# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d378be67-0e1c-53e7-8dd2-61e0fcee18b0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.12.2025 E-7834/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7834-2025_2025-12-03.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-7834/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 .  D e z e m b e r  2 0 2 5   

Besetzung 
 Einzelrichterin Constance Leisinger, 

mit Zustimmung von Richter Simon Thurnheer;   

Gerichtsschreiberin Saskia Eberhardt. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Iran,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 2. September 2025. 

 

 

 

E-7834/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer suchte am 7. August 2023 in der Schweiz um Asyl 

nach. 

B.  

Er wurde am 13. Mai 2024 zu seinen Asylgründen angehört. Am 14. Mai 

2024 erfolgte die Zuweisung ins erweiterte Verfahren. Am 16. Juli 2025 

wurde er ergänzend angehört. 

Zu seinem persönlichen Hintergrund sowie zur Begründung seines Asylge-

suches führte er im Wesentlichen aus, er sei iranischer Staatsangehöriger, 

ethnischer Aserbaidschaner und Atheist. Die Schule habe er nur bis zur 

fünften Klasse besuchen können, da diese aufgrund der politischen Aktivi-

täten im Dorf geschlossen worden sei, damit sich keiner mehr bilden 

könne. Er habe Immobilien und Geschäfte besessen. Diese seien auf sei-

nen Bruder registriert, weil er vermutet habe, dass er eines Tages Prob-

leme bekommen könne. Er sei Mitglied bei der Partei «GAMOH» (Southern 

Azerbaijan National Awakening Movement) gewesen, für welche er vor 

etwa 13 Jahren für zwei Wochen an einer Konferenz in Aserbaidschan teil-

genommen habe. Drei Jahre vor seiner Ausreise sei es in seinem Dorf zu 

einem Überfall auf ihn gekommen, bei dem Angehörige der Basidsch-Miliz 

(Sāzemān-e Basidsch-e Mostazʿafin) ihn zusammengeschlagen und ver-

letzt hätten. Aufgrund seiner Anzeige seien diese verurteilt worden.  

Er habe sodann über Jahre hinweg täglich Nachrichten dem im Iran verbo-

tenen und aus den USA betriebenen Sender B._______ zukommen las-

sen, für den er als «Journalist» tätig gewesen sei. Es sei dabei um Unge-

rechtigkeiten betreffend die aserbaidschanische Bevölkerung im Iran ge-

gangen. Zur Tätigkeit als Journalist gab er an, dass er als Kellner in einem 

Lokal angestellt gewesen sei und dort prominente Gäste und Regierungs-

angestellte bedient habe. Dabei habe er mitbekommen, was diese gespro-

chen hätten. Diese Informationen habe er an den Sender B._______ wei-

tergeleitet. Er habe auch Kollegen in anderen Städten und Dörfern gehabt, 

die bei verschiedenen Stellen tätig gewesen seien und ihm Informationen 

hätten zukommen lassen. Die gesammelten Nachrichten habe er dann 

über Telegram an den Sender weitergeleitet. Dabei sei er sehr vorsichtig 

gewesen. Die SIM-Karten, die er verwendet habe, habe er nicht auf seinen 

Namen registriert. Die Regierung habe trotzdem vermutlich davon erfah-

ren. Er habe sich aber nicht erklären können, wie sie trotz all seiner Vor-

sichtsmassnahmen habe dahinterkommen können. Man habe heraus-

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Seite 3 

finden wollen, mit wem er in Kontakt stehe und zusammenarbeite, weswe-

gen man ihn festgenommen und für zwei Monate inhaftiert habe. Die Inhaf-

tierung sei etwa zwei oder drei Monate beziehungsweise zwei Jahre vor 

seiner Ausreise erfolgt. Er sei nach zwei Monaten Haft im Gefängnis des 

Nachrichtendienstes freigelassen und danach öfters für kurze Zeit mitge-

nommen sowie einvernommen worden. Aus dem Ausland sei er darüber 

informiert worden, dass er gesucht werde, weshalb er im Oktober 2022 aus 

dem Heimatstaat ausgereist sei. 

Die Behörden seien nach seiner Ausreise zu ihm nach Hause gegangen 

und hätten seinen Laptop mitgenommen. Bei einer Rückkehr in sein Hei-

matland habe er Angst vor einer Verfolgung und er befürchte hingerichtet 

zu werden, da er wenige Tage vor der ergänzenden Anhörung ein Interview 

zum Thema Menschenrecht auf dem Sender B._______ gegeben habe 

und die heimatlichen Behörden «über alles Bescheid wüssten». Diese wür-

den solche Sender kontrollieren und ihn als Regimegegner wahrnehmen. 

C.  

Mit Verfügung vom 2. September 2025 – zugestellt am 10. September 

2025 – verneinte das SEM die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdefüh-

rers, lehnte dessen Asylgesuch ab und ordnete seine Wegweisung aus der 

Schweiz und ihren Vollzug an. 

D.  

Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. Oktober 2025 

Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte, die ange-

fochtene Verfügung sei vollumfänglich aufzuheben, seine Flüchtlingseigen-

schaft anzuerkennen und ihm Asyl sowie die vorläufige Aufnahme zu ge-

währen. Eventualiter die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um die Gewährung der unent-

geltlichen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kos-

tenvorschusses und um die Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistands. 

E.  

Der Beschwerdeführer machte mit Eingabe vom 30. Oktober 2025 (Ein-

gang am 3. November 2025) ergänzende Ausführungen und reichte dies-

bezüglich weitere Beweismittel zu den Akten. 

F.  

Mit Zwischenverfügung vom 4. November 2025 stellte die Instruktionsrich-

terin fest, der Beschwerdeführer könne den Abschluss des Verfahrens in 

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Seite 4 

der Schweiz abwarten, wies die Gesuche um die Gewährung der unent-

geltlichen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kos-

tenvorschusses und um Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistands ab 

und setzte dem Beschwerdeführer Frist bis zum 19. November 2025 einen 

Kostenvorschuss zu leisten. 

G.  

Der Beschwerdeführer reichte daraufhin am 12. November 2025 (Eingang 

beim Gericht) eine Fürsorgebestätigung vom 11. November 2025 zu den 

Akten und ersuchte um wiedererwägungsweise Gewährung der unentgelt-

lichen Prozessführung. 

H.  

Am 19. November 2025 leistete der Beschwerdeführer den Kostenvor-

schuss fristgerecht. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher 

zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-

det auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – end-

gültig (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Der 

Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist 

daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108 

Abs. 2 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Be-

schwerde ist einzutreten, nachdem der Kostenvorschuss fristgerecht ge-

leistet wurde. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

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Seite 5 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt wird, handelt es sich um ein solches Rechtsmittel, weshalb 

das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). 

Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet. 

4.  

4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen 

Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa-

chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte 

Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). 

4.3 Das Bundesverwaltungsgericht hat die Anforderungen an das Glaub-

haftmachen von Asylvorbringen in verschiedenen Entscheiden dargelegt 

und folgt dabei ständiger Praxis. Darauf kann hier verwiesen werden (vgl. 

BVGE 2015/3 E. 6.5.1, 2013/11 E. 5.1 und 2010/57 E. 2.3, je m.w.H.). 

4.4 Wer sich darauf beruft, dass durch seine Ausreise aus dem Heimat- 

oder Herkunftsstaat oder wegen seines Verhaltens nach der Ausreise eine 

Gefährdungssituation erst geschaffen worden ist, macht sogenannte sub-

jektive Nachfluchtgründe im Sinne von Art. 54 AsylG geltend. Subjektive 

Nachfluchtgründe begründen zwar die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von 

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Seite 6 

Art. 3 AsylG, führen jedoch nach Art. 54 AsylG zum Ausschluss des Asyls, 

unabhängig davon, ob sie missbräuchlich oder nicht missbräuchlich ge-

setzt wurden (vgl. BVGE 2009/28 E. 7.1).  

5.  

5.1 In der angefochtenen Verfügung kommt das SEM zum Schluss, die 

Vorbringen des Beschwerdeführers würden den Anforderungen von Art. 7 

AsylG an das Glaubhaftmachen eines Asyl begründenden Sachverhalts 

und jenen von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Beachtlichkeit nicht 

genügen. So seien seine Ausführungen zu seiner angeblichen Spitzeltätig-

keit für den Sender B._______ als unsubstanziiert zu erachten, wie auch 

die diejenigen zum Inhalt der von ihm angeblich gelieferten Informationen 

und seine Schilderungen, wie die iranischen Behörden von dieser Tätigkeit 

Kenntnis genommen haben sollen. Weiter seien seine Ausführungen zum 

angeblichen zweimonatige Haftaufenthalt vage geblieben und der Be-

schwerdeführer habe den Widerspruch zum Zeitpunkt der Inhaftierung 

nicht auflösen können. So habe er angegeben, dass diese Inhaftierung 

etwa zwei Jahre vor seiner Ankunft in der Schweiz erfolgt sei, also im Jahr 

2022 und ein anderes Mal erklärt, dass die Inhaftierung zwei oder drei Mo-

nate vor seiner Ausreise stattgefunden habe. Weitere Widersprüche wür-

den ebenso in Bezug auf Anzahl, Dauer und Zeitpunkt der weiteren Befra-

gungen nach seiner Freilassung bestehen und seine Argumente meist auf 

reinen Mutmassungen beruhen. Ebenso würden seine Vorbringen zum 

parteipolitischen Engagement keine Substanz aufweisen und insbeson-

dere auch nicht auf ein relevantes Profil des Beschwerdeführers schliessen 

lassen. Der Beschwerdeführer sei aus dem Heimatstaat legal und mit ei-

nem kurz vor der Ausreise ausgestellten Pass ausgereist. Dies dürfte eben-

falls ein Hinweis darauf sein, dass die heimatlichen Behörden zum Zeit-

punkt der Ausreise keinen Fokus auf seine Person gelegt hätten. Der Über-

fall auf ihn durch Basidsch etwa drei Jahre vor seiner Ausreise sei nicht 

mehr kausal zur Ausreise.  

5.2 Der Beschwerdeführer hält den vorinstanzlichen Erwägungen auf Be-

schwerdeebene im Wesentlichen entgegen, das SEM habe die eingereich-

ten Dokumente betreffend seine Mitgliedschaft bei der Partei «GAMOH» 

sowie seine Mitarbeit beim Sender B._______ nicht berücksichtigt und er 

sei während der Anhörung häufig unterbrochen worden, was seinen «Ge-

dankenfluss» erheblich gestört habe. Ebenso sei nicht auszuschliessen, 

dass er aufgrund seiner schweren psychischen Probleme, die mit zahlrei-

chen Medikamenten behandelt würden, «an der einen oder anderen 

Stelle» ungenaue Angaben gemacht, etwas vergessen oder verkürzt 

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wiedergegeben habe. Seine Aussagen seien dennoch detailreich. Obwohl 

er angegeben habe, er fühle sich krank und habe vor der ergänzenden 

Anhörung nicht schlafen können, habe die Anhörung neun Stunden gedau-

ert; seine gesundheitliche Situation sei bei der Anhörung demnach nicht 

berücksichtig worden. Er habe bereits mehrere Suizidversuche unternom-

men und sei stationär in Behandlung gewesen. Bereits bei der ersten An-

hörung habe er angegeben, in Bulgarien sexuell schwer misshandelt und 

gefoltert worden zu sein und habe entsprechende Fotos vorgelegt. Auf-

grund seines Stolzes sowie der kulturellen und gesellschaftlichen Normen 

in seinem Heimatland falle es ihm schwer, offen darüber zu sprechen. Er 

leide aber bis heute unter diesen traumatischen Erlebnissen.  

In Bezug auf die Interviews – die er nach seiner Ausreise getätigt habe – 

sei anzumerken, dass Regimegegnern hohe Freiheitsstrafen verbunden 

mit schweren Menschenrechtsverletzungen drohen würden. Ferner sei er 

Atheist und werde gezwungen einen Glauben zu praktizieren, der nicht sei-

ner sei, was zu einem unerträglichen psychischen Druck führe. 

6.  

6.1 In der Beschwerde werden formelle Rügen erhoben, welche bei deren 

Gutheissung grundsätzlich eine Kassation der vorinstanzlichen Verfügung 

zur Folge haben können und mithin vorab zu beurteilen sind. 

6.2 Nach Durchsicht der Akten gelangt das Gericht zum Schluss, dass die 

Vorinstanz weder den Untersuchungsgrundsatz nach Art. 12 VwVG noch 

ihre Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs gemäss 

Art. 29 VwVG verletzt hat. 

6.2.1 Für das Gericht ist nicht ersichtlich, inwieweit das SEM den Gesund-

heitszustand des Beschwerdeführers bei der ergänzenden Anhörung nicht 

entsprechend berücksichtigt haben soll, zumal die Frage, ob er sich trotz 

der Umstände vor der ergänzenden Anhörung im Stande fühle, die Anhö-

rung durchzuführen, bejahte und darauf hingewiesen wurde, mitzuteilen, 

sobald er die Anhörung nicht weiter durchführen könne (vgl. SEM-

act. 84/21 F8 f.). Ohne die beträchtliche Dauer der Anhörung von neun 

Stunden (mit Rückübersetzung) zu verkennen, lässt sich ebenso anhand 

des Anhörungsprotokolls nicht darauf schliessen, dass er nicht in der Lage 

gewesen wäre, seine Asylgründe im Wesentlichen darzulegen, zumal Pau-

sen eingelegt wurden. Sodann wurden auch keine diesbezüglichen Ein-

wände durch die anwesende Rechtsvertretung erhoben. 

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6.2.2 Die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Beweismittel wurden 

in der angefochtenen Verfügung zwar nicht explizit aufgeführt. Das SEM 

hat aber nicht in Frage gestellt, dass der Beschwerdeführer Mitglied der 

Partei «GAMOH» war und er Kontakt zu einem TV-Sender sowie gesund-

heitliche Beschwerden hat. Es hat die vom Beschwerdeführer geltend ge-

machten Asylgründe aufgeführt und diese einlässlich gewürdigt. Folglich 

ist ebenso keine Verletzung der Begründungspflicht ersichtlich.  

6.3 Die formellen Rügen erweisen sich somit als unbegründet und eine 

Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung kommt nicht 

in Betracht. Das entsprechende Eventualbegehren ist demnach abzuwei-

sen. 

7.  

7.1 In Bezug auf die materielle Einschätzung kann sodann vollumfänglich 

auf die Ausführungen des SEM in seiner angefochten Verfügung verwiesen 

werden (vgl. SEM-act. 91/12 Ziff. II). 

7.2 Das Gericht erachtet die Ausführungen des Beschwerdeführers – wie 

auch das SEM – in Bezug auf den Umfang und die Qualität seiner Tätigkeit 

beim Sender B._______ sowie seine zweimonatige Haft, die mit dieser Tä-

tigkeit im Zusammenhang stehen soll, als unglaubhaft. Seine Ausführun-

gen bleiben diesbezüglich unsubstanziiert und vage und der Beschwerde-

führer hat sich in relevanter Weise widersprüchlich zum Zeitpunkt der an-

geblich zweimonatigen Inhaftierung geäussert (vgl. SEM-act. 64/18 F121; 

84/21 F109). In der Beschwerde führte er hierzu aus, «Auf die Frage 

«Wann war es?» antwortete ich «vor zwei Jahren» (13. Mai 2024, A64 

F121). Das andere Mal sagte ich, es sei «zwei bis drei Monate vor der 

Ausreise» gewesen (A84 F109). Meine Ausreise war am 18. Januar 2023. 

Zwei bis drei Monate davor war also etwa September 2022. Es trifft zu, 

dass dies nicht exakt übereinstimmt, doch beides fällt in die mittlere Jah-

reshälfte 2022. Ich habe damals ungenaue Angaben gemacht und emp-

finde es nicht als sachlich, wenn das SEM diese unterschiedlichen Antwor-

ten so direkt vergleicht» (Beschwerde S. 4 f.). Der Widerspruch wird mit 

dieser Argumentation nicht schlüssig aufgelöst. Im Gegenteil verstrickt er 

sich damit in weitere Ungereimtheiten. Es bestehen sodann weitere Wider-

sprüche zur Anzahl, Länge und zum Zeitpunkt der weiteren Befragungen 

nach seiner Freilassung aus der zweimonatigen Haft. Für das Gericht ist 

insbesondere nicht nachvollziehbar dargelegt, wie die iranischen Behörden 

von seiner Tätigkeit beim Sender B._______ Kenntnis erlangt haben sol-

len. Sein Vorbringen, er habe als Kellner in einem Restaurant gearbeitet, 

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Seite 9 

dort gewonnene Informationen von Politikern und Regierungsbeamten te-

lefonisch weitergegeben, scheint konstruiert, zumal er nicht in der Lage 

war, solche angeblich brisante Informationen anlässlich der Anhörungen 

wiederzugeben und sich vielmehr auf allgemein zugängliche und bekannte 

Informationen beschränkte, namentlich betreffend die Austrocknung eines 

Sees aufgrund des Baus von Staudämmen (vgl. SEM-act. 84/21 F98, 

F152). Der Beschwerdeführer verfügt über kein substanziiertes politisches 

Profil und konnte mit einem kurz vor der Ausreise ausgestellten Pass legal 

aus seinem Heimatland ausreisen. Demnach ist nicht davon auszugehen, 

dass er zum Zeitpunkt seiner Ausreise im Fokus der iranischen Behörden 

gestanden hat.  

7.3 Auch seine Parteimitgliedschaft führt zu keiner anderen Einschätzung, 

weil er bereits über eine langen Zeitraum Mitglied bei der «GAMOH» Partei 

gewesen sein will und für diese im Jahr 2013 an einem Kongress teilge-

nommen haben will und zum Zeitpunkt der Ausreise auch keinen Behelli-

gungen ausgesetzt gewesen sein soll.  

7.4 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe dem Sender B._______ 

nach seiner Ausreise aus dem Heimatstaat drei Interviews gegeben, eines 

kurz vor der Anhörung, zwei vor Einreichung der Beschwerde am 7. Okto-

ber 2025 und ein weiteres am 14. Oktober 2025 nach Beschwerdeerhe-

bung. Die fremdsprachigen Interviews sind auf Youtube mit einer geringen 

Aufrufzahl verfügbar. Der Beschwerdeführer äusserte sich im Asylverfah-

ren nicht substanziiert dazu, was der relevante Inhalt seiner Aussagen sein 

soll und inwiefern es sich dabei um regimekritische Inhalte handeln soll, die 

ihn in den Fokus der iranischen Sicherheitsbehörden rücken könnten (vgl. 

SEM-act. 84/21 F52-F82; Beschwerde S. 6, Beschwerdeergänzung vom 

30. Oktober 2025 S. 1 f.). Eine relevante exilpolitische Tätigkeit ist daher 

zu verneinen. 

7.5 Darüber hinaus sind die geltend gemachten Misshandlungen auf dem 

Fluchtweg, namentlich in Bulgarien, nicht von flüchtlingsrechtlicher Rele-

vanz, da sie nicht den Heimatstaat betreffen. 

7.6 Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass das SEM zu Recht 

die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers verneinte und dessen 

Asylgesuch teilweise aufgrund der Unglaubhaftigkeit seiner Ausführungen 

sowie der fehlenden flüchtlingsrechtlichen Relevanz der übrigen Vorbrin-

gen abwies. 

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Seite 10 

8.  

8.1 Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so 

verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den 

Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie 

(Art. 44 AsylG). 

8.2 Der Beschwerdeführer verfügt insbesondere weder über eine auslän-

derrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Ertei-

lung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu Recht 

angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

9.  

9.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei 

der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, 

wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft 

zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

9.2  

9.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG). 

9.2.2 So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land 

gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]). 

9.2.3 Gemäss Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-

niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu 

Art. 3 EMRK darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedri-

gender Strafe oder Behandlung unterworfen werden. 

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Seite 11 

9.2.4 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend da-

rauf hin, dass das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement nur 

Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es dem 

Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefähr-

dung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann der in Art. 5 AsylG 

verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegenden Verfahren 

keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den 

Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig. 

9.2.5 Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des 

Beschwerdeführers noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für 

den Fall einer Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher Wahr-

scheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe 

oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss der Praxis des Europäischen 

Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Fol-

terausschusses müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real 

risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rück-

schiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. Ur-

teil des EGMR Saadi gegen Italien vom 28. Februar 2008, Grosse Kammer 

37201/06, §§ 124–127 m.w.H.). Nach den vorstehenden Ausführungen ge-

lingt ihm das nicht. Auch die allgemeine Menschenrechtssituation im Hei-

matstaat lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als 

unzulässig erscheinen.  

9.2.6 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im 

Sinne der landes- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig. 

9.3  

9.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. 

9.3.2 Im Iran herrscht weder Krieg oder Bürgerkrieg noch eine Situation 

allgemeiner Gewalt. Trotz der dort geltenden totalitären Staatsordnung und 

der sich daraus ergebenden Probleme erachtet das Bundesverwaltungs-

gericht den Vollzug der Wegweisung in den Iran daher in konstanter Praxis 

als grundsätzlich zumutbar (vgl. statt vieler Urteile des BVGer D-3715/2025 

vom 11. November 2025 E. 7.3.2 m.w.H.).  

E-7834/2025 

Seite 12 

9.3.3 Ebenso sind den Akten keine individuellen Gründe zu entnehmen, die 

gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprechen würden. Der 

Beschwerdeführer verfügt über ein familiäres Beziehungsnetz im Heimat-

staat, welches ihm unterstützend zur Seite stehen kann, sowie über eine 

(…) und einen (…), die momentan von seinem Bruder geführt würden (vgl. 

SEM-act. 64/18 F42). Er ist folglich bei einer Rückkehr auch finanziell gut 

aufgestellt. Ferner sind seine medizinischen Leiden – rezidivierende de-

pressive Störung, gegenwärtige schwere Episode ohne psychosomatische 

Symptome (vgl. Austrittsbericht der […] vom 16. Juli 2025) – nicht als derart 

schwer zu qualifizieren, dass sie einem Vollzug der Wegweisung entge-

genstehen würden, zumal der Iran über ein funktionierendes Gesundheits-

system verfügt, welches insbesondere psychische Probleme adäquat be-

handeln kann (vgl. etwa Urteil des BVGer D-3715/2025 vom 11. November 

2025 E. 7.3.3 m.w.H.). Dies zeigt auch der Umstand, dass der Beschwer-

deführer bereits im Iran über einen Zeitraum vom sechs Jahren entspre-

chend in Behandlung gewesen ist (vgl. SEM-act. 84/21 F35-F40). Hinsicht-

lich der geltend gemachten Suizidversuche ist sodann festzuhalten, dass 

gemäss Austrittsbericht der (…) vom 16. Juli 2025 der Beschwerdeführer 

bei Austritt weitgehend stabil gewesen sei und keine akuten Gefährdungs-

aspekte bestehen würden. Bei einer allfälligen Selbstgefährdung jedoch 

darauf hinzuweisen ist, dass der wegweisende Staat bei einer zwangswei-

sen Überstellung gemäss Praxis des EGMR nicht verpflichtet ist, vom Voll-

zug der Wegweisung Abstand zu nehmen, falls Ausländer oder Auslände-

rinnen mit Suizid drohen (vgl. den Unzulässigkeitsentscheid des EGMR 

vom 7. Oktober 2004 i.S. D. und andere gegen Deutschland 33743/03, an-

geführt in Entscheidungen und Mitteilungen der damaligen Schweizeri-

schen Asylrekurskommission [EMARK] 2005 Nr. 23 E. 5.1 [S. 212]). Dies 

entspricht gleichermassen der konstanten Praxis des Bundesverwaltungs-

gerichts, wonach Suiziddrohungen für sich alleine nicht genügen, von ei-

nem Vollzug der Wegweisung abzusehen, sofern konkrete Massnahmen 

zur Verhinderung der Umsetzung einer Drohung getroffen werden (vgl. 

statt vieler die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts D-1142/2025 vom 

18. März 2025 E. 8.3.2 m.w.H. und D-4879/2022 vom 27. April 2023 

E. 8.6.2 m.w.H.). Es obliegt demnach den zuständigen Vollzugbehörden, 

sofern nötig im Rahmen des Vollzugs Massnahmen zu ergreifen, die Um-

setzung einer allfälligen Suizidabsicht zu verhindern und den Beschwerde-

führer bei der Rückführung ärztlich zu begleiten.  

9.3.4 Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch 

als zumutbar. 

E-7834/2025 

Seite 13 

9.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständi-

gen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Rei-

sedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 47 Abs. 1 AsylG und dazu auch 

BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als mög-

lich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). 

9.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

10.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt und – soweit diesbezüglich überprüfbar – ange-

messen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

11.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt 

Fr. 1ʹ000.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Das Gesch. vom 12. November 2025 um wieder-

erwägungsweise Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist ange-

sichts der Aussichtslosigkeit der Beschwerdebegehren abzuweisen. Zur 

Begleichung der Verfahrenskosten ist der in gleicher Höhe geleistete Kos-

tenvorschuss zu verwenden. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-7834/2025 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1ʹ000.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Zur Begleichung der Verfahrenskosten wird der in gleicher Höhe ge-

leistete Kostenvorschuss verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Constance Leisinger Saskia Eberhardt 

 

 

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