# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 679f41bc-672e-5f21-937b-391e87059747
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2001-01-01
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 01.01.2001 RT170218
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT170218_2001-01-01.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RT170218-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende,  

Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Spahn  

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke 

Beschluss vom 18. Januar 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsteller und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

B._____ [Verein],  
Gesuchsgegner und Beschwerdegegner 

 

betreffend Revision der Verfügung des Bezirksgerichts Winterthur vom 
14. Juni 2017 (EB160543-K)  
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen 
Verfahren am Bezirksgericht Winterthur vom 20. November 2017  
(BR170004-K) 

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Erwägungen: 

1. a) Mit Verfügung vom 14. Juni 2017 (EB160543-K) schrieb das Be-

zirksgericht Winterthur das Gesuch des Gesuchstellers um Aufhebung der Betrei-

bung Nr. 1 des Betreibungsamts Winterthur-Wülflingen (Zahlungsbefehl vom 

29. Januar 2016) – infolge Gegenstandslosigkeit nach Löschung der Betreibung – 

ab, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Gesuchstellers 

(Urk. 2/25). 

b) Nachdem eine Eingabe des Gesuchstellers vom 22. Juni 2017 (vgl. 

Urk. 6) vom Bezirksgericht Winterthur (Vorinstanz) zurückgewiesen worden war, 

reichte der Gesuchsteller am 11. Juli 2017 ein Gesuch um Revision (auch) der 

vorgenannten Verfügung vom 14. Juni 2017 ein (Urk. 1). Mit Verfügung vom 

29. August 2017 verlangte die Vorinstanz vom Gesuchsteller einen Gerichtskos-

tenvorschuss (Urk. 7). Mit Eingabe vom 11. September 2017 reichte der Gesuch-

steller beim Präsidenten des Bezirksgerichts Winterthur ein Gesuch um Kostener-

lass bzw. unentgeltliche Rechtspflege hinsichtlich verschiedener erledigter und 

pendenter Verfahren ein; diese wurde am 19. September 2017 mit Erläuterungen 

dem Gesuchsteller retourniert (Urk. 9/A-B). Am 9. Oktober 2017 setzte die Vor-

instanz dem Gesuchsteller eine Nachfrist zur Leistung des Gerichtskostenvor-

schusses an (Urk. 10). Am 13. Oktober 2017 stellte der Gesuchsteller ein Gesuch 

um unentgeltliche Rechtspflege unter Hinweis auf die Eingabe vom 11. Septem-

ber 2017 (Urk. 12). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2017 wies die Vorinstanz das 

Armenrechtsgesuch ab und setzte dem Gesuchsteller eine letzte Frist zur Leis-

tung des Gerichtskostenvorschusses an (Urk. 14). Mit Eingabe vom 24. Oktober 

2017 an die Vorinstanz wies der Gesuchsteller (u.a.) die Verfügung vom 16. Ok-

tober 2017 zurück (Urk. 16 S. 9). Mit Schreiben vom 30. Oktober 2017 wies die 

Vorinstanz den Gesuchsteller darauf hin, dass ohne seinen Gegenbericht seine 

Eingabe vom 24. Oktober 2017 nicht als Beschwerde gegen die Verfügung vom 

16. Oktober 2017 angesehen und weitergeleitet werde (Urk. 18). Mit Eingabe vom 

8. November 2017 setzte der Gesuchsteller der Vorinstanz Frist bis 26. November 

2017 an, um das "Verfahrensdesaster" auf Kosten der Vorinstanz "in Ordnung 

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stellen zu lassen" (Urk. 19 S. 2). Mit Verfügung vom 20. November 2017 trat die 

Vorinstanz schliesslich auf das Revisionsgesuch nicht ein (Urk. 21 = Urk. 24). 

b) Hiergegen hat der Gesuchsteller am 8. Dezember 2017 fristgerecht 

(Urk. 22) Beschwerde erhoben und stellt die Beschwerdeanträge (Urk. 23): 

"1. Es sind die Verfügung vom 20. November 2017, resp. 16. Oktober 
2017, sowie der Entscheid vom 9. August 2016 des Bezirksgerichtes 
Winterthur der in den Betreibungen Nr. 2, sowie Nr. 1 des Betreibungs-
amtes Winterthur-Wülflingen im Dispositiv 1 festgesetzten Verpflichtung 
des Revisionsklägers zur Zahlung von CHF. 7'268.70 nebst Zins zu 5% 
seit 3. November 2011, sowie CHF. 73.- Zahlungsbefehlskosten an die 
Revisionsbeklagte, mit der Kosten- und Entschädigungsfolge der Ziffern 
2 bis 4 des Urteils vom 9. August 2016 mit assoziierten Verfahren, aus 
dem Recht nehmend aufzuheben und die definitive Rechtsöffnung zu 
entziehen, sowie damit das Gesuch der Stiftung C._____ um definitive 
Rechtsöffnung, entsprechend den Vorschriften des Gesetzes, sowie 
entsprechend dem Staatsrechtsentscheid des arbeitgeberkontrollieren-
den Aufsichtsorgans des Kantons Wallis folgend, berichtigend abzuwei-
sen. 

 2. Es sei die amtlich festgestellte, sowie von der Stiftung C._____ be-
scheinigte Parteibezeichnung, durchgehend seit 2. März 1998 unter der 
Referenznummer 1 registergeführte und arbeitgeberkontrollierte Partei-
stellung mit bescheinigter Rechtskörperschaft der C._____ (C._____-
CH) als Stiftung unter derselben Referenznummer 1 als die einzig 
rechtlich zugelassene, lohnabrechnende, sozialversicherungs- und bei-
tragsstatutberechtigte Rechtskörperschaft berichtigend ins Recht zu 
nehmen. 

 3. Es sei vom Bezirksgericht Winterthur der Postzustellnachweis zu er-
bringen über die ordentliche Urteilseröffnung vom 9. August 2016 und 
den damit beauftragten Postversand für das Verfahren EB160112-
K/Z01/br und dieser mittels separatem Beleg zu beweisen. 

 4. Es seien die aufgelaufenen Verfahrenskosten zu Gunsten der Gerichts-
kasse des Kantons Zürich direkt bei der Revisionsbeklagten Stiftung 
C._____ einzuziehen. 

 5. Unter kumulierter Entschädigungsfolge (nebst 5 % Zins und zuzüglich 
MWSR zu 8%) zu Lasten der Revisionsbeklagten C._____ (C._____-
CH)." 

c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da sich die Beschwer-

de sogleich als offensichtlich unbegründet bzw. unzulässig erweist, kann auf die 

Einholung einer Beschwerdeantwort des Gesuchsgegners verzichtet werden 

(Art. 322 Abs. 1 ZPO). 

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2. Die Beschwerdeanträge 2 und 3 betreffen nicht Gegenstände, über 

welche in der angefochtenen vorinstanzlichen Verfügung entschieden wurde oder 

hätte entschieden werden sollen. Insoweit kann daher auf die Beschwerde nicht 

eingetreten werden. 

3. a) Die Vorinstanz erwog – nach Darlegung der Prozessgeschichte 

(vgl. oben Erwägung 1.a) –, der Gesuchsteller habe seine Eingabe vom 8. No-

vember 2017 zwar mit "Mahnung" betitelt und eine Kopie ihres Schreibens vom 

30. Oktober 2017 beigelegt, er habe jedoch inhaltlich nicht Stellung genommen  

zu diesem Schreiben und namentlich nicht geltend gemacht, dass seine Eingabe 

vom 27. Oktober 2017 als Beschwerde gegen die (eine letzte Frist zur Zahlung 

des Gerichtskostenvorschusses ansetzende) Verfügung vom 16. Oktober 2017  

zu verstehen gewesen wäre. Da auch innert angesetzter Nachfrist der Vorschuss 

nicht geleistet worden sei, sei androhungsgemäss auf das Revisionsgesuch nicht 

einzutreten (Urk. 24 S. 2-4). 

b) Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Dabei bedeutet Geltendmachung, dass in der Beschwerde konk-

ret dargelegt werden muss, was genau am angefochtenen Entscheid unrichtig 

sein soll; was nicht in dieser Weise beanstandet wird, braucht von der Beschwer-

deinstanz nicht überprüft zu werden und hat insofern grundsätzlich Bestand. 

c) Die Beschwerdebegründung beschlägt zwar 30 Seiten (Urk. 23 S. 6-

35), sie beschränkt sich jedoch auf eine Darlegung der Ansicht des Gesuchstel-

lers zur inhaltlichen Berechtigung seines Revisionsgesuchs und mündet in einer 

Forderung nach Korrektur der "vielen Fehlleistungen" der Gerichte "mittels Aufhe-

bungs- und Richtigstellungsentscheid" (Urk. 23 S. 35). Die dargelegten relevanten 

Erwägungen der Vorinstanz, dass und weshalb auf das Revisionsgesuch nicht 

einzutreten sei (vorstehend Erw. 3.a), werden dagegen in der ganzen Beschwer-

deschrift mit keinem Wort beanstandet.  

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d) Mangels Beanstandungen der vorinstanzlichen Erwägungen kann da-

her auch insoweit, und damit insgesamt (oben Erw. 2), auf die Beschwerde nicht 

eingetreten werden. 

4. a) Für das Beschwerdeverfahren beträgt der Streitwert Fr. 2'268.70 

(Urk. 2 Blatt 1). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung von 

Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 150.-- festzusetzen.  

b) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss 

dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

c) Der Gesuchsteller hat für das Beschwerdeverfahren kein Gesuch um 

unentgeltliche Rechtspflege gestellt (Urk. 23). Ein solches wäre ohnehin zufolge 

Aussichtslosigkeit der Beschwerde (vgl. vorstehende Erwägungen) abzuweisen 

gewesen (Art. 117 lit. b ZPO). 

d) Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, dem Gesuchsteller zufolge seines Unterliegens, dem Gesuchsgegner 

mangels relevanter Umtriebe (Art. 95 Abs. 3, Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.-- festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Gesuchsteller 

auferlegt. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsgegner unter Beilage 

einer Kopie von Urk. 23, und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

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Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö-
gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 2'268.70. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 18. Januar 2018 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
 
versandt am: 
bz 

	Beschluss vom 18. Januar 2018
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.-- festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Gesuchsteller auferlegt.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsgegner unter Beilage einer Kopie von Urk. 23, und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...