# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 733c455f-6ada-54d7-8af7-3ea41ad1730a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-16
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 16.05.2024 II 2023 33
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-33_2024-05-16.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 33

Entscheid vom 16. Mai 2024

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien X.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch …

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für 
die direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 
6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Gewinn- und Kapitalsteuer 
(Veranlagungsverfügung 2017: geldwerte Leistung)

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Sachverhalt:

A.a. Die gemäss Handelsregistereintrag im Jahr 2014 vom Kanton Zug (Sitz-
verlegung von V.________/ZG per 28.10.2014) in den Kanton Schwyz zugezo-
gene X.________ AG seither mit Sitz in U.________/SZ bezweckt den Erwerb, 
die Verwaltung sowie die Veräusserung von Beteiligungen an anderen Unter-
nehmen im In- und Ausland, insbesondere an Gesellschaften, welche im Bereich 
Immobilien tätig sind. Ihre Aktien werden zu 50% von A.________ (zudem auch 
Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift) und zu 50% durch die 
B.________ AG (deren Alleinaktionär C.________ ist; vgl. Steuerakten act. A 13 
= Aktienregister B.________ AG) gehalten (Letztere seit 14.9.2018 mit Sitz in 
U.________/SZ und seither firmierend als D.________ AG).

A.b. Im Jahr 2014 hielt die X.________ AG neben weiteren Beteiligungen und 
Darlehen einen Anteil von 11.04% (Stammanteil von EUR 80'366) an der beim 
Amtsgericht Bochum unter der Handelsregister-Nummer HRB xxx geführten 
E.________ GmbH (gesamtes Stammkapital seit 27.8.2014 unverändert 
EUR 728'046) mit Sitz in Bochum, Deutschland (DE). Ebenfalls hatte die 
X.________ AG der E.________ GmbH ein Darlehen über EUR 250'000 (Saldo 
gemäss Bilanz zum 31.12.2016: CHF 271'850; Saldo gemäss Bilanz zum 
31.12.2017: CHF 292'500) gewährt (jeweils umgerechnet EUR in CHF).

Die E.________ GmbH hielt ihrerseits als einziges namhaftes Aktivum eine 
100% Beteiligung (gesamtes Stammkapital von EUR 25'000) an der im Handels-
register beim Amtsgericht Bochum unter der Handelsregister-Nummer HRB yyy 
geführten F.________ GmbH mit Sitz in Bochum, Deutschland (DE). Die Anteile 
an der F.________ GmbH wurden in der Bilanz der E.________ GmbH stets mit 
den Anschaffungskosten einschliesslich der Zuzahlungen in die Kapitaleinlage 
angesetzt (Saldo gemäss Bilanz zum 31.12.2014: EUR 9'459'088.66; Saldo 
gemäss Bilanz zum 31.12.2016: EUR 11'219'798.75; Saldo gemäss Bilanz zum 
31.12.2017: EUR 12'357'298.75).

A.c. In der Buchhaltung der X.________ AG wurde im Jahr 2014 die Beteiligung 
an der E.________ GmbH mit einem Nettobetrag der Beteiligung von 
CHF 331'619 (Buchwert CHF 2'259'293 abzüglich Wertberichtigung von 
CHF 1'927'674) ausgewiesen (umgerechnet EUR in CHF). Der zuständige Revi-
sor bei der Steuerverwaltung erachtete die Wertberichtigung nach Einforderung 
und Überprüfung weiterer Unterlagen (u.a. Jahresrechnung der E.________ 
GmbH und Abschluss der F.________ GmbH) als gerechtfertigt (vgl. Steuerakten 
act. A 3 = Prüfungsnotizen Steuerperiode 2014; vgl. auch Bf-act. Beilage 9 – 11) 
und liess sie auch in den Folgeperioden zu (vgl. Steuerakten act. A 14 = Prü-

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fungsnotizen Steuerperiode 2016). Zuletzt wies die X.________ AG die Beteili-
gung an der E.________ GmbH in der Bilanz per 31. Dezember 2016 mit einem 
Nettobetrag der Beteiligung von CHF 299'927.05 (Buchwert CHF 2'043'379.65 
abzüglich Wertberichtigung von CHF 1'743'452.60) aus (umgerechnet EUR in 
CHF).

A.d. Nachdem die Aktionäre der X.________ AG in den Jahren 2015 und 2016 
damit begonnen hatten, die Vermögenswerte der X.________ AG unter sich auf-
zuteilen und auf eigene Gesellschaften zu übertragen (vgl. Bf-act. Beilage 10 = 
Auszug Schreiben vom 7.9.2016 der G.________ Treuhand zuhanden der Steu-
erverwaltung Schwyz; vgl. auch Steuerakten act. A 11 – A 12 = Prüfungsnotizen 
Steuerperiode 2015 und Steuerakten act. A 14 = Prüfungsnotizen Steuerperiode 
2016), trat die X.________ AG im Jahr 2017 gemäss Abtretungsurkunde vom 
19. Dezember 2017 die Beteiligung an der E.________ GmbH für CHF 1 an die 
H.________ AG mit Sitz in U.________/SZ (deren Alleinaktionär A.________ ist) 
ab (vgl. angefochtener Entscheid Sachverhalt Bst. C; vgl. auch Steuerakten act. 
A 30 = nicht unterzeichnetes Exemplar vom Beschluss der a.o. Generalver-
sammlung der X.________ AG vom 18.10.2015).

B.a. Mit Unterschrift vom 5. Februar 2019 liess die X.________ AG durch ihren 
vertraglichen Vertreter die Steuererklärung 2017 bei der Steuerverwaltung (ein-
gegangen 13.2.2019) einreichen. Darin deklarierte die X.________ AG gemäss 
Saldo der Erfolgsrechnung des Geschäftsjahres 2017 (mit einem ausgewiesenen 
Jahresverlust von CHF 369'406.03 darin enthalten Verluste aus Beteiligungen 
von CHF 299'925.55) für die Bundessteuer wie für die Kantonssteuer einen Ver-
lust von CHF 369'406 (Bundessteuer) bzw. CHF 369'409 (Kantonssteuer) sowie 
ein steuerbares Eigenkapital im Kanton Schwyz (bei Verlustausweis mindestens 
das einbezahlte Kapital) von CHF 100'000 (vgl. Steuerakten act. A 120 – A 131).

B.b. Auf Grund von Abweichung zu den gemachten Selbstangaben unterbreite-
te der zuständige Revisor bei der Steuerverwaltung der X.________ AG am 
24. Juni 2019 einen Einschätzungsvorschlag für die Veranlagung 2017 mit einem 
für die Bundessteuer wie für die Kantonssteuer steuerbaren Reingewinn von 
CHF 621'500 und einem steuerbaren Eigenkapital im Kanton Schwyz von 
gemäss Deklaration unverändert CHF 100'000. Der Einschätzungsvorschlag ent-
hielt folgende Begründung (vgl. Steuerakten act. A 117 – A 119):

"Die Beteiligung an der E.________ GmbH wurde für CHF 1 an die nahestehende 
H.________ AG verkauft. Das Eigenkapital der E.________ GmbH beträgt per 
31.12.2017 EUR 7‘828‘775 umgerechnet in CHF (Kurs 1.1465) CHF 8‘975‘690. 
Der anteilige Buchwert der X.________ AG an der E.________ GmbH beträgt 
somit CHF 8‘975‘690 x 11.04% = 990‘916. Die Übertragung auf die H.________ 

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AG hat mindestens zum anteiligen Eigenkapital der E.________ GmbH zu 
erfolgen, was vorliegend nicht erfüllt ist. Wir gehen deshalb von einem 
unterpreislichen Verkauf an eine nahestehende Gesellschaft aus und rechnen die 
Differenz zwischen anteiligem Eigenkapital (CHF 990‘916) und dem Verkaufspreis 
(CHF 1) als geldwerte Leistung auf. Die H.________ AG kann im Gegenzug eine 
versteuerte stille Reserve geltend machen. 

(…)“

B.c. Mit Schreiben vom 7. August 2019 liess die X.________ AG durch den ver-
traglichen Vertreter zum Sachverhalt wie folgt Stellung nehmen (vgl. Steuerakten 
act. A 31):

"Die E.________ GmbH hält als einzige Beteiligung die F.________ GmbH. Diese 
Gesellschaft ist überschuldet und kann lediglich durch Rangrücktritte, auch der 
E.________ GmbH, weitergeführt werden. Das Projekt I.________ ist in dieser Art 
gescheitert und wird in den nächsten Jahren in anderer Form und mit anderen 
Trägern neu aufgesetzt. Aus politischen Gründen wird die E.________ GmbH und 
die F.________ GmbH nicht über die Insolvenz abgewickelt. Eine Rückzahlung der 
Darlehen und Kapital ist unrealistisch. Der Verwaltungsrat der X.________ AG hat 
die Pflicht, die Beteiligung und Guthaben an dieser Gesellschaft abzuschreiben.

Der Übertrag an die H.________ AG erfolgt im Rahmen einer Umstrukturierung 
und geplanten Liquidation der X.________ AG zu einem symbolischen Wert. Die 
Beteiligung wurde nicht einmal gratis von anderen Aktionären übernommen.

(…)"

B.d. Im Anschluss an die mit Teilnahme des Mitglieds des Verwaltungsrats 
(A.________) bei der Steuerverwaltung am 11. September 2019 stattgehabte 
Besprechung teilte der zuständige Revisor mit E-Mail vom 19. September 2019 
mit (vgl. Steuerakten act. A 24), dass man bei der Steuerverwaltung zum Schluss 
gekommen sei, dass die Einschätzungsvorschläge für die Veranlagungen 2017 
der X.________ AG und der H.________ AG korrekt seien, und folglich daran 
festhalten werde. Ausschlaggebend sei vor allem die Tatsache, dass die verkauf-
te E.________ GmbH noch über Eigenkapital verfüge und dass ein Verkauf zum 
anteiligen Eigenkapital eine Mindestgrenze darstelle. Da auf Stufe der 
E.________ GmbH der Wirtschaftsprüfer keine Wertberichtigung auf der Beteili-
gung an der F.________ GmbH verlangt habe, sei es nicht sachgerecht, dass bei 
der X.________ AG eine andere Beurteilung zur Anwendung kommen sollte. 
Konsequenterweise könne die H.________ AG eine versteuerte stille Reserve 
von CHF 990'915 geltend machen. Sollte die Beteiligung an der 
E.________ GmbH in Zukunft an Wert verlieren, so könne die H.________ AG 
eine steuerwirksame Wertberichtigung geltend machen.

C.a. In der Folge wurde die X.________ AG mit Veranlagungsverfügung 2017 
vom 21. Oktober 2019 für die Bundessteuer wie für die Kantonssteuer mit einem 

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steuerbaren Reingewinn von CHF 621'500 sowie mit einem steuerbaren Eigen-
kapital im Kanton Schwyz von CHF 100'000 veranlagt (vgl. Steuerakten act. A 1 
– A 2). Die Veranlagung erfolgte gemäss dem Einschätzungsvorschlag vom 
24. Juni 2019 und enthielt dieselbe Begründung, d.h. es wurde eine geldwerte 
Leistung aus unterpreislichem Verkauf der Beteiligung an der E.________ GmbH 
an eine nahestehende Gesellschaft im Umfang der Differenz zwischen dem aus-
gewiesenen, anteiligen Eigenkapital der Gesellschaft (CHF 990'916) und dem 
Verkaufspreis der Beteiligung an der E.________ GmbH (CHF 1) angenommen 
und beim steuerbaren Reingewinn der X.________ AG aufgerechnet.

C.b. Gegen die Veranlagungsverfügung 2017 liess die X.________ AG durch 
den bevollmächtigten vertraglichen Vertreter mit Eingabe vom 20. November 
2019 Einsprache erheben (vgl. Einspracheakten act. E 28). Darin wurde ausge-
führt, die Einsprache richte sich gegen die Aufrechnung von CHF 990'915 aus 
der Transaktion der Beteiligung an der E.________ GmbH. Die X.________ AG 
sei aktuell in Verhandlungen mit der Mehrheitsgesellschafterin über die Über-
nahme der Beteiligung an der E.________ GmbH. Dies werde schlüssig Antwort 
auf die Bewertung der Transaktion geben. Man stelle den Antrag, das Verhand-
lungsergebnis als Referenz für die Festlegung der geldwerten Leistung beizuzie-
hen. Das entsprechende Resultat werde man der Steuerverwaltung so bald als 
möglich und nach Abschluss der Verhandlungen zukommen lassen.

C.c. Mit Schreiben vom 6. Dezember 2019 teilte der zuständige Revisor bei der 
Steuerverwaltung der X.________ AG mit (vgl. Einspracheakten act. E 22 – 
E 25), dass dem Antrag nicht zugestimmt werden könne, da die Beteiligung an 
der E.________ GmbH im Jahr 2017 übertragen worden sei und folglich die Ver-
hältnisse im Jahr 2017 für die Ermittlung des Verkehrswertes massgebend seien. 
Der Verkehrswert der Beteiligung an der E.________ GmbH sei auf CHF 990'916 
festgelegt worden, was dem anteiligen Eigenkapital an der E.________ GmbH 
entspreche. Der Jahresabschluss der E.________ GmbH sei von einem deut-
schen Wirtschaftsprüfer geprüft worden, weshalb man davon ausgehe, dass die-
se Zahlen für die Bewertung eine zuverlässige Grundlage bildeten. Die Bewer-
tungsmethode sei vorliegend ebenfalls sachgerecht, da Unternehmen in der Auf-
bauphase (Start-Up-Unternehmen) mit dem Substanzwert bewertet würden. Es 
werde deshalb an der Veranlagungsverfügung 2017 vom 21. Oktober 2019 fest-
gehalten.

C.d. Daraufhin gelangte die X.________ AG mit Schreiben vom 14. Februar 
2020 (vgl. Einspracheakten act. E 16 – E 20) und mit E-Mail vom 8. April 2020 
(vgl. Einspracheakten act. E 13 – E 14) an den Abteilungsleiter bei der Steuer-

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verwaltung und reichte zudem ergänzend eine Stellungnahme des mit der Erstel-
lung der Jahresabschlüsse der E.________ GmbH und F.________ GmbH be-
auftragten deutschen Wirtschaftsprüfers ein. Darin wurde bestätigt, dass der 
Verkehrswert/Zeitwert der F.________ GmbH Anteile zum Abschlussstichtag 
EUR 0 betragen habe. Eine ausserplanmässige Abschreibung im Jahresab-
schluss der E.________ GmbH sei unterblieben, weil diese nur dann zwingend 
vorzunehmen sei, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer sei. Unter 
der Berücksichtigung, dass die F.________ GmbH Anteile nahezu der einzige 
Vermögensgegenstand der E.________ GmbH darstellten, und dass der Ver-
kehrswert/Zeitwert der F.________ GmbH bei EUR 0 liege, sei auch der Zeit-
wert/Verkehrswert der E.________ GmbH zum Abschlussstichtag EUR 0. Die 
X.________ AG war deshalb gestützt darauf nach wie vor der Meinung, dass die 
Beteiligung an der E.________ GmbH wertlos sei und eine Abschreibung der Be-
teiligung handels- und steuerrechtlich nicht zu umgehen sei. Bei der Übertragung 
der Beteiligung sei ein Nonvaleur transferiert worden, der ihrer Meinung nach 
keinerlei Steuerbelastung auslösen sollte. Dies sei zu berücksichtigen und auf 
die Aufrechnung der geldwerten Leistung sei zu verzichten. 

C.e. Nachdem auch im Hinblick auf einen Vergleichsvorschlag keine Einigung 
erzielt werden konnte (vgl. Einspracheakten act. E 13 u. E 15), wurde am 15. 
April 2020 die Einsprache zur Behandlung an die Steuerkommission überwiesen 
(vgl. Einspracheakten act. E 12). 

C.f. Mit Schreiben vom 13. Oktober 2022 teilte die Steuerkommissionssekre-
tärin der X.________ AG mit, dass aufgrund der dargestellten Sach- und Rechts-
lage der Steuerkommission die vollumfängliche Abweisung der Einsprache bean-
tragt werde, und räumte Gelegenheit ein, der vereinfachten Verfahrenserledigung 
zuzustimmen (vgl. Einspracheakten act. E 9 – E 11). Die X.________ AG liess 
die Frist unbenützt ablaufen.

D. Mit Einspracheentscheid Nr. 31/2020 vom 6. März 2023 (Versand: 
9.3.2023) wies die Kantonale Steuerkommission und Kantonale Verwaltung für 
die direkte Bundessteuer des Kantons Schwyz (KStK/VdBSt) die von der 
X.________ AG gegen die Veranlagungsverfügung 2017 vom 21. Oktober 2019 
erhobene Einsprache ab (vgl. Bf-act. Beilage 2 = Einspracheakten act. E 1 – E 
8).

E. Mit Eingabe vom 11. April 2023 lässt die X.________ AG fristgerecht Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit folgendem 
Rechtsbegehren: 

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1. Es sei der Einspracheentscheid der Steuerverwaltung des Kantons 
Schwyz vom 6. März 2023 betreffend Veranlagung Staatssteuer und 
Bundessteuer je pro 2017 aufzuheben.

2. Es sei die vorgenommene Aufrechnung der geldwerten Leistung in der 
Höhe von CHF 990‘915 (anteiliges Eigenkapital) in Zusammenhang mit 
dem Verkauf der Minderheitsbeteiligung von 11.04% an der 
E.________ GmbH zu korrigieren, da der Verkehrswert der Beteiligung 
CHF 1 beträgt.

3. Eventualiter sei bei der Bewertung der Minderheitsbeteiligung von 11.04% 
an der E.________ GmbH ein Pauschalabzug von 30% zu 
berücksichtigen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl. Mehrwertsteuer) zu Lasten 
der Beschwerdegegnerin.

F. Die KStK/VdBSt schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 2. Mai 2023 unter 
Verweis auf die Begründung im angefochtenen Einspracheentscheid vom 
6. März 2023 auf Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der 
Beschwerdeführerin. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Im vorliegenden Fall ist die Aufrechnung einer geldwerten Leistung (ver-
deckten Gewinnausschüttung bzw. Gewinnvorwegnahme) aus unentgeltlicher 
oder unterpreislicher Übertragung von Geschäftsvermögen an den Anteilsinhaber 
oder eine ihm nahestehende Person oder Gesellschaft streitig. 

1.1 Gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG; 
SR 642.11) vom 14. Dezember 1990 (inhaltsgleich § 63 des Steuergesetzes des 
Kantons Schwyz [StG; SRSZ 172.200] vom 9.2.2000) ist Gegenstand der Ge-
winnsteuer der Reingewinn. Zum steuerbaren Reingewinn gehören namentlich 
(auch) offene und verdeckte Gewinnausschüttungen (Art. 58 Abs. 1 Bst. b fünftes 
Lemma DBG bzw. § 64 Abs. 1 Bst. b fünftes Lemma StG). Von verdeckten Ge-
winnausschüttungen wird gesprochen, wenn wie hier die Optik der Gesellschaft 
zur Diskussion steht (Urteil BGer 2C_716/2022 vom 15.11.2022 E. 6.1 m.H.; vgl. 
Urteil BGer 9C_660/2022 vom 10.5.2023 E. 4.1). Aus der Sicht des Beteiligungs-
inhabers wird dagegen der Begriff der geldwerten Vorteile aus Beteiligungen 
(Art. 20 Abs. 1 Bst. c DBG bzw. § 21 Abs. 1 Bst. c StG) verwendet (vgl. Urteil 
BGer 9C_621/2022 vom 27.2.2023 E. 5.1 m.H.).

1.2 Eine geldwerte Leistung (aus Sicht des Beteiligungsinhabers) bzw. eine 
verdeckte Gewinnausschüttung (aus Sicht der Gesellschaft) liegt vor, wenn die 
leistende Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft für ihre Leistung keine oder 

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keine gleichwertige Gegenleistung erhält, der Beteiligungsinhaber direkt oder in-
direkt (z.B. über eine ihm nahestehende Person oder Unternehmung) einen Vor-
teil erlangt, die Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft diesen Vorteil einer 
nicht nahestehenden, also fernstehenden Person unter gleichen Bedingungen 
nicht zugestanden hätte, weshalb die Leistung insofern ungewöhnlich ist (Kriteri-
um des Drittvergleichs), und der Charakter dieser Leistung für die Gesellschafts-
organe erkennbar war (BGE 144 II 247 E. 6.1; BGE 140 II 88 E. 4.1; BGE 138 II 
57 E. 2.2; vgl. Urteil BGer 9C_647/2022 vom 23.6.2023 E. 7.1).

1.3 Richtet eine Gesellschaft aufgrund eines Beteiligungsverhältnisses geld-
werte Vorteile nicht an einen Anteilsinhaber, sondern an eine Drittperson aus, die 
einem Anteilsinhaber nahesteht, sind diese Vorteile nach der sog. Dreieckstheo-
rie steuerlich in einem ersten Schritt als Ertrag aus beweglichem Vermögen (ver-
deckte Gewinnausschüttung) auf der Ebene des Beteiligungsinhabers zu erfas-
sen. Von dort fliessen sie weiter an die nahestehende Drittperson (BGE 138 II 57 
E. 4.2; Urteil BGer 2C_548/2020, 2C_551/2020 vom 3.5.2021 E. 2.3 m.H.; vgl. 
Urteil BGer 9C_660/2022 vom 10.5.2023 E. 4.3).

Bei geldwerten Leistungen zwischen Schwestergesellschaften fliesst der Vorteil 
an sich unmittelbar von einer Schwestergesellschaft zur anderen. Die an den 
Gesellschaften beteiligten Aktionäre sind mittelbar betroffen, indem der Wert der 
Beteiligung an der leistenden Gesellschaft abnimmt, während sich der Wert der 
empfangenden Gesellschaft entsprechend erhöht. Eine solche geldwerte Leis-
tung zwischen Schwestergesellschaften fusst regelmässig auf dem gemeinsa-
men Beteiligungsverhältnis, weshalb sich Zuwendungen an Schwestergesell-
schaften als (verdeckte) Gewinnausschüttung an die Aktionäre einerseits und als 
(verdeckte) Kapitaleinlage der Aktionäre an die empfangende Gesellschaft ande-
rerseits erweisen (BGE 138 II 57 E. 4.2 m.H.; Urteil BGer 2C_548/2020, 
2C_551/2020 vom 3.5.2021 E. 2.3 m.H.; vgl. Urteil BGer 9C_660/2022 vom 
10.5.2023 E. 4.3).

1.4 Bei verdeckten Gewinnausschüttungen ist es grundsätzlich Aufgabe der 
Steuerbehörde, den Nachweis dafür zu erbringen, dass einer Leistung der Ge-
sellschaft keine oder keine angemessene Gegenleistung gegenübersteht. Ist ein 
solches Missverhältnis nachgewiesen, begründet dies steuerrechtlich die Vermu-
tung, es liege eine verdeckte Gewinnausschüttung vor. Vermag die Gesellschaft 
nicht nachzuweisen, dass ihr Vorgehen einem Drittvergleich genügt, hat sie die 
Folgen der Beweislosigkeit zu tragen. Diese bestehen in der Aufrechnung. So-
weit die Steuerbehörde hinreichende Indizien vorlegt, um auf die Unangemes-
senheit der Gegenleistung schliessen zu können, obliegt es dem Steuerpflichti-

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gen, den Nachweis für die gegenteilige Behauptung zu erbringen (vgl. Urteil 
BGer 9C_621/2022 vom 27.2.2023 E. 5.4 m.H.). 

1.5 Wenn im vorliegenden Fall die Übertragung der Beteiligung an der 
E.________ GmbH für CHF 1 auf die H.________ AG dem Drittvergleich genügt, 
wie die Beschwerdeführerin vorbringt, bleibt für eine Aufrechnung einer geldwer-
ten Leistung (verdeckten Gewinnausschüttung bzw. Gewinnvorwegnahme) kein 
Raum. Anderenfalls muss die getätigte Abschreibung im nicht gerechtfertigten 
Umfang aufgerechnet und ein allfälliger Gewinn aus der Veräusserung der Betei-
ligung zum Saldo der Erfolgsrechnung hinzugerechnet werden. Diesbezüglich gilt 
die übliche Beweislastverteilung im Steuerrecht: Steuerbegründende und steue-
rerhöhende Tatsachen hat die Veranlagungsbehörde, steuermindernde und 
steuerausschliessende Tatsachen die steuerpflichtige Person zu beweisen (sog. 
Normentheorie). Soweit deshalb die Beschwerdeführerin geltend macht, die 
getätigte Abschreibung sei aufgrund des verlusttragenden Verkaufs der Beteili-
gung sachlich geboten, ist sie für die tatsächlichen Grundlagen beweispflichtig. 
Demgegenüber wirkt sich ein allfälliger Gewinn aus der Veräusserung steuerer-
höhend aus, weshalb die tatsächlichen Voraussetzungen von den Steuerbehör-
den zu beweisen sind.

2.1 Gemäss Vorinstanz soll der von der Steuerverwaltung für die Bewertung 
der Beteiligung an der E.________ GmbH verwendete Betrag von CHF 990'916 
nicht zu beanstanden sein. 

2.1.1 Die Vorinstanz hat dazu im angefochtenen Einspracheentscheid erwogen, 
bei der E.________ GmbH handle es sich gemäss Zwecksetzung um eine Hol-
dinggesellschaft. Für die Bewertung ihrer Anteile sei somit entsprechend den im 
Kreisschreiben Nr. 28 der Schweizerischen Steuerkonferenz (Wegleitung zur 
Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögenssteuer) enthalte-
nen Richtlinien für die Ermittlung des Verkehrswertes auf den Substanzwert ab-
zustellen (vgl. Kreisschreiben Nr. 28, Rz. 38 ff.). Das Eigenkapital der 
E.________ GmbH betrage gemäss Jahresabschluss per 31. Dezember 2017 
EUR 7'828'775 resp. unter Berücksichtigung des Umrechnungskurses 1.1465 
(ESTV Stichtagskurs) CHF 8'975'690. Daraus ergebe sich für die übertragenen 
11.04% Anteile der von der Steuerverwaltung berechnete Betrag von 
CHF 990'916 (CHF 8'975'690 x 11.04%). 

2.1.2 Die Vorinstanz ist dazu der Meinung, was die Beschwerdeführerin dagegen 
vorbringe, verfange nicht. Die Jahresabschlüsse der E.________ GmbH und 
F.________ GmbH seien für die Steuerbehörden verbindlich. Davon abzuwei-
chen hiesse, von einer nach anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen erstell-

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ten Jahresrechnung abzuweichen. Ein Fall von Bilanzberichtigung werde nicht 
geltend gemacht und sei auch nicht erkennbar. Es sei nicht ersichtlich, weshalb 
für die Zwecke der Unternehmensbewertung eine andere Beurteilung der finan-
ziellen Situation der E.________ GmbH resp. F.________ GmbH erfolgen sollte, 
als jene, welche die Gesellschaften ordnungsgemäss ausweisen würden. Wenn 
der steuerliche und wirtschaftliche Berater der E.________ GmbH bzw. 
F.________ GmbH auf eine ausserplanmässige Abschreibung auf den Zeitwert 
verzichtet habe, müsse ihm diese Wahlfreiheit auch bei der Unternehmensbe-
wertung entgegengehalten werden. Das Nahestehenden-Verhältnis sei im Übri-
gen unbestritten. Das Mitglied des Verwaltungsrates (A.________) der Be-
schwerdeführerin sei zu 50% an der Beschwerdeführerin und zu 100% an der 
Erwerberin H.________ AG beteiligt.

2.1.3 Die Vorinstanz teilt im angefochtenen Einspracheentscheid zudem auch die 
Ansicht der Steuerverwaltung, dass dem Antrag der Beschwerdeführerin, die 
Verhandlungen mit der Mehrheitsgesellschafterin betreffend Übernahme der Be-
teiligung an der E.________ GmbH seien abzuwarten, nicht entsprochen werden 
könne. Wie die Steuerverwaltung zutreffend ausgeführt habe, seien für die vor-
liegende Beurteilung die Verhältnisse des Jahres 2017 massgebend.

2.2 Nach Auffassung der Beschwerdeführerin entspricht die Übertragung der 
Beteiligung an der E.________ GmbH für CHF 1 auf die H.________ AG dem 
Drittvergleich, weshalb für die Aufrechnung einer geldwerten Leistung vorliegend 
kein Raum bestehen soll. 

2.2.1 Die Beschwerdeführerin verweist zunächst darauf, dass unterschiedliche 
Beteiligungsverhältnisse bestehen würden. Es habe zu keinem Zeitpunkt Anlass 
bestanden, nicht nach dem Grundsatz "dealing at arm’s length" (Kriterium des 
Drittvergleichs) zu handeln. Im Jahr 2017 seien A.________ und indirekt 
C.________ zu je 50% beteiligt gewesen. Die H.________ AG ihrerseits habe zu 
100% dem A.________ gehört. Ein rationaler Aktionär mit einer 50% Beteiligung 
würde durch "seine Gesellschaft" niemals einen geldwerten Vorteil von rund 
CHF 1 Mio. an eine andere Gesellschaft ausrichten lassen, an der er nicht betei-
ligt sei. Der Drittvergleich sei bereits aufgrund der fehlenden Beherrschung ein-
gehalten worden, weil konkret Dritte (unterschiedliche Aktionariate) vorhanden 
gewesen sein. Hinzu komme die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin nie ei-
nen Käufer für die Minderheitsbeteiligung an der E.________ GmbH gefunden 
habe. Nicht einmal die Mehrheitsgesellschafterin sei an einem Kauf interessiert 
gewesen.

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2.2.2 Im Weiteren ist die Beschwerdeführerin der Auffassung, dass es im vorlie-
genden Fall stossend wäre, wenn bei der von der E.________ GmbH gehaltenen 
Beteiligung an der F.________ GmbH der Buchwert als Mindestwert gemäss 
Kreisschreiben Nr. 28, Rz. 24 angenommen würde. In den Jahresabschlüssen 
der E.________ GmbH sei eine Wertberichtigung der F.________ GmbH Anteile 
nicht erfolgt, weil angeblich aufgrund der German-GAAP (HGB) eine ausser-
planmässige Abschreibung auf den Zeitwert unterbleiben könne, sofern die 
Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer sei. Entgegen den in den Jah-
resabschlüssen der F.________ GmbH erwähnten Businessplänen habe die 
F.________ GmbH in den vergangenen 10 Jahren nur Verluste verzeichnet und 
sei zumindest seit 2013 überschuldet. Lediglich durch Rangrücktritte der Mehr-
heitsgesellschafterin und der E.________ GmbH habe die Insolvenz abgewendet 
werden können. Eine Abschreibung bzw. Wertberichtigung des Beteiligungs-
buchwertes der F.________ GmbH auf Stufe der E.________ GmbH sei aus un-
erklärlichen Gründen stets unterblieben. Der Beteiligungsbuchwert sei sogar kon-
tinuierlich erhöht worden (aufgrund der getätigten Kapitaleinlagen/Einzahlungen 
in die Kapitalrücklage durch die Hauptgesellschafterin). Zumindest nach schwei-
zerischen Rechnungslegungsvorschriften hätte die Beteiligung an der 
F.________ GmbH zwingend abgeschrieben werden müssen. Die in der Han-
delsbilanz der E.________ GmbH gewählten Wertansätze würden sich als offen-
sichtlich handelsrechtswidrig erweisen. Die Anwendung der von der Vorinstanz 
vertretenen Bewertungsmethode (reines Abstützen auf das anteilige Eigenkapital 
der E.________ GmbH) würde deshalb nach Ansicht der Beschwerdeführerin zu 
einem stossenden Ergebnis führen. Nach Meinung der Beschwerdeführerin soll-
ten damit die Voraussetzungen vorliegen, um in diesem spezifischen Fall aus-
nahmsweise vom Kreisschreiben Nr. 28 sowie dem Massgeblichkeitsprinzip ab-
zuweichen.

2.2.3 Hinzu kommt nach Ansicht der Beschwerdeführerin die Tatsache, dass die 
Steuerverwaltung mit der Veranlagung 2014 zum Ausdruck gebracht habe, dass 
sie sich bei der Bewertung der Beteiligung an der E.________ GmbH nicht stur 
an dem anteiligen Eigenkapital der E.________ GmbH orientiere, sondern die 
speziellen Gegebenheiten dieses Falles berücksichtige, hätte sie doch andern-
falls die vorgenommene Wertberichtigung im Sinne von Art. 62 Abs. 4 DBG (ent-
spr. auch § 64 Abs. 1 Bst. e StG) aufgelöst (d.h. Wiedererhöhung des Buchwer-
tes zufolge Wertaufholung bzw. "Reversal" einer Wertberichtigung). Die finanziel-
le Situation habe sich in den Jahren von 2014 bis 2017 nicht verbessert. 

2.3.1 Auch wenn es sich bei der Transaktion um Dritte (unterschiedliche Aktiona-
riate) handelte, wie die Beschwerdeführerin geltend macht, kann nicht mit Si-

12

cherheit gesagt werden, dass die Übertragung der Beteiligung an der 
E.________ GmbH für CHF 1 auf die H.________ AG den Verkehrswert zuver-
lässig abgebildet hätte. Denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die 
Aktionäre bei der Übertragung der Beteiligungen und Darlehen sich gegenseitig 
begünstigen wollten. Dafür, dass die Beschwerdeführerin ernsthafte Verkaufs-
bemühungen vorgenommen hat, welche einen Hinweis auf den Wert der Beteili-
gung hätten geben können (solange sich die wirtschaftliche Lage der Gesell-
schaft nicht wesentlich verändert hat), finden sich in den Akten keine Belege.

2.3.2 Richtigerweise hätte der Verkehrswert der Beteiligung an der 
E.________ GmbH nicht einfach mit dem ausgewiesenen, anteiligen Eigenkapi-
tal der Gesellschaft gleichsetzt werden dürfen, wie das die Steuerbehörden hier 
getan haben. Dass die Jahresabschlüsse der E.________ GmbH und 
F.________ GmbH für die Steuerbehörden hinsichtlich der Bewertung verbindlich 
sind, ist so nicht richtig. Dass "zum Zwecke der Ermittlung der Vermögenssteu-
erwerte" von der grundsätzlichen Massgeblichkeit der Buchwerte in der Handels-
bilanz ausgegangen wird und der Buchwert als Mindestwert (d.h. es gibt keine 
stille negative Reserve) gilt (vgl. Kommentar zum Kreisschreiben Nr. 28 Rz. 11 
und Rz. 24), kann jedenfalls beim Verkauf der Beteiligung nicht gleichermassen 
gelten. Hier hätte der Verkehrswert der Beteiligung an der E.________ GmbH 
losgelöst davon ermittelt und gegebenenfalls auch ein tieferer als der ausgewie-
sene Substanzwert berücksichtigt werden müssen. Es wäre ganz konkret anhand 
der Jahresabschlüsse der E.________ GmbH und F.________ GmbH zu über-
prüfen gewesen, ob und inwieweit eine nachhaltige Werterholung der Beteiligung 
eingetreten war (vgl. dazu bereits VGE II 2021 39 vom 26.4.2022 i.Sa. 
X. Holding AG gegen KStK/VdBSt betreffend Aufrechnung von Wertberichtigun-
gen auf Beteiligungen; vgl. auch Entscheid der KStK/VdBSt vom 21.9.2015 i.Sa. 
J. AG [StKE 99/2014] publiziert in StPS 2015 S. 41 ff. betreffend Prüfung der 
Werthaltigkeit einer Beteiligung). Dass sich etwas Wesentliches an der Begrün-
detheit der bisher von der Steuerverwaltung anerkannten Wertberichtigung 
geändert hätte, wird von den Steuerbehörden nicht geltend gemacht und ist auch 
nicht ersichtlich. Den hinreichenden Nachweis dafür, dass der Verkauf der Betei-
ligung an der E.________ GmbH (mindestens) zum ausgewiesenen, anteiligen 
Eigenkapital der Gesellschaft erfolgten musste und ein entsprechender Gewinn 
aus Beteiligung resultierte, sind die Steuerbehörden schuldig geblieben. 

2.3.3 Im vorliegenden Fall erscheint klar, dass eine besondere oder atypische 
Konstellation oder Struktur vorlag, was die Heranziehung der grundsätzlich für 
die Bewertung von Beteiligungen geltenden Regeln schwierig oder unmöglich 
machte. Für die Bewertung der Beteiligung an der E.________ GmbH musste ei-

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ne Einzelbewertung der F.________ GmbH vorgenommen werden. Die 
F.________ GmbH schrieb seit Jahren Verluste und war bilanziell überschuldet. 
Nur durch Rangrücktrittserklärungen der Hauptgesellschafterin und der 
E.________ GmbH für ihre Forderungen bestand eine Überdeckung, so dass 
keine Überschuldung im Sinne der Insolvenzordnung bestand. Der Fortbestand 
und die notwendige Liquiditätsausstattung der F.________ GmbH ist von der fi-
nanziellen Unterstützung durch die Hauptgesellschafterin abhängig (vgl. Einspra-
cheakten act. E 21 = Steuerakten act. A 85 = Seite 7 des Berichts über die Er-
stellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der F.________ GmbH; Steu-
erakten act. A 32 – A 79 = Bericht über die Erstellung des Jahresabschlusses 
zum 31.12.2017 der E.________ GmbH; Steuerakten act. A 80 – A 116 = Bericht 
über die Erstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der F.________ 
GmbH; vgl. auch Bf-act. Beilage 2 – 4 und Bf-act. Beilage 6 – 8). Aufgrund der 
andauernden Verluste der F.________ GmbH musste es als fraglich erscheinen, 
ob und inwieweit der Beteiligung an der E.________ GmbH aufgrund der bisheri-
gen Investitionen zum Aufbau der Infrastruktur des Unternehmens überhaupt ein 
positiver Wert (in naher Zukunft zu erwartender hoher Ertragswert) beigemessen 
werden konnte. Wenn demgegenüber die Beteiligung an der E.________ GmbH 
völlig wertlos gewesen wäre, dann hätte andererseits dasselbe auch für das ge-
währte Darlehen E.________ GmbH gelten müssen. Dass die getätigte Ab-
schreibung aufgrund des verlusttragenden Verkaufs der Beteiligung an der 
E.________ GmbH sachlich geboten bzw. geschäftsmässig begründet war (und 
im entsprechenden Umfang deshalb auch keine geldwerte Leistung bzw. ver-
deckte Gewinnausschüttung vorlag), müsste letztlich die Beschwerdeführerin 
nachweisen. Wie es sich damit verhält, muss hier jedoch nicht weiter beurteilt 
werden, weil gemäss Saldo der Erfolgsrechnung des Geschäftsjahres 2017 (mit 
einem ausgewiesenen Jahresverlust von CHF 369'406.03, darin enthalten Verlus-
te aus Beteiligungen von CHF 299'925.55) so oder anders eine gewinnsteuerliche 
Nullveranlagung resultiert. Darüber hinaus hat die Beschwerdeführerin kein Fest-
stellungs- oder ein andersartiges Rechtsschutzinteresse, das sie im vorliegenden 
Fall zur Anfechtung der Gewinnsteuerveranlagung berechtigte. Über die Höhe 
des für die Nachfolgeperiode massgebenden, verbleibenden Verlustvortrags oder 
die einkommenssteuerliche Veranlagung des Anteilsinhabers bei Vorliegen einer 
geldwerten Leistung muss hier nicht entschieden werden (vgl. dazu insbes. Urteil 
BGer 2C_526/2020 vom 20.10.2020 E. 3 betreffend Rechtsschutzinteresse bei 
Aufrechnungen im Rahmen der Nullveranlagung zufolge geldwerter Leistungen; 
zum Fehlen eines Aufrechnungsautomatismus bei zweidimensionalen Sachver-
halten vgl. Urteil BGer 2C_489/2018, 2C_490/2018 vom 13.7.2018 E. 2.2.5 und 
auch Urteil BGer 2C_630/2021, 2C_631/2021 vom 17.5.2022 E. 2.2). 

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3.1 Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten 
werden kann. Im Ergebnis ist die Steuerveranlagung 2017 mit einem für die Bun-
dessteuer wie für die Kantonssteuer steuerbaren Reingewinn von CHF 0 (ge-
winnsteuerliche Nullveranlagung) und einem steuerbaren Eigenkapital im Kanton 
Schwyz (bei Verlustausweis mindestens das einbezahlte Kapital) von unverän-
dert CHF 100'000 vorzunehmen. Der angefochtene Entscheid ist insoweit aufzu-
heben und die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen an die Vor-
instanz zurückzuweisen. 

3.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Kosten für das verwal-
tungsgerichtliche Verfahren von CHF 2'500 (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) der Vorinstanz bzw. dem Kanton Schwyz auferlegt (vgl. § 128 StG 
in Verb. mit § 72 Abs. 2 Satz 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974; Art. 144 Abs. 1 DBG). Zudem hat die Vorinstanz 
bzw. der Kanton Schwyz der anwaltschaftlich vertretenen Beschwerdeführerin 
eine Parteientschädigung auszurichten (vgl. § 128 StG in Verb. mit § 74 Abs. 1 
VRP; Art. 144 Abs. 4 DBG in Verb. mit Art. 64 Abs. 1-3 des Bundesge
setzes über das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; 
SR 172.021] vom 20.12.1968). Der anwaltschaftliche Vertreter der 
Beschwerdeführerin hat sich in der Beschwerdeschrift für die Festsetzung einer 
allfälligen Parteientschädigung die Einreichung einer Honorarnote vorbehalten. 
Das Verwaltungsgericht verzichtet in konstanter Praxis darauf, Frist für die Ein-
reichung einer Kostennote anzusetzen, sondern nimmt bei fehlender Kostennote 
eine pflichtgemässe Schätzung gestützt auf den kantonalen Gebührentarif für 
Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975 vor. Diese Praxis 
ist auch vom Bundesgericht in seiner Rechtsprechung bestätigt worden (vgl. Ur-
teil BGer 8C_789/2010 vom 22.2.2011 E. 5). Praxisgemäss sieht das 
Verwaltungsgericht deshalb davon ab, vom Rechtsvertreter der 
Beschwerdeführerin eine Honorarnote einzuholen und setzt den Aufwand für die 
Rechtsvertretung ermessensweise fest. In Anwendung der in § 2 GebTRA 
erwähnten Bemessungskriterien sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermes-
sens wird die Vergütung pauschal auf CHF 2'500 (inkl. Barauslagen und MwSt) 
festgesetzt.

3.3 Die Kosten des kantonalen Verfahrens vor der Vorinstanz von CHF 1'500 
(Spruchgebühr inkl. Kanzleikosten) sind ebenfalls dem Verfahrensausgang ent-
sprechend neu zu verlegen und gehen vollumfänglich zu Lasten der Vorinstanz 
bzw. des Kantons Schwyz (vgl. § 154 Abs. 1 StG). Eine Parteientschädigung 
(vgl. § 55 der Vollzugsverordnung zum Steuergesetz [VVStG; SRSZ 172.211] 

15

vom 22.5.2011) wurde vom vertraglichen Vertreter in der Einsprache nicht bean-
tragt (vgl. Einspracheakten act. E 28 = Einsprache vom 20.11.2019). 

16

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird. Der 
Einspracheentscheid wird aufgehoben und die Sache zu neuem Entscheid 
im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens von insgesamt 
CHF 2'500 (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden der 
Vorinstanz bzw. dem Kanton Schwyz auferlegt. Auf die kantonsinterne Ver-
rechnung wird verzichtet. 

Die Beschwerdeführerin hat am 20. April 2023 einen Kostenvorschuss von 
CHF 2'500 bezahlt, so dass ein Rückerstattungsanspruch in gleicher Höhe 
besteht.

3. Der Beschwerdeführerin wird für das verwaltungsgerichtliche Beschwerde-
verfahren zu Lasten der Vorinstanz bzw. des Kantons Schwyz eine Partei-
entschädigung von CHF 2'500 (inkl. Barauslagen und MwSt) zugespro-
chen.

4. Die Kosten des kantonalen Verfahrens vor der Vorinstanz von CHF 1’500 
(Spruchgebühr inkl. Kanzleikosten) werden neu verlegt und gehen vollum-
fänglich zu Lasten der Vorinstanz bzw. des Kantons Schwyz.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

6. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanzen (2/EB)
- den Gemeinderat U.________/SZ (A; im Dispositiv)
- und die Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung DVS, 

3003 Bern (A). 

Schwyz, 16. Mai 2024

17

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

 

Versand: 12. Juni 2024