# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c345278e-c7b6-5638-b066-f2ea25eeb0d4
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-28
**Language:** de
**Title:** Bern Steuerrekurskommission 28.04.2017 100 2016 478
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Steuerrekurs/BE_SRK_001_100-2016-478_2017-04-28.pdf

## Full Text

100 16 478
200 16 391
Gemeinde: F.________
ZPV-Nr.: ________
Eröffnung: 28.4.2017 PKA/PWE/cbi

STEUERREKURSKOMMISSION DES KANTONS BERN

Am 28. April 2017

hat der Präsident der Steuerrekurskommission im Rahmen seiner Kompetenz als Einzelrichter 

im Sinn von Art. 70 Abs. 4 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichts-

behörden und der Staatsanwaltschaft sowie Art. 9 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über 

den Vollzug der direkten Bundessteuer in der Rekurs- und Beschwerdesache von 

A.________

vertreten durch 

B.________ AG

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern, Brünnenstrasse 66, Postfach 8334, 3001 Bern

betreffend die kantonalen Steuern und direkte Bundessteuer 2012

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den Akten entnommen:

A. A.________ (Rekurrent) wurde mit Verfügungen (datiert vom 8.10.2014) von der Steuer-
verwaltung des Kantons Bern, ________ (Steuerverwaltung), pro 2012 auf ein steuerbares Ein-

kommen in der Höhe von CHF 143'700.-- (kantonale Steuern) und CHF 152'100.-- (direkte 

Bundessteuer) veranlagt. Entgegen der Selbstdeklaration des Rekurrenten berücksichtigte die 

Steuerverwaltung dabei insbesondere CHF 17'000.-- (Verwaltungsratshonorar und Sitzungsgel-

der) als zusätzliches Einkommen. 

B. Gegen diese Veranlagungsverfügungen erhob der Rekurrent mit Schreiben vom 10. No-
vember 2014 Einsprache. Der Rekurrent führte aus, dass das Verwaltungsratshonorar und die 

Sitzungsgelder im Umfang von CHF 17'000.-- nicht aufzurechnen seien. Dieses Mandat sei 

über die Firma C.________ AG (ab 2014 D.________ AG) abgewickelt und versteuert worden. 

Die Firma werde ordentlich im Kanton Zürich besteuert. 

C. Mit Schreiben vom 19. Dezember 2014 forderte die Steuerverwaltung weiterführende An-
gaben bzw. Hintergrundinformationen zur Einsprache ein. Die Steuerverwaltung hielt fest, dass 

es bei der Aufrechnung von CHF 17'000.-- um Sitzungsgelder bzw. das Verwaltungsratshonorar 

der Firma E.________ AG mit Sitz in Solothurn handle, deren Verwaltungsratspräsident der 

Rekurrent sei. Insoweit würden Vergütungen besteuert, welche der Rekurrent erhalten habe. 

Für diese Vergütungen sei er an seinem Wohnort steuerpflichtig. Mit Schreiben vom 12. März 

2015 stellte der Rekurrent der Steuerverwaltung diverse Belege (Rechnungen) der D.________ 

AG zu. Mit Rechnungen vom 12. Januar 2012, 24. Februar 2012, 23. April 2012, 13. Juni 2012, 

21. August 2012, 17. Oktober 2012 und 29. November 2012 forderte die D.________ AG von 

der E.________ AG die Bezahlung von je CHF 1'000.-- für die Beratung durch den Rekurrenten 

im Bereich Immobilien. Am 21. Juni 2012 wurde eine Rechnung über CHF 10'000.-- gestellt, 

ebenfalls für die Beratung des Rekurrenten im Bereich Immobilien. Nach weiterer Korrespon-

denz kam die Steuerverwaltung zum Schluss, dass an der Aufrechnung über CHF 17'000.-- 

festgehalten werde (Schreiben vom 27.6.2016). Für die Tätigkeit als Mitglied des Verwaltungs-

rates einer Aktiengesellschaft seien nur natürliche Personen wählbar. Dies lege die Vermutung 

nahe, dass auch das entsprechende Honorar dem Verwaltungsrat und mithin dem Rekurrenten 

persönlich zustehe. Wenn in Abweichung von dieser Vermutung das Honorar auf Grund ver-

traglicher Vereinbarung einer Drittperson zustehe, sei dieser Beweis zu erbringen. Im vorlie-

genden Fall sei dieser Beweis nicht erbracht worden, weshalb die Einsprache abzuweisen sei. 

Mit Hinweis auf das Schreiben vom 27. Juni 2016 wurde die Einsprache in der Folge mit Ein-

spracheentscheiden vom 19. August 2016 abgewiesen. 

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D. Gegen diese Einspracheentscheide hat der Rekurrent mit Eingabe vom 17. September 
2016 bei der Steuerrekurskommission des Kantons Bern (Steuerrekurskommission) Rekurs und 

Beschwerde erhoben. Er beantragt, die Aufrechnung von CHF 17'000.-- im Zusammenhang mit 

dem Verwaltungsratshonorar und den Sitzungsgeldern zu korrigieren. Die D.________ AG ha-

be die E.________ AG in allen Immobilienfragen unterstützt. Dabei sei ihm das Mandat als 

Verwaltungsratspräsident der E.________ AG übertragen worden. Die Honorierung der Leis-

tungen der D.________ AG (samt denjenigen des Rekurrenten als Mandatsträger) seien der 

E.________ AG durch die D.________ AG in Rechnung gestellt worden. Die E.________ AG 

habe die Rechnungen bezahlt und die entsprechenden Erträge seien von der D.________ AG 

im Kanton Zürich versteuert worden. Dementsprechend seien die Honorare nicht an den Rekur-

renten ausbezahlt worden, weshalb die CHF 17'000.-- auch nicht vom Rekurrenten zu versteu-

ern seien.

E. Am 14. Dezember 2016 hat sich die Steuerverwaltung vernehmen lassen. In ihrer Ver-
nehmlassung beantragt die Steuerverwaltung, den Rekurs und die Beschwerde abzuweisen. 

Die Steuerverwaltung weist darauf hin, dass der Rekurrent im massgebenden Zeitraum gemäss 

Handelsregister des Kantons Solothurn als Präsident des Verwaltungsrates der E.________ AG 

eingetragen war. Nach Meldung der Steuerverwaltung des Kantons Solothurn sei dem Rekur-

renten in der Steuerperiode 2012 ein Verwaltungsratshonorar von CHF 10'000.-- und Sitzungs-

gelder im Umfang von CHF 7'000.-- ausbezahlt worden, weshalb diese CHF 17'000.-- auch vom 

Rekurrenten zu versteuern seien. Jedenfalls seien bis heute keine Beweise vorgelegt worden, 

wonach die CHF 17'000.-- nicht dem Rekurrenten persönlich, sondern einer Drittperson zuste-

hen würden. 

F. Der Rekurrent hat Gelegenheit erhalten, zur Vernehmlassung der Steuerverwaltung Stel-
lung zu nehmen. Davon hat er – vertreten durch die B.________ AG – am 31. Januar 2017 Ge-

brauch gemacht. Der Rekurrent hält an seinem bisher gestellten Rechtsbegehren fest. Er führt 

aus, dass die Aufrechnung von CHF 17'000.-- als Einkommen zu einer ungerechtfertigten, dop-

pelten Erfassung des gleichen Steuersubstrats führe. Das Vereinnahmen einer Entschädigung 

über eine Gesellschaft (hier der D.________ AG) sei zulässig. Im vorliegenden Fall sei das 

Vereinnahmen des Honorars über die D.________ AG schriftlich geregelt worden. Als Beleg 

dazu wurde eine entsprechende Vereinbarung zwischen der D.________ AG und dem Rekur-

renten vom 5. Februar 2008 nachgereicht. 

G. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat sich nicht vernehmen lassen. 

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird, soweit entscheidrelevant, in den nachstehenden 

Erwägungen eingegangen. 

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Die Steuerrekurskommission zieht in Erwägung:

1. Einspracheentscheide der Steuerverwaltung betreffend die Einkommens- und Vermö-
gensveranlagung können bei der Steuerrekurskommission durch Rekurs bzw. Beschwerde an-

gefochten werden (Art. 195 ff. des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und 

Art. 140 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; 

SR 642.11] i.V.m. Art. 9 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den Vollzug der direkten 

Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Die Steuerrekurskommission ist deshalb sachlich und ört-

lich zuständig. Der Rekurrent ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträgen nicht durch-

gedrungen. Er ist daher beschwert und zur Anfechtung befugt (Art. 195 Abs. 2 StG und 

Art. 140 ff. DBG i.V.m. Art. 3 BStV i.V.m. Art. 86 und 65 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über 

die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]). Auf die form- und fristgerecht eingereichte 

Eingabe ist deshalb einzutreten.

Da der Streitwert unter CHF 10'000.-- liegt, fallen die vorliegenden Entscheide in die einzelrich-

terliche Zuständigkeit (Art. 70 Abs. 4 Bst. c des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisa-

tion der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

2. Strittig ist, ob die Steuerverwaltung das Verwaltungsratshonorar (CHF 10'000.--) und die 
entsprechenden Sitzungsgelder (CHF 7'000.--) zu Recht als Einkommen aufgerechnet hat. 

3. Nach Art. 20 Abs. 1 StG und Art. 17 Abs. 1 DBG sind Einkommen aus unselbstständiger 
Erwerbstätigkeit steuerbar. Die Verwaltungsratstätigkeit gilt im Steuer- und Sozialversicherungs-

recht grundsätzlich als unselbstständige Erwerbstätigkeit (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 

Handkommentar zum DBG, 3. Aufl., 2016, N. 18 zu Art. 17 DBG).

3.1 Die Parteien vertreten im Wesentlichen unterschiedliche Positionen, welcher steuerpflich-
tigen Person die Verwaltungsratshonorare und die Sitzungsgelder zuzuordnen sind. Die Steu-

erverwaltung vertritt den Standpunkt, dass der Rekurrent die Verwaltungsratshonorare und die 

Sitzungsgelder als natürliche Person vereinnahmt hat und diese deshalb von ihm persönlich zu 

versteuern sind (Bst. C und E). Der Rekurrent ist der Auffassung, dass er für die D.________ 

AG zu Gunsten der E.________ AG tätig geworden ist. Die D.________ AG habe als juristische 

Person für seine Leistungen Rechnung gestellt und die entsprechenden Erträge versteuert 

(Bst. B und D). Folglich sei von der Aufrechnung von CHF 17'000.-- als Einkommen bei ihm 

persönlich abzusehen, da ansonsten das gleiche Steuersubstrat doppelt erfasst würde (Bst. F). 

3.2 Die von der Steuerverwaltung vertretene Position wird gestützt durch die Vermutung, dass 
die Tätigkeit als Verwaltungsrat grundsätzlich von einer natürlichen Person ausgeübt wird. Das 

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folgt aus Art. 707 Abs. 1 und Abs. 3 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR; SR 220), 

wonach ausschliesslich natürliche Personen als Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft wähl-

bar sind. Hergeleitet wird dies u.a. aus der Sorgfalts- und Treuepflicht der Mitglieder des Ver-

waltungsrats (Art. 717 Abs. 1 OR). Macht eine steuerpflichtige, natürliche Person – wie der Re-

kurrent – nun geltend, dass Entgelt für die Verwaltungsratstätigkeit stehe nicht ihm, sondern 

einer juristischen Person zu, wird eine aus seiner Optik steuermindernde Tatsache geltend ge-

macht. Dementsprechend obliegt es dem Rekurrenten, die gesetzliche Vermutung anhand des 

Beweises des Gegenteils zu entkräften. Grundsätzlich ist denkbar, dass an Stelle einer juristi-

schen Person ein Vertreter (natürliche Person) als Verwaltungsrat gewählt werden kann. Dem 

Rekurrenten obliegt demnach der Beweis, dass das Verwaltungsratshonorar und die entspre-

chenden Sitzungsgelder auf Grund einer vertraglichen Vereinbarung nicht ihm, sondern der 

D.________ AG als juristischer Person zusteht. Gleiches gilt für ein allfälliges Beratungsentgelt 

(vgl. zum Ganzen BGer 2C.95/2013 vom 21.8.2013, E. 2.2 ff.).

3.3 Der Rekurrent legt dazu eine Vereinbarung mit der D.________ AG vom 5. Februar 2008 
vor (Bst. F). Darin wird dem Rekurrenten als Verwaltungsrat der D.________ AG das Recht 

eingeräumt, Mandate im Namen der D.________ AG anzunehmen. Diese Mandate können 

gemäss der Vereinbarung vom 5. Februar 2008 in erster Priorität die Tätigkeitsgebiete Organi-

sationberatung, Treuhandfunktionen und Immobilienberatung beinhalten. Diese Vereinbarung 

betrifft insoweit das Innenverhältnis zwischen dem Rekurrenten und der D.________ AG. Be-

treffend das Aussenverhältnis (zwischen der D.________ AG und der E.________ AG) liegen 

verschiedene Rechnungen vor (Bst. C). Insgesamt hat die D.________ AG der E.________ AG 

in der Steuerperiode 2012 Rechnungen für die Beratungstätigkeit des Rekurrenten im Umfang 

von CHF 17'000.-- gestellt. Genaue Angaben zum Inhalt der Beratungstätigkeit (bzw. entspre-

chende schriftliche Verträge dazu) liegen nicht vor. Der eingeforderte Betrag entspricht jedoch 

dem von der E.________ AG deklarierten Vergütung zu Gunsten ihres Verwaltungsratspräsi-

denten, d.h. zu Gunsten des Rekurrenten (pag. 38). In Ermangelung von näheren Angaben zur 

angeblichen Beratungstätigkeit des Rekurrenten zu Gunsten der E.________ AG und ange-

sichts der seitens der E.________ AG eindeutig als Verwaltungsratshonorar bzw. Sitzungsgeld 

ausgewiesenen Vergütung steht für die Steuerrekurskommission damit zweifelsfrei fest, dass 

die CHF 17'000.-- alleine für die Tätigkeit des Rekurrenten als Verwaltungsratspräsident ausge-

richtet worden sind. 

3.4 Betreffend die Tätigkeit des Rekurrenten als Verwaltungsrat liegen im Übrigen keine Do-
kumente vor, wonach der Rekurrent als offener Vertreter der D.________ AG in den Verwal-

tungsrat der E.________ AG gewählt worden wäre (vgl. dazu Wernli/Rizzi in: Basler Kommentar 

zum Obligationenrecht, Band II, Artikel 530 bis 964, 5. Aufl., 2016, N. 33 zu Art. 707 OR). Es 

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wird auch nicht behauptet (oder wäre aus der mit Schreiben vom 31.1.2017 auszugsweise 

nachgereichten Erfolgsrechnung pro 2012 der D.________ AG ersichtlich), dass die 

D.________ AG Aktionärin der E.________ AG ist. Insofern ist davon auszugehen, dass der 

Rekurrent nicht über die aktienrechtliche Delegation nach Art. 707 Abs. 3 OR als Vertreter der 

D.________ AG in den Verwaltungsrat der E.________ AG gewählt worden ist. Denkbar bleibt 

damit noch, dass der Rekurrent fiduziarisch als Verwaltungsrat für die D.________ AG tätig 

wurde. Darauf weisen aber keine weiteren Sachumstände hin. Es wurde nicht geltend gemacht, 

dass die D.________ AG dem Rekurrenten als fiduziarischem Vertreter jemals (in engem Rah-

men zulässige, vgl. Wernli/Rizzi, a.a.O., N. 26 zu Art. 707 OR) Weisungen erteilt hätte. Ausser-

dem sind auch keine Gründe ersichtlich oder genannt worden, inwiefern die D.________ AG 

überhaupt ein Interesse an der Geschäftsführung der E.________ AG haben könnte. Dement-

sprechend gelingt dem Rekurrent der Nachweis nicht, dass er im Namen und als Vertreter der 

D.________ AG als Verwaltungsrat für die E.________ AG tätig war. Folglich ist nach der vor-

herrschenden Beweislastverteilung davon auszugehen, dass die für die Verwaltungsratstätigkeit 

ausgerichteten Vergütungen dem Rekurrenten persönlich zuzuordnen sind (E. 3.2). 

3.5 Bei diesem Beweisergebnis sind Rekurs und Beschwerde abzuweisen. Dabei bleibt uner-
heblich, dass die entsprechenden Vergütungen (CHF 17'000.--) offenbar von der D.________ 

AG vereinnahmt, verbucht und versteuert worden sind. Nach der auszugsweis vorgelegten Er-

folgsrechnung pro 2012 handelt sich bei den CHF 17'000.-- um die einzigen Erträge der 

D.________ AG. Weil die D.________ AG allerdings ein eigenständiges Steuersubjekt darstellt, 

liegt mit der erwähnten doppelten Erfassung desselben Steuersubstrats (Bst. F) von vornherein 

keine interkantonale Doppelbesteuerung im eigentlichen Sinn vor (vgl. Peter Mäusli-Allenspach 

in: Kommentar zum interkantonalem Steuerrecht, 2011, N. 16 zu § 3). Deshalb hat die Steuer-

verwaltung auch unter Berücksichtigung des interkantonalen Aspekts in ihren Einspracheent-

scheiden zutreffenderweise festgehalten, dass der Rekurrent die ausgerichteten Verwaltungs-

ratshonorare und die Sitzungsgelder persönlich zu versteuern hat. 

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Rekurrent kostenpflichtig. Er hat die gesam-
ten Verfahrenskosten zu tragen einschliesslich allfälliger Auslagen für Gutachten oder andere 

externe Kosten (Art. 144 Abs. 1 und 5 DBG sowie Art. 200 Abs. 1 StG i.V.m. Art. 1, 2, 53, 58 

und 59 des Dekrets vom 24. März 2010 betreffend die Verfahrenskosten und die Verwaltungs-

gebühren der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret, VKD; 

BSG 161.12]). 

Da der Rekurrent im vorliegenden Fall unterliegt, werden keine Parteikosten gesprochen 

(Art. 200 Abs. 4 StG sowie Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 

20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; SR 172.021]).

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Aus diesen Gründen wird erkannt:

1. Der Rekurs wird abgewiesen.

2. Die Beschwerde wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Verfahrens vor der Steuerrekurskommission, bestimmt auf eine Pau-

schalgebühr von CHF 1'500.--, werden dem Rekurrenten zur Bezahlung auferlegt.

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

5. Gegen den Entscheid betreffend die kantonalen Steuern kann innert 30 Tagen seit 
der Eröffnung beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 
3011 Bern, Beschwerde erhoben werden. Die Frist ist eingehalten, wenn die Rechts-
schrift am letzten Tag der Frist einer schweizerischen Poststelle übergeben wird. Die Be-

schwerdeschrift ist in 3-facher Ausfertigung einzureichen. Der angefochtene Entscheid 
ist beizulegen. Die Rechtsschrift hat insbesondere das Rechtsbegehren und die Be-
gründung zu enthalten.

Gegen den Entscheid betreffend die direkte Bundessteuer kann innert 30 Tagen seit 
der Eröffnung beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 
3011 Bern, Beschwerde erhoben werden (Art. 145 DBG i.V.m. Art. 9 Abs. 3 BStV). 
Die Frist ist eingehalten, wenn die Rechtsschrift am letzten Tag der Frist einer schweizeri-

schen Poststelle übergeben wird. Die Beschwerdeschrift ist in 3-facher Ausfertigung 
einzureichen. Die Rechtsschrift hat insbesondere das Rechtsbegehren und die Begrün-
dung zu enthalten.

Wird beim Verwaltungsgericht für die kantonalen Steuern und die direkte Bundes-
steuer Beschwerde erhoben, können diese, soweit den gleichen Gegenstand betref-
fend, in einer gemeinsamen Rechtsschrift eingereicht werden. Sie hat insbesondere 
die jeweiligen Rechtsbegehren sowie die Begründungen zu enthalten.

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6. Zu eröffnen an:

▪ B.________ AG zuhanden von A.________

▪ Steuerverwaltung des Kantons Bern 

▪ Eidgenössische Steuerverwaltung

▪ Gemeinde F.________

IM NAMEN DER STEUERREKURSKOMMISSION
DES KANTONS BERN

Der Präsident Der Gerichtsschreiber

Kästli Wermuth