# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 37f6785d-6c95-5590-bbb8-27c2c7296afe
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.10.2010 C-3630/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3630-2008_2010-10-22.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3630/2008/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richter Michael Peterli
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

V._______, Portugal,
vertreten durch Regula Schwaller, Rütistrasse 45, 
8032 Zürich,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente (Revision); Verfügung der IVSTA vom 
7. Mai 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3630/2008

Sachverhalt:

A.
A.a
Der  am  (Geburtsdatum)  geborene,  in  Portugal  wohnhafte, 
portugiesische Staatsangehörige V._______ (nachfolgend Versicherter 
oder Beschwerdeführer)  ist  1977 in die Schweiz gekommen und hat 
hier  verschiedene  Erwerbstätigkeiten  im  Baugewerbe,  zuletzt  als 
Bodenleger,  ausgeübt  und  die  obligatorischen  Beiträge  an  die 
schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
entrichtet. Am 19. Oktober  1998  erlitt  er  einen Unfall,  indem er  aus 
1,5 m Höhe  rückwärts  auf  den  Rücken  stürzte  und  sich  eine  LWS-
Kontusion  bei  vorbestehender  Spondylolyse/Listhesis  L  4/5  mit 
radikulärer Irritation links zuzog (vgl. Bericht Klinik B._______ vom 9. 
Juli  2007,  act. SUVA 108 sowie act. IV 5 und 7). Nach anfänglicher 
ärztlicher  Behandlung  in  der  Klinik  Z._______  sowie  in  der  Klinik 
B._______  sprach  ihm  die  SUVA  am  9.  September  2002  eine  In-
validenrente von 50 % sowie eine Integritätsentschädigung von 10 % 
zu (act. SUVA 118). 

A.b Am  7.  Januar  1999  meldete  sich  der  Versicherte  bei  der 
schweizerischen Invalidenversicherung zum Bezug von IV-Leistungen 
an (act. IV 1). Mit Beschluss vom 22. Dezember 1999 sprach die IV-
Stelle der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (nachfolgend 
kantonale IV-Stelle) V._______ eine ganze Invalidenrente infolge eines 
Invaliditätsgrades vom 100 % ab dem 19. Februar 1999 zu (act. IV 16). 
Aufgrund  einer  Revision  von Amtes  wegen  stellte  die  kantonale  IV-
Stelle mit Mitteilung vom 8. Februar 2001 (act. IV 35) fest, dass sich 
keine  rentenbeeinflussende  Änderung  ergeben  habe  und  weiterhin 
Anspruch auf eine IV-Rente aufgrund des bisherigen Invaliditätsgrades 
bestehe.  Ebenso  sprach  ihm  dieselbe  Stelle  am  5.  Juli  2001  eine 
Hilflosenentschädigung leichten Grades ab dem 31. Oktober 2000 zu 
(act. IV 40 und 41). Am 28. Februar 2003 verliess der Versicherte die  
Schweiz und kehrte in sein Heimatland Portugal zurück (act. IV 52),  
worauf die kantonale IV-Stelle die Akten der IV-Stelle für Versicherte 
im  Ausland  (Vorinstanz)  überwies  (act.  IV  57),  welche  gemäss  Mit-
teilung vom 18. März 2003 (act. IV 54) die Ausrichtung einer ganzen 
Invalidenrente mit einer Zusatzrente für die Ehegattin bestätigte.

A.c Die Vorinstanz ersuchte infolge Rentenrevision von Amtes wegen 
am  16.  November  2005  den  portugiesischen  Sozialversicherungs-

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träger  (Instituto de Segurança Social)  in  Lissabon,  den Versicherten 
über  den  aktuellen  Gesundheitszustand  untersuchen  zu  lassen  und 
die Unterlagen zuzustellen. Dieser liess am 16. Mai 2006 (act. IV 67) 
der Vorinstanz einen von Dr. O._______ erstellten ausführlichen ärzt -
lichen Bericht E 213 vom 28. März 2006 (act. IV 72), den rheumato-
logischen Bericht von Dr. C._______, Centro Médico S._______, vom 
8. März 2006 (act. IV 71) sowie den kardiologischen Bericht von Dr. 
P._______ vom 15. Oktober 2004 (act. IV 70) zugehen. Nach Prüfung 
der medizinischen Unterlagen gelangte der ärztliche Dienst der IVSTA 
(Dr. V._______) in seiner Stellungnahme vom 1. November 2006 (act. 
IV 74) zur Feststellung, der Gesundheitszustand habe sich inzwischen 
aufgrund der erfolgten chirurgischen Eingriffe stabilisiert. Es verbleibe 
eine lumbare Schmerzsymptomatik,  ohne neurologische Defizite. Die 
Arbeitsunfähigkeit hinsichtlich der angestammten Tätigkeit als Boden-
leger sei nach wie vor gegeben, doch seien dem Versicherten leichtere 
wechselbelastende  Tätigkeiten,  wie  bereits  mit  Bericht  von  Dr. 
B._______ der Klinik B._______ vom 9. Juli 2001 festgestellt,  zumut-
bar, und zwar im Umfang von 70 % ab dem 8. März 2006. 

A.d Mit  Vorbescheid vom 11. Dezember 2006 (act. IV 76) stellte die 
Vorinstanz eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit fest. So könne eine 
leichtere,  dem  Gesundheitszustand  angepasste  Tätigkeit  wie  z.B. 
Aufseher,  Magaziner,  Billetverkäufer  ausgeübt  und  dabei  mehr  als 
30 %  des  Erwerbseinkommens  erzielt  werden,  das  heute  erreicht 
würde,  wenn  keine  Invalidität  vorläge.  Aufgrund  eines  neu  durch-
geführten Einkommensvergleichs  (vgl.  act. IV  75)  resultiere  eine Er-
werbsunfähigkeit von 64 % ab dem 8. März 2006, weshalb die bisher 
ausgerichtete ganze Rente durch eine Dreiviertelsrente ersetzt würde. 

A.e Mit  Eingabe  vom 18.  Januar  2007  nahm der  Beschwerdeführer 
zum  Vorbescheid  Stellung  (act.  IV  77)  und  machte  geltend,  der 
Gesundheitszustand habe sich nicht gebessert, sondern im Gegenteil 
verschlechtert.  Für  seine  Aussagen  stützte  er  sich  auf  zwei  Arzt-
berichte von Dr. M._______ vom 30. Januar 2007 (act. IV 79) und vom 
12. Februar 2007 (act. IV 81) sowie einen radiologischen Bericht von 
Dr. A._______, Centro de Imagem Médica vom 2. Februar 2007 (act. 
IV 80), welche er mit Eingabe vom 20. Februar 2007 (act. IV 82) der 
Vorinstanz zukommen liess. Daraus geht im Wesentlichen hervor, dass 
der Beschwerdeführer aufgrund einer Verschlimmerung der Schmerz-
symptomatik  häufig  Exazerbationen  der  Lumbalschmerzen  mit  Aus-
strahlung in die beiden unteren Extremitäten aufweise, welche ihn zum 

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Ausruhen im Bett zwingen und auch eine bedeutende Einschränkung 
der Flexion der Wirbelsäule bewirken würden. Zudem seien im Bereich 
der  seinerzeit  operativ  versteiften  LW  4  und  5  degenerative  Er-
scheinungen  ohne  Hernie  feststellbar.  Er  leide  auch  an  einem 
schweren Schlafapnoe-Syndrom und benutze ein CPAP- (Continuous 
Positive  Airway  Pressure)  Atemgerät.  Daraus  ergebe  sich  eine 
Arbeitsunfähigkeit von mehr als 85 % ohne Aussicht auf Besserung. In 
ihrer  Stellungnahme  vom  16.  März  2007  stellte  die  Ärztin  des 
medizinischen  Dienstes  eine  erhebliche  Schmerzsymptomatik  ohne 
neurologische  Auswirkungen  fest.  Zur  Vervollständigung  der  Be-
urteilung  schlug  sie  der  Vorinstanz  vor,  weitere  medizinische  Ab-
klärungen  vornehmen zu  lassen. Mit  Schreiben  vom 23. März  2007 
(act.  IV  85)  ersuchte  die  Vorinstanz  den  portugiesischen  Sozialver-
sicherungsträger, diese weiteren Abklärungen vornehmen zu lassen. 

A.f Dieser  liess  am  20.  Februar  2008  (act.  IV  100)  der  Vorinstanz 
einen ausführlichen ärztlichen Bericht E 213 von Dr. E._______ vom 
30. November 2007 (act. IV 99), Berichte von Dr. C._______, Centro 
Médico S._______, Neurochirurgie, vom 3. Oktober 2007 (act. IV 98) 
und vom 18. September 2007 (act. IV 97), einen radiologischen Bericht 
von  Dr.  S._______  vom  7.  September  2007  (act.  IV  96)  sowie  ein 
Elektromyogramm von Dr. T._______ vom 6. September 2007 (act. IV 
95)  zugehen.  Die  Ärzte  stellten  im  Wesentlichen  eine  chronische 
Lumbalgie mit progressiven funktionalen Einschränkungen der Mobili -
tät der Wirbelsäule ohne neurologische Defizite sowie eine depressive 
ängstliche  Symptomatik  fest.  Zusätzlich  bestünden  Übergewicht  und 
Schlafapnoen, welche  behandelt würden. Demzufolge könne die an-
gestammte Berufstätigkeit,  welche mit  einer  langzeitigen Flexion der 
Wirbelsäule  verbunden sei,  zwar  nicht  mehr  ausgeübt  werden,  doch 
seien Arbeiten ohne körperliche Anstrengungen möglich. 

Nach  Prüfung  der  ergänzten  medizinischen  Unterlagen  kam  Dr. 
V._______  des  medizinischen  Dienstes  der  IVSTA in  ihrer  Stellung-
nahme vom 15. April  2008 (act. IV  105)  wie  in  ihrer  Stellungnahme 
vom 1. November 2006 erneut zum Schluss, dass eine Arbeitsfähigkeit 
im  Umfang  von  70  %  für  leichtere  Verweisungstätigkeiten  mit 
Wechselhaltungen zumutbar sei. 

B.
Mit Verfügung vom 7. Mai 2008 (act. IV 107 = act. 1/1) bestätigte die 
Vorinstanz  den  Vorbescheid  vom  11.  Dezember  2006  mit  der  Be-

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gründung,  sowohl  die  vom  Beschwerdeführer  anhörungsweise  ein-
gereichten  medizinischen  Unterlagen  wie  auch  die  Ergebnisse  der 
vom  portugiesischen  Sozialversicherungsträger  ergänzend  durch-
geführten Abklärungen würden zu keiner Änderung in der Beurteilung 
gemäss  Vorbescheid  führen.  Danach  sei  eine  angepasste  Tätigkeit 
zumutbar, bei welcher der Beschwerdeführer mehr als 30 % des Er-
werbseinkommens erzielen könnte, das er ohne Gesundheitsschaden 
erreichen  würde. Demzufolge  werde  die  bisher  ausgerichtete  ganze 
Rente ab dem 1. Juli 2008 durch eine Dreiviertelsrente ersetzt, welche 
monatlich Fr. 1'507.- betrage.

C.
Gegen diese Verfügung erhob V._______ am 6. Juni 2008 Beschwerde 
beim Bundesverwaltungsgericht (act. 1). Er beantragte die Aufhebung 
der  angefochtenen  Verfügung,  die  Zusprechung  der  gesetzlichen 
Leistungen sowie die Zustellung der im 2008 bei der Vorinstanz ein-
gegangenen medizinischen Unterlagen, alles unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen  zu  deren  Lasten.  Gleichzeitig  reichte  er  zwei 
weitere  neuere Arztberichte  der  Clínica  Neurológica  e  de la  Coluna 
Vertebral, beide vom 3. Juni 2008, von Dr. J._______, Neurochirurgie 
(act.  1/10),  sowie  von  Dr.  F._______,  Psychiatrie  (act.  1/9)  zu  den 
Akten. Aufgrund der ärztlichen Beurteilungen habe sich der Gesund-
heitszustand des Beschwerdeführers während seiner Zeit  in Portugal 
derart  verschlechtert,  dass  keine  Arbeitsfähigkeit  mehr  bestehe.  Er 
müsse  täglich  mit  Sauerstoff  versorgt  werden,  habe  Schmerzkrisen 
und leide an Atemnot.

D.
In ihrer Vernehmlassung vom 17. Dezember 2008 (act. 10) beantragte 
die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung hielt 
sie  an  ihren  Ausführungen  in  der  angefochtenen  Verfügung  fest. 
Aufgrund  der  beschwerdeweise  eingereichten  Arztberichte  würden 
sich  laut  Stellungnahme des ärztlichen Dienstes  vom 12. Dezember 
2008  (act.  IV  111)  keine  neuen  medizinischen  Aspekte  ergeben, 
welche anlässlich der früheren Stellungnahmen nicht bereits berück-
sichtigt  worden  wären.  Weitere  Abklärungen  seien  nicht  mehr  not-
wendig. 

E.
Mit  Replik  vom 2. März  2009  (act.  14)  beantragte  der  Beschwerde-
führer  erneut  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  und  die 

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Zusprechung  der  gesetzlichen  Leistungen.  Eventualiter  sei  eine 
interdisziplinäre Begutachtung anzuordnen Zur Begründung hielt er an 
seinen  beschwerdeweise  Vorbringen  fest,  verwies  auf  einen  Herz-
infarkt  im  Januar  2009  mit  notfallmässiger  Herzkatheter-Operation, 
nächtlicher  Atemnot  und  Notwendigkeit  des  Tragens  einer  Sauer-
stoffmaske und hob hervor, der Gesundheitszustand habe sich auch 
durch  andere  Defizite  verschlechtert.  So  würden  weiterhin  multiple 
somatische Schmerzen bestehen, er sei immer wieder mit Lumbalgien 
konfrontiert  und  auch  der  psychische  Zustand  habe  sich  progressiv 
verschlechtert. 

F.
Mit Duplik vom 12. März 2009 hielt die Vorinstanz an ihren Begehren 
und  deren  Begründung   gemäss  ihrer  Vernehmlassung  vom  17. 
Dezember 2008 fest (act. 16).

G.
Mit  Verfügung  vom  17.  März  2009  (act.  17)  hat  das  Bundesver-
waltungsgericht  dem  Beschwerdeführer  eine  Doppel  der  Duplik  der 
Vorinstanz  zur  Kenntnisnahme  zugestellt  und  den  Schriftenwechsel 
geschlossen. 

H.
Den  mit  Zwischenverfügung  vom  17.  Juni  2008  (act.  2)  erhobenen 
Kostenvorschuss  von  Fr. 400.-  hat  der  Beschwerdeführer  am 2. Juli 
2008 bezahlt (act. 4).

I.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – im Rahmen der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1  Gemäss Art.  31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art.  33  Bst.  d  VGG und 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR  831.20)  sowie  Art.  5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 

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(VwVG,  SR  172.021)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland, IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 
32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. d bis VwVG kei-
ne Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit  das Bundesge-
setz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversi-
cherungsrechts  (ATSG,  SR  830.1)  anwendbar  ist.  Nach  Art.  2  des 
ATSG sind die Bestimmungen des ATSG anwendbar, soweit die einzel-
nen  Sozialversicherungsgesetze  des  Bundes  dies  vorsehen.  Nach 
Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invaliden-
versicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht 
ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

1.3 Der  Beschwerdeführer  hat  am vorinstanzlichen  Verfahren  teilge-
nommen; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein 
schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Anfechtung  (Art.  59  ATSG;  vgl. 
auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert.

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht 
und der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Be-
schwerde einzutreten (Art. 38 Abs. 4 und 60 ATSG sowie Art. 52 und 
63 Abs. 4 VwVG).

2.
Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren 
zur Anwendung gelangen.

2.1 Der  Beschwerdeführer  ist  portugiesischer  Staatsangehöriger  mit 
Wohnsitz  in  Portugal  seit  Februar  2003  (vgl.  A.b).  Bis  zum 31.  Mai 
2002  war  in  seinem  Fall  für  die  Ausrichtung  von  Leistungen  der 
schweizerischen Invalidenversicherung das am 1. März 1977 in Kraft 
getretene  Abkommen  vom  11.  September  1975  zwischen  der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  Portugal  über  Soziale 
Sicherheit (SR 0.831.109.654.1) massgeblich. Gemäss Art. 2 des Ab-
kommens  waren  die  schweizerischen  und  portugiesischen  Staats-
angehörigen in den Rechten und Pflichten aus den Gesetzgebungen 
der  beiden  Länder  über  die  Invalidenversicherung  einander  gleich-
gestellt,  soweit  in  diesem  Abkommen  und  seinem  Schlussprotokoll 

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nichts Abweichendes bestimmt war. Seit dem 1. Juni 2002 ist das Ab-
kommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits 
und der Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Freizügig-
keit  vom 21. Juni  1999  (Freizügigkeitsabkommen,  nachfolgend  FZA, 
SR 0.142.112.681, in Kraft seit 1. Juni 2002) anwendbar (Art. 80a IVG 
in  der  Fassung  gemäss  Ziff.  I  4  des  Bundesgesetzes  vom  14. 
Dezember 2001 betreffend die Bestimmungen über die Personenfrei-
zügigkeit  im Abkommen zur Änderung des Übereinkommens zur Er-
richtung  der  EFTA,  in  Kraft  seit  1.  Juni  2002).  Das  Freizügigkeits-
abkommen  setzt  die  verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen 
Abkommen  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und 
den einzelnen  Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Gemeinschaft  inso-
weit ausser Kraft, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 
FZA).  Gemäss  Art.  8  Bst. a  FZA  werden  die  Systeme  der  sozialen 
Sicherheit  koordiniert,  um  insbesondere  die  Gleichbehandlung  aller 
Mitglieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten.

Soweit  das  FZA  beziehungsweise  die  auf  dieser  Grundlage  an-
wendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden 
Bestimmungen  vorsehen,  richtet  sich  die  Ausgestaltung  des  Verfah-
rens – unter Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit so-
wie der Effektivität  – sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzun-
gen einer  schweizerischen Invalidenrente  grundsätzlich  nach der  in-
nerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend 
bestimmt  sich  vorliegend  der  Anspruch  des  Beschwerdeführers  auf 
eine Rente der Invalidenversicherung ausschliesslich nach dem inner-
staatlichen schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG sowie 
der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung 
(IVV, SR 831.201).

2.2 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben 
(BGE 130 V 1  E. 3.2),  unter  Vorbehalt  der  spezialgesetzlichen  Über-
gangsbestimmungen. In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätz-
lich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu 
Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 
E. 2.3). Nach ständiger Praxis ist  auf den im Zeitpunkt des Erlasses 
des  angefochtenen  Verwaltungsaktes  eingetretenen  Sachverhalt  ab-
zustellen (BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). 

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2.3 Ein allfälliger Leistungsanspruch ist deshalb für die Zeit vor einem 
Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach 
den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445).  
Da die Revision von Amtes wegen im November 2005 (vgl. vorne A.c) 
eingeleitet  worden  ist,  sind  im  vorliegenden  Verfahren  bis  zum 
31. Dezember 2007 das IVG und ATSG in der Fassung vom 21.  März 
2003 und die IVV in der Fassung vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision, AS 
2003  3837  bzw.  AS  2003  3859,  in  Kraft  vom  1. Januar  2004  bis 
31. Dezember  2007)  anwendbar.  Am  1. Januar  2008  sind  die 
Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der 
IVV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 
2007 5155) in Kraft getreten. Soweit sich der Rentenanspruch auf die 
Zeit  nach  dem 1. Januar  2008  bezieht,  sind  die  Bestimmungen  der 
erwähnten Erlasse in der seit  diesem Datum geltenden Fassung an-
wendbar. 

3.
3.1 Im  vorliegenden  Verfahren  ist  streitig  und  vom  Bundesver-
waltungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht die bisher aus-
gerichtete ganze Rente wegen Änderung des Invaliditätsgrades durch 
eine Dreiviertelsrente ersetzt hat. 

3.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit  (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Un-
fall  sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit  ist  der durch Beein-
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver-
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 
dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn 
sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG, in 
Kraft sei 1. Januar 2008). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beein-
trächtigung der körperlichen,  geistigen oder psychischen Gesundheit 
bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder 
Aufgabenbereich zumutbare Arbeit  zu leisten. Bei  langer Dauer wird 
auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben-
bereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

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Der  Begriff  der  Invalidität  ist  demnach  nicht  nach  medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu erzielen (BGE 110 V 275 E. 4a, BGE 102 V 166). Dabei sind die 
Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf 
bzw. der bisherigen Tätigkeit,  sondern  – wenn erforderlich  – auch in 
zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist 
also nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen 
zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit einzig 
auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen einer funktionellen Behinde-
rung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der funktio-
nellen Einschränkung (BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). 

Zu  bemerken  ist,  dass  aufgrund  des  im  gesamten  Sozialversiche-
rungsrechts geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein 
in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versi-
cherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Be-
rufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie mög-
lich  und  zumutbar  erscheint  (BGE 133  V  508  E. 4,  BGE  113  V  28 
E. 4a, BGE 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist  es am behandelnden Arzt 
bzw. am  Vertrauensarzt  einer  IV-Stelle  zu  entscheiden,  in  welchem 
Ausmass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zu-
mutbarer Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit 
hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Ver-
weisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er 
seine Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

3.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenversiche-
rungsverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüg-
lich  welcher  Tätigkeiten der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist. Die ärztli -
chen Auskünfte sind sodann eine wichtige Grundlage für die Beurtei -
lung  der  Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  konkret 
noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; 
AHI-Praxis  2002,  S. 62,  E. 4b/cc).  Die  rein  wirtschaftlichen  und 
rechtlichen  Beurteilungen,  insbesondere  im  Zusammenhang  mit  der 
Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, obliegt dagegen der Verwaltung und 
im Beschwerdefall dem Gericht.

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3.4 Die  Verwaltung  und  im  Beschwerdefall  das  Gericht  haben  die 
medizinischen  Unterlagen  nach  dem  Grundsatz  der  freien  Beweis-
würdigung – wie alle anderen Beweismittel  – frei,  d.h. ohne Bindung 
an  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und  pflichtgemäss  zu 
würdigen. Dies  bedeutet  für  das  Gericht,  dass  es  alle  Beweismittel, 
unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden  hat,  ob  die  verfügbaren  Unterlagen  eine  zuverlässige 
Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere 
darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess  nicht  erledigen,  ohne  das  gesamte  Beweismaterial  zu  wür-
digen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die andere medizinische These abstellt. 

Hinsichtlich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entscheidend, 
ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Beschwerden  berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, 
in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be-
urteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss-
folgerungen  der  Expertin  oder  des  Experten  begründet  sind. 
Ausschlaggebend  für  den  Beweiswert  ist  grundsätzlich  somit  weder 
die  Herkunft  eines  Beweismittels  noch  die  Bezeichnung  der  ein-
gereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder 
Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c). 

Auf Stellungnahmen eines RAD oder der ärztlichen Dienste kann in-
dessen  nur  abgestellt  werden,  wenn  sie  den  allgemeinen  beweis-
rechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht genügen (Urteil 
des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: 
Bundesgericht] I 694/05 vom 15. Dezember 2006 E. 2). Die RAD-Ärzte 
müssen sodann über die im Einzelfall erforderlichen persönlichen und 
fachlichen  Qualifikationen  verfügen  (Urteile  des  Bundesgerichts 
9C_736/2009 vom 26. Januar 2009 E. 2.1, I 142/07 vom 20. November 
2007 E. 3.2.3 und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1).

Die Invalidenversicherung hat als finale Versicherung im Unterschied 
zur Unfallversicherung sämtliche Leiden unabhängig von ihrer Ursache 
zu berücksichtigen (BGE 124 V 178 E. 3b; Urteile des Bundesgerichts 
U 491/05 vom 3. April  2006, E. 3.2 und I 295/03 vom 13. Mai 2004, 
E. 4.2).  Aus Sicht  der  Invalidenversicherung  ist  einzig  entscheidend, 
ob die geltend gemachten Einschränkungen nach Ansicht der medizi-

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nischen  Fachpersonen  eine  massgebliche  Arbeits-  bzw. Erwerbsun-
fähigkeit verursachen (Urteil des Bundesgerichts I 386/05 vom 6. De-
zember  2005,  E. 3.2.2). Die  Vorinstanz ist  daher  nicht  an die  einzig 
Unfallfolgen  berücksichtigende  Beurteilung  der  SUVA gebunden,  sie 
kann aber zur Beurteilung der Invalidität auch auf die im Verfahren der 
SUVA erstellten ärztlichen Unterlagen abstellen.

3.5 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gelten-
den Fassung) besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die 
versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertels-
rente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 
von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei 
einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine Vier-
telsrente. Hieran hat die 5. IV-Revision nichts geändert (Art. 28 Abs. 2 
IVG in der ab 2008 geltenden Fassung). 

4.
4.1 Ändert  sich der Invaliditätsgrad  eines Rentenbezügers erheblich, 
so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zu-
kunft  entsprechend  erhöht,  herabgesetzt  oder  aufgehoben  (Art.  17 
Abs. 1 ATSG). Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist die an-
spruchsbeeinflussende  Änderung  für  die  Herabsetzung  oder  Aufhe-
bung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem 
angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dau-
ern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne 
wesentliche Unterbrechung drei  Monate angedauert  hat  und voraus-
sichtlich weiter andauern wird (Art. 88a Abs. 1 der Verordnung vom 17. 
Januar  1961 über  die  Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201]). Die 
Herabsetzung  der  Renten  erfolgt  am  ersten  Tag  des  zweiten  der 
Zustellung der Verfügung folgenden Monats an (Art. 88bis Abs. 2 Bst. a 
IVV; vgl. BGE 135 V 306 E. 7).

4.1.1 Ein Revisionsgrund ergibt sich aus jeder wesentlichen Änderung 
der tatsächlichen Verhältnisse, die geeignet sind, den Invaliditätsgrad 
und  damit  den  Rentenanspruch  zu  beeinflussen  (BGE  130  V  343 
E. 3.5, m.w.H., SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2). Keine Veränderung der 
tatsächlichen Verhältnisse bedeutet eine unterschiedliche Beurteilung 
eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts (zum Beispiel eine 
andere Einschätzung der zumutbaren Arbeitsleistung, vgl. SVR 2004 
IV 5, E. 3.3; 1996 IV Nr. 70 E. 3a).

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4.1.2 Ob eine  revisionsrechtlich  relevante  Änderung  eingetreten  ist, 
beurteilt sich grundsätzlich durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er 
im Zeitpunkt der ursprünglichen bzw. letzten rechtskräftigen, auf einer 
materiellen  Prüfung  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung,  Be-
weiswürdigung  und  durchgeführtem  Einkommensvergleich  (bei  An-
haltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des 
Gesundheitszustands)  beruhenden  Rentenverfügung  bestanden  hat, 
mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 133 V 
108 E. 5.4, BGE 125 V 369).

4.1.3 Veränderungen des Gesundheitszustandes nach dem Erlass der 
angefochtenen Verfügung sowie  daraus folgende Veränderungen der 
Erwerbsfähigkeit  können  nur  Gegenstand  einer  neuen  Verwaltungs-
verfügung bilden (vgl. BGE 129 V 262 E. 1b mit Hinweisen).

4.2 Zeitlicher  Ausgangspunkt  für  die  Prüfung einer  anspruchserheb-
lichen  Änderung  bildet  die  letzte  der  versicherten  Person  eröffnete 
rechtskräftige  Verfügung,  welche  auf  einer  materiellen  Prüfung  des 
Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung,  Be-
weiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  (bei 
Anhaltspunkten einer Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des 
Gesundheitszustandes) beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis auf 
BGE 130 V 71 E. 3.2.3). 

Diesem  Ausgangszeitpunkt  ist  als  aktuellem  Referenzzeitpunkt 
gemäss sozialversicherungsrechtlichem Grundsatz der Sachverhalt im 
Zeitpunkt  des  Erlasses  der  angefochtenen  Verfügung  gegenüber-
zustellen (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1). 

4.3 Mit  Verfügung  vom 4.  Februar  2000  sprach  die  IV-Stelle  Zürich 
(nachfolgend  kantonale  IV-Stelle)  dem  Beschwerdeführer  infolge  In-
validität vom 100 % gemäss ihrem Beschluss vom 22. Dezember 1999 
mit Wirkung ab dem 1. Februar 1999 eine ordentliche Invalidentente, 
eine ordentliche Zusatzrente für den Ehegatten und eine ordentliche 
Kinderrente  zur  Rente  des  Vaters  zu  (act.  IV  16  und  18).  Gemäss 
Aktenlage  untersuchte  die  kantonale  IV-Stelle  den  Sachverhalt  ein-
gehend,  indem  sie  sich  auf  den  Arztbericht  von  Dr.  K._______, 
Schlieren, vom 26. Februar 1999 – basierend auf einer Untersuchung 
vom  26.  November  1998  sowie  den  Berichten  von  Dr.  R._______, 
Klinik Z._______, vom 14. April, 23. Juni, 15. September und vom 17. 
November 1999 betreffend die Kontrolluntersuchungen nach erfolgter 

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Dekompression und transpedikulärer Spondylodese L 4/5 (act. IV 7, 8, 
11,  12)  –  stützte  und  die  Ergebnisse  gemäss  interner  Zusammen-
stellung  vom 20. Dezember  1999  (act.  IV  14)  würdigte,  wonach  bei 
einer Diagnose Spondylolyse mit Listhesis und radikulären Zeichen ab 
dem 19. Februar  1998  bis  auf  Weiteres  eine  Arbeitsunfähigkeit  von 
100  % im  angestammten  Beruf  bestehe,  und  eventualiter  bei  einer 
Umschulung  eine  Wiedererlangung  einer  partiellen  Arbeitsfähigkeit 
möglich sei.

Es  handelt  sich  demzufolge  beim  Rentenentscheid  vom  4.  Februar 
2000 aufgrund des Entscheid betreffend den Invaliditätsgrad vom 22. 
Dezember  1999  um  eine  abgeschlossene  materielle  Prüfung  des 
Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung  und 
Beweiswürdigung, welche als anfechtbare Verfügung eröffnet  worden 
ist und den Referenzzeitpunkt begründet. 

Nicht  ausschlaggebend  als  Referenzzeitpunkt  ist  demgegenüber  die 
(nicht anfechtbare) Mitteilung der kantonalen IV-Stelle vom 8. Februar 
2001  (act.  IV  35),  wonach  sich  nach  Überprüfung  des  Invaliditäts -
grades keine rentenbeeinflussende Änderung ergeben habe und der 
Beschwerdeführer  weiterhin  Anspruch  auf  eine  Invalidenrente  auf-
grund  des  bisherigen  Invaliditätsgrades  habe.  Ebensowenig  als 
Referenzzeitpunkt  ausschlaggebend ist  die Verfügung der Vorinstanz 
vom  18.  März  2003   (act.  IV  54),  die  nicht  auf  einer  eingehenden 
materiellen Prüfung des Rentenanspruchs fusst  und im Übrigen den 
genannten Rentenentscheid der kantonalen IV-Stelle bestätigte. Diese 
Verfügung erfolgte nämlich, wie in der Begründung erwähnt, aufgrund 
des  Wechsels  der  Zuständigkeit  der  IV-Stelle,  nachdem  der  Be-
schwerdeführer  ins  Ausland weggezogen war  und stellt  daher  keine 
Rentenrevision dar, welche einen neuen Referenzzeitpunkt begründet. 

5.
Nachfolgend ist  demnach zu prüfen, ob sich der gesundheitliche Zu-
stand  und  die  Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  seit  dem 
Rentenentscheid vom 4. Februar 2000, basierend auf dem Entscheid 
betreffend den Invaliditätsgrad vom 22. Dezember 1999, bis zum Er-
lass der streitigen Verfügung vom 7. Mai 2008 soweit gebessert hatte, 
dass der Ersatz der bisherigen ganze Rente wegen Verminderung des 
Invaliditätsgrades  mit  Wirkung  ab  dem  1.  Juli  2008  durch  eine 
Dreiviertelsrente gerechtfertigt war. 

Seite 14

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5.1 Im  vorliegenden  Fall  stützte  sich  die  Vorinstanz  bei  ihrem  an-
gefochtenen  Entscheid  auf  folgende  aktenkundigen  medizinischen 
Unterlagen:

-  den  Reha-Entlassungsbericht  von  Dr.  B._______  der  Klinik 
B._______  vom 9.  Juli  2001  (act.  SUVA 108).  Nach  durchgeführter 
Behandlung bzw. Rehabilitation des Beschwerdeführers nach seinem 
Unfall  vom 19. Oktober  1998 beurteilte  die  Ärztin  den Gesundheits-
zustand  im  Wesentlichen  dahingehend,  dass  funktionelle  Ein-
schränkungen der Lendenwirbelsäule bestünden, sodass Heben und 
Tragen auf leichte Gewichte begrenzt und repetitives Oberkörpervor-
beugen,  repetitive  Rumpfrotation  und  längeres  Arbeiten  in  WS-
Zwangshaltungen nicht mehr möglich sei. Längere monoton-statische 
Haltungsbelastungen seien durch Positionswechsel  zu  unterbrechen. 
Aufgrund dieser  Leiden und Einschränkungen sei  dem Beschwerde-
führer die Ausübung der ehemals angestammten Tätigkeit als Boden-
leger  nicht  mehr  zumutbar,  wohl  aber  ab  dem  28.  Juni  2001  eine 
leichte, wechselbelastende Tätigkeit, ganztags, allenfalls mit zusätzlich 
eingeschalteten Pausen über den Tag verteilt;

-  den rheumatologischen Bericht  von Dr. C._______,  Centro  Medico 
S._______  vom  8.  März  2006  (act.  IV  71),  wonach  chronische 
Rückenschmerzen mit deutlichen Einschränkungen der Beweglichkeit 
der Wirbelsäule und teilweise ausgeprägte funktionelle Behinderungen 
bestünden,  keine  Anzeichen  für  eine  Beeinträchtigung  der  neuro-
logischen  Strukturen  erkennbar  seien,  jedoch  eine  depressive 
Symptomatologie vorhanden sei;

- den kardiologischen Bericht von Dr. P._______ vom 15. Oktober 2004 
(act. IV 70), wonach eine linksseitige Anomalie bestehe;

- den ärztlichen Bericht E 213 von Dr. O._______ vom 28. März 2006 
(act. IV 71) mit der Diagnose Status nach Arbeitsunfall mit Kontusion 
der  Lendenwirbelsäule,  chronische  Lumbalgie,  eingeschränkte  Be-
weglichkeit  und  ängstlich-depressive  Symptomatik.  Für  die  zuletzt 
ausgeübte Tätigkeit  bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit  und 
für übrige Tätigkeiten eine solche von mehr als 66,66 %;

- die erste Stellungnahme von Dr. V._______ des ärztlichen Dienstes 
der  IVSTA vom  1.  November  2006  (act.  IV  74)  zu  den  genannten 
Unterlagen  der  portugiesischen  Ärzte  sowie  zum  Bericht  von  Dr. 

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B._______ der Klinik B._______ vom 9. Juli  2001. Sie kam überein-
stimmend  mit  den  ärztlichen  Befunden  zum  Schluss,  dass  eine 
lumbare  Schmerzsymptomatik  und  ein  ängstlich-depressiver  Status 
ohne  neurologische  Defizite  bestehe,  sich  der  Gesundheitszustand 
inzwischen stabilisiert  habe,  sodass eine leichtere  Verweisungstätig-
keit mit Wechselstellungen im Umfang von 70 % ab dem 8. März 2006 
zumutbar sei. 

- den Bericht von Dr. M._______, Centro Médico S._______, vom 30.  
Januar 2007 (act. IV 79), welcher den Beschwerdeführer regelmässig 
untersucht  und  behandelt.  Dieser  weise  häufige  Episoden  von 
lumbaren Schmerzverschlimmerungen mit Ausstrahlung in die beiden 
unteren  Extremitäten  auf,  die  ihn  zum  Ausruhen  im  Bett  zwingen 
würden. Aufgrund der symptomatischen Verschlimmerung werde eine 
CT und neurologische Untersuchung durchgeführt;

-  den radiologischen Bericht  von Dr. A._______,  Centro  de imagem 
Médica,  vom 2. Februar  2007  (act.  IV  80),  wonach  eine  Fusion  der 
Wirbel  L 4 – L 5 und leichte degenerative Einschränklungen im Be-
reich  L5  ohne  Hernie  und  Beeinträchtigungen  des  Wirbelkanals  be-
stehen würden;

- den Bericht von Dr. M._______ vom 12. Februar 2007 (act. IV 81),  
wonach  aufgrund  der  gegenwärtigen  Schmerzbehandlung  eine 
Arbeitsunfähigkeit von mehr als 85 % ohne signifikante Verbesserung 
des  klinischen  Bildes  bestehe,   sodass  eine  regelmässige  Erwerbs-
tätigkeit definitiv nicht möglich sei;

- die zweite Stellungnahme von Dr. V._______ des ärztlichen Dienstes 
der IVSTA vom 16. März 2007 (act. IV 84) zu den genannten weiteren 
Unterlagen der  portugiesischen Ärzte,  welche der  Beschwerdeführer 
eingereicht  hatte. Diese  gelangte  zum Schluss,  auc  dass  zwar  auf -
grund  dieser  Unterlagen  eine  erhebliche  Schmerzsymptomatik  ohne 
neurologische  Auswirkungen  feststellbar  sei,  eine  leichtere  Ver-
weisungstätigkeit, wie in der ersten Stellungnahme dargelegt,  jedoch 
zumutbar  sei.  Zur  Vervollständigung  der  Beurteilung  schlug  die  IV-
Ärztin  vor,  eine  eingehende  neurologische  und  rheumatologische 
Untersuchung  mit  EMG  in  Portugal  vornehmen  zu  lassen,  welche 
Aussagen  über  funktionelle  Einschränkungen  sowie  eine  mögliche 
verbleibende  Arbeitsfähigkeit  für  leichtere  Tätigkeiten  ermöglichen 
würde;

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-  den  radiologischen  Bericht  von  Dr. S._______  vom 7.  September 
2007  (act.  IV  96),  wonach  neben  einer  sichtbaren  intervertebralen 
Verengung zwischen L4 und L5 keine osteo-artikulären Veränderungen 
mit pathologischer Bedeutung sichtbar seien;

-  den  neurologischen  Bericht  von  Dr.  J._______,  Centro  Médico 
S._______,  Neurochirurgie,  vom  18.  September  2007  (act.  IV  97). 
Dieser  gelangt  aufgrund der  durchgeführten Untersuchung und dem 
radiologischen  Befund  zur  Beurteilung,  dass   der  Beschwerdeführer 
infolge der vorhandenen funktionellen Einschränkungen nicht mehr in 
der  Lage sei,  seine berufliche Tätigkeit,  welche mit  häufiger  Flexion 
der  Wirbelsäule  verbunden  ist,  wieder  aufzunehmen,  und  nach  Re-
habilitation eine Arbeit ohne körperliche Anstrengungen möglich sei;

-  den rheumatologischen Bericht  von Dr. C._______,  Centro  Médico 
S._______, Rheumatologie, vom 3. Oktober 2007 (act. IV 98), wonach 
eine  chronische  progressive  Lumbalgie  mit  funktionellen  Ein-
schränkungen,  mit  depressiver  Symptomatologie,  jedoch  ohne 
Läsionen der neurologischen Strukturen bestehe;

- den ärztlichen Bericht E 213 von Dr. E._______ vom 30. November 
2007 (act. IV 99), wonach für die  angestammte Tätigkeit eine teilweise 
Arbeitsunfähigkeit im Umfang von mehr als 66,6 % bestehe, und eine 
solche  in  gleichem  Umfang  auch  für  eine  angepasste  Tätigkeit  be-
stehe;

- die dritte und abschliessende Stellungnahme von Dr. V._______ des 
ärztlichen Dienstes der IVSTA vom 15. April 2008  (act. IV 105). Diese 
gelangt  nach  Prüfung  der  ergänzenden  ärztlichen  Befunde  zum 
Schluss,  dass  weiterhin  eine  ausgeprägte,  Schmerzsymptomatik  mit 
Lumbalgien  und  Cervicobrachialgien,  jedoch   ohne  Defizite,  und 
rheumatologisch  und  neurologisch  nachgewiesenen  radikulären  Be-
einträchtigungen bestünden. Zudem bestehe eine ängstlich-depressive 
Symptomatik  ohne  invalidisierende  Auswirkungen.  Aufgrund  des 
Gesundheitszustandes  bestehe  eine  Arbeitsunfähigkeit  von  70  % in 
der  angestammten  Tätigkeit  und  eine  solche  von  30  %  in  Ver-
weisungstätigkeiten ab dem 8. März 2006.

Aufgrund  dieser  ärztlichen  Beurteilungen  ist  die  Vorinstanz  davon 
ausgegangen,  dass  seit  dem  genannten  Referenzzeitpunkt  der 

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Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und auch seine Arbeits-
fähigkeit für Verweisungstätigkeiten sich verbessert haben. 

5.2 Der Beschwerdeführer rügt in seiner Beschwerde und Replik, die 
Beurteilung der IV-Ärztin habe die Beurteilungen der Ärzte missachtet,  
wonach  sich  der  Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers  seit 
dem Unfallereignis vom 19. Oktober 1998 und dem operativen Eingriff 
1999  progressiv  verschlechtert  habe  und  er  weiterhin  für  jegliche 
Tätigkeit  und  somit  auch  für  eine  angepasste  Tätigkeit  nicht  mehr 
arbeitsfähig  sei.  Er  macht  geltend,  er  sei  bei  seinen  täglichen  Ver-
richtungen auf  die Hilfe Dritter  angewiesen, weshalb ihm denn auch 
die kantonale IV-Stelle ab dem 1. Oktober 2000 während seines Auf-
enthaltes in der Schweiz eine Hilflosenentschädigung leichten Grades 
zugesprochen habe. Seit  der  Rückkehr  nach  Portugal  im Jahr  2003 
habe sich der Gesundheitszustand verschlimmert und er sei auch zu 
Hause auf die Hilfe Dritter angewiesen. 

5.3 Wie sich aus den Akten ergibt, erfolgte eine operative Behandlung 
des Beschwerdeführers in der  Klinik S._______ am 16. Februar 1999, 
bei  welcher  eine  Dekompression  L4/5  beidseits  und  transpedikuläre 
Spondylodese L4/5 durchgeführt  wurde (vgl. Verlaufsberichte von Dr. 
R._______,  Klinik  S._______,  vom  14.  April,  23.  Juni  und  15. 
September  1999  [act.  Iv  7,8,  11]).  Dr.  K._______  berichtete  am  6. 
Januar  2001  (act.  IV  32),  dass  bei  der  Diagnose  Status  nach 
Spondylodese  mit  persistierenden  radikulären  Reizerscheinungen, 
Panvertebralsyndrom und Gonarthrosen beidseitig der Patient im be-
schrieben Beruf als Bodenleger bis auf Weiteres 100 % arbeitsunfähig 
sei  und  wegen  den  persistierenden  Schmerzen  sowie  massiv  ein-
geschränkter  Beweglichkeit  jegliche Wiederaufnahme auf  einer  noch 
so leichten Arbeit nicht möglich sei. 

Daraufhin wurde der Beschwerdeführer nach Einweisung des SUVA-
Kreisarztes vom 23. Mai bis zum 27. Juni 2001 in der Klinik B._______ 
behandelt. Dabei berichtet Dr. B._______, Fachärztin für Physikalische 
Medizin  und  Rehabilitation  an  der  Klinik  B._______  (vgl.  Austritts-
bericht vom 9. Juli 2001 act. SUVA 108), der Beschwerdeführer sei zur 
Rehabilitation  der  Wirbelsäule  und  des  peripheren  Bewegungs-
apparates sowie Evaluation von psychosomatischen Störungen über-
wiesen worden. Mit  der durchgeführten Therapie hätten subjektiv die 
Beschwerden  des  Patienten  nicht  verbessert  werden  können,  und 
sowohl  die  Schmerzen wie  auch die  massiv  eingeschränkte  Beweg-

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lichkeit  der  Wirbelsäule  seien  unverändert  geblieben.  Das  psycho-
somatische Konsilium bei Dr. R._______ vom 6. Juni 2001 (der Klinik 
B._______) habe ergeben, dass der Patient  verschiedene Symptom-
ausweitungszeichen  zeige,  und  eine  psychiatrische  Erkrankung  im 
engeren  Sinn  sich  nicht  feststellen  lasse.  Die  Fachärztin  erstellte 
folgende  Diagnosen:   lumbospondylogenes  Schmerzsyndrom  links, 
typische Symptomausweitungszeichen und Chronifizierungsmerkmale. 
Sie  beurteilte  die  beruflichen  und  sozialen  Auswirkungen  dahin-
gehend,  dass  dem  Beschwerdeführer,  welchem  beim  Eintritt  in  die 
Rehakilnik  eine  volle  Arbeitsunfähigkeit  attestiert  worden  sei,  beim 
Austritt  die ehemals angestammte Tätigkeit  als Bodenleger weiterhin 
nicht  mehr  zumutbar  sei,  wohl  aber  eine leichte,  wechselbelastende 
Tätigkeit,  ganztags,  allenfalls  mit  zusätzlichen Einschränkungen. Der 
Beschwerdeführer  sei  sehr  auf  seine  Schmerzen  fixiert,  halte  sich 
nicht für arbeitsfähig und zeige auch keine Motivation für eine beruf-
liche Wiedereingliederung (vgl. Seite 3 des Berichts). 

Die in der Folge von der Vorinstanz beim portugiesischen Sozialver-
sicherungsträger  veranlassten  weiteren  ärztlichen  Untersuchungen 
des  Beschwerdeführers  haben  im  Wesentlichen  zu  folgenden  Be-
urteilungen geführt:

Gemäss  Dr.  M._______  weise  der  Patient  häufige  Episoden  von 
lumbaren  Schmerzverschlimmerungen  auf  (Berichte  vom 30.  Januar 
2007,  act.  IV  79,  und  12.  Februar  2007,  act.  IV  81).  In  rheumato-
logischer Hinsicht berichtet Dr. C._______, dass beim Patienten eine 
chronische  progressive  Lumbalgie  mit  deutlichen  funktionellen  Ein-
schränkungen  der  Wirbelsäule  und  teilweise  ausgeprägten  Be-
hinderungen bestünden (Berichte vom 18. März 2006, act. IV 71, und 
3.  Oktober  2007,  act.  IV  98).  In  neurologischer  Hinsicht  bestünden 
degenerative Veränderungen der Wirbelsäule (Bericht vom 30. Januar 
2007,  act.  IV  79).  Dr.  O._______  berichtet  ebenfalls,  dass  eine 
chronische  Lumbalgie  mit  eingeschränkter  Beweglichkeit  und  ängst-
lich-depressiver Symptomatik bestünden (Bericht vom 28. März 2006, 
act. IV 72). 

5.4 Über ein Schlafapnoe-Syndrom berichten die Ärzte Dr. C._______ 
(act. IV  98)  sowie  Dr. M._______ (act. IV  81),  welches gegenwärtig 
behandelt werde. Auch nach den portugiesischen Ärzten, welche sich 
zu  den  erwerbsmässigen  Auswirkung  der  Leiden  geäussert  haben, 
lässt sich übereinstimmend feststellen, dass der Beschwerdeführer in 

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der  angestammten  Tätigkeit  vollumfänglich  arbeitsunfähig  ist, 
wogegen  für  leichtere  angepasste  Tätigkeiten  grundsätzlich  eine 
Arbeitsfähigkeit bestehe (so gemäss Dr. O._______, Dr. J._______, Dr. 
E._______). 

Wie  die  IV-Ärztin  in  ihren  Stellungnahmen  demnach  überzeugend 
feststellt,  würden  die  Befunde  der  portugiesischen  Ärzte  im 
Wesentlichen jene von Dr. B._______ der Klinik B._______ bestätigen, 
wonach  sich  infolge  des  stabilisierten  Gesundheitszustandes  eine 
Verbesserung der Arbeitsfähigkeit für leichtere Verweisungstätigkeiten 
feststellen lasse. Ebenso wird festgestellt, dass sich der psychiatrische 
Befund,  wonach  sich  ein  ängstlich-depressiver  Zustand  feststellen 
lasse, zur Zeit nicht invalidisierend auswirke (act. IV 105). 

5.5 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe seit dem operativen 
Eingriff im 1999 wegen seiner Leiden keine behinderungsangepasste 
Arbeit  aufnehmen  und  nicht  ohne  Hilfe  von  Dritten  leben  können, 
weshalb ihm die kantonale IV-Stelle während seines Aufenthalts in der 
Schweiz  eine  Hilflosenentschädigung  zugesprochen  habe.  Wie  den 
Akten zu entnehmen ist, hat die kantonale IV-Stelle mit Verfügung vom 
5. Juli  2001  dem Beschwerdeführer  ab  dem 31. Oktober  2000  eine 
Hilflosenentschädigung leichten Grades zugesprochen, weil er in den 
Bereichen An-,  Auskleiden  sowie  in  der  Körperpflege  seit  geraumer 
Zeit  auf  regelmässige  und  erhebliche  Dritthilfe  angewiesen  sei  (act.  
IV40).  Diese  Behinderungen  werden  auch  im  Bericht  von  Dr. 
B._______  der  Klinik  B._______  sinngemäss  beschrieben  und  bei 
deren  Beurteilung  berücksichtigt.  Somit  kann  der  Beschwerdeführer 
diesbezüglich nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Rechtsvertreterin 
macht replikweise im Weiteren geltend, der Beschwerdeführer habe im 
Januar  2009  einen  Herzinfarkt  erlitten,  weshalb  er  notfallmässig  ins 
Spital  eingewiesen  worden  sei,  wo  ihm ein  Herzkatheter  eingesetzt 
worden sei, was indes nicht aktenkundig ist. Aufgrund der erwähnten 
Arztberichte finden sich bis im Mai 2008 keine Anzeichen für ernstzu-
nehmende Erkrankungen aufgrund von Herzleiden. Noch im Bericht E 
213  (act.  IV  99)  wurden  einzig  Bluthochdruck  sowie  Adipositas 
diagnostiziert, im übrigen aber in der Norm liegende Werte erhoben.

5.6 Der  Beschwerdeführer  legt  in  seiner  Beschwerde  zur  Unter-
mauerung  seines  Standpunktes  weitere  aktuelle  Arztberichte  ins 
Recht,  so einen Arztbericht von Dr. J._______, Neurochirurg, Clínica 
Neurologica  e  da  Coluna  Vertebral  vom  3.  Juni  2008  (act.  1/10),  

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wonach  aufgrund  der  Kontrolluntersuchungen  degenerative 
Veränderungen  auf  verschiedenen  Ebenen  sichtbar  seien,  wodurch 
dem  Beschwerdeführer  die  Ausübung  jeglicher  Erwerbstätigkeit 
definitiv  nicht  mehr  möglich  sei,  sowie  einen  Arztbericht  von  Dr. 
F._______, Psychiatrie, Clínica Neurologica e da Coluna Vertebral vom 
3. Juni 2008 (act. 1/9), wonach der Beschwerdeführer Störungen des 
Humors  mit  depressiven  Episoden  aufweise,  weshalb  die  ihm 
attestierte  Arbeitsunfähigkeit   weiterhin  bestehe.  Die  IV-Ärztin  be-
urteilte  diese Arztberichte in  ihrer  Stellungnahme vom 12 Dezember 
2008 (act. IV 111) dahingehend, dass sie keine neuen Elemente auf -
zeigten,  welche  nicht  bereits  in  ihren  früheren  Stellungnahmen  be-
rücksichtigt  wären.  Diese  Abklärungen  erfolgten  im  Übrigen  zeitlich 
nach dem Erlass  der  angefochtenen Verfügung und sind  daher  vor-
liegend nicht zu berücksichtigen (vgl. vorne E. 2.2.4). Insoweit der Be-
schwerdeführer  entgegen  der  Stellungnahme der  IV-Ärztin  eine  Ver-
schlechterung des Gesundheitszustandes mit Auswirkung auf die Er-
werbsfähigkeit  geltend machen will,  bildet  dies allenfalls Gegenstand 
einer  weiteren  revisionsweise  Prüfung  durch  die  Vorinstanz.  In  An-
betracht der Aktenlage wird auf eine Überweisung an die Vorinstanz 
zur direkten Prüfung als Revisionsgesuch verzichtet. Vielmehr obliegt 
dem  Beschwerdeführer,  eine  diesbezügliche  Verschlechterung  des 
Gesundheitszustandes unter Beilage entsprechender Akten geltend zu 
machen.

5.7 Der  Beschwerdeführer  bringt  schliesslich  vor,  es  fehle  an  einer 
Gesamtbeurteilung  des  Krankheitsbildes;  ob  ihm  insbesondere  eine 
Verweisungstätigkeit im Umfang der IV-Ärztin zumutbar sei, sei durch 
den  portugiesischen  Sozialversicherungsträger  weiter  abklären  zu 
lassen und es sei eventualiter eine interdisziplinäre Begutachtung an-
zuordnen. 

Aufgrund der gesetzlichen Grundlagen besteht jedoch kein Anspruch 
des  Versicherten  auf  eine  Beurteilung  der  eingereichten  Unterlagen 
durch mehrere Spezialärzte. Es liegt im Ermessen der Vorinstanz, in 
begründeten  Fällen  einen  Spezialarzt  für  eine  weitere  Beurtei lung 
hinzuziehen oder ein multidisziplinäres Gutachten erstellen zu lassen. 
Das  Bundesverwaltungsgericht  sieht  aufgrund  der  Aktenlage  keinen 
Grund,  im vorliegenden  Fall  in  das  Ermessen  der  Vorinstanz einzu-
greifen. 

Die vorliegenden Arztberichte, welche neben dem Hausarzt von ver-

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schiedenen  Spezialisten  (Rehabilitation,  Neurologie,  Rheumatologie, 
Kardiologie) erstellt wurden und sich auch mit der von der Vorinstanz 
veranlassten  ergänzenden  Untersuchung  befassen,  geben  ein 
komplettes  Bild  über  die  gesundheitlichen  Schäden  des  Beschwer-
deführers  und  gestatten  eine  zuverlässige  Beurteilung  der  Erwerbs-
fähigkeit des Beschwerdeführers.

Eine  multidisziplinäre  Untersuchung  des  Beschwerdeführers  ist  zur 
Klärung des medizinischen Sachverhaltes nicht notwendig (BGE 122 V 
161 E. 1c). Daher ist  auf  die vom Beschwerdeführer geforderten zu-
sätzlichen  Beweismassnahmen  in  antizipierter  Beweiswürdigung  zu 
verzichten (vgl. BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 122 III 223 E. 3c, BGE 120 
Ib 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen).

5.8 Die  Beurteilung  des ärztlichen  Dienstes  der  IVSTA ist  schlüssig 
und nachvollziehbar und entspricht den Angaben der eingeholten ärzt-
lichen  Beurteilungen,  insbesondere  auch  jenen,  die  durch  den 
portugiesischen  Sozialversicherungsträger  veranlasst  wurden 
(Formular E 213). Zudem sprechen aufgrund der Akten keine Indizien 
gegen die Zuverlässigkeit dieser Beurteilung. 

5.9 Zusammenfassend ist festzustellen, dass keine Gründe vorhanden 
sind,  von den genannten ärztlichen Beurteilungen abzuweichen. Die 
Beurteilung  der  Vorinstanz,  wonach  dem  Beschwerdeführer  infolge 
Verbesserung  des  Gesundheitszustandes  eine  Erwerbstätigkeit  in 
Verweisungstätigkeiten  zu  70  % zuzumuten  ist,  lässt  sich  daher  für 
den beurteilungsrelevanten Zeitraum nicht beanstanden.

6.
Zu  prüfen  bleiben  die  erwerblichen  Auswirkungen  der  festgestellten 
Beeinträchtigungen.

6.1 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein-
kommensvergleichs  zu  bestimmen.  Dazu  wird  das  Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli -
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va-
lideneinkommen). Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der 

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Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi -
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli -
ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

6.1.1 Für  die  Ermittlung  des  Valideneinkommens  ist  entscheidend, 
was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Renten-
beginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
als  Gesunde tatsächlich  verdient  hätte. Dabei  wird  in  der  Regel  am 
zuletzt  erzielten,  nötigenfalls  der  Teuerung  und  der  realen  Ein-
kommensentwicklung  angepassten  Verdienst  angeknüpft.  Ein  Ab-
weichen vom Regelfall,  wonach das Valideneinkommen grundsätzlich 
anhand des zuletzt verdienten Lohnes zu bestimmen ist, kommt erst 
dann in  Frage,  wenn -  unter  anderem -  der  tatsächlich  erzielte  Ver-
dienst  deutlich unter  dem  branchenüblichen  LSE-Tabellenlohn  liegt 
(vgl.  BGE  135  V  297  E.  6.1.1  m.w.H.;  LSE  =  Die  schweizerische 
Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik). Der Erheblich-
keitsgrenzwert  dieser  Abweichung,  ab  welchem  sich  eine 
Parallelisierung der Vergleichseinkommen (im Sinne von BGE 134 V 
322  a.a.O.)  rechtfertigen  kann,  wurde  vom  Bundesgericht  auf  5% 
festgesetzt. Dabei ist nur in dem Umfang zu parallelisieren, in welchem 
die prozentuale Abweichung diesen Erheblichkeitsgrenzwert übersteigt 
(vgl. BGE 135 V 297 E. 6.1.2 und 6.1.3). 

Die  Vorinstanz  hat  das  Valideneinkommen  grundsätzlich  korrekter-
weise  auf  der  Grundlage  des  zuletzt  in  der  Schweiz  erzielten  Ein-
kommens, angepasst an die Lohnentwicklung, festgelegt. Gemäss den 
Angaben des Arbeitgebers hätte der Beschwerdeführer im Jahr 1998 
als Bodenleger im Durchschnitt bei einer 42,5-Stundenwoche monat-
lich  Fr. 7'073.67  verdient  (act.  SUVA 28  –  36).  Diesen  hat  die  Vor-
instanz  der  Nominallohnentwicklung  angepasst.  Allerdings  hat  sie  in 
ihrer Berechnung vom 5. Dezember 2006 (act. IV 75) die Anpassung 
nur bis zum Jahr 2004 berücksichtigt. Richtigerweise hätte diese bis 
zum  Jahr  2008  (Zeitpunkt  der  angefochtenen  Verfügung)  erfolgen 

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sollen.  Die  Ermittlungen  der  Vorinstanz  sind  daher  wie  folgt  zu 
aktualisieren:  Der  im  Jahr  1998  ausgerichtete  Monatslohn  von  Fr. 
7'073.67  ergibt  indexiert   bis  2008  Fr. 8'077.58 (vgl.  BFS  Lohnent-
wicklung 2008, TA 1.39 Entwicklung der Nominallöhne Männer 1998 = 
1832, 2008 = 2092 Punkte). Der Durchschnittslohn eines Arbeiters im 
Baugewerbe  mit  Berufskenntnissen  betrug  im  Jahr  2008  Fr. 5'602.- 
(LSE  2008  TA1  Sparte  45,  Anforderungsniveau  3)  für  eine  40-
Stundenwoche,  aufgerechnet  auf  42,5  Stunden  somit  Fr.  5'952.13. 
Dieser  liegt  tiefer  als  der  effektiv  indexierte  Monatslohn,  weshalb 
letzterer  als  massgebendes  Valideneinkommen  heranzuziehen  ist. 
Damit  bestehen  auch  keine  Anhaltspunkte,  dass  der  Beschwerde-
führer  aus  invaliditätsfremden  Gründen  (z.  B.  geringe  Schulbildung, 
fehlende  berufliche  Ausbildung,  mangelnde  Deutschkenntnisse,  be-
schränkte  Anstellungsmöglichkeiten  wegen  Saisonnierstatus)  ein 
deutlich  unterdurchschnittliches Einkommen bezogen hätte,  was aus 
den Akten nicht ersichtlich und auch nicht geltend gemacht wird. Eine 
Parallelisierung  der  Einkommen  ist  daher  nicht  vorzunehmen  (BGE 
134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). 

6.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen  Situation  auszugehen,  in  welcher  die  versi-
cherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Er-
werbseinkommen  gegeben,  namentlich  weil  die  versicherte  Person 
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr 
an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit  aufgenommen hat,  so sind 
nach  der  Rechtsprechung  grundsätzlich  die  gesamtschweizerischen 
Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik (nachfolgend: 
BFS) periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen heranzu-
ziehen  und  ist  der  entsprechende  Tabellenlohn  zur  genaueren 
Schätzung gegebenenfalls um einen Leidensabzug von bis zu 25% zu 
reduzieren (vgl. BGE 126 V 75 E. 3b m.w.H, Urteil  des  Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts U 75/03 vom 12. Oktober 2006 E. 4.1). 

Zu  berücksichtigen  ist  dabei,  dass  sich  die  für  die  Invaliditäts-
bemessung  massgebenden  Vergleichseinkommen  eines  im  Ausland 
wohnenden  Versicherten  auf  den  gleichen  Arbeitsmarkt  beziehen 
müssen,  weil  es  die  Unterschiede  in  den  Lohnniveaus  und  den 
Lebenshaltungskosten  zwischen  den  Ländern  nicht  gestatten,  einen 
objektiven Vergleich der in Frage stehenden Einkommen vorzunehmen 
(BGE  110  V  273  E.  4b,  Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungs-
gerichts U 262/02 vom 8. April 2003 E. 4.4, Urteil des Bundesgerichts 

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I 817/05  vom 5. Februar  2007  E.  8.1).  Ob  der  Beschwerdeführer  in 
Portugal eine Arbeit finden und ein ausreichendes Einkommen erwirt-
schaften würde, ist somit irrelevant. Massgebend ist für den Vergleich 
der schweizerische Arbeitsmarkt,  auf dem der Beschwerdeführer vor 
Eintritt der Invalidität tätig war.

Der Beschwerdeführer hat nach Eintritt der Invalidität keine zumutbare 
Verweisungstätigkeit   aufgenommen. Das hypothetische Invalidenein-
kommen  ist  daher  anhand  der  Tabellenlöhne  der  LSE  des  Bundes-
amtes  für  Statistik  (BFS)  zu  bestimmen.  Die  Vorinstanz  hat  dabei 
gemäss der Stellungnahme des ärztlichen Dienstes auf einfache und 
repetitive Tätigkeiten im Handel,  und Reparatur von Automobilen (TA 
1,  Sparte  50,  Anforderungsniveau  4),  Grosshandel  und  Handelsver-
mittlung  (TA  1,  Sparte  51,  Anforderungsniveau  4)  sowie  sonstige 
öffentliche und personelle Dienstleistungen (TA 1, Sparte 90-93, An-
forderungsniveau 4) abgestellt, daraus den Durchschnittslohn für eine 
40-Stundenwoche  ermittelt  und  diesen  auf  die  übliche  wöchentliche 
Stundenzahl im tertiären Sektor von 41,7 Stunden aufgerechnet (act. 
IV 75), was grundsätzlich nicht zu beanstanden ist. Allerdings ist auch 
hier auf die Tabellenlöhne der LSE von 2008 abzustellen, weshalb die 
Ermittlungen der Vorinstanz wie folgt zu aktualisieren sind: Bei einem 
Lohn in der Sparte 50 von Fr. 4'329.-, einem solchen in der Sparte 51 
von Fr. 4'851.- und einem solchen in der Sparte 90-93 von Fr. 4'291.- 
beträgt der Durchschnittslohn für eine 40-Stundenwoche Fr. 4'490.33, 
aufgerechnet  auf  eine  41,7-Stundenwoche  beträgt  somit  der 
massgebende Durchschnittslohn Fr. 4'681.17. Dieser ist, wie die Vor-
instanz,  im Umfang von 70 % und somit  mit  Fr. 3'276.82 zu berück-
sichtigen. Da dem Beschwerdeführer nur noch eine Verweisungstätig-
keit  zugemutet  werden kann, ist  unter  Berücksichtigung der bundes-
gerichtlichen  Rechtsprechung  ein  Leidensabzug  vorzunehmen, 
welchen die Vorinstanz mit 15% bestimmt hat. Für die Ausübung einer 
Verweisungstätigkeit  bringen die Ärzte insofern Einschränkungen an, 
als  Heben und Tragen auf  leichte  Gewichte  begrenzt  sind,  wechsel-
belastete Tätigkeit ganztags , allenfalls mit zusätzlich eingeschalteten 
Pausen über  den Tag verteilt  (Dr. B._______ act. SUVA 106),  keine 
häufige  Flexion  der  Wirbelsäule,  keine  körperlichen  Anstrengungen 
(Dr. José Antonio Moreira Costa, act. IV 97). Dementsprechend ist der 
von der  Vorinstanz berücksichtigte  Leidensabzug von 15 % nicht  zu 
beanstanden.  Daraus  resultiert  ein  Invalideneinkommen  von  Fr. 
2'785.30.

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6.3 Der  Einkommensvergleich  stellt  sich  somit  wie  folgt  dar:  Dem 
Valideneinkommen von Fr.  8'077.58 steht ein Invalideneinkommen von 
Fr. 2'785.30. gegenüber. Der Invaliditätsgrad beträgt somit gerundet 66 
% ([8'077.58 – 2'785.30.] x 100 / 8'077.58 = 65,52 %). Daraus ergibt 
sich, wie von der Vorinstanz im Ergebnis zu Recht festgelegt, für den 
Beschwerdeführer  einen  Anspruch  auf  eine  Dreiviertelsrente 
Dementsprechend hat die Vorinstanz zu Recht dem Beschwerdeführer 
die  bisherige  ganze  Invalidenrente  ab  dem  8.  März  2006  auf  eine 
Dreiviertelsrente herabgesetzt. 

Die angefochtene Verfügung ist aus diesen Gründen zu bestätigen und 
die Beschwerde abzuweisen.

7.
7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in 
der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das Beschwerdeverfah-
ren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-
Leistungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig.  Ge-
mäss Art. 63 Abs. 1 VwVG sind die Verfahrenskosten der unterliegen-
den Partei aufzuerlegen, wobei der geleistete Kostenvorschuss zu be-
rücksichtigen ist. Da der Beschwerdeführer unterlegen ist,  hat er die 
Verfahrenskosten zu tragen. Diese sind nach dem Verfahrensaufwand 
und unabhängig vom Streitwert  im Rahmen von 200 - 1'000 Franken 
festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren sind 
die Verfahrenskosten auf Fr. 400.- festzusetzen. Sie sind mit dem ge-
leisteten Kostenvorschuss von Fr. 400.- zu verrechnen.

7.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnis-
mässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als 
Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf  Partei-
entschädigung (Art. 7 Abs. 3  des Reglements vom 21. Februar  2008 
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt [VGKE, SR 173.320.2]). 

7.3 Der  unterliegende  Beschwerdeführer  hat  keinen  Anspruch  auf 
Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 

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beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand:

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