# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b60337c8-b2d4-5245-9dd4-97a4e2f236bf
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-08-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.08.2019 C-1318/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1318-2019_2019-08-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1318/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  A u g u s t  2 0 1 9  

Besetzung 
 Richter Christoph Rohrer (Vorsitz), 

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,  

Richter Beat Weber,    

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch Pharmalex GmbH,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut,  

Hallerstrasse 7, Postfach, 3000 Bern 9,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Heilmittel, Zulassungspflicht von Arzneimitteln,  

Neuverlegung der Kosten und Parteientschädigung  

im Verfahren C-5702/2015, Urteil des Bundesgerichts 

2C_424/2018 vom 15. März 2019. 

 

 

 

C-1318/2019 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-5702/2015 mit Urteil 

vom 29. März 2018 die gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 17. Juli 

2015 erhobene Beschwerde der A._______ (Beschwerdeführerin) vom 

14. September 2015, soweit es darauf eingetreten ist, abgewiesen und die 

Verfahrenskosten von Fr. 1'000.- – unter Verwendung des einbezahlten 

Kostenvorschusses in gleicher Höhe – der Beschwerdeführerin auferlegt 

sowie keine Parteientschädigung zugesprochen hat, 

dass das Bundesgericht im Rahmen einer öffentlichen Beratung mit Urteil 

2C_424/2018 vom 15. März 2019 in Gutheissung der Beschwerde in öf-

fentlich-rechtlichen Angelegenheiten der Beschwerdeführerin vom 8. Mai 

2018 das obgenannte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. März 

2018 aufgehoben und die Sache am 30. Juli 2019 an das Bundesverwal-

tungsgericht zur Neuverlegung der Kosten und der Parteientschädigung im 

vorangegangenen Verfahren zurückgewiesen hat, 

dass demzufolge vorliegend über die Kostenverlegung im Beschwerdever-

fahren C-5702/2015 vor dem Bundesverwaltungsgericht neu zu befinden 

ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuer-

legen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass mit Blick auf die Gutheissung der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 

Angelegenheiten im Urteil 2C_424/2018 vom 15. März 2019 die Beschwer-

deführerin vollständig obsiegt, 

dass folglich der obsiegenden Beschwerdeführerin für das Verfahren  

C-5702/2015 keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

VwVG) und ihr der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'000.- nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten ist, 

dass der unterliegenden Vorinstanz keine Verfahrenskosten aufzuerlegen 

sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei 

von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-

sene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]), 

C-1318/2019 

Seite 3 

dass der obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin zu 

Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 

Abs. 2 VwVG), 

dass die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin im Verfahren  

C-5702/2015 keine Honorarnote eingereicht hat und die Entschädigung 

deshalb aufgrund der Akten festzusetzen ist (14 Abs. 2 Satz 2 VGKE), 

dass die Parteientschädigung für das Verfahren C-5702/2015 unter Be-

rücksichtigung des gebotenen und aktenkundigen Aufwandes auf 

Fr. 5'000.- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist, 

dass die unterliegende Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteientschä-

digung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario; Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Verfahrenskosten aufzu-

erlegen sind und keine Parteientschädigung zuzusprechen ist. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Das Dispositiv befindet sich auf der nächsten Seite) 

  

C-1318/2019 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Für das Verfahren C-5702/2015 werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

Der Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss von 

Fr. 1'000.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurücker-

stattet. 

2.  

Der Beschwerdeführerin wird für das Verfahren C-5702/2015 zu Lasten der 

Vorinstanz eine Parteientschädigung von Fr. 5'000.- zugesprochen. 

3.  

Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben 

und keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular 

Zahladresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement des Inneren (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

  

C-1318/2019 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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