# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 444c5ea3-218a-51b3-af0c-02f01c2fa6aa
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.08.2021 200 2021 264
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2021-264_2021-08-25.pdf

## Full Text

200 21 264 IV
KNB/SCM/WSI

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. August 2021

Verwaltungsrichter Knapp, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Kölliker, Verwaltungsrichterin Mauerhofer
Gerichtsschreiberin Schädeli

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 25. Februar 2021

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1967 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich im Juli 2019 unter Hinweis auf seit einer Operation an der 
Wirbelsäule im Juli 2016 bestehende Schmerzen bei der Eidgenössischen 
Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV, Antwort-
beilage [AB] 1). Im Rahmen der erwerblichen und medizinischen Erhebun-
gen liess die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) insbesondere 
einen Bericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 9. Juli 2020 
(AB 32) sowie einen Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 19. Novem-
ber 2020 (AB 35) einholen. Mit Vorbescheid vom 25. November 2020 
(AB 36) stellte sie bei einem nach Massgabe der gemischten Methode 
(12 % erwerblicher Bereich und 88 % Haushalt) ermittelten Invaliditätsgrad 
von 14 % die Verneinung des Rentenanspruchs in Aussicht. Auf dagegen 
erhobenen Einwand (AB 37, 39) hin holte die IVB eine weitere Stellung-
nahme des RAD (vom 30. Dezember 2020; AB 41) sowie des Bereichs 
Abklärungen (vom 23. Februar 2021; AB 43) ein. Am 25. Februar 2021 
verfügte sie wie vorbescheidweise angekündigt (AB 44).

B.

Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, am 12. April 2021 Beschwerde. Sie lässt die folgenden Anträ-
ge stellen:

• Die Verfügung vom 25. Februar 2021 sei aufzuheben.
• Es sei festzustellen, dass die Invaliditätsbemessung bei der Be-

schwerdeführerin über die gemischte Methode zu bestimmen ist, un-
ter Berücksichtigung eines Erwerbsanteils von 80 %.

• Die nach Eintritt der Invalidität verbleibende Resterwerbsfähigkeit sei 
über ein gerichtliches polydisziplinäres Gutachten abzuklären.

• Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin 
die gesetzlich geschuldeten Leistungen auszurichten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 3

Mit Beschwerdeantwort vom 19. Mai 2021 schliesst die Beschwerdegegne-
rin auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 25. Februar 2021 
(AB 44). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 4

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird bei einer erwerbs-
tätigen versicherten Person das Erwerbseinkommen, das sie nach Eintritt 
der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit 
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 
geworden wäre (Art. 16 ATSG). Nach Art. 28a Abs. 3 IVG wird bei Versi-
cherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, für diesen Teil die Invalidität 
nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbe-
reich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit gestützt auf einen 
Betätigungsvergleich ermittelt (Art. 28a Abs. 2 IVG). In diesem Falle sind 
der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbe-
reich festzulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemes-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 5

sen (sog. gemischte Methode; BGE 145 V 370 E. 4.1 S. 373, 144 I 21 
E. 2.1 S. 23). 

Bei Teilerwerbstätigen, die sich zusätzlich im Aufgabenbereich nach Art. 7 
Abs. 2 IVG betätigen, werden für die Bestimmung des Invaliditätsgrads der 
Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in 
Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich summiert (Art. 27bis Abs. 2 
der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; 
SR 831.201]). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Er-
werbstätigkeit richtet sich nach Art. 16 ATSG. Dabei sind Validen- und In-
valideneinkommen auf der Grundlage einer hypothetischen Vollzeittätigkeit 
zu ermitteln (BGE 145 V 370). Die prozentuale Erwerbseinbusse wird 
schliesslich anhand des Beschäftigungsgrads, den die Person hätte, wenn 
sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet (Art. 27bis Abs. 3 IVV). Für die 
Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufga-
benbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der 
Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versi-
cherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Er wird anhand des 
Anteils des Aufgabenbereichs gewichtet (Art. 27bis Abs. 4 IVV).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2018 IV 
Nr. 27 S. 87 E. 4.2.1).

3.

3.1 Der medizinische Sachverhalt präsentiert sich im Wesentlichen wie 
folgt:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 6

3.1.1 Dr. med. C.________, Fachärztin für Neurochirurgie, Spital 
D.________, diagnostizierte im Bericht vom 3. Februar 2020 (AB 21) neur-
opathische Schmerzen seit der Operation im Jahre 2016 (Spornabtragung 
BWK 2/3 links über eine Hemilaminektomie bei spontaner intrakranieller 
Hypotension [vgl. hierzu den Operationsbericht vom 8. September 2016; 
AB 29/32-33]). Seither leide die Beschwerdeführerin an brennenden 
Schmerzen auf dem linken Schulterblatt. Die Behandlerin konnte keine 
genauen Angaben zur Arbeits- und Leistungsfähigkeit machen, führte aber 
aus, die Arbeitsfähigkeit sei von den weiteren Kontrollen und der 
Schmerzeinstellung abhängig.

3.1.2 Der RAD-Arzt Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, stellte im Bericht 
vom 9. Juli 2020 (AB 32) die Diagnosen eines neuropathischen Schmerz-
syndroms, chronisch, komplex, linkes Schulterblatt und Wirbelsäule, sowie 
einer spontanen intrakraniellen Hypotension bei duraperforierendem Kno-
chensporn BWK 2/3. Die bisherige Tätigkeit als … könne nur noch insoweit 
ausgeübt werden, als das folgende Zumutbarkeitsprofil konsequent 
berücksichtigt werde: Zumutbar seien körperlich leichte bis ausnahmsweise 
mittelschwere Tätigkeiten, wobei Zwangshaltungen des Oberkörpers (z. B. 
längeres Verharren in vornüber geneigter Haltung, ob stehend oder sit-
zend), Arbeiten mit repetitiven Rotationsbewegungen des Oberkörpers, 
Rotation des Oberkörpers im Sitzen bzw. Stehen unter Gewichtsbelastung, 
das Heben von Lasten körperfern, repetitives Heben von Lasten über 
Brusthöhe, Überkopfarbeiten, das Besteigen von Leitern, repetitives Kau-
ern, Bücken oder Tätigkeiten in nach vorne geneigter Haltung, repetitive, 
stereotype Bewegungsabläufe im Bereich der LWS sowie unerwartete, 
asymmetrische Lasteinwirkungen zu vermeiden seien. In Ausnahmefällen 
und in nicht repetitiver Weise könnten Gewichte von 10 kg bis 15 kg geho-
ben und getragen werden. Dieses Zumutbarkeitsprofil gelte seit dem 
16. Januar 2020 (Kontrolle Spital D.________), wobei die Arbeit ganztags 
während 8.5 Stunden und ohne zusätzliche Leistungsminderung verrichtet 
werden könne.

3.1.3 Dr. med. F.________, Fachärztin für Anästhesiologie, Spital 
G.________ AG, diagnostizierte im Bericht vom 14. Dezember 2020 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 7

(AB 39) ein postoperatives neuropathisches Schmerzsyndrom des linken 
Schulterblattes. Die gesundheitlichen Einschränkungen erlaubten keine 
schweren Arbeiten, was für eine …, die alleine an den Arbeitsorten tätig 
sei, kaum möglich sei. Momentan sei eine Arbeitsfähigkeit von 86 % aus 
ärztlicher Sicht sicher nicht möglich.

3.1.4 In einem weiteren Bericht vom 30. Dezember 2020 (AB 41) hielt der 
RAD-Arzt Dr. med. E.________ fest, mit dem Bericht von Dr. med. 
F.________ vom 14. Dezember 2020 ergäben sich keine Widersprüche zu 
seiner Stellungnahme vom 9. Juli 2020 und der dort attestierten Arbeits-
fähigkeit in ideal leidensangepassten Tätigkeiten. 

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S 127, 125 V 351 E. 3a S. 352). 

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352). Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte 
kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 8

3.3 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfü-
gung (AB 44) massgeblich auf die Beurteilungen des RAD-Arztes Dr. med. 
E.________ vom 9. Juli 2020 (AB 32) und 30. Dezember 2020 (AB 41). 
Diese erfüllen die vorerwähnten höchstrichterlichen Beweisanforderungen 
(vgl. E. 3.2 hiervor) und erbringen vollen Beweis. Die Einschätzungen er-
fassen den gesamten massgebenden Sachverhalt und stützen sich auf 
einen lückenlosen fachärztlichen Untersuchungsbefund, welcher ein 
vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und den aktuellen Gesundheits-
zustand erlaubt, sodass sich der RAD-Arzt ein zuverlässiges Bild der medi-
zinischen Situation und deren Auswirkung auf die funktionelle Leistungs-
fähigkeit machen konnte. Unter diesen Umständen durfte er auf eine eige-
ne persönliche Untersuchung der Beschwerdeführerin verzichten (vgl. SVR 
2020 IV Nr. 38 S. 134 E. 4.3). Ebenso erübrigt sich angesichts der vorlie-
gend beweiskräftigen versicherungsmedizinischen Beurteilungen in antizi-
pierter Beweiswürdigung (BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b 
S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 163 E. 4) der Beizug 
eines versicherungsexternen Gutachtens durch die Beschwerdegegnerin 
(BGE 123 V 175 E. 3d S. 176, 122 V 157 E. 2c S. 165), das vorliegend der 
Einholung eines beschwerdeweise beantragten Gerichtsgutachtens (Be-
schwerde S. 2 Ziff. I.3) ohnehin vorginge.

Nach mehreren operativen Eingriffen, zuletzt im Dezember 2019 (AB 29/1-
4, 29/8-9) und Juni 2020 (AB 33) aktenkundig, konnte die Behandlerin des 
Spitals D.________ im Februar 2020 zunächst keine Angaben zur Arbeits- 
und Leistungsfähigkeit machen (AB 21/2). Übereinstimmend mit der Ein-
schätzung des RAD-Arztes (vgl. AB 32/7) führte Dr. med. F.________, Spi-
tal G.________ AG, am 14. Dezember 2020 aus, dass keine schweren 
Arbeiten möglich seien (AB 39/2). Zur Arbeitsfähigkeit in einer entspre-
chend angepassten Tätigkeit machte die Behandlerin keine Angaben, son-
dern sie führte lediglich pauschal aus, im Moment sei eine Arbeitsfähigkeit 
von 86 % – was offenbar auf den im Vorbescheid (AB 36) festgehaltenen 
Invaliditätsgrad Bezug nimmt – aus ärztlicher Sicht sicher nicht möglich. 
Diese Einschätzung ist nicht geeignet, das detailliert abgefasste Zumutbar-
keitsprofil des RAD-Arztes in Zweifel zu ziehen. Denn dem Bericht von Dr. 
med. F.________ kommt schliesslich auch aufgrund ihrer direkten Betrof-
fenheit als Behandlerin verminderter Beweiswert zu, hat das Gericht doch 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 9

der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärztinnen 
und Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in 
Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen 
(vgl. BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; Entscheid des Eidgenössischen Ver-
sicherungsgerichts [EVG; heute Bundesgericht {BGer}] vom 20. März 2006, 
I 655/05, E. 5.4; SVR 2015 IV Nr. 26 S. 80 E. 5.3.3.3; Entscheid des BGer 
vom 14. Oktober 2020, 8C_515/2020, E. 4.2.3). Soweit die Beschwerdefüh-
rerin geltend macht, allenfalls auch an einem psychischen Gesundheits-
schaden zu leiden (Beschwerde S. 6 Ziff. III.8), ist festzuhalten, dass die 
Akten keine Hinweise auf eine derartige Annahme enthalten. Insbesondere 
liegen keine diesbezüglichen fachärztlichen Berichte vor. 

3.4 Nach dem Ausgeführten ist mit Blick auf die überzeugend und 
nachvollziehbar abgefasste Beurteilung von Dr. med. E.________ erstellt, 
dass die Beschwerdeführerin seit dem 16. Januar 2020 in einer entspre-
chend dem Zumutbarkeitsprofil angepassten körperlich leichten bis aus-
nahmsweise mittelschweren Tätigkeit ganztags ohne zusätzliche Leis-
tungsminderung arbeitsfähig ist (AB 32/7, 41/2). Medizinisch hinreichend 
begründete, anderslautende Einschätzungen liegen nicht vor.

4.

4.1 Umstritten ist weiter der Status, d.h. die Frage, in welchem zeitli-
chen Umfang die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchti-
gung erwerbstätig wäre. Während die Beschwerdegegnerin gestützt auf 
den Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 19. November 2020 (AB 35) 
sowie die ergänzende Stellungnahme des Bereichs Abklärungen vom 
23. Februar 2021 (AB 43) von einem Status von 12 % erwerblicher Bereich 
und 88 % Haushalt ausgeht (AB 44/2), macht die Beschwerdeführerin gel-
tend, dass sie im Gesundheitsfall eine Erwerbstätigkeit im Umfang von 
80 % ausüben würde (vgl. Beschwerde S. 2 Ziff. I.2, S. 3 Ziff. III.3 und S. 5-
6 Ziff. III.7-III.8).

4.2 Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenan-
spruchs als auch anlässlich einer Rentenrevision stellt sich unter dem Ge-
sichtspunkt von Art. 8 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditäts-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 10

bemessungsmethode (Art. 16 ATSG sowie Art. 28a Abs. 2 und 3 IVG). Ob 
eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig Erwerbstätige oder 
als Nichterwerbstätige einzustufen ist – was je zur Anwendung einer ande-
ren Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betäti-
gungsvergleich, gemischte Methode) führt –, ergibt sich aus der Prüfung, 
was sie bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine ge-
sundheitliche Beeinträchtigung bestünde (BGE 141 V 15 E. 3.1 S. 20). Ent-
scheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten 
Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem 
Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre (BGE 144 I 28 E. 2.3 S. 30; 
SVR 2019 IV Nr. 3 S. 7 E. 5.1). Bei einer im Haushalt tätigen versicherten 
Person im Besonderen entscheidet sich die Frage, ob sie als ganztägig 
oder zeitweilig Erwerbstätige zu betrachten ist, nicht danach, ob sie vor 
ihrer Heirat erwerbstätig war oder nicht. Vielmehr sind die persönlichen, 
familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige 
Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die 
beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Nei-
gungen und Begabungen zu berücksichtigen. Dabei sind die konkrete Si-
tuation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der 
allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen (BGE 144 I 28 E. 2.3 S. 30, 
117 V 194 E. 3b S. 195; SVR 2019 IV Nr. 3 S. 7 E. 5.1). Die Frage nach 
der anwendbaren Methode beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhält-
nissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt 
haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall aus-
geübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 
144 I 28 E. 2.3 S. 30; SVR 2019 IV Nr. 3 S. 7 E. 5.1).

4.3 Die Frage des genauen Status kann vorliegend offenbleiben: Selbst 
wenn mit der Beschwerdeführerin von einem Status von 80 % erwerblicher 
Bereich und 20 % Haushalt ausgegangen wird, resultiert in Anwendung der 
gemischten Methode (vgl. E. 2.3 hiervor) kein rentenbegründender Invali-
ditätsgrad (vgl. E. 5 ff. hiernach). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 11

5.

5.1 Zunächst ist die Einschränkung im Erwerbsbereich nach der allge-
meinen Methode des Einkommensvergleichs zu bestimmen (E. 2.3 hier-
vor). 

5.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 144 I 103 E. 5.3 S. 110, 134 V 322 
E. 4.1 S. 325; SVR 2017 IV Nr. 52 S. 157 E. 5.1). Lässt sich aufgrund der 
tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung rea-
lisierbare Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf statistische 
Werte wie die Lohnstrukturerhebungen (LSE) abzustellen. Auf sie darf je-
doch im Rahmen der Invaliditätsbemessung nur unter Mitberücksichtigung 
der für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen 
und beruflichen Faktoren abgestellt werden (BGE 144 I 103 E. 5.3 S. 110; 
SVR 2019 UV Nr. 40 S. 153 E. 6.2.3).

5.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296). Hat die versicherte 
Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 
ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können 
nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für 
Statistik herausgegebenen LSE herangezogen werden (BGE 143 V 295 
E. 2.2 S. 297; SVR 2019 IV Nr. 28 S. 88 E. 5.1.3).

5.4 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3 
S. 300, 129 V 222). Mit Blick auf die Leistungsanmeldung vom Juli 2019 
(AB 1) ist der frühestmögliche Beginn des Rentenanspruchs auf Januar 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 12

2020 festzusetzen (Art. 29 Abs. 1 IVG). Das Wartejahr gemäss Art. 28 
Abs. 1 lit. b IVG war zu diesem Zeitpunkt bereits erfüllt, womit der Einkom-
mensvergleich auf das Jahr 2020 hin durchzuführen ist.

5.5 Unbestritten und erstellt ist, dass die Beschwerdeführerin die bishe-
rigen Tätigkeiten als … aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste 
(AB 35/3 Ziff. 3.2) und im Gesundheitsfall weiterhin in diesem Bereich er-
werbstätig wäre. Da indessen das zuletzt erzielte Einkommen nicht hinrei-
chend genau ermittelt werden kann, ist von statistischen Werten im Pflege-
bereich auszugehen. Gestützt auf die LSE 2018, Tabelle TA1, Ziff. 86-88, 
Gesundheits- und Sozialwesen, Frauen, Kompetenzniveau 2 (Fr. 5'170.--), 
resultiert aufgerechnet auf ein Jahr, angepasst an die betriebsübliche Ar-
beitszeit (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Ziff. 86-
88, Gesundheits- und Sozialwesen, 2020) sowie den Nominallohnindex im 
Jahr 2020 (Nominallohnindex, Frauen 2016-2020, Ziff. 86-88, Gesund-
heitswesen, Heime und Sozialwesen, Werte 2018 und 2020) ein Validen-
einkommen von Fr. 65'637.30 (Fr. 5'170.-- x 12 / 40 x 41.5 / 101.3 x 103.3). 

Da die Beschwerdeführerin die ihr verbliebene vollständige Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (vgl. E. 3.4 hiervor) nicht 
verwertet, ist das Invalideneinkommen ebenfalls anhand statistischer Werte 
zu bestimmen. Ausgehend von der LSE 2018, Tabelle TA1, Total, Kompe-
tenzniveau 1, Frauen (Fr. 4'371.--), resultiert aufgerechnet auf ein Jahr, 
angepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit (betriebsübliche Arbeitszeit 
nach Wirtschaftsabteilungen, Total, 2020) sowie den Nominallohnindex im 
Jahr 2020 (Nominallohnindex, Frauen 2016-2020, Total, Werte 2018 und 
2020) ein massgeblicher Betrag von Fr. 55'702.80 (Fr. 4'371.-- x 12 / 40 x 
41.7 / 101.7 x 103.6). Ein Tabellenlohnabzug ist hier mit der vollständigen 
Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht vorzu-
nehmen (vgl. zur Kürzung von Tabellenlöhnen BGE 146 V 16 E. 4.1 S. 20, 
135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2018 IV Nr. 46 
S. 148 E. 3.3).

5.6 Bei Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen resultiert 
eine erwerbliche Einschränkung von 15.13 % ([Fr. 65'637.30 ./. 
Fr. 55'702.80] x 100 / Fr. 65'637.30), was einer gewichteten Einschränkung 
von 12.10 % (15.13 % x 0.8 [vgl. E. 4.3 hiervor]) entspricht. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 13

6.

6.1 Sodann sind die Einschränkungen im Aufgabenbereich Haushalt zu 
prüfen (E. 2.3 hiervor).

6.2 Für den Beweiswert eines Abklärungsberichts sind verschiedene 
Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer 
qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der örtlichen und räumli-
chen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge-
benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Anga-
ben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Mei-
nungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext 
schliesslich muss plausibel begründet und bezüglich der einzelnen Ein-
schränkungen angemessen detailliert sein und in Übereinstimmung mit den 
an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Ab-
klärungsbericht voll beweiskräftig. Das Gericht greift in das Ermessen der 
die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein-
schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die 
fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist 
als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 140 V 543 E. 3.2.1 
S. 547, 130 V 61 E. 6.2 S. 63; SVR 2018 IV Nr. 69 S. 224 E. 3.2).

6.3 Der Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 19. November 2020 
(AB 35) samt ergänzender Stellungnahme vom 23. Februar 2021 (AB 43) 
erfüllt die Anforderungen der Rechtsprechung (E. 6.2 hiervor) und ist damit 
beweiskräftig. Die Feststellungen der fachkundigen Abklärungsperson ba-
sieren auf eigenen, vor Ort und in Anwesenheit der Beschwerdeführerin 
durchgeführten Erhebungen und berücksichtigen die vom RAD-Arzt festge-
stellten gesundheitlichen Einschränkungen resp. das festgelegte Zumut-
barkeitsprofil. Der Abklärungsbericht ist zudem hinsichtlich der Gewichtung 
der Tätigkeitsbereiche ausreichend detailliert und den Einschränkungen 
sowie den Angaben der Beschwerdeführerin wurde angemessen Rech-
nung getragen (AB 35/7-10 Ziff. 7.2). Insbesondere berücksichtigte die Ab-
klärungsperson die rechtsprechungsgemäss im Rahmen der Schadenmin-
derungspflicht zumutbare Mithilfe des Ehemannes bei den anfallenden Ar-
beiten (vgl. hierzu BGE 141 V 642 E. 4.3 S. 648, 133 V 504 E. 4.2 S. 509; 
SVR 2011 IV Nr. 11 S. 30 E. 5.5). Feststellbare Fehleinschätzungen, wel-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 14

che ein Abweichen vom Abklärungsbericht rechtfertigen würden, sind we-
der ersichtlich noch werden solche geltend gemacht. Damit ist im Aufga-
benbereich Haushalt von einer Einschränkung von 13.7 % (AB 35/10 
Ziff. 7.2) bzw. gewichtet von 2.74 % (13.7 % x 0.2 [vgl. E. 4.3 hiervor]) aus-
zugehen.

7.

Nach dem Dargelegten besteht bei einer Einschränkung im erwerblichen 
Bereich von 12.10 % (E. 5.6 hiervor) sowie einer solchen im Haushalt von 
2.74 % (E. 6.3 hiervor) ein rentenausschliessender (E. 2.2 hiervor) Invali-
ditätsgrad von gerundet 15 % (12.10 % + 2.74 %; vgl. zur Rundung BGE 
130 V 121 E. 3.2 und 3.3 S. 123; SVR 2019 IV Nr. 61 S. 198 E. 7.1). Dem-
nach ist die angefochtene Verfügung vom 25. Februar 2021 (AB 44) im 
Ergebnis so oder anders nicht zu beanstanden, womit die dagegen erho-
bene Beschwerde abzuweisen ist.

8.

8.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdeführerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Diese werden dem geleis-
teten Kostenvorschuss gleicher Höhe entnommen. 

8.2 Es besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 
Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Aug. 2021, IV/21/264, Seite 15

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern  
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.