# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8be854fe-a096-5bbe-b784-86976378d256
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-03-12
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht III. Öffentlich-rechtliche Abteilung (I. Sozialrechtliche Abteilung) 12.03.2024 8C 35/2024 (8C_35/2024)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_008_8C-35-2024_2024-03-12.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  8C_35/2024
  
 

 

 

    
  Urteil vom 12. März 2024
  
 

 

    
  IV. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Wirthlin, Präsident, 

Gerichtsschreiber Grünvogel. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Sozialdienst Region Trachselwald Beratungsstelle Huttwil, 

Bahnhofstrasse 6, 4950 Huttwil, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung), 

 

Beschwerde gegen das Urteil 

des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern 

vom 8. Dezember 2023 (200 23 310 SH). 

 

 

    
  Nach Einsicht
  
 

in die Beschwerde vom 19. Januar 2024 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Dezember 2023, 

in die Verfügung vom 14. Februar 2024, mit welcher A.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis zum 26. Februar 2024 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde, 

 

 

    
  in Erwägung,
  
 

dass gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG Verfügungen spätesten am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als zugestellt gelten, 

dass daran ein der Post CH AG erteilter Rückbehaltungsauftrag nichts zu ändern vermag, da die Prozessparteien der Pflicht unterliegen, sich nach Treu und Glauben zu verhalten und unter anderem dafür zu sorgen, dass behördliche Akten, die das Verfahren betreffen, auch tatsächlich zugestellt werden können; ein Rückbehaltungsauftrag stellt keine genügende Massnahme in diesem Sinne dar (BGE 141 II 429 E. 3.1; Urteil 9C_616/2022 vom 18. Januar 2023 E. 3.2.2; je mit Hinweisen), 

dass demnach sämtliche verfahrensleitenden Verfügungen, so auch jene vom 14. Februar 2024, als rechtsgenüglich zugestellt gelten, Letztere überdies zusätzlich mit A-Post vom 16. Februar 2024 unter Hinweis auf die bereits erfolgte Zustellung (nochmals) dem Beschwerdeführer zur Kenntnisnahme zugestellt wurde, 

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat, 

dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird, 

 

 

    
  erkennt der Präsident:
  
 

 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Regierungsstatthalteramt Verwaltungskreis Emmental schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Luzern, 12. März 2024 

 

 

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Wirthlin 

 

Der Gerichtsschreiber:    Grünvogel