# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7c856d04-fe6d-5bbd-8550-ca2e2c1464e9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 13.09.2023 II 2023 59
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-59_2023-09-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 59

Entscheid vom 13. September 2023 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________, Dubai - UAE, Zustelladresse: B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Schadenersatz nach 
Art. 52 AHVG)

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Sachverhalt:

A. Am 29. Juli 2011 wurde die von drei Drittpersonen gegründete, spätere 
C.________ GmbH (nachstehend: C.________ GmbH) als D.________ GmbH 
im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Am 26. März 2014 bzw. 
18. September 2015 verlegte sie ihren Sitz nach E.________ (mit gleichzeitiger 
Umfirmierung) bzw. F.________. Die C.________ GmbH bezweckt seit der Sitz-
verlegung in den Kanton Schwyz den Handel, Import und Export von Gütern aller 
Art sowie Beratungen für national und international tätige Unternehmen. Sie ver-
fügte über ein Stammkapital von Fr. 20'000.--, eingeteilt in 200 Stammanteile zu 
je   Fr. 100.--. Vom 26. März 2014 bis 18. September 2015 verfügte A.________ 
über 80 Stammanteile, zwei weitere Personen über deren 80 bzw. 40; als Ge-
sellschafter zeichnete er mit Einzelunterschrift. Seit dem 18. September 2015 
verfügte er über 198 Anteilsscheine und eine Drittperson über deren zwei. 
A.________ zeichnete ab dem 18. September 2015 bis zum 5. Dezember 2019 
als Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung weiterhin mit Einzelun-
terschrift, ab dem 5. Dezember 2019 als Gesellschafter und Geschäftsführer 
ebenfalls weiterhin mit Einzelunterschrift. 

Mit Verfügung vom 7. Oktober 2020 hat der Einzelrichter des Bezirksgerichts 
G.________ über die Gesellschaft mit Wirkung ab dem 7. Oktober 2020, 15.00 
Uhr, den Konkurs eröffnet, und mit Verfügung vom 5. Juli 2022 hat er das Kon-
kursverfahren als geschlossen erklärt. Die C.________ GmbH wurde von Amtes 
wegen gelöscht. 

B. Mit Verfügung vom 24. Oktober 2022 verpflichtete die Ausgleichskasse 
Schwyz A.________ zur Bezahlung eines Schadenersatzes für den erlittenen 
Verlust des Jahres 2020 von Fr. 13'993.45, weil die Sozialversicherungsbeiträge 
für das Jahr 2020 trotz Mahnungen und Betreibungen nicht vollständig bezahlt 
worden waren (Vi-act. 2).

Hiergegen erhob A.________ mit Eingabe vom 16. November 2022 (Eingang bei 
der Vorinstanz am 23.11.2022) Einsprache. Er machte namentlich geltend, das 
Konkursamt wäre gehalten gewesen, aus den Eingängen auf den Konten der 
konkursiten Firma die Sozialversicherungsabgaben zu begleichen (Vi-act. 10-
3/6). 

C. Mit Entscheid Nr. 1278/22 vom 7. Juni 2023 wies die Ausgleichskasse die 
Einsprache unter gleichzeitiger Bestätigung der Schadenersatzverfügung vom 
24. Oktober 2022 ab. 

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D. Gegen diesen gleichentags versendeten Einspracheentscheid erhebt 
A.________ mit unpaginierter Eingabe vom 6. Juni 2023 (Postaufgabe am 
6.7.2023) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
mit dem folgenden

Rechtsbegehren/Begründung [S. 2]

Die Ausgleichskasse hat es bis heute nicht als notwendig erachtet und somit 
versäumt, Rücksprache mit [Herrn] H.________ dem Konkursbeamten zu nehmen 
um den objektiven Sachverhalt zu klären, weshalb mit den Provisionseinnahmen 
von über CHF 20'000.-- vom September 2020 welche am 06.10.2020 auf das 
Konto der konkursiten Firma geflossen sind, allfällige Ausstände der SVA nicht 
bezahlt wurden.

sowie folgendem [S. 5]

Antrag auf Abweisung des Einspracheentscheid vom 07.06.2023

Wir erheben gegen den Einspracheentscheid der Ausgleichskasse vom 
07.06.2023 des Kanton Schwyz Beschwerde und beantragen, und bitten das Hohe 
Gericht [recte: Verwaltungsgericht] unserer Argumentation wohlwollend zu folgen 
und die Einsprache der Ausgleichskasse vom 07.06.2023 abzulehnen und unserer 
Beschwerde Folge zu leisten. 

In beweismässiger Hinsicht beantragt der Beschwerdeführer [S. 3],

das hohe Gericht möge die Beweise dieser Geldeingänge, die höher als das 
Eigenkapital der Firma waren, beim Konkursamt einzufordern. Wir haben keine 
Handhabe mehr darüber. 

Des Weiteren enthält die Eingabe an ihrem Ende (S. 5 unten) folgenden Hinweis:

Zu beachten vom verehrten Gericht:

sollte die Entscheidung des hohen Gerichts auf postalem Weg in die UAE an 
A.________s Wohnsitz zugestellt werden, bitten wir das hohe Gericht zu beachten, 
dass jegliche Postsendung in die UAE mit der Telefonnummer versehen sein 
muss. Ansonsten erfolgt keine Lieferung.

E. Mit Verfügung vom 7. Juli 2023 setzte der verfahrensleitende Richter dem 
Beschwerdeführer Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'500.-- 
bis 27. Juli 2023 an. Des Weiteren wurde folgender Hinweis angebracht:

Der Beschwerdeführer hat dem Verwaltungsgericht eine Zustelladresse in der 
Schweiz zu bezeichnen, die über den 2. September 2023 hinaus Gültigkeit hat. 
Andernfalls erfolgen die gerichtlichen Zustellungen nach dem 2. September 2023 
durch amtliche Publikation.

Der Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- wurde innert der mit Verfügung vom 4. Au-
gust 2023 angesetzten Nachfrist (21.8.2023) am 22. August 2023 (Valuta) geleis-
tet. Eine Zustelladresse in der Schweiz mit Geltung über den 2. September 2023 
hinaus wurde vom Beschwerdeführer jedoch nicht bezeichnet.

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F. Mit Eingabe vom 13. Juli 2023 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der 
Beschwerde unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers. Zur Begrün-
dung verweist sie auf die Darlegungen im angefochtenen Einspracheentscheid 
und erklärt ihren Verzicht auf weitere Ausführungen. Vom Einholen einer Stel-
lungnahme des Beschwerdeführers zur Eingabe der Vorinstanz vom 13. Juli 
2023 konnte daher abgesehen werden. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1 Fügt ein Arbeitgeber durch absichtliche oder grobfahrlässige Missachtung 
von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zu, so hat er diesen zu 
ersetzen (vgl. Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10] vom 20.12.1946). Der 
Schadenersatzanspruch verjährt nach den Bestimmungen des 
Obligationenrechts über die unerlaubten Handlungen (vgl. Art. 52 Abs. 3 AHVG). 
Die zuständige Ausgleichskasse macht den Schadenersatzanspruch durch 
Verfügung geltend (vgl. Art. 52 Abs. 4 AHVG). Kenntnis des Schadens ist in der 
Regel von dem Zeitpunkt an gegeben, in welchem die Ausgleichskasse unter 
Beachtung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit erkennen muss, dass die 
tatsächlichen Gegebenheiten nicht mehr erlauben, die Beiträge einzufordern, 
wohl aber eine Schadenersatzpflicht begründen können (vgl. BGE 119 V 92 Erw. 
3).

In Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 des Bundesgesetzes über den allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000, 
wonach zur Beurteilung von Beschwerden das Versicherungsgericht desjenigen 
Kantons zuständig ist, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde 
führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat, ist für die Be-
schwerde nach Art. 52 AHVG das Versicherungsgericht des Kantons zuständig, 
in welchem der Arbeitgeber seinen Wohnsitz hat (vgl. Art. 52 Abs. 5 AHVG).

1.1.2 Im Kanton Schwyz ist das Verwaltungsgericht das kantonale Versiche-
rungsgericht im Sinne der Bundesgesetzgebung (§ 16 Abs. 2 lit. a des Justizge-
setzes [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009; vgl. § 20 des Einführungsgesetzes 
zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und 
über die Invalidenversicherung [SRSZ 362.100] vom 24.3.1994; § 24 Abs. 1 des 
Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung 
[EGzKVG; SRSZ 361.100] vom 19.9.2007). 

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1.1.3 Die Zuständigkeit des Kantons Schwyz, wo die C.________ GmbH seit 
dem   26. März 2014 bis zu ihrer Löschung im Handelsregister per 5. Juli 2022 
ihren Sitz hatte, ist unbestritten. 

1.1.4 Unbestritten ist auch, dass die Vorinstanz die Schadenersatzforderung 
rechtzeitig geltend gemacht hat (vgl. hierzu angefochtener Entscheid Erw. 7). 

1.2.1  Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften 
subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder 
Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen 
Schaden verantwortlich, so haften sie für den Schaden solidarisch (vgl. Art. 52 
Abs. 2 AHVG). Mit den für eine juristische Person subsidiär haftenden Mitglie-
dern der Verwaltung und aller mit der Geschäftsführung oder Liquidation befass-
ten Personen sind die Organe angesprochen. 

1.2.2 Die Praxis zum Organbegriff in Art. 52 AHVG verläuft grundsätzlich parallel 
zu jener im Bereich der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit gemäss Art. 754 f. 
OR. Die Schadenersatzpflicht erstreckt sich somit auf alle Personen mit Ent-
scheidungsbefugnissen, welche ihnen von Gesetzes wegen (formelle Organe) 
oder aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse zukommen (faktische Organe). 
Formelle Organe sind Entscheidungs- und Kontrollorgane, die nach den jeweili-
gen organisationsrechtlichen Vorschriften der einzelnen Rechtsformen vom 
obersten Organ der juristischen Person formell ernannt worden sind und deren 
Kompetenzen sich unmittelbar aus dem Gesetz ergeben. 

Bei Geschäftsführern einer Aktiengesellschaft wird die formelle Organstellung 
vom Bundesgericht zwar ausdrücklich verneint, jedoch wird auf sie - wie zur Be-
stimmung der faktischen Organe - der materielle Organbegriff angewendet. 
Demgegenüber handelt es sich beim Geschäftsführer einer GmbH um ein formel-
les Organ. Eine Haftung ist ferner auch zu bejahen, wenn der Geschäftsführer 
den ihm (gegebenenfalls) formell übertragenen Rechten und Pflichten im Bei-
tragswesen nicht nachkommt (vgl. Marco Reichmuth, Die Haftung des Arbeitge-
bers und seiner Organe nach Art. 52 AHVG, Zürich 2008, Rz. 205/219; zur for-
mellen Organstellung des Geschäftsführers einer GmbH: BGE 126 V 237 Erw. 4 
und Urteil EVG H 252/01 vom 14.5.2003 Erw. 3b f., bestätigt u.a. mit Urteil BGer 
9C_657/2015 vom 19.1.2016 Erw. 5.3; Urteil BGer 9C_713/2013 vom 30.5.2014 
Erw. 3.1; Urteil BGer 9C_347/2013 vom 3.7.2013 Erw. 3).

1.2.3 Die formellen Organe haften wegen der gesetzlichen Definition ihrer Pflich-
ten unabhängig von der tatsächlichen Funktion und Einflussnahme auf die Wil-
lensbildung der Gesellschaft, unabhängig auch von der Zeichnungsberechtigung 

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und dem Grund der Mandatsübernahme. Wer im Rahmen einer juristischen Per-
son eine formelle Organstellung einnimmt, hat auch die damit verbundenen ge-
setzlichen Pflichten zu erfüllen. Es muss deshalb bei formellen Organen nicht 
geprüft werden, ob sie den materiellen Organbegriff erfüllen (vgl. Reichmuth, 
a.a.O., Rz. 212 f. m.H.).

1.2.4 Die Organhaftung beginnt grundsätzlich mit der effektiven Organstellung, 
spätestens mit der Eintragung im Handelsregister, und hält so lange, als die Per-
son eine formelle, materielle oder faktische Organstellung innehatte (und damit 
über allenfalls vorhandenes Vermögen disponieren und Zahlungen an die Aus-
gleichskasse veranlassen konnte; Reichmuth, a.a.O., Rz. 242/256 m.H.). Sie en-
det mit anderen Worten in jenem Zeitpunkt, in welchem die Person den Ge-
schäftsgang nicht mehr beeinflussen kann, sei es durch Handlungen oder Unter-
lassungen (vgl. BGE 126 V 61 Erw. 4a: Fehlen einer formellen und einer fakti-
schen Organstellung). Zudem ist das Organ auch für die vor der Übernahme der 
Organfunktion unbezahlt gebliebenen Beiträge haftbar, soweit die Kausalität 
nicht durch eine bereits vorbestehende Zahlungsunfähigkeit der juristischen Per-
son unterbrochen wird (vgl. zum Ganzen auch: VGE II 2021 96 vom 17.5.2022 
Erw. 3.3.2; VGE II 2016 27 vom 25.8.2016 Erw. 1.2 m.H.a. VGE II 2009 120 vom 
23.2.2010 Erw. 5.2; Reichmuth, a.a.O., Rz. 275/277).

1.2.5 Organe der GmbH sind neben der Revisionsstellte, sofern auf sie nicht ver-
zichtet wird (Art. 818 OR, Art. 727a OR), die Gesellschafterversammlung 
(Art. 804 ff. OR) sowie die Geschäftsführung (Art. 809 ff. OR). Die Geschäfts-
führung wird von allen Gesellschaftern gemeinsam ausgeübt, sofern die Statuten 
nichts Abweichendes regeln (Art. 809 Abs. 1 OR). Die Organeigenschaft wird 
vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bestritten. Er war jedenfalls ab dem 
18. September 2015 formelles und entgegen seiner Auffassung (Beschwerde 
S. 3; Einsprache S. 1) nicht bloss faktisches Organ der C.________ GmbH. 
Nachdem er bereits zuvor mit Einzelunterschrift zeichnete, ist davon auszuge-
hen, dass er auch bereits seit dem 26. März 2014 als Geschäftsführer wirkte und 
insofern ebenfalls formelles Organ war. 

1.3 Haftungsvoraussetzung ist, dass die zuständige Ausgleichskasse einen 
Schaden erlitten hat. Ein solcher gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, 
dass die geschuldeten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht 
mehr erhoben werden können. Der Ausgleichskasse kann somit grundsätzlich 
auf zweierlei Arten ein Schaden entstehen: Durch Eintritt der Beitragsverwirkung 
oder durch Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers (vgl. Thomas Nussbaumer, Die 
Haftung des Verwaltungsrates nach Art. 52 AHVG, AJP 9/1996, S. 1076).

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1.4.1 Als Haftungsvoraussetzung für den Schadenersatzanspruch des Versiche-
rers gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVG wird weiter verlangt, dass ein Arbeitgeber 
durch absichtliche oder grobfahrlässige Missachtung von Vorschriften der Ver-
sicherung einen Schaden zufügt. Absichtlich handelt, wer etwas mit Wissen und 
Willen begeht (vgl. ZAK 1987, S. 206). Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn ein 
Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher 
Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen 
(Urteile BGer 9C_117/2011 vom 29.3.2011 Erw. 4 und 9C_330/2010 vom 
18.1.2011 Erw. 3.2). Das Bundesgericht geht in seiner Praxis allerdings davon 
aus, dass bei Verletzung der Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht ein Ver-
schulden des Arbeitgebers grundsätzlich gegeben ist. Lediglich wenn besondere 
Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt  oder 
nicht schuldhaft erscheinen lassen, entfällt eine Haftung (vgl. Nussbaumer, 
a.a.O., S. 1077 f. m.H.a. BGE 108 V 183 Erw. 1b und BGE 121 V 243 Erw. 4b). 
Ist der Arbeitgeber eine Aktiengesellschaft, so sind grundsätzlich strenge Anfor-
derungen an die Sorgfaltspflicht der Organe zu stellen. Dieser Grundsatz gilt 
auch für Aktiengesellschaften mit bescheidener Firmengrösse; ebenso für 
Gesellschaften mit beschränkter Haftung (vgl. Urteil BGer 9C_204/2008 vom 
6.5.2009 Erw. 3.1 m.H.). Das Verschulden ist nach den Verhältnissen im Einzel-
fall zu beurteilen (vgl. VGE 172/94 vom 12.4.1995 Erw. 3c; VGE 254/96 vom 
17.9.1997 Erw. 1c; VGE 327/98 vom 13.5.1998 Erw. 1c; VGE 489/98 vom 
21.4.1999 Erw. 1c). Die Verantwortlichkeit des Geschäftsführers einer GmbH (zu 
dessen Sorgfalts- und Treuepflicht vgl. Art. 812 OR) geht sogar noch weiter als 
diejenige des Geschäftsführers einer AG, der nicht zugleich Verwaltungsrat ist 
(vgl. Urteil BGer H 67/06 vom 11.7.2006 Erw. 5.2 m.H.a. BGE 126 V 239 Erw. 4 
u.w.). 

1.4.2 Mit der "absichtlichen oder grobfahrlässigen Missachtung von Vorschriften" 
ist in erster Linie die Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ange-
sprochen (vgl. Art. 14 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 34 Abs. 1 der Verordnung über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101] vom 31.10.1947).

Gemäss Art. 14 Abs. 1 AHVG sind Beiträge vom Einkommen aus unselbständi-
ger Erwerbstätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeit-
geber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten. Art. 34 
Abs. 1 lit. a AHVV verlangt, dass der Arbeitgeber die Beiträge der Ausgleichs-
kasse monatlich oder, wenn die jährliche Lohnsumme Fr. 200'000.-- nicht über-
steigt, vierteljährlich zu bezahlen hat. Weder die Abrechnungspflicht noch das 
Entstehen der Beitragsschuld sind von der Zustellung einer Rechnung, einer 
Veranlagungsverfügung oder einer Nachzahlungsverfügung seitens der Aus-

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gleichskasse abhängig, vielmehr entsteht die Beitragsschuld im Zeitpunkt der 
Lohnzahlung ex lege; Akontobeiträge sind innert 10 Tagen nach Ablauf der Zah-
lungsperiode zu begleichen (vgl. Art. 34 Abs. 3 AHVV).

Die Nichterfüllung dieser Aufgabe stellt eine Missachtung von Vorschriften im 
Sinne von Art. 52 AHVG dar. Unter dem Begriff der Vorschriften von Art. 52 
AHVG sind indes nicht nur die Vorschriften der AHV-Gesetzgebung zu verste-
hen, sondern auch die nach den objektiven Umständen und den persönlichen 
Verhältnissen gebotene Pflicht, dafür zu sorgen, dass keine Zahlungsunfähigkeit 
eintritt (vgl. ZAK 1985, S. 575 ff.; VGE 254/96 vom 17.9.1997 Erw. 1a; VGE II 
2021 96 vom 17.5.2022 Erw. 5.1.2).

1.4.3  Bei der Verschuldenshaftung nach Art. 52 AHVG handelt es sich um eine 
Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Indessen ist nach ständiger 
Rechtsprechung des Bundesgerichts (bzw. bis 31.12.2006 des Eidg. 
Versicherungsgerichts [EVG]) nicht jede Verletzung der öffentlich-rechtlichen 
Aufgaben des Arbeitgebers als Institution der Versicherungsdurchführung ohne 
weiteres als qualifiziertes Verschulden ihrer Organe im Sinne von Art. 52 AHVG 
zu werten. Das absichtliche oder grobfahrlässige Missachten von Vorschriften 
verlangt vielmehr einen Normverstoss von einer gewissen Schwere (vgl. BGE 
121 V 244 Erw. 4b m.H. u.a. auf ZAK 1985, S. 576 und 619 f.; VGE 489/98 vom 
21.4.1999 Erw. 3). Dagegen kann beispielsweise die relativ kurze Dauer des 
Beitragsausstandes sprechen (vgl. BGE 121 V 244 Erw. 4b m.H.a. nicht 
veröffentlichtes Urteil Q. vom 22.11.1993), wobei aber immer eine Würdigung 
sämtlicher konkreten Umstände des Einzelfalles Platz zu greifen hat. Die Frage 
der Dauer des Normverstosses ist somit ein Beurteilungskriterium, welches im 
Rahmen der Gesamtwürdigung zu berücksichtigen ist und im Sinne der 
Rechtsprechung zu den Entlastungsgründen (vgl. BGE 108 V 183 Erw. 1b; BGE 
108 V 199 Erw. 1) zur Verneinung der Schadenersatzpflicht führen kann.

1.5 Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn 
keine Rechtfertigungs- bzw. Exkulpationsgründe vorliegen, d.h. wenn nicht Um-
stände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeitgebers als ge-
rechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht 
oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass 
ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung von AHV-Vorschriften der 
Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflich-
tig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vor-
schriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (vgl. VGE 137/94 
vom 28.8.1996 Erw. 1d m.H.a. BGE 108 V 183 Erw. 1; VGE II 2021 96 vom 
17.5.2022 Erw. 5.1.5).

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2. Der Beschwerdeführer macht beschwerdeweise im Wesentlichen Folgen-
des geltend: 

- Seit dem 07.10.20 sei die konkursite Firma nicht mehr aktiv und somit gesetz-
lich nicht mehr in der Verantwortung für Abrechnungen und Abmeldungen. 
Dafür sei der Konkursbeamte des Konkursamtes G.________ in F.________ 
verantwortlich. Der Beschwerdeführer habe sich dabei stets sehr kooperativ 
verhalten, um den möglichen Konkursschaden so gering wie möglich zu hal-
ten.

- Über die Firma sei von Amtes wegen die Liquidation ausgesprochen worden. 
Es sei keine "Bilanzdeponierung" wegen mangelnder Liquidität gewesen.

- Mit den Debitoreneingängen sei der Konkursbeamte verpflichtet gewesen, 
bestehende Rechnungen der Ausgleichskasse zu bezahlen, welche noch 
nicht auf der Mahnstufe klassifiziert gewesen seien, oder aber aus der Kon-
kursmasse heraus zu bezahlen.

- Es könne ihm weder eine widerrechtliche Pflichtverletzung noch ein Ver-
schulden angelastet werden noch bestehe ein Kausalzusammenhang zwi-
schen seinem Verhalten und dem eingetretenen Schaden. 

- Eine unbezahlte Rechnung der SVA per Stichtag (6.10.2020) sei keine Grob-
fahrlässigkeit und schon gar keine Widerrechtlichkeit.

- Faktisch sei die C.________ GmbH beim Tage des Konkurses nicht illiquid 
gewesen.

- Der Beschwerdeführer habe das Unmögliche gemacht, um mit dem Betrei-
bungsamt F.________ eine gute und einvernehmliche Lösung zu finden, da-
mit die der SVA zustehenden Beträge auch bezahlt werden könnten. Diese 
seien immer bezahlt worden, zum Teil zwar verspätet. Eine Pfändung oder 
Konkursandrohung seitens der SVA habe nie stattgefunden. Diese Punkte 
habe die Vorinstanz nicht abgeklärt. 

- Ohne amtliche Liquidation hätte der Schaden abgewendet werden können. 

3.1.1 Der Beschwerdeführer bestreitet (sinngemäss) die Schadenshöhe, wenn er 
dem Konkursamt G.________ bzw. dessen zuständigen Mitarbeitern eine 
Pflichtversäumnis unterstellt und der Vorinstanz gleichzeitig eine Verletzung des 
Untersuchungsgrundsatzes vorwerfen will. 

3.1.2 Die Vorinstanz hat ihre Forderung (ausstehende Lohnbeiträge und Kosten 
für die Zeit vom 1.1.2020 bis 31.10.2020) mit dem Abschreibungsbescheid vom 

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18. Oktober 2022 unter Hinweis auf den konkursamtlichen Verlustausweis vom 
4. Juli 2022 wie folgt ausgewiesen (Vi-act. 4; Beträge in Franken):

Abschreibung Lohnbeiträge AHV/IV/EO (Arbeitnehmer Anteil) 1'782.60
Abschreibung Lohnbeiträge AHV/IV/EO 8'831.65
Abschreibung ALV-Beiträge AG (Arbeitnehmer Anteil) 371.75
Abschreibung ALV-Beiträge AG 1'841.65
Abschreibung von VK Beiträgen 883.15
Abschreibung von Mahngebühren 220.00
Abschreibung Verzugszinsen     62.65
Total 13'993.45

Diese Beträge werden vom Beschwerdeführer - unbesehen der Rüge der 
Pflichtwidrigkeit des Konkursbeamten und der Verletzung des Untersuchungs-
grundsatzes durch die Vorinstanz - nicht, jedenfalls nicht substantiiert, bestritten. 

3.1.3 Mit dem vom Konkursamt G.________ unterzeichneten Verlustausweis 
vom 4. Juli 2022 (Vi-act. 6) wird der Vorinstanz ein im Konkurs Nr. ______ betref-
fend die C.________ GmbH ungedeckt gebliebener Betrag von Fr. 14'050.95 
(zugelassene Forderung von Fr. 16'862.10 abzüglich ein Konkurstreffnis von 
Fr. 2'811.15) bescheinigt, der also geringfügig über dem geltend gemachten 
Schaden liegt. Aus dem Verlustausweis geht zudem hervor, einerseits dass es 
sich um ausstehende Sozialversicherungsbeiträge für das Jahr 2019 handelt, 
anderseits, dass die Forderung der "Klasse 2" zugeordnet wurde. Diese Zutei-
lung entspricht der gesetzlichen Vorgabe gemäss Art. 219 Abs. 4 (Zweite Klasse) 
des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG; SR 281.1) 
vom 11. April 1889. Es kann also kein anderer Schluss gezogen werden, als 
dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Debitoreneingänge im Kon-
kursverfahren zwar zur (vollständigen) Schadloshaltung der Erstklassgläubiger, 
nicht aber der Zweitklassgläubiger ausreichend waren. 

Überdies enthält der Verlustausweis den Hinweis, dass in Konkursverfahren über 
juristische Personen keine haftbaren Schuldner mehr existieren, weshalb kein 
Verlustschein im Sinne von Art. 265 SchKG ausgestellt wird; die Bestätigung gel-
te somit als Ausweis über einen erlittenen Verlust. 

Es besteht kein Anlass, an der Rechtmässigkeit dieser urkundlichen Angaben 
des Konkursamtes zu zweifeln, auch wenn die Forderung offensichtlich irrtümli-
cherweise dem Jahr 2019 zugeordnet wird. Der Beschwerdeführer äussert sich 
nicht näher zu diesem Dokument. Dessen Rechtmässigkeit zu bestreiten hiesse 
denn auch, das Konkursamt der Urkundenfälschung zu bezichtigen. 

Der Schaden bzw. der der Vorinstanz entstandene Ausfall an Sozialversiche-
rungsbeiträgen ist somit erstellt. 

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3.2 Der Beschwerdeführer, seines Zeichens seit März 2014 bis zur Löschung 
der C.________ GmbH Gesellschafter (und Geschäftsführer bzw. Vorsitzender 
der Geschäftsführung) mit Einzelunterschrift, ist seinen Pflichten im Sinne von 
Art. 14 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 34 f. AHV nicht nachgekommen. Die Widerrecht-
lichkeit seines Verhaltens ist daher erstellt. 

3.3.1 Beim Verschulden ist rechtsprechungsgemäss die Differenzierung des 
Sorgfaltsmassstabes von der Organisation und Rechtsform des Arbeitgebers ab-
hängig. Beispielsweise gilt bei einer kleineren Aktiengesellschaft auf Grund der 
rechtlichen Ausgestaltung wie auch auf Grund der einfachen Struktur und der 
damit überschaubaren Verhältnisse ein strenger Beurteilungsmassstab; die Ver-
antwortlichkeit des Geschäftsführers einer GmbH geht sogar noch weiter als die-
jenige des Geschäftsführers einer AG, der nicht zugleich Verwaltungsrat ist. Da-
bei stellt der berufliche Hintergrund eines Organs keinen Entlastungsgrund dar, 
gilt doch im Bereich von Art. 52 AHVG ein objektivierter Verschuldensmassstab, 
das heisst, subjektive Entschuldbarkeit oder die Gründe für die Annahme des 
Verwaltungsratsmandates sind unbeachtlich. 

Art. 52 AHVG statuiert eine Verschuldenshaftung, wobei es sich um eine Ver-
schuldenshaftung aus öffentlichem Recht handelt. Die Schadenersatzpflicht ist 
im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, wel-
che das fehlerhafte Verhalten des Arbeitgebers als gerechtfertigt erscheinen las-
sen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit aus-
schliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vorsätz-
licher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden 
zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Um-
stände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht 
schuldhaft erscheinen lassen. Dabei darf die Ausgleichskasse, welche feststellt, 
dass sie einen durch Missachtung der Beitragsvorschriften entstandenen Scha-
den erlitten hat, davon ausgehen, dass der Arbeitgeber die Gesetzesnormen ab-
sichtlich oder mindestens grobfahrlässig verletzt hat, sofern keine Anhaltspunkte 
für die Rechtmässigkeit des Handelns oder die Schuldlosigkeit des Arbeitgebers 
bestehen; im Rahmen der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht ist es grundsätzlich 
Sache der schadenersatzpflichtigen Person, den Nachweis für allfällige Rechtfer-
tigungs- und Exkulpationsgründe zu erbringen (vgl. Urteil BGer H 67/06 vom 
11.7.2006 Erw. 5.2 ff. mit zahlreichen Hinweisen). 

3.3.2 In seiner Funktion als Geschäftsführer der C.________ GmbH oblagen 
dem Beschwerdeführer die Aufgaben gemäss Art. 810 OR, wozu unter anderem 
namentlich auch die Finanzkontrolle sowie die Finanzplanung, sofern diese für 
die Führung der Gesellschaft notwendig ist, gehört (Abs. 2 Ziff. 3). Vorliegend 

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bestehen keine Anhaltspunkte dafür und werden solche vom Beschwerdeführer 
auch nicht vorgebracht, dass es sich bei der C.________ GmbH nicht um eine 
kleinere Unternehmung von einer überschaubaren Grössenordnung handelte. Er 
hat es an der gebotenen Sorgfaltspflicht als Geschäftsführer missen lassen. Die 
Tatsache, dass auf die in der zweiten Klasse rangierte Vorinstanz im Konkurs 
auch noch ein Konkurstreffnis von fast Fr. 3'000.-- entfiel, was bedeutet, dass die 
Forderungen der Erstklassgläubiger vollumfänglich gedeckt wurden (vgl. vorste-
hend Erw. 3.1.3), ist ein gewichtiges Indiz dafür, dass sich der Beschwerdeführer 
im Vorfeld des Konkurses nicht oder nicht genügend darum bemühte, die Sozial-
versicherungsbeiträge fristgerecht und/oder vollständig zu begleichen, sei dies 
allenfalls auch durch mögliche Kosteneinsparungen bei anderweitigen Auslagen 
oder einer Reduktion der Lohnhöhe(n), womit gleichzeitig eine Reduktion der So-
zialversicherungsbeiträge hätte erwirkt werden können. Dass Aussichten auf eine 
erfolgreiche Vermeidung des Konkurses bestanden hätten, was allenfalls eine 
temporäre Zurückhaltung der Sozialversicherungsbeiträge hätte rechtfertigen 
können, wird vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht. 

3.3.3 Soweit sich der Beschwerdeführer unter Hinweis auf Forderungseingänge 
im Konkursverfahren bzw. eine im Zeitpunkt des Konkurses noch bestehende Li-
quidität sowie unter Abschiebung der Verantwortung auf das Konkursamt und de-
ren zuständige Mitarbeiter entlasten will, kann diese Argumentation nicht verfan-
gen. Wie bereits gesagt (vgl. vorstehend Erw. 3.1), spricht nichts dagegen, dass 
das Konkursverfahren korrekt durchgeführt wurde und mit dem Liquidationser-
gebnis die Gläubiger der ersten Klasse vollumfänglich, diejenigen der zweiten 
Klasse und so auch die Vorinstanz jedoch nur noch teils befriedigt werden konn-
ten. Anders als der Beschwerdeführer meint (Einsprache S. 3), durfte das Kon-
kursamt auch die Forderung der Vorinstanz aus ihren Betreibungen und Mah-
nungen erst nach vollständiger Schadloshaltung der Erstklassgläubiger aus dem 
Konkurserlös begleichen. Indes stellt der Beschwerdeführer damit gleichzeitig 
klar, dass die C.________ GmbH von der Vorinstanz auch gemahnt und sogar 
betrieben wurde. 

Der Vorinstanz ist beizupflichten (angefochtener Einspracheentscheid Erw. 5.2), 
dass aus den Akten nicht ersichtlich wird, dass sich der Beschwerdeführer im 
Sinne seiner Vorbringen vor dem Verwaltungsgericht im Konkursverfahren für ei-
ne andere Verteilung allfälliger Guthaben der C.________ GmbH gegenüber ih-
ren Schuldnern eingesetzt hat. Es besteht auch kein Grund zur Annahme, dass 
der Beschwerdeführer damit erfolgreich gewesen wäre. 

3.3.4 Mit der Vorinstanz ist ein grobfahrlässiges Verhalten des Beschwerdefüh-
rers und das Fehlen eines Rechtfertigungsgrundes somit zu bejahen. 

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3.4 Der Kausalzusammenhang zwischen der schuldhaften Nichtbezahlung der 
Sozialversicherungsbeiträge seitens des Beschwerdeführers und dem bei der 
Vorinstanz eingetretenen Schaden kann nicht ernsthaft in Abrede gestellt wer-
den. Es kann hierfür auf die zu bestätigenden Erwägungen der Vorinstanz (ange-
fochtener Einspracheentscheid Erw. 6.1 ff.) verwiesen werden. Die Ausführungen 
des Beschwerdeführers, er hätte den Schaden abwenden können, wenn die amt-
liche Liquidation nicht stattgefunden hätte (Beschwerde S. 4), sind nicht nach-
vollziehbar und unverständlich. Allenfalls stellte sich die Frage, weshalb er den 
Konkurs nicht abgewendet hat oder hat abwenden wollen, wenn diese Möglich-
keit effektiv bestanden hätte, wofür allerdings nichts spricht. 

4. Zusammenfassend hat die Vorinstanz die Haftbarkeit des Beschwerdefüh-
rers für den von ihr geltend gemachten Schaden von Fr. 13'993.45 zu Recht be-
jaht. In Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheids ist die Beschwer-
de somit abzuweisen. 

5. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten dieses Beschwer-
deverfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) in der Höhe von 
insgesamt Fr. 1'500.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 61 lit. fbis 
ATSG). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 1'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat 
am 22. August 2023 einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so 
dass die Rechnung ausgeglichen ist. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R; unter Beilage der Eingabe der Vorinstanz 

vom 13.7.2023)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 13. September 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. September 2023