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**Case Identifier:** 616636b1-f5cd-53bc-9366-f14e74e5de8b
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-03-21
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 21.03.2023 BB.2023.24
**Docket/Reference:** BB.2023.24
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2023-24_2023-03-21

## Full Text

Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO); Rechtsverzögerung (Art. 393 Abs. 2 lit. a StPO);;Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO); Rechtsverzögerung (Art. 393 Abs. 2 lit. a StPO);;Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO); Rechtsverzögerung (Art. 393 Abs. 2 lit. a StPO);;Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO); Rechtsverzögerung (Art. 393 Abs. 2 lit. a StPO)

Beschluss vom 21. März 2023 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 
Roy Garré, Vorsitz, 
Daniel Kipfer Fasciati und Patrick Robert-Nicoud,  
Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 
Parteien 

  
A.,  

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

BUNDESANWALTSCHAFT, B., a.o. Staatsanwalt des 
Bundes,  

Beschwerdegegnerin 
 
 

Gegenstand  Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 
Abs. 2 StPO); Rechtsverzögerung (Art. 393 Abs. 2 lit. a 
StPO) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2023.24 
Nebenverfahren: BP.2023.7 
 
 
 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 
 

- die Bundesanwaltschaft gegen A. verschiedene Strafuntersuchungen führt 
bzw. führte;  

 
- im Zusammenhang mit diesen Strafverfahren A. bei der Bundesanwaltschaft 

diverse Strafanzeigen gegen die involvierten Mitglieder der Behörden, na-
mentlich gegen die fallführende Staatsanwältin C. und Bundesstrafrichterin 
D. erstattete; A. im Zusammenhang mit seinen Strafanzeigen diverse 
Rechtsverweigerungs- und Rechtsverzögerungsbeschwerden gegen die 
Bundesanwaltschaft sowie gegen die jeweilige Nichtanhandnahme seiner 
Strafanzeigen durch den a.o. Staatsanwalt des Bundes Beschwerde bei der 
Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhob; die Beschwerdekam-
mer die Beschwerden jeweils abwies, soweit sie darauf eintrat; das Bundes-
gericht auf die dagegen von A. erhobenen Beschwerden nicht eintrat; A. im 
Zusammenhang mit den vorgenannten Strafanzeigen und der Nichtanhand-
nahme unter anderem auch Strafanzeige gegen den betreffenden a.o. 
Staatsanwalt des Bundes erstattete; 

 
- A. namentlich mit Eingabe vom 27. Januar 2021 bei der Bundesanwaltschaft 

Strafanzeige gegen die Staatsanwältin des Bundes C. wegen Verletzung des 
Amtsgeheimnisses (Art. 320 StGB) und Amtsmissbrauchs (Art. 312 StGB) 
erstattete; er in seiner Anzeige vom 27. Januar 2021 der fallführenden 
Staatsanwältin vorwarf, sie habe der Strafkammer des Bundesstrafgerichts 
anlässlich des Prozesses «ohne irgendwelche Motivation, Vorankündigung 
oder Begründung» den Fedpol Bericht Nr. 2021R000043 aus dem Verfahren 
SV.17.0998 gegen ihn eingereicht (BB.2021.188); 

 
- mit Nichtanhandnahmeverfügung vom 8. Juni 2021 der a.o. Staatsanwalt 

des Bundes E. die Strafanzeige von A. vom 27. Januar 2021 nicht anhand 
nahm;  

 
- dagegen A. bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Be-

schwerde erhob, welche mit Beschluss des Bundesstrafgerichts 
BB.2021.188 vom 4. August 2021 abgewiesen wurde; die Beschwerdekam-
mer zur Begründung ausführte, das vom Beschwerdeführer angezeigte Vor-
gehen der Staatsanwältin augenscheinlich durch die strafprozessuale Ord-
nung gedeckt sei; sie festhielt, die angezeigte Staatsanwältin sich ganz of-
fensichtlich weder der Verletzung des Amtsgeheimnisses noch des Amts-
missbrauchs schuldig gemacht habe; sie zum Schluss kam, die Beschwer-
degegnerin habe zu Recht keine Strafuntersuchung eröffnet;  

 

- 3 - 

 

 

- auf die Beschwerde von A. gegen den vorgenannten Beschluss das Bundes-
gericht mit Urteil 8B_893/2021 vom 22. September 2021 nicht eintrat 
(BB.2021.188); 

 
- A. mit Eingabe vom 24. April 2022 bei der Bundesanwaltschaft eine Strafan-

zeige wegen Amtsmissbrauch und Anstiftung zum Amtsmissbrauch gegen 
Unbekannt und gegen Bundesstrafrichterin D. einreichte (s. act. 1.3); er darin 
im Auftrag oder auf Antrag der Bundesanwaltschaft durchgeführte «Pfändun-
gen» kritisierte; er vorbrachte, die Bundesanwaltschaft habe ihm keine Ak-
teneinsicht gewährt und die gegen ihn geführten Strafverfahren nicht vereint; 
er der Bundesanwaltschaft vorwarf, sie beabsichtige mit ihrem Vorgehen, 
ihm und seiner Familie Schaden beizufügen (act. 1.3); 

 
- A. in seiner Strafanzeige vom 24. April 2022 zudem auf seine frühere Ein-

gabe vom 2. September 2021 verwies (s. act. 1.3); A. damit die Einreichung 
des einleitend genannten Fedpol Berichts durch die Bundesanwaltschaft bei 
der Strafkammer des Bundesstrafgerichts rügte (s. act. 1.2); er der Bundes-
anwaltschaft dabei die Verletzung des Amtsgeheimnisses vorwarf; 

 
- mit Schreiben vom 31. Mai 2022 die Aufsichtsbehörde über die Bundesan-

waltschaft AB-BA B. als ausserordentlichen Staatsanwalt des Bundes mit 
der Verfahrensführung beauftragte (s. act. 1.1);  

 
- mit Nichtanhandnahmeverfügung vom 30. Januar 2023 der a.o. Staatsan-

walt des Bundes auf die Strafanzeige von A. vom 24. April 2022 nicht eintrat 
(act. 1.1); der a.o. Staatsanwalt dabei klarstellte, dass der Verfahrensgegen-
stand einzig die Strafanzeige vom 24. April 2022 bilde; er zur Begründung 
ausführte, der Verweis auf die Eingabe vom 2. September 2021 im Zusam-
menhang mit den bereits abgeschlossenen Verfahren SV.17.0998, 
SV.18.0321, SK.2019.12 und SK.2019.18 stehe, worüber die AB-BA A. mit 
Schreiben vom 5. November 2021 informiert habe (act. 1.1 S. 1);  

 
- mit Eingabe vom 6. Februar 2023 A. bei der Beschwerdekammer der Bun-

desstrafgerichts Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung vom 
30. Januar 2023 erhebt (act. 1); er in der Beschwerde erklärte, er reiche unter 
anderem als Beilage 1 (act. 1.1) die Nichtanhandnahmeverfügung und als 
Beilage 2 (act. 1.2 und 1.3) die «Strafanzeige vom 2.9.21» und seine «Aus-
weitung vom 24.4.22» ein; A. gleichzeitig Beschwerde wegen «Rechtsver-
zögerung» betreffend seine «Basis-Strafanzeige mit Noven vom 2.9.21» er-
hebt (act. 1); 

 

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- der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 2. März 2023 eine «Wiederho-
lung» seiner Eingabe vom 6. Februar 2023 einreichte (act. 2);  

 
-  aus den nachfolgenden Gründen auf die Durchführung eines Schriftenwech-

sels verzichtet wurde (Art. 390 Abs. 2 StPO e contrario). 
 
 
 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 
- gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft die Be-

schwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zulässig ist 
(Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG); 

 
- nach Art. 396 Abs. 1 StPO die Beschwerde gegen schriftlich oder mündlich 

eröffnete Entscheide innert 10 Tagen schriftlich und begründet bei der Be-
schwerdeinstanz einzureichen ist;  

 
- wo die Strafprozessordnung verlangt, dass das Rechtsmittel begründet wird, 

die Person oder die Behörde, die das Rechtsmittel ergreift, genau anzuge-
ben hat: (lit. a) welche Punkte des Entscheides sie anficht; (lit. b) welche 
Gründe einen anderen Entscheid nahelegen; (lit. c) welche Beweismittel sie 
anruft (vgl. Art. 385 Abs. 1 StPO);  

 
-  gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO für die Eröffnung einer Untersuchung ein 

hinreichender Tatverdacht verlangt wird, welcher sich aus den Informationen 
und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus eigenen Feststel-
lungen der Staatsanwaltschaft ergeben kann;  

 
- die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme verfügt, sobald aufgrund der 

Strafanzeige oder des Polizeirapports feststeht, dass die fraglichen Straftat-
bestände oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind 
(Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO);  

 
-  sich nach Art. 312 StGB strafbar macht, wer als Mitglied einer Behörde oder 

als Beamter seine Amtsgewalt missbraucht, um sich oder einem andern 
einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen oder einem andern einen 
Nachteil zuzufügen;  

 
- unter Berufung auf Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO der a.o. Staatsanwalt des Bun-

des zur Begründung der Nichtanhandnahme ausführte, die Ausführungen 
des Beschwerdeführers würden keine hinreichenden Tatverdacht für einen 

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Amtsmissbrauch im Rahmen des Verfahrens SV.20.1585 der beschuldigten 
Person enthalten; a.o. Staatsanwalt des Bundes weiter festhielt, dass keine 
konkreten Sachdarstellungen und Hinweise vorgebracht worden seien, die 
Ermittlungsansätze erlauben würden; er sodann ausführte, der Beschwerde-
führer beklage sich lediglich in pauschaler Weise über das aus seiner Sicht 
unfaire Verfahren gegen ihn, ohne konkrete Hinweise auf die Strafbarkeit der 
Beschuldigten vorzubringen; er erklärte, auch die eingereichten Belege wür-
den keinen Schluss auf einen Amtsmissbrauch und/oder zu dessen Anstif-
tung zulassen; er zum Schluss kam, die Voraussetzungen für die Eröffnung 
eines Strafverfahrens mangels hinreichenden Tatverdachts eindeutig nicht 
erfüllt seien (act. 1.1 S. 2);  

 
- der Beschwerdeführer in der Beschwerde die «Blockierung von Drittvermö-

gen» und weiteres Vorgehen der Bundesanwaltschaft als missbräuchlich be-
zeichnet (act. 1 S. 5 ff.); er sich darüber hinaus weder mit dem angefochte-
nen Entscheid auseinandersetzt noch darlegt, inwiefern die vorinstanzlichen 
Erwägungen nicht zutreffen sollen; solches auch nicht ersichtlich ist;  

 
-  wie vom a.o. Staatsanwalt zutreffend ausgeführt, der vom Beschwerdeführer 

eingereichten Strafanzeige (s. act. 1.3) kein konkreter Sachverhalt entnom-
men werden kann, der in irgendeiner Art und Weise einen hinreichenden 
Tatverdacht gegen die angezeigten Personen begründen könnte; der Be-
schwerdeführer in seiner Beschwerde auch nicht konkret darlegt, inwiefern 
die Beschwerdegegnerin zu Unrecht die Nichtanhandnahme der Strafsache 
verfügt haben soll;   

 
- sich der beantragte Beizug der Strafakten bei dieser Ausgangslage erübrigt;  
 
-  nach dem Gesagten die Beschwerdegegnerin zu Recht keine Strafuntersu-

chung eröffnet hat; demzufolge das Fehlen von Untersuchungshandlungen 
nicht zu beanstanden ist (vgl. Art. 309-310 StPO); dies auch für die weiteren 
aus der Nichtanhandnahme gefolgerten Vorwürfe des Beschwerdeführers 
gilt; 

 
- sich die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung nach dem Ge-

sagten als offensichtlich unbegründet erweist, weshalb sie ohne weiteren 
Schriftenwechsel abzuweisen ist (Art. 390 Abs. 2 StPO e contrario); bei die-
sem Prüfungsergebnis auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers nicht 
einzugehen ist; 

 
- Folgendes zu ergänzen ist, soweit der Beschwerdeführer eine separate 

«Rechtsverzögerungsbeschwerde» erheben wollte; 
 

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- der Beschwerdeführer zur Begründung der «Rechtsverzögerungsbe-
schwerde» vorbringt, seit seiner «Basis-Strafanzeige vom 2.9.21» seien 17 
Monate verstrichen und keinerlei Untersuchungshandlungen vorgenommen 
worden, was gegen das Beschleunigungsgebot verstosse (act. 1 S. 8 f.); 

 
- gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Bundesanwaltschaft bei 

der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde erhoben wer-
den kann (Art. 393 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 20 Abs. 1 lit. b StPO und Art. 37 
Abs. 1 StBOG);  

 
-  die Beschwerde gegen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide innert 

zehn Tagen schriftlich und begründet einzureichen ist (Art. 396 Abs. 1 StPO); 
Beschwerden wegen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung an 
keine Frist gebunden sind (Art. 396 Abs. 2 StPO);  

 
-  eine formelle Rechtsverweigerung vorliegt, wenn sich die Behörde weigert, 

eine ihr nach Gesetz obliegende Amtshandlung vorzunehmen;  
 
- bei der Prüfung, ob eine Verletzung des strafprozessualen Beschleunigungs-

gebots (Art. 5 Abs. 1 StPO) vorliegt, den Umständen des Einzelfalles in einer 
Gesamtbetrachtung Rechnung zu tragen ist; der Umstand, dass einzelne 
Verfahrenshandlungen auch etwas früher hätten erfolgen können, für sich 
alleine noch keine Bundesrechtswidrigkeit begründet (BGE 130 IV 54 
E. 3.3.3 S. 56 f. m.w.H.); 

 
- der a.o. Staatsanwalt des Bundes in der angefochtenen Verfügung im Ein-

zelnen darlegte, weshalb Verfahrensgegenstand einzig die Strafanzeige 
vom 24. April 2022 bildete (act. 1.1 S. 1);  

 
- der Beschwerdeführer die Angaben in der angefochtenen Nichtanhandnah-

meverfügung nicht bestritt, wonach seine Eingabe vom 2. September 2021 
mit bereits abgeschlossenen Verfahren in Zusammenhang gestanden sei 
und die AB-BA ihn über den Abschluss der betreffenden Verfahren mit 
Schreiben vom 5. November 2021 informierte habe;  

 
- der Beschwerdeführer auch nicht aufzeigte, dass die AB-BA den a.o. Staats-

anwalt mit Schreiben vom 31. Mai 2022 – ausdrücklich und ungeachtet ihres 
Schreibens vom 5. November 2021 an den Beschwerdeführer – auch mit der 
Verfahrensführung betreffend die Eingabe vom 2. September 2021 beauf-
tragt hätte;  

 

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- hinsichtlich der Verfahrensführung des a.o. Staatsanwalts folgerichtig bereits 
im Ansatz weder eine Rechtsverweigerungs- noch eine Rechtsverzöge-
rungsbeschwerde in Betracht fallen kann; bei dieser Sachlage kein Anlass 
für eine weitergehende Prüfung besteht; die Rechtsverzögerungsbe-
schwerde abzuweisen ist, soweit sich diese vorliegend gegen den a.o. 
Staatsanwalt richtet; 

 
- der Beschwerdeführer abschliessend auf den einleitend genannten Be-

schluss des Bundesstrafgerichts BB.2021.188 vom 4. August 2021 zu ver-
weisen ist; die Beschwerdeinstanz darin bereits zum Schluss kam, dass das 
vom Beschwerdeführer angezeigte Vorgehen der Staatsanwältin im Zusam-
menhang mit dem Fedpol Bericht augenscheinlich durch die strafprozessu-
ale Ordnung gedeckt sei und sich die angezeigte Staatsanwältin ganz offen-
sichtlich weder der Verletzung des Amtsgeheimnisses noch des Amtsmiss-
brauchs schuldig gemacht habe;  

 
-  der Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtspflege ersucht (BP.2023.7, 

act. 1);  
 
-  dieses Gesuch abzuweisen ist, da die vorliegende Beschwerde sowie die 

Rechtsverzögerungsbeschwerde – wie dargelegt – als aussichtslos zu be-
zeichnen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_705/2011 vom 9. Mai 2012 
E. 2.3.2);  

 
-  bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem unterliegenden 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO);  
 
-  die Gerichtsgebühr auf Fr. 2‘000.-- festzusetzen ist (vgl. Art. 73 StBOG i.V.m. 

Art. 5 und 8 Abs. 1 BStKR). 

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
 
2. Die Rechtsverzögerungsbeschwerde wird abgewiesen. 

 
3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 
4. Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 

Bellinzona, 22. März 2023 
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A.  
- B., a.o. Staatanwalt des Bundes (unter Beilage von act. 1 samt Beilagen und 

act. 2, je in Kopie) 
- D., Bundesstrafrichterin, c/o Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.