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**Case Identifier:** 83955fa1-d585-5bab-af48-fa7dfe4586ac
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-17
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer 17.02.2021 A 2020 9
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_002_A-2020-9_2021-02-17.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

ABGABERECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
Dr. iur. Matthias Suter und lic. iur. Ivo Klingler
Gerichtsschreiber: lic. iur. George Kammann

U R T E I L  vom 17. Februar 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

C.________
Rekurrent

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Zug, Bahnhofstrasse 26, Postfach, 6301 Zug
Rekursgegnerin 

betreffend

Kantonssteuer / direkte Bundessteuer 2018 (Unterhaltskosten)

A 2020 9

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Urteil A 2020 9

A. C.________ ist Eigentümer einer von ihm bewohnten Liegenschaft an der 
____strasse __, ____. Im Jahr 2018 liess er das Bad dieser Liegenschaft renovieren 
sowie Malerarbeiten im Eingangsbereich, Gang und Wohnzimmer vornehmen. Die Kosten 
für den Badezimmerumbau in der Höhe von insgesamt Fr. 26'467.– brachte der 
Steuerpflichtige in der Steuererklärung 2018 vollumfänglich zum Abzug. Mit 
Veranlagungsverfügung vom 24. April 2019 wurden nur zwei Drittel der für die Renovation 
des Bades geltend gemachten Unterhaltskosten von Fr. 26'467.–, d.h. unter 
Berücksichtigung weiterer abzugsfähiger Unterhaltskosten insgesamt Fr. 19'862.–, zum 
Abzug zugelassen. Ein Drittel der für den Umbau des Bades geltend gemachten 
Unterhaltskosten wurden als nicht abzugsfähige wertvermehrende Aufwendungen 
qualifiziert. Die hiergegen erhobene Einsprache hiess die Steuerverwaltung des Kantons 
Zug mit Entscheid vom 22. Mai 2020 (Zustelldatum gemäss Eröffnungsblatt) teilweise gut 
und hielt fest, dass die Kosten für Malerarbeiten im Eingangsbereich, Gang und 
Wohnzimmer in der Höhe von Fr. 1'179.– als separate Unterhaltskosten vollumfänglich 
zum Abzug zuzulassen seien. Sie hielt fest, dass Fr. 25'288.– (= 3/3) für die Sanierung 
des Bades nachgewiesen seien und setzte die abzugsfähigen Unterhaltskosten auf 
Fr. 20'254.– fest, davon betrafen gerundet Fr 16'859.– (= 2/3) die Aufwendungen für das 
Badezimmer. 

B. Mit Eingabe vom 22. Juni 2020 (Datum Poststempel) reichte C.________ 
(nachfolgend: Rekurrent) gegen den Einspracheentscheid vom 22. Mai 2020 beim 
Verwaltungsgericht Rekurs ein und beantragte, die Unterhaltskosten für die Renovation 
des Bades seien vollumfänglich zum Abzug zuzulassen. 

C. Der Rekurrent bezahlte fristgerecht einen den eingeforderten Kostenvorschuss 
von Fr. 1'500.– um Fr. 100.– übersteigenden Betrag (Total: Fr. 1'600.–).  

D. Mit Eingabe vom 12. August 2020 reichte die Steuerverwaltung des Kantons Zug 
(nachfolgend: Rekursgegnerin) ihre Vernehmlassung ein und beantragte die Abweisung 
des Rekurses vom 22. Juni 2020, soweit auf ihn einzutreten sei, und im Übrigen sei der 
Einspracheentscheid vom 22. Mai 2020 zu bestätigen; unter Kostenfolgen zu Lasten des 
Rekurrenten. Im Rahmen eines weiteren Schriftenwechsels (Replik und Duplik) hielten die 
Parteien an ihren Anträgen fest. 

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Urteil A 2020 9

E. Auf die Ausführungen der Parteien zur Begründung ihrer Anträge und die Akten 
wird – soweit für die Entscheidfindung wesentlich – in den nachfolgenden Erwägungen 
eingegangen.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1
1.1. Gemäss § 136 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Zug (StG; BGS 632.1) 
kann die steuerpflichtige Person gegen Einspracheentscheide der 
Rechtsmittelkommission der kantonalen Steuerverwaltung innert 30 Tagen beim 
Verwaltungsgericht schriftlich Rekurs erheben. Gegen Einspracheentscheide der 
Veranlagungsbehörde für die direkte Bundessteuer kann der Steuerpflichtige ebenfalls 
innert 30 Tagen nach der Zustellung bei einer von der Steuerbehörde unabhängigen 
Rekurskommission schriftlich Beschwerde erheben (Art. 140 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11]). Auch hier ist gemäss § 75 Abs. 1 des 
Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegesetz, 
VRG; BGS 162.1) das Verwaltungsgericht die kantonale Rekursbehörde im Sinne der 
Vorschriften über die direkte Bundessteuer. Das ergriffene Rechtsmittel betrifft vorliegend 
Veranlagungen für die kantonale und kommunale Einkommens- und Vermögenssteuer 
sowie solche für die direkte Bundessteuer. Aus diesem Grund gilt das Rechtsmittel sowohl 
als Rekurs wie auch als Beschwerde gegen den Einspracheentscheid. 

Die vorliegende Beschwerde (bezüglich der direkten Bundessteuer) bzw. der Rekurs 
(bezüglich der kantonalen und kommunalen Steuern) wird der einfacheren Lesbarkeit 
halber im Folgenden als Rekurs bezeichnet, wobei der Begriff "Rekurs" beide Rechtsmittel 
(Beschwerde und Rekurs) umfasst. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg 
gemäss § 29 Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

1.2 Der Rekurs wurde rechtzeitig erhoben. Auch sind die übrigen formellen 
Voraussetzungen erfüllt, weshalb auf diesen einzutreten ist. 

2.
2.1 Das Verwaltungsgericht kann Einspracheentscheide der kantonalen 
Steuerverwaltung bezüglich kantonaler Steuern (§ 63 Abs. 3 VRG i.V.m. § 74 Abs. 2 VRG 
i.V.m. § 121 Abs. 1 StG i.V.m. § 136 Abs. 2 StG) in vollem Umfang überprüfen. Das 

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Urteil A 2020 9

Verwaltungsgericht stellt den Sachverhalt von Amtes wegen fest (§ 74 Abs. 2 VRG i.V.m. 
§ 121 Abs. 1 StG i.V.m. § 137 Abs. 1 StG). Es gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung 
von Amtes wegen (§ 74 Abs. 2 VRG i.V.m. § 121 Abs. 1 StG i.V.m. § 137 Abs. 2 StG). 
Das Verwaltungsgericht ist demzufolge verpflichtet, auf den – unter Mitwirkung der 
Verfahrensbeteiligten – festgestellten Sachverhalt die richtige Rechtsnorm, d.h. jenen 
Rechtssatz anzuwenden, den es als den zutreffenden erachtet, und ihm jene Auslegung 
zu geben, von der es überzeugt ist. Aus der Rechtsanwendung von Amtes wegen folgt, 
dass das Verwaltungsgericht als Rekursinstanz nicht an die rechtliche Begründung der 
Begehren gebunden ist und einen Rekurs auch aus anderen als den geltend gemachten 
Gründen (teilweise) gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer 
von der Vorinstanz abweichenden Begründung bestätigen kann. 

2.2 Auch wenn im harmonisierten Steuerrecht an sich das Beweismass der vollen 
Überzeugung ("Regelbeweismass") herrscht, bedarf es keiner absoluten Gewissheit. Es 
genügt, dass die Veranlagungsbehörde nach erfolgter Beweiswürdigung und aufgrund 
objektiver Gesichtspunkte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Vorliegen 
eines rechtserheblichen Sachumstandes überzeugt ist. Die Auffassung kann auf Indizien 
beruhen und bedingt keinen direkten Beweis (BGer 2C_1067/2017 vom 11. November 
2019 E. 2.2.3). Anders verhält es sich bei Beweisnot, bei welcher das mildere Beweismass 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als ausreichend erachtet wird. Von einer 
Beweisnot ist nicht schon zu sprechen, wenn eine Tatsache, die ihrer Natur nach ohne 
weiteres dem unmittelbaren Beweis zugänglich wäre, nicht bewiesen werden kann, weil 
der beweisbelasteten Partei die Beweismittel fehlen. Blosse Beweisschwierigkeiten im 
konkreten Einzelfall können zu keiner Beweiserleichterung führen (BGE 144 III 264 E. 
5.3). Gelangt die Behörde zu keiner derart gewichtigen Überzeugung, kommen die 
Beweislastregeln von Art. 8 ZGB zur Anwendung. Im Abgaberecht gilt demnach gemäss 
der so genannten Normentheorie (BGE 142 II 488 E. 3.8.2, 144 II 427 E. 8.3.1), dass die 
Veranlagungsbehörde die Beweislast für die abgabebegründenden und -erhöhenden 
Tatsachen trägt, während die abgabepflichtige Person für die abgabeaufhebenden und -
mindernden Tatsachen beweisbelastet ist (BGer 2C_480/2019 vom 12. Februar 2020 E. 
2.3.1). 

Da vorliegend steuermindernde Tatsachen geltend gemacht werden, ist es Sache des 
Steuerpflichtigen, die Schätzungsgrundlagen für die Abgrenzung von Unterhaltskosten 
und wertvermehrenden Aufwendungen zu beschaffen und insbesondere genauere 
Angaben zum Gebäudezustand und Ausrüstungsstand vor und nach dem Umbau zu 

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liefern. Wird der werterhaltende Charakter der steuermindernd geltend gemachten 
Aufwendungen durch den Steuerpflichtigen nicht nachgewiesen, kann der entsprechende 
Abzug in der Regel überhaupt nicht berücksichtigt werden. Steht jedoch fest, dass 
abzugsfähige Aufwendungen angefallen sind und ist lediglich deren genaue Höhe unklar, 
ist der Umfang der abzugsfähigen Unterhaltskosten ausnahmsweise dennoch nach 
pflichtgemässen Ermessen im Sinne von Art. 130 Abs. 2 DBG bzw. § 139 Abs. 2 StG [des 
Kantons Zürich] zu schätzen (VGer ZH SB.2014.00060 vom 25. September 2014 E. 4.5 
mit Hinweisen). 

2.3 Im Rekursverfahren sind neue tatsächliche Behauptungen und Beweismittel 
zulässig. Ob Noven auch noch nach Ablauf der Beschwerdefrist vorgebracht werden 
können, ist umstritten. Dies ist im Sinne eines geordneten Verfahrens zu verneinen, zumal 
bereits in zwei Verfahren (Veranlagungs- und Einspracheverfahren) und der 
Beschwerdefrist die Möglichkeit bestand, alles Entscheidrelevante vorzubringen. 
Ausgenommen sind davon aber Noven, die durch Eingaben von anderen Parteien im 
Verlauf des Beschwerdeverfahrens veranlasst wurden; solche Noven sind auch nach 
Ablauf der Beschwerdefrist zulässig (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar 
zum DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 140 N 38 f. [Richner et al., Handkommentar DBG]).

3. 
3.1 Bei Liegenschaften im Privatvermögen können unter anderem die 
Unterhaltskosten, die Versicherungsprämien und die Kosten der Verwaltung von den 
steuerbaren Einkünften abgezogen werden (Art. 32 Abs. 2 DBG; § 29 Abs. 2 StG), wobei 
die steuerpflichtige Person anstelle der tatsächlichen Kosten einen Pauschalabzug geltend 
machen kann (Art. 32 Abs. 4 DBG; § 29 Abs. 3 StG). Der Begriff der Unterhaltskosten 
kann unter dem Geltungsbereich des StHG im kantonalen Recht nicht anders ausgelegt 
werden als auf dem Gebiet der direkten Bundessteuer (Richner/Kaufmann/Meuter, 
Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. Aufl. 2013, § 30 StG N 34 [Richner et al., 
Kommentar StG-ZH]). 

Unterhaltskosten sind Aufwendungen, deren Ziel nicht die Schaffung neuer, sondern in 
erster Linie die Erhaltung bereits vorhandener Werte ist und die nach längeren oder 
kürzeren Zeitabschnitten erneut zu tätigen sind (Reparaturen, Renovationen). 
Unterhaltsarbeiten lassen ein Gebäude in seiner Gestaltung, Form und Zweckbestimmung 
unverändert weiter bestehen; es werden einzig die mangelhaften Teile ersetzt oder 
instand gestellt. Unterhaltskosten sind Aufwendungen zur Erhaltung der Liegenschaft im 

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bisherigen Zustand und setzen begrifflich bestehende Bauten und Anlagen voraus. Sie 
können aber u.U. auch darüber hinausgehen: Unterhaltskosten können auch solche 
Aufwendungen sein, mit denen zu bereits bestehenden Werten neue hinzugefügt werden, 
wobei die neuen Werte aber einzig dazu dienen, das Grundstück wieder in denjenigen 
Zustand zu versetzen, dass es seinen bereits einmal vorhanden gewesenen 
Verwendungszweck wieder vollständig erfüllen kann. Unterhaltskosten sind demnach all 
jene Aufwendungen, die ein Grundstück in denjenigen Zustand versetzen, in dem es sich 
bereits einmal befunden hat (Richner et al., Handkommentar DBG, Art. 32 N 37 f.; Richner 
et al., Kommentar StG-ZH, § 30 N 38 f.).

3.2 Nicht abzugsfähig sind Aufwendungen für die Anschaffung, Herstellung oder 
Wertvermehrung von Vermögensgegenständen (Art. 34 lit. d DBG; § 32 Abs. 1 lit. d StG). 
Während Unterhaltskosten der Erhaltung bereits vorhandener Werte dienen, werden mit 
wertvermehrenden Aufwendungen zusätzliche neue Werte geschaffen (Richner et al., 
Handkommentar DBG, Art. 32 N 44). 

Die Abgrenzung zwischen Werterhaltung und Wertvermehrung erfolgt nach objektiv-
technischen Kriterien. Vergleichsmassstab bildet dabei nicht der Wert des Grundstücks 
insgesamt, sondern der konkret instand gehaltenen oder ersetzten Installation. Wird also 
eine alte Installation nicht bloss durch eine dem aktuellen Stand der Technik angepasste 
neue Installation ersetzt, sondern an deren Stelle eine qualitativ bessere Installation 
gesetzt, liegt (anteilsmässig) kein Unterhalt mehr, sondern eine Wertvermehrung vor, auch 
wenn der (ursprüngliche) Wert des Grundstücks als solches nicht angestiegen ist (Richner 
et al., Handkommentar DBG, Art. 32 N 46 f.). Unterhaltskosten können sowohl der 
Instandhaltung als auch der Instandstellung eines Grundstücks dienen (Richner et al., 
Handkommentar DBG, Art. 32 N 39; Richner et al., Kommentar StG-ZH, § 30 N 40). 
Modernisierungen können, müssen aber nicht Wertvermehrungen darstellen. Das Wesen 
der Modernisierung, welche noch als Instandstellung bezeichnet werden kann, besteht 
darin, dem Gebäude den zeitgemässen Komfort wiederzugeben, den es ursprünglich 
besessen, durch den technischen Fortschritt und die Veränderung der 
Lebensgewohnheiten jedoch verloren hatte. Die Aufwendungen für die Instandstellung 
oder Modernisierung eines Grundstücks, welche einer eigentlichen Neueinrichtung 
gleichkommt, sind dagegen nicht als Unterhaltskosten abzugsfähig (Richner et al., 
Handkommentar DBG, Art. 32 N 49 ff.; Richner et al., Kommentar StG-ZH, § 30 StG N 
48c).  

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3.3 Umfasst eine Aufwendung sowohl einen werterhaltenden als auch einen 
wertvermehrenden Anteil (was häufig bei Umbauten an bestehenden Gebäuden der Fall 
ist), ist die Aufwendung im Umfang des werterhaltenden Anteils zum Abzug zugelassen, 
während der wertvermehrende Anteil nicht abzugsberechtigt ist. Die Anteile sind zu 
schätzen (Richner et al., Handkommentar DBG, Art. 32 N 45). 

Unter der Ziffer 19.2.7.1.5 mit der Überschrift "Wertvermehrende Aufwendungen" sieht das 
Steuerbuch des Kantons Zug vor, dass für Fälle, in denen im Zuge von 
Instandstellungsarbeiten oder auch bei anderer Gelegenheit Verbesserungen an einer 
Liegenschaft vorgenommen oder alte Einrichtungen durch solche mit vergleichsweise 
höherem Komfort oder grösserer Leistungsfähigkeit ersetzt werden, nicht die gesamten 
Auslagen als Unterhaltskosten behandelt werden können. Diesfalls ist der im Zuger 
Steuerbuch enthaltene Ausscheidungskatalog (Erläuterungen zu § 29 – Kosten des 
Privatvermögens, Liegenschaftskatalog ab Steuerperiode 2010, Stand: Januar 2014) zu 
beachten. Dieser sieht mit Bezug auf Badezimmer vor, dass bei einer Modernisierung 
resp. einem Gesamtumbau inklusive sanitärer Ersatzteile zwei Drittel der damit 
verbundenen Kosten als Unterhaltskosten zum Abzug zuzulassen und ein Drittel als 
wertvermehrend und nicht abziehbar zu qualifizieren sind. In den Kantonen Luzern und 
Zürich gelangen identische Pauschalisierungsregelungen zur Anwendung (vgl. Luzerner 
Steuerbuch, Band 1, Weisungen StG: Einkommenssteuer, § 39 Nr. 4, Tatsächliche 
Liegenschaftsunterhalts- und Verwaltungskosten, Ziff. 1.3: Teilweise abzugsberechtigte 
Kosten; Merkblatt des Steueramtes des Kantons Zürich über die steuerliche 
Abzugsfähigkeit von Kosten für den Unterhalt und die Verwaltung von Liegenschaften, 
Kap. D. Ziff. I.4: Gemischte Aufwendungen, Rz. 18 i.V.m. Abgrenzungskatalog in Kap. J. 
Ziff. 4.1 lit. a, Rz. 49). Das Steuerbuch des Kantons Schwyz differenziert explizit 
dahingehend, dass Kosten im Rahmen von gleichwertigen Renovationen von 
Sanitärräumen vollumfänglich abziehbar sind, während bei einer Renovation mit 
Komfortverbesserung lediglich zwei Drittel der Kosten abzugsfähig sind (vgl. Schwyzer 
Steuerbuch, Weisung über den Abzug von Liegenschaftskosten [LKW], 
Ausscheidungskatalog zur LKW, Ziff. 3.1). Der Kanton Aargau kennt keine pauschale 
Regelung für einen Gesamtumbau eines Bades; vielmehr sind einzelne Positionen – 
beispielsweise der Ersatz von Leitungen und Apparaten, Armaturen und 
Badezimmermöbel – zu unterschiedlichen pauschalierten Anteilen abzugsberechtigt. Von 
diesen Richtwerten kann in begründeten Einzelfällen abgewichen werden (Merkblatt 
Liegenschaftenunterhalt des Steueramtes des Kantons Aargau, Bd. I Reg. 5.3, Stand: 

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1. Juli 2020, Ziff. 3.3: Wertvermehrende Aufwendungen und Investitionen und 
Ausscheidungskatalog, S. 44). 

3.4 Vorliegend ist umstritten, in welchem Umfang die Aufwendungen für die 
Renovation des Badezimmers als Unterhaltskosten einkommenssteuermindernd in Abzug 
gebracht werden können. Die Rekursgegnerin führte in ihrem Einspracheentscheid unter 
Verweis auf das Zuger Steuerbuch zur Begründung aus, gemäss ständiger 
Einschätzungspraxis der Zuger Steuerbehörden sei bei einer Modernisierung eines 
Badezimmers stets ein wertvermehrender Anteil von einem Drittel aufzurechnen. Diese 
Regelung trage dem Umstand Rechnung, dass eine Gesamtrenovation selbst dann, wenn 
keine zusätzlichen Geräte resp. Installationen angeschafft würden, zu einem höheren 
Mietzins bzw. Mietwert führe (Beilage 5 der Rekursgegnerin, S. 2). Der Rekurrent macht 
hingegen geltend, die Unterhaltskosten seien vollumfänglich zum Abzug zuzulassen, da 
der Umbau des alten und erneuerungsbedürftigen Badezimmers nötig gewesen sei, um 
einen zeitgemässen und gleichwertigen Komfort bietenden Ersatz zu gewähren. Ferner 
weist er darauf hin, dass die Kosten für den Unterhalt eines Bades mit dem Mietzins 
abgegolten seien und nicht automatisch zu einer Mietzinserhöhung führen würden 
(Rekurs, S. 6). 

Der Rekurrent deklarierte in seiner Steuererklärung eine Summe von Fr. 26'467.–, die 
beim Badezimmerumbau aufgewendet worden sei (Beilage 1 der Rekursgegnerin, S. 8). 
Die beim Rekurrenten angefallenen Kosten für Malerarbeiten im Eingangsbereich, Gang 
und Wohnzimmer in der Höhe von Fr. 1'179.– wurden mit dem Einspracheentscheid vom 
22. Mai 2020 vollumfänglich zum Abzug zugelassen und zählen nicht mehr zum 
Streitgegenstand. Im Streit liegt daher noch eine Summe von Fr. 25'288.–. Der Rekurrent 
möchte diesen Betrag vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehen, während die 
Rekursgegnerin den abzugsfähigen Betrag auf Fr. 16'859.– beschränken will.

3.5 Der Rekurrent stellt sich sinngemäss auf den Standpunkt, dass nicht unbesehen 
auf den pauschalen Ausscheidungskatalog des Steuerbuchs abgestellt werden dürfe. Es 
handle sich dabei nicht um eine Rechtsgrundlage, sondern um ein Arbeitsinstrument. 
Werde ein Rechtsmittel eingelegt, müssten die Umstände des Einzelfalles abgeklärt 
werden (Rekurs, S. 4). Mit diesem Vorbringen bezweifelt der Rekurrent die Zulässigkeit 
der von der Rekursgegnerin gehandhabten Pauschalisierungsregel in grundsätzlicher Art. 
Auch verlangt er, dass das Verwaltungsgericht sich nicht auf das Zuger Steuerbuch 
abstützt; denn das Steuerbuch stelle keine Rechtsnorm dar. 

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3.5.1 Zur Frage, ob Pauschalisierungen bei Veranlagungen zulässig sind, ist 
anzumerken, dass keine gesetzliche Grundlage für eine Pauschalisierung bei der 
Unterscheidung zwischen werterhaltenden und wertvermehrenden Aufwendungen 
besteht. Der kantonale Gesetzgeber hat den Steuerpflichtigen lediglich eine 
Wahlmöglichkeit zwischen der Geltendmachung des Abzugs der tatsächlichen 
Unterhaltskosten und eines Pauschalabzugs eingeräumt; er hat es jedoch unterlassen, im 
Rahmen der Festlegung der tatsächlichen Kosten Vorgaben zur Ausscheidung von 
werterhaltenden und wertvermehrenden Unterhaltskosten zu machen. Ob allerdings 
pauschalisierende Dienstanweisungen im Gesetz selbst vorgesehen sein müssen, um 
rechtens zu sein, wird von Steuerrechtlern verneint (Peter Locher, Beiträge zur Methodik 
und zum System des schweizerischen Steuerrechts, 2014, S. 235, mit Hinweisen), 
weshalb die Anwendung eines Ausscheidungskatalogs mit Pauschalen nicht per se als 
Verstoss gegen das Legalitätsprinzip zu werten ist.  

3.5.2 Dem Rekurrenten ist indessen insofern beizupflichten, als dass das Zuger 
Steuerbuch als sogenannte Verwaltungsverordnung die richterlichen Behörden nicht 
bindet. Es wendet sich lediglich an die rechtsanwendenden Behörden und bezweckt eine 
einheitliche Veranlagungspraxis (BGer 2C_814/2016 und 2C_815/2016 vom 26. Oktober 
2017 E. 3.4.2; VGer SG B 2016/41 vom 28. September 2017 E. 2.4; VGer ZG A 2009 10 
vom 28. April 2010 E. 4 b/dd). Gleichwohl ist nicht ohne Not von der im Steuerbuch 
festgelegten weitverbreiteten Praxis abzuweichen (VGer ZH SB.2016.00107 vom 
13. Dezember 2016 E. 3.7; VGer ZG A 2009 10 vom 28. April 2010 E. 4 b/dd). Es leuchtet 
nämlich ohne weiteres ein, dass die mit der Umsetzung des Steuerrechts befassten 
Steuerbehörden, deren Arbeit der Massenverwaltung zuzuordnen ist, auf administrative 
Vereinfachungen und Pauschalierungen nicht verzichten können, wollen sie ihren 
gesetzlichen Auftrag erfüllen können. An die Stelle des konkreten Einzelfalles treten häufig 
die wirtschaftlichen Verhältnisse des durchschnittlichen Steuerpflichtigen, wobei man 
davon ausgeht, dass es bei diesem Typus in der Mehrzahl der Fälle zu sachgerechten 
Lösungen und nur in Grenzfällen zu unbilligen Resultaten kommt (vgl. BGE 107 V 203 
E. 3b; 102 Ia 38 E. 3d). Die zugunsten der Verwaltungsökonomie zugestandenen 
administrativen Vereinfachungen dienen damit letztlich der Durchsetzbarkeit des positiven 
Steuerrechts und können auch als Ausfluss der Rechtssicherheit angesehen werden. Das 
Verwaltungsgericht stellt die von der Steuerverwaltung schematisch angewendeten 
Verhältniszahlen in der Regel dann nicht in Frage, wenn das Ergebnis angemessen und 
vertretbar erscheint (VGer ZG A 2009 10 vom 28. April 2010 E. 4 b/dd).

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3.6 Gestützt auf diese Ausführungen ist zu klären, ob im konkreten Fall Anhaltspunkte 
vorliegen, die es nahelegen, den Ausscheidungskatalog im Zuger Steuerbuch nicht 
anzuwenden. Der Rekurrent hat zum Nachweis seiner Aufwendungen verschiedene 
Rechnungsbelege und Fotos eingereicht. Dabei hat er Bilder des Bads vor und nach dem 
Umbau beigebracht (Beilage 3 des Rekurrenten, bezeichnet mit "alt" und "neu"; Beilage 6 
des Rekurrenten) 

3.6.1 Die Bilder vor dem Umbau (Beilagen 3 "alt" und 6 des Rekurrenten) lassen den 
Schluss zu, dass das ursprüngliche Bad einem eher niedrigen Standard im unteren 
Preissegment entsprach. Gemäss Vorbringen des Rekurrenten sei das Zimmer seit 
Erstellung der Liegenschaft im Jahr 1974 nur sehr punktuell erneuert worden (Rekurs, S. 
5). Anhand der Bilder ist davon auszugehen, dass diese Aussagen der Realität 
entsprechen. Das Bad machte vor dem Umbau einen ausgesprochen bescheidenen 
Eindruck. Sämtliche Einrichtungen (Badewanne, Waschtisch, Klosett, Spiegelschrank, 
Heizkörper, Handtuchstange etc.) dürften ans Ende ihrer Lebensdauer angelangt sein. 

3.6.2 Die Bilder nach dem Umbau (Beilage 3 "neu" des Rekurrenten) zeigen zunächst, 
dass weiterhin von einem eher niedrigen bis durchschnittlichen Ausbaustandard 
gesprochen werden muss. Kommt hinzu, dass kaum neue Vorrichtungen und Apparate 
eingebaut wurden. Auch eine erste Durchsicht der vom Rekurrenten eingereichten 
Rechnungen lässt darauf schliessen, dass die neu angeschafften Vorrichtungen und 
Apparate lediglich weitgehend dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und darüber 
hinaus keine oder geringe wertvermehrenden Komponenten enthalten.

3.6.3 Es drängt sich im vorliegenden Fall somit auf, sich die Rechnungen 
ausnahmsweise genauer anzusehen, um gestützt darauf feststellen zu können, ob das 
von der Rekursgegnerin angenommene Ergebnis angemessen erscheint oder nicht. 

3.6.3.1 Rechnung der G.________ vom 17. Oktober 2018 (Beilage 8 der 
Rekursgegnerin):

Die Rechnung in der Höhe von Fr. 570.80 (inkl. MWST) betrifft grösstenteils für den 
Umbau des Badezimmers notwendige Arbeiten wie die Demontage der bestehenden 
Apparate, Schalter und Steckdosen, die Lieferung und das Anschliessen eines 
Spiegelschranks und das Einziehen neuer Drähte ab der Abzweigdose. Neue separate 
Steckdosen wurden keine eingesetzt. Einzig beim Reserverohr für einen (künftigen) 

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Closomat im Betrag von Fr. 86.– (inkl. MWST) – einem funktionstüchtigeren 
Ausstattungsdetail – handelt es sich um eine wertvermehrende Aufwendung. Ein 
Closomat wurde für den Umbau des Bads im Übrigen nicht geliefert (vgl. mit Rechnung 
H.________ in E. 3.6.3.5 hiernach).

3.6.3.2 Rechnung der I.________ vom 22. Oktober 2018 (Beilage zur Steuererklärung in 
Beilage 1 der Rekursgegnerin):

Bei den Abdeckarbeiten, dem Anstrich der Decke im Bad und dem Schleifen, Reinigen 
und Spachteln des Vorhangbretts handelt es sich um Arbeiten, die im Zusammenhang mit 
dem Umbau eines Bades üblich sind und zu durchschnittlichen Preisen (Fr. 485.– 
inkl. MWST, gerundet) in Rechnung gestellt wurden. Die in derselben Rechnung 
aufgeführten Arbeiten im Eingangsbereich, Gang und Wohnzimmer wurden im 
Einspracheverfahren als vollumfänglich abzugsfähig qualifiziert und sind vorliegend nicht 
zu beurteilen (vgl. E. 3.4 oben). 

3.6.3.3 Rechnung der Schreinerei K.________ vom 7. November 2018 (Beilage zur 
Steuererklärung in Beilage 1 der Rekursgegnerin):

Dem Arbeitsbeschrieb ist zu entnehmen, dass zwei Türen gekürzt worden seien. Es sei 
ein Band neu gebohrt worden, da das alte nicht mehr gehalten habe. Es ist nicht klar, ob 
diese Arbeiten mit dem Umbau des Bads zusammenhingen. Da die Rekursgegnerin den 
Zusammenhang jedoch nie anzweifelte und es sich bei den beschriebenen Arbeiten im 
weiteren Sinne um Reparaturen, also um Unterhaltsarbeiten, handelt, sind die Kosten von 
Fr. 233.70 (inkl. MWST) als werterhaltende Aufwendungen zu taxieren.

3.6.3.4 Rechnung der L.________ vom 27. Oktober 2018 (Beilage zur Steuererklärung 
in Beilage 1 der Rekursgegnerin):

Für eine Reihe von Platten- und Renovationsarbeiten sowie dem benötigten Material 
wurde ein Betrag von insgesamt Fr. 8'428.80 (inkl. MWST) in Rechnung gestellt. Aus dem 
Baubeschrieb geht hervor, dass die Bodenplatten nicht ersetzt, sondern nur geschliffen 
wurden. Die Wandplatten wurden dagegen weggespitzt und durch neue ersetzt, deren 
Materialwert knapp Fr. 800.– (ohne MWST) betrug. Der Quadratmeterpreis der neuen 
Platten belief sich auf Fr. 37.– (ohne MWST). Gemäss einer vom Rekurrenten 
eingereichten Tabelle des Mieterinnen- und Mieterverbands (durch ihn im Internet 
abgerufen am 22. Juni 2020, Beilage 4 des Rekurrenten) beträgt die Lebensdauer von 
Badezimmerplatten, je nach Material, zwischen 30 und 40 Jahren. Die Wandplatten in 
seinem Badezimmer waren über 40-jährig, das heisst der Ersatz war aufgrund der 

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abgelaufenen Lebensdauer der Situation angemessen. Gemäss der erwähnten Tabelle ist 
bei Wandplatten im Bad von einem Ersatz-Richtpreis pro Quadratmeter von Fr. 125.– 
auszugehen. Da dieser Richtpreis deutlich höher ist als derjenige, den der Rekurrent 
zahlen musste, wird die ursprüngliche Vermutung bestätigt, wonach der 
Renovationsstandard – zumindest was die Platten betrifft – niedrig war. Mit Blick auf die 
Platten sind demnach keine wertvermehrenden Aufwendungen anzunehmen. 

3.6.3.5 Rechnung der H.________ (Sanitärunternehmung) vom 5. Dezember 2018 
(Beilage 7 der Rekursgegnerin):

Das Rechnungstotal belief sich auf Fr. 15'479.65 (inkl. MWST). Die Rechnung enthält vier 
thematisch unterscheidbare Kostenpositionen: Kosten der Baubegleitung (Fr. 1'800.– 
ohne MWST), Kosten der Sanitärarbeiten (Fr. 5'019.– ohne MWST), Kosten einer 
Asbestprobe (Fr. 600.– ohne MWST) und die Kosten der gelieferten Apparate. Diese 
vierte Position lässt sich wiederum aufgliedern in Kosten der Apparate gemäss Lieferung 
der Firma M.________ und zusätzlichem vom Rekurrenten bestellten Material (Fr. 
6'443.30 ohne MWST), ferner in Kosten für Einbau und Transport (Fr. 282.10 ohne 
MWST) sowie in Kosten eines nicht von der Firma M.________ gelieferten 
Handtuchradiators plus Fracht (Fr. 971.35 ohne MWST). Auf die Position Baubegleitung 
ist in einer separaten Erwägung einzugehen (E. 3.6.3.6 hiernach). 

Die Arbeiten betreffend die Asbestproben waren gemäss der Beschreibung in der 
Rechnung erforderlich, um die Gesundheit der Mitarbeiter und Dritter zu schützen. Es 
seien dazu in den Nasszellen an der Wand, im Bodenbereich und bei der 
Badewannenschürze Proben entnommen und alles anschliessend schriftlich dokumentiert 
worden. Bei einem positiven Ergebnis sei ein Asbestrückbau unausweichlich. Da nirgends 
ersichtlich ist, dass ein Asbestrückbau durchgeführt wurde, ist von einem negativen 
Ergebnis auszugehen. Wäre die Asbestprobe positiv ausgefallen, hätte die Wohnung stark 
an Wert verloren und es hätte sich ein erhöhter Sanierungsbedarf ergeben. Dieser 
Sanierungsbedarf ist aufgrund des negativen Ergebnisses nicht eingetreten. Der 
Rekurrent wusste nach der Abklärung, dass die Wohnung im aktuellen Wert erhalten 
werden kann. Die mit der Asbestabklärung zusammenhängenden Kosten von Fr. 600.– 
(ohne MWST) bzw. von Fr. 646.20 (inkl. MWST) sind somit als Unterhaltenskosten zu 
qualifizieren. 

Was die Apparatelieferung der Firma M.________ im Umfang von Fr. 6'443.30 (ohne 
MWST) bzw. Fr. 6'939.45 (inkl. MWST) betrifft, so ist der vom Rekurrenten eingereichten 

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Auftragsbestätigung (Beilage 5 des Rekurrenten) zu entnehmen, dass es sich dabei im 
Wesentlichen um eine Badewanne, einen Badewannenträger, eine Handbrause inklusive 
weiteres Badewannenzubehör, einen Waschtisch, einen Spiegelschrank und ein 
Wandklosett mit Klosettsitz gehandelt hat. Diese Vorrichtungen befanden sich bereits vor 
dem Umbau im Badezimmer, wie auf den Fotos ersichtlich ist. Sie wurden somit ersetzt, 
was zunächst gegen eine Wertvermehrung spricht. Eine Rechnung für das auf dem Bild 
des neuen Badezimmers ebenfalls ersichtliche Waschtischmöbel hat der Rekurrent nicht 
eingereicht (vgl. auch die handschriftliche Erläuterung auf dem Bild in Beilage 3 "neu" des 
Rekurrenten). Dieses Möbel fällt für die weiteren Überlegungen somit ausser Betracht. 
Wie eine Recherche im Internet ergibt, handelt es sich bei den von der Firma M.________ 
gelieferten Apparaten und dem weiteren Zubehör nicht um luxuriöse Einrichtungen, aber 
auch nicht um Vorrichtungen im unteren Preissegment (vgl. https://bit.ly/38iCKaK, 
https://bit.ly/3pNH6g2, https://bit.ly/2XckBVQ, https://bit.ly/3olKZsf, zuletzt besucht am 
6. Januar 2021). Bei der Badewanne, beim Waschtisch, beim Spiegelschrank und beim 
Wandklosett verweist jeweils schon der Produktezusatz "standard" auf eine 
durchschnittliche Position im Qualitätsgefüge. Dazu kommt, dass der Spülkasten des 
Wandklosetts – wie auf den Bildern zu sehen – "Aufputz" installiert wurde und nicht 
"Unterputz". Im zweiten Fall hätte eindeutig von einer wertvermehrenden Komponente 
gesprochen werden müssen. Alles in allem wurde mit diesen Apparaten und 
Vorrichtungen dem Bad ein zeitgemässer Komfort im mittleren Bereich verliehen, der 
somit im Vergleich zu demjenigen, den das Badezimmer bei der Erstellung vor rund 46 
Jahren hatte, als leicht höher zu werten ist. Wie erwähnt war im Erstellungszeitpunkt von 
einem eher niedrigen Ausbaustandard auszugehen (vgl. E. 3.6.1 vorne). Bei diesen 
Apparaten und Vorrichtungen ist daher ermessensweise und im Einklang mit der Tabelle 
im Zuger Steuerbuch von einem wertvermehrenden Anteil von einem Drittel auszugehen. 
Aus der Rechnung ist weiter ersichtlich, dass sowohl die Sanitärarbeiten in der Höhe von 
Fr. 5'019.– (ohne MWST) bzw. Fr. 5'405.45 (inkl. MWST) wie auch die weiteren 
Einbauarbeiten sowie die Transportkosten von Fr. 282.10 (ohne MWST) bzw. Fr. 303.80 
(inkl. MWST) in einem engen Zusammenhang mit der Lieferung der oben beschriebenen 
Apparate standen. Es rechtfertigt sich deshalb, bei den hierfür bezahlten Preisen ebenfalls 
einen wertvermehrenden Anteil von einem Drittel anzunehmen.

Was den Handtuchradiator im Wert von Fr. 971.35 (ohne MWST) bzw. Fr. 1'046.15 
(inkl. MWST) betrifft, ist auf einem mit der Rekursschrift eingereichten Bild vor der 
Renovation neben der Badezimmertür ein Handtuchhalter ersichtlich. Auf einem 
gleichzeitig zu den Akten gereichten Foto, das die Situation nach dem Umbau zeigt, 

https://bit.ly/38iCKaK
https://bit.ly/3pNH6g2
https://bit.ly/2XckBVQ
https://bit.ly/3olKZsf

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befindet sich an gleicher Stelle ein Handtuchradiator (Beilage 3 "alt" und "neu" des 
Rekurrenten). Mit der Replik reichte der Rekurrent ein weiteres Foto ein, auf dem ein an 
der Wand hinter der Badezimmertüre angebrachter Radiator ersichtlich ist (Beilage 6 des 
Rekurrenten). Dieses Foto ist beweisrechtlich zu würdigen, sah sich der Rekurrent doch 
erst durch die Ausführungen der Rekursgegnerin in ihrer Vernehmlassung zu dessen 
Einreichung veranlasst. So machte die Rekursgegnerin dort erstmals geltend, vor dem 
Umbau habe sich neben der Türe lediglich ein Handtuchhalter befunden und neu befinde 
sich dort ein Radiator (Vernehmlassung, S. 4). In der Duplik legte die Rekursgegnerin dar, 
vor dem Umbau seien zwei Elemente (Handtuchhalter und Radiator), nach dem Umbau 
hingegen lediglich ein Element (Handtuchradiator) vorhanden gewesen, was eine 
Komfortverbesserung darstelle und als wertvermehrende Aufwendung zu qualifizieren sei 
(Duplik, S. 3). Der Umstand, dass anlässlich des Umbaus anstelle von zwei separaten 
Apparaten (Handtuchhalter und Radiator) ein einziger (Handtuchradiator) angebracht 
wurde, stellt im vorliegenden Fall nach Ansicht des Gerichts eine eher geringfügige 
Komfortverbesserung dar; denn das Badezimmer verfügt nach wie vor über eine 
Heizvorrichtung und, wie sich anhand der Bilder nachvollziehen lässt, ist die 
Platzersparnis hinter der Badezimmertüre infolge des dort nicht mehr vorhandenen 
Heizkörpers gering. Bei dieser Installation überwiegt aus Sicht des Gerichts hingegen 
deutlich der Aspekt der zeitgemässen Modernisierung, womit die Kosten für den 
Handradiator als Unterhaltskosten vollständig zum Abzug zuzulassen sind (vgl. E. 3.2). 

Mit Blick auf die Sanitärarbeiten, die Asbestprobe, die von der Firma M.________ 
gelieferten Apparate, die Einbau- und Transportkosten sowie den vom Rekurrenten 
zusätzlich bestellten Handtuchradiator ist bei der Rechnung der H.________ 
zusammengefasst von folgenden Grössenordnungen auszugehen:  

Beschreibung Preis (inkl. MWST) Wertvermehrend Werterhaltend
Sanitärarbeiten Fr. 5'405.45 Fr. 1'801.80 (1/3) Fr. 3'603.65 (2/3)
Asbestprobe Fr. 646.20 Fr. 646.20
Apparate M.________ Fr. 6'939.45 Fr. 2'313.15 (1/3) Fr. 4'626.30 (2/3)
Einbau- und Transport Fr. 303.80 Fr. 101.25 (1/3) Fr. 202.55 (2/3)
Handtuchradiator Fr. 1'046.15 Fr. 1'046.15
Total Fr. 14'341.05 Fr. 4'216.20 Fr. 10'124.85

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Auf der Rechnung ist ersichtlich, dass der Rechnungssteller dem Rekurrenten einen 
Rabatt von Fr. 800.– (inkl. MWST) auf den Schlusspreis gewährte. Da dieser Rabatt sich 
keiner Apparatelieferung zuordnen lässt, erfolgt die Aufschlüsselung dieses Rabatts nach 
wertvermehrenden und werterhaltenden Anteilen analog der M.________-Apparate, das 
heisst im Verhältnis 1/3 zu 2/3. Damit sind bei den wertvermehrenden Aufwendungen 
Fr. 266.65 abzuziehen und bei den werterhaltenden Fr. 533.35. Dies ergibt eine 
Gesamtsumme (inkl. MWST) von Fr. 13'541.05, wobei der wertvermehrende Anteil Fr. 
3'949.55 und der werterhaltende Fr. 9'591.50 beträgt. Die gleichen Überlegungen in 
tabellarischer Form:

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Beschreibung Preis Wertvermehrend Werterhaltend
Total inkl. MWST Fr. 14'341.05 Fr. 4'216.20 Fr. 10'124.85
Minus Rabatt inkl. 
MWST

Fr. 800.– Fr. 266.65 Fr. 533.35

Gesamt inkl. MWST Fr. 13'541.05 Fr. 3'949.55 Fr. 9'591.50

3.6.3.6 Zusammenfassende Betrachtung und Zuordnung Kosten Baubegleitung

Anhand aller Rechnungen lassen sich die werterhaltenden und die wertvermehrenden 
Anteile des Badezimmerumbaus (inkl. MWST) wie folgt darstellen. Dabei bleiben die 
Kosten der Baubegleitung von Fr. 1'800.– (ohne MWST) bzw. von Fr. 1'938.60 (inkl. 
MWST) der H.________ weiterhin ausgeklammert:

Rechnungssteller Preis (inkl. MWST) Wertvermehrend Werterhaltend
G.________ Fr. 570.80 Fr. 86.– Fr. 484.80
I.________ Fr. 485.– Fr. 485.– 
K.________ Fr. 233.70 Fr. 233.70
L.________ Fr. 8'428.80 Fr. 8'428.80
H.________ Fr. 13'541.05 Fr. 3'949.55 Fr. 9'591.50
Total Fr. 23'259.35 Fr. 4'035.55 Fr. 19'223.80

Der wertvermehrende Anteil gemessen an der Gesamtsumme beträgt demzufolge rund 
17 % und der werterhaltende Anteil macht rund 83 % der Gesamtsumme aus. 

Es rechtfertigt sich angesichts dieses Ergebnisses die Kosten der Baubegleitung in der 
Höhe von Fr. 1'938.60 (inkl. MWST) der H.________ im gleichen Verhältnis wie oben 
festgestellt (17 % zu 83 %) in einen wertvermehrenden und in einen werterhaltenden 
Anteil aufzuspalten. In Franken ausgedrückt bedeutet dies einen zusätzlichen 
wertvermehrenden Betrag von Fr. 329.55 und einen weiteren werterhaltenden Betrag von 
Fr. 1'609.05. Es ist somit abschliessend festzuhalten, dass die gesamten Kosten des 
Badezimmerumbaus Fr. 25'197.95 betrugen (Fr. 23'259.35 + Fr. 1'938.60). Der 
steuerrechtlich nicht abzugsfähige wertvermehrende Anteil des Umbaus belief sich auf Fr. 

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4'365.10 (Fr. 4'035.55 + Fr. 329.55). Der steuerrechtliche abzugsfähige werterhaltende 
Anteil machte Fr. 20'832.85 aus (Fr. 19'223.80 + Fr. 1'609.05). 

3.7 Bei der Anwendung der Pauschalisierungsregel auf das Total der ausgewiesenen 
Umbaukosten von Fr. 25'197.95 wären 66 % (Fr. 16'798.65) abzugsfähig und 33 % 
(Fr. 8'399.30) nicht. Die Einzelfallanalyse hat indessen ergeben, dass Aufwendungen von 
Fr. 20'832.85 (bzw. von rund 83 %) als werterhaltend zu qualifizieren und damit 
steuerrechtlich abzugsfähig sind. Dies ist eine durchaus erhebliche Abweichung, womit 
festzustellen ist, dass die Anwendung der Pauschalisierungsregel gemäss Zuger 
Steuerbuch in diesem Fall zu einem unangemessenen Ergebnis führen würde. Aus 
diesem Grund rechtfertigt es sich, der Pauschalisierungsregel ausnahmsweise die 
Anwendung zu versagen. 

4. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Rekurs und die Beschwerde teilweise 
gutzuheissen sind und die tatsächlichen werterhaltenden und wertvermehrenden 
Unterhaltskosten des Rekurrenten, die bei ihm für den Umbau des Bades angefallen sind, 
zu berücksichtigen sind. Es ist festzustellen, dass die Kosten des Umbaus im Bad 
(gerundet) Fr. 25'198.– betrugen. Davon sind Fr. 20'833.– (gerundet) als werterhaltende 
Aufwendungen zum Abzug zuzulassen. Die Sache ist an die Rekursgegnerin 
zurückzuweisen, welche das steuerbare Einkommen 2018 entsprechend neu festzusetzen 
und die Einkommenssteuer für die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte 
Bundessteuer neu zu berechnen hat. 

5. Die unterliegende Partei trägt die Kosten des Rekursverfahrens (Art. 144 Abs. 1 

DBG; § 120 Abs. 1 StG). Wird die Beschwerde teilweise gutgeheissen, so werden die 

Kosten anteilmässig aufgeteilt (Art. 144 Abs. 1 DBG; ähnlich § 120 Abs. 1 StG). Die Höhe 

der Spruchgebühr beträgt Fr. 400.– bis Fr. 15'000.– (§ 1 Abs. 1 der Verordnung über die 

Kosten vor dem Verwaltungsgericht [KoV VG; BGS 162.12]). Sie ist nach dem Zeit- und 

Arbeitsaufwand des Gerichtes, der Wichtigkeit und Schwierigkeit der Sache sowie nach 

dem Streitwert oder den sonstigen Interessen der Parteien an der Beurteilung der 

Angelegenheit festzusetzen (§ 1 Abs. 2 KoV VG). Aufgrund der erforderlichen 

Einzelfalluntersuchung war der Arbeitsaufwand des Gerichts im vorliegenden Fall 

vergleichsweise gross. Dementsprechend sind die Gerichtsgebühren auf Fr. 2'000.– 

festzusetzen. Der Rekurrent beantragte, es seien die gesamten beim Umbau des Bads 

angefallenen Kosten zum Abzug zuzulassen. Dabei hätte es sich um einen Betrag von 

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Fr. 25'288.– gehandelt (vgl. E. 3.4 vorne). Die Rekursgegnerin wollte davon lediglich 

Fr. 16'859.– zum Abzug zulassen. Der Streitwert des Falles beträgt somit Fr. 8'429.– 

(Fr. 25'288.– minus Fr. 16'859.–). Zuzubilligen ist nunmehr ein Abzug von Fr. 20'833.–, 

das heisst der Rekurrent kann Fr. 4'455.– weniger abziehen als von ihm verlangt, womit er 

gemessen am Streitwert zu rund 50 % unterliegt. Damit sind ihm 50 % der Gerichtskosten 

anzulasten (Fr. 1'000.–), welche mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 1'600.– zu verrechnen sind. Folglich sind dem Rekurrenten Fr. 600.– 

zurückzuerstatten. Der zu 50 % unterliegenden Steuerverwaltung darf das 

Verwaltungsgericht keine Kosten auferlegen (§ 121 Abs. 1 StG i.V.m. § 24 Abs. 1 VRG). 

Dem nicht durch eine Fachperson vertretenen Rekurrenten ist keine Parteientschädigung 

zuzusprechen. Der Rekursgegnerin kann keine Entschädigung zugesprochen werden, da 

sie keine steuerpflichtige Person ist (§ 120 Abs. 3 StG). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Der Rekurs und die Beschwerde werden teilweise gutgeheissen. Es wird 
festgestellt, dass die Kosten der Renovation des Badezimmers Fr. 25'198.– 
betrugen, wovon Fr. 20'833.– als werterhaltende Aufwendungen zum Steuerabzug 
zuzulassen sind. Im Übrigen werden der Rekurs und die Beschwerde abgewiesen 
und die Sache im Sinne der Erwägung 4 an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2. Dem Rekurrenten werden Gerichtsgebühren von Fr. 1'000.– auferlegt. Unter 
Verrechnungen mit dem vom Rekurrenten geleisteten Kostenvorschuss von 
Fr. 1'600.– sind ihm Fr. 600.– zurückzuerstatten.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Eröffnung beim 
Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rekurrenten (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung, teilweise 
Rückzahlung des Kostenvorschusses nach Eintritt der Rechtskraft), an die 
Rechtsmittelkommission der Steuerverwaltung des Kantons Zug, an die 
Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung DVS, Abteilung Recht, 3003 
Bern, sowie zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des 
Kantons Zug.

Zug, 17. Februar 2021
Im Namen der
ABGABERECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber
versandt am