# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e86473f5-9c45-5c77-94b2-a9dba3febf55
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-03-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.03.2012 E-1494/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1494-2012_2012-03-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-1494/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  M ä r z  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Einzelrichter Bruno Huber, 

Mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo;  

Gerichtsschreiberin Sarah Straub. 

   Parteien 
 

A._______, geboren (…), 

Irak,   

vertreten durch Saila Ruibal, Rechtsanwältin, 

(…) 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;  

Verfügung des BFM vom 2. März 2012 / N (…). 

 

 

E-1494/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,  

dass der Beschwerdeführer am 22. November 2007 in der Schweiz ein 

erstes Asylgesuch stellte, welches das BFM mit Verfügung vom 25. Mai 

2009 ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und den Voll-

zug anordnete, 

dass das Bundesverwaltungsgericht eine am 25. Juni 2009 gegen diese 

Verfügung erhobene Beschwerde mit Urteil (…) vom 20. Dezember 2011 

abwies, 

dass der Beschwerdeführer am 21. Februar 2012 ein zweites Asylgesuch 

einreichte, 

dass er zur Begründung anführte, nach dem Entscheid des Bundesver-

waltungsgerichts sei seine Familie im Irak zweimal von der Polizei aufge-

sucht und gewarnt worden, der Beschwerdeführer solle besser nicht in 

den Irak zurückkehren, 

dass das BFM mit Verfügung vom 2. März 2012 in Anwendung von 

Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG,          

SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der 

Schweiz und den Vollzug anordnete sowie eine Gebühr von Fr. 600.– er-

hob, 

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die geltend 

gemachten Vorfluchtgründe und die exilpolitische Tätigkeit, namentlich 

die Teilnahme an der Demonstration vom (…) seien von den Asylbehör-

den bereits eingehend gewürdigt worden, die neuen Vorbringen seien 

nicht nachvollziehbar und würden konstruiert anmuten, 

dass der Beschwerdeführer durch seine Rechtsvertreterin mit Eingabe 

vom 16. März 2012 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerde erhob und beantragte, auf das Asylgesuch vom 

21. Februar 2012 sei einzutreten und dem Beschwerdefürer sei Asyl zu 

gewähren, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Bundes-

amt zurückzuweisen, subeventualiter sei der Vollzug der Wegweisung 

wegen Unzumutbarkeit aufzuschieben und eine vorläufige Aufnahme an-

zuordnen, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des 

Staates, 

E-1494/2012 

Seite 3 

dass auf die Begründung der Rechtsbegehren und die eingereichten Do-

kumente, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachstehenden Er-

wägungen eingegangen wird, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 20. März 2012 beim Bundesverwal-

tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), 

 

und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls in der Re-

gel – so auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 

[VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. 

Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 

SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),  

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde in Be-

rücksichtigung der nachstehenden Erwägungen einzutreten ist (Art. 108 

Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), 

dass nämlich betreffend den genauen Zeitpunkt der Eröffnung des vorin-

stanzlichen Entscheides keine Sicherheit besteht, aber in einem solchen 

Fall die Beweislast bei den Behörden liegt (vgl.  ANDRÉ MOSER/MICHAEL 

BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwal-

tungsgericht, Handbücher für die Anwaltspraxis, Band X, Basel 2008, 

Rz. 3.150, S. 166 f.) und demnach von der Rechtzeitigkeit der Beschwer-

deeinreichung auszugehen ist, 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die 

Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 

das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über-

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prüfen (Art. 32 - 35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwerde-

instanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2011/9 E. 5 

S. 116), 

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintre-

tensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbstständigen mate-

riellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sa-

che zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 

2007/8 E. 2.1 S. 73, mit Hinweisen auf Entscheidungen und Mitteilungen 

der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. 

S. 240 f.), 

dass folglich auf das Begehren, dem Beschwerdeführer sei Asyl zu ge-

währen, nicht einzutreten ist, 

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-

riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 

Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 

einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es 

sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, 

weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist 

(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf Asylgesuche nicht einge-

treten wird, wenn Asylsuchende in der Schweiz bereits ein Asylverfahren 

durchlaufen haben, ausser es gebe Hinweise, dass in der Zwischenzeit 

Ereignisse eingetreten sind, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft 

zu begründen, oder die für die Gewährung vorübergehenden Schutzes 

relevant sind, 

dass das formelle Erfordernis eines in der Schweiz erfolglos durchlaufe-

nen Asylverfahrens offensichtlich erfüllt ist, nachdem das BFM das erste 

Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 22. November 2007 mit Verfü-

gung vom 25. Mai 2009 ablehnte und dieser Entscheid durch das rechts-

kräftige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (…) vom 20. Dezember 

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2011 bestätigt wurde (vgl. EMARK 2006 Nr. 20 E. 2.1. S. 213, EMARK 

1998 Nr. 1 E. 5 S. 5 ff.), 

dass bei der Prüfung, ob Hinweise auf Ereignisse vorliegen, welche ge-

eignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, vom engen Verfol-

gungsbegriff im Sinne von Art. 3 AsylG auszugehen ist, 

dass jedoch gleichzeitig ein gegenüber der Glaubhaftmachung redu-

zierter Beweismassstab zur Anwendung kommt, weshalb auf ein Asyl-

gesuch bereits dann eingetreten werden muss, wenn sich Hinweise 

auf eine relevante Verfolgung ergeben, welche nicht von vornherein 

haltlos sind (vgl. BVGE 2009/53 E. 4.2 S. 769, mit weiteren Hinwei-

sen), 

dass der Beschwerdeführer geltend macht, er sei aufgrund seiner Teil-

nahme an einer Demonstration gegen die kurdische Regierung im Nord-

irak vom (…) mehrmals per SMS und Telefon bedroht worden, die Familie 

sei nach seiner letzten Eingabe im ersten Beschwerdeverfahren vor dem 

Bundesverwaltungsgericht, datierend vom 28. Juni 2011, mehrmals von 

der Polizei aufgesucht worden, und dies erneut nach dem Urteil vom 

20. Dezember 2011, 

dass er weiter vorbringt, er habe es zwar nicht als notwendig erachtet, 

diese Vorsprachen der irakischen Polizei dem Bundesverwaltungsgericht 

zur Kenntnis zu bringen, aber die Drohungen hätten nach dem Entscheid 

des Bundesverwaltungsgerichtes massiv zugenommen, 

dass er sodann geltend macht, aufgrund dieser Geschehnisse habe sich 

seine Angst derart gesteigert, dass er einer psychiatrischen Betreuung 

bedürfe und sich nun in Behandlung befinde, 

dass diese Ausführungen nach Auffassung des Gerichts nicht geeignet 

sind, zu einer anderen Beurteilung als jener des BFM zu kommen, da die 

exilpolitische Tätigkeit und insbesondere die möglichen Folgen der Teil-

nahme an der Demonstration vom (…) für den Beschwerdeführer bereits 

im Rahmen des ersten Asylverfahrens auf Beschwerdeebene einlässlich 

gewürdigt wurden und sich herausstellte, dass keine objektiv begründete 

Furcht vor Verfolgung besteht, 

dass auch die neu vorgebrachten Aktivitäten der Polizei bei seiner Familie 

im Irak an dieser Einschätzung nichts zu ändern vermögen,  

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dass zudem diese neuen Vorbringen nicht belegt sind, da die eingereich-

ten Beweismittel darauf nicht eingehen, 

dass deshalb ohne weitere Erörterung auf die in jeder Hinsicht zutreffen-

den Erwägungen des Bundesamtes in der angefochtenen Verfügung ver-

wiesen werden kann, 

dass die Vorinstanz demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e 

AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht einge-

treten ist,  

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilli-

gung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen be-

steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733, mit Hinweisen auf EMARK 2001 

Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung vom Bundesamt zu Recht an-

geordnet wurde, 

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 

Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, 

wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, 

SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen ge-

mäss ständiger Praxis der gleiche Beweisstandard wie bei der Flücht-

lingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte 

Beweis möglich ist und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. 

WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Aus-

länderrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 11.148), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-

che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder 

des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entge-

genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

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AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refou-

lement im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine An-

haltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von 

Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des Übereinkommens 

vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmensch-

liche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und 

der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze 

der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ersichtlich 

sind, die dem Beschwerdeführer im Irak droht, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situatio-

nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notla-

ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass weder die allgemeine Lage im Irak noch individuelle Gründe auf ei-

ne konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, wes-

halb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist (vgl. Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts (…) vom 20. Dezember 2011 E. 9.4), 

dass insbesondere die geltend gemachten psychischen Probleme des 

Beschwerdeführers an der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges 

nichts zu ändern vermögen, zumal sie gemäss den eingereichten Be-

weismitteln nach der rechtskräftigen Abweisung des Asylgesuches ent-

standen und auch hierdurch bedingt sind, womit auf die diesbezüglichen 

Ausführungen des BFM verwiesen werden kann, 

dass der Vollzug der Wegweisung dem Beschwerdeführer in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl.  

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 - 515), 

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dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg-

weisung zu bestätigen ist, 

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 

inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unan-

gemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

soweit darauf einzutreten ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– 

(Art. 1 – 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

VwVG). 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.   

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns-

ten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und (…). 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Bruno Huber Sarah Straub 

 

 

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