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**Case Identifier:** 53bd4dcb-0764-5d38-ae13-fbf9dc799b51
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-12-11
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 11.12.2008 IV 2007/323
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2007-323_2008-12-11.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2007/323

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 25.05.2020

Entscheiddatum: 11.12.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 11.12.2008
Art. 8 Abs. 3 ATSG, 28 Abs. 2ter IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden 
Fassung, heute: Art. 28a Abs. 3 IVG). Wahl der Methode zur Bemessung der 
Invalidität bei teilerwerbstätigen Personen, die gleichzeitig im Haushalt tätig 
sind. Anwendbarkeit der sogenannten gemischten Methode. Art. 16 ATSG. 
Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich nicht mehr verwertbar, weil die 
Anforderungen an einen adaptierten Arbeitsplatz so hoch sind, dass auch 
auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt kein solcher 
Arbeitsplatz existiert (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 11. Dezember 2008, IV 2007/323). Aufgehoben durch Urteil des 
Bundesgerichts 9C_228/2009.

Präsident Franz Schlauri, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Marie-

Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Ralph Jöhl

Entscheid vom 11. Dezember 2008

in Sachen

H.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Rente

Sachverhalt:

A.   

H.___ meldete sich am 16. August 2005 zum Bezug von IV-Leistungen an. Sie gab an, 

sie habe acht Jahre die Primarschule besucht und dann den Beruf der Verkäuferin 

erlernt. Nun habe sie ihre Teilzeitbeschäftigung wegen immer stärkerer Schmerzen 

aufgeben müssen. Dr. med. A.___ berichtete der IV-Stelle am 30. August 2005, die 

Versicherte leide an einer seronegativen Spondarthropathie (Typ Psoriasisarthropathie) 

mit Methotrexat-Basistherapie und fortgeschrittener Destruktion insbesondere der 

distalen IP-Gelenke beider Hände, an einem Diabetes mellitus Typ II mit 

Polyneuropathie, und an einem metabolischen Syndrom mit Diabetes mellitus Typ II, 

Hypercholesterinämie, arterieller Hypertonie und Übergewicht (BMI 29). Retrospektiv 

sei ab September 2000 eine generell vermehrte Entzündungsaktivität der seronegativen 

Spondarthropathie vorhanden gewesen. Summarisch könne ab diesem Zeitpunkt eine 

Arbeitsunfähigkeit im Beruf als Verkäuferin von mindestens 50% und im Haushalt von 

mindestens 30% attestiert werden. Die Versicherte klage über zunehmende 

Beschwerden im Bereich der Fingergelenke und der Handgelenke mit Kraftverlust, über 

eine zunehmend gestörte Feinmotorik, über eine generell reduzierte Belastbarkeit, über 

Schmerzen und Mühe beim Gehen und über Schmerzen in den Schultergelenken 

beidseits, über intermittierende Rückenbeschwerden lumbal bei zervikothorakalen 

Verspannungen und über wechselnde Gefühlsstörungen im Bereich der Hände. Dr. 

med. A.___ gab weiter an, die gestörte Feinmotorik, die reduzierte Greifkraft, die 

Gefühlsstörungen und die Bewegungsbehinderungen im Bereich beider Hände seien 

sowohl im Verkauf als auch im Haushalt behindernd. Zudem sei längeres Stehen und 

Gehen nicht mehr möglich. Im Verkauf könne die Versicherte noch zweimal zwei 

Stunden täglich arbeiten, wenn sie dabei nicht schwer heben oder tragen müsse, wenn 

sie sich nicht bücken müsse und wenn keine speziellen manuellen Fähigkeiten nötig 

seien. Schwerere Arbeiten im Haushalt (Fensterputzen, Staubsaugen, Heben von 

schweren Lasten) seien nicht mehr zumutbar. Feine Tätigkeiten wie beispielsweise das 

Nähen seien wegen der gestörten Feinmotorik zunehmend unrealistisch. Am 15. 

Februar 2006 füllte die Versicherte einen "Fragebogen zur Rentenabklärung betreffend 

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Erwerbstätigkeit/Haushalt" aus. Dabei gab sie an, ohne die Behinderung ginge sie einer 

Erwerbstätigkeit im Verkauf zu 50% nach. Sie sei bereits ab 1996 wieder zu 50% 

erwerbstätig gewesen, da die Kinder älter geworden seien. Weiter führte sie aus, sie 

besorge den Haushalt weitgehend selbständig, allerdings unter Schmerzen, denn es 

bleibe ihr nichts anderes übrig. Dr. med. A.___ hielt am 3. April 2006 in einem 

Verlaufsbericht fest, es sei neu ein Karpaltunnelsyndrom rechts mit Tendovaginitis 

stenosans Dig. II rechts aufgetreten. Ansonsten liege ein stabiler Verlauf ohne 

wesentliche Befundänderungen vor. Der Psychiater Dr. med. B.___ berichtete der IV-

Stelle am 28. Mai 2006, er behandle die Versicherte seit Herbst 2001 wegen 

rezidivierenden mittelschweren Depressionen. Die antidepressive Medikation sei 

wirksam, die psychotherapeutischen Gespräche führten oft zu einer psychischen 

Stabilisierung. Die Versicherte habe eine komplizierte Persönlichkeit mit einer schweren 

narzisstischen Problematik. Sie sei ausserordentlich leistungsorientiert und verleugne 

passive, bedürftige Seiten. Das durch die körperliche, systemische Erkrankung 

bedingte Krankheitsgefühl werde durch die Depressionen akzentuiert. Berufliche 

Massnahmen seien nicht möglich.

B.  

Die IV-Stelle nahm am 30. März 2006 eine Haushaltabklärung vor. Gemäss dem 

entsprechenden Bericht gab die Versicherte dabei an, wenn sie zuviel im Haushalt 

mache, büsse sie das mit verstärkten Schmerzen. Früher habe sie selbst Kleider 

genäht und sehr viel gebastelt. Diese Dinge könne sie nun nicht mehr machen. Ohne 

gesundheitliche Beeinträchtigung würde sie im Rahmen von rund 50% arbeiten. Sie 

führe die meisten Haushaltsarbeiten selber aus, denn sie sehe den Haushalt als ihre 

Aufgabe an und sie wolle diese Aufgabe auch erfüllen. Für die Haushaltführung (2,84%) 

gab die Versicherte keine behinderungsbedingte Einschränkung an. Für den Bereich 

Ernährung (49,43%) gab sie an, sie koche mehrheitlich selbst, benötige aber mehr Zeit 

als früher. Bei grösseren Reinigungsarbeiten sei sie auf Hilfe angewiesen. Die 

Abklärungsperson bezifferte die Einschränkung in diesem Bereich mit 20%, was eine 

anteilige Leistungseinbusse von 9,88% ergab. Befragt zum Bereich Wohnungspflege 

(20,64%) gab die Versicherte an, sie könne nur noch in einem Zimmer pro Tag Staub 

saugen. Anschliessend benötige sie eine halbstündige Pause, bevor sie mit einer 

anderen Arbeit weitermachen könne. Auch die Fenster reinige sie in Etappen. Die 

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Abklärungsperson bezifferte die Einschränkung auf 25%, was einer anteiligen 

Leistungseinbusse von 5,16% entsprach. Betreffend den Bereich Einkaufen und 

weitere Besorgungen (9,19%) nahm die Abklärungsperson an, es bestehe keine 

Beeinträchtigung, obwohl die Versicherte angegeben hatte, sie erledige kleinere 

Einkäufe, indem sie die Tasche über dem Ellbogen oder über der Schulter trage. Der 

Grosseinkauf werde wie früher zusammen mit dem Ehemann erledigt. Allerdings sei sie 

krankheitsbedingt beim Tragen schwerer Sachen auf Hilfe angewiesen. Die Versicherte 

gab weiter an, sie erledige auch die Wäsche und Kleiderpflege (11,55%) selbständig, 

wobei sie aber kleinere Portionen mache als früher. Die Familie müsse beim Wechseln 

der Bettwäsche helfen. Die Abklärungsperson betrachtete die Hilfe als im Rahmen der 

Schadenminderungspflicht zumutbar. Sie schätzte die relevante behinderungsbedingte 

Einschränkung auf 20%, was eine anteilige Leistungseinbusse von 2,31% ergab. Die 

gesamte Leistungseinbusse im Haushalt betrug demnach 20,83%. In einem weiteren 

Verlaufsbericht gab Dr. med. A.___ am 23. Juni 2006 an, es sei eine erneute Änderung 

der Diagnose eingetreten. Neu bestehe ein Status nach Karpaldachspaltung, A1-

Ringbandspaltung Zeigefinger, Swanson-Prothese PIP-Gelenk III und IV rechts am 3. 

April 2006. Dr. med. A.___ führte weiter aus, es bestehe immer noch eine postoperative 

vollständige Arbeitsunfähigkeit. Über kurz oder lang werde auch die linke Hand operiert 

werden müssen. Das Kantonsspital St. Gallen berichtete Dr. med. A.___ am 23. 

November 2006, es liege nun zusätzlich ein Status nach Exploration des A1 

Ringbandes sowie nach IP-Gelenksarthrodese Dig. I links am 16. August 2006 bei 

radialbetonter IP-Gelenksarthrose und blockiertem Daumen links vor. Dr. med. C.___ 

vom RAD Ostschweiz empfahl am 4. Dezember 2006 eine bidisziplinäre (orthopädische 

bzw. rheumatologische und psychiatrische) Begutachtung.

C.  

Der Orthopäde Dr. med. D.___ führte im Gutachten vom 21. Februar 2007 aus, nach 

der Operation im Mai 2006 bestünden gemäss den Angaben der Versicherten keine 

Schmerzen mehr im Bereich des Mittel- und Ringfingers rechts, aber die Mobilität 

dieser beiden Finger sei eingeschränkt. Dasselbe gelte für die übrigen Finger, bei 

denen - vor allem bei Kraftanwendung - stechende Schmerzen persistierten. Die rechte 

Hand schwelle häufig an. Nach der Operation im August 2006 bestehe unverändert ein 

brennender Schmerz im Daumen links, der speziell bei Kraftanwendung der linken 

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Hand (Linkshänderin) auftrete. Die Mobilität der Finger links sei eingeschränkt. Zudem 

bestünden seit ca. einem Jahr Schmerzen in der rechten Schulter, die beim Heben und 

Tragen von Lasten und bei Arbeiten über der Horizontalen aufträten. Hinzu kämen 

dumpfe lumbale Schmerzen, stechende Schmerzen medial im Kniegelenk links stärker 

als rechts (problemloses Sitzen, aber Gehen auf 30 Min. beschränkt) und zunehmende 

stechende Schmerzen plantar am Fuss links stärker als rechts. Dr. med. D.___ gab 

folgende Diagnose an: Arthrose der PIP-Gelenke II und IV sowie der DIP-Gelenke II bis 

V der Finger rechts und St. n. Swansonprothesen-Implantation der PIP-Gelenke III und 

IV 04/06, Arthrose der PIP- und DIP-Gelenke der Finger II und V bei St. n. 

Interphalangealgelenksarthrodese Dig. I 08/06 links, hypertrophe 

Acromioclaviculargelenks-Arthrose mit Supraspinatussehnen-Impingement rechts, 

lumbovertebrales Syndrom bei leichter Spondylose L3 bis 5, V. a. Chondropathie 

beider Kniegelenke bei leicht varischem Alignement der unteren Extremitäten und 

leichter femoropatellärer Inkongruenz links, symptomatische Senk-/Spreizfüsse, 

Präadipositas, leichte relative Ulnaverlängerung mit hypoplastischem Processus 

styloideus ulnae, Myogelose des Musculus trapezius bds., Psoriasis, Diabetes mellitus, 

arterielle Hypertonie, Hyperlipidämie, Glaukom bds. und Aortensklerose. In seiner 

Beurteilung führte er aus, die Schmerzen und die Beweglichkeitseinschränkung der 

Finger rechts könnten erklärt werden. Die Prognose bei den fortgeschrittenen 

degenerativen Veränderungen sei ungünstig. Auch die eingeschränkte Mobilität der 

Finger II bis V der linken Hand sei erklärbar. Die Ursache der Schmerzen im linken 

Daumen sei unklar. Auch hier sei die Prognose ungünstig. Die Schmerzen in der 

rechten Schulter könnten auf die AC-Gelenksarthrose und auf das 

Supraspinatussehnen-Impingement zurückgeführt werden. Meistens könne mit 

konservativen Massnahmen oder mit einer Operation ein befriedigender Zustand 

erreicht werden. Die lumbalen Beschwerden seien nur teilweise nachvollziehbar. Auch 

hier könnte eine Linderung erzielt werden. Dasselbe gelte für die Schmerzen in den 

beiden Kniegelenken und in den Füssen. Nicht mehr vollumfänglich zumutbar seien 

Tätigkeiten in kalter und feuchter Umgebung, bei denen die Hände unter 

Kraftanwendung eingesetzt werden müssten, die mit feinmotorischen Arbeiten 

verbunden seien, bei denen regelmässig Gegenstände über 3 kg gehoben oder 

getragen werden müssten, die mit Arbeiten über der Horizontalen verbunden seien, bei 

denen häufig unphysiologische Positionen (gebückt, kniend) eingenommen werden 

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müssten oder bei denen vorwiegend gestanden oder gelaufen werden müsse. Als 

Verkäuferin bei voller Stundenpräsenz sei die Versicherte zu ca. 40% arbeitsfähig. Auch 

als Hausfrau bei voller Stundenpräsenz bestehe eine Arbeitsfähigkeit von ca. 40%. In 

adaptierten (primär intellektuellen) Tätigkeiten sei die Versicherte bei voller 

Stundenpräsenz zu 80% arbeitsfähig. Die im Haushalt festgestellte Einschränkung von 

knapp 21% sei aus orthopädischer Sicht nicht nachvollziehbar, da die Hausarbeit vor 

allem ungeeignete manuelle Tätigkeiten umfasse. Aus medizinischer Sicht sei die 

Einschränkung im Haushalt etwa dreimal so hoch. Der psychiatrische Sachverständige 

Dr. med. E.___ gab eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte 

Episode mit somatischen Symptomen an. Er schloss sich der früheren Beurteilung 

durch Dr. med. B.___ an und schätzte die Arbeitsunfähigkeit aus der Sicht seines 

Fachgebietes allein auf 20%. Das galt sowohl für die angestammte Tätigkeit der 

Versicherten als Verkäuferin als auch für eine adaptierte Tätigkeit. In qualitativer 

Hinsicht bestand auch aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung, nämlich die 

Notwendigkeit einer geregelten Tagesstruktur mit wenig zwischenmenschlichen 

Problemen und mit abwechslungsreichen Tätigkeiten ohne Schichtbetrieb. Dr. med. 

C.___ vom RAD Ostschweiz betrachtete am 16. März 2007 die gutachterliche Kritik am 

Ergebnis der Haushaltabklärung als gerechtfertigt.

D.  

Die IV-Stelle ging gemäss einer internen Notiz vom 3. April 2007 davon aus, dass die 

Versicherte zu 50% als Erwerbstätige und zu 50% als Hausfrau einzustufen sei. 

Ausgehend von einem statistisch ermittelten Durchschnittseinkommen bei einem 

Beschäftigungsgrad von 50% von Fr. 23'730.- resultiere durch die nur noch 40% 

betragende Arbeitsfähigkeit ein Einkommen von Fr. 18'984.-. Bei einem zusätzlichen 

Abzug von 15% betrage das zumutbare Invalideneinkommen Fr. 16'136.-. Die 

Erwerbseinbusse von Fr. 7594.- entspreche einem Invaliditätsgrad von 32%. Bei einem 

Erwerbsanteil von 50% ergebe das einen anteiligen Invaliditätsgrad on 16%. Im 

Haushalt sei die Versicherte zu 60% eingeschränkt. Das entspreche einem anteiligen 

Invaliditätsgrad von 30%. Demnach betrage der Invaliditätsgrad insgesamt 46%. In 

einer weiteren internen Notiz vom 4. April 2007 wurde dann neu die Auffassung 

vertreten, dass die Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. med. D.___ für den 

Haushaltsbereich nicht zutreffe, weil bei ihm die Schadenminderungspflicht durch die 

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Mithilfe von Familienmitgliedern, die Möglichkeit, die Arbeit selbständig einzuteilen und 

die technisch gute Einrichtung des Haushalts keine Berücksichtigung gefunden hätten. 

Die Abklärungsperson habe die Gelenksbeschwerden gewürdigt. Der von ihr ermittelte 

Arbeitsunfähigkeitsgrad von 21% im Haushalt sei deshalb korrekt. Damit betrage der 

Invaliditätsgrad insgesamt nur 26,5%. Mit einem Vorbescheid vom 26. April 2007 teilte 

die IV-Stelle der Versicherten mit, dass sie das Leistungsbegehren abweisen werde. 

Die Versicherte liess am 28. Juni 2007 einwenden, angesichts der Beschwerden als 

Folge der degenerativen Veränderungen in den Fingergelenken sei es nachvollziehbar, 

dass die Arbeitsunfähigkeit im Haushalt sehr viel höher sei als in einer adaptierten 

Tätigkeit. Trotz der zu berücksichtigenden Mithilfe der Familienangehörigen sei die 

Differenz zwischen der medizinischen Einschätzung und derjenigen der 

Abklärungsperson zu hoch. Der medizinische Sachverständige sollte sich zu den 

einzelnen Positionen der Haushaltsarbeit äussern können. Mit einer Verfügung vom 4. 

Juli 2007 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten ab. Die IV-Stelle 

gab im Begründungsteil der Verfügung ihre Erwägungen aus der internen Notiz vom 4. 

April 2007 wieder. Sie wies abschliessend darauf hin, dass die Versicherte das 

Ergebnis der Haushaltsabklärung akzeptiert und schriftlich bestätigt habe.

E.  

Die Versicherte erhob am 3. September 2007 Beschwerde gegen diese Verfügung. Sie 

beantragte die Zusprache mindestens einer Viertelsrente. Zur Begründung machte sie 

geltend, die Erkrankung ihrer Hände bewirke im Beruf als Verkäuferin eine 

Arbeitsunfähigkeit von 60%. Deshalb sei es nicht nachvollziehbar, weshalb sie in einer 

adaptierten Tätigkeit nur zu 20% arbeitsunfähig sein solle. Den Haushalt könne sie nur 

unter grössten Schmerzen bewältigen. Sie sei dabei auf die Mithilfe ihrer Familie 

angewiesen, aber ihrem Ehemann und den Söhnen sei es immer weniger möglich oder 

zumutbar, im Haushalt mitzuhelfen.

F.   

Die IV-Stelle beantragte am 24. Oktober 2007 die Abweisung der Beschwerde. Sie 

machte geltend, sie habe sich zu Recht auf das Gutachten abgestützt, da es die vom 

Bundesgericht aufgestellten Anforderungen an ein Gutachten erfülle. In bezug auf das 

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Ergebnis der Haushaltsabklärung machte die IV-Stelle geltend, die medizinische 

Arbeitsfähigkeitsschätzung sei nicht geeignet, die Folgerungen der Abklärungsperson 

in Frage zu stellen. Bei der Haushaltsabklärung seien nämlich auch die 

Schadenminderungspflicht (Mitarbeit von Familienangehörigen) und die Möglichkeit der 

Versicherten, ihre Arbeit einzuteilen und wenn nötig Pausen zu machen oder eine 

bestimmte Arbeit aufzuschieben, berücksichtigt worden.

G.   

Am 13. November 2007 führte die Versicherte aus, sie sei sich nicht bewusst gewesen, 

wie die Invalidität im Haushalt ermittelt werde und welchen Einfluss die aufgeführten 

Prozentzahlen hätten. Es sei sehr schwierig, nur im Gespräch über die eigene 

Einschätzung Auskunft zu geben. Eine Beobachtung bei der Haushaltsarbeit wäre 

hilfreicher gewesen. Sie entstamme einer Generation, die nicht jammere und sich auch 

unter grossen Schmerzen selbst helfe. Deshalb habe sie nicht angegeben, dass ihre 

Schwester bei den schwereren Haushaltsarbeiten helfe. Sie habe ihre 

Schadenminderungspflicht erfüllt, indem sie den Haushalt mit hilfreichen Geräten 

ausgestattet habe.

H.  

Die IV-Stelle verzichtete am 22. November 2007 auf eine Stellungnahme.

Erwägungen:

1.   

1.1  Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG (in der hier massgebenden, bis 31. Dez. 2007 

geltenden Fassung) i.V.m. Art. 16 ATSG ist die Invalidität grundsätzlich durch einen 

Einkommensvergleich zu ermitteln. Bei nichterwerbstätigen Versicherten im Sinne von 

Art. 5 Abs. 1 IVG – so namentlich bei im Haushalt tätigen Personen – wird hingegen für 

die Bemessung der Invalidität darauf abgestellt, in welchem Mass eine Behinderung 

besteht, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 28 Abs. 2  IVG in der 

hier massgebenden, bis 31. Dez. 2007 geltenden Fassung). Als Aufgabenbereich der 

im Haushalt tätigen versicherten Personen gilt unter anderem die übliche Tätigkeit im 

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Haushalt sowie die Erziehung der Kinder (Art. 27 IVV). Bei einer versicherten Person, 

die nur zum Teil erwerbstätig wäre, wird die Invalidität diesbezüglich nach Art. 16 ATSG 

festgelegt. Wäre die versicherte Person daneben in einem Aufgabenbereich tätig, so 

wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28 Abs. 2  IVG (in der bis 31. Dez. 

2007 geltenden Fassung) festgelegt. In diesem Falle sind die Anteile der 

Erwerbstätigkeit und der Tätigkeit im anderen Aufgabenbereich festzustellen und der 

Invaliditätsgrad ist entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen 

(Art. 28 Abs. 2  Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung). Diese 

Art der Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss als gemischte Methode bezeichnet. 

Laut Art. 27  IVV ist nur der Einkommensvergleich anzustellen, wenn anzunehmen ist, 

dass die versicherte Person im Zeitpunkt der Prüfung des Rentenanspruchs ohne den 

Gesundheitsschaden ganztägig erwerbstätig wäre. In ständiger Praxis prüft das 

Bundesgericht die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass eine versicherte 

Person auch ohne den Gesundheitsschaden im Aufgabenbereich tätig wäre, anhand 

der hypothetischen Verhaltensweise der versicherten Person. Nach Ansicht des 

Bundesgerichts ist dazu abzuklären, ob die versicherte Person ohne den 

Gesundheitsschaden mit Rücksicht auf die gesamten Umstände (persönlicher, 

familiärer, sozialer und erwerblicher Art) erwerbstätig oder im Aufgabenbereich tätig 

wäre. Dabei sollen die finanzielle Notwendigkeit der Aufnahme oder der Ausdehnung 

einer Erwerbstätigkeit, allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben, das Alter der 

versicherten Person und deren berufliche Fähigkeiten, Neigungen und Begabungen 

massgebend sein. Abzustellen sei auf die hypothetischen Verhältnisse in tatsächlicher 

Hinsicht, wie sie sich bis zum massgebenden Zeitpunkt entwickelt haben würden (vgl. 

etwa BGE 125 V 150).

1.2  Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen teilt diese Auffassung nach wie 

vor nicht. Es geht weiterhin davon aus, dass Art. 8 Abs. 3 ATSG eine 

Invaliditätsbemessung anhand der behinderungsbedingten Einschränkung im 

Aufgabenbereich (Haushalt) nur zulasse, wenn und soweit der versicherten Person die 

Ausübung einer Erwerbstätigkeit im hypothetischen Gesundheitsfall objektiv nicht 

zumutbar sei (vgl. etwa die Urteile vom 22. Januar 2007, IV 2006/60, Erw. 1b, und vom 

30. November 2007, IV 2006/175, Erw. 1b und c). Das Bundesgericht hat in BGE 133 V 

504 ff. seine Rechtsprechung bestätigt. Es hat ausgeführt, der Rechtsauffassung des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen liege ein unzutreffender Rechtsbegriff 

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der Invalidität und ein unrichtiges Verständnis der gemischten Methode zugrunde. Die 

gemischte Methode ergebe sich aus Art. 28 Abs. 2  IVG (in der bis 31. Dezember 

2007 geltenden Fassung), welcher der allgemeinen Regelung von Art. 8 Abs. 3 ATSG 

vorgehe (vgl. die Erw. 3.3 des genannten Bundesgerichtsurteils). Die Frage, ob eine 

versicherte Person im hypothetischen Gesundheitsfall vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit 

nachginge, vollzeitlich im Aufgabenbereich tätig wäre oder neben der Ausübung einer 

Teilzeiterwerbstätigkeit auch noch im Aufgabenbereich tätig wäre, betrifft aber 

entgegen der Auffassung des Bundesgerichts weder die Definition der Invalidität noch 

den "Mechanismus" der gemischten Methode der Invaliditätsbemessung. Vielmehr 

geht es bei der Beantwortung dieser Frage ausschliesslich um die Auswahl zwischen 

den drei zur Verfügung stehenden Bemessungsmethoden, die alle drei dasselbe Ziel 

anstreben, nämlich die Ermittlung des richtigen Invaliditätsgrades. Es handelt sich also 

nur um die Definition des Auswahlkriteriums. Das Bundesgericht hingegen scheint 

davon auszugehen, dass zu jeder der drei Bemessungsmethoden ein eigener 

Invaliditätsbegriff gehöre, dass also die Bemessungsmethode den Invaliditätsbegriff 

definiere und nicht der Invaliditätsbegriff die Bemessungsmethode. Wenn das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen auf die Zumutbarkeit der Ausübung einer 

Erwerbstätigkeit im hypothetischen Gesundheitsfall abstellt, um die anwendbare 

Bemessungsmethode zu bestimmen, operiert es demnach weder mit einem 

unzutreffenden Rechtsbegriff der Invalidität noch mit einem unrichtigen Verständnis der 

gemischten Methode, sondern es verwendet allenfalls ein falsches Kriterium zur 

Auswahl der Bemessungsmethode (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich im 

Aufgabenbereich oder gemischte Methode).

1.3  Das Bundesgericht hat sich im bereits genannten BGE 133 V 504 ff. (vgl. auch das 

bundesgerichtliche Urteil vom 25. Juli 2007, 9C_15/2007, Erw. 6.3) darauf berufen, 

dass Art. 28 Abs. 2  IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) als lex 

specialis dem Art. 8 Abs. 3 ATSG als lex generalis vorgehe. Die Anwendung der lex 

specialis-Regel ist nur in jenen Fällen sinnvoll, in denen der Konflikt zwischen zwei sich 

widersprechenden, aber gleichzeitig Anwendung erheischenden Rechtsnormen 

beigelegt werden muss. Wenn das Bundesgericht also zur Widerlegung der Auffassung 

des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen auf diese Regel zurückgreift, so 

kann das nur so verstanden werden, dass das Bundesgericht ebenfalls annimmt, Art. 8 

Abs. 3 ATSG betrachte nur jene versicherten Personen als im hypothetischen 

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Gesundheitsfall im Aufgabenbereich tätig, denen die Ausübung einer Erwerbstätigkeit 

im hypothetischen Gesundheitsfall objektiv nicht zumutbar wäre. Das Bundesgericht 

akzeptiert also im Ergebnis die Auslegung des Art. 8 Abs. 3 ATSG durch das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen als korrekt. Es geht dann aber davon aus, 

dass Art. 28 Abs. 2  IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) eine von 

Art. 8 Abs. 3 ATSG abweichende Definition des Kriteriums zur Auswahl der Methode 

der Invaliditätsbemessung enthalte und dass diese abweichende Definition als die 

speziellere vorrangig sei. Nun ist aber nicht ersichtlich, weshalb Art. 8 Abs. 3 ATSG und 

Art. 28 Abs. 2  IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) sich 

widersprechen sollten, denn ausserhalb der Invalidenversicherung gibt es keine 

Anwendungsfälle des Art. 8 Abs. 3 ATSG. Es macht also gar keinen Sinn, von Art. 8 

Abs. 3 ATSG als der generellen und von Art. 28 Abs. 2  IVG (in der bis 31. Dezember 

2007 geltenden Fassung) als der speziellen Norm zu sprechen. Die 

Anwendungsbereiche der beiden Normen sind deckungsgleich. Art. 28 Abs. 2  IVG (in 

der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) müsste demnach, wenn die 

Interpretation des Bundesgerichts richtig wäre, bewusst eine von Art. 8 Abs. 3 ATSG 

abweichende Regelung enthalten. Art. 8 Abs. 3 ATSG ist die Grundlage für die Existenz 

weiterer Methoden zur Bemessung der Invalidität neben der in Art. 16 ATSG 

geregelten. Gleichzeitig enthält Art. 8 Abs. 3 ATSG aber mit dem Verweis auf die 

Zumutbarkeit der Ausübung einer Erwerbstätigkeit eines der Kriterien, nach denen im 

Einzelfall zwischen den drei zur Verfügung stehenden Bemessungsmethoden 

(Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich im Aufgabenbereich, gemischte Methode) 

zu wählen ist. Die Abs. 2  und 2  des Art. 28 IVG (in der bis 31. Dezember 2007 

geltenden Fassung) sind somit nur Vollzugsnormen. Sie regeln die Details zu den in Art. 

8 Abs. 3 ATSG vorgegebenen Kriterien, nach denen im Einzelfall die 

Bemessungsmethode auszuwählen ist. Sie stehen also zu Art. 8 Abs. 3 ATSG nicht im 

Verhältnis von lex specialis zu lex generalis, sondern im Verhältnis von Vollzugsrecht zu 

materiellem Recht. Dies schliesst es aus, den Art. 28 Abs. 2  IVG (in der bis 31. 

Dezember 2007 geltenden Fassung) aus seinem systematischen Zusammenhang 

herauszureissen und nur auf sich selbst bezogen abweichend von Art. 8 Abs. 3 ATSG 

auszulegen. Das Argument des Bundesgerichts, der Gesetzgeber habe mit Art. 28 Abs. 

2  IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) nur die höchstrichterliche 

Praxis zu einer Bestimmung in der IVV zum Gesetz machen wollen, ist unter diesen 

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Umständen nicht stichhaltig. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vertritt 

deshalb weiterhin die Auffassung, dass sich die Wahl der Methode der 

Invaliditätsbemessung danach richten müsse, wie weit es der versicherten Person im 

hypothetischen Gesundheitsfall objektiv zumutbar wäre, einer Erwerbstätigkeit 

nachzugehen. Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen kann sich dabei auch 

auf die Gesetzesmaterialien stützen. Schon die Botschaft des Bundesrates vom 24. 

Oktober 1958 zum IVG hat nämlich unmissverständlich festgehalten: "Der 

Gesetzesentwurf sieht vor, dass bei volljährigen Versicherten, welche vor Eintritt der 

Invalidität nicht erwerbstätig waren, die Unmöglichkeit, sich im bisherigen 

Aufgabenbereich zu betätigen, der Erwerbsunfähigkeit gleichgestellt wird, sofern die 

Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zumutbar ist" (Separatdruck S. 26). Es geht bei 

der Statusfrage, d.h. der Methodenwahl, genau gleich wie es beim 

Einkommensvergleich "nicht um den Vergleich von tatsächlichen, sondern von 

möglichen Erwerbseinkommen geht" (Separatdruck S. 127), um eine Hypothese, die 

aus der Zumutbarkeit abzuleiten ist. Nun ist aber nicht damit zu rechnen, dass das 

Bundesgericht seine Praxis aufgeben wird. Unter diesen Umständen bleibt dem 

Versicherungsgericht nichts anderes übrig, als auch im vorliegenden Fall die 

bundesgerichtliche Praxis zur Anwendung zu bringen.

1.4  Die Beschwerdeführerin hat im "Fragebogen zur Rentenabklärung betreffend 

Erwerbstätigkeit/Haushalt" am 15. Februar 2006 angegeben, ohne die Behinderung 

ginge sie zu 50% einer Erwerbstätigkeit nach. Anlässlich der Haushaltabklärung vom 

30. März 2006 hat sie diese Aussage wiederholt. Im Bericht über die Haushaltabklärung 

fehlt zwar die notwendige Protokollierung der Fragestellung und die Antwort der 

Beschwerdeführerin ist nur sinngemäss wiedergegeben worden. Aber angesichts der 

Angaben der Beschwerdeführerin im Fragebogen und angesichts der Tatsache, dass 

die Beschwerdeführerin auch in ihren Eingaben im Beschwerdeverfahren nie behauptet 

hat, dass sie ohne die Gesundheitsbeeinträchtigung im Umfang von mehr als 50% 

einer Erwerbstätigkeit nachginge, ist die Beschwerdeführer mit der erforderlichen 

Wahrscheinlichkeit als zu 50% erwerbstätig und im Rest als im Haushalt tätig zu 

qualifizieren. Ihre Invalidität ist deshalb anhand der sogenannten gemischten Methode 

zu ermitteln.

2.   

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2.1  Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist 

gemäss Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das 

Einkommen, das eine versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der 

Durchführung allfälliger notwendiger und zumutbarer Eingliederungsmassnahmen bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 

gesetzt wird zum Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Ermittlung des 

zumutbaren Invalideneinkommens - und damit in der Regel ausschlaggebendes 

Element der Invaliditätsbemessung - ist die ärztliche Arbeitsfähigkeitsschätzung. Dr. 

med. E.___ hat in seinem Gutachten vom 7./21. Februar 2007 zwei 

Arbeitsfähigkeitsschätzungen abgegeben, die eine bezogen auf den von der 

Beschwerdeführerin erlernten Beruf der Verkäuferin, die andere bezogen auf eine 

beruflich nicht näher definierte, aber der Behinderung bestmöglich Rechnung tragende 

Erwerbstätigkeit. Eine ärztliche Arbeitsfähigkeitsschätzung weist notwendigerweise 

zwei Komponenten auf, eine qualitative und eine quantitative. Für eine Tätigkeit im 

erlernten Beruf einer Verkäuferin hat Dr. med. D.___ eine Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin von 40% angegeben, für eine der Behinderung adaptierte Tätigkeit 

eine Arbeitsfähigkeit von 80%, jeweils bei voller Stundenpräsenz. Da die 

Beschwerdeführerin ohne die Gesundheitsbeeinträchtigung nur zu 50% einer 

Erwerbstätigkeit nachginge, bestünde in einer adaptierten Tätigkeit an sich keine 

relevante Einschränkung, denn die Beschwerdeführerin könnte ohne weiteres eine 

Leistung von 50% erbringen, auch sie dazu etwas mehr als die Hälfte der üblichen 

Tagesarbeitszeit aufwenden müsste, da sie ja in ihrem Rendement 

behinderungsbedingt um einen Fünftel eingeschränkt ist. Dr. med. D.___ hat die 

qualitative Komponente der Arbeitsfähigkeit definiert, indem er die Bedingungen 

aufgelistet hat, die eine Erwerbstätigkeit erfüllen müsste, um als für die 

Beschwerdeführerin adaptiert zu gelten. Es handelt sich um eine Tätigkeit, bei der die 

Hände praktisch nicht eingesetzt werden müssen, bei der insbesondere keine fein-, 

aber auch keine grobmotorischen Arbeiten mit den Händen ausgeführt werden 

müssen, bei der nicht vorwiegend gestanden oder umhergegangen werden muss, die 

keine regelmässige Arbeit über der Horizontalen, kein Heben und Tragen von Lasten 

über 3 kg und keine Einnahme unphysiologischer Körperpositionen (insbesondere 

gebückt oder kniend) erfordert. Positiv formuliert handelt es sich bei einer den 

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körperlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin adaptierten Tätigkeit also um 

eine vorwiegend sitzend auszuübende Arbeit, bei der weder ein feinmotorischer noch 

ein grobmotorischer Einsatz der Hände notwendig ist. Damit entfallen nicht nur 

Sekretariatsarbeiten oder ähnliche Tätigkeiten (z.B. ein Einsatz der Beschwerdeführerin 

als gelernte Verkäuferin an der Kasse eines Detailhandelsgeschäfts), die 

notwendigerweise einen erheblichen Anteil an rein feinmotorischem Einsatz der Hände 

(Tastatur) erfordern, sondern auch industrielle oder gewerbliche Arbeiten wie etwa die 

Monate von leichten Elektrogeräten oder die Bedienung von Maschinen. Erst recht 

entfallen Tätigkeiten, in denen "zugepackt" werden muss, in denen also grobmotorisch 

und mit mehr oder weniger Kraftaufwand gearbeitet werden muss. Dazu gehört zu 

weiten Teilen auch die Tätigkeit als Verkäuferin, denn dabei muss ausgepackt, 

umhergetragen, aufgeschichtet usw. werden. Die Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. 

med. D.___ für eine Tätigkeit der Beschwerdeführerin im erlernten kann deshalb nicht 

überzeugen. Dr. med. D.___ dürfte sich zuwenig mit der Natur der einzelnen Tätigkeiten 

befasst haben, aus denen sich die Arbeit einer Verkäuferin zusammensetzt. Rein 

intellektuelle Tätigkeiten, die sich auf Hilfsarbeitsniveau bewegen, gibt es auch auf dem 

allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht. Eine qualifiziertere, rein 

intellektuelle Tätigkeit würde eine sogenannt höherwertige Umschulung der 

Beschwerdeführerin voraussetzen. Eine solche Umschulung wäre angesichts der auf 

das Primarschulniveau beschränkten schulischen Ausbildung, angesichts der 

Ausbildung zur Verkäuferin und angesichts der entsprechend bescheidenen 

intellektuellen Begabung und Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin zum Scheitern 

verurteilt. Da der erste Umschulungsschritt in einer Verbreiterung der schulischen 

Grundlagen bestehen müsste, wäre eine höherwertige Umschulung wohl erst kurz vor 

der Pensionierung der 1952 geborenen Beschwerdeführerin abgeschlossen. Die 

verbleibende erwerbliche Aktivitätsdauer wäre im Vergleich zum Umschulungsaufwand 

unverhältnismässig. Da eine - notwendigerweise höherwertige - Umschulung also nicht 

in Frage kommt und da die Tätigkeit als Verkäuferin nicht behinderungsadaptiert ist, 

bleibt als mögliche zumutbare Invalidenkarriere nur die Ausübung einer Hilfsarbeit, die 

alle qualitativen Anforderungen erfüllen muss. In Frage kommen wohl nur noch reine 

Kontroll- und Überwachungsarbeiten, die sitzend ausgeübt werden können und die zur 

Behebung von Störungen oder als Reaktion auf festgestellte Abweichungen von der 

Norm keinen feinmotorischen oder kraftvollen Einsatz der Hände erfordern. Derartige 

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Kontroll- und Überwachungsarbeiten stellen naturgemäss besondere Anforderungen 

an die Aufmerksamkeit, die Konzentrationsfähigkeit, die Zuverlässigkeit, die 

Ausgeglichenheit und die Fähigkeit, unter Entscheidungs- oder Handlungsdruck 

überlegt vorzugehen. Diesen Anforderungen vermag die Beschwerdeführerin aufgrund 

ihrer psychischen Probleme (formale Denkstörungen, leichte Antriebsstörungen, 

Affektlabilität, Deprimiertheit, Ängste und allgemeine Unsicherheit als Folge der 

rezidivierenden, zwischen leicht und mittelschwer wechselnden depressiven Störung) 

nicht in dem Ausmass zu genügen, das erforderlich wäre, um eine reine Kontroll- oder 

Überwachungstätigkeit so gut auszuüben, dass ein rein ökonomisch denkender 

Arbeitgeber bereit wäre, sie einzustellen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass die 

Prognose in somatischer Hinsicht aufgrund der fortschreitenden degenerativen 

Veränderungen insbesondere der Hände ungünstig ist, was im Gefolge auch für die 

Prognose in psychiatrischer Hinsicht zutreffen dürfte. Dieser zusätzliche Nachteil der 

Beschwerdeführerin würde einem potentiellen Arbeitgeber nicht entgehen. Letzterer 

würde darin bestärkt, die Beschwerdeführerin nicht einzustellen. Auch auf dem 

allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt finden sich keine Arbeitgeber, die bereit 

sind, eine Arbeitnehmerin zu beschäftigen, die ihre Aufgabe behinderungsbedingt nicht 

zufriedenstellend ausüben kann und bei der überdies damit zu rechnen ist, dass sich 

die Leistungsfähigkeit in Zukunft noch weiter vermindern wird. Wenn eine solche 

Person eingestellt wird, kann es sich beim entsprechenden Lohn nur um einen in bezug 

auf die Ermittlung der Invalideneinkommens irrelevanten sogenannten Soziallohn 

handeln. Unter diesen Umständen muss davon ausgegangen werden, dass die 

Beschwerdeführer zwar theoretisch noch in einem erheblichen Ausmass - quantitativ - 

arbeitsfähig ist, dass die qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aber so stark 

ist, dass auch auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt keine 

Arbeitsstelle mehr existiert, an welcher es der Beschwerdeführerin möglich wäre, ihre 

Restarbeitsfähigkeit einzusetzen. Da diese Restarbeitsfähigkeit also wirtschaftlich nicht 

mehr verwertbar ist (vgl. ZAK 1991 S. 319 ff. Erw. 4a a.E.; vgl. auch das 

Bundesgerichtsurteil vom 17. Dezember 2008; 9C_854/2008), besteht für den 

erwerblichen Teil eine vollständige Invalidität. Die anteilige Invalidität beläuft sich somit 

auf 50%.

2.2  Es bleibt die anteilige Invalidität im eigenen Haushalt zu ermitteln. Bei der 

Haushaltsabklärung hat es sich bei genauer Betrachtung nicht um eine Abklärung an 

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Ort und Stelle, sondern um eine reine Befragung an Ort und Stelle gehandelt. Der 

Abklärungsbericht enthält keinen Hinweis darauf, dass die Selbstangaben der 

Beschwerdeführerin in irgendeiner Form auf ihre Objektivität geprüft worden wären, 

obwohl dies angesichts der besonderen Persönlichkeit der Beschwerdeführerin 

unbedingt erforderlich gewesen wäre. Der behandelnde Psychiater hat die 

Beschwerdeführerin in seinem Bericht vom 28. Mai 2006 nämlich als narzisstisch und 

leistungsorientiert geschildert. Er hat ausgeführt, die Beschwerdeführerin verleugne 

passive, bedürftige Seiten, was zu vielen Missverständnissen mit dem Ehemann und 

den Verwandten führe, weil diese die Hilfsbedürftigkeit oft nicht wahrnähmen. Sie sei 

sehr tapfer, aber auch voller Erwartungen und Vorwürfe. Die Beschwerdeführerin selbst 

hat diese Einschätzung im Laufe des Verfahrens durch eigene Aussagen im Ergebnis 

bestätigt. Von einer Person mit diesen Eigenschaften können anlässlich einer 

Befragung zur Leistungsfähigkeit im Haushalt keine objektiven Angaben erwartet 

werden. Die Selbstangaben müssen zwangsläufig zu optimistisch ausfallen. Die 

ausserordentlich grosse Differenz zwischen den Selbstangaben der 

Beschwerdeführerin und der ärztlichen Arbeitsfähigkeitsschätzung lässt sich nur so 

erklären, dass die Abklärungsperson diese Problematik nicht erkannt hat. Mangels 

psychologischer/psychiatrischer Kenntnisse ist die Abklärungsperson nicht in der Lage 

gewesen, hinter die von der Beschwerdeführerin aufgerichtete Fassade zu schauen. 

Als weiterer Mangel der Abklärung ist zu betrachten, dass die Abklärungsperson 

weiterhin eine Schadenminderungspflicht der Angehörigen bemüht hat, obwohl nach 

der überzeugenden Kritik von Hardy Landolt (vgl. Hardy Landolt, Hauswirtschaftliche 

Schadenminderungspflicht von Angehörigen bei der Invaliditätsbemessung, in: 

Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Sozialversicherungsrechtstagung 2007, S. 115 ff.) nicht 

mehr an der entsprechenden höchstrichterlichen Rechtsprechung festgehalten werden 

kann. Die Invalidität der Beschwerdeführerin im Haushalt hat ganz offenkundig nichts 

mit dem Vorhandensein von hilfsbereiten oder hilfsverpflichteten Familienangehörigen 

zu tun, denn zu messen ist nicht die Invalidität der Familie der Beschwerdeführerin, 

sondern die Invalidität der Beschwerdeführerin. Andernfalls wäre beispielsweise auch 

eine im Koma liegende Hausfrau nicht invalid, wenn sie nur eine ausreichende Zahl von 

Familienangehörigen hätte, die zusammen den eigentlich nur von ihr zu besorgenden 

Haushalt vollumfänglich erledigen könnten, ohne dass es für den Einzelnen zu einer 

unzumutbaren Belastung käme. Die Abklärung im Haushalt vom 30. März 2006 vermag 

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also nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen, dass die 

Beschwerdeführerin im Haushalt nur zu 21% invalid wäre. Die entsprechende 

Invalidität kann nicht ausschliesslich durch eine Abklärung an Ort und Stelle ermittelt 

werden. Auch eine ärztliche Arbeitsfähigkeitsschätzung bezogen auf den konkreten 

Haushalt kann mit Rücksicht auf die hier ebenfalls massgebende Zumutbarkeit der 

Arbeitsleistung im Einzelnen und im Gesamten ausreichen, um den Invaliditätsgrad mit 

dem erforderlichen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu ermitteln. 

Das trifft auf den vorliegenden Sachverhalt zu, denn der Bericht über die 

Haushaltabklärung lag Dr. med. D.___ zusammen mit den übrigen IV-Akten vor. Er 

konnte also die durch die Beeinträchtigung der körperlichen Gesundheit bewirkten 

Einschränkungen der Beschwerdeführerin im eigenen Haushalt insbesondere auch 

unter dem Gesichtspunkt der Zumutbarkeit bemessen. Seine 

Arbeitsfähigkeitsschätzung vermag zu überzeugen. Die Beschwerdeführerin weist 

demnach im Haushalt eine Invalidität von 60% auf. Das ergibt eine anteilige Invalidität 

von 30%. Zusammen mit der anteiligen Invalidität im Erwerb von 50% resultiert ein 

Invaliditätsgrad von 80%. Die Beschwerdeführerin hat deshalb einen Anspruch auf eine 

ganze Invalidenrente.

2.3  Die Beschwerdeführerin hat sich im August 2005 zum Bezug von IV-Leistungen 

angemeldet. Gemäss Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG (in der hier massgebenden, bis 31. 

Dezember 2007 geltenden Fassung) werden Rentennachzahlungen nur für zwölf der 

Anmeldung vorangehende Monate ausgerichtet. Wenn die Beschwerdeführerin also im 

August 2004 das sogenannte Wartejahr (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in der bis 31. 

Dezember 2007 geltenden Fassung) erfüllt hatte, besteht der Rentenanspruch ab 

August 2004. Dr. med. A.___ hat am 30. August 2005 angegeben, bei der 

Beschwerdeführerin sei ab September 2000 eine generell vermehrte 

Entzündungsaktivität der seronegativen Spondarthropathie aufgetreten. Ab diesem 

Zeitpunkt sei die Beschwerdeführerin als Verkäuferin zu mindestens 50% 

arbeitsunfähig gewesen. Hinweise darauf, dass es der Beschwerdeführerin zwischen 

September 2000 und August 2004 für längere Zeit wieder so gut gegangen wäre, dass 

die Arbeitsfähigkeit vorübergehend mehr als 80% betragen hätte, gibt es nicht. Die 

Beschwerdeführerin ist also durchgehend arbeitsunfähig gewesen. Es ist deshalb mit 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass das 

Wartejahr im August 2004 erfüllt gewesen ist. Da die somatische 

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Gesundheitsbeeinträchtigung bereits im Jahr 2000 eine erhebliche Schwere 

aufgewiesen hat, wie sich der hohen Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin als 

Verkäuferin entnehmen lässt, ist - wiederum mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit - erstellt, dass das von Dr. med. D.___ und Dr. med. E.___ ermittelte 

Ausmass der quantitativen und qualitativen Arbeitsunfähigkeit bereits zu Beginn des 

Wartejahres bestanden hat. Die Beschwerdeführerin hat deshalb rückwirkend ab 

August 2004 einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente.

3.   

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gutzuheissen und der 

Beschwerdeführerin ist rückwirkend ab 1. August 2004 eine ganze Invalidenrente 

zuzusprechen. Die Beschwerdegegnerin wird noch den Betrag der ganzen 

Invalidenrente zu ermitteln haben. Dazu ist die Sache an sie zurückzuweisen. Bei 

diesem Ausgang des Verfahrens trägt die vollumfänglich unterliegende 

Beschwerdegegnerin praxisgemäss die gesamten Verfahrenskosten. Diese betragen 

zwischen Fr. 200.- und Fr. 1000.-. Bemessen werden sie nach dem Verfahrensaufwand 

(Art. 69 Abs. 1  IVG). Dieser rechtfertigt im vorliegenden Fall eine Gerichtsgebühr von 

Fr. 600.-. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.- wird der Beschwerdeführerin 

zurückerstattet. Die Beschwerdeführerin hat einen Anspruch auf eine ungekürzte 

Parteientschädigung (Art. 61 lit. g Satz 1 ATSG). Unter Berücksichtigung der 

Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 61 lit. g Satz 2 

ATSG) erweist sich eine Parteientschädigung von Fr. 3500.- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) als angemessen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

1.  In Gutheissung der Beschwerde wird der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 

1. August 2004 eine ganze Invalidenrente zugesprochen; die Sache wird zur 

Festsetzung des Rentenbetrages an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.  Die Beschwerdegegnerin bezahlt der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung 

von Fr. 3500.-.

bis

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3.  Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-; der geleistete 

Kostenvorschuss im gleichen Betrag wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 11.12.2008
	Art. 8 Abs. 3 ATSG, 28 Abs. 2ter IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung, heute: Art. 28a Abs. 3 IVG). Wahl der Methode zur Bemessung der Invalidität bei teilerwerbstätigen Personen, die gleichzeitig im Haushalt tätig sind. Anwendbarkeit der sogenannten gemischten Methode. Art. 16 ATSG. Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich nicht mehr verwertbar, weil die Anforderungen an einen adaptierten Arbeitsplatz so hoch sind, dass auch auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt kein solcher Arbeitsplatz existiert (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. Dezember 2008, IV 2007/323). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2009.

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