# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c008a531-cd4c-5d32-907c-6632dd7dad51
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** UE240207-O4
**Docket/Reference:** UE240207-O4
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/UE240207-O4.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer  

Geschäfts-Nr.: UE240207-O/U/REA>SBA

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. D. Oehninger, Präsident, die Oberrichterinnen 

lic. iur. C. Gerwig und lic. iur. K. Eichenberger sowie Gerichtsschrei-

berin lic. iur. Ch. Negri 

Beschluss vom 16. Januar 2025

A._____,

Beschwerdeführer

in Sachen

gegen

1.

2.

Unbekannt, 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, 

Beschwerdegegner

betreffend Nichtanhandnahme 

Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-

schaft Zürich-Limmat vom 4. Juni 2024, A-1/2024/10022248

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Erwägungen:

I.

1. Mit Verfügung vom 4. Juni 2024 nahm die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 

(nachfolgend: Staatsanwaltschaft) eine Strafuntersuchung gegen Unbekannt be-

treffend Beschimpfung etc. zum Nachteil von A._____ (nachfolgend: Beschwerde-

führer) nicht an die Hand (Urk. 3/1).

2.

Hiergegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 17. Juni 2024 in-

nert Frist Beschwerde und stellte folgende Anträge (Urk. 2 S. 2):

"-

 -

 -

Die Nichtanhandnahme sei aufzuheben.

Die Strafuntersuchung sei unverzüglich zu eröffnen.

Die Kosten seien auf die Staatskasse zu nehmen."

3.

Innert der mit Verfügung vom 27. Juni 2024 angesetzten Frist leistete der 

Beschwerdeführer eine Prozesskaution von Fr. 1'800.– (Urk. 5, Urk. 7). Mit Verfü-

gung vom 25. Juli 2024 wurde der Staatsanwaltschaft Frist zur Stellungnahme an-

gesetzt (Urk. 8). Diese liess sich am 26. Juli 2024 vernehmen und beantragte die 

kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Nach entsprechender 

Fristansetzung mit Verfügung vom 13. August 2024 (Urk. 13) replizierte der Be-

schwerdeführer am 4. September 2024 (Urk. 15).

4.

Soweit erforderlich, d. h. für die Entscheidfindung notwendig, ist nachfolgend 

auf die Begründung der Staatsanwaltschaft sowie die Vorbringen des Beschwer-

deführers näher einzugehen. 

II.

1.

Die Staatsanwaltschaft eröffnet eine Strafuntersuchung, wenn sich aus den 

Informationen und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus ihren ei-

genen Feststellungen ein hinreichender Tatverdacht ergibt (Art. 309 Abs. 1 lit. a 

StPO). Sie verzichtet auf die Eröffnung, wenn sie sofort eine Nichtanhandnahme-

verfügung oder einen Strafbefehl erlässt (Art. 309 Abs. 4 StPO). Die Nichtanhand-

nahme wird nach Art. 310 Abs. 1 StPO verfügt, sobald aufgrund der Strafanzeige 

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oder des Polizeirapports feststeht, dass die fraglichen Straftatbestände oder die 

Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind (lit. a) oder wenn Verfahrens-

hindernisse bestehen (lit. b). Gemäss lit. a muss mit anderen Worten sicher sein, 

dass der Sachverhalt unter keinen Straftatbestand fällt, was etwa der Fall ist bei 

rein zivilrechtlichen Streitigkeiten. Eine Nichtanhandnahme darf nur in sachver-

haltsmässig und rechtlich klaren Fällen ergehen. Im Zweifelsfall ist eine Untersu-

chung zu eröffnen (BGE 137 IV 285 E. 2.2 f.).

2.

Die Staatsanwaltschaft resümiert den vorliegend relevanten Sachverhalt in 

der angefochtenen Verfügung im Wesentlichen zusammengefasst wie folgt: Am 

2. März 2024, ca. 16.35 Uhr, habe vor der Liegenschaft B._____ 1 [Adresse] in 

Zürich eine verbale Auseinandersetzung zwischen einem unbekannten Mann, bei 

seinem Motorfahrzeug auf der Strasse stehend, und dem Beschwerdeführer, am 

Fenster in seiner Wohnung im 1. oder 2. OG stehend, stattgefunden. Hierbei 

dürfte es wohl um von diesem Mann zuvor mit seinem Motorfahrzeug verursach-

ten Lärm gegangen sein, wobei der Beschwerdeführer den unbekannten Mann, 

eigenen Aussagen zufolge für diesen nicht sichtbar, mit seinem Mobiltelefon bei 

der verbalen Auseinandersetzung gefilmt bzw. dessen Aussagen heimlich aufge-

zeichnet habe. Auf dieser derart erstellten Aufnahme sei ersichtlich bzw. hörbar, 

wie der unbekannte Mann dem Beschwerdeführer, offenbar wütend über vorange-

gangene Aussagen, Äusserungen, Gesten oder Taten, zugerufen habe, während 

er dann doch noch in sein Motorfahrzeug eingestiegen und letztlich davongefah-

ren sei: "Wo ist dein Problem, du Hurensohn? Wo ist dein Problem? Scheisse, 

Mann, du verfickter Hurensohn! Ich erwische dich da schon mal, du musst keine 

Angst haben, du kleiner Hurensohn, fick dir alles, A._____! Ich hole dich schon 

noch, abwarten."

Die Staatsanwaltschaft erwägt sodann im Wesentlichen, inwiefern heimlich aufge-

zeichnete Aufnahmen als Beweismittel zulässig seien, sei umstritten. In aller Re-

gel seien sie dies nicht, denn unbefugtes Aufnehmen von Gesprächen im Sinne 

von Art. 179ter StGB sei, sofern ein Strafantrag durch den Verletzten gestellt 

werde, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bedroht. Auch sei 

vorliegend keine schwere Straftat ersichtlich, geschweige denn sei ein Beweisnot-

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stand erkennbar. Entsprechend seien diese vom Beschwerdeführer mit seiner An-

zeige übermittelten bzw. als Beweismittel ins Recht gelegten Aufnahmen wohl 

nicht verwertbar und verblieben daher unbeachtlich, und auf diese dürfe nicht ab-

gestellt werden. Damit bestehe allerdings keine Möglichkeit, die Identität des un-

bekannten Mannes zu klären, zumal der Beschwerdeführer und auch dessen Mut-

ter diesen nicht kennen würden. Zudem solle es sich bei dieser Person nicht um 

den gleichen Täter handeln, wie er ihn im Verfahren D-3/ML/2022/ 10020246 be-

reits angezeigt habe, selbst wenn angeblich dasselbe Fahrzeug, zumindest aber 

dasselbe Kontrollschild, vorliegend wiederum Verwendung gefunden haben soll 

(Urk. 3/1 S. 1).

Die Betitlung als "Hurensohn" könne durchaus eine Beschimpfung im Sinne von 

Art. 177 Abs. 1 StGB darstellen. Dass jedoch auch Drohungen oder Nötigungen 

vorlägen, dürfte nicht der Fall sein. Die Aussagen "ich erwische dich schon mal, 

du musst keine Angst haben" oder "A._____, ich hole dich schon noch, abwarten" 

seien keine "schweren" Drohungen im Sinne des Tatbestands von Art. 180 StGB 

und diese könnten auch nicht als direkte Drohung gegen Leib und Leben oder die 

Gesundheit einer Person verstanden werden. Wenn der Beschwerdeführer Angst 

habe, dann wohl aus anderen Gründen. Die Aussagen, dass man jemanden 

schon noch erwischen werde und/oder jemanden holen komme, hätten symboli-

schen Charakter und würden höchstens allenfalls auf eine unbestimmte mögliche 

Gewaltanwendung hindeuten. Solches werde denn auch in Streitigkeiten wie der 

zu beurteilenden Art des Öfteren verwendet. Auch wenn sich der Beschwerdefüh-

rer hierdurch bedroht gefühlt haben wolle, müsse objektiv betrachtet festgestellt 

werden, dass solche Äusserungen alleine oder weitere Gesten etc. nicht geeignet 

seien, jemanden in Angst und Schrecken im Sinne des Tatbestands von Art. 180 

StGB zu versetzen.

Bezüglich der möglichen (mehrfachen) Beschimpfung als "Hurensohn" verbleibe 

unklar, ob und inwiefern der Beschwerdeführer allenfalls durch ein vorgängiges 

Tun, das er nicht aufgezeichnet habe, unmittelbar Anlass gegeben habe, sodass 

möglicherweise im Sinne von Art. 177 Abs. 2 StGB ein Strafbefreiungsgrund grei-

fen könnte. Der unbekannte Mann könne mangels Kenntnis seiner Identität dazu 

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nicht befragt werden. Insgesamt jedoch sei festzustellen, dass auch wenn der un-

bekannte Mann den Beschwerdeführer einmal oder mehrfach als Hurensohn be-

zeichnet hätte, dennoch keine schwere Straftat gegeben wäre bzw. im Sinne von 

Art. 52 StGB Schuld und Tatfolgen einer solchen Bezeichnung, selbst wenn sie 

mehrfach erfolgt wäre, gerade noch als geringfügig angesehen werden könnten, 

zumal keinerlei Tatzeugen vorhanden gewesen seien und entsprechend die Ehre 

des Verletzten auch nicht über den Kreis der Beteiligten bzw. bei Drittpersonen 

besudelt worden sei. Mit einer Strafbefreiung bzw. Verfahrenserledigung bei Ba-

gatelldelikten habe der Gesetzgeber erreichen wollen, dass sich Polizei und 

Staatsanwaltschaft nicht um derartige Kleinigkeiten zu kümmern hätten, bei wel-

chen letztlich der Aufwand niemals zu rechtfertigen wäre. Ohne Weiteres er-

scheine vorliegend ein Anwendungsfall dieser Opportunitätsbestimmung als ge-

geben, weswegen dieses Verfahren nicht anhand zu nehmen sei (Urk. 3/1 S. 2).

3.1. Wegen Beschimpfung ist strafbar, wer jemanden in anderer Weise als ge-

mäss Art. 173 oder 174 StGB in seiner Ehre angreift, namentlich durch eine Tat-

sachenbehauptung gegenüber dem Verletzten sowie einem Werturteil geäussert 

bei Dritten oder gegenüber dem Verletzten. Gegenstand der Beschimpfung ist 

entweder eine Formalinjurie oder eine üble Nachrede/Verleumdung unter vier Au-

gen, d. h. nur gegenüber dem Verletzten selbst. Geschütztes Rechtsgut im zuletzt 

erwähnten Fall ist – sofern man vom faktischen Ehrbetriff ausgeht – das Ehrge-

fühl. Das Ehrgefühl ist das Gefühl, ein achtbarer, ehrbarer Mensch zu sein und 

bei anderen als solcher bewertet zu werden. Eine Formalinjurie (man spricht auch 

von reinem Werturteil oder Verbalinjurie) ist ein blosser Ausdruck der Missach-

tung, ohne dass sich die Aussage erkennbar auf bestimmte, dem Beweis zugäng-

liche Tatsachen stützt (BSK StGB-Riklin, 4. Aufl., Basel 2019, Vor Art. 173 N 9 

und 44 und Art. 177 N 1 ff.).

3.2. Gemäss Art. 8 Abs. 1 StPO sehen Staatsanwaltschaft und Gerichte von ei-

ner Strafverfolgung ab, wenn das Bundesrecht es vorsieht, namentlich unter den 

Voraussetzungen der Art. 52, 53 und 54 StGB. Gemäss – dem vorliegend in 

Frage kommenden – Art. 52 StGB sieht die zuständige Behörde von einer Straf-

verfolgung, einer Überweisung an das Gericht oder einer Bestrafung ab, wenn 

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Schuld und Tatfolgen geringfügig sind. Ziel der Norm ist die Entlastung der Straf-

justiz vor überflüssigen Verfahren. Anvisiert werden relativ unbedeutende Verhal-

tensweisen, welche die Schwere und Härte einer Strafe nicht verdienen, d. h. 

Fälle, bei denen ein Strafbedürfnis aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen 

entweder von vornherein fehlt oder im Zeitpunkt der Untersuchung oder der ge-

richtlichen Beurteilung nicht mehr besteht (BSK StGB-Riklin, 4. Aufl., Basel 2019, 

Art. 52 N 13a). Im Quervergleich zu typischen unter dieselbe Gesetzesbestim-

mung fallenden Taten muss das Verhalten des Täters insgesamt – vom Verschul-

den und von den Tatfolgen her – als unerheblich erscheinen, so dass die Strafbe-

dürftigkeit offensichtlich fehlt (BGE 135 IV 130 E. 5.3.3).

3.3. Die vom Beschwerdeführer beanstandete Bezeichnung "Hurensohn" ist 

grundsätzlich geeignet, jemanden in seiner Ehre zu verletzen. Es ist jedoch zu 

berücksichtigen, dass der Ausdruck im Rahmen eines bestehenden 

(nachbarschaftlichen) Konflikts zwischen dem Beschwerdeführer und weiteren 

Beteiligten gefallen ist. Der Beschwerdeführer hat bereits mehrfach Anzeigen 

wegen Drohung, Nötigung sowie Ehrverletzung im Zusammenhang mit 

Streitigkeiten wegen Lärmbelästigungen etc. erstattet (vgl. Urk. 11/3/2-8). Zudem 

wurde dem Beschwerdeführer offenbar die Wohnung gekündigt (vgl. Urk. 11/1 

S. 2 ff.). Der Beschwerdeführer hat zwar vorgebracht, er kenne den Unbekannten 

nicht. Dieser hat den Beschwerdeführer jedoch – gemäss diesem – mit Namen 

gekannt. Es ist davon auszugehen, dass der Unbekannte mit der Bezeichnung 

"Hurensohn" seinen Unmut über den Beschwerdeführer im Rahmen dieses 

bestehenden Konflikts zum Ausdruck bringen wollte. Anhaltspunkte, dass er den 

Beschwerdeführer mit dem Begriff wörtlich als Sohn einer Prostituierten oder als 

unehelich (vgl. Urk. 2 S. 2) herabwürdigen wollte, liegen keine vor. Wenn auch die 

Bezeichnung etwas rüde erscheint, ist doch zu berücksichtigen, dass sie im 

Rahmen einer mehrjährigen Streitigkeit gefallen ist. Unter Berücksichtigung der 

erwähnten Vorgeschichte erscheinen sowohl die Schuld als auch die Tatfolgen 

des Unbekannten als derart geringfügig, dass es vorliegend an einem 

Strafbedürfnis fehlt. Entsprechend ist in Anwendung von Art. 8 StPO i. V. m. 

Art. 52 StGB von einer Strafverfolgung betreffend Beschimpfung abzusehen. Vor 

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diesem Hintergrund erübrigen sich Ausführungen bezüglich der Frage, ob die vom 

Beschwerdeführer eingereichte Aufnahme verwertbar wäre.

4.1. Wer jemanden durch schwere Drohung in Schrecken oder Angst versetzt, 

macht sich, auf Antrag, der Drohung strafbar (Art. 180 StGB). Der objektive Tat-

bestand setzt voraus, dass der Drohende seinem Opfer ein künftiges Übel ankün-

digt oder in Aussicht stellt. Erforderlich ist ein Verhalten, das geeignet ist, die ge-

schädigte Person in Schrecken oder Angst zu versetzen. Dabei ist grundsätzlich 

ein objektiver Massstab anzulegen, wobei in der Regel auf das Empfinden eines 

vernünftigen Menschen mit einigermassen normaler psychischer Belastbarkeit ab-

zustellen ist. Zudem ist erforderlich, dass die betroffene Person durch das Verhal-

ten des Täters tatsächlich in Angst oder Schrecken versetzt wird. Trifft dieser tat-

bestandsmässige Erfolg nicht ein, kommt nur eine Verurteilung wegen versuchter 

Drohung in Betracht. Der subjektive Tatbestand verlangt Vorsatz, mindestens 

Eventualvorsatz. Nicht erforderlich ist, dass der Täter das Opfer mit dem Tode be-

droht oder das in Aussicht gestellte Übel genau beschreibt. Bei der Beurteilung 

sind die Umstände sowie die Vorgeschichte der Äusserung zu berücksichtigen 

(Urteil des Bundesgerichts 6B_196/2018 vom 19. September 2018 E. 1.1.2 und 

1.2.1). 

4.2. Mit den Worten "Ich erwische dich da schon mal, du musst keine Angst ha-

ben, […], A._____! Ich hole dich schon noch, abwarten" wird dem Beschwerde-

führer kein (konkreter) schwerer Nachteil in Aussicht gestellt. Die Äusserung ist 

allgemein gehalten. Die Worte sind – objektiv betrachtet – mithin nicht geeignet, 

jemanden in Angst oder Schrecken im Sinne von Art. 180 StGB zu versetzen. 

Vielmehr sind diese im Kontext des zwischen dem Beschwerdeführer und Perso-

nen aus dem Quartier bestehenden Konflikts zu betrachten. 

5.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Staatsanwaltschaft die Strafun-

tersuchung zu Recht nicht an die Hand genommen hat. In der Beschwerdeschrift 

wurde nichts vorgebracht, das an diesem Ergebnis etwas zu ändern vermöchte. 

Die Beschwerde ist somit abzuweisen.

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6.

Soweit die Ausführungen des Beschwerdeführers in der Replik als 

Ausstandsgesuch gegen den zuständigen Staatsanwalt – oder weitere Staatsan-

wälte – zu verstehen sind (vgl. Urk. 15), ist Folgendes festzuhalten: Der Be-

schwerdeführer hat keinen nach Massgabe des Gesetzes geeigneten Ausstands-

grund glaubhaft dargelegt. Mithin ergeben sich aus seinen Ausführungen, soweit 

diese überhaupt rechtzeitig erhoben wurden, keine Anhaltspunkte für den An-

schein von Befangenheit gegen den Beschwerdeführer (vgl. hierzu Urteile des 

Bundesgerichts 1B_209/2021 vom 10. August 2021 E. 3.2 ff. und 1B_209/2022 

vom 22. Dezember 2022 E. 2.1). Im Übrigen kann sich ein Ausstandsbegehren 

nicht pauschal gegen eine Behörde als solche richten (vgl. BGE 139 I 121 E. 4.3). 

Das Ausstandsgesuch ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

III.

1.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die Kosten 

des Beschwerdeverfahrens zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO). In Anwendung von 

§ 17 Abs. 1 in Verbindung mit § 2 der Gebührenverordnung des Obergerichts 

(GebV OG) ist die Gerichtsgebühr auf Fr. 1'200.– festzusetzen und mit der geleis-

teten Kaution zu verrechnen. Im Mehrbetrag ist die Kaution dem Beschwerdefüh-

rer zurückzuerstatten, vorbehältlich allfälliger Verrechnungsansprüche des Staa-

tes. 

2.

Es sind keine Entschädigungen zuzusprechen. 

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Es wird beschlossen:

1.

2.

3.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Das Ausstandsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt und dem Beschwerde-

führer auferlegt.

4.

Die Gerichtsgebühr wird mit der geleisteten Kaution verrechnet. Im Mehrbe-

trag wird die Kaution dem Beschwerdeführer zurückerstattet, unter Vorbehalt 

allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates.

Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an:

5.

6.





den Beschwerdeführer (per Gerichtsurkunde)

die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, unter Beilage von Urk. 15 in Ko-
pie (gegen Empfangsbestätigung)

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an:





die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, unter Rücksendung der beige-
zogenen Akten (Urk. 11; gegen Empfangsbestätigung)

die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch) 

7.

Rechtsmittel:

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-

den.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 

gemäss Art. 35 und 35a BGerR zuständigen strafrechtlichen Abteilung des 

Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichts-

gesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

- 10 -

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsge-

setzes.

Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht 

eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen 

diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden.

Zürich, 16. Januar 2025

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer

Präsident:

Gerichtsschreiberin:

lic. iur. D. Oehninger

lic. iur. Ch. Negri