# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ed1a9494-9cdd-5557-8d29-18511e43782b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-10-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 26.10.2009 UV 2008/139
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-139_2009-10-26.pdf

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Fall-Nr.: UV 2008/139

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 27.04.2020

Entscheiddatum: 26.10.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 26.10.2009
Art. 6 und 24 UVG: Prüfung der Einstellung von Versicherungsleistungen. 
Natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang verneint. Anspruch auf 
Integritätsentschädigung verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 26. Oktober 2009, UV 2008/139). Abgeändert durch 
Urteil des Bundesgerichts 8C_1021/2009.

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Karin Huber-Studerus und 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Marcel Kuhn

Entscheid vom 26. Oktoer 2009

in Sachen

P.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Poststrasse 6, Postfach 239, 

9443 Widnau,

gegen

CSS Kranken-Versicherung AG, Recht & Compliance,

Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.       

A.a   P.___, Jahrgang 1965, war seit 1. Dezember 2001 bei der A.___ als 

Aussendienstmitarbeiterin tätig und dadurch bei der CSS Versicherung AG gegen die 

Folgen von Unfällen versichert. Am 25. Februar 2004 wurde sie als Lenkerin eines 

Personenwagens auf der Autostrasse A1.1 in eine Frontalkollision verwickelt (UV-act. 1 

und 66). Nach einem stationären Aufenthalt im Kantonsspital Münsterlingen vom 25. 

Februar bis 2. März 2004 wurden im Austrittsbericht vom 4. März 2004 u.a. die 

Diagnosen Verkehrsunfall mit Fraktur des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts, 

Contusio cordis, Rissquetschwunde (RQW) ca. 5cm parietal links und Kontusionen 

Ellenbogen links, Unterschenkel links und Knie rechts sowie eine Psoriasis vulgaris 

gestellt. Bereits am Unfalltag war eine Osteosynthese des Malleolus medialis erfolgt mit 

lateralen Stellschrauben (UV-act. 7 und 109). Im Bericht des Kantonsspitals 

Münsterlingen vom 4. Juni 2004 wurden zusätzlich ein Status nach Maisonneuve-

Fraktur sowie ein Status nach Verdacht auf Fraktur der Massa lateralis am Os sacrum 

links diagnostiziert. Nach anfänglich voller Arbeitsunfähigkeit wurde ab 14. Juni 2004 

noch eine Arbeitsunfähigkeit von 20% attestiert (UV-act. 12, 13 und 109). Dr. med. 

B.___, FMH Rheumatologie und Rehabilitation, diagnostizierte am 25. Februar 2005 

u.a. ein traumatisch ausgelöstes lumbovertebrales Syndrom bei Osteochondrose L5/

S1. Eine übersehene Fraktur im Bereich der lumbalen Wirbelsäule sei aufgrund der 

bildgebenden Untersuchungen ausgeschlossen (UV-act. 45). Dr. med. C.___, 

Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, erhob im Arztbericht vom 18. Oktober 2005 

die Diagnose eines posttraumatischen Belastungssyndroms mit Entwicklung von 

psycho-somatischen Beschwerden in Form von Asthma und multiplen Allergien (UV-

act. 99).

A.b   Am 21. November 2006 erfolgte beim Schweizerischen Institut für 

Versicherungsmedizin (SIVM), Zürich, eine neurologische und psychiatrische 

Untersuchung. Im interdisziplinären SIVM-Gutachten vom 23. Februar 2007 (UV-act. 

178) wurden die Diagnosen chronische posttraumatische vaskuläre und Spannungstyp 

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Kopfschmerzen, chronische posttraumatische untere Rückenschmerzen (chronisches 

lumbosakrales Syndrom), leichtes Bewegungsdefizit des rechten Fusses, Status nach 

OSG- und Fibula-Fraktur rechts, posttraumatische Belastungsstörung, spezifische 

Phobie und Verdacht auf undifferenzierte Somatisierungsstörung erhoben. Aus 

neurologischer Sicht seien die Kopf- und Rückenschmerzen sowie das 

Bewegungsdefizit des rechten Fusses mindestens teilursächlich auf Verletzungen beim 

Unfall vom 25. Februar 2004 zurückzuführen. Aus psychiatrischer Sicht gebe es keine 

Hinweise, dass die genannten Diagnosen auf andere Ereignisse als den Unfall 

zurückgeführt werden könnten. Die Arbeitsfähigkeit im Beruf als 

Aussendienstmitarbeiterin betrage 100%, wobei mit periodischen unfallbedingten 

Arbeitsausfällen zu rechnen sei. Eine adaptierte Tätigkeit sei in einem 100% Pensum 

zumutbar. Die Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen würden wahrscheinlich auf nicht 

absehbare Zeit andauern und aus somatischer Sicht ein grenzwertig erhebliches 

Ausmass behalten, also einem entschädigungspflichtigen Integritätsschaden von 5% 

entsprechen. Eine Prognose über die Dauerhaftigkeit psychischer Störungen sei in den 

ersten Jahren nach einem Unfall kaum möglich. Aus heutiger Sicht könne nicht davon 

ausgegangen werden, dass eine dauerhafte, unveränderte psychische Störung 

vorliege.

A.c   Das SIVM-Gutachten wurde in der Folge der Gutachten Clearingstelle der Suva 

zur Beurteilung vorgelegt. In der ärztlichen Beurteilung vom 23. Juli 2007 (UV-act. 189) 

führte Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin aus, dass an organischen 

Unfallfolgen einzig gewisse Restbeschwerden am rechten Sprunggelenk bestehen, 

welche sich aber nicht auf die Arbeitsfähigkeit als Aussendienstmitarbeiterin und als 

Hausfrau auswirken würden. Die weiteren gesundheitlichen Probleme seien 

unfallfremd. Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Suva 

Versicherungsmedizin, äusserte sich in der psychiatrischen Beurteilung vom 7. 

Dezember 2007 (UV-act. 190) zum psychiatrischen Teil des SIVM-Gutachtens. Dieser 

sei in der Darstellung der zugrundeliegenden Daten (Aktenanalyse und Darstellung der 

Exploration) ungenügend und die daran anknüpfende Beurteilung enthalte Aussagen, 

die nicht erläutert seien, nicht plausibel und schlüssig belegt würden und nicht nach 

allen Seiten abgesichert seien. Das Gutachten enthalte keine umfassenden und 

widerspruchsfreien Aussagen, weshalb er sich der Beurteilung nicht anschliessen 

könne.

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A.d   Mit Verfügung vom 30. Januar 2008 eröffnete die CSS Versicherungen AG der 

Versicherten, dass die Versicherungsleistungen per 31. Januar 2008 eingestellt würden 

(UV-act. 194).

A.e   Im Anschluss an eine kreisärztliche Untersuchung vom 15. April 2008 teilte 

Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Chirurgie, mit, dass bezüglich der Situation am OSG 

keine Integritätsentschädigung geschuldet sei (UV-act. 203).

A.f    Mit Verfügung vom 25. April 2008 verneinte die CSS Versicherungen AG einen 

Anspruch auf Ausrichtung einer Integritätsentschädigung für die Restbeschwerden am 

rechten Sprunggelenk (UV-act. 204).

A.g   Die gegen die Verfügungen vom 30. Januar 2008 und 25. April 2008 erhobenen 

Einsprachen wies die CSS Versicherungen AG - nach Vereinigung der beiden 

Einsprachen - mit Einspracheentscheid vom 10. November 2008 ab (UV-act. 199, 209 

und 210).

B.       

B.a   Gegen diesen Entscheid richtet sich die von Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, 

Widnau, im Namen der Versicherten eingereichte Beschwerde vom 11. Dezember 2008 

mit den Anträgen, der Einspracheentscheid vom 10. November 2008 sei aufzuheben, 

es seien der Beschwerdeführerin ab 31. Januar 2008 bis auf weiteres 

Versicherungsleistungen, insbesondere Pflegeleistungen und Kostenvergütungen 

sowie allfällige Taggelder und Rentenzahlungen aufgrund des Unfalls vom 25. Februar 

2004 auszurichten, es sei ihr für die organischen und psychischen Unfallfolgen eine 

Integritätsentschädigung von mindestens 25% zuzusprechen und eventualiter sei ein 

neutrales orthopädisches und psychiatrisches Obergutachten zu erstellen; alles unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. In der 

Beschwerde sowie in der ergänzenden Beschwerdeschrift vom 22. Januar 2009 führte 

der Rechtsvertreter im Wesentlichen aus, dass die Schmerzen in der lumbalen 

Wirbelsäule sowie die Nacken- und Kopfschmerzen aufgrund der medizinischen 

Aktenlage in einem kausalen Zusammenhang zum Autounfall stehen würden. Ebenfalls 

sei erwiesen, dass die psychischen und psychosomatischen Leiden der 

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Beschwerdeführerin in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 

25. Februar 2004 stehen würden. Vorliegend sei richtigerweise von einem schweren 

Unfallereignis auszugehen, weshalb bezüglich der psychischen Schäden die Adäquanz 

ohne weiteres zu bejahen sei. Selbst bei einem mittleren Unfallereignis wäre die 

Adäquanz gegeben, liege doch ein besonders eindrücklicher Unfall vor. Aufgrund der 

zumindest frakturähnlichen Schädigung der Massa lateralis des Os sacrum und der 

psychischen Beschwerden ergebe sich ein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung 

von mindestens 25%.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 19. Februar 2009 beantragt die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Eine Fraktur der Massa lateralis des 

Os sacrum links habe in ärztlicher Hinsicht nie objektiviert werden können. Bezüglich 

der geäusserten Rückenbeschwerden sei die vorbestehende Ostechondrose L5/S1 zu 

berücksichtigen. Ebenso wenig könne eine Unfallkausalität im Zusammenhang mit den 

geäusserten Nacken- und Kopfschmerzen bejaht werden. Die Tatsache, dass diese 

erstmals rund ein Jahr nach dem Unfall aufgetreten respektive geäussert worden seien, 

lasse diesen Schluss nicht zu. Die medizinische Aktenlage weise einzig 

Restbeschwerden am rechten Sprunggelenk aus. Bei den übrigen aufgelisteten 

Diagnosen handle es sich nicht um unfallkausale Beschwerden. Es bestehe kein 

Anspruch auf eine Integritätsentschädigung.

B.c   Mit Replik vom 12. März 2009 hielt der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

vollumfänglich an den gestellten Anträgen fest.

B.d   Mit Schreiben vom 23. März 2009 teilte die Beschwerdegegnerin den Verzicht auf 

die Einreichung einer Duplik mit.

Erwägungen:

1.        

Zu prüfen ist vorliegend, ob die Beschwerdegegnerin die Versicherungsleistungen für 

das Unfallereignis vom 25. Februar 2004 zu Recht per 31. Januar 2008 eingestellt hat. 

Sodann ist die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung umstritten. Soweit der 

Beschwerdeführer die Ausrichtung von Rentenleistungen beantragt, kann darauf nicht 

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eingetreten werden, da diese Leistungsart nicht Gegenstand des angefochtenen 

Entscheids bildet und mithin auch nicht Streitgegenstand des vorliegenden 

Beschwerdeverfahrens sein kann (vgl. BGE 125 V 413).  

2.        

2.1    Gemäss ständiger Praxis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG; seit 

1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) kann ein nach einem 

versicherten Unfall aufgetretenes Leiden nur dann als dessen Folge betrachtet werden, 

wenn und soweit es sicher oder doch zumindest überwiegend wahrscheinlich von 

jenem Unfall herrührt (natürliche Kausalität; BGE 115 V 133 und 399 sowie 117 V 359 

und 369). Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung 

eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 119 V 338 und 118 V 289). Der Unfallversicherer 

haftet sodann nur für jene Folgen, die mit dem Unfall adäquat-kausal 

zusammenhängen, wobei für die Adäquanz nicht die subjektive, sondern die objektive 

Voraussehbarkeit des eingetretenen Erfolgs entscheidend ist (SVR 2000 UV Nr. 14 

S. 45). Adäquat ist der Kausalzusammenhang dann, wenn ein Ereignis geeignet ist, den 

eingetretenen Erfolg zu bewirken, so dass an andere Ursachen vernünftigerweise nicht 

zu denken ist (BGE 117 V 359 und 112 V 30). Während es Aufgabe des Arztes oder der 

Ärztin ist, den natürlichen Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, 

die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (BGE 123 III 

110 E. 3a). Nicht jeder natürliche Kausalzusammenhang ist zugleich in rechtlicher 

Hinsicht adäquat. Der adäquate Kausalzusammenhang ist ein Korrektiv zum 

naturwissenschaftlichen Ursachenbegriff, der vom Recht als natürliche Kausalität 

übernommen wurde, aber der Einschränkung bedarf, um für die rechtliche 

Verantwortlichkeit tragbar zu sein und eine vernünftige Begrenzung der Haftung zu 

ermöglichen (BGE 122 V 415 E. 2c und 123 III 110 E. 3a).

2.2    Im Bereich klar ausgewiesener organischer Unfallfolgen im Sinn von 

nachweisbaren strukturellen Veränderungen (organisches Substrat konnte mit Bild 

gebenden Untersuchungsmethoden [Röntgen, Computertomogramm, EEG] 

nachgewiesen werden) spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus 

dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers 

praktisch keine Rolle. Sie ist bei ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres zu 

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bejahen (BGE 127 V 103 E. 5b/bb, 123 V 102 E. 3b, 118 V 291 E. 3a, 117 V 365 E. 5d/

bb mit Hinweisen). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) fassbar, 

bewirkt die Bejahung der natürlichen Kausalität nicht automatisch auch die Bejahung 

der adäquaten Kausalität, können doch gerade klinische Befunde erfahrungsgemäss 

auch psychisch ausgelöst werden. In diesen Fällen ist eine eigenständige 

Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei welcher wie folgt zu differenzieren ist: Es ist 

zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma 

erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 140 

E. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abklärungen indessen, dass eine versicherte 

Person eine Schleudertraumaverletzung erlitten hat, muss geprüft werden, ob die zum 

typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen 

zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den 

Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 

115 V 140 E. 6c/aa für Unfälle mit psychischen Unfallfolgen aufgestellten Grundsätze 

massgebend (BGE 123 V 99 E. 2a), andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz 

gemäss den in BGE 117 V 366 E. 6a und 382 E. 4b festgelegten (und in BGE 134 V 109 

präzisierten) Kriterien (BGE 127 V 103 E. 5b/bb).

3.        

Aufgrund der medizinischen Aktenlage sind im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine 

Beschwerden mit klar ausgewiesenen organischen Befunden im Sinn nachweisbarer 

struktureller Veränderungen ausgewiesen. Unbestrittenermassen hat die 

Beschwerdeführerin beim Unfall vom 25. Februar 2004 eine Fibulafraktur sowie eine 

Fraktur des Malleolus medialis erlitten. Im Austrittsbericht des Kantonsspitals 

Münsterlingen vom 8. Februar 2005 konnte nach der entsprechenden Metallentfernung 

ein postoperativ komplikationsloser Verlauf festgestellt werden. Die 

Beschwerdeführerin habe in gutem Befinden und nahezu schmerz- und beschwerdefrei 

entlassen werden können (UV-act. 44). Die Beschwerdeführerin beklagte sich im 

folgenden Verlauf auch nicht über Beschwerden im Bereich des rechten 

Sprunggelenks. Auch in der Anamnese im SIVM-Gutachten sind diesbezüglich keine 

Beschwerden zu entnehmen. Als Diagnose wird lediglich ein leichtes Bewegungsdefizit 

im rechten Fuss erhoben. Aufgrund dieser Aktenlage ist ersichtlich, dass die Frakturen 

gut ausgeheilt sind und keine nachweisbaren strukturellen Veränderungen mehr 

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vorliegen. Die leichte Bewegungseinschränkung am rechten Fuss ist 

unbestrittenermassen zumindest Teilursache des Unfallereignisses. Da jedoch 

diesbezüglich keine Behandlungsmassnahmen mehr notwendig sind und die 

Einschränkung auch keine Arbeitsunfähigkeit begründet, sind die Restbeschwerden für 

das vorliegende Verfahren nicht mehr relevant. Die von der Beschwerdeführerin 

geklagten Rückenbeschwerden stellen ebenfalls keinen Befund im Sinn einer 

objektivierbaren strukturellen Veränderung dar. Die erstbehandelnden Ärzte im 

Kantonsspital Münsterlingen stellten zwar die Diagnose des Verdachts auf eine Fraktur 

der Massa lateralis des Os sacrums, die daraufhin durchgeführten Untersuchungen 

vermochten das Vorliegen einer solchen Fraktur allerdings nicht hinreichend zu 

begründen. Eine Computertomographie des Sacrums vom 21. Oktober 2004 ergab, 

dass im cranialen Randbereich der linken Massa lateralis sacralis sowohl die Corticalis 

als auch die subcorticale Spongiosa diskrete Irregularitäten, Inhomogenitäten und 

Unschärfen aufweisen würden. Ob diese einem Status nach einer Fraktur vor 8 

Monaten entsprechen würden, könne nicht bestimmt werden. Eine corticale Stufe oder 

eine anderweitige, als posttraumatisch zu bewertende Strukturalteration ergebe sich 

allerdings weder hier noch in einem anderen Bereich des Sacrums. Im SIVM-Gutachten 

wird eine Verletzung dieser Strukturen als plausible Teilursache der unteren 

Rückenbeschwerden genannt. Ebenfalls würden die lumbalen Muskelverspannungen 

und die ISG-Druckschmerzhaftigkeit aus neurologischer Sicht Beeinträchtigungen 

darstellen, denen ein organisches Korrelat im Sinn einer strukturellen Läsion zugrunde 

liege. Die Befunde würden sich nicht auf eine periphere oder zentrale 

Nervenschädigung zurückführen lassen. Es handle sich dabei um teilweise 

Unfallfolgen, die sich im Rahmen der gestörten Achsenstatik erklären lassen würden. 

Auf diese nicht rechtsgenüglich begründete Argumentationsweise kann nicht abgestellt 

werden. Dr. D.___ führt in der ärztlichen Beurteilung vom 23. Juli 2007 diesbezüglich 

auch nachvollziehbar aus, dass im Bereich der LWS keine strukturelle Läsion bestehe, 

die auf den Unfall zurückzuführen wäre. Klinisch fände sich ein paravertebraler 

Hartspann bei normal erhaltener Beweglichkeit und radiologisch würden degenerative 

Veränderungen i.S. einer - unfallfremden - Osteochondrose L5/S1 bestehen. Aufgrund 

des SIVM-Gutachtens seien die Beschwerden myofaszialen Ursprungs. Myofasziale 

Beschwerden seien aber funktioneller und nicht struktureller Natur. Im Weiteren ist zu 

beachten, dass klinisch erhobene Druckdolenzen, Muskelhartspann sowie 

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Bewegungseinschränkungen im Bereich der HWS praxisgemäss kein klar fassbares 

organisches Substrat darstellten (vgl. Urteil des EVG vom 3. August 2005 [U 9/05] i/S 

M., E. 4 und vom 23. November 2004 [U 109/04] i/S B., E. 2.2). Im Bereich des Kopfs 

sind den medizinischen Akten ebenfalls keine strukturellen Läsionen zu entnehmen. Die 

bildgebende Untersuchung des Schädels am Unfalltag ergab keinen Hinweis auf 

Frakturen (UV-act. 109). Im SIVM-Gutachten wird erstmals von einer möglichen 

Commotio cerebri ausgegangen, wobei eine solche allerdings als folgenlos abgeheilt 

zu betrachten wäre. Die übrigen durchgeführten radiologischen Untersuchungen der 

HWS, des linken Ellbogens und des rechten Knies ergaben ebenfalls keine Hinweise 

auf Frakturen oder Luxationen (UV-act. 109).  

4.        

4.1    Zu prüfen gilt es somit, ob die von der Beschwerdeführerin über den Zeitpunkt 

der Leistungseinstellung hinaus geklagten Beschwerden - ohne strukturell 

nachweisbare Veränderungen - in einem natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen.

4.2    Im SIVM-Gutachten wurde festgehalten, dass die chronischen posttraumatischen 

unteren Rückenschmerzen (chronisches lumbosakrales Syndrom) zumindest 

teilursächlich auf beim Unfall vom 25. Februar 2004 erlittene Verletzungen 

zurückzuführen seien. Dr. D.___ führte in der Stellungnahme vom 23. Juli 2007 

dagegen aus, dass die gesundheitlichen Probleme an der LWS unfallfremd seien. An 

der LWS fänden sich degenerative Veränderungen im Sinn einer Osteochondrose L5/

S1 und keine Unfallfolgen. Man könne höchstens diskutieren, ob diese degenerativen 

Veränderungen durch den Unfall vorübergehend verschlimmert worden seien. Der 

medizinischen Aktenlage sei diesbezüglich zu entnehmen, dass die 

Rückenbeschwerden erst im späteren Verlauf aufgetreten seien, was allerdings gegen 

eine vorübergehende Verschlimmerung eines degenerativen Vorzustands spreche. 

Diese Beurteilung ist nachvollziehbar und entspricht im Übrigen auch der 

medizinischen Erfahrungstatsache, dass bei Unfällen ohne morphologische 

Schädigungen der Wirbelsäule ein degenerativer Vorzustand durch den Unfall zwar 

erstmals manifest wird, die Chronifizierung der Beschwerden aber zunehmend auf 

andere, unfallfremde Faktoren zurückzuführen ist (vgl. Bär/Kiener, Prellung, 

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Verstauchung oder Zerrung der Wirbelsäule, in Medizinische Mitteilungen der SUVA 

Nr. 67 vom Dezember 1994, S. 45 ff.). Selbst bei einer vorübergehenden 

Verschlimmerung der degenerativen Veränderungen wäre somit spätestens im 

Zeitpunkt der Leistungseinstellung von einem Status quo sine auszugehen. Dr. B.___ 

teilte in der medizinischen Beurteilung vom 7. November 2006 (UV-act. 167) mit, dass 

die verminderte Beweglichkeit des rechten Sprunggelenks zu ausgeprägten 

Verspannungen der Weichteile im rechten Bein und zu einer Beckenblockierung führe. 

Dieses Kettenmuster werde durch das verminderte Abrollen beim Gehen provoziert. Es 

kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass die Rückenschmerzen durch dieses 

verminderte Abrollen entstanden sind. Allerdings kann aber auch nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit ein solcher Zusammenhang nachgewiesen werden. 

Sodann ist zu berücksichtigen, dass ein Schonhinken nicht geeignet ist, eine 

Fehlbelastung der Wirbelsäule zu verursachen, wenn nicht zusätzlich schwerwiegende 

Deformationen (wie Beinlängendifferenz oder Hüftarthrose) vorliegen (Urteil 

8C_248/2008 vom 4. Juli 2008, E. 3.2 mit Hinweis). Die nach dem 31. Januar 2008 

geklagten Rückenbeschwerden sind somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

auf den Unfall vom 25. Februar 2004 zurückzuführen, der natürliche 

Kausalzusammenhang ist diesbezüglich zu verneinen.

4.3    Zu prüfen bleibt, ob die geltend gemachten Kopf- und Nackenschmerzen auf eine 

Schleudertraumaverletzung oder eine äquivalente Verletzung zurückzuführen sind. 

Nach den Ergebnissen der medizinischen Forschung ist nämlich bekannt, dass bei 

solchen Verletzungen auch ohne nachweisbare pathologische bzw. organische 

Befunde noch Jahre nach dem Unfall funktionelle Ausfälle verschiedenster Art auftreten 

können. Der Umstand, dass die für ein Schleudertrauma, eine Distorsion der HWS oder 

ein Schädel-Hirntrauma typischen Beschwerden nicht mit entsprechenden 

Untersuchungsmethoden (Röntgen, Computertomogramm, EEG) objektivierbar sind, 

rechtfertigt für sich allein nicht, die diesbezüglichen Beschwerden in Abrede zu stellen 

(BGE 117 V 359 E. 5d/aa). Ist ein Schleudertrauma oder eine dem Schleudertrauma 

äquivalente Verletzung diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches 

Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, 

Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit 

und Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. 

vor, so ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der danach 

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eingetretenen Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen (BGE 117 V 

359 E. 4b; vgl. auch BGE 117 V 369 E. 3e). Nach der aktuellen Rechtsprechung des 

Bundesgerichts (Urteile vom 30. Januar 2007 i/S T. [U 215/05] und vom 15. März 2007 

i/S G. [U 258/06]) muss bei einer HWS-Verletzung das typische Beschwerdebild mit 

einer Häufung von Beschwerden nicht in seiner umfassenden Ausprägung innerhalb 

von 24 bis höchstens 72 Stunden nach dem Unfall auftreten. Vielmehr genügt es, wenn 

sich in diesem Zeitraum Beschwerden in der Halsregion oder an der HWS - bei einem 

Schädel-Hirntrauma in Form von Kopfschmerzen - manifestieren. Die anderen im 

Rahmen eines Schleudertraumas oder einer äquivalenten Verletzung typischerweise 

auftretenden Beschwerden müssen sich jedoch immerhin in einem Zeitraum 

manifestieren, der es erlaubt, vom Vorhandensein eines natürlichen 

Kausalzusammenhangs auszugehen.

Den medizinischen Akten ist die Diagnose einer HWS-Distorsion oder einer 

äquivalenten Verletzung nicht zu entnehmen; eine solche wird auch von der 

Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht. Aufgrund des Unfallmechanismus - mit 

Kopfanprall - erscheint das Erleiden einer solchen Verletzung und/oder einer Commotio 

cerebri bzw. eines leichten Schädel-Hirntraumas an sich aber denkbar. Allerdings ist zu 

berücksichtigen, dass zu keinem Zeitpunkt von einem Leidensprofil mit einer Häufung 

von für einen Beschleunigungsmechanismus der HWS oder ein Schädel-Hirntrauma 

typischen Beschwerden ausgegangen werden kann. In den Akten sind Kopf- und 

Nackenschmerzen erstmals im Bericht von Dr. B.___ vom 25. Februar 2005 und somit 

ausserhalb der geforderten Latenzzeit dokumentiert. Ein typisches buntes 

Beschwerdebild ist nicht ausgewiesen und wird auch nicht geltend gemacht. Unter 

Berücksichtigung der gesamten Umstände ist nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin eine HWS-Distorsion, 

eine äquivalente Verletzung oder ein Schädel-Hirntrauma erlitten hat. Somit hat für die 

weiterhin geklagten Beschwerden - zusammen mit den geltend gemachten 

psychischen Störungen - eine Adäquanzprüfung nach Massgabe der in BGE 115 V 133 

begründeten Rechtsprechung zu den psychogenen Unfallfolgen zu erfolgen. Die 

Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs braucht nicht abschliessend 

vorgenommen zu werden, da - wie die folgenden Erwägungen zeigen werden - die 

Adäquanz zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfallereignis ohnehin zu 

verneinen ist.  

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5.        

5.1    Bei der Beurteilung des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und einer 

anschliessend einsetzenden psychischen Fehlentwicklung mit Einschränkung der 

Arbeits- und Erwerbsfähigkeit ist nach der Rechtsprechung (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6, 

bestätigt im Urteil vom 19. Februar 2008 [U 394/06] Erw. 10.1) vom Unfallereignis 

auszugehen. Dabei besteht ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen den 

Beschwerden und dem Unfall, wenn dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die 

Entstehung der Beschwerden zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse 

Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die 

Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei - ausgehend 

vom augenfälligen Geschehensablauf - zwischen banalen bzw. leichten Unfällen 

einerseits, schweren Unfällen anderseits und schliesslich dem dazwischen liegenden 

mittleren Bereich unterschieden wird. Während der adäquate Kausalzusammenhang in 

der Regel bei schweren Unfällen ohne Weiteres bejaht und bei leichten Unfällen 

verneint werden kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem 

mittleren Bereich nicht aufgrund des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es 

sind weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in 

Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon erscheinen, in 

eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Dabei müssen rechtsprechungsgemäss (vgl. 

BGE 115 V 140 Erw. 6c; SVR 1999 UV Nr. 10 S. 31 Erw. 2, 2001 UV Nr. 8 S. 32, je mit 

Hinweisen) die weiteren unfallbezogenen Kriterien entweder in gehäufter oder 

auffallender Weise oder ein einziges Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt 

sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Als in die Adäquanzbeurteilung 

einzubeziehende Kriterien nennt die Rechtsprechung (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa): 

besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls, 

die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre 

erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, ungewöhnlich 

lange Dauer der ärztlichen Behandlung, körperliche Dauerschmerzen, ärztliche 

Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger 

Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen und Grad und Dauer der physisch 

bedingten Arbeitsunfähigkeit.

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5.2     Der Polizeirapport vom 6. März 2004 sowie die beiliegenden Bilder der 

Unfallautos belegen unbestrittenermassen eine heftige Frontalkollision mit hoher 

Geschwindigkeit (UV-act. 66). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann 

allerdings unter Berücksichtigung des Unfallhergangs, der biomechanischen 

Beurteilung vom 14. September 2005 (UV-act. 91) sowie mit Blick auf die Kasuistik (vgl. 

Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

UVG, 3. Aufl., S. 55 ff.) nicht von einem schweren Unfall ausgegangen werden. Die von 

der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einteilung bei den mittleren Unfällen ist nicht 

zu beanstanden, wenngleich einzuräumen ist, dass er dort sicher als im Grenzbereich 

zu den schweren Unfällen liegend anzusiedeln ist.

5.3    Der adäquate Kausalzusammenhang wäre daher zu bejahen, wenn ein einzelnes 

der für die Beurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgeprägter Weise 

erfüllt wäre oder die zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender 

Weise gegeben wären.

5.3.1           Der Frontalkollision vom 25. Februar 2004 kann eine gewisse 

Eindrücklichkeit nicht abgesprochen werden. Es ist jedoch fraglich, ob sie bei der 

gebotenen objektiven Betrachtungsweise und im Lichte der Praxis zu vergleichbaren 

Unfällen (Urteil 8C_467/2008 vom 4. November 2008 E. 6.2.1 mit Hinweisen; Urteil 

8C_821/2007 vom 28. Juli 2008 E. 5.2) als besonders zu betrachten ist. Insbesondere 

haben sich trotz heftiger Kollision keine zusätzlichen Begleitumstände ergeben, welche 

den erlittenen Unfall als besonders dramatisch erscheinen lassen. Aufgrund der 

entstandenen schweren Schäden an den Unfallfahrzeugen, welche von einer äusserst 

heftigen Kollision zeugen, kann das Kriterium allerdings als erfüllt gelten, wenn auch 

nicht in besonders ausgeprägter Weise.

5.3.2           Die erlittenen - körperlichen - Verletzungen können nicht als besonders 

schwer eingestuft werden. Die Frakturen im Bereich des rechten Fusses sind gut 

verheilt. Im Bericht des Kantonsspitals Münsterlingen vom 8. Februar 2005 ist 

diesbezüglich ein postoperativ komplikationsloser Verlauf zu entnehmen. Das weiterhin 

persistierende leichte Bewegungsdefizit des rechten Fusses vermag die 

Beschwerdeführerin gemäss medizinischer Aktenlage kaum mehr zu behindern.

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5.3.3           Anzeichen einer ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen 

erheblich verschlimmert hätte, sind aus den medizinischen Akten nicht ersichtlich.

5.3.4           Ebenfalls ist den medizinischen Akten keine ungewöhnlich lange Dauer der 

ärztlichen Behandlung zu entnehmen. Nach dem stationären Aufenthalt im 

Kantonsspital Münsterlingen vom 3. bis 5. Februar 2005 zur Metallentfernung im 

Malleolus medialis rechts erfolgten, abgesehen von Kontrolluntersuchungen und 

physiotherapeutischen Massnahmen, keine weiteren ärztlichen Behandlungen, welche 

auf somatische Beschwerden zurückzuführen gewesen wären. Ab diesem Zeitpunkt 

sind den Akten auch keine somatisch bedingten und unfallkausalen Schmerzen mehr 

zu entnehmen. Hingegen teilte Dr. C.___ im Bericht vom 18. Oktober 2005 (UV-act. 99) 

mit, dass die diagnostizierte posttraumatische Belastungsstörung mit Entwicklung von 

psychosomatischen Beschwerden bereits seit April 2004 bestehe. Da bei der 

Adäquanzbeurteilung allerdings der psychische Gesundheitsschaden nicht 

mitberücksichtigt werden darf (BGE 123 V 99 E. 2a), ist das Kriterium der ungewöhnlich 

langen ärztlichen Behandlung und der körperlichen Dauerschmerzen zu verneinen.

5.3.5           Mangels bleibender objektivierbarer physischer Verletzung erübrigen sich 

schliesslich auch die Fragen nach der Schwierigkeit des Heilungsverlaufs und der 

Erheblichkeit von diesbezüglichen Komplikationen.

5.3.6           Ab 14. Juni 2004 wurde der Beschwerdeführerin bereits wieder eine 

Arbeitsfähigkeit von 80% attestiert (UV-act. 13). Ab 14. Oktober 2004 konnte die 

Arbeitsfähigkeit auf 100% festgelegt werden (UV-act. 38). Nach der operativen 

Metallentfernung wurde die Arbeitsfähigkeit vorübergehend wieder eingeschränkt. Dem 

SIVM-Gutachten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin wieder eine Tätigkeit 

als Aussendienstmitarbeiterin in einem vollen Arbeitspensum aufgenommen hat. 

Aufgrund dieser Ausführungen kann auch das Kriterium des Grads und der Dauer der 

physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit nicht als genügend erfüllt gelten.

5.4    Da somit lediglich eines der zu berücksichtigenden Kriterien erfüllt ist, dieses 

allerdings nicht in besonders ausgeprägter Weise, muss der adäquate 

Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 25. Februar 2004 und den geklagten 

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psychischen Beschwerden verneint werden. Die Einstellung der 

Versicherungsleistungen per 31. Januar 2008 lässt sich daher nicht beanstanden.

5.5    Dem Eventualantrag der Beschwerdeführerin, es sei ein neutrales orthopädisches 

und psychiatrisches Obergutachten zu erstellen, ist nicht stattzugeben. Da nicht 

anzunehmen ist, dass weitere medizinische Abklärungen für die Beurteilung des 

vorliegend relevanten Sachverhalts neue Erkenntnisse bringen, kann darauf verzichtet 

werden (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 94 Erw. 4b; Pra 88 Nr. 117; 

SVR-UV 1996 Nr. 62.211).

6.        

Voraussetzung für die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung ist, dass die 

Beschwerden in einem natürlichen und adäquaten Zusammenhang mit dem Unfall 

stehen. Die übrigen rechtlichen Voraussetzungen hat die Beschwerdegegnerin im 

angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt (Erw. 2.9), darauf kann verwiesen 

werden. Wie die obigen Erwägungen gezeigt haben, ist lediglich das leichte 

Bewegungsdefizit des rechten Fusses noch auf den Unfall vom 25. Februar 2004 

zurückzuführen. Diesbezüglich führte Dr. F.___ nachvollziehbar aus, dass im Bereich 

des betroffenen OSG eine weitgehende Beschwerdefreiheit eingetreten sei. 

Radiologisch würden sich schöne postoperative Verhältnisse zeigen, das klinische 

Ergebnis sei, bis auf ein leichtes Defizit an Kraft und dynamischer Stabilisierung sowie 

an Beweglichkeit, als sehr gut zu bezeichnen. Der Endzustand im Bereich des OSG sei 

erreicht, eine Integritätsentschädigung sei nicht geschuldet. Den vorliegenden Akten 

sind keine Hinweise zu entnehmen, welche gegen diese schlüssige und hinreichend 

begründete Stellungnahme sprechen. Die Beschwerdegegnerin hat die Ausrichtung 

einer Integritätsentschädigung zu Recht abgelehnt.

7.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

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entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 26.10.2009
	Art. 6 und 24 UVG: Prüfung der Einstellung von Versicherungsleistungen. Natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang verneint. Anspruch auf Integritätsentschädigung verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Oktober 2009, UV 2008/139). Abgeändert durch Urteil des Bundesgerichts 8C_1021/2009.

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