# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5353475-fb8a-57fe-9eee-0424df57d416
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-17
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 17.11.2025 200 2025 236
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-236_2025-11-17.pdf

## Full Text

IV 200 2025 236 und 
IV 200 2025 237 (2)
ACT/LUB/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 17. November 2025

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Isliker, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Lüthi

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügungen vom 7. März 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 236

- 2 -

Sachverhalt:

A.

Die 1991 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich im April 2023 unter Hinweis auf eine Gehproblematik bei der 
Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten 
der IV [act. II] 1). Die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) tätigte 
erwerbliche und medizinische Abklärungen; insbesondere holte sie die Un-
fallakten der C.________ (C.________) ein (act. II 5.1-5.146, 14.1-14.36, 
29.1-29.19). Mit Vorbescheid vom 2. Februar 2024 stellte die IVB die Zu-
sprache einer vom 1. Oktober 2023 bis 31. Januar 2024 befristeten ganzen 
Rente in Aussicht (act. II 33), wogegen die Versicherte Einwand erhob 
(act. II 38, 48). Nachdem Massnahmen zur vertieften Klärung der berufli-
chen Möglichkeiten in der … (act. II 61) wegen mangelnder bzw. unzurei-
chender Teilnahme der Versicherten vorzeitig per 23. August 2024 abge-
brochen worden waren (act. II 69), sprach die IVB mit Verfügungen vom 
7. März 2025 (act. II 76 f.) dem Vorbescheid entsprechend vom 1. Oktober 
2023 bis 31. Januar 2024 eine befristete ganze IV-Rente zu und verneinte 
einen weitergehenden Rentenanspruch.

B.

In der Zwischenzeit hatte die C.________ mit Verfügung vom 8. Februar 
2024 (act. II 36) – bestätigt durch Einspracheentscheid vom 18. Februar 
2025 (act. II 75) – den Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversiche-
rung bei einem Invaliditätsgrad von 8 % verneint, was die Versicherte beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Beschwerde vom 21. März 2025 
angefochten hat (Verfahren UV 200 2025 201). 

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C.

Gegen die Verfügungen der IVB vom 7. März 2025 (act. II 76 f.) erhob die 
Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin B.________, mit Eingabe vom 
9. April 2025 (ebenfalls) Beschwerde mit folgenden Rechtsbegehren:

1. In Gutheissung der Beschwerde sei die Verfügung vom 7. März 2025 aufzuhe-
ben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin die 
gesetzlichen Rentenleistungen auszurichten.

2. Eventualiter: In Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei die Streitsache zur 
Einholung eines orthopädischen Gutachtens und zum Neuentscheid an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin -

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 21. Mai 
2025 auf Abweisung der Beschwerde.

Mit prozessleitender Verfügung vom 23. Juni 2025 orientierte der Instrukti-
onsrichter aufgrund einer summarischen Prüfung der Sach- und Rechtsla-
ge über eine mögliche Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen 
und eine dadurch allenfalls drohende Schlechterstellung (reformatio in pei-
us) und gab der Beschwerdeführerin bis zum 23. Juli 2025 Gelegenheit zur 
Stellungnahme bzw. zum Rückzug der Beschwerde. Die Beschwerdeführe-
rin liess sich nicht vernehmen.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 

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Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG; vgl. Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 
15. April 2025 [im Gerichtsdossier]) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 
Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die 
Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die 
Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekte bilden die Verfügungen vom 7. März 2025 
(act. II 76 f.). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenren-
te. In anfechtungs- und streitgegenständlicher Hinsicht liegt ein Rechtsver-
hältnis vor, wenn rückwirkend eine abgestufte und/oder befristete IV-Rente 
zugesprochen wird. Wird nur die Abstufung oder die Befristung der Leis-
tungen angefochten, wird damit die richterliche Überprüfungsbefugnis nicht 
in dem Sinne eingeschränkt, dass die unbestritten gebliebenen Rentenbe-
zugszeiten von der richterlichen Prüfung ausgenommen blieben (BGE 125 
V 413; SVR 2019 IV Nr. 32 S. 99, 9C_431/2018 E. 3.2; AHI 2001 S. 278 
E. 1a). Folglich ist der generelle Anspruch auf eine Rente der IV zu prüfen, 
unter Einschluss der vom 1. Oktober 2023 bis 31. Januar 2024 zugespro-
chenen ganzen Rente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist –  im Unterschied zur 
Arbeitsunfähigkeit –  nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeits-
bereich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende 
Erwerbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem aus-
geglichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Es ist dem klaren Willen des Gesetzgebers gemäss Art. 7 Abs. 2 
ATSG Rechnung zu tragen, wonach im Zuge einer objektivierten Betrach-
tungsweise von der grundsätzlichen "Validität" der versicherten Person 
auszugehen ist (BGE 141 V 281 E. 3.7.2 S. 295). Die Sachverständigen 
sollen die Diagnose so begründen, dass die Rechtsanwender nachvollzie-
hen können, ob die klassifikatorischen Vorgaben tatsächlich eingehalten 
sind (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 141 V 281 E. 2.1.1 S. 285). Gemäss 
höchstrichterlicher Rechtsprechung erfolgt die Prüfung, ob ein psychischer 
Gesundheitsschaden eine rentenbegründende Invalidität zu bewirken ver-
mag, schliesslich anhand eines strukturierten normativen Prüfungsrasters 
(BGE 143 V 418 E. 7 S. 427, 141 V 281 E. 4.1 S. 296). Dies gilt für sämtli-
che psychischen Störungen (BGE 143 V 418 E. 7.2 S. 429).

2.3 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 

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Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Eine Rente 
nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Ein-
gliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1bis und 1ter nicht ausgeschöpft sind 
(Art. 28 Abs. 1bis IVG).

Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenanspruchs in pro-
zentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invali-
ditätsgrad von 50 bis 69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invali-
ditätsgrad (Art. 28b Abs. 2 IVG), bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht 
Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28b Abs. 3 IVG). Bei einem Invali-
ditätsgrad zwischen 40 und 49 % gelten die prozentualen Anteile nach 
Massgabe von Art. 28b Abs. 4 IVG.

2.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

2.6

2.6.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Invalidenrente von Amtes 
wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft erhöht, herabgesetzt oder auf-
gehoben, wenn der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Ren-

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tenbezügers sich um mindestens fünf Prozentpunkte ändert (lit. a) oder auf 
100 % erhöht (lit. b).

Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächli-
chen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den 
Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht nur 
bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern 
auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen (oder die 
Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) des an sich 
gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 
144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 E. 2.3 S. 10; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 
8C_280/2020 E. 3.1).

2.6.2 Bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten 
IV-Rente sind die für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen analog 
anzuwenden, weil noch vor Erlass der ersten Rentenverfügung eine an-
spruchsbeeinflussende Änderung eingetreten ist mit der Folge, dass dann 
gleichzeitig die Änderung mitberücksichtigt wird. Wird rückwirkend eine 
abgestufte oder befristete Rente zugesprochen, sind einerseits der Zeit-
punkt des Rentenbeginns und anderseits der in Anwendung der Dreimo-
natsfrist von Art. 88a der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invali-
denversicherung (IVV; SR 831.201) festzusetzende Zeitpunkt der An-
spruchsänderung die massgebenden Vergleichszeitpunkte (BGE 150 V 67 
E. 4.3.2 S. 70, 133 V 263 E. 6.1 S. 263; SVR 2020 IV Nr. 70 S. 243, 
8C_132/2020 E. 4.2.2).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht ergibt sich aus den Akten – soweit ent-
scheidwesentlich – das Folgende:

3.1.1 Im Bericht vom 27. September 2023 diagnostizierte der behandeln-
de Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 
(act. II 20 S. 1-6), psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa 
oder Hypnotika (Abhängigkeitssyndrom; ICD-10 F13.2) und eine Pa-
nikstörung (episodisch paroxysmale Angst; ICD-10 F41.0) seit 2017 

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(act. II 20 S. 3). Eine Arbeitsunfähigkeit habe er nicht attestiert (act. II 20 
S. 1). Einschränkend sei die lange Phase von Arbeitsuntätigkeit (act. II 20 
S. 4).

3.1.2 In der Kurzbeurteilung der C.________ … vom 23. August 2023 
(act. II 29.13) formulierte Dr. med. E.________, Fachärztin für Orthopädi-
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, folgendes 
provisorisches Zumutbarkeitsprofil: Sitzende oder wechselnd sitzende, ge-
hende und stehende Tätigkeiten, ganztags. Einschränkungen für das Ge-
hen in unebenem Gelände, Kauern und Knien. Einschränkungen für das 
Bedienen von Pedalen rechts. Keine Zwangspositionen des rechten Fus-
ses. Kein regelmässiges Besteigen von Leitern, Treppen oder Gerüsten. 
Gewichtsbelastungen repetitiv nicht über 15 kg. 

3.1.3 Der behandelnde Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, diagnostizierte im 
Bericht vom 21. November 2023 (act. II 24 S. 2 ff.) einen Status nach ORIF 
(Open Reduction and Internal Fixation) Trimalleolarluxationsfraktur am 
19. November 2021, postoperativ chronisch nozizeptive und neuropathi-
sche Schmerzen DD CRPS (Complex Regional Pain Syndrome) Typ I bei 
Status nach kompletter Osteosynthesematerialentfernung, Verlaufskontrol-
le laterale Osteotomie am 16. November 2022 und Status nach OSG (obe-
res Sprunggelenk) Arthroskopie und perkutaner Achillessehnenverlänge-
rung (act. II 24 S. 4). Im angestammten Beruf bestehe eine 100%ige Ar-
beitsunfähigkeit von vor der Operation vom 30. Mai 2023 bis zur Kontrolle 
vom 2. November 2023 (act. II 24 S. 2). Zusammenfassend sei die Be-
schwerdeführerin nach einer Sprunggelenksosteosynthese nie beschwer-
defrei gewesen. Das Osteosynthesematerial sei im Jahr 2022 entfernt wor-
den. Bei im Mai 2023 erneut persistierenden Beschwerden hätten sich da-
mals mit Spitzfussstellung stärkste Schmerzen präsentiert. Nach einer er-
neuten Operation habe sich der Zustand geringfügig gebessert. Die Be-
schwerdeführerin sehe mittlerweile ein, dass eine weitere Operation wahr-
scheinlich nicht zu einer Beschwerdeverbesserung führen werde. Sie kön-
ne mittlerweile wieder schmerzarm, teilweise schmerzfrei gehen. 
Schmerzmittel würden nicht mehr eingenommen. Es sei weiterhin eine Be-
wegungseinschränkung mit deutlich eingeschränkter Dorsalflexion im OSG 

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vorhanden. Die Plantarflexion sei ebenfalls auf 20 Grad eingeschränkt. 
Schmerzen würden vor allem auf der Innenseite des OSG angegeben 
(act. II 24 S. 2 f.). Es sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin 
nicht mehr im angestammten Beruf mit viel Gehen und Stehen tätig sein 
werde (act. II 24 S. 4). Die Tätigkeit in angepasster Weise sollte sechs bis 
acht Stunden täglich möglich sein (act. II 24 S. 5).

3.1.4 In der Aktenbeurteilung der C.________ … vom 28. Dezember 
2023 (Akten der C.________ aus Verfahren UV 200 2025 … [UV-
act. II] 217) diagnostizierte dipl. Arzt G.________, Facharzt für Chirurgie, 
das Folgende (UV-act. II 217 S. 4):

Sturz mit OSG-Distorsionstrauma rechts am 18. (recte: 19.) Novem-
ber 2021 mit/bei:
Zuzug einer dislozierten bimalleolären (recte: trimalleolären; vgl. 
UV-act. II 8 S. 1) OSG-Luxationsfraktur mit Volkmann-Dreieck und ti-
bularseitigem ossärem vorderem Syndesmosenausriss
- Status nach offener Reposition und Schrauben- und Plattenosteo-

synthese am 19. November 2021
- Status nach kompletter OSME OSG und Entfernung Ossikel sub-

fibulär über anterolateraler Arthrotomie rechts bei subfibulärem 
Impingement bei Ossikel unter Fibula am 16. November 2022

- Status nach arthroskopischer Narbenresektion OSG rechts, 
Osteophytenresektion medialer und lateraler Malleolus sowie per-
kutane Achillessehnenverlängerung rechts bei Bewegungsein-
schränkung des rechten OSG und sekundärer Osteophytenbil-
dung am 31. Mai 2023

- aktuell: schmerzhaft eingeschränkte Belastbarkeit bei mässiggra-
diger posttraumatischer, überwiegend medial- und lateralseitiger 
OSG-Arthrose und beginnender Anschlussarthrose des USG 
rechts (DD: Weichteil-Impingement).

Gemäss der medizinischen Dokumentation und der konventionell-
radiologischen aber auch der computertomographischen Bildgebung des 
rechten OSG resultiere aktuell aufgrund der posttraumatischen OSG-
Arthrose eine schmerzhafte und damit eingeschränkte Belastbarkeit – ein 
gewisses Impingement der Weichteile möge hier auch eine nicht unerhebli-
che Rolle spielen. Sollten seitens der Beschwerdeführerin keine weiteren 
operativen Massnahmen gewünscht werden, so wären in Zukunft ganztägig 
lediglich überwiegend sitzende, leichte Tätigkeiten zumutbar ohne zusätzli-
ches häufiges Treppensteigen, Begehen von unebenem Gelände, knieen-
den oder kauernden Tätigkeiten und ohne zusätzliche Hebe- oder Ge-
wichtsbelastung. Gemäss dem behandelnden Orthopäden seien derzeit 

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keine weiteren operativen Massnahmen indiziert. Von der bereits indizier-
ten Schmerztherapie sei angesichts der vorbestehenden Anamnese mit 
Drogenmissbrauch wahrscheinlich kein grosser Benefit zu erwarten. Im 
Falle einer vorgeschlagenen OSG-Arthrodese wäre gar mit einer Verbesse-
rung auch der Zumutbarkeit bzw. des Belastbarkeitsprofils des rechten 
OSG zu rechnen, sodass nicht ausschliesslich sitzende, sondern zum Teil 
auch stehende und gehende Tätigkeiten zu erwarten wären (UV-act. II 217 
S. 4).

3.1.5 Im …-Bericht vom 19. Januar 2024 (act. II 31 S. 6 ff.) nannte 
Dr. med. H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato-
logie des Bewegungsapparates, als Diagnose persistierende, rückläufige 
Beschwerden bei anfänglich neuropathischen Schmerzen sowie posttrau-
matischer OSG-Arthrose nach trimalleollärer OSG-Fraktur rechts am 
18. (recte: 19.) November 2021 mit/bei arthroskopischer Narbenresektion 
OSG rechts mit Osteophytenresektion medialer und lateraler Malleolus 
sowie perkutaner Achillessehnenverlängerung am 31. Mai 2023, Status 
nach Metallentfernung bei subfibulärem Impingement am 16. November 
2022, differentialdiagnostisch ggf. CRPS I (nicht gesichert nach Budapest-
Kriterien) und Status nach Osteosynthese am 19. November 2021. Auf-
grund der Sprunggelenksfraktur mit protrahiertem Verlauf und inzwischen 
objektivierter sekundärer Arthroseentwicklung liege eine drohende Invali-
dität vor und es bestehe eine dauerhafte Minderbelastbarkeit der rechten 
unteren Extremität. Diese müsse in einem Zumutbarkeitsprofil für leidens-
angepasste Tätigkeiten Berücksichtigung finden. Die letzte Tätigkeit sei 
nicht mehr zumutbar, da diese das Zumutbarkeitsprofil im Arbeitsprofil wei-
testgehend nicht beachte (act. II 31 S. 7). In Anlehnung an das Zumutbar-
keitsprofil der C.________ vom 23. August 2023 seien zukünftig angepass-
te Tätigkeiten weiterhin möglich, sofern diese folgendes Zumutbarkeitsprofil 
beachte: Zumutbar seien körperlich leichte bis ausnahmsweise mittel-
schwere Tätigkeiten in wechselbelastender oder vorwiegend sitzender Po-
sition mit einer gelegentlichen Gewichtsbelastung von maximal 10-15 kg 
ganztags über 8.5 Stunden mit einer 20%igen Leistungsminderung bei er-
höhtem Pausenbedarf. Zu vermeiden seien vorwiegendes Stehen und Ge-
hen, Zwangshaltungen, Arbeiten in gebückter Haltung, Hocken und Knien, 
Gehen auf unebenem Gelände, längeres Abwärtsgehen, Springen, Steigen 

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auf Leitern und Gerüste, häufiges Treppensteigen sowie Kälte-, Nässe- und 
Zugluftexposition. Orthopädisch sei medizinisch-theoretisch ab 1. Novem-
ber 2023 eine angepasste Tätigkeit wieder möglich (act. II 31 S. 9).

3.1.6 In einem weiteren Bericht des … vom 19. Januar 2024 (act. II 32 
S. 3 ff.) diagnostizierte Dr. med. I.________, Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie, eine Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst; ICD-10 
F41.0) und ein Benzodiazepinabhängigkeitssyndrom 
(ICD-10 F13.2). Bei der Beschwerdeführerin bestehe seit ca. 2015 eine 
Panikstörung. Seit 2020 befinde sie sich in ambulanter Psychotherapie, die 
mit monatlichen Sitzungen, von denen viele telefonisch stattfänden, und als 
eher stützend zu beurteilen sei. Grundsätzlich handle es sich bei der Pa-
nikstörung um eine psychotherapeutisch gut behandelbare Erkrankung 
ohne überdauernden Gesundheitsschaden. Die objektiven psychopatholo-
gischen Befunde sowie die niedrige Behandlungsfrequenz ohne therapeuti-
sche Notwendigkeit einer Intensivierung sprächen für eine eher leicht aus-
geprägte Panikstörung mit niedrigem Leidensdruck und ohne versiche-
rungsmedizinische Relevanz. Etwa seit 2015 nehme die Beschwerdeführe-
rin regelmässig Benzodiazepine ein. Mindestens seit 2020 würden diese 
offenbar ärztlich verordnet. Während der stationären Aufenthalte sei jeweils 
von einem weitgehend komplikationslosen Absetzen der Benzodiazepine 
die Rede. Allerdings würden diese im ambulanten Rahmen weiterhin ver-
schrieben. Die objektiven Befunde liessen jedoch auf eine eher leichtgradi-
ge iatrogene Benzodiazepinabhängigkeit schliessen. Eine nachteilige Aus-
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit durch die Suchterkrankung ergebe sich auf 
Grundlage der Akten gegenwärtig nicht (act. II 32 S. 4).

3.1.7 Dr. med. J.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 
erwähnte im Bericht vom 19. April 2024 zu Handen der Organe der Arbeits-
losenversicherung als Diagnosen "maximale Depression-Kernsymptome" 
inklusive ausgeprägte soziale Phobie und Erschöpfung (sehr schwere, 
nicht suizidale, maximale melancholische Depression, bipolarer-2 Mischzu-
stand mit Sorge und Angstzuständen und kognitiven Schäden, wohl als 
Ausdruck einer indolenten systemischen Mastozytose), den Verdacht auch 
auf neuropsychiatrisch wirksame indolente systemische Mastozytose und 
Belastungs- und Ruheschmerzen am rechten Fuss (act. II 54 S. 2). Die 

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Beschwerdeführerin sei gegenwärtig und voraussichtlich inklusive bis zum 
30. Juni 2024 gesundheitlich nicht ausreichend belastbar für selbst eine 
20 %-Teilnahme an einem kollektiven Berufsfindungs- oder ähnlichen Kurs. 
Nach Massgabe der ab Mai beginnenden hämatologischen Abklärungen 
und der Wirkung der antidepressiven Medikation ab Anfang März 2024 und 
einer psychotherapeutischen Intervention wäre ein ähnlicher Kurs hingegen 
in absehbarer Zeit – eventuell schon ab 1. Juli 2024 – nach langer Isolation 
durchaus wünschenswert (act. II 54 S. 3).

Am 7. Juni 2024 berichtete Dr. med. J.________ zu Handen der Be-
schwerdegegnerin, die alles andere als einfache Beschwerdeführerin habe 
die Therapie u.a. wegen Tablettenkonsums eigentlich schon längst wieder 
verlassen. Er habe wegen der Heftigkeit ihrer Reaktion und der Rohypnol-
Abhängigkeit ein MRI des Schädels angefordert, welches doch einige subti-
le Auffälligkeiten zeige. Medizinisch gesehen bedürfe die enorme Knochen-
fragilität einer Erklärung. Zu vermuten sei am ehesten eine Mastozytose 
(act. II 56 S. 2).

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV Nr. 3 
S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Auch reine Aktengutachten können beweiskräf-
tig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur 
um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizini-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 236

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schen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der 
versicherten Person in den Hintergrund rückt (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 
9C_651/2019 E. 4.3).

3.3 In somatischer Hinsicht stützt sich die Beschwerdegegnerin auf die 
Aktenbeurteilung des …-Arztes Dr. med. H.________ vom 19. Januar 
2024, wonach in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeits-
fähigkeit mit einer Leistungsminderung von 20 % auszugehen sei (act. II 31 
S. 9). Anders als in der Beschwerde (S. 5 Ziff. IV gegen unten) erwähnt, 
handelt es sich dabei um eine selbständige Abklärung aufgrund der Akten. 
Dabei berücksichtigte Dr. med. H.________ die Einschätzung des behan-
delnden Dr. med. F.________ vom 21. November 2023, welcher die Wie-
dereingliederung in eine sitzende oder wechselbelastende Tätigkeit sinnvoll 
erachtete, mit einem möglichen Pensum von sechs bis acht Stunden 
(act. II 24 S. 4 f.). Weiter stützte sich der …-Arzt auf die provisorische Ein-
schätzung der C.________-Ärztin, Dr. med. E.________, vom 23. August 
2023 (act. II 29.13), welche in einer vollschichtigen, ebenfalls sitzenden 
oder wechselbelastenden Verweistätigkeit jedoch von keiner Leistungsmin-
derung ausging. Zudem kannte der …-Arzt die später von der C.________ 
veranlasste Aktenbeurteilung von dipl. Arzt G.________ der C.________ … 
vom 28. Dezember 2023 (UV-act. II 217) nicht, der überzeugend ebenfalls 
keine Leistungseinschränkung in einer angepassten Tätigkeit annahm (UV-
act. II 217 S. 4). Weshalb Dr. med. H.________ eine Leistungsminderung 
aufgrund eines erhöhten Pausenbedarfs in einer angepassten Tätigkeit 
annahm (act. II 31 S. 9), ist nicht nachvollziehbar. Eine entsprechende Ein-
schränkung findet sich auch nicht in anderen Berichten. Ebenso wenig lässt 
sich diesbezüglich ein Zusammenhang mit der geltend gemachten Proble-
matik des Anschwellens des Fusses bei auch nur geringer Belastung (Be-
schwerde S. 4 Ziff. IV) ausmachen. Die Schwellungsproblematik wurde 
zum einen lediglich teilweise anamnestisch berichtet (act. II 14.4 S. 1, 24 
S. 5; vgl. auch UV-act. II 273 S. 2, 276 S. 2) und zum anderen seit dem 
operativen Eingriff im Mai 2023 (act. II 14.27) nie ärztlich befundet 
(act. II 14.17, 14.4 S. 2, 24 S. 3, 29.12 S. 1, 29.5 S. 2; vgl. auch UV-
act. II 229 S. 1, 273 S. 2, 276 S. 2). Insofern ist in somatischer Hinsicht 
auch im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren auf die Aktenbeurtei-
lung des C.________-Arztes vom 28. Dezember 2023 abzustellen (vgl. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 236

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VGE UV 200 2025 201 E. 3.4 f.). Dass der C.________-Arzt keine klinische 
Exploration durchführte, ist nicht zu beanstanden, konnte er sich aufgrund 
der medizinischen Akten einschliesslich der bildgebenden Abklärungen 
(UV-act. II 217 S. 1-3) doch ein gesamthaft lückenloses Bild verschaffen, 
womit die Voraussetzungen für einen rechtsgenüglichen Aktenbericht erfüllt 
sind (vgl. E. 3.2 hiervor). Dipl. Arzt G.________ setzte sich in seiner Beur-
teilung in Kenntnis der medizinischen Vorakten sorgfältig mit den gesund-
heitlichen Befunden und Beschwerden auseinander und stützte seine 
Schlussfolgerung auch auf die bildgebenden Untersuchungen (UV-
act. II 217 S. 4). Gestützt auf dessen schlüssige Beurteilung ist eine 
vollständige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (spätestens ab 
der Aktenbeurteilung) erstellt. Daran vermag auch die zeitliche Einschät-
zung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von Dr. med. 
F.________ im Bericht vom 21. November 2023, wonach täglich sechs bis 
acht Stunden möglich sein sollten (act. II 24 S. 5), keinerlei Zweifel zu we-
cken. Dies zumal dipl. Arzt G.________ im Rahmen des Zumutbarkeitspro-
fils lediglich von einer überwiegend sitzenden Tätigkeit ausging (UV-
act. II 217 S. 4), wogegen der behandelnde Dr. med. F.________ auch 
wechselnde Tätigkeiten mitberücksichtigte und sich vor allem nur vage zur 
zeitlichen Belastbarkeit äusserte (act. II 24 S. 4 f.); mithin geht das von dipl. 
Arzt G.________ formulierte Zumutbarkeitsprofil von einer weniger belas-
tenden Tätigkeit aus. Schliesslich sind – neben der unfallbedingten 
Sprunggelenksproblematik – auch keine relevanten unfallunabhängigen 
somatische Gesundheitsschäden erstellt. Unter diesen Umständen ist der 
medizinisch-somatische Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt. Damit erü-
brigen sich im aktuellen Zeitpunkt weitere somatische Abklärungen.

3.4 In psychischer Hinsicht stützt sich die Beschwerdegegnerin auf die 
Aktenbeurteilung des …-Arztes Dr. med. I.________ vom 19. Januar 2024, 
wonach auf eine eher leicht ausgeprägte Panikstörung ohne versiche-
rungsmedizinische Relevanz und eine eher leichtgradige iatrogene Benzo-
diazepinabhängigkeit, gegenwärtig ohne nachteilige Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit, zu schliessen sei bzw. aus versicherungsmedizinischer 
Sicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege (act. II 32 S. 4). 
Der …-Psychiater stützte sich dabei massgeblich auf den Bericht des be-
handelnden Psychiaters, Dr. med. D.________, vom 27. September 2023, 

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welcher die lange Phase von Arbeitsuntätigkeit als einschränkend ein-
schätzte (act. II 20 S. 4).

Im Anschluss an diese …-psychiatrische Beurteilung veranlasste die Be-
schwerdegegnerin eine – für die Zeit vom 12. August bis 10. November 
2024 vorgesehene – berufliche Massnahme zur vertieften Abklärung der 
beruflichen Möglichkeiten in der … (act. II 61). Bereits am 15. August 2024 
informierte eine Mitarbeiterin der … den zuständigen Mitarbeiter der Be-
schwerdegegnerin, dass sich die Beschwerdeführerin am ersten Tag we-
gen "Unwohlsein und Panik" abgemeldet habe, sie am zweiten Tag am 
Vormittag nicht hätte kommen können, während sie am Nachmittag gear-
beitet habe. Am dritten Tag habe sie sich wegen "Magen- und Darmpro-
blemen" abgemeldet; der Arzt habe eine leichte Infektion festgestellt und 
die Beschwerdeführerin für den Rest der Woche krankgeschrieben. Die 
Beschwerdeführerin scheine psychisch sehr angeschlagen (act. II 65). Am 
20. August 2024 informierte die Mitarbeiterin der … weiter, die Beschwer-
deführerin sei am Vortag erschienen, weil es ihr "psychisch so schlecht" 
gegangen sei, habe sie jedoch nach 15 Minuten wieder gehen müssen 
(act. II 67 S. 3). In der Folge wurde die berufliche Abklärung mit Mitteilung 
vom 28. August 2024 per 23. August 2024 abgebrochen (act. II 69). Der 
behandelnde Psychiater, Dr. med. J.________, führte zudem bereits im 
Telefongespräch vom 12. Juni 2024 gegenüber einem Mitarbeiter der Be-
schwerdegegnerin aus, die Beschwerdeführerin sei "stark abhängig" von 
Rohypnol (act. II 57). Im vorangehenden Bericht vom 19. April 2024 zu 
Handen der Organe der Arbeitslosenversicherung erachtete er die Kern-
symptomatik einer Depression als maximal ausgeprägt, während dies bei 
den Begleitsymptomen kaum der Fall sei (act. II 54 S. 3). Schliesslich 
machte Dr. med. J.________ im Bericht vom 7. Juni 2024 zu Handen der 
Beschwerdegegnerin wiederum (u.a.) auf die Tablettenabhängigkeit, die 
Depression sowie somatische Gesundheitsschäden aufmerksam (act. II 56 
S. 1 f.). Insofern liegen (neue medizinische) Aspekte vor, welche im Rah-
men der psychiatrischen Aktenbeurteilung von Dr. med. I.________ vom 
19. Januar 2024 unbekannt bzw. ungewürdigt geblieben sind, womit zu-
mindest geringe Zweifel an der Einschätzung des … bestehen bzw. unklar 
ist, ob und gegebenenfalls welche psychischen Gesundheitsschäden be-
stehen. Unter diesen Umständen ist der psychische Sachverhalt ungenü-

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- 16 -

gend abgeklärt, so dass über den IV-Rentenanspruch kein Entscheid gefällt 
werden kann. 

4.

Nach dem Dargelegten sind die Verfügungen vom 7. März 2025 
(act. II 76 f.) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben. Die Sache ist an 
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ein psychiatrisches 
Gutachten einhole, wobei gegebenenfalls zu prüfen sein wird, ob Wech-
selwirkungen zum somatischen Gesundheitsschaden bestehen, und her-
nach neu verfüge; dabei ist bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfü-
gung der Sachverhalt in somatischer Hinsicht genügend abgeklärt (vgl. 
E. 3.3 hiervor). Mit prozessleitender Verfügung vom 23. Juni 2025 wurde 
die Beschwerdeführerin auf die Möglichkeit einer reformatio in peius im 
Falle einer Rückweisung an die IV-Stelle und einen möglichen Beschwer-
derückzug hingewiesen (vgl. BGE 137 V 314), worauf sie sich nicht mehr 
vernehmen liess.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Nach der Rechtsprechung gilt es unter dem Gesichtspunkt des (bundes-
rechtlichen) Anspruchs auf eine Parteientschädigung im Streit um eine So-
zialversicherungsleistung bereits als Obsiegen, wenn die versicherte Per-
son ihre Rechtsstellung im Vergleich zu derjenigen nach Abschluss des 
Administrativverfahrens insoweit verbessert, als sie die Aufhebung einer 
ablehnenden Verfügung und die Rückweisung der Sache an die Verwal-
tung zu ergänzender Abklärung und neuer Beurteilung erreicht (BGE 137 V 
57 E. 2.1 S. 61). Dies gilt unabhängig davon, ob die Rückweisung bean-

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tragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualan-
trag gestellt wird (SVR 2020 KV Nr. 23 S. 107, 9C_805/2019 E. 11.1). 
Dementsprechend hat bei diesem Ausgang des Verfahrens die unterlie-
gende Beschwerdegegnerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf 
Fr. 800.--, zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der 
von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.-- ist 
ihr nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückzuerstatten.

5.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festge-
setzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit-
sache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g 
ATSG).

Mit Kostennote vom 30. Mai 2025 macht Rechtsanwältin B.________ einen 
Aufwand von 9.75 Stunden à Fr. 250.--, ausmachend Fr. 2'437.50, Ausla-
gen von Fr. 331.70 und die Mehrwertsteuer (MWST) von Fr. 224.30, total 
Fr. 2'993.50, geltend, was nicht zu beanstanden ist. Die Parteientschädi-
gung ist damit auf Fr. 2'993.50 festzusetzen; diesen Betrag hat die Be-
schwerdegegnerin der Beschwerdeführerin zu ersetzen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden die zwei angefochtenen Ver-
fügungen der IV-Stelle Bern vom 7. März 2025 aufgehoben und die 
Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie – nach 
Vornahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen – neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 800.-- wird ihr nach Eintritt der Rechtskraft 
des Urteils zurückerstattet.

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3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 2'993.50 (inkl. Auslagen und MWST), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.