# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 604c32c4-61b9-58a2-b635-31d936402eea
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-03-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.03.2022 C-4275/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4275-2021_2022-03-15.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4275/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 5 .  M ä r z  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss,  

Gerichtsschreiberin Tania Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Kosovo) 

ohne Zustelldomizil in der Schweiz, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung der IVSTA vom 19. August 2021. 

 

 

 

C-4275/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vor-

instanz) mit Verfügung vom 19. August 2021 das Leistungsbegehren vom 

12. September 2019 von A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) ab-

gewiesen hat (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer act.] 1 Beilage), 

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 

16. September 2021 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat 

(BVGer act. 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG in Verbin-

dung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG (SR 831.20) vor Bundesverwaltungsge-

richt anfechtbar sind, 

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 4. Oktober 2021 eingela-

den worden ist, dem Bundesverwaltungsgericht eine Zustelladresse in der 

Schweiz anzugeben (BVGer act. 2), 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. Oktober 2021 darum er-

sucht hat, dass ihm alle Dokumente über die Botschaft geschickt werden 

(BVGer act. 3), 

dass der Beschwerdeführer mit Instruktionsverfügung vom 5. November 

2021 förmlich aufgefordert worden ist, innert 30 Tagen nach Empfang die-

ser Verfügung ein Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen, andernfalls 

künftige Anordnungen und Entscheide durch Publikation im Bundesblatt 

eröffnet würden (BVGer act. 4), 

dass die Instruktionsverfügung vom 5. November 2021 dem Beschwerde-

führer am 24. November 2021 zugestellt worden ist (BVGer act. 6 Beilage), 

dass der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist kein Zustelldomizil in 

der Schweiz bezeichnet hat, weshalb ihm Anordnungen und Entscheide im 

vorliegenden Verfahren fortan durch Publikation im Bundesblatt zu eröffnen 

sind, 

C-4275/2021 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 24. Januar 2022  

zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.– innert 30 Tagen ab 

Eröffnung der Zwischenverfügung im Bundesblatt aufgefordert worden ist, 

ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (BVGer act. 7), 

dass diese Zwischenverfügung am 28. Januar 2022 im Bundesblatt publi-

ziert worden ist (BVGer act. 9), 

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht 

geleistet hat (BVGer act. 10), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei 

es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerle-

gen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

  

C-4275/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-

schädigung zugesprochen.  

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Tania Sutter 

 

  

C-4275/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

Versand: