# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8837c31b-2624-5220-ba39-51435e07135a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.10.2025 LC250033
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC250033_2025-10-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: LC250033-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin

lic. iur. N. Jeker und Ersatzoberrichter lic. iur. T. Engler

sowie Gerichtsschreiberin MLaw D. Müller

Beschluss vom 30. Oktober 2025

in Sachen

A._____, 
Beklagter und Berufungskläger

gegen

B._____, 
Klägerin und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____

betreffend Abänderung Scheidungsurteil

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Dietikon 
vom 14. Juli 2025 (FP240043-M)

- 2 -

Nach Einsicht in die mit "Wiederspruch" betitelte Eingabe des Beklagten vom 

25. Juli 2025, worin er der Vorinstanz sinngemäss ankündigte, dass er gegen das 

Urteil vom 14. Juli 2025 Berufung erheben werde (Urk. 36), 

in der Erwägung, 

dass die Vorinstanz die Eingabe des Beklagten vom 25. Juli 2025 nach Ablauf der 

Rechtsmittelfrist der hiesigen Kammer am 13. Oktober 2025 weiterleitete (Urk. 36 

und Urk. 38), worauf die beschliessende Kammer das vorliegende Verfahren an-

legte, 

dass weder am Obergericht des Kantons Zürich eine Berufungsschrift eingegangen 

ist noch bei der Vorinstanz eine weitere Eingabe erfolgte (Urk. 38), 

dass die mit "Wiederspruch" betitelte Eingabe des Beklagten vom 25. Juli 2025 we-

der einen Antrag noch eine Begründung enthält, weshalb auf die Berufung ohne 

Weiterungen nicht einzutreten ist (Art. 312 Abs. 2 ZPO),dass für das Berufungsver-

fahren umständehalber keine Gerichtskosten zu erheben und auch keine Parteien-

tschädigungen zuzusprechen sind (Art. 107 Abs. 2 ZPO; Art. 106 Abs. 1, Art. 95 

Abs. 3 ZPO),

wird beschlossen:

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

2. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage einer Ko-

pie von Urk. 36, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

- 3 -

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine 
vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt über Fr. 30'000.–. Die Be-
schwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fris-
tenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 30. Oktober 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw D. Müller

versandt am:
jo