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**Case Identifier:** 35be6202-bbad-5301-a504-28d902d882d8
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-12-01
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 01.12.2016 100 2015 316
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2015-316_2016-12-01.pdf

## Full Text

100.2015.316U
HER/BDE/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 1. Dezember 2016

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterinnen Herzog und Steinmann
Gerichtsschreiberin Baerfuss Klossner

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführer 

gegen

Kanton Bern
handelnd durch die Erziehungsdirektion, Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Auflösung des Anstellungsverhältnisses (Entscheid der 
Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 21. September 2015; 
4800.600.500.21/15 [704949])

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________ (geb. ….1964) war seit dem 1. August 2005 als Lehrer an der 
Berufsfachschule B.________, ehemals …, angestellt. Mit Verfügung vom 
21. April 2015 kündigte der Rektor, mitunterzeichnet durch seinen 
Stellvertreter, das Arbeitsverhältnis mit A.________ per 31. Juli 2015. Als 
Kündigungsgründe wurden nachhaltiges Stören des Arbeitsklimas sowie 
wiederholte Diffamierung von Vorgesetzten angeführt. Gleichzeitig wurde 
festgestellt, dass die Kündigung verschuldet sei.

B.

Dagegen erhob A.________ am 12. Mai 2015 Beschwerde bei der Erzie-
hungsdirektion des Kantons Bern (ERZ). Mit Entscheid vom 21. September 
2015 hob die ERZ die Verschuldensfeststellung (Verfügungs-Dispositiv 
Ziff. 2) von Amtes wegen auf (Ziff. 1 Satz 1). Soweit weitergehend wies sie 
die Beschwerde ab (Ziff. 1 Satz 2). 

C.

Hiergegen hat A.________ am 22. Oktober 2015 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Er beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuhe-
ben und die Schule sei «zu verurteilen», ihn weiterzubeschäftigen. Eventu-
aliter sei festzustellen, dass die Kündigung unverschuldet erfolgt sei.

Mit Beschwerdeantwort vom 29. Oktober 2015 beantragt die ERZ namens 
des Kantons Bern die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutre-
ten sei. 

A.________ hält mit Replik vom 9. November 2015 an seinen Anträgen 
fest.

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Mit Eingabe vom 1. Februar 2016 hat A.________ weitere Unterlagen zu 
den Akten gereicht. Die Instruktionsrichterin hat mit Verfügung vom 8. März 
2016 die Akten durch die ERZ ergänzen lassen. Mit Eingabe vom 9. Mai 
2016 hat A.________ von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Bemerkun-
gen zu den ergänzten Akten, darunter das vollständige Personaldossier, 
anzubringen. Am 18. Mai 2016 hat die Instruktionsrichterin bei der ERZ 
weitere Unterlagen einverlangt.

Der Rechtsdienst der ERZ lehnte es in der Folge ab, an einer Instruktions-
verhandlung mitzuwirken, an der die vergleichsweise Erledigung der An-
gelegenheit geprüft werden sollte. Von der Gelegenheit zu Schlussbemer-
kungen hat A.________ mit Eingabe vom 29. Juni 2016 Gebrauch ge-
macht. Die ERZ hat am 22. Juni 2016 auf das Einreichen von Schlussbe-
merkungen verzichtet. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid beson-
ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht einge-
reichte Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Mit Hauptantrag verlangt der Beschwerdeführer die Aufhebung der 
Kündigung und die Weiterbeschäftigung (Ziff. 1 Satz 2 des angefochtenen 
Entscheids). Sein Eventualantrag zielt auf Aufhebung von Ziff. 1 Satz 1 des 
angefochtenen Entscheids (Kassation der Verschuldensfeststellung). Wie 
sich aus der Personalgesetzgebung und der publizierten Rechtsprechung 
ergibt, kann im Kündigungsverfahren die Frage, ob die Kündigung unver-

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schuldet ist, nicht zu seinem Gegenstand gemacht werden (vgl. BVR 2011 
S. 391 E. 3.3). Die personalrechtliche Verschuldensfeststellung ergeht in 
dem eigens dafür vorgesehenen Verfahren; zuständig wäre die Fach-
direktion, nicht die Schule (vgl. BVR 2008 S. 241 E. 1.5). Die ERZ hat die 
von der Schule in der Kündigungsverfügung getroffene Verschuldensfest-
stellung daher zu Recht von Amtes wegen kassiert. Mit Blick auf den Aus-
gang des Verfahrens in der Hauptsache (Kündigung) muss über den Even-
tualantrag allerdings nicht befunden werden. Dispositiv-Ziff. 1 Satz 1 des 
angefochtenen Entscheids erwächst damit in Rechtskraft.

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). 

2.

In verfahrensrechtlicher Hinsicht rügt der Beschwerdeführer eine mehrfa-
che Verletzung des rechtlichen Gehörs. 

2.1 Nach dem Untersuchungsgrundsatz stellen die Behörden den Sach-
verhalt von Amtes wegen fest (Art. 18 Abs. 1 VRPG). Sie sind verpflichtet, 
diesen richtig und vollständig abzuklären, wobei die Untersuchungspflicht 
ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der Parteien findet (Art. 20 Abs. 1 
VRPG). Sowohl aufgrund der Untersuchungsmaxime als auch gestützt auf 
den Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 21 ff. VRPG; Art. 26 Abs. 2 
der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]; Art. 29 Abs. 2 der 
Bundesverfassung [BV; SR 101]) sind die Behörden dabei verpflichtet, die 
von den Parteien anerbotenen Beweise abzunehmen, sofern diese geeig-
net sind, den rechtserheblichen Sachverhalt zu erhellen. Gelangen sie aber 
in freier, pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, die vorhan-
denen Akten erlaubten die richtige und vollständige Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhalts oder die behauptete Tatsache sei für die 
Entscheidung der Streitsache nicht von Bedeutung, können sie in antizi-
pierter Beweiswürdigung auf das Erheben weiterer Beweise verzichten 
(statt vieler BVR 2012 S. 252 E. 3.3.3, 2011 S. 97 E. 4.2.1; BGE 136 I 229 
E. 5.3). Ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtli-

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ches Gehör ist die Begründungspflicht (vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b 
VRPG). Im Allgemeinen muss die Begründung zumindest so abgefasst 
sein, dass sich die Betroffenen über die Tragweite des Angeordneten ein 
Bild machen können. Sie müssen die Verfügung oder den Entscheid gege-
benenfalls sachgerecht anfechten können, weshalb wenigstens kurz die 
Überlegungen genannt werden müssen, von denen sich die Behörde hat 
leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (statt vieler BVR 2015 
S. 234 E. 3.2, 2013 S. 443 E. 3.1.1; vgl. auch BGE 141 III 28 E. 3.2.4, 
140 II 262 E. 6.2). Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst weiter das 
Recht auf Akteneinsicht. Danach haben die Parteien Anspruch auf Einsicht 
in die Verfahrensakten, soweit nicht überwiegende öffentliche oder private 
Interessen deren Geheimhaltung erfordern (Art. 23 Abs. 1 VRPG). Das 
Einsichtsrecht bezieht sich auf alle Akten, die geeignet sind, Grundlage der 
Verfügung bzw. des Entscheids zu bilden (BVR 2012 S. 252 E. 3.3.4, 2011 
S. 27 E. 2.2). Aus dem Gehörsanspruch folgt schliesslich die Pflicht zur 
vollständigen Aktenführung. In den Akten ist alles festzuhalten, was zur 
Sache gehört und entscheidwesentlich sein kann (BVR 2013 S. 407 E. 3.2, 
2012 S. 252 E. 3.3.5).  

2.2 Der Beschwerdeführer rügt zunächst, dass die Schule ihm nur in 
einen Teil der Akten Einsicht gewährt und der ERZ das Personaldossier 
unvollständig eingereicht habe.

2.2.1 Es ist unbestritten, dass die Schule dem Rechtsvertreter des Be-
schwerdeführers nur einen Teil der Akten vorlegte, ohne ihn auf diesen 
Umstand hinzuweisen (vgl. Akten ERZ [act. 3A], act. 5, Ziff. 6). Erst auf 
Aufforderung der instruierenden Behörde der ERZ reichte sie weitere Teile 
des Personaldossiers des Beschwerdeführers ein; das Zwischenzeugnis 
vom 5. Juli 2012 sowie weitere Unterlagen gab sie erst im verwaltungsge-
richtlichen Verfahren zu den Akten. Die Schule sieht darin zu Unrecht keine 
Gehörsverletzung: Angestellten ist im Kündigungsverfahren Einsicht in das 
komplette Personaldossier zu gewähren. Die Schule verkennt den Sinn und 
Umfang des Akteneinsichtsrechts, wenn sie meint, es sei an ihr, darüber zu 
befinden, welcher Inhalt des Personaldossiers «relevant» ist oder nicht (vgl. 
Akten ERZ [act. 3A], act. 5, Ziff. 6). Wie der Beschwerdeführer mit Recht 
kritisiert, ist das Personaldossier sodann nach wie vor unvollständig: Insbe-

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sondere kann die Schule, ausgenommen das Jahr 2013, die Protokolle der 
jährlichen Mitarbeitergespräche (MAG) und die Unterrichtsevaluationen 
nicht mehr beibringen, ebenso wenig gewisse E-Mails (vgl. Stellungnahme 
vom 22.3.2016 [act. 11B], S. 2 f.). Ihr Hinweis auf das «Qualitätssystem 
nach ISO 2000» ist unbehelflich. Die Schule scheint zu verkennen, dass 
zwar «persönliche schriftliche Dokumente» zum MAG (vgl. Stellungnahme 
vom 22.3.2016 [act. 11B], S. 2) vernichtet werden können; das Ergebnis 
des Gesprächs gehört allerdings nicht dazu. Dieses ist schriftlich festzu-
halten, zu unterzeichnen, im Personaldossier abzulegen und über die An-
stellungsdauer hinaus aufzubewahren (vgl. Art. 65 der Verordnung vom 
28. März 2007 über die Anstellung der Lehrkräfte [LAV; BSG 430.251.0] 
und Art. 1 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. Januar 1993 über die Anstellung 
der Lehrkräfte [LAG; BSG 430.250] i.V.m. Art. 6 Abs. 3 der Personalverord-
nung vom 18. Mai 2005 [PV; BSG 153.011.1]). Die Aufsichtsbehörde, das 
Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA), hat die Problematik zwischen-
zeitlich mit der Schulleitung besprochen (vgl. act. 14).

2.2.2 Nach dem Gesagten hat die Schule das Akteneinsichtsrecht des 
Beschwerdeführers sowie ihre Pflicht zur vollständigen Aktenführung ver-
letzt. Zu Unrecht hat die Vorinstanz insoweit keine Gehörsverletzung fest-
gestellt. Ihr Einwand, der Beschwerdeführer habe nicht ausdrücklich ge-
rügt, in der Vorlage unvollständiger Akten liege eine Verletzung des rechtli-
chen Gehörs (vgl. Beschwerdeantwort, Ziff. 5), vermag nicht zu überzeu-
gen. Der Beschwerdeführer hatte sowohl in seiner Beschwerde an die ERZ 
(Akten ERZ [act. 3A], act. 1, S. 8) als auch in seinen Schlussbemerkungen 
vom 10. August 2015 (Akten ERZ [act. 3A], act. 10, S. 8 f.) den Verdacht 
geäussert, dass die Akten unvollständig seien. Im Übrigen muss die Vor-
instanz eindeutige und erhebliche Gehörsverletzungen auch ohne entspre-
chende Rüge von Amtes wegen berücksichtigen (vgl. 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, 
Art. 21 N. 17; BVR 2008 S. 221 E. 4.2.2). 

2.3 Die Schulleitung begründete die Kündigungsverfügung unter ande-
rem damit, dass der Beschwerdeführer C.________ als Vertreter des 
Lehrpersonenkollegiums in Frage gestellt habe. Da sich der Beschwerde-
führer vorgängig zu diesem Vorwurf nicht hatte äussern können, hat die 

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Vorinstanz darin zu Recht eine Gehörsverletzung durch die Schule erkannt 
(angefochtener Entscheid, E. 2.1.1). Der Heilung dieser – nicht besonders 
schwerwiegenden – Gehörsverletzung im vorinstanzlichen Verfahren stand 
nichts entgegen (vgl. auch hinten E. 2.5): Der Beschwerdeführer konnte im 
Verfahren vor der ERZ zum neuen Vorwurf sachbezogen Stellung nehmen. 
Diese entschied sodann mit gleicher Kognition wie die Schule (Art. 66 
VRPG). Im Übrigen ist mit der Vorinstanz darin einig zu gehen, dass es 
sich beim fraglichen Vorwurf nur um einen Nebenpunkt handelt. Die ERZ 
stellt im angefochtenen Entscheid denn auch nicht darauf ab, sondern er-
wähnt ihn nur im Rahmen der Parteistandpunkte; auch implizit hielt sie die-
sen Aspekt nicht für massgeblich für die Zerrüttung des Vertrauensverhält-
nisses. Die Darlegung des Beschwerdeführers (Beschwerde, S. 8-10) 
überzeugt nicht, zumal C.________ gar nie Mitglied der Schulleitung war. 

2.4 Nach Ansicht des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz seinen 
Anspruch auf rechtliches Gehör weiter verletzt, indem sie seine Editions- 
und Beweisanträge mit einer äusserst knappen und nicht nachvollziehba-
ren Begründung abgelehnt habe. Zudem habe sie die Begründung der 
Kündigung in unzulässiger Weise durch ihre eigene Begründung ersetzt 
und sich vorbehaltslos der Behauptung der Schule angeschlossen, wonach 
sein Verhältnis mit der gesamten Schulleitung zerrüttet sei. 

2.4.1 Wie der Beschwerdeführer zutreffend vorbringt, sind die Ergebnisse 
der Mitarbeitergespräche für die Beurteilung der Begründetheit der Kündi-
gung rechtserheblich. Die Vorinstanz hat den entsprechenden Beweisan-
trag daher zu Unrecht abgewiesen. Der Verzicht auf die Abnahme der be-
antragten weiteren Beweise mag hingegen im Rahmen der antizipierten 
Beweiswürdigung vertretbar gewesen sein. Wie es sich hiermit im Einzel-
nen verhält, muss mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens aber nicht 
abschliessend geklärt werden. 

2.4.2 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Be-
schwerde, S. 10) hat die Vorinstanz die Begründung nicht substituiert. Sie 
stellt bei der Würdigung des Kündigungsgrunds wie die Schule im Wesent-
lichen auf die E-Mail des Beschwerdeführers vom 17. Dezember 2014 ab 
und hält deswegen die Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses für erstellt 
(vgl. angefochtener Entscheid, E. 2.2.2, S. 8). 

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2.4.3 Im Weiteren hat die Vorinstanz offen gelassen, ob der von der 
Schulleitung vorgebrachte zusätzliche Kündigungsgrund des «nachhaltigen 
Störens des Arbeitsklimas» ebenfalls gegeben ist (angefochtener Ent-
scheid, E. 2.2.2, S. 8 f.). In ihren Erwägungen zum Kündigungsgrund gibt 
sie ausführlich je die Auffassung des Beschwerdeführers und der Schule 
wieder; den massgeblichen Sachverhalt sowie ihre Würdigung legt sie nur 
knapp und pauschal dar (vgl. angefochtener Entscheid, E. 2.2.1 und 2.2.2). 
Von welchem Sachverhalt die ERZ konkret ausgeht, bleibt unklar, da sie 
keine eigentliche Sachverhaltsfeststellung vorgenommen hat (die unge-
würdigte Wiedergabe von Parteistandpunkten ersetzt eine Sachverhalts-
feststellung nicht), obschon eine solche in Kündigungsstreitigkeiten zentral 
ist, in denen – wie auch hier – der Sachverhalt oder seine Würdigung re-
gelmässig umstritten sind. Die ERZ folgt ohne nähere Begründung dem 
Standpunkt der Schule, während sie die widerstreitenden Vorbringen des 
Beschwerdeführers grösstenteils übergeht. Insbesondere setzt sie sich 
nicht mit dessen Einwand auseinander, er habe anfangs Juli 2014 das Ge-
spräch mit dem stellvertretenden Rektor gesucht und sich seither gegen-
über der Schulleitung kooperativ verhalten; ungewürdigt blieb ebenfalls 
sein Vorbringen, der Rektor habe mit seinem Verhalten erheblich zum 
schlechten Verhältnis beigetragen (vgl. Akten ERZ [act. 3A], Beschwerde 
S. 5, 10, 11, 13). 

2.4.4 Insgesamt erweist sich die Sachverhaltsfeststellung und -würdigung 
der ERZ als unzulänglich. Der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Ge-
hörs ist auch insoweit begründet.

2.5 Nach dem Gesagten haben sowohl die Schule als auch die Vor-
instanz den Gehörsanspruch des Beschwerdeführers verletzt. Zwar gilt der 
Anspruch auf rechtliches Gehör als formeller Anspruch, so dass eine Ver-
letzung grundsätzlich ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in 
der Sache zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen müsste. 
Praxisgemäss kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des 
rechtlichen Gehörs jedoch als geheilt gelten, wenn die betroffene Person 
die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, wel-
che die strittige Frage mit derselben Kognition wie die Vorinstanz überprü-
fen kann. Von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz ist insbe-

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sondere abzusehen, wenn und soweit dies zu einem formalistischen Leer-
lauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde (BVR 2012 S. 28 
E. 2.3.5, 2007 S. 395 E. 5.3.1; vgl. auch BGE 138 II 77 E. 4). – Vorliegend 
handelt es sich insgesamt um keine leichten Gehörsverletzungen. Der Be-
schwerdeführer konnte indes im verwaltungsgerichtlichen Verfahren in 
sämtliche (noch vorhandenen) Akten Einsicht nehmen und seine Rechte 
wirksam wahrnehmen. Die Sachverhaltsfeststellung kann nachgeholt und 
die Lücken in der Beweiswürdigung in diesem Verfahren geschlossen wer-
den. Die ERZ hat mit Beschwerdeantwort zudem zu erkennen gegeben, 
dass sie an ihrer Einschätzung festhält. Die Sache zur erneuten materiellen 
Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, würde folglich nur zu unnö-
tigen Verzögerungen führen, ohne dass sich am Ergebnis letztlich etwas zu 
Gunsten des Beschwerdeführers ändern könnte, was mit dem der Gehörs-
gewährung gleichgestellten Interesse an einer beförderlichen und prozess-
ökonomischen Verfahrensgestaltung nicht zu vereinbaren wäre (vgl. 
BVR 2012 S. 121 [VGE 2010/375 vom 19.9.2011], nicht publ. E. 2.2.2; 
jüngst etwa VGE 2015/236 vom 10.6.2016, E. 2.5, 2015/335 vom 
22.4.2016, E. 2.2). 

2.6 Die Begründetheit der Kündigung ist daher im verwaltungsgerichtli-
chen Verfahren auf der Grundlage der vervollständigten Akten und des sich 
daraus ergebenden entscheiderheblichen Sachverhalts zu prüfen. 

3.

3.1 Das Anstellungsverhältnis des Beschwerdeführers an der 
B.________, einer kantonalen Berufsfachschule, untersteht dem LAG 
(Art. 1 und Art. 2 Abs. 1 Bst. g LAG). Zuständig für die Anstellung der 
Lehrkräfte ist der Rektor (Art. 5 Abs. 5 LAV i.V.m. Art. 3 Abs. 1 Bst. g des 
Schulreglements der B.________ vom 12. Dezember 2014). 
Anstellungsverhältnisse nach dem LAG können durch die 
Anstellungsbehörde unter Wahrung einer Frist von drei Monaten aus 
triftigen Gründen auf das Ende eines Schulsemesters aufgelöst werden 
(Art. 10 Abs. 1 LAG). Mit dem Erfordernis des triftigen Grundes hat der Ge-
setzgeber die Auflösung von Anstellungsverhältnissen mit Lehrkräften von 

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denselben Voraussetzungen abhängig gemacht, wie sie Art. 25 Abs. 2 des 
Personalgesetzes vom 16. September 2004 (PG; BSG 153.01) für das üb-
rige öffentliche Personal vorsieht (BVR 2010 S. 157 E. 3.1; Vortrag des 
Regierungsrats betreffend das LAG, in Tagblatt des Grossen Rates 2004, 
Beilage 25, S. 7, 13; von Kaenel/Zürcher, Personalrecht, in Müller/Feller 
[Hrsg.], Bernisches Verwaltungsrecht, 2. Aufl. 2013, S. 49 ff., N. 115).

3.2 Triftige Gründe liegen nach Art. 25 Abs. 2 PG insbesondere vor, 
wenn die oder der Angestellte ungenügende Leistungen erbringt (Bst. a), 
Weisungen der Vorgesetzten wiederholt missachtet hat (Bst. b), durch ihr 
oder sein Verhalten während der Arbeitszeit das Arbeitsklima nachhaltig 
stört (Bst. c) oder Arbeitskolleginnen, Arbeitskollegen oder in einem Be-
treuungs- oder Abhängigkeitsverhältnis stehende Personen sexuell beläs-
tigt (Bst. d). Die gesetzliche Aufzählung ist indes nicht abschliessend. So 
kann als Kündigungsgrund etwa genügen, dass sich die betroffene Person 
nicht in den Betrieb einordnen kann oder dass ihr der Wille zur vertrauens-
vollen Zusammenarbeit fehlt. In der Rechtsprechung sind ferner Dienst-
pflichtverletzungen oder ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis als triftige 
Gründe anerkannt. Mehrere geringfügige Beanstandungen können ge-
samthaft gesehen einen triftigen Grund abgeben (BVR 2010 S. 157 
E. 3.2.1, 2009 S. 443 E. 2.3; von Kaenel/Zürcher, a.a.O., S. 49 ff., N. 60). 
Allgemein umschrieben ist eine Kündigung dann sachlich begründet, wenn 
die Weiterbeschäftigung der betroffenen Person dem öffentlichen Inte-
resse, insbesondere demjenigen an einer gut funktionierenden Verwaltung, 
widerspricht (BVR 2012 S. 294 E. 4.1, 2009 S. 443 E. 2.3, 2007 S. 538 
E. 3.3). Bei der Beurteilung des Verhaltens der betroffenen Person steht 
der zuständigen Behörde ein gewisses Ermessen zu, weil sie den tatsäch-
lichen Verhältnissen näher steht als das Gericht. Die Voraussetzungen für 
die Auflösung eines Arbeitsverhältnisses sind aufgrund der gesamten Um-
stände des Einzelfalls zu würdigen und die Auflösung muss stets verhält-
nismässig sein (BVR 2010 S. 157 E. 3.2.2, 2009 S. 107 E. 9.1).

3.3 Eine Kündigung darf nicht ausschliesslich mit Vorfällen begründet 
werden, welche zu einem früheren Zeitpunkt nicht als gewichtig genug für 
die Entlassung angesehen wurden und nur zu einer Beanstandung oder 
Verwarnung geführt haben (vgl. VGE 2014/212 vom 21.8.2015, E. 3.3, 

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2013/389 vom 17.7.2014, E. 3.2). Der Entscheid über die Auflösung eines 
Arbeitsverhältnisses hat aber immer aufgrund einer Würdigung sämtlicher 
Umstände des Einzelfalls zu erfolgen (vgl. E. 3.2 hiervor). Haben sich neue 
Vorfälle ereignet, dürfen daher frühere Vorkommnisse durchaus in die Ge-
samtwürdigung einbezogen werden. Entsprechend können einzelne As-
pekte, die für sich allein nicht zur Kündigung geführt haben, im Verbund mit 
späteren Vorkommnissen die Auflösung des Arbeitsverhältnisses rechtferti-
gen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn sie abgemahnt worden sind 
(vgl. VGE 2014/212 vom 21.8.2015, E. 3.3, 2013/389 vom 17.7.2014, 
E. 3.2; für das Bundespersonalrecht vgl. BVGer A-897/2012 vom 
13.8.2012, E. 6.3.2; für das private Arbeitsrecht vgl. Adrian Staehelin, in 
Zürcher Kommentar zum schweizerischen Zivilgesetzbuch, 2014, Art. 337 
OR N. 9). Dem steht auch die (Warn-)Funktion der Mahnung nicht entge-
gen (vgl. BGer 8C_500/2013 vom 15.1.2014, E. 7.5): Die Mahnung soll der 
betroffenen Person vor Augen führen, was von ihr erwartet und welches 
Verhalten nicht mehr toleriert wird. Beim Entscheid über eine Sanktion 
muss folglich auch das frühere Verhalten berücksichtigt werden können. 
Tatsächlich kann nach einer Mahnung auch ein Vorfall zur Kündigung aus-
reichen, der für sich allein die Auflösung des Arbeitsverhältnisses nicht zu 
rechtfertigen vermöchte (VGE 2014/212 vom 21.8.2015, E. 3.3; für das 
Bundespersonalrecht vgl. BVGer A-897/2012 vom 13.8.2012, E. 6.3.2; für 
das private Arbeitsrecht vgl. Adrian Staehelin, a.a.O., Art. 337 OR N. 9).

3.4 Die Anstellungsbehörde begründet ihre Kündigungsverfügung vom 
21. April 2015 mit der nachhaltigen Störung des Arbeitsklimas durch das 
Verhalten des Beschwerdeführers unter wiederholter Diffamierung von 
Vorgesetzten. Nach wie vor akzeptiere er Massnahmen der Schulleitung 
zur Wiederherstellung eines guten Arbeitsklimas nicht. Das Verhältnis zwi-
schen ihm und der Schulleitung sei zerrüttet (Akten 11B1 [grüner Ordner; 
nachfolgend: Akten Schule], Register [Reg.] 5.7). – Die ERZ führt im an-
gefochtenen Entscheid zusammenfassend aus (E. 2.2.2), der Beschwer-
deführer habe in unzulässiger Weise die Zusammenarbeit mit der Schul-
leitung verweigert, indem er sich mit E-Mail vom 17. Dezember 2014 wei-
gerte, unterschriftlich zu bestätigen, dass er das Gesprächsprotokoll vom 
12. November 2014 gelesen habe und auszuführen, mit welchen Passagen 
er nicht einverstanden sei. Dadurch sei das bereits zuvor belastete Ver-

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trauensverhältnis zwischen ihm und der Schulleitung, insbesondere dem 
Rektor, weiter zerrüttet worden. 

4.

Anhand der im verwaltungsgerichtlichen Verfahren vervollständigten Akten 
ist im Zusammenhang mit den Kündigungsgründen folgender rechtserheb-
licher Sachverhalt festzustellen:

4.1 Der Beschwerdeführer war seit 1. August 2005 als Lehrer für … an 
der B.________, Abteilung …, tätig und dabei D.________, Leiter dieser 
Abteilung (nachfolgend: Abteilungsleiter oder direkter Vorgesetzter) und 
gleichzeitig Stellvertreter des Rektors, direktunterstellt. Sein anfänglicher 
Beschäftigungsgrad in einer Bandbreite von 8-12 % wurde ab 1. August 
2007 auf 28,57 % und ab 1. August 2008 auf 44,89 % erhöht. Ab 1. August 
2009 umfasste sein Beschäftigungsgrad gemäss Anstellungsverfügung 
eine Bandbreite von 37,5-50 % (vgl. Akten Schule, Anstellungsverfügungen 
in Reg. 7.3). Effektiv lag sein Pensum seit dem Schuljahr 2009/10 über der 
Anstellungsbrandbreite und betrug jeweils zwischen 63,27 % und 76,53 % 
(vgl. Reg. 1.1, 1.5, 10.1).

4.2 Infolge der mangelhaften Aktenführung der Schule (vgl. vorne 
E. 2.2) sind mit Ausnahme des MAG-Protokolls vom 5. Dezember 2013 
keine Mitarbeiterbeurteilungen des Beschwerdeführers aktenkundig. Im 
MAG-Protokoll 2013 finden sich keine Bemerkungen zum Verhalten des 
Beschwerdeführers. Die Erkenntnisse aus dem Unterrichtsbesuch waren 
positiv; kritische Rückmeldungen von Lernenden in den Bereichen Unter-
richtsvorbereitung und -durchführung bestätigten sich in der nächsten Be-
fragung vom März 2014 nicht (vgl. Akten Schule, Reg. 6.1). Im Zwischen-
zeugnis vom 5. Juli 2012 waren dem Beschwerdeführer gute fachliche 
Leistungen bescheinigt worden. Sein Umgang mit den erwachsenen Ler-
nenden wurde als sehr freundlich, fordernd und respektvoll beurteilt. Ge-
genüber Vorgesetzten und Mitarbeitenden verhalte er sich loyal und koope-
rativ, was eine angenehme Zusammenarbeit ermögliche (vgl. Akten 
Schule, Reg. 10.1). Gestützt auf diese Aktenlage ist davon auszugehen, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 13

dass die Leistungen des Beschwerdeführers stets tadellos waren und auch 
sein Verhalten mindestens bis ins Jahre 2013 nie Anlass zu Beanstandun-
gen gegeben hat; Gegenteiliges wird auch nicht vorgebracht. 

4.3 Im Januar 2013 teilte der Abteilungsleiter dem Beschwerdeführer 
mündlich mit, dass dessen Pensum ab dem Schuljahr 2013/14 auf 
50 Prozent (Maximum gemäss Anstellungsverfügung) reduziert werde (vgl. 
Akten Schule, Reg. 1.5). Der Beschwerdeführer fühlte sich diesbezüglich 
ungerecht behandelt, weshalb es in der Folge zu mehreren Gesprächen mit 
dem Rektor und dem Abteilungsleiter kam (vgl. Akten Schule, Reg. 1). 
Nach dem Empfinden des Beschwerdeführers konnten ihm seine Vorge-
setzten keine sachlichen Gründe für die Pensenreduktion nennen (vgl. Ak-
ten Schule, Reg. 1.10). Aufgrund welcher Kriterien die Schulleitung die 
neue Pensenverteilung vornahm und damit das Pensum des Beschwerde-
führers, welches während mehrerer Jahre deutlich über dem Maximum der 
Bandbreite lag (vgl. vorne E. 4.1), stark reduzierte, geht aus den Akten 
nicht hervor. Die Schulleitung brachte später vor, sie habe versucht, dem 
Beschwerdeführer zu erklären, dass «lediglich die gesetzlich korrekt aus-
gestellte und eröffnete Anstellung seines Pensums» umgesetzt werde (vgl. 
Akten Schule, Reg. 2.3. S. 1). Diese Erklärung kann kaum überzeugen, 
wenn die höhere Pensenzuteilung der Schule selbst während Jahren dien-
lich war. Nachdem der Beschwerdeführer bereits mit E-Mail vom 30. März 
2013 Vorwürfe gegen den Rektor und den Abteilungsleiter erhoben hatte 
(vgl. Akten Schule, Reg. 1.12), warf er ihnen am 19. April 2013 vor, dass 
die Schulleitung «durch ihr Machtgehabe, ihre Zwänge/Druckversuche, 
ihren ungerechten Pensenentscheid und ihr unlauteres Vorgehen mit Lü-
gen, Selektieren und Verfälschung von Aussagen sowie Wortbruch die (Be-
reitschaft zur) Zusammenarbeit (auch mit ihr) massiv beeinträchtig[e]. 
Durch solch unmoralisches Verhalten mach[e] sie es einem auch schwer, 
sich noch mit der Schule zu identifizieren» (vgl. Akten Schule, Reg. 1.14, 
«Replik zur Aktennotiz vom 27.3.»). Der Rektor bezeichnete aufgrund die-
ser Vorwürfe das Vertrauensverhältnis zwischen der Schulleitung und dem 
Beschwerdeführer als «auf den Nullpunkt reduziert». Er stellte rechtliche 
Konsequenzen in Aussicht, sollte der Beschwerdeführer erneut die Zu-
sammenarbeit verweigern oder die Schulleitung diffamieren (vgl. Akten 
Schule, Reg. 1.15, Antwort vom 22.4.2013). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 14

4.4 Nachdem sich der Beschwerdeführer anlässlich der Lehrerkonfe-
renz (…) vom 26. Juni 2013 kritisch zum Umgang der Leitung mit dem 
Personal geäussert hatte, stellte der Rektor dem Beschwerdeführer mit 
Schreiben vom 11. Juli 2013 die Auflösung des Arbeitsverhältnisses in 
Aussicht und gewährte ihm hierzu das rechtliche Gehör (vgl. Akten Schule, 
Reg. 1.17 und 1.18). Nach Eingang der Stellungnahme verzichtete der 
Rektor auf die Kündigung, erteilte dem Beschwerdeführer aber am 
16. August 2013 einen schriftlichen Verweis gestützt auf Art. 23 Abs. 3 
LAG: Mit seinem Verhalten am BMS-Halbtag habe er Würde und Ansehen 
seines direkten Vorgesetzten verletzt. Der Rektor erteilte dem Beschwer-
deführer unter anderem die Weisung, per sofort auf jegliche Diffamierung 
von Schulleitungsmitgliedern (im persönlichen Gespräch oder öffentlich an 
Konferenzen) zu verzichten und sich sowohl schriftlich als auch mündlich 
nicht mehr in seiner Wortwahl zu vergreifen (vgl. Akten Schule, Reg. 1.22). 
Hiergegen erhob der Beschwerdeführer Beschwerde bei der ERZ. Er 
brachte hauptsächlich vor, dass mit dem schriftlichen Verweis die Schuld 
für die gestörte Kommunikation sowie die Verantwortung für die Problem-
behebung einseitig ihm übertragen werde. Nur eine Mediation bzw. Super-
vision oder ein Gespräch unter Leitung einer neutralen, externen Fachper-
son sei geeignet, die reibungslose Zusammenarbeit zu gewährleisten. Die 
Zuteilung eines 50 %-Pensums hatte er spätestens auf Beginn des Schul-
jahrs 2013/14 hin akzeptiert (vgl. Akten Schule, Reg. 2.5, S. 6). Mit Ent-
scheid vom 10. Februar 2014 wies die ERZ die Beschwerde rechtskräftig 
ab, soweit sie darauf eintrat (vgl. Akten Schule, Reg. 2.1, 2.7). 

4.5 Am 18. März 2014 wollte sich der Beschwerdeführer beim Abtei-
lungsleiter per E-Mail vergewissern, ob  ihm in der Pensenplanung 2014/15 
wieder eine Anstellung von mindestens 50 % garantiert werden könne; er 
bediente dabei die Berufsschulinspektorin mit einer Kopie (vgl. Akten 
Schule, Reg. 3.1). Dieses Vorgehen stiess bei der Adressatin und beim 
Adressaten offenbar auf Unverständnis. Letztlich lud die Aufsichtsbehörde, 
handelnd durch E.________, … des MBA, den Rektor, den Abteilungsleiter 
sowie den Beschwerdeführer am 11. Juni 2014 zu einer Aussprache unter 
ihrer Leitung ein. Die Aktennotiz zu diesem Gespräch verfasste sie am 
3. September 2014 (vgl. Akten Schule, Reg. 3.2): Sie hielt fest, der Ver-
such, das Gespräch möglichst rasch auf eine gemeinsame Lösung für die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 15

Zukunft zu bringen, sei misslungen. Der Beschwerdeführer habe sich im-
mer noch unverstanden, verletzt und respektlos behandelt gefühlt und die 
Schulleitung wiederholt der Unwahrheiten beschuldigt. Die Fronten seien 
unverändert verhärtet. Sie habe aufseiten der Schulleitung keine Pflichtver-
letzung erkennen können, hingegen habe diese nicht immer die ge-
wünschte Sensibilität in der Kommunikation gezeigt. Das MBA werde die-
sen Punkt deshalb mit der Schulleitung im Rahmen des Führungscontrol-
lings thematisieren. E.________ erachtete es als sehr fraglich, ob eine 
Basis zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit gefunden werden könne; beide 
Parteien fühlten sich verletzt und respektlos behandelt. Soweit aus den 
Akten ersichtlich, wurden am Gespräch vom 11. Juni 2014 keine Ver-
einbarungen getroffen. Gemäss E.________ lag das weitere Vorgehen «in 
den Händen der Parteien».

4.6 Am 2. Juli 2014 bat der Beschwerdeführer den Abteilungsleiter um 
ein Gespräch über die weitere Zusammenarbeit. Dieser erklärte sich hierzu 
bereit. Das Gespräch fand offenbar am 3. Juli 2014 statt und verlief ge-
mäss unbestritten gebliebener Darstellung des Beschwerdeführers im vor-
instanzlichen Beschwerdeverfahren konstruktiv (vgl. Akten ERZ [act. 3A], 
Beschwerde vom 12.5.2015, S. 5, Beilage 3 zur Beschwerde vom 
12.5.2015). Nach Erhalt der Gesprächsnotiz vom 3. September 2014 zur 
Aussprache im MBA (vgl. E. 4.5 hiervor) boten der Rektor und der Abtei-
lungsleiter den Beschwerdeführer am 7. Oktober 2014 zu einem Gespräch 
auf um zu klären, ob noch eine gemeinsame Basis für eine weitere Zu-
sammenarbeit gefunden werden könne (vgl. Akten Schule, Reg. 3.3). Der 
Beschwerdeführer begrüsste die Gesprächseinladung, am vorgeschlage-
nen Termin sei er aber verhindert, und er wünschte den Beizug von 
F.________ von der Ansprechstelle Personalamt des Kantons Bern (ASP). 
Am 13. Oktober 2014 wollte der Rektor dazu mit E.________ vom MBA 
Rücksprache nehmen, sandte die E-Mail aber versehentlich an den 
Beschwerdeführer (vgl. Akten Schule, Reg. 3.4). Diese hatte soweit hier 
interessierend folgenden Inhalt: 

«Faktum: Wir werden sicher nicht mehr zu einer Sitzung nach Bern rei-
sen. Wir sind auch nicht mehr bereit, grundlegende Diskussionen zu 
führen, sondern wollen von ihm [dem Beschwerdeführer] einfach in 
Erfahrung bringen, wie er sich die Zusammenarbeit vorstellt. Selbst-
verständlich steht es ihm frei, eine Begleitperson zuzuziehen. Dass 
diese aber unseren Terminkalender bestimmt, kann ich nicht akzeptie-

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Seite 16

ren. Wenn wir die Frist Ende Semester einhalten, bedarf es einer 
schriftlichen Massnahme vor 31. Oktober 2014. Wir sind also darauf 
angewiesen, dass die Aussprache rasch erfolgt.»  

4.7 Am 12. November 2014 fand das Gespräch schliesslich statt. Anwe-
send waren der Beschwerdeführer, der Rektor, der Abteilungsleiter und 
F.________ von der ASP. Der Beschwerdeführer entschuldigte sich für 
seine frühere Wortwahl und zeigte sich zur weiteren Zusammenarbeit 
bereit. Der Rektor zeigte sich vom Gespräch befriedigt und hielt die Basis 
für die Zusammenarbeit gegeben. Gleichzeitig hielt er fest, dass erneute 
Verfehlungen zu einer Kündigung führen würden (vgl. Akten Schule, 
Reg. 4.1, «Schlussfazit» Rektor). Über das Gespräch vom 12. November 
2014 verfasste der Abteilungsleiter ein Protokoll; die Änderungswünsche 
des Beschwerdeführers und von F.________ übernahm er teilweise, der 
erwähnte Kündigungsvorbehalt des Rektors blieb stehen (vgl. Akten 
Schule, Reg. 4.2-4.4). Nachdem der Beschwerdeführer den direkten Vor-
gesetzten unter zwei Versuchen im Büro nicht angetroffen hatte, teilte er 
ihm mit E-Mail vom 11. Dezember 2014 (in Kopie an den Rektor) mit, dass 
er nicht bereit sei, das Gesprächsprotokoll zu unterzeichnen. Zur Begrün-
dung führte er Folgendes an (vgl. Akten Schule, Reg. 4.3): 

«1. Wir hatten bisher keine Protokolle zusammen unterschrieben, we-
der bei den Gesprächen unter uns, noch die Gesprächsnotiz von 
Frau E.________. So ist es auch nicht nötig, dass dieses Protokoll 
unterschrieben wird.

2. Bzgl. der Kündigungsandrohung: Wie ich dir … [Abteilungsleiter] 
schon mitteilte, wurde in diesem Zusammenhang das Wort 
„kündigen“ nicht gebraucht, sondern … [Rektor] drohte damit, 
„rechtlich vorzugehen“ im Falle von einer Anschuldigung durch mich 
über den Mailverteiler bei einem allfälligen Abgang von mir, wie es 
eben bei den „Negativen Erfahrungen“ auch der Fall war.

3. Wann Ihr mir kündigen könnt und wann nicht ist gesetzlich festge-
legt. Ich bin nicht bereit, irgendwelche Ausführungen diesbezüglich 
zu unterzeichnen.

4. Ich hatte Frau F.________ als neutrale und unabhängige Person 
als Protokollführerin vorgeschlagen. Darauf wurde nicht 
eingegangen (siehe Mail vom 13.10.).» 

Am 16. Dezember 2014 forderte der direkte Vorgesetzte den Beschwerde-
führer per E-Mail auf, das Protokoll zu unterzeichnen oder zumindest hand-
schriftlich zu bestätigen, dass er die letzte Fassung gelesen habe, und an-
zuführen, mit welchen Punkten er nicht einverstanden sei. Am 17. Dezem-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 17

ber 2014 teilte der Beschwerdeführer dem Rektor und dem Abteilungsleiter 
per E-Mail mit (vgl. Akten Schule, Reg. 4.5): 

«Ich habe mir es nochmals überlegt. Ich finde die wiederholten Kündi-
gungsdrohungen von … [Rektor] (seit dem Gespräch auf dem MBA die 
dritte!), ohne dass irgendein Ereignis dies rechtfertigt hätte, respektlos 
und verletzend. Ich werde aus diesem Grund nichts unterzeichnen.» 

4.8 Mit Schreiben vom 30. Januar 2015 stellten der Rektor und der Ab-
teilungsleiter dem Beschwerdeführer die Kündigung in Aussicht. Er habe 
nach der Sitzung vom 11. Juni 2014 beim MBA keine Initiative ergriffen, um 
eine Basis zur guten Zusammenarbeit mit der Schulleitung zu erreichen. 
Die Schulleitung habe diesen Schritt getan, indem sie ihn am 12. Novem-
ber 2014 zu einem Gespräch eingeladen habe. Dieses Gespräch sei kon-
struktiv und ohne Anschuldigungen verlaufen und sie, Rektor und direkter 
Vorgesetzter, seien in der Folge davon ausgegangen, dass nun die Basis 
für eine gute Zusammenarbeit gelegt sei. Der Beschwerdeführer habe 
letztendlich mitgeteilt, dass er das Gesprächsprotokoll nicht unterzeichnen 
wolle. Zudem tituliere er in seiner E-Mail vom 17. Dezember 2014 das Vor-
gehen des Rektors erneut als respektlos und verletzend. Dies zeige, dass 
er nach wie vor nicht bereit sei, eine gute, konstruktive und förderliche Zu-
sammenarbeit zu pflegen. Unter diesen Voraussetzungen sähen sie sich 
nicht mehr in der Lage, das Arbeitsverhältnis mit ihm weiterzuführen (vgl. 
Akten Schule, Reg. 5.1). Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs sprach 
der Rektor am 21. April 2015, mitunterzeichnet durch den Stellvertreter, die 
Kündigung des Arbeitsverhältnisses per 31. Juli 2015 aus.

4.9 Wie sich nachfolgend ergibt, ist der Sachverhalt inzwischen genü-
gend erstellt. Soweit sie nicht durchgeführt worden sind, erübrigen sich die 
weiteren vom Beschwerdeführer beantragten Beweismassnahmen (Zeu-
geneinvernahmen, Amtsbericht des MBA); sie werden daher abgelehnt.

5.

Zum Vorliegen triftiger Kündigungsgründe ergibt sich auf der Grundlage 
des festgestellten Sachverhalts was folgt:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
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5.1 Die ERZ hat erwogen, der Beschwerdeführer habe sich geweigert, 
unterschriftlich zu bestätigen, dass er das Gesprächsprotokoll vom 
12. November 2014 gelesen habe, und anzuführen, mit welchen Passagen 
er nicht einverstanden sei. Damit habe er – in einem angespannten Ver-
hältnis – in unzulässiger Weise die Zusammenarbeit mit der Schulleitung 
verweigert. Das bereits zuvor belastete Vertrauensverhältnis sei durch 
diese Weigerung weiter zerrüttet worden. Im zerrütteten Vertrauensverhält-
nis zwischen Schulleitung und Lehrkraft liege ein triftiger Kündigungsgrund 
(vgl. angefochtener Entscheid, E. 2.2.2). Demgegenüber bestreitet der Be-
schwerdeführer, dass das Verhältnis mit der Schulleitung insgesamt un-
heilbar zerrüttet sei. Das Verhältnis zum direkten Vorgesetzten (Stellver-
treter des Rektors/Abteilungsleiter) sei zwar nicht ganz unbelastet, aber 
nicht zerrüttet. Die Weigerung, das Protokoll über das Gespräch vom 
12. November 2014 zu unterzeichnen, stelle keinen triftigen Kündigungs-
grund dar. Überdies habe er nie eine Weisung verletzt und auch nicht ge-
gen die Auflagen gemäss dem Verweis vom 16. August 2013 verstossen 
(vgl. Beschwerde, S. 11; Schlussbemerkungen, S. 3. f.). 

5.2 Die fachliche Kompetenz des Beschwerdeführers ist unbestritten. 
Weiter ist erstellt, dass auch sein Verhalten gegenüber dem Rektor und 
dem direkten Vorgesetzten bis ins Jahr 2013 keinen Anlass zu Beanstan-
dungen gab (vgl. vorne E. 4.2). Hingegen zeigte der Beschwerdeführer im 
Frühjahr 2013 im Zusammenhang mit der in Aussicht gestellten Pensenre-
duktion für das Schuljahr 2013/14 heftige Reaktionen und seine Wortwahl 
und Vorwürfe gegenüber Rektor und direktem Vorgesetztem müssen teil-
weise als unangemessen bezeichnet werden (vgl. vorne E. 4.3), auch wenn 
berücksichtigt wird, dass der Rektor seinerseits offenbar zum Teil unange-
bracht reagiert hatte (vgl. Akten Schule, Reg. 1.4, Aktennotiz des Beisitzers 
zum Gespräch vom 14.2.2013, «Kommentar») und die Pensenreduktion 
den Beschwerdeführer verständlicherweise empfindlich traf. Immerhin hatte 
er während mehrerer Jahre einen Beschäftigungsgrad, der die obere 
Bandbreite der Anstellung deutlich überschritt, und gelang es der Schullei-
tung nicht, die Kriterien für die Pensenzuteilung transparent und nachvoll-
ziehbar darzulegen. Da der Beschwerdeführer in der Art und Weise seiner 
Reaktion die Grenze des Tolerierbaren aber überschritt, ist es nachvoll-
ziehbar, dass der Rektor im April 2013 zunächst mit einer «Verwarnung» 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 19

reagierte und später, im August 2013, einen förmlichen Verweis aussprach 
(vgl. vorne E. 4.3 und 4.4). Zu diesem Zeitpunkt war nicht nur das Verhält-
nis zum Rektor, sondern auch dasjenige zum direkten Vorgesetzten des 
Beschwerdeführers, dem Abteilungsleiter, stark getrübt (vgl. Akten Schule, 
Reg. 1.3, Aktennotiz vom 27.3.2012 in Reg. 1.9). Im Nachgang zum Ver-
weis vom 16. August 2013 sind keine weiteren Vorfälle bzw. negativen 
Verhaltensweisen des Beschwerdeführers aktenkundig. 

5.3 Die Anfrage des Beschwerdeführers vom 18. März 2014 zur Pen-
senplanung 2014/15 (vgl. vorne E. 4.5) hatte zwar nichts Anstössiges. Der 
Beschwerdeführer muss sich aber vorwerfen lassen, dass er durch die 
gleichzeitige E-Mailkopie an die Schulinspektorin ein gewisses Misstrauen 
gegenüber der Schulleitung offenbarte und damit das vorbelastete Verhält-
nis erneut strapazierte. Es ergeben sich indes keine Anhaltspunkte aus den 
Akten, dass der Rektor deswegen Handlungsbedarf sah oder sich dadurch 
die Zusammenarbeit des Beschwerdeführers mit seinem direkten Vorge-
setzten verschlechtert hätte, obwohl gestützt auf die Feststellungen von 
E.________ aus dem Gespräch vom 11. Juni 2014 auch davon 
auszugehen ist, dass zu diesem Zeitpunkt die Fronten zwischen den Betei-
ligten verhärtet waren und die weitere Zusammenarbeit fraglich erschien. 
Es war in der Folge der Beschwerdeführer, welcher das Gespräch vom 
3. Juli 2014 mit dem direkten Vorgesetzten suchte. Dieses Gespräch verlief 
konstruktiv, weshalb für beide kein weiterer Handlungsbedarf bestand (vgl. 
vorne E. 4.6). Die Schulleitung kehrte denn auch bis zu ihrer Gesprächs-
einladung vom 7. Oktober 2014 nichts mehr vor. Diese Einladung war nicht 
einem neuerlichen Vorfall zuzuschreiben; Auslöser war die Aktennotiz von 
E.________ (MBA) zum Gespräch vom 11. Juni 2014, welche sie erst 
knapp drei Monate später verfasst und an die Gesprächsteilnehmer 
verschickt hatte (vgl. vorne E. 4.6). Mit Blick auf diese zeitliche Abfolge ist 
davon auszugehen, dass die Zusammenarbeit grundsätzlich funktionierte 
und die vorangegangenen Ereignisse keinen (nennenswerten) Einfluss auf 
den geordneten Schulbetrieb hatten. 

5.4 Das vom Rektor initiierte Gespräch zur weiteren Zusammenarbeit 
vom 12. November 2014 verlief positiv und beide Seiten sprachen sich für 
eine weitere Zusammenarbeit aus (vgl. vorne E. 4.7). In der Folge verwei-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 20

gerte der Beschwerdeführer aber die Unterzeichnung des Protokolls, weil 
er «die wiederholten Kündigungsandrohungen» des Rektors respektlos und 
verletzend empfinde. Auf den konstruktiven Vorschlag des Abteilungslei-
ters, zumindest die Kenntnisnahme des Protokolls zu bestätigen und an-
zuführen, mit welchen Punkten er nicht einverstanden sei, ging er nicht ein. 
Einerseits stiess dieses Verhalten die Vorgesetzten verständlicherweise vor 
den Kopf und belastete das Verhältnis erneut. Auch wenn der Beschwer-
deführer zur Unterzeichnung des Protokolls nicht verpflichtet war, wäre 
zweifellos zielführender gewesen, sich der Meinungsverschiedenheit zu 
stellen (hier durch Einbringen konkreter Vorschläge zu subjektiv inakzep-
tablen Formulierungen im Protokoll), statt sich «verletzt» zurückzuziehen. 
Andererseits ist auch verständlich, wenn der Beschwerdeführer in der 
Rhetorik des Rektors (E-Mail vom 13.10.2014 sowie Schlussfazit Rektor 
Punkt 2 des Protokolls) eine Art erneuter Kündigungsandrohung sah, wel-
che für ihn nicht mit dem positiven Ausgang des Gesprächs vereinbar war, 
sondern ihn offenbar befürchten liess, mit seiner Unterschrift Zugeständ-
nisse an allfällige Kündigungsgründe zu machen (vgl. Akten Schule, 
Reg. 4.1, Reg. 4.3, E-Mail vom 11.12.2014). Angesichts der konkreten Um-
stände, welche die Vorinstanz ausser Acht gelassen hat, gewichtet die 
Unterschriftsverweigerung für sich betrachtet jedenfalls nicht allzu schwer. 
In der Tat haben die Beteiligten auch die früheren Gesprächsprotokolle 
nicht unterzeichnet und ist es nicht unüblich, dass sich in Personalakten 
Dokumente mit dem Vermerk befinden, die oder der betroffene Angestellte 
verweigere die Unterschrift. Die Wichtigkeit des fraglichen Protokolls bzw. 
der Unterschrift ist sodann zu relativieren. Zum einen handelt es sich nicht 
um ein förmliches Beschlussprotokoll; zum andern ging dem Beschwerde-
führer das Protokoll zu und musste er diesem auch ohne Unterschrift die 
Mahnung entnehmen, die darin enthalten war, nämlich künftig auch in 
schwierigen Themen angemessen mit den Vorgesetzten zu 
kommunizieren. Diffamiert (d.h. verleumdet, in üblen Ruf gebracht) hat er 
den Rektor nicht, wenn auch sein in Ich-Botschaft gekleideter Vorwurf an 
diesen (E-Mail vom 17.12.2014) grenzwertig ist und er beträchtliche 
Empfindlichkeit und ungenügenden Willen zu adäquater Kooperation in der 
Protokoll-Angelegenheit gezeigt hat.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 21

5.5 Zusammenfassend ergibt sich, dass es im Frühjahr 2013 im Zusam-
menhang mit der Pensenplanung zu einem Konflikt zwischen dem Be-
schwerdeführer und den Vorgesetzten kam, der schliesslich am 16. August 
2013 in einen schriftlichen Verweis mündete. Dass der Beschwerdeführer 
mit der erheblichen Pensenreduktion Mühe hatte und den Entscheid als 
intransparent kritisierte, ist unter den gegebenen Umständen verständlich. 
Seine Haltung zeugte aber auch von einer gewissen Sturheit und Unein-
sichtigkeit, die einer erspriesslichen Zusammenarbeit nicht förderlich wa-
ren; mit seiner hohen Emotionalität bei diesem Thema hat er dazu beige-
tragen, dass der Konflikt anschwoll. Mit seinen Vorwürfen überschritt er 
teilweise die Grenze des Tolerierbaren. Im Gegenzug hat der Rektor im 
Umgang mit dem Beschwerdeführer gewisse Defizite in der Kommunikation 
und Führung gezeigt und damit zum schwierigen Verhältnis zwischen ihnen 
beigetragen. Nach dem Verweis vom 16. August 2013 gab das Verhalten 
des Beschwerdeführers zu keinen Beanstandungen mehr Anlass. Auch 
durch die E-Mail des Beschwerdeführers vom 18. März 2014 sah sich die 
Schulleitung bis zur Gesprächseinladung im Oktober 2014 zu keinen Vor-
kehrungen veranlasst. Am Gespräch vom 12. November 2014 bekräftigten 
die Parteien sodann ihren Willen zur Fortsetzung der Zusammenarbeit. Mit 
seiner Reaktion im Zusammenhang mit dem Gesprächsprotokoll hat der 
Beschwerdeführer zwar keineswegs souverän agiert, sondern das Ver-
trauen des Rektors wieder auf die Probe gestellt; darin liegt aber auch un-
ter Berücksichtigung der Vorgeschichte nicht ein Fehlverhalten von einer 
Schwere, dass eine Weiterbeschäftigung nicht mehr denkbar wäre. Insbe-
sondere hat er nicht die Zusammenarbeit an sich verweigert oder seine 
Vorgesetzten diffamiert. Wohl trifft es zu, dass für einen gut funktionieren-
den Schulbetrieb eine gute Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden von gros-
ser Bedeutung ist. Das Verhältnis des Beschwerdeführers zu seinem di-
rekten Vorgesetzten hatte sich indes wieder normalisiert. Mit dem Rektor 
hatte er im Rahmen seiner Tätigkeit nur wenige Berührungspunkte, so dass 
der Konflikt kaum Auswirkungen auf den Berufsalltag hatte; von einem re-
duzierten Funktionieren des Betriebs kann nicht gesprochen werden. Die 
Schule sah während Monaten keinen Anlass zu weiterem Tätigwerden. 
Insbesondere entschloss sie sich erst vier Monate nach der Aussprache 
beim MBA und ohne weiteren Zwischenfall für die Durchführung eines klä-
renden Gesprächs. Die vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Mass-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 22

nahmen zur Verbesserung des Verhältnisses zum Rektor hatte sie zudem 
klar abgelehnt (vgl. Akten Schule, Reg. 1.21, 2.3). Mit dieser Haltung sig-
nalisierte die Schule, dass sie die Zusammenarbeit als genügend und die 
Situation für den Betrieb als tragbar erachtete. 

5.6 Die dem Beschwerdeführer in der Kündigungsverfügung hauptsäch-
lich vorgehaltenen Verhaltensfehler seit dem Verweis (August 2013), ins-
besondere seine Reaktion im Zusammenhang mit dem Protokoll (E-Mail 
vom 17.12.2014), begründen im gegebenen zeitlichen Ablauf auch unter 
Einbezug der Vorgeschichte, welche zum Verweis führte, weder je für sich 
noch zusammengenommen triftige Gründe im Sinn von Art. 25 Abs. 2 PG, 
welche die Auflösung des Anstellungsverhältnisses rechtfertigen. Der Be-
schwerdeführer muss sich allerdings bewusst sein, dass ständige Span-
nungen mit Vorgesetzten oder mit Mitarbeitenden nicht hingenommen wer-
den müssen und einen triftigen Kündigungsgrund abgeben können, wenn 
dadurch die Voraussetzungen für eine sinnvolle Zusammenarbeit nicht 
mehr gegeben sind (vgl. BVR 1999 S. 433 E. 5b; VGE 2014/359 vom 
23.7.2015, E. 4.3). In der hier massgebenden Gesamtbetrachtung lässt 
sich zwar nicht auf einen Kündigungsgrund schliessen. Weitere Vorfälle, 
namentlich solche, in denen sich kritische Verhaltensmuster wiederholen, 
könnten freilich zu einer anderen Gesamtwürdigung führen (vgl. vorne 
E. 3.3). Das Gericht legt dem Beschwerdeführer daher nahe, Kommunika-
tions- und Zusammenarbeitsstrategien zu entwickeln, welche es ihm auch 
dann erlauben, angemessen zu reagieren, wenn er sich subjektiv im Recht 
fühlt.

6.

Nach dem Erwogenen dringt der Beschwerdeführer mit seinem Haupt-
antrag durch; die Beschwerde ist gutzuheissen. Die Rechtsfolge der Be-
schwerdegutheissung im Kündigungsstreit (Grundsatz der Weiterbeschäfti-
gung, Art. 29 Abs. 1 PG) tritt von Gesetzes wegen ein; einer förmlichen 
Anweisung (vgl. vorne Bst. C) oder Feststellung bedarf es nicht. Die Sache 
hat sein Bewenden mit der Aufhebung der entsprechenden Anordnung des 
angefochtenen Entscheids; damit ist auch die Kündigungsverfügung aufge-

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hoben (Devolutiveffekt; vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 72 
N. 13, Art. 84 N. 7). 

7.

7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegt der Beschwerdeführer. 
Entsprechend sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1 
und 2 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 Bst. a VRPG) und hat der Kanton Bern (ERZ) 
dem Beschwerdeführer seine im verwaltungsgerichtlichen Verfahren ent-
standenen Parteikosten zu ersetzen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 
VRPG). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers macht in seiner Kos-
tennote vom 29. Juni 2016 für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht 
ein Honorar von Fr. 9ʹ000.-- zuzüglich Auslagen und MWSt geltend. Bei 
einem Rahmentarif von Fr. 400.-- bis 11'800.-- pro Instanz (Art. 41 Abs. 1 
des Kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 [KAG; BSG 168.11] 
i.V.m. Art. 11 Abs. 1 der Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemes-
sung des Parteikostenersatzes [Parteikostenverordnung, PKV; 
BSG 168.811]) erscheint dieses Honorar mit Blick auf die massgebenden 
Bemessungskriterien von Art. 41 Abs. 3 KAG überhöht. Die vorinstanzli-
chen Verfahrensmängel haben vor Verwaltungsgericht zwar Instruktions-
massnahmen erforderlich gemacht, was den gebotenen Zeitaufwand er-
höht hat. Mit dem triftigen Kündigungsgrund stand jedoch eine (nicht sehr 
komplexe) Frage zur Diskussion, mit der sich der Rechtsvertreter zudem im 
erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren bereits eingehend befasst hat. 
Auch wenn die Bedeutung der Streitsache leicht überdurchschnittlich sein 
mag, ist das Honorar daher auf Fr. 7'500.-- zu kürzen. Die Parteikosten für 
das vorliegende Verfahren sind demnach unter Berücksichtigung der gel-
tend gemachten Auslagen (Fr. 329.90) und der MWSt (8 % von 
Fr. 7'829.90) auf Fr. 8'456.30 festzusetzen. 

7.2 Die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens sind entsprechend dem 
Ausgang des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens neu zu verlegen. Damit 
sind auch in diesem Verfahren keine Kosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1 
und 2 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 Bst. a VRPG; Art. 67 Abs. 1 Bst. b des Gesetzes 
vom 26. März 2002 über die Steuerung von Finanzen und Leistungen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 24

[FLG; BSG 620.0]) und hat der Kanton Bern (ERZ) dem Beschwerdeführer 
die in diesem Verfahren angefallenen Parteikosten zu ersetzen (Art. 108 
Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VRPG). Der Rechtsvertreter des 
Beschwerdeführers machte im vorinstanzlichen Verfahren ein Honorar von 
Fr. 6ʹ750.-- zuzüglich Auslagen und MWSt geltend (vgl. Akten ERZ 
[act. 3A], act. 12). Er ist dabei von einem zeitlichen Aufwand von 27 Stun-
den ausgegangen. Dieser Aufwand erscheint mit Blick auf die durchschnitt-
liche Komplexität der Streitsache nicht geboten, auch wenn zu berücksichti-
gen ist, dass der Beschwerdeführer in weite Teile des Personaldossiers 
erst im vorinstanzlichen Verfahren Einsicht erhalten hat. Insgesamt er-
achtet das Gericht im Licht der massgebenden Kriterien ein Honorar von 
Fr. 5ʹ000.-- als angemessen. Die Parteikosten für das Verfahren vor der 
ERZ sind demnach unter Berücksichtigung der geltend gemachten Aus-
lagen (Fr. 149.90) und der MWSt (8 % von Fr. 5ʹ149.90) auf Fr. 5ʹ561.90 
festzusetzen. 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid der Erziehungsdi-
rektion des Kantons Bern vom 21. September 2015 wird, soweit er nicht 
in Rechtskraft erwachsen ist, aufgehoben.

2. a) Für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht werden keine Verfah-
renskosten erhoben. 

b) Der Kanton Bern (Erziehungsdirektion) hat dem Beschwerdeführer für 
das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die Parteikosten, festge-
setzt auf Fr. 8'456.30 (inkl. Auslagen und MWSt), zu ersetzen.

3. a) Für das Verfahren vor der Erziehungsdirektion des Kantons Bern 
werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2016, Nr. 100.2015.316U, 
Seite 25

b) Der Kanton Bern (Erziehungsdirektion) hat dem Beschwerdeführer für 
das Verfahren vor der Erziehungsdirektion die Parteikosten, festge-
setzt auf Fr. 5ʹ561.90 (inkl. Auslagen und MWSt), zu ersetzen.

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- dem Beschwerdegegner

und mitzuteilen:
- dem Rektor der B.________

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden. Der Streitwert im Sinn von Art. 51 ff. BGG beträgt Fr. 15ʹ000.--.