# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 781c3484-41fa-5061-b5d7-3f9e0c487d0d
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-01
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 01.05.2020 605 2019 41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2019-41_2020-05-01.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00
tribunalcantonal@fr.ch
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2019 41

Urteil vom 1. Mai 2020

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Boivin 
Richter: Dominique Gross, Marc Sugnaux 
Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Bernhard Schaaf 

Parteien A.________, Beschwerdeführer,     

gegen

SYMPANY VERSICHERUNGEN AG, Vorinstanz    

Gegenstand Unfallversicherung – Kausalität; Schulter

Beschwerde vom 5. Februar 2019 gegen den Einspracheentscheid vom 
17. Dezember 2018

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________, geboren 1971, verheiratet, wohnhaft in B.________, arbeitete seit dem 
1. Januar 2014 als Werkstatt-Chef/Mitarbeiter im Gemüsebau bei seinem Bruder C.________. Er 
war im Rahmen dieser Anstellung bei der Sympany Versicherungen AG (nachfolgend: Sympany) 
gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle sowie Berufskrankheiten versichert.

Am 13. September 2017 montierte er einen Ventilator von ca. 100 kg in vier Meter Höhe, wobei er 
in einer Paloxe stand, die von einem Gabelstabler hochgehoben wurde. Der Ventilator rutschte aus 
der vorgesehenen Halterung und fiel ihm auf die rechte Schulter. Die Sympany übernahm die 
gesetzlichen Leistungen. Ab dem 1. November 2017 bestand eine ärztlich attestierte Arbeitsunfä-
higkeit. Am 17. Januar 2018 fand die operative Schultersanierung statt.

Mit Verfügung vom 31. Januar 2018, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 17. Dezember 
2018, verneinte die Sympany ihre Leistungspflicht ab dem 2. Januar 2018, da der Status quo sine 
drei Monate nach dem Unfall erreicht gewesen sei.

B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt A.________ am 5. Februar 2019 Beschwerde 
an das Kantonsgericht Freiburg und stellt implizit den Antrag, der Einspracheentscheid vom 
17. Dezember 2018 sei aufzuheben und die Leistungspflicht der Sympany über den 2. Januar 
2018 hinaus zu bejahen. Zur Begründung bringt er vor, gemäss seinen Ärzten habe die Schulter-
operation wegen des Unfalls und nicht aufgrund eines früheren Leidens vorgenommen werden 
müssen.

Die Sympany bestätigt in ihren Bemerkungen vom 16. Mai 2019 ihre Ausführungen im Einsprache-
entscheid und beantragt die Abweisung der Beschwerde.

Zusammen mit seinen spontanen Gegenbemerkungen vom 11. Juni 2019 reicht der Beschwerde-
führer weitere Unterlagen ein. Die Sympany hält in ihren Schlussbemerkungen vom 19. August 
2019 an ihrer Sichtweise fest. Ferner präzisiert sie, es bestehe auch keine Leistungspflicht für eine 
sog. Listenverletzung, da der vorliegende Fall überwiegend wahrscheinlich degenerativer Natur 
sei. Beigelegt war eine aktuelle Stellungsnahme des beratenden Arztes.

Am 20. September 2019 reicht der Beschwerdeführer eine Stellungnahme seines Chiropraktors zu 
den Schlussbemerkungen der Sympany ein, die der Sympany zur Kenntnisnahme zugestellt wird.

Erwägungen

1.

Die Beschwerde vom 5. Februar 2019 gegen den Einspracheentscheid der Sympany vom 
17. Dezember 2018 ist unter der Berücksichtigung des Fristenstillstandes vom 18. Dezember bis 
und mit 2. Januar (Art. 38 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1], welches hier aufgrund von Art. 1 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20] zur Anwen-
dung kommt) fristgerecht bei der sachlich und örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht 

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worden. Der Beschwerdeführer hat ein Interesse, dass das Kantonsgericht, I. Sozialversicherungs-
gerichtshof, prüft, ob die Sympany über den 2. Januar 2018 hinaus leistungspflichtig ist.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2.

Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 
verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung vom 20. Dezember 
1982 über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in Kraft getreten.

Der hier zu beurteilende Vorfall hat sich am 13. September 2017 ereignet, weshalb die seit 
1. Januar 2017 in Kraft stehenden Normen Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert 
werden.

3.

3.1. Nach Art. 6 UVG werden die Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, Nicht-
berufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.

Gemäss Art. 4 ATSG gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.

3.2. Zwischen dem Unfall und der Gesundheitsschädigung muss zuerst ein natürlicher Kausal-
zusammenhang bestehen. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle 
Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als 
in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ob zwischen 
einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusam-
menhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweis-
würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). Das Gericht 
hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensab-
läufen als die Wahrscheinlichste würdigt (Urteil BGer 8C_307/2016 vom 17. August 2016 E. 5.3 
mit Hinweis auf BGE 138 V 218 E. 6). Dabei kommt die Formel "post hoc, ergo propter hoc", 
wonach eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, wenn 
sie nach diesem aufgetreten ist, nicht zur Anwendung (BGE 119 V 335 E. 2b/bb).

3.3. Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst mani-
fest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche 
und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und 
ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krank-
hafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante), 
oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften 
Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist. 
Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen 
jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im 
Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein, die Beweislast liegt hierfür beim Unfallversicherer. Der Beweis des Wegfalls 
des natürlichen Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen 

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erbracht werden. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens 
ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil BGer 8C_160/2012 vom 
13. Juni 2012 E. 2 mit Hinweisen).

Medizinische Erfahrungssätze können, zumindest soweit sie der herrschenden Lehrmeinung 
entsprechen, im Rahmen des Wahrscheinlichkeitsbeweises berücksichtigt werden (Urteil BGer 
8C_346/2008 vom 11. November 2008 E. 3.2.1).

3.4. Weiter muss zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal-
zusammenhang bestehen. Ein Ereignis hat dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, 
wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an 
sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses 
Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2). Lehre 
und Rechtsprechung lassen den sozialen Unfallversicherer für Schäden nur dann einstehen, wenn 
diese sowohl in einem natürlichen wie auch in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem 
schädigenden Ereignis stehen. Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzusammenhangs kommt 
dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 129 V 177 E. 3.3 mit Hinweisen).

3.5. Entsprechend der Regelung von Art. 6 Abs. 2 Bst. f UVG erbringt die Versicherung ihre 
Leistungen auch bei Sehnenrissen.

Der Unfallversicherer steht bei Vorliegen einer Listenverletzung grundsätzlich in der Pflicht, Leis-
tungen zu erbringen, solange er nicht den Nachweis für eine vorwiegende Bedingtheit durch 
Abnützung oder Erkrankung erbringt. Damit der Entlastungsbeweis gelingt, hat der Unfallversiche-
rer gestützt auf beweiskräftige ärztliche Einschätzungen – mit dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit – nachzuweisen, dass die fragliche Listenverletzung vorwiegend, d. h. zu mehr 
als 50 %, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist. Besteht das Ursachenspektrum 
einzig aus Elementen, die für Abnützung oder Erkrankung sprechen, so ist der Entlastungsbeweis 
des Unfallversicherers erbracht und weitere Abklärungen erübrigen sich (Urteil BGer 
8C_8C_267/2019 vom 30. Oktober 2019 E. 6 mit Hinweis auf das zur Publikation vorgesehene 
Urteil BGer 8C_22/2019 vom 24. September 2019).

3.6. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. In Bezug auf Berichte 
von Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärz-
te mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu 
Gunsten ihrer Patienten aussagen. Auch Gutachten, welche der Unfallversicherer während des 
Administrativverfahrens von seinen eigenen Ärzten einholt, sind beweistauglich, solange ihre Rich-
tigkeit nicht durch konkrete Indizien erschüttert wird. Ebenso sind ärztliche Beurteilungen aufgrund 
der Akten nicht an sich unzuverlässig, wenn genügend Unterlagen von persönlichen Untersuchun-
gen vorhanden sind (BGE 125 V 351 E. 3 mit Hinweisen).

Im Sozialversicherungsrecht besteht kein Rechtsgrundsatz, wonach die Verwaltung oder der Rich-
ter im Zweifelsfall zugunsten des Versicherten zu entscheiden hätte. Vielmehr haben die Versi-
cherten die für die Beurteilung des Sachverhalts notwendigen Beweise im Rahmen des ihnen 
Zumutbaren zu erbringen, andernfalls sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen haben (BGE 
126 V 319 E. 5a; ARV 1990 Nr. 12 S. 67).

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4.

Es ist streitig, ob die Sympany über den 2. Januar 2018 hinaus leistungspflichtig ist.

4.1. Der Beschwerdeführer bring vor, gemäss seinen Ärzten habe die Schulteroperation vom 
18. Januar 2018 wegen des Unfalls und nicht aufgrund eines früheren Leidens vorgenommen 
werden müssen.

4.2. Die Sympany stützt sich für ihren Entscheid auf die Berichte ihres beratenden Arztes, Dr. 
med. D.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin. Dieser erklärte am 15. Januar 2018 
(UV-Akten Nr. 7), Sehnenrupturen könnten traumatischer sowie degenerativer Natur sein. Deren 
Nachweis beweise die Unfallkausalität nicht. Schultergelenkbeschwerden seien weit verbreitet und 
nähmen mit dem Alter zu. Nur 5% aller nicht von einer Schulterluxation begleiteten Rupturen seien 
traumatischer Natur. Ein kontusionsbedingter Schaden an der langen Bizepssehne und Subskapu-
larissehne müsse verneint werden, da es an relevanten objektivierbaren strukturellen Schäden an 
den vorgelagerten Strukturen fehle. Hinsichtlich einer indirekten Krafteinwirkung komme eine 
Schulterluxation oder eine überfallartige kraftvolle fremdtätige Dehnung (Zugbeanspruchung) 
einzelner Sehnen der Rotatorenmanschette (RM) bei muskulärer Fixierung in Frage. Zwar habe 
eine muskuläre Fixierung stattgefunden, jedoch fehle die überfallartige kraftvolle fremdtätige 
Dehnung. Gemäss dem Ereignisbeschrieb sei eine RM-Ruptur möglich, aber nicht überwiegend 
wahrscheinlich. Auch der Verlauf, erstmalige Konsultation nach zwei Monaten am 19. November 
2017 (vgl. Bericht von Dr. E.________, Chiropraktor SCG, vom 27. November 2017; UV-Akten 
Nr. 2), sowie der Rupturverlauf spreche gegen die Unfallkausalität. Longitudinale Risse seien 
vorwiegend degenerativbedingt. Bei einer traumatischen Ruptur wäre eine Querruptur zu erwarten. 
RM-Rupturen nach Alter 40 sowie Läsionen an der langen Bizepssehne seien vorwiegend degene-
rativbedingt und nur ausnahmsweise traumatisch. Die nachgewiesenen Schäden seien unfall-
fremd, d. h. überlastungsbedingt. Das Ereignis sei jedoch geeignet gewesen, einen asymptomati-
schen Vorzustand symptomatisch werden zu lassen, weshalb eine vorübergehende Verschlimme-
rung – maximal für drei Monate – anerkannt werden müsse. Der geplante Eingriff müsse als unfall-
fremd angesehen werden.

Während des Einspracheverfahrens nahm der beratende Arzt am 22. November 2018 (UV-Akten 
Nr. 27) unter der Berücksichtigung des Operationsberichts vom 17. Januar 2018 (UV-Akten Nr. 11) 
von Dr. med. F.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe-
gungsapparates, erneut Stellung und bestätigte seine Sichtweise.

Die Subskapularissehnenruptur und die Instabilität der langen Bizepssehne seien nicht spezifische 
traumatische Befunde. Der Beschwerdeführer mache geltend, er habe einen 100 kg schweren 
Lüftungsventilator halten wollen und dieser sei ihm auf die Schulter gefallen. Ein derartiges Ereig-
nis sei nicht geeignet, eine RM-Läsion zu verursachen. Der Subskapularis liege geschützt unter 
dem Akromion (Schulterdach) und könne bei einer Schulterkontusion nicht direkt tangiert werden. 
Ferner würden bei einem direkten Trauma die RM-Sehnen nicht mechanisch beansprucht. Es 
fehle eine Zugbelastung der Sehne und damit eine exzentrische Belastung, Conditio sine qua non 
für eine Sehnenruptur. Eine kontusionsbedingte Läsion der Subskapularissehne sei nicht möglich. 
Weiter sei es nicht nachvollziehbar, dass vorgelagerte Strukturen keine objektivierbaren strukturel-
len Verletzungen aufwiesen, jedoch geschützt gelagerte Strukturen primär verletzt worden seien.

Ebenso spreche der Verlauf gegen die Unfallkausalität. Gefordert werde die sofortige Arbeitsnie-
derlegung, zumindest von händischer Arbeit, der alsbaldige Arztbesuch sowie das klinische 
Zeichen der Pseudoparalyse. Der Beschwerdeführer habe zwar starke Schmerzen, jedoch weder 

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einen sofortigen Funktionsverlust noch Zeichen einer Pseudoparalyse gehabt. Nach dem Ereignis 
vom 13. September 2017 habe sich der Beschwerdeführer erst am 19. November 2017 erstmals in 
Behandlung begeben und eine Arbeitsunfähigkeit habe erst ab dem 1. November 2017 bestanden. 
Weiter habe bei der Erstuntersuchung kein relevantes Bewegungsausmassdefizit vorgelegen, was 
ebenfalls gegen eine frische traumatische Subskapularissehnenruptur spreche.

Der Operationsbericht bestätige zwar die Subskapularisruptur sowie die Bizepssehneninstabilität. 
Jedoch könne sechs bis acht Wochen nach dem Ereignis wegen eingetretenen Reparaturmecha-
nismen nicht mehr zwischen Degeneration und Trauma differenziert werden. Zudem begännen 
degenerative Veränderungen am Schultergelenk an Weichteilen. Interoperativ würden keine 
Begleitverletzungen vorliegen oder seien nachgewiesen worden, die auf eine traumatische Schädi-
gung hinweisen könnten. Auch beim Artho-MRI hätten keine Hinweise auf eine traumatische Ursa-
che bestanden. Damit beweise der Operationsbericht die Kausalität nicht.

Ein Sehnenriss entspreche zwar einem Listenschaden. Jedoch liege hier nicht eine frische Verlet-
zung, sondern ein vorwiegend auf Abnützung zurückzuführender Schaden vor. Kontusionen und 
Distorsionen würden innert weniger Wochen folgenlos abheilen. Werde ein geschädigtes Gelenk 
getroffen, könne sich die Heildauer verlängern. Vorliegend sei die Schmerzpersistenz dem dege-
nerativen Schaden geschuldet. Falls früher operiert worden wäre, hätte der Status quo sine früher 
festgesetzt werden müssen, denn die Operation diene dazu, einen degenerativen Schaden zu 
beheben. Eine reine Beurteilung nach dem Prinzip post hoc ergo propter hoc genüge nicht.

4.3. Nach dem Erlass des Einspracheentscheides und während des Beschwerdeverfahrens 
fanden weitere Berichte Eingang ins Dossier.

Am 15. Januar 2019 (UV-Akten Nr. 29) war der Chiropraktor der Ansicht, der Einspracheentscheid 
basiere nicht auf den Tatsachen. Der Beschwerdeführer habe versucht einen 100 kg schweren 
Ventilator am Fallen zu hindern. Dabei habe er zuerst eine heftige Abwehrbewegung mit dem 
rechten Arm gemacht und erst dann sei der Ventilator auf die Schulter gefallen. Die Kontusion sei 
deshalb Zweitdiagnose. Der beratende Arzt habe die Verhebebewegung erwähnt, jedoch nicht 
berücksichtigt. Durch diese abrupte Abwehrbewegung, die biomechanisch belasteten Strukturen 
entsprächen genau dem Subscapularis und dem Bizeps, habe die ausserordentliche unvorherge-
sehene Krafteinwirkung zum Sehnenriss geführt. Aus dem MRI ergäben sich keine Hinweise auf 
vorwiegend degenerative Prozesse. Der Abriss sei klar am Knochenansatz erfolgt. Da er (Chiro-
praktor) in den Ferien gewesen sei, habe der Beschwerdeführer erst nach einem Monat zu ihm 
kommen können und habe deshalb einfach versucht, im Familienbetrieb weiter zu arbeiten.

Der beratende Arzt erwiderte am 24. Januar 2019 (UV-Akten Nr. 30), bei indirekter Krafteinwirkung 
müsse das Schultergelenk unter Einsatz der RM vor der Krafteinwirkung muskulär fixiert und eine 
plötzliche passive Bewegung hinzukommen, die überfallartig zu einer Zugbelastung der RM-Seh-
nen führe. In Frage komme ein massives plötzliches Rückwärtsreissen oder Heranführen des 
Arms, wenn dieser zuvor fixiert war, z. B. bei einem stehenden Fahrgast, der sich mit nach oben 
gestrecktem Arm in einem fahrenden Fahrzeug festhalte und es zu einer wuchtigen Frontal- oder 
Heckkollision komme, oder der Sturz aus der Höhe nach vorne und Festhalten mit der Hand oder 
Treppensturz mit Festhalten des Geländers, sodass der Arm nach hinten gerissen werde, oder ein 
kraftvolles Verdrehen des Arms, wenn dieser in eine laufende Maschine gezogen werde. Mit der 
geltend gemachten Verhebebewegung respektive heftigen Abwehrbewegung liege somit auch kein 
geeigneter indirekter Unfallmechanismus vor, um eine RM-Ruptur zu erklären. Eine abrupte 
Abwehrbewegung sei hierfür nicht geeignet. Es sei nicht erstaunlich, dass am Gelenk selbst, den 

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knöchernen und knorpeligen Strukturen keine relevanten degenerativen Veränderungen vorlägen. 
An der Schulter beginne die Degeneration im Gegensatz zu Knie- und Hüftgelenken im Weichteil-
mantel. Beim Beschwerdeführer würden nicht nur an Weichteilen degenerative Veränderungen 
vorliegen, sondern bereits am AC-Gelenk.

Am 18. Februar 2019 (UV-Akten Nr. 32) erklärte der Chiropraktor, der Lüftungsventilator habe sich 
über Kopf befunden. Bei Überkopfarbeiten sei der Arm oben (genau wie beim stehenden Fahrgast, 
der sich an der Stange festhalte) und statt dass ein Bus ruckartig halte, sei der Ventilator abrupt 
zurückgehalten worden. Es liege damit genau der Unfallmechanismus des plötzlichen Rückreis-
sens des nach oben fixierten Arms vor. Zudem würde er gerne den Unterschied zwischen einem 
akut dolenten, ausgeprägten Funktionsdefizit, wie er es beschrieben habe, und einem erheblichen 
Funktionsdefizit mit starken Schmerzen und lähmungsähnlichen Zustand, was der beratende Arzt 
verlange, erfahren. Eine Lähmung des gesamten Armes finde bei einer RM-Ruptur nicht statt. 
Ferner reisse eine Sehne in erster Linie dort, wo durch Fehl- und Überbelastung eine verminderte 
Durchblutung stattfinde. Die Verankerung der Sehne im Knochen sei bekanntlich gut durchblutet. 
Vorliegend sei der Abriss am Knochen bestätigt worden.

Mit seinen Gegenbemerkungen reichte der Beschwerdeführer einen weiteren, undatierten Bericht 
des Chiropraktors ein. Dieser stützte sich auf einen aktuellen fachmedizinischen Artikel hinsichtlich 
der revidierten Unterscheidungskriterien zwischen degenerativen oder traumatischen Läsionen der 
Rotatorenmanschette aus dem Swiss Medical Forums. Nach neuen Erkenntnissen seien bei 
jungen Patienten (unter 60 Jahre) transmurale RM-Rupturen häufig traumatisch bedingt. Die 
folgenden Verletzungsmechanismen sollten in Betracht gezogen werden: passiv erzwungene 
forcierte Aussen- oder Innenrotation bei anliegendem oder abgespreiztem Arm. Nach einem Trau-
ma, welches zu einer RM-Läsion führe, bestehe initial ein sehr heftiger Schmerz, der nach drei 
Tagen für den Betroffenen tolerabel werde, weshalb die Patienten oftmals initial keinen Arzt 
konsultieren würden. Weiter ständen die Entstehung eines knöchernen Anbaus an der Unterfläche 
des Akromions, die Präsenz eines Os acromiale und einer AC-Gelenksarthrose ebenfalls nicht in 
kausalem Zusammenhang mit einer RM-Läsion.

Mit ihren Schlussbemerkungen reichte die Sympany eine letzte Stellungnahme ihres beratenden 
Arztes ein. Dass bei jungen Patienten mit Alter gegen 60 transmurale RM-Läsionen häufig trau-
matisch bedingt seien, sei wissenschaftlich international nicht anerkannt. Ferner habe die Exper-
tengruppe die anerkannten Verletzungsmechanismen ohne Studien erweitert, weshalb fast alle 
Ereignisse geeignet seien, zu einer RM-Läsion zu führen. Hier werde ein Schlag und Verhebebe-
wegung der rechten Schulter geltend gemacht [Erstbericht Chiropraktor]. Das Kriterium einer 
vorgespannten Sehne sei erfüllt, jedoch fehle die überfallartige kraftvolle fremdtätige Dehnung. Es 
liege kein geeigneter Mechanismus vor, um die RM isoliert zu verletzen. Ferner führe ein sofortiger 
Funktionsverlust zu einer zeitnahen Konsultation, was hier eben gerade nicht der Fall gewesen sei. 
Er könne als versicherungsmedizinischer Gutachter nicht auf die Expertengruppe abstellen, deren 
Meinung nicht der aktuellen gutachterlichen Lehrmeinung und Literatur entspreche.

Mit E-Mail vom 18. September 2019 kritisiert der Chiropraktor erneut die Ansicht des beratenden 
Arztes, ohne neue Argumente vorzubringen.

4.4. Der beratende Arzt der Sympany ist zwar Allgemeinmediziner und nicht Facharzt der 
Orthopädie, dennoch kann seinen Ausführungen gefolgt werden. Er fasst die medizinischen Akten 
jeweils korrekt zusammen und begründet seine Sichtweise ausführlich und nachvollziehbar unter 
Berücksichtigung der medizinischen Lehre.

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Zudem decken sich seine Ausführungen mit den Unterlagen. Die Erstbehandlung fand erst gut 
zwei Monaten nach dem Unfall vom 13. September 2017, am 19. November 2017, statt und erst 
ab dem 1. November 2017 bestand eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Die Ehefrau des Arbeitge-
bers bestätigte am 29. Dezember 2017 (UV-Akten Nr. 5), dass der Beschwerdeführer bis am 
1. November 2017 immer gearbeitet habe, nach diesem Datum sei es nicht mehr gegangen. Es 
wurde nicht geltend gemacht, der Beschwerdeführer sei bis zu diesem Zeitpunkt in der Arbeit 
eingeschränkt gewesen oder habe nur leichten Arbeiten nachgehen können.

Es ergeben sich daher Zweifel, ob die Verletzungen, die zur Operation führten, direkt nach dem 
Ereignis vom 13. September 2017 vorlagen. Vielmehr muss davon ausgegangen werden, dass die 
direkten Folgen gering waren. So war es dem Beschwerdeführer möglich, seiner manuellen Tätig-
keit als Werkstattchef und Mitarbeiter im Gemüsebau während Wochen weiter nachzugehen, was 
bei einer Ruptur der Subscapularissehne wohl nicht der Fall gewesen wäre. In der Unfallmeldung 
vom 3. November 2017 (UV-Akten Nr. 1), die ebenfalls relativ spät eingereicht worden war, wurde 
hinsichtlich der Schädigung nur notierte, das Schulterband sei immer nach unten gerutscht, was 
Schmerzen verursache, wenn die Arme in Schulterhöhe seien, jedoch wurden weder eine Pseudo-
paralyse (Lähmung) noch Funktionsverluste geltend gemacht. Dies erfolgt erst im Erstbericht des 
Chiropraktors, der eine schmerzhaft eingeschränkte Flexion, Abduktion und Rotation der rechten 
Schulter sowie ein Oedem und Druckdolenz über Schulter und Bizeps erwähnte und eine Druckdo-
lenz, Teilruptur Musculus Bizeps sowie eine Bursitis nach Prellung und Zerrung diagnostizierte.

Hinsichtlich des Ereignisablaufs war gemäss der Unfallmeldung der Ventilator aus der vorgesehe-
nen Halterung gerutscht und dem Beschwerdeführer auf die rechte Schulter gefallen. Er habe sich 
in einer Holzpaloxe, die von einem Gabelstabler gehoben wurde, befunden. Auch im Erstbericht 
des Chiropraktors wurde einzig ein Schlag und eine Verhebebewegung der rechten Schulter 
erwähnt, weshalb von einem direkten Trauma auszugehen ist, was gemäss den überzeugenden 
Darstellungen des beratenden Arztes gegen eine Ruptur der Subskapularissehne spricht. Erst der 
behandelnde Orthopäde erklärte am 11. Dezember 2017 (UV-Akten Nr. 3), der Beschwerdeführer 
habe ein rund 100 kg schwerer Ventilator mit dem rechten Arm abgeblockt, als ihm dieser auf die 
Schulter gefallen sei.

Bezüglich des Geschehensablaufs fällt weiter auf, dass der Chiropraktor diesen regelmässig 
anders wiedergibt. Erwähnte er zunächst einzig einen Schlag und eine Verhebebewegung der 
rechten Schulter, machte er später eine heftige Abwehrbewegung mit dem rechten Arm, um den 
Ventilator vom Fallen zu stoppen und erst anschliessenden Fall des Ventilators auf die Schulter 
geltend. Nachdem der beratende Arzt im Detail erklärt hatte, die zur Operation führende Verlet-
zung könne auch bei einer Abwehrbewegung durch das Ereignis nicht erklärt werden, machte der 
Chiropraktor geltend, es habe sich um eine Überkopfarbeit gehandelt mit nach oben gehaltenen 
Arm mit abrupten Versuch, den fallenden Ventilator zurückzuhalten. Dies muss wohl damit 
verstanden werden, dass behandelnde Ärzte gemäss der Rechtsprechung in der Tendenz zu 
Gunsten ihrer Patienten aussagen. Zudem überzeugt seine Darstellung nicht, da es bei einem aus 
seiner Halterung rutschenden Ventilator sicherlich nicht zu einer plötzlichen passiven Bewegung 
kommt, die überfallartig auftritt, wie bei dem vom beratenden Arzt angeführten Beispiel eines in 
einem Bus stehenden Passagiers, der sich an einer Stange festhält, wenn der Bus eine heftige 
Kollision erfährt. Zudem ist in Erinnerung zu rufen, dass sich der Beschwerdeführer im Moment 
des Unfalls in einer Holzpaloxe befand, die von einem Gabelstapler hochgehoben wurde.

Der behandelnde Orthopäde stellte am 11. Dezember 2017 (UV-Akten Nr. 3) die Diagnosen einer 
kranialseitige Ruptur der Subscapularissehne, einer subluxierte lange Bicepssehne und einer 

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Partialruptur der ventralen Supraspinatussehne, eine HAGL-Läsion (Humeral Avulsion of the 
Glenohumeral Ligament; Ruptur (Riss) des unteren glenohumeralen Bandes auf der Oberarmsei-
te), einer leichtgradigen AC-Arthrose sowie ein asymptomatisches Os acromiale rechts (dominant). 
Die vom Beschwerdeführer geäusserten Beschwerden seien auf die kranialseitige Subscapularis-
sehnen-Ruptur mit subluxierter und instabiler langen Bicepssehne zurückzuführen. Zudem zeige 
sich ein Os acromiale mit diskreter Einengung des Subacromialraumes. Beigelegt war der Bericht 
zu einem Artho-MRI der rechten Schulter vom 28. November 2017. Gemäss diesem lag eine 
Subscapularissehne mit Partialruptur der kranialen Fasern und Subluxation der tendinopathisch 
veränderten langen Bizepssehne bei Pulley-Läsion, eine Supraspinatussehne mit bursaseitiger 
Partialruptur der ventralen Fasern, eine HAGL-Läsion der inferioren Gelenkskapsel sowie eine 
diskrete Bursitis subacromialis vor. In seinem vorerwähnten Operationsbericht wurden die Diagno-
sen einer Ruptur der kranialen Subscapularissehne, einer Instabilität der langen Bicepssehne, 
einer Unterflächenpartialruptur der ventralen Supraspinatussehne und eines asymptomatischen Os 
acromiale rechts (dominant) genannt. Der kraniale Anteil der Subscapularissehne sei vom 
Knochen abgelöst. 

Die festgestellten Verletzungen wollen nicht in Abrede gestellt werden, jedoch sind diese nicht 
überwiegend wahrscheinlich auf das Ereignis vom 13. September 2017 zurückzuführen. Der 
behandelnde Orthopäde äusserte sich nicht zur Frage der Kausalität. Dennoch ergibt sich aus 
seinen Berichten sowie dem Artho-MRI, dass beim Beschwerdeführer sehr wohl degenerative 
Veränderungen vorlagen. So war die lange Bicepssehne tendinopathisch verändert. Eine Tendino-
pathie wird in der Regel durch eine Überanspruchung oder durch Mikrotraumen verursacht (vgl. 
Pschyrembel, Orthopädie und Unfallchirurgie, 2013). Ferner lag eine leichtgradige AC-Arthrose 
sowie ein asymptomatischer Os acromiale vor, wobei es sich dabei um eine seltene Fehlbildung 
des Akromions durch Anlage eines zusätzlichen, meist lateralen Ossifikationskerns mit persistie-
render Spaltbildung über das 25. Lebensjahr hinaus handelt welches Ursache für ein subakromia-
les Impingement-Syndrom oder eine RM-Ruptur sein kann (vgl. Pschyrembel).

Damit hat die Sympany zu Recht auf die Meinung ihres beratenden Arztes abgestützt, wonach der 
Status quo sine nach maximal drei Monaten erreicht war und die vorliegende Listenverletzung 
überwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist.

Am Vorstehenden ändert der Artikel im Swiss Medical Forum nichts. In diesem wurde auch eine 
RM-Läsion nach einem Direkttrauma der Schulter ohne explizit ausgestreckten Arm als möglich 
angesehen, was weder begründet, noch wissenschaftlich belegt wurde (vgl. Urteil BGer 
8C_466/2019 vom 22. Oktober 2019 E. 5.2.2). Damit erklärt sich, weshalb nach diesem Bericht der 
RM-Rupturen häufig traumatisch bedingt sind. Ferner kann es zwar wohl sein, dass bei einer RM-
Ruptur nach drei Tagen der Schmerz für den Patienten tolerabel wird, was bei Tätigkeiten, bei 
welchen die Schulter nicht weiter belastet wird nachvollziehbar erscheint, nicht jedoch beim 
manuell arbeitenden Beschwerdeführer. Im Übrigen kann bezüglich des Artikels auf die Ausführun-
gen der Sympany in ihren Schlussbemerkungen verwiesen werden.

Schliesslich ist es von Interessen, dass die Visana, nachdem sie den Fall ihrem vertrauensärztli-
chen Dienst vorgelegt hat, ihre vorsorgliche Einsprache zurückgezogen hat (UV-Akten Nr. 16).

5.

Zusammenfassend ging die Sympany zu Recht davon aus, dass der Unfall vom 13. September 
2017 nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung geführt hat und die vorgenommene Operati-

Kantonsgericht KG
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on nicht aufgrund von Unfallschäden vorgenommen wurde. Der Fall wurde daher zu Recht am 
2. Januar 2018 abgeschlossen. 

Gemäss dem hier zur Anwendung kommenden Prinzip der Kostenlosigkeit des Verfahrens werden 
keine Gerichtskosten erhoben.

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde von A.________ wird abgewiesen.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

III. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einge-
reicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die Beschwerde-
schrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe 
angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht 
die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene 
Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesge-
richt ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 1. Mai 2020/bsc

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber-Berichterstatter: