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**Case Identifier:** 79d4c9ba-4e72-5dfd-b945-a694ef4a2e17
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.03.2014 100 2012 188
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2012-188_2014-03-04.pdf

## Full Text

100.2012.188/189U
BUC/BCL/KIB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 4. März 2014

a.o. Verwaltungsrichter Bürki
Gerichtsschreiberin Büchi

A.___ AG

Beschwerdeführerin 

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach 8334, 3001 Bern

Beschwerdegegnerin 

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Sägemattstrasse 2, Postfach 54, 3097 Liebefeld

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer 2006 und 2007 
(Entscheide der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 2. Mai 2012; 100 10 
281; 100 10 282; 200 10 218; 200 10 219)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.03.2014, Nrn. 100.2012.188/
189U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die A.___ AG bezweckt den Betrieb von Restaurants und Pubs. Hauptaktionärin und 
Präsidentin des Verwaltungsrats ist B.________, einziges weiteres (und ebenfalls 
einzelzeichnungsberechtigtes) Verwaltungsratsmitglied ist C.________. Am 
10. November 2009 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Bern, Kreis … 
(Steuerverwaltung), die A.___ AG gestützt auf die Ergebnisse einer am 5. Mai 2009 
durchgeführten Buchprüfung abweichend von ihrer Selbstdeklaration bei den Kantons- 
und Gemeindesteuern auf einen steuerbaren Reingewinn von Fr. 9'800.-- (2006) bzw. 
Fr. 27'400.-- (2007) und bei der direkten Bundessteuer auf einen solchen von 
Fr. 11'000.-- (2006) bzw. Fr. 28'600.-- (2007). Die Abweichungen beruhten auf 
Aufrechnungen beim Gewinn aufgrund verdeckter Gewinnausschüttungen sowie einer 
Aufrechnung für handelsrechtlich nicht ordnungsgemäss verbuchte Abschreibungen. 
Weiter wurden Verzugszinsen erhoben und Mahngebühren auferlegt. Die dagegen 
gerichteten Einsprachen wies die Steuerverwaltung am 10. März 2010 ab.

B.

Am 4. April 2010 gelangte die A.___ AG mit Rekurs und Beschwerde an die 
Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK), welche die Rechtsmittel am 2. Mai 
2012 abwies, soweit sie darauf eintrat.

C.

Am 6. Juni 2012 hat die A.___ AG Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen die 
Entscheide der StRK erhoben, mit den folgenden Rechtsbegehren:

«1. Es sei auf die Beschwerde einzutreten und diese gutzuheissen. 

2. Der Entscheid der Steuerrekurskommission sei aufzuheben.

3. Es seien alle Akten die von uns eingereicht wurden beizuziehen.

4. Es wird um eine Stellungnahme von der Steuerverwaltung ersucht.

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5. Es sei eine Entschädigung nach richterlichem Ermessen an die Be-
schwerdeführerin und dessen Vertretung auszurichten und die Rückerstattung des 
Vorschusses anzuordnen.

6. Zurückweisung an die Vorinstanzen zur Neu-Beurteilung.

7. Es sei ein Kostenerlass für unsere Eingabe anzuordnen.

8. Es sind die ordentlichen und ausserordentlichen Kosten dem Kanton Bern 
aufzuerlegen.»

Am 13. Juni 2012 hat der (damalige) Abteilungspräsident die Verfahren betreffend die 
Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer vereinigt. 

Die StRK und die Steuerverwaltung schliessen am 5. Juli 2012 bzw. am 6. August 
2012 je auf Abweisung der Beschwerden. 

Am 13. Juli 2012 hat die Beschwerdeführerin unaufgefordert Unterlagen eingereicht, 
die bereits aktenkundig sind. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. 
auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und 
Art. 145 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer 
[DBG; SR 642.11] sowie Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den 
Vollzug der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Die Beschwerdeführerin hat 
am vorinstanzlichen Rekurs- und Beschwerdeverfahren teilgenommen, ist durch die 
angefochtenen Entscheide besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 StG 
sowie Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 Abs. 1 DBG). Auf die form- und fristgerecht 
eingereichten Beschwerden ist einzutreten.

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1.2 Sind sowohl Entscheide bezüglich der Kantons- und Gemeindesteuern als auch 
der direkten Bundessteuer angefochten, so muss das Verwaltungsgericht zwei Urteile 
fällen; denn es handelt sich um zwei verschiedene Steuern, die unterschiedlichen 
Gemeinwesen zustehen und in getrennten Verfahren veranlagt werden. Die beiden 
Entscheide können aber in ein und derselben Urteilsschrift getroffen werden (BGE 130 
II 509 E. 8.3). – Vorliegend sind die Gewinnsteuern der Jahre 2006 und 2007 
umstritten. Da die massgeblichen Rechtsnormen des kantonalen und eidgenössischen 
Rechts weitgehend gleich lauten, rechtfertigt sich nicht nur die Vereinigung der 
Verfahren (Art. 17 Abs. 1 VRPG; vgl. vorne Bst. C), sondern auch die gemeinsame 
Beurteilung der Streitigkeit in einer Urteilsschrift.

1.3 Die Gutheissung der Beschwerden würde sowohl bei den Kantons- und 
Gemeindesteuern als auch bei der direkten Bundessteuer zu einer Steuerersparnis von 
weniger als Fr. 20'000.-- führen, womit die Beurteilung in die einzelrichterliche 
Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG). 

2.

Zu Recht nicht (mehr) strittig sind vorliegend die von der Steuerverwaltung erhobenen 
Verzugszinsen und Mahngebühren sowie die Höhe des steuerbaren Kapitals (vgl. 
angefochtene Entscheide, E. 4 ff.). Strittig geblieben sind hingegen die Reingewinne 
der Steuerjahre 2006 und 2007 in Bezug auf verschiedene von der Steuerverwaltung 
vorgenommene und von der StRK bestätigte Aufrechnungen. 

2.1 Gegenstand der Gewinnsteuer ist der Reingewinn (Art. 85 Abs. 1 StG; Art. 57 
DBG; vgl. auch Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die 
Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 
642.14]). Für die Bestimmung des Reingewinns von juristischen Personen ist vom 
Saldo der Erfolgsrechnung unter Berücksichtigung des Saldovortrags des Vorjahrs 
auszugehen (Art. 85 Abs. 2 Bst. a StG; Art. 58 Abs. 1 Bst. a DBG), womit das Prinzip 
der Massgeblichkeit der Handelsbilanz ausdrücklich festgeschrieben wird. Es besagt, 
dass Bilanz und Erfolgsrechnung Ausgangspunkt und Grundlage der steuerlichen Ge-

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winnermittlung bilden, wenn bei ihrer Errichtung nicht gegen zwingende Bestimmungen 
des Handelsrechts verstossen wurde und sofern nicht spezielle steuerrechtliche 
Vorschriften für die Gewinnermittlung zu beachten sind (statt vieler BVR 2012 
S. 58 E. 3.3.6 mit Verweis auf 2008 S. 181 E. 3.1; BGE 133 I 19 E. 6.3; BGer 
2C_533/2012 und 2C_534/2012 vom 19.2.2013, E. 3.2.1, 2C_515/2010 vom 
13.9.2011, in StE 2011 B 23.41 Nr. 5 E. 2, auch zum Folgenden). Während die Be-
wertungsvorschriften des Handelsrechts Höchstbewertungsvorschriften sind, die primär 
zum Schutz der Gläubigerschaft verhindern sollen, dass die Ertrags- und 
Vermögenslage des Unternehmens zu günstig ausgewiesen wird, bezwecken die 
steuerrechtlichen Korrekturvorschriften, dass die Ertrags- und Vermögenslage 
entsprechend dem Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen 
Leistungsfähigkeit gemäss Art. 127 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) nicht 
zu ungünstig dargestellt wird. Ausgehend vom handelsrechtlich korrekt ausgewiesenen 
Reingewinn kennt das Steuerrecht verschiedene Tatbestände, die zu solchen steuerli-
chen Erfolgskorrekturen führen. So werden zum ausgewiesenen Gewinn insbesondere 
sämtliche der Erfolgsrechnung nicht gutgeschriebenen Erträge hinzugerechnet (Art. 85 
Abs. 2 Bst. b und c StG; Art. 58 Abs. 1 Bst. b und c DBG; vgl. zum Ganzen etwa VGE 
2011/395/396 vom 2.9.2013 E. 2.1). 

2.2 Zum steuerbaren Reingewinn gehören Zuwendungen der Gesellschaft an die 
Anteilsinhaberinnen und -inhaber oder ihnen nahestehende Dritte, die 
Aussenstehenden nicht oder zumindest nicht im gleichen Masse gewährt würden. Der 
Grundtatbestand solcher geldwerter Leistungen ist immer dann anzunehmen, wenn (a) 
die Gesellschaft keine oder keine gleichwertige Gegenleistung erhält, (b) die Aktionärin 
oder der Aktionär direkt oder indirekt (z.B. über eine nahestehende Person oder 
Unternehmung) einen Vorteil erhält, der Dritten unter gleichen Bedingungen nicht 
gewährt worden wäre, die Leistung also insofern ungewöhnlich ist, und (c) der 
Charakter dieser Leistung für die Gesellschaftsorgane erkennbar war (vgl. BGE 131 II 
593 E. 5.1; BGer 2C_273/2013 und 2C_274/2013 vom 16.7.2013, E. 3.1, 2C_272/2011 
vom 5.12.2011, E. 3.2.1, 2C_265/2009 vom 1.9.2009, in StE 2010 B 72.13.22 Nr. 52 
E. 2.1, je mit Hinweisen; VGE 2011/395/396 vom 2.9.2013, E. 2.2, 21866 vom 
9.1.2007, in StE 2007 B 72.13.22 Nr. 47 E. 3.1; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 
Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, Art. 58 N. 95 ff.). 

2.3 Ob eine Leistung der Gesellschaft an die Anteilsinhaberin oder den 
Anteilsinhaber gerade aufgrund dieser Eigenschaft erfolgt ist und gegenüber einer 

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Drittperson nicht erbracht worden wäre, sodass sie als eine steuerbare Zuwendung 
gelten muss, beurteilt sich anhand eines Drittvergleichs. Dabei ist unter Beachtung der 
konkreten Umstände des Einzelfalls und vom Standpunkt der jeweiligen 
steuerpflichtigen Person aus zu prüfen, ob das Geschäft in gleicher Weise mit einer 
Drittperson abgeschlossen worden wäre, die mit der Gesellschaft nicht verbunden ist 
(vgl. BGE 138 II 57 E. 2.2 mit Hinweisen; VGE 2011/395/396 vom 2.9.2013, E. 2.3, 
2010/366/367 vom 13.9.2011, E. 3.2; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 20 
N. 142, Art. 58 N. 98; Markus Reich, in Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum 
Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2a, 2. Aufl. 2008, Art. 20 DBG N. 47).

2.4 Als geldwerte Leistungen gelten auch Ertragsverzichte zugunsten einer 
Aktionärin oder eines Aktionärs oder einer diesen nahestehenden Person, die bei der 
Gesellschaft zu einer entsprechenden Kürzung des in der Erfolgsrechnung 
ausgewiesenen Gewinns führen. Solche Ertragsverzichte liegen vor, wenn die 
Gesellschaft auf ihr zustehende Einnahmen ganz oder teilweise verzichtet und die 
entsprechenden Erträge direkt der Aktionärin bzw. dem Aktionär oder nahestehenden 
Personen zufliessen, wobei diese nicht jene Gegenleistung erbringen, welche die 
Gesellschaft von einem unbeteiligten Dritten fordern würde (vgl. BGer 2C_272/2011 
vom 5.12.2011, E. 3.3.1 mit Hinweisen; VGE 2011/395/396 vom 2.9.2013, E. 2.4).

2.5 Die Steuerbehörde trägt grundsätzlich die Beweislast für steuerbegründende 
und -erhöhende Tatsachen und die steuerpflichtige Person für steueraufhebende oder 
-mindernde Tatsachen (vgl. BGE 138 II 57 E. 7.1, 133 II 153 E. 4.3, 2C_416/2013, 
2C_417/2013, 2C_446/2013 und 2C_447/2013 vom 5.11.2013, E. 10.2.2, 121 II 257 
E. 4c/aa; BVR 2011 S. 241 E. 4.1, 2009 S. 465 E. 3 Ingress). Der Behörde obliegt 
insbesondere der Nachweis dafür, dass die Gesellschaft eine Leistung erbracht hat 
und dieser keine oder keine angemessene Gegenleistung gegenübersteht. Hat die 
Behörde ein solches Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung dargetan, so 
ist es Sache der steuerpflichtigen Person, die damit begründete Vermutung zu 
entkräften. Gelingt ihr das nicht, trägt sie die Folgen der Beweislosigkeit. Zu beachten 
ist ferner die Mitwirkungspflicht der steuerpflichtigen Person im System der gemischten 
Veranlagung (vgl. Art. 164 ff. StG; Art. 123 ff. DBG; Art. 41 ff. StHG). Der aus Art. 85 
Abs. 2 Bst. a StG bzw. Art. 58 Abs. 1 lit. a DBG abgeleitete Grundsatz der Mass-
geblichkeit der Handelsbilanz kommt zum Tragen, wenn die steuerpflichtige Person 
sachliche Gründe bzw. genügende Tatsachen für die geschäftsmässige Begründetheit 
eines erfolgswirksam verbuchten Aufwandpostens anführen kann. Wer Zahlungen 

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leistet, die weder buchhalterisch erfasst noch belegt sind, hat die Folgen einer solchen 
Beweislosigkeit zu tragen, d.h. seine Zahlungen werden als geldwerte Leistungen 
betrachtet (vgl. zum Ganzen BGer 2C_644/2013 vom 21.10.2013, E. 3.2 mit 
Hinweisen; VGE 21866 vom 9.1.2007, in StE 2007 B 72.13.22 Nr. 47 E. 3.2; 
Brülisauer/Poltera, in Zweifel/Athanas, a.a.O., Art. 58 N. 90; Richner/Frei/Kauf-
mann/Meuter, a.a.O., Art. 58 N. 109). 

3.

3.1 Die StRK hat folgende durch die Steuerverwaltung vorgenommene 
Aufrechnungen bestätigt: 

2006 2007

Kanton Bund Kanton Bund

Mietwert Wohnung 6'790 7'960 6'790 7'960

Private Nutzung Geschäftsinfrastruktur/ 

Naturalbezüge

1'470 1'470 6'480 6'480

Privatanteil Fahrzeug 415 415

Unverbuchte Nachträge 13'696 13'696

Total 8'260 9'430 27'381 28'551

Mutmasslich Begünstigte dieser Aufrechnungen waren B.________ und teilweise auch 
C.________. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass diese Personen in der 
massgeblichen Zeitspanne einzige Organe und Aktionäre der Gesellschaft waren (vgl. 
vorne Bst. A) und damit entscheidenden Einfluss auf die Beschwerdeführerin hatten. 
Sie bringt aber vor, die Gewinnaufrechnungen für den Mietwert der Wohnung in der 
Geschäftsliegenschaft (E. 3.2 hiernach), die Naturalbezüge (E. 3.3), die Privatanteile 
am Geschäftsfahrzeug (E. 3.4) sowie für die unverbuchten Nachträge (E. 3.6) seien 
unrechtmässig und zu streichen. 

3.2 Die Steuerverwaltung ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin in den 
Jahren 2006 und 2007 B.________ die Wohnung in der Geschäftsliegenschaft an der 
____strasse .. in D.________ zur Verfügung gestellt und dafür keine Gegenleistung 
erhalten hat. Sie nahm an, dass diese Leistung einer unabhängigen Drittperson 

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gegenüber nicht zu den gleichen Bedingungen erbracht worden wäre und qualifizierte 
sie als verdeckte Gewinnausschüttung. Deshalb rechnete sie der Beschwerdeführerin 
in den Steuerjahren 2006 und 2007 den Eigenmietwert als Gewinn auf. Die StRK hat 
diese Aufrechnungen geschützt (vgl. angefochtene Entscheide, E. 10 und 11). – Zu 
Recht: Es ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin Eigentümerin der Liegenschaft 
D.________ Gbbl. Nr. 1__ an der ____strasse .. in D.________ ist, in welcher sich die 
betreffende Wohnung befindet (vgl. Vorakten Steuerverwaltung [act. 4B], pag. 100 f.). 
Zwar bringt die Beschwerdeführerin vor, die Mitarbeiter der Steuerverwaltung hätten 
anlässlich der Buchprüfung vom 5. Mai 2009 keine Wohnung vorgefunden, sondern 
nur ein Büro. Sie macht jedoch zu Recht nicht mehr geltend, B.________ habe 
entgegen den überzeugenden Erwägungen der StRK (vgl. angefochtene Entscheide, 
E. 10 Abs. 3) ihren Wohnsitz nicht an der ____strasse .. in D.________. Es ist daher 
mit der StRK und der Steuerverwaltung als erwiesen zu erachten, dass B.________ in 
den Jahren 2006 und 2007 in der Liegenschaft ____strasse .. in D.________ wohnte. 
Gelegentliches Übernachten an einem anderen Ort ändert daran nichts. Dass die 
Beschwerdeführerin für das Bewohnen von Räumlichkeiten in der Liegenschaft 
____strasse .. in D.________ eine Gegenleistung gefordert oder die Wohnung auch 
einer Drittperson unentgeltlich zur Verfügung gestellt hätte, kann gestützt auf die Akten 
ausgeschlossen werden und ist von der Beschwerdeführerin denn auch nicht 
vorgebracht worden. Damit durften die StRK und die Steuerverwaltung ohne 
Rechtsverletzung den Ertragsverzicht der Beschwerdeführerin durch die unentgeltliche 
Überlassung der Wohnung an der ______strasse .. in D.________ dem Reingewinn 
2006 und 2007 aufrechnen. Weiter ist nicht zu beanstanden, dass die StRK und die 
Steuerverwaltung den Ertragsverzicht praxisgemäss gestützt auf die Eigenmietwerte 
von Fr. 6'790.-- bei den Kantons- und Gemeindesteuern bzw. Fr. 7'960.-- bei der 
direkten Bundessteuer (vgl. Vorakten Steuerverwaltung [act. 4B] pag. 18 und 35) 
bemessen haben. Anzumerken bleibt, dass diese eigenmietwertbasierte Aufrechnung 
nicht etwa bedeutet, dass der Beschwerdeführerin – wie diese anzunehmen scheint – 
der entsprechende Betrag wegen Eigennutzung bzw. im Sinn einer Naturaleinkunft 
aufgerechnet würde. Vielmehr bildet, wie ausgeführt, der Eigenmietwert lediglich die 
Grundlage für die Quantifizierung der geldwerten Leistung, welche sie zu Gunsten von 
B.________ durch unentgeltliches Überlassen der Wohnung für private Nutzung bzw. 
Nutzungszwecke erbracht und die Steuerbehörden dem Gewinn 2006 bzw. 2007 
aufgerechnet hatten.

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3.3 Für Naturalbezüge (Verpflegung) und die private Nutzung der Ge-
schäftsinfrastruktur (Strom, Heizung, Telefon, TV, Radio usw.) hat die Be-
schwerdeführerin 2006 – abweichend von ihrer Deklaration von Fr. 7'530.-- auf dem 
Einlageblatt 14 der Steuererklärung – insgesamt Fr. 4'530.-- verbucht (vgl. Vorakten 
Steuerverwaltung [act. 4B] pag. 24 und 35). Betreffend das Steuerjahr 2007 hat sie 
Privatanteile für Naturalbezüge und die Nutzung der Geschäftsinfrastruktur weder 
verbucht noch im Einlageblatt 14 der Steuererklärung angegeben (vgl. Vorakten 
Steuerverwaltung [act. 4B] pag. 3 und 11). Die Steuerverwaltung ging davon aus, dass 
die effektiven Naturalbezüge bzw. die private Nutzung der Geschäftsinfrastruktur durch 
B.________ über den buchhalterisch erfassten Beträgen lagen. Deshalb hat sie den 
Reingewinn der Beschwerdeführerin um den nach ihrer Beurteilung zu Unrecht 
unberücksichtigt gebliebenen Teil erhöht. Dabei setzte sie die Höhe der Beträge nach 
Ermessen fest, nachdem die Beschwerdeführerin den schriftlichen Aufforderungen 
vom 30. Juni und 7. August 2009, einen Verbuchungsnachweis der Naturalbezüge 
einzureichen, nicht nachgekommen war, sondern sich mit dem Hinweis begnügte, die 
eingeforderten Unterlagen seien bereits bei den Akten (vgl. Vorakten Steuerverwaltung 
[act. 4B] pag. 20 ff., 68). Gestützt auf die Pauschalen, welche in Anhang V der 
Zusatzwegleitungen 2006 und 2007 zum Ausfüllen der Formulare für natürliche 
Personen, die eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben (Zusatzwegleitungen), 
enthalten sind, hat die Steuerverwaltung dem Reingewinn Fr. 1'470.-- (2006) bzw. 
Fr. 6'480.-- (2007) aufgerechnet. Dieses Vorgehen hat die StRK zu Recht geschützt 
(vgl. angefochtene Entscheide, E. 12 f., worauf grundsätzlich verwiesen wird): Sie legt 
überzeugend dar, dass B.________ ihre Mahlzeiten zumindest teilweise im von der 
Beschwerdeführerin betriebenen «…» eingenommen und von der dortigen Infrastruktur 
profitiert haben muss. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, B.________ habe ihre 
Mahlzeiten mehrheitlich in der – rund 60 km entfernten – Stadt E.________ bei 
F.________ und G.________ eingenommen, ist nicht glaubhaft. Die Angaben der 
Beschwerdeführerin in ihrer Buchhaltung erweisen sich auch unter Berücksichtigung 
der Tatsache als zu tief bzw. mangelhaft, dass die ihr gehörende Liegenschaft an der 
______strasse .. in D.________ teilweise privat genutzt worden (vgl. vorne E. 3.2) und 
damit ohne weiteres davon auszugehen ist, dass sie die darauf entfallenden 
Gebäudeinfrastrukturkosten getragen hatte. Nachdem die Beschwerdeführerin trotz 
schriftlicher Aufforderung und Mahnung keine geeigneten Unterlagen eingereicht hatte 
und deshalb die für die Veranlagung massgebende Höhe der Privatbezüge und der 
privaten Nutzung der Geschäftsinfrastruktur nicht zuverlässig festgestellt werden 
konnte, musste die Höhe dieser Steuerfaktoren geschätzt werden. Wenn dabei auf die 

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Pauschalen gemäss Anhang V der Zusatzwegleitungen abgestellt wird, wie dies die 
Steuerverwaltung tat und die StRK für richtig befunden hat, so kann nicht gesagt 
werden, diese Schätzung basiere auf unzweckmässigen Grundlagen oder sei 
unvorsichtig (vgl. angefochtene Entscheide, E. 13). Jedenfalls vermag die Beschwer-
deführerin nicht darzutun, dass die befugterweise durch Schätzung bestimmte Höhe 
der Naturalbezüge und der privaten Nutzung der Geschäftsinfrastruktur von Fr. 6'000.-- 
(2006) bzw. Fr. 6'480.-- (2007) offensichtlich unrichtig ist (vgl. Art. 191 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 198 Abs. 2 StG, Art. 132 Abs. 3 i.V.m. Art. 142 Abs. 4 DBG, Art. 48 Abs. 2 und 3 
i.V.m. Art. 50 Abs. 2 StHG; BVR 2008 S. 181 E. 4.2 f.). Die Aufrechnung von Fr. 1'470.-
- (2006) bzw. Fr. 6'480.-- (2007) hält der Rechtskontrolle stand. 

3.4 Als verdeckte Gewinnausschüttung beurteilten StRK und Steuerverwaltung 
weiter die Differenz zwischen dem von der Beschwerdeführerin in der Höhe von 
Fr. 1'385.-- verbuchten Privatanteil für die Benutzung des Geschäftsfahrzeugs und der 
jährlichen Minimalpauschale für den Privatanteil an den Autokosten gemäss Anhang V 
der Zusatzwegleitung 2007 von Fr. 1'800.--. – Es ist unbestritten, dass das betreffende 
Geschäftsfahrzeug nicht ausschliesslich für geschäftliche Zwecke verwendet wurde. 
Die Beschwerdeführerin verlangt zwar, der von den Vorinstanzen aufgerechnete 
Privatanteil von Fr. 415.-- sei zu streichen, legt dabei aber nicht dar, inwiefern diese 
Aufrechnung rechtsfehlerhaft ist. Insbesondere bringt sie nicht vor und weist nicht 
nach, dass die anteilsmässigen Kosten der effektiven privaten Nutzung des 
Geschäftsfahrzeugs 2007 unter der Mindestpauschale gemäss Anhang V der 
Zusatzwegleitung 2007 von Fr. 1'800.-- liegt. Die StRK hat überzeugend ausgeführt, 
dass dem Reingewinn einer Gesellschaft, die ihrer Aktionärin ein Geschäftsfahrzeug 
zur privaten Nutzung zur Verfügung stellt, pro Jahr praxisgemäss 9,6 % des 
Kaufpreises, mindestens aber Fr. 1'800.-- aufzurechnen sind, andernfalls eine 
verdeckte Gewinnausschüttung vorliegt (vgl. angefochtene Entscheide, E. 14 f., worauf 
verwiesen wird; vgl. auch BGer 6B_755/2012 vom 4.7.2013, E. 2.4.1; Ziff. 5 des 
Merkblatts N 1/2007 der Eidgenössischen Steuerverwaltung über die Bewertung der 
Naturalbezüge und der privaten Unkostenanteile von Geschäftsinhaberinnen und 
Geschäftsinhabern; Reich/Züger, in Zweifel/ Athanas, a.a.O., Art. 27 N. 10). Aus dem 
Vorbringen, dass B.________ das Fahrzeug nicht selber gelenkt habe, sondern 
lediglich mitgefahren sei, kann die Beschwerdeführerin schon deshalb nichts zu ihren 
Gunsten ableiten, weil so oder anders eine unentgeltliche Leistung an eine Aktionärin 
bzw. eine ihr nahestehende Person ausgerichtet wurde, die einem unbeteiligten Dritten 
nicht erbracht worden wäre. Die von StRK und Steuerverwaltung vorgenommene 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.03.2014, Nrn. 100.2012.188/
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Aufrechnung des Reingewinns 2007 im Umfang von Fr. 415.-- für den Privatanteil am 
Geschäftsfahrzeug hält der Rechtskontrolle somit stand.

3.5 Nach dem Gesagten kann festgehalten werden, dass bezüglich der 
Überlassung der Wohnung in der Geschäftsliegenschaft, der Naturalbezüge bzw. der 
privaten Nutzung der Geschäftsinfrastruktur sowie des Geschäftsfahrzeugs die 
Voraussetzungen der verdeckten Gewinnausschüttung erfüllt sind. Sämtliche von der 
Beschwerdeführerin an B.________ bzw. C.________ ausgerichteten Leistungen 
stehen in einem offensichtlichen Missverhältnis zur Gegenleistung und wären einer 
unbeteiligten Drittperson unter den gleichen Bedingungen nicht gewährt worden. Der 
Charakter der Leistungen war für B.________ als Präsidentin des Verwaltungsrats und 
C.________ als einziges Verwaltungsratsmitglied ohne weiteres erkennbar. 

3.6 StRK und Steuerverwaltung haben dem Reingewinn 2007 der Be-
schwerdeführerin ferner Fr. 13'696.-- für unverbuchte Nachträge zur Erfolgsrechnung 
aufgerechnet, was die Beschwerdeführerin lediglich pauschal beanstandet. Dabei 
verkennt sie, dass aufgrund des Massgeblichkeitsprinzips für die Bestimmung des 
Reingewinns vom Saldo der Erfolgsrechnung auszugehen ist (Art. 85 Abs. 2 Bst. a 
StG; Art. 58 Abs. 1 Bst. a DBG, vgl. vorne E. 2.1, 2.5, auch zum Folgenden). Sie muss 
den in der Handelsbilanz ausgewiesenen Gewinn grundsätzlich gegen sich gelten 
lassen. Es ist ihr gestützt auf das Verbot widersprüchlichen Verhaltens untersagt, 
Aufwand- wie Ertragspositionen geltend zu machen, die nicht in der Handelsbilanz 
verbucht sind (Brülisauer/Poltera, a.a.O., Art. 58 N. 13-15). Bilanz und Erfolgsrechnung 
der Beschwerdeführerin für das Jahr 2007 wurden am 23. Januar 2009 erstellt (vgl. 
Vorakten Steuerverwaltung [act. 4B] pag. 8-12). Die im Nachtrag vom 17. März 2009 
aufgeführten Positionen «Storno Beleg 1183 „Zinsen‟» sowie «Nachtrag: Abschreibung 
auf Lg.» in der Höhe von insgesamt Fr. 13'696.-- (vgl. Vorakten Steuerverwaltung 
[act. 4B] pag. 13) wurden in der Handelsbilanz nicht verbucht und können daher von 
vornherein nicht als gewinnschmälernde Aufwände berücksichtigt werden. Die 
Aufrechnung des Reingewinns 2007 der Beschwerdeführerin um Fr. 13'696.-- erfolgte 
mithin rechtmässig.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.03.2014, Nrn. 100.2012.188/
189U, Seite 12

4.

Zusammenfassend ergibt sich, dass die Entscheide der StRK, mit welchen diese die 
von der Steuerverwaltung vorgenommenen Gewinnaufrechnungen bei den Kantons- 
und Gemeindesteuern von insgesamt Fr. 8'260.-- (2006) bzw. Fr. 27'381.-- (2007) und 
bei der direkten Bundessteuer von Fr. 9'430.-- (2006) bzw. Fr. 28'551.-- (2007) 
bestätigte, der Rechtskontrolle standhalten. Wenn die Beschwerdeführerin vorbringt, 
die Buchprüfung vom 5. Mai 2009 habe gar nicht stattgefunden, so ist dies nicht nur 
aktenwidrig (vgl. Vorakten Steuerverwaltung [act. 4B] pag. 40 ff., 68 f.), sondern auch 
widersprüchlich (vgl. Verwaltungsgerichtsbeschwerden, S. 4, wonach die 
Mitarbeitenden der Steuerverwaltung «keine Wohnung […] sondern nur ein Büro» 
vorgefunden hätten; dazu auch vorne E. 3.2). Die weiteren Vorbringen und 
Ausführungen in den Verwaltungsgerichtsbeschwerden wie namentlich die Kritik, 
welche die Beschwerdeführerin gegen die Einwohnergemeinde D.________ und 
weitere Behörden anbringt, vermögen die Rechtsfehlerhaftigkeit der angefochtenen 
Entscheide ebenso wenig zu begründen wie die Vorwürfe, die sie gegenüber 
Privatpersonen und der H.________ Treuhand AG erhebt. Vorliegend ist der 
Sachverhalt liquid; weitere Instruktionsmassnahmen erübrigen sich, zumal sich die 
Steuerverwaltung in den Steuerjustizverfahren beteiligt und ihren Standpunkt 
vorinstanzlich ausführlich dargelegt hat und im Übrigen nicht ersichtlich ist, inwiefern 
für die Veranlagungen 2006 und 2007 bedeutsame Unterlagen, welche die 
Beschwerdeführerin vorgelegt hat, nicht berücksichtigt worden wären. Soweit die 
Beschwerdeführerin entsprechende Anträge stellt, werden diese abgewiesen. Nicht 
weiter einzugehen ist schliesslich auf den Antrag, gegen das erwähnte 
Treuhandunternehmen eine Strafuntersuchung einzuleiten. Die Beschwerden erweisen 
sich nach dem Ausgeführten als unbegründet und sind abzuweisen. 

5.

Bei diesem Ausgang der Verfahren wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig 
(Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 1 DBG). 
Ausführungen zum möglicherweise sinngemäss gestellten Begehren um Gewährung 
der unentgeltlichen Rechtspflege erübrigen sich, nachdem der (damalige) 
Abteilungspräsident am 13. Juni 2012 die Beschwerdeführerin darauf hingewiesen hat, 
dass juristischen Personen keine unentgeltliche Rechtspflege gewährt werden kann 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.03.2014, Nrn. 100.2012.188/
189U, Seite 13

(vgl. act. 2), und die Beschwerdeführerin in der Folge den Gerichtskostenvorschuss 
vorbehaltlos geleistet und die unentgeltliche Rechtspflege nicht mehr geltend gemacht 
hat. Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und 
Art. 104 Abs. 1 bis 3 VRPG; Art. 145 i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; 
SR 172.021]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2006 und 2007 wird 
abgewiesen. 

2. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 2006 und 2007 wird 
abgewiesen.

3. Die Kosten der Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 1'500.--, werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

5. Zu eröffnen:

- der Beschwerdeführerin

- der Steuerverwaltung des Kantons Bern

- der Steuerrekurskommission des Kantons Bern

- der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.03.2014, Nrn. 100.2012.188/
189U, Seite 14

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.