# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bcc760d8-a379-574a-9916-deba012d3222
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-02-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.02.2014 E-680/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-680-2014_2014-02-19.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-680/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 9 .  F e b r u a r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Daniel Willisegger, 

mit Zustimmung von Richter Bruno Huber;  

Gerichtsschreiberin Barbara Balmelli. 

   Parteien 
 

A._______,  

Sri Lanka,   

vertreten durch Hans Peter Roth,  

(…), 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung;  

Verfügung des BFM vom 4. Dezember 2013 / N (…). 

 

 

E-680/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit Eingabe vom 25. Mai 2009 an die Schweizerische Botschaft in Co-

lombo suchte der Beschwerdeführer um Asyl in der Schweiz nach. Zur 

Begründung machte er im Wesentlichen geltend, er lebe mit seiner Fami-

lie im Flüchtlingscamp von B._______. Die Lebensumstände seien sehr 

schwierig. Da seine Schwester in der Schweiz lebe, ersuche er um eine 

Bewilligung zur Einreise in die Schweiz.  

B.  

Am 10. Juli 2009 forderte die Botschaft den Beschwerdeführer auf – so-

fern er am Gesuch festhalte – seine Asylgründe detailliert darzulegen und 

allfällige Beweismittel einzureichen. 

C.  

Mit Schreiben vom 18. August 2009 an die Botschaft teilte die Ehefrau 

des Beschwerdeführers mit, ihr Ehemann sei am 9. August 2009 verhaftet 

worden. Vor diesem Hintergrund schrieb das BFM das Asylgesuch des 

Beschwerdeführers mit internem Abschreibungsbeschluss als gegen-

standslos geworden ab, hielt aber fest, dass das Verfahren wieder aufge-

nommen werde, sobald sich der Beschwerdeführer melde. 

D.  

Mit Eingabe vom 19. April 2011 wandte sich der Beschwerdeführer erneut 

an die Schweizerische Vertretung in Colombo. Darin führte er aus, seit 

2002 habe er im Gebiet von C._______ ein D._______ erfolgreich trai-

niert. Einige der Mitglieder des Teams seien von den Liberation Tigers of 

Tamil Eelam (LTTE) rekrutiert worden. Dagegen habe er bei den LTTE 

opponiert. Es sei zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen ihm und 

den Vertretern der LTTE gekommen. Zwischenzeitlich habe sich heraus-

gestellt, dass diese Vertreter der LTTE Mitglieder der sri-lankischen Ar-

mee geworden seien. Sein Leben sei deshalb in Gefahr. Am 9. August 

2009 sei er verhaftet worden. Bis zum 14. November 2009 sei er im 

E._______, anschliessend bis zum 12. Mai 2010 im F._______ und zu-

letzt bis am 2. März 2011 im G._______ festgehalten worden. Er habe 

Angst vor einer erneuten Inhaftierung.  

Als Beweismittel gab der Beschwerdeführer – jeweils in Kopie – ein Be-

stätigung vom 3. Mai 2006, ein Reintegration Certificate und eine Bestäti-

gung der H._______ vom 23. November 2003 zu den Akten. 

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E.  

Auf entsprechende Aufforderung vom 21. April 2011 reichte der Be-

schwerdeführer mit undatiertem Schreiben (Eingang Botschaft: 23. Mai 

2011) – jeweils in Kopie – ein Certificate of Character vom 14. Februar 

2005 und ein Schreiben von I._______ vom 16. Mai 2006 zu den Akten. 

F.  

Am 21. Juli 2011 hörte die Schweizerische Botschaft den Beschwerdefüh-

rer zu seinen Asylgründen an. Ergänzend zu den bisherigen Angaben 

führte er aus, er stamme aus J._______. Im Krieg seien sehr viele Tami-

len, darunter auch Verwandte, getötet worden. Ab 1990 habe er daher die 

LTTE unterstützt, indem er an Zusammenkünften und Prozessionen teil-

genommen habe. 1991 und 1992 sei er in Theateraufführungen der LTTE 

aufgetreten. 1995 seien er und seine Familie nach C._______ vertrieben 

worden. Dort habe er zunächst in einer K._______, dann in einer 

L._______ gearbeitet. Ab 2002 sei er als M._______ im Gebiet von 

C._______ tätig gewesen. Ab dem 20. April 2009 habe er mit seiner Fa-

milie im N._______ in O._______ gelebt. Am 9. August 2009 sei er von 

der Terror Investigation Division (TID) verhaftet worden, dies nachdem ihn 

jemand als Angehörigen der LTTE verraten habe. Während rund einein-

halb Jahren sei er in verschiedenen Gefängnissen festgehalten worden. 

Nach seiner Freilassung am 2. März 2011 sei er am 20. Juni 2011 von 

zwei Mitgliedern des Criminal Investigation Department (CID) in seiner 

Abwesenheit zu Hause gesucht worden. Auf deren Aufforderung hin habe 

er sich bei der Polizei in J._______ gemeldet. Dort sei er nach seinen 

Verbindungen zur LTTE befragt worden. Es sei ihm verboten worden, 

nach C._______ zu gehen, und mitgeteilt worden, dass er beobachtet 

werde.  

G.  

Mit Verfügung vom 4. Dezember 2013 bewilligte das BFM dem Be-

schwerdeführer die Einreise in die Schweiz nicht und lehnte das Asylge-

such ab. Mit Schreiben vom 23. Dezember 2013 leitete die Schweizeri-

sche Botschaft in Colombo die Verfügung an den Beschwerdeführer wei-

ter.  

H.  

Mit Eingabe vom 7. Februar 2014 reichte der Beschwerdeführer durch 

seinen Rechtsvertreter beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein 

und beantragt, die Verfügung sei aufzuheben. Es sei ihm Asyl zu gewäh-

ren. Eventualiter sei ihm die Einreise zu bewilligen zwecks Fortführung 

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des Asyl- und Beschwerdeverfahrens. Auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses sei zu verzichten. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von 

Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 

20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) 

zuständig und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie 

auch vorliegend – endgültig (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]; Art. 105 des Asyl-

gesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]).  

Der Zeitpunkt der Eröffnung der angefochtenen Verfügung steht mangels 

Vorliegens einer Empfangsbestätigung nicht fest. Da die Beweislast für 

die Zustellung an die Partei der eröffnenden Behörde obliegt (vgl. ANDRÉ 

MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem 

Bundesverwaltungsgericht, Basel 2013, 2. Auf. Rz. 2.112, S. 76), ist zu-

gunsten des Beschwerdeführers davon auszugehen, dass die am 10. 

Februar 2014 beim der Schweizerischen Botschaft eingegangene Be-

schwerde rechtzeitig erfolgt ist. 

Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerdefüh-

rung legitimiert (Art. 48 VwVG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte 

Beschwerde (Art. 52 Abs. 1 VwVG und Art. 108 Abs. 1 AsylG) ist einzutre-

ten. 

2.  

2.1 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und die unrich-

tige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 

gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 

2.2 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im 

Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten 

Richters (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Weiterungen und mit summarischer 

Begründung zu behandeln (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

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3.  

Gemäss der Übergangsbestimmung zur Änderung des Asylgesetzes vom 

28. September 2012 (in Kraft getreten am 29. September 2012) gelten für 

Asylgesuche, die im Ausland vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 

28. September 2012 gestellt worden sind, die Artikel 12, 19, 20, 

41 Abs. 2, 52 und 68 AsylG in der bisherigen Fassung. 

4.  

In der Rechtsmitteleingabe wird beantragt, aufgrund Zeitmangels des 

Rechtsvertreters sei eine Frist zur Verbesserung und Präzisierung der 

Beschwerde anzusetzen. Dass der Beschwerdeführer seinen Rechtsver-

treter erst am 7. Februar 2014 mandatiert hat und diesem daher nicht ge-

nügend Zeit zum Verfassen der Beschwerdeschrift zur Verfügung stand, 

hat er sich anrechnen zu lassen. Sodann geht aus der Rechtsmittelein-

gabe hinreichend hervor, dass der Beschwerdeführer mit den vorinstanz-

lichen Erwägungen in der angefochtenen Verfügung nicht einverstanden 

ist. Der Antrag auf Ansetzung einer Frist zur Beschwerdeverbesserung ist 

abzuweisen. 

5.  

5.1 Ein Asylgesuch kann gemäss Art. 19 Abs. 1 aAsylG im Ausland bei 

einer Schweizerischen Vertretung gestellt werden, die es mit einem Be-

richt an das Bundesamt überweist (Art. 20 Abs. 1 aAsylG). 

5.2 Gemäss Art. 20 Abs. 2 aAsylG bewilligt das Bundesamt Asylsuchen-

den die Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes, wenn ihnen nicht zu-

gemutet werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder 

in ein anderes Land auszureisen. Nach Absatz 3 der Bestimmung kann 

das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) Schweizeri-

sche Vertretungen ermächtigen, Asylsuchenden die Einreise zu bewilli-

gen, die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und 

Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG be-

stehe.  

5.3 Beim Entscheid für die Erteilung einer Einreisebewilligung gelten re-

striktive Voraussetzungen, wobei den Behörden ein weiter Ermessens-

spielraum zukommt. Neben der erforderlichen Gefährdung im Sinne von 

Art. 3 AsylG sind namentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz, die Mög-

lichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen Staat, die Bezie-

hungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive 

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Zumutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche sowie die voraussichtlichen 

Eingliederungs- und Assimilationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen 

(vgl. BVGE 2011/10 E. 3.3). 

6.  

6.1 Die Vorinstanz stellt in der angefochtenen Verfügung fest, der Be-

schwerdeführer weise kein Gefährdungsprofil auf, welches im heutigen 

Zeitpunkt mit erheblicher Wahrscheinlichkeit auf eine Verfolgung seitens 

des sri-lankischen Staates schliessen liesse. Aufgrund der geltend ge-

machten Vorfälle zwischen April 2008 und März 2011 sei verständlich, 

dass sich der Beschwerdeführer vor Verfolgungsmassnahmen fürchte. 

Die Inhaftierung sei indes im Zusammenhang mit den "Emergency Regu-

lations" erfolgt, welche den sri-lankischen Sicherheitskräfte erlaubt habe, 

verdächtige Personen ohne Anklage für längere Zeit in Haft zu nehmen. 

Der Beschwerdeführer sei jedoch freigelassen worden. Dies belege, dass 

er keiner strafrechtlich relevanten Tätigkeiten mehr verdächtigt werde, 

mithin keine strafrechtliche Verfolgungsmassnahmen mehr zu befürchten 

habe. Seit Juli 2011 habe er denn auch keine Schwierigkeiten mehr gel-

ten gemacht. Seine Vorbringen seien somit nicht einreisebeachtlich.  

6.2 In der Rechtsmitteleingabe wird geltend gemacht, die Inhaftierung 

vom 9. August 2009 bis 2. März 2011 sei ohne Grund erfolgt und damit 

asylrechtlich relevant.  

Das Bundesverwaltungsgericht wie auch das BFM anerkennen, dass die 

allgemeine Situation für die Tamilen, insbesondere im Norden und Osten 

Sri Lankas, während des langjährigen Bürgerkriegs sehr schwierig war. 

Namentlich gab es eine Vielzahl von Gewaltereignissen, Entführungen 

und unverhältnismässig langen Inhaftierungen. Diese Vorkommnisse ste-

hen indes in Zusammenhang mit der damaligen Bürgerkriegssituation be-

ziehungsweise den "Emergency Regulations" in Sri Lanka. Letztere wur-

den per Ende August 2011 aufgehoben. 

Seither hat sich die allgemeine Lage in Sri Lanka entgegen der Ansicht 

des Beschwerdeführers wesentlich verändert. Einer erhöhten Verfol-

gungsgefahr sehen sich heute Personen ausgesetzt, die einer bestimm-

ten Risikogruppe angehören (vgl. dazu im Einzelnen BVGE 2011/24). Der 

Beschwerdeführer gehört keiner dieser Gruppen an. Sodann ist festzu-

stellen, dass er ohne Auflage freigelassen wurde und für die Zeit danach 

einzig ein Vorsprechen bei der Polizei anführt, welches offenbar ohne 

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Folgen geblieben ist. Soweit in der Rechtsmitteleingabe geltend gemacht 

wird, die Vorinstanz habe es vor ihrem Entscheid unterlassen, weitere 

Abklärungen betreffend die aktuelle Verfolgungssituation zu tätigen, so 

hätte es dem Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht 

(Art. 8 Abs. 1 AsylG) oblegen, allfällige Benachteiligungen jederzeit gel-

tend zu machen. Entsprechendes hat er nicht getan, und auch in der 

Rechtsmitteleingabe bringt er keine neuen Benachteiligungen vor. Dar-

über hinaus macht er in der Beschwerdeschrift auch nicht geltend, sol-

ches sei ihm nicht möglich oder zumutbar gewesen.  

Weitergehend äussert sich der Beschwerdeführer in der Rechtsmittelein-

gabe unter dem Titel "Sri-lankische Realität oder helvetische Fiktion?" zur 

allgemeinen Lage in Sri Lanka. Diese Ausführungen sind indes unerheb-

lich und nicht geeignet, eine Verletzung von Bundesrecht darzutun. Ins-

gesamt ist dem Beschwerdeführer ein weiterer Verbleib in Sri Lanka zu-

mutbar und er ist auf den Schutz der Schweiz nicht angewiesen. Die Vor-

instanz hat demnach dem Beschwerdeführer zu Recht die Einreise in die 

Schweiz nicht bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt. 

7.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt und auch sonst nicht zu beanstanden ist 

(Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Beschwerde ist abzuweisen. 

8.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten von Fr. 600.– 

grundsätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 

VwVG). Aus verwaltungsökonomischen Gründen und in Anwendung von 

Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 6 Bst. b des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) ist auf die Erhebung von 

Verfahrenskosten zu verzichten. Damit wird der Antrag auf Verzicht auf 

die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos. 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die Schweize-

rische Botschaft in Colombo. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Willisegger Barbara Balmelli 

 

 

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