# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 72dcbfa4-d0c8-5ec9-8c81-cfde82240431
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 20.01.2014 SB130281
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB130281_2014-01-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB130281-O/U/eh 
 
 

Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. S. Volken und die 

Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos sowie die Gerichtsschreiberin  

lic. iur. C. Grieder 

 

Urteil vom 20. Januar 2014 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis,  
vertreten durch Leitende Staatsanwältin lic. iur. C. Wiederkehr,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend  

Beschimpfung 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon, Einzelgericht, vom  
8. Mai 2013 (GG130009) 

 

- 2 - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 12. März 2013 

(Urk. 19) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz:  

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig der Beschimpfung im Sinne von Art. 177 

Abs. 1 StGB. 

2. Vom Vorwurf der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB 

wird der Beschuldigte freigesprochen. 

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu 

Fr. 30.–. 

4. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre 

festgesetzt. 

5. Die Zivilklage des Privatklägers B._____ wird auf den Zivilweg verwiesen. 

6. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 1'500.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr.         Kosten Kantonspolizei 

Fr. 1'000.00   Gebühr Strafuntersuchung gemäss § 4 GebV StrV 

Fr.         Kanzleikosten 

Fr.         Auslagen Vorverfahren 

Fr.         amtliche Verteidigung (bisher) 
 
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

7. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem 

Beschuldigten auferlegt. 

- 3 - 

8. (Mitteilungen) 

9. (Rechtsmittel) 

 

Berufungsanträge: 

 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

(Urk. 58 sinngemäss) 

1. Es sei Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichts Dietikon (Geschäfts-Nr. 

130009-M) in Sachen der Staatsanwaltschaft Limmat/Albis, gegen A._____, 

geb. tt. Juni 1949 aufzuheben und es sei der Beschuldigte vom Vorwurf der 

Beschimpfung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB freizusprechen. 

2. (…) 

3. Es sei dem freizusprechenden A._____ eine angemessene Entschädigung 

in der Höhe von Fr. 1'500.00 zuzusprechen.  

4. Es sei der Beschuldigte B._____ zur Zahlung von Fr. 500.00 als Genugtu-

ung an den Zivilkläger, A._____, zu verpflichten. 

 b) Der Staatsanwaltschaft: 

 (Urk. 51) 

 Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils 

 

 

 

- 4 - 

Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1.1. Der Verlauf des Verfahrens bis zum vorinstanzlichen Urteil ergibt sich aus 

dem Entscheid vom 8. Mai 2013 (Urk. 42 S. 3).  

1.2. Mit vorstehend aufgeführtem Urteil vom 8. Mai 2013 wurde der Beschuldigte 

der Beschimpfung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB schuldig gesprochen. Vom 

Vorwurf der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB wurde der  

Beschuldigte freigesprochen. Der Beschuldigte wurde mit einer bedingten Geld-

strafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.-- bestraft. Die Probezeit wurde auf 2 Jahre 

festgesetzt. Die Zivilklage des Privatklägers B._____ wurde auf den Zivilweg ver-

wiesen. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens wurde 

dem Beschuldigten auferlegt (Urk. 42 S. 19 ff.).  

1.3. Gegen dieses Urteil liess der Beschuldigte mit Eingabe vom 20. Mai 2013 

Berufung anmelden (Urk. 38). Nach Zustellung des begründeten Urteils am 8. Juli 

2013 (Urk. 41/3), reichte die Verteidigung am 29. Juli 2013 eine mit Berufungser-

klärung bezeichnete Eingabe ein (Urk. 44). Nach entsprechender schriftlicher Auf-

forderung zur Präzisierung und vor allem zur Stellung von klaren Anträgen  

(Urk. 46) reichte die Verteidigung am 8. August 2013 die Berufungserklärung ein 

(Urk. 47). Mit Präsidialverfügung vom 9. August 2013 erhielt die Staatsanwalt-

schaft die Berufungserklärung zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung 

zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen, während der  

Beschuldigte aufgefordert wurde, dem Gericht das "Datenerfassungsblatt" sowie 

die aufgelisteten Unterlagen einzureichen (Urk. 49). Mit Eingabe vom 15. August 

2013 beantragte die Staatsanwaltschaft die Bestätigung des vorinstanzlichen  

Urteils (Urk. 51). Zudem ersuchte sie unter Hinweis auf Art. 405 Abs. 2 StPO um 

Dispensation von der Teilnahme an der Berufungsverhandlung.  

1.4. Am 20. Januar 2014 fand die Berufungsverhandlung statt (Prot. II S. 4ff.).  

 

- 5 - 

II. Berufungsumfang 

Der Beschuldige verlangt einen Freispruch und beantragt, die Kosten auf die 

Staatskasse zu nehmen. Weiter sei dem Beschuldigten eine Entschädigung von 

Fr. 1'500.-- zuzusprechen und schliesslich sei der Privatkläger B._____ zur Zah-

lung einer Genugtuung von Fr. 500.-- an den Beschuldigten zu verpflichten. Ange-

fochten sind demnach die Dispositiv Ziffern 1, 3, 4 und 7. Nicht angefochten sind 

die Dispositiv Ziffern 2, 5 und 6. Somit ist die Rechtskraft der Dispositiv Ziffern 2, 

5 und 6 des vorinstanzlichen Urteils festzustellen. Die restlichen Punkte des  

vorinstanzlichen Urteils sind zu überprüfen.  

 

III. Sachverhalt und rechtliche Würdigung 

1. Die vorinstanzlichen Ausführungen zum Sachverhalt betreffend die Äusse-

rung "Arschloch" sind unbestritten. Bestritten ist allerdings, dass der Beschuldigte 

den Privatkläger mit "cornuto" betitelt haben soll (Urk. 56 S. 3). Diesbezüglich ist 

auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz zu verweisen, wonach der  

Privatkläger hinsichtlich der angeblichen verbalen Äusserungen des Beschuldig-

ten gleichlautend, deckungsgleich und verlässlich ausgesagt habe und es sich bei 

den Bestreitungen des Beschuldigten um Schutzbehauptungen handle. Mit der 

Vorinstanz lässt sich jedoch nicht erstellen, dass der Beschuldigte die Äusserung 

"cornuto" gemäss der Anklageschrift viermal gemacht hat (zum Ganzen: Urk. 42 

S. 9f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Folglich ist auch der Vorwurf, der Beschuldigte habe 

den Privatkläger "cornuto" genannt, erstellt. In rechtlicher Hinsicht bestreitet die 

Verteidigung sinngemäss, dass das Wort "Arschloch" geeignet ist, jemanden in 

seiner Ehre anzugreifen und führt in diesem Zusammenhang aus, dass das Wort 

"Arschloch" so oft in der Gesellschaft verwendet werde, dass daraus gar keinen 

rügenden Charakter festgestellt werden könne. Das Wort sei zu einem täglich  

gebrauchten Wort geworden (Urk. 44, Urk. 58). Dagegen erklärt die Verteidigung 

anlässlich der Berufungsverhandlung, dass sie die Äusserung "cornuto" für ehren-

rührig halte (Prot. II S. 6). 

- 6 - 

2. Wegen Beschimpfung im Sinne von Art. 177 StGB ist strafbar, wer jeman-

den in anderer Weise als gemäss Art. 173 oder 174 StGB in seiner Ehre angreift, 

namentlich durch eine Tatsachenbehauptung gegenüber dem Verletzten sowie 

einem Werturteil gegenüber Dritten und gegenüber dem Verletzten. Gegenstand 

der Beschimpfung ist entweder eine Formalinjurie dem Verletzten oder Dritten 

gegenüber oder aber eine üble Nachrede/Verleumdung unter vier Augen, d.h. nur 

gegenüber dem Verletzten selbst (BSK StGB-Riklin, 3. Auflage, Basel 2013,  

Art. 177 N 1). Bei der Äusserung negativer Werturteile gegenüber dem Betroffe-

nen oder Dritten ist objektiv erforderlich, dass der Täter seine Verachtung des  

Betroffenen kundtut, ihn "der Schimpf und der Schande preisgibt". Das negative 

Urteil muss den sittlich-menschlichen Wert des Angegriffenen betreffen  

(Donatsch, Strafrecht III, 9. Auflage, Zürich 2008, S. 373 m.w.H.).  

 Eine Formal- oder Verbalinjurie ist ein blosser Ausdruck der Missachtung, 

ohne dass sich die Aussage erkennbar auf bestimmte, dem Beweis zugängliche 

Tatsachen stützt (BSK StGB-Riklin, a.a.O., Art. 177 N 4). Keine Beschimpfung ist 

die blosse Verletzung elementarer Anstandsregeln (Trechsel/Lieber, in Trechsel/ 

Pieth (Hrsg.), StGB PK, 2. Auflage, Zürich/St. Gallen 2013, Art. 177 N 3;  

Donatsch, Strafrecht III, a.a.O., S. 374).  

In subjektiver Hinsicht ist Vorsatz erforderlich. Der Täter muss mit Wissen und 

Willen jemandem gegenüber ein ehrenrühriges Werturteil über den Betroffenen 

kundgeben. Besteht somit die Beschimpfung in einem reinen Werteurteil, muss 

sich der Vorsatz einzig darauf richten, dass die Äusserung ehrenrührig ist  

(Donatsch, Strafrecht III, a.a.O, S. 374).3. Wie die Vorinstanz zutreffend festge-

halten hat, haben die Äusserungen des Beschuldigten, nämlich "Arschloch" und 

"cornuto", ehrenrührigen Charakter, wobei es sich bei beiden Ausdrücken um rei-

ne Werturteile dem Verletzten gegenüber handelt. Die Ehrenrührigkeit des Wortes 

"cornuto" anerkennt - wie bereits erwähnt (Ziff. III. 1.) - auch die Verteidigung 

(Prot. II S. 6). Selbst wenn in der heutigen Zeit gewisse Schimpfwörter  

inflationär verwendet werden, so muss klar festgehalten werden, dass beide vom 

Beschuldigten verwendeten Wörter weder umgangssprachlich sind noch im Alltag 

ständig verwendet werden. Zudem sind sowohl der Beschuldigte als auch der  

- 7 - 

Privatkläger in einem Alter in dem nicht mehr eine Fäkal- oder von Schimpf-

wörtern geprägte Umgangssprache verwendet wird. Die zwischen dem Beschul-

digten und dem Privatkläger von beiden erklärte angespannte Situation ändert 

nichts daran, dass die beiden Wörter im hiesigen Sprachgebrauch abwertend 

sind. Die Bedeutung dieser Wörter war dem Beschuldigten bekannt und er wusste 

auch, dass diese herabmindernd und somit ehrenrührig sind. Damit hat er sich 

der Beschimpfung in Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB schuldig gemacht.  

4. Der Verteidiger führt anlässlich der Berufungsverhandlung sinngemäss  

weiter an, die Äusserung "Arschloch" sei direkt auf die durch den Privatkläger 

ausgesprochene Drohung erfolgt, weshalb jene unter den Rechtfertigungsgrund 

der Notwehr falle und der Beschuldigte vom Vorwurf der Beschimpfung freizu-

sprechen sei (Urk. 58 S. 3f.). Es liegt jedoch auf der Hand, dass sich eine  

Beschimpfung zur Abwehr eines Angriffs, in diesem Fall einer Drohung, über-

haupt nicht eignet und dies auch nicht dem Willen des Beschuldigten entsprach. 

Dass die durch den Beschuldigten ausgesprochene Beschimpfung als unmittel-

bare Reaktion auf die durch den Privatkläger geäusserte Drohung erfolgte, ist 

vielmehr im Rahmen der Strafzumessung zu berücksichtigen.  

 

IV. Sanktion 

1. Die vorinstanzlichen Erwägungen zum Strafrahmen und zur Strafzumessung 

sind zu bestätigen und es kann zur Vermeidung von Wiederholungen darauf ver-

wiesen werden (Urk. 42 S. 13; Art. 82 Abs. 4 StPO). Ergänzend sei diesbezüglich 

einzig auf die einschlägigen Entscheide des Bundesgerichts hingewiesen (BGE 

136 IV 55 E.5.4; Entscheide des Bundesgerichts 6B_323/2010 vom 23. Juni 2010 

E.2, 6B_865/2009 vom 25. März 2010 und 6B_238/2009 vom 8. März 2010, je mit 

Hinweisen).  

2. Den Ausführungen der Vorinstanz betreffend die objektive Tatkomponente 

ist zuzustimmen. Es ist zutreffend, dass sowohl der Beschuldigte als auch der 

Privatkläger festgehalten haben, dass zwischen ihnen bereits seit mehreren  

Jahren ein Zwist besteht, der am 30. Juni 2012 eskaliert ist und in einer Drohung 

- 8 - 

des Privatklägers B._____ und den Beschimpfungen des Beschuldigten seinen 

vorläufigen Höhepunkt gefunden hat. Es ist mit der Vorinstanz zu berücksichtigen, 

dass der Beschuldigte mit den Beschimpfungen auf eine Drohung des Privat-

klägers reagiert hat. Das objektive Tatverschulden ist als leicht zu qualifizieren. 

3. Auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erläuterungen zur subjektiven Tat-

schwere wie auch zur Täterkomponente kann verwiesen werden (Urk. 42 S. 15f.; 

Art. 82 Abs. 4 StPO).  

.4. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass sich aus den persönlichen Verhält-

nissen und dem Werdegang keine strafzumessungsrelevanten Faktoren ableiten 

lassen (vgl. Urk. 42 S. 15 Ziff. 3.2.). Im Zentralstrafregister sind keine Vorstrafen 

verzeichnet (Urk. 43). 

5. In Würdigung sämtlicher Elemente sowohl der Tat- als auch der Täterkom-

ponente ist die von der Vorinstanz ausgefällte Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu 

bestätigen.  

6.1. Wie die Vorinstanz richtig festgehalten hat, richtet sich bei der Geldstrafe die 

Höhe des Tagessatzes nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen 

des Täters im Zeitpunkt des Urteils, namentlich nach Einkommen und - soweit er 

davon lebt - Vermögen, ferner nach seinem Lebensaufwand, allfälligen Familien- 

und Unterstützungspflichten und nach dem Existenzminimum (Art. 34 Abs. 2 

StGB).  

6.2. Die finanziellen Verhältnisse des Beschuldigten wurden von der Vorinstanz 

erhoben und entsprechend aufgeführt (Urk. 42 S. 15). Anlässlich der heutigen  

Berufungsverhandlung führte der Beschuldigte aktualisierend aus, dass er  

inzwischen Schulden in der Höhe von Fr. 120'000.-- habe. 

6.3. Die finanziellen Verhältnisse des Beschuldigten sind nach wie vor beschei-

den, weshalb ein Tagessatz in der Höhe von Fr. 30.-- als angemessen erscheint.  

7. In Gesamtwürdigung der strafzumessungsrelevanten Kriterien ist der  

Beschuldigte mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.-- zu bestrafen.  

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V. Vollzug 

Auf die diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz kann vollumfänglich  

verwiesen werden (Urk. 42 S. 16; Art. 82 Abs. 4 StPO). Der Vollzug der Geld-

strafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.- ist aufzuschieben und die Probezeit auf 

zwei Jahre festzusetzen.  

 

V. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Ausgangsgemäss sind die Kosten der Untersuchung und des erstinstanzli-

chen Verfahrens dem Beschuldigten aufzuerlegen (Art. 426 Abs. 1 StPO), wes-

halb die vorinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 7) zu bestätigen ist.  

2.1. Die Kosten des Berufungsverfahrens sind auf Fr. 2'500.- zu veranschlagen 

(Art. 424 Abs. 1 StPO i.V.m. § 16 Abs. 1 und § 14 der Gebührenverordnung des 

Obergerichts, LS. 211.11.).  

2.2. Im Berufungsverfahren unterliegt der Beschuldigte mit seinen Anträgen voll-

umfänglich, weshalb ihm die Kosten dieses Verfahren aufzuerlegen sind (Art. 428 

Abs. 1 StPO).  

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom  

8. Mai 2013 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

 

"2. Vom Vorwurf der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB wird 
der Beschuldigte freigesprochen. 

3.-4. (…) 

5. Die Zivilklage des Privatklägers B._____ wird auf den Zivilweg verwiesen. 

- 10 - 

6. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: 

 Fr. 1'500.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr.         Kosten Kantonspolizei 

Fr. 1'000.00   Gebühr Strafuntersuchung gemäss § 4 GebV StrV 

Fr.         Kanzleikosten 

Fr.         Auslagen Vorverfahren 

Fr.         amtliche Verteidigung (bisher) 
 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

7.-9. (…)" 

 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

 
Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig der Beschimpfung im Sinne von 

Art. 177 Abs. 1 StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu 

Fr. 30.--.  

3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre 

festgesetzt.  

4. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 7) wird bestätigt. 

5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 2'500.--.  

6. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.  

7. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die erbetene Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  
des Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis (versandt) 
− den Privatkläger B._____ (übergeben) 

- 11 - 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die erbetene Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  
des Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis 
− den Privatkläger B._____  

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung all-

fälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A 
− die Kantonspolizei Zürich, KIA-ZA, mit separatem Schreiben  

(§ 54a Abs. 1 PolG) 

8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen 

erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

 Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 20. Januar 2014 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. F. Bollinger  
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. C. Grieder 
 

 

- 12 - 

Zur Beachtung: 

Der/die Verurteilte wird auf die Folgen der Nichtbewährung während der Probezeit aufmerksam 

gemacht: 

Wurde der Vollzug einer Geldstrafe unter Ansetzung einer Probezeit aufgeschoben, muss sie vor-

erst nicht bezahlt werden. Bewährt sich der/die Verurteilte bis zum Ablauf der Probezeit, muss 

er/sie die Geldstrafe definitiv nicht mehr bezahlen (Art. 45 StGB); Analoges gilt für die bedingte 

Freiheitsstrafe. 

Eine bedingte Strafe bzw. der bedingte Teil einer Strafe kann im Übrigen vollzogen werden 

(Art. 46 Abs. 1 bzw. Abs. 4 StGB), 

- wenn der/die Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begeht, 

- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet. 

 
 
 
 
 
 
 
 

	Urteil vom 20. Januar 2014
	 Anklage:
	Urteil der Vorinstanz:
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig der Beschimpfung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB.
	2. Vom Vorwurf der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB wird der Beschuldigte freigesprochen.
	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.–.
	4. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt.
	5. Die Zivilklage des Privatklägers B._____ wird auf den Zivilweg verwiesen.
	6. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	7. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
	8. (Mitteilungen)
	9. (Rechtsmittel)
	1. Es sei Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichts Dietikon (Geschäfts-Nr. 130009-M) in Sachen der Staatsanwaltschaft Limmat/Albis, gegen A._____, geb. tt. Juni 1949 aufzuheben und es sei der Beschuldigte vom Vorwurf der Beschimpfung im Sinne von Art. ...
	2. (…)
	3. Es sei dem freizusprechenden A._____ eine angemessene Entschädigung in der Höhe von Fr. 1'500.00 zuzusprechen.
	4. Es sei der Beschuldigte B._____ zur Zahlung von Fr. 500.00 als Genugtuung an den Zivilkläger, A._____, zu verpflichten.
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom  8. Mai 2013 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	6. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig der Beschimpfung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB.
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.--.
	3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt.
	4. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 7) wird bestätigt.
	5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 2'500.--.
	6. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
	7. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die erbetene Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis (versandt)
	 den Privatkläger B._____ (übergeben)
	 die erbetene Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis
	 den Privatkläger B._____
	 die Vorinstanz
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die Kantonspolizei Zürich, KIA-ZA, mit separatem Schreiben  (§ 54a Abs. 1 PolG)

	8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
	Zur Beachtung:
	- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet.