# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8da39835-eb29-5940-bf72-47307efcfadf
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.04.2025 200 2024 801
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-801_2025-04-14.pdf

## Full Text

IV 200 2024 801 
KOJ/REL/WSI

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 14. April 2025

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Wiedmer, Verwaltungsrichterin Frey
Gerichtsschreiberin Bischof

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 1. November 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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Sachverhalt:

A.

Die 1967 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) ist 
gelernte ... und arbeitete zuletzt im ... (Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. 
Beschwerdegegnerin; act. II] 7). Im Juli 2009 meldete sie sich aufgrund von 
Rückenbeschwerden nach einem im März 2009 erlittenen Sturz bei der 
Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (act. II 9), worauf die 
IVB Hilfsmittel (act. II 42) und berufliche Massnahmen (act. II 46) gewährte, 
hingegen den Anspruch auf eine Invalidenrente (IV-Rente) bei einem Inva-
liditätsgrad (IV-Grad) von 9 % verneinte (act. II 78). Diese Verfügung blieb 
unangefochten. Nach einer erneuten Anmeldung im Januar 2014 
(act. II 96) gewährte die IVB berufliche Massnahmen zum Aufbau einer 
selbstständigen Tätigkeit (act. II 114) und verneinte mit Verfügung vom 
22. September 2015 (act. II 127) wiederum den Anspruch auf eine IV-
Rente bei einem IV-Grad von 9 %. Auch dieser Entscheid wurde nicht an-
gefochten.

Im Januar 2017 meldete sich die Versicherte erneut unter Hinweis auf 
Schmerzen in Fuss und Rücken, Migräne, Erschöpfungszustände und De-
pression bei der IV zum Leistungsbezug an (act. II 129), worauf die IVB 
Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht vornahm und ge-
stützt auf zwei Beurteilungen ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD 
[act. II 145, 145]) mit Verfügung vom 11. August 2017 (act. II 155) einen 
Rentenanspruch verneinte. Die dagegen erhobene Beschwerde 
(act. II 158) wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 
16. Mai 2018, IV 200 2017 796 (act. II 161), ab. Das Bundesgericht trat auf 
eine hiergegen erhobene Beschwerde (act. II 162) mit Urteil vom 3. Juli 
2018 (act. II 163) nicht ein. 

Auf eine Neuanmeldung im Juli 2020 (act. II 169) trat die IVB gestützt auf 
die Einschätzung des RAD (act. II 177, 184) mit unangefochten gebliebener 
Verfügung vom 24. Februar 2021 nicht ein (act. II 190).

Die Versicherte meldete sich im Juni 2022 (act. II 205) abermals zum Leis-
tungsbezug an. Die IVB trat auf das Leistungsbegehren ein und veranlass-

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te nach neuerlichen Abklärungen und gestützt auf die Einschätzung des 
RAD (act. II 249) eine polydisziplinäre Begutachtung durch die C.________ 
(MEDAS; Expertise vom 19. August 2024 [act. II 270.1 bis 270.7]). Mit Vor-
bescheid vom 2. September 2024 (act. II 272) stellte sie der Versicherten in 
Aussicht, das Leistungsbegehren hinsichtlich einer IV-Rente bei einem IV-
Grad von 5 % ab dem 1. Dezember 2022 bzw. einem solchen von 15 % ab 
dem 1. Januar 2024 abzuweisen. Auf den Einwand der Versicherten hin 
(act. II 276) holte die IVB eine Stellungnahme bei der MEDAS ein (Stel-
lungnahme vom 28. Oktober 2024 [act. II 279]) und verfügte am 1. Novem-
ber 2024 dem Vorbescheid entsprechend (act. II 280).

B.

Hiergegen erhob die Versicherte – vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________ – mit Eingabe vom 28. November 2024 Beschwerde. Sie be-
antragt die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Ausrichtung 
einer ganzen IV-Rente seit wann rechtens, spätestens jedoch ab dem 
1. Juli 2021. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Ab-
klärungen, namentlich zum Einholen eines neuen polydisziplinären Gutach-
tens, und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Mit Beschwerdeantwort vom 6. Januar 2025 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.

In einer Eingabe vom 22. Januar 2025 machte die Beschwerdeführerin 
weitere materielle Ausführungen und hielt an ihren Rechtsbegehren fest.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 1. November 2024 
(act. II 280). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführe-
rin auf eine IV-Rente. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Mit der Diagnose eines Gesundheitsschadens ist noch nicht ge-
sagt, dass dieser auch invalidisierenden Charakter hat. Ob dies zutrifft, 
beurteilt sich gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut nach dem Einfluss, den 
der Gesundheitsschaden auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit hat. Ent-
scheidend ist, ob der versicherten Person wegen des geklagten Leidens 
nicht mehr zumutbar ist, ganz oder teilweise zu arbeiten. Deshalb gilt eine 
objektivierte Zumutbarkeitsprüfung unter ausschliesslicher Berücksichti-
gung von Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung (BGE 142 V 106 
E. 4.4 S. 110).

Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit inva-
lidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der 
Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten 
Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könn-
te; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt 
(BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 2014 IV Nr. 2 
S. 4, 8C_662/2012 E. 3.1).

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2.3 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Gemäss 
Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenanspruchs in prozentualen 
Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem IV-Grad von 50 % bis 
69 % entspricht der prozentuale Anteil dem IV-Grad (Art. 28b Abs. 2 IVG), 
bei einem IV-Grad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente 
(Art. 28b Abs. 3 IVG). Bei einem IV-Grad zwischen 40 % und 49 % gelten 
die prozentualen Anteile nach Massgabe von Art. 28b Abs. 4 IVG. 

2.4 Für die Bestimmung des IV-Grades wird das Erwerbseinkommen, 
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch-
führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-
nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 
ATSG).

2.5

2.5.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen IV-Grades bereits ein-
mal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die versi-
cherte Person darin glaubhaft macht, dass sich der Grad der Invalidität in 
einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. Art. 87 Abs. 2 
und 3 [IVV; SR 831.201]).

2.5.2 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsge-
such ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewis-
sern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung 
des IV-Grades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass der IV-
Grad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung 
erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zusätz-
lich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr 

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eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) Invalidität zu 
bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die glei-
che materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a 
S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117, I 822/06 E. 2.1).

2.5.3 Anlass zur Rentenrevision bzw. zur Anspruchsprüfung im Rahmen 
der Neuanmeldung gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen 
Verhältnissen, die geeignet ist, den IV-Grad und damit den Rentenan-
spruch zu beeinflussen. Die IV-Rente ist deshalb nicht nur bei einer we-
sentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann 
revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen (oder die Auswir-
kungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) des an sich gleich 
gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben. Dazu 
gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung 
oder Anpassung an die Behinderung. Ein Revisionsgrund ist ferner unter 
Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der Bemessung der 
Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des Aufgabenbe-
reichs eingetreten ist (BGE 144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 E. 2.3 S. 10; 
SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

2.5.4 Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den IV-Grad 
erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuanmeldungsver-
fahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – durch Ver-
gleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten materiellen Beur-
teilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit demjenigen zur 
Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 S. 112; 130 V 
71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

2.5.5 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums, neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b 
S. 200; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

2.6 Um den IV-Grad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 

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gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-
urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV Nr. 54 
S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung vom 30. Juni 
2022 (act. II 205) eingetreten, womit die Eintretensfrage hier nicht zu über-
prüfen ist (vgl. BGE 109 V 108 E. 2b S. 114). 

Hingegen war die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung vom Juli 
2020 (act. II 169) nicht eingetreten und hat auch keine materielle Prüfung 
des Anspruchs vorgenommen, weshalb die entsprechende Verfügung vom 
24. Februar 2021 (act. II 190) in revisionsrechtlicher Hinsicht unbeachtlich 
ist (vgl. E. 2.5.4 hiervor). Zu prüfen ist deshalb, ob zwischen der rentenab-
weisenden Verfügung vom 11. August 2017 (act. II 155) und der hier ange-
fochtenen Verfügung vom 1. November 2024 (act. II 280) eine (potenziell) 
anspruchsbegründende Veränderung der erheblichen Tatsachen eingetre-
ten ist. 

Hinsichtlich der Verfügung vom 11. August 2017 (act. II 155) hat das Ver-
waltungsgericht im Urteil VGE IV 200 2017 796 vom 16. Mai 2018 
(act. II 161) – gestützt auf die Beurteilung der RAD-Ärzte vom 11. Mai 2017 
(act. II 144, 145) – festgehalten, dass bei der Beschwerdeführerin als Dia-
gnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Tibialis posterior Insuf-
fizienz mit Pes plano valgus Stellung, hingegen ohne Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit ein Status nach Tendovaginitis De Quervain, eine Adiposi-
tas per magna, eine Hypertonie, ein beginnender präseniler Katarakt und 
Cervicobrachialgien links vorliegen (act. II 161 S. 9 Ziff. 3.3.7 f.). Gestützt 
darauf stellte das Gericht fest, dass das bereits im September 2009 formu-
lierte (vgl. act. II 23) und im Mai 2017 wiederholte Zumutbarkeitsprofil 

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(Tätigkeiten im Stehen oder Gehen nur noch eingeschränkt möglich; eine 
angepasste leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganz überwiegend im Sitzen 
unter Berücksichtigung der funktionellen Einschränkungen, vollschichtig 
und mit einer Leistungsminderung bis zu 20 %) weiterhin Gültigkeit hat 
(act. II 161 S. 10 ff. Ziff. 3.5 f.). Dieses Urteil ist in Rechtskraft erwachsen 
(vgl. Nichteintretensentscheid BGer 8C_459/2018 [act. II 163]).

3.2 Zur Beurteilung der Frage, ob sich seit der Verfügung vom 11. Au-
gust 2017 (act. II 155) bis zur hier angefochtenen Verfügung vom 1. No-
vember 2024 (act. II 280) eine Änderung der medizinischen Situation erge-
ben hat, ist den medizinischen Akten im Wesentlichen Folgendes zu ent-
nehmen:

3.2.1 In ihrem Bericht vom 5. November 2020 (act. II 182) diagnostizierte 
die behandelnde Ärztin der Klinik D.________, Dr. med. E.________, 
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, eine rezidivierende depres-
sive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1), eine Bin-
ge Eating Disorder (ICD-10: F50.81), eine Fibromyalgie, eine Adipositas 
per magna, eine Fussdeformation links, noch fragliche degenerative Ver-
änderungen der Halswirbelsäule (HWS), eine chronische Rhinitis, Tinnitus, 
Ohrensausen sowie eine arterielle Hypertonie (S. 5). Eine Arbeitsunfähig-
keit wurde nicht attestiert.

3.2.2 Dr. med. F.________, Facharzt für Neurologie, diagnostizierte in 
seinem Gutachten zu Handen der Krankenversicherung vom 30. März 
2021 (act. II 247.4 S. 1 ff.) ein rezidivierendes Lumbovertebralsyndrom, 
Cervicobrachialgien links sowie eine Fibromyalgie mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit (S. 25 Ziff. 1.b). Hingegen leiteten sich aus den Kopf-
schmerz-Syndromen wie auch aus den rezidivierenden depressiven Episo-
den, dem Tinnitus, der Hypertonie oder der mittelgradigen Trikuspidalinsuf-
fizienz keine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit ab. Die in den Akten festgehal-
tenen Beschwerden könnten in weiten Teilen weder durch Befunde auf 
dem somatischen noch auf dem psychopathologischen Gebiet nachvollzo-
gen werden (Ziff. 2). Die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der 
angestammten Tätigkeit sei nachvollziehbar unter der Voraussetzung, dass 
die Beschwerdeführerin als ... auch ... und dabei schwere bis mittelschwere 
Lasten heben und tragen müsse (S. 27 Ziff. 4.a). In einer leidensangepass-

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ten Tätigkeit (leichte körperliche Tätigkeit, mit Heben und Tragen nur leich-
ter Lasten bis 5kg, frei wechselbelastend, überwiegend im Sitzen, ohne 
längere für den Rücken ungünstige Zwangspositionen, etwa in kauernder 
Position oder mit über Kopfarbeiten) sei ab sofort ein volles Pensum und 
eine volle Leistung erbringbar (S. 28).

In einem zweiten Aktengutachten vom 16. Februar 2022 (act. II 247.4 S. 72 
ff.) hielt Dr. med. F.________ fest, dass keine neuen relevanten Diagnosen 
im Vergleich zur Vorbeurteilung vom März 2021 hinzugekommen seien 
(S. 80 Ziff. 1). Es seien keine neuen Befunde vorgelegt worden, aufgrund 
welcher aus somatischer Sicht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
bestehe, weshalb an der von den behandelnden Ärzten behaupteten daue-
rhaft anhaltenden Arbeitsunfähigkeit begründete Zweifel beständen (Ziff. 2).

3.2.3 Im Austrittsbericht der Klinik D.________ vom 23. Juli 2021 
(act. II 195) diagnostizierten die behandelnden Psychologinnen nach dem 
teilstationären Aufenthalt vom 14. April 2021 bis zum 25. Juni 2021 eine 
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige 
Episode (ICD-10: F33.1), eine Fibromyalgie, eine Adipositas per magna, 
eine Fussdeformation links, noch fragliche degenerative Veränderungen 
der Halswirbelsäule (HWS), eine chronische Rhinitis, Tinnitus, Ohrensau-
sen sowie eine arterielle Hypertonie. Vom 14. April 2021 bis zum 13. Juli 
2021 attestierten sie eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 4).

3.2.4  Im psychiatrischen Gutachten vom 11. April 2022 (act. II 247.4 
S. 108 ff.) zu Handen der Krankenversicherung diagnostizierte Prof. 
Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie 
Facharzt für Neurologie, eine chronische Schmerzstörung mit somatischen 
und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41), eine rezidivierende depressi-
ve Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1) sowie eine 
Adipositas mit aktenanamnestisch Binge Eating Disorder (ICD-10: F50.8 
[S. 157]). Es liege aus psychiatrischer Sicht bei Energie- und Antriebsman-
gel, depressivem Affekt sowie einer reduzierten kognitiven Ausdauer und 
konzentrativer Belastbarkeit eine aufgehobene Arbeitsfähigkeit in der Be-
zugstätigkeit vor (S. 159). Aus psychiatrischer Sicht sei eine 
– gegebenenfalls aus orthopädischer Sicht leidensadaptierte – 100%ige 
Arbeitsfähigkeit bei einer weiterhin lege artis durchgeführten multimodalen 

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Therapie erreichbar. Zur Verminderung einer weiteren Chronifizierung wer-
de baldmöglichst eine Intensivierung der bisherigen ambulanten und teilsta-
tionären Therapie empfohlen.

3.2.5 Anlässlich des teilstationären Aufenthaltes in der Klinik H.________, 
vom 4. August 2022 bis zum 26. Oktober 2022 diagnostizierten Dr. med. 
I.________, Fachärztin für Anästhesiologie, und lic. phil. J.________, 
Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, im Austrittsbericht vom 21. No-
vember 2022 (act. II 223) eine chronische Schmerzstörung mit somati-
schen und psychischen Faktoren, eine rezidivierende depressive Störung, 
gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode, eine Binge Eating Disorder 
mit Adipositas per magna, eine chronische Rhinosinusitis sowie eine arteri-
elle Hypertonie. Auch wenn die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht Teil 
des Therapieprogrammes gewesen sei, sei bei gegebener Symptomatik 
einer chronischen Schmerzstörung sowie der Erschöpfungssymptomatik 
keine Arbeitsfähigkeit gegeben (S. 3). Bei einer Wiederaufnahme der Ar-
beitstätigkeit sei von einer vermehrten Erschöpfbarkeit (körperlich und psy-
chisch), einer verminderten Konzentration mit erhöhter Fehleranfälligkeit 
sowie von körperlicher Seite her mit einer deutlich eingeschränkten Leis-
tungsfähigkeit (kein Heben von schweren Lasten, keine längeren Gehstre-
cken, keine längeren sitzenden Tätigkeiten) auszugehen.

3.2.6 Im polydisziplinären Gutachten der C.________ (MEDAS) vom 
19. August 2024 (act. II 270.1) nannten die Fachärzte folgende Diagnose 
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10 Ziff. 4.3):

- Degeneratives Wirbelsäulenleiden mit erosiver Osteochondrose 
L4/5 etc. (ICD-10: M40, M41, M42, M47, M54, M79, M51) 

- Degeneratives Fussleiden beidseits mit dekompensiertem Pes 
planovalgus beidseits etc. (ICD-10: M77, M21, M67, M76, M19, 
M20). 

Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien folgende Diagnosen 
(S. 11): 

- Initiale Coxarthrose links bei Enthesiopathie am Trochanter major 
beidseits (ICD-10: M16, M77)

- Häufig auftretender Kopfschmerz vom Spannungstyp mit pericra-
nieller Schmerzempfindlichkeit (ICD-10: G44.2)

- Migräne mit typischer Aura (ICD-10: G43.1)
- Subjektive kognitive Einschränkungen ohne organisches Korrelat 

(ICD-10: R29.8)

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- Adipositas per magna Grad III (ICD-10: E66.9)
- Arterielle Hypertonie (ICD-10: I10.0)
- Mittelgradige Trikuspidalklappeninsuffizienz (ICD-10: I36.1)
- Chronische Rhinitis/Sinusitis (ICD-10: J32.9)
- Cataracta praesenilis OD (ICD-10: H26.9)
- Fibromyalgiesyndrom, Kriterien gemäss ACR formal grenzwertig 

erfüllt (ICD-10: M79.7)
- Aktenanamnestisch Tendosynovitis de Quervain ohne Seitenan-

gabe (ICD-10: M65)
Im rheumatologischen Teilgutachten vom 3. Juni 2024 (act. II 270.3) hielt 
Dr. med. K.________, Fachärztin für Rheumatologie, fest, es sei nicht 
schlüssig, dass die Beschwerdeführerin trotz des anhaltend hohen 
Schmerzniveaus, das sie schon seit vielen Jahren angebe zu empfinden, 
keine konsequente Schmerztherapie durchführe, was nicht mit dem als 
erheblich empfundenen Schmerzgeschehen zusammenpasse, das schon 
seit 2009 das Krankheitsgeschehen dominiere (S. 11 Ziff. 6.2). Ein sekun-
därer Krankheitsgewinn sei nicht nur nicht auszuschliessen, sondern ei-
gentlich deutlich zu erkennen. Einen rheumatologisch-somatischen Grund 
für das präsentierte Verhalten zum aktuellen Untersuchungszeitpunkt gebe 
es nicht (S. 12). Für den über die Strukturveränderungen aus dem degene-
rativen Formenkreis im Bereich der Wirbelsäule und im Fussbereich hinaus 
bestehenden, von der Beschwerdeführerin als erheblich empfundenen 
Schmerz der gesamten Weichteile und des Gesamtorganismus finde sich 
keine schlüssige Erklärung aus dem rheumatologisch-somatischen For-
menkreis (S. 13). Auch das Fibromyalgiesyndrom sei dafür nicht heranzu-
ziehen, denn die angegebenen Beschwerden und das präsentierte Verhal-
ten würden nicht zu einem klassischen Fibromyalgiesyndrom passen. Es 
bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen den subjektiv wahrgenomme-
nen und beschriebenen Beschwerden, dem präsentierten Verhalten und 
den objektivierbaren Befunden. Die angestammte Tätigkeit sei in einem 
vollen Pensum möglich, wobei eine Einschränkung in der Leistungsfähig-
keit von 50 % für Pausen und Entlastungsstellungen bestehe (S. 22 Ziff. 8). 
Diese Arbeitsfähigkeit bestehe seit dem erstmaligen Dokumentieren der 
Fussbeschwerden im November 2021. In einer optimal angepassten Tätig-
keit (leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten möglich, 
primär im Sitzen durchzuführende Tätigkeiten, ein Überkopfarbeiten nicht 
repetitiv möglich, ein Hinknien, ein Kauern und ein Hocken repetitiv nicht 
möglich; Leitern besteigen [aufgrund der Adipositas] nicht möglich, jedoch 
nach Gewichtsabnahme rein rheumatologisch-somatisch betrachtet mög-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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lich; Treppensteigen nicht repetitiv möglich und Wirbelsäulenzwangshal-
tungen zu vermeiden) bestehe eine vollständige Arbeitsfähigkeit ohne Ein-
schränkungen in der Leistungsfähigkeit (S. 23). Eine Steigerung des Pen-
sums in der angestammten Tätigkeit auf 70 % innert zwei Jahren sei mög-
lich, wobei jedoch eine Gewichtsabnahme erfolgen müsse und der Eintritt 
des Erfolgs von der Compliance der Beschwerdeführerin abhänge.

Die neurologische Gutachterin dipl. Ärztin L.________, Fachärztin für Neu-
rologie, konnte in ihrem Teilgutachten vom 3. Juni 2024 (act. II 270.4) keine 
neurologische Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit festhalten 
(S. 11). Es habe seit dem Referenzzeitpunkt vom 21. April 2011 aus streng 
neurologischer Sicht zu keinem Zeitpunkt eine längere Einschränkung in 
der Arbeitsfähigkeit sowohl in der bisherigen wie auch in einer angepassten 
Tätigkeit bestanden (S. 12 Ziff. 8). Es ergäben sich Inkonsistenzen auf neu-
rologischem Fachgebiet bezüglich der beklagten, subjektiv als invalidisie-
rend empfundenen kognitiven Störungen mit den neuropsychologischen 
Befunden sowie der klinisch-neurologischen Untersuchung und den in der 
Aktenlage vorliegenden bildgebenden cerebralen Befunden (S. 9). Für die 
beklagten Beschwerden ergebe sich kein strukturelles Korrelat in der Bild-
gebung und es fielen auch in der klinischen Untersuchung keine eindeuti-
gen kognitiven Defizite auf. Im Gegensatz hierzu erbringe die Beschwerde-
führerin in der neuropsychologischen Abklärung durchgängig hochdefizitäre 
Resultate in allen getesteten Bereichen. Kognitive Defizite könnten letztlich 
nicht ausgeschlossen werden, das tatsächliche Ausmass habe jedoch nicht 
festgelegt werden können, so dass sich aus fachneurologischer Sicht keine 
Hinweise für eine höhergradige kognitive Einschränkung ergäben. 

Aus internistischer Sicht konnte Prof. Dr. med. univ. M.________, Facharzt 
für Allgemeine Innere Medizin, für Kardiologie und für Endokrinologie-
Diabetologie, im Teilgutachten vom 3. Juni 2024 (act. II 270.5) keine Dia-
gnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (S. 7). Auf internisti-
schem Fachgebiet beständen keinerlei Einschränkungen sowohl in der 
bisherigen wie auch in einer leidensangepassten Tätigkeit (S. 8 f. Ziff. 8). 
Es sei eine Gewichtsabnahme sehr zu empfehlen, was allerdings ohne 
Auswirkungen auf die aktuelle Arbeitsfähigkeit sei (Ziff. 7.1).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

-14-

Die psychiatrische Gutachterin dipl. Ärztin N.________, Fachärztin für 
Psychiatrie und Psychotherapie, konnte in ihrem Teilgutachten vom 31. Mai 
2024 (act. II 270.6) aufgrund der Hinweise auf eine gezielte Manipulation 
der Testergebnisse in der neuropsychologischen Untersuchung sowie wei-
terer Auffälligkeiten keine psychiatrische Diagnose vergeben (S. 11 
Ziff. 6.3). Sowohl in der angestammten wie auch in einer angepassten 
Tätigkeit bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (S. 12 f. Ziff. 8). Die Aussagen 
der Beschwerdeführerin und die Informationen in der Aktenlage seien teil-
weise widersprüchlich (S. 10 Ziff. 6.2).

In der neuropsychologischen Beurteilung vom 17. Juni 2024 (act. II 270.7) 
führte Dr. phil. O.________, Fachpsychologe für Psychotherapie und Neu-
ropsychologie FSP, aus, dass sich Auffälligkeiten gezeigt hätten, die klar 
auf eine gezielte Manipulation der Testergebnisse hinwiesen (S. 5). Auffäl-
lige Resultate zeigten sich in allen drei eingesetzten Beschwerdevalidie-
rungstests und die Leistung liege statistisch signifikant unter dem Zufallsni-
veau, so dass von einer gezielten Manipulation auszugehen sei (S. 6). Es 
hätten sich bei der Betrachtung der Leistung über Durchgänge hinweg Ab-
weichungen von Leistungsmustern gezeigt, welche bei einer schweren 
Störung zu erwarten wären und das Leistungsprofil sei nicht nachvollzieh-
bar. In der Untersuchung hätten sich keine Hinweise auf Beschwerden er-
geben, welche die beschriebenen Auffälligkeiten erklären könnten (S. 7). In 
Bezug auf die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund der Konfundierung von Bega-
bung und Anstrengung bei Leistungstest und der eindeutigen Manipulation 
von Testergebnissen eine zuverlässige Interpretation der erbrachten Resul-
tate nicht möglich; das Ausmass von möglicherweise tatsächlich vorliegen-
den Einschränkungen lasse sich daher nicht festlegen.

Nach polydisziplinärer Konsensbesprechung vom 5. August 2024 (vgl. 
act. II 270.1 S. 15 Ziff. 5) hielten die Fachärzte fest, dass in der ange-
stammten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 8,5 Stunden möglich sei, die 
Leistungsfähigkeit aus rheumatologischen Gründen jedoch aufgrund von 
Pausen und Entlastungsstellungen seit dem erstmaligen Dokumentieren 
der verstärkten Fussbeschwerden im November 2021 um 50 % reduziert 
sei (S. 13 Ziff. 4.6). In einer leidensangepassten Tätigkeit (leichte bis mit-
telschwere wechselbelastende Tätigkeiten, ohne primär im Sitzen durchzu-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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führende Tätigkeiten, ohne Überkopfarbeiten repetitiv, ohne repetitives 
Hinknien, ohne repetitives Kauern und ohne repetitives Hocken, ohne Lei-
ternbesteigen [aufgrund der Adipositas, wäre aber nach Gewichtsabnahme 
möglich], ohne repetitives Treppensteigen, ohne Wirbelsäulenzwangshal-
tungen; seitens der bestehenden Kopfschmerzsyndrome seien zur Prophy-
laxe vermehrter attackenbedingter Arbeitsausfälle eine ruhige, störungs-
freie Arbeitsumgebung, eine flexible Arbeitszeit- und Pausenregelung, 
Lärmschutzmassnahmen oder eine Reduzierung von Publikumsverkehr 
empfehlenswert, aber keine Voraussetzung) bestehe eine Arbeitsfähigkeit 
von 100 % ohne Leistungseinschränkung (S. 14 Ziff. 4.7). Eine Steigerung 
des Pensums in der angestammten Tätigkeit sei möglich nach erfolgter 
Gewichtsabnahme, wobei der Eintritt des Erfolgs von der Compliance der 
Beschwerdeführerin abhänge und binnen zwei Jahren eine Steigerung auf 
eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in der angestammten Tätigkeit möglich wäre 
(S. 15 Ziff. 4.8).

3.2.7 Die Hausärztin Dr. med. P.________, Fachärztin für Allgemeine 
Innere Medizin, führte in ihrem Schreiben vom 23. September 2024 
(act. II 276 S. 7 f.) aus, dass sie aus hausärztlicher Sicht den Ergebnissen 
der MEDAS-Begutachtung mit einer postulierten 100%igen Arbeitsfähigkeit 
nicht zustimmen könne. Offenbar hätten die körperliche Belastung und der 
Arbeitsstress zu einer konstanten Überforderungssituation geführt, die bei 
der emotional angeschlagenen Beschwerdeführerin mit schwacher intrinsi-
scher Resilienz die vorhandenen psychischen Probleme verstärkt hätten. 
Das schwache Selbstwertgefühl gepaart mit einem auch subjektiv empfun-
den Gefangensein in einer Opferrolle habe wahrscheinlich dazu beigetra-
gen, dass die Befürchtungen, den Berufsanforderungen nicht mehr zu 
genügen, zementiert worden seien. Aufgrund dieser Befürchtungen zu-
sammen mit finanziellen/existenziellen Sorgen habe die Beschwerdeführe-
rin aus ihrer Angst heraus unbewusst in den Tests des MEDAS-Gutachtens 
Underperformance gezeigt. Eine bewusste und absichtlich manipulative 
Underperformance sei weniger wahrscheinlich, eher ein persönliches Ge-
fangensein in krankhaften emotionalen Mustern. Die Beschwerdeführerin 
mache den Eindruck einer ehrlich verzweifelten, mit sich selbst und ihrer 
Situation absolut überforderten Person. Ihre gesundheitlichen Probleme 
gepaart mit einer gesunden Persönlichkeitsstruktur hätten nicht zwingend 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

-16-

zu einer Invalidisierung führen müssen. Bei der Beschwerdeführerin seien 
aber günstige Persönlichkeitsmerkmale und intrinsische Ressourcen leider 
nicht zu entdecken (S. 8).

3.2.8 Die behandelnden Fachärzte der Klinik H.________, nahmen im 
Schreiben vom 20. September 2024 (act. II 276 S. 4 ff.) Stellung zum ME-
DAS-Gutachten und führten aus, dass es bei einer – von ihnen anerkann-
ten – Tendenz zur Aggravation Aufgabe eines Gutachters sei, die Be-
schwerden der Beschwerdeführerin so gut wie möglich zu validieren. Dies-
bezüglich scheine das MEDAS-Gutachten zu einseitig und pauschal auf die 
Argumentation eines sekundären Krankheitsgewinns abzustützen und las-
se eine Differenzierung v.a. im Hinblick auf eine psychiatrische Diagnose 
vermissen. Es scheine klare Hinweise für eine Angst- und Panikstörung zu 
geben; die Beobachtungen und Befunde erforderten eine differenzierte 
Abwägung im Hinblick auf eine psychiatrische Diagnostik (S. 5). Bezüglich 
der chronischen Schmerzstörung/somatischen Belastungsstörung könne 
die Ansicht, dass es bei psychiatrischen Problemen, Übergewicht oder ei-
ner Schmerzstörung nur eine Frage des Willens und der Motivation sei, 
diese zu überwinden, nicht geteilt werden und sie entspreche nicht den 
aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Eine erneute psychiatrische 
Begutachtung sei zu begrüssen, da eine Diagnose gut zu begründen sei 
und es sei davon auszugehen, dass die psychiatrischen Befun-
de/Diagnosen mit deutlichen Einschränkungen im Hinblick auf die Arbeits-
fähigkeit verbunden seien (S. 6).

3.2.9 In der Stellungnahme vom 28. Oktober 2024 (act. II 279) führten die 
MEDAS-Gutachter aus, dass sich aus den eingereichten Schreiben der 
behandelnden Ärzte (act. II 276 S. 4 ff. und S. 7f.) keine neuen Erkenntnis-
se ergäben, die eine inhaltliche Änderung an der Einschätzung im Gutach-
ten vom 19. August 2024 (act. II 270.1 bis 270.7) zu begründen vermöch-
ten. Es könne nach wie vor an der Beurteilung im Gutachten festgehalten 
werden.

3.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

-17-

Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352). Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von 
externen Spezialärzten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und 
Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei 
der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht kon-
krete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 
V 210 E. 1.3.4 S. 227, 135 V 465 E. 4.4 S. 470, 125 V 351 E. 3b bb S. 353; 
SVR 2020 IV Nr. 71 S. 246, 8C_260/2020 E. 2.2).

3.4 Dass eine Veränderung in somatischer Hinsicht seit der letzten ren-
tenabweisenden Verfügung vom 11. August 2017 (act. II 155) eingetreten 
und damit im Jahr 2021 ein Neuanmeldungsgrund (vgl. E. 2.5.3 hiervor) 
ausgewiesen ist, ist zu Recht unbestritten (E. 3.6 nachfolgend). Weiter ist 
mit dem Statuswechsel von einer Teil- in eine Vollerwerbstätigkeit (vgl. 
E. 4.1 nachfolgend) zusätzlich auch ein erwerblicher Neuanmeldungsgrund 
gegeben, so dass der Rentenanspruch einer freien Prüfung zu unterziehen 
ist (vgl. E. 2.5.5 vorstehend).

3.5 In medizinischer Hinsicht hat sich die Beschwerdegegnerin in der 
angefochtenen Verfügung vom 1. November 2024 (act. II 280) massgeblich 
auf das MEDAS-Gutachten der C.________ vom 19. August 2024 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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(act. II 270.1 ff.) einschliesslich der Teilgutachten in den Fachdisziplinen 
Rheumatologie, Neurologie, Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie und 
Neuropsychologie gestützt. 

3.5.1 Das interdisziplinäre Gutachten der MEDAS (act. II 270.1) wie auch 
die einzelnen Teilexpertisen der Fachgutachter (act. II 270.3 bis 
act. II 270.7) sind für die streitigen Belange umfassend, beruhen auf ein-
lässlichen klinischen Explorationen und wurden in Kenntnis der Vorakten 
sowie in Berücksichtigung der geklagten Beschwerden erstattet. Sie über-
zeugen inhaltlich, indem die darin enthaltenen Darlegungen der medizini-
schen Zusammenhänge sowie der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchten und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet sind. 
Die Beurteilung des Gesundheitszustandes erfolgte unter dem Einbezug 
sämtlicher hier relevanten medizinischen Fachdisziplinen und beruht auf 
kongruenten Einschätzungen anlässlich einer Konsensbeurteilung 
(act. II 270.1 S. 4 Ziff. 4, S. 15 Ziff. 5). Damit erfüllt die interdisziplinäre 
MEDAS-Expertise – zusammen mit der ergänzenden Stellungnahme der 
MEDAS-Gutachter vom 28. Oktober 2024 (act. II 279) – die vorerwähnten 
höchstrichterlichen Beweisanforderungen (vgl. E. 3.3 hiervor) und erbringt 
vollen Beweis (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Dies gilt vorab für die 
somatischen Teilgutachten in den Bereichen Rheumatologie (act. II 270.3), 
Neurologie (act. II 270.4) und Allgemeine Innere Medizin (act. II 270.5), in 
welchen die Fachpersonen überzeugend dargelegt haben, dass sowohl im 
Wirbelsäulenbereich als auch im Bereich beider Füsse ein degeneratives 
Geschehen vorliegt, welches aus rheumatologischer Sicht einen Einfluss 
auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit hat und dort die 
Leistungsfähigkeit um 50 % einschränkt (vgl. act. II 270.1 S. 13). In einer 
angepassten Tätigkeit (leichte bis mittelschwere wechselbelastende, primär 
im Sitzen durchzuführende Tätigkeiten, ohne repetitive Überkopfarbeiten, 
ohne repetitives Hinknien, Kauern und Hocken, ohne Leiternsteigen [nach 
Gewichtsabnahme betrachtet jedoch möglich], ohne Treppensteigen und 
ohne Wirbelsäulenzwangshaltungen) liegt hingegen keine Einschränkung 
in der Arbeitsfähigkeit vor (S. 14). Die Beschwerdeführerin bringt denn 
auch keine Einwände gegen die somatischen Teilgutachten vor. Soweit sie 
jedoch das neuropsychologische Teilgutachten von Dr. phil. O.________ 
vom 17. Juni 2024 (act. II 270.7), welches klare Hinweise auf gezielte Ma-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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nipulation der Testergebnisse ergab (S. 5 f.), und insbesondere auch das 
psychiatrische Teilgutachten von dipl. Ärztin N.________ vom 31. Mai 2024 
(act. II 270.6) als mangelhaft bezeichnet (Beschwerde S. 5 Rz. 9 ff.), kann 
dem nicht gefolgt werden. Die psychiatrische Expertise wurde unter 
Berücksichtigung der gesamten Akten (vgl. act. II 270.2 und act. II 270.6 
S. 10 unten) und gestützt auf eigene Befunde und Untersuchungen erstellt 
und enthält eine schlüssige und überzeugende medizinische Beurteilung, 
indem dipl. Ärztin N.________ darlegt, dass aufgrund der Hinweise auf 
eine gezielte Manipulation der Testergebnisse in der neuropsychologischen 
Untersuchung sowie weiterer Auffälligkeiten keine psychiatrische Diagnose 
vergeben werden könne (S. 11 Ziff. 6.3). Es besteht damit kein Anlass, 
nicht auf die ebenfalls schlüssige interdisziplinäre Gesamtbeurteilung der 
MEDAS-Gutachter vom 19. August 2024 (act. II 270.1 S. 5 ff. Ziff. 4) abzu-
stellen. 

3.5.2 Daran vermögen auch die Vorbringen in der Beschwerde vom 
28. November 2024 nichts zu ändern. Wenn dort (Beschwerde S. 5 Rz. 9 
ff.) das psychiatrische Gutachten als mangelhaft kritisiert und diesbezüglich 
auf die Angaben der behandelnden Hausärztin Dr. med. P.________ in 
ihrer Stellungahme vom 23. September 2024 (act. II 276 S. 7 f.) sowie die-
jenige von Dr. med. I.________ und lic. phil. J.________ der Klinik 
H.________, vom 20. September 2024 (act. II 276 S. 4 ff.) verwiesen wird, 
gilt es zu berücksichtigen, dass alle diese Fachpersonen nicht über den zur 
Beurteilung und insbesondere auch zur Differenzierung von psychiatri-
schen Erkrankungen und der damit einhergehenden Auswirkungen auf die 
Arbeits- und Erwerbsfähigkeit notwendigen Facharzttitel Psychiatrie verfü-
gen (vgl. statt vieler: Entscheid des BGer vom 22. März 2010, 8C_83/2010, 
E. 3.2.3, wonach die fachliche Qualifikation der Ärzte hinsichtlich des Be-
weiswertes ihrer Aussage von erheblicher Bedeutung ist). Zudem versucht 
die Hausärztin zwar eine Erklärung für die gezielt manipulierten Testergeb-
nisse zu präsentieren, doch vermögen diese Ausführungen den Beweiswert 
der gutachterlichen Feststellungen in ihrer Gesamtheit nicht zu schmälern. 
Anders als in der Beschwerde vorgebracht (S. 5 Rz. 10), kann der psychia-
trischen MEDAS-Gutachterin nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass sie 
sich in ihrer Beurteilung ungerechtfertigterweise zu einseitig und pauschal 
auf die Argumentation des sekundären Krankheitsgewinns und die gezeigte 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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Aggravation der Beschwerdeführerin fokussieren würde. Denn nicht nur in 
der psychiatrischen Untersuchung haben sich – insbesondere in Bezug auf 
bisher durchgeführte psychiatrisch/psychotherapeutische Behandlungen 
und durch widersprüchliche Aussagen (act. II 270.6 S. 10 Ziff. 6.2) – diver-
se Inkonsistenzen ergeben, sondern auch in der rheumatologischen 
(act. II 270.3 S. 11 ff. Ziff. 6.2), der neurologischen (act. II 270.4 S. 9 
Ziff. 6.2) und besonders auch in der neuropsychologischen Begutachtung 
(act. II 270.7 S. 5 ff.), so dass in vier von fünf Teilgutachten Hinweise für 
eine Aggravation vorlagen. Ganz besonders in der neuropsychologischen 
Untersuchung zeigten sich in allen drei eingesetzten Beschwerdevalidie-
rungstests Ergebnisse unter dem Bereich, der bei randomisiertem Antwort-
verhalten üblicherweise beobachtet werden kann. Mit anderen Worten lag 
die Leistung der Beschwerdeführerin "statistisch signifikant unter dem Zu-
fallsniveau", so dass der neuropsychologische Gutachter von einer geziel-
ten Manipulation der Testergebnisse ausgehen musste (S. 6). Darüber hin-
aus wurden die entsprechenden Diskrepanzen nicht isoliert anlässlich der 
MEDAS-Begutachtung festgestellt, sondern es finden sich an verschiede-
nen Stellen der Vorakten Hinweise auf Inkonsistenzen: So hatte der neuro-
logische Gutachter Dr. med. F.________ bereits in seinem Gutachten vom 
30. März 2021 (act. II 247.4 S. 1 ff.) zu Handen der zuständigen Kranken-
versicherung festgestellt, dass die angegebenen Beschwerden in weiten 
Teilen nicht durch Befunde belegt werden könnten (act. II 247 S. 25 Ziff. 2), 
und er bestätigte diese Einschätzung in seinem zweiten Gutachten vom 
16. Februar 2022 (act. II 247.4 S. 80 Ziff. 2). Ebenso anerkannten auch die 
behandelnden Fachpersonen der Klinik H.________ in ihrer Stellungnahme 
vom 20. September 2024 (act. II 276 S. 4) explizit "eine Tendenz zur Ag-
gravation". Die dort aufgeworfene Frage einer allenfalls vorliegenden Per-
sönlichkeitsstörung (S. 6) findet hingegen – entgegen den Vorbringen in 
der Beschwerde (S. 6 Rz. 13) – in den vorliegenden Akten keinen Rückhalt, 
haben doch weder die behandelnden Ärzte der Klinik D.________ in ihrem 
Austrittsbericht vom 23. Juli 2021 (act. II 195) noch die Behandler der Klinik 
H.________ im Bericht vom 21. November 2021 (act. II 223) oder der 
psychiatrische Gutachter Prof. Dr. med. G.________ in seiner Expertise 
vom 11. April 2022 (act. II 247.4 S. 108 ff.) Hinweise auf eine solche Dia-
gnose festgehalten. Darüber hinaus hat sich die psychiatrische MEDAS-
Gutachterin dipl. Ärztin N.________ in ihrem Teilgutachten vom 31. Mai 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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2024 (act. II 270.6) mit den bis anhin gestellten psychiatrischen Diagnosen 
auseinandergesetzt und nachvollziehbar begründet, weshalb sie diese 
nicht stellen konnte (S. 10 f.). Was schliesslich den Hinweis auf die bereits 
durchgeführten – teils stationären, teils ambulanten – psychiatrischen Be-
handlungen betrifft (Beschwerde S. 6 Rz. 14), ist festzuhalten, dass seitens 
der Klinik D.________ zwar zunächst eine rezidivierende depressive 
Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1) diagnostiziert 
(act. II 182 S. 4), jedoch keine Arbeitsunfähigkeit attestiert, sondern viel-
mehr auf den engen Konnex mit somatischen und psychosozialen Faktoren 
hingewiesen worden war. Anlässlich des Austritts aus dem teilstationären 
Aufenthalt von April 2021 bis Juni 2021 wurde nunmehr eine leichte bis 
mittelgradige depressive Episode diagnostiziert – welche sich im Allgemei-
nen nicht als schwere psychische Krankheit definieren lässt (vgl. dazu BGE 
148 V 49) – und bei ebenfalls diagnostizierter Fibromyalgie (vgl. dazu BGE 
141 V 281 E. 10.2 S. 311) eine Arbeitsunfähigkeit einzig für die Zeit der 
teilstationären Behandlung und zwei weitere Wochen attestiert (act. II 195 
S. 4). Gegen das Vorliegen eines erheblichen psychischen Gesundheits-
schadens spricht denn auch der Hinweis im Austrittsbericht der Klinik 
H.________ vom 21. November 2022 (act. II 223 S. 4) auf die nur in gros-
sem zeitlichen Abstand (alle vier bis sechs Wochen) stattfindende psycho-
therapeutische Begleitung.

Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, dass die im MEDAS-Gutachten 
postulierte Überwindbarkeitsvermutung im Widerspruch zur diesbezügli-
chen bundesgerichtlichen Rechtsprechung stehe (Beschwerde S. 7 Ziff. 16 
f.) und hierzu auf eine Textpassage aus der polydisziplinären Gesamtbeur-
teilung verweist, hat die Beschwerdegegnerin überzeugend dargelegt (Be-
schwerdeantwort S. 3 Ziff. 8), dass es sich dabei nicht um einen Anwen-
dungsfall der Überwindbarkeitspraxis handelt. Vielmehr hat die rheumato-
logische Gutachterin Dr. med. K.________ allein auf eine durch eine Ge-
wichtsreduktion erzielbare Verbesserung der Arbeitsfähigkeit in der ange-
stammten Tätigkeit hingewiesen. Eine solche potenzielle Verbesserung der 
Arbeitsfähigkeit ist vorliegend aber ohne Bedeutung, da so oder anders zur 
Invaliditätsbemessung auf die Zumutbarkeit in einer angepassten Tätigkeit 
abzustellen ist (vgl. E. 4 nachfolgend). Dass zudem eine Chronifizierung 
der geltend gemachten Beschwerden im MEDAS-Gutachten nicht berück-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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sichtigt wurde (Beschwerde S. 7 Rz. 18), ist durch den Umstand zu be-
gründen, dass lediglich auf dem rheumatologischen Fachgebiet Diagnosen 
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit attestiert wurden, das diesbezüglich 
geltend gemachte Ausmass der Schmerzen aber nicht objektiviert werden 
konnte und zudem aus rheumatologischer Sicht noch diverse Therapieopti-
onen offenstehen (vgl. Beschwerdeantwort S. 3 Ziff. 9). Auch bezüglich 
dem von der Beschwerdeführerin postulierten Widerspruch der gutachter-
lich attestierten Arbeitsfähigkeit und dem tatsächlichen Aktivitätsniveau der 
Beschwerdeführerin in Beruf und Alltag (Beschwerde S. 7 f. Rz. 19 f.) hat 
die Beschwerdegegnerin überzeugend festgehalten, dass die geltend ge-
machten Einschränkungen in der Alltagsgestaltung den Gutachtern be-
kannt waren und von diesen gewürdigt wurden (Beschwerdeantwort S. 3 f. 
Ziff. 10). Die entsprechende Schlussfolgerung, dass die beklagten Be-
schwerden nicht erklärbar und die angegebene Passivität aus medizini-
scher Sicht nicht nachvollziehbar seien, überzeugen insbesondere in Anbe-
tracht der vorerwähnten diversen Inkonsistenzen und der naheliegenden 
Vermutung einer gezielten Manipulation der neuropsychologischen Tester-
gebnisse. 

Was schliesslich die in der Eingabe vom 22. Januar 2025 von der Be-
schwerdeführerin thematisierte familiäre Situation (Pflege der Mutter bis zu 
deren Tod im Jahr 2018, Reise zum Vater nach ...) betrifft, handelt es sich 
hierbei um Nebenpunkte, welche aus invalidenversicherungsrechtlicher 
Sicht nicht ins Gewicht fallen und jedenfalls am Schluss, dass auf die ME-
DAS-gutachterliche Einschätzung abzustellen ist, nichts zu ändern vermö-
gen.

3.5.3 Der Sachverhalt erweist sich nach den vorstehenden Ausführungen 
als rechtsgenüglich abgeklärt, weshalb sich weitere medizinische Sachver-
haltserhebungen – insbesondere auch die eventualiter beantragte polydis-
ziplinäre Begutachtung (Beschwerde S. 2 Rechtsbegehren 3 sowie S. 8 
Rz. 22) – in antizipierter Beweiswürdigung erübrigen (BGE 144 V 361 
E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; Urteil des 
BGer 9C_298/2024 vom 14. August 2024 E. 5.2, zur Publikation vorgese-
hen; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 9C_296/2018 E. 4).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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3.6 Nach dem Dargelegten ist – entgegen den Vorbringen der Be-
schwerdeführerin – auf das interdisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 
19. August 2024 (act. II 270.1 bis 270.7) abzustellen. Mit den Gutachtern ist 
davon auszugehen, dass aufgrund der degenerativen Leiden an der Wir-
belsäule und an beiden Füssen ab November 2021 in der angestammten 
Tätigkeit eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungseinschrän-
kung von 50 % sowie in einer optimal angepassten Tätigkeit eine Arbeits-
fähigkeit von 100 % vorliegt (act. II 270.1 S. 13 f.). 

4.

4.1 Nachdem im Rahmen der Rentenabweisung im Jahr 2015 noch von 
einem Status mit 60 % Erwerbstätigkeit und 40 % Haushaltstätigkeit aus-
gegangen (act. II 127 S. 2) und in der Verfügung vom 11. August 2017 ein-
zig die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit thematisiert worden 
war (vgl. act. II 155 S. 1), ging die Beschwerdegegnerin in der angefochte-
nen Verfügung vom 1. November 2024 (act. II 280) nun in Anwendung der 
allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs davon aus, dass die Be-
schwerdeführerin als Gesunde in einem Umfang von 100 % arbeitstätig 
wäre, was angesichts der nunmehr volljährigen Kinder (Jahrgang 19XX und 
Jahrgang 19XX) überzeugt und von der Beschwerdeführerin denn auch 
nicht bestritten ist. Auf der Grundlage des vorstehend festgestellten Zumut-
barkeitsprofils (E. 3.6 hiervor) ist der IV-Grad anhand eines Einkommens-
vergleichs zu bestimmen (vgl. E. 2.4 hiervor).

4.1.1 Für die Ermittlung des Einkommens ohne Invalidität (Validenein-
kommen; Art. 16 ATSG) ist entscheidend, was die versicherte Person im 
Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte 
(BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325). Das Valideneinkommen bestimmt sich an-
hand des zuletzt vor Eintritt der Invalidität tatsächlich erzielten Erwerbsein-
kommens. Kann das tatsächlich erzielte Erwerbseinkommen nicht oder 
nicht hinreichend genau bestimmt werden, so wird das Einkommen ohne 
Invalidität nach statistischen Werten nach Art. 25 Abs. 3 IVV für eine Per-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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son bei gleicher Ausbildung und entsprechenden beruflichen Verhältnissen 
festgelegt (Art. 26 Abs. 4 IVV).

4.1.2 Erzielt die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität ein Er-
werbseinkommen, so wird ihr dieses als Einkommen mit Invalidität (Art. 16 
ATSG) angerechnet, sofern sie damit ihre verbliebene funktionelle Leis-
tungsfähigkeit in Bezug auf eine ihr zumutbare Erwerbstätigkeit best-
möglich verwertet (Art. 26bis Abs. 1 IVV). Liegt kein anrechenbares Er-
werbseinkommen vor, so wird das Einkommen mit Invalidität nach statisti-
schen Werten gemäss Art. 25 Abs. 3 IVV bestimmt. Kann die versicherte 
Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch mit einer funktionellen Leistungs-
fähigkeit nach Art. 49 Abs. 1bis IVV von 50 % oder weniger tätig sein, so 
werden für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2023 vom statistisch be-
stimmten Wert 10 % für Teilzeitarbeit abgezogen (aArt. 26bis Abs. 3 IVV in 
der bis 31. Dezember 2023 gültig gewesenen Fassung). Ab dem 1. Januar 
2024 werden vom statistisch bestimmten Wert nach Abs. 2 10 % abgezo-
gen. Kann die versicherte Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch mit 
einer funktionellen Leistungsfähigkeit nach Art. 49 Abs. 1bis IVV von 50 % 
oder weniger tätig sein, so werden 20 % abgezogen. Weitere Abzüge sind 
nicht zulässig (Art. 26bis Abs. 3 IVV in der seit 1. Januar 2024 geltenden 
Fassung).

4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 150 V 67 E. 4.1 
S. 69, 143 V 295 E. 4.1.3 S. 300, 129 V 222; vgl. auch Art. 25 Abs. 2 IVV). 
Unter Berücksichtigung der ab November 2021 attestierten Arbeitsfähigkeit 
mit einer Leistungsminderung von 50 % in der angestammten Tätigkeit 
(E. 3.5 f. hiervor) und der Neuanmeldung im Juni 2022 (act. II 205) fällt der 
frühestmögliche Rentenbeginn in Anwendung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG 
(Wartezeit) i.V.m. Art. 29 Abs. 1 IVG (Karenzfrist von sechs Monaten) auf 
Dezember 2022. Auf diesen Zeitpunkt hin ist ein Einkommensvergleich 
durchzuführen.

4.3

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. April 2025, IV 200 2024 801

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4.3.1 Die Beschwerdeführerin war zuletzt bis Mai 2021 als ... bei der 
Q.________ AG in einem Teilzeitpensum von 40 % arbeitstätig (vgl. Fra-
gebogen für Arbeitgebende [act. II 216]). Diese Anstellung wurde durch die 
Arbeitgeberin aus gesundheitlichen Gründen gekündigt, so dass mangels 
gegenteiliger Hinweise davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführe-
rin ohne gesundheitliche Einschränkung weiterhin in der gleichen Stelle 
tätig wäre. Das Valideneinkommen ist deshalb aufgrund des zuletzt – ohne 
Invalidität – erzielten Einkommens festzusetzen (vgl. E. 4.1.1 hiervor). 
Gemäss Bericht der Arbeitgeberin vom 31. August 2022 (act. II 216) betrug 
der letzte Lohn bei einem Arbeitspensum von 40 % im Jahr 2020 
Fr. 23'000.– (S. 2 Ziff. 2.10). Umgerechnet auf ein Pensum von 100 % re-
sultiert ein Jahreseinkommen von Fr. 57'500.– und indexiert auf das Jahr 
2022 (BFS, Tabelle "Nominallohnindex nach Geschlecht", Tabelle T1.2.20, 
Frauen, Periode 2020 bis 2023, Zeilen 45 - 47 "Handel und Reparatur von 
Motorfahrzeugen", Index 2020: 100.0 bzw. 2022: 101.4 [abrufbar unter 
<www.bfs.admin.ch>]) resultiert ein hypothetisches Valideneinkommen von 
Fr. 58'305.– pro Jahr (Fr. 57'500.– /100.0 x 101.4). Vom so ermittelten Ein-
kommen ist zugunsten der Beschwerdeführerin für den Einkommensver-
gleich auszugehen, zumal bei Abstellen auf den hinsichtlich Wirtschafts-
zweig spezifischeren, jedoch geschlechtsunabhängigen Tabellenwert 
gemäss BFS, Tabelle "Nominallohnindex", Tabelle T1.20, Total, Periode 
2020 bis 2023, Zeile 47 "Detailhandel", Index 2020: 100.0 bzw. 2022: 100.6 
ein tieferes hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 57'845.– 
(Fr. 57'500.– /100.0 x 100.6) resultieren würde.

4.3.2 Da die Beschwerdeführerin keine Verweistätigkeit im zumutbaren 
Rahmen aufgenommen hat, ist das Invalideneinkommen aufgrund des Ta-
bellenlohns zu bestimmen. Für das Jahr 2022 beträgt der massgebliche 
monatliche Bruttolohn gemäss der Tabelle TA1 der LSE 2022 (abrufbar 
unter <www.bfs.admin.ch>) Fr. 4'367.– (Total, Frauen, Kompetenzniveau 1 
[einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art]). Aufgerechnet 
auf ein Jahr und angepasst an die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 
41.7 Stunden (ebenfalls abrufbar unter <www.bfs.admin.ch>) ergibt sich ein 
jährliches Einkommen von Fr. 54'631.20 (Fr. 4'367.– x 12 / 40 x 41.7). Bei 
einer attestierten Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer angepassten Tätigkeit 
ist in Anwendung von Art. 26bis Abs. 3 IVV in der bis 31. Dezember 2023 

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gültig gewesenen Fassung kein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen 
(vgl. E. 4.1.2 hiervor).

4.3.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 58'305.– und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 54'631.20 resultiert ein IV-Grad von gerundet 6 % 
([Fr. 58'305.– ./. Fr. 54'631.20] / Fr. 58'305.– x 100; zur Rundung: BGE 130 
V 121 E. 3.2 und 3.3 S. 123; SVR 2019 IV Nr. 61 S. 196, 8C_575/2018 
E. 7.1), womit ab November 2022 kein Anspruch auf eine Rente besteht 
(vgl. E. 2.3 vorstehend).

4.4 Soweit mit der Beschwerdegegnerin per 1. Januar 2024 gestützt auf 
Art. 26bis Abs. 3 IVV vom nach Abs. 2 statistisch bestimmten Wert 10 % 
abgezogen wird (vgl. E. 4.1.2 hiervor), ergibt sich Folgendes:

4.4.1 Indexiert auf das Jahr 2023 (die Zahlen von 2024 liegen noch nicht 
vor) resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 59'282.50 (Fr. 58'305.– / 
101.4 x 103.1 [Nominallohnindex Tabelle T1.2.20, Frauen, Periode 2020 
bis 2023, Zeile G "Handel und Reparatur von Motorfahrzeugen", Index 
2022: 101.4 bzw. 2023: 103.1]). 

4.4.2 Was das Invalideneinkommen betrifft, resultiert indexiert auf das 
Jahr 2023 (die Zahlen von 2024 liegen noch nicht vor) und unter Berück-
sichtigung eines Abzugs von 10 % ein Betrag von Fr. 50'040.85 (Fr. 4'367.– 
x 12 / 40 x 41.7 / 101.4 x 103.2 [Nominallohnindex Tabelle T1.2.20, Frauen, 
Periode 2020 bis 2023, Total, Index 2022: 101.4 bzw. 2023: 103.2] ./. 
10 %). 

4.4.3 Ab 2024 resultiert bei einem Valideneinkommen von Fr. 59'282.50 
und einem Invalideneinkommen von Fr. 50'040.85 ein IV-Grad von gerun-
det 16 % ([Fr. 59'282.50 ./. Fr. 50'040.85] / Fr. 59'282.50 x 100), womit die 
Beschwerdeführerin auch ab dem 1. Januar 2024 keinen Anspruch auf eine 
Rente hat (vgl. E. 2.3 vorstehend).

5.

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Nach dem hiervor Dargelegten ist die angefochtene Verfügung vom 1. No-
vember 2024 (act. II 280) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene 
Beschwerde abzuweisen.

6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.– bis Fr. 1'000.– festzulegen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.–, sind entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin zur Bezah-
lung aufzuerlegen und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe 
zu entnehmen.

6.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g 
ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.– werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):

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- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.