# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c595f960-0b53-5277-a0e0-1be1f1026e69
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-25
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 25.03.2014 RB130047
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RB130047_2014-03-25.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: RB130047-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin 

Dr. M. Schaffitz und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichts-

schreiberin lic. iur. G. Ramer Jenny 

Urteil vom 25. März 2014 

 

in Sachen 

 

A._____, 
Kläger und Berufungskläger 

 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____ 

 

gegen 

 

Bezirksgericht Meilen,  
Beschwerdegegner 

 

betreffend unentgeltliche Rechtspflege 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Bezirksgerichtes Meilen, Abteilung, 
vom 10. Oktober 2013 (CG130025-G) 

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Erwägungen: 

I. 

 1. Der Beschwerdeführer und Kläger (fortan Kläger) erhob bei der Vor-

instanz am 9. September 2013 Aberkennungsklage gegen eine Forderung betref-

fend nachehelichen Unterhalt (Urk. 6/1), für welche der Beklagten im Hauptsa-

chenprozess im vorgängigen Rechtsöffnungsverfahren provisorische Rechtsöff-

nung erteilt worden war (Urk. 6/4, EB130219). Nachdem der Kläger von der Vor-

instanz mit Verfügung vom 23. September 2013 zur Leistung eines Kostenvor-

schusses aufgefordert worden war (Urk. 6/6), ersuchte er mit Eingabe vom 

7. Oktober 2013 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 6/13 

S. 2). Die Vorinstanz wies das Gesuch mit Präsidialverfügung vom 10. Oktober 

2013 ab (Urk. 2 und 6/16). 

 2. Gegen diesen Entscheid erhob der Kläger mit Eingabe vom 

21. Oktober 2013 rechtzeitig (Urk. 1 S. 1, 6/17/2) Beschwerde mit folgenden An-

trägen (Urk. 1 S. 2): 

"1. Die Ziffern 1 und 2 des Dispositivs des angefochtenen Entscheides seien auf-
zuheben; 

2. Es sei dem Beschwerdeführer für das erstinstanzliche Verfahren die unent-
geltliche Prozessführung zu bewilligen und es sei ihm der Unterzeichnende 
als unentgeltlicher Rechtsbeistand beizugeben; 

3. Es sei dem Beschwerdeführer die Frist und die Pflicht zur Leistung des Kos-
tenvorschusses gemäss Verfügung vom 23. September 2013 abzunehmen; 

4. alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der Be-
schwerdegegnerin." 

 Überdies stellte der Kläger ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung seiner Beschwerde (Urk. 1 S. 2), welches von der erkennenden Kammer 

mit Verfügung vom 30. Oktober 2013 abgewiesen wurde (Urk. 8). 

 3. Der Beklagten im Hauptsachenprozess kommt im Verfahren be-

treffend unentgeltliche Rechtspflege keine Parteistellung zu (BGer 5A_381/2013 

E. 3.2, BGE 139 III 334 E. 4.2.), weshalb von ihr keine Beschwerdeantwort einzu-

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holen ist (Art. 322 Abs. 1 ZPO). Auf ihre Anhörung im Sinne von Art. 119 Abs. 3 

ZPO sowie auf die Einholung einer Stellungnahme der Vorinstanz (Art. 324 ZPO) 

wird verzichtet. 

II. 

 1. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Es gilt das Rügeprinzip (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-

Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zu Schweizerischen Zivilprozess-

ordnung, 2. Auflage, Zürich 2013, N 15 zu Art. 321 ZPO), d.h. die Beschwerde 

führende Partei hat im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln (unrichtige 

Rechtsanwendung, offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts) der 

angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet. Werden keine, unzulässige o-

der ungenügende Rügen erhoben, stellt dies einen nicht behebbaren Mangel dar, 

welcher keine Nachfrist zur ergänzenden Begründung auslöst (vgl. Art. 132 ZPO 

e contrario), sondern zur Abweisung der Beschwerde führt. Ferner herrscht ein 

umfassendes Novenverbot, welches sowohl echte als auch unechte Noven bein-

haltet und ebenso diejenigen Fälle umfasst, in denen die Untersuchungsmaxime 

gilt (vgl. Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., N 4 zu Art. 326 ZPO, Emmel, a.a.O., N 13 

zu Art. 119 ZPO, BGE 5A_405/2011, E. 4.5.3.). 

 2. Für die Voraussetzungen zur Gewährung der unentgeltlichen Rechts-

pflege kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden 

(Urk. 2 S. 2 ff. E. 3+4). 

III. 

 1. Die Vorinstanz wies das Gesuch des Klägers um unentgeltliche 

Rechtspflege zum einen wegen mangelhafter Substantiierung seiner Behauptun-

gen zu seinen Vermögensverhältnissen ab. Zum anderen sei seine Mittellosigkeit 

mit Blick auf die mutmasslichen Prozesskosten von Fr. 28'650.– und einem von 

ihm behaupteten Vermögen von rund Fr. 640'000.– nicht glaubhaft (Urk. 2 S. 8). 

Der Repartitionswert (durchschnittlicher Verkehrswert) des Stockwerkeigentums 

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des Klägers in B._____ von Fr. 908'500.– entspreche im Gegensatz zum Steuer-

wert von Fr. 790'000.– eher dem Marktwert der Wohnung. Dem Kläger erscheine 

daher die Aufnahme eines zusätzlichen Hypothekardarlehens zur Deckung der 

Prozesskosten zumutbar und möglich (Urk. 2 S. 5 f.). Auch eine Veräusserung 

der Wohnung sei dem im Ausland wohnhaften Kläger mangels Ausführungen da-

zu, wie oft und für wie lange er in der Schweiz weile und dafür die Wohnung in 

B._____ benötige, zumutbar (Urk. 2 S. 6 f.). Überdies verfüge er nach eigenen 

Angaben über weitere Vermögenswerte mit steuerrechtlichem Wert von 

Fr. 358'628.–, deren Liquidität aber mangels näherer Angaben nicht beurteilt wer-

den könne (Urk. 2 S. 7).  

 2. Der Kläger rügt mit seiner Beschwerde, die Vorinstanz sei zu Unrecht 

davon ausgegangen, er sei in Bezug auf die Frage, ob und in welchem Umfang 

die Liegenschaft in B._____ zusätzlich belastet werden könne sowie in Bezug auf 

die übrigen Vermögenswerte im Ausland seiner Substantiierungsobliegenheit 

nicht genügend nachgekommen. Vielmehr habe er sämtliche erforderlichen An-

gaben geliefert. Da aber die Vorinstanz zur Ansicht gelangt sei, er habe seine Be-

dürftigkeit nicht zufriedenstellend nachweisen können, hätte sie ihn zur Nachrei-

chung der erforderlichen Belege anhalten müssen. Indem sie dies nicht getan ha-

be, habe sie die richterliche Fragepflicht verletzt (Art. 56 ZPO, Urk. 1 S. 12 f Rz. 

29 ff.). Mit der Annahme einer zusätzlichen hypothekarischen Belastung der Lie-

genschaft in B._____ habe sie überdies gegen die bundesgerichtliche Rechtspre-

chung verstossen, wonach an den Nachweis der fehlenden Möglichkeit zusätzli-

cher hypothekarischer Belastung keine allzu hohen Anforderungen gestellt wer-

den dürften. Schliesslich habe sie damit sowie mit der angenommenen Möglich-

keit einer Veräusserung weiterer Vermögenswerte (Schiff mit Ausstattung, 

Schiffsanlegeplatz und einzelne Erbstücke, "insbesondere Bilder und Gegenstän-

de"; Urk. 2 S. 7, 6/13 S. 4 Rz 6) nachweislich und aktenkundig illiquide Vermö-

genswerte in die Beurteilung der verfügbaren Mittel miteinbezogen und dadurch 

Art. 117 ff. ZPO bzw. Art. 29 Abs. 3 BV verletzt (Urk. 1 S. 14). 

 3.1. Wie im angefochtenen Entscheid zutreffend festgehalten wird, ist es 

Sache der gesuchstellenden Partei, in Erfüllung ihrer Mitwirkungsobliegenheit ihre 

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Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend darzustellen und soweit 

möglich auch zu belegen. Die mit dem Gesuch befasste Behörde hat danach we-

der den Sachverhalt von sich aus nach jeder Richtung hin abzuklären, noch un-

besehen alles, was behauptet wird, von Amtes wegen zu überprüfen. Sie muss 

den Sachverhalt nur dort (weiter) abklären, wo noch Unsicherheiten und Unklar-

heiten bestehen, sei es, dass sie von einer Partei auf solche hingewiesen wird, 

sei es, dass sie sie selbst feststellt. Allenfalls unbeholfene Rechtsuchende hat die 

Behörde auf die Angaben hinzuweisen, die sie zur Beurteilung des Gesuchs be-

nötigt (Urteil 8C_777/2012 vom 7. Januar 2013, E. 3.2. mit weiteren Hinweisen). 

Wer, wie vorliegend der Kläger, durch einen Rechtsanwalt vertreten ist, kann nicht 

als unbeholfen gelten (Urteil 5A_382/2010 vom 22. September 2010 E. 3.2.2.; Ur-

teil 5A_446/2009 vom 19. April 2013 E. 6.2.2). In seinen neueren Entscheiden 

hält das Bundesgericht ausdrücklich an seiner Praxis betreffend die behördliche 

Unterstützung der prozessual unbeholfenen Partei fest (vgl. Urteil 5A_446/2009 

vom 19. April 2013, E. 6.2.2), während es die Frage, inwiefern auch die anwaltlich 

vertretene Partei zur Glaubhaftmachung ihrer Bedürftigkeit zur Nachreichung von 

Urkunden anzuhalten ist, bislang offengelassen hat (vgl. Urteil 4A_114/2013 vom 

20. Juni 2013, E. 4.3.2). Dies gilt insbesondere auch für den vom Kläger ange-

führten Entscheid (Urteil 5A_382/2010 vom 22. September 2010, E. 3.4.2, Urk. 1 

S. 13 Rz 32), weshalb dieser zur Stützung seines Rechtsstandpunkts nicht wei-

terhilft. Namhafte Kommentatoren befürworten indes die Ausübung der richterli-

chen Fragepflicht auch beim rechtskundig vertretenen Gesuchsteller (vgl. Bühler, 

in: Berner Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, Bern 2013, N 109 zu 

Art. 119 ZPO mit weiteren Hinweisen). Diese Auffassung überzeugt. In Verfahren 

betreffend unentgeltliche Rechtspflege gilt die Untersuchungsmaxime, welche von 

der unter Geltung der Schweizerischen Zivilprozessordnung umfassenden Mitwir-

kungsobliegenheit der gesuchstellenden Partei (Art. 119 Abs. 2 ZPO) zwar einge-

schränkt, jedoch nicht gänzlich aufgehoben wird. Entsprechend hat die das Ge-

such beurteilende Behörde in Ausübung ihrer richterlichen Fragepflicht bei Un-

klarheiten beim Gesuchsteller nachzufragen, was im Grundsatz auch für rechtlich 

vertretene Parteien zu gelten hat. Gegenteiliges findet sich weder im Gesetz noch 

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in den Materialien zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (vgl. Botschaft zur 

Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, S. 7303).  

 Aufgrund der vom Bundesgericht in den zitierten Entscheiden stets getroffe-

nen Unterscheidung zwischen der prozessual unbeholfenen und der rechtlich be-

ratenen Partei erscheint es jedoch gerechtfertigt, bei Letzterer hinsichtlich der 

richterlichen Fragepflicht strengere Massstäbe anzusetzen. Der Sachverhalt sollte 

von der vertretenen Partei zumindest im Ansatz behauptet sein, damit das Gericht 

den Gesuchsteller zu dessen Klärung anhält. Soll die Fragepflicht doch weder die 

zumutbare Mitwirkung der Parteien bei der Feststellung des Sachverhalts erset-

zen noch prozessuale Nachlässigkeiten ausgleichen (Urteil 4A_114/2013 vom 

20 Juni 2013 E. 4.3.2 mit weiteren Hinweisen zu Judikatur und Lehrmeinungen).  

 3.2. Mit seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege bringt der Kläger 

vor, er verfüge über einzelne Vermögenswerte im Ausland, namentlich ein "Schiff 

mit Ausstattung, einen Schiffsanlegeplatz etc. und einzelne Erbstücke (insb. Bil-

der, persönliche Gegenstände) mit steuerrechtlichem Wert von maximal 

Fr. 358'628.–". Diese Vermögenswerte seien allerdings illiquid bzw. nur mit gros-

sem Verlust (Sammlerwert / emotionaler Wert) verwertbar (Urk. 6/13 S. 4 Rz. 6, 

Urk. 6/15/5). Nähere Angaben zu den Vermögenswerten werden nicht vorge-

bracht. Während die im Gesuch angeführten Stichworte "Sammlerwert / emotio-

naler Wert" (Urk. 6/13 S. 4 Rz 6) bei grosszügiger Auslegung allenfalls den Bil-

dern und persönlichen Gegenständen zugeordnet werden können, fehlen Be-

hauptungen zur fehlenden Verwertbarkeit des Schiffes und des Anlegeplatzes 

vollends (Urk. 6/13 S. 4 Rz. 6). Die mangelnde Verwertbarkeit dieser Vermö-

genswerte erschliesst sich denn auch nicht aus den übrigen Behauptungen des 

Klägers. Vielmehr führt er an anderer Stelle aus, seit dem erlittenen doppelten 

Hirnschlag könne er keine Skippertätigkeit mehr ausüben und mit deren Wegfall 

seien auch die Beratungsleistungen, welche als Folgeaufträge der Skippertätigkeit 

anfallen würden, massiv zurückgegangen bzw. heute quasi nicht mehr vorhanden 

(Urk. 6/13 S. 5 Rz 10). Dies spräche gerade für einen Verkauf von Schiff und An-

legeplatz. Die neuen Vorbringen in der Beschwerdeschrift, wonach deren Verkauf 

nicht innert weniger Wochen und ebenfalls nur mit grossen Verlust realisierbar sei 

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(Urk. 1 S. 9 Rz 20), sowie dass der Kläger sie (trotz Aufgabe seiner Skippertätig-

keit, Urk. 6/13 S. 5 Rz. 10) für den Kontakt mit potentiellen Kunden und zur Ver-

mittlung von Geschäften gegen Provision weiterhin benötige (Urk. 1 S. 10 Rz 24), 

sind mit Hinweis auf das umfassende Novenverbot im Beschwerdeverfahren 

(Art. 326 Abs. 1 ZPO) verspätet und damit nicht zu hören. Selbst wenn sie beach-

tet werden könnten, wären sie sodann dem klägerischen Standpunkt nicht förder-

lich. Zum einen steht die Behauptung der Notwendigkeit von Schiff und Anlege-

platz zur Einkommensgenerierung im Widerspruch zu seinen Vorbringen im Ge-

such, wo er noch behauptete, die Beratungsaufträge seien seit der Aufgabe der 

Skippertätigkeit quasi nicht mehr vorhanden (Urk. 6/13 S. 5 Rz. 10). Zum anderen 

liegt die Geschäftstätigkeit des Klägers mit dem pauschalen Hinweis auf eine 

"Kontaktaufnahme zu potentiellen Kunden" und die Vermittlung von Geschäften 

gegen Provision nach wie vor im Dunkeln, was umso bemerkenswerter ist, da 

dem Kläger nunmehr die Problematik der umfassenden Offenlegung seiner Er-

werbs- und Vermögensverhältnisse bekannt war. Festzuhalten bleibt, dass ge-

stützt auf die einzig relevante Behauptungs- und Aktenlage vor Vorinstanz keiner-

lei Anhaltspunkte bestehen, weshalb die vom Kläger behaupteten Vermögenswer-

te im Ausland im Wert von rund Fr. 350'000.– nicht verwertbar sind. Fehlen aber 

wie vorliegend die rechtsgenügenden Behauptungen vollends, ist das Gericht 

nicht gehalten, den Sachverhalt von sich aus festzustellen. Vielmehr durfte die 

Vorinstanz bei dieser Ausgangslage ohne die Einholung einer Substantiierungs-

eingabe des anwaltlich vertretenen Klägers festhalten, er sei im Zusammenhang 

mit den Vermögenswerten im Ausland seiner Mitwirkungsobliegenheit nicht nach-

gekommen. Eine Verletzung der richterlichen Fragepflicht resp. des rechtlichen 

Gehörs liegt nicht vor. Insofern erweist sich die Rüge des Klägers als unbegrün-

det. 

 3.3. Der erneute Hinweis des Klägers, die Verwertung der Vermö-

genswerte im Ausland seien ihm nicht zumutbar, da sie seine einzige Altersvor-

sorge darstellten und er sie in Anbetracht seiner gesundheitlichen Verfas-

sung/Arbeitsunfähigkeit fortlaufend zur Sicherung seiner Existenz benötige (Urk. 1 

S. 10 Rz 23), ist unbehelflich. Die Vorinstanz hat diesbezüglich zutreffend auf den 

Effektivitätsgrundsatz verwiesen sowie auf den Umstand, dass nach herrschender 

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Auffassung auch die Barauszahlung einer Freizügigkeitsleistung im Sinne von 

Art. 5 FZG als Vermögen in die Beurteilung der Mittellosigkeit miteinzubeziehen 

ist (Urk. 2 S. 7 f., vgl. Rüegg, in: Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilpro-

zessordnung, Basel 2010, N 16 zu Art. 117 ZPO). Der Kläger setzt sich in seiner 

Beschwerdeschrift mit diesen Erwägungen nicht auseinander, sondern übt ledig-

lich appellatorische Kritik. Mit Hinweis auf die im Beschwerdeverfahren geltende 

Rügepflicht erübrigen sich daher weitere Erwägungen zu diesem Punkt. 

 3.4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es dem Kläger nicht ge-

lungen ist, die fehlende Verwertbarkeit seiner Vermögenswerte im Ausland glaub-

haft zu machen. Vielmehr erscheint ihm diese gemäss vorstehender Erwägungen 

sowohl möglich als auch zumutbar. Den Wert beziffert er mit (maximal) 

Fr. 358'628.– (Urk. 6/13 S. 4 Rz 6). Gemäss unangefochten gebliebener Schät-

zung der Vorinstanz belaufen sich die anfallenden Prozesskosten (mutmassliche 

Gerichtskosten zuzüglich Entschädigung des eigenen Rechtsvertreters) auf 

Fr. 28'650.– (Urk. 2 S. 4). Selbst wenn die Veräusserung der Vermögenswerte 

unter hohen Verlusten erfolgen sollte, erscheint die Deckung der mutmasslichen 

Prozesskosten um ein Mehrfaches gewährleistet. Unter diesen Umständen kann 

der Kläger auch unter Berücksichtigung eines ihm anzurechnenden Notgroschens 

nicht als mittellos bezeichnet werden. Es bleibt sodann darauf hinzuweisen, dass 

ihm neben den zu versilbernden Vermögenswerten überdies die beiden Liegen-

schaften in C._____ und B._____ verbleiben, welche ihm ebenfalls zum Zwecke 

der Altersvorsorge dienen würden (Urk. 6/13 S. 6 Rz 12). Nachdem dem Kläger 

die Mittellosigkeit bereits aufgrund der liquiden Vermögenswerte im Ausland ab-

zusprechen ist, erübrigen sich weitere Erwägungen zu seinen Rügen betreffend 

das Stockwerkeigentum in B._____. 

 3.5. Die Rüge des Klägers schliesslich, die Vorinstanz habe ihm keine 

angemessene Frist zur Verwertung der fraglichen Vermögenswerte eingeräumt 

(Urk. 1 S. 14 Rz 36), greift ebenfalls nicht. Mit seiner Gesuchseinreichung bean-

tragte er eventualiter im Falle einer Abweisung seines Armenrechtsgesuchs eine 

Fristerstreckung zur Leistung des Kostenvorschusses von 20 Tagen (Urk. 6/13 

S. 2 und 10 Rz 28 ff.). Damit machte er selbst kein höheres Zeiterfordernis gel-

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tend. Die Vorinstanz entsprach seinem Antrag vollumfänglich (Urk. 2 S. 9). Folg-

lich bestand für sie keinerlei Anlass, dem Kläger über dessen Antrag hinaus mehr 

Zeit zur Mittelbeschaffung einzuräumen. 

4. Insgesamt erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie 

abzuweisen ist.  

IV. 

 Im Verfahren betreffend unentgeltliche Rechtspflege werden grundsätzlich 

keine Kosten erhoben (Art. 119 Abs. 6 ZPO). Nach bundesgerichtlicher Recht-

sprechung gilt dies allerdings nur für das Gesuchsverfahren, nicht jedoch für ein 

Beschwerdeverfahren darüber (BGE 137 III 470). Die Gerichtskosten für das vor-

liegende Verfahren sind in Anwendung der Gebührenverordnung des Oberge-

richts (GebV OG) vom 8. September 2010 auf Fr. 1'200.– festzusetzen (§ 9 Abs. 1 

und § 12 GebV OG) und ausgangsgemäss dem unterliegenden Kläger aufzuerle-

gen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Prozessentschädigungen sind keine zuzusprechen 

(BGE 139 III 334). Ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege 

für das Beschwerdeverfahren wurde nicht gestellt (Urk. 1 S. 2). 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Dem Kläger wird eine einmalige Nachfrist von 20 Tagen ab Zustellung die-

ses Entscheides angesetzt, um den mit Präsidialverfügung des Bezirksge-

richts Meilen vom 23. September 2013 (CG130025) einverlangten Kosten-

vorschuss von einstweilen Fr. 12'750.– zu leisten. 

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt. 

4. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Kläger aufer-

legt. 

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5. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Beklagte im Verfahren 

CG130025 unter Beilage eines Doppels von Urk. 1, je gegen Empfangs-

schein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert in der 
Hauptsache beträgt Fr. 200'000.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 25. März 2014 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. G. Ramer Jenny 
 
 
versandt am: 
mc 
 

	Urteil vom 25. März 2014
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Dem Kläger wird eine einmalige Nachfrist von 20 Tagen ab Zustellung dieses Entscheides angesetzt, um den mit Präsidialverfügung des Bezirksgerichts Meilen vom 23. September 2013 (CG130025) einverlangten Kostenvorschuss von einstweilen Fr. 12'750.– ...
	3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt.
	4. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Kläger auferlegt.
	5. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Beklagte im Verfahren CG130025 unter Beilage eines Doppels von Urk. 1, je gegen Empfangsschein.
	7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...