# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 04aa2cd3-e486-5133-8fad-bc8e6bc13708
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-03-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.03.2014 E-2207/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2207-2013_2014-03-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-2207/2013 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  M ä r z  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichterin Muriel Beck Kadima, 

mit Zustimmung von Richterin Regula Schenker Senn;  

Gerichtsschreiber Christoph Berger. 

   Parteien 
 

A._______ geboren (…), 

Sri Lanka, 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung;  

Verfügung des BFM vom 22. Februar 2013 / N (…). 

 

 

E-2207/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit Eingabe in englischer Sprache vom 29. Dezember 2009 reichte der 

damals inhaftierte Beschwerdeführer bei der schweizerischen Botschaft 

in Colombo (in der Folge: die Botschaft) ein Asylgesuch ein. 

B.  

Mit Schreiben vom 12. Januar 2010 teilte die Botschaft dem Beschwerde-

führer mit, er könne sich nach seiner Haftentlassung erneut mit ihr in Ver-

bindung setzen. Das Asylgesuch wurde mit internem Beschluss des BFM 

vom 4. Februar 2010 als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

C.  

Mit Eingabe vom 19. September 2011 an die Botschaft ersuchte der Be-

schwerdeführer weiterhin um Schutz in der Schweiz. 

D.  

Mit Schreiben vom 30. September 2011 ersuchte die Botschaft den Be-

schwerdeführer um Vervollständigung des rechtserheblichen Sachver-

halts, unter Einreichung allfälliger Beweismittel und Identitätspapiere, und 

um Beantwortung konkreter Fragen in Bezug auf persönlich erlebte Er-

eignisse, die individuelle Betroffenheit behördlicher Massnahmen sowie 

allfällige von ihm getroffene Schutzbegehren. Das Antwortschreiben des 

Beschwerdeführers ging am 31. Oktober 2011 bei der Botschaft ein. 

E.  

Mit Schreiben vom 16. November 2011 ersuchte die Botschaft den Be-

schwerdeführer erneut um Vervollständigung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und um Beantwortung konkreter Fragen, insbesondere be-

züglich allfälliger Haftentlassungsbedingungen, allfälliger pendenter Un-

tersuchungs-Massnahmen und allfälliger behördlicher Entscheide. Die 

Botschaft gab dem Beschwerdeführer auch Gelegenheit, allfällige Prob-

leme oder Bedrohungen nach der Haftentlassung mitzuteilen.  

F.  

Mit bei der Botschaft am 23. Dezember 2011 eingegangenem Schreiben 

beschrieb der Beschwerdeführer seine aktuelle Lebenssituation und be-

stätigte, an seinem Asylgesuch festzuhalten. 

E-2207/2013 

Seite 3 

G.  

Auf Einladung vom 24. Januar 2012 fand am (…) 2012 in der Botschaft 

eine Befragung des Beschwerdeführers statt. 

Der Beschwerdeführer tamilischer Ethnie – aus dem Distrikt Batticaloa 

stammend und seit August 2011 nördlich von Colombo wohnhaft – mach-

te im Rahmen der Befragung und in seinen Eingaben zur Begründung 

seines Asylgesuches im Wesentlichen geltend, am 12. April 2009 habe 

ihn die sri-lankische Polizei mit Verdacht auf Verbindungen zu den Libera-

tion Tigers of Tamil Eelam (LTTE) festgenommen. Auf dem Polizeiposten 

sei er massiv gefoltert worden. Am 28. April 2009 sei er in ein Gefängnis 

überstellt worden. Die Haftbedingungen schilderte er als schwierig. Nach 

Erhebung einer Klage gegen seine Inhaftierung sei er im August 2011 oh-

ne Auflagen gerichtlich freigesprochen worden. 

Er sei nie Mitglied der LTTE gewesen und habe sich auch politisch nie 

engagiert. Aufgrund seiner Erlebnisse fürchte er sich dennoch vor zukünf-

tigen Verfolgungsmassnahmen seitens der sri-lankischen Behörden. 

H.  

Mit Verfügung vom 22. Februar 2013 bewilligte das BFM dem Beschwer-

deführer die Einreise in die Schweiz nicht und lehnte sein Asylgesuch ab. 

Mit Schreiben der Botschaft vom 5. März 2013 wurde dem Beschwerde-

führer die Verfügung des BFM zugestellt (Rückschein nicht in den Akten). 

I.  

Mit am 8. April 2013 bei der Botschaft eingegangener Eingabe erhob der 

Beschwerdeführer Beschwerde gegen die Verfügung des BFM vom 

22. Februar 2013. Gleichentags überwies die Botschaft die Eingabe zu-

ständigkeitshalber dem Bundesverwaltungsgericht zur Behandlung. Die 

Beschwerde traf am 22. April 2013 beim Bundesverwaltungsgericht ein. 

Der Beschwerdeführer machte sinngemäss geltend, die angefochtene 

Verfügung des BFM sei aufzuheben und es sei ihm die Einreise in die 

Schweiz zu bewilligen. Er werde von unbekannten Leuten bedroht. Auch 

werde er von der sri-lankischen Polizei gesucht. 

  

E-2207/2013 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BFM ge-

hört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz 

des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Aus-

nahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwal-

tungsgericht ist daher für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 

zuständig und entscheidet endgültig (Art. 105 des Asylgesetzes vom 

26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).  

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz 

vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG oder das 

AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG; Art. 6 und 105 AsylG).  

1.3 Der Beschwerdeführer ist legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG), und er hat 

seine Beschwerde gemäss Aktenlage fristgerecht bei der schweizeri-

schen Botschaft in Colombo eingereicht (Art. 108 Abs. 1 AsylG i.V.m. 

Art. 21 Abs. 1 VwVG). Zwar hat er seine Beschwerde nicht in einer der 

Amtssprachen des Bundes verfasst, seiner englischsprachigen Eingabe 

lassen sich jedoch ohne weiteres Begehren und eine Begründung ent-

nehmen (Art. 52 Abs. 1 VwVG), weshalb auf eine Rückweisung der Ein-

gabe zwecks Übersetzung aus prozessökonomischen Gründen zu ver-

zichten ist. Auf die Beschwerde ist nach dem Gesagten einzutreten. 

1.4 Die Beschwerde erweist sich indes – wie nachfolgend aufgezeigt – 

als offensichtlich unbegründet, weshalb darüber in einzelrichterlicher Zu-

ständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters zu entscheiden ist 

(Art. 111 Bst. e AsylG). Gleichzeitig ist auf die Durchführung eines Schrif-

tenwechsels zu verzichten und der Beschwerdeentscheid nur summa-

risch zu begründen (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

2.  

Mit den dringlichen Änderungen des Asylgesetzes vom 28. September 

2012 (AS 2012 5359), welche am 29. September 2012 in Kraft getreten 

sind, wurden unter anderem die Bestimmungen betreffend die Einrei-

chung von Asylgesuchen aus dem Ausland aufgehoben. Die Übergangs-

bestimmung (Ziffer III) hält jedoch fest, dass für die im Ausland vor dem 

E-2207/2013 

Seite 5 

Inkrafttreten der Änderung vom 28. September 2012 gestellten Gesuche 

die massgeblichen Artikel (alt Art. 12, 19, 20, 41 Abs. 2, 52 und 68 AsylG) 

in der bisherigen Fassung anwendbar sind. Demnach sind auf den vorlie-

genden Fall die bisherigen Bestimmungen betreffend das Asylverfahren 

anzuwenden. 

3.  

3.1 Ein Asylgesuch kann gemäss alt Art. 19 AsylG im Ausland bei einer 

schweizerischen Vertretung gestellt werden, die es mit einem Bericht an 

das Bundesamt überweist (alt Art. 20 Abs. 1 AsylG). Hinsichtlich des Ver-

fahrens bei der schweizerischen Vertretung im Ausland sieht Art. 10 der 

Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, 

SR 142.311) vor, dass diese mit der asylsuchenden Person in der Regel 

eine Befragung durchführt (Art. 10 Abs. 1 AsylV 1), was vorliegend ge-

schehen ist.  

 

4.  

4.1 Das BFM kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, wenn 

die asylsuchende Person keine Verfolgung glaubhaft machen kann oder 

ihr die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden kann (vgl. Art. 3, 

Art. 7 und alt Art. 52 Abs. 2 AsylG). 

4.2 Gemäss alt Art. 20 Abs. 2 AsylG bewilligt das BFM Asylsuchenden die 

Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes, wenn ihnen nicht zugemutet 

werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein 

anderes Land auszureisen. Bei diesem Entscheid sind die Voraussetzun-

gen zur Erteilung einer Einreisebewilligung grundsätzlich restriktiv zu um-

schreiben, wobei den Behörden ein weiter Ermessensspielraum zu-

kommt. Neben der erforderlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG 

sind namentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz, die Möglichkeit der 

Schutzgewährung durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu 

anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive Zumutbarkeit 

zur anderweitigen Schutzsuche sowie die voraussichtlichen Eingliede-

rungs- und Assimilationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen. Ausschlag-

gebend für die Erteilung der Einreisebewilligung ist dabei die Schutzbe-

dürftigkeit der betroffenen Personen, mithin die Prüfung der Fragen, ob 

eine Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft gemacht wird und 

ob der Verbleib am Aufenthaltsort für die Dauer der Sachverhaltsabklä-

rung zugemutet werden kann (vgl. BVGE 2011/10 E. 3.3 S. 126 und 

E. 5.1 S. 128; vgl. auch die Zusammenfassung der Rechtsprechung im 

Urteil D-2018/2011 vom 14. September 2011 E. 7.1).  

E-2207/2013 

Seite 6 

4.3 Aus den nachfolgenden Gründen ist die Einschätzung des BFM in der 

angefochtenen Verfügung, wonach sich aus den wesentlichen Vorbringen 

des Beschwerdeführers keine aktuelle asylrelevante Gefährdungssituati-

on des Beschwerdeführers ergebe, zu bestätigen. 

4.4 Vorab ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass der Beschwerdeführer 

gemäss eigenen Angaben anlässlich der Anhörung auf der Botschaft seit 

seiner Freilassung aus der Haft keine Schwierigkeiten mit den sri-

lankischen Behörden gehabt hat. Auch hat das BFM zu Recht festgestellt, 

dass gegen ein aktuelles Verfolgungsinteresse des sri-lankischen Staates 

spricht, dass der Beschwerdeführer ohne Auflagen oder Bedingungen 

aus der Haft entlassen wurde. Diese Einschätzung wird durch die Tatsa-

che bestätig, dass es in den vergangenen Jahren zu keinen weiteren be-

hördlichen Behelligungen des Beschwerdeführers mehr gekommen ist. 

Daran vermag das blosse und durch keine Unterlagen belegte Vorbringen 

in der Beschwerdeeingabe, er werde polizeilich gesucht ("I am in search 

of Police"), in Berücksichtigung der gesamten Aktenlage nichts zu än-

dern. Es gibt somit keine konkreten Anhaltspunkte für eine begründete 

Furcht vor künftiger Verfolgung seitens der Behörden, zumal nicht nach-

vollziehbar ist, weshalb er von seiner Haftentlassung im August 2011 bis 

zu seiner Befragung durch die Botschaft im (Monatsangabe) 2012 unbe-

helligt geblieben, später aber von der Polizei gesucht worden sein soll. 

Dabei hat das BFM zu Recht in Erwägung gezogen, dass der Beschwer-

deführer nicht über ein Profil verfügt, das ihn gegenüber den sri-

lankischen Behörden zum heutigen Zeitpunkt noch verdächtig machen 

könnte, hat er doch selbst vorgebracht, nie Mitglied der LTTE gewesen zu 

sein oder sich je politisch engagiert zu haben. In diesem Zusammenhang 

ist im Weiteren auf die veränderte allgemeine Situation in Sri Lanka hin-

zuweisen. Nach Beendigung des Krieges und der endgültigen Niederlage 

der LTTE ist die Gefahr für den Beschwerdeführer, erneut der Zugehörig-

keit zu diesen verdächtigt zu werden, tendenziell geringer geworden. 

Zwar haben die sri-lankischen Behörden die Sicherheitsmassnahmen 

nicht gelockert. Daher besteht die Möglichkeit, überall und jederzeit von 

sri-lankischem Sicherheitspersonal einer minuziösen Personenkontrolle 

unterzogen und für eingehendere Abklärungen auf den Posten mitge-

nommen oder in ein Armeecamp beordert zu werden. Diese sogenannten 

„Anti-Terrormassnahmen“ werden im Raum Colombo – unbesehen der 

Rügen des Supreme Courts – als repressives Instrument gegen befürch-

tete Infiltrationen tamilischer Separatisten angewandt. Diesen Massnah-

men, denen ein Grossteil der tamilischen Bevölkerung im ganzen Land 

und ebenso auch in Colombo ausgesetzt sind, kommt indes aufgrund 

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Seite 7 

mangelnder Intensität kein Verfolgungscharakter im Sinne von Art. 3 

AsylG zu.  

Zum anderen ist, sollten sich tatsächlich Unbekannte – wie in der Be-

schwerdeeingabe vorgebracht – nach seinem Verbleib erkundigt und mit 

dem Tod gedroht haben, festzuhalten, dass diese Behelligungen mangels 

Substanziierung nicht als glaubhaft gemacht mithin asylrelevant zu erach-

ten sind. Im Weiteren ist diesbezüglich von der Schutzfähigkeit des sri-

lankischen Staates auszugehen, weshalb die Möglichkeit besteht, bei den 

zuständigen Behörden um Schutz vor Verfolgung seitens Dritter zu ersu-

chen. Vorliegend ergeben sich keine Anhaltspunkte auf eine Schutzunwil-

ligkeit des sri-lankischen Staates.  

6. 

Somit ist es dem Beschwerdeführer nicht gelungen, eine aktuelle Gefähr-

dung im Sinne von Art. 3 AsylG aufzuzeigen, welche die Bewilligung der 

Einreise in die Schweiz rechtfertigen würde. Die Schutzbedürftigkeit des 

Beschwerdeführers im Sinne von alt Art. 20 i.V.m. Art. 3 AsylG ist nicht 

gegeben. Im Übrigen ist auch eine Beziehungsnähe des Beschwerdefüh-

rers zur Schweiz zu verneinen (alt Art. 52 Abs. 2 AsylG). Das BFM hat 

dem Beschwerdeführer zu Recht die Einreise in die Schweiz nicht bewil-

ligt und das Asylgesuch abgelehnt. 

7. 

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt richtig 

und vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Beschwerde ist da-

her abzuweisen. 

8. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären dessen Kosten grundsätzlich 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Aus verwal-

tungsökonomischen Gründen ist indessen in Anwendung von Art. 6 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten zu verzichten. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

3. 

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, an die Schweizerische Bot-

schaft in Colombo und an das BFM. 

 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Muriel Beck Kadima Christoph Berger 

 

 

 

 

 

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