# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4ce07750-8001-5a3e-b21a-ceb2d1f65592
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-12-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.12.2011 D-6870/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6870-2011_2011-12-27.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung IV
D­6870/2011

U r t e i l   v om   2 7 .   D e z embe r   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichter Hans Schürch,
mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli;
Gerichtsschreiberin Anna Dürmüller Leibundgut.

Parteien A._______, geboren […],
Eritrea, zurzeit im Sudan,
Beschwerdeführerin, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung;
Verfügung des BFM vom 31. Oktober 2011 / N […].

D­6870/2011

Seite 2

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom  25.  April  2011  (Datum 
Eingang bei der schweizerischen Vertretung in Khartoum) ein Asylgesuch 
stellte,

dass  sie darin  im Wesentlichen  vorbrachte,  sie  stamme aus Eritrea,  sei 
eine Zeugin Jehovas und werde aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit  in 
Eritrea verfolgt und diskriminiert,

dass sie  ihre Religion  in Eritrea nicht offen ausleben könne, ausserdem 
ihre Stelle als Lehrerin verloren habe, durch die Behörden schikaniert und 
bedroht worden sei und als Zeugin Jehovas in Eritrea quasi rechtslos sei,

dass  sie  auch  von  ihrer  Familie  verstossen  worden  sei  und 
gesellschaftlich geächtet werde,

dass sie im Jahr 1996 erfolglos einen Reisepass beantragt habe,

dass sie aus diesen Gründen in den Sudan geflohen sei, sich dort jedoch 
nicht sicher fühle,

dass sie am 6. November 2007 auf der Strasse missioniert habe, als ein 
Polizist sie auf den Posten mitgenommen und kontrolliert habe,

dass  er  ihre  Bibelliteratur  gefunden  und  ihr  daraufhin  mit  Gefängnis 
gedroht habe, falls sie in Zukunft erneut derartiges Lesematerial verteile,

dass  die  sudanesische  Polizei  ihr  am  3.  Februar  2008  die  Flüchtlings­
Identitätskarte abgenommen habe,

dass  dies  auch  anderen  Flüchtlingen  passiert  sei  und  diese  ihre 
Identitätskarten  jeweils durch Bezahlen eines Bestechungsgeldes hätten 
zurück erlagen können,

dass  die  Beamten  indessen  von  ihr  kein  Geld,  sondern  sexuelle 
Handlungen  gefordert  hätten,  sie  aber  nicht  eingewilligt  und  daher  bis 
heute ihre Identitätskarte nicht zurück erhalten habe,

dass  sie  am  24. Mai  2009  während  des Missionierens  auf  der  Strasse 
von zwei Motorradfahrern überfallen worden sei, welche versucht hätten, 
ihre Tasche zu stehlen, wobei sie an der Hand verletzt worden sei,

D­6870/2011

Seite 3

dass sie keine männlichen Verwandten im Sudan habe und dort in Gefahr 
sei,

dass  das  BFM  der  Beschwerdeführerin  mit  Schreiben  vom  4.  Februar 
2011  die  Voraussetzungen  darlegte,  unter  welchen  die  Schweiz  eine 
Einreisebewilligung erteilt,

dass  der  Beschwerdeführerin  ausserdem mitgeteilt  wurde,  Asylgesuche 
aus dem Ausland von Eritreern, welche sich im Sudan aufhielten, würden 
in der Regel abgewiesen, da diese im Sudan vom UNHCR registriert und 
Flüchtlingscamps zugewiesen würden, wo man für sie sorge,

dass  nach  summarischer  Durchsicht  der  Akten  die  Chancen  der 
Beschwerdeführerin,  eine  Einreisebewilligung  zu  erhalten,  relativ  gering 
seien,

dass  das  BFM  die  Beschwerdeführerin  schliesslich  aufforderte,  sich 
innert  Frist  erneut  zu  melden,  falls  sie  dennoch  an  ihrem  Asylgesuch 
festhalten wolle, ansonsten das Verfahren abgeschrieben werde,

dass  die  Beschwerdeführerin  ihr  Asylgesuch  mit  Eingabe  vom  2.  März 
2011 bestätigte,

dass  sie  dabei  ihre  Asylgründe  wiederholte  und  ausserdem  geltend 
machte,  sie  habe  in  der  Person  von  B.  A.  eine  Bezugsperson  in  der 
Schweiz,

dass  sie  im  Sudan  ihre  Religion  nicht  ungehindert  ausüben  könne,  als 
Hausmädchen arbeiten müsse, obwohl sie eine qualifizierte Lehrerin sei, 
und bei allen Anstellungen eine unbefristete Entlassung riskieren müsse,

dass  sie  einmal  grundlos  vier  Tage  im  Gefängnis  habe  verbringen 
müssen  nur  weil  die  Polizei  so  versucht  habe,  Bestechungsgelder  zu 
erlangen,

dass  die  sich  nicht  legal  in  Khartoum  aufhalte  und  daher  mit  einer 
Deportation rechnen müsse,

dass das BFM der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 6. Juni 2011 
mitteilte, gemäss einem Schreiben der Schweizer Botschaft  in Khartoum 
vom  23.  März  2010  (welches  der  Verfügung  beigelegt  wurde)  sei  eine 
Befragung  vor  Ort  aus  sicherheitstechnischen,  strukturellen  und 

D­6870/2011

Seite 4

organisatorischen  Gründen  nicht  möglich,  weshalb  von  einer  solchen 
abgesehen werde,

dass das BFM der Beschwerdeführerin gleichzeitig Gelegenheit gab, zur 
Vervollständigung  des  Sachverhalts  mehrere  konkrete  Fragen  zu 
beantworten,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom  6.  Juli  2011  (Datum 
Eingang  bei  der  schweizerischen  Vertretung  in  Khartoum)  eine 
entsprechende Stellungnahme zu den Akten reichte,

dass  darin  im  Wesentlichen  ausgeführt  wurde,  die  Beschwerdeführerin 
habe Eritrea im Mai 2005 verlassen,

dass  es  sich  bei  der  Bezugsperson  in  der  Schweiz  nicht  um  einen 
Verwandten, sondern um den Bruder eines Freundes handle,

dass  das  UNHCR  sie  im  Sudan  einem  Flüchtlingscamp  zugewiesen 
habe, wo sie sich bis zum 27. Juni 2005 aufgehalten habe,

dass  sie  sich  als  alleinstehende  Frau  dort  jedoch  nicht  sicher  gefühlt 
habe, weshalb sie das Camp verlassen habe und jetzt bei einer Freundin 
namens E. R. lebe,

dass  die  Beschwerdeführerin  im  Übrigen  ihre  bisherigen  Vorbringen 
wiederholte,

dass  das  BFM  das  Asylgesuch  der  Beschwerdeführerin  mit  Verfügung 
vom  31.  Oktober  2011  ablehnte  und  ihr  die  Einreise  in  die  Schweiz 
verweigerte,

dass  es  zur  Begründung  anführte,  aufgrund  des  vollständig  erstellten 
Sachverhalts  könne  davon  ausgegangen  werden,  es  liege  keine 
unmittelbare  Gefährdung  vor,  welche  die  sofortige  Einreise  der 
Beschwerdeführerin als notwendig erscheinen lassen würde,

dass zwar aufgrund der Akten zu schliessen sei, die Beschwerdeführerin 
habe  in  Eritrea  asylbeachtliche  Schwierigkeiten  mit  den  heimatlichen 
Behörden gehabt,

dass  die  Beschwerdeführerin  jedoch  im  Sudan  vom  UNHCR  als 
Flüchtling  registriert  sei  und  vorliegend  keine  konkreten  Anhaltspunkte 

D­6870/2011

Seite 5

dafür  vorlägen,  ein weiterer  Verbleib  der  Beschwerdeführerin  im Sudan 
sei nicht zumutbar oder nicht möglich,

dass  vom  UNHCR  registrierte  Flüchtlinge  im  Sudan  einem 
Flüchtlingslager  zugeteilt  würden,  wo  sie  sich  aufzuhalten  hätten  und 
versorgt würden,

dass  es  der  Beschwerdeführerin  zuzumuten  sei,  sich  wieder  in  das  ihr 
zugewiesene Flüchtlingslager zu begeben,

dass  die  Beschwerdeführerin  nach  dem  Gesagten  den  subsidiären 
Schutz der Schweiz nicht benötige und es ihr zuzumuten sei, weiterhin im 
Sudan zu bleiben,

dass  für die weitere Begründung der vorinstanzlichen Verfügung auf die 
Akten zu verweisen ist,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom  8. Dezember  2011 
(Eingang  bei  der  schweizerischen  Vertretung  in  Khartoum)  an  das 
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen diese Verfügung erhob,

dass sie dabei  sinngemäss beantragte, die angefochtene Verfügung sei 
aufzuheben und es sei ihr die Einreise in die Schweiz zu bewilligen,

dass  der  Beschwerde  unter  anderem  eine  Kopie  des 
Flüchtlingsausweises  sowie  zwei  Entlassungsschreiben  (inkl. 
Übersetzung) beilagen,

dass  auf  den  Inhalt  der  Beschwerde  –  soweit  entscheidwesentlich  –  in 
den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines 
Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  des  Asylgesetzes 
vom  26. Juni  1998  [AsylG,  SR  142.31]  i. V. m.  Art. 31 – 33  des 

D­6870/2011

Seite 6

Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG 
richtet,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG  und 
Art. 6 AsylG),

dass  die  Beschwerdeführerin  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Verletzung 
von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 
sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 
weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG)

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  das  Bundesamt  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen 
kann, wenn die asylsuchende Person keine Verfolgung glaubhaft machen 
kann oder  ihr die Aufnahme  in einem Drittstaat zugemutet werden kann 
(Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass  das  Bundesamt  Asylsuchenden  die  Einreise  in  die  Schweiz  zur 
Abklärung  des  Sachverhalts  bewilligt,  wenn  ihnen  nicht  zugemutet 
werden kann,  im Wohnsitz­ oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder  in ein 
anderes Land auszureisen (Art. 20 Abs. 2 AsylG),

D­6870/2011

Seite 7

dass  die  Voraussetzungen  zur  Erteilung  einer  Einreisebewilligung 
grundsätzlich  restriktiv  zu  handhaben  sind,  wobei  den  Behörden  ein 
weiter  Ermessensspielraum  zukommt,  indem  neben  der  erforderlichen 
Gefährdung  im Sinne  von Art.  3 AsylG  namentlich  die Beziehungsnähe 
zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen 
Staat,  die  Beziehungsnähe  zu  anderen  Staaten,  die  praktische 
Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  zur  anderweitigen  Schutzsuche 
sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­  und 
Assimilationsmöglichkeiten  in Betracht  zu ziehen sind  (vgl. die weiterhin 
gültige Praxis gemäss EMARK 1997 Nr. 15,  insbes. S. 131  ff., 2005 Nr. 
19 E. 4 S. 174 ff.),

dass  die  Beschwerdeführerin  den  Akten  zufolge  in  Eritrea  wegen  ihrer 
Zugehörigkeit zu den Zeugen Jehovas schikaniert und bedroht wurde und 
in der Folge illegal aus ihrem Heimatland ausgereist ist,

dass sie ausserdem eigenen Angaben zufolge bisher keinen Militärdienst 
im Heimatland geleistet hat (vgl. A8 S. 1),

dass daher nicht auszuschliessen  ist, sie wäre bei einer Rückkehr nach 
Eritrea  einer  asyl­  respektive  flüchtlingsrechtlich  relevanten  Gefährdung 
ausgesetzt,

dass  sie  sich  jedoch  gemäss  eigenen  Aussagen  inzwischen  seit  dem 
Jahr 2005 im Sudan aufhält, wo sie vom UNHCR als Flüchtling registriert 
wurde,

dass  die  Situation  für  eritreische  Flüchtlinge  im  Sudan 
anerkanntermassen  generell  schwierig  ist  (vgl.  die  Auskunft  der  SFH­
Länderanalyse vom 16. Juni 2011 betreffend Familiennachzug über den 
Sudan in die Schweiz),

dass  seitens der Beschwerdeführerin  indessen  lediglich Schwierigkeiten 
geltend  gemacht  werden,  welche  mit  ihrem  illegalen  Aufenthalt  in 
Khartoum  und  ihrer  Missionstätigkeit  als  Zeugin  Jehovas 
zusammenhängen,

dass sie zudem nur insgesamt vier konkrete Vorfälle nannte, bei welchen 
sie effektiv behelligt worden sei, wobei  sich der  letzte Vorfall  den Akten 
zufolge im Mai 2009 ereignete (Überfall durch Motorrad­Diebe),

D­6870/2011

Seite 8

dass  demnach  keine  konkreten  Hinweise  dafür  bestehen,  die 
Beschwerdeführerin sei  im Sudan aktuell von konkreter Gewalt betroffen 
oder  habe  eine  unmittelbar  drohende  Deportation  nach  Eritrea  zu 
befürchten,

dass es  ihr ausserdem ohne weiteres zuzumuten  ist, sich wieder  in das 
ihr vom UNHCR zugewiesene Flüchtlingscamp zu begeben, sollte sie den 
von  ihr  selbst  gewählten  (illegalen)  Aufenthaltsort  in  Khartoum  als 
untragbar erachten,

dass  der  Aufenthalt  der  Beschwerdeführerin  ausserhalb  eines 
Flüchtlingscamps  im Übrigen auf eine gewisse Selbständigkeit  ihrerseits 
hinweist  und  zudem  darauf  schliessen  lässt,  sie  verfüge  im  Sudan 
durchaus über ein gewisses Beziehungsnetz,

dass insbesondere in Khartoum eine grosse eritreische Diaspora besteht 
und  die  angeblich  alleinstehende  Beschwerdeführerin  bei  Bedarf  diese 
Gemeinschaft um Hilfe angehen könnte,

dass  der  Beschwerdeführerin  somit  der  weitere  Verbleib  im  Sudan 
zuzumuten ist und ihr die Vorinstanz zu Recht die Einreise in die Schweiz 
verweigert und das Asylgesuch abgelehnt hat,

dass  die  angefochtene  Verfügung  demnach  Bundesrecht  nicht  verletzt, 
den  rechtserheblichen  Sachverhalt  richtig  und  vollständig  feststellt  und 
angemessen  ist  (Art.  106 AsylG), weshalb  die Beschwerde  abzuweisen 
ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des Verfahrens  dessen Kosten  grundsätzlich 
der Beschwerdeführerin aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG),

dass  indessen  aus  verwaltungsökonomischen  Gründen  in  Anwendung 
von Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, 
SR 173.320.2) auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist.

 (Dispositiv nächste Seite)

D­6870/2011

Seite 9

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

3. 
Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin und das BFM.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Hans Schürch Anna Dürmüller Leibundgut

Versand: