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**Case Identifier:** 815e4586-33a5-5116-81bf-e465cc63794c
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-07-27
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 27.07.2020 S 2020 44
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-44_2020-07-27.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiber: lic. iur. Albert Dormann

U R T E I L  vom 27. Juli 2020 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

Tellco pkPRO, Schwyz
Klägerin
vertreten durch Advokat B.________

gegen

C.________ GmbH
Beklagte 

betreffend

Berufliche Vorsorge
(Beiträge)

S 2020 44

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Urteil S 2020 44

A. a) Die C.________ GmbH schloss sich am 5. Dezember 2018 bzw. am 8. Januar 
2019 der Tellco pkPRO (nachfolgend: Tellco; ehemals pensionskasse pro) für die 
Durchführung der beruflichen Vorsorge an.

b) Mit Schreiben vom 8. Januar 2019 stellte die Tellco der C.________ GmbH die 
Beitragsabrechnung 2019 inklusive Vorsorgeausweis zu. Mit Mahnung vom 6. Mai 2019 
ersuchte die Tellco die C.________ GmbH um die Überweisung des Ausstands in der 
Höhe von Fr. 624.-- (Prämienausstand Valuta 31. März 2019 Fr. 604.-- und Mahngebühr 
Fr. 20.--) bis spätestens 24. Mai 2019. Mangels Zahlung ermahnte die Tellco die 
C.________ GmbH mit Schreiben vom 5. Juni 2019 ein zweites Mal und ersuchte um 
Begleichung eines Betrags von Fr. 674.-- (Prämienausstand Fr. 604.--, 1. Mahngebühr 
Fr. 20.--, 2. Mahngebühr Fr. 50.--) bis spätestens 20. Juni 2019. Die Tellco drohte die 
Kündigung des Anschlussvertrags per 30. Juni 2019 bei nicht fristgerechter Zahlung an.

c) Da keine Zahlungen verbucht werden konnten, kündigte die Tellco den 
Anschlussvertrag mit Schreiben vom 25. Juni 2019 per 30. Juni 2019. Am 9. August 2019 
liess die Tellco der C.________ GmbH die Schlussabrechnung zukommen mit der Bitte 
um Begleichung des Ausstands in der Höhe von Fr. 1'923.95 bis 30. August 2019. Mit 
Schreiben vom 16. September 2019 mahnte die Tellco die C.________ GmbH ein 
weiteres Mal und ersuchte sie, den Ausstand von nunmehr Fr. 1'973.95 (Ausstand 
gemäss Schlussrechnung per 30. Juni 2019 Fr. 1'923.95 und Mahngebühren gemäss 
Kostenreglement Fr. 50.--) innert zehn Tagen zu begleichen.

d) Da wiederum keine Zahlungen verbucht werden konnten, leitete die Tellco am 
25. Oktober 2019 die Betreibung gegen die C.________ GmbH ein. Der Zahlungsbefehl 
des Betreibungsamts A.________ datiert vom 28. Oktober 2019 und wurde der 
C.________ GmbH am 4. November 2019 zugestellt. Gleichentags erhob sie ohne 
Begründung Rechtsvorschlag. Mit Schreiben vom 8. November 2019 gab die Tellco der 
C.________ GmbH noch einmal Gelegenheit zur Bezahlung des Ausstands und zum 
Rückzug des Rechtsvorschlags. Die C.________ GmbH leistete jedoch keine Zahlungen.

B. Mit Klageschrift vom 25. März 2020 (Datum des Poststempels) liess die Tellco 
pkPRO beantragen, die C.________ GmbH sei zu verpflichten, ihr eine Kapitalforderung 
von Fr. 2'273.95 nebst Zins von 6 % seit 1. September 2019 und von Fr. 1'250.-- nebst 
Zins von 6 % seit Klageeinreichung sowie Betreibungskosten von Fr. 73.30 zu bezahlen. 
Im Betreibungsverfahren Nr. ____ des Betreibungsamtes A.________ sei der 

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Rechtsvorschlag in der Höhe des Betrags von Fr. 2'273.95 nebst Zins zu 6 % seit 
1. September 2019 zu beseitigen und die Rechtsöffnung zu gewähren; unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge zuzüglich MwSt. zu Lasten der Beklagten. Zur Begründung legte die 
Klägerin dar, die Berechtigung der Forderung sei seitens der Beklagten zu keinem 
Zeitpunkt bestritten worden, weshalb auf die Einreichung weiterer Beweismittel zunächst 
verzichtet werde. Es sei nicht ersichtlich, weshalb die Beklagte die berechtigte 
Prämienforderung nicht begleiche. Die Klägerin mache gemäss Kontoauszug vom 
28. November 2019 Mahngebühren von Fr. 20.-- bzw. Fr. 50.--, eine Forderung von 
Fr. 300.-- unter dem Titel "Vertragsauflösung" und eine Forderung von Fr. 300.-- als 
Gebühr für die eingeleitete Betreibung geltend. Diese Verwaltungskosten seien gemäss 
Kostenreglement vertraglich vereinbart und fänden sich unter Ziffer 2.3 des besagten 
Reglements. Neben diesen Verwaltungskosten seien an gleicher Stelle zudem Fr. 1'250.-- 
für die Rechtsöffnung inklusive materielle Klagebegehren geschuldet. Diese Kosten seien 
ebenfalls vertraglich vereinbart und damit über die in der Betreibung geltend gemachte 
Forderung hinaus geschuldet. Auch diese Kosten deckten den internen 
Verwaltungsaufwand der Klägerin, welche Inkassobemühungen mit sich brächten. 
Vorliegend werde sowohl die Rechtsöffnung als auch die richterliche Beurteilung der 
Klageforderung anbegehrt, weshalb die vereinbarten Kosten von der Beklagten zu tragen 
seien. Die Betreibungskosten seien von der Beklagten zurückzuerstatten, da das 
Verhalten der Beklagten die Betreibung erst veranlasst habe. Aufgrund des Verhaltens der 
Gegenseite müsse davon ausgegangen werden, dass mutwillige Prozessführung vorliege. 
Gemäss BGE 124 V 285 sei bei der Beurteilung der Mutwilligkeit im Bereich von 
Prämienstreitigkeiten der beruflichen Vorsorge auch das Verhalten des 
Zahlungspflichtigen vor dem gerichtlichen Verfahren ausschlaggebend. Aufgrund der 
eingereichten Beweismittel sei ersichtlich, dass die Prämienforderung der Klägerin von der 
Beklagten nie bestritten worden sei. Es sei jedoch seitens der Beklagten alles 
unternommen worden, um die Bezahlung der geschuldeten Prämien hinauszuschieben. 
Auch der erhobene Rechtsvorschlag habe offensichtlich lediglich dazu gedient, sich der 
vorliegenden Verbindlichkeit möglichst lange zu entziehen. Der Beklagten gehe es 
vorliegend nicht darum, eine Klärung der Sach- und Rechtslage herbeizuführen. Vielmehr 
diene die Prozessverursachung dem Herauszögern der Zahlungspflicht. Die sei gemäss 
dem genannten Bundesgerichtsentscheid als mutwillig zu betrachten und die Auferlegung 
sowohl der Gerichts- als auch der Parteikosten sei die folgerichtige Sanktion des 
Verhaltens der Beklagten.

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C. Mit Schreiben vom 27. März 2020 ersuchte das Verwaltungsgericht die Beklagte, 
bis zum 19. Mai 2020 ihre Klageantwort und ihre vollständigen, nummerierten Akten 
einzureichen.

Am 7. April 2020 kam das per Einschreiben und am 16. April 2020 das per A-Post erneut 
versandte Schreiben jeweils mit dem Vermerk zurück, wonach der Empfänger unter der 
angegebenen Adresse nicht habe ermittelt werden können.

D. Die telefonische Recherche des Verwaltungsgerichts vom 16. April 2020 beim 
Handelsregisteramt des Kantons Zug ergab, dass das Domizil der Beklagten "nicht intakt" 
sei. Diese sei vom Handelsregisteramt bereits aufgefordert worden, den gesetzmässigen 
Zustand wiederherzustellen, was bis dato jedoch nicht geschehen sei.

E. Mit Schreiben vom 17. April 2020 informierte das Verwaltungsgericht den 
Rechtsvertreter der Klägerin über den Umstand, dass bei der im Handelsregister des 
Kantons Zug aufgeführten Adresse der Beklagten keine Postzustellung möglich sei. Da 
das Gericht über keine andere Adresse verfüge, schliesse es den Schriftenwechsel ab.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Jeder Kanton bezeichnet gemäss Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982 (BVG, 
SR 831.40) ein Gericht, das als letzte kantonale Instanz über Streitigkeiten zwischen 
Vorsorgeeinrichtungen, Arbeitgebern und Anspruchsberechtigten entscheidet. 
Gerichtsstand ist der schweizerische Sitz oder Wohnsitz der Beklagten oder der Ort des 
Betriebes, bei dem der Versicherte angestellt wurde (Art. 73 Abs. 3 BVG). Gemäss § 82 
des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen vom 1. April 1976 (VRG, 
BGS 162.1) beurteilt das Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Klagen aus 
dem Gebiet der eidgenössischen Sozialversicherung, für deren Beurteilung das 
Bundesrecht eine einzige kantonale Instanz vorschreibt. Angesichts des Sitzes der 
Beklagten in A.________ ist das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der 
vorliegenden Klage örtlich und sachlich zuständig. Die Beurteilung erfolgt auf dem 

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Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG, 
BGS 162.11).

2. Artikel 2 BVG regelt, welche Arbeitnehmer dem Versicherungsobligatorium 
unterstellt sind. In Art. 7 ff. BVG ist die obligatorische Vorsorgeversicherung im Einzelnen 
geregelt. Hiernach wird die Arbeitgeberin, die obligatorisch zu versichernde Arbeitnehmer 
beschäftigt, verpflichtet, eine in das Register für die berufliche Vorsorge eingetragene 
Vorsorgeeinrichtung zu errichten oder sich einer solchen anzuschliessen, ansonsten die 
Auffangeinrichtung den Anschluss vornimmt (Art. 11 und Art. 60 BVG). Der Anschluss 
erfolgt gemäss Art. 11 Abs. 3 BVG rückwirkend. Die Finanzierung der Vorsorgeeinrichtung 
ist in Art. 65–72 BVG geregelt. Nach Art. 66 Abs. 1 BVG legt die Vorsorgeeinrichtung die 
Höhe der Beiträge der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in den reglementarischen 
Bestimmungen fest. Daraus folgt, dass der Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung die 
gesamten den reglementarischen Bestimmungen entsprechenden Beiträge schuldet 
(Art. 66 Abs. 2 Satz 1 BVG). Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die 
Vorsorgeeinrichtung von der Arbeitgeberin Verzugszinsen verlangen (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 
BVG). Die Abwicklungsmodalitäten, wonach der Arbeitgeber den in den reglementarischen 
Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung festgelegten Beitragsanteil des Arbeitnehmers 
vom Lohn abzieht und diesen der Vorsorgeeinrichtung bis spätestens zum Ende des 
ersten Monats nach Kalender- oder Versicherungsjahr überweist, werden in Art. 66 Abs. 3 
und 4 BVG geregelt.

3. Im vorliegenden Verfahren beantragt die Klägerin in der Klageschrift vom 25. März 
2020 die Zusprechung einer Kapitalforderung von Fr. 2'273.95 nebst eines Zinses zu 6 % 
seit 1. September 2019 und von Fr. 1'250.-- nebst eines Zinses zu 6 % seit 
Klageeinreichung sowie schliesslich von Betreibungskosten von Fr. 73.30. Zu prüfen sind 
demnach die rechtliche Grundlage und die Höhe der geltend gemachten Forderungen.

In diesem Zusammenhang ist auf Art. 73 Abs. 2 BVG zu verweisen, wonach das 
Versicherungsgericht den Sachverhalt grundsätzlich von Amtes wegen abzuklären hat, 
weshalb die Korrektheit der eingeklagten Forderungssumme zu überprüfen ist. Allerdings 
hat der Untersuchungsgrundsatz sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Parteien (vgl. 
Hans-Ulrich Stauffer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, 
3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, N 7.5 zu Art. 73 BVG). Bleibt eine Partei dem 
Verfahren unentschuldigt fern – eine fehlende Klageantwort ist als unentschuldigtes 
Fernbleiben zu werten – und unterlässt es somit, die in der Klageschrift mindestens 

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glaubhaft gemachte und durch etliche Aktenstücke dokumentierte Forderung in Frage zu 
stellen, kann es nicht die Aufgabe des Sozialversicherungsgerichts sein, die Richtigkeit 
sämtlicher Positionen der mithin faktisch unbestrittenen Forderung aufgrund von 
Abrechnungen, Listen und Tabellen im Detail zu prüfen. Da die Berechtigung der 
Forderung somit zu keinem Zeitpunkt beanstandet wurde, kann sich das Gericht auf eine 
eher summarische Prüfung, ob die Positionen eine rechtliche Grundlage haben, 
beschränken.

3.1 Dem Verwaltungsgericht liegen folgende von der Klägerin eingereichten 
Unterlagen vor: Anschlussvertrag vom 5. Dezember 2018 bzw. vom 8. Januar 2019 (Kl-
act. 4), Vorsorgereglement der Klägerin, gültig per 15. Dezember 2018 (Kl-act. 5), 
Geschäftsbedingungen der Klägerin, gültig per 15. November 2018 (Kl-act. 6), 
Stiftungsurkunde der Klägerin, gültig per 15. November 2018 (Kl-act. 6), 
Organisationsreglement der Klägerin, gültig per 15. November 2018 (Kl-act. 6), 
Kostenreglement der Klägerin, gültig per 15. November 2018 (Kl-act. 6), Vorsorgeplan 
betreffend die Beklagte, gültig 2019 
(Kl-act. 7), Prämienkontokorrent 1. Januar bis 31. Dezember 2019 (Kl-act. 8), 
Beitragsabrechnung vom 8. Januar 2019 (Kl-act. 9), Mahnungen vom 6. Mai 2019 und 
vom 5. Juni 2019 (Kl-act. 10 und 11), Kündigung des Anschlussvertrags vom 25. Juni 
2019 (Kl-act. 12), Schlussabrechnung vom 9. August 2019 per 30. Juni 2019 (Kl-act. 13), 
Mahnung vom 16. September 2019 (Kl-act. 14), Betreibungsbegehren vom 25. Oktober 
2019 
(Kl-act. 15), Zahlungsbefehl vom 28. Oktober 2019 (Kl-act. 16), Schreiben der Klägerin an 
die Beklagte vom 8. November 2019 betreffend Rückzug des Rechtsvorschlags 
(Kl-act. 17).

3.2 Bei der Klägerin handelt es sich um eine gemäss Art. 48 BVG registrierte 
Vorsorgeeinrichtung. Mit ihr schloss die Beklagte am 5. Dezember 2018 bzw. am 
8. Januar 2019 per 1. Januar 2019 einen Anschlussvertrag ab (Kl-act. 4). Es liegen keine 
Indizien dafür vor, dass der Anschluss der Beklagten bei der Klägerin nicht vorbehaltlos 
zustande gekommen sein sollte. Mit der Unterzeichnung des Anschlussvertrages 
anerkannte die Beklagte, der Klägerin die Beiträge in Form der Spar-, Risiko- und 
Verwaltungsbeiträge sowie der Beiträge für den Sicherheitsfonds nach Gesetz, 
Kassenreglement, Vorsorgeplänen sowie dem fraglichen Vertrag samt Anhängen zu 
schulden. Andere beachtenswerte Rügen, die in diesem Verfahren zu würdigen wären, 
liegen nicht vor.

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3.3 Die Klägerin klagte die Kapitalforderung von Fr. 2'273.95 nebst eines Zinses zu 
6 % seit 1. September 2019, von Fr. 1'250.-- nebst eines Zinses zu 6 % seit 
Klageeinreichung (d.h. seit 25. März 2020) sowie die Zusprechung von Betreibungskosten 
von Fr. 73.30 ein. Die summarische Prüfung der unterschiedlichen Positionen des 
eingeklagten Betrages auf ihre Rechtmässigkeit ergibt Folgendes:

3.3.1 Dem Prämienkontokorrent vom 28. November 2019 (Kl-act. 8) lässt sich die 
eingeklagte Kapitalforderung von Fr. 2'273.95 entnehmen. Die Prämien für den Leistungs- 
wie für den Finanzierungsteil ergeben sich aus dem Vorsorgeplan und sind daher nicht zu 
beanstanden. In der Kapitalforderung von Fr. 2'273.95 sind Erstprämienrechnungen von 
Fr. 374.--, Fr. 230.-- und Fr. 2'458.05 (Buchungsdaten je 14. Januar 2019), Mahngebühren 
von Fr. 20.-- und Fr. 50.-- (Buchungsdaten 6. Mai 2019 und 4. Juni 2019), 
Verwaltungskosten für Vertragsauflösung bzw. Betreibungsbegehren von Fr. 300.-- 
(Buchungsdatum 9. August 2019) enthalten, welche ihre Rechtsgrundlage in Ziffer 2.3 des 
Kostenreglements finden. Des Weiteren hat der ebenfalls eingeklagte Betrag von 
Fr. 1'250.-- (Rechtsöffnung inkl. Klagebegehren) seine Rechtsgrundlage ebenfalls in 
Ziffer 2.3 des Kostenreglements. Da das Kostenreglement einen integrierenden 
Bestandteil des zwischen den Parteien abgeschlossenen Anschlussvertrages bildet, sind 
die kostenpflichtigen Aufwendungen nicht zu beanstanden. Bei den Betreibungskosten 
von Fr. 73.30 handelt es sich um die Kosten des Zahlungsbefehls Nr. ____ vom 
28. Oktober 2019 und sind ebensowenig zu beanstanden. Eine Rüge der Beklagten, 
wonach der Kontoauszug vom 28. November 2019 nicht korrekt wäre, liegt nicht bei den 
Akten. Im Gegenteil, der Kontoauszug gilt ohne Gegenbericht seitens der Beklagten innert 
14 Tagen nach Erhalt als genehmigt. Da die Beklagte die von der Klägerin geltend 
gemachten Forderungen nicht bestritten und den Kontoauszug akzeptiert hat, ist gestützt 
darauf und in Übereinstimmung mit der Klägerin von ausstehenden Forderungen von 
Fr. 2'273.95, von Fr. 1'250.-- und schliesslich von Betreibungskosten von Fr. 73.30 
auszugehen (vgl. E. 3.3.2 nachfolgend für die Zinsberechnung).

3.3.2 Die Klägerin beantragt ferner die Zusprechung eines Zinses von je 6 % auf den 
Forderungen von Fr. 2'273.95 (seit 1. September 2019) und Fr. 1'250.-- (seit 
Klageeinreichung, d.h. seit 25. März 2020).

Die Verzugszinsen haben ihre rechtliche Grundlage zunächst in Art. 66 Abs. 2 Satz 2 
BVG, aber auch in Ziffer 2.3 lit. f der Geschäftsbedingungen der Klägerin (Kl-act. 6), 

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wonach auf Ausständen (Prämien, Verwaltungskosten usw.), welche bis zum Zeitpunkt 
der Fälligkeit nicht bezahlt sind, ab dem Fälligkeitsdatum ohne Mahnung ein Verzugszins 
von 6 % p.a. erhoben wird. Die Beklagte hat durch die Unterzeichnung des 
Anschlussvertrags explizit bestätigt, dass sie (unter anderem) die Geschäftsbedingungen 
der Klägerin zur Kenntnis genommen habe, dass diese einen integrierenden Bestandteil 
des Anschlussvertrags bilden würden und dass sie damit vollumfänglich einverstanden sei 
(Kl-act. 4). Gestützt auf Ziffer 2.3 lit. f ihrer Geschäftsbedingungen hat die Klägerin der 
Beklagten die künftigen Zinssätze bekannt gegeben. In der Beitragsrechnung vom 
8. Januar 2019 
(Kl-act. 9) verwies sie darauf, dass sich die Zinskonditionen nach ihren 
Geschäftsbedingungen richten würden. Ausserdem nannte sie diesen Zinssatz explizit im 
Prämienkontokorrent vom 28. November 2019 (Kl-act. 8). Angesichts des 
Einverständnisses der Beklagten mit dem Zinssatz von 6 % ist dieser nicht zu 
beanstanden, ausserdem liegt er lediglich 1 % über der marktkonformen Verzinsung 
gemäss Art. 104 Abs. 1 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR).

Der Zahlungsbefehl Nr. ____ wurde am 28. Oktober 2019 durch das Betreibungsamt 
A.________ ausgestellt und der Beklagten am 4. November 2019 zugestellt. Gemäss 
Art. 105 Abs. 1 OR beginnt der Verzugszinslauf mit der Anhebung der Betreibung oder der 
gerichtlichen Klage zu laufen. "Angehoben" ist die Betreibung unter anderem mit der 
Stellung (Postaufgabe bzw. Überbringung) des Betreibungsbegehrens nach Art. 67 f. 
SchKG an das Betreibungsamt (Urteil des Bundesgerichts 5A_579/2018 vom 30. April 
2019, E. 4.4.5; vgl. auch Widmer Lüchinger/Wiegand, in: Basler Kommentar, 
Obligationenrecht I, 7. Aufl., 2020, Art. 105 N. 2). Nach eigener Angabe leitete die Klägerin 
die Betreibung am 25. Oktober 2019 ein, was angesichts des am 28. Oktober 2019 
ausgestellten Zahlungsbefehls als glaubhaft erscheint. Aus diesem Grund ist der in 
Betreibung gesetzte und eingeklagte Betrag von Fr. 2'273.95 ab dem 25. Oktober 2019 – 
und nicht wie beantragt bereits ab 1. September 2019 – zu einem Zinssatz von 6 % zu 
verzinsen. Des Weiteren ist der (nicht betriebene) Betrag von Fr. 1'250.-- antragsgemäss 
ab 25. März 2020 (Zeitpunkt der Klageeinreichung) ebenfalls zu einem Zinssatz von 6 % 
zu verzinsen. Eine Rüge der Beklagten, wonach die geltend gemachten Zinsbeträge nicht 
korrekt wären, liegt jedenfalls nicht bei den Akten.

3.3.3 Es bleibt mithin festzuhalten, dass die geltend gemachten Forderungen der 
Klägerin im vorliegenden Verfahren unbestritten geblieben sind. Sie basieren auf einer 

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ausreichenden gesetzlichen und vertraglichen Grundlage und sind daher sowohl 
grundsätzlich als auch masslich nicht zu beanstanden. Die Klägerin hat somit zu Recht die 
Forderungen von Fr. 2'273.95 nebst eines Zinses zu 6 % seit 25. Oktober 2019 (und nicht 
bereits ab 1. September 2019), von Fr. 1'250.-- nebst eines Zinses zu 6 % seit 25. März 
2020 (Zeitpunkt der Klageeinreichung) sowie die Zusprechung von Betreibungskosten von 
Fr. 73.30 eingeklagt. 

4. In Berücksichtigung des oben Ausgeführten ist die Klage im erwähnten Umfang 
gutzuheissen und der Klägerin sind der Betrag von Fr. 2'273.95 nebst eines Zinses zu 6 % 
seit 25. Oktober 2019 (und nicht bereits ab 1. September 2019), der Betrag von 
Fr. 1'250.-- nebst eines Zinses zu 6 % seit 25. März 2020 (Zeitpunkt der Klageeinreichung) 
sowie die Kosten des Zahlungsbefehls vom 28. Oktober 2019 von Fr. 73.30 
zuzusprechen.

Des Weiteren ist der Klägerin die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Für eine Forderung 
wird insoweit Rechtsöffnung erteilt, als sie berechtigterweise in Betreibung gesetzt wurde. 
In Berücksichtigung des Zahlungsbefehls Nr. ____ vom 28. Oktober 2019 ist für den 
eingeklagten Betrag von Fr. 2'273.95 nebst eines Zinses zu 6 % seit 25. Oktober 2019 die 
definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Für die Zahlungsbefehlskosten von Fr. 73.30 in der 
Betreibung Nr. ____ braucht keine Rechtsöffnung erteilt zu werden, da die Gläubigerin 
gemäss Art. 68 Abs. 2 SchKG berechtigt ist, von den Zahlungen der Schuldnerin die 
Betreibungskosten vorab zu erheben.

5. Die Klägerin anerbot die Beweise für ihre Sachverhaltsdarstellung im Rahmen der 
eingereichten Akten. Die Abnahme weiterer Beweise erweist sich als nicht notwendig, 
zumal weitere Beweisabnahmen auch nicht beantragt wurden.

6. Gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG ist das Verfahren in der Regel kostenlos. Einer Partei 
aber, die sich leichtsinnig oder mutwillig verhält, können eine Spruchgebühr und die 
Verfahrenskosten auferlegt werden (Hans Rudolf Schwarzenbach-Hanhart, Die 
Rechtspflege nach dem BVG, SZS 1983, S. 169 ff.).

6.1 Die Beklagte hat durch das unbegründete Erheben eines Rechtsvorschlags ein 
Gerichtsverfahren veranlasst und in diesem nicht mitgewirkt. Sie hat keine Klageantwort 
eingereicht, dieses aber auch nicht durch Erstreckung von Fristen oder verspätete 
Eingaben verzögert. Durch die Veranlassung des Verfahrens als solches kann ihr der 

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Vorwurf der Mutwilligkeit nicht erspart bleiben und es sind ihr Verfahrenskosten von 
Fr. 1'000.-- aufzuerlegen.

6.2 Die obsiegende Vorsorgeeinrichtung hat als Sozialversicherungsträgerin gemäss 
Praxis zu § 28 VRG in der Regel keinen Anspruch auf Parteientschädigung (GVP 1991/92, 
S. 202). Von dieser Regel ist dann abzuweichen, wenn die Vorsorgeeinrichtung durch 
leichtsinniges oder mutwilliges Verhalten der Arbeitgeberin unnötigerweise zur 
Prozessführung gezwungen wird. In Beachtung der von der Klägerin geltend gemachten 
und ihr auch zugesprochenen Entschädigung für die "Rechtsöffnung inkl. Klagebegehren" 
(vgl. Ziff. 2.3 des Kostenreglements der Klägerin) in der Höhe von Fr. 1'250.-- ist von der 
Zusprechung einer Parteientschädigung an sie abzusehen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Klage wird insofern gutgeheissen, als die Beklagte verpflichtet wird, der 
Klägerin Fr. 2'273.95 nebst eines Zinses zu 6 % seit 25. Oktober 2019, Fr. 1'250.-- 
nebst eines Zinses zu 6 % seit 25. März 2020 und die Kosten des 
Zahlungsbefehls vom 28. Oktober 2019 von Fr. 73.30 zu bezahlen.

Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. ____ vor dem Betreibungsamt 
A.________ wird für den Betrag von Fr. 2'273.95 nebst eines Zinses zu 6 % seit 
25. Oktober 2019 aufgehoben und der Klägerin diesbezüglich die definitive 
Rechtsöffnung erteilt.

2. Der Beklagten wird eine Spruchgebühr von Fr. 1'000.-- auferlegt.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Klägerin (zusammen mit den eingereichten Akten), an die 
Beklagte (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung, Rechnung folgt nach 
Rechtskraft des Urteils) und an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern.

Zug, 27. Juli 2020

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am