# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 40d8ce19-240c-5194-bff9-1f3990c078ae
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.09.2025 C-3619/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3619-2024_2025-09-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3619/2024 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  3 0 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Philipp Egli, 

Gerichtsschreiberin Julia Pandey. 
 

 
 

Parteien 
 1. Aquilana Versicherungen,  

Bruggerstrasse 46, 5401 Baden,   

2. Einsiedler Krankenkasse,  

Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,   

3. Sumiswalder Krankenkasse,  

Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald,   

4. Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg,  

Unterdorfstrasse 37, Postfach, 3612 Steffisburg,   

5. CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallver-

sicherung AG, Bundesplatz 15, 6002 Luzern,   

6. Atupri Gesundheitsversicherung AG,  

Zieglerstrasse 29, Postfach, 3001 Bern,   

7. Avenir Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, 

Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,   

8. Krankenkasse Luzerner Hinterland,  

Luzernstrasse 19, 6144 Zell LU,   

9. ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG,  

Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart,   

10. Vivao Sympany AG,  

Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel,   

11. Genossenschaft Glarner Krankenversicherung,  

Abläsch 8, Postfach, 8762 Schwanden GL,   

12. Cassa da malsauns LUMNEZIANA,  

Postfach 41, 7144 Vella,   

13. KLuG Krankenversicherung, 

Gubelstrasse 22, 6300 Zug,   

14. EGK Grundversicherungen AG,  

Birspark 1, 4242 Laufen,   

15. sanavals Gesundheitskasse,  

Valléstrasse 146E, Postfach 18, 7132 Vals,   

16. Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK,  

Hofwiesenstrasse 370, Postfach 5652, 8050 Zürich,   

17. sodalis gesundheitsgruppe,  

Balfrinstrasse 15, 3930 Visp,   

18. vita surselva,  

Bahnhofstrasse 33, Postfach 217, 7130 Ilanz,   

19. Verein Krankenkasse Visperterminen, 

Dorfstrasse 66, 3932 Visperterminen,   

20. Caisse-maladie de la vallée d'Entremont société coo-

pérative, Place centrale 5, 1937 Orsières,   

21. Stiftung Krankenkasse Wädenswil,  

Industriestrasse 15, 8820 Wädenswil,   

22. Krankenkasse Birchmeier,  

Hauptstrasse 22, 5444 Künten,   

23. SWICA Krankenversicherung AG,  

Römerstrasse 38, 8401 Winterthur,   

24. Galenos AG,  

Militärstrasse 36, Postfach, 8021 Zürich,   

25. rhenusana,  

Widnauerstrasse 6, 9435 Heerbrugg,   

26. Mutuel Assurance Maladie SA, Rechtsdienst, 

Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,   

27. AMB Assurances SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, 

Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,   

28. Philos Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, 

Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,   

29. Assura-Basis AG,  

Avenue Charles-Ferdinand-Ramuz 70, 1009 Pully,   

30. Visana AG,  

Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,   

31. Agrisano Krankenkasse AG,  

Laurstrasse 10, 5201 Brugg AG,   

32. sana24 AG,  

Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,   

 

 

 

 

 

33. vivacare AG,  

Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,   

alle vertreten durch tarifsuisse ag,  

Römerstrasse 20, Postfach 1561, 4500 Solothurn,  

alle vertreten durch MLaw Andreas Miescher,  

Rechtsanwalt, Aarejura Rechtsanwälte Solothurn AG,  

Bielstrasse 9, Postfach 130, 4502 Solothurn,  

Beschwerdeführerinnen,  

  
 

 
gegen 

 
 

Aargauischer Ärzteverband,  

Im Grund 12, 5405 Dättwil AG,   

vertreten durch Thierry Wunderlin, Rechtsanwalt,  

Bürgi Bulaty Wunderlin Rechtsanwälte,  

Bahnhofstrasse 42, 5401 Baden,  

Beschwerdegegner,  

 

Regierungsrat des Kantons Aargau,  

Staatskanzlei, 5001 Aarau,   

vertreten durch Departement Gesundheit und Soziales des 

Kantons Aargau, Bachstrasse 15, 5001 Aarau,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung,  

Festsetzung TARMED-Taxpunktwert ab 1. Januar 2013,  

RR-Beschluss vom 1. Mai 2024 (Nr. 2024-000504). 

 

 

 

C-3619/2024 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Regierungsrat des Kantons Aargau (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Beschluss vom 1. Mai 2024 den TARMED-Taxpunktwert (TPW) zwischen 

den vom Aargauischen Ärzteverband vertretenen Ärztinnen und Ärzten 

(nachfolgend: Beschwerdegegner) und den von der tarifsuisse ag vertrete-

nen Versicherern (nachfolgend: Beschwerdeführerinnen) ab dem 1. Januar 

2013 auf Fr. 0.92 festgesetzt (Dispositiv Ziff. 1) und die Nachzahlung der 

Differenz zum vorsorglich festgesetzten TARMED-TPW (Arbeitstarif) von 

Fr. 0.89 angeordnet hat (Dispositiv Ziff. 2) (BVGer-act. 1 Beilage 2),   

dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 7. Juni 2024 Be-

schwerde gegen den am 13. Mai 2024 zugestellten Beschluss der Vor-

instanz vom 1. Mai 2024 erhoben und beantragt haben, der Beschluss sei 

aufzuheben und der definitive TARMED-TPW zwischen den Parteien sei 

ab dem 1. Januar 2013 auf Fr. 0.89 festzusetzen (BVGer-act. 1), 

dass der von den Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 

12. Juni 2024 einverlangte Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– am 17. Juni 

2024 bei der Gerichtskasse eingegangen ist (BVGer-act. 2 und 4),  

dass die Vorinstanz und der Beschwerdegegner mit Eingaben vom 24. Juli 

2024 und 25. Juli 2024 die Abweisung der Beschwerde beantragt haben 

(BVGer-act. 7 und 8),  

dass die Preisüberwachung und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf 

entsprechendes Ersuchen hin mit Eingaben vom 30. August 2024 und 

8. Oktober 2024 Stellung genommen haben (BVGer-act. 10 und 17),  

dass die Vorinstanz mit Eingabe vom 24. Oktober 2024 auf die Einreichung 

von Schlussbemerkungen verzichtet hat (BVGer-act. 22),  

dass der Beschwerdegegner und die Beschwerdeführerinnen mit Einga-

ben vom 12. November 2024 und 19. November 2024 Schlussbemerkun-

gen eingereicht haben (BVGer-act. 23 und 24),  

dass die Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegner nach Ab-

schluss des Schriftenwechsels mehrmals zu den jeweils vorangehenden 

Eingaben der Gegenpartei im Rahmen des unbedingten Replikrechts Stel-

lung genommen haben (BVGer-act. 25–46),  

C-3619/2024 

Seite 5 

dass die Parteien dem Instruktionsrichter mit Eingaben vom 11. August 

2025 mitgeteilt haben, dass sie sich betreffend die Tarifjahre 2013–2025 

aussergerichtlich geeinigt haben, und übereinstimmend beantragt haben, 

das Beschwerdeverfahren bis zur Genehmigung der Vereinbarung durch 

die Vorinstanz zu sistieren (BVGer-act. 48 und 49), 

dass die Vorinstanz dem Gericht mit Eingabe vom 7. August 2025 die Ver-

einbarung vom 22. Juli 2025 betreffend TARMED-TPW für ambulante ärzt-

liche Leistungen (Tarifjahre 2013–2025) zwischen den Parteien eingereicht 

und keine Einwände gegen die Sistierung erhoben hat (BVGer-act. 50),  

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 15. August 2025 

das vorliegende Beschwerdeverfahren sistiert hat (BVGer-act. 51),  

dass das Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau am 

27. August 2025 eine Kopie des Genehmigungsentscheids vom 27. Au-

gust 2025 (berichtigte Fassung) eingereicht hat (BVGer-act. 54), 

dass die Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegner mit Einga-

ben vom 8. September 2025 und 9. September 2025 übereinstimmend die 

Aufhebung der Sistierung, die Abschreibung des Verfahrens infolge Ge-

genstandslosigkeit, die hälftige Auferlegung der Verfahrenskosten und das 

Wettschlagen der Parteikosten beantragt haben (BVGer-act. 55 und 56),  

dass der autonomen Gestaltung der Tarife in Verträgen zwischen Leis-

tungserbringern und Krankenversicherern Vorrang gegenüber behördli-

chen Tariffestsetzungen zukommt (Art. 43 Abs. 4 KVG; BVGE 2019 V/5 

E. 6.4.1; 2014/37 E. 3.5.1; 2012/18 E. 7.3; RKUV 3/2002 KV 215 E. II/2) 

und ein hoheitlich festgesetzter Tarif rechtsprechungsgemäss gegen-

standslos wird, sobald ein neuer Tarif vereinbart und genehmigt wird (Urteil 

des BVGer C-1918/2018 vom 9. Juli 2019 E. 5.9 mit Hinweis auf BVGE 

2011/61 E. 6.10.4 m.w.H.), 

dass die Vorinstanz mit Entscheid vom 27. August 2025 die zwischen den 

Beschwerdeführerinnen und dem Beschwerdegegner pendente lite ge-

schlossene Vereinbarung betreffend TARMED-TPW für ambulante ärztli-

che Leistungen (Tarifjahre 2013–2025) rückwirkend ab 1. Januar 2013 bis 

31. Dezember 2025 genehmigt hat (BVGer-act. 54 Beilage), womit für den 

streitbetroffenen Zeitraum und bis zur Einführung der neuen Einzelleis-

tungs- und Patientenpauschaltarifstruktur per 1. Januar 2026 vertraglich 

vereinbarte und behördliche genehmigte TARMED-TPW vorliegen, die den 

hoheitlich festgesetzten Taxpunktwerten vorgehen,  

C-3619/2024 

Seite 6 

dass daher die Sistierung des vorliegenden Verfahrens aufzuheben und 

das vorliegende Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren als 

gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 VGKE [SR 

173.320.2]), wobei Vorinstanzen keine Verfahrenskosten auferlegt werden 

(Art. 63 Abs. 2 VwVG), 

dass die Verfahrenskosten gemäss Art. 6 lit. a VGKE ganz oder teilweise 

erlassen werden können, wenn das Rechtsmittel ohne erheblichen Auf-

wand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird, 

dass die Verfahrenskosten mit Blick auf das Instruktionsverfahren mit dem 

vollständig durchgeführten Schriftenwechsel (inklusive Einholen von Fach-

berichten und Sistierung) sowie mehreren Anträgen und Eingaben in Aus-

übung des Replikrechts nur teilweise erlassen werden können, 

dass die reduzierten Verfahrenskosten auf Fr. 1'500.– festzusetzen sind, 

dass die Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens Folge der zwi-

schen den Beschwerdeführerinnen und dem Beschwerdegegner erzielten 

Einigung ist und damit von beiden Tarifparteien bewirkt worden ist, weshalb 

ihnen die Verfahrenskosten gemäss den übereinstimmenden Anträgen je 

zur Hälfte aufzuerlegen sind, 

dass der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Ver-

fahrenskosten von Fr. 750.– dem geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 5'000.– zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 4'250.– zurückzuer-

statten ist, 

dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten antragsgemäss wett-

geschlagen werden, wobei der Vorinstanz keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE), 

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 

Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche-

rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in 

Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG 

unzulässig und der vorliegende Entscheid somit endgültig ist.  

C-3619/2024 

Seite 7 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Sistierung des vorliegenden Verfahrens wird aufgehoben. 

2.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.– werden je zur Hälfte den Beschwer-

deführerinnen und dem Beschwerdegegner auferlegt. 

Der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfah-

renskosten von Fr. 750.– wird dem geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 5'000.– entnommen. Der Restbetrag von Fr. 4'250.– wird zurückerstat-

tet. 

Der Beschwerdegegner hat innert 30 Tagen ab Erhalt des vorliegenden 

Entscheids Fr. 750.– zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerinnen, den Beschwerde-

gegner, die Vorinstanz und das BAG. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

Philipp Egli Julia Pandey 

 

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