# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c780f901-2a50-5a1e-af65-27744051aa8b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-29
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 29.04.2022 III 2021 187
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-187_2022-04-29.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 187

Entscheid vom 29. April 2022

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
lic.iur. Achilles Humbel, Richter
lic.iur. Gion Tomaschett, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________

gegen

Departement des Innern, Kollegiumstrasse 28, 
Postfach 2160, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Gesundheitsrecht (Covid-19; Feststellungsverfügung 
Zertifikatspflicht Gasthaus C.________)

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Sachverhalt:

A. A.________ ist einziger Gesellschafter und Geschäftsführer der 
D.________ GmbH, welche gemäss Handelsregistereintrag das Restaurant 
D.________ (auch bekannt als Gasthaus C.________) führt (vgl. Bf-act. 3; Han-
delsregisterauszug www.zefix.ch, eingesehen am 30.3.2022). Per 1. Januar 1999 
wurde A.________ die Bewilligung zur Ausübung einer gastgewerblichen Tätig-
keit im Sinne von § 1 Abs. 2 Gesetz über das Gastgewerbe und den Handel mit 
alkoholischen Getränken (Gastgewerbegesetz; GGG) vom 10. September 1997 
bzw. zur Führung des Restaurants D.________ (Gastwirtschaftsbetrieb mit der 
Berechtigung zur Abgabe alkoholischer Getränke) erteilt (vgl. Bf-act. 4).

B. Gemäss Rapport der Kantonspolizei Schwyz vom 29. Oktober 2021 wurde 
das Gasthaus C.________ am 16. September 2021 durch die Kantonspolizei 
Schwyz hinsichtlich Umsetzung der Covid-19-Massnahmen kontrolliert. Dem 
Rapport lässt sich entnehmen, dass A.________ die Zertifikatspflicht in seinem 
Gasthaus nicht umsetzte, keine Zertifikatskontrolle durchführte (Vi-act. 1). 

C. Mit Schreiben vom 21. September 2021 ermahnte das Amt für Gesundheit 
und Soziales A.________, die Zertifikatspflicht in seinem Betrieb umzusetzen. 
Bei erneuten Verstössen werde eine Betriebsschliessung von bis zu 14 Tagen in 
Betracht gezogen (Vi-act. 2). Am 29. September 2021 liess A.________ hierzu 
Stellung nehmen (Vi-act. 3).

D. Am 30. September 2021 erfolgte eine weitere Kontrolle durch die Kantons-
polizei Schwyz betreffend die Einhaltung der Zertifikatspflicht im Gasthaus      
C.________. Auch bei dieser Kontrolle überprüfte A.________, gemäss Rapport 
der Kantonspolizei, die Zertifikatspflicht in seinem Gasthaus nicht. Neben 
A.________ befanden sich im Restaurant insgesamt acht Gäste. Es hielten sich 
drei Gäste ohne Zertifikat im Innern des Gasthauses auf und konsumierten. 
A.________ äusserte gegenüber der Kantonspolizei Schwyz, dass er auch in 
Zukunft keine Zertifikate kontrollieren werde (Vi-act. 1).

E. Am 7. Oktober 2021 verfügte das Departement des Innern (Verfügung Nr. 
267: Anordnung einer temporären Betriebsschliessung aus epidemiologischen 
Gründen):

1. A.________ wird der Betrieb des Gasthauses C.________ ab Eröffnung der 
vorliegenden Verfügung für sieben Tage untersagt.

2. Diese Verfügung ergeht unter der Strafandrohung nach Art. 292 StGB sowie 
unter Androhung einer längeren Betriebsschliessung und Vollstreckungsmass-
nahmen nach § 78 VRP.

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3. Diese Verfügung wird A.________ persönlich durch die Kantonspolizei eröffnet 
und überreicht.

4. (Rechtsmittelbelehrung)
5. Einer allfälligen Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Die 

Anordnung ist sofort vollstreckbar.
6. Für diese Verfügung wird A.________ eine Gebühr von Fr. 300.-- in Rechnung 

gestellt
7. (Zustellung)

Die Verfügung wurde A.________ am 7. Oktober 2021 durch die Kantonspolizei 
Schwyz persönlich überbracht und ebenso seinem Rechtsvertreter zugestellt 
(vgl. Vi-act. 5f.). Dagegen liess A.________ am 19. Oktober 2021 Beschwerde 
erheben (vgl. VGE III 2021 170).

F. Am 18. Oktober 2021 erschien ein Artikel auf E.________ (Zeitung) Online, 
gemäss welchem A.________ das Gasthaus C.________ für einen Franken pro 
Monat an die Wirte F.________ vermieten wird. Die Mieter würden das Restau-
rant als private Stube führen (Vi-act. 8).

G. Daraufhin verfügte das Departement des Innern am 19. Oktober 2021 (Ver-
fügung Nr. 280: Feststellungsverfügung Zertifikatspflicht):

1. Es wird festgestellt, dass es sich beim Gasthaus C.________ um eine öffent-
lich zugängliche Einrichtung handelt, bei welcher eine Zertifikatspflicht nach 
Art. 12 Abs. 1 Covid-19-Verordnung besondere Lage besteht.

2. A.________ ist verpflichtet, für die Einhaltung der Zertifikatspflicht im Gasthaus 
C.________ zu sorgen.

3. Diese Verfügung ergeht unter der Strafandrohung nach Art. 292 StGB sowie 
unter Androhung einer längeren Betriebsschliessung und Vollstreckungsmass-
nahmen nach § 78 VRP.

4. Diese Verfügung wird A.________ persönlich durch die Kantonspolizei eröffnet 
und überreicht.

5. (Rechtsmittelbelehrung)
6. Einer allfälligen Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Die 

Anordnung ist sofort vollstreckbar.
7. Für diese Verfügung wird A.________ eine Gebühr von Fr. 300.-- in Rechnung 

gestellt.
8. (Zustellung)

Die Verfügung wurde A.________ durch die Kantonspolizei Schwyz ausgehän-
digt und ebenso seinem Rechtsvertreter zugestellt (Vi-act. 9).

H. Am 5. November 2021 lässt A.________ beim Regierungsrat des Kantons 
Schwyz fristgerecht Verwaltungsbeschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Die Verfügung Nr. 280 des Beschwerdegegners vom 19.10.2021 sei ersatzlos 
aufzuheben.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners.

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Zudem wird Antrag auf Sprungbeschwerde gestellt bzw. die unmittelbare Über-
weisung der Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz im 
Sinne von § 52 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) 
vom 6. Juni 1974 verlangt.

I. Mit Beschluss Nr. 793/2021 vom 16. November 2021 überweist der Regie-
rungsrat des Kantons Schwyz die Beschwerde vom 5. November 2021 als 
Sprungbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz.

J. Mit Vernehmlassung vom 3. Dezember 2021 beantragt das Departement 
des Innern die Abweisung der Beschwerde soweit darauf einzutreten ist, unter 
Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin (recte: des Beschwerdeführers). 
Mit Replik vom 13. Januar 2022 lässt der Beschwerdeführer an den Beschwer-
deanträgen vom 5. November 2021 vollumfänglich festhalten. Am 25. Januar 
2022 lässt der Beschwerdeführer eine Ergänzung zur Replik vom 13. Januar 
2022 einreichen. Mit Duplik vom 15. Februar 2022 wiederholt die Vorinstanz die 
Anträge der Vernehmlassung vom 3. Dezember 2021. Am 24. Februar 2022 lässt 
der Beschwerdeführer eine weitere Stellungnahme einreichen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer rügt in seiner Beschwerde vom 5. November 2021 
die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten, insbesondere Art. 10 Abs. 2 
BV (Persönliche Freiheit), Art. 26 Abs. 2 BV (Eigentumsgarantie [materielle Ent-
eignung]), Art. 27 BV (Wirtschaftsfreiheit), Art. 36 BV (Voraussetzung für die Ein-
schränkung von Grundrechten), Art. 8 BV (Rechtsgleichheitsgebot und Diskrimi-
nierungsverbot), Art. 9 BV (Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glau-
ben), unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die unrich-
tige Rechtsanwendung, einschliesslich Überschreitung bzw. Missbrauch des Er-
messens.

Zum einen macht der Beschwerdeführer geltend, sowohl er selbst als auch die 
D.________ GmbH seien die falschen verfügungsbetroffenen Personen, nach-
dem er das Gasthaus C.________ für einen bzw. zwei Franken im Monat vermie-
tet habe. Es fehle an der "Passivlegitimation", weshalb die Verfügung nichtig sei.

Zum andern handle es sich beim Gasthaus C.________ auch nicht um eine öf-
fentlich zugängliche Einrichtung.

Zudem liege eine unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts vor, 
wenn behauptet werde, der Beschwerdeführer habe wiederholt gegen Covid-19-
Vorschriften verstossen. Der Beschwerdeführer habe vor dem Gasthaus 

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C.________ ein Plakat angebracht, wonach ungeimpfte Personen draussen blei-
ben müssen. Es bestehe keine Pflicht, am Eingang des Restaurants zu prüfen, 
ob ein Gast ein Zertifikat habe.

Schliesslich fehle es an einem Feststellungsinteresse des Kantons Schwyz.

2.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind, so u.a., ob die 
Rechtsmittelbefugnis gegeben ist (vgl. § 27 Abs. 1 lit. d VRP). Ist eine Voraus-
setzung nicht erfüllt, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 
VRP).

2.2 Eine Sachurteilsvoraussetzung ist die Beschwerdelegitimation (§ 27 Abs. 1 
lit. d i.V.m. § 37 VRP). So ist zur Einreichung eines Rechtsmittels befugt, wer 
(lit. a) vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit 
zur Teilnahme erhalten hat; (lit. b) durch den angefochtenen Entscheid oder die 
angefochtene Verfügung besonders berührt ist; und (lit. c) ein schutzwürdiges In-
teresse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides oder der Verfügung 
hat.

2.3 Der Beschwerdeführer ist Adressat der angefochtenen Verfügung und als 
solcher durch die angefochtene Verfügung besonders berührt (§ 37 Abs. 1 lit. a 
und b VRP). 

Damit die Rechtsmittelbefugnis bejaht werden kann, muss der Beschwerdeführer 
als dritte Voraussetzung auch über ein schutzwürdiges Interesse verfügen (§ 37 
Abs. 1 lit. c VRP). Die Beschwerdelegitimation muss nicht nur bei Beschwerde-
einreichung, sondern auch im Entscheidzeitpunkt gegeben sein. Dies ergibt sich 
nicht zuletzt aus der Vorgabe, dass der Beschwerdeführer während des gesam-
ten Verfahrens ein aktuelles Interesse an der Aufhebung der angefochtenen Ver-
fügung haben muss. Verliert der Beschwerdeführer das Interesse im Verlaufe 
des Verfahrens, so fällt die Beschwerdelegitimation weg und damit die Voraus-
setzung, einen Sachentscheid zu fällen (Bertschi, in: Griffel [Hrsg.], Kommentar 
VRG, 3. Aufl., § 21 N 24; Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Kan-
ton Schwyz, S. 21 und 42). Fehlt es bei Beschwerdeeinreichung am aktuellen, 
praktischen Interesse, eine angefochtene Verfügung aufzuheben/zu ändern, so 
ist auf eine Beschwerde nicht einzutreten (vgl. § 27 Abs. 2 VRP); fällt das ent-
sprechende Interesse im Verlaufe des Verfahrens weg, so ist die Sache als ge-
genstandslos abzuschreiben (§ 28 lit. d VRP; BGE 137 I 23 Erw. 1.3.1; Bertschi, 
a.a.O., § 21 N 26). 

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2.4 Ausnahmsweise kann auf das Erfordernis des aktuellen, praktischen Inter-
esses verzichtet werden, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen 
oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine rechtzeitige 
Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen 
deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (BGE 141 II 14 
Erw. 4.4; BGE 139 I 206 Erw. 1.1; BGE 136 II 101 Erw. 1.1; BGE 135 I 79 
Erw. 1.1; VGE III 2021 129 vom 30.9.2021 Erw. 4.1; VGE IV 2020 24 vom 
8.9.2020 Erw. 1.2.3; VGE III 2018 181 vom 28.6.2021 Erw. 4.7.2). Die nachträg-
liche Überprüfung einer gegenstandslos gewordenen Anordnung hat sich dabei 
auf die in der Zukunft mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erneut stellende 
Streitfrage zu beschränken (BGE 131 II 670 m.w.H.). Dabei werden die streitigen 
Grundsatzfragen durch die individuelle, potentiell wiederholbare Situation der 
Beschwerde führenden Partei bestimmt (BGE 131 II 670; vgl. BGE 127 I 164 
Erw. 1a und Erw. 6a; VGE III 2021 129 Erw. 4.2 m.w.H.). 

3.1 Mit der angefochtenen Verfügung stellte die Vorinstanz fest, dass es sich 
beim Gasthaus C.________ um eine öffentlich zugängliche Einrichtung handelt, 
bei welcher eine Zertifikatspflicht nach Art. 12 Abs. 1 Covid-19-Verordnung be-
sondere Lage besteht. Zudem verpflichtete die Vorinstanz den Beschwerdefüh-
rer, für die Einhaltung der Zertifikatspflicht im Gasthaus C.________ zu sorgen.

3.2 Die Verfügung erfolgte gemäss Vorinstanz, weil der Beschwerdeführer 
plante, seinen Betrieb für einen symbolischen Beitrag F.________ zu vermieten. 
In der angefochtenen Verfügung führte die Vorinstanz aus, dass sich in der an-
gemieteten Stube gemäss Aussagen des Beschwerdeführers bis zu 30 Personen 
ohne Zertifikat aufhalten dürfen. Getränke und Essen könne jeder selbst mitbrin-
gen, und falls jemand ein Getränk vom Ausschank nehme, könne ein freiwilliger 
Beitrag in ein "Kässeli" entrichtet werden. Mit dem geplanten Vorgehen beabsich-
tige der Beschwerdeführer offensichtlich die geltenden Vorschriften zu umgehen.

Der Beschwerdeführer bestreitet diesen Sachverhalt sinngemäss.

3.3 Im Zusammenhang mit den Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-
Pandemie hatte der Bundesrat per 26. Juni 2021 die Massnahmen verschärft 
und namentlich eine Covid-Zertifikatspflicht für Discos, Tanzlokale und Grossver-
anstaltungen eingeführt und diese per 13. September 2021 auf Restaurant-
Innenräume, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Veranstaltungen in Innen-
räumen ausgedehnt (Art. 12 ff. Verordnung über Massnahmen in der besonderen 
Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie [Covid-19-Verordnung besondere 
Lage; SR 818.101.26] vom 23.6.2021).

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Nachdem der Bundesrat noch am 19. Januar 2022 aufgrund der epidemiologi-
schen Lage viele Massnahmen, so unter anderem auch die Maskentrag- und 
Zertifikatspflicht bis zum 31. März 2022 verlängerte (AS 2022 21), beurteilte er 
die Entwicklung der epidemiologischen Lage am 16. Februar 2022 positiv, wes-
halb er eine weitestgehende Revision der Covid-19-Verordnung besondere Lage 
beschloss und die schweizweiten Massnahmen gegen die Coronapandemie 
grösstenteils aufhob. Seit 17. Februar 2022 sind Läden, Restaurants, Kultur-
betriebe und öffentlich zugängliche Einrichtungen sowie Veranstaltungen wieder 
ohne Maske und Zertifikat zugänglich. Aufgehoben wurden auch die Masken-
pflicht am Arbeitsplatz und die Homeoffice-Empfehlung. Beibehalten wurden ein-
zig die Isolation positiv getesteter Personen sowie die Maskenpflicht im öffent-
lichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen (vgl. Medienmitteilung des Bun-
desrates vom 16.2.2022 sowie Covid-19-Verordnung besondere Lage vom 
16.2.2022; SR 818.101.26). Am 30. März 2022 beschloss der Bundesrat 
schliesslich, die letzten Massnahmen in der Covid-19-Verordnung besondere La-
ge ab 1. April 2022 aufzuheben (vgl. Medienmitteilung des Bundesrats vom 
30.3.2022 sowie Covid-19-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 
30.3.2022). Die Geltungsdauer der Covid-19-Verordnung besondere Lage ende-
te am 31. März 2022 (AS 2022 97). Damit wurde auch die besondere Lage nach 
Art. 6 des Bundesgesetzes über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des 
Menschen (Epidemiengesetz, EpG; SR 818.101) vom 28. September 2012 auf-
gehoben. 

Bereits schon am 8. Februar 2022 hob der Regierungsrat die kantonalen Mass-
nahmen auf (vgl. Kant. Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Co-
vid-19-Epidemie vom 14.10.2020, Stand 8.2.2022; SRSZ 571.212). Am 17. Fe-
bruar 2022 wurden auch die kantonalen Covid-19 Schutzkonzepte im Bereich 
Bildung aufgehoben und per 25. Februar 2022 erfolgte die Einstellung des repeti-
tiven Testens. Der Schulbetrieb kann seither wieder ohne Auflagen erfolgen und 
auch anderweitige kantonale Massnahmen erfolgten seither nicht mehr.

3.4 Damit sind sämtliche Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epi-
demie, welche die Behörden aufgrund der besonderen Lage eingeführt haben 
und deren Missachtung dem Beschwerdeführer vorgeworfen wurde, aufgehoben 
und es erfolgt die Rückkehr in die normale Lage.

Bei dieser Ausgangslage ist nicht davon auszugehen, dass sich die in der Be-
schwerde vom 5. November 2021 aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder 
ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen könnten. Zudem ist der dem Be-
schwerdeführer vorgeworfene Sachverhalt derart einzelfallspezifisch, dass auch 
keine Fragen von grundsätzlicher Bedeutung oder im öffentlichen Interesse vor-

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liegen, schon gar nicht nach der Aufhebung der behördlichen Covid-19-
Massnahmen. Wie sich die Covid-19-Krankheit entwickelt, ob und wie allenfalls 
die Behörden auf welche Entwicklung reagieren werden, ist derart ungewiss, 
dass nicht davon ausgegangen werden kann und muss, dass der Beschwerde-
führer in absehbarer Zeit mit einer vergleichbaren Situation konfrontiert sein wird. 
Damit aber besteht keine Veranlassung, ausnahmsweise von der Voraussetzung 
des aktuellen schützenswerten Interesses für die Beschwerdeführung abzuse-
hen. Mithin ist die Beschwerdelegitimation zu verneinen in dem Sinne, als das 
schützenswerte Interesse mit der Aufhebung der relevanten Corona-
Massnahmen dahingefallen ist und das Verfahren als gegenstandslos geworden 
abzuschreiben ist.

4.1.1  Die Kosten für den Erlass eines Entscheides oder Zwischenbescheides 
werden in der Regel der unterliegenden Partei überbunden. Unterliegt sie nur 
teilweise, werden die Kosten auf die Parteien anteilsmässig verteilt (§ 72 Abs. 2 
VRP). Wird ein Verfahren gegenstandslos, so liegt der Entscheid über die Kos-
tenfolge im Ermessen der Behörde (§ 72 Abs. 4 VRP).

4.1.2  Im Rechtsmittelverfahren und in verwaltungsgerichtlichen Klagefällen hat 
die unterliegende der obsiegenden Partei eine dem Aufwand angemessene Ent-
schädigung auszurichten, welche die Behörde festsetzt (§ 74 Abs. 1 VRP). 

4.2.1  Das Unterlieger- und das Verursacherprinzip gelten für die Kostenauflage 
nicht umfassend, sondern erfahren vor allem aus Billigkeitsgründen Einschrän-
kungen. Nach der Praxis sind die Kosten bei Gegenstandslosigkeit dem aufzuer-
legen, der diese veranlasst hat, oder sie sind nach Billigkeit zu verlegen (VGE II 
2021 19 vom 15.12.2021 Erw. 4.2.1). Eine generelle, in jedem Falle gültige Regel 
kann indessen nicht aufgestellt werden, sondern es sind jeweils die Umstände 
des Einzelfalls zu berücksichtigen (EGV-SZ 1980 S. 8 Erw. 2). So sind die Kos-
ten verhältnismässig zu verlegen, wenn sich die unterliegende Partei in guten 
Treuen zur Rechtsmittelergreifung veranlasst sah (VGE 885/00 vom 24.11.2000 
Erw. 3.b). 

4.2.2  Die Bestimmung derjenigen Partei, welche die Gegenstandslosigkeit des 
Verfahrens bewirkt hat, erfolgt nach materiellen Kriterien (Beusch, in: Auer/Mül-
ler/Schindler, VwVG Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Kommentar, 
2. Aufl., Bern 2018, Art. 63 N 16). In erster Linie sind die Kosten so zu verlegen, 
dass den Prozessaussichten nach dem Stand der Streitsache vor der Gegen-
standslosigkeit Rechnung getragen wird. Für die Beurteilung des mutmasslichen 
Verfahrensausgangs genügt im Fall der Gegenstandslosigkeit grundsätzlich eine 
summarische Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungs-

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grunds. Dabei geht es nicht darum, die Prozessaussichten im Einzelnen zu prü-
fen und dadurch weitere Umtriebe zu verursachen. Vielmehr soll es bei einer 
knappen, summarischen Beurteilung der Aktenlage sein Bewenden haben. Lässt 
sich der mutmassliche Ausgang eines Verfahrens im konkreten Fall nicht ohne 
weiteres bestimmen, gehen die Kosten zulasten jener Partei, die das gegen-
standslos gewordene Verfahren veranlasst hat oder bei der die Gründe eingetre-
ten sind, die zur Gegenstandslosigkeit des Prozesses geführt haben. Kann we-
der der mutmassliche Verfahrensausgang noch der Verursacher des Verfahrens 
oder der Gegenstandslosigkeit mit vernünftigem Aufwand eruiert werden, so dür-
fen die Kosten nach Billigkeit verlegt werden (Plüss, in: Griffel [Hrsg.], Kommen-
tar VRG, 3. Aufl., § 13 N 75). 

4.2.3  In ähnlicher Weise wird auch mit Bezug auf die Parteientschädigung bei 
Gegenstandslosigkeit eines Verfahrens darauf abgestellt, wer die Gegenstands-
losigkeit bzw. das gegenstandslos gewordene Verfahren verursacht hat und wel-
che Partei vermutlich obsiegt hätte. Insbesondere bei Versagen dieser Kriterien 
lässt sich aber auch nach Billigkeit vorgehen. Die vorinstanzliche Entschädi-
gungsregelung bleibt bei Gegenstandslosigkeit des Verfahrens in der Regel un-
angetastet, wenn sich der angefochtene Entscheid − im Rahmen einer summari-
schen Prüfung der Prozessaussichten vor Eintritt der Gegenstandslosigkeit − 
nicht als offensichtlich falsch herausstellt (Plüss, a.a.O., § 17 N 31). 

4.3 Aus den nachfolgenden Gründen werden den Parteien für das vorliegende 
Verfahren keine Kosten auferlegt.

Eine summarische Beurteilung der Sach- und Rechtslage ergibt, dass die Rüge 
des Beschwerdeführers betreffend die unrichtige Sachverhaltsfeststellung nicht 
ohne weiteres unbegründet ist. Dies betrifft insbesondere auch die Frage des 
Verfügungsadressaten. Im konkreten Fall ist unbestritten, dass die Vorinstanz 
den Sachverhalt, welcher zur vorliegend angefochtenen Verfügung führte und 
sich von der Verfügung der Vorinstanz vom 7. Oktober 2021 an den Beschwer-
deführer unterscheidet (vgl. VGE III 2021 170), aus einem Zeitungsartikel vom 
(Montag) 18. Oktober 2021 entnahm. Demgemäss beabsichtige der Beschwer-
deführer, sein Gasthaus bereits bekannten Dritten F.________) zu vermieten, 
welche die Räumlichkeiten ab Mittwoch (20. Oktober 2021) als private Stube öff-
nen wollten. Die angefochtene Verfügung wurde am 19. Oktober 2021 (Dienstag 
zwischen dem Tag des Erscheinens des Zeitungsartikels und dem geplanten Tag 
der Eröffnung durch die neuen Mieter) erlassen. Weitere Sachverhaltsabklärun-
gen erfolgten demnach nicht. Bei diesem Sachverhalt (soweit er denn zutraf), 
war somit nicht ohne weiteres bzw. ohne weitere Abklärungen erkennbar, wer am 
Tag des Verfügungserlasses tatsächlich für die Vorkommnisse in der Lokalität 

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des Gasthauses C.________ verantwortlich war (bereits die Mieter oder noch die 
Beschwerdeführer) bzw. wessen Rechte und Pflichten betroffen waren. Damit 
aber ist die Passivlegitimation des Beschwerdeführers vorliegend zumindest frag-
lich. Ob die Verfügung nichtig oder anfechtbar ist, ist für die vorliegend relevante 
Fragestellung sowie mit dem vorliegenden Verfahrensergebnis jedoch nicht von 
Belang.

Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass der Beschwerdeführer im konkre-
ten Fall passivlegitimiert wäre, änderte sich am Ergebnis der vorliegenden prima-
facie-Würdigung nichts. Zwar richtet sich die angefochtene Verfügung an den 
Beschwerdeführer als Betreiber des Gasthauses C.________ und im Dispositiv 
wird insbesondere festgehalten, dass es sich beim Gasthaus C.________ (und 
nicht bei einer allenfalls von Dritten geöffneten privaten Stube) um eine öffentlich 
zugängliche Einrichtung handelt, bei welcher eine Zertifikatspflicht besteht, für 
deren Einhaltung der Beschwerdeführer (als Betreiber des Gasthauses 
C.________) zu sorgen hat. In diesem Fall stellt sich jedoch die Frage des öffent-
lichen Feststellungsinteresses. Denn auch für den Erlass einer Feststellungsver-
fügung von Amtes wegen bedarf es eines Feststellungsinteresses (vgl. Weber-
Dürler, Kunz-Not-ter, in: Auer/Müller/Schindler, VwVG Bundesgesetz über das 
Verwaltungsverfahren, Kommentar, 2. Aufl., Bern 2018, Art. 25 Rz. 8). Dass es 
sich beim Gasthaus C.________ um eine öffentlich zugängliche Einrichtung han-
delt, ergibt sich - wie auch die Pflicht, für die Einhaltung der Zertifikatspflicht zu 
sorgen (Disp. Ziff. 2) - bereits aus der (Leistungs-)Verfügung vom 7. Oktober 
2021; ein Interesse, dies noch einmal festzustellen, ist nicht nachvollziehbar. Ge-
nau dies ist aber Inhalt des Dispositivs der angefochtenen Verfügung. Ein Fest-
stellungsinteresse hätte allenfalls bestehen können bezüglich des angeblich ver-
änderten Sachverhalts des der Öffentlichkeit zur Verfügung Stellens einer priva-
ten Stube, ohne ein Gastrobetrieb zu sein. Hierzu äussert sich das Verfügungs-
dispositiv jedoch nicht (der formellen und materiellen Rechtskraft einer Verfügung 
zugänglich ist einzig das Dispositiv; vgl. BGE 140 I 114 Erw. 2.4.2). Allerdings 
stellt sich auch hier die Frage, ob dies nicht auch mittels Leistungsverfügung (zu 
welcher auch die Feststellungsverfügung von Amtes wegen subsidiär ist) hätte 
festgestellt werden können, ggfs. mit vorgängiger formloser Androhung. Und er-
neut stellt sich die Frage des Verfügungsadressaten. Es ist nach nur kurzer Prü-
fung daher nicht ohne weiteres nachvollziehbar, weshalb vorliegend - bei allen-
falls leicht veränderter Sachlage - nicht dieselbe Vorgehensweise möglich gewe-
sen wäre, wie bei der Verfügung vom 7. Oktober 2021 (allenfalls Mahnung und 
Betriebsschliessung), falls die Vorinstanz die Ansicht vertrat, der Beschwerdefüh-
rer selbst (und nicht ein Mieter oder andere Drittperson) betreibe weiterhin sein 

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Restaurant D.________ (und nicht eine private Stube), was jedoch so nicht ohne 
weiteres aus dem Dispositiv der angefochtenen Verfügung hervorgeht.

Zusammenfassend ist nach summarischer Prüfung nicht von der Hand zu wei-
sen, dass mehr als nur berechtigte Zweifel an der Rechtmässigkeit der angefoch-
tenen Verfügung bestanden. Die Verfügung gab dem Beschwerdeführer zu 
Recht Anlass, diese anzufechten. Aus diesem Grund rechtfertigt es sich, auf die 
Auferlegung von Kosten im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Verfahren zu 
verzichten. 

4.4 Nachdem der Sachverhalt der angefochtenen Verfügung offensichtlich un-
vollständig abgeklärt wurde und sowohl bezüglich die Passivlegitimation als auch 
das Feststellungsinteresse mehr als nur berechtigte Zweifel bestehen, rechtfertigt 
es sich vorliegend zudem, die vorinstanzliche Kostenauflage (Dispositiv-Ziffer 7) 
aufzuheben. 

4.5.1  Aus denselben Gründen ist ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine 
Parteientschädigung zu bejahen.

4.5.2  Die Parteientschädigung richtet sich nach dem kantonalen Gebührentarif 
für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975. § 2 des Ge-
bührentarifs sieht als Bemessungskriterien die Wichtigkeit der Streitsache, ihre 
Schwierigkeit, den Umfang und die Art der Arbeitsleistung sowie den notwendi-
gen Zeitaufwand vor. Das Honorar beträgt für die Vertretung vor Verwaltungsge-
richt Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (vgl. § 14 GebTRA). Eine allfällige Kostennote ist 
zu spezifizieren und vor Fällen des Entscheides einzureichen; andernfalls wird 
die Vergütung nach freiem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 GebTRA). Gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung besteht dabei grundsätzlich keine Pflicht ei-
nes Gerichts, die Parteien zur Einreichung einer Kostennote für das betreffende 
Verfahren aufzufordern (Urteil BGer 2C_725/2017 vom 13.4.2018 Erw. 3.3.1 
m.w.H.). Eine kantonalrechtliche Pflicht besteht ebenso wenig (VGE III 2020 64 
vom 28.5.2020 Erw. 3.2.1 m.V.a. VGE III 2011 10 vom 20.7.2011 Erw. 3.3). Das 
Verwaltungsgericht lädt deshalb praxisgemäss die Parteien weder zur Einrei-
chung einer Kostennote ein noch fordert es hierzu auf (VGE III 2020 64 vom 
28.5.2020 Erw. 3.2.1 m.V.a. VGE I 2017 4 vom 7.2.2018 Erw. 6). 

4.5.3  Gestützt auf die obzitierten Normen befolgen die Verwaltungsbehörden 
und das Verwaltungsgericht bei der Entschädigungsbemessung eine zurückhal-
tende Praxis. Die Bindung an den Gebührentarif und damit die notwendige Wah-
rung der Proportionen zwischen den verschiedensten Aufwandintensitäten be-
dingt, dass aufwandgeringe Verfahren nur so hoch entschädigt werden, dass der 

12

Gebührentarif auch für aufwandintensivste Fälle noch eine angemessene Ent-
schädigung zulässt (VGE 708/97 vom 2.9.1997 Erw. 1c). Sodann beträgt der ak-
tuell vom Verwaltungsgericht akzeptierte maximale Stundenansatz Fr. 220.-- inkl. 
MwSt (vgl. VGE III 2020 64 vom 28.5.2020 Erw. 3.2.2).

4.5.4  Der Beschwerdeführer hat in seiner Stellungnahme vom 24. Februar 2022 
eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 4'000.-- geltend gemacht, ohne 
diese weiter (substantiiert) zu begründen, ohne zu spezifizieren. 

In Anbetracht der obgenannten Kriterien sowie insbesondere des Umstandes, 
dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers vor Verwaltungsgericht mehre-
re vergleichbare Fälle vertritt, aber der vorliegende Sachverhalt dennoch etwas 
von den übrigen Fällen abweicht, rechtfertigt sich die Parteientschädigung auf 
insgesamt Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festzulegen. 

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Das Beschwerdeverfahren wird, soweit darauf eingetreten wird, als gegen-
standslos geworden am Protokoll abgeschrieben.

2. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

Der Beschwerdeführer hat am 27. Oktober 2021 einen Kostenvorschuss 
von Fr. 2'500.-- geleistet, welcher ihm vollumfänglich aus der Gerichtskasse 
zurückerstattet wird.

3. Die Kostenauflage der angefochtenen Verfügung Dispositiv-Ziffer 7 wird 
aufgehoben.

4. Der Kanton hat dem beanwalteten Beschwerdeführer für das Verfahren vor 
dem Verwaltungsgericht eine Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- (inkl. 
Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

6. Zustellung an:
 den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
 die Vorinstanz (EB)
 und den Regierungsrat des Kantons Schwyz (2).

Schwyz, 29. April 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

14

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 19. Mai 2022