# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 03040081-5873-52ab-b156-fd9ec99aeb55
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-14
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.04.2022 I 2021 83
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2021-83_2022-04-14.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2021 83

Entscheid vom 14. April 2022 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Suva, Rechtsabteilung, 
Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Leistungen; Heilkosten)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1963) war als Angestellter der B.________ AG bei der 
Suva obligatorisch unfallversichert, als er sich am 25. Januar 2019 beim Skifah-
ren am linken Fussgelenk verletzte (Vi-act. 1). Die Suva anerkannte ihre Leis-
tungspflicht und erbrachte Leistungen in Form von Heilbehandlung. Die letzte 
Physiotherapie-Behandlung erfolgte am 24. Juni 2020 (Vi-act. 2 und 3; Be-
schwerde vom 21.12.2021).

B. Am 20. April 2021 stellte die Hausärztin neuerlich eine (erste) Verordnung 
zur Physiotherapie aus (Bf-act. 1). Die Rechnung für diese neuerliche Physio-
therapie wies die Suva am 15. September 2021 zurück mit dem Vermerk, der Fall 
sei abgeschlossen, ein Rückfall sei nicht gemeldet (Beilage 2 zu Vernehmlas-
sung). Am 16. September 2021 meldete die Arbeitgeberin der Suva eine Baga-
tellunfall-Meldung UVG; 'Wiederaufnahme von Schaden-Nummer: 23.42959.19.1' 
(Vi-act. 4). 

C. Mit Verfügung vom 15. Oktober 2021 lehnte die Suva die Übernahme von 
Versicherungsleistungen ab (Bf-act. 2). Eine am 27. Oktober 2021 dagegen er-
hobene Einsprache (Bf-act. 3) wies die Suva mit Entscheid vom 29. November 
2021 ab (Bf-act. 4).

D. Am 21. Dezember 2021 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit dem Antrag:

Die SUVA hat die bis zur Rechtskraft des Entscheids angefallenen Kosten rückwir-
kend zu übernehmen.

E. Mit Vernehmlassung vom 4. März 2022 beantragt die Suva die Abweisung 
der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheides vom 29. November 
2021. Hierzu nimmt der Beschwerdeführer am 12. März 2022 Stellung.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Vorliegend ist unbestritten, dass sich der Beschwerdeführer am 25. Januar 
2019 beim Skifahren am linken Fussgelenk verletzte, die Suva das Unfallereignis 
anerkannte und Versicherungsleistungen in Form von Heilkosten erbrachte. Die 
zweite Physiotherapie-Session endete am 24. Juni 2020. Es wird auch von der 
Suva nicht bestritten, zum einen Leistungen bis dahin ausgerichtet zu haben und 
zum andern den Fall weder förmlich abgeschlossen noch über den Fallabschluss 
informell informiert zu haben. Am 20. April 2021 stellte die Hausärztin eine neue 

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'erste' Verordnung zur Physiotherapie aus (Bf-act. 1). Vom 28. April 2021 bis 
25. August 2021 suchte der Beschwerdeführer den Physiotherapeuten neunmal 
auf (Beilage 1 zur Vernehmlassung). Die vom Physiotherapeuten der Suva am 
1. September 2021 zugestellte Rechnung wies die Suva am 15. September 2021 
zurück mit der Begründung, der Fall sei abgeschlossen und ein Rückfall sei nicht 
gemeldet (Beilage 2 zur Vernehmlassung). Am 16. September 2021 erfolgte eine 
Bagatellunfall-Meldung, der Schadenfall betreffend 25. Januar 2019 sei wieder 
aufzunehmen (Vi-act. 4). Mit Verfügung vom 15. Oktober 2021 lehnte die Suva 
die Leistungsübernahme ab, da zwischen dem Ereignis vom 25. Januar 2019 
und den Sprunggelenksbeschwerden links kein sicherer oder wahrscheinlicher 
Kausalzusammenhang bestehe (Bf-act. 2). In der am 27. Oktober 2021 dagegen 
erhobenen Einsprache macht der Beschwerdeführer geltend, zum einen seien 
die Fussgelenksbeschwerden zweifelsfrei auf das Ereignis vom 25. Januar 2019 
zurückzuführen und zum andern sei der Fall nie abgeschlossen worden, weshalb 
er sich darauf habe verlassen dürfen, dass die Suva die Heilkosten nach Wie-
deraufnahme der Physiotherapie übernehme. Es liege kein Rückfall vor; die 
Beschwerden hätten durchwegs fortbestanden. Mit Einspracheentscheid vom 
29. November 2021 bestätigte die Suva die Ablehnung einer Leistungspflicht. Die 
gemeldeten Beschwerden im Bereich des linken oberen Sprunggelenkes seien 
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 25. Januar 2019 
zurückzuführen und eine Leistungspflicht aus Verletzung des Grundsatzes von 
Treu und Glauben bestehe nicht.

Vor Verwaltungsgericht fordert der Beschwerdeführer die Übernahme der Heil-
kosten bis Rechtskraft des Suva-Entscheides. Er und seine Hausärztin hätten 
sich mangels Fallabschlussmitteilung darauf verlassen dürfen, dass die am 
20. April 2021 verordneten Physiotherapien mit Beginn ab 28. April 2021 zu Las-
ten der Unfallversicherung gingen. Dass die Suva nun rückwirkend nicht leiste, 
sei wider Treu und Glauben. Der Beschwerdeführer betont, es bestehe kein 
Rückfall. Vielmehr bestünden Bewegungseinschränkungen und Bewegungs-
schmerzen seit dem Unfall vom 25. Januar 2019. Nach den zweimal neun Physio-
therapie-Sitzungen habe er auf Selbstheilung vertraut, die Physiotherapie dann 
aber wieder aufnehmen müssen. Dies durch ihn und die Hausärztin im Vertrau-
en, dass dies noch immer eine Angelegenheit für die Unfallversicherung sei. Die 
Suva ihrerseits bestreitet sowohl eine Leistungspflicht aus dem Grundfall, wie 
aus einem Rückfall und ebensowenig bestehe eine Leistungspflicht gestützt auf 
den Vertrauensgrundsatz.

Strittig und nachfolgend zu prüfen ist damit, ob die Suva nach Anerkennung des 
Unfallereignisses vom 25. Januar 2019 und Übernahme von Heilkosten für Phy-

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siotherapie bis 24. Juni 2020 auch für die am 20. April 2021 verordnete und am 
28. April 2021 wieder aufgenommene Physiotherapie leistungspflichtig ist.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines Nichtberufsunfalles 
oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
Unfallversicherung [UVG; SR 832.20] vom 20.3.1981). Nach Art. 10 Abs. 1 UVG 
hat der Versicherte u.a. Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfall-
folgen. 

2.2 Der Unfallversicherer haftet jedoch für einen Gesundheitsschaden nur in-
soweit, als dieser in einem natürlichen und auch in einem adäquaten Kausal-
zusammenhang zum versicherten Ereignis steht (BGE 129 V 177 Erw. 3 S. 181). 
Der Kausalzusammenhang hat dabei nach dem im Sozialversicherungsrecht üb-
lichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit festzustehen (BGE 
146 V 51 Erw. 5.1; BGE 144 V 427 Erw. 3.2).

Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, 
ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht 
werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natür-
lichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige 
oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das 
schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder 
geistige Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Wor-
ten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheit-
liche Störung entfiele; m.a.W. wenn der Unfall überwiegend wahrscheinlich zu-
mindest eine indirekte Teilursache der gesundheitlichen Beschwerden ist (BGE 
142 V 435 Erw. 1; BGE 134 V 109 Erw. 2.1; Urteil BGer 8C_689/2019 vom 
9.3.2020 Erw. 5.3 je mit Hinweisen). 

Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz 
als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang 
ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier 
die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 109 
Erw. 2; BGE 127 V 102 Erw. 5b/bb). Von organisch objektiv ausgewiesenen Un-
fallfolgen kann erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit 
apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hierbei ange-
wendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 
248 Erw. 5.1; BGE 134 V 109 Erw. 7 ff.; vgl. auch BGE 117 V 359 Erw. 5). 

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2.3 Versicherungsleistungen werden gemäss Art. 11 der Verordnung über die 
Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) vom 20. Dezember 1982 auch für Rück-
fälle gewährt. Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer 
vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, mögli-
cherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt (Urteile BGer 
8C_148/2018 vom 6.7.2018 Erw. 6.1; 8C_382/2018 vom 6.11.2018 Erw. 2.2). 

Rückfälle schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Ent-
sprechend können sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers 
nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und 
der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein   
natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 f. 
Erw. 2c mit Hinweisen). 

Zu betonen ist, dass der Unfallversicherer bei der Leistungspflicht gemäss Art. 11 
UVV für Rückfälle nicht auf der Anerkennung des natürlichen und adäquaten 
Kausalzusammenhangs beim Grundfall oder bei früheren Rückfällen behaftet 
werden kann, weil die unfallkausalen Faktoren durch Zeitablauf wegfallen können 
(Urteil BGer 8C_646/2019 vom 6.3.2020 Erw. 4.2). Es obliegt dem Leistungsan-
sprecher, das Vorliegen eines Kausalzusammenhangs zwischen dem als Rück-
fall oder Spätfolge geltend gemachten Beschwerdebild und dem Unfall nachzu-
weisen. Nur wenn die Unfallkausalität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit er-
stellt ist, entsteht eine erneute Leistungspflicht des Unfallversicherers; dabei sind 
an den Wahrscheinlichkeitsbeweis umso strengere Anforderungen zu stellen, je 
grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der ge-
sundheitlichen Beeinträchtigung ist (SVR 2016 UV Nr. 18 S. 55, Urteil BGer 
8C_331/2015 vom 21.8.2015 Erw. 2.2.2; SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125, Urteil 
BGer 8C_816/2009 vom 21.5.2010 Erw. 6, je mit Hinweis). Eine allfällige Beweis-
losigkeit wirkt sich zu Lasten der versicherten Person aus, welche einen Rückfall 
geltend macht und daraus einen Leistungsanspruch ableiten will (vgl. BGE 117 V 
264 Erw. 3b; Urteil des EGV U 69/03 vom 7.4.2004 Erw. 2.3, je mit Hinweis; Ru-
mo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversiche-
rungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 78 f.).

2.4.1  Nach Gesetz und Rechtsprechung hat der Unfallversicherer den Fall ab-
zuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine nam-
hafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr er-
wartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenver-
sicherung abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 Erw. 4). 

Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach 
Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits-

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fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be-
griffes "namhaft" in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch 
weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoff-
te Besserung ins Gewicht fallen muss (BGE 134 V 109 Erw. 4.3). Weder eine 
weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztli-
chen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen zu erwartender geringfü-
giger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. 
Dass die versicherte Person von weiterer Physiotherapie, Medikamentenein-
nahme, manualtherapeutischen Behandlungen, Badekuren etc. profitieren kann, 
genügt praxisgemäss ebenso wenig wie ärztliche Verlaufskontrollen, um den 
Fallabschluss hinauszuzögern (Urteil BGer 8C_674/2019 vom 3.12.2019 Erw. 
4.3). Mithin setzt der Fallabschluss durch den Unfallversicherer nach Art. 19 Abs. 
1 UVG lediglich voraus, dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine 
namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann, 
nicht aber, dass eine ärztliche Behandlung nicht länger erforderlich ist. Es geht 
dabei demnach nicht um den "Endzustand der medizinischen Behandlung und 
Therapie" bzw. das Dahinfallen jeglichen Bedarfs an Heilbehandlung (Urteil BGer 
8C_366/2021 vom 10.11.2021 Erw. 6.6). Anderseits handelt es sich bei der zu 
erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit nicht um ein 
exklusives Beurteilungskriterium. Selbst eine ärztlich bescheinigte vollständige 
Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit vermag einen Anspruch auf 
Fortsetzung der ärztlichen Behandlung nicht auszuschliessen (SVR 2020 UV Nr. 
24 S. 95, Urteil BGer 8C_614/2019 vom 29.1.2020 Erw. 5.3 mit Hinweisen, ins-
besondere auf BGE 134 V 109 Erw. 4.3; Urteil BGer 8C_183/2020 vom 
22.4.2020 Erw. 4.3.2). 

2.4.2  Der Fallabschluss hat in Form einer Verfügung zu erfolgen, wenn und so-
lange die (weitere) Erbringung erheblicher Leistungen zur Diskussion steht (BGE 
132 V 412 Erw. 4; Art. 124 UVV). Erlässt der Versicherer stattdessen nur ein ein-
faches Schreiben, erlangt dieses in der Regel jedenfalls dann rechtliche Verbind-
lichkeit, wenn die versicherte Person nicht innerhalb eines Jahres Einwände er-
hebt (BGE 134 V 145; Urteil BGer 8C_620/2016 vom 21.11.2016 Erw. 2.3). 

Standen zu einem bestimmten Zeitpunkt indessen keine Leistungen mehr zur 
Diskussion, kann dennoch auch ein Rückfall (und nicht Fortsetzung der Heilbe-
handlung des Grundfalles) vorliegen, ohne dass der versicherten Person zuvor 
mitgeteilt wurde, der Versicherer schliesse den Fall ab und stelle seine Leistun-
gen ein. In dieser Konstellation ist entscheidend, ob zum damaligen Zeitpunkt 
davon ausgegangen werden konnte, es werde keine Behandlungsbedürftigkeit 
und/oder Arbeitsunfähigkeit mehr auftreten. Dies ist im Rahmen einer ex-ante-

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Betrachtung unter Berücksichtigung der konkreten Umstände zu beurteilen. Da-
bei kommt der Art der Verletzung und dem bisherigen Verlauf eine entscheiden-
de Rolle zu. Lag ein vergleichsweise harmloser Unfall mit günstigem Heilungs-
verlauf vor, welcher nur während relativ kurzer Zeit einen Anspruch auf Leistun-
gen begründete, wird tendenziell eher von einem stillschweigend erfolgten Ab-
schluss auszugehen sein als nach einem kompliziert verlaufenen Heilungspro-
zess. Spätere Leistungsansprüche sind dann als Rückfall zu prüfen. Andererseits 
ist der Leistungsanspruch unter dem Aspekt des Grundfalles und nicht unter 
demjenigen eines Rückfalles zu prüfen, wenn die versicherte Person während 
der leistungsfreien Zeit weiterhin an den nach dem Unfall aufgetretenen Be-
schwerden gelitten hat bzw. wenn Brückensymptome gegeben sind, die das Ge-
schehen über das betreffende Intervall hinweg als Einheit kennzeichnen (Urteile 
BGer 8C_522/2013 vom 23.9.2013 Erw. 3.2; 8C_400/2013 vom 31.7.2013 
Erw. 4; 8C_185/2008 vom 17.12.2008 Erw. 4.3; 8C_102/2008 vom 26.9.2008). 
Brückensymptome können dabei naturgemäss auch relativ harmloser Natur sein 
und dürfen in der Regel nicht nur dann anerkannt werden, wenn sie auch durch-
gängig ärztlich behandelt wurden (Urteil BGer 8C_185/2008 vom 17.12.2008 
Erw. 5.2 m.w.H.). 

2.5 Bei Heilbehandlungen handelt es sich nicht um Dauerleistungen, sondern 
vorübergehende Leistungen (BGE 133 V 57 Erw. 6.7). Der Versicherungsträger 
kann vorübergehende Leistungen ohne Berufung auf einen Wiedererwägungs- 
oder Revisionsgrund "ex nunc und pro futuro" einstellen, wenn sich herausstellt, 
dass die gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen gar nicht erfüllt sind, etwa weil 
bei richtiger Betrachtung gar kein versichertes Ereignis vorliegt (BGE 130 V 380 
Erw. 2.3.1; Urteile BGer 8C_187/2017 vom 11.8.2017 Erw. 2.3) oder der Kausal-
zusammenhang zwischen Unfall und leistungsbegründendem Gesundheitsscha-
den gar nie bestanden hat oder dahingefallen ist (Urteil BGer 8C_319/2020 vom 
3.9.2020 Erw. 6.4). Eine solche Einstellung kann auch rückwirkend erfolgen, so-
fern der Unfallversicherer keine Leistungen zurückfordern will (Urteil BGer 
8C_133/2021 vom 25.8.2021 Erw. 5.2.1 m.w.H.). Steht hingegen die Frage der 
Rückerstattung zu Unrecht bezogener Leistungen gar nicht zur Diskussion, weil 
etwa bis zur Leistungseinstellungsverfügung gar keine Leistungen erbracht   
wurden, stellt sich auch die Frage des Vertrauensschutzes nicht (BGE 133 V 57 
Erw. 6.8). 

2.6 Gemäss dem in Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 nor-
mierten Untersuchungsgrundsatz hat der Versicherungsträger die notwendigen 
Abklärungen von Amtes wegen vorzunehmen. Diese Untersuchungspflicht gilt 

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grundsätzlich auch im Gerichtsverfahren (Art. 61 lit. c ATSG; Kieser, ATSG-
Kommentar, 3. Aufl., Art. 43 Rz. 28). Was notwendig ist, ergibt sich zum einen 
daraus, in welchem Umfang Abklärungen vorzunehmen sind, und zum anderen 
daraus, in welcher Tiefe dies der Fall ist. Zunächst sind die für die zu entschei-
dende Frage massgebenden Bereiche abzustecken und in der Folge ist der 
Sachverhalt abzuklären. Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Be-
schwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen anneh-
men, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. 

Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Ge-
setz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit zu fällen (BGE 146 V 51 Erw. 5.1). Die blosse Möglichkeit 
eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Rich-
ter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die 
sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen 
(BGE 138 V 218 Erw. 6; BGE 126 V 353 Erw. 5b; BGE 125 V 193 Erw. 2). 

2.7 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 und 61 ATSG). Danach haben 
die beurteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Be-
weismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

2.8.1  Zur Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medi-
zin ist die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall der Richter wesensgemäss auf 
Angaben ärztlicher Fachkräfte angewiesen. Hinsichtlich des Beweiswerts eines 
Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas-
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 
worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be-
urteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 
der Fachperson begründet sind (BGE 134 V 231 Erw. 5.1). Ausschlaggebend für 
den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-
gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
BGE 122 V 157 f. Erw. 1c mit Hinweisen; Weber, 'Hürden' und 'Hilfen' bei der 
richterlichen Würdigung von medizinischen Gutachten, JaSo 2020, S. 199). 

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2.8.2  Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungs-
gemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, 
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 
gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (Urteil BGer 8C_587/2020 vom 5.2.2021 
Erw. 3.2). Ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger al-
leine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. 
Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar-
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Soll ein Ver-
sicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden 
werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Be-
stehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun-
gen vorzunehmen (BGE 145 V 97 Erw. 8.5; BGE 139 V 225 Erw. 5.2; BGE 135 V 
465 Erw. 4.4 mit Hinweisen). 

2.8.3  Eine ärztliche Beurteilung aufgrund der Akten ist nicht an sich unzuver-
lässig. Für die Beweistauglichkeit entscheidend ist, dass genügend Unterlagen 
von persönlichen Untersuchungen vorliegen (Urteil BGer 8C_582/2021 vom 
11.1.2022 Erw. 8.2 m.w.H.). Dem reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert 
zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt, und es im Wesentlichen nur 
um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sach-
verhaltes geht. Aktengutachten sind insbesondere dann von Belang, wenn die re-
levanten Befunde mehrfach und ohne wesentlichen Widerspruch bereits erhoben 
worden sind, aber die Zuordnung zu einer Diagnose oder der Kausalzusammen-
hang und das Ausmass der Behinderung verschieden bewertet werden. In die-
sen Fällen kann in einem Aktengutachten das Für und Wider der verschiedenen 
Meinungen erwogen und die überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine bestimm-
te Beurteilung deutlich gemacht werden (BGE 125 V 352 Erw. 3b/ee; Urteile 
BGer 8C_608/2020 vom 15.12.2020 Erw. 5.2; 8C_523/2018 vom 5.11.2018 
Erw. 5.2; 8C_540/2007 vom 27.3.2008 Erw. 3.2 mit Hinweisen).

3. Vorliegend steht fest, dass der Beschwerdeführer nach dem Skiunfall vom 
25. Januar 2019 im Juli 2019 mit Physiotherapie begann und die Therapie am 
24. Juni 2020 endete. Unbestritten ist ebenso, dass die Hausärztin am 20. April 
2021 eine neue Verordnung zur Physiotherapie ausstellte und der Beschwerde-
führer vom 28. April 2021 bis 25. August 2021 in Therapie war. Im Übrigen ergibt 
sich aus den Akten:

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3.1 Gemäss Bagatellunfallmeldung UVG vom 28. Januar 2019 fuhr der Be-
schwerdeführer am 25. Januar 2019 um 15 Uhr mit dem linken Ski in einen Eis-
block (Vi-act. 1). 

3.2 Am 26. Januar 2019 stellte sich der Beschwerdeführer notfallmässig im 
Spital C.________ vor. Zum Unfallhergang führte er aus, in weichen Tourenski-
schuhen frontal gegen einen Eisblock gefahren zu sein. Er sei weitergefahren 
und habe in der Nacht eine Schwellung und Schmerzen am Fuss links bekom-
men; Laufen würde mit etwas Schmerzen gut gehen. Im Untersuch wurde fol-
gender Lokalstatus Oberes Sprunggelenk links erhoben:

pDMS intakt. Haut intakt. Knie frei beweglich. Kein Druckschmerz über der hohen 
Fibula. Kein Druckschmerz über dem Fuss und dem Unterschenkel. Geringer 
Druckschmerz medialer Malleolus > lateraler Malleolus. Schwellung Malleolus late-
ralis und medialis. Talusvorschub ohne pathologischen Befund. Kein Druck-
schmerz über der Syndesmose. 

Dem Beschwerdeführer wurde eine radiologische Aufnahme des OSG empfoh-
len. Er sprach sich indes gegen weitere Diagnostik und Therapie aus und trat 
nach Unterzeichnung einer Verzichtserklärung gegen den ärztlichen Rat aus (Vi-
act. 12).

3.3 Gleichwohl wurde am 26. Januar 2019 bei klinischer Angabe 'Skiunfall; ge-
schwollenes OSG bei Belastung. Fraktur?' ein Röntgen OSG links (liegend, seit-
lich, a.p.) erstellt. Dieses ergab einen regelrechten Artikulations- und Stellungs-
befund im OSG und USG. Keinen Hinweis auf eine frische ossäre Läsion. Rönt-
gendichte Struktur in Projektion auf die distale Fibula. DD Fremdmaterial? Dege-
nerative osteophytäre Auszeichnung am dorsalen Aspekt des anterioren Talus 
links. Einen OSG-Erguss und geringe Weichteilschwellung über dem Malleolus 
medialis (Vi-act. 6).

3.4 Am 16. April 2019 erfolgte bei klinischer Angabe 'Direktschlag am 25. Ja-
nuar 2019, seitdem Schmerzen und Schwellung links betont' ein CT OSG links 
(nativ) (Vi-act 5). Der Hausärztin berichtete Dr.med. D.________ (FMH Radiolo-
gie):

Befund
Kein Frakturnachweis
Regelrechte Stellung im OSG und USG. Degenerative Veränderungen im OSG mit 
Randappositionen an den Gelenkkanten, teils auch diskrete Sklerosierungen. Ta-
lonavikulär-Arthrose.
Mehrere kleine Ossikel unmittelbar lateral des OS cuboideum, posttraumatisch?
Unterer Calcaneussporn.

Beurteilung
Kein Frakturnachweis

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OSG-Arthrose
Mehrere kleine Ossikel unmittelbar lateral des OS cuboideum, posttraumatisch?
Ggf. Ergänzende MRT-Untersuchung des OSG empfohlen.

3.5 Am 11. Juli 2019 stellte die Hausärztin eine 'erste' Verordnung zur Physio-
therapie aus bei Diagnose 'Direktanschlag Malleolus medialis links am 
25.01.2019; St.n. Trimalleolarfx-OP links im 1984' (Vi-act 2). Am 12. Dezember 
2019 stellte sie die 'zweite' Verordnung aus (Vi-act. 3). Die Physiotherapie wurde 
am 24. Juni 2020 beendet. 

3.6 Am 20. April 2021 stellte die Hausärztin erneut eine 'erste' Verordnung zur 
Physiotherapie aus. Als Diagnose nannte sie 'Direktschlag Malleolus lateralis mit 
OSG Distorsion, Restbeschwerden mit Schwellung und Schmerzen' (Vi-act. 13). 
Es folgten neun Sitzungen vom 28. April 2021 bis 25. August 2021 (Beilage 1 zur 
Vernehmlassung). 

3.7 Am 1. September 2021 stellte der Physiotherapeut der Suva Rechnung, 
welche diese zurückwies mit der Begründung, der Fall sei abgeschlossen, ein 
Rückfall sei nicht gemeldet (Beilage 1 und 2 zur Vernehmlassung). 

3.8 Am 16. September 2021 reichte die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers 
eine neue Bagatellunfall-Meldung UVG ein mit Bezug auf das Schadenereignis 
vom 25. Januar 2019. Die Schaden-Nummer sei wieder aufzunehmen (Vi-act. 4).

3.9 Die Suva nahm die Meldung als Rückfallmeldung entgegen und forderte 
von der Hausärztin ein Arztzeugnis UVG ein (Vi-act. 7). 

Mit Arztzeugnis UVG vom 24. September 2021 gab die Hausärztin unter 'Erstbe-
handlung' an, der Beschwerdeführer habe sie am 25. August 2021 zur Kontrolle 
bei Restbeschwerden aufgesucht (Vi-act. 11). Unter 'Angaben des Patienten' 
führte sie aus:

HWS-Distorsion im 2001, immer noch Beschwerden, vermehrte Schmerzen im 
Genick, ab und zu Schwindelanfälle, beim Schauen nach aufwärts wird dem Pati-
enten schwarz vor Augen. Schwindel kann Stunden lang anhalten. Am 25.01.2019 
OSG Distorsion links, dort bestehen ebenfalls noch Restbeschwerden. Schwellung 
des medialen Malleolus links und Schmerzen beim Gehen. 

Ob besondere Umstände den Heilungsverlauf ungünstig beeinflussen, verneinte 
sie. Unter Physiotherapie am Nacken und im Bereich des OSG links würden die 
Beschwerden zurückgehen. Als Diagnose nennt sie 'Restsymptomatik nach 2 
Unfällen'. Und als Therapie schlägt sie 1x monatliche Physiotherapie vor. Eine 
Arbeitsunfähigkeit bestehe nicht.

12

3.10 Am 8. Oktober 2021 beantwortete der Kreisarzt Dr.med. E.________ 
(Facharzt Chirurgie) die Frage, ob die geltend gemachten Beschwerden am lin-
ken OSG mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis 
vom 25. Januar 2019 zurückzuführen seien mit 'nein'. Dies mit der Begründung, 
im Jahr 2019 seien durch die erweiterte Bildgebung keine strukturellen Läsionen 
nachgewiesen worden (Vi-act. 14).

Gleichentags informierte die Suva den Beschwerdeführer, die medizinischen Un-
terlagen würden keinen sicheren oder wahrscheinlichen Kausalzusammenhang 
zwischen dem Ereignis vom 25. Januar 2019 und den OSG-Beschwerden links 
zeigen. Entsprechend würden keine Versicherungsleistungen erbracht (Vi-act. 
15).

3.11 Hiergegen opponierte der Beschwerdeführer mit E-Mail vom 12. Oktober 
2021. Nach dem Unfall vom 25. Januar 2019 hätte er ein extrem geschwollenes 
OSG gehabt, worauf Physiotherapie verordnet worden sei. Er habe darauf gut 
angesprochen, so dass er nach einer Weile eine Therapiepause habe einlegen 
können. Da sich nach Absetzen der Therapie bald wieder Schmerzen eingestellt 
hätten, habe die Hausärztin weitere Therapien verordnet, die er dann monate-
lang in Anspruch genommen habe. Dies mit Erfolg aber weiter bestehendem Be-
darf. Die Unfallkausalität sei folglich absolut gegeben (Vi-act. 18). Nach einem 
weiteren E-Mailaustausch verlangte der Beschwerdeführer eine beschwerdefähi-
ge Verfügung (Vi-act 19).

3.12 Am 13. Oktober 2021 gab Kreisarzt Dr.med. F.________ (Facharzt für Or-
thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) eine ärztli-
che Beurteilung ab (Vi-act. 22). Nach Zusammenfassung des aktenmässigen 
Verlaufes gelangte er zur Beurteilung:

Der Versicherte zog sich am 25.01.2019 ein Stauchungstrauma des linken 
Sprunggelenks zu. Klinisch zeigte sich eine perimalleoläre Schwellung. Weitere 
pathologische Befunde sind nicht beschrieben. Radiologisch wurde eine frische 
knöcherne Unfallfolge ausgeschlossen. Es zeigten sich diverse degenerative Ver-
änderungen mit Osteophytenbildung am Talus sowie einzelnen Ossikeln in den 
Weichteilen nahe des Os cuboideum.

Zu bemerken ist, dass der Versicherte 1984 wegen einer trimalleolären Sprung-
gelenksfraktur operiert wurde. Hieraus sind degenerative Folgen im Bereich des 
Sprunggelenks zu erwarten.

Die Unfallfolgen aus dem Ereignis vom 25.01.2019 im Sinne einer Sprunggelenks-
kontusion gelten 6-8 Wochen nach dem Ereignis als ausgeheilt.

Die ab dem 16.09.2021 geltend gemachten Beschwerden sind nicht mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis von 2019 zurückzuführen.

13

Am 15. Oktober 2021 verfügte die Suva die Leistungsablehnung. Die medizini-
schen Unterlagen würden keinen sicheren oder wahrscheinlichen Kausalzusam-
menhang zwischen dem Ereignis vom 25. Januar 2019 und den Sprunggelenks-
beschwerden links zeigen (Vi-act. 24).

In der Begleit-E-Mail zur Verfügung hielt die Suva fest, aus der ärztlichen Beurtei-
lung gehe hervor, dass eventuell eine Kausalität zu einem Vorschaden von 1984 
bestehen könnte; Akten hierzu lägen der Suva nicht vor. Sie empfahl ihm, sich 
beim damaligen Unfallversicherer zu melden, damit dieser eine Prüfung vorneh-
men könne (Vi-act. 25). 

3.13 In der Einsprache vom 27. Oktober 2021 bestätigte der Beschwerdeführer, 
1984 am linken Fuss operiert worden zu sein (Vi-act 28). Er habe indes nach 
Verheilen nie die geringsten Beschwerden gehabt, namentlich keine Bewegungs-
einschränkung, Schwellung oder Schmerzen. Am 25. Januar 2019 sei er in einen 
vom Schnee bedeckten Eisblock gefahren. Beim Aufprall sei der linke Ski von 
schneller Fahrt innert Bruchteilen vollständig gestoppt worden; der Impuls habe 
sich mit grosser Heftigkeit über Bindung und Schuh auf das linke Fussgelenk 
fortgesetzt, die Bindung habe sich geöffnet. Er habe die Fahrt mit einem Ski fah-
rend beendet ohne zu stürzen. Unmittelbar darauf sei das Fussgelenk enorm an-
geschwollen, so dass er den Skischuh soweit möglich habe öffnen müssen. Am 
26. Januar 2019 habe er sich untersuchen lassen, um eine Fraktur auszuschlies-
sen. Die Schwellung habe sich rasch weitgehend zurückgebildet; die Bewe-
gungseinschränkung und die Bewegungsschmerzen seien geblieben, worauf die 
Hausärztin Physiotherapie verschrieben habe. Diese habe zu weiterer Verbesse-
rung geführt, worauf er den Eindruck gehabt habe, diese nach dem 24. Juni 2020 
absetzen zu können. Die Bewegungseinschränkung sei zwar geblieben, aber der 
Bewegungsschmerz sei vorübergehend geringer gewesen. Da sie sich wieder 
verstärkt hätten, habe die Hausärztin erneut Physiotherapie verordnet, welche 
wie schon beim ersten Mal eine erneute Linderung der Beschwerden und ver-
besserte Beweglichkeit gebracht habe. Es stehe zweifelsfrei fest, dass die Be-
schwerden am Fussgelenk ausschliesslich mit dem Ereignis vom 25. Januar 
2019 zusammenhängen würden. Die Unfallfolgen 1984 seien vollständig verheilt. 
Zudem hält der Beschwerdeführer fest, von einem Rückfall könne keine Rede 
sein; die Beschwerden hätten allzeit fortbestanden. Es dürfe doch nicht sein, 
dass er bestraft werde, weil er versucht habe, die Therapie bei einer leichten 
Verbesserung auszusetzen im Sinne einer Vermeidung unnötiger Behandlungen.

Am 25. Oktober 2021 erhob auch der Krankenversicherer des Beschwerde-
führers vorsorglich Einsprache (Vi-act. 29), zog diese nach Akteneinsicht am 
25. November 2021 wieder zurück (Vi-act 33).

14

3.14 Im Einspracheentscheid vom 29. November 2021 hielt die Suva dafür, auf-
grund der klinischen und bildgebenden Untersuchungen und der Physiotherapie, 
welche im Juni 2020 beendet worden sei und dann durch die Hausärztin erst im 
April 2021 erneut verordnet worden sei, sei - auch ohne formellen Fallabschluss - 
nicht mehr vom Grundfall auszugehen, sondern zu prüfen, ob es sich bei den be-
klagten Beschwerden um einen Rückfall handle. Es könne dabei voll und ganz 
auf die kreisärztliche Beurteilung vom 13. Oktober 2021 abgestellt werden. Er le-
ge überzeugend dar, dass die nun gemeldeten Beschwerden im Bereich des lin-
ken OSG nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 25. Ja-
nuar 2019 zurückzuführen seien. Eine davon abweichende, begründete ärztliche 
Kausalitätsbeurteilung liege nicht vor. Vielmehr decke sich die kreisärztliche Be-
urteilung mit den medizinischen Akten. Nach dem Unfall habe weder klinisch 
noch bildgebend eine Fraktur festgestellt werden können, jedoch degenerative 
Veränderungen. Der Verdacht auf eine Bandläsion habe bildgebend nicht 
bestätigt werden können. Diagnostiziert worden sei eine Kontusion des linken 
OSG. Zudem sei ein Status nach Trimalleolarfraktur-Operation links 1984 doku-
mentiert. Und auch gemäss Kreisarzt Dr.med. E.________ seien die Beschwer-
den nicht überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 25. Januar 2019 
zurückzuführen. Die Darstellung des Beschwerdeführers, die Fussgelenksbe-
schwerden stünden ausschliesslich mit dem Unfall in Zusammenhang, finde kei-
ne Stütze in den medizinischen Akten.

4.1 In der Beschwerde vom 21. Dezember 2021 wiederholt der Beschwerde-
führer die Chronologie des Falles und ergänzt, eine Physiotherapieverordnung 
werde dem Versicherer immer nach der neunten Behandlung mit der Rechnung 
zugestellt. Mit der Behandlung müsse dabei innert 5 Wochen seit Verordnung 
begonnen werden; die Verordnung sei ein Jahr gültig. Er habe nach Verordnung 
vom 20. April 2021 mit der Behandlung am 28. April 2021 begonnen. Da weder 
der Physiotherapeut noch die Hausärztin über einen Fallabschluss orientiert wor-
den seien, hätten sie davon ausgehen dürfen, dass die Suva weitere Behandlun-
gen übernehme. Dass die Suva nun rückwirkend nicht leiste, widerspreche dem 
Grundsatz von Treu und Glauben.

4.2 Vernehmlassend betont die Suva, sie habe keine Vertrauensgrundlage im 
Sinne von Art. 9 BV geschaffen. Die letzte physiotherapeutische Behandlung im 
Grundfall sei am 24. Juni 2020 erfolgt; danach sei er weitgehend beschwerdefrei 
gewesen. Es sei anschliessend keine weitere ärztliche Behandlung aktenkundig; 
auch sei er voll arbeitsfähig gewesen. Erst zehn Monate später, im April 2021, 
sei erneut Physiotherapie verordnet und bis 1. September 2021 durchgeführt 
worden. Auch wenn der Fall nicht formell abgeschlossen worden sei, sei bei die-

15

ser Sachlage nicht mehr vom Grundfall auszugehen, sondern zu prüfen, ob ein 
Rückfall vorliege. 

Von der im April 2021 verordneten Physiotherapie habe die Suva erst im Sep-
tember 2021 erfahren. Man habe die Rechnung umgehend geprüft und mangels 
Rückfallmeldung zurückgewiesen. Nach Eingang der Bagatellunfall-Meldung ha-
be man zeitnah informiert, die Leistungspflicht zu prüfen. Nach Eingang der Un-
terlagen habe man die Leistungspflicht am 15. Oktober 2021 verneint. Für die 
nach Abschluss des Grundfalls durchgeführte Behandlung sei somit nie eine 
Leistungszusage erfolgt. Mithin habe für den Beschwerdeführer kein Grund zur 
Annahme bestanden, die Suva werde weitere Behandlungskosten bezahlen. 
Dies umso weniger, als der Grundfall bereits im Juni 2020 abgeschlossen wor-
den sei, er weitgehend beschwerdefrei gewesen sei und während zehn Monaten 
keine weitere Behandlung in Anspruch genommen habe. Er habe nicht unbese-
hen darauf vertrauen dürfen, dass die Suva die Kosten der Physiotherapie ein-
fach übernehmen werde, nachdem fast ein ganzes Jahr lang keine weitere Be-
handlung erfolgt sei. Die Voraussetzung für eine Berufung auf Vertrauensschutz 
sei daher nicht gegeben. Der Rückfall sei sodann zu Recht verneint worden.

4.3 In der Stellungnahme vom 12. März 2022 betont der Beschwerdeführer, er 
leide seit dem 25. Januar 2019 ohne Unterbruch unter Bewegungseinschränkung 
und Bewegungsschmerzen. Im Bestreben, auf Selbstheilung zu vertrauen, habe 
er die Physiotherapie unterbrochen. Damit und mit seiner Arbeitsfähigkeit habe 
er Gesundheitskosten vermeiden wollen. Anstatt dies zu honorieren führe dies 
nun aber zu einer Leistungsablehnung. Er halte daran fest, dass die Suva die 
Kosten bis zum Entscheid zu übernehmen habe. Fakt sei, dass weder ihm mit 
anhaltenden Beschwerden noch der Hausärztin noch dem Physiotherapeuten je 
mitgeteilt worden sei, dass der Fall für die Suva abgeschlossen sei. Fakt sei 
ebenso, dass es sich um keinen Rückfall handle.

5. Die Vorbringen des Beschwerdeführers verfangen nicht.

5.1 Es trifft zu, dass die Suva den Fall nach Beendigung der Physiotherapie im 
Juni 2020 weder förmlich abschloss, noch informell über den Fallabschluss in-
formierte. In Anbetracht des Unfallereignisses vom 25. Januar 2019 (Fahrt mit 
linkem Ski frontal in Eisblock, kein Sturz; vgl. oben Erw. 3.1; 3.13), der klinischen 
und bildgebenden Befunde (geringer Druckschmerz, Schwellung, keine Fraktur, 
degenerative Veränderungen; vgl. oben Erw. 3.2 - 3.4) und der Diagnose Direk-
tanschlag Malleolus medialis links am 25. Januar 2019 und St.n. Trimalleolarfx-
OP links 1984 sowie der erstmaligen Physiotherapieverordnung vom Juli 2019, 
der zweitmaligen vom Dezember 2019 und der Beendigung der Physiotherapie 

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im Juni 2020 sowie dem Ausbleiben der Notwendigkeit einer eigentlichen ärztli-
chen Behandlung durfte die Suva von einem harmlosen Unfall mit günstigem 
Heilungsverlauf ausgehen und den Fall stillschweigend abschliessen. Es liegen 
keine ärztlichen Berichte vor, welche dieses Vorgehen als fehlerhaft erscheinen 
liessen. 

5.2 Durfte der Fall nach dem Gesagten nach Beendigung der Physiotherapie 
im Juni 2020 stillschweigend abgeschlossen werden, dann sind die mit der Ein-
reichung der Physiotherapie-Rechnung resp. der Bagatellunfall-Meldung im Sep-
tember 2021 gemeldeten Beschwerden OSG links unter dem Titel Rückfall zu 
prüfen. Denn Hinweise, dass aufgrund von Brückensymptomen über zwei Jahre 
nach dem Unfall weiterhin vom Grundfall ausgegangen werden müsste, liegen 
keine vor. Einzig der Beschwerdeführer macht geltend, die Beschwerden in Form 
von Bewegungsschmerzen und Bewegungseinschränkung hätten gar nie auf-
gehört. Wohl setzen Brückensymptome nicht zwingend ärztliche Berichte voraus 
(vgl. oben Erw. 2.4). Bei dem vorliegend harmlosen Unfall, den gegebenen klini-
schen und radiologischen Befunden, dem weitgehenden Fehlen einer ärztlichen 
Behandlung und den unbestritten vorliegenden degenerativen Veränderungen 
sowie der Beendigung der Physiotherapie im Juni 2020 vermag die beschwerde-
führerische Behauptung ununterbrochener Beschwerden allein den Nachweis 
nicht zu erbringen, dass auch die zehn Monate später wieder aufgenommene 
Physiotherapie dem Grundfall geschuldet wäre. 

5.3 Ist somit die Leistungspflicht unter dem Titel 'Rückfall' zu prüfen, hätte die 
Suva für Heilbehandlung nur aufzukommen, wenn zwischen den erneut geltend 
gemachten Sprunggelenksbeschwerden und der seinerzeit beim Unfall vom 
25. Januar 2019 erlittenen Gesundheitsschädigung mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (vgl. 
oben Erw. 2.3). Dies haben die beiden Kreisärzte Dr.med. E.________ mit kurzer 
Beurteilung vom 8. Oktober 2021 (vgl. oben Erw. 3.10) und Dr.med. F.________ 
mit ausführlicher ärztlicher Beurteilung vom 13. Oktober 2021 (vgl. oben Erw. 
3.12) nachvollziehbar und im Ergebnis schlüssig beantwortet bzw. ausgeschlos-
sen. Für diese Beurteilung hatte die Suva die ärztlichen Berichte der behandeln-
den Ärzte eingeholt und den Kreisärzten vorgelegt. Namentlich aus dem Bericht 
Dr.med. F.________ geht hervor, dass ihm die umfassenden Akten zur Verfü-
gung standen und er diese in seine Beurteilung einbezogen hat. Er fasst den Un-
fallhergang und die wesentlichen Befunde und Diagnosen ohne Widersprüche zu 
den Akten zusammen und gelangt nachvollziehbar zum Schluss, dass die ge-
klagten Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereig-
nis von 2019 zurückzuführen sind, da der Beschwerdeführer am 25. Januar 2019 

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ein Stauchungstrauma des linken OSG erlitt und sich klinisch eine perimalleoläre 
Schwellung zeigte aber keine weiteren pathologischen Befunde, namentlich auch 
keine frische ossäre Fraktur. Dr.med. F.________ beurteilte diese Unfallfolgen 
als in 6 bis 8 Wochen nach dem Ereignis als ausgeheilt. Gleichzeitig wies er auf 
die radiologisch festgestellten diversen degenerativen Veränderungen hin sowie 
namentlich auf die 1984 operierte trimalleoläre OSG-Fraktur, aus welcher dege-
nerative Folgen zu erwarten seien. 

Die Vorinstanz stellte zu Recht fest, dass keine ärztlichen Beurteilungen vorlie-
gen, welche an dieser, auf den umfassenden Befunden beruhenden, nachvoll-
ziehbaren und schlüssigen Beurteilung auch nur geringe Zweifel zu erwecken 
vermögen. Soweit die Hausärztin mit Bericht vom 24. September 2021 - neben 
hier nicht interessierenden HWS-Beschwerden - betreffend OSG links von Rest-
beschwerden auch am medialen Malleolus linkes OSG mit Schmerzen beim Ge-
hen (vgl. oben Erw. 3.9) spricht und als Ereignis den 25. Januar 2019 nennt, so 
begründet sie einen Zusammenhang nicht weiter. Im Gegensatz zu den ersten 
beiden Physiotherapieverordnungen erwähnt sie weder in diesem Bericht noch in 
der Verordnung vom April 2021 die Trimalleolarfraktur-OP links von 1984. Inwie-
fern diese im Jahr zuvor und nahe am Unfallereignis vom 25. Januar 2019 für die 
Beschwerden eine Rolle gespielt haben soll, im Jahr 2021 dann aber plötzlich 
nicht mehr, erscheint nicht nachvollziehbar. Dies insbesondere auch daher nicht, 
weil gemäss Kreisarzt nach jener Verletzung bzw. Operation mit degenerativen 
Veränderungen zu rechnen ist und solche bildgebend auch festgestellt wurden. 
Gegen einen Zusammenhang spricht sodann auch die Tatsache, dass die 
Hausärztin im April 2021 nicht eine 'dritte' Physiotherapieverordnung ausgestellt 
hat, sondern eine erste. Mithin ging auch sie offenbar nicht von einer Fortsetzung 
der im Juni 2020 abgeschlossenen Therapie aus. 

Soweit der Beschwerdeführer selber einen Zusammenhang der Beschwerden 
und dem Unfall bzw. Eingriff von 1984 ausschliesst mit der Begründung, der Un-
fall sei zu lange zurück und die damalige Verletzung vollständig verheilt und vor 
dem Unfall vom Januar 2019 habe er keinerlei Beschwerden gehabt, so ist dies 
nicht zu hören. Zum einen lässt die damalige Verletzung (wie bereits erwähnt) 
Spätfolgen erwarten und zum andern handelt es sich um eine beweisrechtlich 
unzulässige Argumentation im Sinne von "nach dem Unfall, also wegen des Un-
falls" (post hoc, ergo propter hoc, Urteil BGer 8C_387/2021 vom 2.8.2021 Erw. 
4.2.2 m.w.H.). Schliesslich aber liegt es auch nicht an der Suva, den Beweis für 
die Ursache der geklagten Beschwerden zu erbringen; sie hat nicht nachzuwei-
sen, dass die Beschwerden auf die Verletzung von 1984 zurückzuführen sind 
(Urteil BGer 8C_608/2020 vom 15.12.2020 Erw. 5.2). Die Suva ist dann leis-
tungspflichtig, wenn der Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 25. Ja-

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nuar 2019 und den geklagten Beschwerden, dem Rückfall, mit dem Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist, wobei die Folgen der 
Beweislosigkeit der Beschwerdeführer zu tragen hat. Dass dieser Nachweis nicht 
gelingt, hat die Suva gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung dargetan.

5.4 Die Suva trifft schliesslich auch keine Leistungspflicht aus Vertrauens-
schutz. Wie bereits dargelegt, durfte sie den Fall nach Beendigung der Physio-
therapie im Juni 2020 stillschweigend abschliessen. Irgendwelche Äusserungen, 
Handlungen oder auch Unterlassungen, gestützt auf welche der Beschwerdefüh-
rer darauf vertrauen durfte, die Kosten für die im April 2021 begonnene Physio-
therapie würden durch die Suva getragen, sind nicht auszumachen. Die Suva er-
brachte auch keine Leistungen, welche sie später zurückfordern wollte. Vielmehr 
wurde sie erst im September 2021 über den Leistungsbezug des Beschwerde-
führers in Kenntnis gesetzt, worauf sie umgehend mit der Leistungsprüfung be-
gann. Auch wenn sie mit der Verfügung vom Oktober 2021 die Übernahme von 
vom Beschwerdeführer bereits seit April 2021 bezogenen Heilkosten rückwirkend 
ablehnte, stellt sich die Frage des Vertrauensschutzes mangels Rückerstattung 
zu Unrecht bezogener Leistungen gar nicht. Vielmehr war die Suva berechtigt, 
nach Eingang der Rechnung für die Physiotherapie ihre Leistungspflicht zu prü-
fen und die Leistung abzulehnen (vgl. oben Erw. 2.5).

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde damit als unbegründet, 
weshalb sie abzuweisen ist. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Suva den Fall 
nach Beendigung der Physiotherapie im Juni 2020 stillschweigend abschloss, die 
Physiotherapie ab April 2021 unter dem Titel Rückfall überprüfte und eine Leis-
tungspflicht ausschloss. Eine Leistungspflicht besteht ebenso wenig aus Vertrau-
ensschutz.

7. Es werden keine Kosten erhoben; Anspruch auf eine Parteientschädigung 
besteht nicht (Art. 61 lit. fbis und g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit BAG, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 14. April 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 2. Mai 2022