# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a019be3c-cd50-5329-844f-cbb25bd2baf4
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Weitere Kammern 11.04.2025 GG240023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_999_GG240023_2025-04-11.pdf

## Full Text

Bezirksgericht Pfäffikon
Einzelgericht Strafsachen  

Geschäfts-Nr.: GG240023-H / U2

Mitwirkend: Ersatzrichter MLaw R. Meli

Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Schoch

Urteil vom 11. April 2025
(begründete Ausfertigung)

in Sachen

Staatsanwaltschaft See/Oberland, 
Anklägerin

sowie

A._____, 
Privatkläger

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____

gegen

B._____, 
Beschuldigter

amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin MLaw Y1._____

betreffend einfache Körperverletzung etc.

Anklage:

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 27. September 2024 

ist diesem Urteil in Kopie angeheftet.

- 2 -

An der Hauptverhandlung anwesende Parteien:
(Prot. S. 10)

Der Beschuldigte in Begleitung seiner amtlichen Verteidigerin Rechtsanwältin 

MLaw Y1._____, der Privatkläger in Begleitung seines Rechtsanwalts MLaw 

X._____.

Anträge:

A. der Anklägerin:

1. Schuldigsprechung von B._____ im Sinne der Anklageschrift.
2. Bestrafung mit eine, Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu CHF 40.00 (ent-

sprechend CHF 7'200.00) sowie einer Busse von CHF 1’000.00,
3. Gewährung des bedingten Vollzuges der Geldstrafe unter Ansetzung einer 

Probezeit von 2 Jahren,
4. Festsetzung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen bei schuldhafter 

Nichtbezahlung der Busse,
5. Entscheid über die Zivilansprüche der Privatklägerschaft,
6. Kostenauflage (Kosten, inkl. Gebühr für das Vorverfahren von 

CHF 2'000.00).

B. der Privatklägerin:

1. Es sei der Beschuldigte im Sinne der Anklage schuldig zu sprechen,
2. Es sei der Beschuldigte zu verpflichten, dem Privatkläger CHF. 2'500.00 

Genugtuung zuzüglich 5% Zins seit dem 2. September 2022 zu bezahlen,
3. Eventualiter sei die Zivilforderung auf den Zivilweg zu verweisen,
4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten des 

Beschuldigten.

- 3 -

C. des Beschuldigten:

1. Es sei der Beschuldigte vom Vorwurf der Tätlichkeiten und der einfachen 
Körperverletzung freizusprechen. 

2. Die Verfahrenskosten seien vom Staat zu tragen. 
3. Dem Privatkläger sei keine Entschädigung zuzusprechen. 
4. Dem Beschuldigten sei eine Entschädigung für das erstinstanzliche Ver-

fahren und eine Genugtuung zuzusprechen. 

Erwägungen:

1. Prozessuales

1.1. Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 27. September 

2024 (act. D1/23) ging am 1. Oktober 2024 beim hiesigen Bezirksgericht ein. Mit 

Eingabe vom 8. November 2024 stellte der Beschuldigte Beweisergängungsbegeh-

ren (act. 29). Mit Vorladung / Verfügung vom 7. Oktober 2024 (act. 30) liess das 

Gericht die Anklage zu und setzte die Hauptverhandlung auf den 27. November 

2024 an. Mit Verfügung vom 19. November 2024 (act. 32) wurden die Beweiser-

gänzungsanträge des Beschuldigten abgewiesen. Am 25. November 2024 reichte 

der Privatkläger seine Anträge im Straf- sowie im Zivilpunkt unter Beilage eines 

Therapieberichts des Privatklägers ein (act. 35 und 36/1). Infolge eines Verschie-

bungsgesuchs des amtlichen Verteidigers musste die Hauptverhandlung verscho-

ben werden (act. 37, 41 und 44). Mit Eingabe vom 22. November 2024 reichte der 

Rechtsvertreter des Privatklägers seine Honorarnote ein (act. 42). 

1.2. Mit Eingabe vom 10. Dezember 2024 reichte der amtliche Verteidiger ein Ge-

such ein, ihn mit sofortiger Wirkung aus seinem Amt zu entlassen (act. 49). Darauf-

hin wurde dem Beschuldigten mit Verfügung vom 12. Dezember 2024 Frist ange-

setzt, um dazu Stellung zu nehmen (act. 51). Dieser reichte seine Stellungnahme 

innert Frist ein (act. 52), worauf mit Verfügung vom 24. Januar 2024 die amtliche 

Verteidigung auf RAin Y1._____ übertragen wurde (act. 58). Mit Verfügung vom 

4. März 2025 wurden die Parteien zur Hauptverhandlung auf den 11. April vorgela-

den (act. 60). 

- 4 -

1.3. Zur Hauptverhandlung erschienen der Beschuldigte in Begleitung seiner amt-

lichen Verteidigung Y1._____ und die gesetzliche Vertretung des Privatklägers in 

Begleitung des unentgeltlichen Rechtsvertreters MLaw X._____ (Prot. S. 10). Im 

Anschluss an die Hauptverhandlung wurde das Urteil mündlich eröffnet und be-

gründet (Prot. S. 38).

2. Vorbemerkung

Vorliegend meldete einzig der Rechtsvertreter des Privatklägers in eigenem 

Namen Berufung betreffend seine Entschädigung an (act. 65). Gestützt auf Art. 105 

Abs. 1 lit. f StPO kann der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatklägerschaft in 

eigenem Namen eine Begründung seiner Entschädigung verlangen. In diesem Fall 

ist das Urteil nur betreffend dieser Entschädigung zu begründen (Art. 82 Abs. 3 

StPO; BGE143 IV 40 E. 3.6). 

3. Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsvertreters des Privatklägers

3.1. Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands des Privatklägers 

richtet sich gemäss Art. 138 StPO sinngemäss nach Art. 135 StPO, wonach der 

unentgeltliche Rechtsvertreter nach dem Anwaltstarif desjenigen Kantons entschä-

digt wird, in welchem das Strafverfahren geführt wurde. Das vorliegende Strafver-

fahren wurde im Kanton Zürich geführt, sodass für die Entschädigung die Verord-

nung über die Anwaltsgebühren des Kantons Zürich (AnwGebV) zur Anwendung 

gelangt. 

3.2. Gemäss § 23 Abs. 1 AnwGebV bemisst sich die Gebühr für den unentgeltli-

chen Rechtsbeistand nach dieser Verordnung. Sie wird festgesetzt, nachdem der 

Rechtsvertreter dem Gericht eine Aufstellung über den Zeitaufwand und die Ausla-

gen eingereicht hat (§ 23 Abs. 2 AnwGebV). Mit dieser Aufstellung kann ein Antrag 

zur Höhe der beanspruchten Vergütung verbunden werden. Solche sind in der 

Form der eingereichten Honorarnoten zu sehen. Die konkrete Bemessung der Ent-

schädigung richtet sich nach § 16 ff. AnwGebV. Demnach ist lediglich das Honorar 

für das Vorverfahren ein Aufwandhonorar (§ 16 AnwGebV). Vor den Einzelgerich-

ten ist eine Pauschalgebühr vorgesehen, welche in der Regel Fr. 600.– bis Fr. 

- 5 -

8'000.– beträgt. Sie schliesst die Vorbereitung des Parteivortrags und Teilnahme 

an der Hauptverhandlung ein (§ 17 AnwGebV). Die Höhe dieser Grundgebühr 

hängt im Wesentlichen von der Schwierigkeit des Falls in punkto Beweiswürdigung, 

Komplexität der prozessualen und materiellen Fragen, des Aufwands und des Ak-

tenumfangs ab. Zur Grundgebühr werden Zuschläge hinzugerechnet, so z. Bsp. für 

jede weitere notwendige Rechtsschrift (§17 Abs. 2 AnwGebV). Dabei sind § 11 Abs. 

2 und 3 AnwGebV analog anwendbar. Sie besagen, dass für weitere notwendige 

Rechtsschriften ein Einzelzuschlag von höchstens der Hälfte der Grundgebühr oder 

ein Pauschalzuschlag hinzugerechnet werden. Die Entschädigung für das Haupt-

verfahren berechnet sich folglich - anders als im Vorverfahren - pauschal und nicht 

anhand des konkreten Aufwands. Die Einreichung der Honorarnote soll dem Ge-

richt lediglich einen Hinweis hinsichtlich des Aufwands des Rechtsvertreters liefern 

(zum Ganzen vgl. OGer ZH v. 1. Februar 2024, SB230046-O, E. 3.).

3.3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Privatklägers reichte an der Hauptver-

handlung am 11. April 2025 seine Honorarnote im Umfang von Fr. 8'098.75 (inkl. 

MwSt und Auslagen, act. 63A) ein, welche diejenige vom 22. November 2024 

(act. 42) ersetzte. Davor hatte er mit zwei Honorarnoten vom 24. September 2024 

(act. D1 14/9) der Staatsanwaltschaft bereits Rechnung gestellt und war von dieser 

mit einer Akontozahlung im Umfang von Fr. 7'709.10 (act. D1 14/10) bedient wor-

den. Dieser Betrag galt die Bemühungen des Rechtsvertreters vom 2. Oktober 

2023 bis 23. September 2024 und damit für das gesamte Vorverfahren bis zur An-

klageerhebung am 27. September 2024 vollumfänglich ab. Der Betrag dieser Akon-

tozahlung von Fr. 7'709.10 zuzüglich des Betrags von Fr. 8'098.75 aus der Hono-

rarnote vom 9. April 2025 (act. 63 A), die anlässlich der Hauptverhandlung einge-

reicht worden ist, ergeben also die total geltend gemachte Summe für das gesamte 

Strafverfahren, welche sich auf Fr. 15'807.85 beläuft. Diese Summe wurde durch 

das Gericht auf Fr. 12'000.– gekürzt (act. 64). Das Gericht hat folglich für das 

Hauptverfahren die Entschädigung des Rechtsvertreters des Privatklägers auf 

Fr. 4'291.– und nicht – wie von diesem beantragt – auf Fr. 8'098.75 (beide Beträge 

inkl. MwSt und Auslagen) festgesetzt. 

- 6 -

3.4. Der Rechtsvertreter des Privatklägers führt in seiner Honorarnote vom 9. April 

2025 (act. 63A) den konkreten Zeitaufwand vom 24. September 2024 bis und mit 

12. April 2025 auf. Für die Ausarbeitung des Plädoyers / Arbeit an Zivilforderung 

und Vorbereitung der Hauptverhandlung verrechnet er am 21. November 2024, am 

22. November 2024, am 24. November 2024 und am 9. April 2025 einen Zeitauf-

wand von insgesamt fast 11 Stunden.). Zudem verrechnet er den Weg an die 

Hauptverhandlung mit zwei Stunden, berechnet eine Stunde für die Urteilseröff-

nung, eine weitere Stunde für Aufwand nach Hauptverhandlung und für Studium 

schriftliches Urteil und Beratung Rechtsmittel abermals eine Stunde (vgl. act. 63 A). 

3.5. Vorliegend ist zu berücksichtigen, dass für den Privatkläger das Verfahren 

von einiger Bedeutung war. Hingegen weist der Fall weder in prozessualer noch 

materieller Hinsicht komplexe Rechtsfragen auf. Dies wird auch aus dem Plädoyer, 

wo ausschliesslich Sachverhaltsfragen erörtert, hinsichtlich der rechtlichen Würdi-

gung aber auf die Anklage verwiesen wird und der Eingabe vom 25. November 

2024 (act. 35), die sich auf insgesamt 2.5 Seiten ausschliesslich dem Genugtu-

ungsanspuch widmete und nicht etwa komplexe Schadenspositionen begründete, 

ersichtlich. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Hauptverhandlung mit 6 Stunden 

(8.15 Uhr bis 14.30 Uhr) relativ lange dauerte, obwohl sich keine komplexen Sach-

verhalts- oder Rechtsfragen stellten. Ebenfalls ist dem Rechtsvertreter eine ange-

messene Zeit für den Aufwand nach der Hauptverhandlung zuzugestehen. 

3.6. Ungeachtet der Bedeutung des Verfahrens für den Beschuldigten persönlich 

und der Länge der Hauptverhandlung ist die Tragweite des Falles innerhalb der 

Bandbreite der möglichen Delikte bestenfalls als maximal durchschnittlich zu be-

zeichnen. Vor diesem Hintergrund erscheint die beantragte Gebühr von über 

Fr. 8'098.75.–, welche die Maximalgebühr überschreitet, als zu hoch. Drittelt man 

die Bandbreite der Grundgebühr von Fr. 600.– bis Fr. 8'000.– für das Hauptverfah-

ren in leicht, mittel und schwer, ist der vorliegende Fall höchstens im unteren Be-

reich der mittleren Kategorie anzusiedeln. In Anbetracht der dargelegten Umstände 

rechtfertigt sich, eine Gebühr von Fr. 3'791.– für die Erstellung des Parteivortrages 

und Teilnahme an der Hauptverhandlung anzusetzen und den Zuschlag für die Er-

stellung der Rechtsschrift, mit welcher die Genugtuungsansprüche auf 2.5 Seiten 

- 7 -

begründet wurden (act. 35) auf Fr. 500.– festzusetzen. Die (Pauschal-)Entschädi-

gung des unentgeltlichen Rechtsvertreters des Privatklägers ist demzufolge für das 

Hauptverfahren auf Fr. 4'291.- und für das gesamte Verfahren auf Fr. 12'000.- (inkl. 

MwSt und Auslagen) festzusetzen.

Es wird erkannt:

1. Der Beschuldigte ist schuldig der einfachen Körperverletzung im Sinne von 

Art. 123 Ziff. 1 StGB.

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 

Fr. 30.–.

3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre 

festgesetzt.

4. Das Genugtuungsbegehren des Privatklägers wird abgewiesen.

5. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 
Fr. 2'400.– ; die weiteren Kosten betragen:

Fr. 2'000.–   Gebühr für das Vorverfahren.

Fr. 89.40   Auslagen (Gutachten, Permanence Winterthur)

Fr. 13'500.–   Entschädigung amtlicher Verteidiger RA Y2._____ (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer)

Fr. 5'810.–   Entschädigung amtliche Verteidigerin RAin Y1._____ (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer)

Fr. 12'000.–

  Kosten unentgeltlicher Rechtsvertreter des Privatklägers 
(inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) wovon 
Fr. 7'709.10 mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 
24. September 2024 bereits ausbezahlt wurden.

Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich 

die Gerichtsgebühr um einen Drittel. 

6. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem 

Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie der un-

entgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden auf die Gerichtskasse 

- 8 -

genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO.

7. Mündliche Eröffnung, Begründung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschul-

digten (übergeben);
 die Staatsanwaltschaft See/Oberland (versandt);
 den Vertreter der Privatklägerschaft für sich und zuhanden der Privatklä-

gerschaft (übergeben);
 RA Y2._____ (versandt)
und hernach als begründetes Urteil an:
 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschul-

digten;
 die Staatsanwaltschaft See/Oberland;
 den Vertreter der Privatklägerschaft für sich und zuhanden der Privatklä-

gerschaft;
sowie nach Eintritt der Rechtskraft im Dispositiv
 die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A;
 das Migrationsamt des Kantons Zürich, Berninastrasse 45, Postfach, 

8090 Zürich;
 Bezirksgerichtskasse, unter Hinweis auf Dispositiv-Ziffer 5 (Kosten- und 

Entschädigungsfolgen).

8. Gegen dieses Urteil kann innert 10 Tagen von der Eröffnung an beim Bezirks-
gericht Pfäffikon, 1. Abteilung, Hörnlistrasse 55, 8330 Pfäffikon, mündlich

oder schriftlich Berufung angemeldet werden.

Mit der Berufung kann das Urteil in allen Punkten umfassend angefochten 

werden. Mit der Berufung können gerügt werden:

Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung des Ermessens, Rechts-

verweigerung und Rechtsverzögerung, die unvollständige und unrichtige 

Feststellung des Sachverhaltes oder Unangemessenheit.

Die Berufung erhebende Partei hat binnen 20 Tagen nach Zustellung des be-
gründeten Entscheids dem Obergericht des Kantons Zürich, Strafkammer, 

Postfach, 8021 Zürich, eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen. 
Sie hat darin anzugeben, ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen 

- 9 -

anficht, welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils sie verlangt. Wer-

den nur Teile des Urteils angefochten, ist verbindlich anzugeben, auf welche 

sich die Berufung beschränkt.

Bei offensichtlich verspäteten Berufungsanmeldungen oder Berufungserklä-

rungen wird auf die Berufung ohne Weiterungen nicht eingetreten.

BEZIRKSGERICHT PFÄFFIKON

Der Ersatzrichter:

MLaw R. Meli

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Schoch

Zur Beachtung:
Der/die Verurteilte wird auf die Folgen der Nichtbewährung während der Probezeit aufmerksam 

gemacht:

Wurde der Vollzug einer Geldstrafe unter Ansetzung einer Probezeit aufgeschoben, muss sie vor-

erst nicht bezahlt werden. Bewährt sich der/die Verurteilte bis zum Ablauf der Probezeit, muss 

er/sie die Geldstrafe definitiv nicht mehr bezahlen (Art. 45 StGB); Analoges gilt für die bedingte 

Freiheitsstrafe.

Eine bedingte Strafe bzw. der bedingte Teil einer Strafe kann im Übrigen vollzogen werden 

(Art. 46 Abs. 1 bzw. Abs. 4 StGB),

- wenn der/die Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begeht,

- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet.