# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c45cd428-c3a2-5466-a6c4-2dfe256ca5c9
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-06-23
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Strafkammer 23.06.2014 SK1 2014 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_004_SK1-2014-19_2014-06-23.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 23. Juni 2014 Schriftlich mitgeteilt am:
SK1 14 19          6. August 2014

(Mit Urteil 6B_861/2014 vom 30. April 2015 hat das Bundesgericht die gegen die-
ses Urteil erhobene Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.)

Urteil
I. Strafkammer

Vorsitz Schlenker
RichterInnen Brunner und Michael Dürst
Aktuarin ad hoc Riesen

In der strafrechtlichen Berufung

des X._____, Angeklagter und Berufungskläger, vertreten durch Rechtsanwalt lic. 
iur. Remo Cavegn, Bahnhofstrasse 7, Postfach, 7001 Chur,

gegen

das Urteil des Bezirksgerichts Imboden vom 3. September 2010, mitgeteilt am 9. 
Dezember 2010, in Sachen der S t a a t s a n w a l t s c h a f t  G r a u b ü n d e n , 
Sennhofstrasse 17, 7001 Chur, Anklägerin und Berufungsbeklagte, und der F i r -
m a  6 . _ _ _ _ _  A G , Adhäsionsklägerin und Berufungsbeklagte, vertreten durch 
Rechtsanwalt Dr. iur. Hansjörg Kistler, Promenade 132 A, 7260 Davos Dorf, ge-
gen X._____ und A._____,

betreffend Betrug, Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage, 
Urkundenfälschung, Geldwäscherei etc.

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. X._____ wurde am _____1936 in O.7_____/D geboren, wo er auch die 
Primar-, Sekundar- sowie die kaufmännische Handelsschule besuchte. Während 
drei Jahren wurde er in einer Karosseriefabrik in O.7_____/D zum Industriekauf-
mann ausgebildet. Danach arbeitete er noch etwa zwei Jahre in diesem Betrieb. 
Zur Weiterbildung besuchte er Abendkurse der Verwaltungs- und Wirtschaftsaka-
demie. Anschliessend war er während 11 ½ Jahren bei einem Grossunternehmen 
in O.7_____/D angestellt, wo er durch weitere Kurse zum stellvertretenden Abtei-
lungsleiter des Finanz- und Rechnungswesens aufstieg. Im Jahre 1968 trat er bei 
der damaligen Firma 4._____ AG (heute: Firma 6._____ AG) in O.1_____ die 
Stelle als Chefbuchhalter und Leiter des kaufmännischen Rechnungswesens an. 
Er blieb in dieser Funktion bis kurz vor seiner Pensionierung im Jahre 2001 ange-
stellt. Danach arbeitete er seinen Nachfolger ein. Auch nach der Pensionierung 
arbeitete er im Teilpensum noch bis im Jahr 2004 im Rechnungswesen der Firma 
6._____ AG.

X._____ wurde 1981 in der Gemeinde O.1_____ eingebürgert. Nebenberuflich 
war er während 21 Jahren im Verwaltungsrat der damaligen Bank 2._____ 
O.1_____ und Umgebung (heute: Bank 2._____), während 22 Jahren als Revisor 
im Kirchenrat O.1_____ und während 12 Jahren als Finanzchef des Sportver-
ein_____ tätig. Seine Lebensführung und sein allgemeines Verhalten haben in 
O.1_____ zu keinen Klagen Anlass gegeben.

X._____ verheiratete sich 1960 mit +L._____; sie verstarb im Jahre 2005. Aus der 
Ehe gingen drei heute erwachsene Kinder hervor.

Gemäss Auskunft der Steuerverwaltung des Kantons Graubünden versteuerte 
X._____ für das Jahr 2007 (provisorisch) ein Reineinkommen von Fr. 90'000.-- 
und ein Reinvermögen von Fr. 902'200.--. Gemäss Angaben von X._____ anläss-
lich der Berufungsverhandlung erhält er eine AHV-Rente und eine Rente aus 
Deutschland von zusammen etwa Fr. 2'300.--.

Im schweizerischen Zentralstrafregister ist X._____ nicht verzeichnet.

Im Zusammenhang mit dem vorliegenden Strafverfahren befand sich X._____ 
vom 9. bis 28. Juni 2005 und vom 21. September bis 15. Dezember 2005, somit 
insgesamt 106 Tage, in Untersuchungshaft.

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B. Mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 20. April 2010 wur-
de X._____ wegen Betrug gemäss Art. 146 Abs. 1 StGB, gewerbsmässigem Be-
trug gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB, gewerbsmässigem betrügerischem Missbrauch 
einer Datenverarbeitungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB, mehrfacher Ur-
kundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB sowie gewerbsmässiger Geldwä-
scherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c StGB in Anklagezustand versetzt. Dieser 
Anklage liegt gemäss Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 20. 
April 2010 folgender Sachverhalt zugrunde:

„ II.

A. X._____ und A._____ werden angeklagt

1. des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverar-
beitungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB sowie der mehrfachen 
Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB.

1.1 Ausgangslage

1.1.1 Firma 6._____ AG

Die Firma 5._____ ist in den Geschäftsbereichen Polymere Werkstoffe 
und Feinchemikalien/Engineering weltweit tätig. Ihre Gesellschaften 
sind in der Firma 6._____ Holding AG zusammengefasst, die ihren 
Sitz in O.1_____ hat. Die Firma 5._____ erzielte im Jahr 2004 einen 
Nettoumsatz von ca. CHF 1.2 Mia. und beschäftigte über 2'400 Mitar-
beiter. Die Firma 6._____ AG mit Sitz in O.1_____ ist eine Tochterge-
sellschaft der Firma 6._____ Holding AG im Geschäftsbereich Polyme-
re Werkstoffe. Die Firma 6._____ AG bezweckt die Herstellung, Ent-
wicklung von und Handel mit chemischen, pharmazeutischen und tex-
tilen Produkten aller Art als Grundprodukte, Halb- und Fertigfabrikate, 
den Bau und Betrieb von Anlagen für die Freisetzung, Erzeugung, 
Umwandlung und den Transport von Energie sowie die Beteiligung an 
anderen Unternehmen.

1.1.2 Kreditorenzahlungen bei der Firma 6._____ AG

Im Kreditorensystem der Firma 6._____ AG wird zwischen bestellbe-
zogenen Rechnungen und nichtbestellbezogenen Rechnungen unter-
schieden. Bei bestellbezogenen Waren (z.B. Rohstoffe) müssen die 
Bestellung, der Wareneingang, die Qualitätskontrolle und die Rech-
nung im EDV-System erfasst werden. Stimmen diese vier elektronisch 
erfassten Eingaben inhaltlich überein, so wird die Rechnung zur Zah-
lung freigegeben. Rechnungen, die Materialaufwand betreffen, müs-
sen auf diese Weise gebucht werden. Nichtbestellbezogene Rechnun-
gen (z.B. eines Rechtsanwalts), werden direkt vom Verantwortlichen in 
der Firma 6._____ AG sowie dessen Vorgesetzten visiert und ansch-
liessend bezahlt. Die Kontrolle dieser Rechnungen erfolgt nicht EDV-
gestützt.

1.1.3 X._____

X._____ arbeitete während rund 35 Jahren in der Buchhaltung der 
Firma 6._____ AG. Bis Ende 1998 war er langjähriger Leiter des 
kaufmännischen Rechnungswesens und bis zu seiner ordentlichen 

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Pensionierung Ende August 2001 stellvertretender Leiter der Buchhal-
tung. Danach arbeitete er bis Herbst 2004 als freier Mitarbeiter im 
Teilpensum. Gemäss Handelsregisterauszug zeichnete er für die Fir-
ma 6._____ AG bis zum 19. März 2004 mit Kollektivprokura zu zweien. 
X._____ genoss seitens seiner Arbeitgeberin ein hohes Ansehen und 
Vertrauen.

1.1.4 Firma 1._____ AG

Die Firma 1._____ AG mit Sitz in O.3_____ wurde am 15. August 
1991 ins Handelsregister eingetragen und am 20. Januar 2005 
gelöscht. Zweck der Gesellschaft war die Planung, Engineering, Her-
stellung, Verkauf und Installation von Anlagen für die Oberflächenbe-
handlung sowie Handelsgeschäfte aller Art. Diesen Zweck verfolgte 
die Firma 1._____ AG operativ jedoch kaum. A._____ war seit Mai 
1995 einziger Verwaltungsrat der Firma 1._____ AG.

1.1.5 Firma 2._____ AG

Die Firma 2._____ AG mit Sitz in O.3_____ wurde am 14. April 1999 in 
das Handelsregister eingetragen und am 8. Juli 2005 von Amtes we-
gen aufgelöst. Zweck der Gesellschaft war u.a. die weltweite Beratung, 
Projektierung und Finanzierung von Unternehmen der Gastronomie-, 
Hotellerie- und Touristikbranche sowie von Vereinen, Institutionen und 
Trägern im Bereich von Kunst und Kultur auf internationaler Ebene. 
Diesen Zweck verfolgte die Firma 2._____ AG operativ jedoch nie. 
A._____ war (mit Ausnahme vom 15. August 2002 bis 18. Juli 2003) 
einziger Verwaltungsrat der Firma 2._____ AG.

1.1.6 A._____

A._____ arbeitete von 1977 bis 1983 als Verkaufssachbearbeiter bei 
der damaligen Firma 8._____ SA (heute Firma 6._____ AG).

1.2 Tatvorgehen

X._____ und A._____ fassten gemeinsam den Entschluss, zum Nach-
teil der Firma 6._____ AG ungerechtfertigte Zahlungen zu ihren Guns-
ten auszulösen. Dies gelang ihnen mittels Rechnungen mit fiktivem In-
halt, die A._____ namens der Firma 1._____ AG, der Firma 2._____ 
AG bzw. einer gewissen ‚Firma 3._____ AG’ an die Firma 6._____ AG 
stellte. Diese Rechnungen dienten X._____ dazu, zu Lasten der Firma 
6._____ AG Zahlungen auszulösen und die Buchhaltung derart zu 
manipulieren, dass der Anschein erweckt wurde, die Zahlungen seien 
zu Recht erfolgt. Auf diese Weise wurden der Firma 6._____ AG im 
Zeitraum von Juni 1995 bis August 2004 Rechnungen von insgesamt 
CHF 9'939'747.05 gestellt (vgl. Ziff. II.A.1.3-1.6 der Anklageschrift).

1.3 Tatvorgehen im Einzelnen

A._____ erstellte in der Zeit ab 1996 bis 2004 namens der Firma 
1._____ AG, ab 1999 bis 2004 auch namens der Firma 2._____ AG, 
Rechnungen für Produkt- und Rohstofflieferungen an die Firma 
6._____ AG. A._____ tat dies an seinem Computer an den Firmensit-
zen in O.3_____ oder gab Dritten den Auftrag dazu. Weder die Firma 
1._____ AG noch die Firma 2._____ AG haben allerdings die fakturier-
ten Lieferungen erbracht. Die in den Rechnungen angeführten Produk-
te beschaffte die Firma 6._____ AG – abgesehen von einigen Aus-

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nahmen (wie z.B. Container-Folien) – zur fraglichen Zeit effektiv, aber 
von anderen Lieferanten. Die Rechnungen betrafen regelmässig Pro-
dukte, bei welchen in der Lagerbuchhaltung der Firma 6._____ AG ei-
ne Unterdeckung bestand. X._____ lieferte A._____ jeweils die Infor-
mationen (Produktname, Mengen etc.), welche zur Erstellung der 
Rechnungen nötig waren. Soweit noch nachvollziehbar, wurden die 
Rechnungen mit ‚ppa G._____’ oder ‚ppa H._____’ für die Firma 
1._____ AG bzw. mit ‚I._____’ für die Firma 2._____ AG unterzeichnet. 
Keine dieser Personen hatte bei den genannten Gesellschaften eine 
Unterschriftsberechtigung. Auf den Rechnungen war keine Mehrwert-
steuernummer angegeben. Entgegen dem in den Rechnungen er-
weckten Eindruck, bestanden zwischen der Firma 6._____ AG und der 
Firma 1._____ AG bzw. der Firma 2._____ AG keine Geschäftsbezie-
hungen im Allgemeinen oder Vereinbarungen im Besonderen.

Die Rechnungen gelangten direkt, d.h. in Umgehung des internen 
Postwegs, zu X._____. Vorschriftswidrig verbuchte er die Rechnungen 
als nichtbestellbezogen und belastete sie via Abgrenzungskonto den 
einzelnen Materialbestandskonti. Er wusste dabei, dass weder die 
Firma 1._____ AG noch die Firma 2._____ AG die in Rechnung ge-
stellten Waren geliefert hatten. Auf diese Weise konnte er unbemerkt 
die beschriebenen EDV-Kontrollen für bestellbezogene Waren – um 
welche es bei den Rechnungen der Firma 1._____ AG und Firma 
2._____ AG ging – umgehen. Diese vorschriftswidrige Erfassungsart 
bewirkte, dass im Lager kein Materialzugang, sondern nur ein wert-
mässiger Zugang verbucht wurde, was zu einer Erhöhung des durch-
schnittlichen Einstandswertes pro Mengeneinheit führte. Dadurch ent-
stand der Firma 6._____ AG ein laufender Verlust, da die Materialien 
immer zu etwas überhöhten Preisen dem Aufwand belastet wurden. Im 
Übrigen hätten die Rechnungen schon deshalb nicht verbucht werden 
dürfen, da auf ihnen keine Mehrwertsteuernummer angegeben war.

Um diese Buchungen vorzunehmen und auch um die Rechnungen im 
System zahlungsbereit zu deklarieren, verwendete X._____ jeweils 
das Passwort bzw. den elektronischen Buchhaltungsterminal von 
B._____, Mitarbeiterin der Hauptbuchhaltung. In einigen Fällen liess 
X._____ auch B._____ die Rechnungen in seinem Auftrag verbuchen. 
Durch die automatisierte Überspielung der Rechnungsdaten ins Buch-
haltungssystem galt die Rechnung als zur Zahlung genehmigt, und der 
Zahlungsauftrag wurde nach einem standardisierten SAP-Prozess an 
die Bank übermittelt und ausgeführt. 

Dieses Vorgehen führten die Angeklagten auch nach dem Ausschei-
den von X._____ aus der Buchhaltungsabteilung per Ende Dezember 
2003 bis September 2004 fort. X._____ erschlich sich in dieser Zeit 
über den Computerarbeitsplatz von B._____ Zugang zum System, in-
dem er ohne ihr Wissen ihr Computerpasswort verwendete. Erst als 
die Firma 6._____ AG Unregelmässigkeiten bei den durch X._____ 
vorgenommenen Buchungen feststellte, trafen bei der Firma 6._____ 
AG keine Rechnungen der Firma 1._____ AG und Firma 2._____ AG 
mehr ein. 

Die Rechnungsbelege legte X._____ nicht wie vorgeschrieben in der 
Kreditorenbuchhaltung ab, sondern bewahrte sie in seinem Büro auf. 
Ein grosser Teil dieser Belege konnte nicht mehr aufgefunden werden.

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Weder die Rechnungen noch die Zahlungseingänge der Firma 
6._____ AG auf den PC-Konti der Firma 1._____ AG und der Firma 
2._____ AG wurden in den Buchhaltungen dieser Gesellschaften er-
fasst. 

Der Betrag, der auf diese Weise der Firma 6._____ AG in Rechnung 
gestellt wurde, beläuft sich auf total CHF 7'452'224.05 und bildet den 
massgeblichen Deliktsbetrag. Die Vergütungen, die aufgrund dieser 
Rechnungen zum Schaden der Firma 6._____ AG auf die PC-Konti 
der Firma 1._____ AG und Firma 2._____ AG überwiesen wurden, be-
laufen sich auf total CHF 7'373'069.05. Bei vier Rechnungen in der 
Höhe von CHF 79'155.--, die X._____ bereits verbucht hatte, konnte 
die Zahlung gestoppt werden bzw. wurde das Geld nicht überwiesen. 
Die einzelnen Zahlungen an die Firma 1._____ AG sind in Ziff. II.A.1.4, 
an die Firma 2._____ AG in Ziff II.A.1.5 aufgeführt.

Die genaue Aufteilung des Deliktsbetrages zwischen X._____ und 
A._____ konnte nicht ermittelt werden. Das Geld verwendeten sie für 
sich.

1.4 Zahlungen an Firma 1._____ AG im Einzelnen

In der Zeit vom 12. Februar 1996 bis 6. September 2004 (Rechnungs-
daten) erstellte A._____ auf die in Ziff. II.A.1.2 und 1.3 der Anklage-
schrift beschriebene Art 158 fiktive Rechnungen in der Höhe von total 
CHF 4'514'579.10, die X._____ in der Folge bei der Firma 6._____ AG 
verbuchte. Insgesamt wurden so zu Lasten der Firma 6._____ AG 157 
Zahlungen in der Höhe von total CHF 4'494'604.10 an die Firma 
1._____ AG, PC-Konto Z.1_____, überwiesen. Bei der 158. Rechnung 
in der Höhe von CHF 19'975.--, die X._____ bereits verbucht hatte, 
konnte die Zahlung gestoppt werden. 

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Rechnungen bzw. Zahlun-
gen:

Nr.Beleg-datum
Betrag 
CHF

Kredito-
ren-
umsatzlist
e (act.)

Rech
nung 
(act.)

Kredi-
toren-
beleg 
(act.)

Gutschrift 
auf PC-
Konto 
(act.)

1 12.02.1996 256.00 5.3.1 - - -

2 19.02.1996 38'500.00 5.3.1 - - -

3 05.03.1996 44'220.00 5.3.1 - - -

4 02.08.1996 48'620.00 5.3.1 - - 8.3.1,S. 3

5 02.09.1996 48'950.00 5.3.1 - - 8.3.1, S. 3

6 07.09.1996 48'565.00 5.3.1 - - 8.3.1,S. 4

7 12.11.1996 48'675.00 5.3.1 - - 8.3.1,S. 4

8 19.11.1996 62'425.00 5.3.1 - - 8.3.1,S. 5

9 02.12.1996 62'810.00 5.3.1 - - 8.3.1,S. 5

10 20.12.1996 46'640.00 5.3.2, S. 2 - - 8.3.1,S. 6

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11 30.12.1996 49'390.00 5.3.2, S. 2 - - 8.3.1,S. 6

12 04.08.1997 49'005.20 5.3.2, S. 2 - - 8.4.1,S. 8

13 20.08.1997 48'581.00 5.3.2, S. 2 - - 8.4.1,S. 8

14 22.09.1997 48'379.00 5.3.2, S. 2 - - 8.4.1,S. 8

15 24.10.1997 48'490.10 5.3.2, S. 2 - - 8.4.1,S. 9

16 10.11.1997 49'660.00 5.3.2, S. 2 - - 8.4.1,S. 9

17 20.11.1997 48'702.20 5.3.2, S. 2 - - 8.4.1,S. 10

18 01.12.1997 49'933.00 5.3.2, S. 2 - . 8.4.1,S. 10

19 30.12.1997 49'126.40 5.3.3 - - 8.4.1,S. 11

20 05.01.1998 49'660.00 5.3.3 - - 8.4.1,S. 11

21 27.01.1998 49'530.40 5.3.3 - - 8.5.1,S. 12

22 02.02.1998 49'790.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 12

23 12.02.1998 49'591.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 12

24 16.02.1998 49'946.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 13

25 26.02.1998 49'692.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 13

26 20.07.1998 49'302.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 14

27 27.07.1998 49'266.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 14

28 06.08.1998 49'392.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 15

29 14.08.1998 49'500.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 15

30 19.08.1998 49'698.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 15

31 19.08.1998 49'644.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 15

32 03.09.1998 49'644.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 16

33 07.09.1998 49'500.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 16

34 30.09.1998 49'750.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 16

35 10.10.1998 49'140.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 17

36 10.11.1998 49'335.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 17

37 12.11.1998 49'625.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 18

38 17.11.1998 19'920.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 18

39 20.11.1998 49'686.00 5.3.3 . - 8.5.1,S. 18

40 30.11.1998 49'675.00 5.3.3 - - 8.5.1,S. 18

41 10.09.1999 19'825.00 5.3.4 - - 9.1.1,S. 20

42 17.09.1999 19'965.00 5.3.4 - - 9.1.1,S. 20

43 30.09.1999 19'844.00 5.3.4 - - 9.1.1,S. 20

44 15.10.1999 19'964.40 5.3.4 - - 9.1.1,S. 21

Seite  8 — 98

45 12.11.1999 19'990.60 5.3.4 - - 9.1.1,S. 21

46 18.11.1999 29'344.00 5.3.4 - - 9.1.1,S. 22

47 30.11.1999 29'760.00 5.3.4 - - 9.1.1,S. 22

48 30.11.1999 29'868.00 5.3.4 - - 9.1.1,S. 22

49 16.12.1999 29'972.80 5.3.4 - - 9.1.1,S. 23

50 16.12.1999 29'880.00 5.3.4 - - 9.1.1,S. 23

51 08.01.2001 19'980.00 5.3.5, S. 1 - - 9.2.1,S. 24

52 12.01.2001 19'710.00 5.3.5, S. 1 - - 9.2.1,S. 24

53 19.01.2001 44'100.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 25

54 22.01.2001 42'500.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 25

55 30.01.2001 19'920.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 26

56 06.02.2001 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 26

57 15.02.2001 19'980.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 26

58 28.02.2001 19'952.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 27

59 12.03.2001 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 27

60 26.03.2001 19'992.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 27

61 09.04.2001 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 28

62 23.04.2001 19'992.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 28

63 07.05.2001 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 29

64 02.10.2001 19'992.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 29

65 20.10.2001 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 29

66 29.10.2001 19'920.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 30

67 12.11.2001 19'980.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 30

68 15.11.2001 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 30

69 26.11.2001 19'992.00 5.3.5, S. 1 - - 9.3.1,S. 31

70 05.12.2001 19'980.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 31

71 04.01.2002 19'992.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 31

72 10.01.2002 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 32

73 12.01.2002 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 33

74 18.01.2002 29'600.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 32

75 18.01.2002 19'975.00 5.5.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 35

76 21.01.2002 29'600.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 33

77 28.01.2002 19'998.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 34

78 05.02.2002 29'600.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 34

Seite  9 — 98

79 12.02.2002 19'992.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 34

80 18.02.2002 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 35

81 25.02.2002 29'600.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 35

82 08.03.2002 19'992.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 36

83 18.03.2002 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 36

84 25.02.2002 29'600.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 36

85 08.04.2002 19'800.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 37

86 15.04.2002 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 37

87 22.04.2002 19'992.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 37

88 07.05.2002 19'800.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 38

89 17.05.2002 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 38

90 10.06.2002 19'800.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 38

91 18.06.2002 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 39

92 08.07.2002 19'800.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 39

93 15.07.2002 19'975.00 5.3.5, S. 1 - - 9.4.1,S. 39

94 20.07.2002 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.4.1,S. 40

95 12.08.2002 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.4.1,S. 40

96 16.08.2002 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.4.1,S. 41

97 29.10.2002 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.4.1,S. 41

98 18.11.2002 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.4.1,S. 41

99 25.11.2002 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.4.1,S. 42

100 06.12.2002 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 1

101 17.12.2002 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 1

102 19.12.2002 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 2

103 30.12.2002 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 2

104 07.01.2003 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 3

105 14.01.2003 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 3

106 17.01.2003 29'400.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 3

107 28.01.2003 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 3

108 05.02.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 4

109 10.02.2003 29'400.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 4

110 20.02.2003 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 4

111 24.02.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 5

112 04.03.2003 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 5

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113 11.03.2003 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 5

114 14.03.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 6

115 25.03.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 6

116 31.03.2003 19'995.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 6

117 08.04.2003 19'992.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 7

118 15.04.2003 19'995.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 7

119 21.04.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 7

120 29.04.2003 19'995.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 8

121 12.05.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 8

122 19.05.2003 19'995.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 8

123 27.05.2003 19'912.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 9

124 03.06.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 9

125 10.06.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 9

126 17.06.2003 19'975.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 10

127 07.07.2003 19'912.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 10

128 14.07.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 10

129 21.07.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 11

130 04.08.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 11

131 18.08.2003 19'994.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 11

132 08.09.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 12

133 24.10.2003 19'994.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 13

134 24.11.2003 19'994.00 5.3.5, S. 2 - - 9.5.1,S. 13

135 15.12.2003 19'994.00 5.3.5, S. 2 5.4.3 5.4.4 9.6.1,S. 13

136 29.12.2003 19'800.00 5.3.5, S. 2 5.4.5 5.4.6 9.6.1,S. 14

137 06.01.2004 29'760.00 5.3.5, S. 2 5.4.7 5.4.8 9.6.1,S. 14

138 12.01.2004 32'000.00 5.3.5, S. 2 5.4.9 5.4.10 9.6.1,S. 15

139 19.01.2004 29'760.00 5.3.5, S. 2 5.4.11 5.4.12 9.6.1,S. 15

140 27.01.2004 19'975.00 5.3.5, S. 2 5.4.13 5.4.14 9.6.1,S. 15

141 04.02.2004 32'000.00 5.3.5, S. 3 5.4.15 5.4.16 9.6.1,S. 16

142 26.02.2004 29'760.00 5.3.5, S. 3 5.4.17 5.4.18 9.6.1,S. 16

143 02.03.2004 19'992.00 5.3.5, S. 3 5.4.19 5.4.20 9.6.1,S. 17

144 08.03.2004 32'000.00 5.3.5, S. 3 5.4.21 5.4.22 9.6.1,S. 17

145 19.03.2004 29'760.00 5.3.5, S. 3 5.4.23 5.4.24 9.6.1,S. 17

146 26.03.2004 19'992.00 5.3.5, S. 3 5.4.25 5.4.26 9.6.1,S. 18

Seite  11 — 98

147 05.04.2004 19'975.00 5.3.5, S. 3 5.4.27 5.4.28 9.6.1,S. 18

148 12.04.2004 32'000.00 5.3.5, S. 3 5.4.29 5.4.30 9.6.1,S. 18

149 26.04.2004 29’760.00 5.3.5, S. 3 5.4.31 5.4.32 9.6.1,S. 19

150 10.05.2004 19'975.00 5.3.5, S. 3 5.4.33 5.4.34 9.6.1,S. 19

151 24.05.2004 19'968.00 5.3.5, S. 3 5.4.35 5.4.36 9.6.1,S. 20

152 08.06.2004 19'975.00 5.3.5, S. 3 5.4.37 5.4.38 9.6.1,S. 20

153 22.06.2004 19'980.00 5.3.5, S. 3 5.4.39 5.4.40 9.6.1,S. 21

154 05.07.2004 19'975.00 5.3.5, S. 3 5.4.41 5.4.42 9.6.1,S. 21

155 19.07.2004 19'968.00 5.3.5, S. 3 5.4.43 5.4.44 9.6.1,S. 22

156 27.07.2004 19'980.00 5.3.5, S. 3 5.4.45 5.4.46 9.6.1,S. 22

157 09.08.2004 19'968.00 5.3.5, S. 3 5.4.47 5.4.48 9.6.1,S. 23

158 06.09.2004 19'975.00 5.3.5, S. 1 5.4.49 5.4.50 -

Total 4'494'604.10 (ohne 158)

1.5 Zahlungen an Firma 2._____ AG im Einzelnen

In der Zeit vom 12. November 1999 bis 15. September 2004 (Rech-
nungsdaten) erstellte A._____ auf die in Ziff. II.A.1.2 und 1.3 der An-
klageschrift beschriebene Art 127 fiktive Rechnungen in der Höhe von 
total CHF 2'937'644.95, die X._____ in der Folge bei der Firma 
6._____ AG verbuchte. Insgesamt wurden so zu Lasten der Firma 
6._____ AG 124 Zahlungen in der Höhe von CHF 2'878'464.95 an die 
Firma 2._____ AG, PC-Konto Z.2_____, überwiesen. Bei drei Rech-
nungen (Nr. 6, 126 und 127) in der Höhe von total CHF 59'180.--, die 
X._____ bereits verbucht hatte, konnte die Zahlung gestoppt werden 
bzw. wurde das Geld nicht überwiesen.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Rechnungen bzw. Zahlun-
gen:

Nr. Beleg-datum
Betrag 
CHF

Kredito-
ren-
umsatzlist
e (act.)

Rech
nung 
(act.)

Kredi-
toren-
beleg 
(act.)

Gutschrift 
auf PC-
Konto 
(act.)

1 12.11.1999 1'475.00 5.3.6 - - 10.3.1, S. 1

2 30.11.1999 1'680.00 5.3.6 - - 10.3.1, S. 2

3 30.11.1999 29'700.00 5.3.6 - - 10.3.1, S. 2

4 16.12.1999 39'000.00 5.3.6 - - 10.3.1, S. 2

5 21.12.1999 7'800.00 5.3.7, S. 1 - . 10.3.1, S. 3

6 31.12.1999 7'800.00 5.3.6 - - -

7 31.01.2000 9'900.00 5.3.7, S. 1 5.5.2 5.5.3 10.4.1, S. 4

Seite  12 — 98

8 04.07.2000 19'750.00 5.3.7, S. 1 5.5.4 5.5.5 10.4.1, S. 9

9 17.07.2000 29'640.00 5.3.7, S. 1 5.5.6 5.5.7 10.4.1, S. 9

10 15.08.2000 29'600.00 5.3.7, S. 1 5.5.8 5.5.9 10.4.1, S. 10

11 17.09.2000 33'300.00 5.3.7, S. 1 5.5.10 5.5.11 10.4.1, S. 11

12 23.10.2000 18'500.00 5.3.7, S. 1 - - 10.4.1, S. 12

13 27.10.2000 29'600.00 5.3.7, S. 1 - - 10.4.1, S. 13

14 14.11.2000 24'917.95 5.3.7, S. 1 - - 10.4.1, S. 13

15 16.11.2000 31'200.00 5.3.7, S. 1 - - 10.4.1, S. 14

16 20.11.2000 43'675.00 5.3.7, S. 1 - - 10.4.1, S. 14

17 04.12.2000 18'500.00 5.3.7, S. 1 - - 10.4.1, S. 14

18 10.01.2001 36'000.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 15

19 15.01.2001 39'990.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 16

20 29.01.2001 19'995.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 16

21 07.02.2001 19'975.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 17

22 14.02.2001 29'400.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 17

23 21.02.2001 19'782.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 17

24 28.02.2001 19'800.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 18

25 05.03.2001 19'900.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 18

26 19.03.2001 19'908.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 19

27 02.04.2001 19'900.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 19

28 16.04.2001 19'908.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 20

29 28.04.2001 19'975.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 20

30 14.05.2001 19'975.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 21

31 21.05.2001 19'900.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 21

32 28.09.2001 19'900.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 22

33 15.10.2001 19'908.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 22

34 22.10.2001 19'950.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 22

35 26.10.2001 19'994.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 23

36 05.11.2001 19'960.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 24

37 16.11.2001 19'994.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 24

38 26.11.2001 19'908.00 5.3.7, S. 1 - - 10.5.1, S. 25

39 07.12.2001 19'960.00 5.3.7, S. 1 - - 10.6.1, S. 26

40 03.01.2002 19'908.00 5.3.7, S. 1 - - 10.6.1, S. 26

41 11.01.2002 19'994.00 5.3.7, S. 1 - - 10.6.1, S. 27

Seite  13 — 98

42 14.01.2002 19'980.00 5.3.7, S. 1 - - 10.6.1, S. 28

43 18.01.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 29

44 19.01.2002 29'940.00 5.3.7, S. 1 - - 10.6.1, S. 28

45 25.01.2002 29'940.00 5.3.7, S. 1 - - 10.6.1, S. 29

46 28.01.2002 19'980.00 5.3.7, S. 1 - - 10.6.1, S. 31

47 06.02.2002 29'940.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 30

48 12.02.2002 19'908.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 30

49 18.02.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 32

50 26.02.2002 29'940.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 31

51 08.03.2002 19'908.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 32

52 15.03.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 33

53 26.03.2002 29'940.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 33

54 02.04.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 33

55 08.04.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 34

56 16.04.2002 19'908.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 34

57 02.05.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 35

58 14.05.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 36

59 11.06.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 37

60 17.06.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 37

61 08.07.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 38

62 15.07.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 39

63 22.07.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 39

64 09.08.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 40

65 16.08.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 40

66 28.10.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 41

67 11.11.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 41

68 18.11.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 42

69 25.11.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.6.1, S. 43

70 06.12.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 44

71 16.12.2002 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 44

72 20.12.2002 19'980.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 44

73 30.12.2002 29'940.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 45

74 07.01.2003 29'200.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 46

75 10.01.2003 29'200.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 46

Seite  14 — 98

76 20.01.2003 29'940.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 47

77 27.01.2003 29'200.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 47

78 04.02.2003 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 48

79 12.02.2003 29'940.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 48

80 19.02.2003 19'995.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 48

81 25.02.2003 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 19

82 03.03.2003 19'995.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 49

83 10.03.2003 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 50

84 17.03.2003 19'995.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 50

85 24.03.2003 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 50

86 31.03.2003 19'975.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 51

87 07.04.2003 19'908.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 51

88 14.04.2003 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 52

89 22.04.2003 19'975.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 52

90 05.05.2003 19'908.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 53

91 09.05.2003 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 53

92 19.05.2003 19'960.00 5.3.7, S. 2 - - 10.7.1, S. 53

93 10.06.2003 19'908.00 5.3.7, S. 3 - - 10.7.1, S. 54

94 16.06.2003 19'960.00 5.3.7, S. 3 - - 10.7.1, S. 54

95 27.06.2003 19'960.00 5.3.7, S. 3 - - 10.7.1, S. 55

96 14.07.2003 19'960.00 5.3.7, S. 3 - - 10.7.1, S. 56

97 08.08.2003 19'960.00 5.3.7, S. 3 - - 10.7.1, S. 56

98 16.09.2003 19'960.00 5.3.7, S. 3 - - 10.7.1, S. 57

99 22.10.2003 19'960.00 5.3.7, S. 3 - - 10.7.1, S. 58

100 14.11.2003 19'800.00 5.3.7, S. 3 - - 10.8.1, S. 59

101 17.11.2003 19'960.00 5.3.7, S. 3 - - 10.7.1, S. 58

102 08.12.2003 19'980.00 5.3.7, S. 3 5.5.12 5.5.13 10.8.1, S. 59

103 30.12.2003 19'960.00 5.3.7, S. 3 5.5.14 5.5.15 10.8.1, S. 60

104 05.01.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.16 5.5.17 10.8.1, S. 61

105 12.01.2004 31'200.00 5.3.7, S. 3 5.5.18 5.5.19 10.8.1, S. 61

106 20.01.2004 31'200.00 5.3.7, S. 3 5.5.20 5.5.21 10.8.1, S. 62

107 26.01.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.22 5.5.23 10.8.1, S. 62

108 03.02.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.24 5.5.25 10.8.1, S. 63

109 17.02.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.26 5.5.27 10.8.1, S. 64

Seite  15 — 98

110 25.02.2004 31'200.00 5.3.7, S. 3 5.5.28 5.5.29 10.8.1, S. 65

111 01.03.2004 19'980.00 5.3.7, S. 3 5.5.30 5.5.31 10.8.1, S. 65

112 15.03.2004 31'400.00 5.3.7, S. 3 5.5.32 5.5.33 10.8.1, S. 66

113 22.03.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.34 5.5.35 10.8.1, S. 66

114 29.03.2004 31'400.00 5.3.7, S. 3 5.5.36 5.5.37 10.8.1, S. 67

115 06.04.2004 19'980.00 5.3.7, S. 3 5.5.38 5.5.39 10.8.1, S. 68

116 13.04.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.40 5.5.41 10.8.1, S. 68

117 19.04.2004 31'400.00 5.3.7, S. 3 5.5.42 5.5.43 10.8.1, S. 69

118 03.05.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.44 5.5.45 10.8.1, S. 70

119 17.05.2004 19'980.00 5.3.7, S. 3 5.5.46 5.5.47 10.8.1, S. 70

120 01.06.2004 31'400.00 5.3.7, S. 3 5.5.48 5.5.49 10.8.1, S. 72

121 15.06.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.50 5.5.51 10.8.1, S. 73

122 30.06.2004 31'400.00 5.3.7, S. 3 5.5.52 5.5.53 10.8.1, S. 74

123 12.07.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.54 5.5.55 10.8.1, S. 75

124 02.08.2004 29'940.00 5.3.7, S. 3 5.5.56 5.5.57 10.8.1, S. 75

125 16.08.2004 31’400.00 5.3.7, S. 3 5.5.58 5.5.59 10.8.1, S. 76

126 30.08.2004 19'980.00 5.3.7, S. 1 5.5.60 5.5.62 -

127 15.09.2004 31'400.00 5.3.7, S. 1 - -

Total 2'878'464.95 (ohne 6, 126, 127)

1.6 Firma 3._____ AG

Am 6. Juni 1994 eröffnete A._____ bei der Bank 2._____ O.1_____ 
das Konto Nr. _____ (später überführt in Konto Nr. _____, Bank 
2._____). Kontoinhaberin war eine ‚Firma 3._____ AG’ und A._____ 
zeichnungsberechtigt. Am 1. Dezember 1995 meldete A._____ der 
Bank 2._____ O.1_____ als Inhaberin und wirtschaftlich Berechtigte 
dieses Kontos neu die Firma 1._____ AG und wechselte die Kontobe-
zeichnung in ‚Firma 1._____ Rubrik Firma 3._____ AG’. Gemäss Un-
terschriftenkarte vom 8. September 1995 hatten für dieses Konto 
X._____ und A._____ Einzelunterschrift. Am 13. März 2001 wurde das 
Konto saldiert.

In der Zeit vom 2. Juni 1995 bis zum 12. November 1998 (Daten der in 
der Kreditorenumsatzliste gebuchten Belege) veranlasste X._____ 30 
Zahlungen zu Lasten der Firma 6._____ AG von insgesamt CHF 
2'487'523.-- auf das erwähnte Konto bei der Bank 2._____ O.1_____. 
Er löste diese Zahlungen ohne Berechtigung und geschäftsmässig un-
begründet aus. X._____ buchte diese Zahlungen jeweils über die La-
ger- und Warenaufwandkonti mit dem Kreditor A568 Firma 3._____.

Die entsprechenden Rechnungsbelege legte X._____ nicht wie vorge-
schrieben in der Kreditorenbuchhaltung ab. Abgesehen von fünf fikti-

Seite  16 — 98

ven Rechnungen konnten die Belege nicht mehr aufgefunden werden. 
Die vorhandenen fünf Rechnungen aus dem Jahr 1995 für angebliche 
Lieferungen von ‚N-Tafmer MC-201’ sind von einer Firma 3._____, 
ausgestellt und an die Firma 7._____ Inc., O.8_____, USA, gerichtet. 
Eine Firma 3._____ AG war allerdings nie im Handelsregister in D-
O.4_____ eingetragen. Der Firma 7._____ Inc. ist die Firma 3._____ 
AG nicht bekannt, hatte mit dieser Gesellschaft auch keine Geschäfts-
beziehung und die fraglichen Rechnungen nie erhalten. Die auf den 
Rechnungen vorhandene handschriftliche Bemerkung ‚[Der Betrag] 
wurde bereits von Firma 6._____ in Rg. gestellt, J._____’ stammt nicht 
vom Angestellten der Firma 7._____ Inc., J._____. 

Die genaue Aufteilung des Deliktsbetrages zwischen X._____ und 
A._____ konnte nicht ermittelt werden. Das Geld verwendeten sie für 
sich. 

Im Einzelnen handelt es sich um folgenden Rechnungen bzw. Zahlun-
gen:

Nr. Datum Betrag CHF
Kreditoren-
umsatz-
liste (act.)

Rechnung / 
Kreditoren-
beleg (act.)

Gutschrift 
Bank 
2._____-
Konto
(act.)

1 02.06.1995 220'825.00 12.2.5
12.2.10, S. 1f., 
12.3.2, S. 1f. -

2 07.08.1995 221'100.00 12.2.5 12.3.3, S. 1f. -

3 01.09.1995 221'650.00 12.2.5 12.3.4, S. 1f. -

4 21.09.1995 220'550.00 12.2.5
12.2.11, S. 1f., 
12.3.5, S. 1f. -

5 02.10.1995 220'550.00 12.2.5 - -

6 20.10.1995 222'200.00 12.2.5 - -

7 25.01.1996 56'210.00 12.2.6 - 12.8.1, S. 1

8 07.02.1996 49'885.00 12.2.6 - 12.8.1, S. 1

9 26.02.1996 55'660.00 12.2.6 - 12.8.1, S. 1

10 08.03.1996 59'510.00 12.2.6 - 12.8.2, S. 1

11 29.07.1996 63'965.00 12.2.6 - 12.8.3, S. 1

12 30.08.1996 65'175.00 12.2.6 - 12.8.3, S. 1

13 06.09.1996 62'370.00 12.2.6 - 12.8.4, S. 1

14 06.11.1996 66'660.00 12.2.6 - 12.8.4, S. 1

15 25.08.1997 48'867.50 12.2.7 - 12.7.3, S. 1

16 11.09.1997 48'977.50 12.2.7 - 12.7.3, S. 1

17 30.09.1997 49'445.00 12.2.7 - 12.7.4, S. 1

18 27.10.1997 49'060.00 12.2.7 - 12.7.4, S. 1

Seite  17 — 98

19 24.11.1997 49'225.00 12.2.7 - 12.7.4, S. 1

20 29.12.1997 49'500.00 12.2.8, S. 1 - 12.6.1, S. 1

21 28.01.1998 49'950.00 12.2.8, S. 1 - 12.6.1, S. 1

22 11.02.1998 49'900.00 12.2.8, S. 1 - 12.6.1, S. 1

23 27.02.1998 49'600.00 12.2.8, S. 1 - 12.6.1, S. 1

24 24.07.1998 48'576.00 12.2.8, S. 1 - 12.6.3, S. 1

25 06.08.1998 48'864.00 12.2.8, S. 2 - 12.6.3, S. 1

26 12.08.1998 49'200.00 12.2.8, S. 2 - 12.6.3, S. 1

27 19.08.1998 25'200.00 12.2.8, S. 2 - 12.6.3, S. 1

28 09.09.1998 24'960.00 12.2.8, S. 2 - 12.6.3, S. 1

29 27.10.1998 19'968.00 12.2.8, S. 2 - 12.6.4, S. 1

30 12.11.1998 19'920.00 12.2.8, S. 2 - 12.6.4, S. 1

Total 2'487'523.00

2. des Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 1 StGB sowie der mehrfachen Ur-
kundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB.

Am 19. März 1998 stellte X._____ zu Lasten der Firma 6._____ AG an 
die Firma 1._____ AG den Check Nr. _____ im Betrag von CHF 
156'522.-- aus. Der Check war inhaltlich falsch, da er für die Firma 
6._____ AG geschäftsmässig unbegründet war. Mitunterzeichnet wur-
de der Check von E._____, der jedoch von den Unregelmässigkeiten 
nichts wusste. Den Check übergab X._____ A._____. Dieser indossi-
erte den Check und löste diesen im Wissen, dass der Check inhaltlich 
falsch war und weder er noch die Firma 1._____ AG Anspruch auf die-
se Zahlung hatten, bei der Bank 3._____, FL-O.5_____ (Bank 
3._____), ein. Die durch die Übergabe des Checks getäuschten Mitar-
beiter der Bank 3._____ schrieben der Firma 1._____ AG am 24. März 
1998 auf dem Konto Nr. 172.024.60, abzüglich CHF 25.-- Bankspesen, 
CHF 156'497.-- gut. Die bezogene Bank, die Bank 1._____ (Bank 
1._____), belastete den Betrag von CHF 156'522.-- dem Kontokorrent-
konto der Firma 6._____ AG. 

X._____ erfasste die entsprechende Sollbuchung zu Lasten der Firma 
6._____ AG auf dem Warenaufwandskonto. Buchungsbelege für die 
Zahlung konnten keine mehr aufgefunden werden. X._____ beabsich-
tigte durch die Manipulationen der Buchhaltung der Firma 6._____ AG 
den Anschein zu erwecken, der Check sei zu Recht ausgestellt wor-
den.

Ab dem genannten Konto der Bank 3._____ liess A._____ am 10. Juni 
1998 CHF 78'250.-- an die Firma 10._____ Stiftung mit Sitz in 
O.5_____ überweisen, deren wirtschaftlich Berechtigter X._____ ist. 
Die zweite Hälfte der CHF 156'497.-- verwendete A._____ für sich. 

Seite  18 — 98

3. der gewerbsmässigen Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c 
StGB.

3.1 Ausgangslage

X._____ und A._____ erlangten zum Nachteil der Firma 6._____ AG 
im Zeitraum von Juni 1995 bis August 2004 im Zusammenhang mit der 
Firma 1._____ AG, der Firma 2._____ AG und der Firma 3._____ AG 
durch Betrug, gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauch einer Da-
tenverarbeitungsanlage sowie durch mehrfache Urkundenfälschung 
insgesamt CHF 10'017'114.05 (vgl. dazu Ziff. II.A.1, II.A.2 der Ankla-
geschrift).

Den Hauptteil dieses Geldes hob A._____ per Postcheck oder Post-
schaltergeschäfte bar ab und übergab X._____ dessen Anteil (vgl. im 
einzelnen Ziff. II.A.3.2 – 3.5 der Anklageschrift). Das Geld verschoben 
die Angeklagten sodann durch verschiedene Transaktionen ins In- und 
Ausland auf diverse Bankkonti, Fonds und Lebensversicherungen. Ei-
nen Teil des Geldes legte X._____ zudem über die liechtensteinische 
Firma 10._____ Stiftung an, deren wirtschaftlich Berechtigter er ist. 
Weitere Anlagen tätigte X._____ über die K._____ AG, O.2_____.

Durch ihr Vorgehen gelang es den Angeklagten, die Auffindung und 
Sicherstellung der Gelder zu erschweren oder zu verunmöglichen bzw. 
den paper trail zu unterbrechen. Im Verlauf der Untersuchung konnten 
bei X._____ dennoch Vermögenswerte von ca. CHF 9.5 Mio. festge-
stellt bzw. ca. CHF 7.8 Mio. sichergestellt werden (vgl. dazu Ziff. III. 
der Anklageschrift).

3.2 Firma 1._____ AG

Von den Einzahlungen der Firma 6._____ AG auf das PC-Konto 
Z.1_____ der Firma 1._____ AG (CHF 4'494'604.10) hob A._____ 
CHF 3'665'750.-- (ca. 82 %) jeweils nur wenige Tage nach den Ein-
gängen per Postcheck oder Postschaltergeschäft bar ab.

Im Jahr 2004 überwies A._____ insgesamt CHF 87'865.-- nach 
Deutschland, hauptsächlich zu Gunsten der Firma 9._____ GmbH in 
O.6_____.

3.3 Firma 2._____ AG

Von den Einzahlungen der Firma 6._____ AG auf das PC-Konto 
Z.2_____ der Firma 2._____ AG (CHF 2'878'464.95) hob A._____ 
CHF 2'768'299.76 (96 %) jeweils nur wenige Tage nach den Eingän-
gen per Postcheck oder Postschaltergeschäft bar ab.

3.4 Firma 3._____ AG

Von den Einzahlungen ab Februar 1996 bis 17. November 1998 der 
Firma 6._____ AG auf das Konto Nr. _____ bei der Bank 2._____ 
O.1_____ (CHF 1'160'648.--) hob A._____ CHF 943'293.-- (81 %) bar 
ab oder kaufte Kassenobligationen. Im August und September 1998 
wurden insgesamt CHF 172'240.-- an die Bank 3._____, FL-O.5_____, 
zu Gunsten der Firma 1._____ AG überwiesen.

Die Einzahlungen zwischen Juni 1995 bis Januar 2006 der Firma 
6._____ AG auf das Konto Nr. _____ bei der Bank 2._____ O.1_____ 

Seite  19 — 98

(CHF 1'326'875.--) hob A._____ ebenfalls bar ab oder kaufte Kassen-
obligationen.

3.5 Checkbezug 1998

A._____ löste den Check Nr. _____ im Betrag von CHF 156'522.-- bei 
der Bank 3._____, FL-O.5_____, ein.

4. Verbindungen X._____ und A._____

Die Angeklagten bestreiten, im Deliktszeitraum miteinander geschäft-
lich oder privat Kontakt gehabt zu haben. X._____ will überdies privat 
weder etwas mit der Firma 1._____ AG, der Firma 2._____ AG oder 
der ‚Firma 3._____ AG’ zu tun gehabt haben. Folgende Belege doku-
mentieren demgegenüber Transaktionen zwischen Konti der Ange-
klagten sowie zwischen Konti von X._____ und den genannten Gesell-
schaften: 

Akten: Ordner 7: 7.8.31, 7.9.31, 7.9.34 – 7.9.36, 7.9.44, 7.9.46, 
7.9.47, 7.10.10, 7.10.11, 7.11.3

Ordner 12: 12.4.9 (verso)

Ordner 20: 20.7.11

Ordner 21: 21.2.1 i.V.m. 21.2.2, 21.2.23, 21.2.27, 21.2.31, 
21.2.35, 21.2.37, 21.2.54, 21.2.57, 21.2.115, 
21.6.7, 12.6.8, 21.6.10, 21.6.12, 21.6.14

Ordner 22: 22.2.5, S. 3, 22.3.20, 22.3.21, 22.3.26, 22.3.27, 
22.3.30

Ordner 28: 28.1.4, 28.1.6, 28.1.9, 28.2.1 – 28.2.10, 28.5.7 
f., 28.6.10, 28.6.16 f.

Ordner 30: 30.2.2, 30.2.8

Ordner 40: 40.7.6, S. 7

B. X._____ wird zudem angeklagt

1. des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB sowie 
der mehrfachen Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB.

In der Zeit von August 1996 bis Juli 2004 stellte X._____ zu Lasten der 
Firma 6._____ AG 212 Checks im Betrag von insgesamt CHF 
3'132'160.-- aus, die inhaltlich falsch, d.h. für die Firma 6._____ AG 
geschäftsmässig unbegründet waren. Mitunterzeichnet hatten die 
Checks E._____, F._____, D._____ und andere kollektiv zeichnungs-
berechtigte Mitarbeiter der Firma 6._____ AG, die allerdings nichts von 
den Unregelmässigkeiten wussten. Da sie X._____ ein grosses Ver-
trauen entgegenbrachten, hatten sie die Checks in der Regel vorab 
blanko, d.h. ohne dass der Begünstigte (Ordre), Datum und Betrag 
eingetragen waren, unterzeichnet. Auf diesen Checks war die Bank 
1._____ als bezogene Bank und die Firma 6._____ AG als Ausstellerin 
bereits abgedruckt.

Seite  20 — 98

X._____ vervollständigte mit Schreibmaschine die Ordre, den Betrag 
und das Datum, wobei er es beim Beschreiben des Checks vermied, 
dass der Begünstigte auf den Durchschlag durchgepaust wurde. Als 
Begünstigte trug er auf den meisten Checks die Bank 1._____ ein. In 
11 Fällen trug er als Begünstigte die Bank 2._____, O.1_____, in ei-
nem Fall die Bank 5._____ AG, Chur, und in einem Fall sich selbst ein 
(vgl. act. 13.2.3). Teilweise bereitete B._____ solche Checks auf Wei-
sung von X._____ vor, wobei sie dann den Begünstigten offen liess 
und X._____ später die Eintragung vervollständigte.

Als Grundlage zur Ausstellung dieser Checks verwendete X._____ 
Zahlungslisten, auf welchen jeweils mehrere Rechnungen eines Spedi-
teurs zusammengefasst waren. Diesen Zahlungslisten entnahm 
X._____ den total geschuldeten Betrag und zum Teil auch den Namen 
des begünstigten Spediteurs, um diese Angaben auf die Checks zu 
übertragen. Diese Rechnungen, die von Spediteuren für effektiv er-
brachte Dienstleistungen gestellt wurden, hatte B._____ aber bereits 
im Kreditoren-System als nichtbestellbezogen erfasst. X._____ wuss-
te, dass die Rechnungen per Datenträger-Austausch (DTA) bezahlt 
worden waren.

Auf dem Check-Durchschlag füllte X._____ nachträglich als Begünstig-
ten den Spediteur ein oder liess diese Zeile leer. Danach übergab er 
die Durchschläge B._____, welche die Checkzahlungen in seinem Auf-
trag in der EDV-Buchhaltung erfasste. Die Zahlungen an die Spediteu-
re wurden so der Firma 6._____ AG ein zweites Mal dem Frachtauf-
wand belastet. Die Check-Durchschläge wurden zum Teil mit den 
Spediteurlisten als Buchungsbeleg abgelegt. Die Originalchecks 
stimmten aufgrund dieser Manipulationen mit den dazugehörenden 
Durchschlägen nicht überein. In einzelnen Fällen konnten die Bu-
chungsbelege in der Buchhaltung nicht mehr aufgefunden werden.

X._____ gelang es durch die Manipulationen der Buchhaltung der Fir-
ma 6._____ AG den Anschein zu erwecken, die Checks seien zu 
Recht ausgestellt worden.

Die auf die beschriebene Weise an Ordre Bank 1._____ ausgestellten 
Checks löste in der Regel B._____ im Auftrag von X._____ an einem 
Schalter der Bank 1._____ ein. Die durch die Übergabe der Checks 
getäuschten Mitarbeiter der Bank 1._____ händigten B._____, im 
Glauben an die Rechtmässigkeit der Checks, das Bargeld aus und be-
lasteten den entsprechenden Betrag der Firma 6._____ AG. B._____ 
übergab das Bargeld jeweils X._____, der es für sich selbst verwende-
te.

Die an Ordre Bank 5._____ AG und Bank 2._____ ausgestellten 
Checks wurden auf die gleiche Weise an den entsprechenden Bank-
schaltern eingelöst, und die derart getäuschten Bankmitarbeiter veran-
lassten via Bank 1._____ die Belastung des Checkbetrags der Firma 
6._____ AG. Dieses Vorgehen der Bank 5._____ AG und Bank 
2._____ war gestützt auf die ‚Vollmacht zum Inkasso gemäss Konven-
tion XIII der Schweizerischen Bankiervereinigung’ möglich, was mit 
entsprechendem Stempel auf der Checkrückseite jeweils kenntlich 
gemacht wurde (vgl. act. 13.2.3, S. 2 und 5 ff.). Das erhaltene Geld 
verwendete X._____ für sich.

Seite  21 — 98

Den an Ordre X._____ ausgestellten Check Nr. _____ indossierte er 
eigenhändig und liess den entsprechenden Betrag durch die gleicher-
massen getäuschten Bankmitarbeiter auf sein privates Konto Nr. 
_____ bei der Bank 5._____ AG gutschreiben. Der Checkbetrag wurde 
schliesslich via Bank 1._____ der Firma 6._____ AG belastet. 

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Checkbezüge:

Nr. Check-Nr. Datum Betrag CHF Originalbeleg Bank (act.)

Durchschlag 
Firma 
6._____ AG
(act.)

1 95278513 16.08.1996 24'436.80 14.1.5 -

2 95278567 06.09.1996 33'763.35 14.1.5 14.1.6

3 95278623 24.10.1996 27'172.10 14.1.5 14.1.7

4 95278639 25.11.1996 31'179.30 14.1.5 -

5 95278644 18.12.1996 25'826.35 14.1.5 -

6 95278791 19.01.1996 18'525.60 14.1.5 -

7 95278827 21.02.1996 30'791.20 14.1.8 14.1.9

8 95278893 29.04.1996 25'555.15 14.1.8 14.1.9

9 95278928 05.06.1996 23'299.45 14.1.8 14.1.9

10 95278963 05.07.1996 45'867.80 14.1.8 14.1.9

11 83661383 21.03.1996 28'236.00 14.1.8 -

12 95278514 16.08.1996 9'240.45 14.1.8 - (14.1.10)

13 95278568 16.09.1996 10'732.80 14.1.11 14.1.12

14 95278600 22.10.1996 12'567.30 14.1.11 14.1.13

15 95278640 25.11.1996 5'487.90 14.1.11 - (14.1.14)

16 95278642 18.12.1996 11’331.60 14.1.11 - (14.1.15)

17 95278792 19.01.1996 6'693.55 14.1.11 -

18 95278828 21.02.1996 8'621.00 14.1.11 14.1.16

19 95278894 29.04.1996 8'055.15 14.1.17 14.1.18

20 95278927 05.06.1996 10'702.40 14.1.17 14.1.19

21 95278962 05.07.1996 10'261.80 14.1.17 14.1.20

22 83661382 21.03.1996 12'496.90 14.1.17 - (14.1.21)

23 95278708 16.01.1997 19'285.35 14.2.7 14.2.8

24 95278709 16.01.1997 8'343.50 14.2.7 14.2.9

25 95278741 21.02.1997 11'174.70 14.2.7 14.2.9

Seite  22 — 98

26 95278742 21.02.1997 27'435.55 14.2.7 14.2.9

27 99678224 14.03.1997 25'644.25 14.2.7 14.2.10

28 99678225 14.03.1997 10'505.30 14.2.7 14.2.11

29 99678253 03.04.1997 27'562.25 14.2.12 14.2.13

30 99678254 03.04.1997 12'494.10 14.2.12 14.2.14

31 99665527 06.06.1997 11'215.20 14.2.12 -

32 99665528 06.06.1997 44'784.95 14.2.12 - (14.2.15)

33 99665533 16.05.1997 12'264.65 14.2.12 14.2.16

34 99665534 16.05.1997 12'306.40 14.2.12 14.2.17

35 99665546 03.07.1997 11'417.30 14.2.18 14.2.19

36 99665603 03.07.1997 8'190.00 14.2.18 14.2.20

37 99665662 04.08.1997 19'360.00 14.2.18 14.2.20

28 99665663 04.08.1997 3'164.90 14.2.18 14.2.20

39 51123090 09.10.1997 41'643.40 14.1.18 14.2.21

40 51123091 09.10.1997 8'659.45 14.2.18 14.2.22

41 51123119 13.11.1997 16'949.30 14.2.23 14.2.24

42 51123120 14.11.1997 14'307.75 14.2.23 14.2.25

43 51123146 09.12.1997 14'213.80 14.2.23 14.2.25

44 51123149 09.12.1997 45'266.85 14.2.23 14.2.26

45 51123154 19.12.1997 15'531.20 14.2.23 14.2.27

46 51123155 19.12.1997 14'178.00 14.2.23 14.2.28

47 51123304 07.05.1998 12'313.85 14.3.7 14.3.8

48 51123309 07.05.1998 16'947.60 14.3.7 14.3.9

49 51123318 02.06.1998 51'645.60 14.3.7 14.3.10

50 51123353 03.07.1998 28'669.30 14.3.7 14.3.11

51 51123489 03.08.1998 18'899.60 14.3.7 14.3.12

52 51123497 01.09.1998 21'628.25 14.3.7 14.3.13

53 51123496 22.09.1998 15'292.75 14.3.14 14.3.15

54 53405724 06.10.1998 25'522.90 14.3.14 14.3.16

55 53405768 11.11.1998 16'000.00 14.3.14 14.3.17

56 53405743 11.11.1998 18'994.90 14.3.14 14.3.18

57 53405762 02.12.1998 18'010.90 14.3.14 14.3.19

58 53405760 11.12.1998 12'000.00 14.3.14 14.3.20

59 53405806 30.12.1998 18'498.85 14.3.21 14.3.22

Seite  23 — 98

60 51123325 02.06.1998 11'365.10 14.3.21 14.3.23

61 51123352 03.07.1998 10'970.25 14.3.21 14.3.24

62 51123488 03.08.1998 7'324.30 14.3.21 14.3.25

63 51123493 01.09.1998 8'957.45 14.3.21 14.3.26

64 51123495 22.09.1998 4'241.40 14.3.21 14.3.27

65 53405681 06.10.1998 7'975.75 14.3.28 14.3.29

66 53405744 11.11.1998 9'524.85 14.3.28 14.3.30

67 53405757 02.12.1998 8'552.05 14.3.28 14.3.31

68 53405799 29.12.1998 8'214.00 14.3.28 14.3.32

69 51123024 02.03.1998 28'484.20 14.3.28 - (14.3.33)

70 51123025 02.03.1998 9'509.70 14.3.28 - (14.3.34)

71 51123184 23.01.1998 22'078.05 14.3.35 14.3.36

72 51123183 23.01.1998 9'919.40 14.3.35 14.3.37

73 51123298 01.05.1998 24'000.00 14.3.35 14.3.38

74 53405651 03.08.1998 15'100.00 14.3.35 14.3.38

75 53405810 26.01.1999 10'308.30 15.1.9 15.1.10

76 53405811 29.01.1999 7'297.60 15.1.9 15.1.11

77 53405822 24.02.1999 17'712.65 15.1.9 15.1.12

78 53405823 24.02.1999 19'066.30 15.1.9 15.1.13

79 53405824 05.03.1999 16'741.30 15.1.9 15.1.13

80 _____ 25.03.1999 14'237.55 15.1.9 15.1.13

81 53405885 26.03.1999 13'275.45 15.1.14 15.1.15

82 53405887 26.03.1999 12'533.05 15.1.14 15.1.16

83 53405940 20.04.1999 14'762.35 15.1.14 15.1.17

84 53405941 20.04.1999 5'093.30 15.1.14 15.1.18

85 53405948 26.05.1999 13'534.15 15.1.14 15.1.19

86 53405983 22.06.1999 21'275.60 15.1.14 15.1.20

87 53406071 20.07.1999 6'760.40 15.1.21 15.1.22

88 53406133 06.08.1999 13'719.65 15.1.21 15.1.23

89 53406141 24.09.1999 17'124.60 15.1.21 15.1.24

90 55416724 19.10.1999 10'470.00 15.1.21 15.1.25

91 55416729 05.11.1999 17'140.60 15.1.21 15.1.26

92 55416758 07.12.1999 11'290.45 15.1.21 15.1.27

93 53405952 20.05.1999 10'690.55 15.1.28 15.1.29

Seite  24 — 98

94 53405951 20.05.1999 17'000.00 15.1.28 15.1.29

95 53406060 25.06.1999 15'980.10 15.1.28 15.1.29

96 53406062 29.06.1999 15'594.85 15.1.28 15.1.29

97 53406061 29.06.1999 13'406.65 15.1.28 15.1.29

98 53406072 16.07.1999 11'161.60 15.1.28 15.1.30

99 53406132 06.08.1999 18'705.85 15.1.31 15.1.32

100 53406131 24.08.1999 12'117.45 15.1.31 15.1.32

101 53406142 17.09.1999 20'669.55 15.1.31 15.1.33

102 55416723 15.10.1999 18'308.50 15.1.31 15.1.34

103 55416722 19.10.1999 17'116.10 15.1.31 15.1.34

104 55416728 11.11.1999 9'412.60 15.1.31 15.1.34

105 55416727 17.11.1999 15'893.75 15.1.35 15.1.36

106 55416752 02.12.1999 14'115.90 15.1.35 15.1.36

107 55416743 16.12.1999 11'261.35 15.1.35 15.1.36

108 55416755 23.12.1999 21'571.60 15.1.35 15.1.36

109 53405945 03.05.1999 15'000.00 15.1.35 15.1.36

110 53405819 18.02.1999 18'500.00 15.1.35 15.1.36

111 55416747 04.01.2000 10'554.60 15.2.5 15.2.6

112 55416746 28.01.2000 10'660.70 15.2.5 15.2.7

113 55416749 28.01.2000 15'593.85 15.2.5 15.2.8

114 55416756 28.01.2000 15'391.80 15.2.5 15.2.9

115 55416748 01.02.2000 9'167.40 15.2.5 15.2.10

116 55416757 01.02.2000 1'967.80 15.2.5 15.2.11

117 55416759 01.02.2000 1'410.00 15.2.12 15.2.13

118 55416754 08.02.2000 16'006.15 15.2.12 15.2.14

119 55416764 07.03.2000 16’300.45 15.2.12 15.2.15

120 55416766 15.03.2000 18'708.20 15.2.12 15.2.16

121 55416765 20.03.2000 10'998.00 15.2.12 15.2.17

122 55416929 13.04.2000 15'040.05 15.2.12 15.2.18

123 55416890 14.04.2000 11'517.40 15.2.19 15.2.20

124 55416903 02.06.2000 16'900.00 15.2.19 -

125 55416899 16.06.2000 15'000.00 15.2.19 -

126 55416908 03.08.2000 20'044.35 15.2.19 15.2.21

127 55416914 08.08.2000 14'950.00 15.2.19 -

Seite  25 — 98

128 55416915 31.08.2000 8'098.90 15.2.19 15.2.22

129 55416912 12.09.2000 22'366.15 15.2.23 15.2.24

130 55416923 26.09.2000 15'600.00 15.2.23 -

131 55416926 04.10.2000 19'889.20 15.2.23 15.2.25

132 57399278 20.11.2000 12'060.00 15.2.23 15.2.26

133 57399279 22.11.2000 14'710.85 15.2.23 15.2.27

134 57399282 01.12.2000 15'100.00 15.2.23 -

135 57399287 06.12.2000 14'777.65 15.2.28 15.2.29

136 57399288 12.12.2000 10'834.80 15.2.28 15.2.30

137 57399294 21.12.2000 15'327.00 15.2.28 15.2.31

138 57399295 22.12.2000 12'577.10 15.2.28 15.2.32

139 57399309 16.01.2001 11'393.60 16.1.4 -

140 57399308 19.01.2001 16'582.30 16.1.4 -

141 57399311 09.02.2001 16'381.85 16.1.4 16.1.5

142 57399312 13.02.2001 8'674.10 16.1.4 16.1.6

143 57399314 16.02.2001 11'100.00 16.1.4 -

144 57399317 26.02.2001 11'707.25 16.1.4 16.1.7

145 57399318 28.02.2001 6'625.95 16.1.8 16.1.9

146 57399321 13.03.2001 9'581.70 16.1.8 16.1.10

147 57399322 14.03.2001 10'417.30 16.1.8 -

148 57399325 28.03.2001 8'656.00 16.1.8 16.1.11

149 57399326 30.03.2001 10'910.10 16.1.8 16.1.12

150 57399328 06.04.2001 4'148.30 16.1.8 16.1.13

151 57399329 06.04.2001 5'612.00 16.1.14 16.1.15

152 57399331 20.04.2001 14'031.65 16.1.14 16.1.16

153 57399332 23.04.2001 8'133.90 16.1.14 16.1.17

154 57399336 01.05.2001 9'102.70 16.1.14 16.1.18

155 57399337 01.05.2001 6'593.20 16.1.14 16.1.19

156 57399342 09.05.2001 12'426.30 16.1.14 16.1.20

157 57399346 21.05.2001 11'780.55 16.1.21 16.1.22

158 57399352 29.05.2001 19'931.25 16.1.21 16.1.23

159 57399354 06.06.2001 11'298.70 16.1.21 16.1.24

160 57399359 22.06.2001 10'521.30 16.1.21 16.1.25

161 57399361 03.07.2001 15'182.45 16.1.21 16.1.26

Seite  26 — 98

162 57399396 12.07.2001 10'888.80 16.1.21 16.1.27

163 57399424 19.10.2001 15'550.00 16.1.28 16.1.29

164 57399426 30.10.2001 16'285.15 16.1.28 16.1.30

165 57399431 21.11.2001 15'000.00 16.1.28 16.1.31

166 57399447 08.01.2002 11'969.60 16.2.6 16.2.7

167 57399450 08.01.2002 13'099.90 16.2.6 16.2.8

168 57399443 10.01.2002 8'772.10 16.2.6 16.2.9

169 57399440 21.01.2002 15'572.80 16.2.6 16.2.10

170 57399441 17.01.2002 14'650.00 16.2.6 16.2.11

171 57399459 18.02.2002 8'562.40 16.2.6 16.2.12

172 57399460 19.02.2002 8'989.60 16.2.13 16.2.14

173 57399457 18.02.2002 10'076.40 16.2.13 16.2.15

174 57399458 20.02.2001 14'859.60 16.2.13 16.2.16

175 57399456 06.02.2002 13'000.00 16.2.13 16.2.17

176 57399461 04.03.2002 11'801.75 16.2.13 16.2.18

177 57399462 08.03.2002 7'826.60 16.2.13 16.2.19

178 57399463 08.03.2002 7'888.00 16.2.20 16.2.21

179 57399464 18.03.2002 16'221.95 16.2.20 16.2.22

180 57399468 09.04.2002 9'610.35 16.2.20 16.2.23

181 57399467 09.04.2002 14'117.10 16.2.20 16.2.24

182 57399472 07.05.2002 9'764.75 16.2.20 16.2.25

183 57399471 07.05.2002 14'345.50 16.2.20 16.2.26

184 57399476 05.06.2002 8'271.80 16.2.27 16.2.28

185 57399479 16.06.2002 15'400.00 16.2.27 16.2.29

186 57399480 01.07.2002 7'882.50 16.2.27 16.2.30

187 57399482 09.07.2002 7'484.60 16.2.27 16.2.31

188 57399528 05.09.2002 18'075.00 16.2.27 16.2.32

189 57399533 22.10.2002 19'875.00 16.2.27 16.2.32

190 57399534 30.10.2002 9'284.20 16.2.33 16.2.34

191 57399536 22.11.2002 19'700.00 16.2.33 16.2.34

192 57399571 09.01.2003 15'607.55 17.1.3 17.1.4

193 57399570 10.01.2003 10'306.90 17.1.3 17.1.5

194 57399573 17.01.2003 6'519.30 17.1.3 17.1.6

195 57399572 20.01.2003 15'585.00 17.1.3 17.1.7

Seite  27 — 98

196 57399578 10.02.2003 13'500.00 17.1.3 17.1.8

197 57399582 20.02.2003 6'772.45 17.1.3 17.1.9

198 57399581 18.02.2003 19'816.25 17.1.10 17.1.11

199 57399586 07.03.2003 12'875.00 17.1.10 17.1.12

200 57399587 18.03.2003 14'775.90 17.1.10 17.1.13

201 57399590 10.04.2003 22'280.90 17.1.10 17.1.14

202 57399593 12.05.2003 14'807.65 17.1.10 17.1.15

203 57399595 27.05.2003 10'100.00 17.1.10 17.1.16

204 57399598 26.06.2003 12'010.00 17.1.17 17.1.18

205 57399599 02.07.2003 10'989.30 17.1.17 17.1.19

206 57399606 23.09.2003 15'800.00 17.1.17 17.1.20

207 57399617 27.11.2003 18'900.00 17.1.17 17.1.20

208 53405733 18.03.2004 17'350.00 17.2.4 17.2.5

209 57399632 28.01.2004 13'000.00 17.2.4 17.2.6

210 57399631 28.01.2004 7'780.70 17.2.4 17.2.7

211 57399302 03.06.2004 17'030.00 17.2.4 -

212 57399637 27.07.2004 12'950.00 17.2.4 -

Total 3'132'160.00

2. des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverar-
beitungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB sowie der mehrfachen 
Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB.

2.1 Siedlungsgenossenschaft M._____

Die Siedlungsgenossenschaft M._____ mit Sitz in O.1_____ ist eine 
100%ige Tochtergesellschaft der Firma 6._____ AG. Ihr Zweck ist u.a. 
der Bau und Ankauf von Wohnhäusern in gemeinnütziger Weise und 
deren Vermietung an Mitarbeiter der Firma 6._____ AG. Per Ende 
2003 verbuchte X._____ in der Siedlungsgenossenschaft M._____ ei-
ne Rückstellung für Ertragssteuern in der Höhe von CHF 45'000.--. 
Diese Abgrenzung erfasste er jedoch nicht als Rückstellung, sondern 
als Kreditor, womit der Ausweis dieses Betrags in der Buchhaltung 
nicht korrekt war. Die Rückstellung übertrug er im Jahr 2004 in zwei 
Teilbeträgen von CHF 20'324.-- und CHF 24'676.-- via Kontokorrent-
verbindung auf die Firma 6._____ AG. Die Verbuchung in der Firma 
6._____ AG nahm er ebenfalls nicht auf einem Rückstellungskonto, 
sondern auf einem Bestellkonto vor, womit der Ausweis der entspre-
chenden Beträge sachlich nicht korrekt war. Den entsprechenden 
Buchhaltungsbeleg legte X._____ nicht korrekt ab.

Zulasten dieser Rückstellungen verbuchte X._____ in der Zeit vom 29. 
Februar bis 15. Juni 2004 drei private Steuerrechnungen und eine 
Dachdeckerrechnung von insgesamt CHF 42'058.--. Er erfasste diese 

Seite  28 — 98

Rechnungen unberechtigt über den Terminal von B._____ und löste 
sie zum Nachteil der Firma 6._____ AG zur Zahlung aus. Dadurch war 
das Durchgangskonto jeweils wieder ausgeglichen. Zwischen dem ur-
sprünglichen Zweck der Rückstellungen (Ertragssteuern Siedlungsge-
sellschaft M._____) und der effektiven Verwendung (Privatrechnungen 
X._____) bestand kein sachlicher Zusammenhang.

Die Buchungsbelege legte er nicht ordnungsgemäss ab. Sie wurden 
anlässlich der Hausdurchsuchung am 9. Juni 2005 bei ihm zu Hause 
sichergestellt.

2.2 Konto ‚Mieter-Rückstellungen’

X._____ verbuchte über das Konto ‚Mieter-Rückstellungen’ (Nr. 
_____) der Firma 6._____ AG vom 11. Juli 2001 bis 13. Juli 2004 ins-
gesamt fünf private Rechnungen in der Höhe von CHF 7'572.55. Er er-
fasste diese Rechnungen unberechtigt über den Terminal von B._____ 
und löste sie zum Nachteil der Firma 6._____ AG zur Zahlung aus. Die 
Buchungsbelege wurden anlässlich der Hausdurchsuchung am 9. Juni 
2005 bei ihm zu Hause sichergestellt.

2.3 Überweisung von Gutschriften

Im Jahr 2004 veranlasste X._____ nach eigenen Angaben zu Lasten 
der Firma 6._____ AG über das elektronische Kreditorensystem noch 
zwei weitere unberechtigte Zahlungen in der Höhe von insgesamt CHF 
10'818.-- auf eines seiner privaten Konti. Entsprechende Belege konn-
ten nicht ermittelt werden.

X._____ beabsichtigte durch die Manipulationen der Buchhaltung der 
Firma 6._____ AG den Anschein zu erwecken, die in Ziff. II.B.2.1 – 2.3 
der Anklageschrift genannten Zahlungen seien zu Recht erfolgt.

3. der gewerbsmässigen Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c 
StGB. 

X._____ erlangte zum Nachteil der Firma 6._____ AG im Zeitraum von 
August 1996 bis Juli 2004 im Zusammenhang mit ungerechtfertigten 
Checkbezügen durch gewerbsmässigen Betrug und mehrfache Ur-
kundenfälschung insgesamt CHF 3'132'160.-- (vgl. dazu Ziff. II.B.1 der 
Anklageschrift).

Die Mehrzahl der Checks löste B._____ im Auftrag von X._____ an 
den Schaltern der Bank 1._____ gegen Bargeld ein. In einigen Fällen, 
insbesondere bei der Bank 2._____ oder der Bank 5._____ AG, löste 
X._____ auch selbst die Checks gegen Bargeld ein. Das Geld ver-
schob er dann durch verschiedene Transaktionen ins In- und Ausland 
auf diverse Bankkonti, Fonds und Lebensversicherungen. Einen Teil 
des Geldes legte X._____ zudem über die liechtensteinische Firma 
10._____ Stiftung an, deren wirtschaftlich Berechtigter er ist. Weitere 
Anlagen tätigte X._____ über die K._____ AG, O.2_____.

Durch sein Vorgehen gelang es X._____, die Auffindung und Sicher-
stellung der Gelder zu erschweren oder zu verunmöglichen bzw. den 
paper trail zu unterbrechen. Im Verlauf der Untersuchung konnten bei 
X._____ dennoch Vermögenswerte von ca. CHF 9.5 Mio. festgestellt 

Seite  29 — 98

bzw. ca. CHF 7.8 Mio. sichergestellt werden (vgl. dazu Ziff. III. der An-
klageschrift).

C. [Betrifft nur A._____.]

III.

A. Sicherstellungen von Vermögenswerten bei X._____

1.1 Kontosperren

Folgende Vermögenswerte, als deren wirtschaftlich Berechtigter 
X._____ geführt wird, wurden gesperrt:

[...]

1.2 Kanzleisperre

[...]

1.3 Weitere Vermögenswerte

Folgende Vermögenswerte, als deren wirtschaftlich Berechtigter 
X._____ geführt wird, konnten nicht sichergestellt werden:

[...]

1.4 Zusammenfassung

Festgestellte Vermögenswerte in CHF

davon sichergestellt

CHF 4'026'194.34

CHF 2'437'980.34

Festgestellte Vermögenswerte in EUR

davon sichergestellt

EUR 3'708'314.92

EUR 3'579'338.92

Total festgestellte Vermögenswerte in CHF
(umgerechnet mit 1 EUR = 1.50 CHF)

davon sichergestellt

CHF 9'588'666.72

CHF 7'806'988.72

B. Sicherstellungen von Vermögenswerten bei A._____

Bei A._____ konnte kein namhaftes Vermögen mehr fest- oder sicher-
gestellt werden.

C. Sicherstellungen von Vermögenswerten bei Firma 1._____ AG, 
Firma 2._____ AG und Firma 3._____ AG

Bei keiner dieser Gesellschaften konnte namhaftes Vermögen fest- 
oder sichergestellt werden.

D. Beschlagnahme von Gegenständen bei Dritten

Am 21. Oktober 2005 wurden bei der Firma 11._____ drei Festplatten 
sowie weitere Datenträger beschlagnahmt.

E. Adhäsionsklagen

Seite  30 — 98

Die Firma 6._____ AG reichte am 31. März 2008, eingegangen am 1. 
April 2008, eine Adhäsionsklage gegen X._____, A._____ und 
B._____ ein.

Am 17. November 2008, eingegangen am 18. November 2008, reichte 
die Firma 6._____ AG eine Adhäsionsklage gegen X._____ und 
A._____ ein.

Gegen B._____ wird ein separates Verfahren geführt.“

C. Am 31. März 2008 reichte die Firma 6._____ AG eine Adhäsionsklage ge-
gen X._____, A._____ und B._____ in Höhe von Fr. 14'318'282.00 plus Zins ein. 
Ins Rechtsbegehren aufgenommen hatte sie einen Nachklagevorbehalt sowie ei-
nen Klagetrennungsvorbehalt. Nachdem am 27. Oktober 2008 die Schlussverfü-
gung lediglich gegen X._____ und A._____ ergangen war, reichte die Firma 
6._____ AG am 17. November 2008 eine Adhäsionsklage ein, die sich zum einen 
nur noch gegen X._____ und A._____ richtete und die zum andern bezüglich der 
Forderungsbeträge an die Zahlen angepasst war, die den Angeschuldigten in den 
Schlusseinvernahmen vorgehalten worden waren. In dieser angepassten Adhäsi-
onsklage stellte die Firma 6._____ AG folgende Rechtsbegehren: 

„1. Es sei X._____ zu verpflichten, der Firma 6._____ AG, O.1_____, den 
Betrag von CHF 13'132'356.50 nebst Schadenszins von 5 % – be-
rechnet nach Zinstagen ab dem Tag der jeweils deliktischen Tat 
gemäss integrierter Verfalltabelle (Buchstaben A, B, C, D, E) bis zum 
Tage der Begleichung – zu bezahlen unter nachfolgender solidarischer 
Haftung:

a) Es sei A._____ zu verpflichten, der Firma 6._____ AG, O.1_____, 
CHF 10'017'994.05 nebst Schadenszins zu 5 % – berechnet nach 
Zinstagen ab dem Tag der jeweils deliktischen Tat gemäss integrierter 
Verfalltabelle (Buchstaben A, B, C + CHF 78'247.00) bis zum Tage der 
Begleichung – unter solidarischer Haftung mit X._____ zu bezahlen. 

2. Es seien X._____ und A._____ unter solidarischer Haftung zu ver-
pflichten, der Firma 6._____ AG, O.1_____, weiteren Schadenersatz 
von CHF 670'629.00 zuzüglich 5 % Schadenszins ab 1. April 2008 zu 
bezahlen.

3. Es seien der Firma 6._____ AG bis zur Höhe des gerichtlich festge-
setzten Schadenersatzes zuzüglich Zinsen,

- die eingezogenen Vermögenswerte samt Grundstück _____, Plan 
8, GB O.1_____ (dieses zum Verkehrswert gemäss amtlicher 
Schätzung abzüglich Hypothekarschuld),

- oder deren Verwertungserlöse unter Abzug der Verwertungskosten, 
sowie

- die von den Verurteilten bezahlten Geldstrafen und Bussen,

gerichtlich zuzusprechen.

4. Nachklagevorbehalt: Es sei bei Erhöhung der nachgewiesenen De-
liktssumme vom Nachklagevorbehalt der Firma 6._____ AG bezüglich 

Seite  31 — 98

einer nicht eingeklagten Schadenersatzforderung nebst Zins Vormerk 
zu nehmen.

5. Klagetrennungsvorbehalt: Es sei für den Fall getrennter Anklageerhe-
bungen durch die Staatsanwaltschaft vom Klagetrennungsvorbehalt 
Vormerk zu nehmen. 

6. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Entschädigungsfolge inkl. 
Mehrwertsteuer zulasten der Beklagten. 

Verfalltabelle zu Rechtsbegehren

[...]

Schadenersatzforderung Firma 6._____ AG: Total 13'132'356.50 + 
Zins“

D. An der Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Imboden vom 30. August 
bis 3. September 2010 nahmen X._____ und sein Verteidiger, Rechtsanwalt lic. 
iur. Remo Cavegn, sowie A._____ mit seinem Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. iur. 
Stephan Thurnherr, teil. Die Anklage wurde von Untersuchungsrichter lic. iur. Da-
niel Spadin vertreten. Als Vertreter der Firma 6._____ AG, Adhäsionsklägerin, war 
Rechtsanwalt Dr. iur. Hansjörg Kistler anwesend. Der Anklagevertreter stellte und 
begründete folgende Anträge:

„1. Das Strafverfahren gegen X._____ und A._____ sei im Hinblick auf 
Ziff. II.A.1.6 (Zahlungen Nr. 1 bis 3) der Anklageschrift einzustellen.

2. a) X._____ sei

- des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB,

- des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Daten-
verarbeitungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB,

- der mehrfachen Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB 
sowie

- der gewerbsmässigen Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 
lit. c StGB

schuldig zu sprechen.

b) [Betrifft nur A._____.] 

3. a) X._____ sei dafür mit einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren sowie ei-
ner Geldstrafe von 240 Tagesätzen zu 60 CHF zu bestrafen.

Die erstandene Untersuchungshaft von 106 Tagen sei an den Voll-
zug der Freiheitsstrafe anzurechnen.

b) [Betrifft nur A._____.]

4. a) X._____ und A._____ seien zu verpflichten, dem Staat als Ersatz 
für widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil unter solidarischer 
Haftung CHF 10'017'114.05 zu bezahlen.

Seite  32 — 98

b) X._____ sei überdies zu verpflichten, dem Staat als Ersatz für wi-
derrechtlich erlangten Vermögensvorteil CHF 3'192'608.55 zu be-
zahlen. 

5. Nachfolgende durch das Untersuchungsrichteramt Chur oder im Auf-
trag des Untersuchungsrichteramtes Chur sichergestellte Vermögens-
werte (inklusive Zinsen) seien gestützt auf Art. 71 Abs. 3 StGB gericht-
lich zu beschlagnahmen. Sie seien nach Massgabe von Art. 71 Abs. 3 
in fine StGB zur Deckung der Ersatzforderungen heranzuziehen:

[...]

6. Die von den Verurteilten bezahlten Geldstrafen sowie der Ertrag der 
Ersatzforderungen seien – nach Abzug der Verfahrenskosten – nach 
Massgabe von Art. 73 Abs. 1 StGB der Geschädigten, Firma 6._____ 
AG, zuzusprechen.

7. Die am 21. Oktober 2005 bei der Firma 11._____ beschlagnahmten 
Festplatten und Datenträger seien der Firma 6._____ AG zu erstatten.

8. Kostenfolge sei die gesetzliche.“

Der Vertreter der Firma 6._____ AG äusserte sich zur Adhäsionsklage, ohne de-
ren Anträge wörtlich zu wiederholen. Anschliessend stellte und begründete der 
Verteidiger von A._____ seine Anträge. Der Verteidiger von X._____ wiederum 
stellte und begründete folgende Anträge:

„1. X._____ sei von der Anklage des Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 1 
StGB, gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB, ge-
werbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbei-
tungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB, mehrfacher Urkundenfäl-
schung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB sowie gewerbsmässiger Geldwä-
scherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c StGB freizusprechen.

2. X._____ sei eine Umtriebsentschädigung im Sinne von Art. 161 StPO[-
GR] für anwaltliche Kosten zu Lasten des Staates zuzusprechen. 
Ebenso sei im Falle eines Freispruchs die Haftentschädigung für die 
106 Tage Untersuchungshaft zuzusprechen. 

3. Ausgenommen davon seien die im Zusammenhang mit der Siedlungs-
genossenschaft M._____ angeklagten Delikte, für welche X._____ 
milde zu bestrafen sei.“

E. Mit Urteil vom 3. September 2010, mitgeteilt am 9. Dezember 2010, erkann-
te das Bezirksgericht Imboden wie folgt:

„1. Das Strafverfahren gegen X._____ und A._____ wird im Hinblick auf 
Ziff. II. A. 1.6 (Zahlungen Nr. 1 bis 3 gemäss S. 20 der Anklageschrift) 
eingestellt.

2. a) X._____ wird des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 
2 StGB, des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer 
Datenverarbeitungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB, der mehr-
fachen Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB sowie der 
gewerbsmässigen Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c 
StGB schuldig gesprochen.

Seite  33 — 98

b) [Betrifft nur A._____.]

3. a) X._____ wird dafür unter Anrechnung der erstandenen Untersu-
chungshaft von 106 Tagen mit einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren 
sowie einer Geldstrafe von 240 Tagessätzen zu Fr. 60.00 bestraft.

b) [Betrifft nur A._____.]

4. a) X._____ und A._____ werden verpflichtet, dem Staat als Ersatz für 
widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil unter solidarischer Haf-
tung Fr. 10'017'114.05 zu bezahlen.

b) X._____ wird überdies verpflichtet, dem Staat als Ersatz für wider-
rechtlich erlangten Vermögensvorteil Fr. 3'192'608.55 zu bezahlen.

5. Nachfolgende durch das Untersuchungsrichteramt Chur oder im Auf-
trag des Untersuchungsrichteramtes Chur sichergestellte Vermögens-
werte (inkl. Zinsen) werden gestützt auf Art. 71 Abs. 3 StGB gerichtlich 
beschlagnahmt. Sie sind nach Massgabe von Art. 71 Abs. 3 in fine 
StGB zur Deckung der Ersatzforderung heranzuziehen:

[...]

6. Die von den Verurteilten bezahlten Geldstrafen sowie der Ertrag der 
Ersatzforderungen werden – nach Abzug der Inkasso- und/oder Ver-
wertungsgebühren – nach Massgabe von Art. 73 Abs. 1 StGB der Ge-
schädigten, Firma 6._____ AG, zugesprochen. 

7. Die am 21. Oktober 2005 bei der Firma 11._____ beschlagnahmten 
Festplatten und Datenträger werden der Firma 6._____ AG erstattet.

8. a) Die Kosten betreffend das Verfahren über X._____, bestehend aus:

- den Untersuchungskosten der Staatsanwalt-
schaft Graubünden von Fr. 36'127.00

- der Gerichtsgebühr von Fr. 12'059.55

- den Barauslagen von Fr. 7'475.40
(bestehend aus: Kopien, Sicherheitsdienst Kapo GR, 
Raumbenützung O._____, Zügelarbeiten)

- dem Zeugengeld und Nebenkosten von Fr. 465.05

- den Kosten der amtlichen Verteidigung von 
insgesamt Fr. 69'046.90
- davon zugunsten von RA lic. iur. Cavegn Fr. 49'046.90
- davon zugunsten des Kantons Graubünden Fr. 20'000.00
  (Vorschusszahlung an RA Cavegn gem. Verfügung 
  vom 1.09.2008)

total somit Fr. 125'173.90

gehen zu Lasten von X._____. Die Kosten der angerechneten Un-
tersuchungshaft sowie jene eines allfälligen Strafvollzuges gehen 
zu Lasten des Kantons Graubünden.

b) [Betrifft nur A._____.]

9. Adhäsionsklage

9.1 X._____ wird verpflichtet, der Firma 6._____ AG, O.1_____, den Be-
trag von Fr. 13'132'356.50 nebst Schadenszins zu 5 % - berechnet 

Seite  34 — 98

nach Zinstagen ab dem Tag der jeweils deliktischen Tat gemäss Ver-
falltabelle (Buchstaben A, B, C, D, E) gemäss Ziff. 9.3 nachstehend bis 
zum Tage der Begleichung – zu bezahlen unter nachfolgender solida-
rischer Haftung:

9.2 A._____ wird verpflichtet, der Firma 6._____ AG, O.1_____, Fr. 
10'017'994.05 nebst Schadenszins zu 5 % - berechnet nach Zinstagen 
ab dem Tag der jeweils deliktischen Tat gemäss Verfalltabelle (Buch-
staben A, B, C + Fr. 78'247.00) gemäss Ziff. 9.3 bis zum Tage der Be-
gleichung – unter solidarischer Haftung mit X._____ zu bezahlen.

9.3 [Verfalltabelle zu Rechtsbegehren, Urteil Vorinstanz S. 165 ff..]

9.4 X._____ und A._____ werden unter solidarischer Haftung verpflichtet, 
der Firma 6._____ AG, O.1_____, weiteren Schadenersatz von Fr. 
670'629.00 zuzüglich 5 % Schadenszins ab 1. April 2008 zu bezahlen.

9.5 Es wird davon Vormerk genommen, dass die Firma 6._____ AG mit 
Antrag und Abtretung vom 15. Juli 2010 dem Kanton Graubünden die 
eingezogenen Gegenstände und Vermögenswerte bzw. deren Verwer-
tungserlös bis zur Höhe des ihr gerichtlich zugesprochenen bzw. ver-
gleichsweise vereinbarten Schadenersatzes abgetreten hat. 

Der Kanton Graubünden wird verpflichtet, nach Abzug der Inkassokos-
ten den Erlös aus der Verwertung der gemäss Ziff. 5 hiervor genann-
ten Vermögenswerte und Gegenstände der Firma 6._____ AG her-
auszugeben.

9.6 Die Kosten des Adhäsionsverfahrens im Betrage von Fr. 50'000.00 
(Verfahrenskosten Fr. 10'000.00; Streitwertzuschlag Fr. 40'000.00) 
gehen unter solidarischer Haftung zu Lasten von X._____ und 
A._____.

Ausseramtlich sind X._____ und A._____ unter solidarischer Haftung 
verpflichtet, die Adhäsionsklägerin mit Fr. 100'000.00 (inkl. Mehrwert-
steuer) zu entschädigen.

10. (Rechtsmittelbelehrung).

11. (Mitteilung).“

F. Gegen dieses Urteil erhob X._____ mit Eingabe vom 23. Dezember 2010 
beim Kantonsgericht von Graubünden Berufung (SK1 10 61) mit folgendem 
Rechtsbegehren:

„I. Rechtsbegehren 

1. Das Urteil des Bezirksgerichts Imboden vom 3. September 2010, mit-
geteilt am 9. Dezember 2010, zugestellt am 10. Dezember 2010, sei 
vollumfänglich aufzuheben.

2. X._____ sei von der Anklage des Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 1 
StGB, gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB, ge-
werbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbei-
tungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB, mehrfacher Urkundenfäl-
schung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB sowie gewerbsmässiger Geldwä-
scherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c StGB freizusprechen.

Seite  35 — 98

3. Die Adhäsionsklage der Firma 6._____ AG sei auf den Zivilweg zu 
verweisen.

4. X._____ sei seine Umtriebsentschädigung im Sinne von Art. 161 
StPO[-GR] für anwaltliche Kosten zu Lasten des Staates zuzuspre-
chen. Ebenso sei im Falle eines Freispruchs eine Haftentschädigung 
für die 106 Tage Untersuchungshaft zuzusprechen.

5. Die Kosten seien für beide Instanzen dem Staat aufzuerlegen.

II. Verfahrensanträge

A) Antrag auf Durchführung einer mündlichen Berufungsverhand-
lung

1. Nach Art. 144 Abs. 1 StPO[-GR] führt das Kantonsgericht von 
Graubünden eine mündliche Berufungsverhandlung durch, wenn die 
persönliche Befragung des Angeklagten für die Beurteilung der Streit-
sache wesentlich ist. Vorliegend wird der Antrag auf Durchführung ei-
ner mündlichen Verhandlung gestellt, nachdem der Berufungskläger 
vor der Vorinstanz nicht zu Wort gekommen ist und er in seinen Äus-
serungen vom Bezirksgerichtspräsidenten Imboden immer wieder un-
terbrochen worden ist. Zudem geht es vorliegend offenkundig auch 
[um] eine Beurteilung der Person des Berufungsklägers.

B) Beweisanträge

2. Es seien folgende Beweise zu erheben:

a) Es seien sämtliche Aufträge der Firma 6._____ AG herauszugeben, 
aus welchen die dem Angeklagten zur Last gelegten Zahlungen 
dokumentiert werden. Insbesondere seien sämtliche Buchungsbe-
lege für die dem Angeklagten zur Last gelegten Zahlungen heraus-
zugeben. Es sei insbesondere die Buchhaltung der Firma 6._____ 
AG herauszugeben.

b) Es seien sämtliche Rückstellungskonti für die Jahre 1996 bis 2004 
offen zu legen.

c) Es seien Aufzeichnungen der internen und externen Kontrollstellen 
der Firma 6._____ AG einzuholen, welche darüber Auskunft ertei-
len, welche Lieferungen an Tochtergesellschaften der Firma 
6._____ AG geleistet wurden und von der Firma 6._____ AG be-
zahlt und alsdann an die Tochtergesellschaft und eventuell an Drit-
te verrechnet worden sind.

d) Es seien die internen und externen Revisionsberichte der Firma 
6._____ AG für die Jahre 1996 bis 2004 einzuholen.

e) Es seien die Preisdifferenzrechnungen der Firma 6._____ AG für 
die Jahre 2003 und 2004 einzuholen.

C) Einsetzung als amtlicher Verteidiger

3. Der Unterzeichnete ist als eingesetzter amtlicher Verteidiger zur Erhe-
bung der vorliegenden Berufung für den Berufungskläger X._____ legi-
timiert. Es wird auch für das vorliegende Berufungsverfahren die Ein-
setzung des Unterzeichneten als amtlicher Verteidiger beantragt, zu-
mal die Voraussetzungen von Art. 102 StPO[-GR] ohne Weiteres er-
füllt sind.“

Seite  36 — 98

Mit Schreiben vom 18. Januar 2011 verzichtete das Bezirksgericht Imboden auf 
die Einreichung einer Vernehmlassung. Die Staatsanwaltschaft Graubünden bean-
tragte mit Schreiben vom 22. Februar 2011 die Abweisung der Berufung und die 
Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. Am 28. Februar 2011 reichte die Adhäsi-
onsklägerin eine Vernehmlassung mit folgenden Rechtsbegehren ein:

„A. Klage

1. Die Berufung gegen das Adhäsionsurteil sei abzuweisen und Ziffer 9 
des angefochtenen Urteils zu schützen.

2. Eventualiter sei der Antrag, die Adhäsionsklage der Firma 6._____ AG 
auf den Zivilweg zu verweisen, abzulehnen, und die Forderungen der 
Privatklägerin in Ziffer 9 nach richterlichem Ermessen festzusetzen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge für beide Instanzen zulasten 
X._____s.

B. Beweisanträge

1. Gegen den Antrag einer mündlichen Berufungsverhandlung wird nicht 
opponiert.

2. Die Beweisanträge auf Edition

a. von sämtlichen Aufträgen der Firma 6._____ AG, aus welchen die 
dem Angeklagten zur Last gelegten Zahlungen dokumentiert wer-
den, insbesondere von sämtlichen Buchungsbelegen für die dem 
Angeklagten zur Last gelegten Zahlungen und insbesondere der 
Buchhaltung der Firma 6._____ AG,

b. von sämtlichen Rückstellungskonti für die Jahre 1996 bis 2004,

c. von Aufzeichnungen der internen und externen Kontrollstellen der 
Firma 6._____ AG, welche darüber Auskunft erteilen, welche Liefe-
rungen an Tochtergesellschaften der Firma 6._____ AG geleistet 
wurden, von der Firma 6._____ AG bezahlt und alsdann an die 
Tochtergesellschaft und ev. an Dritte verrechnet worden sind,

d. von den internen und externen Revisionsberichten der Firma 
6._____ AG für die Jahre 1996 bis 2004, sowie

e von den Preisdifferenzrechnungen der Firma 6._____ AG für die 
Jahre 2003 und 2004,

seien abzulehnen.“

G. Mit Eingabe vom 4. Januar 2011 erhob auch A._____ beim Kantonsgericht 
von Graubünden Berufung (SK1 11 1) gegen das Urteil des Bezirksgerichts Imbo-
den vom 3. September 2010, mitgeteilt am 9. Dezember 2010. Die beiden Beru-
fungsverfahren wurden in der Folge vereinigt.

H. An der mündlichen Berufungsverhandlung vor der I. Strafkammer des Kan-
tonsgerichts von Graubünden am 22. August 2011 waren X._____ mit seinem 
Verteidiger, Rechtsanwalt lic. iur. Remo Cavegn, und A._____ mit seinem Vertei-

Seite  37 — 98

diger, Rechtsanwalt Dr. iur. Stephan Thurnherr, anwesend. Als Vertreter der 
Staatsanwaltschaft nahm der Erste Staatsanwalt, lic. iur. Renato Fontana, teil. Die 
Adhäsionsklägerin wurde durch Rechtsanwalt Dr. iur. Hansjörg Kistler vertreten. 
Im Rahmen der Befragung zur Person äusserten sich X._____ und A._____ ein-
gehend zu ihren persönlichen Verhältnissen. Beide wiesen darauf hin, dass sie in 
bescheidenen Verhältnissen lebten. In der Befragung zur Sache erhielten sowohl 
X._____ als auch A._____ Gelegenheit, sich ausführlich zu den ihnen vorgewor-
fenen Sachverhalten zu äussern. Nachdem am 23. August 2011 die geheime Ur-
teilsberatung erfolgt war, wurde das Urteil am 24. August 2011 wie folgt eröffnet:

„1. a) Die Berufung von X._____ (SK1 10 61) wird teilweise gutgeheissen.

b) [Betrifft nur A._____.]

c) Das vorinstanzliche Urteil wird aufgehoben.

2. a) Das Strafverfahren gegen X._____ und A._____ wird im Hinblick 
auf folgende Ziffern der Anklageschrift eingestellt:  
II. A. 1.4: Nr. 1 – 4
II. A. 1.6: Nr. 1 – 11
II. B. 1: Nr. 1, 6 – 12, 17 – 22

b) [Betrifft nur A._____.]

3. a) X._____ wird des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 
2 StGB, des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer 
Datenverarbeitungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB, der mehr-
fachen Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB sowie der 
gewerbsmässigen Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c 
StGB schuldig gesprochen.

b) [Betrifft nur A._____.]

4. a) X._____ wird dafür unter Anrechnung der erstandenen Untersu-
chungshaft von 106 Tagen mit einer Freiheitsstrafe von 5 ½ Jahren 
sowie mit einer Geldstrafe von 240 Tagessätzen zu je Fr. 40.-- be-
straft. 

Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben unter Ansetzung ei-
ner Probezeit von zwei Jahren.

b) [Betrifft nur A._____.]

5. a) X._____ und A._____ werden verpflichtet, dem Staat als Ersatz für 
widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil unter solidarischer Haf-
tung Fr. 8'273'413.05 zu bezahlen.

b) X._____ wird überdies verpflichtet, dem Staat als Ersatz für wider-
rechtlich erlangten Vermögensvorteil Fr. 2'929'825.30 zu bezahlen.

6. Nachfolgende, durch das Untersuchungsrichteramt Chur oder im Auf-
trag des Untersuchungsrichteramtes Chur sichergestellte Vermögens-
werte (inklusive Zinsen) werden gerichtlich eingezogen und im Sinne 
von Art. 71 Abs. 3 StGB zur Deckung der Ersatzforderungen verwen-
det:

Seite  38 — 98

[...]

7. Die von den Verurteilten bezahlten Geldstrafen sowie der Ertrag der 
Ersatzforderungen im Umfang von Fr. 8'273'413.05 und Fr. 
2'929'825.30 gemäss Ziffer 5 werden – nach Abzug der Inkasso- 
und/oder Verwertungsgebühren – nach Massgabe von Art. 73 Abs. 1 
StGB bis zur Höhe des Schadenersatzes der Geschädigten Firma 
6._____ AG zugesprochen.

8. Die am 21. Oktober 2005 bei der Firma 11._____ beschlagnahmten 
Festplatten und Datenträger werden der Firma 6._____ AG erstattet. 

9. a) Die vorinstanzlichen Kosten betreffend das Verfahren gegen 
X._____, bestehend aus:

- den Untersuchungskosten der Staatsanwaltschaft
 Graubünden von Fr. 36'127.00
- der Gerichtsgebühr von Fr. 12'059.55
- den Barauslagen von Fr. 7'475.40
- dem Zeugengeld und Nebenkosten von Fr. 465.05
- den Kosten der amtlichen Verteidigung von 
 insgesamt Fr. 69'046.90
 - davon zugunsten von RA lic. iur. Remo Cavegn Fr. 49'046.90
 - davon zugunsten des Kantons Graubünden Fr. 20'000.00
total somit Fr. 125'173.90

gehen zu Lasten von X._____. Die Kosten der angerechneten Un-
tersuchungshaft sowie jene eines allfälligen Strafvollzuges gehen zu 
Lasten des Kantons Graubünden.

b) [Betrifft nur A._____.]

10. Adhäsionsklage:

10.1 X._____ wird verpflichtet, der Firma 6._____ AG, O.1_____, den 
Betrag von Fr. 11'203'238.35 nebst Schadenszins zu 5% – be-
rechnet nach Zinstagen ab dem Tage der jeweils deliktischen Tat 
gemäss Verfalltabelle (Buchstaben A, B, C, D, E) gemäss Ziff. 
10.4 nachstehend bis zum Tage der Begleichung – zu bezahlen 
unter nachfolgender solidarischer Haftung:

10.2 A._____ wird verpflichtet, der Firma 6._____ AG, O.1_____, Fr. 
8'273'413.05 nebst Schadenszins zu 5% – berechnet nach Zins-
tagen ab dem Tag der jeweils deliktischen Tat gemäss Verfallta-
belle (Buchstaben A, B, C sowie Fr. 78'247.--) gemäss Ziff. 10.4 
bis zum Tage der Begleichung – unter solidarischer Haftung mit 
X._____ zu bezahlen.

10.3 Es wird davon Vormerk genommen, dass die Firma 6._____ AG 
ihre Forderung in dem Umfange dem Kanton Graubünden abge-
treten hat, in welchem sie durch den ihr zugesprochenen Ertrag 
der Ersatzforderung und der bezahlten Geldstrafen befriedigt 
wird.

10.4 [Verfalltabelle zum Rechtsbegehren.]

10.5 Im Mehrbetrag wird die Adhäsionsklage auf den Zivilweg verwie-
sen.

Seite  39 — 98

10.6 Die vorinstanzlichen Kosten des Adhäsionsverfahrens von Fr. 
20'000.-- gehen unter solidarischer Haftung zu Lasten von 
X._____ und A._____.

Ausseramtlich sind X._____ und A._____ unter solidarischer Haf-
tung verpflichtet, die Adhäsionsklägerin mit Fr. 80'000.-- (inkl. 
Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

11. a) Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 20'000.-- gehen im 
Umfang von Fr. 4'000.-- zu Lasten des Kantons Graubünden und im 
Umfang von je Fr. 8'000.-- zu Lasten von X._____ und A._____. 

b) Die Kosten der amtlichen Verteidigung von X._____ gehen im Be-
trage von Fr. 5'850.20 zu Lasten des Kantons Graubünden und im 
Betrage von Fr. 19'500.70 zu Lasten von X._____.

c) [Betrifft nur A._____.]

d) Die den Berufungsklägern überbundenen Kosten des Berufungsver-
fahrens von je Fr. 8'000.-- sowie die X._____ auferlegten Kosten der 
amtlichen Verteidigung von Fr. 19'500.70 und die A._____ auferleg-
ten Kosten der amtlichen Verteidigung von Fr. 16'740.45 werden 
vorschussweise vom Kanton Graubünden bezahlt.

e) X._____ und A._____ haben die Firma 6._____ AG für das Beru-
fungsverfahren unter solidarischer Haftung mit Fr. 5'000.-- (inklusive 
Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

12. (Rechtmittelbelehrung.)

13. (Mitteilung.)

I. Gegen dieses Urteil erhob X._____ mit Eingabe vom 7. Mai 2012 Be-
schwerde in Strafsachen beim Schweizerischen Bundesgericht. Er stellte folgende 
Rechtsbegehren: 

„1. Die Ziffern 1.b), 3.a), 4.a), 5, 6, 7, 9.a), 10.1-10.4 (mit Ausnahme 
10.4.E.), 10.6, 11.a), 11.b), 11.d, 11.e) des Urteils des Kantonsgerichts 
von Graubünden vom 22./23./24. August 2011, 14. März 2012, mitge-
teilt am 21. März 2012, zugegangen am 23. März 2012, seien aufzu-
heben.

2. X._____ sei von der Anklage des Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 1 
StGB, gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 2 StGB, ge-
werbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbei-
tungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB, mehrfacher Urkundenfäl-
schung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB sowie gewerbsmässiger Geldwä-
scherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c StGB freizusprechen. 

Ausgenommen davon sei die Verurteilung wegen gewerbsmässigem 
betrügerischem Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage gemäss 
Art. 147 Abs. 2 StGB sowie wegen mehrfacher Urkundenfälschung 
gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB im Zusammenhang mit Siedlungsgenos-
senschaft M._____, Konto ‚Mieter-Rückstellungen‘, Überweisung von 
Gutschriften.

3. Dafür sei X._____ mit einer bedingten Geldstrafe zu bestrafen. Even-
tualiter, das heisst für den Fall, dass Ziff. 3.a des Urteils nicht aufge-

Seite  40 — 98

hoben wird, sei der Beschwerdeführer milde zu bestrafen, maximal mit 
einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 36 Monaten zu bestrafen, wo-
von der Vollzug von 18 Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von 
2 Jahren aufzuschieben sei. 

4. Die Kosten des Verfahrens vor dem Bezirksgericht Imboden sowie des 
Berufungsverfahrens vor dem Kanton Graubünden seien dem Kanton 
Graubünden aufzuerlegen, welchem auch die Kosten der amtlichen 
Verteidigung für beide Instanzen von insgesamt CHF 94‘397.80 aufzu-
erlegen seien.

5. Ebenso sei dem Beschwerdeführer im Falle eines Freispruchs eine 
Haftentschädigung für die 106 Tage Untersuchungshaft zuzusprechen.

6. Die Adhäsionsklage der Firma 6._____ AG sei auf den Zivilweg zu 
verweisen, soweit sie den Betrag von CHF 60‘448.50 übersteigt.

7. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge für das Verfahren vor dem 
Bundesgericht zu Lasten des Staates.“

J. Mit Urteil vom 16. Juli 2013 entschied das Schweizerische Bundesgericht 
wie folgt:

„1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Kantons-
gerichts von Graubünden, I. Strafkammer, vom 24. August 2011/14. 
März 2012 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die 
Vorinstanz zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde abge-
wiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird, soweit nicht gegen-
standslos geworden, abgewiesen.

3. Der Beschwerdeführer hat Gerichtskosten von Fr. 3‘000.-- zu bezah-
len.

4. Die Beschwerdegegnerin 2 hat Gerichtskoten von Fr. 1‘000.-- zu be-
zahlen.

5. Die Beschwerdegegnerin 2 hat dem Beschwerdeführer eine Entschä-
digung von Fr. 1‘000.-- zu leisten.

6. (Mitteilung.)“

In der Begründung wies es die von X._____ erhobenen Sachverhaltsrügen alle-
samt ab. Die Tatbestandsrügen hiess es lediglich mit Bezug auf den Handlungs-
komplex der Checkbezüge und auch hier nur teilweise gut. Es wies das Kantons-
gericht an zu prüfen, ob X._____ mit Bezug auf die Checkbezüge den Tatbestand 
der ungetreuen Geschäftsbesorgung, allenfalls der Veruntreuung erfüllt habe und 
welche Konsequenzen sich daraus für die Frage der Geldwäscherei ergäben. Das 
Kantonsgericht habe sich auch mit der Strafzumessung erneut zu befassen.

K. In der Folge führte die I. Strafkammer des Kantonsgerichts einen doppelten 
Schriftenwechsel durch, in welchem die Parteien Gelegenheit erhielten, sich zum 
Anklagesachverhalt betreffend die Checkbezüge / Checkeinlösungen und zur 

Seite  41 — 98

diesbezüglichen rechtlichen Qualifikation, zur Strafzumessung, zum Schadener-
satz und zu den Kosten zu äussern. 

L. Mit Urteil vom 23. Oktober 2013 entschied die I. Strafkammer des Kantons-
gerichts wie folgt:

„1. a) Die Berufung von X._____ (SK1 10 61) wird teilweise gutgeheis-
sen.

b) [Betrifft nur A._____.]

c) Das vorinstanzliche Urteil wird aufgehoben.

2. a) Das Strafverfahren gegen X._____ und A._____ wird im Hinblick 
auf folgende Ziffern der Anklageschrift eingestellt:  
II. A. 1.4: Nr. 1 – 4
II. A. 1.6: Nr. 1 – 11
II. B. 1: Nr. 1 – 54, 60 – 65, 69 – 74

Das Strafverfahren gegen X._____ wird im Hinblick auf folgende 
Ziffer der Anklageschrift eingestellt:
II. A. 2

b) [Betrifft nur A._____.]

3. a) X._____ wird des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs 
einer Datenverarbeitungsanlage gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB, der 
mehrfachen Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB, der 
mehrfachen Veruntreuung gemäss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB 
sowie der gewerbsmässigen Geldwäscherei gemäss Art. 305bis 
Ziff. 2 lit. c StGB schuldig gesprochen.

b) [Betrifft nur A._____.]

4. a) X._____ wird dafür unter Anrechnung der erstandenen Untersu-
chungshaft von 106 Tagen mit einer Freiheitsstrafe von 5 ½ Jah-
ren sowie mit einer Geldstrafe von 240 Tagessätzen zu je Fr. 40.-- 
bestraft. 

Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben unter Ansetzung 
einer Probezeit von zwei Jahren.

b) [Betrifft nur A._____.]

5. a) X._____ und A._____ werden verpflichtet, dem Staat als Ersatz für 
widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil unter solidarischer Haf-
tung Fr. 8'116'891.05 zu bezahlen.

b) X._____ wird überdies verpflichtet, dem Staat als Ersatz für wider-
rechtlich erlangten Vermögensvorteil Fr. 1‘985‘021.-- zu bezahlen.

c) [Betrifft nur A._____.]

6. Nachfolgende, durch das Untersuchungsrichteramt Chur oder im Auf-
trag des Untersuchungsrichteramtes Chur sichergestellte Vermögens-
werte (inklusive Zinsen) werden gerichtlich eingezogen und im Sinne 
von Art. 71 Abs. 3 StGB zur Deckung der Ersatzforderungen verwen-
det:

Seite  42 — 98

[...]

7. Die von den Verurteilten bezahlten Geldstrafen sowie der Ertrag der 
Ersatzforderungen im Umfang von Fr. 8'116'891.05, Fr. 1‘985‘021.-- 
und Fr. 78'247.-- gemäss Ziffer 5 werden – nach Abzug der Inkasso- 
und/oder Verwertungsgebühren – nach Massgabe von Art. 73 Abs. 1 
StGB bis zur Höhe des Schadenersatzes der Geschädigten Firma 
6._____ AG zugesprochen.

8. Die am 21. Oktober 2005 bei der Firma 11._____ beschlagnahmten 
Festplatten und Datenträger werden der Firma 6._____ AG erstattet. 

9. a) Die vorinstanzlichen Kosten betreffend das Verfahren gegen 
X._____, bestehend aus:

- den Untersuchungskosten der 
Staatsanwaltschaft Graubünden von Fr. 36'127.00

- der Gerichtsgebühr von Fr. 12'059.55
- den Barauslagen von Fr. 7'475.40
- dem Zeugengeld und Nebenkosten von Fr. 465.05
- den Kosten der amtlichen Verteidigung von 

insgesamt Fr. 69'046.90
- davon zugunsten von RA lic. iur. Remo Cavegn Fr. 49'046.90
- davon zugunsten des Kantons Graubünden Fr. 20'000.00

total somit Fr. 125'173.90

gehen zu Lasten von X._____. Die Kosten der angerechneten Un-
tersuchungshaft sowie jene eines allfälligen Strafvollzuges gehen 
zu Lasten des Kantons Graubünden.

b) [Betrifft nur A._____.]

10. Adhäsionsklage:

10.1 X._____ wird verpflichtet, der Firma 6._____ AG, O.1_____, 
den Betrag von Fr. 10‘101‘912.05 nebst Schadenszins zu 5% – 
berechnet nach Zinstagen ab dem Tage der jeweils deliktischen 
Tat gemäss Verfalltabelle (Buchstaben A, B, C, D, E) gemäss 
Ziff. 10.4 nachstehend bis zum Tage der Begleichung – zu be-
zahlen unter nachfolgender solidarischer Haftung:

10.2a A._____ wird verpflichtet, der Firma 6._____ AG, O.1_____, Fr. 
8'116'891.05 nebst Schadenszins zu 5% – berechnet nach 
Zinstagen ab dem Tag der jeweils deliktischen Tat gemäss Ver-
falltabelle (Buchstaben A, B, C) gemäss Ziff. 10.4 bis zum Tage 
der Begleichung – unter solidarischer Haftung mit X._____ zu 
bezahlen.

10.2b [Betrifft nur A._____.]

10.3 Es wird davon Vormerk genommen, dass die Firma 6._____ 
AG ihre Forderung in dem Umfange dem Kanton Graubünden 
abgetreten hat, in welchem sie durch den ihr zugesprochenen 
Ertrag der Ersatzforderung und der bezahlten Geldstrafen be-
friedigt wird.

10.4 [Verfalltabelle zu Rechtsbegehren]

10.5 Im Mehrbetrag wird die Adhäsionsklage auf den Zivilweg ver-
wiesen.

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10.6 Die vorinstanzlichen Kosten des Adhäsionsverfahrens von Fr. 
20'000.-- gehen unter solidarischer Haftung zu Lasten von 
X._____ und A._____.

Ausseramtlich sind X._____ und A._____ unter solidarischer 
Haftung verpflichtet, die Adhäsionsklägerin mit Fr. 80'000.-- (in-
kl. Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

11. a) Die Kosten des Berufungsverfahrens SK1 10 61 und SK1 11 1 von 
Fr. 20'000.-- gehen im Umfang von Fr. 4'000.-- zu Lasten des Kan-
tons Graubünden und im Umfang von je Fr. 8'000.-- zu Lasten von 
X._____ und A._____. 

b) Die Kosten der amtlichen Verteidigung von X._____ im Beru-
fungsverfahren SK1 10 61 gehen im Betrage von Fr. 5'850.20 zu 
Lasten des Kantons Graubünden und im Betrage von Fr. 
19'500.70 zu Lasten von X._____.

c) [Betrifft nur A._____.]

d) Die den Berufungsklägern überbundenen Kosten des Berufungs-
verfahrens SK1 10 61 und SK1 11 1 von je Fr. 8'000.-- sowie die 
X._____ auferlegten Kosten der amtlichen Verteidigung von Fr. 
19'500.70 und die A._____ auferlegten Kosten der amtlichen Ver-
teidigung von Fr. 16'740.45 werden vorschussweise vom Kanton 
Graubünden bezahlt.

e) X._____ und A._____ haben die Firma 6._____ AG für das Beru-
fungsverfahren SK1 10 61 und SK1 11 1 unter solidarischer Haf-
tung mit Fr. 5'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) 
zu entschädigen.

12. a) Die Kosten des vorliegenden Verfahrens von Fr. 4‘000.-- gehen zu 
Lasten des Kantons Graubünden.

b) Der Kanton Graubünden hat X._____ für das vorliegende Verfah-
ren ausseramtlich mit Fr. 5‘000.-- zu entschädigen.

c) Der Kanton Graubünden hat die Firma 6._____ AG für das vorlie-
gende Verfahren ausseramtlich mit Fr. 5‘000.-- zu entschädigen.

13. (Rechtsmittelbelehrung.)

14. (Mitteilung.)“

M. Gegen dieses Urteil erhob X._____ mit Eingabe vom 2. Dezember 2013 
Beschwerde in Strafsachen beim Schweizerischen Bundesgericht. Er stellte fol-
gende Rechtsbegehren:

„1. Die Ziffern 3.a), 4a), 5.b), 7, 10.1, 10.4.D des Urteils des Kantonsge-
richts von Graubünden vom 23. Oktober 2013, mitgeteilt am 31. Okto-
ber 2013, seien aufzuheben.

2. X._____ sei vom Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung gemäss Art. 
138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB freizusprechen. Er sei lediglich des gewerbs-
mässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanla-
ge gemäss Art. 147 Abs. 2 StGB, der mehrfachen Urkundenfälschung 
gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB sowie diesbezüglich der gewerbsmässi-

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gen Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c StGB schuldig zu 
sprechen. 

3. Dafür sei X._____ mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 36 Mona-
ten zu bestrafen, wovon der Vollzug von 18 Monaten unter Ansetzung 
einer Probezeit von 2 Jahren aufzuschieben sei. Die erstandene Un-
tersuchungshaft von 106 Tagen sei anzurechnen.

4. Die vom Beschwerdeführer bezahlten Geldstrafen sowie der Ertrag der 
Ersatzforderungen im Umfang von CHF 8‘116‘891.05 und CHF 
78‘247.-- seien – nach Abzug der Inkasso- und/oder Verwertungsge-
bühren – nach Massgabe von Art. 73 Abs. 1 StGB bis zur Höhe des 
Schadenersatzes der Geschädigten Firma 6._____ AG zuzusprechen.

5. In Abänderung von Ziff. 10.1 des angefochtenen Urteils sei der Be-
schwerdeführer zu verpflichten, den Betrag von CHF 8‘116‘891.05 
nebst Schadenersatz zu 5% – berechnet nach Zinstagen ab dem Tage 
der jeweils deliktischen Tat gemäss Verfalltabelle (Buchstaben A, B, C, 
E) gemäss Ziff. 10.4 bis zum Tag der Begleichung – zu bezahlen unter 
solidarischer Haftung von A._____.

6. Unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten 
des Staates.“

N. Mit Urteil vom 14. April 2014 entschied das Schweizerische Bundesgericht 
wie folgt:

„1. Die Beschwerde wird, soweit die Strafzumessung betreffend, teilweise 
gutgeheissen, das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, I. 
Strafkammer, vom 23. Oktober 2013 aufgehoben und die Sache zur 
neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutre-
ten ist. 

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird, soweit es nicht ge-
genstandslos geworden ist, abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘600.-- werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

4. (Mitteilung.)“

In der Begründung wies es sämtliche Rügen, die X._____ gegen die Verurteilung 
wegen mehrfacher Veruntreuung gemäss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB sowie ge-
gen die Verurteilung wegen Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. c StGB im 
Sachverhaltskomplex der Checkbezüge erhoben hatte, ab. Mit Bezug auf die 
Strafzumessung stellte es fest, dass das Kantonsgericht im angefochtenen Urteil 
das Strafverfahren in rund 50 Einzelfällen zufolge Verjährung eingestellt habe, 
womit sich die Deliktssumme um rund 1 Million Franken verringert habe. Dem 
müsse mit einer Reduktion der Strafe Rechnung getragen werden, wenn nicht 
Umstände aufgezeigt werden könnten, die bei der Gewichtung des Verschuldens 
beziehungsweise bei der Strafzumessung zu Recht stärker zu Lasten von X._____ 

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zu berücksichtigen seien, als dies im ersten Urteil des Kantonsgerichts geschehen 
sei. Solche Umstände habe das Kantonsgericht im angefochtenen Urteil nicht ge-
nannt.

O. Mit Schreiben vom 28. April 2014 eröffnete der Vorsitzende der I. Straf-
kammer des Kantonsgerichts im Rahmen des rechtlichen Gehörs X._____, der 
Staatsanwaltschaft Graubünden sowie der Firma 6._____ AG die Möglichkeit, sich 
bis zum 22. Mai 2014 zur Strafzumessung und allenfalls zu den Kosten zu äus-
sern, bevor das Kantonsgericht ein neues Urteil fälle.

a) In ihrem Schreiben vom 15. Mai 2014 äusserte sich die Staatsanwaltschaft 
Graubünden dahingehend, dass der Höhe des Deliktsbetrages vorliegend nur eine 
untergeordnete Bedeutung zukomme, weshalb eine Reduktion des Strafmasses 
höchstens wenige Monate betragen könne, ansonsten die Tat- und Täterkompo-
nenten nicht mehr angemessen berücksichtigt würden. 

b) Der Rechtsvertreter der Adhäsionsklägerin verzichtete am 21. Mai 2014 auf die 
Einreichung einer Stellungnahme.

c) X._____ stellte in seiner Stellungnahme vom 22. Mai 2014 das folgende 
Rechtsbegehren: 

„1. Der Berufungskläger sei milde zu bestrafen, jedenfalls nicht höher als 
35 Monate Freiheitsstrafe, wovon der Vollzug von 18 Monaten unter 
Ansetzung einer Probezeit von 2 Jahren aufzuschieben sei. Die er-
standene Untersuchungshaft von 106 Tagen sei anzurechnen.

2. Im Übrigen hält der Berufungskläger unverändert an seinem Beru-
fungsantrag vom 21. Dezember 2010 fest.“

In der Begründung machte er unter anderem geltend, das Bundesgericht habe 
gemäss Dispositiv seines Urteils das gesamte angefochtene Urteil des Kantonsge-
richts von Graubünden vom 23. Oktober 2013 aufgehoben, so dass das Kantons-
gericht das gesamte Urteil von Grund auf neu zu fällen habe. Aufgrund der Ein-
stellung des Verfahrens in zahlreichen Fällen und der geringeren Deliktssumme 
sowie der Tatsache, dass der Tatbestand der Veruntreuung eine geringere 
Höchststrafe vorsehe als der gewerbsmässige Betrug, zu welchem X._____ im 
ersten Urteil des Kantonsgerichts verurteilt worden sei, müsse das Kantonsgericht 
zu einer deutlich geringeren Strafe gelangen. Auch sei die Verhältnismässigkeit 
zum Urteil von A._____ zu wahren. X._____ dürfe in keinem Falle höher bestraft 
werden als A._____, da ihm aufgrund der Verjährung strafrechtlich weniger Delikte 
zur Last gelegt werden könnten als A._____. Das Kantonsgericht habe weiter 
wichtige Punkte zu Ungunsten von X._____ ausser Acht gelassen. Es könne 

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X._____ nicht zur Last gelegt werden, dass seine Motivation nicht zu Tage getre-
ten sei, weil er die Tatbegehung stets bestritten habe. Das Kantonsgericht speku-
liere im Urteil vom 23. Oktober 2013 über die Motivation und lege diese Spekulati-
onen X._____ zur Last, obwohl es keine Anhaltspunkte für eine solche Motivation 
in den Akten gebe. Im Weiteren seien auch die Umstände zu berücksichtigen, di