# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ced60efe-512f-52e5-a39b-aa053d04503d
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-14
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 14.04.2015 S 2014 99
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2014-99_2015-04-14.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT
DES KANTONS GRAUBÜNDEN

S 14 99

2. Kammer als Versicherungsgericht

bestehend aus

Verwaltungsrichterin Moser als Vorsitzende, Präsident Meisser 

und Verwaltungsrichter Racioppi, Aktuarin ad hoc Lazzarini

URTEIL
Vom 14. April 2015

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____, 

Beschwerdeführer

gegen 

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA),

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

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1. A._____ arbeitete bei der B._____ als Landschaftsgärtner und war in 

dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 

(SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 7. Juni 2011 stürzte er während 

der Arbeit von einer Mauer. Dabei zog er sich einen Knochenbruch im 

Bereich der Hüftgelenkpfanne (Acetabulum rechts), eine 

Schambeinfraktur sowie eine Schulterkontusion zu. Die medizinische 

Erstversorgung erfolgte im Kantonsspital Graubünden. Nach der 

operativen Beckenversorgung wurde er vom 22. Juni bis zum 12. Juli 

2011 zwecks stationärer Rehabilitation in die C._____ überwiesen. Die 

SUVA anerkannte nach eingegangener Schadensmeldung ihre 

Leistungspflicht und erbrachte ab dem 10. Juni 2011 die gesetzlichen 

Versicherungsleistungen für die Folgen des Unfalls.

2. Am 15. August 2011 wurde A._____ von Dr. med. D._____, 

stellvertretender Leiter der Unfallchirurgie im Kantonsspital Graubünden, 

untersucht. Dr. med. D._____ stellte fest, dass die Genesung der Hüfte 

gut verlaufe, der Patient aber unter Schmerzen in der Schulter rechts 

leide. In einer nächsten Konsultation am 9. September 2011 untersuchte 

Dr. med. E._____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 

Traumatologie des Bewegungsapparates, die Beschwerden in der 

Schulter rechts. Aufgrund der erhobenen Befunde empfahl er ein 

operatives Vorgehen (arthroskopische Rekonstruktion). Diese Operation 

wurde am 9. November 2011 im Kantonsspital Graubünden durchgeführt. 

Bei der Nachkontrolle am 31. Januar 2012 beklagte A._____ trotz der 

bisherigen Operationen und Behandlungen persistierende Schmerzen in 

der Hüfte und in der Schulter. Zur weiteren physiotherapeutischen 

Behandlung wurde er deshalb vom 18. April bis zum 22. Mai 2012 in die 

Klinik F._____ überwiesen. Am 20. August 2012 führte Dr. med. D._____ 

im Auftrag des ärztlichen Dienstes der SUVA eine konsiliarische 

unfallchirurgische Nachuntersuchung bei A._____ durch. Dabei wurden 

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Röntgenbilder von seinem Becken angefertigt, welche ein vollständig 

konsolidiertes Frakturensystem zeigten. Indessen beklagte A._____ 

weiterhin Schmerzen in der rechten Schulter, sodass am 13. Dezember 

2012 ein weiterer operativer Eingriff im Kantonsspital Graubünden 

durchgeführt wurde (Reathroskopie rechts).

3. Am 6. November 2013 führte der Kreisarzt Dr. med. G._____ die 

Abschlussuntersuchung durch, und stellte dabei eine eingeschränkte 

Funktion der Schulter rechts sowie ein frei bewegliches Hüftgelenk rechts 

fest. Vom medizinischen Endzustand ausgehend könne weder bezüglich 

der Hüfte rechts noch bezüglich der Schulter rechts von einer weiteren 

Verbesserung ausgegangen werden. Deswegen könne A._____ seine 

bisherige Tätigkeit als Landschaftsgärtner nicht mehr zugemutet werden. 

In einer adaptierten Tätigkeit sei er jedoch ganztägig voll arbeitsfähig. 

Den Integritätsschaden für die rechte Schulter bezifferte der Kreisarzt mit 

15 %. Betreffend die Hüfte rechts verneinte der Kreisarzt einen 

erheblichen Integritätsschaden, weil er davon ausging, dass dort eine 

Coxarthrose nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden könne. Gestützt 

auf diese kreisärztliche Abschlussuntersuchung stellte die SUVA die 

Einstellung von Heilkosten- und Taggeldleistungen per 31. Dezember 

2013 in Aussicht. Im Zusammenhang mit dem Ergebnis der 

Abschlussuntersuchung vom 6. November 2014 nahm der Kreisarzt Dr. 

med. H._____ am 15. Januar 2014 zur nicht mit Sicherheit 

nachweisbaren Coxarthrose an der Hüfte rechts Stellung, weil der Bericht 

von Dr. med. E._____ vom 9. Oktober 2013 die widersprüchliche 

Feststellung enthielt, dass an der Hüfte degenerative Veränderungen 

nachgewiesen werden konnten. Dr. med. H._____ qualifizierte diese 

degenerativen Veränderungen an der Hüfte jedoch als nicht erhebliche 

Unfallfolgen, weil sie dem Bild einer leichten Coxarthrose entsprächen, 

die nicht entschädigungspflichtig sei.

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4. Daraufhin erliess die SUVA am 17. Januar 2014 eine Verfügung und 

sprach A._____ für die verbleibende Beeinträchtigung an der rechten 

Schulter bei einer Integritätseinbusse von 15 % eine 

Integritätsentschädigung von Fr. 18'900.-- zu und verneinte einen 

Rentenanspruch mangels unfallbedingter Erwerbseinbusse. Gegen diese 

Verfügung erhob A._____ am 27. Januar 2014 Einsprache. Die SUVA 

bestätigte die angefochtene Verfügung mit Einspracheentscheid vom 25. 

Juli 2014.

5. Gegen den Einspracheentscheid erhob A._____ (nachfolgend 

Beschwerdeführer) am 15. August 2014 beim Verwaltungsgericht des 

Kantons Graubünden Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, der 

Entscheid der SUVA sei aufzuheben und ihm sei eine Rente sowie eine 

Integritätsentschädigung für die Hüfte rechts zuzusprechen. Die Anträge 

begründete er im Wesentlichen damit, er könne seit dem Unfall keine 

Tätigkeit mehr ohne Schmerzen verrichten. Die Beweglich- und 

Belastbarkeit seines rechten Beines sei vom Knie bis zur Hüfte 

eingeschränkt, leichte Handarbeiten könne er nur für eine begrenzte 

Dauer ausüben und selbst gebückte Arbeiten würden ihm Mühe bereiten. 

Seit Januar 2014 sei er erfolglos auf Arbeitssuche. Bis Oktober 2014 sei 

er bei der I._____ angestellt, wo er vier Tage in der Woche leichte 

Handarbeiten ausführe. Während der Arbeit müsse er mehrmals 

aufstehen und sich bewegen, weil seine Schmerzen ansonsten zu stark 

würden. Sein jetziger Zustand sei Folge des Unfalls vom 7. Juni 2011. Er 

fühle sich körperlich beeinträchtigt und könne kein normales Leben mehr 

führen. Diese Einbusse an Lebensqualität habe einen Einfluss auf seine 

psychische und physische Verfassung.

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6. In der am 4. September 2014 beim Verwaltungsgericht eingegangenen 

Beschwerdeantwort beantragte die SUVA (nachfolgend 

Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf 

einzutreten sei. Sie führte aus, der Beschwerdeführer habe es 

unterlassen, einen konkreten Antrag zu formulieren und lasse damit offen, 

welches Rechtsverhältnis (Rentenanspruch und/oder 

Integritätsentschädigung) Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilde. 

Zudem bringe er keine konkreten Einwände vor, sondern schildere rein 

subjektiv seinen Gesundheitszustand.

7. In der (freigestellten) Replik vom 15. September 2014 beantragte der 

Beschwerdeführer rückwirkend ab dem 1. Januar 2014 eine Rente von 

20 %, da er nur zu 80 % arbeitsfähig sei. Nebst dem verlange er analog 

der Integritätsentschädigung von 15 % für die Schulter rechts auch die 

Zusprechung einer Integritätsentschädigung für die verbliebene 

Beeinträchtigung an der Hüfte rechts. Zur Begründung führte er an, er sei 

kein Simulant, jedoch könne ihm eine 100%-Stelle nicht mehr zugemutet 

werden. Seine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit würden der ärztliche 

Bericht seines Chiropraktikers Dr. K._____ vom 15. September 2014 

sowie die ärztlichen Atteste seines Hausarztes Dr. med. L._____ vom 11. 

Dezember 2013 und vom 24. Mai 2014 bestätigen. Das 

Untersuchungsergebnis von Kreisarzt Dr. med. G._____ sowie der darauf 

gestützte Entscheid der Beschwerdegegnerin würden ihn stark belasten. 

Er sei jederzeit bereit, sich von einem neutralen Arzt näher untersuchen 

zu lassen.

8. In der Duplik vom 29. September 2014 hielt die Beschwerdegegnerin an 

den Anträgen und Erwägungen im Einspracheentscheid fest. Sie hob 

hervor, dass für die Hüfte rechts mangels erheblicher Unfallfolgen keine 

Integritätsentschädigung geschuldet sei. Die Einschätzung des 

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Kreisarztes Dr. med. G._____ sei von keiner anderen medizinischen 

Fachperson angezweifelt worden. Der Chiropraktiker Dr. K._____ und der 

Hausarzt Dr. med. L._____ können die kreisärztliche 

Zumutbarkeitsbeurteilung nicht erschüttern. Deshalb komme Letzterer 

volle Beweiskraft zu. Im Übrigen halte bereits der Austrittsbericht der 

Klinik F._____ vom 7. Juni 2012 fest, dass der Beschwerdeführer ab dem 

1. Juli 2012 für eine leidensadaptierte Tätigkeit voll arbeitsfähig sei.

9. Nach Abschluss des zweiten Schriftenwechsels reichte der 

Beschwerdeführer eine weitere Stellungnahme sowie einen vom 10. 

Oktober 2014 datierenden Arztbericht von Dipl. med. M._____, Oberarzt 

i.V. im Kantonsspital Graubünden, ein. Die Beschwerdegegnerin hielt 

dagegen, dieser Arztbericht sei für die Beurteilung des vorliegenden 

Falles unwesentlich. Mit Schreiben vom 14. November 2014 wandte sich 

der Beschwerdeführer erneut an die Rechtsmittelinstanz.

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften und auf den 

angefochtenen Einspracheentscheid sowie auf die im Recht liegenden 

Beweismittel wird, soweit rechtserheblich, in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid 

der Beschwerdegegnerin vom 25. Juli 2014. Gegen solche 

sozialversicherungsrechtliche Entscheide kann Beschwerde beim 

Versicherungsgericht desjenigen Kantons erhoben werden, in welchem 

die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat 

(vgl. Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 

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[UVG; SR 832.20] i.V.m. Art. 56 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Der 

Beschwerdeführer hat Wohnsitz in X._____. Damit ist die örtliche 

Zuständigkeit des angerufenen Gerichts für die Beurteilung der 

vorliegenden Beschwerde gegeben. Die sachliche und funktionelle 

Zuständigkeit ergibt sich aus Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100), wonach 

das Verwaltungsgericht als kantonales Versicherungsgericht 

Beschwerden gegen Einspracheentscheide und Verfügungen in 

Sozialversicherungssachen beurteilt, die gemäss Bundesrecht der 

Beschwerde unterliegen. Als formeller und materieller Adressat des 

angefochtenen Einspracheentscheids ist der Beschwerdeführer von 

diesem überdies berührt und weist ein schutzwürdiges Interesse an 

dessen gerichtlichen Überprüfung auf (vgl. Art. 59 ATSG).

2. a) In formeller Hinsicht gilt es weiter das Rechtsgenügen der 

Beschwerdeschrift vom 15. August 2014 näher zu prüfen und zu 

entscheiden. Nach Art. 61 lit. b ATSG muss die Beschwerde eine 

gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine 

kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so 

setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine 

angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, 

dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird. Nach ständiger 

Rechtsprechung ist zwischen Rechtsunkundigen (sog. Laien) und 

rechtskundigen Personen (z.B. Anwälten) zu unterscheiden. Bei 

Erstgenannten darf die Messlatte für die Erfüllung der in 

Art. 61 lit. b ATSG genannten Formvorschriften nicht allzu hoch angelegt 

werden, weil Laien sonst der Rechtsmittelweg gegen einen missliebigen 

und von ihnen als ungerecht empfundenen behördlichen Entscheid zum 

Voraus erheblich erschwert, wenn nicht sogar ganz verunmöglicht würde. 

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Deswegen ist die Beschwerde von Laien zu behandeln, wenn sie deutlich 

den Willen zum Ausdruck bringt, dass der Schreibende als 

Beschwerdeführer auftreten will und die Änderung einer bestimmten, ihn 

betreffenden und mittels Entscheid geschaffenen Rechtslage anstrebt 

(BGE 134 V 162 E.4.1. und E.5.1, 117 Ia 126 E.5a/c; Urteile des 

Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden [VGU] S 14 10 vom 26. 

August 2014 E.1, S 09 44/45 vom 7. Juli 2009 E.3a/b, S 13 63 vom 2. Juli 

2013 E.2a-e, U 09 17 vom 29. April 2009 E.1, A 07 3 vom 8. Juni 

2007 E.1 sowie R 07 26 vom 15. Juni 2007 E.1).

b) Vorliegend handelt es sich beim Beschwerdeführer offensichtlich um 

einen juristischen Laien. Der Beschwerdewille und die nicht in einem 

separaten Rechtsbegehren formulierten Anträge sind aus der 

Begründung in der Beschwerde leicht erkennbar und nachvollziehbar. Der 

Beschwerdeführer begehrt in seiner Beschwerdeschrift vom 15. August 

2014 sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 25. Juli 

2014 und die Zusprechung einer Invalidenrente sowie einer 

Integritätsentschädigung für die Hüfte rechts. Demzufolge brachte er 

unmissverständlich zum Ausdruck, dass er mit dem Einspracheentscheid 

nicht einverstanden ist und eine Neubeurteilung des Falles im Sinne 

seiner Anträge verlangt. Mit Übergabe der Beschwerdeschrift an die 

Schweizerische Post hat der Beschwerdeführer am 15. August 2014 

(Poststempel) auch die 30-tägige Frist nach Art. 60 Abs. 1 ATSG gewahrt. 

Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit 

einzutreten.

3. Streitig und zu prüfen ist vorliegend, ob die Beschwerdegegnerin den 

Rentenanspruch für die Folgen aus dem Unfall vom 7. Juni 2011 sowie 

eine Integritätsentschädigung für die Hüfte rechts zu Recht verneint hat. 

Dabei ist näher zu untersuchen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht  

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auf die durch den Kreisarzt Dr. med. G._____ vorgenommene 

Zumutbarkeitsbeurteilung und Schätzung des Integritätsschadens 

betreffend die Hüfte rechts abgestellt hat, oder ob dessen Einschätzung 

durch die medizinische Aktenlage dermassen erschüttert wird, dass 

darauf nicht abgestellt werden kann. Nicht angefochten und damit nicht 

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die bei einer 

Integritätseinbusse von 15 % zugesprochene Integritätsentschädigung 

von Fr. 18'900.-- für die auf den Unfall zurückzuführende und verbliebene 

Beeinträchtigung an der Schulter rechts. In dieser Hinsicht ist der 

Einspracheentscheid vom 25. Juli 2014 in Teilrechtskraft erwachsen 

(BGE 119 V 347 E.1b/c; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons 

Graubünden [VGU] S 13 135 vom 6. Mai 2014 E.1b).

4. a) Nach Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 

(UVG; SR 832.20) hat der Versicherte Anspruch auf eine Invalidenrente, 

sofern er infolge eines Unfalles mindestens zu 10 % invalid geworden ist. 

Als Invalid gilt, wer voraussichtlich bleibend oder für längere Zeit in seiner 

Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt ist (vgl. Art. 8 Abs. 1 ATSG). Bei einer 

erwerbstätigen versicherten Person ist der Invaliditätsgrad gemäss 

Art. 16 ATSG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu 

wird zunächst das Erwerbseinkommen bestimmt, welches die versicherte 

Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 

durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 

erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen). Dieses wird sodann in 

Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, 

wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der 

Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die 

beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 

genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, woraus sich aus 

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der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt 

(allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; 

BGE 130 V 343 E.3.4.2 m.w.H.). 

Sodann gilt im Zusammenhang mit dem Beweiswert von ärztlichen 

Berichten darauf hinzuweisen, dass der Richter in Bezug auf Berichte von 

behandelnden Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung tragen darf 

und soll, dass diese aufgrund ihrer vertrauensrechtlichen Stellung eher zu 

Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E.4.5, BGE 125 V 

351 E.3b/cc). Die Kreisärzte der SUVA sind nach ihrer Funktion und 

beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin und haben 

deswegen gegenüber Allgemeinpraktikern eine spezialärztliche Stellung 

inne (Urteil des Bundesgerichts 8C_510/2007 vom 3. Oktober 

2008 E.7.5.4). Berichten von versicherungsinternen Ärzten kommt 

Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 

begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen 

ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt 

in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 

schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es 

bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die 

Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. 

Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, die den Arztberichten im 

Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des 

Gutachters ein strenger Massstab anzulegen (BGE 134 V 231 E.5.1, 125 

V 351 E.3b/ee).

b) Der Beschwerdeführer begründet seinen Antrag auf eine Invalidenrente 

unter anderem damit, dass die Funktionsfähigkeit seines rechten Beines 

seit dem Unfall bis zur Hüfte sehr eingeschränkt sei. Er verspüre dort 

kontinuierlich Schmerzen und habe Mühe, Arbeiten sowohl im Sitzen als 

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auch im Stehen zu verrichten. Die Hüftbeschwerden seien seiner Ansicht 

nach auf den Unfall vom 7. Juni 2011 zurückzuführen. Er sei nur noch zu 

80 % arbeitsfähig und beantrage deshalb eine Rente von 20 %. Als 

Beweis für seine Arbeitsunfähigkeit legte der Beschwerdeführer den 

Akten zwei ärztliche Atteste von seinem Hausarzt Dr. med. L._____ und 

einen Bericht seines Chiropraktikers Dr. K._____ bei (Beilagen des 

Beschwerdeführers). Aus dem von Dr. med. L._____ am 11. Dezember 

2013 ausgestellten ärztlichen Attest geht hervor, dass dem 

Beschwerdeführer seine bisherige Tätigkeit als Landschaftsgärtner nicht 

mehr zugemutet werden könne. Er sei aber für leichte Hilfsarbeiten mit 

häufig wechselnden Positionen und mit der Möglichkeit zu ungeplanten 

Ruhephasen höchstens in einem Teilzeitpensum vermittelbar (Beilage 

des Beschwerdeführers). Mit Arztzeugnis vom 24. Mai 2014 attestierte 

der Hausarzt dem Beschwerdeführer weiter, dass er seit dem 19. Mai 

2014 zu 20 % arbeitsunfähig sei (Beilage des Beschwerdeführers). Dr. 

K._____ bestätigte mit seinem ärztlichen Bericht vom 15. September 

2014, dass der Beschwerdeführer vom 17. September 2012 bis zum 27. 

Mai 2013 wegen Folgeschäden des Polytraumas in seiner Behandlung 

stand (Beilage des Beschwerdeführers). Nach seiner Beurteilung sei die 

Beweglichkeit der rechten Hüfte des Beschwerdeführers vorhanden, 

allerdings bestehe ein deutliches Kräftedefizit der Hüftabduktion, was 

länger anhaltendes Stehen oder Gehen verunmögliche. Sein Patient 

könne aufgrund der erheblichen Schmerzen in der I._____ knapp einem 

Arbeitspensum von 80 % nachgehen. Eine Arbeitsfähigkeit von 100 % 

könne dem Beschwerdeführer nicht attestiert werden, zumal sich auch 

sein Zustand nicht gebessert habe. Nach Einschätzung von Dr. K._____ 

seien die Beschwerden seines Patienten auf den Unfall vom 7. Juni 2011 

zurückzuführen (Beilage des Beschwerdeführers).

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Die Beschwerdegegnerin verneint einen Rentenanspruch gestützt auf die 

kreisärztlichen Beurteilungen. Der Kreisarzt Dr. med. G._____ kam 

Rahmen der am 6. November 2013 durchgeführten 

Abschlussuntersuchung zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer seine 

bisherige Tätigkeit als Landschaftsgärtner unfallbedingt nicht mehr 

zugemutet werden könne (beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 247). 

Dr. med. G._____ stellte während der Untersuchung beim 

Beschwerdeführer unter anderem auch fest, dass er ein flüssiges 

Gangbild aufweise sowie dass seine Hüftgelenke frei und seitengleich 

beweglich sind. In seinem Bericht vermerkte der Kreisarzt weiter, für den 

Beschwerdeführer kämen nur noch leichte bis mittelschwere, 

wechselbelastende Tätigkeiten ohne das Heben und Tragen von Lasten 

über 10 kg mit dem rechten Arm bis maximal normale Arbeitshöhe in 

Frage. Ausgeschlossen seien Überkopfarbeiten mit dem rechten Arm, 

Arbeiten auf Leitern oder Gerüsten, Arbeiten in kniender Position sowie 

Tätigkeiten in unebenem Gelände. Im Ergebnis sei der Beschwerdeführer 

in einer leidensadaptierten Tätigkeit ganztägig voll arbeitsfähig (Bg-act. 

247). Der Kreisarzt Dr. med. H._____ bestätigte am 15. Januar 2014, 

dass die Zumutbarkeitsbeurteilung gemäss Abschlussuntersuchung vom 

6. November 2014 auch den degenerativen Veränderungen im rechten 

Hüftgelenk gerecht werde (Bg-act. 269). Die Beschwerdegegnerin nahm 

im angefochtenen Einspracheentscheid ebenfalls Bezug auf das von Dr. 

med. G._____ erstellte Zumutbarkeitsprofil und kam zum Schluss, dass 

aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens (Fr. 49'022.--) und 

des Invalideneinkommens (Fr. 53'428.--) kein rentenbegründender 

Invaliditätsgrad resultiere.

c) Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf 

seine bisher ausgeführte Tätigkeit als Landschaftsgärtner vollständig 

arbeitsunfähig ist. Betreffend die Wiederaufnahme einer 

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leidensadaptierten Tätigkeit kann auf die Zumutbarkeitsbeurteilung von 

Dr. med. G._____ vom 6. November 2013 abgestellt werden, wonach 

dem Beschwerdeführer ganztags bei voller Arbeitsfähigkeit noch leichte 

bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Heben und 

Tragen von Lasten über 10 kg mit dem rechten Arm bis maximal normale 

Arbeitshöhe, keine Überkopfarbeiten, keine Arbeiten auf Leitern oder 

Gerüsten, keine Arbeiten in knienden Positionen sowie keine Arbeiten in 

unebenen Gelände zugemutet werden können. Der Kreisarzt Dr. med. 

H._____ bestätigte am 15. Januar 2014, dass die 

Zumutbarkeitsbeurteilung von Dr. med. G._____ keiner Änderung oder 

Ergänzung bedarf. Im Übrigen entspricht die kreisärztliche 

Zumutbarkeitsbeurteilung im Wesentlichen auch derjenigen der Klinik 

F._____, welche in ihrem Austrittsbericht vom 7. Juni 2012 festhielt, dass 

der Beschwerdeführer für eine mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit 

voll arbeitsfähig sei (Bg-act. 115 S. 4). In Würdigung der Beweise gelangt 

das Gericht vorliegend zu der Überzeugung, dass aus medizinischer Sicht 

keine triftigen Gründe bestehen, im konkreten Fall von den kreisärztlichen 

Feststellungen abzuweichen, zumal auch die vom Beschwerdeführer 

eingereichten ärztlichen Zeugnisse bzw. Berichte nicht geeignet sind, die 

kreisärztlichen Beurteilungen in Zweifel zu ziehen. Denn einerseits ist die 

von Dr. med. L._____ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % seit dem 19. 

Mai 2014 weder begründet, noch ist aus dem Zeugnis ersichtlich, ob mit 

der 20%igen Arbeitsunfähigkeit die bisherige oder eine adaptierte 

Tätigkeit gemeint ist. Andererseits beinhaltet das ärztliche Attest vom 11. 

Dezember 2013 betreffend Teilzeitpensum für leichte Hilfstätigkeiten 

keine konkrete Begründung, und wurde ebenfalls ohne Kenntnis der 

Unfallakten verfasst. Dem Bericht des Chiropraktiker Dr. K._____ vom 15. 

September 2014 können sodann keine Angaben zum 

Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers für 

den hier massgebenden Zeitraum entnommen werden, weil der 

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Beschwerdeführer den Angaben im Bericht zufolge lediglich vom 17. 

September 2012 bis zum 27. Mai 2013 bei Dr. K._____ in Behandlung 

stand. Entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers, er sei von 

Dr. K._____ erst kürzlich untersucht worden, findet sich im ärztlichen 

Bericht vom 15. September 2014 kein Hinweis darauf. Dabei ist 

anzunehmen, dass Dr. K._____ einen kürzlich zurückliegenden 

Arztbesuch im Bericht vom 15. September 2014 mit grosser 

Wahrscheinlichkeit erwähnt hätte. Im Übrigen ist davon auszugehen, dass 

Dr. K._____ seinen ärztlichen Bericht ebenfalls ohne Kenntnis der 

Unfallakten verfasste, zumal im entsprechenden Bericht kein Bezug auf 

die medizinischen Akten der Beschwerdegegnerin genommen wurde. 

Letztlich vermag auch der beschwerdeführerische Hinweis auf die 

Bestätigung seines Arbeitgebers betreffend die Zunahme der Schulter- 

und Hüftschmerzen bei längerer Arbeitsbelastung seine 

Arbeitsunfähigkeit nicht zu beweisen, denn Letzterer ist kein Facharzt und 

nicht kompetent, Aussagen zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 

zu machen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die ärztlichen Atteste und 

Berichte von Dr. med. L._____ und Dr. K._____ die kreisärztlichen 

Beurteilungen der Dres. med. G._____ und H._____ in Bezug auf die 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nach dem Gesagten nicht in 

Zweifel ziehen können und ihnen deshalb voller Beweiswert zukommt. Es 

ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin gestützt 

auf die kreisärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung von einer 100%igen 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensadaptieren 

Tätigkeit ausgegangen ist. Das von ihr berechnete Valideneinkommen 

von Fr. 49'022.-- ist zu Recht unbestritten geblieben und das nach den 

Vorgaben der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2010 und 

unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 15 % ermittelte 

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Invalideneinkommen von Fr. 53'428.-- (vgl. den angefochtenen Entscheid 

S. 5) ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Aus der Gegenüberstellung des 

Valideneinkommens mit dem Invalideneinkommen resultiert somit kein 

rentenbegründender Invaliditätsgrad. Im vorliegenden Fall besteht somit 

kein Anlass, von der Beurteilung der Beschwerdegegnerin abzuweichen. 

Ein Rentenanspruch des Beschwerdeführers wurde damit zu Recht 

verneint.

5. a) Streitig und zu klären ist ferner, ob die Beschwerdegegnerin die 

Integritätsentschädigung für die Hüfte rechts zu Recht unter Bezugnahme 

auf die Feststellungen der kreisärztlichen Untersuchungen verneint hat, 

oder ob sich aufgrund der medizinischen Aktenlage eine abweichende 

Beurteilung aufdrängt. 

Nach Art. 24 UVG hat der Versicherte Anspruch auf eine angemessene 

Integritätsentschädigung, wenn er durch den Unfall eine dauernde 

erhebliche Schädigung seiner körperlichen, geistigen oder psychischen 

Integrität erleidet. Nach Art. 36 Abs. 1 der Verordnung über die 

Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) gilt ein Integritätsschaden als 

dauernd, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens 

mindestens im gleichen Umfang besteht. Erheblich ist er, wenn die 

körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, 

augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Laut Art. 36 Abs. 2 UVV gelten 

für die Bemessung dieser Entschädigung die Richtlinien des Anhangs 3 

zur UVV. Darin hat der Bundesrat in einer nicht abschliessenden Skala 

häufig vorkommende und typische Schäden prozentual gewichtet 

(BGE 124 V 29 E.1b m.w.H.). Nach Art. 25 Abs. 1 UVG wird die 

Integritätsentschädigung entsprechend der Schwere des 

Integritätsschadens abgestuft und darf den am Unfalltag geltenden 

Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen (vgl. 

- 16 -

Art. 22 Abs. 1 UVV). Die Schwere des Integritätsschadens beurteilt sich 

nach dem medizinischen Befund und wird darüber hinaus abstrakt und 

egalitär bemessen, was bedeutet, dass er bei identischem medizinischem 

Befund für alle Versicherten gleich ist und nicht von den besonderen 

Umständen des Einzelfalls abhängt. Die Beurteilung der jeweiligen 

Integritätseinbussen obliegt den ärztlichen Sachverständigen. Da die 

Ausschöpfung des in den Tabellen offen gelassenen 

Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt, ist 

es dem Gericht nicht möglich, die Beurteilung aufgrund der 

aktenkundigen Diagnosen selber vorzunehmen (Urteil des 

Bundesgerichts U 121/06 vom 23. April 2007 E.4). Bei der Bestimmung 

des Schweregrades einer gesundheitlichen Beeinträchtigung handelt es 

sich deshalb um eine Tatfrage, für deren Beantwortung Verwaltung und 

Gericht auf fachärztliche Mithilfe angewiesen sind, da die zuverlässige 

Zuordnung von einem medizinischen Laien nicht erwartet werden kann 

(Urteil des Bundesgerichts U 191/00 vom 14. Januar 2002 E.2c).

b) Der Beschwerdeführer verlangt eine Integritätsentschädigung für die 

verbliebene Beeinträchtigung seiner rechten Hüfte. Zur Begründung bringt 

er vor, dass er unter grösseren Schmerzen in seinem Bein als in seiner 

Schulter leide, und für Letztere habe er eine Integritätsentschädigung 

zugesprochen erhalten. Die Schmerzen im Hüftgelenkbereich nähmen bei 

längerer Arbeitsbelastung stark zu. Tätigkeiten, die längeres Stehen 

erfordern, könne er schmerzbedingt nicht mehr ausüben. Das Nämliche 

gelte für Arbeitsvorgänge im Sitzen. Er fühle sich in seiner körperlichen 

Integrität beeinträchtigt und könne seit dem Unfall kein normales Leben 

mehr führen. Seine Schmerzen in der Hüfte rechts seien zudem nicht auf 

eine Arthrose zurückzuführen, welche er schon vor dem Unfall gehabt 

haben soll. Nach Abschluss des zweiten Schriftenwechsels brachte der 

Beschwerdeführer einen Bericht der ärztlichen Kontrolle bei Dipl. med. 

- 17 -

M._____ im Kantonsspital Graubünden vom 10. Oktober 2014 bei. Dieser 

Bericht hält bezugnehmend auf die Hüfte fest, dass die gleichtags 

angefertigte Röntgenaufnahme eine leicht zunehmende Coxarthrose 

rechts und eine auf der linken Hüftseite beginnende Coxarthrose zeigt 

(Beilage des Beschwerdeführers; Bg-act. 220). Nach Einschätzung von 

Dr. med. M._____ seien ein Teil der Hüftbeschwerden zumindest klinisch 

sicherlich auf die posttraumatische Coxarthrose zurückzuführen.

Die Beschwerdegegnerin verneint gestützt auf die kreisärztlichen 

Beurteilungen eine Integritätsentschädigung für die Hüfte rechts. Der 

Kreisarzt Dr. med. G._____ erachtete nach Durchführung der 

Abschlussuntersuchung vom 6. November 2013 bezüglich der rechten 

Hüfte des Beschwerdeführers die Zusprechung einer 

Integritätsentschädigung aus verschiedenen Gründen für nicht angezeigt. 

Nebst dem, dass er die Gründe für die pathologischen Veränderungen an 

der Hüfte für ungewiss halte, könne nach seiner Einschätzung keine 

Hüftgelenkarthrose (Coxarthrose) nachgewiesen werden und die Hüfte 

sei in ihrer Funktion nicht eingeschränkt (Bg-act. 248). Der Kreisarzt Dr. 

med. H._____ präzisierte die medizinische Beurteilung seines Kollegen 

Dr. med. G._____ in seinem Bericht vom 15. Januar 2014 (Bg-act. 269) 

unter Bezugnahme auf den Bericht von Dr. med. E._____ vom 9. Oktober 

2013 (Bg-act. 240). Dr. med. E._____ führte in seinem Bericht aus, dass 

die Schmerzen des Beschwerdeführers im Bereich der Hüfte nicht 

eindeutig einem morphologischen Korrelat zugeordnet werden können 

(Bg-act. 240; Bg-act. 269). Zum anderen hielt er fest, dass die am 2. 

Oktober 2013 im Kantonsspital Graubünden durchgeführte SPECT-CT-

Untersuchung nun wieder eher auf eine coxogene Schmerzursache mit 

deutlicher Anreicherung im Bereiche der postero-kranialen Anteile der 

Hüfte rechts hinweise. Der Kreisarzt Dr. med. H._____ zog daraus den 

Schluss, dass zwar degenerative Veränderungen im rechten Hüftgelenk 

- 18 -

des Beschwerdeführers vorlägen und diese wahrscheinlich als eine 

Folgeerscheinung des Unfalles qualifiziert werden könnten. Die 

Veränderungen entsprächen aber dem Bild einer leichten Coxarthrose 

ohne typische klinische Befunde. Somit seien die Veränderungen als 

unerhebliche Unfallfolgen zu qualifizieren und hätten dementsprechend 

keinen Einfluss auf die Integritätsentschädigung. In diesem Sinne werde 

die Zumutbarkeitsbeurteilung von Kreisarzt Dr. med. G._____ vom 6. 

November 2013 den Veränderungen im Hüftgelenk des 

Beschwerdeführers gerecht (Bg-act. 269).

c) Insgesamt gilt festzuhalten, dass die Kreisärzte Dres. med. G._____ und 

H._____ in Würdigung der vorliegenden Beweise folgerichtig zum Schluss 

gekommen sind, dass die degenerativen Veränderungen im rechten 

Hüftgelenk des Beschwerdeführers nach dem medizinischen Befund bei 

Behandlungsschluss am 15. Januar 2014 als unerhebliche Unfallfolgen zu 

qualifizieren sind, und dementsprechend keine Integritätsentschädigung 

für die Hüfte rechts geschuldet ist. Im Zeitpunkt des 

Behandlungsabschlusses stand nach Einschätzung der Kreisärzte fest, 

dass degenerative Veränderungen am rechten Hüftgelenk des 

Beschwerdeführers vorliegen, diese sich jedoch nicht dermassen stark 

auf die körperliche Unversehrtheit des Beschwerdeführers auswirken, 

sodass von einer erheblichen und dauernden Beeinträchtigung 

ausgegangen werden müsste. Vielmehr deuten die Veränderungen nach 

schlüssigen und nachvollziehbaren Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. 

H._____ auf eine leichte Coxarthrose hin, für welche nach SUVA-Tabelle 

5 keine Integritätsentschädigung geschuldet sei, denn eine solche wird 

erst im Falle des Vorliegens einer mässigen Arthrose im Bereich 

zwischen 10-30 % zugesprochen. Nach kreisärztlicher Einschätzung ist 

dies beim Beschwerdeführer gerade nicht der Fall, weshalb die 

- 19 -

Beschwerdegegnerin eine Integritätsentschädigung für die Hüfte rechts zu 

Recht verneint hat.

6. a) Abschliessend gilt zu beurteilen, welche Auswirkung der am 10. Oktober 

2014 ausgestellte Bericht von Dipl. med. M._____ auf die Schätzung des 

Integritätsschadens der Hüfte rechts im konkreten Fall haben könnte. 

Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist für die richterliche 

Beurteilung der Streitsache grundsätzlich auf die tatsächlichen 

Verhältnisse zum Zeitpunkt des Erlasses des strittigen Entscheids (hier: 

25. Juli 2014) abzustellen (Urteil des Bundesgerichts 8C_692/2011 vom 

7. Februar 2012 E.3.2; BGE 129 V 1 E.1.2). Die nach Erlass des strittigen 

Entscheids auftretenden, wesentlichen Tatsachen bilden eine neu zu 

beurteilende Entscheidgrundlage (BGE 121 V 362 E.1b).

b) Eingangs ist zu erwähnen, dass die behandelnden Ärzte den vom 

Beschwerdeführer im postoperativen Verlauf beklagten Beschwerden im 

Hüftbereich lange kein morphologisches Korrelat zuordnen konnten (Bg-

act. 214; Bg-act. 220; Bg-act. 221; Bg-act. 233). Anlässlich der am 2. 

Oktober 2013 von Dr. med. E._____ durchgeführten SEPCT-CT-

Untersuchung fand dieser schliesslich Hinweise auf eine coxogene 

Schmerzursache mit deutlicher Anreicherung im Bereiche der postero-

kranialen Anteile der Hüfte rechts (Bg-act. 240). Im konkreten Fall stand 

nach der letzten kreisärztlichen Beurteilung am 15. Januar 2014 fest, 

dass die degenerativen Veränderungen an der Hüfte rechts dem Bild 

einer leichten Coxarthrose ohne klinische Befunde entsprechen würden, 

sowie dass die leichte Coxarthrose als nicht erhebliche Unfallfolge zu 

qualifizieren sei (Bg-act. 269). Eine leichte Zunahme der Coxarthrose in 

der rechten Hüfte wurde schliesslich im Bericht von Dipl. med. M._____ 

vom 10. Oktober 2014 erwähnt (Beilage des Beschwerdeführers). 

Letzterer ist unbestrittenermassen erst nach Erlass des angefochtenen 

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Einspracheentscheids vom 25. Juli 2014 ergangen und gehört somit nicht 

mehr zum massgebenden Sachverhalt, welcher im vorliegenden 

Verfahren zu beurteilen ist. 

Beurteilungsgrundlage für den Anspruch auf Integritätsentschädigung 

bildet der medizinische Befund zur Zeit des Behandlungsabschlusses am 

15. Januar 2014. Damals stand fest, dass die mit dem Fall betrauten 

Kreisärzte nur von einer leichten Coxarthrose ausgingen, welche nach 

SUVA-Tabelle 5 nicht entschädigungspflichtig ist. Im vorliegenden Fall 

kommt das Gericht im Rahmen der Beweiswürdigung zu der 

Überzeugung, dass der dem Einspracheentscheid vom 25. Juli 2014 

zugrunde gelegte Sachverhalt korrekterweise festhält, dass die auf den 

Unfall vom 7. Juni 2011 zurückzuführende Schädigung der Hüfte rechts 

keine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen Integrität 

darstellt, für welche eine Integritätsentschädigung geschuldet ist. 

Inwiefern indessen eine allfällige Zustandsverschlechterung an der Hüfte 

rechts inskünftig einen möglichen entschädigungspflichtigen 

Integritätsschaden auszulösen vermag, gehört nicht mehr zum hier 

massgebenden Sachverhalt und müsste daher, bei einem 

entsprechenden Antrag des Beschwerdeführers gegenüber der 

Beschwerdegegnerin, von dieser in einem neuen Verfahren beurteilt 

werden. 

7. a) Der vorliegend angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit in 

allen Punkten als begründet und rechtens, weshalb die Beschwerde 

vollumfänglich abzuweisen ist.

b) Gemäss Art. 61 lit. a ATSG ist das kantonale Beschwerdeverfahren in 

Sozialversicherungssachen – ausser bei leichtsinniger oder mutwilliger 

Prozessführung – kostenlos, weshalb vorliegend keine Kosten erhoben 

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werden. Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf 

Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]