# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4aef191c-4bce-5464-b510-c18ea5352287
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-07-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 16.07.2010 IV 2008/462
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2008-462_2010-07-16.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2008/462

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 14.07.2020

Entscheiddatum: 16.07.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 16.07.2010
Art. 28 IVG. Das bidisziplinäre Gutachten setzt sich nicht mit der 
abweichenden Auffassung des behandelnden Arztes auseinander und lässt 
eine nachvollziehbare Begründung der attestierten Restarbeitsfähigkeit 
vermissen. Rückweisung zu weiteren Abklärungen und der Anteile Haushalt 
und Teilerwerbstätigkeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 16. Juli 2010, IV 2008/462).

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Marie Löhrer und Marie-

Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiberin Andrea Keller

Entscheid vom 16. Juli 2010

in Sachen

N.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Christoph Kradolfer, Bahnhofstrasse 3, 

8590 Romanshorn,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Rente

Sachverhalt:

A.  

A.a N.___ meldete sich am 6. November 1997 erstmals zum Bezug von IV-Leistungen 

(Rente) an, da sie seit 1977 an einer Sprunggelenksversteifung leide. Seit ihrer Heirat 

im Jahr 1986 sei sie als Hausfrau tätig (act. G 6.1). Am 20. März 1998 zog sie sich bei 

einem Treppensturz auf den linken Ellbogen Verletzungen zu und musste in der Folge 

operiert werden (vgl. act. G 6.12). Mit Verfügung vom 13. Juli 1999 sprach ihr die IV-

Stelle des Kantons St. Gallen mit Wirkung vom 1. Juni bis 31. August 1998 eine 

Viertels- und mit Wirkung vom 1. September bis 31. Dezember 1998 eine ganze Rente 

zu (act. G 6.22).

A.b Am 12. Februar 2002 meldete sich die Versicherte für ein Hilfsmittel (Hörgerät) an 

(act. G 6.25). Nach durchgeführter Abklärung sprach die IV-Stelle der Versicherten mit 

Verfügung vom 14. Mai 2002 die leihweise Abgabe von zwei Hörgeräten gemäss 

Indikationsstufe 2 zu (act. G 6.34).

A.c Im August 2006 meldete sich die Versicherte erneut zum Bezug einer 

Invalidenrente an. Sie gab an, wegen Beschwerden am linken Oberarm bei diversen 

Tätigkeiten eingeschränkt zu sein (act. G 6.36). Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie 

sowie Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, attestierte 

der Versicherten am 22. September 2006 eine oberarm- und schulterbedingte 

Arbeitsunfähigkeit von 50% vom 10. April 2001 bis 18. Dezember 2002, von 100% vom 

19. Dezember 2002 bis 26. Februar 2003 und von 50% vom 27. Februar 2003 bis auf 

weiteres sowie eine kniebedingte Arbeitsunfähigkeit von 100% vom 6. November bis 

11. Dezember 2003, von 50% vom 13. Dezember 2003 bis 18. Mai 2005 und von 100% 

vom 20. Mai 2005 bis auf weiteres. Bei der Versicherten handle es sich um eine 

polymorbide Patientin. Im Vordergrund stünden die Knieproblematik links und die 

ausgeprägte Schulter- und Oberarmproblematik links. Aber auch die Residuen der 

Calcaneusfraktur rechts müssten berücksichtigt werden. Seines Erachtens sei es 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

schon ein Wunder, dass die Versicherte die Haushaltsarbeit - wenn auch mit grosser 

Mühe und Schmerzen - bewältigen könne; ihr sei keine Arbeit zumutbar (act. G 6.42).

A.d Am 24. April 2007 fand eine Abklärung im Haushalt der Versicherten statt. Im 

betreffenden Bericht vom 24. April/24. Mai 2007 hielt die Abklärungsperson u.a. fest, 

die Versicherte wäre heute ohne Gesundheitsschaden zu 40% erwerbstätig. Es wurde 

eine Einschränkung im Haushalt von 30.5% ermittelt. Am 21. Juni 2007 werde die 

Versicherte nochmals am linken Knie operiert. Ausserdem stehe noch eine 

Schulteroperation an (act. G 6.54).

A.e Im Verlaufsbericht vom 16. August 2007 kreuzte Dr. A.___ an, der 

Gesundheitszustand der Versicherten habe sich verbessert. Allerdings erklärte er, in 

Bezug auf die Arbeitsfähigkeit sei die Situation weitgehend unverändert gegenüber der 

letzten Beurteilung. Auch im Haushalt sei die Versicherte erheblich beeinträchtigt und 

könne nur mit Hilfe ihrer Familie einigermassen tätig sein. Es bestehe eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit. Dies gelte zur Zeit auch für den Haushalt. Es sei eine operative 

Rekonstruktion der Rotatorenmanschettenläsion der rechten Schulter geplant. Später 

sei allenfalls eine Steigerung der Leistungsfähigkeit auf 50% möglich (act. G 6.64). Am 

3. Dezember 2007 liess die Versicherte einen Bericht von Dr. med. F.___, Facharzt für 

Allgemeinmedizin, vom 19. November 2007 einreichen. Darin diagnostizierte dieser 

neben der physischen auch eine psychische Problematik (act. G 6.73). Im 

Verlaufsbericht vom 11. Dezember 2007 hielt Dr. A.___ fest, der Gesundheitszustand 

der Versicherten habe sich verschlechtert. Sie sei zu 100% arbeitsunfähig. Die 

Arbeitsfähigkeit im Haushalt betrage höchstens 50% (act. G 6.74). Auf Anfrage der IV-

Stelle empfahl der Regionale Ärztliche Dienst der Invalidenversicherung (RAD) am 7. 

Januar 2008 eine bidisziplinäre (orthopädisch und psychiatrisch) Begutachtung der 

Versicherten (act. G 6.75).

A.f Die orthopädische Begutachtung erfolgte am 20. März 2008 durch Dr. med. B.___, 

Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie, die psychiatrische am 29. April 2008 durch Dr. 

med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie. Im Gutachten vom 20. März/16. 

Mai 2008 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt: 

1. eine Supraspinatussehnenruptur und eine glenohumerale Chondropathie Grad II 

sowie eine leichte Acromioclaviculargelenksarthrose rechts bei Status nach 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Supraspinatussehnennaht und Acromioplastik 09/07; 2. ein Impingement der linken 

Schulter bei Acromioclaviculargelenksarthrose und Supra-spinatussehnendegeneration 

sowie glenohumeraler Chondropathie Grad II links bei Status nach arthroskopischer 

Dekompression und Supraspinatusdebridement 12/02; 3. ein Verdacht auf Lockerung 

des Tibiaimplantats sowie fragliche Nekrose des medialen Femurcondylus links bei 

Status nach zweimaligem Knietotalprothesenwechsel 06 und 07; 4. eine deutliche 

Chopart- und Lisfranc-Arthrose rechts sowie eine Chondropathie Grad II des oberen 

Sprunggelenks bei Status nach subtalarer Arthrodese 1987 und Debridement bei 

Calcaneusosteomyelitis mit chronischer Fistelung 1997; 5. eine Adipositas; 6. eine 

Hyperurikämie sowie 7. eine mittelgradige depressive Störung seit etwa 1998. Als ohne 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten die Gutachter 1. eine Myogelose 

des Musculus trapezius links; 2. eine asymptomatische trikompartimentale mässige 

Gonarthrose bei reduziertem femorotibialem Alignement rechts; 3. Senk/ Spreizfüsse; 

4. eine Schwerhörigkeit sowie 5. eine arterielle Hypertonie. In adaptierten Tätigkeiten 

bestehe gesamthaft bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 70% 

(Arbeitsunfähigkeit 30%), wobei es sich um geistig einfache Tätigkeiten ohne erhöhte 

psychische Belastung und ohne erhöhten Zeitdruck handeln sollte (act. G 6.80).

B.  

B.a Mit Vorbescheid vom 22. Juli 2008 stellte die IV-Stelle der Versicherten die 

Ablehnung ihres Rentengesuchs in Aussicht (act. G 6.86). Hiergegen liess diese am 15. 

September 2008 Einwand erheben (act. G 6.90). Zudem liess sie einen Bericht von Dr. 

med. D.___, Allgemeine Medizin FMH, vom 12. August 2008 einreichen, welcher die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung der Gutachter als nicht plausibel bezeichnete und der 

Versicherten eine Arbeitsfähigkeit von 30% (bezogen auf acht Stunden pro Tag) in 

einem geschützten Rahmen attestierte (act. G 6.91). Die IV-Stelle legte den Einwand 

samt Bericht von Dr. D.___ dem RAD zur Stellungnahme vor. Dieser gelangte zum 

Schluss, dass auf das Gutachten abgestellt werden könne und keine weiteren 

Abklärungen angezeigt seien (act. G 6.92).

B.b Mit Verfügung vom 7. Oktober 2008 entschied die IV-Stelle gemäss Vorbescheid 

und verneinte einen Rentenanspruch der Versicherten. Ausgehend von einer 60%igen 

Haushalts- und einer 40%igen Erwerbstätigkeit ermittelte sie im Haushalt einen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Teilinvaliditätsgrad von 18.3%, im Erwerbsbereich einen solchen von 0%, was einen 

(gesamthaften) Invaliditätsgrad von 18.3% ergab (act. G 6.93).

C.  

C.a Mit Eingabe vom 5. November 2008 erhebt die Versicherte, vertreten durch 

Rechtsanwalt Dr. iur. Christoph Kradolfer, Beschwerde und beantragt, die Verfügung 

vom 7. Oktober 2008 sei aufzuheben, und ihr sei eine ganze Invalidenrente 

zuzuerkennen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen und letztere sei anzuweisen, eine Evaluation der 

funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL), allenfalls eine ergänzende bzw. 

Oberbegutachtung durchzuführen und gestützt darauf den Invaliditätsgrad neu zu 

bestimmen. Zur Begründung führt der Vertreter der Beschwerdeführerin im 

Wesentlichen aus, die Beschwerdegegnerin habe das rechtliche Gehör verletzt, indem 

sie sich im Rahmen der angefochtenen Verfügung nicht mit den im Einwand 

vorgebrachten Argumenten auseinandergesetzt habe. Das Gutachten von Dr. B.___ 

und Dr. C.___ sei weder schlüssig noch nachvollziehbar. Die Schwerhörigkeit der 

Beschwerdeführerin sei nicht berücksichtigt worden. Die Gutachter hätten sich mit den 

abweichenden Arbeitsfähigkeitsschätzungen der behandelnden Ärzte nicht 

auseinandergesetzt. Es dränge sich eine EFL auf. Der Einkommensvergleich sei nicht 

nachvollziehbar; die Beschwerdeführerin sei nie als Verkäuferin tätig gewesen (act. G 

1). Am 11. Dezember 2008 reicht der Vertreter der Beschwerdeführerin einen Bericht 

des Zentrums für Radiologie vom 21. November 2008 ein (act. G 4.1).

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 24. Dezember 2008 beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung bringt sie im 

Wesentlichen vor, es treffe zu, dass sie das rechtliche Gehör verletzt habe. Es handle 

sich dabei jedoch um eine leichte Verletzung, die geheilt werden könne. In 

medizinischer Hinsicht könne auf das Gutachten abgestellt werden; weitere 

Abklärungen seien nicht angezeigt. Im Rahmen eines neuen Einkommensvergleichs 

ermittelt die Beschwerdegegnerin im Erwerbsbereich einen Teilinvaliditätsgrad von 4% 

bzw. einen Gesamtinvaliditätsgrad von 22% (act. G 6).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

C.c Mit Replik vom 19. Februar 2009 hält der Vertreter der Beschwerdeführerin an 

seinen Anträgen fest. Zudem reicht er einen Bericht von Dr. med. E.___, Spezialarzt 

FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 16. Februar 2009 ein (act. G 

13 und 13.1).

C.d Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf das Einreichen einer Duplik (vgl. act. G 15).

C.e Am 7. Oktober 2009 teilt der Vertreter der Beschwerdeführerin mit, es stehe eine 

Operation des linken Kniegelenks an. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ohne 

Besserungstendenz (act. G 17).

Erwägungen:

1.   

Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision revidierten Bestimmungen des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20), der Verordnung über 

die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) und des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Kraft getreten. In 

materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, 

dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des 

angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den 

materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 467 E. 

1, 126 V 136 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung erging am 7. 

Oktober 2008, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der 

revidierten Bestimmungen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 begonnen hat. Daher 

und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche 

noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen 

intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die damals 

geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die neuen Normen der 5. IV-

Revision abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision: BGE 130 V 445 ff.; Urteil des 

Bundesgerichts vom 7. Juni 2006, I 428/04, E. 1). Diese übergangsrechtliche Lage 

zeitigt indessen keine materiellrechtlichen Folgen, da die 5. IV-Revision hinsichtlich des 

Begriffs und der Bemessung der Invalidität keine substantiellen Änderungen gegenüber 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

der bis Ende 2007 gültig gewesenen Rechtslage gebracht hat. Nachfolgend werden die 

seit 1. Januar 2008 geltenden Bestimmungen wiedergegeben.

2.   

In formeller Hinsicht ist vorliegend unbestritten, dass die Beschwerdegegnerin das 

rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt hat, da sie sich in der angefochtenen 

Verfügung nicht hinreichend mit deren Einwänden auseinandergesetzt hat. Diese 

Verletzung kann im vorliegenden Verfahren geheilt werden, zumal die 

Beschwerdeführerin keine Rückweisung aus formellen Gründen beantragt hat und sich 

die Beschwerde aus materiellen Gründen als begründet erweist, wie nachfolgend zu 

zeigen sein wird.

3.   

3.1 Als Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 ATSG die ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit, es sei denn, eine versicherte Person sei vor dem Eintritt der 

Gesundheitsbeeinträchtigung nicht erwerbstätig gewesen und es habe ihr auch nicht 

zugemutet werden können, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. In diesem Fall gilt 

gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 

als Invalidität. Die Invalidität gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG wird durch einen 

Einkommensvergleich ermittelt (Art. 16 ATSG). Die Methode zur Bemessung der 

konkreten Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wird vom ATSG nicht 

geregelt. Diese Lücke füllt Art. 28a Abs. 2 IVG: Es ist darauf abzustellen, in welchem 

Mass die betreffende Person behindert ist, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Als 

Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Person gelten insbesondere die übliche 

Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische 

Tätigkeiten (Art. 27 IVV). Die Bestimmung von Art. 28a Abs. 3 IVG regelt die so 

genannte gemischte Methode der Invaliditätsbemessung bei Personen, die zum Teil 

erwerbstätig und zum Teil im Aufgabenbereich tätig sind. In einem solchen 

"gemischten" Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im 

Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ist entsprechend der 

Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen. Ist bei einer Person, die nur zum Teil 

erwerbstätig ist, anzunehmen, dass sie im Zeitpunkt der Prüfung des Rentenanspruchs 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

ohne den Gesundheitsschaden vollzeitlich erwerbstätig wäre, so ist die 

Invaliditätsbemessung ausschliesslich nach den Grundsätzen für Erwerbstätige zu 

bemessen (Art. 27 IVV).

3.2 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, so 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40% auf eine Viertelsrente.

3.3 Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 

261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und 

demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung 

des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Die Rechtsprechung hat es mit dem 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte 

Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung 

aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b). Das im Rahmen des Verwaltungsverfahrens 

eingeholte Gutachten von externen Spezialärzten, welche aufgrund eingehender 

Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht 

erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, 

besitzt bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft, solange nicht konkrete Indizien 

gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb).

3.4 Für die Invaliditätsbemessung im Haushalt stellt der nach Massgabe der 

Verwaltungsweisungen des BSV (Rz 3084 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und 

Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH], Stand 1. Februar 2010) eingeholte 

Abklärungsbericht im Haushalt eine geeignete und im Regelfall genügende Grundlage 

dar.

4.   

bis 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Vorliegend ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall teilweise 

erwerbs- und teilweise im Haushalt tätig wäre. Für die entsprechende Aufteilung hat die 

Beschwerdegegnerin auf die Angaben der Beschwerdeführerin anlässlich der 

Haushaltsabklärung vom 24. April 2007 abgestellt, wonach sie zu 40% einer 

Erwerbstätigkeit nachgehen würde (act. G 6.54-3). In der Replik weist der 

Rechtsvertreter daraufhin, dass sich diese Angabe auf das Jahr 1999 bezogen habe. 

Eine solche Angabe findet sich auch im Abklärungsbericht (act. G 6.54-8). Im Jahr 1999 

war das jüngste Kind erst 5jährig. Ob dieselben Voraussetzungen auch noch im Jahr 

2007 gelten, hat die Beschwerdegegnerin nicht näher geprüft. Im Abklärungsbericht ist 

lediglich für plausibel erachtet worden, dass die Beschwerdeführerin einer 40%igen 

Erwerbstätigkeit nachgehen könnte, nachdem das jüngste Kind mittlerweile 13 Jahre 

alt sei (act. G 6.54-3). Zu prüfen ist indessen, ob die Beschwerdeführerin im 

Gesundheitsfall tatsächlich einem unverändert grossen Teilzeiterwerb nachgehen 

würde, obwohl die Kinder seit der letzten Abklärung acht Jahre älter geworden sind. 

Das wird die Beschwerdegegnerin noch konkret zu prüfen haben.

5.   

5.1 In medizinischer Hinsicht ist zu prüfen, ob das Gutachten vom 20. März/16. Mai 

2008 (act. G 6.80) eine taugliche Grundlage zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin darstellt, was diese bestreitet. Sie macht im Wesentlichen geltend, 

das Gutachten setze sich nicht mit der abweichenden Arbeitsfähigkeitsbeurteilung von 

Dr. A.___ auseinander; es sei weder schlüssig noch nachvollziehbar. Auch Dr. D.___ 

erachte das Gutachten nicht für überzeugend. Die Beschwerdeführerin sei zudem nie 

als Verkäuferin tätig gewesen, wie dies im Gutachten behauptet werde. Auch sei die 

Schwerhörigkeit der Beschwerdeführerin nicht berücksichtigt worden.

5.2 Die Rügen der Beschwerdeführerin sind zumindest teilweise begründet. So trifft es 

insbesondere zu, dass sich die Gutachter nicht mit der in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit 

abweichenden Auffassung von Dr. A.___ auseinandergesetzt haben. Zwar haben sie 

die von Dr. A.___ attestierte Arbeitsfähigkeit (100% seit 20. Mai 2005, davor seit 

10. April 2001 zwischen 50% und 100% schwankend) im Gutachten aufgeführt, doch 

haben sie diese mit keinem Wort gewürdigt. Vielmehr haben sie der 

Beschwerdeführerin in der "bisherigen Tätigkeit" eine Arbeitsfähigkeit von 70% 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

(orthopädisch) bzw. 60% (psychiatrisch) attestiert, ohne die Gründe für die doch 

erheblich von Dr. A.___ abweichende Beurteilung darzulegen bzw. die von diesem 

attestierte Arbeitsfähigkeit kritisch zu hinterfragen. Zwar ist für die 

Invaliditätsbemessung grundsätzlich die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit 

massgebend, doch findet auch diesbezüglich keine Auseinandersetzung mit der 

Einschätzung von Dr. A.___ statt, der in seinen Berichten ausdrücklich ausgeführt 

hatte, es gebe für die Beschwerdeführerin keine adaptierte Tätigkeit, und die 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit damit auf sämtliche Tätigkeiten bezog (vgl. act. G 6.74-3, 6.64-1, 

6.42-4). Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin seit ihrer Heirat im Jahr 1986 stets 

als Hausfrau tätig war und in der Zeit davor unterschiedliche Tätigkeiten ausgeübt hat, 

wobei die Aktenlage diesbezüglich relativ dürftig ist. Insofern haftet der Unterscheidung 

zwischen der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und derjenigen in einer adaptierten 

Tätigkeit etwas Theoretisches an. So gehen die verschiedenen Ärzte denn auch von 

unterschiedlichen "bisherigen Tätigkeiten" aus, nennt Dr. A.___ als angestammte 

Tätigkeit doch die Tätigkeit als Näherin (act. G 6.74-2, 6.64-3, 6.42-3), Dr. C.___ die 

Tätigkeit als Verkäuferin (6.80-7) und Dr. B.___ die Tätigkeit als Hilfsarbeiterin in einer 

Elektronikfirma (act. G 6.80-18).

Stellt man auf die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit ab, lässt das Gutachten 

auch diesbezüglich, wie bereits erwähnt, eine Auseinandersetzung mit der erheblich 

abweichenden Einschätzung von Dr. A.___ vermissen. Auch geht aus dem Gutachten 

nicht hervor, seit wann die attestierte Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit 

besteht. Aufgrund der verschiedenen Operationen, denen sich die Beschwerdeführerin 

unterziehen musste, erscheint es wahrscheinlich, dass zumindest während einer 

gewissen Zeit nach der jeweiligen Operation eine höhere als die attestierte (wenn nicht 

gar eine vollumfängliche) Arbeitsunfähigkeit bestand. Es stellt sich daher die Frage, ob 

für die Zeit vor der Begutachtung auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. A.___ 

abgestellt werden kann und die Gutachter ihre Schätzung lediglich für die Zeit ab der 

Begutachtung gelten lassen wollen. Auch hierzu finden sich im Gutachten keine 

Angaben; in psychiatrischer Hinsicht wird allerdings von einem seit zehn Jahren 

bestehenden Zustand ausgegangen (act. G 6.80-7). In diesem Zusammenhang gilt es 

ausserdem zu bemängeln, dass sich die Gutachter auf die ihnen von der 

Beschwerdegegnerin überlassenen medizinischen Akten beschränkt und keine 

weiteren Unterlagen, insbesondere Operationsberichte, eingeholt haben und insofern 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

nur unvollständig über den medizinischen Sachverhalt dokumentiert waren. Vor diesem 

Hintergrund vermag die gutachterliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nicht zu 

überzeugen, kann sie doch mangels begründender Ausführungen nicht nachvollzogen 

werden. Hinzu kommt, dass sich unter dem Titel "Sind der versicherten Person andere 

Tätigkeiten zumutbar?" keine gesamthafte Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin findet, sondern lediglich die Ergebnisse der einzelnen 

Teilgutachten wiedergegeben werden, ohne dass diese miteinander in Zusammenhang 

gebracht werden. Zwar findet sich unter dem Titel "Wir bitten um Plausibilisierung des 

Abklärungsberichts vom 24.04.2007" eine als "gesamthaft" bezeichnete Beurteilung, 

doch wird dort lediglich festgehalten "In adaptierten Tätigkeiten besteht gesamthaft bei 

voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 70% (Arbeitsunfähigkeit 30%), wobei 

es sich um geistig einfache Tätigkeiten ohne erhöhte psychische Belastung und ohne 

erhöhten Zeitdruck handeln sollte. Aufgrund der vorliegenden depressiven Störung ist 

eine Beeinträchtigung der Schmerzbewältigung und Schmerzverarbeitung 

anzunehmen". Diese "gesamthafte" Beurteilung lässt die körperlichen Einschränkungen 

der Beschwerdeführerin in Bezug auf den Haushalt ausser Acht und vermag daher 

auch aus diesem Grund nicht zu überzeugen. Zwar ist es denkbar, dass die physische 

in der höheren psychischen Arbeitsunfähigkeit aufgeht und nicht zusätzlich zu 

berücksichtigen wäre, doch enthält das Gutachten auch zu dieser Problematik keinerlei 

Ausführungen, weshalb die "gesamthafte" Beurteilung als unzureichend bezeichnet 

werden muss. Unter diesen Umständen vermag das Gutachten den Anforderungen an 

beweiskräftige Gutachten nicht zu genügen.

5.3  Zusammengefasst bleibt damit festzuhalten, dass das Gutachten vom 20. März/ 

16. Mai 2008 keine taugliche Grundlage zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin darstellt. Entgegen deren Auffassung kann hierfür jedoch auch 

nicht auf die Einschätzung der behandelnden Ärzte abgestellt werden. So fehlt es auch 

diesen Berichten an einer nachvollziehbaren Begründung der dort attestierten 

Arbeitsunfähigkeit. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin 

gemäss unbestritten gebliebenem Haushaltsabklärungsbericht im Haushalt "nur" zu 

30.5 % eingeschränkt ist (vgl. act. G 6.54-7), erscheint es nicht überwiegend 

wahrscheinlich, dass sie (in der freien Wirtschaft) zu 100% arbeitsunfähig sein soll.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Entsprechend sind weitere medizinische Abklärungen angezeigt. Die Sache ist hierfür 

an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Sie wird die vollständigen medizinischen 

Vorakten beiziehen und ein neues bidisziplinäres (orthopädisch/psychiatrisch) 

Gutachten einholen müssen, wobei sich dieses auch zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit 

im Zusammenhang mit den verschiedenen Operationen der Beschwerdeführerin 

äussern müssen wird. Ausserdem werden die mit der Neubegutachtung beauftragten 

Experten entscheiden, ob sich zusätzlich eine EFL aufdrängt, um die Anforderungen an 

eine adaptierte Tätigkeit genauer umschreiben zu können (vgl. zur Bedeutung einer EFL 

das Urteil des Bundesgerichts vom 16. Januar 2009, 8C_547/2008 E. 4.2.1).

Bei diesem Verfahrensausgang erübrigt es sich, auf die weiteren Vorbringen der 

Beschwerdeführerin einzugehen.

6.   

6.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Die angefochtene 

Verfügung vom 7. Oktober 2008 ist aufzuheben, und die Sache ist zur weiteren 

Abklärung der Aufteilung von Haushalt und Teilerwerb im Gesundheitsfall und der 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sowie zur neuen Verfügung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

6.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von insgesamt Fr. 600.-- 

erscheint vorliegend als angemessen. Die Rückweisung zur Neubeurteilung gilt 

praxisgemäss als volles Obsiegen (BGE 132 V 235 E. 6.2). Die Beschwerdegegnerin hat 

deshalb die gesamte Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Dementsprechend ist 

der von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- 

zurückzuerstatten.

6.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf 

Ersatz der Parteikosten, die vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen 

werden (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). Der Bedeutung 

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

der Streitsache und dem Aufwand erscheint eine Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.  In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 

7. Oktober 2008 aufgehoben, und die Streitsache wird zur weiteren Abklärung und zu 

anschliessender neuer Verfügung im Sinn der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen.

2.  Die Beschwerdegegnerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der 

Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- 

zurückerstattet.

3.  Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von 

Fr. 3'500.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 16.07.2010
	Art. 28 IVG. Das bidisziplinäre Gutachten setzt sich nicht mit der abweichenden Auffassung des behandelnden Arztes auseinander und lässt eine nachvollziehbare Begründung der attestierten Restarbeitsfähigkeit vermissen. Rückweisung zu weiteren Abklärungen und der Anteile Haushalt und Teilerwerbstätigkeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Juli 2010, IV 2008/462).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T13:35:07+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen