# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0bd93bab-3d55-51b3-b181-4aaff00d0df4
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 28.11.2017 PA170035
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PA170035_2017-11-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    

 

 

Geschäfts-Nr.: PA170035-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichterin lic. iur. R. Bantli Keller 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch 

Urteil vom 28. November 2017 

in Sachen 

 

A._____, 

Beschwerdeführer, 

 

sowie 

 

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich,  

Verfahrensbeteiligte, 

 

betreffend 
fürsorgerische Unterbringung 

 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes (10. Abteilung) des Be-
zirksgerichtes Zürich vom 13. November 2017 (FF170229) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Für den Beschwerdeführer A._____ wurde am 31. Oktober 2017 die fürsor-

gerische Unterbringung in der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich angeord-

net (act. 3). Mit Schreiben vom 1. November 2017 (Datum Poststempel: 

10. November 2017) und 9. November 2017 (Datum Poststempel: 11. November 

2017) wandte er sich an das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Zürich (fortan 

Vorinstanz; act. 1/1-2), welches ein Beschwerdeverfahren anlegte. Auf Erkundi-

gung der Vorinstanz teilte die Klinik mit, dass die ärztliche Leitung entschieden 

habe, die fürsorgerische Unterbringung des Beschwerdeführers am 13. November 

2017, um 14 Uhr, aufzuheben (act. 2-3). 

2. Mit Verfügung vom 13. November 2017 schrieb die Vorinstanz das Be-

schwerdeverfahren als gegenstandslos geworden ab (act. 4). Mit Schreiben vom 

13. November 2017 (Datum Poststempel: 16. November 2017) wendet sich der 

Beschwerdeführer an das Obergericht des Kantons Zürich. Sein Schreiben ist 

schwer leserlich. Im Wesentlichen geht daraus hervor, dass er – wie schon bei 

früheren Einweisungen – gegen seinen Willen in die Klinik eingeliefert worden sei 

und um Überprüfung bitte (act. 9). 

3. Die Klinik kann die fürsorgerische Unterbringung des Beschwerdeführers 

von sich aus aufheben. Dies ist vorliegend am 13. November 2017, um 14.00 Uhr, 

geschehen. Der Beschwerdeführer wird damit nicht mehr gegen seinen Willen in 

der Klinik zurückbehalten (vgl. act. 3 und act. 11). Damit entfällt das Rechts-

schutzinteresse des Beschwerdeführers an der Überprüfung der Einweisung resp. 

der fürsorgerischen Unterbringung. Die Vorinstanz hat ihr Beschwerdeverfahren 

zu Recht abgeschrieben, der Beschwerdeführer bringt nichts Konkretes dagegen 

vor, und die Beschwerde an das Obergericht ist aus diesem Grund abzuweisen. 

4. Umständehalber sind für das Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erhe-

ben. Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen. 

- 3 - 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3. Es wird keine Entschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, an den Beistand, an die 

verfahrensbeteiligte Klinik sowie – unter Rücksendung der beigezogenen 

erstinstanzlichen Akten – an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. K. Würsch 
 
versandt am: 
28. November 2017 
 
 

	Urteil vom 28. November 2017
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben.
	3. Es wird keine Entschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, an den Beistand, an die verfahrensbeteiligte Klinik sowie – unter Rücksendung der beigezogenen erstinstanzlichen Akten – an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...