# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 97492e02-f4cd-587e-ad70-b50f0ec4a05a
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-15
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 15.12.2022 1C 606/2022 (1C_606/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1C-606-2022_2022-12-15.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1C_606/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 15. Dezember 2022
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Kneubühler, Präsident, 

Gerichtsschreiber Störi. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, Obere Plessurstrasse 1, 7000 Chur. 

 

Gegenstand 

Verwaltungsverfahren, 

 

Beschwerde gegen das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

Mit Eingabe vom 13. November 2022 reichte A.________ beim Bundesgericht eine "Klage gegen das Verwaltungsgericht Graubünden" ein. Zur Begründung führte er an, der Gemeindevorstand von Flims habe sich geweigert, das Wasser, welches durch einen Tunnelbau dem Caumasee entzogen worden sei, in diesen zurückzuleiten. Er sei deshalb ans Verwaltungsgericht gelangt, welches sein Begehren abgelehnt habe und auf ein Wiedererwägungsgesuch nicht eingegangen sei. Dabei verwies er auf eine Beilage, welche in der Eingabe fehlte. 

 

Mit Verfügung vom 18. November 2022 hat das Bundesgericht A.________ aufgefordert, die fehlende Beilage - den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts - bis zum 5. Dezember 2022 einzureichen, unter der Androhung, bei Säumnis auf die Eingabe nicht einzutreten. 

 

Am 23. November 2022 stellte A.________ dem Bundesgericht zwei weitere Eingaben vom 4. August 2022 und vom 15. November 2022 sowie die Botschaft der Gemeinde Flims zur Urnenabstimmung vom 13. Juni 2021 zu. Ein Entscheid des Verwaltungsgerichts war der Eingabe nicht beigelegt. 

A.________ hat damit - wie bereits im Verfahren 1C_174/2022 - innert der ihm dafür angesetzten Frist den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts nicht eingereicht, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten ist. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden. 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 15. Dezember 2022 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Kneubühler 

 

Der Gerichtsschreiber:    Störi