschwerdeführer 

entschieden habe, aus Sicherheitsgründen D._______ zu verlassen,  

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dass der Beschwerdeführer und seine Reisegefährten anlässlich einer all-

gemeinen Polizeikontrolle auf die Polizeiwache hätten mitgehen müssen, 

wo ihre Identitäten im System überprüft worden seien und sich herausge-

stellt habe, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Ereignisse im Jahr 

2018 dort erfasst sei,  

dass er vom Polizeikommissar, zufällig ein guter Freund seines Vaters, be-

fragt worden sei, dieser ihm Geld gegeben und laufen gelassen habe und 

ihm gesagt habe, er würde verhaftet werden, sollte er in Kamerun bleiben, 

weshalb er ausgereist sei, 

dass er befürchte, bei einer Rückkehr inhaftiert zu werden, da sein Problem 

aus dem Jahr 2018 auch im Jahr 2021 fortbestanden habe und sein Name 

weiterhin im System erfasst sei,  

dass das SEM mit Verfügung vom 27. Juni 2025 – eröffnet am 2. Juli 2025 

– feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, 

sein Asylgesuch ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und 

den Vollzug anordnete,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 30. Juli 2025 gegen diese 

Verfügung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und dabei 

beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, der Beschwerde-

führer als Flüchtling anzuerkennen und ihm Asyl zu gewähren, eventualiter 

sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die vorläufige Aufnahme 

aufgrund der Unzulässigkeit oder Unzumutbarkeit des Vollzugs der Weg-

weisung anzuordnen, subeventualiter sei die angefochtene Verfügung auf-

zuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzu-

weisen, 

dass der Beschwerdeführer in prozessualer Hinsicht um Gewährung der 

unentgeltlichen Rechtspflege inklusive Verzicht auf die Erhebung eines 

Kostenvorschusses und um unentgeltliche Rechtsverbeiständung er-

suchte, 

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 20. August 2025 

die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege und um unentgeltliche 

Rechtsverbeiständung abwies und den Beschwerdeführer zur Leistung ei-

nes Kostenvorschusses aufforderte,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 28. August 2025 um eine 

Verlängerung der Zahlungsfrist ersuchte,  

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dass er den einverlangten Kostenvorschuss innert Frist leistete,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31‒33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Einreichung der 

Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – nach 

fristgerechter Leistung des Kostenvorschusses – einzutreten ist (Art. 108 

Abs. 2 AsylG, Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass das nicht weiter substantiierte Rückweisungsbegehren abzuweisen 

ist, lassen sich doch alleine aus dem Umstand, dass das SEM zu einem 

anderen Schluss gelangt, als vom Beschwerdeführer erhofft, keine formel-

len Verfehlungen der Vorinstanz ableiten, weshalb der entsprechende 

Rückweisungsantrag abzuweisen ist,  

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

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politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zum zutreffenden 

Schluss gelangt, die Vorbringen des Beschwerdeführers und die einge-

reichten Beweismittel liessen weder auf eine im Heimatstaat drohende 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung schliessen noch auf die Gefahr, 

dass sich eine solche mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit und in absehba-

rer Zukunft verwirklichen würde, wobei auf die zutreffenden Ausführungen 

der Vorinstanz zu verweisen ist, 

dass der Beschwerdeführer diesen Ausführungen auf Beschwerdeebene 

nichts Entscheidendes entgegengehalten hat,  

dass der Beschwerdeführer geltend macht, C._______ sei noch immer an 

der Macht und habe grossen, landesweiten Einfluss gegenüber der Justiz, 

den Sicherheitsbehörden und dem Geheimdienst, womit keine innerstaat-

liche Fluchtalternative bestehe und der Beschwerdeführer im Falle einer 

Rückkehr einem grossen Risiko ausgesetzt sei, zumal keine Hinweise da-

rauf bestünden, dass C._______ sein Interesse an ihm verloren habe,  

dass der Beschwerdeführer aber keine aktuellen Informationen über 

C._______ vorbringen konnte und es sich um eine reine Mutmassung han-

delt, dass dieser nach all den Jahren noch immer ein Interesse an ihm hat,  

dass der Umstand, dass der Beschwerdeführer sich in einem anderen Lan-

desteil niederlassen und sich eine wirtschaftliche Existenz aufbauen 

konnte, ohne dass er wegen C._______ Probleme gehabt hätte, gerade 

nicht auf ein intensives Verfolgungsinteresse oder auf eine landesweite 

Reichweite von C._______ hindeutet,  

dass vielmehr von einer bestehenden innerstaatlichen Schutzalternative 

auszugehen ist, zumal sich der Beschwerdeführer den Problemen mit 

C._______ durch einen Wegzug in einen anderen Teil des Landes entzie-

hen konnte,  

dass an dieser Einschätzung – in Anbetracht, dass der Beschwerdeführer 

mehrere Jahre unbehelligt in D._______ leben konnte – auch die 

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unbeantwortet gebliebenen Schreiben seines Anwalts aus dem Jahr 2018 

und die angeführte politisch instabile und konfliktgeprägte Lage in Süd-

westkamerun nichts ändern,  

dass zudem übereinstimmend mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass der 

geltend gemachten Bedrohung durch C._______ kein Motiv gemäss Art. 3 

AsylG zugrunde liegt, sondern es sich um eine persönliche Abrechnung 

handelt,  

dass der Beschwerdeführer auch aus dem Umstand, dass sein Name im 

Polizeisystem eingetragen sei, keine asylrechtliche Relevanz ableiten 

kann, zumal ihm daraus auch bei der Polizeikontrolle im Jahr 2021 keine 

Nachteile entstanden sind, sondern er das Polizeirevier mit Hilfe des Poli-

zeikommissars ohne weitere Nachteile verlassen konnte, 

dass die geltend gemachten Ereignisse bereits mehrere Jahre zurücklie-

gen, der Beschwerdeführer kein politisches oder anderweitig exponiertes 

Profil aufweist und insgesamt keine Hinweise darauf bestehen, dass ihm 

bei einer Rückkehr eine asylrelevante Verfolgung drohen würde, 

dass entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers der Umstand, dass 

er sich einen neuen Pass hat ausstellen lassen können, gerade nicht auf 

eine drohende asylrelevante Verfolgung hindeutet,  

dass diesen Erwägungen gemäss auch der Verweis auf einen unerträgli-

chen psychischen Druck offensichtlich ins Leere stösst, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb die 

Vorinstanz das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da der Beschwer-

deführer insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die Schweiz 

noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen verfügt 

(Art. 44 [erster Satz] AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je 

m.w.H.), 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

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dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt (vgl. BVGE 2011/24 

E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; Art. 

33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte für 

eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind, 

dass der Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar zu erkennen ist (Art. 

83 Abs. 4 AIG), da weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Be-

schwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung 

im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, 

dass in individueller Hinsicht keine Wegweisungsvollzugshindernisse be-

stehen, zumal übereinstimmend mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass 

es sich beim Beschwerdeführer um einen jungen Mann mit Arbeitserfah-

rung in verschiedenen Bereichen handelt, weshalb davon auszugehen ist, 

dass er sich in Kamerun erneut eine wirtschaftliche Existenz aufbauen 

kann,  

dass zudem verschiedene Familienmitglieder weiterhin in Kamerun wohn-

haft sind, womit der Beschwerdeführer auf ein soziales Beziehungsnetz 

zurückgreifen kann,  

dass sodann auch die unsubstantiiert gebliebenen psychischen Probleme 

einem Vollzug der Wegweisung nicht entgegenstehen, zumal auch in Ka-

merun psychische Beschwerden behandelt werden können (vgl. Urteil des 

BVGer D-3229/2021 vom 16. August 2024 E. 8.5.2), 

dass es dem Beschwerdeführer obliegt, sich die für seine Rückkehr allen-

falls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. 

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BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als mög-

lich zu bezeichnen ist, 

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AIG), 

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), wobei der in 

gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrens-

kosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezahlung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter:  Die Gerichtsschreiberin: 

  

Simon Thurnheer Michèle Fierz