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**Case Identifier:** da379f39-342c-5118-9e59-482f2d6077c1
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-07-10
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 10.07.2013 810 2013 85 (810 13 85)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2013-85_2013-07-10.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 10. Juli 2013 (810 13 85) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Kausalabgaben 

 

 

Schenkungssteuer 

 

 
Besetzung Abteilungs-Vizepräsident Beat Walther, Kantonsrichter Christian  

Haidlauf, Markus Clausen, Regina Schaub, Edgar Schürmann,  
Gerichtsschreiber i.V. Daniel Schaffner 
 
 

Parteien A.____, vertreten durch Felix Barmettler, Rechtsanwalt 
  

 
gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), 4410 Liestal, Beschwerdegegner 
 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, 
Beschwerdegegnerin 
 
 

  
Betreff Schenkungssteuer  

(Entscheid der Abteilung Steuergericht vom 26. Oktober 2012) 
 
 
 
A. Die Steuerwaltung des Kantons Basel-Landschaft (Steuerverwaltung) verlangte von 
A.____ mit vom 31. März 2010 datierender Rechnung Nr. B 16-71478.1 eine Schenkungssteuer 
in Höhe von Fr. 45'600.--. Diese Steuerforderung beziehe sich auf eine Schenkung von 

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Fr. 200'000.--, welche A.____ am 19. Juni 2007 von seiner Tante, B.____, ihrerseits verstorben 
2009, erhalten habe. 
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Felix Barmettler, Advokat, am 19. Mai 2010 
Einsprache bei der Steuerverwaltung. Beantragt wurde, die Schenkungssteuerveranlagung ge-
mäss entsprechender Rechnung sei ersatzlos aufzuheben; unter Kosten- und Entschädigungs-
folge. 
 
C. Mit Einspracheentscheid vom 11. Juli 2011 wies die Steuerverwaltung die vorerwähnte 
Einsprache ab. 
 
D. Gegen den Einspracheentscheid vom 11. Juli 2011 erhob A.____ am 11. August 2011, 
wiederum vertreten durch Advokat Barmettler, Rekurs an das Steuer- und Enteignungsgericht 
Basel-Landschaft, Abteilung Steuergericht (Steuergericht). Beantragt wurde, es seien der Ein-
spracheentscheid der Steuerverwaltung vom 11. Juli 2011 und die ihm zugrunde liegende 
Schenkungssteuerveranlagung ersatzlos aufzuheben; unter Kosten- und Entschädigungsfolge 
für alle Instanzen. 
 
E. Mit Entscheid vom 26. Oktober 2012 hiess das Steuergericht den Rekurs vom 
11. August 2011 teilweise gut und wies die Steuerverwaltung an, die Schenkungssteuerrech-
nung zu Lasten des Rekurrenten auf Fr. 39'468.75 zu reduzieren; im Weiteren wurde der Re-
kurs abgewiesen. Eine Zuwendung in der Höhe von Fr. 176'900.-- seitens der Tante des Rekur-
renten an dessen Geschwister (Fr. 88'450.-- pro Person) qualifizierte das Steuergericht im Ein-
klang mit der Vorinstanz als Begleichung einer durch den Rekurrenten geschuldeten erbtei-
lungsvertraglichen Ausgleichszahlung, welche dieser dementsprechend als Schenkung zu ver-
steuern habe. Was jedoch den ebenso in Frage stehenden Betrag von Fr. 23'100.-- anbelange, 
so fehle es diesbezüglich an Beweisen dafür, dass die betreffende Summe dem Rekurrenten 
tatsächlich überwiesen worden sei. 
 
F. Gegen den Entscheid des Steuergerichts vom 26. Oktober 2012 erhob A.____, erneut 
vertreten durch Advokat Barmettler, am 27. Februar 2013 Beschwerde an das Kantonsgericht 
Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Beantragt 
wurde, es seien die Ziffern 1, 2 und 3 des angefochtenen Entscheides vollumfänglich aufzuhe-
ben, es sei von der Erhebung einer Schenkungssteuer Umgang zu nehmen und dem Be-
schwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung zu bewilligen; 
unter Kosten- und Entschädigungsfolge für alle Instanzen.  
 
G. Die Steuerverwaltung liess sich mit Eingabe vom 26. März 2013 zur Beschwerde vom 
27. Februar 2013 vernehmen und beantragte deren Abweisung. 
 
H. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 15. April 2013 wurde der Fall der Kammer zur 
Beurteilung überwiesen und für das vorliegende Verfahren wurde dem Beschwerdeführer die 
unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung bewilligt. 
 

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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g: 
 
1.1 Gemäss § 131 Abs. 1 des Basellandschaftlichen Gesetzes über die Staats- und Ge-
meindesteuern (StG) vom 7. Februar 1974 i.V.m. § 43 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfas-
sungs- und Verwaltungsprozessordnung des Kantons Basel-Landschaft (VPO) vom 17. Mai 
1984 kann gegen Entscheide des Steuergerichts innert 30 Tagen beim Kantonsgericht, Abtei-
lung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Zufolge des 
Verweises in § 24 des Gesetzes über die Erbschafts- und Schenkungssteuer (ESchStG) vom 
7. Januar 1980 kommt diese Bestimmung des StG auch bei der Anfechtung von Entscheiden 
betreffend die Schenkungs- und Erbschaftssteuer zur Anwendung. Das Verfahren vor dem Kan-
tonsgericht bestimmt sich nach den §§ 43 ff. VPO. 
 
1.2 Der Beschwerdeführer ist als Schuldner der strittigen Steuerforderung durch den ange-
fochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder 
Aufhebung, womit er die Voraussetzung der Beschwerdebefugnis nach § 47 Abs. 1 lit. a VPO 
erfüllt. Da überdies die Frist- und Formvorschriften gewahrt wurden, ist auf die Beschwerde ein-
zutreten. 
 
2. In Bezug auf die Kognition des Kantonsgerichts im vorliegenden Beschwerdeverfahren 
in Steuersachen ist festzustellen, dass nach § 45 Abs. 2 VPO alle Mängel des angefochtenen 
Entscheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden können. Dies bedeutet eine – 
über § 45 Abs. 1 lit. a und b VPO hinausgehende und auch die Angemessenheitskontrolle um-
fassende – volle Kognition des Kantonsgerichts. 
 
3. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz lege dem angefochtenen Entscheid 
einen unzutreffend festgestellten Sachverhalt zugrunde. Verletzt werde sodann Verfassungs- 
und Gesetzesrecht. In der Folge ist jeweils separat auf die verschiedenen Rügen einzugehen. 
 
4.1 Vorab moniert der Beschwerdeführer unter Hinweis auf seinen im Kanton Schwyz ge-
legenen Wohnsitz, es verletze den Grundsatz der derogatorischen Kraft des Bundesrechts 
(Art. 49 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV] vom 
18. April 1999) sowie die durch das Territorialitätsprinzip (Art. 3 BV) begrenzte Steuerhoheit der 
Kantone, wenn der Kanton Basel-Landschaft von Personen, welche in einem anderen Kanton 
wohnhaft sind, eine Schenkungssteuer erhebe. 
 
Im vorinstanzlichen Entscheid wird ausgeführt, die Erhebung einer Schenkungssteuer stehe im 
interkantonalen Verhältnis nach langjähriger Bundesgerichtspraxis dem Kanton des Wohnsitzes 
des Schenkers zu. Ebenso sei die Schenkungssteuer vom Anwendungsbereich des Bundesge-
setzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) vom 
14. Dezember 1990 ausgeklammert. Dementsprechend seien keine Gründe auszumachen, 
weshalb die Erhebung einer Schenkungssteuer durch den Kanton Basel-Landschaft im vorlie-
genden Fall aus kompetenzrechtlicher Sicht unzulässig sein sollte. 
 

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4.2.1 Gemäss § 3 Abs. 2 ESchStG unterliegt der Erwerb beweglichen Vermögens der 
Schenkungssteuer, sofern der Schenker zur Zeit der Schenkung Wohnsitz oder Aufenthalt im 
Kanton hatte. Nach § 8 ESchStG ist diejenige Person schenkungssteuerpflichtig, die eine 
Schenkung im Sinne des Gesetzes erwirbt (Abs. 1), wobei der Wohnsitz und die Heimatberech-
tigung des Beschenkten keinen Einfluss auf die Steuerpflicht haben (Abs. 2). Sollte die vorlie-
gend in Frage stehende Zahlung an die Geschwister des Beschwerdeführers mithin eine 
Schenkung beweglicher Sachen nach dem ESchStG gegenüber dem Beschwerdeführer dar-
stellen, was nachfolgend zu untersuchen sein wird (vgl. E. 5.1 ff.), so wäre er gemäss § 8 
ESchStG im Kanton Basel-Landschaft schenkungssteuerpflichtig, denn der Wohnsitz der nun-
mehr verstorbenen potenziellen Schenkerin, B.____, befand sich zum Zuwendungszeitpunkt 
nachweislich in C.____ (BL). Zu prüfen ist somit in einem ersten Schritt, ob § 8 ESchStG – wie 
vom Beschwerdeführer vorgebracht – mit dem übergeordneten Bundesrecht unvereinbar ist. 
 
4.2.2 Im Steuerrecht gilt es, die Steuererhebungskompetenz zum einen zwischen den Ge-
meinwesen in vertikaler Stufung, also zwischen Bund und Kantonen, und zum anderen in hori-
zontaler Hinsicht, zwischen den Kantonen, voneinander abzugrenzen. Dabei sind jeweils bun-
desverfassungsrechtliche Regeln zu beachten. 
 
Ob der Bund oder ein Kanton eine bestimmte Steuer erheben darf, ergibt sich aus den allge-
meinen Regeln der bundesstaatlichen Kompetenzausscheidung. Es gilt Art. 42 Abs. 1 BV, wo-
nach der Bund all diejenigen Aufgaben erfüllt, die ihm die Verfassung zuweist. Gemäss Art. 3 
BV üben die Kantone sodann alle Rechte aus, die nicht dem Bund übertragen sind. Für das 
Steuerrecht folgt daraus, dass den Kantonen das Recht zukommt, alle Steuern zu erheben, die 
von der Verfassung nicht zur ausschliesslichen Erhebung dem Bund zugeordnet werden 
(MARKUS REICH, Steuerrecht, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf, § 4 N 8). 
 
Was sodann das Verhältnis zwischen den Kantonen anbelangt, so sind auch hier bundesrecht-
liche Rahmenbedingungen zu beachten. Von Relevanz ist in erster Linie das verfassungsmäs-
sige Recht des Verbots interkantonaler Doppelbesteuerung (Art. 127 Abs. 3 BV). Eine verfas-
sungswidrige Doppelbesteuerung liegt vor, wenn eine steuerpflichtige Person von zwei oder 
mehreren Kantonen für das identische Steuerobjekt und für die identische Zeit zu Steuern her-
angezogen wird (aktuelle Doppelbesteuerung) oder wenn eine Steuer veranlagt wird, zu deren 
Erhebung ein anderer Kanton zuständig wäre (virtuelle Doppelbesteuerung; siehe zum Ganzen 
anstelle vieler etwa Urteil des Bundesgerichts 2P.296_2005 vom 29. August 2006 E. 2.1). Zu-
dem hat eine kantonale Steuererhebung den bundesrechtlichen Vorgaben zur Steuerharmoni-
sierung, wie sie durch das StHG statuiert werden, zu genügen. 
 
4.2.3 Die Steuerhoheit im Hinblick auf die Schenkungssteuer steht ausschliesslich den Kan-
tonen zu, der Bund erhebt keine solche (siehe anstelle vieler ERNST HÖHN/ROBERT 
WALDBURGER, Steuerrecht, Band I, 9. Auflage, Bern 2001, § 27 N 9). Somit ist der Kanton Ba-
sel-Landschaft grundsätzlich kompetent, eine Schenkungssteuer zu erheben. 
 
Umstritten ist, ob es bundesrechtskonform ist, von dieser Kompetenz insofern Gebrauch zu 
machen, dass es nach § 3 Abs. 2 i.V.m. § 8 Abs. 2 ESchStG für die Steuerpflicht im Kanton 

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Basel-Landschaft bei zugewendetem beweglichem Vermögen einzig auf den hier befindlichen 
Schenkerwohnsitz ankommt und mithin auch von einem nicht im Kanton wohnhaften Beschenk-
ten Schenkungssteuer erhoben werden kann. Stünde es richtigerweise von Bundesrechts we-
gen dem Wohnsitzkanton des Beschenkten zu, eine Schenkungssteuer zu erheben, so stellte 
die Erhebung durch den Kanton Basel-Landschaft eine verbotene virtuelle Doppelbesteuerung 
dar. Dass der Wohnsitzkanton des Beschwerdeführers, Schwyz, gerade keine Schenkungs-
steuer kennt (siehe etwa REICH, a.a.O., § 7 N 90), würde daran nichts ändern, da einzig in Fra-
ge steht, welcher Kanton die entsprechende Steuer grundsätzlich erheben dürfte. Den entspre-
chenden Vorbringen des Beschwerdeführers kann jedoch angesichts der ständigen bundesge-
richtlichen Praxis nicht gefolgt werden. Diese hält fest, dass im interkantonalen Verhältnis im 
Zusammenhang mit der unentgeltlichen Zuwendung beweglicher Sachen der letzte Wohnsitz 
des Schenkers als Anknüpfungspunkt dient (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2P.296_2005 vom 
29. August 2006 E. 3; BGE 55 I 300 E. 3; ferner auch REICH, a.a.O., § 7 N 94). Da die Schenke-
rin vorliegend im Kanton Basel-Landschaft domiziliert war, ist dieser zur Erhebung einer Schen-
kungssteuer berechtigt und nicht der Kanton Schwyz als Wohnkanton des Beschenkten. Somit 
liegt keine virtuelle Doppelbesteuerung vor. In Anbetracht dessen, dass der Kanton Schwyz im 
Übrigen seinerseits gar keine Schenkungssteuer kennt, scheidet im hier zu beurteilenden Fall 
eine verfassungswidrige aktuelle Doppelbesteuerung von vornherein aus. Die Besteuerung des 
Beschwerdeführers gestützt auf das ESchStG ist demgemäss mit den bundesrechtlichen Vor-
gaben vereinbar und auch die Berufung des Beschwerdeführers auf das angeblich die kantona-
le Steuerhoheit begrenzende Territorialitätsprinzip erweist sich als unbehelflich. 
 
Was noch die ebenso an der derogatorischen Kraft des Bundesrechts teilhabenden Vorschriften 
des StHG anbelangt, so kommt diesen vorliegend keinerlei Bedeutung zu, da die Schenkungs-
steuer nach einhelliger Meinung vom Anwendungsbereich des StHG ausgeklammert ist (siehe 
anstelle vieler etwa REICH, a.a.O. § 7 N 91). Auch diesbezüglich lässt sich mithin nichts gegen 
die Bundesrechtskonformität des ESchStG anführen. 
 
5.1 Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer, B.____ habe den Betrag von Fr. 176'900.-- 
nicht zu seinen Gunsten angewiesen und dieser sei nie Bestandteil seines Vermögens gewor-
den. Destinatäre seien vielmehr seine Geschwister D.____ und E.____. Es fehle bei ihm mithin 
an einer Bereicherung und am Schenkungsempfangswillen. Ebenso wenig habe bei seiner Tan-
te eine Schenkungsabsicht bestanden. Zudem bestehe kein Kausalzusammenhang zwischen 
der Entreicherung der Schenkerin und der Bereicherung des Beschenkten. Des Weiteren gehe 
es nicht an, mit der Vorinstanz von einer autonomen kantonalen Umschreibung der Schenkung 
auszugehen; hierin sei eine Verletzung der derogatorischen Kraft des Bundesrechts zu erbli-
cken.  
 
Im angefochtenen Entscheid bejaht die Vorinstanz das Vorliegen einer nach ESchStG steuer-
pflichtigen Schenkung. Auszugehen sei von einem kantonal-autonomen, steuerrechtlichen 
Schenkungsbegriff; eine Vermögenszuwendung im Sinne des ESchStG sei auch in der Nicht-
verminderung des Vermögens zu erblicken. Die in Frage stehende Zuwendung über 
Fr. 176'900.-- durch B.____ an die Geschwister des Beschwerdeführers stelle gleichzeitig eine 
Ersparnisbereicherung zu seinen Gunsten dar, was seine Steuerpflicht begründe. 

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5.2 § 2 Abs. 1 ESchStG definiert als Schenkung im Sinne dieses Gesetzes jede freiwillige 
und unentgeltliche Zuwendung von Geld, Sachen oder Rechten irgendwelcher Art mit Ein-
schluss des Erbauskaufes und der Stiftung; ebenso erfasst ist der schenkungsweise Erlass von 
Verbindlichkeiten. Es handelt sich hierbei um eine vom obligationenrechtlichen Schenkungsbe-
griff losgelöste Legaldefinition (vgl. THOMAS RAMSEIER, Die basellandschaftliche Erbschafts- und 
Schenkungssteuer, Liestal 1989, S. 56); als solche wird sie von der Praxis in eigenständiger 
Weise konkretisiert. Dass die Kantone für die Umschreibung des Steuerobjekts der Schen-
kungssteuer nicht an Art. 239 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizeri-
schen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht [OR]) vom 30. März 1911 anknüpfen, 
sondern von einer autonomen Begriffsbestimmung ausgehen, ist gängig (sie-
he HÖHN/WALDBURGER, a.a.O., § 27 N 31 ff.). Unter dem Blickwinkel der derogatorischen Kraft 
des Bundesrechts ist dies nicht zu beanstanden: Es existiert keine bundesrechtliche Norm, wel-
che vorsehen würde, dass das OR für die Umschreibung des steuerrechtlichen Schenkungsbe-
griffs massgebend wäre. Zu unterstreichen ist dabei insbesondere, dass es sich bei der Schen-
kungssteuer um eine in die kantonale Kompetenz fallende Steuer handelt (vgl. bereits hiervor E. 
4.2.3). Der im Hinblick auf die Bestimmung des Schenkungsbegriffs auf eine Verletzung der 
derogatorischen Kraft des Bundesrechts zielende Einwand des Beschwerdeführers ist mithin 
nicht stichhaltig. 
 
5.3.1 Steht es dem Kanton Basel-Landschaft also zu, für die Erhebung der Schenkungs-
steuer von einem autonomen Schenkungsbegriff auszugehen (vgl. soeben E. 5.2 hiervor), so ist 
nachfolgend zu prüfen, ob die vorliegend in Frage stehende Zahlung seitens der Tante des Be-
schwerdeführers in Höhe von Fr. 176'900.-- von der Vorinstanz zu Recht als nach dem 
ESchStG steuerpflichtige Schenkung qualifiziert wurde. 
 
5.3.2 Begriffsmerkmale des steuerrechtlichen Schenkungsbegriffs gemäss dem ESchStG 
bilden eine erfolgte Vermögenszuwendung, deren Unentgeltlichkeit sowie – nach nicht unbe-
strittener Ansicht – ein Schenkungswille; im Vordergrund des autonomen Schenkungsbegriffs 
gemäss ESchStG steht die Bereicherung des Beschenkten (RAMSEIER, a.a.O., S. 57). Weitere 
Voraussetzungen werden entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht verlangt und 
sind dementsprechend nachfolgend nicht zu prüfen. 
 
Was zunächst die Vermögenszuwendung anbelangt, so legt § 2 Abs. 1 ESchStG im Hinblick 
auf deren Gegenstand fest, dass Geld, Sachen oder Rechte irgendwelcher Art in Frage kom-
men und im Übrigen auch ein Schulderlass erfasst ist. Aus der bei der Auslegung des steuer-
rechtlichen Schenkungsbegriffs ausschlaggebenden wirtschaftlichen Sichtweise (vgl. RAMSEIER, 
a.a.O., S. 56) ergibt sich, dass darunter nicht nur Zuwendungen zur Vermögensmehrung beim 
Empfänger fallen, sondern auch solche, welche eine Verminderung von dessen Vermögen ver-
hindern (damnum cessans [siehe RAMSEIER, a.a.O., S. 58]). Dabei ist im Übrigen zu beachten, 
dass sich das Steuerrecht hier nicht in fundamentaler Weise vom zivilrechtlichen Schenkungs-
begriff entfernt, ist doch auch für diesen anerkannt, dass die erforderliche Vermögenszuwen-
dung in der Übernahme einer Schuld des Beschenkten resp. einer Verminderung seiner Passi-
ven bestehen kann (vgl. etwa THEO GUHL, Das Schweizerische Obligationenrecht, 9. Auflage, 

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Zürich 2000, § 43 N 2). Unentgeltlich erfolgt eine Zuwendung sodann, wenn deren Empfänger 
für den Vermögenserwerb keine Gegenleistung erbracht hat (RAMSEIER, a.a.O., S. 59). Was 
schliesslich noch das subjektive Moment des Schenkungswillens anbelangt, so ist dieses erfüllt, 
wenn bei der zuwendenden Person Wissen und Wollen sowohl bezüglich der Vermögenszu-
wendung als auch der Zuwendung vorliegen (RAMSEIER, a.a.O., S. 64). Ob es eines Schen-
kungswillens bedarf, um eine bestimmte Zuwendung als steuerpflichtige Schenkung qualifizie-
ren zu können, ist freilich umstritten (vgl. HÖHN/WALDBURGER, a.a.O, § 27 N 38 ff. mit Hinwei-
sen). 
 
5.3.3 Der Beschwerdeführer anerkennt in seiner Beschwerdeschrift, dass seine Tante, 
B.____, eine Zahlung in Höhe von Fr. 176'900.-- an seinen Rechtsvertreter geleistet habe. 
Ebenso wird anerkannt, dabei habe es sich um eine Abfindungszahlung zu Gunsten der Ge-
schwister des Beschwerdeführers, D.____ und E.____, gehandelt. Diese Ausführungen decken 
sich mit der Würdigung der in Frage stehenden Zahlung durch den angefochtenen steuerge-
richtlichen Entscheid. Dies ist in Anbetracht der vorliegenden Akten nicht zu beanstanden: Aus 
einer Belastungsanzeige vom 19. Juni 2007 ergibt sich, dass vom Konto von B.____ bei der 
F.____ an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers gleichentags der Betrag von 
Fr. 176'900.-- überwiesen wurde (Zahlungsgrund: „Ausgleichszahlung für D.____ und E.____“). 
Der Rechtsvertreter hat in der Folge gemäss einer entsprechenden Belastungsanzeige der 
G.____ vom 4. September 2007 E.____ und der Beiständin von D.____ je Fr. 88'450.-- über-
wiesen (Zahlungsgrund: „H.____ sel.“). Gemäss ebenso ins Recht gelegtem Erbteilungsvertrag 
über den Nachlass von H.____ sel., seinerseits Vater des Beschwerdeführers, vom 24./29./31. 
Mai 2007, welchen der Beschwerdeführer und seine Geschwister abgeschlossen haben, schul-
det er diesen für die Übernahme der Liegenschaft I.____ eine Ausgleichszahlung in der Höhe 
von je Fr. 88'450.--. 
 
5.3.4 Vor diesem Hintergrund ist die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen, dass B.____ 
eine Zuwendung an ihren Neffen, den Beschwerdeführer, getätigt hat. Der Beschwerdeführer 
macht mithin zu Unrecht geltend, die Voraussetzungen des steuerrechtlichen Schenkungsbe-
griffs seien nicht erfüllt. Tatsächlich hat er selbst von ihr direkt kein Buchgeld erhalten. Jedoch 
hat die Überweisung seitens der Tante eine Schuld des Beschwerdeführers gegenüber seinen 
Geschwistern gemäss Erbteilungsvertrag vom 24./29./31. Mai 2007 durch Erfüllung zum Unter-
gang gebracht, wodurch der Beschwerdeführer wiederum die Liegenschaft I.____ übernehmen 
konnte. Der Beschwerdeführer bringt im Übrigen nicht vor, dass die entsprechenden Forderun-
gen der Geschwister noch bestehen würden und deklarierte sie dementsprechend auch nicht in 
seiner Steuererklärung für das Jahr 2008 (vgl. Dokument Nr. 7 „Privatschulden 2008“). Die Zah-
lung der Tante hat dem Beschwerdeführer mithin die Bezahlung einer Schuld erspart; er ist um 
die entsprechende Ersparnis bereichert, sodass er eine Geldzuwendung im Sinne von § 2 
Abs. 1 ESchStG erhalten hat. 
 
Was sodann die Voraussetzung der Unentgeltlichkeit der Zuwendung anbelangt, so ist vorlie-
gend weder aktenkundig noch wird es durch den Beschwerdeführer geltend gemacht, dass von 
seiner Seite gegenüber B.____ für deren Geldzahlung eine Gegenleistung in irgendeiner Form 
erfolgt wäre. Der Beschwerdeführer hat demgemäss eine unentgeltliche Zuwendung erhalten. 

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Dass B.____ die vorliegend in Frage stehende Zahlung in der Höhe von Fr. 176'900.-- tätigen 
wollte, wird weder bestritten noch sind dafür sprechende Indizien erkennbar. Wissen und Wol-
len im Hinblick auf die Zuwendung sind folglich zu bejahen. Was die subjektive Seite der Un-
entgeltlichkeit der Zuwendung anbelangt, so ist zu beachten, dass die Steuererklärung von 
B.____ für das Jahr 2007 eine Schenkung an den Beschwerdeführer ausweist (vgl. Wertschrif-
ten- und Guthabenverzeichnis, S. 1), wobei als Schenkungsdatum der 19. Juni 2007 angege-
ben wird, also derselbe Tag, an welchem gemäss aktenkundigem Überweisungsbeleg die vor-
liegend in Frage stehende Zahlung in der Höhe von Fr. 176'900.-- getätigt wurde. Wer eine Zah-
lung als Schenkung deklariert, bringt damit zum Ausdruck, dass Wissen und Wollen bezüglich 
der Unentgeltlichkeit der entsprechenden Zuwendung besteht. Dass der betreffenden Steuerer-
klärung nicht der genaue Betrag entnommen werden kann, vermag daran nichts zu ändern, ist 
doch nicht ersichtlich, dass an diesem Tag noch andere Auszahlungen in exakt derselben Höhe 
vorgenommen worden wären. Insgesamt liegt somit auch das Erfordernis des Schenkungswil-
lens vor. Deswegen erübrigt sich an dieser Stelle auch eine Stellungnahme dazu, ob das Vor-
liegen eines subjektiven Moments in Form eines Schenkungswillens begriffsnotwendiges 
Merkmal einer steuerpflichtigen Schenkung bildet: Gleichgültig, ob man die Voraussetzung ver-
langt oder nicht, gelangt man vorliegend zum Schluss, dass der Beschwerdeführer eine nach 
ESchStG steuerpflichtige Schenkung seitens seiner Tante erhalten hat. 
 
5.4 Somit erweist es sich zum einen als bundesrechtskonform, den steuerrechtlichen 
Schenkungsbegriff gemäss einschlägigem kantonalem Recht autonom zu bestimmen und die 
Vorinstanz hat zum anderen zu Recht eine durch den Beschwerdeführer seitens seiner Tante 
empfangene Schenkung im Sinne von § 2 Abs. 1 i.V.m. § 3 Abs. 2 i.V.m. § 8 ESchStG bejaht. 
 
6.1 Des Weiteren beruft sich der Beschwerdeführer auf den Steuerbefreiungsgrund nach 
§ 9 Abs. 1 lit. d ESchStG, gemäss welchem Zuwendungen zur Abwehr von Konkurs oder Pfän-
dung von der Schenkungssteuer befreit sind. Dabei führt er aus, dass es ohne die Abfindungs-
zahlung durch B.____, welche die Übernahme der väterlichen Liegenschaft durch den Be-
schwerdeführer ermöglicht habe, zu deren Pfändung und Liquidation gekommen wäre. Auch 
gegenwärtig würde im Übrigen die Erhebung der in Frage stehenden Schenkungssteuer zur 
Pfändung und Zwangsverwertung der betreffenden Liegenschaft führen, da er bereits über-
schuldet sei. 
 
Das Steuergericht lehnt im angefochtenen Entscheid das Vorliegen des Steuerbefreiungsgrun-
des nach § 9 Abs. 1 lit. d ESchStG ab in Ermangelung des Nachweises von im Jahr 2007 er-
folgten Betreibungsschritten, welche durch die Schenkung seitens Tante des Beschwerdefüh-
rers abgewehrt worden wären. 
 
6.2.1 Damit eine Zuwendung zur Abwendung von Konkurs oder Pfändung nach § 9 Abs. 1 
lit. d ESchStG von der Schenkungssteuer befreit wird, müssen bereits betreibungsrechtliche 
Schritte gegen den Beschenkten unternommen worden sein, wobei es sinnvollerweise genügt, 
wenn der Empfänger nachweisen kann, dass es ohne die Zuwendung in absehbarer Zeit zu 
Konkurs oder Pfändung gekommen wäre (RAMSEIER, a.a.O., S. 145). 

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6.2.2 Der Befreiungstatbestand nach § 9 Abs. 1 lit. d ESchStG würde vorliegend dann grei-
fen, wenn dargetan wäre, dass durch die Zahlung seitens der Tante des Beschwerdeführers 
eine Pfändung bei diesem oder sein Konkurs abgewendet wurde. Die Vorinstanz ist jedoch zu 
Recht davon ausgegangen, dass diese Voraussetzung vorliegend nicht erfüllt ist.  
 
Zum einen ergeben sich aus den Akten keine Hinweise dafür, dass zum Zeitpunkt der Zuwen-
dung bereits betreibungsrechtliche Schritte – ob nun gegen die unverteilte Erbschaft oder auch 
den Beschwerdeführer allein – eingeleitet und durch die Zahlung der Tante zum Stillstand ge-
bracht worden wären. Ebenso wenig ist in hinreichend konkreter Weise ersichtlich, dass eine 
entsprechende Gefahr bestanden hätte, welche durch die Zahlung gebannt worden wäre. Dass, 
wie dies der Beschwerdeführer vorbringt, keiner der Erben finanziell in der Lage gewesen sei, 
die betreffende, im Nachlass befindliche Liegenschaft unter Auszahlung der anderen Erben zu 
übernehmen, begründete weder das Risiko einer Pfändung noch dasjenige eines Konkurses. 
Vielmehr ist in einem solchen Fall zur Wahrung der den Erben zustehenden Anteile ein Verkauf 
der Liegenschaft – mit einer Aufteilung des entsprechenden Erlöses – notwendig. Hierbei hätte 
man es aber nicht mit einem Vorgang schuldbetreibungs- oder konkursrechtlicher Natur zu tun 
gehabt. Ebenso wenig stichhaltig sind zum anderen die Vorbringen des Beschwerdeführers, 
wonach der Steuerbefreiungsgrund nach § 9 Abs. 1 lit. d ESchStG deswegen zur Anwendung 
kommen solle, da ihn die Zahlung der vorliegend in Rechnung gestellten Schenkungssteuer 
zum jetzigen Zeitpunkt in finanzielle Nöte bringen würde, aus welchen eine Pfändung sowie die 
Zwangsverwertung seiner Liegenschaft resultieren könnte. Aufgrund von § 9 Abs. 1 lit. d 
ESchStG sind Zuwendungen, welche Pfändung oder Konkurs abwenden, steuerbefreit. Davon 
zu unterscheiden ist der Fall, dass die Zahlung der Schenkungssteuer für eine nicht zur Ab-
wendung von Pfändung oder Konkurs erfolgte Zuwendung für den Beschenkten einen finanziel-
len Engpass bedeuten würde. Für derartige Sachverhalte kennt das ESchStG keinen Steuerbe-
freiungsgrund. Insbesondere die durch den Beschwerdeführer angerufene Bestimmung von § 9 
Abs. 1 lit. d ESchStG kommt hier nicht zur Anwendung. 
 
6.3 Demgemäss fehlt es im vorliegenden Fall an den Voraussetzungen für die Anwendung 
des Steuerbefreiungsgrundes nach § 9 ESchStG und die diesbezüglichen Rügen des Be-
schwerdeführers erweisen sich als unbegründet. 
 
7.1 Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, der Erhebung einer Schenkungs-
steuer im vorliegenden Fall stehe auch der verfassungsmässige Grundsatz der Besteuerung 
nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit entgegen. Durch die mit der Zuwendung sicherge-
stellte Liegenschaftsübernahme seien dem Beschwerdeführer keine Geldmittel zugeflossen, er 
verfüge nach wie vor über keine liquiden Mittel. 
 
7.2.1 Nach dem Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit 
gemäss Art. 127 Abs. 2 BV soll jede Person entsprechend der ihr zur Verfügung stehenden 
Mittel an die Finanzaufwendungen des Staates beitragen (BGE 133 I 206 E. 7.1). Die Steuer-
pflichtigen müssen nach Massgabe der ihnen zustehenden Mittel gleichmässig belastet werden, 
wobei sich die Steuerbelastung nach den dem Steuerpflichtigen zur Verfügung stehenden Wirt-

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schaftsgütern und den persönlichen Bedürfnissen zu richten hat (BGE 122 I 101 E. 2b/bb). Die-
ses sogenannte Leistungsfähigkeitsprinzip durchzieht die gesamte Steuerordnung (REICH, 
a.a.O., § 4 N 141) und wird in eine subjektive (Besteuerung der zugegangenen Mittel in Bezug 
auf die persönliche Leistungsfähigkeit) und eine objektive Seite (Erfassung möglichst aller zu-
fliessenden Mittel; vgl. zum Ganzen KLAUS A. VALLENDER/RENÉ WIEDERKEHR, in: Ehrenzel-
ler/Mastronardi/Schweizer/Vallender [Hrsg.], Die schweizerische Bundesverfassung, Kommen-
tar, Band II, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2008, N 18 zu Art. 127) unterteilt. Das Prinzip be-
grenzt die Besteuerung namentlich dort, wo ohne wirtschaftliche Leistungsfähigkeit besteuert 
würde oder wo die Besteuerung die vorhandene Leistungsfähigkeit geradezu zerstören würde 
(VALLENDER/WIEDERKEHR, a.a.O., N 21 zu Art. 127). 
 
7.2.2 Eine Verletzung von Art. 127 Abs. 2 BV ist vorliegend zu verneinen. Aufgrund der 
durch die Zahlung seiner Tante bei ihm entstandenen Ersparnisbereicherung war dem Be-
schwerdeführer der Erwerb der väterlichen Liegenschaft möglich. Diese stellt, entgegen seinen 
Ausführungen in der Beschwerdeschrift, einen ihm zustehenden, durchaus beträchtlichen Ver-
mögenswert dar, der bei der Würdigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Beschwer-
deführers in Rechnung zu stellen ist (vgl. die objektive Seite des Leistungsfähigkeitsprinzips). 
Der Umstand, dass der Beschwerdeführer Grundeigentümer ist, wirkt sich auf seine persönliche 
Leistungsfähigkeit aus. Es kann nicht die Rede davon sein, man würde im hier zu beurteilenden 
Fall ohne wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eine Besteuerung vornehmen. Der Beschwerdefüh-
rer kann sich folglich nicht durch den blossen Hinweis auf seine bescheidene Einkommenssi-
tuation der Besteuerung entziehen. 
 
7.3 Auch mit der Rüge der Verletzung von Art. 127 Abs. 2 BV vermag der Beschwerdefüh-
rer demgemäss nicht durchzudringen. 
 
8. In Anbetracht dessen, dass die Rüge der Verwirkung vor Kantonsgericht nicht mehr 
vorgebracht wurde, sind einlässlichere Ausführungen dazu an dieser Stelle entbehrlich. Es kann 
beim Hinweis auf die kantonsgerichtliche Praxis bleiben, gemäss welcher – im Einklang mit den 
Ausführungen im vorinstanzlichen Entscheid – sich aus der Nichteinhaltung der durch § 20 
ESchStG statuierten Fristen keinerlei Verjährungs- oder Verwirkungsfolgen im Hinblick auf eine 
Steuerforderung ableiten lassen (vgl. KGE VV vom 5. August 2009 [810 09 100 / 183] E. 3; 
VGE vom 2. Juli 2003 [2003 / 73 Nr. 158] E. 2). Das Steuergericht ist mithin auch hier zu Recht 
nicht der Argumentation des Beschwerdeführers gefolgt. 
 
9. Insgesamt erweist sich somit keine der vorgebrachten Rügen als begründet. Der Ent-
scheid der Vorinstanz ist mithin nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen. 
  
10. Im Folgenden ist noch über die Kosten zu entscheiden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist 
das Verfahren vor Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichts-
gebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel und in angemessenem Ausmass 
ganz oder teilweise der unterliegenden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Da vorliegend der 
Beschwerdeführer unterlegen ist, gehen die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- zu 
seinen Lasten. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gehen die Kosten zu 

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Lasten der Gerichtskasse. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein Honorar in der Höhe von Fr. 1'833.-- (8.833 Stun-
den à Fr. 180.-- [Fr. 1'589.94] zuzüglich Auslagen [Fr. 107.30] sowie 8 % Mehrwertsteuer 
[Fr. 135.78]) aus der Gerichtskasse ausgerichtet. 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt.  
Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gehen die Ver-
fahrenskosten zu Lasten der Gerichtskasse. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein Honorar in der Höhe von 
Fr. 1'833.-- (inkl. Auslagen und 8% MWSt) aus der Gerichtskasse ausge-
richtet. 

 

 

 

 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber i.V. 
 
 
 
 
 

 

 

 

Gegen diesen Entscheid hat der Beschwerdeführer am 21. Oktober 2013 Beschwerde 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben (2C_978/2013).