# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 79b544fd-1a98-5b67-8ad5-cc272a1aa520
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-06-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.06.2009 C-8139/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-8139-2007_2009-06-17.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-8139/2007/<ABR>  
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  J u n i  2 0 0 9

Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Johannes Frölicher, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger.

A._______ (Spanien),
vertreten durch 
Rechtsanwalt Dr. iur. Marc-Antoine Kämpfen, Z._______ 
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Y._______ 
Vorinstanz.

Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 
18. Oktober 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-8139/2007

Sachverhalt:

A.
A.a Der  am  (...)  1969  geborene  A._______,  spanischer 
Staatsangehöriger  und  daselbst  wohnhaft  (nachfolgend:  Versicherter 
oder  Beschwerdeführer),  arbeitete  von  August  1989  bis  Dezember 
1998  bei  der  B._______  in  X._______  als  ausgebildeter  Steinhauer 
(act.  IV/2.1,  1.2).  Danach  kehrte  er  nach  Spanien  zurück,  wo  er 
weiterhin in seinem Beruf tätig war. Seit dem 5. Juli 2006 ist er wegen 
Silikose (Lungenfibrose)  zu  100% krank  geschrieben (act. IV/4,  5.1, 
10, 13 – 14).

A.b Das  Ministero  de  Trabajo  y  Asuntos  Sociales  beantragte  mit 
Dictamen  Propuesta  vom  22.  September  2006  (Beschwerdeakten 
act. 1.7) die Feststellung der Invalidität  des Versicherten und die Zu-
sprechung  einer  Invalidenrente  durch  die  spanische  Sozialversiche-
rung. In der Folge wurde dem Versicherten eine monatliche Invaliden-
rente von € 1'050.44 (act. IV/25.1) zugesprochen.

B.
B.a Der  spanische  Sozialversicherungsträger  holte  im  zwischen-
staatlichen Verfahren bei der Schweizerischen Ausgleichskasse (SAK) 
Unterlagen  betreffend  die  in  der  Schweiz  erlangten  Versicherungs-
zeiten ein (act. IV/1, 2) und beantragte für den Versicherten Leistungen 
der Schweizer Invalidenversicherung (act. IV/3 – 6). 

Der  Versicherte  reichte  am 19. Februar  2007  der  Invalidenversiche-
rungs-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  IVSTA  (nachfolgend:  Vorin-
stanz;  Eingang  am  7.  Mai  2007)  den  gleichentags  unterzeichneten 
Fragebogen für den Versicherten und den am 22. Februar 2006 (von 
der IVSTA versandt am 2. Februar 2007) unterzeichneten Fragebogen 
für  den  Arbeitgeber  (act.  IV/10  –  11)  sowie  diverse  ärztliche  Doku-
mente und den ausführlichen ärztlichen Bericht (E 213) im Auftrag des 
spanischen Versicherungsträgers ein (act. IV/13 – 16).

B.b Nach Prüfung der Akten durch den medizinischen Dienst der Vor-
instanz  (nachfolgend:  RAD;  act.  17  –  18)  und  Erstellung  eines  Er-
werbsvergleichs  (act.  IV/19),  teilte  die  IVSTA dem  Versicherten  mit 
Vorbescheid vom 14. August 2007 mit, es liege weder eine dauernde 
Erwerbsunfähigkeit  noch  eine  genügende  mittlere  Arbeitsunfähigkeit 
während eines Jahres vor. Wegen der Gesundheitsschädigung sei die 

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bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Es sei jedoch eine leichtere, 
besser an den Gesundheitszustand angepasste vollschichtige Tätigkeit 
bei  einem  Invaliditätsgrad  von  18.51  %  möglich,  weshalb  der  Lei-
stungsantrag abgewiesen werden müsste (act. IV/20).

Da auf den Vorbescheid keine Reaktion erfolgte, wies die Vorinstanz 
den  Leistungsantrag  mit  Verfügung  vom  18.  Oktober  2007  ab  (act. 
IV/21).

C.
C.a Am  29.  November  2007  erhob  der  Beschwerdeführer,  vertreten 
durch  Rechtsanwalt  Dr. Marc-Antoine Kämpfen,  beim Bundesverwal-
tungsgericht gegen die Verfügung vom 18. Oktober 2007 Beschwerde 
(act.  1).  Er  beantragte  die  Aufhebung  der  Verfügung  und  die  Zuer-
kennung einer Invalidenrente, eventualiter die Rückweisung der Sache 
an  die  Vorinstanz  mit  der  Auflage,  den  Beschwerdeführer  fachmän-
nisch begutachten zu lassen und anschliessend das Leistungsgesuch 
neu zu beurteilen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten 
der Vorinstanz.

C.b In  ihrer  Vernehmlassung  vom  1.  Februar  2008  führte  die  Vor-
instanz aus, der Bescherdeführer könne aus der Tatsache des Bezugs 
einer spanischen Invalidenrente bezüglich Invaliditätsleistungen nach 
Schweizer Recht nichts zu seinen Gunsten ableiten. Weiter nahm sie 
Bezug  auf  die  Feststellungen des RAD und  den erstellten  Erwerbs-
vergleich  (act. IV/18,  19). Sie  führte  aus,  beschwerdeweise ergäben 
sich  keine  neuen  Aspekte,  die  zu  einer  anderen  Betrachtungsweise 
führen  könnten,  insbesondere  seien  keine  neuen  Akten  eingereicht 
worden,  die  eine  weitere  gesundheitliche  Verschlechterung  belegen 
würden. Somit beantragte sie die Abweisung der Beschwerde und die 
Bestätigung der angefochtenen Verfügung (act. 4). 

C.c Da der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss in der Höhe der 
mutmasslichen  Verfahrenskosten  innert  erstreckter  Frist  leistete 
(act. 8),  jedoch auf  die Einreichung einer Replik  verzichtete, schloss 
das  Bundesverwaltungsgericht  den  Schriftenwechsel  am  15. April 
2008 ab (act. 9).

C.d Auf weitere Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen 
eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Bundesgesetzes  über  das  Bundesverwal-
tungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 
173.32] in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b 
des  Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19.  Juni 
1959 (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 des Bundesgesetzes über das Ver-
waltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beur-
teilt  das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen 
der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von 
Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur 
Behandlung der Beschwerde zuständig.

1.2 Der  Beschwerdeführer  hat  am vorinstanzlichen  Verfahren  teilge-
nommen; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 des Bundes-
gesetzes  über  den  allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts 
vom 6. Oktober 2000 [ATSG, SR 830.1]; entsprechend: Art. 48 Abs. 1 
VwVG). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert. Er hat Rechtsanwalt 
Dr. Marc-Antoine Kämpfen am 28. November  2007 mit  der Wahrung 
seiner Interessen beauftragt (Beilage zu act. 2). Der die Beschwerde 
unterzeichnende  Dr.  Marc-Antoine  Kämpfen  ist  somit  rechtsgültig 
bevollmächtigt.

1.3 Die  vorliegende  Beschwerde enthält  Rechtsbegehren und deren 
Begründung. Somit  sind die Formvorschriften  gemäss Art. 52 VwVG 
erfüllt.

1.4 Die Beschwerde ist  innerhalb von 30 Tagen nach der  Eröffnung 
der  Verfügung,  gegen  welche  eine  Einsprache  ausgeschlossen  ist, 
einzureichen (Art.  60  ATSG in  Verbindung mit  Art.  69  Abs. 1 Bst. b 
IVG). Der Beschwerdeführer macht geltend, die am 18. Oktober 2007 
datierte Verfügung am 30. Oktober 2007 erhalten zu haben (act. 1 Ziff. 
1.1). Da den Akten weder ein Versand- noch ein Zustellungsdatum zu 
entnehmen ist,  den Angaben des Beschwerdeführers betreffend Be-
schwerdefrist  von der Vorinstanz nicht widersprochen wurde und das 
genaue Zustellungsdatum nicht mehr einbringbar ist, kann zu Gunsten 
des  Beschwerdeführers  davon  ausgegangen  werden,  dass  die  Frist 
mit  Beschwerdeeinreichung  vom  29.  November  2007  eingehalten 
wurde. Somit ist auf die Beschwerde einzutreten.

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2.
2.1 Nach  Art.  37  VGG richtet  sich  das  Verfahren  vor  dem Bundes-
verwaltungsgericht  nach  dem  Verwaltungsverfahrensgesetz  (VwVG), 
soweit das VGG nichts anderes bestimmt. 

Indes  findet  das  Verwaltungsverfahrensgesetz  aufgrund  von  Art.  3 
Bst. dbis VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit 
das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) anwendbar ist. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestim-
mungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a – 26bis und 
28 – 70) anwendbar, soweit  das IVG nicht  ausdrücklich eine Abwei-
chung vom ATSG vorsieht.

2.2
2.2.1 Der  Beschwerdeführer  ist  spanischer  Staatsangehöriger  mit 
Wohnsitz in Spanien, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft 
getretene  Abkommen  vom  21. Juni  1999  zwischen  der  Schweizeri-
schen  Eidgenossenschaft  einerseits  und  der  Europäischen  Gemein-
schaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit 
(nachfolgend: FZA, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang 
II  betreffend die Koordinierung der  Systeme der sozialen Sicherheit, 
anzuwenden ist (Art. 80a IVG). 

2.2.2 Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates 
vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicher-
heit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienange-
hörige,  die  innerhalb  der  Gemeinschaft  zu-  und  abwandern 
(SR 0.831.109.268.1),  haben  die  in  den  persönlichen  Anwendungs-
bereich der Verordnung fallenden,  in einem Mitgliedstaat wohnenden 
Personen aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats grund-
sätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staatsangehörigen 
dieses Staates.

2.2.3 Soweit  das  FZA  bzw. die  auf  dieser  Grundlage  anwendbaren 
gemeinschaftsrechtlichen  Rechtsakte  keine  abweichenden  Bestim-
mungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sowie 
die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen In-
validenrente  grundsätzlich  nach  der  innerstaatlichen  Rechtsordnung 
(BGE 130 V 257 E. 2.4). Allerdings werden die von den Trägern der 
anderen  Staaten  erhaltenen  ärztlichen  Unterlagen  und  Berichte 
gemäss  Art.  40  der  Verordnung  (EWG)  Nr.  574/72  des  Rates  vom 

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21. März  1972  über  die  Durchführung  der  Verordnung  (EWG) 
Nr. 1408/71 (SR 0.831.109.268.11;  vgl. auch Art. 51 der  Verordnung 
574/72)  berücksichtigt.  Gemäss  Art. 40  Abs. 4  der  Verordnung 
Nr. 1408/71  ist  die  vom Träger  eines  Mitgliedstaates  getroffene Ent-
scheidung über die Invalidität eines Antragstellers für den Träger eines 
anderen  betroffenen  Staates  nur  dann  verbindlich,  wenn  die  in  den 
Rechtsvorschriften dieser Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale 
der Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übereinstimmend an-
erkannt  sind,  was  für  das  Verhältnis  zwischen  Spanien  und  der 
Schweiz (ebenso wie für das Verhältnis zwischen den übrigen EU-Mit-
gliedstaaten und der Schweiz) nicht der Fall ist. 

2.2.4 Demnach bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Beschwer-
deführers  auf  Leistungen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, ins-
besondere nach dem IVG und der IVV.

2.3 Weil  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben, und weil ferner die Gerichte im Be-
reich der Sozialversicherung bei  der Beurteilung eines Falles grund-
sätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwal-
tungsaktes, hier der Verfügung vom 18. Oktober 2007, eingetretenen 
Sachverhalt abstellen (BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hin-
weisen),  sind  die  ab  1.  Januar  2003  geltenden  Bestimmungen  des 
ATSG anwendbar. 

Das IVG ist somit in der Fassung vom 31. März 2003 [4. IVG-Revision] 
anwendbar (in Kraft seit 1. Januar 2004). Nicht zu berücksichtigen sind 
dagegen die durch die 5. IVG-Revision eingeführten Änderungen, wel-
che am 1. Januar 2008 in Kraft getreten sind (AS 2007 5129). Im Fol-
genden werden deshalb die ab 1. Januar 2004 bis Ende 2007 gültig 
gewesenen Bestimmungen des ATSG, des IVG und der IVV zitiert.

3.
3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie 
die Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

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3.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige 
und  vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  zu 
sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  unbeschränkt; er  findet 
sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 
E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit weiteren Hinweisen).

Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, so-
fern  das  Gesetz  nicht  etwas Abweichendes vorsieht,  nach  dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt  den Beweisanfor-
derungen nicht. Das Gericht  hat  vielmehr  jener  Sachverhaltsdarstel-
lung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die 
wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je 
mit Hinweisen).

4.
Im vorliegenden Verfahren ist streitig und vom Bundesverwaltungsge-
richt zu prüfen, ob die Vorinstanz das Leistungsgesuch des Beschwer-
deführers zu Recht abgewiesen hat.

4.1 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen,  geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  bedingte,  volle  oder 
teilweise  Unfähigkeit,  im bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zu-
mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG). 

4.2 Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperli-
chen,  geistigen oder  psychischen Gesundheit  verursachte  und nach 
zumutbarer  Behandlung  und  Eingliederung  verbleibende ganze oder 
teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom-
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Erwerbsunfähig-
keit ist, vereinfacht ausgedrückt, gesundheitlich bedingte Unfähigkeit, 
durch  zumutbare  Arbeit  ein  Erwerbseinkommen  zu  verdienen  (vgl. 
ALFRED MAURER/GUSTAVO SCARTAZZINI/MARC HÜRZELER,  Bundessozialversi-
cherungsrecht,  3. Auflage, Basel 2009, § 6 Rz.16 und § 12 Rz. 16). 
Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im ange-
stammten Beruf bzw. der bisherigen Tätigkeit,  sondern – wenn erfor-
derlich  –  auch in  zumutbaren Verweisungstätigkeiten  zu  prüfen (vgl. 

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BGE 113 V 22 E. 4a, 111 V 235 E. 2a). Diese Erwerbsmöglichkeit hat 
sich der Versicherte anrechnen zu lassen.

4.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Der  Zeitpunkt  des  Eintritts  der  Invalidität  beurteilt  sich  nach  Art. 29 
Abs. 1 IVG. Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, 
in  dem der Versicherte mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig 
geworden ist (Bst. a: Dauerinvalidität, Art. 7 ATSG) oder während ei-
nes Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 
zu  40%  arbeitsunfähig  war  (Bst.  b:  langdauernde  Krankheit,  Art. 6 
ATSG, vgl. BGE 121 V 272 ff. E. 6).

4.3.1 Anspruch auf eine ganze Rente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 
IVG bei einem Invaliditätsgrad von 70%, auf eine Dreiviertelsrente bei 
einem Invaliditätsgrad von 60%, auf eine halbe Rente bei einem Invali-
ditätsgrad von 50% und auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditäts-
grad von 40%.

4.3.2 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG).

4.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder  der Ärztin  ist  es dabei,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem  Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person  arbeitsunfähig  ist  (vgl.  Urteil  des  Eidgenössischen  Versiche-
rungsgerichts [heute: Bundesgericht] I 457/04 vom 26. Oktober 2004, 
in: SVR 2006 IV Nr. 10, E. 4.1 mit Verweis auf BGE 107 V 17 E. 2b). 
Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, insbesondere 
im Zusammenhang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, obliegt 
dagegen  der  Verwaltung  und  im  Beschwerdefall  dem  Gericht  (BGE 
115 V 133 E. 2, 114 V 310 E. 3c mit Hinweisen).

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4.5 Hinsichtlich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all-
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be-
rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 
ist, in der Darlegung der Zusammenhänge und in der Beurteilung der 
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 
Expertinnen  und  Experten  begründet  sind. Bestehen  Zweifel  an  der 
Zuverlässigkeit  und  Schlüssigkeit  der  ärztlichen  Feststellungen,  sind 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 
157 E. 1c und 1d mit weiteren Hinweisen, AHI 2001 S. 113 E. 3a; UELI 
KIESER, ATSG-Kommentar zu Art. 43 Rz. 35).

5.
Der Beschwerdeführer verlangt die Aufhebung der Verfügung vom 18. 
Oktober  2007  und  die  Zusprechung  einer  IV-Rente,  eventualiter  die 
Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz zur weiteren Abklä-
rung und Durchführung einer gründlichen Begutachtung.

5.1 Er macht insbesondere geltend, bei ihm sei eine Silikose (Lungen-
fibrose) festgestellt  worden. Die Krankheit  sei schon früh aufgetreten 
und rasch fortgeschritten. Die  Lungenfunktion  habe sich  verschlech-
tert. Da es sich  vorliegend um eine typische Berufskrankheit  handle 
und keine andere Ursache für die Erkrankung ersichtlich sei, sei davon 
auszugehen, dass die Erkrankung bereits bei seiner Berufsausübung 
in der Schweiz ihren Anfang genommen habe. Heute sei er in einem 
Zustand, der ihn in allen Aktivitäten behindere. Bei kleinsten Bewegun-
gen gerate er bereits in Atemnot und ins Schwitzen und sei zweifellos 
körperlich  stark  beeinträchtigt.  Die  von  der  Vorinstanz  aufgezählten 
leichteren  Tätigkeiten  würden  jedoch  ein  Minimum  an  körperlichem 
Einsatz erfordern, den er nicht mehr zu leisten im Stande sei. Auch der 
spanische  Versicherungsträger  habe  diesbezüglich  Abklärungen  ge-
troffen, es gehe aus dessen Beschluss vom 22. September 2006 klar 
hervor,  dass dieser ihn  als  vollkommen erwerbsunfähig für  jeglichen 
Beruf  oder jegliches Gewerbe erkläre. Diese Schlussfolgerung recht-
fertige sich auch nach Schweizer Recht, da feststehe, dass die Erkran-
kung sichtlich schnell fortschreite. 

Selbst  wenn noch eine kleine  Resterwerbsfähigkeit  in  einer  von der 
Vorinstanz aufgezählten Verweistätigkeit angenommen werden könnte, 
sei  eine solche auf eine Teilzeitbeschäftigung von 30% zu beschrän-
ken. Im Übrigen sei dannzumal zu berücksichtigen, dass es sich bei 

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den  vorgeschlagenen  Tätigkeiten  ausschliesslich  um  unqualifizierte 
Erwerbstätigkeiten handle, die nicht dem Einkommen eines ausgebil-
deten Steinhauers entsprechen würden.

Zusammenfassend sei er als 100% invalid zu beurteilen, weshalb er 
Anspruch auf eine ganze Invalidenrente nach Schweizer Recht habe 
(act. 1 inkl. Beilagen 5 – 7).

5.2 Die  Vorinstanz  führt  in  ihrer  Vernehmlassung  bezüglich  der  ge-
sundheitlichen Beurteilung aus, der RAD sei gestützt auf die medizini-
schen Unterlagen der spanischen Sozialversicherung und der behan-
delnden  Ärzte  zur  Feststellung  gelangt,  dass  das  Lungenleiden  des 
Rekurrenten  im  gegenwärtigen  Stadium  zwar  eine  vollständige  Ar-
beitsunfähigkeit im Beruf als Steinhauer verursache, dass leichte, sit-
zende Tätigkeiten dagegen noch vollschichtig möglich wären. Gemäss 
durchgeführtem  Einkommensvergleich  würde  der  Beschwerdeführer 
unter Berücksichtigung einer vollschichtigen Verweisungstätigkeit eine 
Erwerbseinbusse von 19% erleiden,  weshalb keine Invalidität  im an-
spruchsbegründenden  Ausmass  bestehe.  Beschwerdeweise  ergäben 
sich keine neuen Aspekte, die zu einer neuen Beurteilung führen wür-
den.

6.
Die Akten enthalten folgende ärztlichen Beurteilungen:

- Ärztlicher Bericht, Consulta de Respiratorio (...), Dr. C._______, 3. 
Juli 2006 (act. IV/13 = act. 1.5)

- Arztzeugnis, Dr. D._______, 5. Juli 2006 (act. IV/14)
- Ärztlicher Bericht, Instituto National de Silicosis, Dr. E._______/ 

Dr. F._______, 22. August 2006 (act. IV/15 = act. 1.6)
- Ausführlicher medizinischer Bericht (E 213), Dr. G._______, 

5. September 2006 (act. IV/16)
- Medizinische Stellungnahme, RAD, Dr. H._______, 20. Juli 2007 

(act. IV/18).

6.1 Der  ausführliche  medizinische  Bericht  vom  5.  September  2006 
enthält  genaue Ausführungen zur  Lungenkrankheit  (Diagnose: „Neu-
moconiosis complicada [Fibrosis masiva progressiva de categoría B], 
Sarcoidosis“; Ziff. 7). Der  Verlauf  sei  progressiv. Gemäss den spani-
schen  Rechtsvorschriften  bestehe  für  die  letzte  ausgeübte  Tätigkeit 
volle Invalidität (Ziff. 11.7). Betreffend Verweistätigkeiten findet sich nur 
die Feststellung,  der Versicherte sei  keinen Mitteln  auszusetzen,  die 
die Atmung reizten (Ziff. 11.8). Es gebe keine Prognose für eine Ver-

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besserung  des  Gesundheitszustandes;  eine  Verbesserung  der  Leis-
tungsfähigkeit könne durch medizinische und berufliche Rehabilitation 
bewirkt werden (Ziff. 11.11 f.).

6.2 Der RAD stellt  in  seiner  Stellungnahme als  Hauptdiagnose eine 
„Pneumokoniose, kompliziert durch massive progressive Fibrose, Sar-
koidose Grad II“ fest. Die Ärztin beurteilt die Arbeitsunfähigkeit in der 
bisherigen Tätigkeit mit 70% ab 5. Juli 2006 und stellt eine zumutbare 
Verweisungstätigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 100% fest. Sie 
begründet diese Beurteilung damit, der Versicherte sei von Seiten der 
Lunge eingeschränkt,  der  Verlauf  scheine progressiv  zu  sein; weiter 
stellt sie fest: „In sitzender, leichter Tätigkeit sollte noch vollschichtige 
Arbeit möglich sein.“

7.
7.1 Den Akten ist  zu entnehmen,  dass der  Beschwerdeführer unbe-
strittenermassen an einer „Pneumokoniose, kompliziert durch massive 
progressive Fibrose“ (act. IV/18) bzw. „Silicosis con evolucion a fibrosis 
masiva progresiva“ (act. IV/13) leidet. Weiter ist unbestritten, dass der 
Beschwerdeführer wegen seiner Krankheit nicht mehr in seinem bishe-
rigen Beruf als Steinhauer arbeiten kann. Weshalb der RAD trotzdem 
noch auf eine Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf von 30% schliesst, 
ist nicht nachvollziehbar. 

7.2 Es ist  auch nicht  genügend dargelegt,  woraus zu schliessen ist, 
dass der Versicherte in seiner Leistungsfähigkeit kaum eingeschränkt 
sei, wenn er nicht mehr im Steinstaub exponiert sei. Die Schlussfolge-
rung des RAD, eine vollschichtige sitzende leichte Tätigkeit  wie  bei-
spielsweise Park-/Museumsaufseher, Verkauf auf dem Korrespondenz-
weg/via Telefon/Internet, Reparatur von Kleingeräten, Kassier, Telefo-
nist, Datenerfassung, etc. „sollte noch möglich“ sein, leuchtet bei den 
erhobenen Diagnosen und den vorhandenen spanischen Akten nicht 
ein und ist im Übrigen überhaupt nicht begründet (vgl. Anforderungen 
an ärztliche Beurteilungen: oben E. 4.4 f.). Ein solcher  Schluss kann 
jedenfalls auch nicht (im Umkehrschluss) aus den fehlenden Angaben 
im Bericht des spanischen Versicherungsträgers betreffend Verweistä-
tigkeiten gezogen werden. Die Vorinstanz hat sich auch im Vernehm-
lassungsverfahren überhaupt nicht mit der Erklärung des Beschwerde-
führers, er gerate selbst bei kleinsten Bewegungen in Atemnot und ins 
Schwitzen, und sei körperlich stark beeinträchtigt, näher auseinander-
gesetzt. Sie hat sich unkritisch auf die ärztliche Beurteilung des RAD 

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abgestützt, die zwar die Diagnosen aus den spanischen Arztzeugnis-
sen übernommen, aber daraus betreffend einer allfälligen Verweistätig-
keit keine rechtsgenüglichen Schlüsse gezogen hat.

Die Begründung der Arbeitsfähigkeit  in  einer Verweistätigkeit  erweist 
sich demnach als ungenügend.

7.3 Gemäss Art. 59 Abs. 1 und 2 IVG ist es die Aufgabe des RAD, me-
dizinische Dokumente für die juristisch beurteilende Verwaltung bzw. 
das  Gericht  aus  medizinischer  Sicht  zu  würdigen.  Diese  Würdigung 
hat  dem  Einzelfall  entsprechend  umfassend  und  für  die  Verwaltung 
nachvollziehbar zu sein. Die verfügende Verwaltung hat darauf gestützt 
die wirtschaftliche Beurteilung der noch verbleibenden Erwerbsfähig-
keit und die Berechnung eines allfälligen Invaliditätsgrades vorzuneh-
men.  Es  kann  nicht  angehen,  dass  die  Vorinstanz  vorliegend  eine 
mangelhafte  Beurteilung  des  RAD unbesehen  übernimmt  und  ihrer-
seits die Verfügung nicht weiter – auch nicht im Rahmen des Vernehm-
lassungsverfahrens – begründet. 

7.4 Schliesslich ist der Vollständigkeit halber anzumerken, dass auch 
das Bundesverwaltungsgericht  ohne die entsprechende medizinische 
Fachkenntnis nicht in der Lage ist, vorliegend den Gesundheitszustand 
des Beschwerdeführers  sowie  einen allfällig  verbleibenden zumutba-
ren Umfang einer Verweistätigkeit zu beurteilen.

7.5 Unter diesen Umständen erweist sich die angefochtene Verfügung 
nicht als rechtmässig. Der Beschwerdeführer dringt mit seinen Rügen, 
soweit  er die Rückweisung an die Vorinstanz zur weiteren Abklärung 
beantragt, durch. Die Verfügung vom 18. Oktober 2007 ist aufzuheben 
und an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese den Gesundheits-
zustand des Beschwerdeführers eingehend abklärt,  eine allfällig ver-
bleibende Teilerwerbsfähigkeit  festlegt,  mittels  eines  neuen Erwerbs-
vergleichs den IV-Grad neu berechnet und anschliessend über einen 
neuen Rentenanspruch verfügt. 

8.
8.1 Gemäss Art. 9  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  vom 20. März  1981 
über die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20) gelten als Berufskrank-
heiten  Krankheiten,  die  bei  der  beruflichen  Tätigkeit  ausschliesslich 
oder vorwiegend durch schädliche Stoffe verursacht worden sind. So-
weit nichts anderes bestimmt ist, sind Berufskrankheiten – von ihrem 
Ausbruch an – einem Berufsunfall gleichgestellt. Sie gelten als ausge-

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brochen, sobald der Betroffene erstmals ärztlicher Behandlung bedarf 
oder arbeitsunfähig ist (Art. 9 Abs. 3 UVG). Gemäss Abs. 2 Bst. b An-
hang 1 in Verbindung mit  Art. 14 der Verordnung vom 20. Dezember 
1982 über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) gelten Staublun-
gen als arbeitsbedingte Erkrankungen im Sinne von Art. 9 Abs. 1 des 
Gesetzes.

8.2 Gemäss 73bis Abs. 2 Bst. d IVV ist der Vorbescheid dem zuständi-
gen Unfallversicherer zuzustellen,  sofern dessen Leistungspflicht  be-
rührt wird. Gemäss Art. 76 Abs. 1 Bst. a IVV (in Kraft seit 1. Juli 2006, 
AS 2006 2007)  ist  eine  Verfügung insbesondere den Personen,  den 
Einrichtungen  und  den  Versicherten  zuzustellen,  denen  ein  Vorbe-
scheid zugestellt wurde.

8.3 Da der Beschwerdeführer bei der B._______ Stein maschinell be-
arbeitete, war er – während seiner Tätigkeit in der Schweiz – obligato-
risch  bei  der  Schweizerischen  Unfallversicherungsanstalt  SUVA ge-
mäss Art. 66 Abs. 1 Bst. e UVG versichert. 

Die Akten der Vorinstanz enthalten keine Hinweise dazu, dass ein all-
fälliger  Leistungsanspruch durch die SUVA abgeklärt  oder die Verfü-
gung vom 18. Oktober 2007 gemäss Art. 76 Abs. 1 Bst. a IVV in Ver-
bindung mit  Art. 73bis Abs. 2 Bst. d IVV der SUVA zugestellt  worden 
wäre. Da die Erkrankung des Beschwerdeführers bereits während sei-
ner Tätigkeit in der Schweiz verursacht worden sein könnte, ist nicht 
auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer Leistungsansprüche ge-
mäss  dem  Schweizer  Unfallversicherungsgesetz  hat.  Somit  ist  die 
SUVA als zuständige Unfallversicherung berührt. Demnach ist die neu 
zu erlassende Verfügung der IVSTA auch der zuständigen SUVA-Stelle 
zuzustellen.

9.
Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Partei-
entschädigung. 

9.1 Weder der unterliegenden Vorinstanz noch dem obsiegenden Be-
schwerdeführer  sind  Verfahrenskosten  aufzuerlegen  (Art.  63  Abs.  1 
und  2  VwVG).  Dem  Beschwerdeführer  ist  der  geleistete  Kostenvor-
schuss von Fr. 400.-- zurückzuerstatten.

9.2 Der obsiegenden Partei kann nach Massgabe ihres Erfolges von 
Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachse-

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ne notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen wer-
den (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Feb-
ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver-
waltungsgericht [VGKE], SR 173.320.2). 

Da keine Honorarnote eingereicht wurde, ist die Höhe der Entschädi-
gung aufgrund der Akten zu bestimmen (Art. 14 Abs. 2 VGKE). Unter 
Berücksichtigung des aktenkundigen Aufwands wird die Parteientschä-
digung  auf  Fr.  1'400.--  festgelegt.  Diese  ist  von  der  Vorinstanz  zu 
leisten.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird  in dem Sinne  gutgeheissen, als dass die ange-
fochtene  Verfügung  aufgehoben  und  die  Sache  an  die  Vorinstanz 
zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne 
der Erwägungen neu verfüge.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben. Der  geleistete  Kosten-
vorschuss von Fr. 400.-- wird zurückerstattet.

3.
Dem  Beschwerdeführer  wird  für  das  vorliegende  Verfahren  eine 
Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'400.-- zugesprochen. Diese 
ist von der Vorinstanz zu leisten.

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4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; 
Beilage: Formular „Zahladresse“)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, SUVA, W._______ 

(zur Kenntnis)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Beat Weber Susanne Flückiger

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern, Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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