# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c92558c0-4eab-5436-9d9a-00eb4072bcff
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250151-O2
**Docket/Reference:** PS250151-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250151-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250151-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Urteil vom 23. Juni 2025

in Sachen

A._____, 

Schuldner und Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

gegen

B._____ GmbH, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes 

Bülach vom 12. Mai 2025 (EK250066)

- 2 -

Erwägungen:

1.1.

Der Schuldner ist unter anderem Gesellschafter der Kollektivgesellschaf-

ten "C._____ KLG" sowie "D._____ KLG" (beide im Handelsregister des Kantons 

Zürich eingetragen, act. 13/1-2). Mit Urteil vom 12. Mai 2025 eröffnete das Kon-

kursgericht des Bezirksgerichtes Bülach in der Betreibung-Nr. 1 des Betreibungs-

amts Rafzerfeld den Konkurs über den Schuldner für eine Forderung der 

Gläubigerin von CHF 3'400.– zuzüglich bisheriger Gerichtskosten von CHF 150.– 

sowie Betreibungskosten von CHF 176.70, abzüglich geleisteter Zahlungen von 

gesamthaft CHF 1'040.– (Total damit CHF 2'686.70, act. 3 = 11 [Aktenexemplar]).

1.2.

Gegen diesen Entscheid erhob der Schuldner mit Eingabe vom 2. Juni 

2025 (Datum Poststempel) rechtzeitig Beschwerde bei der Kammer (zur Recht-

zeitigkeit act. 12/18). Er beantragte die Aufhebung des Konkurses und ersuchte 

um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 2). Mit Verfügung vom 3. Juni 

2025 wurde der Beschwerde einstweilen die aufschiebende Wirkung zuerkannt 

(act. 8); da der Schuldner bereits einen Kostenvorschuss für das Beschwerdever-

fahren geleistet hatte, wurde von einer entsprechenden Fristansetzung abgese-

hen (vgl. act. 7). Mit Eingabe vom 6. Juni 2025 (Datum Poststempel) reichte der 

Schuldner eine Zahlungsbestätigung ein, die allerdings erst nach Ablauf der Be-

schwerdefrist eingereicht wurde. Diese ist folglich nicht zu berücksichtigen. Die 

Akten der Vorinstanz wurden beigezogen (act. 12/1-18). Das Verfahren ist 

spruchreif. 

2.

Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwer-

deverfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des 

Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen 

der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterle-

gung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Neue Behauptungen und Urkundenbe-

weise über konkurshindernde Tatsachen sind im Beschwerdeverfahren unbe-

schränkt zugelassen, unabhängig davon, ob sie vor oder nach dem erstinstanzli-

chen Entscheid ergangen sind.

- 3 -

3.

Der Schuldner belegt, dass er der Gläubigerin am 2. Mai 2025 eine Teil-

zahlung von CHF 500.– geleistet hat, die im angefochtenen Urteil nicht berück-

sichtigt wurde (act. 5/5 i.V.m. act. 11 S. 2). Zudem hat er dem Konkursamt Eg-

lisau am 2. Juni 2025 den Betrag von CHF 2'186.70 überwiesen (act. 5/7 und 

act. 6). Dieser Betrag wurde dem Obergericht am 4. Juni 2025 weitergeleitet 

(act. 10). Im Weiteren hat der Schuldner beim Konkursamt Eglisau zur Deckung 

der Kosten des Konkursgerichts und des Konkursverfahrens bis zu einer allfälli-

gen Konkursaufhebung CHF 1'200.– sichergestellt (act. 5/8). Damit hat der 

Schuldner belegt, dass er die gesamte Konkursforderung getilgt resp. hinterlegt 

hat.

4.1.

Da die Zahlung erst nach der Konkurseröffnung geleistet wurde, bleibt zu 

prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit des Schuldners glaubhaft ist. Zahlungsfähigkeit 

bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, mit denen die Gläubi-

ger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. Der Schuldner hat 

deshalb aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, in näherer Zukunft seinen laufenden 

Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die bestehenden Schulden abzutragen. 

Nach Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, wenn 

glaubhaft gemacht ist, dass der Schuldner die aktuell dringendsten Verpflichtun-

gen bedienen kann und innert längstens zwei Jahren neben den laufenden Ver-

bindlichkeiten auch die schon bestehenden Schulden wird abtragen können 

(OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014; PS230093 vom 17. Juli 2023 E. 2.1; 

PS230133 vom 17. August 2023 E. 4.1; PS230169 vom 22. September 2023 

E. 4.1). Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den Schuldner so-

mit noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich, wenn 

keine Anzeichen für eine Verbesserung seiner finanziellen Lage zu erkennen sind 

und er auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Auch wenn der 

Schuldner die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, sondern nur glaubhaft ma-

chen muss, so genügen Behauptungen allein nicht. Er muss die Angaben durch 

objektive Anhaltspunkte untermauern, sodass das Gericht den Eindruck erhält, 

diese seien zutreffend, ohne das Gegenteil ausschliessen zu müssen (BGE 132 

III 715 E. 3.1.; BGE 132 III 140 E. 4.1.2.; BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 

E. 2.3.; BGer 5D_149/2023 vom 8. Dezember 2023 E. 4; OGer ZH PS230133 

- 4 -

vom 17. August 2023 E. 4.1). Sind andere Betreibungen im Stadium der Konkurs-

androhung oder Pfändungsankündigung vorhanden, gilt ein strengerer Massstab 

(vgl. OGer ZH PS210224 vom 28. Januar 2022 m.w.H.).

Der Konkurs wurde über den Schuldner als Gesellschafter von 

Kollektivgesellschaften und damit als natürliche Person eröffnet. Bei der Prüfung 

der Zahlungsfähigkeit sind folglich primär seine finanziellen Verhältnisse aus-

schlaggebend, und es sind insbesondere auch seine Lebenshaltungskosten mit-

zuberücksichtigen.

4.2. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage eines Schuldners gibt insbesondere das Betreibungsregister. Im Recht liegt 

ein aktueller Auszug des Betreibungsamtes Rafzerfeld, der Betreibungen im Zeit-

raum vom 29. Juli 2020 bis 15. Mai 2025 umfasst (act. 5/14). In dieser Zeit wurde 

der Schuldner – nebst der vorliegenden Konkursforderung – 29 Mal betrieben. 

Der Gesamtbetrag sämtlicher Betreibungen beläuft sich – abzüglich der vorliegen-

den Konkursforderung – auf rund CHF 91'840.–. Aktuell sind noch 14 Betreibun-

gen über rund CHF 48'760.– offen: Bei fünf Betreibung wurde bislang der Zah-

lungsbefehl zugestellt und kein Rechtsvorschlag und bei weiteren fünf Betreibun-

gen wurde Rechtsvorschlag erhoben; vier Betreibungen befinden sich im Stadium 

der Konkursandrohung. Verlustscheine sind keine registriert. 

4.2.1.

In Bezug auf die noch offenen Betreibungen seiner Ex-Frau (Betreibun-

gen-Nrn. 2, 3 und 4) äussert sich der Schuldner lediglich zur jüngsten, die am 

12. Juni 2024 eingeleitet wurde (act. 2 S. 6 i.V.m. act. 5/14). Nachdem in den frü-

heren Betreibungen-Nr. 2 und 3, die bereits im Jahr 2020 eingeleitet wurden, der 

Rechtsvorschlag nicht beseitigt worden ist, ist aufgrund der Ausführungen des 

Schuldners glaubhaft, dass dieser auch in der jüngsten Betreibung-Nr. 4 nicht be-

seitigt und der Zahlungsbefehl erlöschen wird (vgl. dahingehende Ausführungen 

in act. 2 S. 6). Die vom Schuldner geschilderten Umstände sowie der Umstand, 

dass der Zahlungsbefehl bei Ausstellung des Betreibungsregisterauszugs bereits 

elf Monate alt war, deuten darauf hin. Zu Gunsten des Schuldners sind folglich die 

Betreibungen der Ex-Frau nicht zu berücksichtigen.

- 5 -

4.2.2. Hinsichtlich der Forderung der E._____ AG über ursprünglich 

CHF 1'349.80 (Betreibung-Nr. 5) konnte der Schuldner glaubhaft darlegen, dass 

die Gläubigerin die Betreibung zurückziehen würde, falls die Betreibungskosten 

von CHF 540.– beglichen würden (act. 5/15). Auch wenn fraglich ist, weshalb 

keine Urkunde vorliegt, welche die Begleichung des Betrags belegen würde (im-

merhin hätte der Schuldner seit Ende März 2025 dafür Zeit gehabt, vgl. Datum 

der Korrespondenz), ist zu Gunsten des Schuldners davon auszugehen, dass er 

der Gläubigerin aus der Betreibung lediglich noch CHF 540.– schuldet. 

4.2.3. Dass die Betreibung-Nr. 6 durch die Betreibung-Nr. 7 abgelöst wurde 

(vgl. dahingehend act. 2 S. 6 unten), erscheint glaubhaft, wurde die erste doch 

bereits vor über 17 Monaten eingeleitet (act. 5/14). Die Betreibung-Nr. 6 über 

CHF 1'722.90 ist folglich nicht zu berücksichtigen.

4.2.4. Zur Betreibung der F._____ über CHF 18'962.90 (Betreibung-Nr. 8) lässt 

der Schuldner ausführen, die Gläubigerin bestätige, dass sie mit einer Stundung 

und ratenweiser Rückzahlung der Schuld einverstanden wäre (act. 2 S. 7 oben). 

Er reicht dazu eine Mail der Gläubigerin vom 2. Juni 2025 ein, woraus zwar die 

Bereitschaft zum Abschluss einer Ratenvereinbarung hervorgeht (act. 5/17); aller-

dings kann daraus nicht geschlossen werden, dass es tatsächlich zum Abschluss 

einer solchen Vereinbarung kommen wird. Bereits die Ratenhöhe scheint offen zu 

sein, macht der Schuldner keinerlei Ausführungen zur von der Gläubigerin in den 

Raum gestellten Ratenzahlung von CHF 1'733.33. Die betriebene Forderung in 

Höhe von CHF 18'962.90 ist folglich zu berücksichtigen.

4.2.5. Zu den Betreibungen-Nrn. 9 und 10 macht der Schuldner keine Ausfüh-

rungen. Sie sind dennoch nicht zu berücksichtigen, da beide bereits vor über zwei 

Jahren eingeleitet wurden.

4.2.6. Die übrigen Betreibungen werden vom Schuldner anerkannt (Betreibun-

gen-Nrn. 11, 7, 12, 13 und 14, act. 2 S. 6 f.). Mit der blossen Behauptung, die Be-

treibung-Nr. 15 sei unrechtmässig (act. 2 S. 7), vermag der Schuldner diesen Um-

stand nicht glaubhaft zu machen, weshalb die genannte Betreibung in Höhe von 

CHF 119.70 zu berücksichtigen ist. 

- 6 -

Folglich ist von Betreibungsschulden im Gesamtumfang von rund 

CHF 26'520.– auszugehen.

4.3.

Ob der Schuldner weitere, noch nicht in Betreibung gesetzte Schulden 

hat, ist unklar: Weder macht er Ausführungen dazu noch reicht er Unterlagen ein, 

woraus sich solche ergeben würden (bspw. Steuererklärungen, vgl. dazu auch 

nachstehend). 

4.4.

Hinsichtlich der Aktiven des Schuldners liegt einzig ein (unvollständiger) 

Kontoauszug eines auf ihn lautenden G._____-Kontos vom 29. Mai 2025 im 

Recht, woraus ein Saldo von CHF 2'480.87 hervorgeht (act. 5/11). Dass weitere 

Vermögenswerte bestehen, wurde weder behauptet noch glaubhaft gemacht. Mit 

dem genannten Betrag kann der Schuldner die vorstehend dargelegten Betrei-

bungsschulden nicht decken. 

4.5.

Der Schuldner macht geltend, er generiere aus den Anstellungen bei der 

D._____ KLG und der H._____ GmbH, deren Inhaber er ist (act. 13/3), monatlich 

ein Einkommen von CHF 9'000.– netto (act. 2 S. 5 Mitte). Dazu reicht er unter an-

derem zwei Arbeitsverträge mit den jeweiligen Gesellschaften ein (act. 5/13). Dar-

aus gehen vereinbarte Jahresbruttolöhne von gesamthaft CHF 133'900.– hervor 

([CHF 6'500.– x 13] aus der Anstellung mit der H._____ GmbH + [CHF 3'800.– x 

13] aus der Anstellung bei der D._____ KLG, act. 5/13). Der Arbeitsvertrag mit der 

H._____ GmbH datiert vom 1. Mai 2025, und im Mai 2025 sind drei Gutschriften 

der Gesellschaft über insgesamt CHF 8'000.– auf dem Bankkonto des Schuldners 

verbucht (act. 5/11 S. 1). Dies entspräche allerdings einem monatlichen Brutto-

lohn von weit über CHF 6'500.–. Es fällt ferner auf, dass auch in den Monaten da-

vor in unregelmässigen Abständen unterschiedlich hohe Teilbeträge ausbezahlt 

wurden (vgl. act. 5/11 S. 2 ff.). Ob es sich dabei ebenfalls um Lohnzahlungen ge-

handelt hat, lässt der Schuldner offen. Diese Unregelmässigkeiten wie auch der 

Umstand, dass bei beiden Arbeitsverträgen eine Doppelvertretung durch den 

Schuldner vorliegt, lassen daran zweifeln, dass der Schuldner mit monatlichen 

Eingängen in der behaupteten Höhe rechnen kann. Schliesslich sind (zumindest) 

seit dem 26. Februar 2024 keine Zahlungen der D._____ KLG, mit denen ein Ar-

beitsvertrag seit 1. März 2020 besteht, verbucht. 

- 7 -

Ferner liegen keine Steuererklärungen des Schuldners und dazugehörige 

Beilagen – wie Lohnausweise, Wertschriftenverzeichnisse etc. – im Recht, wor-

aus sich seine finanziellen Verhältnisse der vergangenen Jahre ergeben würden. 

Dies ist insofern relevant, als sich daraus Rückschlüsse ziehen lassen würden, ob 

seine Zahlungsschwierigkeiten vorübergehend sind oder seit längerer Zeit beste-

hen. 

4.6.

Vorliegend kommt hinzu, dass der Schuldner keinerlei Angaben über 

seine Lebenshaltungskosten macht und auch keine Belege dazu einreicht. Dies 

ist jedoch für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit zwingend, zumal erst aus der 

Gegenüberstellung der Lebenshaltungskosten mit dem monatlichen Einkommen 

hervorgeht, wieviel dem Schuldner monatlich zur Schuldentilgung zur Verfügung 

steht. 

4.7.

Schliesslich ist festzuhalten, dass – neben der vorliegenden Konkursfor-

derung – bei vier Betreibungen bereits der Konkurs angedroht wurde. An die An-

forderungen der Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit und die entsprechende 

Mitwirkungsobliegenheit sind in einer solchen Konstellation strengere Massstäbe 

("vraisemblance qualifiée") zu setzen, jedenfalls soweit der Schuldner – wie hier – 

für die betreffenden Betreibungsforderungen nicht einen Konkursaufhebungs-

grund gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 – 3 SchKG nachweist (BGer 5A_251/2018 

vom 31. Mai 2018 E. 3.1). Es fällt ferner auf, dass bereits vor Jahren schon ver-

gleichsweise kleine Forderungen erst nach Einleitung der Betreibung und teil-

weise sogar erst nach der Verwertung beglichen wurden (bspw. Forderungen des 

Kantons Zürich über CHF 246.60 und CHF 200.–, der I._____ AG über 

CHF 297.60, der J._____ AG über CHF 358.02, act. 5/14 S. 2 f.). Da zumindest 

die ersten drei Betreibungen aus dem Jahr 2022 stammen, ist ein Zusammen-

hang mit dem geltend gemachten Gesundheitszustand des Schuldners im Jahr 

2023/2024 nicht erkennbar (vgl. dahingehend act. 2 S. 5). Auch in jüngerer Ver-

gangenheit wurden kleinere Forderungen, welche der Schuldner anerkennt, nicht 

beglichen (Forderung des Kantons Zürich über CHF 132.90 sowie der I._____ AG 

über CHF 198.95). Aufgrund dieser Umstände ist es wahrscheinlicher, dass die 

- 8 -

Zahlungsschwierigkeiten des Schuldners ernsthaft und nicht bloss vorübergehend 

sind.

4.8.

Zusammenfassend kam der Schuldner seiner Mitwirkungsobliegenheit 

nicht nach und legte nicht seine (gesamten) finanziellen Verhältnisse offen. Auf-

grund der vorstehend erläuterten Umstände gelang es ihm nicht, aufzuzeigen, 

dass er in Zukunft in der Lage sein wird, seinen laufenden Verpflichtungen nach-

zukommen, sämtliche bestehende Schulden innert absehbarer Zeit abzuzahlen 

und damit seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Die gesetzlichen Vor-

aussetzungen für die Aufhebung der Konkurseröffnung sind daher nicht gegeben. 

Die Beschwerde ist abzuweisen. Da der Beschwerde am 3. Juni 2025 aufschie-

bende Wirkung zuerkannt wurde, ist der Konkurs neu zu eröffnen. 

5.

Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem 

Schuldner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Entscheid-

gebühr ist in Anwendung von Art. 52 lit. b i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf 

CHF 750.– festzusetzen. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen. Dem 

Schuldner nicht, weil er unterliegt, der Gläubigerin nicht, weil ihr keine Umtriebe 

im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren entstanden sind.

Es wird erkannt:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, und über den Schuldner wird mit Wirkung 

ab Dienstag, 24. Juni 2025, 08.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.

2.

Das Konkursamt Eglisau wird mit der Durchführung des Konkurses beauf-

tragt.

3.

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr befindlichen Betrag von 

CHF 2'186.70 an das Konkursamt Eglisau zu überweisen. 

4.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf CHF 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

- 9 -

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage der 

Doppel von act. 2 sowie act. 14, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksen-

dung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Eglisau, ferner im 

Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das 

Betreibungsamt Rafzerfeld, je gegen Empfangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. Der Gerichtsschreiber:

MLaw S. Widmer

versandt am:
24. Juni 2025