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**Case Identifier:** 6a619abb-5125-5b39-97fb-13556b1e68e7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-04-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.04.2015 B-279/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-279-2015_2015-04-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung II 

B-279/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  A p r i l  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richter Philippe Weissenberger (Vorsitz), 

Richter Jean-Luc Baechler, Richterin Maria Amgwerd,    

Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI,  

Regionalzentrum X._______,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Dienstverschiebung Ersteinsatz. 

 

 

 

B-279/2015 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), geboren (…), am 

24. Mai 2012 zum Zivildienst zugelassen wurde, zur Leistung von 177 

Diensttagen verpflichtet worden ist und davon bisher einen Diensttag (Ein-

führungskurs am 31. Juli 2012) geleistet hat, 

dass der Beschwerdeführer am 30. Mai 2012 schriftlich unter Beilage eines 

entsprechenden Merkblatts über seine Zivildienstpflicht informiert worden 

ist, insbesondere über die Leistung des Ersteinsatzes von 54 Diensttagen 

und die Pflicht, bis zur Entlassung aus der Dienstpflicht Ende 2020, sämt-

liche Diensttage zu leisten, 

dass dem Beschwerdeführer in den Jahren 2013 und 2014 vom zuständi-

gen Regionalzentrum die von ihm anbegehrte Verschiebung seines Erst-

einsatzes aus beruflichen Gründen jeweils gewährt worden ist, die Einsatz-

pflicht betreffend den Ersteinsatz mithin auf das Jahr 2015 verschoben 

worden ist, 

dass der Beschwerdeführer am 18. Dezember 2014 erneut ein Dienstver-

schiebungsgesuch aus beruflichen Gründen gestellt hat, welches die Voll-

zugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Regionalzentrum X.______ (nachfol-

gend: Vorinstanz), mit Verfügung vom 6. Januar 2015 abgewiesen und die 

Verpflichtung des Beschwerdeführers zur Leistung des Ersteinsatzes von 

mindestens 54 Diensttagen im Jahr 2015 bestätigt hat, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 14. Januar 2015 dagegen 

Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht erhoben hat und sinngemäss 

die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Gutheissung des 

Dienstverschiebungsgesuchs vom 18. Dezember 2014 beantragt, jedoch 

die angefochtene Verfügung nicht beigelegt hat, 

dass dem Beschwerdeführer eine Nachfrist zur Beschwerdeverbesserung 

eingeräumt worden ist, innert welcher er seine Beschwerdebegründung er-

gänzt und weitere Beilagen eingereicht hat, 

dass der Beschwerdeführer, nach Ablauf dieser Frist und zwischenzeitli-

cher Einholung der Vernehmlassung bei der Vorinstanz, mit Eingabe vom 

26. Januar 2015 die angefochtene Verfügung schliesslich doch noch nach-

gereicht hat, 

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Seite 3 

dass die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Zentralstelle (nachfolgend: 

Zentralstelle), mit Vernehmlassung vom 20. Februar 2015 die Abweisung 

der Beschwerde beantragt, 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilung der Beschwerde 

zuständig ist (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 

über den zivilen Ersatzdienst [ZDG, SR 824.0] i.V.m. Art. 31 und 33 Bst. d 

des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]), 

dass der Beschwerdeführer als Adressat der angefochtenen Verfügung zur 

Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgeset-

zes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]), die Eingabefrist sowie 

die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift gewahrt sind 

(Art. 66 Bst. b ZDG, Art. 52 Abs. 1 VwVG) und die übrigen  

Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen (Art. 44 ff. VwVG), weshalb auf die 

Beschwerde einzutreten ist, 

dass die Zivildienstpflicht gemäss Art. 9 Bst. d ZDG die Pflicht zur Erbrin-

gung ordentlicher Zivildienstleistungen umfasst, bis die Gesamtdauer nach 

Art. 8 ZDG erreicht ist, 

dass die zivildienstpflichtige Person ihre Einsätze so zu planen und zu leis-

ten hat, dass sie die Gesamtheit der nach Art. 8 ZDG verfügten ordentli-

chen Zivildienstleistungen vor der Entlassung aus der Zivildienstpflicht er-

bracht hat (Art. 35 Abs. 1 der Zivildienstverordnung vom 11. September 

1996 [ZDV, SR 824.01]), und der Zivildienst nach Art. 20 ZDG in einem 

oder mehreren Einsätzen geleistet wird, 

dass die zivildienstpflichtige Person den ersten Einsatz spätestens in dem 

Kalenderjahr beginnt, nach welchem der Entscheid für die Zulassung zum 

Zivildienst rechtskräftig geworden ist, der Bundesrat jedoch Ausnahmen 

vorsehen kann (Art. 21 Abs. 1 und 2 ZDG), 

dass nach Art. 38 Abs. 3 Bst. a ZDV eine zivildienstpflichtige Person, die 

eine Rekrutenschule bestanden hat, spätestens im Jahr nach Eintritt der 

Rechtskraft ihrer Zulassungsverfügung die erforderlichen Einführungs- und 

Ausbildungskurse sowie einen Einsatz von mindestens 54 Tagen Dauer 

absolviert, 

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Seite 4 

dass gemäss Art. 39 ZDV der erste Einsatz u.a. nur dann nach Ablauf der 

in Art. 21 ZDG festgesetzten Frist beginnt, wenn die Vollzugsstelle ein ent-

sprechendes Verschiebungsgesuch gutgeheissen hat, 

dass ein Gesuch um Dienstverschiebung einzureichen ist, wenn eine ge-

setzliche Verpflichtung oder ein Aufgebot nicht befolgt werden kann (Art. 44 

Abs. 1 ZDV), und das Gesuch um Dienstverschiebung u.a. gutgeheissen 

werden kann, wenn die zivildienstpflichtige Person glaubwürdig darlegt, 

dass die Ablehnung des Gesuchs für sie, ihre engsten Angehörigen oder 

ihren Arbeitgeber eine ausserordentliche Härte bedeuten würde (Art. 46 

Abs. 3 Bst. e ZDV), 

dass der Beschwerdeführer vorbringt, dass er im Aussendienst bei (…) 

(nachfolgend: Arbeitgeberin) tätig sei, hauptsächlich auf Provisions- und 

Zielvereinbarungsbasis arbeite und es sich daher nicht erlauben könne, 

länger als zwei Wochen abwesend zu sein, 

dass der Beschwerdeführer weiter geltend macht, er sei ausserdem Mitin-

haber eines Unternehmens, das momentan ein grösseres Bauprojekt rea-

lisiere (8-Familienhaus), das "noch nicht ganz fertig" sei, und er dadurch 

stark belastet sei, 

dass der Beschwerdeführer ferner darlegt, er habe ein Unternehmen mit 

20 Angestellten in (…), wohin er zwei Mal im Monat fliege, 

dass der Beschwerdeführer ausführt, aus den genannten Gründen sei es 

ihm nicht möglich, 54 Diensttage zu leisten, 

dass die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers mit Schreiben vom 21. Ja-

nuar 2015 gegenüber dem Gericht darlegt, der Beschwerdeführer habe 

erst nach Erhalt der ersten Verfügung des Gerichts vom 15. Januar 2015 

über seine Situation informiert, sie habe bis zu diesem Zeitpunkt keine 

Kenntnis über die Tragweite seiner Situation gehabt; eine Abwesenheit des 

Beschwerdeführers während elf Wochen (recte: acht Wochen, 40 Arbeits-

tage) sei nicht tragbar und habe gravierende Folgen, weil es nicht möglich 

sei, für diese Zeit eine Stellvertretung zu gewährleisten, 

dass die Zentrastelle einräumt, der Beschwerdeführer sei beruflich stark 

engagiert, eine eigentliche Notsituation für ihn oder seine Arbeitgeber liege 

jedoch nicht vor, 

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dass in konstanter Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts eine 

ausserordentliche Härte nur dann anerkannt wird, wenn eine eigentliche 

Notsituation beim Zivildienstpflichtigen, seinen engsten Angehörigen oder 

seinem Arbeitgeber vorliegt (zuletzt bestätigt in Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts B-9/2015 vom 19. März 2015), 

dass eine ausserordentliche Härte für den Beschwerdeführer und seine Ar-

beitgeberin offenkundig nicht vorliegt, zumal, wie die Zentralstelle ebenfalls 

ausführt, auch Arbeitnehmer, die auf Provisionsbasis entlöhnt werden, ihre 

Dienstpflicht vollumfänglich erfüllen müssen, und die Arbeitgeberin des Be-

schwerdeführers spätestens ab dem Zeitpunkt eines im Rahmen des 

Dienstverschiebungsgesuchs für die Einsatzpflicht 2014 eingereichten 

Schreibens (28. Oktober 2013) Kenntnis von dessen Dienstpflicht hatte, 

und sie durch die bis anhin gewährten Dienstverschiebungen genügend 

Zeit erhalten hat, die Einsatzpflicht zu koordinieren und entsprechende Dis-

positionen zu treffen, 

dass ferner unklar bleibt, weshalb die zivildienstbedingte Abwesenheit des 

Beschwerdeführers für seine Arbeitgeberin untragbar sein soll und für die 

Dauer des Zivildiensteinsatzes, angesichts der Grösse des Unternehmens, 

keine Stellvertretung organisiert werden kann, 

dass der Beschwerdeführer überdies allfällige finanzielle Einbussen nicht 

hinreichend darlegt und mit der Zentralstelle darauf hinzuweisen ist, dass 

zivildienstleistende Personen im Rahmen der Erwerbsersatzordnung ent-

schädigt werden, 

dass, soweit der Beschwerdeführer selbständig als (Bau)Unternehmer so-

wohl in der Schweiz als auch in (…) tätig ist, er nicht substantiiert darlegt, 

weshalb diesbezüglich eine eigentliche Notsituation vorliege, sondern le-

diglich darauf verweist, dass er durch das aktuelle Bauprojekt in der 

Schweiz stark belastet sei und zudem an zwei Wochenenden pro Monat 

nach (…) fliegen müsse, und wie die Zentralstelle zutreffend darlegt, auch 

zahlreiche Einsatzbetriebe mit Pflichtenheften ohne Wochenendarbeit zur 

Verfügung stehen, 

dass der Beschwerdeführer die Erfüllung seiner Zivildienstpflicht in die per-

sönliche Lebens- und Karriereplanung einzubeziehen hat, wobei zivil-

dienstbedingte Abwesenheiten, anders als krankheits- oder unfallbedingte 

Ausfälle, frühzeitig absehbar sind, so dass ihnen rechtzeitig mit geeigneten 

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Planungsmassnahmen begegnet werden kann (Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts B-9/2015 vom 19. März 2015), und der Arbeitgeber eine ge-

wisse Mehrbelastung infolge eines Zivildiensteinsatzes hinzunehmen hat 

(Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-5118/2014 vom 18. Dezember 

2014 m.H.), 

dass zivildienstpflichtige Personen überdies nicht besser gestellt werden 

dürfen als Militärdienstpflichtige, was insbesondere auch unter Berücksich-

tigung des Umstands gilt, dass der Beschwerdeführer, im Gegensatz zu 

einem Militärdienstpflichtigen, seinen Zivildiensteinsatz selber organisieren 

und damit den für ihn günstigsten Zeitpunkt auswählen kann (Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts B-997/2014 vom 23. April 2014 E. 3.2), 

dass das Gesuch einer zivildienstpflichtigen Person um Dienstverschie-

bung ferner gutgeheissen werden kann, wenn die zivildienstpflichtige Per-

son andernfalls ihren Arbeitsplatz verlieren würden (Art. 46 Abs. 3 Bst. c 

ZDV), 

dass der Beschwerdeführer darlegt, es drohe ihm die Kündigung seiner 

Stelle im Aussendienst, und seine Arbeitgeberin in ihrem Schreiben vom 

21. Januar 2015 diesbezüglich erklärt, sollte der Beschwerdeführer tat-

sächlich 54 Diensttage absolvieren müssen, sei dies ein Grund, das Ar-

beitsverhältnis zu überprüfen, was für ihn weitreichende Konsequenzen 

haben könne; man schätze den Beschwerdeführer als Arbeitnehmer sehr, 

habe aber auch eine Verantwortung gegenüber dem Unternehmen, 

dass die Zentralstelle hierzu ausführt, der Beschwerdeführer sei aufgrund 

der Vorschriften über den Kündigungsschutz vor einem drohenden Verlust 

des Arbeitsplatzes geschützt, 

dass die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses nicht nur unzulässig ist 

während sowie vier Wochen vor und nachdem der Arbeitnehmer einen 

schweizerischen obligatorischen Militär- oder Schutz- oder Zivildienst von 

mehr als elf Tagen leistet (Art. 336c Abs. 1 Bst. a des Obligationenrechts 

vom 30. März 1911 [OR, SR 220]), sondern auch zu einem anderen Zeit-

punkt missbräuchlich ist, sofern sie ausgesprochen wird, weil der Arbeit-

nehmer einen derartigen Dienst leistet (Art. 336 Abs. 1 Bst. e OR) und die 

missbräuchliche Kündigung zu erheblichen Sanktionen führen kann 

(Art. 336a OR), 

dass vorliegend keine konkreten Anhaltspunkte für eine drohende Kündi-

gung bestehen, zumal der Beschwerdeführer seit dem 1. Januar 2009 bei 

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derselben Arbeitgeberin beschäftigt ist und seine Tätigkeit gemäss ihren 

Ausführungen sehr geschätzt wird, 

dass die abstrakte Befürchtung, die Arbeitgeberin würde die Stelle des Zi-

vildienstpflichtigen wegen der bevorstehenden Zivildienstleistung kündi-

gen, nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kei-

nen Anspruch auf Dienstverschiebung begründet (zuletzt bestätigt in Urteil 

des Bundesverwaltungsgerichts B-3426/2014 vom 11. September 2014), 

dass der Beschwerdeführer überdies ausführt, er habe vom Militär die In-

formation erhalten, man könne den Zivildienst problemlos quittieren, und 

er habe die Rekrutenschule absolviert, obwohl dies für ihn wegen des 

(…)kriegs nicht einfach gewesen sei, 

dass die genannte Information, sollte sie tatsächlich so erfolgt sein, keine 

Vertrauensgrundlage zu begründen vermag, und der Umstand, dass es für 

den Beschwerdeführer nicht leicht gewesen sei, die Rekrutenschule zu ab-

solvieren, für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde unerheblich ist, 

dass im Übrigen, soweit der Beschwerdeführer beantragt, er wolle anstelle 

der Zivildienstleistung Wehrpflichtersatzabgabe bezahlen, auf die zutref-

fenden Ausführungen der Zentralstelle zu verweisen ist, wonach die Be-

zahlung von Wehrpflichtersatz anstelle der pflichtgemässen Leistung der 

verfügten Zivildiensttage nicht möglich ist, da das Bundesgesetz über die 

Wehrpflichtersatzabgabe (WPEG [SR 661] i.V.m. Art. 15 ZDG) keine Mög-

lichkeit einräumt, durch Bezahlung der Ersatzabgabe von der Dienstpflicht 

befreit zu werden; der Dienstpflichtige, der Ersatzabgabe leisten muss, hat 

nach wie vor sämtliche Diensttage zu erfüllen bzw. nachzuholen, 

dass die Vollzugsstelle Dienstverschiebungsgesuche u.a. dann ablehnen 

kann, wenn keine Dienstverschiebungsgründe nach Art. 46 Abs. 3 ZDV 

vorliegen (Art. 46 Abs. 4 Bst. a ZDV), 

dass demnach die Abweisung des Dienstverschiebungsgesuchs durch die 

Vorinstanz bundesrechtlich nicht zu beanstanden ist, 

dass sich die vorliegende Beschwerde daher als unbegründet erweist und 

abzuweisen ist, der Beschwerdeführer den Ersteinsatz von mindestens 

54 Diensttagen im Jahr 2015 zu leisten und der Vorinstanz eine entspre-

chende Einsatzvereinbarung einzureichen hat, 

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dass es der Vorinstanz frei steht, dem Beschwerdeführer eine neue Frist 

zur Einreichung einer Einsatzvereinbarung einzuräumen, zumal die in der 

angefochtenen Verfügung angesetzte Frist (15. Januar 2015) während des 

Beschwerdeverfahrens abgelaufen ist (Urteil des Bundesverwaltungsge-

richts B-9/2015 vom 19. März 2015), 

dass Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht im Bereich des Zivildienstes 

kostenlos sind, sofern es sich nicht um eine mutwillige Beschwerdeführung 

handelt (Art. 65 Abs. 1 ZDG), 

dass die vorliegende Beschwerdeführung knapp nicht als mutwillig und 

kostenpflichtig zu qualifizieren ist, 

dass das vorliegende Urteil endgültig ist (Art. 83 Bst. i des Bundesgerichts-

gesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr.[…]; Einschreiben) 

– die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Zentralstelle, Thun  

(Einschreiben; Vorakten zurück) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Philippe Weissenberger Astrid Hirzel 

 

 

Versand: 5. Mai 2015