# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 295f31ce-2dcb-57e6-ab66-bd72f61c76d3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.11.2008 C-7465/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7465-2006_2008-11-28.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7465/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Jürg Kölliker (Vorsitz),
Richter Johannes Frölicher,
Richter Stefan Mesmer,
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Beschwerdegegnerin,

IV; Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7465/2006

Sachverhalt:

A.
A._______,  geboren  am (...)  1957,  ist  serbischer  Staatsangehöriger 
und arbeitete in den Jahren 1979 bis 1986 in der Schweiz als Hand-
langer auf dem Bau (act. 15/40 S. 4). Im Mai 1979 erlitt der Versicherte 
einen Arbeitsunfall und war mit einem Becken- und Handgelenkbruch 
mehrere Monate hospitalisiert (act. 15/4). Im September 1985 erlitt er 
einen weiteren Unfall mit Frakturen im linken Mittelfuss (act. 40). 1986 
kehrte er definitiv nach Serbien zurück, arbeitete dort als Maurer und 
zahlte Beiträge an die serbische Sozialversicherung (act. 8, 40).

B.
Über  die  serbische  Sozialversicherung  reichte  der  Versicherte  am 
27. Juni  2005  bei  der  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  (nachfol-
gend: IV-Stelle) ein Rentengesuch ein (act. 8). Daraufhin klärte die IV-
Stelle die medizinische und wirtschaftliche Situation des Versicherten 
ab. Unter anderem liess sie ihn den Fragebogen für den Versicherten 
sowie  denjenigen für  selbständige Landwirte  ausfüllen  (act. 18,  24). 
Der Versicherte liess durch seinen Rechtsvertreter mehrere medizini-
sche Unterlagen einreichen. Des Weiteren holte die IV-Stelle die Akten 
des Unfallversicherers ein (act. 15); dieser hatte eine Leistungspflicht 
hinsichtlich der gemeldeten Beschwerden mit Verfügung vom 7. Januar 
2004 rechtskräftig abgelehnt (act. 15/43).

In  seiner  Beurteilung  der  ärztlichen  Berichte  kam  der  medizinische 
Dienst der IV-Stelle am 22. August 2006 zum Schluss, dass der Versi-
cherte  in  seiner  bisherigen Tätigkeit  zu 100% arbeitsunfähig sei,  je-
doch für angepasste Verweistätigkeiten keine Einschränkung bestehe 
(act. 55). Der durchgeführte Einkommensvergleich ergab einen Invali-
ditätsgrad von 18.81% (act. 56). Deshalb teilte die IV-Stelle dem Versi-
cherten im Vorbescheid vom 14. September 2006 mit, dass das Leis-
tungsgesuch abgewiesen werden müsse (act. 57). Der Versicherte gab 
mit Schreiben vom 18. und 26. September 2006 bekannt, dass er mit 
diesem Bescheid nicht einverstanden sei und legte einen neuen Arzt-
bericht bei (act. 58-61).

C.
Nach einer neuerlichen Beurteilung durch den IV-Stellenarzt (act. 63) 
verfügte die IV-Stelle am 23. November 2006 die Abweisung des Leis-
tungsbegehrens des Versicherten, da sich aus den Akten weder eine 

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bleibende Erwerbsunfähigkeit  noch eine ausreichende durchschnittli-
che  Arbeitsunfähigkeit  während  eines  Jahres  ergebe.  Die  letzte  ge-
winnbringende Tätigkeit sei zwar aufgrund des Gesundheitszustandes 
nicht  mehr  zumutbar,  die  Ausübung  einer  anderen,  leichteren,  dem 
Gesundheitszustand besser angepassten gewinnbringenden Tätigkeit 
(wie interne Postverteilung, Registrier- und Klassierungsarbeiten, klei-
ne Lieferungsarbeiten mit einem Fahrzeug sowie Verkäufer im Detail-
handel)  sei  jedoch noch in  rentenausschliessender  Weise zumutbar. 
Es liege somit keine Invalidität vor, die einen Rentenanspruch zu be-
gründen vermöge (act. 64).

D.
Dagegen  liess  der  Versicherte  (nachfolgend:  Beschwerdeführer)  am 
21. Dezember 2006 Beschwerde bei der Eidgenössischen Rekurskom-
mission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für Ver-
sicherte  im  Ausland  erheben.  Er  beantragte,  die  Verfügung  vom 
23. November 2006 sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze IV-Ren-
te zuzusprechen oder die Sache sei  erneut  abzuklären. Als Begrün-
dung fügte er an, aus der ausführlichen medizinischen Dokumentation 
gehe hervor, dass er für sämtliche Tätigkeiten (schwere und leichtere) 
zu mindestens 70% arbeitsunfähig sei. Die Beurteilung des ärztlichen 
Dienstes der IV-Stelle bzw. nur eines Facharztes könne nicht akzep-
tiert  werden. Er habe bereits im Vorbescheidverfahren weitere Unter-
suchungen vorgeschlagen, doch sei die Vorinstanz auf diese Vorschlä-
ge in ihrer Verfügung überhaupt nicht eingegangen.

E.
Mit Verfügung vom 25. Januar 2007 teilte das Bundesverwaltungsge-
richt den Parteien mit, dass es das vorliegende Verfahren per 1. Janu-
ar  2007  übernommen  habe.  Des  Weiteren  wurde  den  Parteien  der 
Spruchkörper bekannt gegeben.

F.
Die IV-Stelle  (nachfolgend: Vorinstanz)  reichte am 7. März 2007 ihre 
Vernehmlassung ein und beantragte die Abweisung der Beschwerde. 
Aus den medizinischen Unterlagen gehe entgegen der Darstellung des 
Beschwerdeführers keine generelle Arbeitsunfähigkeit von mindestens 
70%  hervor.  Es  ergebe  sich  lediglich  eine  Arbeitsunfähigkeit  für 
schwerere Tätigkeiten, wie sie der Beschwerdeführer früher ausgeübt 
habe. Eine generelle Arbeitsunfähigkeit  sei  nur in  zwei  Kurzattesten, 
ohne Beschreibung einer gesundheitlichen Verschlechterung und ohne 

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Begründung postuliert worden. Die Leiden würden die Arbeitsfähigkeit 
des Beschwerdeführers in allen schwereren Tätigkeiten aufheben, be-
einträchtigten jedoch dessen Arbeitsfähigkeit in leichten Tätigkeiten in 
wechselnder Körperhaltung nicht.

G.
Der Beschwerdeführer  liess  mit  Schreiben vom 15. März 2007 repli-
cando nochmals beantragen, dass eine multidisziplinäre Untersuchung 
in der Schweiz durchgeführt  werde. Die Meinung des Facharztes der 
Vorinstanz stehe mehreren serbischen Spezialärzte entgegen. Zudem 
reichte  er  am 10. April  2007  einen  neuen  Arztbericht  vom 23. März 
2007 ein, welcher den vollständigen Verlust seiner Arbeitsfähigkeit be-
stätige.

In ihrer Duplik vom 23. April 2007 machte die Vorinstanz geltend, das 
neu eingereichte ärztliche Attest erschöpfe sich in der Aufzählung von 
Diagnosen, welche grösstenteils seit langem bekannt seien oder aber 
mehrere Monate nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung erst-
mals erwähnt worden seien. Der Arzt bleibe jegliche Begründung für 
die angebliche bestehende volle Arbeitsunfähigkeit  schuldig. Sie ver-
bleibe daher bei ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde.

H.
In seinen Schlussbemerkungen vom 8. Mai 2007 hielt der Beschwer-
deführer fest, dass seines Erachtens die Vorinstanz mit einem Frage-
katalog an den behandelnden Arzt  in Serbien hätte gelangen sollen, 
wenn sie der Meinung sei, es fehle jegliche Begründung. Zudem gehe 
aus dem zuletzt eingereichten Attest hervor, dass die erwähnten Dia-
gnosen beim Beschwerdeführer die Periode vor Erlass der angefochte-
nen Verfügung betreffe. Er erhalte deshalb seine Beschwerde aufrecht.

I.
Mit  Verfügung vom 25. Mai  2007 schloss das Bundesverwaltungsge-
richt  den  Schriftenwechsel.  Ein  Wechsel  des  Spruchkörpers  wurden 
den  Parteien  mit  Verfügung  vom  22. September  2008  mitgeteilt.  Es 
ging kein Ausstandsbegehren ein.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwer-
den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu 
den  anfechtbaren  Verfügungen  gehören  jene  der  IV-Stelle  für  Versi-
cherte im Ausland, die zu den Vorinstanzen des Bundesverwaltungs-
gerichts gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des 
Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19. Juni  1959 
[IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme,  was das Sachgebiet  angeht,  ist 
vorliegend nicht gegeben (Art. 32 VGG).

1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  übernimmt,  sofern  es  zuständig 
ist,  die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen 
Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten 
der Departemente hängigen Rechtsmittel. Dies ist vorliegend der Fall. 
Die  Beurteilung  erfolgt  nach  neuem  Verfahrensrecht  (vgl.  Art. 53 
Abs. 2  VGG). Das  VwVG findet  keine  Anwendung  in  Sozialversiche-
rungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) an-
wendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG).

1.2 Durch die angefochtene Verfügung ist  der Beschwerdeführer be-
sonders  berührt.  Sein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Änderung 
oder Aufhebung und damit seine Beschwerdelegitimation sind zu beja-
hen (Art. 59 ATSG; vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG).

1.3 Der  Beschwerdeführer  hat  fristgerecht  Beschwerde  erhoben 
(Art. 60 ATSG; vgl. auch Art. 50 VwVG). Auch die gesetzlichen Form-
vorschriften sind erfüllt (vgl. Art. 52 VwVG). Auf das ergriffene Rechts-
mittel ist einzutreten.

2.
Streitig und daher im Folgenden zu prüfen ist, ob die Vorinstanz das 
Leistungsbegehren des Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen hat.

Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermes-
sens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

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2.1 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blie-
ben  zunächst  die  Bestimmungen  des  Abkommens  zwischen  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik 
Jugoslawien  über  Sozialversicherung  vom  8. Juni  1962  (SR 
0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Jugosla-
wiens anwendbar (BGE 126 V 203 E. 2b, 122 V 382 E. 1, 119 V 101 
E. 3). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehe-
maligen Jugoslawiens (Kroatien,  Slowenien,  Mazedonien),  nicht  aber 
mit Serbien neue Abkommen über Soziale Sicherheit abgeschlossen. 
Für den Beschwerdeführer, der Bürger von Serbien ist, findet demnach 
weiterhin  das  schweizerisch-jugoslawische  Sozialversicherungsab-
kommen vom 8. Juni  1962  Anwendung. Nach  Art.  2  dieses  Abkom-
mens  stehen  die  Staatsangehörigen  der  Vertragsstaaten  hinsichtlich 
der in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen die schweizeri-
sche Bundesgesetzgebung über  die  Invalidenversicherung gehört,  in 
ihren Rechten und Pflichten einander gleich, soweit nichts anderes be-
stimmt  ist.  Betreffend  die  Voraussetzungen  des  Anspruchs  auf  eine 
schweizerische  Invalidenrente  sind  keine  abweichenden  Vorschriften 
auszumachen.  Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch 
auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung besteht, be-
stimmt sich demnach allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvor-
schriften.

2.2 Für  die Beurteilung eines Rentenanspruchs sind die Feststellun-
gen des ausländischen Versicherungsträgers bezüglich Invaliditätsgrad 
und  Anspruchsbeginn  für  die  rechtsanwendenden  Behörden  in  der 
Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI-Praxis 1996 
S. 177 E. 1).

2.3 Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf 
die  bundesgesetzlich  geregelten  Sozialversicherungen  anwendbar, 
wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorse-
hen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invali-
denversicherung  anwendbar  (Art. 1a-70),  soweit  das  IVG nicht  aus-
drücklich  eine  Abweichung  vom ATSG vorsieht.  Dabei  finden  in  for-
mellrechtlicher Hinsicht nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen 
Regeln grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im 
Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben  (BGE 130 V  1 
E. 3.2).

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2.4 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein allfälli-
ger Leistungsanspruch ist  für die Zeit  vor einem Rechtswechsel auf-
grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Nor-
men zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vorliegenden 
Verfahren finden demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, 
die bei Eintritt des Versicherungsfalls, spätestens aber bei Erlass der 
Verfügung vom 23. November 2006 in Kraft standen; weiter aber auch 
solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getre-
ten waren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstan-
denen Rentenanspruchs von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Juni 
2002 in der Fassung vom 8. Oktober 1999 [AS 2002 701, sowie AS 
2002  685];  ab  dem 1. Januar  2003  in  der  Fassung  vom 6. Oktober 
2000 [AS 2002 3371 und 3453] und ab dem 1. Januar 2004 in der Fas-
sung vom 21. März  2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]). Für  die 
Prüfung des Rentenanspruchs ab 2003 ist sodann das am 1. Januar 
2003  in  Kraft  getretene ATSG anwendbar. Da  die  darin  enthaltenen 
Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit, der In-
validität  und  der  Einkommensvergleichsmethode  den  bisherigen  von 
der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversi-
cherung entsprechen und die von der Rechtsprechung dazu heraus-
gebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Gel-
tung haben (BGE 130 V 343), wird im Folgenden auf die dortigen Be-
griffsbestimmungen verwiesen.

2.5 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses der  streitigen  Verfügung  (hier:  23. November 
2006) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). 
Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 
Erlasses des  streitigen Entscheides  eingetreten sind,  sind  im vorlie-
genden  Verfahren  grundsätzlich  nicht  zu  berücksichtigen.  Allerdings 
können Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, unter 
Umständen Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 
121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).

3.
3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Un-

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fall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für 
die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche 
Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG).

Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 gültig  gewesenen 
Fassung besteht ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 
versicherte Person zu mindestens zwei Dritteln, derjenige auf eine hal-
be Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige auf eine Vier-
telsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. Die seit dem 1. Ja-
nuar 2004 massgeblichen neuen Rentenabstufungen gemäss Art. 28 
Abs. 1 IVG geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % An-
spruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindes-
tens 50 % Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad 
von mindestens 60 % Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei ei-
nem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % Anspruch auf  eine ganze 
Rente.

Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli-
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog. Invalideneinkommen), 
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könn-
te,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog.  Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Wei-
se  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander  gegenüberge-
stellt  werden,  worauf  sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt. Insoweit  die fraglichen Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  nicht  genau  ermittelt  werden  können,  sind  sie  nach 
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die 
so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (allge-
meine  Methode  des  Einkommensvergleichs;  BGE  128  V  30  E. 1, 
BGE 104 V 136 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 
im Beschwerdeverfahren das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitsschaden zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Wei-

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teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be-
urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch 
zugemutet  werden können. Es sind demnach nicht  nur  die Erwerbs-
möglichkeiten im angestammten Beruf,  sondern auch in  zumutbaren 
Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bemessung der Invalidität ist 
auf  die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktionellen Behinde-
rung abzustellen, welche nicht zwingend mit dem vom Arzt festgeleg-
ten  Grad  der  funktionellen  Einschränkung  übereinstimmen  müssen 
(BGE 110 V 275 E. 4a).

3.2 Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten Sozialversi-
cherungsrechts geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht 
ein  in  seinem  bisherigen  Tätigkeitsbereich  dauernd  arbeitsunfähiger 
Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem ande-
ren Berufs-  oder  Erwerbszweig  zu  suchen und anzunehmen,  soweit 
sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 
E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt 
einer IV-Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter 
seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und zumut-
barem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. 
Diese sogenannte Verweisungstätigkeit muss sich der Versicherte an-
rechnen  lassen  (leidensangepasste  Verweisungstätigkeit;  ZAK  1986 
S. 204 f.).

4.
Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  die  medizinischen  Unterlagen 
würden  einheitlich  bestätigen,  dass  er  in  sämtlichen,  d.h.  schweren 
und leichteren Tätigkeiten zu mindestens 70% arbeitsunfähig sei. Es 
sei ihm deshalb eine ganze Invalidenrente auszurichten.

4.1 Die Akten enthalten namentlich folgende für die Bestimmung der 
Arbeitsfähigkeit relevanten Arztberichte:

- Dr. med. B._______,  Chirurg,  Rehabilitationsklinik  Y._______, 
hielt in seinem Austrittsbericht vom 20. November 2003 fest, der 
Beschwerdeführer  leide  aktuell  an  Beckentiefstand  links  von 
1 cm,  Handschmerzen links mit  Parästhesien und Ausstrahlung 
bis in die Schulter sowie chronische Lumbalgie bei leichten de-
generativen Veränderungen. Für Tätigkeiten als Handlanger auf 
dem Bau sei er zu 100% arbeitsfähig. Zu empfehlen sei jedoch 
aufgrund der degenerativen Veränderungen im Lumbalbereich ei-

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ne  Tätigkeit  mit  Wechselhaltung  resp.  ohne  Zwangs-haltungen 
(act. 15/40; vgl. auch act. 32).

- Dr. med. C._______,  Allgemeinarzt,  diagnostizierte  in  seinem 
Bericht vom 27. September 2004 im Wesentlichen Radiculopathi-
en L5 und C7, Coxarthrose sowie eine chronische Gastritis und 
hielt fest, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdefüh-
rers  trotz  Physiotherapie  und  medikamentöser  Therapie  ver-
schlechtert habe. Der Patient sei nicht in der Lage eine Arbeitstä-
tigkeit mit längeren Stehzeiten, Laufen, Tragen von schweren Ge-
genständen  und  bei  unangenehmen Klimaverhältnissen  auszu-
üben. Es bestehe eine definitive Arbeitsunfähigkeit aufgrund des 
Arbeitsunfalles (act. 41).

- Dr. med. D._______,  Urologe,  füllte  am  31. Januar  2005  einen 
Fragebogen der IV-Stelle aus und hielt  darin fest,  dass der Or-
thopäde eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes fest-
gestellt  habe  (vermehrte  Coxarthrose  mit  einer  stärkeren  blei-
benden Kontraktur in der Hüfte, gefolgt von einer Verkürzung des 
linken Beines mit  einer  symptomatischen Lumboischialgie). Die 
neusten medizinischen Berichte zeigten eine chronische Radiku-
lopathieläsion im Bereich  C7 links und im Bereich  L5/S1 beid-
seits. Der Zustand sei definitiv und der Patient sei bleibend ar-
beitsunfähig für Tätigkeiten, in denen Gegenstände aufgehoben 
und getragen werden müssen, in denen langes Stehen und Lau-
fen oder Zwangshaltungen der Wirbelsäule und des Körpers nö-
tig sei, er könne keine Treppen und Leitern mehr besteigen. Wei-
ter könne er keine Arbeiten in der Kälte, Nässe oder im Durchzug 
ausüben. Dies gelte seit dem 7. Dezember 2004 (act. 43).

- Dr. D._______ erstellte am 11. Februar 2005 ein Kurzgutachten 
über  den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers  zu  Han-
den der serbischen Sozialversicherung der Landwirte in Serbien. 
Er berücksichtigte dabei auch die diversen ärztlichen Atteste und 
diagnostizierte:  Status  nach  Fraktur  des  Os  pubis,  Spondylar-
throse,  Radiculopathie  C7  und  L5/S1,  posttraumatische  Cox-
arthrose sowie Verkürzung des linken Beines. Die medizinische 
Therapie sei abgeschlossen. Es könne festgestellt werden, dass 
der  Beschwerdeführer  seine  volle  Arbeitsfähigkeit  seit  dem 
7. Dezember  2004  verloren  habe.  Dies  entspreche  in  der 
Schweiz einer Arbeitsunfähigkeit von 80% (act. 42).

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- Dr. med. E._______,  Neuropsychiater,  attestierte  dem  Be-
schwerdeführer am 3. März 2006 anlässlich der ersten Konsul-
tation eine tiefe Niedergeschlagenheit (act. 49).

- Dr. C._______ führte in seinem Arztrapport  vom 10. März 2006 
die Diagnosen auf: Radikulopathie C6 und C7, sowie L5 und S1, 
Verkürzung des linken Beines, Status nach Herausnahme eines 
Magengeschwürs,  Gonarthrose,  Hypertrigliceridemia,  Status 
nach Fraktur colli femoris, starke Koxarthrose. Beim Beschwerde-
führer bestehe ein totaler Verlust der Arbeitsfähigkeit (act. 52).

- Dr. med. F._______  vom  Regionalen  Ärztlichen  Dienst  der  IV-
Stelle  beurteilte  in  seinem Bericht  vom 22. August  2006 die in 
den Akten vorliegenden medizinischen Unterlagen, anhand wel-
cher  er  die  Anamnese  des  Beschwerdeführers  aufführte.  Die 
Hauptdiagnosen seien eine schmerzhafte Polyarthrose in Wirbel-
säule, Hüfte und Knie (ICD-10: M15.3). Auswirkungen auf die Ar-
beitsfähigkeit  hätten die Diagnosen: Radikulopathie L5 und S1, 
Status 21 Jahre nach Mittelfuss- und Handgelenksbruch. In sei-
ner bisherigen Tätigkeit sei der Beschwerdeführer seit 7. Dezem-
ber 2004 zu 100% arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit 
sei  er  jedoch zu 0%. Er  könne mit  gewissen Einschränkungen 
(wie  Wechselpositionshaltung,  Gegenstände  tragen  bis  10 kg, 
keine Schwerarbeit, begrenzte Laufzeit, nicht auf unebenem Bo-
den, nicht auf Leitern, nicht dem Wetter ausgesetzt, keine Dreh-
bewegungen des Rumpfes) vollzeitlich arbeiten. Die medizinische 
Dokumentation sei ausreichend. Bis zur Untersuchung in der Re-
habilitationsklinik Y._______ seien die Beschwerden nicht renten-
relevant gewesen. Seither habe aber eine Verschlechterung statt-
gefunden, welche eine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätig-
keit begründe. Hingegen bestehe in Verweistätigkeiten wie Haus-
wart, Aufsicht, Verkauf Versandhandel, Verkäufer, Reparatur von 
Kleingeräten,  Registratur  und  internem  Kurierdienst  keine  Ar-
beitsunfähigkeit (act. 55).

- Dr. med. C.______  wiederholte  in  seinem  Kurzattest  vom 
19. September 2006 die bekannten Diagnosen. Der Beschwerde-
führer  klage  über  zervikale  und  thorakale  Wirbelsäulenschmer-
zen und werde mit Antirheumatika sowie Physiotherapie behan-
delt. Er sei vollständig arbeitsunfähig (act. 60a).

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- Dr. F._______ hielt am 17. November 2006 fest, aufgrund dieses 
Kurzattestes  sei  keine  Verschlechterung  des  Gesundheitszu-
stands des Beschwerdeführers objektivierbar (act. 63).

4.2 Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die me-
dizinischen Unterlagen nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung  –  wie  alle  anderen  Beweismittel  –  frei,  d.h.  ohne  Bindung  an 
förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdi-
gen. Dies bedeutet für das Gericht,  dass es alle Beweismittel,  unab-
hängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf 
es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen 
und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die 
andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes ei-
nes Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten  Beschwerden  berücksichtigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten 
(Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizini-
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Si-
tuation einleuchtet  und ob die Schlussfolgerungen der Expertin  oder 
des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 
E. 1c mit Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a). Der erhöhte Beweiswert 
umfasst  allerdings  nur medizinische Fragen,  zu  deren Beantwortung 
Ärzte im Sozialversicherungsverfahren beigezogen werden, nicht aber 
weitere Fragen wie z.B. die wirtschaftliche Beurteilung.

5.
Die Vorinstanz stützt ihre Begründung der Verfügung auf den Bericht 
ihres ärztlichen Dienstes. Dieser wiederum beurteilte die diversen ärzt-
lichen Berichte und Kurzatteste.

5.1 Der Beschwerdeführer macht insbesondere geltend, die Meinung 
des IV-Stellenarztes stehe im Widerspruch zu den Beurteilungen der 
vielen  Spezialärzte  in  Serbien.  Dies  sei  inakzeptabel,  es  hätte  eine 
multidisziplinäre  Abklärung  durchgeführt  und  den  serbischen  Ärzten 
ein  Fragebogen  zur  genauen  Begründung  ihrer  Angaben  zugestellt 
werden müssen.

5.2 Nach Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft  der Versicherungsträger die Be-
gehren,  nimmt  die  notwendigen  Abklärungen  von  Amtes  wegen  vor 

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und holt  die erforderlichen Auskünfte ein. Sodann ist  die verfügende 
Behörde  nach  dem  sogenannten  Untersuchungsgrundsatz  gehalten, 
den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen, aus eigener Ini-
tiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisanträge der 
Parteien,  abzuklären und festzustellen. Der  Untersuchungsgrundsatz 
gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mit-
wirkungspflichten der Parteien (BGE 122 V 157 E. 1a).

5.2.1 Im Rahmen der Untersuchungsmaxime obliegt es der Vorinstanz 
zu entscheiden, ob noch weitere Abklärungen notwendig sind. Vorlie-
gend hielt  der IV-Stellenarzt fest, dass die medizinische Dokumenta-
tion genügend sei, um die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu-
verlässig einzuschätzen (act. 55).

5.2.2 Was die vom Beschwerdeführer erwähnten Berichte serbischer 
Ärzte betrifft, attestiert Dr. C._______ ihm einen vollständigen Verlust 
der  Arbeitsfähigkeit  (act.  52).  Auch  Dr. D._______  scheint  dem  Be-
schwerdeführer eine weitgehende Arbeitsunfähigkeit zu bescheinigen, 
nennt aber immerhin explizit Faktoren, die zu vermeiden seien; daraus 
kann durchaus geschlossen werden,  dass der Beschwerdeführer Ar-
beiten, bei denen diese Umstände berücksichtigt werden, nach wie vor 
erledigen kann. Auch Dr. D._______ bejaht demnach die Arbeitsfähig-
keit  des  Beschwerdeführers  in  angepassten  Verweistätigkeiten  und 
stimmt  damit  überein  mit  den  Einschätzungen  des  IV-Stellenarztes 
Dr. F._______. 

Für  die  vom Beschwerdeführer  geltend gemachten  psychischen Be-
schwerden sind in den Akten keine Hinweise zu finden. Auch der Be-
schwerdeführer  begründet  diese  nicht  näher.  Der  Neuropsychiater, 
Dr. E._______ stellte im März 2006 lediglich eine Grundstimmung der 
Niedergeschlagenheit  fest.  Dass  diese  Beschwerden  invalidisierend 
wären, ist nicht erstellt.

5.2.3 Mit  Blick  auf  die  ausführlichen  Stellungnahmen  der 
Dres. C._______, D._______ und F._______ liegt im vorliegenden Fall 
entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers eine genügende me-
dizinische Dokumentation zum Gesundheitszustand des Beschwerdef-
ührers und dessen Arbeits- und Erwerbsfähigkeit vor. Die Berichte ge-
statten  eine  zuverlässige  Beurteilung  des  streitigen  Rentenanspru-
ches. 

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Aus den  Akten ergeben sich  keine Anhaltspunkte  für  nötige  weitere 
Sachverhaltsabklärungen.  Der  Sachverhalt  wurde  demnach  von  der 
Vorinstanz genügend abgeklärt. Auf die vom Beschwerdeführer bean-
tragte zusätzliche Beweismassnahme in Form weiterer medizinischer 
Abklärungen  resp.  einem  Obergutachten  ist  in  antizipierter  Beweis-
würdigung (vgl. BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 122 III 223 E. 3c, BGE 120 
1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen) zu verzichten. 

5.3 Die von Dr. D._______ und Dr. F._______ genannten Einschrän-
kungen,  die  der  Beschwerdeführer  bei  einer  Erwerbstätigkeit  zu  be-
achten  hat,  stimmen  weitestgehend  überein.  Insgesamt  kommt  das 
Gericht  deshalb zum Schluss,  dass gemäss dem im Sozialversiche-
rungsrecht  massgeblichen  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahr-
scheinlichkeit (BGE 126 V 360 E. 5b) im hier massgebenden Zeitpunkt 
des  angefochtenen  Einspracheentscheids  der  Beschwerdeführer  in 
angepassten Verweistätigkeiten zu 100% arbeitsfähig war.

6.
6.1 Der  von  der  Vorinstanz  vorgenommene  Einkommensvergleich 
(act. 56)  wird  vom  Beschwerdeführer  nicht  beanstandet.  Verglichen 
wurde dabei das zumutbare Erwerbseinkommen pro Jahr ohne Behin-
derung von CHF 5'034.- (Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 
2004 des Bundesamtes für Statistik, TA3, Sektor 2, Baugewerbe, An-
forderungsniveau 4, Männer von CHF 4'829.- angepasst an die durch-
schnittliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden) und das zumutbare 
Erwerbseinkommen pro Jahr mit Behinderung inklusive leidensbeding-
ter Abzug von 10% von CHF 4'087.-, ausgehend vom Durchschnitt der 
gemäss LSE 2004 in Frage kommenden Tabellenlöhne. Daraus resul-
tiert eine Erwerbseinbusse von CHF 947.-, was zu einem Invaliditäts-
grad von (aufgerundet) 19% führt. Der Einkommensvergleich ist zutref-
fend.

6.2 Der  Invaliditätsgrad des  Beschwerdeführers  liegt  demnach deut-
lich unter 40 Prozent. Damit steht fest, dass die Vorinstanz das Ren-
tengesuch zu Recht abgewiesen hat.

Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung als rech-
tens; die Beschwerde ist abzuweisen.

7.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Beschwerdeführer kosten-
pflichtig (Art. 69 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1bis IVG in der seit 1. Juli 2006 gel-

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tenden Fassung). Die Verfahrenskosten von CHF 300.-  sind mit  dem 
geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.

8.
Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung 
zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario). Die ob-
siegende  Vorinstanz  hat  keinen  Entschädigungsanspruch  (Art. 7 
Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Verfahrenskosten von CHF 300.-  werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt  und mit  dem geleisteten Kostenvorschuss in  gleicher Höhe 
verrechnet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (...)
- Bundesamt für Sozialversicherung

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

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Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Jürg Kölliker Christine Schori Abt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen  Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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