# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5a826ff8-34bd-531f-a2ef-a0cb40ba751f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.01.2014 200 2012 937
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2012-937_2014-01-07.pdf

## Full Text

200 12 937 UV
STC/TSK/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 7. Januar 2014

Verwaltungsrichterin Stirnimann, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Grütter, Verwaltungsrichter Matti
Gerichtsschreiber Tschirren

A.________
vertreten durch B.________ 
Beschwerdeführer

gegen

SUVA 
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 29. August 2012

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Jan. 2014, UV/12/937, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1976 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter resp. Be-
schwerdeführer) war bei der C.________ angestellt und damit, als er am 
25. Februar 2010 beim Umschichten von Spanplatten von einer abrut-
schenden Platte getroffen wurde, bei der Schweizerischen Unfallversiche-
rungsanstalt (nachfolgend SUVA resp. Beschwerdegegnerin) gegen die 
Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versi-
chert (Akten der SUVA [act. II] 2). Nach medizinischen Abklärungen erteilte 
die SUVA mit Schreiben vom 5. Oktober 2010 (act. II 11) Kostengutsprache 
für die ärztliche Behandlung. Am 12. Oktober 2010 wurde der Versicherte 
am linken Knie operiert (act. II 49). 

Am 15. November 2011 wurde der Versicherte erneut am linken Knie ar-
throskopiert (Operationsbericht vom 16. November 2011 [act. II 29]). Bei 
der SUVA wurde mit Schadenmeldung UVG vom 30. November 2011 
(act. II 31) ein Rückfall angemeldet. Mit Verfügung vom 12. Dezember 2011 
(act. II 33) lehnte die SUVA ihre Leistungspflicht für die zweite Operation ab 
und stellte ihre Versicherungsleistungen per 15. November 2011 ein. Auf-
grund der medizinischen Unterlagen bestehe kein sicherer oder wahr-
scheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 25. Fe-
bruar 2010 und der Operation vom 15. November 2011. 

Am 22. Dezember 2011 erhob der Versicherte dagegen Einsprache 
(act. II 35). Der zuständige Krankenversicherer erhob am 10. Januar 2012 
vorsorglich Einsprache (act. II 38) und bestätigte diese mit der definitiven 
Einsprache vom 23. Februar 2012 (act. II 43). Mit Einspracheentscheid 
vom 29. August 2012 (act. II 55) wies die SUVA die Einsprachen ab. 

B.

Hiergegen erhebt der Versicherte, vertreten durch die B.________, mit 
Eingabe vom 1. Oktober 2012 Beschwerde und stellt folgende Rechtsbe-
gehren:

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1. Es sei der Einspracheentscheid vom 29. August 2012 der SUVA aufzuheben und 
es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen auszurichten. 

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. 

Mit Beschwerdeantwort vom 21. Januar 2013 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Am 23. Mai 2013 replizierte der Beschwerdeführer, unter Beilage von wei-
teren ärztlichen Berichten, und hielt an den in der Beschwerde gestellten 
Anträgen fest.

Mit Duplik vom 25. Juli 2013 bestätigte die Beschwerdegegnerin den An-
trag auf Abweisung der Beschwerde und reichte die orthopädische Beurtei-
lung des SUVA-Arztes Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 18. Juli 
2013 (Akten der SUVA [act. IIA] 1) zu den Akten. 

Hierzu reichte der Beschwerdeführer am 12. September 2013 eine Stel-
lungnahme ein. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 

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zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 29. Au-
gust 2012 (act. II 55). Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der Be-
schwerdegegnerin ab dem 15. November 2011.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 [UVG; 
SR 832.20]).

2.2 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die 
eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge-
sundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.3 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1). 

2.4 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 

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nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.5 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitli-
chen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-
cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.6 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 
des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; RKUV 1994 U 206 S. 328 
E. 3b).

2.7 Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer 
vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, 
möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt. Von Spätfol-
gen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer 
Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem völ-

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lig anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c 
S. 296; RKUV 2003 U 487 S. 341 E. 2).

Liegt ein Rückfall oder eine Spätfolge vor, so besteht eine Leistungspflicht 
des Unfallversicherers nur dann, wenn zwischen den erneut geltend ge-
machten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlitte-
nen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusam-
menhang besteht. Dabei kann der Unfallversicherer nicht auf der Anerken-
nung des Kausalzusammenhangs beim Grundfall oder einem früheren 
Rückfall behaftet werden (BGE 118 V 293 E. 2c S. 296; RKUV 1994 U 206 
S. 327 E. 2 und S. 328 E. 3b). Vielmehr obliegt es dem Leistungsanspre-
cher, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen 
dem als Rückfall oder Spätfolge postulierten Beschwerdebild und dem Un-
fall nachzuweisen. Nur wenn die Unfallkausalität mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit erstellt ist, entsteht eine erneute Leistungspflicht des Unfall-
versicherers (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 26. September 
2008, 8C_102/2008, E. 2.2). Je grösser der zeitliche Abstand zwischen 
dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, 
desto strengere Anforderungen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des 
natürlichen Kausalzusammenhanges zu stellen (RKUV 1997 U 275 S. 191 
E. 1c).

2.8 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen deckt sich die 
adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die 
Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 134 V 
109 E. 2.1 S. 112; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

3.

3.1 Aufgrund der Akten ist vorliegend erstellt und durch die Parteien 
nicht bestritten, dass sich am 25. Februar 2010 ein Unfall im Sinne des 
Art. 4 ATSG ereignet hat (act. II 9, 11). Die Beschwerdegegnerin hat denn 
auch die Kostengutsprache für die ärztliche Behandlung erteilt (vgl. 
act. II 11) und die Kosten übernommen. Umstritten ist vorliegend, ob der 
Beschwerdeführer über den 15. November 2011 hinaus Anspruch auf 

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Übernahme der Heilbehandlungskosten durch die Beschwerdegegnerin hat 
(vgl. act. II 33). 

3.2 In medizinischer Hinsicht ist den Akten im Wesentlichen das Fol-
gende zu entnehmen:

3.2.1 Dr. med. E.________, Facharzt für Radiologie FMH, führte am 
14. Juni 2010 eine Magnetresonanztomographie (MRT) am linken Kniege-
lenk durch. Im entsprechenden Bericht (act. II 30) legte er dar, dass eine 
kleine Ödemzone anteromedial im Tibiakopf sowie eine leichte Zerrung des 
medialen Bandapparates beständen. Sichere Hinweise auf eine Rissbil-
dung im Innenmeniskus fehlten, es fänden sich lediglich leichte mukoide 
Degenerationszeichen und eine kleine Plica mediopatellaris mit unklarer 
Signifikanz. 

3.2.2 Der Hausarzt Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, diagnostizierte im UVG-Arztzeugnis vom 24. September 
2010 (act. II 9) einen unklaren Schmerz anteromedial Knie links und als 
Differentialdiagnose kämen eine Vorderhornläsion, eine Plica und/oder ein 
Flake in Frage. Klinisch initial habe eine Adduktorenzerrung und eine Zer-
rung des medialen Kollateralbandes des linken Knies bestanden. Währen-
dem die genannten Läsionen zeitgerecht abgeheilt seien, persistierten be-
lastungsabhängige anteromediale Knieschmerzen. Der Beschwerdeführer 
berichte bei der Extension über ein schmerzhaftes Einklemmen im antero-
medialen Kompartiment des linken Knies. Die Physiotherapie habe kaum 
Linderung gebracht. In der MRT von Mitte Juni hätten sich noch eine leich-
te Zerrung des medialen Bandapparates sowie eine kleine Plica mediapa-
tellaris mit unklarer Signifikanz gezeigt. Der Meniskus sei intakt. Ab dem 
25. Februar 2010 habe eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden.

3.2.3 Nach der Operation vom 12. Oktober 2010 diagnostizierte der Ope-
rateur Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, im Operationsbericht vom 
15. Oktober 2010 (act. II 49) eine derbe Plica parapatellaris medialis links 
und einen Knorpelschaden Grad III retropatellär medial links. Die Plica sei 
schrittweise reseziert worden. Die Trochlea sowie das mediale und laterale 
Kompartiment seien unauffällig.

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3.2.4 Dr. med. G.________ stellte im Verlaufsbericht vom 24. Januar 
2011 (act. II 18) femoropatelläre Restschmerzen fest. Das Knie sei voll 
beweglich, es sei kein Erguss feststellbar und die Muskulatur sei gut. Vor-
läufig könne die Behandlung abgeschlossen werden. 

3.2.5 Im Verlaufsbericht vom 16. Mai 2011 (act. II 23) diagnostizierte 
Dr. med. G.________ Schmerzen medial, femoropatellär und parapatellär 
medial links sowie Schmerzen bei Be- und Entlastung am linken Knie. An-
sonsten sei das Knie aber reizfrei und ohne Erguss. 

3.2.6 Dr. med. H.________, Facharzt für Radiologie FMH, stellte im Be-
richt zur MRT-Untersuchung vom 20. Mai 2011 (act. II 24) intakte Kollate-
ralbänder und ein degenerativ verändertes mediales Meniskushinterhorn 
fest. Im Übrigen beständen eine regelrechte Darstellung des medialen und 
lateralen Meniskus, kontinuitätserhaltene Kreuzbänder, teils deutliche 
Knorpelläsionen, vor allem der ventralen lateralen Tibia, sowie leicht- bis 
mässiggradige Knorpelverschmälerungen der medialen Patella bei Status 
nach medialer Plica. Die übrigen ossären Verhältnisse seien intakt. Zudem 
sei eine sehr kleine Bakercyste bei wenig vermehrter Kniegelenkflüssigkeit 
vorhanden. 

3.2.7 Im Verlaufsbericht vom 6. Juni 2011 (act. II 25) empfahl 
Dr. med. G.________ mit Hinweis die MRT-Untersuchung vom 
20. Mai 2011 eine nochmalige Kontrollarthroskopie links und eine valgisie-
rende Osteotomie medial aufklappen mit Tomofixplatte. Je nach Arthrosko-
piebefund sei allenfalls eine Mikrofrakturierung nötig. 

3.2.8 Dr. med. G.________ diagnostizierte im Operationsbericht vom 
16. November 2011 (act. II 29) einen posttraumatischen Knorpelschaden 
Grad IV mediales Tibiaplateau links und einen Zustand nach KAS Flakebri-
dement und Plicaspaltung medial links im Oktober 2010. 

3.2.9 Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. I.________, Facharzt für Orthopädi-
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, nahm 
mit Beurteilung vom 2. März 2012 (act. II 51) Stellung zum medizinischen 
Sachverhalt. In der MRT vom 14. Juni 2010, gut vier Monate nach dem 
Unfall vom 25. Februar 2010, sei eine Plica mediopatellaris zu erkennen. 
Dies sei eine unfallfremde, vorbestehende Normvariante der Anatomie. 

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Eine sichere unfallbedingte Läsion finde sich nicht. Bei der Operation acht 
Monate nach dem Unfallereignis sei neben der unfallfremden Plica parapa-
tellaris ein retropatellärer Knorpelschaden behandelt worden. Dieser sei in 
der MRT vom 14. Juni 2010 nicht beschrieben und könne somit nicht beim 
Unfall vom 25. Februar 2010 entstanden sein. Die bei der zweiten Operati-
on vom 15. November 2011 behandelte Pathologie im medialen Kniekom-
partiment sei bei der ersten Operation durch den gleichen Operateur am 
12. Oktober 2010 nicht vorgefunden worden. Er habe im Gegenteil im da-
zugehörigen Operationsbericht geschrieben, dass das mediale und laterale 
Kompartiment unauffällig seien. Die bei der zweiten Operation vom 15. No-
vember 2011 behandelte Pathologie könne somit unmöglich beim Unfall 
vom 25. Februar 2010 entstanden sein, da sie weder bei der MRT vom 
14. Juni 2010 noch bei der Erstoperation vom 12. Oktober 2010 vorhanden 
gewesen sei. 

3.2.10 Mit Schreiben vom 6. Mai 2013 (Akten [act. I] 4 des Beschwerdefüh-
rers) nahm der Operateur Stellung zur Beurteilung des Kreisarztes. Die 
Knorpelausdünnung am medialen Tibiaplateau und Kondylenbereich sei 
anlässlich der ersten Arthroskopie vom 12. Oktober 2010 nicht nachweis-
bar gewesen. Die Operation vom 15. November 2011 sei daher eher nicht 
unfallbedingt, während die erste Operation vom 12. Oktober 2010 überwie-
gend auf Unfallfolgen zurückzuführen sei. Zwischen den Beschwerden ab 
Mai 2011 und dem Unfallereignis vom 25. Februar 2010 beständen jedoch 
eindeutige Brückensymptome, insbesondere femoropatelläre Knieschmer-
zen. Die Operation vom 15. November 2011 habe nun eine Beschwerde-
freiheit gebracht. 

3.2.11 Der SUVA-Arzt Dr. med. D.________ legte in der orthopädischen 
Beurteilung vom 18. Juli 2013 (act. IIA 1) dar, dass die anlässlich der ers-
ten arthroskopischen Operation am 12. Oktober 2010 behandelten Be-
schwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit - mindestens teilweise - 
auf den Unfall vom 25. Februar 2010 zurückzuführen seien. Der Beschwer-
deführer habe ab dem 4. November 2010 wieder voll gearbeitet und mit 
Behandlungsabschluss am 24. Januar 2011 sei der status quo sine wieder 
erreicht gewesen. Es habe sich um eine vorübergehende Verschlimmerung 
von Vorzuständen gehandelt. Die Unfallfolgen seien bei Behandlungsab-

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schluss am 24. Januar 2011 klinisch abgeheilt und der Vorzustand wieder 
erreicht gewesen. Die Wiederaufnahme der Behandlung am 16. Mai 2011, 
die Operation am 15. November 2011 und die weiteren Massnahmen seien 
überwiegend wahrscheinlich nicht mehr Folgen des Ereignisses vom 
25. Februar 2010. Die Signaländerungen im Bereich der distalen Ödembil-
dung (am Ort der Prellung) resp. in der medialen Kapsel-Band-Zone (Zei-
chen der Zerrung) seien praktisch verschwunden bzw. hätten sich wieder 
normalisiert. Die zunehmenden Knorpelunregelmässigkeiten am Femur-
condylus und dem Tibiaplateau seien deutliche Hinweise, dass die Arthro-
se, also der Vorzustand, fortschreite. Dagegen seien die Folgen der Kontu-
sion/Distorsion fast vollständig abgeklungen. Die geschilderten Schmerzen 
bei Be- und Entlastung bei der Behandlung vom 16. Mai 2011 seien klare 
Hinweise auf die femorotibiale Arthrose. Der Operateur habe mit der ar-
throskopischen Mikrofrakturierung des medialen Tibiaplateaus und der Kor-
rektur der Beinstellung mittels Osteotomie nicht die Folgen des Unfallereig-
nisses sondern die Arthrose behandelt. Die Wiederaufnahme der Behand-
lung am 16. Mai 2011, die Operation am 15. November 2011 und die weite-
ren Massnahmen seien überwiegend wahrscheinlich nicht mehr Folgen des 
Ereignisses vom 25. Februar 2010, sondern der Vorzustände. 

3.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-

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gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 232 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a 
S. 352). 

3.4 Am 12. Dezember 2011 verfügte die Beschwerdegegnerin die Leis-
tungseinstellung per 15. November 2011 (act. II 33), womit die fragliche 
Kausalität unter dem Aspekt Grundfall zu prüfen wäre. Dem Einspra-
cheentscheid vom 29. August 2012 ist hingegen zu entnehmen, dass die 
Beschwerdegegnerin von einem Fallabschluss per Januar 2011 ausgeht, 
was dazu führen würde, dass die Beschwerden als Rückfall zu prüfen 
wären (act. II 55).

3.4.1 Der Fallabschluss hat in Form einer Verfügung zu erfolgen, wenn 
und solange die (weitere) Erbringung erheblicher Leistungen zur Diskussi-
on steht (BGE 132 V 412 E. 4 S. 417; Art. 124 der Verordnung über die 
Unfallversicherung vom 20. Dezember 1982 [UVV; SR 832.202]). Erlässt 
der Versicherer stattdessen nur ein einfaches Schreiben, erlangt dieses in 
der Regel jedenfalls dann rechtliche Verbindlichkeit, wenn die versicherte 
Person nicht innerhalb eines Jahres Einwände erhebt (BGE 134 V 145). 
Standen zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Leistungen mehr zur Dis-
kussion, kann ein Rückfall auch vorliegen, ohne dass der versicherten Per-
son mitgeteilt wurde, der Versicherer schliesse den Fall ab und stelle seine 
Leistungen ein. In dieser Konstellation ist entscheidend, ob zum damaligen 
Zeitpunkt davon ausgegangen werden konnte, es werde keine Behand-
lungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit mehr auftreten. Dies ist im 
Rahmen einer ex-ante-Betrachtung unter Berücksichtigung der konkreten 
Umstände zu beurteilen. Dabei kommt der Art der Verletzung und dem bis-
herigen Verlauf eine entscheidende Rolle zu: Lag ein vergleichsweise 
harmloser Unfall mit günstigem Heilungsverlauf vor, welcher nur während 
relativ kurzer Zeit einen Anspruch auf Leistungen begründete, wird tenden-
ziell eher von einem stillschweigend erfolgten Abschluss auszugehen sein 
als nach einem kompliziert verlaufenen Heilungsprozess. Andererseits ist 
der Leistungsanspruch unter dem Aspekt des Grundfalles und nicht unter 
demjenigen eines Rückfalles zu prüfen, wenn die versicherte Person 

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während der leistungsfreien Zeit weiterhin an den nach dem Unfall aufge-
tretenen Beschwerden gelitten hat bzw. wenn Brückensymptome gegeben 
sind, die das Geschehen über das betreffende Intervall hinweg als Einheit 
kenn-zeichnen (Entscheid des BGer vom 17. Dezember 2008, 
8C_185/2008, E. 4.3 mit Hinweisen).

3.4.2 Vorliegend handelt es sich nicht um ein besonders schweres Unfal-
lereignis, der Behandlungsverlauf war gut, der Beschwerdeführer war be-
reits am 4. November 2010, also weniger als einen Monat nach der Opera-
tion vom 12. Oktober 2010, wieder voll arbeitsfähig (act. II 20). Die vom 
Operateur in der Stellungnahme vom 6. Mai 2013 (act. I 4) vorgebrachten - 
angeblich eindeutigen - Brückensymptome (Knieschmerzen) vermögen 
keine solchen im Sinne der Rechtsprechung darzustellen. Denn bei Be-
schwerden, welche - wie hier - weder zu einer anhaltenden Behandlungs-
bedürftigkeit noch zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt haben, kann nicht von 
für die Annahme einer Unfallkausalität genügenden Brückensymptomen 
ausgegangen werden (Entscheid des Entscheid des Eidgenössischen Ver-
sicherungsgerichts [EVG; heute BGer] vom 21. Oktober 2001, U 458/00, 
E. 4). Die geltend gemachten Kniebeschwerden können somit nicht als 
Brückensymptome gelten, die für das Bestehen der Kausalität beweiskräf-
tig sind (vgl. Entscheid des EVG vom 14. November 2004, U 130/04, 
E. 5.2). Vorliegend ist per Januar 2011 von einem stillschweigenden 
Fallabschluss durch die Beschwerdegegnerin auszugehen, durfte sie 
dannzumal doch ohne Weiteres davon ausgehen, dass keine Behand-
lungsbedürftigkeit (vgl. act. II 18) oder Arbeitsunfähigkeit mehr auftreten 
werde (vgl. E. 3.4.1 hiervor). Die ab Mai 2011 geltend gemachten Be-
schwerden (Rückfallmeldung vom 30. November 2011 [act. II 31]) sind 
dementsprechend als Rückfall auf ihren natürlichen und adäquaten Kausa-
lzusammenhang zum Unfallereignis vom 25. Februar 2010 zu prüfen. Da-
bei hat der leistungsansprechende Beschwerdeführer die Unfallkausalität 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen (vgl. E. 2.7 hiervor).

3.5 Der Bericht des SUVA-Arztes vom 18. Juli 2013 (act. IIA 1) erfüllt 
die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Beweiswert eines 
medizinischen Berichts gestellten Anforderungen (vgl. E. 3.3 hiervor) und 
überzeugt. Anamnese und Verlauf sind ausführlich in den Akten dokumen-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Jan. 2014, UV/12/937, Seite 13

tiert, der Bericht ist schlüssig, nachvollziehbar begründet sowie in sich wi-
derspruchsfrei und es bestehen keine Indizien gegen seine Zuverlässigkeit 
(BGE 125 V 351 E. 3 b ee S. 353 f.). Dass der SUVA-Arzt den Beschwer-
deführer nicht persönlich untersucht hat, schadet nicht. Denn Aktenberichte 
sind nicht zu beanstanden, wenn die Akten ein vollständiges Bild über 
Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten 
unbestritten sind. Der Untersuchungsbefund muss lückenlos vorliegen. Der 
Experte muss sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein gesamthaft 
lückenloses Bild der Situation machen können (RKUV 2006 U 578 S. 175 
E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b). Diese Voraussetzungen sind hier gege-
ben. Sodann lässt die Tatsache allein, dass der SUVA-Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, nicht schon auf man-
gelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen (SVR 2008 IV Nr. 22 
S. 70 E. 2.4). Besondere Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar-
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen, sind 
auch bei Anlegung eines strengen Massstabes an die Unparteilichkeit der 
Beurteilung nicht ersichtlich und werden vom Beschwerdeführer auch nicht 
geltend gemacht (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354). Entscheidend ist, dass 
der SUVA-Arzt aufgrund der Akten und der MRI-Bilder in schlüssiger und 
nachvollziehbarer Weise und übereinstimmend mit dem Bericht des SUVA-
Kreisarztes (act. II 51) darlegt, dass die Wiederaufnahme der Behandlung 
am 16. Mai 2011, die Operation am 15. November 2011 und die weiteren 
Massnahmen überwiegend wahrscheinlich nicht mehr Folgen des Ereignis-
ses vom 25. Februar 2010, sondern der fortschreitenden Arthrose (vgl. 
act. IIA 1) resp. der (krankhaften) Vorzustände (vgl. act. II 24) sind. Die 
Stellungnahme des Operateurs vom 6. Mai 2013 (act. I 4), wonach die 
Operation vom 15. November 2011 unwahrscheinlich auf Unfallfolgen 
zurückzuführen sei, unterstützt die Schlüssigkeit der Ausführungen des 
SUVA-Arztes zusätzlich. 

3.6 Aus den vorstehenden Ausführungen erhellt, dass ein natürlicher 
Kausalzusammenhang zwischen den persistierenden Kniebeschwerden 
des Beschwerdeführers und dem Unfallereignis vom 25. Februar 2010 
nicht überwiegend wahrscheinlich ist; diese sind vielmehr auf degenerative 
Vorzustände zurückzuführen. Die Beschwerdegegnerin hat die hier zur 
Diskussion stehende Leistungspflicht somit zu Recht verneint (act. II 33 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Jan. 2014, UV/12/937, Seite 14

resp. 55). Weitere medizinische Abklärungen erübrigen sich (antizipierte 
Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d S. 162). 

3.7 Selbst wenn zugunsten des Beschwerdeführers von sogenannten 
Brückensymptomen während der leistungsfreien Zeit ausgegangen würde 
(vgl. E. 3.4 hiervor), die streitige Leistungspflicht mithin unter dem Titel 
"Grundfall" zu prüfen wäre, änderte sich am Ausgang des vorliegenden 
Verfahrens nichts. Aufgrund der schlüssigen und überzeugenden Aus-
führungen des SUVA-Arztes (vgl. E. 3.5 hiervor) wäre auch diesfalls davon 
auszugehen, dass die Unfallfolgen am 24. Januar 2011 klinisch abgeheilt 
waren und der Vorzustand resp. der Status quo sine (Zustand, wie er sich 
nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 
auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte; vgl. E. 2.6 hiervor) 
erreicht war, mithin die kausale Bedeutung von unfallbedingten Ursachen 
der Kniebeschwerden dahingefallen ist. Somit wäre die Leistungspflicht der 
Beschwerdegegnerin so oder so entfallen (vgl. SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 
E. 3.2; RKUV 1994 U 206 S. 328 E. 3b).

4.

Nach dem Dargelegten erweist sich der Einspracheentscheid vom 29. Au-
gust 2012 (act. II 55) als rechtmässig. Die Beschwerde ist unbegründet und 
deshalb abzuweisen. 

5.

5.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG). 

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Jan. 2014, UV/12/937, Seite 15

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- SUVA 
- Bundesamt für Gesundheit 

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.