# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** faaff21b-7ac3-599d-a100-bd3272a15434
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-10-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.10.2015 C-1440/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1440-2013_2015-10-01.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-1440/2013 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 .  O k t o b e r  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richterin Marianne Teuscher (Vorsitz), 

Richter Andreas Trommer, Richter Blaise Vuille,  

Gerichtsschreiber Rudolf Grun. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch Alain Langenegger, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM, 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung. 

 

 

 

C-1440/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der aus Gambia stammende Beschwerdeführer (geb. 1975) reiste im Mai 

2001 illegal in die Schweiz ein und wurde am 2. August 2001 ein erstes 

Mal wegen rechtswidriger Einreise zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 

zehn Tagen verurteilt. Mit Verfügung vom 8. November 2001 wurde auf sein 

Asylgesuch nicht eingetreten und die Wegweisung angeordnet. Nachdem 

er nach einem weiteren illegalen Aufenthalt in der Schweiz im Januar 2003 

in seinen Heimatstaat zurückgeführt worden war, heiratete er am 12. März 

2003 in Gambia die Schweizer Bürgerin B._______ (geb. 1978). In der 

Folge erhielt er vom Kanton Bern eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib 

bei der Ehefrau. Aus der Ehe gingen keine Kinder hervor. 

B.  

Am 3. Mai 2008 gelangte der Beschwerdeführer an die Vorinstanz – das 

Bundesamt für Migration (BFM, heute SEM) – und ersuchte als Ehegatte 

einer Schweizer Bürgerin gestützt auf Art. 27 des Bürgerrechtsgesetzes 

vom 29. September 1952 (BüG, SR 141.0) um erleichterte Einbürgerung. 

Die Ehegatten unterzeichneten am 3. Juli 2009 zu Handen des Einbürge-

rungsverfahrens eine Erklärung, wonach sie in einer tatsächlichen, unge-

trennten, stabilen ehelichen Gemeinschaft an derselben Adresse zusam-

men lebten und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten bestünden. 

Gleichzeitig nahmen sie unterschriftlich zur Kenntnis, dass die erleichterte 

Einbürgerung nicht möglich ist, wenn vor oder während des Einbürge-

rungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung bean-

tragt hat oder keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr besteht, und 

dass die Verheimlichung solcher Umstände zur Nichtigerklärung der Ein-

bürgerung nach Art. 41 BüG führen kann. 

Am 14. Juli 2009 wurde der Beschwerdeführer erleichtert eingebürgert. 

Nebst dem Schweizer Bürgerrecht erhielt er die Bürgerrechte des Kantons 

Bern und der Gemeinde Mühlethurnen. Der Entscheid wurde am 16. Sep-

tember 2009 rechtskräftig. 

C.  

Gemäss Trennungsvereinbarung vom 18. Mai 2010 wurde der gemein-

same Haushalt der Ehegatten am 1. April 2010 aufgehoben. Am 17. Mai 

2011 wurde die Ehe sodann rechtskräftig geschieden. 

C-1440/2013 

Seite 3 

D.  

Mit Schreiben vom 18. April 2012 unterrichtete die Vorinstanz den Be-

schwerdeführer förmlich über die Eröffnung eines Verfahrens auf Nichtiger-

klärung der erleichterten Einbürgerung nach Art. 41 BüG. Sie gewährte ihm 

rechtliches Gehör und forderte ihn auf, sich zur Frage einer allfälligen Nich-

tigerklärung der erleichterten Einbürgerung und zu den Umständen der 

Trennung von der schweizerischen Ex-Ehefrau zu äussern (act. 3 der Ak-

ten der Vorinstanz [nachfolgend: SEM]). 

E.  

Am 31. Mai 2012 gab der Beschwerdeführer durch seinen Vertreter eine 

erste Stellungnahme ab (act. 4 SEM), mit der er diverse Beweismittel ein-

reichte und seine persönliche Befragung sowie die seiner Ex-Ehefrau an-

erbot. Die Vorinstanz ihrerseits unterbreitete der Ex-Ehefrau des Be-

schwerdeführers am 19. Juli 2012 einen Fragenkatalog (act. 5 SEM), den 

diese Ende August 2012 beantwortet retournierte (act. 6 SEM). Nach Ein-

sicht in die Verfahrensakten nahm der Beschwerdeführer zum Ganzen am 

13. Dezember 2012 nochmals Stellung. 

F.  

Auf Ersuchen der Vorinstanz erteilte der Kanton Bern am 8. Februar 2013 

die Zustimmung zur Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung.  

G.  

Mit Verfügung vom 13. Februar 2013 erklärte die Vorinstanz die erleichterte 

Einbürgerung des Beschwerdeführers für nichtig.  

H.  

Mit Rechtsmitteleingabe vom 18. März 2013 gelangte der Beschwerdefüh-

rer an das Bundesverwaltungsgericht und beantragt die Aufhebung der vo-

rinstanzlichen Verfügung. Dabei wird insbesondere gerügt, dass die Vo-

rinstanz einerseits den Sachverhalt unvollständig abgeklärt und anderer-

seits aus den erhobenen Beweisen die falschen Schlussfolgerungen gezo-

gen habe.  

In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Ge-

währung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Rechtsverbeiständung. 

I.  

Mit Zwischenverfügung vom 26. März 2013 hiess die Instruktionsrichterin 

C-1440/2013 

Seite 4 

des Bundesverwaltungsgerichts das Gesuch um Gewährung der unent-

geltlichen Rechtspflege gut und gab dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt 

Alain Langenegger als unentgeltlichen Rechtsbeistand bei. 

J.  

Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 25. April 2013 auf 

Abweisung der Beschwerde. 

K.  

In seiner Replik vom 29. Mai 2013 hält der Beschwerdeführer am einge-

reichten Rechtsmittel und dessen Begründung fest. 

L.  

Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den Erwägun-

gen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Verfügungen des SEM über die Nichtigerklärung einer erleichterten 

Einbürgerung unterliegen der Beschwerde an das Bundesverwaltungsge-

richt (Art. 51 Abs. BüG i.V.m. Art. 31 ff. VGG). 

1.2 Das Rechtsmittelverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet 

sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 

VGG, vgl. auch Art. 2 Abs. 4 VwVG). 

1.3 Der Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert 

(Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf seine frist- und formgerecht eingereichte Be-

schwerde ist einzutreten (Art. 50 und 52 VwVG). 

2.  

Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung 

von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Er-

messens, die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheb-

lichen Sachverhalts und – soweit nicht eine kantonale Behörde als Be-

schwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 

49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerdeverfah-

ren das Recht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG 

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Seite 5 

an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Be-

schwerde aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen 

oder abweisen (vgl. BVGE 2014/1 E. 2 m.H.). 

3.  

3.1 Gemäss Art. 27 Abs. 1 BüG kann eine ausländische Person nach der 

Eheschliessung mit einem Schweizer Bürger ein Gesuch um erleichterte 

Einbürgerung stellen, wenn sie insgesamt fünf Jahre in der Schweiz ge-

wohnt hat (Bst. a), seit einem Jahr hier wohnt (Bst. b) und seit drei Jahren 

in ehelicher Gemeinschaft mit einem Schweizer Bürger lebt (Bst. c). Die 

Einbürgerung setzt zudem voraus, dass die ausländische Person in die 

schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist, die schweizerische Rechts-

ordnung beachtet und die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz nicht 

gefährdet (vgl. Art. 26 Abs. 1 BüG). Sämtliche Einbürgerungsvoraussetzun-

gen müssen sowohl im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung als auch anläss-

lich der Einbürgerungsverfügung erfüllt sein. Fehlt es daher im Zeitpunkt 

des Einbürgerungsentscheids an der ehelichen Gemeinschaft, darf die er-

leichterte Einbürgerung nicht ausgesprochen werden (vgl. BGE 140 II 65 

E. 2.1 m.H.). 

3.2 Der Begriff der ehelichen Gemeinschaft im Sinne des BüG bedeutet 

mehr als das formelle Bestehen einer Ehe. Verlangt wird eine tatsächliche 

Lebensgemeinschaft, getragen vom beidseitigen Willen, die Ehe auch 

künftig aufrecht zu erhalten (vgl. BGE 135 II 161 E. 2 m.H.). Denn der Ge-

setzgeber wollte dem ausländischen Ehegatten eines Schweizer Bürgers 

die erleichterte Einbürgerung ermöglichen, um die Einheit des Bürger-

rechts im Hinblick auf ihre gemeinsame Zukunft zu fördern (vgl. Botschaft 

zur Änderung des Bürgerrechtsgesetzes vom 27. August 1987, BBl 1987 

III 310). Zweifel am Bestand einer solchen Gemeinschaft sind beispiels-

weise angebracht, wenn kurze Zeit nach der erleichterten Einbürgerung die 

Trennung erfolgt oder die Scheidung eingeleitet wird (BGE 135 II 161 E. 2 

m.H.), der Gesuchsteller während der Ehe ein aussereheliches Kind zeugt 

(vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_27/2011 vom 21. März 2011 E. 6.4.1) 

oder eine Zweitehe schliesst, der Prostitution nachgeht  

oder sich in einer anderen Weise verhält, die in grobem Widerspruch steht 

zum traditionellen Bild der Ehe als einer ungeteilten, von Treue und Bei-

stand getragenen Geschlechtergemeinschaft zwischen Mann und Frau 

(Urteil des BVGer C-3912/2008 vom 8. Juni 2009 E. 3.2 m.H.) 

4.  

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Seite 6 

4.1 Die erleichterte Einbürgerung kann mit Zustimmung des Heimatkan-

tons innert gesetzlicher Frist für nichtig erklärt werden, wenn sie durch fal-

sche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen erschlichen, 

d.h. mit einem unlauteren und täuschenden Verhalten erwirkt wurde (Art. 

41 Abs. 1 BüG). Arglist im Sinne des strafrechtlichen Betrugstatbestandes 

wird nicht verlangt. Es genügt, wenn die gesuchstellende Person bewusst 

falsche Angaben macht bzw. die mit dem Gesuch um erleichterte Einbür-

gerung befasste Behörde bewusst in einem falschen Glauben lässt und so 

den Vorwurf auf sich zieht, es unterlassen zu haben, über eine erhebliche 

Tatsache zu informieren (vgl. BGE 140 II 65 E. 2.2 m.H.). 

4.2 Weiss die betroffene Person, dass die Voraussetzungen für die erleich-

terte Einbürgerung auch im Zeitpunkt der Verfügung vorliegen müssen, so 

muss sie die Behörden unaufgefordert über eine nachträgliche Änderung 

der Verhältnisse orientieren, von der sie weiss oder wissen muss, dass sie 

einer Einbürgerung entgegensteht. Die Pflicht dazu ergibt sich aus dem 

Grundsatz von Treu und Glauben und aus der verfahrensrechtlichen Mit-

wirkungspflicht gemäss Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG. Die Behörde darf sich 

ihrerseits darauf verlassen, dass die vormals erteilten Auskünfte bei passi-

vem Verhalten der gesuchstellenden Person nach wie vor der Wirklichkeit 

entsprechen (vgl. BGE 140 II 65 E. 2.2 m.H.). 

4.3 Die Täuschungshandlung des Gesuchstellers muss sich auf einen er-

heblichen Sachverhalt beziehen. Erheblich im Sinne von Art. 41 Abs. 1 

BüG ist ein Sachverhalt nicht nur, wenn seine pflichtgemässe Offenlegung 

dazu geführt hätte, dass die mit der Einbürgerung befasste Behörde das 

Vorliegen einer Einbürgerungsvoraussetzung verneint und die Einbürge-

rung verweigert hätte. Es genügt, wenn der Sachverhalt, wäre er der Be-

hörde bekannt gewesen, begründete Zweifel am Vorliegen einer solchen 

Voraussetzung geweckt und die Einbürgerung ernsthaft in Frage gestellt 

hätte bzw. eine solche nicht ohne weitere Beweismassnahmen hätte ver-

fügt werden können (vgl. Urteil des BVGer C-4576/2013 vom 12. Juni 2014 

E. 5.3 m.H.). 

4.4 Gemäss Art. 41 Abs. 1 BüG in der Fassung vom 29. September 1952 

(AS 1952 1087) betrug die Frist für die Nichtigerklärung einer Einbürgerung 

fünf Jahre. Mit der Teilrevision des Bürgerrechtsgesetzes vom 25. Septem-

ber 2009, in Kraft seit 1. März 2011, erfuhr Art. 41 BüG eine Änderung. Die 

Fristenregelung wurde aus Abs. 1 herausgelöst und materiell grundlegend 

überarbeitet zum Gegenstand eines neuen Abs. 1bis gemacht. Dieser be-

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stimmt, dass die Einbürgerung innert zwei Jahren, nachdem das Bundes-

amt vom rechtserheblichen Sachverhalt Kenntnis erhalten hat, spätestens 

aber innert acht Jahren nach dem Erwerb des Schweizer Bürgerrechts 

nichtig erklärt werden kann. Nach jeder Untersuchungshandlung, die der 

eingebürgerten Person mitgeteilt wird, beginnt eine neue zweijährige Ver-

jährungsfrist zu laufen. Die Fristen stehen während eines Beschwerdever-

fahrens still. Nach Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts gilt 

das neue Recht für alle Einbürgerungsfälle, in denen die altrechtliche Frist 

nicht bereits vor dem Inkrafttreten des neuen Rechts abgelaufen ist. Die 

unter dem alten Recht verstrichene Zeit ist dabei an die absolute achtjäh-

rige Frist anzurechnen. Die relative zweijährige Frist kann als Neuerung 

ohne Gegenstück im alten Recht frühestens auf den Zeitpunkt des Inkraft-

tretens des neuen Rechts zu laufen beginnen (vgl. etwa Urteil des BVGer 

C-4576/2013 vom 12. Juni 2013 E. 6.1 m.H., bestätigt durch Urteil des 

BGer 1C_540/2014 vom 5. Januar 2015). 

5.  

5.1 Das Verfahren betr. Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung 

untersteht dem Verwaltungsverfahrensgesetz (vgl. Art. 1 Abs. 1 und Abs. 2 

Bst. a VwVG). Es gilt namentlich der Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 

VwVG). Die Behörde hat daher von Amtes wegen zu untersuchen, ob der 

betroffenen Person die Täuschung über eine Einbürgerungsvoraussetzung 

vorgeworfen werden kann, wozu insbesondere die Existenz eines beidsei-

tig intakten und gelebten Ehewillens gehört. Da die Nichtigerklärung in die 

Rechte der betroffenen Person eingreift, liegt die Beweislast bei der Be-

hörde. Allerdings geht es in der Regel um innere, dem Kern der Pri-

vatsphäre zugehörige Sachverhalte, die der Behörde nicht bekannt und ei-

nem direkten Beweis naturgemäss kaum zugänglich sind. Sie können re-

gelmässig nur indirekt durch Indizien erschlossen werden. Die Behörde 

kann sich darüber hinaus veranlasst sehen, von bekannten Tatsachen 

(Vermutungsbasis) auf unbekannte (Vermutungsfolge) zu schliessen. Sol-

che sogenannten natürlichen bzw. tatsächlichen Vermutungen stellen eine 

besondere Form des Indizienbeweises dar und können sich in allen Berei-

chen der Rechtsanwendung ergeben, namentlich auch im öffentlichen 

Recht. Es handelt sich um Wahrscheinlichkeitsfolgerungen, die auf Grund 

eines als allgemein durchgesetzt gewerteten Satzes der Lebenserfahrung 

gezogen werden. Die betroffene Person ist bei der Sachverhaltsabklärung 

mitwirkungspflichtig (vgl. BGE 140 II 65 E. 2.2 und BGE 135 II 161 E. 3 je 

m.H.). 

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Seite 8 

5.2 Die natürliche Vermutung gehört dem Bereich der freien Beweiswürdi-

gung an (vgl. Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des Bundesgesetzes vom 4. De-

zember 1947 über den Bundeszivilprozess [BZP, SR 273]). Sie stellt eine 

Beweiserleichterung dar, indem eine bereits vorhandene, aber nicht mit 

letzter Schlüssigkeit mögliche Beweisführung unterstützt wird. Eine Um-

kehr der Beweislast hat sie nicht zur Folge. Wenn daher bestimmte Tatsa-

chen – beispielsweise die Chronologie der Ereignisse – die natürliche Ver-

mutung begründen, dass die erleichterte Einbürgerung erschlichen wurde, 

muss die betroffene Person nicht den Nachweis für das Gegenteil erbrin-

gen. Es genügt, wenn sie den Gegenbeweis führt, d.h. einen Grund an-

führt, der es als hinreichend möglich erscheinen lässt, dass sie die Behörde 

nicht getäuscht hat. Bei diesem Grund kann es sich um ein ausserordentli-

ches, nach der erleichterten Einbürgerung eingetretenes Ereignis handeln, 

das zum raschen Scheitern der Ehe führte, oder die betroffene Person 

kann plausibel darlegen, dass sie die Ernsthaftigkeit ehelicher Probleme 

zum Zeitpunkt der erleichterten Einbürgerung nicht erkannte und den wirk-

lichen Willen hatte, mit dem Schweizer Ehepartner auch weiterhin in einer 

stabilen ehelichen Gemeinschaft zu leben (BGE 135 II 161 E. 3 m.H.). 

6.  

Im vorliegenden Fall liegt die von Art. 41 Abs. 1 BüG geforderte Zustim-

mung des Heimatkantons vor und wurden die Fristen des Art. 41 Abs. 1bis 

BüG gewahrt. Die formellen Voraussetzungen der Nichtigerklärung einer 

erleichterten Einbürgerung sind somit erfüllt. 

7.  

In materieller Hinsicht stellen sich die tatbeständlichen Voraussetzungen 

einer Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung wie folgt dar: 

7.1 Nachdem sich der Beschwerdeführer bereits 2001 als Asylbewerber in 

der Schweiz aufgehalten hatte (Nichteintretensverfügung mit Wegweisung 

am 8. November 2001), gelangte er später wiederum illegal in Schweiz und 

wurde am 22. Januar 2003 in die Heimat zurückgeführt. Dort heiratete er 

am 12. März 2003 eine Schweizer Bürgerin, die er im Sommer 2002 in der 

Schweiz kennen gelernt hatte. Hierauf gelangte er in den Genuss einer 

Aufenthaltsbewilligung im Kanton Bern. Gemäss Angaben der Ex-Ehefrau 

kam der Anstoss zur Eheschliessung von ihr (act. 6 SEM). Gestützt auf 

diese Heirat, das am 3. Mai 2008 eingereichte Gesuch um Erteilung der 

erleichterten Einbürgerung und die am 3. Juli 2009 unterzeichnete gemein-

same Erklärung betreffend eheliche Gemeinschaft wurde der Beschwerde-

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führer am 14. Juli 2009 erleichtert eingebürgert. Angeblich wegen unter-

schiedlicher Zukunftsvorstellungen (Kinderwunsch der Ehefrau) wurde ge-

mäss Trennungsvereinbarung vom 18. Mai 2010 der gemeinsame Haus-

halt ab 1. April 2010 aufgehoben und am 21. Januar 2011 (gemeinsam) ein 

Scheidungsbegehren eingereicht. Am 2. Mai 2011 wurde die Ehe geschie-

den (in Rechtskraft erwachsen seit 17. Mai 2011). 

7.2 Aufgrund des durch die Heirat gesicherten Aufenthalts in der Schweiz 

und der obgenannten zeitlichen Abfolge ging die Vorinstanz von der tat-

sächlichen Vermutung aus, dass die eheliche Gemeinschaft zum Zeit-

punkt, als der Beschwerdeführer erleichtert eingebürgert wurde, nicht mehr 

intakt und auf eine gemeinsame Zukunft ausgerichtet war. Ein ausseror-

dentliches Ereignis für den nachträglichen Zerfall der Ehe und somit für die 

Umstossung der tatsächlichen Vermutung habe der Beschwerdeführer 

nicht anführen bzw. glaubhaft darlegen können. So sei nicht nachvollzieh-

bar, dass eine im Herbst 2009 noch von intakter und stabiler Gemeinschaft 

geprägte Ehe durch die angeblich erst zu diesem Zeitpunkt angesprochene 

Kinderfrage bzw. die fehlende finanzielle Sicherheit gescheitert sei, wenn 

nicht schon vorher erhebliche eheliche Schwierigkeiten bestanden hätten, 

die schliesslich in wesentlicher Weise zur Trennung und Scheidung beige-

tragen hätten. Überdies sei nicht glaubhaft, dass die für die Ehefrau offen-

bar so zentrale Kinderfrage erst nach sechseinhalb Jahren zur Diskussion 

gestellt worden sei. Ein anderer Grund, der zur raschen Auflösung der Ehe 

nach der erleichterten Einbürgerung geführt habe, liege nicht vor. Demge-

genüber habe der Beschwerdeführer mit seinen Finanztransaktionen 

(Überweisung bzw. Mitführen der Ersparnisse nach Gambia) während län-

gerer Zeit selbst einen wesentlichen Anteil an der Zerrüttung der Ehe zu 

vertreten und insbesondere einer allfälligen Familiengründung die finanzi-

elle Basis entzogen. 

8.  

8.1 Besteht aufgrund der Ereignisabläufe die tatsächliche Vermutung, die 

Einbürgerung sei erschlichen worden, obliegt es der betroffenen Person, 

die Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. durch erhebliche Zweifel um-

zustossen. Dazu braucht sie nicht den Nachweis zu erbringen, dass die 

Ehe mit der Schweizer Bürgerin zum massgeblichen Zeitpunkt intakt war, 

denn eine tatsächliche Vermutung führt – wie bereits erwähnt – nicht zur 

Umkehr der Beweislast. Es genügt, wenn der Beschwerdeführer eine plau-

sible Alternative zu dieser Vermutungsfolge zu präsentieren vermag (zum 

Ganzen siehe E. 5.2 hiervor). Er kann den Gegenbeweis erbringen, indem 

er glaubhaft den Eintritt eines ausserordentlichen Ereignisses dartut, das 

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Seite 10 

geeignet ist, den nachträglichen Zerfall der ehelichen Bande zu erklären, 

oder indem er darlegt, dass er die Ernsthaftigkeit ehelicher Probleme nicht 

erkannte und zum Zeitpunkt, als er die Erklärung unterzeichnete, den wirk-

lichen Willen hatte, weiterhin eine stabile eheliche Beziehung aufrecht zu 

erhalten (vgl. BGE 135 II 161 E. 3 S. 165 f. und BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 

486) 

8.2 Der Umstand, dass es sich beim Beschwerdeführer um einen ehema-

ligen Asylbewerber handelt, der seinen Aufenthalt in der Schweiz erst 

durch die Heirat mit einer Schweizerin sichern konnte, ist – entgegen den 

Vorbringen der Vorinstanz (vgl. Ziff. 4 der angefochtenen Verfügung) – für 

sich allein kein Indiz für eine im Zeitpunkt der erleichterten Einbürgerung 

nicht (mehr) intakte Ehe. Auch dass er mehrere Male wegen rechtwidriger 

Einreise bzw. rechtswidrigen Aufenthalts in der Schweiz verurteilt wurde 

und dabei Nebenidentitäten verwendete, vermag daran nichts zu ändern. 

Denn dies war der Vorinstanz bereits vor der erleichterten Einbürgerung 

bekannt (vgl. act. 1 SEM). Ferner bestreitet der Beschwerdeführer, "wäh-

rend längerer Zeit" (vgl. Ziff. 5 der Erwägungen der Vorinstanz in der ange-

fochtenen Verfügung) all seine Ersparnisse nach Gambia überwiesen bzw. 

gebracht und damit aufgezeigt zu haben, dass die Ehe ihre Bestimmung 

für ihn längst verloren habe. Die diesbezüglich in der Stellungnahme vom 

31. Mai 2012 (act. 4 SEM) wiedergegebenen Angaben der Ex-Ehefrau be-

zogen sich auf den Herbst 2009 ("Herr A._______ habe damals all sein 

Erspartes nach Gambia geschickt") und den Dezember 2009 ("…sei er 

nochmals nach Gambia gegangen und habe all sein Erspartes mitgenom-

men"). Dass er dies in grossem Umfang bereits vor der erleichterten Ein-

bürgerung getan und dadurch schon vor dem 3. Juli 2009 die Ehe destabi-

lisiert hätte, ergibt sich aus den Akten nicht. Auch hat die Vorinstanz völlig 

ausser Acht gelassen, dass die Ehe gemäss übereinstimmenden Angaben 

des Beschwerdeführers und seiner Ex-Ehefrau aus Liebe geschlossen 

wurde und bis im Dezember 2009 gut verlaufen ist, und sie – abgesehen 

von normalen Konflikten, wie sie in jeder Ehe vorkommen – eine gute Be-

ziehung geführt haben. So hatten sie viele gemeinsame Interessen und 

Aktivitäten, darunter Ferienreisen ins Ausland, auch mehrere Male ins Her-

kunftsland des Beschwerdeführers, wo die Ex-Ehefrau von seinen Fami-

lienangehörigen gut aufgenommen worden sei (zum Ganzen vgl. act. 6 

SEM). Dass sie vor der erleichterten Einbürgerung stets als Ehepaar auf-

getreten sind (bei familiären und gesellschaftlichen Anlässen), bestätigen 

im Übrigen auch die Verwandten der Ex-Ehefrau sowie weitere Drittperso-

nen (vgl. Referenzschreiben vom Dezember 2008 in den Gesuchsunterla-

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Seite 11 

gen betr. erleichterte Einbürgerung, act. 1 SEM). Die Ex-Ehefrau unter-

stützte den Beschwerdeführer ferner massgeblich bei der Erziehung seiner 

vorehelichen Tochter, die im Alter von 13 Jahren am 21. Juli 2008 im Rah-

men des Familiennachzugs in die Schweiz gelangte (vgl. Referenzschrei-

ben des Bruders der Ex-Ehefrau vom 16. Dezember 2008, act. 1 SEM). 

Von einer Zerrüttung der Ehe bzw. Auflösungserscheinungen, die – wie von 

der Vorinstanz gemutmasst – bereits vor der erleichterten Einbürgerung 

begonnen haben sollen, kann aufgrund der Aktenlage auf jeden Fall nicht 

die Rede sein. 

9.  

9.1 Selbst wenn man – entgegen den vorstehenden Ausführungen – auf-

grund der Gesamtumstände und Zeitabläufe von der tatsächlichen Vermu-

tung ausgehen würde, es habe schon bei der Einbürgerung keine stabile 

eheliche Gemeinschaft mehr bestanden, vermag der Beschwerdeführer – 

wie im Folgenden aufzuzeigen sein wird – diese zu erschüttern bzw. um-

zustossen. 

9.2 Der Beschwerdeführer macht – bestätigt durch die Angaben der Ex-

Ehefrau – geltend, unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich Kinder bzw. 

Familienplanung hätten zur Trennung und anschliessenden Scheidung der 

Ehe geführt. Dass eine intakte eheliche Beziehung durch einen unerfüllten 

bzw. (mangels genügender finanzieller Mittel) unerfüllbaren Kinderwunsch 

destabilisiert werden kann, liegt auf der Hand und wird auch von der Vo-

rinstanz nicht bestritten (vgl. Urteil des BVGer C-4034/2013 vom 9. April 

2015 E. 9.3 m.H.). Zwar handelt es sich dabei in der Regel um einen Pro-

zess, der naturgemäss eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Im vorliegen-

den Fall ist es jedoch nachvollziehbar, dass sich die für eine Ehe zentrale 

Kinderfrage nicht schon zu Beginn der Ehe gestellt hat. Zum Zeitpunkt der 

erleichterten Einbürgerung befanden sich die Ehegatten nämlich noch in 

Ausbildung (Maurerlehre des Beschwerdeführers) bzw. wurde die 

Zweitausbildung der Ex-Ehefrau zur Hebamme erst knapp ein Jahr vor der 

erleichterten Einbürgerung abgeschlossen. Dass Ehegatten, die noch in 

Ausbildung sind bzw. ihre Ausbildung noch nicht lange abgeschlossen ha-

ben, erst einmal eine gewisse Zeit auf ihrem neu erlernten Beruf arbeiten 

wollen, bevor sie sich über Kinder Gedanken machen, ist verständlich. 

Hinzu kommt, dass sich die Ehegatten in casu ab Juli 2008 (ein Jahr vor 

der erleichterten Einbürgerung) um die voreheliche Tochter des Beschwer-

deführers zu kümmern hatten. Angesichts dieser Umstände konnten sich 

die Ehegatten der Problematik (unerfüllbarer Kinderwunsch mangels ge-

nügender finanzieller Mittel) vor der erleichterten Einbürgerung gar nicht 

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Seite 12 

bewusst gewesen sein. Die Frage nach gemeinsamen Kindern stellte sich 

insbesondere wegen der Ausbildung der Ex-Ehefrau noch gar nicht, wes-

halb es auch durchaus glaubhaft ist, dass diese Frage erst im Herbst 2009 

(und somit nach der erleichterten Einbürgerung) angesprochen und dabei 

der Ehefrau die finanzielle Situation im Falle gemeinsamer Kinder bewusst 

wurde. 

9.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass es dem Beschwerdeführer gelang, 

die zu seinen Lasten sprechende Vermutung für eine im Zeitpunkt der er-

leichterten Einbürgerung nicht intakte Ehe ernsthaft zu erschüttern. Ent-

sprechend der Beweislastverteilung kann somit auch nicht davon ausge-

gangen werden, dass er seine Einbürgerung im Sinne von Art. 41 Abs. 1 

BüG durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen 

zum Zustand der Ehe erschlichen hat. Die Voraussetzungen für eine Nich-

tigerklärung der erleichterten Einbürgerung sind folglich nicht erfüllt. Indem 

die angefochtene Verfügung vom Gegenteil ausgeht, verletzt sie Bundes-

recht (Art. 49 Bst. a VwVG). Die Beschwerde ist daher gutzuheissen. 

10.  

Sowohl aufgrund der dem Beschwerdeführer gewährten unentgeltlichen 

Rechtspflege als auch gestützt auf den Ausgang des Verfahrens sind ihm 

keine Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und Art. 65 Abs. 1 VwVG). Als 

obsiegende Partei hat der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer An-

spruch auf eine Parteientschädigung für die ihm erwachsenen und notwen-

digen Kosten (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der Rechtsvertreter stellt 

in der am 29. Mai 2013 eingereichten Honorarnote eine Entschädigung von 

Fr. 2'764.60 zuzüglich Auslagen von Fr. 61.70 und Zuschlag für die Mehr-

wertsteuer von Fr. 226.10, total Fr. 3'052.40 in Rechnung. In Berücksichti-

gung des Umfanges und der Notwendigkeit der Eingaben, der Schwierig-

keit der Streitsache in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht sowie der 

Bandbreite der bislang ausgerichteten Entschädigungen für vergleichbare 

Fälle ist dem Beschwerdeführer eine Parteienschädigung im beantragten 

Umfang zuzusprechen (Art. 8, 9, 10 und 14 VGKE). Da mit der Ausrichtung 

der Parteientschädigung die Auslagen des Beschwerdeführers gedeckt 

sind, ist kein zusätzliches Honorar für den amtlich eingesetzten Anwalt zu 

entrichten (vgl. Urteil des BVGer C-5331/2009 vom 3. August 2012 E. 6 

m.H.). 

 

C-1440/2013 

Seite 13 

Dispositiv Seite 13 

  

C-1440/2013 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen und die angefochtene Verfügung auf-

gehoben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 

3.  

Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer für das Verfahren vor dem Bun-

desverwaltungsgericht mit Fr. 3'052.40 zu entschädigen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (gegen Empfangsbestätigung; Akten Ref-Nr. […] zu-

rück) 

– den Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst des Kantons Bern, Ei-

gerstrasse 73, 3011 Bern 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Marianne Teuscher Rudolf Grun 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be-

schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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