# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2ff0d429-1bba-5ee3-9cb3-08c2a73bae07
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-10-06
**Language:** de
**Title:** Rentenrevision; Depression; Antritt einer befristeten Arbeitsstelle; gesundheitliche Verbesserung ausgewiesen; Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit als Marketing- und Kommunikationsberaterin zumutbar; Einkommensvergleich
**Docket/Reference:** IV.2013.00564
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2013.00564.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2013.00564
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Sozialversicherungsrichterin Fehr
Gerichtsschreiberin Oertli
Urteil
vom
6. Oktober 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Die 1966 geborene
X.___
,
gelernte Werbeleiterin mit eidgenössi
s
chem Fachausweis
und
seit
2001 hauptsächlich als selbständig erwerbstätige
Marke
ting- und Kommunikationsberaterin
tätig (
Urk.
6/40 und
Urk.
6/45
)
, bezog
seit Juli 2010
wegen einer psychischen Erkrankung
(Depression und Erschöpfungs
zustände) eine
halbe sowie während ein paar Monaten eine ganze
Rente der In
validenversicherung
(vom
1.
Juli bis 3
0.
September 2010 ein halbe
Rente
, vom
1.
Oktober 2010 bis 3
0.
Juni 2011
eine ganze
Rente
und a
b 1.
Juli 2011
wieder eine halbe Rente;
Urk. 6/58).
Im August 2012 leitete die
Sozialversicherungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, ein Revisionsverfahren ein (
Urk.
6/82). Gestützt auf die Angaben von Dr.
Y.___
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie
,
vom 17.
Dezember 2012 im Revisionsfragebogen (
Urk.
6/84/4-5), die Auskünfte der Versicherten (
Urk.
6/86)
sowie die Angaben der
Arbeitgeberin
Firma Z.___
(Urk.
6/87
und
Urk.
6/90
)
nahm die IV-Stelle einen neuen Einkommensvergleich vor (
Urk.
6/91 und
Urk.
6/92
S. 3
) und stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom 1
1.
April 2013 die Aufhebung der Invali
denrente in Aussicht (
Urk.
6/94). Auf Einwand d
er Versicherten hin (
Urk.
6/96)
passte die IV-Stelle
den
Einkommensvergleich an (
Urk.
6/98), hielt allerdings mit Verfügung vom 16
.
Mai 2013
anso
n
sten
am Vorbescheid fest und hob die Rente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (
Urk.
2)
2.
Mit Eingabe vom 1
7.
Juni 2013 erhob die Versicherte gegen die Verfügung vom 1
6.
Mai 2013 Beschwerde
(
Urk.
1)
mit
den
sinngemässen Antr
ä
ge
n
, die Verfü
gung sei aufzuheben und der Anspruch auf die bisherige halbe Invalidenrente zu bestätigen. Zudem beantragte sie
eine fachärztliche Begutachtung
.
Die
Be
schwerdegegnerin
schloss in ihrer Vernehmlassung
vom 2
2.
August 2013
auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
5). Am 1
1.
September 2013 ging eine weitere Stellungnahme der Beschwerdeführerin (
Urk.
8) unter Beilage von Auszügen aus dem Emailverkehr mit
Dr.
Y.___
sowie
von
Geschäftsunterlagen (
Urk.
9/1-2) ein. Am
3.
Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme zu diesen neuen Unterlagen (
Urk.
12), was der Beschwer
deführerin am
4.
Oktober 2013 mitgeteilt wurde (
Urk.
13).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbs
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkun
gen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätig
keit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchti
gung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versicherten Person so
zial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.3
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.
4
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbe
zügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1
ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein
spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
begründete die
revisionsweise Rentenaufhebung in der Verfügung
vom 1
6.
Mai 2013
(
Urk.
2)
mit dem Umstand, dass die Beschwerde
führerin seit dem
1.
Januar 2013
bei der
Firma Z.___
als Sachbearbeiterin Kom
munikation in einem 50
%
-Pensum tätig sei und hiermit ein
rentenausschlies
sendes
Einkommen erzielen könne. Diese Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin weiterhin zumutbar. Der Umstand, dass diese Anstellung nur befristet sei, sei invalidenversicherungsfremd und könne deshalb nicht berücksichtigt werden.
2.2
Die Beschwerdeführerin wandte dagegen in ihrer Beschwerde vom 1
7.
Juni 2013 (
Urk.
1) ein, die auf sechs Monate befristete Stelle als Sachbearbeiterin in einer Kommunikationsabteilung sei ein Versuch im Hinblick auf die Wiedere
in
gliederung in die Arbeitswelt
. Sie habe festgestellt, dass sie noch nicht so weit sei,
um
sich wieder in einen festen Arbeitsauflauf
integrieren
zu
könne
n
. Die letzten sechs Monate hätten sie nic
ht gestärkt, sondern geschwächt
. Sie fühle sich leer, gereizt, schlafe weit über das normale Mass hinaus und sei anfällig für
Krankheiten. Ihre aktuelle Arbeitsfähigkeit betrage 40
%
bis maximal 50
%
. Damit habe sie Anrecht auf eine halbe Rente.
2.3
In der Beschwerdeantwort vom 2
2.
August 2013 (
Urk.
5) führte die
Beschwerde
gegnerin
a
us, aus dem Arztbericht von
Dr.
Y.___
und den übrigen Unter
lagen gehe hervor, da
s
s
sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verbessert habe. Deshalb werde daran festgehalten, dass die Versicherte zu
mindestens
50
%
arbeitsfähig sei und
aufgrund
ihrer beruflichen Erfahrung ein
Inva
lideneinkommen
gemäss Verfügung erzielen könne, was zu einem
renten
ausschliessenden
Invaliditätsgrad führe.
2.4
In der Stellungnahme vom
1
1
.
September 2013
(
Urk.
8) begründete die
Beschwe
r
de
führerin
ihren Antrag auf eine erneute Begutachtung mit dem
Hinweis, dass sie mit ihrem ehemaligen Arzt
Dr.
Y.___
seit dem 4.
Quartal 2011 nur noch im sporadischen Email-Kontakt gestanden habe, so dass er nicht die grundlegende Quelle für die Einschätzung ihres gesundheitlichen Zustandes im Jahr 2013
sein könne
.
Sie machte
– unter Beilage von Geschäftskontoauszügen für die Zeitspanne von Januar bis August 2013 (Urk. 9/2) – ferner
geltend,
dass sie ab April 2013 ausschliesslich
im 50%-Pensum
für die
Firma Z.___
tätig gewe
sen sei
.
Ein Totalumsatz mit ihrer Selbst
ändigkeit 2013 von rund
Fr.
15‘000.-- in
nert 8 Monaten mache einen Durchschnitt von
Fr.
1‘875.
--
mo
natlich.
Es sei also korrekt, dass sie während 3 Monaten (Januar – März) über einem Arbeitspensum von 50
%
gelegen sei, aber es sei ebenso korrekt, dass sie Juli/August bei 0
%
gewesen sei.
Seit September fühle sie sich wieder zwischen 30
%
bis
50
%
arbeitsfähig
(
Urk.
8)
.
3.
3.
1
Die ursprüngliche
abgestufte
Rentenzusprache
(
Anspruch auf
eine halbe Rente von
1.
Juli
bis 3
0.
September 2010,
auf
ein
e ganze Rente von
1.
Oktober 2010 bis 3
0.
Juni 2011 und anschliessend ab
1.
Juli 2011
wiederum auf
eine halbe Rente)
mit Verfügung
vom
1.
Oktober 2011 (
Urk.
6/58,
Urk.
6/62,
Urk.
6/66, Urk.
6/70 und
Urk.
6/74)
basierte
im Wesentlichen
auf den Berichten des behandelnden Psychiaters
Dr.
Y.___
sowie dem p
sych
i
atrischen Gutach
ten von
Dr.
med.
Dr.
rer
. nat.
A.___
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie
,
vom
7.
April 2011
(
Urk.
6/36).
3.2
Dr.
Y.___
, bei dem die Beschwerdeführerin
ab
dem
7.
Juli 2009 in Behand
lung stand, berichtete der IV-Stelle am 1
6.
Februar 2010 (
Urk.
6/13/1-5). Er diagnostizierte eine mittelschwere bis schwere depressive Episode (ICD-10 F32.11/32.21) bei
einer
Persönlichkeit mit aggressionsgehemmten und
anan
kastischen
Zügen an der Grenze zur Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F6).
Aktuell
bestünden vor allem
noch
eine starke physische Ermüdung, ein innerliches Aufbegehren, eine Wut auf sich selbe
r, überwertige Heilserwartungen, Ungeduld usw
.
Dr.
Y.___
rechnete
im Verlauf
mit einer vollständigen Besserung. In ihrer bisherigen Tätigkeit als Ge
schäftsführerin einer Marketing-
Firma sei
die Beschwerdeführerin
vom
7.
Juli 2009 bis 2.
September 2009 zu 100
%
, vom
3.
September bis 2
9.
Oktober 2009 zu 50
%
und vom 3
0.
Oktober 2009 bis vor
läufig 2
8.
Februar 2010 zu 80
%
arbeitsunfähig gewesen.
Dr.
Y.___
schätzte, ab Mai / Juni 2010 dürfte mit einer 50%igen
Arbeits
(
un
)
fähigkeit
zu rechnen sein.
Er erachtete die aktuelle Tätigkeit als behinderungsangepasst.
Am
2
8.
Dezember 2010 (
Urk.
6/24/1-4) berichtete
Dr.
Y.___
, die Diagno
sen seien seit dem letzten Bericht unverändert.
Er wies auf eine starke Ermü
dung, eine Kraftlosigkeit, eine Konzentrationsschwäche, mangelnde Abgren
zung, impulsive Aggressionsgefühle und Schwierigkeit
en
in Kontakten hin. Dr.
Y.___
erachtete die bisherige Tätigkeit noch
als
zumutbar, es sei mit zunehmender Besserung zu rechnen. Aktuell sei
der Beschwerdeführerin ein 20
%
-Pensum möglich
.
3.
3
Dr.
A.___
stellte
im p
sychiatrischen Gutachten
vom
7.
April 2011
(
Urk.
6/36)
fest, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei durch eine seit mindestens
Juli
2009 bestehende mittelgradige depressive Episode ohne soma
tisches Syndrom (ICD-10 F32.10) mit rascher Ermüdbarkeit,
Selbstwertproble
ma
tik
, deprimierter Stimmung, Konzentrations- und
Aufmerksamkeitsprob
le
men
und Schlafstörungen
beeinträchtigt. Anamnestisch lä
gen akzentuierte
Per
sönlichkeitszüge
vor, die als Risikofaktor für die Depression anzusehen sei
en
. Zudem bestehe ein Erschöpfungssyndrom
(
Ziff.
9.1 S. 12)
.
Dr.
A.___
führte weiter aus, nach einer Erholungsphase von Mai bis Oktober 2010 mit ei
ner 90-95%igen Arbeitsunfähigkeit habe
die Beschwerdeführerin
im N
ovem
ber 2010 eine Ausbildung zum eidgenössischen
Fachausweis
Erwachsenenbild
nerin
begonnen. Für diese Ausbildung sowie zur Aufrechterhaltung der Infra
struktur ihrer Agentur (Administration, Buchhaltung etc.) und zur Durchfüh
rung von Kursen in der Erwachsenenbildung wende sie durchschnittlich einen bis einein
halb Wochentage auf, was die Obergrenze ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit darzustellen scheine. Somit ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit im derzeitigen Aufgabenbereich von 20
%
bis 30
%
. Die Arbeitsfähigkeit im bisherigen, von 2005 bis zirka Mai 2010 ausgeübten Tätigkeitsbereich (
Kommunikationsma
na
ge
ment
in eigener Agentur, Durchführung von Schulungskursen
) würde, soweit beurteilbar, ebenfalls in dieser Grössenordnung von 20
%
bis 30
%
liegen.
Aller
dings habe sich die Beschwerdeführerin entschlossen, das
Kommunika
tions
management
aufzugeben, da sie in dieser Tätigkeit
–
wohl zu Recht
–
die Ur
sache für ihr Burnout beziehungsweise die depressive Entwicklun
g sehe (S.
13).
Dr.
A.___
berichtete ferner, im bisherigen Verlauf habe die Beschwerde
führerin eine deutliche Tendenz gezeigt, Anzeichen für Überlastung bezie
hungsweise Krankheitssymptome dadurch kompensieren zu wollen,
dass sie sich überhöhte Ziele
setzt
e
und die reduzierte Belastbarkeit bagatellisiert
e
(S.
11).
Es bestehe die Gefahr, dass sich die Beschwerdeführerin mit ihren Plänen wieder überfordere und an ihren dysfunktionalen Schemata haften bleibe. Deshalb seien die von ihr genannten Alternativen (
beispielsweise eine
Teilzeitstelle in der Marketing-Abteilung einer
Medizinalfirma
, was ihrer beruflichen Tätigkeit vor 1996 entsprechen würde, oder im Service eines Restaurants) prüfenswert und auf kürzere Sicht wahrscheinlich erfolgsversprechender als die von ihr favorisierte Unterrichtstätigkeit in der Erwachsenenbildung. Wünschenswert wäre eine Tätigkeit, in der die Beschwerdeführerin mit einem kleineren Pensum beginnen und dieses sukzessive steigern könnte.
Damit liesse sich eventuell eine deutlich höhere medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit als die
obgenannten
20
%
bis 30
%
erreichen, eine exakte diesbezügliche Prognose sei jedoch ni
cht möglich (S. 13
).
Der Gutachter
Dr.
A.___
bestätigte die von
Dr.
Y.___
attestierten Arbeitsunfähigkeiten und
ging
seit
November 2010
von einer 70-
bis
80%ige
n
Arbeitsunfähigkeit
aus (S. 13)
.
3.4
Am 1
4.
Juli 2011
bescheinigte
Dr.
Y.___
der Beschwerdeführerin seit dem 7.
Juli 2011 bis vorläufig am 3
1.
Juli 2011 eine
Arbeits
(
un
)
fähigkeit
von 50
%
mit dem Hinweis, es sei mit einer vollständigen Besserung im Verlauf zu rech
nen (
Urk.
6/48).
4.
4.1
In der Beilage zum
Revisionsfragebogen
berichtete
Dr.
Y.___
der IV-Stelle am 1
7.
Dezember 2012
(
Urk.
6/84/4-5)
,
die Beschwerdeführerin sei von Juli 2009 bis Oktober 2011 bei ihm in Behandlung gestanden. Im Januar und Dezem
ber 2012
hätten
einzelne Konsul
t
ationen stattgefunden. Aktuell finde keine Behandlung statt.
Dr.
Y.___
diagnostizierte
nach einer längeren Konsultation
aktuell
einen
(leicht
en
bis) mittelschwer
en
(bis schwer
en
) depressi
ven Zustand (ICD-10 F33.1) bei
einer
Persönlichkeit mit akzentuierten (
anan
kastischen
, n
arzis
s
tischen, abhängigen) Zügen
.
Dr.
Y.___
führte des Wei
teren aus, d
ie Beschwerdeführerin
werde
von Januar bis Juni 2013 zu 40
%
als
Stellvertreterin
einer Marketingleiterin im Mutterschaftsurlaub
arbeiten
. Dane
ben betreue sie
ein selbständiges Mandat, was zusammen eine 60%ige
Arbeits
tätigkeit
ergebe
n werde
. Seit wann genau diese Tätigkeit (oder eine ähnliche) theoretisch möglich sei, müsse offen bleiben. Es gehe der Beschwerdeführerin gesundheitlich etwas besser als vor einem Jahr.
Sie habe begonnen, Schulden abzuzahlen und sich ausgabenseitig zurückzunehmen. Sie habe Angst davor, es nicht zu schaffen. Es bestehe nach wie vor eine schnelle Ersc
höpfbarkeit, ein labiles Gefühl und
Angst vor einem Rückfall in eine erhebliche Erschöpfung (schwere Depression / Burnout). Bei Überlastung leide die Beschwerdeführerin an starken Rücken- und Knieschmerzen, Erschöpfung, Traurigkeit, Asthma und sehr grossem Schlafbedarf.
4.2
Die Beschwerdeführerin hielt in einer E-Mail vom 1
1.
Januar 2013 an die IV-Stelle (
Urk.
6/86) fest, sie habe von Januar bis Juni 2013 bei der
Firma Z.___
in
B.___
eine befristete Teilzeitstelle im Umfang von 50
%
angenommen. Sie übernehme einen Teil der Au
fgaben der Werbeleiterin, die im
Mutterschafts
urlaub
sei. Dies beinhalte die Neu-Lancierung der Website, die Gestaltung eines Mess
e
-Auftrittes sowie die werbliche Begleitung von neuen Produkten. In den letzten 12 Jahren habe sie
–
abgesehen
von einem
Mini-Pensum (3-5 Tage pro Jahr) als Dozentin an der
Berufsschule C.___
–
keine Anstellung gehabt. Das letzte Mal sei sie im Jahr 2011 während drei Tagen für die
Berufsschule C.___
tätig gewesen. Sie wisse
noch
nicht, wie sehr sie sich in Bezug auf ihren eigenen Betrieb nebst der Tätigkeit bei
der
Firma Z.___
noch arbeitsfähig fühlen werde. Ihr machten vor allem die ganzen Arbeitstage
etwas
Angst. Seit dem Burnout habe sie nie mehr als vier höchstens sechs Stun
den am Stück gearbeitet, danach aber lange Ruhepausen gehabt.
Es sei für sie ein grosser Schritt, nun zwei Mal pro Woche einen ganzen Tag präsent zu sein. Neben der Arbeit bei der
Firma Z.___
werde sie
so viel
als Selbständige arbeiten
wie es ihr möglich sei. Aber sie gehe von einem
sehr kleinen Pensum aus,
zu Beginn vielleicht sogar 0
%
dann 10
%
. Vorrang hätten die nächsten sechs Mo
nate bei
der
Firma Z.___
. Diesen Job wolle sie gut machen und fit dafür sein. Ihr Verdienst bei
der
Firma Z.___
betrage
rund
Fr.
4‘000.-- netto. Das reiche nur knapp, um die Fixkosten zu bezahlen. Sie sei (noch) auf den IV-Beitrag ange
wiesen.
4.3
Am 1
8.
Februar 20
13 bestätigte die Arbeitgeberin
, dass die Beschwerdeführerin
bei
der
Firma Z.___
vom
1.
Januar bis 3
0.
Juni 2013 mit einem Pensum von 50 % tätig sei. Der Monatslohn betrage
Fr.
4‘300.--
brutto
(
Urk.
6/87).
Gemäss telefonischer Auskunft von Frau
D.___
, Personal
Z.___
, vom 1
0.
April 2013 arbeite
te
die
Beschwerdeführerin
weiterhin in einem 50
%
-Pensum ohne Einschränkungen (
Urk.
6/90).
5.
5.1
Einzig mit der von Januar bis Juni 2013 erzielten Einkommensverbesserung ist noch kein Revisionsgrund ausgewiesen.
War
dieser Arbeitseinsatz
doc
h auf ein halbes Jahr befristet
, so dass
nicht von einer
Einkommensverbesserung
, die mehr
als
drei Monate
dauerte
und voraussichtlich weiterhin
an
dauern wird
(vgl.
Art.
88a
Abs.
1
der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV
)
, ausge
gangen werden kann
.
5.2
Auch ohne direktes Abstellen auf die
temporäre
Einkommensverbesserung ist aber
mit den
vorhandenen
medizinischen und beruflichen Unterlagen
eine
ren
tenrelevante
Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen
ausgewiesen.
Eine solche ergibt sich einmal aus dem Bericht
des
Psychiater
s
Dr.
Y.___
vom 1
7.
Dezember 2012
,
wonach es
der Beschwerdeführerin etwas besser gehe als vor einem Jahr. Im
Juli
2011 hatte er ihr noch eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert
und darauf hingewiesen, es sei mit einer vollständigen Besserung im Verlauf zu rechnen
(E. 3.4)
.
Im
Bericht vom 1
7.
Dezember 2012
führte er
zwar aus, er könne nicht einschätzen, seit
wann der Beschwerdeführerin ein
60
%
-
Pensum
möglich sei. Aktuell erachtete er dieses Pensum aber offenbar als
zu
mutbar
(E. 4.1)
.
Diese
Besserung
des Gesundheitszustandes
und die damit verbundene Erhöhung der Arbeitsfähigkeit
en
tsprechen
zudem den
ärztlichen
Prognosen
und
dem
Umstand, dass die Beschwerdeführerin die
Kraft
auf
zu
bringen
vermochte
, ne
ben
dem im Rahmen de
r
selbständigen Erwerbstätigkeit betreuten Mandat
eine
Teilzeitstelle
z
u suchen,
anzutreten
und
gemäss Auskunft der Arbeitgeberin auch ohne Einschränkungen auszuüben
.
Ebenfalls auf eine Verbesserung schliessen lässt, dass die
Beschwerdeführerin seit Oktober 2011 nicht mehr in p
sychiatrischer Behandlung
ge
stand
en
hat
.
Die
fehlende ärztliche Behandlung
ist
ein
wichtiges
Indiz
betreffend
dem
Ausmass des psychischen
Leiden
s
und des
sen
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
.
Schliesslich
war
es
der
44 Jahre alten
Beschwerdeführerin
aufgrund ihrer
Scha
denminderungspflicht
spätestens ab dem Revisionszeitpunkt zumutbar, die
im 2001 aufgenommene
selbständige Erwerbstätigkeit aufzugeben, nachdem es
ihr
bisher
nicht gelungen war,
in dieser Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit wie
derzuerlangen
und
s
ie mit dieser Tätigkeit
ein eher bescheidenes Ein
kommen erzielt
e
(
vgl. Urteil
e
des Bundesgerichts I 116/03
vom 1
0.
November 2003
E. 3.1
und I 145/01 vom 1
2.
Se
ptember 2001
E. 2b).
Dr.
A.___
hatte
bereits im Gutachten vom
7.
April 2011
darauf hingewie
sen
, dass
in einem An
gestelltenverhältnis mit der Mö
glichkeit einer stetigen
Pensums
erhöhung
von
einer eventuell deutlich höhere
n
medizinisch-theoretische
n
Arbeitsfähigkeit
aus
zugehen sei
(E.
3.3
).
Im Übrigen äusser
t
e die Beschwerdeführerin bereits anläss
lich der Begutachtung durch
Dr.
A.___
, dass sie sich die Aufnahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit überlege (
Urk.
6/36/7).
5.
3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
5.
4
Das
Valideneinkommen
wird bei Eintritt der Invalidität hypothetisch festgesetzt und eine spätere
Änderung des
Valideneinkommens
ist nach erstmaliger Ermit
tlung im Grundsatz nicht mehr vorzunehmen; davon ist nur abzuweichen, wenn eine Erfahrungsregel (etwa bei Sportlerkarrieren) dies nahe legt oder wenn die Entwicklung der
Validenkarriere
einen entsprechenden Rückschluss zulässt, wobei die Rechtsprechung diesbezüglich streng ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_954/2009 vom
3.
März 2010 E. 3.1 mit Hinweisen).
Ein solcher Ausnahme
fall liegt hier nicht vor. Insbesondere gibt es keine Hinweise,
wonach
die Be
sc
hwer
deführerin ihre im Jahr 2001
aufgenommene selbständige Tätigkeit im Gesundheitsfall wieder aufgegeben oder
bedeutend mehr verdient hätte
.
Ausge
hend vom von der
Beschwerdegegnerin
bei Eintritt der Invalidität im Jahr 2010
ermittelten Geschäftseinkommen von Fr. 60‘949.--
(Urk.
6/45
, einschliesslich dem an der EB Zürich verdienten Nebeneinkommen für
die
Unterrichtstätigkeit)
errechnet sich
,
angepasst an die
massgebende
Nominallohnentwicklung
(Die Volkswirtschaft, 6-2014,
aktuelle Wirtschaftsdaten,
Tabelle B.10.
3 Nominaltotal Frauen),
für das Jahr 2013 ein
Valideneinkommen
von Fr. 6
1
‘
978
.
8
5 (
Fr.
60‘949.
-- /
2604
x
2648
).
5.
5
Was das
Inv
alideneinkommen
betrifft
kann nicht auf
das bei der
Firma Z.___
erzielte Einkommen abgestellt werden, da diese
s
Arbeitsverhältnis auf ein halbes Jahr befristet war und
deshalb
nicht den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an ein stabiles Arbeitsverhältnis entspricht
(
vgl.
BGE 129 V 472
E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b/
aa
mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 850/05 vom 21.
August 2006 E. 4.2
).
Für
die
Ermittlung
des in
einem
Anstellungsver
hältnis
mutmasslich erzielbare
n
Einkommen
s
ist somit rechtsprechungsgemäss
auf die
Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her
ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE)
abzustellen
(BGE 126 V 75 E.
3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die
Invaliditätsbemes
sung
werden praxisgemäss
die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A)
her
a
ngezogen
(BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der
Tabel
lengruppe
A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzu
rechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Die
Beschwerdeführerin verfügt über ein
eidgenössisches
Handelsdiplom
sowie eine langjährige Berufserfahrung in der Werbebranche mit
eidgenössischem Fachausweis
en
als
Werbeassistentin und
als
Marketingkommunikationsleiterin
(
Urk.
6/33)
, so dass es sachgerecht erscheint
,
die
LSE-Löhne
2010
der spezifi
schen Branche Werbung und Marktforschung (Ziffer 73)
heranzuziehen
(SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts
9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3
)
. Die Qualif
i
kationen und die Berufser
fahrung der Beschwerdeführerin
rechtfertigen
ein Abstellen
auf
das
Anforde
rungsniveau
2
(Verrichtung selbständiger und qualifizierter Arbeiten)
und somit auf einen Monatslohn von
Fr.
6‘695.--. Unter Berücksichtigung einer
betriebs
üblichen
wöchentlichen Arbeitszeit von 41.
7
Stunden im 2013 sowie
der
Nomi
nallohnentwicklung
in dieser Branche
(Die Volkswirtschaft
6-2014, aktuelle Wirtschaftsdaten
, Tabelle B9.2 und B.10.
3
) ergibt sich ein
Inv
alideneinkommen von
Fr.
85‘1
69
.
6
5 (
Fr.
6‘695.-- x 12 / 40 x 41.
7
:
2604
x
2648
) beziehungsweise von
Fr.
51
‘
101
.
8
0
in einem
6
0
%
-Pensum
, was noch etwas unter dem bei der
Firma Z.___
in einem 50
%
-Pensum erzielten Einkommen von
Fr.
51‘600.-- liegt
(12 x
Fr.
4‘300.--)
.
Beim Vergleich mit dem
Valideneinkommen
von Fr. 6
1
‘
978
.
8
5 resultiert eine Einkommenseinbusse von
Fr.
1
0
‘
8
77
.
0
5 bezie
hungsweise ein Invaliditätsgrad von
1
7,5
%
.
Anzumerken bleibt, dass
– unter der Prämisse, dass der Beschwerdeführerin die Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit zumutbar ist –
selbst
bei einer
Arbeits
(
un
)
fähigkeit
von 50
%
, wovon auch die Beschwerdeführerin ausgeht,
ein unter der rentenbegründenden Schwelle von 40
%
liegender Invaliditätsgrad von 3
1,3
%
erzielt
würde
(
Ein
kommenseinbusse
von
Fr.
19‘
3
9
4
.
0
5)
.
V
on weiteren medizinischen Abklärungen
sind
keine neuen
entscheidrelevan
ten
Ergebnisse mehr zu erwarten
, weshalb darauf zu verzichten is
t (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_86/2014 vom 2
4.
Juni 2014 E. 4.2 mit Hinweisen).
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
6.
Die Gerichtskosten gemäss
Art.
69 Abs. 1
bis
IVG sind ermessensweise auf
Fr.
7
00.-- festzusetzen und
ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin
aufzuerle
gen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge
stellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GräubOertli