# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e1ec61ab-cbbb-5778-ac7b-d52ed64707a5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.07.2008 D-4876/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4876-2008_2008-07-28.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4876/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  J u l i  2 0 0 8

Einzelrichter Robert Galliker, 
mit Zustimmung von Richterin Marianne Teuscher; 
Gerichtsschreiberin Daniela Brüschweiler.

A._______, geboren (...),
Georgien,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch; Verfügung des BFM vom 
16. Juli 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4876/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  am  5. März 
2008 aus Georgien ausreiste und am 11. März 2008 in die Schweiz 
einreiste, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im (...) vom 27. März 2008 sowie 
der  direkten Anhörung  vom  27. Juni  2008  zur  Begründung  des 
Asylgesuchs  im  Wesentlichen  geltend  machte,  er  werde  von  einem 
Polizisten,  für  dessen  Privatunternehmen  er  in  Georgien  gearbeitet 
habe, bedroht und sei in dessen Auftrag schon bewusstlos geschlagen 
worden,

dass der Grund dafür darin zu sehen sei, dass er (der Beschwerdefüh-
rer)  als  Lagerarbeiter  auf  Geheiss  des  Polizisten  Autoersatzteile  an 
dessen  Freunde  abgegeben  habe,  ohne  dass  diese  dafür  hätten 
bezahlen müssen,

dass  dies  anlässlich  einer  Revision  entdeckt  worden  sei,  woraufhin 
man ihn befragt und er den Polizisten wahrheitsgemäss belastet habe,

dass betreffend die weiteren Aussagen beziehungsweise Einzelheiten 
des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei  den Akten 
verwiesen wird,

dass die durchgeführte Lingua-Analyse ergab, der Beschwerdeführer 
sei eindeutig in Georgien sozialisiert worden,

dass  das  BFM  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  mit 
Verfügung vom 16. Juli 2008 – eröffnet am 18. Juli 2008 – in Anwen-
dung von Art. 32  Abs. 2  Bst. a  des  Asylgesetzes vom 26. Juni  1998 
(AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz 
sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM zur  Begründung  im Wesentlichen  anführte,  dem Be-
schwerdeführer, der nach eigenen Angaben in seinem Heimatstaat im 
Besitz einer georgischen Identitätskarte gewesen sei, sei es nicht ge-
lungen, entschuldbare Gründe darzulegen, welche es ihm verunmög-
licht hätten, Reise- oder Identitätspapiere einzureichen,

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dass den Vorbringen des Beschwerdeführers die  Asylrelevanz abzu-
sprechen  sei,  weil  der  georgische  Staat  die  vom Beschwerdeführer 
geschilderten  Übergriffe  weder  unterstütze  noch  billige,  weshalb  es 
dem  Beschwerdeführer  möglich  und  zumutbar  gewesen  wäre,  mit 
rechtlichen Mitteln gegen Übergriffe Dritter vorzugehen,

dass es sich demzufolge erübrige, auf die vorhandenen Unglaubhaftig-
keitselemente einzugehen,

dass der Beschwerdeführer somit  die Flüchtlingseigenschaft  gemäss 
Art. 3 AsylG nicht erfülle,

dass  zusätzliche  Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigen-
schaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses aufgrund der Ak-
tenlage nicht erforderlich seien,

dass der Beschwerdeführer mit einer an das BFM adressierten Einga-
be vom 21. Juli 2008 (Poststempel)  sinngemäss –  ohne ein  eigentli-
ches Rechtsbegehren zu formulieren – die Aufhebung der angefochte-
nen Verfügung beantragte,

dass er  verspreche, seine Dokumente in  Georgien zu besorgen und 
sie in der Schweiz abzugeben,

dass er wegen seiner Probleme in Georgien Angst habe, dorthin zu-
rückzukehren, und er deshalb hier bleiben wolle,

dass  der  Beschwerdeführer  dem  BFM  zusammen  mit  seinem 
Schreiben  sämtliche,  ihm  vom  BFM  zugestellten  Aktenkopien  und 
weiteren Beilagen zur angefochtenen Verfügung zurückschickte,

dass  das  BFM  die  Eingabe  des  Beschwerdeführers  (samt  Beilagen 
und Vorakten) mit Schreiben vom 23. Juli 2008 an das Bundesverwal-
tungsgericht weiterleitete,

dass die Beschwerde mit den vorinstanzlichen Akten am 24. Juli 2008 
beim Bundesverwaltungsgericht einging (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass  auf  die  Begründung  der  Beschwerde,  soweit  entscheidwesent-
lich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

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dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass die Beschwerdeschrift zwar keine Unterschrift enthält (vgl. Art. 52 
Abs. 1 VwVG), jedoch sämtliche Personalien des Beschwerdeführers 
(übereinstimmend mit den Akten) aufgeführt sind, weshalb die Gefahr 
einer Manipulation beziehungsweise die Möglichkeit  einer  Beschwer-
deeinreichung  durch  eine  vom  Beschwerdeführer  nicht  ermächtigte 
Drittperson  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizeri-
schen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2003  Nr. 16  E. 2.d  S. 100; 
ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 217, Rn. 605) aus-
geschlossen  und  die  Beschwerdeschrift  eindeutig  dem Beschwerde-
führer  zugeordnet  werden  kann,  weshalb  von  der  Ansetzung  einer 
Nachfrist  zur  Beseitigung  des  Mangels  im  Sinne  von Art. 52  Abs. 2 
und 3 VwVG abzusehen ist,

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass es sich um eine sogenannte  Laienbeschwerde handelt,  an  die 
keine  hohen  formellen  Anforderungen  zu  stellen  sind,  weshalb  zu 
Gunsten  des  Beschwerdeführers  auf  die  insoweit  form-  und  fristge-
recht eingereichte Beschwerde einzutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG 
und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 

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solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu 
Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass bei  Begründetheit  der Beschwerde die angefochtene Verfügung 
aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen ist (vgl. EMARK 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  bei  dem  am  1. Januar  2007  in  Kraft  getretenen  Nichteintre-
tenstatbestand von Art. 32 Abs. 2 Bst. a  und Abs. 3 AsylG,  auf  wel-
chen  sich  die  hier  angefochtene  Verfügung  stützt,  die  Besonderheit 
besteht, dass das BFM im Rahmen einer summarischen Prüfung das 
offenkundige  Nichterfüllen  der  Flüchtlingseigenschaft  im  Sinne  von 
Art. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von Wegweisungsvollzugs-
hindernissen  zu  beurteilen  hat  (vgl.  Art. 32  Abs. 3  Bstn.  b  und  c 
AsylG), weshalb insoweit bei dagegen erhobenen Beschwerden auch 
die  Flüchtlingseigenschaft  Prozessgegenstand  bildet  (vgl.  BVGE 
2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass  in  der  Frage der  Wegweisung und deren  Vollzugs die  Beurtei-
lungszuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  nicht  beschränkt 
ist, weil das BFM sich diesbezüglich gemäss Art. 44 AsylG in Verbin-
dung mit  Art. 83 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über 
die  Ausländerinnen  und Ausländer  (AuG,  SR 142.20)  auch materiell 
zur Sache zu äussern hatte,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG)  oder  sich  auf 

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Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass festgestellt  werden kann, dass der Beschwerdeführer bis heute 
keine gültigen Identitätsdokumente zu den Akten gereicht hat,

dass das vom Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe aufge-
führte Versprechen, er werde Dokumente beschaffen und diese abge-
ben,  nichts  an  der  Sachlage  ändert  (vgl.  dazu  EMARK 1999  Nr. 16 
E. 5),

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und – nach 
Prüfung der Akten auch aus Sicht  des Bundesverwaltungsgerichts  – 
überzeugend dargelegt hat, warum für das Nichteinreichen von Reise- 
oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen, wes-
halb zwecks Vermeidung von Wiederholungen auf die diesbezüglichen 
Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird,

dass im Weiteren mit der Vorinstanz übereinstimmend festzuhalten ist, 
der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 
und 7 AsylG nicht, da den Vorbringen die Asylrelevanz abzusprechen 
sei,

dass der Beschwerdeführer den vorinstanzlichen Ausführungen in sei-
ner  Beschwerdeschrift  nichts  Stichhaltiges,  Konkretes  entgegenzu-
bringen vermag,

dass das  BFM demnach zu Recht  gestützt  auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 
nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung im Einklang  mit  den gesetzlichen 
Bestimmungen steht und demnach zu bestätigen ist,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-

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gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die ihm in Georgien droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage in Georgien noch individuelle Gründe 
auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen las-
sen, der Beschwerdeführer seit Geburt und bis kurz vor seiner Ausrei-
se in (...) lebte und dort entsprechend über ein Beziehungsnetz (einen 
Onkel sowie Freunde und Bekannte [vgl. A16/21 S. 3]) verfügt, und er 
zudem Berufserfahrung als (...) vorweisen kann, weshalb der Vollzug 
der Wegweisung vorliegend als zumutbar zu erachten ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt,  bei 

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der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilagen: Einzahlungsschein, 
vorinstanzliche Akten)

- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt  und  Rückkehrförderung,  mit  den 
Akten Ref.-Nr. N (...) (per Kurier; in Kopie)

- das (...) ad (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Robert Galliker Daniela Brüschweiler

Versand: 

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