# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a4131dcd-5f4d-5f01-b5c4-a8a01ec960a9
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2004-03-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 16.03.2004 SKG 2003 63
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SKG-2003-63_2004-03-16.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Tribunale cantonale dei Grigioni
Dretgira chantunala dal Grischun

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 16. März 2004 Schriftlich mitgeteilt am: 
SKG 03 63

(Auf die gegen diese Entscheidung erhobene staatsrechtliche Beschwerde 
wurde vom Bundesgericht mit Urteil vom 26. Mai 2004 (5P.159/2004) nicht 
eingetreten.)

Urteil
Kantonsgerichtsausschuss

Vorsitz Präsident Brunner
RichterInnen
Aktuar ad hoc Engel

——————

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

des

1. A., Gesuchsgegner 1 und Beschwerdeführer 1

und von

2. B., Gesuchsgegnerin 2 und Beschwerdeführerin 2,

C., Gesuchsgegnerin 2 und Beschwerdeführerin 2,

D., Gesuchsgegner 2 und Beschwerdeführer 2,

E., Gesuchsgegner 2 und Beschwerdeführer 2, 

F., Gesuchsgegnerin 2 und Beschwerdeführerin 2,

G., Gesuchsgegner 2 und Beschwerdeführer 2, 

2

H., Gesuchsgegnerin 2 und Beschwerdeführerin 2, 

alle vertreten durch Fürsprecherin Regula Schlegel, c/o Advokaturbüro Bührer & 
Frey, Bellerivestrasse 209, 8008 Zürich,

gegen

den Entscheid des Bezirksgerichtspräsidiums Landquart vom 17. Oktober 2003, 
mitgeteilt am 28. November 2003, in Sachen der Gesuchsgegner und Beschwerde-
führer gegen die I., Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend provisorische Rechtsöffnung

hat sich ergeben:

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A. Am 22. Januar 1976 gewährte die I. J., dem am 30. Dezember 1978 
verstorbenen Ehemann von F., ein Darlehen in der Höhe von Fr. 150'000.-- (I. Hy-
pothek mit interner Referenz Nr. CH 161.009.006). Zur Sicherstellung dieses Dar-
lehens wurde gleichentags eine Kapital-Grundpfandverschreibung über Fr. 
150'000.-- im 1. Rang, lastend auf der Liegenschaft K. in L. (Grundbuchblatt und 
Parzelle X, Plan 5, Gemeinde L.), unterzeichnet, öffentlich beurkundet und im 
Grundbuch eingetragen. Pfandeigentümer war damals J., heute infolge Erbgangs 
die Erbengemeinschaft J.. 

Am 29. Januar 1992 anerkannte die Erbengemeinschaft J. als Schuldnerin 
und Pfandeigentümerin, die Darlehensschuld übernommen zu haben. Am 21. 
Juni/1. Juli 1993 wurde zwischen der I. und der Erbengemeinschaft J. vereinbart, 
die Schuld- und Pfandsumme um Fr. 300'000.-- auf neu Fr. 450'000.-- zu erhöhen. 

B. Am 15. August 1990 gewährte die I. der Erbengemeinschaft J. ein wei-
teres Darlehen über Fr. 230'000.-- (I. Hypothek mit interner Referenz Nr. CH 
161.009.014). Zur Sicherstellung dieses Darlehens wurde gleichentags eine Kapi-
tal-Grundpfandverschreibung in der Höhe von Fr. 230'000.-- im 3. Rang unterzeich-
net, welche heute kraft Nachrückungsrecht an zweiter Stelle rangiert. Die Kapital-
Grundpfandverschreibung lastet auf Grundbuchblatt und Parzelle X, Plan 5, Ge-
meinde L.. Pfandeigentümerin ist die Erbengemeinschaft J.. 

Mit Schreiben vom 8. Mai 2000 kündigte die I. gegenüber F. unter anderem 
das Darlehen CH 161.009.006 und das Darlehen CH 161.009.014 zur vollständigen 
Rückzahlung per 15. August 2000. Am 25. Mai 2000 wurde das Kündigungsschrei-
ben an alle übrigen Mitglieder der Erbengemeinschaft J. zugestellt, wobei die Kün-
digung auf den 31. August 2000 ausgesprochen wurde. 

C. Mangels Zahlung leitete die I. am 24. April 2003 die Betreibung ein 
gegen A. als solidarisch haftendes Mitglied der Erbengemeinschaft J. für den Betrag 
von Fr. 448‘926.40 nebst 5,5% Zins seit 1. April 2003 (Kapitalschuld per 31. März 
2003), Fr. 145'114.75 nebst 5,5% Zins seit 1. April 2003 (Zinsausstand per 31. März 
2003), Fr. 225'072.80 nebst 5,25% Zins seit 1. April 2003 (Kapitalschuld per 31. 
März 2003) sowie für Fr. 65'734.90 nebst 5,25% Zins seit 1. April 2003 (Zins-
ausstand per 31. März 2003). Allen übrigen Mitgliedern der Erbengemeinschaft 
wurde ebenfalls ein Zahlungsbefehl zugestellt. Sowohl A. als auch die übrigen Mit-
glieder der Erbengemeinschaft erhoben ohne Angabe von Gründen Rechtsvor-
schlag. 

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D. Am 25. Juni 2003 stellte die I. beim Bezirksgerichtspräsidium Land-
quart das Rechtsöffnungsbegehren für die in Betreibung gesetzten Beträge. Zur Be-
gründung ihres Antrags führte sie aus, die geltend gemachten Forderungen seien 
aus den Darlehensverträgen samt Kapital-Grundpfandverschreibung vom 22. Ja-
nuar 1976 bzw. 15. August 1990, der Vereinbarung „Übertrag der Grundpfandver-
schreibung“ vom 29. Januar 1992 sowie der Schuld- und Pfandsummenerhöhung 
vom 21. Juni/1. Juli 1993 in Verbindung mit diversen Hypothekarabrechnungen er-
sichtlich. Aus diesen Verträgen ergebe sich auch, dass der in Betreibung gesetzte 
Zins und Verzugszins geschuldet sei. 

In ihrer Vernehmlassung vom 7. August 2003 liessen die Gesuchsgegner die 
Abweisung des Rechtsöffnungsgesuches beantragen. Dabei machten sie im We-
sentlichen geltend, dass sowohl die Schuldübernahme-Erklärung vom 29. Januar 
1992 als auch die Schuld- und Pfandsummenerhöhung vom 21. Juni/1. Juli 1993 
lediglich von F. unterschrieben worden seien und daher gegenüber dem Gesuchs-
gegner 1 und den übrigen Gesuchsgegnern 2 keinen tauglichen Rechtsöffnungstitel 
darstellten, zumal die Gesuchstellerin keine Vollmachten der Miterben zugunsten 
von F. nachgewiesen hätten. Auch bezüglich der Kapital-Grundpfandverschreibung 
mit Darlehensvertrag vom 15. August 1990 lägen lediglich die Unterschriften von E. 
und F. vor. Zudem fehle die Unterschrift des Vormundes der damals unmündigen 
C.. Die Gesuchsgegner liessen des Weiteren ausführen, dass das Kündigungs-
schreiben der I. vom 25. Mai 2000 dem Gesuchsgegner 1 nie zugestellt worden sei, 
weshalb diesem gegenüber keine der in Betreibung gesetzten Forderungen fällig 
gestellt worden sei. Ausserdem wurde die Nichtigkeit der Kreditverträge sowie ein 
treuwidriges und rechtsmissbräuchliches Verhalten der Gesuchstellerin geltend ge-
macht, so dass den Gesuchsgegnern ein mit allfälligen Forderungen der Gesuch-
stellerin zu verrechnender Vermögensschaden entstanden sei. 

Da der Gesuchsgegner 1 in der Vernehmlassung vom 7. August 2003 be-
streiten liess, dass die Kündigung der Darlehen ihm gegenüber rechtmässig erfolgt 
sei, wurden einerseits seitens des Bezirksgerichtsvizepräsidenten Landquart bei 
der Schweizerischen Post Abklärungen von Amtes wegen getroffen und anderer-
seits zu dieser Frage ein weiterer Rechtsschriftenwechsel durchgeführt.

E. Mit Entscheid vom 17. Oktober 2003, mitgeteilt am 28. November 
2003, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Landquart wie folgt:

"1. In Gutheissung des Rechtsöffnungsgesuches werden die in der Betrei-
bung Nr. 2030418 des Betreibungsamtes des Kreises Maienfeld von A., 

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B., C., D., E., F., G. und H. erhobenen Rechtsvorschläge beseitigt und 
der I. wie folgt die provisorische Rechtsöffnung erteilt:

für Fr. 448'926.40 nebst 5,5% Zins seit 1. April 2003 (Kapitalausstand)

für Fr. 145'114.75 nebst 5,5% Zins seit 1. April 2003 (Zinsausstand)

für Fr. 225'072.80 nebst 5,25% Zins seit 1. April 2003 (Kapitalausstand)

für Fr. 65'734.90 nebst 5,25% Zins seit 1. April 2003 (Zinsausstand)

2. Die Spruchgebühr wird festgesetzt auf Fr. 1'000.-- und den Gesuchs-
gegnern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. Sie wird unter Ertei-
lung des Regressrechts bei der Gesuchstellerin erhoben.

Die Gesuchsgegner werden zudem unter solidarischer Haftbarkeit ver-
pflichtet, der Gesuchstellerin eine ausseramtliche Entschädigung von 
Fr. 500.-- zu bezahlen.

3. (Rechtsmittelbelehrung)

4. (Mitteilung)."

Der Bezirksgerichtsvizepräsident führte in seinem Entscheid unter anderem 
aus, bei der Schuld- und Pfandsummenerhöhung vom 21. Juni/1. Juli 1993 habe 
der beurkundende Grundbuchverwalter bezüglich des Stellvertretungsverhältnisses 
ausdrücklich festgestellt, dass F. für sich und mit Vollmacht für alle ihre Miterben 
unterzeichnet habe. Entgegen der Ansicht der Gesuchsgegner sei damit die Vertre-
tungsmacht urkundlich nachgewiesen. Jedenfalls sei der Nachweis der Unrichtigkeit 
im Sinne von Art. 9 ZGB dieser in einer öffentlichen Urkunde bezeugten Tatsache 
von den Gesuchsgegnern nicht erbracht worden. Auch beim Hypothekarkreditver-
trag vom 15. August 1990 habe der Grundbuchverwalter beurkundet, dass die 
Pfandeigentümer so vertreten seien, wie dies bei den Unterschriften vorgesehen 
sei. Bei der Unterschrift von F. sei dabei ausdrücklich festgehalten worden, dass sie 
für sich und mit Vollmacht für alle nicht selbst zeichnenden Miterben unterzeichne. 
Ebenso habe die erforderliche Zustimmung der Vormundschaftsbehörde gemäss 
Art. 421 Ziff. 1 ZGB für die damals noch unmündige Erbin C. vorgelegen. Aufgrund 
der von Amtes wegen bei der Schweizerischen Post getätigten Abklärungen könne 
ausserdem davon ausgegangen werden, dass das mit der früheren Adresse des 
Gesuchsgegners 1 versehene Kündigungsschreiben zufolge eines bei der Post vor-
handenen Nachsendeauftrages bei dessen neuer Adresse in Zürich eingegangen 
sei. Damit seien auch diesem gegenüber sämtliche Darlehen rechtsgültig gekündigt 
worden. Des Weiteren hielt die Vorinstanz unter Hinweis auf verschiedene abge-
schlossene Verfahren zwischen der I. und F. fest, dass nichts gegen die Rechtsgül-
tigkeit der in Frage stehenden Verträge spreche und auch keine Schadenersatzpo-
sitionen, welche von den Gesuchsgegnern verrechnungsweise geltend gemacht 
werden könnten, glaubhaft dargelegt worden seien. 

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F. Gegen diesen Entscheid liessen die Gesuchsgegner 1 und 2 mit Ein-
gabe vom 11. Dezember 2003 beim Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden 
Rechtsöffnungsbeschwerde erheben mit dem Antrag, den Entscheid des Bezirks-
gerichtsvizepräsidenten Landquart vom 17. Oktober 2003 aufzuheben und das 
Rechtsöffnungsbegehren in der Betreibung Nr. 2030418 des Betreibungsamtes 
Maienfeld aufzuheben. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorin-
stanz zurückzuweisen. 

Währenddem das Bezirksgerichtspräsidium Landquart mit Schreiben vom 5. 
Januar 2004 auf die Einreichung einer Vernehmlassung verzichtete, beantragte die 
I. in ihrer Beschwerdeantwort vom 8. Januar 2004 die vollumfängliche Abweisung 
der Beschwerde unter solidarischer Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 
Beschwerdeführer 1 und 2. 

Auf die Begründung der Anträge in den Rechtsschriften sowie auf die weite-
ren Erwägungen im angefochtenen Entscheid wird, soweit erforderlich, nachfolgend 
eingegangen.

Der Kantonsgerichtsausschuss zieht in Erwägung :

1. Gegen Entscheide des Bezirksgerichtspräsidenten in Rechtsöffnungssa-
chen kann gemäss Art. 236 Abs. 1 der Zivilprozessordnung des Kantons Graubün-
den (ZPO; BR 320.000) in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 Ziff. 2 der Vollziehungsver-
ordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GVV zum 
SchKG; BR 220.100) innert zehn Tagen seit der schriftlichen Mitteilung Rechtsöff-
nungsbeschwerde an den Kantonsgerichtsausschuss erhoben werden. Für das Be-
schwerdeverfahren in Rechtsöffnungssachen gelten die Bestimmungen der Zivil-
prozessordnung (Art. 24 GVV zum SchKG, Art. 236 Abs. 3 ZPO). Die Beschwer-
deinstanz prüft im Rahmen der Beschwerdeanträge, ob der angefochtene Ent-
scheid oder das vorausgehende Verfahren Gesetzesbestimmungen verletzt, wel-
che für die Beurteilung der Streitfrage wesentlich sind (Art. 236 Abs. 3 ZPO in Ver-
bindung mit Art. 235 Abs. 1 ZPO). Abgestellt wird dabei auf die Entscheidgrundla-
gen, wie sie bereits dem vorinstanzlichen Richter zur Verfügung standen; neue Be-
weismittel sind somit ausgeschlossen (Art. 236 Abs. 3 ZPO in Verbindung mit Art. 
233 Abs. 2 ZPO). Die Beschwerde hat schriftlich zu erfolgen, wobei mit kurzer Be-
gründung anzugeben ist, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche 
Abänderungen beantragt werden (Art. 236 Abs. 3 ZPO in Verbindung mit Art. 233 
ZPO).

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Die Beschwerde vom 11. Dezember 2003 richtet sich gegen den am 28. No-
vember 2003 mitgeteilten und am 1. Dezember 2003 bei den Beschwerdeführern 
eingegangenen Rechtsöffnungsentscheid. Da die Eingabe fristgerecht erfolgte und 
den Formerfordernissen entspricht, kann darauf eingetreten werden. Soweit die Be-
schwerdeführer darin bzw. die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung vom 
8. Januar 2004 jedoch neue Beweismittel beibringen, sind diese aufgrund des im 
Verfahren der Rechtsöffnungsbeschwerde geltenden Novenverbots (Art. 236 Abs. 
3 ZPO in Verbindung mit Art. 233 Abs. 2 ZPO) - soweit sie nicht von Amtes wegen 
zu prüfende Fragen betreffen - aus dem Recht zu weisen und somit vorliegend un-
beachtlich. 

2.a) Im Verfahren der provisorischen Rechtsöffnung prüft der Richter ein-
zig, ob die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festgestellten oder durch 
Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung beruht (Art. 82 Abs. 1 SchKG). Das 
Rechtsöffnungsverfahren hat ausschliesslich betreibungsrechtlichen Charakter. Es 
wird darüber entschieden, ob die Betreibung weitergeführt werden kann oder ob der 
Gläubiger auf den ordentlichen Prozessweg verwiesen wird. Dagegen hat der 
Rechtsöffnungsrichter nicht über den materiellen Bestand der Forderung zu befin-
den (PKG 1996 Nr. 24; PKG 1995 Nr. 25; vgl. Amonn/Gasser, Grundriss des 
Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Auflage, Bern 1997, § 19 N 65, S. 127 
f.). Voraussetzung für die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung ist nach dem 
Gesagten das Vorliegen einer Schuldanerkennung i.S.v. Art. 82 SchKG. Als solche 
gilt eine private oder eine öffentliche Urkunde, aus welcher der unterschriftlich be-
kräftigte Wille des Betriebenen hervorgeht, eine bestimmte und fällige Geldsumme 
zu zahlen oder als Sicherheitsleistung zu hinterlegen (vgl. P. Stücheli, Die 
Rechtsöffnung, Zürich 2000, S. 328; Amonn/Gasser, a.a.O., § 19 N 68, S. 128 f.). 
Dem Zweck des Rechtsöffnungsverfahrens dient nur eine Schuldanerkennung, die 
den vollen und liquiden Beweis für die in Betreibung gesetzte Forderung erbringt 
(PKG 1987 Nr. 29). Eine Schuldanerkennung kann sich auch aus der Zusammen-
setzung mehrerer Aktenstücke ergeben (Panchaud/Caprez, Die Rechtsöffnung, 2. 
Auflage, Zürich 1980, § 6, S. 12; Stücheli, a.a.O., S. 164).

b) Der Schuldner kann zur Verteidigung das Fehlen eines Rechtsöff-
nungstitels beziehungsweise dessen Ungültigkeit oder Unwirksamkeit geltend ma-
chen oder - falls ein provisorischer Rechtsöffnungstitel vorhanden sein sollte - Ein-
wendungen, welche die Schuldanerkennung entkräften, sofort glaubhaft machen 
(Art. 82 Abs. 2 SchKG; PKG 1993 Nr. 21; Stücheli, a.a.O., S. 348). Eine Einwendung 
des Schuldners erscheint dabei als glaubhaft, wenn objektive Anhaltspunkte vorlie-

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gen, die seine Behauptungen derart untermauern, dass der Richter überwiegend 
geneigt ist, an deren Wahrheit zu glauben (Stücheli, a.a.O., S. 349). Es darf also 
kein strikter Beweis wie in einem ordentlichen Verfahren gefordert werden, sondern 
lediglich ein gewisser Grad an Wahrscheinlichkeit (vgl. Walder/Kull/Kottmann, Bun-
desgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Band l, Art. 1-158 SchKG, 4. Auf-
lage, Zürich 1997, N 28 zu Art. 82 SchKG).

3. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Vorinstanz berufe sich be-
züglich der Vertretungsmacht von F. gegenüber ihren Miterben zur Unterzeichnung 
der Kapital-Grundpfandverschreibung vom 15. August 1990 bzw. der Schuld- und 
Pfandsummenerhöhung vom 21. Juni/1. Juli 2003 zu Unrecht auf Art. 9 ZGB, wo-
nach öffentliche Register und öffentliche Urkunden für die durch sie bezeugten Tat-
sachen vollen Beweis erbringen, solange nicht die Unrichtigkeit ihres Inhaltes nach-
gewiesen ist. Das Fehlen genügender Vollmachten sei eine negative Tatsache, der 
Beweis dafür sei für die Beschwerdeführer unzumutbar. Vielmehr habe die Be-
schwerdegegnerin das Vorhandensein genügender Vollmachten nachzuweisen. 

b) Dieser Ansicht der Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Die 
Kapital-Grundpfandverschreibung vom 15. August 1990 wurde seitens der Erben-
gemeinschaft von E. und von F. unterzeichnet, wobei sich bei der Unterschrift der 
letzteren der ausdrückliche Hinweis findet, dass sie für sich und mit Vollmacht für 
alle nicht selbst zeichnenden Miterben unterzeichne. Bezüglich des Vertretungsver-
hältnisses wurde vom zuständigen Grundbuchverwalter denn auch öffentlich beur-
kundet, dass die Pfandeigentümer so vertreten seien, wie dies bei den eben er-
wähnten Unterschriften vorgesehen sei. Die erforderliche Genehmigung gemäss 
Art. 421 Ziff. 1 ZGB für die damals noch unmündige Erbin C. liegt ebenfalls vor. 
Ebenso trägt die fragliche Schuld- und Pfandsummenerhöhung vom 23. Juni/1. Juli 
1993 den in öffentlicher Form beurkundeten Vermerk, dass F. für sich und mit Voll-
macht für alle ihre Miterben unterzeichnet habe. 

Die Bestimmung von Art. 9 ZGB ist in diesem Zusammenhang insofern von 
Bedeutung, als dass für öffentliche Beurkundungen eine gesetzliche Vermutung der 
Richtigkeit geschaffen wurde. Wer gemäss Art. 8 ZGB die Beweislast trägt und sich 
- wie die Beschwerdegegnerin im vorliegenden Fall - für einen Beweis auf eine öf-
fentliche Urkunde berufen kann, hat grundsätzlich die Vermutung der Richtigkeit 
ihres Inhalts - auf seiner Seite, solange der anderen Partei nicht der Gegenbeweis 
gelingt (vgl. Riemer, Die Einleitungsartikel des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 
Bern 1987, § 11 N 18, S. 127; Amonn/Gasser, a.a.O., § 19 N 72, S. 129). Der Ein-

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wand der Beschwerdeführer, wonach die Beschwerdegegnerin das Vorhandensein 
gültiger Vollmachten der übrigen Miterben zugunsten von F. nachweisen müsse, 
entbehrt somit jeglicher Grundlage. Vielmehr ist mangels Vorliegens eines Gegen-
beweises davon auszugehen, dass sowohl die in der Kapital-Grundpfandverschrei-
bung vom 15. August 1990 als auch in der Schuld- und Pfandsummenerhöhung 
vom 23. Juni/1. Juli 1993 öffentlich beurkundeten Vertretungsverhältnisse innerhalb 
der Erbengemeinschaft der Wirklichkeit entsprechen. 

c) Selbst wenn sich die Beschwerdegegnerin nicht auf die gesetzliche Ver-
mutung von Art. 9 ZGB stützen könnte, wäre der Argumentation der Beschwerde-
führer nicht beizupflichten. Nach herrschender Lehre und Rechtsprechung genügt 
nämlich zur Rechtsöffnung eine durch einen Vertreter unterschriebene Schuldaner-
kennung, ohne dass das Vertretungsverhältnis durch eine vom Schuldner unter-
zeichnete schriftliche Vollmacht dargetan sein müsste (vgl. BGE 112 III 88; Staehe-
lin/Bauer/Staehelin, Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und 
Konkurs; SchKG I; Art. 1-87 SchKG, N 57 zu Art. 82 SchKG; Stücheli, a.a.O., S. 
334). 

4.a) Des Weiteren bringen die Beschwerdeführer vor, dass die Kündigung 
der Darlehen durch die Beschwerdegegnerin gegenüber A. nicht rechtsgültig erfolgt 
sei, da das entsprechende Schreiben vom 25. Mai 2000 nicht an dessen Adresse, 
sondern an diejenige seiner Mutter F. zugestellt worden sei. Es stellt sich somit die 
Frage, ob die von der Beschwerdeführerin in Betreibung gesetzten Forderungen 
gegenüber A. (durch Kündigung der Darlehen) überhaupt fällig gestellt wurden, an-
dernfalls keine Rechtsöffnung hätte erteilt werden dürfen. Dabei ist zu beachten, 
dass ein Nachweis, wonach die Kündigung dem Schuldner zugegangen ist, nur vor-
gelegt werden muss, wenn dieser ihren Erhalt glaubhaft bestreitet (vgl. Staehe-
lin/Bauer/Staehelin, a.a.O., N 79 zu Art. 82 SchKG; AJP 1994, S. 1265). Dies ist 
vorliegend aber gerade nicht der Fall. 

Wie die Vorinstanz in ihrem Entscheid vom 17. Oktober 2003 festgehalten 
hat, ergaben die von Amtes wegen bei der Schweizerischen Post getätigten Ab-
klärungen, dass A. am 7. November 1998 bei der Poststelle L. seine damalige 
Adresse auf seine neue Adresse in M. hatte umschreiben lassen. Diese vorerst für 
ein Jahr geltende Adressänderung wurde in der Folge um ein Jahr bis zum 7. No-
vember 2000 verlängert. A. erteilte sodann der Poststelle in L. einen Nachsendeauf-
trag, der am 25. Mai 2000, zum Zeitpunkt des Versandes des fraglichen Kündi-

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gungsschreibens der Beschwerdegegnerin, gültig war. Diese Kündigung wiederum 
wurde mittels eingeschriebener Sendung an die frühere Adresse von A. adressiert. 

b) Derweil die Vorinstanz aufgrund des am Versanddatum der Kündi-
gung bestehenden Nachsendeauftrags davon ausgegangen ist, diese sei bei der 
neuen Adresse des Beschwerdeführers 1 in M. eingegangen und damit dessen Be-
hauptung, seine Mutter F. habe die Kündigung an ihrer Adresse in L. entgegen ge-
nommen, für nicht glaubhaft hielt, weist die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehm-
lassung zur Rechtsöffnungsbeschwerde mit überzeugenden Argumenten darauf 
hin, dass selbst wenn das Kündigungsschreiben trotz des Nachsendeauftrags nicht 
an das neue Wohndomizil in M. weitergeleitet worden wäre, A. sich die an seine alte 
Adresse in L. adressierte Kündigung entgegenhalten lassen müsste. So ist akten-
kundig, dass F. noch am Tage des Versands der Kündigung der Beschwerdegeg-
nerin sämtliche Adressen der einzelnen Erben der Erbengemeinschaft J. mittels un-
terzeichnetem Fax mitteilte und dabei als Adresse von A. jene in L. angab. Ebenso 
steht fest, dass im selben Jahr auch weitere Bankkorrespondenz an den Beschwer-
deführer 1 nach L. zugestellt wurde, ohne dass er behauptet hätte, diese nicht er-
halten zu haben. Dadurch erweckte A. gegenüber der Beschwerdegegnerin jedoch 
den Anschein, sein Wohndomizil befinde sich an der besagten Adresse in L., wes-
halb die Beschwerdegegnerin es sich nicht entgegenhalten lassen muss, das Kün-
digungsschreiben vom 25. Mai 2000 mit der Adresse in L. versehen zu haben. Des 
Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass gemäss Ziffer 2.3.1 der Allgemeinen Ge-
schäftsbedingungen „Postdienstleistungen“ Sendungen als zugestellt gelten, wenn 
die Post diese dem Empfänger übergeben hat, wobei nach Ziffer 2.3.5 derselben 
Bestimmungen neben dem Empfänger sämtliche im selben Wohndomizil anzutref-
fenden Personen zum Bezug von Sendungen berechtigt sind. Letztere Regelung ist 
dahingehend zu verstehen, dass empfangsbefugte Personen grundsätzlich ohne 
Weiteres in der Lage sind, eine Sendung unverzüglich an den vorgesehenen Adres-
saten weiterzuleiten, so dass dieser davon Kenntnis erhält. Nach bundesgerichtli-
cher Rechtsprechung ist die Zustellung eines eingeschriebenen Briefes dann wirk-
sam, wenn er von einer nach den postalischen Vorschriften hierzu berechtigten Per-
son entgegen genommen wird (vgl. BGE 88 III 18; BGE 71 III 115). Somit erweist 
sich der Einwand des Beschwerdeführers 1, er müsse sich den Empfang der Kün-
digung an der Adresse in L. und deren Kenntnisnahme durch seine Mutter F. nicht 
anrechnen lassen, als unbegründet. Nach dem Gesagten ist dagegen - unabhängig 
von der Erfüllung des Nachsendeauftrags durch die Post - davon auszugehen, dass 
das Kündigungsschreiben der Beschwerdegegnerin in den Macht- und Privatbe-
reich von A. gelangt ist. Die Beschwerdeführer vermögen jedenfalls nicht glaubhaft 

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zu machen, dass dieser die Kündigung nicht erhalten hätte. Ihr Verhalten im vorlie-
genden Verfahren erweist sich vielmehr als widersprüchlich und stellt einen Ver-
stoss gegen das in Art. 2 Abs. 2 ZGB statuierte Rechtsmissbrauchsverbot dar (vgl. 
BGE 110 II 498). 

5.a) Die Beschwerdeführer machen sodann geltend, die Vorinstanz sei 
nicht weiter auf ihre Ausführungen bezüglich der Nichtigkeit der Darlehensverträge 
zulasten der damals noch unmündigen C. wegen Unvereinbarkeit mit den Bestim-
mungen über die Verwaltung von Kindes- und Mündelvermögen gemäss Art. 318 ff. 
und Art. 401 ff. ZGB eingegangen. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz könne die 
Zustimmung der Vormundschaftsbehörde zu diesen Krediten eine Gesetzwidrigkeit 
nicht rechtmässig werden lassen. Aber nicht nur für C., sondern auch für die übrigen 
Mitglieder der Erbengemeinschaft hätten diese Darlehensverträge eine Gefährdung 
der wirtschaftlichen Existenz dargestellt, weshalb sie als nichtig anzusehen seien. 
Dies hätte nach Ansicht der Beschwerdeführer von der Vorinstanz von Amtes we-
gen berücksichtigt werden müssen. 

b) Diesem Vorbringen ist zunächst entgegenzuhalten, dass die Vor-
mundschaftsbehörde lediglich die Genehmigung für die Kapital-Grundverschrei-
bung vom 15. August 1990 über Fr. 230'000.-- (mit Darlehensvertrag) in Bezug auf 
die Miterbin C. erteilen musste, da diese nach damals geltendem Recht noch nicht 
mündig war. Weitere Verträge waren davon nicht betroffen. Die Beschwerdeführer 
übersehen zudem, dass der Rechtsöffnungsrichter die Nichtigkeit einer Schuldaner-
kennung nur zu beachten hat, wenn sie entweder daraus selbst klar hervorgeht oder 
wenn entsprechende Nichtigkeitsgründe vom Schuldner glaubhaft gemacht werden 
(vgl. BGE 96 I 10; Staehelin/Bauer/Staehelin, a.a.O., N 49 zu Art. 82 SchKG). Davon 
kann im vorliegenden Fall jedoch keine Rede sein. Inwiefern die Zustimmung der 
Vormundschaftsbehörde zur Kapital-Grundverschreibung vom 15. August 1990 
eine zur Nichtigkeit derselben führende Verletzung der Bestimmungen von Art. 401 
ff. ZGB und Art. 318 ff. ZGB darstellt, wird von den Beschwerdeführern nicht weiter 
begründet. Die in diesem Zusammenhang geltend gemachte Sorgfaltspflichtsverlet-
zung der Vormundschaftsbehörde ist jedenfalls angesichts der Tatsache, dass der 
Verkehrswert des Grundstücks per 21. Mai 1982 auf Fr. 1'048'000.-- geschätzt wor-
den war und somit um einiges höher lag als die gesamte Grundpfandbelastung des 
Grundstücks nach Erteilung des fraglichen Kredits (Fr. 150'000.-- im I. Rang, Fr. 
300'000.-- im II. Rang, Fr. 230'000.-- im III. Rang), nicht im Geringsten ersichtlich. 
Demgegenüber weist die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung vom 8. Ja-
nuar 2004 zu Recht auf das in dieser Hinsicht widersprüchliche Verhalten der Be-

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schwerdeführer hin, zumal die übrigen Miterben im Jahr 1990 die Amtsführung der 
Vormundschaftsbehörde in Bezug auf die damals unmündige C. offenbar noch nicht 
für sorgfaltspflichtwidrig hielten. 

Ebensowenig vermögen die Beschwerdeführer glaubhaft zu machen, dass 
die Aufnahme der in Frage stehenden Darlehen einen zur Nichtigkeit der entspre-
chenden Schuldanerkennungen führenden Verstoss gegen die guten Sitten dar-
stellt. Das Vorliegen einer Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz der Mitglieder 
der Erbengemeinschaft wird nicht genügend substanziiert. Angesichts der eben dar-
gelegten Zahlen und der Möglichkeit des jederzeitigen Verkaufs der fraglichen Par-
zelle durch die Erbengemeinschaft kann aber davon ausgegangen werden, dass 
eine solche zu keinem Zeitpunkt vorlag. 

6.a) Die Beschwerdeführer machen sodann die Tilgung der von der Be-
schwerdegegnerin in Betreibung gesetzten Forderungen infolge Verrechnung gel-
tend. Zur Begründung einer Gegenforderung bringen sie einerseits vor, die Kredite 
für den Ausbau des Hotels N. in O. seien nichtig, da sie aufgrund gemeinsamer 
Täuschungen von F. und P., dem damaligen Direktor der Beschwerdegegnerin, ge-
währt worden seien. Andererseits berufen sich die Beschwerdeführer sinngemäss 
darauf, dass die Beschwerdegegnerin ihnen infolge mangelnder Aufklärung über 
die Folgen der Kreditgewährungen mit eben diesen schuldhaft einen Fr. 1‘000'000.-- 
übersteigenden Vermögensschaden zugefügt habe. 

b) Macht der Schuldner Tilgung durch Verrechnung geltend, so muss er 
Bestand, Höhe und Fälligkeit der Gegenforderung glaubhaft machen (vgl. Staehe-
lin/Bauer/Staehelin, a.a.O., N 93 zu Art. 82 SchKG). Die Beschwerdeführer schei-
nen im vorliegenden Fall allein aufgrund der Tatsache, dass F. mit Schreiben vom 
16. September 1989 an die Beschwerdegegnerin gegenüber deren damaligen Di-
rektor ihre Dankbarkeit für dessen Ratschläge in Bezug auf die Ausgestaltung des 
Umbaus des Hotels N. äusserte, auf das Vorliegen gemeinsamer Täuschungen und 
Machenschaften dieser beiden Personen zwecks Kreditgewährung zu schliessen. 
Inwiefern daraus und aus der weiteren, in diesem Zusammenhang vor der Vorin-
stanz ins Recht gelegten Korrespondenz zwischen F. und der Beschwerdegegnerin 
die Nichtigkeit der entsprechenden Darlehen ersichtlich sein soll, ist jedoch nicht 
nachvollziehbar. Nach Ansicht des Kantonsgerichtsausschusses von Graubünden 
liegen keine objektiven Anhaltspunkte vor, welche die Behauptung der Beschwer-
deführer auch nur im Geringsten untermauern und den Bestand einer allfälligen Ge-
genforderung glaubhaft erscheinen lassen würden. 

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c) Was die weiteren Schadenersatzforderungen der Beschwerdeführer 
betrifft, so verweisen sowohl die Vorinstanz in ihrem Entscheid vom 17. Oktober 
2003 als auch die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung vom 8. Januar 
2004 auf das Urteil des Kantonsgerichtsausschusses von Graubünden vom 11. De-
zember 2001 in Sachen F. betreffend unentgeltliche Rechtspflege (ZB 01 77), wel-
ches vom Bundesgericht mit Urteil vom 21. März 2002 bestätigt wurde. Darin wurde 
das Bestehen einer Gegenforderung im Wesentlichen mit der Begründung verneint, 
dass es nicht Aufgabe einer Verhandlungspartei sein könne, den Risikoentscheid 
für die Gegenpartei zu treffen und dieser gegen ihren Willen den Vertragsschluss 
zu verweigern. Grundsätzlich sei es nicht Sache der Bank, Untersuchungen über 
die wahren Kreditbedürfnisse des Klienten, die Kreditverwendung und die Opportu-
nität des Kredits anzustellen. 

Der Einwand der Beschwerdeführer, dass dieses Urteil kein Präjudiz für den 
vorliegenden Fall darstellen könne, da einerseits ein anderer Sachverhalt zu beur-
teilen gewesen sei und anderseits F. und nicht die Erbengemeinschaft Rechtssub-
jekt gewesen sei, erweist sich indes als unbehelflich. In beiden Verfahren werden  - 
vor dem Hintergrund der Gewährung von Darlehen im Zusammenhang mit dem Um-
bau des Hotels N. in O. - weitgehend identische Argumente für die vermeintliche 
Existenz einer Gegenforderung gegenüber der I. vorgebracht. Unter diesem Ge-
sichtspunkt ist nicht einzusehen, weshalb die Erwägungen im angeführten Urteil des 
Kantonsgerichtsausschusses nicht auch auf den vorliegenden Fall zutreffen sollten. 
Somit gelingt es den Beschwerdeführern auch in diesem Punkt nicht, den Bestand 
einer verrechenbaren Gegenforderung glaubhaft zu machen. 

7. Zusammenfassend kann demnach festgehalten werden, dass sich die 
Vorbringen der Beschwerdeführer allesamt als unbegründet und teilweise rechts-
missbräuchlich erweisen, weshalb die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen ist. 
Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Kosten des Beschwerdeverfahrens 
vor dem Kantonsgerichtsausschuss von Fr. 1'000.-- zu Lasten der Beschwerdefüh-
rer (Art. 48 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung 
und Konkurs [GebVSchKG; SR 281.35]). Gemäss Art. 62 Abs. 1 GebVSchKG kann 
das Gericht der obsiegenden Partei eine angemessene Entschädigung zusprechen, 
deren Höhe im Entscheid festzusetzen ist. Dabei erscheint Entschädigung von Fr. 
500.-- zu Gunsten der Beschwerdegegnerin und zu Lasten der Beschwerdeführer 
als angemessen. 

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Demnach erkennt der Kantonsgerichtsausschuss :

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1‘000.-- gehen unter solidari-
scher Haftbarkeit zu Lasten der Beschwerdeführer. Sie werden ausserdem 
unter solidarischer Haftbarkeit verpflichtet, der I. für das Beschwerdeverfah-
ren eine ausseramtliche Entschädigung von Fr. 500.-- zu bezahlen. 

3. Mitteilung an:

– Fürsprecherin Regula Schlegel, c/o Advokaturbüro Bührer & Frey, Belleri-
vestrasse 209, 8008 Zürich, auch zu Handen ihrer Mandanten (neunfach),

– I., Rechtsdienst, Hauptsitz, 7002 Chur,
– Bezirksgericht Landquart, Schulstrasse 1, 7302 Landquart,
– Finanzverwaltung Graubünden (Dispositiv).

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Für den Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden 
Der Präsident:  Der Aktuar ad hoc: