# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b141a51-8f98-51ad-8244-2186be87e66a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-25
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 25.02.2025 RB250003
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RB250003_2025-02-25.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: RB250003-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, 

Oberrichterin lic. iur. B. Schärer und Oberrichter lic. iur. K. Vogel 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw L. Hengartner

Urteil vom 25. Februar 2025

in Sachen

A._____, 
Revisionskläger und Beschwerdeführer

gegen

B._____ AG, 
Revisionsbeklagte und Beschwerdegegnerin

betreffend Forderung (Kostenvorschuss)

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Zürich, 
7. Abteilung, im ordentlichen Verfahren vom 30. Januar 2025 (BR250001-L)

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Erwägungen:

1.1. Mit Beschluss vom 29. Oktober 2024 schrieb die Vorinstanz das vom 

Revisionskläger und Beschwerdeführer (fortan Revisionskläger) eingeleitete For-

derungsverfahren als durch Vergleich erledigt ab (Urk. 4/3). Der Revisionskläger 

ersuchte mit Eingabe vom 31. Dezember 2024 um Revision dieses Beschlusses 

(Urk. 6/1), worauf ihm die Vorinstanz mit Beschluss vom 30. Januar 2025 Frist zur 

Leistung eines Kostenvorschusses in Höhe von Fr. 15'000.– ansetzte (Urk. 2 = 

Urk. 6/6). 

1.2. Dagegen erhob der Revisionskläger mit Eingabe vom 12. Februar 2025 

fristgerecht (Urk. 8/1 und Art. 321 Abs. 2 ZPO) Beschwerde mit dem Antrag, er sei 

zu einer Anhörung bzw. Vernehmung aufzubieten (Urk. 1 S. 2). 

1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 6/1-9). Da sich die 

Beschwerde sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, kann auf weitere Pro-

zesshandlungen – insbesondere Durchführen einer Verhandlung – verzichtet wer-

den (Art. 322 Abs. 1 und Art. 327 Abs. 2 ZPO). 

2. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Die beschwerdeführende Partei hat sich in ihrer schriftlichen Be-

schwerdebegründung (im Sinne einer Eintretensvoraussetzung) inhaltlich mit den 

Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen und mittels Verweisungen auf 

konkrete Stellen in den vorinstanzlichen Akten hinreichend genau aufzuzeigen, in-

wiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft zu betrachten ist bzw. an einem 

der genannten Mängel leidet (Art. 321 Abs. 1 ZPO; BGer 5D_146/2017 vom 17. No-

vember 2017 E. 3.3.2; BGer 5A_387/2016 vom 7. September 2016 E. 3.1).

3. Der Revisionskläger führt zusammengefasst aus, anlässlich der Haupt-

verhandlung am 20. September 2024 im Verfahren CG210132 sei festgelegt wor-

den, dass bei Nichtzustandekommen eines Vergleichs ein Schriftenwechsel statt-

finden und dann geurteilt werde. Am 28. September 2024 habe er erklärt, mit dem 

Vergleich nicht einverstanden zu sein. Diese Erklärung sei von Bezirksrichter 

C._____ mit Schreiben vom 2. Oktober 2024 für nichtig erklärt und das Verfahren 

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mit Beschluss vom 29. Oktober 2024 als durch Vergleich erledigt abgeschrieben 

worden. Er habe um Revision dieses Beschlusses ersucht und die Rechtsmässig-

keit und Verhältnismässigkeit des abgeschlossenen Vergleichs bestritten, verbun-

den mit dem Begehren, das in der Hauptverhandlung festgelegte Vorgehen im Falle 

des Nicht-Wirksamwerdens des Vergleichs anzuwenden. Auf dieses Rechtsbegeh-

ren werde mit Beschluss vom 30. Januar 2025 nicht eingetreten. Stattdessen 

werde ihm ein neues Verfahren mit einem nochmaligen Gerichtskostenvorschuss 

zugemutet (Urk. 1 S. 1). Zahlreiche Geschädigte hätten ein Interesse daran, dass 

diese Sache von einem Gericht beurteilt und nicht durch Vergleich erledigt werde. 

Bei dieser Art von Erledigung habe er seine Argumente nicht einbringen können. 

Offensichtlich scheue sich die Vorinstanz, ein der mächtigen Revisionsbeklagten 

und Beschwerdegegnerin (fortan Revisionsbeklagte) missliebiges Urteil zu fällen. 

Die eingereichten Beilagen belegten etliche strafrechtlich relevante Tatsachen 

(Urk. 1 S. 2). 

4. Der Revisionskläger wendet sich im Wesentlichen gegen den ihm aufer-

legten Gerichtskostenvorschuss (Urk. 2). Ein Nichteintretensentscheid wurde ent-

gegen seinen Ausführungen mit dem angefochtenen Beschluss nicht gefällt (Urk. 1 

S. 1; Urk. 2). Das Vorgehen der Vorinstanz erweist sich jedoch als gesetzeskon-

form, da Art. 98 Abs. 1 ZPO (bzw. der bei Klageeinleitung geltende Art. 98 aZPO) 

vorsieht, dass das Gericht von der klagenden Partei einen Vorschuss verlangen 

kann. Es ist somit weder unrichtige Rechtsanwendung noch offensichtlich unrich-

tige Feststellung des Sachverhalts dargetan und damit kein Grund ersichtlich, wes-

halb der Beschluss vom 30. Januar 2025 aufgehoben werden muss. Die Be-

schwerde ist daher abzuweisen. 

5. Das Beschwerdeverfahren beschlägt eine vermögensrechtliche Streitig-

keit mit einem Streitwert von Fr. 15'000.–. Die Entscheidgebühr ist in Anwendung 

von § 9 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG auf Fr. 200.– festzusetzen und 

ausgangsgemäss dem Revisionskläger aufzulegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Partei-

entschädigungen sind keine zuzusprechen, da der Revisionskläger unterliegt und 

der Revisionsbeklagten keine Aufwendungen entstanden sind (Art. 95 Abs. 3, 

Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt.

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Revisionskläger 

auferlegt.

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Revisionsbeklagte unter Beilage 

eines Doppels von Urk. 1, Urk. 3, Urk. 4/1-8 und Urk. 4/10-18, sowie an die 

Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Es handelt sich um eine ver-
mögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 15'000.–. Die Beschwerde 
an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs 
gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 25. Februar 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw L. Hengartner

versandt am:

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