# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 52bf0008-c9e8-552d-8dba-8c4162d1ff3c
**Source:** Glarus (GL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-21
**Language:** de
**Title:** Glarus Verwaltungsgericht 21.12.2017 VG.2017.00067 (VG.2018.606)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GL_Omni/GL_VG_001_VG-2017-00067_2017-12-21.html

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GLARUS

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  Urteil vom 21. Dezember 2017

  
	
   

  
	
   

  
	
  I. Kammer

  
	
   

  
	
   

  
	
  in Sachen

  
	
  VG.2017.00067

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  	
    A.______

    	
    Beschwerdeführer

    

  

  
	
   

  
	
  	
    vertreten durch Rechtsanwalt B.______

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  gegen

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  	
    1.

    	
    Gemeinde Glarus

    	
    Beschwerdegegner

    

  

  
	
   

  
	
  	
    2.

    	
    Departement Bau und
    Umwelt des Kantons Glarus

    

  

  
	
   

  
	
  	
    3.

    	
    Regierungsrat des Kantons
    Glarus

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
  betreffend

  
	
   

  
	
   

  
	
  Baubewilligung/Wiederherstellung des rechtmässigen
  Zustands

  
	
   

  
	
  Die Kammer zieht in Erwägung: 

  
	
  I. 

  
	
  1. 

  
	
  1.1 A.______ ersuchte die Gemeinde Glarus am 14. Juli
  2014, ihm den Anbau eines Laufstalls auf den in der Landwirtschaftszone
  gelegenen Parz.-Nrn. 01, 02 und 03, Grundbuch […], zu bewilligen. Das
  Departement Bau und Umwelt (DBU) erteilte am 18. September 2014 gestützt auf
  die Beurteilung der kantonalen Fachstellen im Sinne von Art. 67 Abs. 2 des
  Raumentwicklungs- und Baugesetzes vom 2. Mai 2010 (RBG) die Bewilligung zum
  Bauen ausserhalb der Bauzone, da das Bauvorhaben zonenkonform sei. 

  
	
   

  
	
  1.2 Die Baukommission der Gemeinde Glarus behandelte in
  der Folge das Baugesuch in einer ersten Lesung am 1. Oktober 2014. Da die
  Umgebungsgestaltung nicht abschliessend beurteilt werden konnte, verlangte
  sie weitere Unterlagen. Dieser Aufforderung kam A.______ mit der Einreichung
  des Umgebungsplans 612_09 nach. Am 14. Oktober 2014 erteilte die
  Baukommission A.______ die Baubewilligung unter verschiedenen Auflagen und
  eröffnete ihm die Teilverfügung des DBU vom 18. September 2014. 

  
	
   

  
	
  1.3 Im Nachgang an einen E-Mail-Verkehr zwischen den
  kantonalen Fachbehörden und der Gemeinde Glarus gelangte das DBU mit
  Schreiben vom 1. September 2015 an die Gemeinde. Darin führte es aus, dass
  A.______ in der Baubewilligung vom 14. Oktober 2014 durch die
  Baukommission offenbar aufgrund einer nachträglichen Änderung des Baugesuchs
  die Bewilligung zu einer Geländeanpassung im Umfang von etwa 4'850 m3
  erteilt worden sei, ohne dass hierfür eine Bewilligung des DBU vorgelegen
  habe. Die Gemeinde habe daher A.______ unverzüglich aufzufordern, eine
  Baueingabe einzureichen. Danach sei unter Einbezug des DBU ein nachträgliches
  ordentliches Baubewilligungsverfahren durchzuführen sowie gegebenenfalls die
  Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu verfügen. Gleichentags wandte
  sich das DBU an A.______ und teilte ihm ebenfalls mit, dass ein ordentliches
  Baubewilligungsverfahren durchzuführen sei. Die Baukommission verfügte am 8. September
  2015, dass A.______ ein vollständiges Baugesuch einzureichen habe.

  
	
   

  
	
  1.4 In der Folge reichte A.______ am 10. Oktober 2015
  bei der Gemeinde Glarus ein Gesuch um Bewilligung der Terrainaufschüttung zum
  Laufstallneubau ein. Gestützt auf die Stellungnahmen der kantonalen
  Fachbehörden verfügte das DBU am 2. Februar 2015 (recte: 2016), dass die
  Geländeauffüllung ausserhalb des Stallbereichs mit gekofferter Zufahrt in der
  Landwirtschaftszone nicht zonenkonform sei, weshalb die Zustimmung zur
  Baubewilligung nicht erteilt werde. Der für die Stabilität und die Unterfüllung
  des Laufstalls nicht erforderliche Teil der Geländeauffüllung sei
  zurückzubauen und der ursprüngliche Zustand sei wiederherzustellen, wobei der
  Rückbau innerhalb von sechs Monaten nach Eintreten der Rechtskraft dieser
  Teilverfügung zu erfolgen habe. Die Baukommission beschloss am 31. Mai 2016,
  dass die Teilverfügung des DBU vom 2. Februar 2016 eröffnet und das Baugesuch
  für die Terrainanpassung abgewiesen werde.

  
	
   

  
	
  2.

  
	
  Dagegen gelangte A.______
  mit Beschwerde vom 11. Juli 2016 an den Regierungsrat und beantragte die
  Aufhebung des Beschlusses vom 31. Mai 2016. Sein Baugesuch sei zu bewilligen;
  eventualiter sei auf die Anordnung des Rückbaus zu verzichten. Der Regierungsrat
  wies die Beschwerde am 6. Juli 2017 ab.

  
	
   

  
	
  3.

  
	
  3.1 A.______ erhob am 7. September 2017 beim
  Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Entscheid des Regierungsrats und
  beantragte dessen Aufhebung. Ihm sei die Baubewilligung für das Baugesuch vom
  10. Oktober 2015 zu erteilen. Eventualiter sei ihm die Baubewilligung im
  Umfang des von den Abteilungen Landwirtschaft und Umweltschutz und Energie
  als zonenkonform beurteilten Bauvorhabens zu erteilen. Subeventualiter sei
  von der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands abzusehen; alles unter
  Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gemeinde Glarus und des DBU. 

  
	
   

  
	
  3.2 Die Gemeinde Glarus nahm am 5. Oktober 2017 zur
  Beschwerde Stellung. Hinsichtlich der Bewilligungsfähigkeit der
  Terrainaufschüttung verzichtete sie auf einen Antrag. Es sei indessen
  anzuerkennen, dass A.______ im guten Glauben von der Rechtmässigkeit der
  Baubewilligung für den Stallbau mit Umgebungsgestaltung habe ausgehen dürfen.
  Das DBU beantragte am 9. Oktober 2017 die Abweisung der Beschwerde; unter
  Kostenfolge. Der Regierungsrat schloss am 10. November 2017 ebenfalls auf
  Abweisung der Beschwerde; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten
  von A.______.

  
	
   

  
	
  II. 

  
	
  1.

  
	
  Das Verwaltungsgericht ist
  gemäss Art. 79 Abs. 1 RBG i.V.m. Art. 105 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die
  Verwaltungsrechtspflege vom 4. Mai 1986 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden
  Beschwerde zuständig. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt
  sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

  
	
   

  
	
  2.

  
	
  2.1 Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die
  Terrainaufschüttung einer kantonalen Bewilligung im Sinne von Art. 25 Abs. 2
  des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG) i.V.m. Art.
  67 Abs. 2 RBG bedarf und die kommunale Baubewilligung vom 14. Oktober 2014
  mangels einer kantonalen Bewilligung für die Terrainaufschüttung mangelhaft
  ist. Strittig ist hingegen, ob die Terrainaufschüttung hätte bewilligt werden
  müssen.

  
	
   

  
	
  2.2

  
	
  2.2.1 Der Beschwerdeführer macht dazu geltend, bei der
  strittigen Geländeanpassung dürfe die Frage der Zonenkonformität nicht
  losgelöst von derjenigen der guten Gesamtwirkung beurteilt werden. Die
  Beschwerdegegnerin 1 sei bei der
  Prüfung der Einordnung zum Schluss gelangt, dass die vorgenommene
  Terrainveränderung für die gute Gesamtwirkung erforderlich sei. Selbst wenn
  noch andere Massnahmen denkbar gewesen sein sollten, liege es letztlich im
  pflichtgemässen Ermessen der Beschwerdegegnerin 1, die geeignetste
  Massnahme zu bestimmen. Die zusätzliche Terrainaufschüttung verletzte auch
  Art. 33 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983
  (USG) i.V.m. Art. 2 Abs. 4 der Verordnung über Belastungen des Bodens vom 1.
  Juli 1998 (VBBo) nicht, da mit der Terrainaufschüttung die Bodenfruchtbarkeit
  nicht nachhaltig beeinträchtigt werde. Selbst wenn der Beschwerdegegner 2
  zum Schluss gelange, ein Teil der vorgenommenen Terrainveränderung sei nicht
  betriebsnotwendig gewesen, sei nicht einzusehen, weshalb unter
  Berücksichtigung einer besseren Einordnung in die Landwirtschaft und in
  Anbetracht dessen, dass die Bodenfruchtbarkeit nicht beeinträchtigt worden
  sei, die Baubewilligung nicht zu erteilen sei. Bei einem Rückbau würde sein
  Stall bzw. dessen Stützmauer das Ortsbild über eine grosse Distanz beeinflussen.
  

  
	
   

  
	
  2.2.2 Die Beschwerdegegnerin 1 weist darauf hin, dass
  die Eingliederung des Stalls, der an einer besonders exponierten Stelle
  stehe, der entscheidende Punkt gewesen sei, den Beschwerdeführer
  aufzufordern, das Gelände so anzupassen, dass die hohen Mauern nicht mehr
  derart in Erscheinung treten würden. Sie habe dabei einer guten Eingliederung
  sehr viel Gewicht beigemessen. So sei eine Bewilligung mit den hohen Mauern
  undenkbar gewesen. Hätte sie dennoch eine Bewilligungsfähigkeit festgestellt,
  hätte sie die Bewilligung unter Auflagen erteilt und nicht explizit vor der
  Erteilung der Bewilligung einen Umgebungsplan eingefordert.

  
	
   

  
	
  2.2.3 Der Beschwerdegegner 2 führt aus,
  Geländeauffüllungen könnten entweder als zonenkonform bewilligt werden oder
  es könne unter den Voraussetzungen von Art. 24 RPG eine Ausnahmebewilligung
  erteilt werden. Der Beschwerdeführer bringe nicht mehr vor, dass die
  Geländeveränderung zonenkonform sei. Die vorgenommene Terrainaufschüttung sei
  entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht standortgebunden und
  vermöge daher eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG nicht zu
  rechtfertigen. So könne die Einpassung in die Landschaft auch anders als mit
  grossflächigen Terrainveränderungen verbessert werden.

  
	
   

  
	
  2.2.4 Der Beschwerdegegner 3 geht davon aus, dass
  Terrainveränderungen ausserhalb der Bauzone nur ausnahmsweise
  bewilligungsfähig seien. Dies sei etwa dann der Fall, wenn damit eine
  Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit erreicht werde oder die Massnahme zur
  Erhaltung oder Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit notwendig sei. Die
  Abteilung Landwirtschaft habe dargelegt, dass Bodenverbesserungen an
  Standorten mit natürlichen, in ihrem Aufbau ungestörten Böden nicht in Frage
  kämen, weshalb sie die Terrainveränderung als Verstoss gegen die VBBo
  erachtet habe. Die Eingliederung des Stalls könne im Übrigen mit Hecken
  verbessert werden.

  
	
   

  
	
  2.3 

  
	
  2.3.1 Bauten und Anlagen dürfen gemäss Art. 22 Abs. 1 RPG
  nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder geändert werden.
  Voraussetzung der Baubewilligung ist gemäss Art. 22 Abs. 2 RPG, dass die
  Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone entsprechen (lit. a) und das
  Land erschlossen ist (lit. b). Nach Art. 16a Abs. 1 RPG sind in der
  Landwirtschafszone gelegene Bauten und Anlagen zonenkonform, die zur landwirtschaftlichen
  Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind. Vorbehalten
  bleit eine engere Umschreibung der Zonenkonformität im Rahmen von Art. 16
  Abs. 3 RPG. Die Regelung von Art. 16a RPG wird durch die Art. 34-38 der
  Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV) konkretisiert. Gemäss Art. 34
  Abs. 4 RPV darf die Baubewilligung nur erteilt werden, wenn die Baute oder
  Anlage für die in Frage stehende Bewirtschaftung nötig ist (lit. a), der
  Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort keine überwiegenden Interessen
  entgegenstehen (lit. b) und der Betrieb voraussichtlich längerfristig
  bestehen kann (lit. c). Abweichend von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG
  kann gemäss Art. 24 RPG eine Ausnahmebewilligung für nicht zonenkonforme
  Bauten erteilt werden, wenn der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort
  ausserhalb der Bauzonen erfordert (lit. a) und keine überwiegenden
  Interessen entgegenstehen (lit. b). 

  
	
   

  
	
  2.3.2 Der Laufstall als solches wurde durch den
  Beschwerdegegner 2 als zonenkonform erachtet, weshalb er für diesen die
  Bewilligung nach Art. 67 Abs. 2 RBG erteilte. Die
  Beschwerdegegnerin 1 gelangte indessen offenbar zur Auffassung, dass das
  ursprüngliche, durch den Beschwerdegegner 2 bewilligte Bauprojekt, welches
  in der Nordostecke eine bis zu 3.70 m hohe Mauer vorgesehen hatte, sich
  nicht befriedigend in die Umgebung einfüge. Sie verlangte daher, dass das
  Terrain so angepasst werde, dass eine möglichst niedrige Mauer sichtbar
  bleibe und die Zufahrt zum Stall möglich werde. Der Beschwerdeführer macht
  nun zu Recht geltend, dass die Terrainveränderung nicht isoliert betrachtet
  werden könne, sondern im Zusammenhang mit der Einordnung des Laufstalls zu beurteilen
  sei.

  
	
   

  
	
  Grundsätzlich ist die
  Beurteilung der Einordnung in die bauliche und landschaftliche Umgebung (Art.
  47 Abs. 1 RBG) Aufgabe der kommunalen Baubewilligungsbehörde. Dies darf aber
  nicht dazu führen, dass damit die durch Art. 25 Abs. 2 RPG i.V.m.
  Art. 67 Abs. 2 RBG der kantonalen Verwaltungsbehörde vorbehaltene Beurteilung
  der Zonenkonformität von Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone unterlaufen wird.
  

  
	
   

  
	
  Daraus folgt, dass die
  Beurteilung der Beschwerdegegnerin 1, wonach das Bauprojekt in der ursprünglichen
  Form sich nicht genügend in die landschaftliche Umgebung einordne, den
  Entscheid darüber, ob eine Terrainveränderung für die landwirtschaftliche
  Bewirtschaftung im Sinne von Art. 16a Abs. 1 RPG und Art. 34 Abs. 4
  lit. a RPV nötig ist, nicht präjudizierte. Hingegen musste die
  Beurteilung der Beschwerdegegnerin 1 durch den Beschwerdegegner 2
  mitberücksichtigt werden.

  
	
   

  
	
  Dies hat der
  Beschwerdegegner 2 getan, indem er auf die Stellungnahme der Abteilung
  Umweltschutz und Energie vom 19. November 2015 verwies, welche ausführte,
  dass eine bessere Einpassung ins Landschaftsbild beispielsweise mit einer
  schlichten, kurzen Böschung oder einer Hecke auf naturverträglichere Art und
  Weise erreicht werden könne. 

  
	
   

  
	
  Dass eine
  Terrainveränderung im vorliegenden Ausmass alleine aus Gründen der Einordnung
  in die Landschaft nicht nötig sein kann, ist offensichtlich. In erster Linie
  hätte das gesamte Projekt – ohne Terrainveränderung – so angepasst werden
  können, dass es sich besser in die Landschaft einfügt. Wie der Beschwerdegegner 2
  zutreffend ausführt, kann eine Verbesserung der landschaftlichen Eingliederung
  aber auch mit relativ einfachen Mitteln wie einer Hecke oder Böschung erreicht
  werden. Damit erweist sich die Terrainveränderung als in der Landwirtschaftszone
  nicht zonenkonform.

  
	
   

  
	
  2.3.3 Da die strittige Terrainveränderung nach dem
  Gesagten für den Bau des Laufstalls bzw. dessen Eingliederung in die
  Landschaft nicht notwendig ist, fällt auch die Erteilung einer
  Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 RPG ausser Betracht. Damit verletzte
  der Beschwerdegegner 2 kein Recht, indem er dem Beschwerdeführer die
  Bewilligung zur Terrainveränderung verweigerte. 

  
	
   

  
	
  3.

  
	
  Zu prüfen bleibt, ob der
  Beschwerdeführer zu Recht zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands
  verpflichtet wurde.

  
	
   

  
	
  3.1 

  
	
  3.1.1 Der Beschwerdeführer beruft sich auf das
  Verhältnismässigkeits- und das Vertrauensschutzprinzip. Durch die
  Terrainaufschüttung sei weder der ökologische noch der ästhetische Wert des
  Landwirtschaftsraums beeinträchtigt worden. Die Abweichung vom
  gesetzesmässigen Zustand sei daher als geringfügig einzustufen. Der Rückbau
  der Aufschüttung im Rahmen von ca. 2'500 m3 habe für ihn einen erheblichen
  finanziellen Schaden zur Folge, welcher das geringe öffentliche Interesse an
  der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands überwiege. Sodann habe die
  Beschwerdegegnerin 1 den Umgebungsplan betreffend Geländeanpassung genehmigt.
  Gestützt darauf habe er in guten Treuen davon ausgehen dürfen, dass er die
  Terrainveränderungen vornehmen dürfe. Er habe als rechtsunkundiger Laie nicht
  wissen müssen, dass der im Nachtrag zum Baugesuch eingereichte Umgebungsplan
  noch einer Bewilligung durch die kantonale Behörde bedurft hätte. Selbst wenn
  dem so wäre, hätte er darauf vertrauen können, dass die sachlich zuständige
  Beschwerdegegnerin 1 den Umgebungsplan nach Durchführung eines korrekten
  Verfahrens und somit mit Zustimmung des Beschwerdegegners 2 genehmigt
  habe. Er habe gestützt auf das berechtigte Vertrauen ausgewiesenermassen
  Dispositionen getätigt, welche nicht ohne erhebliche finanzielle Nachteile wieder
  rückgängig gemacht werden könnten. 

  
	
   

  
	
  3.1.2 Die Beschwerdegegnerin 1 geht ebenfalls davon
  aus, dass der Beschwerdeführer die Bauarbeiten im Vertrauen auf die
  Gültigkeit der Baubewilligung begonnen habe. Ihm könne nicht angelastet
  werden, er hätte wissen müssen, dass die Projektanpassung den kantonalen
  Amtsstellen hätte weitergeleitet werden müssen. Vielmehr hätten diese während
  der Prüfung des Bauvorhabens feststellen müssen, dass sich die Einfahrt des
  Stalls über dem Terrain befinde und dass dazu eine Anpassung des Geländes
  notwendig sei. Auch habe der Beschwerdeführer aus der Baubewilligung
  schliessen können, dass diese auch dem Beschwerdegegner 2 in Kopie
  zugestellt worden sei und dieser ebenfalls aus der Bewilligung hätte lesen
  müssen, dass für die Umgebung zusätzliche Unterlagen nachgereicht und genehmigt
  worden seien. 

  
	
   

  
	
  3.1.3 Der Beschwerdegegner 2 bringt vor, der
  Beschwerdeführer bzw. dessen Vater habe nicht zum ersten Mal ein Bauvorhaben
  ausserhalb der Bauzone realisiert. Ihm habe daher bekannt sein müssen, dass
  für Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone eine kantonale Bewilligung
  erforderlich sei. Er habe sich zudem auch das Wissen und die Erfahrungen
  seines Bauplaners/Bauleiters anzurechnen, der ihn während des gesamten
  Baubewilligungsverfahrens betreffend den Laufstall vertreten habe. Da er
  trotz Fehlens der kantonalen Zustimmung einzig gestützt auf die kommunale
  "Genehmigung" des Umgebungsplans eine Terrainveränderung im Umfang
  von mehr als 4'500 m3 vorgenommen habe, könne er nicht mehr
  als gutgläubig gelten, weshalb er sich nicht auf den Vertrauensschutz berufen
  könne. Zudem überwiege vorliegend das öffentliche Interesse an der
  Durchsetzung des materiellen Rechts sowie an der Einhaltung der korrekten
  Baubewilligungsverfahren.

  
	
   

  
	
  3.1.4 Der Beschwerdegegner 3 führt aus, der
  Beschwerdeführer habe wissen müssen, dass die Terrainveränderung zusätzlich
  eine Bewilligung des Beschwerdegegners 2 benötige. Deshalb stelle die
  Baubewilligung der Beschwerdegegnerin 1 keine Vertrauensgrundlage für
  die Vornahme der Terrainveränderung dar. Da die Teilverfügung des Beschwerdegegners 2
  vom 18. September 2014 datiere, habe der Beschwerdeführer nicht davon
  ausgehen können, der am 29. Oktober 2014 gezeichnete und von ihm am 30.
  Oktober 2014 unterzeichnete Umgebungsplan sei dem Beschwerdegegner 2 zugestellt
  worden. Zudem seien auf der ersten Seite der Teilbewilligung die Baugesuchsunterlagen
  prominent aufgeführt. Das Fehlen der Pläne Nrn. […] und […] sei offensichtlich.
  Schliesslich könne es nicht angehen, dass der Beschwerdeführer für die
  Stellung eines Baugesuchs einen Fachmann beiziehe, aber dann erkläre, er habe
  nicht genau gewusst, wie der Fachmann seine Arbeit ausgeführt habe.

  
	
   

  
	
  3.2 Gemäss Art. 82 Abs. 1 RBG verfügt die zuständige
  Gemeindebehörde auf Kosten des Bauherrn nach den Vorschriften des Gesetzes
  über die Verwaltungsrechtspflege die Änderung oder die Entfernung
  widerrechtlich erstellter Bauten, sofern die Abweichung gegenüber den
  Bauvorschriften nicht geringfügig ist. Grundsätzlich ist davon auszugehen,
  dass bei ohne rechtsgültige Baubewilligung erstellten Bauten, welche aufgrund
  ihrer materiellen Rechtswidrigkeit auch nachträglich nicht bewilligt werden
  können, die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu befehlen ist.
  Allerdings ist diese Folge nicht zwingend. Vielmehr sind die in diesem Zusammenhang
  massgebenden allgemeinen verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Prinzipien
  des Bundesrechts zu berücksichtigen. Zu ihnen gehören die Grundsätze der
  Verhältnismässigkeit und der Schutz des guten Glaubens. So ist von einem
  Wiederherstellungsbefehl abzusehen, wenn die Abweichung vom Erlaubten nur
  unbedeutend ist oder die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nicht
  im öffentlichen Interesse liegt, ebenso wenn der Bauherr in gutem Glauben angenommen
  hat, er sei zur Bauausführung ermächtigt, und der Beibehaltung des ungesetzlichen
  Zustands nicht schwerwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen (BGE 136
  II 359 E. 6, 132 II 21 E. 6, 111 Ib 213 E. 6).

  
	
   

  
	
  3.3

  
	
  3.3.1 Auf den durch Art. 9 der Bundesverfassung der
  Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV) Vertrauensschutz
  kann sich nur berufen, wer von der Vertrauensgrundlage Kenntnis hatte und
  ihre allfällige Fehlerhaftigkeit nicht kannte und auch nicht hätte kennen
  sollen (Ulrich Häfelin/Georg Müller/Felix Uhlmann, Allgemeines
  Verwaltungsrecht, 7. A., Zürich/St. Gallen 2016, Rz. 654). 

  
	
   

  
	
  Der Beschwerdeführer
  beruft sich auf das Vertrauen in die Baubewilligung vom 14. Oktober 2014.
  Er wurde im ganzen Baubewilligungsverfahren von einem professionellen
  Bauplaner/Bauleiter begleitet. Die Baubewilligung vom 14. Oktober 2014
  wurde nicht nur ihm, sondern auch seinem Bauplaner/Bauleiter eröffnet.
  Demzufolge muss er sich entgegen seiner Auffassung das Wissen seines Bauplaners/Bauleiters
  anrechnen lassen. Er kann sich daher nur dann auf den guten Glauben berufen,
  wenn auch der Bauplaner/Bauleiter die Fehlerhaftigkeit der Baubewilligung
  nicht kannte und auch nicht hätte kennen sollen.

  
	
   

  
	
  In dieser führte die
  Beschwerdegegnerin 1 auf, dass das Baugesuch in einer ersten Lesung
  nicht abschliessend habe beurteilt werden können, weshalb sie ausführliche
  Unterlagen, welche die Einpassung in die Umgebung aufzeigten, verlangt habe.
  Gestützt auf den nachgereichten Umgebungsplan […] würden diese Vorgaben als
  erfüllt beurteilt. Gleichzeitig mit der Baubewilligung wurde die
  Teilverfügung des Beschwerdegegners 2 vom 18. September 2014, in welcher
  der Bau des Laufstalls als zonenkonform beurteilt wurde, eröffnet. Es ist
  offensichtlich und musste dem Beschwerdeführer bzw. seinem
  Bauplaner/Bauleiter ohne Weiteres klar sein, dass der erst im Oktober 2014
  erstellte Umgebungsplan […] nicht Gegenstand der der Teilverfügung vom 18. September
  2014 unterliegenden Prüfung sein konnte. Sodann bestanden keinerlei
  Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdegegnerin 1 den Umgebungsplan dem
  Beschwerdegegner 2 vorgelegt hatte. So findet sich in den Erwägungen zur
  Baubewilligung der Hinweis, dass der Beschwerdegegner 2 am 18. September
  2014 die Zustimmung zur Baubewilligung erteilt habe. Der Beschwerdeführer
  bzw. sein Bauplaner/Bauleiter musste daher davon ausgehen, dass es erwähnt
  worden wäre, wenn die nachträgliche – erst im Oktober 2014 erfolgte –
  Projektänderung ebenfalls durch den Beschwerdegegner 2 genehmigt worden wäre.
  Zudem wäre eine solche Genehmigung zweifelsohne auch eröffnet worden, was
  auch dem Beschwerdeführer bzw. seinem Bauplaner/Bauleiter klar sein musste.
  Damit konnte der Beschwerdeführer bzw. sein Bauplaner/Bauleiter nur davon
  ausgehen, dass die Projektänderung dem Beschwerdegegner 2 nicht vorgelegt
  worden war.

  
	
   

  
	
  Eine andere Frage ist
  aber, ob der Beschwerdeführer oder zumindest sein Bauplaner/Bauleiter hätte
  erkennen müssen, dass es für die neu vorgesehene Terrainveränderung einer
  kantonalen Genehmigung bedarf. Auch wenn dem Bürger nicht zugemutet werden
  kann, die verwaltungsinterne Zuständigkeitsordnung bis in ihre Einzelheiten
  zu kennen (BGE 111 Ib 213 E. 6a), ist dies zu bejahen. So handelt es sich bei
  einer Terrainaufschüttung im Ausmass von gut 4'500 m3 nicht
  mehr um eine geringfügige Anpassung, sondern um eine erhebliche
  Projektänderung. Der Beschwerdeführer, welchem spätestens aufgrund der
  Teilverfügung vom 18. September 2014 klar sein musste, dass Bauvorhaben
  ausserhalb der Bauzone einer kantonalen Bewilligung bedürfen, hätte daher
  wohl erkennen müssen, dass die Projektänderung ebenfalls durch den Beschwerdegegner
  2 zu genehmigen war. Sicherlich gilt dies aber für seinen Bauplaner/Bauleiter,
  gehört es doch zum Basiswissen eines Fachmanns, dass wesentliche
  Projektänderungen durch die zuständige Behörde zu genehmigen sind.

  
	
   

  
	
  Zumindest wenn man die
  Kenntnisse des Bauplaners/Bauleiters dem Beschwerdeführer zurechnet, hätte
  dieser bei zumutbarer Aufmerksamkeit und Sorgfalt nicht davon ausgehen
  dürfen, aufgrund der Baubewilligung sei er zur Ausführung der strittigen
  Terrainveränderungen berechtigt. Damit fehlt es an einer Vertrauensgrundlage,
  weshalb sich der Beschwerdeführer nicht auf das Vertrauensschutzprinzip
  berufen kann.

  
	
   

  
	
  3.3.2 Schliesslich kann der Beschwerdeführer auch aus dem
  Verhältnismässigkeitsprinzip nichts zu seinen Gunsten ableiten. Unabhängig
  davon, ob die Terrainveränderung zu einer Beeinträchtigung der
  Bodenfruchtbarkeit führt oder nicht, handelt es sich bei einer solchen im
  vorliegenden Ausmass um einen erheblichen Eingriff in die Landschaft, welcher
  im Nichtbaugebiet nur unter besonders strengen Voraussetzungen zulässig ist.
  Von einem geringfügigen Abweichen vom gesetzesmässigen Zustand kann daher
  nicht die Rede sein. Sodann ist aus verschiedenen anderen Gründen ein erhebliches
  öffentliches Interesse an der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu
  bejahen. So gehört die Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet zu den
  wichtigsten Prinzipien des Raumplanungsrechts des Bundes (BGE 132 II 21 E.
  6.4, 111 Ib 213 E. 6b). Wie der Beschwerdegegner 3 zutreffend ausführt, sind
  daher dem Raumplanungsrecht widersprechende Bauten und Anlagen regelmässig zu
  beseitigen, da ansonsten dieser Grundsatz unterminiert und rechtswidriges
  Verhalten belohnt würde (BGer-Urteil 1C_179/2013 vom 15. August 2013 E.
  5.3). Daran ändert auch nichts, dass der Laufstall sich durch die
  Terrainveränderung besser in das Landschaftsbild einordnet, kann doch eine
  genügende Einordnung auch mit Mitteln erreicht werden, welche nicht derart in
  die ursprüngliche Landschaft eingreifen (vgl. E. II/2.3.2). Sodann geht
  der Beschwerdegegner 2 zu Recht davon aus, dass ein wesentliches öffentliches
  Interesse an der korrekten Durchführung der Baubewilligungsverfahren sowie an
  der Einhaltung der baurechtlichen Ordnung besteht. Schliesslich ist ein
  solches auch in einer rechtsgleichen Durchsetzung des materiellen Baurechts
  zu sehen.

  
	
   

  
	
  Unbestritten ist auf der
  anderen Seite, dass der Wiederherstellungsbefehl für den Beschwerdeführer
  erhebliche finanzielle Folgen hat. Hierzu gilt es aber zu bemerken, dass er
  und vielmehr noch sein Bauplaner/Bauleiter bei gehöriger Sorgfalt den Mangel
  der Baubewilligung vom 14. Oktober 2014 hätten erkennen müssen. Insofern ist
  den Konsequenzen für den Beschwerdeführer kein erhebliches Gewicht
  beizumessen, muss doch der nicht gutgläubige Bauherr in Kauf nehmen, dass die
  Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen und zum Schutz der Rechtsgleichheit
  und der baulichen Ordnung dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzmässigen
  Zustands erhöhtes Gewicht beimessen und die dem Bauherrn allenfalls
  erwachsenden Nachteile nur in verringertem Masse berücksichtigen (BGE 132 II
  21 E. 6.4). 

  
	
   

  
	
  3.4 Schliesslich macht der Beschwerdeführer zu Recht
  nicht geltend, die Wiederherstellungsfrist sei zu kurz bemessen worden.
  Demgemäss wurde durch den Wiederherstellungsbefehl kein Recht verletzt.

  
	
   

  
	
  4.

  
	
  Soweit der
  Beschwerdeführer beantragt, ihm sei die Baubewilligung im Umfang des von den
  Abteilungen Landwirtschaft und Umweltschutz und Energie als zonenkonform
  beurteilten Bauvorhabens zu erteilen, gilt es auf Folgendes hinzuweisen: Es
  ist unbestritten, dass für die Terrainaufschüttung im vorgenommenen Ausmass
  keine kantonale Zustimmung im Sinne von Art. 25 Abs. 2 RPG vorliegt. Ohne
  Zustimmung einer kantonalen Behörde kann die kommunale Bewilligung für das
  Bauen ausserhalb der Bauzone keine Wirkungen entfalten. Sie wird nicht
  rechtsgültig. Besteht Klarheit darüber, dass die Zustimmung auch nicht
  nachträglich erteilt wird, was im vorliegenden Fall zutrifft, so ist die
  kommunale Bewilligung wegen eines schwerwiegenden Mangels als nichtig zu betrachten
  (BGE 111 Ib 213 E. 5b).

  
	
   

  
	
  Vorliegend gilt es nun zu
  beachten, dass die Terrainveränderung aus Sicht der kommunalen Baubehörde für
  die Bewilligungsfähigkeit des Laufstalls zentral war, was sie zuletzt in der
  Beschwerdeantwort vom 5. Oktober 2017 ausführte und wovon auch der
  Beschwerdeführer selbst ausgeht. Eine Auftrennung der Baubewilligung in
  Laufstall und in Terrainaufschüttung ist daher nicht möglich. Damit fällt
  aber eine auf den kantonal nicht bewilligten Teil der Terrainaufschüttung
  begrenzte Teilnichtigkeit der Baubewilligung vom 14. Oktober 2014 ausser
  Betracht. Vielmehr ist die gesamte Baubewilligung als nichtig zu betrachten.
  Insofern war es nicht richtig, ein separates Baugesuch alleine für die
  Terrainaufschüttung zu verlangen, sondern es hätte für das gesamte Bauprojekt
  ein nachträgliches Bauverfahren eingeleitet werden müssen. Dies hat zur
  Folge, dass die Beschwerdegegnerin 1 nun – unter Mitwirkung des Beschwerdegegners 2
  – eine nachträgliche Baubewilligung für den Laufstall zu erteilen hat, wobei
  sie die für eine genügende Einordnung des Laufstalls in die Landschaft notwendigen Massnahmen
  anordnen wird. Die Erteilung einer (Teil-)Bewilligung durch das Verwaltungsgericht
  ist daher nicht angezeigt.

  
	
   

  
	
  5.

  
	
  Zusammenfassend ergibt
  sich, dass die strittigen Terrainveränderungen nicht bewilligungsfähig sind
  und der Wiederherstellungsbefehl rechtmässig ist. Demgemäss ist die
  Beschwerde abzuweisen.

  
	
   

  
	
  III. 

  
	
  Die Gerichtskosten von
  pauschal Fr. 2'000.- sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen
  (Art. 134 Abs. 1 lit. c VRG) und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss
  in gleicher Höhe zu verrechnen. Mangels Obsiegens steht ihm sodann keine
  Parteientschädigung zu (Art. 138 Abs. 3 lit. a VRG e contrario). Eine solche
  ist aber auch den Beschwerdegegnern nicht zuzusprechen, da keine besonderen Umstände
  vorliegen, die dies rechtfertigen würden (Art. 138 Abs. 4 VRG).

  
	
  Demgemäss erkennt die Kammer:

  
	
  	
    1.

    	
    Die
    Beschwerde wird abgewiesen.

    
	
    2.

    	
    Die
    Gerichtskosten von Fr. 2'000.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und
    mit dem von ihm in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

    
	
    3.

    	
    Es
    werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

    
	
    4.

    	
    Schriftliche
    Eröffnung und Mitteilung an:

    
	
     

    	
    […]