# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9d0576f3-5f5d-5214-9691-4018803592ba
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-11-10
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. zivilrechtliche Abteilung 10.11.2015 5A 632/2015 (5A_632/2015)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-632-2015_2015-11-10.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          5A_632/2015 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Verfügung vom 10. November 2015
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schöbi, Instruktionsrichter, 

Gerichtsschreiberin Friedli-Bruggmann. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.A.________, 

vertreten durch Rechtsanwältin Daniela Fischer, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.A.________, 

vertreten durch Rechtsanwältin Brigitte Bitterli, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

aufschiebende Wirkung (Prozesskostenvorschuss/Eheschutz), 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer, vom 29. Juli 2015. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerdeführerin erhob mit Eingabe vom 14. August 2015 (Datum der Postaufgabe: 17. August 2015) Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Eheschutzentscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 29. Juli 2015. Für das bundesgerichtliche Verfahren beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einschliesslich unentgeltlicher Verbeiständung. 

 

    
  2. 
 

Mit Schreiben vom 5. November 2015 zog die Beschwerdeführerin  ihre Beschwerde vom 14. August 2015 zurück. An ihrem Armenrechtsgesuch hielt sie sinngemäss fest. 

 

    
  3. 
 

Zufolge des Rückzugs ist das Verfahren durch den Instruktionsrichter als Einzelrichter (Art. 32 Abs. 2 BGG) abzuschreiben (Art. 71 BGG i.V.m. Art. 73 BZP). Die bis zum Rückzug der Beschwerde entstandenen Kosten sind grundsätzlich durch die Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Verfügung 2C_661/2012 vom 19. November 2013 E. 2.2 mit Hinweisen). Vorliegend ist ausnahmsweise auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 2 BGG). Dem Beschwerdegegner ist mangels Einholung einer Vernehmlassung keine Parteientschädigung geschuldet (Art. 68 BGG). 

 

    
  4. 
 

Weil die Beschwerde nicht als von vornherein aussichtslos gelten kann, ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren - soweit es nicht durch den Verzicht auf die Erhebung von Kosten gegenstandslos wurde - zu entsprechen (Art. 64 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 3 BGG). 

 

 

    
  Demnach verfügt der Instruktionsrichter:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Verfahren 5A_632/2015 wird als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abgeschrieben. 

 

    
  2. 
 

Der Beschwerdeführerin wird die unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren gewährt und ihr wird Rechtsanwältin Daniela Fischer als unentgeltliche Anwältin bestellt. 

 

    
  3. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  4. 
 

Rechtsanwältin Daniela Fischer wird aus der Gerichtskasse eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- ausgerichtet. 

 

    
  5. 
 

Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 10. November 2015 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Instruktionsrichter:    Schöbi 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Friedli-Bruggmann