# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fe20c9db-d750-5c70-a0ff-2a1aa82a5c5c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 06.10.2025 PS250301
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250301_2025-10-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250301-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 6. Oktober 2025

in Sachen

A._____ GmbH,
Schuldnerin und Beschwerdeführerin,

gegen

B._____, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 
Zürich vom 16. September 2025 (EK251801)

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Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.2024 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Han-

delsregistereintrag bezweckt sie die Erbringung sämtlicher Dienstleistungen in 

den Bereichen … (act. 5). 

1.2. Mit Urteil vom 16. September 2025 eröffnete das Konkursgericht des Be-

zirksgerichts Zürich (fortan Vorinstanz) den Konkurs über die Schuldnerin für fol-

gende Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gläubigerin; 

act. 11/8 = act. 10 S. 1, act. 6):

Grundforderung 2'129.40CHF            

Zins 5% seit dem 07.03.2025 bis 
16.09.2025

56.30CHF                 

19.50CHF                 

40.00CHF                 

Betreibungskosten 148.00CHF               

Total 2'393.20CHF            

1.3. Gegen das vorinstanzliche Urteil vom 16. September 2025 erhob die 

Schuldnerin am 24. September 2025 (überbracht) rechtzeitig Beschwerde beim 

Obergericht des Kantons Zürich (act. 2; zur Rechtzeitigkeit: act. 11/11). Mit Verfü-

gung vom 25. September 2025 wurde der Beschwerde gegen die Konkurseröff-

nung einstweilen die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Die Schuldnerin wurde 

zudem darauf hingewiesen, dass sie ihre Beschwerde noch bis zum Ablauf der 

Rechtsmittelfrist ergänzen könne (act. 8). Am 29. September 2025 reichte die 

Schuldnerin rechtzeitig weitere Beilagen zur Beschwerde ein (act. 11/11 und 

Art. 142 Abs. 3 ZPO; act. 12/1-5). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen 

(act. 11/1-11). Die Sache erweist sich als spruchreif.

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2.

2.1. Gemäss Art. 174 SchKG kann ein Entscheid des Konkursgerichts innert 

zehn Tagen mit Beschwerde nach ZPO angefochten werden, wobei die Parteien 

neue Tatsachen geltend machen können, wenn diese vor dem erstinstanzlichen 

Entscheid eingetreten sind (Abs. 1). Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die 

Konkurseröffnung im Beschwerdeverfahren überdies aufgehoben werden, wenn 

die Schuldnerin mit der Einlegung des Rechtsmittels ihre Zahlungsfähigkeit glaub-

haft macht und durch Urkunden einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurs-

hinderungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) nachweist.

2.2. Die Schuldnerin hat am 24. September 2025 für die Hinterlegung der Kon-

kursforderung samt Zinsen und Kosten Fr. 2'393.20 sowie für die Kosten des 

obergerichtlichen Beschwerdeverfahrens Fr. 750.00 bei der Obergerichtskasse 

einbezahlt (act. 7/1-2). Im Weiteren hat sie mit Zahlung vom 24. September 2025 

beim Konkursamt Oerlikon-Zürich zur Deckung der Kosten des Konkursverfah-

rens und des Konkursgerichts Fr. 1'500.00 hinterlegt (act. 4/1-2).

Das Vorliegen des Konkursaufhebungsgrundes der Hinterlegung nach Art. 174 

Abs. 2 Ziff. 2 SchKG ist somit belegt.

2.3.1. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldne-

rin überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 

SchKG). Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, in nä-

herer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die beste-

henden Schulden (praxisgemäss innert längstens zweier Jahre; vgl. statt vieler 

OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014, E. 2.2) abzutragen. Bloss vorüberge-

hende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch nicht als zahlungs-

unfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für 

eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und die Schuldnerin 

deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Die Beurteilung der 

Zahlungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten einer 

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Konkursitin gewonnenen Gesamteindruck (zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 

vom 10. Juli 2012 E. 2.3; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3).

2.3.2. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere das Betreibungsregister. Der von der 

Schuldnerin eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes Zü-

rich 11 vom 24. September 2025 weist – ohne die Konkursforderung – drei Betrei-

bungen seit Dezember 2024 aus (act. 4/5). Alle drei Betreibungen tragen den 

Code "Z" für bezahlt an das Betreibungsamt (act. 4/5-8). Es liegen damit keine of-

fenen Betreibungsschulden mehr vor. 

2.3.3. Die Schuldnerin führt aus, ihre Zahlungsschwierigkeiten seien nur vor-

übergehenden Natur gewesen (act. 2). Weitere schriftliche Ausführungen macht 

sie nicht. Aus den von der Schuldnerin eingereichten Belegen geht hervor, dass 

sie am 30. Juli 2025 eine Akontorechnung über Fr. 12'972.00 an die C._____ und 

am 18. August 2025 eine Rechnung von Fr. 2'869.40 an die D._____ AG gestellt 

hatte. Beide Rechnungen wurden beglichen (act. 12/2-3). Die Schuldnerin belegt 

weiter, dass sie am 29. August 2025 eine Rechnung an die E._____ AG über 

Fr. 6'091.45 und am 11. September 2025 eine erneute Akontorechnung über 

Fr. 27'025.00 an die C._____ stellte. Beide Rechnungen sind zahlbar innert 30 

Tagen (act. 4/3-4). Aus den eingereichten Lohnabrechnungen für September 

2025 ergibt sich, dass die Schuldnerin zwei Angestellte beschäftigt, welche einen 

Lohn von zusammen Fr. 9'807.00 im Monat erhalten. Die Löhne wurden von der 

Schuldnerin im August 2025 bezahlt (act. 12/1). Aus dem von der Schuldnerin 

vorgelegten Kontoauszug ist weiter ersichtlich, dass sie mit Dauerauftrag wieder-

holt Fr. 400.00 an F._____ bezahlte. Der Zweck der Zahlungen ist nicht ersichtlich 

(act. 12/4-5). Der Saldo des Geschäftskontos der Schuldnerin belief sich per Ende 

November 2024 auf Fr. 19'250.84. Per 22. September 2025 beläuft sich der Kon-

tosaldo der Schuldnerin auf Fr. 9'245.38 (act. 12/4 und act. 4/9).

2.3.4. Zunächst ist festzuhalten, dass Belege, wie etwa ein Jahresabschluss, ein 

Zwischenabschluss und eine Steuererklärung sowie Steuerrechnungen fehlen. 

Die Schuldnerin wurde aber auch erst anfangs 2024 im Handelsregister eingetra-

gen. Es könnte damit sein, dass die Belege der Schuldnerin noch nicht vorliegen. 

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Der Geschäftsgang der Schuldnerin im Jahr 2024 bleibt damit aber im Dunkeln, 

was Rückschlüsse auf den künftigen Geschäftsgang nicht ermöglicht und damit 

die Prüfung der Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin erschwert. Weder dargelegt 

worden noch ersichtlich ist zudem, welche durchschnittlichen Einkünfte die 

Schuldnerin erzielt und welche laufenden Verbindlichkeiten diesen gegenüberste-

hen. Die Löhne scheint die Schuldnerin zu bezahlen und auch der Betreibungsre-

gisterauszug zeichnet kein Bild von ernsthaften finanziellen Engpässen bzw. an-

haltenden Zahlungsschwierigkeiten. Alle gegen die Schuldnerin angehobenen Be-

treibungen konnte sie durch Bezahlung erledigen. Es bestehen keine offenen Be-

treibungen mehr gegen sie. Zugunsten der Schuldnerin ist zudem zu berücksichti-

gen, dass sie in der Lage war, innert kurzer Zeit neben den offenen Betreibungs-

schulden von insgesamt Fr. 10'821.70 (inklusive der Konkursforderung) noch 

Fr. 1'500.00 an das Konkursamt Oerlikon-Zürich zu bezahlen und Fr. 750.00 für 

die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu leisten (act. 4/1-2, act. 4/6-8, act.7/1-2). 

Auf dem Geschäftskonto der Schuldnerin befindet sich schliesslich ein gewisses 

Mass an Liquidität. Aufgrund der gestellten Rechnungen sind bestehende resp. 

laufende Aufträge glaubhaft gemacht, aus welchen künftige Mittelzugänge zu er-

warten sind. 

Die Schuldnerin legte ihre finanzielle Lage zwar nicht lückenlos dar, im Rahmen 

einer Gesamtbetrachtung ist jedoch davon auszugehen, dass gerade noch genü-

gend objektive Anhaltspunkte für die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin bestehen; 

diese erweist sich damit als glaubhaft im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG. 

2.4. Das Gesagte führt zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des 

am 16. September 2025 über die Schuldnerin eröffneten Konkurses.

3.

Obschon die Beschwerde gutgeheissen wird, sind die Gerichtsgebühren beider 

Instanzen der Schuldnerin aufzuerlegen, weil sie das Verfahren durch ihre Zah-

lungssäumnis verursacht hat. Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen.

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Es wird erkannt:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich vom 16. September 2025 aufge-

hoben. Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 400.00 wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

3. Das Konkursamt Oerlikon-Zürich wird angewiesen, von dem bei ihm einbe-

zahlten Totalbetrag von Fr. 2'900.00 (Fr. 1'500.00 Zahlung der Schuldnerin 

sowie Fr. 1'400.00 Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleis-

teten Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.00 und der Schuldnerin einen 

nach Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zü-

rich (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt 

Oerlikon-Zürich, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des 

Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Zürich 11, je gegen Empfangs-

schein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

versandt am:
6. Oktober 2025