# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 50c3a557-6278-5473-a7ba-c84735d43ace
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-15
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 15.11.2017 I 2017 73
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-73_2017-11-15.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2017 73

Entscheid vom 15. November 2017 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien D._____,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Christian Haag,
Schwanenplatz 7, Postfach, 6002 Luzern,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Rente)

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Sachverhalt:

A. D._____ (geb. 8.3.1961, seit 21.10.2010 zum 2. Mal geschieden) wurde in 
der Schweiz geboren und wuchs in Venezuela auf, wo sie von 1968 bis 1978 die 
Primar- und Sekundarschule besuchte. Nach der Scheidung der ersten (von 
1978 bis 1988 dauernden) Ehe absolvierte sie von 1992 bis 1996 an der A._____ 
eine kaufmännische Ausbildung (Verwalterin; Administration) (vgl. IV-act. 9-4/6; 
17-10/29; 20-1f./29; 20-25/29; 46-22/83). Im Jahre 2002 kehrte D._____ in die 
Schweiz zurück. Vom 20. Januar 2003 bis 30. April 2010 arbeitete sie als Pflege-
mitarbeiterin in einem Pensum von 90% in E._____ in Gersau (Bf-act. 5). In die-
ser Zeit besuchte D._____ verschiedene, insb. auf den Pflegebetrieb bezogene 
Weiterbildungskurse (…). Seit dem 1. Juni 2011 arbeitete sie in einem Pensum 
von 80% als Pflegeassistentin im B._____ in Immensee (IV-act. 9-4). Am 25. Au-
gust 2010 (Eingang IV-Stelle) meldete sich D._____ erstmals bei der IV-Stelle 
wegen eines psychischen Leidens zum Leistungsbezug an (IV-act. 1). Nach ei-
nem Gespräch mit dem IV-Berater vom 15. September 2010 (IV-act. 7), wurde 
die Früherfassung mit Mitteilung vom 17. September 2010 abgeschlossen (IV-
act. 6).

B. Am 8. Mai 2015 (Eingang IV-Stelle) meldete sich D._____ erneut bei der 
IV-Stelle zum Leistungsbezug an, mit der Begründung, sie leide an starken Rü-
ckenbeschwerden und z.Zt. an psychischen Beschwerden (IV-act. 9). Am 30. Mai 
2016 teilte die IV-Stelle mit, es sei eine polydisziplinäre medizinische Untersu-
chung vorgesehen (IV-act. 36). Der Begutachtungsauftrag wurde per Suisse-
MED@P C._____ zugelost (IV-act. 36). D._____ wurde am 10. August 2016 von 
verschiedenen Fachärzten begutachtet (IV-act. 45). Das interdisziplinäre Gutach-
ten wurde am 13. Oktober 2016 (Eingang IV-Stelle) erstattet (IV-act. 46). Nach 
einer Stellungnahme der RAD-Ärztin F._____ (Fachärztin für Allgemeinmedizin) 
vom 13. Dezember 2016 (IV-act. 49-5/5) eröffnete die IV-Stelle mit Vorbescheid 
vom 27. April 2017 und Mitteilung vom 7. Juni 2017, D._____ habe ab. 1. Okto-
ber 2016 Anspruch auf eine Viertels-Invalidenrente (IV-act. 53 und 55). Mit Ver-
fügung vom 10. Juli 2017 sprach die IV-Stelle D._____ mit Wirkung ab 1. Okto-
ber 2016 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu (IV-act. 57 = Bf-act. 2).

C. Gegen diese Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 10. Juli 2017 lässt 
D._____ fristgerecht am 3. August 2017 (Postaufgabedatum) beim Verwaltungs-
gericht Beschwerde erheben mit folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung vom 10.7.2017 sei aufzuheben.

2. Die Beschwerdegegnerin habe der Beschwerdeführerin eine dreiviertel Invali-
denrente auszurichten.

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3. Es sei gestützt auf Art. 6 Ziffer 1 EMRK und Art. 29 f. BV eine öffentliche Ge-
richtsverhandlung durchzuführen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl. MWSt) zulasten der Beschwer-
degegnerin.

D. Mit E-Mailschreiben vom 23. Oktober 2017 liess D._____ den Antrag auf 
eine öffentliche Verhandlung zurückziehen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy-
chischen Gesundheit voraus (Art. 4 Abs. 1 Bundesgesetz über die Invalidenver-
sicherung [IVG; SR 831.20] sowie Art. 3 und 6 ff. Bundesgesetz über den allge-
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG; SR 830.1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 
IVG). Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist. 

Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

1.2 Massgebend für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versi-
cherten ist Art. 16 ATSG (Art. 28a Abs. 1 Satz 1 IVG). Zur Ermittlung des Invali-
ditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein-
tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all-
fälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausge-
glichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches Invalidenein-
kommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt, das sie erzielen könnte, 
wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches Valideneinkommen). 
Die Invalidität ist auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemes-
sen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könn-
te. Nicht entscheidend ist für die Invaliditätsbemessung, ob die versicherte Per-
son ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von der ihr verbliebe-
nen Erwerbsfähigkeit Gebrauch macht oder nicht (vgl. Meyer/Reichmuth, Recht-
sprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, N 27 zu Art. 28a IVG).

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1.3 Die Invalidität bemisst sich somit nicht nach medizinischen, sondern nach 
wirtschaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbs-
unfähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 
Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d; 106 V 
86 Erw. 2b; 105 V 139 Erw. 1c; 98 V 166 Erw. 2). Wer nicht mindestens teilweise 
arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig und mithin nicht invalid sein 
(vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

1.4 Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemessung 
des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch 
andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den 
Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen. Der Arzt hat auch dazu Stel-
lung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit der Versi-
cherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Versicher-
ten noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 Erw. 4; 125 V 256 Erw. 4). 

1.5 In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei (vgl. 
Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle Beweis-
mittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach 
zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des 
streitigen Rechtsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines 
Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend 
ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Beurtei-
lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-
gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 Erw. 5.1; 
125 V 351 Erw. 3a; Urteil des Bundesgerichts 9C_751/2013 vom 6.5.2014 Erw. 
4.1.1). Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von exter-
nen Spezialisten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersu-
chungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist regelmässig volle 
Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverläs-
sigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 137 V 227 Erw. 1.3.4 mit Hinweis).

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2. Zur gesundheitlichen Situation und zur Arbeitsfähigkeit der Versicherten 
lässt sich dem medizinischen Aktendossier u.a. was folgt entnehmen: 

2.1 Vom 23. Juni 2010 bis 30. Juli 2010 wurde die Versicherte in der Psychia-
trischen Klinik AA._____ stationär behandelt. Im Austrittsbericht vom 6. August 
2010 (visiert vom Oberarzt Dr.med. G._____ und der Psychologin FSP/SGRP 
lic.phil AB._____) wurde eine mittelgradige depressive Episode (ICD10: F32.1) 
diagnostiziert. In der Beurteilung wurde u.a. berichtet, der Fokus der Behandlung 
habe in der Verarbeitung der Trennung vom Ehemann gelegen. Ein weiterer Fo-
kus habe in der Erarbeitung von schlaffördernden Massnahmen und dem Einhal-
ten der Tagesstruktur gelegen. Die Wiederaufnahme der externen Arbeit als sta-
bilisierende Tagesstruktur werde prognostisch genauso wichtig erachtet, wie re-
gelmässige Gesprächstherapien und die zuverlässige Medikamenteneinnahme. 
Unter Einhaltung dieser Faktoren könne von einer guten Prognose ausgegangen 
werden. Die Versicherte sei nach der stationären Behandlung in deutlich stabile-
rem psychischem Zustand in die alten Verhältnisse ausgetreten. Die Arbeits-
fähigkeit bei Austritt betrage 100% (IV-act. 23-2ff./7).

2.2 Dr.med. H._____ (Konsiliararzt Angiologie im Spital Schwyz) erhob im Be-
richt vom 16. Juli 2012 die Diagnosen: 1. Besenreiser und retrikuläre Varikose 
bds. ohne Stammveneninsuffizienz (Duplex 16.07.2012), 2. Adipositas, 3. Chro-
nisches Lumbovertebralsyndrom, 4. Gastroösophageale Refluxbeschwerden. 
Weiter hielt er u.a. fest, eine klinisch relevante venöse Insuffizienz im Bereich der 
unteren Extremitäten bds. könne er ausschliessen. Farbduplexsonographisch 
finde er am linken Bein eine suffiziente V. saphena magna und parva und 
lediglich kleine retikuläre Varizen im Wadenbereich. Aufgrund dieser Befunde 
und der auch im Liegen bestehenden Schmerzen könne er diese nicht auf eine 
venöse Ursache zurückführen (IV-act. 17-28f./29).

2.3 Dr.med. I._____ (Leitender Arzt Orthopädie im Spital Schwyz) stellte im Be-
richt vom 11. Dezember 2012 die Diagnose: Plantarfaszitis rechts bei Plattfuss 
rechts. Unter 'Beurteilung und Prozedere' empfahl er eine Weichbettung nach 
Mass zur Stützung des medialen Längsgewölbes (IV-act. 17-25/29). 

2.4 Im Bericht über die radiologische Untersuchung (MRT HWS ohne KM) vom 
24. Mai 2013 notierte Dr.med. J._____ (Facharzt Radiologie im Institut für Radio-
logie und Nuklearmedizin in der Hirslanden Klinik St. Anna) in der Beurteilung ei-
ne deutliche Foraminalstenose C4/C5 rechts mit Kompression der Wurzel C5. 
Geringere Spondylosen C3/C4, C5/C6 und C6/C7, jeweils rechts im Rahmen der 
linkskonvexen Skoliose. Keine Diskushernie. Keine Spinalkanalstenose. Keine 

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Zeichen einer Myelopathie. Nebenbefundlich Zeichen der Sinusitis maxillaris 
rechts, möglicherweise auch Ethmoiditis (IV-act. 11-2/2).

2.5 Im Bericht über die radiologische Untersuchung (MRT LWS mit Kontrast-
mittel/MRT ISG mit KM) vom 8. Oktober 2013 hielt Dr.med. K._____ (Facharzt 
Radiologie im Institut für Radiologie und Nuklearmedizin in der Hirslanden Klinik 
St. Anna) im Befund einen Wasserverlust der Bandscheiben zwischen L2/L3, 
L4/L5 und L5/S1 fest. Keine akute Wirbelkörperfraktur. Deutliche Bandscheiben-
verschmälerung zwischen BWK11 und BWK12. Leichte rechtskonvexe Skoliose. 
Auf Höhe von L1/L2, L2/L3 und L3/L4 ergebe sich keine Neurokomprimierung. 
Leichte Spondylarthrosen. Konzentrische Diskusbulging auf Höhe von L4/L5 mit 
einem dorsalen Anulusriss. Leichte Duralsackkomprimierung in Medianebene. 
Spondylarthrosen beidseitig. Auf Höhe von L5/S1 ergebe sich eine kleine Dis-
kusprotrusion in Medianebene und nach links paramedian reichend mit leichter 
Duralsackkomprimierung. Die linksseitige Wurzel von L1 könnte leicht berührt 
sein. Nach intravenöser Kontrastmittelgabe würden sich keine Hinweise für eine 
Spondylodiszitis ergeben. Die Synovia des linksseitigen kleinen Wirbelgelenkes 
auf Höhe von L3/L4 nehme Kontrastmittel auf, ähnliche Befunde jedoch weniger 
ausgeprägt auf Höhe von L4/L5 und L5/S1. Hier könnte eine Synovitis vorliegen. 
Eine ISG-Arthritis liege nicht vor. In der Beurteilung wurde der Verdacht auf be-
ginnende Synovitis der kleinen Wirbelgelenke auf Höhe von L3/L4 links und 
L4/L5 bzw. L5/S1 beidseitig notiert (IV-act. 11-1/2).

2.6 Dr.med. L._____ (Facharzt FMH für Anästhesie und Intensivmedizin, FA 
interventionelle Schmerztherapie FMH/SSIPM, Luzern) erhob im Bericht vom 9. 
November 2013 folgende Diagnosen (IV-act. 17-21f./29):

• Vordergründig lumboradikuläre Beschwerden rechts
- Konzentrisches Diskusbulging und Anulusriss L4/5 (MRI 8.10.2013)
- Facettengelenkdegerationen L3 bis S1

• Cervikovertebrales Syndrom
- Deutliche Foraminalstenose C4/5 rechts mit Kompression der Wurzel C5
- Geringere Spondylosen C3/4, C5/6 und C6/7 jeweils rechts im Rahmen der 

linkskonvexen Skoliose
- St. n. PDA cervikal am 17.6.2013

In der Beurteilung wurde festgehalten, die Beschwerden würden mit unklarer 
Ursache verbleiben. Die Radikulopathie bis zum Fussgelenk rechts gebe 
Hinweise auf eine spinale Ursache. Eine diagnostische und hoffentlich 
therapeutisch wirksame PDA erscheine angezeigt. Die Patientin berichte, dass 
auch die cervikalen Schmerzen wieder aktiver seien. Primäre Fragestellung sei 
aber aktuell lumbal.

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2.7 Dr.med. M._____ (FMH für Neurochirurgie, Hirslanden Zentralschweiz) dia-
gnostizierte am 4. Februar 2014 eine anhaltende Glutealgie rechts bei ausge-
prägter muskuloskelettaler Dysbalance bei deutlicher Beinlängendifferenz zu Un-
gunsten von rechts (IV-act. 17-19/29). Unter 'Prozedere' vermerkte er u.a., bild-
gebend würden sich die geringen degenerativen Veränderungen der LWS zei-
gen. Die anhaltenden Beschwerden interpretiere er eher im Rahmen einer aus-
geprägten muskuloskelettalen Dysbalance, möglicherweise getriggert durch die 
Beinlängendifferenz zu Ungunsten von rechts. Es biete sich mittelfristig der Ver-
such einer eingepassten Schuheinlage an.

2.8 Am 12. März 2014 überwies der Hausarzt AD._____ (prakt. Arzt FMH) die 
Versicherte zur Abklärung von postprandialem Oberbauchschmerz etc. an 
Dr.med. N._____ (Gastroenterologie FMH, Schwyz) (IV-act. 17-15/29) und am 
21. Mai 2014 wegen erneut progredienter somatisierender Depression an den 
sozialpsychiatrischen Dienst (SPD) Goldau (IV-act. 17-17/29).

2.9 Im Arztbericht zuhanden der IV-Stelle vom 25. Mai 2015 stellte der Haus-
arzt AD._____ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: 
F32.8 mit Somatisierungstendenz sowie F32.1 → Oberwil 23.6. - 30.7.10 → emp-
fohlenes Venlafaxin wird nicht genommen; bestehend seit >5 Jahre. Als Diagno-
sen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit listete er auf: Degenerative Band-
scheibenveränderungen BWK 11/12, V.a. Synovitis kleinen Wirbelgelenke 
L3/L4/5 +S1 bds., muskuläre Dysbalance, Beinlängendifferenz, degeneratives 
HWS-Syndrom, Migräne und chronisches Lumbovertebralsyndrom (IV-act. 17-
1ff./29). 

Weiter hielt der Hausarzt u.a. fest, die Patientin werde seit Oktober 2010 immer 
wieder ambulant behandelt. Seit er sie kenne (ca. 5 Jahre) leide sie an Müdig-
keit, Überlastungsgefühl, Schmerzen überall. Der ärztliche Befund laute auf meh-
rere altersentsprechende degenerative Veränderungen. Die aktuelle Behandlung 
erfolge nur symptomorientiert: Schmerzmittel, Migränemittel, AUZ (bei subsidiä-
rer Arbeitsunfähigkeit in ihrem Beruf). Aktuell erfolge keine Medikation. Nach ei-
ner Arbeitsunfähigkeit wegen einer OSG-Distorsion rechts am 15. Februar 2015 
arbeite sie laut seinen Akten seit 13. April 2015 wieder zu 100%. Als zukünftige 
Therapie empfehle er zunächst Antidepressiva und Psychotherapie, ggf. später 
orthopädischer "Feinschliff", wodurch sich die Einschränkungen vermutlich ver-
mindern lassen würden. Körperlich wäre die Patientin altersentsprechend belast-
bar. Psychisch bestehe eine somatisierende Depression, eine verminderte all-
gemeine Belastbarkeit (inkl. Stress); rasche Erschöpfung, körperliche Erschöp-
fung als Folge des Geistes. Insofern bestehe eine verminderte Leistungsfähig-
keit. Die bisherige Tätigkeit sei ihr aus medizinischer Sicht momentan evtl. zu 

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50% zumutbar. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei sie 8 Std./Tag 
arbeitsfähig, evtl. mit einer Gewichtslimite beim Heben. 

Im Beiblatt zum Arztbericht berufliche Integration/Rente führte der Hausarzt u.a. 
weiter aus, die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten weiterhin 8 Std./Tag zu-
mutbar. Allenfalls sei sie von schwerem Heben zu entbinden und von "Stress" zu 
befreien. Alle anderen Tätigkeiten im Sitzen plus Wechsel sitzend/stehend/ge-
hend seien ihr 8 Std./Tag zumutbar. Im Vergleich zum Durchschnitt sei sie, ohne 
signifikante körperliche Behinderung, unterdurchschnittlich belastbar. Es sei eine 
Leistungsfähigkeit von ca. 70% zu erwarten (IV-act. 17-8f./29). 

2.10 Im Arztbericht "Berufliche Integration/Rente" des SPD Goldau vom 30. Juni 
2015, visiert von Dr.med. O._____ (Leitende Ärztin), wurde die Diagnose einer 
rezidivierenden depressiven Störung erhoben, aktuell mittelschwer mit 
somatischem Syndrom (ICD-10:F33.11), bei Persönlichkeitsstruktur mit ängstlich 
unsicheren und abhängigen Zügen/Akzentuierte Persönlichkeitszüge 
(erstbekannte Episode im Jahr 2013, vermutlich seit Jugend) (IV-act. 21).

Weiter wurde u.a. ausgeführt, seit 2010 erfolge fortlaufend (mit Unterbruch) eine 
ambulante Behandlung. Im Jahr 2003 hätten insgesamt fünf Gespräche im SPD 
Goldau wegen Erschöpfungsdepressionen stattgefunden. Im Jahr 2010 sei eine 
Wiedervorstellung mit ausgeprägter depressiver Entwicklung und 
Schlafstörungen erfolgt. Die Schwere der Depression habe eine stationäre 
Behandlung notwendig gemacht. Danach sei die Depression weitgehend 
remittiert und die Behandlung habe zunächst abgeschlossen werden können. Im 
April 2011 sei die ambulante Behandlung im SPD fortgeführt worden. Im Juni 
2014 sei die Wiederanmeldung wegen depressiver Symptomatik erfolgt, seither 
erfolge wieder ambulante psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung 
im SPD. Die depressiven Symptome seien durch ausgeprägte Rückenschmerzen 
ausgelöst worden, welche rasch von massiven Schlafstörungen begleitet worden 
seien. Vom Hausarzt habe sie zunächst Xanax, später Zolpidem erhalten. Die 
erneute Installation einer antidepressiven Medikation sei von der Patientin 
bislang mit Verweis auf diverse Unverträglichkeiten abgelehnt worden. Im Verlauf 
neben gedrückter Stimmung Konzentrationsproblem, Antriebsminderung, teils 
Angstzustände beim Alleinsein, Insuffizienz- und Überforderungsgefühle. 
Prognostisch ungünstig erscheine, dass bereits die dritte, doch mindestens 
mittelschwer ausgeprägte depressive Episode in den letzten 12 Jahren 
aufgetreten sei und die Kombination mit Rückenbeschwerden im somatischen 
Bereich. Prognostisch günstig könne die erfolgreiche Behandlung im Jahr 
2010/2011 gewertet werden und dass die Versicherte prinzipiell behandlungs- 
und krankheitseinsichtig sei.

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Nach Schilderung der Vorgesetzten sei die Leistung der Versicherten in den letz-
ten Wochen und Monaten spürbar abnehmend, man mache sich Sorgen um ihre 
Gesundheit. Sie sei einerseits eingeschränkt durch Rückenprobleme, anderseits 
fielen bei der Arbeit ausprägte Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit auf. 
Als Pflegeassistentin sei sie wegen der depressiven Symptomatik mit 
niedergedrückter Stimmung, ausgeprägter Schlafstörung, Konzentrations- und 
Auffassungsminderung, Verlangsamung seit 22. Juni 2015 - fortlaufend 50% 
arbeitsunfähig. Die bisherige Tätigkeit sei ihr aus medizinischer Sicht in einem 
zeitlichen Rahmen von aktuell max. 50% zumutbar, ggf. auch in diesem Zeitraum 
mit Leistungseinschränkungen von ca. 20-30%. Durch die Etablierung einer 
antidepressiven Medikation und Ausbau der Therapie (aktivierend), ggf. auch 
stationäre Behandlung liessen sich die Einschränkungen möglicherweise 
vermindern.

2.11 Dr.med. P._____ (Chiropraktik) erhob im Bericht vom 28. Juli 2015 als Dia-
gnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisch spondylogenes 
Lumbovertebralsyndrom rechts, ein chronisch spondylogenes 
Zervikovertebralsyndrom bei Wurzelkompression C5 rechts mit assoziierten 
Kopfschmerzen sowie eine Dorsalgie (IV-act. 24- 1ff./26). 

Weiter wurde u.a. ausgeführt, die Versicherte leide seit Jahren unter 
Nackenschmerzen mit intermittierenden und invalidisierenden Kopfschmerzen 
sowie thorakalen und lumbalen Schmerzen mit Ausstrahlung bis zum Fussgelenk 
rechts, sowie unter starken Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Die 
Schlafstörungen würden hauptsächlich durch die starken Schmerzen verursacht. 
Allgemein erfahre die Patientin eine Verschlimmerung der Schmerzen nach der 
Arbeit im Pflegheim. Eine Verbesserung könne durch Therapie und 
anschliessenden Ruhephasen erzielt werden. Alle Beschwerden hätten sich als 
äusserst hartnäckig herausgestellt, z.T. könne eine temporäre Erleichterung der 
Schmerzen mit Therapie erreicht werden, welche jedoch durch Belastung schnell 
wieder weggemacht werde. Die Verstärkung der Schmerzen sei belastungs- und 
bewegungsabhängig und ein Pflegeberuf sei ihres Erachtens nicht möglich. 
Zusätzlich würden eine Schlafstörung und eine Konzentrationsschwäche 
bestehen, welche eine Fehleranfälligkeit zur Folge haben könnten. Aktuell sei 
keine Tätigkeit angepasst. Durch gezielte Therapien könne eine zumindest 
temporäre Verbesserung hergestellt werden, welche aber zum schmerzfreien 
Ausführen ihrer Tätigkeit nicht ausreiche. Nach ihrer Ansicht sollte ein Pensum 
von 20% nicht überschritten werden. Eine temporäre Krankschreibung von 100% 
Arbeitsunfähigkeit und ein stationärer Klinikaufenthalt könnten sich positiv auf die 
gesundheitliche Situation der Versicherten auswirken oder diese zumindest 

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verbessern (ebenso im Beiblatt zum Arztbericht berufliche Integration/Rente vom 
28.7.2015, IV-act. 24-5f./6). 

2.12 Im Bericht des SPD Goldau vom 30. Juni 2015 an die Krankenversicherung 
(visiert von Dr.med. Q._____), wurde die Diagnose aus dem Bericht vom 30. Juni 
2015 (IV-act. 21) bestätigt und u.a. festgehalten, "ab 1.9.2015 vorerst keine 
Krankschreibung, der weitere Verlauf muss abgewartet werden" (IVS-act. 1-2f./6). 

"In der Leistungszusammenstellung Taggeld" der Krankenversicherung werden 
für den Monat September 2015 keine Taggeldleistungen der Krankenversiche-
rung gelistet (IVS-act. 1-6./6). Gemäss den Angaben der Arbeitgeberin bezog die 
Versicherte im September 2015 Ferien (vgl. IV-act. 31). 

2.13 Vom 26. Oktober 2015 bis 19. November 2015 wurde die Versicherte in 
CA._____ stationär behandelt. Im Austrittsbericht vom 18. November 2015 (vi-
siert vom Chefarzt Dr.med. R._____, dem Oberarzt Dr.med. S._____ und der Ab-
teilungsärztin Dr.med. T._____) wurden folgende Diagnosen gestellt (IV-act. 28-
1ff./14):

Rezidivierende depressive Episode mit/bei F33.0
- Ängstlichem Zustand und abhängigen Zügen
- Aktuell: Insomnie (Durchschlafstörung) und Asthenie
Chronisches Panvertabralsyndrom mit/bei M54.89:
- Zervikovertebralsyndrom bei anamnestisch Wurzelkompression C5 rechts mit as-

soziierten Kopfschmerzen, aktuell ohne neurologische Defizite
- Bewegungsabhängigen Lumbalgien ohne neurologische Defizite
- Degenerativen Veränderungen mit Keilwirbel BWK 5/6, unregelmässige Konturie-

rung der Deck- und Bodenplatten
Mittelgradiges obstruktives Schlafapnoe Syndrom ED 11.2015 G47.31
- ESS 9/24, BMI 25.8 kg/m2
- Polysomnographie am 11.2015: AHI 28/h, ODl 27/h, Sauerstoffbaseline 92% bis 

minimal 75%
- Einleitung einer Auto CPAP Therapie mit 5-10 cm H20
Vit D3 Mangel E55.9
- 64 nmol/I
- Aktuell substituiert

Unter 'Beurteilung Therapie und Verlauf' wurde u.a. festgehalten, die Etablierung 
/Anpassung von Schmerzmitteln habe zur Verbesserung der Schlafqualität der 
Müdigkeit geführt. Wegen den Durchschlafstörungen sei eine Pulsoxymetrie 
durchgeführt worden. Die Werte hätten die Notwendigkeit einer CPAP-Therapie 
gezeigt. Die bekannte Osteoporose werde aktuell mittels Vitamin D3 behandelt. 
Bei Austritt habe die lumbale Schmerzsymptomatik deutlich abgenommen. 
Seitens des Knies sei es ebenfalls zu einer Schmerzreduktion gekommen. Die 
Stimmung habe stabilisiert werden können. Die Patientin sei in gutem 

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Allgemeinzustand und stabilem psychischen Zustand entlassen worden. Die 
Physiotherapie sollte weitergeführt werden um die Fehlhaltung und Beschwerden 
zu verbessern. Die Psychotherapie im SPD Goldau sollte fortgeführt werden.

2.14 Im Verlaufsbericht des SPD Goldau vom 26. April 2016 an die IV-Stelle 
(visiert von Dr.med. Q._____) wurde u.a. eine leichte Besserung der 
Beschwerden von psychiatrischer Seite nach Austritt aus der Klinik notiert; 
weniger Müdigkeit, mehr Antrieb. Bei der Arbeitsstelle sei eine Steigerung des 
Pensums geplant gewesen. Seit 1. März 2016 sei die Patientin vom Hausarzt 
formell derzeit nur noch 30% krankgeschrieben. Faktisch arbeite sie jedoch 
weiterhin nur im 50%-Pensum, da sie aufgrund zahlreicher Überstunden kein 
höheres Pensum erfüllen müsse. Zudem sei sie mit dem 50%-Pensum an ihrer 
Grenze angelangt. Laut der Vorgesetzten sei die Patientin nur sehr 
eingeschränkt einsetzbar, nur nachmittags und weniger mit pflegerischen 
Aufgaben, bzw. weniger Aufgaben mit Verantwortung. Sie bringe in der 
Präsenzzeit eine deutlich eingeschränkte Leistung. Aus psychiatrischer Sicht 
bestehe medizinisch-theoretisch ein Arbeitsfähigkeit von ca. 40% (inkl. 
eingeschränkter Leistungsfähigkeit, das zumutbare Anwesenheitspensum liege 
höher (IV-act. 34). 

2.15 Die RAD-Ärztin F._____ hielt in einer Stellungnahme vom 23. Mai 2016 
fest, sie sehe hier einiges an psychosozialen Überlagerungen (mangelhaftes 
soziales Umfeld wegen vormalig langjährigem Leben in Venezuela, Trennung 
vom Partner, etc.). Das dauerhaft IV-relevante Psychiatrische daran könne sie 
schlecht einschätzen. Seitens des Rückens sehe sie die Versicherte nicht mehr 
voll AF in ihrer Tätigkeit in der Pflege (was so von der Chiropraktikerin reflektiert 
werde). Besser wäre eine leichte wechselbelastende Arbeit, diese somatisch 
betrachtet aber in Vollzeit. Sie schlug ein interdisziplinäres Gutachten vor, mit 
den Fachrichtungen Psychiatrie, Orthopädie und fallführendem Allgemeininternist 
(IV-act. 35).

2.15 Am 13. Oktober 2016 (Eingang IV-Stelle) erstatte das C._____ ein interdis-
ziplinäres orthopädisch-psychiatrisch-internistisches Gutachten, welches auf Un-
tersuchungen vom 10. August 2016 durch Dr.med. U._____ (Spezialarzt für 
Innere Medizin FMH), Dr.med. V._____ (Spezialarzt für Orthopädie FMH, Zertifi-
zierter medizinscher Gutachter SIM) und Dr.med. W._____ (Facharzt für 
Psychiatrie und Psychotherapie) basiert, und von diesen Fachärzten 
unterzeichnet wurde (IV-act. 46). In der polydisziplinären Konsensbeurteilung 
wurde u.a. was folgt festgehalten (IV-act. 46-45ff./79):

 (…)

12

12. Diagnosen:
12.1 Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

Pseudocervicobrachialgie links bei geringen Facettengelenksarthrosen C3-6 
ohne neurale Kompression
Vermehrte, inkomplett redressierbare Kyphose der Brustwirbelsäule mit 
Keilwirbelbildung vor allem Th8 und 9 und Deckplattenunregelmässigkeiten 
Th9/10 aber auch Th11/12
Pseudolumboischialgie links bei leichter Synovitis der Facettengelenke L3/4 
und L4/5 sowie leichter Spondylarthrose L5/S1 ohne neurale Kompression 
Bikompartimentale Gonarthrose mit Riss des medialen Meniskushinterhorns 
bei Nullachse rechts
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive 
Episode mit somatischem Syndrom, ICD-Nr. F33.11

12.2 Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
Senkfüsse
Akzentuierte, ängstliche, selbstunsichere, abhängige Persönlichkeitszüge, 
ICD-Nr. Z73.1
Präadipositas
Obstruktives Schlafapnoe Syndrom
Migräne
Urininkontinenz
Rhinoconjunctivitis allergica
Besenreiservarizen an beiden Unterschenkeln

13. Beantwortung der Fragen:
13.1 Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit im polydisziplinären 

Konsens:
Die Arbeitsfähigkeit als Pflegehelferin, einer körperlich mittelschweren 
Tätigkeit, vorwiegend stehend und gehend, mit häufig inklinierten 
Körperhaltungen, beträgt aufgrund der Pseudocervicobrachialgie links bei 
geringen Facettengelenksarthrosen C3-6 mit temporärer neuraler 
Kompression C5 rechts, der Pseudolumboischialgie links bei leichter Synovitis 
der Facettengelenke L3/4 und L4/5 sowie leichter Spondylarthrose L5/S1 
ohne neurale Kompression bei voller Stundenpräsenz seit 5/2013 50% 
(Arbeitsunfähigkeit 50%). Aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung, 
gegenwärtig mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom und 
Beeinträchtigung der emotionalen Belastbarkeit, der geistigen Flexibilität, des 
Antriebs, der Interessen, der Motivation, der Kontaktfähigkeit und der 
Dauerbelastbarkeit, besteht auch aus psychiatrischer Sicht seit 6/2015 
gesamthaft bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 50% 
(Arbeitsunfähigkeit 50%) als Pflegehilfe. Der vorangehende Zeitraum kann 
nach den anamnestischen Angaben psychiatrisch nicht eindeutig eingeschätzt 
werden.

13.2 Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit:
Körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, abwechslungsweise 
sitzend und stehend, ohne häufige inklinierte, reklinierte und rotierte 
Körperhaltungen, ohne häufiges Laufen, insbesondere auf Treppen, Leitern 
und schrägen Ebenen sowie ohne häufige kniende Positionen, können seit 
5/2013 bei voller Stundenpräsenz zu 100% (Arbeitsunfähigkeit 0%) zugemutet 
werden. Zusätzlich Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne 

13

Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne Anforderungen 
an die Konzentrationsfähigkeit, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne 
überdurchschnittliche Dauerbelastung können seit 6/2015 gesamthaft bei 
voller Stundenpräsenz zu 60% (Arbeitsunfähigkeit 40%) zugemutet werden.

13.3 Berufliche Eingliederungsfähigkeit:
Die festgestellte Arbeitsfähigkeit besteht seit 5/2013 und einer sofortigen 
Steigerung der Arbeitsfähigkeit stehen keine medizinischen 
Hinderungsgründe entgegen.

13.4 Prognose:
(…) Die Prognose ist bei mehretagigen degenerativen Veränderungen der 
LWS, dem fortgeschrittenen Knorpelschaden des rechten Kniegelenks und 
der Fixierung der Probandin auf die Beschwerden nicht sehr günstig. (…) Aus 
psychiatrischer Sicht erscheint die Prognose nach dem bisherigen Krankheits-
verlauf nur begrenzt günstig. Die Explorandin bedarf einer regelmässigen psy-
chiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung kombiniert mit einer 
ausreichend dosierten antidepressiven Medikation, die auch regelmässig 
einzunehmen ist. Unter diesen therapeutischen Massnahmen ist eine 
Besserung des psychischen Zustandsbildes innerhalb eines Jahres mit 
Leistungssteigerung und gesamthaft bei voller Stundenpräsenz etwa 70%iger 
Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit medizintheoretisch zu erwarten. 
Allerdings dürften sich die akzentuierten Persönlichkeitszüge eher ungünstig 
auf den Krankheitsverlauf auswirken und auch die Compliance bezüglich einer 
Medikamenteneinnahme erscheint fraglich.

13.5 Bei Einschränkung der Arbeitsfähigkeit überwiegen hier psychosoziale 
Faktoren oder ist eine allfällige Arbeitsunfähigkeit vor allem auf ein 
psychisches oder ein somatisches Leiden mit Krankheitswert 
zurückzuführen?
Die Arbeitsfähigkeit ist durch ein somatisches und ein psychisches Leiden mit 
Krankheitswert eingeschränkt. Ein Überwiegen von psychosozialen Faktoren 
besteht nicht und an psychosozialen Faktoren finden sich vor allem eine 
Teilzeittätigkeit, finanzielle Belastungen und Zustand nach gescheiterten 
Partnerbeziehungen. (…)

2.16 Die RAD-Ärztin F._____ hielt in ihrer Stellungnahme vom 13. Dezember 
2016 fest, die Einschränkung der behinderungsangepassten Arbeitsfähigkeit 
(40% AUF) erfolge durch den psychiatrischen Gutachter. Der Orthopäde gebe im 
Wesentlichen ergonomische Einschränkungen wieder, keine Pensumsreduktion. 
Psychiatrischerseits könne mittels adäquaterer Therapie noch eine Steigerung 
auf 70% Arbeitsfähigkeit erreicht werden. Für sie heisse das, dass langfristig und 
medizinisch theoretisch die Arbeitsfähigkeit nicht ganz scharf formuliert werden 
könne. Sie liegt irgendwo zwischen 60% und 70% (50% für die bisherige 
Tätigkeit in der Pflege auch orthopädischerseits). Vorab könnten die 60% 
Arbeitsfähigkeit übernommen werden, inkl. einer Auflage zu regelmässigeren 
Weiterführung der psychiatrischen Behandlung. Frequenzen könnten durch den 
Behandler bestimmt werden (IV-act. 49-5/5).

14

3.1 Abstützend auf das C._____-Gutachten vom 13. Oktober 2016 (IV-act. 46) 
und der Stellungnahme der RAD-Ärztin F._____ vom 13. Dezember 2016 (IV-act. 
49-5/5) ist die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung vom 10. Juli 2017 (Bf-
act. 2) von einer Arbeitsfähigkeit von 60% in einer behinderungsangepassten 
Tätigkeit ausgegangen, was von der Versicherten nicht beanstandet wird, 
weswegen sich weiteren Ausführungen hierzu erübrigen.

3.2.1 Bei der Bemessung des Invaliditätsgrades hat der vorinstanzliche 
Abklärungsdienst beim hypothetischen Valideneinkommen darauf abgestellt, 
dass die Versicherte im Gesundheitsfall in einem 90%-Arbeitspensum als 
Pflegeassistentin erwerbstätig wäre, was unbestritten geblieben ist. 

Ausgehend vom Arbeitgeberbericht des B._____ vom 20. Mai 2015, wonach die 
Versicherte in einem 80%-Pensum ab 1. Januar 2015 ein Jahreseinkommen von 
Fr. 47'879.-- erzielt hat (IV-act. 15-2/11), hat der Abklärungsdienst ein 
Jahreseinkommen in einem 90%-Arbeitspensum von Fr. 53'864.-- errechnet und 
dazu den Mittelwert der Sonntagszuschläge der Jahre 2013 und 2014 von Fr. 
1'172.30 (Fr. 1'106.35 + Fr. 1'238.25 ./. 2; vgl. IV-act. 15-10f./11 Pos. 2851) 
addiert, was ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 55'036.30 
(Fr. 53'854.-- + Fr. 1'172.30) ergibt (vgl. IV-act. 52-4/6).

Bei dieser Berechnung wurde im Abklärungsbericht vom 17. März 2017 offenbar 
übersehen, dass die Versicherte im Jahre 2016 eine Lohnerhöhung erhalten hat. 
Gemäss dem Schreiben der Arbeitgeberin an die IV-Stelle vom März 2016 (IV-
act. 31) betrug der Monatslohn bei einem 80%-Pensum damals Fr. 3'716.-- (im 
Jahre 2015 noch Fr. 3'683.--; vgl. IV-act. 15-9/11), woraus ein Jahreseinkommen 
2016 von Fr. 48'308.-- (Fr. 3'716.-- x 13) resultiert. Umgerechnet auf ein 90%-
Arbeitspensum ergibt dies einen Betrag von Fr. 54'346.50. Zuzüglich des 
(ebenfalls auf ein 90%-Arbeitspensum umgerechneten) Mittelwerts der 
Sonntagszuschläge der Jahre 2013 und 2014 von total Fr. 1'318.85 resultiert ein 
hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 55'665.35. 

3.2.2 Beim (hypothetischen) Invalideneinkommen hat der Abklärungsdienst 
vorab festgehalten, dass die Versicherte weiterhin in einem 50%-Arbeitspensum 
in der angestammten Tätigkeit als Pflegeassistentin im Missionshaus Bethlehem 
erwerbstätig ist, was - ohne Lohnerhöhung im Jahre 2017 (vgl. dazu IV-act. 52-
4/6) - in der angestammten Tätigkeit ein Invalideneinkommen von Fr. 30'575.70 
(Fr. 55'036.30 ./. 90% x 50%) ergeben hat (vgl. IV-act. 52-4/6). 

Ausgehend von einem hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 55'665.35 (vgl. 
Erw. 3.2.1 hiervor) beträgt das Invalideneinkommen in der angestammten 
Tätigkeit nach derselben Berechnung somit Fr. 30'925.20.

15

3.2.3 Bei der Berechnung des hypothetischen Invalideneinkommens in einer 
behinderungsangepassten Tätigkeit hat der Abklärungsdienst auf den 
Medianwert der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE 2014) TA1, Total 
(Ziff. 1-93), Kompetenzniveau 1, Frauen von Fr. 51'600.-- (12 x Fr. 4'300.--) 
abgestellt, diesen auf eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden 
(gemäss BFS Tabelle: Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in 
Stunden pro Woche) umgerechnet (./. 40 Std. x 41.7 Std.) und an die 
Entwicklung der Nominallöhne angepasst (gemäss BFS Tabelle 39, Frauen 
Stand 2014 = 2673, Stand 2015 = 2686; vgl. BGE 142 V 178 Erw. 2.5.8.2), was 
für das Jahr 2015 ein hypothetischen Invalideneinkommen im Vollpensum von 
Fr. 54'055.-- ergibt. Umgerechnet auf eine Arbeitsfähigkeit von 60% (vgl. Erw. 3.1 
hiervor) resultiert daraus ein hypothetisches Invalideneinkommens in einer 
angepassten Tätigkeit von Fr. 32'433.-- (Fr. 54'055.-- ./. 100% x 60%).

Anzufügen ist, dass die Versicherte in einer behinderungsangepassten Tätigkeit 
allenfalls darauf angewiesen ist, auch ein neues Betätigungsfeld zu suchen, 
weswegen ein Abstellen auf das "Total (Ziff. 1-93)" Kompetenzniveau 1, Frauen, 
gemäss Tabelle TA1 nicht zu beanstanden ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
8C_622/2016 vom 21.12.2016 Erw. 5.2.3 m.w.H.). Nachdem beim hypothetischen 
Valideneinkommen auf das Jahreseinkommen 2016 abgestellt wurde, ist 
indessen auch das hypothetische Invalideneinkommen auf den Stand 2016 der 
BFS Tabelle 39, Nominallöhne Frauen (= 2709) anzupassen, was im Vollpensum 
ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 54'517.50 und bei einer 
Arbeitsfähigkeit von 60% ein solches von Fr. 32'710.50 ergibt. 

3.3 Der Rüge der Versicherten, das hypothetische Valideneinkommen sei zu 
tief beziffert, kann nicht gefolgt werden. Gemäss den vorstehenden 
Berechnungen liegt das auf ein 90%-Pensum umgerechnete hypothetische 
Valideneinkommen von Fr. 55'665.35, welches auf dem im Jahre 2016 im 80%-
Pensum erzielten Einkommen basiert, über dem auf dem Medianwert der 
Tabellenlöhne LSE 2014 TA1 basierenden (auf eine durchschnittliche 
Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden umgerechneten und auf den Stand 2016 
der Nominallöhne Frauen angepassten hypothetischen Invalideneinkommen von 
Fr. 54'055.-- in einem 100%-Pensum. Das hypothetische Valideneinkommen von 
Fr. 55'665.35 liegt sodann auch erheblich über dem (auf eine durchschnittliche 
Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden umgerechneten und auf den Stand 2016 
der Nominallöhne Frauen angepassten Medianwert der Tabellenlöhne LSE 2014 
TA1, Ziff. 86-88 (Gesundheits- und Sozialwesen), Kompetenzniveau 1, Frauen 
im 90%-Pensum von Fr. 51'861.35 (12 x Fr. 4'545.-- ./. 40 x 41.7 ./. 2673 x 2709 
x 0.9). 

16

Es liegt somit in casu gar kein unterdurchschnittliches Valideneinkommen vor, 
welchem im Rahmen der Invaliditätsbemessung Rechnung zu tragen wäre (BGE 
135 V 297 Erw. 6.1.2). Eine "Lohnreduktion" bei Anstellungsbeginn per 1. Juni 
2011, mit welcher die damals neue Arbeitgeberin den Umstand kompensiert 
haben sollte, dass sie in der Person der Versicherten "nicht die effizienteste 
Pflegehelferin" eingestellt habe (Beschwerde vom 2.8.2017 S. 7), ist nicht 
erkennbar. Daran ändert auch nichts, dass die frühere Arbeitgeberin der 
Versicherten am 30. April 2011 lediglich ein 'mittelmässiges' Zeugnis (Bf-act. 5) 
ausgestellt hat. Dasselbe gilt grundsätzlich auch für die Verwarnung vom 19. 
August 2004 oder der Zielvereinbarung vom 22. September 2007 (Bf-act. 3 f.), 
mit welchen arbeitsplatzbezogene Defizite der Versicherten angesprochen 
worden sind. 

Im Weiteren trifft es auch nicht zu, dass die Arbeitgeberin ihre Rücksichtnahme 
auf die gesundheitlichen Einschränkungen der Versicherten damit kompensiert 
habe, dass sie ihr keine Lohnerhöhung ausgerichtet habe (Beschwerde vom 
2.8.2017 S. 7 f.). Aus dem individuellen Konto der Ausgleichskasse Schwyz, den 
Lohnkonti 2013 - 2015 sowie dem Schreiben der Arbeitgeberin vom März 2016 
(IV-act. 15-9ff./11; 16-2/2 und 31) ergibt sich vielmehr, dass die Versicherte von 
2012 bis 2016 alljährlich eine Lohnerhöhung erhalten hat. Der Verweis hierzu auf 
den Abklärungsbericht vom 17. März 2017 Ziff. 4.1 (IV-act. 52-4/6) ist nicht 
einschlägig. Die vom Abklärungsdienst darin festgehaltene telefonische Angabe 
der Arbeitgeberin vom 21. März 2017, wonach die Versicherte keine 
Lohnerhöhung erhalten habe, kann sich aufgrund der Aktenlage (insb. 
vorerwähnte IV-act. 31) nur auf das Jahr 2017 beziehen (vgl. Erw. 3.2.1 zweiter 
Absatz hiervor). 

3.4 Soweit die Versicherte für die Ermittlung des hypothetischen 
Valideneinkommens die Heranziehung der "Lohnstatistik" postuliert, kämen 
einzig die Tabellenlöhne LSE 2014 TA1 in Frage (Ziff. 86-88 Kompetenzniveau 1, 
Frauen), wobei dieses Bruttoeinkommen im 90%-Pensum von Fr. 51'861.35 
tiefer ausfällt (vgl. Erw. 3.3 erster Absatz hiervor), als das auf der Basis des im 
Jahre 2016 im 80%-Pensum erzielten Einkommens berechnete, hypothetische 
Valideneinkommen von Fr. 55'665.35, was letztlich der Intention der Versicherten 
zuwiderläuft. Eine Heranziehung der Tabelle LSE 2014 T1_b (Monatlicher Brutto-
lohn [Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, beruflicher Stellung und Ge-
schlecht Privater und öffentlicher Sektor zusammen) steht dagegen nach der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung gänzlich ausser Frage (vgl. BGE 142 V 178 
Erw. 2.5.7; Urteil 8C_228/2017 vom 14.6.2017 Erw. 4.2.2). 

17

Im Übrigen wäre es auch offensichtlich unsachgemäss, würde man bei der Be-
messung der Invalidität beim hypothetischen Valideneinkommen auf die 
(höheren) Werte der TA1_b-Tabellen abstellen, "welche sich in einem erheblich 
weitergehenden Masse inkongruent zu den bisherigen statistischen 
Entscheidungsgrundlagen erweisen" (BGE 142 V 178 Erw. 2.5.7) und beim 
hypothetische Invalideneinkommen auf die (tieferen) Werte der LSE 2014 TA1-
Tabellen.

3.5 Nachdem die Heranziehung der (relevanten) "Lohnstatistik" zu einem 
tieferen hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 51'861.35 führen würde, 
bleibt es vorliegend beim hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 55'665.35, 
welches auf der Basis des im Jahre 2016 im 80%-Pensum erzielten Einkommens 
errechnet worden ist. Es besteht auch gar kein Anlass hiervon abzuweichen. Da 
das Valideneinkommen in casu nicht unterdurchschnittlich ist, sondern vielmehr 
über dem massgebenden branchenüblichen LSE-Tabellenlohn (TA1, Ziff. 86-88 
[Gesundheits- und Sozialwesen]; vgl. Erw. 3.3 erster Absatz hiervor, vgl. dazu 
auch BGE 135 V 297 Erw. 6.1.2 f.; Urteil 8C 490/2011 vom 11.1.2011 Erw. 3.2.3) 
liegt, fällt eine Einkommensparallelisierung ausser Betracht.

3.6 Als Zwischenergebnis ist somit festzuhalten, dass aus der 
Gegenüberstellung des hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 55'665.35 
(Erw. 3.2.1 i.f. hiervor) und des hypothetischen Invalideneinkommens von 
Fr. 32'710.50 (Erw. 3.2.3 i.f. hiervor) eine Erwerbseinbusse von Fr. 22'954.85 
resultiert, was einem Invaliditätsgrad von 41.24% entspricht.

4.1 Die Frage, ob ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist, ist rechtlicher 
Natur (BGE 137 V 71; Urteil des BGer 9C_551/2012 vom 18.2.2013 Erw. 5.4.1). 
Mit dem Abzug vom Tabellenlohn soll der Tatsache Rechnung getragen werden, 
dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinde-
rung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 
321 Erw. 3b/aa) und je nach Ausprägung die versicherte Person deswegen die 
verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit 
unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 135 V 297 
Erw. 5.2). Der Abzug ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach 
pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen. Er darf 25% nicht überstei-
gen (BGE 126 V 75 Erw. 5b/bb-cc). 

4.2 Gemäss dem C._______-Gutachten vom 13. Oktober 2016 können der 
Versicherten körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, 
abwechslungsweise sitzend und stehend, ohne häufige inklinierte, reklinierte und 

18

rotierte Körperhaltungen, ohne häufiges Laufen, insbesondere auf Treppen, 
Leitern und schrägen Ebenen sowie ohne häufige kniende Positionen bei voller 
Stundenpräsenz zu 100% zugemutet werden. Zusätzliche Arbeiten ohne erhöhte 
emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige 
Flexibilität, ohne Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit, ohne vermehrte 
Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung können ihr 
gesamthaft bei voller Stundenpräsenz zu 60% (Arbeitsunfähigkeit 40%) 
zugemutet werden (IV-act. 46-46/83 Ziff. 13.2). Wie die RAD-Ärztin F._____ in ih-
rer Stellungnahme vom 13. Dezember 2016 dazu zutreffend festgehalten hat, 
gab der orthopädische Gutachter einzig ergonomische Einschränkungen wieder, 
ohne Pensumreduktion. Die Einschränkung einer Arbeitsunfähigkeit von 40% bei 
voller Präsenz erfolgte durch den psychiatrischen Gutachter (IV-act. 49-5/5).

4.3 Im Umstand, dass der Versicherten nur mehr körperlich leichte, 
wechselbelastende Arbeiten zumutbar sind - ohne häufiges Laufen, Knien und 
ohne inklinierte, reklinierte sowie rotierte Körperhaltungen - besteht nach der 
Rechtsprechung kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug. Das 
ärztlich umschriebene Anforderungsprofil leidensangepasster Arbeiten schränkt 
die Einsatzmöglichkeiten im niedrigsten Anforderungsprofil denn auch nicht 
übermässig stark ein. Der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 umfasst bereits 
eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22.3.2017 Erw. 3.4.2; 8C_97/2014 vom 
16.7.2014 Erw. 4.2; 9C_386/2012 vom 18.9.2012 Erw. 5.2; 8C_870/2011 vom 
24.8.2012 Erw. 4.1). Die psychischen Beschwerden sind in Art und Ausmass der 
Behinderung bereits weitestgehend - mit einer Arbeitsunfähigkeit von 40% - 
berücksichtigt, zumal sie aus rein somatischer Sicht in einer leidensangepassten 
Erwerbstätigkeit zeitlich uneingeschränkt nachgehen könnte. Insoweit kann die 
reduzierte Arbeitsfähigkeit für den Leidensabzug nicht zusätzlich veranschlagt 
werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_878/2014 vom 27.1.2015 Erw. 5.2.5 
mit Hinweisen). Grundsätzlich nicht als abzugsrelevant anerkannt werden 
können Umstände wie fehlende Flexibilität quantitativer und qualitativer Art, 
Gefahr überproportionaler Krankheitsabsenzen etc. (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 9C_381/2012 vom 25.6.2012 Erw. 3.2.2 mit Hinweisen). Im 
Übrigen fallen Stellen, welche eine solche Flexibilität verlangen, bei der 
Versicherten vorweg ausser Betracht, ohne dass gesagt werden könnte, das 
aufgrund des Anforderungs- und Belastungsprofils in Frage kommende 
Arbeitsmarktsegment im Kompetenzniveau 1 werde dadurch entscheidend 
verkleinert (vgl. SVR 2010 IV Nr. 28 S. 87 Erw. 2.3.1 f. [9C_708/2009]). Auch 
eine psychisch bedingt verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und 
Arbeitskollegen ist bisher von der Gerichtspraxis nicht als 

19

eigenständiger abzugsfähiger Umstand anerkannt worden (Urteile des 
Bundesgerichts 8C_97/2014 vom 16.7.2014 Erw. 4.2; 8C_712/2012 vom 
30.11.2012 Erw. 4.2.1). 

Der Umstand, dass die Versicherte zwar ganztags arbeitsfähig, hierbei aber (aus 
psychiatrischer Sicht) nur reduziert leistungsfähig ist, rechtfertigt grundsätzlich 
keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteile des Bundesgerichts 8C_711/2012 vom 
16.11.2012 Erw. 4.2.5; 8C_419/2012 vom 21.9.2012 Erw. 3.1; 8C_20/2012 vom 
4.4.2012 Erw. 3.3; 9C_796/2013 vom 28.1.2014 Erw. 3.1.2 je mit Hinweisen). 
Ebenso wenig ist im geltend gemachte Migrationshintergrund der 1961 in der 
Schweiz geborenen und 2002 wieder in die Schweiz eingereisten Versicherten 
ein lohnminderndes Erschwernis im Sinne der Rechtsprechung zu erkennen 
(Urteil 9C_199/2013 vom 4.2.2014 Erw. 3.4.2; vgl. auch Urteil 9C_611/2013 vom 
11.2.2014 Erw. 3.2.2). Die Versicherte spricht gemäss der Aktenlage fliessend 
Schweizerdeutsch mit leichtem Akzent und kann auch deutsch schreiben (vgl. IV-
act 21-2/5; 20-2/19; 29-2/10). Sie war während vieler Jahre ohne längere 
Abwesenheit in der ihr nach wie vor offen stehenden Arbeitswelt integriert und 
hat verschiedene Weiterbildungen absolviert (vgl. IV-act. 20-1/29; 20-7ff./29). Ein 
abzugsbegründender Nachteil ist in dieser Hinsicht nicht ersichtlich (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 9C_334/2013 vom 24.7.2013 Erw. 3). Bei Erstattung des 
MGSG-Gutachten vom 13. Oktober 2016 war die Versicherte noch keine 56 
Jahre alt (zum massgeblichen Zeitpunkt vgl. BGE 138 V 457 Erw. 3.4; Urteil des 
Bundesgerichts 9C_268/2014 Erw. 2.2), womit bis zur ordentlichen 
Pensionierung eine Restaktivitätsdauer von rund acht Jahren verblieb. Da 
Hilfsarbeiten auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) 
altersunabhängig nachgefragt werden, muss sich ein fortgeschrittenes Alter nicht 
zwingend lohnsenkend auswirken (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_403/2017 
vom 25.8.2017 Erw. 4.4.1; 8C_805/2016 vom 22.3.2017 Erw. 3.4.3). Die 
Versicherte kann nach wie vor von ihrer langjährigen Berufserfahrung und 
Weiterbildungen profitieren und damit den Anpassungs- und 
Angewöhnungsaufwand gering halten. So kann sie beispielsweise auch im 
Rahmen der angestammten Tätigkeit als Pflegeassistentin ihre erworbenen 
Kenntnisse in kosmetischer Fusspflege und Fussreflexzonenmassage (vgl. IV-act 
20-1/29; 20-16/29; 20-19ff./29) einsetzen (vgl. IV-act. 29-3/10) und dadurch die 
fehlende Möglichkeit der Ausübung von körperlich belastenden Arbeiten 
zumindest teilweise kompensieren, was mit Blick auf die verbleibende 
Aktivitätsdauer positiv zu werten ist. Soweit die Versicherte höhere BVG-Beiträge 
und einen erhöhten Ferienanspruch anführt, mag es zwar zutreffen, dass 
Arbeitnehmer in fortgeschrittenem Alter nach einem gesundheitlich bedingten 
Stellenverlust deswegen Lohneinbussen in Kauf nehmen müssen. Mangels 

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zuverlässiger statistischer Grundlagen, welche die lohnwirksamen Nachteile des 
fortgeschrittenen Alters bei einem Stellenverlust aufzeigen, kann dies indessen 
nicht generell-abstrakt beurteilt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
8C_439/2017 vom 6.10.2017 Erw. 5.6.4). Mit Bezug auf die Versicherte mit ihrer 
langjährigen Berufserfahrung sowie den absolvierten Aus- und Weiterbildungen 
(vgl. IV-act. 20-1f./29; 20-7ff./29) fehlen ausreichende Anhaltspunkte dafür, dass 
sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufgrund ihres Alters verglichen mit 
anderen Beschäftigen ihrer Alterskategorie mit einem geringeren Lohn rechnen 
müsste, weswegen sich ein Abzug vom Tabellenlohn wegen des Alters nicht 
begründen lässt. 

4.4 Ein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt sich vorliegend allenfalls insoweit, 
als die Auswirkung der psychischen Beschwerden nicht bereits in der 
Arbeitsunfähigkeit von 40% (bei voller Präsenz) berücksichtigt sein sollten, d.h. 
namentlich soweit "zusätzliche Arbeiten" weder eine erhöhte emotionale 
Belastung noch Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit beinhalten dürfen 
und damit ihr Zumutbarkeitsprofil zusätzlich einschränken. Hierfür kommt ein 
Leidensabzug im Umfang von maximal 10% in Frage.

Anzufügen ist indessen, dass bei Wahrnehmung einer regelmässigen 
psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung durch die Versicherte 
sowie einer regelmässigen Einnahme der verordneten antidepressiven 
Medikation innert Jahresfrist (seit Erstattung des C._______-Gutachten vom 
13.10.2016) eine Reduktion der Einschränkung der Arbeitsunfähigkeit auf 30% 
bei voller Präsenz zu erwarten ist (IV-act. 46-47/83 Ziff. 13.4), was gegen einen 
zusätzlichen Abzug vom Tabellenlohn wegen der Auswirkung der psychischen 
Beschwerden spricht.

Diese Frage braucht indessen nicht abschliessend geklärt zu werden, denn 
selbst wenn der Versicherten in Anbetracht des einschränkten 
Zumutbarkeitsprofils ein Abzug von insgesamt maximal 10% zu gewähren wäre, 
würde dies nicht zu einer höheren Rente führen. Ein um 10% reduziertes 
hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 29'439.45 (Fr. 32'710.50 x 0.9), 
entspricht gegenüber dem hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 55'665.35 
einer Erwerbseinbusse von Fr. 26'225.90, was einem Invaliditätsgrad von 
47.11% entspricht, welcher ebenfalls zu einer Viertelsrente der 
Invalidenversicherung berechtigen würde (Erw. 1.1 hiervor). 

5. Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie 
abgewiesen wird. Dementsprechend werden die Verfahrenskosten der 

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Beschwerdeführerin auferlegt. Eine Parteientschädigung wird nicht 
zugesprochen.

 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 500.-- festgelegt und der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie 
hat einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (A)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 15. November 2017

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 12. Dezember 2017

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I