# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 98039044-00b1-510b-bc67-f8ca599a2d84
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.09.2008 C-3066/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3066-2006_2008-09-11.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3066/2006/mes/kui
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, 
Richterin Franziska Schneider, 
Gerichtsschreiberin Ingrid Künzli.

B._______,
vertreten durch Herr Dr. Rocco Aresta,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Einspracheentscheid vom 
13. Oktober 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3066/2006

Sachverhalt:

A.
Der _______ 1949 geborene spanische Staatsangehörige B._______ 
(im  Folgenden: Beschwerdeführer)  arbeitete  von 1971  bis  1983  (mit 
Unterbrüchen)  als  Maurer  in  der  Schweiz und leistete  in  dieser  Zeit 
Beiträge  an  die  Alters-,  Hinterbliebenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV;  act.  3).  Im  Jahre  1987  erlitt  der  Beschwerdeführer  einen 
Arbeitsunfall. Aufgrund dieses Ereignisses ist der Faustschluss seiner 
linken Hand stark eingeschränkt. 

B.
Mit Schreiben vom 28. April  2004 gelangte der Beschwerdeführer an 
die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) mit der Bitte, ihm die Ge-
suchsformulare  für  den  Bezug  von  Leistungen  der  Eidgenössischen 
Invalidenversicherung  (im  Folgenden:  IV)  zuzustellen  (act.  1).  Diese 
leitete das Gesuch zuständigkeitshalber an die Eidgenössische Invali-
denversicherung,  IV-Stelle  für  Versicherte im Ausland,  Lausanne (im 
Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz) weiter, welche dem Beschwerde-
führer am 21. Mai 2004 schriftlich mitteilte (act. 2), der Antrag auf IV-
Leistungen  sei  beim  zuständigen  Sozialversicherungsträger  des 
Wohnsitzlandes zu stellen.

Am  8.  September  2004  und  14.  Juli  2005  erhielt  die  SAK  vom 
spanischen  Versicherungsträger  die  sozialversicherungsrechtlichen 
Unterlagen (act. 6 und 36), insbesondere den Arztbericht, Formular E 
213 („Informe Medico Detallado“)  der Europäischen Union (EU) vom 
30. Mai 2005 (act. 38). Darin wurden als gesundheitliche Einschrän-
kungen insbesondere die Verletzungsfolgen an der linken Hand, eine 
Diabetes mellitus und Asthma bronchiale aufgeführt.

C.
Mit Verfügung vom 31. Oktober 2005 (act. 41) wies die IVSTA das Ge-
such um Zusprechung einer Invalidenrente ab. Zur Begründung führte 
sie  aus,  gemäss  den  Akten  liege  weder  eine  bleibende  Erwerbsun-
fähigkeit  noch eine ausreichende durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit 
während  eines  Jahres  vor.  Die  letzte  gewinnbringende  Tätigkeit  sei 
zwar  aufgrund  des  Gesundheitszustands  nicht  mehr  zumutbar,  die 
Ausübung  leichterer,  dem  Gesundheitszustand  besser  angepasster 
gewinnbringender  Tätigkeiten  sei  jedoch  noch  in  rentenausschlies-
sender Weise zumutbar. Für die Bemessung des Invaliditätsgrades sei 

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es unerheblich, ob die zumutbare Tätigkeit tatsächlich ausgeübt werde. 
Der Verfügung lag die Beurteilung des ärztlichen Dienstes (Bericht von 
Dr.  med.  H.______  vom  21.  Februar  2005  [act.  31]  und  vom  7. 
September  2005 [act. 39])  zugrunde,  welcher  sich  auf  verschiedene 
medizinische Berichte und Atteste aus Spanien stützte:

- Unfallbericht vom 10. November 1997 [act. 25],
- Attest  des  begutachtenden  Arztes  des  Nationalen  Instituts  für  Gesundheit, 

Coruna [Name des Arztes unleserlich] vom 20. März 1989 [act. 26],

- Atteste von Dr. C._______ vom 12. April 2005 [act. 27] und vom 20. Dezember 
2004 [act. 19],

- Lungenfunktionstest  des  Hospital  Modelo,  Servicio  de  Neumologia,  Coruña 
vom 3. Mai 2005 [act. 24],

- Formular E 213 unterzeichnet von Dr. E._______ vom 30. Mai 2005 [act. 38].

D.
Mit Eingabe vom 21. November 2005 (act. 42) erhob der Beschwerde-
führer  Einsprache  gegen  die  Verfügung  vom  31.  Oktober  2005  und 
beantragte  die  Gewährung  einer  Rente  in  der  Höhe  der  ihm  zuge-
sprochenen  spanischen  Rente.  Er  führte  aus,  gemäss  der  Verein-
barung  zwischen  der  EU  und  der  Schweiz  habe  die  Schweiz  die 
gleichen Bedingungen zu stellen und und Rechte zu gewähren wie der 
Heimatstaat des Beschwerdeführers. Lebe ein Versicherter in Spanien 
und beziehe dort eine Invaliditätsrente, so habe die Schweiz den dort 
festgestellten  Invaliditätsgrad zu übernehmen. Der Beschwerdeführer 
könne seit  dem Unfall  keiner Arbeit  mehr nachgehen, seine umfang-
reichen Leiden erlaubten ihm keine gewinnbringende Tätigkeit. 

E.
Mit  Einspracheentscheid  vom  13.  Oktober  2006  (act.  44)  wies  die 
IVSTA  die  Einsprache  des  Beschwerdeführers  ab.  Sie  führte  im 
Wesentlichen aus, dass sich der Anspruch auf Leistungen der schwei-
zerischen Invalidenversicherung auch nach Inkrafttreten der bilateralen 
Verträge  zwischen  der  Schweiz  und  der  EU  ausschliesslich  nach 
schweizerischem  Recht  beurteile.  Gestützt  auf  die  medizinischen 
Unterlagen und die Beurteilung des ärztlichen Dienstes bestehe in der 
bisherigen  Tätigkeit  eine  70%-ige  Arbeitsunfähigkeit.  Dem  Gesund-
heitszustand  besser  angepasste,  leichtere  Tätigkeiten,  die  keinen 
beidseitigen Einsatz der Hände notwendig machten, seien jedoch aus 
medizinischer  Sicht  vollzeitlich  zumutbar.  Dies  werde  auch  von  Dr. 
E._______ in Arztbericht vom 30. Mai 2005 (Formular E 213) bestätigt. 

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Der  Einkommensvergleich  habe  unter  Berücksichtigung  einer 
zusätzlichen Kürzung des statistischen Invalideneinkommens um 10% 
(aufgrund  der  Behinderung  und  weil  nur  noch  leichte  Tätigkeiten 
zumutbar  seien)  ergeben,  dass  der  Beschwerdeführer  bei  der  voll-
schichtigen  Ausübung  einer  leidensangepassten  Tätigkeit  eine  Er-
werbseinbusse  von  28% erleide. Somit  bestehe  keine  anspruchsbe-
gründende Invalidität. Weiter verwies die Vorinstanz auf die Schadens-
minderungspflicht des Beschwerdeführers.

F.
Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 16. Novem-
ber  2006  bei  der  Eidgenössischen  Rekurskommission  der  Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland wohnen-
den  Personen  (im  Folgenden: Rekurskommission)  Beschwerde  und 
beantragte die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 13. Oktober 
2006.  Der  Beschwerdeführer  führte  aus,  er  könne  keine  manuelle 
Tätigkeit  mehr  ausüben.  In  seinem  bisherigen  Beruf  betrage  die 
Invalidität (recte: Arbeitsunfähigkeit) 70%. Er leide seit März 2004 an 
Diabetes  mellitus  Typ II.  Davon  betroffen  seien  auch  alle  zentralen 
Organe  wie  die  Niere,  Leber,  Magen,  sowie  das  zentrale  Nerven-
system. Seit  kurzem leide  er  auch  unter  erhöhtem Blutdruck  (HTA), 
Depressionen  und  Dislipemia,  weshalb  auch  eine  leichte  Tätigkeit 
nicht möglich sei. Er sei auf ständige Pflege Dritter angewiesen. Der 
Beschwerdeführer reichte zwei weitere medizinische Kurzberichte ein:

- Attest von Dr. C._______ vom 12. April 2005,
- Attest von Dr. L._______ vom 7. November 2006.

G.
Am 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverwaltungsgericht das vor-
liegende Beschwerdeverfahren.

H.
Die IVSTA beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 13. Februar 2007 
die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die 
Stellungnahme des ärztlichen Dienstes der IVSTA (act. 46).

Für den ärztlichen Dienst führte Dr. H._______ in seinem Bericht vom 
5. Februar  2007  im  Wesentlichen  aus,  die  im  Beschwerdeverfahren 
eingereichten Arztatteste führten zu keiner anderen Einschätzung des 
Gesundheitszustandes  und  der  Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdefüh-
rers. Die im erstinstanzlichen Verfahren genannten Verweistätigkeiten 

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seien  weiterhin  zumutbar.  Die  neu  geltend  gemachten  gesundheit-
lichen  Beeinträchtigungen  seien  behandelbar  und  würden  sich  nicht 
invalidisierend  auf  die  Arbeitsfähigkeit  in  einer  Verweistätigkeit  aus-
wirken.

I.
Nachdem sich der Beschwerdeführer innert  der gesetzten Frist  nicht 
zur Vernehmlassung der Vorinstanz geäussert hatte, wurde der Schrif-
tenwechsel  mit  Verfügung vom 30. April  2007 geschlossen. Mit  glei-
cher Verfügung gab der Instruktionsrichter die Zusammensetzung des 
Spruchkörpers  bekannt.  Mit  Zwischenverfügung  vom 26.  März  2008 
wurde dem Beschwerdeführer eine Änderung des Spruchkörpers be-
kannt gegeben und ein Kostenvorschuss einverlangt. Es gingen keine 
Ablehnungsbegehren  ein.  Der  Kostenvorschuss  wurde  am  7. April 
2008 geleistet.

J.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unter-
lagen wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung erforderlich,  im Rahmen 
der nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die 
Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- 
oder  Schiedskommissionen  oder  bei  den  Beschwerdediensten  der 
Departemente  hängigen  Rechtsmittel.  Das  neue  Verfahrensrecht  ist 
anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 
17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (Verwaltungs-
verfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach 
Art.  32  VGG vorliegt.  Als  Vorinstanzen  gelten  die  in  Art. 33  und  34 
VGG  genannten  Behörden.  Die  IVSTA  ist  als  Bundesbehörde  eine 
Vorinstanz  im  Sinne  von  Art. 33  Bst. d  VGG. Die  Zuständigkeit  des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Beurteilung  von Beschwerden  gegen 
Verfügungen  dieser  IV-Stelle  ist  zudem in  Art.  69  Abs. 1  Bst. b  des 

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Bundesgesetzes  vom  19.  Juni  1959  über  die  Invalidenversicherung 
(IVG, SR 831.20) ausdrücklich vorgesehen.

1.2 Im Streit liegt der Einspracheentscheid der IVSTA vom 13. Oktober 
2006. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der Be-
schwerde zuständig.

1.3 Der Beschwerdeführer ist als Adressat durch den angefochtenen 
Einspracheentscheid besonders berührt und hat an dessen Aufhebung 
bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse (Art. 59 des Bundesge-
setzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-
sicherungsrechts [ATSG], SR 830.1; vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). 
Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 38 ff. und 
Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG) ist daher einzutreten.

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem  Verwaltungsverfahrensgesetz,  soweit  das  Verwaltungsgerichts-
gesetz  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG).  Vorbehalten  bleiben 
gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG die besonderen Bestimmungen ATSG.

2.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des  Sachverhalts  sowie die  Unangemes-
senheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheis-
sen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begrün-
dung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, 
Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 212). 

2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.3.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-

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weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt  den Beweisanfor-
derungen nicht.  Der  Richter  und  die  Richterin  haben vielmehr  jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360 
E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-
ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und 
weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergeb-
nis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu 
verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI KIESER,  Das  Verwal-
tungsverfahren  in  der  Sozialversicherung,  Zürich  1999,  S.  212,  Rz. 
450;  ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwal-
tungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; 
GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 122 III 223 
E. 3c, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen).

Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die vorgelegten und erhobe-
nen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und 
Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. 
Danach  haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte 
die Beweise frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend 
und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeu-
tet  dies, dass das Gericht  alle  Beweismittel,  unabhängig davon,  von 
wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strei-
tigen Rechtsanspruchs gestatten. Ein erhöhter Beweiswert kann aller-
dings ärztlichen Gutachten zukommen, welche für die streitigen Belan-
ge umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (An-
amnese) abgegeben worden und in der Darlegung der Zusammenhän-
ge  sowie  der  Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtend 
sind, und in welchen die Schlussfolgerungen der Experten begründet 
werden (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c mit Hinweisen; 
AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 E. 2a/bb und 
RKUV 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a). Der erhöhte Beweiswert umfasst 
nach  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  allerdings  nur  medizini-
sche Fragen, zu deren Beantwortung Ärzte im Sozialversicherungsver-
fahren beigezogen werden – nicht aber weitere Fragen, zu deren Be-

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antwortung sie als Laien nicht berufen sind (insb. wirtschaftliche Be-
urteilungen).

2.3.2 Der  Sozialversicherungsprozess  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die rich-
tige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu 
sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet 
zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 
125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen 
umfasst die behördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht unbe-
sehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Viel-
mehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechts-
verhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserheblichen  Sachverhalt. 
Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, 
ob  über  den  streitigen  Anspruch  so  oder  anders  zu  entscheiden ist 
(GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungs-
behörden  und  Sozialversicherungsgericht  zusätzliche  Abklärungen 
stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Par-
teivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhalts-
punkten hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hin-
weis; Urteil des EVG I 520/99 vom 20. Juli 2000).

3.
In  materieller  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes Geltung haben (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger An-
spruch des Beschwerdeführers ist für die Zeit vor einem Rechtswech-
sel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen 
Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

3.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates 
der Europäischen Union, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in 
Kraft  getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits 
über  die  Freizügigkeit  vom  21.  Juni  1999  (Freizügigkeitsabkommen, 
[im Folgenden: FZA], SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a des 
Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19.  Juni  1959 
[IVG, SR 831.20] in der Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes 
vom 14. Dezember 2001 betreffend die Bestimmungen über die Per-
sonenfreizügigkeit im Abkommen zur Änderung des Übereinkommens 
zur Errichtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). Das FZA setzt die 

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verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen  Abkommen  zwischen 
der Schweizerischen Eidgenossenschaft  und den einzelnen Mitglied-
staaten  der  Europäischen  Union  insoweit  aus,  als  darin  derselbe 
Sachbereich  geregelt  wird (Art. 20  FZA).  Gemäss Art. 8  Bst. a  FZA 
werden die Systeme der sozialen Sicherheit koordiniert, um insbeson-
dere die Gleichbehandlung aller Mitglieder der Vertragsstaaten zu ge-
währleisten. Wie die Vorinstanz in ihrem Einspracheentscheid korrekt 
ausgeführt  hat,  haben nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 
1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) Personen, 
die im Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen, die gleichen Rechte und 
Pflichten  aufgrund  der  Rechtsvorschriften  eines  Mitgliedstaates  wie 
die  Staatsangehörigen  dieses  Staates  selbst,  soweit  besondere  Be-
stimmungen  dieser  Verordnung  nichts  anderes  vorsehen.  Der  An-
spruch  des  Beschwerdeführers  auf  Leistungen  der  Invalidenversi-
cherung richtet sich alleine nach schweizerischen Recht (vgl. BGE 130 
V 253 E. 2.4). Entscheide ausländischer Behörden betreffend die Inva-
lidität sind für die Schweizer Behörden nicht verbindlich. Ausländische 
Arztberichte und Beurteilungen sind aber zu berücksichtigen

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  Rechtsvor-
schriften  Anwendung,  die  bei  Erlass  des  Einspracheentscheids  vom 
13. Oktober 2006 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschrif-
ten,  die zu jenem Zeitpunkt  bereits ausser Kraft  getreten waren, die 
aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen Renten-
anspruchs von Belang sind (vorliegend für das IVG ab dem 1. Januar 
2004  in  der  Fassung  vom  21. März  2003  [AS  2003  3837;  4.  IVG-
Revision]). Da sich der Beschwerdeführer mit  Eingabe vom 28. April 
2004 für den Bezug von IV-Leistungen gemeldet hat (act. 1; vgl. Art. 29 
Abs.  3  ATSG),  könnten  ihm  allfällige  Rentenzahlungen  rückwirkend 
frühestens ab April 2003 ausgerichtet werden (Art. 48 Abs. 2 IVG), so 
dass  vorliegend  die  Rechtslage  und  -entwicklung  seit  diesem  Zeit-
punkt zu beachten ist.

Für die Prüfung von Rentenansprüchen ab 2003 ist das am 1. Januar 
2003  in  Kraft  getretene ATSG anwendbar. Da  die  darin  enthaltenen 
Formulierungen  der  Arbeitsunfähigkeit,  der  Erwerbsunfähigkeit,  der 
Invalidität und der Einkommensvergleichsmethode den bisherigen von 
der  Rechtsprechung  dazu  entwickelten  Begriffen  in  der  Inva-
lidenversicherung entsprechen, und die von der Rechtsprechung dazu 
herausgebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin 

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Geltung haben (BGE 130 V 343 E. 3.1 ff.), wird im Folgenden auf die 
dortigen Begriffsbestimmungen verwiesen.

Die Änderungen vom 6. Oktober 2006 des IVG und des ATSG sowie 
die Änderungen vom 28. September 2007 der IVV und der Verordnung 
über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  vom 
11. September 2002 ([ATSV, SR 830.11]; 5. IV-Revision, AS 2007 5129 
bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im vorliegenden 
Verfahren indessen nicht anwendbar, da der Einspracheentscheid am 
16. März  2006,  und  somit  vor  Inkrafttreten  der  entsprechenden  Be-
stimmungen  ergangen  ist  (vgl.  auch  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar, 
Zürich, Basel, Genf 2003, Art. 82 Rz. 4).

3.3 Nach der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozivalversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Einspracheentscheides  (hier: 
13. Oktober 2006) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. BGE 132 V 368 
E. 6.1, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Sachverhaltsänderungen, 
die  nach  dem massgebenden  Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen 
Entscheides eingetreten sind,  sind im vorliegenden Verfahren grund-
sätzlich  nicht  zu  berücksichtigen.  Allerdings  können  Tatsachen,  die 
den  Sachverhalt  seither  verändert  haben,  unter  Umständen  Gegen-
stand  einer  neuen  Verwaltungsverfügung  sein  (vgl.  BGE 121  V  362 
E. 1b mit Hinweisen).

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an 
die AHV/IV geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Diese Bedingungen müs-
sen kumulativ erfüllt sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, 
selbst wenn die andere gegeben ist.

4.1 Der  Beschwerdeführer  hat  unbestrittenermassen  während  mehr 
als einem Jahr Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung  der 
Mindestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invaliden-
rente erfüllt ist.

4.2 Laut  Art. 8  Abs. 1 ATSG ist  unter  dem Begriff  der  Invalidität  die 
voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teil-
weise Erwerbsunfähigkeit zu verstehen. Die Invalidität kann Folge von 

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Geburtsgebrechen,  Krankheit  oder  Unfall  sein  (Art. 4  Abs. 1  IVG). 
Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut-
barer  Behandlung  und  Eingliederung  verbleibende  ganze  oder  teil-
weise  Verlust  der  Erwerbsmöglichkeiten  auf  dem  in  Betracht  kom-
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt  (Art. 7  ATSG, in  der bis  Ende 
2007 gültigen Fassung). Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch eine Beein-
trächtigung der körperlichen,  geistigen oder psychischen Gesundheit 
bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder 
Aufgabenbereich zumutbare Arbeit  zu leisten. Bei  langer  Dauer wird 
auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben-
bereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

4.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit dem 1. Januar 2004 gültigen 
Fassung  besteht  der  Anspruch  auf  eine  ganze  Invalidenrente  bei 
einem Invaliditätsgrad von mindestens 70%, derjenige auf eine Drei-
Viertels-Rente bei einem solchen von mindestens 60%, derjenige auf 
eine halbe Rente ab einem Grad der Invalidität von 50% und derjenige 
auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40%. Gemäss Art. 28 Abs. 
1ter IVG werden  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad  von  weniger  als 
50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz 
und gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG) in  der  Schweiz  haben. 
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt  Art. 28 Abs. 1ter 

IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere 
Anspruchsvoraussetzung dar  (vgl. BGE 121 V 275 E. 6c). Eine Aus-
nahme von diesem Prinzip  gilt  seit  dem 1. Juni  2002 für  Schweizer 
Bürger und Staatsangehörige der Europäischen Gemeinschaft, denen 
bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente ausgerichtet wird, wenn 
sie  in  einem Mitgliedstaat  der  Europäischen Gemeinschaft  Wohnsitz 
haben.

4.4 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  wird  das  Erwerbs-
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise 
zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander  gegenüberge-

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stellt  werden,  worauf  sich  aus  der  Einkommensdifferenz  der  Invali-
ditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  nicht  genau  ermittelt  werden  können,  sind  sie  nach 
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die 
so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (allge-
meine Methode des Einkommensvergleichs; vgl. BGE 128 V 29 E. 1, 
BGE 104 V 135 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, sind die Verwaltung und 
im Beschwerdeverfahren das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 
der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitsschaden zu 
beurteilen  und  dazu  Stellung  zu  nehmen,  in  welchem  Umfang  und 
bezüglich  welcher  Tätigkeiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im 
Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung  der  Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten 
noch zugemutet werden können (vgl. BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 
314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Es sind demnach 
nicht nur die Erwerbsmöglichkeiten im angestammten Beruf, sondern 
auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bemes-
sung der  Invalidität  ist  auf  die objektiven wirtschaftlichen Folgen der 
funktionellen Behinderung abzustellen, welche nicht zwingend mit dem 
vom Arzt festgelegten Grad der funktionellen Einschränkung überein-
stimmen  müssen  (vgl.  BGE 110  V  273  E.  4a  [=  ZAK  1985  S. 462 
E. 4A]).

4.5 Die Vorinstanz hatte in ihrem Einspracheentscheid zu Recht aus-
geführt, dass aufgrund des im gesamten Sozialversicherungsrecht gel-
tenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein in seinem bis-
herigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehal-
ten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Er-
werbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie möglich und zu-
mutbar erscheint (vgl. BGE 113 V 22 E. 4a, BGE 111 V 235 E. 2a). Der 
Versicherte,  der  von seiner  (Rest-)  Arbeitsfähigkeit  keinen Gebrauch 
macht, obwohl er hierzu nach seinen persönlichen Verhältnissen und 
gegebenenfalls nach einer gewissen Anpassungszeit in der Lage wä-
re, ist nach der Tätigkeit zu beurteilen, die er bei gutem Willen ausü-
ben könnte (vgl. auch ZAK 1989 S. 220 E. 5b). Deshalb ist es am be-
handelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt einer IV-Stelle zu beurteilen, 
in welchem Ausmass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähig-
keit bei zumutbarer Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausge-

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glichenen  Arbeitsmarkt  verwerten  kann.  Diese  sogenannte  Verwei-
sungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidens-
angepasste Verweisungstätigkeit; vgl. ZAK 1986 S. 204), wobei es un-
erheblich ist, ob er seine Restarbeitsfähigkeit verwertet oder nicht.

Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist dabei ein theoreti-
scher und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich 
der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung ab-
zugrenzen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleich-
gewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen, 
andererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur 
her  einen Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält. Nach diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder 
nicht  (vgl.  BGE  110  V  276  E.  4b,  ZAK  1991  S. 320  E.  3b,  THOMAS 
LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl., Bern 2003, 
S. 124). Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf 
abzustellen ist,  ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeits-
marktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob 
sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, 
wenn  die  verfügbaren  Arbeitsplätze  dem  Angebot  an  Arbeitskräften 
entsprechen würden (vgl. AHI-Praxis 1998 S. 291 E. 3b). 

5.
Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerdeschrift geltend, in-
folge des Unfall im Jahre 1987 könne er seine linke Hand nur noch be-
schränkt gebrauchen. Er leide seit März 2004 an Diabetes mellitus Typ 
II, als Folge davon seien auch alle zentralen Organe wie Niere, Leber, 
Magen  und  das  zentrale  Nervensystem  geschädigt  worden.  Zudem 
habe er erhöhten Blutdruck (HTA), Depressionen und Dislipemia was 
unter  anderem  einen  zu  hohen  Cholesterinspiegel  hervorrufe.  Die 
Depressionen könnten in Zusammenhang mit dem Tod seiner Ehefrau 
stehen. Er  sei  auf  ständige Hilfe  und Pflege angewiesen. Auch eine 
leichte Verweistätigkeit sei ihm aus diesen Gründen nicht möglich.

Unbestritten ist im vorliegenden Verfahren, dass der Beschwerdeführer 
in  seiner  angestammten  Tätigkeit  als  Maurer  zu  mindestens  70% 
arbeitsunfähig ist. Strittig ist dagegen, ob er in einer leichten Tätigkeit 
voll  arbeitsfähig  ist  –  wovon die IVSTA ausgeht. Im vorinstanzlichen 
Verfahren wurden Arbeiten als zumutbar angesehen,  bei  denen kein 

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beidseitiger  Einsatz  der  Hände  notwendig  ist,  wie  etwa  Museums-
wächter, Parkwächter, Billetverkäufer oder Mitarbeiter in einer internen 
Postverteilung. Zu beurteilen ist deshalb vorliegend, ob und allenfalls 
in  welchem  Pensum  es  dem  Beschwerdeführer  zumutbar  ist,  einer 
Verweistätigkeit nachzugehen.

5.1 Die IVSTA hatte die aus Spanien erhaltenen medizinischen Unter-
lagen (act. 24 - 27] ihrem ärztlichen Dienst zur Beurteilung unterbrei-
tet.

5.1.1 Für  diesen  hatte  Dr. H._______  am 21.  Februar  2005  ausge-
führt,  der  Beschwerdeführer  habe  an  der  linken  Hand  ein 
Arbeitstrauma erlitten. Der  Faustschluss links sei  laut  den Berichten 
stark eingeschränkt. Weiter werde eine Diabetes mellitus und Asthma 
erwähnt. Er bat um Einholung eines orthopädischen und eines inter-
nistischen Attestes (mit Lungenfunktion).

5.1.2 Nach Prüfung des Formulars E 213 vom 30. Mai 2005 und der 
bereits  vorliegenden  und  der  nachverlangten  Unterlagen  führte  Dr. 
H._______  am  7.  September  2005  im  Wesentlichen  aus,  zu 
diagnostizieren seien die Restfolgen eines Unfalls an der Hand links 
mit  Unmöglichkeit  des  Faustschlusses,  Adipositas  und  eine 
anamnestisch  Bronchitis.  Ausser  der  Einschränkung  an  der  linken 
Hand lägen keine grob-pathologischen Befunde vor. Der Beschwerde-
führer  befinde  sich  laut  den  spanischen  Unterlagen  in  gutem Allge-
meinzustand. Eine ernsthafte internistische Krankheit  liege nicht  vor, 
die  Lungenfunktion  sei  hochnormal.  Der  Beschwerdeführer  sei  für 
zweihändige Schwerarbeit stark eingeschränkt, für eine breite Palette 
an  Verweistätigkeiten  bestünde  aber  eine  erhebliche  Restarbeits-
fähigkeit,  insbesonders dann,  wenn die  Arbeiten keinen beidseitigen 
Handeinsatz notwendig machten.

5.1.3 Dr.  H._______  kam  auch  in  seinem  Bericht  vom  5.  Februar 
2007, auf welchen sich die Vernehmlassung der Vorinstanz stützt, im 
Wesentlichen zu den gleichen Schlüssen. Er führte aus, es liege zwar 
eine  Funktionseinschränkung  der  linken  Hand  vor,  der 
Beschwerdeführer  sei  aber  Rechtshänder,  weshalb  er  die  früher 
genannten  Verweistätigkeiten  zweifelsfrei  ausführen  könne. Es  stelle 
sich  aber  die  Frage,  ob  die  von  Dr.  L._______  aufgeführten  inter-
nistischen  Diagnosen  die  Beurteilung  der  Arbeitsfähigkeit  aus  ärzt-
licher  Sicht  massgeblich  beeinflussen  könnten.  Dr.  H._______  legte 
dar,  dass  zu  hoher  Blutdruck  (HTA)  behandelbar  sei.  Der 

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Beschwerdeführer  erhalte  denn  auch  ein  einfaches  Blutdruckmittel. 
Diabetes mellitus Typ II sei mit einer Diät, allenfalls mit Medikamenten 
behandelbar bzw. kontrollierbar, ein relevanter Einfluss auf die Arbeits-
fähigkeit in einfachen Tätigkeiten lasse sich aus dieser Diagnose nicht 
ableiten. Insbesondere gebe es keine Anhaltspunkte dafür,  dass der 
Beschwerdeführer  in  dieser  Beziehung  an  ernsthaften  Spätschäden 
leide, zumal die Diabetes erst seit ca. zwei bis drei Jahren bekannt sei. 
Bei der Krankheit Dislipidaemia handle es sich um eine Stoffwechsel-
störung, welche ebenfalls nicht per se eine Arbeitsunfähigkeit zur Fol-
ge habe. Ungefähr 40% der erwachsenen Bevölkerung in westlichen 
Ländern  leide  daran.  Ähnliches  gelte  für  die  die  Diagnose 
„Prostatismus“. Auch die chronische Bronchitis (BCO) sei behandelbar. 
Gemäss den Unterlagen erhalte  der  Beschwerdeführer  medizinische 
Behandlung,  die  Lungenwerte  seien  denn  auch  völlig  normal. 
Betreffend dem geltend gemachten depressiven Syndrom sei  festzu-
halten, dass sich im ganzen medizinischen Dossier keine Anhaltspunk-
te fänden,  welche die  Behandlung einer  schweren psychischen Stö-
rung  belegten.  Eine  bloss  depressive  Stimmung  bedinge  jedenfalls 
keine Arbeitsunfähigkeit. Zusammenfassend hielt  Dr. H._______ fest, 
der  Beschwerdeführer  habe  seit  dem  Unfall  vor  20  Jahren  eine 
Teilbehinderung  an  der  nicht  dominanten  linken  Hand,  die  es  ihm 
verunmögliche,  seine  ursprüngliche  Tätigkeit  im  Tiefbau  auszuüben. 
Die  früher  genannten  Verweistätigkeiten  seien  aber  im  erwähnten 
Ausmass  weiterhin  zumutbar.  Eine  zusätzliche  Behinderung  infolge 
internistischer Beschwerden liege nicht vor und die vom Beschwerde-
führer behauptete Hilflosigkeit entbehre jeglicher medizinischer Grund-
lage.

5.2 Die vom begutachtenden Arzt,  Dr. H._______, aufgrund der voll-
ständigen  medizinischen Unterlagen gezogenen  Schlüsse  betreffend 
den  gesundheitlichen  Zustand  des  Beschwerdeführer  sind  nachvoll-
ziehbar und stimmig. Die vorliegenden spanischen Arztzeugnisse und 
-berichte – soweit  sie  im Beschwerdeverfahren überhaupt  beachtlich 
sind (vgl. E. 3.3 hiervor) – enthalten nichts, was Zweifel an der Beur-
teilung von Dr. H._______ wecken könnte. Wie bereits festgehalten, ist 
die  Funktionseinschränkung  der  linken  Hand  und  die  daraus  resul-
tierende Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Maurer 
zu  Recht  unbestritten.  Eine  leichte  Verweistätigkeit  ist  dem  Be-
schwerdeführer  aber  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  vollzeitig 
möglich  und  zumutbar.  Es  bestehen  keine  Hinweise  darauf,  dass 
Tätigkeiten, welche keinen beidhändigen Krafteinsatz benötigen, nicht 

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ausgeführt  werden  werden  könnten.  Die  weiter  beklagten  gesund-
heitlichen Leiden verursachen keine weitere Verminderung der Arbeits-
fähigkeit,  zumal  sie  nicht  die  nötige  Schwere erreichen und gut  be-
handelbar  sind.  Auch  im  Bericht  des  begutachtenden  Arztes  des 
spanischen  Versicherungsträgers,  Dr.  E._______,  wird  festgehalten, 
dass der Beschwerdeführer in einer angepassten leichten Tätigkeit in 
einem  vollen  Pensum  arbeiten  könne  (vgl.  act.  38,  Ziff.  11.5  f.).  Im 
Übrigen haben sich die untersuchenden bzw. behandelnden Ärzte in 
Spanien  nicht  zu  den Auswirkungen der  diagnostizierten  Leiden auf 
die  Arbeitsfähigkeit  in  einer  Verweistätigkeit  geäussert.  Die  geltend 
gemachte  Pflegebedürftigkeit  erscheint  in  medizinischer  Hinsicht  als 
nicht  plausibel,  liegen  doch  keine  ärztlichen  Befunde  vor,  die  eine 
solche zu belegen vermöchten und finden sich auch im Übrigen in den 
Akten  keine  Hinweise  darauf,  dass  der  Beschwerdeführer  gepflegt 
würde. Angesichts der klaren medizinischen Beurteilung, die sich auf 
ausreichende ärztliche Untersuchungen stützt und plausibel erscheint, 
erachtet das Bundesverwaltungsgericht weitere Abklärungen nicht für 
erforderlich. 

6.
Zu  prüfen  bleiben  die  erwerblichen  Auswirkungen  der  festgestellten 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

6.1 Die  für  die  Invaliditätsbemessung  massgebenden  Vergleichsein-
kommen eines im Ausland wohnenden Versicherten müssen sich auf 
den gleichen Arbeitsmarkt beziehen, weil es die Unterschiede in den 
Lohnniveaus  und  den  Lebenshaltungskosten  zwischen  den  Ländern 
nicht gestatten, einen objektiven Vergleich der in Frage stehenden Ein-
kommen  vorzunehmen  (BGE  110  V  273  E. 4b;  Urteil  des  Bundes-
gerichts [BGer] I 817/05 vom 5. Februar 2007, E. 8.1).

Für  die  Ermittlung  des  Einkommens,  welches der  Beschwerdeführer 
ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, 
was er im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns nach dem Beweis-
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich 
verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigen-
falls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepass-
ten  Verdienst  angeknüpft,  da  es  empirischer  Erfahrung  entspricht, 
dass  die  bisherige  Tätigkeit  ohne  Gesundheitsschaden  fortgesetzt 
worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit erstellt  sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Lässt sich 

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aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Be-
einträchtigung  realisierte  Einkommen nicht  hinreichend  genau  bezif-
fern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte abzustellen (vgl. AHI-
Praxis 1999 S. 237 E. 3b; Urteil des Eidgenössischen Versicherungs-
gerichtes [EVG] I 173/06 vom 27. Dezember 2006 E. 5.1).

6.2 Der  Beschwerdeführer  hatte  zuletzt  1987  in  Spanien  als  Bau-
arbeiter gearbeitet. Grundsätzlich ist daher nicht zu beanstanden, dass 
die  Verwaltung  für  den Vergleich  die  schweizerischen  Durchschnitts-
löhne  im  Baugewerbe  (mit  Fachkenntnissen)  gemäss  der  schweize-
rischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) im 
Jahr  2002  heranzog  (Tabelle  TA1  Ziff. 45,  Anforderungsniveau  3 
[Berufs-  und  Fachkenntnisse  vorausgesetzt],  Männer,  Fr.  5'284.--). 
Angepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit im Baugewerbe im Jahr 
2002  von  41,9  Stunden  pro  Woche  (vgl.  Die  Volkswirtschaft,  Heft 
7/8-2008,  S. 90  Tabelle  B9.2)  beträgt  das  Valideneinkommen 
Fr. 5'535.--. Ob im vorliegenden Fall auf ein niedrigeres Anforderungs-
niveau abzustellen gewesen wäre – was zu einem geringeren Validen-
einkommen führen würde – braucht hier nicht geprüft zu werden (vgl. 
allerdings das Urteil des EVG I 358/05 vom 8. November 2005 E. 2.4; 
siehe auch Sozialversicherungsrecht – Rechtsprechung [SVR] 2007 IV 
Nr. 38,  E. 5.1.3),  da – wie  sich aus den nachfolgenden Erwägungen 
ergibt – auch mit den für den Versicherten günstigeren Annahmen der 
Vorinstanz  kein  rentenerheblicher  Invaliditätsgrad  ermittelt  werden 
kann.

6.3 Da  der  Beschwerdeführer  seit  dem  Jahre  1987  (Aufgabe  der 
Arbeit  im Baugewerbe)  keine  zumutbare  Verweisungstätigkeit  aufge-
nommen hat, ist für die zahlenmässige Bestimmung des Invalidenein-
kommens praxisgemäss ebenfalls auf die LSE-Tabellenlöhne abzustel-
len (vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1, BGE 126 V 75 E. 3b/bb). Auch hier 
hat  die  Verwaltung  die  für  den  Versicherten  günstigeren  Annahmen 
getroffen, indem sie nicht den Durchschnittswert im gesamten privaten 
Sektor im Anforderungsniveau 4 für Männer herangezogen hat (vgl. in 
BGE 133 V 545 nicht publizierte E. 5 [Urteil BGer 9C_237/2007 vom 
24. August 2007], Urteil EVG U 326/06 vom 3. Oktober 2006 E. 3.3.2). 
Vielmehr hat sie nur die Werte derjenigen Branchen berücksichtigt, zu 
welchen  die  vom  medizinischen  Dienst  ausdrücklich  als  zumutbare 
Tätigkeiten  bezeichneten  Arbeiten  gehören:  sonstige  öffentliche  und 
persönliche  Dienstleistungen  (Fr. 4'139.--,  Ziff. 90-93),  Detailhandel 
und  Reparatur  (Fr. 4'234.--,  Ziff. 52),  Dienstleistungen  für  Unter-

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nehmen (Fr. 4'309.--, Ziff. 72,74). Den Durchschnitt dieser Bruttolöhne 
von Fr. 4'227.-- hat sie sodann auf die durchschnittliche wöchentliche 
Arbeitszeit  im Jahr  2002 von 41,8 Stunden (vgl. Die Volkswirtschaft, 
Heft 7/8-2008, S. 90 Tabelle B9.2) umgerechnet und so einen Durch-
schnittslohn von monatlich  Fr. 4'417.56  ermittelt.  Von diesem Betrag 
hat  sie  einen  Abzug  von  10%  vorgenommen  und  ein  Invalidenein-
kommen  von  Fr. 3'975.81  errechnet.  Fraglich  ist  in  diesem  Zusam-
menhang, ob ein leidensbedingter Abzug von lediglich 10% den per-
sönlichen und beruflichen Umständen des Beschwerdeführers, welche 
sich auf die Lohnhöhe auswirken können, ausreichend Rechnung ge-
tragen  wurde.  Der  Beschwerdeführer  war  bereits  im  Zeitpunkt  Be-
rechnung des Einkommensvergleiches vom 24. Oktober 2005 56 Jahre 
alt und ist daher, entgegen der Ausführung der Vorinstanz, nicht mehr 
„relativ jung“. Zudem ist er im Gebrauch seiner linken Hand in erhebli-
chem  Masse  eingeschränkt.  Da  aber  auch  die  Gewährung  eines 
erhöhten  Abzuges  von  20%  zu  keinem  anderen  Ergebnis  führen 
würde, kann diese Frage vorliegend offen gelassen werden (Invaliden-
einkommen von Fr. 3'534.--, vgl. E. 6.4 hiernach).

6.4 Der  Vergleich  zwischen  dem  Valideneinkommen  von  Fr. 5'535.-- 
und  dem  Invalideneinkommen  von  Fr. 3'975.81  ergibt  einen  Invalidi-
tätsgrad von 28% ([(5'535 – 3'975.81)  x  100]  : 5'535),  zu den Run-
dungsregeln  vgl.  BGE  130  V  121).  Der  Einkommensvergleich  mit 
einem Abzug von 20% ergäbe einen Invaliditätsgrad von 36% ([(5'535 
– 3'534) x 100] : 5'535).

Angesichts  des auf  Ende 2005 ermittelten Invaliditätsgrads von 28% 
(bzw. 36%) und der weitgehend parallelen Lohnentwicklung im Bauge-
werbe und in leichten Verweistätigkeiten kann auf die Neuberechnung 
der Erwerbseinbusse und des daraus resultierenden Invaliditätsgrades 
verzichtet werden. Es ist auszuschliessen, dass eine Neuberechnung 
zu einem rentenanspruchsbegründenden Invaliditätsgrad von mindes-
tens 40% führen würde. Das Bundesverwaltungsgericht kann sich da-
her der Auffassung der Vorinstanz anschliessen, dass der Invaliditäts-
grad  des  Beschwerdeführers  keinen  Anspruch  auf  eine  Rente  ent-
stehen lässt.

7.
Der angefochtene Einspracheentscheid vom 13. Oktober 2006 erweist 
sich somit als rechtmässig, weshalb die Beschwerde vom 16. Novem-
ber 2006 abzuweisen ist.

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8.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung. 

8.1 Verfahrenskosten werden nicht erhoben, da gemäss den bis zum 
30. Juni 2006 in Kraft gestandenen und nach der Praxis des Bundes-
verwaltungsgerichts  auf  die einen altrechtlichen Einspracheentscheid 
betreffenden  Beschwerdeverfahren  weiterhin  anwendbaren  Bestim-
mungen von der Erhebung von Verfahrenskosten abzusehen ist  (Art. 
69  Abs.  2  IVG  i.V.m.  Art.  85bis Abs.  2  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember 1946 über die Alters-  und Hinterlassenenversicherung 
[AHVG, SR 831.10]). Der  einverlangte  Kostenvorschuss ist  dem Be-
schwerdeführer zurückzuerstatten.

8.2 Entsprechend  dem Ausgang  des  Verfahrens  ist  keine  Parteient-
schädigung  zuzusprechen  (Art.  64  Abs.  1  VwVG e  contrario;  Art.  7 
Abs. 3  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  vom  Beschwerde-
führer geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.-- wird zurück erstattet. 
Der  Beschwerdeführer  wird  gebeten,  dem Bundesverwaltungsgericht 
schriftlich eine Zahlstelle bekannt zu geben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde)
- Bundesamt für Sozialversicherungen

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Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Stefan Mesmer Ingrid Künzli

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  der 
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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