# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ef42400-924b-543b-9a11-75ad456a7a23
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-03
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 03.09.2025 PS250244
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250244_2025-09-03.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250244-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Bohli Roth

Beschluss vom 3. September 2025

in Sachen

A._____, 
Beschwerdeführerin

betreffend Zulässigkeit der Konkursbetreibung
(Beschwerde über das Betreibungsamt Mittleres Tösstal)

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Pfäffikon vom 
7. Juli 2025 (CB250012)

- 2 -

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 12. Mai 2025 (Datum Poststempel) wehrte sich die 

Beschwerdeführerin beim Bezirksgericht Pfäffikon als untere Aufsichtsbehörde 

über die Betreibungs- und Konkursämter (Vorinstanz) sinngemäss gegen die Zu-

lässigkeit der Konkursbetreibung (act. 5/1). Die Vorinstanz legte das Geschäft 

CB250012 an und setzte der Beschwerdeführerin mit Beschluss vom 4. Juni 2025 

Frist an, um ihre Eingabe klar zu strukturieren und mit gut leserlichen Anträgen, 

einer Begründung sowie einer Unterschrift versehen unter Beilage der vollständi-

gen Konkursandrohung wieder einzureichen, unter der Androhung, dass bei 

Säumnis die Eingabe als nicht erfolgt gelte (act. 5/2). Der mit Gerichtsurkunde 

verschickte Beschluss wurde mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" an die Vorinstanz 

retourniert (act. 5/4). Diese erwog im Beschluss vom 7. Juli 2025, die Beschwer-

deführerin habe das Verfahren eingeleitet und deshalb mit Zustellungen rechnen 

müssen, weshalb die Sendung gemäss Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO am siebten Tag 

nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als zugestellt gelte. Da innert Frist 

keine verbesserte Eingabe einging, schrieb die Vorinstanz das Verfahren andro-

hungsgemäss ab (act. 4). Der Beschluss wurde an die Beschwerdeführerin ver-

sandt; diese Sendung ging ebenfalls als "Nicht abgeholt" an die Vorinstanz zu-

rück. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, greift infolge der Einleitung des 

Verfahrens durch die Beschwerdeführerin auch hier die Zustellungsfiktion von 

Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO. Der Beschluss vom 7. Juli 2025 gilt damit am 12. Au-

gust 2025 als zugestellt (act. 5/8). 

2. Am 13. August 2025 (Datum Poststempel) und damit innert der Be-

schwerdefrist gelangte die Beschwerdeführerin erneut an die Vorinstanz ohne auf 

ein konkretes Geschäft Bezug zu nehmen. Die Vorinstanz nahm an, dass sich die 

Eingabe auf ihr Geschäft CB250012 bezieht, da ihr Beschluss vom 7. Juli 2025 

mit der in Ziffer 1 der Eingabe erwähnten Sendungsnummer an die Beschwerde-

führerin versandt wurde. Weil es sich inhaltlich um eine Beschwerde handeln 

könnte, leitete sie die Eingabe mit Schreiben vom 15. August 2025 an die Kam-

mer als obere Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter weiter (Art. 143 

- 3 -

Abs. 1bis ZPO; act. 2-3). Diese nahm die Eingabe als Beschwerde gegen den Be-

schluss vom 7. Juli 2025 entgegen. 

3. Die Beschwerdeschrift ist nicht einfach zu entziffern und inhaltlich 

kaum nachzuvollziehen. Vorab bittet die Beschwerdeführerin um die Zustellung 

der gerichtlichen Sendung Nr. 1 [Postsendungsnummer des von ihr nicht abgehol-

ten Beschlusses vom 7. Juli 2025, vgl. act. 5/8] per A-Post oder A-Post Plus. Sie 

erklärt weiter, dass sie den Beschluss nicht akzeptiere. Auch weitere Entscheide 

der Vorinstanz werde sie nicht akzeptieren, da dort strafrelevante Vorfälle passie-

ren würden. Sämtliche Konkursandrohungen oder Konkursbegehren, auch die 

vom Juli und August 2025 seien Straftatbestände und würden nicht in Rechtskraft 

erwachsen. Angebliche oder tatsächliche Geschäftsvorfälle seien nichtig sowie in-

akzeptabel. Dies gelte auch als Bestreitung der Betreibungen auf Konkurs mit 

Fristenlauf ab 4. August 2025. Verlustscheine würden zwar akzeptiert, da sie 

strafrelevant zustande gekommen oder vorgetäuscht seien (act. 3). 

4. Für das Beschwerdeverfahren an die obere Aufsichtsbehörde sind die 

Regelungen von Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 

EG SchKG i.V.m. § 84 GOG). Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsan-

wendung und offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend ge-

macht werden (Art. 320 ZPO). Dabei sind konkrete Anträge zu stellen und zu be-

gründen. Die Beschwerde führende Partei hat sich mit der Begründung des vorin-

stanzlichen Entscheides im Einzelnen auseinanderzusetzen und anzugeben, an 

welchen Mängeln der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet (Art. 321 

ZPO). Bei Parteien ohne anwaltliche Vertretung wird an diese Erfordernisse ein 

weniger strenger Massstab angelegt. Bei fehlender Auseinandersetzung bzw. Be-

gründung ist jedoch auf die Beschwerde ohne Weiteres nicht einzutreten. Neue 

Anträge, neue Tatsachen und neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren 

ausgeschlossen (Art. 326 ZPO). Das gilt auch im zweitinstanzlichen betreibungs-

rechtlichen Beschwerdeverfahren (zum Ganzen OGer ZH PS190042 vom 

27. März 2019 E. 2). 

5.a) Gemäss Art. 138 Abs. 1 ZPO erfolgt die Zustellung von Vorladungen, 

Verfügungen und Entscheiden durch eingeschriebene Postsendung oder auf an-

- 4 -

dere Weise gegen Empfangsschein. Mit der qualifizierten Zustellung wird der ver-

bindliche Nachweis der tatsächlich erfolgten Zustellung erbracht, was der Einhal-

tung prozessualer Vorschriften wie etwa von Fristen, der Wahrung von Parteirech-

ten sowie der Entlastung des Gerichtes, welches für die Zustellung von Aktenstü-

cken die Verantwortung und Beweislast trägt, dient. Gerade bei der von der Be-

schwerdeführerin verlangten Zustellung per A-Post oder A-Post Plus fehlt es an 

einer Empfangsbestätigung. Die Zustellung erfolgt somit nicht nach Belieben der 

Parteien. Sollte die Beschwerdeführerin grundsätzlich keine eingeschriebenen 

Sendungen entgegennehmen, so gingen allfällige daraus entstehende Nachteile 

zu ihren Lasten. Mit dem Versand ihrer Beschlüsse vom 4. Juni 2025 und 7. Juli 

2025 per Gerichtsurkunde kam die Vorinstanz demnach den gesetzlichen Vorga-

ben nach. 

b) Die Vorinstanz erwog, die Eingabe der Beschwerdeführerin bestehe le-

diglich aus kaum lesbaren und nicht nachvollziehbaren Anmerkungen auf der 

zweiten Seite einer Konkursandrohung in der Betreibung Nr. 2. Die Ermittlung des 

für das Verfahren erheblichen Inhaltes sowie des genauen Rechtsbegehrens sei 

nicht möglich. Da innert angesetzter Frist keine Verbesserung der Eingabe erfolgt 

sei, gelte diese androhungsgemäss als nicht erfolgt und das Verfahren sei abzu-

schreiben (act. 5).

In ihrer Beschwerdeschrift beanstandet die Beschwerdeführerin die Zustel-

lungen und erklärt im Wesentlichen, die Entscheide der Vorinstanz inklusive den 

angefochtenen Beschluss sowie alle Konkursbegehren und -androhungen nicht 

zu akzeptieren, da sie Straftatbestände erfüllten. Weder stellt sie einen konkreten 

Antrag noch setzt sie sich ansatzweise mit den Erwägungen der Vorinstanz aus-

einander. Sie tut insbesondere nicht und auch nicht sinngemäss dar, inwiefern der 

Vorinstanz ihrer Auffassung nach eine unrichtige Rechtsanwendung oder eine of-

fensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes vorzuwerfen wäre. Dem-

nach genügt die Beschwerdeführerin auch den bei Laien herabgesetzten Anforde-

rungen an die Begründung einer Beschwerde nicht. Dass sie vom konkreten In-

halt des Beschlusses vom 7. Juli 2025 wohl keine Kenntnis hatte, weil er ihr nicht 

zugestellt werden konnte, hat sie sich, wie oben dargelegt (E. 5.a), selbst zuzu-

- 5 -

schreiben. Da sie das Verfahren eingeleitet hat, gilt der Beschluss nach Art. 138 

Abs. 3 lit. a ZPO als zugestellt (E. 1). Unter diesen Umständen ist auf die Be-

schwerde nicht einzutreten. Es besteht sodann keine Veranlassung, von Amtes 

wegen einzugreifen. Auch der vorliegende Entscheid ist auf förmlichem Weg zu 

versenden.

6. Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetrei-

bungs- und Konkurssachen ist grundsätzlich kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 

SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG).

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde gegen den Beschluss des Bezirksgerichtes Pfäffikon 

vom 7. Juli 2025 als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Kon-

kurs wird nicht eingetreten.

2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben.

3. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin, an die Vorinstanz sowie 

an das Betreibungsamt Mittleres Tösstal, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-
nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

- 6 -

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. S. Bohli Roth

versandt am:
5. September 2025