# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 541e8da6-baa6-5503-ad77-2551b9dd957a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.08.2020 III 2020 117
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-117_2020-08-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 117

Entscheid vom 27. August 2020 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.________,
Vorinstanz,

Gegenstand ZGB (Aufhebung einer Vertretungsbeistandschaft)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geboren ________1988, von H.________) ist nach der 
Scheidung seiner Eltern im Jahre 1991 mit seiner zwei Jahre jüngeren Schwester 
bei seiner Mutter aufgewachsen. Seit 1997 lebte er in F.________ und besuchte 
dort die Volksschule. Schon früh begann er regelmässig Cannabis und Alkohol 
zu konsumieren. Die Konflikte im familiären Bereich führten zunächst zu einer 
kinder- und jugendpsychiatrischen Intervention und 2003 zu einer Erziehungs-
beistandschaft. Es folgten Platzierungen in einer Einrichtung für betreutes Woh-
nen in I.________ (2004/2005), bei einer Familie auf einem Hof (2005), in der 
J.________ (2005), bei einer Familie in F.________ (2005), in der Einrichtung 
betreutes Wohnen K.________ (2005), in der L.________ (2005) und im Ju-
gendheim M.________ (2005 mit dreiwöchigem Drogenentzug, etc., siehe Gut-
achten vom 30.10.2017 von Dr. N.________, Fachpsychologe Rechtspsycholo-
gie FSP und von Dr.med. et Dr.iur. O.________, Facharzt für Psychiatrie FMH, 
S. 7ff.). Im Alter von 18 Jahren verbrachte er mehrere Wochen in Untersu-
chungshaft wegen Einbruchdiebstählen, Hausfriedensbruch und Sachbeschädi-
gungen (zit. Gutachten, S. 9). In der forensischen Begutachtung aus dem Jahre 
2006 wurde eine Störung durch multiplen Substanzgebrauch mit Abhängigkeits-
syndrom, eine drogeninduzierte psychotische Störung sowie eine Störung des 
Sozialverhaltens diagnostiziert (zit. Gutachten, S. 10 oben). Es folgten Aufenthal-
te in einer Arbeitserziehungsanstalt, in der L.________ (wegen einer akuten psy-
chotischen Störung mit Symptomen einer Schizophrenie), im Kantonsgefängnis 
sowie in einer Notunterkunft in F.________, wo A.________ in alte Sucht- und 
Verwahrlosungsmuster verfiel (zit. Gutachten, S. 10; vgl. Gutachten des 
P.________ vom 6.2.2009, unterzeichnet von Dr.med. C.________ und Assis-
tenzärztin Q.________ = Vi-act. 321-329 bzw. Vi-act. 1166-1174; siehe auch 
VGE IV 2018 3 vom 29.01.2018 Ingress A). 

B. Mit Beschluss vom 6. Mai 2009 errichtete die (damalige) Vormundschafts-
behörde R.________ für A.________ eine Beiratschaft nach aArt. 395 Abs. 1 
ZGB und ernannte S.________ als Beirat. Am 22. Oktober 2012 hat diese Vor-
mundschaftsbehörde die Beiratschaft in eine Beistandschaft nach aArt. 392 Ziff. 
2 und aArt. 393 Ziff. 3 ZGB umgewandelt. Mit Beschluss vom 25. März 2014 hat 
die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.________ T.________ 
zur Beiständin von A.________ ernannt. Die bestehende erwachsenenschutz-
rechtliche Massnahme wurde mit KESB-Beschluss vom 15. September 2015 in 
eine kombinierte Beistandschaft nach Art. 393 und Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB 
geändert (VGE IV 2018 3 vom 29.01.2018 Ingress B).

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C. Zwischenzeitlich lebte A.________ (nach einer Übergangslösung auf dem 
Campingplatz U.________) als IV-Rentner in I.________. Er nahm an einem Me-
thadonprogramm teil. In einem Bericht der Kantonspolizei vom 12. Januar 2016 
an die KESB B.________ schilderte der Polizeibeamte, welcher zusammen mit 
einem Kollegen A.________ für eine Einvernahme abzuholen hatte, dass 
A.________ in einer mit Abfall übersäten Wohnung lebe, aktuell nicht alleine le-
bensfähig sei sowie Unterstützung benötige. Am 13. Januar 2016 wurde 
A.________ notfallmässig ins Spital eingeliefert (aufgrund einer Intoxikation und 
mehreren Verbrennungen am Körper). Anfangs Februar 2016 wies der Hausarzt 
A.________ mit einer Unterschenkelfraktur ins Spital V.________ ein. Nachdem 
A.________ am 1. Juni 2016 in der Praxis seines langjährigen Hausarztes eine 
Angestellte mit einem Klappmesser bedroht hatte (um Medikamente zu erhalten), 
wurde er verhaftet und mit einem Hausverbot belegt. Dieser Anlass führte zu ei-
ner Übernahme der medizinischen Behandlung (mit Medikamentenausgabe) 
durch den P.________. Am 15. September 2016 kam es zu einem Vorfall im 
P.________, wo A.________ eine P.________-Mitarbeiterin mit einem Messer 
bedrohte, was ebenfalls zu einem Hausverbot führte. In der Folge lebte 
A.________ vorübergehend in einem Zimmer im Hotel W.________ und dann in 
einem Zimmer des Hotels X.________, welches er wegen wiederholten Rekla-
mationen (aufgrund Lärm/ Müll und Entwendung von Hoteleigentum) wieder ver-
lassen musste (siehe KESB-Beschluss vom 14.3.2017 betreffend Genehmigung 
von Bericht und Rechnung und Einsetzung des neuen Beistandes Y.________, 
VGE IV 2018 3 vom 29.01.2018 Ingress C).

D. Mit Verfügung vom 22. Dezember 2016 ordnete Dr.med. D.________ für 
A.________ für den Zeitpunkt des Austritts aus dem Kantonsgefängnis eine für-
sorgerische Unterbringung in der L.________ an. Aufgrund einer fehlenden ge-
eigneten Anschlusslösung nach dem Klinikaufenthalt in L.________ übernahm 
der P.________ zusammen mit der Spitex I.________ die Behandlung bzw. die 
Medikamentenabgabe, welche per 28. Februar 2017 infolge mangelhafter Ko-
operation von A.________ eingestellt wurde. In einer Gefährdungsmeldung vom 
7. März 2017 machte der P.________ die KESB B.________ darauf aufmerk-
sam, dass A.________ aus dem Fenster gestürzt sei (HWS-Fraktur/ schwere 
Kopfverletzung) und langfristig auf eine Betreuung in einer stationären Einrich-
tung angewiesen sei (Vi-act. 275). 

In der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2017 musste eine Polizeipatrouille zum 
Bahnhof F.________ ausrücken, weil A.________ dort randalierte. Im folgenden 
Bericht ersuchte die Kantonspolizei die KESB B.________, für A.________ ge-
eignete Massnahmen zu treffen.

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Am Abend des 13. Juni 2017 hat A.________ an der Kioskrückwand beim Bahn-
hofgebäude in Z.________ ein Feuer entfacht (mit bis zu 2 m hohen Flammen). 
Durch das schnelle Eingreifen einer Polizeipatrouille (mit Feuerlöscher) konnte 
das Übergreifen des Feuers verhindert werden (Vi-act. 362f.).

Am 20. Juni 2017 trafen sich Vertreter der Kantonspolizei, der KESB 
B.________, des P.________, der L.________ sowie der Beistand von 
A.________ zu einer Aussprache, wie in der Sache des A.________ weiter vor-
zugehen sei. Im Rahmen dieser Aussprache wurde u.a. festgehalten, dass die 
Kantonspolizei seit Januar 2016 wegen A.________ 30 mal ausgerückt sei. Die 
L.________ erklärte sich nochmals bereit, die Medikamente wöchentlich an 
A.________ zu übergeben; er wisse, dass dies seine letzte Möglichkeit sei die 
verordneten Substanzen zu erhalten (Vi-act. 369f.).

Gleichentags wurde A.________ bei einem Diebstahl von Alkohol in der 
AA.________-Filiale in F.________ erwischt mit der Folge, dass ihm gegenüber 
ein Hausverbot für alle Filialen ausgesprochen wurde (Vi-act. 378f.).

Am 4. Juli 2017 wurde A.________ erneut von der Polizei wegen fremdaggressi-
vem Verhalten in stark angetrunkenem Zustand dem P.________ zur Beurteilung 
zugewiesen. Die Untersuchung musste im Kastenwagen der Polizei durchgeführt 
werden, da A.________ massiv randalierte. Im Anschluss daran erfolgte eine 
Einweisung per ärztlicher FU-Verfügung in die L.________. Hinsichtlich der zu-
nehmenden Situationen mit Selbst- und Fremdgefährdung wurde ein forensi-
sches Gutachten im Rahmen einer geschlossenen Unterbringung empfohlen (zit. 
VGE IV 2018 3 vom 29.01.2018 Ingress lit. D; Vi-act. 382f.). 

Mit Beschluss vom 19. September 2017 hat die KESB B.________ A.________ 
zur stationären Begutachtung in die L.________ eingewiesen (Vi-act. 500-505). 
Das von Dr. N.________ (Fachpsychologe Rechtspsychologie FSP) in Zusam-
menarbeit mit Dr.med. et Dr.iur. O.________ (Facharzt für Psychiatrie FMH) ver-
fasste und 40 Seiten umfassende Gutachten (zur Frage der Selbst- und Fremd-
gefährdung, zur psychischen Grunderkrankung sowie zu allfälligen Massnah-
men) wurde am 30. Oktober 2017 erstattet (vgl. Vi-act. 592-631).

E. Am 15. November 2017 erhielt die KESB B.________ von der 
AB.________ Kantonspolizei eine Gefährdungsmeldung, wonach A.________ 
am Vortag vom Zugspersonal am Bahnhof AC.________ der Kantonspolizei in 
einem völlig verwirrten und unterernährten Zustand übergeben wurde, worauf er 
zunächst ins Spital AC.________ und später im Rahmen einer FU-Einweisung 
ins Psychiatriezentrum AD.________ gebracht wurde (Vi-act. 643f.).

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Am 1. Dezember 2017 trafen sich der Beistand von A.________, der Kantonsarzt 
Dr.med. E.________ sowie Vertreter des P.________, der Staatsanwaltschaft, 
der Kantonspolizei ________ und der KESB B.________ zu einer Besprechung 
hinsichtlich des weiteren Vorgehens (inkl. Umsetzung der Gutachterempfehlun-
gen, vgl. Vi-act. 663-665). Am 16. Januar 2018 wurde A.________ zur geplanten 
Vorgehensweise angehört (Vi-act. 771-774). Mit Beschluss vom 16. Januar 2018 
ordnete die KESB B.________ für A.________ eine fürsorgerische Unterbrin-
gung in der AE.________ an (Vi-act. 793-795; 796-801). Eine von A.________ 
dagegen erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht Schwyz nach einer 
Anhörung in der Einrichtung mit Entscheid VGE IV 2018 3 vom 29. Januar 2018 
abgewiesen (Vi-act. 829-841).

F. Mit Beschluss vom 20. März 2018 hat die KESB B.________ u.a. gestützt 
auf einen Verlaufsbericht der forensisch-psychiatrischen AE.________ vom 13. 
März 2018 (= Vi-act. 875-877) A.________ von der AE.________ zur weiteren 
stationären Behandlung in die L.________ verlegt (Vi-act. 897-901). 

Mit Beschluss vom 18. Mai 2018 hat die KESB B.________ das Entlassungsbe-
gehren von A.________ gutgeheissen und die fürsorgerische Unterbringung auf-
gehoben (Vi-act. 952-956). Nachdem A.________ am 18. Mai 2018 aus der Kli-
nik ausgetreten war, wurde er gleichentags von der Kantonspolizei AF.________ 
aufgegriffen und zur Verbüssung von Haftstrafen in den Strafvollzug überführt 
(vgl. Vi-act. 1008 unten). 

G. Mit Beschluss vom 8. Januar 2019 hat die KESB B.________ in der Bei-
standschaft für A.________ den Bericht und die Rechnung des Beistands für die 
Periode vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2018 genehmigt sowie die Be-
gleitbeistandschaft nach Art. 393 ZGB aufgehoben. Die Vertretungsbeistand-
schaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB für A.________ wurde weitergeführt und 
angepasst, wobei die Aufgaben des Beistandes neu umschrieben wurden. Das 
Dispositiv dieses Beschlusses wurde im Amtsblatt Nr. xy publiziert, nachdem 
A.________ am zuletzt bekannten Aufenthaltsort abgereist war, ohne eine neue 
Adresse anzugeben (vgl. Vi-act. 1029), und A.________ sich bei einem Kontakt 
mit dem Beistand weigerte, den KESB-Beschluss entgegenzunehmen (Vi-act. 
1108). In der Zwischenzeit hatten Ärztinnen des Spitals V.________ am 22. Fe-
bruar 2019 sowie am 15. März 2019 für A.________ wegen psychischen Störun-
gen und Selbstgefährdung bzw. schwerer Verwahrlosung fürsorgerische Unter-
bringungen in der L.________ (Vi-act. 1050f.) bzw. in der AG.________ (Vi-act. 
1054f.) angeordnet.

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H. Am 11. Februar 2019 war bei der KESB B.________ ein von A.________ 
unterzeichnetes Gesuch um Aufhebung der Beistandschaft eingegangen (Vi-act. 
1088). Dazu nahm der Beistand Y.________ am 13. Februar 2019 schriftlich 
Stellung (Vi-act. 1095f.). Ein weiteres Begehren (per Email) um Aufhebung der 
bestehenden erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme folgte am 16. Mai 2019 
(vgl. Vi-act. 1109). In der Antwort vom 17. Mai 2019 (per Email) ersuchte die zu-
ständige Mitarbeiterin der KESB B.________ (erfolglos) um Bekanntgabe einer 
aktuellen Adresse (Vi-act. 1110). 

Mit Beschluss vom 2. Juli 2019 lehnte es die KESB B.________ ab, die beste-
hende Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB aufzuheben 
(Vi-act. 1115-1120).

I. Am 16. Oktober 2019 gingen bei der KESB B.________ Unterlagen der 
Kantonspolizei AH.________ ein, wonach letztere am 16. Mai 2019 sowie am 3. 
Oktober 2019 wegen Tätlichkeiten des (betrunken wirkenden) A.________ ge-
genüber seiner Freundin (AI.________) ausrücken musste. Der beigezogene 
Arzt Dr.med. G.________ verfügte gegenüber A.________ eine fürsorgerische 
Unterbringung in die AJ.________ (vgl. Vi-act. 1126-1130).

J. Am 19. Februar 2020 ging bei der KESB B.________ ein Antrag des Bei-
stands Y.________ ein, wonach die Beistandschaft für A.________ nach Art. 394 
i.V.m. 395 ZGB auf die zuständige KESB des Kantons AK.________ (recte: Kan-
ton AL.________) zu übertragen sei. Dieses Begehren wurde u.a. wie folgt be-
gründet (Vi-act. 1136):

Mit der neuen Wohnung an der AM.________ hat A.________ die Chance auf ei-
nen längeren Verbleib. Die Vormieterin war die Schwester von A.________ und er 
bekam die Wohnung als vorzeitiger Nachmieter (vor Ablauf der Kündigungsfrist). 
Die Wohnung befindet sich in einem Mehrfamilienhaus im Zentrum von 
AM.________. Der Mieterspiegel schliesst auf eine multikulturelle Mieterschaft. Die 
Anmeldung auf dem Einwohneramt AM.________ erfolgte am Freitag, 7. Februar 
2020, zusammen mit dem Beistand. Die gewünschten Dokumente (Ernennungsur-
kunde/ Versicherungspolicen) hat der Beistand am Montag, 10.02.2020, per Mail 
nachgereicht.

Demgegenüber beantragte A.________ mit Email vom 11. März 2020 erneut die 
Aufhebung der Beistandschaft (Vi-act. 1142-1145). In der Folge versuchte die 
KESB B.________ mehrfach, mit A.________ Kontakt aufzunehmen (Vi-act. 
1147, 1152, 1155, 1158). Am 11. Mai 2020 hat das zuständige Behördenmitglied 
der KESB B.________ A.________ telefonisch angehört (Vi-act. 1159f.). Glei-
chentags nahm der Beistand schriftlich zur von A.________ gewünschten Aufhe-
bung der Beistandschaft Stellung (Vi-act. 1164). 

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K. Mit Beschluss Nr. IA/011/19/2020 vom 19. Mai 2020 hat die KESB 
B.________ das Begehren um Aufhebung der Beistandschaft für A.________ 
abgewiesen (Vi-act. 1178-1182). Dieser Beschluss wurde am 20. Mai 2020 per 
Post an die Adresse von A.________ in AM.________ versandt und ihm am Frei-
tag, 22. Mai 2020, zur Abholung gemeldet (Abholungseinladung mit Frist bis 29. 
Mai 2020, vgl. Vi-act. 1205f.). Nachdem A.________ diese Postsendung nicht 
abholte und sie deswegen von der Post am 5. Juni 2020 der KESB B.________ 
retourniert wurde, nahm letztere am 5. Juni 2020 eine zweite Zustellung vor (Vi-
act. 1207). 

L. Gegen den erwähnten Beschluss Nr. IA/011/19/2020 der KESB 
B.________ vom 19. Mai 2020, wovon A.________ mit der zweiten Zustellung 
Kenntnis erhielt, reichte er am 25. Juni 2020 (= Datum der Postaufgabe) bei der 
KESB AN.________ Beschwerde ein mit u.a. dem Einwand, dass ihm "ein per-
sönliches rechtliches Gehör verweigert wurde". Die KESB AN.________ leitete 
diese Beschwerde zunächst an die KESB B.________ weiter, welche die Be-
schwerde an das Verwaltungsgericht übermittelte (Eingang am 3.7.2020). 

Mit Vernehmlassung vom 23. Juli 2020 beantragte die KESB B.________, die 
Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungs-
folge zulasten des Beschwerdeführers. 

Am 27. August 2020 hat die zuständige Kammer III des Verwaltungsgerichts 
A.________ im Kantonsgefängnis besucht und angehört.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. die Zustän-
digkeit sowie die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches 
(§ 27 Abs. 1 lit. a und lit. f Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRP, SRSZ 234.110). 
Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen Nichtein-
tretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

1.2 Die vorliegende Beschwerde betrifft einen Beschluss der KESB 
B.________ vom 19. Mai 2020. Dieser Beschluss enthielt in Dispositiv-Ziffer 3 
eine korrekte Rechtsmittelbelehrung, wonach innert 30 Tagen nach Erhalt des 
Beschlusses beim Verwaltungsgericht Schwyz Beschwerde erhoben werden 
könne. Denn die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung einer 
Beschwerde gegen einen Beschluss der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde ergibt sich aus Art. 450 des Schweizerischen 

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Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210) i.V.m. § 2b Abs. 1 lit. a des kantonalen 
Einführungsgesetzes zum schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGzZGB; SRSZ 
210.100).

Der Beschwerdeführer adressierte seine Beschwerde an die KESB 
AN.________, welche offenkundig dafür nicht zuständig war bzw. ist. Indessen 
hat diese unzuständige Behörde die Beschwerdesache zu Recht an die Behör-
den im Kanton Schwyz übermittelt (Art. 444 Abs. 2 ZGB), wobei die Vorinstanz 
die Beschwerde korrekterweise umgehend an das Gericht weitergeleitet hat (§ 
10 Abs. 3 VRP). 

1.3 Was die Frage der Einhaltung der 30-tägigen Rechtsmittelfrist anbelangt, 
hat die Vorinstanz im Begleitschreiben vom 5. Juni 2020 zur zweiten Zustellung 
des KESB-Beschlusses zutreffend darauf hingewiesen, dass der Adressat des 
KESB-Beschlusses mit dessen Zustellung rechnen musste. Von daher kommt 
§ 150 Abs. 1 lit. b Justizgesetz (JG, SRSZ 231.110) zur Anwendung, wonach 
dann, wenn die Person mit einer Zustellung rechnen musste, bei einer einge-
schriebenen Postsendung, die nicht abgeholt wurde, die Zustellung am 7. Tag 
nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt. Nach der Aktenlage 
wurde die Abholungseinladung am 22. Mai 2020 im betreffenden Briefkasten de-
poniert (siehe Vi-act. 1205). Somit fällt der siebte Tag nach dem erfolglosen Zu-
stellungsversuch auf den 29. Mai 2020. Die vorliegende Beschwerde wurde am 
25. Juni 2020 und damit noch innerhalb der 30-tägigen Rechtsmittelfrist der 
Schweizerischen Post übergeben. Bei dieser Sachlage ist auf die rechtzeitig ein-
gereichte Beschwerde einzutreten. Mithin kann auch offen bleiben, wie es sich 
mit der Argumentation in der Beschwerde verhält, dass der Beschwerdeführer 
sinngemäss damals über keine Identitätskarte verfügte und deswegen die Post-
sendung nicht abholen konnte.

2.1 Der Beschwerdeführer rügt in seiner Eingabe vom 25. Juni 2020 haupt-
sächlich, dass er vor dem Erlass des angefochtenen Beschlusses nicht persön-
lich angehört worden sei.

2.2 In der Vernehmlassung vom 23. Juli 2020 legte die Vorinstanz dar, weshalb 
der Beschwerdeführer vor Erlass des angefochtenen Beschlusses aufgrund der 
Coronavirus-Situation lediglich telefonisch angehört wurde, und dass er während 
des Telefongesprächs dieser Vorgehensweise zustimmte. Ob im Lichte dieser 
konkreten Umstände dennoch von einer Gehörsverletzung auszugehen wäre, 
kann hier offen bleiben, denn das Gericht hat den Beschwerdeführer selber per-
sönlich angehört. Damit ist eine allfällige Gehörsverletzung jedenfalls im vorlie-

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genden Beschwerdeverfahren geheilt worden. Mithin liegt zusammenfassend 
keine Verletzung des Gehörsanspruchs des Beschwerdeführers vor.

3.1 Nach Art. 388 Abs. 1 ZGB stellen die behördlichen Massnahmen des Er-
wachsenenschutzes das Wohl und den Schutz hilfsbedürftiger Personen sicher. 
Sie sollen die Selbstbestimmung der betroffenen Person so weit wie möglich 
erhalten und fördern (Art. 388 Abs. 2 ZGB). Gemäss Art. 389 ZGB ordnet die 
Erwachsenenschutzbehörde eine Massnahme u.a. an, wenn die Unterstützung 
der hilfsbedürftigen Person durch die Familie, andere nahestehende Personen 
oder private oder öffentliche Dienste nicht ausreicht oder von vornherein als 
ungenügend erscheint (Ziffer 1). Jede behördliche Massnahme muss erforderlich 
und geeignet sein (Art. 389 Abs. 2 ZGB).

3.2 Nach Art. 390 Abs. 1 ZGB errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine 
Beistandschaft, wenn eine volljährige Person:

1. wegen einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder eines ähn-
lichen in der Person liegenden Schwächezustands ihre Angelegenheiten nur teil-
weise oder gar nicht besorgen kann;
2. wegen vorübergehender Urteilsunfähigkeit oder Abwesenheit in Angelegen-
heiten, die erledigt werden müssen, weder selber handeln kann noch eine zur 
Stellvertretung berechtigte Person bezeichnet hat.

Die Belastung und der Schutz von Angehörigen und Dritten sind zu berücksichti-
gen (Art. 390 Abs. 2 ZGB). Die Beistandschaft wird auf Antrag der betroffenen 
Person oder einer nahestehenden Person oder von Amtes wegen errichtet 
(Art. 390 Abs. 3 ZGB).

3.3 Eine Vertretungsbeistandschaft wird errichtet, wenn die hilfsbedürftige 
Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten 
werden muss (Art. 394 Abs. 1 ZGB). Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde 
eine Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung, so bestimmt sie 
die Vermögenswerte, die vom Beistand oder von der Beiständin verwaltet 
werden sollen. Sie kann Teile des Einkommens oder das gesamte Einkommen, 
Teile des Vermögens oder das gesamte Vermögen oder das gesamte Einkom-
men und Vermögen unter die Verwaltung stellen (Art. 395 Abs. 1 ZGB).

3.4 Damit eine Beistandschaft errichtet werden kann, muss ein Schwäche-
zustand vorliegen, der diese Massnahme für die Interessenwahrung und den 
Schutz der hilfsbedürftigen Person als angezeigt erscheinen lässt. Ein solcher, in 
der Person liegender Schwächezustand allein genügt für die Anordnung einer 
Beistandschaft noch nicht. Vielmehr braucht es als soziale Voraussetzung zu-
sätzlich stets ein daraus resultierendes teilweises oder gänzliches Unvermögen, 

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die eigenen Angelegenheiten hinreichend zu besorgen bzw. entsprechende Voll-
machten zu erteilen (vgl. Helmut Henkel, in Basler Kommentar zum ZGB, N 2 zu 
Art. 390 ZGB). Als Voraussetzung für die Anordnung behördlicher Massnahmen 
müssen Schwächezustand und Unvermögen (als soziale Voraussetzung) zu-
sammen eine relevante Gefährdung des Wohls der betroffenen Person bewirken, 
zu deren Behebung ein Eingreifen der Erwachsenenschutzbehörde auch unter 
den Aspekten Selbstbestimmung (Art. 388 Abs. 2 ZGB), Subsidiarität und Ver-
hältnismässigkeit (Art. 389 ZGB) unumgänglich erscheint. Schwächezustand und 
Unvermögen können auch lediglich punktueller Natur sein (vgl. Henkel, a.a.O., 
N 4 zu Art. 390 ZGB).

3.5 Nach Art. 399 Abs. 2 ZGB hebt die Erwachsenenschutzbehörde eine Bei-
standschaft auf Antrag der betroffenen oder einer nahestehenden Person oder 
von Amtes wegen auf, sobald für die Fortdauer kein Grund mehr besteht.

4.1 Im angefochtenen Beschluss (Erw. 2.1ff.) legte die Vorinstanz im Einzelnen 
dar, weshalb nach ihrer Auffassung die bisherige Vertretungsbeistandschaft noch 
nicht aufzuheben sei. In Erwägung 2.8 fasste sie die Gründe sinngemäss dahin-
gehend zusammen, dass es dem Beschwerdeführer in den vergangenen Mona-
ten gelungen sei, "seine flottante Lebensweise" in einen festen Wohnsitz mit ei-
gener Wohnung in AM.________ zu überführen und damit einen ersten Stabi-
litätsfaktor einzurichten, was positiv hervorzuheben sei. Damit würden neue An-
forderungen und Verbindlichkeiten einhergehen, indem mit den jeweiligen Stellen 
Gespräche zu führen, Anmeldungen und (Neu)Anträge zu stellen seien (nament-
lich hinsichtlich der Krankenversicherung, hinsichtlich der Geltendmachung der 
Prämienverbilligung, von Sozialversicherungsleistungen [IV/EL] etc.), was der 
Beschwerdeführer bislang nicht selber besorgt bzw. erledigt habe. Aufgrund des 
beim Beschwerdeführer weiterhin vorhandenen Schwächezustands in Form psy-
chischer Störungen und dem Einsatz psychotroper Substanzen sei weiterhin von 
einem Unterstützungsbedarf auszugehen. Die bisherigen Erfahrungen hätten ein 
teilweises oder gänzliches Unvermögen gezeigt, die eigenen administrativen und 
finanziellen Angelegenheit hinreichend und zweckmässig zu erfüllen. Hinzu 
komme, dass der Beschwerdeführer auf kein (anderes) unterstützendes Netz-
werk zurückgreifen könne. Insgesamt sei das bisherige Hilfe- und Unterstüt-
zungsangebot für den Beschwerdeführer in Form der bestehenden Vertretungs-
beistandschaft weiterhin notwendig, zweckmässig und verhältnismässig.

4.2 Dieser vorinstanzlichen Einschätzung ist nach der aktuellen Aktenlage und 
unter Einbezug der Antworten des Beschwerdeführers anlässlich der mündlichen 
Anhörung beizupflichten. Unter anderem bestätigte der Beschwerdeführer an der 

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Anhörung, dass er Stimmen höre. Sodann schilderte er einen Vorfall in der Ge-
fängniszelle, wonach sinngemäss vom Rauchmelder an der Zimmerdecke schäd-
liche Wellen ausgehen würden, weshalb er den Rauchmelder "manipulierte" bzw. 
mit einem Karton abdeckte, was dann von der Gefängnisleitung mit einer diszi-
plinarischen Massnahme geahndet wurde. Diese Angaben belegen die Annah-
me, wonach beim Beschwerdeführer weiterhin psychische Störungen vorliegen.

Einleuchtend ist auch die Befürchtung bzw. Einschätzung der Vorinstanz, wo-
nach der Beschwerdeführer bei einer sofortigen ersatzlosen Aufhebung der bis-
herigen erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme mit den am neuen Wohnort 
anfallenden Schritten/ Handlungen (wie rechtzeitiges Prämienverbilligungsge-
such, EL-Anmeldung, Anpassungen bei der Krankenversicherung mit Sicherstel-
lung der mutmasslich ändernden Krankenkassenprämien, Einfordern von Rück-
erstattungsansprüchen etc.) überfordert wäre. Dies gilt erst recht als der Be-
schwerdeführer diesbezüglich nach der Aktenlage über keine Erfahrungen ver-
fügt und ein anderes Unterstützungsnetzwerk nicht ersichtlich ist.

4.3 Abgesehen davon ist den Ausführungen des Beschwerdeführers (nament-
lich auch an der mündlichen Anhörung) zu entnehmen, dass er insbesondere mit 
der aktuellen Beistandsperson Mühe bekundet, indes grundsätzlich bereit ist - je-
denfalls während einer Übergangszeit - Unterstützung durch die von der KESB 
AN.________ vorgesehene Beistandsperson anzunehmen. Dabei hat er einge-
standen, nicht zu wissen, was alles Notwendiges auf ihn zukommt, dies sowie 
die richtige Vorgehensweise jedoch von seiner neuen Beistandsperson lernen zu 
wollen. Die Einsetzung einer neuen Beistandsperson (durch den Wohnortswech-
sel) ist für den Beschwerdeführer auch als Chance zu verstehen, sein bisheriges 
Leben so in den Griff zu bekommen bzw. ändern zu können, dass künftig keine 
neuen Strafverfahren (mit erneuten Gefängnisaufenthalten bei Umwandlung von 
Ersatzfreiheitsstrafen infolge Nichtbezahlung von Bussen) anfallen. 

4.4 In diesem Zusammenhang wird der Beschwerdeführer mit Nachdruck er-
mahnt und auch ermuntert, mit der neuen Beistandsperson eine konstruktive Zu-
sammenarbeit zu pflegen und sich an getroffene Absprachen konsequent zu hal-
ten. Umgekehrt wird der neuen Beistandsperson empfohlen, im Rahmen solcher 
Absprachen dem Beschwerdeführer (in zunehmenden Masse) Möglichkeiten (für 
selbständiges Handeln) einzuräumen, damit der Beschwerdeführer durch Tatbe-
weis sich bewähren sowie nach und nach mehr Selbständigkeit erlangen kann. 
In diesem Sinne wird es der Beschwerdeführer selber in der Hand haben, 
schrittweise selbständiger zu werden, so dass die bisherige erwachsenenschutz-
rechtliche Massnahme nach Massgabe der festzustellenden Entwicklung gelo-

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ckert sowie - bei durchwegs positiver Entwicklung - gegebenenfalls ganz aufge-
hoben werden kann.

5. Im Lichte all dieser Aspekte besteht kein Anlass, den angefochtenen Be-
schluss bzw. die bestehende Vertretungsbeistandschaft derzeit aufzuheben. 
Hingegen drängt es sich auf, dass die bestehende Massnahme möglichst bald an 
die neu zuständige KESB AN.________ übertragen wird, damit umgehend der 
"Neustart mit der neu eingesetzten Beistandsperson" erfolgen kann. Bei den 
Übertragungsmodalitäten wird es insbesondere auch geboten sein, dass beim 
absehbaren Austritt aus dem Gefängnis (nach der aktuellen Aktenlage am 11. 
September 2020) sichergestellt ist, dass der Beschwerdeführer über ein gültiges 
Billett für die Fahrt zu seiner Wohnung in AM.________ verfügt (um zu verhin-
dern, dass ein erneuter Verstoss gegen das Personenbeförderungsgesetz er-
folgt, siehe dazu auch das Beschwerdeverfahren III 2020 102 betreffend Voll-
zugsauftrag für Strafen wegen Widerhandlungen gegen das Personenbeförde-
rungsgesetz). 

6. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Vorinstanz wird eingeladen, die Übertragung der bisherigen Massnah-
me umgehend an die neu zuständige Erwachsenenschutzbehörde vorzu-
nehmen.

3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; 
SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (EB)
- die Vorinstanz (EB, zusammen mit den vorinstanzlichen Akten)
- den bisherigen Beistand Y.________ (A, mit Verweis auf Erwägung 5 in 

fine)
- die KESB AN.________ (A, z.K., unter anderem mit Hinweis auf Erwä-

gung 4.4) 
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 27. August 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 2. September 2020