# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 989bb12a-6d56-5bc8-8fd8-54cc1c64aeb0
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-24
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 24.06.2020 II 2019 25
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2019-25_2020-06-24.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2019 25

Entscheid vom 24. Juni 2020 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien A.A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch …, 

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die 
direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 
6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Überführung eines landwirt-
schaftlichen Gewerbes ins Privatvermögen)

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Sachverhalt:

A.a. A.A.________ (geschiedene A.B.________; geb. 1969; nachfolgend: die 
Steuerpflichtige) hatte in der streitbetroffenen Steuerperiode 2012 ihren steuer-
rechtlichen Wohnsitz in U.________/SZ und war Alleineigentümerin des von ih-
rem Vater im Jahr 1999 gekauften Landwirtschaftsbetriebs «C.________». Die-
ser umfasste die Hofparzelle «C.________» GB-Nr. xxx V.________/ZG 
(72'934 m2) und die Wiese im Gebiet «D.________» GB-Nr. yyy U.________/SZ 
(18'735 m2). Mit ihrem damaligen Ehemann B.B.________ erwarb die Steuer-
pflichtige zudem im Jahr 2002 je zu hälftigem Miteigentum das Waldgrundstück 
«E.________» GB-Nr. zzz W.________/LU (5'216 m2). Der Landwirtschaftsbe-
trieb stellte ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 BGBB dar und 
die betroffenen Grundstücke unterstanden dementsprechend dem Bundesgesetz 
über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) vom 4. Oktober 1991.

Mit der Trennung und Scheidung von ihrem Ehemann gab die Steuerpflichtige ih-
re selbständige Erwerbstätigkeit als Landwirtin auf und verpachtete diesem mit 
von der zuständigen Behörde genehmigtem Pachtvertrag für landwirtschaftliches 
Gewerbe vom 27. Februar 2010 den Landwirtschaftsbetrieb mit Beginn am 
1. Januar 2010 für eine befristete Dauer von 22 Jahren (stillschweigend erneuer-
bar für eine Dauer von jeweils 12 Jahren). Der Pachtvertrag wurde als durch die 
Steuerpflichtige während der ganzen Pachtdauer von 22 Jahren unkündbar ab-
geschlossen. Die Steuerpflichtige behielt sich jedoch vor, über die Parzelle 
«D.________» GB-Nr. yyy U.________/SZ nach einer Einzonung zur Industrie + 
Gewerbezone frei verfügen zu dürfen, ohne dass der Pächter irgendwelche wei-
teren Ansprüche geltend machen könne (vgl. Bf-act. 2). 

Der Landwirtschaftsbetrieb wurde von der Steuerpflichtigen trotz Verpachtung 
weiterhin im Geschäftsvermögen behalten. Eine steuerpflichtige Überführung ins 
Privatvermögen wurde von den schwyzerischen Veranlagungsinstanzen nicht 
angenommen.

A.b. Im Zusammenhang mit der vom Bezirk U.________ geplanten (Teil-) Zo-
nenplanänderungen im Gebiet «D.________» wandte sich die Steuerpflichtige 
mit Schreiben vom 1. April 2011 an den Bezirksrat U.________ und stellte ein 
Gesuch um Zuweisung der Parzelle «D.________» GB-Nr. yyy U.________/SZ 
von der Landwirtschaftszone in die Industriezone (vgl. Bf-act. 6). Am 27. Sep-
tember 2011 unterzeichneten die Steuerpflichtige und der Bezirk U.________ ei-
nen öffentlich-rechtlichen Vertrag betreffend die Einzonung des Grundstücks 
KTN yyy, U.________ (vgl. Bf-act. 7). 

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Mit Schreiben vom 21. Dezember 2011 kündigte die Steuerpflichtige die Pacht 
für die Parzelle «D.________» GB-Nr. yyy U.________/SZ per 31. Dezember 
2012 (vgl. Bf-act. 4) und vereinbarte am 13. Juli 2012 für die weitere (unentgeltli-
che) Überlassung des Grundstücks zur landwirtschaftlichen Nutzung ab dem 
1. Januar 2013 einen Gebrauchsleihevertrag mit der Möglichkeit zur Kündigung 
auf das Ende jedes Monates mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten (vgl. Bf-
act. 3).

An der Bezirksgemeinde des Bezirks U.________ vom 10. Dezember 2012 wur-
de beschlossen, den Bezirksrat mit dem Vollzug der Teilzonenplanrevision im 
Gebiet «D.________» zu beauftragen und das Geschäft an die Urnenabstim-
mung vom 3. März 2013 zu überweisen (vgl. Einspracheverfahren 2012 
act. 14 ff.).

A.c. Mit Schreiben vom 17. Dezember 2012 unterbreitete die Steuerpflichtige 
der Steuerverwaltung Schwyz eine Rulinganfrage betreffend die Überführung der 
Liegenschaft D.________ GB-Nr. yyy U.________/SZ in das Privatvermögen 
aufgrund der Präponderanzmethode ab 31. Dezember 2012 sowie deren steuer-
lichen Folgen (vgl. Steuerakten 2012 act. 36 ff.). Die Steuerverwaltung Schwyz 
antwortete darauf mit Schreiben vom 7. Januar 2013, da momentan alle Parzel-
len des Betriebs dem BGBB unterstellt seien, stellten aufgrund dieser Gesamtbe-
trachtung alle Parzellen bis auf weiteres Geschäftsvermögen dar, so dass zum 
gegenwärtigen Zeitpunkt nicht die Möglichkeit bestehe, einzelne Parzellen ins 
Privatvermögen zu überführen (vgl. Steuerakten 2012 act. 34 f.).

Mit einem weiteren Schreiben vom 8. Februar 2013 änderte die Steuerpflichtige 
ihre Rulinganfrage an die Steuerverwaltung Schwyz dahingehend, dass aufgrund 
der Präponderanzmethode und dem beabsichtigten Antrag auf Überführung in 
das Privatvermögen (Steuererklärung 2012) der gesamte Landwirtschaftsbetrieb 
(V.________ und U.________) ab 31. Dezember 2012 Privatvermögen darstelle 
(vgl. Steuerakten 2012 act. 12 ff.). Darauf erwiderte die Steuerverwaltung 
Schwyz mit Schreiben vom 26. Februar 2013, da nicht klar sei, wie insbesondere 
das Grundstück D.________ weitergenutzt werde, könne nicht beurteilt werden, 
ob dieses tatsächlich dereinst Privatvermögen darstellen werde, weshalb man 
die Anfrage nicht unterzeichnen könne (vgl. Steuerakten 2012 act. 11).

Am 27. Februar 2013 beantragte die Steuerpflichtige sodann bei der Steuerver-
waltung Schwyz, dass der gesamte Landwirtschaftsbetrieb (V.________ und 
U.________) per 31. Dezember 2012 in ihr Privatvermögen zu überführen sei 
(vgl. Bf-act. 5 = Steuerakten 2012 act. 109, 157). Desgleichen liess die Steuer-
pflichtige bei der Steuerverwaltung Zug mit Schreiben vom 28. Februar 2013 den 
Antrag stellen, den gesamten Landwirtschaftsbetrieb (V.________ und 

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U.________) per 31. Dezember 2012 in ihr Privatvermögen zu überführen (vgl. 
Steuerakten 2012 act. 84). Die Steuerverwaltung Schwyz stellte mit Schreiben 
vom 1. März 2013 die Prüfung des Antrags bei der Veranlagung 2012 in Aussicht 
(vgl. Steuerakten 2012 act. 156).

A.d. Am 3. März 2013 stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des 
Bezirks U.________ der Einzonung von Landwirtschafts- in Industrieland im Ge-
biet D.________ zu. Am 2. Juli 2013 wurde der Teilzonenplan D.________ bzw. 
die Erweiterung des Industriegebiets D.________ vom Regierungsrat des Kan-
tons Schwyz genehmigt (RRB Nr. 615/2013) und dabei vom Grundstück 
D.________ GB-Nr. yyy U.________/SZ eine Teilfläche von 17'500 m2 Land (bis 
zum gesetzlich vorgeschriebenen Gewässerabstand) definitiv in die Bauzone I 
(Industriezone) eingezont (vgl. Einspracheverfahren 2012 act. 21 ff.). 

A.e. Auf Gesuch der Steuerpflichtigen entliess das Amt für Landwirtschaft, 
Schwyz, das gesamte Grundstück D.________ GB-Nr. yyy U.________/SZ mit 
Verfügung vom 15. November 2013 (Inkraftsetzung: 3.1.2014) aus dem Gel-
tungsbereich des BGBB (vgl. Bf-act. 8 = Steuerakten 2012 act. 77 ff. = Einspra-
cheverfahren 2012 act. 33 ff.).

B.a. Am 3. Oktober 2013 reichte die Steuerpflichtige die Steuererklärung 2012 
ein (vgl. Steuerakten 2012 act. 57 ff.). Der Steuererklärung legte die Steuerpflich-
tige die Bilanz und Erfolgsrechnung des Landwirtschaftlichen Gewerbes 
«C.________» und die «Berechnung Kapitalgewinn mit detaillierten Über-
führungswerten (Überführung per 31.12.2012)» bei (vgl. Steuerakten 2012 
act. 89 ff., 92): Verbucht wurde in der Erfolgsrechnung ein «Gewinn aus Verkauf 
von Anlagevermögen» von gesamt Fr. 182'641.-- als Ergebnis der durch Priva-
tentnahme wiedereingebrachten Abschreibungen (abzüglich Buchverluste) auf 
den einzelnen überführten Objekten (vgl. Steuerakten 2012 act. 91 f.). Die Steu-
erpflichtige deklarierte dementsprechend kantonal (vor Steuerausscheidung) ein 
steuerbares Einkommen von Fr. 213'850.-- und ein steuerbares Vermögen von 
Fr. 700'700.-- sowie bundessteuerlich ein steuerbares Einkommen von 
Fr. 226'550.-- (vgl. Steuerakten 2012 act. 57 ff.).

B.b. Am 29. Januar 2014 wurde von der Steuerpflichtigen vom Grundstück 
D.________ GB-Nr. yyy U.________/SZ eine Fläche von 5'500 m2 abparzelliert 
und zum Preis von Fr. 2'750'000.-- (Fr. 500.--/m2) veräussert (vgl. Einsprachever-
fahren 2012 act. 38 ff.). Später am 19. Juni 2015 wurde auch das restliche 
Grundstück D.________ GB-Nr. yyy U.________/SZ mit einer Fläche von 
13'239 m2 zum Preis von Fr. 6'600'000.-- (rund Fr. 500.--/m2) veräussert (vgl. 
Einspracheverfahren 2012 act. 36 f., 43).

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B.c. Mit Verkehrswertschätzungen vom 17. / 19. September 2014 legte die 
Güterschatzungskommission Schwyz für das Grundstück D.________ GB-Nr. 
yyy U.________/SZ den Höchstpreis gemäss Art. 66 Abs. 1 BGBB mit Wertgül-
tigkeit per 31.12.2012 auf Fr. 120'000.-- fest und schätzte den Verkehrswert im 
Auftrag der Steuerverwaltung Schwyz mit Wertgültigkeit per 2. Juli 2013 (= Zeit-
punkt der Genehmigung der Zonenplanrevision durch den Regierungsrat) auf 
Fr. 7'250'000.-- (vgl. Steuerakten 2012 act. 80 f., 82 f.). 

C. Mit Veranlagungsverfügung 2012 vom 18. Februar 2015 (Versand) veran-
lagte die Steuerverwaltung Schwyz die Steuerpflichtige kantonal mit einem steu-
erbaren und satzbestimmenden Einkommen von Fr. 0.-- und einem steuerbaren 
Vermögen von Fr. 0.-- sowie bundessteuerlich mit einem steuerbaren und satz-
bestimmenden Einkommen von Fr. 6'832'200.-- (vgl. Bf-act. 9 = Steuerakten 
2012 act. 1 f.). In Abweichung zur Selbstdeklaration wurde der Kapitalgewinn, 
der sich aufgrund der geltend gemachten Überführung des landwirtschaftlichen 
Gewerbes ins Privatvermögen ergab, auch unter Berücksichtigung des Wertzu-
wachsgewinns auf dem Grundstück D.________ GB-Nr. yyy U.________/SZ er-
mittelt, und bundessteuerlich auf Fr. 6'770'459.-- errechnet. Bei den im Kanton 
Zug befindlichen Grundstücken wurde der von der Steuerverwaltung Zug mitge-
teilte Kapitalgewinn übernommen, wonach durch die Überführung ein Kapitalge-
winn von Fr. 401'871.-- (entsprechend den gesamten kumulierten Abschreibun-
gen auf dem Wohnhaus sowie ermessensweise Berechnung des Überführungs-
werts bzw. Kapitalgewinns für sämtliche weiteren Objekte mit Fr. 0.--) realisiert 
worden sei (vgl. Steuerakten 2012 act. 88).

D. Gegen die Veranlagungsverfügung 2012 liess die Steuerpflichtige mit Ein-
gabe vom 9. März 2015 Einsprache bei der Kantonalen Steuerkommissi-
on/Kantonalen Verwaltung für die direkte Bundessteuer (StK/VdBSt) erheben mit 
den folgenden Anträgen (vgl. Bf-act. 9 = Einspracheschrift 2012 act. 1-5):

1. Der Überführungsgewinn in der Höhe von CHF 7‘250‘000 sei gemäss Art. 18, 
Abs. 4 DBG von der Besteuerung auszunehmen.

2. Der Überführungsgewinn in der Höhe von CHF 401‘871 (wiedereingebrachte 
Abschreibungen) sei auf den Betrag von CHF 182‘641 zu reduzieren.

Zur Begründung wurde von der Steuerpflichtigen im Wesentlichen vorgebracht, 
im Zeitpunkt der Überführung der landwirtschaftlichen Grundstücke vom Ge-
schäfts- ins Privatvermögen (31.12.2012) seien diese dem Bundesgesetz über 
das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) vom 4. Oktober 1991 unter-
stellt gewesen. Art. 18 Abs. 4 DBG sei deshalb anwendbar. Somit seien die 
steuerbaren Einkünfte nur bis zur Höhe der Anlagekosten zu berücksichtigen. 
Betreffend Grundstück D.________ GB-Nr. yyy U.________/SZ liege kein Über-

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führungsgewinn vor, da auf diesem Grundstück (nur Land) keine Abschreibungen 
getätigt worden seien. Betreffend Überführungsgewinn der Grundstücke GB-Nr. 
xxx V.________/ZG und GB-Nr. zzz W.________/LU sei die vom Schweizeri-
schen Bauernverband, Brugg, erstellte Verkehrswertschätzung des Landwirt-
schaftsbetriebes (vgl. Steuerakten 2012 act. 98 ff.) zu berücksichtigen. Dies er-
gebe einen Überführungsgewinn von Fr. 182'641.--. 

E. Mit Einspracheentscheid vom 13. Februar 2019 (vgl. Bf-act. 1 = Einspra-
cheentscheid act. 1-11) wurde von den Einspracheinstanzen (StK/VdBSt) abwei-
chend von den Veranlagungsinstanzen in Erwägung gezogen, es sei zu prüfen, 
ob die Überführung des landwirtschaftlichen Gewerbes ins Privatvermögen im 
Steuerjahr 2012 rechtlich zulässig sei. Die Einspracheinstanzen kamen sodann 
zum Schluss, eine freie Wahl, den Antrag auf Überführung des Betriebes zu stel-
len, habe die steuerpflichtige Person nur bei Beginn der Verpachtung. Solange 
eine Verpachtung andauere und keine Nachfolgeregelung anstehe, sei dagegen 
eine jederzeitige Überführung des Betriebes abzulehnen. Diese Auslegung ent-
spreche dem Gesetzgebungsauftrag, die Nachfolgeregelung zu erleichtern. Hin-
gegen sei das blosse Ziel, Steuern zu optimieren, in diesem Gesetzgebungsauf-
trag nicht enthalten. Würde eine rein steuerlich motivierte Überführung eines 
Gewerbebetriebes ins Privatvermögen geschützt, würde dies in Bezug auf land-
wirtschaftliche Gewerbe bedeuten, dass bis zum letzten Tag vor der definitiven 
Einzonung von verpachtetem Landwirtschaftsland dessen Überführung zu land-
wirtschaftlichen Werten gemäss Art. 18 Abs. 4 DBG möglich wäre. Zusammen-
fassend ergebe sich, dass der beantragten Überführung des landwirtschaftlichen 
Gewerbes ins Privatvermögen nicht entsprochen werden könne. Die Überführung 
stehe nicht im Zusammenhang mit einer Nachfolgeregelung. Der gesamte Land-
wirtschaftsbetrieb «C.________» (inkl. Grundstück D.________ GB-Nr. yyy 
U.________/SZ) stelle per 31.12.2012 weiterhin Geschäftsvermögen dar. Von 
einer Beurteilung bzw. Neufestsetzung des Überführungsgewinns könne deshalb 
abgesehen werden. Bundessteuerlich sei in der Folge das steuerbare Einkom-
men von Fr. 6'832'200.-- auf Fr. 64'900.-- herabzusetzen. Entsprechend erhöhe 
sich kantonal das steuerbare Einkommen auf Fr. 25'300.-- (satzbestimmend 
52'200.--) und das steuerbare Vermögen auf Fr. 61'000--. Die Erhöhung des 
steuerbaren Einkommens ergebe sich aufgrund des Wegfalls der Sozialversiche-
rungsbeiträge, welche bei der Überführung des landwirtschaftlichen Gewerbes 
vom Geschäfts- ins Privatvermögen geschuldet gewesen wären. Beim Vermögen 
seien dementsprechend neu die Geschäftsschulden ohne Sozialversicherungs-
beiträge zu berücksichtigen.

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F. Mit Eingabe vom 11. März 2019 (Postaufgabe) lässt die Steuerpflichtige 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht Schwyz erheben mit den fol-
genden Anträgen:

1. Der Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben.
2. Dem Antrag auf Überführung des Landwirtschaftsbetriebs ins Privatvermögen 

sei stattzugeben.
3. Es sei festzustellen, dass in Bezug auf GB yyy U.________/SZ aufgrund Art. 

18 Abs. 4 DBG kein steuerbares Einkommen resultiert. Zudem sei 
festzustellen, dass in Bezug auf die Grundstücke im Kanton Zug die 
steuerbaren wiedereingebrachten Abschreibungen CHF 182‘641 betragen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons Schwyz.

Gegen den angefochtenen Einspracheentscheid bringt die Steuerpflichtige im 
Wesentlichen vor, die Auslegung der Einspracheinstanzen, wonach nur bei Be-
gründung der Verpachtung oder einer anstehenden Nachfolgeregelung ein An-
trag auf Überführung ins Privatvermögen gestellt werden könne, finde weder im 
einschlägigen Kreisschreiben der Eidgenössischen Steuerverwaltung, in der Leh-
re noch in der Botschaft zur Unternehmenssteuerreform II eine Grundlage und 
sei deshalb abzulehnen. Die Tatsache, dass der Antrag auf Überführung ins Pri-
vatvermögen erst im Jahr 2013 gestellt worden sei, könne auch keine Steuerum-
gehung darstellen, da es sich nicht um ein absonderliches Verhalten handle, mit 
dem einzigen Zweck der Steuerersparnis, sondern um ein den wirtschaftlichen 
und familiären Umständen angepasstes Verhalten. Die Möglichkeit der Über-
führung ins Privatvermögen gemäss Art. 18a Abs. 2 DBG stelle ein steuerliches 
Instrument dar, welches der steuerpflichtigen Person die Möglichkeit biete, den 
Zeitpunkt der Überführung selber zu bestimmen.

G. Mit Vernehmlassung vom 17. April 2019 beantragen die Vorinstanzen voll-
umfängliche Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Be-
schwerdeführerin. Die Vorinstanzen halten daran fest, dass die steuerpflichtige 
Person eine freie Wahl, den Antrag auf Überführung des Betriebs zu stellen, nur 
bei Beginn der Verpachtung habe. Solange eine Verpachtung andauere und kei-
ne Nachfolgeregelung anstehe, sei dagegen eine jederzeitige Überführung des 
Betriebes abzulehnen. Da die Überführung des Betriebs ins Privatvermögen we-
der mit einer Liquidation einhergehe, noch im Zusammenhang mit einer Nachfol-
geregelung stehe, stelle der gesamte Landwirtschaftsbetrieb «C.________» per 
31. Dezember 2012 weiterhin Geschäftsvermögen dar.

H. Die ebenfalls vom Verwaltungsgericht Schwyz ins Verfahren beigeladene 
Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtet stillschweigend auf Stellungnahme.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Für die Besteuerung von Veräusserungsgewinnen auf land- und forstwirt-
schaftlichen Grundstücken gelten besondere Vorschriften. 

1.1. Art. 18 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG; 
SR 642.11) vom 14. Dezember 1990 bestimmt, dass alle Einkünfte aus einem 
Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem 
freien Beruf sowie aus jeder anderen selbständigen Erwerbstätigkeit steuerbar 
sind (vgl. Abs. 1); zu den Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit gehören 
auch alle Kapitalgewinne aus Veräusserung, Verwertung oder buchmässiger 
Aufwertung von Geschäftsvermögen; der Veräusserung gleichgestellt ist die 
Überführung von Geschäftsvermögen in das Privatvermögen  oder in ausländi-
sche Betriebe oder Betriebsstätten (vgl. Abs. 2). Die Gewinne aus der Veräusse-
rung von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken werden den steuerbaren 
Einkünften nur bis zur Höhe der Anlagekosten zugerechnet (vgl. Abs. 4). Damit 
behandelt das Bundessteuerrecht landwirtschaftliche Unternehmen im Vergleich 
zu anderen Unternehmen privilegiert.

1.2. Die Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit werden in Art. 8 Abs. 1 
und 2 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der 
Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14) vom 
14. Dezember 1990 im Grundsatz gleich geregelt wie im Bundesgesetz über die 
direkte Bundessteuer, wobei die Kantone in Bezug auf Gewinne aus der Veräus-
serung von Grundstücken des Geschäftsvermögens nach Art. 12 Abs. 4 StHG 
ein anderes System vorsehen können, indem sie diese der Grundstückgewinn-
steuer unterstellen (wobei in diesem Fall die Überführung eines Grundstückes 
vom Privatvermögen ins Geschäftsvermögen nicht einer Veräusserung gleichge-
stellt werden darf). Auf Ebene der Kantons- und Gemeindesteuern werden die 
Gewinne auf land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken im Geschäftsvermö-
gen ebenfalls nur bis zur Höhe der Anlagekosten mit der Einkommenssteuer be-
steuert (Art. 8 Abs. 1 Halbsatz 2 StHG); der Wertzuwachsgewinn wird bei Ver-
äusserung eines land- oder forstwirtschaftlichen Grundstückes von der Grunds-
tückgewinnsteuer erfasst (vgl. Art. 12 Abs. 1 StHG).

1.3. Entsprechend zählen gemäss § 19 Abs. 2 des Steuergesetzes des Kantons 
Schwyz (StG/SZ; SRSZ 172.200) vom 9. Februar 2000 zu den Einkünften aus 
selbständiger Erwerbstätigkeit auch alle Kapitalgewinne aus Veräusserung, Ver-
wertung oder buchmässiger Aufwertung von Geschäftsvermögen (was nach un-
bestrittener Praxis die Gewinne aus der Überführung ins Privatvermögen einsch-
liesst). Laut Abs. 4 der gleichen Bestimmung werden Gewinne auf Grundstücken 

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des Geschäftsvermögens in dem Umfang den steuerbaren Einkünften zugerech-
net, in dem Erwerbspreis und wertvermehrende Aufwendungen, einschliesslich 
der Baukreditzinsen, den Einkommenssteuerwert übersteigen; soweit sie die An-
lagekosten (Erwerbspreis und Aufwendungen) übersteigen, unterliegen sie bei 
Veräusserung der Grundstückgewinnsteuer (§§ 106 Abs. 1 und 113 Abs. 1 
StG/SZ); nicht unter die Grundstückgewinnsteuer fallen der Einkommens- oder 
Gewinnsteuer unterliegende Buchgewinne (§ 104 Abs. 2 in Verb. mit §§ 19 Abs. 
4 und 64 Abs. 3 StG/SZ).

1.4. Für Veräusserungsgewinne auf land- und forstwirtschaftlichen Grundstü-
cken (einschliesslich der Gewinne aus der Überführung ins Privatvermögen) gilt 
somit die privilegierte Ausnahmeregelung, dass nur die wieder eingebrachten 
Abschreibungen der Einkommenssteuer von Bund und Kanton unterliegen, 
während der eigentliche Wertzuwachsgewinn ausschliesslich der kantonalen 
bzw. kommunalen Grundstückgewinnsteuer unterliegt und auf Bundesebene 
nicht besteuert wird. Nach der neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichts 
dürfen allerdings Veräusserungsgewinne nur insoweit von der direkten Bundes-
steuer ausgenommen werden, als sie die Anlagekosten des gesamten Grunds-
tücks übersteigen, weshalb die Besteuerung nicht auf die wieder eingebrachten 
Abschreibungen auf den einzelnen Bestandteilen des Grundstücks beschränkt 
werden darf, wenn diese tiefer ausfallen als die Differenz zwischen Buchwert und 
Anlagekosten des gesamten Grundstücks (vgl. zum Ganzen: Urteil BGer 
2C_202/2017 vom 9.3.2020 i.S. Eidg. Steuerverwaltung gegen X. und StK/VdBSt 
des Kantons Schwyz Erw. 4.2 u. 4.6).

2. Streitig und zu prüfen ist, ob es zur Privatentnahme des verpachteten Ge-
schäftsbetriebs bzw. Überführung ins Privatvermögen gekommen ist.

2.1. Auszugehen ist davon, dass die Steuerpflichtige seit der Verpachtung des 
Landwirtschaftsbetriebs ab dem 1. Januar 2010 die selbständige Erwerbstätigkeit 
als Landwirtin aufgegeben hatte und die streitbetroffenen Grundstücke nicht 
mehr selber bewirtschaftete, dass die Grundstücke aber aufgrund eines Revers 
mit der Steuerverwaltung das Kantons Schwyz weiterhin dem Geschäftsvermö-
gen angehören konnten. Unstreitig ist sodann, dass die Hofparzelle 
«C.________» GB-Nr. xxx V.________/ZG (72’934 m2) und das Waldgrundstück 
«E.________» GB-Nr. zzz W.________/LU (5'216 m2) dem bodenrechtlichen 
Schutz gemäss BGBB unterstehen.  Die Wiese im Gebiet «D.________» GB-Nr. 
yyy U.________/SZ (18'735 m2) war ursprünglich der Landwirtschaftszone zuge-
wiesen, ehe es zur Umzonung einer Teilfläche in die Bauzone und danach zur 

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Entlassung des gesamten Grundstücks aus dem Geltungsbereich des BGBB 
kam.

2.2. Die Parzelle «D.________» GB-Nr. yyy U.________/SZ hatte bis zur Ein-
zonung einer Teilfläche in die Bauzone dem bodenrechtlichen Schutz gemäss 
BGBB unterstanden. Die Einzonung änderte nichts, lag doch nunmehr eine «ge-
mischte» Zugehörigkeit zur Landwirtschafts- und Bauzone vor, weshalb sich der 
bodenrechtliche Schutz aus Art. 2 Abs. 2 Bst. c BGBB herleiten liess (vgl. BGer 
Urteile 2C_317/2018 vom 14.2.2020 Erw. 2.2; 2C_217/2018 vom 17.7.2018 
Erw. 2.2.11). Eine bodenrechtlich relevante Änderung brachte erst die Entlas-
sung aus dem Anwendungsbereich des BGBB, die die Steuerpflichtige veran-
lasste und wodurch das Grundstück aus dem Anwendungsbereich von Art. 2 
BGBB fiel. Aus diesem Grund handelte es sich ab dem Zeitpunkt der Entlassung 
aus dem Anwendungsbereich des BGBB um ein bodenrechtlich nicht mehr ge-
schütztes Grundstück (vgl. Urteil BGer 2C_993/2017 vom 5.10.2018 Erw. 3.2). 
Für die Zwecke der direkten Bundessteuer lag folglich mit Verfügung des Amtes 
für Landwirtschaft, Schwyz, vom 15. November 2013 (Inkraftsetzung: 3.1.2014) 
kein «land- oder forstwirtschaftliches Grundstück» mehr vor. Das schliesst auf 
Ebene der direkten Bundessteuer ab diesem Zeitpunkt die Anwendung von 
Art. 18 Abs. 4 DBG aus (vgl. Urteile BGer 2C_255/2019 vom 9.3.2020 
Erw. 2.2.1.; 2C_11/2020 vom 23.1.2020 Erw. 3.1.).

2.3. Erfolgt die Veräusserung eines solchen Grundstückes aus dem Geschäfts-
vermögen, ist mit der Einkommenssteuer nicht nur über die wieder eingebrachten 
Abschreibungen, sondern auch über den konjunkturellen Wertzuwachsgewinn 
abzurechnen (BGE 138 II 32 Erw. 2.3.1 S. 39; zuletzt: Urteil 2C_11/2020 vom 
23.1.2020 Erw. 3.1). Dreh- und Angelpunkt in einem solchen Fall bildet mithin die 
Frage, ob tatsächlich eine Privatentnahme erfolgt und der Veräusserung voran-
gegangen ist (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 DBG). Auch eine Privatentnahme führt zwar 
grundsätzlich zur Abrechnung über den Verkehrswert. Anders verhält es sich in-
des bei der Privatentnahme eines land- und/oder forstwirtschaftlichen Grunds-
tücks. Bei einem solchen sind auf Ebene der direkten Bundessteuer nur die wie-
der eingebrachten Abschreibungen mit der Einkommenssteuer zu erfassen, 
während der Wertzuwachsgewinn steuerfrei bleibt (BGE 126 II 473 Erw. 3c 
S. 476). Stehen Art. 18 Abs. 2 Satz 2 DBG und Art. 18 Abs. 4 DBG in Konkur-
renz, geht Art. 18 Abs. 4 DBG als lex specialis vor (vgl. Urteile BGer 
2C_255/2019 vom 9.3.2020 Erw. 2.2.2.; 2C_548/2018 vom 3.8.2018 Erw. 2.3.3 
zu Art. 18a DBG).

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2.4. Art. 18 Abs. 4 DBG ist insofern voraussetzungslos gehalten, als die spätere 
Nutzung und Verwendung des Grundstücks von keiner weiteren Bedeutung ist. 
Der Tatbestand setzt einzig eine bis zur Privatentnahme oder Veräusserung be-
stehende Qualifikation als land- und/oder forstwirtschaftliches Grundstück vor-
aus. Der Umstand, dass die Käuferschaft das streitbetroffene Grundstück unwi-
derruflich aus dem landwirtschaftlichen Kreislauf herauslöst, steht der Anwen-
dung von Art. 18 Abs. 4 DBG nicht entgegen. Unerlässlich ist jedoch, dass das 
Grundstück bis zur Veräusserung überhaupt unter dem Schutz des bäuerlichen 
Bodenrechts gestanden hat (retrospektive Sichtweise; Urteile BGer 2C_217/2018 
vom 17.7.2018 Erw. 2.2.9 zu Art. 8 Abs. 1 Halbsatz 2 StHG; 2C_255/2019 vom 
9.3.2020 Erw. 2.2.3.).

2.5. Entscheidende Bedeutung kommt damit der Privatentnahme zu. Diese bil-
det eine rechtserhebliche Tatsache. Sie beruht auf einer Willensbildung der steu-
erpflichtigen Person (subjektives Element). Deren Wille muss in Form einer – 
ausdrücklichen oder zumindest konkludenten – Willensäusserung zum Ausdruck 
kommen (objektives Element). Zu verlangen ist hierfür, dass die Überführung ei-
nerseits handelsrechtlich verbucht und anderseits für die Veranlagungsbehörde 
erkennbar geworden ist, indem die steuerpflichtige Person ihr gegenüber den 
eindeutigen Willen bekundet, dass und ab wann der Vermögenswert vom Ge-
schäfts- ins Privatvermögen übergegangen sei. Verbuchung und Bekanntgabe 
der Privatentnahme vermögen für sich alleine aber nichts daran zu ändern, dass 
für die Zugehörigkeit zum Privat- oder Geschäftsvermögen entscheidend ist, wel-
che technisch-wirtschaftliche Funktion der betreffende Vermögenswert erfüllt 
(Art. 18 Abs. 2 Satz 3 DBG bzw. Art. 8 Abs. 1 StHG). Mit anderen Worten gilt, 
dass auch eine Baulandparzelle als Alternativgut dem Geschäftsvermögen an-
gehört, soweit und solange sie ganz oder zumindest vorwiegend der selbständi-
gen Erwerbstätigkeit dient (Präponderanzmethode; Urteile BGer 2C_368/2019 
vom 13.3.2020 Erw. 2.2.3.; 2C_255/2019 vom 9.3.2020 Erw. 2.2.4. u. 2.3.4.; 
2C_317/2018 vom 14.2.2020 Erw. 2.3.4.).

2.6. Praxisgemäss kann eine solche Gewinnentnahme bzw. Überführung von 
Geschäfts- in Privatvermögen erst in demjenigen Zeitpunkt anerkannt werden, 
wenn sie für die Steuerbehörde erkennbar geworden ist, d.h. wenn der Pflichtige 
der Behörde gegenüber den eindeutigen – ausdrücklichen oder konkludenten – 
Willen bekundet, den fraglichen Gegenstand dem Geschäftsvermögen zu entzie-
hen (vgl. BGE 125 II 113 Erw. 6c/aa S. 125 f.; Urteil BGer 2C_977/2013 vom 
1.5.2014 Erw. 3.1.). Die Besteuerung eines Kapitalgewinns aufgrund von Art. 18 
Abs. 2 Satz 2 bzw. Art. 18 Abs. 4 DBG soll nämlich nur und erst dann greifen, 
wenn unumstösslich feststeht, dass die steuersystematische Realisation tatsäch-

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lich eingetreten ist (vgl. Urteil BGer 2C_255/2019 vom 9.3.2020 Erw. 2.2.5 u. 
2.3.4.). Dazu bedarf es in der Regel einer Abrechnung des Pflichtigen mit der 
Steuerbehörde. Erfolgt eine solche Abrechnung nicht und liegt sonst kein Fall 
systematischer Realisierung der stillen Reserven vor, so verbleibt das betroffene 
Wirtschaftsgut im Geschäftsvermögen (vgl. auch Urteil BGer 2C_732/2016, 
2C_733/2016 vom 5.9.2017 i.S. A.C. und B.C. gegen Steuerverwaltung des Kan-
tons Schwyz Erw. 2.2.1. publiziert auch in Steuerpraxis des Kantons Schwyz 
StPS 2017, S. 75 ff.).

Im Anwendungsbereich von Art. 18 Abs. 4 DBG wirkt sich die Privatentnahme als 
steuermindernde Tatsache aus. In der Sachverhaltsfrage, ob und gegebenenfalls 
wann die Überführung erfolgt sei, liegt deshalb die Beweisführungs- und Beweis-
last bei der steuerpflichtigen Person (Normentheorie; BGE 143 II 661 Erw. 7.2 
S. 672; 142 II 488 Erw. 3.8.2 S. 508; Urteil BGer 2C_317/2018 vom 14.2.2020 
Erw. 2.3.4.). Keine Privatentnahme ist namentlich gegeben, wenn eine steuer-
pflichtige Person ihre selbständige Erwerbstätigkeit aufgibt und dies der Veranla-
gungsbehörde mitteilt, gleichzeitig aber erklärt, weitere Aktiven im Rahmen der 
Liquidation verkaufen zu wollen (sog. verzögerte Liquidation) oder den Betrieb 
nur vorübergehend – etwa bis zum geplanten Verkauf des Geschäfts an Dritte 
oder bis zur Übertragung auf einen Erben – verpachten zu wollen (vgl. BGE 126 
II 473 Erw. 3b S. 475 f.; 125 II 113 Erw. 6c/aa S. 125 f.; BGE 112 Ib 79 Erw. 4b 
S. 86 f.; Urteile BGer 2C_255/2019 vom 9.3.2020 Erw. 2.2.5.; 2C_732/2016, 
2C_733/2016 vom 5.9.2017 Erw. 2.2.2; 2C_728/2015, 2C_729/2015 vom 
1.4.2016 Erw. 4.2; 2C_977/2013 vom 1.5.2014 Erw. 3.1.; 2C_948/2010 vom 
31.10.2011 Erw. 4.1.1 u. 4.1.2).

2.7. Nichts Anderes kann gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts 
Art. 18a Abs. 2 DBG entnommen werden, wonach die Verpachtung eines Ge-
schäftsbetriebs nur auf Antrag der steuerpflichtigen Person als Überführung in 
das Privatvermögen gilt (vgl. Urteil BGer 2C_255/2019 vom 9.3.2020 Erw. 2.3.4.; 
siehe dazu auch bereits Urteil BGer 2C_977/2013 vom 1.5.2014 Erw. 4.3.). Wie 
der Botschaft des Bundesrates vom 22. Juni 2005 zur Unternehmenssteuerre-
form II (nachfolgend: Botschaft zur UStR II, BBl 2005 4733 ff., insb. S. 4825 f. 
Ziff. 4.5.3) entnommen werden kann, wurde diese Bestimmung erlassen, weil es 
bei der Verpachtung eines Betriebs weder für die Steuerverwaltung noch für den 
Steuerpflichtigen immer einfach war zu sagen, ob eine Betriebsaufgabe – und 
damit eine Überführung von Geschäftsvermögen in das Privatvermögen – vor-
liegt. Als Lösung wurde deshalb vorgeschlagen, eine gesetzliche Vermutung ein-
zuführen, nach welcher die Verpachtung eines Geschäftsbetriebes keine definiti-
ve Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit darstellt, wobei es der Inhaberin 

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oder dem Inhaber des Betriebs unbenommen bleiben sollte, eine definitive Be-
triebsaufgabe geltend zu machen und die Besteuerung der wieder eingebrachten 
Abschreibungen sowie der Wertzuwachsgewinne zu verlangen.  Mit Art. 18a Abs. 
2 DBG (und Art. 8 Abs. 2ter StHG) wurde damit zur Vereinfachung der Rechts-
anwendung eine gesetzliche Vermutung eingeführt, wonach die Verpachtung ei-
nes Geschäftsbetriebes keine definitive Aufgabe der selbständigen Erwerbstätig-
keit darstellt. Die Verpachtung eines Geschäftsbetriebs gilt nur noch auf Antrag 
der steuerpflichtigen Person als Überführung von Geschäfts- ins Privatvermögen. 
Damit tritt die Realisierung der stillen Reserven erst dann ein, wenn die steuer-
pflichtige Person diese der Steuerverwaltung ausdrücklich mitteilt und die 
Schlussrechnung verlangt. Bis zur Vornahme der Schlussrechnung verbleibt der 
verpachtete Geschäftsbetrieb im Geschäftsvermögen der steuerpflichtigen Per-
son (vgl. Botschaft zur UStR II, S. 4825 f. Ziff. 4.5.3 und S. 4843).

Das schwyzerische Steuergesetz setzte die gleichlautende Bestimmung in § 20a 
Abs. 1 StG/SZ um (Neu eingefügt am 18.3.2009 / in der Volksabstimmung vom 
17.5.2009 angenommen / Inkrafttreten am 1.1.2011 Abl 2009 706 und Abl 2009 
2934). Damit wurde neu die gesetzliche Vermutung stipuliert, dass eine Verpach-
tung keine Privatentnahme darstellt und eine solche nur auf Antrag erfolgt. Aller-
dings ist der Kanton Schwyz bereits vor dem Inkrafttreten der bundesrechtlichen 
Bestimmungen der Empfehlung der Schweizerischen Steuerkonferenz gefolgt, 
die Verpachtung landwirtschaftlicher Geschäftsliegenschaften bis zum Inkrafttre-
ten der bundesrechtlichen Bestimmungen als vorübergehende Massnahme zu 
behandeln und keine steuerpflichtige Überführung ins Privatvermögen anzuneh-
men (vgl. dazu früheres Merkblatt Landwirtschaft der Steuerverwaltung des Kan-
tons Schwyz vom 4.12.2006 zur Verpachtung in der Landwirtschaft). 

2.8. Auch wenn sich deshalb der Gesetzeswortlaut von Art. 18a Abs. 2 DBG 
(und Art. 8 Abs. 2ter StHG) nicht (ausdrücklich) zum Zeitpunkt des Antrags äus-
sert, besteht jedoch kein Zweifel daran, dass bereits im Gesetzesentwurf (implizi-
te) davon ausgegangen wurde, dass die steuerpflichtige Person eine Über-
führung des Geschäftsbetriebs in das Privatvermögen nicht nur bei der Begrün-
dung, sondern auch (noch allenfalls später) während der Laufzeit der Verpach-
tung verlangen kann. Das zeigt sich insbesondere auch anhand des Hinweises in 
der Botschaft zur UStR II, dass für den Fall, dass eine Schlussabrechnung ver-
langt wird, «bevor die in Art. 37a Abs. 1 DBG und Art. 11 Abs. 4 StHG genannten 
Bedingungen erfüllt sind» (entsprechen heute den Art. 37b Abs. 1 DBG und Art. 
11 Abs. 5 StHG), die dort vorgesehene Steuersatz-Ermässigung nicht gewährt 
werden kann (Botschaft zur UStR II, S. 4826), bzw. die Schlussabrechnung mit 
der Liquidationsbesteuerung zum milderen Satz nur erfolgen kann (Art. 37b DBG 

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bzw. Art. 11 Abs. 5 StHG), «wenn auch die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind» 
(Botschaft zur UStR II, S. 4843, 4849). Dies setzt insofern voraus, dass die steu-
erpflichtige Person frei ist, den Antrag auch während der Verpachtung zu stellen.

Dieses Verständnis von Art. 18a Abs. 2 DBG ist in der Folge auch dem Kreis-
schreiben Nr. 26 der Eidg. Steuerverwaltung vom 16. Dezember 2009 zu den 
Neuerungen bei der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmens-
steuerreform II zugrunde gelegt worden, welches zusammen mit den Artikeln 
18a, 30 Absatz 1 und 37b DBG sowie der Verordnung über die Besteuerung der 
Liquidationsgewinne bei definitiver Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit in 
Kraft getreten ist. Dort wird unter Ziff. 2.2. (Verpachtung eines Geschäftsbetriebs) 
entsprechend ausdrücklich festgehalten: «Erklärt die steuerpflichtige Person bei 
der Begründung oder während der Laufzeit der Verpachtung die Überführung 
des Geschäftsbetriebes ins Privatvermögen, so kann, soweit im Einzelfall die 
Voraussetzungen erfüllt sind, der Aufschub nach Artikel 18a Abs. 1 DBG oder die 
Besteuerung nach Artikel 37b DBG geltend gemacht werden.» Ergänzend wurde 
dazu auch noch festgehalten: «Bestehende Reverslösungen, welche die Ver-
pachtung eines Geschäftsbetriebes zum Gegenstand haben, fallen unter Artikel 
18a Absatz 2 DBG.»

Entsprechend wird auch im Schrifttum einhellig die Auffassung vertreten, dass 
die steuerpflichtige Person gestützt auf die gesetzliche Grundlage die Über-
führung jederzeit auch nach der Verpachtung geltend machen kann, wobei bei 
der Beantragung der Überführung des Geschäftsbetriebs ins Privatvermögen 
auch zu prüfen ist, ob die Voraussetzungen der Liquidationsbesteuerung nach 
Art. 37b DBG (bzw. Art. 11 Abs. 5 StHG) erfüllt sind, oder auch bezogen auf die 
Überführung einer oder mehrerer Liegenschaft/en des Anlagevermögens des 
Geschäftsbetriebs in das Privatvermögen ein Aufschub nach Art. 18a Abs. 1 
DBG geltend gemacht werden kann (vgl. dazu Julia von Ah, in: Martin Zwei-
fel/Michael Beusch [Hrsg.], Kommentar zum DBG, 3. Aufl. 2017, Art. 18a DBG N 
21; Markus Reich/Julia von Ah, in: Martin Zweifel/Michael Beusch [Hrsg.], Kom-
mentar zum StHG, 3. Aufl. 2017, Art. 8 StHG N 52s; Erich Ettlin, USTR II – Per-
sonengesellschaften profitieren – Verbesserung der steuerlichen Situation und 
erleichterte Nachfolgeregelung, in: Schweizer Treuhänder ST 2008, S. 762 ff., 
765). Dies entspricht auch der Praxis in anderen Kantonen, wonach die steuer-
pflichtige Person während der Laufzeit der Verpachtung jederzeit die Über-
führung ins Privatvermögen erklären kann (vgl. Merkblatt «Kapitalgewinne» des 
Steueramtes des Kantons Aargau vom 5.9.2011 [Stand: 1.1.2019], Ziffer 8.2; 
ebenfalls TaxInfo der Steuerverwaltung des Kantons Bern betreffend «Aufschub-

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tatbestände bei selbständiger Erwerbstätigkeit», Ziffer 1, in der Fassung vom 
14.2.2020 http://www.taxinfo.sv.fin.be.ch). 

Demgegenüber findet die einschränkende (restriktive) Auslegung von Art. 18a 
Abs. 2 DBG durch die Einspracheinstanzen im angefochtenen Entscheid, wo-
nach die steuerpflichtige Person eine freie Wahl, den Antrag auf Überführung des 
landwirtschaftlichen Geschäftsbetriebs ins Privatvermögen zu stellen, nur bei 
Beginn der Verpachtung haben soll, wohingegen ansonsten eine jederzeitige 
Überführung des Betriebs abzulehnen sei, solange eine Verpachtung andauere 
und keine Nachfolgeregelung anstehe, weder im Gesetzeswortlaut (grammatika-
lische Auslegung) noch in den Gesetzesmaterialen (Gesetzgebungsauftrag) eine 
Stütze (vgl. angefochtener Entscheid Erw. 3.5; Vernehmlassung, Ziff. 3.6). Dass 
bei Verpachtung eines Geschäftsbetriebs ein Weiterbestehen der selbständigen 
Erwerbstätigkeit trotz faktischer Geschäftsaufgabe angenommen wird, ist vorab 
im Interesse der steuerpflichtigen Person, weil die Betriebsaufgabe doch sonst 
sofort zu einer häufig sehr erheblichen Steuerbelastung führen würde, obwohl 
der Gewinn noch nicht verfügbar ist (vgl. BGE 125 II 113 Erw. 6c/bb S. 127). 
Natürlich muss aber die Inhaberin oder der Inhaber des Betriebs auch eine defi-
nitive Betriebsaufgabe geltend machen und die Besteuerung der wieder einge-
brachten Abschreibungen und Wertzuwachsgewinne verlangen können (Bot-
schaft zur UStR II, S. 4826). Weshalb es dabei einen Unterschied machen sollte, 
wenn die Überführung des Geschäftsbetriebs ins Privatvermögen nicht bei Be-
gründung sondern erst während der Laufzeit der Verpachtung geltend gemacht 
wird, ist nicht einsehbar. Die gegenteilige Auffassung der Einspracheinstanzen 
steht deshalb auch im Widerspruch zu dem im Kreisschreiben Nr. 26 der Eidg. 
Steuerverwaltung vom 16. Dezember 2009 zu den Neuerungen bei der selbstän-
digen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmenssteuerreform II wiedergege-
benen und richtig verstandenen Sinn des Gesetzes, an welchen sich die rechts-
anwendenden Behörden nicht zuletzt auch im Interesse einer gleichmässigen 
Rechtsanwendung zu halten haben. Daraus, dass die in Verwaltungsverordnun-
gen in Form von Kreisschreiben, Weisungen, Rundschreiben, Merkblättern usw. 
vorgenommene Auslegung des Gesetzes der richterlichen Nachprüfung unter-
liegt, können die Einspracheinstanzen nichts zu ihren Gunsten ableiten (vgl. Ver-
nehmlassung, Ziff. 3.1).

2.9. Wie erst kürzlich auch vom Bundesgericht im Zusammenhang mit Art. 18a 
Abs. 2 DBG festgestellt wurde, ist dementsprechend davon auszugehen, dass es 
grundsätzlich im freien Ermessen einer selbständig erwerbenden Person liegt, ob 
und wann sie einen Vermögenswert vom Geschäfts- in ihr Privatvermögen zu 
überführen wünscht. Eine Privatentnahme (nur) auf amtliche Anordnung ist aus-

http://www.taxinfo.sv.fin.be.ch

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geschlossen (vgl. Urteil BGer 2C_255/2019 vom 9.3.2020 Erw. 2.3.3.). Ebenfalls 
nicht (oder zumindest nicht mehr) erforderlich für die Anerkennung einer Priva-
tentnahme ist bei einer solchen Erklärung der steuerpflichtigen Person nebst der 
klar erkennbaren Willenserklärung auch eine ausdrückliche Annahme dieser Er-
klärung durch die Steuerbehörden (BGE 112 Ib 79 Erw. 4b S. 86 f.; vgl. dazu 
insb. auch Martin Arnold, Geschäfts- und Privatvermögen im schweizerischen 
Einkommenssteuerrecht, in: Archiv für Schweizerisches Abgaberecht ASA 75 
[2006] S.  265 ff., 282 f.). Dieses von Art. 18a Abs. 2 DBG vorgesehene System 
der Besteuerung, wonach die Verpachtung eines Geschäftsbetriebs nur auf An-
trag der steuerpflichtigen Person eine Überführung in das Privatvermögen dar-
stellt, erlaubt es der steuerpflichtigen Person selbst darüber zu entscheiden, 
wann der Kapitalgewinn besteuert werden soll, ob sie die Steuerfolgen einer Pri-
vatentnahme im Zeitpunkt der Verpachtung eintreten lassen oder den Ge-
schäftsbetrieb – zumindest vorerst – im Geschäftsvermögen belassen will (vgl. 
entsprechend bereits Urteil BGer 2C_977/2013 vom 1.5.2014 Erw. 4.2. u. 4.3.). 
Das bedeutet jedoch selbstverständlich nicht, dass die steuerpflichtige Person 
von Gesetzes wegen jederzeit und gewissermassen ohne weitere Voraussetzun-
gen zur Überführung des Geschäftsbetriebs ins Privatvermögen befugt wäre. Wie 
das Bundesgericht ebenso bereits klargestellt hat, lässt sich aus Art. 18a Abs. 2 
DBG ebenso wenig ableiten, dass die Veranlagungsbehörde dem Antrag auf 
Überführung eines verpachteten Geschäftsbetriebs gewissermassen unbedingt 
zu folgen habe. Die Vornahme einer Privatentnahme ist an die (skizzierten) ge-
setzlichen Voraussetzungen gebunden (vgl. Urteil BGer 2C_255/2019 vom 
9.3.2020 Erw. 2.3.3. u. 2.3.4.).

2.10. Diesbezüglich steht im vorliegenden Fall in tatsächlicher Hinsicht fest, dass 
die Steuerpflichtige mit Schreiben vom 27. Februar 2013 bei der Steuerverwal-
tung Schwyz beantragte, dass der gesamte Landwirtschaftsbetrieb (V.________ 
und U.________) per 31. Dezember 2012 in ihr Privatvermögen zu überführen 
sei (vgl. Bf-act. 5 = Steuerakten 2012 act. 109, 157). Am 3. Oktober 2013 reichte 
die Steuerpflichtige die Steuererklärung 2012 ein (vgl. Steuerakten 2012 
act. 57 ff.) und legte dieser die Bilanz und Erfolgsrechnung des Landwirtschaftli-
chen Gewerbes «C.________» und die «Berechnung Kapitalgewinn mit detail-
lierten Überführungswerten (Überführung per 31.12.2012)» bei (vgl. Steuerakten 
2012 act. 89 ff., 92). Die Steuerpflichtige hat die Überführung ins Privatvermögen 
verbucht. Die Überführung ging auch aus der Steuererklärung zur Steuerperiode 
2012 hervor, womit sie den Veranlagungsinstanzen bekannt gegeben wurde. Mit 
dem Antrag auf Überführung ins Privatvermögen und der Schlussabrechnung hat 
die Steuerpflichtige den Steuerbehörden gegenüber klar zum Ausdruck gebracht, 
dass sie die zum Geschäftsbetrieb gehörenden Vermögensgegenstände nun-

17

mehr in ihr Privatvermögen überführen wollte. Damit ist von der Steuerpflichtigen 
zumindest den formellen Pflichten insofern grundsätzlich Genüge getan worden. 

Darüber hinaus ist unbestritten, dass die Steuerpflichtige mit der Trennung und 
Scheidung von ihrem Ehemann ihre selbständige Erwerbstätigkeit als Landwirtin 
aufgab und diesem mit Pachtvertrag für landwirtschaftliches Gewerbe vom 
27. Februar 2010 den Landwirtschaftsbetrieb mit Beginn am 1. Januar 2010 für 
eine befristete Dauer von 22 Jahren verpachtete (stillschweigend erneuerbar für 
eine weitere Dauer von jeweils 12 Jahren). Angesichts der langen Dauer des 
Vertrags (22 Jahre, jeweils stillschweigend erneuerbar für eine Dauer von 
12 Jahren) erfolgte die Verpachtung offensichtlich unwiderruflich. Die Privatent-
nahme lässt sich daher auch nicht mit dem Hinweis verweigern, dass die Ver-
pachtung lediglich als vorübergehende Massnahme bis zu einem Verkauf an ei-
nen Dritten oder bis zur Übertragung auf einen Erben zu betrachten war. Dazu 
fehlt es auch an einer entsprechenden ausdrücklichen Erklärung der Steuer-
pflichtigen, Aktiven des Geschäftsvermögens erst im Rahmen einer späteren Ge-
schäftsliquidation verkaufen zu wollen, was Voraussetzung dafür wäre, dass von 
einer verzögerten Liquidation gesprochen werden könnte (vgl. insb. BGE 126 II 
473 Erw. 3b S. 475 f., Erw. 3d S. 476 f. und Erw. 4/5 S. 477 ff.; eine Privatent-
nahme wurde hier bejaht bei einer Verpachtung eines Landwirtschaftsbetriebes 
durch eine Person im Alter von 65 Jahren auf 15 Jahre stillschweigend erneuer-
bar um jeweils weitere 6 Jahren).

Ferner lässt sich gegen die Überführung ins Privatvermögen vorliegend (anders 
als in den vom Bundesgericht zuletzt beurteilten Fällen) auch nicht einwenden, 
dass die (blosse) Verbuchung und Bekanntgabe der Privatentnahme zwar ein 
gewichtiges Indiz darstellen, das als solches aber keine Massenumteilung zu 
bewirken vermag, weil die Überführung namentlich davon abhängt, dass in tech-
nisch-wirtschaftlicher Hinsicht ein Funktionswechsel stattgefunden hat (vgl. dazu 
insb. Urteil BGer 2C_255/2019 vom 9.3.2020 Erw. 2.3.4. u. 2.3.6.; eine Priva-
tentnahme wurde hier verneint wegen der Einräumung eines Kaufrechts an den 
Grundstücken im Gegenzug für ein geschäftliches Darlehen; ebenfalls Urteil 
BGer 2C_317/2018 vom 14.2.2020 Erw. 2.3.4. bezüglich Abparzellierung und 
Verkauf von unverändert der selbständigen Erwerbstätigkeit dienenden und des-
halb weiterhin dem landwirtschaftlichen Geschäftsvermögen angehörenden Bau-
landparzellen). Zwar ist vorliegend per 31. Dezember 2012, in welchem Zeitpunkt 
nach Ansicht der Steuerpflichtigen die Überführung des Landwirtschaftsbetriebs 
erfolgt sein soll, eine äusserlich wahrnehmbare Veränderung der technisch-
wirtschaftlichen Funktion nicht offensichtlich feststellbar. Immerhin aber kündigte 
die Steuerpflichtige die laufende Pacht für die Parzelle «D.________» Nr. yyy 
U.________/SZ per 31. Dezember 2012 und vereinbarte für die weitere (nun-

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mehr unentgeltliche) Überlassung des Grundstücks zur landwirtschaftlichen Nut-
zung ab dem 1. Januar 2013 einen Gebrauchsleihevertrag, was zumindest auf 
einen Funktionswechsel (bzw. eine Massenumteilung) im Vermögen der Steuer-
pflichtigen hindeutete. Die Steuerpflichtige führte zudem (unstrittig) bereits seit 
Beginn der Verpachtung ab 1. Januar 2010 keinen Landwirtschaftsbetrieb mehr. 
Die (mögliche) Zuordnung zum Geschäftsvermögen aufgrund der tatsächlich 
ausgeübten technisch-wirtschaftlichen Funktion würde eine entsprechende 
selbständige Erwerbstätigkeit voraussetzen (vgl. BGE 134 V 250 Erw. 4.2 S. 255; 
Urteil BGer 2C_966/2016 vom 25.7.2017 Erw. 3.5.). Eine (unveränderte) Zuord-
nung der Vermögenswerte in das Geschäftsvermögen der Steuerpflichtigen auf-
grund der technisch-wirtschaftlichen Funktion muss daher bereits aufgrund der 
(definitiven) Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit als Landwirtin als aus-
geschlossen erscheinen. 

Die Steuerpflichtige kann sich deshalb berechtigterweise darauf berufen, dass 
die Nutzung der Vermögenswerte (faktisch) bereits mit Beginn der Verpachtung 
ab 1. Januar 2010 rein privater Natur gewesen war, und ab diesem Zeitpunkt 
grundsätzlich ein gesetzliches Überführungsrecht bestand. Es lag daher – insb. 
ohne eine ausdrückliche anderslautende Reverserklärung – seit Beginn der Ver-
pachtung grundsätzlich im freien Ermessen der Steuerpflichtigen, ob und wann 
sie den Landwirtschaftsbetrieb vom Geschäfts- in das Privatvermögen zu über-
führen wünschte. Diesbezüglich verstösst es unter den gegebenen Umständen 
auch nicht gegen den Grundsatz von Treu und Glauben oder das Rechtsmiss-
brauchsverbot, und stellt auch keine Steuerumgehung dar, dass die Überführung 
des Geschäftsbetriebs in das Privatvermögen von der Steuerpflichtigen (erst) 
kurze Zeit vor einer (möglichen) Einzonung des Grundstücks «D.________»              
GB-Nr. yyy U.________/SZ in die Bauzone beantragt wurde. Dass vorliegend die 
Einzonung des betreffenden Grundstücks «D.________» GB-Nr. yyy 
U.________/SZ und die Entlassung aus dem Schutzbereich des BGBB zeitlich 
nahe beieinander lagen, mag zwar für sich genommen gegen eine (vorgängige) 
zwischengeschaltete Privatentnahme sprechen, schliesst eine solche aber nicht 
zwangsläufig aus (vgl. Urteil BGer 2C_317/2018 vom 14.2.2020 Erw. 2.3.3.). 

2.11. Schliesslich konnte von der Steuerverwaltung die Annahme der Erklärung 
der Überführung in das Privatvermögen auch nicht mit dem Hinweis verweigert 
werden, dass nicht klar sei, wie insbesondere das Grundstück «D.________» 
GB-Nr. yyy U.________/SZ weitergenutzt werde, weil nicht beurteilt werden kön-
ne, ob dieses tatsächlich dereinst Privatvermögen darstellen werde (vgl. Schrei-
ben der Steuerverwaltung Schwyz vom 26. Februar 2013 = Steuerakten 2012 
act. 11). Entscheidend ist, dass von der Steuerpflichtigen die selbständige Er-

19

werbstätigkeit als Landwirtin mit Beginn der Verpachtung definitiv aufgegeben 
worden war und eine spätere Rückkehr der Steuerpflichtigen zur Selbstbewirt-
schaftung deshalb als ausgeschlossen betrachtet werden konnte. 

3.1. Es ergibt sich somit, dass der beantragten Überführung des Landwirt-
schaftsbetriebs in das Privatvermögen der Steuerpflichtigen zu Unrecht nicht 
entsprochen wurde. Die Auffassung der Einspracheinstanzen, wonach anzu-
nehmen ist, dass der Geschäftsbetrieb von der Steuerpflichtigen nicht ins Privat-
vermögen überführt wurde und weiterhin Geschäftsvermögen darstellt, weil die 
Überführung nicht im Zusammenhang mit einer Nachfolgeregelung steht, vermag 
nicht zu überzeugen und widerspricht dem im Kreisschreiben der Eidg. Steuer-
verwaltung wiedergegebenen und richtig verstandenen Sinn des Gesetzes. Die 
gesetzlichen Voraussetzungen für die Vornahme einer Privatentnahme wurden 
erfüllt. Es wurde deshalb von den Einspracheinstanzen zu Unrecht angenom-
men, dass der gesamte Landwirtschaftsbetrieb «C.________» per 31. Dezember 
2012 weiterhin Geschäftsvermögen darstellt.

3.2. Die Beschwerde erweist sich damit als begründet und ist gutzuheissen, 
weshalb der angefochtene Entscheid aufzuheben (Antrag Ziff. 1) und der Über-
führung des Landwirtschaftsbetriebs ins Privatvermögen stattzugeben ist (Antrag 
Ziff. 2). Nachdem die Einspracheinstanzen von einer Beurteilung bzw. Neufest-
setzung des Überführungsgewinns abgesehen haben, weil sie der Auffassung 
waren, dass der beantragten Überführung des Landwirtschaftsbetriebs ins Pri-
vatvermögen nicht entsprochen werden könne, ist die Sache zu neuer Veranla-
gung im Sinne der Erwägungen und Festsetzung des durch die Privatentnahme 
erzielten Kapitalgewinns (Antrag Ziff. 3) an die Einspracheinstanzen zurückzu-
weisen.

3.3. Diesem Verfahrensausgang entsprechend (vgl. § 128 StG/SZ in Verb. mit 
§ 72 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 
6.6.1974; Art. 144 Abs. 1 DBG) gehen die Kosten für das verwaltungsgerichtliche 
Verfahren (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) im Betrag von 
Fr. 2'500.-- zu Lasten der Vorinstanzen.

Zudem haben die Vorinstanzen der rechtlich vertretenen Beschwerdeführerin ei-
ne Parteientschädigung auszurichten. Die Höhe der Parteientschädigung wird in 
Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; 
SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in 
Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 GebTRA einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht sowie in § 2 GebTRA die Bemessungskriterien 
erwähnt, auf Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt.

20

3.4. Die Kosten des vorinstanzlichen kantonalen Verfahrens von Fr. 1'250.-- 
sind ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend neu zu verlegen und ge-
hen vollumfänglich zu Lasten der Vorinstanz bzw. des Kantons Schwyz.

Für das Einspracheverfahren betreffend die kantonalen Steuern ist der 
Steuerpflichtigen zu Lasten der Einspracheinstanz ebenfalls eine 
Parteientschädigung (inkl. Barauslagen und MwSt) zu entrichten (§ 154 Abs. 1 
StG/SZ bzw. § 55 der Vollzugsverordnung zum Steuergesetz [VVStG; 
SRSZ 172.211] vom 22.5.2001), welche in Beachtung der erwähnten 
Bemessungsgrundlagen und des Honorarrahmens von Fr. 200.-- bis Fr. 4'800.-- 
für die Vertretung in Rechtsmittelverfahren vor Verwaltungsbehörden (§ 15 
GebTRA) auf Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt wird.

21

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, der Einspracheentscheid (Nr. 62/2015) 
vom 13. Februar 2019 aufgehoben und die Sache zu neuer Veranlagung im 
Sinne der Erwägungen an die Einspracheinstanzen zurückgewiesen.
Die vorinstanzlichen Kosten des (kantonalen) Verfahrens von Fr. 1'250.-- 
werden neu vollumfänglich der Vorinstanz bzw. dem Kanton Schwyz aufer-
legt.
Der Steuerpflichtigen wird für das Einspracheverfahren betreffend die kan-
tonalen Steuern zu Lasten der Vorinstanz bzw. des Kantons Schwyz eine 
Parteientschädigung von Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zuge-
sprochen.

2. Die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf Fr. 2'500.-- festgesetzt und 
den Vorinstanzen bzw. dem Kanton Schwyz auferlegt. Auf die kantonsin-
terne Verrechnung wird verzichtet. 

Die Beschwerdeführerin hat am 14. März 2019 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 2'500.-- bezahlt, so dass ein Rückerstattungsanspruch in gleicher Höhe 
besteht.

 3. Der Beschwerdeführerin wird für das verwaltungsgerichtliche Beschwerde-
verfahren zu Lasten der Vorinstanzen bzw. des Kantons Schwyz eine Par-
teientschädigung von Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zugespro-
chen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanzen (2/EB)
- den Bezirksrat U.________ (A; im Dispositiv)
- und die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung DVS, Bern (A).

22

Schwyz, 24. Juni 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 28. Juli 2020