# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cc0556f9-91f7-5530-961f-dda71c139556
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-05
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 05.03.2025 HE250008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE250008_2025-03-05.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich
Einzelgericht  

Geschäfts-Nr.: HE250008-O U/mk

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. Claudia Bühler, Präsidentin, sowie 

Gerichtsschreiberin Susanne Roesler

Urteil vom 5. März 2025

in Sachen

A._____ AG,
Gesuchstellerin

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X._____,

gegen

B._____ AG,
Gesuchsgegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____,

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht

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Rechtsbegehren:
(act. 1 S. 2)

"1. Es sei das zuständige Grundbuchamt C._____ (D._____) im Sinne 
von Art. 961 ZGB sofort und ohne Anhörung der Gesuchsgegnerin 
einstweilen anzuweisen, zugunsten der Gesuchstellerin und zu 
Lasten des Grundstücks der Gesuchsgegnerin an der E._____-
strasse 1, Kat.-Nr. 2 ein Pfandrecht für die Pfandsumme von 
CHF 681'172.03 nebst Zins zu 5% auf einer Pfandsumme von

• CHF 129'619.85 ab dem 18. Oktober 2024
• CHF 273'844.75 ab dem 27. Oktober 2024
• CHF   29'767.94 ab dem 27. Oktober 2024
• CHF       68'671.14 ab dem 6. November 2024
• CHF 179'268.35 ab dem 23. Januar 2025

vorläufig als Vormerkung einzutragen.
 2. Die Anweisung gemäss Ziff. 1 sei superprovisorisch (d.h. sofort 

nach Eingang des Gesuches ohne Anhörung der Gegenpartei) zu 
verfügen und dem Grundbuchamt unverzüglich zur vorläufigen Ein-
tragung im Grundbuch mitzuteilen.

 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten 
der Gesuchsgegnerin."

Das Einzelgericht zieht in Erwägung:

1. Prozessverlauf

Die Gesuchstellerin stellte mit Gesuch vom 23. Januar 2025 (mit elektroni-

scher Eingabe gleichen Datums) das vorstehende Begehren (act. 1; act. 2; act. 3/2-

22; act. 4). Mit Verfügung vom 23. Januar 2025 wurde das Grundbuchamt C._____ 

(D._____) angewiesen, das beantragte Pfandrecht zugunsten der Gesuchstellerin 

vorläufig im Grundbuch einzutragen (act. 5). Gleichzeitig wurde der Gesuchsgeg-

nerin Frist angesetzt, um zum Gesuch Stellung zu nehmen, und der Gesuchstel-

lerin, um die fehlende Beilage 12 nachzureichen. Die geforderte Beilage legte die 

Gesuchstellerin mit Eingabe vom 24. Januar 2025 fristgemäss ins Recht (act. 8; 

act. 9/12). Mit Eingabe vom 13. Februar 2025 reichte sodann die Gesuchsgegnerin 

fristgerecht ihre Gesuchsantwort zu den Akten (act. 12; act. 13; act. 14/2). Da das 

Gesuch gutzuheissen ist, kann die Gesuchsantwort der Gesuchstellerin mit dem 

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vorliegenden Entscheid zugestellt werden. Das Verfahren ist spruchreif, weshalb 

ein Urteil zu fällen ist.

2. Prozessparteien und - gegenstand

2.1. Die Gesuchstellerin ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in F._____. Sie be-

zweckt die Ausführung von Gipser- …arbeiten, … sowie …bauten (act. 3/3).

Die Gesuchsgegnerin ist eine liechtensteinische Aktiengesellschaft mit Sitz 

in G._____, die laut ihrem Gesellschaftszweck den Erwerb, die Verwaltung und die 

Veräusserung von Vermögenswerten jeglicher Art, insbesondere auch von Immo-

bilien, die Beteiligung an industriellen und kommerziellen Unternehmungen jegli-

cher Art und die Durchführung aller mit diesem Zweck direkt oder indirekt im Zu-

sammenhang stehenden Transaktionen bezweckt (act. 3/4).

2.2. Die Gesuchstellerin ersucht um vorläufige Eintragung eines gesetzlichen 

Grundpfandrechts gestützt auf Art. 961 i.V.m. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB im Umfang 

von total CHF 681'172.03 zuzüglich Zins auf dem Grundstück der Gesuchsgegne-

rin an der E._____-strasse 1 in … C._____, Kat. Nr. 2, GBBl. 3 (act. 1 S. 2, Rz. 2 

und Rz. 6 ff. m.H.a. act. 3/2 und act. 3/5). Sie stellt sich zusammengefasst auf den 

Standpunkt, dieser Betrag resultiere aus ihren geleisteten und in Rechnung gestell-

ten Gipserarbeiten samt gelieferten Materialien (vgl. act. 1 Rz. 6 ff.).

Die Gesuchsgegnerin schliesst auf Abweisung des Gesuchs sowie auf voll-

umfängliche Löschung des superprovisorisch eingetragenen Grundpfandrechts 

(act. 12 S. 2). Sie begründet ihren Standpunkt insbesondere damit, dass die Ge-

suchstellerin die Einhaltung der Viermonatsfrist gemäss Art. 839 Abs. 2 ZGB zur 

Geltendmachung des Bauhandwerkerpfandrechts verpasst habe, dass diese ihre 

Forderungen nicht 'korrekt und ordnungsgemäss' dokumentiert habe, dass die Ar-

beits- und Regierapporte nicht den vertraglichen Anforderungen entsprächen, so-

wie dass keine ausreichenden Beweise für die tatsächliche Ausführung der Arbei-

ten vorgelegt worden seien (vgl. act. 12 Rz. 5).

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3. Formelles

3.1. Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Einzelgerichts am Handelsge-

richt des Kantons Zürich für die Beurteilung des vorliegenden Begehrens um Ein-

tragung eines Bauhandwerkerpfandrechts ist gegeben (Art. 1 IPRG i.V.m. Art. 97 

IPRG i.V.m. Art. 29 Abs. 1 lit. c ZPO i.V.m. Art. 13 lit. b ZPO; Art. 6 Abs. 2 und 5 

ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG und § 45 lit. b GOG; vgl. auch act. 1 Rz. 2 ff. und act. 12 

Rz. 7). Die weiteren Prozessvoraussetzungen geben zu keinerlei Bemerkungen 

Anlass.

3.2. Es ist Schweizer Recht anwendbar (Art. 99 Abs. 1 IPRG).

4. Beurteilung der vorläufigen Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts

4.1. Rechtliches

4.1.1. Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung ei-

nes gesetzlichen Grundpfandrechts für die Forderungen der Handwerker oder Un-

ternehmer, die auf einem Grundstück zu Bauten oder anderen Werken, zu Ab-

brucharbeiten, zum Gerüstbau, zur Baugrubensicherung oder dergleichen Material 

und Arbeit oder Arbeit allein geliefert haben. Der Anspruch auf Errichtung eines 

Bauhandwerkerpfandrechts richtet sich gegen den jeweiligen Eigentümer des 

Grundstücks. Grundsätzlich kann der Handwerker oder Unternehmer die Eintra-

gung eines Bauhandwerkerpfandrechts für die gesamte vertragliche Vergütungs-

summe verlangen, ungeachtet davon, ob die Leistungen bereits erbracht wurden 

oder nicht (SCHUMACHER/REY, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 4. Aufl. Zürich 2022, 

N 395). Im Fall einer vorzeitigen Vertragsbeendigung besteht jedoch für die noch 

nicht erbrachten Leistungen keine Pfandberechtigung (SCHUMACHER/REY, a.a.O., 

N 398 und N 427). 

4.1.2. Die vorläufige Eintragung ins Grundbuch hat bis spätestens vier Monate 

nach der Vollendung der Arbeiten zu erfolgen (Art. 839 Abs. 2 ZGB i.V.m. Art. 961 

Abs. 1 Ziff. 1 und Abs. 2 ZGB; Art. 76 Abs. 3 GBV). Es handelt sich um eine Ver-

wirkungsfrist (BGE 126 III 462 E. 2.c.aa). Die für den Beginn des Fristenlauf ent-

scheidende Vollendung der Arbeiten tritt ein, "wenn alle Verrichtungen, die Gegen-

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stand des Werkvertrages bilden, ausgeführt sind. Nicht in Betracht fallen dabei ge-

ringfügige oder nebensächliche, rein der Vervollkommnung dienende Arbeiten oder 

Ausbesserungen wie der Ersatz gelieferter, aber fehlerhafter Teile oder die Behe-

bung anderer Mängel" (BGE 125 III 113 E. 2.b; vgl. auch BGer Urteil 5A_109/2022 

vom 15. September 2022 E. 2.2.). Hat ein Handwerker oder Unternehmer in Erfül-

lung mehrerer Verträge gearbeitet, besitzt er ebenso viele getrennte Forderungen. 

Demzufolge beginnt die Eintragungsfrist grundsätzlich für jeden Vertrag einzeln ab 

dem Abschluss der Arbeiten zu laufen, auf die er sich bezieht. Sind die Gegen-

stände der verschiedenen Verträge hingegen so eng miteinander verbunden, dass 

sie wirtschaftlich und sachlich ein zusammengehörendes Ganzes – eine soge-

nannte funktionelle Einheit – bilden, beginnt die Frist einheitlich mit dem Abschluss 

der letzten Bauleistung zu laufen (BGer Urteil 5A_630/2021 vom 26. November 

2021 E. 3.3.2.4). An der Einheit der Bauleistung fehlt es insbesondere, wenn zwi-

schen den einzelnen Arbeitsleistungen eines Unternehmers im Auftrag desselben 

Bestellers verhältnismässig lange Zeitspannen liegen, sodass die einzelnen Ar-

beitsleistungen insgesamt als voneinander losgelöste, sporadische Einsätze in Er-

scheinung treten (SCHUMACHER/REY, a.a.O., N 1156; BGE 146 III 7 E. 2.2.1; 

BGE 125 III 113 E. 3b). 

4.1.3. Im vorläufigen Eintragungsverfahren gilt das Beweismass der Glaubhaftma-

chung, wobei das Beweismass in diesem Verfahren gegenüber anderen Arten vor-

sorglicher Massnahmen besonders stark herabgesetzt ist (BGE 137 III 563 E. 3.3; 

BGer Urteil 5A_613/2015 vom 22. Januar 2015 E. 4.; SCHUMACHER/REY, a.a.O., 

N 1534). Nach ständiger Rechtsprechung darf die vorläufige Eintragung nur ver-

weigert werden, wenn der Bestand des Pfandrechts als ausgeschlossen oder 

höchst unwahrscheinlich erscheint (BGE 86 I 265 E. 3.; BGer Urteil 5A_822/2022 

vom 14. März 2023 E. 4.2; BGer Urteil 5A_395/2020 vom 16. März 2021 E. 2.). Im 

Zweifelsfall ist die vorläufige Eintragung zu bewilligen und die Entscheidung über 

Bestand und Umfang des Pfandrechts dem ordentlichen Gericht vorzubehalten 

(BGE 137 III 563 ff. E. 3.3; BGer Urteil 5A_280/2021 vom 17. Juni 2022 E. 3.1.). 

Dies gilt insbesondere bei unklarer oder unsicherer Rechtslage. Die Behauptungs- 

und Substantiierungslast bleibt indessen unberührt vom herabgesetzten Beweis-

mass (BGer Urteil 5A_822/2022 vom 14. März 2023 E. 4.5; BGer Urteil 

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5A_280/2021 vom 17. Juni 2022 E. 3.4.3; SCHUMACHER/REY, a.a.O., N 1466): Auch 

im summarischen Verfahren und auch bei der vorläufigen Eintragung eines Bau-

handwerkerpfandrechts ist ein schlüssiger und – bei Bestreitung durch die Gegen-

seite – hinreichend detaillierter bzw. substantiierter Tatsachenvortrag erforderlich.

4.2. Würdigung

4.2.1. Unstrittig ist grundsätzlich, dass die Gesuchstellerin auf dem Grundstück der 

Gesuchsgegnerin tätig wurde und Gipserarbeiten ausgeführt hat (vgl. act. 1 Rz. 2 

m.H.a. act. 3/2, Rz. 6 m.H.a. act. 3/5, Rz. 9 ff. und Rz. 32; act. 12 Rz. 8 f., Rz. 36 

und Rz. 50). Sie ist mithin aktiv- und die Gesuchsgegenerin ist passivlegitimiert. 

4.2.2. Bei den Gipserarbeiten samt Material handelt es sich ohne Weiteres um 

Leistungen, die gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB grundsätzlich pfandrechtsge-

schützt sind (so auch die Gesuchstellerin: act. 1 Rz. 10, Rz. 15, Rz. 17, Rz. 22, 

Rz. 24 und Rz. 27). Gegenteiliges wendet auch die Gesuchsgegnerin nicht ein (vgl. 

act. 12 Rz. 5 und Rz. 8 je e contrario).

4.2.3. Zur Pfandsumme führt die Gesuchstellerin aus, sie sei mit Werkvertrag vom 

15. April bzw. 7. Mai 2024 beauftragt worden, gegen Vergütung von 

CHF 273'962.70 (exkl. MwSt.) für das Projekt 'Grundausbau H._____ E._____-

strasse 1 Gipserarbeiten an der streitgegenständlichen Liegenschaft auszuführen 

(act. 1 Rz. 6 m.H.a. act. 3/5). Im Anschluss an den Werkvertrag seien insgesamt 

5 Nachträge vereinbart worden, wobei nur der Nachtrag Nr. 1 schriftlich abge-

schlossen worden sei (act. 1 Rz. 8 m.H.a. act. 3/6). Zudem habe sie 18 Regiear-

beiten ausgeführt (vgl. act. 1 Rz. 18 ff. und Rz. 23). Obwohl sie diese Leistungen 

erbracht habe, sei bislang keine ihrer Rechnungen bezahlt worden (act. 1 Rz. 8, 

vgl. auch Rz. 11 f., Rz. 16, Rz. 18, Rz. 23 und Rz. 31). Für ihre Gipserarbeiten habe 

sie offene Forderungen in der Höhe von insgesamt CHF 681'172.03 (inkl. MwSt.; 

act. 1 S. 2, Rz. 9 ff. m.H.a. act. 3/11, 3/14, 3/17, 3/18 und 3/22 sowie Rz. 33).

Die Gesuchsgegnerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, die Ge-

suchstellerin habe die Forderungen nicht korrekt und ordnungsgemäss dokumen-

tiert, namentlich hätten die Nachträge Nrn. 2 bis 5 gemäss den vertraglichen Be-

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stimmungen und den Allgemeinen Bedingungen für Bauarbeiten erstellt werden, 

mithin vor ihrer Ausführung ausdrücklich schriftlich genehmigt werden müssen 

(act. 12 Rz. 5B m.H.a. act. 3/5 Art. 84). Dies sei nicht geschehen; eine gültige, ver-

tragliche Vereinbarung bestehe nicht (act. 12 Rz. 5B, Rz. 13 ff., Rz. 22, Rz. 33 und 

Rz. 41). Auch die eingereichten Arbeits- und Regierapporte würden nicht den ver-

traglichen Anforderungen entsprechen (act. 12 Rz. 5C m.H.a. act. 3/5 Art. 47, 

Rz. 18, Rz. 34 und Rz. 46). Diese hätten nach den Allgemeinen Bedingungen für 

Bauarbeiten innerhalb von drei Arbeitstagen nach Abschluss der Arbeiten einge-

reicht und von der Bauleitung genehmigt werden müssen. Vorliegend seien aber 

weder zeitgerecht Arbeitsrapporte eingereicht, noch diese von der Bauleitung un-

terzeichnet und damit genehmigt worden. Folglich fehle der Nachweis auf Anspruch 

einer Vergütung (act. 12 Rz. 5C und Rz. 46). Auch sei nicht nachgewiesen, dass 

diese Arbeiten tatsächlich erbracht worden seien (act. 12 Rz. 5D und Rz. 40): In 

gewissen Rechnungen seien Positionen doppelt aufgeführt oder Arbeiten verrech-

net worden, die nie ausgeführt worden seien (vgl. auch Rz. 47 und Rz. 52). Es sei 

ihr, der Gesuchsgegnerin, nicht zumutbar, diese Forderungen zu prüfen, ge-

schweige denn für die Sicherung eines Bauhandwerkerpfandrechts anzuerkennen. 

Die vollumfängliche Erbringung der Arbeiten sei nicht hinreichend belegt und nicht 

bewiesen (act. 12 Rz. 39 ff., vgl. auch Rz. 22, Rz. 27 ff., Rz. 35 ff. und Rz. 45). 

Auch bestünden unbehobene Fehler resp. Mängel (act. 12 Rz. 38 f. und Rz. 47). 

Sämtliche Forderungen mit Ausnahme des 1. Akontogesuchs in der Höhe von 

CHF 129'619.85 – welche Rechnung genehmigt und zur Zahlung an die Bauherr-

schaft weitergeleitet worden sei (act. 12 Rz. 47) – seien unbegründet (act. 12 

Rz. 22, Rz. 28, Rz. 30, Rz. 32, Rz. 40, Rz. 46 und Rz. 51 ff.). Somit bestehe kein 

Recht auf die Errichtung eines Bauhandwerkerpfandrechts, schon gar nicht in die-

ser Höhe (act. 12 Rz. 46 und Rz. 50). Ohnehin sei das Vertragsverhältnis gemäss 

den Bestimmungen des Werkvertrags einseitig vorzeitig aufgehoben worden 

(act. 12 Rz. 48). Daher seien auch nicht alle in den Rechnungen aufgeführten Ar-

beiten tatsächlich ausgeführt oder das entsprechende Material verbraucht worden 

(vgl. auch Rz. 50).

Die Gesuchstellerin legt glaubhaft und mit Verweis auf insbesondere den 

Werkvertrag vom 15. April bzw. 7. Mai 2024 (act. 3/5), den Nachtrag Nr. 1 zum 

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Werkvertrag (act. 3/6) sowie verschiedene Regierapporte (act. 3/19-21) dar, dass 

sie gegen Vergütung mit Gipserarbeiten auf dem Grundstück der Gesuchsgegnerin 

beauftragt und tätig geworden ist. Sodann legt sie vier Akonto- (act. 3/11, act. 3/14, 

act. 3/17 und act. 3/18) und eine Schlussrechnung (act. 3/22) ins Recht, welche 

zusammen addiert den von ihr geltend gemachten Forderungsbetrag von 

CHF 681'172.03 (inkl. MwSt.) ergeben und führt aus, die Gesuchsgegnerin habe 

diese Rechnungen nicht bezahlt (vgl. insbes. act. 1 Rz. 33). Dass im Zeitpunkt der 

Gesuchsantwort noch keine Zahlungen an die Gesuchstellerin geleistet worden 

sind, bestreitet auch die Gesuchsgegnerin nicht. Dass sie ausführt, eine Rechnung 

zur Zahlung weitergeleitet zu haben, ändert daran nichts. Für die Zwecke des vor-

liegenden Verfahrens ist damit genügend glaubhaft, jedenfalls nicht ausgeschlos-

sen oder höchst unwahrscheinlich, dass die Gesuchstellerin auf dem streitgegen-

ständlichen Grundstück die in Rechnung gestellten Arbeiten ausgeführt hat und 

über offene Forderungen im geltend gemachten Umfang von CHF 681'172.03 (inkl. 

MwSt.) verfügt. Die Prüfung, ob die Forderungen infolge Nichteinhaltens von ver-

traglichen Vereinbarungen wie Form- oder Genehmigungsvorschriften nicht wie 

geltend gemacht entstanden sind oder ob die Rechnungen bzw. Arbeiten mangel-

haft bzw. nicht vollumfänglich erbracht worden sind, wie es die Gesuchsgegnerin 

ausführt, überstiege den Anwendungsbereich des vorläufigen Eintragungsverfah-

rens. Diese Fragen werden im definitiven Eintragungsverfahren zu beurteilen sein.

Zusammengefasst macht die Gesuchstellerin die Pfandforderung in der 

Höhe von CHF 681'172.03 (inkl. MwSt.) im vorliegend erforderlichen Masse glaub-

haft.

4.2.4. Strittig ist auch die Einhaltung der Viermonatsfrist gemäss Art. 839 Abs. 2 

ZGB (vgl. act. 12 Rz. 5A und Rz. 42 ff.). Zu prüfen ist demnach, ob die Eintragungs-

frist mit der vorsorglichen Eintragung des streitgegenständlichen Bauhandwerker-

pfandrechts im Grundbuch am 23. Januar 2025 gewahrt wurde (vgl. act. 10).

Zum Fristbeginn gibt die Gesuchstellerin mit Verweis auf den "Arbeitsrapport 

KW39 I._____" (act. 3/10) an, sie habe die letzten Arbeiten am 27. September 2024 

ausgeführt (act. 1 Rz. 8 und Rz. 29 je m.H.a. act. 3/10). Es habe sich um Fertig-

stellungsarbeiten bzw. die letzten Arbeiten gemäss Werkvertrag im Dachgeschoss 

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gehandelt (act. 1 Rz. 30 m.H.a. act. 3/10). Konkret seien Spachtelarbeiten vorge-

nommen worden, wobei unter anderem die Fugen- und Schraubenköpfe bei den 

Gipskartonplatten zugspachtelt worden seien. Diese Gipskartonplatten hätten Be-

standteil der Leichtbautrennwände gebildet. Es habe sich dabei unzweifelhaft um 

den letzten Hammerschlag und nicht um Nachbesserungsarbeiten gehandelt. Die 

viermonatige Eintragungsfrist laufe somit bis am 27. Januar 2025 (act. 1 Rz. 31).

Die Gesuchsgegnerin bestreitet, dass die Gesuchstellerin bis am 27. Sep-

tember 2024 Arbeiten erbracht habe (act. 12 Rz. 17 und Rz. 35). Sie führt aus, die 

'Fristen' seien 'in sämtlichen relevanten Fällen massiv überschritten' worden 

(act. 12 Rz. 5A, vgl. auch Rz. 42, Rz. 49 und Rz. 53) und unterscheidet in der Folge 

zwischen den seitens der Gesuchstellerin pro Rechnung 'angeblich ausgeführten 

Arbeiten' (act. 12 Rz. 19). Konkret führt sie aus, die jeweiligen Eintragungsfristen 

hätten am 19. November 2024 (für das Akontogesuch act. 3/11, vgl. act. 12 

Rz. 19), am 13. Januar 2025 (für das Akontogesuch act. 3/14, vgl. act. 12 Rz. 21, 

und das Akontogesuch act. 3/17, vgl. act. 12 Rz. 25), am 17. September 2024 (für 

den Regierapport act. 3/19, vgl. act. 12 Rz. 29), am 24. September 2024 (für den 

Regierapport act. 3/20, vgl. act. 12 Rz. 31) und am 31. September 2024 (für den 

Regierapport act. 3/21, vgl. act. 12 Rz. 32) geendet. Die Gesuchsgegnerin fährt 

fort, die Bauleitung gehe davon aus, der letzte Tag an dem die Arbeitnehmer der 

Gesuchstellerin tatsächlich auf der Baustelle tätig gewesen seien, sei vermutlich 

'irgendwann im Juli 2024' gewesen (act. 12 Rz. 36). Auch bei diesen Anwesenhei-

ten seien aber lediglich Aufräum-Arbeiten getätigt worden (vgl. auch Rz. 43). Die 

viermonatige Frist zur Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts habe 'allerspä-

testens Ende Juli 2024' geendet (act. 12 Rz. 37 und Rz. 44). Es seien keine Arbei-

ten im Dachgeschoss an der E._____-strasse 1 ausgeführt worden, schon gar nicht 

am 27. September 2024 (act. 12 Rz. 17). Da die Frist abgelaufen sei, sei das Recht 

auf Eintragung verwirkt (act. 12 Rz. 37 und Rz. 44). Die Gesuchsgegnerin ergänzt, 

die Gesuchstellerin würde keine ausreichenden Beweise für ihren Standpunkt vor-

legen; der vorgelegte Arbeitsrapport sei nicht genehmigt worden und es fehlten 

darin die notwendigen Angaben dazu, welche Arbeiten konkret ausgeführt und wel-

cher Zeitraum dafür angesetzt worden sei (act. 1 Rz. 35 und Rz. 45). Selbst wenn 

davon ausgegangen würde, dass bei mehreren Verträgen ein einheitlicher Fristen-

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lauf gelte, der mit der Vollendung der letzten Arbeiten beginne, sei diese Frist ver-

strichen (act. 12 Rz. 43).

Aus den Ausführungen der Parteien ergibt sich zunächst, dass sich diese dar-

über uneinig sind, ob für die Leistungen verschiedene Fristenläufe oder eine ein-

heitliche Frist gilt, mithin, ob es sich beim Werkvertrag und den Nachträgen resp. 

Regieaufträgen um ein wirtschaftlich und sachlich zusammengehörendes Ganzes, 

eine sogenannte funktionelle Einheit, handelt (vgl. vorne E. 4.1.2.). Letzteres ist 

vorliegend mit Blick auf die glaubhaften Ausführungen der Gesuchstellerin zu beja-

hen: Demnach wurden alle Leistungen an derselben Liegenschaft, innerhalb des-

selben Projekts, durch dasselbe Unternehmen und im Zeitraum vom 15. April 2024 

bis am 27. September 2024 (vgl. act. 1 Rz. 24), sprich innerhalb von wenigen Mo-

naten erbracht. Nach den glaubhaften und belegten Ausführungen der Gesuchstel-

lerin wurden die Arbeiten aus dem Hauptauftrag und den Nachträgen resp. die Re-

giearbeiten sodann teilweise zeitgleich ausgeführt (vgl. act. 1 Rz. 9 m.H.a. act. 3/11 

und Rz. 18 m.H.a. act. 3/19-21). Bei allen Leistungen handelt es sich ausserdem 

um Gipserarbeiten resp. das dazugehörige Material (vgl. act. 1 Rz. 27). Sämtliche 

behaupteten Leistungen verbindet folglich eine zeitliche, örtliche und sachliche 

Nähe, weshalb plausibel ist, dass es sich um eine funktionelle Einheit handelt. Mit 

der Gesuchstellerin kann entsprechend vorliegend von einem einheitlichen Fristen-

lauf ausgegangen werden.

Strittig ist sodann, wann die letzten Arbeiten ausgeführt wurden. Dazu erläu-

tert die Gesuchstellerin glaubhaft und unter Hinweis auf einen ausgefüllten Arbeits-

rapport der Kalenderwoche 39, datiert auf den 23. September bis 27. September 

2024, welchen sie zu den Akten reicht (vgl. act. 3/10), die letzten Arbeiten seien am 

27. September 2024 ausgeführt worden (act. 1 Rz. 8 und Rz. 29). Indem die Ge-

suchstellerin die am 27. September 2024 behauptungsgemäss vorgenommenen 

Spachtelarbeiten in der Folge konkret umschreibt, gelingt es ihr, für die Zwecke des 

vorliegenden Verfahrens genügend glaubhaft zu machen, dass es sich dabei um 

Fertigstellungsarbeiten gemäss dem Werkvertrag (vgl. act. 1 Rz. 30 m.H.a. 

act. 3/10) und nicht um Aufräumarbeiten (vgl. act. 12 Rz. 43) handelte. Die weiter-

gehende Beurteilung, insbesondere die Klärung, ob allfällige Formvorschriften ein-

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gehalten wurden (vgl. act. 12 Rz. 17, Rz. 35 und Rz. 45), ist dem ordentlichen Ge-

richt zu überlassen. Im Übrigen passt zum Ganzen auch, dass die Schlussrechnung 

vom 9. Dezember 2024 datiert (act. 3/22) und gemäss Ausführungen der Gesuch-

stellerin das Ausmass umfasse, welches in der Kalenderwoche 41 ausgemessen 

und am 6. Dezember 2024 fertiggestellt worden sei und die bis anhin noch nicht in 

Rechnung gestellten Leistungen gemäss Werkvertag, Nachträgen Nrn. 1 bis 5 und 

Regierapporten 1 bis 18 umfasse (vgl. act. 1 Rz. 23).

Folglich ist vorliegend von einem einheitlichen Fristenlauf der gesamten 

Pfandsumme auszugehen, wobei die Frist – infolge der letzten vorgenommenen 

Arbeiten am 27. September 2024 – am 27. Januar 2024 endete. Mit der Eintragung 

des Bauhandwerkerpfandrechts im Grundbuch am 23. Januar 2025 wurde die Frist 

gewahrt (vgl. act. 10).

4.2.5. Die Gesuchstellerin beantragt weiter die Eintragung von Zins zu 5 % auf 

CHF 129'619.85 seit dem 18. Oktober 2024, auf CHF 273'844.75 seit dem 27. Ok-

tober 2024, auf CHF 29'767.94 seit dem 27. Oktober 2024, auf CHF 68'671.14 seit 

dem 6. November 2024 und auf CHF 179'268.35 seit dem 23. Januar 2025 (act. 1 

S. 2 und Rz. 33 ff.). Sie begründet dies mit Hinweis auf die Akontogesuche resp. 

die Schlussrechnung (vgl. act. 3/11, act. 3/14, act. 3/17, act. 3/18 und act. 3/22) da-

mit, dass die gestellten Rechnungen jeweils eine 45-tägige Zahlungsfrist gehabt 

hätten (act. 1 Rz. 34). Nach Ablauf der jeweiligen Frist, habe sich die Auftraggebe-

rin in Verzug befunden und sei ein Verzugszins von 5 % geschuldet.

Die Gesuchsgegnerin bestreitet die Zinsforderungen (act. 12 Rz. 53). Sie 

führt dazu allerdings nur aus, mangels Forderungen bestehe auch kein Anspruch 

auf Bezahlung der Rechnungen oder allfälliger Zinsen. Dass die Forderungen der 

Gesuchstellerin einstweilen glaubhaft sind, wurde indessen bereits dargelegt (vgl. 

vorne E. 4.2.3.). Für das vorläufige Eintragungsverfahrens ist der beantragte Ver-

zugszins mit Blick auf die Ausführungen der Gesuchstellerin denn auch genügend 

ausgewiesen, jedenfalls nicht ausgeschlossen oder höchst unwahrscheinlich, zu-

mal er nachvollziehbar und belegt ist.

Somit ist der Zins wie beantragt glaubhaft gemacht.

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4.3. Fazit

Zusammenfassend sind die Voraussetzungen für die vorsorgliche Eintra-

gung des Bauhandwerkerpfandrechts glaubhaft gemacht. Eine hinreichende Si-

cherheit im Sinne von Art. 839 Abs. 3 ZGB wurde nicht geleistet. Die superproviso-

rische Eintragung des Pfandrechts auf dem Grundstück der Gesuchsgegnerin ist 

daher zu bestätigen.

5. Prosequierungsfrist

Der Gesuchstellerin ist Frist anzusetzen, um Klage auf definitive Eintragung 

des Pfandrechts gegen die Gesuchsgegnerin anzuheben. Die Prosequierungsfrist 

ist praxisgemäss auf 60 Tage festzulegen, allfällige Gerichtsferien sind nicht zu be-

rücksichtigen (BGE 143 III 554 E. 2.5.2). Eine Verlängerung dieser Frist ist möglich, 

bedarf aber eines gesonderten und begründeten Gesuches (Art. 144 Abs. 2 ZPO); 

dieses würde in einem kostenpflichtigen Nachverfahren behandelt. Als zureichende 

Gründe für eine Fristerstreckung gemäss Art. 144 Abs. 2 ZPO werden nur entwe-

der die Zustimmung der Gegenpartei oder von der Partei nicht vorhersehbare oder 

nicht beeinflussbare Hinderungsgründe anerkannt.

6. Kosten- und Entschädigungsfolgen

6.1. Die Höhe der Gerichtsgebühr wird nach der Gebührenverordnung des Ober-

gerichts bestimmt (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster 

Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2 Abs. 1 

lit. a GebV OG). Beim vorliegenden Streitwert in Höhe von CHF 681'172.03 ist die 

Gerichtsgebühr in Anwendung von § 4 Abs. 1 und 2 sowie § 8 Abs. 1 GebV OG 

und unter Berücksichtigung des Äquivalenzprinzips auf CHF 10'200.– festzusetzen 

(vgl. act. 1 S. 2). Allfällige weitere Kosten, insbesondere Gebühren des Grundbuch-

amtes, sind vorzubehalten. 

6.2. Über den Pfandanspruch der Gesuchstellerin ist noch nicht definitiv ent-

schieden. Es wird im ordentlichen Verfahren festzustellen sein, ob die Gesuchstel-

lerin endgültig obsiegt. Daher rechtfertigt es sich, im vorliegenden Verfahren ledig-

lich eine einstweilige Kostenregelung zu treffen. Gemäss Praxis des Einzelgerichts 

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des Handelsgerichts des Kantons Zürich sind die Gerichtskosten im Verfahren be-

treffend die vorläufige Eintragung des Pfandrechts von der Gesuchstellerin zu be-

ziehen, wobei der endgültige Entscheid des Gerichts im ordentlichen Verfahren vor-

behalten bleibt.

6.3. Auch der Entscheid betreffend die Entschädigungsfolgen ist dem ordentli-

chen Verfahren vorbehalten. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin ihren Anspruch 

jedoch nicht prosequieren sollte, ist der Gesuchsgegnerin in Anwendung von § 4 

Abs. 1 und 2 sowie § 9 AnwGebV OG eine Parteientschädigung von CHF 11'400.– 

zuzusprechen. Mangels Darlegung der fehlenden Berechtigung zum Vorsteuerab-

zug ist die Parteientschädigung praxisgemäss ohne Mehrwertsteuerzuschlag zu-

zusprechen (vgl. act. 12 Rz. 54 e contrario; BGer 4A_552/2015 vom 25. Mai 2016 

E. 4.5).

Das Einzelgericht erkennt:

1. Die einstweilige Anweisung an das Grundbuchamt C._____ (D._____) wird 

bestätigt als vorläufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB mit Wirkung ab 

vorläufiger Eintragung gemäss der Verfügungen vom 23. Januar 2025 bis zur 

rechtskräftigen Erledigung des gemäss Dispositiv-Ziffer 2 einzuleitenden Pro-

zesses,

auf Liegenschaft Kat. Nr. 2, GBBl. 3,

E._____-strasse 1, … C._____,

für eine Pfandsumme von CHF 681'172.03 nebst Zins zu 5% auf

– CHF   129'619.85   seit  18. Oktober 2024,

– CHF   273'844.75   seit  27. Oktober 2024,

– CHF     29'767.94   seit  27. Oktober 2024,

– CHF     68'671.14   seit    6. November 2024 und

– CHF   179'268.35   seit  23. Januar 2025.

2. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 6. Mai 2025 angesetzt, um eine Klage 

auf definitive Eintragung des Pfandrechts gegen die Gesuchsgegnerin anzu-

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heben. Bei Säumnis kann die Gesuchsgegnerin den vorläufigen Eintrag (Dis-

positiv-Ziffer 1) löschen lassen.

3. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF10'200.–.

Allfällige weitere Kosten (insbesondere Rechnung des Grundbuchamtes) blei-

ben vorbehalten.

4. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 3 werden von der Gesuchstellerin bezo-

gen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im nachfolgen-

den ordentlichen Verfahren. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert Frist 

gemäss Dispositiv-Ziffer 2 die Klage nicht anhängig macht, werden ihr die 

Kosten definitiv auferlegt.

5. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im nachfolgenden 

ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt die Gesuchstellerin jedoch die 

ihr in Dispositiv-Ziffer 2 angesetzte Frist zur Anhängigmachung der Klage, 

wird sie verpflichtet, der Gesuchsgegnerin eine Parteientschädigung von 

CHF 11'400.– zu bezahlen.

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage 

von act. 12 und act. 14/2, sowie an das Grundbuchamt C._____ (D._____).

7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert 

beträgt CHF 681'172.03.

Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG).

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Zürich, 5. März 2025

HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH
Einzelgericht

Die Gerichtsschreiberin:

Susanne Roesler