# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a1338e91-5123-56ca-80ef-6eac22e0c896
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 02.09.2021 LY210037
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LY210037_2021-09-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LY210037-O/U 

 
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. D. Scherrer, Vorsitzende,  

Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichterin Dr. S. Janssen  

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke 

Beschluss vom 2. September 2021 

 
in Sachen 

 
A._____,  
Beklagte und Berufungsklägerin 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____,  

 
gegen 

 
B._____,  
Kläger und Berufungsbeklagter 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Y._____,  

 
sowie 

 
1. C._____,  
2. D._____,  
3. E._____,  
Verfahrensbeteiligte 

1, 2, 3 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Z._____,  

 

betreffend Abänderung Scheidungsurteil (vorsorgliche Massnahmen) 

Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen Verfah-
ren am Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung, vom 27. Juli 2021 (FP200076-L) 

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Erwägungen: 

1. Mit Schreiben vom 1. September 2021, beim Obergericht eingegangen 

am 2. September 2021, zog die Beklagte ihre am 13. August 2021 eingereichte 

Berufung zurück. Das Berufungsverfahren ist demgemäss abzuschreiben 

(Art. 241 ZPO). Es bleibt darauf hinzuweisen, dass das aufgrund der Berufung 

des Kindesvertreters angelegte Berufungsverfahren LY210034-O weitergeführt 

wird. 

2. Die Prozesskosten des vorliegenden Rechtsmittelverfahrens sind aus-

gangsgemäss der Beklagten aufzuerlegen. Für das vorliegende Rechtsmittelver-

fahren ist dem Kläger und den Verfahrensbeteiligten mangels relevanter Umtriebe 

keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird beschlossen: 

1. Das Berufungsverfahren wird abgeschrieben. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 800.-- festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Beklagten aufer-

legt. 

4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger und die Verfahrensbe-

teiligten je unter Beilage der Doppel von Urk. 1, 3, 4/2-3 und 6, sowie an die 

Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

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schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine nicht 
vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Be-
gehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim 
Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO). 

 
Zürich, 2. September 2021 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
versandt am: 
lm 

	Beschluss vom 2. September 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Berufungsverfahren wird abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 800.-- festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Beklagten auferlegt.
	4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger und die Verfahrensbeteiligten je unter Beilage der Doppel von Urk. 1, 3, 4/2-3 und 6, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...