# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1b31eda9-465c-500d-b303-9264aae19269
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-07
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 07.08.2023 UV 2022/41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_UV-2022-41_2023-08-07.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2022/41

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 31.08.2023

Entscheiddatum: 07.08.2023

Entscheid Versicherungsgericht, 07.08.2023
Auf die versicherungsmedizinischen Beurteilungen kann aufgrund von 
Zweifeln nicht abgestellt werden; Unvollständig erhobener medizinischer 
Sachverhalt; Rückweisung zur weiteren Abklärung und zu neuer Verfügung 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. August 
2023, UV 2022/41).

Entscheid vom 7. August 2023

Besetzung

Versicherungsrichter Michael Rutz (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Mirjam Angehrn 

und Christiane Gallati Schneider; Gerichtsschreiberin Karin Kobelt

Geschäftsnr.

UV 2022/41

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. et oec. Christian Thöny, Bahnhofstrasse 8, 

7000 Chur,

gegen

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Invalidenrente / Integritätsentschädigung

Sachverhalt

A.  

A.___ war als Geschäftsführer sowie Hafner- und Plattenleger für die B.___ GmbH 

(nachfolgend: Arbeitgeberin) tätig und dadurch bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert (Suva-act. 2 

sowie Internet-Auszug aus dem Handelsregister betreffend die Arbeitgeberin, 

abgerufen am 1. Juni 2023), als er am 24. Juni 2019 in C.___ mit dem Rennrad stürzte. 

Er wurde bewusstlos auf der Strasse liegend aufgefunden und notfallmässig in die Allg. 

öffentl. Krankenhaus D.___ GmbH, E.___, eingeliefert und von da in die 

Universitätsklinik für Neurochirurgie F.___ verlegt (vgl. Suva-act. 35-2 i.Z.m. 26-2). 

Dabei zeigte sich laut Entlassungsbrief ärztlich vom 3. Juli 2019 initial ein Glasgow 

Coma Scale (GCS-Wert) von 10. Am 3. Juli 2019 wurde der Versicherte bei der 

Hauptdiagnose Schädel-Hirn-Trauma (SHT) Grad II und bei einem GCS-Wert von 15 

ins Kantonsspital G.___ verlegt (Suva-act. 35-2 und 21-2). Am 5. Juli 2019 wurde er auf 

seinen Wunsch hin nach Hause entlassen (Suva-act. 21-3). Dem Austrittsbericht des 

G.___ ist die Diagnose eines SHT Grad II mit traumatischer Subarachnoidalblutung und 

multiplen Kontusionsblutungen, lateraler Orbita- und Sinus maxillaris-Fraktur rechts, 

verzögert eingetretener Abduzensparese beidseits sowie multiplen Exkoriationen an 

Extremitäten zu entnehmen (Suva-act. 21-2).

A.a. 

Am 9. Juli 2019 ersuchte Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin/

Allgemeine Innere Medizin, nach einer Untersuchung des Versicherten die Klinik für 

Neurologie im Rehazentrum Valens um Einleitung einer ambulanten Rehabilitation. 

Aufgrund einer ausgeprägten Abduzensparese rechts stärker als links sei dem 

A.b. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Versicherten ein selbständiges Gehen kaum möglich (Suva-act. 18-2; für einen MR-

Befund des Neurokraniums vom 8. Juli 2019 vgl. Suva-act. 20-2 f.).

Am 15. Juli 2019 erteilte die Suva Kostengutsprache für eine stationäre 

Rehabilitation im Rehazentrum Valens (Suva-act. 31-1 f.), welche vom Versicherten 

jedoch in der Folge nicht angetreten wurde (vgl. Suva-act. 47-2 unten).

A.c. 

Am 27. November 2019 meldete der Versicherte sich unter Hinweis auf den Unfall 

vom 24. Juni 2019 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug 

an (Suva-act. 77).

A.d. 

Am 7. September 2020 unterzog sich der Versicherte in der Augenklinik des 

Kantonsspitals St. Gallen (KSSG; nachfolgend: Augenklinik) einer Schieloperation 

rechts (Suva-act. 110). Da er nach der Operation unter Doppelbildern litt, folgte am 1. 

März 2021 eine Schieloperation links (Suva-act. 135).

A.e. 

Am 4. Juni 2021 vereinbarten der Versicherte und die Suva die Aufnahme eines 

Arbeitsversuchs bei der Arbeitgeberin mit zwei Stunden Einsatz pro Tag (Suva-act. 

149).

A.f. 

Dr. med. I.___, Facharzt für Ophtalmologie und Ophthalmochirurgie, erstattete am 

18. Juni 2021 eine versicherungsmedizinische Beurteilung. Er hielt fest, aufgrund der 

augenärztlich-orthoptischen Befunde könne wieder praktisch eine volle Arbeitsfähigkeit 

angenommen werden. Eine definitive Beurteilung sei noch verfrüht, da die medizinische 

Behandlung noch nicht abgeschlossen sei. Die Fahreignung für die 1. Gruppe (PKW) 

wäre seines Erachtens gegeben, unter Umständen mit Kopfzwangshaltung und/oder 

Prismenbrillenkorrektur. Die Fahreignung für die 2. Gruppe sei hingegen nicht gegeben; 

hierfür wäre eine normale Augenbeweglichkeit erforderlich (Suva-act. 154).

A.g. 

Am 5. Juli 2021 berichtete die Neurologie des KSGR über eine Untersuchung vom 

24. Juni 2021. Der Versicherte habe über persistierende Beschwerden im Sinne von 

Doppelbildern, aber auch über eine funktionell relevante, körperliche und geistige 

Ermüdbarkeit geklagt. Zur Objektivierung der "funktionell und arbeits-relevanten" 

neuropsychologischen Defizite empfehle sich eine neuropsychologische 

Standortbestimmung (Suva-act. 163-1).

A.h. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Am 9. Juli 2021 attestierte Dr. H.___ dem Versicherten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit 

ab 1. Juli 2021 (Suva-act. 164).

A.i. 

Die Augenklinik informierte am 12. November 2021 über eine abschliessende 

Verlaufskontrolle vom 9. Dezember (wohl: November) 2021 (Suva-act. 180).

A.j. 

Die Neurologie des G.___ erstattete am 25. November 2021 Bericht über die 

gleichentags erfolgte neuropsychologische Untersuchung des Versicherten. Diesem 

Bericht ist die Diagnose einer leichten bis mittelschweren neurokognitiven Störung bei 

Dg. 2 zu entnehmen. Ein MR des Neurokraniums vom Juli 2021 (vgl. für den 

entsprechenden Bericht Suva-act. 184) zeige Shearing Injuries im Gyrus frontalis 

superior bis medius, frontobasal und mesiotemporal sowie links temporal/

mesiotemporal sowie weitere mögliche Shearing Injuries im Pedunculus cerebri links 

(Suva-act. 183-1). Die Befunde entsprächen einer Arbeitsunfähigkeit von 30 bis 50 %. 

Aufgrund der Gedächtnisstörungen, verminderten Belastbarkeit, Verlangsamung und 

eingeschränkten Flexibilität sei der Versicherte in der Fähigkeit, Neues zu lernen, 

relevant eingeschränkt und auf Routinearbeiten bzw. flexible Arbeitsgestaltung und 

fehlenden Zeitdruck angewiesen. Mehr als zwei Jahre nach dem Ereignis sei von keiner 

relevanten Verbesserung der (kognitiven) Leistungsfähigkeit mehr auszugehen (Suva-

act. 183-4).

A.k. 

Am 3. Dezember 2021 gab Dr. I.___ auf Anfrage der Suva eine neuerliche 

Beurteilung ab. Er erklärte, aufgrund der Unterlagen könne aus augenärztlicher Sicht 

wieder von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden (Suva-act. 189-2). Den 

augenärztlichen Integritätsschaden schätzte er am 17. Dezember 2021 auf 25 % (Suva-

act. 194).

A.l. 

Am 13. Januar 2022 verfasste Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie sowie 

Psychiatrie und Psychotherapie, eine versicherungsmedizinische neurologische 

Beurteilung (Suva-act. 198). Er kam zum Schluss, dass auf neurologisch-

neuropsychologischem Fachgebiet bei lediglich bleibender kognitiver 

Leistungsminderung in einem Ausmass von minimal bis leicht entsprechend der 

Definition in der Suva-Tabelle 8 keine namhafte unfallkausale Leistungsminderung in 

der angestammten Tätigkeit zu begründen sei (Suva-act. 198-8). Den 

A.m. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.  

C.  

Integritätsschaden schätzte er gleichentags auf 10 % (Suva-act. 199-1). Am 28. Januar 

2022 erklärten die Dres. I.___ und J.___, es sei die Addition der beiden 

Integritätsschäden angezeigt. Es ergebe sich ein totaler unfallbedingter 

Integritätsschaden von 35 % (Suva-act. 200).

Mit Schreiben vom 11. Februar 2022 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sie 

die Heilkostenleistungen per 20. Februar 2022 einstellen werde. Für die Kosten der 

weiterhin notwendigen ärztlichen Kontrollen werde sie jedoch aufkommen. Sie 

unterstütze die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess, indem sie dem Versicherten 

bis am 31. März 2022 das 50%ige Taggeld weiterausrichte. Per 1. April 2022 würden 

die Taggeldzahlungen eingestellt werden (Suva-act. 205-2 f.).

A.n. 

Mit Verfügung vom 15. Februar 2022 verneinte die Suva bei einem Invaliditätsgrad 

von 8 % eine erhebliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. Gleichzeitig sprach sie 

dem Versicherten eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse 

von 35 % zu (Suva-act. 214).

A.o. 

Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. et oec. Ch. 

Thöny, Chur, am 14. März 2022 Einsprache. Er beantragte die Ausrichtung einer 

Invalidenrente von mindestens 50 % und eine Integritätsentschädigung aufgrund einer 

Integritätseinbusse von mindestens 50 %. Eventuell sei die Angelegenheit durch eine 

externe multidisziplinäre medizinische Begutachtung nochmals zu beurteilen und 

anschliessend sei auf der Grundlage des Gutachtens neu zu entscheiden (Suva-act. 

219).

B.a. 

Mit Entscheid vom 17. Juni 2022 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-act. 230).B.b. 

Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte (nachfolgend: 

Beschwerdeführer), weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt Thöny, am 18. Juli 2022 

Beschwerde (act. G 1). Er beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid sei 

aufzuheben; ihm sei eine Invalidenrente aufgrund eines noch zu ermittelnden 

Invaliditätsgrades und eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Einbusse von 60 % 

C.a. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Erwägungen

1.

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Anspruch des 

Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente sowie auf eine höhere als die von der 

Beschwerdegegnerin basierend auf einem Integritätsschaden von 35 % gewährte 

Integritätsentschädigung.

auszurichten; eventuell sei der Sachverhalt durch ein gerichtliches medizinisches 

Gutachten abzuklären und es sei auf der Grundlage dieses Gutachtens zu entscheiden; 

subeventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung und zum neuen Entscheid an 

die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) zurückzuweisen; unter 

Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin (act. G1 S. 2).

Mit Beschwerdeantwort vom 19. August 2022 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 17. Juni 2022 (act. G3).

C.b. 

Am 29. August 2022 reichte der Beschwerdeführer eine Replik ein (act. G5). Die 

Beschwerdegegnerin hielt am 13. September 2022 an ihren Anträgen gemäss 

Beschwerdeantwort fest und verzichtete auf die Einreichung einer umfassenden Duplik 

(act. G7).

C.c. 

Am 3. Oktober 2022 liess Rechtsanwalt Thöny dem Gericht seine Honorar- und 

Spesennote zukommen (act. G9 und 9.1). Diese wurde der Beschwerdegegnerin am 4. 

Oktober 2022 zur Kenntnis gebracht (act. G10).

C.d. 

Das Gericht gewährte dem Beschwerdeführer am 15. Juni 2023 das rechtliche 

Gehör. Da eine Rückweisung an die Beschwerdegegnerin im Raum stehe, werde ihm 

die Möglichkeit eingeräumt, die Beschwerde betreffend Integritätsentschädigung 

zurückzuziehen (act. G11). Am 19. Juni 2023 wurde die angesetzte Frist 

antragsgemäss (vgl. act. G12) bis 21. Juli 2023 erstreckt (act. G13). Die erstreckte Frist 

verstrich unbenutzt.

C.e. 

Gestützt auf Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 

SR 832.20) hat der Unfallversicherer bei Vorliegen eines Unfalls (vgl. dazu Art. 4 des 

1.1. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 

830.1]) für einen Gesundheitsschaden nur insoweit Leistungen zu erbringen, als dieser 

in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis 

steht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, 

ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als 

in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 

Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen 

Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder 

unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist. Es genügt, dass das 

schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder 

geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit anderen 

Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene Störung 

entfiele (Conditio sine qua non; BGE 129 V 181 E. 3.1; André Nabold, N 48 ff. zu Art. 6, 

in: Marc Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 

Kommentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, 2018 [nachfolgend zitiert: 

KOSS UVG]; Irene Hofer, N 63 ff. zu Art. 6, in: Ghislaine Frésard-Fellay/Susanne 

Leuzinger/Kurt Pärli [Hrsg.], Unfallversicherungsgesetz, Basler Kommentar, 2019 

[nachfolgend zitiert: BSK UVG]; Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich Stauffer [Hrsg.], 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 4. Aufl. 2012, S. 

53 ff.). Für die Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher Kausalzusammenhänge im 

Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf Angaben ärztlicher Experten und 

Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang ist 

demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht nach den von Doktrin und Praxis 

entwickelten Regeln zu beurteilen ist (KOSS UVG-Nabold, N 53 und 59 zu Art. 6; BSK 

UVG-Hofer, N 66 und 74 zu Art. 6; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 55, 58; BGE 122 V 

158 f. E. b mit zahlreichen Hinweisen; SZS 2018 S. 357 f.). Bei physischen Unfallfolgen 

spielt indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang ergebenden Haftung praktisch keine selbständige Rolle (BGE 

127 V 103 E. 5b/bb, 123 V 102 E. 3b und 118 V 291 f. E. 3a mit Hinweisen). Sind 

dagegen die Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) fassbar, ist eine eigenständige 

Adäquanzbeurteilung durchzuführen, wobei die Rechtsprechung für Fälle mit einem 

erlittenen Schleudertrauma, SHT oder einer äquivalenten Verletzung eigene 

Beurteilungskriterien herausgebildet hat (BGE 127 V 103 E. 5b/bb; zur 

Schleudertraumapraxis vgl. BGE 117 V 359 und 134 V 109; zur Psychopraxis vgl. BGE 

115 V 140).

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2.

Zunächst ist zu prüfen, ob der medizinische Sachverhalt von der Beschwerdegegnerin 

spruchreif abgeklärt wurde. Sie stützte ihren Entscheid auf die Beurteilungen der Dres. 

I.___ (Suva-act. 189 und 194) und J.___ (Suva-act. 198 f.). Da es sich dabei um 

versicherungsinterne Aktenbeurteilungen handelt, ist im Folgenden zu prüfen, ob keine 

auch nur geringen Zweifel an diesen versicherungsärztlichen Einschätzungen 

auszumachen sind (vgl. vorstehend E. 1.2). Bei der Würdigung der medizinischen 

Aktenlage fallen die folgenden Überlegungen ins Gewicht:

Medizinische Berichte gelten als voll beweiskräftig, wenn sie für die streitigen 

Belange umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben 

wurden, in der Beurteilung der medizinischen Situation und Zusammenhänge 

einleuchten und die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind. Reine 

Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im 

Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden 

medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der 

versicherten Person in den Hintergrund rückt. Praxisgemäss kann auch auf 

versicherungsinterne medizinische Beurteilungen abgestellt werden. Bestehen jedoch 

auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, sind weitere 

Abklärungen vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts vom 3. September 2020, 

8C_319/2020, E. 4.3 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung).

1.2. 

Eine neuropsychologische Untersuchung vom 25. November 2021 ergab laut 

Neuropsychologin und neurologischem Facharzt des G.___ eine leichte bis 

mittelschwere neurokognitive Störung, welche eine 30 bis 50%ige Arbeitsunfähigkeit 

begründe (Suva-act. 183). Dr. J.___ bemängelt diesbezüglich, dass die vom 

Beschwerdeführer präsentierten kognitiven Leistungsminderungen ein ungewöhnliches 

«Leistungsprofil» zeigten und die von der Neuropsychologin angewandte «Symptom-

Validierung» nach neurologischer Einschätzung nicht ausreichend geeignet sei, eine 

nicht-authentische Symptom-Präsentation seitens des Beschwerdeführers 

auszuschliessen. Grundsätzlich würden eine kognitive Leistungsminderung und auch 

eine verstärkte geistige oder körperliche Erschöpfbarkeit nach einem SHT in Form von 

zunächst höheren subjektiven und objektiven Einbussen und Leistungsminderungen 

zeitnah zum Unfall, mit Verbesserung bis Normalisierung im Zeitraum von ein bis zwei 

Jahren nach dem SHT, verlaufen. Gleichartig verhalte es sich mit einem Fatigue-

Syndrom nach SHT. Da im Falle des Beschwerdeführers keine neuropsychologische 

2.1. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Testung zeitnah zum Unfall vorliege, könne keine Aussage dazu gemacht werden, ob 

die im November 2021 vom Beschwerdeführer präsentierten kognitiven 

Leistungsminderungen eine natürliche und dauerhafte Folge des erlittenen SHT 

darstellten. In der Gesamtbeurteilung sei aus neurologischer Sicht einerseits kein 

«leicht bis mittelschwerer Schweregrad» neurokognitiver Einbussen als gesichert 

einzuschätzen, andererseits wäre ein derartiger Schweregrad auch nicht mit den − 

insgesamt eher geringfügigen − wahrscheinlich unfallkausalen Hirnparenchym-

Schädigungen erklärbar (Suva-act. 198-7). Medizinisch-theoretisch beurteilt könne aus 

neurologischer Sicht, unter Berücksichtigung der medizinischen Verlaufsdokumentation 

und der CT- und MR-Bildgebung des Kopfes und des Gehirns des Versicherten, 

höchstens von einer überwiegend wahrscheinlich unfallkausalen und mit organischen 

Unfallfolgen begründbaren Einbusse der kognitiven Leistungsfähigkeit in einem 

Ausmass von «minimal bis leicht» (entsprechend den Suva-Tabellen zur 

Integritätsentschädigung, Tabelle 8) ausgegangen werden. Es resultiere ein 

neurologischer und neuropsychologischer Gesamt-Integritätsschaden in Höhe von 10 

%. Eine namhafte unfallkausale Leistungsminderung in der angestammten Tätigkeit sei 

keine zu begründen (Suva-act. 198-8). An der Einschätzung von Dr. J.___ kommen 

schon deshalb Zweifel auf, weil nicht nachvollziehbar ist, wieso er der 

Beschwerdegegnerin nicht zu einer neuerlichen neuropsychologischen Abklärung riet, 

obschon er Zweifel an der Validität der Abklärung im KSGR äusserte. Denn das 

allenfalls nicht valide Resultat einer neuropsychologischen Abklärung vermag nichts an 

der Notwendigkeit einer validen neuropsychologischen Abklärung zu ändern. Laut der 

Suva-Tabelle 8, Integritätsschädigung gemäss UVG, werden Hirnfunktionsstörungen 

durch eine neuropsychologische Untersuchung erfasst, welche den kognitiven Bereich 

und übrige psychische Bereiche berücksichtigen muss. Die neuropsychologische 

Beurteilung muss Daten der eingehenden Eigen- und Fremdanamnese (z.B. von 

Angehörigen, Vorgesetzten), Resultate der neuropsychologischen Testabklärung, der 

Exploration (Psychodynamik), der Verhaltensbeobachtung und medizinische Befunde 

berücksichtigen. Indem Dr. J.___ zum Schluss kam, dass beim Beschwerdeführer mit 

den dauerhaften und wahrscheinlich unfallkausalen Hirnparenchym-Schäden bleibende 

kognitive Leistungsminderungen in einem Ausmass von «minimal bis leicht» zu 

begründen seien, räumte er unfallkausale Hirnfunktionsstörungen ein, deren Ausmass 

jedoch nach dem vorstehend Ausgeführten mittels neuropsychologischen Abklärungen 

zu eruieren wäre. Die von Dr. J.___ ohne weitere Begründung vorgenommene 

Einordnung der Einschränkungen als minimal bis leicht ist für einen medizinischen 

Laien nicht nachvollziehbar und scheint angesichts der abweichenden Einschätzung 

durch die Neuropsychologin und den neurologischen Facharzt des G.___ auch nicht so 

klar, wie sie Dr. J.___ mit Hinweis auf Verlauf und Bildgebung darzustellen versucht. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Mangels persönlicher Examination mit der Ermöglichung einer Verhaltensbeobachtung 

des Beschwerdeführers durch Dr. J.___ vermag der neuropsychologische Bericht des 

G.___, welcher auf persönlichen Untersuchungen des Beschwerdeführers beruht, 

jedenfalls Zweifel an der reinen Aktenbeurteilung von Dr. J.___ zu wecken.

Dr. J.___ ging in seiner Beurteilung sodann davon aus, dass dokumentiert sei, dass 

"im weiteren Verlauf der ambulanten hausärztlichen und augenärztlichen Betreuung 

des Versicherten vom Versicherten kein chronisches posttraumatisches Kopfschmerz-

Syndrom und kein persistierendes Schwindel-Leiden" geklagt worden sei (Suva-act. 

198-6) und dass der Versicherte "den subjektiven Eindruck einer «erhöhten geistigen 

Ermüdbarkeit» erst mit erheblicher zeitlicher Latenz zum Unfall erstmalig" berichtet 

habe (Suva-act. 198-7). Die Akten liefern jedoch durchaus Anhaltspunkte für ab dem 

Unfallzeitpunkt bestehende kognitive Defizite respektive für aus solchen resultierende 

Folgen: Im Austrittsbericht des G.___ vom 5. Juli 2019 wird auf im Verlauf der 

Hospitalisation in F.___ aufgetretene Kopfschmerzen, eine deutliche 

Schwindelsymptomatik sowie Doppelbilder hingewiesen, weshalb dem 

Beschwerdeführer eine Okklusion des rechten Auges empfohlen worden sei (Suva-act. 

21-3). Am 9. Juli 2019 berichtete der Beschwerdeführer gegenüber der Suva über 

Schwindel (Suva-act. 16-1). Laut Telefonnotiz vom 17. Juli 2019 riet der vom 

Beschwerdeführer konsultierte Augenarzt von einer stationären Rehabilitation ab (Suva-

act. 33). Dieser auferlegte dem Beschwerdeführer eine abwartende Haltung (Suva-act. 

34). Am 20. August 2019 informierte der Beschwerdeführer die Suva über eine sehr 

schnelle Ermüdbarkeit aufgrund des Schielens (Suva-act. 39). Am 5. September 2019 

verneinte er gegenüber der Suva Schwindel oder Kopfschmerzen und beklagte 

lediglich die Probleme mit den Augen (Suva-act. 47). Am 21. November 2019 

berichtete der Beschwerdeführer der Case Managerin der Suva, seit dem Unfall das 

Gefühl zu haben, schneller zu ermüden. Aber das könne natürlich auch wegen dem 

Medikament sein. Im Weiteren habe er den Eindruck, dass mit der Motorik nicht immer 

alles ganz stimme. Vielleicht sei das auch wegen der Augen (Suva-act. 74-2). Am 21. 

April 2021 erklärte er der Case Managerin, beim Laufen werde ihm noch manchmal 

etwas "trümmlig", dies sei seit der ersten Operation so. Er merke auch, dass er sich 

nicht mehr so fit fühle wie vorher. Wenn er etwas mache, fühle er sich nachher wie ein 

"Lumpen" (Suva-act. 144). Nach Aufnahme des Arbeitsversuchs informierte der 

Beschwerdeführer am 18. Juni 2021 darüber, dass er schon eine Ermüdung spüre, vor 

allem wenn er schnell hin und her schauen müsse, dann werde ihm fast 

"trümmlig" (Suva-act. 157). In der Beschwerde erklärt der Beschwerdeführer zur von 

Dr. J.___ festgestellten erheblichen Latenz der Ermüdungserscheinungen 

nachvollziehbar, dass bis zu den Schieloperationen am 7. September 2020 und 1. März 

2.2. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2021 die enorm einschränkende Sehproblematik funktionell dermassen im Vordergrund 

gestanden habe, dass die anderen Beschwerden übersehen worden seien (act. G1 Rz. 

II/7). Auch erscheint es als sehr wahrscheinlich, dass die schnellere Ermüdbarkeit und 

der Schwindel vom Beschwerdeführer selber der Augenproblematik zugeordnet 

worden und deshalb bei den Ärzten nicht thematisiert worden sind. Die fehlende 

Auseinandersetzung mit den vorstehend angeführten Anhaltspunkten auf eine erhöhte 

Ermüdbarkeit und eine andauernde Schwindelproblematik lange vor der 

neuropsychologischen Abklärung im KSGR verstärken jedenfalls die Zweifel an Dr. 

J.___s neurologischer Beurteilung.

Auch warf Dr. J.___ dem Beschwerdeführer vor, eine neurorehabilitative 

Behandlung abgelehnt und durch sein unkooperatives Verhalten eine echtzeitliche 

neuropsychologische Bestandesaufnahme verhindert zu haben (Suva-act. 198-6). Ob 

respektive inwieweit diese Annahme in die Beurteilung von Dr. J.___ einfloss, kann 

nicht ausgemacht werden. Jedenfalls scheinen die Absage der neurochirurgischen 

Verlaufskontrolle sowie der Nichtantritt der angedachten Rehabilitation auf ärztlichen 

Rat hin erfolgt zu sein (Suva-act. 33, 47-2 und 64) und dürfen somit nicht dem 

Beschwerdeführer angelastet werden. Auch hätte die Suva die Möglichkeit gehabt, den 

Beschwerdeführer zu einer neuropsychologischen Abklärung aufzubieten. Sie sah 

hierzu jedoch anscheinend ebenfalls keine Veranlassung (Suva-act. 66).

2.3. 

Voraussetzung für die Beweiskraft eines versicherungsintern erstellten 

Aktenberichts ist wie vorstehend in E. 1.2 ausgeführt, dass ein lückenloser Befund 

vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich 

feststehenden medizinischen Sachverhalts geht. Hiervon kann vorliegend nach dem 

Gesagten nicht ausgegangen werden, weshalb auf die neurologische Beurteilung von 

Dr. J.___ nicht abgestellt werden kann.

2.4. 

Die augenärztliche Beurteilung von Dr. I.___ leidet demgegenüber zwar an keinen 

augenscheinlichen Mängeln. Wie jedoch der Beschwerdeführer zu Recht geltend 

macht, berücksichtigt die alleine aus augenärztlicher Sicht und insbesondere 

betreffend die Funktionalität der Augen abgegebene Beurteilung allfällige 

Wechselwirkungen mit den neurologischen/kognitiven Beeinträchtigungen des 

Beschwerdeführers nicht. Dass jedoch ein Zusammenhang zwischen nicht 

einwandfreiem Sehen und kognitiven Einschränkungen bestehen kann, erscheint einem 

medizinischen Laien doch naheliegend. Vor diesem Hintergrund erweist sich der 

Sachverhalt auch aus augenärztlicher Sicht als noch nicht spruchreif abgeklärt. 

Vielmehr ist der gesamte medizinische Sachverhalt durch mit SHT besonders vertraute 

medizinische Fachpersonen im Rahmen eines polydisziplinären Gutachtens (zumindest 

2.5. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.  

ophtalmologisch, neurologisch, neuropsychologisch und allenfalls psychiatrisch) 

abzuklären. Ob angesichts der im Nachgang zum Unfall entwickelten affektiven 

Störung (vgl. Suva-act. 198-6) und der ohnehin notwendigen neuropsychologischen 

Begutachtung auch eine psychiatrische Abklärung erfolgen soll, wird von den 

medizinischen Fachpersonen zu entscheiden sein. Die Sache ist folglich an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die notwendigen Abklärungen trifft 

und über die weitere Leistungspflicht neu verfügt (vgl. zum Ganzen Urteil des 

Bundesgerichts vom 18. Dezember 2020, 8C_548/2020, E. 4.3 und E. 5). Da bislang 

noch kein Administrativgutachten erstattet wurde, besteht kein Anlass für das vom 

Beschwerdeführer eventualiter beantragte Gerichtsgutachten.

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen und des Subeventualantrages ist die 

Beschwerde unter Aufhebung des Einspracheentscheids vom 17. Juni 2022 

gutzuheissen und die Sache zu ergänzenden Abklärungen und anschliessend neuer 

Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

3.1. 

Gerichtskosten sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben 

(vgl. dazu Art. 61 lit. f  ATSG).

3.2. 
bis

Die Rückweisung zur Neubeurteilung gilt praxisgemäss als volles Obsiegen (BGE 

132 V 215 E. 6.2). Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende 

Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 

22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.-- bis 

Fr. 15'000.--. Innerhalb des für eine Pauschale gesetzten Rahmens wird das 

Grundhonorar nach den besonderen Umständen, namentlich nach Art und Umfang der 

notwendigen Bemühungen, der Schwierigkeit des Falles und den wirtschaftlichen 

Verhältnissen der Beteiligten, bemessen (Art. 19 Abs. 1 HonO). Der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers hat am 3. Oktober 2022 eine Honorarnote im Gesamtbetrag von Fr. 

5'266.50 (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) bzw. mit einem 

Zeitaufwand von 18.99 Stunden eingereicht (act. G9.1). Ein Honorar nach Zeitaufwand 

sieht die HonO im Verfahren vor dem Versicherungsgericht zwar nicht vor, die 

eingereichte Honorarnote kann jedoch Hinweise insbesondere auf Art und Umfang 

sowie die Notwendigkeit der Bemühungen der anwaltlichen Vertretung liefern. In der 

vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit erscheint mit Blick auf den aus der 

3.3. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 17. Juni 2022 

aufgehoben und die Streitsache zu ergänzenden Abklärungen im Sinne der 

Erwägungen und anschliessend neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 

4'000.-- zu bezahlen (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).

Kostennote ersichtlichen zeitlichen Aufwand für das Beschwerdeverfahren, den 

unterdurchschnittlichen Aktenumfang und im Vergleich mit ähnlich gelagerten Fällen 

eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) für das Verfahren vor dem Versicherungsgericht als angemessen.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 07.08.2023
	Auf die versicherungsmedizinischen Beurteilungen kann aufgrund von Zweifeln nicht abgestellt werden; Unvollständig erhobener medizinischer Sachverhalt; Rückweisung zur weiteren Abklärung und zu neuer Verfügung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. August 2023, UV 2022/41).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2024-05-27T02:24:40+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen