# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 74d870f9-e41b-5a42-a843-ce248f7b4e12
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-01-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.01.2022 F-3558/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-3558-2021_2022-01-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-3558/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  J a n u a r  2 0 2 2    

Besetzung 
 Richterin Regula Schenker Senn (Vorsitz), 

Richter Yannick Antoniazza-Hafner,  

Richterin Jenny de Coulon Scuntaro,    

Gerichtsschreiber Daniel Grimm. 
 

 
 

Parteien 
 1. A._______,    

2. B._______,    

3. C._______,    

4. D._______,    

5. E._______,    

6. F._______,    

alle vertreten durch lic. iur. Gabriella Tau,  

Caritas Suisse, Bureau de consultation juridique,  

Avenue de Beauregard 10, 1700 Fribourg,  

Beschwerdeführende,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Anerkennung der Staatenlosigkeit (Kosten- und Entschädi-

gungsfolgen). 

 

 

F-3558/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das SEM mit Verfügung vom 31. Oktober 2017 den Gesuchen der 

Beschwerdeführenden um Anerkennung der Staatenlosigkeit nicht statt-

gab,   

dass das Bundesverwaltungsgericht eine dagegen erhobene Beschwerde, 

soweit den Beschwerdeführer 1 betreffend, mit Urteil vom 2. März 2020 

abwies, 

dass das eingereichte Rechtsmittel in Bezug auf die Beschwerdeführenden 

2 – 6 mit gleichem Urteil als gegenstandslos geworden abgeschrieben 

wurde, 

dass der Beschwerdeführer 1 hierauf mittels Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheit am 2. Mai 2020 an das Bundesgericht gelangte, 

dass dieses mit Urteil vom 6. August 2021 die Beschwerde gutgeheissen 

hat, soweit es darauf eingetreten ist, und den Entscheid des Bundesver-

waltungsgerichts vom 2. März 2020 aufgehoben hat, 

dass es überdies die Angelegenheit zur neuen Beurteilung der Kosten- und 

Entschädigungsfolgen an das Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen 

hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht im ursprünglichen Beschwerdeverfah-

ren dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung mit 

Urteil vom 2. März 2020 stattgegeben und keine Verfahrenskosten aufer-

legt hatte, 

dass aufgrund der neuen Sachlage in zweiter Instanz im Verfahren vor dem 

Bundesverwaltungsgericht keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind und 

anstelle eines Honorars im Sinne von Art. 65 VwVG eine Parteientschädi-

gung auszurichten ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 ff. des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass das Gericht die Parteientschädigung auf Grund der Kostennote fest-

legt (Art. 14 Abs. 1 VGKE), 

dass die Parteivertreterin in der Beschwerdeschrift vom 4. Dezember 2017 

Aufwendungen von Fr. 1'854.– bzw. 10 Stunden à Fr. 194.– (inkl. Mehr-

wertsteuerzuschlag im Sinne von Art. 9 Bst. c VGKE) in Rechnung stellte, 

F-3558/2021 

Seite 3 

dass die Parteientschädigung unter Berücksichtigung der Honorarnote so-

wie der danach getätigten Aufwendungen auf Fr. 2'500.– festzusetzen ist. 

 

Dispositiv Seite 4 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F-3558/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 

2.  

Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer 1 für das Verfahren vor dem 

Bundesverwaltungsgericht mit Fr. 2'500.– zu entschädigen. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführenden (Gerichtskurkunde) 

– die Vorinstanz (ad Ref-Nr. […])  

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Regula Schenker Senn Daniel Grimm 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

F-3558/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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