# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0a18605a-327d-591e-ab15-69204e74d7c1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-08
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 08.04.2015 200 2014 239
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-239_2015-04-08.pdf

## Full Text

200 14 239 IV
KNB/COC/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 8. April 2015

Verwaltungsrichter Knapp, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Matti, Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiberin Collatz

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 5. Februar 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1954 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich am 11. Januar 2012 bei der Invalidenversicherung (IV) unter 
Hinweis auf ein Burnout sowie eine akute Depression zum Leistungsbezug 
an (Akten der IV, Antwortbeilage [AB] 2). Daraufhin führte die IV-Stelle 
Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) berufliche und medizinische Erhe-
bungen durch. Dabei fand insbesondere im Rahmen von Integrations-
massnahmen ab dem 22. Oktober 2012 ein Aufbautraining statt (AB 41), 
welches am 10. Dezember 2012 abgebrochen wurde (AB 43, 44). Mit Ver-
fügung vom 11. Februar 2013 (AB 52) verneinte die IVB einen Anspruch 
auf berufliche Massnahmen, da aufgrund des Gesundheitszustandes des 
Versicherten zurzeit keine beruflichen Massnahmen möglich seien.

Im weiteren Verlauf wurde der Versicherte durch Dr. med. C.________, 
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, begut-
achtet (Gutachten vom 4. November 2013; AB 60.1). Gestützt auf die Er-
gebnisse der getätigten Erhebungen stellte die IVB dem Versicherten mit 
Vorbescheid vom 5. Dezember 2013 (AB 63) die Abweisung des Renten-
begehrens bei einem ermittelten Invaliditätsgrad (IV-Grad) von 36% in Aus-
sicht. Damit zeigte sich der Versicherte nicht einverstanden und liess am 
19. Januar 2014 Einwand erheben (AB 73).

Nach Einholung einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes 
(RAD) der IV-Stellen Bern/Freiburg/Solothurn (AB 76) verfügte die IVB am 
5. Februar 2014 wie im Vorbescheid angekündigt und wies das Rentenbe-
gehren ab (AB 79).

B.

Hiergegen liess der Versicherte am 10. März 2014 Beschwerde erheben 
und folgende Anträge stellen: 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 3

1. Die Verfügung sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei-
en die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen.

2. Es sei ein psychiatrisches Gutachten gerichtlich in Auftrag zu 
geben. 

– unter Kosten- und Entschädigungsfolgen –

Mit Beschwerdeantwort vom 1. April 2014 schloss die Beschwerdegegnerin 
auf Abweisung der Beschwerde. 

Am 10. Oktober und 11. November 2014 gingen weitere Stellungnahmen 
des Beschwerdeführers beim Gericht ein.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 4

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 5. Februar 2014 
(AB 79). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdefüh-
rers. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können auch 
solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und 
damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschrän-
kungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung 
allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, ab-
wenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv 
bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 
2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1 Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versi-
cherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restar-
beitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgegli-
chenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesellschaft tragbar 
ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu prüfen 
(BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 5

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des IV-Grades wird wird das Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.4 Um den IV-Grad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-
urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).  

3.

3.1 Bezüglich der Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdefüh-
rers finden sich in den Akten insbesondere folgende Angaben:  

3.1.1 Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 
sowie für Prävention und Gesundheitswesen FMH, diagnostizierte im – im 
Auftrag der Taggeldversicherung des Beschwerdeführers erstellten – Gut-
achten vom 26. April 2012 (AB 27.2) mit Auswirkungen auf die Arbeits-
fähigkeit eine depressive Störung mittleren/schweren Grades bzw. eine 
Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion sowie differential-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 6

diagnostisch zur Persönlichkeitsauffälligkeit eine kombinierte Persönlich-
keitsstörung mit schizoiden, zwanghaften und narzisstischen Anteilen, ein 
Asperger-Syndrom, ein genetisches Syndrom und eine Hirn-Affektion (S. 
12). Die diagnostische Einordnung sei nicht (ganz) geklärt resp. nicht wich-
tig. Es bestünden ein anhaltendes Weinen, eine Antriebsminderung, Über-
forderungen und nächtliche Angst-/Panikattacken. Eine Arbeitsfähigkeit 
bestehe derzeit nicht. Als angepasste Tätigkeit sei die frühere Tätigkeit in 
der … ohne Kunden- und Team-Kontakte anzusehen. Soziale Interaktionen 
und eine körperliche Belastung seien zu vermeiden. Bei entsprechender 
Unterstützung sowie Massnahmen zur Reintegration durch die IV bestehe 
eine reelle Chance einer Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit 
(S. 13). Dr. med. D.________ erwähnte im Bericht auch die pornographi-
sche Internetnutzung des Beschwerdeführers und die dadurch entstande-
nen Eheprobleme (S. 9). Darüber berichtete bereits die Klinik E.________ 
im Austrittsbericht vom 8. November 2011 (AB 11). Dem Beschwerdeführer 
sei am 26. August 2011 fristlos gekündigt worden: er habe trotz mehrfacher 
Verwarnung während der Arbeit sowohl pornographische Inhalte aus dem 
Internet heruntergeladen als auch Hackerseiten kontaktiert.

3.1.2 Dr. med. F.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera-
pie FMH, diagnostizierte im Bericht vom 3. Oktober 2012 (AB 37) mit Aus-
wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, 
gegenwärtig schwere Episode, mit psychotischen Symptomen (DD anhal-
tend wahnhafte Störung mit Akzentuierung des psychotischen Erlebens; 
ICD-10 F32.3), eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit einer im Vor-
dergrund stehenden schizotypen Störung sowie abhängigen und ängstli-
chen Persönlichkeitszügen (ICD-10 F 61.0; DD Asperger-Syndrom) und 
Probleme in der Beziehung zum Ehepartner (chronische, ausgeprägte Paa-
rproblematik; ICD-10 Z63.0; S. 1 Ziff. 1.1). Aufgrund der Komplexität und 
Komorbidität des Beschwerdeführers sei nur eine Teilzeit-Wiederintegration 
möglich, da einerseits ein langjähriges wahnhaft-paranoides Zustandsbild 
vorliege und auch die depressive Symptomatik stark chronifiziert sei. Eine 
Wiederintegration solle vorzugsweise an einem Nischenarbeitsplatz mit 
wenig sozialen Interaktionen bzw. auf einem Gebiet stattfinden, wo der 
Beschwerdeführer Spezialinteressen zeige (PC/Dokumentarist). In wel-
chem Ausmass eine Integration stattfinden könne sei fraglich (S. 3 f. Ziff. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 7

1.4). Es bestehe eine Beeinträchtigung bei der Belastbarkeit, der Ausdauer, 
der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Ferner lägen eine schnellere 
Ermüdbarkeit, eine verstärkte Stressintoleranz und ein vermehrter Rück-
zugsbedarf vor. Schliesslich wurde vom 25. Juni 2012 bis auf weiteres eine 
100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (S. 4 Ziff. 1.6 f.). 

3.1.3 Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 
FMH, diagnostizierte im Bericht vom 21. Januar 2013 (AB 48) mit Auswir-
kungen auf die Arbeitsfähigkeit ein Asperger-Syndrom (S. 1). Eine Er-
werbstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt sei nicht mehr denkbar. Sowohl die 
autistische Störung wie auch die psychischen Störungen verunmöglichten 
einen Einsatz selbst in einer angepassten Tätigkeit. Die Integrationsmass-
nahme sei abgebrochen worden, u.a. weil eine Steigerung von 30% auf 
40% unmöglich gewesen sei. Es habe sich gezeigt, dass der Beschwerde-
führer absolut stressintolerant sei und sich die zahlreichen psychischen 
Einschränkungen unter Stress noch verstärkten (S. 3). Die Prognose sei 
schlecht. Schliesslich attestierte der Psychiater vom Herbst 2011 bis lau-
fend eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2).

3.1.4 Im Bericht der Klinik H.________ vom 30. Januar 2013 (AB 50) 
wurde mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine Autismus-Spektrum-
Störung im Sinne eines Asperger-Syndroms (ICD-10 F84.5) diagnostiziert 
(S. 2). Es bestünden Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion, insbeson-
dere der geschäftlichen Beziehungen und im Kundenkontakt, bei reduzier-
tem Einfühlungsvermögen sowie bei Problemen soziale Hinweisreize 
rechtzeitig zu erkennen und richtig zu deuten. Vorteilhaft sei die Fähigkeit 
des Beschwerdeführers mathematisch und analytisch zu denken. Fokus-
siertes Arbeiten sei für begrenzte Zeit ohne Leistungsdruck unter gewissen 
Rahmenbedingungen mit stark reduziertem Pensum gegebenenfalls mög-
lich. Die Einschränkungen wirkten sich insofern auf die Arbeit aus, als ein 
reduziertes Interesse an gemeinschaftlichen Aktivitäten/Projekten/
Teamarbeit, ein Rückzugsbedürfnis, eine Meidung von Kollegen und Kun-
denkontakt, ungünstige verbale Interaktion mit Kunden und Kollegen sowie 
die Notwendigkeit der Reizabschirmung bei extremer Lärmempfindlichkeit 
bestünden. Die Team- und die Einsatzfähigkeit seien durch die genannten 
Schwierigkeiten deutlich limitiert. Weiter wurde ausgeführt die angestamm-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 8

te Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar. Eine angepasste und reizabgeschirm-
te Tätigkeit könne in einem geschützten Arbeitsumfeld in deutlich reduzier-
tem Pensum (30%) aufgrund der reduzierten allgemeinen Belastbarkeit 
zugemutet werden (S. 6). 

3.1.5 Dr. med. C.________ diagnostizierte im Gutachten vom 4. Novem-
ber 2013 (AB 60.1) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine seit der 
Adoleszenz bestehende kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional 
unreifen, instabilen, impulsiven, narzisstischen und schizoiden Anteilen 
(ICD-10 F61.0). Als Diagnose ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 
führte er eine Dysthymie (ICD-10 F34.1) an, welche formal seit September 
2013 bestehe. Zuvor sei seit Ende August 2011 zunächst von einer Anpas-
sungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) auszuge-
hen (S. 13 f. Ziff. 4). Beim Beschwerdeführer bestünden Abweichungen in 
der Kognition und in der Affektion. Diese seien als durchaus ausgeprägt 
anzusehen, um hierdurch ein in vielen persönlichen und sozialen Situatio-
nen unflexibles, unangepasstes und unzweckmässiges Verhalten zu be-
gründen. Dies habe erhebliche Auswirkungen auf die Qualität der zwi-
schenmenschlichen Beziehungen (S. 18 oben). Hinsichtlich des von den 
Fachärzten der Klinik H.________ diagnostizierten Asperger-Syndroms 
kämen schnell Zweifel auf (S. 19). Das Verhaltensmuster des Beschwerde-
führers mit einer hohen Emotionalität, deutlicher Manipulationstendenz und 
der unübersehbaren Anwendung überwiegend unreifer Abwehrmechanis-
men wie primitiver Idealisierung und Entwertung, vor allem aber konstanter 
Projektion in eine Opferrolle und starkem Wunsch nach Anerkennung, ent-
sprächen kaum dem typischen klinischen Bild eines autistischen Patienten, 
sondern sprächen eindeutig für das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung 
(S. 20). Die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung sei hinge-
gen nicht haltbar. Vielmehr bestätige der Krankheitsverlauf geradezu ex-
emplarisch die Diagnose der Dysthymie. Wie die ICD-10 ausführe handele 
es sich hierbei um eine chronische, mindestens zwei Jahre andauernde 
depressive Verstimmung, die weder hinreichend schwer noch hinsichtlich 
einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, 
mittelgradigen oder leichten rezidivierenden depressiven Störung zu erfül-
len. Im mittlerweile über zweijährigen Krankheitsverlauf seien zudem kei-
nerlei wirkliche depressive Episoden abgrenzbar. Auch scheine die bisheri-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 9

ge antidepressive Medikation ohne jeglichen durchgreifenden Effekt zu 
sein, was aufgrund der starken und dominierenden Einflüsse krankheits-
fremder Faktoren letztlich auch nicht verwunderlich sei. Es bestehe ein 
stark ausgeprägter Rentenwunsch (S. 21 unten und S. 22). Hinsichtlich der 
Überwindbarkeit der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung führte der 
Gutachter an, der Beschwerdeführer sei trotz persistierender Symptome 
wie erhöhter Erschöpfbarkeit, Angst, depressiven Verstimmungen und 
Stimmungsschwankungen, innerer Anspannung und Schlafstörungen 
durchaus in der Lage, einen geregelten Tagesablauf zu absolvieren. Die 
seit der Jugend bestehende pathologische Persönlichkeitsorganisation ha-
be zwar lebenslang zu gewissen Einschränkungen und Beeinträchtigungen 
des psychosozialen Funktionsniveaus geführt, trotzdem habe er über 
30 Jahre lang konstant und ohne jegliche, durch psychische Gründe be-
dingte Krankschreibung arbeiten können. Dabei habe er zweifelsohne das 
Glück gehabt, einen Arbeitsplatz innezuhaben, der seinen Beeinträchtigun-
gen weitgehend entgegenkommen sei. Erst der Verlust dieses Arbeitsplat-
zes habe nun zur Attestation einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit geführt, 
welche sich hingegen in erster Linie durch die reaktiv aufgetretene anxio-
depressive Symptomatik begründet habe (S. 21). Aufgrund der Persönlich-
keitsstörung sei der Beschwerdeführer leicht ermüdbar. Er leide unter 
schnell auftretenden Überforderungsgefühlen und höherer Erschöpfbarkeit. 
Zudem falle ihm die Aufnahme und Aufrechterhaltung sozialer Kontakte 
schwerer. Aufgrund dieser Symptomatik sei der Beschwerdeführer nur 
vermindert belastbar. Seine bisherige Tätigkeit als … sei ihm zu ca. 
6 Stunden (2 x 3 Stunden) täglich zumutbar. Dabei bestehe eine Leis-
tungsminderung von 20% (S. 23). Eine angepasste Tätigkeit, welche wie in 
der Vergangenheit wenige Sozialkontakte erfordere und bei welcher der 
Beschwerdeführer im eigenen Rhythmus und ohne grossen Zeitdruck ar-
beiten könne, sei zumindest 7 Stunden täglich zumutbar. Dies mit einer 
Leistungsminderung von maximal 10% (S. 24 f.).

3.1.6 Dr. med. G.________ nahm am 3. Januar 2014 zum Gutachten von 
Dr. med. C.________ Stellung (AB 71 S. 3 ff.). Das Bild, das der Gutachter 
vom Beschwerdeführer entwerfe, sei optimistisch überzeichnet. Wenn er 
dessen Frau befragt hätte, hätte er erfahren, dass sie unter anderem mit 
dem Beschwerdeführer nicht mehr soziale Kontakte pflegen könne, weil er 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 10

in seinem Verhalten und seinen Äusserungen unberechenbar sei und die 
Leute vor den Kopf stosse, und sie alles kontrollieren müsse, was er ma-
che. Der Beschwerdeführer sei die letzten Jahre an der … völlig überfordert 
gewesen, sein Schlafrhythmus sei wegen der Nachtdienste aus dem Ruder 
gelaufen und er habe immer unsinnigere Dinge am Arbeitsplatz gemacht, 
so dass nach seinem Zusammenbruch die Kündigung erfolgt sei. Ferner 
müsse sich der Beschwerdeführer bis zum heutigen Zeitpunkt selbst fes-
seln. Nicht um sich sexuell zu erregen, sondern um sich überhaupt zu 
spüren und seine „auseinanderfallenden“ Persönlichkeitsanteile zusam-
menzufügen (S. 4). Weiter stellte der Psychiater die Beurteilung der Ar-
beits- und Leistungsfähigkeit des Gutachters in Frage. Diesbezüglich wies 
er darauf hin, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit im 
Rahmen der Integrationsbemühungen der IV bei 30% einigermassen stabil 
gewesen sei, eine weitere Steigerung wegen Verstärkung der Krankheits-
symptomatik nicht möglich gewesen und der Abbruch erfolgt sei (S. 5).

3.1.7 Auch die behandelnde Ärztin der Klinik H.________ nahm am 14. 
Januar 2014 zum Gutachten von Dr. med. C.________ Stellung (AB 73 
S. 16 ff.). In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit und die berufliche Wiederein-
gliederung sei es (letztlich) unerheblich, ob es sich um eine Autismus-
Spektrum-Störung, eine schizotype Störung bzw. eine schwer ausgeprägte 
schizoide (kombinierte) Persönlichkeitsstörung handle. In jedem Fall 
bestünden Beeinträchtigungen in den Bereichen soziale Kommunikation 
und Empathie, was die Eingliederung durchaus erschweren könne. Die 
Erfahrung habe gezeigt, dass der Beschwerdeführer während seiner Tätig-
keit bei der Integrationsmassnahme bei einem Pensum von 30% bereits an 
sein Limit gekommen sei, so dass davon auszugehen sei, dass er auf dem 
ersten Arbeitsmarkt aufgrund der genannten Beeinträchtigungen und seiner 
reduzierten Flexibilität scheitern werde. Weiter wurde ausgeführt, eine 
Tätigkeit als … eigne sich nicht, da der Beschwerdeführer dort über soziale 
Kompetenzen im Kundentontakt verfügen müsse. Es sei anzunehmen, 
dass er vor dem Hintergrund seiner rigiden Struktur während der berufli-
chen Wiedereingliederung erneut einen affektiven Einbruch erlebe und so-
mit nicht bzw. nur sehr eingeschränkt arbeitsfähig sei. In der Gesamtschau 
der klinischen Symptomatik und anhand der objektivierbaren Befunde zeig-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 11

ten sich deutliche gesundheitliche Beeinträchtigungen mit einer daraus 
resultierenden Leistungsminderung (S. 18 f.).

3.1.8 Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens nahm der RAD-Arzt 
Dr. med. I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, 
am 30. Januar 2014 zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers 
Stellung (AB 76). Aus psychiatrischer Sicht sei das Gutachten von Dr. med. 
C.________ in allen streitigen Belangen umfassend (S. 6). Beim Be-
schwerdeführer habe sich nach der Bekanntgabe der Auflösung des Ar-
beitsverhältnisses zusätzlich zur psychischen Grundstörung eine Sympto-
matik mit Angst und Depression im Sinne einer Anpassungsstörung entwi-
ckelt, welche zur Krankschreibung und zur stationären psychiatrischen Be-
handlung geführt habe. Die depressive Symptomatik habe zum Zeitpunkt 
der Begutachtung (durch Dr. med. C.________) im Oktober 2013 ange-
dauert und sei als Dysthymie eingeordnet worden. Aufgrund der Vorge-
schichte, des Verlaufs, der psychopathologischen Symptome und der funk-
tionellen psychischen Beeinträchtigungen seien die Angaben im Gutachten 
vom 4. November 2013 im Hinblick auf das resultierende Zumutbar-
keitsprofil in sich schlüssig und nachvollziehbar. Aus psychiatrischer Sicht 
könne auf dieses abgestützt werden (S. 9).

3.1.9 Dr. med. G.________ führte im – im Beschwerdeverfahren einge-
reichten – Bericht vom 19. September 2014 (Beschwerdebeilage [BB] 5) 
an, die bestehenden medizinischen Befunde hätten sich akzentuiert, vor 
allem als im Mai 2014 eine erneute IV-Massnahme begonnen worden sei. 
Schon im Dezember 2013/Januar 2014 habe eine psychische Krise nur via 
Einweisung in die Klinik J.________ einigermassen stabilisiert werden kön-
nen. Seit dem Wechsel vom Aufbau- zum Belastungstraining in einem dem 
Beschwerdeführer angepassten Arbeitsumfeld habe sich die Lage etwas 
beruhigt. Gleichwohl sei die psychische Situation nicht stabil. Angst- und 
Panikattacken blockierten den Beschwerdeführer vollständig (S. 1). Weiter 
gab der Psychiater an, das therapeutische Setting könne nicht noch weiter 
ausgebaut werden. Die vielfältigen Beeinträchtigungen seien therapeutisch 
wenig beeinflussbar. Die Prognose sei schlecht. Schliesslich attestierte er 
von Herbst 2011 bis laufend eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 12

3.1.10 Dr. med. K.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera-
pie FMH, führte im Bericht vom 26. Oktober 2014 (BB 6) an, zusätzlich zu 
seiner autistischen Störung habe sich im Verlauf der letzten Jahre ein 
ängstlich-depressives Syndrom entwickelt, welches zu einem grossen Teil 
auf die lang anhaltenden Belastungsfaktoren (massive Überforderung am 
letzten Arbeitsplatz, ausgeprägte Zukunftsängste, finanzieller Druck) 
zurückzuführen seien. Der Beschwerdeführer leide unter ausgeprägten 
Schlafstörungen und Angstzuständen (S. 1). Seit Mai 2014 arbeite er in 
einer geschützten Tätigkeit im L.________. Gemäss eigenen Angaben 
fühle er sich unter den aktuellen Arbeitsbedingungen wohl, gut verstanden 
und betreut. Mit dem aktuellen Pensum von 40% komme er zurecht. Eine 
Erhöhung des Pensums sei unter Berücksichtigung seines psychischen 
Zustandes derzeit nicht möglich. Eine zukünftige Tätigkeit auf dem freien 
Arbeitsmarkt sei angesichts der gesundheitlichen Situation und des Alters 
des Beschwerdeführers nicht vorstellbar. Er sei auf eine Arbeit im ge-
schützten Rahmen angewiesen (S. 2).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 13

Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Die Beschwerdegegnerin hat sich in der angefochtenen Verfügung 
massgeblich auf das Gutachten von Dr. med. C.________ vom 4. Novem-
ber 2013 (AB 60.1) gestützt. 

Dieses Gutachten erfüllt die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an 
den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens gestellten Anforderungen 
(vgl. E. 3.2 hiervor), weshalb ihm volle Beweiskraft zukommt (vgl. BGE 125 
V 351 E. 3b/bb S. 353). Der Gutachter hat sich in seiner ärztlichen Beurtei-
lung in Kenntnis der medizinischen Vorakten sorgfältig mit den gesundheit-
lichen Einschränkungen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und 
seine Schlussfolgerungen insbesondere gestützt auf seine eigene Untersu-
chung getroffen. Die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen 
Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfolgerun-
gen zum Gesundheitszustand nachvollziehbar begründet. Entgegen der 
Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 8 Ziff. 16 und S. 11; 
AB 73 S. 5 Ziff. 22 und S. 7) ist die Angabe des Gutachters, dass die Un-
tersuchung 45 bis 60 Minuten gedauert habe (AB 77), insbesondere auf-
grund der ausführlichen anamnestischen Erhebungen glaubwürdig und 
kann nicht als zu kurz bezeichnet werden. Darüber hinaus liegt es 
grundsätzlich im Ermessen des jeweiligen Arztes zu bestimmen, wie viel 
Zeit er für die Untersuchung eines Exploranden benötigt. Rechtspre-
chungsgemäss kommt es für den Aussagegehalt eines Arztberichtes nicht 
auf die Dauer der Untersuchung an; massgebend ist vielmehr, ob der Be-
richt inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (Entscheid des 
Bundesgerichts vom 8. Juni 2011, 9C_330/2011, E. 5 mit Hinweisen). Dies 
ist vorliegend der Fall. Der Gutachter hat schlüssig begründet, dass der 
Beschwerdeführer an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung sowie an 
einer Dysthymie leidet und ihm aufgrund der diagnostizierten Einschrän-
kungen die angestammte Tätigkeit als … nur noch zu ca. 6 Stunden täglich 
(was einer Arbeitsfähigkeit von ca. 70% entspricht) mit einer Leistungsmin-
derung von 20% zumutbar ist. Entgegen der Auffassung in der Beschwerde 
(S. 3 f. Ziff. 3) steht die attestierte Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Übri-
gen nicht im Widerspruch zu der Angabe des Gutachters, dass (in der an-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 14

gestammten Tätigkeit) eine Arbeitsunfähigkeit von maximal 40% bestehe 
(AB 60.1 S. 24 oben). Denn wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführt 
(Beschwerdeantwort S. 2), setzt sich diese offensichtlich aus der attestier-
ten Arbeitsunfähigkeit und der Leistungseinschränkung von jeweils 20% 
zusammen. Weiter hat der Gutachter nachvollziehbar dargelegt, dass dem 
Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit (wenige Sozialkontakte, arbei-
ten im eigenen Rhythmus und ohne grossen Zeitdruck) zu zumindest 
7 Stunden täglich mit einer Leistungsminderung von maximal 10% zumut-
bar ist. Die Beurteilung des Gutachters ist nicht nur für sich allein nachvoll-
ziehbar und überzeugend, sondern sie wurde vom RAD-Psychiater 
Dr. med. I.________ auch bestätigt (AB 76). Darauf ist abzustellen. 

An dieser schlüssigen Beurteilung ändern insbesondere die Berichte der 
behandelnden Ärzte der Klinik H.________ vom 30. Januar 2013 (AB 50) 
und vom 14. Januar 2014 (AB 73 S. 16 ff.) sowie derjenige von Dr. med. 
G.________ vom 21. Januar 2013 (AB 48; vgl. auch AB 71 S. 3 ff. und 
BB 5) nichts, in welchen die behandelnden Ärzte ein Asperger-Syndrom 
resp. eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert haben. Denn der 
Gutachter hat einlässlich begründet, dass und weshalb diese Diagnose 
unzutreffend ist (AB 60.1 S. 19 f.). Zudem hat der Gutachter nachvollzieh-
bar dargelegt, weshalb die von Dr. med. D.________ und Dr. med. 
F.________ diagnostizierte depressive Symptomatik (AB 27.2 S. 12; 37 
S. 1) als Dysthymie einzuordnen ist (AB 60.1 S. 21 f.). Darüber hinaus 
bleibt darauf hinzuweisen, dass die von den behandelnden Ärzten ange-
führten Einschränkungen des Beschwerdeführers in Übereinstimmung zu 
denjenigen stehen, die der Gutachter aufgeführt hat. So wurde insbesonde-
re im Bericht der Klinik H.________ vom 30. Januar 2013 (AB 50 S. 6) 
festgehalten, dass die Team- und die Einsatzfähigkeit des Beschwerdefüh-
rers deutlich limitiert seien. Und im Bericht vom 14. Januar 2014 (AB 73 
S. 18) wurden Beeinträchtigungen in den Bereichen soziale Kommunikation 
und Empathie attestiert. Soweit die behandelnden Ärzte aufgrund der be-
stehenden (psychischen) Einschränkungen jedoch eine 100%-ige Arbeits-
unfähigkeit resp. in einer angepassten Tätigkeit eine 30%-ige Arbeitsfähig-
keit attestiert haben (vgl. u.a. AB 37, 48, 50), kann ihnen nicht gefolgt wer-
de. Bezüglich der bestehenden Arbeits- und Leistungsfähigkeit hat der 
Gutachter – wie bereits dargelegt – schlüssig begründet, dass die bisherige 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 15

Tätigkeit als … zu 6 Stunden täglich mit einer Leistungsminderung von 
20% und eine angepasste Tätigkeit zu 7 Stunden täglich mit einer Leis-
tungsminderung von 10% zumutbar ist. Entgegen der Auffassung des Be-
schwerdeführers spricht der Umstand, dass während dem Aufbautraining in 
der Abklärungsstelle M.________ die Steigerung des Wochenpensums von 
15 auf 20 Stunden gescheitert ist (vgl. AB 44 S. 3), nicht gegen die Ein-
schätzung der Arbeitsfähigkeit des Gutachters. Denn die Fachpersonen der 
Abklärungsstelle M.________ konnten gemäss eigenen Angaben bis zum 
Abbruch der besagten Massnahme nicht abschliessend beurteilen, wo die 
Grenze des möglichen Arbeitspensums liegt. Die Grenze der Belastbarkeit 
sei jeweils vom Beschwerdeführer kommuniziert worden (AB 44 S. 3 Ziff. 6) 
und hat sich somit auf dessen subjektiven Angaben gestützt. Eine objektive 
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit findet sich im Bericht der Abklärungsstelle 
M.________ zum Aufbautraining vom 14. Dezember 2012 (AB 44) nicht. 

Schliesslich ist nicht ersichtlich, inwiefern die Annahme des Gutachters, der 
Beschwerdeführer habe eineinhalb Jahr (anstelle eines Jahres) beim Bun-
desamt für Statistik gearbeitet, die Beweiskraft des Gutachtens in Zweifel 
ziehen könnte (vgl. Beschwerde S. 5 Ziff. 6), zumal eine Tätigkeit, die der 
Beschwerdeführer zwischen Oktober 1977 und November 1978 ausgeübt 
hat (AB 19 S. 2), nicht relevant für die Beurteilung der Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit zum Gutachtenszeitpunkt ist.

3.4 Nach dem Dargelegten ist der Gesundheitszustand des Beschwer-
deführers gestützt auf das überzeugende Gutachten von Dr. med. 
C.________ vom 4. November 2013 (AB 60.1) hinreichend erstellt, wes-
halb sich die in der Beschwerde (S. 1 Ziff. 2) beantragten weiteren medizi-
nischen (psychiatrischen) Abklärungen erübrigen (antizipierte Beweiswür-
digung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d S. 162).

Entsprechend ist vorliegend davon auszugehen, dass dem Beschwerdefüh-
rer eine angepasste Tätigkeit (wenige Sozialkontakte, arbeiten im eigenen 
Rhythmus und ohne grossen Zeitdruck) zu zumindest 7 Stunden täglich mit 
einer Leistungsminderung von maximal 10% zumutbar ist. Diese Arbeits-
fähigkeit ist – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (AB 73 3 f. 
Ziff. 15; vgl. auch Beschwerde S. 5 Ziff. 8) – auf dem hier massgebenden 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwertbar. Dieser umfasst auch sogenannte 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 16

Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei denen Behin-
derte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers 
rechnen können (Urteil des Bundesgerichts vom 20. März 2013, 
9C_941/2012 E. 4.1.1). Dem Beschwerdeführer stehen gestützt auf das 
medizinisch-theoretische Zumutbarkeitsprofil genügend Tätigkeiten – wie 
insbesondere diverse kaufmännische Tätigkeiten – offen, die trotz der aus-
gewiesenen gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgeübt werden können.

Nachfolgend ist der IV-Grad mittels Einkommensvergleichs zu ermitteln.

4.

4.1

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 
S. 110 E. 4.1). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöh-
ne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk-
turerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; 
SVR 2010 IV Nr. 52 S. 162 E. 4.3.1). Es gilt zu berücksichtigen, dass ge-
sundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeiter-
tätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und ent-
sprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und 
deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen 
müssen. Diesem Umstand ist mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rech-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 17

nung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). 
Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, 
hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkre-
ten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Na-
tionalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad). Der Einfluss sämt-
licher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem 
Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt höchs-
tens 25% zu begrenzen ist (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 
S. 327; SVR 2011 IV Nr. 31 S. 91 E. 4.1.1).

4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222, 128 V 
174). Unter Berücksichtigung des Wartejahres und der Anmeldung im Ja-
nuar 2012 (AB 2) ist der frühest mögliche Rentenbeginn hier in Anwendung 
von Art. 28 Abs. 1 i.V.m. Art. 29 Abs. 1 IVG auf das Jahr 2012 festzuset-
zen. Auf diesen Zeitpunkt hin ist der Einkommensvergleich durchzuführen.

4.2.1 Aus dem Fragebogen für Arbeitgebende vom 31. Januar 2012 
(AB 8 S. 2 Ziff. 2.2) und aus dem Kündigungsschreiben vom 25. August 
2011 (AB 8 S. 7) geht hervor, dass der Beschwerdeführer seine letzte Ar-
beitsstelle als … wegen dreimaligem Verstoss gegen die IT-Regeln verlo-
ren hat. Somit ist – entgegen der Auffassung in der Beschwerde (S. 5 
Ziff. 7) – ausgewiesen, dass invaliditätsfremde Gründe zur Kündigung der 
besagten Arbeitsstelle geführt haben. 

Das Valideneinkommen ist somit anhand von Tabellenlöhnen (LSE 2010) 
zu ermitteln. Der Beschwerdeführer war für rund 33 Jahre für die gleiche 
Arbeitgeberin (N.________ resp. seit 1997 O.________ [vgl. www.zefix.ch]) 
tätig; zuerst als … (von 1978 bis 2004) und anschliessend – als diese Stel-
le aufgehoben wurde – von 2005 bis August 2011 als … (AB 8 S. 2 f. und 
AB 19 S. 2). Angesichts dieser bisher ausgeübten Tätigkeiten ist das Vali-
deneinkommen gestützt auf die Tabelle TA7, Ziffer 23 (andere kaufmän-
nisch-administrative Tätigkeiten), zu ermitteln. Dabei ist – entgegen der 
Auffassung der Beschwerdegegnerin – trotz der unbestrittenermassen sehr 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 18

langen Beschäftigungsdauer nicht auf das Anforderungsniveau 3 (Berufs- 
und Fachkenntnisse vorausgesetzt) abzustellen. Denn der Beschwerdefüh-
rer verfügt über keine Berufsausbildung (insbesondere über keine im kauf-
männischen Bereich). Er hat einzig im 1977 einen zweisemestrigen …-Kurs 
besucht (AB 19 S. 2; vgl. auch Schreiben des Beschwerdeführers vom 
9. Oktober 2014 [in den Gerichtsakten]). Dies allein rechtfertigt jedoch nicht 
das Valideneinkommen gestützt die Zahlen des Anforderungsniveaus 3 zu 
ermitteln; dies kann bei gleicher Basis des Validen- und Invalideneinkom-
mens (E. 4.2.2 Absatz 2 nachfolgend) offen gelassen werden. Auch der 
Umstand, dass der Beschwerdeführer bei der O.________ ein relativ hohes 
Einkommen erzielt hat (2011: Fr. 75‘933.-- plus Fr. 10‘800.-- Schicht- und 
Sonntagszulagen; AB 8 S. 3 Ziff. 2.10), ändert daran nichts. Denn insbe-
sondere aufgrund der fehlenden Berufsausbildung ist es nicht überwiegend 
wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer (im Gesundheitsfall) eine Ar-
beitsstelle gefunden hätte, in welcher er wiederum ein so hohes Einkom-
men hätte erzielen können. 

Der massgebliche monatliche Bruttolohn für Männer beträgt Fr. 5‘013.-- 
(TA7, Ziff. 23, Anforderungsniveau 4). An die betriebsübliche Wochenar-
beitszeit von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik [BFS], Betriebsübliche 
Wochenarbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Ziff. 45 – 96 Sektor III) und 
das massgebende Jahr 2012 aufgerechnet, resultiert daraus ein jährliches 
Einkommen von Fr. 64‘405.90 (Fr. 5‘013.-- : 40 x 41.7 x 12 : 100 x 102.7; 
vgl. BFS, Nominallöhne 2010 –  2013, Tabelle T1.1.10, lit. G – S).

4.2.2 Da der Beschwerdeführer keine Verweistätigkeit im zumutbaren 
Rahmen aufgenommen hat, ist das Invalideneinkommen ebenfalls gestützt 
auf die LSE 2010 zu ermitteln (vgl. E. 4.1.2 hiervor).

Dem Beschwerdeführer ist eine angepasste Tätigkeit (wenige Sozialkon-
takte, arbeiten im eigenen Rhythmus und ohne grossen Zeitdruck) zu zu-
mindest 7 Stunden täglich mit einer Leistungsminderung von maximal 10% 
zumutbar ist (vgl. E. 3.3 und 3.4 hiervor). Da eine solche angepasste Ar-
beitsstelle im kaufmännischen Bereich durchaus besteht (vgl. E. 3.4 hier-
vor), würde es sich wohl rechtfertigen, das Invalideneinkommen auf der 
gleichen LSE-Basis zu ermitteln wie das Valideneinkommen (TA7, Ziff. 22, 
Anforderungsniveau 4, Männer). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 19

Selbst wenn das Invalideneinkommen zu Gunsten des Beschwerdeführers 
gestützt auf das Total des Anforderungsniveaus 4 (einfache und repetitive 
Tätigkeiten) der Tabelle TA1 festgelegt wird, besteht – wie nachfolgend 
dargelegt wird – kein Anspruch auf eine IV-Rente. Der massgebliche mo-
natliche Bruttolohn für Männer beträgt dabei Fr. 4'901.--. Auf das massge-
bende Jahr 2012 aufgerechnet und unter Berücksichtigung der Tatsache, 
dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit zu 35 Stunden in 
der Woche (5 Tage à 7 Stunden) mit einer verminderten Leistungsfähigkeit 
von 10% zumutbar ist, ergibt dies ein Einkommen von Fr. 47‘472.30 
(Fr. 4'901.-- x 12 : 40 x 35 x 0.9 : 100 x 102.5; vgl. BFS, Nominallöhne 2010 
– 2013, Tabelle T1.1.10, Total). Der von der Beschwerdegegnerin zuge-
standene behinderungsbedingte Abzug von 10% (AB 79 S. 1 unten) 
scheint vorliegend unter Berücksichtigung aller einkommensbeeinflussen-
den Merkmale als grosszügig (vgl. E. 4.1.2 hiervor). Dies insbesondere 
deshalb, weil den behinderungsbedingten Einschränkungen bereits im 
Rahmen der eingeschränkten Leistungsfähigkeit Rechnung getragen wurde 
und allfällige invaliditätsfremde Gründe (Alter, Dienstjahre, Nationa-
lität/Aufenthaltskategorie, Beschäftigungsgrad) bei beiden Einkommen zu 
berücksichtigen sind (Entscheid des Bundesgerichts vom 19. Januar 2009, 
8C_42/2008, E. 5). Ob ein solcher Abzug von 10% gerechtfertigt wäre, 
kann letztlich offen gelassen werden, da sich ein solcher Abzug – wie nach-
folgend dargelegt wird – nicht rentenrelevant auswirken würde.

4.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 64‘405.90 und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 42‘725.10 (Fr. 47‘472.30 x 0.9) resultiert eine Ein-
kommenseinbusse von maximal Fr. 21‘680.80, was einem IV-Grad von 
gerundet höchstens 34% (zur Rundung: BGE 130 V 121 S. 123 E. 3.2 und 
3.3) entspricht. Somit besteht kein Anspruch auf eine Rente der IV (vgl. 
E. 2.2 hiervor).

5.

Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung vom 5. Februar 
2014 nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde ist unbe-
gründet und abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 20

6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

6.2 Vorliegend besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. April 2015, IV/14/239, Seite 21

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.