# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8786f82e-6fa9-5a0c-80c0-290a5c705f7b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-05-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.05.2019 III 2019 38
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2019-38_2019-05-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2019 38

Entscheid vom 27. Mai 2019

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

1. Bezirksrat Gersau, Ausserdorfstrasse 7, Postfach 59, 
6442 Gersau,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. B.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iurC.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)

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Sachverhalt:

A. Am 18. Januar 2017 ersuchten B.________ den Bezirksrat Gersau um ei-
nen Vorentscheid (ohne Drittwirkung) betreffend Abbruch eines Gartenhauses 
und Geräteschuppens sowie einer Pergola und den Wiederaufbau des Garten-
hauses auf dem Grundstück KTN D.________, Gersau. Mit Beschluss Nr. 17-
052 vom 7. April 2017 stellte der Bezirksrat, gestützt auf einen Gesamtentscheid 
des Amtes für Raumentwicklung (ARE), eine Baubewilligung mit Auflagen in 
Aussicht.

B. Am 21. August 2017 reichten B.________ das Gesuch um Abbruch und 
Wiederaufbau des Gartenhauses auf Grundstück KTN D.________, Gersau, ein, 
das am 25. August 2017 im ABl 2017 S.__ publiziert und öffentlich aufgelegt 
wurde. Gegen das Bauprojekt erhob A.________ als Eigentümer der westlich ge-
legenen Nachbarparzelle KTN F.________ am 8. September 2017 Einsprache. 
Gestützt auf den Gesamtentscheid ARE vom 11. Januar 2018 erteilte der Be-
zirksrat mit Beschluss Nr. 18-019 vom 2. Februar 2018 B.________ die Baube-
willigung unter Auflagen; die Einsprache von A.________ wurde abgewiesen.

C. Gegen den Bezirksratsbeschluss Nr. 18-019 vom 2. Februar 2018 erhob 
A.________ am 28. Februar 2018 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat 
mit dem Antrag, die Baubewilligungen des Bezirksrates und des ARE seien unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Bauherrschaft und Vorinstanzen 
aufzuheben. 

Mit Beschluss Nr. 892/2018 vom 4. Dezember 2018 hiess der Regierungsrat die 
Beschwerde teilweise gut:

1. Die Beschwerde wird insofern teilweise gutgeheissen, als die Dispositiv-Ziffer 
1 des Beschlusses Nr. 18-019 vom 2. Februar 2018 des Bezirksrates Gersau 
wie folgt ergänzt wird:

"h) Vor Erteilung der Baufreigabe ist ein Brandschutznachweis im Sinne einer 
technischen Bewilligung einzuholen. In diesem Brandschutznachweis sind 
die nach den geltenden Brandschutzvorschriften erforderlichen baulichen, 
technischen, organisatorischen und abwehrenden Brandschutzmassnah-
men für eine Hauptbaute detailliert vorzuschreiben, um einen Brandüber-
griff auf die umliegenden Gebäude zu verhindern."

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1'500.-- 
werden dem Beschwerdeführer und dem Bezirk Gersau je zur Hälfte (je 
Fr. 750.--) auferlegt. (…)

3. Den Beschwerdegegnern wird eine Parteientschädigung von insgesamt 
Fr. 800.-- zugesprochen, welche der unterliegende Beschwerdeführer zu be-
zahlen hat.

4.-6.Rechtsmittelbelehrung und Zustellung

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Der Beschluss wurde dem Beschwerdeführer am 15. Januar 2019 zugestellt; 
nachdem das Einschreiben nicht abgeholt wurde, erfolgte am 30. Januar 2019 
eine Zweitzustellung.

D. Am 20. Februar 2019 erhebt A.________ gegen den RRB 
Nr. 892/2018 vom 4. Dezember 2018 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz mit den Anträgen:

1. Der Beschwerdeentscheid (RRB Nr. 892/2018) vom 4. Dezember 2018 sowie 
die Baubewilligung vom 2. Februar 2018 des Bezirksrates Gersau und die 
kantonale Baubewilligung vom 11. Januar 2018 des Amtes für Raumentwick-
lung seien aufzuheben.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegner 
und der Vorinstanzen.

E. Mit Verfügung vom 21. Februar 2019 wurde der Beschwerdeführer zur 
Leistung eines Kostenvorschusses angehalten. Gleichzeitig wurde ihm mitgeteilt, 
dass Zweifel bestehen, ob seine Beschwerde vom 20. Februar 2019 fristgerecht 
eingereicht worden sei. Er wurde eingeladen, zur Fristwahrung bzw. Fristver-
säumnis Stellung zu nehmen. Am 28. Februar 2019 bezahlte der Beschwerde-
führer den Kostenvorschuss und am 1. März 2019 nahm er Stellung zum Ver-
dacht der Fristversäumnis.

F. Am 7. März 2019 beantragt das ARE unter Verweis auf die Vorverfahren 
die Abweisung der Beschwerde. Das Sicherheitsdepartement stellt mit Vernehm-
lassung vom 21. März 2019 die Anträge, unter Kostenfolge zulasten des Be-
schwerdeführers sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sei sie 
abzuweisen. Die Beschwerdegegner reichen innert erstreckter Frist am 15. April 
2019 die Vernehmlassung ein und beantragen Nichteintreten, eventualiter Ab-
weisung, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. MwSt. zu Lasten des Be-
schwerdeführers.

Mit Schreiben vom 26. April 2019 bestreitet der Beschwerdeführer die Aus-
führungen der Vorinstanzen sowie Beschwerdegegner und ersucht um Frist-
ansetzung zur Replik. Am 29. April 2019 wird ihm Frist angesetzt, um zu den 
Vernehmlassungen Stellung zu nehmen, soweit sich diese zur Fristwahrung äus-
sern. Hiervon macht der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. Mai 2019 Ge-
brauch.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. die frist- und 
formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruchs (vgl. § 27 Abs. 1 lit. f des 
kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP, SRSZ 234.110] vom 6. Juni 
1974). Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, trifft die Behörde eine Nichtein-
tretensverfügung oder einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

1.2 Beschwerdeentscheide des Regierungsrates können innert 20 Tagen seit 
der Zustellung beim Verwaltungsgericht Schwyz angefochten werden (§ 56 
Abs. 1 i.V.m. § 51 lit. a VRP). Dispositiv-Ziffer 4 des RRB Nr. 892/2018 vom 
4. Dezember 2018 enthält eine entsprechende korrekte Rechtsmittelbelehrung. 

1.3 Im verwaltungsgerichtlichen Verfahren gelten für die Beurteilung der Frist-
wahrung nach § 4 Abs. 1 VRP nebst den Regeln der VRP auch die Bestimmun-
gen des Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. November 2009. Nach 
§ 158 Abs. 1 JG wird der Tag der Eröffnung einer Frist oder der Tag der Mittei-
lung eines Entscheides bei der Berechnung der Frist nicht mitgezählt. Ist der letz-
te Tag einer Frist ein Samstag oder ein öffentlicher Ruhetag, oder kann die Post 
an diesem Tage nicht wie gewöhnlich benutzt werden, so endigt die Frist am 
nächsten Werktag; Samstage und öffentliche Ruhetage während laufender Frist 
werden mitgezählt (§ 158 Abs. 2 JG). Die Wahrung einer Frist erfordert, dass 
schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist an die Bestimmungs-
stelle gelangen oder für sie der Schweizerischen Post übergeben sein müssen 
(§ 159 Satz 2 JG). Gesetzliche Fristen können grundsätzlich nicht geändert wer-
den, es sei denn, eine Partei oder ihre Vertretung sterbe oder werde handlungs-
unfähig im Verlaufe der Frist (§ 155 Abs. 1 und 2 JG). 

1.4 Schriftliche Verfügungen, Entscheide und Zwischenbescheide werden Par-
teien und Beteiligten durch die Post oder durch den damit beauftragten Funk-
tionär, in der Regel eingeschrieben, zugestellt (§ 33 Abs. 1 VRP). Die Zustellung 
einer Vorladung (oder anderer Mitteilungen oder Entscheiden von Gerichts- oder 
Verwaltungsbehörden; vgl. § 154 und 164 JG sowie § 4 Abs. 1 VRP) erfolgt 
persönlich oder an eine nach Bundesrecht zum Empfang von Gerichtsurkunden 
befugte Person (§ 148 Abs. 2 JG). Sie wird eingeschrieben, gegen Empfangs-
schein oder amtliche Bescheinigung zugestellt (§ 151 JG). 

1.5.1 Eine Zustellung gilt nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als er-
folgt, a) wenn der Adressat die Zustellung schuldhaft verhindert hat: am Tag der 
erfolglosen Zustellung und b) bei einer eingeschriebenen Postsendung, die nicht 

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abgeholt worden ist: am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch, 
sofern die Person mit einer Zustellung rechnen musste. In den übrigen Fällen 
wird die Zustellung nach einem ersten erfolglosen Zustellungsversuch wiederholt. 
Die Zustellung gilt spätestens am siebten Tag nach dem zweiten 
Zustellungsversuch als erfolgt (§ 150 JG).

1.5.2 Gemäss Bericht des Regierungsrates vom 20. Juni 2017 (RRB Nr. 473/ 
2017) zur Teilrevision der Justizgesetzgebung sollte mit der am 1. Februar 2018 
in Kraft getretenen Revision die Bestimmung über die erfolglose Zustellung 
(§ 150 JG) an die Regelung im Zivil- und Strafprozess sowie an die Regelung in 
den Verfahren vor dem Bundesgericht und den Verwaltungsbehörden des Bun-
des angeglichen werden. Aufgrund der in § 150 Abs. 1 lit. b JG neu geregelten 
Zustellfiktion gilt eine nicht abgeholte eingeschriebene Sendung am siebten Tag 
nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als zugestellt, sofern die Person mit 
einer Zustellung rechnen musste. Dabei kann gemäss bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung die Zustellung eines behördlichen Aktes nur dann fingiert wer-
den, wenn der Empfänger mit der Zustellung rechnen musste. Dies ist der Fall, 
wenn ein Prozessrechtsverhältnis besteht, das die Parteien verpflichtet, sich 
nach Treu und Glauben zu verhalten, d.h. unter anderem dafür zu sorgen, dass 
ihnen behördliche Akten, die das Verfahren betreffen, zugestellt werden können. 
Diese prozessuale Pflicht entsteht mit der Begründung eines Verfahrensver-
hältnisses (Rechtshängigkeit) und gilt insoweit, als während des hängigen Ver-
fahrens mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit mit der Zustellung eines behörd-
lichen Aktes gerechnet werden muss (BGE 138 III 225 Erw. 3.1; Urteil BGer 
2C_298/2015 vom 26.4.2017 Erw. 3.2). Bleibt anzufügen, dass weder eine von 
der Post auf über sieben Tage angesetzte Abholfrist (BGE 127 I 31), noch ein 
Postrückbehaltungsauftrag (BGE 134 V 49; BGE 141 II 429) etwas an der Zu-
stellfiktion am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch ändert. 
Aufgrund der Zustellfiktion markiert dieser siebte Tag (unabhängig ob es ein 
Werktag, Samstag oder anerkannter Feiertag ist) zugleich den Beginn der 
Rechtsmittelfrist (BGE 127 I 31 Erw. 2b); die Frist beginnt somit nicht am Tag 
nach dem siebten Tag an zu laufen.

2.1 Mit Beschluss vom 4. Dezember 2018 hat der Regierungsrat über die Ver-
waltungsbeschwerde des Beschwerdeführers entschieden. Der Beschluss wurde 
am 15. Januar 2019 eingeschrieben versandt (vgl. Versandstempel auf Be-
schluss Bf-act. 1; sowie Sendungsverfolgung Vi-act. 1). Am 16. Januar 2019 ge-
langte das Einschreiben an die Abhol-/Zustellstelle am Wohnsitz des Beschwer-
deführers in Gersau. Gleichentags wurde die Zustellung avisiert, indem ein Ab-
holzettel mit vermerkter Abholfrist bis 23. Januar 2019 ins Postfach gelegt wurde. 

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Am 24. Januar 2019 erfolgte die Rücksendung des nicht abgeholten Einschrei-
bens an die Vorinstanz. Dies ergibt sich so aus der Sendungsverfolgung sowie 
dem Couvert (Vi-act. 1; Vi-act. 2), wird seitens Beschwerdeführer indes bestrit-
ten. 

Am 30. Januar 2019 erfolgte ein Zweitversand, was wiederum auf dem Be-
schluss vom 4. Dezember 2018 mittels Stempel vermerkt wurde und sich so aus 
der Sendungsverfolgung ergibt (Bf-act. 1; Vi-act. 1). Diesmal wurde das Ein-
schreiben am 31. Januar 2019 am Postschalter abgeholt (Vi-act. 1). 

2.2 Die Zustellung des Regierungsratsbeschlusses erfolgte formgerecht 
(Erw. 1.4). Die eingeschriebene Sendung wurde dem Beschwerdeführer (gemäss 
Sendungsverfolgung) am 16. Januar 2019 avisiert und - da nicht abgeholt - am 
30. Januar 2019 ein zweites Mal zugestellt. Für die Frage, welche Zustellung 
fristauslösend war, ist entscheidend, ob der Beschwerdeführer mit einer Zustel-
lung rechnen musste (vgl. § 150 JG). 

Da der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde gegen den Bezirksrats-
beschluss auch bereits das vorinstanzliche Verfahren eingeleitet hatte und er 
gemäss eigener Darstellung betreffend Zustellung des Beschlusses mit der Vor-
instanz in Kontakt stand (vgl. Stellungnahme vom 1.3.2019; Bf-act. B1; ebenso 
die damit übereinstimmende Darstellung in der Vernehmlassung des Sicher-
heitsdepartementes Ziff. 1), musste er (rechtsprechungsgemäss; BGE 138 III 225 
Erw. 3.1) zweifellos bzw. zugegebenermassen mit einer Zustellung rechnen. 
Massgebend für die Fristauslösung ist damit die Zustellfiktion nach der ersten 
erfolglosen Zustellung gemäss § 150 Abs. 1 lit. b JG und nicht der zweiten 
Zustellung gemäss § 150 Abs. 2 JG. 

Die erste erfolglose Zustellung erfolgte am 16. Januar 2019. Der Beschluss gilt 
gemäss Zustellfiktion am siebten Tag danach, d.h. am 23. Januar 2019, als zu-
gestellt (vgl. BGE 134 V 49 Erw. 5). Am selben Tag begann die Rechtsmittelfrist 
zu laufen, womit die zwanzigtägige Beschwerdefrist am 11. Februar 2019 endete 
(BGE 127 I 31 Erw. 2). 

3.1 In seiner Stellungnahme vom 1. März 2019 bestreitet der Beschwerdefüh-
rer, dass ihm ein erster Zustellungsversuch am 16. Januar 2019 avisiert worden 
sei. Wegen Landesabwesenheit seines Beraters habe ihm die Vorinstanz am 
11. Dezember 2018 mitgeteilt, dass der Beschlussversand ab Mitte Januar 2019 
erfolge. Sein Berater habe ihm am 15. Januar 2019 bestätigt, dass der Versand 
ab der Woche vom 15. Januar 2019 erfolgen solle. Er sei somit vorgewarnt ge-
wesen, dass ein Einschreiben des Regierungsrates zugestellt werde. Entspre-
chend habe er sein Postfach täglich geleert. Ein Abholzettel wäre ihm sicherlich 

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aufgefallen. Am 20. Januar 2019 habe er sich bei einer Aushilfe und/oder neuen 
Mitarbeiterin der Post erkundigt, ob für ihn nicht ein Brief zur Abholung bereit-
liege, was verneint worden sei. Ausser sonntags habe er weiterhin täglich das 
Postfach kontrolliert. Am 31. Januar 2019 habe er dann die Abholungseinladung 
für zwei Postsendungen erhalten, die er umgehend abgeholt habe. Er hole ein-
geschriebene Postsendungen immer fristgerecht ab. Auf der Poststelle in Gersau 
habe er dieses Jahr schon mindestens zwei neue Angestellte gesehen. 

Mit Schreiben vom 10. Mai 2019 bekräftigt der Beschwerdeführer seine Darstel-
lung. Er habe ab dem 15. Januar 2019 täglich auf eine Abholeinladung gewartet 
und sein Postfach geleert sowie am 20. Januar 2019 auf der Poststelle nach-
gefragt (gemäss Schreiben vom 26.4.2019 erfolgte die Nachfrage bzw. Auskunft 
am 21.1.2019). Die Poststelle, die nicht ganztags geöffnet sei, werde von min-
destens 3 Personen bedient, worunter von zweien aushilfsweise. In der vergan-
genen Zeit sei mehrfach Post von ihm an Landwirt E.________ zugestellt worden 
und umgekehrt; es gebe noch drei weitere Postadressen, die auf G.________ 
oder A.________ lauten würden. Auf A.________ lautend seien zwölf Postadres-
sen vorhanden und auf den Namen H.________ 170. Es liege die Wahrschein-
lichkeit nahe, dass die Abholungseinladung an einen falschen Adressaten aus-
gehändigt worden sei. Er habe auch schon mehrfach fremde Post ins Postfach 
erhalten und diese dann am Schalter abgegeben. Auch weist er darauf hin, dass 
die Abholungseinladungen in der Vergangenheit lose ins Postfach gelegt worden 
seien, neu jedoch an eine andere Postsendung angeheftet werde. Damit habe 
die Post auf mögliche Zustellfehler reagiert. Er bestreitet noch einmal, dass ihm 
die Zustellung vom 16. Januar 2019 avisiert worden sei; er hole Einschreiben 
stets ab.

Damit ist nach Ansicht des Beschwerdeführers der erste Zustellversuch am 
31. Januar 2019 erfolgt. Die Beweislast für die Zustellung trage die Behörde. Er 
seinerseits habe glaubhaft darlegen können, dass ihm am 16. Januar 2019 kein 
Abholzettel für zwei eingeschriebene Postsendungen ins Postfach gelegt worden 
seien. Vielmehr sei für ihn erwiesen, dass der Poststelle Gersau ein Fehler unter-
laufen sei. 

3.2 Die Beweislast für die Zustellung von Verfügungen und Entscheiden trägt 
die Behörde. Sie hat auf geeignete Art den Beweis dafür zu erbringen, dass und 
wann die Zustellung erfolgt ist bzw. dass der erste - erfolglose - Zustellungsver-
such tatsächlich stattgefunden hat (Urteil BGer 2C_102/2016 vom 5.2.2016). 
Entgegen dieser allgemeinen Beweislastverteilung gilt bei eingeschriebenen 
Postsendungen eine widerlegbare Vermutung, dass die Post den Avis ordnungs-
gemäss in den Briefkasten oder ins Postfach des Empfängers gelegt hat und das 

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Zustellungsdatum korrekt registriert worden ist. Es findet in diesem Fall eine 
Umkehr der Beweislast in dem Sinne statt, als bei Beweislosigkeit der Entscheid 
zu Ungunsten des Empfängers ausfällt, der den Erhalt der Abholungseinladung 
bestreitet. Diese Vermutung kann durch den Gegenbeweis umgestossen werden. 
Sie gilt so lange, als der Empfänger nicht den Nachweis einer überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit von Fehlern bei der Zustellung erbringt. Da der Nichtzugang 
einer Abholungseinladung eine negative Tatsache ist, kann dafür naturgemäss 
kaum je der volle Beweis erbracht werden. Die immer bestehende Möglichkeit 
von Fehlern bei der Poststelle genügt indes nicht, um die Vermutung zu wider-
legen. Vielmehr müssen konkrete Anzeichen für einen Fehler vorhanden sein 
(BGE 142 IV 201 mit Hinweisen).

3.3 Aufgrund der im Recht liegenden Unterlagen und ebenso anhand der 
Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführers wie auch des Sicherheitsdepar-
tementes erscheint es glaubhaft, dass der Beschwerdeführer mit der Vorinstanz 
in Kontakt stand und er ab der zweiten Januarhälfte 2019 mit der Zustellung des 
Beschlusses rechnete. So wäre es denn auch nachvollziehbar, wenn der Be-
schwerdeführer - wie von ihm dargestellt - ab dem 15. Januar 2019 täglich sein 
Postfach geleert hat in Erwartung eines Abholscheines. Weder dies, noch die 
Behauptung, ab diesem Jahr sei auf der Poststelle in Gersau neues Personal 
beschäftigt, vermögen indes den rechtsgenügenden Nachweis zu erbringen, 
dass der Post mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Fehler unterlaufen sind und 
ihm die Zustellung nicht avisiert wurde, so dass die Vermutung der korrekten 
Zustellung umgestossen wird. 

Ob sich der Beschwerdeführer am 20. Januar 2019 (notabene einem Sonntag) 
auf der Poststelle tatsächlich nach einem Einschreiben für ihn erkundigte, stellt 
eine reine Behauptung dar. Und selbst wenn eine Anfrage erfolgt wäre, kann ein 
Missverständnis nicht ausgeschlossen werden. Zudem ist nicht nachvollziehbar, 
weshalb er sich nicht bei der Vorinstanz erkundigte, stand er mit dieser wegen 
der Zustellung doch bereits in Kontakt. 

Auch der Hinweis auf mehrere Adressen unter dem Namen R. oder E.________ 
oder H.________ und angebliche frühere Verwechslungen stellt keinen konkre-
ten Fehlernachweis dar, sondern bleibt theoretische Möglichkeit. Immerhin steht 
fest, dass auf dem Couvert einerseits durch die Vorinstanz die korrekte Haus-
adresse angebracht und anderseits zusätzlich durch die Post sein korrektes 
Postfach aufgedruckt wurde. Gemäss Sendungsverfolgung erfolgte die Avisie-
rung zudem explizit ins Postfach und nicht an eine Hausadresse. Damit aber ist 
der vorliegende Fall auch nicht etwa vergleichbar mit einer glaubhaften Fehlzu-
stellung innerhalb eines Mehrfamilienhauses mit zwei gleichnamigen Adressaten 

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und lange Zeit nur einem gemeinsamen Briefkasten (vgl. Urteil BGer 
1C_129/2015 vom 9.7.2015). Auch wenn es theoretisch denkbar ist, dass die 
Abholscheine an eine fremde Person zugestellt wurden, ist es dennoch wahr-
scheinlich, dass jene Person, die fälschlicherweise den Abholschein erhielt, 
diesen auf der Poststelle einlöst oder zumindest abgibt (vgl. Urteil BGer 
5A_729/2007 vom 29.1.2008 Erw. 4.2), so wie dies der Beschwerdeführer 
gemäss eigener Aussage ebenfalls macht. Allerdings bestehen vorliegend weder 
konkrete Anhaltspunkte, dass eine Verwechslung stattgefunden hat, noch dafür, 
dass sich die Drittperson - wie anzunehmen wäre - bei der Post (wegen z.B. 
eigener Abwesenheit) nicht gemeldet hat. Vielmehr handelt es sich bloss um eine 
rein theoretische Möglichkeit. 

Dass die Post Abholscheine - gemäss Beschwerdeführer - neu an andere Cou-
verts anheftet, beweist zudem nicht frühere Fehlzustellungen der Post, sondern 
kann ebenso eine Reaktion darauf sein, dass Postkunden die Abholscheine 
früher nicht oder zu wenig wahrgenommen haben. Weitere Belege oder konkrete 
Hinweise, die auf einen Zustellfehler bei der Post schliessen lassen könnten, 
bringt der Beschwerdeführer nicht vor. Letztlich bestreitet er die Zustellung bloss 
mit dem Hinweis auf die Möglichkeit, dass der Post Fehler unterlaufen seien, wie 
dies gemäss seiner - unbelegten - Darstellung auch früher schon der Fall ge-
wesen sei. 

3.4 Zusätzlich zur (widerlegbaren) Vermutung, dass die Post den Beschwerde-
führer am 16. Januar 2019 ordnungsgemäss avisiert hat, sprechen auch folgen-
de Gründe gegen einen Fehler der Post: Der angefochtene Beschluss wurde 
gemäss Sendungsverfolgung am 15. Januar 2019 eingeschrieben der Post über-
geben. Diese Angaben der Sendungsverfolgung (Vi-act. 1) stimmen mit der 
Frankierung sowie dem R-Kleber auf dem Couvert überein (Vi-act. 2). Ebenfalls 
auf dem Couvert wurde automatisiert die Adresse des Beschwerdeführers 
(A.________) ersetzt durch die Adresse seines Postfaches (I.________). Die 
Avisierung erfolgte dann auch ins Postfach und nicht an die Hausadresse (Vi-act. 
1). Vor allem aber klebt auf dem Couvert das Gegenstück zum Abholschein mit 
dem Abholcode, der Adresse der Poststelle und dem handschriftlichen Vermerk 
der Abholfrist (23.1.). Wenn nun dieser Klebestreifen, der Teil des Abholscheines 
bildet, auf dem Couvert angebracht und handschriftlich mit der Abholfrist verse-
hen wird, dann bestärkt dies die Vermutung, dass das Eintreffen des Einschrei-
bens ordnungsgemäss avisiert wurde, d.h. der Abholschein ins Postfach 
I.________ in Gersau gelegt wurde, so wie es im Sendungsverlauf erfasst und 
wiedergegeben wird. Denn ganz offenkundig wurde für dieses Couvert ein Ab-
holschein ausgefüllt und das Gegenstück auf das Couvert geklebt. Aus der Sen-

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dungsverfolgung ergibt sich ebenso, dass das Couvert bis am 24. Januar 2019 
auf der Poststelle Gersau lagerte und dann an den Absender zurückgesandt 
wurde. Damit aber bestehen für eine korrekte Zustellung bzw. Avisierung der Zu-
stellung so viele Indizien, dass die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Be-
hauptungen einen Zustellfehler der Post nicht mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit nachzuweisen vermögen. 

3.5.1 Schliesslich argumentiert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz selber sei 
nach dem Rückversand davon ausgegangen, dass noch keine (Erst-)Zustellung 
erfolgt sei. Nur so sei erklärbar, dass sie den Beschluss noch einmal einge-
schrieben zugestellt habe. Es sei nur schwer nachvollziehbar, weshalb eine zwei-
te förmliche Eröffnung mit eingeschriebener Post nötig gewesen sei, wenn be-
reits am 15. Januar 2019 eine formgültige fristauslösende Eröffnung erfolgt wäre, 
wie dies nun aufgrund der Zustellfiktion angenommen werde. Eine bloss infor-
melle Zustellung hätte mit einfacher Post erfolgen können. Auch unter dem Ge-
sichtspunkt von Treu und Glauben (Art. 9 BV) habe er bei Würdigung sämtlicher 
Umstände davon ausgehen dürfen, dass seine Beschwerde am 20. Februar 
2019 fristgerecht eingereicht worden sei. 

3.5.2 Es trifft zu, dass die Vorinstanz den Beschluss zweimal mittels Einschrei-
ben zugestellt hat. Daraus kann der Beschwerdeführer aber nichts zu seinen 
Gunsten ableiten (das Urteil BGer 1C_129/2015 vom 9.7.2015, auf dessen Er-
wägung 3.4 der Beschwerdeführer Bezug nimmt, ist wie erwähnt nicht einschlä-
gig).

Naheliegend ist, dass die zweimalige eingeschriebene Zustellung durch die Vor-
instanz bloss eine Weiterführung ihrer früheren, unter dem alten, bis Ende Janu-
ar 2018 geltenden Recht zur Zustellung gelebten Praxis ist, was nicht dazu 
führen kann, dass entgegen dem klaren Gesetzeswortlaut erst die Zweitzustel-
lung fristauslösend ist.

Zudem bringt der eingeschriebene Versand insbesondere dem Absender Ge-
wissheit, dass die Zustellung tatsächlich entgegengenommen wurde. Indem die 
Vorinstanz diese Gewissheit auch bei der zweiten Zustellung haben wollte, kann 
daraus nicht abgeleitet werden, sie gehe selbst davon aus, der erste Zustell-
versuch sei nicht formgerecht erfolgt. 

Auch und vor allem aber hat die Vorinstanz beide Zustellungen direkt auf dem 
(zugestellten) Beschluss vermerkt (Versendet am 15.1.2019; 2. versendet am 
30.1.2019; Bf-act. 1). Durch den Vermerk der beiden Zustellungen direkt auf dem 
Beschluss hat die Vorinstanz gegenüber dem Beschwerdeführer offengelegt, 
dass bereits ein Zustellversuch erfolgt ist. Der Beschwerdeführer musste erken-

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nen, dass der Beschluss bereits am 15. Januar 2019 (erfolglos) an ihn versandt 
wurde. Aus dem Gesetz ergibt sich, dass dieser erste Zustellversuch fristaus-
lösend war, was als bekannt vorausgesetzt wird (resp. kann niemand aus seiner 
eigenen Rechtsunkenntnis Vorteile ableiten, BGE 136 V 331 Erw. 4.2.3.1). Selbst 
wenn dies dem Beschwerdeführer (und seinem Berater) nicht bekannt war, 
hätten sie zumindest alert sein müssen, was die Laufzeit der Beschwerdefrist 
anbelangt. Denn es war offensichtlich, dass eine Zweitzustellung erfolgte. Es 
liegt damit auch kein Fall vor, da die Vorinstanz einen nicht abgeholten Be-
schluss innerhalb der Beschwerdefrist vorbehaltlos ein zweites Mal zustellt (vgl. 
BGE 118 V 190 Erw. 3a). Denn mit dem expliziten Vermerk der Erst- und Zweit-
zustellung direkt auf dem zugestellten Beschluss erfolgte der Zweitversand nicht 
vorbehaltlos. Damit entfällt aber eine Berufung auf Treu und Glauben. 

Kommt hinzu, dass die Vorinstanz der (als solchen deklarierten) Zweitzustellung 
keinerlei Informationen oder Begleitschreiben beifügte, gestützt auf die der Be-
schwerdeführer berechtigterweise davon hätte ausgehen dürfen, die Beschwer-
defrist habe erst mit der Zweitzustellung zu laufen begonnen. Der eingeschriebe-
ne Versand allein stellte noch keine behördliche Zusicherung oder ein sonstiges, 
bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden dar (vgl. Urteil 
BGer 1C_333/2017 vom 22.11.2017 Erw. 3.2), so dass der Beschwerdeführer - 
ohne sich zu vergewissern - einen Fristenlauf bis zum 20. Februar 2019 anneh-
men durfte. Dies erst recht nicht, da er vom ersten Zustellversuch wissen musste. 
Da schliesslich die Beschwerdefrist bei der Entgegennahme des Einschreibens 
am 31. Januar 2019 noch nicht abgelaufen war, hätte noch genügend Zeit be-
standen, um sich über den Fristenlauf zu erkundigen und ebenso, um eine an-
gemessen begründete Beschwerde fristgerecht bis am 11. Februar 2019 einzu-
reichen. Mithin beruft sich der Beschwerdeführer zu Unrecht auf den Vertrauens-
schutz. 

3.6 Vor diesem Hintergrund sowie mangels konkreter Nachweise, dass die 
Post überwiegend wahrscheinlich einen Zustellfehler beging, besteht keine Ver-
anlassung von der Vermutung abzurücken, dass die erste Zustellung sowie die 
Avisierung des Beschwerdeführers am 16. Januar 2019 ordnungsgemäss erfolgt 
sind. Damit bleibt es bei der fristauslösenden Zustellfiktion am 23. Januar 2019. 

4.1 Zusammenfassend ergibt sich, dass die vom Beschwerdeführer am 
20. Februar 2019 der Post übergebene Verwaltungsgerichtsbeschwerde erst 
nach Ablauf der Beschwerdefrist und damit verspätet eingereicht wurde. Auf die 
verspätet eingereichte Beschwerde wird nicht eingetreten (§ 27 Abs. 2 VRP).

12

4.2 Diesem Ergebnis entsprechend hat der Beschwerdeführer die auf Fr. 500.-- 
festzusetzenden Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Baraus-
lagen) zu tragen (§ 72 Abs. 1 VRP).

4.3 Nachdem die beanwalteten Beschwerdegegner im vorliegenden Verfahren 
obsiegen, ist ihnen zu Lasten des Beschwerdeführers eine Parteientschädigung 
zuzusprechen (§ 74 Abs. 1 VRP). Sie haben sich in der Vernehmlassung vom 
15. April 2019 nicht nur zur Frage der Fristversäumnis geäussert, sondern eben-
so zu den vom Beschwerdeführer gerügten materiellen Punkten Stellung ge-
nommen. Die Parteientschädigung ist in Beachtung des kantonalen Gebühren-
tarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher 
für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 des Gebühren-
tarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens 
auf insgesamt Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festzusetzen.

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Auf die Beschwerde wird infolge Fristversäumnis nicht eingetreten.

2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzlei-
kosten und Barauslagen) werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat 
einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- geleistet, womit ihm Fr. 2’000.-- aus 
der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind.

3. Der Beschwerdeführer hat den beanwalteten Beschwerdegegnern eine 
Parteientschädigung von Fr. 2’000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu be-
zahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:

- den Beschwerdeführer (R)

- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegner (2/R, unter Beilage der 
beschwerdeführerischen Eingabe vom 10.5.2019)

- den Bezirksrat Gersau (R, unter Beilage der beschwerdeführerischen 
Eingabe vom 10.5.2019)

- den Regierungsrat (unter Beilage der beschwerdeführerischen Eingabe 
vom 10.5.2019)

- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (unter 
Beilage der beschwerdeführerischen Eingabe vom 10.5.2019)

- und das Amt für Raumentwicklung (unter Beilage der beschwerdeführe-
rischen Eingabe vom 10.5.2019).

Schwyz, 27. Mai 2019

14

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. Juni 2019