# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ce39134-4b18-5fed-91ed-d336ca34f732
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.06.2010 B-8299/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-8299-2008_2010-06-01.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-8299/2008/pof
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  J u n i  2 0 1 0

Richter Ronald Flury (Vorsitz), 
Richter Francesco Brentani, Richter Frank Seethaler, 
Gerichtsschreiberin Fabia Portmann-Bochsler.

1. A._______ SA in Liquidation, 
2. B._______ GmbH, 
3. C._______ AG, 
4. D._______ AG/SA/Ltd., 
5. E._______ AG, 
6. F._______ (Switzerland) AG/SA/Ltd., 
7. G._______,
8. H._______,
alle vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. André Schlatter, 
Beschwerdeführende,

gegen

Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA,
Vorinstanz.

Unerlaubte Entgegennahme von Publikumseinlagen / 
Konkurseröffnung / Liquidation / Werbeverbot.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-8299/2008

Sachverhalt:

A.
Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK; heute: Eidgenössische 
Finanzmarktaufsicht,  FINMA; Vorinstanz) wurde Ende April  2008 von 
der  Staatsanwaltschaft  des  Kantons  [...]  auf  die  Tätigkeit  der 
A._______ AG aufmerksam gemacht.

Mit  superprovisorischer  Verfügung  vom  19. August  2008  untersagte 
das  Sekretariat  der  EBK  der  A._______ SA,  der  B._______ GmbH, 
der  C._______ AG,  der  D._______ AG,  der  E._______ AG  und  der 
F._______ (Switzerland)  AG (Beschwerdeführerinnen  1–6)  ausdrück-
lich  jegliche  Entgegennahme  von  Publikumseinlagen  sowie  jegliche 
Werbung für deren Entgegennahme. Gleichzeitig wurde unter anderem 
die  Bill  Isenegger  Ackermann AG als  Untersuchungsbeauftragte  der 
vorgenannten sechs Gesellschaften ernannt und ermächtigt, allein für 
diese zu handeln. Sämtliche Kontoverbindungen und Depots, die auf 
die  Beschwerdeführerinnen  1–6  lauten  oder  an  denen  diese 
wirtschaftlich  berechtigt  sind,  wurden  gesperrt  und  die  Unter-
suchungsbeauftragte ermächtigt, über Vermögenswerte auf gesperrten 
Konten und Depots zu verfügen.

Die  Beschwerdeführerinnen  1–6  sowie  G._______  und  H._______ 
(Beschwerdeführer 7 und 8), alle vertreten durch Rechtsanwalt André 
Schlatter,  beantragten  beim  Bundesverwaltungsgericht  mit  Eingabe 
vom  12. September  2008  die  mittels  superprovisorischer  Verfügung 
angeordneten  Massnahmen  sofort  einzustellen  bzw.  rückgängig  zu 
machen.  Mit  Urteil  vom  19. September  2008  trat  das  Bundesver-
waltungsgericht  auf  die  Rechtsbegehren  der  Beschwerdeführer  1–8 
nicht ein und überwies die Eingabe an die Vorinstanz.

Am 22. Oktober  2008 sandte die Untersuchungsbeauftragte der Vor-
instanz  ihren  Untersuchungsbericht  zu.  Dieser  wurde  den  Be-
schwerdeführern  1–8  mit  Schreiben  vom  27. Oktober  2008  zur 
Stellungnahme weitergeleitet.

Mit  Stellungnahme  vom  17. November  2008  beantragten  die  Be-
schwerdeführer  1–8,  die  am  19. August  2008  erlassene  super-
provisorische  Verfügung  sei  vollumfänglich  aufzuheben  und  die  ver-
anlassten  Mutationen  im  Handelsregister  seien  zu  löschen. Die  Be-
schwerdeführerinnen 2–4 und 6 hätten keine Anlagegeschäfte getätigt 

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bzw. keine bewilligungspflichtige Tätigkeit ausgeübt. Die Beschwerde-
führerin 1  habe  lediglich  von  18 Kunden  Publikumseinlagen  ent-
gegengenommen und sei entgegen den Angaben im Untersuchungs-
bericht nicht überschuldet.

Mit Verfügung vom 19. November 2008 stellte die Vorinstanz fest, dass 
die  Beschwerdeführerinnen  1–6  ohne  Bewilligung  gewerbsmässig 
Publikumseinlagen  entgegennähmen  und  gegen  das  Bankengesetz 
verstossen würden (Ziff. 1). Sie verfügte die Konkurseröffnung über die 
Beschwerdeführerin 1 und setzte die Bill Isenegger Ackermann AG als 
Konkursliquidatorin  ein  (Ziff. 2–8).  Mit  Bezug  auf  die  Beschwerde-
führerinnen  2–6  verfügte  die  Vorinstanz  deren  Auflösung  und 
Liquidation  und  setzte  die  Bill  Isenegger  Ackermann  AG  als 
Liquidatorin  ein  (Ziff. 9–18). Den  Beschwerdeführern  7  und 8  wurde 
unter  Strafandrohung generell  verboten,  unter  jeglicher  Bezeichnung 
selbst  oder über Dritte  Publikumseinlagen gewerbsmässig entgegen-
zunehmen  oder  entsprechende  Werbung  zu  betreiben  (Ziff. 19–21). 
Das Sekretariat der Vorinstanz wurde ermächtigt, die im Zusammen-
hang mit der Abwicklung der Liquidations- und Konkursverfahren not -
wendigen Verfügungen zu treffen und Anweisungen zu deren Ablauf zu 
geben (Ziff. 22). Die Ziffern 1–8, 16–18 und 22 des Dispositivs seien 
sofort  zu  vollstrecken.  Bis  zur  Rechtskraft  der  Verfügung  habe  die 
Konkursliquidatorin  Verwertungshandlungen  auf  sichernde  und  wert-
erhaltende Massnahmen zu beschränken (Ziff. 23). Die Kosten der mit 
superprovisorischer  Verfügung  vom  19. August  2008  eingesetzten 
Untersuchungsbeauftragten von bisher Fr. 91'451.35 wurden den Be-
schwerdeführerinnen  1–6  solidarisch  auferlegt  (Ziff. 24).  Die  Ver-
fahrenskosten  von  Fr. 20'000.– wurden  den  Beschwerdeführern  1–8 
solidarisch auferlegt (Ziff. 25).

B.
Gegen  diese  Verfügung  erhoben  die  Beschwerdeführer  1–8  am 
22. Dezember 2008 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie 
beantragen, die Verfügung der Vorinstanz vom 19. November 2008 sei 
in allen Punkten aufzuheben (1.). Die über die Beschwerdeführerin 1 
verfügte Konkurseröffnung sei zu widerrufen (2.) und die über die Be-
schwerdeführerinnen 2–6 verfügte Liquidation sei  vollumfänglich auf-
zuheben  und  die  Bill  Isenegger  Ackermann  AG  ihres  Amtes  als 
Liquidatorin zu entheben (3.). Die Vorinstanz sei zu verpflichten, den 
Schaden  zu  ersetzen,  den  sie  den  Beschwerdeführern  verursacht 
habe, und für die erlittene Unbill eine angemessene Entschädigung zu 

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bezahlen  (4.).  Die  Verfügungsbeschränkungen  sämtlicher  ursprüng-
licher Organe und Zeichnungsberechtigter  der beschwerdeführenden 
Gesellschaften  seien  aufzuheben  (5.).  Die  Vorinstanz  sei  zu  ver-
pflichten,  die  Honorarkosten  für  den  Untersuchungsbericht  und  die 
Verwaltungshandlungen  zu  übernehmen  (6.).  Die  Bill  Isenegger 
Ackermann AG sei zu verpflichten, sämtliche Akten und Mobilien, die 
unter ihrem Beschlag liegen, an die Beschwerdeführer herauszugeben 
(7.); unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Des Weiteren wurde die 
Durchführung  einer  mündlichen  Verhandlung  beantragt.  Zur  Beweis-
führung wurde mehrfach die Parteieinvernahme der Beschwerdeführer 
7  und  8  sowie  die  Einvernahme  verschiedener  Anleger  oder  eines 
Vertreters  der  Revisionsstelle  der  Beschwerdeführerin 1  als  Zeugen 
anerboten. Ferner wurde mehrmals eine Expertise oder die Einholung 
eines  Revisionsberichts  über  die  Geschäftslage  der  Beschwerde-
führerin 1 verlangt.

Zur  Begründung führen die Beschwerdeführenden an,  die Verfügung 
verstosse gegen das Willkürverbot, den Anspruch auf rechtliches Ge-
hör  sowie  den  Grundsatz  der  Rechtsgleichheit.  Die  Vorinstanz  be-
haupte,  die  Beschwerdeführerin 1  habe  seit  ca.  Oktober  2006  Ver-
mögensverwaltungsverträge  mit  mindestens  28 Anlegern  direkt  ab-
geschlossen. Diese Kunden hätten ihrerseits weitere Kunden gehabt, 
deren Gelder angelegt worden seien; so die Beschwerdeführerin 5 mit 
mindestens  33  eigenen  Kunden,  X._______  mit  ca. 30 Kunden  und 
Y._______  mit  mindestens  10 Kunden.  Die  Beschwerdeführenden 
machen geltend, dies sei unzutreffend, denn Einlagen von Aktionären 
oder Gesellschaftern mit einer qualifizierten Beteiligung am Schuldner 
und mit ihnen wirtschaftlich oder familiär verbundenen Personen seien 
keine  Publikumseinlagen.  Sie  seien  davon  ausgegangen,  dass 
gegenüber der Beschwerdeführerin 1 nur X._______, Y._______ und 
die Beschwerdeführerin 5 als Einzelkunden gelten würden und deren 
Kunden wiederum nicht direkt zugerechnet würden. Ausserdem habe 
man fälschlicherweise angenommen,  die  Beschwerdeführerin 5 habe 
weniger als 20 Kunden. Weder der Beschwerdeführer 7 noch 8 habe 
die  bankengesetzlichen  Bestimmungen  umgehen  wollen.  Wenn  ein 
Verstoss gegen bankengesetzliche Bestimmungen vorliegen sollte, so 
sei  dieser  höchstens  fahrlässig  begangen  worden. Ausserdem habe 
die  Untersuchungsbeauftragte  keinerlei  Werbedokumente  auf-
gefunden.

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Gemäss  den  Ausführungen  der  Vorinstanz  seien  die  Beschwerde-
führerinnen 2–6 derart stark in die unerlaubten Geschäfte mit der Be-
schwerdeführerin 1  eingebunden,  dass  sie  von  jener  nicht  getrennt 
betrachtet  werden könnten. Die  Beschwerdeführerin 2 habe aber nie 
Anlagegeschäfte  getätigt  oder  sich  an  solchen  Geschäften  beteiligt. 
Sie habe einen eigenen Kundenkreis und habe ihre Erträge ohne Zu-
tun  der  Beschwerdeführerin 1  erwirtschaftet.  Auch  die  Beschwerde-
führerin 3 habe weder Anlagegeschäfte getätigt noch sich an solchen 
beteiligt  oder  Kundengelder  entgegengenommen. Betreffend  die  Be-
schwerdeführerin 4 würde gemäss der Vorinstanz bereits ausreichen, 
dass die Weiterführung der Geschäfte  der Beschwerdeführerin 1 zu-
mindest in Erwägung gezogen wurde, was zu weit gehe. Mit Bezug auf 
die  Beschwerdeführerin 6 könne  nicht  angehen,  dass  eine  untätige 
Gesellschaft  mit  Kapital  auf  dem Aktienkapitaleinzahlungskonto  ein-
fach  liquidiert  werde,  weil  die  Beschwerdeführer  7  und  8  eine  Be-
ziehung  zu  dieser  neu  gegründeten  Gesellschaft  aufweisen würden. 
Ideen,  wie  eine  solche  Gesellschaft  nach  Übertragung  des  Aktien-
kapitals auf das Kontokorrent betrieben werden könnte, würden nicht 
zu einer Liquidation berechtigen. Insgesamt würden die Ausführungen 
der  Vorinstanz  betreffend  Gruppentätigkeit  zurückgewiesen  werden, 
denn  als  Gruppe  dürften  nur  Gesellschaften  betrachtet  werden,  die 
durch eine intensive Verflechtung das gleiche Ziel  verfolgen würden, 
nämlich die Entgegennahme und Anlage von Publikumsgeldern. Des 
Weiteren  seien  das  gegen  die  Beschwerdeführer 7  und  8  aus-
gesprochene  Werbeverbot  wie  auch  die  Konkurseröffnung  über  die 
Beschwerdeführerin 1  unverhältnismässig.  Komplett  falsch  sei  die 
Feststellung  der  Vorinstanz,  die  Beschwerdeführerin 1  wäre  in  der 
Höhe von Fr. 3'173'353.– überschuldet. Sollte sich herausstellen, dass 
die Beschwerdeführerin 1 nicht überschuldet gewesen sei, so sei den 
Eigentümern und auch den Anlegern ein riesiger Schaden entstanden. 
Dasselbe gelte für die verfügte Liquidation der übrigen Gesellschaften, 
die  seit  dem 27. August  2007  zur  Untätigkeit  gezwungen seien. Für 
das  unverhältnismässige  Vorgehen  der  Vorinstanz  sei  den  Be-
schwerdeführenden  ein  angemessener  Schadenersatz  und  den  Be-
schwerdeführern  7  und  8  für  die  erlittene  Unbill  zusätzlich  eine 
Genugtuung  zuzusprechen.  Die  Ansprüche  seien  mittels  Expertise 
festzulegen. Sehr gravierend sei in diesem Zusammenhang auch das 
unbedachte  Verhalten  der  Untersuchungsbeauftragten,  welches  zu 
einem grossen Verlust bei der GCI Financial Ltd. (GCI) geführt habe. 
Der  Schaden,  der  der  Beschwerdeführerin 1  durch  die  behördlichen 
Kontosperren  entstanden  sei,  betrage  mindestens  EUR  150'000.–. 

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Durch  die  Passivität  der  Untersuchungsbeauftragten  in  Zusammen-
hang  mit  der  Gebührenzahlung  bei  der  GCI  sei  es  zu  einem Total-
verlust  der  GCI-Position  der  Beschwerdeführerin 1  gekommen.  Aus 
der Korrespondenz mit Z._______ ginge klar hervor, dass dieser Ver-
lust nicht  eingetreten wäre, hätte die Untersuchungsbeauftragte trotz 
mehrfachen  Mahnungen  sorgfältig  zugunsten  der  Beschwerde-
führerin 1 gehandelt. Schliesslich würden die exorbitanten Kosten der 
Untersuchungsbeauftragten in keinem Verhältnis zum Kapital der Ge-
sellschaften und den angeblichen Verstössen stehen.

C.
Mit Vernehmlassung vom 24. März 2009 beantragt die Vorinstanz, die 
Beschwerde  unter  Kostenfolge  für  die  Beschwerdeführenden  abzu-
weisen, soweit darauf einzutreten ist.

Die  Vorinstanz bestreitet  die  von den  Beschwerdeführenden  geltend 
gemachte  Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs.  Weiter  seien  gemäss 
ständiger  Praxis  die Aufsichtsgesetze unter  Umständen auf  alle  Ge-
sellschaften  einer  Gruppe  anwendbar,  selbst  wenn  nicht  alle 
Gruppengesellschaften  selber  die  bewilligungspflichtige  Tätigkeit 
ausgeübt  hätten.  Zwischen  den  Beschwerdeführerinnen  1–6  würden 
enge  Beziehungen  und  Verflechtungen  bestehen,  so  dass  sie  auf-
sichtsrechtlich  einheitlich  zu  beurteilen  seien. Die  Gruppe  habe  von 
100 Personen Gelder  entgegengenommen. Hinzu  komme,  dass  eine 
Vielzahl  von  Kunden  ihre  Gelder  über  die  I._______  bei  der  Be-
schwerdeführerin 1 angelegt  hätte. In Bezug auf  die finanzielle  Lage 
der  Beschwerdeführerin 1  sei  davon  auszugehen,  dass  die  Ver-
pflichtungen  die  Aktiven  um  ein  Vielfaches  übersteigen  würden. 
Fraglich sei ausserdem, ob X._______ und Y._______ von sich aus auf 
sämtliche  Forderungen  hätten  rechtsgültig  verzichten  können.  Die 
Beschwerdeführerinnen 2–6 seien derart stark in die unerlaubten Ge-
schäfte  der  Beschwerdeführerin  1  eingebunden,  dass  sie  von  jener 
nicht getrennt betrachtet werden könnten. Es sei zu verhindern, dass 
die Geschäfte über die anderen Gesellschaften weitergeführt würden. 
Die Liquidation der Beschwerdeführerinnen 2–6 sei daher unumgäng-
lich. Da schliesslich die Gefahr bestehe, dass die Beschwerdeführer 7 
und 8 die ausgeübte Tätigkeit in anderer Form und möglicherweise im 
Namen anderer Gesellschaften weiterführen könnten, sei es im Sinne 
des Anlegerschutzes und auch verhältnismässig, ihnen ein generelles 
Werbeverbot aufzuerlegen.

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D.
Am 22. Juni  2009 fand eine öffentliche Verhandlung statt,  anlässlich 
derer die Verfahrensbeteiligten zum Sachverhalt befragt wurden sowie 
Gelegenheit erhielten, den Sachverhalt zu ergänzen, zu verdeutlichen 
oder  zu  berichtigen.  Die  Vorinstanz  reichte  ein  von  der  Unter-
suchungsbeauftragten  erstelltes  "Memorandum  zur  finanziellen 
Situation  der  Beschwerdeführerin 1  im  Zeitpunkt  der  Konkurs-
eröffnung" vom 17. Juni 2009 ein. 

Im Anschluss an die Befragung der Parteien hielten die Beschwerde-
führenden im Plädoyer an ihren Anträgen gemäss Beschwerdeschrift 
fest. Sie brachten mit Bezug auf die von der Vorinstanz im Verfahren 
eingereichten  Akten  vor,  es  sei  ihnen  lediglich  ein  Aktenverzeichnis 
zugesandt worden, ohne dass die Zustellung dieser Akten angeboten 
worden war. Sie betonten weiter, die einzelnen Gesellschaften könnten 
nicht als eine aufsichtsrechtlich einheitliche Gruppe betrachtet werden. 
Lediglich  Verbindungen  wie  Bürostandort,  gleiche  Organe,  Sitz, 
Revisionsstelle sowie einzelne Zahlungsströme könnten nicht als Be-
gründung  für  eine  Unterstellung  unter  den  aufsichtsrechtlichen 
Gruppenbegriff herangezogen werden, ohne die effektiven Geschäfts-
tätigkeiten der einzelnen Gesellschaften im Hinblick auf eine banken-
gesetzliche  Tätigkeit  miteinzubeziehen.  Gemäss  Rechtsprechung 
setze dies vielmehr voraus, dass mehrere Gesellschaften nach aussen 
als einheitliche Gruppe auftreten und nur eine Gesamtbetrachtung der 
personellen,  wirtschaftlichen  oder  organisatorischen  Verflechtungen 
den  faktischen  Verhältnissen  gerecht  werde.  Des  Weiteren  sei  das 
behördliche Vorgehen mit Kontosperren und anschliessendem Entzug 
der Verfügungsberechtigungen der Organe sowie die Anordnung des 
Konkurses bzw. der  Liquidationen vorliegend unverhältnismässig  ge-
wesen. Dieses Verhalten  müsse  zu Schadenersatz  und  Genugtuung 
führen.  Schliesslich  sei  die  Entschädigung  an  die  Untersuchungs-
beauftragte dem Einzelfall nicht angemessen.

Die Vorinstanz hielt an ihren Ausführungen in der angefochtenen Ver-
fügung  sowie  der  Vernehmlassung  fest.  Die  verschiedenen  Gesell-
schaften seien aufsichtsrechtlich als Gruppe zu betrachten, die einer 
bewilligungspflichtigen  Tätigkeit  nachgegangen  seien.  Die  finanzielle 
Lage  der  Beschwerdeführerin 1  weise  eine  massive  Überschuldung 
auf, sodass die Anordnung des Konkurses angezeigt gewesen sei. Die 
anderen  Gesellschaften  hätten  unabhängig  von  der  Beschwerde-
führerin 1  keine  eigenständigen  Geschäftstätigkeiten  betrieben  und 

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seien  folglich  zu  liquidieren.  Die  Beschwerde  sei  insgesamt  abzu-
weisen.

E.
Mit Eingabe vom 13. Juli 2009 nahmen die Beschwerdeführenden zum 
"Memorandum zur finanziellen Situation der Beschwerdeführerin 1 im 
Zeitpunkt der Konkurseröffnung" Stellung und bestritten, dass die Be-
schwerdeführerin 1  im  Zeitpunkt  des  Entzugs  der  Verfügungs-
berechtigung  der  Beschwerdeführer  7  und  8  überschuldet  war.  Sie 
beantragten mehrmals die Zeugeneinvernahmen von X._______ und 
Z._______ sowie eine Expertise.

F.
Die  Vorinstanz  reichte  dem  Bundesverwaltungsgericht  am  13. Juli 
2009  aufforderungsgemäss  eine  detaillierte  Zusammenstellung  der 
aufgelaufenen  Kosten  der  Untersuchungsbeauftragten  ein.  Die  Be-
schwerdeführenden  nahmen  hierzu  mit  Eingabe  vom 14. September 
2009 Stellung.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Das Finanzmarktgesetz ist  am 1. Januar  2009 in Kraft  getreten. 
Die  Eidgenössische  Bankenkommission  (EBK)  wurde  auf  dieses 
Datum hin  durch  die  "Eidgenössische  Finanzmarktaufsicht"  (FINMA) 
abgelöst  (Art. 58  Abs. 1  FINMAG).  Diese  überwacht  nunmehr  als 
öffentlich-rechtliche  Anstalt  mit  eigener  Rechtspersönlichkeit  den 
Finanzmarkt (Art. 4 Abs. 1 FINMAG). Sie hat alle Verfahren der EBK 
übernommen,  die  bei  Inkrafttreten  des  Finanzmarktgesetzes  noch 
hängig waren (Art. 58 Abs. 3 FINMAG). Da es die Bankenkommission 
somit nicht mehr gibt, ist das vorliegende Verfahren mit der FINMA als  
deren  Nachfolgeorganisation  fortzuführen.  Materiellrechtlich  gilt  die 
Rechtslage, wie sie zum Zeitpunkt des Entscheids der EBK bestand, 
d.h. es  ist  auf  die  jeweilige  Fassung der  einschlägigen  finanzmarkt -
rechtlichen Bestimmungen vor dem 1. Januar  2009 abzustellen  (vgl. 
BGE 136 II 43 E. 2 m.w.H.).

1.2 Die Verfügung der Vorinstanz vom 19. November 2008 stellt  eine 
Verfügung nach Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsver-
fahren  vom  20. Dezember  1968  (VwVG,  SR  172.021)  dar.  Das 

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Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  Art. 31  und  Art. 33  Bst. f  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  (VGG,  SR  173.32) 
Beschwerdeinstanz  gegen  die  vorliegende,  von  der  Vorgänger-
organisation  der  FINMA,  der  EBK,  erlassene Verfügung (vgl. Art.  24 
Abs. 1  BankG  [AS  2006  2287]).  Das  Bundesverwaltungsgericht  ist 
damit zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 

1.3 Die  Organe  einer  durch  die  Vorinstanz  in  Liquidation  oder  in 
Konkurs versetzten Gesellschaft sind trotz Entzugs oder Dahinfallens 
der  Vertretungsbefugnis  berechtigt,  die  entsprechende  Verfügung  im 
Namen der Gesellschaft anzufechten (BGE 132 II 382 E. 1.1; BGE 131 
II 306 E. 1.2, m.w.H.). Seitens der zeichnungsberechtigten Organe der 
Beschwerdeführerinnen  1  bis  6  liegen  entsprechende  rechtsgültige 
Ermächtigungen an den Rechtsvertreter vor.

Die  Beschwerdeführenden  haben  am  vorinstanzlichen  Verwaltungs-
verfahren teilgenommen und sind Adressaten der angefochtenen Ver-
fügung. Sie sind durch die sie selbst  betreffenden Ziffern besonders 
berührt und haben daher ein schutzwürdiges Interesse an deren Auf-
hebung oder Änderung (vgl. Art. 48 Abs. 1 Bst. a-c VwVG i.V.m. Art. 37 
VGG). Sie sind zur Beschwerdeführung legitimiert. 

1.4 Eingabefrist  sowie  Anforderungen  an  Form  und  Inhalt  der  Be-
schwerdeschrift  sind  gewahrt  (vgl.  Art. 50  Abs. 1  und  52  Abs. 1 
VwVG). Der  Kostenvorschuss wurde fristgerecht  bezahlt  (vgl. Art. 63 
Abs. 4  VwVG).  Auch  die  übrigen  Sachurteilsvoraussetzungen  sind 
gegeben (vgl. Art. 47 ff. VwVG). Auf die Beschwerde ist  somit einzu-
treten.

2.

2.1 Die  Beschwerdeführenden  bringen  vor,  ihr  Anspruch  auf  recht-
liches Gehör sei verletzt worden. Die Untersuchungsbeauftragte hätte 
beinahe zwei Monate Zeit gehabt, ihren Bericht fertigzustellen. Dieser 
sei den Beschwerdeführenden am 28. Oktober 2008 zugegangen, die 
dazugehörige  DVD  mit  Daten  (Aktenbeilage  von  1'884 Seiten)  am 
30. Oktober 2008. Die Beschwerdeführenden seien von der Vorinstanz 
zur Stellungnahme bis am 6. November 2008 aufgefordert worden und 
die  anschliessend  anbegehrte  Fristerstreckung  sei  nur  bis  am 
17. November  2008,  gewährt  worden.  Der  Rechtsvertreter  der  Be-
schwerdeführenden  habe  folglich  nur  20 Tage  Zeit  gehabt,  um  zum 
Untersuchungsbericht  und  den  1'884  Seiten  Akten  Stellung  zu 

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nehmen,  währenddem  die  Untersuchungsbeauftragte  mit  ihrem 
gesamten  Team  dafür  nahezu  zwei  Monate  benötigt  hätte.  Die 
26 Seiten umfassende Stellungnahme an die Vorinstanz mit  neu ein-
gelegten act.  1–12  sei  fristgerecht  am 17. November  2008  der  Post 
übergeben und gleichzeitig per Fax an die Vorinstanz gesandt worden. 
Die  Postzustellung  der  neu  eingelegten  Akten  habe,  aufgrund  der 
Postaufgabe am 17. November 2008 gegen 18 Uhr und des Gewichts, 
frühestens am 19. November 2008 erfolgen können, so dass der Vor-
instanz kaum Zeit geblieben sei, sich mit der Stellungnahme und den 
neu eingereichten Akten wirklich auseinanderzusetzen. Die Verfügung 
der  Vorinstanz  sei  gleichentags  am  19. November  2008  erlassen 
worden  und  die  Einladung  zur  Stellungnahme  habe  wohl  nur  Alibi-
Funktion gehabt.

Weiter  hätten  die  Beschwerdeführenden  einzig  ein  Aktenverzeichnis 
zugesandt erhalten, ohne dass ihnen Akteneinsicht anerboten worden 
war. Sie hätten keine Möglichkeit gehabt, zu einzelnen Behauptungen 
aufgrund der Akten, welche seit August 2007 beschlagnahmt worden 
seien, konkret Stellung zu nehmen.

2.2 Die  Vorinstanz  entgegnet,  die  Frist  von  20 Tagen  zur  Stellung-
nahme  zum  Untersuchungsbericht  entspreche  der  gängigen  Praxis 
und  sei  den  Umständen  und  der  Komplexität  des  Verfahrens  an-
gemessen. Solche Verfahren seien rasch und zügig durchzuführen, um 
den  Zweck  der  zu  treffenden  Massnahmen  zu  erreichen.  Die 
Stellungnahme  der  Beschwerdeführenden  sei  per  Fax  am 
17. November 2008 eingetroffen und die Beilagen per Post, entgegen 
den  Mutmassungen  der  Beschwerdeführenden,  bereits  am 
18. November  2008  zugegangen.  Die  Vorinstanz  hätte  ausreichend 
Zeit  gehabt,  sich  damit  bis  zum  Erlass  ihrer  Verfügung  am 
19. November 2008 auseinanderzusetzen.

2.3 Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör (Art.  29 
Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
vom 18. April  1999,  BV, SR 101)  dient  einerseits  der  Sachverhalts-
aufklärung  und  stellt  andererseits  zugleich  ein  persönlichkeits-
bezogenes Mitwirkungsrecht der Parteien dar. Er beinhaltet eine ganze 
Reihe von Verfahrensgarantien und ist für das Verwaltungsverfahren in 
Art. 26  ff.  VwVG konkretisiert  worden. Der  Anspruch  auf  rechtliches 
Gehör ist formeller Natur und eine Verletzung führt  grundsätzlich zur 
Aufhebung der angefochtenen Verfügung.

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Im  Verwaltungsverfahren  hat  die  Partei  oder  ihr  Vertreter  Anspruch 
darauf,  die  Akten  in  ihrer  Sache einzusehen (Art. 26  Abs. 1 VwVG). 
Art. 30 VwVG bestimmt, dass die Behörde die Parteien anhört, bevor 
sie eine Verfügung erlässt (Art. 30 Abs. 1 VwVG). Die Behörde würdigt, 
bevor  sie  verfügt,  alle  erheblichen  und  rechtzeitigen  Vorbringen  der 
Parteien (Art. 32 Abs. 1 VwVG).

2.4 Die Vorinstanz schritt vorliegend erstmals mit superprovisorischer 
Verfügung vom 19. August 2008 ein, wogegen der Rechtsvertreter der 
Beschwerdeführenden  am  12. September  2008  Beschwerde  beim 
Bundesverwaltungsgericht  erhob.  Am  27. Oktober  2008  wurden  die 
Beschwerdeführenden  von  der  Vorinstanz  zur  Stellungnahme  zum 
Untersuchungsbericht  bis  6. November  2008  aufgefordert.  Die  be-
antragte Fristerstreckung bis 19. bzw. 28. November 2008 wurde nur 
bis 17. November 2008 gewährt. Ausschlaggebend ist indessen, dass 
der Rechtsvertreter im Zeitpunkt der Aufforderung zur Stellungnahme 
bereits über ein hängiges Verfahren informiert war. Er war daher vor-
bereitet  und  hatte  entsprechend  ausreichend  Zeit,  innert  der  an-
gesetzten Frist von 20 Tagen auf den Bericht zu antworten. Ausserdem 
führte er zur Begründung seines Gesuchs Geschäftstermine des Be-
schwerdeführers 8  sowie  eine  Krankschreibung  des  Beschwerde-
führers 7  zu  50 %  an,  welche  ihm  die  Rücksprache  mit  seinen 
Mandanten  erschweren  würde.  Dem  wurde  durch  die  teilweise  Ge-
währung  der  Fristverlängerung  um  elf  Tage  ausreichend  Rechnung 
getragen. Im Übrigen ist der von den Beschwerdeführenden gezogene 
Vergleich  mit  der  Frist  zur  Ausarbeitung  des  Untersuchungsberichts 
nicht  stichhaltig.  Insofern  die  Vorinstanz zudem vorbringt,  der  Sach-
verhalt  verlange  ein  rasches  und  zügiges  Einschreiten,  ist  jedoch 
gleichzeitig  entgegenzuhalten,  dass  mittels  superprovisorischer  Ver-
fügung  bereits  erste  entsprechende  Massnahmen zum einstweiligen 
Rechtsschutz  getroffen  worden  waren.  So  lag  denn  im  Allgemeinen 
eine  beförderliche  Fortsetzung  des  Verfahrens  vorwiegend  auch  im 
Interesse der Beschwerdeführenden. Insgesamt war die 20-tägige Frist 
den  Umständen  angemessen  und  das  Vorgehen  der  Vorinstanz 
gesetzeskonform.

Schliesslich ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz bereits am 
19. November 2008 verfügte, wurde ihr die Stellungnahme doch schon 
am 17. November 2008 per Fax zugesandt. Dies umso mehr als dass 
die Beschwerdeführenden nicht substanziiert vorbringen, welche ihrer 
Argumente  und  Äusserungen  von  der  Vorinstanz  weder  stichhaltig 

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geprüft worden wären, noch ausreichend Eingang in die Begründung 
der  angefochtenen  Verfügung  gefunden  hätten.  Die  Beschwerde-
führenden  haben  überdies  nie  Akteneinsicht  verlangt,  obwohl  ihnen 
mittels Aktenverzeichnis ersichtlich war, welche Aktenstücke angelegt 
worden waren. Eine Verletzung des Akteneinsichtsrechts, welches von 
den  Beschwerdeführenden  gar  nie  geltend  gemacht  worden  ist,  ist 
daher ebensowenig gegeben.

2.5 Insgesamt kann festgehalten werden, dass keine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführenden stattgefunden hat.

3.

3.1 Die Eidgenössische Bankenkommission bzw. heute die FINMA ist 
befugt,  zur  Beseitigung  von  Missständen  und  zur  Wiederherstellung 
des ordnungsmässigen Zustands alle  "notwendigen Verfügungen" zu 
treffen  (vgl.  Art. 23ter Abs. 1  aBankG,  Art. 31  FINMAG).  Da  sie  all-
gemein über die Einhaltung der "gesetzlichen Vorschriften" zu wachen 
bzw. für  die  Wiederherstellung  des  ordnungsgemässen  Zustands  zu 
sorgen hat, ist ihre Aufsicht nicht auf die ihr formell unterstellten Be-
triebe  beschränkt.  Zu  ihrem  Aufgabenbereich  gehört  auch  die  Ab-
klärung  der  finanzmarktrechtlichen  Bewilligungspflicht  und  die  Er-
mittlung von Finanzintermediären,  die in Verletzung der gesetzlichen 
Bestimmungen tätig sind (BGE 132 II 382 E. 4.1 m.w.H.). Sie ist des-
halb berechtigt,  die im Gesetz vorgesehenen Mittel  auch gegenüber 
Instituten  (oder  Personen)  einzusetzen,  deren  Unterstellungs-  bzw. 
Bewilligungspflicht (noch) umstritten ist.

3.2 Geht  eine  Gesellschaft  unbewilligt  einer  den  Banken  vor-
behaltenen  Tätigkeit  nach,  kann  die  EBK  bzw.  die  FINMA  sie  im 
Rahmen  der  allgemeinen  Verfassungs-  und  Verwaltungsgrundsätze 
(Willkürverbot,  Rechtsgleichheits-  und  Verhältnismässigkeitsgebot, 
Treu und Glauben usw.) aufsichtsrechtlich liquidieren (BGE 131 II 306 
E. 3.1.2; vgl. Art. 37 Abs. 3 FINMAG). Erweist sich das Unternehmen 
als  überschuldet  oder  dauernd  zahlungsunfähig,  hat  sie  analog den 
Art. 33 ff. BankG den Bankenkonkurs zu eröffnen und durchzuführen.

3.3 Natürlichen  und  juristischen  Personen,  die  nicht  dem  Banken-
gesetz  unterstehen,  ist  es  untersagt,  gewerbsmässig  Publikumsein-
lagen entgegenzunehmen (Art. 1 Abs. 2 BankG). Die Entgegennahme 
von Publikumseinlagen,  das  bankenmässige Passivgeschäft,  besteht 
darin, dass ein Unternehmen gewerbsmässig Verpflichtungen gegen-

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über Dritten eingeht, d.h. selber zum Rückzahlungsschuldner der ent-
sprechenden Leistung wird (BGE 132 II  382 E. 6.3.1 m.w.H.). Dabei 
gelten grundsätzlich alle Verbindlichkeiten als Einlagen (vgl. das EBK-
Rundschreiben  96/4:  Gewerbsmässige  Entgegennahme  von 
Publikumseinlagen durch Nichtbanken im Sinne des Bankengesetzes 
[EBK-RS 96/4]). Nach Art. 1 Abs. 2 Satz 2 BankG kann der Bundesrat 
Ausnahmen  vom Verbot  vorsehen,  ohne  Bewilligung  gewerbsmässig 
Publikumseinlagen  entgegenzunehmen,  sofern  der  Schutz  der  Ein-
leger  gewährleistet  ist.  Solche  Ausnahmen  hat  der  Bundesrat  in 
Art. 3a der Bankenverordnung vom 17. Mai 1972 (BankV, SR 952.02) 
festgesetzt (im vorliegenden Fall nicht massgebend; vgl. zum Ganzen 
BGE 131 II 306 E. 3.2.1). 

Gewerbsmässig im Sinne des Bankengesetzes handelt,  wer dauernd 
mehr  als  20  Publikumseinlagen  hält  (Art. 3a  Abs. 2  BankV)  oder  in 
Inseraten, Prospekten, Rundschreiben oder elektronischen Medien für 
die  gewerbsmässige  Entgegennahme  von  Geldern  wirbt  (vgl.  Art.  3 
Abs. 1 BankV; BGE 132 II 382 E. 6.3.1; BGE 131 II 306 E. 3.2.1).

3.4 Wie  das  Bundesgericht  in  jüngeren  Entscheiden  bestätigt  hat, 
kann eine bewilligungspflichtige Aktivität als Effektenhändler bzw. eine 
bankengesetzlich unzulässige Entgegennahme von Publikumsgeldern 
auch  bei  einem  arbeitsteiligen  Vorgehen  im  Rahmen  einer  Gruppe 
vorliegen:  Die  Bewilligungspflicht  und  die  finanzmarktrechtliche  Auf-
sicht  sollen  nicht  dadurch  umgangen  werden  können,  dass  jedes 
einzelne Unternehmen bzw. die dahinter stehenden Personen für sich 
allein nicht alle Voraussetzungen für die Bewilligungspflicht erfüllen  – 
etwa je weniger als 20 Einlagen halten –, im Resultat gemeinsam aber 
dennoch eine bewilligungspflichtige Tätigkeit ausüben. Der Schutz des 
Marktes und der Anleger (vgl. Art. 5 FINMAG) rechtfertigt trotz formal-
juristischer Trennung der Strukturen finanzmarktrechtlich eine einheit-
liche (wirtschaftliche) Betrachtungsweise, falls zwischen den einzelnen 
Personen  und/oder  Gesellschaften  enge  wirtschaftliche  (finanziel -
le/geschäftliche),  organisatorische  oder  personelle  Verflechtungen 
bestehen  und  vernünftigerweise  einzig  eine  Gesamtbetrachtung  den 
faktischen  Gegebenheiten  und  der  Zielsetzung  der  Finanzmarktauf-
sicht  gerecht  wird.  Ein  gruppenweises  Handeln  kann  insbesondere 
dann  vorliegen,  wenn  die  Beteiligten  gegen  aussen  als  Einheit  auf-
treten bzw. aufgrund der Umstände (Verwischen der  rechtlichen und 
buchhalterischen Grenzen zwischen den Beteiligten; faktisch gleicher 
Geschäftssitz;  wirtschaftlich  unbegründete,  verschachtelte  Beteili -

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gungsverhältnisse;  zwischengeschaltete  Treuhandstrukturen)  davon 
auszugehen ist,  dass koordiniert  – ausdrücklich oder stillschweigend 
arbeitsteilig  und  zielgerichtet  –  eine  gemeinsame  Aktivität  im  auf-
sichtsrechtlichen Sinn ausgeübt wird (vgl. BGE 135 II  356 E. 3.2 mit 
Hinweisen auf  die  bisherige Rechtsprechung,  bestätigt  im Urteil  des 
Bundesgerichts  2C_74/2009  vom  22. Juni  2009  E. 2.2.2  und  E. 3, 
sowie  BGE 136 II 43 E. 4.3).

Die Anwendung des Gruppenbegriffs auf verschiedene Unternehmen 
hat  zur  Folge,  dass  die  aufsichtsrechtlichen  Konsequenzen alle  Mit-
glieder treffen, selbst wenn in Bezug auf einzelne davon – isoliert be-
trachtet  –  nicht  alle  Tatbestandselemente  erfüllt  sind  oder  sie selbst 
überhaupt keine finanzmarktrechtlich relevanten Tätigkeiten ausgeübt 
haben  (vgl.  Entscheid  des  Bundesverwaltungsgerichts  B-7861/2008 
vom 24. September 2009 E. 5.1.2 m.w.H.).

4.
Die  Beschwerdeführenden  bestreiten,  als  Gruppe  gewerbsmässig 
Publikumseinlagen  entgegengenommen  zu  haben.  Vorerst  ist  die 
bankengesetzlich unzulässige Entgegennahme von Publikumsgeldern 
zu prüfen. Die Ausführungen zum Vorgehen als Gruppe werden in der 
nachfolgenden Erwägung 5 dargelegt.

4.1 Die  Beschwerdeführenden  machen  geltend,  die  Vorinstanz  be-
haupte,  die Beschwerdeführerin 1 habe  seit  ca.  Oktober  2006  Ver-
mögensverwaltungsverträge  mit  mindestens  28 Anlegern  direkt  ab-
geschlossen,  wobei  die Beschwerdeführerin 5 mindestens 33 eigene 
Kunden,  X._______  ca.  30 Kunden  und  Y._______  mindestens 
10 Kunden  gehabt  hätten  und  auch  deren  Geld  angelegt  worden 
seien.

Die  Beschwerdeführenden  führen  aus,  die  von  der  Untersuchungs-
beauftragten  erstellte  Anlegerliste 1  (Beilage 69)  enthalte  angeblich 
die Kunden, mit welchen die Beschwerdeführerin 1 direkt Vermögens-
verwaltungsverträge  abgeschlossen  habe.  Ein  Name  (P._______) 
stehe  fälschlicherweise  auf  dieser  Liste,  so  dass  23 natürliche  und 
juristische  Personen  auf  der  Liste  verbleiben  würden.  Von  diesen 
23 Personen hätten sechs eine familiäre Beziehung zum Beschwerde-
führer 7, welcher gleichzeitig Aktionär und Verwaltungsrat ist. Daraus 
folge,  dass  von  den  behaupteten  24 Direkt-Kunden  nur  noch 
17 Kunden als Publikumsanleger zu betrachten seien, denn Einlagen 
von  Aktionären  oder  Gesellschaftern  mit  einer  qualifizierten  Be-

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teiligung am Schuldner und mit ihnen wirtschaftlich oder familiär ver-
bundenen  Personen  seien  keine  Publikumseinlagen.  Die  übrigen 
Personen  –  mit  Ausnahme  der  Beschwerdeführerinnen  5  und  6, 
X._______  und  Y._______  –  seien  alle  Schweizer  Bekannte  und 
Freunde  des  Beschwerdeführers 7.  Zwei  Kunden  (Q._______  und 
R._______) seien mit dem Beschwerdeführer 8 befreundet. Wesentlich 
sei, dass sämtliche Anlagen von Familienangehörigen und Bekannten 
nur aufgrund von Kontakten mit den Beschwerdeführern 7 und 8 ge-
macht worden seien, ohne dass diese die Anleger aktiv angeworben 
hätten.

Bei  den  ebenfalls  von der  Untersuchungsbeauftragten  erstellten  An-
legerlisten  2  und  3  (Beilagen  70  und  71)  handle  es  sich  nicht  um 
Kunden der Beschwerdeführerin 1, sondern die Anlegerliste 2 enthalte 
vermutlich  Kontakte  von  X._______,  die  Anlegerliste 3  Kunden  der 
Beschwerdeführerin 5.  Die  Beschwerdeführer 7  und  8  seien  davon 
ausgegangen,  dass  gegenüber  der  Beschwerdeführerin 1  nur 
X._______, Y._______ und die Beschwerdeführerin 5 als Einzelkunden 
gelten  würden  und  die  Bestimmungen  des  Bankengesetzes  damit 
eingehalten  seien.  Erst  nachträglich  hätten  sie  erfahren,  dass 
X._______ und Y._______ selber einen Kundenpool aufgebaut hätten. 
Bei  der  Beschwerdeführerin 5 sei  der  Beschwerdeführer 7  fälsch-
licherweise  davon ausgegangen,  dass  diese  weniger  als  20 Kunden 
habe und dies bankengesetzlich nicht zu beanstanden sei. Weder der 
Beschwerdeführer  7  noch  8  habe  die  bankengesetzlichen  Be-
stimmungen  umgehen  wollen.  Vielmehr  hätten  sie  ihre  deutschen 
Kontaktpersonen (X._______ und Y._______) immer wieder auf diese 
Bestimmungen hingewiesen. Wenn also ein Verstoss vorliege, so sei 
dieser  höchstens fahrlässig  begangen  worden. Ausserdem habe  die 
Untersuchungsbeauftragte keinerlei Werbedokumente aufgefunden.

Die  Vorinstanz bringe weiter  vor,  die  Beschwerdeführerin 5 hätte  für 
die Beschwerdeführerin 1 Gelder gesammelt. Es sei zwar erstellt, dass 
die  Beschwerdeführerin 5  mehr  als  20 Kunden  angeworben  habe. 
Wesentlich  sei  aber,  dass  für  die  Beschwerdeführerin 1  nur  mit  vier 
Personen  (der  Beschwerdeführerin 5,  X._______,  Y._______, 
Q._______) Anlageverträge für Gelder aus Deutschland abschlossen 
worden seien. Wäre den Beschwerdeführenden 7 und 8 bewusst ge-
wesen,  dass  auch  die  Kunden  dieser  vier  Einzelkunden  bei  der 
gesetzlichen Limite zu  berücksichtigen seien,  hätten sie die Anlage-
verträge  einerseits  und  die  Auszahlungen  andererseits  an  diese 

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Einzelkunden gerichtet. Auch die  Untersuchungen hätten aber  keine 
direkte  Vertragsbeziehungen  zu  diesen  Einzelkunden  ergeben.  Der 
Verweis  im  Untersuchungsbericht  auf  den  Anlagevertrag  der  Be-
schwerdeführerin 5,  die  darin  genannten  Vermittlererträge  oder  die 
Bestätigungsschreiben  vom  1. November  2006  (Beilage 22)  seien 
irreführend  und  gingen  von  falschen  Voraussetzungen  aus.  Der  Be-
schwerdeführer 7 habe als Treuhänder auch die Vermögenswerte von 
X._______  in  der  Schweiz  verwaltet,  was  einzelne  Direktzahlungen 
erkläre. Daraus dürfe aber nicht  abgeleitet  werden, die Beschwerde-
führerin 1  hätte  für  Dritte  aufgrund einer  direkten Vertragsbeziehung 
Anlagegelder  entgegengenommen  und  verwaltet.  Dies  würden  die 
Dokumente nicht beweisen. Die einzige Verbindung zwischen den Be-
schwerdeführerinnen  1  und 5  habe  in  der  Person  des  Beschwerde-
führers 7  bestanden,  der  Organ  beider  Gesellschaften  war. Die  ent-
sprechenden Tätigkeiten seien aber klar auseinandergehalten worden.

4.2 Die  Vorinstanz  bringt  vor,  die  Beschwerdeführerin 1  habe  seit 
Oktober 2006 mit mindestens 28 Anlegern Vermögensverwaltungsver-
träge  direkt  abgeschlossen. Vier  dieser  Anleger  (I._______,  die  Be-
schwerdeführerin 5 [min. 10 Kunden], X._______ [ca. 30 Kunden] und 
Y._______ [min. 10 Kunden]) hätten nicht nur ihr eigenes Geld bei der 
Beschwerdeführerin 1  angelegt,  sondern  auch  Gelder,  welche  sie 
ihrerseits  von  Kunden  entgegengenommen  haben.  Somit  habe  die 
Gruppe von 100 Personen Gelder entgegengenommen. Hinzu komme, 
dass eine Vielzahl von Kunden ihre Gelder über die I._______ bei der 
Beschwerdeführerin 1 angelegt hätten. Da damit von weit mehr als 20 
Kunden  Gelder  entgegengenommen  worden  seien,  falle  auch  der 
Hinweis  der  Beschwerdeführenden,  wonach  sechs  Personen  ein 
familiäre  Beziehung  zum  Beschwerdeführer 7  hätten,  nicht  ins  Ge-
wicht.  Es  spiele  weiter  auch  keine  Rolle,  dass  angeblich  keine 
Werbung für  die  Entgegennahme von Geldern  gemacht  worden sei. 
Die  Beschwerdeführenden  hätten  gewerbsmässig  Publikumseinlagen 
entgegengenommen und damit gegen das Bankengesetz verstossen.

4.3 Erstellt und unbestritten ist, dass sowohl die Beschwerdeführerin 1 
wie  auch  die  Beschwerdeführerin 5  Gelder  entgegengenommen 
haben,  welche  als  Publikumseinlagen  zu  qualifizieren  sind.  Die  Be-
schwerdeführenden berufen sich jedoch mehrfach auf die Grenze von 
20 Einlagen,  welche  das  Gesetz  für  die  Annahme  der  Gewerbs-
mässigkeit  voraussetze. Dieser  Zahl  sei  man sich  bewusst  gewesen 
und man habe sie zu keiner Zeit überschreiten wollen.

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Die  Beschwerdeführenden  haben  zu  Recht  erkannt,  dass  das 
Kriterium  der  Gewerbsmässigkeit  und  seine  nähere  Definition  in 
Art. 3a  Abs. 2  BankV  zur  Abgrenzung  dient,  ab  welchem  Ausmass 
eine durch das BankG geschützte Tätigkeit ausgeübt wird. Eine Tätig-
keit muss eine gewisse Intensität erreichen, damit ein Einschreiten der 
Vorinstanz angezeigt ist. Indessen ist die Unterstellung einer Tätigkeit 
unter die Aufsicht der Vorinstanz im Hinblick auf Ziel  und Zweck der 
Bankengesetzgebung zu sehen und ein Einzelfall  ist immer aufgrund 
der gesamten Umstände zu würdigen. Auf der einen Seite ist denkbar, 
dass  wegen  des  sich  präsentierenden  Gesamtbildes  –  auch  ohne 
Entgegennahme  von  mehr  als  20 Publikumseinlagen  und  ohne 
öffentliche  Werbung  –  von  einer  derart  intensiven  Tätigkeit  auszu-
gehen  ist,  welche  die  Bankengesetzgebung  den  ihr  unterstellten 
Personen vorbehält. Auf der anderen Seite soll die Vorinstanz nicht in 
Fällen  einschreiten,  die  als  unbedeutend  erscheinen  (vgl.  Entscheid 
des  Bundesverwaltungsgerichts  B-1645/2007  vom  17. Januar  2008 
E. 2.4.3).

Erstellt und auch von den Beschwerdeführenden unbestritten ist, dass 
die  Beschwerdeführerin 5  mehr  als  20 Publikumseinlagen  entgegen-
genommen  hat  (A01  541).  Unerheblich  ist  einerseits,  ob  der  Be-
schwerdeführer 7 seine deutschen Anleger und Vermittler (X._______ 
und  Y._______)  mehrfach  darauf  hingewiesen  hat,  in  der  Schweiz 
würde eine gesetzliche Limite von 20 Anlegern bestehen. Andererseits 
ist  nicht  weiter  massgeblich, zu welchem Zeitpunkt  der Beschwerde-
führer 7 erfahren hat, dass die Anzahl von 20 Anlegern überschritten 
worden  ist  (vgl.  A01  539  ff.).  Weiter  ist  im  vorliegenden  Verfahren 
ebenfalls  nicht  zu  prüfen,  ob eine Überschreitung dieser  Limite  vor-
sätzlich oder fahrlässig im strafrechtlichen Sinne erfolgt ist.

4.4 Auch  die  Beschwerdeführerin 1  hat  unbestrittenermassen 
Publikumsgelder entgegengenommen. Nicht gehört werden kann hier, 
die  Beschwerdeführenden  seien  davon  ausgegangen,  es  bestünde 
einzig eine Kundenbeziehung zwischen der Beschwerdeführerin 1 und 
5  und  die  Kunden  der  Beschwerdeführerin 5  könnten  nicht  der  Be-
schwerdeführerin 1 angerechnet werden. Zu beachten ist, dass die von 
der  Beschwerdeführerin 5  mit  den  Kunden  abgeschlossenen  "Be-
teiligungsverträge" vorsehen, dass der von den Kunden auf das Konto 
der  Beschwerdeführerin 5  einbezahlte  Betrag  unverzüglich  auf  das 
Konto  der  Beschwerdeführerin 1 weitergeleitet  werde und dieser  zur 
freien  Verfügung  für  die  Investition  in  kapitalgesicherte  Investment 

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stehe. Als Gegenleistung wurde vereinbart,  dass die Beteiligung des 
Kunden durch Eintragung in die Liste der Investoren der Beschwerde-
führerin 1 gewahrt werde (vgl. Beilage 21 zum Untersuchungsbericht).

Die Beschwerdeführenden bringen ausserdem vor, das Kriterium der 
Gewerbsmässigkeit  sei  nicht  erfüllt,  da  zu  diversen  der  23 Direkt-
anleger der Beschwerdeführerin 1 eine familiäre Beziehung bestünde, 
so  dass  maximal  17 Anleger  als  Kunden  zu  gelten  hätten.  In  An-
betracht  der  gesamten  Tätigkeit  der  Gruppe  (vgl.  nachstehende  Er-
wägung)  ist  indessen unerheblich,  ob die  Beschwerdeführerin 1 nun 
von 23 oder  etwa gar  nur  von 17 Anlegern  direkt  Gelder  entgegen-
genommen  wurden.  Die  Ausscheidung  einzelner,  angeblich  familiär 
verbundener Personen fällt kaum ins Gewicht.

4.5 Wie  die  Vorinstanz  zu  Recht  festgestellt  hat,  haben  die  Be-
schwerdeführerinnen 1 und 5 daher insgesamt von rund 100 Anlegern 
Publikumsgelder entgegengenommen und damit gewerbsmässig eine 
bankengesetzlich unzulässige Tätigkeit betrieben.

5.
Die  Beschwerdeführenden  bestreiten  weiter  das  ihnen  vorgeworfene 
Vorgehen  als  Gruppe. Zu  prüfen ist  insbesondere  der  Einbezug der 
Beschwerdeführerinnen  2  bis  4  und  6  in  die  Aktivitäten  der  Be-
schwerdeführerinnen  1  und  5,  welche  –  wie  oben  dargestellt  – 
gewerbsmässig Anlagegelder entgegengenommen haben.

5.1 Die  Beschwerdeführenden  bringen  vor,  die  Vorinstanz  ginge  zu 
Unrecht davon aus, die Beschwerdeführerinnen 2–4 und 6 wären der-
art  stark in die unerlaubten Geschäfte mit  der Beschwerdeführerin 1 
eingebunden,  dass  sie  von  jener  nicht  getrennt  betrachtet  werden 
könnten. Als Gruppe dürften nur Gesellschaften betrachtet werden, die 
durch eine intensive Verflechtung das gleiche Ziel  verfolgen würden, 
nämlich die Entgegennahme und Anlage von Publikumsgeldern. Dies 
sei vorliegend nicht der Fall.

Die Beschwerdeführerin 2 habe nie Anlagegeschäfte getätigt oder sich 
an solchen Geschäften beteiligt. Sie habe einen eigenen Kundenkreis 
und habe ihre  Erträge ohne Zutun der  Beschwerdeführerin 1 erwirt-
schaftet.  Die  Beschwerdeführerin 2  habe  zwar  mit  der  Beschwerde-
führerin 1  einen  Zahlungsverkehr  gehabt  und  sei  anfänglich  Konto-
korrent-Schuldnerin gewesen. Durch Rückzahlungen bis zum 6. März 
2008  und  durch  die  Vornahme  von  Zahlungen  zugunsten  der  Be-

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schwerdeführerin 1  nach  Mitte  März  2008  sei  sie  aber  zur  Konto-
korrent-Gläubigerin geworden. Sämtliche der gegenseitigen Zahlungen 
seien erklärbar  und hätten gar  nichts  mit  bewilligungspflichtigen An-
lagegeschäften  gemäss  Bankengesetz  zu  tun.  Die  Beschwerde-
führerin 2 habe keine Verflechtung zur Beschwerdeführerin 1, welche 
zu  einer  Liquidation  berechtigen  würde.  Die  einzige  Gemeinsamkeit 
seien die Beschwerdeführer 7 und 8.

Auch die Beschwerdeführerin 3 habe weder Anlagegeschäfte getätigt 
noch  sich  an  solchen  beteiligt  oder  Kundengelder  entgegen-
genommen.  Dass  die  Beschwerdeführerin 3  die  laufenden  Verbind-
lichkeiten wie Mieten, Nebenkosten, Benzin, Telefonie und dergleichen 
übernommen habe, führe keineswegs zu einer engen Verflechtung im 
Sinne des Bankgesetzes. Bei der Beschwerdeführerin 3 handle es sich 
indessen um eine private Gesellschaft  des Beschwerdeführers 7 und 
seiner Partnerin. Damit sei  die Sicherstellung der Altersvorsorge des 
Beschwerdeführers 7 bezweckt worden, weshalb auch die Hälfte des 
bei  der  Beschwerdeführerin 1 vereinbarten Gehalts  monatlich  an die 
Beschwerdeführerin 3 überwiesen worden sei. Von einer Vermischung 
von  Kundengeldern  könne  überdies  keine  Rede  sein.  Die  Be-
schwerdeführerin 3  habe  aus  ihrer  Tätigkeit  einen  eigenen  Kunden-
kreis, der mit  der Beschwerdeführerin 1 nichts zu tun habe. Einziges 
Bindeglied  sei  der  Beschwerdeführer 7.  Die  Liquidation  der  Be-
schwerdeführerin 3  widerspreche  den  bankengesetzlichen  Be-
stimmungen und sei absolut unverhältnismässig.

Mit Bezug auf die Beschwerdeführerin 4 würde gemäss der Vorinstanz 
bereits ausreichen, dass die Weiterführung der Geschäfte zumindest 
in  Erwägung  gezogen  wurde.  Tatsächlich  sei  von  den  Beschwerde-
führern  7  und  8  geprüft  worden,  ob  über  die  Beschwerdeführerin 4 
Anlagegeschäfte betrieben werden sollen. Allerdings sei nie davon die 
Rede  gewesen,  dass  die  Gesellschaft  Publikumseinlagen  im  Sinne 
des  Bankengesetzes  entgegennehme. Zielsetzung  sei  gewesen,  nur 
einem Teil der Schweizer Kunden aus der Anlegerliste 1 anzubieten, 
Anlagen künftig über die Beschwerdeführerin 4 zu machen. Auf jeden 
Fall hätten dies weniger als 20 Kunden sein sollen. Die Bewilligungs-
formulare  für  den  Anschluss  an  eine  Selbstregulierungsorganisation 
seien  schon  vorbereitet  gewesen.  Bislang  seien  aber  über  die  Be-
schwerdeführerin 4  keine  bewilligungspflichtigen  Geschäfte  getätigt 
worden.

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Mit Bezug auf die Beschwerdeführerin 6 bringe die Vorinstanz vor, die 
Organe  der  I._______  hätten  beabsichtigt,  ihre  Geschäfte  über  die 
Beschwerdeführerin 6  zu  tätigen.  Demgegenüber  sei  allerdings  das 
Aktienkapital der Beschwerdeführerin 6 bislang auf dem Einzahlungs-
konto  verblieben  und  die  Gesellschaft  seit  ihrer  Gründung  gar  nicht 
operativ geworden. Ausserdem habe die Beschwerdeführerin 1 – ent-
gegen der Behauptung der Vorinstanz – nie eine Beteiligung an der 
Beschwerdeführerin 6 gehalten. Weiter halte der Untersuchungsbericht 
(Rz. 76)  fest,  dass  keine  Geldflüsse  zwischen  den  Beschwerde-
führerinnen 1  und  6  stattgefunden  hätten.  Es  könne  nicht  angehen, 
dass eine untätige Gesellschaft mit Kapital auf dem Aktienkapitalein-
zahlungskonto  einfach liquidiert  werde,  weil  die  Beschwerdeführer  7 
und 8  eine  Beziehung  zu dieser  neu gegründeten  Gesellschaft  auf -
weisen würden. Ideen, wie eine solche Gesellschaft nach Übertragung 
des  Aktienkapitals  auf  das  Kontokorrent  betrieben  werden  könnte, 
würden nicht zu einer Liquidation berechtigen.

5.2 Die  Vorinstanz  hält  dem  entgegen,  die  Aufsichtsgesetze  seien 
unter  Umständen  auf  alle  Gesellschaften  einer  Gruppe  anwendbar, 
selbst wenn nicht alle Gruppengesellschaften selber die bewilligungs-
pflichtige  Tätigkeit  ausgeübt  hätten.  Dies  sei  dann  der  Fall,  wenn 
mehrere  Gesellschaften  einer  gleichen  Gruppe  angehörten,  bei  der 
eine  derart  enge  personelle,  räumliche  oder  wirtschaftliche  Ver-
flechtung  bestehe,  dass  die  Gruppe  als  eine  wirtschaftliche  Einheit  
behandelt  werden  müsse  und  aufsichtsrechtlich  einheitlich  zu  be-
urteilen wäre. Zwischen den Beschwerdeführerinnen 1–6 würden solch 
enge Beziehungen und Verflechtungen bestehen.

Des  Weiteren  führt  die  Vorinstanz  aus,  zwischen  der  Beschwerde-
führerin 1,  der  Beschwerdeführerin 6  und  der  I._______,  welche  mit 
der Beschwerdeführerin 1 zusammenarbeitet,  beständen umfassende 
Verflechtungen  (Vermögensverwaltungsvertrag  vom  4. September 
2006;  „Bestätigung“  vom  3. Januar  2008;  Überweisungen  gemäss 
Kontounterlagen  Aargauische  Kantonalbank  in  der  Höhe  von  EUR 
1,275 Mio.). Weiter existierten diverse Zahlungsströme zwischen den 
Beschwerdeführerinnen 1–6, was offensichtlich zu einer Vermischung 
der  Gelder,  insbesondere  zu  einer  Vermischung mit  Kundengeldern, 
geführt  habe.  Nach  der  Sperrung  der  Konten  der  Beschwerde-
führerin 1  sei  ausserdem beabsichtigt  gewesen,  die  Geschäfte  über 
die Beschwerdeführerin 4 zu retten. 

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5.3 Die Beschwerdeführerin 2 ist eine im Handelsregister des Kantons 
[...]  eingetragene  Gesellschaft  mit  beschränkter  Haftung  mit 
Gründungsstatuten vom 30. August 2006, die Dienstleistungen in den 
Bereichen  Engineering,  Consulting  und  Interimsmanagement  be-
zweckt.  Wie  dem  Handelsregisterauszug  entnommen  werden  kann, 
wurden  mit  Statutenänderung  vom 11. April  2007  der  Sitz  und  das 
Domizil an [Adresse] in [Ort] verlegt. Der Beschwerdeführer 8 und die 
Beschwerdeführerin 1 wurden als einzige Gesellschafter eingetragen, 
der Beschwerdeführer 7 war bis zur Verfügung der Vorinstanz einziger 
Geschäftsführer  und  besass  die  Einzelzeichnungsberechtigung.  Die 
Stammanteile  entfielen  mit  einer  Stammeinlage  von  Fr. 1'000.– auf 
den Beschwerdeführer 8 und mit einer solchen von Fr. 19'000.– auf die 
Beschwerdeführerin 1. Gemäss Vorbringen der Beschwerdeführenden 
und Beilagen 7 und 8 zur Beschwerde, hat die Beschwerdeführerin 1 
am 28. Juli  2008 ihre  Stammanteile  an den Beschwerdeführer 7  ab-
getreten.

Die  Beschwerdeführerin  3  ist  eine  mit  Statutendatum  vom 
21. November  2007  gegründete  Aktiengesellschaft,  welche  die  Er-
bringung von Dienstleistungen im Finanzwesen sowie  die Vornahme 
von  Wirtschaftsberatungen  und  Treuhandgeschäften  bezweckt.  Ein-
ziges  Verwaltungsratsmitglied  und  gleichzeitig  einzelzeichnungs-
berechtigt ist der Beschwerdeführer 7. Seine Lebenspartnerin besass 
die Einzelprokura. Sitz und Domizil der Firma stimmen mit denjenigen 
der Beschwerdeführerin 4 überein. Sämtliche Aktien der Beschwerde-
führerin 3 werden vom Beschwerdeführer 7 gehalten.

Die Beschwerdeführerin 4 ist eine mit Statutendatum vom 15. Februar 
2007  gegründete  Aktiengesellschaft,  welche  die  Erbringung  von 
Dienstleistungen im Finanzwesen, in der Wirtschaftsberatung sowie im 
Treuhandbereich bezweckt. Firmensitz und Adresse stimmen mit der-
jenigen der Beschwerdeführerin 2 überein. Einziges Mitglied des Ver-
waltungsrates  und  zugleich  ausgestattet  mit  Einzelzeichnungs-
berechtigung war der Beschwerdeführer 7. Gemäss Angaben der Be-
schwerdeführenden sei die Beschwerdeführerin 4 im Dezember 2007 
auf die Beschwerdeführer 7 und 8 übertragen worden (A01 542). Die 
Untersuchungsbeauftragte hält in ihrem Bericht fest, die Beschwerde-
führerin 1 sei  alleinige Aktionärin der  Beschwerdeführerin 4. Die Ge-
sellschaft  sei  ursprünglich  für  Z._______  gegründet  worden,  welche 
darüber  einige  unbedeutende  private  Wertpapiergeschäfte  getätigt 
habe. Seit Übernahme der Gesellschaft durch die Beschwerdeführer 7 

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und 8 Ende 2007 übe die Beschwerdeführerin 4 keine Geschäfte mehr 
aus (A 01 406).

Die Beschwerdeführerin 6, eine Aktiengesellschaft mit Statutendatum 
vom  29. November  2007,  bezweckt  die  Erbringung  von  Dienst-
leistungen  im  Finanzwesen  sowie  die  Vornahme  von  Wirtschafts-
beratungen  und  Treuhandgeschäften.  Als  alleiniges  Verwaltungsrats-
mitglied  war  der  Beschwerdeführer 8  eingetragen,  zeichnungs-
berechtigt  mit  Einzelunterschrift.  Dem Beschwerdeführer 8  stand  die 
Einzelprokura  zu.  Sitz  und  Domizil  stimmen  mit  denjenigen  der  Be-
schwerdeführerin 5 überein. Die Beschwerdeführerin 6 ist operativ nie 
tätig  geworden.  Ihr  Kapital  war  einzig  auf  das  Akteinkapital-
einzahlungskonto  einbezahlt  worden,  als  die  Vorinstanz  bzw.  die 
Staatsanwaltschaft einschritten (A01 543; A01 402). Das Gründungs-
kapital  der  Beschwerdeführerin 6  ist  von  der  I._______  einbezahlt 
worden. Mit Abtretungsvertrag vom 4. März 2008 wurde das gesamte 
Aktienkapital  an  die Beschwerdeführer  7  und 8  abgetreten. Gemäss 
Angabe  der  Beschwerdeführenden  sei  hingegen  die  Beschwerde-
führerin 1 einzige Aktionärin der Beschwerdeführerin 6 (A01 404).

Gestützt auf diese Ausführungen kann festgehalten werden, dass  bei 
den Beschwerdeführerinnen  2–4 und 6  Hauptaktionärin  bzw. Haupt-
teilhaberin die Beschwerdeführerin 1, beziehungsweise mit Bezug auf 
die  Beschwerdeführerin  6  die  Beschwerdeführer  7  und  8,  sind.  Bei 
allen Gesellschaften werden zudem der Beschwerdeführer 7 und/oder 
der  Beschwerdeführer  8  als  Organe  oder  Geschäftsführer  mit 
Zeichnungsberechtigung  mit  Einzelunterschrift  angegeben.  Die  Be-
schwerdeführerinnen  2–4  verfügen  über  dieselbe  Adresse  und  auch 
die Beschwerdeführerin 1 gibt diese Adresse teilweise als Geschäfts-
sitz  an. Damit  ist  erstellt,  dass  zwischen den  Beschwerdeführenden 
enge  personelle  Verflechtungen  bestehen.  Auch  die  Gesellschafts-
zwecke,  die  Beteiligungsverhältnisse  und  die  Örtlichkeiten  über-
schneiden sich weitestgehend.

5.4 Mit  Bezug  auf  die  Geschäftstätigkeiten  der  Beschwerde-
führerinnen 2–4 und 6 sowie im Hinblick auf eine organisatorische und 
wirtschaftliche  Zusammenarbeit  kann  festgehalten  werden,  dass 
zwischen der Beschwerdeführerin 1 und der Beschwerdeführerin 2 ein 
reger  Zahlungsverkehr  bestand,  wie  auch  die  Beschwerdeführenden 
zugestehen. Des  Weiteren hat  die  Beschwerdeführerin 1  sowohl  der 
Beschwerdeführerin 2  als  auch  der  Beschwerdeführerin 3  Darlehen 

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gewährt  und  zwischen  den  Beschwerdeführerinnen  wurden  ver-
schiedene  Zahlungen  vorgenommen  (vgl.  Vernehmlassung  vom 
24. März 2009 S. 6 m.w.H.). Insbesondere zwischen den Beschwerde-
führerinnen 2 und 3 flossen mehrere  Zahlungen. Dies zeigt  in  einer 
Gesamtbetrachtung  auch  eine  wirtschaftliche  Verflechtung  der  Ge-
sellschaften  auf.  Der  diesbezügliche  Einwand  der  Beschwerde-
führenden,  die  einzelnen  Zahlungen  seien erklärbar  und  hätten  rein 
gar nichts mit bewilligungspflichtigen Anlagegeschäften zu tun, stösst 
dabei  ins  Leere.  Auch  der  Einwand,  die  Zahlungen  würden  daraus 
herrühren,  dass,  nachdem die Konten der  Beschwerdeführerin 1 ge-
sperrt  worden waren,  die laufenden Rechnungen wie  Miete  etc. von 
der Beschwerdeführerin 3 beglichen worden seien, wozu sie wiederum 
Geld von der Beschwerdeführerin 2 überwiesen erhalten habe, ist un-
erheblich. Schliesslich wurde die Hälfte des vom Beschwerdeführer 7 
bei der Beschwerdeführerin 1 vereinbarten Gehalts direkt an die Be-
schwerdeführerin 3 überwiesen (A01 547). Geplant war ausserdem – 
wie  ebenfalls  die  Beschwerdeführenden  zugestehen  –  für  die  Be-
schwerdeführerin 4  eine  Bewilligung  einzuholen,  um  inskünftig  über 
sie  Anlagegeschäfte  für  Schweizer  Kunden  tätigen  zu  können.  All 
diese  verschiedenen  Umstände  und  Vorgänge  belegen  vielmehr  die 
auch  wirtschaftlichen  Verflechtungen  und  organisatorische  Ver-
mischung  der  Geschäftstätigkeiten  zwischen  den  einzelnen  Be-
schwerdeführenden.

Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass vorliegend die Beschwerde-
führerinnen 2–4 und 6 im Jahr 2006 oder 2007 gegründet worden sind. 
Weder aus den Akten geht indessen klar hervor, noch wird von den 
Beschwerdeführenden  glaubhaft  geltend  gemacht,  die  Beschwerde-
führerinnen  2–4  und  6  würden  über  eigenständige  Geschäftsaktivi-
täten verfügen. Vorgebracht wird einzig, über  die Beschwerdeführerin 
3 habe die Altersvorsorge des Beschwerdeführers 7 gesichert  sowie 
eine Absicherung für seine Lebensgefährtin erstellt werden sollen. Der 
Beschwerdeführer 7  habe  über  diese  Gesellschaft  sämtliche  Dienst-
leistungen  an  seine  Privatkunden  wie  Führen  von  Buchhaltungen, 
diverse  Beratungen  und  Schulungen,  Inkassomandate  etc.  ab-
gewickelt, die nichts mit der Beschwerdeführerin 1 zu tun hätten. Diese 
Ausführungen mit  Bezug auf  die Geschäftstätigkeit  der Beschwerde-
führerin 3 sind indessen wenig glaubhaft  und nicht  weiter  belegt. Es 
erhärtet  sich  vielmehr  das  Gesamtbild,  dass  die  Beschwerde-
führerinnen  2–4  und 6 ihre  eigenen Geschäfte  im Wesentlichen  zur 

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Unterstützung der illegalen Tätigkeit der Beschwerdeführerinnen 1 und 
5 eingesetzt haben.

5.5 Aus  den  vorstehenden  Erwägungen  erhellt  insgesamt,  dass 
zwischen  den  Beschwerdeführenden  mehrfach  verschiedene,  enge 
wirtschaftliche,  organisatorische  und  personelle  Verflechtungen  be-
stehen. Ausserdem ist es den Beschwerdeführenden im vorliegenden 
Verfahren  nicht  gelungen,  glaubhaft  darzulegen,  dass  einzelne  der 
Gesellschaften  zum  heutigen  Zeitpunkt  eine  eigene,  unabhängige 
Geschäftstätigkeit  ausüben  würden  und  isoliert  betrachtet  werden 
könnten. Vielmehr ist  davon auszugehen, dass sie bereit  waren,  zur 
Unterstützung der  Beschwerdeführerinnen 1  und 5  einen  namhaften 
Beitrag zur  Umgehung der  finanzmarktrechtlichen Bestimmungen zu 
leisten. So liegt nahe, dass diese Gesellschaften, wenn auch nur im 
Hintergrund  oder  teils  erst  im  Planungsstadium,  Teil  der  illegalen 
Aktivitäten der  Beschwerdeführerinnen 1  und 5  darstellten. Den  Be-
schwerdeführenden ist es nicht gelungen, die schlüssigen Argumente 
der  Vorinstanz  zu  entkräften.  Insgesamt  ergibt  sich  daher,  dass  die 
Vorinstanz die Beschwerdeführenden zu Recht als Gruppe qualifiziert  
hat.

Zusammenfassend  kann  daher  festgehalten  werden,  dass  die  Be-
schwerdeführerinnen 1  und  5  zu  Anlagezwecken  Gelder  entgegen-
genommen haben. Wohl zutreffend – aber nicht weiter massgeblich – 
ist, dass die anderen Gesellschaften selber keine Einlagen entgegen-
genommen  haben.  Ihre  Tätigkeiten  bildeten  dennoch  Teil  der 
Gruppenaktivitäten,  weshalb  sie  sich  diese  aufsichtsrechtlich  an-
rechnen lassen müssen, obwohl sie selber nicht alle Voraussetzungen 
für eine illegale gewerbsmässige Entgegennahme von Publikumsein-
lagen erfüllen. Die mit Bezug auf die Beschwerdeführerinnen 1 bis 6 
verfügte  Feststellung,  sie  hätten  ohne  Bewilligung  gewerbsmässig 
Publikumseinlagen entgegengenommen, war unter diesen Umständen 
insgesamt gerechtfertigt.

6.
Die Beschwerdeführenden monieren, der von der Vorinstanz über die 
Beschwerdeführerin 1 angeordnete Konkurs sei unverhältnismässig.

6.1 Die  Beschwerdeführenden machen geltend,  die  Feststellung der 
Vorinstanz,  die  Beschwerdeführerin 1  wäre  in  der  Höhe  von 
Fr. 3'173'353.– überschuldet,  sei  falsch  und  unbesehen  aus  dem 
Untersuchungsbericht  übernommen  worden.  Die  Rohbilanz  (Bei-

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lage 67)  entspreche nicht  den effektiven Geschäftsvorfällen  und den 
abgeschlossenen  Verträgen.  Weiter  hätten  mehrere  Personen  voll-
umfängliche  Forderungsverzichte  ausgesprochen,  so  dass  von einer 
Überschuldung  keine  Rede  sein  könne. Das  unbesehene  Abstützen 
der Vorinstanz auf die Darstellung der Untersuchungsbeauftragten sei 
willkürlich.

Die  Beschwerdeführenden  sind  der  Ansicht,  die  Passiven  der  Be-
schwerdeführerin 1  seien  um  einzeln  angeführte  Positionen  zu 
korrigieren.  Sie  reichen  diesbezüglich  unter  anderem  Forderungs-
verzichte der 33 Anleger der Beschwerdeführerin 5 ein, wonach diese 
informiert  worden  seien,  dass  aufgrund  der  negativen  Marktent-
wicklung ein Totalverlust der getätigten Vermögensanlage eingetreten 
sei.  Der  jeweilige  Anleger  bestätigt,  er  verzichte  auf  eine  Geltend-
machung von Schadenersatzansprüchen (Beschwerdebeilage 3b–6g). 
Eine  ähnliche  Bestätigung  liegt  von  X._______  und  Y._______  mit 
Bezug  auf  Schadenersatzansprüche  gegenüber  der  Beschwerde-
führerin 1  vor.  Total  sollen  damit  EUR  1'005'000.– (Beschwerde-
führerin 5),  EUR  1'311'000.– (X._______)  und  EUR  588'000.– 
(Y._______)  auf  der  Passivseite wegfallen. Weiter  soll  die I._______ 
gegenüber der Beschwerdeführerin 1 auf  EUR 1'250'000.– verzichtet 
haben. Insgesamt soll sich die Bilanz der Beschwerdeführerin 1 damit 
ausgeglichen präsentieren (Aktiven von Fr. 3'987'994.34 und Passiven 
von  Fr. 3'961'951.48)  und  gar  einen  Gewinn  von  Fr. 26'413.35  auf-
weisen. 

Die  Vorinstanz  hält  dem  entgegen,  dass  auf  den  Konten  der  Be-
schwerdeführerin 1 noch rund EUR 475'000.– lägen, währenddem An-
lagegelder  von rund  EUR 5 Mio. entgegengenommen worden  seien. 
Weitere  Aktiven  seien  nicht  bekannt.  Es  sei  deshalb  davon  auszu-
gehen, dass die Verpflichtungen die Aktiven um ein Vielfaches über-
steigen würden. Fraglich sei ausserdem, ob X._______ und Y._______ 
von sich aus auf sämtliche Forderungen hätten rechtsgültig verzichten 
können. Diese  Forderungsverzichte  seien  auch  nicht  nachgewiesen. 
Die  Beschwerdeführenden  gingen  nach  eigenen  Angaben  selber 
davon aus, dass die Investitionen einen Totalverlust erlitten hätten. Da 
die Vorinstanz bereits bei begründeter Besorgnis einer Überschuldung 
oder ernsthafter Liquiditätsprobleme die notwendigen Insolvenzmass-
nahmen und -verfahren anzuordnen hätte,  sei  der  Konkurs über  die 
Beschwerdeführerin 1 zu Recht eröffnet worden.

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Im Memorandum zur  finanziellen Situation der  Beschwerdeführerin 1 
zum  Zeitpunkt  der  Konkurseröffnung  vom  17. Juni  2009  betont  die 
Untersuchungsbeauftragte, für die Beurteilung der Frage, ob die Be-
schwerdeführerin 1  im  Zeitpunkt  der  Konkurseröffnung  überschuldet 
war,  spiele  die  Bewertung  der  Aktiven  die  zentralere  Rolle  als  die 
genaue  Höhe  der  Passiven.  Die  Aktiven  würden  wegen  der 
mangelnden  Durchsetzbarkeit  einzelner  Forderungen  der  Be-
schwerdeführerin 1  auch  unter  Berücksichtigung  sämtlicher  For-
derungsverzichte  nicht  ausreichen,  um das Fremdkapital  zu  decken. 
Insbesondere  die  Forderung  gegenüber  der  GCI  sei  wertlos.  Damit 
hätten  die  Aktiven  der  Beschwerdeführerin 1  im  Zeitpunkt  der 
Konkurseröffnung zur Hauptsache aus den Saldi  auf den Konten bei 
der Aargauer Kantonalbank in Höhe von Fr. 629'700.– bestanden, was 
nicht einmal die Forderungen der direkten Anleger decken würde.

Die  Beschwerdeführenden  machen  in  ihrer  Stellungnahme  vom 
13. Juli 2009 zum einen geltend, die Buchungen der Kreditoren seien 
falsch. Dass im Rahmen des Konkurses lediglich Forderungen in der 
Höhe  von  Fr. 2'257'300.– angemeldet  worden  seien,  zeige  zum 
anderen bereits, dass die Annahme einer Überschuldung in Höhe von 
Fr. 3'273'353.– völlig falsch sei. Das Total der bei einer Sanierung nicht 
gerechtfertigten  Forderungen  betrage  Fr. 661'509.40,  womit  der 
Forderungsbestand  vor  Sanierung  Fr. 1'595'790.60  betragen  würde 
und  nicht  wie  von  der  Untersuchungsbeauftragten  behauptet 
Fr. 2'257'300.–. Weiter würden die Beschwerdeführer 7 und 8 bzw. die 
Beschwerdeführerinnen  2  und  3  bei  einem Widerruf  des  Konkurses 
und  bei  einer  Sanierung  der  Beschwerdeführerin 1  auf  ihre 
Forderungen  aus  Arbeitsrecht  bzw. auf  die  Kontokorrentforderungen 
verzichten.  Schliesslich  sei  der  Beschwerdeführer 7  derzeit  bemüht, 
die Forderungen der Schweizer Anleger mit Teil-Forderungsverzichten 
zu  übernehmen.  Auf  diese  würde  er  im  Rahmen  einer  Sanierung 
ebenfalls  verzichten,  was die  Verbindlichkeiten nochmals vermindern 
würde.

6.2 Geht eine Gesellschaft unbewilligt einer Bankentätigkeit nach und 
ist  eine nachträgliche Erteilung der hierfür  erforderlichen Bewilligung 
ausgeschlossen, so ist die Gesellschaft, falls sie sich als überschuldet 
oder  dauernd  zahlungsunfähig  erweist  und  soweit  dies  verhältnis-
mässig  erscheint,  in  analoger  Anwendung  der  Art. 33  ff.  BankG 
bankenkonkursrechtlich  zu  liquidieren.  Das  allgemeine  Schuld-
betreibungs- und Konkursrecht  kommt in diesem Fall  bloss in einem 

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entsprechend modifizierten Umfang zur Anwendung (vgl. BGE 131 II 
306 E. 4). Die Sanierungsfähigkeit  (Art. 28 ff. BankG) des unbewilligt 
tätigen  Finanzintermediärs  braucht  dabei  in  der  Regel  jeweils  nicht 
mehr gesondert  geprüft  zu werden. Nach Art. 31 Bst. e BankG kann 
ein Sanierungsplan nur genehmigt werden, wenn er die Bewilligungs-
voraussetzungen  und  die  übrigen  gesetzlichen  Vorschriften  auch 
künftig sicherstellt; dies ist bei einem nachträglich nicht bewilligungs-
fähigen,  illegal  tätigen Finanzintermediär zum Vornherein nicht  mög-
lich (vgl. BGE 132 II 382 E. 4.2; BGE 131 II 306 E. 4.1.3).

6.3 Die  Vorinstanz  hat  angenommen,  die  Beschwerdeführerin 1  sei 
überschuldet bzw. dauernd zahlungsunfähig (vgl. Art. 190 Abs. 1 Ziff. 2 
SchKG) und deshalb gestützt auf Art. 33 ff. BankG zu liquidieren. Eine 
Überschuldung  liegt  vor,  wenn  die  Zwischenbilanz  ergibt,  dass  die 
Forderungen der Gesellschaftsgläubiger weder zu Fortführungs- noch 
zu  Veräusserungswerten  gedeckt  sind,  d.h.  das  Fremdkapital  die 
Aktiven übersteigt. Zahlungsunfähig ist eine Unternehmung, wenn ihr 
nicht  mehr  genügend  flüssige  Mittel  zur  Verfügung  stehen,  um  ihre 
fälligen Verbindlichkeiten rechtzeitig zu begleichen.

Gemäss den Akten lagen auf  den Konten der  Beschwerdeführerin 1 
am  2. September  2008  noch  rund  EUR  475'000.–. Weitere  Aktiven 
waren nicht bekannt, bzw. es wird auch von den Beschwerdeführenden 
einzig  noch  die  Position  bei  der  GCI  in  Höhe  von  angeblich 
EUR 800'000.– angeführt.  Demgegenüber  bestreiten  auch  die  Be-
schwerdeführenden  nicht,  dass  diese  Anlage  mittlerweilen  wertlos 
geworden ist. Umstritten ist demgegenüber die Höhe der Anlagegelder 
und damit der Forderungen. Ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, 
dass Anlagegelder von rund EUR 5 Mio. entgegengenommen worden 
waren, führt dies dazu, dass sich die Verpflichtungen gegenüber den 
Anlegern über mehrere Millionen Euro belaufen. Auch unter  Berück-
sichtigung  der  verschiedenen  von  den  Beschwerdeführenden  vor-
getragenen  Forderungsverzichte  würden  sich  die  Forderungen  der 
Anleger immer noch auf EUR 975'000.– belaufen. Stellt man diese den 
Aktiven  in  Höhe  von  EUR  475'000.– gegenüber,  überwiegen  die 
Forderungen  der  Gesellschaftsgläubiger  weiterhin  deutlich. Aufgrund 
der vorliegenden Unterlagen ging die Vorinstanz daher zu Recht von 
der begründeten Besorgnis einer Überschuldung aus. 

Nicht  stichhaltig  ist  das  Argument  der  Beschwerdeführenden,  ver-
schiedene  Forderungen  seien  von  den  Gläubigern  im  Konkurs  gar 

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nicht  angemeldet  worden  und  deshalb  nicht  zu  den  Kreditoren  zu 
rechnen. Im Konkursverfahren nach den Regeln des Bankenkonkurses 
(Art. 33  ff.  BankG)  gelten  sämtliche  aus  den  Büchern  des  Gemein-
schuldners ersichtlichen Forderungen als  angemeldet  (Art. 36 Abs. 1 
BankG); einer zusätzlichen Anmeldung durch den Gläubiger bedarf es 
nicht. Weiter  sind  Passiven nicht  bereits  deswegen nicht  zu  berück-
sichtigen,  weil  die  entsprechenden  Forderungen  von  den  Be-
schwerdeführenden  bestritten  werden  (vgl.  Urteil  des  Bundesver-
waltungsgerichts B-4409/2008 vom 27. Januar 2010 E. 8.4).

Festzuhalten ist ausserdem, dass auch wenn ein grosser Teil der An-
leger  nach  Angaben  der  Beschwerdeführenden  bereit  sein  soll,  auf 
ihre Ansprüche zu verzichten, so ändert dies an der Unterdeckung des 
Fremdkapitals dennoch nichts. Wird ein illegales (Bank-)Geschäft be-
trieben,  hat  die  Vorinstanz  gemäss  Rechtsprechung  auch  dann  auf-
sichtsrechtlich  einzugreifen,  wenn  ein  Teil  der  Gläubiger  dies  nicht 
wünscht und sich mit der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zufrieden 
erklärt (vgl. BGE 132 II 382 E. 7.1).

Schliesslich ist der Einwand der Beschwerdeführenden, eine allfällige 
heutige  Überschuldung  sei  primär  auf  die  durch  die  Vorinstanz  ver-
fügte  Einstellung  der  Geschäftstätigkeit  der  Beschwerdeführerin 1 
zurückzuführen,  was zu einem Totalverlust  der  Position  bei  der  GCI 
geführt habe, als Argument nicht stichhaltig. Die Geschäftstätigkeit der 
Beschwerdeführerin 1  war,  wie  dargelegt,  illegal  und  die  Vorinstanz 
hatte daher hinreichend Anlass, sie vorsorglich einstellen zu lassen.

Gemäss  den  Akten  überstieg  das  Fremdkapital  der  Beschwerde-
führerin 1  ihre  Aktiven  deutlich.  Wenn  die  Vorinstanz  unter  diesen 
Umständen zum Schluss kam, es bestehe begründete Besorgnis, dass 
die  Beschwerdeführerin 1  überschuldet  sei,  so  ist  dies  nicht  zu  be-
anstanden.

7.
Die  Beschwerdeführenden  wenden  sich  gegen  die  Liquidation  der 
Beschwerdeführerinnen 2 bis 4 und 6 und erachten diese als unver-
hältnismässig. Ebenso rügen sie  das gegen die  Beschwerdeführer 7 
und 8 ausgesprochene Werbeverbot.

7.1 Ein aufsichtsrechtlich begründetes Schutzbedürfnis von Anlegern 
und Finanzplatz  besteht  nicht  nur  gegenüber  nach  aussen  illegal  in 
einem  bewilligungspflichtigen  Bereich  auftretenden  Finanzinter-

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mediären,  sondern  auch  gegen  die  im  Sinne  einer  Gruppe  Mit-
beteiligten  weiteren  Akteure  (vgl.  BGE 136  II  43  E. 6.3.3).  Wie  das 
Bundesgericht  in  einem  neueren  Entscheid  festgehalten  hat,  sollen 
beim aufsichtsrechtlichen Entscheid in erster Linie die Interessen der 
Anleger  gewahrt  werden. So  sollen  Gesellschaften  liquidiert  werden 
die  vorwiegend  von  finanzmarktrechtlich  illegalen  Tätigkeiten  leben 
und Gläubiger gefährden, und nicht Gesellschaften, die (allenfalls) nur 
in punktueller Verkennung finanzmarktrechtlicher Pflichten eine legale 
Tätigkeit  ausüben  und  denen  nicht  unzweifelhaft  nachgewiesen 
werden kann, dass sie Teil eines grösseren Systems bilden (vgl. BGE 
136 II  43 E. 7.3.4). Dabei  sind die privaten Interessen der Aktionäre 
und  Gläubiger  an  einem möglichst  optimalen  Werterhalt  gegenüber 
den  Interessen  an  der  Anwendung  der  aufsichtsrechtlichen  Be-
stimmungen abzuwägen.

Die  finanzmarktrechtlichen  Massnahmen  müssen  verhältnismässig 
sein  und  sollen  daher  mit  anderen  Worten  nicht  über  das  hinaus-
gehen, was zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands er-
forderlich ist. In diesem Sinne hat das Bundesgericht ausgeführt: Geht 
eine Gesellschaft  sowohl  einer bewilligungspflichtigen als auch einer 
finanzmarktrechtlich  unbedenklichen  Aktivität  nach,  ist  nur  der  be-
willigungspflichtige Teil zu liquidieren, falls dies technisch möglich und 
die erlaubte Geschäftstätigkeit  von eigenständiger Bedeutung ist. Es 
dürfen keine buchhalterisch nicht abgrenzbare finanzielle Mittel, die in 
Verletzung finanzmarktrechtlicher Bestimmungen generiert wurden, in 
die nicht bewilligungspflichtige Tätigkeit geflossen sein; zudem muss – 
etwa aufgrund eines Wechsels in der Geschäftsleitung oder dem Ver-
waltungsrat – davon ausgegangen werden können, dass künftig kein 
relevantes  Risiko  mehr  besteht,  dass  wiederum  gesetzeswidrig  be-
willigungspflichtige Aktivitäten entfaltet werden könnten (vgl. BGE 136 
II 43 E. 3.3 m.w.H.).

7.2 Vorliegend ist festzuhalten, dass wie bereits oben festgestellt, die 
Beschwerdeführerinnen 2 bis 4 und 6 über keine eigenständige Ge-
schäftstätigkeit  verfügten.  Insofern  zumindest  von  der  Beschwerde-
führerin 3 behauptet  wird, eine eigenständige Geschäftstätigkeit  aus-
zuüben, ist nicht weiter belegt, dass und inwiefern dieser (neben der 
Rollen  in  der  Gruppe)  eine  eigenständige  Bedeutung  zukäme. 
Ausserdem  kann  aufgrund  der  vorliegenden  Umstände  nicht  davon 
ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin 3 in Zukunft nicht 
abermals  an  illegalen  Finanzmarkttätigkeiten  beteiligt  sein  könnte, 

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wurden von der Gesellschaft  doch keinerlei  Massnahmen eingeführt. 
Mangels eigenständiger Geschäftstätigkeit  verfügen die Beschwerde-
führerinnen 2 bis 4 und 6 auch kaum über Gläubiger, deren Ansprüche 
und  Interessen  zu  schützen  wären.  Insbesondere  die  Beschwerde-
führerin 6,  welche  gar  nie  über  das  Gründungsstadium  hinaus  ge-
kommen  ist,  verfügt  über  keine  Verpflichtungen  gegenüber  Dritten. 
Weiter sind Inhaber (Gesellschafter oder Aktionäre) sämtlicher dieser 
Gesellschaften  entweder  die  Beschwerdeführerin 1  und/oder  die  Be-
schwerdeführer  7 und 8. Die privaten Interessen am Werterhalt  und 
der  Weiterführung  dieser  Gesellschaften  sind  damit  äusserst  gering 
einzuschätzen.  Demgegenüber  besteht  ein  gewichtiges  öffentliches 
Interesse an der Einhaltung der finanzmarktrechtlichen Regelungen.

In  Abwägung dieser  Interessen  und  aufgrund  der  vorliegenden  Um-
stände war der Einbezug der Beschwerdeführerinnen 2 bis 4 und 6 in 
das  bankenrechtliche  Aufsichtsverfahren  erforderlich  und  notwendig. 
Da diese Gesellschaften nicht  als überschuldet  galten,  war ihre auf-
sichtsrechtliche Liquidation in  analoger Anwendung von Art. 23quinquies 

BankG anzuordnen. Die  Verfügung  der  Vorinstanz  ist  auch  insofern 
nicht zu beanstanden. Insbesondere war die Prüfung und Verhängung 
weniger einschneidender Massnahmen zur Erreichung der aufsichts-
rechtlichen  Ziele  vorliegend  nicht  angezeigt.  Die  von der  Vorinstanz 
verfügten Massnahmen waren verhältnismässig.

7.3 Die Beschwerdeführer 7 und 8 waren wie vorstehend ausgeführt 
als  Teil  einer  Gruppe tätig,  die  einer  bewilligungspflichtigen  Aktivität 
nachging. Mit  dem ausdrücklichen Verbot  der gewerbsmässigen Ent-
gegennahme  von  Publikumseinlagen  und  der  Werbung  für  diese 
Tätigkeit  wurde  den  Beschwerdeführern  7  und  8  lediglich  in  Er-
innerung  gerufen,  was bereits  von Gesetzes  wegen gilt.  Es  handelt 
sich  dabei  im  Resultat  nicht  um  eine  eigenständige  Massnahme, 
sondern  um eine blosse Warnung (vgl. BGE 135 II  356 E. 5.1). Die 
Massnahme ist daher nicht zu beanstanden.

8.
Die Beschwerdeführenden rügen die den Beschwerdeführerinnen 1 bis 
6  solidarisch  auferlegten  Kosten  der  Untersuchungsbeauftragten  in 
Höhe von insgesamt Fr. 91'451.35.

8.1 Die Beschwerdeführenden haben mit Eingabe vom 14. September 
2009 zur Honorarnote der Untersuchungsbeauftragten vom 6. Oktober 
2008  Stellung  genommen.  In  der  Zeit  vom  18. August  2008  bis 

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30. September 2008 würden 332.45 Stunden aufgeführt. Es sei jedoch 
nicht  ersichtlich,  welche Stunden von welchen Personen zu welchen 
Preisen  geleistet  worden  seien.  Bei  der  Auftragsvergabe  an  die 
Untersuchungsbeauftragte  sei  weiter  kein Bezug auf  die Grösse der 
Beschwerdeführerin 1 und die Anzahl der Anleger genommen worden. 
Die  geltend  gemachten  Kosten  der  Untersuchungsbeauftragten 
würden  nun  in  keinem  Verhältnis  stehen  und  seien  offenbar  ohne 
Aufwandkontrolle  durch  die  Vorinstanz  akkumuliert  worden. 
Insbesondere  die  Kostenposition  der  pc  total  GmbH  in  Höhe  von 
Fr. 12'262.50 für verrechnete 81.75 Stunden sei inakzeptabel, sei doch 
einzig  ein  Personal  Computer  des  Beschwerdeführers 7  beschlag-
nahmt  worden.  Auch  der  Beizug  und  die  fünf  Stunden  Pikettbereit -
schaft  vor  Ort  eines  Schlüsselservices  sei  nicht  nötig  gewesen. Die 
Position werde nicht anerkannt. Schliesslich fehle eine Aufgliederung 
der Kosten zwischen den Beschwerdeführerinnen 1 bis 6.

8.2 Nach Art. 12 Abs. 1 Bst. h der Verordnung vom 2. Dezember 1996 
(in der Fassung vom 26. September 2003; AS 2003 3701 ff.) über die 
Erhebung  von  Abgaben  und  Gebühren  durch  die  Eidgenössische 
Bankenkommission  (EBK-GebV)  dürfen für  den  Entscheid  über  eine 
Zwangsunterstellung  unter  ein  Aufsichtsgesetz  von  natürlichen  und 
juristischen  Personen  bis  zu  Fr. 30'000.– je  Partei  erhoben  werden 
(vgl. BGE 131 II 306 E. 3.4.3 S. 319). Nach Art.  13 Abs. 1 Bst. a EBK-
GebV  stellt  die  Bankenkommission  Gebühren  für  besonderen  Auf-
sichtsaufwand in Rechnung. Der Gebührensatz richtet sich dabei nach 
Art. 14  EBK-GebV,  der  einen  Stundenansatz  von  Fr. 100.– bis 
Fr. 400.– je nach Funktionsstufe des ausführenden Personals vorsieht 
(Abs. 1); daneben können besondere Auslagen –  namentlich  Kosten 
für  den  Beizug  von Experten,  die  Anfertigung  von  Gutachten  sowie 
Reisen  –  separat  verrechnet  werden  (Abs. 2).  Massgebend  für  die 
Bemessung der Gebühren sind insbesondere der Zeitaufwand, die er-
forderliche Sachkenntnis,  die Behandlung eines Geschäfts durch die 
Bankenkommission  selber  oder  ihr  Sekretariat  sowie  das  Interesse 
des Gebührenpflichtigen an der Dienstleistung (Art. 10 EBK-GebV). Im 
Übrigen richtet sich die Erhebung der Gebühren nach der Verordnung 
vom 10. September 1969 über Kosten und Entschädigungen im Ver-
waltungsverfahren  (SR  172.041.0;  Art. 11  Abs. 1  EBK-GebV).  Nach 
deren  Art. 7  dieser  Verordnung  tragen  mehrere  Parteien  ihre  ge-
meinsamen  Verfahrenskosten  zu  gleichen  Teilen  und  haften  dafür 
solidarisch, soweit nichts anderes bestimmt worden ist.

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8.3 Die Untersuchungskosten von Fr. 91'451.35 sind ausgewiesen und 
wurden durch die  gemeinsamen Aktivitäten aller  an der  Gruppe be-
teiligten  juristischen  Personen  verursacht.  Rechtfertigt  sich  finanz-
marktrechtlich,  eine  Aktivität  gruppenweise  zu  erfassen,  ist  es 
konsequent, den einzelnen Mitgliedern auch die entstandenen Kosten 
solidarisch aufzuerlegen,  andernfalls  es  zu einem ungerechtfertigten 
Wertungswiderspruch  zwischen  dem  Sach-  und  Kostenentscheid 
käme. Die interne Aufteilung ist in der Folge allenfalls eine Frage des 
Regresses (vgl. BGE 135 II 356 E. 6.2.1). 

Die  Untersuchungskosten  sind  auch  in  ihrer  Höhe  nicht  zu  be-
anstanden:  Die  Vorinstanz  hat  bei  der  Mandatierung  der  Unter-
suchungsbeauftragten am 20. August  2008 (act. A01 370)  ausdrück-
lich  darauf  hingewiesen,  dass  der  Aufwand  für  die  Erledigung  des 
Mandats  verhältnismässig  zu  sein  habe  und  bei  dessen  Ausübung 
kostenbewusst  vorgegangen  werden  müsse  (Ziff. 5  Abs. 1).  Zur 
Kontrolle dieser Vorgaben hielt  sie die Untersuchungsbeauftragte an, 
mindestens monatliche Zwischenrechnungen zu ihren Handen und zu 
Handen der betroffenen Gesellschaften zu erstellen und mit den vor-
genommenen  Handlungen,  deren  Datum,  den  damit  beschäftigten 
Personen, den für diese verrechneten Betrag sowie den Auslagen und 
Spesen  zu  spezifizieren  (Ziff. 5  Abs. 3).  Die  Abmachung  sah  ab-
gestufte  Stundenansätze  von  Fr.  320.– (Mandatsleiter),  Fr. 280.– 
(Rechtsanwälte),  Fr. 180.– (Buchhalter),  Fr. 140.– (Juristische  Mit-
arbeiter)  und  Fr. 100.– (Sekretariat)  vor  (Ziff. 3),  womit  implizit  klar-
gestellt  war,  dass  die  Untersuchungsbeauftragte  den  Abklärungs-
zwecken entsprechend geeignete Drittpersonen oder Mitarbeiter  bei-
ziehen durfte.

Die Untersuchungsbeauftragte hat entsprechend am 6. Oktober 2008 
(Fr. 91'451.35  für  Aufwendungen  vom  18. August  2008  bis 
30. September  2008),  am  23. Dezember  2008  (Fr. 6'953.20  für  Auf-
wendungen vom 1. Oktober 2008 bis 22. Oktober 2008) und am 9. Juli 
2009  (Fr. 8'937.20  und  Fr. 27'471.70  für  Aufwendungen  vom 
23. Oktober  2008  bis  30. Juni  2009)  detaillierte  Honorarnoten  in 
Rechnung gestellt.  Die  angefochtene  Verfügung umfasst  einzig  erst-
genannte Honorarnote betreffend die Aufwendungen vom 18. August 
2008  bis  30. September  2008.  Dieser  beigelegt  worden  sind  zwei 
Drittrechnungen:  einerseits  einer  PC-Firma,  andererseits  eines 
Schlüsselservices. Es ist nicht ersichtlich, dass diese Drittrechnungen 
ebenfalls  Gegenstand der  vorliegend angefochtenen Verfügung sind. 

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Die  diesbezüglichen  Einwände  in  der  Eingabe  der  Beschwerde-
führenden vom 14. September 2009 gehen daher ins Leere. Mit Bezug 
auf  das  Honorar  der  Untersuchungsbeauftragten  bringen  die  Be-
schwerdeführenden  zu  Recht  vor,  es  sei  nicht  ersichtlich,  welche 
Stunden der total 332.45 Stunden von welchen Personen zu welchem 
Honorar  geleistet  worden  seien.  Dividiert  man  das  Honorar  von 
Fr. 82'063.10  (Fr. 91'451.35  abzüglich  MWSt  von Fr. 6'459.40,  Klein-
kostenpauschale  von  Fr. 2'461.90  und  Barauslagen  von  Fr. 466.95) 
ergibt  dies  pro  verrechnete  Stunde  einen  durchschnittlichen  Ansatz 
von Fr. 246.84. Vergleicht  man dies  mit  den  in  der  Honorarnote  an-
geführten  Arbeiten,  welche  vorderhand  vom  Mandatsleiter  oder 
Rechtsanwalt  auszuführen  waren  (Aktenstudium,  Sitzungsvor-
bereitungen, Besprechungen, Abklärungen, Ausarbeiten und Erstellen 
von  diversen  Dokumenten  etc.),  so  besteht  kein  Anlass,  diese  Auf-
wände in Zweifel zu ziehen bzw. zu reduzieren. 

9.

9.1 Die Beschwerde ist  nach dem Gesagten insgesamt unbegründet 
und deshalb abzuweisen. Gestützt auf dieses Ergebnis sind auch die 
beantragten Beweismassnahmen (Einvernahme der Beschwerdeführer 
7  und  8,  verschiedener  Anleger  und  Vertreter  der  Revisionsstelle; 
Expertise/Einholung  Revisionsbericht  über  die  Geschäftslage)  abzu-
weisen.

9.2 Es  erübrigt  sich  schliesslich,  der  Haftungsproblematik  im  vor-
liegenden Verfahren weiter nachzugehen. Diese ist nicht Gegenstand 
der  angefochtenen  Verfügung  und  damit  nicht  Streitgegenstand  des 
Beschwerdeverfahrens.  Die  Verantwortlichkeit  der  FINMA,  ihrer 
Organe, ihres Personals sowie der von der FINMA Beauftragten richtet 
sich im Allgemeinen nach dem Verantwortlichkeitsgesetz vom 14. März 
1958  (SR 170.32)  und  wäre  in  einem  Staatshaftungsverfahren  zu 
klären  (vgl.  Art. 19  FINMAG).  Auf  die  entsprechenden  Anträge  um 
Ausrichtung von Schadenersatz und Genugtuung ist  daher nicht ein-
zutreten.

10.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens haben die Beschwerdeführenden 
die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). In  Bezug auf 
den gerichtlichen Aufwand ist die gemeinsame Beschwerdeführung als 
aufwandmindernd,  die öffentliche Verhandlung dagegen als aufwand-
erhöhend zu berücksichtigen. 

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Aus  diesen  Gründen  sowie  angesichts  der  Schwierigkeit  der  Streit -
sache und der in Frage stehenden Vermögensinteressen sind die Ver-
fahrenskosten auf insgesamt Fr. 8'000.– festzusetzen. Sie werden den 
Beschwerdeführenden zu gleichen Teilen und in solidarischer Haftung 
auferlegt  (Art. 6a  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE,  SR  173.320.2]).  Sie  werden  nach  Rechtskraft  des  vor-
liegenden Urteils fällig und mit den geleisteten Kostenvorschüssen von 
je Fr. 800.– verrechnet.

Angesichts  des  Verfahrensausgangs  ist  keine  Parteientschädigung 
zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG sowie Art. 7 Abs. 1 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 8'000.– werden  den  Beschwerde-
führenden zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung auferlegt.

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Sie werden nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils fällig  
und  mit  den  geleisteten  acht  Kostenvorschüssen  von  je  Fr. 800.– 
verrechnet. 

Der Restbetrag von je Fr. 200.– (d.h. insgesamt Fr. 1'600.–) ist innert 
30 Tagen  nach  Eintritt  der  Rechtskraft  des  vorliegenden  Urteils  zu 
Gunsten  der  Gerichtskasse  zu  überweisen.  Die  Zustellung  des 
Einzahlungsscheins erfolgt mit separater Post.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Ronald Flury Fabia Portmann-Bochsler

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 
Die  Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 

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Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 7. Juni 2010

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