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**Case Identifier:** 93945174-4222-57ce-9a45-e8eab8781728
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-08
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 08.05.2025 UV 2024/31
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2024-31_2025-05-08.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2024/31

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 06.06.2025

Entscheiddatum: 08.05.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 08.05.2025
Art. 18 Abs. 1 UVG, Art. 16 ATSG; Invalidenrente. Das Valideneinkommen ist 
entgegen dem Vorgehen der Beschwerdegegnerin anhand der aktuellen 
Tätigkeit (nach tatsächlich erfolgter Beförderung; aufgerechnet auf ein 100 
% Pensum) zu berechnen und nicht anhand der Tätigkeit vor dem 
Unfallereignis. Auf die versicherungsmedizinischen Beurteilungen 
hinsichtlich der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepasster 
Tätigkeit bzw. in der aktuellen Tätigkeit kann abgestellt werden. Mit Blick 
auf die 30%ige Invalidität bei Abstellen auf die aktuelle Tätigkeit ergibt sich, 
dass bei Beizug der statistischen Lohnwerte für eine optimal angepasste 
Tätigkeit kein tieferer IV-Grad resultieren würde, unabhängig von den 
zwischen den Parteien konkret strittigen Berechnungsfaktoren. Es ist 
demnach von einem IV-Grad von 30 % auszugehen. Teilweise Gutheissung 
der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 8. Mai 2025, UV 2024/31).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/18 

 

 
 
Versicherungsgericht 
Abteilung III 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 8. Mai 2025 

Besetzung  Präsidentin Christiane Gallati Schneider, Versicherungsrichterin Mirjam 
Angehrn und Versicherungsrichter Michael Rutz; Gerichtsschreiberin 
Anita Burkhart  

   

Geschäftsnr.   UV 2024/31 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführer,  

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Schultz, Advokatur 107, 
Rorschacher Strasse 107, 9000 St. Gallen,  
 
 

  gegen 

  S c h w e i z e r i s c h e  U n f a l l v e r s i c h e r u n g s a n s t a l t  
( S u v a ) ,  Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,  

Beschwerdegegnerin,  

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Nadine Berchtold-Suter, Lischer 
Zemp & Partner, St. Leodegarstrasse 2, 6006 Luzern,  
 
 

 
  

Gegenstand  Invalidenrente 
 
 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

UV 2024/31 
 

 

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Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ (nachfolgend: Versicherter) war aufgrund seiner Anstellung als Fahrzeugschlosser bei der 
B.___ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- 

und Nichtberufsunfällen versichert, als er am 22. Juni 2018 bei der Arbeit von einer Hebebühne 

getroffen und von dieser eingeklemmt wurde (vgl. die Schadenmeldung vom 22. Juni 2018 [Suva-act. 

1] und den Unfallrapport vom 26. Juni 2018 [Suva-act. 9]). Dabei zog er sich u.a. eine Flexions-

Distraktionsverletzung L2 bis L4 mit sensomotorischem Defizit der unteren Extremität, eine 
Berstungsfraktur LWK3 sowie eine inkomplette Berstungsfraktur LWK4, jeweils mit Dislokation von 

Fragmenten nach dorsal in den Spinalkanal, eine Fraktur der Processus spinosi LWK3 und LWK4 sowie 

einer Deckplattenimpressionsfraktur LWK2 zu (vgl. dazu u.a. die Einweisung des Kantonsspitals St. 

Gallen [KSSG] zur klinisch-stationären Behandlung/Rehabilitation [Suva-act. 3-2 f.]). Noch gleichentags 

wurde im KSSG eine Laminektomie LWK3 sowie eine dorsale Spondylodese L1 bis L5 durchgeführt 

(vgl. den Operationsbericht vom 2. Juli 2018 [Suva-act. 7]). Am 27. Juni 2018 wurde im KSSG überdies 

eine Korporektomie LWK3 vorgenommen (vgl. den Operationsbericht vom 5. Juli 2018 [Suva-act. 15]; 

vgl. zum Ganzen auch den Austrittsbericht des KSSG vom 12. Juli 2018 [Suva-act. 17]). Vom 3. Juli bis 

24. Oktober 2018 war der Versicherte zur stationären Rehabilitation in der Rehaklinik Valens, wobei er 

bei Austritt mit Hilfe einer Hüft-/Beinorthese links an zwei Gehstöcken wieder mobil war (vgl. dazu u.a. 

das Protokoll der Besprechung in der Rehaklinik Valens vom 23. Oktober 2018 [Suva-act. 45]). In der 

Untersuchung vom 2. Juli 2019 im KSSG zeigte sich ein Jahr postoperativ ein erfreuliches Ergebnis mit 

bereits kurzstreckig wieder erhaltener Gehfähigkeit ohne Stöcke (aber mit Orthese links) und 25%iger 

Arbeitsfähigkeit (vgl. den Untersuchungsbericht vom 4. Juli 2019 [Suva-act. 78]). Zwei Jahre 
postoperativ wurde in der Untersuchung vom 18. Juli 2020 im KSSG weiterhin ein erfreulicher Verlauf 

mit einer weiteren Verbesserung der Arbeitsfähigkeit (50 %) sowie der allgemeinen Mobilität 

(Gehstrecke 3km beschwerdefrei, weitere 2km mit leichter Einschränkung) festgestellt. Es zeigten sich 

jedoch weiterhin Sensibilitätsdefizite im linken Bein. Die nächste Nachkontrolle sei fünf Jahre 

postoperativ vorgesehen (vgl. den Untersuchungsbericht vom 28. Juli 2020 [Suva-act. 105]). 

A.b Am 6. September 2020 verunfallte der Versicherte beim Motorradfahren auf C.___ erneut. Dabei 
zog er sich u.a. eine komplexe Beckenringfraktur, eine Sakrumtrümmerfraktur, Rippenserienfrakturen 

beidseits sowie Frakturen der BWK6 bis BWK11, LWK3 und LWK5 zu. Der Versicherte war vom 6. bis 

10. September 2020 in D.___ (Italien) und vom 10. bis 30. September 2020 im Landeskrankenhaus 

E.___ hospitalisiert. Nach dem zweiten Unfallereignis wurde beim Versicherten ein 

Blasendauerkatheter eingesetzt (vgl. dazu die Berichte des Landeskrankenhauses E.___ [Suva-act. 

207 ff.], insbesondere den Ambulanzbericht vom 11. September 2020 [Suva-act. 210]). Gemäss Bericht 

vom 12. Januar 2022 von Dr. med. F.___, Landeskrankenhaus E.___, Abteilung für Unfallchirurgie und 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Sporttraumatologie, konnte die Behandlung – nach Konsolidierung der Frakturen – am 4. Januar 2022 

abgeschlossen werden (Suva-act. 169).  

A.c Zwecks Aufgleisung eines Arbeitsversuchs bzw. einer Wiedereingliederung im Betrieb hatte 
erstmals am 15. November 2018 eine Besprechung mit dem Case-Manger der Beschwerdegegnerin 

am Arbeitsort des Versicherten stattgefunden. Ab dem 19. November 2018 startete der Versicherte 
einen therapeutischen Arbeitsversuch (Suva-act. 53). In der Folge fanden regelmässig solche 

Besprechungen statt, wobei sich aus den entsprechenden Protokollen ergibt, dass der Versicherte seit 

2019 – nach einem Hirnschlag des Senior-Geschäftsführers – als Werkstattchef gearbeitet hatte (vgl. 

das Besprechungsprotokoll vom 21. November 2019, Suva-act. 83) und er letztlich angab, die (aktuelle) 

Arbeitsfähigkeit von 40 % (50 % Anwesenheit bei 90 % Leistung) stelle für ihn das Maximum dar (vgl. 

dazu u.a. die Besprechungsprotokolle vom 17. Februar [Suva-act. 153] und  25. April 2022 [Suva-act. 

170]). 

A.d Am 22. Juli 2022 beurteilte der Versicherungsmediziner Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie, 
den Fall des Versicherten. Dabei hielt er u.a. fest, mehr als vier Jahre nach dem ersten Unfall vom 

22. Juni 2018 und knapp zwei Jahre nach dem Unfall vom 6. September 2020 sei mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit von keiner namhaften Besserung der Unfallfolgen auf neurologischem Fachgebiet 

mehr auszugehen. Im Dossier hätte sich keine nachvollziehbare Begründung gefunden, warum die 

berufliche Wiedereingliederung bei einer Arbeitsfähigkeit von 40 % stagniert habe. Die körperlichen 
Beeinträchtigungen am linken Bein und die gestörte Blasen- und Darmentleerung würden sicherlich 

vorliegen, an sich jedoch nicht erklären, warum der Versicherte eine Arbeitsfähigkeit von nur 40 % 

erreicht habe. Unter ideal angepassten Bedingungen sei in vergleichbaren Fällen eine Arbeitsfähigkeit 

von bis zu 100 % möglich unter Beachtung eines erhöhten Pausenbedarfs aufgrund der Blasen- und 

Darmfunktionsstörung. Vom Versicherten selbst sei bei der Besprechung am Arbeitsplatz am 6. August 

2021 (vgl. dazu Suva-act. 144) eine höhere Arbeitsfähigkeit von bis zu 70 % für möglich erachtet 

worden. Umso mehr irritiere sein späteres Beharren auf einer auf 40 % begrenzten Arbeitsfähigkeit. 

Zudem sei zu berücksichtigen, dass ausweislich der letzten Besprechung des Versicherten am 

Arbeitsplatz von der Arbeitgeberin betont worden sei, dass der Versicherte faktisch als Werkstattchef 

tätig sei. Auch wenn keine Arbeitsplatzbeschreibung vorliege, könne davon ausgegangen werden, dass 

hiermit auch organisatorische und administrative Tätigkeiten verbunden seien und die Tätigkeiten als 

KFZ-Monteur in einem LKW-Ausstattungsbetrieb nicht mehr wie früher ganz im Vordergrund ständen. 

In Bezug auf den allgemeinen Arbeitsmarkt würden leichte Tätigkeiten mit Wechsel von Sitzen, Stehen 

und Gehen, ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg und ohne Besteigen von Leitern und 
Gerüsten vollschichtig zumutbar erscheinen (Suva-act. 183). Mit separater Beurteilung vom selben Tag 

ging Dr. G.___ auf neurologischem Fachgebiet aufgrund der beiden Unfälle vom 22. Juni 2018 und 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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6. September 2020 bzw. der Paraplegie unterhalb L2 mit dem Schweregrad ASIA D von einem 

Integritätsschaden von 60 % aus. 

A.e Nach einer weiteren Besprechung am Arbeitsort des Versicherten am 8. August 2022, anlässlich 
welcher u.a. die genaue Tätigkeit des Versicherten als Werkstattchef thematisiert wurde (Suva-act. 

185), füllte die Arbeitgeberin noch am selben Tag einen Arbeitsplatzbeschrieb des Versicherten aus 
(Suva-act. 186).  

A.f Am 10. November 2022 beurteilte der Versicherungsmediziner Dr. med. H.___, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie, den Fall des Versicherten unter Berücksichtigung der vom Versicherten 

anlässlich eines früheren Unfallereignisses vom 30. Mai 1991 erlittenen Handgelenksverletzung links 

(mit distaler Trümmerfraktur Radius links, Abrissfraktur Processus styloideus ulnae sowie Naviculare-

Fraktur, in dessen Folge eine offene Reposition der Radiusfraktur mit Platten-Osteosynthese und 

Zugschrauben sowie eine Verschraubung der Naviculare-Fraktur stattgefunden hatten [Suva-act. 193]). 

Er gelangte zu dem Schluss, der Versicherte könne aufgrund der Unfallfolgen bezüglich des linken 

Handgelenks nur noch für leichtere körperliche leidensangepasste Tätigkeiten unter Ausschluss 

bimanueller feinmotorischer Tätigkeiten eingesetzt werden. Die Tätigkeit als Fahrzeugschlosser bzw. 

Werkstattchef könne ihm aufgrund der Schwere der Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden. Der 

unfallbedingte Integritätsschaden des linken Handgelenks sei bei schwerem SNAC Wrist im Sinne einer 

schweren Handgelenksarthrose mit dem Mittelwert von 17.5 % zu bewerten. Der gesamthafte 
unfallbedingte Integritätsschaden betrage 75 % (Suva-act. 195). 

A.g Nachdem zwischenzeitlich auch noch die Behandlungsberichte des Landeskrankenhaus E.___ 
aus den Jahren 2020 und 2021 (Suva-act. 207 ff.) eingeholt worden waren, beurteilte Dr. G.___ den 

Fall des Versicherten am 19. Dezember 2022 erneut. Er hielt u.a. fest, aus dem Arbeitsplatzbeschrieb 

des Versicherten gehe hervor, dass seine Tätigkeit nur zu 20 % im Sitzen verrichtet werden könne und 

die weitüberwiegende Zeit in körperlich fordernden Tätigkeiten, auch in ungünstigen Körperstellungen 

bestehe. Der Arbeitsplatz sei also prinzipiell angesichts der residualen Querschnittssymptomatik für ihn 

nicht optimal geeignet und könne offenbar auch nicht angepasst werden. Eine ideal angepasste 

Anstellung bestünde in einer überwiegend sitzenden Tätigkeit mit administrativen und Bürotätigkeiten. 

Angepasst an seine Behinderung wären auch überwiegend im Sitzen durchführbare manuelle 

Tätigkeiten möglich, da die Arm- und Handfunktion, abgesehen von der Handgelenkarthose links, bei 

ihm nicht beeinträchtigt sei. Die Arbeitsfähigkeit am bisherigen Arbeitsplatz in der beschriebenen 

Tätigkeit sei dennoch höher als die aktuellen 40 % einzuschätzen. Unter der Massgabe regelmässiger 

Pausen, die aufgrund der neurogenen Blasenstörung notwendig seien, und unter Berücksichtigung der 
Beeinträchtigung durch die residuale Querschnittsymptomatik werde eine Arbeitsfähigkeit von ca. 70 % 

erreichbar sein. Hinsichtlich der Handgelenksarthrose links hielt Dr. G.___ zudem fest, dass der 

Versicherte seine bisherige Tätigkeit trotz dieser Beeinträchtigung bis zum Unfall von 2018 ohne 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Einschränkung der Arbeitsfähigkeit habe verrichten können. Die Handgelenksarthrose links wirke sich 

deshalb auch jetzt nicht einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit aus. Die Berücksichtigung im Rahmen 

der Integritätsschädigung erscheine jedoch gerechtfertigt (Suva-act. 223). 

A.h Mit E-Mail vom 30. Januar 2023 hielt die Arbeitgeberin des Versicherten zuhanden der Suva fest, 
man hätte bereits anfangs 2018 entschieden, dass der Versicherte den Posten als Werkstattleiter 
übernehme. Für diese Tätigkeit sei damals ein Gehalt von Fr. 8'000.-- brutto (*13) vereinbart worden 

und dieses hätte ab 1. Juli 2018 ausbezahlt werden sollen. Mit allen Teuerungen würde das Gehalt 

heute Fr. 8'750.-- brutto betragen. Durch den Unfall habe diese Vereinbarung nicht umgesetzt werden 

können (Suva-act. 227). 

A.i In einer ergänzenden Stellungnahme vom 3. Februar 2023 hielt Dr. G.___ fest, der erhöhte 
Pausenbedarf des Versicherten umfasse zehnminütige Pausen alle drei Stunden während der täglichen 

Arbeitszeit zur Entleerung des bei ihm gelegten suprapubischen Blasenentleerungssystems (Suva-act. 

228). 

A.j Mit Schreiben vom 9. Februar 2023 informierte die Suva den Versicherten, dass gemäss den 
versicherungsmedizinischen Beurteilungen durch eine weitere Behandlung keine wesentliche 

Verbesserung mehr erreicht werden könne und sie aus diesem Grund die Heilkosten- und 

Taggeldleistungen per 1. März 2023 einstellen würden. Für die bleibenden Unfallfolgen würde dem 

Versicherten eine Invalidenrente ausgerichtet, über die er separat informiert werde (Suva-act. 232). 

A.k Mit Verfügung vom 10. Februar 2023 sprach die Suva dem Versicherten eine 
Integritätsentschädigung, basierend auf einer Integritätseinbusse von 75 %, sowie eine Rente, 

basierend auf einem Invaliditätsgrad von 29 %, zu. Bei der Bemessung des Invaliditätsgrads ging sie 

von einem Valideneinkommen von Fr. 89'947.-- (Lohn als LKW-Schlosser aus dem Jahr 2018 indexiert 

auf 2023) und einem Invalideneinkommen von Fr. 63'463.-- (Wert gemäss LSE 2020, TA1, 

Kompetenzniveau 2, Männer, Total [Fr. 5'791.-- *12], angepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit von 

41.7 Stunden, indexiert auf 2023, abzüglich des zusätzlichen Pausenbedarfs von 4.1 % und 10 % 

Tabellenlohnabzug) aus (Suva-act. 238). 

B.  

B.a Gegen die Verfügung vom 10. Februar 2023 erhob der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt Markus Schultz, St. Gallen, am 20. März 2023 Einsprache (Suva-act. 246). 

B.b Mit Einspracheentscheid vom 5. März 2024 wies die Suva die Einsprache des Versicherten ab 
und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung (Suva-act. 275). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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C.  

C.a Dagegen erhob der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer), weiterhin vertreten durch 
Rechtsanwalt Schultz, am 22. April 2024 Beschwerde. Er beantragte, der Einspracheentscheid vom 

5. März 2024 und die Verfügung vom 10. Februar 2023 der Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) 

seien vollumfänglich aufzuheben; ihm sei ab dem 1. März 2023 basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit 
von 60 % eine Rente zuzusprechen; eventualiter sei eine versicherungsexterne, polydisziplinäre 

Begutachtung inkl. Evaluierung Tätigkeitsprofil sowie detaillierter Klärung der Arbeitsfähigkeit 

angestammt und adaptiert durchzuführen; unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich 

Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin (act. G 1). 

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 27. Juni 2024 beantragte die Beschwerdegegnerin, vertreten durch 
Rechtsanwältin Nadine Berchtold-Suter, Luzern, die Beschwerde vom 22. April 2024 sei abzuweisen 

und der Einspracheentscheid vom 5. März 2024 sei zu bestätigen (act. G 5). 

C.c In seiner Replik vom 4. Dezember 2024 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen und 
Ausführungen fest (act. G 14). 

C.d Mit Eingabe vom 23. Januar 2025 verzichtete die Beschwerdegegnerin sinngemäss auf die 
Einreichung einer Duplik und hielt weiterhin an ihren Ausführungen und Anträgen gemäss 

Beschwerdeantwort fest (act. G 16).  

Erwägungen 
1.  

1.1 Der Beschwerdeführer hat seinen Wohnsitz in I.___, Österreich (vgl. dazu act. G 1--3 Ziff. II.3). 
Da jedoch seine letzte bzw. (noch immer) aktuelle schweizerische Arbeitgeberin, die B.___ AG, ihren 

Sitz in J.___ im Kanton St. Gallen hat, ist das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen zur 
Behandlung der vorliegenden Streitigkeit örtlich zuständig (Art. 58 Abs. 2 des Bundesgesetzes über 

den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die sachliche Zuständigkeit 

des Versicherungsgerichts ergibt sich aus Art. 42 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege (VRP; sGS 951.1). 

1.2 Da auch die übrigen prozessualen Voraussetzungen erfüllt sind – insbesondere die Beschwerde 
unter Berücksichtigung der Gerichtsferien nach Art. 38 Abs. 4 lit. a ATSG rechtzeitig erfolgt ist (vgl. dazu 

u.a. den Zustellnachweis in act. G 1.1) – ist auf die Beschwerde einzutreten. 

2.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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2.1 Vorliegend strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers gegenüber der 
Beschwerdegegnerin auf eine Invalidenrente, wobei zwischen den Parteien einzig die Höhe derselben 

umstritten ist. 

2.2 Der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Integritätsentschädigung bzw. die Höhe derselben 
wurde von ihm im Rahmen des Einspracheverfahrens hingegen nicht beanstandet. Vielmehr hat er 
explizit bloss eine "teilweise" Aufhebung der Verfügung vom 10. Februar 2023 beantragt (Suva-act. 

238-2 Antrag Ziff. 1). In dieser Hinsicht ist die Verfügung vom 10. Februar 2023 (Suva-act. 238) in (Teil-

)Rechtskraft erwachsen (vgl. BGE 144 V 358 f. E. 4.3) und die Integritätsentschädigung demnach nicht 

Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. 

3.  

3.1 Ist die versicherte Person infolge eines Unfalls zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch 
auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist 

der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 

ATSG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine 
namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden kann 

und allfällige Eingliederungsmassnahmen der IV abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die 

Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG; sog. Fallabschluss, vgl. dazu 

auch: ANDRÉ NABOLD, Bundesgesetz über die Unfallversicherung [UVG], in: Hans-Ulrich Stauffer/Basile 

Cardinaux [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 5. Aufl. 2024, 

S. 141 ff.). 

3.2 Der Grad der für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 ATSG durch 
einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte Person nach 

dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 

erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Um den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen 

angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig 

ist (BGE 125 V 261 E. 4). 

3.3 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. 

ohne Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle 
Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, 

ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 

berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung 

der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 

125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). Den Berichten und Gutachten, welche die Versicherungen während 

des Administrativverfahrens von ihren eigenen oder von beratenden Ärzten und Ärztinnen einholen, 

kann rechtsprechungsgemäss ebenfalls Beweiswert beigemessen werden (BGE 135 V 467 ff. E. 4 und 

BGE 125 V 353 f. E. 3b/ee, je mit Hinweisen). In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch 

strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen 
vorzunehmen (BGE 135 V 471 E. 4.7; RKUV 1997 Nr. U 281 S. 281 f.). Die Rechtsprechung erachtet 

sodann reine Aktengutachten als beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im 

Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen 

Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den 

Hintergrund rückt (Urteil des Bundesgerichts vom 24. März 2017, 8C_780/2016, E. 6.1). 

4.  

Hinsichtlich des Zeitpunkts des Fallabschlusses (vgl. dazu vorstehende E. 3.1), ist die Schlussfolgerung 

des Versicherungsmediziners Dr. G.___ in seiner Beurteilung vom 22. Juli 2022 (Suva-act. 183-5), 

wonach mehr als vier Jahre nach dem ersten Unfall vom 22. Juni 2018 und knapp zwei Jahre nach dem 

Unfall vom 6. September 2020 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von keiner namhaften Besserung 

der Unfallfolgen auf neurologischem Fachgebiet mehr auszugehen sei, angesichts der medizinischen 

Aktenlage ohne Weiteres nachvollziehbar. Namentlich fanden in Bezug auf die 

Querschnittssymptomatik seit spätestens Sommer 2020 keine ärztlichen Behandlungen mehr statt, von 

welchen noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers erwartet 
werden konnte. Es sollte lediglich im Jahr 2023 eine weitere Verlaufskontrolle stattfinden (vgl. dazu den 

Bericht des KSSG vom 4. August 2020 [Suva-act. 105]). Zudem hatte auch Dr. F.___ in seinem Bericht 

zur Kontrolle vom 4. Januar 2022 den Behandlungsabschluss nach dem zweiten Unfallereignis vom 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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6. September 2020 festgehalten (Suva-act. 169). Demnach ist der Zeitpunkt des Fallabschlusses (per 

28. Februar 2023 [vgl. dazu das Schreiben der Suva vom 9. Februar 2023, Suva-act. 232]) und mithin 

der Beginn eines allfälligen Rentenanspruchs des Beschwerdeführers per 1. März 2023 zwischen den 

Parteien zu Recht nicht umstritten. 

5.  

5.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person im 
Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns (vorliegend: 1. März 2023) nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am 

zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten 

Verdienst angeknüpft, da es der empirischen Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne 

Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit erstellt sein (Urteile des Bundesgerichts vom 3. Mai 2022, 8C_528/2021, E. 4.2.2, 

und vom 11. September 2019, 9C_225/2019, E. 4.2.1, je mit Hinweisen). 

5.2 Im Zeitpunkt des Unfalls vom 22. Juni 2018 erzielte der Versicherte als Fahrzeugschlosser bei 
der B.___ AG unbestritten ein monatliches Einkommen von Fr. 6'750.-- bzw. Fr. 87'750.-- jährlich (vgl. 

dazu die Schadenmeldung vom 22. Juni 2018 [Suva-act. 1] sowie den Auszug aus dem Lohnkonto des 

Beschwerdeführers für das Jahr 2018 [Suva-act. 171-3]). Die Beschwerdegegnerin stellte für die 

Berechnung des Valideneinkommens auf dieses Einkommen (indexiert auf 2023) ab (vgl. zum Ganzen 
auch die Zusammenfassung der Entscheidungsgrundlagen [Suva-act. 234-3]). Der Beschwerdeführer 

macht hingegen geltend, zur Berechnung des Valideneinkommens sei auf sein (aktuelles) Einkommen 

bei der B.___ AG als Werkstattchef, aufgerechnet auf ein 100 % Pensum, abzustellen. Dieses würde 

monatlich Fr. 8'750.-- (* 13) bzw. Fr. 113'000.-- jährlich betragen (act. G 1-9 f. Ziff. 2). 

5.3 Bei der Berechnung des Valideneinkommens ist – wie bereits die Beschwerdegegnerin im 
angefochtenen Einspracheentscheid korrekt ausführte (vgl. Suva-act. 275-10 E. 4.2) – auch die 

berufliche Weiterentwicklung zu berücksichtigen, die eine versicherte Person normalerweise vollzogen 

hätte. Dabei müssen konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche 

Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich 

realisiert worden wären. Blosse Absichtserklärungen der versicherten Person genügen nicht. Dabei ist 

jedoch gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung auch der zwischenzeitlich tatsächlich 

durchlaufene beruflich-erwerbliche Werdegang als invalide Person bei der Beurteilung zu 

berücksichtigen. Das Bundesgericht bezieht sich bei seiner Aussage zwar auf ein Renten-

Revisionsverfahren, dies hat jedoch sinngemäss auch bereits für die erstmalige Rentenzusprache zu 
gelten. Demnach erlaubt beispielsweise eine trotz Invalidität erlangte besondere berufliche 

Qualifizierung allenfalls (weitere) Rückschlüsse auf die mutmassliche Entwicklung, zu der es ohne 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Eintritt des (unfallbedingten) Gesundheitsschadens gekommen wäre (vgl. zum Ganzen das Urteil des 

Bundesgerichts vom 18. Mai 2018, 8C_838/2017, E. 5.2 mit Hinweisen). 

5.4 Vorliegend steht nicht die Berücksichtigung eines hypothetischen Berufswechsels bzw. einer 
hypothetischen Weiterbildung des Beschwerdeführers im Raum, sondern die – wenn auch erst nach 

dem Unfallereignis vom 22. Juni 2018 – unbestrittenermassen erfolgte Beförderung zum Werkstattchef.  

5.4.1 Es mag zwar zutreffen, dass die Angaben der Arbeitgeberin zu der offenbar bereits vor dem 
Unfallereignis geplanten Beförderung (vgl. dazu Suva-act. 175, 178 und 227) insofern fraglich 

erscheinen, als offenbar keinerlei schriftliche Aufzeichnungen über die geplante Beförderung vor dem 

Unfallereignis existieren und auch in den unfallnah erfolgten Besprechungen am Arbeitsplatz des 

Versicherten keine entsprechenden Pläne erwähnt worden waren. Vielmehr wurde im 

Besprechungsprotokoll vom 15. November 2018 die Aussage der Arbeitgeberin festgehalten, der 

Beschwerdeführer werde eine "Schonarbeit" verrichten können (wobei der Inhalt derselben offenbar 

noch offen war; Suva-act. 53-1) und wurde auch anlässlich des Gesprächs vom 21. November 2019 

festgehalten, es habe sich "etwas Neues ergeben" und man habe sich, da der Senior-Chef einen 

Hirnschlag erlitten habe, mit dem Beschwerdeführer über eine Übernahme der Stelle als Werkstattleiter 

unterhalten (Suva-act. 83-1). Indessen ist zu berücksichtigen, dass zum damaligen Zeitpunkt stets nur 

der Arbeitsversuch bzw. der Wiedereinstieg des Beschwerdeführers thematisiert und bis zur 

Rentenprüfung im Jahr 2022 nie konkret nach der hypothetischen Karriere des Beschwerdeführers im 
Gesundheitsfall gefragt worden war. Insofern bestand für die Arbeitgeberin auch kein Anlass, dazu 

konkretere Aussagen zu tätigen. Überdies ist zu beachten, dass es sich bei den Protokollen zu den 

Besprechungen am Arbeitsplatz des Beschwerdeführers, insbesondere jenen vom 15. November 2018 

und 21. November 2019 (Suva-act. 53 und 83), offensichtlich um bloss summarische 

Zusammenfassungen handelt, welche vom zuständigen Case-Manager der Beschwerdegegnerin 

verfasst worden sind. Soweit aus den Akten ersichtlich, wurden diese dem Beschwerdeführer und/oder 

der Arbeitgeberin auch nicht zur Durchsicht und allfälligen Korrektur zugestellt. Dementsprechend 

kommt ihnen nur geringer Beweiswert zu und vermögen sie ihrerseits den Beweiswert der klaren und 

unmissverständlichen Aussage der Arbeitgeberin zur hypothetischen Karriere des Beschwerdeführers 

(Suva-act. 175, 178 und 227) nicht zu schmälern. Auf diese Aussagen der Arbeitgeberin kann somit 

abgestellt werden. 

5.4.2 Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die entsprechende Beförderung – unabhängig davon, 
ob sie bereits vor dem Unfall geplant war – im Jahr 2019 tatsächlich erfolgt ist; nota bene trotz der 

gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers, auch wenn er dementsprechend bloss in 
einem geringeren Pensum arbeitstätig ist. Es ist – dem empirischen Erfahrungsgrundsatz folgend (vgl. 

vorstehende E. 5.1) sowie mit Blick auf das Alter und die lange Betriebszugehörigkeit des 

Beschwerdeführers (vgl. dazu die Schadenmeldung vom 22. Juni 2018 [Suva-act. 1]) – nicht davon 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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11/18 

auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne die beiden Unfälle seine bisherige, vollzeitliche Tätigkeit 

bei der B.___ AG aufgegeben hätte. Der Betrieb hätte sich sodann – ebenfalls unabhängig von den 

Unfällen des Beschwerdeführers – spätestens im Jahr 2019 (nach dem Hirnschlag des damaligen 

Senior-Chefs) ohnehin nach einem neuen Werkstattleiter umsehen müssen. Wenn der 

Beschwerdeführer sogar in invalidem Zustand für diese Position berücksichtigt worden ist, kann erst 
recht, d.h. mit dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, davon 

ausgegangen werden, dass er es auch in gesundem Zustand worden wäre. Demnach hätte er (auch) 

in gesundem Zustand spätestens im März 2023 (Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns) bzw. 

gemäss der Aussage der Arbeitgeberin vom 7. Juli 2022 bereits zu diesem Zeitpunkt ("Unter 

Berücksichtigung der individuellen und teuerungsbedingten Lohnerhöhungen seit 2018 würde ich A.___ 

heute CHF 8750.00 x 13 auszahlen" [Suva-act. 178-1]) die Position als Werkstattchef mit der 

entsprechenden Entlöhnung innegehabt.  

5.5 Zusammengefasst ist mit Blick auf die erfolgte Invalidenkarriere des Versicherten somit 
überwiegend wahrscheinlich davon auszugehen, dass dieser in gesundem Zustand im März 2023 (bzw. 

seit Juli 2022 [Suva-act. 178-1]) ein Einkommen von jährlich Fr. 113'750.-- (Fr. 8'750.-- * 13) erzielt 

hätte (Valideneinkommen). 

6.  

6.1 Um das Invalideneinkommen berechnen zu können, muss zuerst die zumutbare 
Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit feststehen. Die Beschwerdegegnerin stellte in dieser Hinsicht im Wesentlichen auf 

die Beurteilungen ihrer Versicherungsmediziner Dr. G.___ (Suva-act. 183, 223 und 228) und Dr. H.___ 

(Suva-act. 195) ab, wonach der Beschwerdeführer in einer optimal angepassten Tätigkeit unter 

Beachtung eines erhöhten Pausenbedarfs zu 100 % arbeitsfähig ist. Der Beschwerdeführer bestreitet 

dies bzw. macht u.a. geltend, es sei – entsprechend seiner aktuellen Erwerbssituation – von einer 

40%igen Arbeitsfähigkeit in der (angepassten) Tätigkeit als Werkstattchef auszugehen. Da bei der 

Beurteilung der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) sämtliche zumutbaren verbleibenden 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu berücksichtigen sind, ist im 

vorliegenden Fall überdies zu beachten, dass gemäss den versicherungsmedizinischen Beurteilungen 

von Dr. G.___ (Suva-act. 183 und 223) auch in der aktuellen, jedoch nicht optimal angepassten Tätigkeit 

als Werkstattchef (vgl. dazu nachfolgende E 6.3.4) noch eine 70%ige Arbeitsfähigkeit bestehen würde. 

Um beurteilen zu können, ob bzw. mit welcher Tätigkeit der Beschwerdeführer seine verbleibende 

Erwerbsfähigkeit voll ausschöpft, wird somit nachfolgend das Invalideneinkommen bzw. der 
Invaliditätsgrad sowohl in einer optimal angepassten Tätigkeit als auch der aktuellen Tätigkeit zu prüfen 

sein, da letztlich aufgrund der Schadenminderungspflicht der tiefere IV-Grad hinsichtlich des Anspruchs 

auf eine Invalidenrente massgebend ist. Nachfolgend ist somit zu prüfen, ob auf die 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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12/18 

versicherungsmedizinischen Beurteilungen hinsichtlich der Restarbeitsfähigkeit (in der aktuellen sowie 

einer optimal angepassten Tätigkeit) abgestellt werden kann. 

6.2 Dazu ist zunächst festzuhalten, dass die versicherungsmedizinischen Beurteilungen von Dr. 
G.___, insbesondere diejenigen vom 19. Dezember 2022 (Suva-act. 223) und 3. Februar 2023 (Suva-

act. 228), sowie Dr. H.___ (Suva-act. 195) die allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an eine 
versicherungsmedizinische Beurteilung (vgl. dazu vorstehende E. 3.3) erfüllen. Insbesondere beruhen 

sie auf einer vollständigen medizinischen Aktenlage, berücksichtigen die erhobenen Befunde sowie die 

geklagten Beschwerden, sind begründet und nachvollziehbar. Angesichts der von den behandelnden 

Ärzten bereits umfassend erhobenen Befunde (vgl. dazu insbesondere die Berichte des KSSG vom 

4. August 2020 [Suva-act. 105] und 25. Oktober 2022 [Suva-act. 189] und des Landeskrankenhaus 

E.___ aus den Jahren 2020 bis 2022 [Suva-act. 207 ff. und 169] sowie überdies die in Österreich 

erstellten Fachgutachten in den Bereichen Orthopädie [Suva-act. 157-2 ff.], Neurologie [Suva-act. 158-

3], und Urologie [Suva-act. 221-2 ff.]) erweist es sich zudem auch als zulässig, dass die 

Beschwerdegegnerin Aktenbeurteilungen in Auftrag gegeben hatte und auf persönliche 

Untersuchungen des Beschwerdeführers verzichtet worden war. Den Beurteilungen kommt demnach 

im Grundsatz voller Beweiswert zu. Nachfolgend ist somit zu prüfen, ob aufgrund der übrigen 

medizinischen Unterlagen und/oder Einwände des Beschwerdeführers Zweifel an der Einschätzung der 

(Rest-)Arbeitsfähigkeit durch die Versicherungsmediziner bestehen. 

6.3  

6.3.1 Hinsichtlich den von Dr. G.___ in seiner Beurteilung vom 22. Juli (Suva-act. 183; Tätigkeit im 
Wechsel von Sitzen, Stehen, Gehen) formulierten – gegenüber denjenigen vom 19. Dezember 2022 

(Suva-act. 223; überwiegend sitzende Tätigkeit) leicht abweichenden – Anforderungen an eine optimal 

angepasste Tätigkeit (qualitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers), kann 

festgehalten werden, dass sich diese ohne Weiteres mit den ihm zwischenzeitlich vorliegenden 

Behandlungsberichten des Landeskrankenhaus E.___ aus den Jahren 2020/2021 (Suva-act. 207 ff.) 

vereinbaren lassen. Darin ist somit im Grundsatz kein – den Beweiswert seiner Beurteilung vom 

19. Dezember 2022 schmälender – Widerspruch zu sehen.  

6.3.2 Im Übrigen erscheint die genaue Formulierung des Zumutbarkeitsprofils – zumindest hinsichtlich 
der Frage, ob eine leichte Tätigkeit "mit Wechsel von Sitzen, Stehen und Gehen [...]" (Suva-act. 183-6) 

oder eine "überwiegend sitzende Tätigkeit [...]" (Suva-act. 223-2) als optimal angepasst erscheint – im 

vorliegenden Fall auch nicht von Relevanz und muss somit nicht weiter abgeklärt werden. Denn letztlich 

ist so oder anders davon auszugehen, dass auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend 
Tätigkeiten existieren, in denen der Beschwerdeführer den Wechsel zwischen stehender, gehender und 

sitzender Tätigkeit frei einteilen kann und welche demnach – unabhängig davon, auf welche 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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13/18 

Formulierung von Dr. G.___ man letztlich abstellen würde – dem Leiden des Beschwerdeführers 

angepasst sind. Gleiches gilt hinsichtlich der Frage, ob beim Beschwerdeführer, wie von Dr. H.___ in 

der Beurteilung vom 10. November 2022 (Suva-act. 195) postuliert (vgl. dazu im Übrigen auch den 

Untersuchungsbericht des KSSG vom 25. Oktober 2022 [Suva-act. 189]), eine Einschränkung des 

linken Handgelenks besteht oder nicht (vgl. zur gegenteiligen Ansicht die Beurteilung von Dr. G.___ 
vom 19. Dezember 2022 [Suva-act. 223-2 Ziff. 1] sowie die eigenen Ausführungen des 

Beschwerdeführers [act. G 1-6 Ziff. 1.4]). Selbst wenn man – was sich im Ergebnis zu Gunsten des 

Beschwerdeführers auswirkt – von einer Einschränkung hinsichtlich bimanueller feinmotorischer 

Tätigkeiten ausgehen würde (vgl. dazu nochmals die Beurteilung von Dr. H.___ [Suva-act. 195-2]), 

würden auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch genügend Betätigungsmöglichkeiten für den 

Beschwerdeführer bestehen (vgl. zur Verwertbarkeit auch noch nachfolgende E. 7). 

6.3.3 Aus der vorliegenden Aktenlage gehen schliesslich keine Hinweise auf konkrete, weitergehende 
(als von den Versicherungsmedizinern berücksichtigte) Einschränkungen des Beschwerdeführers 

hervor und macht dieser auch nicht geltend. 

6.3.4 Hinsichtlich einer optimal angepassten Tätigkeit kann sodann – unabhängig von der genauen 
Formulierung des Zumutbarkeitsprofils in Bezug auf die Aufteilung von sitzenden, stehenden und 

gehenden Tätigkeiten – bereits an dieser Stelle festgehalten werden, dass sowohl die angestammte 

Tätigkeit als Fahrzeugschlosser als auch die aktuelle 40%ige Tätigkeit als Werkstattchef nicht optimal 
an die gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers angepasst sind. Aus dem 

Arbeitsplatzbeschrieb vom 8. August 2022 für die angestammte Tätigkeit als Fahrzeugschlosser (Suva-

act. 186) ergeben sich nämlich u.a. in Bezug auf die Fortbewegung (Begehen von Treppen bzw. Ein- 

und Aussteigen in LKW und Bagger sowie Tätigkeiten in Gruben), die Arbeitshaltung (z.B. Arbeiten mit 

Haltung in verdrehter Stellung) und das Heben von Lasten (von mehr als 5 kg bzw. sogar bis zu 25 kg) 

unzumutbare Arbeiten/Bewegungen für jemanden mit einer Querschnittssymptomatik. In Bezug auf die 

Tätigkeit als Werkstattchef geht sodann aus dem Gesprächsprotokoll vom 8. August 2022 hervor, dass 

die entsprechende "Beförderung" nicht zu administrativen Mehraufgaben oder Führungsaufgaben des 

Beschwerdeführers geführt hat. Vielmehr erlaubt sie ihm lediglich die freie Einteilung seiner Arbeit und 

Wahl der Körperstellung/-haltung sowie die Konzentration auf die Verrichtung leichter Tätigkeiten 

(Suva-act. 185-2). Indessen geht u.a. aus den Gesprächsprotokollen vom 25. April und 20. Juli 2022 

(Suva-act. 170 und 180) hervor, dass der Beschwerdeführer als Werkstattchef zumindest teilweise auch 

statische sowie Zwangshaltungen einnehmen muss und er erhöhter körperlicher Belastung ausgesetzt 

ist, welche ihn zur Einnahme von Schmerzmitteln zwingt. Der Beschwerdeführer führt demnach als 
Werkstattchef zumindest teilweise auch weiterhin Tätigkeiten aus, welche ihm aufgrund seiner 

körperlichen Beschwerden eigentlich nicht mehr zumutbar wären (vgl. dazu auch seine Aussage 

anlässlich der Besprechung vom 8. August 2022, wonach die Arbeit "fast perfekt" – d.h. aber eben nicht 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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14/18 

ganz – an seine Leiden angepasst sei [Suva-act. 185]). Diese Tätigkeit kann somit in Übereinstimmung 

mit der Beurteilung von Dr. G.___ vom 19. Dezember 2022 (Suva-act. 223-2) ebenfalls nicht als optimal 

angepasst eingestuft werden. Auf die von der Beschwerdegegnerin erfolgte Unterstützung des 

Arbeitsversuchs in der angestammten Tätigkeit/als Werkstattchef bzw. die implizite Kritik des 

Beschwerdeführers am Vorgehen der Beschwerdegegnerin (act. G 1-7 Ziff. 1.6 und G 14-3 Ziff. 1), weil 
diese letztlich nicht auf die dabei erreichte Arbeitsfähigkeit von 40 % abstellte, muss vorliegend nicht 

weiter eingegangen werden. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, wird die Tätigkeit als 

Werkstattchef bei der Berechnung des Invaliditätsgrads im Rahmen des vorliegenden Verfahrens 

berücksichtigt. Sodann ist nie eine entsprechende Zusicherung seitens der Beschwerdegegnerin 

erfolgt, welche – gestützt auf den Vertrauensschutz – einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers 

im beantragten Umfang von 60 % zu begründen vermöchte. Aus der erfolgten Unterstützung des 

Arbeitsversuchs vermag der Beschwerdeführer somit nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. 

6.4  

6.4.1 Hinsichtlich des quantitativen Ausmasses der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ging Dr. 
G.___ in seinen Beurteilungen vom 22. Juli (Suva-act. 183) und 19. Dezember 2022 (Suva-act. 223) 

von einer vollen Arbeitsfähigkeit (100 %) in optimal angepasster Tätigkeit aus, unter Beachtung eines 

erhöhten Pausenbedarfs von zehn Minuten alle drei Stunden zur Entleerung des 

Blasenentleerungssystems (vgl. dazu die Beurteilung vom 3. Februar 2023 [Suva-act. 228]). Auch in 
der bisherigen Tätigkeit als Werkstattchef ging er – unter Berücksichtigung der Beeinträchtigung durch 

die residuelle Querschnittssymptomatik und des erhöhten Pausenbedarfs zufolge der neurogenen 

Blasenstörung – von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % aus (vgl. die Beurteilung vom 19. Dezember 2022 

[Suva-act. 223-3]). 

6.4.2 Den vorerwähnten Beurteilungen von Dr. G.___ vom 22. Juli (Suva-act. 183) und 19. Dezember 
2022 (Suva-act. 223) ist insofern zu folgen, als gestützt auf die vorliegende Aktenlage nicht 

nachvollziehbar ist, weshalb die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bei 40 % stagniert haben soll. 

Der Beschwerdeführer hatte zwar, wie er korrekt geltend macht (act. G 1-6 Ziff. 1.3.2), insbesondere 

anlässlich der Besprechungen mit dem zuständigen Case-Manager immer wieder angegeben, dass es 

sich dabei um seine Grenze handle (vgl. dazu u.a. die Gesprächsprotokolle vom 25. April und 20. Juli 

2022 [Suva-act. 170 und 180]). Die subjektive Einschätzung des Beschwerdeführers vermag jedoch 

keine entsprechende medizinische Einschränkung nachzuweisen. Ärztliche bzw. sonstige medizinische 

Einschätzungen, welche möglicherweise geeignet wären, Zweifel an der Einschätzung von Dr. G.___ 

zu erwecken, liegen keine vor. 

6.4.3 Eine quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer optimal 
angepassten Tätigkeit ist somit – mit Ausnahme des zusätzlichen Pausenbedarfs im Umfang von 4.1 % 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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15/18 

(vgl. zu dieser zutreffenden Berechnung Suva-act. 233-1) – nicht überwiegend wahrscheinlich 

nachgewiesen und es ist medizinisch-theoretisch von einer 95.9%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. 

6.4.4 Auch hinsichtlich der 70%igen Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Werkstattchef erscheint die 
Beurteilung von Dr. G.___ ohne Weiteres als plausibel und die insgesamt tiefere Arbeitsfähigkeit in 

dieser Tätigkeit angesichts dessen, dass diese nicht optimal auf die Leiden des Beschwerdeführers 
angepasst ist, auch nachvollziehbar. 

6.5 Zusammengefasst vermögen weder die übrigen medizinischen Akten noch die Vorbringen des 
Beschwerdeführers Zweifel an der Annahme einer 95.9%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 

bzw. der 70%igen Arbeitsfähigkeit in der aktuellen Tätigkeit als Werkstattchef seitens Dr. G.___ zu 

erwecken. Auf die entsprechenden Beurteilungen kann mithin vollumfänglich abgestellt werden und es 

besteht keine Notwendigkeit der vom Beschwerdeführer beantragten Begutachtung. 

7.  

Als nächstes ist die Verwertbarkeit der medizinisch-theoretischen Restarbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers zu prüfen. 

7.1 Massgeblich für die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist der ausgeglichene Arbeitsmarkt 
(Art. 7 Abs. 1 und Art. 16 ATSG), der als theoretische Grösse durch ein gewisses Gleichgewicht 

zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften gekennzeichnet ist und einen Fächer 

verschiedenster Tätigkeiten aufweist. Das gilt sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und 
intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Der ausgeglichene 

Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei 

welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen seitens des Arbeitgebers rechnen können 

(Urteil des Bundesgerichts vom 19. Mai 2022, 8C_55/2022, E. 4.3). Unverwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit ist erst anzunehmen, wenn die zumutbare Tätigkeit in nur so eingeschränkter Form 

möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht 

realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden 

einer entsprechenden Stelle daher von vorneherein als ausgeschlossen erscheint (vgl. zum Ganzen: 

Urteil des Bundesgerichts vom 17. Dezember 2021, 8C_202/2021, E. 5.1 mit Hinweisen). 

7.2 Hinsichtlich der Tätigkeit als Werkstattchef, welche der Beschwerdeführer aktuell in einem 40 % 
Pensum ausübt, sind keinerlei Gründe ersichtlich, weshalb er diese auf dem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt nicht auch in einem höheren, d.h. einem 70 % Pensum, ausüben könnte. 

7.3 Angesichts des vorstehend (E. 6.3) dargelegten Zumutbarkeitsprofils und der in zeitlicher bzw. 
leistungsmässiger Hinsicht nur marginal eingeschränkten Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (vgl. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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16/18 

vorstehende E. 6.4) kann mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung in vergleichbaren Fällen 

zudem klarerweise auch nicht von einer Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit in einer angepassten 

Tätigkeit ausgegangen werden. Selbst wenn man zu Gunsten des Beschwerdeführers von der 

Notwendigkeit einer völlig frei einteilbaren Arbeit hinsichtlich des Wechsels zwischen Stehen, Gehen 

und Sitzen ausgeht, bestehen klarerweise genügend Betätigungsmöglichkeiten auf dem freien 
Arbeitsmarkt (zu denken ist etwa an einfache Prüf- und Kontrolltätigkeiten). Gleiches gilt unter 

(zusätzlicher) Berücksichtigung einer möglichen Einschränkung der linken Hand des 

Beschwerdeführers (vgl. dazu vorstehende E. 6.3.2). Das Bundesgericht hat nämlich bereits mehrfach 

bestätigt, dass selbst bei Vorliegen einer faktischen Einhändigkeit – welche beim Beschwerdeführer 

klarerweise nicht besteht –  weiterhin von der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auszugehen ist 

(vgl. dazu u.a. das Urteil des Bundesgerichts vom 19. Mai 2022, 8C_55/2022, E. 4.4.1 mit Hinweisen).  

8.  

Der Beschwerdeführer geht aktuell einer Erwerbstätigkeit als Werkstattchef in einem 40 % Pensum 

nach und erzielt dabei ein Einkommen von Fr. 3'500.-- monatlich (* 13; vgl. u.a. act. G 1-9 Ziff. 2). 

Sowohl die – unter Beachtung eines erhöhten Pausenbedarfs – medizinisch-theoretisch 100%ige 

Arbeitsfähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit als auch die 70%ige Arbeitsfähigkeit in 

angestammter Tätigkeit schöpft er demnach nicht aus. Wie vorstehend (E. 6.1) bereits festgehalten, ist 

nachfolgend der Invaliditätsgrad für beide Tätigkeiten bzw. Tätigkeitsgebiete zu berechnen und wird 
dabei letztlich auf den tieferen der beiden abzustellen sein. 

8.1 Hinsichtlich der aktuellen Tätigkeit als Werkstattchef würde – nach Vornahme eines 
Prozentvergleichs bei einer 70%igen Arbeitsfähigkeit (vgl. zu dieser nochmals vorstehende E. 6.5 – ein 

Invaliditätsgrad von 30 % bestehen. 

8.2 Hinsichtlich einer optimal angepassten Tätigkeit kann demnach bereits an dieser Stelle 
festgehalten werden, dass der Beschwerdeführer – ausgehend vom Valideneinkommen von Fr. 

113'750.-- (vgl. dazu nochmals vorstehende E. 5.5) – in einer solchen rund Fr. 6'730.-- monatlich (Fr. 

80'760.-- jährlich) verdienen müsste, damit ein (für den Rentenanspruch relevanter) tieferer 

Invaliditätsgrad als 30 % resultieren würde. 

8.3 Da der Beschwerdeführer aktuell keiner (vollständig) angepassten Tätigkeit nachgeht, hat die 
Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen in dieser Hinsicht zu Recht gestützt auf statistische 

Werte, namentlich die LSE 2020, TA1, berechnet. Die konkrete Berechnung wird vom 

Beschwerdeführer hingegen bestritten. Da selbst bei Anwendung des Totalwerts für Männer im – vom 

Beschwerdeführer bestrittenen – Kompetenzniveau 2 (Fr. 5'791.--) und auch nach Aufrechnung dieses 
Werts auf die betriebsübliche Arbeitszeit über alle Wirtschaftszweige hinweg sowie Anpassung an den 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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17/18 

Nominallohnindex klarerweise kein Einkommen über Fr. 6'730.-- resultiert (zumal zusätzlich der erhöhte 

Pausenbedarf zur Entleerung des Blasenentleerungssystems [E. 6.5] sowie ein allfälliger 

Tabellenlohnabzug zu berücksichtigen wären), kann im vorliegenden Fall auf die genaue Berechnung 

des Invalideneinkommens in einer angepassten Tätigkeit verzichtet werden. Damit erübrigen sich auch 

weitere Ausführungen zu den zwischen den Parteien strittigen Punkten hinsichtlich der Berechnung des 
Invalideneinkommens (insbesondere dem anwendbaren Kompetenzniveau) und spielt es auch keine 

Rolle, dass die Beschwerdegegnerin – entgegen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 143 

V 295 ff. E. 2.3 und 4.1.3; Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2023, 8C_659/2022, 8C_707/2022, E. 

4.2.2 und 7.2) – im Rahmen des Einspracheentscheids keine neue Berechnung gestützt auf die 

zwischenzeitlich neu publizierten Daten zum (definitiven) Nominallohnindex 2022 vorgenommen hat. 

Vielmehr ist – unter Berücksichtigung der Restarbeitsfähigkeit von 70 % in der aktuellen/angestammten 

Tätigkeit als Werkstattchef – so oder anders von einem Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers von 

30 % auszugehen. 

9.  

9.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde vom 22. April 2024 (act. G 1) unter 
Aufhebung des Einspracheentscheids vom 5. März 2024 (Suva-act. 275) dahingehend gutzuheissen, 

dass die Beschwerdegegnerin verpflichtet wird, dem Beschwerdeführer ab dem 1. März 2023 eine 

Rente, basierend auf einem Invaliditätsgrad von 30 %, auszurichten. Zur Festsetzung und Ausrichtung 
der Rentenleistung ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Soweit der 

Beschwerdeführer einen höheren Invaliditätsgrad geltend macht, ist die Beschwerde abzuweisen. 

9.2 Gerichtskosten sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben (Art. 61 lit. 
fbis ATSG). 

9.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei Anspruch auf Ersatz 
der Parteikosten. Zwar wird die Beschwerde vorliegend nicht vollständig gutgeheissen, jedoch obsiegt 

der Beschwerdeführer mit seinem Anliegen insofern, als ihm eine höhere, als die von der 

Beschwerdegegnerin zugesprochene Invalidenrente zugesprochen wird. Unter den gegebenen 

Umständen rechtfertigt es sich mithin von einem vollständigen Obsiegen des Beschwerdeführers 

auszugehen. Daran ändert im konkreten Fall nichts, dass die gerichtlich zugesprochene Rente lediglich 

1 % höher ist, zumal diese auf wesentlich veränderten Berechnungsgrundlagen basiert und dem 

Beschwerdeführer auch nicht vorgehalten werden soll, einen konkret formulierten bzw. bezifferten 

Antrag gestellt zu haben. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne 

Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des 
Prozesses bemessen. In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht 

nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. In 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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18/18 

der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit erscheint mit Blick auf den eingeschränkten 

Streitgegenstand und den notwendigen Aufwand für die Beschwerdeführung eine pauschale 

Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) als 

angemessen. 

Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
Die Beschwerde wird dahingehend gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 5. März 2024 

aufgehoben und die Beschwerdegegnerin verpflichtet wird, dem Beschwerdeführer ab dem 1. März 

2023 eine Invalidenrente, basierend auf einem Invaliditätsgrad von 30 %, auszurichten. Zur 

Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung wird die Sache an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen. 

2.  
Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

3.  
Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

4.  
Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- 

(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 08.05.2025
	Art. 18 Abs. 1 UVG, Art. 16 ATSG; Invalidenrente. Das Valideneinkommen ist entgegen dem Vorgehen der Beschwerdegegnerin anhand der aktuellen Tätigkeit (nach tatsächlich erfolgter Beförderung; aufgerechnet auf ein 100 % Pensum) zu berechnen und nicht anhand der Tätigkeit vor dem Unfallereignis. Auf die versicherungsmedizinischen Beurteilungen hinsichtlich der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepasster Tätigkeit bzw. in der aktuellen Tätigkeit kann abgestellt werden. Mit Blick auf die 30%ige Invalidität bei Abstellen auf die aktuelle Tätigkeit ergibt sich, dass bei Beizug der statistischen Lohnwerte für eine optimal angepasste Tätigkeit kein tieferer IV-Grad resultieren würde, unabhängig von den zwischen den Parteien konkret strittigen Berechnungsfaktoren. Es ist demnach von einem IV-Grad von 30 % auszugehen. Teilweise Gutheissung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. Mai 2025, UV 2024/31).

		2026-01-28T04:27:20+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen