# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d28b4cf9-1464-5953-9dec-8899c8960f61
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-02-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 06.02.2014 PS140004
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS140004_2014-02-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: PS140004-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. 

P. Diggelmann und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister sowie Gerichts-

schreiberin lic. iur. S. Bohli Roth. 

Urteil vom 6. Februar 2014 

in Sachen 

 

A._____,  
Schuldner und Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

B._____ Pensionskasse,  
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 

betreffend Konkurseröffnung 
 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Uster 
vom 7. Januar 2014 (EK130334) 

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Erwägungen: 

1. Mit Urteil vom 7. Januar 2014 eröffnete das Einzelgericht des Bezirks-

gerichtes Uster für eine Forderung von Fr. 2'460.-- nebst Zins zu 8% seit 14. Juni 

2013 in Höhe von Fr. 111.60 zuzüglich Fr. 80.-- Gläubiger- und Fr. 146.-- Betrei-

bungskosten, insgesamt Fr. 2'797.60, den Konkurs über den Schuldner (act. 7). 

Mit rechtzeitig erhobener, aber weder datierter noch unterschriebener Beschwer-

de beantragte dieser die Aufhebung des Konkursdekretes (act. 2; Poststempel: 

15.1.2014, Eingang 16.1.2014). Mit Verfügung vom 16. Januar 2014 wurde der 

Beschwerde einstweilen die aufschiebende Wirkung verweigert. Sodann wurde 

der Schuldner darauf hingewiesen, dass er innert der Beschwerdefrist seine Zah-

lungsfähigkeit glaubhaft zu machen hat. Schliesslich wurde ihm Frist zur Leistung 

eines Barvorschusses von Fr. 750.-- für das Beschwerdeverfahren sowie zur Un-

terzeichnung seiner Beschwerde angesetzt (act. 8). Innert Frist bezahlte der 

Schuldner den Vorschuss und retournierte ein unterzeichnetes Exemplar der Be-

schwerde (act. 10-12). Am 24. Januar 2014 reichte er eine weitere Eingabe sowie 

zahlreiche Unterlagen zur Darlegung seiner Zahlungsfähigkeit ein (act. 13 und 

14/1-8) 

 2. Gemäss Praxis der Kammer zur neuen Zivilprozessordnung schadet 

die unrichtige Bezeichnung des Rechtsmittels nicht. Die als "Rekurs" betitelte 

Eingabe des Schuldners ist somit als Beschwerde entgegenzunehmen und zu 

behandeln (Art. 174 SchKG i.V.m. Art. 319 ff. ZPO). 

 3. Der Schuldner nahm den Konkurseröffnungsentscheid am 8. Januar 

2014 entgegen (act. 6/6). Damit endete die 10-tägige Beschwerdefrist unter Be-

rücksichtigung des Fristenstillstandes am Wochenende am 20. Januar 2014 

(Art. 31 SchKG und Art. 142 Abs. 1 und 3 ZPO). Die Frist ist gewahrt, wenn die 

Eingabe spätestens am letzten Tag der Frist beim Gericht eingereicht oder zu 

dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomati-

schen oder konsularischen Vertretung übergeben wird (Art. 143 Abs. 1 ZPO). Mit 

Einreichen der Beschwerde belegte der Schuldner, dass er am 8. Januar 2014 

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und damit innerhalb der Beschwerdefrist die Konkursforderung samt Zinsen und 

Kosten an die Gläubigerin bezahlt hatte (act. 3). Innert Frist legte der Schuldner 

sodann eine Bestätigung des Konkursamtes vor, wonach er für Kosten Fr. 520.-- 

sicherstellte (act. 4). Dass damit auch die Kosten des Konkursgerichtes gedeckt 

sind, geht erst aus dem am 30. Januar 2014 nachgereichten Beleg hervor (act. 

15). Wenn indes das Konkursamt zwei verschiedene Quittungen ausstellt und der 

bedrängte Schuldner zunächst die unvollständige einreicht, sollte ihm dies unge-

achtet der inzwischen abgelaufenen Beschwerdefrist nicht zum Nachteil gerei-

chen. Somit erfolgte auch die Sicherstellung der Kosten des Konkursamtes und 

des Konkursgerichtes rechtzeitig.  

 Demgegenüber gab der Schuldner seine zweite Eingabe mit den Unterlagen 

zur Zahlungsfähigkeit erst am 24. Januar 2014 zur Post (act. 13 und 14/1-8). Da-

mit versäumte er es trotz ausdrücklichem Hinweis in der Verfügung vom 16. Ja-

nuar 2014, seine Zahlungsfähigkeit innert der Beschwerdefrist glaubhaft zu ma-

chen. Er äussert sich denn auch mit keinem Wort dazu, dass bzw. weshalb er die 

Belege verspätet einreichte. Somit wurde kein Versäumnisgrund dargelegt, wel-

cher eine Wiederherstellung der verpassten Frist im Sinne von Art. 33 Abs. 4 

SchKG rechtfertigen könnte. Die Voraussetzungen für die Aufhebung des Kon-

kurses sind demnach nicht erfüllt, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, ohne 

dass die Unterlagen näher zu prüfen wären.   

 4. Ausgangsgemäss sind die Gerichtsgebühren beider Instanzen dem 

Schuldner aufzuerlegen. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Das Konkursamt Dübendorf wird mit der Durchführung des Konkurses be-

auftragt. 

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3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und aus dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss be-

zogen. 

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den verbleibenden Betrag von 
Fr. 250.-- zuhanden der Konkursmasse des Schuldners an das Konkursamt 

Dübendorf zu überweisen.  

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz (unter Rück-

sendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Dübendorf, fer-

ner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich 

und an das Betreibungsamt Fällanden, je gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Bohli Roth 
 
versandt am: 
 
 
 

	Urteil vom 6. Februar 2014
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Das Konkursamt Dübendorf wird mit der Durchführung des Konkurses beauftragt.
	3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt, dem Schuldner auferlegt und aus dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss bezogen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Dübendorf, ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Fälla...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...