# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9d376cc1-0a72-51c0-bd8d-31182d876883
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 19.08.2025 STK 2023 65
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2023-65_2025-08-19.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Urteil vom 19. August 2025
STK 2023 65

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichter Walter Züger, Jörg Meister,
Monique Schnell Luchsinger und Veronika Bürgler Trutmann,
Gerichtsschreiber Mathis Bösch.

In Sachen Staatsanwaltschaft, 1. Abteilung, Einsiedlerstrasse 55, 8836 Bennau,
Anklagebehörde, Berufungsführerin und Anschlussberufungsgegnerin,
vertreten durch Staatsanwalt A.________,

gegen

1. B.________,
Beschuldigter, Berufungsgegner und Anschlussberufungsführer,
amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt C.________,

2. D.________, E.________ und F.________,
Privatkläger und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwalt G.________,

betreffend Unterlassung der Nothilfe, Diebstahl, BetmG, Widerruf, Landesverweisung
(Berufung und Anschlussberufung gegen das Urteil des kantonalen Strafge-
richts vom 21. Dezember 2022, SGO 2022 10);-

hat die Strafkammer,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben:

A. Am Wochenende vom 1./2. August 2020 konsumierte H.________ sel. 
am Wohnort von B.________ und dessen Eltern I.________ und J.________ 
Alkohol und verschiedene Betäubungsmittel, u.a. ein Morphium-Gemisch, und 
verstarb in der Folge am frühen Sonntag. Im am 10. August 2020 eröffneten 
Strafverfahren (U-act. 9.1.005) klagte die Staatsanwaltschaft den Beschuldig-
ten am 4. März 2022 unter anderem wegen Unterlassung der Nothilfe im Sin-
ne von Art. 128 Abs. 1 StGB beim kantonalen Strafgericht an (Vi-act. 1c). Der 
Vorwurf wird gegen den Beschuldigten gestützt auf folgenden Sachverhalt 
erhoben:

K.________, L.________ und H.________ sel. begaben sich am 1. Au-
gust 2020 zwischen ca. 13.00 Uhr und 17.00 Uhr in das Schlafzimmer 
von B.________ an der M.________ (Adresse) und konsumierten dort 
gemeinsam Amphetamin und ein Morphium-Gemisch. Anschliessend, 
d.h. ca. um 17.00 Uhr, verliessen K.________ und H.________ sel. das 
Zimmer und begaben sich im Parterre in den Partyraum („Rüümli“) der 
Liegenschaft an der M.________ (Adresse), wo sich H.________ sel. 
neben N.________ setzte. Im Partyraum begegnete der Beschuldigte der 
bleich aussehenden H.________ sel., wobei es zwischen den beiden zu 
einer kurzen verbalen Auseinandersetzung gekommen ist. Da 
H.________ sel. krank und bleich ausgesehen hatte, kontrollierte 
N.________ im 5-Minutentakt die Atmung und den Puls, wobei 
H.________ sel. bereits „Zuckungen beim Atmen“ aufwies, sie stosswei-
se tief einatmete und länger wieder nicht, und ihr Speichel aus dem Mund 
lief. Zwischen ca. 17.30 Uhr und 19.00 Uhr verliess H.________ sel. den 
Partyraum und begab sich wackligen Schrittes nach draussen in die Gar-
tenlaube, wo sie sich rechtwinklig und mit dem Kopf dieser zugewandt zu 
J.________ auf eine mit Decken und Kissen unterlegte Holzpalette legte.

Aufgrund der konsumierten Betäubungsmittel schlief H.________ sel. 
zwischen frühestens 17.30 Uhr und spätestens 19.00 Uhr ein, war in der 
Folge nicht mehr weckbar und geriet in eine mehrere Stunden andauern-
de Agoniephase im Sinne einer Vita minima. Während dieser mehrstün-
digen Agoniephase schwebte H.________ sel. in unmittelbarer Lebens-
gefahr. H.________ sel. verstarb zwischen ca. 03.39 Uhr und 07.39 Uhr 
des 2. August 2020 an einer zentralen Atemlähmung infolge einer Misch-
lntoxikation mit Morphin und Alprazolam.

Kantonsgericht Schwyz 3

K.________ informierte den Beschuldigten zwischen ca. 17.30 Uhr und 
19.00 Uhr, dass H.________ sel. im Verlaufe des Nachmittages Betäu-
bungsmittel, insbesondre Xanax und Morphium, konsumiert hatte und 
man deshalb ihren Zustand, insbesondere den Puls, regelmässig kontrol-
lieren müsse. Der Beschuldigte erkannte, dass H.________ sel. in die 
Seitenlage gedreht worden war. Zudem wusste der Beschuldigte, dass 
H.________ sel. im Laufe des Nachmittages noch Marihuana und mögli-
cherweise Amphetamin konsumiert hatte. Im Verlaufe des Abends begab 
sich der Beschuldigte mehrfach vom Partyraum in die Gartenlaube, um 
sich nach dem Zustand von H.________ sel. zu erkundigen und bei ihr 
den Puls zu messen. Der Beschuldigte erkannte dabei, dass H.________ 
sel. röchelnd und panikartig atmete, sie nicht mehr weckbar war und 
ca. alle fünf Minuten ein Geräusch wie ein „Gruchzen“ von sich gab, wel-
ches man auch noch im Partyraum nebenan hören konnte. Zusammen 
mit den übrigen anwesenden Personen, darunter J.________, 
O.________ und N.________, diskutierte der Beschuldigte über den Zu-
stand von H.________ sel. Spätestens ab ca. 22.00 Uhr spitzte sich die 
Diskussion zwischen dem Beschuldigten, J.________, P.________, 
Q.________ und O.________ betreffend den Zustand von H.________ 
sel. weiter zu. Dabei wurde nochmals erwähnt, dass H.________ sel. im 
Laufe des Nachmittages Betäubungsmittel, u.a. auch Morphium, konsu-
miert hatte. Von einer Alarmierung des Rettungsdienstes sah der Be-
schuldigte hingegen ab, weil er gegenüber den Rettungskräften nicht er-
klären wollte, dass sich H.________ sel. aufgrund des vorgängigen 
Betäubungsmittelkonsums in diesem Zustand befand. Um ca. 05.15 Uhr 
schlief der Beschuldigte ein.

Frühestens um ca. 17.30 Uhr, spätestens jedoch ab 19.00 Uhr, als der 
Beschuldigte wusste, dass H.________ sel. Morphium, Xanax und even-
tuell weitere Betäubungsmittel im Laufe des Nachmittages konsumiert 
hatte, er den Puls von H.________ sel. kontrollierte und die röchelnde, 
panikartige Atmung von H.________ sel. wahrnahm, spätestens jedoch 
im Verlauf der mindestens 10 Stunden, während denen H.________ sel. 
weder ansprech- noch weckbar war, wusste der Beschuldigte 
bzw. musste der Beschuldigte damit gerechnet und es auch in Kauf ge-
nommen haben, dass H.________ sel. in unmittelbarer Lebensgefahr 
schwebte und dass seine getroffene Massnahme – das Kontrollieren des 
Pulses – angesichts des besorgniserregenden Zustands von H.________ 
sel. offensichtlich keinerlei Besserung zeigten und daher ungeeignet war.

Nichtsdestotrotz unterliess es der Beschuldigte aus höher gewichtetem 
Eigeninteresse wissentlich und willentlich, die Ambulanz zu kontaktieren, 
obwohl er wusste, dass aufgrund des Gesundheitszustandes von 
H.________ sel. einzig die rechtzeitige Alarmierung des Rettungsdiens-
tes angezeigt gewesen wäre und sie H.________ sel. mit dem Rufen der 
Ambulanz bzw. der Polizei hätte helfen können. Dem Beschuldigten wäre 

Kantonsgericht Schwyz 4

das Rufen der Ambulanz bzw. der Polizei auch ohne weiteres möglich 
und zumutbar gewesen. 

B. Das Strafgericht sprach den Beschuldigten mit Urteil vom 21. Dezember 
2023 der Unterlassung der Nothilfe im Sinne von Art. 128 Abs. 1 StGB (Dispo-
sitivziff. 1.a) sowie zwei weiter angeklagten Übertretungstatbeständen (1.b 
mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a 
Ziff. 1 BetmG und 1.c des Diebstahls im Sinne von Art. 193 Ziff. 1 StGB i.V.m. 
Art. 172ter Abs. 1 StGB) schuldig. Es bestrafte ihn mit einer bei einer Probezeit 
von zwei Jahren aufgeschobenen Freiheitsstrafe von 11.5 Monaten als Zu-
satzstrafe zum Strafbefehl der Jugendanwaltschaft „vom 18. August 2020“ 
und einer Busse von Fr. 300.00 bzw. einer dreitätigen Freiheitsstrafe (ebd. 2-
4). Von einer Landesverweisung im Sinne von Art. 66abis StGB sah es ab 
(ebd. 5). Die Zivilforderungen wies es ebenso ab (ebd. 6), es sprach den Pri-
vatklägern zu Lasten des Beschuldigten eine Entschädigung von Fr. 2’505.45 
zu (ebd. 9) und überliess beschlagnahmtes Betäubungsmittel der Polizei zur 
gutscheinenden Verwendung (ebd. 7). Die Verfahrenskosten von total 
Fr. 37’791.30 (inkl. Kosten der amtlichen Verteidigung von Fr. 20’000.00, die 
es einstweilen und Vorbehalt der Rückzahlungspflicht des Beschuldigten auf 
die Staatskasse nahm, ebd. 10), auferlegte es dem Beschuldigten (ebd. 8). 

C. Die rechtzeitig angemeldete Berufung erklärte die Staatsanwaltschaft 
innert Frist. Sie beantragt, in Aufhebung von Dispositivziffern 2, 3 und 5 des 
angefochtenen Urteils sei der bedingt gewährte Strafvollzug der Vorstrafe zu 
widerrufen und der Beschuldigte unter deren Einbezug mit einer zur Hälfte 
teilbedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten und einer Busse von Fr. 300.00 
zu bestrafen sowie für fünf Jahre des Landes zu verweisen (KG-act. 4). Mit 
Anschlussberufung verlangt der Beschuldigte in entsprechender Aufhebung 
der Dispositivziffern 1-4 und 8-9 den Freispruch vom Vorwurf der Unterlas-
sung der Nothilfe im Sinne von Art. 128 Abs. 1 StGB und eine Bestrafung mit 

Kantonsgericht Schwyz 5

einer Busse von Fr. 200.00 bzw. zweitägigen Ersatzfreiheitsstrafe unter Kos-
tenfolgen von Fr. 400.00 und Abweisung einer Entschädigung für die Aufwen-
dungen der Privatklägerschaft und vorbehaltloser Übernahme der Verteidi-
gungskosten durch den Staat. Zum Beweis stellt er den Antrag, es sei abzu-
klären, ob und inwieweit er infolge Betäubungsmittelkonsums in der Lage war, 
den Gesundheitszustand der Verstorbenen zu erkennen und gegebenenfalls 
gemäss einer entsprechenden Einsicht zu handeln (KG-act. 6). 

D. Die Privatkläger liessen sich von der Teilnahme an der Berufungsver-
handlung dispensieren. An der Verhandlung wiederholte der Verteidiger den 
zuvor (KG-act. 15) verfahrensleitend abgelehnten Beweisantrag zur Zurech-
nungsfähigkeit seines Mandanten zur Tatzeit. Der befragte Beschuldigte ver-
weigerte die Aussagen zur Sache, gab indes eine schriftliche Stellungnahme 
ab (Beilage KG-act. 35/3). Der Staatsanwalt und der Verteidiger hielten an 
ihren Berufungs- bzw. Anschlussberufungsanträgen fest und beantragten je 
die Abweisung der Rechtsmittel der Gegenpartei;-

und in Erwägung:

1. Das Berufungsverfahren stellt keine Wiederholung des erstinstanzlichen 
Verfahrens dar und das Berufungsgericht ist keine zweite Erstinstanz; viel-
mehr knüpft es an das erstinstanzliche Verfahren an und baut darauf auf 
(BGer 6B_224/2023 vom 26. Oktober 2023 E. 4.2.2 m.H.; BGer 7B_15/2021 
vom 19. September 2023 E. 4.2.2 m.H.). Das Berufungsgericht kann daher 
gemäss Art. 82 Abs. 4 StPO für die tatsächliche und rechtliche Würdigung des 
angeklagten Sachverhalts auf die Begründung der Vorinstanz verweisen, 
wenn es dieser beipflichtet (BGer 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 
E. 4.2.2 m.H. u.a. auf BGE 141 IV 244 E. 1.2.3). Die Rechtsmittelbegründung 

Kantonsgericht Schwyz 6

hat regelmässig den Anfechtungsgrund anzugeben, d.h. die tatsächlichen 
und/oder rechtlichen Gründe, die einen anderen Entscheid nahelegen 
(BGer 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 2.2.2 m.H.). Die Anforderun-
gen von Art. 385 Abs. 1 lit. a-c StPO sind auch in der mündlichen Berufungs-
begründung zu erfüllen (Bähler, BSK, 3. A. 2023, Art. 385 StPO N 4; STK 
2022 72 vom 28. Mai 2024 E. 1.a m.H.). Auf Rechtsmittel, die offensichtlich 
keine hinreichende Begründung enthalten, ist nicht einzutreten (Art. 388 
Abs. 2 lit. b StPO).

a) Der Beschuldigte (bzw. sein Verteidiger) kritisiert im Schuldpunkt ledig-
lich, das angefochtene Urteil beantworte die „Kernfrage“ der Beeinträchtigung 
seiner Schuldfähigkeit durch den Konsum der hochkonzentrierten Morphin-
flüssigkeit im massgeblichen Deliktszeitraum nicht bzw. diese sei nicht durch 
eine sachverständige Person abgeklärt worden. Der an der Berufungsver-
handlung verlesenen, schriftlich vorbereiteten Stellungnahme lässt sich hinge-
gen entnehmen, dass der Beschuldigte erst gegen Mitternacht aus der Fla-
sche mit dem Morphingemisch einen kleinen Schluck trank (Beilage KG-
act. 35/3). In objektiver Hinsicht wird die der Anklage entsprechenden Fest-
stellung des Strafgerichts (angef. Urteil E. II/1.5; dazu vgl. auch STK 2023 74 
vom 10. März 2025 E. 2.a), dass sich H.________ sel. bereits spätestens ab 
1. August 2020 um 19:00 Uhr, in unmittelbarer Lebensgefahr befand, nicht 
begründet angefochten. Eine sachverständige Abklärung der Beeinträchtigung 
wegen angeblicher Morphineinnahme um Mitternacht ist daher nicht zum 
Nachweis geeignet, dass der Beschuldigte die unmittelbare Lebensgefahr 
vorher nicht erkennen konnte. Es bleibt anzufügen: 

aa) Die Angaben des Beschuldigten zum Schluck aus der Flasche mit einem 
Morphingemisch sind kaum glaubhaft. Denn vorinstanzlich gab er noch im 
Widerspruch zur Stellungnahme im Berufungsverfahren zu Protokoll, keine 
Ahnung gehabt zu haben, wann er aus der Flasche getrunken habe (Vi-act. 42 

Kantonsgericht Schwyz 7

S. 37 f. Nr. 180 ff.). Ohnehin ist ungewiss, wieviel des Morphingemisches er 
trank.

bb) Ferner möchte der Verteidiger mit zwei Syllogismen eine Widersprüch-
lichkeit der Begründung des angefochtenen Urteils aufdecken (KG-act. 35/1 
V.6 und V.7). Hier ist indes nicht die logische Gültigkeit der Syllogismen nach-
zuvollziehen. Denn nach dem Gesagten (oben vor lit. aa) ist der Untersatz des 
zweiten auf die Beantwortung der „Kernfrage“ ausgerichteten Syllogismus 
inhaltlich zeitlich derart einzuschränken, dass er jede argumentative Kraft ver-
löre. Zudem gehen die Konklusionen am tatbestandsmässig massgeblichen 
Handlungsschema und am diesbezüglichen überlegten Streben (Vorsatz) vor-
bei, als weder der Tod des Opfers noch die Absenz jeglicher Beeinträchtigung 
des Täters massgebliche Tatbestandselemente sind. Deshalb passen die Syl-
logismen nicht auf die bisherigen Argumentationen der Strafbehörden und 
vermögen mithin nicht die behaupteten Widersprüche aufzuzeigen. Subjektiv 
wird dem Beschuldigten weder in der Anklage noch im angefochtenen Urteil 
das Wissen um die mögliche tödliche Wirkung von Morphin vorgeworfen. 

b) In polizeilichen Ermittlungsverfahren bestehen keine Teilnahmerechte 
(BGer 6B_415/2021 vom 11. Oktober 2021 E. 2.3.2 m.H.; BGE 150 IV 345 
bezieht sich z.B. gemäss E. 1.6.2 auf durch die Staatsanwaltschaft an die Po-
lizei delegierte Einvernahmen, dazu vgl. auch BGer 7B_1347/2024 vom 
16. Juli 2025 E. 2.3.4; auch keine Verteidigung bei der Befragung von Aus-
kunftspersonen s. STK 2023 74 vom 10. März 2025 E. 1.b m.H.). Inwiefern die 
Sach- und/oder Rechtslage am Morgen des 2. August 2020 wenige Stunden 
nach dem Tod von H.________ sel. konkret schon eine Befragung seines 
Mandanten als Beschuldigten aufgedrängt hätte, ist nicht ersichtlich. Die Poli-
zei musste zunächst die noch vor Ort weilenden Personen befragen, um die 
Ereignisse der Nacht und mögliches strafbares Verhalten zu ermitteln. Der 
Wechsel von der Rolle der Auskunftsperson zur Rechtsstellung des Beschul-

Kantonsgericht Schwyz 8

digten ist grundsätzlich möglich (dazu vgl. BGE 144 IV 97 E. 2.1.3 f. m.H.). Die 
Polizei informierte den am 2. August 2020 als Auskunftsperson befragten Be-
schuldigten darüber, nicht zur Aussage verpflichtet zu sein (U-act. 14.2.011 
Nr. 1). Der Beschuldigte sagte aus, informiert gewesen zu sein, dass auf 
H.________ sel. wegen deren Xanax- und Morphium-Konsums aufzupassen 
sei; er selbst sei bis am 2. August 2020 um ca. 05:00 Uhr wach gewesen 
(ebd. Nr. 4). Diese Aussagen zeugen von eigenen Erinnerungs- und Deu-
tungsleistungen und mithin von der nur in Ausnahmefällen zu verneinenden 
Verhandlungsfähigkeit (BGer 6B_870/2024 vom 20. Dezember 2024 E. 3.3.2 
m.H.). Die Feststellung des einvernehmenden Polizeibeamten, der damals als 
Auskunftsperson befragte Beschuldigte sei „nicht ganz auf der Höhe“, legte 
aufgrund des Aussagegehalts, wie die Vorinstanz zutreffend erwog (angef. 
Urteil E. I/1.2), keine Verhandlungsunfähigkeit nahe. Der Polizeibeamte setzte 
denn auch die Befragung fort und informierte den Beschuldigten, dass weitere 
Befragungen einerseits zum Tod von H.________ sel. und andererseits zum 
eben zugegebenen Betäubungsmittelkonsum erforderlich seien, und stellte 
nach einer Zusammenfassung des Ablaufs zum Todesfall abschliessende 
Fragen (ebd. Nr. 18 ff.). 

c) Die Verteidigung moniert die staatsanwaltschaftliche Trennung der Ver-
fahren in der Voruntersuchung und deren Vereinigung nach der Anklage beim 
zufolge des erst später erhobenen Vorwurfs der Aussetzung (Art. 127 StGB) 
zuständigen Strafgericht. Mit diesem „Buobätrickli“ habe die Staatsanwalt-
schaft die Gewährung von Verfahrensrechten verletzt. Inwiefern dies der Fall 
sei, führt der Verteidiger jedoch nicht weiter aus. Insbesondere legt er nicht 
konkret dar, dass die Vorinstanz auf Einvernahmen Dritter abgestellt habe, die 
infolge Nichtgewährung von Teilnahmerechte unverwertbar gewesen seien. 
Weiter ist daher auf die auch im Übrigen allgemein gehaltene Kritik an der 
Verfahrensführung der Staatsanwaltschaft hier nicht einzugehen. Denn der 
Beschuldigte verzichtete auf weitere (vgl. U-act. 10.9.002) Konfrontationen 

Kantonsgericht Schwyz 9

und stellt mit der Anschlussberufung den Sachverhalt im Schuldpunkt an sich 
nicht mehr infrage, sondern streitet nur noch ab, in der Lage gewesen zu sein, 
die unmittelbare Lebensgefahr von H.________ sel. zu erkennen. 

2. Nach Art. 128 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder 
Geldstrafe bestraft, wer einem Menschen, der in unmittelbarer Lebensgefahr 
schwebt, nicht hilft, obwohl es ihm den Umständen nach zugemutet werden 
könnte (zu den Tatbestandsvoraussetzungen namentlich zum Vorliegen und 
zur Erkennbarkeit der unmittelbaren Lebensgefahr s. STK 2023 74 vom 
10. März 2025 E. 2 m.H.). Der Verteidiger setzt sich im Schuldpunkt mit dem 
Anklagesachverhalt und den entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen, 
insbesondere zu der ab dem 1. August 2020, ca. 19:00 Uhr, bestehenden 
unmittelbaren Lebensgefahr in der Begründung der Anschlussberufung wie 
gesagt nicht auseinander. Daher ist im Berufungsverfahren auf die tatsächli-
che und rechtliche Würdigung der Vorinstanz verweisend (Art. 82 Abs. 4 
StPO) davon auszugehen, dass der durch K.________ über den Morphium-
Konsum informierte und mit anderen über ärztliche Hilfe diskutierende und 
sich in unmittelbarer Nähe der wie angeklagt panikartig atmenden und nicht 
mehr aufweckbaren H.________ sel. aufhaltende Beschuldigte die Lebensge-
fahr, in der sie schwebte, in laienhafter Anschauung nachvollzogen haben 
musste (dazu vgl. Wohlers in HK, 5. A. 2024, Art. 12 StGB N 12 f.). Der einzi-
ge, die Annahme der Zurechnungsfähigkeit des Beschuldigten betreffende 
und nach Auffassung des Verteidigers sich entweder auf der Ebene des sub-
jektiven Tatbestands oder der Schuld auswirkende Einwand ist zu verwerfen. 
Es bestand kein Anlass daran zu zweifeln, dass der Beschuldigte zumindest 
während eines Teils der ganzen Dauer des Vorliegens von Lebensgefahr zu-
rechnungsfähig war. Eine diesbezügliche Abklärung stellt daher wie gesagt 
kein geeignetes Beweismittel dar (Art. 139 StPO; vgl. oben E. 1.a). Daran än-
dert auch das erst anlässlich des Parteivortrags im Berufungsverfahren erläu-
terte Schreiben des Chefarztes der R.________ vom 28. Januar 2025 (Beila-

Kantonsgericht Schwyz 10

ge KG-act. 35/4 Nr. 8 f.) nichts, wonach der Beschuldigte aufgrund eines an-
geblichen Schlucks des Morphingemisches nur eingeschränkt urteils- und 
konzentrationsfähig gewesen sei und den Zustand von H.________ sel. nicht 
habe realisieren, geschweige denn beurteilen können. Die Antworten des 
Sachverständigen beziehen sich ausdrücklich nur auf einen Zeitraum am 
2. August 2020 zwischen 00:00 und 07:30 Uhr (vgl. ebd.), wogegen 
H.________ sel. schon am Abend des 1. August 2020 spätestens ab 
19:00 Uhr in Lebensgefahr schwebte (vgl. oben in lit. A zitierte Anklage 2. Ab-
schnitt sowie E. 1.a) und der Beschuldigte den Schluck erst gegen Mitternacht 
trank. 

3. Mithin ist das angefochtene Urteil im Schuldpunkt zu bestätigen und im 
Strafpunkt die Berufung der Staatsanwaltschaft zu prüfen. 

a) Unbestritten ist, dass die Vorinstanz versehentlich davon ausging, dass 
der Strafbefehl der Jugendanwaltschaft des Kantons Schwyz vom 18. Juni 
2020 gegen den Beschuldigten am 18. August 2020 erlassen wurde (U-
act. 14.1.002). Demzufolge fällte das Strafgericht die für die Unterlassung der 
Nothilfe als angemessen erachteten 12-monatige Freiheitsstrafe fälschlicher-
weise als Zusatzstrafe von 11.5 Monaten (Gesamtstrafe von 13 Monaten ab-
züglich 45 Tage Freiheitsstrafe des Strafbefehls) aus. Die Strafhöhe begrün-
dete das erstinstanzliche Gericht mit „einem gerade noch leichten Verschul-
den“, wobei es jedoch den Tod von H.________ sel. als schlimmstmögliche 
Folge zu Lasten des Beschuldigten berücksichtigte. Dieser Einschätzung 
schliesst sich die Strafkammer an. Immerhin ist dem kaum volljährigen Be-
schuldigten aktives Wissen über die mögliche tödliche Wirkung von Morphium 
ebenso wenig vorzuwerfen wie schulderhöhend der Umstand anzurechnen, 
sich in den Diskussionen um den Zustand von H.________ sel. und den Bei-
zug ärztlicher Hilfe gegen die Meinung anderer Erwachsener und auch Ju-
gendlicher nicht durchgesetzt zu haben. Auch wenn die Vermeidung straf-

Kantonsgericht Schwyz 11

rechtlicher Konsequenzen wegen seines rückfälligen Betäubungsmittelkon-
sums als mögliches Teilmotiv nicht von der Hand zu weisen ist, handelte der 
Beschuldigte nicht nachweislich wesentlich aus Gleichgültigkeit oder egoisti-
schen Gründen. Ebenso wenig ist ihm vorzuhalten, Anschlussberufung erho-
ben zu haben. Entsprechende staatsanwaltschaftliche Vorhaltungen wegen 
Fehlens von Reue und Einsicht überzeugen nicht. Damit ist eine Strafe im 
oberen Bereich des unteren Drittels des Strafrahmens in Betracht zu ziehen.

b) Offen ist bei den Täterkomponenten, auf welche straferhöhend berück-
sichtigte „Vorstrafe“ sich das Strafgericht bezieht (angef. Urteil E. III/2.2). Ging 
es bei dem mit dem Strafbefehl vom 18. Juni 2020 aufgrund des Datumsver-
sehens von einem retrospektiv konkurrenzierenden Fall aus (ebd. E. III/1.), 
konnte die mit diesem Befehl ausgefällte bedingte Freiheitsstrafe von 45 Ta-
gen keine Vorstrafe sein. Die von der Staatsanwaltschaft geltend gemachte 
strafrechtliche Vorgeschichte (KG-act. 35/5 S. 17 lit. m) erwähnt das Strafge-
richt zutreffend nicht, da sie in diesem Verfahren nicht aktenkundig ist und 
ausserdem hinsichtlich der Unterlassung der Nothilfe nicht einschlägige 
Betäubungsmitteldelikte betrifft. Richtig betrachtet (vgl. oben lit. a) ist der 
Strafbefehl nun aber straferhöhend als Vorstrafe zu berücksichtigen. Mithin ist 
das vorinstanzliche Strafmass von zwölf Monaten Freiheitsstrafe im Ergebnis 
nicht zu beanstanden.

c) Aus den von der Verteidigung mit grossem Aufwand zusammengetrage-
nen aufgeführten sechs Gerichtsfällen lässt sich konkret nichts ableiten, was 
gegen die eine Geldstrafe ausschliessende Höhe einer 12-monatigen Frei-
heitsstrafe spräche. Ohnehin sind Vergleiche von Strafurteilen sehr schwierig. 
Wenn schon wäre das Strafmass hier mit denjenigen der im vorliegenden 
Sachverhalt wegen Unterlassung der Nothilfe verurteilten Personen zu ver-
gleichen (vgl. etwa STK 2025 60 und 61 bestätigte 15 Monate im Fall der Mut-
ter des Beschuldigten sowie rechtskräftig SGO 2022 11 vom 21. Dezember 

Kantonsgericht Schwyz 12

2022 zehn Monate für einen weiteren erwachsenen Mitbeteiligten). Zwölf Mo-
nate erweisen sich in diesem Umfeld als angemessen. Für diesen Fall ist die 
Gewährung des bedingten Vollzugs bei einer zweijährigen Probezeit im Beru-
fungsverfahren nicht begründet angefochten.

d) Bezüglich des Widerrufs finden Art. 89 bzw. 46 StGB Anwendung 
(Art. 31 Abs. 5 JStG). Indes sind dem Beschuldigten auf die bedingte 45-tägi-
ge Freiheitsstrafe 31 Tage Untersuchungshaft anzurechnen. Zudem erscheint 
die Freiheitsstrafe bei einem Jugendlichen verhältnismässig hoch. Es ist zu 
erwarten, dass der Beschuldigte durch die neue Freiheitsstrafe von 12 Mona-
ten, bei der die Vorstrafe straferhöhend berücksichtigt ist, von weiteren Straf-
taten abgehalten wird und daher auf den Widerruf verzichtet werden kann 
(Art. 46 Abs. 2 StGB). Zudem dürften die äusserst tragischen Fallumstände 
von nachhaltigerer Wirkung als der Vollzug von einigen wenigen Tagen Frei-
heitsstrafe auf den Beschuldigten sein.

4. Soweit die Staatsanwaltschaft gegen die vorinstanzliche Abweisung 
ihres Landesverweisungsantrags auf die Ausführungen bei den mitbeschuldig-
ten Eltern verweist, ist darauf nicht einzugehen, zumal keine Katalogtat der 
obligatorischen Landesverweisung vorliegt. Hier kann der Beschuldigte fakul-
tativ nur wegen eines von ihm begangenen Verbrechens oder Vergehens, das 
nicht von Art. 66a StGB erfasst ist, des Landes verwiesen werden (Art. 66abis 
StGB). Mit den Erwägungen der Vorinstanz setzt sich die Staatsanwaltschaft 
im Übrigen nicht auseinander, weshalb es sich unter Verweis auf die Erwä-
gungen des angefochtenen Urteils erübrigt, weiter auf den Berufungsantrag 
einer Landesverweisung einzugehen, zumal die Strafkammer die Ausführun-
gen der Vorinstanz vollumfänglich teilt (Art. 82 Abs. 4 StPO, s. oben E. 1 so-
wie angef. Urteil E. IV).

Kantonsgericht Schwyz 13

5. Zusammenfassend ist die Berufung der Staatsanwaltschaft nur insoweit 
teilweise gutzuheissen, als die Vorinstanz versehentlich eine Zusatzstrafe an-
statt einer eigenständigen Freiheitsstrafe ausfällte. Bezüglich der Höhe des 
Strafmasses und des Landesverweises dringt die Staatsanwaltschaft nicht 
durch. Ebenso wenig ist der Beschuldigte mit seiner Anschlussberufung er-
folgreich. Damit ist das angefochtene Urteil abgesehen von der Korrektur der 
versehentlich ausgefällten Zusatzstrafe zu bestätigen.

a) Ausgangsgemäss gehen die Kosten des Berufungsverfahren je zur Hälf-
te zu Lasten der an der Berufungsverhandlung teilnehmenden Parteien. 

b) Die erstinstanzliche, pauschale und im ordentlichen Tarif maximale (§ 13 
lit. a GebTRA) Entschädigungsregelung blieb unangefochten und steht daher 
im Berufungsverfahren nicht mehr zur Disposition. Im Berufungsverfahren 
beträgt das Honorar Fr. 300.00 bis Fr. 12’000.00 (§ 13 lit. c GebTRA). 
Gemäss Kostennote (KG-act. 35/12) beläuft sich der Aufwand des Verteidi-
gers ohne Berufungsverhandlung inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer auf 
Fr. 15’842.42. Der Verteidiger räumt ein, vorliegend einen hohen Aufwand 
betrieben zu haben. Nach dem Gesagten war indes die Aufrechterhaltung des 
Beweisantrags bzw. die Aufbietung eines privaten Sachverständigen ange-
sichts der schon durch die Vorinstanz festgestellten Tatsache offenkundig 
nicht erforderlich, dass die Lebensgefahr bereits am Abend des 1. August 
2020 um ca. 19:00 Uhr, Stunden vor dem Morphinkonsum des Beschuldigten, 
eintrat (angef. Urteil E. II/1.5). Nach § 5 Abs. 1 des durch den Regierungsrat 
erlassenen GebTRA ist der amtliche Verteidiger zu einem Stundenansatz 
Fr. 180.00 bis Fr. 220.00 zu entschädigen. Dieser Tarifrahmen ist der Disposi-
tion im Gerichtsverfahren entzogen und kann daher nicht diskutiert werden. In 
Verfahren, die aussergewöhnlich viel Arbeit beanspruchen, namentlich das 
Studium von fremdem Recht, von Akten, die in einer Fremdsprache abgefasst 
sind, oder von besonders umfangreichem Aktenmaterial, dürfen die Höchst-

Kantonsgericht Schwyz 14

ansätze dieses Tarifs bis 100 % überschritten werden, ebenso, wenn der An-
walt an besonders zeitraubenden Beweiserhebungen oder vor einer Instanz 
an mehreren Verhandlungen teilnehmen muss (§ 16 Abs. 1 GebTRA). Einen 
solchen Ausnahmefall begründet der Verteidiger für das Berufungsverfahren 
nicht und ein solcher ist ebenso wenig ersichtlich, zumal die erwähnten bei-
spielhaft aufgezählten Konstellationen hier nicht vorliegen, insbesondere das 
Aktenmaterial nicht besonders umfangreich ist. Im Übrigen ist darauf hinzu-
weisen, dass die Kostennote beispielsweise weiteren nicht zwingenden, im 
Hinblick auf die unterschiedlichen Interessen womöglich problematischen 
Aufwand bezüglich Absprachen und Koordination mit anderen Verteidigern 
enthält. Es rechtfertigt sich daher nicht, den amtlichen Verteidiger höher als 
die anderen Verteidiger, deren Kostennoten in den Parallelfällen nicht explizit 
Absprache- und Koordinationsaufwand enthalten, zu entschädigen;-

erkannt:

1. In teilweiser Gutheissung der Berufung und Abweisung der Anschluss-
berufung wird das angefochtene Urteil bestätigt, mit Ausnahme von Dis-
positivziffer 2, die wie folgt ersetzt wird:

2. B.________ wird mit einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten sowie einer 
Busse von Fr. 300.00 bestraft und der Aufschub der Freiheitsstrafe 
des Strafbefehls der Jugendanwaltschaft vom 18. Juni 2020 wird nicht 
widerrufen.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 4’000.00 werden dem Be-
schuldigten zur Hälfte (Fr. 2’000.00) auferlegt und gehen im Übrigen zu-
lasten des Staates.

Kantonsgericht Schwyz 15

3. Der amtliche Verteidiger wird für das Berufungsverfahren aus der Kan-
tonsgerichtskasse mit pauschal Fr. 9’000.00 (inkl. Auslagen und MWST) 
entschädigt. Vorbehalten bleibt die hälftige Rückzahlungspflicht des Be-
schuldigten nach Art. 135 Abs. 4 StPO im Betrag von Fr. 4’500.00.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsa-
chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

5. Zufertigung an den Verteidiger (2/R), die Staatsanwaltschaft (1/R an 
die 1. Abteilung und 1/R an die Amtsleitung/zentraler Dienst), den 
Vertreter der Privatkläger (2/R) und die Vorinstanz (1/ü) sowie nach 
definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/ES [die Akten werden im 
Verfahren STK 2023 60 und 61 retourniert]), das Amt für Justizvoll-
zug (1/R, zum Inkasso und Vollzug samt Kopie des Löschungsformu-
lars U-act. 1.4.005), das Amt für Migration (1/A), die KOST (elektroni-
sche Meldung) und die Kantonsgerichtskasse (1/ü im Dispositiv).

Namens der Strafkammer
Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 5. September 2025  amu