# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f76572f6-20c0-5884-8d09-ec5e1f5c17dc
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-31
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 31.07.2019 UV 2017/52
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2017-52_2019-07-31.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2017/52

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 17.09.2019

Entscheiddatum: 31.07.2019

Entscheid Versicherungsgericht, 31.07.2019
Art. 6 UVG: Verneinung einer unfallbedingten Partialruptur der Achillessehne. 
Die Folgen der Prellung im Fersenbereich sind per 
Leistungseinstellungszeitpunkt abgeheilt bzw. der Status quo sine in diesem 
Zeitpunkt erreicht (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 31. Juli 2019, UV 2017/52).

Entscheid vom 31. Juli 2019

Besetzung

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter 

Joachim Huber und Versicherungsrichterin Miriam Lendfers; Gerichtsschreiber Markus 

Lorenzi

Geschäftsnr.

UV 2017/52

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Patrick Lerch, Badenerstrasse 21, Postfach, 

8021 Zürich 1,

gegen

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Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, Schadenservice, Postfach, 8010 Zürich,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war vom 1. November 2010 bis 30. September 

2012 zu 100% als Anwendungstechniker im Aussendienst bei der B.___ GmbH 

angestellt und dadurch bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG 

(nachfolgend: Allianz) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 2. Juli 2013 

meldete der Versicherte der Allianz, dass ihm am 3. April 2012 in einem Warenhaus 

jemand mit einem langen Einkaufswagen in die linke Ferse gefahren sei. Die 

Achillessehne links sei zu 50% gerissen. Trotz andauernder Schmerzen in der linken 

Ferse habe er bis zum Ende der Anstellung weitergearbeitet (UV-act. 52).

A.b Am 22. bzw. 23. Mai 2013 waren eine Sonographie und ein ergänzendes MRI 

durchgeführt worden. Die MRI-Untersuchung hatte 1. eine schwere Tendinose des 

mittleren Achillessehnendrittels mit ventralseitiger Partialruptur, proximal bis in den 

tendomusculären Übergang reichend, mit begleitender Darstellung einer Peritendinitis, 

2. eine sechs Millimeter grosse osteochondrale Läsion der tibialen Gelenkfläche mit 

entsprechender chondraler Defektzone und 3. einen unteren Fersensporn mit 

angedeuteter chronischer Plantarfasciitis ergeben (UV-act. 4). In der Folge erbrachte 

die Allianz Leistungen gemäss UVG (vgl. UV-act. 121 S. 2).

A.c  Am 26. August 2013 wurde der Versicherte von Dr. med. C.___, FMH Chirurgie, 

aufgrund der diagnostizierten Partialruptur der Achillessehne links operiert (Revision 

Achillessehne mit Exzision der Ruptur, Retroachilläre Calcaneoplastik, 

Achillessehnenplastik und Flexor hallucis longus-Sehnentransfer links; UV-act 9). Dem 

Versicherten wurde aufgrund der Achillessehnenproblematik ab 26. August eine 100%-

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ige, ab 28. November eine 50%-ige und ab 23. Dezember 2013 keine 

Arbeitsunfähigkeit mehr bescheinigt (UV-act. 11).

A.d Bei anhaltenden Beschwerden im linken Fuss (UV-act. 12 ff.) und diagnostizierter 

mechanischer Reizung der Achillessehne links bei Überstehen der Bio-

Interferenzschraube wurde der Versicherte am 13. Juni 2014 von Dr. med. D.___, 

Leitender Arzt der Fusschirurgie der Klinik E.___, erneut operiert. Intraoperativ wurde 

nicht die Interferenzschraube als ursächlich für die Beschwerden gewertet, weshalb auf 

eine Schraubenentfernung verzichtet wurde. Bei diagnostizierter 

Insertionstendinopathie bei Haglundfersen-Konfiguration links wurde eine 

transtendinöse Abtragung der Haglund-Exostose links durchgeführt (UV-act. 24). Dem 

Versicherten wurde ab dem 6. Mai bis 30. September 2014 eine 100%-ige, 

anschliessend bis 18. März 2015 eine 50%-ige, danach eine 30%-ige 

Arbeitsunfähigkeit bescheinigt (UV-act. 28 ff., 34).

A.e  Mit Bericht vom 19. Juni 2014 hatte Dr. med. F.___, Spezialarzt FMH für

Allgemein- und Unfallchirurgie, beratender Arzt der Allianz, die Unfallkausalität in Bezug 

auf die zwei durchgeführten Operationen bejaht. Die Existenz einer Haglund-Exostose 

hätte per se nicht zur Notwendigkeit des operativen Eingriffs geführt. Die primäre 

Operation sei aufgrund des Unfallschadens, der Achillessehnenpartialruptur, erfolgt. 

Bei der Reoperation sei wegen der zusätzlich beschwerdeverursachenden Exostose 

diese zusammen mit den narbigen Verwachsungen und der gallertig veränderten Sehne 

mitentfernt worden. Da die Haglund-Exostose beim Unfall vom 3. April 2012 

traumatisiert worden sei, müsse auch dieser Eingriff als Ganzes in einem natürlichen 

medizinischen Zusammenhang mit dem Unfallereignis gesehen werden (UV-act. 26).

A.f Bei anhaltenden Beschwerden und diagnostizierter Haglundferse links mit 

ausgeprägten Ossifikationen insertionsnah Ferse links wurde der Versicherte am 26. 

November 2015 ein weiteres Mal von Dr. D.___ operiert (dorsal zuklappende 

Osteotomie des Calcaneus gemäss Kelly-Keck, Entfernung der Ossifikationen; UV-act. 

35). Dem Versicherten wurde in der Folge bis 4. März 2016 eine 100%-ige, danach bis 

Ende August 2016 eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt (UV-act. 40, 42, 44).

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A.g Am 18. Februar 2016 war der Fall Dr. med. G.___, Arzt für Chirurgie und 

Manualmedizin SAMM, Interdisziplinäre Begutachtungen zur Aktenbeurteilung 

vorgelegt worden. Mit Bericht vom 13. Juni 2016 war dieser zum Schluss gekommen, 

dass es mit dem geltend gemachten Anprall an der linken Ferse vom 3. April 2012 

überwiegend wahrscheinlich nicht zu einer frischen Achillessehnenruptur gekommen 

sei. Mit einer frischen Achillessehnenruptur, die bis in den muskulo-tendinösen 

Übergang reiche, wäre es mit Sicherheit zu einer erheblichen Schwellung, zu einem 

sofortigen Funktionsverlust im Fuss mit der Unmöglichkeit einer Plantarflexion, zu 

massiven Schmerzen und zu einer sofortigen Arbeitsunfähigkeit in der Tätigkeit des 

Versicherten gekommen. Ein mit dem Ereignis möglicherweise aufgetretener 

Reizzustand sei vom Versicherten initial toleriert worden, wobei er voll weitergearbeitet 

habe. Zur ärztlichen Konsultation über ein Jahr nach dem Ereignis sei es aufgrund 

eines unfallunabhängigen chronischen Impingements der Achillessehne links 

gekommen, was wenige Wochen vor dem Arztbesuch zu einer Schwellung geführt 

habe, weil der Versicherte vermehrt gearbeitet habe. Spätestens zum Zeitpunkt der 

Erstkonsultation bei Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, am 21. Mai 

2013 sei von einem Status quo sine auszugehen. Dr. G.___ diagnostizierte 

abschliessend anamnestisch einen Status nach Kontusion der linken Ferse am 3. April 

2012 mit möglicher kurzzeitiger Aktivierung der vorgeschädigten degenerativ bedingten 

chronischen Achillessehnenruptur, ohne bedeutsame klinische Symptomatik und ohne 

Arbeitsunfähigkeit sowie eine unfallunabhängige chronische Achillodynie links mit 

ausgedehnter Längsruptur der Achillessehne bis in den muskulo-tendinösen Übergang 

bei einem Impingement der Achillessehne mit dem Calcaneus (UV-act. 46).

A.h Mit Schreiben vom 7. Juli 2016 teilte die Allianz dem Versicherten zur Wahrung des 

rechtlichen Gehörs mit, dass sie gestützt auf das Aktengutachten von Dr. G.___ die 

gesetzlichen Leistungen rückwirkend per 31. Mai 2013 einstellen, indes auf die 

Rückforderung der zu viel erbrachten Leistungen verzichten werde (UV-act. 107). Der 

Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Lerch, Zürich, liess sich am 15. 

September und 17. Oktober 2016 dazu vernehmen (UV-act. 113, 115). Es sei vom 

Erlass der beabsichtigten Verfügung abzusehen und es seien auch über den 31. Mai 

2013 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen.

B.   

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B.a  Am 8. November 2016 verfügte die Allianz die Einstellung der Leistungen 

rückwirkend per 31. Mai 2013 und den Verzicht auf eine Rückforderung der zu viel 

erbrachten Leistungen (UV-act. 116). Dagegen liess der Versicherte durch seinen 

Rechtsvertreter am 2. Dezember 2016 Einsprache erheben und beantragen, dass die 

Verfügung aufzuheben und die gesetzlichen Leistungen auch über den 31. Mai 2013 

hinaus zu gewähren seien (UV-act. 118).

B.b In der Folge wurde der Fall zur Beantwortung einzelner im Verwaltungs- und 

Einspracheverfahren aufgeworfener Streitpunkte nochmals Dr. G.___ vorgelegt (UV-act. 

120). Dieser hielt mit Bericht vom 10. April 2017 an seiner Beurteilung fest, dass es 

beim Ereignis vom 3. April 2012 lediglich zu einer vorübergehenden Verschlimmerung 

vorbestehender degenerativer Veränderungen gekommen sei und in Würdigung des 

neu vorgelegten, von der IV-Stelle eingeholten Gutachtens vom 24. Mai 2012 der 

Status quo sine bereits per 14. Mai 2012 (Untersuchungszeitpunkt bei Dr. med. I.___, 

Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen) festzulegen sei (UV-

act. 51).

B.c  Mit Einspracheentscheid vom 26. Mai 2017 wies die Allianz die Einsprache ab und 

bestätigte die Einstellung der Versicherungsleistungen per 31. Mai 2013 (UV-act. 121).

C.   

C.a  Dagegen liess der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 21. Juni 2017 

durch seinen Rechtsvertreter Beschwerde erheben und beantragen, dass der 

Einspracheentscheid vom 26. Mai 2017 sowie die Verfügung vom 8. November 2016 

aufzuheben seien. Es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen auch 

über den 31. Mai 2013 hinaus zu gewähren. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 

zuzüglich Mehrwertsteuer zulasten der Allianz (nachfolgend: Beschwerdegegnerin; act. 

G 1).

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 25. September 2017 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde vom 21. Juni 2017, unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers (act. G 5).

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C.c  Mit Replik vom 14. November 2017 liess der Beschwerdeführer an seinen 

Anträgen und deren Begründungen unverändert festhalten (act. G 9). Die 

Beschwerdegegnerin hielt ihrerseits in der Duplik vom 5. Januar 2018 an der 

beantragten Beschwerdeabweisung fest (act. G 11).

C.d Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

Erwägungen

1.  

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss den Übergangsbestimmungen werden 

Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor Inkrafttreten der Änderung ereignet 

haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach 

bisherigem Recht gewährt. Vorliegend stehen Folgen eines Unfalls vom 3. April 2012 

zur Diskussion. Es finden daher die bis 31. Dezember 2016 gültigen Bestimmungen 

Anwendung.

2.  

2.1 Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 

6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Sie hat 

zudem Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). 

Angesichts dieser gesetzlichen Bestimmungen bildet die Unfallkausalität 

Anspruchsvoraussetzung für Heilkosten- und Taggeldleistungen der 

Unfallversicherung. Eine Leistungspflicht besteht demnach nur für 

Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten 

Unfallereignis zusammenhängen (Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz 

über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). Für die 

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Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher Kausalzusammenhänge im 

Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf Angaben ärztlicher Experten und 

Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang ist 

demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht nach den von Doktrin und Praxis 

entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 123 III 110, 112 V 30, 107 V 173, Rumo-

Jungo/Holzer, a.a.O., S. 54 f.). Die Adäquanz spielt im Bereich organisch objektiv 

ausgewiesener Unfallfolgen indessen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate 

weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 111 f. E. 2).

2.2 Hat der Unfallversicherer seine Leistungspflicht einmal anerkannt, so entfällt seine 

Leistungspflicht erst dann, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche Ursache der 

fortdauernd geklagten Beschwerden darstellt, d.h. wenn die Beschwerden nur noch 

und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruhen. Ebenso wie der 

leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder 

kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit 

dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (Thomas Locher/Thomas Gächter, Grundriss 

des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. Bern 2014, § 70 N 58 f.). Dies trifft zu, wenn 

entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall 

bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem 

schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustands auch ohne Unfall früher 

oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 

E. 3b mit Hinweisen). Da es sich um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt 

die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher 

Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim 

Unfallversicherer. Diese Rechtsprechung beschlägt dabei einzig die rechtlichen Folgen 

der Abklärung, insofern als dem Unfallversicherer die Beweislast zugewiesen wird für 

den Fall, dass ungeklärt bleibt, ob dem Unfall (noch) eine kausale Bedeutung für den 

andauernden Gesundheitsschaden zukommt. Bevor sich aber überhaupt die Frage der 

Beweislast stellt, ist der Sachverhalt im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes richtig 

und vollständig zu klären (Urteil des Bundesgerichts vom 4. August 2008, 

8C_354/2007, E. 2.2). Der Unfallversicherer muss jedoch nicht den Beweis für 

unfallfremde Ursachen erbringen. Ebenso wenig geht es darum, von ihm den negativen 

Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder dass die 

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versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Urteil des Bundesgerichts vom 29. 

April 2008, 8C_465/2007, E. 3.1 mit Hinweisen). Im Weiteren bietet sich dem 

Unfallversicherer die Möglichkeit, auf eine fälschlicherweise anerkannte Kausalität 

zurückzukommen und die Leistungen – ohne Berufung auf den Rückkommenstitel der 

Wiedererwägung oder der prozessualen Revision – mit Wirkung ex nunc et pro futuro 

(sowie bei Verzicht auf eine Rückforderung) einzustellen, wenn ihr der überwiegende 

Beweis gelingt, dass zwischen dem Unfallereignis und der anerkannten Verletzung 

bzw. den daraus resultierenden Beeinträchtigungen gar nie ein natürlicher 

Kausalzusammenhang bestanden hatte. Der Nachweis eines Dahinfallens einer – 

fälschlicherweise – faktisch anerkannten Unfallkausalität würde sich diesfalls erübrigen 

(BGE 130 V 384 E. 2.3.1; vgl. ferner Urteil des Bundesgerichts vom 4. August 2017, 

8C_819/2016, E. 6.1).

2.3 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Bezüglich Beweiswert eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für 

die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in 

der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

der medizinischen Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 

3a mit Hinweisen). Reinen Aktengutachten kann gleichfalls voller Beweiswert 

zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die 

ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht 

(Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] vom 8. Februar 2007, U 

223/06, E. 5.1.2).

3.  

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3.1 Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund des Ereignisses 

vom 3. April 2012 (vgl. vorstehende lit. A.a) nach dem Leistungseinstellungszeitpunkt 

(31. Mai 2013) weiterhin leistungspflichtig ist.

3.2 Vorab ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin das Ereignis vom 3. April 

2012 als Unfall im Rechtssinne (Art. 4 ATSG) qualifiziert hat und die bildgebend 

ausgewiesene Partialruptur der Achillessehne links, welche im Folgenden – zusammen 

mit der Haglundfersen-Problematik links – zu mehreren Operationen und 

Arbeitsunfähigkeiten führte, insbesondere auch gestützt auf die Beurteilung ihres 

Vertrauensarztes Dr. F.___ als unfallkausal anerkannt und dafür die gesetzlichen 

Versicherungsleistungen erbracht hat (vgl. den Sachverhalt in lit. A.b ff.). Gestützt auf 

vorstehende E. 2.2 liegt damit die Beweislast für das Dahinfallen der Unfallkausalität 

bzw. für den Nachweis, dass zwischen dem Unfall und der Partialruptur der 

Achillessehne links gar nie ein natürlicher Kausalzusammenhang bestanden hatte, bei 

der Beschwerdegegnerin. Gelingt dieser Beweis, war der Status quo sine/ante zum 

Leistungseinstellungszeitpunkt ohne weiteres erreicht (vgl. nachfolgende E. 5.3).

4.  

4.1 Die Beschwerdegegnerin verneint gestützt auf die Aktenbeurteilung von Dr. G.___ 

vom 13. Juni 2016 (UV-act. 46) bzw. dessen ergänzende Ausführungen vom 10. April 

2017 (UV-act. 51), dass bezüglich der Partialruptur der Achillessehne links jemals eine 

Unfallkausalität bestanden hat bzw. dass die über den Leistungseinstellungszeitpunkt 

hinaus geklagten Beschwerden unfallkausal seien. Der Beschwerdeführer erachtet Dr. 

G.___ als befangen. Er sei langjähriger beratender Arzt bzw. Vertrauensarzt der 

vorliegend ebenfalls involvierten Haftpflichtversicherung, der Schweizerischen Mobiliar 

Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar), weshalb dessen Beurteilungen 

keine Beweiskraft zukommen könne.

4.2 Personen, die Entscheidungen über Rechte und Pflichten zu treffen oder 

vorzubereiten haben, treten in den Ausstand, wenn sie in der Sache ein persönliches 

Interesse haben oder aus anderen Gründen in der Sache befangen sein könnten (Art. 

36 Abs. 1 ATSG). Befangenheit ist anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die 

geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit 

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handelt es sich um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es 

braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die 

sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände 

vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit 

zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der Befangenheit und der 

Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer 

Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Weise als 

begründet erscheinen. Insofern ist massgebend für die Annahme eines 

Ausstandsgrunds, ob unter Würdigung der objektiven Umstände das Verfahren noch 

als "offen" erscheint. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den 

Arztgutachten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des 

Gutachters aber ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 109 f. E. 7.1 mit 

Hinweis; vgl. ferner Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. Zürich 2015, Art. 36 N 17).

4.3 Es ist unbestritten geblieben, dass Dr. G.___ als beratender Arzt bzw. 

Vertrauensarzt Beurteilungen für die Mobiliar abgibt. Die Mobiliar ihrerseits ist die 

Haftpflichtversicherung derjenigen Personen, welche dem Beschwerdeführer am 3. 

April 2012 mit dem Einkaufswagen in die linke Ferse gefahren sein sollen. Inwieweit 

allein durch diese Funktion von Dr. G.___ ein Anschein der Befangenheit und eine 

Gefahr der Voreingenommenheit begründet wird bzw. das Verfahren nicht mehr als 

"offen" erscheint, ist nicht erkennbar. Es ist weder ersichtlich noch wird geltend 

gemacht, dass Dr. G.___ in einem den Beschwerdeführer betreffenden 

Haftpflichtverfahren bereits beratend hinzugezogen wurde. Damit ist auch nicht davon 

auszugehen, dass er überhaupt Kenntnis davon hatte, dass die Mobiliar in diesen Fall 

involviert sein könnte. Insgesamt liegen damit auch bei strengem Massstab keine 

Umstände vor, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit von Dr. G.___ zu 

erwecken, und dessen medizinische Beurteilung kann in die Beweiswürdigung 

miteinbezogen werden.

5.  

5.1 Zu würdigen sind im Folgenden die im Recht liegenden medizinischen Berichte und 

Beurteilungen. Insbesondere ist zu prüfen, ob diese einen rechtsgenüglichen Schluss 

bezüglich Unfallkausalität der Partialruptur der Achillessehne links und damit der über 

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den Leistungseinstellungszeitpunkt geklagten Beschwerden zulassen. Zur Kausalität 

äussern sich ausdrücklich die Dres. F.___ und G.___. Während ersterer mit 

Aktenbeurteilung vom 19. Juni 2014 eine Unfallkausalität bejaht (UV-act. 26; vgl. 

vorstehende lit. A.e), wird eine solche von Dr. G.___ mit Aktenbeurteilung vom 13. Juni 

2016 und ergänzender Stellungnahme vom 10. April 2017 verneint (UV-act. 46, 51; vgl. 

vorstehende lit. A.g und B.b).

5.2  

5.2.1 Dr. G.___ legt seinen Beurteilungen vom 13. Juni 2016 (UV-act. 46) und 10. April 

2017 (UV-act. 51) den gesamten (medizinischen) Verlauf (vor und nach dem Ereignis 

vom 3. April 2012) zugrunde. Dieser wurde eingehend diskutiert und gewürdigt. Die 

Ursachen und Wirkungen einer Partialruptur der Achillessehne wurden sowohl generell 

als auch konkret erörtert, indem – soweit ersichtlich – sämtlichen relevanten konkreten 

Umständen (Unfallgeschehen, dabei wirkende Kräfte, [nicht] zu erwartende Folgen, 

zeitlicher Verlauf etc.) Rechnung getragen wurde. Insgesamt beruht die 

(Kausalitäts-)Beurteilung von Dr. G.___ auf einer umfassenden Sachverhaltskenntnis 

und umfassenden Abklärung. Gestützt darauf gab er seine Beurteilung ab. Diese 

leuchtet bei nachvollziehbarer Begründung ein.

5.2.2 Nachvollziehbar ist insbesondere, dass es bei einer frischen Partialruptur der 

Achillessehne links im vorliegenden Ausmass von 50% initial zu Beschwerden (im 

Sinne von Schmerzen, massiver Schwellung, Funktionsausfällen) hätte kommen 

müssen bzw. solche Beschwerden zeitnah zum Unfallereignis erwähnt und behandelt 

worden wären. Dies war jedoch nicht der Fall. Beschwerden an der linken Ferse 

wurden erst Monate später, anlässlich eines routinemässigen Verlaufsbesuchs bei 

Hausarzt Dr. H.___ aufgrund anderer Beschwerden, ausdrücklich erwähnt (am 15. 

Oktober 2012; UV-act. 113 Beilage 3) bzw. fachärztlich behandelt (ab Mai 2013; UV-

act. 4 ff.). Davor sind keine Beschwerden im linken Fersenbereich dokumentiert. 

Bereits am 14. Mai 2012, relativ zeitnah zum Unfallereignis (rund sechs Wochen nach 

dem Fersenanprall), war der Beschwerdeführer auf Veranlassung der IV-Stelle von Dr. 

I.___ umfassend untersucht worden (UV-act. 3), wobei er keine Schmerzen im 

Fersenbereich links beklagt hatte. Dies wäre bei tatsächlich vorhandenen Schmerzen 

naheliegend gewesen, zumal unter anderem auch Schmerzen in der Ferse rechts 

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vorgetragen worden waren (UV-act. 3 S. 7). Weiter hatte der Beschwerdeführer 

ausgeführt, dass er tags zuvor eine Stunde habe wandern können, ehe ihn Hüft- und 

Rückenschmerzen geplagt hätten (UV-act. 3 S. 7). Von Problemen im Zusammenhang 

mit der linken Ferse war auch hier nicht die Rede. Auch Funktionsausfälle wurden nicht 

beschrieben. Die im Rahmen anderer körperlicher Beschwerden erfolgten 

Untersuchungen zeigten beim Beschwerdeführer einen normalen Einbein-/

Zehenfersenstand (14. Mai 2012; UV-act. 3 S. 9), beidseits gut durchführbare 

Kniebeugen im Einbeinstand und einen symmetrischen Achillessehnenreflex (14. Mai 

2012; IV-act. 198-19) sowie einen flüssigen und hinkfreien Gang (19. Juli 2012; IV-act. 

218-5 f.). Die geltend gemachte Einnahme von Schmerzmitteln aufgrund anderer 

gesundheitlicher Probleme und der vom Beschwerdeführer eingereichte 

wissenschaftliche Bericht (UV-act. 113 Beilage 2) vermögen an der Schlüssigkeit der 

Beurteilungen und Begründungen von Dr. G.___ nichts zu ändern. Erfahrungsgemäss 

vermag die Einnahme von Schmerzmitteln nicht über Wochen und Monate lückenlos 

Beschwerden zu unterdrücken. Weiter bezieht sich die im wissenschaftlichen Bericht 

erwähnte mögliche Symptomfreiheit bei Partialrupturen der Achillessehne, wie Dr. 

G.___ überzeugend darlegt, auf schleichende, durch Mikrotraumata verursachte 

Partialrupturen. Eine solche Ätiologie wird denn seitens von Dr. G.___ auch nicht 

verneint bzw. er erachtet nachvollziehbar die unfallfremde Haglund-Exostose als 

Schrittmacher (stetige mechanische Aufscheuerung) der Achillessehnenproblematik 

inkl. chronischer Partialruptur und würdigt dabei die ähnliche Situation in der rechten 

Ferse (UV-act. 46-8, 10 ff.). Letztlich legt Dr. G.___ mit Verweis auf die medizinische 

Literatur überzeugend dar, dass beim vorliegenden Unfallgeschehen (Einkaufswagen in 

die Ferse) die dabei wirkenden Kräfte bzw. der biomechanische Hergang in der Regel 

nicht ausreichen, eine Partialruptur der Achillessehne im vorliegenden Ausmass zu 

bewirken und falls doch, eine Quer- und nicht Längsruptur zu erwarten gewesen wäre 

(UV-act. 46 S. 10, 51 S. 5 f.).

5.2.3 Im Weiteren leuchtet es ein, wenn Dr. G.___ die Ausführungen von Dr. F.___ vom 

19. Juni 2014, gemäss welchen von einer direkten Traumatisierung der Achillessehne 

links mit dadurch verursachter Achillessehnenteilruptur auszugehen sei (UV-act. 26), 

als nicht stichhaltig erachtet. Bezüglich dieses Berichts fällt auf, dass er sehr kurz 

gehalten und kaum begründet wird. Zum Ursachen-/Wirkungszusammenhang 

zwischen dem Ereignis vom 3. April 2012 und der diagnostizierten 

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Achillessehnenpartialruptur werden überhaupt keine Ausführungen gemacht. 

Insbesondere thematisierte Dr. F.___ auch die auffallend lange Zeitspanne bzw. den 

Gesundheitszustand zwischen dem Anprallereignis und der Unfallmeldung (2. Juli 

2013) bzw. den erstmals dokumentierten Fussbeschwerden links (15. Oktober 2012) – 

im Gegensatz zu Dr. G.___ – nicht; allenfalls hat er dies gar nicht realisiert (dafür 

spricht, dass Dr. F.___ von damaliger Diagnose nach dem Ereignis sprach, obwohl 

diese erst über ein Jahr später gestellt wurde). Vorgenannte Aspekte blieben damit 

gänzlich unberücksichtigt. Auch lagen Dr. F.___ nicht sämtliche (medizinischen) 

Vorakten vor. Insbesondere das im Mai 2012 erstellte IV-Gutachten von Dr. I.___, 

welchem eine persönliche Untersuchung zeitnah zum Unfallereignis zugrunde liegt, 

aber auch die Kenntnis der Problematik im rechten Fersenbereich zum Vergleich wären 

für eine umfassende Beurteilung bedeutsam gewesen. Insgesamt lässt sich dem 

Aktengutachten von Dr. F.___ damit keine zuverlässige Kausalitätsbeurteilung 

entnehmen und es vermag keine auch nur geringen Zweifel an der Beurteilung von Dr. 

G.___ zu begründen. Dasselbe gilt für die Berichte und Beurteilungen der 

behandelnden (Fach-)Ärzte, Dr. H.___ (Hausarzt), Dr. C.___ (erster Operateur) und Dr. 

D.___ (Operateur beim zweiten und dritten Eingriff). Die Dres. H.___ und C.___ gehen 

zwar von einer Unfallkausalität aus (vgl. dazu UV-act. 7, 9), begründen diese Annahme 

indes nicht. Dr. D.___ äusserte sich überhaupt nicht zur Kausalitätsfrage.

5.3 Zusammengefasst ist festzuhalten, dass auf die schlüssig und nachvollziehbar 

begründete Aktenbeurteilung von Dr. G.___ abzustellen ist. Die Partialruptur der 

Achillessehne links ist gestützt darauf überwiegend wahrscheinlich nicht auf das 

Ereignis vom 3. April 2012 zurückzuführen. Dafür spricht insbesondere, dass zeitnah 

zum Unfallereignis weder Beschwerden in der Ferse links erwähnt noch – trotz 

entsprechenden Untersuchungen – festgestellt wurden (vgl. vorstehende E. 5.2.2). Die 

Folgen der erlittenen Prellung im Fersenbereich links waren bei allfällig 

vorübergehender Verschlimmerung eines Vorzustands ohne weiteres per 

Leistungseinstellungszeitpunkt (31. Mai 2013) abgeheilt bzw. der Status quo sine 

spätestens in diesem Zeitpunkt erreicht. Dabei ist auch der medizinischen 

Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass eine Kontusion grundsätzlich innert 

kurzer Zeit folgenlos ausheilt und sich die damit verbundenen Beschwerden gänzlich 

zurückbilden (Alfred M. Debrunner, Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl., Bern 

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2005, S. 412). Mangels Unfallkausalität der über den Leistungseinstellungszeitpunkt 

hinaus geklagten Beschwerden erfolgte die Leistungseinstellung damit zu Recht.

6.  

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist der Einspracheentscheid vom 26. Mai 2017 

nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat der 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 31.07.2019
	Art. 6 UVG: Verneinung einer unfallbedingten Partialruptur der Achillessehne. Die Folgen der Prellung im Fersenbereich sind per Leistungseinstellungszeitpunkt abgeheilt bzw. der Status quo sine in diesem Zeitpunkt erreicht (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. Juli 2019, UV 2017/52).

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