# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a321f7e5-a66d-5a0e-8f2e-1e276cf527c0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-01-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.01.2019 C-7231/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7231-2018_2019-01-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-7231/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  J a n u a r  2 0 1 9  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Dominikanische Republik) 

vertreten durch B._______, 

ohne Zustelldomizil in der Schweiz, 

Gesuchstellerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, prozessuale Revision, Urteil des  

Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Mai 2016 (C-6878/2015) 

 

 

 

C-7231/2018 

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung vom 

3. September 2015 das Leistungsbegehren von A._______ mangels Vor-

liegen einer rentenrelevanten Invalidität abwies, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-6878/2015 vom 3. Mai 

2016 auf die gegen die Verfügung der IVSTA vom 3. September 2015 ein-

gereichte Beschwerde von A._______ vom 22. Oktober 2015 nicht eintrat, 

weil die ungenügende Beschwerde innert der angesetzten Nachfrist nicht 

verbessert wurde (C-6878/2015: act. 14), 

dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Mai 2016 am 

24. Mai 2016 durch Publikation im Bundesblatt eröffnet wurde, nachdem 

A._______ kein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnet hatte (C-

6878/2015: act. 18),  

dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_245/2018 vom 3. April 2018 auf die 

gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Mai 2016 ge-

richtete Beschwerde von A._______ vom 24. Februar 2018 infolge verspä-

teten Einreichens nicht eintrat (C-6878/2015: act. 34), 

dass A._______ (nachfolgend: Gesuchstellerin) mit über die Schweizeri-

sche Botschaft in C._______ zugestellter Eingabe vom 25. Mai 2018 (Ein-

gang beim BVGer: 11. Juni 2018) sinngemäss Revision der Urteile des 

Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Mai 2016 sowie des Bundesgerichts 

vom 3. April 2018 verlangt und dabei auch den Ausstand des Bundesver-

waltungsrichters Stufetti und der Bundesrichterin Pfiffner beantragt (C-

7231/2018: act. 1), 

dass das Bundesgericht mit Urteil 9F_14/2018 vom 7. November 2018 zum 

einen auf das Ausstandsbegehren nicht eintrat, weil dasjenige gegen Bun-

desrichterin Pfiffner als untauglich qualifiziert wurde und das Ausstandsbe-

gehren gegen einen Richter des Bundesverwaltungsgerichts an dieses zu 

richten ist, und zum anderen auf das Revisionsgesuch nicht eintrat, da ein 

Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG nicht rechtsgenüglich dargelegt 

wurde (C-7231/2018: act. 4), 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf Gesuch hin seine Urteile in An-

wendung von Art. 121-128 BGG in Revision zieht (Art. 45 VGG),  

dass im Rahmen des Hauptverfahrens das Bundesverwaltungsgericht 

ebenfalls zur Beurteilung von Fragen formeller Natur und damit auch zum 

C-7231/2018 

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Entscheid über ein Ausstandsbegehren zuständig ist (vgl. BVGE 2007/4 

E. 1.1), wobei gemäss Art. 38 VGG die Bestimmungen des BGG über den 

Ausstand (Art. 34 ff. BGG) im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsge-

richt sinngemäss gelten, 

dass über ein Ausstandsbegehren grundsätzlich die Abteilung unter Aus-

schluss der betroffenen Gerichtsperson entscheidet (vgl. Art. 37 Abs. 1 

BGG), indessen bei von vornherein untauglichen Begehren die abgelehnte 

Gerichtsperson beim entsprechenden Nichteintretensentscheid rechtspre-

chungsgemäss dennoch mitwirken darf (Urteile des BGer 9F_14/2018 vom 

7. November 2018, 9C_900/2017 vom 27. März 2018 E. 1.2.1 und 

9C_509/2008 vom 29. Dezember 2008 E. 3.2 m.H.),  

dass das vorliegende Ausstandsersuchen damit begründet wird, das von 

Bundesverwaltungsrichter Stufetti am 3. Mai 2016 gefällte Urteil C-

6878/2015 sei rechtswidrig bzw. ungültig, da dieses Urteil der Beschwer-

deführerin „nicht legal eröffnet“ worden sei und „Akteneinsichtsrecht/Ein-

spracherecht/Einsprachefristen“ nicht gewährt worden seien, weshalb eine 

Weiterbearbeitung durch Bundesverwaltungsrichter Stufetti nicht akzep-

tierbar sei (C-7231/2018: act. 1 S. 2 f., 9), 

dass hiermit Gründe vorgebracht werden, welche das Verfahren betreffen 

und für sich allein nicht Ausdruck einer Voreingenommenheit sind (vgl. z.B. 

Urteil des BGer 1B_60/2008 vom 4. Juni 2008 E. 4), 

dass folglich kein nach Art. 34 Abs. 1 BGG tauglicher Ausstandsgrund dar-

getan ist, weshalb auf das vorliegende Ausstandsbegehren nicht einzutre-

ten ist, 

dass das besagte Urteil vom 3. Mai 2016 in Rechtskraft erwachsen ist und 

das Bundesverwaltungsgericht darauf nur zurückkommen kann, wenn ei-

ner der in Art. 121 ff. BGG aufgeführten Revisionsgründe vorliegt,  

dass nicht als Revisionsgründe Gründe gelten, welche die Partei, die um 

Revision nachsucht, bereits mit einer Beschwerde gegen den Entscheid 

des Bundesverwaltungsgerichts hätte geltend machen können (Art. 46 

VGG),  

dass die Gesuchstellerin ihr Revisionsbegehren, welches sie dem Bundes-

verwaltungsgericht mehrmals zukommen liess (C-7231/2018: act. 2, 3, 5), 

sinngemäss mit einer Verletzung von Verfahrensgrundsätzen – wie dem 

C-7231/2018 

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Zugang zu einem auf Gesetz basierenden Gericht, Treu und Glauben so-

wie Verfahrensfairness – begründet (C-7231/2018: act. 1) und dass sie 

diese Gründe im Wesentlichen bereits in der gegen den strittigen Entscheid 

vom 3. Mai 2016 erhobenen Beschwerde vom 24. Februar 2018 geltend 

gemacht hatte (C-6878/2015: act. 28), auf welche das Bundesgericht mit 

Urteil 9C_245/2018 vom 3. April 2018 jedoch nicht eintrat,  

dass seitens der Gesuchstellerin insgesamt keine Gründe vorgebracht 

werden, welche nicht bereits mit Beschwerde gegen das Urteil des Bun-

desverwaltungsgerichts vom 3. Mai 2016 geltend gemacht wurden oder 

hätten geltend gemacht werden können,  

dass die vorgebrachten Gründe somit nicht als Revisionsgründe gelten, 

dass das Revisionsgesuch betreffend das Urteil des Bundesverwaltungs-

gerichts vom 3. Mai 2016, welches mittels Publikation im Bundesblatt vom 

24. Mai 2016 rechtsgültig eröffnet wurde und dessen vollständige Ausferti-

gung die Gesuchstellerin gemäss eigenen Angaben über die Schweizeri-

sche Botschaft in C._______ am 8. Februar 2018 per Mail und am 6. März 

2018 per Post erhalten hat (C-7231/2018: act. 1 S. 2), ohnehin nicht innert 

der 30-tägigen Frist und damit verspätet eingereicht wurde (vgl. Art. 124 

Abs. 1 Bst. b BGG), 

dass auf das Revisionsgesuch daher nicht einzutreten ist, 

dass vorliegend im einzelrichterlichen Verfahren (Art. 23 Abs. 1 Bst. b 

VGG) ohne Einholung einer Vernehmlassung (vgl. Art. 127 BGG) zu ent-

scheiden ist, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten. 

2.  

Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-

schädigung ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Gesuchstellerin (Publikation im Bundesblatt) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Patrizia Levante 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

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