# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e1f5420-d2c8-5c7a-bef0-de832276e3f2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 14.08.2019 HE190244
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE190244_2019-08-14.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht    
 
 

Geschäfts-Nr.: HE190244-O U/mk 

 

 

Mitwirkend: der Oberrichter Dr. Stephan Mazan sowie der Gerichtsschreiber 

Dr. Benjamin Büchler 

 

Urteil vom 14. August 2019 

 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Gesuchstellerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur., LL.M. X._____ 

 

gegen 

 

Verein B._____ (B._____),  
Gesuchsgegner 

 

betreffend vorsorgliche Massnahmen 
 

 

- 2 - 

" Rechtsbegehren: 
(act. 1 S. 2 f.) 

1. Es sei dem Gesuchsgegner mit sofortiger Wirkung zu verbieten, 
den in den aktuellen B._____ Nachrichten VN 19-2 auf Seite 23 
über die Gesuchstellerin verfassten Bericht zu …-heimen sowie 
das widerrechtlich abgeänderte Logo der Gesuchstellerin auf der 
Internetseite www.B._____.ch (Rubrik Zeitschrift) für die Öffent-
lichkeit zugänglich zu machen, insbesondere sei der Gesuchs-
gegner zu verpflichten, den Bericht und das abgeänderte Logo 
aus dem Internet zu entfernen und auch nicht anderswo zu zei-
gen. 

2. Es sei dem Gesuchsgegner mit sofortiger Wirkung zu verbieten, 
sämtliche Berichterstattungen, welche Bezug zum verfassten Be-
richt und abgeänderten Logo nehmen, auf der Internetseite 
www.B._____.ch (Rubrik News) für die Öffentlichkeit zugänglich 
zu machen, insbesondere sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, 
sämtliche Berichterstattungen aus dem Internet zu entfernen und 
auch nicht anderswo zu zeigen. 

3. Eventualiter sei dem Gesuchsgegner mit sofortiger Wirkung zu 
verbieten, insbesondere folgende Aussagen über die Gesuchstel-
lerin wörtlich oder sinngemäss auf der Internetseite 
www.B._____.ch zu verbreiten: 

 a. "A._____ heisst für uns …". 
 b. Das Logo von A._____ "aus Liebe …" sollte wohl eher heis-

sen "aus Liebe zum Profit." 
 Des Weiteren sei dem Gesuchsgegner mit sofortiger Wirkung zu 

verbieten, das abgeänderte Logo auf der Internetseite 
www.B._____.ch zu verbreiten sowie den Namen A._____ im Zu-
sammenhang mit seinen Ausführungen zu verwenden. 

4. Es sei der Gesuchsgegner mit sofortiger Wirkung zu verpflichten, 
sämtliche Berichterstattungen über die Gesuchstellerin im vorlie-
genden Zusammenhang bei Facebook vollständig zu löschen 
bzw. von Facebook löschen zu lassen. 

5. Die Massnahmen gemäss Ziff. 1, Ziff. 2, eventualiter Ziff. 3 und 
Ziff. 4 seien superprovisorisch und ohne Anhörung der Gegenpar-
tei anzuordnen. 

6. Es sei dem Gesuchsgegner bzw. den zuständigen Organen des 
Gesuchsgegners, insbesondere C._____ als Präsident des Ver-
eins, für den Widerhandlungsfall gegen die Massnahmen die Be-
strafung wegen Ungehorsam gegen eine amtliche Verfügung ge-
mäss Art. 292 StGB anzuordnen. 

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7. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetz-
lich geschuldeter Mehrwertsteuer zu Lasten des Gesuchsgeg-
ners." 

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

1. Das Massnahmegesuch mit den obgenannten Anträgen ging am 5. Juli 2019 

beim Handelsgericht ein (act. 1). Mit Verfügung vom 5. Juli 2019 (act. 4) wurde 

ein Gesuch um Erlass superprovisorischer Massnahmen abgewiesen (Dispositiv-

Ziffer 1), der Gesuchstellerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses ange-

setzt (Dispositiv-Ziffer 3) und dem Gesuchsgegner Frist zur Beantwortung des 

Massnahmegesuchs angesetzt (Dispositiv-Ziffer 4). Der Kostenvorschuss ging 

rechtzeitig ein (act. 7). Der Gesuchsgegner beantragte am 29. Juli 2019 die Ab-

weisung des Gesuchs (act. 8). Diese Stellungnahme wurde der Gesuchstellerin 

zur Kenntnis zugestellt (act. 10). Das Verfahren ist spruchreif. 

2.  Die Ausführungen der Gesuchstellerin zur örtlichen und sachlichen Zustän-

digkeit sind unbestritten und zutreffend (act. 1 Rz. 3-5).  

3. Die Anforderungen an die Begründetheit eines Massnahmengesuchs richten 

sich nach Art. 261 ZPO und zusätzlich nach Art. 266 ZPO, wenn es sich um vor-

sorgliche Massnahmen gegen ein periodisch erscheinendes Medium handelt. Im 

vorliegenden Fall handelt es sich bei den B._____ Nachrichten um ein Medium 

(weil es sich mit einer Auflage von 420'000 Exemplaren sowie im Internet auf der 

website "www.B._____.ch" sowie über facebook an die Öffentlichkeit richtet), das 

periodisch erscheint (weil es vierteljährlich publiziert wird). Das Gericht trifft die 

notwendigen vorsorglichen Massnahmen, wenn die gesuchstellende Partei 

glaubhaft macht, dass ein ihr zustehender Anspruch verletzt ist oder eine Verlet-

zung zu befürchten ist (Art. 261 Abs. 1 lit. a ZPO), offensichtlich kein Rechtferti-

gungsgrund vorliegt (Art. 266 lit. b ZPO), ihr die Verletzung einen besonders 

schweren, nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil verursachen kann 

(Art. 261 Abs. 1 lit. b ZPO; Art. 266 lit. a ZPO) und die Massnahme nicht unver-

hältnismässig erscheint (Art. 266 lit. c ZPO). 

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4. Die Gesuchstellerin wirft dem Gesuchsgegner vor, durch den Artikel mit dem 

Titel "A._____ heisst für uns …" und durch die Abänderung des Logos "A._____" 

auf Seite 23 der B._____ Nachrichten VN 19-2 ihre Persönlichkeitsrechte wider-

rechtlich verletzt zu haben (vgl. Hauptbegehren Ziffern 1 und 2). Im Eventualbe-

gehren macht die Gesuchstellerin eine Persönlichkeitsverletzung durch die Abän-

derung des Logos und folgende Passagen geltend (vgl. Eventualbegehren Ziffer 

3): 

 - Titel: "A._____ heisst für uns …" (act. 1 Rz. 12) 

 - Letzter Satz: "Das Logo von A._____ >aus Liebe …< sollte wohl eher 

heissen >aus Liebe zum Profit<" (act. 1 Rz. 12).  

a. Gemäss Art. 28 Abs. 1 ZGB kann zu seinem Schutz das Gericht anrufen, 

wer in seiner Persönlichkeit widerrechtlich verletzt wird. Gemäss Art. 28 Abs. 2 

ZGB ist eine Verletzung widerrechtlich, wenn sie nicht durch Einwilligung des Ver-

letzten, durch ein überwiegendes privates oder öffentliches Interesse oder durch 

Gesetz gerechtfertigt ist. Ein Teil des Persönlichkeitsrechts ist die Ehre. Der Ehr-

begriff schützt sowohl den Ruf, eine ehrbare Person zu sein, als auch das berufli-

che oder gesellschaftliche Ansehen einer Person (BGE 129 III 715 E. 4.1 S. 722-

723). Auch eine juristische Person kann sich auf ihre Ehre berufen (Art. 53 ZGB). 

Eine Ehrverletzung kann auf verschiedene Arten erfolgen: 

- Durch Tatsachenbehauptungen (Informationen): Während die Verbreitung 

von wahren Tatsachen grundsätzlich nicht persönlichkeitsverletzend ist, weil 

sie durch den Informationsauftrag abgedeckt ist, ist die Verbreitung unwah-

rer Tatsachen grundsätzlich widerrechtlich, es sei denn, die Unwahrheit be-

treffe nur irrelevante Nebenpunkte (journalistische Ungenauigkeiten). 

- Durch Werturteile (Meinungsäusserungen, Kommentare, Kritiken): Werturtei-

le, bei denen eine Wahrheitsprüfung nicht möglich ist, sind grundsätzlich zu-

lässig, wenn sie vertretbar sind; demgegenüber sind Werturteile persönlich-

keitsverletzend, wenn sie unnötig herabsetzend sind. 

- Durch gemischte Werturteile (Tatsachenkern mit Wertungen): Für den 

Sachbehauptungskern gelten die gleichen Voraussetzungen wie für Tatsa-

chenbehauptungen, wobei unnötige Herabsetzungen auch im Rahmen von 

gemischten Werturteilen persönlichkeitsverletzend sind. 

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b. Im Hauptbegehren beantragt die Gesuchstellerin, dem Gesuchsgegner sei 

generell zu verbieten, den Artikel auf seiner Internetseite "www.B._____.ch" der 

Öffentlichkeit zugänglich zu machen (Rechtsbegehren Ziffern 1) bzw. auf seiner 

Internetseits "www.B._____.ch" auf den umstrittenen Artikel Bezug zu nehmen 

(Rechtsbegehren Ziffer. 2). Im beanstandeten Artikel werden verschiedene The-

men im Zusammenhang mit der Haltung von Kaninchen als Haustiere aufgegrif-

fen, nämlich dass die Tiere für eine artgerechte Haltung genügend Platz benötig-

ten, dass unnötige "Spielsachen" und "Leckerbissen" für die Kaninchen zum Kauf 

angeboten würden und dass Kaninchen für Kinder keine geeigneten Haustiere 

seien. Dabei handelt es sich um Werturteile bzw. gemischte Werturteile. Inwieweit 

die darin vertretene Meinung unnötig herabsetzend und persönlichkeitsverletzend 

sein sollen, wird nicht dargetan und ist auch nicht ersichtlich. Im Gegenteil ist die 

Meinung des Gesuchsgegners, dass Kaninchen für eine artgerechte Haltung ge-

nügend Platz brauchten, dass das zum Kauf angebotene Zubehör für das Wohl-

befinden der Tiere nicht nötig sei und dass Kaninchen keine für Kinder geeigneten 

Haustiere seien, vertretbar. Der Artikel kann nicht als ganzes als persönlichkeits-

verletzend eingestuft werden. 

c. Hingegen macht die Gesuchstellerin im Eventualstandpunkt zutreffend gel-

tend, dass die Abänderung des Logos und einzelne Passagen der beanstandeten 

Artikels persönlichkeitsverletzend sind (Rechtsbegehren Ziffer 3).  

aa. Mit dem Titel "A._____ heisst für uns …" verbreitet der Gesuchsgegner ein 

Werturteil, worin er die Gesuchstellerin sinngemäss der Tierquälerei bezich-

tigt. Das ist eine unnötig herabsetzende Meinungsäusserung. Wie erwähnt 

ist zwar die Meinung des Gesuchsgegners vertretbar, dass für eine artge-

rechte Haltung von Kaninchen genügend Platz erforderlich ist. Die Meinung, 

dass die den massgebenden Normen für die Haltung von Kaninchen ent-

sprechenden Käfige zu einer tierquälerischen Haltung der Kaninchen führen, 

ist jedoch unnötig polemisch und damit persönlichkeitsverletzend. 

bb. Auch mit der Äusserung "Das Logo >aus Liebe …< sollte wohl eher heissen 

>aus Liebe zum Profit<" verbreitet der Gesuchsgegner seine Meinung, die 

Gesuchstellerin interessiere sich auf Kosten des Wohls der Tiere nur für ih-

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ren eigenen Profit. Auch diese Meinungsäusserung ist unnötig polemisch 

und für die Verbreitung der vertetbaren Meinung, dass für die Haltung von 

Kaninchen genügend Platz vorhanden sein müsse, unnötig. 

cc. Genau gleich verhält es sich mit der Abänderung des Logos "A._____". Mit 

der Umformulierung zu "…" durch die Streichung des "i" mit einem roten 

Kreuz und durch die Streichung des Zusatzes "Aus Liebe …" ebenfalls mit 

einem roten Kreuz bezichtigt der Gesuchsgegner die Gesuchstellerin wiede-

rum der Tierquälterei. Auch diese Meinungsäusserung schiesst über die ver-

tretbare Ansicht hinaus, dass für eine artgerechte Haltung von Kaninchen 

grössere Käfige förderlich wären. 

Hingegen ist die Nennung des Namens "A._____" im Artikel nicht persönlichkeits-

verletzend, wenn die als persönlichkeitsverletzend gerügten Passagen gemäss 

der obgenannten Aufzählung (lit. aa, bb und cc) unterlassen werden. 

 e. Der Gesuchsgegner kann in Bezug auf die persönlichkeitsverletzenden 

Äusserungen auch keinen Rechtfertigungsgrund geltend machen. Offensichtlich 

liegt keine Einwilligung des Verletzten vor. Im Übrigen kann sich der Gesuchs-

gegner auch nicht auf überwiegende öffentliche Interessen (Informationsauftrag 

eines Mediums, Tierschutz etc.) berufen. Das berechtigte Anliegen, auf die Not-

wendigkeit hinzuweisen, dass eine artgerechte Haltung von Kaninchen genügend 

Platz voraussetzt, kann auch mit sachlichen Argumenten und ohne Polemik ge-

äussert werden, weshalb in Bezug auf die genannten Passagen von einer wider-

rechtlichen Persönlichkeitsverletzung auszugehen ist. 

 f. Es liegt auf der Hand und bedarf keiner besonderer Erläuterung, dass 

der im Zootierhandel tätigen Gesuchstellerin durch den teilweise persönlichkeits-

verletzenden Artikel ein nicht leicht wieder gutzumachender Nachteil durch den 

Verlust von Kunden droht (Art. 261 Abs. 1 lit. b ZPO; Art. 266 lit. a ZPO) und dass 

ein Verbot, den Artikel mit den genannten rechtswidrigen Passagen der Öffent-

lichkeit zugänglich zu machen, nicht unverhältnismässig erscheint (Art. 266 lit. c 

ZPO). Nur der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass auch das Verbreiten 

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des Artikels mit den persönlichkeitsverletzenden Passagen auf Facebook 

(Rechtsbegehren Ziff. 4) zu verbieten ist. 

 g. Da in Bezug auf die genannten Passagen eine widerrechtliche Persön-

lichkeitsverletzung glaubhaft gemacht worden ist (Art. 28 ZGB), erübrigt es sich 

zu prüfen, ob diese auch lauterkeitsrechtlich zu beanstanden wären (Art. 3 Abs. 1 

lit. a i.V.m. Art. 9 UWG).  

5. Art. 267 ZPO sieht für vorsorgliche Massnahmen die Anordnung von Voll-

streckungsmassnahmen durch das erkennende Gericht ausdrücklich vor. Die in 

Art. 343 Abs. 1 lit. a ZPO vorgesehene Androhung der Bestrafung der verantwort-

lichen Personen bzw. Organe nach Art. 292 StGB (Busse bis CHF 10'000) er-

scheint als geeignete und verhältnismässige Massnahme. 

6. Für die Verteilung der Kosten ist das Prinzip des Obsiegens und Unterlie-

gens massgebend (Art. 106 ZPO). Da die Gesuchstellerin in Bezug auf die 

Rechtsbegehren Ziffern 1 und 2 unterliegt, in Bezug auf das Rechtsbegehren Zif-

fer 3 und 4 hingegen weitgehend obsiegt, sind die Gerichtskosten den Parteien je 

zur Hälfte aufzuerlegen und die Prozessentschädigungen wettzuschlagen, wobei 

ein anderslautender Entscheid des Gerichts im ordentlichen Verfahren vorbehal-

ten bleibt. Der Umstand, dass nur die Gesuchstellerin, nicht aber die Gesuchs-

gegnerin anwaltlich vertreten ist, ändert am Wettschlagen der Entschädigungen 

nichts, weil nicht die Entschädigungsbeträge, sondern die Obsiegens- und Unter-

liegensquote für das Wettschlagen massgebend ist.  

Der Einzelrichter erkennt: 

1. Das Gesuch wird in Bezug auf Rechtsbegehren Ziffer 3 teilweise gutgeheis-

sen und dem Gesuchsgegner wird verboten, folgende Passagen im Artikel in 

den B._____ Nachrichten VN 19-2 auf S. 23 auf seiner Internetseite 

"www.B._____.ch" zu verbreiten:  

- Titel: "A._____ heisst für uns …" 

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- Letzter Satz "Das Logo von A._____ >aus Liebe …< sollte wohl eher 

heissen >aus Liebe zum Profit<". 

Ferner wird dem Gesuchsgegner verboten, auf seiner Internetseite 

"www.B._____.ch" das abgeänderte Logo A._____ (Abänderung durch 

Streichung des "i" mit einem roten Kreuz und durch Streichung des Zusatzes 

"Aus Liebe …" ebenfalls mit einem roten Kreuz) zu verwenden. 

Mit Bezugnahme auf Rechtsbegehren Ziffer 4 wird dem Gesuchsteller be-

fohlen, die Berichterstattung über die Gesuchstellerin auf Facebook zu lö-

schen bzw. löschen zu lassen, soweit sie die oben genannten Persönlich-

keitsverletzungen (Titel, letzter Satz und abgeändertes Logo) enthalten.  

Dem Gesuchsgegner bzw. den zuständigen Organen des Gesuchsgegners, 

insbesondere C._____ als Präsident des Gesuchsgegners, wird für den Fall 

der Widerhandlung gegen die vorsorgliche Massnahme eine Bestrafung 

nach Art. 292 StGB (Busse bis zu CHF 10'000.00) angedroht. 

2. Im Übrigen (Rechtsbegehren Ziffern 1 und 2 sowie Rechtsbegehren Ziffer 3 

und 4, soweit das Verbot der Nennung des Namens der Gesuchstellerin ver-

langt wird) wird das Gesuch abgewiesen. 

3. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 15. Oktober 2019 angesetzt, um den 

Prozess in der Hauptsache anhängig zu machen. Bei Säumnis würden die 

Anordnungen gemäss Dispositiv-Ziffer 1 sofort dahinfallen. 

4. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 3'000.00. 

5. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 4 werden provisorisch aus dem Kosten-

vorschuss der Gesuchstellerin bezogen. Der endgültige Entscheid bleibt 

dem Gericht im nachfolgenden ordentlichen Verfahren vorbehalten. Für den 

Fall, dass die Gesuchstellerin innert der Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 3 die 

Klage nicht anhängig macht, werden die provisorisch bezogenen Kosten den 

Parteien je zur Hälfte definitiv auferlegt und der Gesuchstellerin wird die dem 

Gesuchsteller auferlegte Hälfte der Kosten das Rückgriffsrecht eingeräumt. 

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6. Die Regelung der Entschädigungsfolgen bleibt dem Gericht im nachfolgen-

den ordentlichen Verfahren vorbehalten. Für den Fall, dass die Gesuchstel-

lerin innert Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 3 die Klage nicht anhängig macht, 

werden die Parteikosten wettgeschlagen. 

7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien. 

8. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 
von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 

113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 

90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Es liegt eine 

nicht vermögensrechtliche Streitigkeit vor (Verletzung von Art. 28 ZGB)) 

bzw. der Streitwert beträgt CHF 30'000.00 (Verletzung von Art. 9 UWG). 

Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG). 
 
Zürich, 14. August 2019 

 
Handelsgericht des Kantons Zürich 

Einzelgericht 
 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. Benjamin Büchler 
 
 

	Urteil vom 14. August 2019
	
	" Rechtsbegehren: (act. 1 S. 2 f.)
	Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
	Der Einzelrichter erkennt:
	1. Das Gesuch wird in Bezug auf Rechtsbegehren Ziffer 3 teilweise gutgeheissen und dem Gesuchsgegner wird verboten, folgende Passagen im Artikel in den B._____ Nachrichten VN 19-2 auf S. 23 auf seiner Internetseite "www.B._____.ch" zu verbreiten:
	- Titel: "A._____ heisst für uns …"
	- Letzter Satz "Das Logo von A._____ >aus Liebe …< sollte wohl eher heissen >aus Liebe zum Profit<".
	Ferner wird dem Gesuchsgegner verboten, auf seiner Internetseite "www.B._____.ch" das abgeänderte Logo A._____ (Abänderung durch Streichung des "i" mit einem roten Kreuz und durch Streichung des Zusatzes "Aus Liebe …" ebenfalls mit einem roten Kreuz) ...
	Mit Bezugnahme auf Rechtsbegehren Ziffer 4 wird dem Gesuchsteller befohlen, die Berichterstattung über die Gesuchstellerin auf Facebook zu löschen bzw. löschen zu lassen, soweit sie die oben genannten Persönlichkeitsverletzungen (Titel, letzter Satz u...
	Dem Gesuchsgegner bzw. den zuständigen Organen des Gesuchsgegners, insbesondere C._____ als Präsident des Gesuchsgegners, wird für den Fall der Widerhandlung gegen die vorsorgliche Massnahme eine Bestrafung nach Art. 292 StGB (Busse bis zu CHF 10'000....
	2. Im Übrigen (Rechtsbegehren Ziffern 1 und 2 sowie Rechtsbegehren Ziffer 3 und 4, soweit das Verbot der Nennung des Namens der Gesuchstellerin verlangt wird) wird das Gesuch abgewiesen.
	3. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 15. Oktober 2019 angesetzt, um den Prozess in der Hauptsache anhängig zu machen. Bei Säumnis würden die Anordnungen gemäss Dispositiv-Ziffer 1 sofort dahinfallen.
	4. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 3'000.00.
	5. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 4 werden provisorisch aus dem Kostenvorschuss der Gesuchstellerin bezogen. Der endgültige Entscheid bleibt dem Gericht im nachfolgenden ordentlichen Verfahren vorbehalten. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin i...
	6. Die Regelung der Entschädigungsfolgen bleibt dem Gericht im nachfolgenden ordentlichen Verfahren vorbehalten. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 3 die Klage nicht anhängig macht, werden die Parteikosten wet...
	7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien.
	8. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...
	Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG).