# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aff46f11-8dc3-5878-b3cd-edbfa12f9116
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-15
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 15.01.2024 III 2023 172
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-172_2024-01-15.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 172

Entscheid vom 15. Januar 2024 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien Dr.med. A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________, 

gegen

1. Amt für Gesundheit und Soziales, Kollegiumstrasse 28, 
Postfach 2161, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Gesundheitsrecht (Berufsausübungsbewilligung)

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Sachverhalt:

A. Mit Schreiben vom 17. Mai 2023 liess Dr.med. A.________ [gemäss Identi-
tätskarte, Vi-act. II-02/2-6, A.________] (Jg. 1966) beim Amt für Gesundheit und 
Soziales (AGS) das Gesuch um Erteilung einer Berufsausübungsbewilligung in 
eigener fachlicher Verantwortung (Injektionen zur ästhetischen Lokal- und Ober-
flächenbehandlung durch Kosmetikerin mit bei der MEBEKO registriertem Arztdi-
plom) einreichen. Die Bewilligung könne spezifiziert und explizit für Injektionen 
zur ästhetischen Lokal- und Oberflächenbehandlung erteilt werden (Vi-act. II-
02/2). Am 16. Juni 2023 ersuchte das AGS Dr.med. A.________ um Einreichung 
des einschlägigen, unterzeichneten Antragsformulars (Vi-act. II-02/3). Am 23. 
bzw. 27. Juni 2023 reichte Dr.med. A.________ das Formular "Gesuch Berufs-
ausübungsbewilligung in eigener fachlicher Verantwortung/Zulassung zur obliga-
torischen Krankenpflegeversicherung in einem universitären Medizinal- 
oder Psychologieberuf" als Ärztin ein (Vi-act. II-02/6). 

B. Mit Schreiben vom 3. Juli 2023 teilte das AGS Dr.med. A.________ mit, 
das Gesuch um Erteilung einer Berufsausübungsbewilligung in eigener fachlicher 
Verantwortung müsse abgelehnt werden (Vi-act. II-02/7), worauf Dr.med. 
A.________ den Erlass einer anfechtbaren Verfügung mit Rechtsmittelbelehrung 
forderte (Vi-act. II-02/8, 9). 

Am 18. Juli 2023 (Versand 19.7.2023) verfügte das AGS:

1. A.________ wird die Bewilligung zur Berufsausübung als Ärztin in eigener fach-
licher Verantwortung nicht erteilt.

2. Für diese Verfügung wird eine Gebühr von Fr. 600.00 in Rechnung gestellt.

[3./4. Rechtsmittelbelehrung, Zustellung]

C. Am 26. Juli 2023 erhob Dr.med. A.________ beim Regierungsrat Be-
schwerde und beantragte die Aufhebung der Verfügung vom 18. Juli 2023 und 
Erteilung einer Teilberufsausübungsbewilligung in eigener fachlicher Verantwor-
tung für den Kanton Schwyz (Vi-act. II-01). Mit RRB Nr. 706/2023 vom 17. Okto-
ber 2023 (Versand am 24.10.2023) wies der Regierungsrat die Beschwerde ab; 
die Verfahrenskosten von Fr. 1'500 wurden Dr.med. A.________ auferlegt (Bf-
act. 2). 

D. Dr.med. A.________ lässt am 9. November 2023 beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde einreichen und beantragen:

1. Es sei der Beschluss Nr. 706/2023 der Vorinstanz i.S. VB 164/2023 vom 17. 
Oktober 2023 vollumfänglich aufzuheben und es sei der Beschwerdeführerin 
eine (Teil-)Berufsausübungsbewilligung für Injektionen zur ästhetischen Lokal- 
und Oberflächenbehandlung in eigener fachlicher Verantwortung zu erteilen.

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2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz bzw. zu-
lasten des Staates.

Mit Vernehmlassung vom 13. November 2023 beantragt das Sicherheitsdepar-
tement die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Be-
schwerdeführerin. Auch das AGS beantragt mit Stellungnahme vom 30. Novem-
ber 2023 die Beschwerdeabweisung unter Kostenfolge zulasten der Beschwer-
deführerin.

E. Mit Schreiben vom 12. Dezember 2023 wendet sich Dr.med. C.________ 
als ehemaliger Chefarzt Anästhesie im Spital D.________ ans Gericht und teilt 
seine Auffassung mit, wonach die Beschwerdeführerin medizinisch sehr gut qua-
lifiziert und befähigt sei; es stehe ausser Diskussion, dass sowohl die Injektionen, 
die Kenntnisse der Substanzen als auch der Umgang mit allfälligen medizini-
schen Komplikationen durch sie bestens gemanagt werden könnten. Das Schrei-
ben wurde den Parteien zugestellt. Eine Stellungnahme dazu reichte keine Partei 
ein.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erteilung der Bewilligung zur 
Ausübung des Arztberufes in eigener fachlicher Verantwortung hat das AGS mit 
Verfügung vom 18. Juli 2023 abgelehnt, was der Regierungsrat mit dem ange-
fochtenen RRB Nr. 706/2023 vom 17. Oktober 2023 bestätigte (Bf-act. 2). Hierzu 
verwies er auf die gesetzlichen Bewilligungsvoraussetzungen und stellte fest, die 
Beschwerdeführerin erfülle diese nicht. Namentlich verfüge sie weder über ein 
eidgenössisches oder ein anerkanntes ausländisches Diplom als Ärztin noch 
über einen eidgenössischen oder anerkannten ausländischen Weiterbildungstitel 
(Art. 36 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die universitären Medizinalberufe [Me-
dizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11] vom 23.6.2006). Ebenso wenig erfülle 
sie die Voraussetzungen für eine Bewilligung für Personen mit einem gleichwer-
tigen Diplom oder Weiterbildungstitel (Art. 36 Abs. 3 MedBG). Auch verneinte der 
Regierungsrat die Möglichkeit des Kantons, nur eine Teilbewilligung (zur Verab-
reichung von Injektionen zur ästhetischen Lokal- und Oberflächenbehandlung in 
eigener fachlicher Verantwortung) erteilen zu können. Schliesslich bestritt er, 
dass die Bewilligungsverweigerung einen unrechtmässigen Eingriff in die Wirt-
schaftsfreiheit der Beschwerdeführerin darstelle.

2. Die Beschwerdeführerin rügt eine falsche Sachverhaltsfeststellung sowie 
falsche Rechtsanwendung seitens des Regierungsrates. 

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2.1 Der Regierungsrat nehme vom Ausbildungs- und Werdegang der Be-
schwerdeführerin gar keine Kenntnis. Sie ersuche um eine Teilbewilligung für le-
diglich geringfügige Injektionen, eine sehr eingegrenzte berufliche Tätigkeit in ih-
rem eigentlichen Fachgebiet der Anästhesie. Sie verweist hierzu auf ihre Ausbil-
dung und bisherige berufliche Tätigkeit (wobei sie mehrfach die selbständige 
Durchführung von Anästhesie typographisch hervorhebt). Sie sei im MedReg 
eingetragen, weil sie über eine Ausbildung verfüge, welche mit anerkannt gleich-
wertigem Niveau die festgelegten Mindestanforderungen erfülle. Die Vorinstan-
zen würden verkennen, dass die Registrierung bei der MEBEKO bedeute, dass 
eben gerade ein gleichwertiges Diplom vorliege, was geprüft und mittels Regis-
trierung bestätigt sei. Das Arztdiplom könne einzig und allein mangels Staatsver-
trag nicht als anerkannt gelten und nur und einzig allein deshalb werde ihr die 
Tätigkeit in eigener fachlicher Verantwortung verweigert. Dies habe nichts mit öf-
fentlicher Sicherheit betreffend Gewährleistung, dass keine unqualifizierten Per-
sonen im Gesundheitsbereich frei tätig sein könnten, zu tun, sondern finde einzig 
und allein seine Berechtigung in überspitztem Formalismus und der Nichtbereit-
schaft, den Einzelfall unter die gesetzlich festgelegten Ausnahmen zu subsumie-
ren. Die Beschwerdeführerin sei ausgebildete und erfahrene Oberärztin Anäs-
thesie und habe an einer Schweizer Universität (U) einen Doktortitel mit Disserta-
tion zum Thema Lokalanästhesie erworben; ihre Titel seien eindeutig mindestens 
gleichwertig, was der Regierungsrat zu Unrecht verneine.

Gemäss Beschwerdeführerin sei für sie mit der Revision des MedBG 2018 ein 
eigentliches Berufsverbot eingeführt worden. Sie habe erstens die Möglichkeit 
verloren, in einem Spital eine Anstellung zu finden, da seit 2018 die Spitäler die 
MEBEKO-Anerkennung verlangen würden, und zweitens die Möglichkeit, sich als 
Einzelunternehmerin selbständig zu machen. Sie habe keine Möglichkeit mehr, 
irgendwo in irgendeiner ärztlichen Funktion zu arbeiten. Nach der Geburt ihres 
Kindes sei ihr faktisch nur der Schritt in die Selbständigkeit geblieben. Nur habe 
dies mit dem neuen Gesetz zur Degradierung unter fachliche Aufsicht zu einer 
die Ehre verletzenden und mit hohem emotionalen Leid verbundenen Situation 
geführt.

Die rechtlich und moralisch unhaltbare Situation, welche die Gesetzesänderung 
gebracht habe, verletze die Grundrechte der Beschwerdeführerin massiv und in 
unverhältnismässiger Weise. Mit einer Teilbewilligung bestünde die Möglichkeit, 
diese Unbill auszugleichen und den Fehler zu korrigieren. Bei korrekter Feststel-
lung und Würdigung des Sachverhaltes hätten die Vorinstanzen zum Schluss 
kommen müssen, dass das Gesuch um Erteilung einer Teilberufsausübungsbe-
willigung gutzuheissen sei.

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2.2 Die Vorinstanz attestiere der Beschwerdeführerin die Zulassung zur Injekti-
on von Produkten, die dazu bestimmt seien, nicht länger als 30 Tage im Körper 
des Menschen zu verbleiben (vgl. MepV Anhang 6 Ziff. 1), darüber hinaus sehe 
sie die Anforderungen an die fachliche Befähigung als nicht gegeben. Die Be-
schwerdeführerin anerkenne wohl das öffentliche, gesundheitspolitische Interes-
se an dieser Regelung. Nur, und dies verkenne die Vorinstanz, sei die Be-
schwerdeführerin gerade nicht unqualifiziert und dank ihrer Aus- und Weiterbil-
dungen sowie ihrer Berufserfahrung eher überqualifiziert für subkutane Injektio-
nen, unabhängig von der Wirkungsdauer. Bei richtiger Rechtsanwendung hätte 
die Vorinstanz im Sinne einer Einzelfallbetrachtung bilanzieren müssen, dass die 
Voraussetzungen für eine Teilberufsausübungsbewilligung erfüllt seien und dass 
durch zusätzliche Verschärfungen bei der Bewilligung der ästhetischen Medizin 
bzw. das Injizieren von Medizinalprodukten und Arzneimitteln die Grundrechte 
der Beschwerdeführerin verletzt würden. Mit Verweis auf ein Bundesgerichtsurteil 
(2P.185/1998 vom 7.6.1999 E. 3c), wonach es einen unverhältnismässigen Ein-
griff in die Handels- und Gewerbefreiheit darstelle, die selbständige Ausübung 
der Akupunktur zu verbieten, wenn die Ansprechperson dafür über eine genü-
gende Ausbildung verfüge und wenn mit geeigneten Auflagen erreicht werden 
könne, dass nur diejenigen Methoden angewendet würden, für die sie ausgebil-
det sei, hält die Beschwerdeführerin fest, auch sie habe im Sinne der Verhältnis-
mässigkeit um eine Teilbewilligung ersucht für nur einige wenige Methoden, für 
die sie besonders ausgebildet sei und die nur einen Teilbereich der ärztlichen 
Tätigkeit betreffen würden, zu welcher sie befähigt und über ein Dutzend Jahre 
auch als Fachkraft tätig gewesen sei. Die Nichtanerkennung der Diplome von 
Ärzten aus Drittstaaten, mit denen die Schweiz keinen Staatsvertrag über die ge-
genseitige Anerkennung geschlossen habe, obwohl eine Registrierung verbun-
den mit einer genauen Prüfung der Bedingung, dass das erworbene Diplom im 
Ausstellungsstaat zur klinischen Tätigkeit berechtige wie ein eidgenössisches Di-
plom der Schweiz und die vom Bundesrat geregelten Minimalanforderungen an 
die Ausbildung erfüllt seien, bedeute zwangsläufig de facto ein Berufsverbot im 
Sinne einer selbständigen Erwerbstätigkeit.

3.1 Das Medizinalberufegesetz MedBG fördert im Interesse der öffentlichen 
Gesundheit u.a. die Qualität der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich 
der Humanmedizin (Art. 1 Abs. 1 MedBG) und gewährleistet die Freizügigkeit der 
Personen mit universitären Medizinalberufen in der ganzen Schweiz (Art. 1 Abs. 
2 MedBG), wozu es unter anderem die Regeln zur Ausübung der universitären 
Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung umschreibt (Art. 1 Abs. 3 lit. 
e MedBG). Als universitärer Medizinalberuf gilt u.a. jener der Ärztin (Art. 2 Abs. 1 
lit. a MedBG), wofür ein eidgenössisches Diplom erteilt wird (Art. 5 Abs. 1 

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MedBG). Ein anerkanntes ausländisches Diplom hat in der Schweiz die gleiche 
Wirkung wie ein eidgenössisches Diplom (Art. 15 Abs. 2 MedBG), wobei die An-
erkennung durch die Medizinalberufekommission (MEBEKO) erfolgt (Art. 15 Abs. 
3 MedBG), sofern seine Gleichwertigkeit mit einem eidgenössischen Diplom in 
einem Vertrag über die gegenseitige Anerkennung mit dem betreffenden Staat 
vorgesehen ist (Art. 15 Abs. 1 MedBG). Das EDI führt ein Register mit sämtlichen 
Personen, die einen universitären Medizinalberuf ausüben (Art. 51 Abs. 1 
MedBG). 

Für die Ausübung eines universitären Medizinalberufes in eigener fachlicher Ver-
antwortung bedarf es einer Bewilligung des Kantons, auf dessen Gebiet der Me-
dizinalberuf ausgeübt wird (Art. 34 MedBG). Die Voraussetzungen für die Bewilli-
gungserteilung werden im MedBG abschliessend geregelt; ist eine Vorausset-
zung nicht erfüllt, so ist die Bewilligung zu verweigern (BBl 2005 226; die Ausü-
bung universitärer Medizinalberufe ohne fachliche Eigenverantwortung ist dem-
gegenüber kantonal geregelt, Urteil BGer 2C_236/2020 vom 28.8.2020 E. 3.3.2). 

Die Bewilligung zur Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung wird er-
teilt, wenn die Gesuchstellerin a) ein entsprechendes eidgenössisches Diplom 
besitzt; b) vertrauenswürdig ist sowie physisch und psychisch Gewähr für eine 
einwandfreie Berufsausübung bietet und c) über die notwendigen Kenntnisse ei-
ner Amtssprache des Kantons, für welchen die Bewilligung beantragt wird, ver-
fügt (Art. 36 Abs. 1 MedBG). Für die Ausübung des Arztberufes in eigener fachli-
cher Verantwortung braucht es zusätzlich einen eidgenössischen Weiterbildungs-
titel (Art. 36 Abs. 2 und Art. 5 Abs. 2 MedBG). Sodann können Personen mit ei-
nem Diplom oder Weiterbildungstitel aus einem Staat, mit dem die Schweiz kei-
nen Vertrag über die gegenseitige Anerkennung abgeschlossen hat, ihren Beruf 
in eigener fachlicher Verantwortung ausüben, wenn sie ihren Beruf ausüben in 
einem Gebiet, in dem nachweislich medizinische Unterversorgung besteht, wobei 
sich die Bewilligung auf die konkrete Tätigkeit in einem bestimmten Spital oder in 
einer bestimmten Praxis beschränkt (Art. 36 Abs. 3 MedBG i.V.m. Art. 14 der 
Verordnung über Diplome, Ausbildung, Weiterbildung und Berufsausübung in 
den universitären Medizinalberufen [Medizinalberufeverordnung, MedBV; SR 
811.112.0] vom 27.6.2007). Die Kantone können vorsehen, dass die Bewilligung 
zur Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung mit bestimmten Ein-
schränkungen fachlicher, zeitlicher und räumlicher Art oder mit Auflagen verbun-
den wird, soweit sie sich aus Erlassen des Bundes ergeben oder dies für die Si-
cherung einer qualitativ hochstehenden und zuverlässigen medizinischen Ver-
sorgung erforderlich ist (Art. 37 MedBG).

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3.2 Die Beschwerdeführerin ist im Medizinalberuferegister (MedReg) erfasst 
(vgl. https://www.healthreg-public.admin.ch/medreg/search; eingesehen am 
6.12.2023). Neben den Personendetails (Name, Vorname, Geschlecht, Jahr-
gang, Nationalität, GLN) wird unter Berufe und Diplome 'Ärztin' aufgeführt mit Er-
teilungsdatum (…) 1992 und Erteilungsland E.________. Als Typ wird vermerkt 
"überprüftes, nicht anerkennbares Diplom aus dem Ausland". Zu diesem Eintrag 
wird die Information beigefügt, dass Personen mit einem Diplom vom Typ 'nicht 
anerkennbares Diplom aus dem Ausland' nur unter Aufsicht arbeiten dürfen. Als 
MEBEKO-Datum notiert ist der 10. August 2021. Weiterbildungstitel werden kei-
ne aufgeführt.

3.3 Die Beschwerdeführerin bestreitet diesen Registereintrag nicht ausdrück-
lich. In ihrer Beschwerde hält sie aber doch fest, die Feststellung der Vorinstanz, 
sie verfüge über keinen eidg. Weiterbildungstitel und ihr ausländisches Diplom 
als Ärztin sei nicht gleichwertig mit dem eidgenössischen Diplom, seien unzutref-
fend (vgl. Beschwerdeschrift B I 4). Dem kann so nicht gefolgt werden.

3.3.1 Würde die Beschwerdeführerin über einen eidg. Weiterbildungstitel sowie 
ein anerkanntes oder gleichwertiges ausländisches Diplom verfügen, wäre der 
aktuelle MedReg-Eintrag falsch. Die Beschwerdeführerin macht aber weder sol-
ches geltend, noch zeigt sie auf, dass sie bemüht wäre, den Eintrag ändern zu 
lassen. 

3.3.2 Die MedBV enthält Regelungen zu den eidg. Diplomen und eidg. Weiterbil-
dungstiteln. Unter anderem ist festgehalten, dass die eidg. Diplome von der Vor-
steherin des EDI und von der Präsidentin der jeweiligen Prüfungskommission un-
terzeichnet werden (Art. 1 Abs. 2 MedBV). Die eidg. Weiterbildungstitel werden 
seitens des Bundes von der Direktorin des BAG unterzeichnet (Art. 2 Abs. 2 
MedBV). Die Beschwerdeführerin reicht unter Bf-act. 4 eine Sammelmappe an 
Diplomen ein. Keines der Dokumente entspricht den Vorgaben der MedBV. Auch 
mit dem Gesuch oder mit der Verwaltungsbeschwerde hatte die Beschwerdefüh-
rerin keinen Nachweis eines eidg. Diploms oder eidg. Weiterbildungstitels einge-
reicht (Vi-act. I; II-02/2 und 5). 

Soweit die Beschwerdeführerin auf den ihr durch die Universität U erteilten Titel 
"Doktorin der Medizin, Dr.med." verweist, so handelt es sich hierbei um einen 
akademischen Titel der Universität U gemäss - dannzumal - gültiger Promotions-
verordnung der Universität U. Über die Zulassung zum Doktorat entscheidet al-
lein die Universität (wann und gemäss welcher Version der Promotionsverord-
nung die Beschwerdeführerin zugelassen wurde, ist nicht bekannt; gemäss § 2 
der Promotionsverordnung vom 30.10.2000 war der Ausweis über eine in einem 

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anderen Staat abgelegte Staats- oder Schlussprüfung, deren Gleichwertigkeit 
durch die Fakultät oder einen Staatsvertrag anerkannt wurde, für die Zulassung 
ausreichend). Weder ersetzt dieser akademische Titel ein eidg. Diplom oder ei-
nen eidg. Weiterbildungstitel gemäss MedBG, noch weist er ein Diplom oder ei-
nen Weiterbildungstitel nach. Die Promotion dient einzig dem Nachweis der 
Fähigkeit der Kandidatin, durch eine selbstständige wissenschaftliche For-
schungsleistung im human- oder naturwissenschaftlichen Bereich neue Erkennt-
nisse zu gewinnen (vgl. § 3 Promotionsverordnung vom 7.4.2015) und lässt inso-
fern keine Rückschlüsse auf die Befähigung zur Arbeit als Ärztin in eigener fach-
licher Verantwortung zu. 

Im Lebenslauf (Beschwerdeschrift B II 1a) führt die Beschwerdeführerin für die 
Jahre 1993 - 2001 eine Facharzt Ausbildung Anästhesie auf. Ob diese Ausbil-
dung zu einem Titel führte, ist unbekannt. Ein Facharzttitel gemäss MedBG / 
MedBV findet sich in den Akten auf jeden Fall nicht, weder ein eidg. Weiterbil-
dungstitel noch ein anerkannter ausländischer Weiterbildungstitel.

Soweit die Beschwerdeführerin im Lebenslauf auf ihre verschiedenen beruflichen 
Stationen verweist und ihre jeweilige Tätigkeit beschreibt, so mag dies eine 
mehrjährige berufliche Erfahrung auszuweisen, aber weder ein gefordertes Di-
plom noch einen geforderten Weiterbildungstitel. Der Erwerb eines Weiterbil-
dungstitels ist wohl an den Nachweis einer mehrjährigen Berufserfahrung ge-
knüpft (vgl. Art. 18 MedBG i.V.m. Art. 10 MedBV i.V.m. Anhang 1 - 3a). Zugleich 
muss es sich aber um akkreditierte Weiterbildungsgänge handeln (Art. 23 Abs. 2 
MedBG) und die Zulassung zum Weiterbildungsgang setzt ein entsprechendes 
eidg. Diplom voraus (Art. 19 Abs. 1 MedBG). Auch die langjährige Praxis der Be-
schwerdeführerin ersetzt keinen Weiterbildungstitel. Das Nämliche gilt für das 
Bestätigungsschreiben ihres ehemaligen Chefarztes am Spital D.________, das 
ihr sehr gute medizinische Fachqualität attestiert. Es ersetzt die gesetzlichen 
Voraussetzungen eines eidg. oder anerkannten Diploms und Weiterbildungstitels 
nicht. Bleibt anzufügen, dass die von der Beschwerdeführerin im Lebenslauf 
verwendete Bezeichnung "selbständige Durchführung der Anästhesie" nicht 
gleichgesetzt werden kann mit Ausübung des Berufs in eigener fachlicher Ver-
antwortung, wie es der Sprachgebrauch gemäss MedBG ist. 

3.4 Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, über einen gleichwertigen 
Ausbildungstitel zu verfügen. 

3.4.1 Das MedBG und die MedBV unterscheiden für die Datenbank der MEBE-
KO zwischen den eidg. Diplomen und Weiterbildungstiteln, anerkannten auslän-
dischen Diplomen und Weiterbildungstiteln, nachgeprüften Diplomen und Weiter-

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bildungstiteln, gleichwertigen Diplomen und Weiterbildungstiteln und weiteren Di-
plomen (vgl. Art. 5 MedBV). 

3.4.2 Als anerkannt gilt ein ausländisches Diplom, sofern seine Gleichwertigkeit 
mit einem eidg. Diplom in einem Vertrag über die gegenseitige Anerkennung mit 
dem betreffenden Staat vorgesehen ist (Art. 15 Abs. 1 MedBG; für Weiterbildung 
vgl. Art. 21 Abs. 1 MedBG). Die Beschwerdeführerin macht zu Recht nicht gel-
tend, sie verfüge über ein anerkanntes ausländisches Diplom oder einen aner-
kannten Weiterbildungstitel, nachdem mit E.________ kein einschlägiger Staats-
vertrag besteht (vgl. auch Urteil BVGer B-16/2013 vom 13.5.2013). Zweifellos 
liegt auch kein nachgeprüfter Titel im Sinne von Art. 35 Abs. 1 MedBG vor. 

3.4.3 Wer weder über ein eidg. noch ein anerkanntes Diplom verfügt, kann u.U. 
gleichwohl den Arztberuf in eigener fachlicher Verantwortung ausüben, wenn er 
über ein gleichwertiges Diplom verfügt (vgl. Art. 36 Abs. 3 MedBG). Gleichwertig-
keit liegt dabei nur dann vor, wenn eine Gleichwertigkeitsbescheinigung durch 
die MEBEKO vorliegt (vgl. Art. 5 Abs. 3 lit. e MedBV). Der Eintrag ins MedReg er-
folgt zu den gleichwertigen Diplomen und Weiterbildungstiteln nach Art. 36 Abs. 
3 MedBG (vgl. Art. 5 Abs. 1 lit. e und h MedBV).

3.4.4 Entgegen der Interpretation der Beschwerdeführerin belegt der Eintrag ei-
ner Ärztin im MedReg noch nicht, dass sie über ein gleichwertiges Diplom im ob-
genannten Sinne verfügt. Art. 33a Abs. 2 lit. a MedBG verlangt, dass alle Perso-
nen, die einen universitären Medizinalberuf (z.B. Ärztin) ausüben, im Register 
eingetragen sein müssen. Wer den Beruf unter fachlicher Aufsicht ausüben 
möchte und weder über ein eidg. noch anerkanntes Diplom verfügt, muss ein Di-
plom haben, das im Ausstellungsstaat zur Ausübung des universitären Medizi-
nalberufes im Sinne des MedBG unter fachlicher Aufsicht berechtigt und bei der 
MEBEKO ein Eintragungsgesuch stellen (Art. 33a Abs. 2 MedBG). Der Eintrag 
für Ärzte erfolgt nur, wenn das Diplom auf einer Ausbildung von mindestens 6 
Jahren Vollzeitstudium oder 5'500 Stunden theoretischen und praktischen Unter-
richts an einer Universität oder Hochschule mit anerkannt gleichwertigem Niveau 
beruht (Art. 11d lit. a MedBV). Die Beschwerdeführerin ist unbestrittenermassen 
im MedReg eingetragen mit einem überprüften, nicht anerkennbaren Diplom aus 
dem Ausland. Damit ist die Voraussetzung nach Art. 33 Abs. 2 MedBG i.V.m. Art. 
11d lit. a MedBV offenkundig erfüllt. Im Bestätigungsschreiben der MEBEKO vom 
20. Juli 2021 (Vi-act. II-02/2-5) wird einzig die Registrierung eines nicht aner-
kennbaren ausländischen Diploms der universitären Medizinalberufe bestätigt 
und keine Gleichwertigkeit (ob der formelle Entscheid, welchen die MEBEKO in 
Aussicht stellte, die Beschwerdeführerin aber nicht einreichte, anders formuliert 
ist, ist nicht bekannt). Nachdem Art. 5 Abs. 1 MedBV ausdrücklich unterscheidet 

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zwischen gleichwertigen Diplomen (nach Art. 36 Abs. 3 MedBG; Art. 5 Abs. 1 lit. 
e MedBV) und (anderen) Diplomen (nach Art. 33a Abs. 2 lit. a MedBG; Art. 5 
Abs. 1 lit. c MedBV) kann aus dem Eintrag allein entgegen der Darstellung der 
Beschwerdeführerin noch nicht auf Gleichwertigkeit der Diplome geschlossen 
werden. 

3.4.5 Die Frage der Gleichwertigkeit kann letztlich aber offengelassen werden. 
Die Beschwerdeführerin ersuchte um eine Bewilligung zur Berufsausübung in ei-
gener fachlicher Verantwortung. Der Eintrag mit einem Diplom nach Art. 33a 
Abs. 2 lit. a MedBG ermächtigt lediglich zur Berufsausübung unter fachlicher 
Aufsicht. Einzig der Eintrag eines gleichwertigen Diploms nach Art. 36 Abs. 3 
MedBG ermächtigt zur Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung. Die 
Gleichwertigkeit in diesem Fall wird durch die MEBEKO mittels Gleichwertig-
keitsbescheinigung bestätigt. Eine solche Bescheinigung legt die Beschwerde-
führerin nicht ins Recht. Damit würde es so oder so an einer Voraussetzung für 
eine Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung fehlen, um welche die 
Beschwerdeführerin ersucht hat.

3.5 Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass die Vorinstanzen 
zu Recht festgestellt haben, die Beschwerdeführerin erfülle die gesetzlichen Vor-
aussetzungen für eine Bewilligung der Ausübung des Arztberufes in eigener 
fachlicher Verantwortung nicht. Weder vermag sie ein eidg. Diplom noch einen 
eidg. Weiterbildungstitel vorzuweisen noch entsprechende anerkannte ausländi-
sche Dokumente, noch eine Gleichwertigkeitsbescheinigung der MEBEKO. Der 
MedReg-Eintrag allein oder die belegte Berufstätigkeit (in nicht eigener fachlicher 
Verantwortung) in der Schweiz vermag die Erfüllung der Voraussetzungen nicht 
zu belegen.

4. Soweit die Beschwerdeführerin ausführt, die MedBG-Revision per 2018 
komme für sie einem Berufsverbot gleich, kann sie daraus nichts zu ihren Guns-
ten ableiten. Vorliegend ist einzig strittig, ob die Vorinstanzen ihr Ersuchen um 
eine Bewilligung zur Ausübung des Arztberufes in eigener fachlicher Verantwor-
tung zu Recht abgelehnt haben oder nicht. Ob sie in der Schweiz den Arztberuf 
überhaupt nicht ausüben kann, bildete nicht Gegenstand und ist auch vorliegend 
nicht zu klären (vgl. aber unten E. 5.3.3). Bleibt immerhin anzufügen, dass sie 
selber anführt, das neue Gesetz habe zur Degradierung unter fachliche Aufsicht 
geführt, was nur so interpretiert werden kann, dass die Berufsausübung nach wie 
vor möglich ist, wenn auch - wie bisher - unter fachlicher Aufsicht. Soweit sie die-
se angebliche Degradierung als ehrverletzend und mit hohem emotionalem Leid 
verbunden wertet, so stellt dies noch kein Berufsverbot dar.

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5. Nicht gefolgt werden kann der Beschwerdeführerin schliesslich im Vorbrin-
gen, bei richtiger Rechtsanwendung hätte ihr die Vorinstanz eine Teilberufsausü-
bungsbewilligung erteilen müssen.

5.1 Vorauszuschicken ist, dass es der Beschwerdeführerin auch bei der Teilbe-
rufsausübungsbewilligung im Sinne der Bewilligung für Injektionen zur ästheti-
schen Lokal- und Oberflächenbehandlung in eigener fachlicher Verantwortung im 
Kern um die Bewilligung der Ausübung des Arztberufes in eigener fachlicher 
Verantwortung geht; eingeschränkt ist bloss die Art/Methoden der ärztlichen 
Tätigkeiten (auf die genannten Injektionen). Wie zuvor ausgeführt, fehlt es der 
Beschwerdeführerin indes für die Ausübung des Arztberufes in eigener fachlicher 
Verantwortung sowohl am erforderlichen Diplom als auch dem erforderlichen 
Weiterbildungstitel. An dieser Voraussetzung ist auch festzuhalten, wenn nur 
wenige den Ärztinnen vorbehaltene Tätigkeiten ausgeübt werden sollen. Soweit 
Art. 37 MedBG die Möglichkeit der Einschränkung der Bewilligung zur Berufs-
ausübung in eigener fachlicher Verantwortung vorsieht, so bleibt die Bewilli-
gungsfähigkeit als solche dennoch eine zwingende Voraussetzung. Über diese 
verfügt die Beschwerdeführerin nach dem Gesagten nicht. Mithin scheidet auch 
eine Teilberufsausübungsbewilligung aus. 

5.2 Gemäss Beschwerdeführerin stellt die Verweigerung einer Teilberufsausü-
bungsbewilligung einen unzulässigen Eingriff in ihre Wirtschaftsfreiheit dar.

Die Nichterteilung einer (Teil-)Bewilligung zur Ausübung des Arztberufes in eige-
ner fachlicher Verantwortung tangiert zweifellos die Wirtschaftsfreiheit der Be-
schwerdeführerin nach Art. 27 BV (BGE 130 I 26 E. 4.1 m.w.H.; Urteil BGer 
2C_39/2018 vom 18.6.2019 E. 4.4). Die fachlich eigenverantwortliche Erwerbs-
tätigkeit einer universitären Medizinalperson von einer Berufsausübungsbewilli-
gung bzw. der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen abhängig zu machen, stellt 
einen Eingriff in das Grundrecht der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV) dar (Urteil 
BGer 2C_236/2020 vom 28.8.2020 E. 6.3).

Grundrechtseingriffe sind nicht grundsätzlich unzulässig. Einschränkungen von 
Grundrechten bedürfen aber gemäss Art. 36 BV einer gesetzlichen Grundlage 
(Abs. 1), müssen durch ein öffentliches Interesse oder durch den Schutz von 
Grundrechten Dritter gerechtfertigt (Abs. 2) und verhältnismässig sein (Abs. 3). 
Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit erfordert, dass die Verwaltungsmass-
nahmen ein geeignetes und notwendiges Mittel darstellen, um das zu verwirkli-
chende Ziel zu erreichen und sie sich für die Betroffenen in Anbetracht der 
Schwere der Eigentumsbeschränkung als zumutbar erweisen. Es muss eine ver-
nünftige Zweck-Mittel-Relation vorliegen. Eine Verwaltungsmassnahme ist un-
verhältnismässig, wenn das angestrebte Ziel mit einem weniger schweren Grund-

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rechtseingriff erreicht werden kann (vgl. BGE 147 I 103 E. 10.4; BGE 140 I 
353 E. 8.7; Urteil BGer 1C_553/2020 vom 24.2.2022 E. 5.1). Der Kerngehalt der 
Grundrechte ist unantastbar (Art. 36 Abs. 4 BV).

5.3.1 Für die Bewilligungsvoraussetzungen besteht mit dem MedBG eine formell 
gesetzliche Grundlage. Es ist der formelle Gesetzgeber selbst, welcher die Aus-
übung des Arztberufes in eigener fachlicher Verantwortung der Bewilligungs-
pflicht unterstellt und die Voraussetzungen der Bewilligung statuiert hat. Es wird 
dies auch seitens der Beschwerdeführerin nicht bestritten.

5.3.2 Die Beschwerdeführerin führt sodann selbst aus, für die einschränkenden 
Bewilligungsvoraussetzungen bestehe ein gewichtiges öffentliches Interesse 
("Das gewichtige öffentliche Interesse wird und wurde nie bestritten"; Beschwer-
deschrift B II 2 a). Sie anerkennt, dass die gesundheitspolitischen Interessen, die 
Bevölkerung vor unqualifizierten Medizinalpersonen zu schützen, wichtiger sind, 
als Individualinteressen. Das MedBG dient insgesamt dem Schutz der öffentli-
chen Gesundheit und entsprechenden Versorgungsqualität, was den Eingriff in 
die Wirtschaftsfreiheit legitimiert (Urteil BGer 2C_236/2020 vom 28.8.2020 E. 
3.3.3, 6.3). Dass die gesetzliche Regelung ungeeignet oder nicht erforderlich wä-
re, behauptet die Beschwerdeführerin nicht.

5.3.3 Die Beschwerdeführerin erachtet die Verhältnismässigkeit als verletzt. Sie 
ersuche nur um eine Teilbewilligung für Injektionen zur ästhetischen Lokal- und 
Oberflächenbehandlung in eigener fachlicher Verantwortung. Für subkutane In-
jektionen, unabhängig der Wirkungsdauer, sei sie aufgrund ihrer Aus- und Wei-
terbildungen gerade nicht unqualifiziert, sondern eher überqualifiziert. Die Ver-
hältnismässigkeit gebiete es, ihrem auf nur einige wenige Methoden beschränk-
ten Gesuch zu entsprechen, da sie für diese wenigen Methoden besonders aus-
gebildet sei und diese nur einen Teilbereich der ärztlichen Tätigkeit betreffen, zu 
welcher sie eigentlich befähigt und über ein Dutzend Jahre als Fachkraft tätig 
gewesen sei.

Die Beschwerdeführerin verkennt, dass es nicht um die subkutanen Injektionen 
als Eingriffe geht (wofür unbestrittenermassen kein Arztdiplom Voraussetzung 
ist), sondern eben gerade um die Wirkung des injizierten Stoffes. Diesbezüglich 
verlangt z.B. die Medizinprodukteverordnung (MepV; SR 812.213) vom 1. Juli 
2020 Anhang 6, dass langzeitverbleibende Produkte (länger als 30 Tage im Kör-
per verbleibend) ausschliesslich durch eine Ärztin (oder diplomierte Pflegefach-
leute mit entsprechender Weiterbildung unter direkter Kontrolle und Verantwor-
tung einer Ärztin) angewendet werden. Diese Einschränkung rechtfertigt sich 
durch die Tatsache, dass die nicht sachgemässe Anwendung langzeitverblei-

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bender Produkte die Gesundheit von Menschen gefährden kann (Art. 70 Abs. 2 
MepV), weshalb die Anwendung durch eine Ärztin wiederum im öffentlichen In-
teresse ist. Sollen gar Arzneimittel injiziert werden, sind die Vorschriften des 
Heilmittelgesetzes einschlägig, welches Kategorien verschreibungspflichtiger 
Medikamente kennt, die eine ärztliche Verschreibung bedingen. Wer als Ärztin in 
eigener fachlicher Verantwortung tätig sein kann, wird durch das MedBG defi-
niert. Wie bereits erläutert, erfüllt die Beschwerdeführerin die Voraussetzungen 
hierfür nicht, woran weder ihre Ausbildung, Weiterbildung und Berufserfahrung 
etwas zu ändern vermag. Insofern geht auch ihre Aussage fehl, sie sei für diese 
wenigen Methoden besonders ausgebildet und befähigt. 

Vor allem aber wird die Verhältnismässigkeit durch die Bewilligungsverweigerung 
deshalb nicht verletzt, weil diese - entgegen der beschwerdeführerischen Aus-
führungen - nicht einem eigentlichen Berufsverbot gleichkommt. Der Beschwer-
deführerin wird einzig die eigenverantwortliche Ausübung des Arztberufes unter-
sagt, nicht jedoch die Berufsausübung als solche. Sie verfügt unbestrittenermas-
sen über einen MedReg-Eintrag nach Art. 5 Abs. 1 lit. c MedBV, was sie zur 
Ausübung des Arztberufes unter fachlicher Aufsicht ermächtigt (Art. 33a Abs. 2 
MedBG). Damit besteht nach wie vor ein weites Feld möglicher Berufstätigkeiten, 
so dass auch die Verweigerung einer Teilbewilligung für Injektionen keine unver-
hältnismässige Massnahme darstellt. Auch die geforderte Teilbewilligung umfasst 
Tätigkeiten, welche im öffentlichen Interesse zugelassenen Ärztinnen vorbehal-
ten sind. Dieses anerkannte, gewichtige öffentliche Interesse überwiegt das pri-
vate Interesse der Beschwerdeführerin, welche weiterhin als Ärztin unter fachli-
cher Aufsicht tätig sein kann und die auch Injektionen, welche weder bundes- 
noch kantonalrechtlich eigenverantwortlich tätigen Ärztinnen vorbehalten sind, 
durchführen kann. 

5.4 Damit aber erweist sich auch die Rüge, die Vorinstanz habe Recht falsch 
angewendet, indem sie der Beschwerdeführerin in Missachtung des Verhältnis-
mässigkeitsgrundsatzes auch eine Teilberufsausübungsbewilligung im Sinne der 
Bewilligung für Injektionen zur ästhetischen Lokal- und Oberflächenbehandlung 
in eigener fachlicher Verantwortung verweigert habe, als unbegründet. 

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Die Vor-
instanz hat die Verfügung des AGS, mit welcher der Beschwerdeführerin die Be-
willigung zur Ausübung des Arztberufes in eigener fachlicher Verantwortung ver-
weigert wurde, zu Recht bestätigt. 

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7. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 2'000 (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten 
und Barauslagen) festgelegt und der Beschwerdeführerin auferlegt (§ 72 VRP). 
Anspruch auf eine Parteientschädigung besteht nicht (§ 74 VRP).

8. Gegen Entscheide über das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähig-
keitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung 
und der Berufsausübung, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten unzulässig (Art. 83 lit. t Bundesgesetz über das Bundesgericht [Bundesge-
richtsgesetz, BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). Es kann in diesen Fällen nur 
subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben und die Verletzung von verfas-
sungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 83 lit. t i.V.m. Art. 113ff. BGG). 

Diese Ausschlussbestimmung zielt auf Prüfungsergebnisse im eigentlichen Sinn 
sowie auf alle Entscheide ab, die auf einer Bewertung der intellektuellen oder 
physischen Fähigkeiten eines Kandidaten oder einer Kandidatin beruhen, nicht 
aber auf andere Entscheide im Zusammenhang mit Prüfungen wie insbesondere 
solche organisatorischer Natur. Daraus folgt, dass die Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten in Anwendung von Art. 83 lit. t BGG ausgeschlos-
sen ist, wenn der angefochtene Entscheid die individuelle Beurteilung der Fähig-
keiten der Beschwerde führenden Person betrifft. Zulässig ist die Beschwerde 
demgegenüber, wenn die abstrakte Beurteilung eines Fähigkeitsausweises, ei-
nes Ausbildungsganges, einer Prüfung oder die rechtliche Notwendigkeit einer 
förmlichen Anerkennung oder Prüfung streitig ist (vgl. Urteil BGer 2C_83/2016 
vom 23.5.2016 E. 1.1).

Über die Frage, ob vorliegend die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele-
genheiten zulässig ist, wird letztlich das Bundesgericht entscheiden. Bei einem 
allfälligen Weiterzug dieses Entscheides ans Bundesgericht kann die Beschwer-
deführerin aus der angefügten Rechtsmittelbelehrung nichts zu ihren Gunsten 
ableiten.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 2'000 werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 14. No-
vember 2023 einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe geleistet, so dass 
die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- das Amt für Gesundheit und Soziales (EB)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB)
- und das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (A).

Schwyz, 15. Januar 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 31. Januar 2024