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**Case Identifier:** a41f2f40-d2a4-5dd2-a1e0-5d457e05de2b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 29.10.2025 200 2025 386
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-386_2025-10-29.pdf

## Full Text

EL 200 2025 386 
FUE/REL/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 29. Oktober 2025

Verwaltungsrichter Furrer, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Wiedmer, Verwaltungsrichter Ackermann
Gerichtsschreiberin Bischof

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern 
Abteilung Ergänzungsleistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 15. Mai 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Oktober 2025, EL 200 2025 386

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Sachverhalt:

A.

Der 1958 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
bezieht seit April 2023 eine ordentliche Altersrente der Alters- und Hinter-
lassenenversicherung (AHV; Akten der Ausgleichskasse des Kantons Bern 
[AKB bzw. Beschwerdegegnerin; act. II] 11) und meldete sich im Mai 2023 
zum Bezug von Ergänzungsleistungen (EL) an (act. II 1). Mit Verfügung 
vom 19. September 2023 (act. II 21) lehnte die AKB einen Anspruch des 
Versicherten auf EL ab 1. April 2023 bis auf weiteres ab unter Anrechnung 
eines zumutbaren Erwerbseinkommens der nicht invaliden Ehefrau von 
jährlich Fr. 34'707.–, wodurch Mehreinnahmen von Fr. 14'854.– resultier-
ten. Die hiergegen erhobene Einsprache (act. II 22 und act. II 24) wies die 
AKB – nach Eingang von eingeforderten Belegen der durch die Ehefrau 
getätigten Arbeitsbemühungen (act. II 25 bis act. II 34) – mit Entscheid vom 
15. Mai 2025 (act. II 35) ab. 

B.

Mit Schreiben vom 16. Juni 2025 leitete die AKB eine Eingabe des Versi-
cherten (Posteingang: 2. Juni 2025) zur Behandlung als Beschwerde ge-
gen den Einspracheentscheid vom 15. Mai 2025 (act. II 35) an das Verwal-
tungsgericht weiter. Darin beantragt der Beschwerdeführer die Aufhebung 
des angefochtenen Einspracheentscheids, die Feststellung, dass ein An-
spruch auf EL bestehe, und eventualiter die Rückweisung der Angelegen-
heit an die Beschwerdegegnerin.

Mit Beschwerdeantwort vom 5. August 2025 schliesst die Beschwerdegeg-
nerin auf Abweisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 15. Mai 
2025 (act. II 35). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf EL ab April 
2023 und in diesem Zusammenhang einzig, ob bei deren Berechnung zu 
Recht ein hypothetisches Erwerbseinkommen der nichtinvaliden Ehefrau 
von Fr. 34'707.– (ein zumutbares Erwerbseinkommen von Fr. 46'350.– ab-
züglich Sozialversicherungsbeiträgen von Fr. 2'966.–, 80 % davon anre-
chenbar als Einkommen [act. II 21 S. 6]) angerechnet wurde. Die richterli-
che Beurteilung hat sich daher praxisgemäss auf diesen Punkt zu be-
schränken, wogegen nach Lage der Akten kein Anlass besteht, die übrigen 
unbestrittenen Berechnungspositionen in die Prüfung mit einzubeziehen 
(BGE 131 V 329 E. 4 S. 330).

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

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1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

2.1 Gemäss Art. 4 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 
2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invali-
denversicherung (ELG; SR 831.30) haben Personen mit Wohnsitz und ge-
wöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz Anspruch auf EL, 
wenn sie eine Rente der AHV oder Invalidenversicherung (IV) beziehen 
oder nach lit. b oder d der genannten Bestimmung Anspruch auf eine sol-
che Rente hätten. Die EL bestehen aus der jährlichen Ergänzungsleistung 
sowie der Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 3 
Abs. 1 ELG). Die jährliche EL entspricht dem Betrag, um den die anerkann-
ten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen, mindestens 
jedoch dem höheren der folgenden Beträge (Art. 9 Abs. 1 ELG):

a. der höchsten Prämienverbilligung, die der Kanton für Personen festge-
legt hat, die weder EL noch Sozialhilfe beziehen;

b. 60 % des Pauschalbetrages für die obligatorische Krankenpflegeversi-
cherung nach Art. 10 Abs. 3 lit. d ELG.

2.2 Grundsätzlich sind alle wiederkehrenden Leistungen, die nicht unter 
Art. 11 Abs. 3 ELG fallen, vollumfänglich als Einnahmen anzurechnen, 
gleichgültig, ob es sich um Geld- oder um Naturalleistungen handelt (BGE 
139 V 574 E. 3.3.3 S. 578). Als Einnahmen anzurechnen sind zwei Drittel 
der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, die Einkünfte aus bewegli-
chem oder unbeweglichem Vermögen sowie unter dem Titel Vermögens-
verzehr ein Fünfzehntel, bei Altersrentnerinnen und -rentnern ein Zehntel 
des Reinvermögens, soweit es bei Alleinstehenden Fr. 30'000.– und bei 
Ehepaaren Fr. 50'000.– übersteigt (Art. 11 Abs. 1 lit. a - c ELG). Bei Ehe-
gatten ohne Anspruch auf EL wird das Erwerbseinkommen zu 80 % ange-
rechnet (Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG).

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2.3 Verzichtet eine Person freiwillig auf die Ausübung einer zumutbaren 
Erwerbstätigkeit, so ist nach Art. 11a Abs. 1 ELG ein entsprechendes hypo-
thetisches Erwerbseinkommen als anrechenbare Einnahme zu berücksich-
tigen. Die Anrechnung richtet sich nach Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG. 

2.3.1 Ein Verzicht wird nur angenommen, wenn jemand freiwillig auf die 
Ausübung einer zumutbaren Erwerbstätigkeit verzichtet. Ist es einer Person 
aus Gründen, die sie nicht selber zu verantworten hat, nicht möglich, einer 
bezahlten Arbeit nachzugehen, darf in der EL-Berechnung kein hypotheti-
sches Erwerbseinkommen berücksichtigt werden. Dies ist insbesondere 
dann der Fall, wenn es einer Person trotz hinreichender Bemühungen nicht 
gelingt, eine Stelle zu finden. Ist es einer Person nicht zuzumuten, eine 
Erwerbstätigkeit auszuüben – beispielsweise, weil sie Betreuungspflichten 
zu erfüllen hat oder eine tertiäre Ausbildung absolviert – wird ebenfalls auf 
die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens verzichtet (BBl 
2016 7538; BGE 150 V 105 E. 6.4.5 S. 116).

2.3.2 Entsprechend der zu aArt. 11 Abs. 1 lit. g ELG entwickelten Praxis 
ist unter dem Titel des Verzichtseinkommens (Art. 11a Abs. 1 ELG) auch 
ein hypothetisches Einkommen des Ehegatten eines EL-Ansprechers anzu-
rechnen (vgl. BBl 2016 7538), sofern auf eine zumutbare Erwerbstätigkeit 
oder deren zumutbare Ausdehnung verzichtet wird. Daran ändert eine 
(Teil-)Invalidität des betroffenen Ehepartners nichts. Ist dieser im rechtli-
chen Sinne nicht invalid, ist Art. 14a wie Art. 14b der Verordnung vom 
15. Januar 1971 über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlasse-
nen- und Invalidenversicherung (ELV; SR 831.301) weder direkt noch ana-
log anwendbar. Bei der Ermittlung einer allfälligen zumutbaren Erwerbs-
tätigkeit der Ehefrau oder des Ehemannes ist der konkrete Einzelfall unter 
Anwendung familienrechtlicher Grundsätze (vgl. Art. 163 des Schweizeri-
schen Zivilgesetzbuches [ZGB; SR 210]) zu berücksichtigen. Dementspre-
chend ist auf das Alter, den Gesundheitszustand, die Sprachkenntnisse, 
die Ausbildung, die bisherige Tätigkeit, die konkrete Arbeitsmarktlage sowie 
gegebenenfalls auf die Dauer der Abwesenheit vom Berufsleben abzustel-
len (BGE 150 V 105 E. 6.4.4 S. 115, 142 V 12 E. 3.2 S. 14; SVR 2018 EL 
Nr. 20 S. 51, 9C_293/2018 E. 3.2.1). Dabei ist dem Ehegatten rechtspre-
chungsgemäss sowohl im Falle laufender als auch erstmals beantragter EL 

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eine realistische Übergangsfrist für die zumutbare Aufnahme einer Er-
werbstätigkeit oder die Ausdehnung eines Arbeitspensums einzuräumen. 
Dies gilt dort nicht, wo mit Blick auf einen absehbaren künftigen EL-Bezug 
des einen Ehepartners, beispielsweise infolge Eintritts in das AHV-
Rentenalter und Aufgabe der Erwerbstätigkeit, dem anderen Ehepartner im 
Vorfeld genügend Zeit zur Verfügung stand, um sich erwerblich einzuglie-
dern (BGE 142 V 12; SVR 2018 EL Nr. 20 S. 51, 9C_293/2018 E. 3.2.1).

Bemüht sich der Ehegatte trotz (teilweiser) Arbeitsfähigkeit nicht oder nur 
ungenügend um eine Stelle, verletzt er dadurch die ihm obliegende Scha-
denminderungspflicht (SVR 2016 EL Nr. 1 S. 1, 9C_265/2015 E. 3.2.1).

2.3.3 Ein Unterschied zwischen der Invalidenversicherung und den Er-
gänzungsleistungen besteht darin, dass die Invalidenversicherung bei der 
Ermittlung des Invaliditätsgrades – im Sinne eines objektiven Tatbestands-
elements – auf den ausgeglichenen Arbeitsmarkt abstellt, während im Be-
reich der Ergänzungsleistungen von den tatsächlichen Verhältnissen, nicht 
nur der EL-berechtigten Person, sondern auch des Arbeitsmarktes im frag-
lichen Zeitpunkt und in der Nähe des Wohnortes der betreffenden Person 
auszugehen ist (BGE 140 V 267 E. 5.3 S. 275; AHI 2001 S. 136 E. 2d).

2.3.4 Die objektive Beweislast dafür, dass kein Einkommensverzicht im 
Sinne von Art. 11a Abs. 1 ELG vorliegt, weil die Arbeitskraft auf dem kon-
kreten Arbeitsmarkt nicht verwertbar ist, liegt beim Leistungsansprecher 
(Urteil des Bundesgerichts [BGer] 9C_549/2016 vom 13. Juli 2017 E. 2). 
Auch ausserhalb des Anwendungsbereichs von Art. 14a f. ELV kann eine 
(in grundsätzlicher oder masslicher Hinsicht) fehlende Verwertbarkeit der 
Restarbeitsfähigkeit nur angenommen werden, wenn sie mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429) feststeht (Urteile des 
BGer 9C_326/2012 vom 2. Juli 2012 E. 2.2 sowie 9C_134/2021 vom 9. Ju-
ni 2021 E. 4.1).

3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin hat bei der Berechnung der Ergänzungs-
leistungen für die Zeit ab April 2023 anrechenbare Einnahmen von insge-

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samt Fr. 61’714.– berücksichtigt. Dieser Betrag setzt sich aus der jährlichen 
AHV-Altersrente des Beschwerdeführers als EL-Ansprecher, den Einkünf-
ten des Ehepaares aus Vermögen sowie einem hypothetischen Jahresein-
kommen der Ehefrau im Betrag von Fr. 34'707.– (als zumutbar erachtetes 
Erwerbseinkommen von Fr. 46'350.– abzüglich Sozialversicherungsbeiträ-
ge, davon anrechenbar 80 %) zusammen (act. II 21 S. 6 f.). 

3.2 In Bezug auf das bei der EL-Berechnung bei den anrechenbaren 
Einnahmen berücksichtigte zumutbare Erwerbseinkommen der Ehefrau 
des Beschwerdeführers bzw. auf die Frage, ob Gründe vorliegen, welche 
die Verwertung der Arbeitskraft ausnahmsweise als unzumutbar erschei-
nen lassen (vgl. E. 2.3 hiervor), ergibt sich aus den Akten Folgendes: 

3.2.1 Zunächst ist festzustellen, dass bei der 1965 geborenen Ehefrau 
des Beschwerdeführers kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor-
liegt. Der Beschwerdeführer hatte im Fragebogen "Zumutbares Erwerbs-
einkommen für nichtinvalide Ehegatten" vom 4. August 2023 (act. II 14) 
noch angegeben, dass seine Ehefrau gesundheitlich angeschlagen sei 
(S. 2 Ziff. 8) und deshalb bis anhin keine Arbeitsstelle gesucht habe 
(Ziff. 10). Hierzu reichte er einen Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. 
B.________, Praktischer Arzt und Facharzt für Physikalische Medizin und 
Rehabilitation, vom 8. August 2023 ein, welcher ein tieflumbales Facetten-
gelenkssyndrom sowie eine Pangonarthrose medial betont am rechten 
Knie diagnostiziert und eine Versorgung mit einer Totalendoprothese des 
rechten Kniegelenks als indiziert erachtet hatte (act. II 19 S. 3). Gleichzeitig 
ging der Behandler aber davon aus, dass eine Arbeitsfähigkeit in einer 
"sehr leichten Tätigkeit" bestehe, und weitere Beschwerden wurden weder 
geltend gemacht noch sind sie in den Akten ersichtlich. Medizinische Grün-
de, die gegen die Verwertbarkeit der Arbeitskraft sprechen, sind folglich 
nicht erstellt.

3.2.2 Weiter sprechen auch keine anderen persönlichen Gründe gegen 
die Verwertbarkeit der vollständigen Arbeitsfähigkeit der Ehefrau des Be-
schwerdeführers. Sowohl der Umstand, dass sie – laut Angaben des Be-
schwerdeführers im Fragebogen "Zumutbares Erwerbseinkommen für 
nichtinvalide Ehegatten" vom 4. August 2023 (act. II 14), wonach seine 
Frau keine Ausbildung gemacht habe (S. 2 Ziff. 6) und weder in der 

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Schweiz noch im Ausland jemals einer ausserhäuslichen Erwerbsarbeit 
nachgegangen, sondern immer als Hausfrau tätig gewesen sei (S. 1 Ziff. 1) 
– über keine in der Schweiz anerkannte Ausbildung und keine besonderen 
Begabungen und Fertigkeiten verfügt, als auch die mangelhaften Deutsch-
kenntnisse (S. 3 Ziff. 11 f. und S. 4 Ziff. 4) stehen der Anrechnung eines 
hypothetischen Einkommens nicht entgegen. Zudem verbleiben der 1965 
geborenen und im Zeitpunkt des angefochtenen Einspracheentscheids 
(act. II 35) noch nicht 60 Jahre alten Ehefrau noch einige Jahre bis zum 
Erreichen des Referenzalters, so dass auch ihr Alter nicht gegen die Ver-
wertbarkeit ihrer Arbeitsfähigkeit spricht (vgl. Entscheid des BGer 
9C_103/2015 vom 8. April 2015 E. 3.2.2). Auf dem konkreten Arbeitsmarkt 
(vgl. E. 2.3.3 hiervor) wird durchaus eine erhebliche Zahl von Arbeitsstellen 
angeboten, die einfache und repetitive Verrichtungen umfassen. Solche 
Tätigkeiten werden altersunabhängig nachgefragt und erfordern weder 
Sprachkenntnisse noch ein besonderes Bildungsniveau (vgl. Entscheide 
des BGer 8C_172/2007 vom 6. Februar 2008 E. 11.2 und 9C_255/2023 
vom 8. Juni 2023 E. 4.2.2), so dass auch keine persönlichen Gründe gegen 
die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit der Ehefrau des Beschwerdeführers 
sprechen. Zudem haben der Beschwerdeführer und seine Ehefrau auch 
keine betreuungspflichtigen Kinder mit Anspruch auf eine Kinder- bzw. 
Waisenrente mehr (act. II 1 S. 2 und act. II 7 S. 4).

Mangels genügender Arbeitsbemühungen konnte der Beschwerdeführer 
denn auch nicht belegen, dass seine Ehefrau keine Stelle finden könne: 
Der Beschwerdeführer bzw. seine Ehefrau wurden sowohl im Anmeldefor-
mular vom Mai 2023 (act. II 1 S. 8) als auch im Fragebogen "Zumutbares 
Erwerbseinkommen für nichtinvalide Ehegatten" (act. II 14) darauf hinge-
wiesen, dass bei der Bemessung der EL ein (Verzichts-)Einkommen 
berücksichtigt wird, wenn die nichtinvalide Ehegattin auf die Ausübung ei-
ner Erwerbstätigkeit verzichtet. Obwohl dem Beschwerdeführer und seiner 
Ehefrau damit die Bewerbungspflicht hinlänglich bekannt sein musste, sind 
bis zum Erlass der anspruchsabweisenden Verfügung vom 19. September 
2023 (act. II 21) keine Bewerbungen aktenkundig. Auch nachdem der Be-
schwerdeführer in dieser Verfügung ausführlich darauf hingewiesen worden 
war, wie viele (erfolglose) Arbeitsbemühungen welcher Qualität notwendig 
sind, um eine Unverwertbarkeit der Erwerbsfähigkeit aus arbeitsmarktlicher 

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Sicht darzutun (S. 2 f.), ist er diesen Vorgaben auch weiterhin nicht nach-
gekommen. Zwar hat der Beschwerdeführer mit seinem Schreiben vom 
27. September 2023 eine Liste der getätigten Arbeitsversuche sowie den 
Lebenslauf seiner Ehefrau und ein Beispiels-Motivationsschreiben einge-
reicht (act. II 22 S. 2 ff.), jedoch weder die konkreten Stelleninserate noch 
die entsprechenden Bewerbungsschreiben beigelegt. Auch auf die explizite 
Aufforderung hin, neben dem Lebenslauf ausserdem die einzelnen Bewer-
bungen, die jeweiligen Inserate sowie allfällige Absagen einzureichen 
(act. II 25 und act. II 28), wurden diese entweder gar nicht oder nur unvoll-
ständig beigelegt (act. II 27, act. II 29 und act. II 34). Diese Unterlagen 
genügen nicht, um die Arbeitsbemühungen in quantitativer und qualitativer 
Hinsicht beurteilen zu können. Darüber hinaus ist selbst aus den unvoll-
ständigen Belegen zu erkennen, dass sich die Frau des Beschwerdefüh-
rers – jedenfalls teilweise – spontan (act. II 27 S. 30) oder auf Stellen be-
worben hat, für die sie die notwenigen Anforderungen bezüglich Ausbil-
dung, Arbeitserfahrungen oder Sprachkenntnisse nicht erfüllte (act. II 27 
S. 23, act. II 29 S. 7, act. II 32 S. 19, 52, 54, act. II 36 S. 3 und act. II 37 
S. 9), womit diese Bewerbungen von vornherein aussichtslos waren und 
eine Unverwertbarkeit der Arbeitsleistung nicht zu beweisen vermögen.

3.2.3 Festzuhalten ist damit, dass der Beschwerdeführer den Nachweis, 
dass seine Ehefrau nicht in der Lage ist, ihre Arbeitskraft auf dem konkre-
ten Arbeitsmarkt zu verwerten, nicht erbracht hat (vgl. E. 2.3.4 vorstehend). 
Damit ist die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens der 
Ehefrau grundsätzlich zu Recht erfolgt (vgl. E. 2.3 vorstehend).

3.3 Der Beschwerdeführer führt zur Begründung seiner Beschwerde 
ferner aus, dass seine Frau ab September 2023 regelmässig Arbeits-
bemühungen getätigt habe und macht damit sinngemäss geltend, dass 
eine Übergangsfrist für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu berücksich-
tigen sei. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass die Ehefrau um die vorzeitige 
Teilpensionierung des Beschwerdeführers per 31. März 2018 bzw. um sein 
Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters per 1. April 2023 wusste 
(act. II 6 und act. II 9 S. 5) und damit der künftige EL-Bezug des Beschwer-
deführers absehbar war. Der Ehefrau stand genügend Zeit im Vorfeld zu, 
um sich erwerblich einzugliedern (vgl. E. 2.3.2 vorstehend), so dass die 

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Gewährung einer Übergangsfrist nicht angezeigt war. Die Anrechnung des 
hypothetischen Erwerbseinkommens ab dem 1. April 2023 gibt deshalb 
auch in zeitlicher Hinsicht zu keinen Beanstandungen Anlass. 

3.4 Schliesslich ist die Höhe des berücksichtigten hypothetischen Ein-
kommens zu prüfen. Dieses wurde von der Beschwerdegegnerin auf 
Fr. 46'350.– festgesetzt und liegt unter dem durchschnittlichen Verdienst 
von Frauen in – hier zur Diskussion stehenden – einfachen und repetitiven 
Tätigkeiten gemäss den Tabellenlöhnen der vom Bundesamt für Statistik 
(BFS) herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen von Fr. 57'002.– (LSE; 
Tabelle TA1 2022, Kompetenzniveau 1, Total, Frauen: Fr. 4'367.– pro Mo-
nat x 12 / 40 x 41.7 [BFS, Betriebsübliche Wochenarbeitszeit nach Wirt-
schaftsabteilungen, Total] / 101.4 x 105.8 [BFS, Tabelle "Nominallohnindex 
nach Geschlecht", Tabelle T1.2.20, Frauen, Periode 2020 bis 2024, Total, 
Index 2022: 101.4 bzw. 2024: 105.8; Indexierung auf das Jahr 2025 nicht 
möglich, da die entsprechenden Zahlen im Verfügungszeitpunkt noch nicht 
bekannt waren]; vgl. zur Festsetzung des hypothetischen Einkommens 
Rz. 3521.07 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen 
[BSV] über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV [WEL]; zur Bedeu-
tung von Verwaltungsweisungen vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 
E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 
S. 228,132 V 121 E. 4.4 S. 125). Mit diesem angenommenen Einkommen 
wurde auch den persönlichen Umständen der Ehefrau des Beschwerdefüh-
rers – unter anderem ihren Kniebeschwerden (act. II 19 S. 3 f.), ihren 
sprachlichen Schwierigkeiten (act. II 14 S. 3 Ziff. 11 f. und S. 4 Ziff. 1) und 
der fehlenden Ausbildung (act. II 14 S. 2 Ziff. 6 und S. 3 Ziff. 11 f. sowie 
act. II 22 S. 3) – hinreichend Rechnung getragen. Das hypothetische Ein-
kommen der Ehefrau ist damit ebenfalls nicht zu beanstanden.

4.

Nach dem Dargelegten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
15. Mai 2025 (act. II 35) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene 
Beschwerde ist abzuweisen.

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5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 ELG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

5.2 Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer keinen 
Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 ELG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Ergänzungsleistungen 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.