# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d93e372f-5f0c-571b-b9fb-a4c7ad4d7f6e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS240231-O2
**Docket/Reference:** PS240231-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS240231-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS240231-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Beschluss und Urteil vom 14. Januar 2025

in Sachen

gegen

A._____, 

Beschwerdeführerin

Kanton Zürich, 

Beschwerdegegner

vertreten durch Zentrale Inkassostelle der Gerichte, 

betreffend Pfändungsankündigung vom 17. Oktober 2024

(Beschwerde über das Betreibungsamt Zürich 7)

Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 31. Oktober 2024 (CB240134)

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Erwägungen:

1.1.

In der Betreibung Nr. ... betreibt der Kanton Zürich, vertreten durch die 

Zentrale Inkassostelle der Gerichte (fortan Beschwerdegegner), A._____ (fortan 

Beschwerdeführerin) für eine Forderung in der Höhe von Fr. 13'043.50. Am 

17. Oktober 2024 kündigte das Betreibungsamt Zürich 7 (nachfolgend Betrei-

bungsamt) der Beschwerdeführerin in der genannten Betreibung die Pfändung an 

und es forderte sie auf, bis am Montag 28. Oktober 2024 zwischen 07.30 Uhr und 

11.00 Uhr im Amtslokal zur Einvernahme über die Vermögens- und Einkommens-

verhältnisse zu erscheinen (act. 8/2). 

1.2. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 28. Oktober 2024 

(Datum Poststempel) Beschwerde beim Bezirksgericht Zürich als untere Auf-

sichtsbehörde über die Betreibungsämter (fortan Vorinstanz). Die Vorinstanz ver-

zichtete auf die Einholung einer Vernehmlassung des Betreibungsamtes und 

einer Beschwerdeantwort des Beschwerdegegners; sie trat sogleich mit Be-

schluss vom 31. Oktober 2024 auf die Beschwerde nicht ein (Dispositiv-Ziff. 1), 

auferlegte die Entscheidgebühr von Fr. 300.00 der Beschwerdeführerin (Disposi-

tiv-Ziff. 2) und sprach keine Parteientschädigung zu (Dispositiv-Ziff. 3; act. 8/3 = 

act. 7).  

2.1. Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 21. November 

2024 (Datum Poststempel) rechtzeitig Beschwerde an die Kammer als obere Auf-

sichtsbehörde über die Betreibungsämter mit folgenden Anträgen (zur Rechtzei-

tigkeit: act. 8/4/3; act. 2 S. 8): 

"1 - Aufschiebende Wirkung sei zu erteilen

 2 - Der Zirkulationsbeschluss vom 31. Oktober 2024 im Bezug auf 

CB240134 sei für nichtig zu erklären und aufzuheben und die Sache sei 
der Vorinstanz für neue Beurteilung zurückzuweisen und meine Be-
schwerde sei gutzuheissen. 

 3 - Dispositiv 2 der Zirkulationsbeschluss vom 31. Oktober 2024 in Bezug 
auf CB240134 sei für nichtig zu erklären und aufzuheben und die Ent-
scheidgebühr von CHF 300 sei auf CHF 0 zu reduzieren. Die Entscheid-
gebühren sind der Beschwerdegegner bzw die Gerichtskasse aufzuerle-
gen. 

 4 - Das Beschwerdeverfahren sei zu sistieren, bis UE240281 rechtskräftig 

entschieden ist.

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 5 - Die Pfändungsankündungen vom 17. Oktober 2024 des Betreibungs-

amt Kreis 7 im Bezug auf Betreibungen … seien für nichtig zu erklären 
und aufzuheben.

 6 - Das Betreibungsamt Kreis 7 sei gerichtlich anzuweisen, alle Kontosper-

ren und Pfändungen im Bezug diese rechtsungültigen angekündigte 
Pfändung aufzuheben und alle gepfändete Vermögen sofort freizuge-
ben. 

 7 - Alles unter Kosten und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwer-

degegnerin."

Am 22. November 2024 (Datum Poststempel) reichte die Beschwerdeführerin 

eine mit der Eingabe vom 21. November 2024 inhaltlich identische Beschwerde-

schrift mit zwei ebenfalls bereits eingereichten Beilagen ein (act. 2 = act. 5; act. 3 

und act. 4/2 = act. 6/1-2). 

2.2. Mit Verfügung vom 2. Dezember 2024 wurde dem Gesuch der Beschwerde-

führerin um Gewährung der aufschiebenden Wirkung einstweilen stattgegeben. 

Es wurde dem Beschwerdegegner Frist zur Äusserung zur aufschiebenden Wir-

kung sowie zur Beschwerdeantwort angesetzt. Zudem wurde die weitere Prozess-

leitung delegiert (act. 9). Die Stellungnahme zur aufschiebenden Wirkung sowie 

die Beschwerdeantwort wurden vom Beschwerdegegner fristgerecht mit Eingabe 

vom 16. Dezember 2024 erstattet (act. 10/2 und act. 11); er beantragt, es sei der 

Beschwerde die aufschiebende Wirkung wieder zu entziehen, das Sistierungsge-

such sei abzuweisen, und die Beschwerde sei unter Kostenfolgen zulasten der 

Beschwerdeführerin abzuweisen (act. 11 S. 2 und 5). 

2.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 8/1-4). Das Verfahren 

erweist sich als spruchreif. Ein (nochmaliger) Entscheid über das Gesuch um auf-

schiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden Endurteil obsolet; der prozessu-

ale Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung ist folglich abzuschreiben. 

Gründe für eine Sistierung des Beschwerdeverfahrens vor der Kammer – wie von 

der Beschwerdeführerin verlangt – wurden weder genügend dargetan noch sind 

solche ersichtlich. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Beschwerde-

führerin gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft vom 

5. August 2024 Beschwerde erhoben hat und ein diesbezügliches Verfahren noch 

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beim Obergericht des Kantons Zürich (Strafkammer) hängig sei (act. 2 S. 7 und 

9). Der Antrag auf Sistierung des Rechtsmittelverfahrens ist abzuweisen. 

3.

Für das Beschwerdeverfahren nach Art. 18 SchKG sind die Regelungen von 

Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG i.V.m. 

§ 84 GOG). Mit der Beschwerde können (a) die unrichtige Rechtsanwendung und 

(b) die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht 

werden (Art. 320 ZPO). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue 

Beweismittel (Noven) sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 

ZPO). Das gilt auch im zweitinstanzlichen betreibungsrechtlichen Beschwerdever-

fahren (vgl. OGer ZH PS110019 vom 21. Februar 2011 E. 3.4). 

4.1.

In ihrer Beschwerde vom 28. Oktober 2024 an die Vorinstanz machte die 

Beschwerdeführerin geltend, sie sei in der Pfändungsankündigung des Betrei-

bungsamtes vom 17. Oktober 2024 (Betreibung-Nr. ...) aufgefordert worden, zur 

Einvernahme am 28. Oktober 2024 zwischen 7.30 bis 11.00 Uhr zu erscheinen. 

Da sie die Pfändungsankündigung erst am 28. Oktober 2024 um 17 Uhr erhalten 

habe, sei es ihr gar nicht möglich gewesen, zum angekündigten Termin zu er-

scheinen. Die Beschwerdeführerin beruft sich darauf, dass es erforderlich gewe-

sen wäre, ihr die Pfändung mindestens einen Tag im Voraus anzukündigen 

(act. 8/1).

4.2. Die Vorinstanz erwog dazu, es sei gerichtsnotorisch und der Beschwerdefüh-

rerin bestens bekannt, dass das Betreibungsamt ihr die Pfändungen jeweils mittels 

eingeschriebener Sendung und gleichzeitig – wie vorliegend (act. 8/2) – mit separa-

tem Schreiben per A-Post ankündige. A-Post-Sendungen würden für gewöhnlich 

am folgenden Werktag zugestellt, weshalb nicht davon auszugehen sei, dass die 

Beschwerdeführerin die Pfändungsankündigung (wie von ihr pauschal behauptet) 

erst am 28. Oktober 2024 erhalten habe. Von einer zeitlich zu kurzfristigen Pfän-

dungsankündigung (per A-Post), die es ihr verunmöglicht habe, am angekündigten 

Pfändungsvollzug teilzunehmen, könne keine Rede sein. Die Beschwerdeführerin 

habe es sich selber zuzuschreiben, dass sie eingeschriebene Sendungen gerichts-

notorisch jeweils am letzten Tag der Abholfrist bei der Post abhole. Im Übrigen 

wäre eine Pfändung in Verletzung von Art. 90 SchKG – so die Vorinstanz weiter – 

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nicht nichtig, sondern lediglich anfechtbar, wobei nur der erfolgte Pfändungsvollzug, 

nicht dessen Ankündigung anfechtbar wäre, was der Beschwerdeführerin ebenfalls 

bekannt sei (mit Hinweis auf CB200129-L/U vom 14. September 2020 E. 2, bestä-

tigt durch OGer ZH PS200194 vom 27. Oktober 2020 und BGer 5A_963/2020 vom 

19. November 2020). Die Vorinstanz schloss, der Beschwerdeführerin fehle es so-

mit an einem rechtlich geschützten Interesse an der Aufhebung der Pfändungsan-

kündigung (act. 7 S. 2 f.). 

4.3. Die Beschwerdeführerin hält vor der Kammer daran fest, dass ihr die Pfän-

dung zu spät, nämlich erst am 28. Oktober 2024 um 17 Uhr angekündigt worden 

sei. Aufgrund dessen sei es ihr offensichtlich unmöglich gewesen, am 28. Oktober 

2024 zwischen 7.30 und 11.30 Uhr beim Betreibungsamt zu erscheinen. Eine Pfän-

dung müsse ihr mindestens einen Tag im Voraus angekündigt werden. Die Post 

stelle ihr Sendungen immer spätestens am Nachmittag und aus unbekannten 

Gründen nur montags zu. Weder in den Akten des Betreibungsamtes noch in je-

nen der Vorinstanz befänden sich Beweise dafür, dass sie vor der angekündigten 

Pfändung Kenntnis von der Einvernahme gehabt habe. Es sei am Betreibungsamt 

bzw. der Aufsichtsbehörde zu beweisen, dass die Pfändung fristgerecht angekün-

digt worden sei. Ausserdem sei gerichtsnotorisch, dass sie Rechtsmittel gegen jede 

Verfügung, die sie vom Betreibungsamt erhalte, erhebe und sie dies auch getan 

hätte, wenn sie eine Pfändungsankündigung erhalten hätte (act. 2 S. 3-6).  

4.4. Der Beschwerdegegner macht geltend, es sei völlig realitätsfremd, dass die 

Post in der Stadt Zürich angeblich nur Postsendungen an einem Montagnachmittag 

zustelle. Ohnehin sei abwegig, dass das Betreibungsamt das Einschreiben am 

17. Oktober 2024 aufgegeben und das A-Post-Schreiben (mit der Pfändungsan-

kündigung) zurückgehalten haben soll. Der Beschwerdegegner fordert eine Edition 

des A-Post-Briefumschlages mit Poststempel durch die Beschwerdeführerin 

(act. 11 S. 2 f.). Im Weiteren schliesst sich der Beschwerdegegner der Ansicht der 

Vorinstanz an, dass nur der erfolgte Pfändungsvollzug und nicht dessen Ankündi-

gung anfechtbar sei (act. 11 S. 3). Der Beschwerdegegner bezeichnet das Verhal-

ten der Beschwerdeführerin überdies – selbst wenn ihre Behauptungen (betreffend 

die nicht gehörige Ankündigung der Pfändung) zutreffen sollten – als offensichtlich 

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rechtsmissbräuchlich und dieses sei daher nicht zu schützen: Die Beschwerdefüh-

rerin gestehe selber ein, dass sie wahllos gegen alle Pfändungsankündigungen 

(und auch gegen sämtliche sonstigen Verfügungen des Betreibungsamtes sowie 

Entscheide der Gerichte) Beschwerde führe, und zwar völlig losgelöst von der 

Frage, ob eine Beschwerde überhaupt erfolgsversprechend sei. Es gehe der Be-

schwerdeführerin nicht darum, ein schutzwürdiges Interesse geltend zu machen. 

Mit der Pfändungsankündigung solle dem Schuldner nochmals die Möglichkeit ge-

geben werden, die Forderung des betreibenden Gläubigers zu begleichen und so 

der Pfändung sowie Verwertung von einzelnen Vermögensstücken (Spezialexeku-

tion) zuvorzukommen. Der Schuldner solle darüber hinaus die Möglichkeit erhalten, 

auf eine möglichst schonende Pfändung hinzuwirken. Aufgrund des bisherigen Ver-

haltens der Beschwerdeführerin könne nicht geschlossen werden, dass sie die Be-

treibungsforderung hätte begleichen wollen. Der Beschwerdegegner geht davon 

aus, dass Kontoguthaben der Beschwerdeführerin gepfändet worden seien. Es er-

schliesse sich daher nicht und sei nicht geltend gemacht worden, inwiefern eine 

Pfändung schonender hätte erfolgen können oder müssen. Es gehe der Beschwer-

deführerin offensichtlich nur um eine weitere Verfahrensverzögerung. Sie lege mit 

keinem Wort dar, inwiefern sie ein schutzwürdiges Interesse geltend machen wolle 

(act. 11 S. 3 f.).

4.5.1. Als Verfügung im Sinne von Art. 17 SchKG ist eine bestimmte behördliche 

Handlung in einem konkreten zwangsvollstreckungsrechtlichen Verfahren zu ver-

stehen, die in Ausübung amtlicher Funktionen auf Grund des SchKG und dessen 

Ausführungsbestimmungen erlassen worden ist (BSK SchKG I-COMETTA/MÖCKLI, 

3. Aufl. 2021, Art. 17 N 18 f.). Die Verfügung muss die Zwangsvollstreckung in 

rechtlicher Hinsicht beeinflussen. Sie zeitigt Aussenwirkungen und muss bezwe-

cken, das Zwangsvollstreckungsverfahren voranzutreiben oder abzuschliessen 

(BGer 5A_224/2012 vom 21. Juni 2012 E. 5.2.1; KREN KOSTKIEWICZ, OFK-SchKG, 

20. Aufl. 2020, Art. 17 N 4 und 7).

Bei der vom Betreibungsamt erlassenen Pfändungsankündigung handelt es sich 

um ein beschwerdefähiges Anfechtungsobjekt im oben beschriebenen Sinne (vgl. 

etwa BGer 5A_17/2018 vom 4. Juli 2018 E. 2.1 m.w.H; vgl. auch BGer 

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5A_442/2010 vom 7. September 2010, wonach eine Pfändungsankündigung als 

Entscheid im Sinne von Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG gilt). Gemäss ständiger bundes-

gerichtlicher Rechtsprechung ist eine mangelhafte Pfändungsankündigung an-

fechtbar, sofern der Schuldner (oder sein Vertreter) dem Pfändungsakt nicht bei-

wohnte (BGE 115 III 41 E. 1; BGer 5A_450/2018 vom 4. September 2018 E. 7.1; 

BGer 5A_837/2016 vom 6. März 2017 E. 3.1; je mit Hinweisen, BGer 6B_1133/ 

2023 vom 11. Juli 2024 E. 2.4). Dass die Beschwerdeführerin dem Pfändungsakt 

nicht beiwohnte und sich nicht vertreten liess, ist unbestritten. Entgegen der Vor-

instanz und dem Beschwerdegegner ist somit die Pfändungsankündigung selbst 

und nicht bloss ein erfolgter Pfändungsvollzug anfechtbar. Etwas anderes ergibt 

sich auch nicht aus den von der Vorinstanz zitierten Entscheiden OGer ZH 

PS200194 vom 27. Oktober 2020 und BGer 5A_963/2020 vom 19. November 

2020. Im angeführten Entscheid der Kammer vom 27. Oktober 2020 (PS200194) 

wurden lediglich die Erwägungen der Vorinstanz zusammengefasst, diese aber 

nicht überprüft oder gar bestätigt. Vielmehr erging mangels hinreichender Begrün-

dung der Beschwerde ein Nichteintretensentscheid. Auf die dagegen erhobene 

Beschwerde trat das Bundesgericht im angeführten Entscheid 5A_963/2020 vom 

19. November 2020 wiederum mangels genügender Begründung nicht ein. Dass 

eine Pfändungsankündigung nicht anfechtbar wäre, ergibt sich daraus nicht.

4.5.2. Die Pfändung wird dem Schuldner spätestens am vorhergehenden Tag 

unter Hinweis auf seine Pflichten nach Art. 91 SchKG angekündigt (Art. 90 

SchKG). Die Pfändungsankündigung ist keine Betreibungsurkunde, die nach 

Art. 64 SchKG zugestellt werden muss, wie dies etwa beim Zahlungsbefehl der 

Fall ist, sondern eine Verfügung, die nach Art. 34 f. SchKG zuzustellen ist (vgl. 

etwa BGer 5A_590/2020 vom 12. April 2021 E. 3.1 und 3.4 mit Hinweisen). Ge-

mäss Art. 34 Abs. 1 SchKG erfolgt die Zustellung von Mitteilungen, Verfügungen 

und Entscheiden der Betreibungs- und Konkursämter sowie der Aufsichtsbehör-

den durch eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Emp-

fangsbestätigung, andernfalls das Betreibungsamt die Beweislast für die erfolgte 

Zustellung trägt. Es handelt sich bei Art. 34 SchKG um eine Ordnungsvorschrift, 

die sicherstellen will, dass dem Beamten jederzeit der Beweis für die Mitteilung 

zur Verfügung steht (BGE 121 III 11 E. 1; BGer 5A_590/2020 vom 12. April 2021 

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E. 3). Die Zustellung mit A-Post ist keine Zustellung gegen Empfangsbestätigung. 

Auch bei der – vorliegend nicht in Frage stehenden, jedoch im Vergleich zur blos-

sen A-Post qualifizierteren – Zustellung mit A-Post Plus gibt es keine Empfangs-

bestätigung, weshalb selbst diese Zustellungsart die Anforderungen von Art. 34 

Abs. 1 SchKG nicht erfüllt (vgl. dazu BGE 142 III 599 E. 2.2, BGer 5A_44/2021 

vom 23. August 2021 E. 2.1.2). 

Dass die Beschwerdeführerin bereits vor dem 28. Oktober 2024 um 17 Uhr 

Kenntnis von der Pfändungsurkunde erhalten hat, wäre – wie die Beschwerdefüh-

rerin richtig ausführt – vom Betreibungsamt zu beweisen. Ein diesbezüglicher Be-

weis wird nicht durch einen blossen Verweis darauf erbracht, dass A-Post-Sen-

dungen "für gewöhnlich" am folgenden Werktag zugestellt werden und/oder dass 

die Behauptungen der Beschwerdeführerin zur Postzustellung nur montags wenig 

überzeugend erscheinen. Auch kann entgegen der Vorinstanz nicht zuungunsten 

der Beschwerdeführerin gewertet werden, dass sie eingeschriebene Postsendun-

gen jeweils erst am letzten Tag der Abholfrist abholt. Dies ist – unabhängig von 

den Beweggründen der Beschwerdeführerin und unabhängig davon, ob sie mit ei-

ner Zustellung hat rechnen müssen – zulässig. All die genannten Umstände än-

dern nichts daran, dass sich in den vorinstanzlichen Akten keinerlei Hinweise auf 

eine Zustellung der Pfändungsankündigung, weder per Einschreiben noch per A-

Post, befinden. Im kantonalen Beschwerdeverfahren ist der Sachverhalt gemäss 

Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG von der Aufsichtsbehörde von Amtes wegen festzu-

stellen. Das heisst, sie ist für die Beschaffung des die Entscheidungsgrundlage 

bildenden Tatsachenmaterials zuständig. Wo zur Feststellung des rechtserhebli-

chen Sachverhalts eine Beweiserhebung unumgänglich ist, hat die Aufsichtsbe-

hörde daher unaufgefordert bzw. auch ohne Antrag einer Partei zu den prozess-

üblichen Beweismitteln zu greifen. So hat sie insbesondere Urkunden von sich 

aus beizuziehen bzw. allfällige Zeugen und Sachverständige zu befragen (vgl. 

etwa BGE 123 III 328 E. 3; BGer 5A_990/2018 vom 25. Juni 2019 E. 2.2). Die 

Vorinstanz hätte daher insbesondere die Akten des Betreibungsamts beiziehen 

und eine Vernehmlassung des Betreibungsamts zur Frage der Zustellung der 

Pfändungsankündigung an die Beschwerdeführerin einholen müssen. Der pau-

schale Verweis der Vorinstanz, es sei gerichtsnotorisch, dass Pfändungen der Be-

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schwerdeführerin jeweils per eingeschriebener Sendung und A-Post angekündigt 

würden, genügt den Anforderungen von Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG nicht. 

4.5.3. Anzufügen ist, dass die Rechtzeitigkeit der Beschwerde eine Prozessvor-

aussetzung darstellt und daher von Amtes wegen zu prüfen ist. Mangels Akten-

beizugs und Einholung einer Vernehmlassung des Betreibungsamtes ist nicht be-

kannt, ab wann bzw. bis wann der Beschwerdeführerin die Beschwerdefrist gegen 

die Pfändungsankündigung lief. In der Beschwerde an die Kammer spricht die Be-

schwerdeführerin von einer Beschwerdeergänzung vom 7. November 2024, wel-

che von der Vorinstanz nicht (mit-)berücksichtigt worden sei, und sie wiederholt 

ihre darin vorgetragenen Argumente in der Beschwerde an die Kammer (act. 2 

S. 2 f. und 9). Der Beschwerdegegner macht geltend, die von der Beschwerdefüh-

rerin am 7. November 2024 bei der Vorinstanz eingereichte Beschwerde sei Ge-

genstand eines separaten Beschwerdeverfahrens (act. 11 S. 2). In den vorin-

stanzlichen Akten des Verfahrens-Nr. CB240134-L befindet sich die Eingabe der 

Beschwerdeführerin vom 7. November 2024 nicht. 

Die Vorinstanz wird auch zu prüfen haben, ob die Eingabe der Beschwerdeführe-

rin vom 7. November 2024 innert der Rechtsmittelfrist gegen die Pfändungsan-

kündigung vom 17. Oktober 2024 eingereicht wurde und die Vorbringen darin ge-

gen die genannte Pfändungsankündigung zu berücksichtigen resp. behandeln 

sind, soweit sie nicht bereits Gegenstand des Verfahrens-Nr. CB240139-L bilden. 

4.5.4. Nur der Vollständigkeit halber anzufügen ist noch, dass die Beschwerde-

führerin davon spricht, ein gestelltes Sistierungsgesuch sei von der Vorinstanz 

nicht behandeltet worden und bei der Pfändungsankündigung handle es sich um 

eine "verfälschte Urkunde" (wegen der darauf befindlichen Unterschrift; act. 2 S. 7 

f.). Weder in ihrer Beschwerde vom 28. Oktober 2024 an die Vorinstanz noch in 

der Beschwerdeergänzung vom 7. November 2024 brachte sie Solches vor, wes-

halb es sich um nicht zu berücksichtigende Noven im Beschwerdeverfahren vor 

der Kammer handelt (vgl. oben Erw. 3.). Es ist darauf nicht weiter einzugehen. 

4.6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz den im vorliegen-

den Verfahren anwendbaren (eingeschränkten) Untersuchungsgrundsatz verletzt 

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hat. Sie hätte zu prüfen gehabt, ob die Pfändungsankündigung in der Betreibung-

Nr. ... der Beschwerdeführerin rechtzeitig und korrekt gemäss den Vorschriften 

von Art. 34 f. SchKG zugestellt wurde. Auch hätte die Vorinstanz prüfen müssen, 

ob die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 7. November 2024 innert der 

Rechtsmittelfrist gegen die Pfändungsankündigung vom 17. Oktober 2024 einge-

reicht wurde. Dies hat die Vorinstanz nicht gemacht, weshalb der vorinstanzliche 

Entscheid aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur Durchführung des 

Verfahrens zurückzuweisen ist. Die Vorinstanz wird insbesondere die Akten des 

Betreibungsamts beiziehen und eine Vernehmlassung des Betreibungsamts ein-

holen müssen. Dem Beschwerdegegner wurde vor Vorinstanz keine Gelegenheit 

zur Beschwerdeantwort gegeben, weshalb seine (tatsächlichen) Vorbringen bei der 

Kammer, aus welchen er hinsichtlich der Beschwerdeerhebung gegen die Pfän-

dungsankündigung ein rechtsmissbräuchliches Verhalten der Beschwerdeführerin 

ableitet (insbesondere dass die Beschwerdeführerin die Betreibungsforderung nicht 

habe begleichen wollen und Kontoguthaben gepfändet worden seien; vgl. act. 11 

S. 3 f.), neu sind. Sie stellen im Beschwerdeverfahren nicht zu berücksichtigende 

Noven dar. Der Beschwerdegegner wird die Argumente in einer allfällig einzuholen-

den Beschwerdeantwort bei der Vorinstanz vorbringen können. 

Die Beschwerdeführerin stellte mit ihrer Beschwerde vor Vorinstanz ein Gesuch 

um Erteilung der aufschiebende Wirkung (act. 8/1 S. 1). Mit dem vorliegenden 

Entscheid fällt die mit Verfügung der Kammer vom 2. Dezember 2024 gewährte 

aufschiebende Wirkung, wonach in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes 

Zürich 7 keine Verwertungs- und/oder Verteilungshandlungen vorzunehmen sind 

(act. 9), dahin. Die Vorinstanz wird über das entsprechende, mit Beschwerde vom 

28. Oktober 2024 gestellte Gesuch der Beschwerdeführerin zu entscheiden ha-

ben.

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5.

Für das Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in 

Schuldbetreibungs- und Konkurssachen sind keine Kosten zu erheben (Art. 20a 

Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). Gemäss Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG sind keine 

Parteientschädigungen zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1.

Der prozessuale Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung wird abge-

schrieben.

2.

2.

Der Antrag auf Sistierung des Verfahrens wird abgewiesen.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung gemäss nachfolgendem 

Erkenntnis.

Es wird erkannt:

1.

Der Zirkulationsbeschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes Zürich als 

untere kantonale Aufsichtsbehörde über Betreibungsämter vom 31. Oktober 

2024 (Geschäfts-Nr. CB240134-L/U) wird aufgehoben und die Sache zur 

Durchführung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz 

2.

3.

4.

zurückgewiesen.

Es werden keine Kosten erhoben.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdeführerin unter 

Beilage eines Doppels von act. 11, an das Betreibungsamt Zürich 7 sowie 

unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz, je gegen 

Empfangsschein.

- 12 -

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-

nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

versandt am:
14. Januar 2025