# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a485d7e5-7a83-5cc1-88fa-39f4309d9045
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.04.2010 D-2396/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2396-2010_2010-04-19.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-2396/2010
law/mah/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;
Gerichtsschreiberin Sarah Mathys.

A.___________, geboren (...),
Bosnien-Herzegowina,
(...)
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 18. März 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-2396/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass das BFM mit Verfügung vom 18. März 2010 – eröffnet am 1. April 
2010  –  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  vom 28. Januar 
2010 in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d  des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  nicht eintrat, die Wegweisung nach 
Frankreich verfügte,  den  Beschwerdeführer  –  unter  Androhung  von 
Zwangsmitteln im Unterlassungsfall – aufforderte, die Schweiz späte-
stens  am  Tag  nach  Ablauf  der  Beschwerdefrist  zu  verlassen,  den 
Kanton  B._______  verpflichtete,  die  Wegweisungsverfügung  zu 
vollziehen,  feststellte,  eine  allfällige  Beschwerde  gegen  die 
vorliegende Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung,  und dem 
Beschwerdeführer  die  editionspflichtigen  Akten  gemäss 
Aktenverzeichnis aushändigte,

dass  das  BFM  zur  Begründung  seiner  Verfügung  anführte,  der  Be-
schwerdeführer sei am 5. August  2008 [recte: 5. Mai  2008] in Frank-
reich  daktyloskopisch  erfasst  worden  und  habe  dort  ein  Asylgesuch 
eingereicht,

dass  Frankreich  gestützt  auf  das  Abkommen vom 26. Oktober  2004 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäi-
schen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat 
oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags (Dublin-Assoziierungsab-
kommen [DAA, SR 0.142.392.68]) und auf  das Übereinkommen vom 
17. Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates für  die Prüfung eines in der Schweiz,  in Island oder in Nor-
wegen  gestellten  Asylantrags  (Übereinkommen  vom  17.  Dezember 
2004, SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig 
sei  und  am  17. Februar  2010  einer  Übernahme  des  Beschwerde-
führers zugestimmt habe,

dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
(Art. 19  Abs. 3  Verordnung  [EG]  Nr.  343/2003  des  Rates  vom 
18. Februar 2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung des  Mitgliedstaates,  der  für  die  Prüfung  eines  von einem 
Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags 

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zuständig ist [Dublin-II-VO]) oder Verlängerung (Art. 19 Abs. 4 Dublin-
II-VO) – bis spätestens zum 18. August 2010 zu erfolgen habe,

dass dem Beschwerdeführer am 2. Februar 2010 das rechtliche Gehör 
gewährt worden sei, 

dass er dabei gesagt habe, er habe den Asylentscheid in Frankreich 
nicht abgewartet, sondern sei wegen familiärer Probleme im Septem-
ber 2008 in sein Heimatland zurückgekehrt,  wo er von einem Onkel 
erfahren habe, dass sein Asylgesuch in Frankreich abgelehnt worden 
sei,

dass er am 26. Januar 2010 erneut aus seinem Heimatland ausgereist 
und in die Schweiz gekommen sei,

dass gemäss Art. 16 Abs. 3 Dublin-II-VO die Zuständigkeit eines Mit-
gliedstaates  erlösche,  wenn  der  Drittstaatsangehörige  das  Hoheits-
gebiet der Mitgliedstaaten für mindestens drei Monate verlassen habe, 
und der Beschwerdeführer behaupte, im September 2008 nach Hause 
zurückgekehrt zu sein, er einen Beweis für diese angebliche Rückkehr 
dem BFM aber  schuldig  geblieben  sei,  was  den  französischen  Be-
hörden im Ersuchen vom 10. Februar 2010 so mitgeteilt worden sei,

dass die französischen Behörden mit der Zusicherung zur Rücküber-
nahme  des  Beschwerdeführers  vom  17. Februar  2010  indirekt  die 
Feststellung  des  BFM  zur  geltend  gemachten  Rückkehr  des  Be-
schwerdeführers nach Bosnien bestätigt hätten,

dass  er  damit  zu  einer  allfälligen  Rückkehr  nach  Frankreich  nichts 
Substantielles  zu  entgegnen  vermocht  habe,  was  gegen  die  Zu-
ständigkeit  Frankreichs  für  die  Durchführung  eines  Asyl-  und  Weg-
weisungsverfahrens sprechen würde, 

dass auf sein Asylgesuch somit nicht einzutreten sei,

dass die Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und Möglichkeit  des Vollzugs zu 
bejahen seien,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 9. April 2010 gegen die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einreichte 
und  sinngemäss  beantragte,  es  sei  die  Verfügung  des  BFM  aufzu-
heben,  statt  Frankreich  die  Schweiz  für  die  Durchführung  des  Asyl -

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verfahrens  für  zuständig  zu  erachten  und  die  Unzumutbarkeit  des 
Wegweisungsvollzugs nach Bosnien zu überprüfen,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 13. April 2010 
(per  Telefax)  den  Vollzug  der  Wegweisung  gestützt  auf  Art. 56  des 
Bundesgesetzes  vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsver-
fahren (VwVG, SR 172.021) vorsorglich aussetzte,

dass die  vorinstanzlichen Akten am 13. April  2010 beim Bundesver-
waltungsgericht eingingen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes vom 17. Juni  2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d  Ziff. 1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art. 108  Abs.  2  AsylG  i.V.m. Art.  37  VGG  und  Art. 52 
VwVG),

dass  im  vorliegenden  Beschwerdeverfahren  einzig  zu  prüfen  ist,  ob 
das BFM gestützt auf  Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch 
des  Beschwerdeführers  zu  Recht  nicht  eingetreten  ist und  infolge-
dessen die Wegweisung aus der Schweiz zu Recht verfügt hat,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters respektive 
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und 
es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 
Abs. 2 AsylG),

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass der  Beschwerdeführer  geltend machte,  er  sei  nicht  von Frank-
reich, sondern direkt aus Bosnien in die Schweiz gereist,  er habe in 
Bosnien alles  verloren,  habe keine Zukunftsperspektiven und Angst, 
sein  Leben zu verlieren,  ausserdem habe  er  dort  niemanden,  keine 
Verwandten  und  aus  Angst  auch  sonst  keinen  Kontakt  zu  Bosnien, 
zudem  befürchte  er,  die  ihn  Bedrohenden  könnten  ihn  ausfindig 
machen,

dass eine durch das BFM durchgeführte Abfrage der Eurodac-Daten-
bank ergab, dass der Beschwerdeführer am 5. Mai 2008 in Frankreich 
daktyloskopisch erfasst worden ist und er dort ein Asylgesuch gestellt 
hat,

dass dieser Sachumstand vom Beschwerdeführer nicht bestritten wird,

dass das BFM die französischen Behörden am 10. Februar 2010 um 
Wiederaufnahme  des  Beschwerdeführers  ersuchte  und  dabei  er-
wähnte, der Beschwerdeführer habe seine angebliche Rückkehr nach 
Bosnien nicht belegt,

dass die französischen Behörden am 17. Februar 2010 entgegen der 
diesbezüglichen  Feststellung  des  BFM  in  der  angefochtenen  Ver-
fügung  nicht  der  Übernahme,  sondern  gestützt  auf  Art. 16  Abs. 1 
Bst. e  Dublin-II-VO  der  Wiederaufnahme  des  Beschwerdeführers 
zugestimmt haben,

dass das BFM dem Beschwerdeführer bereits am 2. Februar 2010 das 
rechtliche Gehör zu einem allfälligen Wegweisungsvollzug nach Frank-
reich gewährte, 

dass er bis heute keine Beweismittel einreichte, mit denen er glaubhaft  
machen könnte, dass er nach seinem Aufenthalt in Frankreich wegen 
familiärer  Probleme im August  2008 nach Bosnien zurückgekehrt  ist 
und sich dort bis am 26. Januar 2010 aufgehalten hat,

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dass der Beschwerdeführer zwar weiterhin daran festhält, er sei nicht 
von Frankreich, sondern direkt aus Bosnien in die Schweiz gereist und 
erklärt, er werde bei Bedarf Beweise vorlegen,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Einreichung  solcher  Beweismittel 
längst Gelegenheit gehabt hätte und er – spätestens seit ihm die Ver-
fügung vom 18. März 2010 eröffnet worden ist – auch allen Anlass ge-
habt  hätte,  Beweismittel,  die  geeignet  sind,  die  Behauptung  zu  be-
legen,  er  sei  von  Bosnien  in  die  Schweiz  gereist,  auf  Beschwerde-
ebene umgehend einzureichen,

dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, über welche Beweismittel er 
verfügt,  die  geeignet  sein  könnten,  die  beschriebene  Reise  zu  be-
legen,

dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Befragung  im  Empfangs- 
und Verfahrenszentrum Basel vom 2. Februar 2010 erklärte, er habe 
die Heimat am 26. Januar 2010 verlassen und sei ohne – seinen in 
Bosnien bei  einem Freund zurückgelassenen –  Pass in  einem LKW 
über Kroatien, Slowenien, Österreich nach Deutschland und von dort 
mit einem Personenwagen am 29. Januar 2010 in die Schweiz gelangt, 

dass es nur bei der Einreise nach Kroatien und Slowenien Kontrollen 
gegeben habe, er sich aber im Laderaum des LKW's versteckt habe 
(vgl. act. 1/10 S. 4 f. und 7),

dass  unter  diesen  Umständen  im  Sinne  einer  antizipierten  Beweis-
würdigung (vgl. BVGE 2008/24 E. 7.2 S. 356 f.) davon auszugehen ist, 
der  Beschwerdeführer  verfüge  über  keine  Beweismittel,  die  belegen 
könnten, dass er tatsächlich direkt aus Bosnien in die Schweiz gelangt 
ist, 

dass  folglich  kein  Anlass  besteht,  dem  Beschwerdeführer  Frist  zur 
nachträglichen Einreichung von Beweismitteln anzusetzen,

dass  angesichts  dessen  und  der  einschlägigen  Staatsverträge  (vgl. 
DAA;  Dublin-II-VO;  Verordnung  [EG]  Nr. 1560/2003  der  Kommission 
vom  2. September  2003  mit  Durchführungsbestimmungen  zur  Ver-
ordnung  [EG]  Nr. 343/2003  des  Rates  [Dublin-DVO])  Frankreich  ins-
besondere gemäss Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin-II-VO als zuständig für 
die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens zu erachten 
ist,

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dass Frankreich Signatarstaat  der Konvention vom 4. November 1950 
zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK, 
SR 0.101) sowie des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechts-
stellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) ist und keine konkreten Hin-
weise  dafür  bestehen,  Frankreich  würde  sich  nicht  an  die  daraus 
resultierenden Verpflichtungen halten,

dass  mithin  kein  Anlass  zur  Ausübung  des  Selbsteintrittsrechts  im 
Sinne von Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO Anlass besteht,

dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 
Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht einge-
treten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. Entscheidungen und 
Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK] 
2001 Nr. 21),  weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den 
gesetzlichen  Bestimmungen steht  und  demnach  vom Bundesamt  zu 
Recht angeordnet wurde,

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren  in  den für  die  Prüfung des  Asylgesuches  zustän-
digen Staat handelt, systembedingt kein Raum bleibt für Ersatzmass-
nahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss,

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach  Frankreich  zu  Recht  als  zulässig,  zumutbar  und  möglich  be-
zeichnet hat,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

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dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen ab  Versand  des  Urteils 
zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 

Kurier; in Kopie)
- (zuständige kantonale Behörde) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Walter Lang Sarah Mathys

Versand: 

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