# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5354a5e-de93-5cd8-aa9a-18ebcac30b26
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 1994-11-08
**Language:** de
**Title:** Aargau Entscheidsammlung Baugesetzgebung 08.11.1994
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Baugesetzgebung/AG_BG_001_Geltungsbereich--zei_1994-11-08.pdf

## Full Text

Grundsätzlich sind im öffentlichen Baurecht jene Normen massgebend, die beim Erlass 
des betreffenden Entscheids Geltung haben (§ 20 Abs. 1 Satz 2 VRPG; § 169 Abs. 1 
BauG). Ausnahme: nachträgliche Baubewilligung. Milderes Recht.

kein

Grundsätzlich sind im öffentlichen Baurecht jene Normen massgebend, die beim Erlass des betreffenden Entscheids 
Geltung haben (§ 20 Abs. 1 Satz 2 VRPG; § 169 Abs. 1 BauG; vgl. Bundesgericht, in: Schweizerisches Zentralblatt für 
Staats- und Verwaltungsrecht [ZBl] 91/1990, S. 356; Aargauische Gerichts- und Verwaltungsentscheide [AGVE] 1984, S. 
313 ff. mit Hinweisen; Entscheid des Verwaltungsgerichts [VGE] III/59 vom 12. September 1994 in Sachen Gisler, S. 7).

Eine andere Regelung gilt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Verfahren der nachträglichen 
Baubewilligung: Diese ist nach dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Ausführung des bewilligungspflichtigen 
Vorhabens galt; späteres Recht ist nur anwendbar, wenn es für den Gesuchsteller günstiger ist oder wenn der Bauherr 
das Bewilligungserfordernis in der Absicht missachtet hat, dem späteren Recht zuvorzukommen (BGE 104 Ib 303 f.).

Aus den Erwägungen

Sachverhalt

Entscheid des Verwaltungsgerichts (III/81) vom 08.11.1994 in Sachen Kupferschmid, S. 6 f.

Geltungsbereich (zeitlicher) im Baurecht