# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4f47e385-47b9-5a4b-9bd4-32ccd685190c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-24
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 24.08.2020 III 2020 113
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-113_2020-08-24.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 113

Entscheid vom 24. August 2020

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,
, B.________, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Führerausweisentzug)

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Sachverhalt:

A. Mit Verfügung vom 29. Mai 2020 hat das kantonale Verkehrsamt gegenü-
ber A.________ (geb. A.________1985) einen Entzug des Führerausweises für 
vier Monate angeordnet mit der folgenden Begründung:

Am 21.02.2020 lenkten Sie auf der Schönbodenstrasse in Rapperswil einen Per-
sonenwagen. Sie beabsichtigten, bei der Kreuzung zur neuen Jonastrasse gera-
deaus in die Kreuzstrasse zu fahren. Dabei spurten Sie auf dem einspurigen Ein-
spurstreifen rechtsseitig ein und fuhren an einem auf dieser Spur fahrenden und 
nach links abbiegenden anderen Fahrzeuglenker rechts vorbei. In der Folge kam 
es zur Kollision mit diesem.

Es handelt sich dabei um eine mittelschwere Widerhandlung gegen die Strassen-
verkehrsvorschriften im Sinne von Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG.

Nach einer mittelschweren Widerhandlung muss der Führerausweis für mindes-
tens vier Monate entzogen werden, wenn in den vorangegangenen zwei Jahren 
der Ausweis einmal wegen einer schweren oder mittelschweren Widerhandlung 
entzogen war (Art. 16b Abs. 2 lit. b SVG).

Im Massnahmenregister weisen Sie folgende Eintragung(-en) auf:

Verfügungs-
datum

Verfügende 
Behörde

Massnahme Ablauf Schweregrad
der Widerhand-
lung

02.09.2010 SZ Aberkennung des ausländischen 
Führerausweises und Anordnung 
neue Führerprüfung

30.10.2010

30.10.2010 SZ Aufhebung
06.07.2018 SZ 1 Mt. Entzug des Ausweises 25.12.2018 mittelschwer

In Dispositiv-Ziffer 4 der Verfügung vom 29. Mai 2020 hat das Verkehrsamt einer 
allfälligen Beschwerde ans Gericht die aufschiebende Wirkung entzogen.

B. Gegen diese am 2. Juni 2020 eingegangene Verfügung liess A.________ 
fristgerecht am 22. Juni 2020 beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen 
mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Es sei der Vorfall vom 21. Februar 2020 als leichte Widerhandlung gegen das 
Strassenverkehrsgesetz zu qualifizieren und die Dauer des Führerausweis-
entzuges auf einen Monat festzulegen und dem Beschwerdeführer der Führer-
ausweis zurückzusenden.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. MwSt.

Eine Wiederherstellung der vom Verkehrsamt entzogenen aufschiebenden Wir-
kung einer Beschwerde wurde vom Beschwerdeführer nicht beantragt.

C. Mit Vernehmlassung vom 2. Juli 2020 beantragte das Verkehrsamt, die Be-
schwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese einzutreten sei, unter 
Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers.

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D. Zu dieser Vernehmlassung nahm der Beschwerdeführer in einer Eingabe 
vom 30. Juli 2020 Stellung, ohne einen Antrag auf Wiederherstellung der ent-
zogenen aufschiebenden Wirkung zu stellen.

E. In einer Eingabe vom 10. August 2020 an das Verkehrsamt ersuchte der 
Beschwerdeführer um Rücksendung des Führerausweises zur Vermeidung einer 
möglicherweise übermässigen Entzugsdauer für den Fall, dass das Gericht die 
Beschwerde gutheissen sollte. Das Verkehrsamt leitete diese Eingabe ans Ge-
richt weiter (Eingang am 12.08.2020). 

Am 14. August 2020 erkundigte sich B. telefonisch beim Gericht, ob der Be-
schwerdeführer seinen Führerausweis beim Verkehrsamt abholen könne. In der 
gerichtlichen (telefonischen) Antwort wurde u.a. sinngemäss festgehalten, dass 
bislang kein Begehren um Wiederherstellung der entzogenen aufschiebenden 
Wirkung der Beschwerde eingegangen sei.

Daraufhin liess der Beschwerdeführer noch am 14. August 2020 dem Gericht ein 
Begehren um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gemäss § 42 
Abs. 3 VRP einreichen. In der schriftlichen Antwort des Gerichts wurde darauf 
hingewiesen, dass der Fall für die nächste Kammersitzung traktandiert sei und 
das Begehren vom 14. August 2020 mit der Hauptsache behandelt werde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Verstösse gegen das Strassenverkehrsrecht können sowohl straf- als auch 
verwaltungsrechtliche Folgen zeitigen.

1.2 In strafrechtlicher Hinsicht enthält das Strassenverkehrsgesetz (SVG; SR 
741.01) in Art. 90 ff. SVG mehrere Strafbestimmungen mit unterschiedlichen 
Strafandrohungen, die von Busse bis zu einer Freiheitsstrafe von einigen Jahren 
reichen. Namentlich wird gemäss Art. 90 Abs. 1 SVG mit Busse bestraft, wer 
ohne qualifizierendes Element gegen die Verkehrsregeln verstösst (sog. einfache 
Verkehrsregelverletzung; Art. 90 Abs. 1 SVG); mit Freiheitsstrafe bis zu drei 
Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer durch grobe Verletzung der 
Verkehrsregeln eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder 
in Kauf nimmt (sog. grobe Verkehrsregelverletzung; Art. 90 Abs. 2 SVG). Nach 
Art. 100 Ziff. 1 zweiter Satz SVG kann in besonders leichten Fällen von der 
Strafe Umgang genommen werden.

1.3 In administrativer Hinsicht wird gemäss Art. 16 SVG unter anderem nach 
Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften der Führerausweis 
entzogen oder eine Verwarnung ausgesprochen (Abs. 2); bei der Festsetzung 

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der Dauer des Entzugs sind die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen, 
namentlich die Gefährdung der Verkehrssicherheit, das Verschulden, der 
Leumund als Motorfahrzeugführer sowie die berufliche Notwendigkeit, ein 
Motorfahrzeug zu führen, wobei die Mindestentzugsdauer nicht unterschritten 
werden darf (Abs. 3). 

Das Gesetz unterscheidet zwischen der leichten, mittelschweren und schweren 
Widerhandlung (Art. 16a-c SVG). Gemäss Art. 16a SVG begeht eine leichte 
Widerhandlung, wer durch Verletzung von Verkehrsregeln eine geringe Gefahr 
für die Sicherheit anderer hervorruft, sofern ihn dabei nur ein leichtes 
Verschulden trifft (Abs. 1 lit. a). Nach einer leichten Widerhandlung wird die 
fehlbare Person abgesehen von erschwerenden Umständen verwarnt (vgl. Abs. 
2 und 3); in besonders leichten Fällen wird auf jegliche Massnahme verzichtet 
(Abs. 4). 

Eine mittelschwere Widerhandlung begeht, wer durch Verletzung von 
Verkehrsregeln eine Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf 
nimmt (Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG). Nach einer mittelschweren Widerhandlung 
wird der Führerausweis für mindestens einen Monat entzogen (Art. 16b Abs. 2 lit. 
a SVG). Wenn in den vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis der Ausweis 
einmal wegen einer schweren oder mittelschweren Widerhandlung entzogen war, 
beträgt die Mindestentzugsdauer bei einer mittelschweren Widerhandlung vier 
Monate (Art. 16b Abs. 2 lit. b SVG). 

Leichte und mittelschwere Widerhandlungen werden von Art. 90 Abs. 1 SVG als 
einfache Verkehrsregelverletzungen erfasst (BGE 135 II 138 Erw. 2.4 S. 143 f.).

1.4 Nach der Rechtsprechung stellt die mittelschwere Widerhandlung nach 
Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG einen Auffangtatbestand dar. Sie liegt vor, wenn nicht 
alle privilegierenden Elemente einer leichten Widerhandlung nach Art. 16a Abs. 1 
lit. a SVG und nicht alle qualifizierenden Elemente einer schweren 
Widerhandlung nach Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG gegeben sind. 

Die Annahme einer schweren Widerhandlung setzt kumulativ eine qualifizierte 
objektive Gefährdung und ein qualifiziertes Verschulden voraus. Ist die 
Gefährdung gering, aber das Verschulden hoch, oder umgekehrt die Gefährdung 
hoch und das Verschulden gering, liegt eine mittelschwere Widerhandlung vor. 
Gleiches gilt bei einer mittelgrossen Gefährdung und einem mittelschweren oder 
schweren Verschulden. Eine Gefahr für die Sicherheit anderer im Sinne von 
Art. 16a-c SVG ist bei einer konkreten oder auch bei einer erhöhten abstrakten 
Gefährdung zu bejahen. Eine erhöhte abstrakte Gefahr besteht, wenn die 
Möglichkeit einer konkreten Gefährdung oder Verletzung naheliegt. Welche Art 

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der Gefährdung vorliegt, ist anhand der jeweiligen Verhältnisse im Einzelfall zu 
beurteilen (vgl. BGE 136 II 447 Erw. 3.2 S. 452; Urteil des Bundesgerichts 
1C_650/2017 vom 28.03.2018 Erw. 2.1, mit Hinweisen). 

1.5 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Verwaltungsbehörde 
grundsätzlich an die Tatsachenfeststellungen des Strafgerichts gebunden. Sie 
darf davon nur abweichen, wenn sie Tatsachen feststellt und ihrem Entscheid 
zugrunde legt, die dem Strafrichter unbekannt waren, wenn sie zusätzliche 
Beweise erhebt oder wenn der Strafrichter bei der Rechtsanwendung auf den 
Sachverhalt nicht alle Rechtsfragen abgeklärt, namentlich die Verletzung 
bestimmter Verkehrsregeln übersehen hat (siehe BGE 124 II 234 Erw. 3 S. 237). 
Nicht gebunden ist die Verwaltungsbehörde an die rechtliche Beurteilung, 
namentlich des Verschuldens, des Strafgerichts. Der Warnungsentzug ist eine 
der Strafe ähnliche, aber von ihr unabhängige Verwaltungsmassnahme mit 
präventivem Charakter, die primär die Erziehung des fehlbaren Fahrzeuglenkers 
im Interesse der Verkehrssicherheit und nicht dessen Bestrafung bezweckt, auch 
wenn sie mitunter vom Betroffenen als Strafe empfunden wird. Die straf- und die 
verwaltungsrechtliche Beurteilung der Schwere eines strassenverkehrsrechtlich 
massgeblichen Fehlverhaltens müssen sich daher nicht zwingend decken (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 1C_564/2019 vom 28.05.2020 Erw. 3.2 mit Verweis 
auf BGE 136 I 345 Erw. 6.4 S. 350 und 136 II 447 Erw. 3.1 S. 451; BGE 133 II 
331 Erw. 4.2 und 4.3 S. 336 f.; 128 II 173 Erw. 3b und 3c S. 175 ff.; Urteil des 
Bundesgerichts 1C_263/2019 vom 25.02.2020 Erw. 3.2).

2. Strafrechtlich wurde der Beschwerdeführer wegen einer einfachen 
Verkehrsregelverletzung zu einer Busse von Fr. 400.-- verurteilt mit der 
folgenden Kurzbegründung: "Ungenügender Abstand beim Vorbeifahren". Den 
Sachverhalt hat der betreffende Strafrichter (bzw. Sachbearbeiter mit 
staatsanwaltlichen Befugnissen des Untersuchungsamts Uznach) im Strafbefehl 
vom 25. März 2020 wie folgt umschrieben:

Am Freitag, 21. Februar 2020, 10.55 Uhr, fuhr B [= Beschwerdeführer] mit seinem 
Personenwagen P… in 8640 Rapperswil, auf der Schönbodenstrasse in Richtung 
Neue Jonastrasse. Auf dem Einspurstreifen der Schönbodenstrasse spurte B 
rechtseitig ein und fuhr mit einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h rechtseitig am 
linksabbiegenden, kurz davor losfahrenden Personenwagen C…, gelenkt durch 
A…, vorbei. Indem B zu nahe am abbiegenden Personenwagen vorbeifuhr, kam es 
auf dem Fahrstreifen der Neuen Jonastrasse zu einer Streifkollision der beiden 
Fahrzeuge, wobei die linke hintere Fahrzeugseite des Personenwagens P mit der 
rechten vorderen Fahrzeugseite des Personenwagens C kollidierte. Durch den 
Unfall hat sich keine Person verletzt.

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3. In der Beschwerde wird u.a. vorgebracht, dass die Vorinstanz den 
Sachverhalt in der angefochtenen Verfügung ungenügend und unvollständig 
festgestellt sowie das rechtliche Gehör verletzt habe. Namentlich macht der 
Beschwerdeführer vor Gericht sinngemäss geltend:

- dass er ortskundig sei und am betreffenden Freitagvormittag an der Kreuzung 
neue Jonastrasse/ Kreuzstrasse von der Schönbodenstrasse herkommend ge-
radeaus in die Kreuzstrasse fahren wollte;

- dass ein anderer Strassenverkehrsteilnehmer [nachfolgend A] von der Schön-
bodenstrasse nach links in die neue Jonastrasse einbiegen wollte;

- dass es zwischen den Beteiligten zu einer Streifkollision gekommen sei, wobei 
das Fahrzeug des Beschwerdeführers hinten links und das Fahrzeug des 
anderen Strassenverkehrsteilnehmers (A) vorne rechts gering beschädigt worden 
sei;

- dass sich auf der Schönbodenstrasse an der Kreuzung Schönbodenstrasse - 
Neue Jonastrasse - Kreuzstrasse eine Bodenmarkung zur Strassenverkehrs-
führung befinde, welche deutlich aufzeige, dass an dieser Kreuzung entweder 
nach links in die Neuer Jonastrasse eingebogen oder geradeaus in die 
Kreuzstrasse gefahren werden dürfe;

- dass (wie auch eine aktenkundige Aufnahme zeige) an dieser Verzweigung die 
meisten Strassenverkehrsteilnehmer nebeneinander einspuren würden, da dies 
die Strassenverhältnisse (Fahrbahnbreite von 5 m) zulassen würden;

- dass der Beschwerdeführer mit der gebotenen Aufmerksamkeit und dem 
notwendigen Abstand in die Kreuzstrasse gefahren sei und die Streifkollision erst 
bemerkt habe, "als er bereits fast am anderen Strassenverkehrsteilnehmer vorbei 
gefahren sei" (Beschwerde, S. 4, Ziff. 4);

- dass angesichts des geringen Sachschadens, nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach allgemeiner Lebenserfahrung davon auszugehen sei, dass sich 
der Unfallhergang anders zugetragen habe, als in der angefochtenen Verfügung 
angenommen werde, konkret, dass der andere Verkehrsteilnehmer 
unaufmerksam gewesen sei; es liege kein Hinweis vor, dass der 
Beschwerdeführer nicht den Verhältnissen entsprechend aufmerksam gewesen 
sei. Von einer Streifkollision könne nicht abgeleitet werden, dass ein Verschulden 
seitens des Beschwerdeführers vorliege und dies als mittelschwere 
Widerhandlung zu qualifizieren sei;

- im Übrigen habe es die Vorinstanz unterlassen, die Sachverhaltsvariante 
hinsichtlich des Unfallhergangs abzuklären, welche der Beschwerdeführer in 
seiner Stellungnahme vom 13. Mai 2020 vorgebracht habe.

4.1 Nach Art. 26 Abs. 1 SVG muss sich jedermann im Verkehr so verhalten, 
dass er andere in der ordnungsgemässen Benützung der Strasse weder 
behindert noch gefährdet. Diese Bestimmung normiert ein Gefährdungsverbot 
und überdies ein Behinderungsverbot (vgl. Gerhard Fiolka, in: Basler Kommentar 
zum SVG N 3 und N 5 zu Art. 26 SVG). Gefährdung meint eine abstrakte 
Gefährdung von Leib und Leben, akzessorisch auch des Eigentums. Eine 

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Gefährdung liegt dann vor, wenn eine Verhaltensweise dazu geeignet ist, Leib 
und Leben anderer in Gefahr zu bringen (Fiolka, a.a.O., N 20 zu Art. 26 SVG). 

4.2.1  Art. 34 Abs. 4 SVG normiert, dass gegenüber allen Strassenbenützern 
ausreichender Abstand zu wahren ist, namentlich beim Kreuzen und Überholen 
sowie beim Neben- und Hintereinander fahren. Als Abstand gilt die seitliche 
Distanz zu anderen Verkehrsteilnehmern (beim Überholen, Kreuzen, Neben-
einanderfahren und Vorbeifahren, vgl. Philippe Weissenberger, SVG-
Kommentar, 2. Aufl., N 42 zu Art. 34 SVG). 

4.2.2  Ob der seitliche Abstand angemessen ist, hängt neben der 
Geschwindigkeit, mit der z.B. überholt wird, und anderen Umständen - wie den 
Strassen- oder Sichtverhältnissen - wesentlich von der Art des zu überholenden 
Strassenbenützers und seinem erkennbaren oder voraussehbaren Verhalten ab. 
Je geringer der seitliche Abstand bemessen wird, desto näher liegt die Gefahr 
eines Zusammenstosses oder Unfalles. Dies gilt gleichermassen für das 
Überholen von Fussgängern, Radfahrern, Motorfahrzeugen und anderen 
Verkehrsteilnehmern sowie beim Vorbeifahren an ihnen (vgl. Weissenberger, 
a.a.O., N 48 zu Art. 34 SVG mit Verweis auf das Urteil des Bundesgerichts 
6B_275/2012 vom 26.12.2012). 

5. Im konkreten Fall ist unbestritten und erstellt, dass es am 21. Februar 2020 
(Freitagvormittag) in der Stadt Rapperswil auf der genannten Strassenkreuzung 
zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen ist. Den 
vorliegenden Akten sind dazu namentlich die nachfolgend aufgeführten Aspekte 
zu entnehmen:

5.1 Nach der Streifkollision haben beide betroffenen Fahrzeuglenker nach der 
Kreuzung an einer geeigneten Stelle angehalten. Die kantonale Notrufzentrale 
hat der Lenker A des Fahrzeugs C avisiert (und nicht der Beschwerdeführer als 
Lenker des Fahrzeugs P). Die später eintreffende Polizeipatrouille hat eine 
veränderte Unfallendsituation angetroffen. Gemäss Polizeibericht konnten auf 
dem trockenen Asphalt keine unfallrelevanten Spuren festgestellt werden. 
Hingegen konnten Videoaufnahmen einer Kamera sichergestellt werden, welche 
den Verkehr auf der Neuen Jonastrasse überwacht. Allerdings befindet sich der 
Standort dieser Überwachungskamera in einer erheblichen Distanz zur 
betreffenden Kreuzung, weshalb auf den aktenkundigen Standbildern die beiden 
Fahrzeuge lediglich von der Seite erkennbar sind (grundsätzlich ohne 
verwertbaren Erkenntnisse zum seitlichen Abstand zwischen den betroffenen 
Fahrzeugen).

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5.2 Es ist gerichtsnotorisch, dass bei einem verkehrsrelevanten Vorkommnis in 
der Art eines "Verkehrsunfalls mit Blechschaden" grundsätzlich derjenige 
Fahrzeuglenker, welcher sich dafür verantwortlich fühlt, in der Regel kein 
Interesse hat, für die Schadensabwicklung (durch seine eigene Versicherung) die 
Polizei beizuziehen, derweil umgekehrt der mitbetroffene Fahrzeuglenker, 
welcher sich "nicht schuldig am Verkehrsunfall" fühlt, grundsätzlich darauf 
beharrt, die Polizei beizuziehen (zumal wenn der andere Fahrzeuglenker seine 
Verantwortung für den Verkehrsunfall nicht sofort anerkennt bzw. wenn das 
andere Fahrzeug ein ausländisches Kennzeichen aufweist). Mit anderen Worten 
spricht der Umstand, wonach der Fahrzeuglenker A den Verkehrsunfall der 
Polizei meldete, dass nach seiner Einschätzung er keinen Fahrfehler begangen 
habe. Dies entspricht auch seinen Ausführungen bei der polizeilichen 
Einvernahme, welche weniger als eine Stunde nach der Streifkollision 
vorgenommen wurde (vgl. Vi-act. 1/ Anhang). Dabei beantwortete der Lenker A, 
welcher seine eigene Geschwindigkeit im Bereich der Kreuzung auf ca. 10 bis 20 
km/h schätzte, die Fragen der Polizei u.a. wie folgt:

Wer ist aus ihrer Sicht schuld am Verkehrsunfall?
Der andere Fahrzeuglenker. Definitiv.

Hätten sie den Unfall verhindern können?
Nein, ich denke nicht. Ich war in der Fahrzeugkolonne und konnte nicht anders 
links abbiegen. Der andere Fahrzeuglenker musste sich an mich rechts 
vorbeigedrückt haben.

Ich mache ihnen den Vorhalt, dass sie aufgrund unvorsichtigem Wegfahrens bei 
einer Lichtsignalanlage einen Verkehrsunfall verursacht haben. Was sagen Sie 
dazu?
Damit bin ich nicht einverstanden. Der Platz wurde erst nach meinem Losfahren 
breiter, damit das andere Fahrzeug an mir vorbeifahren konnte. Ich war somit 
schon in Bewegung. Weil ich mich auch nach vorne konzentrieren musste, konnte 
ich nicht auch noch nach hinten schauen. (…)

5.3 Demgegenüber fällt auf, dass der Beschwerdeführer nicht gleichentags 
nach der Streifkollision polizeilich einvernommen wurde, sondern erst einen Tag 
später (am Samstag, 22.02.2020, ab 15.50 Uhr), wobei dafür ein Übersetzer für 
die … Sprache organisiert werden musste. Den diesbezüglichen Antworten des 
Beschwerdeführers sind u.a. folgende Angaben zu entnehmen:

Können sie mir bitte wahrheitsgetreu schildern, was am 21.02.2020 in Rapperswil 
vorgefallen ist?
Bei einem Lichtsignal wollte ich geradeaus und das andere Fahrzeug nach links. 
Ich weiss nicht genau, wem die Schuld zugesprochen werden soll. Ich wollte 
eigentlich nur geradeaus fahren und das andere nach links abbiegen. Ich weiss 
nicht mehr genau, wie es passiert ist. Mein hinterer linker Teil des Fahrzeuges traf 
den rechten vorderen Teil des anderen Fahrzeugs.
(…)

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Mit welcher Geschwindigkeit waren sie unterwegs, als es zur Kollision kam?
Ich denke mit ca. 50 km/h.

(…)

Warum sind sie im Verzweigungsbereich rechts am anderen Fahrzeug 
vorbeigefahren?
Ich weiss jetzt nicht, ob ich einen Fehler begangen habe. Normalerweise sind 
immer zwei Kolonnen beim Lichtsignal. Eine Kolonne, die links abbiegt und eine 
weitere, die geradeaus fährt.

Gemäss der vorhandenen Bodenmarkierung sind nicht zwei separate 
Einspurstreifen eingezeichnet. Somit müssten sie vor der Lichtsignalanlage in einer 
Fahrzeugkolonne warten. Was sagen sie dazu?
Das ist so. Es sind jedoch immer zwei Kolonnen vor Ort. Es ist immer so.

Wer ist ihrer Meinung nach schuld am Verkehrsunfall?
Ich möchte nicht sagen, ob es meine Schuld oder die Schuld des anderen ist. Es 
ist geschehen.
(…)

5.4 Was die Argumentation des Beschwerdeführers anbelangt, wonach er 
aussagte, dass er bei der betreffenden Kreuzung nach dem Lichtsignal 
"geradeaus" fahren wollte, drängt sich folgende Präzisierung aus. Aus der 
Dokumentation der Polizei ergibt sich unmissverständlich, dass beide 
Fahrmanöver (des Lenkers A einerseits, welcher von der Schönbodenstrasse 
herkommend nach links in die neue Jonastrasse einmünden wollte, und des 
Beschwerdeführers andererseits, welcher von der Schönbodenstrasse 
herkommend in die Kreuzstrasse fahren wollte) zunächst ein Abdrehen nach 
links beinhalten (vgl. dazu namentlich die Pfeilrichtungen auf dem Skizzenblatt 
auf Seite 5 der Dokumentation der Polizei und das Foto auf S. 6 oben der 
Dokumentation, inkl. darauf eingezeichnete Pfeilrichtungen; auf diesem Foto ist 
klar ersichtlich, dass die Kreuzstrasse die Schönbodenstrasse nicht in einer 
geraden Linie fortsetzt, sondern etwas nach links versetzt an die Kreuzung 
anknüpft, mit anderen Worten ein Fahrmanöver von der Schönbodenstrasse in 
die Kreuzstrasse zunächst ein Manöver nach links erfordert und schon bald 
dieses Manöver nach links durch ein gewisses Abdrehen nach rechts beendet 
werden kann, worauf dann geradeaus weiter auf der Kreuzstrasse gefahren 
werden kann). Das vorliegende Schadensbild lässt sich bei dieser konkreten 
Sachlage einfach dadurch erklären, dass der Beschwerdeführer das zunächst 
eingeleitete "Links-Manöver" zu spät beendet und - beim rechts am Fahrzeug C 
des Lenkers A Vorbeifahren - mit dem korrekt langsam in die Neue Jonastrasse 
einmündenden Lenker A seitlich kollidierte.

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5.5 Sodann ist der aktenkundigen Dokumentation der St. Galler Kantonspolizei 
zu entnehmen, dass auf der Schönbodenstrasse vor dem erwähnten Lichtsignal 
eine Bodenmarkierung vorhanden ist, auf welcher "nicht zwei separate 
Einspurstreifen eingezeichnet" sind (wie die St. Galler Polizei bei der Befragung 
des Beschwerdeführers expressis verbis festgehalten hat, vgl. oben, Erwägung 
5.3 i.V.m. der Dokumentation der Polizei, S. 3, Frage 12). Dies ergibt sich 
namentlich auch aus dem vom Beschwerdeführer am 22.02.2020 
unterzeichneten Fotoblatt (= Blatt 7 der Dokumentation der St. Galler Polizei), wo 
klar ersichtlich ist, dass die Bodenmarkierung nur für eine einzelne Fahrspur 
vorgesehen ist, ungeachtet dessen, ob der Lenker von der Schönbodenstrasse 
herkommend nach links in die Neue Jonastrasse oder (nach kurzem "Links-
Manöver", siehe oben) in die Kreuzstrasse gelangen will (auf diesem Fotoblatt 
warten denn auch zwei Fahrzeuge auf der Schönbodenstrasse nicht 
nebeneinander, sondern hintereinander; anders verhält es sich auf der 
benachbarten Neuen Jonastrasse, wo vor der Kreuzung jeweils zwei separate 
Einspurstreifen am Boden markiert sind, vgl. zit. Fotoblatt, rechts unten und 
oben, Mitte). Aus diesen dargelegten Bodenmarkierungen ist abzuleiten, dass die 
für die Signalisation verantwortliche Behörde im Bereich der Schönbodenstrasse 
vor dem erwähnten Lichtsignal für die wartenden Fahrzeuge nicht zwei Kolonnen 
nebeneinander, sondern grundsätzlich (einmal abgesehen von Fahrzeugen, 
welche nach rechts in die Neue Jonastrasse einmünden wollen, siehe zit. 
Fotoblatt) eine einzige wartende Kolonne vorgesehen hat. Bei dieser zuletzt 
angesprochenen Konstellation (wonach die Fahrzeuge auf der 
Schönbodenstrasse vor dem Lichtsignal in einer einzigen Kolonne warten) hätten 
sich beim Wechsel des Lichtsignals auf Grün die Fahrzeuge nacheinander und 
nicht nebeneinander in Bewegung gesetzt, weshalb es dadurch kaum zu einer 
seitlichen Kollision gekommen wäre (es sei denn, das hintere Fahrzeug hätte 
sich am langsamer fahrenden vorderen Fahrzeug rechts vorbeigedrängt). 

Mit anderen Worten kann der Beschwerdeführer aus seiner Argumentation, 
wonach im Bereich der Schönbodenstrasse vor dem Rotlicht ständig Fahrzeuge 
nebeneinander (und nicht ausschliesslich hintereinander) auf den Wechsel zu 
Grün warten würden - was gemäss dem zit. Fotoblatt gar nicht zutrifft - hier 
grundsätzlich nichts zu seinen Gunsten ableiten, denn eine solche Fahrweise mit 
nebeneinander wartenden Fahrzeugen ist von der für die Signalisation 
verantwortlichen Behörde so nicht vorgesehen bzw. am Boden nicht markiert 
worden. Ein solches nicht mit der Bodenmarkierung übereinstimmendes 
"Nebeneinander-Warten" vor dem Rotlicht, welches letztlich einem schnelleren 
Vorwärtskommen (bzw. dem schnelleren Passieren der Kreuzung) dient, 
beinhaltet offenkundig zusätzliche Gefahren hinsichtlich einer Streifkollision (wie 

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auch der vorliegende Fall dokumentiert), aber namentlich auch mit Blick auf 
Velofahrer, welche ebenfalls die Kreuzung passieren und nach links in die Neue 
Jonastrasse oder in die Kreuzstrasse zu fahren beabsichtigen. Für solche 
Velofahrer ist es offenkundig enger und gefährlicher, wenn sich vor dem 
genannten Rotlicht (entgegen der Bodenmarkierung) zwei Kolonnen vor dem 
Rotlicht bilden und damit den Strassenraum für Velofahrer massiv verschmälern. 
In diesem Zusammenhang ist der Argumentation in der Eingabe vom 30. Juli 
2020 (S. 2), wonach das Fahrzeug des Beschwerdeführers 1.841 Meter sowie 
dasjenige von A insgesamt 1.748 Meter breit seien (zusammen 3.589 m), was 
ein Nebeneinander auf einer 5 Meter breiten Fahrbahn zulasse, grundsätzlich 
entgegenzuhalten, dass diese ausschliesslich auf Personenwagen fokussierte 
Betrachtungsweise den heutzutage ebenfalls wichtigen Fahrradverkehr zu 
Unrecht einfach ausblendet. Eine Rücksichtnahme auf den jederzeit auch in der 
Stadt zu erwartenden Fahrradverkehr steht grundsätzlich der Bildung von 
nebeneinander wartenden Fahrzeugen vor dem erwähnten Rotlicht entgegen, 
zumal auf dem betreffenden Strassenboden nicht zwei Fahrbahnen markiert 
sind.

5.6 Schliesslich ist aus den Geschwindigkeitsangaben der beteiligten 
Fahrzeuglenker abzuleiten, dass der Beschwerdeführer mit den von ihm 
deklarierten 50 km/h (vgl. oben, Erw. 5.3) deutlich schneller als der Lenker A (mit 
rund 10 bis 20 km/h, vgl. oben, Erw. 5.2) den betreffenden Bereich der Kreuzung 
passieren wollte. Aus dieser Geschwindigkeitsdifferenz bzw. daraus, dass der 
Beschwerdeführer im Kreuzungsbereich offenkundig schneller beschleunigte als 
der Lenker A, ergibt sich ein nicht zu vernachlässigendes Gefährdungspotential, 
wie auch das Faktum der Streifkollision belegt.

5.7 Im Lichte all dieser Aspekte (u.a. Bodenmarkierung ohne eigene Fahrspur 
für linksabbiegende Fahrzeuge/ Geschwindigkeitsdifferenz bzw. unterschiedliche 
Beschleunigung im Areal der Kreuzung/ Streifkollision/ Berücksichtigung des 
potentiellen Fahrradverkehrs auch im Kreuzungsbereich bzw. in der Stadt/ 
erwähntes "Links-Manöver" zu spät beendet etc.) ist es nicht zu beanstanden, 
dass die Vorinstanz das zu beurteilende Fahrmanöver nicht einer leichten SVG-
Widerhandlung zugeordnet hat. Was die Frage der Gefährdung anbelangt ist zu 
beachten, dass im Stadtverkehr auch ein nicht unerheblicher Fahrradverkehr zu 
beachten ist, mithin von der Schönbodenstrasse herkommende Fahrzeuglenker 
auch mit Velofahrern rechnen müssen, was grundsätzlich für ein "Hintereinander-
fahren" bzw. gegen ein "Nebeneinanderfahren" im betreffenden Strassenbereich 
spricht. Wenn man sich die Konstellation vor Augen hält, dass anstelle des 
Fahrzeugs C des Lenkers A sich ein (rechts fahrender) Velofahrer befunden 

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hätte, leuchtet ohne weiteres ein, dass eine Streifkollision hinsichtlich der 
Gefährdung nicht als leichte Widerhandlung zu qualifizieren wäre. Bei dieser 
Sachlage hat der Beschwerdeführer mit seinem Fahrverhalten eine zumindest 
erhöhte abstrakte Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen bzw. eine 
solche in Kauf genommen.

Aber auch hinsichtlich des Verschuldens wiegt das Verhalten des 
Beschwerdeführers nicht leicht. Indem die Vorinstanz dem Beschwerdeführer im 
konkreten Fall sinngemäss mehr als nur eine leichte Unaufmerksamkeit vorwirft, 
hat sie den ihr in solchen Fragen als Erstinstanz zustehenden 
Beurteilungsspielraum nicht verletzt. 

5.7 Zusammenfassend ist von einer mittleren Gefahrensituation bei einem 
mittelgrossen Verschulden des Beschwerdeführers und daher mit der Vorinstanz 
von einer mittelschweren Widerhandlung gemäss Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG 
auszugehen. Damit erweist sich die vorliegende Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abgewiesen wird. Mithin erübrigt es sich, das erst am 14. August 
2020 gestellte Begehren um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung zu 
behandeln.

Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten dem 
Beschwerdeführer auferlegt. Eine Parteientschädigung fällt ausser Betracht.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz
- und das Bundesamt für Strassen (Sekretariat Administrativmassnah-

men, 3003 Bern/A).

Schwyz, 24. August 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. August 2020