# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1ed7f8a8-2f81-5b1d-a7aa-de8023b24056
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.10.2010 E-7359/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7359-2010_2010-10-27.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7359/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 7 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Einzelrichterin Muriel Beck Kadima, 
mit Zustimmung von Richter Daniel Schmid;
Gerichtsschreiberin Stella Boleki.

A._______, geboren (...),
Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 30. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7359/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  in  englischer  Sprache  abgefasstem 
Schreiben an die Schweizer Botschaft in Colombo vom 5. Juli 2008 um 
Asyl in der Schweiz und um Bewilligung der Einreise ersuchte,

dass er zur Begründung seines Gesuchs vorbrachte, er stamme aus 
B._______ (Vanni District), wo er auch gelebt habe und mehrere Male 
von  der  Sicherheitspolizei  und  bewaffneten  Gruppierungen  bedroht 
worden sei, 

dass  er  am  12.  Juli  2000  in  B._______  durch  die  Armee 
festgenommen,   inhaftiert  und am 21. Juli  2000 wieder  freigelassen 
worden sei, 

dass ein Freund von ihm zu dieser Zeit von der srilankischen Armee 
erschossen worden sei, 

dass er aus Angst und aus Sicherheitsgründen im Januar 2008 nach 
C._______ umgezogen sei, wo er aber nach wie vor dieselben Prob-
leme mit  der  Sicherheitspolizei  und  den bewaffneten Gruppierungen 
habe, 

dass er am 26. März 2008 geheiratet habe und seine Familie nicht in  
Sicherheit sei, 

dass die Schweizer Botschaft  in Colombo den Beschwerdeführer mit 
Schreiben vom 28. Juli 2008 aufforderte, bis zum 12. September 2008 
detaillierte Angaben zu seinen Fluchtgründen,  den bisher  unternom-
menen  Schutzvorkehrungen  und  den  möglichen  innerstaatlichen 
Fluchtalternativen zu machen, 

dass allfällige Beweismittel und Kopien der Identitätspapiere einzurei -
chen seien,  wobei  in  Tamilisch oder  in  Singalesisch verfasste Doku-
mente ins Englisch zu übersetzen seien, 

dass der Beschwerdeführer in einem Schreiben vom 9. August 2008 
dazu ausführte, aufgrund der aktuellen Lage in Sri Lanka gebe es für 
ihn als Tamile überall in seinem Land keine Sicherheit und er habe alle 
Vorkehrungen getroffen, um sich zu schützen, was ihm aber nicht ge-
lungen sei, 

Seite 2

E-7359/2010

dass  der  Beschwerdeführer  hiezu  folgende  kopierte  Unterlagen  ein-
reichte:  Bestätigungsschreiben  des  „Magistrate's  Court“  von 
B._______ vom (...) 2000, des Internationalen Kommittees des Roten 
Kreuzes (IKRK) in Sri Lanka vom (...) 2000 und von (...), „Justice of the 
Peace  all  Island“  vom  (...)  2008  sowie  eine  Vorladung  der  „Eelam 
People's Democratic Party“ vom (...) 2008, 

dass die Schweizer Botschaft in Colombo am 3. September 2008 das 
Verfahren an das BFM weiterleitete, 

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 5. November 2008 bei 
der  Schweizer  Botschaft  in  Colombo  weitere  in  Englisch  verfasste 
Beweismittel einreichte, die mit Schreiben vom 2. Dezember 2008 ans 
BFM weitergeleitet wurden, 

dass  unter  anderem  ein  Schreiben  eines  in  B._______  lebenden 
Pastors  der  (...)  Kirche  vom  (...)  2008  bestätigt,  der  ebenfalls  in 
B._______ lebende Beschwerdeführer sei am 20. September 2008 von 
unbekannten  bewaffneten  Personen  bei  sich  zu  Hause  behelligt 
worden,

dass  das  BFM  mit  Zwischenverfügung vom  6.  Juli  2010  dem  Be-
schwerdeführer durch Vermittlung der Schweizer Botschaft in Colombo 
mitteilte, der entscheidrelevante Sachverhalt gelte aufgrund der Akten, 
namentlich  der  schriftlichen Begründung des Asylgesuchs sowie der 
beigelegten  Dokumentetion  als  erstellt  und  eine  Anhörung  auf  der 
Botschaft erweise sich daher als nicht notwendig, 

dass es unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände (Beziehungsnä-
he der Asyl suchenden Personen zur Schweiz, deren „Assimilations-
möglichkeiten“ in der Schweiz,  der aktuellen Gefährdung im Heimat-
staat,  der  Möglichkeit  der  Schutzsuche in  einem anderen Staat  und 
des öffentlichen Interesses der Schweiz) erwäge, das Asylgesuch ab-
zulehnen und die Einreisebewilligung zu verweigern, 

dass  dem Beschwerdeführer  eine 30-tägige  Frist  zur  Stellungnahme 
gewährt wurde, 

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 25. Juli 2010 Stellung 
zur Zwischenverfügung des BFM vom 6. Juli 2010 nahm und im We-
sentlichen an den bisherigen Vorbringen festhielt, 

Seite 3

E-7359/2010

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  30.  August  2010  –  eröffnet  am 
17. September  2010  –  dem  Beschwerdeführer  die  Einreise  in  die 
Schweiz verwehrte und dessen Asylgesuch ablehnte,

dass es zur  Begründung im Wesentlichen anführte,  gestützt  auf  die 
rechtsgenüglich  erstellte  Aktenlage  –  auch  unter  Einbezug  des Ant-
wortschreibens vom 25. Juli 2010 – stelle es fest, dass der Beschwer-
deführer vom Magistrate's Court im Jahre 2000 bedingungslos freige-
sprochen  worden  sei  und  bis  zum  Zeitpunkt  des  vorliegenden  Ent-
scheides 10 Jahre vergangen seien,  weshalb kein genügender  Kau-
salzusammenhang zwischen der Gefangenschaft  und der gewünsch-
ten Ausreise bestehe, 

dass  seit  der  Freilassung  des  Beschwerdeführers  am  21.  Juli  2000 
keine weiteren Verdachtsmomente gegen ihn vorgelegen hätten,

dass  der  Beschwerdeführer  aus  objektiver  Sicht  längst  durch  die 
staatlichen Behörden wieder festgenommen worden wäre, wenn deren 
Verfolgungsinteresse noch bis zum heutigen Zeitpunkt bestanden hät-
te,

dass  die  geltend  gemachten  Befürchtungen,  künftig  staatlichen  Ver-
folgungsmassnahmen  ausgesetzt  zu  sein,  auch  unter  Berücksichti -
gung  der  aktuellen  Situation  in  Sri  Lanka,  deren  Sicherheits-  und 
Menschenrechtslage  nicht  gänzlich  befriedigend  sei,  im  Sinne  des 
Asylgesetzes als unbegründet einzustufen seien, da keine akute Ge-
fährdung erkennbar sei,

dass die eingereichten Dokumente nichts an dieser Einschätzung zu 
ändern  vermöchten,  da  sie  lediglich  die  Vorbringen  stützten,  deren 
Glaubhaftigkeit nicht in Frage gestellt würden, 

dass der Beschwerdeführer mit  in Englisch verfasster  und auf  Italie-
nisch übersetzter Rechtsmitteleingabe vom 20. September 2010 (Ein-
gangsdatum Botschaft 6. Oktober 2010) gegen diesen Entscheid beim 
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei  sinngemäss 
beantragte, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben, es sei ihm 
das nachgesuchte Asyl zu gewähren und die Einreise in die Schweiz 
zu bewilligen,

dass der Beschwerdeführer dabei seine bisherigen Vorbringen bestä-
tigte und auf die eingereichten Dokumente verwies,

Seite 4

E-7359/2010

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezem-
ber 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des 
BFM  entscheidet  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998 
[AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bun-
desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 105 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  auf  die  frist-  und  formgerechte  Beschwerde  einzutreten  ist 
(Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass das Bundesamt Asylsuchenden im Ausland das Asyl verweigern 
kann, wenn sie keine Verfolgung glaubhaft machen können oder ihnen 

Seite 5

E-7359/2010

die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden kann (vgl. Art. 3,  
Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesamt Asylsuchenden die Einreise zur Abklärung des 
Sachverhalts bewilligt,  wenn ihnen nicht  zugemutet werden kann, im 
Wohn-  oder  Aufenthaltsstaat  zu  bleiben  oder  in  ein  anderes  Land 
auszureisen (vgl. Art. 20 Abs. 2; vgl. dazu auch Entscheidungen und 
Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK] 
2004 Nr. 20 E. S. 128 ff. mit Verweis auf EMARK 1997 Nr. 15 S. 126 
ff.), 

dass  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl  gewährt  (Art.  2 
Abs. 1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  an-
erkannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie 
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden  (Art.  3  Abs. 1 
AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaub-
haft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft  glaubhaft  gemacht ist,  wenn die Be-
hörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für 
gegeben hält, 

dass  Vorbringen  insbesondere  dann  unglaubhaft  sind,  wenn  sie  in 
wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich 
sind,  den  Tatsachen  nicht  entsprechen  oder  massgeblich  auf  ge-
fälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden,

dass das BFM seinen Entscheid mit  der  fehlenden Asylrelevanz der 
Vorbringen begründet und die Glaubhaftigkeit derselben nicht bestritt,

dass im Übrigen auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz im 
angefochtenen Entscheid verwiesen werden kann, ohne diese im Ein-
zelnen zu wiederholen (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass bei den in Art. 3 Abs. 2 AsylG genannten Massnahmen, welche 
eine Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit bewirken, die gesetzli-

Seite 6

E-7359/2010

che Vermutung gilt, dass diese einen weiteren Verbleib der betroffenen 
Person im Heimat- oder Herkunftsstaat unzumutbar machen,

dass  der  durch  den  Eingriff  entstandene  unerträgliche  psychische 
Druck  gemäss  der  schweizerischen  Asylpraxis  dann  beachtlich  ist, 
wenn die Massnahmen und deren Auswirkungen den weiteren Verbleib 
im  Heimatstaat  als  objektiv  unzumutbar  erscheinen  lassen,  wobei 
Ausgangspunkt  immer  ein  konkreter  Eingriff  sein  muss,  der  stattge-
funden hat oder mit solcher Wahrscheinlichkeit droht, dass die Furcht  
vor ihm als begründet erscheint,

dass der Beschwerdeführer in seinen Eingaben als konkreten Eingriff  
eine  aufgrund  seiner  Ethnie  im Jahre  2000  erfolgte  Festnahme und 
Inhaftierung geltend machte, wobei er kurz darauf wieder freigelassen 
worden sei, 

dass  dieses  Ereignis  zu  weit  zurückliegt,  als  dass  der  notwendige 
Kausalzusammenhang  zwischen  Verfolgung  und  dem  Zeitpunkt  des 
gewünschten  Verlassens  des  Landes  bestehen  würde,  weshalb  es 
keine Asyl- bzw. Einreiserelevanz zu entfalten vermag,

dass sich die angeblich weiteren vom Beschwerdeführer vorgebrach-
ten Probleme mit den Sicherheitsbehörden und bewaffneten Gruppie-
ren  lediglich  in  vagen  und  pauschalen  Behauptungen  erschöpfen, 
weshalb sie ebenfalls nicht als beachtlich zu qualifizieren sind, 

dass das Bestätigungsschreiben eines Pastors, gemäss welchem der 
Beschwerdeführer am 20. September 2008 von unbekannten Bewaff-
neten  bei  sich  zu  Hause  in  B._______  belästigt  worden  sein  soll,  
ebenfalls keine Beachtung finden kann, zumal der Beschwerdeführer 
eigenen  Angaben  zufolge  im  Januar  2008  nach  C._______ 
umgezogen  ist  und  selbst  weder  ein  derartiges  Ereignis  geltend 
machte  noch  diesbezüglich  etwas  bemerkte,  weshalb  dessen 
Wahrheitsgehalt bezweifelt wird,

dass indessen festgestellt werden kann, dass selbst bei Zutreffen die-
ses Vorfalls dieser mangels Intensität als nicht asylrelevant im Sinne 
von Art. 3 AsylG zu gelten hätte, 

dass der Beschwerdeführer somit – auch unter Berücksichtigung der 
allgemeinen Lage in Sri Lanka – weder eine akute einreisebeachtliche 
Gefährdung im Heimatland noch  Befürchtungen,  die  Anlass  zur  An-

Seite 7

E-7359/2010

nahme  geben  würden,  dass  sich  eine  Verfolgung  mit  beachtlicher 
Wahrscheinlichkeit  und  in  absehbarer  Zeit  verwirklichen  würde,  hat 
glaubhaft machen können, 

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe zudem 
nicht  mit  den  vorinstanzlichen  Erwägungen  auseinandersetzte,  son-
dern lediglich auf seine früheren Eingaben hinwies und betonte, dass 
sich seine Situation seither nicht geändert hätte, 

dass  auch  die  verschiedenen  vom Beschwerdeführer  beigebrachten 
Beweismittel nicht zu einem anderen Ausgang des Verfahrens zu füh-
ren vermögen, zumal sie keine konkreten Hinweise auf eine aktuelle 
oder zukünftige Verfolgung enthalten,

dass die Vorinstanz demnach zu Recht das Asylgesuch abgelehnt und 
die Erteilung der Einreisebewilligung verweigert hat,

dass es dem Beschwerdeführer demnach offensichtlich nicht gelungen 
ist, darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht ver-
letzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig 
feststellt  hat  oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die 
Beschwerde abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  grundsätzlich 
dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art. 63  Abs. 1  VwVG), 
aus verwaltungsökonomischen Gründen indessen auf deren Erhebung 
zu verzichten ist (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 6 Bst. b VGKE).

(Dispositiv nächste Seite) 

Seite 8

E-7359/2010

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
Schweizer Botschaft in Colombo.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Muriel Beck Kadima Stella Boleki

Versand: 

Seite 9