# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2f6ccb0d-1f8c-5440-917e-c62df862648b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-17
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Strafrechtliche Abteilung 17.11.2025 7B 1167/2025 (7B_1167/2025)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_007_7B-1167-2025_2025-11-17.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  7B_1167/2025
  
 

 

 

    
  Urteil vom 17. November 2025
  
 

 

    
  II. strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, 

Gerichtsschreiberin Sauthier. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

1. Chris Lehner, 

Kantonsgericht Luzern, Hirschengraben 16, 6002 Luzern, 

2. Peter Arnold, 

Kantonsgericht Luzern, Hirschengraben 16, 6002 Luzern, 

3. Jacqueline Covaci, 

Kantonsgericht Luzern, Hirschengraben 16, 6002 Luzern, 

4. Moritz Oehen, 

Bezirksgericht Luzern, Grabenstrasse 2, 6004 Luzern, 

5. Zineta Mujkic, 

Kantonsgericht Luzern, Hirschengraben 16, 6002 Luzern, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Ausstand; Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 19. September 2025 (4P 25 31 / 4U 25 16). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Mit Beschluss vom 19. September 2025 trat das Kantonsgericht Luzern nicht auf das Ausstandsgesuch von A.________ein und wies ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Dagegen gelangte A.________ mit Beschwerde vom 15. Oktober 2025 (Postaufgabe) an das Kantonsgericht, welches die Beschwerde am 28. Oktober 2025 dem Bundesgericht übermittelte. 

 

    
  2. 
 

Die Vorinstanz legt in Auseinandersetzung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Normgehalt von Art. 58 StPO detailliert dar, weshalb sie auf das verspätet gestellte Ausstandsgesuch nicht eingetreten ist und weshalb sie das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen hat. Mit diesen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinander. Stattdessen legt sie lediglich ihre Sichtweise dar und macht diverse Rügen geltend, die teils über den Streitgegenstand hinausgehen, wie unter anderem eine angeblich unzulässige Verfahrenstrennung. Solche appellatorische Kritik genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen an eine Beschwerde an das Bundesgericht offensichtlich nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 147 IV 73 E. 4.1.2; 146 IV 297 E. 1.2). Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (Art. 108 Abs. 3 BGG). 

 

    
  3. 
 

Bei diesem Verfahrensausgang ist das gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt die Einzelrichterin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 

    
  3. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  4. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, und der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 17. November 2025 

 

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Einzelrichterin:    Koch 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Sauthier