# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 58aef00c-0a31-5076-9434-af08012b28eb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.04.2010 D-2177/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2177-2010_2010-04-08.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-2177/2010/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Daniel Schmid 
mit Zustimmung von Richter Walter Lang;
Gerichtsschreiber Patrick Weber.

X._______, geboren _______, Nigeria,
_______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 15. März 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-2177/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  Nigeria  eigenen  Angaben  zufolge  am 
16. April 2006 verliess, 

dass er  nach Aufenthalten in  Niger  und Libyen am 7. Oktober  2008 
nach Italien gelangte, 

dass er von dort aus am 3. Oktober 2009 in die Schweiz weiterreiste,  
wo er gleichentags ein Asylgesuch stellte, 

dass er zu dessen Begründung anlässlich der Summarbefragung vom 
19. Oktober  2009 im Wesentlichen geltend machte,  als  Christ  unter 
den gewaltsamen Angriffen von Muslimen gelitten zu haben, 

dass er  einer  Freiheitsorganisation  beigetreten und in  der  Folge zu-
sammen  mit  Gesinnungsgenossen  durch  die  nigerianischen  Sicher-
heitskräfte inhaftiert worden sei,

dass  sie  im Rahmen eines  Gefangenentransports  mit  Unterstützung 
ihrer  Organisation  aus  dem behördlichen  Gewahrsam hätten  fliehen 
können, 

dass er polizeilich gesucht werde, 

dass  das  Bundesamt  dem Beschwerdeführer  am  19.  Oktober  2009 
das rechtliche Gehör zu einer allfälligen Wegweisung nach Italien ge-
währte,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  15.  März  2010  – eröffnet  am 
25. März 2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylge-
setzes  vom  26. Juni 1998  (AsylG,  SR 142.31)  auf  das  Asylgesuch 
nicht eintrat und den Beschwerdeführer nach Italien wegwies,

dass  es  den  Beschwerdeführer  gleichzeitig  aufforderte,  die  Schweiz 
spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen und 
festhielt, einer Beschwerde gegen diese Verfügung komme keine auf-
schiebende Wirkung zu,

dass das BFM zur Begründung seiner Verfügung anführte, eine Abfra-
ge der Eurodac-Datenbank habe eine Registrierung des Beschwerde-
führers in Italien ergeben, 

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dass er dort am 9. Oktober 2008 illegal eingereist sei, 

dass Italien gestützt  auf  das Abkommen vom 26. Oktober  2004 zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen 
Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung des 
zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder 
in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsabkom-
men  [DAA,  SR  0.142.392.68]) und  auf  das  Übereinkommen  vom 
17. Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwe-
gen gestellten Asylantrags (Übereinkommen vom 17. Dezember 2004, 
SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei,

dass Italien den Antrag auf Übernahme des Beschwerdeführers nicht 
beantwortet  habe, weshalb aufgrund der Verfristung davon auszuge-
hen sei,  Italien  akzeptiere  die  Wiederaufnahme des Beschwerdefüh-
rers,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs keine 
relevanten Gründe, welche die Durchführung des Dublin-Verfahrens in 
Frage stellen würden, geltend gemacht habe, 

dass Italien ein Rechtsstaat  sei  und die Minimalstandards der Euro-
päischen Union (EU) betreffend Aufnahme von Asylsuchenden anwen-
de, 

dass auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers daher nicht einzutre-
ten sei, 

dass die Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und Möglichkeit  des Vollzugs zu 
bejahen seien,

dass der Beschwerdeführer diesen Entscheid mit Eingabe vom 1. April 
2010 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht, 

dass  er  die  Aufhebung der  vorinstanzlichen Verfügung,  die  Feststel-
lung seiner Flüchtlingseigenschaft und die Asylgewährung, eventuali-
ter das Absehen vom Wegweisungsvollzug und die vorläufige Aufnah-
me  in  der  Schweiz,  den  Erlass  vorsorglicher  Massnahmen  bezie-

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hungsweise die Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwer-
de sowie die unentgeltliche Prozessführung (Art. 65 Abs. 1 des Verwal-
tungsverfahrensgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  [VwVG, 
SR 172.021]) beantragte, 

dass er als Beweismittel unter anderem zwei Presseartikel einreichte, 

dass  auf  die  Beschwerdebegründung  –  soweit  erforderlich  –  in  den 
nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung mit 
Zwischenverfügung vom 6. April 2010 provisorisch aussetzte, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 7. April 2010 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes  vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist,

dass  er  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  bezie-
hungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde 
legitimiert  ist  (Art. 105  AsylG i.V.m. Art.  37  VGG und  Art. 48  Abs. 1 
VwVG),

dass auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwer-
de  einzutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG,  Art.  105  AsylG  i.V.m. 
Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG), 

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters respektive 
einer zweiten Richterin  entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und 

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es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a 
Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass mit  dem vorliegenden Entscheid in  der Hauptsache der Antrag 
auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde im Sinne 
von Art. 107a AsylG gegenstandslos wird,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist, 

dass  auf  den  Beschwerdeantrag,  es  sei  die  Flüchtlingseigenschaft 
festzustellen und Asyl zu gewähren, demnach nicht einzutreten ist, 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass der vorgängige Aufenthalt  des Beschwerdeführers in Italien un-
bestritten ist, 

dass somit Italien für die Prüfung seines am 3. Oktober 2009 in der 
Schweiz  eingereichten  Asylantrags  zuständig  ist  (vgl.  vorstehend 
S. 3  DAA  sowie  die  Verordnung  [EG]  Nr. 343/2003  des  Rates  vom 
18. Februar 2003 [Dublin-II-Verordnung] zur Festlegung von Kriterien 
und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung 
eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat gestell-
ten Asylantrags zuständig ist und die Verordnung [EG] Nr. 1560/2003 
der  Kommission  vom 2.  September  2003  mit  Durchführungsbestim-

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mungen  zur  Dublin-II-Verordnung des  Rates  [DVO  Dublin],  insbes. 
Art. 10 Abs. 1 Dublin-II-VO),

dass die italienischen Behörden das Ersuchen der Schweizer Behör-
den  um  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers  innert  zweier  Wo-
chen nicht beantwortet haben, womit die Zuständigkeit Italiens gemäss 
Dubliner  Verfahrensregelung  aufgrund  der  so  genannten  Verfristung 
definitiv geworden ist (vgl. Art. 20 Abs. 1 Dublin-II-VO),

dass Asylsuchende in Italien bei der Unterkunft,  der Arbeit  und dem 
Zugang zur medizinischen Infrastruktur gewissen Schwierigkeiten aus-
gesetzt sein können, 

dass Italien aber Signatarstaat  sowohl  des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge (FK,  SR 0.142.30)  als 
auch der  Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Men-
schenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101)  ist (vgl. auch Er-
wägungsgrund 2 der Dublin-II-VO), 

dass entgegen den Beschwerdevorbringen respektive der eingereich-
ten Publikation von Human Rights Watch in der vorliegenden Fallkon-
stellation  keine  konkreten  Anhaltspunkte  vorliegen,  Italien  halte  sich 
nicht an die daraus resultierenden völkerrechtlichen Verpflichtungen,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs beim 
BFM im Übrigen keine Einwände gegen eine Überstellung nach Italien 
vorbrachte (A 1/12 S. 10), 

dass die vom Beschwerdeführer in der Rechtsschrift unter Hinweis auf 
einen  weiteren  Presseartikel  geltend  gemachten  rassistischen  Über-
griffe von Privatpersonen durch die italienischen Behörden grundsätz-
lich geahndet werden, 

dass Dublin-Rückkehrende betreffend Unterbringung von den italieni-
schen Behörden bevorzugt  behandelt  werden und sich – neben den 
staatlichen  Strukturen  –  auch  zahlreiche  private  Hilfsorganisationen 
der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen, 

dass die Organisation „Arci con Fraternità“ seit dem 1. Januar 2009 die 
Betreuung der  Flüchtlinge  im Flughafen Fiumicino  (Rom) organisiert 
und dort den Asylsuchenden kostenlose Rechtsberatung anbietet,

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dass sich somit  entgegen den sinngemässen Beschwerdevorbringen 
keine  Hinweise  ergeben,  das  BFM  hätte  Veranlassung  zu  einem 
Selbsteintritt  gehabt,  weshalb darauf verzichtet werden kann, auf die 
entsprechenden Bedingungen näher einzugehen,

dass das BFM in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG zu Recht 
auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen steht  und 
demnach vom BFM zu Recht angeordnet wurde,

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständi-
gen Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum bleibt  für  Ersatzmass-
nahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss (vgl.  vor-
gehende Erwägungen),

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichne-
te,

dass es sich erübrigt, auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde 
einzugehen,  da diese  an  der  Würdigung  des  vorliegenden  Sachver-
halts nichts zu ändern vermögen,

dass der Beschwerdeführer demnach nicht darzutun vermag, inwiefern 
die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheb-
lichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  oder  unan-
gemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen 
ist, soweit auf diese einzutreten ist,

dass aufgrund der Aussichtslosigkeit der Beschwerde das Gesuch im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten (Art.  1-3 des Re-
glements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor  dem Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  dem Be-
schwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. Die 
Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer aufer-
legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns-
ten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Angefochtene Verfü-
gung im Original und Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N _______ 
(per Kurier; in Kopie)

- _______

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Daniel Schmid Patrick Weber

Versand:

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