# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0f00c0db-0531-5ddc-b445-2d06c9f1db6a
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-03-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 28.03.2007 BK 2007 11
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_BK-2007-11_2007-03-28.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 28. März 2007 Schriftlich mitgeteilt am: 
BK 07 11

Entscheid
Beschwerdekammer

Vorsitz Vizepräsident Bochsler
Richter Rehli und Hubert
Aktuar ad hoc Walder

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In der strafrechtlichen Beschwerde

der X., Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Daniel Ragaz, 
Advokaturbüro Boner & Hofmann, Pelzgasse 15, Aarau,

gegen

die Ablehnungsverfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 22. Januar 
2007, mitgeteilt am 24. Januar 2007, in Sachen der Beschwerdeführerin

betreffend Verkehrsunfall vom 20. September 2005 in A.,

hat sich ergeben:

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A. Am 20. September 2005, um 15.35 Uhr, ereignete sich auf der Kan-
tonsstrasse 300 m oberhalb des Umfahrungstunnels von A. im Gebiet J. ein Ver-
kehrsunfall, an dem mehrere Fahrzeuge beteiligt waren. B., dem am 2. August 
2005 wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand der Führerausweis entzogen 
worden war, fuhr mit seinem Personenwagen Fiat Marea mit dem Polizeikenn-
zeichen C. von der A 13 kommend in Richtung K.. In der Rechtskurve 200 m 
nach dem Tunnelausgang überfuhr er mit übersetzter Geschwindigkeit die Leitli-
nie und kollidierte vorerst mit dem korrekt entgegenkommenden Lieferwagen To-
yota Dyna von D., Kontrollschild E., und anschliessend mit dem von F. gelenkten 
BMW 523i Touring, G.. An allen drei direkt beteiligten Fahrzeugen entstand To-
talschaden, und es wurden zudem zwei weitere auf einem Ausstellplatz geparkte 
Autos beschädigt. B. und seine Mitfahrerin X. erlitten schwere, D., F. und deren 
Kind I. offenbar leichte Verletzungen (es liegen entgegen der Feststellung im Ak-
tenverzeichnis keine Arztberichte bei den Akten). Mit Ausnahme von B. stellten 
alle diese Beteiligten Strafantrag wegen Körperverletzung gegen den strafrecht-
lich Verantwortlichen des Verkehrsunfalles vom 20. September 2005 in L. D., F. 
und B. wurden von der Kantonspolizei zur Sache einvernommen und der letztere 
wurde einer Blutprobe unterzogen, welche für die rechtlich relevante Zeit eine 
Blutalkoholkonzentration zwischen 1,14  und 1,79 Gewichtspromille ergab.

B. Am 22. November 2006 übermittelte Rechtsanwalt Daniel Ragaz 
dem Untersuchungsrichteramt Chur ein Schreiben seiner Mandantin vom 29. 
September 2006, in welchem diese gegen B. massive Vorwürfe verschiedenster 
Art erhob. So führte sie aus, wenn es am 20. September 2005 nach dem Willen 
B. gegangen wäre, wäre sie nicht mehr am Leben und könnte nichts mehr zu 
diesem schweren, absichtlich verursachten Unfall zu Protokoll geben. Der 
Rechtsvertreter der Geschädigten teilte dem Untersuchungsrichter mit, seine 
Mandantin wünsche gegen B. wegen weiterer, zum Teil direkt mit dem Unfall 
zusammenhängender Delikte Strafanzeige zu erstatten. Er ersuche daher, X. zu 
einer persönlichen Befragung vorzuladen.

Am 22. Dezember 2005 stellte Rechtsanwalt Ragaz dem Untersuchungs-
richter eine schriftliche Schilderung X.s zu den B. vorgeworfenen Straftatbestän-
den zu, wobei der schwerste Vorwurf in der Behauptung bestand, der Beschul-
digte habe den Unfall verursacht, um sie beide umzubringen. Es wurde abermals 
um eine persönliche Befragung von X. ersucht.

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Mit Schreiben vom 9. Januar 2007 teilte die Staatsanwaltschaft Zürich – 
Limmat dem Untersuchungsrichteramt Chur mit, sie führe gegen B. eine Strafun-
tersuchung wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln. Aufgrund der schwe-
ren gegen B. erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall in 
A. wurde um allfällige Übernahme des in Zürich hängigen Strafverfahrens er-
sucht. 

C. In einem Schreiben an den Rechtsvertreter von X. vom 22. Januar 
2004 lehnte Staatsanwalt Dr. Zindel die Eröffnung einer Strafuntersuchung ge-
gen B. ab. Er stellte sich auf den Standpunkt, die Version von X., der Beschul-
digte habe den Verkehrsunfall vorsätzlich verursacht, stehe im Widerspruch zur 
Aktenlage. Alle bisherigen Ermittlungen sprächen klar gegen eine Tötungs- und 
Suizidabsicht B. und es lägen keinerlei Indizien für die Sachdarstellung der Ge-
schädigten vor. Die neu zur Anzeige gebrachten Delikte vermöchten unter diesen 
Umständen keinen Gerichtsstand in Graubünden zu begründen, da sie nicht hier 
begangen worden seien. – Mit Schreiben vom gleichen Tag orientierte Dr. Zindel 
auch die Staatsanwaltschaft Zürich über diesen Entscheid und schickte die von 
dieser erhaltenen Akten zurück.

D. Gegen das als Ablehnungsverfügung bezeichnete Schreiben der 
Staatsanwaltschaft Graubünden vom 22. Januar 2007 erhob Rechtsanwalt Da-
niel Ragaz am 14. Februar 2007 Beschwerde bei der Beschwerdekammer des 
Kantonsgerichts Graubünden mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei 
aufzuheben und die Staatsanwaltschaft zu verpflichten, eine Strafuntersuchung 
gegen B. wegen eines vorsätzlichen Körperverletzungsdelikts beziehungsweise 
Tötungsversuchs einzuleiten. Staatsanwaltschaft Dr. Zindel beantragte am 6. 
März 2007 unter Hinweis auf die Akten und die Ablehnungsverfügung die Abwei-
sung der Beschwerde. Von B., der im bisherigen Verfahren nicht Partei war, 
wurde keine Vernehmlassung eingeholt.

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:

I. Gemäss Art. 138 StPO kann gegen Verfügungen und Beschwerde-
entscheide des Staatsanwaltes sowie von diesem vorgängig genehmigte Amts-
handlungen von Untersuchungsorganen bei der Beschwerdekammer des Kan-
tonsgerichts Beschwerde geführt werden. Zur Beschwerdeführung ist nach Art. 
139 Abs. 1 StPO legitimiert, wer durch den angefochtenen Entscheid  berührt ist 
und ein schutzwürdiges Interesse an seiner Aufhebung geltend macht. Insbeson-

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dere kann sich der Geschädigte gegen Ablehnungs- und Einstellungsverfügun-
gen beschweren. X. ist als Opfer des zur Diskussion stehenden Unfalls zweifellos 
bereits auf Grund dieser Bestimmung der Strafprozessordnung zur Beschwerde-
führung legitimiert. Sie ist aber auch befugt, die Ablehnungsverfügung auf Grund 
des Opferhilfegesetzes (OHG) anzufechten. Gemäss Art.  8 OHG kann sich das 
Opfer am Strafverfahren beteiligen und insbesondere den Entscheid des Gerich-
tes verlangen, wenn das Verfahren nicht eingeleitet oder eingestellt wird. Auf die 
frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.

II. 1. Der Staatsanwalt hat in der angefochtenen Ablehnungsverfügung 
ausgeführt, die Version der Geschädigten, wonach B. den Verkehrsunfall vom 
20. September 2005 vorsätzlich verursacht habe, stehe in Widerspruch zur Ak-
tenlage. Gemäss Polizeibericht habe X. vorerst keine Unterstützung durch eine 
Opferberatungsstelle gewünscht und sie habe den Strafantrag wegen Körperver-
letzung gegen den für den Unfall Verantwortlichen gestellt, ohne B. beim Namen 
zu nennen. Gemäss Aussagen der Unfallbeteiligten D. und F. habe B. sodann 
versucht, sein Fahrzeug wieder auf die rechte Strassenseite zu lenken, als er 
Gegenverkehr erblickt habe. Alle diese Fakten sprächen gegen eine Tötungs- 
und Suizidabsicht B., und andere Beweise oder Indizien, welche die Version der 
Anzeigeerstatterin stützen würden, seien nicht ersichtlich.

Keines dieser Argumente ist stichhaltig. Es ist nicht einzusehen, inwiefern 
der Umstand, dass die Beschwerdeführerin anfänglich nicht die Hilfe einer Op-
ferberatungsstelle beanspruchen wollte, gegen die Glaubwürdigkeit ihrer Sach-
darstellung sprechen sollte. Der Polizeirapport, auf den sich der Staatsanwalt 
stützt, wurde am 23. September 2005, also nur drei Tage nach dem Unfall ver-
fasst, an welchem X. so schwer verletzt worden war, dass sie durch die Rega ins 
Kantonsspital überführt werden musste. Da eine Einvernahme nie durchgeführt 
wurde, steht nicht genau fest, wann sie die fragliche Aussage gemacht haben 
soll, doch muss dies aufgrund des Datums des Protokolls kurz nach dem Unfall 
gewesen sein, bei welchem sie offenbar das Bewusstsein verloren hatte. So 
schildert die Beschwerdeführerin es jedenfalls auch in ihrem Schreiben vom 16. 
Februar 2006 an ihren Rechtsvertreter. Es ist also sicher nicht angebracht, eine 
im damaligen Zustand von X. gemachte Aussage als Indiz für deren Unglaubwür-
digkeit zu verwenden. Gleiches gilt mit Bezug auf das Argument des Staatsan-
waltes, X. habe einen Strafantrag wegen Körperverletzung unterzeichnet, ohne 
den Namen von B. zu erwähnen. Sieht man sich die verschiedenen Strafantrags-
formulare an, so ist leicht zu erkennen, dass alle Formulare identisch auf den 

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strafrechtlich Verantwortlichen beim Verkehrsunfall vom 20. September 2005 lau-
ten. Sie sind -  wie das von der Beschwerdeführerin unterzeichnete Exemplar - 
zum Teil mit Schreibmaschine geschrieben, also offensichtlich vom Polizeibeam-
ten ausgefüllt und den Antragsberechtigten zur Unterschrift vorgelegt worden. Es 
ist angesichts dieser klaren Sachlage nicht nachvollziehbar, wie die Staatsan-
waltschaft auch die Nichterwähnung des Namens von B. auf dem von X. unter-
zeichneten Strafantragsformular als Indiz gegen die Glaubwürdigkeit der Be-
schwerdeführerin anführen kann. Schliesslich spricht auch das zuletzt erwähnte, 
die Version der Beschwerdeführerin angeblich widerlegende Argument, wonach 
B. versucht habe, beim Auftauchen von Gegenverkehr sein Fahrzeug wieder auf 
die rechte Fahrbahn zu lenken, nicht zwingend gegen die These von X.. Es wäre 
durchaus denkbar, dass B. zwar in der ihm von der Beschwerdeführerin zuge-
schriebenen Absicht auf die linke Strassenseite gefahren ist, wofür seine weit 
übersetzte Geschwindigkeit und das Fehlen eines Grundes für sein Linksfahren 
sprechen könnte, angesichts des nahenden Gegenverkehrs dann aber in einer 
Art unbewusster Reaktion seine Fahrt wieder zu korrigieren versucht hatte. Ge-
samthaft gesehen vermag die Staatsanwaltschaft also nichts anzuführen, was 
die Sachdarstellung der Beschwerdeführerin als so abwegig erscheinen lassen 
könnte, dass die Ablehnung einer Strafuntersuchung ohne Vornahme der nahe-
liegendsten Abklärungen gerechtfertigt gewesen wäre. Solche hätten sich im Ge-
genteil angesichts der eklatanten Widersprüche in den Aussagen von B. förmlich 
aufgedrängt. Dieser behauptete am 28. September 2005 anlässlich einer ersten 
Befragung durch die Polizei um 12.13 Uhr, er könne über den Unfallhergang 
überhaupt keine Angaben machen. Er wisse nur noch, dass er in Chur sein Fahr-
zeug aufgetankt habe, was anschliessend geschehen sei, wisse er nicht, er 
könne sich nur noch erinnern, wie er nach dem Unfall im Auto gelegen habe. Zum 
Tagesablauf am 20. September gab er an, um 13.30 Uhr in Lenzerheide Einkäufe 
getätigt zu haben. Darauf sei er nach Chur gefahren, um beim Büro RAV um 
Arbeit nachzufragen. Nur eine halbe Stunde später, in der Einvernahme durch 
den gleichen Polizeibeamten um 12.47 Uhr, konnte er sich nun plötzlich wieder 
an die Fahrt von Chur zur Unfallstelle erinnern; er führte aus, er habe in Chur Bier 
und dort sowie auch auf der Fahrt bis zum Unfall Whisky-Cola getrunken. Ferner 
gab er an, um 14.30 in H. ein Sandwich und ein Yoghurt gegessen zu haben; 
auch dies eine Aussage, welche mit der kurz zuvor abgegebenen Erklärung un-
vereinbar ist. Diese völlig unterschiedlichen Depositionen konnte B. machen, 
ohne durch den einvernehmenden Polizisten auf die offenkundigen Wider-
sprüche aufmerksam gemacht worden zu sein. Es hätte sich aber aufgedrängt, 
eine Erklärung für diese Ungereimtheiten zu verlangen und die Aussagen allen-

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falls in einem Konfront jenen der Mitfahrerin gegenüberzustellen. Diese machte 
denn in ihren Eingaben auch konkrete Angaben über die Vorgeschichte dieses 
Ereignisses und über die während dieser Fahrt geführten Gespräche. Auch erhob 
sie verschiedene Vorwürfe gegenüber ihrem früheren Freund, welche im Hinblick 
auf dessen von ihr geltend gemachte Motivation von Interesse sein können. Auch 
diese Vorhalte wurden B. nie entgegengehalten, obwohl sie allenfalls zur Ab-
klärung der Beweggründe für die verantwortungslose Fahrweise hätten dienlich 
sein können. Es steht immerhin fest, dass B. mit weit übersetzter Geschwindig-
keit fuhr – nach den Aussagen von F. waren es sicher 100 km/h, nach jenen von 
D. sogar mehr -, dass er erheblich angetrunken war und ohne ersichtlichen Grund 
auf die linke Strassenseite gefahren ist. Diese Fahrweise, die Widersprüche in 
seinen kurz aufeinander gemachten Aussagen und die von der Beschwerdefüh-
rerin gemachten Ausführungen zur Vorgeschichte und den auf der fraglichen 
Fahrt geführten Gesprächen sind Indizien, welche zur Frage Anlass geben kön-
nen, ob sich B. allenfalls wegen eventualvorsätzlicher schwerer Körperverletzung 
zu verantworten hat. Jedenfalls liegen konkrete Anhaltspunkte für das Vorliegen 
einer strafbaren und verfolgbaren Handlung vor. Besteht aber ein gewisser, wenn 
auch nicht schwerwiegender Verdacht, ist die Untersuchung nach gängiger Pra-
xis einzuleiten (vgl. Padrutt, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons 
Graubünden, 2. Auflage, Chur 1996, S. 161). Es erscheint angesichts der ange-
führten Umstände daher unangemessen, die Eröffnung einer Strafuntersuchung 
abzulehnen, ohne dass die sich aufdrängenden minimalen Abklärungen wie die 
Befragung der Beschwerdeführerin und die Konfrontation des Unfallverursachers 
mit deren Aussagen durchgeführt worden ist. Die Beschwerde ist demnach gut-
zuheissen und die Sache zur Vornahme der erforderlichen Abklärungen an die 
Staatsanwaltschaft zurückzuweisen.

III. Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Kosten zu Lasten 
des Kantons Graubünden, der die Beschwerdeführerin zudem aussergerichtlich 
angemessen zu entschädigen hat.

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, die angefochtene Ablehnungsverfü-
gung aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen an die Staats-
anwaltschaft zurückgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens gehen zu Lasten des Kantons 
Graubünden, der die Beschwerdeführerin zudem aussergerichtlich mit 
1'200 Franken zu entschädigen hat.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 des Bundesgerichtsge-
setzes (BGG) Beschwerde in Strafsachen an das Schweizerische Bundes-
gericht geführt werden. Diese ist dem Bundesgericht schriftlich innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. 
BGG.

4. Mitteilung an:

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Für die Beschwerdekammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
Der Vizepräsident: Der Aktuar ad hoc: