# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0deca4e-aa6c-515f-8bd4-ef7f62b1ac22
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 26.04.2024 PA240012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PA240012_2024-04-26.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PA240012-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichterin lic. iur. N. Jeker sowie Ge-

richtsschreiberin MLaw S. Ursprung

Urteil vom 26. April 2024

in Sachen

A._____, 
Beschwerdeführer,

sowie

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, 
Verfahrensbeteiligte,

betreffend fürsorgerische Unterbringung

Beschwerde gegen einen Entscheid der 10. Abteilung (Einzelgericht) des 
Bezirksgerichtes Zürich vom 11. April 2024 (FF240065)

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Erwägungen:

I.

1. Sachverhalt und Prozessgeschichte

1.1. Der Beschwerdeführer befindet sich aktuell in der Psychiatrischen Universi-

tätsklinik Zürich (PUK, nachfolgend Klinik). Er wurde am 9. April 2024 per ärztlich 

verordneter fürsorgerischer Unterbringung von SOS-Arzt B._____in die Klinik ein-

gewiesen. Er hielt fest, dass der Beschwerdeführer erst vor 10 Tagen aus der Kli-

nik ausgetreten sei. Er leide an einer bipolaren Störung mit bekanntem Substanz-

abusus. Er habe drei Polizeieinsätze provoziert in dieser Nacht. Zum ersten Mal 

sei die Polizei ausgerückt, nachdem der Beschwerdeführer mehrere Fahrzeuge 

beschädigt gehabt habe, indem er auf diese gesprungen sei. Danach sei er meh-

rere Stunden in der Ausnüchterungszelle gewesen und selbständig nach Hause 

gefahren. Schliesslich hätten die Nachbarn die Polizei gerufen, nachdem sich der 

Beschwerdeführer weiterhin verhaltensauffällig gezeigt und Gegenstände (Möbel 

und Küchenutensilien) vom Balkon geworfen habe. Der Beschwerdeführer sei mit 

kotverschmierten Händen im Hauseingang vorgefunden worden. Die Wohnung 

habe sich verwahrlost präsentiert, eine Mischung aus Essensresten und Kot am 

Boden verteilt. Die gegenwärtige fürsorgerische Unterbringung erfolge aufgrund 

Selbst- und Fremdgefährdung (act. 3/9). Es handelt sich um die 16. Einweisung 

des Beschwerdeführers (act. 3/5). 

1.2. Gegen die fürsorgerische Unterbringung erhob der Beschwerdeführer mit 

Eingabe vom 9. April 2024 (act. 1) Beschwerde beim Bezirksgericht Zürich (nach-

folgend: Vorinstanz). 

1.3. Mit Verfügung vom 9. April 2024 setzte die Vorinstanz eine Anhö-

rung/Hauptverhandlung am 11. April 2024 an, forderte die Klinik zur Stellung-

nahme und zur Einreichung diverser Unterlagen auf und bestellte einen Gutachter 

(act. 2). Am 11. April 2024 fand die vorinstanzliche Anhörung/Hauptverhandlung 

statt, an welcher der Beschwerdeführer befragt wurde und Dr. med. C._____ das 

Gutachten erstattete (Prot. Vi. S. 7 ff.). Mit Urteil vom 11. April 2024 wies die Vor-

instanz die Beschwerde ab (act. 5 = act. 8, nachfolgend act. 8).

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1.4. Mit Eingabe vom 15. April 2024 (Datum Poststempel) erhebt der Be-

schwerdeführer rechtzeitig Beschwerde an die Kammer (act. 9), wobei er auch ein 

sinngemässes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellt. 

1.5. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1–6). Vom Einholen 

einer Stellungnahme bzw. Vernehmlassungen wurde abgesehen. Das Verfahren 

ist spruchreif. 

2. Formelles / Vorbemerkungen

2.1. Der Kanton Zürich sieht für die Beurteilung der fürsorgerischen Unterbrin-

gung gemäss Art. 426 ff. ZGB ein zweistufiges Verfahren mit erstinstanzlicher Zu-

ständigkeit der Einzelgerichte der Bezirksgerichte und der zweitinstanzlichen Zu-

ständigkeit des Obergerichtes vor (§ 62 Abs. 1 und § 64 EG KESR/ZH; § 30 

GOG/ZH). Das Verfahren der fürsorgerischen Unterbringung richtet sich in erster 

Linie nach dem ZGB und dem kantonalen EG KESR. Enthalten diese Gesetze 

keine Bestimmungen, gelten für die gerichtlichen Beschwerdeverfahren das kan-

tonale GOG und subsidiär die Bestimmungen der ZPO (Art. 439 Abs. 3 i.V.m. 

Art. 450f ZGB i.V.m. § 40 EG KESR).

2.2. Die gerichtlichen Beschwerdeinstanzen erforschen den Sachverhalt von Am-

tes wegen (Art. 446 Abs. 1 ZGB i.V.m. § 65 EG KESR). Bei der Prüfung, ob die 

Voraussetzungen der fürsorgerischen Unterbringung erfüllt sind, verfügt die Be-

schwerdeinstanz über volle Kognition. Es geht damit nicht bloss um die Rechts-

kontrolle des vorinstanzlichen Entscheides. Vielmehr hat die zweite Beschwer-

deinstanz selbstständig zu prüfen, ob die Voraussetzungen für Massnahmen nach 

den Art. 426 ff. ZGB erfüllt sind.

2.3. Die Beschwerde gegen den Entscheid der Vorinstanz ist innert 10 Tagen ab 

der Zustellung des begründeten Entscheids beim Obergericht schriftlich einzurei-

chen. Eine Begründung der Beschwerde ist nicht erforderlich (Art. 450 Abs. 3, 

Art. 450e Abs. 1 ZGB) 

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Der Beschwerdeführer erhob fristgerecht Beschwerde bei der Kammer (vgl. 

act. 6 i.V.m. act. 9). Die rechtzeitig erhobene Beschwerde genügt den Formerfor-

dernissen.

II.

1. Fürsorgerische Unterbringung

1.1. Eine (natürliche) Person, die an einer psychischen Störung oder an geisti-

ger Behinderung leidet oder schwer verwahrlost ist, darf in einer geeigneten Ein-

richtung untergebracht werden, wenn die nötige Behandlung oder Betreuung nicht 

anderweitig erfolgen kann (Art. 426 Abs. 1 ZGB). Dabei sind auch die Belastung 

und der Schutz von Angehörigen und Dritten zu berücksichtigen. Die betroffene 

Person muss entlassen werden, sobald die Voraussetzungen für die Unterbrin-

gung nicht mehr erfüllt sind (Art. 426 Abs. 2 und Abs. 3 ZGB). 

Die fürsorgerische Unterbringung stellt einen schweren Eingriff in die per-

sönliche Freiheit der betroffenen Person dar. Sie hat deshalb dem Grundsatz der 

Verhältnismässigkeit zu genügen, wonach keine weniger einschneidende Mass-

nahme zum Schutz der betroffenen Person zur Verfügung stehen darf, die fürsor-

gerische Unterbringung zur Wiedererlangung von Selbständigkeit geeignet sein 

muss und der Freiheitsentzug als angemessen zu erscheinen hat (vgl. GEISER/ET-

ZENSBERGER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch 

I, 7. Aufl. 2022, Art. 426 N 22 ff.; Botschaft zur Änderung des Schweizerischen Zi-

vilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht], BBl 2006, 

S. 7001 ff., S. 7062).

1.2. Voraussetzung für eine fürsorgerische Unterbringung ist zunächst das Vor-

liegen eines Schwächezustandes. Die möglichen Schwächezustände werden in 

Art. 426 Abs. 1 ZGB abschliessend aufgeführt, nämlich psychische Störung, geis-

tige Behinderung oder schwere Verwahrlosung (Art. 426 Abs. 1 ZGB; GEISER/ET-

ZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 N 12). Damit von einer psychischen Störung im 

Sinne der genannten Bestimmung gesprochen werden kann, muss ein entspre-

chendes Krankheitsbild (Syndrom) vorliegen und dieses muss erhebliche Auswir-

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kungen auf das soziale Funktionieren des Patienten haben (GEISER/ETZENSBER-

GER, a.a.O., Art. 426 N 15). 

Der Beschwerdeführer erklärt in der Beschwerdeschrift, er fühle sich gut und 

wolle deshalb nach Hause. Die Bussgelder übernehme er nicht (act. 9).

Die Vorinstanz erachtete das Vorliegen einer psychischen Störung im Sinne 

des Gesetzes gestützt auf die beigezogenen Akten, die Stellungnahme der Klinik 

das eingeholte psychiatrische Gutachten sowie die Stellungnahme des Beschwer-

deführers an seiner Anhörung als gegeben (act. 8 E. 2.2. ff.). 

Der Gutachter führte anlässlich der vorinstanzlichen Verhandlung aus, der 

Beschwerdeführer leide an einer langjährigen bipolaren Störung und damit an ei-

ner schweren psychischen Störung. Zur Zeit bestehe eine manische Dekompen-

sation der Grunderkrankung (Prot. Vi. S. 15). 

Die Klinik schloss sich dem in ihrer Stellungnahme an und erklärte, der Be-

schwerdeführer leide unter einer bipolaren affektiven Störung (Prot. Vi. S. 17; 

act. 3/8 S. 2). 

Der Beschwerdeführer bejaht das Vorliegen einer psychischen Störung, 

auch wenn er diese als schizoaffektive Störung bezeichnet, da er – im Unter-

schied zu einer bipolaren Störung – keine Depressionen habe (Prot. Vi. S. 17). 

Die Vorinstanz hat das Vorliegen der gutachterlichen Diagnose einer psychi-

schen Störung korrekt festgestellt. Die Voraussetzung eines Schwächezustandes 

ist beim Beschwerdeführer somit gegeben. 

1.3. Weiter wird für die Anordnung einer fürsorgerischen Unterbringung voraus-

gesetzt, dass die Betreuung oder die Behandlung der betroffenen Person nötig ist 

(Art. 426 Abs. 1 ZGB). Die fürsorgerische Unterbringung dient primär dem Wohl 

und Schutz der betroffenen Person. Die betroffene Person darf nur in einer Ein-

richtung untergebracht werden, wenn die nötige Behandlung oder Betreuung nicht 

anders erfolgen kann. Die Unterbringung muss die persönliche Fürsorge für die 

betroffene Person sicherstellen. Diese umfasst einerseits therapeutische Mass-

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nahmen und andererseits jede Form von Betreuung, deren eine Person für ein 

menschenwürdiges Dasein bedarf. Darunter fallen so elementare Bedürfnisse wie 

Essen, Körperpflege, Kleidung usw., aber auch ein Mindestmass an persönlicher 

Beschäftigung (vgl. GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 N 8, 10 und N 41 ff.; 

BERNHART, Handbuch der fürsorgerischen Unterbringung, 2011 Basel, Rz. 366 

ff.). Eine Fürsorgebedürftigkeit ist gegeben, wenn der Patient Hilfe benötigt, um 

eine durch seine psychische Störung bedingte ernsthafte Gefährdung seines 

Wohls abzuwenden. Zentral ist die Heilung, Besserung oder Linderung eines mo-

mentan gestörten Zustands (BERNHART, a.a.O., Rz. 348).

Zudem muss die Massnahme verhältnismässig sein. Das angestrebte Ziel 

muss voraussichtlich erreicht werden können (Geeignetheit der Massnahme). Die 

Massnahme soll in erster Linie der Wiedererlangung der Selbstständigkeit und der 

Eigenverantwortung dienen. Ist eine Besserung des Zustandes ausgeschlossen, 

muss die Massnahme die notwendige persönliche Betreuung ermöglichen, um 

der betroffenen Person ein menschenwürdiges Leben zu sichern. Ferner darf 

keine weniger einschneidende, jedoch genügend Schutz bietende Massnahme 

zur Verfügung stehen (Erforderlichkeit der Massnahme). Mit anderen Worten darf 

die Betreuung oder Behandlung der betroffenen Person nicht anders, namentlich 

mit leichteren Massnahmen, als durch die fürsorgerische Unterbringung erfolgen 

können (vgl. zum GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 N 22 ff.). Bei der Ver-

hältnismässigkeitsprüfung sind die Belastung und der Schutz von Angehörigen 

und Dritten zu berücksichtigen (Art. 426 Abs. 2 ZGB). Der Schutz Dritter kann für 

sich allein aber nicht ausschlaggebend sein (vgl. Botschaft vom 28. Juni 2006 zur 

Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, BBl 2006 S. 7001 ff., S. 7062 

f.). 

Der Gutachter führte aus, dass der aktuelle Zustand des Beschwerdeführers 

die Unterbringung in einer Einrichtung erfordere. Der Beschwerdeführer sei aktu-

ell isoliert, da er auf der Station bei angetriebenem und auch aggressivem Zu-

standsbild nicht führbar sei. Das Gespräch sei nur mittels Sprechanlage möglich 

(Prot. Vi. S. 15). Die Medikation, welche er wenige Tage nach Austritt aus der Kli-

nik abgesetzt habe, würde er kaum zuverlässig einnehmen. Er sei angesichts sei-

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ner erneuten manischen Dekompensation für sein Umfeld nicht tragbar (Prot. Vi. 

S. 16). 

Hinsichtlich der Verhältnismässigkeit erklärte der Gutachter, dass sich die 

erwähnten Risiken im momentanen Zustand des Beschwerdeführers durch keine 

anderen bzw. milderen Massnahmen einschränken liessen. Die angeordneten 

Massnahmen seien sinnvoll, um die vorhandenen Störungen zu behandeln (Prot. 

Vi. S. 15 ff.). 

Die Klinik führte in ihrer Stellungnahme aus, dass aufgrund der bipolaren af-

fektiven Störung mit einer manischen Episode, der fehlenden Krankheitseinsicht 

und der Selbst- bzw. Fremdaggression eine Behandlungsbedürftigkeit bestehe. 

Die Behandlung könne nur mit einer medikamentösen antipsychotischen, antima-

nischen und stimmungsstabilisierenden Therapie erfolgen. Es bestehe keine an-

dere weniger einschneidende Massnahme als die Fortführung des Klinikaufent-

haltes zur Sicherstellung der Behandlung (act. 3/8 S. 2). Der Vertreter der Klinik 

führte anlässlich der Verhandlung zusätzlich aus, dass der Spiegel des Lithiums 

etwas niedrig gewesen sei, und dieser hochdosiert werden müsse (Prot. Vi. S. 

17). 

Wie die Vorinstanz zutreffend erwog, kann unter Berücksichtigung der über-

einstimmenden und nachvollziehbaren Ausführungen der Fachpersonen festge-

stellt werden, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Erkrankung behandlungs- 

und betreuungsbedürftig ist (vgl. act. 8 E. 3.5.). Auch im Rahmen der Verhältnis-

mässigkeit ist festzuhalten, dass bei einer Entlassung aus der fürsorgerischen Un-

terbringung aufgrund der medizinisch ungenügend behandelten bipolaren Störung 

(nach wie vor) eine akute Gefährdung der psychischen Gesundheit und insbeson-

dere angesichts der regelmässigen Klinikeinweisungen (act. 3/1–3), des in der 

Wohnung angetroffenen Zustands, der mangelnden Krankheitseinsicht (vgl. Prot. 

Vi. S. 18) und des dokumentierten aggressiven Verhaltens des Beschwerdefüh-

rers ohne stationäre Behandlung weiter eine Selbst- und Fremdgefährdung be-

steht. In der stationären Behandlung kann die Behandlungsbereitschaft des Be-

schwerdeführers und damit die für die Stabilisierung seines Zustandes unentbehr-

liche Einnahme der richtig dosierten Medikation erreicht werden, wie dies offenbar 

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auch der Beschwerdeführer wünscht (vgl. Prot. Vi. S. 9). Bei einer sofortigen Ent-

lassung droht hingegen eine erneute schnelle Rehospitalisation, zumal der Be-

schwerdeführer offenbar die notwendigen Medikamente nach der Entlassung zeit-

nah abgesetzt hat. Die fürsorgerische Unterbringung erweist sich insgesamt auf-

grund des gesundheitlichen Zustandes des Beschwerdeführers und der akuten 

Gesundheitsgefährdung bei einer Entlassung derzeit als geeignet und erforder-

lich, wie auch verhältnismässig. Die Betreuung und Behandlung des Beschwerde-

führers kann derzeit nicht mit leichteren Massnahmen erfolgen. 

1.4. Schliesslich ist die Geeignetheit der Einrichtung zu prüfen (vgl. OGer ZH, 

PA150024 vom 16. November 2015, E. 3.3.1). Es muss sich um eine Institution 

handeln, die mit den ihr zur Verfügung stehenden organisatorischen und perso-

nellen Mitteln in der Lage ist, die wesentlichen Bedürfnisse der eingewiesenen 

Person bezüglich Behandlung und Betreuung zu befriedigen (vgl. BGer, 

5A_257/2015 vom 23. April 2015, E. 3.1 m.w.H.). Die PUK ist eine psychiatrische 

Klinik, welche auf die Behandlung von psychischen Störungen wie diejenigen des 

Beschwerdeführers spezialisiert ist und vom Gutachter aufgrund ihrer Akutstatio-

nen als in dieser Situation zur Behandlung des Beschwerdeführers geeignet er-

achtet wurde (Prot. Vi. S. 15). 

1.5. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die Voraussetzungen der fürsorgeri-

schen Unterbringung im Sinne von Art. 426 Abs. 1 ZGB gegeben sind. 

III.

1. Kostenfolgen

1.1. Ausgangsgemäss wird der Beschwerdeführer für das Rechtsmittelverfahren 

grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Umständehalber ist indes auf 

die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten.

1.2. Zufolge des Verzichtes auf das Erheben von Kosten wird das Gesuch des 

Beschwerdeführers um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gegen-

standslos. Eine Parteientschädigung ist dem Beschwerdeführer bei diesem Aus-

gang des Verfahrens nicht zuzusprechen.

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Es wird beschlossen:

1. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Bewilligung der unentgeltlichen 

Prozessführung für das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben.

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Urteil.

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde gegen das Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 11. April 2024 wird abgewiesen.

2. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Kosten erhoben. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, an die verfahrensbeteiligte 

Klinik sowie an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

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Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw S. Ursprung

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