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**Case Identifier:** a950f342-99f1-5578-b593-c0ea971f77ca
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-09
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 09.01.2019 810 18 186
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-18-186_2019-01-09.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 9. Januar 2019 (810 18 186) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Personalrecht 
 
 
Überprüfung der Lohneinreihung 
 
 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Hans Furer, Markus Clau-

sen, Claude Jeanneret, Niklaus Ruckstuhl, Gerichtsschreiberin Julia 
Kempfert 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 
 

  
  
Betreff Überprüfung der Lohneinreihung (RRB Nr. 1025 vom 26. Juni 2018) 
 
 
 
 
A. Seit dem 4. April 2002 ist A.____ beim Kanton Basel-Landschaft als Heilpädagogin 
angestellt. Bis ins Jahr 2015 arbeitete sie auf der Stufe der Primarschule, zuletzt in der Lohn-
klasse 11 und Erfahrungsstufe 14. Im August 2015 wechselte A.____ von der Primarschule in 
den Kindergarten. Am 4. Juli 2016 unterzeichnete sie einen neuen Arbeitsvertrag ab dem 
1. August 2016 und wurde in die Lohnklasse 12 und die Erfahrungsstufe 16 eingereiht. 

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B. Mit Schreiben vom 4. Juli 2016 reichte A.____ einen Antrag zur Überprüfung ihrer 
Lohneinreihung bei der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Basel-Landschaft (BKSD) ein. Im 
Wesentlichen verlangte A.____ die Einreihung in die Lohnklasse 11, da im selben Jahr auch die 
übrigen Lehrpersonen des Kindergartens eine Lohnanpassung erhalten hätten. Seit der Einfüh-
rung von HarmoS (Harmonisierung der obligatorischen Schule) werde nicht mehr zwischen 
Kindergarten und Primarschule unterschieden. Es gebe nur noch einen Zyklus 1 (erstes bis 
viertes Schuljahr) und einen Zyklus 2 (fünftes bis achtes Schuljahr). Aus diesem Grund würden 
die Lehrkräfte von Kindergarten und Primarschule neu grundsätzlich gleichgestellt. Im Lohnsys-
tem bzw. in den Modellumschreibungen des Kantons Basel-Landschaft sei diese Gleichstellung 
jedoch nicht vollzogen worden. Dies führe dazu, dass die heilpädagogischen Lehrpersonen, 
welche auf der Kindergartenstufe unterrichten, falsch eingereiht würden. Ferner moniert A.____, 
dass die Einreihung der Vorschulheilpädagoginnen und -pädagogen aufgrund der Ausbildungs-
anforderungen, der wahrgenommenen Tätigkeiten und der Verantwortung im Vergleich zu den 
heilpädagogischen Lehrkräften der Unter- und Mittelstufe veraltet sei. 
 
C. Mit Schreiben vom 2. Oktober 2016 teilte das kantonale Personalamt Basel-Landschaft 
(Personalamt) A.____ mit, dass ihr Überprüfungsantrag vom 4. Juli 2016 als Beschwerde ent-
gegengenommen werde, da es sich um eine Beschwerde (Zuweisung der Lohnklasse) im Sinne 
von § 6a der Verordnung zum Personalgesetz handle. In der Folge reichte A.____ mit Eingabe 
vom 9. Oktober 2016 eine ergänzende Beschwerdebegründung ein. 
 
D. Mit Entscheid vom 26. Juni 2018 wies der Regierungsrat die Beschwerde von A.____ 
ab. Zur Begründung wurde im Rahmen einer konkreten Normenkontrolle ausgeführt, dass die 
Länge der Ausbildung das Merkmal sei, welches bei der vorliegenden Bewertung der Funktio-
nen "Vorschulheilpädagogischer Dienst" und "Heilpädagogik Unterstufe/Mittelstufe" den Unter-
schied ausmache. Das Abstellen auf die Länge der Ausbildung sei ein zulässiges Unterschei-
dungskriterium und die Bewertung der beanstandeten Modellumschreibung unter diesem Ge-
sichtspunkt sei somit korrekt erfolgt. Aus diesem Grund liege weder eine willkürliche Bestim-
mung noch ein Verstoss gegen das Rechtsgleichheitsgebot vor. Zudem unterscheide das 
Lohnsystem des Kantons Basel-Landschaft zwischen Lehrpersonen des Regelunterrichts und 
heilpädagogischen Lehrpersonen. Dies zeige sich in den verschiedenen Modellumschreibun-
gen. Der Unterschied liege neben den unterschiedlichen Ausbildungsanforderungen auch im 
unterschiedlichen Aufgabenbereich.  
 
E. A.____ erhob mit Eingabe vom 6. Juli 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-
Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Sie beantragt, es 
sei Ziffer 1 des Regierungsratsentscheids aufzuheben und die Beschwerdeführerin sei rückwir-
kend per 1. August 2015 bei unveränderter Erfahrungsstufe in die Lohnklasse 11 einzureihen. 
Der Beschwerdeführerin sei die durch die Einreihung in die Lohnklasse 12 statt 11 seit dem 
1. August 2018 entstandene Lohndifferenz nachträglich auszuzahlen. Unter o/e-Kostenfolge.  
 
F. Mit Eingabe vom 7. September 2018 liess sich der Regierungsrat vernehmen und 
schliesst auf kostenfällige Abweisung der Beschwerde. 
 

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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kan-
tonsgericht zulässig gegen Verfügungen und Entscheide des Regierungsrates. Der angefochte-
ne Entscheid des Regierungsrates vom 26. Juni 2018 stellt somit ein taugliches Anfechtungsob-
jekt dar. Nach § 47 Abs. 1 lit. a VPO ist zur Beschwerde befugt, wer durch die angefochtene 
Verfügung oder den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Änderung oder Aufhebung hat. Da die Beschwerdeführerin Adressatin des angefochte-
nen Entscheids ist, ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung hat und die übrigen 
formellen Voraussetzungen gemäss den §§ 43 ff. VPO erfüllt sind, kann auf die vorliegende 
Beschwerde eingetreten werden. 
 
1.2 Gemäss § 45 Abs. 1 VPO können mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde 
Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens (lit. a) und 
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) gerügt werden. Demge-
genüber ist die Angemessenheitsüberprüfung gemäss § 45 Abs. 1 lit. c VPO – von hier nicht 
weiter interessierenden Ausnahmen abgesehen – ausgeschlossen. 
 
2.1 Strittig und vorliegend zu prüfen ist, ob die BKSD die Beschwerdeführerin mit Vertrag 
vom 4. Juli 2016 zu Recht gestützt auf die Modellumschreibung 401 B.12 (Vorschulheilpädago-
gischer Dienst) in die Lohnklasse 12 eingereiht hat. 
 
2.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass es willkürlich sei, wenn eine Änderung 
bei den Ausbildungsgängen bei einem Teil der Angestellten (Regellehrpersonen in einem Kin-
dergarten) zu einer Erhöhung der Lohnklasse führe, bei einem anderen Teil (heilpädagogische 
Lehrpersonen in einem Kindergarten) jedoch nicht. Beide Berufsgruppen würden heute ihre 
Ausbildung mit demselben Bachelor beginnen (Kindergarten/Unterstufe) und auch die weitere 
Ausbildung sei identisch. Eine Modellumschreibung, welche sich auf eine Ausbildung berufe, 
die es in dieser Form heute nicht mehr gebe, könne keine Basis sein für eine valide Lohneinrei-
hung. Dies sei auch dem Regierungsrat bewusst gewesen, weshalb den Kindergartenlehrper-
sonen schon im Jahr 2016 eine Angleichung ihres Lohnes an denjenigen der Primarlehrkräfte 
gewährt worden sei, obschon die neuen Modellumschreibungen für die Regellehrkräfte der Pri-
marstufe effektiv noch gar nicht in Kraft gesetzt worden seien und sich derzeit noch in der Ver-
nehmlassung befänden. Es sei somit rechtswidrig, wenn die Berufsgruppe der heilpädagogi-
schen Kindergartenlehrpersonen nicht auch wie die Regellehrpersonen im Kindergarten eine 
Lohnanpassung erhalte. 
 
2.3 Die BKSD und der Regierungsrat führen unter anderem aus, dass die Einreihung der 
Beschwerdeführerin korrekt erfolgt sei. Die betreffenden Modellumschreibungen seien nach wie 
vor gültig, da sie nicht angepasst worden seien. Bei den heilpädagogischen Lehrpersonen wer-
de im Unterschied zu den übrigen Lehrpersonen bei der Modellumschreibung und damit bei der 
Lohneinreihung unverändert zwischen Kindergarten und Primarschule unterschieden. Die Ein-
stufung der Heilpädagoginnen und -pädagogen sei derzeit in Überarbeitung. 

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3.1 Die Beschwerdeführerin macht vorab geltend, dass die Modellumschreibungen "Vor-
schulheilpädagogischer Dienst" 401 B.12 und "Heilpädagogik Unterstufe/Mittelstufe" 405 A.11 
veraltet seien, da sie auf eine Ausbildung abstellen würden, welche in dieser Form abgeschafft 
worden sei. Die aktuellen Ausbildungsgänge würden hingegen nicht berücksichtigt. Gemäss 
§ 46 Abs. 2 VPO überprüft das Kantonsgericht im Anwendungsfall sämtliche kantonalen Erlas-
se auf ihre Rechtmässigkeit. In einem ersten Schritt ist somit vorfrageweise zu überprüfen, ob 
die betreffenden Modellumschreibungen innerhalb des Lohnklassensystems mit den bundes-
rechtlichen Vorgaben betreffend den Gleichbehandlungsgrundsatz und das Willkürverbot im 
Einklang stehen. 
 
3.2 Der Regierungsrat hat die Modellumschreibungen gemäss § 10 Abs. 1 des Dekrets 
zum Personalgesetz (Personaldekret, PersD) vom 8. Juni 2000 im Anhang I der Verordnung 
zum Personalgesetz (PersVo) vom 19. Dezember 2000 erlassen. Das Kantonsgericht geht in 
seiner Rechtsprechung davon aus, dass die Modellumschreibungen, die einen generell-
abstrakten Anforderungskatalog darstellen, Verordnungscharakter haben und folglich einer ge-
richtlichen Überprüfung unterliegen (Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht [KGE VV] vom 21. August 2013 [810 12 330] E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). 
Das Bundesgericht räumt dem kantonalen Gesetz- und Verordnungsgeber in Bezug auf die 
Organisation und die Besoldung im öffentlichen Dienst jedoch einen besonders grossen Spiel-
raum ein. Innerhalb der Grenzen des Willkürverbots und des Rechtsgleichheitsgebots sind die 
Behörden befugt, aus der Vielzahl denkbarer Anknüpfungspunkte die Tatbestandsmerkmale 
auszuwählen, die für die Besoldung von Angestellten im öffentlichen Dienst massgebend sein 
sollen (BGE 141 II 411 E. 6.1.1; 139 I 161 E. 5.3.1; 125 I 71 E. 2c/aa; 124 II 409 E. 9b). Das 
Bundesgericht übt damit eine gewisse Zurückhaltung und greift von Verfassungs wegen nur ein, 
wenn der Kanton Unterscheidungen macht, die sich nicht vernünftig begründen lassen, die un-
haltbar und damit in den meisten Fällen auch geradezu willkürlich sind (KGE VV vom 
13. August 2003, in: BLKGE 2002/2003 S. 71 E. 8b mit weiteren Hinweisen). Willkür in der 
Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit 
der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen 
Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwi-
derläuft; dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, ge-
nügt nicht. Zudem ist erforderlich, dass der Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern 
auch im Ergebnis willkürlich ist (Urteil des Bundesgerichts 6B_487/2018 vom 30. Oktober 2018 
E. 1.2; BGE 144 IV 136 E. 5.8 mit Hinweisen). 
 
3.3 Die Gestaltung und Handhabung des Lohnsystems im Kanton Basel-Landschaft wird 
gemäss § 30 des Gesetzes über die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
des Kantons (Personalgesetz, PersG) vom 25. September 1997 durch den Landrat per Dekret 
geregelt. Für die Einreihung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen nach § 11 PersD 28 
Lohnklassen zur Verfügung (Abs. 1). Jede Lohnklasse gliedert sich in drei Anlaufstufen und 27 
Erfahrungsstufen (Abs. 2). Die Lehrpersonen des Kantons Basel-Landschaft werden mittels 
Einreihung durch die BKSD (§ 12 Abs. 2 PersD) in die Lohnklassen eingeteilt. Diese Einreihung 
basiert gemäss § 13 Abs. 1 PersD auf dem Einreihungsplan, der Modellumschreibung und dem 
Stelleninhalt. Die Modellumschreibungen umfassen eine zusammenfassende und abstrahierte 

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Umschreibung von in Strukturen und Arbeitswert ähnlichen Funktionen. Sie beinhalten keine 
Umschreibung einer bestimmten, konkreten Tätigkeit, sondern sind bewusst abstrakt formuliert, 
um eine Vielzahl von in Strukturen und Arbeitswert ähnlichen Funktionen erfassen zu können. 
Den Modellumschreibungen kommt bei der Anwendung des Lohnsystems, also der Einreihung 
einer konkreten Funktion in eine Lohnklasse, eine zentrale Bedeutung zu. Diese erfolgt 
dadurch, dass der jeweilige Stelleninhalt einer Modellumschreibung zuzuordnen ist, woraus sich 
die Lohnklasse ergibt (§ 22 PersVo und § 10 PersD; NICOLE SCHULER LEBER, Das Personal-
recht des Kantons Basel-Landschaft, in: Biaggini/Achermann/Mathis/Ott [Hrsg.], Staats- und 
Verwaltungsrecht des Kantons Basel-Landschaft, 3. Band, 2007, S.  151). Der Regierungsrat 
passt Modellumschreibungen veränderten Verhältnissen an, insbesondere bei der Änderung 
von Berufsbildern und der Einführung neuer Funktionen (§ 10 Abs. 2 PersD). 
 
3.4 Mit der Volksabstimmung vom 21. Mai 2006 wurde im Kanton Basel-Landschaft das 
HarmoS-Konkordat und das Konkordat Sonderpädagogik angenommen. In der Folge wurde im 
Kanton die Umsetzung der Bildungsharmonisierung an die Hand genommen und die bisherigen 
Schulstrukturen den neuen Vorgaben angepasst. Kindergarten und Primarschule werden neu 
als Primarstufe bezeichnet, welche die ersten acht Schuljahre beinhaltet (vgl. Art. 6 Abs.1 der 
Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule vom 
14. Juni 2007; § 3 Abs. 3 lit. a Bildungsgesetz vom 6. Juni 2002). Der Kindergarten umfasst in 
der Regel die ersten zwei Jahre der Primarstufe und die Primarschule die weiteren sechs Jahre 
(§ 22 Abs. 4 und § 25 Abs. 4 Bildungsgesetz). Die Ausbildungsgänge für die Lehrpersonen 
wurden ebenfalls angepasst und das bisherige Kindergarten- bzw. Lehrerseminar abgeschafft. 
Die Kindergarten- und Primarschullehrpersonen (Lehrperson Vorschul-/Primarunterstufe und 
Lehrperson Primarstufe) absolvieren neu ein Fachhochschulstudium und schliessen mit einem 
Bologna-Bachelor ab. Die Lehrpersonen Vorschul-/Primarunterstufe können im Kindergarten 
und in den ersten drei Jahren der Primarschule unterrichten (1. bis 5. Schuljahr, vgl. zum Gan-
zen https://www.fhnw.ch/de/studium/paedagogik, besucht am 9. Januar 2019). Vom 3. bis 
8. Schuljahr können die Lehrpersonen der Primarstufe unterrichten. Die Änderungen in den 
Schulstrukturen führen dazu, dass die Lehrpersonen andere Alterskategorien und unterschiedli-
che Niveaus unterrichten und unterschiedlichen Lernbedürfnissen begegnen (integrative Schu-
lung, vgl. § 5a Bildungsgesetz). 
 
3.5 Mit Beschluss vom 12. Mai 2015 hat der Regierungsrat neue Modellumschreibungen 
für Lehrpersonen im Regelunterricht auf allen Schulstufen verabschiedet. Diese überarbeiteten 
Modellumschreibungen sollten die im Jahr 2002 in Kraft gesetzten Modellumschreibungen per 
1. August 2016 ablösen. Ziel dieser Überarbeitung war, die vorgenannten neuen Ausbildungen 
der Lehrpersonen zu berücksichtigen und insbesondere bei den Kindergartenlehrpersonen eine 
korrekte Lohnklassenzuweisung zu erwirken. Im Rahmen der Umsetzungsarbeiten sei jedoch 
festgestellt worden, dass infolge von Änderungen bei einem Bewertungskriterium eine nicht-
budgetierte finanzielle Mehrbelastung entstehen würde. Aus diesem Grund habe der Regie-
rungsrat mit Zustimmung der Gemeinden sowie der Lehrerinnen- und Lehrerverbände das In-
krafttreten der neuen Modellumschreibungen mit Beschluss Nr. 0921 vom 21. Juni 2016 sistiert 
und die neuen Modellumschreibungen zur Überarbeitung an die Projektleitung zurückgewiesen. 
Den Lehrpersonen Kindergarten und Gymnasium Fach Sport und Fach Bildnerisches Gestalten 

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seien die Lohnklassenanstiege jedoch bereits kommuniziert worden, weshalb diesen bis zum 
Inkrafttreten der überarbeiteten Modellumschreibungen die neue Lohnklasse ohne Änderung 
der Erfahrungsstufe zugewiesen worden sei. 
 
4.1 Die Beschwerdeführerin wurde gestützt auf die Modellumschreibung 401B.12 in die 
Lohnklasse 12 und die Erfahrungsstufe 16 eingereiht. Für heilpädagogische Lehrpersonen auf 
Vorschulstufe definiert die Modellumschreibung 401B.12, welche Voraussetzungen erfüllt sein 
müssen, damit jemand gestützt darauf eingereiht werden kann (Schuler Leber, a.a.O., S. 151). 
Unter Ausbildung und Erfahrung werden dort ein DMS III-Abschluss, zwei Jahre Kindergarten-
seminar, zwei Jahre heilpädagogisches Diplom (oder vier Jahre berufsbegleitend) und vier Jah-
re Berufserfahrung verlangt. Wie bereits dargelegt, sind die erwähnten Voraussetzungen über-
holt. Das Kindergartenseminar wurde durch den Bachelorstudiengang Kindergarten-/Unterstufe 
ersetzt und das heilpädagogische Diplom kann in dieser Form ebenfalls nicht mehr erworben 
werden. Der Master Sonderpädagogik (Master of Arts FHNW in Special Needs Education, Heil-
pädagogische Früherziehung oder Schulische Heilpädagogik) wurde ebenfalls in das Bologna-
System eingegliedert. Beide genannten Abschlüsse in der Modellumschreibung wurden somit 
durch neue ersetzt, welche sich weder in inhaltlicher Hinsicht noch in Bezug auf die Ausbil-
dungsdauer mit den alten Ausbildungen decken. Diese Neuerungen haben automatisch Ein-
fluss auf die weiteren Beurteilungskriterien in den Modellumschreibungen, wie beispielsweise 
die Länge und die Art der verlangten Berufserfahrung, welche sich den neuen Ausbildungsfor-
men anzupassen hat. Daher kann es nicht genügen, in den Modellumschreibungen lediglich die 
alten Abschluss-Titel durch die neuen zu ersetzen. Vielmehr muss eine neue Bewertung sämtli-
cher Beurteilungskriterien der Modellumschreibungen aufgrund der neuen Ausbildungen und 
der neuen Schulformen vorgenommen werden. 
 
4.2 Die geltenden lohnbezogenen personalrechtlichen Grundlagen beziehen sich auf über-
holte und veraltete Schulstrukturen und Ausbildungsgänge, die es in dieser Form nicht mehr 
gibt. Diese Änderungen sind auch nicht erst seit kurzem bekannt, was eine gewisse Anpas-
sungs- oder Übergangsfrist rechtfertigen könnte. Seit 12 Jahren ist offenkundig, dass sich die 
hiesigen Kindergarten- und Primarschulstrukturen grundlegend ändern werden. Vor drei Jahren 
war sodann die Einführung der angepassten Modellumschreibungen geplant und wurde so-
gleich wieder sistiert. Die Grundlagen für eine Anpassung der Modellumschreibungen "Vor-
schulheilpädagogischer Dienst" und "Heilpädagogik Unterstufe/Mittelstufe" lagen ebenfalls be-
reits im Jahr 2016 vor und eine Zusammenführung beider Modellumschreibungen zu "Heilpä-
dagogik Primarstufe" hätte sich zu diesem Zeitpunkt aufgedrängt (vgl. Schreiben der Abteilung 
Sonderpädagogik, Amt für Volksschulen vom 6. Juli 2018).  
 
4.3 Es ist erstellt, dass die Modellumschreibungen der Bildungsfunktionen (Funktionsbe-
reich 4) bis zum heutigen Zeitpunkt weder den neuen Ausbildungsgängen im Bildungsbereich 
noch den neuen pädagogischen und parapädagogischen Funktionen angepasst wurden. Die 
Kriterien und damit die Beurteilungsgrundlage sind überholt und entsprechen nicht den aktuel-
len und gelebten Gegebenheiten im Bildungsbereich, weshalb sie als sachfremd anzusehen 
sind. Durch die fehlende Aktualität der Modellumschreibungen bzw. der Bewertungskriterien 
lässt sich nicht beurteilen, ob sich die vom Regierungsrat angeführte Ungleichbehandlung zwi-

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schen den heilpädagogischen Lehrpersonen auf Stufe Kindergarten und denjenigen auf Primar-
schulstufe rechtfertigt. Um einen Lohnunterschied zwischen den beiden erwähnten Schulstufen 
nachvollziehbar zu begründen, muss auf überprüfbare Kriterien abgestellt werden. Der Regie-
rungsrat stützt sich in seiner Begründung hauptsächlich auf die Ausbildungsdauer als Kriterium, 
welches bei der Bewertung vom "Vorschulheilpädagogischen Dienst" und der "Heilpädagogik 
Unterstufe/Mittelstufe" den Unterscheid ausmache und eine Ungleichbehandlung rechtfertige. 
Aufgrund der überholten Kriterien und der neuen Ausbildungsgänge, insbesondere der verän-
derten Ausbildungsdauer, kann nicht beurteilt werden, ob die vom Regierungsrat angeführte 
Unterscheidung in der Lohneinreihung gerechtfertigt ist. Bei der Lohneinreihung von Angestell-
ten im Bildungssektor darf somit nicht auf diese inhaltlich überholten Merkmale abgestellt wer-
den. Die Einreihung der Beschwerdeführerin erfolgte jedoch gestützt auf diese veralteten Mo-
dellumschreibungen, weshalb sie als willkürlich anzusehen ist. Daran ändert auch der Umstand 
nichts, dass die Beschwerdeführerin ihre Ausbildung noch unter den vormaligen Ausbildungs-
gängen bzw. den alten Schulstrukturen absolviert hat. Zum einen entspricht ihre Ausbildung 
den neuen Abschlüssen und wird als gleichwertig anerkannt, was von den Parteien nicht bestrit-
ten wird. Das Diplom der Beschwerdeführerin berechtigt sie, sowohl in Sonderklassen als auch 
in Regelklassen als Heilpädagogin zu unterrichten (vgl. Schreiben der Abteilung Sonderpäda-
gogik, Amt für Volksschulen vom 6. Juli 2018). Zum anderen würden eine Ungleichbehandlung 
und insbesondere ungleiche Lohnansprüche der Lehrpersonen entstehen, wenn diejenigen mit 
den alten Ausbildungsabschlüssen noch unter die alten Modellumschreibungen fielen und die-
jenigen mit den neuen Bologna-Abschlüssen aufgrund neuer Modellumschreibungen eingereiht 
würden. Zusammenfassend basiert die Einreihung der Beschwerdeführerin auf sachfremden 
Kriterien und ist nicht haltbar. Die Beschwerde ist demzufolge in diesem Punkt begründet und 
gutzuheissen. 
 
5.1 Die Beschwerdeführerin beantragt ihre Einreihung in die Lohnklasse 11 rückwirkend 
per 1. August 2015. Im August 2015 wechselte die Beschwerdeführerin von der Primarschule in 
den Kindergarten. Am 4. Juli 2016 unterzeichnete sie den neuen Arbeitsvertrag per 
1. August 2016 mit der Einreihung in die Lohnklasse 12 und die Erfahrungsstufe 16. Ihren 
Überprüfungsantrag stellte die Beschwerdeführerin am 4. Juli 2016. Obschon die Beschwerde-
führerin bereits ab August 2015 im Kindergarten gearbeitet hat, hat sie die Überprüfung ihrer 
Lohneinreihung erst ein Jahr später zum ersten Mal geltend gemacht. Dadurch, dass sie ihren 
Lohn während ihres ersten Anstellungsjahres widerspruchslos akzeptiert hat, rechtfertigt sich 
vorliegend eine Neueinreihung rückwirkend erst per 1. August 2016 (vgl. Urteil des Bundesge-
richts 8C_298/2014 vom 4. Mai 2015 E. 4.3). Die Beschwerde ist somit in diesem Punkt abzu-
weisen. 
 
5.2 Wie im Beschluss vom 21. Juni 2016 angekündigt, hat der Regierungsrat die veralteten 
Modellumschreibungen der Bildungsfunktionen (Funktionsbereich 4) an die neuen Schulstruktu-
ren anzupassen. Dabei dürfen die Bereiche der Sonderpädagogik, insbesondere der Heilpäda-
gogik, nicht unberücksichtigt bleiben und müssen in die Neuerungen einbezogen werden. Nach 
Inkrafttreten der neuen Einreihungsgrundlagen ist die Beschwerdeführerin gestützt darauf 
rückwirkend per 1. August 2016 neu einzureihen. Ihre Einreihung ist von der BKSD in ihrer 
Funktion als Einreihungsbehörde für Lehrkräfte vorzunehmen (§ 12 Abs. 2 PersD i.V.m. § 2 der 

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Verordnung über die Lehrerinnen- und Lehrerfunktionen vom 21. Juni 2005), weshalb die vor-
liegende Angelegenheit an diese zurückzuweisen ist. 
 
6. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist die vorliegende Beschwerde teilweise gut-
zuheissen und die Angelegenheit an die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Ba-
sel-Landschaft zurückzuweisen zur Neueinreihung der Beschwerdeführerin rückwirkend per 
1. August 2016. 
 
7.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Aus-
mass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Mit der Revision der VPO wurde die Ausnahme zugunsten 
der Vorinstanzen (§ 20 Abs. 3 aVPO) aufgehoben, weshalb diesen ab 1. Januar 2019 im ver-
waltungsgerichtlichen Verfahren Verfahrenskosten auferlegt werden können. Die Beschwerde-
führerin obsiegt grossmehrheitlich, weshalb es sich rechtfertigt, dem Regierungsrat die voll-
ständigen Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1‘400.-- aufzuerlegen. Der Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1‘400.-- ist der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten. 
 
7.2 Nach § 21 Abs. 1 VPO kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei für den Bei-
zug eines Anwalts bzw. einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der 
Gegenpartei zugesprochen werden. Die Beschwerdeführerin ist nicht anwaltlich vertreten, wes-
halb die Parteikosten wettzuschlagen sind. 
 
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Angelegenheit an 

die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft 
zurückgewiesen zur Neueinreihung der Beschwerdeführerin rückwirkend 
per 1. August 2016. 

   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1‘400.-- werden dem Be-

schwerdegegner auferlegt. Der Kostenvorschuss in der Höhe von 
Fr. 1‘400.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin