# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f83166dc-5f61-53e4-b93c-71cef20aedd7
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-08
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 08.09.2021 KSK 2021 45
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2021-45_2021-09-08.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 8. September 2021

Referenz KSK 21 45

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Bergamin und Michael Dürst 
Brunner, Aktuar ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

B._____
Beschwerdegegner

Gegenstand Einsichtsrecht (Art. 8a SchKG)

Anfechtungsobj. Verfügung des Betreibungs- und Konkursamts der Region Bernina 
vom 24. Juni 2021

Mitteilung 13. September 2021

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Sachverhalt

A. Am 7. Juni 2021 gelangte A._____ an das Betreibungs- und Konkursamt 
der Region Bernina (fortan Betreibungsamt Bernina) und ersuchte um Zustellung 
eines Betreibungsregisterauszugs des in C.________ wohnhaften B._____. 

B. Mit Schreiben vom 9. Juni 2021 retournierte das Betreibungsamt Bernina 
das Gesuch von A._____ und führte aus, dass es diesem nicht entsprechen kön-
ne, da der von A._____ erbrachte Interessennachweis ungenügend sei. 

C. Daraufhin gelangte A._____ am 15. Juni 2021 erneut ans Betreibungsamt 
Bernina und ersuchte sinngemäss um Wiedererwägung seines Gesuchs vom 
7. Juni 2021.

D. Am 24. Juni 2021 hielt das Betreibungsamt Bernina an seinem Entscheid 
vom 9. Juni 2021 fest und erliess eine entsprechende Verfügung.

E. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) am 11. Juli 2021 
(Poststempel 12. Juli 2021) Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden 
(fortan Kantonsgericht). Darin stellte er folgende Rechtsbegehren:

1. Es ist mir umgehend Einsicht in den Betreibungsregisterauszug von 
B.________, C.________, gemäss Art. 8a SchKG zu gewähren bzw. 
zuzustellen.

2. Es ist mir ein Aktenverzeichnis aller Akten, Daten zur Person von 
B.________, C.________, gemäss Art. 8a SchKG zuzustellen.

3. Es ist mir eine Parteientschädigung für die effektiven Aufwendungen 
wie Rechtsrecherchen, Porti, Telefon, Kopien, Papeterieartikel etc. von 
200.- Franken zu gewähren. Insbesondere m.E. das Verhalten des Be-
treibungsamtes Poschiavo/Bernina mutwillige erscheint.

F. Das Betreibungsamt Bernina nahm am 22. Juli 2021 zur Beschwerde Stel-
lung. 

G. Mit Eingabe vom 11. Juli 2021 (recte: 11. August 2021) gelangte der Be-
schwerdeführer erneut ans Kantonsgericht und änderte seine Rechtsbegehren wie 
folgt:

1. Es sind alle Daten/Akten des Betreibungsamtes C.________ und der 
Bündner Gerichte in Sachen B.________ zuzuziehen.

2. Es sind mir alle Protokolle und Register des Betreibungsamtes und 
zusammenhängenden Gerichte in Sachen B.________ zu eröffnen 
bzw. Auszüge daraus zu geben.

3. Es ist mir ein Aktenverzeichnis aller Akten, Daten zur Person von 
Herrn B.________, C.________, gemäss Art. 8a SchKG zuzustellen.

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4. Es ist mir nach dem Vorliegen aller Akten bzw. Daten die Teilgehalte 
des fairen Verfahrens und Gehörs vor Entscheid zu gewähren.

5. Es ist im Ablehnungsfalle eine schriftlich begründete, rechtsmittelfähi-
ge (Prozessleitende-) Verfügung zu erlassen.

6. Im Weiteren verweise ich auf die bereits gestellten Anträge.

Erwägungen

1. Gemäss Art. 17 Abs. 1 SchKG kann mit Ausnahme der Fälle, in denen das 
SchKG den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines 
Betreibungs- oder eines Konkursamtes bei der Aufsichtsbehörde wegen Geset-
zesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt werden. Das Kan-
tonsgericht ist die einzige kantonale Aufsichtsbehörde und folglich Beschwerdein-
stanz für Beschwerden gemäss Art. 17 Abs. 1 SchKG (Art. 13 SchKG i.V.m. Art. 
13 EGzSchKG [BR 220.000]), wobei die Beurteilung in die Zuständigkeit der 
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer fällt (Art. 8 Abs. 1 KGV [BR 173.100]). 
Die Beschwerde ist schriftlich und innert einer Frist von zehn Tagen seit Kenntnis-
nahme des Beschwerdeführers von der angefochtenen Verfügung einzureichen 
(Art. 17 Abs. 1 EGzSchKG und Art. 17 Abs. 2 SchKG). Die vorliegend angefochte-
ne Verfügung datiert vom 24. Juni 2021 und wurde dem Beschwerdeführer am 
2. Juli 2021 zugestellt (act. E.0). Die schriftliche Beschwerde vom 12. Juli 2021 
(Poststempel) erweist sich daher als form- und fristgerecht. 

2. Das Betreibungsamt Bernina begründete die Abweisung des beschwerde-
führerischen Gesuchs mit Verfügung vom 24. Juni 2021 damit, dass der vom Be-
schwerdeführer eingereichte Interessennachweis nicht B._____ persönlich betref-
fe (act. E.2). Bereits in seinem Schreiben vom 9. Juni 2021 teilte das Betreibungs-
amt Bernina dem Beschwerdeführer mit, dass der vom Beschwerdeführer einge-
reichte Arbeitsvertrag die D.________ mit Sitz in E.________ betreffe. Er habe 
sich daher an das Betreibungsamt E.________ zu wenden (act. E.1). An dieser 
Begründung hielt das Betreibungsamt Bernina auch in seiner Stellungnahme vom 
22. Juli 2021 fest (act. A.2).

3. In seiner Beschwerde und seiner Stellungnahme rügt der Beschwerdeführer 
in formeller Hinsicht zunächst eine Verletzung der Begründungspflicht, da das Be-
treibungsamt sich nicht mit seinen Vorbringen auseinandergesetzt habe (act. A.1, 
S. 4; act. A.3, S. 2 f.). Durch sein Verhalten schütze das Betreibungsamt Bernina 
die illegalen Machenschaften von B._____, der eine Schuldenwirtschaft betreibe 
und durch einen Scheinwohnsitz in C.________ versuche, seine Gläubiger ins 
Leere laufen zu lassen (act. A.3, S. 2 f.). Es bestehe zudem der Verdacht, dass 
das Betreibungsamt Bernina sein Schreiben vom 24. Juni 2021 vordatiert habe, 

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um sich nicht mit seiner Eingabe vom 24. Juni 2021 auseinandersetzen zu müs-
sen. Dies stelle eine Rechtsverweigerung dar (act. A.1, S. 5). Darüber hinaus ha-
be das Betreibungsamt Bernina gegen das Sprachengesetz verstossen, indem es 
das auf Deutsch gestellte Gesuch des Beschwerdeführers in italienischer Sprache 
beantwortet habe (act. A.1, S. 4). Materiell bringt der Beschwerdeführer vor, dass 
sein Interesse an der Einsicht in das Betreibungsregister genügend sei. Er habe 
zwar einen Arbeitsvertrag mit der D.________ abgeschlossen, B._____ sei aber 
einziges Organ dieser Gesellschaft. B._____ könne sich daher nicht seinen Ver-
pflichtungen entziehen, indem er seine Handlungen über eine Gesellschaft ab-
wickle. Im vorliegenden Fall gehe es um arbeitsrechtliche Forderungen, für welche 
eine persönliche Verantwortung und ein Durchgriffsrecht bestünden. Die Prüfung 
der Integrität eines Verwaltungsrates müsse vom Betreibungsamt ermöglicht wer-
den. Dies gelte insbesondere bei Anwälten bzw. Anwaltsaktiengesellschaften, da 
die Schuldenwirtschaft zum Entzug des Anwaltspatentes führe (act. A.1, S. 5 f.; 
act. A.3, S. 3). 

4. Gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. a SpG (BR 492.100) regelt das Sprachengesetz 
den Gebrauch der kantonalen Amtssprachen durch die kantonalen Behörden und 
Gerichte. So hält auch Art. 3 Abs. 3 SpG fest, dass kantonale Behörden in der 
Amtssprache antworten, in der sie angegangen werden. Die Führung der Betrei-
bungs- und Konkursämter ist nun aber Sache der Regionen (Art. 3 Abs. 1 
EGzSchKG). Dazu hält Art. 25 SpG fest, dass Regionen, welche sich aus einspra-
chigen Gemeinden mit identischer Amtssprache zusammensetzen, als einsprachig 
gelten. Amtssprache ist in diesen Regionen die Amtssprache der angeschlosse-
nen Gemeinden. Die Region Bernina besteht ausschliesslich aus italienischspra-
chigen Gemeinden und hat in Art. 3 ihrer Statuten vom 1. Januar 2016 Italienisch 
als ihre Amtssprache definiert, sodass das Betreibungsamt Bernina berechtigt 
war, sich ausschliesslich auf Italienisch zu äussern. Die Rüge des Beschwerdefüh-
rers erweist sich daher als unbegründet, weshalb die Beschwerde in diesem Punkt 
abzuweisen ist.

5.1. Gemäss Art. 8a Abs. 1 SchKG kann jede Person, die ein Interesse glaub-
haft macht, die Protokolle und Register der Betreibungs- und Konkursämter einse-
hen und sich Auszüge daraus geben lassen. Der Umfang des Einsichtsrechts be-
stimmt sich nach dem konkret bestehenden Auskunftsinteresse. Dem Entscheid 
über das im Einzelfall zu gewährende Einsichtsrecht liegt stets eine Abwägung 
des Interesses des Gesuchstellers an einer umfassenden Information einerseits 
und dem Datenschutzinteresse des Betriebenen andererseits zugrunde 
(BGE 135 III 503 E. 3). Ein solches Interesse ist insbesondere dann glaubhaft ge-

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macht, wenn das Auskunftsgesuch in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ab-
schluss oder der Abwicklung eines Vertrages erfolgt (Art. 8a Abs. 2 SchKG). Die-
ses Interesse braucht nicht notwendigerweise finanzieller Art zu sein; vielmehr 
genügt ein rechtliches Interesse anderer Art (BGE 105 III 38 E. 1). Eingeschränkt 
wird das Einsichtsrecht in Fällen der rechtsmissbräuchlichen Ausübung, zum Bei-
spiel dann, wenn die Einsicht aus Gründen verlangt wird, die mit der Gläubigerei-
genschaft des Gesuchstellers nur in entferntem Sinne zu tun haben. (Denise 
Weingart, in: Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs SchKG, 4. Aufl., Zürich 2017, N 36 zu Art. 8a 
SchKG). Der Kern des schützenswerten Interesses liegt darin, dass ein direkter 
Zusammenhang zwischen der Auskunft zu entnehmenden Information (Kreditwür-
digkeit) und der Gefährdung berechtigter Interessen bestehen muss (James T. 
Peter, in: Staehelin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz 
über Schuldbetreibung und Konkurs I, Art. 1-158 SchKG, 2. Aufl., Basel 2010, N 7 
zu Art. 8a SchKG). Wenn eine juristische Person Vertragspartnerin des Aus-
kunftssuchenden ist, darf über deren Organe ohne separaten Interessennachweis 
keine Auskunft gegeben werden (Georges Vonder Mühll, Betreibungsregisteraus-
künfte, in: BlSchKG 2007, S. 174). Wurde hingegen der Konkurs über eine juristi-
sche Person eröffnet, so sollte einem Gesellschaftsgläubiger die Auskunft über 
deren Organe gewährt werden, wenn eine Verantwortlichkeit der Organe nicht 
abwegig erscheint (Peter, a.a.O., N 10 zu Art. 8a SchKG). 

5.2. Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer in einem Arbeits-
verhältnis mit der D.________ mit Sitz in E.________ stand und dieses Vertrags-
verhältnis aufgelöst wurde (act. E.1). Ein Vertragsverhältnis zu B._____ persönlich 
weist der Beschwerdeführer – auch im Beschwerdeverfahren – nicht nach, so 
dass nicht ersichtlich ist, inwiefern eine Gläubigereigenschaft des Beschwerdefüh-
rers gegenüber B._____ bestehen könnte. Über die D.________ wurde zudem 
kein Konkurs eröffnet, sodass sich die Frage der Verantwortlichkeit von B._____ 
als einziges Verwaltungsratsmitglied der D.________ nicht stellt (vgl. act. E.1). 
Der Beschwerdeführer bringt denn auch nicht konkret vor, inwiefern ihm ein Be-
treibungsregisterauszug von B._____ im Rechtsstreit gegen die D.________ be-
treffend Lohnforderungen von Nutzen sein könnte; dieses ist auch nicht ohne Wei-
teres ersichtlich. Es wäre Sache des Beschwerdeführers gewesen, ein solches 
konkret nachzuweisen. Aus seinen Eingaben vom 7. Juni 2021 (act. E.1) sowie 
vom 15. und 24. Juni 2021 (act. E.2) an das Betreibungsamt Bernina ist ein sol-
ches auch nicht konkret ersichtlich. Ein schützenswertes Interesse des Beschwer-
deführers an einer Information im Sinne von Art. 8a Abs. 1 SchKG muss daher 
verneint werden. Soweit der Beschwerdeführer anwaltsrechtliche oder strafrechtli-

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che Fragen aufwirft, ist auf diese nicht weiter einzugehen. Derartige Verfahren 
wurden soweit ersichtlich nicht eröffnet. Es ist dabei darauf hinzuweisen, dass die 
zuständigen Gerichts- und Verwaltungsbehörden nämlich gestützt auf Art. 8 
Abs. 4 SchKG in hängigen Verfahren ohnehin selbst berechtigt sind, entsprechen-
de Informationen zu verlangen. Insofern kann dem Betreibungsamt Bernina auch 
nicht vorgeworfen werden, dass es angebliche illegale Machenschaften von 
B._____ schütze, wenn es dem Beschwerdeführer keinen Betreibungsregister-
auszug zustelle. 

5.3. Vor diesem Hintergrund erweist sich auch die Rüge des Beschwerdeführers 
der Verletzung der Begründungspflicht durch das Betreibungsamt Bernina als un-
begründet. Der Beschwerdeführer hat, wie soeben ausgeführt, offensichtlich kein 
schützenswertes Interesse an einem Auszug aus dem Betreibungsregister von 
B._____. Dies hat das Betreibungsamt Bernina in der angefochtenen Verfügung 
korrekt festgehalten. Eine rechtswidrige oder unangemessene Betreibungshand-
lung kann daher nicht erkannt werden. 

5.4. Ebenso wenig ist die Rüge der Rechtsverweigerung betreffend das Schrei-
ben des Beschwerdeführers vom 24. Juni 2021 zu hören. Die Verfügung datiert 
vom 24. Juni 2021 und wurde am 25. Juni 2021 der schweizerischen Post über-
geben. Anhaltspunkte für eine Vordatierung ergeben sich dadurch nicht. Vielmehr 
ist es durchaus üblich, dass die ausgehende Post einmal am Tag der Post über-
geben wird. Wird ein Schreiben gleichentags nach Übergabe verfasst, kann es 
erst am nächsten Tag der Post übergeben werden. Von einer unzulässigen Vorda-
tierung kann in einem solchen Fall nicht gesprochen werden. Im Übrigen ist nicht 
ersichtlich, inwiefern dem Betreibungsamt Bernina aufgrund des Schreibens vom 
24. Juni 2021 Rechtsverweigerung vorgeworfen werden kann, wurde darin doch 
lediglich die Frage gestellt, ob die Eingaben vom 7. und 15. Juni 2021 eingetroffen 
seien, und das Betreibungsamt Bernina gebeten, B._____ zu "googeln" (act. E.2).

6. Nicht eingetreten werden kann auf die Rechtsbegehren des Beschwerde-
führers betreffend Beizug aller Daten und Akten des Betreibungsamtes Bernina 
und der Bündner Gerichte in Sachen B._____ (act. A.3, Rechtsbegehren Ziff. 1), 
Zustellung aller Protokolle und Register des Betreibungsamtes und zusammen-
hängenden Gerichte sowie der Zustellung entsprechender Aktenverzeichnisse 
(act. A.3, Rechtsbegehren Ziff. 2 und 3). Gegenstand des Verfahrens vor dem Be-
treibungsamt Bernina war lediglich ein Gesuch um Ausstellung eines Betreibungs-
registerauszugs von B._____ (vgl. act. E.1 und 2). Die weiteren Begehren wurden 
vor dem Betreibungsamt Bernina nicht vorgebracht und können folglich auch nicht 
Gegenstand eines Aufsichtsbeschwerdeverfahrens nach Art. 17 ff. SchKG sein, 

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welches fehlerhafte Betreibungshandlungen oder Rechtsverweigerungen bzw. –
verzögerungen zum Inhalt hat.

7. Zusammenfassend kann daher festgehalten werden, dass der Beschwerde-
führer kein schützenswertes Interesse an einem Betreibungsregisterauszug von 
B._____ nachgewiesen hat. Aus diesem Grund hat das Betreibungsamt Bernina 
das Gesuch um einen Betreibungsregisterauszug von B._____ zu Recht abgewie-
sen. Die dagegen vor dem Kantonsgericht erhobene Beschwerde ist folglich ab-
zuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. 

8. Gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 Satz 1 SchKG ist das Beschwerdeverfahren 
vor der kantonalen Aufsichtsbehörde kostenlos. Die – rein intern zu verbuchen-
den – Verfahrenskosten von CHF 800.00 verbleiben demnach beim Kanton. Es 
dürfen auch keine ausseramtlichen Entschädigungen zugesprochen werden 
(Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG [SR 281.35]). Das entsprechende Begehren des Be-
schwerdeführers ist daher abzuweisen.

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Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 800.00 verbleiben beim 
Kanton Graubünden und werden zu Lasten der Gerichtskasse verbucht.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 
72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: