# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 435af6b2-05e8-5d63-bdde-60a8b08ac670
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PQ250045-O1
**Docket/Reference:** PQ250045-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PQ250045-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PQ250045-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Urteil vom 28. August 2025

in Sachen

A._____, 

Beschwerdeführer

betreffend Wiedererteilen der aufschiebenden Wirkung / 

Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung 

gem. Art. 394 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksrates Uster vom 13. Juni 

2025; VO.2025.8 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Dübendorf)

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Erwägungen:

I.

1.   Aufgrund einer Gefährdungsmeldung des Spitals Zollikerberg im April 2024 

prüfte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Dübendorf (KESB) erwachse-

nenschutzrechtliche  Massnahmen  für  A._____  (Beschwerdeführer),  erachtete  je-

doch die Errichtung einer Beistandschaft insbesondere aufgrund der ablehnenden 

Haltung des Beschwerdeführers gegenüber einer Beistandschaft als nicht zielfüh-

rend und stellte das Verfahren am 9. Juli 2024 ein (KESB act. 40 f.). Bereits im April 

2017  hatte  die  KESB  ein  Erwachsenenschutzmassnahmenverfahren  eingestellt 

(KESB act. 2/24).

2.   Nach einer weiteren Gefährdungsmeldung des Sozialdienstes B._____ vom 

4.  Dezember  2024  (KESB  act. 44)  eröffnete  die  KESB  erneut  ein  Erwachsenen-

schutzverfahren. Mit Entscheid vom 25. März 2025 errichtete sie für den Beschwer-

deführer  eine  Einkommens-  und  Vermögensverwaltungsbeistandschaft  gemäss 

Art. 394 Abs. 1 i.V.m. 395 Abs. 1 ZGB und betraute den Beistand mit den Aufgaben, 

den Beschwerdeführer soweit nötig bei der Erledigung der administrativen und fi-

nanziellen Angelegenheiten zu unterstützen und zu vertreten, insbesondere des-

sen Einkommen und Vermögen zu verwalten, sowie dessen Wohnsituation zu re-

geln  und  für  dessen  gesundheitliches  Wohl  zu  sorgen.  Gleichzeitig  entzog  die 

KESB einer Beschwerde gegen diesen Entscheid die aufschiebende Wirkung (BR 

act. 2 = KESB act. 87).

3.   Der Beschwerdeführer erhob gegen den Entscheid der KESB Beschwerde an 

den Bezirksrat Uster (Vorinstanz) und beantragte unter anderem, der Beschwerde 

sei  die  aufschiebende  Wirkung  wiederzuerteilen  (BR  act. 1  S. 2).  Mit  Beschluss 

vom  13.  Juni  2025  wies  die  Vorinstanz  den  Antrag  auf  Wiedererteilung  der  auf-

schiebenden  Wirkung  ab  und  entzog  einer  Beschwerde  gegen  ihren  Entscheid 

ebenfalls die Suspensivwirkung (act. 7 [Aktenexemplar] = BR act. 9).

4.   Gegen den Beschluss ergriff der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. Juli 

2025  (Poststempel)  Beschwerde  (act. 2  S. 2).  Die  Akten  der  Vorinstanz 

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(act. 8/1-10, zitiert als BR act.), inklusive derjenigen der KESB (act. 8/7/1-96, zitiert 

als KESB act.) wurden von Amtes wegen beigezogen. Von Weiterungen kann ab-

gesehen werden; die Sache erweist sich als spruchreif.

1. 

II.

1.1.   Gegen den Entscheid betreffend Entzug der aufschiebenden Wirkung als vor-

sorgliche Massnahme ist die Beschwerde innert 10 Tagen zulässig (Art. 445 Abs. 3 

ZGB). Die Beschwerde ist mit Anträgen sowie einer Begründung zu versehen (vgl. 

Art. 450 Abs. 3 ZGB). Die Beschwerdeschrift enthält zwar keine formellen Anträge. 

Aus der Begründung geht indes hervor, dass der Beschwerdeführer mit der sofor-

tigen Vollstreckbarkeit des Beschlusses der KESB nicht einverstanden ist und sich 

gegen  den  Entzug  der  aufschiebenden  Wirkung  seiner  Beschwerde(n)  wehrt. 

Schliesslich ist der Beschwerdeführer als am vorinstanzlichen Verfahren beteiligte 

Partei  zur  Beschwerde  legitimiert  (Art. 450  Abs. 2  Ziff.  1  ZGB).  Insoweit  sind  die 

Rechtsmittelvoraussetzungen erfüllt. Ob die Beschwerde auch rechtzeitig erhoben 

wurde (act. 7), kann offenbleiben, weil sie aus den nachstehenden Gründen ohne-

hin abzuweisen ist.

1.2.   Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist alleine die Frage der 

aufschiebenden Wirkung der Beschwerde. Beim Entzug der aufschiebenden Wir-

kung handelt es sich um eine vorsorgliche Massnahme, die im summarischen Ver-

fahren zu prüfen ist. Gemäss Art. 450c ZGB hat die Beschwerde aufschiebende 

Wirkung, sofern die Erwachsenenschutzbehörde oder die gerichtliche Beschwer-

deinstanz nichts anderes verfügt. Der Suspensiveffekt der Beschwerde ist nur bei 

Gefahr in Verzug und besonderer Dringlichkeit zu entziehen. Es ist eine Abwägung 

der auf dem Spiel stehenden Interessen vorzunehmen, bei welcher stets auch die 

Hauptsachenprognose eine Rolle spielt (BGE 143 III 197 E. 4).

2.   Die  Vorinstanz  begründete  den  Entscheid  im  Wesentlichen  damit,  der  Be-

schwerdeführer benötige dringend Unterstützung in administrativer und finanzieller 

Hinsicht sowie bei der Regelung seiner Wohn- und Pflegesituation. Er sei in diver-

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sen Pflegeheimen untergebracht gewesen, die Rechnungen seien aber teilweise 

nicht beglichen worden. Er weise zahlreiche offene Rechnungen und Betreibungen 

auf. Die Rückkehr in seine Wohnung erscheine aufgrund seines hohen Pflegebe-

darfes  als  unrealistisch.  Es  seien  umgehend  Anträge  auf  Sozialhilfe  und  Ergän-

zungsleistungen zu prüfen und allenfalls in die Wege zu leiten. Dies sei insbeson-

dere notwendig, um die Wohnsituation und die nötige Pflege sicherzustellen. Dem 

Beschwerdeführer würden aus der sofortigen Prüfung allfälliger finanzieller Ansprü-

che  beim  Sozialdienst  und  dem  Amt  für  Zusatzleistungen  durch  die  Beiständin 

keine Nachteile erwachsen. Er sei selber nicht mehr in der Lage, die Transaktionen 

des von ihm beauftragten Vertreters, C._____, zu kontrollieren und scheine seine 

finanzielle Notlage zu verkennen. Der Nutzen an der sofortigen Aufnahme der Tä-

tigkeiten der Beiständin würden gegenüber dem Interesse des Beschwerdeführers 

an rechtsstaatlicher Überprüfung überwiegen (act. 7 E. 2.4). 

3.   Dagegen wendet der Beschwerdeführer ein, er habe stets seine Verpflichtun-

gen erfüllt. Seine langjährigen Nachbarn, die Familie C._____, hätten ihn in allen 

Belangen  (Operationen,  Einkauf,  Arztgänge,  Anträge)  zuverlässig  unterstützt.  Er 

habe im August 2024 selber Ergänzungsleistungen beantragt und gegen den ab-

lehnenden Entscheid Einsprache erhoben. Er sei auf die Unterstützung der KESB 

nicht angewiesen. Es bestehe keine Überschuldungsgefahr. Seit der unrechtmäs-

sigen  Einmischung  der  KESB  werde  er  nicht  mehr  informiert.  Alle  Heime  hätten 

Teilzahlungen erhalten. Von einer Verschuldungsgefahr könne nicht die Rede sein. 

Die KESB habe ohne Beweise gegen seinen Willen sogleich Erwachsenenschutz-

massnahmen verfügt (act. 2). 

4.    Nach Art. 390 Abs. 1 Ziffer 1 ZGB errichtet die Erwachsenenschutzbehörde 

eine Beistandschaft, wenn eine volljährige Person wegen einer geistigen Behinde-

rung,  einer  psychischen  Störung  oder  eines  ähnlichen  in  der  Person  liegenden 

Schwächezustands  ihre  Angelegenheiten  nur  teilweise  oder  gar  nicht  besorgen 

kann. Ein (ähnlicher) Schwächezustand im Sinne der Bestimmung liegt bei Perso-

nen vor, die, ohne geistig behindert oder von psychischen Störungen betroffen zu 

sein, körperlich oder psychisch geschwächt sind. Diese Voraussetzungen sind re-

striktiv  anzunehmen  (FamKomm  Erwachsenenschutz/MEIER,  Art. 390  N 16).  Sie 

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sind erfüllt bei einem Schwächezustand der eine Eigenversorgungslücke zur Folge 

hat,  die  nicht  anderweitig  bzw.  ausserbehördlich  aufgefangen  werden  kann 

(5A_98/2025 vom 26. Mai 2025 E. 4.1 f.). Bei der Anordnung einer Beistandschaft 

sind die Grundsätze der Subsidiarität und der Verhältnismässigkeit zu berücksich-

tigen (Art. 389 Abs. 1 und 2 ZGB). Subsidiarität heisst, dass behördliche Massnah-

men nur dann anzuordnen sind, wenn die Betreuung der hilfsbedürftigen Person 

auf andere Weise – durch die Familie, andere nahestehende Personen oder private 

oder  öffentliche  Dienste  –  nicht  angemessen  sichergestellt  ist  (BGE  140  III  49 

E.4.3.1; BGer 5A_633/2024 vom 22. Januar 2025 E. 3).

5.  

5.1.   Der  Beschwerdeführer  wirft  zunächst  der  KESB  vor,  sie  habe  übereilt  und 

ohne ihn anzuhören, entschieden. Er habe schriftlich mitgeteilt, sich in den nächs-

ten Wochen für ein klärendes Gespräch zu melden (act. 2). Er rügt damit eine Ver-

letzung des rechtlichen Gehörs. Gemäss Art. 447 Abs. 1 ZGB ist die betroffene Per-

son  persönlich  anzuhören,  sofern  dies  nicht  als  unverhältnismässig  erscheint 

(Art. 447 Abs. 1 ZGB). 

Der Beschwerdeführer scheint mit seinem Einwand zu übersehen, dass die 

KESB nach Eingang der (dritten) Gefährdungsmeldung – diesmal des Sozialdiens-

tes  B._____  –  verpflichtet  war,  umgehend  Erwachsenenschutzmassnahmen  zu 

prüfen und wenn nötig anzuordnen. Die Abklärungen und eingeholten Auskünfte 

unter anderem beim Sozialdienst B._____ sowie involvierten Pflegeeinrichtungen 

(KESB act. 50 ff.) ergaben deutliche Hinweise für einen Schwächezustand sowie 

eine dringend aufzufangende Schutzbedürftigkeit des Beschwerdeführers. Den Ak-

ten ist überdies zu entnehmen, dass die KESB vor ihrem Entscheid wiederholt ver-

suchte,  den  Beschwerdeführer  oder  seinen  Vertreter,  C._____,  zu  kontaktieren, 

und sie sich redlich um eine Anhörung bemühte. Der Beschwerdeführer lehnte je-

doch ein persönliches Gespräch über die Errichtung von Erwachsenenschutzmass-

nahmen (kategorisch) ab und verschwieg der KESB sowie dem vormaligen Heim 

D._____,  in  welches  Heim  er  auf  Anfang  März  2025  wechselte  (KESB  act. 51, 

62 ff.). Der Vorwurf, die KESB habe übereilt gehandelt und das rechtliche Gehör 

verletzt,  lässt  sich  daher  (in  dieser  Schärfe)  nicht  aufrecht  erhalten.  Da  der  Be-

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schwerdeführer zu einer Anhörung bereit scheint, wird indessen diese im hängigen 

Beschwerdehauptverfahren, in welchem die Voraussetzungen für die Anordnung 

der Erwachsenenschutzmassnahmen eingehend zu prüfen sein werden, durchzu-

führen sein.

5.2.  Der  Beschwerdeführer  erlitt  Anfang  2024  einen  Unfall  und  wurde  daraufhin 

hospitalisiert (KESB act. 6). Er musste sich mehreren Operationen unterziehen und 

hält sich seit dem 30. Januar 2024 mit Ausnahme weniger Tage in Spitälern und 

Pflegeheimen auf (act. 3/7). Seit März 2025 befindet sich der Beschwerdeführer im 

Pflegeheim E._____ in Zürich. Nach eigenen Angaben in seiner Einsprache gegen 

den ablehnenden Entscheid betreffend Ergänzungsleistungen im Januar 2025 leide 

er an Lähmungen an Bein und Arm, sei dauerhaft an ein Pflegeheim gebunden und 

müsse bei allen Tätigkeiten unterstützt werden. Damals schien eine Rückkehr nach 

Hause ausgeschlossen (act. 3/5). Dass sich die körperlichen Beschwerden seither 

verbessert  hätten,  macht  der  Beschwerdeführer  nicht  geltend  und  solches  geht 

auch aus den Akten nicht hervor. Es ist daher ein körperlicher Schwächezustand 

zu bejahen. Eine psychische oder kognitive Beeinträchtigung ist hingegen offenbar 

nicht gegeben. Gemäss Dr. med. F._____ habe der Beschwerdeführer die Tests 

zur Urteilsfähigkeit sehr gut bewältigt (act. 3/3 S. 4). 

Zum Schutzbedarf fällt in Betracht, dass sich die finanzielle Situation des Be-

schwerdeführers trotz privater Unterstützung als problematisch präsentiert. Der Be-

schwerdeführer ist aufgrund seiner körperlicher Behinderung derzeit nicht mehr in 

der Lage, seine finanziellen und administrativen Angelegenheiten selber zu erledi-

gen. Zwar hat er Dritte, namentlich seinen langjährigen Nachbarn C._____, mit der 

Besorgung beauftragt (BR act. 3/5). Ungeachtet erteilter Vollmachten wurde jedoch 

der Pflegeplatz im Pflegeheim D._____ unter anderem wegen offenen Rechnungen 

per 28. Februar 2025 gekündigt (KESB act. 59 f.). Gemäss Angaben des Pflege-

heimes D._____ seien die finanziellen Verhältnisse unübersichtlich (KESB act. 56). 

Der Beschwerdeführer beklagt selber, er habe keine Mittel mehr, um Rechnungen 

zu begleichen und mache sich Sorgen um seine finanzielle Situation (BR act. 3/6 

und KESB act. 50). Es scheint überdies fraglich, ob er seine finanzielle Lage voll-

ständig 

zu  überblicken 

vermag,  nachdem  er  die  Erledigung  der 

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finanziellen Angelegenheiten vollständig in fremde – wenn auch aus seiner Sicht 

vertrauensvolle – Hände legen musste. Gemäss Akten verfügt der Beschwerdefüh-

rer über steuerbare Einkünfte in der Höhe von rund Fr. 50'000.– pro Jahr (KESB 

act. 2/12, vgl. auch KESB act. 17). Es bestehen anderseits aufgrund der Pflegebe-

dürftigkeit  diverse  Zahlungsausstände:  für  den  Aufenthalt  im  G._____  liegen 

offene  Rechnungen  von  noch  Fr. 4'000.–  vor  und  gegenüber  dem  Pflegeheim 

D._____ bestehen Schulden von rund Fr. 25'700.– (KESB act. 83 und 85 S. 2). Der 

Betreibungsregisterauszug wies im März 2025 Betreibungen in der Höhe von rund 

Fr. 20'000.– auf (KESB act. 77). Steuererklärungen für die Jahre 2023 und 2024 

wurden nach Auskunft des Steueramts keine mehr eingereicht (KESB act. 82). Eine 

Stabilisierung oder Verbesserung der finanziellen Situation ist nicht abschätzbar. 

Der Sozialdienst B._____ zog gegenteils seine subsidiäre Kostengutsprache wie-

der zurück, nachdem er vergeblich versucht hatte, mit C._____ in Kontakt zu treten 

(KESB  act. 44  S. 2,  56  und  57).  Das  Gesuch  um  Ergänzungsleistungen  wurde 

überdies abgewiesen, weil die nötigen Dokumente nicht rechtzeitig eingereicht wor-

den seien (KESB act. 76). Diese Umstände legen nahe, dass die privat bevollmäch-

tigten  Personen  die  nötige  Unterstützung 

in  den  administrativen  und 

finanziellen Angelegenheiten nicht ausreichend zu leisten vermögen. Es erscheint 

daher zur Verhinderung weiterer Schulden und zur Sicherstellung des Betreuungs-

platzes  dringend  notwendig,  die  Einnahmen  sowie  allfälliges  Vermögen  des  Be-

schwerdeführers (vgl. KESB act. 2/12 und 17) kompetent zu verwalten und soweit 

angezeigt Gesuche um Ergänzungsleistung oder Sozialleistungen erneut zu prü-

fen. 

Der Beschwerdeführer ist auf regelmässige ärztliche Betreuung und Medika-

mente angewiesen (vgl. BR act. 3/3 und KESB act. 6). Ob er diese aktuell im Pfle-

geheim  E._____  erhält,  ist  aus  den  Akten  nicht  ersichtlich.  Es  wird  Aufgabe  der 

Vorinstanz sein, im Rahmen des Beschwerdehauptverfahrens die aktuelle Situation 

in medizinischer Hinsicht abzuklären. Einstweilen und mangels anderer Behaup-

tungen  des  Beschwerdeführers  bestehen  jedenfalls  Zweifel  an  einer  gesicherten 

ärztlichen  Betreuung.  Die  vom  Pflegeheim  D._____  angefragte  Hausärztin 

Dr. F._____ hat die Betreuung nach kurzer Zeit wieder niedergelegt (KESB act. 53 

und 55). Der frühere Hausarzt des Beschwerdeführers hat eine Betreuung eben-

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falls  abgelehnt  (KESB  act. 52  und  56).  Die  unklare  medizinische  Situation  ist  im 

Interesse  des  Beschwerdeführers  dringend  zu  klären  und  gegebenenfalls 

sicherzustellen.

Was  die  Wohnsituation  betrifft,  lebte  der  Beschwerdeführer  vor  dem  Unfall 

alleine  in  einer  Mietwohnung  in  B._____;  seine  zweite  Ehefrau  ist  ausgezogen 

(KESB act. 2/2). Die aktuellen Wohnverhältnisse scheinen insoweit geklärt, als sich 

der Beschwerdeführer seit Frühling 2025 im Heim E._____ aufhält. Unklar ist aller-

dings, ob die aktuellen Pflegeplatzkosten regelmässig bezahlt werden, ansonsten 

erneut eine Kündigung des Pflegeplatzes drohte. Die frühere Wohnung hat der Be-

schwerdeführer,  soweit  ersichtlich,  noch  nicht  gekündigt.  In  Anbetracht  der  teil-

weise ausgebliebenen Zahlungen der früheren Pflegeplätze sowie der vorhande-

nen Schulden ist abzuklären, ob der bisherige Mietvertrag zur Kosteneinsparung 

allenfalls zu künden wäre. Auch bezüglich der Wohnsituation drängen sich daher 

rasche Abklärungen auf. 

5.3.  Zusammenfassend  ist  der  Beschwerdeführer  aufgrund  seiner  körperlichen 

Gebrechen auf umfassende Unterstützung im täglichen Leben angewiesen. Auch 

wenn keine psychische oder kognitive Beeinträchtigung besteht, ist aktuell ein selb-

ständiges Leben nicht realistisch und vermag er sich auf absehbare Zeit nicht um 

alle seine finanziellen und persönlichen Belange selber zu kümmern. Einstweilen 

ist  daher  ein  Schwächezustand  im  Sinne  des  Auffangtatbestands  von  Art. 390 

Abs. 1 ZGB sowie eine daraus resultierende Schutzbedürftigkeit zu bejahen. Sein 

persönliches Umfeld scheint mit der sachgerechten Erfüllung überfordert zu sein 

und hilfreiche Absprachen mit dem Sozialdienst oder dem Pflegeheimen gelangen 

jeweils  nicht  (KESB  act. 62 ff.,  85  S. 2  und  96).  Zum  Schutz  der  wirtschaftlichen 

und persönlichen Interessen des Beschwerdeführers erscheint es notwendig, dass 

die Beiständin ihre Arbeit rasch aufnehmen kann. Um die erfolgreiche Aufgabener-

füllung der Beiständin nicht zu erschweren oder zu gefährden, ist der angeordnete 

vorläufige  Widerruf  der  erteilten  Vollmachten  an  C._____  und  H._____ 

(BR   act. 3/5)  ebenfalls  einstweilen  notwendig  und  verhältnismässig.  Aus  diesen 

Gründen ist der angeordnete Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde 

zu schützen. Ob die Voraussetzungen für die Beistandschaft (definitiv) erfüllt sind 

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und die Schutzmassnahmen aufrecht erhalten bleiben, wird im Einzelnen im Be-

schwerdehauptverfahren abzuklären sein.

6.   Die Vorinstanz wies die Beschwerde somit zu Recht ab. Mit der Abweisung 

blieb die von der KESB entzogene aufschiebende Wirkung der Beschwerde entzo-

gen, so dass sich ein erneuter Entzug der Suspensivwirkung vor Vorinstanz erübrigt 

hätte (vgl. act. 7 Dispositiv-Ziff. III). An der Abweisung der Beschwerde vermag dies 

freilich nichts zu ändern.

7.   Es handelt sich um eine nichtvermögensrechtliche Streitigkeit. In Anbetracht 

der summarischen Natur des Verfahrens ist gestützt auf §§ 5, 8 und 12 GebV OG 

eine Gerichtsgebühr von Fr. 700.– angemessen. Ausgangsgemäss sind die Kosten 

dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und ist 

ihm keine Parteientschädigung zuzusprechen.

Es wird erkannt: 

1.

Die  Beschwerde  wird  abgewiesen,  soweit  darauf  eingetreten  werden  kann. 

Der Beschluss des Bezirksrates Uster vom 13. Juni 2025 wird bestätigt.

2.

Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 700.– festgesetzt und dem Beschwerdefüh-

3.

4.

rer auferlegt.

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, die Kindes- und Erwachse-

nenschutzbehörde  Dübendorf  sowie  unter  Rücksendung  der  eingereichten 

Akten an den Bezirksrat Uster, je gegen Empfangsschein.

5.

Eine  Beschwerde  gegen  diesen  Entscheid  an  das  Bundesgericht  ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14,  einzureichen.  Zulässigkeit  und  Form  einer  solchen  Be-

schwerde  richten  sich  nach  Art. 72 ff.  (Beschwerde  in  Zivilsachen)  oder 

Art. 113 ff.  (subsidiäre  Verfassungsbeschwerde)  in  Verbindung  mit  Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG.

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

i.V. MLaw C. Widmer

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