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**Case Identifier:** 684aea41-1073-5d08-b564-c051a19f995d
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-16
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 16.03.2022 810 21 245
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-245_2022-03-16.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 16. März 2022 (810 21 245) 

___________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Kausalabgaben 

 

 

Staatssteuer 2017 / Liegenschaftsunterhalt 

 

 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Claude Jeanneret,  

Markus Clausen, Hans Furer, Kantonsrichterin Susanne Afheldt, Ge-
richtsschreiberin Julia Kempfert 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Thomas Winkler, Advokat 
  

 
gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Beschwerdegegner 
 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Rechtsdienst, 
Beschwerdegegnerin 
 

 Einwohnergemeinde B.____, Beigeladene 
 

  
 

Betreff Staatssteuer 2017  
(Urteil des Steuer- und Enteignungsgerichts des Kantons Basel-
Landschaft, Abteilung Steuergericht, vom 4. Juni 2021) 

 
 

 

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A. A.____ deklarierte in der Steuererklärung vom 4. April 2019 für die Staatssteuer 2017 
Liegenschaftsunterhaltskosten für Liegenschaften innerhalb des Kantons Basel-Landschaft in 
der Höhe von Fr. 113'828.-- und ein steuerbares Einkommen in der Höhe von Fr. 132'534.--. 
 
B. Die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft (Steuerverwaltung) kürzte mit 
Veranlagungsverfügung vom 27. Juni 2019 die steuerlich abzugsfähigen Liegenschaftskosten 
auf Fr. 4'704.-- und setzte das steuerbare Einkommen auf Fr. 259'608.-- fest. Zur Begründung 
verwies die Steuerverwaltung auf die Details zur Veranlagungsverfügung und führte aus, dass 
sich in den Steuerakten lediglich eine Aufstellung über die effektiven Liegenschaftsunterhalts-
kosten mit ungenauen Angaben über die Ausführungsart befinde. A.____ wurde weiter darauf 
hingewiesen, dass er mittels Einsprache den effektiven Liegenschaftsunterhalt nochmals bean-
tragen könne, wobei sämtliche Rechnungen beigefügt werden müssten. Zudem müsse die 
Gleichwertigkeit des Ersatzes mit Vorher-Nachher-Fotos nachgewiesen werden. Vorerst wür-
den nur die pauschalen Liegenschaftsunterhaltskosten anerkannt. 
 
C. Mit Eingabe vom 26. Juli 2019 erhob A.____, nachfolgend vertreten durch C.____, 
Treuhandbüro C.____ AG, Einsprache bei der Steuerverwaltung. Er beantragte, dass der Lie-
genschaftsunterhaltsabzug gemäss Deklaration mit Fr. 113'828.-- zuzulassen sei. Es seien 
noch weitere aufgetauchte Liegenschaftsunterhaltsrechnungen im Umfang von Fr. 18'761.90 
mit 80% zum Abzug zuzulassen. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass mit 
einem Anteil von 20% den wertvermehrenden Arbeiten und den nicht abzugsfähigen Kosten 
entsprechend Rechnung getragen werde. Demzufolge seien die weiteren Rechnungen mit 80% 
zu berücksichtigen und sei der Liegenschaftsunterhalt gemäss Steuererklärung zu veranlagen. 
 
D. Die Steuerverwaltung hiess die Einsprache mit Entscheid vom 1. Dezember 2020 teil-
weise gut. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass es sich bei den eingefal-
lenen Mauern, Stützmauern und dem Ersatz des Teerbelags auf dem Vorplatz hauptsächlich 
um Verbesserungen und nicht um Ersatz oder eine Wiederherstellung handle. Einige zusätzli-
che Zufahrtswege, Vorplätze, Sitzplätze, Mauern sowie der Teich seien neu erstellt worden. 
Sofern keine genaue Zuordnung der Kosten möglich sei und keine sachgerechte Aufteilung 
durch A.____ erstellt werde, rechtfertige es sich, eine pauschale Quote als Unterhalt zu qualifi-
zieren. Ermessensweise werde ein Anteil in der Höhe von Fr. 32'210.-- (1/5 von Fr. 161'046.85) 
als steuerlich abzugsfähiger Liegenschaftsunterhalt (Anteil Umgebung, Zufahrt, Mauern, Ob-
jektschutzmassnahmen) anerkannt. 
 
E. Gegen den Entscheid der Steuerverwaltung erhob A.____ mit Eingabe vom 4. Januar 
2021 Rekurs beim Steuer- und Enteignungsgericht, Abteilung Steuergericht (Steuergericht). Er 
beantragte, dass der Liegenschaftsunterhaltsabzug gemäss der detaillierten Aufstellung in der 
Höhe von Fr. 128'086.95 zum Abzug zugelassen werde. 
 
F. Das Steuergericht wies den Rekurs von A.____ mit Entscheid vom 4. Juni 2021 ab. 
A.____ wurden die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'000.-- auferlegt und der Antrag auf 
eine Parteientschädigung wurde abgewiesen.  
 

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G. Mit Eingabe vom 27. August 2021 erhob A.____, nachfolgend vertreten durch Thomas 
Winkler, Advokat, Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- 
und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte, es sei das Urteil des Steuergerichts vom 
4. Juni 2021 betreffend Staatssteuer 2017 (510 21 3) aufzuheben und es sei dem Beschwerde-
führer betreffend die Steuerperiode 2017 der Abzug des Liegenschaftsunterhalts im Kanton 
Basel-Landschaft im Umfang von Fr. 125'381.70 zu gewähren (Ziffer 1). Es sei das Urteil des 
Steuergerichts vom 4. Juni 2021 betreffend direkte Bundessteuer 2017 (510 21 1) aufzuheben 
und es sei dem Beschwerdeführer betreffend die Steuerperiode 2017 der Abzug des Liegen-
schaftsunterhalts im Kanton Basel-Landschaft im Umfang von Fr. 125'381.70 zu gewähren (Zif-
fer 2). Unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde beantragt, es seien sämt-
liche Akten und Veranlagungsunterlagen der Vorinstanz sowie die Unterlagen der Steuerver-
waltung betreffend die Staatssteuer 2017 und die direkte Bundessteuer 2017 von Amtes wegen 
beizuziehen. Ferner seien die beiden Beschwerden in einem Verfahren zu behandeln. 
 
H. Mit Eingabe vom 15. September 2021 liess sich die Steuerverwaltung vernehmen und 
schloss auf Abweisung der Beschwerde. Im Wesentlichen wurde geltend gemacht, dass die 
eingereichten Rechnungen für das Steuerjahr 2017 hauptsächlich die Zufahrt, den Umbau des 
Vorplatzes, Umgebungsarbeiten und den Weidestall betreffen würden. Die Fotos der Umge-
bungsarbeiten liessen den Schluss zu, dass offensichtlich mehr gemacht bzw. verändert wor-
den sei als bloss eine Instandstellung der bisherigen Substanz. Zudem würden diverse einge-
reichte Unterlagen Fragen aufwerfen. 
 
I. Das Steuergericht liess sich mit Eingabe vom 28. September 2021 vernehmen und 
schloss auf Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung wurde im Wesentlichen auf die Aus-
führungen im angefochtenen Entscheid verwiesen. Die Einwohnergemeinde B.____ liess sich 
innert Frist nicht vernehmen. 
 
J. Mit Verfügung vom 18. Oktober 2021 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung 
überwiesen und festgehalten, dass die Verfahren Nr. 810 21 245 und Nr. 810 21 246 zusam-
men behandelt werden. 
 
K. Mit Eingabe vom 9. November 2021 nahm der Beschwerdeführer Stellung zu den Ver-
nehmlassungen der Steuerverwaltung und des Steuergerichts. Darin führte er aus, dass die von 
der Steuerverwaltung kritisierten eingereichten Beschwerdebeilagen Positionen betreffen wür-
den, welche insgesamt Fr. 1'720.-- ausmachen und somit nicht gross ins Gewicht fallen würden. 
Zur Veranschaulichung der instabilen Hanglage reichte der Beschwerdeführer zudem zwei Vi-
deos auf USB Datenträgern ein. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 131 Abs. 1 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern (StG) vom 
7. Februar 1974 können Entscheide des Steuergerichts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
beim Kantonsgericht angefochten werden. Da sämtliche formellen Voraussetzungen gemäss § 

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131 StG und den §§ 43 ff. des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 erfüllt sind, kann auf die vorliegende Be-
schwerde eingetreten werden. 
 
1.2 Mit der Beschwerde in Steuersachen können alle Mängel des angefochtenen Ent-
scheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden (§ 45 Abs. 2 VPO). 
 
2. Vorliegend ist zu prüfen, ob die streitgegenständlichen Umbaukosten im Steuerjahr 
2017 als Unterhaltskosten und damit als einkommenssteuerlich abzugsfähig zu qualifizieren 
sind oder ob es sich um nicht abzugsfähige Anlagekosten handelt. 
 
3.1 Gemäss § 29 Abs. 1 lit. e StG können die notwendigen Kosten für die Verwaltung des 
Vermögens, dazu bei Liegenschaften die Aufwendungen für den Unterhalt, von den steuer-
baren Einkünften abgezogen werden. § 29 Abs. 2 StG sieht bei Liegenschaften im Privatver-
mögen vor, dass die Unterhaltskosten, die Kosten der Instandstellung von neu erworbenen Lie-
genschaften, die Versicherungsprämien und die Kosten der Verwaltung durch Dritte abgezogen 
werden können. Der Steuerpflichtige kann für solche Liegenschaften für jede Steuerperiode 
anstelle der tatsächlichen Kosten und Prämien einen Pauschalabzug geltend machen (vgl. auch 
Art. 32 Abs. 2 erster Satz des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer [DBG] vom 
14. Dezember 1990). Nach § 6 des Dekrets zum Steuergesetz vom 19. Februar 2009 gelten als 
Aufwendungen für den Unterhalt von Liegenschaften insbesondere die Reparatur- und Erneue-
rungskosten (lit. a); die Prämien für Sachversicherungen, soweit sie sich auf das Gebäude oder 
seine Umgebung beziehen (Brand-, Haushaftpflicht-, Wasserschaden-, Glasschadenversiche-
rung usw., lit. b) und die Verwaltungskosten (lit. c).  
 
3.2 Nach der Rechtsprechung stellen Aufwendungen dann abzugsfähige Unterhaltskosten 
dar, wenn sie dazu dienen, eine Liegenschaft in ihrem Wert beziehungsweise im bisherigen 
Zustand zu erhalten oder sie in den Zustand zu versetzen, in dem sie sich bereits einmal be-
funden hat (Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV] 
vom 6. Juni 2018 [810 17 316] E. 4.2; Urteil des Bundesgerichts 2C_153/2014 vom 4. Septem-
ber 2014 E. 3.3; PETER LOCHER, Kommentar zum DBG, I. Teil, Art. 1 - 48 DBG, 3. Auflage, Ba-
sel 2019, N 26 zu Art. 32). Bei Sanierungen oder beim Ersatz bestehender Anlagen ist nicht 
erforderlich, dass die ersetzte und die neue Anlage identisch sind; entscheidend ist, dass beide 
die gleiche Funktion erfüllen. Ist der Ersatz qualitativ besser, wird allerdings der wertvermeh-
rende Anteil nicht als Unterhalt zum Abzug zugelassen (Urteil des Bundesgerichts 2C_57/2008 
vom 11. Dezember 2008 E. 2.5; Urteil des Verwaltungsgerichts Bern vom 20. Januar 2015, in: 
Der Steuerentscheid [StE] 2015 B 25.6 Nr. 66 E. 2.2). 
 
3.3 Von den Unterhaltskosten zu unterscheiden sind Aufwendungen, welche zur Wertver-
mehrung eines Grundstücks führen. Wertvermehrende Aufwendungen sind nicht bei der Ein-
kommenssteuer, aber auf der Ebene der Grundstücksgewinnsteuer abzugsfähig (vgl. Art. 12 
Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und 
Gemeinden [StHG] vom 14. Dezember 1990; FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN 
KAUFMANN/HANS ULRICH MEUTER, Handkommentar zum DBG, 3. Auflage, Zürich 2016, N 44 zu 

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Art. 32). Nicht abziehbar sind somit die Aufwendungen für die Anschaffung und die Verbesse-
rung von Vermögensgegenständen (§ 29 Abs. 3 StG; vgl. auch Art. 34 lit. d DBG). 
 
3.4 Während Unterhaltskosten der Erhaltung bereits vorhandener Werte dienen, werden 
mit wertvermehrenden Aufwendungen zusätzliche neue Werte geschaffen. Die Abgrenzung 
zwischen Werterhaltung und Wertvermehrung erfolgt nach objektiv-technischen Kriterien. Ver-
gleichsmassstab bildet dabei nicht der Wert des Grundstücks insgesamt, sondern derjenige der 
konkret instand gehaltenen oder ersetzten Installation (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
2C_558/2016 vom 24. Oktober 2017 E. 2.3.2, 2A.151/1990 vom 16. Januar 1991 E. 2a, in: ASA 
60 S. 347). Wer den Nachweis zu erbringen hat, ob es sich um Instandhaltungs- oder In-
standstellungsmassnahmen handelt, bestimmt sich nach der im Steuerrecht generell geltenden 
Grundregel zur Beweislastverteilung, wonach die Steuerbehörde die Beweislast für die steuer-
begründenden und die steuererhöhenden Tatsachen trägt und der steuerpflichtigen Person für 
steueraufhebende oder -mindernde Tatsachen die Beweislast obliegt. Zudem sind die steuer-
mindernden Tatsachen nicht nur zu behaupten, sondern auch zu belegen (vgl. KGE VV vom 
10. Juni 2018 [810 17 193] E. 3.6; BGE 140 II 248 E. 3.5; Urteil des Bundesgerichts 
2C_180/2011 vom 22. September 2011 E. 3.3). Die Unterscheidung zwischen werterhaltenden 
und -vermehrenden Kosten kann im Einzelfall insbesondere dann schwierig sein, wenn die ge-
tätigten Aufwendungen einen Mischcharakter haben. Umfasst eine Aufwendung sowohl einen 
werterhaltenden als auch einen wertvermehrenden Anteil (was häufig bei Umbauten an beste-
henden Gebäuden der Fall ist), ist die Aufwendung im Umfang des werterhaltenden Anteils zum 
Abzug zugelassen, während der wertvermehrende Anteil nicht abzugsberechtigt ist. Dann ist 
eine proportionale Aufteilung vorzunehmen und die Anteile sind zu schätzen (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 2C_ 558/2016 vom 24. Oktober 2017 E. 2.6, 2C_674/2014 vom 11. Februar 
2015 E. 4.2, in: ASA 83 S. 614, FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN KAUFMANN/TOBIAS 
F. ROHNER, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 4. Auflage, Zürich 2021, N 49 zu § 30). 
 
4.1 Die Vorinstanz führt aus, dass aus den Rechnungen nicht ersichtlich sei, welche Arbei-
ten konkret ausgeführt worden seien. Es fehle an detaillierten Baubeschrieben und Arbeitsrap-
porten, welche erkennen liessen, in welcher Art und Weise die Gebäudeteile instandgesetzt 
worden seien. Mittels der eingereichten Rechnungen und der zur Übersicht dienenden Tabelle 
könne somit einzig nachvollzogen werden, welchem Objekt die betreffende Arbeit oder das be-
treffende Material zugeführt worden sei. Hingegen sei nicht ersichtlich, ob und inwieweit die 
Positionen einen werterhaltenden Beitrag zugunsten der Liegenschaft geleistet hätten. Bei um-
fangreichen Vorhaben mit Mischcharakter wie im vorliegenden Fall würden bauliche Massnah-
men oder Anschaffungen nicht als Ganzes entweder dem Liegenschaftsunterhalt oder den 
wertvermehrenden Aufwendungen zugeordnet. In solchen Fällen sei eine proportionale Auftei-
lung vorzunehmen, wobei die Anteile zu schätzen seien. Die von der Steuerverwaltung vorge-
nommene Schätzung des werterhaltenden Liegenschaftsunterhalts sei nicht zu beanstanden. 
 
4.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen im Wesentlichen vor, dass entgegen den Aus-
führungen der Vorinstanzen ein überwiegender Anteil der getätigten baulichen Massnahmen 
werterhaltender Natur sei und deshalb eine exakte Zuordnung der Rechnungen von unterge-
ordneter Relevanz sei. Der Gesamtumfang aller getätigten Arbeiten sei in einem so hohen 

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Ausmass werterhaltend, dass an der Schätzung eines bloss 20%-igen Anteils nicht festgehalten 
werden könne. Die Beweiswürdigung dürfe im konkreten Fall nicht bloss wegen der fehlenden 
Standortbezeichnung in den Rechnungen abgelehnt werden und müsse auch dem normalen 
Steuerpflichtigen zumutbar sein. 
 
4.3. Mit der vorliegenden Beschwerde beantragt der Beschwerdeführer für die Steuerperio-
de 2017 einen Abzug für Liegenschaftsunterhalt in der Höhe von Fr. 125'381.70. In diesem Zu-
sammenhang reicht der Beschwerdeführer im kantonsgerichtlichen Verfahren eine neue Auf-
stellung der geltend gemachten Aufwendungen (Beschwerdebeilage Nr. 6, Tabelle) ein, aus 
welcher hervorgeht, welche Leistung von wem für welchen Gebäudeteil (Weidestall, Einfahrt, 
Innenbereich, Bauleitung und Architektur sowie Sonstiges) zu welchem Preis erbracht wurde. 
 
4.4.1 Der Tabelle sind die folgenden baulichen Massnahmen am Weidestall zu entnehmen: 
Instandstellung durch die Firma D.____ für gesamthaft Fr. 34'888.75; Baumaterial von der 
E.____ AG, der F.____ GmbH und dem G.____ in der Höhe von Fr. 3'419.05; Massaufnahmen 
durch H.____ AG für Fr. 856.45; Bruchsteine von der I.____ AG für Fr. 6'406.60; Mörtel/Zement 
von der J.____ AG, der K.____ SA, von der L.____ AG und von M.____ in der Höhe von 
Fr. 1'729.55; Steinbruch der N.____ AG in der Höhe von Fr. 4'291.45 und Bodenfliese für 
Fr.  1'850.60 von der L.____ AG. Zu den Arbeiten am Weidestall macht der Beschwerdeführer 
geltend, dass im Jahr 2017 die beschädigten Mauern des Weidestalls und die umgebende 
Schutzmauer repariert und erneuert worden seien. Die Beschädigungen stünden vor dem Hin-
tergrund des steilen Hanges auf der Südseite, welcher auf die Bauinstallation drücke. Bei die-
sen Reparatur- und Erneuerungskosten handle es sich um werterhaltende Aufwendungen. Zu-
dem stabilisiere die Reparatur der Mauer letztlich nicht nur den Weidestall, sondern auch den 
Hang, unter welchem sich eine Strasse befinde. Nach der neuen Version der Aufstellung der 
Unterhaltskosten gelte der Grossteil der Arbeiten am Weidestall als werterhaltend und diese 
Kosten seien zum Abzug zuzulassen.  
 
4.4.2 Der liegenschaftliche Wert des Weidestalls ist in der Gebäudeversicherung und damit 
im Eigenmietwert enthalten (vgl. Jahresrechnung der Basellandschaftlichen Gebäudeversiche-
rung vom 24. Februar 2017), weshalb Unterhaltsarbeiten an diesem grundsätzlich abzugsbe-
rechtigt sind (vgl. KGE VV vom 22. Januar 2014 [810 13 265] E. 5.5 ff., BGE 133 II 287 E. 2.1 
ff., in: Pra 97 [2008] Nr. 62). Auf den eingereichten Fotos (Beschwerdebeilagen Nr. 7 und Nr. 8) 
ist erkennbar, dass der Weidestall am Hang errichtet wurde und die hangseitige Steinmauer 
beschädigt und eingestürzt war. Die Bauarbeiten an der Steinmauer des Weidestalls sind in den 
eingereichten Beschwerdebeilagen ebenfalls mit Fotografien dokumentiert. Gestützt auf die 
Angaben des Beschwerdeführers in der Aufstellung der Unterhaltskosten (Beschwerdebeilage 
Nr. 6) und die eingereichten Rechnungen sowie die Fotos ist hinreichend erstellt, dass die 
Steinmauer des Weidestalls erhalten und instand gestellt wurde, weshalb diese Aufwendungen 
grundsätzlich als werterhaltend zu gelten haben. Hingegen wird vom Beschwerdeführer nicht 
dargelegt, wie der Weidestall nach dem Umbau ausgesehen hat und ob dieser wieder als sol-
cher zweckmässig nutzbar ist. Das eingereichte Orthofoto (Beschwerdebeilage Nr. 7) zeigt den 
Weidestall nur aus der Distanz von oben, was keine Rückschlüsse auf den heutigen Zustand 
und die aktuelle Nutzung zulässt. Aufgrund der ungenügenden Dokumentation durch den Be-

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schwerdeführer, insbesondere des Zustands nach dem Umbau, lässt sich nicht genau sagen, 
welche Arbeiten zu einer Wertvermehrung geführt haben und wie hoch der werterhaltende An-
teil ist. Es ist hingegen davon auszugehen, dass diverse Aufwendungen, namentlich im Zu-
sammenhang mit der eingestürzten Steinmauer, werterhaltend sind und diese rund die Hälfte 
der aufgeführten Arbeiten am Weidestall ausmachen. 
 
4.5.1 In Bezug auf die baulichen Massnahmen im Bereich der Zufahrt/Einfahrt (X.____weg 
6, Vorder- und Hinterbereich) lassen sich der Tabelle die folgenden Positionen entnehmen: 
Muldenservice Altbelag Einfahrt von der O.____ AG für Fr. 939.60; Splitt für die Einfahrt von der 
I.____ AG für Fr. 1'983.15; Betonrecycling durch die I.____ AG für Fr. 2'174.50; Miete für eine 
Rüttelplatte der P.____ AG in der Höhe von Fr. 78.85; Quarzsand von der Q.____ AG für 
Fr. 1'527.10 und von der L.____ AG Bodenplatten in der Höhe von Fr. 24'401.-- sowie Bordstei-
ne in der Höhe von Fr. 1'348.95. Der Beschwerdeführer macht hierzu geltend, dass die Zufahrt 
zum Vorderbereich des Hauses und zur Autoeinstellhalle im hinteren Bereich des Hauses vor 
der Ausführung der baulichen Massnahmen im Jahre 2017 asphaltiert gewesen sei. Diese As-
phaltierung sei in einem schlechten Zustand gewesen und habe nicht viel zur Stabilisierung des 
Wohnhauses (X.____weg 6) beigetragen. Die kreisförmige Steinschutzmauer sei im Jahr 2017 
noch mittels Betonfüllung stabilisiert worden. Einige Arbeiten seien an den westseitigen Wän-
den des Hauses entlang ausgeführt worden, da diese im unteren Bereich beschädigt gewesen 
seien. Zudem sei eine Drainage aussen am Gebäudefundament vorgenommen worden. Ent-
lang des Baches an der südlichen Hausmauer sei die beschädigte Wasserschutzmauer repa-
riert und der Boden mit Betonrecycling stabilisiert worden.  
 
4.5.2 Aus den Beschwerdebeilagen ist ersichtlich, dass die Zufahrt zum Vorderbereich des 
Hauses und zur Autoeinstellhalle vor der Renovation geteert und der Asphalt teilweise über-
wachsen sowie an einigen Stellen beschädigt war. Weiter sind die Arbeiten in der Einfahrt und 
das Einfügen der Verbundsteine durch die eingereichten Fotos und die aufgelisteten Rechnun-
gen dokumentiert (vgl. Beschwerdebeilage Nr. 10). Der Ersatz dieser Einfahrt durch Verbund-
steine ist somit sowohl werterhaltend als auch, wie der Beschwerdeführer selber zugesteht, 
durch die bessere Qualität des Belags wertvermehrend und damit nicht vollumfänglich abzugs-
fähig (vgl. LOCHER, a.a.O., N 27 zu Art. 32; RICHNER/FREI/KAUFMANN/ROHNER, a.a.O., N 48 zu 
§ 30; Merkblatt zu Liegenschaftsunterhalt, Energiesparmassnahmen, Umwelt- und Lärm-
schutzmassnahmen, Denkmalpflege der Steuerverwaltung Basel-Landschaft, Stand 1. Januar 
2022 [Merkblatt], S.16, Ziffer 8.1.5). Die weiteren aufgeführten Reparaturen sowie die Drainage 
und die Stabilisierung der westlichen Hauswand und der Schutzmauer am Bach sind zwar 
durch die eingereichten Fotos teilweise dokumentiert. In Bezug auf diese geltend gemachten 
Aufwendungen werden in der Tabelle unter der Rubrik "Weidestall" hingegen lediglich Kosten 
für Beton für eine Stützmauer (Einfahrtsthema) in der Höhe von Fr. 3'508.95 ausgewiesen. Un-
klar bleibt, welche Stützmauer damit gemeint ist, und weitere Positionen bzw. Rechnungen las-
sen sich weder der Renovation der Hauswand noch der Drainage oder der Schutzmauer genau 
zuordnen. Folglich sind diese Positionen durch den Beschwerdeführer nicht ausreichend belegt 
und der Anteil der werterhaltenden Arbeiten lässt sich daraus nicht bestimmen. Erstellt ist je-
doch, dass die Aufwendungen in Bezug auf die Erneuerung des Asphalts einen grossen Teil 

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der Leistungen ausmachen, weshalb davon auszugehen ist, dass rund die Hälfte der Arbeiten 
im Bereich Zufahrt/Einfahrt als werterhaltend anzusehen ist. 
 
4.6.1 In der eingereichten Tabelle werden zum Innenbereich (X.____weg 6) die folgenden 
Leistungen aufgelistet: Schleifarbeiten durch die Schreinerei Werkstatt R.____ für Fr. 480.60; 
Spitzarbeiten und Plattenarbeiten durch S.____ in der Höhe von Fr. 2'000.--; Holzbauarbeiten 
der T.____ für Fr. 2'029.05; diverse Liegenschaftsarbeiten (Ersatz Kellertreppe) durch T.____ in 
der Höhe von Fr. 1'797.50; Zargen für Zimmertüren in der Höhe von Fr. 213.90; Plot farbig für 
Fr. 106.25 von der U.____ AG und von der V.____ AG eine Enthärtungsanlage für Fr. 862.40; 
die Instandstellung Zuleitung in der Höhe von Fr. 1'681.70; die Instandstellung Wärmepumpe 
für Fr. 1'872.20 sowie Anschlussarbeiten in der Höhe von Fr. 411.35. Der Beschwerdeführer 
macht geltend, dass im Innenbereich des Wohnhauses die defekte Kellertreppe sowie die eben-
falls defekte Treppe beim Hauseingang ersetzt worden seien. Die weiteren geltend gemachten 
Positionen im Innenbereich werden vom Beschwerdeführer explizit als wertvermehrend dekla-
riert. 
 
4.6.2 Die Reparatur sowie der gleichwertige Ersatz einer Treppe ist grundsätzlich als werter-
haltende Investition anzusehen (vgl. RICHNER/FREI/KAUFMANN/ROHNER, a.a.O., N 57 zu § 30; 
Merkblatt, S. 11, Ziffer 3.2). Der Umbau beider Treppen wird vom Beschwerdeführer durch Fo-
tos vom Zustand nach dem Umbau und Rechnungen dargelegt (vgl. Beschwerdebeilagen 
Nr. 14, Nr. 15 und Nr. 19). Den Akten sind hingegen keine Fotografien und Belege zu entneh-
men, welche aufzeigen, wie die Aufgänge beim Keller und beim Hauseingang baulich ausge-
stattet waren und ob es sich beim jeweiligen Umbau um einen gleichwertigen Ersatz oder um 
eine komplette Umgestaltung der beiden Aufgänge handelt. Insofern lässt sich auch in Bezug 
auf die geltend gemachten Aufwendungen bei den Treppen nicht genau beurteilen, wie hoch 
der werterhaltende Anteil ausfällt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich an beiden Orten 
bereits vorher Aufgänge befunden haben und es sich bei den Treppenbauten zu einem grossen 
Teil um Ersatzbauten handelt. Aus diesem Grund ist rund die Hälfte der dargestellten Aufwen-
dungen im Innenbereich als werterhaltend zu qualifizieren. 
 
4.7 Für die Umgebungsarbeiten macht der Beschwerdeführer gestützt auf die neue Auf-
stellung der Unterhaltskosten wertvermehrende Aufwendungen in der Höhe von Fr. 19'259.-- 
geltend. Für werterhaltende Arbeiten wird kein Abzug geltend gemacht (vgl. Beschwerdebeilage 
Nr. 6). Die Ausgaben für die Gebäudeversicherung sind im geltend gemachten Umfang abzugs-
fähig (vgl. § 29 Abs. 2 StG und Art. 32 Abs. 2 DBG).  
 
4.8 Der Beschwerdeführer macht ferner Kosten für Architekturleistungen in der Höhe von 
Fr. 4'200.-- und für die Bauleitung im Umfang von Fr. 34'560.-- geltend. Dazu führt er aus, dass 
sich die Bauleitungs- und Architekturleistungen nicht auf die einzelnen Bereiche aufteilen lies-
sen. Ein Grossteil der gesamten baulichen Aufwendungen sei jedoch werterhaltend gewesen, 
weshalb die Kosten für diese übergeordneten Leistungen zu 80% dem werterhaltenden Anteil 
zuzurechnen seien. Die Aufwendungen für Bauleitungs- und Architekturleistungen sind grund-
sätzlich im selben Umfang wie die werterhaltenden Massnahmen anteilsmässig zu gewähren 
(vgl. Entscheid der Steuerrekurskommission III Zürich vom 18. September 2003, publiziert in: 

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Steuerrevue [StR] 59 [2004] S. 294; Merkblatt, S. 19 Ziffer 10.3). Der Umfang des werterhalten-
den Anteils der gesamten geltend gemachten Aufwendungen ist im Folgenden zu bestimmen. 
 
4.9 Die vorstehenden Erwägungen und der angefochtene Entscheid haben deutlich ge-
macht, dass es sich bei den geltend gemachten Aufwendungen des Beschwerdeführers um 
solche mit werterhaltenden und -vermehrenden Anteilen handelt, was vom Beschwerdeführer 
grundsätzlich nicht bestritten wird. In diesen Fällen ist, wie die Vorinstanzen dies bereits getan 
haben, eine proportionale Aufteilung vorzunehmen und die Anteile sind zu schätzen (vgl. E. 3.4 
hiervor). Wie sich den vorstehenden Erwägungen entnehmen lässt, kann der im kantonsgericht-
lichen Verfahren neu eingereichten Tabelle (Beschwerdebeilage Nr. 6) zumindest grösstenteils 
entnommen werden, welche Arbeitsgattungen welchem Gebäude bzw. Gebäudeteil zuzurech-
nen sind, was wiederum eine etwas genauere Zuordnung der einzelnen Anteile ermöglicht. Die-
se Zuordnung hat vorliegend ergeben, dass beim überwiegenden Teil der dargestellten Baube-
reiche rund die Hälfte der Aufwendungen als werterhaltend zu bezeichnen ist. Aus diesem 
Grund ist nicht, wie vom Beschwerdeführer beantragt, von gesamthaft 80% werterhaltender 
Leistungen auszugehen und es rechtfertigt sich vielmehr, auch rund die Hälfte der gesamten 
Aufwendungen als werterhaltend anzusehen und zum Abzug zuzulassen.  
 
5. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen und die volle Kognition des Kantonsge-
richts (vgl. E. 1.2 hiervor) ist entgegen dem angefochtenen Entscheid davon auszugehen, dass 
nicht nur 20%, sondern rund 50%, d.h. Fr. 80'523.40, der geltend gemachten Aufwendungen in 
der Höhe von Fr. 161'046.85 als werterhaltend und damit als abzugsfähig anzusehen sind. Die 
Beschwerde ist demzufolge teilweise gutzuheissen und die Angelegenheit zur Neuveranlagung 
an die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft zurückzuweisen. 
 
6. Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Gemäss § 20 
Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfas-
sen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden 
Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Als möglicher Grundsatz, wel-
cher ein Abweichen von der Kostenverlegung nach dem Prozessausgang rechtfertigt, gilt nach 
der Rechtsprechung das Verursacherprinzip (vgl. KGE VV vom 7. Juli 2021 [810 20 277] E. 8.1 
f.; KGE VV vom 12. August 2020 [810 20 27] E. 7.2; KGE VV vom 6. November 2019 [810 19 
96] E. 6; KGE VV vom 22. Oktober 2008 [810 07 422] E. 7.2.2). Der Beschwerdeführer bzw. die 
Firma Y.____ AG haben den Umbau in B.____ zumindest teilweise geleitet und mit einem Ar-
chitekten zusammengearbeitet (vgl. Schreiben der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt 
vom 16. Oktober 2019, Rechnung der Y.____ AG vom 1. Dezember 2017 und Rechnung für 
Architekturleistungen der Z.____ GmbH vom 30. April 2017), weshalb es dem Beschwerdefüh-
rer von Anfang an möglich gewesen wäre, genaue Pläne des Umbaus und Arbeitsbeschriebe 
sowie eine detaillierte Aufstellung der Rechnungen einzureichen. Vorliegend rechtfertigt es sich 
somit, dem teilweise obsiegenden Beschwerdeführer die Verfahrenskosten in der Höhe von 
Fr. 2'000.-- aufzuerlegen. Diese sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von 
Fr. 2'000.-- zu verrechnen. Aus demselben Grund rechtfertigt es sich, die Parteikosten wettzu-
schlagen (§ 21 Abs. 3 VPO). Da der vorliegende Verfahrensausgang überwiegend aus der im 
kantonsgerichtlichen Verfahren vom Beschwerdeführer erstmals eingereichten Aufstellung der 

Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Unterhaltskosten (Beschwerdebeilage Nr. 6) resultiert, wird auf eine Rückweisung der Angele-
genheit zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens verzichtet. 
  

Seite 11 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Steuer- 

und Enteignungsgerichts des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Steu-
ergericht, vom 4. Juni 2021 wird aufgehoben und die Angelegenheit wird 
im Sinne der Erwägungen an die Steuerverwaltung des Kantons Basel-
Landschaft zurückgewiesen. 

   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'000.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 2'000.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin