# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 562068c2-f1ae-5ea7-a520-0da1d31abc99
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-18
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 18.07.2008 6B 484/2008 (6B_484/2008)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-484-2008_2008-07-18.html

## Full Text

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_484/2008/sst 

 

Urteil vom 18. Juli 2008 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Präsident, 

Gerichtsschreiber Monn. 

 

Parteien 

X.________, Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Verwahrungsüberprüfung, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 10. Juni 2008. 

 

Der Präsident zieht in Erwägung: 

 

1. 

Der verwahrte Beschwerdeführer stellte mit Eingabe vom 4. Juni 2008 bei den Behörden des Kantons Zürich das Begehren, die Überprüfung der Verwahrungsmassnahme sei einzustellen. Im angefochtenen Entscheid wurde das Begehren abgewiesen. Der Beschwerdeführer macht unter "Formelles" geltend, im vorliegenden Fall sei Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG anzuwenden, da der angefochtene Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könne. Inwieweit ein solcher Nachteil dadurch, dass die Verwahrungsmassnahme überprüft wird, bewirkt werden könnte, ist indessen nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). 

 

Demnach erkennt der Präsident: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 

3. 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

4. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

Lausanne, 18. Juli 2008 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:        Der Gerichtsschreiber: 

 

Schneider        Monn