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**Case Identifier:** 8945f8dd-bb24-5f68-b28e-e81038618043
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.08.2025 200 2024 604
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-604_2025-08-25.pdf

## Full Text

UV 200 2024 604 
ISD/ZID/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 25. August 2025

Verwaltungsrichter Isliker
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Advokat B.________
Beschwerdeführerin

gegen

Visana Versicherungen AG  
Weltpoststrasse 19, 3000 Bern 16
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 28. August 2024 (Unfall-Nr. ...)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, UV 200 2024 604

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Sachverhalt:

A.

Die 1989 geborene und beim C.________ AG (Arbeitgeberin; Löschung 
der Gesellschaft im Handelsregister am TT.MM. 2024, vgl. <www.zefix.ch>) 
in Teilzeit als ... angestellt gewesene A.________ (Versicherte bzw. Be-
schwerdeführerin) war über ihre vormalige Arbeitgeberin bei der Visana 
Versicherungen AG (Visana bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch ge-
gen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als sie am 
19. September 2023 beim ...training mit einer anderen Spielerin kollidierte, 
dabei stürzte und sich das linke Knie verdrehte; in der Folge musste am 
1. Dezember 2023 ein Knorpelschaden am lateralen Kondylus arthrosko-
pisch saniert werden (Akten der Visana [act. II] 1, 6, 87, 147 f.). Nachdem 
die Visana zunächst die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit 
dem Ereignis vom 19. September 2023 erbracht hatte (vorliegend einzig 
Heilbehandlung; act. II 2, 38, 155), stellte sie diese gestützt auf versiche-
rungsmedizinische Beurteilungen durch Dr. med. D.________, Facharzt für 
Chirurgie sowie für Intensivmedizin, vom 23. November 2023 (act. II 26 f.) 
und 18. Januar 2024 (act. II 153) mit Verfügung vom 14. Februar 2024 per 
14. November 2023 ein (act. II 158 ff.; vgl. auch act. II 20, 26, 33, 153). Auf 
Einsprache der Versicherten hin (act. II 166 ff.), welche sie in der Folge mit 
einem Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. E.________, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
vom 16. Mai 2024 (act. II 220 f.) sowie einen MRI-Befundbericht betreffend 
das rechte Knie vom 9. September 2016 (act. II 223) ergänzte, holte die 
Visana eine Stellungnahme des beratenden Arztes, Dr. med. F.________, 
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates, vom 4. Juli 2024 ein (act. II 202 ff.). Mit Einspracheentscheid 
vom 28. August 2024 wies die Visana die Einsprache ab (act. II 287 ff.).

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B.

Hiergegen liess die Versicherte, wie schon im Einspracheverfahren vertre-
ten durch Advokat B.________, mit Eingabe vom 11. September 2024 un-
ter Hinweis auf eine Stellungnahme ihres behandelnden Orthopäden vom 
9. September 2024 (Akten der Beschwerdeführerin [act. I] 3) Beschwerde 
erheben und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
scheids seien ihr die gesetzlichen Unfallversicherungsleistungen im Zu-
sammenhang mit dem Ereignis vom 19. September 2023 über den 14. No-
vember 2023 hinaus weiter zu erbringen, unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolge. 

Mit Beschwerdeantwort vom 12. November 2024 schloss die Beschwerde-
gegnerin nach Einholung einer Aktenbeurteilung durch Dr. med. 
F.________ vom 25. September 2025 (in den Gerichtsakten) auf Abwei-
sung der Beschwerde.

Am 3. März 2025 reichte die Beschwerdeführerin mit der Replik eine weite-
re Stellungnahme ihres behandelnden Orthopäden vom 26. Februar 2025 
(act. I 5) ein und hielt an ihren Anträgen fest.

Die Beschwerdegegnerin bestätigte mit Duplik vom 19. März 2025 den An-
trag auf Beschwerdeabweisung.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-

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anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 28. August 
2024 (act. II 287 ff.). Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der Be-
schwerdegegnerin betreffend das Ereignis vom 19. September 2023 über 
den 14. November 2023 hinaus.

1.3 Die im Nachgang zum Ereignis vom 19. September 2023 erfolgte 
Heilbehandlung beschränkte sich nebst der vorgängigen bildgebenden Ab-
klärung (act. II 11, 263) auf wiederholte Konsultationen bei 
Dr. med. E.________ (act. Il 6 f., 22, [87], 171 f., 199). Therapeutisch wur-
den nebst der am 1. Dezember 2023 erfolgten Operation (act. II 147 f.) 
einzig einfache Hilfsmittel (Unterarmgehstützen, Orthese [vgl. act. II 84, 
148]) sowie Physiotherapie (act. II 148) verordnet. Die G.________ AG hat 
gegen die Verfügung vom 14. Februar 2024 (Leistungseinstellung per 
14. November 2023; act. II 158 ff.) bzw. den diese bestätigenden Einspra-
cheentscheid vom 28. August 2024 (act. II 287 ff. i.V.m. act. II 295) kein 
Rechtsmittel ergriffen (vgl. dazu Art. 49 Abs. 4 bzw. Art. 64 Abs. 2 lit. b und 
d ATSG). Dadurch akzeptiert die Krankenkasse gleichsam ihre Leistungs-
pflicht bezüglich der jeweiligen Versicherungsdeckung (vgl. RENÉ WIEDER-
KEHR, in: KIESER/KRADOLFER/LENDFERS [Hrsg.], Kommentar ATSG, 5. Aufl. 
2024, Art. 49 N. 117). Im Falle einer reformatorischen Gutheissung der 
Beschwerde würde für die Beschwerdeführerin daher höchstens die Kos-
tenbeteiligung nach Art. 64 des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über 
die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) von maximal Fr. 3'200.-- pro 
Kalenderjahr (maximale Franchise von Fr. 2'500.-- [Art. 93 Abs. 1 der Ver-
ordnung vom 27. Juni 1995 über die Krankenversicherung {KVV, 
SR 832.102}] sowie maximaler Selbstbehalt von Fr. 700.-- [Art. 103 Abs. 2 

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KVV]) im Zweig der obligatorischen Krankenversicherung entfallen, mithin 
vorliegend für die beiden Kalenderjahre 2023 und 2024 maximal 
Fr. 6'400.--. Angesichts der – bis auf eine mittels (indessen keine ärztliche 
Behandlung im Sinne der Rechtsprechung darstellende; Urteil des Bun-
desgerichts [BGer] 8C_172/2018 vom 4. Juni 2018 E. 4.3; vgl. auch Urteil 
des BGer 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 in fine) Physiotherapie 
noch andauernden – bei gutem Verlauf und Ergebnis abgeschlossenen 
Behandlung sowie mangels fortwährender Arbeitsunfähigkeit (vgl. 
act. II 171) besteht sodann offensichtlich weder Anspruch auf eine Invali-
denrente (Art. 18 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfall-
versicherung [UVG; SR 832.20]) noch auf eine Integritätsentschädigung 
(Art. 24 UVG). Hinsichtlich des Taggeldanspruchs (Art. 16 f. UVG; Art. 22 
Abs. 3, Art. 25 i.V.m. Anhang 2 der Verordnung vom 20. Dezember 1982 
über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]) wurde unmittelbar nach 
dem Ereignis keine Arbeitsunfähigkeit attestiert (vgl. act. II 155); eine sol-
che ist lediglich zwischen dem 17. Dezember 2023 und dem 10. Januar 
2024 aktenkundig (act. II 90). Selbst wenn aber für die gesamte postopera-
tive Rekonvaleszenz von rund sechs Wochen (vgl. act. II 148, 199) von 
einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen würde, ist mit Blick auf 
die Ausbildung und Tätigkeit der Beschwerdeführerin, die diesbezüglich 
branchenüblichen Löhne (vgl. <www.....ch/...) und das von ihr vor dem Er-
eignis innegehabte Teilzeitpensum von 30 % (vgl. act. II 1 Ziff. 3) unbese-
hen der genauen Lohnsumme ohne Weiteres davon auszugehen, dass der 
Streitwert insgesamt unter Fr. 20'000.-- liegt, weshalb die Beurteilung der 
Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 
GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 

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Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit (Art. 6 Abs. 1 UVG) sowie 
eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem 
Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 148 V 356 E. 3 
S. 358, 147 V 161 E. 3.1 S. 162, 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181).

2.2 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die 
eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge-
sundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). Fehlt eines dieser Ele-
mente, ist das Ereignis nicht als Unfall zu qualifizieren, sondern die durch 
das Ereignis verursachte Gesundheitsbeeinträchtigung gegebenenfalls als 
Krankheit (Art. 3 Abs. 1 ATSG; BGE 150 V 229 E. 3 S. 230).

Bei sportlichen Tätigkeiten ist ein Unfall im Rechtssinne dann anzunehmen, 
wenn die sportliche Übung anders verläuft als geplant. Wenn sich hingegen 
das in einer sportlichen Übung inhärente Risiko einer Verletzung verwirk-
licht, liegt kein derartiges Unfallereignis vor. Ein solches ist auch dann zu 
verneinen, wenn die Übung zwar nicht ideal verläuft, die Art der Ausführung 
sich aber noch in der Spannweite des Üblichen bewegt (SVR 2024 UV 
Nr. 11 S. 47, 8C_159/2023 E. 3.3, 2008 UV Nr. 4 S. 13, U 411/05 E. 3.3).

2.3

2.3.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 
eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 
dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-
ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit anderen Worten nicht wegge-
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche 
Störung entfiele ("conditio sine qua non"; BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163; 
SVR 2023 UV Nr. 39 S. 139, 8C_305/2022 E. 3.1). Die Leistungspflicht des 
obligatorischen Unfallversicherers erstreckt sich auch auf mittelbare bzw. 
indirekte Unfallfolgen, die mit einem versicherten Unfall natürlich und 

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adäquat kausal zusammenhängen (BGE 148 V 356 E. 3 S. 359, 147 V 161 
E. 3.2 S. 163). Für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs 
genügt es, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung 
eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125, 123 V 43 E. 2b 
S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 8.3).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 142 V 435 E. 1 S. 438, 
129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 8C_537/2009 
E. 5.1).

2.3.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursa-
che eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 148 V 356 E. 3 S. 358, 129 V 177 E. 3.2 S. 181). Bei organisch ob-
jektiv ausgewiesenen Gesundheitsschäden deckt sich die natürliche weit-
gehend mit der adäquaten Unfallkausalität. Hier spielt mithin die unter 
Adäquanzgesichtspunkten entscheidende Frage, ob das Unfallereignis 
nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg 
von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges 
also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint, für die Begrün-
dung der Leistungspflicht praktisch keine Rolle (BGE 149 V 218 E. 5.2 S. 
220).

2.3.3 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers bei einem durch den 
Unfall verschlimmerten oder überhaupt erst manifest gewordenen krankhaf-
ten Vorzustand entfällt erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und 
adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und 
ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 

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Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach schicksalsmässigem Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 
auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), er-
reicht ist (BGE 150 V 188 E. 4.2 S. 191).

2.3.4 Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-
menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbe-
dingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversiche-
rungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich 
fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich 
hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweis-
last – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher 
Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, 
sondern beim Unfallversicherer (BGE 150 V 188 E. 4.2 S. 192, 146 V 51 
E. 5.1 S. 56).

2.4 Der Unfallversicherer hat den Fall unter Einstellung von Heilbehand-
lung und Taggeld sowie Prüfung des Anspruchs auf Invalidenrente und 
Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustan-
des mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen 
der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 UVG; 
BGE 149 V 224 E. 6.3.1 S. 235, 143 V 148 E. 3.1.1 S. 151, 137 V 199 
E. 2.1 S. 201). Die Besserung bestimmt sich namentlich nach Massgabe 
der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, 
soweit unfallbedingt beeinträchtigt, wobei die durch weitere Heilbehandlung 
zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbes-
serungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115). Diese Frage ist 
prospektiv zu beurteilen (SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 8.2; 
zum Ganzen SVR 2020 UV Nr. 40 S. 162, 8C_183/2020 E. 2.3).

2.5 Zur Klärung der Leistungspflicht des Unfallversicherers ist die Ver-
waltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, 
die Ärzte und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheits-
zustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

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und bezüglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im 
Weiteren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurtei-
lung der Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet 
werden können (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; 
SVR 2021 IV Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

3.

3.1 Es ist unbestritten, dass das von der Beschwerdeführerin für den 
19. September 2023 geschilderte Ereignis (Kollision mit einer anderen 
Spielerin während des ...trainings mit anschliessendem Sturz und Verdre-
hen des linken Knies [vgl. act. II 1 Ziff. 6], zum Beweiswert sog. "Aussagen 
der ersten Stunde" BGE 143 V 168 E. 5.2.2 S. 174, 121 V 45 E. 2a S. 47) 
die kumulativen Anspruchsvoraussetzungen des Unfallbegriffs gemäss 
Legaldefinition (vgl. E. 2.2 hiervor) erfüllt. Durch den Zusammenprall mit 
einer anderen Spielerin und anschliessendem Sturz wurde auch unter 
Berücksichtigung des dem ...spiel inhärenten Verletzungsrisikos der sportli-
che Bewegungsablauf programmwidrig gestört. Die Beschwerdegegnerin 
hat denn auch anfänglich entsprechende Versicherungsleistungen erbracht 
(act. II 2, 38). Umstritten ist hingegen, ob die Beschwerdeführerin – basie-
rend auf dem besagten Ereignis – über die von der Beschwerdegegnerin 
vorgenommene Leistungseinstellung per 14. November 2023 
(act. II 158 ff.) hinaus weiterhin Anspruch auf Leistungen der obligatori-
schen Unfallversicherung hat. In diesem Zusammenhang trifft die Be-
schwerdegegnerin die Beweislast, dass jegliche kausale Bedeutung des 
Unfalls vom 19. September 2023 für die nach dem 14. November 2023 
geklagten Beschwerden dahingefallen ist (vgl. E. 2.3.4 hiervor).

3.2 Den Akten ist in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen das Fol-
gende zu entnehmen:

3.2.1 Dr. med. E.________ diagnostizierte im Sprechstundenbericht vom 
13. Oktober 2023 (act. II 6 f.) eine Distorsion im linken Knie am 19. Sep-
tember 2023 mit Knorpelschaden am lateralen Kondylus. Das am 5. Okto-
ber 2023 durchgeführte MRI (vgl. act. II 11 ff.) zeige einen frischen Knor-
pelschaden von 5 x 8 mm am lateralen Kondylus mit leichter Weich-

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teilschwellung und minimem Erguss, aber ohne degenerative Veränderun-
gen.

Bei unveränderten Beschwerden wurde von Dr. med. E.________ anläss-
lich einer weiteren Konsultation vom 16. November 2023 eine arthroskopi-
sche Sanierung mit Nanobohrung am 1. Dezember 2023 in Erwägung ge-
zogen (act. II 22; vgl. auch act. II 233).

3.2.2 Der beratende Arzt Dr. med. D.________ nahm am 23. November 
2023 eine Aktenbeurteilung vor (act. II 26 f.). Er hielt fest, der tiefgreifende 
Knorpeldefekt Grad IV an der medialen (recte: lateralen; vgl. act. II 153) 
Fermurkondyle in Projektion auf die Hauptbelastungszone lasse sich im 
MRI-Bilddatensatz (vgl. act. II 12) mühelos erkennen, doch fänden sich in 
der lateralen Fermurkondyle in unmittelbarer Nachbarschaft zum Knorpel-
defekt kein Knochenmarködem und auch keine andere Begleitverletzung. 
Dieser Knorpeldefekt sei überwiegend wahrscheinlich ereignisfremd und 
nicht durch den geltend gemachten Sachverhalt vom 19. September 2023 
begründet worden. Eine Knieprellung bis hin zur Distorsion ohne Nachweis 
einer ereigniskausalen frischen Strukturveränderung und/oder ohne rich-
tunggebende Verschlimmerung eines Vorzustands führe spätestens nach 
sechs bis acht Wochen zu einem Status quo. Dieser Status quo sei spätes-
tens am 14. November 2023 erreicht worden.

3.2.3 Am 1. Dezember 2023 erfolgte die arthroskopische Sanierung des 
Knorpelschadens am lateralen Kondylus. Im Operationsbericht vom selben 
Datum (act. II 147 f.) vermerkte Dr. med. E.________ in Bezug auf das 
mediale Kompartiment intakte Knorpeloberflächen sowie einen stabilen 
Meniskus und in Bezug auf das laterale Kompartiment "intakter Meniskus 
und Knorpeloberflächen tibial, femoral intakter Knorpel, jedoch frischer 
Knorpelschaden Grad IV im Bereich des lateralen Condylus".

3.2.4 Im Bericht vom 7. Dezember 2023 (act. II 87) wies Dr. med. 
E.________ darauf hin, anlässlich der operativen Versorgung vom 1. De-
zember 2023 seien ein komplett intaktes Gelenk und ein Knorpelschaden 
im lateralen Kondylus auf knapp < 1 cm2 mit umgebendem intaktem Knor-
pel vorgefunden worden. Somit sei von einem rein traumatischen Gesche-

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hen auszugehen; dafür sprächen sowohl der Unfall als auch die Klinik, die 
Bildgebung und nun auch die intraoperativen Befunde.

3.2.5 Bezugnehmend auf die zwischenzeitlich eingegangenen Berichte 
des behandelnden Orthopäden (vgl. E. 3.2.3 f. hiervor) bekräftigte der bera-
tende Arzt Dr. med. D.________ am 18. Januar 2024, die Beurteilung der 
Knorpelläsion als frisch widerspreche der MRI-Untersuchung vom 5. Okto-
ber 2023 (vgl. act. II 11 ff.). Wie gehabt stelle die dokumentierte Chondro-
pathie Grad IV im Bereich der lateralen Femurkondyle angesichts der feh-
lenden Begleitverletzung einen ereignisfremden Befund dar (act. II 153).

3.2.6 Anlässlich der Wiedervorstellungen der Beschwerdeführerin am 
10. Januar und 15. April 2024 bescheinigte Dr. med. E.________ einen 
(eigentlich) guten Verlauf nach der Knorpel-Rekonstruktion, weshalb eine 
Arbeitstätigkeit ... wieder möglich sei (act. II 199), wies aber auch auf ein 
noch deutliches Kraftdefizit des Quadrizeps hin, weshalb er konsequente 
weitere Therapien mit Physiotherapie sowie Eigenübungen empfahl 
(act. II 171; vgl. auch act. II 233).

3.2.7 In Beantwortung eines Fragenkatalogs des Rechtsvertreters der 
Beschwerdeführerin (vgl. act. II 214) vertrat Dr. med. E.________ im Be-
richt vom 16. Mai 2024 (act. II 220 f.) die Meinung, es liege ein traumatisch 
bedingter Knorpelschaden vor, welcher relativ frisch sei. Das Unfallereignis 
vom 19. September 2023 sei sowohl biomechanisch als auch pathophysio-
logisch geeignet, einen Knorpelschaden im lateralen Kondylus herbeizu-
führen. Intraoperativ hätten sich neben dem Defekt auch noch eine Dela-
mination der angrenzenden Anteile als Zeichen einer Scher-Belastung ge-
zeigt. Daher sei sehr wahrscheinlich auch im MRI kein Bone bruise als Zei-
chen eines direkten Impacts zu erkennen. Es handle sich also um eine rei-
ne Knorpelverletzung und nicht um ein osteochondrales Geschehen. Auch 
durch Rotationsbelastungen ausgelöste Meniskusverletzungen produzier-
ten nur sehr selten einen Bone bruise. Der Unfallmechanismus sei hier 
sehr ähnlich. In seiner klinischen Tätigkeit sehe er häufiger durch Rotati-
onstraumata bedingte Knorpelschäden. Da komme es zu einer Verletzung 
der Grenzlamelle im Sinne einer Delamination. Die kalzifizierende Schicht 
und der Knochen seien dann noch intakt, die darüber liegende Knorpel-
schicht jedoch locker. Sehr häufig sei dies bei assoziierten Verletzungen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, UV 200 2024 604

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wie Kreuzbandrupturen auch zweiseitig zu sehen. Aber auch leichte Distor-
sionen ohne Begleitverletzungen führten immer wieder zu solchen Mustern. 
Dies sei interessanterweise häufiger am lateralen Kondylus zu finden, si-
cherlich aufgrund der vermehrten Mobilität des lateralen Kompartimentes 
im Vergleich zum medialen. Zudem seien ihm keine Erkrankungen oder 
unfallfremden Faktoren bekannt, die einen solchen Knorpelschaden verur-
sacht hätten. Die Patientin sei sehr jung und es seien keine Vorerkrankun-
gen oder Verletzungen am Knie bekannt, weshalb von einem unfallbeding-
ten Geschehen auszugehen sei. Zusammenfassend sei die versiche-
rungsmedizinische Beurteilung (vgl. act. II 26 f., 153) fachlich korrekt, je-
doch sei klar der Ansicht zu widersprechen, dass eine unfallfremde Ursa-
che vorliege.

3.2.8 In der weiteren versicherungsmedizinischen Aktenbeurteilung vom 
4. Juli 2024 bezeichnete Dr. med. F.________ den Umstand als auffallend, 
dass sich im MRI vom 5. Oktober 2023 (vgl. act. II 12) nirgends ein freies 
Knorpelfragment erkennen lasse, keine begleitenden ossären, liga-
mentären oder meniskalen Pathologien zu finden seien und nur ein gerin-
ger Gelenkerguss vorliege (act. II 202 unten). Aktenkundig seien sodann 
intraoperative Screenshots vom 1. Dezember 2023 (vgl. act. II 97 ff.). Auf 
diesen initialen Aufnahmen des lateralen Femurkondylus lasse sich der 
Knorpelschaden zwar gut erkennen, ohne dass der darunter liegende Kno-
chen aber eindeutig erscheine, was erst nach dem erfolgten Débridement 
der Fall sei. Dies lasse daran denken, es handle sich eher um einen Knor-
pelschaden Grad III anstatt IV, dessen Ränder zudem keineswegs scharf 
begrenzt seien, wie dies beides die MRT (vgl. act. II 11 ff.) habe vermuten 
lassen. Insgesamt habe sich somit kein objektiver Hinweis auf einen fri-
schen Knorpelschaden ergeben, zumal er etwa 2½ Monate nach dem erlit-
tenen Trauma ohnehin nicht mehr als solcher hätte bezeichnet werden 
können, selbst wenn er überwiegend wahrscheinlich ereigniskausal gewe-
sen wäre (act. II 203 f.).

Die Beschwerdeführerin habe sich erstmals knapp vier Wochen nach dem 
Ereignis bei Dr. med. E.________ vorgestellt. In Bezug auf das bereits 
früher angefertigte MRI (vgl. act. II 11 ff.) seien keine konkreten Angaben 
zum objektiven klinischen Befund übermittelt und eine vollkommen unspe-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, UV 200 2024 604

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zifische Frage formuliert worden (vgl. act. II 263). Deshalb wirke es etwas 
befremdend, wenn Dr. med. E.________ schreibe (vgl. act. II 220), das 
Ereignis sei biomechanisch als auch pathophysiologisch geeignet, einen 
Knorpelschaden im lateralen Kondylus zu produzieren. Entgegen der An-
nahme von Dr. med. E.________ sei denn auch nicht von einer Distorsion 
– eine solche ausserhalb der physiologischen Norm stattfindende Verdre-
hung sei fast zwingend mit einer Verletzung des Kapselbandapparates ver-
bunden, wofür sich aber vorliegend weder klinisch noch bildgebend auch 
nur der geringste Hinweis ergeben habe –, sondern allenfalls von einer 
Kontusion – auch dafür seien im Rahmen sämtlicher Untersuchungen je-
doch keine objektiven Zeichen (mehr) auszumachen gewesen – und darü-
ber hinaus möglicherweise einer forcierten Bewegung des linken Kniege-
lenks auszugehen. Diese habe aber fast sicher noch im vollkommen phy-
siologischen Bereich gelegen und jedenfalls überwiegend wahrscheinlich 
nicht einer Distorsion im traumabiologischen Sinn entsprochen. Aber auch 
für einen traumatisch entstandenen relativ frischen Knorpelschaden hätten 
sich weder im MRI noch intraoperativ irgendwelche konkreten Hinweise 
ergeben, wäre doch fast zwingend zu erwarten gewesen, dass frisch aus-
gebrochene Knorpelstücke entweder bildgebend oder dann spätestens im 
Rahmen der arthroskopischen Intervention gefunden worden wären. Dies 
sei aber beides nicht der Fall, was für chronisch entstandene Knorpelschä-
den typisch sei, indem parallel zu einer kontinuierlichen Schädigung auch 
eine Resorption der abgeriebenen Knorpelzellen stattfinde. Bei der im MRI 
ebenfalls erkennbaren Baker-Zyste (vgl. act. II 11) handle es sich um ein 
"Überdruckventil" für während längerer Zeit übermässig produzierte Ge-
lenkflüssigkeit, bedingt durch eine chronische intraartikuläre Pathologie. 
Ausser dem fokalen Knorpelschaden am lateralen Femurkondylus lasse 
sich aber keine einzige Problematik objektivieren, welche einen derartigen 
Mechanismus bedingen könnte (act. II 206 f. Ad 1).

Intraoperativ habe sich ein unregelmässig begrenzter Knorpelschaden mit 
einer zentral tieferen Zone und einer randständigen Delamination gezeigt, 
wie dies für eine kontinuierliche Entstehung durchaus typisch und auch an 
der bereits bestehenden Baker-Zyste erkennbar sei. Statt einer einmaligen 
"Scher-Belastung" führten wiederholte derartige Mechanismen letztlich zu 
einem derartigen Schadensmuster, wobei die langjährigen sportlichen Akti-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, UV 200 2024 604

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vitäten (...) fast sicher das Ihrige dazu beitragen würden. Wie es bei einer 
Knierotation innerhalb der physiologischen Grenzen zu einer akuten Knor-
pelschädigung kommen sollte, sei traumabiologisch nicht schlüssig zu er-
klären. Vielmehr spiele hier die chronische Belastung im Sinne einer Ab-
nützung überwiegend wahrscheinlich eine zentrale Rolle. Dabei komme es 
zu einer chronisch rezidivierenden forcierten Belastung der Kniegelenke, 
womit trotz des noch jungen Alters der Beschwerdeführerin eine deutlich 
vermehrte Abnützung kaum zu erstaunen vermöge, die aber einen rein 
unfallfremden Faktor darstelle. Dr. med. E.________ habe keinen einzigen 
objektiven Hinweis benennen können, dass die am linken Knie der Be-
schwerdeführerin vorliegende Knorpelschädigung überwiegend wahr-
scheinlich in kausalem Zusammenhang mit dem Ereignis vom 19. Septem-
ber 2023 stehe. Rein anhand der anamnestischen Angaben der Beschwer-
deführerin sei somit daran zu denken, der erwähnte unfallfremde Knorpel-
schaden sei beim Ereignis vom 19. September 2023 im Sinne einer vorü-
bergehenden Verschlimmerung schmerzhaft aktiviert worden. Mit dem MRI 
vom 5. Oktober 2023 (vgl. act. II 11 ff.) habe jedoch ein morphologischer 
Status quo sine belegt werden können und sämtliche später durchgeführ-
ten Abklärungen und Behandlungen seien ausschliesslich im Kontext mit 
dem unfallfremden Befund durchgeführt worden. Damit sei der von 
Dr. med. D.________ (vgl. act. II 27) festgelegte Zeitpunkt für den Status 
quo sine sechs bis acht Wochen nach dem Ereignis vom 19. September 
2023 als eher grosszügig zu bewerten (act. II 207 ff. Ad 2 ff.).

3.2.9 Gegenüber dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin nahm 
Dr. med. E.________ zu den Ausführungen des Dr. med. F.________ (vgl. 
act. II 202 ff.) am 9. September 2024 wie folgt Stellung (act. I 3): Seiner 
Ansicht nach sei eine Distorsion im klinischen Alltag und Sprachgebrauch 
eine traumatische Verdrehung. Überwiegend oft gehe eine Distorsion ohne 
Zusatzverletzungen einher (Band, Knorpel, Meniskus) und entspreche ei-
ner leichten Kapselzerrung (ohne Einblutung und damit ohne Korrelat im 
MRI). Isolierte Knorpelschäden bedürften nicht zwingend relevanter Band-
verletzungen; der indirekte Rückschluss, dass jede Knorpelverletzung einer 
Bandverletzung bedürfe, sei somit nicht zulässig (zu 2.). Die im MRI sehr 
deutlich erkennbaren scharf begrenzten Knorpelränder (wie ausgestanzt) 
sprächen im klinischen Alltag für ein frisches Geschehen. Im zeitlichen Ver-

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lauf von Wochen bis Monaten faserten die Ränder oft zunehmend aus und 
es bildeten sich teilweise Delaminationen. Die freien Knorpelstücke legten 
sich häufig in Gelenksregionen, wo sie mechanisch nicht störten, teilweise 
verklebten sie dort auch mit der Synovia und seien dann arthroskopisch 
schwer zu finden. Analog sei es MR-radiologisch im nativen Knie teils 
schwierig, kleine Knorpelflakes zu detektieren, insbesondere wenn es sich 
um mehrfach zerteilte Fragmente handle. Bei Durchsicht der MRI-Bilder 
könnten Fragmente im Recessus suprapatellaris und im lateralen Reces-
sus erkannt werden (zu 3.). Im MRI vom 5. Oktober 2023 (vgl. act. II 12) 
sei, anders als im Radiologiebericht (vgl. act. II 11) beschrieben, keine Ba-
ker-Zyste erkennbar. Einzig eine mehrkammerige Zyste am femoralen An-
satz der Gastrocnemiussehne sei erkennbar, was aber kein Zeichen einer 
chronischen Reizung des Gelenkes sei, sondern diese sei häufig idiopa-
thisch (zu 4.). Bei chronischer Überlastung (z.B. durch langjähriges ...spiel) 
würde man multiple und grossflächige Gelenksschäden und Degeneratio-
nen bzw. grossflächige Veränderungen der gesamten Knorpelflächen er-
warten. Ein ausgestanzter Knorpelschaden ohne weitere degenerative 
Veränderungen spreche dagegen (zu 5.).

3.2.10 Dr. med. F.________ schloss in seiner Beurteilung vom 25. Sep-
tember 2024 (in den Gerichtsakten) aus den Antworten von Dr. med. 
E.________ (vgl. act. I 3), dass dieser sich im Rahmen seiner Erstkonsulta-
tion offenbar nur sehr oberflächlich mit der Anamnese am linken Knie der 
Beschwerdeführerin auseinandergesetzt und jedenfalls nur eine marginale 
Dokumentation vorgenommen habe, weshalb es denn auch per se fast 
schon unmöglich sei, auf einen überwiegend wahrscheinlichen Zusam-
menhang zwischen Ereignis und nachfolgend objektivierbaren pathologi-
schen Befunden zu schliessen (ad 1). Nach Durchführung von entspre-
chenden Abklärungen und spätestens bei Vorliegen einer MRT sei es ohne 
das Vorliegen objektiver Anzeichen für eine Bandverletzung inkorrekt, (wei-
ter) von einer Distorsion zu sprechen. Bei isolierten Knorpelschäden ohne 
relevante Bandverletzungen handle es sich um rein degenerativ entstande-
ne Pathologien, bei denen traumatische Faktoren im Hinblick auf die Inte-
grität des Bandapparates gar keine Rolle spielten. Die persönliche Sicht-
weise von Dr. med. E.________, wonach die überwiegende Anzahl an Dis-
torsionen ohne Zusatzverletzungen und namentlich ohne Verletzungen des 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, UV 200 2024 604

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Bandapparates ablaufen würden, widerspreche dem aktuellen medizini-
schen Kenntnisstand (ad 2). Auch wenn der Radiologe am Knorpel des 
lateralen Femurkondylus einen scharf begrenzten, bis zur Kortikalis rei-
chenden Defekt habe erkennen können (vgl. act. II 11), lasse sich bei 
nochmaliger Betrachtung der entsprechenden Bilder aber durchaus erken-
nen, dass neben der Stelle der grössten Schädigung gegen das Zentrum 
des Gelenks auch solche mit einer geringeren Affektion im Sinne einer peri-
fokalen Delamination zu erkennen seien. Genau dieser Befund habe sich 
dann auch im Rahmen der Arthroskopie vom 1. Dezember 2023 (vgl. 
act. II 147 f.) bestätigt, womit die Theorie von Dr. med. E.________ wider-
legt werde, es sei erst in den nachfolgenden Wochen zu einer Auffaserung 
der Ränder und einer Delamination gekommen. Es bleibe unklar, wo Dr. 
med. E.________ im lateralen oder suprapatellaren Rezessus Fragmente 
zu erkennen geglaubt habe, die er denn auch nicht entsprechend gekenn-
zeichnet habe. Akut abgelöste Knorpelfragmente führten sehr oft zur ra-
schen Entwicklung eines markanten und schmerzhaften intraartikulären 
Ergusses; bei der Beschwerdeführerin habe in allen dokumentierten Unter-
suchungen nur ein geringer Gelenkerguss vorgelegen, was wiederum für 
chronisch bedingte Knorpelschäden ohne freie Fragmente sehr typisch sei 
(ad 3). Nach nochmaliger Betrachtung der MRT-Bilder lasse sich eine Ba-
ker-Zyste an typischer Lokalisation ohne namhafte Zweifel bestätigen 
(ad 4). Ein Vergleich des MRT-Befundes des linken Kniegelenks vom 
5. Oktober 2023 (vgl. act. II 11) mit demjenigen der rechten Seite von 2016 
(vgl. act. II 223) sei rein aufgrund der grossen zeitlichen Latenz aus medi-
zinischer Sicht nicht hilfreich (S. 7 drittes Lemma).

3.2.11 Am 26. Februar 2025 nahm Dr. med. E.________ nochmals Stel-
lung (gegenüber dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin; act. I 5): Da 
im Gespräch mit der Patientin klar gewesen sei, dass es erst seit dem Un-
fall Beschwerden gebe, habe er nicht die gesamte Anamneseerhebung 
dokumentiert (ad 1). Isolierte Knorpelschäden könnten auch bei leichten bis 
mittelschweren Unfällen ohne Begleitverletzungen auftreten. Ihm sei 
durchaus bewusst, dass isolierte Knorpelschäden aus versicherungsmedi-
zinischer Sicht oft als Hinweis auf degenerative Veränderungen gewertet 
würden; dennoch falle es ihm schwer, bei jungen Patienten ohne sonstige 
degenerative Veränderungen im Gelenk nach einem Unfall von einem de-

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generativen Knorpelschaden auszugehen (ad 2). Bei der Arthroskopie hät-
ten sich keinerlei degenerative Veränderungen des Gelenks gefunden und 
weitere Verletzungen seien nicht festgestellt worden, sodass von einem 
isolierten Knorpelschaden auszugehen sei. Ebenso hätten sich weder meh-
rere kleine Knorpelfragmente noch Zeichen einer Degeneration gefunden, 
was gegen einen degenerativen Knorpelschaden spreche (ad 3). Leider 
habe er intraoperativ keine Knorpelfragmente dokumentieren können. Die 
versicherungsmedizinische Beurteilung durch Dr. med. F.________ sei 
sehr gut. Leider sei hier die Diskrepanz zwischen klinischer Realität und 
versicherungsmedizinischer Beurteilung spürbar (ad 8).

3.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.3.1 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.3.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV 

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Nr. 3 S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Beratende Ärzte eines Versicherungsträ-
gers sind, was den Beweiswert ihrer ärztlichen Beurteilung angeht, versi-
cherungsinternen Ärzten gleichzusetzen (Urteil des BGer 8C_434/2023, 
8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 150 V 188, 
aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107).

Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versi-
cherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe 
Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 
ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger 
Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines exter-
nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an 
der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 
Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Insbeson-
dere sind die von der versicherten Person aufgelegten Berichte der behan-
delnden Ärztinnen und Ärzte mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit 
der Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen durch einen 
nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, 
so genügt der pauschale Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung 
(BGE 125 V 351 E. 3a cc S. 353) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. 
Vielmehr wird das Gericht entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen 
oder die Sache an den Versicherungsträger zurückzuweisen haben, damit 
dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst 
(BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105, 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 139 V 225 E. 5.2 
S. 229, 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469; Urteil des BGer 8C_434/2023, 
8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 150 V 188, 
aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107). 

3.3.3 Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein 
lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztli-
che Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts 
geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in 
den Hintergrund rückt (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 9C_651/2019 E. 4.3).

3.3.4 Nach dem Erlass des Einspracheentscheides verfasste Arztberichte 
sind nicht in die Beurteilung miteinzubeziehen, soweit sie keine Rück-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, UV 200 2024 604

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schlüsse auf die im Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens 
bestehende Situation erlauben (SVR 2008 IV Nr. 8 S. 23, I 649/06 E. 3.4).

3.4 Der angefochtene Einspracheentscheid vom 28. August 2024 
(act. II 287 ff.) basiert im Wesentlichen auf den Aktenbeurteilungen der 
beratenden Ärzte Dres. med. D.________ vom 23. November 2023 
(act. II 26 f.) bzw. vom 18. Januar 2024 (act. II 153) und F.________ vom 
4. Juli 2024 (act. II 202 ff.). Vorliegend unbestritten ebenfalls in die Be-
weiswürdigung miteinzubeziehen sind die nach Erlass des Einspracheent-
scheids datierenden, jedoch auf den hier massgebenden medizinischen 
Sachverhalt bezugnehmenden (vgl. E. 3.3.4 hiervor) Stellungnahmen von 
Dr. med. F.________ vom 25. September 2024 (in den Gerichtsakten) und 
von Dr. med. E.________ vom 9. September 2024 (act. I 3) bzw. vom 
26. Februar 2025 (act. I 5).

Zwischen dem behandelnden Arzt der Beschwerdeführerin und den bera-
tenden Ärzten der Beschwerdegegnerin ist in tatsächlicher Hinsicht unbe-
stritten, dass im Nachgang zum Unfall vom 19. September 2023 im We-
sentlichen eine isolierte Schädigung des lateralen Femurkondylus bestand, 
während anderweitige massgebende Verletzungen des linken Kniegelenks, 
namentlich der ossären Strukturen, des Bandapparates und der Menisken 
ausgeschlossen werden konnten (vgl. act. II 6 f., 26 f., 202 ff.; vgl. auch 
act. II 11).

3.4.1 Die Aktenbeurteilungen der beratenden Ärzte der Beschwerdegeg-
nerin erfüllen die Anforderungen der Rechtsprechung an versicherungsin-
terne Aktenbeurteilungen (vgl. E. 3.3.1 ff. hiervor) und überzeugen. Den 
Dres. med. D.________ und F.________ lagen sämtliche verfügbaren 
echtzeitlichen medizinischen Akten, insbesondere auch die bildgebenden 
Befunde (vgl. act. II 11 ff.) und die intraoperative Fotodokumentation (vgl. 
act. II 97 ff.), vor; eine persönliche Untersuchung war daher und angesichts 
der hier umstrittenen retrospektiven Beurteilung des natürlichen Kausalzu-
sammenhangs (vgl. dazu die Urteile des BGer 8C_410/2022 vom 23. De-
zember 2022 E. 4.2 und 8C_383/2011 vom 9. November 2011 E. 4.2) nicht 
erforderlich. Weitergehende Abklärungen – etwa durch ein versicherungs-
externes Gutachten (vgl. Beschwerde S. 9) – waren bzw. sind nicht erfor-
derlich (vgl. E. 3.3.3 hiervor); die Beschwerdeführerin hat nämlich im vor-

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liegenden Kontext keinen formellen Anspruch auf Beizug eines versiche-
rungsexternen Gutachtens (BGE 123 V 175 E. 3d S. 176, 122 V 157 E. 2c 
S. 165).

3.4.2 Die beratenden Ärzte der Beschwerdegegnerin begründeten ihre 
Schlussfolgerungen mit einer ausführlichen eigenen Würdigung der bildge-
benden Befunde (vgl. zur Bedeutung von MRI-Befunden für die Abklärung 
der Unfallkausalität das Urteil des BGer 8C_401/2023 vom 19. Februar 
2024 E. 9.2.1), der intraoperativen Dokumentationen und in Kenntnis aller 
wesentlichen medizinischen Vorakten, insbesondere auch der divergieren-
den Schlussfolgerungen von Dr. med. E.________. Dabei widerlegte na-
mentlich Dr. med. F.________ in der Beurteilung vom 4. Juli 2024 
(act. II 202 ff.) und erneut in der Stellungnahme vom 25. September 2024 
(in den Gerichtsakten) die von Dr. med. E.________ vertretene Auffassung 
der fortwährenden Unfallkausalität der geltend gemachten Beschwerden 
(und der im Dezember 2023 erfolgten Operation) detailliert und überzeu-
gend begründet. Ebenso nahm Dr. med. F.________, wie bereits 
Dr. med. D.________ zuvor (vgl. act. II 26 f., 153), eine differenzierte Wür-
digung der relevanten Kriterien, die für oder gegen eine traumatische Ge-
nese der nach dem 19. September 2023 bzw. über die Einstellung der vor-
übergehenden Leistungen per 14. November 2019 hinaus geltend gemach-
ten Beschwerden sprechen, vor (vgl. dazu Urteile des BGer 8C_672/2020 
vom 15. April 2021 E. 4.1.3 und 8C_167/2021 vom 16. Dezember 2021 
E. 4.1) und gelangte zum Schluss, dass in Bezug auf das Ereignis vom 
19. September 2023 eher von einer Prellung des Knies bis zu einer nieder-
schwelligen Distorsion, indes nicht von einer massgebenden bzw. höher-
gradigen Distorsion des Kniegelenks auszugehen sei und der Ereignisher-
gang daher biomechanisch nicht geeignet gewesen sei, eine isolierte 
Schädigung des lateralen Kondylus zu bewirken. Dies überzeugt insbeson-
dere vor dem Hintergrund, dass eine erste ärztliche Konsultation erst rund 
drei bzw. knapp vier Wochen nach dem Ereignis erfolgte (13. Oktober 
2023; act. II 6 f.) und anderweitige (äusserliche) Verletzungen, wie sie bei 
einem entsprechend heftigeren Zusammenprall bzw. Drehsturz zu erwarten 
gewesen wären, weder von der Beschwerdeführerin geltend gemacht noch 
dahingehend dokumentiert wurden.

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Abgesehen vom Ereignishergang legte Dr. med. F.________ überzeugend 
begründet und im Einklang mit den bildgebenden Unterlagen bzw. der in-
traoperativen Dokumentation dar, dass im Bereich des lateralen Kondylus 
angrenzend an den Knorpelschaden Delaminationen als Zeichen degene-
rativer Vorgänge festzustellen waren, welche ohne weiteres mit der wie-
derholten erhöhten Beanspruchung des Kniegelenks im Rahmen der sport-
lichen Aktivität und der damit einhergehenden unfallfremden Mikrotraumati-
sierungen des Kniegelenks zu vereinbaren sind (vgl. dazu dessen Stel-
lungnahme vom 25. September 2024 [in den Gerichtsakten]). Hinzu kommt 
die sowohl vom Radiologen ("Baker-Zyste an typsicher Lokalisation" 
[act. II 11]) als auch von Dr. med. F.________ beschriebene Baker-Zyste, 
welche von letzterem überzeugend begründet als klaren Hinweis für eine 
wiederholte Überbeanspruchung des linken Kniegelenks zu werten ist (vgl. 
act. II 207). Andererseits legte Dr. med. F.________ dar, dass weder bild-
gebend noch intraoperativ Knorpelstücke als Hinweis für eine frische trau-
matische Genese des Knorpelschadens gefunden werden konnten, was 
ebenfalls für einen abnutzungsbedingten Schaden spricht.

Vor diesem Hintergrund überzeugt, dass die beratenden Ärzte hinsichtlich 
des am 19. September 2023 erlittenen Unfalls von einem lediglich gering-
fügigen Trauma und einer daraus resultierenden, lediglich vorübergehen-
den Verschlimmerung eins unfallfremden Zustandes ausgingen, wobei 
auch die Annahme, dass bei einem solchen Trauma nach sechs bis acht 
Wochen keine unfallkausalen Faktoren mehr für die geltend gemachten 
Schmerzen verantwortlich sind (act. II 210), nachvollziehbar ist.

3.4.3 In den medizinischen Akten finden sich keine konkreten Hinweise, 
die auch nur geringe Zweifel an der umfassenden versicherungsmedizini-
schen Beurteilung der Dres. med. D.________ und F.________ zu wecken 
vermöchten. Namentlich sind die wiederholten Stellungnahmen des behan-
delnden Arztes dazu nicht geeignet. Dieser stützte sich bei der Beurteilung 
der (fortwährenden) Unfallkausalität im Wesentlichen auf die subjektiven 
Angaben der Beschwerdeführerin und schloss offenbar direkt vom geschil-
derten Trauma auf die Unfallkausalität sämtlicher im Nachgang zum Unfall 
vom 19. September 2023 geschilderten Beschwerden, was indes bereits 

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mit Blick auf den Unfallbegriff nicht angeht (vgl. dazu Urteil des BGer 
8C_242/2021 vom 2. November 2021 E. 4). 

Soweit Dr. med. E.________ – nachdem er die versicherungsinternen Ak-
tenbeurteilungen selbst als fachlich korrekt bzw. gut qualifiziert bezeichnete 
(act. II 221; act. I 5/4) – unter Verweis auf das junge Alter der Beschwerde-
führerin und den Umstand, dass diese vor dem Unfall vom 19. September 
2023 keine Beschwerden im linken Knie gehabt habe, eine fortwährende 
Unfallkausalität begründet, vermag dies die von den 
Dres. med. D.________ und F.________ einlässlich begründete, lediglich 
vorübergehende Aktivierung eines unfallfremden (degenerativen bzw. 
durch wiederholte Traumatisierungen verursachten) Zustandes nicht in 
Zweifel zu ziehen und läuft letztlich auf die unzulässige Beweismaxime 
"post hoc ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche 
Schädigung schon dann als durch einen Unfall verursacht gilt, wenn sie 
nach diesem aufgetreten ist (BGE 149 V 218 E. 5.6 S. 223, 119 V 335 
E. 2b bb S. 341; SVR 2021 UV Nr. 34 S. 154, 8C_672/2020 E. 4.2), hinaus.

Gemäss der Rechtsprechung liesse sich aus dem Umstand, dass ein allfäl-
liger stummer, unfallfremder Vorzustand erst nach einem Unfallereignis 
symptomatisch wird, nicht auf einen unfallbedingten, anspruchsbegründen-
den Kausalzusammenhang schliessen (Urteil des BGer 8C_241/2020 vom 
29. Mai 2020 E. 6.1). Dies hat auch im vorliegenden Kontext zu gelten, wo 
gestützt auf beweiskräftige Beurteilungen der beratenden Ärzte aufgrund 
des Unfalls lediglich eine vorübergehende Verschlimmerung eines unfall-
fremden Zustandes bestand. Weiter vermag die Beschwerdeführerin aus 
dem allgemeinen Hinweis ihres behandelnden Arztes auf dessen klinische 
Erfahrung und die gemäss gewissen medizinischen Studien bestehende 
Möglichkeit von isoliert traumatischen Knorpelschäden am Knie (vgl. 
act. I 5/2) für den vorliegenden Fall nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, 
zumal hieraus keine Erkenntnisse hinsichtlich des im konkreten Fall stritti-
gen Kausalzusammenhangs zu gewinnen sind.

Zu keinem anderen Ergebnis führt der Umstand, dass die Beschwerdefüh-
rerin im Dezember 2023 operiert wurde, erfolgte dieser Eingriff doch 
gemäss der ursprünglichen Darstellung von Dr. med. E.________ vor-
nehmlich mit Blick auf die familiäre Situation der Beschwerdeführerin (vgl. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, UV 200 2024 604

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act. II 7) frühzeitig bzw. wurde bereits im Rahmen der Erstkonsultation ver-
einbart, ohne dass vorgängig konservative Massnahmen erwogen wurden, 
während die vom gleichen Arzt gestützt auf die Annahme einer traumati-
schen Genese vertretene Indikation zur zeitnahen Operation (vgl. act. I 4/3) 
angesichts des erstellten degenerativen Zustandes widersprüchlich anmu-
tet (vgl. dazu auch die Stellungnahme von Dr. med. F.________ vom 
25. September 2024 S. 6 [in den Gerichtsakten]).

3.5 In der Gesamtschau ist somit die mit dem angefochtenen Einspra-
cheentscheid bestätigte Einstellung der vorübergehenden Leistungen man-
gels fortbestehenden natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem 
Unfall vom 19. September 2023 und den über den 14. November 2023 hin-
aus geltend gemachten Beschwerden nicht zu beanstanden. Bei fehlendem 
natürlichem Kausalzusammenhang zwischen einem Unfallereignis im Sin-
ne von Art. 4 ATSG und einer Körperschädigung nach Art. 6 Abs. 2 UVG 
erübrigt sich sodann eine Prüfung der Leistungspflicht aufgrund einer Lis-
tenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG (jedenfalls solange – wie vorliegend 
– kein anderes initiales Ereignis als Verletzungsursache in Frage kommt; 
BGE 146 V 51 E. 9.2 S. 71). Nach dem Dargelegten erweist sich die Be-
schwerde als unbegründet und ist abzuweisen.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

4.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, UV 200 2024 604

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Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Advokat B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Visana Versicherungen AG 
- Bundesamt für Gesundheit

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.