# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d5df18e-c0b6-5dcc-828e-51bcde46e174
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-24
**Language:** de
**Title:** Aargau Spezialverwaltungsgericht Steuern 24.06.2021 3-RV.2021.53
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_SVWG_002_3-RV-2021-53_2021-06-24.pdf

## Full Text

Spezialverwaltungsgericht 

Steuern 

 

3-RV.2021.53       
P 109 
 

 

 

 

Beschluss vom 24. Juni 2021 
 
 
 

Besetzung  Präsident Heuscher  

Richter Lämmli  

Richter Hess  

Gerichtsschreiberin Bernhard          

 

 

 
 

   

Rekurrentin   A._____ AG  

 

vertreten durch Candar Treuhand, Dürrenbergstrasse 47, 4632 Trimbach    

    

 

 
 
 

Gegenstand  Einspracheentscheid des Steueramtes des Kantons Aargau, 

Sektion juristische Personen, vom 11. März 2021 

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern 2017 und 

direkte Bundessteuer 2017 

 

  

 - 2 - 

 

 

 
   

Das Gericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Mit Schreiben vom 11. April 2021 hat die A. AG gegen den Ein-

spracheentscheid des Kantonalen Steueramtes, Sektion juristische Perso-

nen, vom 11. März 2021 Rekurs und Beschwerde erheben lassen. 

 

2. 

Mit Verfügung vom 15. April 2021 wurde die A. AG ersucht, innert 14 Tagen 

einen Kostenvorschuss von CHF 1'000.00 zu bezahlen. Der Kosten-

vorschuss wurde nicht bezahlt. 

 

3. 

Mit letzter Mahnung vom 11. Mai 2021 wurde die A. AG nochmals 

aufgefordert, den Kostenvorschuss von CHF 1'000.00 zu bezahlen mit dem 

Hinweis, dass bei unbenütztem Ablauf der Frist auf den Rekurs bzw. die 

Beschwerde nicht eingetreten werde. 

 

4. 

Das Schreiben mit der letzten Mahnung wurde am 12. Mai 2021 zugestellt. 

Die nicht erstreckbare Mahnfrist von 10 Tagen begann am 13. Mai 2021 zu 

laufen und endete in Berücksichtigung des Fristenlaufens an Samstagen 

und Sonntagen sowie Feiertagen (Pfingstmontag), am Dienstag, 25. Mai 

2021. 

 

5. 

Die Vertreterin der A. AG erkundigte sich telefonisch über den Fristenlauf 

betreffend letzter Mahnung. Telefonisch und mit E-Mail vom 21. Mai 2021 

wurde der Vertreterin mitgeteilt, dass der Kostenvorschuss bis zum 25. Mai 

2021 bezahlt werden müsse, ansonsten auf Rekurs und Beschwerde nicht 

eingetreten werden könne. 

 

6. 

Da innert der letzten Frist keine Zahlung einging, ist auf Rekurs und Be-

schwerde androhungsgemäss nicht einzutreten. 

 

7. 

Da kein Sachentscheid gefällt werden muss, können die Verfahrenskosten 

reduziert werden. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet (§ 189 

Abs. 2 des Steuergesetzes vom 15. Dezember 1998; Art. 144 Abs. 4 des 

Gesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990).  

 

  

 - 3 - 

 

 

 
   

Das Gericht beschliesst: 

 

1. 

Auf Rekurs und Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2.  

Die Rekurrentin/Beschwerdeführerin hat die Verfahrenskosten, bestehend 

aus einer Staatsgebühr von CHF 100.00, der Kanzleigebühr von 

CHF 50.00 und den Auslagen von CHF 100.00, zusammen CHF 250.00, 

zu bezahlen. 

 

3. 

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

 

 
 

   

Zustellung an: 

die Vertreterin der Rekurrentin/Beschwerdeführerin (2) 

das Kantonale Steueramt  

die Eidgenössische Steuerverwaltung 

 

 

 
 

   

Rechtsmittelbelehrungen 

 

Kantons- und Gemeindesteuern 

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung mit Be-

schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau angefochten 

werden. Die Beschwerde ist in doppelter Ausfertigung beim Spezialver-

waltungsgericht, Laurenzenvorstadt 9, 5001 Aarau, einzureichen. Die 

Frist steht still vom 7. Tag vor bis und mit dem 7. Tag nach Ostern, vom 

15. Juli bis und mit 15. August und vom 18. Dezember bis und mit dem 

2. Januar. Die unterzeichnete Beschwerdeschrift muss einen Antrag, wie 

der Entscheid zu ändern sei, sowie eine Begründung enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und als Beweismittel angerufene Urkunden sind beizu-

legen (§§ 28 und 43 f. des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 

4. Dezember 2007 [VRPG] in Verbindung mit Art. 145 Abs. 1 der Schwei-

zerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 [ZPO]; §§ 187, 

196 und 198 des Steuergesetzes vom 15. Dezember 1998 [StG]). 

 

 

  

 - 4 - 

 

 

 

Direkte Bundessteuer 

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung mit Be-

schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau angefochten 

werden. Die Beschwerde ist in doppelter Ausfertigung beim Spezialver-

waltungsgericht, Laurenzenvorstadt 9, 5001 Aarau, einzureichen. Die 

unterzeichnete Beschwerdeschrift muss einen Antrag, wie der Entscheid 

zu ändern sei, sowie eine Begründung enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und als Beweismittel angerufene Urkunden sind beizulegen (§§ 28 

und 43 f. des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 4. Dezem-

ber 2007 [VRPG]). 

 

 
   

Aarau, 24. Juni 2021 

 

Spezialverwaltungsgericht 

Steuern 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Heuscher Bernhard