# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e671fccd-c129-53a2-9b65-e994b25c0ce5
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-05-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 19.05.2015 III 2014 183
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2014-183_2015-05-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2014 183

Entscheid vom 19. Mai 2015 

Besetzung Dr.iur. Josef Hensler, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis und Monica Huber-Landolt, Richterinnen
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien Dr. A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,________ 

gegen

1. Gemeinderat Wollerau, Hauptstrasse 15, Postfach 335, 
8832 Wollerau,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. D.________,
5. E.________,
6. F.________,
7. G.________,
8. H.________,

Beschwerdegegner,
Ziffer 4 bis 8 vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. I.________,
I.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)

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Sachverhalt:

A. Dr. A.________ sind Eigentümer der in der Zone W2/W3 der Gemeinde 
Wollerau befindlichen Liegenschaft KTN J.________. Am 22. Januar 2013 
reichten sie das Baugesuch für den Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern und 
einem Terrassenhaus innerhalb des Gestaltungsplans „Wohnpark S.“ auf dem 
Grundstück KTN J.________ in Wollerau ein. Dieses Baugesuch wurde im 
Amtsblatt Nr. K.________ publiziert und öffentlich aufgelegt. Innert Frist erhoben 
MN, SD, E.________, F.________, G.________ sowie H.________ öffentlich-
rechtliche Einsprache gegen das Bauvorhaben. Am 20. März 2013 und am 9. 
April 2013 reichten Dr. A.________ Ergänzungen und Änderungen zum 
erwähnten Baugesuch ein, wozu sich die Einsprecher äussern konnten. Mit 
Gesamtentscheid vom 28. Mai 2013 erteilte das Amt für Raumentwicklung (ARE) 
die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und Nebenbestimmungen. Die 
kommunale Baubewilligung blieb vorbehalten. Mit Beschluss (GRB) Nr. 2013.213 
vom 8. Juli 2013 erteilte der Gemeinderat Wollerau die Baubewilligung wie folgt:

1. Das Bauvorhaben wird mit Auflagen bewilligt. Die Bauausführung hat sich 
genau an die genehmigten Projektpläne 2012-12-001 bis 003, 2012-12-006, 
2012-12-010 bis 013, 2012-12-020 bis 023, 2012-12-030 vom (recte wohl: und) 
2012-12-033 zu halten. Jede Änderung bedarf der Genehmigung des 
Gemeinderates.
Es wird auf § 92 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Schwyz 
hingewiesen:
(…)

2. Der kantonale Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 
28.5.2013 liegt vor und bildet integrierender Bestandteil der Baubewilligung. 
Deren Bedingungen und Auflagen sind zu beachten. Die vom Amt für Militär-, 
Feuer- und Zivilschutz erhobene Ersatzabgabepflicht für 62 Schutzplätze wird 
durch die Fachstelle bei Baubeginn direkt in Rechnung gestellt.

3. Der Gemeinderat gewährt eine Ausnahme zur Unterschreitung des gesetz-
lichen Waldabstandes gemäss Ziff. 5 der Erwägungen vorstehend.

4. Die Einsprache von MN und SD, E.________, F.________, SO, AO, und 
H.________, alle v.d. RA Dr. iur. I.________, wird im Sinne der Erwägungen 
unter Kostenfolge abgewiesen.
Gebühren und Kanzleikosten für die Behandlung der Einsprache betragen 
Fr. 720.00

(5. - 15. baurechtliche Auflagen, allgemeine und weitere Auflagen, Akten, 
Baufreigabe, Baubeginn, Gebühren, Geltungsdauer, Rechtsmittel, Zustellung).

B. Gegen diesen GRB Nr. 2013.213 vom 8. Juli 2013 erhoben MN, SD, 
E.________, F.________, G.________ sowie H.________ mit Eingabe vom 2. 

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August 2013 Beschwerde beim Regierungsrat mit den Anträgen, den 
angefochtenen Beschluss aufzuheben und die nachgesuchte Baubewilligung zu 
verweigern, sowie einen Augenschein an Ort und Stelle durchzuführen, unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerschaft.

C. Am 28. Januar 2014 reichten Dr. A.________ beim Gemeinderat Wollerau 
eine Projektänderung betreffend das Haus B auf dem Grundstück KTN 
J.________ in Wollerau ein. Der Regierungsrat bestätigte dem Gemeinderat 
Wollerau am 12. Februar 2014, dass für die Projektänderung keine erneute 
öffentliche Ausschreibung erforderlich sei, weil es sich um ein Minus gegenüber 
der ursprünglichen Vorlage handle. Daraufhin erteilte der Gemeinderat Wollerau 
mit GRB Nr. 2014.89 vom 10. März 2014 die Baubewilligung wie folgt:

1. Die Projektänderung wird mit Auflagen bewilligt. Die Bauausführung von Haus 
B hat sich genau an die genehmigten Projektpläne 2012-12-020-R, 2012-12-
021-R, 2012-12-022-R und 2012-12-023-R vom 21.1.2014 zu halten. Jede 
Änderung bedarf der Genehmigung des Gemeinderates.
Es wird auf § 92 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Schwyz 
hingewiesen:
(…)

2. Die allgemeinen und besonderen Auflagen in GRB Nr. 2013.213 vom 8.7.2013 
haben nach wie vor Gültigkeit und bilden integrierender Bestandteil dieser 
Bewilligung.

(3. - 6. Gebühren, Geltungsdauer, Rechtsmittel, Zustellung).

D. Gegen diesen GRB Nr. 2014.89 vom 10. März 2014 erhoben MN, SD, 
E.________, F.________, G.________ sowie H.________ mit Eingabe vom 6. 
April 2014 Beschwerde beim Regierungsrat mit den Anträgen, den 
angefochtenen Beschluss aufzuheben und die nachgesuchte Baubewilligung zu 
verweigern, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der 
Beschwerdegegnerschaft.

E. Mit Beschluss (RRB) Nr. 799/2014 vom 12. August 2014 wurden die 
Beschwerdeverfahren VB 245/2013 (gegen den GRB Nr. 2013.213 vom 8. Juli 
2013) und VB 104/2014 (gegen den GRB Nr. 2014.89 vom 10. März 2014) ver-
einigt. Der Regierungsrat hiess die Beschwerden I und II gut und hob die 
Beschlüsse des Gemeinderates Nr. 2013.213 vom 8. Juli 2013 (inkl. 
Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 28. Mai 2013) und Nr. 
2014.89 vom 10. März 2014 auf (Dispositiv-Ziffer 1). Die Verfahrenskosten von 
Fr. 1‘500.-- wurden den Beschwerdegegnern und der Gemeinde Wollerau zu je 
einem Drittel auferlegt, während ein Drittel auf die Staatskasse genommen wurde 
(Dispositiv-Ziffer 2). Zudem wurden die Beschwerdegegner und Vorinstanzen 

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verpflichtet, den Beschwerdeführern eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 
1‘500.-- zu je einem Drittel zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 3).

F. Gegen den RRB Nr. 799/2014 vom 12. August 2014 (Versand: 19.8.2014) 
lassen Dr. A.________ mit Eingabe vom 9. September 2014 (Postaufgabe am 
gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:

1. Der angefochtene Beschluss Nr. 799/2014 des Regierungsrates vom 12. 
August 2014 sei aufzuheben und die Beschlüsse (Baubewilligungen) des 
Gemeinderates Wollerau vom 8. Juli 2013 und vom 10. März 2014 (inkl. dem 
Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 28. Mai 2013) seien zu 
bestätigen.

2. Eventualiter sei der angefochtene Beschluss Nr. 799/2014 des Regierungs-
rates vom 12. August 2014 aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeur-
teilung an den Regierungsrat zurückzuweisen.

3. Subeventualiter sei der angefochtene Beschluss Nr. 799/2014 des 
Regierungsrates vom 12. August 2014 aufzuheben und die Angelegenheit zur 
Neubeurteilung an den Gemeinderat zurückzuweisen.

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. des Verfahrens vor 
Regierungsrat) zulasten der Beschwerdegegner und/oder des Kantons 
Schwyz.

G. Mit Schreiben vom 22. September 2014 verzichtet das ARE auf die Ein-
reichung einer umfassenden Vernehmlassung. Das Sicherheitsdepartement 
beantragt mit Vernehmlassung vom 23. September 2014 die Abweisung der 
Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer. Mit Vernehm-
lassung vom 29. Oktober 2014 lässt der Gemeinderat Wollerau die Gutheissung 
der Beschwerde beantragen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten 
des Kantons Schwyz und/oder in solidarischer Haftbarkeit zulasten der 
Beschwerdegegner. Gleichentags lassen die Beschwerdegegner 
vernehmlassend die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde und 
Bestätigung des angefochtenen Regierungsratsentscheids vom 12. August 2014 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführer 
beantragen. Mit Schreiben vom 6. November 2014 verzichten die 
Beschwerdeführer auf eine Stellungnahme zu den eingereichten 
Vernehmlassungen. 

Mit Schreiben vom 27. Februar 2015 unterbreitet das Gericht den Parteien und 
Vorinstanzen zwei noch nicht thematisierte Fragestellungen. Die Antworten 
werden den Parteien am 2. April 2015 zur Kenntnisnahme und zur Einreichung 
allfälliger Gegenbemerkungen zugestellt. Am 22. April 2015 wurden den Parteien 
die Gegenbemerkungen zur Kenntnisnahme zugestellt. Weitere Stellungnahmen 
sind nicht eingegangen.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Das Bauvorhaben auf dem Gestaltungsplangebiet „Wohnpark S.“ auf dem 
Grundstück KTN J.________ in Wollerau umfasst den Neubau von zwei 
Mehrfamilienhäusern mit vier (Haus A) bzw. drei (Haus B) Vollgeschossen und je 
einem Dachgeschoss (Wohnzone W3) sowie einem Terrassenhaus mit drei 
Stufen (Haus C; Wohnzone W2).

Das westliche Gebäude (Haus A) ist mit 11 Wohneinheiten (2 x 3 ½-Zimmer-
Wohnungen, 8 x 4 ½-Zimmer-Wohnungen und 1 x 5 ½-Zimmer-Wohnung), das 
mittlere Gebäude (Haus B) ist mit 7 Wohneinheiten (2 x 3 ½-Zimmer-Wohnungen 
und 5 x 5 ½-Zimmer-Wohnungen) und das östliche Gebäude (Haus C) ist mit 5 
Wohneinheiten (3 x 4 ½-Zimmer-Wohnungen und 2 x 5 ½-Zimmer-Wohnungen) 
geplant. Im Untergeschoss der Gebäude soll jeweils eine Tiefgarage realisiert 
werden, wobei diejenigen in Haus B und C miteinander verbunden sind und über 
eine gemeinsame Einfahrt verfügen.

1.2 Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen 
Folgendes erwogen:

 Das Bauvorhaben erweise sich infolge der Grenzabstandsunterschreitungen 
beim Haus A als nicht bewilligungsfähig (Erw. 4).

 Der Flächenausgleich beim Haus A sei unzulässig (Erw. 6).

 Das revidierte Bauprojekt (Haus B) halte den grossen Grenzabstand (inkl. 
Mehrlängenzuschlag) nicht ein (Erw. 7).

 Die vier „Disponibel“-Räume in Haus B und C seien zu Unrecht von der 
Bruttogeschossfläche in Abzug gebracht worden (Erw. 8.2.1). Die Sauna im 
Dachgeschoss des Hauses C sei an die Bruttogeschossfläche anzurechnen 
(Erw. 8.2.2).

1.3 Die obgenannten Erwägungen des Regierungsrates (vgl. Erw. 1.2) werden 
von den Beschwerdeführern im vorliegenden Verfahren vollumfänglich bestritten 
und sind nachfolgend (zumindest teilweise, vgl. Erw. 4.1ff.) zu prüfen.

1.4 Gemäss Art. 2 Abs. 4 der Sonderbauvorschriften vom 1. Juni 2010 (SBV) 
zum Gestaltungsplan „Wohnpark S.“ gelten für das Gestaltungsplangebiet neben 

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den besonderen Gestaltungsplanvorschriften, wenn nichts anderes bestimmt ist, 
zudem die Bestimmungen des Baureglements der Gemeinde Wollerau. Hierbei 
handelt es sich um eine „statische Verweisung“ und damit um eine Verweisung 
auf das im Zeitpunkt des Erlasses des Gestaltungsplanes geltende 
Baureglement der Gemeinde Wollerau (vgl. VGE III 2009 85 vom 27.8.2009 
Erw. 2.1; vgl. auch EGV-SZ 2012 Nr. 8.3 Erw. 3.2 m.V.a. EGV-SZ 1989 Nr. 45, 
VGE III 2011 185 vom 8.2.2012 Erw. 3.3). Vorliegend erfolgte der Erlass des 
Gestaltungsplanes durch den Gemeinderat am 13. September 2010 und die 
Genehmigung durch den Regierungsrat am 5. Juli 2011. Das neue Baureglement 
der Gemeinde Wollerau (nBauR), welches das bisherige Baureglement vom 
2. Dezember 1990 (mit Änderungen vom 17. Dezember 1995 und vom 29. 
November 1998, aBauR) ersetzt, trat am 18. Februar 2011 in Kraft (vgl. Bundes-
gerichtsurteil 1C_76/2012 vom 6.7.2012 Erw. 3.5; VGE III 2011 125 vom 
30.11.2011 Erw. 2.5 m.H.a. Abl-SZ L.________, S. 331f.). Zum Zeitpunkt des 
Erlasses des Gestaltungsplans durch den Gemeinderat war somit das alte 
Baureglement anwendbar. Die Vorinstanzen wenden im vorliegenden Fall das 
alte Baureglement an, was von den Parteien nicht bestritten wird. Im 
Bundesgerichtsurteil 1C_76/2012 vom 6. Juli 2012 fand, bezogen auf den Erlass 
von Gestaltungsplänen, bisheriges Recht Anwendung mit der Begründung, dass 
wenn eine Rechtsänderung erst während des laufenden Rechtsmittelverfahrens 
in Kraft 
trete, bei fehlender Übergangsregelung bisheriges Recht Anwendung finde, 
ausser zwingende Gründe würden die sofortige Anwendung des neuen Rechts 
gebieten (Erw. 3.5). Des Weiteren wird insbesondere in Art. 5 Abs. 3, Art. 9 und 
Art. 12 der SBV auf Bestimmungen des alten Baureglements verwiesen. Nach 
dem Gesagten sind vorliegend grundsätzlich die Bestimmungen des alten 
Baureglements anwendbar. Unbesehen davon weichen die meisten vorliegend 
relevanten Bestimmungen in den beiden Baureglementen inhaltlich nicht 
wesentlich voneinander ab.

Die Art. 9 bis 11 SBV sehen vom Baureglement folgende Abweichungen vor:

 Die Ausnützungsziffer in der Zone W3 (Haus A und B) kann auf 0.7 erhöht 
werden, während sie in der Zone W2 (Haus C) gemäss Baureglement 0.475 
(Terrassenhaus mit Dachgeschossbonus im Untergeschoss) beträgt.

 Im Baubereich des Hauses A kann die Geschosszahl auf (maximal) 4, die 
Gebäudehöhe auf (maximal) 13m und die Firsthöhe auf (maximal) 16m 
erhöht werden. In den anderen beiden Baubereichen gelten die Vorschriften 
gemäss Baureglement. Das Gebäude im Baubereich A ist zudem in An-
passung an das Gelände halbgeschossig zu staffeln. Die Höhenkote gemäss 

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Situation/Schnitt 1:500/Pl.-Nr. 2010-06-002 ist in sämtlichen Baubereichen 
einzuhalten, ausgenommen sind technische Aufbauten.

 Schliesslich dürfen in den Baubereichen der Häuser A und B Quergiebel 
gesamthaft in ihrer Länge nicht mehr als ½ der zugeordneten Fassadenlänge 
betragen.

2.1.1 Gemäss § 59 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 14. Mai 1987 
(PBG; SRSZ 400.100) ist der Grenzabstand die kürzeste Verbindung zwischen 
Grenze und Fassade und wird senkrecht auf die Fassade, über die Ecken mit 
dem kleineren Radius gemessen. Über die Fassade vorspringende Gebäude-
teile, wie Dachvorsprünge, Balkone, Erker etc., sowie Vordächer zu 
Hauseingängen und Balkone, die mit Stützen auf den gewachsenen oder 
gestalteten Boden abgestützt werden, werden nur insoweit mitberechnet, als ihre 
Ausladung 1.50m übersteigt. In diesem Fall wird die Ausladung, die mehr als 
1.50m beträgt, zum Grenzabstand hinzugerechnet (vgl. § 59 Abs. 2 PBG i.V.m. § 
33 der Vollzugsverordnung zum Planungs- und Baugesetz vom 2. Dezember 
1997 [PBV; SRSZ 400.111]).

Für Bauten bis und mit 20m Gebäudehöhe beträgt der Grenzabstand 50% der 
Gebäudehöhe, mindestens aber 3m (§ 60 Abs. 1 PBG). Gemäss § 60 Abs. 2 
PBG gilt als Gebäudehöhe das Mass vom ausgemittelten gewachsenen Boden in 
der Fassadenmitte bis zum Schnittpunkt der Fassade mit der Dachhaut, bei 
Flachdächern bis zur Oberkante des Dachabschlusses.

Nicht berücksichtigt werden (§ 60 Abs. 3 PBG):

a) die Höhe des Giebeldreiecks bei Giebelfassaden;

b) Aufbauten bei Schräg- und Flachdächern, sofern sie nicht mehr als einen 
Drittel der Fassadenlänge einnehmen;

c) Attikageschosse und Dachbrüstungen, sofern ihre Fassaden auf der 
Schmalseite innerhalb eines Giebeldreiecks von 45° liegen sowie auf der 
Längsseite mit Ausnahme von maximal einem Drittel dieser Fassadenlänge 
um das Mass ihrer Höhe von der Fassade des darunter liegenden 
Geschosses zurückversetzt sind.

Bei Dachneigungen über 45 Grad wird das Mehrmass, das sich bei einem 45 
Grad geneigten Dach ergäbe, zur Gebäudehöhe gerechnet (§ 60 Abs. 4 PBG). 
Bei in der Höhe gestaffelten Bauten wird die Gebäudehöhe jedes Baukörpers 
gesondert bestimmt (§ 60 Abs. 5 PBG).

Die im Gesetz geregelten Messweisen sind für den Erlass kommunaler 
Bauvorschriften verbindlich. Sieht das Baureglement der Gemeinde weitere 

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Nutzungsmasse wie Firsthöhen usw. vor, sind für deren Messweise kantonal 
bereits bestimmte Vorgaben (Messpunkte usw.) zu verwenden (§ 31 PBV).

2.1.2  In Ergänzung zu den kantonalen Bestimmungen ist gemäss Art. 59 Abs. 2 
Baureglement der Gemeinde Wollerau vom 2. Dezember 1990 (geändert am 
17.12.1995 und am 29.11.1998; aBauR; vgl. auch Art. 36 Abs. 1 nBauR) der 
grosse Grenzabstand auf die am stärksten nach Süden gerichtete Längsfassade, 
der kleine Grenzabstand auf die übrigen Gebäudeseiten, einzuhalten. Weist eine 
Baute nach Osten und Westen orientierte Längsfassaden auf, so ist der grosse 
Grenzabstand wahlweise gegenüber der einen der beiden Längsfassaden, in der 
Regel der Westfassade, einzuhalten. Bei annähernd gleichwertigen Süd- und 
Westfassaden kann der Gemeinderat die Aufteilung der Summe des grossen und 
kleinen Grenzabstandes je zur Hälfte auf beide Fassaden gestatten. In 
Zweifelsfällen bestimmt der Gemeinderat die für den grossen Grenzabstand 
massgebliche Gebäudeseite.

Über die Fassade vorspringende Gebäudeteile werden zudem mitberechnet, 
wenn ihre Ausladung 1.50m übersteigt oder ihre Länge, mit Ausnahme der 
Dachvorsprünge, mehr als einen Drittel der Fassadenlänge beträgt (Art. 59 
Abs. 4 aBauR = Art. 36 Abs. 2 nBauR).

Gemäss Art. 60 Abs. 1 aBauR gelten für Hochbauten bis und mit 20m 
Gebäudehöhe die Grenzabstände gemäss den Zonenvorschriften (Art. 37 Abs. 1 
nBauR). Sowohl in der Wohnzone W2 als auch in der Wohnzone W3 beträgt der 
minimale kleine Grenzabstand 60% der Gebäudehöhe, jedoch mindestens 4.0m, 
und der minimale grosse Grenzabstand 100% der Gebäudehöhe, jedoch 
mindestens 8.0m (Art. 97 Abs. 1 aBauR = Art. 71 Abs. 1 nBauR). Die maximale 
Gebäudehöhe beträgt in der Wohnzone W3 10m und die maximale Firsthöhe 
13m, während die maximale Gebäudehöhe in der Wohnzone W2 
(Terrassenhaus) 7.5m und die maximale Firsthöhe 10.5m beträgt (vgl. 
Ausnahmen im vorliegenden Fall, Erw. 1.4).

Nach Art. 12 SBV sind extern die ordentlichen Grenzabstände gemäss Art. 59ff. 
aBauR einzuhalten. Dabei dürfen die durch Dienstbarkeit begründeten 
Näherbaurechte gegenüber der Liegenschaft KTN M.________ in Anspruch 
genommen werden. Die Aufteilung der Grenzabstände gemäss Art. 59 Abs. 2 
aBauR ist vorliegend anwendbar. Eine Verteilung hat zu Gunsten der 
Wohnzimmer zu erfolgen und ist auch gegen Südosten möglich.

Der kommunale Gesetzgeber hat nicht nur mit diesen Grenzabständen eine 
weitergehende Regelung als das kantonale Recht getroffen, sondern auch eine 
diesem unbekannte Unterscheidung zwischen grossem und kleinem Grenz-

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abstand vorgenommen. Da es sich hierbei um kompetenzgemäss erlassenes 
kommunales Recht handelt, ist es in erster Linie von den Gemeindebehörden 
anzuwenden und auszulegen, was auch in Art. 59 Abs. 2 aBauR seinen 
Niederschlag gefunden hat, wo dem Gemeinderat die Entscheidkompetenz in 
Zweifelsfällen übertragen wird.

2.2.1  Nach Art. 59 Abs. 2 aBauR ist der grosse Grenzabstand gegenüber der 
(am stärksten nach Süden bzw. Westen oder Osten gerichteten) Längsfassade 
zu wahren. Demnach ist nicht zu beanstanden, dass die Parteien bei der Be-
urteilung der Gleichwertigkeit der Fassaden von Haus A primär deren Länge als 
Kriterium berücksichtigt haben. Gleichzeitig ist jedoch Art. 12 SBV zu 
berücksichtigen, wonach eine Verteilung zu Gunsten der Wohnzimmer zu 
erfolgen hat.

2.2.2  Der Regierungsrat bringt im angefochtenen Beschluss (Erw. 4.3.2) vor:

 dass das geplante Haus A keine einheitlichen Fassadenflächen aufweise, 
sondern vielmehr aus mehreren Baukörpern mit gegliederten Fassaden 
bestehe,

 dass die Fassadenlänge auf der südlichen Seite der Hauptbaute ca. 22.8m 
(ohne Berücksichtigung der beidseitig zurückversetzten Baukörper) betrage,

 dass vorliegend, bei einer Differenz zwischen den beiden Fassaden von 
11.44m (Südfassade: 22.8m; Südostfassade: 11.36m), offensichtlich nicht 
von einer Gleichwertigkeit und somit nicht von einer zulässigen Aufteilung der 
Grenzabstände auszugehen sei und schliesslich,

 dass die Berechnung des Beschwerdeführers und des Gemeinderates Sinn 
und Zweck von Art. 59 Abs. 2 aBauR unterlaufen würde.

2.2.3  Demnach ist vorab zu prüfen, worin der Sinn und Zweck von Art. 59 Abs. 2 
aBauR besteht.

Der grosse Grenzabstand bezweckt einerseits primär einen schematisch-
abstrakten Schutz der Nachbarschaft vor Immissionen ideeller Art wie vor einem 
optisch erdrückenden Anblick einer in unmittelbarer Nähe hochragenden 
Fassade oder einem damit verbundenen Schattenwurf (vgl. VGE 1035/05 vom 
27.10.2005 Erw. 2.3 m.w.H.; Fritzsche/Bösch/Wipf, Zürcher Planungs- und 
Baurecht, 5. Aufl., Zürich 2011, S. 844). Anderseits kommt dem grossen Grenz-
abstand eine wohn- und arbeitshygienische Bedeutung zu (vgl. A. Zaugg/ 
P. Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 3. Aufl., Band I, Bern 
2007, Art. 12 N 8).

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2.2.4  Vorliegend ist insbesondere umstritten, welcher Gebäudeteil bzw. welche 
Fassadenflächen jeweils zu betrachten sind, um die Gleichwertigkeit der nach 
Süden bzw. Südosten gerichteten Fassaden beurteilen zu können.

Der Begriff der Fassade ist oft unklar, insbesondere wenn die Fassade gestaffelt 
verläuft oder ihr Balkone, Laubengänge, Wintergärten usw. vorgelagert sind. 
Primär ist auf das sichtbare Bauvolumen abzustellen: Tritt ein vorgelagerter Teil 
derart in Erscheinung, dass die Fassade als gestaffelt erscheint, ist die vordere 
Fassadenflucht massgebend. Umgekehrtes gilt, wenn der sichtbare Gebäu-
dekörper insgesamt auf einem in der Fassadenansicht untergeordneten vor-
springenden Gebäudesockel platziert oder z.B. ein eingeschossiger Anbau (etwa 
ein Wintergarten) vorgelagert wird. Massgebend ist dann allein die hintere 
(Haupt-) Fassade. Des Weiteren ist festzuhalten, dass einkragende Balkone 
nicht fassadenbildend sind. Zudem können auch Balkone oder andere privilegier-
te Gebäudevorsprünge nicht massgebend sein. Sie sind eben der Fassade "vor-
gelagert" und nicht Bestandteil derselben, auch wenn sie das privilegierte Mass 
überschreiten (vgl. Fritzsche/ Bösch/ Wipf, Zürcher Planungs- und Baurecht, 5. 
Aufl., 2011, S. 933; vgl. auch VGE III 2012 151).

Bei der Südfassade geht der Regierungsrat von einer Länge von ca. 22.8m aus, 
ohne die beidseitig zurückversetzten Bauten zu berücksichtigen. Der 
Gemeinderat hat die westlich zurückversetzte Baute bei der Länge der 
Südfassade berücksichtigt und ist deshalb im Vergleich von 27.98m 
ausgegangen. Die Beschwerdeführer sind schliesslich von einer Gebäudelänge 
von 37.2m ausgegangen (vgl. Bf-act. 4). Vorliegend ist sowohl die Beurteilung 
des Regierungsrates als auch diejenige des Gemeinderates nachvollziehbar und 
vertretbar bzw. gerechtfertigt. Im Vordergrund steht die Fassadenlänge von 
22.8m. Der zurückversetzte Bauteil von 5.18m tritt gegenüber den vorstehenden 
Gebäudeteilen der Südfassade 
optisch untergeordnet in Erscheinung und ist nach zutreffender Auffassung des 
Regierungsrates bei der Bemessung der Länge der Südfassade nicht mit zu 
berücksichtigen. Die Auffassung des Regierungsrates kommt zudem den 
Beschwerdeführern zugute, zumal die südöstliche Fassade kürzer ist als die 
Südfassade. Nachdem vorliegend für den Vergleich der Fassaden auf die im 
Vordergrund stehende Südfassade abzustellen ist, kann dem Vorbringen der 
Beschwerdeführer, wonach auf die gesamte Gebäudelänge von 37.2m 
abzustellen sei, nicht gefolgt werden, zumal es sich beim von den 
Beschwerdeführern zusätzlich berücksichtigten Gebäudeteil um eine für sich 
allein zu betrachtende Fassade handelt und somit doppelt berücksichtigt würde. 
Dasselbe gilt in Bezug auf die südöstlich gelegene Fassade.

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Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit der Südostfassade zur Südfassade 
berücksichtigt der Regierungsrat südöstlich lediglich die mittlere, etwas 
zurückversetzte Fläche von ca. 11.36m Länge, während er gleichzeitig erwägt, 
dass auf diejenige Fassadenlänge abzustellen sei, auf welche der grosse 
Grenzabstand aufgeteilt werde und vorliegend der aufgeteilte grosse 
Grenzabstand zur südöstlichen Grundstücksgrenze vom nordöstlichsten 
Gebäudepunkt aus bis zur südöstlichen Gebäudeecke (ohne Berücksichtigung 
des Anbaus an der Südfassade) eingehalten werden müsse (angefochtener RRB 
Erw. 4.3.1). Weshalb der Regierungsrat lediglich die kürzere zurückversetzte 
Fläche der südöstlichen Fassade berücksichtigt, ist vorliegend nicht 
nachvollziehbar und schlüssig. Im vorliegenden Fall ist im Einklang mit dem 
Gemeinderat die Fassadenlänge von ca. 23.7m vom nordöstlichsten 
Gebäudepunkt bis zur südöstlichen Gebäudeecke (ohne Anbau an der 
Südfassade) zu berücksichtigen. In dieser Länge erscheint die Fassade als eine, 
wenn auch etwas verwinkelte, zusammengehörende Fläche. Entgegen den 
Ausführungen der Beschwerdegegner ist der Anbau auf der Südfassade nicht zu 
berücksichtigen, zumal dieser nicht als Teil der Südostfassade erscheint und aus 
dieser Sicht auch nicht im Sinne eines optisch erdrückenden Anblicks negativ auf 
die Nachbarn einzuwirken vermag. Betreffend die Einhaltung des Grenzabstands 
durch diesen Anbau wird auf die nachfolgenden Ausführungen in Erwägung 2.3.4 
verwiesen.

Zum zweiten Kriterium, wonach eine Verteilung zu Gunsten der Wohnzimmer zu 
erfolgen habe, haben auch die Beschwerdegegner festgehalten (vgl. 
Vernehmlassung vom 29.10.2014 S. 5f. Ziff. 8c), dass die Südostfassade im 
nördlichen Bauteil über alle fünf Geschosse Wohn- und Essräume mit 
grosszügigen Balkonen und die Südfassade zumindest über zwei Geschosse 
Wohn- und Essräume sowie über mehrere Etagen Balkone und Terrassen 
aufweist. Das genannte 
Kriterium ist somit erfüllt.

Zusammenfassend kann bei einer Südfassade von 22.8m und einer Südost-
fassade von 23.7m sowie unter Berücksichtigung der Wohnzimmer von einer 
(zumindest annähernden) Gleichwertigkeit dieser beiden Fassaden ausgegangen 
werden. In diesem Punkt kann der Argumentation des Regierungsrates nicht 
gefolgt werden. Der Gemeinderat hat somit seinen Ermessensspielraum nicht 
verletzt, indem er die Aufteilung der Summe des grossen und kleinen Grenz-
abstandes je zur Hälfte auf die Süd- und Südostfassade gestattet hat.

12

2.3.1  Betreffend die Einhaltung des (aufgeteilten) grossen Grenzabstands hat 
der Regierungsrat in einem obiter dictum zu Recht festgehalten, dass der auf-
geteilte grosse Grenzabstand von 80% der Gebäudehöhe gegenüber der Süd-
fassade sowie gegenüber der Südostfassade vom nordöstlichsten bis zum 
südöstlichen Gebäudepunkt eingehalten werden muss (angefochtener Beschluss 
Erw. 4.3.1). Zudem hat der Regierungsrat richtig festgestellt, dass gemäss Ka-
tasterplan 1:200 „Flächenausgleich MLZ“ Haus A (Pl.Nr.: 2012-12-013, rev. 
4.4.2013) der aufgeteilte grosse Grenzabstand von 80% der Gebäudehöhe nur 
gegenüber der zurückversetzten Südostfassade ausgewiesen wurde, während 
an den teilweise nach Osten weisenden Fassadenabschnitten ein kleiner Grenz-
abstand von 60% verwendet wurde. Der grosse Grenzabstand ist auf dieselben 
Fassadenlängen aufzuteilen, welche auch für die Beurteilung der Gleichwertig-
keit berücksichtigt wurden.

2.3.2  Die Beschwerdeführer sowie der Gemeinderat machen geltend, dass so-
wohl auf der Südostseite (vom nordöstlichsten Gebäudepunkt bis zur südöst-
lichen Gebäudeecke) als auch auf der Südseite von Haus A der Grenzabstand 
von 80% (ohne Berücksichtigung des Mehrlängenzuschlags) eingehalten werde 
(mit Verweis auf Katasterplan „Aufteilung Grenzabstand auf alle Seiten“, Bf-act. 
5; vgl. Beschwerde S. 5 Ziff. 2.1; Vernehmlassung des Gemeinderates vom 
29.10.2014 S. 4).

Demgegenüber bringen die Beschwerdegegner vor, dass auch der 
zweigeschossige Anbau der Abstandspflicht unterliege und südseitig einen 
Grenzabstand von mindestens 8m einzuhalten habe, was unterschritten werde 
(Vernehmlassung vom 29.10.2014, S. 6 lit. e). Mit Stellungnahme vom 12. März 
2015 machen die Beschwerdegegner hingegen geltend, dass das Mass von 8m 
respektiert werde und die Beantwortung der Frage, ob der Anbau 
abstandskonform sei oder nicht, davon abhänge, ob dieser südseitig einen 
Mehrlängenzuschlag einzuhalten habe. Bei Bejahung dieser Frage wäre der 
Anbau abstandswidrig (S. 3 lit. B Ziff. 3).

2.3.3  Wie bereits in Erwägung 2.3.1 festgehalten, ist auf der Südostseite der 
aufgeteilte Grenzabstand vom nordöstlichsten Punkt bis zum südöstlichen Punkt 
anzuwenden. Aus dem Katasterplan 1:200 „Flächenausgleich MLZ“ Haus A 
(Pl.Nr.: 2012-12-013, rev. 4.4.2013) ergibt sich, dass bei der Südostecke (Überg-
ang Südfassade / Südostfassade) nicht der Grenzabstand 80% der Gebäu-
dehöhe, sondern der Grenzabstand 60% der Gebäudehöhe eingemasst ist (sie-
he auch Bf-act. 5 = Katasterplan „Aufteilung Grenzabstand auf alle Seiten“). Der 
Gemeinderat und die Beschwerdeführer machen geltend, dass bei einer Auf-

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teilung der Grenzabstände über die Ecken mit dem kleinen Radius von 60% zu 
messen sei. Derjenige, welcher die Grenzabstände aufteilt, dürfe bezüglich der 
Messweise des Grenzabstands über die Ecken nicht schlechter gestellt werden 
als derjenige, welcher die Grenzabstände nicht aufteilt. Diesem Vorbringen kann 
aus nachfolgenden Gründen nicht gefolgt werden. Massgebend ist vorliegend 
§ 59 Abs. 1 Satz 2 PBG, wonach der Grenzabstand senkrecht auf die Fassade 
und über die Ecken mit dem kleineren Radius gemessen wird. Gemäss § 31 Abs. 
1 PBV sind die im Gesetz geregelten Messweisen für den Erlass kommunaler 
Bauvorschriften verbindlich, weshalb kommunale Bestimmungen, wie vorliegend 
Art. 59 Abs. 3 aBauR, diesbezüglich keine eigenständige Bedeutung haben. 
Dazu kann auf die weiteren Ausführungen in Erwägung 3.6 verwiesen werden. 
Für die kommunale Bestimmung im alten Baureglement wurde demnach lediglich 
die kantonale Bestimmung sinngemäss übernommen. Dafür spricht auch, dass 
die entsprechenden Art. 59 Abs. 1 und 3 aBauR im neuen Baureglement nicht 
mehr enthalten sind (vgl. Art. 36 nBauR). Entgegen dem Verweis der Beschwer-
deführer ist im Anhang des neuen Baureglements (S. 57f.) die Bemessung des 
aufgeteilten Grenzabstands über Eck nicht ersichtlich. Die kantonalrechtliche 
Bemessung gilt auch für kommunal geregelte (aufgeteilte) grosse und kleine 
Grenzabstände. Die Gemeinde verweist sodann, im Gegensatz zu den Be-
schwerdeführern, zu Recht nicht auf eine gefestigte Praxis. Sinn und Zweck von 
§ 59 Abs. 1 Satz 2 PBG ist, dass wenn zwei verschiedene Grenzabstände bei 
der Ecke aufeinandertreffen, über Eck der kleinere Grenzabstand gilt. Dasselbe 
gilt, wenn gemäss kommunaler Bestimmung ein grosser (100%) auf einen 
kleinen Grenzabstand (60%) trifft. Umgekehrt bedeutet die Bestimmung nicht, 
dass bei der gemeinsamen Ecke der Fassaden mit aufgeteiltem Grenzabstand 
(je 80%) über diese Ecke der kleine Grenzabstand (60%) gemessen wird. Viel-
mehr wird in diesem Fall auch über Eck der aufgeteilte Grenzabstand von 80% 
gemessen. Die Messung eines Grenzabstands über Eck mit 60% ist nur relevant, 
wenn ein Grenzabstand von 100% auf einen Grenzabstand mit 60% trifft. Dem-
nach ist im vorliegenden Fall an der Südostecke zumindest der (kleinere) auf-
geteilte grosse Grenzabstand (80% der Gebäudehöhe von 11.19m = 8.95m) ein-
zuhalten, was vorliegend (geringfügig) nicht der Fall ist. Dieser Umstand hat des 
Weiteren zur Konsequenz, dass die Grenzabstandsunterschreitung mit dem 
Mehrlängenzuschlag entsprechend anwächst bzw. einen grösseren Flächenaus-
gleich verlangt. Wenn die Vorinstanzen der Bauherrschaft zugestehen, dass über 
die Ecken jeweils der kleinere Mehrlängenzuschlag zu messen ist (angef. RRB 
Erw. 6.2; Vernehmlassung des Gemeinderates vom 20.10.2014, S. 5 Mitte), so 
ist dies einerseits in Anbetracht des verwinkelten Grundrisses vertretbar, ander-
seits hat dies konsequenterweise auch für die aufgeteilten grossen Grenzab-

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stände zu gelten, soweit sie masslich voneinander abweichen (siehe auch Art. 59 
Abs. 3 aBauR). Dem Regierungsrat kann dagegen nicht gefolgt werden, wenn er 
die vom Gemeinderat akzeptierte Handhabung des Flächenausgleichs als un-
zulässig qualifiziert. Die der Mehrlängenberechnung zugrunde gelegte Gebäu-
delängenbemessung von 37.20m (Süden), 39.82m (Südosten) und 29.79m (Os-
ten) nimmt von der betreffenden Richtung her immer auf den ganzen Gebäu-
dekörper (Haus A) Bezug, was entsprechend grosse Mehrlängen zur Folge hat. 
Es wäre deshalb methodendualistisch, den Flächenausgleich dagegen gleichzei-
tig auf einzelne Gebäudeteile bzw. die entsprechenden Fassadenseiten be-
schränken zu wollen. Nach dem Gesagten erübrigt es sich vorliegend auf die 
weiteren Varianten der Beschwerdeführer betreffend Mehrlängenzuschlag und 
Flächenausgleich einzugehen.

Es ergibt sich somit, dass der Regierungsrat im Ergebnis zutreffend von einer 
Grenzabstandsunterschreitung ausgeht und die Bewilligungsfähigkeit des Hau-
ses A verneint.

2.3.4  Zu ergänzen ist, dass die abstandsrechtliche Beurteilung des auf der Süd-
seite geplanten Anbaus, welcher keine abstandsprivilegierte Nebenbaute 
gemäss § 61 Abs. 1 PBG und Art. 62 Abs. 1 aBauR ist, offen bleiben kann, 
nachdem sich der Regierungsrat im angefochtenen Beschluss nicht dazu geäus-
sert hat und die Beschwerde bereits aus anderen Gründen abzuweisen ist. In 
diesem Zusammenhang ist indes auf folgende Problematik hinzuweisen.

Es handelt sich vorliegend um eine dem dominanten Hauptbau vorgelagerte klei-
nere Anbaute an der Südfassade. Aus nachbarlicher Sicht verhält es sich ähnlich 
wie bei einem über die Fassade vorspringenden Gebäudeteil (z.Bsp. Balkone 
und Erker), der bis auf eine Tiefe von 1.50m abstandsprivilegiert ist (§ 59 Abs. 2 
PBG). Über 1.50m tiefe vorspringende Gebäudeteile würden bei Anwendung 
dieser Norm den Grenzabstand der (dominanten) Hauptbaute zugunsten der 
Nachbarliegenschaft vergrössern (kommunalrechtlich müsste noch die Über-
schreitung des Fassadenlängedrittels gemäss Art. 59 Abs. 5 aBauR geprüft wer-
den). Anderseits könnte man sich aber auch auf den Standpunkt stellen, dass 
der Anbau eine im Lichte der gestaffelten Höhenberechnung (§ 60 Abs. 5 PBG) 
selbständige Baute darstellt, für welche der Grenzabstand (und allenfalls der 
Mehrlängenzuschlag) ohne Berücksichtigung der rückwärtigen (dominanten) 
Hauptbaute separat zu berechnen ist. Welchem Standpunkt der Vorzug zu geben 
ist, hängt von der (insbesondere teleologischen) Auslegung der betreffenden 
gesetzlichen Bestimmungen unter Berücksichtigung der allfälligen Verwaltungs- 
und regierungsrätlichen Beschwerdepraxis ab (Was kann unter einem über die 

15

Fassade vorspringenden Gebäudeteil subsumiert werden? Ist es gesetzgebe-
risch gewollt oder wird es in Kauf genommen, dass die Grenzabstandsregelung 
bei einem über die Fassade vorspringenden Gebäudeteil allenfalls strenger ist, 
als bei der Annahme einer selbständigen vorgelagerten kleineren Anbaute?).

3.1 Im angefochtenen Beschluss hat der Regierungsrat über die Einhaltung 
des Grenzabstands des Hauses B gemäss der Projektänderung vom 28. Januar 
2014 ebenfalls verbindlich befunden (angef. RRB 4.4.), weshalb diese Frage 
nachfolgend zu prüfen ist.

Für die vorliegend massgebenden Rechtsnormen kann vorab auf die Ausführun-
gen in Erwägung 2.1.1f. verwiesen werden.

3.2 Der Regierungsrat hält fest, dass die Gebäudehöhe an der Südfassade des 
Hauses B nicht richtig berechnet worden sei, dass es sich um eine in der Höhe 
gestaffelte Baute (gemäss § 60 Abs. 5 PBG) handle, dass Art. 58 aBauR (Defini-
tion Dachgeschoss) für die Berechnung der Gebäudehöhe nicht von Relevanz 
sei, dass die Gebäudehöhe an der (südlichen) Hauptfassade des Hauses B mehr 
als 8m betrage, weshalb das (revidierte) Bauprojekt den grossen Grenzabstand 
(inkl. Mehrlängenzuschlag) nicht einhalte.

Die Beschwerdeführer wenden ein, dass die vorliegende Dachkonstruktion bzw. 
das Dachgeschoss sich im maximal zulässigen Dachvolumen bewege. Der gros-
se Grenzabstand von 8m sei eingehalten. Es sei ein versetzt gestaltetes Dach 
bzw. Dachgeschoss vorgesehen, damit dieses weniger voluminös erscheine. Der 
Quergiebel könnte ein Ausmass von bis zu 19.05m aufweisen (im Projekt 12.65m 
vorgesehen) und das Dach ohne Unterbruch hinuntergezogen werden, sodass 
nicht mehr von einer gestaffelten Baute auszugehen sei. Das Projekt liege inner-
halb der Dachverlängerung. Die süd- und nordseitig in Erscheinung tretende An-
sicht des Dachgeschosses stelle die Giebelseite dar, weshalb das Geschoss 
nicht zurückgesetzt werden müsste, was aber technisch machbar wäre.

Der Gemeinderat sieht in der Südfassade des Hauses B einen in sich geschlos-
senen Hauptbaukörper und keine gestaffelte Bauweise.

Die Beschwerdegegner bringen vor, dass es sich bei der Südfassade um die 
deutlich längere Fassade und damit die Traufseite des Gebäudes handle. Nicht 
entscheidend sei, ob es sich um eine gestaffelte Baute handle. Da eine traufsei-
tige Rückversetzung des obersten Geschosses fehle, müsse die Gebäudehöhe 
entsprechend § 60 PBG bis hinauf zum Schnittpunkt von Fassade und Dachhaut 
gemessen werden, mit Ausnahme von 1/3 der Fassadenlänge. Die Gebäude-

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höhe betrage etwas mehr als 10m, was mit dem Mehrlängenzuschlag einen 
Grenzabstand von mehr als 14.50m ergebe. Der nötige Flächenausgleich sei 
nicht mehr möglich. Eine Rückversetzung um 1.8m würde nicht genügen, viel-
mehr müsste mit Ausnahme von max. einem Drittel der Fassadenlänge das 
Attikageschoss um das Mass seiner Höhe von 4m zurückversetzt werden. 

3.3 Als Gebäudehöhe gilt das Mass vom ausgemittelten gewachsenen Boden 
in der Fassadenmitte bis zum Schnittpunkt der Fassade mit der Dachhaut, bei 
Flachdächern bis zur Oberkante des Dachabschlusses (vgl. § 60 Abs. 2 PBG; 
Erw. 2.1.1). Hinsichtlich des Schnittpunktes Fassade/ Dachhaut kommt in der 
verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung einerseits der in § 60 Abs. 3 lit. c und 
Abs. 4 PBG festgelegten 45°-Linie und anderseits der Festlegung des haupt-
sächlichen Fassadenverlaufes und der allfälligen Abgrenzung zu einer gestaffel-
ten Bauweise mit selbständigen Gebäudeteilen massgebende Bedeutung zu 
(VGE 1062/05 vom 15.2.2006 Erw. 4.1 m.H.a. EGV-SZ 1994, Nr. 4; VGE 
1028/00 vom 24. Oktober 2000 Erw. 4). Es ist davon auszugehen, dass die pro-
jektierte Dachgestaltung zu berücksichtigen wäre, wobei es grundsätzlich belan-
glos ist, ob sich die Dachform klar unter ein Attikageschoss oder ein Schrägdach 
subsumieren lässt (siehe jedoch nachfolgende Ausführungen zur Giebelfassade). 
Auch Mischformen oder sonst wie vom Üblichen abweichende Dachformen sind 
von der Anrechnung bei der Gebäudehöhenbemessung - sofern die vorgegebe-
nen Voraussetzungen eingehalten werden - ausgenommen. Entscheidend ist, ob 
die geplante Dachform die 45°-Linie überschreitet oder nicht. Wird die 45°-Linie 
überschritten, ist diese nach oben bis zur Einhaltung des 45°-Winkels zu ver-
schieben. Für die Gebäudehöhe ist alsdann der Schnittpunkt der 45°-Linie mit 
der Fassadenflucht massgebend (VGE 1028/00 vom 24. Oktober 2000 Erw. 4c). 
Hiervon zu unterscheiden ist, dass gemäss bisheriger Rechtsprechung nicht mit 
einer hypothetischen Gebäudehülle und hypothetischen Hauptfassaden, die auf 
einer konkreten Bauliegenschaft unter Einhaltung der übrigen masslichen Vorga-
ben möglich wären, die Gebäudehöhe ermittelt werden darf. Es geht mit anderen 
Worten nicht an, dass mit einem hypothetisch erweitertem Grundriss eine Dach-
aufbaute nur deshalb nicht mehr zur Gebäudehöhenbemessung angerechnet 
werden soll, weil sie wegen des hypothetischen Fassadenverlaufes noch unter 
der 45°-Linie zu liegen käme (VGE 1062/05 vom 15.2.2006 Erw. 4.1 = = EGV-SZ 
2006 B 8.3 Erw. 4.1).

Fraglich ist, ob und unter welchen Voraussetzungen bei gemischten Dachformen 
eine Giebelfassade bzw. ein nicht anrechenbares Giebeldreieck angenommen 
werden darf. Dazu muss aufgrund des konkreten Projektes eine sachgerechte 
Beurteilung erfolgen. Für eine restriktive Auslegung bzw. zurückhaltende An-

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nahme einer Giebelfassade spricht der Umstand, dass ein Attikageschoss 
gemäss der vorliegenden kommunalen Bestimmung (Art. 61 Abs. 2 lit. c aBauR) 
bei allen Fassaden um das Mass ihrer Höhe (was einer 45°-Linie entspricht) von 
der Fassade zurückversetzt sein muss. Eine grosszügige Bejahung des Giebel-
fassadencharakters könnte deshalb zu einer Benachteiligung der Attikageschos-
se führen (wobei aber zu beachten ist, dass die allseitige Rücksetzung des Atti-
kageschosses vor allem auch aus ästhetischen Gründen angebracht ist, während 
bei gemischten Dachformen die ästhetischen Akzente anders gesetzt werden). 
Anderseits ist es eine Tatsache, dass heute eine grosse Vielfalt von Dachformen 
besteht, und dass die Rechtsprechung von der tatsächlich projektierten Dachge-
staltung ausgeht. Dementsprechend muss folgerichtig aufgrund des konkreten 
Projektes eine sachgerechte Beurteilung erfolgen (VGE 1062/05 vom 15.2.2006 
Erw. 4.2 = EGV-SZ 2006 B 8.3 Erw. 4.2). Zu ergänzen ist, dass seit 1. Juli 2008 
Attikageschosse und Dachbrüstungen, sofern ihre Fassaden auf der Schmalseite 
innerhalb eines Giebeldreiecks von 45° liegen sowie auf der Längsseite mit Aus-
nahme von maximal einem Drittel dieser Fassadenlänge um das Mass ihrer 
Höhe von der Fassade des darunter liegenden Geschosses zurückversetzt sind, 
bei der Gebäudehöhenbemessung nicht berücksichtigt werden (§ 60 Abs. 3 lit. c 
PBG in der Fassung vom 19. September 2007). 

3.4 Der Regierungsrat geht bei seiner Beurteilung richtigerweise von der kon-
kret projektierten Dachgestaltung aus, was eine sachgerechte Beurteilung er-
möglicht. Ein Blick auf den Fassadenplan vom (rev.) 29. Januar 2014 (Plan-Nr. 
2012-12-021, Ansicht Süd) zeigt, dass er bei der kantonal geregelten Grenzab-
standsbemessung in rechtlich vertretbarer Weise eine in der Höhe gestaffelte 
Bauweise erkennt (§ 31 PBV; siehe auch hinten Erw. 3.6). Dass den in der Höhe 
gestaffelten Baukörpern funktional keine eigenständige Bedeutung zukommt, ist 
bei der dargelegten Rechtsprechung unerheblich (siehe auch Christian Häuptli in: 
Kommentar zum Baugesetz des Kantons Aargau, Bern 2013, Rz 35 zu § 49). 
Aufgrund der Höherstaffelung kann für den vom Regierungsrat als "Hauptfassa-
de" bezeichneten Bereich nicht auf die bei den westlich und östlich kleineren Ge-
bäudeteile eingezeichneten Gebäudehöhen von 7.03m bzw. 7.45m ausgegangen 
werden. Der Regierungsrat stellt vielmehr zutreffend fest, aus dem Plan Nr. 
2012-12021 sei herauszumessen, dass die Gebäudehöhe an der südlichen 
Hauptfassade mehr als acht Meter betrage und das revidierte Bauprojekt den 
grossen Grenzabstand inklusive Mehrlängenzuschlag nicht einhalte (Kataster-
plan 1:200 „Flächenausgleich MLZ“ Haus B Plan Nr. 2012-12-023, rev. 29. Janu-
ar 2014). Das Haus B ist mithin ebenfalls nicht bewilligungsfähig.

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3.5 Unbesehen der Höhenstaffelung gilt es zu beachten, dass bei der projek-
tierten bzw. einer möglichen alternativen (Bf-act. 11) Dachgestaltung es fraglich 
ist, ob ohne weiteres von einem Giebeldreieck im Sinne von § 60 Abs. 3 lit. a 
PBG ausgegangen werden kann. Mit den flachen Schrägdächern erscheint das 
formale Kriterium zwar erfüllt. Problematisch erweist sich hingegen, dass das 
Giebeldreieck bei einer Gebäudelänge von 38.10m (Schnittpunkte Fassade / 
Dachhaut liegen ca. 36m auseinander) und bei geringer Höhe (ca. 3.5m – 4.0m) 
eine massive Breite aufweist. Zieht man die östlichen und westlichen Gebäu-
delängen von je 17.10m heran, ist zudem das Giebeldreieck in ausgeprägter 
Weise auf der Längsseite angeordnet, was zumindest in diesem Ausmass aty-
pisch ist. Bei dieser Ausgangslage muss deshalb ernsthaft in Betracht gezogen 
werden, ob sich nicht auch hier eine zurückhaltende Annahme einer Giebelfas-
sade aufdrängt (siehe Erw. 3.3 zweiter Abschnitt), zumal der Gesetzgeber mit der 
Teilrevision des § 60 Abs. 3 lit. c PBG vom 19. September 2007 betreffend die 
Attikageschosse nur die Schmalseite den Giebelfassaden gleichstellte (siehe 
Erw. 3.3. in fine). Es besteht mithin kein Anlass, bei der vorliegenden Beurteilung 
des hier Verfahrensgegenstand bildenden Projektes auf eine mögliche Alternati-
ve ohne Höhenstaffelung näher einzugehen. Sie erscheint nicht ohne Weiteres 
und zweifelsfrei bewilligungsfähig und vermag deshalb im vorliegenden Fall das 
Beurteilungsergebnis a priori nicht in Frage zu stellen. Dies gilt sinngemäss auch 
für die Option Rückversatz (Bf-act. 12), zumal hier nicht ohne Weiteres ersichtlich 
ist, bei welchen Schnittpunkten Fassade / Dachhaut an der Südfassade der 45°-
Winkel angesetzt werden müsste. Abgesehen davon kann sich durch eine ande-
re Dachgestaltung allenfalls auch die Einordnungsfrage anders stellen.

3.6 Unbehelflich ist der Einwand, der Regierungsrat habe betreffend das Vor-
liegen einer gestaffelten Baute in das gemeinderätliche Beurteilungsermessen 
eingegriffen.

Eine Gemeinde ist in einem Sachbereich autonom, wenn das kantonale Recht 
diesen nicht abschliessend ordnet, sondern ihn ganz oder teilweise der Gemein-
de zur Regelung überlässt und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungs-
freiheit einräumt (vgl. BGE 126 I 136 Erw. 2 mit Hinweisen auf BGE 124 I 226f.; 
122 I 290). Der geschützte Autonomiebereich kann sich auf die Befugnis zum 
Erlass oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften beziehen oder einen ent-
sprechenden Spielraum bei der Anwendung des kantonalen oder eidgenössi-
schen Rechts betreffen. Der Schutz der Gemeindeautonomie setzt eine solche 
nicht in einem ganzen Aufgabengebiet, sondern lediglich im streitigen Bereich 
voraus (vgl. VGE 1023/01 vom 14.3.2002 Erw. 1c mit Verweis auf BGE 124 I 
227). Nach konstanter Rechtsprechung steht der kommunalen Baubewilligungs-

19

behörde beispielsweise in Fragen des Ortsbildschutzes ein erheblicher Beurtei-
lungsspielraum zu (vgl. VGE 1031/00 vom 22.12.2000 Erw. 3b; VGE 1044/00 
vom 22.12.2000 Erw. 3d; VGE 1004/02 vom 28.6.2002 Erw. 1). Dies gilt auch für 
Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone (§ 76 Abs. 2 zweiter Satz PBG; VGE 
1006/04 vom 16.4.2006 Erw. 2.4). Ob ein kantonales Vorgehen rechtens und mit 
der Gemeindeautonomie vereinbar ist, ist nicht bei der Eintretensfrage, sondern 
im Rahmen der materiellen Beurteilung zu prüfen (vgl. VGE III 2014 35 Erw. 
4.5.2 m.H.a. VGE III 2010 159 + 160 vom 18.11.2010 Erw. 2.2.2; ZBl 2003, 
S. 542; VGE 1008-1010/02 vom 20.1.2005 Erw. 3.3).

Vorliegend kommt der Gemeinde nicht die Kompetenz zu, eine eigene Mess-
weise anstelle der kantonalen anzuwenden. Die Messweise der (kommunalen) 
Gebäudehöhe bestimmt sich nach kantonalem Recht (EGV-SZ 2006 B 8.2; § 31 
PBV). § 52 Abs. 2 PBG räumt den Gemeinden zwar einen gewissen Spielraum 
bei der Festsetzung der kommunalen Bauvorschriften ein. So können sie weiter-
gehende Vorschriften erlassen oder in gewissen Zonen Grenz- und Gebäude-
abstände festlegen, welche die kantonalen Vorschriften unterschreiten. § 52 PBG 
enthält indessen keine Ermächtigung an die Gemeinden, hinsichtlich der Gebäu-
deabstände oder der Gebäudehöhen eigene Definitionen oder Messweisen ein-
zuführen (vgl. EGV-SZ 1994 A 4 Erw. 4). Vielmehr ist davon auszugehen, dass 
das Instrumentarium (Definitionen/Messweisen usw.) durch das PBG einheitlich 
vorgegeben wird. § 60 Abs. 5 PBG regelt, dass bei in der Höhe gestaffelten 
Bauten die Gebäudehöhe jedes Baukörpers gesondert bestimmt wird. Diese 
Bestimmung wird im kommunalen Baureglement (Art. 61 Abs. 4 aBauR) lediglich 
wiederholt und ist im revidierten kommunalen Baureglement (nBauR) wohl des-
halb gar nicht mehr enthalten.

4. Bei dieser Ausgangslage (siehe Erw. 2.3.3 und 3.4 in fine) ist auf die weite-
ren Ausführungen des Regierungsrates (v.a. betr. Ausnützung), welche er nicht 
abschliessend aus prozessökonomischen Gründen machte (angef. RRB Erw. 5), 
nicht einzugehen, zumal der Regierungsrat die gerügten Verletzungen des Ein-
ordnungsgebotes sowie der fehlenden hinreichenden Erschliessung gar nicht 
behandelte (angef. RRB Erw. 9).

Zu erwähnen ist jedoch, dass der Umstand, dass die wohnhygienischen 
Voraussetzungen betr. Fensterfläche nicht eingehalten werden, nicht zwingend 
bedeutet, dass die Disponibelräume nicht zur Ausnützung zu rechnen sind (vgl. 
VGE III 2013 218 vom 24.9.2014 Erw. 2.3). Bei bestimmten räumlichen 
Konstellationen sind auch fensterlose Räume zur anrechenbaren 
Bruttogeschossfläche zu zählen, wenn sie objektivermassen dazu geeignet sind, 

20

unmittelbar dem Wohnen zu dienen (VGE III 2014 191 vom 28.1.2015 Erw. 3.4 
m.V.a. VGE III 2007 173 vom 24.1.2008 Erw. 3.5.3).

Das Verwaltungsgericht hat sich verschiedentlich dazu geäussert, ob und wie 
eine Beschwerdeinstanz aus verfahrensökonomischen Gründen dennoch zu 
weiteren Rügen Stellung nehmen soll. Es hielt fest, dass kein Anspruch darauf 
bestehe. Es sei bei Baubewilligungsangelegenheiten jedoch eine Erfahrungs-
tatsache, dass die Bemühungen, eine Baubewilligung zu erhalten, trotz eines 
negativen Beschwerdeentscheides in der Regel weitergingen und die bisherigen 
Beurteilungsergebnisse in allfällige Projektmodifikationen oder neue Projekte 
einfliessen würden. Insofern habe die Bauherrschaft ein erhebliches Interesse an 
der Beurteilung der weiteren Rügen. Sofern nun eher geringfügige, nicht mittels 
Nebenbestimmungen sanierbare Mängel zur Aufhebung einer Baubewilligung 
führten und davon auszugehen sei, dass sich bestimmte Fragen in einem 
modifizierten oder neuen Baugesuch in gleicher oder grösstenteils gleicher 
Weise stellen, so sollte zumindest in diesen Fällen aus Gründen der 
Verfahrensökonomie und bei liquidem Sachverhalt eine zusätzliche 
Mitbeurteilung weiterer Rügen in Betracht gezogen werden. Ob der 
Regierungsrat jedoch von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wolle oder nicht, 
liege in seinem Ermessen (VGE 1062/05 vom 15.2.2006 Erw. 5.3). An diesen 
Ausführungen hielt das Verwaltungsgericht in weiteren Entscheiden fest und hob 
hervor, dass die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung (welche v.a. als 
Dienstleistung für die Bauherrschaft zu verstehen sei) grundsätzlich auf 
geringfügige Mängel fokussiert sei und in der Regel dann ausser Betracht falle, 
wenn Einwände zu einer Bauverweigerung führten, die nicht ohne weiteres 
behoben werden könnten, zumal wenn Dritte involviert seien. Ergänzend fügte es 
an, dass solchen vor allem aus verfahrensökonomischen Gründen angeführten 
(Zusatz-)Bemerkungen im Normalfall kein abschliessender Charakter zukomme 
(VGE III 2008 99 vom 20.11.2008 Erw. 5.6; VGE III 2008 119+120+125 vom 
11.12.2008 Erw. 7; VGE III 2009 3 vom 20.5.2009 Erw. 4; VGE III 2009 66/67 
vom 27.8.2009 Erw. 6.1; VGE III 2009 215 vom 24.2.2010 Erw. 3.2; VGE III 2009 
171 vom 24.2.2010 Erw. 4). Als einspracheführende Nachbarn gegen die aus 
verfahrensökonomischen Gründen getroffenen Erwägungen einer 
beschwerdeweise aufgehobenen Baubewilligung beim Verwaltungsgericht 
Schwyz Beschwerde erhoben, trat letzteres darauf mangels Beschwerdebefugnis 
nicht ein. Es hielt fest, der vorliegende Fall zeige exemplarisch das 
Spannungsverhältnis auf zwischen den berechtigten Interessen der 
Bauherrschaft an einer möglichst umfassenden Beurteilung und den berechtigten 
Interessen der Baueinsprecher, ihre Verfahrensrechte uneingeschränkt ausüben 
zu können. Eine sachgerechte Lösung dieses Interessenkonflikts gebiete zum 

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einen, dass verfahrensökonomisch begründete Zusatzbeurteilungen nur 
zurückhaltend vorgenommen werden, und zum anderen, dass diese klar als nicht 
abschliessend und unverbindlich deklariert würden (VGE III 2010 107 vom 
27.7.2010 Erw. 3, 4.4). 

Aufgrund der dargelegten prozessrechtlichen Ausgangslage und der konkreten 
Sachlage erachtet es das Gericht als wenig sinnvoll, sich zu den nach wie vor 
umstrittenen Fragen in der aktuellen Situation der Bauverweigerung 
zurückhaltend und unverbindlich zu äussern. Solange es an der Verbindlichkeit 
mangelt, ist vorliegend – wie immer auch die Ausführungen ausfallen würden – 
der verfahrensökonomische Nutzen fraglich, die Gefahr der Verletzung von 
Verfahrensrechten aber nicht a priori auszuschliessen. 

5. Die Beschwerdeführer rügen die Verletzung des rechtlichen Gehörs durch 
den Regierungsrat, weil dieser eine unaufgeforderte Eingabe der 
Beschwerdegegner vom 16. Juli 2014 den Beschwerdeführern erst am 11. 
August 2014 
zugestellt und tags darauf bereits Beschluss gefasst habe, weshalb die 
Beschwerdeführer dazu nicht mehr haben Stellung nehmen können.

Die Beschwerdeführer bringen vor, dass sich die Beschwerdegegner in ihrer 
Eingabe vom 16. Juli 2014 mit der Thematik des Dachgeschosses bei Haus B 
befasst hätten, und dass der Regierungsrat im angefochtenen Beschluss 
dargelegt habe, dass der im Zusammenhang mit dem Dachgeschoss ermittelte 
Grenzabstand nicht reglementskonform sei, weshalb die Eingabe geeignet 
gewesen sei, den Entscheid zu beeinflussen. Diesen Einwänden kann vorliegend 
nicht gefolgt werden. Die Dachgestaltung des Hauses B im Zusammenhang mit 
der Gebäudehöhe und dem Grenzabstand war bereits in den vorangehenden 
Eingaben der Parteien eingehend thematisiert worden. Die Eingabe vom 16. Juli 
2014 enthält diesbezüglich keine massgeblichen neuen Vorbringen und war 
somit auch nicht materiell geeignet, den Entscheid zu beeinflussen, zumal der 
Regierungsrat im angefochtenen Beschluss zu diesem Thema einen 
grundsätzlich anderen Ansatz gewählt hat (vgl. Erw. 3.2). Mithin waren die Vor-
aussetzungen für ein Replikrecht vorliegend nicht gegeben. Eine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs durch den Regierungsrat liegt nicht vor.

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
daher abzuweisen.

7. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten von 
Fr. 2'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) zu 3/4 den 

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Beschwerdeführern und zu 1/4 der Gemeinde Wollerau aufzuerlegen (§ 72 Abs. 
2 VRP). Diese Aufteilung rechtfertigt sich, weil der Gemeinderat einerseits die 
Gutheissung der Beschwerde beantragt, anderseits aber auf eine Beschwerde-
führung verzichtete.

Zudem wird den Beschwerdegegnern zu 3/4 zu Lasten der Beschwerdeführer 
und zu 1/4 zu Lasten der Gemeinde Wollerau eine Parteientschädigung 
zugesprochen. Zur Bemessung der Parteientschädigung gilt was folgt zu beach-
ten:

Gemäss § 74 Abs. 1 VRP hat im Rechtsmittelverfahren und in verwaltungs-
gerichtlichen Klagefällen die unterliegende der obsiegenden Partei eine dem 

Aufwand angemessene Entschädigung auszurichten, welche die Behörde fest-
setzt. Die Entschädigung richtet sich nach dem Gebührentarif für Rechtsanwälte 
(GebT, SRSZ 280.411). § 2 des Gebührentarifs sieht als Bemessungskriterien 
die Wichtigkeit der Streitsache, ihre Schwierigkeit, den Umfang und die Art der 
Arbeitsleistung sowie den notwendigen Zeitaufwand vor. Das Honorar beträgt für 
die Vertretung vor Verwaltungsgericht Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (§ 14 GebT). 
In Verfahren, die aussergewöhnlich viel Arbeit beanspruchen, namentlich das 
Studium von fremdem Recht, von Akten, die in einer Fremdsprache abgefasst 
sind, oder von besonders umfangreichem Aktenmaterial, dürfen die Höchst-
ansätze dieses Tarifs bis 100% überschritten werden, ebenso, wenn der Anwalt 
an besonders zeitraubenden Beweiserhebungen oder vor einer Instanz an meh-
reren Verhandlungen teilnehmen muss (§ 16 Abs. 1 GebT). Eine allfällige Kos-
tennote ist zu spezifizieren und vor Fällen des Entscheides einzureichen; andern-
falls wird die Vergütung nach freiem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 GebT). 
Gestützt auf die obzitierten Normen befolgen die Verwaltungsbehörden und das 
Verwaltungsgericht bei der Entschädigungsbemessung eine zurückhaltende Pra-
xis. Dies entspricht § 74 Abs. 1 VRP, welcher nur von einer angemessenen Ent-
schädigung und nicht vom Anspruch auf Ersatz der Kosten der Prozessführung 
und Vertretung nach gerichtlicher Festsetzung (vgl. Art. 105 f. der Zivilprozess-
ordnung, ZPO, SR 272) spricht. § 74 Abs. 1 VRP verlangt nicht die Ausrichtung 
einer 
vollen, sondern nur einer angemessenen, im Rahmen des Gebührentarifs sich 
bewegenden und anhand des notwendigen Aufwandes bestimmten Parteien-
tschädigung. Die Parteientschädigung versteht sich als Beitrag an die Anwalts-
kosten und muss nicht vollumfänglich dem in einer eingereichten Kostennote 
aufgeführten Betrag entsprechen (Urteil Bundesgericht 2A.453./2004 vom 
23.3.2005 Erw. 5). Die Bindung an den Gebührentarif und damit die notwendige 

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Wahrung der Proportionen zwischen den verschiedensten Aufwandintensitäten 
bedingt, dass aufwandgeringe Verfahren nur so hoch entschädigt werden, dass 
der Gebührentarif auch für aufwandintensivste Fälle noch eine angemessene 
Entschädigung zulässt (EGV 1986 Nr. 2; 1989 Nr. 6 mit Hinweisen auf die Mate-
rialien; VGE 708/97 vom 2.9.1997 Erw. 1c). Die Zurückhaltung bei der Bemes-
sung der Parteientschädigung geht einher mit einer ebenso grossen Zurückhal-
tung bei der Bemessung der Verfahrenskosten (EGV 1986 Nr. 2; VGE 708/97 
vom 2.9.1997 Erw. 1c). Die dargelegte Rechtspraxis stellt keinen Widerspruch zu 
Art. 29 BV dar. Unmittelbar aus der Verfassung ergibt sich für die obsiegende 
Partei kein Anspruch auf Parteientschädigung. Ein bundesrechtlicher Anspruch 
auf Parteientschädigung besteht nur und insoweit, als ein solcher im Gesetz 
vorgesehen ist (vgl. BGE 104 Ia 9 Erw. 1; 117 V 401 Erw. 1b; Pra 2002 Nr. 186 
Erw. 2; 2A.468/2005 vom 7.4.2006 Erw. 3.4).

Des Weiteren ist zu beachten, dass der aktuell vom Verwaltungsgericht akzep-
tierte maximale Stundenansatz Fr. 220.-- inkl. MwSt beträgt (VGE III 2013 218 
vom 24.9.2014 m.H.a. VGE I 2013 12 vom 6.2.2013 Erw. 2.3; VGE III 2013 34 
vom 22.7.2014 Erw. 3.2; VGE III 2014 59 vom 22.5.2014 Erw. 2.4).

Der Vertreter der Beschwerdegegner hat eine Kostennote vom 13. November 
2014 eingereicht. Er verlangt ein Honorar von Fr. 3‘223.80 (8.2 Std. à Fr. 350.-- + 
Fr. 115.-- Kleinspesen + Fr. 238.80 total MwSt). Aufgrund des maximalen Stun-
denansatzes von Fr. 220.-- inkl. MwSt reduziert sich die Honorarrechnung auf 
Fr. 1‘928.20 (Fr. 1‘804.-- + Fr. 115.-- Kleinspesen + Fr. 9.20 MwSt Spesen). Zu-
dem ist nebst der zurückhaltenden Bemessung insbesondere zu berücksichtigen, 
dass die Beschwerdegegner bereits vor dem Gemeinderat und dem Regierungs-
rat vertreten waren, so dass sich der Aufwand in Grenzen halten konnte. In 
Anbetracht dieser Sachlage und der dargelegten rechtlichen Grundlagen sowie 
der zusätzlichen Aufwendungen nach Einreichung der Kostennote ist es deshalb 
angebracht, die Honorarnote des Vertreters der Beschwerdegegner auf der 
korrigierten Basis von Fr. 2‘500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt; aufgerundet) 
anzusetzen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 2'500.-- festgelegt und zu 3/4 (Fr. 1'875.--) den Beschwerde-
führern und zu 1/4 (Fr. 625.--) der Gemeinde Wollerau auferlegt.

Die Beschwerdeführer haben am 17. September 2014 einen Kostenvor-
schuss von Fr. 2'500.-- bezahlt, so dass ihnen Fr. 625.-- aus der Gerichts-
kasse zurückzuerstatten sind (Auszahlung an den Rechtsvertreter).

Die Gemeinde Wollerau hat ihren Kostenanteil von Fr. 625.-- innert 30 Ta-
gen nach Erhalt dieses Entscheids auf das Konto N.________ des Verwal-
tungsgerichts einzuzahlen.

3. Die Beschwerdeführer haben an die beanwalteten Beschwerdegegner eine 
Parteientschädigung von Fr. 1'875.-- zu entrichten.

Die Gemeinde Wollerau hat den beanwalteten Beschwerdegegnern eine 
Parteientschädigung von Fr. 625.-- zu entrichten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von 
verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
 den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
 den Rechtsvertreter der Beschwerdegegner (6/R)
 den Rechtsvertreter des Gemeinderates Wollerau (2/R)
 den Regierungsrat
 das Amt für Raumentwicklung ARE
 und an das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst.

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Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. Mai 2015