# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0c12b480-4328-54ba-95f7-efaad9dd7536
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.06.2010 C-6755/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6755-2008_2010-06-09.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6755/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  9 .  J u n i  2 0 1 0

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richter Vito Valenti, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

X._______, Kosovo, Zustelladresse: Y._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Rente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6755/2008

Sachverhalt:

A.
Der  am  (...)  1957  geborene,  verheiratete,  kosovarische  Staats-
angehörige X._______ lebt in Kosovo. Er hat von 1978 bis 1991 in der 
Schweiz  als  Lastwagenchauffeur  und  Maurer  gearbeitet  und  dabei 
Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden-
versicherung entrichtet (act. 3 und 22). Mit Gesuch vom 4. Dezember 
2006 (act. 3) hat er einen Antrag auf Leistungen der schweizerischen 
Invalidenversicherung (IV) gestellt.

B.
Mit  Verfügung  vom  25. September  2008  (act. 31)  hat  die  mit  dem 
Leistungsgesuch befasste IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nach-
folgend: IVSTA) gemäss Vorankündigung im Vorbescheid vom 18. Juli 
2008 (act. 30)  das  Leistungsgesuch von X._______ abgewiesen,  da 
keine rentenbegründende Invalidität vorliege.

Die  IVSTA  zog  zur  Beurteilung  des  Gesuchs  namentlich  folgende 
Unterlagen  bei:  die  Berichte  von  Dr. A._______,  Psychiater,  vom 
27. April 2006 und vom 23. Mai 2007 (act. 11 und 17), die Berichte von 
Dr. B._______,  Neuropsychiater,  vom 25. November  2005,  4. August 
2006,  11. September  2006,  6. März  2007  und  vom  22. Juni  2007 
(act. 10, 12, 13, 16 und 18), die Berichte von Dr. C._______, Facharzt 
für  Arbeitsmedizin,  vom  28. Oktober  2006  und  1. September  2007 
(act. 14  und  19),  das  Gutachten  von  Ass. Dr. D._______,  mr. sci., 
Facharzt  für  Neurologie und Psychiatrie,  der Klinika E._______ vom 
28. Januar  2008  (act. 26)  und  den  Schlussbericht  von 
Dr. med. F._______,  Facharzt  Allgemeine  Medizin,  des  Regionalen 
Ärztlichen Dienstes (RAD) Rhone vom 8. Juli 2008 (act. 29).

C.
Gegen  die  Verfügung  vom  25. September  2008  hat  X._______ 
(nachfolgend:  Beschwerdeführer)  am  17. Oktober  2008  Beschwerde 
beim  Bundesverwaltungsgericht  eingereicht.  Er  beantragte  die  Auf-
hebung der Verfügung vom 25. September 2008 und die Zusprechung 
einer Rente. Zur Begründung führte er aus, die Gutachter-Kommission 
in  Kosovo habe nicht  sorgfältig  abgeklärt;  er  sei  bereit,  für  eine all -
fällige Begutachtung in die Schweiz zu kommen.

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D.
Mit  Schreiben  vom 21. November  2008  teilte  der  Beschwerdeführer 
auf  Aufforderung  des  Instruktionsrichters  eine  Zustelladresse  in  der 
Schweiz mit.

E.
Am  15. Dezember  2008  ist  der  mit  Zwischenverfügung  vom  3. De-
zember 2008 einverlangte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- 
beim Bundesverwaltungsgericht eingegangen.

F.
Mit Vernehmlassung vom 2. April  2009 hat die IVSTA die Abweisung 
der Beschwerde beantragt. Zur Begründung führte sie aus, aufgrund 
der  festgestellten  Beeinträchtigungen  liege  lediglich  eine  Arbeitsun-
fähigkeit  von  40%  vor,  weshalb  der  Beschwerdeführer  keinen  An-
spruch auf eine Rente habe.

G.
Der Beschwerdeführer liess sich nicht mehr vernehmen.

H.
Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  sowie  die  eingereichten 
Akten  wird  –  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich  –  in  den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das  Bundesverwal-
tungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Verfü-
gungen der  IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland. Eine Ausnahme im 
Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 

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das  Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In-
validenversicherung (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, 
soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG vor-
sieht.

1.3 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass  er  im  Sinne  von  Art. 59  ATSG beschwerdelegi-
timiert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvor-
schuss innert Frist geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.

2.1 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blie-
ben zunächst  die  Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni  1962 
zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  und der  Föderati-
ven  Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung 
(SR 0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Ju-
goslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2B, 122 V 381 E. 1 mit Hin-
weis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehe-
maligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien),  nicht  aber 
mit  Serbien  und  (nach  dessen  Unabhängigkeitserklärung)  Kosovo, 
neue  Abkommen  über  Soziale  Sicherheit  abgeschlossen.  Mit  dem 
Kosovo wird das Sozialversicherungsabkommen mit Jugoslawien seit 
dem 1. April 2010 nicht mehr weitergeführt. Für den Beschwerdeführer 
als  Bürger  des  Kosovo  findet  demnach  das  schweizerisch-jugo-
slawische  Sozialversicherungsabkommen  vom  8. Juni  1962  insoweit 
Anwendung,  als  Sachverhalte  zu  beurteilen  sind,  die  sich  vor  dem 
1. April  2010 ereignet haben. Nach Art. 2 dieses Abkommens stehen 
die  Staatsangehörigen  der  Vertragsstaaten  in  ihren  Rechten  und 
Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen 
die  schweizerische Bundesgesetzgebung über  die  Invalidenversiche-
rung gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist.

2.2 Da  vorliegend  keine  abweichenden  Bestimmungen  zur  Anwen-
dung gelangen, bestimmt sich der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf  Leistungen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung  gemäss 

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vorstehender Ausführungen auf Grund des IVG, der Verordnung über 
die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201), des 
ATSG sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allge-
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11).

3.
Zunächst sind die zur Beurteilung der Streitsache massgebenden ge-
setzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung entwickelten 
Grundsätze darzulegen.

3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige  Feststellung  des  Sachverhalts  sowie  Unangemessen-
heit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.2 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Entscheides  eingetretenen 
Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Tatsachen, die jenen 
Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand 
einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). Weiter 
sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-
gebend, die bei  der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbe-
standes Geltung hatten (BGE 130 V 329). 

In  materiell-rechtlicher  Hinsicht  ist  pro  rata  temporis  auf  jene  Be-
stimmungen des IVG und der IVV respektive des ATSG und der zu-
gehörigen Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) abzustellen, die 
für die Beurteilung eines Rentenanspruchs jeweils relevant waren und 
in Kraft standen. Da das Rentengesuch im Dezember 2006 eingereicht 
wurde, sind im vorliegenden Fall bis zum 31. Dezember 2007 das IVG 
und das ATSG in der Fassung vom 21. März 2003 und die IVV in der 
Fassung vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision, AS 2003 3837 beziehungs-
weise AS 2003 3859,  in  Kraft  vom 1. Januar 2004 bis  31. Dezember 
2007) anwendbar. Am 1. Januar 2008 sind die Änderungen des IVG 
und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV vom 28. September 
2007 (5. IV-Revision,  AS 2007 5129 beziehungsweise AS 2007 5155) 
in  Kraft  getreten. Soweit  sich der Rentenanspruch auf  die Zeit  nach 
dem 1. Januar  2008 bezieht,  sind  die  Bestimmungen der  erwähnten 

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Erlasse in der seit diesem Datum geltenden Fassung anwendbar.

Sofern sich die einschlägigen Bestimmungen materiell nicht verändert 
haben, werden im Folgenden – falls nichts Gegenteiliges vermerkt  – 
die Bestimmungen lediglich in der ab 1. Januar 2008 gültig gewesenen 
Fassung zitiert.

3.3 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG (4. IV-Revision) die rentenberechtigten Versicherten, die bei Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Bei träge an 
die schweizerische Sozialversicherung geleistet haben. Meldet sich ein 
Versicherter  mehr  als  zwölf  Monate  nach  Entstehen  des  Anspruchs 
an, so werden die Leistungen in Abweichung von Artikel  24 Absatz 1 
ATSG lediglich für  die  zwölf  der  Anmeldung vorangehenden Monate 
ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung).

3.4 Der Rentenanspruch nach Artikel 28 entsteht nach den Vorschrif-
ten  der  4. IV-Revision frühestens in  dem Zeitpunkt,  in  dem der  Ver-
sicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig (Art.  7 ATSG) 
geworden ist  (Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG [4. IV-Revision])  oder während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes-
tens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 Abs. 1 
lit. b IVG [4. IV-Revision]). Nach den Bestimmungen der 5. IV-Revision 
haben Anspruch auf eine Rente Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit 
oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 
zumutbare  Eingliederungsmassnahmen  wieder  herstellen,  erhalten 
oder  verbessern  können,  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen 
Unterbruch  durchschnittlich  mindestens  40%  arbeitsunfähig  (Art. 6 
ATSG) gewesen sind und nach Ablauf  dieses Jahres zu mindestens 
40% invalid  (Art. 8  ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. a  bis  c  IVG [5. IV-
Revision]).

3.5 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsge-
brechen,  Krankheit  oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss Art.  7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit  verursachte  und nach zumutbarer  Behandlung und Einglie-
derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich-
keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. 

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Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körperli -
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teil -
weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumut-
bare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tä-
tigkeit  in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

3.6 Versicherte  haben Anspruch auf  eine Viertelsrente,  wenn sie zu 
mindestens 40 Prozent invalid sind, bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 50 Prozent besteht  ein Anspruch auf  eine halbe Rente,  bei  
mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 
70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG [5. IV-Revision] 
respektive  Art. 28  Abs. 1  IVG  [4. IV-Revision]).  Gemäss  Art. 28 
Abs. 1ter IVG werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad von weniger 
als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, 
die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der 
Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine ab-
weichende Regelung vorsehen, was für den Kosovo nicht der Fall ist. 

3.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und gegebenenfalls  bezüglich  welcher 
Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte 
sind sodann  eine wichtige  Grundlage für  die  Beurteilung der  Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem Versicherten  konkret  noch  zugemutet 
werden  können  (BGE 125 V 256  E. 4,  115 V 134  E. 2;  AHI-Praxis 
2002, S. 62, E. 4b/cc).

3.7.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel  zu  würdigen  sind.  Für  das  gesamte  Verwaltungs-  und  Be-
schwerdeverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. 
Danach  haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte 
die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie um-
fassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, 
dass es alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv 
zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unter -
lagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches 
gestatten. Insbesondere darf  es bei  einander  widersprechenden me-

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dizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf 
die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 

3.7.2 Bezüglich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all -
seitigen  Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in 
der  Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet  und  ob  die 
Schlussfolgerungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend 
für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Be-
weismittels  noch die  Bezeichnung der  eingereichten  oder  in  Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht  oder als Gutachten (vgl. dazu 
das Urteil I 268/2005 des Bundesgerichts [BGer] vom 26. Januar 2006 
E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). 

Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien  Beweiswürdigung  als  vereinbar,  Richtlinien  für  die  Beweis-
würdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 
Gutachten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001 
S. 114 E. 3b; Urteil I 128/98 des BGer vom 24. Januar 2000 E. 3b). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat -
ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen,  bei  der  Beweiswürdigung volle  Beweiskraft  zuzuerkennen, 
solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Experti -
se  sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb,  mit  weiteren Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden Ärzte  schliesslich sind aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
I 655/05 des BGer vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber 
Urteil 9C_24/2008 des BGer vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2).

3.7.3 Berichten  und  Gutachten  versicherungsinterner  Ärzte  kommt 
Beweiswert  zu,  sofern  sie  als  schlüssig  erscheinen,  nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei  sind und keine Indizien ge-
gen ihre Zuverlässigkeit besteht. Die Tatsache allein, dass der befragte 
Arzt  in  einem  Anstellungsverhältnis  zum  Versicherungsträger  steht, 

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lässt  nicht  schon  auf  mangelnde  Objektivität  und  auf  Befangenheit  
schliessen.  Es  bedarf  vielmehr  besonderer  Umstände,  welche  das 
Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begrün-
det erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen).

Auf Stellungnahmen der RAD oder der ärztlichen Dienste kann für den 
Fall, dass ihnen materiell  Gutachtensqualität zukommen soll,  nur ab-
gestellt  werden,  wenn sie  den  allgemeinen beweisrechtlichen Anfor-
derungen an einen ärztlichen Bericht genügen (vgl. Urteil I  694/05des 
BGer vom 15. Dezember 2006 E. 2). Die RAD-Ärzte müssen sodann 
über die im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifika-
tionen verfügen (Urteile  I 142/07 des BGer  vom 20. November  2007 
E. 3.2.3 und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1), denn die fachliche 
Qualifikation des Experten spielt  für die richterliche Würdigung einer 
Expertise  eine  erhebliche  Rolle.  Bezüglich  der  medizinischen  Stich-
haltigkeit eines Gutachtens müssen sich Verwaltung und Gerichte auf 
die  Fachkenntnisse  des  Experten  verlassen  können. Deshalb  ist  für 
die  Eignung  eines  Arztes  als  Gutachter  in  einer  bestimmten  medi-
zinischen  Disziplin  ein  entsprechender,  dem Nachweis  der  erforder-
lichen Fachkenntnisse dienender, spezialärztlicher Titel des berichten-
den oder zumindest des den Bericht visierenden Arztes vorausgesetzt 
(Urteil I 178/00 des BGer vom 3. August 2000 E. 4a).

3.8 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16  ATSG in  Verbindung  mit  Art. 28a Abs. 1  IVG aufgrund  eines 
Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli -
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va-
lideneinkommen). Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi -
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli -

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ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

4.
Nachfolgend ist zu prüfen, ob die IVSTA das Leistungsbegehren des 
Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen hat.

4.1 Den  beiden  Berichten  von  Dr. A._______,  Psychiater,  ist  zu 
entnehmen,  der  Beschwerdeführer  leide  an  einer  posttraumatischen 
Belastungsstörung, einer "neurosis depresiva", einer Lumboischialgie 
rechts, aterieller Hypertonie, Kopfschmerzen, einer chronischen Bron-
chitis und Angina pectoris. Die psychischen Probleme bestünden seit 
dem  Kosovo-Krieg  im  Jahr  1999  und  äusserten  sich  insbesondere 
durch  Angstzustände,  Schlafstörungen,  Alpträume,  Erschöpfung  und 
Schmerzen. Die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers schätzte er 
auf mindestens 75 bis 80%.

4.2 Dr. B._______,  Neuropsychiater,  diagnostiziert  beim  Be-
schwerdeführer  in  diversen  Berichten  eine  posttraumatische  Be-
lastungsstörung, eine "neurosis depresiva", eine Lumboischialgie links, 
arterielle  Hypertonie,  ein  berufsbedingtes  Ekzem,  allgemeiner  Juck-
reiz,  Kopfschmerzen und Angina pectoris. Der  Beschwerdeführer sei 
deswegen zu 70 bis 80% arbeitsunfähig.

4.3 Dr. C._______,  Spezialarzt  für  Arbeitsmedizin,  hielt  in  seinen 
Berichten  dieselben  Diagnosen  wie  die  Dres. B._______  und 
A._______ fest. Zur Arbeitsfähigkeit äusserte er sich nicht.

4.4 Ass. dr.  D._______  mr. sci.,  Facharzt  für  Neurologie  und 
Psychiatrie,  hielt  im  Gutachten  vom  28. Januar  2008  fest,  der  Be-
schwerdeführer leide an einer somatoformen Störung, Kopfschmerzen, 
einer  chronischen Lumbago, einer  Lumboischialgie  rechts,  arterieller 
Hypertonie  und  einem  berufsbedingten  Ekzem.  Er  empfehle,  regel-
mässig ärztliche Kontrollen durchzuführen. Die Arbeitsfähigkeit sei auf-
grund der obgenannten Leiden (mit Ausnahme der arteriellen Hyper-
tonie) zwischen 30 bis 45% eingeschränkt. Die Einschränkung wegen 
der  arteriellen  Hypertonie  sei  von  einem  Kardiologen  beurteilen  zu 
lassen.

4.5 Dr. med. F._______,  Facharzt  für  Allgemeine  Medizin,  hält  im 
Schlussbericht des RAD Rhone vom 8. Juli 2008 fest, der Beschwer-

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deführer  leide  an  einer  posttraumatischen  Belastungsstörung,  arte-
rieller  Hypertonie,  einer  chronisch  obstruktiven  Lungenerkrankung 
(COPD) sowie einer Lumbalgie. Aus diesen Erkrankungen ergebe sich 
seit 1999 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40% in den bis-
herigen und in angepassten Tätigkeiten.

4.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die befragten Ärzte über-
einstimmend davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer im Wesent-
lichen  an  einer  posttraumatischen  Belastungsstörung,  arterieller 
Hypertonie,  einer  chronisch  obstruktiven  Lungenerkrankung  (COPD) 
und einer  Lumbalgie  leidet.  Ferner  werden  als  Nebendiagnosen  na-
mentlich Angstzustände, Kopfschmerzen und Alpträume genannt. Die 
behandelnden Ärzte aus dem Kosovo gehen alle von einer Arbeitsun-
fähigkeit  von  mindestens  70%  aus.  Der  unabhängige  Gutachter 
Ass. dr. D._______ mr. sci. schätzt die Arbeitsunfähigkeit hingegen auf 
lediglich 30 bis 45% seit 2005. Der Arzt des RAD Rhone schliesst sich 
im Schlussbericht  weitgehend (40% arbeitsunfähig  seit  1999)  dieser 
Auffassung an.

Entgegen  der  (implizit  geäusserten)  Auffassung  des  Beschwerde-
führers ist  aufgrund der von ihm eingereichten medizinischen Unter-
lagen eine Arbeitsfähigkeit von über 70% keinesfalls belegt. Wenn sich 
der Beschwerdeführer im vorliegenden Fall auf die Tatsache abstützt, 
dass die ausländischen Ärzte eine höhere Arbeitsunfähigkeit  anneh-
men, so ist dies für sich alleine für die schweizerischen Behörden nicht 
bindend,  denn  nach  ständiger  Rechtsprechung  präjudiziert  eine  an-
dere Beurteilung oder  gar die  Gewährung von Leistungen durch ein 
ausländisches  Versicherungsorgan  die  invalidenversicherungsrecht-
liche Beurteilung nach schweizerischem Recht nicht (Urteil des BGer 
vom  2. März  2003  [I 435/02];  ZAK  1989  S. 320  E. 2).  Dies  gilt  ins-
besondere, wenn die Einschätzungen kaum begründet und sehr kurz 
gehalten sind. 

In  Übereinstimmung mit  der  Einschätzung  des  RAD Rhone ist  fest-
zuhalten, dass das Gesamtgutachten von Ass. dr. D._______ mr. sci. 
grundsätzlich  auf  allseitigen  Untersuchungen  beruht  und  auch  die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt. Unklar  ist  jedoch,  auf  welche 
Vorakten sich der Gutachter dabei gestützt hat. Das Gesamtgutachten 
ist  ferner  insoweit  unvollständig,  als  es  keine  Beurteilung  der 
Einschränkungen  wegen  der  arteriellen  Hypertonie  und  der  Angina 
pectoris  enthält. Der  Gutachter  war der  Meinung,  dass  die  arterielle 

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Hypertonie von einem Kardiologen beurteilt werden sollte. Dabei über-
sah er, dass auch die mehrfach in den ärztlichen Berichten genannte 
Angina pectoris nie von einem entsprechenden Facharzt diagnostiziert  
respektive weiter abgeklärt  worden ist. Fraglich ist  auch,  ob der Ge-
samtgutachter als Facharzt für Neurologie und Psychiatrie tatsächlich 
in  der  Lage  war,  die  Einschränkungen  aufgrund  der  festgestellten 
Lumbalgie  korrekt  einzuschätzen,  zumal  sich  auch  in  den  Vorakten 
keine Beurteilungen von Orthopäden, sondern nur solche von (Neuro-) 
Psychiatern,  Neurologen  sowie  einem  Arbeitsmediziner,  befinden, 
welche zur Beurteilung hätten beigezogen werden können. Diese Dia-
gnosen  stützen  sich  höchstwahrscheinlich  vorwiegend  –  wenn  nicht 
sogar ausschliesslich – auf die subjektiven Angaben des Beschwerde-
führers. Der beurteilende RAD-Arzt, Dr. med. F._______, verfügt über 
den Facharzttitel Allgemeinmedizin. Mit Blick auf die vom Beschwerde-
führer  geltend  gemachten  Leiden  (insbesondere  Lumbalgie  und 
Angina pectoris) wäre das Einholen von Berichten entsprechend aus-
gebildeter Fachärzte notwendig gewesen, um den allgemeinen beweis-
rechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht zu genügen. Da 
die  Vorinstanz  ein  derartiges  Vorgehen  unterlassen  hat  beziehungs-
weise  keine  den  von  der  Rechtsprechung  gestellten  Anforderungen 
entsprechende Beurteilung betreffend dieser Gesundheitsbeeinträchti-
gungen vorliegen, kann aus diesem Grund nicht auf den Bericht von 
Dr. med. F._______  abgestellt  werden. Aus  den  vorliegenden  unvoll-
ständigen Beurteilungen ist somit nicht nachvollziehbar, inwiefern der 
Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit effektiv eingeschränkt ist. 
Eine  rechtskonforme  Beurteilung  des  Leistungsanspruchs  ist  daher 
nicht möglich. 

Die  Beschwerde  ist  somit  gutzuheissen  und  die  Sache  ist  an  die 
IVSTA  zurückzuweisen,  damit  sie  die  gesundheitlichen  Einschrän-
kungen  des  Beschwerdeführers  aus  kardiologischer  und  orthopädi-
scher Sicht abkläre und anschliessend über den Rentenanspruch neu 
verfüge.

5.  

5.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Par-
tei  auferlegt  (Art. 63  Abs. 1 VwVG). Eine Rückweisung gilt  praxisge-
mäss als Obsiegen der Beschwerde führenden Partei (BGE 132 V 215 
E. 6). Einer unterliegenden Vorinstanz sind allerdings gemäss Art.  63 
Abs. 2 VwVG keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.

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Der  vom Beschwerdeführer  geleistete  Kostenvorschuss  in  der  Höhe 
von Fr. 300.--  ist  ihm nach  Eintritt  der  Rechtskraft  des  vorliegenden 
Entscheids  auf  ein  von  ihm  bekannt  zu  gebendes  Konto  zurückzu-
erstatten.

5.2 Da dem Beschwerdeführer, welcher sich nicht vertreten liess, kei-
ne  notwendigen  und  unverhältnismässig  hohen  Kosten  entstanden 
sind und der zu Recht keinen entsprechenden Antrag gestellt hat, ist  
ihm  keine  Parteientschädigung  zuzusprechen  (Art. 64  Abs. 1  VwVG 
und Art. 7 ff.  des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  in  dem  Sinn  gutgeheissen,  dass  die  ange-
fochtene  Verfügung  vom  25. September  2008  aufgehoben  und  die 
Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen wird,  damit  diese nach er-
folgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch 
neu verfüge.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  vom  Beschwerde-
führer geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- wird ihm 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Formular  Zahl-
adresse)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Vor-
aussetzungen  gemäss den  Art. 82 ff.,  90 ff. und  100  des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Be-
gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-
terschrift  zu enthalten. Der  angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat,  beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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