# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 04dfb6d0-0bd0-5399-a0cd-7bc80058c575
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-06-05
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 05.06.2014 725 2014 19 / 133 (725 14 19 / 133)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2014-19---133_2014-06-05.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 5. Juni 2014 (725 14 19 / 133) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung  

 

 

Leistungseinstellung, da aktuell bestehende Beschwerden nicht mehr unfallbedingt, 

sondern ausschliesslich krankhafter Natur sind / Ablehnung des Gesuchs um Bewilli-

gung der unentgeltlichen Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde  

 

 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, 

Kantonsrichter Yves Thommen, Gerichtsschreiber Markus Schäfer 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Denis G. Giovannelli, 
Rechtsanwalt und Notar, Baarerstrasse 34, Postfach, 6300 Zug 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 
A. Der 1957 geborene A.____ war als Gipser bei der B.____ AG angestellt und durch die 
Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen 
die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 14. November 2012 liess A.____ 
der SUVA durch seine Arbeitgeberin einen Unfall melden. Laut deren Schilderung in der “Scha-
denmeldung UVG“ vom genannten Tag sei der Versicherte am 12. November 2012 auf einer 

 

 
 
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Baustelle „ausgerutscht und beim Versuch, sich zu halten, rückwärts gegen das Gerüst gestos-
sen.“ Anlässlich der ärztlichen Erstbehandlung vom 13. November 2012 diagnostizierte 
Dr. med. C.____ Kontusionen in den Bereichen der Halswirbelsäule, des rechten Knies und des 
rechten Ellbogens (vgl. das “Certificat médical LAA“ des genannten Arztes vom 3. Dezember 
2012). Nachdem die SUVA dem Versicherten die gesetzlichen Leistungen (Heilkosten, Taggel-
der) für die Folgen dieses Unfalls erbracht hatte, schloss sie mit Verfügung vom 13. Juni 2013 
den Fall per 14. Juli 2013 ab und stellte die Versicherungsleistungen auf diesen Zeitpunkt ein. 
Zur Begründung verwies sie im Wesentlichen auf die Beurteilung ihres ärztlichen Dienstes, wo-
nach die aktuell bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich 
krankhafter Natur seien. Daran hielt die SUVA auf Einsprache des Versicherten hin mit Ein-
spracheentscheid vom 29. November 2013 fest.  
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Denis 
G. Giovannelli, am 20. Januar 2014 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversi-
cherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, es sei der angefochtene Einspracheent-
scheid der SUVA aufzuheben und es sei diese zu verpflichten, die gesetzlichen Versicherungs-
leistungen in Form von Taggeldern ab dem 14. Juli 2013 zu erbringen. Eventualiter sei die An-
gelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen mit der Massgabe, gestützt auf eine Oberexper-
tise neu zu verfügen. Schliesslich sei ihm für das vorliegende Beschwerdeverfahren die unent-
geltliche Rechtspflege mit unentgeltlicher Rechtsverbeiständung durch seinen Rechtsvertreter 
zu gewähren; alles unter o/e-Kostenfolge.  
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 7. März 2014 beantragte die SUVA die Abweisung der 
Beschwerde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Be-
findet sich dieser im Ausland, so ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in 
welchem sich ihr letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder in welchem ihr letzter schweize-
rischer Arbeitgeber Wohnsitz hat. Vorliegend hat der Beschwerdeführer Wohnsitz in Frankreich. 
Der Sitz seines (letzten) schweizerischen Arbeitgebers befindet sich jedoch in D.____, sodass 
die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 
Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 
16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtli-
che Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger 
gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwer-

 

 
 
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de zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht erhobene - Beschwerde des Versicher-
ten vom 20. Januar 2014 ist demnach einzutreten.  
 
2.1 Der Beschwerdeführer beanstandet vorab, die SUVA habe im angefochtenen Ein-
spracheentscheid vom 29. November 2013 ihre Begründungspflicht - als Teilaspekt des rechtli-
chen Gehörs - in unheilbarer Weise verletzt. So sei die Beschwerdegegnerin „in keinster Weise“ 
auf die Ausführungen in der Einsprache eingegangen und sie habe sich überhaupt nicht mit den 
Berichten der behandelnden Ärzte auseinandergesetzt. Bei diesem Einwand des Beschwerde-
führers handelt es sich um eine Rüge formeller Natur. Sollte sich diese als zutreffend erweisen, 
kann dies zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides führen, ohne dass die Angelegenheit 
materiell beurteilt würde. Der betreffende Einwand ist darum vorab zu prüfen (vgl. Urteil W. des 
Bundesgerichts vom 3. Juni 2009, 8C_951/2008, E. 3).  
 

2.2.1 Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV) vom 18. April 1999 haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche 
Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes 
Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person 
eingreift (BGE 132  V 370 E. 3.1 mit zahlreichen Hinweisen). Als persönlichkeitsbezogenes 
Mitwirkungsrecht verlangt das rechtliche Gehör, dass die Behörde die Vorbringen des vom Ent-
scheid Betroffenen auch tatsächlich hört, ernsthaft prüft und in ihrer Entscheidfindung ange-
messen berücksichtigt (BGE 136 I 188 E. 2.2.1 mit Hinweis).  
 

2.2.2 In Konkretisierung dieses verfassungsrechtlichen Gehörsanspruchs statuiert Art. 52 
Abs. 2 ATSG die Pflicht der Versicherungsträger, ihre Einspracheentscheide zu begründen. Zur 
Frage, welche Begründungsdichte der Entscheid aufweisen muss, äussert sich die genannte 
Bestimmung nicht. Diesbezüglich ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu verweisen, 
wonach die Begründung so abgefasst sein muss, dass der Betroffene den Entscheid gegebe-
nenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl der Betroffene wie 
auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. 
Zu diesem Zweck müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich 
die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen 
nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen 
Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentli-
chen Gesichtspunkte beschränken (BGE 124 V 181 E. 1 mit Hinweisen; vgl. auch 136 I 188 
E. 2.2.1). 
 

2.3 Im angefochtenen Einspracheentscheid bringt die SUVA klar zum Ausdruck, dass ihres 
Erachtens im Zeitpunkt der strittigen Leistungseinstellung beim Versicherten keine Unfallfolgen 
mehr vorgelegen haben, die mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 12. November 2012 zurückgeführt werden können. 
Die SUVA nennt sodann auch die wesentlichen Grundlagen, auf die sich diese Einschätzung 
stützt. So verweist sie explizit auf die Beurteilungen zweier mit dem Fall befasster Kreisätzte 
sowie auf medizinische Erfahrungstatsachen, die im Zusammenhang mit der Beurteilung der 
Unfallkausalität von Diskushernien bzw. von Prellungen der Wirbelsäule zu beachten sind. Dem 

 

 
 
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Einwand des Beschwerdeführers, wonach die SUVA im angefochtenen Entscheid ihre Begrün-
dungspflicht verletzt habe, kann deshalb nicht beigepflichtet werden. Ob der Argumentation der 
SUVA und den daraus gezogenen Schlüssen auch inhaltlich beigepflichtet werden kann, ist 
eine andere Frage, auf die im Rahmen der nachfolgenden materiellen Beurteilung der Be-
schwerde einzugehen sein wird. 
 
3. Materiell strittig und im Folgenden zu prüfen ist, ob der Versicherte über den 14. Juli 
2013 hinaus Anspruch auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung hat.  
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80 Prozent des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es ent-
sprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am 
dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähig-
keit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 
UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des 
Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der 
Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes 
der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen 
der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbe-
handlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person 
durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integri-
tätsentschädigung. Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenan-
spruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
3.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicher-
ten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integri-
tätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursa-
chen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor-
handensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise 
bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschrei-
bung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige 
Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht 
weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer 
gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, wo-
rüber die rechtsanwendende Behörde - die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht - im Rah-

 

 
 
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men der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit ei-
nes Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 
129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
3.3 Um die Leistungspflicht des Unfallversicherers bejahen zu können, muss zwischen dem 
Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, sondern auch ein adä-
quater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als 
adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge 
und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des 
eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als 
begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 
125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzu-
sammenhanges zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen 
Schädigung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang be-
steht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Ge-
richt zu beurteilen ist (BGE 112 V 33 E. 1b).  
 
Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als rechtliche 
Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des 
Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürli-
chen Kausalität deckt (BGE 134 V 111 f. E. 2.1, 127 V 103 E. 5b/bb).  
 
3.4 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 
entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall 
nicht die natürliche und adäquate Ursache des fortbestehenden Gesundheitsschadens darstellt, 
wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft 
dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar 
vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach 
dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder 
später eingestellt hätte (Status quo sine). Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche 
Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten 
Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Da es sich um eine 
anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein 
leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicher-
ten Person, sondern beim Unfallversicherer. Dieser muss jedoch nicht den Beweis für unfall-
fremde Ursachen erbringen. Welche Ursachen ein nach wie vor geklagtes Leiden hat, ist uner-
heblich. Entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens 
ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind. Ebenso wenig geht es darum, 
vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden 
mehr vorliege oder dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Sozialversiche-
rungsrecht - Rechtsprechung [SVR] 2008 UV Nr. 11 S. 35 E. 3.3 mit Hinweisen). Beizufügen ist, 

 

 
 
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dass die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweis-
last für das Dahinfallen der natürlichen Unfallkausalität trägt, erst Platz greift, wenn es sich als 
unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweiswürdigung ei-
nen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich hat, 
der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 E. 3b mit Hinweisen). 
 
4. Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte - wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person oder der Feststellung natürlicher Kau-
salzusammenhänge im Bereich der Medizin - ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig 
auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen 
sind (BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medi-
zinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne 
Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies 
bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie 
stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es 
bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei-
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
5.1 Laut den Angaben des erstbehandelnden Arztes Dr. C.____ im “Certificat médical LAA“ 
vom 3. Dezember 2012 zog sich der Versicherte beim Unfallereignis vom 12. November 2012 
Kontusionen in den Bereichen der Halswirbelsäule, des rechten Knies und des rechten Ellbo-
gens zu. Nachdem die Beschwerden im Bereich des Nackens nicht besserten, veranlasste 
Dr. C.____ weitere spezialärztliche Abklärungen der HWS des Versicherten. So diagnostizierte 
der Rheumatologe Dr. med. E.____ gestützt auf eine elektromyographische Abklärung vom 
22. Januar 2013 eine chronische Radikulopathie C8-Th1 rechts, mässig verstärkte Beschwer-
den C7 sowie eine subakute Radikulopathie C5 rechts bei vorbestehenden diskreten chroni-
schen Beschwerden. Gleichzeitig hielt Dr. E.____ in seinem Bericht fest, dass der Versicherte 
bereits im September 2008 operiert worden sei wegen einer cervicalen Discushernie C5/C6 mit 
Spondylodese und Implantation eines Cages bei bekannter Radikulopathie C7/C8 seit 2007. 
Eine am 30. Januar 2013 erfolgte MRI-Abklärung der HWS des Versicherten ergab sodann ge-
mäss Bericht des Dr. med. F.____ vom 31. Januar 2013 eine Discarthrose mit moderater 
Protrusion auf Höhe C3/C4 bis C7/Th1sowie eine degenerative Foraminaleinengung C3/C4 und 
C4/C5 beidseits. In der Folge nahm Dr. med. G.____ zweimal Beurteilungen der ihm unterbrei-
teten MRI-Befunde vor. In einem Bericht vom 3. April 2013 hielt er fest, aufgrund der MRI-
Befunde sei nicht ausgeschlossen, dass es wegen des Traumas vom November 2012 zu einer 

 

 
 
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Schmerzexazerbation im Sinne einer Dekompensation der Foraminaleinengung habe kommen 
können. Mit Schreiben vom 15. Mai 2013 führte er sodann aus, die bildgebende MRI-Diagnostik 
dokumentiere eine entzündliche Discarthrose auf Höhe C6/C7, allerdings ohne Nachweis einer 
Diskushernie.  
 
5.2 Am 11. Juni 2013 führte der Kreisarzt Dr. med. H.____, Chirurgie FMH, auf Vorlage der 
Akten hin aus, dass der Unfall vom 12. November 2011 zu keinen zusätzlichen strukturellen, 
bildgebend nachweisbaren Läsionen an der Wirbelsäule geführt habe. Mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit würden heute Unfallfolgen im Beschwerdebild des Versicherten keine Rolle 
mehr spielen. Es lägen degenerative Veränderungen vor. Diese Einschätzung bestätigte 
Dr. H.____ sodann in einer weiteren, nunmehr gemeinsam mit dem Kreisarzt Dr. med. I.___, 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, verfassten Beur-
teilung vom 8. Juli 2013. Darin wiesen die beiden Fachärzte darauf hin, dass der Versicherte 
seit annähernd sechs Jahren an HWS-Beschwerden infolge erheblicher degenerativer Verände-
rungen leide. Im Jahr 2008 sei der Versicherte deswegen auch zu Lasten der Krankenkasse 
operativ behandelt worden (Spondylodese mit Implantation eines Cages auf dem Niveau 
C5/C6). Das Unfallereignis vom 12. November 2011 habe nicht zu zusätzlichen, strukturell ob-
jektivierbaren unfallbedingten Veränderungen im Bereich der HWS geführt. Somit könne auch 
davon ausgegangen werden, dass mehr als sechs Monate nach dem Ereignis der Unfall im 
aktuellen Beschwerdebild des Versicherten keine Rolle mehr spiele, der Status quo sine sei 
erreicht. Das heutige Beschwerdebild widerspiegle den schicksalshaften Verlauf der schon 
längst bekannten degenerativen Veränderungen der HWS.  
 
5.3 Die SUVA stützte sich bei der Beurteilung des medizinischen Sachverhaltes vollumfäng-
lich auf die kreisärztliche Einschätzung des Dr. H.____ vom 11. Juni 2013 sowie auf die ge-
meinsame verfasste Beurteilung der beiden Kreisärzte Dres. H.____ und I.____ vom 8. Juli 
2013. Sie ging demzufolge davon aus, dass beim Versicherten im Zeitpunkt der Leistungsein-
stellung (14. Juli 2013) keine Unfallfolgen mehr vorgelegen hätten, die mit dem erforderlichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 11. November 
2012 zurückgeführt werden könnten. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu bean-
standen. Die von der SUVA übernommenen Ergebnisse, zu denen die beiden Kreisärzte ge-
langt sind, beruhen auf einem sorgfältigen Studium der vorhandenen medizinischen Akten. Die 
beiden Berichte erweisen sich sowohl in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge als 
auch bezüglich der daraus gezogenen Schlussfolgerungen als überzeugend, weshalb vollum-
fänglich darauf abgestellt werden kann. Zudem verweist die SUVA in ihrer Vernehmlassung 
vom 7. März 2014 zu Recht auf die unfallmedizinische Erfahrungstatsache, wonach die zeitliche 
Dauer, während welcher eine vorbestehende Wirbelsäulenerkrankung durch einen Unfall - bei 
Fehlen unfallbedingter Wirbelkörperfrakturen oder struktureller Läsionen an der Wirbelsäule - im 
Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung beeinflusst wird, sechs bis neun Monate, 
längstens jedoch ein Jahr beträgt (Urteil S. des Bundesgerichts vom 19. November 2010, 
8C_726/2010, E. 3.4 mit zahlreichen Hinweisen). Berücksichtigt man vorliegend, dass das Un-
fallereignis am 12. November 2012 erfolgte, so lässt sich die per 14. Juli 2013 und somit nach 
einer Leistungsdauer von acht Monaten angeordnete Leistungseinstellung auch im Lichte die-
ser unfallmedizinischen Erfahrungstatsache nicht beanstanden.  

 

 
 
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5.4 Was der Beschwerdeführer vorbringt, ist nicht geeignet, die vorinstanzliche Beurteilung 
des massgebenden medizinischen Sachverhaltes in Frage zu stellen. Der Versicherte beruft 
sich in seiner Beschwerde im Wesentlichen auf einen Bericht des Dr. med. J.____, Radiologie 
FMH, vom 20. August 2013. Dieser hatte im Auftrag des Versicherten ein aktuelles MRI der 
HWS (vom 14. August 2013) sowie eine Beurteilung der ihm unterbreiteten Voraufnahmen, die 
am 30. Januar 2013, also zweieinhalb Monate nach dem Unfall, bzw. am 16. März 2011 und 
somit rund 20 Monate vor dem Unfall erstellt worden waren, vorgenommen. Nach Auffassung 
des Beschwerdeführers würden das „zahlreiche Bildmaterial“ und die Ausführungen des 
Dr. J.____ zeigen, „dass ohne das Unfallereignis sicher keine derartige Verschlimmerung der 
HWS eingetreten wäre und diese folglich unfallkausal“ sei. Dieser Betrachtungsweise kann je-
doch nicht beigepflichtet werden. Dr. J.____ hält als Ergebnis aus dem Vergleich des aktuellen 
MRI vom 14. August 2013 mit demjenigen, welches am 16. März 2011 - und somit vor dem Un-
fallereignis - erstellt worden ist, nämlich lediglich fest, dass sich als einziger Unterschied zwi-
schen den beiden Untersuchungen eine diskrete Diskusprotrusion HWK 3/4 mediolateral rechts 
erkennen lasse. Dass Dr. J.____ diesen Befund als überwiegend wahrscheinlich unfallkausal 
qualifizieren würde, lässt sich dem Bericht jedoch - entgegen der Darstellung des Beschwerde-
führers - in keiner Weise entnehmen. Vielmehr dürfte es sich bei diesem zusätzlichen Befund 
um eine weitere degenerative Veränderung der krankheitshalber bereits erheblich beeinträchtig-
ten HWS handeln. Soweit sich der Beschwerdeführer schliesslich auf zur Stützung seines 
Standpunktes auf das “Certificat médical“ des Dr. G.____ vom 23. Juli 2013 beruft, kann er vor-
liegend ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der genannte Arzt hält darin zwar fest, 
dass der Versicherte vor dem Unfall über keine HWS-Beschwerden geklagt habe, und er vertritt 
die Auffassung, dass diese Beschwerden direkte Folgen des am 12. November 2012 erlittenen 
Sturzes seien und sehr gut mit einer Verstauchung der HWS im Niveau C6/C7 erklärt werden 
könnten. Wie die SUVA hierzu in ihrer Vernehmlassung vom 7. März 2014 zutreffend einwen-
det, blendet Dr. G.____ in dieser Einschätzung aber die vorstehend (vgl. E. 5.3 hiervor) wieder-
gegebene unfallmedizinische Erfahrungstatsache zur zeitlichen Dauer, während welcher eine 
vorbestehende Wirbelsäulenerkrankung durch einen Unfall - bei Fehlen unfallbedingter Wirbel-
körperfrakturen oder struktureller Läsionen an der Wirbelsäule - im Sinne einer vorübergehen-
den Verschlimmerung beeinflusst wird, gänzlich aus. Zudem läuft - und auch darin ist der SUVA 
beizupflichten - die Kausalitätsbeurteilung des Dr. G.____ weitgehend auf die Schlussfolgerung 
hinaus, dass eine gesundheitliche Schädigung durch den Unfall verursacht gilt, weil sie sich 
nach dem Unfallereignis manifestiert hat. Die betreffende Argumentation beruht im Ergebnis auf 
der Beweisformel "post hoc, ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche 
Schädigung bereits deshalb als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetre-
ten ist (BGE 119 V 341 f. E. 2b/bb). Eine solche Beweiswürdigung erweist sich im unfallversi-
cherungsrechtlichen Bereich aber als unzureichend (vgl. Urteil N. des EVG vom 29. November 
2006, U 207/06, E. 2.3).  
 
6. Zusammenfassend ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihre 
Leistungen für den Versicherten per 14. Juli 2013 eingestellt hat. Die gegen den betreffenden 
Einspracheentscheid vom 29. November 2013 erhobene Beschwerde erweist sich als unbe-
gründet, weshalb sie abgewiesen werden muss.  

 

 
 
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7.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu er-
heben.  
 
7.2 Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. 
 
7.3 Zu prüfen bleibt der Antrag des Beschwerdeführers, wonach ihm die unentgeltliche Ver-
beiständung mit seinem Rechtsvertreter zu bewilligen sei.  
 
7.3.1 Jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, hat Anspruch auf unentgelt-
liche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint; soweit es zur Wah-
rung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbei-
stand (Art. 29 Abs. 3 BV). Die unentgeltliche Rechtspflege bezweckt, auch der bedürftigen Par-
tei den Zugang zum Gericht und die Wahrung ihrer Parteirechte zu ermöglichen. Sie soll sicher-
stellen, dass jedermann unabhängig von seinen finanziellen Verhältnissen nicht aussichtslose 
Streitsachen zur gerichtlichen Entscheidung bringen und sich überdies im Prozess, sofern es 
sachlich geboten ist, durch einen Anwalt vertreten lassen kann (BGE 135 I 2 E. 7.1). Für das 
sozialversicherungsrechtliche Beschwerdeverfahren findet der Anspruch auf unentgeltlichen 
Rechtsbeistand in Art. 61 lit. f ATSG seine gesetzliche Grundlage (Urteil C. des Bundesgerichts 
vom 14. Februar 2014, 8C_857/2013, E. 3.1). Laut dieser Bestimmung muss das Recht, sich 
vor dem kantonalen Versicherungsgericht verbeiständen zu lassen, gewährleistet sein. Wo die 
Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher 
Rechtsbeistand bewilligt.  
 
7.3.2 Art. 61 lit. f ATSG umschreibt die Voraussetzungen der unentgeltlichen Verbeiständung 
im kantonalen Beschwerdeverfahren somit dahingehend, dass die Verhältnisse dies “rechtferti-
gen“ müssen. Dies ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung der Fall, wenn der Pro-
zess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung not-
wendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 E. 4a, 372 E. 5b, je mit Hinweisen; Urteil U. des 
damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtli-
che Abteilungen] vom 7. Juli 2003, U 356/02, E. 3.1; vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 
2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, Art. 61 Rz. 104).  
 
7.3.3 Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren 
anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren 
und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren 
nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage 
halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die 
nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess ent-
schliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr 
nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 135 
E. 2.3.1, 128 I 235 E. 2.5.3).  

 

 
 
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7.3.4 Hauptstreitpunkt des vorliegenden Verfahrens hat die Frage gebildet, ob die beim Ver-
sicherten im Zeitpunkt der strittigen Leistungseinstellung vorhandenen Beschwerden mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 12. November 2012 zurückgeführt 
werden können. Während die SUVA dies verneint hat, hat der Beschwerdeführer die Unfallkau-
salität als gegeben erachtet. Dabei hat er sich zur Begründung seines Standpunktes im We-
sentlichen auf den von ihm eingeholten Bericht des Dr. J.____ vom 20. August 2013 berufen. 
Wie oben aufgezeigt (vgl. E. 5.4 hiervor), geht dieser aber gar nicht auf die Kausalitätsproble-
matik ein; dem Bericht lässt sich deshalb in keiner Weise entnehmen, dass Dr. J.____ einzelne 
- oder sämtliche - der von ihm im August 2013 gestützt auf ein aktuelles MRI erhobenen Befun-
de als überwiegend wahrscheinlich unfallkausal qualifiziert hat. Trotzdem hat sich der Versi-
cherte in der Folge unter ausdrücklicher Berufung auf diesen Bericht zur Beschwerdeführung 
entschlossen. Unter diesen Umständen haben seine Gewinnaussichten aber kaum als ernsthaft 
bezeichnet werden können; es verhält sich vielmehr so, dass diese im Zeitpunkt der Beschwer-
deerhebung als beträchtlich geringer als die Verlustgefahren einzuschätzen gewesen sind. Im 
Lichte der vorstehenden Ausführungen muss seine Beschwerde vom 20. Januar 2014 deshalb 
als aussichtslos qualifiziert werden, was wiederum zur Folge hat, dass das Gesuch des Be-
schwerdeführers um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung mit seinem Rechtsvertre-
ter abgewiesen werden muss. 
 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 

 4. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Bewilligung der unentgeltli-
chen Verbeiständung mit Rechtsanwalt Denis G. Giovanelli als 
Rechtsvertreter wird abgewiesen. 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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