# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0d3d9d0b-0ace-5202-beea-2b5eddcea00d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-04-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.04.2025 E-1807/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1807-2025_2025-04-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-1807/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  A p r i l  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David R. Wenger, 

mit Zustimmung von Richterin Giulia Marelli;   

Gerichtsschreiber Nassim Safai-Rad. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Armenien,    

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 5. März 2025 / N (…). 

 

 

 

E-1807/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 9. Februar 2025 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass am 11. Februar 2025 seine Personalien aufgenommen wurden,  

dass er am 12. Februar 2025 die ihm zugewiesene Rechtsvertretung be-

vollmächtigte,  

dass er am 27. Februar 2025 im Beisein seiner damaligen Rechtsvertre-

tung zu seinen Gesuchsgründen angehört wurde,  

dass er geltend machte, er sei armenischer Staatsangehöriger und in 

B._______ geboren und aufgewachsen,  

dass er im Jahr (…) in die Ukraine gezogen sei und dort in C._______ im 

Konkubinat mit D._______, die sich mit einem (…) in der Schweiz aufhalte, 

gelebt habe, 

dass er diese im Jahr (…) kirchlich geheiratet habe, ohne standesamtlich 

geheiratet zu haben,  

dass er im Jahr (…) beim Passieren eines humanitären Korridors von rus-

sischen Soldaten inhaftiert worden und anschliessend für mehrere Monate 

in E._______ in Haft gewesen sei, wo er Gewalterfahrungen gemacht 

habe, 

dass er im (…) aus der Haft entlassen worden sei, einen Landesverweis 

für Russland erhalten und sich sodann in Armenien an verschiedenen Ad-

ressen aufgehalten habe, 

dass nachdem D._______ aus der Ukraine geflohen sei, er den Kontakt zu 

ihr verloren und nicht gewusst habe, wo sie lebe, 

dass er sie in Europa habe suchen wollen, weshalb er bei verschiedenen 

Staaten ein Visum beantragt und schliesslich im (…) ein (…) für Griechen-

land erhalten habe, wohin er sodann geflogen sei, 

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen vorbrachte, 

er kenne kein sichereres Land als die Schweiz, seine Familie sei hier, ihn 

verbinde nichts mit seinem Heimatland und er habe sich in die Schweiz 

verliebt, weshalb er um einen Aufenthaltstitel und eine Arbeitsmöglichkeit 

in der Schweiz ersuche, 

E-1807/2025 

Seite 3 

dass er sein Heimatland im (…) verlassen habe, weil er D._______ gesucht 

habe und ihm dort Gefahr drohe, da er während zwei Jahren in Kontakt mit 

der (…) einer (…) beziehungsweise eines einflussreichen Funktionärs, 

F._______, gestanden und mit ihr geschlafen habe,  

dass ungefähr eine Woche vor seinem Flug nach G._______ bewaffnete 

Männer von F._______ nach ihm gesucht hätten,  

dass er befürchte im Fall einer Rückkehr in sein Heimatland von diesen 

Männern ermordet oder invalid geschlagen zu werden, 

dass er ergänzend seine Haft in H._______ als weiteren Asylgrund angab,  

dass er Kopien seines armenischen Reisepasses und Führerausweises 

sowie seiner ukrainischen Aufenthaltsbewilligung als auch solche seines 

(…)-Visums und des Schweizer Aufenthaltstitels von D._______ zu den 

Akten reichte,  

dass die Vorinstanz am 3. März 2025 der Rechtsvertretung den Entscheid-

entwurf zur Stellungnahme unterbreitete,  

dass diese mit Schreiben vom 4. März 2025 der Vorinstanz mitteilte, der 

Beschwerdeführer sei nicht zum Termin bei ihr erschienen, weshalb sie die 

Gelegenheit zur Stellungnahme nicht wahrnehmen könne, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 5. März 2025 feststellte, der Be-

schwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, sein Asylgesuch 

ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, 

den zuständigen Kanton mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragte und 

dem Beschwerdeführer die editionspflichtigen Akten aushändigte, 

dass mit Schreiben vom 5. März 2025 die Rechtsvertretung des Beschwer-

deführers der Vorinstanz die Mandatsniederlegung anzeigte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 14. März 2025 gegen die Ver-

fügung der Vorinstanz Beschwerde erhob und beantragte, die angefoch-

tene Verfügung sei betreffend Ablehnung Asylgesuch und Wegweisung 

aufzuheben, 

dass die Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und ihm Asyl zu gewähren 

sei,  

dass eventualiter die vorläufige Aufnahme anzuordnen sei, 

E-1807/2025 

Seite 4 

dass subeventualiter die Angelegenheit zur Neubeurteilung und vertieften 

Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen sei, 

dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, der Beschwerde sei die auf-

schiebende Wirkung zu erteilen und der Vollzug sei superprovisorisch aus-

zusetzen, 

dass ihm zufolge Mittellosigkeit die unentgeltliche Rechtspflege zu gewäh-

ren und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten sei, 

dass das Bundesverwaltungsgericht dem Beschwerdeführer mit Schreiben 

vom 19. März 2025 den Eingang seiner Beschwerde bestätigte, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit – vorbehaltlich nachstehender Erwägung – auf die frist- und 

formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 

AsylG, Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung hat 

und die Vorinstanz diese der vorliegenden Beschwerde nicht entzogen hat 

(Art. 55 Abs. 1 und 2 VwVG), weshalb auf den Antrag, der Beschwerde sei 

die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Vollzug sei superproviso-

risch auszusetzen, mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten ist,  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),  

E-1807/2025 

Seite 5 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– wie nachfolgend aufgezeigt – um ein solches Rechtsmittel handelt, wes-

halb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),  

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde,  

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG),  

dass die Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft 

zu machen ist (Art. 7 AsylG),  

dass das SEM seinen Asylentscheid damit begründet, die Vorbringen des 

Beschwerdeführers hielten weder den Anforderungen an die Flüchtlingsei-

genschaft gemäss Art. 3 AsylG noch den Anforderungen an die Glaubhaf-

tigkeit gemäss Art. 7 AsylG stand (vgl. angefochtene Verfügung S. 6), 

dass Vorbringen tatsachenwidrig seien, wenn diese in wesentlichen Punk-

ten den gesicherten Erkenntnissen der Vorinstanz widersprechen (vgl. an-

gefochtene Verfügung S. 4), 

dass die Angaben des Beschwerdeführers zur Amtszeit und Funktion von 

F._______ sowie zu den Geschlechtern der Kinder seiner angeblichen Ge-

liebten vage beziehungsweise nicht korrekt gewesen seien (vgl. angefoch-

tene Verfügung S. 4),  

dass die Ausführungen zum Beruf der angeblichen Geliebten erstaunen 

würden und er ihren vollständigen Namen erst bei der Rückübersetzung 

korrekt habe nennen können (vgl. angefochtene Verfügung S. 4 f.),  

dass eine wesentliche Voraussetzung, um eine Verfolgung glaubhaft zu 

machen, eine substantiierte, im Wesentlichen widerspruchsfreie und kon-

krete Schilderung des Erlebten sei (vgl. angefochtene Verfügung S. 5),  

E-1807/2025 

Seite 6 

dass jede Person eine derartige Schilderung in Bezug auf die Suche nach 

dem Beschwerdeführer im (…) hätte wiedergeben können (vgl. angefoch-

tene Verfügung S. 5), 

dass die Vorinstanz nicht an den Zufall glaube, dass der Beschwerdeführer 

gerade zu diesem Zeitpunkt ein (…)-Visum und einen Flug nach Westeu-

ropa bereit gehabt habe (vgl. angefochtene Verfügung S. 5), 

dass vor dem Hintergrund der angeblich halbjährigen Suche nach dem Be-

schwerdeführer nicht einleuchte, weshalb seine Verfolger bei seiner Rück-

kehr in sein Heimatland innerhalb einer Stunde von dieser erfahren würden 

(vgl. angefochtene Verfügung S. 5), 

dass die Vorinstanz daher zu keiner anderen Schlussfolgerung gelangen 

könne, als dass die Erzählung des Beschwerdeführers auf Fiktion beruhe 

(vgl. angefochtene Verfügung S. 5), 

dass das dargelegte Verfolgungsmotiv von F._______ ohnehin auf keinem 

der in Art. 3 AsylG genannten Gründe basieren würde (vgl. angefochtene 

Verfügung S. 5), 

dass weder sein Wunsch in der Schweiz zu bleiben noch seine Suche nach 

der hier lebenden Partnerin geeignet seien, die Flüchtlingseigenschaft 

nach Art. 3 AsylG zu begründen (vgl. angefochtene Verfügung S. 5 f.), 

dass die Vorinstanz bezweifle, dass er seine Partnerin kirchlich geheiratet 

habe, da sowohl sie als auch er bei der Ankunft in der Schweiz angegeben 

hätten, ledig zu sein (vgl. angefochtene Verfügung S. 6), 

dass die diesbezügliche Erklärung des Beschwerdeführers an der Anhö-

rung die Vorinstanz nicht überzeuge (vgl. angefochtene Verfügung S. 6), 

dass die Vorinstanz in Bezug auf den geltend gemachten Asylgrund der 

russischen Haft und die dabei erlittene Gewalt insbesondere festhielt, dass 

der Beschwerdeführer gemäss seinen Aussagen nicht in seinem Heimat-

land inhaftiert worden sei und die Inhaftierung im Jahr (…) in keinem zeit-

lichen oder kausalen Zusammenhang mit den Vorbringen für seine Aus-

reise aus diesem im (…) stehen würde (vgl. angefochtene Verfügung S. 6), 

dass sich deshalb eine Glaubhaftigkeitsprüfung der geltend gemachten 

Gewalterfahrung in der russischen Haft erübrige, da sie – selbst wenn sie 

glaubhaft wäre – nicht asylbeachtlich sei und einem Wegweisungsvollzug 

E-1807/2025 

Seite 7 

in sein Heimatland nicht entgegenstehe (vgl. angefochtene Verfügung 

S. 6), 

dass das Gericht nach Prüfung der Akten in Übereinstimmung mit der Vor-

instanz zum Schluss gelangt, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers 

weder den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 

AsylG noch an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG standhalten, wes-

halb vorab auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz zu verweisen 

ist,  

dass es dem Beschwerdeführer nicht gelingt, diesen Argumenten auf Be-

schwerdeebene etwas Stichhaltiges entgegenzusetzen, 

dass zunächst dem im Rechtsmittel gemachten Einwand, der Beschwer-

deführer habe bei der Anhörung Schwierigkeiten gehabt, den Dolmetscher 

zu verstehen, nicht gefolgt werden kann, da er an dieser erklärt hatte, den 

Dolmetscher ausgezeichnet zu verstehen (vgl. Beschwerde S. 6 Rz. 15 

und SEM-eAkte 15/17 F1),  

dass auch sein in der Beschwerde gemachter Verweis auf die erlittenen 

Gehirnerschütterungen und die dadurch bedingten Einschränkungen ins 

Leere läuft, da er keine Unterlagen zu den Akten gegeben hat, welche die 

pauschal vorgebrachten Probleme untermauern könnten (vgl. Beschwerde 

S. 6 Rz. 14),  

dass seine Schilderungen zur Gefahr in seinem Heimatland selbst unter 

Berücksichtigung gewisser Ungenauigkeiten in den wesentlichen Vorbrin-

gen zur konkreten Verfolgung derart unsubstantiiert und allgemein ausge-

fallen sind, dass mit der Vorinstanz nicht von tatsächlich Erlebtem ausge-

gangen werden kann (vgl. angefochtene Verfügung S. 5 und SEM-eAkte 

15/17 F73 ff.), 

dass dieser beizupflichten ist, dass der Beschwerdeführer die Suche nach 

ihm stereotypisch wiedergegeben hat (vgl. angefochtene Verfügung S. 5 

und SEM-eAkte 15/17 F74 f. und F77 ff.) und sein Vorbringen, seine Ver-

folger würden bei seiner Rückkehr innerhalb einer Stunde von dieser er-

fahren, nicht plausibel erscheint (vgl. angefochtene Verfügung S. 5 und 

SEM-eAkte 15/17 F103 f.),  

dass in Ergänzung zur Vorinstanz zudem gegen eine wahrheitsgetreue und 

glaubhafte Schilderung der Verfolgung des Beschwerdeführers spricht, 

E-1807/2025 

Seite 8 

dass seine Ausführungen zu seinen Aufenthaltsorten in seinem Heimatland 

und zu jenem Ort, an dem nach ihm gesucht wurde, nicht schlüssig sind,  

dass er zu Beginn der Anhörung vom 27. Februar 2025 erklärte nach seiner 

Rückkehr aus Russland im Zeitraum vom Jahr (…) bis im Jahr (…) bei 

Freunden, in Mietwohnungen und in Hotels gelebt und mit seinem Vater, 

der nach Russland gezogen sei, keinen Kontakt mehr zu haben (vgl. SEM-

eAkte 15/17 F39 f., F41 und F58),  

dass er hingegen später ausführte, die Schergen hätten ihn im Haus seines 

Vaters, in welchem er aufgewachsen sei, gesucht und seine angeblich Ge-

liebte habe ihn informiert, man wolle ihn an seinem Wohnort ausfindig ma-

chen (vgl. SEM-eAkte 15/17 F75 ff. und F79),  

dass, weil das Vorbringen, ihm drohe in seinem Heimatland Gefahr, nicht 

glaubhaft ist, auf die weiteren Beschwerdeausführungen zur Flüchtlingsei-

genschaft aufgrund der Verfolgung durch eine politische Person und der 

damit einhergehenden mangelnden Schutzmöglichkeit nicht weiter einzu-

gehen ist (vgl. Beschwerde S. 7 Rz. 17 ff.),  

dass die Vorinstanz zu Recht darauf verwiesen hat, dass weder der 

Wunsch des Beschwerdeführers in der Schweiz zu bleiben noch seine Su-

che nach der in der Schweiz lebenden Partnerin geeignet seien, die Flücht-

lingseigenschaft nach Art. 3 AsylG zu begründen (vgl. angefochtene Verfü-

gung S. 5 f.), 

dass sie in Bezug auf den geltend gemachten Asylgrund der russischen 

Haft im Jahr (…) zutreffend ausführte, dass diese in keinem zeitlichen oder 

kausalen Zusammenhang mit der Ausreise aus seinem Heimatland im (…) 

stehe und vorliegend weder asylbeachtlich sei noch einem Wegweisungs-

vollzug in sein Heimatland entgegenstehe (vgl. angefochtene Verfügung 

S. 6), 

dass sich daher – wie bereits die Vorinstanz ausführte – eine Glaubhaftig-

keitsprüfung der geltend gemachten Gewalterfahrung erübrigt (vgl. ange-

fochtene Verfügung S. 6), 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb die Vorinstanz 

die Flüchtlingseigenschaft zu Recht verneint und das Asylgesuch abge-

lehnt hat,  

E-1807/2025 

Seite 9 

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da der Beschwer-

deführer insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die Schweiz 

noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen verfügt 

(Art. 44 AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je m.w.H.),  

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung, auf welche vorab 

verwiesen werden kann, im Ergebnis zutreffend den Schluss zieht, dass 

der Wegweisungsvollzug vorliegend zulässig, zumutbar und möglich ist 

(vgl. angefochtene Verfügung S. 6 f.),  

dass in der Beschwerde nichts vorgebracht wird, was zu einer von der Vor-

instanz abweichenden Beurteilung führen könnte (vgl. Beschwerde S. 7 ff. 

Rz. 20 ff.), 

dass weder die Beschwerdeausführungen der geltend gemachten Weg-

weisungsvollzughindernisse im Zusammenhang mit der unglaubhaften 

Verfolgung in seinem Heimatland noch zu den Gewalterfahrungen in Russ-

land sich dafür eignen (vgl. Beschwerde S. 7 ff. Rz. 20 f. und 25),  

dass in Bezug auf die geltend gemachte Verletzung von Art. 8 EMRK die 

Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung überzeugend aufzeigte, dass 

dem Beschwerdeführer bezüglich seines Vorbringens der Heirat mit V.T. 

nicht geglaubt werden kann (vgl. Beschwerde S. 8 f. Rz. 22 ff., angefoch-

tene Verfügung S. 6 und SEM-eAkten 1/2 Ziff. 14, 9/6 Ziff. 1.14 und 15/17 

F15 ff. sowie F107),  

dass er auch aus seinen Rechtsmittelausführungen zum familiären Ver-

hältnis und namentlich zur Beziehung zum Sohn von D._______ nichts zu 

seinen Gunsten ableiten kann (vgl. Beschwerde S. 8 f. Rz. 22 ff.), zumal er 

die von der Vorinstanz aufgezeigten Ungereimtheiten auf Beschwerde-

ebene nicht zu beseitigen vermag und nach wie vor keinerlei Unterlagen 

zu den Akten reichte, die seine pauschalen Vorbringen stützen könnten, 

dass angesichts der eigenen Aussagen des Beschwerdeführers im Rah-

men der Anhörung die vorinstanzliche Annahme, der Beschwerdeführer 

könne in seinem Heimatland eine Arbeitstätigkeit aufnehmen, nicht zu 

E-1807/2025 

Seite 10 

beanstanden ist (vgl. angefochtene Verfügung S. 7 und SEM-eAkte 15/17 

F60 f.), 

dass keine Hinweise vorliegen, dass der gesunde Beschwerdeführer bei 

einer Rückkehr in eine Notlage geraten würde, die zur Unzumutbarkeit des 

Wegweisungsvollzugs führen würde (vgl. SEM-eAkte 15/17 F5 ff.),  

dass eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme nach dem Gesagten aus-

ser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG) und das entsprechende Eventual-

begehren abzuweisen ist,  

dass sich schliesslich auch die formellen Rügen als unbegründet erweisen 

(vgl. Beschwerde S. 9 Rz. 28 ff.), 

dass mithin den Beschwerdevorbringen, die Vorinstanz habe die individu-

elle Bedrohungslage im Heimatland, das familiäre Verhältnis zu D._______ 

und die Haft in Russland samt der dort erlebten Gewalt mit ihren anhalten-

den Folgen nicht angemessen berücksichtigt und gewürdigt (vgl. Be-

schwerde S. 9 f. Rz. 29 ff.), nicht gefolgt werden kann,  

dass entgegen den Beschwerdeausführungen keine rechtsverletzende Un-

terlassung vorliegt, weil dem in Russland Erlebten keine asylrechtliche Re-

levanz beigemessen und keine ergänzende Anhörung durchgeführt wurde 

(vgl. Beschwerde S. 10 Rz. 31), 

dass vor diesem Hintergrund weder eine unvollständige noch mangelhafte 

Sachverhaltsabklärung ersichtlich ist, 

dass damit keine Veranlassung besteht, die Sache zur erneuten Prüfung 

an die Vorinstanz zurückzuweisen sowie eine ergänzende Anhörung 

durchzuführen (vgl. Beschwerde S. 10 Rz. 32) und das entsprechende 

Subeventualbegehren abzuweisen ist, 

dass sich dem Gericht im Übrigen nicht erschliesst, inwiefern eine Verlet-

zung von Rehabilitationsrechten vorliegen soll, zumal der Beschwerdefüh-

rer diesbezüglich ohnehin nichts Substantiiertes in seiner Rechtsmittel-

schrift vorbringt (vgl. Beschwerde S. 10 Rz. 31), 

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist, soweit darauf einzutreten ist,  

E-1807/2025 

Seite 11 

dass mit vorliegendem Urteil in der Hauptsache das Gesuch um Befreiung 

von der Kostenvorschusspflicht (gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG) gegen-

standslos geworden ist,  

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ab-

zuweisen ist, da sich die Beschwerde aufgrund der vorstehenden Erwä-

gungen als von Anfang an aussichtslos erwiesen hat (vgl. Art. 65 Abs. 1 

VwVG),  

dass dem Beschwerdeführer demnach die Kosten des Verfahrens – 

welche praxisgemäss auf Fr. 750.– zu bestimmen sind – aufzuerlegen sind 

(Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]).  

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-1807/2025 

Seite 12 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Nassim Safai-Rad 

 

 

Versand: