# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 32532df1-a259-5dc0-8e1b-b7a27ce5a778
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.08.2010 C-2233/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2233-2009_2010-08-30.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2233/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 0 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richter Beat Weber, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

X._______, Kosovo, vertreten durch Rechtsanwalt 
lic. iur. Franklin Sedaj, Rr. UÇK Nr. 6 (Fah. Post. 7), 
XZ-10010 Prishtinë, Zustelladresse: Y._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Rente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2233/2009

Sachverhalt:

A.
Der  am  (...)  1965  geborene,  verheiratete,  kososvarische  Staats-
angehörige X._______ lebt in Kosovo. Er hat vom 1. Mai 1988 bis zum 
30. November 1991 (mit Unterbrüchen) in der Schweiz als Hilfsmaurer 
gearbeitet  und  dabei  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-, 
Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  entrichtet  (act. 1,  2  und 
71). Mit  Gesuch vom 16. Januar 2008 (Posteingang bei der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland  [nachfolgend: IVSTA]; act. 1)  hat  er  einen 
Antrag auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung (IV) 
gestellt.

B.
Mit Verfügung vom 27. Februar 2009 (act. 92) hat die IVSTA gemäss 
Vorankündigung im Vorbescheid vom 5. Dezember 2008 (act. 76) das 
Leistungsgesuch  von  X._______  abgewiesen,  da  keine  renten-
begründende Invalidität vorliege.

Die  IVSTA  zog  zur  Beurteilung  des  Gesuchs  namentlich  folgende 
Unterlagen  bei:  den  Austrittsbericht  und  das  Attest  der  Klinik 
A._______ vom 24. Oktober 1995 (act. 25) und vom 28. Februar 2002 
(act. 37),  das Attest  von Dr. B._______, Psychiater,  vom 17. Februar 
2004  (act. 39),  eine  Computertomographie  des Schädels  vom 4. Ja-
nuar  2005  (act. 51),  das  Attest  von  Ass. Dr. C._______,  Neuro-
psychiater,  vom  3. Februar  2005  (act. 55),  das  Attest  von 
Dr. D._______, Neuropsychiater, vom 20. Oktober 2001 (act. 58), das 
Attest  von  Dr. E._______,  Facharzt  für  innere  Medizin  und 
Gastroenterologie,  vom 14. Dezember  2004 (act. 62),  das Attest  von 
Dr. F._______,  Neuropsychiater,  vom  1. März  2002  (act. 64),  das 
Attest  von  Dr. G._______,  Facharzt  für  innere  Medizin  und 
Diabetologie,  vom  15. Dezember  2004  (act. 64),  das  Attest  von 
Dr. H._______, Facharzt für ORL, vom 31. Januar 2005 (act. 68) sowie 
die  Stellungnahmen  von  Dr. med. I._______,  Facharzt  für 
Allgemeinmedizin,  des  RAD  Rhone  vom 26. Oktober  2008  (act. 73) 
und vom 17. Februar 2009 (act. 91).

C.
Gegen  die  Verfügung  vom  27. Februar  2009  hat  X._______ 
(nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch Rechtsanwalt Frank-
lin  Sedaj,  am 31. März  2009  Beschwerde  beim Bundesverwaltungs-

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gericht  eingereicht. Er beantragte die Aufhebung der Verfügung vom 
27. Februar  2009  und  die  Zusprache  einer  Rente  mit  Wirkung  ab 
16. Januar  2008  sowie  die  Nachzahlung  der  seither  aufgelaufenen 
Rentenbetreffnise  zuzüglich  Zinsen von 4%; alles  unter  Kosten-  und 
Entschädigungsfolge zu Lasten der IVSTA. Zur Begründung führte er 
aus, die IVSTA habe es unterlassen, ihn zu begutachten, weshalb sie 
sich kein korrektes Bild seiner Situation habe machen können. Es sei 
zudem ärztlich bescheinigt,  dass sich sein Gesundheitszustand sehr 
verschlimmert habe und er vollständig invalid sei.

D.
Am 23. April  2009  ist  der  mit  Zwischenverfügung  vom 9. April  2009 
einverlangte  Kostenvorschuss  in  der  Höhe  von  Fr. 300.--  beim Bun-
desverwaltungsgericht eingegangen.

E.
Mit Vernehmlassung vom 10. Juli  2009 hat die IVSTA die Abweisung 
der Beschwerde beantragt. Zur Begründung führte sie aus, die Abklä-
rungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer zwar nicht mehr in 
der Lage sei als Hilfsmaurer zu arbeiten, eine leichte Verweistätigkeit 
sei ihm jedoch ganztägig zumutbar, weshalb lediglich eine Erwerbsein-
busse von 5% resultiere und er somit keinen Anspruch auf eine Rente 
habe.

F.
Mit Replik vom 9. September 2009 reichte der Beschwerdeführer ein 
ärztliches Attest ein und hielt an seinen Anträgen fest.

G.
Mit Duplik vom 30. September 2009 hielt die IVSTA ebenfalls an ihrem 
Antrag fest.

H.
Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  sowie  die  eingereichten 
Akten ist – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nach-
folgenden Erwägungen einzugehen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das  Bundesverwal-
tungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Verfü-
gungen der  IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland. Eine Ausnahme im 
Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das  Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In-
validenversicherung (Art. 1a bis 26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwend-
bar,  soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG 
vorsieht.

1.3 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass er  im Sinne  von Art. 59  ATSG beschwerdelegiti-
miert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvor-
schuss innert Frist geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.

2.1 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blie-
ben zunächst  die  Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni  1962 
zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  und der  Föderati-
ven  Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung 
(SR 0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Ju-
goslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2B, 122 V 381 E. 1 mit Hin-
weis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehe-
maligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien),  nicht  aber 
mit  Serbien  und  (nach  dessen  Unabhängigkeitserklärung)  Kosovo, 

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neue  Abkommen  über  Soziale  Sicherheit  abgeschlossen.  Mit  dem 
Kosovo wird das Sozialversicherungsabkommen mit Jugoslawien seit 
dem 1. April 2010 nicht mehr weitergeführt. Für den Beschwerdeführer 
als  Bürger  des  Kosovo  findet  demnach  das  schweizerisch-jugo-
slawische  Sozialversicherungsabkommen  vom  8. Juni  1962  insoweit 
Anwendung,  als  Sachverhalte  zu  beurteilen  sind,  die  sich  vor  dem 
1. April  2010 ereignet haben. Nach Art. 2 dieses Abkommens stehen 
die  Staatsangehörigen  der  Vertragsstaaten  in  ihren  Rechten  und 
Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen 
die  schweizerische Bundesgesetzgebung über  die  Invalidenversiche-
rung gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist.

2.2 Da  vorliegend  keine  abweichenden  Bestimmungen  zur  An-
wendung  gelangen,  bestimmt  sich  der  Anspruch  des  Beschwerde-
führers  auf  Leistungen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
gemäss  vorstehender  Ausführungen  auf  Grund  des  IVG,  der  Ver-
ordnung  über  die  Invalidenversicherung  vom  17. Januar  1961  (IVV, 
SR 832.201),  des  ATSG sowie  der  Verordnung  vom  11.  September 
2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, 
SR 830.11).

3.

3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie 
Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.2 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Entscheides  eingetretenen 
Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Tatsachen, die jenen 
Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand 
einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). Weiter 
sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-
gebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden  Tat-
bestandes  Geltung  hatten  (BGE 132 V 220  E. 3.1.1,  131 V 11  E. 1). 
Daher ist ein allfälliger Leistungsanspruch für die Zeit bis zum 31. De-
zember 2007 aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach 
den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

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Die  5. IV-Revision  brachte  für  die  Invaliditätsbemessung  keine  sub-
stanziellen  Änderungen  gegenüber  der  bis  zum 31. Dezember  2007 
gültig gewesenen Rechtslage, so dass die zur altrechtlichen Regelung 
ergangene Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts  [BGer]  8C_373/2008  vom  28. August  2008  E. 2.1). 
Neu normiert wurde dagegen die minmale Beitragsdauer, welche von 
einem Jahr  auf  drei  Jahre  erhöht  wurde  (Art. 36  Abs. 1  IVG [in  der 
Fassung  der  5. IV-Revision,  AS 2007 5129])  und  der  Zeitpunkt  des 
Rentenbeginns,  der  –  sofern  die  entsprechenden  Anspruchsvoraus-
setzungen gegeben sind – gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG (in der Fassung 
der  5. IV-Revision)  frühestens  sechs  Monate  nach  Geltendmachung 
des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht. Hat das 
Wartejahr allerdings vor dem 1. Januar 2008 zu laufen begonnen und 
wurde  die  Anmeldung  bis  spätestens  am  31. Dezember  2008 
eingereicht,  so gilt  das alte  Recht  (vgl. auch Rundschreiben Nr.  253 
des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] vom 12. Dezember 
2007 [5. IV-Revision und Intertemporalrecht]).

Vorliegend hat der Beschwerdeführer die Anmeldung im Januar 2008 
eingereicht,  weshalb  nachfolgend  zu  prüfen  ist,  ob  das  Wartejahr 
bereits im Jahr 2007 zu laufen begonnen hat.

Sofern nachfolgend nicht anders vermerkt, wird jeweils die seit 1.  Ja-
nuar 2008 geltende Fassung der anwendbaren Bestimmungen zitiert.

3.3 Anspruch  auf  eine  Rente  haben  Versicherte,  die  ihre  Erwerbs-
fähigkeit  oder  die  Fähigkeit,  sich  im  Aufgabenbereich  zu  betätigen, 
nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, 
erhalten oder verbessern können, während eines Jahres ohne wesent-
lichen  Unterbruch  durchschnittlich  mindestens  40%  arbeitsunfähig 
(Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf  dieses Jahres zu min-
destens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. a bis c IVG).

3.4 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsge-
brechen,  Krankheit  oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss Art.  7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit  verursachte  und nach zumutbarer  Behandlung und Einglie-
derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich-
keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. 

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Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körperli -
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teil -
weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumut-
bare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tä-
tigkeit  in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

3.5 Versicherte  haben Anspruch auf  eine Viertelsrente,  wenn sie zu 
mindestens 40 Prozent invalid sind, bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 50 Prozent besteht  ein Anspruch auf  eine halbe Rente,  bei  
mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 
70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG ). Gemäss Art. 29 
Abs. 4 IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 
50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet,  die 
ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 
Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine ab-
weichende Regelung vorsehen, was für den Kosovo nicht der Fall ist. 

3.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und gegebenenfalls  bezüglich  welcher 
Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte 
sind sodann  eine wichtige  Grundlage für  die  Beurteilung der  Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem Versicherten  konkret  noch  zugemutet 
werden  können  (BGE 125 V 256  E. 4,  115 V 134  E. 2;  AHI-Praxis 
2002, S. 62, E. 4b/cc).

3.6.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwer-
deverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. Danach 
haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte  die  Be-
weise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend 
und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, dass es 
alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prü-
fen und  danach  zu  entscheiden  hat,  ob  die  verfügbaren  Unterlagen 
eine  zuverlässige  Beurteilung  des  streitigen  Rechtsanspruches  ge-
statten. Insbesondere  darf  es  bei  einander  widersprechenden  medi-
zinischen Berichten den Prozess nicht  erledigen,  ohne das gesamte 

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Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf 
die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 

3.6.2 Bezüglich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all -
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be-
rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 
ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet  und  ob  die 
Schlussfolgerungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend 
für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Be-
weismittels  noch die  Bezeichnung der  eingereichten  oder  in  Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu 
das Urteil des Bundesgerichts [BGer] I 268/2005 vom 26. Januar 2006 
E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). 

Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien Beweiswürdigung als  vereinbar, Richtlinien für  die Beweiswür-
digung  in  Bezug  auf  bestimmte  Formen medizinischer  Berichte  und 
Gutachten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001 
S. 114 E. 3b; Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat -
ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen,  bei  der  Beweiswürdigung volle  Beweiskraft  zuzuerkennen, 
solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Experti -
se  sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb,  mit  weiteren Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden Ärzte  schliesslich sind aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber 
Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2).

3.6.3 Berichten  und  Gutachten  versicherungsinterner  Ärzte  kommt 
Beweiswert  zu,  sofern  sie  als  schlüssig  erscheinen,  nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei  sind und keine Indizien ge-
gen ihre Zuverlässigkeit  bestehen. Die Tatsache allein,  dass der be-
fragte  Arzt  in  einem  Anstellungsverhältnis  zum  Versicherungsträger 
steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangen-

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heit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das 
Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begrün-
det erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen).

3.7 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16  ATSG in  Verbindung  mit  Art. 28a Abs. 1  IVG aufgrund  eines 
Einkommensvergleichs  zu  bestimmen.  Dazu  wird  das  Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei aus-
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenanntes Invaliden-
einkommen),  in  Beziehung gesetzt  zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes 
Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli -
ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

4.  
Nachfolgend ist zu prüfen, ob die IVSTA das Leistungsbegehren des 
Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen hat.

4.1 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, er sei  zu 
Unrecht nicht durch den medizinischen Dienst der IVSTA begutachtet 
worden. Zudem habe die IVSTA ausser Acht gelassen, dass ihm fach-
ärztliche Berichte eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigten und ihm 
daher selbst eine leichte Verweistätigkeit nicht mehr zumutbar sei.

4.2 Die IVSTA wendet demgegenüber ein, die ausländischen Berichte 
unterlägen  der  freien  Würdigung  durch  die  Organe  der  schweize-
rischen Invalidenversicherung. Es lägen keine Berichte vor, die auf das 
Vorliegen einer Einschränkung in leichteren Verweistätigkeiten schlies-
sen liessen; eine zusätzliche Untersuchung sei nicht notwendig, zumal 
aufgrund der vorliegenden Akten eine ausreichende medizinische Be-

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urteilung möglich sei. Der ermittelte Invaliditätsgrad liege lediglich bei 
5%, weshalb der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Rente 
habe.

4.3  

4.3.1 Einleitend ist  festzustellen,  dass der  Beschwerdeführer  sowohl 
die  einjährige  (4. IV-Revision)  als  auch  die  dreijährige  Mindest-
beitragsdauer  (5. IV-Revision;  vgl.  E. 3.2  hiervor),  welche  je  nach 
(noch  festzustellendem)  Beginn  des  Wartejahres  erfüllt  sein  muss, 
unbestrittenermassen erfüllt hat. 

Ferner ist darauf hinzuweisen, dass – entgegen der (implizit geäusser-
ten)  Meinung  des  Beschwerdeführers  –  keine  Bindung  an  ausländi-
sche  Entscheide  besteht  und  somit  die  IVSTA grundsätzlich  unab-
hängig von ausländischen Rentenentscheiden über das Leistungsge-
such befinden kann (vgl. E. 2.2 hiervor). Die am 22. Mai 2002 erfolgte 
Zusprache  einer  Kriegsinvalidenrente  im  Kosovo  (act. 7)  hat  somit 
keinen Einfluss auf den Entscheid der IVSTA. Ferner ist darauf hinzu-
weisen, dass die IVSTA nicht verpflichtet war, den Beschwerdeführer 
in der Schweiz untersuchen zu lassen, sofern die vorhandenen auslän-
dischen Gutachten den Anforderungen genügen und eine ausreichen-
de Grundlage bilden, um über den Anspruch des Beschwerdeführers 
zu entscheiden. Diese Frage ist nachfolgend zu prüfen.

4.3.2 Dem Austrittsbericht und dem Attest der Klinik A._______ vom 
24. Oktober  1995  und  vom  28. Februar  2002,  dem  Attest  von 
Dr. B._______,  Psychiater,  vom  17. Februar  2004,  der  Computer-
tomographie  des  Schädels  vom  4. Januar  2005,  dem  Attest  von 
Ass. Dr. C._______,  Neuropsychiater,  vom  3. Februar  2005,  dem 
Attest  von  Dr. D._______,  Neuropsychiater,  vom  20. Oktober  2001, 
dem  Attest  von  Dr. E._______,  Facharzt  für  innere  Medizin  und 
Gastroenterologie,  vom  14. Dezember  2004,  dem  Attest  von 
Dr. F._______,  Neuropsychiater,  vom 1. März  2002,  dem Attest  von 
Dr. G._______,  Facharzt  für  innere  Medizin  und  Diabetologie,  vom 
15. Dezember 2004, dem Attest von Dr. H._______, Facharzt für ORL, 
vom  31. Januar  2005  sowie  den  Stellungnahmen  von 
Dr. med. I._______,  Facharzt  für  Allgemeinmedizin,  des  RAD Rhone 
vom 26. Oktober 2008 und vom 17. Februar 2009 sind folgende Diag-
nosen  zu  entnehmen:  Status  nach  Schädel-Hirn-Trauma,  Gesichts- 
und Körperprellung, reaktive Angst und depressive Störung gemischt, 

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akute Mittelohrentzündung links, Status nach Kriegsverletzung durch 
Schusswaffe  am  rechten  Bein  mit  Verletzung  des  vorderen  nervus 
tibialis,  multiple  Hirnläsionen  in  beiden  Grosshirnhemisphären, 
Zeichen  einer  beidseitigen  Mastoiditis,  Deformation  des  (ersten  Ab-
schnitts des) Zwölffingerdarms, organisches Psychosyndrom, arterielle 
Hypertonie,  posttraumatische  Belastungsstörung,  Lumbalsyndrom, 
Schwindel und linksseitige Kyphose.

Diejenigen untersuchenden Ärzte, die sich zur Arbeitsfähigkeit geäus-
sert haben, schätzten die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 60% 
respektive 100% (Dr. F._______ und Dr. D._______)  oder  begnügten 
sich  mit  dem  Hinweis  auf  eine  bestehende  Einschränkung  der 
Arbeitsfähigkeit,  ohne  diese  zu  beziffern  (Dr. E._______).  Allerdings 
geht aus keinem der Atteste der begutachtenden Ärzte hervor, ob sich 
die angegebene Einschränkung auf die bisher ausgeübte Tätigkeit als 
Hilfsmaurer oder auch auf Verweistätigkeiten bezieht. Schliesslich ist 
darauf  hinzuweisen,  dass  selbst  Ärzte  desselben  Fachgebietes  die 
Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  unterschiedlich  einschätzen 
(vgl.  die  Einschätzungen  der  beiden  Neuropsychiater  Dr. D._______ 
[100% Arbeitsunfähigkeit] und Dr. F._______ [60% Arbeitsunfähigkeit]). 
Hinzu  kommt,  dass  keiner  der  genannten  Ärzte  seine  Einschätzung 
der Arbeitsfähigkeit begründet hat.

Der beurteilende RAD-Arzt, Dr. med. I._______, geht davon aus, dass 
der  Beschwerdeführer  in  seiner  bisherigen  Tätigkeit  seit  dem  Jahr 
1999  zu  100%  arbeitsunfähig  und  in  einer  Verweistätigkeit  voll  ar-
beitsfähig  sei.  Er  begründet  dies  damit,  dass  in  den  Vorakten  der 
untersuchenden Ärzte keinerlei Begründung für die vielfältigen gestell -
ten  psychischen  Diagnosen  zu finden  und  somit  davon auszugehen 
sei,  dass die  psychischen Beschwerden nicht  von einer  solchen Er-
heblichkeit  seien,  dass  sie  einen  Einfluss  auf  die  Arbeitsfähigkeit 
hätten. Die somatischen Beschwerden schliessten die Ausübung einer 
angepassten Tätigkeit  nicht  aus,  weshalb  für  Verweistätigkeiten eine 
volle Arbeitsfähigkeit gegeben sei. 

4.3.3 Aufgabe  des  medizinischen  Dienstes  der  IV-Stelle  (bezie-
hungsweise des regionalen ärztlichen Dienstes) ist es, zu Handen der 
Verwaltung den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu 
würdigen.  Dazu  gehört  auch,  bei  sich  widersprechenden  medizini-
schen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die 
eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche 

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Untersuchung  vorzunehmen sei  (Urteil  des  BGer  9C_341/2007  vom 
16. November  2007  E. 4.1  mit  Hinweisen).  Eine  solche  Zusammen-
fassung  und  Würdigung  des  medizinischen  Sachverhalts  liegt  hier 
nicht  beziehungsweise  nur  in  ungenügender  Weise  vor.  Dabei  fehlt 
nicht  nur  eine  Auseinandersetzung  mit  den  abweichenden  Ein-
schätzungen der örtlichen medizinischen Fachpersonen, sondern auch 
mit den gestellten Diagnosen und deren möglichen Auswirkungen auf 
die  Arbeitsfähigkeit.  Die  Beurteilung  der  Arbeitsfähigkeit  durch 
Dr. med. I._______  ist  daher  weder  nachvollziehbar  noch  schlüssig, 
weshalb nicht darauf abzustellen ist.

Wie oben bereits ausgeführt, sind auch die anderen Atteste (inklusive 
derjenigen, welche im Beschwerdeverfahren eingereicht wurden) nicht 
schlüssig respektive unvollständig und viel zu kurz, da sie in der Regel  
lediglich die Diagnosen und die verordnete Medikation enthalten,  so 
dass gestützt  darauf  nicht  beurteilt  werden kann, ob und für  welche 
Tätigkeiten beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass gestützt auf die vorliegenden 
Kurzatteste die  gesundheitliche Situation  und deren Einfluss auf  die 
Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  nicht  beurteilt  werden  kann 
und somit eine weitere, umfassende Beurteilung vorzunehmen ist. Die 
Beschwerde  ist  somit  teilweise  gutzuheissen,  die  angefochtene  Ver-
fügung vom 27. Februar  2009 aufzuheben und die Sache ist  zur er-
neuten Abklärung des medizinischen Sachverhalts in somatischer und 
psychiatrischer  Hinsicht  an  die  IVSTA zurückzuweisen. Daher  ist  im 
jetzigen Zeitpunkt auch nicht über den Antrag des Beschwerdeführers 
auf Zusprache von Verzugszinsen zu entscheiden.

5.  
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

5.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  auferlegt  gemäss  Art. 63  Abs. 1 
VwVG die  Verfahrenskosten in  der  Regel  der  unterliegenden  Partei. 
Eine  Rückweisung gilt  praxisgemäss  als  Obsiegen  der  beschwerde-
führenden  Partei  (BGE 132 V 215  E. 6),  so  dass  dem  Beschwerde-
führer keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind. Ihm ist der geleistete 
Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- nach Eintritt  der Rechts-
kraft des vorliegenden Entscheids auf ein von ihm bekannt zu geben-
des Konto zurückzuerstatten.

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Der  unterliegenden  Vorinstanz  sind  keine  Verfahrenskosten  aufzuer-
legen (Art. 63 Abs. 2 VwVG).

5.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zuspre-
chen (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des Regle-
ments  vom 21. Februar  2008 über  die  Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die Partei-
entschädigung umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige wei-
tere notwendige Auslagen der Partei (Art. 8 VGKE). Der Beschwerde-
führer  ist  vorliegend  anwaltlich  vertreten. Ihm ist  daher  eine  Partei-
entschädigung  für  die  ihm  entstandenen  notwendigen  Kosten  zuzu-
sprechen. Da keine Kostennote  eingereicht  wurde,  ist  die  Parteient-
schädigung  aufgrund der  Akten  festzusetzen  (Art. 14  Abs. 2  VGKE). 
Eine Parteientschädigung in der  Höhe von Fr. 600.--  erscheint  unter 
Berücksichtigung des aktenkundigen Aufwandes als angemessen.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  in  dem  Sinn  gutgeheissen,  dass  die  ange-
fochtene Verfügung vom 27. Februar 2009 aufgehoben und die Sache 
an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Ab-
klärung im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch neu ver-
füge.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  vom  Beschwerde-
führer geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- wird ihm 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Dem  Beschwerdeführer  wird  zu  Lasten  der  Vorinstanz  eine  Partei-
entschädigung von Fr. 600.-- zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Formular  Zahl-
adresse)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Vor-
aussetzungen  gemäss den  Art. 82 ff.,  90 ff. und  100  des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Be-
gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-
terschrift  zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat,  beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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