# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** af1372c9-71a3-5719-b152-ab5c2b5afeb6
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-03-29
**Language:** de
**Title:** Natürlicher Kausalzusammenhang bei krankhaftem Vorzustand und beweiskräftiger versicherungsinterner ärztlicher Stellungnahme zu verneinen, Einstellung der Leistungen ex nunc et pro futuro erfolgte zu Recht.
**Docket/Reference:** UV.2017.00082
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2017.00082.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2017.00082
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichter Spitz
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiber Würsch
Urteil
vom
29. März 2018
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Mark A.
Glavas
Advokatur
Glavas
AG
Markusstrasse 10, 8006 Zürich
gegen
Suva
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1968,
arbeitete seit August 2015 als
Glätter
bei der
Y.___
AG
,
und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Aus der Schadenmeldung vom
4.
November 2015 geht hervor, dass er am 3
0.
Oktober 2015 beim Tragen einer
Glättmaschine
auf der Treppe gestolpert
sei
, und die Maschine dabei gegen seinen Fussknöchel geschlagen
habe
(
Urk.
9/1).
Der erstbehandelnde Arzt
Dr.
med.
Z.___
, Facharzt für Chirurgie, attestierte
in der Folge
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (
Urk.
9/2, 9/4/2, 9/7/2, 9/8/2 und 9/12).
Die Suva erteilte Kostengutsprache für die ärztliche Behandlung und erbrachte Taggeldleistungen (
Urk.
9/5 f., 9/15).
Nach Eingang diverser medizinischer Unterlagen (
Urk.
9/10 f., 9/13, 9/
17 ff., 9/25 f., 9/30 f., 9/35, 9/47, 9/50, 9/60 und 9/62)
teilte die Suva dem Versicher
ten mit Verfügung vom 1
8.
Oktober 2016 (
Urk.
9/65) mit, dass
sie den Fall per 2
2.
September 2016 abschliesse und den Anspruch auf weitere Versicherungs
leistungen sowie eine geplante Operation ablehne. Die bisherigen Versiche
rungsleistungen (Taggeld und Heilungskosten) würden auf den genannten Zeit
punkt eingestellt. Nachdem der Versicherte dagegen Einsprache erhoben hatte (
Urk.
9/68, 9/71)
,
holte die Suva bei
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Chi
rurgie, eine versicherungsinterne Stellungnahme ein (
Ärztliche Beurteilung vom
2.
Februar 2017,
Urk.
9/77).
Mit
Einspracheentscheid
vom 2
7.
Februar 2017 wies sie die Einsprache ab, wobei sie dieser und einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog (
Urk.
9/83 =
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X.___
vertreten durch Rechtsanwalt Hans Werner Meier, Zürich, am 2
7.
März 2017 Beschwerde
mit folgenden Rechtsbegehren (
Urk.
1
S. 1 f.):
„
1.
Der Entscheid sei aufzuheben.
2.
Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer
weiter das (in der Höhe) unbestrittene Taggeld ab dem 2
2.
September
2016 weiter bis zur vollen Erwerbsfähigkeit, längstens für die versicherte
Dauer, zu bezahlen.
3.
Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Kosten einer am
2
3.
Januar 2017 in der
B.___
Klinik durchgeführten Operation zu
übernehmen.
4.
Die Beschwerdegegnerin
sei zu verpflichten, im Fall
einer
für den
B
eschwerde
führer endgültig nicht mehr möglichen Tätigkeit als Boden
-
leger geeignete
und, soweit möglich, nicht mit
Erwerbseinbussen
verbundene andere Tätigkeitsbereiche abzuklären.
5.
Die aufschiebende Wirkung der Einsprache und die aufschiebende
Wir
kung
der Beschwerde seien wiederherzustellen, und die Suva sei
ausdrücklich zu verpflichten, dem Beschwerdeführer beziehungsweise
-
soweit Abtretungs
erklärungen bestehen - dem zuständigen Sozialamt
die Taggelder ab dem 2
2.
September
2016 schon jetzt nachzuzahlen.
6.
Die Kosten- und Entschädigungsfolgen seien ausgangsgemäss zu regeln.
7.
Dem Beschwerdeführer seien die unentgeltliche Prozessführung - soweit
nötig - und die unentgeltliche Vertretung im vorliegenden Verfahren zu
gewähren.
“
Mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
Mai 2017 (
Urk.
8) schloss die Suva auf Abwei
sung der Beschwerde. Mit Schreiben vom 3
1.
Juli
und
7.
August 2017 wurde das Gericht über den Tod von Rechtsanwalt Hans Wern
er Meier informiert (
Urk.
18-20
).
Mit Verfügung vom
4.
September 2017
(
Urk.
21)
wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wir
kung abgewiesen
und ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet
.
Mit Replik vom 1
5.
Dezember 2017 (
Urk.
30)
beantragte der neu durch Rechtsanwalt Mark A.
Glavas
, Zürich,
vertretene Versicherte wiederum die Aufhebung des angefochte
nen Entscheids und die Ausrichtung von Leistungen der Unfallversicherung auch nach dem 2
2.
September 201
6.
Eventualiter
wurde darum ersucht, den
angefochtenen
Entscheid aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflich
ten, eine neutrale Begutachtung in Auftrag zu geben, und gestützt darauf neu zu entscheiden. Ferner wurde
n
das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege erneuert und diesbezüglich Unterlagen zur Darlegung der finan
ziellen S
ituation eingereicht (
Urk.
31, 32/1-9
).
Mit Verfügung vom 1
9.
Dezem
ber 2017 (
Urk.
33) wurde d
em Beschwerdeführer Rechtsanwalt
Glavas
als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt. Gleichzeitig wurde der Suva Frist zur Einreichung einer Duplik eingeräumt, worauf diese mit Schreiben vom 2
5.
Januar 2018 (
Urk.
35) verzichtete.
Darüber wurde der Versicherte mit Verfü
gung vom 2
9.
Januar 2018 (
Urk.
36) orientiert.
Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit für die
Ent
scheidfindung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge
setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
3
0.
Oktober
2015
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in
dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Ein Unfall ist gemäss
Art.
4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigen
de Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.
1.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle
Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.4
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche
den Arztberichten im Sozialversiche
rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Im
Einspracheentscheid
vom 2
7.
Februar 2017 (
Urk.
2) stellte sich die Beschwerdegegnerin
gestützt auf die ärztliche Beurteilung von
Dr.
A.___
vom
2.
Februar 2017
im Wesentlichen auf den Standpunkt,
die erhobenen Befunde seine keine Folgen struktureller Läsionen, die auf den Unfall vom 3
0.
Oktober 2015 zurückzuführen seien. Im Weiteren sei dieses Ereignis nicht geeignet gewesen, die heute noch vom Versicherten geklagten Beschwerden zu verur
sachen. Entsprechend habe er keinen Anspruch auf weitere Versicherungsleis
tungen als bisher gewährt (
Urk.
2
S. 6).
2.2
Der Versicherte brachte in seiner Beschwerdeschrift vom 2
7.
März 2017 (
Urk.
1) zusammengefasst vor,
es sei
vom
Bericht von
Dr.
med.
C.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
auszugehen
, der ihn
bereits am 1
5.
März 2016
im Auftrag der Suva untersucht habe
(vgl.
Urk.
9/25)
.
S
eit dem Betriebsunfall
bestehe eine 100
%
ige E
rwerbsunfähig
keit
und im Januar 2017
sei eine
Opera
tion
notwendig geworden
(vgl.
Urk.
3/3)
. Es sei noch offen, inwiefern
die Erwerbsfähigkeit bezüglich
welcher Tätigkeiten wiederhergestellt werden könne. Die seit
dem Unfalldatum bestehenden Bewegungs-, Sitz-, Steh- und Liegebe
schwerden seien jedenfalls bis zum Zeitpunkt der Operation alle direkt kausal auf den Unfall zurückzuführen
gewesen
. Vor dem Unfall habe er keine Beschwerden gehabt, und es hätten weder eine Fussschädigung
noch
eine Fussanomalie vorgelegen (
Urk.
1
S. 5).
2.3
In ihrer Beschwerdeantwort vom 1
8.
Mai 2017 (
Urk.
8) betonte die Suva, dass auf die Ausführungen von
Dr.
A.___
abgestellt werden könne. Dieser habe dar
gelegt, dass die geklagten Beschwerden nicht unfallkausal, sondern auf länger vorbestehende degenerative Veränderungen zurückzuführen seien. Die Einstel
lung der Versicherungsleistungen per 2
2.
September 2016 sei daher zu Recht erfolgt. Bezugnehmend auf die Rechtsbegehren des Versicherten merkte die Suva ergänzend an, dass Eingliederungsmassnahmen nicht Teil des Leistungs
kataloges der Unfallversicherung seien
(
Urk.
8 S. 7).
2.4
Mit Replik vom 1
5.
Dezember 2017 (
Urk.
30) hielt der Beschwerdeführer daran fest, dass auf den Bericht von
Dr.
C.___
- welcher die Unfallkausalität bejaht habe -
und nicht auf die Stellungnahme von
Dr.
A.___
abzustellen sei.
Ausser
dem führte er aus, die Beschwerdegegnerin habe die Terminierung der Unfall
versicherungsleistungen verfrüht angesetzt. Selbst wenn von
einem Vorzustand ausgegangen wü
rde, habe sich der Zustand des Knöchels nach dem Unfall mas
siv verschlechtert. Gemäss
Art.
36 UVG habe die Beschwerdegegnerin ihre Leis
tungen zu erbringen,
selbst
wenn die Beschwerden nur noch zu einem Teil auf den Unfall zurückzuführen
seien
. Genau dies sei zweifelsohne auch nach dem 2
2.
September 2016 der Fall gewesen. Im Übrigen pflichtete der Versicherte der Beschwerdegegnerin bei, dass Eingliederungsmassnahmen nicht zu
deren
Leis
tungskatalog gehören würden (
Urk.
30 S. 3 ff.).
3.
3.1
Ausgehend von den klinischen Angaben einer Prellung am rechten Fuss
(vgl.
Urk.
9/18)
wurde dieser am 2
0.
November 2015 in der
D.___
radio
logisch untersucht. Dabei zeigten sich degenerative Veränderungen
talonaviku
lar
mit kleinen
nach kranial gerichteten
Osteophyten
und einer sub
kortikalen Knochenzyste im Processus anterius
tali
.
Im Weiteren konnte ein angedeuteter Fersensporn sowie eine Normvariante des Kahnbeins festgestellt werden. Nach
weise für eine Fraktur ergaben sich bei im Übrigen intakten ossären Verhältnis
sen nicht (
Urk.
9/11).
Eine MRI-Untersuchung des oberen Sprunggelenks vom 2
7.
November 2015 ergab einen
sekundären
osteochondralen
Defekt am Talus, wahrscheinlich bei Status nach
Talusnekrose
(
Urk.
9/10.
3.2
Dr.
C.___
untersuchte den Versicherten am 1
5.
März 2016 im Auftrag der Suva (vgl.
Urk.
9/23). Dieser leide an einem
Supinationstrauma
des rechten Fus
ses seitdem er - eine 30 Kilogramm schwere Maschine tragend - nach der letz
ten Stufe einer Treppe nicht richtig auf dem Boden aufge
tret
en sei. Der Beschwerdeführer berichte von
neuralgiformen
Stichen im oberen Sprunggelenk rechts in Ruhe. Bei Belastung und
beim
Gehen habe er starke Schmerzen. Bei Palpation verspüre er eine sehr starke
Druckdolenz
im vorderen medialen Gelenkspalt des oberen Sprunggelenks. Die geschilderten Beschwerden seien plausibel. Es liege ein Status nach Knochennekrose im Talus rechts bei einem
Supinationstrauma
beim
Tragen eines schweren Gewichtes
vor. Die Behandlung und die Arbeitsunfähigkeit würden noch Monate fortdauern (
Urk.
9/25).
3.3
Eine am 1
7.
März 2016 in der Universitätsklinik
E.___
durchgeführte
Arthro
graphie
ergab einen fokalen oberflächlichen Knorpeldefekt in der
posterioren
tibialen
Gelenkfläche des rechten oberen Sprunggelenks. Ferner zeigte sich eine leichte
talonaviculare
und
calcaneocuboidale
Arthrose (
Urk.
9/31).
3.4
Im Rahmen einer weiteren MRI- und Röntgenuntersuchung vom 2
7.
Juni 2016 in der
D.___
habe sich ein unveränderter ausgedehnter
osteochond
raler
Defekt mit Knorpeldestruktion, angrenzendem Knochenödem und einer
Osteonekrosezone
im Talus zum Os naviculare hin gezeigt.
Das Ödem im Os naviculare sei aktuell leicht
regredient
(
Urk.
9/52).
3.5
Mit Stellungnahme vom 1
2.
Oktober 2016 verneinte
Dr.
A.___
die Frage, ob strukturelle Läsionen vorlägen, die mindestens wahrscheinlich auf das Ereignis vom 3
0.
Oktober 2015 zurückzuführen seien. Die beschriebenen Veränderungen seien überwiegend wahrscheinlich vorbestehend und arthrotisch bedingt (
Urk.
9/60).
3.6
Der ärztlichen Beurteilung von
Dr.
A.___
vom
2.
Februar 2017 ist ebenfalls zu entnehmen, dass die im Röntgenbild und in den MRI-Bildern nachweisbaren strukturellen Läsionen
nicht mit mindestens überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 3
0.
Oktober zurückzuführen seien (
Urk.
9/77/7). Zunächst sei festzuhalten, dass nicht von einem Anpralltrauma auszugehen sei. Der Beschwerdeführer habe den Sachverhalt derart geschildert (vgl.
Urk.
9/41/1), dass er mit einer Maschine in der Hand eine Treppe hinuntergegangen sei. Am letzten Tritt sei er mit dem rechten Fuss abgeknickt, worauf sich sein Oberkör
per leicht nach vorne verlagert habe. Es sei weder zu einem Sturz gekommen, noch sei ihm die Maschine gegen den rechten Fuss gefallen. Er habe dann einen starken Schmerz verspürt und die Arbeit niederlegen müssen. Am Abend sei der Fuss etwas angeschwollen gewesen (
Urk.
9/77/4).
Der erste Röntgenbefund vom 2
0.
November 2015 habe auf eine bereits sklerotisch markierte degenerativ bedingte Läsion hingewiesen, welche nicht mit dem Beweisgrad der überwie
genden Wahrscheinlichkeit knapp drei Wochen zuvor durch das Ereignis ent
standen sein könne. Die MRI-Untersuchung vom 2
7.
November 2015 habe sodann
eine bereits erfolgte
subchondrale
Zystenbildung ergeben, welche Aus
druck einer bereits länger bestehenden Arthrose sei. Zudem habe das nach frischen Frakturen stets vorhandene Ödem gefehlt (
Urk.
9/77/5). Das MRI vom 2
7.
Juni 2016
habe
einen unveränderten, ausgedehnten
osteochrondralen
Defekt mit Knorpeldestruktion
gezeigt
. Hinweise auf eine
radiologische Dynamik
- etwa eine vermehrte Abgrenzung der schon im November 2015 diagnostizierten
Nekrosezone
-
hätten sich nicht ergeben. Dies lasse darauf schliessen, dass
jene nicht unfallkausal zum Ereignis vom 3
0.
Oktober 2015 sei, da ansonsten in den Monaten danach intensive Umbauvorgänge stattgefunden hätten. Solche hätten sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in den radiologischen Untersuchun
gen dargestellt
(
Urk.
9/77/6)
.
Biomechanisch sei zur Auslösung einer
Taluskompressionsfraktur
ein Achsen
stoss beziehungsweise ein direktes Anpralltrauma des Fusses notwendig, was der Versicherte jedoch ausdrücklich verneint habe. Im Fall eines solchen Ach
senstosses könne es im
Talusbereich
sekundär über ein Abknicken der den Talus versorgenden Blutgefässe zu einer Nekrose kommen. Diese Veränderungen hät
ten allerdings ein völlig anderes Bild ergeben, als diejenigen, welche unfallnah mittels MRI angefertigt worden seien. Es finde sich kein grossflächiges Ödem, wie dies nach akuter Ischämie mit subsequenter Nekrose vorhanden sein müss
te. Eine lokale Weichteilschwellung habe ebenfalls gefehlt. Demgegenüber hät
ten sich Geröllzysten als übliche Folgen einer degenerativen, vorbestehenden Veränderung im Sinne einer Arthrose gezeigt
.
Zusammenfassend könne festge
halten werden, dass der vom Versicherten geschilderte Unfallmechanismus nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit geeignet
gewesen
sei, den vorliegenden Schaden hervorzurufen
(
Urk.
9/77/6 f.).
3.7
Der Versicherte wurde schliesslich am 2
3.
Januar 2017 in der
B.___
Klinik am rechten Fuss operiert, wobei eine
Talonavicular-Arthrodese
durchgeführt wurde (
Urk.
3/3).
4.
4.1
Zwischen den Parteien ist strittig
, ob eine über den Zeitpunkt der erfolgten Leis
tungseinstellung per 2
2.
September 2016
hinausgehende Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin besteht
(vgl. E. 2.1 ff.).
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist es dem Unfallversicherer - wie die Beschwerdegegnerin zutreffend darlegte (
Urk.
2 S. 3) - grundsätzlich unbe
nommen, zunächst im Rahmen einer formlosen Deckungsanerkennung Leistun
gen wie Heilbehandlung und Taggelder zu erbringen und diese nach einer ein
gehenden Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen (Unfalltatbestand, Kausalität) bei entsprechendem Untersuchungsergebnis ohne Berufung auf den
Rückkom
menstitel
der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision «ex
nunc
et pro
futuro
» - das heisst unter Verzicht auf eine Rückforderung der bisher gewährten Versicherungsleistungen - einzustellen (BGE 130 V 380 E. 2.3.1; Urteil des Bun
desgerichts 8C_1019/2009
vom 2
6.
Mai 2010 E. 4.2).
Zu prüfen ist daher zunächst, ob zwischen dem Ereignis vom 3
0.
Oktober 2015 und den Beschwerden am rechten Fuss
ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Dies ist nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu beurteilen. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhang
s
genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (vgl.
E. 1.3).
4.2
Der angefochtene Entscheid basiert massgeblich auf der ärztlichen Beurteilung von
Dr.
A.___
vom
2.
Februar 2017 (
Urk.
9/77
; E. 3.6
)
, welche die nach der Rechtsprechung für eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage vorausgesetzten Kriterien erfüllt (
vgl. E. 1.4
). So verfügt
Dr.
A.___
als Facharzt für Chirurgie einerseits über eine für die Beurteilung des streitigen Leidens an
gezeigte medizinische Ausbildung. Andererseits berücksichtigte er sämtliche medizinischen
Vorakten
und setzte sich
dabei
ausführlich mit den
radiologisch erhobenen Befunden
und den biomechanischen Zusammenhängen
auseinander (
Urk.
9/77/2 ff.).
Im Weiteren
begründete er in nachvollziehbarer Weise, wes
halb der vom Versicherten
am 2
7.
Juni 2016
geschilderte Ereignishergang
(vgl.
Urk.
9/41/1) nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit geeignet war,
den festgestellten Gesundheitsschaden am rechten Fuss zu verursachen (
Urk.
9/77/6 f.).
Schliesslich schadet nicht, dass
Dr.
A.___
den Beschwerde
führer nicht selbst untersucht hat, da auch reinen Aktengutachten voller Beweiswert zukommt, sofern - wie im konkreten Fall - ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die Beurteilung eines an sich fest
stehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundesgerichts 8C_641/2011 vom 2
2.
Dezember 2011 E. 3.2.2 mit Hinweisen).
Insgesamt sprechen
vor diesem Hintergrund
keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der fachärztlichen Beurteilung von
Dr.
A.___
.
4.3
4.3.1
Zu prüfen bleibt, ob die vom
Beschwerdeführer
erhobenen Einwände die Beweiskraft der ärztlichen Beurteilung von
Dr.
A.___
zu schmälern vermögen.
Er beruft sich dabei insbesondere auf den Bericht von
Dr.
C.___
vom 1
5.
März 2016 (
Urk.
9/25), welcher die natürliche Kausalität zwischen den Fuss
beschwerden und
dem Ereignis vom 3
0.
Oktober 2015 belege (vgl.
Urk.
1
S. 3 ff.,
Urk.
30 S. 2 ff.).
Entgegen der Auffassung des Versicherten vermögen die Ausführungen von
Dr.
C.___
die Beurteilung von
Dr.
A.___
nicht in Zweifel zu ziehen. Zunächst ist anzumerken, dass
Dr.
C.___
anlässlich der Untersuchung des Beschwerde
führers dessen subjektiv
geklagte
Schmerzen am rechten Fuss
zwar
für plausibel erachtete.
Zur Unfallkausalität äusserte er sich allerdings nicht eingehend
und setzte sich
ebenso wenig
mit den
Ergebnissen der radiologischen Untersuchun
gen auseinander.
Eine objektive Befunderhebung ist dem Bericht ebenfalls nicht zu entnehmen.
Dr.
A.___
führte
zudem
in nachvollziehbarer Weise aus, weshalb
nicht von der Diagnose eines Status nach
Talusverletzung
rechts mit Knochen
nekrose bei einem
Supinationstrauma
ausgegangen werden könne.
So
verur
sache
ein derartige
s
Trauma
zum einen Sc
hmerzen am oberen Sprunggelenk. D
as
Talonaviculargelenk
sei
aber
typischerweise nicht betroffen. Zum anderen führe ein
Supinationstrauma
zu einer Überdehnung der Bänder beziehungsweise zu Bandläsionen, welche allerdings nicht feststellbar gewesen seien (
Urk.
9/77/7).
Aus all diesen Gründen kann auf die Beurteilung von
Dr.
C.___
vom 1
5.
März 2016 nicht abgestellt werden.
4.3.2
Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren,
Dr.
A.___
sei zu Unrecht nicht vom Unfallhergang ausgegangen, wie er in der Schadenmeldung vom
4.
November 2015 (
Urk.
9/1) enthalten sei. Gemäss bundesgerichtlicher Praxis sei jedoch auf die sogenannten Aussagen der ersten Stunde abzustellen (
Urk.
30 S. 3).
Dem Versicherten ist grundsätzlich beizupflichten, dass den Aussagen der ersten Stunde im Bereich des Sozialversicherungsrechts in beweismässiger Hinsicht in der Regel grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
In der Schadenmeldung vom
4.
November 2015 (
Urk.
9/1) wurde der Unfallhergang in dem Sinne umschrieben, dass der Versicherte beim Tragen einer
Glättmaschine
auf der Treppe
„
gestürchelt
“
sei, und die Maschine dabei gegen seinen Fussknöchel geschlagen habe.
Anlässlich der Befragung durch einen Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin vom 2
7.
Juni 2016 hielt der Beschwerdeführer
indes
fest, dass es weder zu einem Sturz gekommen sei, noch sei die
Maschine gegen seinen rechten Fuss gefallen (
Urk.
9/41/1).
Es ist
trotz der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung
nicht zu beanstan
den, dass
Dr.
A.___
auf die
detaillierten
Aussagen des Versicherten
vom 2
7.
Juni 2016
abstellte.
Zunächst ist festzuhalten, dass
Dr.
C.___
seinem Bericht
offenbar
ebenfalls diese Sachverhaltsdarstellung zugrunde gelegt hatte
, zumal aus seiner Stellungnahme weder ein Hinweis auf einen Sturz oder einen Anprall der Maschine hervorgeht
(vgl.
Urk.
9/25).
Ausserdem
ging
der Ver
sicherte in seiner Beschwerdeschrift selbst von dieser
Schilderung des Unfall
herganges
aus
(
Urk.
1 S. 3)
.
Die Behauptung in der Replik, es sei beim Gespräch mit dem Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin
„
wahrscheinlich
“
aufgrund der sprachlichen Schwierigkeiten zu Missverständnissen gekommen (
Urk.
30 S. 3),
steht hierzu im Widerspruch und
ist nicht zu hören.
Es finden sich denn auch in den gesamten Akten keine Hinweise für Verständigungsschwierigkeiten des Versicherten, welcher immerhin bereits seit seinem 2
2.
Lebensjahr in der Schweiz lebt (vgl.
Urk.
9/41/1).
Im Übrigen hat
Dr.
A.___
überzeugend darge
legt, weshalb nicht von einem Anpralltrauma auszugehen ist. Die radiolo
gischen Untersuchungen hätten unter diesen Umständen ein grossflächiges Ödem
sowie
eine lokale Weichteilschwellung
ergeben
müssen. Stattdessen seien vorbestehende, degenerative Veränderungen festgestellt worden (
Urk.
9/77/6 f.).
4.3.3
Auch die übrigen Einwände des Beschwerdeführers
erweisen sich als nicht stichhaltig.
Sofern
er
einerseits kritisiert, dass
Dr.
A.___
als interner Kreisarzt in einem Anstellungsverhältnis zur Beschwerdegegnerin stehe (
Urk.
30 S. 3), ist darauf hinzuweisen, dass dieser Umstand allein es nicht rechtfertigt, von der fachärztlichen Beurteilung abzuweichen. Es bedarf vielmehr besonderer Gege
benheiten, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit
der Beurteilung objek
tiv als begründet erscheinen lassen (vgl.
E. 1.4
). Solche bringt
jedoch
weder der Beschwerdeführer substantiiert vor, noch ergeben sich aus den Akten diesbe
züglich Anhaltspunkte. Der Versicherte ist sich andererseits
bewusst (
Urk.
30 S. 3), dass
d
ie
Argumentation nach der Formel „
post
hoc ergo
propter
hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, beweisrechtlich nicht zulässig ist und zum Beweis natürlicher Kausalzusammenhänge nic
ht zu genügen
vermag
(BGE 119 V 335 E.
2b/
bb
., Urteil des Bundesgerichts 8
C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E.
5.1).
4.4
Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin berechtigterweise auf die fach
ärztliche Beurteilung von
Dr.
A.___
vom
2.
Februar 2017 abgestellt. Demzufol
ge sind die seitens des Versicherten geltend gemachten Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kausal auf das Ereignis vom 3
0.
Oktober 2015 zurückzuführen
, sondern vielmehr Folge eines krankhaften Vorzustandes beziehungsweise eines degenerativen Prozesses
. Es ist daher nicht zu beanstan
den, dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht ab dem 2
2.
September 2016 verneinte.
Für weitere medizinische Abklärungen besteht entgegen dem Eventualantrag des Beschwerdeführers
(
Urk.
30 S. 2)
kein Anlass
(antizipierte Beweiswürdigung, vgl.
BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_320/2014 vom 14. August 2014 E. 11).
Der angefochtene
Einspracheentscheid
vom 2
7.
Februar 2017 (
Urk.
2) erweist sich demnach als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
5.
5.1
Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos (
Art.
1
Abs.
1 UVG in Verbindung mit
Art.
61
lit
. a ATSG).
5.2
Mit Verfügung vom 1
9.
Dezember 2017 (
Urk.
33) wurde dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt Mark A.
Glavas
als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt.
Da dieser t
rotz entsprechender Aufforderung
keine Honorarnote eingereicht hat, ist die Entschädigung ermessensweise ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (vgl.
§
34
Abs.
3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [
GSVGer
]) auf
Fr.
1’1
00
.-- (inkl. Barauslagen und 8
%
MWSt
) festzulegen.
Der Beschwerdeführer ist auf
§
16
Abs.
4
GSVGer
hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertreter ver
pflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Mark A.
Glavas
, Zürich,
wird mit
Fr.
1’1
00
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) aus der Gerichts
kasse entschädigt.
Der Beschwerdeführer wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4
GSVGer
hingewiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Mark A.
Glavas
-
Suva
-
Bundesamt für Gesundheit
sowie an:
-
Gerichtskasse
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem
siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
GrünigWürsch