# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2b0a25e9-3bec-5ef9-af38-d9c655c417ab
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-01-05
**Language:** de
**Title:** medizinischer Sachverhalt ungenügend abgeklärt, Rückweisung zur dermatologischen und psychiatrischen Abklärung.
**Docket/Reference:** IV.2015.00791
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2015.00791.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2015.00791
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Sager
Ersatzrichterin Lienhard
Gerichtsschreiberin Kudelski
Urteil
vom
5. Januar 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Fürsprecher Herbert Schober
Anwaltskanzlei
Kieser
Senn Partner
Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1975,
arbeitete zuletzt seit dem
1.
Januar 2011
als
selbständige Kosmetikerin. Unter Hinweis auf eine allergische sowie toxische Reak
tion nach Behandlung der Haut, einen psychophysischen Erschöpfungszu
stand
sowie
eine mittelgradige depressive Episode meldete sie sich am 1
6.
Juni 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/2). Die
Sozi
alversicherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation (
Urk.
8/9,
Urk.
8/11,
Urk.
8/13,
Urk.
8/15) ab und zog die Akten der zuständigen Taggeldversicherung (
Urk.
8/10,
Urk.
8/18) bei. Am
2
3.
Februar 2015 teilte sie der Versicherten mit, dass berufliche Massnahmen zur
zeit nicht möglich seien (
Urk.
8/19). In der Folge zog die IV-Stelle weitere Akten der zuständigen Taggeldversicherung (
Urk.
8/24) bei.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
8/25) verneinte die IV-Stelle
mit Verfügung vom
2.
Juli 2015 (
Urk.
8/30 =
Urk.
2)
Leistungs
anspruch der Ver
sicherten.
2.
Die Versicherte erhob
am
1
0.
August 2015 Beschwerde gegen die Verfügung
vom
2.
Juli 2015 (
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Sache
zu
r
weitergehenden medizinischen Abklärung und Festlegung der
Ein
kommen
sparameter
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (
Urk.
1 S.
2).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
September 2015 (
Urk.
7)
die Abweisung der Beschwerde
, wobei sie
eine Stellungnahme des Regionalen Ärzt
lichen Dienstes (
RAD,
Urk.
9) einreichte
. Am
4.
November 2015 reichte die Be
schwerdeführerin
unter Beilage eines weiteren Arztberichtes
die Replik
ein
(
Urk.
14-15)
. Mit Schreiben vom 1
6.
November 2015 (
Urk.
17) verzichtete die
Be
schwerdegegnerin
auf die Duplik, was der Beschwerdeführerin am 1
8.
Novem
ber 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
18).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von
Ge
burts
gebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgegli
che
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beein
träch
tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unt
erbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %
besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit k
önnen in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht
als Folgen eines psychischen Ge
sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son
bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver
werten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wi
rd dabei weitgehend objek
tiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung
einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen
Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur
so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinwei
sen).
1.4
Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie
setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti
o
nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen
Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2
bis
IVG). Nach Art. 49
der
Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
beurteilen die RAD die medi
zi
nischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmetho
den
können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allge
mei
nen
fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können
Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Un
tersu
chungs
ergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).
Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und
Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden ha
ben
– den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu na
m
entlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer
tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An
sicht abzu
stellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes
gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).
Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die ge
klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) ab
ge
geben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfol
ge
rungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts
8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).
Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (
BGE 134 V 231
E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika
tionen verfügt (
BGE 137 V 210
E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver
sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö
re
n – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver
lässig
keit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 225
E. 5.2;
135 V 465
E. 4.4 und E. 4.7).
1.5
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die
Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1
des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den
Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine
Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über
haupt
nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie
rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
ent
scheidrele
vante
Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes
gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).
Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Be
schwer
deinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im
Ver
waltungsverfahren
anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über
haupt
für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine
Administrativ
expertise
in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref
fende Beweis
erhebung erfolgt alsdann vor der
–
anschliessend
reformatorisch entschei
de
n
den
–
Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. Ein
e Rückweisung an den Versicherungsträger
bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten
Frage
be
gründet ist.
Ausserdem
bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der
Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück
zuweisen, wenn ledig
lich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausfüh
rung
en erforderlich ist (B
GE
137 V 210
E.
4.4.1.
4 mit Hin
weisen; Urteil des Bundes
gerichts
8C_815/2012 vom 21.
Oktober 2013 E.
3.4
,
publi
ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S.
3)
.
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) gestützt auf die Abklärungen davon aus, dass sämtliche Diagnosen keine Krankheit
en
oder Schädigung
en
darstellen würden.
Die
Beschwerden
seien
behandelbar und
würden
keine längerfristige oder dauerhafte Arbeitsunfähigkeit begründen.
Die
ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit möge medizinisch zwar gerechtfertigt sein,
sei jedoch nicht als invalidisierend zu werten
(S. 2).
2.2
Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (
Urk.
1), sie sei in
der angestammten Tätigkeit – aus näher genannten Gründen – vollständig arbeits
unfähig. Es
liege
zudem eine andauernde depressive Erkrankung und Er
schöpfung
vor
, wel
che ebenfalls objektiviert sei
und
auch in einer angepassten Tätigkeit
eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit
begründe
(S. 3
f
f.). Die
Beschwer
degegnerin
habe die Diagnosen ohne weitere Begründung und medizinische Abklärungsmassnahmen als Leiden ohne Krankheitswert bezeichnet. Es liege ein Verstoss gegen die Abklärungspflicht vor. Den Akten sei nicht zu entnehmen, wer die medizinische Beurteilung vorgenommen habe. Ein Bericht des
RAD
sei nicht vorhanden.
E
ine
solche
Beurteilung
genüge
in diese
m
Fall
auch
nicht.
Es
müsse zwingend eine weitergehende
medizinische
Abklärung erfolgen (S. 6).
Die angestammte Tätigkeit habe sie a
ufgrund der allergisch-toxikologischen Reak
tion aufgeben müssen. Sie betreibe nun einen Onlineshop mit wesentlich gerin
ge
rem Einkommen. Damit sei der Invaliditätsgrad aufgrund der Einkommens
verhältnisse abzuklären. Auch in dieser Hinsicht habe die Beschwerdegegnerin die Abklärungspflicht verletzt (S. 7).
In der Replik (
Urk.
14) führte die Beschwerdeführerin ergänzend aus, dass die
im Beschwerdeverfahren nachgere
ichte Beurteilung durch den RAD
nicht ge
nüge
,
zumal
dies
er die Akten insbesondere nur sehr rudimentär und selektiv gewür
digt
habe (S. 2 f.).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung hat.
3.
3.1
Dr.
med.
Y.___
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin mit Weiter
bildung in delegierter
Psychotherapie,
gab mit Bericht vom 1
7.
Juli 2014 (
Urk.
8/11/1-5) an, dass sie die Beschwerdeführerin seit dem 1
4.
März 2014 be
handle (S. 1
Ziff.
1.2)
,
und diagnostizierte eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (seit 10-12 Jahren; ICD-10 F32.11), eine
Panikstö
rung
(seit 2013; ICD-10 F41.0) sowie eine posttraumatische Belastungsstörung (seit 2013; ICD-10 F45.1) als mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1
Ziff.
1.1).
Es finde eine somatische, psychosomatische und psychotherapeutische
Behandlung statt, wobei zirka eine Sitzung pro Woche beziehungsweise alle zwe
i
Wochen erfolge. Als medikamentöse Therapie finde eine Mikronährstoff-Supple
mentation statt (S. 2
Ziff.
1.5). In der bisherigen Tätigkeit als Kosmetike
rin sei
die Beschwerdeführerin seit dem 1
4.
März 2014 bis auf weiteres zu 100
%
arbeits
unfähig. Diese Tätigkeit sei ihr nicht mehr zumutbar (S. 2
Ziff.
1.6-7).
Zurzeit sei die Beschwerdeführerin auch in einer angepassten Tätig
keit nicht arbeitsfähig (S. 3
Ziff.
1.7).
3.2
Dr.
med.
Z.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
gab mit Bericht vom 2
0.
August 2014 (
Urk.
8/15) an, dass er die Beschwerde
führerin seit dem 2
8.
Januar 2014 behandle (S. 1
Ziff.
1.2)
,
und führte als Diag
nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine psychovegetative Erschöp
fung nach grossflächiger kosmetischer Behandlung mit allergischer/toxischer Hautreaktion am 1
3.
Januar 2014 auf (S. 1
Ziff.
1.1). Die Beschwerdeführerin sei
in der bisherigen Tätigkeit
seit dem 1
3.
Januar 2014 bis auf weiteres zu 100
%
arbeitsunfähig. Sie habe Angst vor einem Rezidiv (S. 2
Ziff.
1.6-7).
3.3
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete seine psychiatrische Beurteilung zuhanden der zuständigen Taggeldversicherung
am 2
8.
August 2014 (
Urk.
8/18/3-11) und
führte als Diagnose
eine
teilremit
tierte
, von Januar bis April 2014 mittel- bis
schwergradige
depressive Episode (ICD-10
F32.1-2), auf dem Boden einer akzentuiert
en Persönlichkeit (ICD-10 Z73) auf (S.
8)
.
Die aktuelle Krankheitsepisode habe zirka im Dezember
2013 mit einer
arbeits
bezogenen
Überforderung begonnen, die sich damals in der Symptomatik einer
Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) gezeigt habe. Ab dem 1
3.
Januar 2014 sei eine psychische Dekompensation erfolgt, ausgelöst durch eine schwere aller
gisch
-toxische Reaktion auf ein Kräuter-Peeling. Dies habe intensive somatische und psychische Beschwerden ausgelöst. Erst ab April 2014 sei eine langsame Ver
besserung zu verzeichnen,
welche
durch die zweiwöchige
Hospitalisation
Anfang
August 2014 sprunghaft zugenommen habe
. Eine posttraumatische
Be
lastungs
störung
(ICD-10 F43.1) liege nicht vor
(S. 7 f.).
In der bisherigen Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin
weder in der eigenen
noch
in einer anderen Kosmetikf
irma
arbeitsfähig. Es sei nicht absehbar, ob sie ihre ursprünglichen Aufgaben wieder aufnehmen könne.
Auch i
n einer ange
passten Tätigkeit in der eigenen Kosmetikfirma sei die Beschwerdeführerin
ak
tuell noch nicht arbeitsfähig, wobei voraussichtlich
– nach langsamer prozentu
aler Steige
rung -
a
b
1.
Januar 2015
eine 50
%
ige
Arbeitsfähigkeit zumutbar sei
n werde
. In einer angepassten Tätigkeit in einem anderen Bereich sei aktuell keine Arbeits
fähigkeit gegeben
. Die Beschwerdeführerin benötige weiterhin Psycho
therapie. Eine psychiatrisch-medikamentöse Therapie sei nicht zwingend indi
ziert (S. 8).
Die Prognose bezüglich der Gesundheit sei gut (S. 9).
3.4
Mit Bericht vom
7.
Mai 2015
zuhanden der zuständigen Taggeldversicherung
(
Urk.
8/24/4-15)
informierte
Dr.
A.___
über die
erneute
ps
ychiatrische
Begut
ach
tung
der
Bes
chwerdeführerin. Die Beschwerdeführerin habe dabei angege
ben, dass sie die Arbeitsfähigkeit schrittweise bis
auf
50
%
habe steigern kön
nen. Den
Kosmetiksalon habe sie geschlossen und betreibe nur noch den On
line-Shop
(S.
2
f.). Sie nehme pflanzliche antientzündliche Substanzen gegen die Schmer
ze
n
und Hautentzündung ein. Zudem nehme sie die Kontrolltermine bezüglich Krank
schreibung bei
Dr.
Y.___
wahr und suche aktuell eine neue The
rapeutin (S. 4).
Dr.
A.___
führte die nachfolgend gekürzt angeführten Diagnosen auf (S. 10):
-
persistierende schmerzhafte Entzündungsreaktion nach allergisch-toxi
sche
r Kontaktreaktion der Haut im Gesicht/Augenbereich und beiden Händen am 1
3.
Januar 2014
-
t
eilremittierte mittel- bis
schwergradige
depressive Episode (ICD-10 F32.1-2)
-
akzentuierte
Persönlichkeit (ICD-10 Z73)
-
e
rhöhte Schilddrüsen-Autoimmunantikörper bei normalen
Schilddrüsen
hormonwerten
Im Rückblick sei
die
Einschätzung einer zügigen Leistungssteigerung zu opti
mis
tisch gewesen. Die Erschöpfungskomponente sei stärker als angenommen (S. 9). Ak
tuell realisiere die Beschwerdeführerin eine 50%ige Präsenzzeit in einer für
sie optimal angepassten Tätigkeit. Die Leistung sei aber nicht konstant und bein
halte verme
hrte Pausen. Einschränkend sei
die noch bestehende An
triebsstörung mit vorzeitiger Ermüdbarkeit und reduzierter psychischer Belast
barkeit. Die Be
schwerdeführerin sei aufgrund der vermehrten Pausen daher ak
tuell zu 40
%
arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit könne schrittweise gesteigert werden. Ab dem
1.
November 2015 sei eine 80%ige und ab dem
1.
Januar 2016 eine 100%ige
Arbeitsfähigkeit in der angepassten Tätigkeit gegeben.
In der an
gestammten Tä
tig
keit sei die Beschwerdeführerin nicht mehr arbeitsfähig.
Die Beschwerde
füh
rerin benötige weiterhin Psychotherapie. Der Nutzen eines Anti
depressivums sei weiterhin nicht sicher
. Die Prognose sei gut, wenn die Steige
rung der Arbeits
fähigkeit langsamer erfolge als ursprünglich eingeschätzt (S. 10 ff.).
3.5
Med.
prac
t
.
B.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, gab
mit Stellungnahme vom 1
5.
September 2015 an, dass sich kein Beleg für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung finden lasse. Die ge
schil
derte Hautreaktion sei nachvollziehbar belastend, aber keine Katastrophe, die
eine tiefe Verzweiflung hinterlasse. Die inzwischen erreichte Stabilisierung spreche
ebenfalls gegen eine aktuelle posttraumatische Belastungsstörung. Die erfreulichen Eigenaktivitäten (Internet-Hande
l) würden ein gutes
Aktivitätsn
i
veau
belegen, das mit den Diagnosen einer posttraumatischen
Belastungsstö
rung
sowie
einer mittelgradigen Depression nicht vereinbar sei. Die Schweize
rische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) solle zur Frage der Berufsfähigkeit Stellung nehmen
;
si
e könne Allergene/Toxine beurteilen
(
Urk.
9 S. 2).
3.6
Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin einen Be
richt von
Dr.
med.
C.___
, Fachärztin für Psychiatrie und Psy
cho
therapie, vom 3
0.
Oktober 2015 (
Urk.
15)
ein. Darin führte
Dr.
C.___
aus
,
dass sie die Beschwerdeführerin seit dem
4.
September 2015 behandle (S.
1)
,
und
diagnostizierte eine mittel- bis
schwergradige
depressive Episode. Zudem bestehe
der Verdacht auf eine toxische Läsion der sympathischen Fasern durch ein Pee
ling im Januar 2014, auf ein neuropathisches Schmerzsyndrom und auf eine gestörte
Sudomotorik
.
Alle zwei Wochen
fänden psychotherapeutische Gesprä
che statt (S. 7). Die Beschwerdeführerin sei derzeit in einer optimal ange
passten Tätigkeit zu 20-30
%
arbeitsfähig. Die Steigerung der Arbeitsfähigkeit müsse lang
sam erfolgen. Die Beschwerdeführerin bedürfe einer
finanziellen
Unterstüt
zung durch die Beschwerdegegnerin (S. 8).
4.
4.1
Vorweg festzuhalten ist, dass nach Lage der Akten im Zeitpunkt des
Verfü
gungserlasses
keine medizinische Beurteilung durch den RAD vorlag, sondern direkt eine Stellungnahme
zur Überwindbarkeit
durch die Kundenberatung
der Beschwerdegegnerin
erfolgte (vgl.
Urk.
8/29 S. 4). Seit dem
1.
Januar 2008 und der im Anschluss erfolgten Aufhebung von
a
Art
.
69
Abs.
4 IVV liegt es zwar im Ermessen und der Verantwortung der IV-Stellen, welche Dossiers sie zur Prü
fung der medizinischen Anspruchsvoraussetzungen dem RAD unterbreiten. Ein un
bedingter gesetzlicher Anspruch darauf besteht nicht (vgl. IV-Rundschreiben
Nr. 296 vom
5.
Januar 2011; Urteil des Bundesgerichts 9C_858/2014 vom
3.
Septem
ber 2015 E. 3.3.1-3.3.3). Indessen ist vorliegend zu beachten, dass sich ausnahmsweise
auch mittelgradige depressive Episoden invalidisierend auswir
ken können (
Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom
3.
April 2014 E. 4.2
). Um solchen Ausnahmefällen gerecht zu werden, erscheint es als besonders not
wendig, das medizinische Dossier dem RAD vorzulegen, bevor eine rechtliche Einordnung erfolgt.
4.2
Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens
wurde
schliesslich nachträglich
eine medi
zinische Einschätzung durch RAD-Arzt m
ed.
prac
t
.
B.___
ein
gereicht
(vgl.
Urk.
9).
Wie
allerdings
bereits die Beschwerdeführerin feststellte (
Urk.
14 S. 2 f.), erfolgte die Beurteilung durch den RAD nur sehr selektiv und rudimentär. So nahm med.
pract
.
B.___
zu den beiden gutachterlichen Beurteilungen
durch
Dr.
A.___
zuhanden der zuständigen Taggeldversicherung (vorstehend E. 3.3-4
) überhaupt keine Stellung
, sondern erwähnte nur die Berichte von
Dr.
Z.___
und
Dr.
Y.___
(vorstehend E.
3.1-2)
. Die nachträgliche Stellung
nahme von RAD-Arzt med.
pract
.
B.___
ist demnach nicht beweiskräftig und für die vorliegende Beurteilung
nicht hilfreich
.
4.3
Indessen lassen d
ie
weiteren
vorliegenden
medizinischen
Berichte eine abschlies
s
en
de Beurteilung des Gesundheitszustandes
und der Arbeitsfähigkeit
der
Be
schwer
deführerin nicht zu.
So sind i
nsbesondere die beiden gutachterlichen Beur
tei
lungen durch
Dr.
A.___
(vorstehend
E.
3.3-4)
nicht
genügend
nachvollzieh
bar
. Bei seiner Einschätzung zur verbliebenen Arbeitsfähigkeit gab
Dr.
A.___
a
n
, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit in der eigenen
Kos
metikfirma
nicht mehr arbeitsfähig sei, da ihr die direkte Arbeit an Kundinnen
nicht mehr zumutbar sei. Dies aufgrund der Ängste bezüglich der Kundinnen und
aufgrund des Kontaktes mit Salben (
Urk.
8/18/3-11 S. 8;
Urk.
8/24/
4-15 S. 11). Diese Be
urteilung erfolgte indessen
,
ohne das
s – nach Lage der Akten -
eine
dermatologische Untersuchung der Beschwerdeführerin erfolgt
wäre
.
Eine solche
wäre allerdings
zwingend
not
wendig, um die
V
ermeidbarkeit,
Behandelbarkeit und Dauerhaftigkeit der Hautirritationen zu beurteilen.
Zudem sind die
soma
tischen
Auswirkungen der
bestehenden
Aller
gien auf die Tätigkeit als Kosmeti
kerin nicht durch einen Psychiater, sondern durch eine auf dem Gebiet der Der
matologie versierte Fachperson zu beurteilen.
Weshalb die Beschwerdeführerin
nach Ansicht von
Dr.
A.___
in der
nach seiner Ansicht
angepass
ten Tätigkeit in der eigenen Kosmetikfirma
(teilweise)
arbeitsfähig sein sollte, in einer ange
passten Tätigkeit in einem anderen Bereich hingegen
eine vollstän
dige Arbeits
un
fähigkeit
vorliege
(
Urk.
8/18/3-11 S.
9)
,
wurde von Dr.
A.___
nicht begrün
det und
kann
ebenfalls
nicht nachvollzogen
werden.
Bei
Dr.
Y.___
,
Dr.
Z.___
sowie
Dr.
C.___
(vorstehend E. 3.1-2, E.
3.6)
handelt es sich schliesslich um die behandelnden
Ärztinnen und
Ärzte der Beschwerde
führerin, wobei
auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen ist, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei
felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patient
innen und Patienten aussagen, weshalb im Streitfall eine direkte
Leistungszusprache
einzig gestützt auf die Angaben der behandeln
den Ärztinnen und Ärzte denn auch kaum je in Frage kommen
wird
(BGE 135 V
465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
In Bezug auf den erst im Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht von
Dr.
C.
___
gilt es
als
dann
zu erwähnen, dass das Sozialversicherungsgericht nach ständiger Recht
s
prechung die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Verfügungserlasses – hier also am
2.
Juli 2015 – gegeben war (BGE 121 V 366 E.
1b).
Zudem lässt die Tatsache, dass sie
eine
überbrückungsweise Unterstützung
der Beschwerdeführerin
durch die IV-Stelle
empfahl
(
Urk.
15 S. 8)
, fraglich erscheinen, ob die zur Objektivität der Beurteilung erforderliche ge
wisse Distanz gegeben ist.
4.4
Insgesamt fehlt es vorliegend an verlässlichen medizinischen Grundlagen zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Beschwer
de
führerin
.
Vor diesem Hinter
grund lässt sich nicht mit dem Beweisg
rad der über
wiegenden Wahrscheinlichkeit sagen, dass bei der Beschwerdeführerin kein
inva
lidenversicherungsrechtlich
relevanter Gesundheitsschaden vorliegt. Ob über
haupt, wie und wie lange sich ein solcher leistungsbegründend auswirkt(e), wird die Beschwerdegegnerin zu prüfen haben, die ihren Abklärungspflichten
gemäss
Art. 43 ATSG nicht
rechtsgenüglich
nachgekommen ist.
Unklar ist, wie es sich mit der Allergie und Hautschädigung der Beschwerdeführerin wie auch mit einer
dadurch möglicherweise unterhaltenen psychischen Beeinträchtigung verhält,
inwieweit und in Bezug auf welche Tätigkeiten sich daraus Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ergeben und inwieweit die Arbeitsfähigkeit durch geeignete Medikation oder andere zumutbare Anstrengungen der Beschwerdeführerin ver
bessert werden kann.
D
amit
fehlt es
an der Grundlage für einen Entscheid.
Nach
dem diese Fragen bislang vollständig ungeklärt blieben (vgl. vorstehend E.
1.5)
und die Beschwerdeführerin ausdrücklich eine Rückweisung beantragte (vgl. Urk. 1
S. 2), ist die
angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die
Be
schwerdegegnerin
zu
rückzuweisen, damit diese nach ergänzender dermatologi
scher und psychiatri
scher Abklärung eine neue Beurteilung vornehme und über den
Leistungsan
spruch
der Beschwerdeführerin neu verfüge. Die Beschwerde ist
somit
gutzu
heissen.
5.
5.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von
IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen
(
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang
des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle
gen.
5.2
Ausgangsgemäss steht der obsiegenden Beschwerdeführerin eine
Prozessent
schädigung
zu, die gemäss
Art.
61
lit
. g ATSG in Verbindung mit
§
34
GSVGer
– ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist.
Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien ist die
Prozessen
t
schädigung
vorliegend auf
Fr.
2‘300.--
(inkl. Barauslagen und
MWSt
) festzu
setzen.
Das Gericht erkennt:
1.
In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom
2.
Juli 2015 auf
gehoben und es wird die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zü
rich,
IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwä
gung
en
, neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt. Rech
nung
und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zu
gestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine
Prozessent
schä
digung
von
Fr.
2'300
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Fürsprecher Herbert Schober
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannKudelski