# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3a9eeb09-72d3-558b-9c2d-cffcf90d72ee
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.02.2025 E-1167/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1167-2025_2025-02-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-1167/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Esther Marti, 

mit Zustimmung von Richterin Contessina Theis;   

Gerichtsschreiberin Ulrike Raemy. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Georgien,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (Art. 40 i.V.m. Art. 6a Abs. 2 AsylG); 

Verfügung des SEM vom 17. Februar 2025 / N (…). 

 

 

 

E-1167/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimatstaat 

im Juni 2024 verliess und am 20. Dezember 2024 in die Schweiz einreiste, 

wo er gleichentags um Asyl nachsuchte, 

dass am 27. Dezember 2024 die Personalien des Beschwerdeführers auf-

genommen wurden (Protokoll der Personalienaufnahme in den SEM-Akten 

[…] [nachfolgend: A]11) und er am 10. Januar 2025 sowie am 6. Februar 

2025 in Anwesenheit der zugewiesenen Rechtsvertretung zu seinen Asyl-

gründen angehört wurde (Protokolle in den SEM-Akten A15 und A20), 

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 

machte, er werde seit Jahren von georgischen Polizeivertretern schika-

niert; erstmals sei er im Alter von (…) Jahren mit der Polizei zusammenge-

stossen und vor ungefähr (…) oder (…) Jahren (A15 F114) beziehungs-

weise vor (…) oder (…) Jahren (A20 F21) habe ein ehemaliger Polizist auf 

ihn geschossen, weil er gegen den Bau eines (…) vor seinem (…)haus 

protestiert habe; aktuell sei er als Verdächtiger beziehungsweise Zeuge in 

ein Strafverfahren wegen Beschädigung fremden Eigentums involviert, 

dass er in keinem der geltend gemachten Fälle Anzeige erstattet, Be-

schwerde eingereicht oder einen Anwalt zu Rate gezogen habe, da eine 

Beschwerde für ihn aus verschiedenen Gründen keinen Sinn mache, 

dass für die Vorbringen im Detail auf die Akten verwiesen wird, 

dass er beim SEM seinen originalen georgischen Reisepass mit Gültigkeit 

bis im (…) 2028 sowie weitere Beweismittel ins Recht legte (A5, A16 und 

A17), 

dass das SEM der zugewiesenen Rechtsvertretung am 13. Februar 2025 

einen Entscheidentwurf zustellte, und diese tags darauf erklärte, eine frist-

gerechte Stellungnahme sei nicht möglich, da der Beschwerdeführer nicht 

zur Entwurfsbesprechung erschienen sei, 

dass das SEM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 17. Februar 

2025 feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft 

nicht, sein Asylgesuch ablehnte sowie die Wegweisung aus der Schweiz 

und den Vollzug anordnete, 

E-1167/2025 

Seite 3 

dass die zugewiesen Rechtsvertretung gleichentags das Mandatsverhält-

nis beendete, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 21. Februar 2025 gegen die-

sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und mit 

vorformulierten Begehren die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung, 

die Anerkennung seiner Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von 

Asyl beantragt sowie die Feststellung der Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit 

und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs, weshalb die vorläufige Auf-

nahme anzuordnen sei, 

dass er mittels vorformulierter verfahrensrechtlicher Anträge um Gewäh-

rung der unentgeltlichen Prozessführung, um Verzicht auf die Erhebung 

eines Kostenvorschusses sowie um Beigabe eines amtlichen Rechtsbei-

standes, eventualiter um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung 

(der Beschwerde) ersucht, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 25. Februar 2025 

feststellte, der Beschwerdeführer könne den Ausgang des Verfahrens 

einstweilen in der Schweiz abwarten, 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass auf den Eventualantrag, die aufschiebende Wirkung der Beschwerde 

sei wiederherzustellen nicht einzutreten ist, da der Beschwerde von Geset-

zes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG; vgl. 

auch Art. 42 AsylG) und diese vom SEM auch nicht entzogen wurde, 

dass im Übrigen auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

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Seite 4 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass der Bundesrat am 28. August 2019 Georgien auf die Liste der verfol-

gungssicheren Staaten aufgenommen hat und dieses Land ab dem 1. Ok-

tober 2019 im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG als sicherer Herkunfts-

staat (sog. Safe Country) bezeichnet wird (vgl. dazu Anhang 2 der Asylver-

ordnung 1 über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 [AsylV 1, 

SR 142.311]), 

dass dies die Regelvermutung beinhaltet, dass eine asylrelevante staatli-

che Verfolgung nicht stattfindet und von der Schutzwilligkeit sowie Schutz-

fähigkeit der georgischen Behörden auszugehen beziehungsweise der 

Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung gewährleistet ist, 

dass es sich hierbei um eine relative Verfolgungssicherheit handelt, die im 

Einzelfall aufgrund konkreter und substanziierter Hinweise umgestossen 

werden kann (vgl. BVGE 2013/10 E. 7.4.3), 

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Seite 5 

dass das SEM den Safe Country-Status jedes Landes einmal jährlich über-

prüft und dem Bundesrat den Widerruf des Status beantragt, sollte sich die 

Lage in einem Safe Country nachhaltig verschlechtern, 

dass das SEM gestützt auf Art. 40 in Verbindung mit Art. 6a Abs. 2 Bst. a 

AsylG zur Begründung der angefochtenen Verfügung im Wesentlichen an-

führt, Georgien gelte als verfolgungssicherer Staat und dem Beschwerde-

führer sei es nicht gelungen, diese Regelvermutung umzustossen, 

dass es sich bei den von ihm vorgebrachten Vorfällen, soweit es sich dabei 

nicht um legitime Massnahmen handeln sollte, um ungerechtfertigte Über-

griffe durch Amtspersonen oder private Dritte handle, die der georgische 

Staat in keinem Fall unterstütze oder billige,  

dass vielmehr die zuständigen Strafverfolgungsbehörden im Rahmen ihrer 

Möglichkeiten solche Ereignisse verfolgen und ahnden würden, wobei es 

den betroffenen Personen möglich und zumutbar sei, mit rechtlichen Mit-

teln und gegebenenfalls mit Hilfe eines Anwaltes gegen die geltend ge-

machten Übergriffe vorzugehen, 

dass auch die Möglichkeit bestehe, sich allenfalls bei einer höheren Instanz 

zu beschweren oder sich an eine Menschenrechtsorganisation zu wenden, 

dass der georgische Staat auch keine Fälle von Amtsmissbrauch durch 

einzelne Beamte unterstütze oder billige, und georgische Justizbehörden 

in der letzten Zeit verschiedentlich Verfahren gegen hohe Beamte, denen 

illegale Tätigkeiten nachgesagt worden seien, aufgenommen hätten, 

dass ausserdem die Möglichkeit bestehe, sich an eine übergeordnete In-

stanz zu wenden, sollte sich die Polizei weigern, eine Anzeige entgegen-

zunehmen oder eine Ermittlung durchzuführen, 

dass der Beschwerdeführer nicht einmal versucht habe, die in Georgien 

verfügbare Schutzinfrastruktur in Anspruch zu nehmen und seine diesbe-

züglich lapidare Begründung nicht für die Annahme einer generellen Schut-

zunfähigkeit oder – unwilligkeit der georgischen Behörden im vorliegenden 

Fall ausreiche, 

dass die Vorbringen zusammenfassend den Anforderungen an die Flücht-

lingseigenschaft (Art. 3 AsylG) nicht standhalten würden, 

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Seite 6 

dass in der Stellungnahme zum Entwurf der Verfügung keine Tatsachen 

oder Beweismittel vorgelegt worden seien, die eine Änderung des Stand-

punktes des SEM rechtfertigen könnten, 

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei, 

dass für die ausführliche Begründung der Verfügung auf die Akten zu ver-

weisen ist, 

dass der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Beschwerde einwen-

det, sämtliche seiner Vorbringen entsprächen der Wahrheit und seien rele-

vant, wobei er sinngemäss Kritik an der Aktualität der Einschätzung Geor-

giens als sicheren Herkunftsstaat übt, zumal dort Korruption herrsche, 

dass er auch vorbringt, viele seiner Aussagen seien falsch übersetzt wor-

den, 

dass eine Prüfung der Akten zum Schluss führt, dass der Beschwerdefüh-

rer nicht aufzuzeigen vermag, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdi-

gung Bundesrecht verletzen oder zu einer rechtsfehlerhaften Sachver-

haltsfeststellung geführt haben sollte und solches nicht ersichtlich ist, 

dass den Anhörungsprotokollen auch keine Hinweise auf Übersetzungs-

fehler oder Probleme mit dem Dolmetscher zu entnehmen sind, der Be-

schwerdeführer vielmehr explizit erklärt hat, er verstehe die dolmetschende 

Person gut, 

dass auch die anwesende Rechtsvertretung diesbezüglich keine Einwände 

erhoben hat (A15 F1 und S. 17 sowie A20 F1 und S. 13), 

dass das SEM zu Recht festgestellt hat, Georgien gelte als Safe Country 

im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG, 

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung auch in Berücksichtigung 

dieses Umstandes zu Recht zum Schluss gelangt ist, dem Beschwerde-

führer sei es nicht gelungen, die gesetzliche Regelvermutung umzustos-

sen, 

dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die überzeugenden Erwä-

gungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann, denen in 

der Beschwerde nichts Substanzielles entgegengehalten wird, 

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Seite 7 

dass der Beschwerdeführer explizit eingeräumt hat, in Georgien in keinem 

der geltend gemachten Fälle eine Anzeige oder eine Beschwerde einge-

reicht oder einen Anwalt zu Rate gezogen zu haben, 

dass er dies nicht getan habe, weil er sich bei einer Behörde hätte be-

schweren müssen, die derzeit von der Europäischen Union (EU) und den 

USA sanktioniert werde,  

dass mit dem SEM einig zu gehen ist, dass der alleinige Hinweis auf die 

angeblich generelle Schutzunfähig und – unwillig der georgischen Behör-

den, weshalb es keinen Sinn mache, sich zu wehren, nicht ausreicht, um 

die entsprechende Vermutung umzustossen, dies unabhängig davon, dass  

nicht zu verkennen ist, dass Georgien – insbesondere im Verlauf des ver-

gangenen Jahres – hinsichtlich der Menschenrechtslage deutliche Rück-

schritte gemacht hat (vgl. unter vielen World Report 2025: Georgia | Human 

Rights Watch; abgerufen am 25. Februar 2025), 

dass der pauschale Einwand auf korrupte Richter in der Beschwerde an 

dieser Einschätzung nichts zu bewirken vermag, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

SEM das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs in der Regel die Wegweisung aus 

der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der 

zuständige Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein 

Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4 

und 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-

klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom SEM 

ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

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Seite 8 

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; ebenso 

Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung 

der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30] sowie Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 des Über-

einkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, 

unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, 

SR 0.105) und Praxis zu Art. 3 EMRK) als zulässig erweist (Art. 83 Abs. 3 

AIG), da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 

erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen und auch 

keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat drohende 

menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage Georgiens noch individuelle Gründe auf 

eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen,  

dass das SEM ausführlich und zutreffend ausgeführt hat, weshalb es dem 

Beschwerdeführer mit zwei Hochschulabschlüssen in den Fächern (…) 

und (…) sowie mit beruflicher Erfahrung als Spezialist für (…) möglich sein 

sollte, sich in Georgien wieder eine wirtschaftliche Lebensgrundlage auf-

zubauen und er in das Haus der Mutter seiner Partnerin zurückzukehren 

könne, wo er bereits vor seiner Ausreise mit seiner Partnerin und den ge-

meinsamen Kindern gelebt habe, 

dass er dort auch seine medizinischen Probleme (chronische […] sowie 

[…] durch Opiate und andere Stimulanzien, aber auch Kopf-, Bauch-, Nie-

ren und Herzschmerzen und eine […], unter denen er schon jahrelang 

leide) behandeln lassen könne, 

dass diese Einschätzung vom Bundesverwaltungsgericht geteilt wird, zu-

mal der Beschwerdeführer ausdrücklich erklärt hatte, er sei in Georgien 

bereits vor seiner Ausreise wegen seiner medizinischen Probleme in Be-

handlung gewesen und er habe dafür auch nicht bezahlen müssen, da 

seine Mutter (…) und sein Vater Stellvertreter des (…) einer (…) sei, 

dass er ausserdem seiner Mutter bereits die medizinischen Unterlagen ge-

schickt habe, die er in der Schweiz von seinem Arzt erhalten habe, (A15 

F9 f. und F 15 sowie A20 F62), 

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Seite 9 

dass der Vollzug der Wegweisung demnach zumutbar ist, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Georgien 

schliesslich möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AIG), zumal er über einen gültigen 

georgischen Reisepass verfügt, 

dass das SEM den Vollzug demnach zu Recht als zulässig, zumutbar und 

möglich erachtet hat, womit die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme 

ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG) und folglich das entsprechende 

Begehren abzuweisen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 

zufolge des direkten Entscheids in der Hauptsache gegenstandslos wird, 

dass die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ge-

mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG und amtliche Verbeiständung 

(vgl. Art. 102m Abs. 4 AsylG) unbesehen einer allfälligen prozessualen Be-

dürftigkeit des Beschwerdeführers abzuweisen sind, da sich die Rechtsbe-

gehren als von vornherein aussichtslos erwiesen, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–  

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem 

Beschwerdeführer auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand 

des Urteils zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Das Gesuch um Beigabe eines amtlichen Rechtsbeistandes wird abgewie-

sen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Esther Marti Ulrike Raemy 

 

 

Versand: