# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6a37d63a-3a0d-58e5-b864-608051e94918
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250203-O2
**Docket/Reference:** PS250203-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250203-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250203-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw M. Schnarwiler

Urteil vom 21. August 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

gegen

B._____ [Sammelstiftung], 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen 

Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 8. Juli 2025 (EK250241)

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Erwägungen:

1.1 Am 8. Juli 2025 eröffnete das Einzelgericht im summarischen Verfahren des 

Bezirksgerichtes Dietikon den Konkurs über die Schuldnerin für eine Forderung 

der Gläubigerin von total Fr. 11'180.52 (inkl. Zinsen und Betreibungskosten/-spe-

sen) (vgl. act. 3 u. 7). Dagegen erhebt die Schuldnerin mit Eingabe vom 16. Juli 

2025 (Datum Poststempel) Beschwerde und beantragt die Aufhebung des Kon-

kurses und die Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Sie macht geltend, die For-

derung der Gläubigerin bei der Obergerichtskasse zu hinterlegen und zahlungsfä-

hig zu sein (act. 2).

1.2 Mit Verfügung vom 18. Juli 2025 wurde der Beschwerde einstweilen die auf-

schiebenden Wirkung zuerkannt. Zudem wurde die Schuldnerin darauf hingewie-

sen, dass ihr die Beschwerdefrist noch laufe und sie ihre Beschwerde bis zu de-

ren Ablauf ergänzen könne (act. 12). Mit Eingabe vom 6. August 2025 (Datum 

Poststempel) reichte die Schuldnerin zur Ergänzung der Beschwerde weitere Un-

terlagen ein (act. 16 u. 17/1–6).

2. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwerde-

verfahren aufgehoben werden, wenn die Schuldnerin mit der Einlegung des 

Rechtsmittels ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen 

der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterle-

gung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Die Beschwerde ist innert einer Frist von 

zehn Tagen einzureichen (vgl. Art. 174 Abs. 1 SchKG) und abschliessend zu be-

gründen. Das bedeutet, dass die Schuldnerin die im Gesetz aufgezählten kon-

kurshindernden Tatsachen innert der Rechtsmittelfrist nachweisen bzw. glaubhaft 

machen muss, wobei sie auch neue Behauptungen und Beweismittel vorbringen 

kann, selbst wenn diese erst nach dem erstinstanzlichen Entscheid eingetreten 

sind. Nachfristen können hingegen nicht gewährt werden (vgl. BGE 136 III 294 

E. 3).

3.

Die Schuldnerin hinterlegte am 18. Juli 2025 bei der Kasse des Obergerich-

tes den Betrag von total Fr. 11'880.85 (act. 8 u. 9; im Betrag von Fr. 10'800.-- bar 

[act. 11]). Dieser Betrag deckt die in Betreibung gesetzte Forderung (abzüglich 

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der erfolgten Teilzahlung) samt Zins und Betreibungskosten (act. 7). Im Weiteren 

hat die Schuldnerin eine Bestätigung des Konkursamtes Schlieren vom 11. Juli 

2025 beigebracht, wonach bei diesem ein Barvorschuss von Fr. 1'000.– geleistet 

wurde, der die Kosten des Konkursverfahrens einschliesslich derjenigen des Kon-

kurseröffnungsurteils decke (act. 5/5). Zudem hat die Schuldnerin bei der Oberge-

richtskasse Fr. 750.– für die Kosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens hin-

terlegt (act. 10). Damit weist die Schuldnerin den Konkursaufhebungsgrund der 

Hinterlegung im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG durch Urkunden nach.

4.1 Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin glaubhaft ist. 

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden sind, mit 

welchen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. 

Die Schuldnerin hat aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, ihren laufenden Ver-

pflichtungen nachzukommen und in absehbarer Zeit auch die bestehenden Schul-

den abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die 

Schuldnerin noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich, 

wenn keine Anzeichen für eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage zu erkennen 

sind und sie auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint.

Auch wenn die Schuldnerin die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, son-

dern nur glaubhaft machen muss, darf sie sich nicht mit blossen Behauptungen 

begnügen. Es sind Dokumente vorzulegen, die objektiv überprüfbar den Schluss 

zulassen, es bestehe eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Sachdar-

stellung der Schuldnerin zutreffe (vgl. BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 

E. 3.1), ohne dass dabei die Möglichkeit ausgeschlossen sein muss, dass die 

Verhältnisse sich auch anders gestalten könnten. Glaubhaft gemacht ist daher 

eine Tatsache dann, wenn für deren Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, 

selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht ver-

wirklicht haben könnte (vgl. BGE 142 II 49 E. 6.2; BGer 5A_353/2022 vom 31. Au-

gust 2022 E. 2.3). Im Hinblick auf die Aufhebung der Konkurseröffnung bedeutet 

dies, dass die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin wahrscheinlicher sein muss als 

ihre Zahlungsunfähigkeit (vgl. BSK SchKG II-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, 

N 26 f. zu Art. 174 SchKG). Ein Beweis, der die (volle) Überzeugung gestattete, 

die Sachdarstellung der Schuldnerin sei zutreffend, ist nicht nötig. Erhöhte Anfor-

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derungen an die Glaubhaftmachung sind allerdings dann zu stellen, wenn Betrei-

bungen im Stadium der Konkursandrohung, Pfändungsankündigungen in Betrei-

bungen nach Art. 43 SchKG (insb. auch aArt. 43 Abs. 1 SchKG) oder Verlust-

scheine vorhanden sind (vgl. BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; BGer 

5A_181/2018 vom 30. April 2018 E. 3.1; BGer 5A_470/2012 vom 19. November 

2012 E. 3.3).

4.2 Bei der Schuldnerin handelt es sich um eine GmbH, welche seit dem 

tt.mm.2013 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen ist. Sie bezweckt 

das Führen von Barbershops sowie Coiffeurgeschäften (act. 6). Die Schuldnerin 

führt aus, über sie sei noch nie der Konkurs eröffnet worden und es lägen gegen 

sie keine Verlustscheine vor. Der Liquiditätsengpass bzw. das Nichtbezahlen der 

zur Konkursöffnung führenden Forderung sei darauf zurückzuführen, dass die 

Schuldnerin zwecks Lancierung einer Eigenmarke im Coiffeurbedarf Geld reser-

viert gehabt habe. Sie habe aus China Elektroapparate unter der Marke 

"A._____" importieren wollen, das Geschäft sei jedoch nicht zustande gekommen. 

Daher habe die Schuldnerin seit der Konkurseröffnung nunmehr alle betriebenen 

Forderungen begleichen können. Zu ihrem allgemeinen Geschäftsgang führt die 

Schuldnerin sodann aus, über keine grösseren Einzeldebitoren zu verfügen; die 

Kundschaft bezahle jeweils bar, mit Karte oder mittels TWINT etc. Sie habe 

C._____ GmbH ein Darlehen von Fr. 4'460.36 gewährt; die C._____ GmbH sei 

eine weitere Firma von D._____, einem der Gesellschafter der Schuldnerin. Zu-

dem verfüge sie über ein Darlehen von E._____ von Fr. 100'000.–, welches un-

verzinslich sei und erstmals per 2. Januar 2027 in Raten zurückzubezahlen sein 

werde. Operativ befinde sich die Schuldnerin in der Gewinnzone und der vorlie-

gende Konkurs könne als "Ausrutscher" bezeichnet werden (act. 2).

4.3.1 Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere der Betreibungsregisterauszug der letz-

ten fünf Jahre. Die Schuldnerin reicht einen Betreibungsregisterauszug vom Ort 

ihres früheren Geschäftssitzes (Datum des Wegzuges: 25. Mai 2023) ein 

(act. 17/1). Dieser Auszug des Betreibungsamtes Zürich 1 vom 4. August 2025 

weist keine Verlustscheine aus. Es finden sich darin sieben Betreibungen, welche 

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aus der Zeit zwischen Oktober 2022 und Mai 2023 stammen. Zwei der Forderun-

gen sind bezahlt (Betreibungen Nrn. 1 u. 2). Eine Betreibung über den Betrag von 

Fr. 108.– befindet sich im Stadium "Betreibung eingeleitet" (Betreibung Nr. 3), die 

weiteren vier Betreibungen über den Gesamtbetrag von zusammen Fr. 8'665.40 

befinden sich im Stadium "Rechtsvorschlag" (Betreibungen Nrn.4, 5, 6, 7). 

Die Schuldnerin äussert sich nicht zum Stand dieser Betreibungen, was zu 

bemängeln ist. Indes ist zu Gunsten der Schuldnerin festzuhalten, dass die Betrei-

bung im Stadium "Betreibung eingeleitet", in welcher mithin der Zahlungsbefehl 

ergangen, aber kein Rechtsvorschlag erhoben wurde, schon über ein Jahr alt ist. 

Diese Betreibung wurde – wie sich mit Blick auf die Frist von Art. 88 Abs. 2 

SchKG zeigt – offenbar nicht mehr weiterverfolgt bzw. kann die Betreibung nun 

nicht mehr fortgesetzt werden. Diese Betreibung ist im Rahmen der Prüfung der 

Zahlungsfähigkeit daher nicht mehr zu berücksichtigen.

Indes ist bezüglich den Betreibungen, welche sich im Stadium "Rechtsvor-

schlag" befinden, nicht bekannt, ob diese von den Gläubigern weiterverfolgt wur-

den bzw. werden. Dies kann jedenfalls nicht alleine aufgrund der Tatsache, dass 

sämtliche Betreibungen schon vor über zwei Jahren erhoben wurden, ausge-

schlossen werden, steht doch die Frist gemäss Art. 88 Abs. 2 SchKG während ei-

nes allfälligen Gerichts- oder Verwaltungsverfahrens still. Entsprechend sind 

diese Forderungen in der Höhe von insgesamt Fr. 8'665.40 grundsätzlich zu be-

rücksichtigen.

4.3.2 Sodann reicht die Schuldnerin von ihrem aktuellen Geschäftssitz einen Be-

treibungsregisterauszug vom 4. August 2025 des Betreibungsamtes Schlieren/Ur-

dorf ein (act. 17/1). Dieser weist keine Verlustscheine aus und es finden sich darin 

vier Betreibungen über die letzten zwei Jahre. Drei Forderungen gemäss diesem 

Auszug wurden an das Betreibungsamt bezahlt. Die noch offene Forderung ist 

diejenige, für welche die vorliegende Konkurseröffnung erfolgte und zu deren Be-

gleichung der Betrag bei der Obergerichtskasse hinterlegt ist (Betreibung Nr. 8). 

4.3.3 Gestützt auf die Betreibungsregisterauszüge sind damit noch offene Betrei-

bungen in Höhe von Fr. 8'665.40 zu berücksichtigen. 

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4.4.1 Zur finanziellen Gesamtsituation der Schuldnerin lässt sich aus der von ihr 

eingereichten, allerdings nicht unterschriebenen Bilanz für das Jahr 2024 (act. 5/6 

S. 1) sowie der (ebenfalls nicht unterschriebenen) Zwischenbilanz per 30. Juni 

2025 (act. 17/3) entnehmen, dass sie – abgesehen von einem Kautionskonto, wo-

mit wohl ein Mietkautionskonto gemeint sein dürfte, dessen Betrag faktisch nicht 

zur Verfügung steht – über wenige unmittelbar zur Verfügung stehende flüssige 

Mittel verfügt. So verfügte die Schuldnerin offenbar per 30. Juni 2025 über Konto-

guthaben auf den beiden aufgeführten Postfinance Konten von zusammen rund 

Fr. 1'000.–, was noch in etwa der mittels Bankkontoauszügen belegten letztbe-

kannten Situation per 30. Juli 2025 entspricht (vgl. Kontoauszüge act. 17/6 f.). Of-

fenbar gewährte die Schuldnerin – wie von ihr erwähnt – sodann der C._____ 

GmbH ein Darlehen über rund Fr. 4'500.–, verfügt also über eine Forderung die-

ser gegenüber, wobei zu den Darlehenskonditionen nichts bekannt ist und daher 

auch nicht, wann mit einer Rückzahlung gerechnet werden kann. Sodann verfügte 

die Schuldnerin über mobile Sachanlagen im Wert von rund Fr. 130'000.–. Diesen 

Aktiven steht als negatives Passivum kurzfristiges Fremdkapital von rund minus 

Fr. 65'000.– per 30. Juni 2025 sowie langfristiges Fremdkapital von rund 

Fr. 135'000.– gegenüber. Zum kurzfristigen Fremdkapital ist nichts näher bekannt, 

und es werden keine weiteren Angaben gemacht, insbesondere auch nicht, wes-

halb dieses als negatives Passivum gebucht wurde; indes ist zugunsten der 

Schuldnerin und im Sinne einer wohlwollenden Prüfung vermutungsweise davon 

auszugehen, dass es sich dabei um zu viel bezahlte bzw. Akonto-Beträge an ihre 

entsprechenden Schuldnerinnen handeln dürfte. Hinsichtlich des langfristigen 

Fremdkapitals ist aufgrund der Begrifflichkeit und zugunsten sowie in Überein-

stimmung mit der Schuldnerin davon auszugehen, dass aktuell keine Rückzahlun-

gen zu leisten sind; für das Darlehen von Fr. 100'000.–, gewährt von E._____, be-

legt die Schuldnerin mittels Darlehensvertrag, dass dieses unverzinslich ist, und 

Rückzahlungen in jährlichen Raten von Fr. 20'000.–, erstmals ab dem 2. Januar 

2027, zu erfolgen haben (act. 5/8). 

Aus der (nicht unterschriebenen) Erfolgsrechnung für das Jahr 2024 

(act. 5/6 S. 2 f.) lässt sich sodann ersehen, dass die Schuldnerin einen Umsatz 

von rund Fr. 550'000.– generierte und abzüglich ihres Aufwandes einen Gewinn 

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von rund Fr. 8'200.–. Aus der Erfolgsrechnung für das erste Halbjahr 2025 

(act. 17/3) ergibt sich sodann ein Umsatz von rund Fr. 255'000.–, abzüglich ihres 

Aufwandes einen Gewinn von Fr. 40'000.–. 

4.4.2 Die Schuldnerin reicht wie erwähnt die Bewegungsübersichten ihrer Postfi-

nance Konten für die Zeit von Januar bis Ende Juli 2025 ein (act. 17/6 f.). Aus die-

sen ergibt sich wie gezeigt, dass die Schuldnerin per 30. Juli 2025 über Kontogut-

haben von gesamt rund Fr. 1'000.– verfügte. Den Konten lässt sich sodann ein re-

ger Zahlungsverkehr entnehmen und dabei insbesondere viele Gutschriften, wel-

che (zumindest zu einem grossen Teil) auf Kundenzahlungen zurückzuführen 

sein dürften. Dies zeigt, dass die Auftragslage der Schuldnerin durchaus intakt ist, 

was auch zu den von ihr mittels Erfolgsrechnungen ausgewiesenen Umsätzen 

des letzten und dieses Jahres passt. 

4.5 Insgesamt ergibt sich damit, dass die Schuldnerin über offene Betreibungen 

von rund Fr. 8'600.– verfügt, wobei zu bedenken ist, dass in sämtlichen dieser Be-

treibungen Rechtsvorschlag erhoben wurde und diese alle bereits vor mehr als 

zwei Jahren eingeleitet wurden. Bei der Berücksichtigung dieser doch älteren Be-

treibungen rechtfertigt sich eine gewisse Zurückhaltung, ist es doch letztlich der 

Gesamteindruck, auf welchen es hier ankommt (vgl. auch: KUKO SchKG-DIGGEL-

MANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, Art. N 15a). Aufgrund der übrigen Unterlagen der 

Schuldnerin zeichnet sich insgesamt ein positives Bild: Sie sammelte über die 

letzten Jahre insgesamt keine grosse Anzahl an Betreibungen an und hat nun-

mehr den grössten Teil dieser Betreibungen – abgesehen von den eben erwähn-

ten, zu welchen nichts näher bekannt ist – beglichen. Dass ihre Auftragslage als 

intakt anzusehen ist, wurde dargelegt. Gestützt auf die von der Schuldnerin einge-

reichten Buchhaltungsunterlagen erscheint es ihr möglich, ihre laufenden Ausga-

ben mit ihren Einnahmen zu decken, was sich auch an der insgesamt geringen 

Anzahl Betreibungen zeigt. Zudem wies sie sowohl im vergangenen als auch im 

aktuellen Jahr jeweils einen Gewinn, zuletzt von Fr. 40'000.– für das letzte Halb-

jahr, aus. 

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4.6 Gesamthaft ist die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Schuldnerin damit 

glaubhaft gemacht. Die Beschwerde ist folglich gutzuheissen und das angefoch-

tene Urteil aufzuheben.

5.1 Die Kosten beider Instanzen sind der Schuldnerin aufzuerlegen. Sie hat so-

wohl das erstinstanzliche als auch das zweitinstanzliche Verfahren veranlasst, 

weil sie ihren Zahlungspflichten nicht nachkam. Die Kosten für das Beschwerde-

verfahren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b 

GebV SchKG). Der Gläubigerin ist mangels entstandener Umtriebe keine Partei-

entschädigung zuzusprechen. 

5.2 Das Konkursamt ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag 

von Fr. 2'400.– (Fr. 1'000.– Zahlung der Schuldnerin sowie Fr. 1'400.– Rest des 

von der Gläubigerin der Vorinstanz geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin 

Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach Abzug der Kosten des Konkursamtes 

allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

5.3 Die Obergerichtskasse ist anzuweisen, von dem für die Forderung der Gläu-

bigerin hinterlegten Betrag von Fr. 11'880.85 der Gläubigerin Fr. 11'180.85 und 

den verbleibenden Betrag der Schuldnerin auszubezahlen.

Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des 

Einzelgerichtes im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon 

vom 8. Juli 2025 aufgehoben. Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

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2.

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, von dem für die Forderung der 

Gläubigerin hinterlegten Betrag von Fr. 11'880.85 der Gläubigerin 

Fr. 11'180.85 und den verbleibenden Betrag der Schuldnerin auszubezah-

len.

3.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidgebühr 

von Fr. 400.– wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

4.

Das Konkursamt Schlieren wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten 

Totalbetrag von Fr. 2'400.– (Fr. 1'000.– Zahlung der Schuldnerin sowie 

Fr. 1'400.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten 

Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach 

Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Einzelgericht im summarischen Verfahren 

des Bezirksgerichtes Dietikon (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Ak-

ten) und das Konkursamt Schlieren, ferner im Urteils-Dispositiv an das Han-

delsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Schlie-

ren/Urdorf, je gegen Empfangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

MLaw J. Camelin-Nagel

versandt am:
21. August 2025