# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 65a5c7cb-8473-5ee7-8347-9a3033743d24
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-05-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.05.2015 B-3100/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3100-2015_2015-05-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 
 Abteilung II 

B-3100/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  M a i  2 0 1 5   

Besetzung 
 Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), 

Richter David Weiss, Richter Francesco Brentani,    

Gerichtsschreiberin Marion Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch lic. iur. Daniel Tschopp, Advokat,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Kostenentscheid. 

 

 

 

B-3100/2015 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil B-4464/2012 vom  

25. August 2014 die von A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) 

– vertreten durch Advokat lic. iur. Daniel Tschopp – gegen eine Verfügung 

der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA oder Vo-

rinstanz) vom 28. Juni 2012 erhobene Beschwerde abwies, zufolge Bewil-

ligung der unentgeltlichen Rechtspflege keine Verfahrenskosten erhob und 

dem Vertreter der Beschwerdeführerin eine Entschädigung aus der Ge-

richtskasse von Fr. 1'600.– zusprach, 

dass das Bundesgericht mit Urteil 8C_713/2014 vom 4. Mai 2015 die hier-

gegen erhobene Beschwerde der Beschwerdeführerin guthiess und die 

Sache einerseits zur korrekten Feststellung des Sachverhalts und zur 

neuen Verfügung an die IVSTA sowie andererseits zur Neuverlegung der 

Kosten und der Parteientschädigung des vorangegangenen Verfahrens 

ans Bundesverwaltungsgericht zurückwies, 

dass die vom Bundesgericht mit Urteil 8C_713/2014 vom 4. Mai 2015 ver-

fügte Rückweisung praxisgemäss in Bezug auf die Kostenfrage als volles 

Obsiegen der beschwerdeführenden Partei zu behandeln ist (BGE 132 V 

215 E. 6),  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens für das Beschwerdeverfahren B-

4464/2012 vor dem Bundesverwaltungsgericht keine Verfahrenskosten zu 

erheben sind (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG),  

dass der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Entschädigung für die ihr 

erwachsenen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zuzuspre-

chen ist (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. 

Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver-

waltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Beschwerdeführerin im Anschluss an die Eröffnung des Urteils B-

4464/2012 des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. August 2014 dem 

Bundesverwaltungsgericht eine Kostennote vom 28. August 2014 über den 

Betrag von Fr. 2'776.65 (inkl. Barauslagen, exkl. Mehrwertsteuer [sic]) ein-

gereicht hat, 

dass der geltend gemachte Aufwand auf Grund der Akten sowie unter Be-

rücksichtigung des gebotenen und aktenkundigen Aufwands als vertretbar 

erscheint (vgl. Art. 14 VGKE). 

B-3100/2015 

Seite 3 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Für das Verfahren B-4464/2012 vor dem Bundesverwaltungsgericht wer-

den keine Verfahrenskosten erhoben.  

2.  

Der Beschwerdeführerin wird für das Verfahren B-4464/2012 vor dem Bun-

desverwaltungsgericht eine durch die Vorinstanz zu leistende Parteient-

schädigung in der Höhe von Fr. 2'776.65 zugesprochen. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde); 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde); 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Gerichtsurkunde). 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Vera Marantelli Marion Sutter 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be-

schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 2. Juni 2015