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**Case Identifier:** 5963667d-e65c-550c-9e7b-d35a043e02a5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 29.01.2014 200 2013 547
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-547_2014-01-29.pdf

## Full Text

200 13 547 KV
STC/ZID/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 29. Januar 2014

Verwaltungsrichterin Stirnimann, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführer

gegen

Helsana Versicherungen AG
Recht, Postfach, 8081 Zürich
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 23. Mai 2013 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Jan. 2014, KV/13/547, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1976 geborene A.________ (nachfolgend: Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) war als Arbeitnehmer über die (damalige) Arbeitgeberin 
bei der Helsana Versicherungen AG (nachfolgend: Helsana bzw. Be-
schwerdegegnerin) in einer Kollektiv-Taggeldversicherung nach dem Bun-
desgesetz über die Krankenversicherung vom 18. März 1994 (KVG; 
SR 832.10) für ein Taggeld in der Höhe von 80% des versicherten Lohnes 
ab dem 8. Krankheitstag versichert (Akten der Helsana [act. II] 2 f. und 11). 
Mit Einschreiben vom 24. Juli 2012 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeits-
verhältnis aus wirtschaftlichen Gründen auf den 30. September 2012 
(act. II 5; vgl. act. II 8; Erhalt der Kündigung am 26. Juli 2012 [vgl. Beilage 
zu act. II 13]). Anlässlich eines Arztbesuchs vom 26. Juli 2012 wurde dem 
Versicherten vom Hausarzt Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine 
Innere Medizin FMH, zu Handen der Arbeitgeberin eine Arbeitsunfähigkeit 
von 100% ab 23. Juli attestiert (act. II 6), während gegenüber der Helsana 
der Beginn der Arbeitsunfähigkeit zunächst auf den 26. Juli 2012 (act. II 7) 
und später auf den 23. Juli 2012 (act. II 12) datiert wurde. Auch Dr. med. 
D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, der den 
Versicherten seit 16. August 2012 behandelt, attestierte am 29. August 
2012 eine volle Arbeitsunfähigkeit ab 23. Juli 2012 (act. II 16). Mit Schrei-
ben vom 8. August 2012 hielt die Arbeitgeberin unter Auflistung der verrich-
teten Tätigkeiten fest, der Versicherte habe am 23. und 24. Juli 2012 noch 
für sie gearbeitet (act. II 8; vgl. act. II 10 und 13). In der Folge richtete die 
Helsana infolge Krankheit ab 25. Juli 2012 Taggeldleistungen aus 
(act. II 4).

B.

Gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten von Dr. med. E.________, 
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 22. Dezember 
2012 (act. II 33) sowie nach Rücksprache mit ihrer Vertrauensärztin 
(act. II 34) stellte die Helsana die Leistungen mit Verfügung vom 31. Januar 

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2013 per 31. Dezember 2012 ein (act. II 35). Dagegen erhob der Versicher-
te, vertreten durch B.________, am 5. März 2013 Einsprache und ersuchte 
zugleich um unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren 
(act. II 37). Mit Verfügung vom 19. März 2013 gewährte die Helsana die 
unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren (act. II 39). Mit 
Schreiben vom 9. April 2013 drohte die Helsana mangels Nachweises ei-
nes Erwerbsausfalls ab Oktober 2012 (nach Ablauf der Kündigungsfrist) 
eine reformatio in peius (Schlechterstellung) an (act. II 43). Dazu nahm der 
Versicherte mit Schreiben vom 13. Mai 2013 dahingehend Stellung, dass 
das Arbeitsverhältnis gemäss Vereinbarung vor der Schlichtungsbehörde 
erst per 31. Dezember 2012 aufgelöst worden sei und zwischenzeitlich 
auch die Anmeldungen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) 
und der Invalidenversicherung (IV) erfolgt seien (act. II 44). Mit Einspra-
cheentscheid vom 23. Mai 2013 wies die Helsana die Einsprache ab, da 
der Versicherte gemäss den ärztlichen Einschätzungen seit 1. Januar 2013 
in der angestammten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei (act. II 46).

C.

Hiergegen erhob der Versicherte, wiederum vertreten durch B.________, 
am 24. Juni 2013 Beschwerde. Er beantragt, unter Aufhebung des ange-
fochtenen Einspracheentscheids (act. II 46) sei ihm das Krankentaggeld ab 
1. Januar 2013 in vollem Umfang nach den zwischen den Parteien an-
wendbaren Versicherungsbedingungen auszurichten, unter Entschädi-
gungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Zur Begründung führt er im 
Wesentlichen aus, gemäss Berichten seines behandelnden Psychiaters 
vom 22. Januar (Beilage 2 zu act. II 37) und 10. Juni 2013 (Akten des Be-
schwerdeführers [act. I] 4) sei er nach wie vor arbeitsunfähig. Er verlange 
deshalb, neutral begutachtet und vom Gericht persönlich angehört zu wer-
den. Gleichzeitig ersucht der Beschwerdeführer um Erteilung der unentgelt-
lichen Rechtspflege im Beschwerdeverfahren unter Beiordnung des unter-
zeichnenden Anwalts als amtlicher Anwalt.

Mit Beschwerdeantwort vom 9. August 2013 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde mit der Begründung, der Bericht 

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des behandelnden Psychiaters (act. I 4) sei nicht geeignet, eine vom Gut-
achten (act. II 33) abweichende medizinische Beurteilung der Arbeitsfähig-
keit zu rechtfertigen. Aus diesem Grund seien weder eine gerichtliche Be-
gutachtung noch eine persönliche Anhörung des Beschwerdeführers durch 
das Verwaltungsgericht angezeigt.

Mit prozessleitender Verfügung vom 12. August 2013 hiess die Instrukti-
onsrichterin das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung 
von B.________ als unentgeltlicher Rechtsbeistand gut.

Der Beschwerdeführer replizierte am 9. September 2013. Er verweist ins-
besondere auf die wesentlich intensivere Befassung durch seinen Psychia-
ter als durch die Gutachterin. Für den Fall der Anordnung eines gerichtli-
chen Obergutachtens werde er nach dessen Vorliegen einen neuen Ent-
scheid in Sachen öffentlicher Verhandlung fällen.

Mit Duplik vom 3. Oktober 2013 weist die Beschwerdegegnerin auf das 
zwischen dem Beschwerdeführer und seinem behandelnden Psychiater 
bestehende Vertrauensverhältnis hin. Ein Obergutachten und eine öffentli-
che Verhandlung halte sie weiterhin nicht für angezeigt.

Aufforderungsgemäss reichte die IV-Stelle Bern am 14. Oktober 2013 die 
IV-Akten des Beschwerdeführers (act. III) ein. Beide Parteien verzichteten 
auf eine Stellungnahme hierzu.

Mit prozessleitender Verfügung vom 26. November 2013 wies die Instrukti-
onsrichterin den Antrag des Beschwerdeführers auf Parteibefragung ab 
und ersuchte diesen um Mitteilung, ob er an der Durchführung einer öffent-
lichen Schlussverhandlung festhalte. Dies verneinte er mit Eingabe vom 
4. Dezember 2013. Aufforderungsgemäss reichte B.________ am 16. De-
zember 2013 seine Kostennote ein.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der auf der Verfügung vom 31. Januar 
2013 (act. II 35) basierende Einspracheentscheid vom 23. Mai 2013 
(act. II 46). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf Weiterausrichtung von Taggeldern durch die Beschwerdegegnerin über 
den 31. Dezember 2012 hinaus.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 In formeller Hinsicht macht der Beschwerdeführer vorab sinn-
gemäss eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend, in-
dem ihm die Beurteilung des Vertrauensarztes der Beschwerdegegnerin 
vom 19. September 2012, deren zufolge beim Beschwerdeführer ein ar-
beitsplatzgebundenes Problem ohne ausgewiesenen Krankheitswert vor-
liege (act. II 24), nicht zugestellt worden sei und er sich deshalb dazu nicht 
habe äussern können (Beschwerde, S. 2 lit. B Ziff. 1); möglicherweise habe 
sich in der Folge die Gutachterin von diesem Bericht beeinflussen lassen 
(Replik, S. 2 lit. B Ziff. 3).

2.2 Die Frage, ob das Nichtvorlegen der vertrauensärztlichen Beurtei-
lung vom 19. September 2012 (act. II 24) eine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs darstellt, kann offen bleiben. Ganz allgemein erstreckt sich das 
Akteneinsichtsrecht nicht auf Dokumente, die nur für den verwaltungsinter-
nen Gebrauch bestimmt sind. Das sind Unterlagen, denen für die Behand-
lung des Falles kein Beweischarakter zukommt, welche vielmehr aussch-
liesslich der verwaltungsinternen Meinungsbildung dienen (BGE 125 II 473 
E. 4a S. 474; SVR 2011 IV Nr. 47 S. 143 E. 5.1.2). Dementsprechend hat 
der Vertrauensarzt schon am 3. Oktober 2012 (nach zwischenzeitlicher 
Einreichung eines Zwischenberichts des behandelnden Psychiaters 
[act. II 25]) die Arbeitsunfähigkeit als durch das Leiden ausreichend be-
gründet erachtet (act. II 26). Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend vor-
bringt (Beschwerdeantwort, S. 3 oben; Duplik, S. 2 Ziff. 3), hat sie nie auf 
die erste Beurteilung (act. II 24) abgestellt und die Taggeldleistungen wei-
terhin ausgerichtet. Auch im psychiatrischen Gutachten vom 22. Dezember 
2012 (act. II 33) wird diese Beurteilung weder als Vorakte (Anamnese) 
noch sonst wie erwähnt, zumal im Gutachten – gleich wie in der zweiten 
Beurteilung (act. II 26) – eine Arbeitsunfähigkeit zum damaligen Zeitpunkt 
nicht in Abrede gestellt wird. Eine allfällige Gehörsverletzung wäre denn 
auch derart geringfügig, dass sie als geheilt zu gelten hätte, da sich der 
Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren vor einer Beschwerdeinstanz 
äussern kann, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei 
überprüft (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197, 126 V 130 E. 2b S. 132; SVR 
2013 IV Nr. 26 S. 76 E. 4.2).

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3.

3.1 Wer in der Schweiz Wohnsitz hat oder erwerbstätig ist und das 15., 
aber noch nicht das 65. Altersjahr zurückgelegt hat, kann bei einem Versi-
cherer nach Art. 68 KVG eine Taggeldversicherung abschliessen (Art. 67 
Abs. 1 KVG).

3.1.1 Das versicherte Taggeld wird vom Versicherer mit dem 
Versicherungsnehmer vereinbart (Art. 72 Abs. 1 KVG). Das Gesetz enthält 
in Art. 72 KVG zwingende Bestimmungen insbesondere zum 
Anspruchsbeginn (Abs. 2), zur Dauer des Anspruchs (Abs. 3) sowie zur 
Kürzung der Leistung bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit (Abs. 4) und bei 
Überentschädigung (Abs. 5). Nach Abs. 2 Satz 1 dieser Bestimmung 
entsteht der Taggeldanspruch, wenn die versicherte Person mindestens 
zur Hälfte arbeitsunfähig ist. Nach Abs. 2 Satz 2 von Art. 72 KVG entsteht 
der Anspruch am dritten Tag nach der Erkrankung, sofern nichts anderes 
vereinbart ist; der Leistungsbeginn kann jedoch gegen eine entsprechende 
Herabsetzung der Prämie aufgeschoben werden. Das Taggeld ist für eine 
oder mehrere Erkrankungen während mindestens 720 Tagen innerhalb von 
900 Tagen zu leisten (Art. 72 Abs. 3 KVG).

3.1.2 Gemäss Ziff. 13.1 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen 
(AVB) für die Helsana Business Salary Kollektiv-Taggeldversicherung nach 
KVG (Ausgabe vom 1. Januar 2007; act. II 2) wird das Taggeld bei nach-
gewiesener Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25% anteilsmässig entspre-
chend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet.

3.2 Gemäss Art. 3 Abs. 1 ATSG ist Krankheit jede Beeinträchtigung der 
körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit, die nicht Folge eines 
Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung er-
fordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.

3.3 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperli-
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit 
zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem 
anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

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4.

4.1 Zum Gesundheitszustand resp. zur Arbeitsfähigkeit des Beschwer-
deführers lässt sich den Akten im Wesentlichen Folgendes entnehmen:

4.1.1 Am Abend des 24. Juli 2012 suchte der Beschwerdeführer notfall-
mässig das F.________ (F.________) auf, wo eine Anpassungsstörung mit 
gemischter Störung von Angst und Depression aufgrund massiver Belas-
tung am Arbeitsplatz (Mobbing, Leistungsdruck) und perfektionistischer, 
sehr sorgfältiger Persönlichkeit diagnostiziert wurde; es zeigten sich keine 
Anhaltspunkte für Wahn, Halluzinationen und Suizidalität (vgl. act. II 33, 
S. 2).

4.1.2 Der Hausarzt diagnostizierte im Arztzeugnis vom 10. August 2012 
(act. II 12) und Schreiben vom 16. August 2012 (act. II 19) eine (vorbeste-
hende) ausgeprägte vegetative Dystonie wegen Mobbing am Arbeitsplatz 
und attestierte eine volle Arbeitsunfähigkeit (vgl. auch act. II 6 f.).

4.1.3 Der behandelnde Psychiater bezeichnete im Zwischenbericht vom 
28. September 2012 (act. II 25) die Diagnosen nach ICD-10 als noch unklar 
und wies auf eine seit zwei Jahren zunehmende Mobbing-Entwicklung hin. 
Er ging von einem schwerwiegenden Zustand mit Depression und Angst 
aus und erwähnte differenzialdiagnostisch ein Burnout. Anfänglich schien 
ihm auch eine Psychose möglich. Die Therapie bestehe in einer psycho-
analytisch orientierten Psychotherapie mit mindestens wöchentlichen Sit-
zungen und ohne Medikamente. Es sei mit einer langen Arbeitsunfähigkeit 
zu rechnen (vgl. auch act. II 16).

4.1.4 Die Gutachterin nahm eine diagnostische Einschätzung des psychi-
schen Leidens des Beschwerdeführers vor. Die diagnostischen Kriterien 
(subjektive Überforderung im Zusammenhang mit einem Arbeitsplatzkon-
flikt, Ängste, Niedergestimmtheit, Unfähigkeit mit einer wahrgenommenen 
Ungerechtigkeit umzugehen, Verweigerung von Entgegennehmen der 
Kündigung) für eine Anpassungsstörung mit gemischter Störung von Ge-
fühlen und Sozialverhalten (ICD-10 F 43.25) seien klar erfüllt; daneben 
diagnostizierte sie Cannabiskonsum (ICD-10 F 12). Im F.________ sei 
ebenfalls die Diagnose einer Anpassungsstörung gestellt worden, gestützt 
auf das während der Untersuchung vorherrschende Bild und wohl ohne 

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fremdanamnestische Auskünfte jedoch leicht anders. Differentialdiagnos-
tisch müsse eine affektive Störung und eine Störung aus dem Spektrum 
der Angsterkrankungen erwogen werden; dagegen spreche jedoch klar der 
günstige Verlauf der psychischen Erkrankung mit zunehmendem Abstand 
von der schwerwiegend erlebten Situation an der Arbeit. Aktuell sei die 
Symptomatik nurmehr geringfügig ausgeprägt und der Leidensdruck auf 
den konkreten Arbeitsplatz beschränkt. Deshalb sei hier von der Diagnose 
einer eigenständigen affektiven Erkrankung oder Angststörung abzusehen. 
Für eine psychotische Störung bestünden weder anamnestisch, noch 
gemäss medizinischen Akten, noch aufgrund der eigenen Untersuchung 
Hinweise. Die vom Hausarzt gestellte Diagnose einer vegetativen Dystonie 
sei nicht weiter begründet und aktuell nicht nachvollziehbar. Nicht näher 
einschätzbar sei, inwieweit der im Urin nachgewiesene, vom Beschwerde-
führer indessen verneinte Konsum von Cannabis Einfluss auf seinen Ge-
sundheitszustand nehme. Grundsätzlich und tendenziell habe dies eher 
einen destabilisierenden Effekt auf die Psyche und reduziere die psychi-
sche Belastbarkeit. Aufgrund der inzwischen weitgehend abgeklungenen 
Anpassungsstörung mit gemischter Beeinträchtigung von Gefühlen und 
Sozialverhalten sei er in wesentlichen Funktionsbereichen der Psyche nicht 
mehr beeinträchtigt. Unbeeinträchtigt seien die kognitive Leistungsfähigkeit, 
die Grundstimmung, die Angststeuerung, der Antrieb und der Realitätsbe-
zug. Deshalb sei die attestierte Arbeitsunfähigkeit längstens bis zum 10. 
Dezember 2012 medizinisch begründet; eine Rückkehr an den alten Ar-
beitsplatz sei aber nicht sinnvoll (act. II 33, S. 6 ff.).

4.1.5 Auch nach Vorliegen dieses Gutachtens zeigte sich der behandeln-
de Psychiater im Januar 2013 überzeugt davon, dass der Beschwerdefüh-
rer mit grosser Wahrscheinlichkeit an einer schwerwiegenden psychischen 
Störung leide und die Arbeitsunfähigkeit noch länger bestehe. Die wöchent-
lichen Sitzungen hätten zwar eine gewisse Entlastung und Besserung der 
Symptomatik gebracht, doch sei das generelle Störungsbild unbeeinflusst 
geblieben (Beilage 1 ff. zu act. II 37). Mit Stellungnahme vom 10. Juni 2013 
(act. I 4) ergänzte er, nach der gutachterlich attestierten vollen Arbeits-
fähigkeit, der damit einhergehenden Einstellung der Taggelder und der 
seither dauernden juristischen Auseinandersetzung äussere sich der Be-
schwerdeführer wieder deutlich vermehrt über Ängste und Albträume, bei 

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denen es um die traumatisierenden Vorfälle am Arbeitsplatz gehe. Sicher 
liege eine Tendenz zur Aggravation vor, was aber primär mit dessen Per-
sönlichkeitsstruktur im Zusammenhang stehen dürfte. Zumindest leide er 
an einer schweren Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F 60).

4.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

Solange keine konkreten Anhaltspunkte ersichtlich sind, welche die Glaub-
würdigkeit der Atteste eines Hausarztes oder einer Hausärztin zu erschüt-
tern vermöchten, ist es unzulässig, deren Angaben bei der Beweiswürdi-
gung unter Hinweis auf ihre Stellung und unter Berufung auf die fachliche 
Kompetenz der Ärzte und Ärztinnen einer Universitätsklinik ausser Acht zu 
lassen (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 26. Juli 2011, 
8C_278/2011, E. 5.3). In Bezug auf Atteste von Hausärzten darf und soll 
jedoch das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass 
Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstel-
lung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 

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351 E. 3b cc S. 353). Dies gilt nicht nur für den allgemein praktizierenden 
Hausarzt, sondern ebenso für den behandelnden Spezialarzt und erst recht 
für den schmerztherapeutisch tätigen Arzt mit seinem besonderen Vertrau-
ensverhältnis und dem Erfordernis, den geklagten Schmerz zunächst be-
dingungslos zu akzeptieren (Entscheid des Eidgenössischen Versiche-
rungsgerichts [EVG; heute: BGer] vom 20. März 2006, I 655/05, E. 5.4).

4.2.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich beim Erlass der Verfügung 
bzw. des angefochtenen Einspracheentscheids insbesondere auf das 
psychiatrische Gutachten vom 22. Dezember 2012 (act. II 33). Dieses er-
füllt die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Beweiswert 
eines medizinischen Gutachtens gestellten Anforderungen (vgl. E. 4.2 
zweiter Abschnitt hiervor), weshalb diesem volle Beweiskraft zukommt (vgl. 
BGE 125 V 351 E. 3b bb S. 353). Die darin enthaltenen Feststellungen 
beruhen auf eigenen Abklärungen und sind in Kenntnis der Vorakten sowie 
unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden getroffen worden. Die 
Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sind 
einleuchtend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum aktuellen Ge-
sundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit werden nachvollziehbar begrün-
det. Die Diagnosestellung deckt sich im Grundsatz (Anpassungsstörung) 
mit leichten Nuancen (mit gemischter Störung von Angst und Depression 
bzw. mit gemischter Störung von Gefühlen und Sozialverhalten) mit derje-
nigen des F.________ (vgl. act. II 33, S. 2 und 7). Ebenfalls bestätigt der 
behandelnde Psychiater die gutachterlich festgestellte Verbesserung des 
Gesundheitszustands (Beilage 2 zu act. II 37; act. I 4, S. 2 oben). Im Gut-
achten wird alsdann überzeugend dargelegt, weshalb entgegen den Vor-
bringen des Hausarztes und des behandelnden Psychiaters die Diagnosen 
einer eigenständigen affektiven Erkrankung oder einer Angsterkrankung, 
einer psychotischen Störung oder einer Dystonie sowie die insbesondere 
vom behandelnden Psychiater noch immer attestierte Arbeitsunfähigkeit 
nicht nachvollziehbar sind (act. II 33, S. 7 f.). Auf das psychiatrische Gut-
achten vom 22. Dezember 2012 (act. II 33) ist somit abzustellen.

4.2.2 Die hiervon abweichende Beurteilung insbesondere des behandeln-
den Psychiaters vermag daran nichts zu ändern. Wie soeben erwähnt, be-
richtet auch er über eine "gewisse Entlastung und Besserung der Sympto-

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matik" (Beilage 2 zu act. II 37), was, wie im Gutachten nachvollziehbar dar-
gelegt wird (act. II 33, S. 7), gegen die Annahme einer eigenständigen af-
fektiven Erkrankung oder einer Angsterkrankung spricht. Inwieweit der 
nunmehr geltend gemachten Verschlechterung aufgrund der Einstellung 
der Taggelder und der damit verbundenen juristischen Auseinandersetzung 
(act. I 4, S. 2 oben) Krankheitswert zukommen soll, führt der behandelnde 
Psychiater nicht weiter aus. Bei der von ihm in diesem Zusammenhang 
vorgebrachten schwerwiegenden psychischen (Persönlichkeits-)Störung 
handelt es sich denn auch um eine blosse Verdachtsdiagnose (vgl. act. I 4, 
S. 2 Mitte; Beilagen 1 f. zu act. 37). Trotz wöchentlichen Therapiesitzungen 
während rund eines Jahres (Beilage 2 zu act. II 37; act. I 4) scheint er noch 
immer ausserstande, eine Diagnose zu stellen, und behandelt den Be-
schwerdeführer zwar psychiatrisch-psychotherapeutisch (Beilage 2 zu 
act. II 37), nicht aber medikamentös (act. II 25, S. 2 Ziff. 5), obschon bei 
einer Persönlichkeitsstörung (act. I 4, S. 3) bei gleichzeitig bestehenden 
anderen psychiatrischen Erkrankungen wie z.B. einer Depression 
(act. II 25, S. 1 Ziff. 1) antidepressiv wirksame Medikamente durchaus 
indiziert erscheinen. Anfänglich schloss er auch Tests aus und verliess sich 
ganz auf seine 30-jährige Berufserfahrung (act. II 25, S. 1 Ziff. 3), während 
er nunmehr testpsychologische Abklärungen zur Diagnosestellung als 
dringend erachtet (act. I 4, S. 3 unten). Damit erweisen sich die 
Ausführungen des behandelnden Psychiaters als vage und teilweise gar 
widersprüchlich; seine (vom Gutachten) abweichende Meinung vermag er 
denn auch nicht schlüssig zu begründen. Seine Berichte eignen sich nach 
dem Gesagten nicht, eine vom Gutachten abweichende medizinische Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit zu rechtfertigen, zumal es wegen der 
unterschiedlichen Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen 
(Fach-)Arztes und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten 
medizinischen Experten nicht geboten ist, ein Administrativ- oder 
Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer 
Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu 
anderslautenden Einschätzungen gelangen (Entscheid des BGer vom 25. 
Juli 2011, 8C_260/2011, E. 5.2). Mangels Nennung wichtiger – und nicht 
rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringender – Aspekte, die im 
Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Jan. 2014, KV/13/547, Seite 13

und da sich auch den edierten IV-Akten (act. III) nichts Gegenteiliges 
entnehmen lässt, ist kein weiterer Abklärungsbedarf ersichtlich. 

4.2.3 Gestützt auf die vorliegenden Unterlagen ist schliesslich von einem 
hinreichend erstellten medizinischen Sachverhalt auszugehen. Da von ei-
ner weiteren Untersuchung keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, 
erübrigt sich die beantragte Neubegutachtung (antizipierte Beweiswürdi-
gung; vgl. BGE 122 V 162 E. 1d).

5.

Nach dem Dargelegten hat die Beschwerdegegnerin die weitere Ausrich-
tung von Taggeldern über den 31. Dezember 2012 hinaus zu Recht abge-
lehnt. Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 23. Mai 2013 
erweist sich demzufolge als unbegründet und ist abzuweisen.

6.

6.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 KVG i.V.m. mit Art. 61 lit. a ATSG 
sind keine Verfahrenskosten zu erheben.

6.2 Bei vorliegendem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf 
eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 KVG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG). Aufgrund der gewährten unentgeltlichen Rechtspflege 
(prozessleitende Verfügung vom 12. August 2013) bleibt indes das amtli-
che Honorar für B.________ festzustellen.

Gemäss Art. 42 des kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 
(KAG; BSG 168.11) bezahlt der Kanton den amtlich bestellten Anwältinnen 
und Anwälten eine angemessene Entschädigung, die sich nach dem gebo-
tenen Zeitaufwand bemisst und höchstens dem Honorar gemäss der Tarif-
ordnung für den Parteikostenersatz entspricht. Bei der Festsetzung des 
gebotenen Zeitaufwandes sind die Bedeutung der Streitsache und die 
Schwierigkeit des Prozesses zu berücksichtigen. Auslagen und Mehrwert-
steuer werden zusätzlich entschädigt (Abs. 1). Die Aufwendungen für die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Jan. 2014, KV/13/547, Seite 14

Erlangung des Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege sind nach den glei-
chen Regeln zu entschädigen (Abs. 3). Nach Art. 42 Abs. 4 KAG in Verbin-
dung mit Art. 1 der Verordnung über die Entschädigung der amtlichen An-
wältinnen und Anwälte vom 20. Oktober 2010 (EAV; BSG 168.711) beträgt 
der Stundenansatz Fr. 200.--.

Mit Kostennote vom 16. Dezember 2013 machte B.________ ein Honorar 
von Fr. 2'375.-- zzgl. Auslagen von Fr. 31.-- (keine Mehrwertsteuerpflicht) 
geltend, was nicht zu beanstanden ist. Das amtliche Honorar wird demnach 
auf Fr. 1'900.-- (9.5 x Fr. 200.--), zuzüglich Auslagen von Fr. 31.--, somit 
auf insgesamt Fr. 1'931.--, festgesetzt und B.________ nach Eintritt der 
Rechtskraft dieses Urteils aus der Gerichtskasse vergütet. Vorbehalten 
bleibt die Nachzahlungspflicht der Beschwerdeführerin gegenüber dem 
Kanton Bern entsprechend den Voraussetzungen von Art. 123 ZPO 
(Art. 113 VRPG). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Der tarifmässige Parteikostenersatz des amtlichen Anwalts wird in die-
sem Verfahren auf Fr. 2'406.-- (inkl. Auslagen; keine Mehrwertsteuer-
pflicht) festgesetzt. Davon wird B.________ nach Eintritt der Rechts-
kraft dieses Urteils aus der Gerichtskasse eine auf Fr. 1'931.-- festge-
setzte Entschädigung (inkl. Auslagen; keine Mehrwertsteuerplicht) ver-
gütet. Vorbehalten bleibt die Nachzahlungspflicht nach Art. 123 ZPO.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Jan. 2014, KV/13/547, Seite 15

5. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Helsana Versicherungen AG
- Bundesamt für Gesundheit 
- Steuerverwaltung des Kantons Bern, Bereich Inkasso, Postfach 8334, 

3001 Bern

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.