# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 711cf463-af97-544d-aec1-bde55dbba814
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-03-20
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 20.03.2012 B 2011/137
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2011-137_2012-03-20.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2011/137

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 20.03.2012

Entscheiddatum: 20.03.2012

Urteil Verwaltungsgericht, 20.03.2012
Bau- und Planungsrecht, Immissionsschutz, Art. 86 Abs. 1 und 2 BauG (sGS 
731.1), Art. 684 ZGB (SR 210). Prüfung einer privatrechtlichen 
Immissionseinsprache. Art. 84 Abs. 3 BauG, Art. 97 Abs. 1 EG ZGB (sGS 
911.1).Die Frage des Grenzabstands und der Höhe eines 
Maschendrahtzauns, der einen Grenzabstand von 9 cm und eine Höhe von 
1.80 aufweist, hat privatrechtlichen Charakter.Art. 11, Art. 15, Art. 19 und Art. 
23 USG (SR 814.01), Art. 1 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a sowie Art. 40 Abs. 3 LSV 
(SR 814.41). Zur Begrenzung der Immissionen geeignete Auflagen betreffend 
Betrieb und Beleuchtung einer Aussensportanlage (Verwaltungsgericht, B 
2011/137).

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter lic. iur. A. Linder, 

Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener, Dr. S. Bietenharder-Künzle; Gerichtsschreiberin lic. iur. 

R. Haltinner-Schillig

_______________

 

In Sachen

U. F., U-strasse 0, 9442 Berneck,

M. G., U-strasse 0, 9442 Berneck,

Beschwerdeführer,

beide vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B. X., D-strasse 00, Postfach 000, 

9443 Widnau,

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

gegen

 

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Rechtsabteilung, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

 

Primarschulgemeinde Berneck, vertreten durch den Schulrat, 9442 Berneck,

Beschwerdegegnerin,

und

 

Politische Gemeinde Berneck, vertreten durch den Gemeinderat, 9442 Berneck,

Beschwerdebeteiligte,

 

betreffend

Neugestaltung Aussensportanlage Schulhaus Stäpfli

 

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ Die Primarschulgemeinde Berneck ist Eigentümerin der von der Stäpflistrasse her 

erschlossenen Grundstücke Nrn. 294, 642 und 802, Grundbuch Berneck. Gemäss 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Zonenplan der politischen Gemeinde Berneck vom 3. März 1989 bzw. gemäss 

Teilzonenplan öffentliche Bauten und Anlagen vom 30. März 1999 sind die 

Grundstücke der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zugewiesen.

Auf dem Grundstück Nr. 294 steht das Primarschulhaus mit Turnhalle. Auf dem 

nordöstlich des Schulgebäudes liegenden Grundstück Nr. 802 befindet sich ein allseitig 

offener Schulgarten, auf dem südöstlich daran anschliessenden Grundstück Nr. 642 

besteht ein Rasenplatz mit vier Beleuchtungsmasten, der teilweise als Fussballplatz 

markiert ist. Der südöstlich daran angrenzende Teil des Grundstücks Nr. 294 grenzt an 

die Auerstrasse und wird gegen diese mit einem rund 6 m hohen Maschendrahtzaun 

abgeschirmt. Zudem umfasst die Aussensportanlage eine auf dem Grundstück Nr. 294 

gelegene Weitsprunganlage.

B./ Am 26. April 2010 stellte die Primarschulgemeinde Berneck das Baugesuch zur 

Umgestaltung und Erweiterung der Aussensportanlage des Schulhauses Stäpfli. 

Erstellt werden sollen eine 80-m-Laufbahn, eine Weitsprunganlage, ein Kugelstossfeld 

und ein Kunstrasen-Spielfeld. Die Anlage soll mit einem Maschendrahtzaun umgeben 

werden.

Während der vom 6. bis 19. Juli 2010 dauernden öffentlichen Auflage erhoben U. F. 

und M. G., Eigentümer der nordöstlich an das Schulgelände angrenzenden, in der 

Wohnzone W2b gelegenen Grundstücke Nrn. 289 und 959 sowohl privat- als auch 

öffentlichrechtliche Einsprache gegen das Bauvorhaben mit dem Antrag, die 

Baubewilligung sei zu verweigern.

Am 21. September 2010 hiess der Gemeinderat der politischen Gemeinde Berneck die 

öffentlichrechtlichen Einsprachen von U. F. und M. G. im Sinn der Erwägungen 

teilweise gut und erteilte die Baubewilligung mit Auflagen. Bezüglich der 

Benützungszeiten und der Beleuchtung der Aussensportanlage ordnete er folgendes 

an: "Für Trainings, Veranstaltungen, Kurse und andere Benützungen stehen die 

Aussensportanlagen wie folgt zur Verfügung: Montag-F.tag 07.00-max. 22.00 Uhr 

(Lichterlöschen), Samstag 09.00-max. 19.00 Uhr (Lichterlöschen). An Sonn- und 

Feiertagen darf die Aussensportanlage nicht betrieben werden. Für besondere Anlässe 

können auf Gesuch hin einzelne Ausnahmen pro Jahr gewährt werden. Der Schulrat 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

der Primarschulgemeinde hat das Benützungsreglement für die Sportanlagen 

entsprechend anzupassen. Gegenüber den Nachbarn sind die Beleuchtungskörper 

gemäss dem Stand der Technik abzuschirmen. (Empfehlung des BAFU für 

Verminderung von Lichtimmissionen)."

C./ Am 5. Oktober 2010 erhoben U. F. und M. G., beide vertreten durch Rechtsanwalt 

lic. iur. B. X., Widnau, gegen die Entscheide des Gemeinderats Berneck vom 

21. September 2010 Rekurs beim Baudepartement. Sie stellten u.a. die 

Rechtsbegehren, die angefochtenen Entscheide seien aufzuheben und die 

Baubewilligung sei nicht zu erteilen (Ziff. 1 und 2). Sodann sei das Rekursverfahren bis 

zur rechtskräftigen Erledigung der privatrechtlichen Einsprache auf dem Zivilweg zu 

sistieren (Ziff. 5). Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, der 

Ballfangzaun verletzte den gesetzlichen Grenzabstand und die Maximalhöhe, 

Nutzungsarten und -zeiten der Aussensportanlage seien nicht geregelt und der 

Sportbetrieb und die Sportplatzbeleuchtung würden zu übermässigen Immissionen 

führen. Am 8. Oktober 2010 lehnte das Baudepartement das Gesuch um Sistierung des 

Rekursverfahrens ab. Nachdem am 1. März 2011 ein Augenschein durchgeführt 

worden war, wies das Baudepartement die Rekurse von U. F. und M. G. am 24. Mai 

2011 ab, soweit es darauf eintreten konnte.

D./ Am 15. Juni 2011 erhoben U. F. und M. G., beide wiederum vertreten durch 

Rechtsanwalt lic. iur. B. X., Widnau, gegen den Entscheid des Baudepartements vom 

24. Mai 2011 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie stellten das Rechtsbegehren, 

der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Das Baudepartement liess sich am 11. 

Juli 2011 vernehmen und beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen. Die politische 

Gemeinde Berneck verzichtete am 13. Juli 2011 auf eine Stellungnahme, beantragte 

aber ebenfalls, der Beschwerde sei keine Folge zu geben. Die Primarschulgemeinde 

Berneck, vertreten durch Fürsprecher K. L., St. Gallen, liess sich am 17. August 2011 

vernehmen und beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen. U. F. und M. G. machten 

am 1. September 2011 von der Möglichkeit Gebrauch, sich zu neuen tatsächlichen und 

rechtlichen Aspekten zu äussern. Am 9. September 2011 reichte die 

Primarschulgemeinde Berneck unaufgefordert eine zusätzliche Stellungnahme ein.

 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1./ Die Sachurteilsvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen:

1.1. Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache befugt (Art. 59bis Abs. 1 

des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Sodann 

sind U. F. und M. G. zur Beschwerde legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 

45 Abs. 1 VRP). Weiter wurden die Beschwerde vom 15. Juni 2011 und ihre Ergänzung 

vom 30. Juni 2011 innert Frist eingereicht und sie entsprechen formal und inhaltlich 

den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und 

Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP).

1.2. Die Beschwerdeführer bestreiten die Sachverhaltsdarstellungen und 

Rechtsansichten der Verfahrensbeteiligten gesamthaft und im Einzelnen 

vollumfänglich, soweit sie dieselben nicht ausdrücklich anerkennen.

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit 

Art. 48 Abs. 1 VRP). Eine Begründung ist ausreichend, wenn Argumente vorgebracht 

werden, nach denen ein Entscheid oder eine Verfügung auf einer fehlerhaften 

Sachverhaltsfeststellung oder Rechtsanwendung beruht (Cavelti/Vögeli, 

Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl., St. Gallen 2003, Rz. 922). 

Zudem gilt das Rügeprinzip. Eine Überprüfung des Sachverhalts erfolgt nur, wenn eine 

unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts beanstandet wird, es sei 

denn, es stehe ein erhebliches öffentliches Interesse zur Diskussion. Der 

Beschwerdeführer hat darzutun, in welchen Punkten die Sachverhaltsfeststellung der 

Vorinstanz unrichtig sein soll und hat auch anzugeben, mit welchen zusätzlichen 

Beweismitteln seine Darstellung belegt werden kann oder aus welchen Gründen die 

Beweiswürdigung der Vorinstanz seiner Meinung nach fehl geht (Cavelti/Vögeli, a.a.O., 

Rz. 633).

Soweit die Beschwerdeführer pauschal und ohne nähere Begründung geltend machen, 

der angefochtene Entscheid beruhe auf einem unrichtig oder unvollständig 

festgestellten Sachverhalt und verletze Recht, kann auf die Beschwerde somit nicht 

eingetreten werden.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

1.3. Die Beschwerdeführer werfen der Vorinstanz vor, sie habe ihre Parteirechte durch 

unqualifiziertes akten- und aussagewidriges Protokollieren des Augenscheins vom 1. 

März 2011 verletzt. Es treffe nicht zu, dass sie die Aussage der Beschwerdegegnerin, 

die Nutzung der Aussensportanlage ausserhalb der Schulzeiten sei bereits heute 

intensiv, nicht bestritten hätten. Es sei im Gegenteil so, dass in jüngster Zeit bei der 

Platznutzung eine gewisse Zurückhaltung habe beobachtet werden können.

Dem Augenscheinprotokoll kann entnommen werden, dass ein Schulrat bezüglich der 

Nutzungen des Rasenplatzes ausgesagt hat, "dieser werde bereits jetzt intensiv zu 

Trainingszwecken genutzt, ab April sei er unter der Woche praktisch jeden Abend 

belegt. Dreimal in der Woche würden die Kinderabteilungen der Juniorfussballer 

trainieren, einmal die Faustballer und an einem Abend hätte die Männerriege ihr 

Gymnastikturnen. Es handle sich um einen reinen Trainingsbetrieb. Dies werde auch 

nach Erweiterung des Platzes so bleiben, es würden darauf keine Wettkämpfe 

betrieben". Sodann wird im Protokoll festgehalten, der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführer habe sich dahingehend geäussert, "dass man jetzt wenigstens 

einmal genau wisse, was an Nutzungen auf dem Platz stattfinde und geplant sei". 

Nachdem das Protokoll dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer zur Stellungnahme 

zugestellt worden war, erklärte dieser mit Schreiben vom 17. März 2011 gegenüber der 

Vorinstanz, zum Protokoll würden keine Ergänzungen gemacht. Der Vorwurf, der im 

Rahmen des Rekursverfahrens erfolgte Augenschein sei akten- und aussagewidrig 

protokolliert worden, ist somit verspätet und kann deshalb nicht geprüft

werden.

1.4. Auf die Beschwerde ist im Sinn der Erwägungen einzutreten.

2. Die Beschwerdeführer beantragen, es seien Parteibefragungen sowie ein 

Augenschein mit mündlicher Verhandlung durchzuführen, und gegebenenfalls sei ein 

Gutachten bezüglich Lärm- und Lichtimmissionen zu erstellen (vgl. dazu auch Ziff. 4 

hienach).

Der Anspruch auf rechtliches Gehör gebietet, dass rechtzeitig und formrichtig 

angebotene Beweismittel abzunehmen sind, es sei denn, diese betreffen eine nicht 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, über die streitige Tatsache 

Beweis zu führen (BGE 124 I 242 E. 2; 117 Ia 268 E. 4b).

Im vorliegenden Fall ergeben sich die rechtserheblichen Tatsachen aus den Akten, 

weshalb auf die beantragte Beweisabnahme verzichtet werden kann.

3. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Vorinstanz und die Beschwerdebeteiligte 

hätten sich weder zum Grenzabstand noch zur Höhe des geplanten Ballfangzauns 

geäussert, obschon sie gestützt auf Art. 86 Abs. 1 des Baugesetzes (sGS 731.1, 

abgekürzt BauG) und Art. 684 des Zivilgesetzbuches (SR 210, abgekürzt ZGB) dazu 

verpflichtet gewesen wären. Die Tatsache, dass sich die Vorinstanz und die 

Beschwerdebeteiligte nicht darum gekümmert hätten, wie hoch die Umzäunung des 

Sportgeländes sein müsse, damit der Schutz vor überfliegenden Bällen gewährleistet 

sei, bedürfe der "Nachbesserung", entweder im Rahmen des Beschwerdeverfahrens 

oder bei der Behandlung der Immissionsklage. Weil die Intensität der möglichen 

Immissionen durch überfliegende Bälle zufolge unvollständiger Feststellung des 

Sachverhalts durch die Vorinstanz nicht bekannt sei, sei bis heute beim Kreisgericht 

Rheintal keine Immissionsklage anhängig gemacht worden.

3.1. Nach Art. 641 Abs. 2 ZGB hat der Eigentümer einer Sache das Recht, jede 

ungerechtfertigte Einwirkung abzuwehren.

Nach Art. 684 Abs. 1 ZGB ist jedermann verpflichtet, bei der Ausübung seines 

Eigentums, wie namentlich bei dem Betrieb eines Gewerbes auf seinem Grundstück, 

sich aller übermässigen Einwirkung auf das Eigentum der Nachbarn zu enthalten. 

Verboten sind insbesondere alle schädlichen und nach Lage und Beschaffenheit der 

Grundstücke oder nach Ortsgebrauch nicht gerechtfertigten Einwirkungen durch Rauch 

oder Russ, lästige Dünste, Lärm oder Erschütterung (Art. 684 Abs. 2 ZGB).

Nach Art. 86 Abs. 1 BauG sind privatrechtliche Einsprachen gegen die Erstellung von 

Bauten und Anlagen, soweit der Tatbestand einer übermässigen Einwirkung auf 

fremdes Eigentum gemäss Art. 684 ZGB streitig ist, im öffentlichrechtlichen Verfahren 

zu entscheiden. Gleichzeitig mit dem Entscheid über die Baubewilligung ist gemäss 

Art. 86 Abs. 2 BauG in einer gesonderten Verfügung über die privatrechtliche 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Einsprache gemäss Art. 684 ZGB zu entscheiden. Diese Bestimmungen regeln die 

verfahrensmässige Besonderheit, dass die privatrechtliche Immissionseinsprache 

gemäss Art. 684 ZGB im öffentlichrechtlichen Verfahren entschieden wird, somit nicht 

durch den Zivilrichter. Nicht nur die zuständige Gemeindebehörde hat gleichzeitig mit 

dem Entscheid über die Baubewilligung in einer gesonderten Verfügung über die 

privatrechtlichen Immissionseinsprache zu entscheiden, sondern auch die kantonalen 

Rechtsmittelinstanzen; privatrechtliche Rügen nach Art. 684 ZGB unterliegen der 

Zivilrechtspflege, öffentlichrechtliche der Verwaltungsrechtspflege des Bundesgerichts 

(Art. 86 Abs. 4 BauG; B. Heer, St. Gallisches Bau- und Planungsrecht, Bern 2003, 

Rz. 961). Nach Art. 84 Abs. 3 BauG kann der Baugesuchsteller bei privatrechtlichen 

Einsprachen jederzeit das Verfahren auf dem Zivilrechtsweg einleiten. Ist dies nicht 

erfolgt, setzt die zuständige Gemeindebehörde im Einspracheentscheid dem 

Einsprecher eine Frist von vierzehn Tagen zur Einleitung dieses Verfahrens an. 

Verstreicht diese Frist unbenützt, so fällt die privatrechtliche Einsprache dahin.

Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführer hat sowohl die Beschwerdebeteiligte 

(E. 3.3.b der Entscheide vom 21. September 2010) als auch die Vorinstanz (E. 5.3 des 

angefochtenen Entscheids) geprüft, ob Art. 684 ZGB bzw. der privatrechtliche 

Immissionsschutz der Erteilung der Baubewilligung unter den Gesichtspunkten Licht, 

Lärm und fliegende Bälle entgegenstehe. Insoweit erweist sich die Beschwerde als 

unbegründet.

3.2. Die Grenzabstandsvorschriften des BauG gelten nur für Gebäude bzw. sie 

betreffen den Abstand zwischen Gebäuden und Grenzen. Für Grabungen, tote 

Einfriedungen und Anpflanzungen gelten die privatrechtlichen Abstandsvorschriften 

(Heer, a.a.O., Rz. 613). Auch das Baureglement der Beschwerdebeteiligten (BauR) legt 

lediglich für Stützmauern und Böschungen entlang von Fahrbahnen öffentlicher 

Gemeindestrassen fest, sie hätten einen Abstand von 0.3 m einzuhalten.

Gemäss Art. 97 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch 

(sGS 911.1, abgekürzt EG ZGB) dürfen Bretterwände, tote Häge und nicht mehr als 45 

Zentimeter hohe Mauereinfriedungen nur auf neun Zentimeter Entfernung von der 

Grenze angebracht werden. Mauer- und Brettereinfriedungen dürfen zudem die Höhe 

von einem Meter achtzig Zentimeter nicht übersteigen (Art. 97 Abs. 2 EG ZGB).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Dementsprechend hat die Beschwerdebeteiligte festgestellt, die Frage des 

Grenzabstands bzw. der Höhe des Maschendrahtzauns, der einen Grenzabstand von 9 

cm und eine Höhe von 1.80 m aufweise, habe privatrechtlichen Charakter (E. 2 der 

Entscheide vom 21. September 2010). Den Einsprechern wurde gestützt auf Art. 84 

Abs. 3 BauG zur Einleitung des Verfahrens auf dem Zivilweg eine Frist von 14 Tagen ab 

Eröffnung des Entscheids angesetzt. Zugleich wurde darauf hingewiesen, wenn die 

Frist unbenutzt verstreiche, falle die privatrechtliche Einsprache dahin (Ziff. 3 des 

Dispositivs). Sodann ist die Vorinstanz zu Recht auf den Rekurs der Beschwerdeführer 

nicht eingetreten, soweit damit eine Verletzung von Art. 97 EG ZGB geltend gemacht 

wurde. Auch in dieser Hinsicht ist der Beschwerde somit keine Folge zu geben.

4. Die Beschwerdeführer berufen sich darauf, der angefochtene Entscheid sei in 

Ermangelung einer nachvollziehbaren Begründung betreffend der Intensität der 

Nutzungsänderung aufzuheben. Es stehe nicht fest, ob die geplante Erweiterung der 

Aussensportanlage wegen des von Ballspielen ausgehenden Lärms, überfliegender 

Bälle und neuen Lichtquellen zu übermässigen Einwirkungen nach Art. 684 ZGB führe. 

Zwecks Wahrung der Parteirechte sei es erforderlich, dass die Vorinstanz bzw. die 

Beschwerdebeteiligte ein Licht- und Lärmgutachten erstelle und dass dieses öffentlich 

aufgelegt werde. Es stehe zwar im Ermessen des Gerichts, selber ein Gutachten 

erstellen zu lassen, dies führe aber zu einer Verkürzung des Instanzenzugs bzw. zu 

einer Beschneidung der Parteirechte.

4.1. Nach Art. 22 Abs. 1 des Raumplanungsgesetzes (SR 700, abgekürzt RPG) dürfen 

Bauten und Anlagen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder geändert werden. 

Baubewilligungspflichtig sind auch alle betrieblichen Änderungen, die Auswirkungen 

auf das Immissionsmass haben (Heer, a.a.O., Rz. 855 und 858 mit Hinweisen). 

Einwirkungen, die schädlich oder lästig werden könnten, sind im Sinn der Vorsorge 

frühzeitig zu begrenzen (Art. 1 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes, SR 814.01, 

abgekürzt USG). Einwirkungen sind gemäss Art. 7 Abs. 1 USG u.a. Lärm und Strahlen. 

Unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung sind Emissionen im Rahmen der 

Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und 

wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

4.1.1. Sportplätze gelten als ortsfeste Anlagen im Sinn von Art. 7 Abs. 7 USG, deren 

Betrieb Lärmimmissionen verursachen kann (BGer 1A.73/2001 vom 4. März 2002 mit 

Hinweis auf BGE 123 II 33 E. 4c/cc und R. Wolf, in: Kommentar zum 

Umweltschutzgesetz, 2. Aufl., Zürich 2002, N 39 ff. zu Art. 25 USG).

4.1.2. Die Lärmschutzverordnung (SR 814.41, abgekürzt LSV) soll die Bevölkerung vor 

schädlichem und lästigem Lärm schützen, der beim Betrieb neuer und bestehender 

Anlagen nach Art. 7 USG erzeugt wird (Art. 1 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a LSV). Dazu 

gehören alle Geräusche, die durch die bestimmungsgemässe Nutzung der Anlage 

verursacht werden, unabhängig davon, ob sie innerhalb oder ausserhalb des 

Betriebsareals verursacht werden. Über den technischen Eigenlärm hinaus ist einer 

Sportanlage derjenige Lärm zuzurechnen, der von ihren Benützern bei 

bestimmungsgemässer Nutzung innerhalb und ausserhalb der Anlage erzeugt wird. 

Dazu gehört der bei der Sportausübung selber erzeuge Lärm. Auch der Schall von 

Lautsprecheranlagen und ähnlichen Einrichtungen ist zum Betriebslärm zu rechnen, 

wie auch der von Trainern, Sportlern und Zuschauern durch Rufe, Schreie und Pfiffe 

verursachte Lärm (BGE 133 II 295 E. 3.1 mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat 

wiederholt erkannt, dass menschliche Lautäusserungen bzw. "untechnischer 

Alltagslärm" von den vom Bundesrat für Lärmimmissionen ortsfester Anlagen 

festgelegten Belastungsgrenzwerten nach den Anhängen 3 ff. LSV nicht erfasst werden 

(BGE 133 II 296 E. 3.2, BGE 130 II 35 E. 2.2).

4.1.3. Die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (SR 814.710, 

abgekürzt NISV) soll Menschen vor schädlicher oder lästiger nichtionisierender 

Strahlung schützen (Art. 1 NISV). Sie betrifft jedoch nur Emissionen von elektrischen 

oder magnetischen Feldern im Frequenzbereich von 0 bis 300 Gigahertz, und damit 

nicht das sichtbare Licht. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU, vormals BUWAL) hat 

aber Empfehlungen zur Vermeidung von Lichtemissionen herausgegeben. Diese zeigen 

auf, wie sich unnötige Lichtemissionen durch eine nachhaltige Lichtnutzung in 

Aussenräumen vermeiden lassen. Die Empfehlungen verstehen sich als "Leitlinie", 

enthalten aber keine konkret anwendbaren Normen (BGer 1C_216/2010 vom 

28. September 2010 E. 3.1 mit Hinweis auf BGer 1C_105/2009 vom 13. Oktober 2009 

E. 3.2, in: URP 2010 S. 145).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

4.1.4. Es ergibt sich somit, dass sowohl im Zusammenhang mit Lärm als auch mit Licht 

Grenzwerte fehlen.

4.2. Weil im Zusammenhang mit Lärm und Licht Grenzwerte fehlen, müssen 

Lärmimmissionen gemäss Art. 40 Abs. 3 LSV im Einzelfall nach den Kriterien der Art. 

15 USG (Immissionsgrenzwerte), Art. 19 USG (Alarmwerte) und Art. 23 USG 

(Planungswerte) bewertet werden. Im Rahmen dieser Einzelfallbewertung sind der 

Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die 

Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen (BGE 130 II 35 E. 2.2, 

126 II 307 E. 4c/aa).

Nach Art. 15 USG sind die Immissionsgrenzwerte für Lärm so festzulegen, dass nach 

dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser Werte 

die Bevölkerung in

ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören. Massgeblich für die Beurteilung des Lärms 

ist der jeweilige Immissionsort. Im Rahmen dieser Einzelfallbeurteilung sind der 

Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die 

Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen. Dabei ist nicht auf das 

subjektive Lärmempfinden einzelner Personen abzustellen, sondern es ist eine 

objektivierte Betrachtung unter Berücksichtigung von Personen mit erhöhter 

Empfindlichkeit vorzunehmen (BGE 133 II 297 E. 3.3 mit Hinweisen). Anlagen ohne 

Belastungsgrenzwerte, deren Lärmemissionen sich auf Wohnzonen der 

Lärmempfindlichkeitsstufe II auswirken, haben nach der Rechtsprechung ein 

Immissionsniveau einzuhalten, bei welchem höchstens geringfügige Störungen 

auftreten (BGE 123 II 334 E. 4d/bb). Was den Charakter von Lärm anbetrifft, entspricht 

es nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung allgemeiner Lebenserfahrung, dass 

das Lachen, Schreien und Schimpfen spielender Kinder nicht a priori als unangenehm 

empfunden wird (BGer 1A.241/2004 E. 2.5.4 vom 7. März 2005 mit Hinweis auf BGer 

1A.73/2001 vom 4. März 2001, in: URP 2002 S. 103 ff., E. 3). In Bezug auf Ballspiel hat 

das Bundesgericht erwogen, Aufprallgeräusche von Bällen, Aufschläge und Zurufe von 

Mitspielern seien nicht zum Vornherein Geräusche, die beim Durchschnittsmenschen 

unangenehme Empfindungen hervorrufen würden. Anhaltendes Ballspiel gegen ein 

Metallgitter könne aber nervenauF.benden Charakter aufweisen (BGer 1A.73/2001 vom 

4. März 2002 E. 3.1).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Auch Lichtimmissionen sind im Einzelfall insbesondere unmittelbar gestützt auf Art. 11 

USG, wonach Emissionen durch Massnahmen an der Quelle zu begrenzen sind 

(Vorsorgeprinzip) und Art. 13 USG, der die Immissionsgrenzwerte betrifft, zu beurteilen 

(BGer 1C_216/2010 vom 28. September 2010 E. 3.1 mit Hinweis auf BGer 

1C_105/2009 vom 13. Oktober 2009 E. 3.1, in: URP 2010 S. 145).

4.3. Die Vorinstanz gelangte zum Ergebnis, die Beschwerdebeteiligte habe mit den 

verfügten Auflagen betreffend Betrieb und Beleuchtung der Aussensportanlage 

geeignete und zur Begrenzung der aus dem künftigen Betrieb zu erwartenden 

Immissionen hinreichende bauliche und betriebliche Massnahmen verlangt und dem 

Vorsorgeprinzip ausreichend Rechnung getragen. Es sei deshalb nicht zu beanstanden, 

dass sie auf die Einholung eines Gutachtens betreffend Lärm- und Lichtimmissionen 

verzichtet habe und es sei auch im Rahmen des Rekursverfahrens nicht erforderlich, 

dem dahingehenden Antrag der Beschwerdeführer stattzugeben.

Unbestritten geblieben ist, dass die geplante Erweiterung der bestehenden 

Aussensportanlage, die bereits heute mit vier Beleuchtungsmasten ausgerüstet ist, 

gemäss Situationsplan 1:250 vom 30. August 2010 eine 80 m-Laufbahn sowie eine 

Weitsprung- und Kugelstossanlage umfasst. Auf dem Grundstück Nr. 642 und dem 

südlich daran angrenzenden Bereich des Grundstücks Nr. 294 soll zudem neu eine 

64 m lange und 36 m breite Kunstrasenfläche erstellt werden, auf der ein 45 m langes 

und 30 m breites Fussballfeld Minimalgrösse (7er-Fussball), ein 50 m langes und 20 m 

breites Faustballfeld sowie ein 16 m langes und 8 m breites Volleyballfeld markiert 

werden. Zusätzlich zu den vier bestehenden Beleuchtungsmasten sollen weitere drei 

Beleuchtungsmasten erstellt werden. Einer dieser drei Masten soll in der 

nordwestlichen (Mast 1), ein weiterer in der nordöstlichen Ecke des Grundstücks 

Nr. 642 (Mast 2) und ein dritter im Bereich der Mitte der südlichen Grundstücksgrenze 

zwischen den Grundstücken Nrn. 289 und 294 (Mast 3) erstellt werden. Gemäss 

Situationsplan ist für die Masten 2 und 3 eine Abschirmung gegenüber den 

Grundstücken der Beschwerdeführer vorgesehen. In diesem Zusammenhang hat die 

Beschwerdegegnerin im Sinn einer Auflage zur Baubewilligung unter Verweis auf die 

Empfehlung des BAFU zur Verminderung von Lichtimmissionen (richtig: Empfehlungen 

zur Vermeidung von Lichtemissionen) angeordnet, die Beleuchtungskörper seien 

gegenüber den Nachbarn gemäss dem Stand der Technik abzuschirmen. Als weitere 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Auflage wurde die Benützungszeit der gesamten Aussenanlage einschliesslich 

Beleuchtung für Trainings, Veranstaltungen, Kurse und anderes von Montag bis F.tag 

bis höchstens jeweils 22.00 Uhr und am Samstag bis 19.00 Uhr beschränkt 

(Lichterlöschen). Die gesamte Aussenanlage, somit auch die Beleuchtung, darf an 

Sonn- und Feiertagen grundsätzlich nicht benutzt werden. Der Schulrat der 

Beschwerdegegnerin wurde verpflichtet, das Benützungsreglement für die 

Sportanlagen entsprechend anzupassen.

4.4. Das Bundesgericht hatte am 13. Oktober 2009 Rügen bezüglich übermässiger 

Lärm- und Lichtimmissionen im Zusammenhang mit einem bestehenden, an die 

Wohnzone angrenzenden Grosssportplatz mit Stadionlautsprecheranlage (Sportplatz 

Seefeld, Lachen) zu beurteilen, der mit einer Beleuchtungsanlage (sechs 18 m hohe 

Masten) ausgerüstet werden sollte. Bezüglich der Lärmimmissionen gelangte das 

Bundesgericht zum Ergebnis, mit den Betriebsvorschriften, die auf die Nutzung der 

Beleuchtung abgestimmt seien, hätten die Vorinstanzen diejenigen Beschränkungen 

angeordnet, die im Rahmen der Vorsorge erforderlich seien. Ins Gewicht falle 

insbesondere die Einschränkung der Betriebsdauer auf die Zeit

zwischen 06.00 und 22.00 Uhr, beschränkt auf die zweckbestimmte Nutzung. Sodann 

dürften Lautsprecheranlagen grundsätzlich nur an sportlichen Grossanlässen bis 20.00 

Uhr benutzt werden, wobei deren Gebrauch ausnahmsweise an höchstens sechs 

sportlichen Grossanlässen pro Jahr bis 22.00 Uhr bewilligt werden könne. Was die 

Lichtimmissionen anbetrifft, führte das Bundesgericht aus, die Vorinstanz halte 

zutreffend fest, dass die Anlage den Empfehlungen des BAFU entspreche. Mit der 

zeitlichen Beschränkung der Benützung der Spielfeldbeleuchtung zwischen 06.00 und 

22.00 Uhr sei zudem eine betriebliche Massnahme angeordnet worden, welche die 

Interessen der Nachbarn beachte. Damit hätten die Behörden im Rahmen der Vorsorge 

geeignete Emissionsbegrenzungen vorgeschrieben, und die Anforderungen von Art. 11 

Abs. 2 USG seien erfüllt (BGer 1C_105/2009 vom 13. Oktober 2009).

4.5. Die Beschwerdeführer wenden ein, die Grosssportanlage Seefeld könne mit der 

zur Diskussion stehenden Schulsportanlage nicht verglichen werden, weil sie einem 

völlig anderen Benutzerkreise diene. Demzufolge habe das Urteil des Bundesgerichts 

vom 13. Oktober 2009 keinen relevanten Bezug zum Verfahren betreffend 

Neugestaltung der Aussensportanlage Stäpfli. Weil sich dieses Urteil mit dem Schutz 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

vor Lärm und Licht auseinandersetzt, die vom Betrieb einer Sportanlage ausgehen, ist 

es für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens aber von Bedeutung, auch wenn die 

Intensität der Nutzung einer Schulsportanlage, wie sie die Beschwerdegegnerin 

betreibt und auch in Zukunft betreiben will, zweifellos um einiges weniger intensiv ist 

als diejenige des Grosssportplatzes Seefeld (vgl. auch BGE 133 II 292 ff. betreffend 

Sportanlage in Würenlos). Die Beschwerdebeteiligte hat in den Entscheiden vom 

21. September 2010 in diesem Zusammenhang ausgeführt, es handle sich um eine 

einfache Schulsportanlage, die während der Schulzeiten von den Schulklassen benützt 

werde und am Abend verschiedenen Sportvereinen zur Verfügung stehe (zur Zeit 

Männerriege für Faustballtraining, Turnverein für Leichtathletik und Ballspiel, 

Juniorenabteilung des Fussballclubs), weshalb es nicht erforderlich sei, ein 

Bewirtschaftungskonzept zu erlassen. Auch die Vorinstanz hat festgestellt, gemäss 

Benützungsreglement der Beschwerdegegnerin vom 14. Oktober 2008 diene die 

Turnhalle samt dazugehörigen Anlagen in erster Linie schulischen Bedürfnissen. Nur 

soweit der Schulbetrieb nicht beeinträchtigt werde, würden die Anlagen Vereinen, 

Korporationen und weiteren Interessenten zur Verfügung gestellt. Sodann haben 

Vertreter der Beschwerdegegnerin und der Beschwerdebeteiligten anlässlich des 

Augenscheins, den die Vorinstanz am 1. März 2011 durchgeführt hat, bezüglich der 

aktuellen und künftigen Nutzung der Anlage übereinstimmend bestätigt, dass es sich 

bei der aktuellen Nutzung, nebst der prioritären Nutzung im Rahmen des Schulbetriebs, 

um Trainingsbetrieb ortsansässiger Vereine handle und dass auch künftig nichts 

anderes, insbesondere kein Wettkampfsport, geplant sei. Abgesehen davon, dass 

dafür genügend Alternativen zur Verfügung stehen würden, fehle es dem Platz an der 

für den Wettkampfsport erforderlichen Grösse und es sei nicht möglich, Verpflegung 

anzubieten.

Fest steht somit, dass bezüglich der Nutzung der Sportanlage Stäpfli keine ins Gewicht 

fallenden Änderungen zu erwarten sind, auch wenn der Aussenplatz zufolge des 

Kunstrasenfelds im Rahmen der festgelegten Betriebszeiten witterungsunabhängiger 

genutzt werden kann.

4.5.1. Die Beschwerdeführer berufen sich darauf, das Benützungsreglement der 

Beschwerdegegnerin regle nur die Nutzung der Turnhalle, nicht aber die Nutzung der 

Aussensportanlage, und machen geltend, am Vorabend des Augenscheins habe die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beschwerdegegnerin einzig eine Resolution präsentiert, wonach für den Aussenbereich 

eine analoge Regelung getroffen werden solle, eine wertlose Erklärung, die jederzeit 

ohne Einwirkungsmöglichkeit ausgehebelt werden könne.

Die Nutzung der Turnhalle Stäpfli sowie der dazugehörigen Anlagen, somit auch die 

Aussensportanlage, ist gemäss Art. 2 des Benützungsreglements in erster Linie den 

schulischen Bedürfnissen vorbehalten. Nur soweit der Schulbetrieb nicht beeinträchtigt 

wird, werden die Anlagen Vereinen, Korporationen und weiteren Interessierten zur 

Benützung überlassen. In Betracht fällt weiter, dass die Beschwerdebeteiligte die 

Beschwerdegegnerin mittels Auflage zur Baubewilligung verpflichtet hat, das 

Benützungsreglement für die Aussensportanlage bezüglich der Betriebszeiten 

anzupassen (Montag-F.tag: 07.00 bis max. 22.00 Uhr, Samstag: 09.00 bis max. 19.00 

Uhr, Sonn- und Feiertage: kein Betrieb, einzelne Ausnahmen auf Gesuch hin möglich). 

Somit ist die Beschwerdegegnerin verpflichtet, das Benützungsreglement 

entsprechend den Vorgaben in der Baubewilligung zu ändern, allerdings erst, wenn 

rechtskräftig feststeht, dass es möglich ist, die Aussensportanlage neuzugestalten. 

Dadurch, dass die Beschwerdebeteiligte der Beschwerdegegnerin konkrete 

Betriebszeiten vorgegeben hat, wird zudem ausgeschlossen, dass die Anlage auch 

nachts bespielt werden darf, wie die Beschwerdeführer annehmen.

4.5.2. Sodann trifft es nicht zu, dass die Beschwerdeführer bezüglich der Abschirmung 

der Beleuchtungskörper der Willkür der Vorinstanz und der Beschwerdebeteiligten 

ausgeliefert worden sind. Zunächst ist die Baubewilligung unter Hinweis auf die 

Empfehlungen zur Vermeidung von Lichtemissionen des BAFU mit der Verpflichtung 

erteilt worden, die Beleuchtungskörper seien gemäss dem Stand der Technik 

abzuschirmen. Wie ausgeführt, hat das Bundesgericht im Fall des Sportplatzes Seefeld 

in Lachen erkannt, der Vorsorge nach Art. 11 Abs. 2 USG werde genügend Rechnung 

getragen, wenn die Lichtbelastung die Empfehlungen des BAFU einhalte und die 

Spielfeldbeleuchtung zudem nur zwischen 06.00 und 22.00 Uhr benützt werden dürfe 

(BGer 1C_105/2009 vom 13. Oktober 2009 E.3.2). Nach den Empfehlungen des BAFU 

gibt es auf dem Markt Möglichkeiten, "lichtverschmutzungsarme" Leuchten zu 

erwerben. Sie müssen richtig abgeschirmt sein sowie korrekt installiert und betrieben 

werden. Geeignete Leuchten haben u.a. folgende Eigenschaften: vollständige 

Abschirmung gegenüber nicht zu beleuchtenden Räumen, anpassbar in 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beleuchtungsstärke und Spektrum, mit Zeitmanagement steuerbar. In Betracht fällt 

weiter, dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Rekursverfahrens Unterlagen 

betreffend eine Beleuchtungsanlage mit SiCompact Leuchten der Elektron AG zu den 

Akten gegeben hat, die es gemäss Projektbeschrieb durch die starke asymmetrische 

Charakteristik ermöglichen, den Scheinwerfer nahezu horizontal einzusetzen, was die 

Umgebungs-Blendung gegenüber konventionellen Scheinwerfern massiv reduziert.

4.6. In Anbetracht der vorstehenden Ausführungen durfte die Vorinstanz somit davon 

ausgehen, mit den Auflagen betreffend die Beleuchtung und zeitliche Beschränkung 

des Betriebs der neugestalteten Sportanlage Stäpfli seien im Hinblick auf Art. 11 Abs. 2 

USG zur Begrenzung der zu erwartenden Immissionen geeig-nete und hinreichende 

bauliche und betriebliche Massnahmen verfügt worden. Der Vorwurf der 

Beschwerdeführer, die Vorinstanz und die Beschwerdebeteiligte hätten den 

Sachverhalt bezüglich heutiger und künftiger Nutzung der Sportanlage Stäpfli unrichtig 

bzw. unvollständig festgestellt bzw. sie wären gehalten gewesen, Veränderungen der 

Nutzungsintensität in zeitlicher, saisonaler und quantitativer Hinsicht zu erheben bzw. 

ein Lärm- und Lichtgutachten zu erstellen, erweist sich demnach als unbegründet.

5. Der privatrechtliche und der öffentlichrechtliche Immissionsschutz stehen an sich 

selbständig nebeneinander. Dennoch bestehen zwischen den beiden Regelungen 

Berührungspunkte und Überschneidungen. Insbesondere wenn das nach Lage, 

Beschaffenheit und Ortsgebrauch gerechtfertigte und zu duldende Mass von 

Einschränkungen zu ermitteln ist (Art. 684 Abs. 2 ZGB), können öffentlichrechtliche 

Vorschriften eine Rolle spielen (Bau- und Zonenvorschriften, Normen betreffend 

Lärmschutz, Luftreinhaltung, Strahlen und Erschütterung). Die allgemeinen Gebote der 

widerspruchsF.en und koordinierten Anwendung der Rechtsordnung verlangen den 

sachgerechten Einbezug von und die möglichst weitgehende Rücksichtnahme auf 

Normen anderer Rechtsgebiete zum gleichen Gegenstand. In diesem Sinn haben die 

rechtsanwendenden Behörden auf eine Harmonisierung des Immissionsschutzes 

hinzuwirken. Namentlich im Zusammenhang mit Lärmimmissionen, für welche die 

Anhänge der LSV Belastungsgrenzwerte festschreiben, sind bei der Beurteilung des 

privatrechtlich zu duldenden Masses die öffentlichrechtlichen Belastungsgrenzwerte 

heranzuziehen (BGE 126 III 225 E. 3c).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

5.1. Die Beschwerdeführer bestreiten nicht, dass sowohl ihre Grundstücke als auch die 

Grundstücke der Beschwerdegegnerin gemäss Art. 8 BauR der 

Lärmempfindlichkeitsstufe II zugewiesen sind. Sie stellen sich aber auch in diesem 

Zusammenhang auf den Standpunkt, weil die Vorinstanz die entsprechenden 

Erhebungen nicht getätigt habe, könne nicht festgestellt werden, welche 

immissionsmässigen Auswirkungen die Möglichkeit, die Sportanlage auch während 

des Winters und bei Nacht zu nutzen, mit sich bringen würde.

Wie ausgeführt (vgl. Ziff. 4. hievor) war die Vorinstanz nicht gehalten, Veränderungen 

der Nutzungsintensität in zeitlicher, saisonaler und quantitativer Hinsicht zu erheben 

bzw. ein Lärm- und Lichtgutachten zu erstellen. Sie durfte davon ausgehen, dass mit 

der Neugestaltung der Aussensportanlage bezüglich Immissionen keine ins Gewicht 

fallende Änderungen zu erwarten sind, auch wenn der Aussenplatz zufolge des 

Kunstrasenfeldes im Rahmen der vorgegebenen Benützungszeiten 

witterungsunabhängiger genutzt werden kann. Weil dem öffentlichrechtlichen 

Immissionsschutz bezüglich Lärm- und Lichtimmissionen Rechnung getragen worden 

ist, ist dies auch in privatrechtlicher Hinsicht der Fall, zumal in diesem Zusammenhang 

vom Empfinden eines "normalen Durchschnittsmenschen" auszugehen ist (Honsell/

Vogt/Geiser, Zivilgesetzbuch II, 3. Aufl., Basel 2007, N 9 zu Art. 684 ZGB), während im 

Bereich des öffentlichrechtlichen Immissionsschutzes Personen mit erhöhter 

Empfindlichkeit zu berücksichtigen sind (vgl. Ziff. 4.2. hievor).

5.2. Die Beschwerdeführer machen weiter geltend, sie hätten mit übermässigen 

Immissionen zufolge überfliegender Bälle zu rechnen.

In diesem Zusammenhang wird im angefochtenen Entscheid festgehalten, Ballspiele 

würden sowohl in der Wohnzone als auch auf einem Schulgelände in einer Zone für 

öffentliche Bauten und Anlagen zu den üblichen Nutzungen gehören. Hinzu komme im 

vorliegenden Fall, dass die Anlage gemäss Benützungsreglement in erster Linie dem 

Turnunterricht von Primarschülern (1.-6. Klasse) diene; eine Nutzung durch Dritte 

(Männerriege für Faustball und Gymnastik, Turnverein für Leichtathletik, Fussballclub 

für Juniorentraining bis 12 Jahre) sei nur ausserhalb der Schulzeiten möglich. 

Anlässlich des Augenscheins habe sich zudem gezeigt, dass das Grundstück des 

Beschwerdeführers zwar in direkter Verbindung zum Spielfeld liege, aber durch eine 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

relativ dichte, heckenartige, teilweise bis zu 3.50 m hohe Bepflanzung mit 

unterschiedlichen Büschen und Bäumen abgeschirmt sei. Auch das Grundstück der 

Beschwerdeführerin sei durch eine etwas niedrigere Hecke geschützt, abgesehen 

davon, dass es sich nicht in direkter Spielrichtung befinde.

5.2.1. Aus Sicht des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz den Sachverhalt insofern 

unrichtig festgestellt, als im angefochtenen Entscheid ausgeführt wird, sein Grundstück 

(Nr. 959) werde von der Sportanlage durch eine bis 3.50 m hohe Hecke abgeschirmt. 

Er hält fest, die Pflanzen seien im Allgemeinen niedriger und zudem lückenhaft 

aufgestellt. Hinzu komme, dass es nicht seine Aufgabe sei, sich durch Bepflanzungen 

vor überfliegenden Bällen zu schützen.

Abgesehen davon, dass aufgrund der Art, wie die Aussensportanlage Stäpfli genutzt 

werden soll, nicht davon auszugehen ist, dass mit übermässigen Immissionen zufolge 

überfliegender Bälle gerechnet werden muss, sind die Ausführungen im Protokoll des 

Augenscheins vom 1. März 2011 unbestritten geblieben, wonach das mit einem 

Einfamilienhaus überbaute Grundstück Nr. 959 terrainmässig und mit einer Stützmauer 

gesichert rund 40 cm erhöht liegt. Sodann befindet sich im Bereich des Grundstücks 

Nr. 642 eine "heckenartige, teilweise bis zu rund 3.50 m hohe Bepflanzung mit 

unterschiedlichen Büschen und Bäumen". Weiter ist geplant, einen Ballfangzaun von 

1.80 m Höhe zu erstellen. Unbestritten geblieben ist schliesslich, dass die 

Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer bereits mehrfach angeboten hat, einen 

Ballfangzaun von 3.00 m Höhe errichten zu lassen. Es ergibt sich somit, dass der 

Beschwerdeführer selbst dann nicht mit übermässigen Immissionen durch 

überfliegende Bälle rechnen muss, wenn die Hecke, die auf seinem Grundstück steht, 

weniger Schutz bietet als von der Vorinstanz angenommen.

5.2.2. Die Beschwerdeführerin hat ebenfalls keine übermässigen Immissionen durch 

auf ihr Grundstück Nr. 289 fliegende Bälle zu erwarten, auch wenn sie mit Recht 

geltend macht, die Buchenhecke mit einer Höhe von rund 1.30 m bzw. 1.50 m solle 

gemäss Baugesuch entfernt und durch einen Ballfangzaun von 1.80 m Höhe ersetzt 

werden. Im Gegensatz zur Auffassung der Beschwerdeführerin wird der Schutz ihres 

Grundstücks vor Bällen, die gegebenenfalls seitlich wegfliegen oder abprallen, dadurch 

aber verstärkt. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen des 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

zivilrechtlichen Verfahrens verlangt hat, der "geplante Zaun sei entlang der 

Parzellengrenze in der maximal zulässigen Höhe von 1,80 m ab dem gewachsenen 

Niveau zu erstellen, eventualiter in der Mehrhöhe zusätzlich zum Grenzabstand von 

0.09 m".

6. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit 

darauf eingetreten werden kann.

6.1. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens den Beschwerdeführern zu gleichen Teilen aufzuerlegen (Art. 95 

Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 2'500.-- ist angemessen (Art. 7, Ziff. 222 der 

Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Sie wird mit dem Kostenvorschuss in gleicher 

Höhe verrechnet.

Die Beschwerdeführer können keine ausseramtliche Entschädigung beanspruchen (Art. 

98 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98bis VRP).

6.2. Die Beschwerdegegnerin stellt das Begehren, sie sei ausseramtlich zu 

entschädigen.

Verfügende Gemeinwesen und Rechtsmittelinstanzen haben grundsätzlich keinen 

Anspruch auf ausseramtliche Entschädigung (R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. 

gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. 2004, S. 176). Von diesem Grundsatz 

wird nur abgewichen, wenn das Gemeinwesen wie eine Privatperson betroffen ist, so 

als Grundeigentümer oder als Bauherr (Hirt, a.a.O., S. 177; vgl. auch VerwGE B 

2010/96 vom 14. Oktober 2010, abrufbar unter www.gerichte.sg.ch). Dies trifft 

vorliegend nicht zu. Vielmehr nimmt die Beschwerdegegnerin mit der Neugestaltung 

der Sportanlage Stäpfli öffentliche Interessen wahr, weshalb ausseramtliche Kosten 

nicht zu entschädigen sind.

 

Demnach hat das Verwaltungsgericht

 

http://www.gerichte.sg.ch/

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

zu Recht erkannt:

1./ Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten

werden kann.

2./ Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 2'500.-- werden den 

Beschwerdeführern zu gleichen Teilen auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten 

Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet.

3./ Das Begehren der Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin um 

Entschädigung ausseramtlicher Kosten wird abgewiesen.

 

V.          R.           W.

 

Der Präsident:                 Die Gerichtsschreiberin:

 

Versand dieses Entscheides an:

-   die Beschwerdeführer (durch Rechtsanwalt lic. iur. B. X., 9443 Widnau)

-   die Vorinstanz

-   die Beschwerdegegnerin (durch Fürsprecher K. L., 9000 St. Gallen

-   die Beschwerdebeteiligte

 

am:

 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 21/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Rechtsmittelbelehrung:

Soweit eine Rechtsverletzung nach Art. 95 ff. BGG geltend gemacht wird, kann gegen 

diesen Entscheid gestützt auf Art. 82 lit. a BGG innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 

Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde erhoben werden.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Urteil Verwaltungsgericht, 20.03.2012
	Bau- und Planungsrecht, Immissionsschutz, Art. 86 Abs. 1 und 2 BauG (sGS 731.1), Art. 684 ZGB (SR 210). Prüfung einer privatrechtlichen Immissionseinsprache. Art. 84 Abs. 3 BauG, Art. 97 Abs. 1 EG ZGB (sGS 911.1).Die Frage des Grenzabstands und der Höhe eines Maschendrahtzauns, der einen Grenzabstand von 9 cm und eine Höhe von 1.80 aufweist, hat privatrechtlichen Charakter.Art. 11, Art. 15, Art. 19 und Art. 23 USG (SR 814.01), Art. 1 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a sowie Art. 40 Abs. 3 LSV (SR 814.41). Zur Begrenzung der Immissionen geeignete Auflagen betreffend Betrieb und Beleuchtung einer Aussensportanlage (Verwaltungsgericht, B 2011/137).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T11:49:15+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen