# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5f1b10b3-389a-51b9-a9ce-4b05f0eeaba2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-01-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.01.2018 C-6684/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6684-2017_2018-01-29.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6684/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 9 .  J a n u a r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Yves Rubeli. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen  

(Verfügung vom 13. Oktober 2017). 

 

 

 

C-6684/2017 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (im Folgenden: Vor-

instanz) mit Verfügung vom 13. Oktober 2017 das bei der Vorinstanz am 

25. April 2016 eingegangene Leistungsgesuch von A._______ (im Folgen-

den: Beschwerdeführer) vom 19. November 2015 aufgrund eines renten-

ausschliessenden Invaliditätsgrades abgewiesen hat (vgl. BVGer-act. 1, 

Beilage), 

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung mit von der Vorinstanz 

per Schreiben vom 22. November 2017 zuständigkeitshalber ans Bundes-

verwaltungsgericht überwiesener Eingabe vom 7. November 2017 Be-

schwerde erhoben hat (vgl. BVGer-act. 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG gegeben ist, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

welchen auch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland gehört, die mit Ver-

fügungen über Leistungen der IV befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch 

Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG [SR 831.20]), 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, 

dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 1bis IVG 

i.V.m. Art. 69 Abs. 2 IVG), 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 30. November 

2017 und gestützt auf Art. 63 Abs. 4 VwVG zur Leistung eines Kostenvor-

schusses von Fr. 800.– in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten 

innert 30 Tagen ab Erhalt dieser Zwischenverfügung aufgefordert wurde 

mit der Androhung, dass ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten 

werde (BVGer-act. 2), 

dass, berechnet sich eine Frist nach Tagen oder Monaten und bedarf sie 

der Mitteilung an die Partei, sie am Tag nach ihrer Mitteilung zu laufen be-

ginnt (Art. 38 Abs. 1 ATSG; Art. 20 Abs. 1 VwVG),  

C-6684/2017 

Seite 3 

dass die eingeschrieben versandte Zwischenverfügung vom 30. November 

2017 dem Beschwerdeführer am 2. Dezember 2017 eröffnet wurde (vgl. 

Rückschein [BVGer-act. 3] und Sendeverfolgung [BVGer-act. 5]) und die 

Frist zur Leistung des Kostenvorschusses daher unter Berücksichtigung 

des Fristenstillstands über Weihnachten vom 18. Dezember bis und mit 

dem 2. Januar am 17. Januar 2018 abgelaufen ist (Art. 22a Abs. 1 Bst. c 

VwVG; Art. 38 Abs. 4 Bst. c ATSG), 

dass der Beschwerdeführer den einverlangten Kostenvorschuss innert der 

angesetzten Frist nicht geleistet hat (vgl. BVGer-act. 4), 

dass er auch nicht um Fristverlängerung oder um Wiederherstellung der 

versäumten Frist ersucht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

  

C-6684/2017 

Seite 4 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Yves Rubeli 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-

den hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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