# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fe17f93b-50d6-5f7e-9d26-0809069132a8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.12.2008 E-7480/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7480-2008_2008-12-15.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7480/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 5 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Richter Markus König (Vorsitz),
Richterin Nina Spälti Giannakitsas, 
Richterin Marianne Teuscher,
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

A._______,
Georgien,
D._______,
_______
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 20. November 2008 / 
N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7480/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 10. Januar 
2008  seinen  Heimatstaat  verliess  und  über  die  I.______, 
G._______sowie  anschliessend  über  C._______,  J._______  und 
K._______ am 13. September 2008 illegal in der Schweiz einreiste, wo 
er  gleichentags  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  D._______ 
(EVZ) um Asyl ersuchte,

dass der Beschwerdeführer anlässlich seiner Befragungen zur Begrün-
dung  seines  Asylgesuchs  unter  anderem vorbrachte,  er  habe  früher 
mit Autos aus B._______ Handel getrieben und sei daher wiederholt in 
dieses Land gereist,

dass er  wegen Schwierigkeiten,  welche bei einer dieser Reisen ent-
standen  seien,  in  B._______  ein  Asylgesuch  gestellt  habe  (am 
14. Januar 2004 abgelehnt, Wegweisung am 23. März 2004 vollzogen) 
und  danach  wegen  weiterer  Schwierigkeiten  im  Jahre  2004  in 
C._______  sowie  im  Jahre  2005  in  E._______  jeweils  erfolglos 
ebenfalls Asylgesuche gestellt habe,

dass er seit dem Herbst 2007 im Auftrag eines Angestellten eines pri-
vaten Fernsehsenders gearbeitet habe,

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Präsidentenwahlen mit der 
Hilfe eines Freundes in Wahllokalen gefilmt habe und dabei brisantes 
Material gesammelt habe, weil in einem bestimmten Lokal Wahlbetrug 
begangen worden sei,

dass die Behörden offenbar davon Kenntnis  erhalten und daher  den 
Beschwerdeführer  aus  jenem Lokal  abgeführt  hätten,  worauf  er  ver-
prügelt und seine Kamera zerstört worden sei,

dass er in der Folge für mehrere Tage zu seiner Schwester gezogen 
sei und die Behörden unterdessen seine Wohnung in F._______ nach 
weiterem Videomaterial durchsucht und dabei auch Drohungen gegen 
seine Verwandten geäussert hätten,

dass er, weil  sich derartige Vorfälle wiederholt hätten, am 10. Januar 
2008 seinen Heimatstaat  erneut  verlassen und darauf  in  G._______ 
unter falscher Identität ein Asylgesuch gestellt habe,

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dass  er  G._______  nach  ungefähr  sieben  Monaten  ohne  den  Asyl-
entscheid  abzuwarten  wieder  verlassen  und  über  C._______, 
K._______ und J._______, wo er sich bei einer Kontrolle wieder unter 
falscher  Identität  ausgewiesen  habe,  schliesslich  in  die  Schweiz 
gelangt sei,

dass das BFM mit Verfügung vom 20. November 2008 – gleichentags 
eröffnet  –  in  Anwendung von  Art. 32 Abs. 2 Bst. f des Asylgesetzes 
vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht ein-
trat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordne-
te,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, bei den Vor-
bringen des Beschwerdeführers handle es sich um offensichtlich un-
glaubhafte Standardvorbringen im länderspezifischen Kontext  und es 
stehe  fest,  dass  er  in  B._______  einen  ablehnenden  Asylentscheid 
erhalten habe,

dass  gleichzeitig  keine Hinweise vorlägen,  dass  in  der  Zwischenzeit 
Ereignisse  eingetreten  wären,  die  geeignet  seien,  die  Flüchtlingsei-
genschaft zu begründen oder die für die Gewährung vorübergehenden 
Schutzes relevant seien,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. November 2008 ge-
gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde er-
hob und dabei unter anderem die Aufhebung des Nichteintretensent-
scheids vom 20. November 2008, die Anweisung an die Vorinstanz, auf 
das  Asylgesuch  einzutreten,  die  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege  und  den  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvor-
schusses beantragte,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

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dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  und  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  grundsätzlich  einer 
selbständigen materiellen Beurteilung der Asylvorbringen enthält,  die 
angefochtene  Verfügung  aufhebt  und  die  Sache  zu  neuer  Entschei-
dung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidungen und Mittei-
lungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2004 
Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz hingegen die Frage der Wegweisung und des Voll-
zugs materiell  prüft,  weshalb dem Bundesverwaltungsgericht  diesbe-
züglich volle Kognition zukommt,

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
einem  Staat  der  Europäischen  Union  (EU)  oder  des  Europäischen 
Wirtschaftsraums  (EWR)  einen  ablehnenden  Asylentscheid  erhalten 
haben (Art. 32 Abs. 2 Bst. f AsylG),

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn die Anhörung 
Hinweise auf zwischenzeitlich eingetretene Ereignisse ergibt,  die ge-
eignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die 
Gewährung  vorübergehenden  Schutzes  relevant  sind  (Art. 32  Abs. 2 
Bst. f AsylG),

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dass der Beschwerdeführer zwar anerkennt, in mehreren Staaten der 
EU ablehnende Asylentscheide erhalten zu haben, in der Rechtsmitte-
leingabe jedoch vorbringt, nach dem Erhalt des abschlägigen Asylent-
scheides  in  B._______ im Jahre 2004 in  sein Heimatland zurückge-
kehrt  zu sein,  weshalb seine Situation eine ganz andere sei  als da-
mals, als sein Asylgesuch in B._______ negativ beurteilt worden sei,

dass  die  nun  geltend  gemachten  Ausreisegründe  nach  dem  Jahre 
2004 entstanden seien,

dass die angefochtene Verfügung nach Durchsicht der Akten als zu-
treffend  sowie  praxiskonform  zu  qualifizieren  und  zu  bestätigen  ist, 
weil das BFM die Asylgründe des Beschwerdeführers zu Recht als of-
fensichtlich unglaubhaft respektive haltlos beurteilt hat,

dass sich  der  Beschwerdeführer  in  der  Rechtsmitteleingabe mit  den 
vorinstanzlichen Unglaubhaftigkeitsargumenten inhaltlich nicht ausein-
andersetzt und diesen offenkundig nichts Stichhaltiges entgegenzuset-
zen vermag,

dass  auch  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Vorbringen  des  Be-
schwerdeführers als unsubstanziiert  und lebensfremd qualifiziert  und 
zur  Begründung  zwecks  Vermeidung  unnötiger  Wiederholungen  im 
Wesentlichen auf die überzeugenden Erwägungen in der angefochte-
nen Verfügung verwiesen werden kann,

dass in diesem Zusammenhang ergänzend auf die mehrfachen erfolg-
losen – teilweise bezeichnenderweise unter falscher Identität eingelei-
teten – Asylverfahren des Beschwerdeführers in verschiedenen Staa-
ten der EU hingewiesen werden kann,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. f AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  nach  dem  oben  Gesagten  keine  Anhaltspunkte  für  eine  men-
schenrechtswidrige oder flüchtlingsrechtlich verpönte Behandlung er-
sichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat drohen würden,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass die georgischen Truppen in der Nacht auf den 8. August 2008 ei-
nen Überraschungsangriff auf die südossetische Hauptstadt Zinchwali 
startete, wobei die Stadt zu einem grossen Teil beschädigt wurde,

dass  der  georgische Präsident  Saakaschwili  am 8. August  2008 die 
Generalmobilmachung  befahl  und  das  Kriegsrecht  ausrief  und  am 
9. August  2008  Russland  militärisch  massiv  in  den  Konflikt  eingriff, 
worauf sich die georgischen Truppen umgehend aus Südossetien zu-
rückziehen mussten,

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dass am 12. August 2008 ein von der Europäischen Union (EU) vermit-
telter Waffenstillstand von beiden Seiten akzeptiert wurde und sich die 
Situation seither weitgehend beruhigt hat,

dass  somit  heute  in  Georgien  keine  Situation  allgemeiner  Gewalt 
herrscht  und nicht  von einer  konkreten Gefährdung der Bevölkerung 
auszugehen ist,

dass auch keine individuellen Wegweisungsvollzugshindernisse zu er-
kennen sind, zumal es sich beim Beschwerdeführer um einen jungen 
und – soweit aus den Akten ersichtlich – gesunden Mann mit letzten 
Wohnsitz in F._______ handelt,

dass die Mutter des Beschwerdeführers und zwei Geschwister in Ge-
orgien leben und der Beschwerdeführer in seiner Heimat somit  über 
ein verwandtschaftliches Beziehungsnetz verfügt,

dass damit weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat 
des  Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete 
Gefährdung im Falle einer  Rückkehr  schliessen lassen,  weshalb der 
Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass der Beschwerdeführer in seinem Rechtsmittel in nachvollziehba-
rer  Weise  die  knappe  Begründung  der  Zumutbarkeit  des  Wegwei-
sungsvollzugs in der angefochtenen Verfügung anspricht, welche den 
Eindruck erwecke, die Vorinstanz habe sich mit diesem Punkt nicht ge-
nügend sorgfältig auseinandergesetzt,

dass die  kurze Begründung der  BFM-Verfügung ("weder  die  im Hei-
matstaat des Gesuchstellers herrschende politische Situation noch an-
dere Gründe sprechen gegen die Zumutbarkeit  seiner Rückführung") 
zwar die sachgerechte Anfechtung der Verfügung offensichtlich  nicht 
erschwert hat (vgl. EMARK 2006 Nr. 4 E. 5), nach den obigen Ausfüh-
rungen  insgesamt  aber  kaum  als  den  konkreten  Verhältnissen  des 
vorliegenden Asylgesuchs angemessen bezeichnet werden kann,

dass unter Würdigung der konkreten Verfahrensumstände zwar davon 
abzusehen ist, die Verfügung des BFM aus diesem Grund zu kassie-
ren, zumal den vorliegenden Akten keine zu Gunsten des Beschwer-
deführers sprechenden individuellen Unzumutbarkeitsindizien zu ent-
nehmen  sind,  die  in  die  Gesamtwürdigung  einzubeziehen  gewesen 

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wären,  und  die  Unterlassung  des  BFM  einzig  die  Darstellung  der 
allgemeinen Lage in Georgien betrifft,

dass das prozessuale Verhalten der Vorinstanz jedoch im Kosten- und 
Entschädigungspunkt zu berücksichtigen sein wird,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass unter Würdigung der gesamten Aktenlage vorliegend von der Er-
hebung  von  Verfahrenskosten  abzusehen  ist  (Art.  63  Abs.  1  in  fine 
VwVG, Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE, SR 173.320.2]), für die Ausrichtung einer Parteientschädigung 
schon deshalb kein Grund besteht, weil der Beschwerdeführer im Ver-
fahren nicht vertreten war und ihm somit keine verhältnismässig hohen 
Parteikosten im Sinn von Art. 64 Abs. 1 VwVG erwachsen sein können,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge-
mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG unter diesen Umständen gegenstandslos 
wird.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer  durch Vermittlung des Empfangs- und Ver-
fahrenszentrums D._______ (Einschreiben)

- das  BFM,  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  D._______, unter 
Hinweis  auf  die  Erwägungen  zur  Begründung  der  angefochtenen 
Verfügung  im  Vollzugspunkt  (vorab  per  Telefax  zu  den  Akten 
N_______,  mit  der  Bitte  um  Eröffnung  des  Urteils  an  den 
Beschwerdeführer  und  um  Zustellung  der  beiliegenden 
Empfangsbestätigung an das Bundesverwaltungsgericht)

- den H._______ (per Telefax)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand:

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