# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 05f907d3-383d-5de9-9693-5862741f8d12
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-08-17
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 17.08.2010 KSK 2010 51
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2010-51_2010-08-17.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 17. August 2010 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 10 51

Urteil
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Vorsitz Schlenker
RichterInnen Brunner und Hubert
Redaktion Aktuarin ad hoc Ambühl

In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

des A., und der B., Schuldner, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer, beide 
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Guido Lazzarini, Via Retica 26, 7503 
Samedan, 

gegen

den Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Maloja vom 29. 
April 2010, mitgeteilt am 20. Mai 2010, in Sachen der F., vertreten durch die F., 
Gläubigerin, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin gegen die Schuldner, 
Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,

betreffend provisorische Rechtsöffnung,

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I. Sachverhalt

A. Am 5. Januar 2006 unterzeichneten die F. sowie A. zwei 
Hypothekarverträge in der Höhe von je Fr. 1'200.000.-. Als Vertragslaufzeit für die 
Festhypothek wurde eine Dauer vom 13. Januar 2006 bis zum 13. Januar 2014 
festgesetzt. Für den „Libor-Kreditvertrag“ wurde keine bestimmte Vertragslaufzeit 
vereinbart.

B. Am 8. Februar 2006 errichtete das Grundbuchamt Oberengadin einen 
Inhaber-Schuldbrief über eine Pfandsumme in der Höhe von Fr. 2’400'000.-. Bei 
dem belasteten Grundstück handelt es sich um das Stockwerkeigentum Nr. 
S54773, 339/1000 Miteigentum am Grundstück Nr. 2365, 6-Zimmerwohnung Nr. 1 
im Erdgeschoss, mit 2 Kellerabteilen Nr. 1 und Waschküche Nr. 1 im 
Untergeschoss als Nebenraum, Haus A, welches im Eigentum von A. stand. Das 
Eigentum am Schuldbrief wurde mit Sicherungsübereignung vom 5. Januar 2006 
zur Sicherung der Forderungen aus den Hypothekarverträgen an die F. 
übertragen.

C. Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 2. Mai 2008 verkaufte A. 
seinen Stockwerkeigentumsanteil (Nr. S54773) an die B.. Die 
Eigentumsübertragung fand mit Eintrag in das Grundbuch am 9. Mai 2008 statt.

D. Mit Schreiben vom 14. April 2009 kündigte die F. A. sämtlich auf ihn 
lautenden Hypotheken, so unter anderem auch die am 5. Januar 2006 
geschlossenen Hypothekarverträge, auf den 28. Juli 2009. Im selbigen Schreiben 
wurde auch die Schuldbriefforderung gekündigt.

E. Mit dem am 1. März 2010 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der 
Betreibungsnummer 2104606 wurde A. aufgefordert, die Forderung in der Höhe 
von Fr. 2’388'000.- zu begleichen. Als Forderungsgrund wurde die Forderung aus 
dem gemäss Vereinbarung vom 5. Januar 2006 sicherungsübereigneten 
Inhaberschuldbrief vom 8. Februar 2006 über Fr. 2’400'000.- genannt, wobei sich 
der Umfang der fälligen Sicherungsforderung aus den Hypothekarverträgen vom 
5. Januar 2006 ergebe. Auf dem Zahlungsbefehl ebenfalls genannt wird ein 
allfälliger Dritteigentümer des Pfandes, nämlich die B.. Dem Rechtsvertreter der 
Schuldner wurden am 2. März 2010 zwei Zahlungsbefehle zugestellt. Dieser erhob 
gleichentags Rechtsvorschlag.

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F. Mit Schreiben vom 12. März 2010 gelangte die F. an das Bezirksgericht 
Maloja und ersuchte um provisorische Rechtsöffnung für den in Betreibung 
gesetzten Betrag. 

G. A. und die B. machten von der Möglichkeit, sich schriftlich vernehmen zu 
lassen, keinen Gebrauch. An der Rechtsöffnungsverhandlung vom 29. April 2010 
nahmen die Vertreter der F., Dr. C. und D., sowie Dr. iur. Guido Lazzarini als 
Rechtsvertreter von A. und der B., teil. 

H. Das Bezirksgerichtspräsidium Maloja verfügte mit Rechtsöffnungsentscheid 
vom 29. April 2010, mitgeteilt am 20. Mai 2010, wie folgt:

„1.Das Gesuch wird gutgeheissen und es wird der Gesuchstellerin in der 
Betreibung Nr. 2104606 des Betreibungsamtes Oberengadin 
(Zahlungsbefehl vom 1. März 2010) für den Betrag von CHF 
2’388'000.- die provisorische Rechtsöffnung erteilt.

Der Gesuchstellerin wird für das Pfandrecht über CHF 2’400'000.-, 
lastend auf Stockwerkeigentum Nr. S54773, 339/1000 Miteigentum 
an Grundstück Nr. 2365, mit Sonderrecht an der 6-Zimmerwohnung 
Nr. 1 im Erdgeschoss, 2 Kellerabteile Nr. 1 und Waschküche Nr. 1 im 
Untergeschoss als Nebenräume, Haus A, provisorische 
Rechtsöffnung erteilt.

2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 500.00 
gehen zulasten der Gesuchsgegner. Sie werden bei der 
Gesuchstellerin unter Regresserteilung auf die Gesuchsgegner 
erhoben und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto 70-5978-5 des 
Bezirksgerichtes Maloja zu überweisen.

Ausseramtlich haben die Gesuchsgegner die Gesuchstellerin für ihre 
Umtriebe mit Fr. 500.00 zu entschädigen.

3. (Rechtsmittelbelehrung).

4. (Mitteilung).“

Begründet wurde der Entscheid insbesondere damit, dass die 
Gesuchstellerin mit den Hypothekarverträgen vom 5. Januar 2006 und dem 
Schuldbrief vom 8. Februar 2006 über rechtsgenügliche Rechtsöffnungstitel 
verfüge. Die Sicherungsübereignung des Schuldbriefes an die Gesuchstellerin 
bewirke keine Novation der Grundpfandforderungen. Die Kündigung der 
Hypothekarverträge und der Schuldbriefforderung sei im Übrigen 
ordnungsgemäss erfolgt. Alle Forderungen seien somit korrekt per 28. Juli 2009 
fällig gestellt worden. Die Zahlungsbefehle seien im Übrigen sowohl dem 
Schuldner als auch der Drittpfandeigentümerin rechtmässig zugestellt worden. 
Betreibung und Rechtsöffnungsbegehren würden sich schliesslich gegen 

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dieselben Personen, nämlich den Gesuchsgegner 1 (A.) als Schuldner und die 
Gesuchsgegnerin 2 (B.) als Pfandeigentümerin richten. Die Gesuchstellerin habe 
sodann einen Inhaberschuldbrief über Fr. 2’400’000.-, datiert vom 8. Februar 
2006, ins Recht gelegt, und zwar anlässlich der Rechtsöffnungsverhandlung im 
Original. Diese Urkunde stelle eine rechtsgenügliche Pfandanerkennung dar. Der 
Gesuchstellerin sei daher auch für das geltend gemachte Pfandrecht provisorische 
Rechtsöffnung zu erteilen.

I. Gegen diesen Entscheid erhoben A. und die B., beide vertreten durch 
Rechtsanwalt Dr. iur. Guido Lazzarini, am 31. Mai 2010 Beschwerde beim 
Kantonsgericht von Graubünden und stellten folgende Rechtsbegehren:

„1.Ziffer 1 und 2 des Rechtsöffnungsentscheides des 
Bezirksgerichtspräsidiums Maloja vom 29.04.2010 seien aufzuheben.

2. Das Gesuch der F. Zürich/Basel um Erteilung der provisorischen 
Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. 2104606 des Betreibungsamtes 
Oberengadin betreffend den Zahlungsbefehl vom 02.03.2010 (recte: 
01.03.2010) über einen Betrag von CHF 2’388'000.00 sei 
abzuweisen.

3. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens vor 
Bezirksgerichtspräsidium Maloja sowie jene des 
Beschwerdeverfahrens seien der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

4. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Beschwerdeführer 
für das Rechtsöffnungsverfahren vor Bezirksgerichtspräsidium Maloja 
sowie für das Beschwerdeverfahren angemessen zu entschädigen.“

Die Beschwerdeführer bringen insbesondere vor, dass der Zahlungsbefehl 
nicht korrekterweise an die Drittpfandeigentümerin, mithin die B. mit Sitz in St. 
Moritz, gesetzlich vertreten durch den einzigen Verwaltungsrat, Dr. A., zugestellt 
worden sei. Die Drittpfandeigentümerin sei somit nie in den Besitz eines 
Zahlungsbefehls gelangt, weshalb auch kein Rechtsöffnungsverfahren eingeleitet 
werden könne. Im Weiteren müsse die Kündigung nicht nur gegenüber dem 
Schuldner, sondern auch gegenüber dem Drittpfandeigentümer direkt erfolgen. 
Dies sei im vorliegenden Fall offensichtlich nicht erfolgt. Zum Zeitpunkt der 
Kündigung sei einzig E. und nicht A. Organ und damit Verwaltungsrat der B. 
gewesen. Schliesslich sei in Bezug auf den Kreditvertrag über CHF 1’200'000.00 
vom 05.01.2006, Konto Nr. _ darauf hinzuweisen, dass das Kreditverhältnis für 
eine feste Dauer vom 13.01.2006 bis 13.01.2014 abgeschlossen worden sei. 
Demzufolge hätte die Kündigung zumindest in Bezug auf diesen Kreditvertrag 
seitens der F. nicht erfolgen dürfen und die in Betreibung gesetzte Forderung über 

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CHF 2’388'000.00 sei bezüglich des Teilbetrages von CHF 1'200'000.00 am 
01.03.2010 noch nicht zur Rückzahlung fällig gewesen.

J. In der Beschwerdeantwort vom 24. Juni 2010 beantragte die F., die 
Beschwerde sei abzuweisen und es sei der Entscheid des 
Bezirksgerichtspräsidenten Maloja vom 29. April 2010 zu bestätigen. Der 
Bezirksgerichtspräsident Maloja verzichtete auf die Einreichung einer 
Vernehmlassung.

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie im 
angefochtenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.a) Gegen Entscheide des Bezirksgerichtspräsidiums in Rechtsöffnungssachen 
(Art. 15 Abs. 1 Ziff. 2 der Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs [GVV zum SchKG; BR 220.100]) kann gemäss 
Art. 236 Abs. 1 der Zivilprozessordnung des Kantons Graubünden (ZPO; BR 
320.000) in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 Ziff. 2 und Art. 24 GVV zum SchKG 
innert zehn Tagen seit der schriftlichen Mitteilung Rechtsöffnungsbeschwerde an 
das Kantonsgericht von Graubünden erhoben werden. Für das 
Beschwerdeverfahren in Rechtsöffnungssachen gelten die Bestimmungen der 
Zivilprozessordnung (Art. 24 GVV zum SchKG, Art. 236 Abs. 3 ZPO). Die 
Beschwerde hat schriftlich zu erfolgen, wobei mit kurzer Begründung anzugeben 
ist, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderungen 
beantragt werden (Art. 233 Abs. 2 ZPO).

b) Die Beschwerde vom 31. Mai 2010 wurde frist- und formgerecht 
eingereicht, weshalb darauf einzutreten ist.

2.a) Die Beschwerdeführer führen in ihrer Beschwerdeschrift vom 31. Mai 2010 
unter anderem aus, dass der hier in Frage stehende Zahlungsbefehl sowohl als 
Schuldner als auch als Dritteigentümer einzig „A. Dr., St. Moritz, vertreten durch 
RA Dr. Guido Lazzarini, Via Retica 26, 7503 Samedan“ nenne. Der 
Zahlungsbefehl sei nicht in korrekter Art und Weise an die Drittpfandeigentümerin, 
mithin die B. mit Sitz in St. Moritz, gesetzlich vertreten durch den einzigen 
Verwaltungsrat, Dr. A., zugestellt worden. Der Drittpfandeigentümer, die B., sei 
folglich nie in Besitz eines Zahlungsbefehls gelangt. Des Weiteren sei A. zum 

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Zeitpunkt der Kündigung am 14. April 2009 nicht Eigentümer der hier in Frage 
stehenden Pfandobjekte gewesen. Vor allem sei A. im Zeitpunkt der Kündigung 
auch nicht Verwaltungsrat der B. gewesen. Damit machen die Beschwerdeführer 
sinngemäss geltend, der Zahlungsbefehl sei einerseits nicht ordnungsgemäss an 
die B. zugestellt worden und andererseits sei der Zahlungsbefehl inhaltlich nicht 
korrekt, da auf dem Zahlungsbefehl sowohl als Schuldner als auch als 
Drittpfandeigentümer einzig und allein der Name von A. erscheine.

b) Art. 65 des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes (SchKG; SR 281.1) 
regelt ausführlich die Zustellung von Betreibungsurkunden an juristische 
Personen, unter anderem auch an solche, die im Handelsregister eingetragen 
sind. Die juristische Person vermag als solche keine Zustellung 
entgegenzunehmen, für sie handeln demzufolge natürliche Personen, also deren 
Vertreter. Zweck dieser Bestimmung ist es, diese Vertreter zu bezeichnen und die 
Ersatzzustellung zu regeln (vgl. D. Staehelin, in: Staehelin/Bauer/Staehelin, 
Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG I, Art. 
1-87 SchKG, Basel/Genf/München 1998, N. 1f. zu Art. 65 SchKG). Eine mangel- 
oder fehlerhafte Zustellung ist anfechtbar. Die Beschwerdefrist und die Frist für die 
Erhebung des Rechtsvorschlags beginnen erst mit der tatsächlichen 
Kenntnisnahme. Wenn eine Zustellung nichtig ist, hat die Aufsichtsbehörde von 
Amtes wegen in das Verfahren einzugreifen und die Nichtigkeit festzustellen. 
Nichtig ist die fehlerhafte Zustellung des Zahlungsbefehls, von welchem der 
Schuldner keine Kenntnis erhält. Wenn der Schuldner jedoch vom Zahlungsbefehl, 
namentlich von dessen Inhalt auf andere Weise Kenntnis erhalten hat, ist die 
Zustellung nicht nichtig. Eine mangelhafte anfechtbare, aber nicht nichtige 
Zustellung ist nur zu wiederholen, wenn ein Rechtsschutzinteresse des 
Schuldners gegeben ist. Wenn die erneute und ordentliche Zustellung des 
Zahlungsbefehls dem Betriebenen keine zusätzlichen Erkenntnisse über die 
angehobene Betreibung verschafft und dessen Rechte trotz der mangelhaften 
Zustellung gewahrt sind, fehlt ein solches Rechtsschutzinteresse (vgl. D. Staehlin, 
SchKG-Kommentar, a.a.O., N 23 zu Art. 64). Bei der B. handelt es sich um eine im 
Handelsregister eingetragene juristische Person im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Ziffer 
2 SchKG. Empfangsberechtigt ist diesfalls jedes Mitglied des Verwaltungsrates. 
Einziges Verwaltungsratsmitglied der B. war zum Zeitpunkt der Zustellung des 
Zahlungsbefehls am 2. März 2010 gemäss Handelsregisterauszug A.. 
Betreibungsurkunden sind grundsätzlich im Geschäftslokal der betriebenen 
Gesellschaft zuzustellen. Die Zustellung kann jedoch auch an die Adresse des 
Vertreters erfolgen (vgl. D. Staehlin, SchKG-Kommentar, a.a.O., N 9 zu Art. 65). 

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Vorliegend hat der Rechtsvertreter von A. den Zahlungsbefehl am 2. März 2010 
ohne direkten Widerspruch entgegengenommen und seinen Mandanten in der 
Folge wohl auch über den Eingang dieses Zahlungsbefehls in Kenntnis gesetzt. 
Aufgrund dessen erlangte A. - nicht zuletzt auch in seiner Funktion als 
Verwaltungsrat der B. - sowohl vom Zahlungsbefehl als auch von dessen Inhalt 
Kenntnis. Wäre er der Ansicht gewesen, die Zustellung des Zahlungsbefehls sei 
fehlerhaft erfolgt, hätte er diese fehlerhafte Zustellung innert 10 Tagen seit 
Kenntnisnahme bei der Aufsichtsbehörde im Sinne von Art. 17 SchKG anfechten 
müssen. Eine nachträgliche Berufung auf einen solchen Formmangel bei der 
Zustellung des Zahlungsbefehls erweist sich als rechtsmissbräuchlich und ist 
deshalb unbeachtlich (vgl. D. Staehlin, SchKG-Kommentar, a.a.O., N 23 zu Art. 
64). Die Rüge, dass der Zahlungsbefehl nicht korrekterweise an die 
Drittpfandeigentümerin zugestellt worden sei, erweist sich somit als unbegründet. 

c) Die Beschwerdeführer rügen im Weiteren, dass auf dem Zahlungsbefehl 
sowohl als Schuldner als auch als Dritteigentümer einzig A. erscheine, womit er 
sinngemäss geltend macht, der Zahlungsbefehl sei inhaltlich fehlerhaft. 
Grundsätzlich ist gemäss Art. 151 Abs. 1 lit. a SchKG in der Betreibung auf 
Pfandverwertung im Begehren auch der Name des Dritten anzugeben, der das 
Pfand bestellt oder den Pfandgegenstand zu Eigentum erworben hat. Vorliegend 
ist der Name der Dritteigentümerin - der B. - auf dem Zahlungsbefehl ebenfalls zu 
finden, allerdings am falschen Ort und zwar im unteren Teil unter der Rubrik 
„Pfandgegenstand/allfälliger Dritteigentümer des Pfandes“. In diesem 
Zusammenhang wird auch der Name des Verwaltungsrates - A. - aufgeführt. Wie 
bereits ausgeführt, vermag eine juristische Person als solche keine Zustellung 
entgegenzunehmen, für sie handeln natürliche Personen als deren Vertreter, 
vorliegend A.. Seiner Funktion entsprechend muss der Zahlungsbefehl den 
Schuldner in die Lage versetzen, sich in Kenntnis der wesentlichen Umstände 
zum Zahlungsbegehren des Gläubigers äussern zu können. Die Angaben im 
Zahlungsbefehl müssen daher so gehalten sein, dass sie jeden Zweifel darüber 
ausschliessen, wer, von wem, für welchen Betrag betrieben wird. Wesentliche 
Bestandteile des Zahlungsbefehls sind nach der Praxis nur solche, ohne die der 
Schuldner innerhalb der Bestreitungsfrist nicht ordnungsgemäss zur Betreibung 
Stellung nehmen und sich auch nicht über die Gültigkeit der Urkunde 
Rechenschaft geben kann. In diesem Sinne ist zwar die Angabe über die Person 
des Schuldners wesentlicher Bestandteil, allerdings führt eine mangelhafte 
Parteibezeichnung nur dann zur Nichtigkeit des Zahlungsbefehls, wenn die 
mangelhafte Angabe geeignet war, die Beteiligten irrezuführen und wenn diese 

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tatsächlich irregeführt worden sind (vgl. D. Staehlin, SchKG-Kommentar, a.a.O., N 
31 zu Art. 69). Vorliegend erweist sich der Mangel nicht als derart gravierend, als 
dass dieser zur Nichtigkeit des Zahlungsbefehls führen könnte, ist doch der Name 
der Drittpfandeigentümerin, nämlich der B., deren Verwaltungsrat A. ist, auf dem 
Zahlungsbefehl, welcher zweifach zugestellt worden ist, aufgeführt, allerdings 
nicht oben, sondern weiter unten. Von einer Irreführung oder von einem Irrtum 
kann somit keine Rede sein. Im Weiteren fehlt es an einem schützenswerten 
Interesse der Schuldner an der Aufhebung des Zahlungsbefehls. Insbesondere 
erlangte A. sowohl in seiner Funktion als Schuldner als auch in derjenigen als 
Verwaltungsrat der B. vom Inhalt des Zahlungsbefehls Kenntnis. Die Beschwerde 
erweist sich somit auch in diesem Punkt als unbegründet.

3.a) Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens gemäss Art. 80 ff. SchKG bildet 
ausschliesslich die Frage, ob für den in Betreibung gesetzten Betrag ein 
Rechtstitel besteht, der die hemmende Wirkung des Rechtsvorschlags zu 
beseitigen vermag. Das Rechtsöffnungsverfahren hat ausschliesslich 
betreibungsrechtlichen Charakter. Es wird darüber entschieden, ob die Betreibung 
weitergeführt werden kann oder ob der Gläubiger auf den ordentlichen 
Prozessweg verwiesen wird. Dagegen hat der Rechtsöffnungsrichter über die 
materiellrechtliche Frage des Bestehens der entsprechenden Forderung nicht zu 
befinden. Die Prüfung der materiellen Begründetheit der Forderung ist dem 
ordentlichen Gericht vorbehalten (vgl. Amonn/ Walther, Grundriss des 
Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 8. Aufl., Bern 2008, § 19 N. 22; 
Fritzsche/Walder, Schuldbetreibung und Konkurs nach schweizerischem Recht, 3. 
Aufl., Zürich 1984, Bd. I, § 18 Rz. 22).

b) Nach Art. 82 Abs. 1 und 2 SchKG kann der Richter die provisorische 
Rechtsöffnung erteilen, wenn die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde 
festgestellten oder durch Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung beruht und 
diese durch Einwendungen des Betriebenen nicht entkräftet wird. Wer somit 
provisorische Rechtsöffnung begehrt, muss als Titel eine derartige 
Schuldanerkennung vorlegen. Als Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 
SchKG gilt unter anderem auch die Privaturkunde, die den vollen und liquiden 
Beweis für die in Betreibung gesetzte Forderung erbringt, das heisst, die neben 
der Person des Schuldners auch diejenige des Gläubigers nennt, die sich über die 
Höhe der Forderung und deren Fälligkeit äussert und aus der sich der klare Wille 
des Schuldners zur Zahlung seiner Schuld ergibt (vgl. Panchaud/Caprez, Die 
Rechtsöffnung, Zürich 1980, § 1 N. 1). Als Privaturkunde im erwähnten Sinne des 
Art. 82 Abs. 1 SchKG gelten alle von den Parteien privat aufgesetzten 

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Schriftstücke wie Briefe, Verträge, Schuldscheine, Wechsel, Checks und 
dergleichen, welche zur Bekräftigung der anerkannten Schuld die Unterschrift des 
Schuldners tragen (vgl. D. Staehelin, SchKG-Kommentar, a.a.O., N. 13 zu Art. 82 
SchKG; Amonn/Walther, a.a.O.,§ 19 N. 74). Daneben berechtigt zur 
provisorischen Rechtsöffnung eine Schuldanerkennung, die durch öffentliche 
Urkunde festgestellt ist. Öffentliche Urkunden im Sinne der vorliegenden 
Bestimmung sind, wie bei Art. 9 ZGB, nur die vom Bundesprivatrecht 
vorgesehenen Register und Urkunden (vgl. D. Staehlin, SchKG-Kommentar, 
a.a.O., N 5 zu Art. 82).

4.a) Gemäss dem Zahlungsbefehl vom 1. März 2010 wird als Forderungsgrund 
die „Forderung aus dem gemäss Vereinbarung vom 5. Januar 2006 
sicherungsübereigneten Inhaberschuldbrief vom 8. Februar 2006 über Fr. 
2’400'000.- im 1. Rang lastend im Grundbuch St. Moritz: im Umfang der fälligen 
Sicherungsforderungen gemäss Kreditverträge vom 05.01.2006“ genannt. Der 
Forderungsgrund wird vorliegend anhand zwei unterschiedlicher Grundlagen - 
dem Inhaberschuldbrief einerseits und den Hypothekarverträgen andererseits - 
umschrieben, weshalb nachfolgend vorerst zu prüfen ist, wie diese zwei Titel 
zueinander stehen und welcher schliesslich den Rechtsöffnungstitel im Sinne von 
Art. 82 SchKG darstellt.

b) Nach Art. 842 des schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB: SR 210) wird 
durch den Schuldbrief eine persönliche Forderung begründet, die grundpfändlich 
sichergestellt ist. Der Schuldbrief bezweckt mithin die Sicherung einer Forderung 
(vgl. Schmid/ Hürlimann-Kaup, Sachenrecht, 3. Auflage, Zürich 2009, N 1805 ff.). 
Forderung und Grundpfand sind dabei untrennbar miteinander verbunden (D. 
Staehlin in: Honsell/Vogt/Geiser, Basler Kommentar, 3. Auflage, Basel 2007, N 3 f. 
zu Art. 842). Bei der Errichtung eines Schuldbriefs wird sowohl für die 
Pfandforderung wie auch über das Pfandrecht vom Grundbuchamt ein Wertpapier 
ausgestellt. Das Gesetz sieht für den Schuldbrief einen besonderen 
Vertrauensschutz vor, gestaltet den Schuldbrief demnach als Wertpapier 
öffentlichen Glaubens aus. Dies zeigt sich darin, dass sowohl gemäss Art. 865 
ZGB als auch nach Art. 866 ZGB die Forderung beziehungsweise der Pfandtitel 
für jedermann zu Recht besteht, der sich in gutem Glauben auf das Grundbuch 
verlassen hat (vgl. D. Staehlin, Basler Kommentar, a.a.O., N 3 f. zu Art. 842). Der 
Schuldbrief entsteht als Grundpfandrecht gemäss den allgemeinen Regeln mit der 
Eintragung in das Grundbuch (vgl. Schmid/Hürlimann-Kaupp, a.a.O., N 1821 ff.). 
Wie bereits erwähnt, bezweckt der Schuldbrief die Sicherung einer Forderung. Ein 
Schuldner errichtet und übergibt den Schuldbrief einem Gläubiger folglich aus 

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einem bestimmten Rechtsgrund. Dieser Rechtsgrund (Grundverhältnis) kann 
verschieden ausgestaltet sein. So kann der Schuldner aus irgendeinem Grund 
bereits Schuldner des Gläubigers sein, oder es kann vereinbart werden, dass der 
Schuldner im Moment der Übergabe des Titels vom Gläubiger eine 
Gegenleistung, zum Beispiel ein Darlehen, erhält. In beiden Fällen hat der 
Gläubiger demnach eine Forderung gegen den Schuldner aus einem bestimmten 
Grundverhältnis. Mit Ausstellung und Begebung des Titels wird der Gläubiger 
auch Gläubiger der abstrakten Schuldbriefforderung. Diese Forderung muss von 
der Forderung aus dem Grundverhältnis unterschieden werden und ist mit ihr nicht 
identisch. Fraglich ist nun, in welchem Verhältnis Schuldbriefforderung und 
Forderung aus dem Grundverhältnis zueinander stehen. So kann unter anderem 
der Schuldbrief dem Gläubiger an Erfüllungs Statt übergeben werden, womit die 
Grundforderung durch Novation getilgt wird und der Gläubiger bloss noch 
Gläubiger der Schuldbriefforderung ist. Oder aber die Errichtung und Übergabe 
des Schuldbriefes erfolgt sicherheitshalber, womit die Schuldbriefforderung die 
Grundforderung nicht tilgt, sondern neben sie tritt (vgl. D. Staehlin, Basler-
Kommentar, a.a.O., N 1 zu Art. 855).

c) Im vorliegenden Fall errichtete das Grundbuchamt Oberengadin am 8. 
Februar 2006 einen Inhaber-Schuldbrief für eine Schuld in der Höhe von Fr. 
2’400'000.-. Die grundpfandrechtliche Sicherstellung für den genannten Betrag 
wurde auf das Stockwerkeigentum Nr. S54773, 339/1000 Miteigentum am 
Grundstück Nr. 2365, 6-Zimmerwohnung Nr. 1 im Erdgeschoss, mit 2 
Kellerabteilen Nr. 1 und Waschküche Nr. 1 im Untergeschoss als Nebenraum, 
Haus A, welche zum Zeitpunkt der Errichtung allesamt im Eigentum von A. 
standen, eingetragen. Der Inhaber-Schuldbrief wurde vorliegend zum Zwecke der 
Sicherung der Grundforderung aus den Hypothekarverträgen vom 5. Januar 2006 
errichtet und mit Sicherungsvereinbarung vom 5. Januar 2006 („atto di cessione in 
garanzia“) an die F. übertragen. Dadurch wurde die F. Gläubigerin der 
Grundpfandforderung und des Grundpfandrechts sowie Eigentümerin des 
Grundpfandtitels. Durch die Hingabe des Schuldbriefes wird die Forderung aus 
dem Grundverhältnis - vorliegend die Hypothekarverträge vom 5. Januar 2006 - 
jedoch nicht erfüllt, sondern sichert diese bloss. Bei einer solchen 
Sicherungsübereignung wird - wie bereits erwähnt - dem Gläubiger die 
Schuldbriefforderung zu vollem Recht übertragen und gleichzeitig vereinbart, dass 
die durch den Schuldbrief zu sichernde Grundforderung daneben bestehen bleibt, 
mithin die Grundforderung nicht noviert werden soll (vgl. Art. 855 Abs. 2 ZGB). 
Eine solche Vereinbarung ist namentlich dann sinnvoll, wenn das Grundverhältnis 

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spezifische Vereinbarungen enthält oder permanenten Änderungen unterworfen 
ist, wie es bei einem Baukredit beispielsweise der Fall ist (vgl. D. Staehlin, Basler-
Kommentar, a.a.O., N 11 zu Art. 855). Dementsprechend verhält es sich im 
vorliegenden Fall, wo die Hingabe des Schuldbriefes an die F. lediglich 
sicherheitshalber erfolgte und die Grundforderung aus den genannten 
Hypothekarverträgen daneben weiter bestehen bleibt. Die F. ist folglich 
gleichzeitig Gläubigerin der parallel bestehenden Forderung aus dem 
Grundverhältnis als auch der Grundpfandforderung. Die Gläubigerin hat in einem 
solchen Fall grundsätzlich die Wahl, für die Forderung aus dem Grundverhältnis 
Betreibung auf Pfändung einzuleiten oder gestützt auf den Schuldbrief für die 
Schuldbriefforderung Betreibung auf Grundpfandverwertung - wie es im 
vorliegenden Fall gemacht wurde - anzuheben. Stets aber muss der Gläubiger die 
Zwangsvollstreckung auf den offenen Betrag aus dem Grundverhältnis 
beschränken (vgl. BGE 134 III 71 ff.; Schmid/Hürrlimann-Kaupp, a.a.O., N 
1849m). Daher liegt der Betrag, für welchen die Vorinstanz provisorische 
Rechtsöffnung erteilt hat, unter der Summe, welche im Schuldbrief aufgeführt ist. 
Zusammenfassend ergibt sich somit, dass der Inhaber-Schuldbrief den 
Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG darstellt, wobei er sowohl 
die Grundforderung als auch das Grundpfandrecht verkörpert. Die Höhe des in 
Betreibung gesetzten Betrages ergibt sich dabei aus den Hypothekarverträgen 
vom 5. Januar 2006. 

5.a) Die Beschwerdeführer machen in ihrer Beschwerde vom 31. Mai 2010 an 
das Kantonsgericht von Graubünden geltend, die F. habe mit Schreiben vom 14. 
April 2009 die Kündigung der Kreditverhältnisse einzig und alleine gegenüber 
Herrn A. ausgesprochen. Zu jenem Zeitpunkt sei A. zwar Schuldner der 
hypothekargesicherten Forderung, mithin unter anderem auch der 
Betreibungsforderung von CHF 2’388'000.00, gewesen. Der Genannte sei jedoch 
nicht Eigentümer der Pfandobjekte und vor allem sei Herr A. im Zeitpunkt der 
Kündigung nicht Verwaltungsrat der B. als Pfandeigentümerin gewesen. Die 
Kündigung sei mithin weder der Pfandeigentümerin, nämlich der B., was korrekt 
gewesen wäre, noch einem Organ der Gesellschaft zugestellt worden. Die 
Beschwerdeführer machen somit sinngemäss geltend, dass die Forderung 
aufgrund der fehlenden Zustellung der Kündigung an die Drittpfandeigentümerin 
gegenüber dieser gar nicht fällig geworden sei und damit keine Betreibung hätte 
eingeleitet werden dürfen, worauf nachfolgend näher eingegangen wird.

b) Eine Forderung kann nur dann in Betreibung gesetzt werden, wenn sie fällig 
ist (vgl. D. Staehlin, SchKG-Kommentar, a.a.O., N 77 zu Art. 82). Die Fälligkeit 

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kann entweder durch Zeitablauf oder durch Kündigung eintreten, wobei die 
Fälligkeit infolge Zeitablaufs besonders vereinbart werden muss. Ohne besondere 
Vereinbarung kann die Schuldbriefforderung durch Kündigung fällig gestellt 
werden (vgl. D. Staehlin, Basler-Kommentar, a.a.O., N 1 zu Art. 844). Eine 
Kündigung als empfangsbedürftige Willenserklärung ist grundsätzlich formlos 
gültig, wird jedoch meist schriftlich erklärt. Wurde ein Schuldbrief 
sicherungsübereignet, so bewirkt, anderslautende Vereinbarungen vorbehalten, 
die Fälligkeit der gesicherten Forderung nicht eo ipso die Fälligkeit der 
Schuldbriefforderung. Zumindest im Rechtsöffnungsverfahren, wo liquide 
Urkunden vorgelegt werden müssen, muss diesfalls eine ausdrückliche Kündigung 
der Schuldbriefforderung vorgelegt werden. Sie muss dabei nicht nur an den 
Schuldner, sondern auch gegenüber dem Drittpfandeigentümer ausgesprochen 
werden (vgl. D. Staehlin, Basler-Kommentar, a.a.O., N 7 zu Art. 844). 

c) Gemäss dem vorliegenden Inhaber-Schuldbrief wird die Schuld auf Grund 
einer separaten Vereinbarung zwischen Schuldner und Gläubiger verzinst, 
abgezahlt und gekündigt. Im Weiteren wird im Inhaber-Schuldbrief jedoch explizit 
ausgeführt, dass die Schuld unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist 
jederzeit kündbar sei. Mit Schreiben vom 14. April 2009 kündigte die F. A. sämtlich 
Hypotheken, welche auf seinen Namen lauten, auf den 28. Juli 2009, mithin einer 
Frist von 90 Tagen. In demselben Schreiben wurde auch die Schuldbriefforderung 
gekündigt. Gemäss dem Kreditvertrag vom 5. Januar 2006 wurde für die 
Festhypothek eine Vertragslaufzeit vom 13. Januar 2006 bis zum 13. Januar 2014 
vereinbart. Diesbezüglich bringen die Beschwerdeführer vor, dass zumindest in 
Bezug auf diesen Kreditvertrag eine Kündigung seitens der F. gar nicht hätte 
erfolgen dürfen. Die Allgemeinen Bestimmungen zur F. Festhypothek auf der 
Rückseite des „Contratto di ipoteca fissa F.“ normieren jedoch ein 
Kündigungsrecht der F. auf 90 Tage unter bestimmten Voraussetzungen, wie 
beispielsweise Zahlungsrückständen. Gemäss dem Kündigungsschreiben vom 14. 
April 2009 hat sich A. mit den Zinszahlungen in Verzug befunden, weshalb ihm in 
Übereinstimmung mit der in den Allgemeinen Bestimmungen enthaltenen Frist von 
90 Tagen sämtliche gewährten Kredite gekündigt wurden. Ob sich der die 
Beschwerde führende Schuldner mit den Zinszahlungen tatsächlich in Verzug 
befand, muss in diesem Zusammenhang nicht weiter geprüft werden. Einerseits 
handelt es sich bei dem vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren um ein 
summarisches Verfahren, bei welchem über den materiellen Bestand der 
Forderung nicht zu befinden ist. Andererseits stellt A. die vorinstanzlichen 
Feststellungen, der Schuldner sei mit der Rückzahlung in Verzug gewesen, gar 

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nicht in Abrede. Der Zugang der Kündigung der Hypothekarverträge sowie der 
Schuldbriefforderung bei A. erfolgte nachgewiesenermassen am 21. April 2009, 
womit die Forderungen bei Anhebung der Betreibung im März 2010 fällig gewesen 
sind. Nachfolgend wird geprüft, ob die Kündigung zur Erlangung ihrer Gültigkeit 
auch separat gegenüber der B. als Drittpfandeigentümerin hätte ausgesprochen 
werden müssen.

d) Durch den Verkauf der Liegenschaft an die B. am 2. Mai 2008 sind die 
Eigentümerschaft am pfandbelasteten Grundstück und die Schuldnerschaft 
nachträglich auseinandergefallen. Solche Drittpfandverhältnisse sind auch bei 
Schuldbriefen ohne weiteres möglich (vgl. Schmid/Hürrlimann-Kaupp, a.a.O., N 
1812). Gemäss Art. 845 ZGB in Verbindung mit Art. 827 ZGB wird dem 
Drittpfandeigentümer die Befugnis gewährt, das Grundpfandrecht unter den 
gleichen Voraussetzungen abzulösen wie der Schuldner, indem er den 
Pfandgläubiger befriedigt. Der Eigentümer, dessen Grundstück eine fremde 
Schuld sichert, kann so einer Zwangsvollstreckung zuvorkommen, indem er die 
Pfandschuld, sobald sie fällig ist, selbst tilgt. Dieses Recht auf Ablösung steht dem 
Drittpfandeigentümer jedoch nur dann zu, wenn es dem Schuldner selbst gestattet 
ist, die Schuld zu tilgen (Trauffer, in: Honsell/Vogt/Geiser, Basler Kommentar, 3. 
Auflage, Basel 2007, N 1 zu Art. 827). Der Pfandgläubiger hat bei der 
Geltendmachung seiner Rechte auf Drittpfandverhältnisse Rücksicht zu nehmen, 
weshalb nach Art. 831 ZGB eine Kündigung der Forderung durch den Gläubiger 
gegenüber dem Eigentümer der Pfandsache, der nicht Schuldner ist, nur dann 
wirksam ist, wenn sie gegenüber Schuldner und Eigentümer ausgesprochen wird. 
Da der Dritteigentümer jedoch nicht Schuldner der Forderung ist, genügt es 
richtigerweise, wenn der Gläubiger ihn von der Kündigung an den Schuldner in 
Kenntnis setzt. Wenn der Schuldner einer grundpfandgesicherten Forderung das 
verpfändete Grundstück veräussert, muss die Kündung grundsätzlich auch 
gegenüber dem neuen Erwerber erfolgen, sofern dieser nicht auf eine andere Art 
und Weise von derselben Kenntnis erhalten hat (siehe sinngemäss Trauffer, 
a.a.O., N 2 zu Art. 831). 

e) Vorliegend war die Drittpfandeigentümerin – die B. – nicht 
Kündigungsadressatin der aus den Kreditverträgen geltend gemachten 
Forderungen. Zum Zeitpunkt der Kündigung am 14. April 2009 fungierte A. noch 
nicht als Verwaltungsrat der B.. Eine Kündigung an die B. war jedoch - wie 
nachfolgend aufzuzeigen ist - gar nicht nötig. Einerseits ist die B. als 
Drittpfandeigentümerin erwiesenermassen nicht Schuldnerin der Forderungen aus 
den Hypothekarverträgen, weshalb die Kündigung der Hypothekarverträge 

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gegenüber der B. nicht hatte ausgesprochen werden müssen. Zudem hat bei der 
vorliegenden Sicherungsübereignung - wie oben ausgeführt - keine Novation der 
Forderungen aus den Hypothekarverträgen stattgefunden. Demzufolge bedurfte 
es auch keiner separaten Kündigung der Schuldbriefforderung gegenüber der B.. 
Vielmehr genügt es, wenn die Drittpfandeigentümerin sonst wie innert nützlicher 
Frist erfährt, dass die F. das Schuldverhältnis gegenüber A. gekündigt hat (vgl. 
dazu BGE 5A_748/2007). Zweck der Anzeige beziehungsweise der Information 
der Kündigung des Grundverhältnisses an die Drittpfandeigentümerin ist wie 
bereits ausgeführt insbesondere, dass diese ihre eigene Stellung als 
Drittpfandeigentümerin wahren kann, mithin den Pfandgläubiger an Stelle des 
Schuldners befriedigen und so der Zwangsverwertung des Grundstücks 
zuvorkommen kann. Die B. hatte vorliegend spätestens im September 2009 – was 
dem Zeitpunkt entspricht, als A. als Verwaltungsrat der B. auftrat – von der 
Kündigung der Hypothekarverträge Kenntnis erlangt. Damit verfügte sie noch 
immer über genügend Zeit, um ihre Rechte als Drittpfandeigentümerin wahren zu 
können, auch wenn diese spätere Kenntnisnahme nicht innerhalb der 
Kündigungsfrist von 3 Monaten lag. Insbesondere war der Drittpfandeigentümerin 
zu diesem Zeitpunkt noch hinreichend Gelegenheit gegeben, die Verwertung des 
Grundstücks durch Bezahlung der Schuld aufgrund einer Forderungsübernahme 
abzuwenden, zumal die Betreibung auf Pfandverwertung erst 5 Monate später, 
nämlich am 1. März 2010 eingeleitet worden ist. Das Vorbringen der 
Beschwerdeführer, die Kündigung sei der B. nie zugestellt worden und die 
Forderung sei demnach gar nie fällig geworden, erweist sich somit als 
unbegründet, weshalb die Beschwerde auch diesbezüglich abzuweisen ist.

6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen und der 
Rechtsöffnungsentscheid der Vorinstanz zu schützen. Es sei aber noch bemerkt, 
dass es den Beschwerdeführern unbenommen bleibt, eine Klage im ordentlichen 
Verfahren mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Beweismitteln anzuheben (Art. 
79 Abs. 1 SchKG). Ob sie mit einer solchen Klage durchzudringen vermögen, ist 
an dieser Stelle nicht zu beantworten und wird ausdrücklich offen gelassen.

7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Kosten des 
Beschwerdeverfahrens von Fr. 3’000.- zuzüglich einer Schreibgebühr den 
Beschwerdeführern auferlegt (vgl. Art. 48 in Verbindung mit Art. 61 GebV SchKG). 
In betreibungsrechtlichen Summarsachen (Art. 25 Ziff. 2 SchKG) kann das Gericht 
der obsiegenden Partei auf Verlangen für Zeitversäumnisse und Auslagen auf 
Kosten der unterliegenden Partei eine angemessene Entschädigung zusprechen, 
deren Höhe im Entscheid festzusetzen ist (Art. 62 Abs. 1 GebVSchKG). Den 

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notwendigen Aufwand hat die Beschwerdegegnerin nicht beziffert, weshalb die 
angemessene Entschädigung nach Ermessen auf Fr. 300.- (inkl. MwSt.) 
festzusetzen ist.

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III. Demnach wird erkannt

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens in der Höhe von Fr. 3'000.-- gehen 
zu Lasten der Beschwerdeführer.  

3. Die Beschwerdeführer haben der Beschwerdegegnerin für das Verfahren 
vor Kantonsgericht eine aussergerichtliche Entschädigung von Fr. 300.-- zu 
bezahlen.

4. Gegen diese einen Streitwert von mindestens 30'000.- Franken betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b des 
Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das 
Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Das 
Rechtsmittel ist inner 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen 
Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG 
vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die 
Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren 
der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und 90 ff. BGG.

5. Mitteilung an: