# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4e36d2ed-fc88-5b59-ad68-94bc2db35e19
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 21.08.2023 PA230022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PA230022_2023-08-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PA230022-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw N. Gautschi 

Urteil vom 21. August 2023 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. HSG X._____ 

 

sowie 

 

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich,  
Verfahrensbeteiligte 

 

betreffend fürsorgerische Unterbringung 
 
Beschwerde gegen ein Urteil der 10. Abteilung (Einzelgericht) des Bezirks-
gerichtes Zürich vom 8. August 2023 (FF230127) 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Der Beschwerdeführer wurde am 26. Juli 2023 mit einer ärztlich angeordne-

ten fürsorgerischen Unterbringung in die psychiatrische Universitätsklinik Zürich 

(nachfolgend: Klinik) eingewiesen (act. 7). Mit Eingabe vom 31. Juli 2023 (Datum 

Poststempel) erhob er dagegen Beschwerde beim Einzelgericht des Bezirksge-

richts Zürich (nachfolgend: Vorinstanz; act. 1). Nach Beizug der wesentlichen Ak-

ten und erfolgter Stellungnahme zur Beschwerde durch die Klinik (act. 7 bis 

act. 9/1-8) fand am 8. August 2023 die vorinstanzliche Anhörung und Hauptver-

handlung statt (Prot. Vi. S. 7 ff.). Anlässlich der Verhandlung wurde der Be-

schwerdeführer persönlich angehört, Dr. med. B._____ erstattete das Gutachten 

und Dr. med. C._____ nahm mündlich für die Klinik Stellung (Prot. Vi. S. 13 ff.). 

Mit Urteil vom 8. August 2023 wies die Vorinstanz die Beschwerde gegen die für-

sorgerische Unterbringung ab (act. 15 = act. 18 [Aktenexemplar]).  

2. Gegen dieses Urteil erhob der Beschwerdeführer persönlich mit Eingabe 

vom 11. August 2023 (Datum Poststempel) Beschwerde (act. 19). Die vor-

instanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1 bis act. 16). Mit Eingabe 

15. August 2023 (Datum Poststempel) teilte der Beschwerdeführer persönlich mit, 

dass er die Beschwerde zurückziehe (act. 20).  

3. Zieht eine Partei ihre Beschwerde zurück, so ist das Rechtsmittel abzu-

schreiben (Art. 241 ZPO). Das vorliegende Beschwerdeverfahren ist somit auf-

grund des Beschwerderückzuges abzuschreiben. 

4. Umständehalber sind für das Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erhe-

ben. Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen 

  

- 3 - 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgeschrieben. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.  

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an  

- den Beschwerdeführer, 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 

- die Klinik, 

- den Beistand des Beschwerdeführers, 

- die Vorinstanz, 

je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw N. Gautschi 
versandt am: 

	Urteil vom 21. August 2023
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgeschrieben.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	- den Beschwerdeführer,
	- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers
	- die Klinik,
	- den Beistand des Beschwerdeführers,
	- die Vorinstanz,
	je gegen Empfangsschein.
	Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...