# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 81ed0104-dd99-5580-a8e0-e3a3e3a5de32
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.12.2008 E-7783/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7783-2008_2008-12-17.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7783/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Markus König,
mit Zustimmung von Richter Bendicht Tellenbach; 
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

A._______,
Georgien,
_______,
_______,
_______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 2. Dezember 2008 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7783/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-
staat am 19. September 2008 ohne Dokumente verliess und über die 
Türkei sowie in einem Lastwagen versteckt über ihm angeblich unbe-
kannte Länder am 26. September 2008 illegal in die Schweiz gelangte, 
wo er gleichentags im  Transitzentrum (TZ) B._______  um Asyl nach-
suchte,

dass am 15. Oktober 2008 im TZ B._______ die summarische Befra-
gung zu den Asylgründen durch das BFM stattfand und dieses den Be-
schwerdeführer am 26. November 2008 zu seinen Asylgründen anhör-
te,

dass der Beschwerdeführer bei den Anhörungen angab, er habe sich 
politisch nicht betätigt und habe mit den heimatlichen Behörden keine 
Schwierigkeiten gehabt,

dass er ungefähr seit der achten Klasse respektive seit dem 15. Alters-
jahr bei einer Tante in C._______ gelebt habe,

dass sich seine Eltern seit August 20008 bei Verwandten in D._______ 
aufhielten, nachdem ihr Haus in E._______ von einer Bombe getroffen 
worden sei,

dass er indessen nicht zu seinen Eltern fahren könne, weil er befürch-
te, dort  in  Schwierigkeiten zu geraten, da er dort  im Jahre 1991 als 
Freiwilliger gekämpft habe,

dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Gesuchstellung  keine 
rechtsgültigen Identitätspapiere  eingereicht  und trotz  entsprechender 
Aufforderung bis heute keine solchen nachgereicht hat,

dass das  BFM mit  Verfügung vom 2. Dezember  2008 – eröffnet  am 
4. Dezember 2008 – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  auf  das Asylgesuch 
nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug 
anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, es würden 
keine entschuldbaren Gründe vorliegen, die es dem Beschwerdeführer 
verunmöglicht  hätten,  rechtsgenügliche Reise-  oder  Identitätspapiere 

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beizubringen und er offenbar nicht gewillt sei, rechtsgenügliche Doku-
mente einzureichen,

dass die Asylvorbringen des Beschwerdeführers nicht asylrelevant sei-
en,

dass  deshalb  der  Beschwerdeführer  die  Flüchtlingseigenschaft  ge-
mäss Art. 3 und 7 AsylG offensichtlich nicht erfülle und aufgrund der 
Akten  auch  keine  zusätzlichen  Abklärungen  zur  Feststellung  der 
Flüchtlingseigenschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses 
erforderlich seien,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. Dezember 2008 (Post-
stempel), gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerde erhob  und  dabei  unter  anderem die  Aufhebung der  ange-
fochtenen Verfügung, deren Rückweisung an die Vorinstanz zur Neu-
beurteilung der Frage der Flüchtlingseigenschaft und Asylgewährung, 
eventuell die Feststellung der Unzulässigkeit und allenfalls der Unzu-
mutbarkeit des Wegweisungsvollzugs mit der Folge der Anordnung der 
vorläufigen Aufnahme und prozessual den Verzicht auf die Erhebung 
eines Kostenvorschusses sowie die Anweisung an die Vollzugsbehör-
den beantragte, von allfälligen Vollzugshandlungen abzusehen,

dass er in der Rechtsmitteleingabe unter anderem geltend machte, die 
Vorinstanz habe seine Aussagen über die Gefährdung seines Lebens 
und seiner Sicherheit im Herkunftsstaat offensichtlich falsch gewürdigt 
und sei zu Unrecht nicht auf sein Asylgesuch eingetreten,

dass  die  asylgesetzlichen  Bestimmungen  unrichtig  angewendet  und 
von einem falschen respektive unvollständigen Sachverhalt ausgegan-
gen worden sei,

dass  er  im  Rahmen seines  Asylgesuchs  substanzielle  Hinweise  auf 
eine Verfolgung gemacht habe,

dass der Beschwerdeführer am 12. Dezember 2008 eine Beschwerde-
ergänzung zu den Akten reichte und dieser unter anderem einen Kar-
tenausschnitt beilegte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 8. Dezember 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

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und das Bundesverwaltungsgericht erwägt,

dass es endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5  des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-
ren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. 
Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  und  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass  die  Beschwerdefrist  von  fünf  Arbeitstagen  gemäss  Art.  108a 
AsylG nach Lehre und konstanter  Praxis gleichermassen für die An-
fechtung des Nichteintretens auf das Asylgesuch wie auch für die An-
fechtung der infolge des Nichteintretensentscheids verfügten Wegwei-
sung und  deren Vollzugs gilt  und das Recht  auf  eine  wirksame Be-
schwerde gemäss Art. 13 der Konvention vom 4. November 1950 zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) 
nicht schon dadurch verletzt ist, dass die Beschwerde gegen Nichtein-
tretensentscheide  gemäss  Art.  108a  AsylG  innert  fünf  Arbeitstagen 
einzureichen ist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizeri-
schen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 25 mit weiteren Hin-
weisen),

dass  auch  der  rechtserhebliche  Sachverhalt  hinreichend  erstellt  ist 
(respektive vor dem Entscheid der Vorinstanz war),

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dass  die  prozessrechtlichen  Rügen  des  Beschwerdeführers  sich  als 
unbegründet erweisen,

dass dies umso mehr gilt,  als es ihm möglich war, bereits am ersten 
Tag der fünf(arbeits)tägigen Beschwerdefrist eine grundsätzlich rechts-
genüglich  begründete  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht 
einzureichen,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass der vorliegenden Beschwerde von Gesetzes wegen aufschieben-
de  Wirkung  zukommt  und  sich  die  beantragten  vollzugshemmenden 
vorsorglichen Massnahmen deshalb als unnötig erweisen,

dass die Nichtabgabe von Reise- oder Identitätspapieren im Sinne von 
Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden 
nach Einreichung des Asylgesuchs des Beschwerdeführers unbestrit-
ten ist,

dass der Beschwerdeführer bei der Befragung im TZ die Nichtabgabe 
von Identitätspapieren damit  begründet,  er  habe nie  einen Pass ge-
habt und seine Identitätskarte (Inlandpass) sei am 12. August 2008 zu 
Hause verbrannt (vgl. Befragungsprotokoll des TZ S. 3 f. und Protokoll 
der Bundesbefragung S. 3),

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dass die Vorinstanz das Vorliegen entschuldbarer Gründe, die es dem 
Beschwerdeführer verunmöglicht hätten, den Behörden innerhalb von 
48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuches Dokumente einzurei-
chen, mit überzeugender Begründung verneint hat,

dass  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  zu  Recht  auch  die 
mangelnde  Kooperation  des  Beschwerdeführers,  rechtsgenügliche 
Identitätspapiere zu beschaffen und vorzulegen,  festgestellt  hat  (vgl. 
angefochtene Verfügung S. 4),

dass er die Erwägungen des BFM zur zentralen Frage der Nichtabga-
be von Reise- oder Identitätspapieren in seiner Beschwerde respektive 
seiner  Beschwerdeergänzung  offensichtlich  nicht  zu  entkräften  ver-
mag,

dass die Schilderung des Beschwerdeführers, wonach er ohne Doku-
mente  und unkontrolliert  bis  nach Europa respektive in  die  Schweiz 
gelangt  sei  (vgl. Befragungsprotokoll  des  TZ  S. 6),  unter  Würdigung 
der gesamten Akten als realitätsfremd und daher unglaubhaft zu quali-
fizieren ist,

dass  die  Vorinstanz  das  Vorliegen  entschuldbarer  Gründe  zu  Recht 
verneint hat,

dass  bei der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Modifikation des 
Nichteintretenstatbestands  von  Art. 32  Abs.  2  Bst.  a  (und  Abs.  3) 
AsylG,  auf  welchen sich  die  hier  angefochtene Verfügung stützt,  die 
Besonderheit besteht, dass das BFM im Rahmen einer summarischen 
Prüfung das  offenkundige Nichterfüllen der  Flüchtlingseigenschaft im 
Sinne  von  Art.  3  AsylG  und  das  offenkundige  Fehlen  von  Wegwei-
sungsvollzugshindernissen  zu  beurteilen  hat  (vgl.  Art.  32  Abs. 3 
Bstn. b  und c  AsylG),  weshalb  insoweit  bei  dagegen erhobenen  Be-
schwerden auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand bildet 
(vgl. Urteil BVGE 2007/8 E. 5),

dass die Vorinstanz die angebliche  kriegsbedingte Zerstörung des el-
terlichen Hauses in  E._______  als  asylrechtlich irrelevant  qualifiziert 
hat und sich das Bundesverwaltungsgericht  dieser Auffassung schon 
mangels einer erkennbaren Verfolgungsmotivation im Sinne von Art. 3 
Abs. 1 AsylG anschliesst,

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dass an dieser Stelle der Vollständigkeit halber festzuhalten ist, dass 
die Vorbringen des Beschwerdeführers von einem auffälligen Mangel 
an so genannten Realitätskennzeichen geprägt sind und auch als of-
fensichtlich unglaubhaft zu qualifizieren wären,

dass er anlässlich der Bundesbefragung nicht in der Lage war, auf ei-
ner Karte von E._______ das Haus seiner Eltern zu lokalisieren (vgl. 
Protokoll der Bundesbefragung S. 6),

dass letztlich offen bleiben kann, ob ihm dabei tatsächlich eine falsche 
(respektive eine ein anderes Gebiet abbildende) Karte vorgelegt wor-
den ist (vgl. Beschwerdeergänzung S. 1),

dass  aber  immerhin  erstaunlich  ist,  dass  der  Beschwerdeführer,  ein 
gelernter  Topograph,  diese  Behauptung  nicht  unmittelbar  anlässlich 
der Befragung zu Protokoll gegeben hat,

dass  das  BFM  bei  der  vorliegenden  klaren  Aktenlage  offensichtlich 
auch keine weiteren Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c 
AsylG vornehmen musste,

dass das BFM damit zu Recht in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 

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oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  glaubhaft  zu  machen,  weshalb  das  in  Art.  5 
AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements 
im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhalts-
punkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Behandlung  ersichtlich  sind, 
die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,

dass  keine  substanziierten  Anhaltspunkte  dafür  bestehen,  dass  der 
Beschwerdeführer in seinem Heimatstaat unmenschliche Behandlung 
oder eine Strafe im Sinne von Art.3  der Konvention vom 4. November 
1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, 
SR 0.101)  oder eine Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit  aus einem 
Grund nach Art. 3 AsylG befürchten müsste,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  die  allgemeine  Lage  im  Heimatstaat  des  Beschwerdeführers 
nicht auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen 
lassen,

dass sich aus den Akten auch keine Hinweise für die Annahme erge-
ben, der Beschwerdeführer geriete im Falle der Rückkehr in die Hei-
mat aus individuellen Gründen in eine existenzbedrohende Situation,

dass  sich  im  Heimatstaat  des  Beschwerdeführers  die  Situation  seit 
dem Konflikt zwischen Georgien und Russland von August 2008 wie-

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der  weitestgehend normalisiert  hat  und ihm daher  eine  Rückkehr  in 
den  Heimatstaat,  insbesondere  in  seinen  Herkunftsort  C._______ 
zuzumuten ist, zumal keine Gründe gegen seine Rückkehr sprechen,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  sich  damit  als  zumutbar  erweist 
(Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass der Vollzug des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliess-
lich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 
AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gül-
tiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge-
mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG – ungeachtet der nicht belegten Fürsorge-
abhängigkeit  –  schon wegen der Aussichtslosigkeit  der Beschwerde-
begehren abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Ausreise und Rückkehrförderung (in Kopie), mit 

den Akten N_______
- das F._______ (in Kopie)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand:

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