# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 422aaeaa-b224-532a-b1a7-b2d0f4a8a1b0
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-21
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 21.04.2015 605 2013 261
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2013-261_2015-04-21.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2013 261

Urteil vom 21. April 2015

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Anne-Sophie Peyraud
Richter: Josef Hayoz, Marianne Jungo
Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Bernhard Schaaf

Parteien A.________, Beschwerdeführer     

gegen

INVALIDENVERSICHERUNGSSTELLE DES KANTONS FREIBURG, 
Vorinstanz    

Gegenstand Invalidenversicherung – Rente

Beschwerde vom 12. Dezember 2013 gegen die Verfügung vom 
8. November 2013

Kantonsgericht KG

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Sachverhalt

A. A.________, geboren 1974, am 31. Dezember 2007 in die Schweiz eingereister deutscher 
Staatsangehöriger, wohnhaft in B.________, arbeitete vom 15. Januar 2008 bis 30. Mai 2011 bei 
der C.________, zunächst in einem Vollpensum und ab November 2009 gemäss den Angaben 
des Arbeitgebers zu 50%. Ab 1. Juni 2011 war er in einer Filiale in B.________ ("D.________") 
tätig, gemäss Arbeitsvertrag in einem Vollpensum, tatsächlich aber offenbar wiederum in Teilzeit 
zu 50%.

Bereits am 12. Januar 2011 hatte er sich wegen einer seit Dezember 2008 bestehenden korona-
ren Herzkrankheit für den Leistungsbezug bei der Invalidenversicherungsstelle des Kantons Frei-
burg (nachfolgend: IV-Stelle) angemeldet.

Am 28. Juni 2012 ordnete diese eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. E.________, 
Facharzt FMH für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, an. Gemäss dem Gutachten be-
stand in jeder Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit bei einer um 10% reduzierten Leistungsfähigkeit, 
weshalb die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. November 2013 den Anspruch auf eine Invalidenrente, 
aufgrund eines Invaliditätsgrades von 4%, ablehnte.

B. Am 12. Dezember 2013 erhebt A.________ Beschwerde beim Kantonsgericht Freiburg, und 
beantragt, die Verfügung vom 8. November 2013 sei aufzuheben und ihm mindestens eine halbe 
Invalidenrente auszurichten. Die Einschätzung der IV hinsichtlich einer angepassten Arbeit sei 
nicht realistisch. Er leide unter anderem an einer koronaren Herzkrankheit sowie an psychischen 
Problemen und sei deshalb nicht mehr voll erwerbsfähig.

Am 27. Dezember 2013 reicht er ein Gesuch um teilweise unentgeltliche Rechtspflege (nach-
folgend: URP-Gesuch) ein.

In ihren Bemerkungen vom 31. Januar 2014 hält die IV-Stelle an ihrer Verfügung fest und bean-
tragt die Abweisung der Beschwerde. Es sei nicht von einer relevanten Einschränkung der Arbeits-
fähigkeit auszugehen.

Mit Verfügung vom 12. Februar 2014 wurde das URP-Gesuch gutgeheissen.

Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels bringen die Parteien keine wesentlichen neuen Argu-
mente vor.

Mit Schreiben vom 20. Mai 2014 wird der GastroSocial Pensionskasse als von der Verfügung 
betroffener BVG-Versicherer, Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Diese stellt am 30. Mai 
2014 den Antrag auf Abweisung der Beschwerde, verweist auf die Ausführungen der IV-Stelle und 
verzichtet im Übrigen auf eine Vernehmlassung.

Im weiteren Verlauf reicht der Beschwerdeführer am 10. Juni sowie am 7. Juli 2014 spontan 
weitere Arztberichte ein. Diese werden der IV-Stelle jeweils zur Kenntnisnahme zugestellt.

Am 4. Februar 2015 werden die Parteien darüber informiert, dass dem Verfahren das Dossier der 
Syna Arbeitslosenkasse, Tafers, aus dem parallelen Arbeitslosenversicherungs-Verfahren (Dossier 
605 2013 261) beigefügt wird.

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Es fand kein zusätzlicher Schriftenwechsel statt.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit sie für die Urteilsfindung mass-
gebend sind, aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1. Die Beschwerde vom 12. Dezember 2013 gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 8. Novem-
ber 2013 ist fristgerecht bei der sachlich und örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht 
worden. Der Beschwerdeführer hat ein schutzwürdiges Interesse, dass das Kantonsgericht, I. So-
zialversicherungsgerichtshof, prüft, ob er Anspruch auf eine Invalidenrente hat.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. a) Im Sinne von Art. 8 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), welches hier aufgrund von Art. 1 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) zur Anwen-
dung kommt, ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 4 Abs. 1 IVG kann Invalidität die Folge von Geburtsge-
brechen, Krankheit oder Unfall sein.

Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine 
Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG; der am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Abs. 2 hat allerdings den bisher geltenden 
Begriff der Erwerbsunfähigkeit nicht modifiziert, BGE 135 V 215 Erw. 7.3).

Versicherte haben gemäss Art. 28 IVG Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 
70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, 
wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Pro-
zent invalid sind.

b) Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche 
Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG 
bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversiche-
rungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die ver-
sicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver-
werten, abwenden könnte; das Mass des Erwartbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt 
(BGE 131 V 49, 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 298 
Erw. 4c in fine). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens setzt zunächst eine fach-
ärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich anerkannten Klassifika-
tionssystem voraus. Wie jede andere psychische Beeinträchtigung begründet indes eine diagnosti-
zierte Krankheit als solche noch keine Invalidität. Vielmehr muss unter Berücksichtigung der Scha-

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denminderungspflicht, insbesondere auch unter Berücksichtigung von zumutbaren Therapiemass-
nahmen, eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bestehen bleiben. Ausschlaggebend ist somit 
die zumutbare Willensanstrengung, die von einem Versicherten verlangt werden darf und muss (U. 
MEYER-BLASER, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunfähigkeit und seine Bedeutung in der Sozialver-
sicherung, namentlich für den Einkommensvergleich in der Invaliditätsbemessung, in Schaff-
hauser/Schlauri [Hrsg.], Schmerz und Arbeitsunfähigkeit, St. Gallen 2003, S. 77).

c) Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall 
der Richter auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls andere Fachleute zur 
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
(Befunderhebung, Diagnosestellung) und Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten der Versicherte in seinen körperlichen bzw. geistigen Funktionen durch das 
Leiden eingeschränkt, d. h. arbeitsunfähig ist (BGE 130 V 97 Erw. 3.3.2, 115 V 133 Erw. 2, 107 V 
17 Erw. 2b, 105 V 156 Erw. 1). Der Grad der Arbeitsfähigkeit wird nach dem Mass bestimmt, in 
welchem der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen an seinem angestammten Arbeitsplatz zu-
mutbarerweise nicht mehr nutzbringend tätig sein kann. Nicht massgebend ist hingegen die bloss 
medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit (BGE 111 V 235 Erw. 1b mit Hin-
weisen). Bei langdauernder Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf hat der Versicherte andere 
ihm offen stehende Erwerbsmöglichkeiten auszuschöpfen (BGE 115 V 403 Erw. 2 mit Hinweisen). 
Auch die Zumutbarkeit einer Invalidentätigkeit ist vor allem aus medizinischer Sicht zu beurteilen, 
wobei dieser Sachverhalt aufgrund des objektiven Befundes durch die Ärzte bestimmt wird (BGE 
107 V 17 Erw. 2b; P. OMLIN, Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, Diss. Frei-
burg 1995, S. 201). Dabei ist nicht auf das subjektive Empfinden des Versicherten abzustellen, 
hätte es doch dieser ansonsten in der Hand, seinen Invaliditätsgrad selbst zu bestimmen.

Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Per-
son nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all-
fälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, 
wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Für diesen Einkommensvergleich sind die 
Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des – möglichen – Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten-
wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Erlass des Einspracheentscheides zu 
berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 V 222).

d) Der Sozialversicherungsrichter prüft objektiv alle Beweismittel, unabhängig davon, von 
wem sie stammen und entscheidet danach, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander widerspre-
chenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial 
zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die andere medizi-
nische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 
die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizi-
nischen Situation einleuchtend ist und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismit-
tels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht 
oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a mit Hinweis). In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf 

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und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick 
auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten 
aussagen (BGE 125 V 351 Erw. 3cc mit Hinweisen).

3. Vorliegend ist streitig, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat.

Dieser ist der Ansicht, die IV-Stelle habe seine diversen Beschwerden zu wenig berücksichtigt. Er 
leide an einer koronaren Herzerkrankung, psychischen Störungen, Tinnitus, Schlafstörungen und 
Allergien. Dabei handle es sich um nicht heilbare Krankheiten, weshalb er dauerhaft in seiner 
Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei.

Die IV-Stelle ihrerseits geht von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit 
mit einer um 10% reduzierten Leistungsfähigkeit aus. Der Beschwerdeführer sei umfassend abge-
klärt und die geltend gemachten Beschwerden seien berücksichtigt worden.

a) In somatischer Hinsicht führen gemäss den vorliegenden Unterlagen – entgegen der An-
sicht des Beschwerdeführers – weder der beidseitige Tinnitus, noch die Allergien, noch das Schlaf-
apnoe-Syndrom zu einer relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. So attestierte Dr. med. 
F.________, Facharzt FMH für Oto-Rhino-Laryngologie, am 23. April 2013 (IV-Akten, S. 345 ff.) 
bezüglich des seit ungefähr 2011 bestehenden Tinnitus keine Arbeitsunfähigkeit und erklärte 
einzig, auf Lärmarbeiten solle verzichtet werden. Was die Allergien anbelangt, wurde in den beiden 
vorhandenen Berichten der G.________ vom 14. Juli 2009 (IV-Akten, S. 285 ff.) sowie vom 1. April 
2011 (IV-Akten, S. 293 ff.) jeweils nur eine Pollinose mit nachgewiesener Sensibilisierung auf 
Baum- und Gräserpollen festgehalten und eine Immuntherapie durchgeführt. Ferner wurde der Be-
schwerdeführer wegen des Verdachts auf ein mögliches Schlafapnoe-Syndrom durch Dr. med. 
H.________, Facharzt FMH für Pneumologie des I.________, untersucht. Dieser bestätigte am 
5. März 2013 zu Handen der IV-Stelle (IV-Akten, S. 338) lediglich eine leichtgradige 
schlafgebundene Atemstörung, welche die Arbeitsfähigkeit nicht wesentlich einschränke. Der 
Beschwerdeführer ist darauf aufmerksam zu machen, dass, auch wenn von seinen Ärzten neue 
Diagnosen gestellt werden, dies nicht automatisch gleichzusetzen ist mit einer Verschlechterung 
der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit.

Die Hauptproblematik liegt damit im kardiologischen Bereich. Gemäss dem Bericht des 
J.________ vom 10. Juni 2009 (IV-Akten, S. 117 f.) litt der Beschwerdeführer ab Ende 2008 an 
linksthorakalen krampfartigen in den Hals ausstrahlenden Schmerzen. Am 9. Juni 2009 wurden 
ihm deshalb drei Stents eingesetzt. Der postoperative Verlauf verlief komplikationslos und er 
konnte beschwerdefrei nach Hause entlassen werden. Das J.________ attestierte keine 
Arbeitsunfähigkeit.

Am 29. Januar 2011 wurde bei Dr. med. K.________, Facharzt FMH für Allgemeine innere Medizin 
und Kardiologie (nachfolgend: der behandelnde Kardiologe), eine kardiologische Standortbe-
stimmung durchgeführt. Die klinische Untersuchung erwies sich dabei als unauffällig. Es bestand 
kein Hinweis für eine Progression der bekannten koronaren Herzkrankheit. Der Beschwerdeführer 
sei aber stark verunsichert, belaste sich körperlich kaum, weil er Angst habe, sein Herz halte dies 
nicht aus. Zudem habe er seinen Lebensstil nicht geändert, bekämpfe das Übergewicht (BMI von 
30.3) nicht und rauche weiterhin 1–2 Zigaretten täglich. Der behandelnde Kardiologe schlug eine 
kardiale Rehabilitation vor und erachtete eine körperlich leichte Tätigkeit als zu 100% möglich 
(Bericht vom 6. Februar 2011; IV-Akten, S. 79 ff.).

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Weil sich der Beschwerdeführer weiterhin über Herzbeschwerden beklagte, wurde im J.________ 
eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt und dabei zwei weitere Stents gesetzt. Wiederum 
verlief der postinterventionelle Verlauf komplikationslos (Bericht vom 24. März 2011; IV-Akten, 
S. 105 ff.). Unter der Leitung von Dr. med. L.________, Facharzt für Kardiologie, Deutschland, 
nahm der Beschwerdeführer an einem ambulanten kardiologischen Rehabilitationsprogramm des 
J.________ teil, an dessen Ende erneut eine kardiologische Beurteilung erfolgte. Gemäss dem 
diesbezüglichen Bericht vom 14. November 2011 (IV-Akten, S. 170 ff.) war der Beschwerdeführer 
während der Rehabilitation beschwerdefrei. Die Leistungsfähigkeit habe sich gebessert und sei 
noch mässig eingeschränkt (Spiroergometrie ergab 70% vom Sollwert). Er hörte mit dem Rauchen 
auf, nahm aber weiter an Gewicht zu (BMI von 33). Es wurde eine Arbeitsfähigkeit von 50% bis 
zum 30. November 2011 angegeben, wobei angenommen werden muss, dass sich dies auf den 
bisherigen Beruf bezieht. Im Bericht vom Mai 2012 an die IV-Stelle (IV-Akten, S. 224 ff.) verwies 
Dr. med. L.________ auf die vorgenannten Berichte und ging für jegliche Tätigkeit von einer 
Arbeitsfähigkeit von 70% aus, was exakt der festgestellten eingeschränkten körperlichen 
Leistungsfähigkeit entspricht und damit nicht gleichzusetzen ist mit der Arbeitsfähigkeit in einer 
angepassten Arbeit. Dr. med. L.________ äusserte sich somit nicht exakt zur Frage der 
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten beruflichen Stellung.

Am 28. Dezember 2012 (IV-Akten, S. 322 f.) berichtete der behandelnde Kardiologe, er habe den 
Beschwerdeführer am 3. Dezember 2012 notfallmässig wegen seit 2–3 Wochen bestehenden an-
strengungsinduzierten Thoraxschmerzen, sowohl bei körperlichen als auch psychischen Belastun-
gen auftretend, gesehen. Die klinische Untersuchung sei aber unauffällig und der Beschwerdefüh-
rer kardiopulmonal kompensiert gewesen. Wegen eines Verdachts auf eine Progression der koro-
naren Herzkrankheit bat der behandelnde Kardiologe Dr. med. M.________, Facharzt FMH für 
Kardiologie am N.________, welcher bereits am 18. Mai 2012 dem Beschwerdeführer zwei weitere 
Stents setzte, um eine Rekoronographie. In einem Schreiben vom 12. Januar 2013 an die 
damalige Rechtsvertretung des Beschwerdeführers (IV-Akten, S. 324 f.), geht der behandelnde 
Kardiologe auch in einer schweren Arbeit von einer vollen Arbeitsfähigkeit aus.

In seinem Bericht vom Mai 2013 an die IV-Stelle (IV-Akten, S. 356 ff.) erklärte Dr. med. 
M.________, im Januar 2013 habe dem Beschwerdeführer erneut ein Stent eingesetzt werden 
müssen. Anlässlich der letzten Untersuchung vom 27. März 2013 sei er jedoch kardiologisch 
kompensiert gewesen und die letzte durchgeführte Leistungsergometrie habe ein Ergebnis an der 
unteren Limite der Norm ergeben. Es liege neu eine Tachykardie vor, deren Ursache nun genauer 
untersucht werde. Im bisherigen Beruf bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50%, in einer 
angepassten Funktion (Büroarbeit) sei ein Vollpensum zumutbar.

Am 30. Juli 2013 (IV-Akten, S. 390 ff.) erwähnte Dr. med. L.________ eine schwer eingeschränkte 
körperliche Leistungsfähigkeit (50% vom Sollwert). Deswegen sei auch eine angepasste Arbeit nur 
während 5 Stunden mit einer Leistung von 50% möglich. Gemäss seinem Folgebericht vom 
31. Juli 2013 (IV-Akten, S. 377 ff.) wurde die vorerwähnte Tachykardie mit einer Katheterablation 
erfolgreich behandelt. Eine Arbeitsunfähigkeit von 50% sei vertretbar, wobei er eine mittelschwere 
Arbeit als möglich ansah. Wiederum stützte er seine Angaben zur Arbeitsfähigkeit auf das Ergeb-
nis der Ergometrie und äusserte sich nicht zur Leistungsfähigkeit in einer leichten Tätigkeit.

Aus den dargestellten umfangreichen kardiologischen Unterlagen ergeben sich damit einzig vor-
übergehende kurzfristige Arbeitsunfähigkeiten, indessen keine dauernde. Sowohl der behandelnde 
Kardiologe als auch Dr. med. M.________ gehen in ihren Berichten jeweils von einer vollen 

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Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit aus. Da sich Dr. med. 
L.________ zu dieser Frage – wie gesehen – jeweils nicht oder nicht exakt äusserte, kann seine 
eventuell divergierende Meinung nicht berücksichtigt werden. Dr. med. O.________, Facharzt 
FMH für Allgemeine Innere Medizin des Regionalen Ärztlichen Dienst der IV-Stellen 
Bern/Freiburg/Solothurn (nachfolgend: RAD), schliesst sich in seinem Bericht vom 31. Oktober 
2013 (IV-Akten, S. 404 ff.) der Meinung des behandelnden Kardiologen an und weist zudem 
darauf hin, dass die von Dr. med. L.________ festgehaltene Dauerleistung von 50-75 Watt für eine 
körperlich leichte Arbeit ausreichend sei.

b) Ferner besteht beim Beschwerdeführer eine psychische Problematik, weshalb er seit No-
vember 2009 bei Dr. med. P.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in Be-
handlung ist. Gemäss dem psychiatrischen Gutachten E.________ vom 16. November 2012 (IV-
Akten, S. 244 ff.) besteht beim Beschwerdeführer eine deutliche Symptomfixierung. Die 
körperlichen Beschwerden sowie die sozialen Probleme würden detailliert und mitunter recht 
klagsam vorgetragen. Er sei aber auf andere Themen auslenkbar. Der Gutachter stellte keine 
Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkungen sei die Diagnose "Angst 
und Depression gemischt" (F 41.2), die seit spätestens Sommer 2009 vorhanden sei. Zuvor sei 
von einer Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion auszugehen. Es könne sowohl 
das Vorliegen einer eigentlichen Angststörung als auch einer "major depression" verneint werden. 
Zudem diagnostizierte er eine Persönlichkeit mit akzentuierten emotional unreifen, impulsiven und 
narzisstischen Zügen (Z 73.0). Weil die somatischen Leiden objektivierbar seien, könne – trotz der 
demonstrativ beklagten körperlichen Beeinträchtigung und der mitunter recht deutlichen 
Selbstlimitierung – eine Somatisierungsstörung bzw. eine anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung ausgeschlossen werden. Die Beschwerden würden nicht den Hauptfokus 
darstellen, sondern der Beschwerdeführer gehe einem durchaus erfüllten Tagesrhythmus mit 
Arbeit, Sport, Unterhaltung von sozialen Kontakten nach. Es seien ebenfalls deutliche 
Aggravationstendenzen festzustellen. Der Beschwerdeführer sei davon überzeugt, nur noch 
begrenzt arbeitsfähig zu sein. Es könne jedoch nicht von einem nicht mehr beeinflussbaren 
Residualzustand ausgegangen werden. Vielmehr sei das Krankheitsbild entscheidend und 
überwiegend von sozialen und kulturellen Faktoren sowie einem unübersehbaren Rentenbegehren 
beeinflusst. Auch die bisherige Tätigkeit sei in einem Vollpensum zumutbar. Die Problematik 
bestehe hauptsächlich im kardiologischen Bereich. Die von Dr. med. L.________ in seinem 
vorerwähnten Bericht vom Mai 2012 geäusserte Meinung, die Wiedereingliederung sei vor allem 
von der Psyche abhängig, könne nicht bestätigt werden. Aufgrund der psychischen Erkrankung 
könne allenfalls eine geringe Leistungsminderung von 10% anerkannt werden.

Dieses Gutachten erfüllt die von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen und hat damit vol-
len Beweiswert. Es ist umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die be-
klagten Beschwerden, wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben und die Beur-
teilung ist einleuchtend und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar. So ist unter anderem auf die 
ausführliche Begründung der vom Gutachter gestellten Diagnosen hinzuweisen.

Demgegenüber überzeugen die Berichte des behandelnden Psychiaters nicht vollständig. Dieser 
stellte am 24. Januar 2011 (IV-Akten, S. 72 ff.) die Diagnose einer Anpassungsstörung mit Angst 
und depressiver Reaktion (F 43.22), bestehend seit November 2009. Er attestierte eine volle 
Arbeitsunfähigkeit vom 23. bis 29. November 2009, von 50% vom 30. November bis 31. Dezember 
2009, von 30% vom 1. Januar bis 6. Juni 2010. Vom 13. Oktober 2010 bestand wiederum bis 
9. November 2010 eine ganze Arbeitsunfähigkeit und seither von 50%. Administrative Arbeiten 

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seien zumutbar. Am 20. Februar 2012 (IV-Akten, S. 127 ff.) berichtete derselbe, die bisherige 
Arbeit sei noch zu 5.5 Stunden pro Tag möglich. Es bestehe eine verminderte körperliche Belas-
tung bedingt durch die somatische Situation. Eine andere Arbeit sei nicht möglich, was er nicht 
weiter begründete. In einem Schreiben vom 4. Januar 2013 zu Handen der damals vorhandenen 
Rechtsvertretung (IV-Akten, S. 302) übte der behandelnde Psychiater Kritik am Gutachten und war 
der Ansicht, die Alltagsbeschwerden seien zu wenig berücksichtigt worden. Er ging nun von einer 
anhaltenden ängstlichen Depression im Sinne einer Dysthymie (F 34.1) aus. In seinem Folgebe-
richt vom 15. Februar 2013 (IV-Akten, S. 329 ff.) berichtete er von einem stationären Zustand und 
bestätigte die vorgenannte Diagnose. Er attestierte weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 50%, 
wies aber ebenfalls auf massive psychosoziale Faktoren hin. Angesichts der von ihm gestellten 
Diagnosen erstaunen seine Einschätzungen zur Arbeitsfähigkeit. So gilt eine Dysthymie nur dann 
als Gesundheitsschaden im Sinne des Gesetzes, wenn sie zusammen mit anderen Befunden – 
wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung – auftritt, was hier gerade nicht der Fall ist. 
Allein ist sie regelmässig nicht invalidisierend (vgl. Urteil des BGer 9C_605/2012 vom 23. Januar 
2013 Erw. 3.3 mit Hinweisen). Es ist nicht auszuschliessen, dass sich der behandelnde Psychiater 
vor allem auch auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abstützte, was nicht genügt.

c) Insgesamt ist zusammen mit der IV-Stelle von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer 
angepassten Arbeit auszugehen bei einer um maximal 10% reduzierten Leistungsfähigkeit, wie 
vom psychiatrischen Gutachter festgehalten. Gemäss dem vorerwähnten Bericht des RAD vom 
Oktober 2013 sollte eine solche Tätigkeit folgenden Anforderungen genügen: wechselbelastende 
körperlich leichte Arbeit, meistens sitzend, ohne Über-Kopf-Arbeit, ohne regelmässiges Heben 
oder Tragen von Lasten über 5 Kg, ohne Fortbewegungen in unebenem Gelände oder in Hang-
lage, ohne regelmässige Benützung von Treppen, ohne Arbeit in der Höhe, auf Leiter oder Ge-
rüsten. Die beim Beschwerdeführer vorhandene koronare Herzkrankheit, die bereits verschiedene 
Eingriffe erforderte, wobei es sich jeweils auch um potentiell lebensbedrohliche Situationen gehan-
delt hat, wird vorliegend nicht in Abrede gestellt. Dennoch ist er in kardiologischer Hinsicht – wie 
gesehen – als kompensiert anzusehen. Es besteht ein gewisses Verständnis für die Sichtweise 
des Beschwerdeführers, da die involvierten Ärzte regelmässig von einer Arbeitsunfähigkeit von 
50% in der bisherigen Tätigkeit ausgehen. Er ist jedoch darauf hinzuweisen, dass er aus der ihm 
obliegenden Schadenminderungspflicht dazu verpflichtet ist, seine Arbeitsfähigkeit optimal einzu-
setzen, wozu es ebenfalls gehört, allenfalls eine neue, seinen gesundheitlichen Beschwerden bzw. 
seinen funktionellen Einschränkungen angepasste Arbeit aufzunehmen. In einer solchen besteht 
aber eben gerade eine fast vollständige Leistungsfähigkeit.

Am Vorstehenden ändern auch die Berichte seiner Hausärzte nichts. Der ehemalige Hausarzt Dr. 
med. Q.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bescheinigte einzig vom 11. bis 
17. Mai 2009 eine komplette Arbeitsunfähigkeit und vom 18. Mai bis 5. Juni 2009 eine solche von 
50% (Zeugnis vom 5. Juni 2009; IV-Akten, S. 185). Sein aktueller Hausarzt Dr. med. R.________, 
Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, attestierte zwar regelmässig eine Arbeitsunfähigkeit 
von 50% im bisherigen Beruf. Dafür sprach er sich sowohl am 9. Juni 2011 (IV-Akten, S. 119 ff.), 
als auch am 26. April 2012 (IV-Akten, S. 168 f. und S. 182 f.) für eine volle Arbeitsfähigkeit in einer 
angepassten Tätigkeit aus. Am 18. Februar 2013 (IV-Akten, S. 319 f. und 326 ff.) erwähnte er zwar 
einen sich verschlechternden Zustand, erachtete indessen weiterhin eine körperlich wenig 
belastende Arbeit ohne psychischen Druck im Vollpensum als möglich. Nur in seinem Schreiben 
vom 4. Juli 2013 an den Beschwerdeführer (IV-Akten, S. 369) äusserte er die Meinung, ein 
Berufswechsel könne wegen des daraus resultierenden Stresses nicht zugemutet werden. Zudem 

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werde der Beschwerdeführer aufgrund fehlender Ausbildung wohl nur schwer eine neue Stelle 
finden. Dabei handelt es sich jedoch um IV-fremde Faktoren, die nicht berücksichtigt werden 
können. Zudem gibt der Hausarzt klar die Meinung wieder, die Hauptproblematik liege im kardio-
logischen Bereich, wo, wie gesehen, von einer kompensierten Situation auszugehen ist.

Ebenfalls zu keiner anderen Einschätzung führen die während des Beschwerdeverfahrens einge-
reichten Berichte aus denen sich auch keine relevante Änderung ergibt. So ging der Hausarzt am 
17. März 2014 immer noch von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus, 
wies aber darauf hin, dass jeglicher psychologischer Stress vermieden werden sollte, da dies die 
Progression der koronaren Herzkrankheit fördere. Der behandelnde Psychiater berichtete am 
2. Juni 2014 von einer stationären Situation im Vergleich zu seinem Vorbericht vom 15. Februar 
2013. Ferner besteht gemäss dem provisorischen Bericht des J.________ vom 2. Juni 2014 eine 
unveränderte körperliche Leistungsfähigkeit im Vergleich zur Voruntersuchung vom 30. Juli 2013. 
Im Allergologiebericht des S.________ vom 17. Juni 2014 werden zwar zusätzlich zur bekannten 
Polinose auch eine Mehlallergie sowie seit fünf Jahren bestehende Handekzeme erwähnt, 
diesbezüglich aber keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Diese Berichte betreffen damit vorwie-
gend die Zeitspanne nach dem Erlass der Verfügung vom 8. November 2013 und müssen deshalb 
nicht weiter in Betracht gezogen werden.

Schliesslich können die vom Beschwerdeführer geltend gemachten finanzielle Probleme und die 
dadurch ausgelösten familiären Konflikte als invaliditätsfremde Faktoren nicht berücksichtigt wer-
den.

d) Hinsichtlich der Berechnung des Invaliditätsgrads bringt der Beschwerdeführer keine 
konkrete Kritik vor. Da es an der Sichtweise der IV-Stelle nichts auszusetzen gibt, ergibt sich keine 
Änderung beim Invaliditätsgrad und die von der IV-Stelle vorgenommene Berechnung erweist sich 
soweit ersichtlich als korrekt.

Aufgrund des errechneten Invaliditätsgrades von 4% besteht ebenfalls kein Anspruch auf beruf-
liche Massnahmen und die IV-Stelle verweist in ihren Schlussbemerkungen den Beschwerdeführer 
zu Recht auf die Selbsteingliederung. Angesichts seiner bisherigen beruflichen Laufbahn (drei-
jährige Ausbildung zum Elektrotechniker, ohne Abschluss, Arbeit in einer Metallschleiferei, Aufbe-
reitung von Autos bei einer Volkswagen-Vertretung, Selbständigerwerbender und seit seiner Ein-
reise in die Schweiz mehrheitlich Geschäftsführer in der Gastronomie) sollte es ihm keine Mühe 
bereiten, eine angepasste Tätigkeit in der leichten Produktion bzw. im administrativen Bereich zu 
finden.

4. Zusammenfassend hat die IV-Stelle zu Recht den Rentenanspruch des Beschwerdeführers 
verneint, weshalb die Beschwerde abzuweisen und die Verfügung vom 8. November 2013 zu 
bestätigen ist.

Die Gerichtskosten zu Lasten des unterliegenden Beschwerdeführers werden auf 800 Franken 
festgesetzt. Von deren Erhebung wird aufgrund der am 12. Februar 2014 gewährten teilweisen un-
entgeltlichen Rechtspflege abgesehen.

Kantonsgericht KG

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde von A.________ wird abgewiesen.

II. Die Verfahrenskosten zu Lasten von A.________ werden auf 800 Franken festgesetzt. Von 
deren Erhebung wird aufgrund der gewährten teilweisen unentgeltlichen Rechtspflege 
abgesehen.

III. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die 
Beschwerdeschrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen 
die Gründe angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das 
Bundesgericht die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der 
angefochtene Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor 
dem Bundesgericht ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 21. April 2015/bsc

Präsidentin Gerichtsschreiber-Berichterstatter