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**Case Identifier:** 25253945-ace7-5184-95c2-f1e9fc2ec87a
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-27
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 27.06.2018 B 2017/226, B 2017/227
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2017-226--B-2017-2_2018-06-27.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2017/226, B 2017/227

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 06.02.2020

Entscheiddatum: 27.06.2018

Entscheid Verwaltungsgericht, 27.06.2018
Steuerrecht, Art. 151 Abs. 1 DBG, Art. 53 Abs. 1 StHG, Art. 199 Abs. 1 StG. 
Die Steuerbehörde musste nicht davon ausgehen, dass geschäftsmässig 
nicht begründeter Aufwand in der Höhe von Hundertausenden von Franken 
verbucht wurde. Der Sachverhalt wurde in den Büchern anders dargestellt 
als er tatsächlich war. Diese Falschdeklaration des Pflichtigen konnte sie 
auch bei gehöriger Sorgfalt nicht schon im ordentlichen Verfahren erkennen. 
Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG, Art. 84 Abs. 1 StG. Anhand der 
Buchhaltungsunterlagen beziehungsweise der Belege ist nicht 
nachvollziehbar, für welche Leistungen und in welchem Zeitraum die – 
behaupteten – Aufwendungen erbracht wurden (Verwaltungsgericht, B 
2017/226 und B 2017/227).

Entscheid vom 27. Juni 2018

Besetzung

Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Bietenharder, Verwaltungsrichter 

Steiner; Gerichtsschreiber Scherrer

Verfahrensbeteiligte

Q.__ AG,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Patrik A. Häberlin, Stadthausstrasse 61, 8400 

Winterthur

gegen

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Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

sowie

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung direkte Bundessteuer, 

Eigerstrasse 65, 3003 Bern,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Nachsteuern (Kantonssteuer sowie direkte Bundessteuer) aufgrund der 

Rechnungsabschlüsse per 31.12.2004, 2005 und 2006

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A. Die Q.__ AG wurde am 9. Dezember 2003 ins Handelsregister des Kantons St Gallen 

eingetragen. Seit dem 10. November 2014 befindet sich ihr Sitz in K.__/SZ. Die 

Gesellschaft bezweckt im Wesentlichen das Telefonmarketing, die Akquisition und 

Inserateverwaltung sowie den Betrieb eines Verlags für Zeitschriften, Magazine und 

sonstige Medien. Einziges Mitglied des Verwaltungsrats ist C.__, der diese Funktion 

auch in der X.__ AG und der Y.__ AG einnimmt. Die Verwaltungsräte dieser beiden 

Gesellschaften werden von A.__ präsidiert.

B. Am 24. März 2005 (Eingang beim Steueramt) reichte die Q.__ AG die 

Steuererklärung aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2004 ein. Sie 

deklarierte einen steuerbaren Reingewinn von CHF 31'275 und ein steuerbares 

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Eigenkapital von CHF 131'275. Am 31. März 2006 wurde die Steuererklärung aufgrund 

des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2005 eingereicht. Der steuerbare 

Reingewinn belief sich auf CHF 29'806 und das steuerbare Eigenkapital auf 

CHF 161'081. Die Steuererklärung aufgrund des Rechnungsabschlusses per 

31. Dezember 2006 ging am 24. April 2007 bei der Steuerbehörde ein. Die Gesellschaft 

wies einen Reinverlust von CHF 76'503 und ein steuerbares Eigenkapital in der Höhe 

von CHF 84'577 aus.

Mit Schreiben vom 27. Oktober 2008 informierte das kantonale Steueramt die Q.__ AG 

über die Berechnungen für die Steuerveranlagungen aufgrund der 

Rechnungsabschlüsse per 31. Dezember 2004, 2005 und 2006. Ergänzend hielt es 

fest, im Sinne einer Gesamtbetrachtung aller von A.__ beherrschten oder 

teilbeherrschten Gesellschaften sowie in Anbetracht der wesentlichen Reduktion der 

Zusammenarbeit mit C.__ und den speziellen Umständen in der Verlagsbranche sei 

man bereit, die pauschale Aufrechnung auf 10 Prozent der von der O.__ & P.__ in 

Rechnung gestellten Aufwendungen für Layout-Arbeiten und redaktionelle Mitarbeit zu 

beschränken. Man verzichte auf weitere rechtliche Abklärungen und die Weiterleitung 

an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV). Die Q.__ AG erklärte sich am 

29. Oktober 2008 mit der pauschalen Aufrechnung einverstanden.

Am 3. November 2008 wurde die Gesellschaft aufgrund der Rechnungsabschlüsse per 

31. Dezember 2004, 31. Dezember 2005 und 31. Dezember 2006 sowohl für die 

Kantonssteuer 2004 bis 2006 als auch für die direkte Bundessteuer 2004 bis 2006 

definitiv veranlagt. Dabei rechnete die Steuerbehörde den von der Gesellschaft 

deklarierten Reingewinnen jeweils 10 Prozent der verbuchten sogenannten 

Layoutkosten pauschal auf (2004: CHF 36'800, 2005: CHF 43'890, 2006: CHF 14'324). 

Sie erwog, in diesem Umfang seien die von C.__ in Rechnung gestellten Layoutkosten 

geschäftsmässig nicht begründet. Zudem wurde im Jahr 2004 eine "pauschale 

Aufrechnung auf Stufe Gesellschaft von 50 Prozent der Anlagekosten Kto 1110 und 

1111" mit dem Vermerk "Anschaffung von Aktionär ohne Beleg" vorgenommen. Dies 

ergab folgende Steuerfaktoren:

                                                31.12.2004                 31.12.2005                 31.12.2006

  

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Kantonssteuer                       CHF 107'000               CHF  73'600                CHF --

 

Reingewinn Eigenkapital       CHF 131'000               CHF 161'000               CHF  84'000

dir. Bundessteuer

 

Reingewinn bzw.Verlust        CHF 107'000               CHF  73'600                CHF -62‘000

 

Dagegen wurden keine Rechtsmittel ergriffen.

C. Nach umfangreichen Ermittlungen forderte die ESTV, Abteilung Strafsachen und 

Untersuchungen (ASU), das kantonale Steueramt mit Schreiben vom 11. November 

2010 auf, im sogenannten Fall LAYOUT gegen die Q.__ AG und deren 

Schwestergesellschaften X.__ AG und Y.__ AG sowie gegen A.__ und D.__ (früher 

Mitglied der Verwaltungsräte der Q.__ AG und der X.__ AG), Nachsteuer- und 

Bussenverfahren vor Ende des Jahres 2010 einzuleiten. Das kantonale Steueramt, 

Abteilung Nachsteuern, teilte der Q.__ AG am 18. November 2010 mit, bei der 

Überprüfung der Jahresabschlüsse sei festgestellt worden, dass verschiedene 

Gewinne und demzufolge auch Kapitalbestände steuerlich noch nicht erfasst worden 

seien. Da noch weitere Abklärungen und Untersuchungen nötig seien, werde über den 

Sachverhalt zu einem späteren Zeitpunkt orientiert. Am 10. Dezember 2013 informierte 

die ESTV das kantonale Steueramt über den Abschluss der Untersuchung gemäss 

Art. 190 ff. des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer gegen die X.__ AG, die 

Y.__ AG und die Q.__ AG. Dem Schreiben beigelegt waren die Untersuchungsberichte 

(Y.__ AG, X.__ AG und Q.__ AG), der Teilbericht "Layoutkosten", das entsprechende 

Aktenverzeichnis sowie die referenzierten Beweisdokumente (act. 6/123.100.078.079). 

Mit Schreiben vom 27. März 2014 teilte das kantonale Steueramt der Q.__ AG mit, 

gestützt auf den Untersuchungsbericht der ESTV vom 10. Dezember 2013 sei es nun 

möglich, die nachsteuerpflichtigen Bestandteile zu ermitteln. Es legte dem Schreiben 

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eine Zusammenstellung der Nachsteuerbeträge bei. Die Pflichtige nahm dazu am 

11. Juli 2014 Stellung. Am 29. September 2014 verfügte das kantonale Steueramt für 

die Kantonssteuer 2004 bis 2006 eine Nachsteuer von CHF 168'793 und für die direkte 

Bundessteuer 2004 bis 2006 eine solche in der Höhe von CHF 78'927 (act. 

6/123.101.014-031). Die dagegen am 28. Oktober 2014 erhobene Einsprache wies das 

kantonale Steueramt mit Entscheiden vom 28. Dezember 2015 ab.

D. Mit Eingabe vom 28. Januar 2016 erhob die Q.__ AG durch ihren Rechtsvertreter 

Rekurs und Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission. Sie beantragte, die 

Einspracheentscheide des kantonalen Steueramts vom 28. Dezember 2015 betreffend 

Nachsteuerverfügung 2004 bis 2006 für die direkte Bundessteuer und die 

Kantonssteuern seien aufzuheben (Ziff. 1), die Vorinstanz sei anzuweisen, eine 

Einspracheverhandlung anzusetzen und durchzuführen (Ziff. 2), eventualiter sei das 

Nachsteuerverfahren betreffend direkte Bundessteuer und Kantonssteuern einzustellen 

und auf die Erhebung einer Nachsteuer zu verzichten (Ziff. 3), subeventualiter sei das 

Steuerhinterziehungsverfahren zu sistieren bis zur rechtskräftigen Erledigung der 

Nachsteuerverfahren gegen die Beschuldigten A.__, D.__ und B.__, Mitangeschuldigte 

im ASU-Verfahren "Layout" sowie gegen C.__; zudem seien bei der Staatsanwaltschaft 

SO.__die Strafakten des Verfahrens gegen C.__ anzufordern (Ziff. 4), unter Kosten und 

Entschädigungsfolge (Ziff. 5). Im Weiteren seien der Bericht "Layoutkosten" sowie 

sämtliche in diesem Zusammenhang von der ASU erstellten Berichte beizuziehen.

Mit Entscheid vom 12. September 2017 (act. 2) wies die Verwaltungsrekurskommission 

den Rekurs (Kantonssteuern) und die Beschwerde (Bundessteuer), soweit sie darauf 

eintrat, ab. Die Veranlagungen aufgrund der Rechnungsabschlüsse per 31.12.2004, 

2005 und 2006 seien zu tief ausgefallen. Die Aufrechnung der Layoutkosten in der 

Höhe von CHF 887'931 sowie der Verkaufsschulung N.__ Seminare in der Höhe von 

CHF 105'600 (recte: 106'500) sei nicht zu beanstanden. Die Rekurrentin resp. 

Beschwerdeführerin wären verpflichtet gewesen, die berechtigten Zweifel an der 

geschäftsmässigen Begründetheit der Aufwände auszuräumen. Da sie das nicht getan 

hätten, müssten sie auch die Folgen daraus tragen.

E. Die Q.__ AG (Beschwerdeführerin) erhob gegen den am 12. Oktober 2017 

eingegangenen Entscheid der Verwaltungsrekurskommission (Vorinstanz) durch ihren 

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Rechtsvertreter mit Eingabe vom 13. November 2017 Beschwerde beim 

Verwaltungsgericht mit dem Rechtsbegehren, unter Kosten- und Entschädigungsfolge 

sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und das Nachsteuerverfahren infolge 

fehlender neuer Tatsachen, eventualiter infolge mangelnder Steuerverkürzung, 

einzustellen, subeventualiter sei der angefochtene Entscheid zurückzuweisen mit der 

Anordnung zur Durchführung einer Einspracheverhandlung, sub-subeventualiter sei der 

angefochtenen Entscheid an die Vorinstanz zur neuen Beurteilung zurückzuweisen.

Mit Vernehmlassung vom 16. November 2017 verwies die Vorinstanz auf die 

Erwägungen im angefochtenen Entscheid und beantragte die Abweisung der 

Beschwerde. Das kantonale Steueramt (Beschwerdegegner) beantragte am 

12. Dezember 2017 die Abweisung der Beschwerde. Unter anderem wies er darauf hin, 

dass die akzeptierten Entschädigungen an C.__ in der Höhe von total CHF 600'000, 

wie die Beschwerdeführerin vorbringe, keine einmalige Zahlung sei. Sie setze sich aus 

2 x CHF 30'000 pro Jahr, multipliziert mit 10 Jahren (2000-2009), zusammen. Im 

Weiteren seien dem von der Beschwerdeführerin bestrittenen Bargeldverkehr die vielen 

Bargeldein- und -ausgänge gemäss der ASU Untersuchung entgegenzuhalten. Es sei 

auch darauf hinzuweisen, dass eine akute Verjährungsproblematik bestehe und eine 

gewisse Prozesstaktik darin zu erkennen sei, dass versucht werde, die Verfahren in die 

Verjährung zu "retten". Die Eidgenössische Steuerverwaltung (Beschwerdebeteiligte) 

hat stillschweigend auf eine Vernehmlassung verzichtet.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten, den angefochtenen Entscheid und die 

Akten wird – soweit wesentlich – in den Erwägungen eingegangen.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. Da die für die Beurteilung der Beschwerden massgebenden Vorschriften des Bundes 

und der Kantone zu den inhaltlichen und formellen Voraussetzungen für die 

Durchführung eines Nachsteuerverfahrens vereinheitlicht sind (vgl. Art. 151 ff. des 

Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, DBG; Art. 199 ff. des 

Steuergesetzes, sGS 811.1, StG; Art. 53 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung 

der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, SR 642.14, StHG), hat die 

Vorinstanz den Rekurs betreffend Kantonssteuern einerseits und die Beschwerde 

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betreffend die direkten Bundessteuern anderseits zu Recht im gleichen Urteil, aber mit 

getrennten Dispositivziffern erledigt (BGE 135 II 260 E. 1.3). Ebenso ist es zulässig, 

dass das Verwaltungsgericht über die Beschwerden im gleichen Akt entscheidet (vgl. 

BGer 2C_440 und 441/2014 vom 10. Oktober 2014 E. 1.2; VerwGE B20014/222 und 

223 vom 25. Februar 2016 E. 1; www.gerichte.sg.ch). Die Verfahren können 

dementsprechend vereinigt und in einem einzigen Entscheid erledigt werden.

2. Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 196 Abs. 1 

StG; Art. 145 DBG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 3 und Art. 7 Abs. 2 der Verordnung 

zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1). Als Steuerpflichtige, 

deren Begehren mit dem angefochtenen Entscheid abgewiesen wurde, ist die 

Beschwerdeführerin zur Beschwerdeerhebung befugt (Art. 196 Abs. 1 StG; Art. 145 

Abs. 2 in Verbindung mit Art. 140 Abs. 1 DBG). Die Beschwerden gegen den am 

10. Oktober 2017 versandten vorinstanzlichen Entscheid wurden mit Eingabe vom 

13. November 2017 rechtzeitig erhoben und erfüllen formell und inhaltlich die 

gesetzlichen Anforderungen (Art. 161 StG in Verbindung mit Art. 64 und Art. 48 Abs. 1 

des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP; Art. 142 DBG in 

Verbindung mit den genannten Bestimmungen; vgl. Richner/ Frei/Kaufmann/Meuter, 

Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, N 1 zu Art. 142 DBG). Auf die Beschwerden 

ist daher grundsätzlich einzutreten (vgl. aber nachfolgend Erwägung 4).

3. Die Beschwerdeführerin beantragt subeventualiter, es sei der Entscheid 

zurückzuweisen mit der Anordnung zur Durchführung einer Einspracheverhandlung. 

Die Beschwerdeführerin führte unter Ziff. 4 am Ende ihrer Einspracheschrift vom 

28. Oktober 2014 (act. 6/123.101.049) aus, weitere Ausführungen zum Sachverhalt 

würden anlässlich der mündlichen Einspracheverhandlung erfolgen. Sie, die anwaltlich 

vertreten war, verzichtete aber darauf, diesen Antrag klar und rechtzeitig unter dem 

Titel Rechtsbegehren zu stellen. Von einer anwaltlich vertretenen Partei darf aber 

erwartet werden, dass sie ihre Anträge klar und unmissverständlich formuliert (VerwGE 

B 2010/265 vom 3. Mai 2011 E. 1, www.gerichte.sg. ch). Im Übrigen sieht Art. 181 StG 

keine Einspracheverhandlung, sondern nur eine mündliche Begründung, und das DBG 

sieht nicht einmal eine mündliche Begründung vor.

http://www.gerichte.sg.ch/

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Die Beschwerdeführerin moniert, dass die Behauptung der Vorinstanz, sie habe die 

Möglichkeit der Einspracheergänzung nicht genutzt, klar aktenwidrig sei. Dabei listet 

sie die zeitlichen Abläufe im Rahmen des Einspracheverfahrens auf und macht geltend, 

dass sie rechtzeitig ein Fristerstreckungsbegehren bis im September 2015 gestellt 

habe. Das geht aber aus den Akten keineswegs hervor, schon gar nicht das geltend 

gemachte Fristerstreckungsbegehren der Beschwerdeführerin vom 30.07.2017 (recte: 

2015). Dazu schreibt die Beschwerdeführerin in ihrem Mail vom 31.08.2015 an den 

Beschwerdegegner (act. 6/123.101.165) mit der Bitte um Fristverlängerung bis zum 

15.09.2015, wörtlich: "Ich bitte um eine weitere Fristerstreckung zur Einreichung meiner 

Eingabe bis zum 15.09.2015. Ich lehne mich an das offensichtlich genehmigte 

Fristerstreckungsbegehren des Kollegen V.__an. Ziel ist eine koordinierte Eingabe, da 

der Sachverhalt für alle Beteiligte im Wesentlichen identisch ist. …" Hier bestätigt die 

Beschwerdeführerin selber, dass sie kein Fristerstreckungsgesuch gestellt resp. ein 

solches innert Frist verpasst hatte zu stellen, sondern sich nun an das 

Fristerstreckungsgesuch des Kollegen V.__ anlehnen möchte. Dass der 

Beschwerdegegner unter diesen Umständen keine Frist für eine weitere Stellungnahme 

mehr gewährte, ist verständlich. Die vorinstanzliche Behauptung der verpassten 

Möglichkeit zur Einspracheergänzung ist damit klar nicht aktenwidrig.

Es ist daher nachvollziehbar, dass der Beschwerdegegner auf den Wunsch der 

Beschwerdeführerin auf eine Einspracheverhandlung nicht eingegangen ist und die 

Vorinstanz dies nicht beanstandete. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.

4. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz sei ihrer Begründungspflicht 

nicht nachgekommen, weil sie die von ihr angebrachten Einwände nur sehr rudimentär 

behandelt resp. sich mit den Untersuchungsberichten der ASU nicht 

auseinandergesetzt habe. Die Untersuchung der ASU habe mehrere Jahre gedauert. 

Die Akten umfassten rund 22'000 Seiten und die Vorinstanz habe innerhalb von fünf 

Monaten einen Entscheid getroffen, der kaum darauf beruhen könne, dass sie die 

Akten wirklich auf ihre Relevanz hin gesichtet habe. Ob die Akten an sich 

entscheidungsrelevant seien, ergebe sich erst nach deren Studium. Abgesehen davon, 

dass eine Rechtsmittelinstanz in ihrer Begründung nicht auf sämtliche Vorbringen der 

Rekurrentin und Beschwerdeführerin eingehen muss, legt die mitwirkungspflichtige 

Beschwerdeführerin nicht dar, aus welchen – ihr als Steuerpflichtige selbst am besten 

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bekannten – konkreten Aktstücken sich ergibt, dass die Vorinstanz den massgebenden 

Sachverhalt falsch oder unvollständig festgestellt hätte. Insoweit erweist sich die 

pauschale Begründung der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe sich nicht 

ausreichend mit den 22'000 Seiten Vorakten befasst, als unzureichend. Auf die 

pauschalisierende Beschwerde ist daher nicht einzutreten.

Betreffend der von der Beschwerdeführerin monierten Nichteinhaltung der Grundsätze 

der Strafprozessordnung und des Verwaltungsstrafverfahrens im Zusammenhang mit 

der Nachsteuer hat die Vorinstanz (act. 2 S. 7 lit. b) richtig dargelegt, dass die 

Nachsteuer keinen Strafcharakter habe und somit nicht Bestandteil des 

Steuerstrafrechts sei. Strafrechtliche Rechtfertigungsgründe seien deshalb 

ausgeschlossen (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 3 zu Art. 151 DBG). Die 

Beschwerdeführerin liegt falsch, wenn sie die Meinung vertritt, dass sie sich aufgrund 

eines Strafverfahrens exkulpieren müsse. Im vorliegenden Fall handelt sich 

ausschliesslich um ein Nachsteuerverfahren, und die Beschwerdeführerin hatte 

mehrmals die Gelegenheit gehabt, sich namentlich zu Layoutkosten wie auch 

Verkaufsschulung N.__ Seminare zu äussern. Das hat sie aber weder im 

Einspracheverfahren am 28. Oktober 2014, noch im Rekurs-/Beschwerdeverfahren am 

28. Januar 2016, noch in der Beschwerde am 13. November 2017 getan. Im Weiteren 

wird auf die überzeugenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen, denen sich das 

Verwaltungsgericht anschliesst. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann 

keine Rede sein.

5. Das Recht, die Nachsteuer festzusetzen, erlischt 15 Jahre, in Fällen gemäss Art. 132 

Abs. 2 und Art. 200 lit. c StG 25 Jahre, nach Ablauf der Steuerperiode, auf die sie sich 

bezieht (Art. 203 Abs. 3 StG, in gleichem Sinn Art. 152 Abs. 3 DBG und Art. 53 Abs. 2 

StHG). Es handelt sich um eine Verwirkungsfrist, weshalb das Nachsteuerverfahren 15 

Jahre nach der Steuerperiode rechtskräftig abgeschlossen sein muss (M. Looser, in: 

Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, 3. Aufl. 2017, N 

5 zu Art. 152 DBG; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 7 zu Art. 152). Die Fristen 

zur Einleitung eines Nachsteuerverfahrens und zur Verwirkung des 

Nachsteueranspruchs sind von Amtes wegen zu prüfen und zu beachten (BGE 106 Ib 

357). Die Nachsteuerverfügung umfasst die Steuerperioden 2004 bis 2006. Das Recht, 

eine Nachsteuer für das Jahre 2004 zu erheben, erlöscht am 31. Dezember 2019. 

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Somit verwirkt der Nachsteueranspruch frühestens 31. Dezember 2019 (betreffend das 

Jahr 2004).

6. Ergibt sich aufgrund von Tatsachen oder Beweismitteln, die der Steuerbehörde nicht 

bekannt waren, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben oder eine 

rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist, oder ist eine unterbliebene oder 

unvollständige Veranlagung auf ein Verbrechen oder Vergehen gegen die 

Steuerbehörde zurückzuführen, wird die nicht erhobene Steuer samt Zins als 

Nachsteuer eingefordert (Art. 199 Abs. 1 StG, vgl. hierzu die gleichlautenden Art. 151 

Abs. 1 DBG und Art. 53 Abs. 1 Satz 1 StHG).

Eine Nachsteuer kann demnach grundsätzlich unter drei Voraussetzungen eingefordert 

werden: Es muss eine rechtskräftige Veranlagung vorliegen, mit der eine 

Unterbesteuerung einhergeht, die sich aufgrund von neuen Tatsachen oder 

Beweismitteln ergibt (vgl. VerwGE B 2011/18 vom 29. August 2011 E. 2, 

www.gerichte.sg.ch, bestätigt mit BGer 2C_807/2011 vom 9. Juli 2012).

Voraussetzung ist gemäss Art. 199 Abs. 1 StG, dass sich die Steuerpflicht aus neuen 

Tatsachen oder Beweismitteln ergibt. Als neu im Sinn des gesetzlichen Tatbestands 

der unvollständigen rechtskräftigen Veranlagung gelten Tatsachen und Beweismittel, 

die zum Zeitpunkt der Veranlagung bereits bestanden haben, aber während des 

ordentlichen Veranlagungsverfahrens oder eines allenfalls sich daran anschliessenden 

Rechtsmittelverfahrens nicht aktenkundig waren, d.h. also erst nach der rechtskräftigen 

Veranlagung eines Steuerpflichtigen zum Vorschein gekommen sind (vgl. VerwGE B 

2014/242 und 243 vom 19. Juli 2016 E. 2.1, bestätigt mit BGer 2C_839 und 840/2016 

vom 12. April 2017, VerwGE B 2014/212 und 213 vom 27. April 2016 E. 2.1, bestätigt 

mit BGer 2C_473 und 474/2016 vom 22. August 2016, und VerwGE B 2014/67 und 68 

vom 25. August 2015 E. 3.1 je mit Hinweisen, insbesondere auf Zigerlig/Oertli/

Hofmann, Das st. gallische Steuerrecht, 7. Aufl. 2014, Rz. VII/110 mit Hinweisen).

Die Veranlagungsbehörde prüft die Steuererklärung und nimmt die erforderlichen 

Untersuchungen vor (Art. 176 Abs. 1 StG). Praxisgemäss darf sich die Behörde jedoch 

grundsätzlich darauf verlassen, dass die Steuererklärung richtig und vollständig ist. 

Allerdings darf sie nicht im gleichen Masse unbesehen auf die in der Steuererklärung 

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gemachten Angaben abstellen, wie sie dies bei einer Selbstveranlagungssteuer tun 

könnte. Dementsprechend liegen "neueTatsachen", die ein Nachsteuerverfahren 

rechtfertigen, nach der Rechtsprechung dann nicht mehr vor, wenn die Steuerbehörde 

ihre Untersuchungspflicht im ordentlichen Veranlagungsverfahren verletzt hat. Die 

Praxis nimmt eine Pflicht der Veranlagungsbehörde, ergänzende Abklärungen schon im 

ordentlichen Veranlagungsverfahren vorzunehmen, üblicherweise dann an, wenn die 

Steuererklärung Fehler enthält, die klar ersichtlich beziehungsweise offensichtlich sind. 

Es braucht also eine in die Augen springende Falschdeklaration seitens der Pflichtigen, 

welche die Behörde bei gehöriger Sorgfalt schon im ordentlichen 

Veranlagungsverfahren zu zusätzlichen Abklärungen hätte veranlassen müssen. 

Dagegen wird die behördliche Untersuchungspflicht nicht verletzt, wenn eine 

Unstimmigkeit aus den Angaben des Pflichtigen in der Steuererklärung nicht ohne 

weiteres ersichtlich ist oder wenn die Behörde wohl hätte Verdacht schöpfen können, 

ohne dass das aber zwingend gewesen wäre (vgl. GVP 2015 Nr. 36; SGE 2007 Nr. 5; 

BGer 2C_807/2011 vom 9. Juli 2012 E. 2.6.1 ff.; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., 

N 3 und 19 zu Art. 151 DBG; vgl. ferner z.B. BGer 2C_651 und 652/2017 vom 

2. November 2017 E. 2.2.2; 2C_458/2014, a.a.O., E. 2.2.2; 2C_1023/2013 vom 8. Juli 

2014 E. 2.2, in: StE 2014 B 97.41 Nr. 27).

Die Neuheit einer Tatsache ist auch dann zu bejahen, wenn die Steuerbehörde die 

fragliche Sachkenntnis bei besserer Untersuchung schon früher hätte erlangen können. 

Die Steuerverwaltung darf, muss aber nicht den Sachverhalt in alle Richtungen von sich 

aus abklären. Eine ausgedehnte Untersuchungsobliegenheit der Steuerverwaltung 

steht dem Charakter der Steuerveranlagung als eine auf der Erklärung des 

Steuerpflichtigen basierenden Massenverfügung entgegen (StE 2008 B 97.41 E. 3.3).

Für die Frage, ob neue Tatsachen oder Beweismittel schon im Zeitpunkt der 

Veranlagung vorlagen, ist der Aktenstand in diesem Zeitpunkt (rechtskräftige 

Veranlagung) massgeblich (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 21 zu Art. 151 

DBG).

7. Zu entscheiden ist, ob der Nachsteuerverfügung vom 29. September 2014 neue 

Tatsachen oder Beweismittel zugrunde liegen beziehungsweise ob überhaupt eine 

Steuerverkürzung vorliegt.

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Die Beschwerdeführerin (act. 1 S. 14 ff.) macht geltend, dass eine grobe Missachtung 

der Untersuchungspflicht vorliege beziehungsweise von einem expliziten Verzicht auf 

weitere Untersuchungshandlungen durch den Beschwerdegegner auszugehen sei. Die 

Layout-Arbeiten und die Erträge aus dem WIR-Handel seien Gegenstand der 

Buchprüfung durch die kantonale Steuerverwaltung gewesen. Die Rechnungen von 

C.__ seien nicht fiktiv gewesen, sondern wegen seiner Dienstleistungen gestellt 

worden. Diese Rechnungen seien auch dem Steueramt bekannt gewesen. Die ASU 

habe einen Betrag von CHF 600'000 als geschäftsmässig begründet betrachtet. Schon 

bei der Revision der beiden Schwestergesellschaften Y.__ AG und X.__ AG im 

September 2005 sei die Mitarbeit von C.__ ein Thema gewesen. Der Steuerkommissär 

habe im Jahr 2008 u.a. festgehalten, dass bei den Layoutkosten ein formell eher 

richtiger Beleg vorliege, aber zu fragen sei, ob geschäftsmässig begründeter Aufwand 

vorläge. Diese Zweifel hätten durch detaillierte und transparente Darlegung von 

Umfang und Zeitpunkt der Leistungen ausgeräumt werden können. Um genau dieses 

Thema zu umgehen, habe die ASU die Geschäftsvorfälle als fiktiv bezeichnet. Das 

verhindere aber ein Nachsteuerverfahren, da den Verfahrensbeteiligten seit dem Jahr 

2005 resp. 2008 diese Layout-Kosten bekannt gewesen seien. Im Weiteren sei in der 

Meldung vom 31. Mai 2006 der Mehrwertsteuer Abteilung externe Prüfung erwähnt, 

dass es fraglich sei, ob Leistungen für die Layoutkosten zugrunde liegen würden oder 

nicht.

Unbestritten ist, dass die Steuerveranlagungen 2004 bis 2006 rechtskräftig waren, und 

zwar Ende des Jahres 2008 (act. 6/188.700.003 ff.). Richtig ist, dass anlässlich der 

Buchprüfung im Jahr 2008 der Geschäftsjahre 2004 - 2006 der Q.__ AG gewisse 

Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit verschiedener Geschäftsaufwände 

bestanden haben. Aus diesem Grund erfolgte u.a. die pauschale Aufrechnung auf Stufe 

Gesellschaft von 10 Prozent der von C.__ in Rechnung gestellten Layoutkosten. Es ist 

auch davon auszugehen, dass der Beschwerdegegner im Zeitpunkt der Steuerrevision 

Kenntnis hatte von der Meldung der Abteilung externe Prüfung (act. 6/2/8)vom 31. Mai 

2006. Denn im Revisionsbericht (act. 6/2/9 Seite 4) verweist der Steuerkommissär 

sowohl auf die Kontrolle der MWSt, wie Steuermeldung der MWSt sowie auch 

Aufrechnungen der MWSt. Anlässlich der Befragung während der Revision des 

Steuerkommissärs hat die Z.__ AG, Frau U.__, ausgesagt, C.__ habe das ganze 

Produkt bis fertig zum Druck gemacht, d.h. Layout, Graphische Gestaltung, Redaktion 

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usw.. Der Steuerkommissär akzeptierte aufgrund dieser Aussagen die geltend 

gemachten Layout-Kosten, stellte sich aber die Frage, ob die Höhe dieser Rechnungen 

C.__ geschäftsmässig begründet war. Dass aber im Zusammenhang mit den WIR-

Verkäufen Bargeld geflossen war, konnte der Steuerkommissär auch aufgrund der 

diversen Meldungen nicht wissen und nicht erkennen. Ebenso wenig konnte und 

musste er diesbezüglich vertieftere Abklärungen vornehmen.

Wie der Untersuchungsbericht der ASU (Seite 18 f.) und der Teilbericht 

„Layoutkosten“ (Seite 54 f.) hervorgebracht haben, wurden fiktive Rechnungen in 

beachtlicher Höhe erstellt (vgl. auch nachfolgend Erwägung 7). Die Steuerbehörde darf 

aber davon ausgehen, dass die Steuererklärung richtig und vollständig ist (vgl. 

Erwägung6 vorne). Das gilt auch für die Belege, die der Steuererklärung zugrunde 

gelegt werden. Daher musste der Beschwerdegegner nicht davon ausgehen, dass 

geschäftsmässig nicht begründeter Aufwand in derHöhe von Hunderttausenden von 

Franken verbucht wurde. Diese Falschdeklarationen des Pflichtigen konnte die 

Steuerbehörde auch bei gehöriger Sorgfalt nicht schon im ordentlichen Verfahren 

erkennen (vgl. dazu VerwGE B 2013/264 und 265 vom 24. März 2015 E. 2.1, 

www.gerichte.sg.ch). Es war aus den Buchhaltungen der entsprechenden Firmen nicht 

ersichtlich, dass im Zusammenhang mit den mittels WIR-Geldern gekauften 

Fahrzeugen Geld geflossen war. Der Sachverhalt wurde, aufgrund der vorhandenen 

(fiktiven) Belege zur Verschleierung des WIR-Handels, welche eigentlich nur bei einer 

WIR-Kontrolle verwendet werden sollten, in den Büchern anders dargestellt als er 

tatsächlich war. Somit kann der Behörde auch nicht vorgeworfen werden, sie hätte 

Verdacht schöpfen müssen (vgl. BGer 2C_87/2011 vom 9. Juli 2012 E. 2.6.1 f.). Eine 

derart ausgedehnte Prüfung, wie sie später durch die ASU durchgeführt wurde, war 

nicht angezeigt und hätte den Rahmen des Veranlagungsverfahrens bei weitem 

gesprengt. Dasselbe gilt für die in den Jahren 2004 und 2005 verbuchten 

Schulungskosten N.__ Seminare (vgl. nachfolgend Erwägung 8). Im Weiteren wird auf 

die detaillierten Ausführungen der Vorinstanz verwiesen (act. 9 S. 10 f.), denen sich das 

Verwaltungsgericht anschliesst. Es ist somit, zusammen mit der Vorinstanz, 

festzustellen, dass die im Untersuchungsbericht der ASU vom 10. Dezember 2013 und 

im Teilbericht Layoutkosten vom 10. Dezember 2013 enthaltenen Informationen als 

neue Tatsachen im Sinne von Art. 199 Abs. 1 StG und Art. 151 Abs. 1 DBG zu werten 

sind. Davon, dass von einer groben Missachtung der Untersuchungspflicht 

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beziehungsweise von einem expliziten Verzicht auf weitere Untersuchungshandlungen 

durch den Beschwerdegegner auszugehen sei, wie die Beschwerdeführerin geltend 

macht, kann keine Rede sein.

8. Die Beschwerdeführerin vertritt die Meinung, dass der Beschwerdegegner die von 

ihm behaupteten Steuerverkürzungen nachweisen müsse, vor allem deshalb auch, weil 

die behaupteten Steuerverkürzungen in einem Strafverfahren (und nicht 

Nachsteuerverfahren) ermittelt worden seien. Im Übrigen werde generell bestritten, 

dass Steuerverkürzungen eingetreten seien, seien doch die Honorarzahlungen an C.__ 

tatsächlich erfolgt und ordnungsgemäss verbucht worden. Seine Forderungen seien 

mit Fahrzeugen getilgt worden, was daran so ungewöhnlich sei, sei unerfindlich.

Der Beschwerdegegner nahm im Zusammenhang mit den verbuchten WIR-

Transaktionen, gestützt auf den Untersuchungsbericht und den Teilbericht 

„Layoutkosten“ (Seite 58) folgende Aufrechnungen und Abzüge vor (act. 6/181.300.001 

ff., 6/181.310.001 ff., 6/181.320.001 ff.):

Jahresabschluss per                          31.12.2004           31.12.2005          31.12.2006

Layoutkosten                                      368'000.00           444'166.75           161'245.00

WIR-Verluste                                      122'600.35             77'999.65             15'000.00

Abschreibung Fahrzeuge                   122'600.35             94'520.80                      0.00

Abschreibung Apparate/Maschinen              0.00             26'400.00             23'872.00

Abschreibung Mobilien/Einrichtungen           0.00             15'000.00             39'000.00

Total Aufrechnung                              613'200.70           658'087.20           239'117.00

Akzeptierte Verluste                           236'740.00           195'755.00             94'965.50

Total                                                   376'460.70           462'332.20           144'151.50

Abzgl. ermessenweiser Aufwand *       36'800.00             43'890.00             14'324.00

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Zuzügl. Schulungskosten                     58'000.00             48'500.00                      0.00

Total nicht versteuerter Gewinn          397'661.00           466'942.00           129'828.00

*Die ASU hat durchschnittlich pro Jahr 10 % (CHF 30'000.00) der Layoutkosten als 

geschäftsmässig begründet erachtet, was ca. CHF 300'000 für die Jahre 2000-2009 

ausmacht (10 Jahre). Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten CHF 600'000 

betreffen zwei Firmen je für die Dauer von 10 Jahren.

Nach Art. 84 Abs. 1 StG und Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG werden Aufwendungen bei der 

Berechnung des Reingewinns berücksichtigt, sofern sie geschäftsmässig begründet 

sind. Beweisbelastet für die steuermindernden Tatsachen ist gemäss der allgemeinen 

Beweislastregel die steuerpflichtige Person (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 7 

zu Art. 123 DBG). Bei einem buchführenden Steuerpflichtigen gilt das 

Massgeblichkeitsprinzip. Der Steuerpflichtige erbringt den Beweis für grundsätzlich 

steuermindernde Aufwendungen (geschäftsmässige Begründetheit von Ausgaben 

usw.) durch die Vorlage einer Erfolgsrechnung, die auf einer ordnungsgemässen 

Buchhaltung beruht (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 85 zu Art. 123 DBG). 

Nach dem Belegsprinzip müssen unter anderem nachprüfbare Belegnachweise für die 

einzelnen Buchungsvorgänge vorhanden sein (vgl. Art. 957a Abs. 2 Ziff. 2 und 5 des 

Schweizerischen Obligationenrechts; SR 220, OR). Als Buchungsbelege gelten 

schriftliche Aufzeichnungen auf Papier oder in elektronischer Form, die notwendig sind, 

um den einer Buchung zugrundeliegenden Geschäftsvorfall oder Sachverhalt 

nachvollziehen zu können (Art. 957a Abs. 3 OR). Kann die Steuerbehörde den 

Hauptbeweis der buchführenden steuerpflichtigen Person erschüttern (indem sie z.B. 

Umstände darzutun vermag, die Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit von 

gewissen Aufwendungen aufkommen lassen), ist es wiederum an der steuerpflichtigen 

Person, diese Zweifel auszuräumen (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 85 

zu Art. 123 DBG).

Im Teilbericht „Layoutkosten“ (Seite 5, 13 ff.) stellte die ASU den Sachverhalt 

zusammengefasst wie folgt dar: Die Kunden der beteiligten Gesellschaften hätten ihre 

Rechnungen teilweise mit WIR-Geld bezahlt. Die Gesellschaften seien daher vor dem 

Problem gestanden, ihre WIR-Guthaben aus Liquiditätsgründen in Bargeld 

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umzuwandeln. Nach den Statuten der WIR-Bank sei aber ein WIR-Verkauf gegen 

Bargeld verboten. Die Gesellschaften hätten deshalb jedem WIR-Verkauf ein 

Grundgeschäft nachzuweisen. Ein solcher WIR-Verkauf sei in der Buchhaltung jedoch 

aufgrund der dazu erstellten Belege wie Rechnungen, Quittungen etc. nicht als solcher 

ersichtlich, sondern werde als Anschaffung oder Aufwand ausgewiesen. So seien 

Fahrzeuge und sonstige Anschaffungen aktiviert sowie Aufwand, Kassa- und 

Bankgutschriften verbucht worden. Aus den beschlagnahmten Akten gehe hervor, dass 

verschiedene Personen und Gesellschaften, namentlich die O.__ & P.__, der 

Beschwerdeführerin in den Jahren 2004-2006 diverse Rechnungen für Layoutaufwand, 

Know-How, Fotomaterial und graphische Gestaltung gestellt hätten. Diese 

Rechnungen seien mit Übernahme von Fahrzeugen verrechnet worden, aber auch in 

WIR-Checks oder in bar etc. ausbezahlt worden. Die Rechnungen seien fiktiv und 

damit geschäftsmässig nicht begründet gewesen.

Am 22. Dezember 2004 fakturierte die O.__ & P.__ für Layout, Know-How, 

Fotomaterial, Redaktion, Korrekturen CHF 368'000, am 19. Dezember 2005 für 

Layoutarbeiten und redaktionelle Mitarbeit 2005 (gemäss Vereinbarung) CHF 438'900 

und am 7. Dezember 2006 für Layoutarbeiten und redaktionelle Mitarbeit, 

Gastromarketing CHF 143'245 (act. 6/183.300.003, 6/183.310.002, 6/183.320.004). 

Aufgrund dieser pauschalen Rechnungstexte ist unklar, ob und falls ja, welche 

Leistungen tatsächlich erbracht wurden. Auffallend ist, dass in allen drei Jahren der 

Rechnungsbetrag genau dem Saldo des Kontos 1120 (Fahrzeuge) nach Verbuchung 

von WIR-Verlusten und Abschreibungen entspricht (act. 6/183.390.001, 6/181.300.009, 

6/181.310.009, 6/181.320.018). A.__ nahm aufgrund der Einvernahme vom 

22. September 2010 (Teilbericht „Layoutkosten“ S. 34) wie folgt Stellung: C.__ sei bei 

der X.__ AG, der Y.__ AG und der Q.__ AG Berater und mache für diese Firmen 

Layouts, er sei Medienexperte. D.__ erklärte anlässlich der Einvernahme vom 

22. September 2010 (Teilbericht „Layoutkosten“ S. 34) folgendes: Herr A.__ habe das 

mit Herrn C.__ geregelt. Herr C.__ habe sein Knowhow, sein Fachwissen und das 

Konzept für das Verlagswesen mit der O.__ & P.__ eingebracht; dafür hätten sie 

bezahlt. Das hätte ein hohes Fachwissen bedingt, deshalb wären es vielleicht ein 

bisschen höhere Beiträge. C.__ erklärte anlässlich seiner Einvernahme vom 

27. September 2010 (Teilbericht "Layoutkosten" S. 34 f.): Er selber habe kein Büro. Er 

sei jeweils im Büro von A.__ bei der Y.__ AG gewesen. Dort seien die Rechnungen 

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erstellt worden aufgrund der Angaben von A.__. Anlässlich der Einvernahme vom 

5. März 2013 (Teilbericht Layout S. 35) erklärte C.__, dass der Begriff Layoutkosten ein 

Sammelbegriff wie Gastropromotion gewesen sei. Da sei der Posten Auto, da habe es 

einen Betrag gegeben aus der Buchhaltung. Da sei geschaut worden, wie viele 

Fahrzeuge in der Buchhaltung aktiviert gewesen und in entsprechender Höhe fakturiert 

worden seien. B.__ gab am 11. Oktober 2012 (Teilbericht „Layoutkosten“ S. 36) zu 

Protokoll, es seien nicht eigentliche Layoutkosten gewesen, dies sei ein 

"Sammelbegriff".

Somit ist anhand der Buchhaltungsunterlagen beziehungsweise Belege nicht 

nachvollziehbar, für welche Leistungen und in welchem Zeitraum diese erbracht 

wurden. Es bestehen erhebliche Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit der 

Zahlungen an die O.__ & P.__. Die Beschwerdeführerin hätte diese ausräumen können, 

in dem sie Umfang, Zeitpunkt und Inhalt der Leistungen transparent dargelegt hätte. 

Dies hat sie jedoch nicht getan, weshalb sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen 

hat. Im Übrigen verletzt sie auch wesentliche Grundsätze der ordnungsgemässen 

Buchführung gemäss Art. 957a OR.

Auch wird die geschäftsmässige Begründetheit nicht dadurch nachgewiesen, wie die 

Beschwerdeführerin behauptet, dass sie ja die Rechnungen von C.__ bezahlt und 

entsprechend anerkannt habe. Die geschäftsmässige Begründetheit basiert auf 

objektiven und nicht subjektiven Kriterien. Massgebend ist, soweit vorhanden, der 

Marktpreis (Richner/ Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 103 zu Art. 58 DBG).

Wenn die Beschwerdeführerin noch zusätzlich sehr ausführlich ausführt, dass 

Forderungen durchaus mit Fahrzeugen getilgt werden dürften und ein 

Kommissionsvertrag zwischen den C.__ und A.__ für den Verkauf von Autos vorhanden 

sei, geht das völlig an der Sache vorbei. Die Frage ist, ob die Rechnungen der 

O.__ & P.__ geschäftsmässig begründet sind, nicht wie sie bezahlt worden sind. Die 

geschäftsmässige Begründetheit der Layoutkosten (Konto 3060 der Buchhaltung der 

Beschwerdeführerin) ist somit nicht nachgewiesen.

Streitig ist im weiteren die Aufrechnung von CHF 58'000 im Jahr 2004 und CHF 48'500 

im Jahr 2005 im Zusammenhang mit der "Verkaufsschulung N.__ Seminare".

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In den Jahren 2004 und 2005 wurden unter dem Konto 4512 (Fachliteratur, Fortbildung) 

Rechnungen in der Höhe von CHF 58'000 und CHF 48'500 (act. 6/121.140.021 und 

121.140.026) verbucht. Aus diesen Rechnungen (act. 6/121.140.001-037) geht hervor, 

dass N.__ Intensivkurse für jeweils 10 Tage durchgeführt habe. Wann, wo und mit 

welchen Teilnehmern diese Seminare durchgeführt wurden, geht aus diesen 

Rechnungen nicht hervor. Nachforschungen in Deutschland haben ergeben, dass die 

Firma N.__ Verkaufsseminare in diesem Zeitpunkt nicht existent gewesen und N.__ von 

Amtes wegen per 1.1.1997 in Deutschland abgemeldet war (Untersuchungsbericht 

gegen die Q.__ AG S. 19 ff.). Gemäss Einvernahmeprotokoll A.__ vom 17. Januar 2013 

(act. 6/130.100.017 ff.) wusste er über diese Seminare nichts beziehungsweise verwies 

auf D.__. D.__ erklärte in der Einvernahme vom 14. Februar 2013 (act. 6/130.110.017 

ff.), dass N.__ tatsächlich da war und von vielen Personen gesehen wurde und für ihn 

auch ein Fahrzeug eingelöst worden sei. Er habe Arbeiten ausgeführt 

(Verkaufsschulungen, Ordner zusammengestellt etc.). Seine Entschädigungen habe er 

in bar gewünscht, da er nirgendwo registriert sei. Auf Befragung der ASU konnte D.__ 

allerdings weder die Namen der teilnehmenden Mitarbeiter, noch den Seminarort 

nennen; es hätten alle Mitarbeiter teilgenommen, die im Verkauf tätig gewesen seien. 

Die Einvernahme der Zeugin W.__ (die Telefonverkäuferin bei der Beschwerdeführerin 

beziehungsweise bei der X.__ AG war) vom 18. Juni 2013 (act. 6/132.100.006 ff.) hat 

ergeben, dass N.__ weder bei der Beschwerdeführerin noch bei der X.__ AG (weder 

interne noch externe) Seminare mit Mitarbeitern durchgeführt habe. Wenn überhaupt 

habe er gewisse Hilfsarbeiten, vor allem bei der Beschwerdeführerin, durchgeführt.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass wenn nicht einmal die Teilnehmer noch der 

Ort noch der Zeitpunkt der angeblichen Seminare bekannt sind, und darüber hinaus die 

Adresse des Rechnungsstellers, eine nichtexistente Adresse im Ausland, nicht stimmt, 

die geschäftsmässige Begründetheit der behaupteten Leistung nach dem oben 

Gesagten keinesfalls nachgewiesen werden kann. Es ist daher nachvollziehbar wenn 

der Beschwerdegegner diese Rechnungen der Beschwerdeführerin aufrechnet.

Die von der Beschwerdegegnerin im Geschäftsjahr 2004 aufgerechneten Layoutkosten 

von CHF 368'000, WIR-Verluste von CHF 122'600, Abschreibung Fahrzeuge von 

CHF 122'600 sowie N.__ Verkaufsseminare von CHF 58'000 ergeben sich aus den 

entsprechenden Kontenblättern 4512 (act. 6/181.300.010), 6620 (act. 6/181.300.014) 

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1120 (act. 6/181.300.009) sowie Kontenblatt 4512 (act. 6/184.360.002 sowie 006).Die 

von der Beschwerdegegnerin im Geschäftsjahr 2005 aufgerechneten Layoutkosten von 

CHF 444'166.75, WIR-Verluste von CHF 77'999.65, Abschreibungen Apparate/

Maschinen von CHF 26'400, Abschreibung Mobilien / Einrichtungen von CHF 15'000, 

Abschreibung Fahrzeuge von CHF 94'520.80 sowie N.__ Verkaufsseminare von CHF 

48'500 ergeben sich aus dementsprechenden Kontoblätter 3060 (act. 6/181.310.010), 

6620 (act. 6/181.310.016), 4710 (act. 6/181.310.014), 4720 (act. 6/181.310.015), sowie 

Kontenblatt 4512 (act. 6/184.360.002-006).Die von der Beschwerdegegnerin im 

Geschäftsjahr 2006 aufgerechneten Layoutkosten von CHF 161'245, WIR-Verluste von 

CHF 15'000, Abschreibung Apparate/Maschinen von CHF 23'872 sowie Abschreibung 

Mobilien / Einrichtungen von CHF 39'000 ergeben sich aus den entsprechenden 

Kontenblätter 3060 (act. 6/181.320.013), 4710 (act. 6/181.320.015) und 4711 

(act. 6/181.320.017).

Diese Zahlen als solche werden von der Beschwerdeführerin nicht bestritten. 

Zusammenfassend ist festzustellen, dass keine genügenden Unterlagen vorhanden 

sind, aufgrund derer die geschäftsmässige Begründetheit der Layoutkosten wie 

Schulungskosten auch nur annähernd als belegt gewertet werden könnte. 

Konsequenterweise durfte der Beschwerdegegner auch die verbuchten WIR-Verluste 

sowie Abschreibungen beziehungsweise Entnahmen von Anlagevermögen in Frage 

stellen. Immerhin hat der Beschwerdegegner einen WIR-Einschlag von 35 Prozent 

akzeptiert und als Verlust zugelassen, was eher grosszügig ist. Auch beim 

Anlagevermögen hat er nur einen Teil der Abschreibungen aufgerechnet, obwohl nicht 

klar ist, wie viel vom Anlagevermögen die Beschwerdeführerin wirklich (noch) besass 

beziehungsweise geschäftsmässig begründet waren.

9. Unter Berücksichtigung der Steuerrückstellungen (act. 6/123.101.027) ergeben sich 

folglich zusätzliche steuerbare Gewinne von CHF 304'659 (2004), CHF 359'070 (2005) 

und CHF 54'875 (2006), woraus folgende Nachsteuerbeträge resultieren:

Nachsteuern Kanton                           Nachsteuern Bund

2004:   CHF        67'106                    2004:  CHF        25'896

2005:   CHF        77'351                    2005:  CHF        30'521

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2006:   CHF          8'188                    2006:  CHF          4'664

 

In Anwendung der Berechnungsart des Beschwerdegegners (d.h. u.a. unter Verzicht 

auf die Berechnung von Zinseszinsen) ergeben sich für die Periode vom 1. Oktober 

2004 bis 28. Juni 2018 hinsichtlich der Kantonssteuer und der Direkten Bundessteuer 

folgende Zinsen auf den geschuldeten Nachsteuern: 

Kantonssteuer:

Jahr        ab                    Nachsteuer             %           Zins

2004      01.10.2005            67'105.61         1.5%            1'006.58

2005      01.10.2006          144'456.94         1.5%            2'166.85

2006      01.10.2007          152'644.93         1,5%            2'289.67

2007      01.10.2008          152'644.93         2%               3'052.90

2008      01.10.2009          152'644.93         1%               1'526.45

2009      01.10.2010          152'644.93         1%               1'526.45

2010      01.10.2011          152'644.93         1%               1'526.45

2011      01.10.2012          152'644.93         1%               1'526.45

2012      01.10.2013          152'644.93         1%               1'526.45

2013      01.10.2014          152'644.93         1%               1'526.45

2014      01.10.2015          152'644.93         1%               1'526.45

2015      01.10.2016          152'644.93         1%               1'526.45

2016      01.10.2017          152'644.93          0,25%            381.61

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Total                                                                              21'109.22

 

Bundessteuern:

2004      01.10.2005            25'896.02          3.5%              906.36

2005      01.10.2006            56'416.97          3.5%           1'974.59

2006      01.10.2007            61'081.34          3.5%           2'137.85

2007      01.10.2008            61'081.34          4%              2'443.25

2008      01.10.2009            61'081.34          4%              2'443.25

2009      01.10.2010            61'081.34          3.5%           2'137.85

2010      01.10.2011            61'081.34          3.5%           2'137.85

2011      01.10.2012            61'081.34          3%              1'832.44

2012      01.10.2013            61'081.34          3%              1'832.44

2013      01.10.2014            61'081.34          3%              1'832.44

2014      01.10.2015            61'081.34          3%              1'832.44

2015      01.10.2016            61'081.34          3%              1'832.44

2016      01.10.2017            61'081.34          3%              1'832.44

Total                                                                              25'175.64

 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/23

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Unter Hinzurechnung der aufgelaufenen Zinsen betragen die Nachsteuern für die 

Kantonssteuer 2004, 2005 und 2006 CHF 173'754.15 und für die direkte Bundessteuer 

2004, 2005 und 2006 CHF 86'256.98. Die Berechnung dieser Faktoren wurden vom 

Beschwerdegegner nachvollziehbar dargelegt (vgl. act. 6/123.101.014 ff.) und von der 

Beschwerdeführerin nicht substantiiert bestritten. Die Beschwerde erweist sich somit 

hinsichtlich der Nachsteuerbetreffnisse 2004, 2005 und 2006 als unbegründet. Sie ist 

abzuweisen.

10. Bei diesem Verfahrensausgang sind die amtlichen Kosten der 

Beschwerdeverfahren von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 95 Abs. 1 VRP; 

Art. 144 Abs. 1 und Art. 145 Abs. 2 DBG). Entscheidgebühren für die 

Beschwerdeverfahren von CHF 3'000 für die Kantonssteuern und von CHF 2'000 für 

die direkten Bundessteuern erscheinen angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der 

Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12). Sie sind mit den von der Beschwerdeführerin 

in den Beschwerdeverfahren geleisteten Kostenvorschüssen von CHF 3'000 und 

CHF 2'000 zu verrechnen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind mangels Anspruchs (und Antrags; 

Beschwerdegegner) für die Beschwerdeverfahren keine ausseramtlichen Kosten zu 

entschädigen (Art. 98 Abs. 1 und Art. 98  VRP; Art. 145 Abs. 2 und Art. 144 Abs. 4 

DBG sowie Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren, SR 

172.021, VwVG; Cavelti/ Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 

2. Aufl. 2003, Rz. 829; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 44 zu Art. 144 DBG).

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1. Die Beschwerdeverfahren B 2017/226 und B 2017/227 werden vereinigt.

2. Die Beschwerde betreffend Kantonssteuern wird – soweit darauf einzutreten ist – 

abgewiesen.

3. Die Beschwerde betreffend direkten Bundessteuern wird – soweit darauf einzutreten 

ist – abgewiesen.

bis

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4. Die Beschwerdeführerin bezahlt die amtlichen Kosten der Beschwerdeverfahren von 

CHF 3'000 (Kantonssteuern) und von CHF 2'000 (direkte Bundessteuern) unter 

Verrechnung mit den von ihr geleisteten Kostenvorschüssen von CHF 5'000.

5. Ausseramtliche Kosten werden für die Beschwerdeverfahren nicht entschädigt.

Der Abteilungspräsident          Der Gerichtsschreiber

Zürn                                         Scherrer

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 27.06.2018
	Steuerrecht, Art. 151 Abs. 1 DBG, Art. 53 Abs. 1 StHG, Art. 199 Abs. 1 StG. Die Steuerbehörde musste nicht davon ausgehen, dass geschäftsmässig nicht begründeter Aufwand in der Höhe von Hundertausenden von Franken verbucht wurde. Der Sachverhalt wurde in den Büchern anders dargestellt als er tatsächlich war. Diese Falschdeklaration des Pflichtigen konnte sie auch bei gehöriger Sorgfalt nicht schon im ordentlichen Verfahren erkennen. Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG, Art. 84 Abs. 1 StG. Anhand der Buchhaltungsunterlagen beziehungsweise der Belege ist nicht nachvollziehbar, für welche Leistungen und in welchem Zeitraum die – behaupteten – Aufwendungen erbracht wurden (Verwaltungsgericht, B 2017/226 und B 2017/227).

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