# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4cfc3c96-eecf-532c-bf04-4d978438f6b4
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-05-30
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 30.05.2017 6B 471/2017 (6B_471/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-471-2017_2017-05-30.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          6B_471/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 30. Mai 2017
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Unseld. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Nichtanhandnahme, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 15. März 2017. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 11. April 2017 aufgefordert, dem Bundesgericht bis am 4. Mai 2017 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu bezahlen. Mit Verfügung vom 10. Mai 2017 wurde ihm für die Bezahlung des Kostenvorschusses eine Nachfrist bis zum 22. Mai 2017 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Obwohl beide Verfügungen gemäss Rückschein zugestellt werden konnten, ging der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht ein. 

Stattdessen forderte der Beschwerdeführer das Bundesgericht am 12. April 2017 schriftlich auf, den Einzahlungsschein für die Bezahlung des Kostenvorschusses an das Betreibungsamt Goldach zu schicken, welches ihm Geld schulde. Das Bundesgericht schrieb dem Beschwerdeführer daraufhin am 19. April 2017, dass er persönlich für die Bezahlung des Kostenvorschusses verantwortlich sei und seiner Aufforderung daher keine Folge geleistet werde. 

Mit Schreiben vom 16. Mai 2017 bat der Beschwerdeführer das Bundesgericht zudem, ihm den Namen des Bundesrichters bekannt zu geben, der das Urteil fällen werde. Diesem Begehren konnte das Bundesgericht ebenfalls nicht nachkommen, nachdem die Zuteilung der Fälle an die einzelnen Bundesrichter erst nach Bezahlung des Kostenvorschusses erfolgt. 

Da der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht einging, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG androhungsgemäss nicht einzutreten. 

 

    
  2.
  
 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1.
  
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2.
  
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3.
  
 

Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 30. Mai 2017 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Unseld