# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e4014edb-c1b7-5da6-9169-5ad7544fb725
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 28.01.2015 PD140012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PD140012_2015-01-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    

 

 

Geschäfts-Nr.: PD140012-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. 

P. Diggelmann und Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden sowie 

Gerichtsschreiberin Dr. M. Fuchs Räber 

Urteil vom 28. Januar 2015 

in Sachen 

 

1. A._____,  
2. B._____,  

Kläger und Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 
C._____,  

Beklagte und Beschwerdegegnerin, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____,  

 

betreffend Forderung 

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts des Mietgerichts Zürich vom 23. 

Juli 2014 (MG130038) 

- 2 - 

Rechtsbegehren (act. 1 S. 2): 

"1. Die Beklagte, Erbin von D._____ (verstorbene Ex-Mieterin) einer 
4,5-Zimmer-Wohnung, E._____strasse …, … Zürich, sei zu ver-
pflichten, den Klägern gemäss Abrechnung vom 19. September 
2011 zu bezahlen Fr. 6'377.–, nebst Zins zu 5% seit 
20. September 2011, zuzüglich Fr. 73.– Betreibungskosten. 

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Be-
klagten." 

 
Urteil des Einzelgerichts des Mietgerichts Zürich (act. 27 = act. 32 = act. 34): 

1. Die Klage wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 1'250.–. 

3. Die Gerichtskosten werden den Klägern auferlegt und von diesen unter 

Verrechnung ihres Kostenvorschusses von Fr. 1'250.– bezogen.  

4. Die Kläger werden verpflichtet, der Beklagten eine Parteientschädigung 

von Fr. 1'570.– zuzüglich 8% MwSt. zu bezahlen.  

5./6. (Mitteilungssatz / Rechtsmittel) 

 
Beschwerdeanträge (act. 33 S. 2): 

"Das angefochtene Urteil vom 23. Juli 2014 sei aufzuheben und die 
Klage vom 30. September 2013 sei gutzuheissen, 
eventualiter sei das Urteil aufzuheben und die Sache zur Neubeurtei-
lung an die Vorinstanz zurückzuweisen, 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten und 
Beschwerdegegnerin." 

 
 

 
 

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Erwägungen: 

1. Sachverhalt und Prozessgeschichte 

1.1. Gestritten wird vorliegend um eine zu leistende Schadenersatzzahlung im 

Zusammenhang mit der Rückgabe einer Mietwohnung (Art. 267 OR). Während 

die Vermieter die Auffassung vertreten, es seien ihnen ausserordentliche Kosten 

von rund Fr. 6'400.– entstanden, wofür die Mieterseite haftbar sei, stellt sich diese 

auf den Standpunkt, es habe sich in Anbetracht der langen Mietdauer um eine 

vertragsgemässe Abnützung der Mietwohnung gehandelt, weshalb sie nicht 

schadenersatzpflichtig sei. 

1.2. C._____ (nachstehend die Beschwerdegegnerin) ist Erbin von D._____. 

D._____ wohnte während rund 37 Jahren in der 4 ½-Zimmerwohnung im zweiten 

Stock an der E._____strasse … in … Zürich, welche AB._____ (nachstehend Be-

schwerdeführer genannt) gehört. Nachdem ihr Ehemann verstorben war, bewohn-

te D._____ die Wohnung seit dem 1. Januar 2008 zusammen mit F._____. Hiezu 

schlossen die beiden Damen mit den Beschwerdeführern am 15./17. Dezember 

2007 einen neuen Mietvertrag für Wohnräume ab. Der Mietzins betrug Fr. 1'995.– 

netto bzw. Fr. 2'235.– brutto (act. 3/13 S. 3 = act. 9/1 S. 3, act. 18/3a und 

act. 18/3b). Im Juni 2010 zogen D._____ und F._____ in eine Pflegeresidenz in 

Küsnacht, worauf der Ehemann der Beschwerdegegnerin, G._____, die Wohnung 

namens und mit Vollmacht von D._____ und F._____ frist- und formgerecht per 

30. September 2010 kündigte (act. 3/1-2). In der Folge kam es zu verschiedenen 

Briefwechseln zwischen den Beschwerdeführern und G._____. Man war sich über 

die Auszugsmodalitäten nicht einig (act. 3/13 S. 3 = act. 9/1 S. 3). Die Woh-

nungsübergabe fand schliesslich am 30. September 2010 statt. Es wurde ein Ab-

nahmeprotokoll erstellt und unterzeichnet (act. 3/4/1, act. 3/13 S. 4 = act. 9/1 S. 4; 

vgl. auch act. 3/3 = act. 26/3). G._____ stellte das Abnahmeprotokoll der Schwei-

zerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft zu, welche sich bereit erklärte, ei-

nen gewissen Anteil an den im Abnahmeprotokoll festgehaltenen Schäden zu 

übernehmen (act. 3/5 = act. 26/4). 

- 4 - 

1.3. F._____ verstarb anfangs 2011 und D._____ Mitte Juni 2011. Während 

F._____ D._____ als Alleinerbin eingesetzt hatte, hatte D._____ in ihrem Testa-

ment die Beschwerdegegnerin sowie H._____ als ihre Alleinerben eingesetzt 

(act. 3/13 S. 4 = act. 9/1 S. 4, act. 18/2a S. 3 = act. 9/29 S. 3). 

1.4. Die Beschwerdeführer sandten G._____ mit Schreiben vom 19. September 

2011 eine Schlussabrechnung der Reparatur- und Renovationsarbeiten mit den 

zugehörigen Beilagen sowie das Formular "Zustimmungserklärung" zur Auflösung 

des Mieterkautionssparkontos bei der ZKB zugunsten der Beschwerdeführer 

(act. 3/11/1-3) zu. Unter Berücksichtigung der beiden Gutschriften aus den 

Heizabrechnungen für die Jahre 2009/2010 und 2010/2011 sowie des auf dem 

Mieterkautionssparkonto aufgelaufenen Betrags von Fr. 4'556.– resultierte ein 

nach Ansicht der Vermieter von den Erben geschuldeter Restbetrag von 

Fr. 1821.– (Fr. 6'377.– ./. Fr. 4'556.–; act. 3/13 S. 4 f. = act. 9/1 S. 4 f.). Am 

5. Dezember 2011 stellte die Schweizerische Mobiliar Versicherung den Be-

schwerdeführern eine Entschädigungsvereinbarung über den Betrag von 

Fr. 1'745.– zu, welche die Beschwerdeführer nicht unterzeichneten und G._____ 

"zur Erledigung betreffend Unterschrift" weitersandten (act. 3/12/1-2 und act. 3/13 

S. 5 = act. 9/1 S. 5, act. 9/16 S. 6). 

1.5. Am 21. Februar 2012 wurde das Mieterkautionssparkonto bei der ZKB sal-

diert und der Beschwerdegegnerin sowie H._____ (den beiden Erben) auf deren 

Verlangen im Sinne von Art. 257a Abs. 3 OR ausbezahlt. Die Beschwerdeführer 

hatten innert eines Jahres seit Beendigung des Mietverhältnisses am 

30. September 2010 keinen Anspruch gegenüber den Erben rechtlich geltend 

gemacht (act. 3/13 S. 5 = act. 9/1 S. 5). Die Beschwerdeführer forderten die Be-

schwerdegegnerin sowie H._____ schliesslich mit Schreiben vom 20. Februar 

2012 zur Bezahlung ihrer Forderung aus dem Mietverhältnis in der Höhe von 

Fr. 6'377.– nebst Zins zu 5% seit dem 20. September 2011 auf. Gegen den Zah-

lungsbefehl des Betreibungsamts I._____ vom 19. Juli 2012, mit welchem die Be-

schwerdeführer die Beschwerdegegnerin betrieben, erhob diese Rechtsvorschlag 

(act. 18/2 S. 3 f. = act. 9/29 S. 3 f.). 

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1.6. Mit Klage vom 9. September 2012 – unter Einreichung der Klagebewilli-

gung der Schlichtungsbehörde Zürich vom 26. Juni 2012 gegen H._____ – pro-

zessierten die Beschwerdeführer beim Einzelgericht des Mietgerichts Zürich ge-

gen die Beschwerdegegnerin und H._____ mit den eingangs genannten Rechts-

begehren (Verfahrens-Nr. MG120032). Das zuständige Gericht trat auf die Klage 

gegen C._____ mit Verfügung vom 2. April 2013 nicht ein und wies die Klage ge-

gen H._____ mit Urteil vom 2. April 2013 ab. Der Nichteintretensentscheid ge-

genüber C._____ erfolgte, weil eine Prozessvoraussetzung fehlte; die Beschwer-

deführer hatten gegen sie kein Schlichtungsverfahren angestrengt (Art. 159 ff. 

ZPO i.V.m. Art. 59 Abs. 1 und Art. 71 ZPO). Die hiegegen erhobene Beschwerde 

vom 15. Mai 2013 wies die Kammer mit Urteil vom 8. Juli 2013 ab, soweit sie da-

rauf eintrat. Sie bestätigte die rechtliche Auffassung der Vorinstanz, wonach ein 

Schlichtungsverfahren auch im Falle einer einfachen Streitgenossenschaft eine 

zwingende Prozessvoraussetzung darstelle, sowie die Auffassung, wonach die 

Basis der Forderungsklage gegen H._____ nicht rechtsgenügend bewiesen sei 

(Verfahrens-Nr. PD130006; act. 9/34 = act. 18/2b). 

1.7. Mit Eingabe vom 30. September 2013 – unter Beilage der Klagebewilligung 

vom 20. August 2013 (Art. 209 Abs. 4 ZPO) – erhoben die Beschwerdeführer er-

neut Klage beim Einzelgericht des Mietgerichts Zürich und stellten das eingangs 

erwähnte, nun gegen C._____ gerichtete, Rechtsbegehren (act. 1 und act. 4). Die 

Beschwerdeführer bezogen sich in ihrer Klagebegründung auf die erwähnte Klage 

vom 9. September 2012 und erklärten diese als integrierenden Bestandteil ihrer 

Klagebegründung, worauf die Akten vom Verfahren-Nr. MG120032 beigezogen 

wurden (act. 9/1-34). 

Nach geleistetem Kostenvorschuss und der Stellungnahme der Beklagten zur 

Klageschrift wurden die Parteien auf den 26. Februar 2014 zur Hauptverhandlung 

vorgeladen (act. 10, act. 16 und act. 24) und am 23. Juli 2014 wurde der Ent-

scheid gefällt. Die Vorinstanz erwog in ihrem Urteil, dass dem gegenüber der Be-

schwerdegegnerin erfolgten Nichteintretensentscheid vom 2. April 2013 keine ma-

terielle Rechtskraft zukomme (keine abgeurteilte Sache), weshalb nun in der Sa-

che zu entscheiden sei. Daran ändere auch nichts, dass gegenüber H._____ in 

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der selben Angelegenheit bereits entschieden worden sei. Nach einer eingehen-

den materiellen Prüfung der Sach- und Rechtslage wies die Vorinstanz die Klage 

ab. Die Gerichtsgebühr setzte sie auf Fr. 1'250.– fest, auferlegte sie den Be-

schwerdeführern und verpflichtet diese, der Beschwerdegegnerin eine Parteient-

schädigung von Fr. 1'570.– zuzüglich 8% MwSt. zu bezahlen (act. 27 = act. 32 = 

act. 34). 

1.8. Der vorinstanzliche Entscheid ging den Beschwerdeführern am 31. Juli 

2014 zu (act. 28). Die dagegen bei der Kammer erhobene Beschwerde vom 

15. September 2014 (Datum Poststempel), mit welcher sie die Aufhebung des Ur-

teils vom 23. Juli und die Gutheissung ihrer Klage vom 30. September 2013 bean-

tragten, erfolgte unter Berücksichtigung des Fristenstillstands von Art. 145 Abs. 1 

lit. c i.V.m. Art. 142 Abs. 3 ZPO rechtzeitig (act. 33). Mit Präsidialverfügung vom 

19. September 2014 wurde den Beschwerdeführern gestützt auf Art. 98 ZPO Frist 

zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'250.– angesetzt (act. 36), wel-

cher fristgerecht einging (act. 38 und act. 37/1-2). 

1.9. Die vorinstanzlichen Akten (act. 1-30) wurden beigezogen. Weil sich die 

Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist, wurde in Anwendung von 

Art. 322 Abs. 1 ZPO auf die Einholung einer Beschwerdeantwort verzichtet. Von 

der Einholung einer Stellungnahme der Vorinstanz wurde abgesehen (Art. 324 

ZPO). Das Verfahren ist spruchreif. 

2. Rechtliches 

2.1. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensicht-

lich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 

ZPO). Neue Tatsachenbehauptungen (sogenannte Noven) sind gemäss Art. 326 

ZPO im Beschwerdeverfahren nicht zugelassen, unabhängig davon, ob es sich 

wie vorliegend um einen Fall handelt, bei welchem der beschränkte Untersu-

chungsgrundsatz gilt (vgl. dazu BGer 5A_405/2011 vom 27. September 2011, 

E.4.5.3). Die Beschwerde führende Partei hat sich in ihrer Begründung einlässlich 

mit dem vorinstanzlichen Entscheid auseinanderzusetzen und konkret anzuge-

ben, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet. Insofern genügt es 

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der Begründungspflicht im Rechtsmittelverfahren nicht, bloss das vor Vorinstanz 

Vorgetragene zu wiederholen (vgl. dazu ZK ZPO-Freiburghaus-Afheldt, 2. Aufl. 

2013, N 15 zu Art. 321 ZPO). Bei Rechtmitteln, die von juristischen Laien ohne 

anwaltliche Vertretung erhoben werden, ist die Praxis der Kammer mit Blick auf 

die Begründungslast grosszügiger. Hier genügt es, wenn rudimentär zum Aus-

druck kommt, weshalb der angefochtene Entscheid nach Auffassung der Partei 

unrichtig sein soll. Eine Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid 

ist aber immer notwendig (OGer ZH, PF110034 vom 22. August 2011 Erw. 3.2). 

Sind selbst diese minimalen Anforderungen nicht erfüllt, tritt die Kammer unab-

hängig vom anwendbaren Verfahrensgrundsatz auf ein Rechtsmittel nicht ein  

(OGer ZH, NQ110031 vom 9. August 2011). 

Soweit die Beschwerdeführer also lediglich nochmals ihre Sicht der Dinge schil-

dern, ohne konkret aufzuzeigen, worin die Vorinstanz von falschen Tatsachen 

ausgegangen sein soll oder wo eine falsche rechtliche Würdigung vorgenommen 

worden sein soll, setzt sich die Kammer inhaltlich nicht damit auseinander, son-

dern tritt gesetzeskonform nicht darauf ein. Dies gilt namentlich für diejenigen 

Wiederholungen oder Konkretisierungen zum Sachverhalt, bei welchen die Be-

schwerdeführer nicht dartun, was sie hieraus zu ihren Gunsten ableiten, insbe-

sondere S. 2 Punkt 1.4, S. 3 Punkt 1.6 der Beschwerdeschrift (act. 33). In diesem 

Zusammenhang sei denn auch darauf hingewiesen, dass das Gericht auf die Par-

teivorbringen nur insoweit einzugehen hat, als dies für die Entscheidfindung erfor-

derlich ist. Ebenfalls zulässig sind Verweise auf einen Entscheid in einem anderen 

Verfahren mit denselben Parteien, wenn den Parteien das Verwiesene zugänglich 

ist und sie sich damit auseinandersetzen können (Art. 238 lit. g ZPO; BGer 

5A_600/2014 vom 12. Dezember 2014 E. 3.1). 

2.2. Aus der Beschwerdeschrift ergibt sich, dass die Beschwerdeführer nach 

wie vor der Auffassung sind, die Vorinstanz habe ihre Forderung von Fr. 6'377.– 

(nebst Zins zu 5% seit 20. September 2011 sowie Fr. 73.– für Betreibungskosten), 

welche auf der unsachgemässen Rückgabe der Mietsache durch die Mieterinnen 

basiere, zu unrecht abgewiesen (act. 33 S. 2 ff.). Dass sich die Kammer bereits 

mit Urteil vom 8. Juli 2013 mit der Sache auseinandergesetzt und den Entscheid 

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des Einzelgerichts des Mietgerichts Zürich vom 2. April 2013 bestätigt hat 

(act. 18/2b = act. 9/34), hindert sie rechtlich nicht an einem erneuten Prozess ge-

gen die Beschwerdegegnerin. Diesbezüglich sei angemerkt, dass die vorinstanzli-

che Auffassung, wonach es sich betreffend C._____ als Passivlegitimierte (bzw. 

Beklagte und Beschwerdegegnerin) nicht um eine abgeurteilte Sache handelt, zu-

treffend ist (act. 32 S. 6 f.). Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich die 

Ausgangslage auch heute im Wesentlichen unverändert präsentiert und die recht-

liche Würdigung keine grundsätzlich andere ist als in den  

vorangegangen Entscheiden. Selbst neue Behauptungen – welche die Be-

schwerdeführer zurecht nicht aufstellen – vermöchten aufgrund des Novenverbots 

im Sinne von Art. 326 Abs. 1 ZPO nichts daran ändern. Im Übrigen erhoben die 

Beschwerdeführer gegen das Urteil der Kammer vom 8. April 2013 keine Be-

schwerde ans Bundesgericht, womit jener Entscheid rechtskräftig ist. 

2.3. Die eingeklagte Forderung der Beschwerdeführer von Fr. 6'377.– setzt 

sich wie von der Vorinstanz korrekt aufgelistet wie folgt zusammen (act. 32 S. 8): 

− Maler- und Tapezierarbeiten Fr. 2'914.– 

− Isolation der Raucherwohnung  Fr.  900.– 

− Bodenbeläge   Fr.  840.– 

− Mietzins Oktober 2010 Fr.  2'235.– 

− Wohnungsnachreinigung Fr.  120.–  

abzüglich: 

− Gutschriften aus Heizkostenabrechnungen für die Fr.  632.– 
Jahre 2009/2010 und 2010/2011 

In der Beschwerdeschrift führen die Beschwerdeführer aus, im Gesamtbetrag von 

Fr. 6'377.– sei der Betrag von Fr. 1'745.–, welchen die Mobiliar Versicherung dem 

Vertreter G._____ im Zusammenhang mit dem am Mietobjekt entstandenen 

Schäden ausbezahlt habe, bereits enthalten (act. 33 S. 4). Damit wollen die Be-

schwerdeführer offenbar klarstellen, dass sich ihre Forderung unabhängig von der 

Versicherungsleistung nicht verändert hat, sie aber auf jeden Fall den von der 

Schweizerischen Mobiliar ausbezahlten Betrag zugesprochen erhalten wollen. 

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Nichtsdestotrotz beträgt der Streitwert auch im Rechtsmittelverfahren Fr. 6'377.– 

(act. 33 S. 2). 

2.3.1. Zur Versicherungsleistung führen die Beschwerdeführer aus, da die über-

mässigen Schäden am Mietobjekt von der Mieterseite verursacht worden seien 

und sich die Versicherung gestützt auf das Übernahmeprotokoll im Schreiben 

vom 5. Dezember 2011 bereit erklärt habe, Fr. 1'745.– von den geleisteten Reno-

vations- bzw. Reparaturarbeiten zu übernehmen (act. 3/12/1), sei es selbstver-

ständlich, dass dieser Betrag nicht den Erben bzw. der Beschwerdegegnerin, 

sondern ihnen, den Beschwerdeführern zustehe. Konkret habe die Auflistung der 

Versicherung ergeben, dass sie sich mit 10% an den zu ersetzenden Bodenbelä-

gen von Fr. 8400.– (Fr. 840.–), mit 20% an den Malerarbeiten von Fr. 4'520.– 

(Fr. 904).–) und mit 10% an der Tapetenreparatur von Fr. 2010.– (Fr. 201.–) be-

teilige, insgesamt also Fr. 1'945.– abzüglich Selbstbehalt von Fr. 200.–. Die Be-

schwerdegegnerin bestreite denn auch nicht, diesen Betrag erhalten zu haben 

(act. 33 S. 4). 

Wie sowohl die Vorinstanz als auch die Kammer mit Urteil vom 8. Juli 2013 zutref-

fend festhielten (act. 32 S. 19 und act. 18 /2b S. 9), handelte es sich beim Schrei-

ben der Mobiliar Versicherung vom 5. Dezember 2011 an den Beschwerdefüh-

rer 1 lediglich um einen Vorschlag für eine anteilige Kostenübernahme. Konkret 

offerierte die Mobiliar Versicherung mit der Bemerkung "ohne Präjudiz", die vor-

stehend genannten Beträge zu übernehmen (act. 3/12/1 und act. 3/12/2), unter 

der Voraussetzung, dass die Entschädigungsvereinbarung zwischen ihr und den 

Beschwerdeführern zustande komme. Da die Beschwerdeführer die Vereinbarung 

aber unbestrittenermassen nie unterzeichneten, sondern diese gemäss eigenen 

Angaben dem Vertreter G._____ weiterleiteten, kam sie nicht zustande und ent-

faltete folglich keine Rechtswirkung. Dass die Mobiliarversicherung der Be-

schwerdeführerin offenbar dennoch eine Zahlung von Fr. 1'745.– leistete, hat letz-

tere zwar nicht bestritten (Prot. VI S 13 unten), stellt aber entgegen der Auffas-

sung der Beschwerdeführer keine Anerkennung allfälliger Schadenersatzansprü-

che durch die Beschwerdegegnerin dar. Vielmehr erfolgte die Zahlung vom Versi-

cherer an die Versicherungsnehmerin und erzeugt in der vorliegenden Konstella-

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tion keine Rechtsansprüche der Beschwerdeführer. Zum einen stehen sie zur 

Mobiliar Versicherung in keinem Rechtsverhältnis, zum anderen erfolgte der Vor-

schlag mit dem klaren Vermerk "ohne Präjudiz". Ob oder inwiefern die Erben 

durch die erfolgte Zahlung allenfalls ungerechtfertigt bereichert sein könnten, ist 

nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens und braucht die Beschwerdefüh-

rer nicht zu kümmern. Fest steht jedenfalls, dass sie mangels Unterzeichnung der 

Entschädigungsvereinbarung keinen rechtlichen Anspruch auf den Betrag von 

Fr. 1'745.– haben. Insofern ist es auch einzig Sache der Mobiliar Versicherung 

darüber zu befinden, ob sie die erfolgte Zahlung von den Erben zurückfordern will. 

2.3.2. Die Beschwerdeführer monieren am angefochtenen Entscheid weiter, es 

sei selbstredend, dass nach einer Behebung all der von der Mieterseite verur-

sachten Schäden eine Reinigung notwendig gewesen sei, was auch nötig gewe-

sen wäre, wenn die Schäden vor dem Übergabetermin behoben worden wären 

(act. 33 S. 4 unten und S. 5 unten). Offenbar sind sie der Auffassung, die Be-

schwerdeführerin habe die angegebenen Kosten von Fr. 120.– für eine Nachrei-

nigung zu übernehmen (act. 3/7). 

Die Beschwerdeführer setzen sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen unter 

dem Titel "5. Wohnungsnachreinigung" (act. 32 S. 22) jedoch nicht auseinander, 

sondern lassen es beim oben erwähnten Satz bewenden. Damit sind sie ihrer Be-

gründungspflicht nicht nachgekommen. Namentlich äussern sie sich nicht zu den 

Feststellungen der Vorinstanz, wonach weder eine Mängelrüge erfolgt sei noch 

dass im Abnahmeprotokoll vom 30. September 2010 (act. 3/4/1 S. 2) die Notwen-

digkeit einer Nachreinigung oder die Übernahme der Kosten einer solchen durch 

die Mieterinnen festgehalten worden seien (act. 33 S. 23 Erw. 5.4). Wie eingangs 

unter Ziff. 2.1 ausgeführt, genügt es nicht, lediglich nochmals die eigene Rechts-

auffassung zu wiederholen, ohne diese zu begründen. Die Beschwerdeführer ge-

hen mit keinem Wort auf den Vorwurf der fehlenden Mängelrüge und den fehlen-

den Angaben hiezu im Abnahmeprotokoll ein. Folglich kann in diesem Punkt auf 

die Beschwerde nicht eingetreten werden. Im Übrigen wird auf die zutreffenden 

und sorgfältigen Ausführungen der Vorinstanz (act. 32 S. 22 f.) und diejenigen der 

Kammer im Urteil vom 8. Juli 2013 verwiesen (act. 18/2b S. 10). 

- 11 - 

2.3.3. Bezüglich der Bodenbelags- und der Maler- und Tapezierarbeiten berufen 

sich die Beschwerdeführer auf Art. 267 Abs. 1 OR und Lachat/Zahradnik, Miet-

recht für die Praxis, 8. Aufl., Zürich 2009, S. 675 ff. und wenden ein, es sei 

schwierig, die Schäden zu qualifizieren, jedoch seien die Schäden auf den Seiten 

2 und 3 des Abgabeprotokolls aufgeführt und der Vorinstanz überdies Fotos ein-

gereicht worden. Die Vorinstanz habe die Fotos im Urteil allerdings nicht erwähnt. 

Die Schäden an den Wänden seien durch unsachgemässes Entfernen der mie-

tereigenen Spannteppiche durch den Vertreter G._____ entstanden und hätten 

vor dem Übergabetermin ausgebessert werden müssen. Die Spannteppiche seien 

entgegen dem Mietvertrag nicht lose verlegt, sondern geklebt worden. In drei 

Zimmern hätten sogar die Linolböden gefehlt. Die Beschwerdeführer fordern für 

die Maler- und Tapezierarbeiten Fr. 2'914.– sowie für die Erneuerung der Boden-

beläge Fr. 840.– Schadenersatz (act. 33 S. 4 Ziff. 1-3). 

Die Vorinstanz legte in ihrem Entscheid auf den Seiten 12-13 die Rechtsgrundla-

gen zu Art. 267 Abs. 1 OR korrekt und – unter Nennung der einschlägigen Litera-

tur und Rechtsprechung – umfassend dar. Es gibt zur Theorie nichts anzuführen, 

weshalb ohne Weiteres darauf verwiesen werden kann (act. 32 Erw. 4.3). Auf den 

Seiten 14-19 (Maler- und Tapezierarbeiten) und auf den Seiten 20-22 (Bodenbe-

lagsarbeiten) setzte sie sich sodann sehr sorgfältig und ausführlich mit den ein-

zelnen Positionen im Abnahmeprotokoll und den auf S. 4 notierten handschriftli-

chen Bemerkungen auseinander und kam zum Schluss, dass das Abnahmepro-

tokoll widersprüchlich und unklar sei (act. 3/4/1-2). Ein Rückgabeprotokoll alleine 

stelle entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer noch keine Mängelrüge 

dar. Zusammengefasst hielt sie fest, dass die Widersprüchlichkeiten und unklaren 

Verweise im Protokoll dazu führen würden, dass die ausziehenden Mieter nicht 

genau wissen konnten, für welche Mängel sie haftbar gemacht werden sollten. 

Gerade dies sei aber unabdingbare Voraussetzung dafür gewesen, dass das Ab-

nahmeprotokoll vom 30. September 2010 eine separate, substantiierte Mängelrü-

ge im Sinne von Art. 267a Abs. 1 OR hätte ersetzen können (act. 32 S. 16 mit 

Verweis auf BGer 4A_545/2011 vom 11. Januar 2012; mp 2/2012 S. 114 ff.). Da 

auch keine ergänzende, rechtzeitige Mängelrüge erfolgt und ebenso wenig ein zu 

bezahlender Pauschalbetrag vereinbart worden sei, sei das Begehren der Be-

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schwerdeführer bezüglich der Maler- und Tapezierarbeiten abzuweisen. Hinzu-

komme, dass die Bezeichnung der Zimmer in der eingereichten Rechnung des 

Maler- und Tapeziergeschäfts (act. 3/8) nicht mit denjenigen im Abnahmeprotokoll 

übereinstimmten, ganz abgesehen davon, dass bei Malerarbeiten lediglich der 

Zustandswert zu ersetzen sei und die letzten Malerarbeiten bereits rund 8,5 Jahre 

zurückliegen würden. Aufgrund des langen Mietverhältnisses von 37 Jahren sei 

auch davon auszugehen, dass die Tapeten längst amortisiert seien (act. 33 

S. 1 ff.). Abzuweisen sei das Begehren auch betreffend die Bodenbelagsarbeiten. 

Zum einen sei die Forderung von Fr. 840.– nicht substantiiert, denn es sei nicht 

zulässig, vom Totalbetrag der Rechnung vom 25. Oktober 2010 (act. 3/6) einfach 

10% zu verlangen. Viel mehr hätte in Übereinstimmung mit dem Abnahmeproto-

koll aufgezeigt werden müssen, wie sich der geltend gemachte Betrag zusammen 

setze und welche Bodenbelagsarbeiten in welchen Zimmern ausgeführt worden 

seien. Schadenersatz für die fehlenden Linolböden, welche unbestritten 37 Jahre 

alt gewesen seien, könne ebenfalls nicht mehr erfolgreich gefordert werden, denn 

ausgehend von einer Lebensdauer von rund 20 Jahren von Linolböden und 10 

Jahren von einer Parkett-Versiegelung sei beides längst amortisiert. Abgesehen 

davon sei der Vermieter für den behaupteten Schaden beweispflichtig, wenn der 

Vermieter den Mieter trotz Ablaufs der üblichen Lebensdauer für die Abnützung 

haftbar machen wolle. Wäre der Boden ohnehin ersetzt worden, wäre ein Scha-

den ohne Weiteres zu verneinen. Vorliegend komme hinzu, dass die Beschwerde-

führer angegeben hätten, mit den jeweiligen Veränderungen des Mietobjekts 

durch die Mieter bzw. Mieterinnen einverstanden gewesen zu sein, weshalb es 

auch nicht angehe, entgegen dieser Zustimmung Schadenersatz zu verlangen 

(act. 32 S. 22). 

Mit all diesen Erwägungen setzen sich die Beschwerdeführer in ihrer Beschwer-

deschrift nicht auseinander, sondern beharren auf ihrem generellen Standpunkt, 

dass sich die Beschwerdegegnerin an den Renovationskosten zu beteiligen habe 

und die Vorinstanz irre. Die Beschwerdeführer zeigen nicht auf, inwiefern die Vor-

instanz den Sachverhalt unrichtig festgestellt oder unrichtig gewürdigt haben soll. 

Dies reicht für eine rechtsgenügende Begründung der Beschwerdeschrift im Sin-

ne von Art. 321 Abs. 1 ZPO nicht und führt dazu, dass auf die Beschwerde betref-

- 13 - 

fend die Bodenbelags- und die Maler- und Tapezierarbeiten nicht einzutreten ist. 

Daran vermag auch der pauschale Vorwurf, die Vorinstanz habe die eingereichten 

Fotos nicht berücksichtigt, nichts zu ändern. Doch selbst wenn die Beschwerde-

führer dem Erfordernis der Begründung nachgekommen wären, wäre ihnen in den 

genannten Punkten kein Erfolg beschieden. So hat sich die Vorinstanz sehr sorg-

fältig und einlässlich mit dem Sachverhalt auseinandergesetzt, klar und detailliert 

auf die Beweisproblematik hingewiesen und die zutreffenden rechtlichen Schlüsse 

gezogen. Den Beschwerdeführern ist es offensichtlich nicht gelungen, die Grund-

lage einer Schadenersatzpflicht der Beschwerdegegnerin zu beweisen. Selbst 

wenn es – wie die Beschwerdeführer angeben (act. 33 S. 4) – mitunter schwierig 

sein mag, die eingeklagten Schäden zu substantiieren, ist dies in einem Forde-

rungsprozess unabdingbar und gehört zu den Aufgaben des Klägers. Dazu reicht 

es weder, bloss Rechnungen einzureichen noch das Abnahmeprotokoll mit Fotos 

zu versehen, sondern es ist – basierend auf einem korrekten Abnahmeprotokoll 

bzw. einer substantiierten Mängelrüge – anhand der eingereichten Rechnungen, 

allenfalls auch von Zeugen und Fotos, genau darzutun, worin der Schaden be-

steht, wie hoch er ist und weshalb der Mieter hierfür haftbar sein soll. Von dieser 

Behauptungs- und Substantiierungslast wird ein Kläger selbst im Rahmen der hier 

geltenden Untersuchungsmaxime im Sinne von Art. 247 Abs. 2 ZPO nicht ent-

bunden. Es scheint den Beschwerdeführern nicht klar zu sein, dass die Anforde-

rungen an eine erfolgreiche Mängelrüge im Sinne von Art. 267a Abs. 1 ZGB hoch 

sind. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, kann auf die zutreffenden Aus-

führungen der Vorinstanz hiezu auf S. 18 des angefochtenen Entscheids verwie-

sen werden (act. 32). 

2.3.4. Die Beschwerdeführer bezeichnen die Ausführungen der Vorinstanz zur 

Thematik der Raucherwohnung sodann als unzutreffend. Sie machen geltend, 

wenn im Übernahmeprotokoll stehe, "ganze Wohnung: Nikotin muss isoliert wer-

den", und der Vertreter der Mieterinnen das Protokoll unterschreibe, dann wisse 

er auch, dass es sich um einen Schaden handle, der beseitigt werden müsse und 

zwar auf Kosten des Verursachers bzw. der Mieterinnen. Was die Vorinstanz hie-

zu schreibe, sei realitätsfremd und schlicht und einfach nicht zu hören. So stehe 

im Beobachter Nr. 17 vom 22. August 2014 auf Seite 57 Folgendes übers Rau-

- 14 - 

chen: "Er (der Mieter) muss die Kosten für einen gewöhnlichen Wandanstrich ent-

sprechend dessen Alter im Verhältnis zur Lebensdauer von acht Jahren über-

nehmen, ausserdem die gesamten Kosten für den zusätzlichen Isolationsanstrich, 

der das Durchdringen des Nikotins in den Wänden verhindern soll." Die vom Ma-

ler verrechneten Kosten von Fr. 900.– für den Nikotin-Isolationsanstrich seien oh-

ne Zweifel von der Mieterseite zu übernehmen (act. 33 S. 5). 

Die Vorinstanz erwog, im Abnahmeprotokoll vom 30. September 2010 sei festge-

halten worden, dass das Nikotin in der gesamten Wohnung durch einen Maler iso-

liert werden müsse (act. 32 S. 19 mit Verweis auf 3/4/1 S. 4). Es sei dabei ledig-

lich ein Mangel festgestellt und nirgend erwähnt, dass die Mieterinnen dafür haf-

ten sollten. Der ausziehende Mieter müsse aber der Mängelrüge (bzw. dem Ab-

nahmeprotokoll, falls dieses die Mängelrüge ersetzen solle) genau entnehmen 

können, für welche Mängel er haftbar gemacht werde. Dies gehe aus dem vorlie-

genden Protokoll bezüglich der Isolation der Raucherwohnung gerade nicht her-

vor. Eine korrekte Mängelrüge hätte aber klarstellen müssen, dass die Mieterin-

nen die entsprechenden Kosten vollumfänglich übernehmen sollten. Da das Ab-

nahmeprotokoll diesen Anforderungen nicht genüge, sei die Klage betreffend den 

Isolationsanstrich abzuweisen. Bei dieser Ausgangslage müsse auch nicht geklärt 

werden, ob die Mieterinnen tatsächlich geraucht hätten (act. 32 S. 19 f.). 

Selbst wenn der von den Beschwerdeführern aus dem Beobachter Nr. 17 vom 

22. August 2014 zitierte Satz betreffend die Übernahme von Kosten für den Isola-

tionsanstrich einer Raucherwohnung dem Grundsatz nach zutrifft, befreit dies den 

Schadenersatz fordernden Vermieter nicht davor, dem Mieter genau aufzuzeigen, 

für welche Mängel er einstehen soll. Lediglich im Abnahmeprotokoll aufzuführen, 

dass das Nikotin durch den Maler isoliert werden müsse, stellt keinen haftungs-

begründenden Konnex zum Mieter dar. Es fehlt – wie von der Vorinstanz richtig 

festgestellt – wiederum an einer substantiierten Mängelrüge. Dass das Abnahme-

protokoll diesbezüglich ungenügend ist, braucht nicht weiter ausgeführt zu wer-

den. Selbst wenn es für die Beschwerdeführer allenfalls selbstverständlich gewe-

sen sein mag, dass die Beschwerdegegnerin den Isolationsanstrich zu überneh-

men hat, sind die Erfordernisse für eine erfolgreiche Schadenersatzforderung hö-

- 15 - 

her. Daran ändert auch nichts, dass der Maler in seiner Rechnung Fr. 900.– für 

einen Isolationsanstrich aufführt (act. 3/8 S. 2), ganz abgesehen davon, dass die 

Rechnung aufgrund der fehlenden Unterschrift als Beweismittel ohnehin nicht 

tauglich ist. Den Beschwerdeführern ist es somit nicht gelungen zu beweisen, 

dass die Wohnung durch Nikotin beeinträchtigt war, die Beschwerdegegnerin für 

die Behebung dieses Mangel einzustehen hat und dass die Wohnung beim Ein-

zug der Mieterinnen noch nicht kontaminiert gewesen war. Dies hat die Vor-

instanz richtig festgestellt und die Forderung von Fr. 900.– zurecht abgewiesen. 

Damit ist die Beschwerde in diesem Punkt ebenfalls abzuweisen. 

2.3.5. Zum geltend gemachten und von der Vorinstanz verneinten Anspruch auf 

den Mietzinsausfall von Fr. 2'235.– für den Monat Oktober 2010 machen die Be-

schwerdeführer in ihrer Beschwerdeschrift Folgendes geltend: Die übermässigen 

Schäden an den Wänden und "das Verschwinden der Linolböden" seien wie er-

wähnt während der Mietdauer entstanden und vor dem Übergabetermin nicht be-

hoben worden, was dazu geführt habe, dass die Wohnung erst auf den 1. No-

vember habe vermietet werden können. Folglich habe der Mieter bzw. die Be-

schwerdegegnerin den Mietzinsausfall zu ersetzen. Die Vorinstanz halte dies in 

Erw. 6.4 ihres Entscheids selbst so fest (act. 32 S. 25). Entgegen den Ausführun-

gen der Vorinstanz müssten sie als Vermieterschaft gar nicht beweisen, dass vor 

der Weitervermietung Instandstellungsarbeiten notwendig gewesen seien, denn 

der Vertreter G._____ habe solche gar nie bestritten. Er habe sogar selbst darauf 

hingewiesen (act. 33 S 5 unten). 

Die Vorinstanz führte in Erw. 6.4 richtig aus, dass der Mieter gemäss Art. 267 

Abs. 1 OR die Sache in dem Zustand zurückgeben müsse, wie er sich aus dem 

vertragsgemässen Gebrauch ergibt. Demnach ist der Mieter verpflichtet, In-

standstellungsarbeiten zur Herstellung des vertragsgemässen Zustands rechtzei-

tig auf den Zeitpunkt der Beendigung des Mietverhältnisses vorzunehmen. Ist das 

Mietobjekt bei der Rückgabe nicht wiederhergestellt, hat der Mieter dem Vermie-

ter den gesamten, aus der nicht gehörigen Rückgabe des Mietobjekts entstande-

nen Schaden, darunter auch den Mietzinsausfall, zu ersetzen (act. 32 S. 25). Zu-

sammengefasst erwog die Vorinstanz, die Beschwerdeführer trügen die Beweis-

- 16 - 

last dafür, dass vor der Weitervermietung Instandstellungsarbeiten notwendig ge-

wesen seien, für welche die Beschwerdegegnerin einzustehen habe. Diesen Be-

weis vermöchten die Beschwerdeführer wie ausgeführt jedoch nicht zu erbringen. 

Lediglich die Parkett-Reparaturarbeiten müssten die Mieterinnen übernehmen, 

wobei diese Arbeiten lediglich eine Stunde gedauert hätten (act. 3/6) und auch 

noch nach Einzug eines neuen Mieters hätten vorgenommen werden können. 

Damit sei die Rückgabe des Mietobjekts am 30. September 2010 korrekt und 

rechtzeitig erfolgt, weshalb die Beschwerdeführer den Mietzins für den Monat Ok-

tober 2010 von der Beschwerdegegnerin nicht verlangen könnten (act. 32 S. 24 

ff.). 

Die von den Beschwerdeführern angeführten Argumente erweisen sich – abgese-

hen davon, dass sich die Beschwerdeführer wiederum nicht konkret mit den vor-

instanzlichen Ausführungen auseinandersetzen – als untauglich. Die Beschwer-

degegnerin hat sehr wohl, und wie vorstehend gesehen zurecht, bestritten, dass 

sie für die Instandstellungs- bzw. Renovationsarbeiten schadenersatzpflichtig ist. 

So bestritt sie abgesehen von der Parkett-Reparaturarbeiten bei sämtlichen der 

geltend gemachten Renovationsarbeiten wie auch für den Mietzinsausfall Oktober 

2010, hierfür einstehen zu müssen (vgl. dazu die zutreffende Wiedergabe der 

Parteistandpunkte in Erw. 4.2, S. 10 f. des vorinstanzlichen Entscheids als 

act. 32). Dies hat, wie von der Vorinstanz richtig festgestellt, zur Folge, dass die 

Beschwerdeführer die Beweislast dafür tragen, dass vor der Weitervermietung In-

standstellung- bzw. Renovationsarbeiten notwendig gewesen sind, für welche die 

Beschwerdegegnerin einzustehen hat. Dieser Beweis ist ihnen nicht gelungen. Es 

kann auf die zutreffenden Ausführungen sowohl im angefochtenen Entscheid 

(act. 32 S. 25) als auch im Urteil der Kammer vom 8. Juli 2013 verwiesen werden 

(act. 18/2b S. 13; vgl. auch Art. 238 lit. g ZPO; BGer 5A_600/2014 vom 12. De-

zember 2014 E. 3.1). Die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt abzuwei-

sen, soweit darauf eingetreten werden kann. Den Beschwerdeführern scheint 

nicht bewusst zu sein, dass der Zweck eines Mietvertrags über Wohnräumlichkei-

ten in der Nutzung und damit im Gebrauch der Wohnung besteht, wofür der Mie-

ter ein Entgelt leistet. 

- 17 - 

2.4. Demzufolge erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet und 

ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Vorinstanz hat die 

Regeln der Beweislast im Sinne von Art. 267a OR i.V.m. Art. 8 ZGB sowie die ge-

setzlichen Bestimmungen zur Rückgabe der Mietsache (Art. 267-267a OR), na-

mentlich zur Mängelrüge, richtig angewendet. Eine offensichtlich unrichtige Fest-

stellung des Sachverhalts liegt ebenfalls nicht vor. Der Vorinstanz, welche sich 

trotz des bereits mit Urteil der Kammer vom 8. April 2013 bestätigten Entscheids 

vom 2. April 2013 (Verfahrens-Nr. MG120032) in derselben Angelegenheit noch-

mals detailliert und sorgfältig mit den Vorbringen der Beschwerdeführer befasst 

und die richtigen rechtlichen Schlüsse gezogen, ist somit im Sinne von Art. 320 

ZPO nichts vorzuwerfen. Damit laufen die Beanstandungen der Beschwerdefüh-

rer ins Leere.  

3. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

3.1. Der Streitwert des Beschwerdeverfahrens beläuft sich auf Fr. 6'377.–. In 

Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 2 Abs. 2 Abs. 1 lit. a und § 4 Abs. 1 

GebV OG sind die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 1'250.– 

festzusetzen und ausgangsgemäss den Beschwerdeführern aufzuerlegen 

(Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO) und von dem von ihnen geleisteten Kostenvor-

schuss zu beziehen. 

3.2. Die Beschwerdeführer unterliegen vollständig, weshalb eine Parteient-

schädigung an sie ausser Betracht fällt. Zwar obsiegt die Beschwerdegegnerin im 

Beschwerdeverfahren zu 100%, doch ist ihr mangels relevanter Aufwendungen 

(sie hatte keine Beschwerdeantwort zu erstatten), keine Parteientschädigung zu-

zusprechen. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'250.– festgesetzt. 

- 18 - 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Beschwerdefüh-

rern auferlegt, unter solidarischer Haftung, und mit ihrem Kostenvorschuss 

verrechnet. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage eines Doppels von act. 33, sowie an das Einzelgericht des Mietge-

richts Zürich, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine mietrechtliche Angelegenheit. 
Der Streitwert beträgt Fr. 6'377.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Vorsitzende: 

 
 
 

lic. iur. A. Katzenstein 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

Dr. M. Fuchs Räber 
 
 
versandt am: 
30. Januar 2015 

	Urteil vom 28. Januar 2015
	Rechtsbegehren (act. 1 S. 2):
	Urteil des Einzelgerichts des Mietgerichts Zürich (act. 27 = act. 32 = act. 34):
	1. Die Klage wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 1'250.–.
	3. Die Gerichtskosten werden den Klägern auferlegt und von diesen unter Verrechnung ihres Kostenvorschusses von Fr. 1'250.– bezogen.
	4. Die Kläger werden verpflichtet, der Beklagten eine Parteientschädigung von Fr. 1'570.– zuzüglich 8% MwSt. zu bezahlen.
	5./6. (Mitteilungssatz / Rechtsmittel)
	Beschwerdeanträge (act. 33 S. 2):
	Erwägungen:
	1. Sachverhalt und Prozessgeschichte
	1.1. Gestritten wird vorliegend um eine zu leistende Schadenersatzzahlung im Zusammenhang mit der Rückgabe einer Mietwohnung (Art. 267 OR). Während die Vermieter die Auffassung vertreten, es seien ihnen ausserordentliche Kosten von rund Fr. 6'400.– en...
	1.2. C._____ (nachstehend die Beschwerdegegnerin) ist Erbin von D._____. D._____ wohnte während rund 37 Jahren in der 4 ½-Zimmerwohnung im zweiten Stock an der E._____strasse … in … Zürich, welche AB._____ (nachstehend Beschwerdeführer genannt) gehört...
	1.3. F._____ verstarb anfangs 2011 und D._____ Mitte Juni 2011. Während F._____ D._____ als Alleinerbin eingesetzt hatte, hatte D._____ in ihrem Testament die Beschwerdegegnerin sowie H._____ als ihre Alleinerben eingesetzt (act. 3/13 S. 4 = act. 9/1 ...
	1.4. Die Beschwerdeführer sandten G._____ mit Schreiben vom 19. September 2011 eine Schlussabrechnung der Reparatur- und Renovationsarbeiten mit den zugehörigen Beilagen sowie das Formular "Zustimmungserklärung" zur Auflösung des Mieterkautionssparkon...
	1.5. Am 21. Februar 2012 wurde das Mieterkautionssparkonto bei der ZKB saldiert und der Beschwerdegegnerin sowie H._____ (den beiden Erben) auf deren Verlangen im Sinne von Art. 257a Abs. 3 OR ausbezahlt. Die Beschwerdeführer hatten innert eines Jahre...
	1.6. Mit Klage vom 9. September 2012 – unter Einreichung der Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde Zürich vom 26. Juni 2012 gegen H._____ – prozessierten die Beschwerdeführer beim Einzelgericht des Mietgerichts Zürich gegen die Beschwerdegegnerin u...
	1.7. Mit Eingabe vom 30. September 2013 – unter Beilage der Klagebewilligung vom 20. August 2013 (Art. 209 Abs. 4 ZPO) – erhoben die Beschwerdeführer erneut Klage beim Einzelgericht des Mietgerichts Zürich und stellten das eingangs erwähnte, nun gegen...
	Nach geleistetem Kostenvorschuss und der Stellungnahme der Beklagten zur Klageschrift wurden die Parteien auf den 26. Februar 2014 zur Hauptverhandlung vorgeladen (act. 10, act. 16 und act. 24) und am 23. Juli 2014 wurde der Entscheid gefällt. Die Vor...
	1.8. Der vorinstanzliche Entscheid ging den Beschwerdeführern am 31. Juli 2014 zu (act. 28). Die dagegen bei der Kammer erhobene Beschwerde vom 15. September 2014 (Datum Poststempel), mit welcher sie die Aufhebung des Urteils vom 23. Juli und die Guth...
	1.9. Die vorinstanzlichen Akten (act. 1-30) wurden beigezogen. Weil sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist, wurde in Anwendung von Art. 322 Abs. 1 ZPO auf die Einholung einer Beschwerdeantwort verzichtet. Von der Einholung einer St...

	2. Rechtliches
	2.1. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Neue Tatsachenbehauptungen (sogenannte Noven) sind gemäss Art. 326 ZPO im Beschwerdeverfahren ...
	Soweit die Beschwerdeführer also lediglich nochmals ihre Sicht der Dinge schildern, ohne konkret aufzuzeigen, worin die Vorinstanz von falschen Tatsachen ausgegangen sein soll oder wo eine falsche rechtliche Würdigung vorgenommen worden sein soll, set...
	2.2. Aus der Beschwerdeschrift ergibt sich, dass die Beschwerdeführer nach wie vor der Auffassung sind, die Vorinstanz habe ihre Forderung von Fr. 6'377.– (nebst Zins zu 5% seit 20. September 2011 sowie Fr. 73.– für Betreibungskosten), welche auf der ...
	2.3. Die eingeklagte Forderung der Beschwerdeführer von Fr. 6'377.– setzt sich wie von der Vorinstanz korrekt aufgelistet wie folgt zusammen (act. 32 S. 8):
	 Maler- und Tapezierarbeiten Fr. 2'914.–
	 Isolation der Raucherwohnung  Fr.  900.–
	 Bodenbeläge   Fr.  840.–
	 Mietzins Oktober 2010 Fr.  2'235.–
	 Wohnungsnachreinigung Fr.  120.–
	abzüglich:
	 Gutschriften aus Heizkostenabrechnungen für die Fr.  632.– Jahre 2009/2010 und 2010/2011
	In der Beschwerdeschrift führen die Beschwerdeführer aus, im Gesamtbetrag von Fr. 6'377.– sei der Betrag von Fr. 1'745.–, welchen die Mobiliar Versicherung dem Vertreter G._____ im Zusammenhang mit dem am Mietobjekt entstandenen Schäden ausbezahlt hab...
	2.3.1. Zur Versicherungsleistung führen die Beschwerdeführer aus, da die übermässigen Schäden am Mietobjekt von der Mieterseite verursacht worden seien und sich die Versicherung gestützt auf das Übernahmeprotokoll im Schreiben vom 5. Dezember 2011 ber...
	Wie sowohl die Vorinstanz als auch die Kammer mit Urteil vom 8. Juli 2013 zutreffend festhielten (act. 32 S. 19 und act. 18 /2b S. 9), handelte es sich beim Schreiben der Mobiliar Versicherung vom 5. Dezember 2011 an den Beschwerdeführer 1 lediglich u...
	2.3.2. Die Beschwerdeführer monieren am angefochtenen Entscheid weiter, es sei selbstredend, dass nach einer Behebung all der von der Mieterseite verursachten Schäden eine Reinigung notwendig gewesen sei, was auch nötig gewesen wäre, wenn die Schäden ...
	Die Beschwerdeführer setzen sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen unter dem Titel "5. Wohnungsnachreinigung" (act. 32 S. 22) jedoch nicht auseinander, sondern lassen es beim oben erwähnten Satz bewenden. Damit sind sie ihrer Begründungspflicht nich...
	2.3.3. Bezüglich der Bodenbelags- und der Maler- und Tapezierarbeiten berufen sich die Beschwerdeführer auf Art. 267 Abs. 1 OR und Lachat/Zahradnik, Mietrecht für die Praxis, 8. Aufl., Zürich 2009, S. 675 ff. und wenden ein, es sei schwierig, die Schä...
	Die Vorinstanz legte in ihrem Entscheid auf den Seiten 12-13 die Rechtsgrundlagen zu Art. 267 Abs. 1 OR korrekt und – unter Nennung der einschlägigen Literatur und Rechtsprechung – umfassend dar. Es gibt zur Theorie nichts anzuführen, weshalb ohne Wei...
	Mit all diesen Erwägungen setzen sich die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerdeschrift nicht auseinander, sondern beharren auf ihrem generellen Standpunkt, dass sich die Beschwerdegegnerin an den Renovationskosten zu beteiligen habe und die Vorinstanz ...
	2.3.4. Die Beschwerdeführer bezeichnen die Ausführungen der Vorinstanz zur Thematik der Raucherwohnung sodann als unzutreffend. Sie machen geltend, wenn im Übernahmeprotokoll stehe, "ganze Wohnung: Nikotin muss isoliert werden", und der Vertreter der ...
	Die Vorinstanz erwog, im Abnahmeprotokoll vom 30. September 2010 sei festgehalten worden, dass das Nikotin in der gesamten Wohnung durch einen Maler isoliert werden müsse (act. 32 S. 19 mit Verweis auf 3/4/1 S. 4). Es sei dabei lediglich ein Mangel fe...
	Selbst wenn der von den Beschwerdeführern aus dem Beobachter Nr. 17 vom 22. August 2014 zitierte Satz betreffend die Übernahme von Kosten für den Isolationsanstrich einer Raucherwohnung dem Grundsatz nach zutrifft, befreit dies den Schadenersatz forde...
	2.3.5. Zum geltend gemachten und von der Vorinstanz verneinten Anspruch auf den Mietzinsausfall von Fr. 2'235.– für den Monat Oktober 2010 machen die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerdeschrift Folgendes geltend: Die übermässigen Schäden an den Wänden...
	Die Vorinstanz führte in Erw. 6.4 richtig aus, dass der Mieter gemäss Art. 267 Abs. 1 OR die Sache in dem Zustand zurückgeben müsse, wie er sich aus dem vertragsgemässen Gebrauch ergibt. Demnach ist der Mieter verpflichtet, Instandstellungsarbeiten zu...
	Die von den Beschwerdeführern angeführten Argumente erweisen sich – abgesehen davon, dass sich die Beschwerdeführer wiederum nicht konkret mit den vor-instanzlichen Ausführungen auseinandersetzen – als untauglich. Die Beschwerdegegnerin hat sehr wohl,...
	2.4. Demzufolge erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Vorinstanz hat die Regeln der Beweislast im Sinne von Art. 267a OR i.V.m. Art. 8 ZGB sowie die gesetzlichen Bestimmung...

	3. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	3.1. Der Streitwert des Beschwerdeverfahrens beläuft sich auf Fr. 6'377.–. In Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 2 Abs. 2 Abs. 1 lit. a und § 4 Abs. 1 GebV OG sind die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 1'250.– festzusetzen und a...
	3.2. Die Beschwerdeführer unterliegen vollständig, weshalb eine Parteientschädigung an sie ausser Betracht fällt. Zwar obsiegt die Beschwerdegegnerin im Beschwerdeverfahren zu 100%, doch ist ihr mangels relevanter Aufwendungen (sie hatte keine Beschwe...

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'250.– festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Beschwerdeführern auferlegt, unter solidarischer Haftung, und mit ihrem Kostenvorschuss verrechnet.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage eines Doppels von act. 33, sowie an das Einzelgericht des Mietgerichts Zürich, je gegen Empfangsschein.
	Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...