# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 55da1575-cfae-577f-9715-0eb07746eaf3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.09.2025 C-4608/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4608-2025_2025-09-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4608/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  11 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Selin Elmiger-Necipoglu, 

Gerichtsschreiberin Nicole Nickerson. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Swiss Sport Integrity, 

Eigerstrasse 60, 3007 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Einziehung und Vernichtung von Dopingmitteln, 

Eintretensvoraussetzungen 

(Verfügung der Stiftung Swiss Sport Integrity vom 28. Mai 

2025). 

 

 

 

C-4608/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Swiss Sport Integrity (Vorinstanz) A._______ mit «Vorbe-

scheid (gegebenenfalls Verfügung)» vom 28. Februar 2025 sowie vom 

14. März 2025 darüber informierte, bei der im Rahmen einer Personenkon-

trolle durch das Kommunale Polizeicorps des Kantons Zürich sichergestell-

ten 1 Ampulle Testosteron (Sustanon 400) mit unbekannter Dosierung 

handle es sich um verbotene Dopingmittel (Akten im Beschwerdeverfahren 

[BVGer-act.] 2 Beilagen 4 und 5), 

dass die Vorinstanz A._______ ebenfalls über die anfallende Gebühr in 

Höhe von CHF 400.- für deren Einziehung und Vernichtung informierte so-

wie ihm die Möglichkeit einräumte, bis zum 20. März 2025 bzw. 3. April 

2025 Stellung zu nehmen, mit dem Hinweis, dass der Vorbescheid ohne 

Stellungnahme in die Rechtsform einer Verfügung erwachse (BVGer-act. 2 

Beilagen 4 und 5), 

dass A._______ auf die beiden Vorbescheide nicht reagierte und die Vo-

rinstanz am 28. Mai 2025 schliesslich die angekündigte Verfügung erliess 

(BVGer-act. 2 Beilage 6), 

dass A._______ mit E-Mail vom 19. Juni 2025 der Vorinstanz vorbrachte, 

die Durchsuchung seines Kühlschranks sei nicht rechtens erfolgt, bei der 

beanstandeten Substanz handle es sich nicht um ein verbotenes Doping-

mittel, die Substanz sei bereits längere Zeit nicht mehr von ihm verwendet 

worden, im sportbezogenen Kontext nicht relevant gewesen, und zudem 

habe er sowieso vorgehabt, die Substanz zu entsorgen (BVGer-act. 1), 

dass A._______ dieses Schreiben vom 19. Juni 2025 als Stellungnahme 

bezeichnete und sich darin vorbehielt, innerhalb der gesetzlichen Frist «for-

mell Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen» sollte sei-

ner Stellungnahme nicht stattgegeben werden (BVGer-act. 1), 

dass die Vorinstanz dieses Schreiben A._______ mit Eingabe vom 24. Juni 

2025 zuständigkeitshalber als Beschwerde dem Bundesverwaltungsge-

richt weiterleitete (BVGer-act. 2), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

C-4608/2025 

Seite 3 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Massnahmen gegen Do-

ping (Marktüberwachung) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

mithin die Prüfung der Rechtsfragen gemäss Art. 20 Abs. 4 SpoFöG vor 

Bundesverwaltungsgericht vorgenommen wird, wonach die Einziehung 

und Vernichtung von Dopingmitteln unabhängig von einem allfälligen Straf-

verfahren behandelt werden, 

dass A._______ mit Zwischenverfügung vom 2. Juli 2025 aufgefordert 

wurde, innert 5 Tagen ab Erhalt dieser Zwischenverfügung, mitzuteilen, ob 

er vor Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung der 

Vorinstanz vom 28. Mai 2025 betreffend Einziehung und Vernichtung von 

Dopingmitteln unabhängig von einem allfälligen Strafverfahren (Art. 20 

Abs. 4 SpoFöG) erheben wolle, und bejahendenfalls sein Schreiben vom 

19. Juni 2025 mit eigenhändiger Unterschrift einzureichen, ansonsten auf 

das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (BVGer-act. 3), 

dass A._______ mit gleicher Zwischenverfügung zudem aufgefordert 

wurde innert 30 Tagen ab Erhalt dieser Zwischenverfügung einen Kosten-

vorschuss von Fr. 800.– in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten 

zu leisten und bei Nichtleistung oder nicht rechtzeitiger Leistung des Kos-

tenvorschusses auf das Rechtsmittel ebenfalls nicht eingetreten werde 

(Art. 63 Abs. 4 VwVG; BVGer-act. 3), 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Zwischenverfügung vom 2. Juli 

2025 A._______ per Einschreiben mit elektronischem Rückschein an seine 

Adresse zusandte, 

dass die Zwischenverfügung gemäss Sendungsnachverfolgung (BVGer-

act. 4) nach erfolglosem Zustellversuch am 3. Juli 2025 zur Abholung ge-

meldet wurde (Abholungseinladung), 

dass die Sendung, enthaltend die Zwischenverfügung vom 2. Juli 2025, 

dem Bundesverwaltungsgericht am 15. Juli 2025 mit dem Vermerk «nicht 

abgeholt» retourniert wurde (BVGer-act. 4), 

dass gemäss Art. 20 Abs. 2bis VwVG eine Mitteilung, die nur gegen Unter-

schrift der Adressatin oder einer berechtigten Person übergeben wird und 

innert der siebentägigen Frist nicht abgeholt wird, am siebten Tag nach 

dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt (Zustellfiktion), 

dass das Bundesverwaltungsgericht A._______ mit Schreiben vom 31. Juli 

2025 die Zwischenverfügung vom 2. Juli 2025 per A-Post zukommen liess 

C-4608/2025 

Seite 4 

mit explizitem Hinweis darauf, dass diese zweite Zustellung keinen Einfluss 

auf den Lauf der Rechtsmittelfrist habe (BVGer-act. 5), 

dass A._______ mit Eingabe vom 7. August 2025 dem Bundesverwal-

tungsgericht mitteilte, er ziehe seine Beschwerde gegen die Verfügung der 

Vorinstanz vom 28. Mai 2025 formell zurück und ersuche gleichzeitig um 

Verzicht auf die Gebühr von CHF 400.- für die Einziehung und Vernichtung 

des sichergestellten Präparats vor dem Hintergrund, dass er über längere 

Zeit einen tiefen Testosteronspiegel gehabt habe, weshalb ihm die Verwen-

dung des Mittels empfohlen worden sei, er die Einnahme das Mittels auf-

grund starker Nebenwirkungen aber sofort abgebrochen und die Ampulle 

seit Längerem zur Entsorgung bereitgelegt habe, eine Verwendung im 

sportlichen Kontext nie zur Debatte gestanden habe und er den Besitz als 

persönlichen Fehler auch offen eingestehe und bereue (BVGer-act. 6), 

dass mangels eines erklärten Beschwerdewillens somit androhungsge-

mäss und im einzelrichterlichen Verfahren (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG) auf 

die Eingabe vom 19. Juni 2025 nicht einzutreten ist, 

dass soweit A._______ um Erlass der vorinstanzlichen Gebühr von CHF 

400.- für die Einziehung und Vernichtung der verbotenen Dopingmittel, er-

hoben durch die Vorinstanz mit Verfügung vom 28. Mai 2025 (BVGer-act. 2 

Beilagen 4 und 5), ersucht, nicht das Bundesverwaltungsgericht zur Beur-

teilung zuständig ist, sondern die Vorinstanz, weshalb eine Kopie der Ein-

gabe vom 7. August 2025 (BVGer-act. 6) von Amtes wegen zuständigkeits-

halber an die Vorinstanz weiterzuleiten ist, damit diese darüber befinde 

(Art. 8 VwVG i.V.m. Art. 13 der Allgemeinen Gebührenverordnung (Allg-

GebV; SR 172.041.1), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel – wie hier – ohne erheblichen Aufwand für das Ge-

richt erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]), 

dass sich damit die Zwischenverfügung vom 2. Juli 2025 betreffend Erhe-

bung eines Kostenvorschusses als gegenstandslos erweist, 

dass weder dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer noch der 

Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG, Art. 7 Abs. 3, Art. 7 Abs. 4 VGKE).  

C-4608/2025 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe vom 19. Juni 2025 wird nicht eingetreten. 

2.  

Eine Kopie der Eingabe vom 7. August 2025 wird von Amtes wegen im 

Sinne der Erwägungen zuständigkeitshalber an die Vorinstanz zur weiteren 

Veranlassung überwiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das VBS. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Selin Elmiger-Necipoglu Nicole Nickerson 

 

  

C-4608/2025 

Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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