# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9a73d395-86a5-5dcc-a44e-f6dfd6f67abc
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 20.09.2021 I 2021 40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2021-40_2021-09-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2021 40

Entscheid vom 20. September 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. __.__.1968) unterzeichnete am 30. November 2007 eine 
IV-Anmeldung zum Bezug von Hilfsmitteln (Hörgeräte, vgl. IV-act. 1). Der Fach-
arzt Dr.med. C.________ (HNO FMH) stellte in seinem Bericht vom 18. Dezem-
ber 2007 die Diagnose einer sensorineuralen Hörstörung. Dazu führte er aus, 
dass A.________ eine Ausbildung als Metallbauschlosser absolviert und  6 Jahre 
auf dem Beruf (Metallbearbeitung ohne Gehörschütze) gearbeitet habe (IV-act. 
4). Die einbezogene Suva hat die Schwerhörigkeit als Berufskrankheit im Sinne 
von Art. 9 Abs. 1 des Unfallversicherungsgesetzes anerkannt (IV-act. 12). Dar-
aufhin hat es die IV-Stelle abgelehnt, die Kosten für die Hörgeräte zu überneh-
men (da sinngemäss diesbezüglich die Suva zuständig war, IV-act. 14).

B. Am 16. September 2020 ging bei der IV-Stelle eine neue Anmeldung zum 
Bezug von IV-Leistungen ein. Die gesundheitlichen Probleme (seit April 2019) 
wurden mit Operationen an der rechten Schulter begründet (IV-act. 15-6/9; bzw. 
damit, dass er am 15.4.2019 beim Aufsteigen auf den Gabelstapler ausgerutscht 
und sich an der Schulter verletzt habe, vgl. Fremdakten 1-15/33). 

C. Nach diversen Abklärungen und einer Beurteilung der medizinischen Ak-
tenlage durch den RAD-Arzt Dr.med. D.________ (vgl. IV-act. 38) hat die IV-
Stelle mit Vorbescheid vom 1. April 2021 angekündigt, das Leistungsbegehren 
abzuweisen (IV-act. 40). Dagegen erhob A.________ am 27. April 2021 Einwän-
de (IV-act. 43). Am 20. Mai 2021 hat die IV-Stelle sinngemäss verfügt, dass kein 
Anspruch auf eine IV-Rente bestehe (IV-act. 46).

D. Gegen diese Verfügung hat A.________ rechtzeitig am 11. Juni 2021 beim 
Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben mit den folgenden Anträgen:

1. Die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 20. Mai 2021 sei da-
hingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente zu-
steht.

2. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der IV-
Stelle Schwyz vom 20. Mai 2021 zu ergänzenden Abklärungen an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen oder das Gericht habe selber ergänzende 
Abklärungen anzuordnen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

Mit Vernehmlassung vom 16. August 2021 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers.

Dazu nahm der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 24. August 2021 Stel-
lung.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) 
in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) gilt als Invalidität die durch 
einen körperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden verursachte, voraussicht-
lich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähig-
keit. Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.
Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG:
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

1.2 Der Invaliditätsgrad bestimmt sich nach Art. 16 ATSG, wonach zur Ermitt-
lung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behand-
lung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches 
Invalideneinkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt wird, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches 
Valideneinkommen). Es ist für die Invaliditätsbemessung nicht entscheidend, ob 
die versicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von 
der verbliebenen Erwerbsfähigkeit Gebrauch macht. Vielmehr ist die Invalidität 
stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemessen, das die 
versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könnte (Meyer/ 
Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. A., Art. 28a N 27).

1.3 Die Invalidität bemisst sich somit nicht nach medizinischen, sondern nach 
wirtschaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsun-
fähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 
Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d). Wer 
nicht mindestens teilweise arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig 
und mithin nicht invalid sein (vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

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1.4 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts-
beschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (vgl. Art. 43 
Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungs-
gericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhalts 
zu sorgen (BGE 122 V 157 Erw. 1a). Nach der höchstrichterlichen Rechtspre-
chung verhält es sich so, dass - ungeachtet der Sachverhaltsabklärung von Am-
tes wegen - es grundsätzlich im Ermessen des Versicherungsträgers und im Be-
schwerdefall des Gerichts liegt, darüber zu befinden, inwiefern zusätzliche Ab-
klärungen vorzunehmen sind. Im Rahmen der Verfahrensleitung kommt der Ers-
tinstanz bzw. dem Gericht ein grosser Ermessensspielraum bezüglich Notwen-
digkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen zu. Was 
zu beweisen ist, ergibt sich aus der jeweiligen Sach- und Rechtslage. Gestützt 
auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass 
über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
9C_721/2019 vom 27.5.2020 Erw. 3 mit weiteren Hinweisen).

1.5.1  Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemes-
sung des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen. Der Arzt hat auch 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit 
der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 
Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 Erw. 4).

1.5.2  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei (vgl. 
Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle 
Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und 
danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
122 V 157 Erw. 1c). Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutach-
ten von externen Spezialisten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist regelmäs-
sig volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 
Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 227 Erw. 1.3.4 mit Hinweis).

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1.5.3  Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist mithin entscheidend, 
ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizini-
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-
gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a).

1.5.4  In der Rechtsprechung sind die Aufgaben von Rechtsanwender und 
Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung seit jeher wie folgt verteilt 
worden: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es erstens, den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe 
der Zeit zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher 
Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde 
zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der 
Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür die Verwaltung und im Streitfall 
Gerichte nicht kompetent sind (z.B. Urteil des Bundesgerichts 9C_437/2012 vom 
6.11.2012 Erw. 3.2). Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine 
abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arztperson zur 
Arbeitsunfähigkeit Stellung, d.h. sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer 
Sicht so substanziell wie möglich begründet. Die ärztlichen Angaben sind eine 
wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (so die mit BGE 
105 V 156 Erw. 1 begründete und in zahllosen Urteilen bestätigte 
Rechtsprechung, z.B. BGE 132 V 93 Erw. 4).

1.6 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwal-
tung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, 
ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten 
und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 
nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (an-
tizipierte Beweiswürdigung; Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 3. A. Rz. 153; Urteil des Bundesgerichts 8C_424/2010 
vom 19.7.2010 Erw. 3.2.3 mit Verweis auf BGE 134 I 140 Erw. 5.3). 

1.7 Zu beachten ist des Weiteren, dass die versicherte Person, bevor sie 
Leistungen verlangt, auf Grund der Schadenminderungspflicht alles ihr 

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Zumutbare selber vorzukehren hat, um die Folgen der Invalidität bestmöglich zu 
mindern. Ein Rentenanspruch ist zu verneinen, wenn sie selbst ohne 
Eingliederungsmassnahmen, nötigenfalls mit einem Berufswechsel, 
zumutbarerweise in der 
Lage ist, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. Für die 
Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs der zumutbaren Tätigkeit im 
Allgemeinen, wie bei der Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit im 
Besonderen, sind die gesamten subjektiven und objektiven Gegebenheiten des 
Einzelfalles zu berücksichtigen. Im Vordergrund stehen bei den subjektiven 
Umständen die verbliebene Leistungsfähigkeit sowie die weiteren persönlichen 
Verhältnisse wie Alter, berufliche Stellung, Verwurzelung am Wohnort etc. Bei 
den objektiven Umständen sind namentlich der ausgeglichene Arbeitsmarkt und 
die noch zu erwartende Aktivitätsdauer massgeblich. Eine Betriebsaufgabe ist 
nur unter strengen Voraussetzungen unzumutbar und es kann ein Betrieb selbst 
dann nicht auf Kosten der Invalidenversicherung aufrecht erhalten werden, wenn 
die versicherte Person darin Arbeit von einer gewissen erwerblichen Bedeutung 
leistet (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_305/21019 vom 30.7.2019 Erw. 5.2.1 
mit Verweis auf die Urteile 9C_771/2017 vom 29.5.2018 Erw. 3.3.1, 
9C_644/2015 vom 3.5.2016 Erw. 4.3.1 mit Hinweisen, in: SVR 2017 IV Nr. 6 S. 
15, und 9C_624/2013 vom 11.12.2013 Erw. 3.1.1).  

2. Was die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Versicherten sowie die 
Auswirkungen auf das verbliebene (zumutbare) Leistungsvermögen anbelangt, 
sind den vorliegenden Akten u.a. die folgenden Angaben zu entnehmen.

2.1 Die Vorinstanz hat die gesundheitliche Situation des Versicherten in der 
Vernehmlassung (Ziff. 2) unter Hinweis auf einen Arztbericht von Dr.med. 
E.________ (_______________________) vom 1. Februar 2021 dahingehend 
zusammengefasst, dass nach zweimaliger operativer Behandlung ein Zustand 
einer Rotatorenmanschettenruptur an der rechten Schulter (Sturz und Re-Ruptur 
vom 15.4.2019, erste Operation am 23.5.19, zweite Operation am 3.10.2019) 
besteht. Dieser Zustand hat seither und andauernd eine fehlende 
Kraftentwicklung im Arm rechts über der Horizontalen zur Folge. Nach dem Unfall 
vom 15. April 2019 (Sturz mit Schulterverletzung, vgl. UV-act. 1-15/33) wurde der 
als Landwirt erwerbstätige Versicherte bis zum 24. Februar 2020 als vollständig 
arbeitsunfähig sowie ab 25. Februar 2020 als zu 50% arbeitsfähig beurteilt (IV-
act. 29-1/7). Diese in der Vernehmlassung enthaltene Zusammenfassung steht 
im Einklang mit der Aktenlage und wird vom beanwalteten Versicherten in seiner 
Replik vom 24. August 2021 nicht in Frage gestellt. Namentlich wird nicht geltend 
gemacht, dass der Versicherte (abgesehen von den Schulterproblemen rechts) 

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an weiteren somatischen Beeinträchtigungen leidet. Im Übrigen anerkannt der 
Versicherte ausdrücklich, dass er als Landwirt noch zu 50% arbeitsfähig ist (vgl. 
Beschwerde, S. 6, Ziff. 20). Diese Ausgangslage ist unbestritten.

2.2 Der RAD-Arzt Dr.med. D.________ (Facharzt für orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates) hat in seiner Beurteilung der 
vorliegenden medizinischen Unterlagen ausgeführt, der letzte klinische 
Untersuchungsbefund zeige eine freie Beweglichkeit der Schulter bis über 
Schulterhöhe, allerdings nur mit einer möglichen Kraftentfaltung bis 
Schulterhöhe, womit eine Arbeitsfähigkeit von 50% in der angestammten 
Tätigkeit als Landwirt aus versicherungsmedizinischer Sicht als vertretbar 
erscheine. Indes in einer angepassten schulterschonenden Tätigkeit sei 
medizinisch theoretisch ein vollschichtiges Leistungsvermögen zumutbar, 
spätestens ab April 2020, d.h. sechs Monate nach der zweiten Operation. Das 
zumutbare ergonomische Leistungsprofil umschrieb dieser RAD-Arzt mit (IV-act. 
38):

Eine leichte bis gelegentlich mittelschwere Arbeit, ohne Überkopfarbeiten mit dem 
rechten Arm, mit Heben und Tragen rechts bis max. 10 kg bis Gürtelhöhe, 5 kg bis 
Brusthöhe sind dem Versicherten vollschichtig zumutbar.

2.3 In der Beschwerde (S. 6, Ziff. 20) wird ausdrücklich anerkannt, dass 
(sinngemäss) der Versicherte als Landwirt für (den Schulterbeschwerden) 
angepasste Arbeiten noch zu 50% arbeitsfähig ist. Nachdem eine Tätigkeit als 
Landwirt grundsätzlich eher körperlich anstrengende Arbeiten umfasst und 
körperlich leichte Arbeiten (einmal abgesehen vom Führen/Bedienen von 
landwirtschaftlichen Fahrzeugen/Geräten) in der Regel weniger oft anfallen, was 
gerichtsnotorisch ist, lässt eine unbestrittene Arbeitsfähigkeit von 50% als 
Landwirt (für einen Betrieb mit rund __ Hektaren, __ Milchkühen [IV-act. 31], 
wobei beim täglich 2x anfallenden Melken die Melkgeräte an die Oberleitung 
gekoppelt werden müssen, was für den Versicherten nicht mehr möglich sei, 
siehe IV-act. 23-3/4 oben) auf eine weitgehend intakte (zumutbare) 
Arbeitsfähigkeit für schulterschonende Tätigkeiten schliessen (jedenfalls bei 
Einhaltung des oben umschriebenen ergonomischen Profils). Dies gilt erst recht, 
als auch in der Beschwerde für leidensangepasste Tätigkeiten ein über 50% 
liegender Restarbeitsfähigkeitsgrad ausdrücklich anerkannt wird (vgl. 
Beschwerde, Ziff. 21). 

Aktenkundig ist, dass der behandelnde Facharzt (Dr.med. E.________) 
gegenüber der F.________ Versicherung die Frage nach der (verbliebenen) 
Arbeitsfähigkeit des Versicherten wie folgt beantwortet hat (vgl. Fremdakten 2-
4f./6):

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Folgende Belastungen/ Tätigkeiten kann die versicherte Person ausführen:
Sitzende Tätigkeit sehr oft (5-8 h)
Stehende Tätigkeit sehr oft (5-8 h)
Wechselbelastende Tätigkeit sehr oft (5-8 h)
Heben und Tragen > 10 kg
über Brusthöhe <5 kg
Fortbewegung unebenes Gelände
Diverses: Rumpfrotation, Vorgeneigtes Sitzen, vorgeneigtes Stehen, Knien,

Kniebeugen, Bedienen von Maschinen, Fahrtauglich

Folgende Tätigkeiten kann/ darf die versicherte Person nicht ausführen: 
Gewichte > 3 kg über Brusthöhe sowie
länger Arbeiten ohne Gewichte über Schulterhöhe

Zieht man diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des behandelnden Arztes 
zusätzlich in die Beurteilung ein - und um allen Eventualitäten gerecht zu werden 
- rechtfertigt es sich nach den konkreten Umständen und der Aktenlage 
gesamthaft, im Hinblick auf einen leidensbedingt zu gewährenden höheren 
Pausenbedarf für Tätigkeiten, welche auf seine Beeinträchtigungen (v.a. rechte 
Schulter) hinreichend Rücksicht nehmen, eine Arbeitsfähigkeit von 90% 
anzurechnen, 
ohne dass zusätzliche Abklärungen (weitere Arztberichte bzw. eine funktionelle 
Leistungsfähigkeit EFL) nötig wären. Allerdings kann dieser Aspekt (zusätzlich 
gewährte Pausen) nicht nochmals beim Einkommensvergleich 
einkommensmindernd in Rechnung gestellt werden.

2.4 An diesem Zwischenergebnis vermögen sämtliche weiteren Vorbringen des 
Beschwerdeführers nichts zu ändern. Unbehelflich ist namentlich der Einwand in 
der Beschwerde (S. 6f.), dass der Versicherte sein ganzes Leben lang immer 
körperlich gearbeitet habe (zuerst als Metallbauschlosser und dann als Landwirt) 
und dass bei einer körperlichen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit 
illusorisch sei. Dazu ist auf eine Feststellung in den Aufzeichnungen der 
beruflichen Integration zu verweisen, dass der Versicherte im Rahmen der 
Betriebsgemeinschaft mit einem weiteren Landwirtschaftsbetrieb vermehrt 
"organisatorisch tätig" sei [mithin der Versicherte bereits aktuell nicht 
ausschliesslich "körperliche Arbeiten" ausübt] und er zusätzlich "sich noch eine 
Arbeit z.B. Werkhofleiter oder ähnliches" suche (IV-act. 23-3/4 Mitte).

3.1.1  Beim Einkommensvergleich (Festlegung des massgebenden 
Valideneinkommens) ist die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung von 
einem im Jahre 2018 mit der Ausgleichskasse abgerechneten Einkommen von 
Fr. 67'100.--, indexiert per 2020 von Fr. 68'228.20 [67'100 : 2260 x 2298] 
ausgegangen. 

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3.1.2  Demgegenüber wird in der Beschwerde (Ziff. 26) geltend gemacht, dass 
das Einkommen des Versicherten als Landwirt stark schwankend und teilweise 
über Fr. 70'000.-- ausgefallen sei, weshalb vom Durchschnittswert über einen 
längeren Zeitraum auszugehen sei.

3.1.3  Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die 
versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt aufgrund ihrer beruflichen 
Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde. 
Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Da nach 
empirischer Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall 
weitergeführt worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des 
Valideneinkommens grundsätzlich der letzte vor Eintritt der 
Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der Teuerung und der realen 
Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
9C_350/2020 vom 21.1.2021 Erw. 4.2 mit Verweis auf BGE 134 V 322 Erw. 4.1 
S. 325 f.; 129 V 222 Erw. 4.3.1 S. 224; Urteil 9C_651/2019 vom 18.2.2020 Erw. 
6.2 mit Hinweisen).  

Praxisgemäss gehören dazu - ohne Rücksicht auf den hiefür erforderlichen 
zeitlichen oder leistungsmässigen Aufwand - namentlich auch Einkünfte aus 
einer Nebenbeschäftigung, sofern sie bereits im Gesundheitsfall erzielt wurden 
und weiterhin erzielt worden wären, wenn die versicherte Person keine 
gesundheitliche Beeinträchtigung erlitten hätte (vgl. Urteil 9C_528/2020 vom 
1.4.2021 Erw. 7.1 mit Verweis auf Urteil 8C_671/2010 vom 25.2.2011 Erw. 4.5.2 
mit weiteren Hinweisen, in: SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163).

Das Valideneinkommen von Selbständigerwerbenden kann grundsätzlich auf der 
Basis der Einträge im Individuellen Konto (IK) bestimmt werden. Weist das bis 
Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig 
in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer 
längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des 
Bundesgerichts 9C_651/2019 vom 18.2.2020 Erw. 6.2 mit Verweis auf das Urteil 
8C_567/2013 vom 30.12.2013 Erw. 2.2.2 mit Hinweisen). 

3.1.4  Im vorliegenden Fall verhält es sich so, dass der Beschwerdeführer im 
Gesundheitsfall (ohne die Folgen des Unfalles von Mitte April 2019) offenkundig 
weiterhin als Landwirt tätig wäre, zumal er sich in der Beschwerde dagegen 
wehrt, trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigungen die bisherige Tätigkeit als 
selbständiger Landwirt aufzugeben. Bei dieser Ausgangslage ist das 
Valideneinkommen als selbständiger Landwirt auf der Basis der Einträge im 

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Individuellen Konto (IK) zu bestimmen (vgl. zit. Urteil 9C_651/2019 Erw. 6.2), was 
zwischen den Parteien an sich unbestritten ist.

3.1.5  Was die aktenkundige Nebenbeschäftigung anbelangt, welche jährlich mit 
einer von der kantonalen Verwaltung ausbezahlten Entschädigung in der 
Bandbreite von Fr. 2'400.-- bis Fr. 3'100.-- abgegolten wurde, ergibt sich aus dem 
IK-Auszug, dass diese Entschädigung auch noch nach dem Unfall im April 2019 
abgerechnet wurde. Daraus ist zu schliessen, dass diese Nebenbeschäftigung 
ungeachtet gesundheitlicher Probleme weiterhin möglich und zumutbar ist, 
weshalb sie beim Einkommensvergleich auszuklammern ist (vgl. zit. Urteil 
9C_528/2020 Erw. 7.1 e contrario). Anzufügen ist, dass nach der Aktenlage eine 
weitere 
Nebenbeschäftigung (für die G.________) letztmals im Jahre 2016 und damit 
Jahre vor dem Unfall von April 2019 beendet wurde (vgl. IV-act. 44-2f./3). 

3.1.6  In den letzten 5 Jahren vor dem Unfall von April 2019 hat der Versicherte 
als selbständiger Landwirt folgende Einkommen abgerechnet (vgl. IV-act. 44-
2f./3):

2014 68'400
2015 74'000
2016 65'800
2017 59'900
2018 67'100

Daraus lässt sich eine gewisse Schwankung ableiten, weshalb es sich 
rechtfertigt, zur Herleitung des massgebenden Valideneinkommens nicht nur 
ausschliesslich vom Einkommen aus dem Jahr 2018 als Vorjahr vor dem Unfall 
von April 2019 auszugehen. 

In der Vernehmlassung (Ziff. 5) hat die Vorinstanz die Einkommen der Jahre 
2014 bis 2018 jeweils indexiert auf das Jahre 2020 hochgerechnet und von 
diesem Zwischenergebnis ein Durchschnittseinkommen der Jahre 2014 bis 2018 
von Fr. 68'833.-- ermittelt. 

Dieser Berechnung wird in der Replik (S. 4) kein Rechnungsfehler vorgehalten, 
allerdings wird geltend gemacht, dass beispielsweise auch noch die Jahre 2012 
(Fr. 73'800) und 2013 (78'800) einzubeziehen seien, was zu einem höheren 
Durchschnittsverdienst führe.

Berücksichtigt man in diesem Zusammenhang, dass der Versicherte im Jahre 
2011 als selbständiger Landwirt lediglich ein Einkommen von Fr. 29'100.-- 
abgerechnet hat, relativiert dies die Ergebnisse der Jahre 2012 und 2013, da der 
Durchschnitt dieser drei Jahre (2011 bis 2013, noch ohne Indexierung per 2020) 

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einen Betrag von Fr. 60'566.66 ergibt (73'800 + 78'800 + 29'100 = 181'700; 
181'700 : 3 = 60'566.66).

Bei dieser konkreten Sachlage ist die in der vorinstanzlichen Vernehmlassung 
(Ziff. 5) enthaltene Berechnung eines auf der Basis der letzten 5 Jahre vor dem 
Unfallereignis erzielten (per 2020 hochgerechneten) Durchschnittsverdienstes 
von Fr. 68'833.-- im Ergebnis nicht zu beanstanden. Dies gilt erst recht, als das 
Bundesgericht beispielsweise im Urteil 8C_450/2020 vom 15. September 2020 
die vorinstanzliche Berechnung des Valideneinkommens auf der Basis 
"Durchschnitt der letzten fünf Jahre vor dem Unfall (2007-2011)" bestätigt hat. 

3.1.7  Nach dem Gesagten ist das massgebende Valideneinkommen (per 2020) 
auf Fr. 68'833.-- festzulegen.

3.2.1  Hinsichtlich des Invalideinkommens stellte die Vorinstanz in der 
angefochtenen Verfügung auf den Zentralwert (Durchschnittslohn) aller 
Wirtschaftszweige des Privaten Sektors (Kompetenzniveau 1) von Fr. 68'906.-- 
ab. Dieser tabellarische Ausgangswert wird vom beanwalteten Beschwerdeführer 
vor Gericht als solcher nicht in Frage gestellt; beanstandet wird im Wesentlichen, 
dass der Versicherte nicht vollschichtig arbeiten könnte, dass leidensangepasste 
Tätigkeiten nicht näher umschrieben wurden sowie dass ein leidensbedingter 
Abzug vorzunehmen wäre (Beschwerde, S. 4, Ziff. 10). 

3.2.2  Wie oben ausgeführt wurde, ist für Tätigkeiten, welche auf die 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Versicherten (v.a. Schulterprobleme 
rechts) hinreichend Rücksicht nehmen, eine massgebende Arbeitsfähigkeit von 
90% zu veranschlagen, womit sich der oben angeführte Tabellenwert auf Fr. 
62'015.40 (68'906 x 0.90) reduziert.

3.2.3  Selbst wenn noch für den geltend gemachten Aspekt, wonach 
gesundheitlich eingeschränkte Personen statistisch 10-17% weniger verdienen 
als gesunde Personen in der gleichen Tätigkeit (vgl. Beschwerde, Ziff. 10), ein 
entsprechender Abzug gewährt würde - was hier nicht abschliessend zu 
beurteilen ist - würde dadurch kein rentenbegründender IV-Grad von mindestens 
40% resultieren. Denn diesfalls würde die Berechnung wie folgt ausfallen: 
62'015.40 x 0.85 = 52'713.09 (= Invalideneinkommen, wenn ein leidensbedingter 
Abzug von 15% gewährt würde, was offen bleiben kann). 

Bei einem Valideneinkommen von Fr. 68'833.-- (siehe Erw. 3.1.1 bis 3.1.7) und 
einem Invalideneinkommen von Fr. 52'713.09 würde der IV-Grad 23.4% 
betragen, was für einen Rentenanspruch nicht ausreicht (68'833 minus 52'713.09 
= 16'119.91; 16'119.91 : 68'833 x 100 = 23.41).

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3.3 Nach dem Gesagten resultiert aus dem dargelegten Einkommensvergleich 
kein Anspruch auf IV-Rentenleistungen. 

4. Zu prüfen bleibt in der Folge noch die Fragestellung, ob dem Versicherten 
die Aufgabe der Tätigkeit als selbständiger Landwirt zumutbar ist. Welche 
Aspekte dazu von Bedeutung sind, wurde bereits in Erwägung 1.7 dargelegt 
(siehe oben). 

4.1 Die Vorinstanz hat in ihrer Vernehmlassung (Ziff. 9ff.) überzeugend 
ausgeführt, welche Gründe für die Zumutbarkeit der Betriebsaufgabe sprechen. 
Es handelt sich dabei insbesondere um folgende Aspekte:

- dass das Bundesgericht im Urteil 8C_413/2015 vom 3. November 2015 in einer 
ähnlichen Konstellation (23 Jahre als Landwirt tätig, als Landwirt noch zu 50% 
und in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 90% arbeitsfähig, verbliebene 
beachtliche Aktivitätsdauer von über 10 Jahren, etc.) eine Betriebsaufgabe als 
zumutbar beurteilte;

- dass hier eine ebenfalls beachtliche Restaktivitätsdauer von über 10 Jahren 
vorliegt;

- dass nicht ersichtlich ist, weshalb die Verwertbarkeit der Resterwerbsfähigkeit in 
einer leidensangepassten Tätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht 
gegeben sein sollte, zumal der Versicherte über eine abgeschlossene 
Berufsausbildung als Metallbauschlosser und diesbezüglich über 6 (wenn auch 
schon lange zurückliegende) Berufsjahre verfügt;

- dass das ergonomische Leistungsprofil noch eine grosse Anzahl zumutbarer 
Tätigkeiten zulässt;

- dass der Versicherte neben der landwirtschaftlichen Tätigkeit noch Erfahrungen 
in der Politik und Verbandsorganisationen (Bauernvereinigungen) aufweist (vgl. 
Vernehmlassung, S. 6);

- dass auch die Corona-Pandemie an der Verwertbarkeit auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt nichts zu ändern vermag;

- und dass nach Angaben des Beschwerdeführers der älteste Sohn (27), welcher 
eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert hat, den Betrieb übernehmen 
möchte, wobei (sinngemäss) nicht einzusehen sei, weshalb die Betriebsübergabe 
erst im AHV-Alter des Versicherten in Frage kommen sollte.

4.2 Den diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz ist uneingeschränkt 
beizupflichten. Daran vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers vor 
Gericht nichts zu ändern. Unbehelflich ist namentlich der Einwand, dass der 
Abklärungsdienst Landwirtschaft nicht beigezogen worden sei. Nicht zu hören ist 
auch der Einwand in der Replik (S. 6), dass "eine angemessene Übergangsfrist 
eingeräumt werden" müsste. Diese Argumentation verkennt, dass mit einem 
längeren Zuwarten (und Älterwerden des Versicherten) der Einstieg in eine 
andere 
(leidensangepasste) Tätigkeit nicht einfacher, sondern erfahrungsgemäss 
schwieriger werden würde. 

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5. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abgewiesen wird. Diesem Ergebnis entsprechend werden die 
Verfahrenskosten dem Beschwerdeführer auferlegt. Eine Parteientschädigung 
fällt ausser Betracht.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 500.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen (A).

Schwyz, 20. September 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 28. September 2021

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I