# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 11cbe329-6e94-55a5-8158-8ef7960286a4
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-10-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 15.10.2020 725 19 188 / 242
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-19-188---242_2020-10-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 15. Oktober 2020 (725 19 188/242) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Revision der Rente erfolgte zu Recht 

 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kan-

tonsrichter Daniel Noll, Gerichtsschreiberin Margit Campell 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Stephan Bläsi, Advokat, 
Birsigstrasse 34, 4054 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Basler Versicherung AG, Aeschengraben 21, Postfach, 4002 Basel, 
Beschwerdegegnerin, vertreten durch Matthias Steiner, Rechtsan-
walt, Steinentorstrasse 13, Postfach 223, 4010 Basel 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A.1 Die 1981 geborene A.____ arbeitete bis 31. Oktober 2009 als Kleinkinderzieherin in ei-
nem Kindertagesheim in X.___ und vom 1. November 2009 bis 7. Dezember 2009 in einem sol-
chen in Y.____. Am 16. September 2008 erlitt sie einen Unfall, als sie mit dem Velo mit einem 
Roller zusammenstiess. Dabei erlitt sie eine Verletzung am linken Knie. Die Basler Versicherun-
gen AG (Basler) als obligatorische Unfallversicherung kam für die entstandenen Kosten (Tag-
geld/Heilbehandlung) auf. Gestützt auf die Ergebnisse im bidisziplinären Gutachten von PD 

 

 
 
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Dr. med. B.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. C.____, FMH Rheumato-
logie und Innere Medizin, vom 21. Dezember 2011, welches von der IV-Stelle Basel-Landschaft 
(IV-Stelle) in Auftrag gegeben worden war, sprach die Basler der Versicherten mit Verfügung vom 
19. März 2014 mit Wirkung ab 1. Januar 2012 eine Invalidenrente von 40 % und für die verblei-
benden Beeinträchtigungen aus dem Unfall vom 16. September 2008 eine Integritätsentschädi-
gung aufgrund einer Einbusse in der Integrität von 10 % zu. Diese Verfügung erwuchs in Rechts-
kraft.  
 
A.2.1 Bereits am 4. Juli 2010 hatte sich A.____ unter Hinweis auf den beim Unfall erlittenen 
Körperschaden bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug ange-
meldet. Die IV-Stelle klärte in der Folge die gesundheitlichen und die erwerblichen Verhältnisse 
ab. Sie sprach der Versicherten gestützt auf die Ausführungen im bidisziplinären Gutachten von 
PD Dr.  B.____ und Dr. C.____ vom 21. Dezember 2011 mit Verfügung vom 14. September 2012 
– nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren – mit Wirkung ab 1. Januar 2011 basierend auf 
einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Viertelsrente zu. Die dagegen durch die Versicherte, ver-
treten durch Advokat Peter Bürkli, am 15. Oktober 2012 beim Kantonsgericht, Abteilung Sozial-
versicherungsrecht (Kantonsgericht), erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 4. Juli 2013 
rechtskräftig abgewiesen.  
 
A.2.2 Die IV-Stelle leitete am 1. Dezember 2015 von Amtes wegen eine Revision des Renten-
anspruchs ein. Für die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts liess sie A.____ erneut durch 
die Dres. B.____ und C.____ begutachten. Gestützt auf die Ergebnisse des bidisziplinären Gut-
achtens vom 8./9. Dezember 2016 hielt die IV-Stelle – nach durchgeführtem Vorbescheidverfah-
ren – in ihrer Verfügung vom 21. November 2017 bei einem Invaliditätsgrad von 42 % am An-
spruch auf eine Viertelsrente fest. Die dagegen durch die Versicherte, vertreten durch Advokat 
Peter Bürkli, erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht mit Urteil vom 17. Mai 2018 gut 
und wies die Angelegenheit an die IV-Stelle zurück, damit diese bei PD Dr. B.____ eine Beurtei-
lung zur Frage einhole, inwiefern sich die Phasen der schweren depressiven Episoden konkret 
auf die Arbeitsfähigkeit und deren Verwertbarkeit auswirken würden. Gestützt auf die in der Folge 
getätigten Abklärungen (vgl. Bericht PD Dr. B.____ vom 17. Oktober 2019) sprach die IV-Stelle 
der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1. März 2020 rückwirkend ab 1. März 2017 eine 
ganze Rente zu. 
 
A.3 Nach der Zusprache der Invalidenrente von 40 % am 19. März 2014 verfügte die Basler 
am 23. April 2018 deren Aufhebung per Ende Dezember 2017. Unter Hinweis auf die seit dem 
Erlass der Rentenverfügung ergangenen medizinischen Berichte hielt sie fest, dass sich der Ge-
sundheitszustand der Versicherten verbessert habe. Gestützt auf das Gutachten von Dr. med. 
D.____, Facharzt Rheumatologie und Physikalische Medizin/Rehabilitation sowie Allgemeine In-
nere Medizin, vom 26. Dezember 2017 und dessen Stellungnahme vom 18. April 2018 stehe fest, 
dass von einer Verbesserung der objektivierbaren Befunde auszugehen sei. Daran hielt sie auch 
auf Einsprache der Versicherten hin mit Entscheid vom 16. April 2019 fest.  
 

 

 
 
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B. Hiergegen erhob A._____, weiterhin vertreten durch Advokat Peter Bürkli, am 28. Mai 
2019 Beschwerde beim Kantonsgericht. Sie beantragte unter o/e-Kostenfolge, der Einsprache-
entscheid vom 16. April 2019 sei aufzuheben und es sei die Basler zu verpflichten, ihr ab dem 1. 
Januar 2018 die gesetzlichen Leistungen weiterhin auszurichten. Zudem sei die Beschwerdegeg-
nerin zu verpflichten, die Kosten für die Erhaltungstherapie zu tragen. Eventualiter sei der Ein-
spracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 16. April 2019 aufzuheben und die Sache zur 
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, wobei der Sachverhalt vollständig festzustel-
len sei. Eventualiter sei die Begutachtung zu wiederholen, wobei sie hinsichtlich der somatischen 
Beschwerden durch einen Orthopäden (z.B. PD Dr. med. E.____, Spital F.____)  
oder einen Traumatologen zu untersuchen sei. Allenfalls könne die Begutachtung durch einen 
Schmerzspezialisten (z.B. Prof. Dr. med. Dr. h. c. G.____ oder Dr. med. H._____ oder durch das 
Klinikum I.____) durchgeführt werden. Eventualiter sei eine psychiatrische Begutachtung hin-
sichtlich der Folgen des "Complex Regional Pain Syndrome" (komplexes regionales Schmerzsyn-
drom, CRPS) auf ihre psychische Gesundheit durchzuführen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht 
ersuchte die Versicherte um die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und der unent-
geltlichen Verbeiständung mit Advokat Peter Bürkli als Rechtsvertreter. Zur Begründung wurde 
im Wesentlichen vorgebracht, die Vorinstanz habe die Verschlechterung des Gesundheitszu-
stands ungenügend gewürdigt und stelle ihren Entscheid auf unzureichende medizinische Unter-
lagen ab.  
 
C. Am 25. Juni 2019 bewilligte das Kantonsgericht der Beschwerdeführerin für das vorlie-
gende Verfahren die unentgeltliche Verbeiständung mit Advokat Peter Bürkli als Rechtsvertreter. 
 
D. In ihrer Beschwerdeantwort vom 19. August 2019 beantragte die Basler die Abweisung 
der Beschwerde.  
 
E. Mit Schreiben vom 23. September 2019 teilte Advokat Stephan Bläsi mit, dass er die In-
teressen der Beschwerdeführerin vertrete, nachdem der bisherige Rechtsvertreter sein Mandat 
niedergelegt habe (vgl. Schreiben von Advokat Peter Bürkli vom 23. Juli 2019). In seiner Replik 
vom 5. Dezember 2019 hielt er an den bereits durch Advokat Peter Bürkli in der Beschwerde vom 
28. Mai 2019 gestellten Anträgen fest. Auch Advokat Stephan Bläsi ersuchte in verfahrensrecht-
licher Hinsicht um die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung. Diese wurde ihm mit Ver-
fügung vom 6. Dezember 2019 gewährt. 
 
F. Mit Duplik vom 4. Februar 2020 nahm die Beschwerdegegnerin zur Replik der Beschwer-
deführerin vom 5. Dezember 2019 Stellung und hielt am bereits gestellten Abweisungsantrag 
fest. Dazu reichte Advokat Stephan Bläsi am 8. April 2020 eine weitere Stellungnahme ein. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 
Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 

 

 
 
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(UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einsprache-
entscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser in Z.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantons-
gerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfas-
sungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantons-
gericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden ge-
gen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch 
sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die frist- und formgerecht 
erhobene Beschwerde vom 28. Mai 2019 ist demnach einzutreten. 
 
2. Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidierten 
Bestimmungen des UVG in Kraft getreten. Laut Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Ände-
rung des UVG vom 25. September 2015 werden jedoch Versicherungsleistungen für Unfälle, die 
sich vor dem Inkrafttreten dieser revidierten Bestimmungen zugetragen haben, und für Berufs-
krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. So 
verhält es sich auch im vorliegenden Fall, weshalb nachfolgend auf das bisherige Recht und die 
dazu ergangene Rechtsprechung Bezug genommen wird. 
 
3.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 
1981 werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei 
Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Wird die versicherte 
Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf 
eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere 
Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung 
des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der 
unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch 
eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung 
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG). 
 
3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt als Erstes voraus, dass 
zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähig-
keit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle 
Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht 
als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre-
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht 
erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körper-
liche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen 
Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Stö-
rung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis 

 

 
 
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und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – 
im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli-
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit 
eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Im Falle der Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten 
der versicherten Person aus, die aus dem unbewiesen gebliebenen natürlichen Kausalzusam-
menhang als anspruchsbegründender Tatsache Rechte ableiten wollte (RKUV 1994 Nr. U 206 
S. 328 E. 3b).  
 
3.3 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem 
versicherten Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammen-
hang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Er-
folges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen 
Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, 
der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzusammenhangs 
kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b 
mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem ver-
sicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch der erforderliche 
adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach 
den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu beurteilen ist (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts vom 24. August 2007, U 56/06, E. 6.2.2 am Ende; BGE 112 V 33 E. 1b).  
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustands und bei der Beurteilung der Arbeitsfähig-
keit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterla-
gen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 
Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet 
werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestat-
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess 
nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa-
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Be-
weiswerts eines Arztberichts ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange um-

 

 
 
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fassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksich-
tigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizini-
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob 
die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 
125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). Laut diesen Richtlinien ist den im Rahmen des Verwaltungs-
verfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund einge-
hender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten 
und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdi-
gung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit 
der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). 
 
5. Strittig ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht die Rente der Beschwerdeführerin per 
Ende Dezember 2017 revisionsweise aufhob. Massgebend ist der Sachverhalt, wie er sich bis 
zum Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids vom 16. April 2019 entwickelt hat. Dieser 
Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbe-
fugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2). 
 
6.1 Die Revision einer Invalidenrente der Unfallversicherung richtet sich nach Art. 17 Abs. 1 
ATSG (vgl. Art 1 Abs. 1 UVG). Gemäss dieser Norm wird die Rente dann von Amtes wegen oder 
auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich 
der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich ändert. Anlass 
zur revisionsweisen Anpassung der Rente gibt jede tatsächliche Änderung, die sich auf den In-
validitätsgrad und damit auf den Umfang des Anspruchs auswirkt (vgl. BGE 134 V 131 E. 3). Ein 
Revisionsgrund in diesem Sinne betrifft Änderungen in den persönlichen Verhältnissen der ver-
sicherten Person, wozu namentlich der Gesundheitszustand gehört. Dabei kommt es weniger auf 
die Diagnose, sondern darauf an, welche Auswirkungen eine Gesundheitsbeeinträchtigung auf 
die Arbeitsfähigkeit hat. Aus einer anderen Diagnose oder einer unterschiedlichen Einschätzung 
der Arbeitsfähigkeit aus medizinischer Sicht allein kann somit nicht auf eine für den Invaliditäts-
grad erhebliche Tatsachenänderung geschlossen werden. Umgekehrt ist – bei an sich gleich ge-
bliebenem Gesundheitszustand – eine Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung, wel-
che zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führt, revisionsrechtlich von Bedeutung (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts vom 13. Oktober 2017, 8C_170/2017, E. 5.1 mit zahlreichen Hinweisen). 
Darüber hinaus ist die Rente auch revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an 
sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands erheblich verändert haben (vgl. BGE 130 V 343 E. 
3.5 mit Hinweisen). 
 

 

 
 
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6.2 Wegen des vergleichenden Charakters des revisionsrechtlichen Beweisthemas und des 
Erfordernisses, erhebliche faktische Veränderungen von bloss abweichenden Bewertungen ab-
zugrenzen, muss deutlich werden, dass die Fakten, mit denen die Veränderung begründet wird, 
neu sind oder dass sich vorbestandene Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass 
substantiell verändert haben. Die Feststellung über eine seit der früheren Beurteilung eingetre-
tene tatsächliche Änderung ist genügend untermauert, wenn die ärztlichen Sachverständigen 
aufzeigen, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und im Verlauf der 
Arbeitsunfähigkeit zu ihrer neuen diagnostischen Beurteilung und Einschätzung des Schwere-
grads der Störungen geführt haben (Urteil des Bundesgerichts vom 13. Oktober 2017, 
8C_170/2017, E. 5.2 mit Hinweis).  
 
6.3 Zeitliche Vergleichsbasis für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung des In-
validitätsgrades bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, 
welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsab-
klärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten 
für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 
133 V 114 E. 5.4; vgl. auch BGE 130 V 75 ff. E. 3.2.3). Zu prüfen ist somit, ob sich gegenüber 
der ursprünglichen Rentenzusprache vom 19. März 2014 im Zeitpunkt des streitigen Einsprache-
entscheids vom 16. April 2019 eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands der Be-
schwerdeführerin ergeben und sich dadurch der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheb-
lichen Weise verändert hat. 
 
7.1 Bei der Rentenzusprache vom 19. März 2014 stützte sich die Beschwerdegegnerin bei 
der Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im 
Wesentlichen auf das von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebene bidisziplinäre Gutach-
ten der Dres. B.____ und C.____ vom 21. Dezember 2011. In ihrer Konsensbesprechung kamen 
die beiden Fachärzte zum Schluss, dass bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit ein CRPS des linken Beins zu diagnostizieren sei, klinisch den Oberschenkel, das 
Knie und den Unterschenkel betreffend, mit/bei Status nach Kniearthroskopie und arthroskopisch 
medialer Meniskektomie am 15. Dezember 2009 infolge einer offenen Knieverletzung am 16. 
September 2008. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden mögliche akzentuierte Persön-
lichkeitszüge genannt. Aus rheumatologischer Sicht sei der Beschwerdeführerin die ange-
stammte Tätigkeit als Kleinkinderzieherin nicht mehr zumutbar. In Bezug auf die Zusatzausbil-
dung als Fitness- und Bewegungsinstruktorin sei – obwohl kein genaues Belastungsbild von die-
ser Tätigkeit vorliege – davon auszugehen, dass auch in dieser Tätigkeit keine Arbeitsfähigkeit 
mehr bestehe. Das Belastungsprofil einer Verweistätigkeit umfasse eine Arbeit, bei welcher die 
Beschwerdeführerin nicht über 7,5 kg heben, stossen oder ziehen und nicht dauernd nur sitzen, 
nur am Ort stehen oder gehen müsse. Die Gehstrecke sei auf eine halbe Stunde am Stück be-
schränkt und es wäre günstig, wenn sie eine vorwiegend sitzende Tätigkeit ausüben könnte. Wei-
ter sei zu beachten, dass sie nicht auf Leitern und Gerüste und nicht nur Treppen steigen dürfe 
sowie nicht kauernd, kniend oder in der Hocke arbeiten könne. Für eine Tätigkeit mit diesem 
Belastungsprofil sei aus rheumatologischer Sicht eine 70%ige Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein 

 

 
 
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Ganztagespensum zu attestieren. Die Einschränkung von 30 % begründe sich aufgrund des or-
ganischen Kniebefunds durch den vermehrten Pausenbedarf, der zu einer Einschränkung im 
Rahmen dieses Rendements führe.  
 
7.2.1 Im Zusammenhang mit der Revision der Rentenverfügung vom 19. März 2014 und dem 
angefochtenen Einspracheentscheid vom 16. April 2019 sind im Wesentlichen nachfolgende Be-
richte zu berücksichtigen:  

7.2.2 Dr. med. J.____, FMH Neurologie, liess am 25. März 2015 verlauten, dass im Zeitpunkt 
seiner Untersuchung das Gangbild auf ebenem Boden flüssig und nur ein minimes Schonhinken 
mit dem linken Bein sichtbar gewesen sei. Es hätten keine Hautauffälligkeiten wie z.B. eine 
Schwellung, eine Rötung, eine Erwärmung (insbesondere in der Nähe des linken Knies), trophi-
schen Zeichen oder eine Behaarung und keine Atrophie in der Beinmuskulatur bestanden. Er 
bestätigte das Vorliegen einer taktilen Dysästhesie im ganzen linken Bein mit deutlicher Betonung 
im Versorgungsgebiet des Nervus femoralis (innerer Ober- und Unterschenkel). Dabei zeige sich 
eine Art Remote-Effekt, bei welchem nach der Berührung weiterhin während einigen Sekunden 
Schmerzen vorhanden seien. Die übrigen Befunde seien unauffällig. Insbesondere bestünden 
eine allseits erhaltene Kraft und regelrechte Koordinationsprüfungen. In seiner Beurteilung hielt 
Dr. J.____ fest, dass bei seiner Untersuchung keine eindeutigen Zeichen für die Erfüllung der 
Kriterien eines CRPS vorhanden seien. Die beschriebenen Beschwerden mit ausgeprägter Allo-
dynie mit Remote-Effekt bei Fortsetzen der Schmerzen nach Berührung seien als typisches Re-
siduum nach einem CRPS zu interpretieren. Zudem seien momentan keine weiteren trophischen 
Veränderungen zu beobachten. Zum sicheren Ausschluss einer relevanten peripheren Nerven-
läsion habe er eine Neurografie von drei verschiedenen Nerven im linken Bein durchgeführt, wel-
che aber einen unauffälligen Befund ergeben habe. 

7.2.3 Weiter ist auf das von der IV-Stelle eingeholte bidisziplinäre Gutachten der Dres. C.____ 
und B.____ vom 8./9. Dezember 2016 hinzuweisen. Dr. C.____ diagnostizierte in seinem rheu-
matologischen Teilgutachten vom 8. Dezember 2016 ein CRPS des linken Beins, welches kli-
nisch den Oberschenkel, das Knie und den Unterschenkel betreffe, mit/bei Status nach Kniearth-
roskopie und arthroskopisch medialer Meniskektomie am 15. Dezember 2009 infolge offener 
Knieverletzung am 16. September 2008. Die Beschwerdeführerin sei deshalb in der angestamm-
ten Tätigkeit als Kleinkinderzieherin und als Fitnessinstruktorin nicht mehr arbeitsfähig. In einer 
adaptierten Verweistätigkeit, bei welcher sie nicht über 7,5 kg heben, stossen oder ziehen, nicht 
dauernd nur sitzen, stehen oder gehen müsse, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. In der 
Untersuchung habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass sich der Zustand des linken Beins 
in den letzten 5 Jahren nicht verändert habe. Die Schmerzen im rechten Knie hätten im Jahr 2010 
ihren Anfang genommen. Im Jahr 2015 sei eine MRT-Untersuchung durchgeführt worden, welche 
einen Knorpeldefekt gezeigt habe. Im Rücken habe sie keine Schmerzen, aber Blockaden. Auf-
grund seiner Untersuchung kam Dr. C.____ zum Schluss, dass die Versicherte weiterhin an ei-
nem CRPS leide. Der Gesundheitszustand habe sich im Vergleich zur Untersuchung im Jahr 
2011 aus somatischer Sicht insgesamt nicht wesentlich verändert. Neu hinzugekommen sei je-
doch eine Retropatellararthrose rechts, welche degenerativer Natur sei. PD Dr. B.____ diagnos-
tizierte in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 9. Dezember 2016 mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive _Störung, leichte (ICD-10 F33.0) bis mitunter 

 

 
 
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mittelgradige (ICD-10 F33.1) depressive Episode, anamnestisch bisweilen schwere depres-
sive Episode (ICD-10 F32.2). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden mögliche 
akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1). In ihrer Konsensbesprechung kamen die 
Dres. C.____ und B.____ zum Schluss, dass die aus den einzelnen Fachgebieten fliessenden 
Arbeitsunfähigkeiten nicht zu addieren seien. Zusammengefasst gehe die Einschränkung in der 
Arbeitsfähigkeit im Fachgebiet Psychiatrie nicht über jene im Bereich Rheumatologie hinaus. Es 
werde daher eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit attestiert. 

7.2.4 Zum Gutachten der Dres. C.____ und B.____ vom 8./9. Dezember 2016 liess sich 
Dr. med. K.____, FMH Allgemein- und Unfallchirurgie, am 26. Juli 2017 im Rahmen eines Akten-
gutachtens zuhanden der Beschwerdegegnerin verlauten. Er hielt unter anderem fest, dass das 
rheumatologische Gutachten von Dr. C.____ nicht in allen Teilen schlüssig sei. So fände sich 
keine Stellungnahme betreffend die offensichtliche Opiatabhängigkeit und die attestierte Arbeits-
fähigkeit in einer knieadaptierten Tätigkeit sei nicht nachvollziehbar begründet. Vor allem fehle 
eine klare Beurteilung in Bezug auf den versicherungsrelevanten Befund einer allfälligen unfall-
kausalen CRPS-Symptomatik.  

7.2.5 Die Beschwerdeführerin wurde sodann im Auftrag der Beschwerdegegnerin am 15. De-
zember 2017 durch Dr. D.____ untersucht. In seinem Gutachten vom 26. Dezember 2017 diag-
nostizierte er ein chronisches Schmerzsyndrom der linken unteren Extremität, vorwiegend 
Schmerzen des linken Knies und Brennen des linken Fusses bei Status nach Velounfall am 
16. September 2008, nach MRT-Untersuchungen des linken Knies am 22. Dezember 2008 
und 10. September 2009, nach Arthroskopie und medialer Meniskusnaht sowie Resektion 
einer kleineren Plica infrapatellaris am linken Knie am 15. Dezember 2009, nach aktenkundig 
klinisch postoperativem CRPS l der linken unteren Extremität ohne Hinweise in den bildge-
benden Verfahren, nach MRT-Untersuchung des linken Knies am 28. April 2010, nach Be-
gutachtung durch Dr. med. L.____, FMH Chirurgie, am 31. Mai 2011 ohne Diagnose eines 
CRPS I, nach MRT-Untersuchung des linken Knies am 24. November 2011, nach bidiszipli-
närem Gutachten der Dres. C.___ und B.____ vom 21. Dezember 2011 mit Diagnose eines 
CRPS I, nach MRT-Untersuchungen des linken Knies am 24. Februar 2015 und am 17. No-
vember 2015, nach bidisziplinärem Gutachten der Ders. C.____ und B.____ vom 12. Dezem-
ber 2016 (recte: 8./9. Dezember 2016), nach Aktengutachten von Dr. K.____ vom 26. Juli 
2017, nach MRT-Untersuchung des linken Knies am 27. Oktober 2017, bei Schmerzangabe 
gemäss Visueller Analogskala (VAS) 9 von 10 trotz Durogesic-Pflaster (100 µg/h) und Neu-
rontin 3600 mg täglich sowie bei klinisch unauffälligen Befunden. Weiter nannte Dr. D.____ 
eine kontinuierliche psychiatrische Behandlung seit ca. Anfang 2008. In seiner Beurteilung 
hielt er fest, dass in Bezug auf die Körperfunktionen und -strukturen klinisch-rheumatologisch 
keine Hinweise auf pathologische Befunde oder Einschränkungen hinsichtlich des Bewe-
gungsapparats erhoben werden könnten. Die Versicherte sei aus rheumatologischer Sicht 
für die üblichen Aktivitäten nicht eingeschränkt. Zusammengefasst handle es sich um einen 
stagnierenden Verlauf eines Schmerzsyndroms an der linken unteren Extremität, dessen Ur-
sache nie eindeutig habe geklärt werden können. Das eigenartige und schwierig zu erklä-
rende Schmerzsyndrom am linken Bein sei sodann vom behandelnden Schmerztherapeu-
ten, Dr. med. M.____, FMH Anästhesiologie, als CRPS I gedeutet worden (vgl. Bericht vom 

 

 
 
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2. September 2010), was sicher berechtigt gewesen sei. Auch die heutige Schmerzschilde-
rung weise auf eine Allodynie hin. Dr. C.____ habe die "Budapest-Kriterien" für die Beurtei-
lung des Vorliegens eines CRPS I erwähnt und habe diese in seinem Gutachten vom De-
zember 2011 als erfüllt angesehen. Im Gutachten vom 8. Dezember 2016 habe er aber auf-
grund seiner eigenen Aufstellung nur noch das Vorliegen eines von zwei notwendigen ob-
jektiven Kriterien bestätigen können. Dr. D.____ hielt weiter fest, dass ein ausgeprägtes und 
über Jahre bestehendes CRPS I in jedem Fall zu einer Veränderung der lokalen Knochen-
struktur führe, was jedoch mit spezialisierten Untersuchungen (Röntgenbilder, repetitive 
MRT-Untersuchungen) nie habe gezeigt werden können. Die Angabe von Schmerz, auch 
wenn sie Ähnlichkeit mit einer Allodynie habe, reiche allein nicht aus für die Diagnose eines CRPS 
I. Angebliche anamnestische Blauverfärbungen und verstärktes Schwitzen könnten ein Zeichen 
eines CRPS I sein, doch müsse auch die Hautstruktur bei der Untersuchung verändert und sei-
tendifferent sein, was aber weder in früheren gutachterlichen Untersuchungen noch aktuell fest-
stellbar sei. Hinzu komme, dass im ganzen Verlauf keine Muskelatrophie erwähnt worden sei, 
welche bei einem jahrelangen Verlauf eines CRPS I jedenfalls zu erwarten wäre. Zum Verlauf 
der ärztlichen Einschätzungen hielt Dr. D.____ fest, dass das Klinikum N.____ am 18. Dezember 
2014 bzw. 11. Februar 2015 festgehalten habe, dass bei der Beschwerdeführerin ein Zustand 
nach CRPS I vorliege. Diese Aussage habe Dr. J.____ in seiner Beurteilung vom 25. März 2015 
bestätigt (vgl. oben E. 7.2.2). Zudem erwähne Dr. M.____ in seinem Schreiben vom 14. Januar 
2016, dass sich die klinischen Symptome – insbesondere das CRPS – geändert hätten und nicht 
mehr so ausgeprägt seien, wie von Dr. C.____ beschrieben. Schliesslich halte Prof. Dr. med. 
O.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, am 26. Ja-
nuar 2016 fest, dass sich bei der Untersuchung orthopädisch klinisch reizlose Kniegelenke ge-
zeigt hätten. In diesem Sinn könne insbesondere gestützt auf den Verlauf, die repetitiven unauf-
fälligen bildgebenden Verfahren und das Fehlen einer objektiven Haut- oder Muskelbeteiligung 
zusammengefasst die Diagnose eines CRPS I nicht gestützt werden. Dr. D.____ führte weiter 
aus, dass keine anderen rheumatologischen, strukturellen Befunde für dieses eigenartige Symp-
tomenbild hinsichtlich des linken Beins aktenkundig seien. Therapeutisch hätten sich in den letz-
ten sechs Jahren nach Angabe der Versicherten keine Ansätze gezeigt, welche irgendeine Ver-
änderung bewirkt hätten, sodass er davon ausgehe, dass die wöchentliche psychiatrische Be-
treuung entscheidend sei, nicht aber rheumatologische Behandlungsansätze. Dr. D.____ kam 
gesamthaft zum Schluss, dass aus rheumatologischer Sicht keine klinischen oder bildgebenden 
Befunde erhoben werden könnten, welche eine Tätigkeit der Beschwerdeführerin einschränken 
würden.  

7.2.6 Zur Kritik an seinem Gutachten vom 26. Dezember 2017 durch Advokat Peter Bürkli führte 
Dr. D.____ am 18. April 2018 aus, dass das CRPS I in der Schweiz – falls nicht interdisziplinär – 
beim konservativen Bewegungsapparatsspezialisten (Rheumatologie, Physikalische Medizin und 
Rehabilitation) angesiedelt sei. Auch Dr. C.____, welcher im vorliegenden Fall die Diagnose be-
gründet habe, sei Rheumatologe. Gegen die Vergabe des Gutachtens an ihn 
(FMH Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Allgemeine Innere Medi-
zin) seien denn auch keine Einwände erhoben worden. Weiter hielt Dr. D.____ fest, dass die 
Traumatologie in der Schweiz eine vorwiegend operative Disziplin sei, weshalb die Annahme, 
das CRPS I sei eine traumatologische Erkrankung, gut begründet werden müsse. Zudem habe 

 

 
 
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er im Gutachten die Aktenlage eingehend beschrieben und die Details in der Beurteilung einge-
hend diskutiert und begründet. 

8.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 
16. April 2019 bei der Beurteilung des aktuellen medizinischen Sachverhalts und beim – damit 
einhergehenden – Entscheid über die Frage, ob seit der ursprünglichen Rentenzusprache eine 
wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin eingetreten ist, auf 
das Gutachten von Dr. D.____ vom 26. Dezember 2017 und seine Stellungnahme vom 18. April 
2018. Dabei gelangte sie zum Ergebnis, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten im 
Vergleich zur Situation im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache vom 19. März 2014 
insofern wesentlich verbessert habe, als das CRPS I von Dr. D.____ nicht bestätigt werde und 
nunmehr von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Wie oben ausgeführt (vgl. 
E. 4.3 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer 
Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen 
sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüs-
sigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange 
nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Das Gutachten von Dr. 
D.____ vom 26. Dezember 2017 weist weder formale noch inhaltliche Mängel auf, es ist – wie 
dies vom Bundesgericht verlangt wird (vgl. E. 4.2 hiervor) – für die streitigen Belange umfassend, 
beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis 
der Vorakten abgegeben worden, leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge 
bzw. der Beurteilung der medizinischen Situation ein und setzt sich mit den vorhandenen abwei-
chenden ärztlichen Einschätzungen auseinander. Es wird deutlich, dass im Rahmen der aktuellen 
Untersuchung keine unfallkausale somatische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
mehr gestellt werden konnte. Damit ist eine massgebliche Verbesserung des Gesundheitszu-
stands der Beschwerdeführerin mit erheblicher Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit – und damit 
das Vorliegen eines Revisionsgrunds nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – im entscheidwesentlichen Zeit-
raum zwischen der ursprünglichen Rentenverfügung vom 19. März 2014 und dem angefochtenen 
Einspracheentscheid vom 16. April 2019 grundsätzlich zu bejahen. Es ist unter diesen Umstän-
den nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Ausführungen von Dr. 
D.____ die gesetzlichen Leistungen per Ende Dezember 2017 einstellte.  
 
8.2.1 Daran vermögen die Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Entgegen ihrer 
Auffassung ist das Gutachten von Dr. D.____ vom 26. Dezember 2017 – wie bereits vorstehend 
in Erwägung 8.1 dargelegt – vollständig nachvollziehbar und auch seine Schlussfolgerungen 
leuchten ein. So verfügte er über sämtliche Akten und damit auch über den Operationsbericht der 
Klinik P.____ vom 15. Dezember 2009, den er mehrfach erwähnte. Dass er nicht sämtliche Be-
richte systematisch aufgeführt hat, erklärte er bereits am Anfang seines Gutachtens (vgl. Ziffer 1, 
Seite 2/28). Daraus kann aber nicht abgeleitet werden, dass sein Gutachten unvollständig oder 
mangelhaft sei. Soweit Dr. D.____ darauf hinweist, dass es sich bei den geklagten Beschwerden 
um den stagnierenden Verlauf eines Schmerzsyndroms handle, dessen Ursache nicht eindeutig 
geklärt worden sei, ist aber festzustellen, dass Dr. M.____ und Dr. C.____ am 2. September 2010 
bzw. am 21. Dezember 2011 ein unfallkausales CRPS nannten und die Beschwerdegegnerin 

 

 
 
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selbst gestützt auf diese Beurteilungen der Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2012 eine Invali-
denrente von 40 % zusprach. Es besteht im Rahmen des vorliegenden Verfahrens kein Anlass, 
die ursprüngliche Diagnose des unfallkausalen CRPS in Frage zu stellen.  

8.2.2 Die Beschwerdeführerin moniert weiter, dass entgegen der Auffassung von Dr. D.____ 
ein CRPS nicht zwingend zu einer Veränderung der lokalen Knochenstruktur führen müsse. Dazu 
ist festzustellen, dass Dr. D.____ das Vorliegen des CRPS nicht nur davon abhängig machte, 
dass ein ossärer Befund vorlag. Er wies aber wohl zu Recht darauf hin, dass ein CRPS auch 
Einfluss auf die knöcherne Struktur haben könne. Diese Auffassung vertrat auch Dr. Q.____ 
2011. Er hielt dazu fest, dass er keine veränderte Knochentextur erkannt habe, weshalb nach 
seiner Auffassung kein CRPS vorgelegen habe. Zu beachten ist ferner, dass Dr. Weber das 
CRPS im Zeitpunkt seiner Untersuchung nicht nur mangels der fehlenden veränderten Knochen-
struktur ausschloss, sondern auch weil er keine Hautveränderungen oder -verfärbungen oder 
vermehrtes Schwitzen als Zeichen eines CRPS I feststellen konnte. Entgegen der Auffassung 
der Beschwerdeführerin lag zudem keine ausgeprägte Muskelatrophie an den Beinen vor, son-
dern nur eine solche von sehr geringem Ausmass von 0.5 cm bis 1 cm. Diese Feststellungen von 
Dr. D.____ stimmen mit den Angaben von Dr. C.____ überein, der auch keine grösseren Um-
fangunterschiede an den Beinen der Beschwerdeführerin erheben konnte (vgl. Gutachten 
Dr. C.____ vom 8. Dezember 2016, Seite 45 unten). Zudem erfüllt die Beschwerdeführerin auch 
die sogenannten Budapest-Kriterien für die Bestätigung eines CRPS entgegen ihrer Auffassung 
nicht mehr. Gestützt auf die von Dr. C.____ im Gutachten vom 8. Dezember 2016 in tabellarischer 
Form aufgeführten Kriterien wird deutlich, dass sie keine Veränderung der Haut aufweist und eine 
reduzierte Beweglichkeit, eine Dystonie, ein Tremor, Paresen im Sinne von Schwäche, Verände-
rungen von Haar- und Nagelwachstum ausgeschlossen werden mussten. Damit erfüllt sie nicht 
mehr alle erforderlichen objektiven Merkmale der Budapest-Kriterien, weshalb auch unter diesem 
Aspekt die Diagnose eines CRPS zu Recht nicht mehr gestellt werden konnte. Dass Dr. C.____ 
dennoch weiterhin ein CRPS diagnostizierte, ist nicht plausibel. Dr. K.____ führte dazu in seinem 
Bericht vom 26. Juli 2017 aus, dass die Beurteilung von Dr. C.____ nicht ganz schlüssig sei, was 
wohl nicht von der Hand zu weisen ist. An dieser Stelle ist aber festzustellen, dass sich weiterge-
hende Ausführungen zur Kritik der Beschwerdeführerin am Bericht von Dr. K.____ vom 26. Juli 
2017 erübrigen, nachdem die Beschwerdegegnerin selbst den angefochtenen Einspracheent-
scheid im Wesentlichen nicht auf dessen Beurteilung, sondern auf die überzeugenden Feststel-
lungen von Dr. D.____ stützte.  

8.2.3 Die Beschwerdeführerin stellt sich weiter auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin 
habe den Sachverhalt unvollständig erhoben und stütze sich auf diverse falsche und/oder unvoll-
ständige Sachverhaltselemente. So habe es die Beschwerdegegnerin unter anderem unterlassen 
zu erwähnen, dass in den Berichten des Klinikums N.___, vom 15. Februar 2015, und von Dr. 
J.____ vom 25. März 2015 eine Allodynie als zusätzliches Zeichen für das Vorliegen eines CRPS 
erwähnt worden sei. Zwar hat das Klinikum N.____ die Allodynie als Diagnose aufgeführt. In der 
Beurteilung wurde aber festgehalten, dass bei der Beschwerdeführerin ein Zustand nach einem 
CRPS vorliege. Dr. J.____ interpretierte in seinem Bericht vom 25. März 2015 die Allodynie als 
typisches Residuum nach einem CRPS. Er machte deutlich, dass bei seiner Untersuchung keine 
eindeutigen Zeichen zur Erfüllung der Kriterien eines CRPS vorhanden gewesen seien und auch 
weitere Nervenschädigungen im linken Bein hätten ausgeschlossen werden können (vgl. oben 

 

 
 
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E. 7.2.2). Aus dieser Argumentation kann die Beschwerdeführerin daher nichts zu ihren Gunsten 
ableiten. 

8.2.4 Der Beschwerdeführerin kann ausserdem nicht gefolgt werden, wenn sie sich auf den 
Standpunkt stellt, dass das CRPS keine rheumatologische, sondern eine traumatologische Er-
krankungsform sei. Es fällt dabei zunächst auf, dass die Beschwerdeführerin ihre Argumentation 
betreffend das Vorliegen eines CRPS in erster Linie auf die Gutachten des Rheumatologen 
Dr. C.____ stützte und dabei dessen rheumatologische Facharztausbildung nicht als unzu-
reichend für die Erhebung dieser Diagnose erachtete. Auch die von ihr zur Untermauerung ihres 
Standpunkts eingereichte Informationsbroschüre der Rheumaliga Schweiz zum Schwerpunkt-
thema CRPS (vgl. Beilage 4 zur Beschwerde), in welcher sich wiederum vorwiegend Ärzte der 
Fachrichtung Rheumatologie äussern, ändert daran nichts. Es besteht jedenfalls unter diesem 
Aspekt kein Anlass, den einleuchtenden Ausführungen des Rheumatologen Dr. D.____ keine 
Folge zu leisten. 

8.2.5 Nichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Beschwerdeführerin sodann, wenn sie moniert, 
dass Dr. D.____ in Frage kommende Differentialdiagnosen nicht explizit diskutiert oder ausge-
schlossen habe. In diesem Zusammenhang ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, 
dass in keinem der vorliegenden Gutachten eine Differenzialdiagnose genannt wurde. Offenbar 
haben alle anderen involvierten Ärzte auch keine Differentialdiagnosen erheben können. Unter 
diesen Umständen ist nicht ersichtlich, welche Erkenntnisse aus einer Auseinandersetzung mit 
einer Differentialdiagnose gezogen werden können.  

8.2.6 Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die Beurteilungen der behandelnden Ärzte (vgl. 
Berichte von Dr. med. R.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Mai 2019 und 
Dr. M.____ vom 3. Juni 2019) beruft, ist in Erinnerung zu rufen, dass es die unterschiedliche 
Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen Fachperson einerseits und Begutach-
tungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) 
ohnehin nicht zulässt, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum 
Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapie-
kräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Weiter ist zu beachten, dass eine Explora-
tion von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet den Gutachtern 
praktisch immer einen Spielraum für verschiedene medizinische Interpretationen, was zulässig 
und zu respektieren ist, sofern die Gutachter – wie hier – lege artis vorgegangen sind. Vorbehal-
ten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil diese wichtige – 
und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begut-
achtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 23. Mai 
2018, 8C_874/2017, E. 5.2.2). Die Beschwerdeführerin legt nicht substantiiert dar und es ist auch 
nicht ersichtlich, dass aus den vorliegenden Berichten der behandelnden Ärzte Gesichtspunkte 
hervorgingen, die nicht auch im Rahmen des Gutachtens von Dr. D.____ vom 26. Dezember 
2017 berücksichtigt worden wären oder die auf eine zwischenzeitliche Verschlechterung des Ge-
sundheitszustands schliessen lassen würden. Vor diesem Hintergrund kann nicht gesagt werden, 
die Beurteilung des Gesundheitszustands und der Zumutbarkeit im Gutachten von Dr. D.____ 
basiere auf einem unzutreffenden Sachverhalt.  

 

 
 
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8.3 Lässt die vorhandene Aktenlage nach dem Gesagten eine zuverlässige Beurteilung des 
massgebenden medizinischen Sachverhalts zu, so besteht kein Anlass, dem in der Beschwerde 
vom 28. Mai 2019 gestellten Antrag der Beschwerdeführerin zu entsprechen, wonach ein ortho-
pädisches oder traumatologisches bzw. schmerzspezifisches Gutachten anzuordnen sei. Der An-
spruch auf rechtliches Gehör umfasst zwar das Recht, Beweisanträge zu stellen, und - als Kor-
relat - die Pflicht der Behörde zur Beweisabnahme. Beweise sind im Rahmen dieses verfassungs-
mässigen Anspruchs indessen nur über jene Tatsachen abzunehmen, die für die Entscheidung 
der Streitsache erheblich sind. Gelangt das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 
Überzeugung, dass die vorhandenen Unterlagen ein zuverlässiges Bild des relevanten Sachver-
halts ergeben und dieser demnach hinreichend abgeklärt ist, kann auf ein beantragtes Beweis-
mittel verzichtet werden. Die damit verbundene antizipierte Beweiswürdigung ist nach konstanter 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig (BGE 141 I 60 E. 3.3, 122 V 157 E. 1d).  
 
9.1 Nachdem aufgrund der vorstehenden Ausführungen feststeht, dass die Beschwerdefüh-
rerin spätestens ab Ende Dezember 2017 kein CRPS mehr aufwies, ist der natürliche Kausalzu-
sammenhang zwischen dem Unfall vom 16. September 2008 und den weiterhin geklagten Be-
schwerden am linken Knie zu verneinen. Unter diesen Umständen erübrigt sich eine Prüfung des 
für die Bejahung der Leistungspflicht ebenfalls erforderlichen adäquaten Kausalzusammenhangs 
(vgl. E. 3.3).  
 
9.2.1 Selbst wenn eine solche Prüfung durchgeführt würde, könnte die Beschwerdeführerin da-
raus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Dabei ist zu beachten, dass im vorliegenden Fall die Be-
urteilung der Adäquanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgeschäden – 
in Übereinstimmung mit den Ausführungen der Beschwerdegegnerin im angefochtenen Ein-
spracheentscheid – nach den in BGE 115 V 133 ff. entwickelten Kriterien zu erfolgen hätte 
(sog. Psycho-Praxis; vgl. zu den Anforderungen an die Objektivierbarkeit von organischen Lei-
den: nicht publizierte E. 2 des Urteils BGE 135 V 465, in: SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25 
[8C_216/2009]). Demnach ist für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen 
dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen im Einzelfall zu verlangen, dass dem 
Unfall für die Entstehung der Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies 
trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft 
ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). 
Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom 
augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale bezie-
hungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwi-
schenliegende mittlere Bereich (vgl. BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 
V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). 

9.2.2 Bei banalen Unfällen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psy-
chischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil aufgrund der 
allgemeinen Lebenserfahrung, aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse da-
von ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Ge-
sundheitsschaden zu verursachen (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6a). Bei schweren 

 

 
 
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Unfällen ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychisch bedingter Er-
werbsunfähigkeit hingegen in der Regel zu bejahen. Denn nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende 
psychische Gesundheitsschäden zu bewirken (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6b; 
RKUV 1995 Nr. U 215 S. 90 E. 3b). 

9.2.3 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und 
Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig 
beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem 
Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon er-
scheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen: 

- besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 

- die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre  

 erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen;  

- ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung;  

- körperliche Dauerschmerzen;  

- ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 

- schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 

- Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 
E. 6c/aa). 

9.2.4 Für die Bejahung der Adäquanz ist der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die 
Gesamtwürdigung nicht in jedem Fall erforderlich (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. 
U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Handelt es sich beispielsweise 
um einen Unfall im mittleren Bereich, der – wie vorliegend – dem Grenzbereich zu den leichten 
Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder 
auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des 
Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adä-
quanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise 
die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 
6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 
1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). 

9.2.5 Die Prüfung der Adäquanz ist bei Anwendung der Psycho-Praxis in jenem Zeitpunkt vor-
zunehmen, in dem von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen 
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann 
(vgl. BGE 134 V 106 E. 6.1). Da der Fallabschluss zu Recht auf den 31. Dezember 2017 erfolgt, 
ist die Adäquanzprüfung auf diesen Zeitpunkt vorzunehmen. 

9.3 Den Ausgangspunkt der Adäquanzbeurteilung bildet das (objektiv erfassbare) Unfaller-
eignis. Massgebend für die Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige Geschehensablauf 

 

 
 
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mit den sich dabei entwickelnden Kräften (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 3. Mai 2012, 
8C_498/2011, E. 6.2.1). Die Beschwerdeführerin erlitt am 16. September 2008 als Velofahrerin 
eine Kollision mit einem Rollerfahrer und zog sich beim Sturz Schürfungen am linken Knie zu. 
Eine angemessene ärztliche Behandlung erforderte diese Verletzung nicht und fand erst mehr 
als ein Jahr später, im September 2009, statt. Zudem ging die Beschwerdeführerin weiterhin ihrer 
Tätigkeit als Kleinkinderzieherin nach. Es ist daher fraglich, ob es sich vorliegend nicht um ein 
banales Unfallereignis handelt, bei welchem der adäquate Kausalzusammenhang ohnehin zu 
verneinen ist. Diese Frage kann offenbleiben, denn auch wenn man mit der Beschwerdegegnerin 
das Unfallereignis als mittelschwer an der Grenze zu den leichten Fällen qualifiziert, kann die 
Adäquanz – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin – mangels Erfüllung der erforder-
lichen Kriterien nicht bejaht werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juni 2017, 
8C_833/2016, E. 6.1 mit Hinweis; RUMO-JUNGO ALEXANDRA, HOLZER ANDRÉ PIERRE, Rechtspre-
chung des Bundesgerichts zum UVG, 4. Aufl., Zürich 2012, S. 64). So ist das Kriterium der be-
sonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls bereits auf-
grund der Ereignishergangs zu verneinen (vgl. RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 69). Auch das 
Kriterium der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre 
erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, ist vorliegend nicht er-
füllt. Die Beschwerdeführerin zog sich beim Unfall nur Schürfungen am linken Knie zu, welche 
sie selbst verarzten konnte und welche nicht geeignet waren, eine psychische Störung hervorzu-
rufen (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 26. Juni 2009, 8C_116/2009, E. 4.3). Die Kriterien 
der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung und der ärztlichen Fehlbehandlung, 
welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert haben, sind entgegen der Auffassung der Be-
schwerdeführerin ebenso wenig erfüllt wie jenes des schwierigen Heilungsverlaufs und erhebli-
cher Komplikationen. Beim zuletzt genannte Kriterium ist insbesondere zu beachten, dass nur 
Gründe berücksichtigt werden können, welche die Heilung als solche beeinträchtigen. Dazu zäh-
len aber weder die Einnahme vieler Medikamente noch die Durchführung verschiedener Thera-
pien. Gleiches gilt für den Umstand, dass – wie vorliegend – trotz regelmässiger Therapie keine 
Beschwerdefreiheit erreicht werden konnte (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 26. Juni 2009, 
8C_116/2009, E. 4.5). Bezüglich des Kriteriums der körperlichen Dauerschmerzen ist massge-
bend, ob über den gesamten Zeitraum andauernden Beschwerden vorlagen (vgl. Urteil des Bun-
desgerichts vom 14. Juni 2018, 8C_803/2017, E. 3.5.1 mit Hinweisen). Ob dieses Kriterium vor-
liegend erfüllt ist, kann letztlich ebenso offenbleiben wie jenes des Grads und der Dauer der phy-
sisch bedingten Arbeitsunfähigkeit, weil vorliegend ohnehin keine vier der von der Rechtspre-
chung für die Bejahung der Adäquanz verlangten Kriterien erfüllt sind.  

10. Zusammenfassend steht fest, dass vorliegend sowohl der natürliche als auch der adä-
quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 16. September 2008 und den über Ende 
Dezember 2017 hinaus geklagten Beschwerden zu verneinen ist. Der angefochtene Einsprache-
entscheid vom 16. April 2019 ist daher nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde 
ist deshalb als unbegründet abzuweisen.  

11.1 Abschliessend bleibt über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu befinden. Art. 61 lit. 
a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos zu sein 
hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. 

 

 
 
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11.2 Ein Anspruch auf eine Parteientschädigung besteht bei diesem Prozessausgang nicht. 
Da der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 25. Juni 2019 die unentgeltliche Verbeiständung 
mit Advokat Peter Bürkli und mit Verfügung vom 6. Dezember 2019 die unentgeltliche Verbei-
ständung mit Advokat Stephan Bläsi bewilligt worden ist, sind diese für ihre Bemühungen aus der 
Gerichtskasse zu entschädigen. Gemäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und 
Anwälte vom 17. November 2003 beträgt das Honorar bei unentgeltlicher Verbeiständung 
Fr. 200.-- pro Stunde. Advokat Peter Bürkli, der die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 29. Ap-
ril 2019 bis 12. September 2019 vertreten hat, hat in seiner Honorarnote vom 12. September 
2019 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 14 Stunden geltend gemacht, was in 
Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu beanstanden ist. Nicht 
zu bemängeln sind die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 248.80. Advokat 
Peter Bürkli ist deshalb ein Honorar in der Höhe von Fr. 3'283.60 (14 Stunden à Fr. 200.-- zuzüg-
lich Auslagen von Fr. 234.80 plus 7.7 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entrichten. 
Advokat Stephan Bläsi, welcher die Beschwerdeführerin ab 23. September 2019 vertreten hat, 
macht in seiner Honorarnote vom 20. April 2020 einen Aufwand von insgesamt 19.6 Stunden 
geltend. Dieser Aufwand ist im Vergleich zu gleichgelagerten Fällen zu hoch. Dabei ist zu beach-
ten, dass es sich vorliegend entgegen der Auffassung von Advokat Stephan Bläsi nicht um einen 
schwierigen, sondern um einen durchschnittlichen Fall handelt. Zwar musste er sich im vorlie-
genden Verfahren neu einarbeiten. In diesem Zusammenhang ist aber daran zu erinnern, dass 
ein durch einen Anwaltswechsel entstandener Mehraufwand nicht zu entschädigen ist. Zudem 
lag bereits eine umfassende Beschwerdebegründung durch Advokat Peter Bürkli vor und in der 
Replik musste nur noch zu den in der Vernehmlassung genannten neuen Fragen Stellung ge-
nommen werden. Somit erscheint im Quervergleich zu anderen durchschnittlichen Beschwerde-
verfahren eine Reduktion des geltend gemachten Stundenaufwands von insgesamt 19.6 Stunden 
auf 10 Stunden als begründet. Dies rechtfertigt sich auch unter Berücksichtigung der Tatsache, 
dass Advokat Stephan Bläsi in seiner Honorarnote auch Aufwendungen aufführt, welche offen-
sichtlich nicht mit dem vorliegenden Verfahren im Zusammenhang stehen (vgl. zum Beispiel Auf-
wendungen vom 10. Februar 2020 betr. Rückzahlung IV etc. und vom 13. Februar 2020 betr. 
Schreiben Allianz etc.). Dieser Aufwand von 10 Stunden ist mit einem Stundenansatz von 
Fr. 200.-- zu vergüten. Nicht zu beanstanden sind die geltend gemachten Auslagen in Höhe von 
Fr. 319.--. Advokat Stephan Bläsi ist deshalb ein reduziertes Honorar von Fr. 2'497.55 (10 Stun-
den à Fr. 200.-- + Auslagen von Fr. 319.-- zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichts-
kasse auszurichten. 

 

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird Advokat 
Peter Bürkli ein Honorar in der Höhe von Fr. 3'283.60 (inkl. Auslagen 
und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse ausgerichtet. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird Advokat 
Stephan Bläsi ein reduziertes Honorar in der Höhe von Fr. 2'497.55 (inkl. 
Auslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse ausgerichtet. 

 
 
Gegen diesen Entscheid wurdevon der Beschwerdeführerin am 22.2.2021 Beschwerde beim 
Bundesgericht (siehe nach Vorliegen des Urteils: 8C_173/2021) erhoben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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