# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8d2e4c80-e608-51f7-8a40-5ed3cd55e3bf
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-09-01
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 01.09.2011 IV 2009/343
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2009-343_2011-09-01.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2009/343

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 23.06.2020

Entscheiddatum: 01.09.2011

Entscheid Versicherungsgericht, 01.09.2011
Art. 42 ATSG. Art. 43 ATSG. Würdigung sich widersprechender Arztberichte. 
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Folgen bei der 
Kostenverlegung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 1. September 2011, IV 2009/343).

Entscheid Versicherungsgericht, 01.09.2011

Vizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichterin Monika Gehrer-Hug und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiberin Sibylle Betschart

Entscheid vom 1. September 2011

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Ivo Wiesendanger, Oberfeldstrasse 158,

Postfach 5, 8408 Winterthur,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Rente

Sachverhalt:

A.     

A.a   A.___, geboren 1958, meldete sich am 27. November 2006 unter Hinweis auf 

Depressionen, psychische Probleme und drei Operationen wegen einer 

Unterleibserkrankung zum Bezug einer Rente der Invalidenversicherung bei der IV-

Stelle des Kantons St. Gallen an (IV-act. 65).

A.b   In einem ärztlichen Bericht vom 20. Oktober 2006 an den Hausarzt der 

Versicherten Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, hatten die Ärzte 

der Klinik Gais festgehalten, die Versicherte sei vom 3. August 2006 bis 26. August 

2006 in stationärer Behandlung gewesen. Nach der geplanten gynäkologischen 

Untersuchung wäre sie aus psychiatrischer Sicht für eine leichte körperliche Arbeit zu 

50 % arbeitsfähig (IV-act. 62-8 ff). Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH, hatte der Versicherten unter Hinweis auf ihren Hausarzt in einem 

ärztlichen Bericht vom 9. November 2006 aus psychischen Gründen eine seit mehreren 

Wochen bestehende Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert (IV-act. 62-11 f.).

A.c   Im Auftrag der IV-Stelle erstattete Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie 

und Psychotherapie, am 20. März 2008 ein psychiatrisches Gutachten. Er 

diagnostizierte im Wesentlichen eine psychogene Überlagerung der zugrunde 

liegenden körperlichen Störungen und eine atypische Depression und attestierte ab 

September 2006 eine Arbeitsunfähigkeit von höchstens 20 % (IV-act. 38).

A.d   Ebenfalls im Auftrag der IV-Stelle erstattete Dr. med. E.___, Facharzt FMH für 

Gynäkologie und Geburtshilfe, am 14. Mai 2008 einen Arztbericht, in welchem er 

beurteilend festhielt, ein anatomisches Substrat für die unklaren krampfartigen Mittel- 

und Unterbauchschmerzen habe nicht gefunden werden können (IV-act. 34).

A.e   Am 25. August 2008 gab Dr. D.___ eine Endbeurteilung unter Berücksichtigung 

des Berichts von Dr. E.___ vom 14. März 2008 ab. Er attestierte der Versicherten 

sowohl in ihrer angestammten Tätigkeit im Service als auch in adaptierten Tätigkeiten 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. Gesamtmedizinisch bestehe seit September 2006 eine 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von höchstens 20 %. Diese sei in einem 

ganztägigen Pensum mit reduzierter Leistung zu verwerten (IV-act. 30).

A.f    Mit Vorbescheid vom 1. Oktober 2008 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, 

dass die Abweisung des Rentengesuchs vorgesehen sei (IV-act. 25). 

A.g   Dagegen liess die Versicherte am 3. November 2008 Einwand erheben und die 

Ausrichtung einer Invalidenrente beantragen (IV-act. 20-1 ff.). Ihrer Eingabe legte sie 

einen Bericht von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, 

vom 28. Juli 2008 bei, aus welchem hervorgeht, dass aufgrund des psychischen 

Zustandes der Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit weiterhin begründet sei 

(IV-act. 20–11 ff.), sowie einen Arztbericht von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für 

Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Oktober 2008, in welchem eine mittel- bis 

schwergradige rezidivierende depressive Störung sowie eine anhaltende somatoforme 

Schmerzstörung diagnostiziert und eine weiterhin bestehende 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit attestiert worden waren (IV-act. 20-13 ff.).

A.h   Am 12. August 2009 erstattete Dr. D.___ ein monodisziplinäres psychiatrisches 

Verlaufsgutachten, nachdem die IV-Stelle die vorangegangene Bitte der Versicherten 

um Beauftragung eines anderen Gutachters mit Schreiben vom 2. Februar 2009 

abgewiesen hatte (IV-act. 11). Im Verlaufsgutachten wurde im Wesentlichen eine 

gewisse Chronifizierung der neurasthenischen Symptome, darunter der leichten 

atypischen Depression, und eine seit September 2006 aus psychiatrischer Sicht 

andauernde Arbeitsunfähigkeit von höchstens 20 % bei Status nach psychogener 

Überlagerung von abgeklungenen Schmerzen nach Operationen im gynäkologischen 

Bereich attestiert (IV-act. 8).

A.i     Mit Verfügung vom 24. August 2009 wies die IV-Stelle das Rentengesuch ab (IV-

act. 6).

B.     

B.a   Gegen diese Verfügung richtet sich die am 28. September 2009 erhobene 

Beschwerde, in der beantragt wird, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

sei der Beschwerdeführerin eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Zur Begründung 

wird im Wesentlichen ausgeführt, die Ärzte Dr. B.___, Dr. C.___, Dr. G.___ und Dr. F.___ 

sowie die Ärzte der Kliniken Gais und Teufen hätten übereinstimmend und unabhängig 

voneinander eine (rezidivierende) mittel- bis schwergradige depressive Episode mit 

somatischem Syndrom sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung 

festgestellt. Die Beschwerdeführerin sei gemäss übereinstimmenden Ausführungen 

dieser Ärzte und Kliniken seit Anfang 2006 bis heute und bis auf weiteres in ihrer 

angestammten und in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. 

Damit sei belegt, dass die Beschwerdeführerin an einer depressiven Erkrankung leide, 

die sich stark auf ihre Arbeitsfähigkeit auswirke. Sie habe Anspruch auf eine ganze IV-

Rente (act. G 1).

B.b   Mit Beschwerdeantwort vom 19. November 2009 beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im 

Wesentlichen aus, dass das bidisziplinäre Gutachten von Dr. D.___ und Dr. E.___ vom 

20. März/23. Mai/25. August 2008 sowie das monodisziplinäre psychiatrische 

Verlaufsgutachten von Dr. D.___ vom 12. August 2009 die Anforderungen der 

Rechtsprechung erfüllen würden, weshalb darauf abgestellt werden könne. Zwar sei 

der Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden, da der Beschwerdeführerin das 

Verlaufsgutachten vor Erlass der angefochtenen Verfügung nicht zur Einsicht und 

Stellungnahme zugestellt worden sei, doch wiege diese Verletzung nicht schwer und 

sei als geheilt zu betrachten, zumal die Beschwerdeführerin diese nicht einmal gerügt 

habe (act. G 4).

B.c   Am 15. Januar 2010 erstattete die Beschwerdeführerin die Replik. Sie führte im 

Wesentlichen aus, dass die drei ausgewiesenen Psychiater Dr. C.___, Dr. G.___ und Dr. 

F.___ eine mittel- bis schwergradige (rezidivierende) depressive Störung und eine 

anhaltende somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert und eine 100 %ige 

Arbeitsunfähigkeit bescheinigt hätten. Diese Angaben würden auf umfangreichen und 

intensiven Abklärungen und Beobachtungen basieren. Auf diese gut abgestützten und 

fundierten Diagnosen könne abgestellt werden. Bei Zweifeln wäre eine Begutachtung 

anzuordnen. Der Gutachter solle sich neutral und objektiv mit den sich 

widersprechenden Diagnosen auseinandersetzen und den Zustand der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beschwerdeführerin beschreiben. Aufgrund der Verletzung des rechtlichen Gehörs sei 

die Sache ohnehin an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (act. G 8).

B.d   Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 10).

Erwägungen:

1.      

Zwischen den Parteien ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Rentenleistung 

streitig.

1.1    Am 1. Januar 2008 sind die im Zug der 5. IV-Revision revidierten Bestimmungen 

des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 832.20), der Verordnung 

über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) und des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Kraft getreten. In 

materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, 

dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des 

angefochtenen Entscheids beziehungsweise im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der 

zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 

467 E. 1, 126 V 136 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am 

24. August 2009 ergangen (IV-act. 6), wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der sich 

teilweise vor Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen der 5. IV-Revision am 1. 

Januar 2008 verwirklicht hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine 

Dauerleistung betrifft, über die noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend 

den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 

auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die neuen 

Normen der 5. IV-Revision abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision; BGE 130 V 445 ff.; Urteil 

des Bundesgerichts vom 7. Juni 2006, I 428/04, E.1). Diese übergangsrechtliche Lage 

zeitigt indessen keine materiellrechtlichen Folgen, da die 5. IV-Revision hinsichtlich des 

Begriffs und der Bemessung der Invalidität keine substantiellen Änderungen gegenüber 

der bis Ende 2007 gültig gewesenen Rechtslage gebracht hat. Nachfolgend werden die 

seit 1. Januar 2008 gültigen Bestimmungen des ATSG und IVG wiedergegeben.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

1.2    Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 

Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung 

und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten 

auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

1.3    Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40 % auf eine Viertelsrente.

1.4    Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen 

Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 

Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 

261 E. 4 mit Hinweisen). Für das gesamte Verwaltungs- und 

Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung. Danach haben die Versicherungsträger und das 

Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). Demgegenüber kommt 

rechtsprechungsgemäss einem Gutachten oder anderen medizinischen Beurteilungen 

dann kein voller Beweiswert zu, wenn Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit sprechen; es 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

muss aber nicht feststehen, dass die medizinischen Beurteilungen effektiv nicht den 

Tatsachen entsprechen, was nicht mit medizinischen Fachpersonen besetzte Behörden 

in der Regel nicht beurteilen können (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts 

[EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] vom 

16. Oktober 2002, I 779/01, E. 4.2).

2.      

Vorab zu klären ist die Frage, ob die medizinische Aktenlage eine rechtsgenügliche 

Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin erlaubt.

2.1    Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung auf das 

monodisziplinäre psychiatrische Verlaufsgutachten von Dr. D.___ vom 12. August 2009 

(IV-act. 8-1 ff.).

2.2    Der ärztliche Bericht von Dr. B.___ stützt sich überwiegend auf fremde Befunde 

(IV-act. 62-1 ff.). Als Allgemeinmediziner erscheint er zudem nicht geeignet, eine lang 

andauernde psychiatrisch begründete Arbeitsunfähigkeit zu attestieren. Was die 

Berichte von Dr. F.___ vom 20. Oktober 2006 (IV-act. 62-8 ff.) und 28. Juli 2008 (IV-act. 

20-11 ff.) anbelangt, so ist festzustellen, dass dessen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit 

für leichte körperliche Arbeit zu 50 % nicht näher begründet ist und einzig auf den 

Schmerzschilderung der Beschwerdeführerin zu basieren scheint. In seinem Bericht 

vom 28. Juli 2008 wird die Arbeitsunfähigkeit von 100 % nicht begründet; in der 

Verlaufsbeschreibung erwähnt er einzig "depressive Verstimmung und 

Ängstlichkeit" (IV-act. 20-12). Es ist allgemein festzustellen, dass seine 

Befunderhebung sehr knapp und nicht sonderlich auffällig ist. Es sind auch keine 

Kriterien für die Diagnosestellung ersichtlich. Im Weiteren nimmt Dr. F.___ weder im 

Bericht vom 20. Oktober 2006 noch in demjenigen vom 28. Juli 2008 eine 

Auseinandersetzung mit der Frage der zumutbaren Willensanstrengung zur 

Überwindung der geklagten Probleme vor. Schliesslich geht Dr. F.___ im ersten Bericht 

vom 20. Oktober 2006 von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % und im zweiten vom 28. 

Juli 2008 von einer solchen von 100 % aus, ohne dass die beschriebenen Befunde 

erheblich voneinander abweichen würden; die Abweichung der 

Arbeitsunfähigkeitseinschätzung ist mithin weder ersichtlich noch begründet. Von Dr. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

C.___ befinden sich nur Berichte aus dem Jahr 2006 in den Akten (IV-act. 62-4 ff., 

62-11 ff.). Er gibt keine eigenständige Arbeitsfähigkeitsschätzung ab, sondern zitiert 

ausschliesslich den Hausarzt (IV-act. 62-5, 62-12). Dies wohl, weil er den Einfluss der 

körperlichen Beschwerden auf den psychischen Zustand als erheblich bezeichnete. Dr. 

C.___ führte im Weiteren aus, dass der Tod der Schwägerin im November 2006 eine 

vorübergehende Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin 

bewirkt haben könnte (IV-act. 62-6). Hinweise für eine anhaltende Verschlechterung 

liegen aber nicht vor. Auch ist aktenkundig, dass erstmals ab dem 31. Januar 2006 eine 

Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Dr. B.___, IV-act. 62-1). Dass nach Ablauf des 

Wartejahrs eine relevante Arbeitsunfähigkeit bestanden hätte, ist nicht überwiegend 

wahrscheinlich belegt. Die Therapie bei Dr. C.___ brach die Versicherte offenbar im 

November 2006 ab. Dies nachdem sie sich verstimmt gezeigt hatte, als Dr. C.___ 

bemängelt hatte, keinen Überblick über ihre Medikation zu haben (IV-act. 62-6). Im 

Übrigen konnte sie auch gegenüber Dr. D.___ ihre Medikation nicht nennen, sondern 

stellte ihm später eine Liste zu (IV-act. 8-11). Somit ist insgesamt eine zuverlässige 

Medikamteneinnahme nicht ausgewiesen. Zudem weisen die Akten darauf hin, dass 

die in H.___ wohnhafte Beschwerdeführerin sich nach dem Tod ihrer Schwägerin im 

November 2006 um die zwei Neffen, wovon der eine blind und geistig behindert ist (IV-

act. 62-2 ff., 38-4), in I.___ kümmern konnte. Vor diesem Hintergrund muss davon 

ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin offenbar nicht, wie Dr. F.___ und 

Dr. G.___ in ihren Berichten vom 20. Oktober 2006 und 22. Oktober 2008 ausführten 

(IV-act. 62-9, 20-14), antriebslos war. Dr. G.___ verneinte im Weiteren in seinem Bericht 

vom 22. Oktober 2008 jegliche Arbeitsfähigkeit und stützte sich bei seiner Diagnose 

der mittel- bis schwergradigen rezidivierenden depressiven Störung und anhaltenden 

somatoformen Schmerzstörung sowohl auf die Schmerzschilderung der 

Beschwerdeführerin als auch auf die Diagnose von Dr. F.___ vom 28. Juli 2008 (IV-act. 

20-11 ff.). Seine Arbeitsfähigkeitsschätzungen sind daher nicht eigenständig und in 

ihrer Gesamtheit nicht schlüssig. Zudem schätzen behandelnde Ärzte 

erfahrungsgemäss die Arbeitsfähigkeit ihrer Patienten pessimistischer ein als 

unabhängige medizinische Sachverständige. Das beruht unter anderem auf dem 

Therapieverhältnis, das die behandelnden Ärzte dazu neigen lässt, die 

Beschwerdeschilderungen ihrer Patienten hoch zu gewichten und deren subjektive 

Selbsteinschätzung zu übernehmen (vgl. Urteil des Versicherungsgerichtes des 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Kantons St. Gallen vom 7. Oktober 2010, IV 2009/106, E. 5.3). Aufgrund all dieser 

Erwägungen wecken somit - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (act. G 

1 und 8) - die Berichte von Dr. B.___, Dr. C.___, Dr. G.___ und Dr. F.___ keine 

ernsthaften Zweifel an der Beweiskraft des Verlaufsgutachtens vom 12. August 2009.

2.3    Dem Verlaufsgutachten von Dr. D.___ vom 12. August 2009 (IV-act. 8-1 ff.) lässt 

sich bezüglich subjektiver Angaben der Beschwerdeführerin folgendes entnehmen: 

Zum Untersuchungszeitpunkt am 29. Juni 2009 gab die Beschwerdeführerin an, es 

würde ihr 2-3 Tage ganz schlecht gehen, dann wiederum könne es ihr tagelang 

bessergehen. Momentan gehe es ihr sehr schlecht, sie habe Kopfschmerzen und 

müsse erbrechen. Ebenfalls habe sie einige Male pro Tag jeweils für eine Sekunde 

Herzklopfen, dadurch verspüre sie Schmerzen in der Brust. Ebenfalls leide sie an 

Schwindel und Unterleibsschmerzen. Da sie zudem mit dem Magen schon lange 

Probleme habe, habe sie eine Tablette dagegen eingenommen (IV-act. 8-12). Im 

Weiteren gab die Beschwerdeführerin an, bis vor eineinhalb Jahren einen Freund in 

K.___ gehabt zu habe. Diesbezüglich bemerkte Dr. D.___, dass die Beschwerdeführerin 

im Widerspruch dazu bei der Begutachtung im Februar 2008 noch angegeben habe, 

nach der Trennung von ihrem Mann keine Partnerschaft mehr eingegangen zu sein aus 

Angst, wieder Pech zu haben (IV-act. 8-3, 38-2). Dr. D.___ stellte weiter fest, dass sich 

die Beschwerdeführerin gut von den Beschwerden ablenken lasse. Sie sei 

bewusstseinsklar und allseits orientiert. Sie gehe kooperativ auf die gestellten Fragen 

ein; es seien weder Konzentrations- noch Gedächtnis- oder 

Aufmerksamkeitsstörungen eruierbar. Die geltend gemachten Beschwerden würden 

nicht in Übereinstimmung mit der Beschwerdeschilderung der behandelnden 

Psychiatern stehen: Die Beschwerdeführerin wirke weder hilf- noch ratlos. Sie sei auch, 

im Gegensatz zu den Befunden und Beobachtungen von Dr. F.___ und Dr. G.___ in 

deren Berichten vom 20. Oktober 2006 und 22. Oktober 2008 (IV-act. 62-9, 20-14), 

nicht ängstlich oder antriebsarm. Ihr Antrieb während der Untersuchung sei 

keineswegs herabgesetzt gewesen (IV-act. 8-14). Symptome wie Derealisation, 

Depersonalisation, Ängste, paranoide Symptome und Zwangssymptome, die gemäss 

Dr. D.___ mit einer schweren depressiven Störung sicher einhergehen würden, habe 

die Beschwerdeführerin verneint. Im Weiteren lässt sich das Gefühl von Gefühllosigkeit 

- laut Dr. D.___ einer der Hauptsymptome einer depressiven Störung - bei der 

Beschwerdeführerin nicht bestätigen: Im Gegenteil bestehe eine grosse emotionale 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beteiligung gegenüber der schicksalsmässigen Entwicklung ihrer Familie, ihrer Kinder, 

ihrer herzkranken Mutter sowie des Bruders und seinen zwei Söhnen. Die 

Beschwerdeführerin sei somit keineswegs "emotional leer". Gefühllosigkeit und 

Interessensverlust seien bei der Beschwerdeführerin nicht objektivierbar. Gemäss Dr. 

D.___ bestehen Inkonsistenzen der Beschwerdeschilderungen gegenüber ihm und Dr. 

G.___ (IV-act. 8-18). Die Art und das Ausmass der neurasthenischen Entwicklung seien 

mit einer zumutbaren Willensanstrengung der Beschwerdeführerin überwindbar. Die 

dafür notwendigen intellektuellen und emotionalen Ressourcen würden der 

Beschwerdeführerin zur Verfügung stehen (IV-act. 8-21). Dr. D.___ verneinte eine 

Diagnose der somatoformen Schmerzstörung: Die vorherrschenden Beschwerden 

seien nicht andauernde schwere und quälende Schmerzen, welche durch einen 

physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden 

könnten, weshalb die erforderlichen Kriterien für die Diagnose einer anhaltenden 

somatoformen Schmerzstörung nicht gegeben seien (IV-act. 8-23). Vor diesem 

Hintergrund erscheinen die Einschätzungen von Dr. D.___ insgesamt als plausibel. Bei 

der Würdigung des Verlaufsgutachtens fällt zusammenfassend ins Gewicht, dass es 

auf eigenständigen Abklärungen beruht und für die streitigen Belange umfassend ist. 

Die medizinischen Vorakten wurden verwertet und die von der Beschwerdeführerin 

geklagten Beschwerden berücksichtigt und gewürdigt. Eine nachvollziehbare 

Auseinandersetzung mit den abweichenden Beurteilungen der behandelnden Ärzte 

fand statt. Die Attestierung einer 80%igen Arbeitsfähigkeit für angestammte und 

adaptierte Tätigkeiten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge 

und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Weiter bestehen keine 

Anhaltspunkte dafür, dass objektiv wesentliche Tatsachen nicht berücksichtigt worden 

wären. Damit geht einher, dass Dr. D.___ der Beschwerdeführerin bereits ein Jahr 

zuvor in seiner Endbeurteilung vom 25. August 2008 unter Berücksichtigung der 

medizinischen Vorakten aus psychiatrischer Sicht aufgrund der objektivierbaren 

Befunde bzw. der gestellten Diagnosen eine seit September 2006 bestehende 

Arbeitsunfähigkeit zu höchstens 20 % attestiert hatte (IV-act. 38-1 ff.). Die 

Arbeitsfähigkeitsschätzungen durch Dr. D.___ sowohl in der Endbeurteilung als auch im 

Verlaufsgutachten sind substantiiert, schlüssig und gut nachvollziehbar. Die 

Beschwerdegegnerin hat damit der Bestimmung des Invaliditätsgrades in der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

angefochtenen Verfügung zu Recht die verlaufsgutachterliche 

Leistungsfähigkeitsbeurteilung zugrunde gelegt.

3.      

3.1    Die Beschwerdeführerin sieht schliesslich ihren Anspruch auf rechtliches Gehör 

verletzt, weil ihr die Beschwerdegegnerin keine Gelegenheit gegeben hat, sich zum 

Fragenkatalog an Dr. D.___ zu äussern, Ergänzungsfragen an den Gutachter zu stellen 

sowie vor Erlass der angefochtenen Verfügung zum Verlaufsgutachten Stellung zu 

nehmen. Diese Verletzung könne im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nicht geheilt 

werden. Die Beschwerde sei bereits aus diesem Grund gutzuheissen (act. G 8, S. 4).

3.2    Gemäss Art. 42 ATSG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das 

rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein 

persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher 

in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Es umfasst insbesondere das Recht, sich 

vor Erlass des in ihrer Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, 

erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen 

Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise 

entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn 

dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 370 f. E. 3.1, mit 

Hinweisen).

3.3    Da der angefochtenen Verfügung eine Bemessung des Invaliditätsgrads gestützt 

auf ein zeitlich nach dem Vorbescheid vom 1. Oktober 2008 durchgeführtes 

Verlaufsgutachten, d.h. ein neues Abklärungsergebnis, zugrunde liegt, hätte die 

Beschwerdegegnerin nochmals einen Vorbescheid erlassen müssen (vgl. GVP 2009, 

Nr. 9). Dieser Pflicht ist sie aktenkundig nicht nachgekommen. Die angefochtene 

Verfügung ist somit unter Missachtung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf 

rechtliches Gehör gemäss Art. 57a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 42 Satz 1 ATSG ergangen. 

Nach der Rechtsprechung kann selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des 

Anspruchs auf rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung 

(im Sinne einer Heilung des Mangels) abgesehen werden, wenn und soweit die 

Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu einer unnötigen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Verzögerung führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der 

betroffenen Person an einer beförderlichen Beurteilung der Sachen nicht zu 

vereinbaren wäre (BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 127, 133 I 201 E. 2.2 S. 204, 132 V 387 

E. 5.1 S. 390 mit Hinweis). In der Beschwerde und Replik bringt die 

Beschwerdeführerin eindeutig zum Ausdruck, dass sie primär an einem raschen 

materiellen Entscheid interessiert ist, zumal sie in der Beschwerde die 

Gehörsverletzung nicht einmal gerügt und erstmals in der Replik - nachdem die 

Beschwerdegegenerin sich in ihrer Beschwerdeantwort dazu geäussert hatte - 

marginal geltend gemacht hat (vgl. act. G 8 S. 4). Zudem hat die Beschwerdeführerin 

das Verlaufsgutachten vor Erlass der angefochtenen Verfügung zugestellt erhalten, 

zumal in der Beschwerde darauf Bezug genommen wird (act. G1, S. 10 ff.). Die 

erwähnten verfahrensökonomischen Gründe rechtfertigen es somit, den an sich nicht 

gering zu beurteilenden Verfahrensmangel mit dem vorliegenden Verfahren, in welchem 

das Gericht mit voller Kognition ausgestattet ist, zu heilen, nachdem die 

Beschwerdeführerin selber ein materielles Urteil des Gerichts erwartet. Daher führt die 

Gehörsverletzung vorliegend ausnahmsweise nicht zu einer Rückweisung.

4.      

4.1    Im Sinne der obigen Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.

4.2    Die vollumfänglich unterliegende Beschwerdeführerin hat die Gerichtskosten 

grundsätzlich zu tragen. Diese bemessen sich nach dem Verfahrensaufwand (Art. 69 

Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint als angemessen. Da die 

Beschwerdeführerin vollständig unterliegt, hat sie unter Anrechnung des von ihr 

geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 600.-- diese Gerichtsgebühr allein zu tragen.

4.3    Trotz Unterliegens der Beschwerdeführerin in der Sache könnte ihr grundsätzlich 

eine Parteientschädigung zugesprochen werden, sofern die Beschwerdegegnerin die 

Kosten verursacht hätte. Dieser allgemeine Rechtsgrundsatz, wonach jene Partei für 

die Kosten des Verfahrens aufzukommen hat, welche es verursacht hat, gelangt auch 

bei der Verletzung des rechtlichen Gehörs zur Anwendung (BGE 128 V 311; SVR 2003 

AlV Nr. 2 S. 5 E. 1d). Massgebend für die Kostenfolgen ist, dass der Partei nicht Kosten 

entstehen, die ihr ohne die Gehörsverletzung nicht entstanden wären (BGE 133 I 234; 

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2009 vom 18. März 2010). Entscheidend ist jedoch, 

ob der Beschwerdeführerin Mehrkosten entstanden sind, die ohne Verletzung des 

rechtlichen Gehörs nicht angefallen wären, was insbesondere dann der Fall ist, wenn 

die Beschwerdeführerin ohne die Gehörsverletzung nicht Beschwerde erhoben hätte 

(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_429/2010 vom 9. Juli 2010 E. 2.3). Dies kann hier 

nicht gesagt werden: Die Beschwerdeführerin rügte die Verletzung des rechtlichen 

Gehörs beschwerdeweise nicht. Erst nachdem die Beschwerdegegnerin sich in ihrer 

Beschwerdeantwort dazu geäussert hatte, macht die Beschwerdeführerin in der Replik 

die Gehörsverletzung marginal geltend (act. G 8, S. 4). Zudem bringt die 

Beschwerdeführerin, wie bereits ausgeführt, sowohl in der Beschwerde als auch in der 

Replik eindeutig zum Ausdruck, dass sie primär an einem raschen materiellen 

Entscheid interessiert ist. Die Beschwerdegegnerin hält in der Beschwerdeantwort (act. 

G 4) und im Schreiben vom 25. Januar 2010 (act. G 10) an ihren verfügungsmässig 

getätigten Ausführungen und dem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest. Es ist 

deshalb davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in jedem Fall Beschwerde 

erhoben hätte, weshalb ihr mit der Gehörsverletzung keine zusätzlichen Kosten 

entstanden sind. Eine Parteientschädigung ist der Beschwerdeführerin somit nicht 

zuzusprechen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Die Beschwerdeführerin hat unter Anrechnung des von ihr geleisteten 

Kostenvorschusses von Fr. 600.-- die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu tragen.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 01.09.2011
	Art. 42 ATSG. Art. 43 ATSG. Würdigung sich widersprechender Arztberichte. Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Folgen bei der Kostenverlegung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 1. September 2011, IV 2009/343).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T12:20:39+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen