# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5b29c44-5662-51dc-9fad-0ceeb24bd803
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-22
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 22.09.2021 ZK1 2021 126
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_002_ZK1-2021-126_2021-09-22.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Urteil vom 22. September 2021

Referenz ZK1 21 126

Instanz I. Zivilkammer 

Besetzung Bergamin, Vorsitzender

Parteien A._____
Beschwerdeführerin

gegen

B._____
Beschwerdegegner
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Diego F. Schwarzenbach
Via Maistra 7, Postfach 74, 7500 St. Moritz 

Gegenstand Kostenbeschwerde

Anfechtungsobj. Abschreibungsentscheid Regionalgericht Maloja, Einzelrichter, 
vom 21.07.2021, mitgeteilt am 26.07.2021 (Proz. Nr. 115-2020-4)

Mitteilung 24. September 2021

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In Erwägung, dass

– A._____ mit Eingabe vom 22. Januar 2020 beim Regionalgericht Maloja Klage 
betreffend ein Annäherungs-, Kontakt- und Rayonverbot einreichte,

– das Regionalgericht Maloja mit Entscheid vom 21. Juli 2021 (mitgeteilt am 
26. Juli 2021) die Klage zufolge Rückzugs abschrieb, wobei es die 
Prozesskosten A._____ auferlegte,

– A._____ dagegen am 28. August 2021 (Datum Poststempel) beim 
Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde erhob,

– sie darin um eine Fristerstreckung aus gesundheitlichen Gründen bis zum 
30. September 2021 ersuchte, um eine qualifiziert begründete Beschwerde 
einreichen zu können,

– diese Eingabe im Übrigen weder Anträge noch eine Begründung enthält,

– der Vorsitzende der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 30. August 2021 
mitteilte, die Beschwerdefrist könne nicht erstreckt werden,

– er die Beschwerdeführerin zudem darauf hinwies, dass eine fehlende oder 
ungenügende Begründung keinen verbesserlichen Mangel i.S.v. Art. 132 ZPO 
darstelle, vielmehr innert der gesetzlichen Beschwerdefrist die begründete 
Beschwerde eingereicht werden müsse, ansonsten darauf nicht eingetreten 
werde,

– die Beschwerdeführerin darauf nicht reagierte, sie ihre Beschwerde mithin 
nicht innert der Beschwerdefrist mit Anträgen und einer Begründung versah,

– die Beschwerdegründe in der Beschwerdeschrift bzw. innert der 
Beschwerdefrist vollständig vorzutragen sind, eine Ergänzung der 
Beschwerde nach Ablauf der gesetzlichen Frist unzulässig ist (vgl. 
BGE 142 III 413 E. 2.2.4),

– auf die Beschwerde demzufolge mangels fristgerechter Begründung nicht 
eingetreten werden kann,

– diese Rechtslage offensichtlich ist, weshalb der Nichteintretensentscheid in 
einzelrichterlicher Kompetenz ergeht (Art. 18 Abs. 3 GOG [BR 173.000] und 
Art. 7 Abs. 2 lit. b EGzZPO [BR 320.100]),

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– bei diesem Ergebnis die Prozesskosten des Beschwerdeverfahrens zu Lasten 
der Beschwerdeführerin gehen (Art. 106 Abs. 1 ZPO),

– mit Blick auf den verursachten Aufwand und das Streitinteresse die 
Spruchgebühr auf CHF 100.00 festgesetzt wird (Art. 15 Abs. 2 EGzZPO i.V.m. 
Art. 10 Abs. 2 VGZ [BR 320.210]),

– sich die Zusprechung einer Parteientschädigung an den Beschwerdegegner 
erübrigt, nachdem keine Beschwerdeantwort eingeholt wurde,

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wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 100.00 gehen zu Lasten 
von A._____. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG 
Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von 
grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden 
Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen 
seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der 
gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 
113 ff. BGG.

5. Mitteilung an: