# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 209ca077-e80a-52c5-a2e4-3935fe35d6d6
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-15
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 15.11.2021 6B 1234/2021 (6B_1234/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1234-2021_2021-11-15.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_1234/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 15. November 2021
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Boller. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, 

Postfach, 8036 Zürich, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Nichtanhandnahme (falsches Gutachten etc.); Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 17. September 2021 (UE200413-O/U/GRO). 

 

 

    
  Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat nahm am 21. Januar 2020 ein Strafverfahren nicht an die Hand. Eine von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 17. September 2021 ab, soweit es auf sie eintrat. A.________ wendet sich an das Bundesgericht. 

 

    
  2. 
 

Rechtsschriften haben unter anderem die Unterschrift zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). In Zivil- und Strafsachen können Parteien vor Bundesgericht nur von Anwälten und Anwältinnen vertreten werden, die nach dem Anwaltsgesetz vom 23. Juni 2000 (SR 935.61) oder nach einem Staatsvertrag berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichtsbehörden zu vertreten (Art. 40 Abs. 1 BGG). Die in der vorliegenden Angelegenheit eingereichte Beschwerde in Strafsachen ist von B.________ unterzeichnet, welcher laut dem angefochtenen Entscheid der Psychotherapeut des Beschwerdeführers ist und diesen vertritt. Mit Verfügung vom 22. Oktober 2021 wurde B.________ darauf hingewiesen, dass er mangels seiner Eigenschaft als Anwalt nicht befugt sei, Parteien in Strafsachen vor Bundesgericht zu vertreten, und es wurde in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG eine Frist bis zum 5. November 2021 angesetzt, um den Mangel zu beheben und die Beschwerde durch den Beschwerdeführer persönlich unterschreiben zu lassen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Die Verfügung konnte sowohl B.________ als auch in Kopie dem Beschwerdeführer zugestellt werden (act. 5). Keine der beiden Personen reagierte indes und behob den Mangel. Auf die Beschwerde ist daher androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  3. 
 

Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird. 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, und B.________ schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 15. November 2021 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Boller