# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 94527d46-201a-5516-b0c6-c38aab437bb3
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 29.11.2017 100 2017 230
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2017-230_2017-11-29.pdf

## Full Text

100.2017.230U
KEP/CES

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 29. November 2017

Verwaltungsrichter Keller
Gerichtsschreiberin Barben

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Einwohnergemeinde B.________
handelnd durch den Gemeinderat
Beschwerdegegnerin

und

Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli
Schloss 1, 3800 Interlaken

betreffend Grundgebühr für Abfallentsorgung 2017 (Entscheid des 
Regierungsstatthalteramts Interlaken-Oberhasli vom 13. Juli 2017; 
vbv 15/2017)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.11.2017, Nr. 100.2017.230U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________ ist Eigentümer des Grundstücks B.________ Gbbl. Nr. 1___, 
das mit einem Wohnhaus überbaut ist. Hierfür stellte ihm die 
Einwohnergemeinde (EG) B.________ für das Jahr 2017 eine Abfall-
grundgebühr in der Höhe von Fr. 70.-- in Rechnung, welche mit Verfügung 
vom 4. Mai 2017 eröffnet wurde.

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 2. Juni 2017 Beschwerde 
beim Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli. Dieses wies das 
Rechtsmittel mit Entscheid vom 13. Juli 2017 ab.

C.

Hiergegen hat A.________ am 12. August 2017 (Poststempel: 14.8.2017) 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Er beantragt sinngemäss, der 
Entscheid sei aufzuheben. Die EG B.________ äussert sich mit 
Beschwerdeantwort vom 14. September 2017 zur Sache. Sie stellt keinen 
formellen Antrag, hält aber daran fest, dass die Grundgebühr geschuldet 
sei. Das Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli beantragt mit 
Vernehmlassung vom 15. September 2017 die Abweisung der Beschwer-
de.

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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid beson-
ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht einge-
reichte Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

1.3 Beschwerden, deren Streitwert Fr. 20'000.-- nicht erreicht, behan-
deln die Mitglieder des Verwaltungsgerichts als Einzelrichterinnen und Ein-
zelrichter (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organi-
sation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; 
BSG 161.1]). Strittig ist die Abfallgrundgebühr für das Jahr 2017 in der 
Höhe von Fr. 70.--. Der Entscheid fällt damit in die einzelrichterliche Zu-
ständigkeit.

2.

2.1 Im Rahmen eines früheren Beschwerdeverfahrens stellte das Re-
gierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli am Augenschein vom 24. Feb-
ruar 2015 fest, dass sich im Wohnhaus des Beschwerdeführers auf Par-
zelle B.________ Gbbl. Nr. 1___ drei Wohnungen befinden, wovon ledig-
lich eine mit einer funktionsfähigen Küche ausgestattet und nutzbar ist; in 
der Folge einigten sich die Parteien darauf, dass der Beschwerdeführer nur 
noch eine Abfallgrundgebühr zu entrichten habe, solange keine baulichen 
Veränderungen erfolgten (angefochtener Entscheid E. 5; vgl. auch ange-
fochtener Entscheid E. 9 erster Absatz). Eine solche Abgabe wurde denn 

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auch für die Jahre 2015 und 2016 von der Gemeinde in Rechnung gestellt 
und vom Beschwerdeführer bezahlt (Beschwerdeantwort S. 1).

2.2 Der Beschwerdeführer stellt sich nun auf den Standpunkt, der 
EG B.________ gar keine Abfallgrundgebühr mehr zu schulden. Er habe 
die EG B.________ erfolglos aufgefordert, sämtliche Kochstellen in seinem 
Wohnhaus zu plombieren (Beschwerde S. 1). Wenn man davon ausgehe, 
dass sämtliche Kochstellen des Hauses plombiert seien, bestehe keine 
selbständige Wohnung. Um ein Einfamilienhaus könne es sich auch nicht 
handeln, da anhand der Baupläne aus dem Jahr 1968 im früheren Verfah-
ren erklärt worden sei, die Liegenschaft umfasse drei Wohnungen (Be-
schwerde S. 2). Gemäss der Vorinstanz wäre die Liegenschaft des Be-
schwerdeführers dagegen auch dann als Einfamilienhaus zu beurteilen, 
wenn diese über keine Kocheinrichtungen mehr verfügen würde (ange-
fochtener Entscheid E. 9 dritter Absatz).

2.3 Für die Beurteilung der vorliegenden Streitsache ist das Verursa-
cherprinzip von zentraler Bedeutung. Dabei handelt es sich um einen all-
gemeinen Grundsatz im Umweltrecht, der auf Verfassungs- und Geset-
zesstufe verankert ist (Art. 74 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101]; 
Art. 2 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz 
[Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01]). Für die Entsorgung von Sied-
lungsabfällen wird er in Art. 32a USG konkretisiert. Danach haben die 
Kantone in ihrem Zuständigkeitsbereich dafür zu sorgen, dass die Entsor-
gungskosten den Verursacherinnen und Verursachern überbunden, mithin 
verursachergerechte Gebühren oder entsprechende andere Abgaben er-
hoben werden (Art. 32a Abs. 1 USG; BGE 137 I 257 E. 4.1; 
Rausch/Marti/Griffel, Umweltrecht, 2004, S. 40 f. N. 113). Diese Rahmen-
bestimmung ist nicht unmittelbar anwendbar, sondern bedarf der Umset-
zung durch die Kantone bzw. Gemeinden (BGE 137 I 257 E. 6.1, 129 I 290 
E. 2.2; BGer 2P.231/2005 vom 11.8.2006, in RDAF 2007 I S. 31 E. 3.2; 
Ursula Brunner, in Kommentar USG, 2001, Art. 32a N. 1 und 21). Im Kan-
ton Bern ist es nach Art. 10 Abs. 1 Bst. a des Gesetzes vom 18. Juni 2003 
über die Abfälle (Abfallgesetz, AbfG; BSG 822.1) Sache der Gemeinden, 
die Siedlungsabfälle zu entsorgen. Sie finanzieren ihre Aufgaben mit Ge-
bühren (Art. 28 Abs. 1 AbfG). Die Ausgestaltung der Gebühren hat nach 

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den Grundsätzen des Umweltschutzgesetzes zu erfolgen (Art. 28 Abs. 2 
AbfG). Die EG B.________ hat gestützt darauf das Abfallreglement vom 
8. Juni 2016 (AbfR) erlassen und die Gebühren für die Abfallentsorgung im 
Gebührentarif vom 8. Juni 2016 zum Abfallreglement (Gebührentarif AbfR) 
geregelt (vgl. auch Art. 27 AbfR).

2.4 In der EG B.________ setzt sich die Abfallgebühr für die Abfuhr und 
Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushaltungen wie aus Gewer-
bebetrieben aus einer Grundgebühr und der Sack-, Marken- oder Contai-
nergebühr zusammen (Art. 1 Gebührentarif AbfR). Gemäss Art. 2 Abs. 1 
Satz 1 Gebührentarif AbfR ist von jeder selbständigen Wohnung, jedem 
Einfamilienhaus und jedem Gewerbebetrieb jährlich eine Grundgebühr zu 
entrichten. Diese beträgt pro Einheit Fr. 70.-- bis Fr. 160.-- (Art. 2 Abs. 2 
Gebührentarif AbfR) und wurde vom Gemeinderat für das Jahr 2017 auf 
Fr. 70.-- festgelegt (Antrag der Finanzkommission zum Budget 2017 
[act. 7A letzte Seite]; Art. 9 Gebührentarif AbfR). Die Grundgebühr deckt 
die Sammel- und Transportkosten sowie die Kosten für die Separatsamm-
lungen, soweit diese nicht durch die Sack-, Marken- oder Containergebüh-
ren gedeckt werden (Art. 2 Abs. 1 Satz 2 Gebührentarif AbfR). Als selb-
ständige Wohnung gelten Räume, welche mindestens über einen separa-
ten Zugang, eine Kochgelegenheit und ein WC/Badezimmer verfügen 
(Art. 3 Satz 1 Gebührentarif AbfR).

2.5 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist es zulässig, den 
Benützerinnen und Benützern für die Entsorgung der Siedlungsabfälle eine 
mengenunabhängige Grundgebühr zu überbinden. Es handelt sich dabei 
um eine sog. Bereitstellungsgebühr, die insbesondere für die blosse Auf-
rechterhaltung der Infrastruktur (Organisation der Einsammlung und des 
Transports sowie der Verwertung der Abfälle) zu bezahlen ist. Da diese 
damit der Deckung der Fixkosten dient, die unabhängig von der Abfall-
menge anfallen, widerspricht es dem Verursacherprinzip nicht, wenn sie 
pro Wohnung zu bezahlen ist. Damit wird dem Umstand Rechnung getra-
gen, dass als Verursachende der Fixkosten der Infrastruktur alle Bewohne-
rinnen und Bewohner bzw. Eigentümerinnen und Eigentümer von Liegen-
schaften erscheinen, welche die Abfallentsorgung jederzeit benutzen kön-
nen, auch wenn sie diese im Moment nicht gebrauchen. Es ist daher zuläs-

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sig, die Abfallgrundgebühr für vorübergehend leer stehende Wohnungen zu 
erheben, wenn jederzeit mit deren erneuter Benützung zu rechnen ist 
(BGer 2C_415/2009 vom 22.4.2010, in URP 2010 S. 495 E. 3 sowie 
BGer 2P.266/2003 vom 5.3.2004, in URP 2004 S. 197 E. 3.2, je mit zahl-
reichen Hinweisen). Das Verwaltungsgericht hat deshalb bei anderer Gele-
genheit entschieden, dass die Gebühr auch geschuldet ist, wenn die 
Dienstleistung des Gemeinwesens wenig oder (vorübergehend) nicht in 
Anspruch genommen wird; massgebend ist einzig, dass die Möglichkeit 
besteht, die Einrichtung jederzeit benützen zu können (BVR 1994 S. 184 
E. 3a; VGE 19140 vom 26.10.1994, E. 2c, 19142 vom 27.10.1994, E. 4d, je 
mit Hinweisen; vgl. auch BVR 2008 S. 557 E. 5.1 und nicht publ. E. 7.3 
betreffend Wasser- und Abwassergebühren). Die Eigentümerinnen und 
Eigentümer können demzufolge auch bei leer stehenden Wohnungen zur 
Bezahlung der Abgabe verpflichtet werden (BVR 2010 S. 260 E. 3.5 [be-
stätigt durch BGer 2C_415/2009, in URP 2010 495]).

2.6 Gemäss Art. 2 Abs. 1 Satz 1 Gebührentarif AbfR ist von jeder selb-
ständigen Wohnung und jedem Einfamilienhaus jährlich eine Grundgebühr 
zu entrichten. Ob die Abgabe vorliegend für ein Einfamilienhaus oder eine 
Wohnung eines Mehrfamilienhauses erhoben wird, ist somit nicht aus-
schlaggebend. Grundsätzlich besteht damit die Pflicht zur Bezahlung einer 
Grundgebühr für das Wohnhaus des Beschwerdeführers, als sog. Bereit-
stellungsgebühr zur Deckung der Fixkosten des Abfallwesens der Ge-
meinde, und zwar unabhängig von der zu entsorgenden Abfallmenge, also 
auch wenn aus dem Haus bzw. der Wohnung nur wenig oder überhaupt 
kein Abfall anfällt (BGer 2C_415/2009 vom 22. April 2010, in URP 2010 
S. 495 E. 3).

2.7 Nach dem Gesagten ist die Abfallgrundgebühr für das Jahr 2017 
somit grundsätzlich geschuldet.

3.

3.1 Anders kann es sich bei Liegenschaften verhalten, welche während 
längerer Zeit unbewohnt bleiben. Hier ist im konkreten Anwendungsfall zu 
prüfen, ob sich nach den allgemeinen verfassungs- und abgaberechtlichen 

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Prinzipien eine Ausnahme von der Gebührenpflicht aufdrängt (BVR 2010 
S. 260 E. 3.5 [bestätigt durch BGer 2C_415/2009, in URP 2010 495]). Ge-
mäss BGer 2C_415/2009 vom 22. April 2010, in URP 2010 S. 495 E. 3, 
kann dies etwa auf Wohnungen zutreffen, bei denen aufgrund eines bevor-
stehenden Abbruchs eine Weiterbenützung von vornherein nicht mehr in 
Betracht kommt oder aus anderen Gründen davon auszugehen ist, dass 
sie für längere Zeit leer stehen; scheidet eine weitere Benützung der Infra-
struktur zumindest in absehbarer Zeit aus, entfällt auch regelmässig die 
Pflicht zur Entrichtung der Grundgebühr (vgl. Ursula Brunner, a.a.O., 
Art. 32a N. 80; Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft [AWEL] des Kan-
tons Zürich, Alle Kosten müssen gedeckt sein, in Umweltpraxis 
Nr. 52/April 2008, S. 14, einsehbar unter: <https://umweltschutz.zh.ch>, zur 
zeitlichen Dimension [bei entsprechenden reglementarischen Vorschrif-
ten]).

3.2 Aufgrund der Akten erscheint es denkbar, dass eine derartige Aus-
nahmesituation vorliegt (vgl. angefochtener Entscheid E. 5 und 8 f.). Die 
Frage lässt sich gestützt auf die vorhandenen Unterlagen jedoch nicht ab-
schliessend klären, zumal der Beschwerdeführer selbst geltend macht, die 
EG B.________ habe ihm auf seine Anfrage, ob der Ausbau eines 
«Schwedenofens, Cheminees etc.» als bauliche Veränderung der Koch-
gelegenheiten gelte, nicht geantwortet (Beschwerde S. 1), womit er gerade 
ein Nutzungsinteresse an seiner Liegenschaft dokumentiert. Es sind daher 
weitere Abklärungen zur bisherigen tatsächlichen Nutzung der Liegenschaft 
und zu den künftigen Nutzungsabsichten des Beschwerdeführers vorzu-
nehmen. Dabei könnten als mögliche Anhaltspunkte namentlich die Strom- 
und Wassernutzung, der Zustand der Gartenanlage und die Umbauab-
sichten überprüft werden. Auf die erfolgte oder nicht erfolgte Plombierung 
kommt es dabei nicht an; dies ist eine reine Sicherungsmassnahme.

4.

4.1 Es ist nicht die Aufgabe des Verwaltungsgerichts, als letzte kanto-
nale Instanz die nötigen Abklärungen vorzunehmen, um die Frage des Vor-
liegens einer Ausnahmesituation beurteilen zu können (VGE 2016/292 vom 

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4.7.2017 E. 4.3). Vielmehr ist die Beschwerde gutzuheissen, der ange-
fochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur weiteren Behandlung im 
Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.

4.2 Nach der Praxis des Verwaltungsgerichts ist im Kostenpunkt von 
einem vollumfänglichen Obsiegen auszugehen, sofern – wie hier – ein 
Rückweisungsentscheid ergeht und die Neubeurteilung durch die Vor-
instanz noch zu einer vollständigen Gutheissung des reformatorischen 
Begehrens führen kann (BVR 2016 S. 222 E. 4.1). Demnach ist der Be-
schwerdeführer für die Kostenverlegung als vollständig obsiegend zu be-
trachten und die Verfahrenskosten sind der in ihren Vermögensinteressen 
betroffenen Gemeinde aufzuerlegen (Art. 108 Abs. 1 und 2 VRPG). Partei-
kosten sind keine entstanden (Art. 104 Abs. 1 VRPG) und damit auch keine 
zu sprechen.

5.

Gegen das vorliegende Urteil steht grundsätzlich die Beschwerde in öffent-
lich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen (Art. 82 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesge-
richtsgesetz, BGG; SR 173.110]). Da es sich um einen Zwischenentscheid 
im Sinn von Art. 93 BGG handelt (vgl. BGE 135 II 30 E. 1.3, 133 V 477 
E. 4.2), ist die Beschwerde aber nur zulässig, wenn die zusätzlichen Vor-
aussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind.

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird dahin gutgeheissen, dass der Entscheid des Re-
gierungsstatthalteramts Interlaken-Oberhasli vom 13. Juli 2017 aufge-
hoben und die Sache zur weiteren Behandlung im Sinn der Erwägungen 
an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. Soweit weitergehend wird die 
Beschwerde abgewiesen.

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2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 500.--, werden der Beschwerdegegnerin 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- der Einwohnergemeinde B.________
- dem Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.