# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 28439a08-48f4-59cc-abce-865f4415d99a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-08-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.08.2008 A-2631/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2631-2007_2008-08-11.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-2631/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  A u g u s t  2 0 0 8

Richter Michael Beusch (Vorsitz), Richter Pascal Mollard, 
Richter Thomas Stadelmann, 
Gerichtsschreiberin Nadine Mayhall.

X._______ AG, ...,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Zollverwaltung EZV, 
Zollkreisdirektion Basel, Sektion Tarif und 
Veranlagung,
Elisabethenstrasse 31, Postfach 666, 4010 Basel,
handelnd durch die Oberzolldirektion (OZD), 
Hauptabteilung Recht und Abgaben, Monbijoustrasse 40, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

Einfuhr von Kunststoff am 16. Januar 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-2631/2007

Sachverhalt:

A.
Die X._______ AG, ...,  deklarierte am 16. Januar 2007 beim Zollamt 
Muttenz  SBB  (Zollamt)  im  EDV-Verfahren  e-dec  60  Packstücke 
Polyether  (Zolltarifnummer  3907.2090)  mit  Bruttogewicht  von  13'680 
kg zum Normal-Zollansatz von Fr. 1.40 je 100 kg brutto zur Einfuhr. Als 
Erzeugungsland wurde Belgien benannt, als Importeurin und Empfän-
gerin der Ware die Y._______ AG. Das Selektionsergebnis des EDV-
Systems lautete auf "frei/mit". Das Zollamt erliess nach erfolgter Bele-
grevision  und ohne materielle  Kontrolle  am 19. Januar  2007 diesbe-
züglich  die  Veranlagungsverfügung  über  einen  Zollbetrag  von 
Fr. 191.50.

B.
Mit  Schreiben vom 25. Januar  2007  gelangte  die  X._______  AG an 
das Zollamt und beantragte unter Vorlage eines Ursprungsnachweises 
die Rückerstattung der Zollabgaben bzw. eine nachträgliche Präferenz-
abfertigung. Gleichzeitig wurde im EDV-System eine Korrekturversion 
der Einfuhrzollanmeldung mit Präferenzantrag übermittelt. Das Zollamt 
überwies  die  Angelegenheit  kompetenzhalber  der  Zollkreisdirektion 
Basel,  welche  das  Schreiben  vom 25. Januar  2007  als  Beschwerde 
gegen die Verfügung vom 19. Januar 2007 behandelte.

C.
Am 22. Februar 2007 teilte die Zollkreisdirektion Basel der X._______ 
AG mit, die nachträgliche Präferenzabfertigung könne nicht mehr ge-
währt  werden und erliess  –  da die  X._______ AG ihre  Beschwerde 
vom 25. Januar 2007 nicht zurückzog – am 13. März 2007 einen ent-
sprechenden Entscheid zu deren Handen.

D.
Am  12. April  2007  erhob  die  X._______  AG  (Beschwerdeführerin) 
beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  und  beantragte  sinnge-
mäss die Aufhebung des Entscheids der Zollkreisdirektion Basel vom 
13. März 2007. Die importierte Sendung sei von ihr mit falscher Faktu-
ra angemeldet worden, weshalb sie vom Zollamt hätte "abgewiesen" 
werden müssen. Dies hätte ihr ermöglicht, den Fehler zu berichtigen 
und die korrekten Fakturen mit Ursprungserklärung abzugeben. Auch 
wenn das Zollamt  nicht  auf  eine  widerspruchsfreie  Einfuhr  aufmerk-
sam gemacht werden müsse, wäre der Widerspruch im vorliegenden 

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Verfahren  zu  beanstanden  gewesen. Ein  ähnlicher  Fall  sei  von  den 
Zollbehörden  denn  auch  richtig  gehandhabt  worden,  weshalb  es 
scheine,  "die  Ausführung  und Umsetzung  der  Zollämter  mit  solchen 
Problemfällen" werde aus "reiner Willkür entschieden". 

E.
Die Oberzolldirektion (OZD) beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 
16. August  2007 die Abweisung der Beschwerde. Die Verfahrensvor-
schriften  verlangten  neben  der  ordnungsgemässen  Anmeldung  zur 
Zollveranlagung einen ausdrücklichen Antrag auf Zollbegünstigung im 
Veranlagungsantrag. Sei dies noch nicht möglich, so könne eine Ware 
vorerst  provisorisch  abgefertigt  werden.  Vorliegend  habe  die  Be-
schwerdeführerin indessen weder das eine noch das andere gemacht. 
Das Zollamt habe korrekt gehandelt; es hätten keine Unstimmigkeiten 
vorgelegen, welche im Rahmen einer Belegrevision hätten beanstan-
det werden müssen. Von fallweiser, uneinheitlicher Rechtsanwendung 
könne nicht die Rede sein.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1
Gemäss Art. 109 Abs. 1 Bst. c des zum Zeitpunkt der Beschwerdeer-
hebung in  Kraft  stehenden  Zollgesetzes  vom 1. Oktober  1925  (aZG 
[BS 6 465] in der ab 1. Januar 2007 geltenden Fassung gemäss AS 
2006  2253)  unterliegen Beschwerdeentscheide  der  Zollkreisdirektion 
der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. Soweit  das  Bun-
desgesetz  vom  17. Juni  2005  über  das  Bundesverwaltungsgericht 
(Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG,  SR  173.32)  nichts  anderes  be-
stimmt,  richtet  sich gemäss dessen Art. 37 das Verfahren nach dem 
Bundesgesetz  vom 20. Dezember  1968 über  das  Verwaltungsverfah-
ren (VwVG, SR 172.021).

1.2 Am 1. Mai 2007 ist das neue Zollgesetz vom 18. März 2005 (ZG, 
SR 631.0) in Kraft getreten. Gemäss Art. 132 Abs. 1 ZG werden Zoll-
veranlagungsverfahren,  die  bei  Inkrafttreten  des  neuen  Zollgesetzes 
hängig sind,  nach dem bisherigen Recht  abgeschlossen. Auf  dieses 
Verfahren findet  materiell  deshalb das alte  Zollgesetz (aZG) Anwen-
dung,  ebenso  die  alte  Zollverordnung  vom 10. Juli  1926 (aZV, BS 6 
514) sowie die Verordnung vom 3. Februar 1999 über die Zollabferti-
gung mit elektronischer Datenübermittlung (ZEDV; AS 1999 1300).

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2.
2.1 Nach Art. 1 aZG hat, wer die Zollgrenze überschreitet oder Waren 
über die Zollgrenze befördert,  die  Vorschriften  der Zollgesetzgebung 
zu befolgen. Die Zollpflicht umfasst die Befolgung der Vorschriften für 
den Verkehr über die Grenze (Zollmeldepflicht) und die Entrichtung der 
gesetzlichen Abgaben (Zollzahlungspflicht). Der Zollmeldepflicht unter-
liegt nach Art. 9 Abs. 1 aZG, wer eine Ware über die Grenze bringt, so-
wie der Auftraggeber. Zollzahlungspflichtig sind nach Art. 13 aZG die 
in Art. 9 aZG genannten Personen, sowie diejenigen, für deren Rech-
nung die Waren eingeführt oder ausgeführt worden sind. Für die unter 
Zollkontrolle gestellten Waren hat der Zollmeldepflichtige den Abferti-
gungsantrag zu  stellen  und je  nach der  Bestimmung der  Waren die 
Zolldeklaration  einzureichen  (Art.  31  Abs. 1  aZG).  Der  Gesetzgeber 
hat den Kreis der Zollmelde- und Zollzahlungspflichtigen weit gezogen 
(vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1757/2006 vom 21. Juni 
2007 E. 2.1; Entscheid der Zollrekurskommission [ZRK] vom 27. Sep-
tember 2002, veröffentlicht in Verwaltungspraxis der Bundesbehörden 
[VPB] 67.41 E. 2).

2.2 Das  Zollverfahren  ist  vom  Selbstdeklarationsprinzip  bestimmt 
(Art. 24  aZG).  Dem  Zollpflichtigen  obliegt  die  Verantwortung  für  die 
rechtmässige  und  richtige  Deklaration  seiner  grenzüberschreitenden 
Warenbewegungen. Er ist verpflichtet, den vorschriftsgemässen Abfer-
tigungsantrag zu stellen (Art. 31 Abs. 1 aZG). Damit  überbindet  das 
Zollgesetz  dem Zollmeldepflichtigen  die  volle  Verantwortung  für  den 
eingereichten  Abfertigungsantrag  und  stellt  hohe  Anforderungen  an 
seine Sorgfaltspflicht; namentlich wird von ihm eine vollständige und 
richtige Deklaration der Ware verlangt. Insbesondere hat der Pflichtige 
selber eine allfällige Präferenzbehandlung geltend zu machen (Urteil 
des  Bundesgerichts  vom  9. Juni  2004,  veröffentlicht  in  Archiv  für 
Schweizerisches Abgaberecht [ASA]  74 S. 246 E. 2.4 mit Hinweisen; 
vgl.  auch  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-1757/2006  vom 
21. Juni 2007 E. 2.3; Entscheid der ZRK vom 15. November 2005, ver-
öffentlicht in VPB 70.55 E. 2a).

2.3 Das zuständige Zollamt überprüft die vom Zollmeldepflichtigen ge-
mäss  Art.  31  Abs. 1  aZG abzugebende  Zolldeklaration  lediglich  auf 
ihre formelle Richtigkeit, Vollständigkeit und auf ihre Übereinstimmung 
mit den Begleitpapieren (Art. 34 Abs. 2 aZG). Die angenommene Zoll-
deklaration  ist  für  den  Aussteller  verbindlich  und  bildet  vorbehältlich 
der Revisionsergebnisse die Grundlage für die Festsetzung des Zolls 

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und der weiteren Abgaben (Art. 35 Abs. 2 aZG). Sie darf nur ersetzt, 
ergänzt,  berichtigt  oder  vernichtet  werden,  wenn vor  Anordnung der 
Revision  und  vor  Ausstellung  der  Zollausweise  darum  nachgesucht 
wird  (Art.  49  Abs.  2  aZV;  vgl. zum  Ganzen:  Urteil  des  Bun-
desverwaltungsgerichts  A-1757/2006  vom  21.  Juni  2007  E. 2.5; 
Entscheide der ZRK vom 13. Februar 2002, veröffentlicht in VPB 66.56 
E.  2a,  vom  28.  Oktober  2003,  veröffentlicht  in  VPB  68.51  E. 3b). 
Dieselben Grundsätze gelten bei Erfassung der Deklaration im elektro-
nischen Verfahren aufgrund von Art. 16 f. ZEDV. Der Zollcomputer führt 
gemäss  Art.  17  Abs.  1  und  2  ZEDV  eine  erweiterte  Plausibilitäts-
prüfung  durch  und  weist  Deklarationen  zurück,  sofern  er  Fehler 
feststellt.  Deklarationen  hingegen,  die  der  Zollcomputer  ohne  Bean-
standung übernimmt, gelten analog den physischen Zolldeklarationen 
als  angenommen im  Sinne  von  Art.  35  aZG. Sie  sind  für  den  Zoll-
beteiligten auch bei allfälligen Widersprüchen zu den Begleitpapieren 
verbindlich  (Art. 17  Abs. 3  ZEDV) (zum Ganzen: Urteil  des  Bundes-
verwaltungsgerichts  A-1883/2007  vom  4. September  2007  E. 2.3; 
Entscheid  der  ZRK  vom  15. November  2005,  veröffentlicht  in  VPB 
70.55  E.  2a/bb,  cc).  Nach  Annahme  der  Deklaration  führt  der  Zoll-
computer eine Selektion durch. Er übermittelt dem Zollbeteiligten na-
mentlich  das  Datum der  Annahme der  Deklaration,  die  Zollausweis-
nummer, das Selektionsergebnis  und die Zollansätze (Art. 18 Abs. 1 
ZEDV). Lautet das Selektionsergebnis "frei/mit Einfuhrliste", so gilt die 
Ware als freigegeben. Der Zollbeteiligte muss dem Zollamt innerhalb 
der ihm gesetzten Frist eine Einfuhrliste mit den Begleitpapieren vor-
legen (Art. 19 Abs. 2 ZEDV). Sofern der Zollbeteiligte spätestens bis 
zur  Abgabe  der  Einfuhrliste  um  Berichtigung  einer  angenommenen 
Deklaration ersucht und das Gesuch dem Zollamt begründet erscheint, 
kann  dieses  dem  Gesuch  stattgeben.  Es  kann  verlangen,  dass  ein 
mündliches Gesuch schriftlich begründet wird (Art. 20 Abs. 1 ZEDV).

2.4 Zur Überführung in den freien Warenverkehr bestimmte ausländi-
sche  Waren,  deren  endgültige  Abfertigung  im  Zeitpunkt  der  Anmel-
dung zur Einfuhr nicht tunlich erscheint, werden provisorisch verzollt. 
Insbesondere gilt dies in Fällen des Fehlens gewisser Nachweise (z.B. 
des  Ursprungszeugnisses)  für  die  Gewährung  der  Präferenzbehand-
lung  (ARPAGAUS REMO,  Das  schweizerische  Zollrecht,  in:  Koller/Mül-
ler/Rhinow/Zimmerli  [Hrsg.],  Das schweizerische Bundesverwaltungs-
recht,  Basel 1999, Rz. 172). Im Fall  von Präferenzansprüchen ist  die 
provisorische  Verzollung  besonders  wichtig,  da  das  Zollgesetz  die 
nachträgliche Präferenzverzollung für Waren nicht zulässt, welche be-

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reits aus der Zollkontrolle entlassen worden sind (vgl. Art. 49 Abs. 2 
aZV und Art. 20 ZEDV;  Urteil  des Bundesgerichts vom 9. Juni 2004, 
veröffentlicht in ASA 74 S. 246 E. 2.3, E. 3.5).

3.
3.1 Im  vorliegenden  Fall  hat  die  Beschwerdeführerin  am 16. Januar 
2007 unbestrittenermassen die 60 Packstücke Polyether (Zolltarifnum-
mer 3907.2090) mit Bruttogewicht von 13'680 kg zum Normal-Zollan-
satz  von  Fr. 1.40  je  100 kg  brutto  definitiv  zur  Einfuhr  angemeldet, 
ohne eine Präferenzzollabfertigung geltend zu machen. Einen solchen 
Antrag  hat  sie  sodann  auch  nach  Erhalt  des  Selektionsergebnisses 
"frei/mit"  innert  der in Art. 20 Abs. 1 ZEDV vorgesehenen Frist  nicht 
gestellt. Die Ware wurde denn auch aus der Zollkontrolle  entlassen. 
Damit ist im Einklang mit den aus dem Selbstdeklarationsprinzip flies-
senden hohen Anforderungen an den Zollpflichtigen die nachträgliche 
Präferenzverzollung  nach  ständiger  bundesgerichtlicher  Rechtspre-
chung ausgeschlossen (vgl. oben E. 2.2 und 2.4; vgl. auch Urteil des 
Bundesverwaltungsgerichts  A-1883/2007  vom  4. September  2007 
E. 3.1).

3.2 Anders könnte gestützt auf den in Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 der Bun-
desverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) statuierten Grundsatz 
des Verhaltens nach Treu und Glauben allenfalls höchstens dann ent-
schieden werden, wenn bei der Belegrevision eine schlechterdings un-
erklärliche  Ungereimtheit  der  Behörde  geradezu  in  die  Augen  hätte 
springen müssen. Alsdann könnte allenfalls unter Umständen vertreten 
werden,  die  Behörde  hätte  die  Sendung  nicht  freigeben  dürfen  und 
durch  die  Freigabe werde der  Kausalzusammenhang  zwischen  dem 
Fehlen des Antrags auf  Präferenzzollabfertigung und deren Nichtge-
währung  unterbrochen  (vgl.  Entscheid  der  ZRK  vom  15. November 
2005, veröffentlicht in VPB 70.55 E. 3a). Ob dem so sein könnte und 
wie dann damit umzugehen wäre, dass sich die Ware nicht mehr unter 
Zollkontrolle  befindet,  kann  indessen  offen  gelassen  werden.  Zwar 
macht die Beschwerdeführerin wohl sinngemäss einen derartigen Ver-
stoss gegen Treu und Glauben geltend, wenn sie darauf hinweist, es 
sei keine korrekt lautende Verzollungsfaktura vorgelegen und die Be-
hörde  hätte  die  Anmeldung  ablehnen  müssen.  Dafür,  dass  dem  so 
wäre, bestehen indessen angesichts der vorliegenden Unterlagen kei-
ne Anhaltspunkte. Den diesbezüglichen Ausführungen der OZD in ih-
rer Vernehmlassung tritt das Bundesverwaltungsgericht vollumfänglich 
bei. 

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3.3 Auch was die  Beschwerdeführerin  im Übrigen gegen den ange-
fochtenen  Entscheid  vorbringt,  vermag  nicht  zu  überzeugen.  Durch 
nichts belegt ist vorab der Vorwurf der Uneinheitlichkeit bzw. der will-
kürlichen Rechtsanwendung der Zollbehörden. Nichts zu ihren Guns-
ten ableiten kann die Beschwerdeführerin sodann aus dem behaupte-
ten – aber nicht belegten – Vorfall vom 2. April 2007, da nicht ersicht-
lich  ist,  inwieweit  der  von  ihr  herangezogene  Fall  unter  den  allein 
massgeblichen rechtlichen Aspekten gleich sein soll wie der vorliegen-
de. Die wohl sinngemäss gerügte Verletzung der Rechtsgleichheit zielt 
dergestalt an den relevanten Fragen des vergleichbaren Sachverhaltes 
vorbei. Was schliesslich den Hinweis auf die Strafbarkeit im Sinne der 
Mehrwertsteuergesetzgebung betrifft,  so ist diese für die vorliegende 
Konstellation der zollrechtlichen Behandlung von vornherein unerheb-
lich. Die Beschwerde ist damit vollumfänglich abzuweisen.

4.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin nach 
Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten zu tragen. Sie werden nach 
Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, 
SR 173.320.2) auf Fr. 200.-- angesetzt und mit  dem geleisteten Kos-
tenvorschuss verrechnet.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von Fr. 200.--  werden der  Beschwerdeführerin 
auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss in gleicher 
Höhe verrechnet.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)

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Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Beusch Nadine Mayhall

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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