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**Case Identifier:** 523e6bae-1998-5631-a80c-d5a45b3f16ae
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-03-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.03.2016 A-6699/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-6699-2015_2016-03-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-6699/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  M ä r z  2 0 1 6  

Besetzung 
 Richterin Marianne Ryter (Vorsitz), 

Richterin Christine Ackermann, Richterin Kathrin Dietrich,    

Gerichtsschreiberin Laura Bucher. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch Gerhard Hauser-Schönbächler,  

Rechtsanwalt,  

Schwarztorstrasse 7, Postfach 6520, 3001 Bern,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Zollverwaltung EZV Oberzolldirektion, 

Monbijoustrasse 40, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Disziplinarmassnahme. 

 

 

 

A-6699/2015 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ arbeitet seit 1988 in verschiedenen Funktionen beim Grenz-

wachtkorps (GWK), aktuell ist er als Fachspezialist Fachstelle Dokumente 

Fadok (Stabsadjudant) tätig.  

B.  

Am 23. Januar 2015 überschritt A._______ während einer ausserdienstli-

chen Fahrt mit seinem privaten Fahrzeug auf der Autobahn A2 die zuläs-

sige Höchstgeschwindigkeit von 80km/h um 30km/h (nach Abzug der Tole-

ranz). Am 22. Mai 2015 informierte A._______ seinen Vorgesetzten über 

die Geschwindigkeitsübertretung und den absehbaren Entzug des Führe-

rausweises. In der Folge wurde eine Disziplinaruntersuchung eingeleitet. 

C.  

Am 29. Mai 2015 wurde A._______ wegen leichter Widerhandlung gegen 

das Strassenverkehrsgesetz, und weil gegen ihn in den vorangegangenen 

zwei Jahren bereits eine Verwarnung verfügt worden war, der Führeraus-

weis für die Dauer von einem Monat (1. bis 31. Juli 2015) entzogen.  

D.  

Am 4. August 2015 wurde A._______ das Ergebnis der Disziplinaruntersu-

chung mitgeteilt und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme gewährt. 

A._______ liess sich dazu nicht vernehmen.  

E.  

Am 27. August 2015 erliess das Kommando des Grenzwachtkorps eine 

Disziplinarverfügung, welche am 18. September 2015 unterzeichnet 

wurde. Gegen A._______ wurde wegen grobfahrlässiger Treuepflichtver-

letzung eine Verwarnung ausgesprochen (Dispositiv Ziff. 1). Zudem erging 

eine ausdrückliche Mahnung, wonach bei weiteren privaten oder dienstli-

chen Führerscheinentzügen innert fünf Jahren das Arbeitsverhältnis aufge-

löst werden könne (Verfügung Abschnitt II).  

F.  

Dagegen erhebt A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 19. Ok-

tober 2015 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragt, 

die Verfügung sei aufzuheben und von einer Disziplinarmassnahme sei ab-

zusehen. Eventualiter sei die Verwarnung auf zwei Jahre zu beschränken.  

A-6699/2015 

Seite 3 

G.  

In ihrer Stellungnahme vom 20. November 2015 beantragt die Eidgenössi-

sche Zollverwaltung EZV Oberzolldirektion (nachfolgend: Vorinstanz), die 

Beschwerde sei abzuweisen und auf den Eventualantrag sei nicht einzu-

treten. Auf die weiteren Ausführungen wird – soweit entscheidrelevant – in 

den Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach 

Art. 32 VGG gegeben ist und eine Vorinstanz i.S.v. Art. 33 VGG entschie-

den hat. Bei der Arbeitgeberin handelt es sich um eine Vorinstanz gemäss 

Art. 33 Bst. d VGG (vgl. Anhang 1, B. Ziff. V 1.6 der Regierungs- und Ver-

waltungsorganisationsverordnung vom 25. November 1998 [RVOV, 

SR 172.010.1]). Die Verfügung vom 27. August 2015 ist ein zulässiges An-

fechtungsobjekt und kann direkt beim Bundesverwaltungsgericht ange-

fochten werden (vgl. Art. 36 Abs. 1 BPG [SR 172.220.1]). Eine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit 

zur Beurteilung der Beschwerde zuständig.  

1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der 

Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teil-

nahme erhalten hat (Bst. a), durch die angefochtene Verfügung besonders 

berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 

oder Änderung hat (Bst. c). Der Beschwerdeführer ist als Adressat des an-

gefochtenen Entscheids, mit dem gegen ihn eine Disziplinarmassnahme 

verfügt wurde, beschwert. Er ist deshalb zur Beschwerde legitimiert. 

1.3 Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

(Art. 50 und 52 VwVG) ist daher grundsätzlich einzutreten (vgl. dazu 

E. 3.5). 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet mit uneingeschränkter Kogni-

tion und überprüft die angefochtene Verfügung auf Rechtsverletzungen – 

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Seite 4 

einschliesslich unrichtiger und unvollständiger Feststellung des rechtser-

heblichen Sachverhalts – sowie auf Angemessenheit hin (Art. 49 VwVG). 

Bei der Prüfung der Angemessenheit auferlegt es sich indes eine gewisse 

Zurückhaltung, soweit es um die Leistungsbeurteilung von Angestellten, 

um verwaltungsorganisatorische Fragen oder um Probleme der betriebsin-

ternen Zusammenarbeit und des Vertrauensverhältnisses geht. In diesen 

Fällen weicht es im Zweifel nicht von der Auffassung der Vorinstanz ab und 

setzt sein eigenes Ermessen nicht an deren Stelle (vgl. Urteile des Bun-

desverwaltungsgerichts [BVGer] A-73/2014 vom 14. Juli 2014 E. 2.1, A-

5859/2012 vom 15. Mai 2013 E. 2; André Moser/Michael Beusch/Lorenz 

Kneubühler, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. A. 2013, 

Rz. 2.160). 

3.  

3.1 Nach dem Bundespersonalrecht ist die (disziplinarische) Verwarnung 

von der Mahnung zu unterscheiden. Gemäss Art. 25 des Bundespersonal-

gesetzes vom 24. März 2000 (BPG, SR 172.220.1) trifft der Arbeitgeber die 

für den geordneten Vollzug der Aufgaben nötigen (Disziplinar-)Massnah-

men. Hierzu ist die Verwarnung eine mögliche Massnahme (Art. 25 Abs. 2 

Bst. b BPG). Die entsprechenden Bestimmungen zum Disziplinarverfahren 

finden sich in der Bundespersonalverordnung vom 3. Juli 2001 (BPV, SR 

172.220.111.3). Gemäss Art. 99 Abs. 1 BPV können Disziplinarmassnah-

men nur nach einer Untersuchung ausgesprochen werden. Bei fahrlässiger 

Verletzung von arbeitsrechtlichen Pflichten kann eine Verwarnung ausge-

sprochen werden (Art. 99 Abs. 2 Bst. a BPV). Mit der Verwarnung gibt der 

Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zu verstehen, dass er das gerügte Verhal-

ten nicht weiterhin hinzunehmen gewillt ist und dass er bei Wiederholung 

oder Weiterführung des gerügten Verhaltens härtere Massnahmen zu tref-

fen gedenkt (Peter Helbling, in: Wolfgang Portmann/Felix Uhlmann [Hrsg.], 

Handkommentar zum Bundespersonalgesetz BPG [nachfolgend: Hand-

kommentar BPG], 2013, Art. 25 Rz. 53). Demgegenüber wird eine Mah-

nung gestützt auf Art. 10 Abs. 3 BPG ausgesprochen. Sie erinnert den Ar-

beitnehmer an seine bestehenden Verhaltenspflichten und ermöglicht dem 

Arbeitgeber die ordentliche Kündigung, wenn der Arbeitnehmer seine Leis-

tung nicht verbessert oder sein Verhalten nicht ändert (Harry Nötzli, Die 

Beendigung von Arbeitsverhältnissen im Bundespersonalrecht, 2005, 

Rz. 196). Die Mahnung ist als direkte Reaktion auf das Fehlverhalten des 

Arbeitnehmers zu verstehen. Sie hat zum Ziel, dem Arbeitnehmer die be-

gangene Pflichtverletzung vorzuhalten und ihn zu künftigem vertragsge-

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Seite 5 

mässem Verhalten zu mahnen (Rügefunktion). Zudem drückt sie die An-

drohung einer Sanktion bei weiteren gleichartigen Pflichtverletzungen aus 

(Warnfunktion; vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

[BVGer] A-4464/2015 vom 23. November 2015 E. 1.1.3 und 1.1.5).  

3.2 Die im vorliegenden Fall angefochtene Verfügung beinhaltet einerseits 

eine (disziplinarische) Verwarnung nach Art. 99 BPV (Dispositiv Ziff. 1) und 

andererseits eine Mahnung nach Art. 10 Abs. 3 BPG. Letztere geht aus den 

Erwägungen hervor, wonach das Arbeitsverhältnis nach Art. 10 BPG auf-

gelöst werden kann, wenn sich innerhalb von fünf Jahren weitere private 

oder dienstliche Führerscheinentzüge ereignen. Es ergeht somit eine aus-

drückliche Mahnung nach Art. 10 BPG (Abschnitt II. der Verfügung auf 

S. 2 f.). Bezüglich der Anfechtbarkeit einer Mahnung besteht eine gefes-

tigte Rechtsprechung des Bundesgerichts und des Bundesverwaltungsge-

richts, wonach einer der Kündigung vorausgehenden Mahnung kein Verfü-

gungscharakter zukommt (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_358/2009 

vom 8. März 2010 E. 4.3; BVGE 2011/31 E. 3.3; ausführlich dazu schon 

der Entscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission [PRK] vom 

30. September 2004, veröffentlicht in Verwaltungspraxis der Bundesbehör-

den 69.33 E. 2). Dies wurde auch nach der Revision des BPG vom Bun-

desverwaltungsgericht mehrfach bestätigt (Urteile des BVGer A-4464/2015 

vom 23. November 2015 E. 1.1.4 und A-1725/2015 vom 8. Juni 2015 

E. 2.1.3 f. je mit weiteren Hinweisen, A-692/2014 vom 17. Juni 2014 

E. 3.2).  

3.3 Der Beschwerdeführer beantragt eventualiter, die Verwarnung sei auf 

zwei Jahre zu beschränken. Zur Anfechtbarkeit einer Mahnung macht der 

Beschwerdeführer geltend, die Mahnung sei als mildere Massnahme der 

Verwarnung zu qualifizieren. Folglich beinhalte eine Verwarnung nach 

Art. 25 BPG grundsätzlich eine Mahnung im Sinne von Art. 10 BPG. Neben 

der Verwarnung müsse deshalb keine Mahnung mehr ausgesprochen wer-

den. Aus diesem Grund sei vorliegend eine Verwarnung Anfechtungsob-

jekt, welcher unbestritten Verfügungscharakter zukomme.  

3.4 Selbst wenn seit der Revision des BPG den Disziplinarmassnahmen 

nach Art. 25 BPG vermehrt eine Rüge- und Warnfunktion zukommt, so die-

nen diese weiterhin der Gewährleistung des Vollzugs des Arbeitsverhält-

nisses. Sie haben nicht die Funktion, das Verhältnismässigkeitsprinzip vor 

einer ordentlichen Kündigung zu wahren und stehen deshalb unter dem 

Titel "Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis". Demgegenüber 

wird eine Mahnung gestützt auf Art. 10 Abs. 3 BPG ausgesprochen und ist 

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Seite 6 

deshalb dem Titel "Entstehung, Beendigung und Auflösung des Arbeitsver-

hältnisses" zuzuordnen (vgl. E. 3.1). Damit kann bereits aus der Gesetzes-

systematik geschlossen werden, dass Disziplinarmassnahmen in ihrer 

Zielsetzung nicht mit einer Mahnung verglichen werden können (vgl. Ent-

scheid der PRK vom 30. September 2004, a.a.O., E. 2.c). Es steht dem 

Arbeitgeber deshalb frei, beim Vorliegen eines subjektiven Verschuldens 

sowohl disziplinarische Massnahmen zu ergreifen als auch eine Mahnung 

auszusprechen. Wird eine Mahnung ausgesprochen, bleiben die Verfah-

rensrechte des Arbeitnehmers insoweit gewahrt, als bei einer allfälligen 

Auflösung des Arbeitsverhältnisses überprüft werden kann, ob genügend 

sachliche Gründe für eine ordentliche Kündigung gemäss Art. 10 Abs. 3 

BPG vorgelegen haben (Urteil BVGer A-4464/15 vom 23. November 2015 

E. 1.1.5). 

3.5 Mangels Verfügungscharakter der Mahnung kann folglich auf das 

Eventualbegehren des Beschwerdeführers nicht eingetreten werden. Zwar 

lautet das Eventualbegehren des Beschwerdeführers, die Verwarnung sei 

auf zwei Jahre zu beschränken. Sein Begehren zielt jedoch auf die Verkür-

zung der von der Vorinstanz vorgenommenen Befristung der Mahnung ab. 

Dies geht aus der Begründung der Beschwerde hervor, wonach eine Ver-

warnung, welche während fünf Jahren als Grundlage für eine Kündigung 

gelte, unverhältnismässig sei. Weil die Mahnung keine anfechtbare Verfü-

gung darstellt, wird jedoch die Frage der Verhältnismässigkeit der Befris-

tung der Mahnung nach Art. 10 BPG im vorliegenden Fall nicht geprüft.     

4.  

4.1 Zu prüfen bleibt damit die Rechtmässigkeit der Verwarnung nach 

Art. 25 BPG.  

Der Beschwerdeführer macht geltend, die ausserdienstliche Geschwindig-

keitsübertretung mit dem Privatfahrzeug stelle keine Treuepflichtverletzung 

dar. Das Vertrauen in den Staat oder sein Ruf seien dadurch nicht gefähr-

det. Es gebe keinen Zusammenhang zur dienstlichen Tätigkeit, es sei 

keine arbeitsrechtliche Pflicht verletzt. Da der Entzug des Führerausweises 

nur zwei Arbeitswochen betroffen habe und dienstliche Umteilungen vor-

genommen worden seien, sei der reguläre Arbeitsablauf trotzdem gewahrt 

gewesen. Er sei zwar 30km/h zu schnell gefahren, habe jedoch die Signa-

lisation auf der Autobahn übersehen, was nicht als grobe Fahrlässigkeit 

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Seite 7 

qualifiziert werden könne. Die früheren Verwarnungen wegen Geschwin-

digkeitsübertretungen dürften nicht dazu führen, dass vorliegend die einfa-

che Fahrlässigkeit zu grober Fahrlässigkeit werde.  

Dem hält die Vorinstanz entgegen, Grenzwächter seien zur Gewährleis-

tung der Sicherheit der Schweizer Bevölkerung da, weshalb sie nicht in 

anderen Bereichen deren Sicherheit gefährden dürften. Mit dem Führer-

scheinentzug habe der Beschwerdeführer fahrlässig seine arbeitsrechtli-

chen Pflichten verletzt, da er nicht uneingeschränkt eingesetzt werden 

konnte und das Vorhandensein eines Führerscheins für einen Fachspezi-

alisten Fadok unabdingbare Anstellungsbedingung sei.  

4.2 Gemäss Art. 25 Abs. 1 BPG trifft der Arbeitgeber die für den geordneten 

Vollzug der Aufgaben nötigen (Disziplinar-)Massnahmen, dazu kann u.a. 

die Verwarnung gehören (Art. 25 Abs. 2 Bst. b BPG; vgl. dazu E. 3.1). Die 

seit dem 1. Juli 2013 in Kraft stehende Fassung des Art. 25 BPG soll nach 

dem Willen des Bundesrats den Parteien im Vergleich zu den bisherigen 

Regelungen mehr Handlungsspielraum gewähren und ihnen erlauben, ge-

zielter auf die konkrete Situation zu reagieren (Botschaft zu einer Änderung 

des Bundespersonalgesetzes vom 31. August 2011, BBl 2011 6703, 6719; 

Helbling, a.a.O., Art. 26 Rz. 3). Das Disziplinarverfahren richtet sich nach 

dem VwVG (Art. 98 Abs. 2 BPV). Jede Disziplinarmassnahme setzt voraus, 

dass die dem Arbeitnehmer vorgeworfene Pflichtverletzung im Rahmen ei-

ner Disziplinaruntersuchung festgestellt oder erhärtet und ein Disziplinar-

verfahren durchgeführt worden ist. Der Arbeitnehmer muss fehlerhaft ge-

handelt, d.h. eine ihm obliegende arbeitsrechtliche Pflicht verletzt haben. 

Wenn es sich negativ auf das Arbeitsverhältnis auswirkt, kann auch aus-

serdienstliches Verhalten eine Disziplinierung rechtfertigen. Der Arbeitneh-

mer muss die ihm obliegende Pflicht gekannt und diese vorsätzlich, fahr-

lässig oder grobfahrlässig verletzt haben. Schliesslich durfte keine Not-  

oder Zwangslage vorliegen, d.h. der Arbeitnehmer hätte rechts- und pflicht-

konform handeln können. Weitere Voraussetzung ist die Angemessenheit 

der Massnahme (zum Ganzen Helbling, a.a.O., Art. 25 Rz. 42 ff.). 

5.   

5.1 Nachdem vorliegend eine Disziplinaruntersuchung durchgeführt 

wurde, ist zunächst zu untersuchen, ob der Beschwerdeführer eine Pflicht-

verletzung begangen hat. Gemäss angefochtener Verfügung wird dem Be-

schwerdeführer eine grobfahrlässige Treuepflichtverletzung vorgeworfen 

(Dispositiv Ziff. 1).  

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Seite 8 

5.2 Die allgemeine Sorgfalts- und Treuepflicht von Angestellten der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft ist in Art. 20 Abs. 1 BPG geregelt und 

stellt eine wichtige gesetzliche Pflicht dar. Danach haben die Angestellten 

die ihnen übertragene Arbeit mit Sorgfalt auszuführen und die berechtigten 

Interessen des Bundes beziehungsweise ihres Arbeitgebers zu wahren. 

Die Sorgfalts- und Interessenwahrungspflicht bezieht sich in erster Linie 

auf die Hauptpflicht des Arbeitnehmers im Arbeitsverhältnis, nämlich auf 

die zu erbringende Arbeitsleistung. Unter diesem Aspekt ist der Arbeitneh-

mer insbesondere zu treuer, gewissenhafter Ausführung der Arbeit ver-

pflichtet sowie zur Abwendung oder Anzeige drohender Gefahren und zur 

Obhut anvertrauter Sachen. Das Mass der ihm obliegenden Sorgfaltspflicht 

orientiert sich an Art. 321e OR (Helbling, a.a.O., Art. 20 Rz. 20 ff.). Die 

Treuepflicht hängt daher stark von Funktion und Aufgabe des Arbeitneh-

mers und den betrieblichen Verhältnissen ab und ist für jedes Arbeitsver-

hältnis gesondert aufgrund der konkreten Umstände zu bestimmen. Das 

Mass an Loyalität, das einem leitenden Angestellten abverlangt wird, ist 

wesentlich grösser als dasjenige bei einem Arbeitnehmer in untergeordne-

ter Stellung. Die Treuepflicht wird begrenzt durch die überwiegenden, be-

rechtigten Eigeninteressen des Arbeitnehmers und ihr Inhalt ist stets das 

Resultat einer Interessenabwägung. Die Treuepflicht umfasst primär Un-

terlassungs-, aber auch Handlungspflichten. Der Arbeitnehmer soll das Ar-

beitsverhältnis störende oder die Interessen der Arbeitgeberin schädi-

gende Tätigkeiten grundsätzlich unterlassen. Hierzu gehören strafbare       

oder sonst rechtswidrige Handlungen, die das Arbeitsverhältnis stören. 

(Streiff/von Kaenel/Rudolph, Arbeitsvertrag, Praxiskommentar zu Art. 319-

362 OR, 7. Aufl. 2012, Art. 321a Rz. 2; Helbling, a.a.O., Art. 20 Rz. 21 ff.). 

5.3 Öffentlich-rechtliche Angestellte haben – im Gegensatz zu privatrecht-

lichen Arbeitnehmern – nicht nur die berechtigten Interessen der Arbeitge-

berin, sondern auch die öffentlichen Interessen des Bundes bzw. des Staa-

tes zu wahren (Art. 20 Abs. 1 BPG). Insofern geht das BPG über Art. 321a 

Abs. 1 OR hinaus und statuiert eine "doppelte Loyalität", die sich darin aus-

drückt, dass Staatsangestellte nicht nur bei ihrem auf die Arbeit bezogenen 

(innerdienstlichen) Verhalten Loyalität schulden und die Interessen des 

Gemeinwesens zu wahren haben, sondern – wenn auch in geringerem 

Ausmass – ebenso ausserdienstlich. Die Treuepflicht bezweckt, die Funk-

tionstüchtigkeit der öffentlichen Verwaltung zu sichern, indem das Ver-

trauen der Öffentlichkeit in den Staat nicht untergraben wird. Als unbe-

stimmter Rechtsbegriff muss die Tragweite der Treuepflicht durch Interes-

senabwägung bestimmt werden (BGE 136 I 332 E. 3.2; Urteil BGer 

8C_1033/2010 vom 10. Juni 2011 E. 5.3.1; Urteil BVGer A-1675/2010 vom 

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Seite 9 

20. August 2012 E. 7.2; Helbling, a.a.O., Art. 20 Rz. 50 f.; Nötzli, a.a.O., 

Rz. 166). Dementsprechend verletzt ausserdienstliches Verhalten die 

Treuepflicht dann, wenn es die ordnungsgemässe Aufgabenerfüllung be-

einträchtigt oder wenn es wegen der Stellung des betreffenden Dienstneh-

mers der Glaubwürdigkeit und dem Ansehen von Gemeinwesen und Ver-

waltung schadet (vgl. Urteil BVGer A-5076/2012 vom 11. Februar 2013 

E. 7.3).  

Die Treuepflicht gemäss Art. 20 BPG wird konkretisiert durch den durch 

den Bundesrat erlassenen Verhaltenskodex für das Personal der Bundes-

verwaltung zur Vermeidung von Interessenkonflikten und zum Umgang mit 

nicht öffentlich bekannten Informationen (Eidgenössischen Personalamt, 

Verhaltenskodex Bundespersonal vom 15. August 2012). Der Verhaltens-

kodex gilt für alle Angestellten der zentralen Bundesverwaltung und fasst 

die wichtigsten Grundsätze und Regeln zusammen, die den guten Ruf, die 

Glaubwürdigkeit und das Ansehen des Bundes erhalten und stärken sollen 

(Ziff. 1 Einleitung). Gemäss Ziff. 2 verhalten sich die Angestellten in ihrer 

beruflichen Tätigkeit verantwortungsbewusst, integer und loyal. Sie achten 

auch im Privatleben darauf, den guten Ruf, das Ansehen und die Glaub-

würdigkeit des Bundes nicht zu beeinträchtigen (vgl. zum Ganzen Bericht 

des Bundesrates zu den Lösungsansätzen für Interessenkonflikte im Bun-

desrecht vom 28. November 2014, BBl 2015 1265, 1277).   

5.4 Im vorliegenden Fall hat der Beschwerdeführer bei einer ausserdienst-

lichen Fahrt mit seinem Privatfahrzeug auf der Autobahn die Höchstge-

schwindigkeit von 80 km/h um 30 km/h überschritten, weshalb gegen ihn 

eine Verwarnung ausgesprochen wurde. Die Geschwindigkeitsübertretung 

hatte zudem einen Führerscheinentzug für die Dauer eines Monats zur 

Folge. Aus dem Personaldossier des Beschwerdeführers geht hervor, dass 

der Beschwerdeführer am 1. Dezember 1998 – ebenfalls mit dem Privat-

auto – eine Geschwindigkeitsübertretung von 27 km/h (bei erlaubter 

Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h) begangen hatte, weshalb ihm der 

Führerschein ebenfalls für einen Monat entzogen worden war. Dieser Vor-

fall hatte jedoch keine Disziplinarmassnahmen zur Folge. Am 27. März 

1999 und am 22. Juli 2005 war der Beschwerdeführer auf dienstlichen Fah-

ren wiederum zu schnell gefahren, weshalb gegen ihn eine Disziplinar-

busse von Fr. 50.- sowie eine Verwarnung ausgesprochen worden waren. 

Auch am 31. Juli 2012, am 24. September 2012 und am 14. September 

2013 hatte der Beschwerdeführer im Rahmen von Dienstfahrten mit dem 

Dienstfahrzeug Geschwindigkeitsübertretungen von 12 km/h, 3 km/h und 

5 km/h auf der Autobahn (zulässige Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h bzw. 

A-6699/2015 

Seite 10 

120 km/h im Fall vom Juli 2012) begangen. In den entsprechenden Diszip-

linarverfahren wurde ihm dafür jeweils ein Verweis ausgesprochen. Zudem 

hat der Beschwerdeführer am 18. November 2013 auf einer Dienstfahrt 

einen Verkehrsunfall (Auffahrkollision mit Schaden am Dienstfahrzeug und 

leichter Körperverletzung des beteiligten Dritten) verursacht, wofür ihm we-

gen fahrlässiger Sorgfaltspflichtverletzung, leichter Körperverletzung und 

Verschleuderung von Bundeseigentum eine Busse von Fr. 150.-- auferlegt 

wurde. In der entsprechenden Disziplinarverfügung hielt die Vorinstanz 

fest, dass die in den früheren Fällen ausgesprochenen Verwarnungen den 

erhofften Nutzen nicht erbrachten und der klare Wiederholungsfall deshalb 

schärfer geahndet würde. 

5.5 Auf Antrag des Beschwerdeführers fiel die Zeit des Führerscheinent-

zugs zur Hälfte in dessen Ferien, womit der Beschwerdeführer während 

zwei Arbeitswochen kein Fahrzeug lenken durfte. Sowohl Beschwerdefüh-

rer als auch Vorinstanz machen geltend, dass der Beschwerdeführer 

dienstlich sehr oft mit dem Auto unterwegs ist. Es entspricht denn auch den 

Aufgaben des Grenzwachtkorps, dass ein Grenzwächter im Ereignisfall je-

derzeit und unverzüglich an den Ereignisort ausrücken kann. Hierzu muss 

ein Angehöriger des Grenzwachtkorps in der Lage sein, ein Fahrzeug zu 

führen, weshalb der Besitz des Führerausweises Kategorie B Vorausset-

zung für die Zulassung zur Ausbildung als Grenzwächter ist. Wie die Vor-

instanz zudem ausführt, sind kurzfristige nicht planbare Einsätze von Spe-

zialisten für gefälschte Dokumente wie dem Beschwerdeführer in der Re-

gel dringlich und können weder zeitlich aufgeschoben noch durch andere 

Massnahmen ersetzt werden. Zwar teilte der Chef des Dienstbereichs 

Fadok, in dem der Beschwerdeführer tätig ist, dem Kommando mit, dass 

durch den Führerausweisentzug des Beschwerdeführers aus dienstlicher 

Sicht keine grösseren Probleme entstehen werden. Da es pro Grenzwacht-

region offenbar jedoch nur einen solchen Spezialisten für gefälschte Doku-

mente gibt, können gemäss der Vorinstanz dringliche Anfragen auch nicht 

anderen Personen übertragen werden. Folglich muss davon ausgegangen 

werden, dass während der Zeit, in der der Beschwerdeführer kein Fahr-

zeug lenken durfte, der Dienstbetrieb mindestens eingeschränkt oder be-

einträchtigt war, da jederzeit unvorhersehbare Notfall-Einsätze anstehen 

konnten. Folglich hatte die ausserdienstlich begangene Geschwindigkeits-

überschreitung durchaus Einwirkungen auf den Dienstbetrieb. Weil der Be-

schwerdeführer während zwei Wochen nicht im Besitz des Führerauswei-

ses war, konnte er seine Aufgaben folglich nicht pflichtgemäss erfüllen.  

A-6699/2015 

Seite 11 

5.6 In seiner Funktion als Fachspezialist und Angehöriger des Grenzwacht-

korps hat der Beschwerdeführer für Ordnung und Sicherheit sowie für die 

Einhaltung der Gesetze zu sorgen (vgl. Art. 94 ff. des Zollgesetzes vom 

18. März 2005 [ZG, SR 631.0]). Ihm kommt gegenüber der Öffentlichkeit 

eine besondere Vorbild- und Vertrauensfunktion zu (Urteile BVGer 

A-4586/2014 vom 24. März 2015 E. 3.4.3.2 und A-880/2009 vom 16. Juni 

2009 E. 6 m.w.H.). Angesichts dieser erhöhten Anforderungen hat die Vor-

instanz in der ausserdienstlich begangenen (wiederholten) Widerhandlung 

gegen das Strassenverkehrsgesetz und dem damit verbundenen Führer-

ausweisentzug im vorliegenden Fall zu Recht eine Verletzung der arbeits-

rechtlichen Pflichten bzw. der Treuepflicht angenommen. Wie die Vor-in-

stanz in ihrer Stellungnahme vom 20. November 2015 zu Recht ausführt, 

ist entgegen dem Wortlaut der angefochtenen Verfügung vorliegend von 

einer fahrlässigen Treuepflichtverletzung auszugehen. 

5.7 Weil dem Beschwerdeführer die ihm obliegenden Pflichten bekannt wa-

ren und er die begangene (Treue-)Pflichtverletzung hätte verhindern kön-

nen bzw. offensichtlich keine Notlage gegeben war, waren vorliegend somit 

die Voraussetzungen für den Erlass einer Disziplinarmassnahme erfüllt.  

6.  

6.1 Zu prüfen bleibt damit die Angemessenheit der ergriffenen Disziplinar-

massnahme.  

6.2 Art. 25 Abs. 2 BPG nennt beispielhaft verschiedene Massnahmen, wel-

che der Arbeitgeber für den geordneten Vollzug der Aufgaben treffen kann. 

Bei einer fahrlässigen Verletzung arbeitsrechtlicher Pflichten können eine 

Verwarnung ausgesprochen oder eine Änderung des Aufgabenkreises vor-

genommen werden (Art. 99 Abs. 2 BPV). Dem Arbeitgeber kommt bei der 

Wahl der "nötigen Massnahmen" Ermessen zu (so auch die Praxis zu 

aArt. 26 BPG, vgl. Urteil BVGer A-372/2012 vom 25. Mai 2012 E. 5.2). Die-

ses Ermessen ist pflichtgemäss auszuüben, d.h. der Entscheid hat recht-

mässig und angemessen zu sein. Die Beachtung von Verfassungsgrund-

sätzen wie dem Willkürverbot, dem Rechtsgleichheitsgebot und dem Ver-

hältnismässigkeitsprinzip versteht sich hierbei von selbst (statt vieler Urteil 

BVGer A-1849/2013 vom 20. August 2013 E. 5.1).  

6.3 Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV) umfasst drei 

Elemente, die kumulativ gegeben sein müssen: Eine staatliche Mass-

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nahme ist verhältnismässig, wenn sie zur Verwirklichung der im öffentli-

chen Interesse liegenden Ziele geeignet, erforderlich und zumutbar ist. Ge-

eignet ist sie dann, wenn mit ihr die angestrebten Ziele erreicht werden 

können oder sie zu deren Erreichung einen nicht zu vernachlässigenden 

Beitrag leisten kann (sog. Zwecktauglichkeit). Die Erforderlichkeit liegt vor, 

wenn mit keiner gleichermassen geeigneten, aber für den Betroffenen we-

niger einschneidenden Massnahme der angestrebte Erfolg ebenso erreicht 

werden kann. Sie ist schliesslich nur dann gerechtfertigt, wenn eine ange-

messene Zweck-Mittel-Relation (sog. Zumutbarkeit) besteht, d.h. der damit 

verbundene Eingriff in die Rechtstellung des Betroffenen im Vergleich zur 

Bedeutung der verfolgten öffentlichen Interessen nicht unvertretbar schwe-

rer wiegt (vgl. statt vieler BGE 136 I 29 E. 4.2).  

6.4 Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz aus den bei einer fahrlässigen 

Pflichtverletzung vorgesehenen Massnahmen zur Sicherstellung des ge-

ordneten Aufgabenvollzugs die mildeste ergriffen und eine Verwarnung 

nach Art. 99 Abs. 2 Bst. a BPV ausgesprochen (vgl. Art. 25 Abs. 2 BPG 

i.V.m. Art. 99 Abs. 2 BPV). Die Verwarnung gibt dem Beschwerdeführer zu 

verstehen, dass die Vorinstanz das gerügte Verhalten nicht weiterhin hin-

nehmen wird und dass bei einer erneuten Geschwindigkeitsübertretung 

weitere Massnahmen möglich sind (vgl. E. 3.1). Sie dient folglich der Si-

cherstellung des geordneten Aufgabenvollzugs durch den Beschwerdefüh-

rer und damit einem öffentlichen Interesse. Angesichts der in der Vergan-

genheit mehrfach – sowohl dienstlich als auch ausserdienstlich – erfolgten 

und auch disziplinarisch geahndeten Geschwindigkeitsübertretungen des 

Beschwerdeführers ist die Verwarnung überdies zumutbar und erweist sich 

somit als verhältnismässig.  

7.  

Zusammenfassend erweisen sich die Vorbringen des Beschwerdeführers 

als unbegründet und es ergibt sich, dass gegen den Beschwerdeführer zu 

Recht eine (disziplinarische) Verwarnung wegen fahrlässiger Verletzung 

arbeitsrechtlicher Pflichten nach Art. 99 Abs. 2 Bst. a BPV ausgesprochen 

wurde. Bei diesem Ergebnis ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf 

eingetreten werden kann.  

8.  

Das Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist in per-

sonalrechtlichen Angelegenheiten unabhängig vom Ausgang des Verfah-

rens grundsätzlich kostenlos (Art. 34 Abs. 2 BPG). Es sind deshalb bereits 

aus diesem Grund keine Verfahrenskosten zu erheben.  

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Sodann steht dem Beschwerdeführer angesichts seines Unterliegens 

keine Parteientschädigung zu (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). Ebenso 

hat die obsiegende Vorinstanz von vorherein keinen Anspruch auf eine Ent-

schädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]).  

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz ([…]; Einschreiben) 

– das Generalsekretariat EFD (Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Marianne Ryter Laura Bucher 

 

 

 

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Rechtsmittelbelehrung: 

Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffentlich-

rechtlichen Arbeitsverhältnisse können beim Bundesgericht angefochten 

werden, sofern es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit geht, bei 

welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei der sich 

eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. Art. 85 Abs. 1 

Bst. b und Abs. 2 BGG). Bei einer nicht vermögensrechtlichen Angelegen-

heit ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Gleichstellung der Ge-

schlechter betrifft (vgl. Art. 83 Bst. g BGG). Steht die Beschwerde in öffent-

lich-rechtlichen Angelegenheiten offen, kann sie innert 30 Tagen nach Er-

öffnung dieses Entscheids beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, erhoben werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-

schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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