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**Case Identifier:** 9e80db93-d825-55d0-ab56-d55290625551
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 12.08.2014 IV 2013/305
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-305_2014-08-12.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/305

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 08.06.2020

Entscheiddatum: 12.08.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 12.08.2014
Art. 28 IVG. Bestimmung der Arbeitsfähigkeit aufgrund tatsächlicher 
Leistungsfähigkeit während eines Arbeitsversuchs im Rahmen der 
Arbeitsvermittlung. Rückwirkend abgestufte Rentenzusprache. Bemessung 
Invalideneinkommen. Abzug vom Tabellenlohn (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. August 2014, IV 
2013/305).

Entscheid Versicherungsgericht, 12.08.2014

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Monika Gehrer-Hug, 

Gerichtsschreiber a.o. Versicherungsrichter Christian Zingg; Gerichtsschreiber Peter 

Wohnlich

Entscheid vom 12. August 2014

in Sachen

A___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Walter Fritsche, Unterer Althof 1, 8854 Siebnen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Rente

Sachverhalt:

A.      

A.a  A.___ (nachfolgend Versicherter), geboren 195_, meldete sich am 31. August 2007 

zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 4).

A.b  In dem von der IV-Stelle eingeholten Arztbericht von Dr. med. B.___ vom 17. 

September 2007 hielt dieser als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 

eine symptomatische, lateralbetonte Pangonarthrose rechts fest (IV-act. 20).

A.c  Am 5. September 2008 führte Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Spital D.___, beim 

Versicherten die Implantation einer Knie-Totalprothese rechts (Hybrid) durch (IV-act. 

47). Die Nachkontrollen fanden am 20. Oktober und am 1. Dezember 2008 ebenfalls bei 

Dr. C.___ statt (IV-act. 52). Im Verlaufsbericht vom 3. März 2009 hielt dieser als 

Diagnose eine deutliche degenerative Veränderung der LWS mit DH L4/5 und L5/S1 

fest (IV-act. 61). Dr. med. E.___, Kantonsspital St. Gallen, Klinik für Neurochirurgie, 

diagnostizierte in seinem Bericht vom 4. April 2009 ein pseudoradikuläres 

Schmerzsyndrom rechts (IV-act. 62/2-5). Am 20. Januar 2009 wurde beim 

Beschwerdeführer ein MRI der Lendenwirbelsäule durchgeführt. In seinem Bericht zu 

Handen von Dr. C.___ hielt Dr. med. F.___, Radiodiagnostik FMH, fortgeschrittene 

Diskopathien der unteren drei Bandscheiben einerseits im Sinne der Dehydration, 

andererseits im Sinne einer allgemeinen Dorsalprotrusion fest. Ausserdem liege eine 

Fehlstellung der LWS nach links vor. Möglicherweise entstehe durch diese 

Kombination (Protrusion/Skoliose) eine funktionell bedingte Einengung des Recessus 

lateralis L4/5 und L5/S1 mit einer ebenfalls funktionell verursachten Kompression der 

entsprechenden Nervenwurzel (IV-act. 82). Im Verlaufsbericht vom 18. Februar 2010 

diagnostizierte Dr. C.___ unter Beilage der Berichte vom 13. Februar 2009, 14. August 

2009 und 19. Februar 2010 einen Status nach Knie-Totalprothese rechts am 5. 

September 2008 (Hybrid) sowie eine Lumbo-Ischialgie bei deutlich degenerativen 

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Veränderungen der LWS und hielt im Beiblatt eine verminderte Leistungsfähigkeit im 

Ausmass von 50% in einer angepassten Tätigkeit sowie eine bleibende Einschränkung 

in der jetzigen Tätigkeit von mindestens 20% fest (IV-act. 71). Dr. B.___ hielt in seinem 

Bericht zu Handen der IV-Stelle vom 14. April 2010 als Diagnosen mit Auswirkungen 

auf die Arbeitsfähigkeit einen Zustand nach Kniegelenkverletzung rechts, einen 

Zustand nach Meniskusoperation rechts, einen Zustand nach Implantation einer Knie-

Totalprothese rechts sowie chronische, therapieresistente Kniegelenkschmerzen fest 

(IV-act. 74). 

A.d  Am 15. September 2010 meldete die zuständige Eingliederungsverantwortliche 

den Versicherten als Massnahme der Arbeitsvermittlung für ein Einsatzprogramm im 

Werk- und Technologiezentrum G.___ (nachfolgend G.___), an (IV-act. 88).

A.e  Mit Mitteilung vom 8. November 2010 teilte die IV-Stelle dem Versicherten sodann 

mit, dass die Voraussetzungen für eine Arbeitsvermittlung erfüllt seien und Frau H.___ 

wurde zur Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche eingesetzt (IV-act. 100).

A.f   Am 7. Dezember 2010 erteilte die IV-Stelle Dres. med. I.___ und J.___, Fachärzte 

für Rheumatologie, den Auftrag für ein monodisziplinäres, rheumatologisches 

Gutachten (IV-act. 108).

A.g  Der Einsatz des Versicherten im G.___ wurde mit Schlussbericht vom 17. Januar 

2011 abgeschlossen (IV-act. 111). In diesem wurde festgehalten, dass der Versicherte 

nur kleinere, mit wenig Kraftaufwand verbundene und sitzende Tätigkeiten ausüben 

könne, da beim Stehen verschiedene Schmerzen entstünden und er dann kaum bis 

keine Leistungen erbringen könne. Es sei vorstellbar, dass der Versicherte im Bereich 

der Halbfertigung von kleineren mechanischen und elektronischen Bauteilen ein 

Einsatzgebiet finden könne (IV-act. 111).

A.h  Nach einer Untersuchung des Versicherten am 3. Januar 2011 hielt Dr. I.___ in 

seinem Bericht vom 25. Januar 2011 eine bleibende 100%-ige Arbeitsunfähigkeit in 

seiner angestammten Tätigkeit fest. In adaptierter, leichter, vorwiegend sitzender 

Tätigkeit mit Lasthebeeinschränkung und vermehrten Kurzpausen attestierte Dr. I.___ 

dem Versicherten eine Teilarbeitsfähigkeit von 50%. Es könne ihm zugemutet werden, 

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eine auf die Woche gleichmässig verteilte ähnliche Tätigkeit mit zeitlich 80% 

Arbeitspräsenz, abzüglich 10% vermehrte Kurzpausen zur Haltungsänderung und 

aufgrund rascher Ermüdung in Bein und Rücken, mit der Möglichkeit wechselnder 

Beinhaltung, mit reduzierter Leistung (- 10%) und somit einer noch erreichbaren 

Gesamtarbeitsfähigkeit von 60% auszuüben (IV-act. 114).

A.i   Für den Zeitraum der Eingliederung vom 4. Oktober 2010 bis 7. Januar 2011 

wurde dem Versicherten mit Verfügung vom 3. Februar 2011 ein Taggeld von Fr. 

134.20 zugesprochen (IV-act. 116). Nach Abschluss der beruflichen Abklärungen im 

G.___ und nachdem es trotz der unternommenen Bemühungen nicht gelungen war, 

den Versicherten in den Arbeitsmarkt zu integrieren, teilte die IV-Stelle dem 

Versicherten am 21. Februar 2012 mit, dass die beruflichen Massnahmen 

abgeschlossen seien und kein Anspruch auf weitergehende berufliche Massnahmen 

bestünde (IV-act. 135).

A.j   Mit Vorbescheid vom 2. April 2012 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass 

ihm voraussichtlich ab November 2007 ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und 

ab 1. November 2009 auf eine Viertelsrente zustehe (IV-act. 140). Gegen den 

Vorbescheid erhob der Versicherte am 14. Mai 2012 ein Einwand und beantragte, es 

seien ihm ab 1. November 2007 eine ganze und ab 1. November 2009 eine 

Dreiviertelsrente sowie entsprechende Kinderrenten auszurichten (IV-act. 143). 

Aufgrund der im Einwand vorgebrachten Begründung ersuchte die IV-Stelle Dr. I.___ 

mit Schreiben vom 6. November 2012 um eine erneute Stellungnahme (IV-act. 147), die 

dieser mit Bericht vom 17. November 2012 einreichte (IV-act. 148). Mit Schreiben vom 

5. März 2013 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sie auch nach der 

ergänzend eingeholten Stellungnahme an dem mit Vorbescheid vom 2. April 2012 

mitgeteilten Entscheid festhalten würde (IV-act. 151), worauf der Versicherte mit 

Schreiben vom 14. März 2013 mitteilte, er halte an den Einwänden und Anträgen 

gemäss Eingabe vom 14. Mai 2012 vollumfänglich fest (IV-act. 152). Mit Verfügung vom 

11. Juni 2013 sprach die IV-Stelle dem Versicherten eine ganze Rente ab November 

2007 bis 31. Oktober 2009 und eine Viertelsrente ab 1. November 2009 sowie 

entsprechende Kinderrenten zu (act. G 1.1; IV-act. 160).

B.      

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B.a  Gegen die Verfügung vom 11. Juni 2013 liess der Versicherte durch Rechtsanwalt 

lic. iur. Walter Fritsche, Siebnen, mit Eingabe vom 3. Juli 2013 Beschwerde erheben. 

Der Rechtsvertreter beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die 

Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer ab 1. November 2009 

eine ganze Rente und entsprechende Kinderrenten auszurichten (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 16. August 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde, und es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer 

ab November 2009 keinen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung habe 

(act. G 4).

B.c  Mit Replik vom 11. September 2013 hielt der Rechtsvertreter des Beschwerde­

führers an seinen Anträgen fest (act. G 6).

B.d  Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik, worauf den 

Parteien mit Schreiben vom 14. November 2013 der Abschluss des Schriftenwechsels 

mitgeteilt wurde (act. G 8). Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften und 

die Ausführungen in den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.     

1.1   Die Beschwerde richtet sich gegen die Verfügung vom 11. Juni 2013 (act. G 1.1;

IV-act. 160), mit der dem Beschwerdeführer eine ganze Invalidenrente ab 1. November 

2007 bis zum 31. Oktober 2009 und ab 1. November 2009 eine Viertelsrente (mit 

entsprechenden Kinderrenten) zugesprochen wurde.

1.2   Der Umstand allein, dass Umfang und allenfalls Dauer des Rentenanspruchs über 

den verfügungsweise geregelten Zeitraum variieren, ist unter anfechtungs- und 

streitgegenständlichen Gesichtspunkten belanglos. Wird nur die Abstufung oder die 

Befristung der Leistung angefochten, wird damit die gerichtliche Überprüfungsbefugnis 

entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerdeschrift Rz. 17, act. 

G 1) nicht in dem Sinn eingeschränkt, dass unbestritten gebliebene 

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Rentenbezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (vgl. BGE 131 V 165 

E. 2.2 und 125 V 417 E. 2d mit Hinweisen). Deshalb unterliegt auch der verfügte 

befristete Rentenanspruch der gerichtlichen Überprüfung. Die für den Zeitraum vom 1. 

November 2007 bis 31. Oktober 2009 zugesprochene ganze Invalidenrente wurde 

jedoch auch durch die Beschwerdegegnerin nicht in Frage gestellt und ist damit 

unbestritten. Aus den Akten ergibt sich des Weiteren keine Veranlassung für eine 

richterliche Korrektur. Streitig und im Folgenden zu prüfen ist somit einzig der 

Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung ab 1. 

November 2009.

1.3   Invalidität wird definiert als die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 

dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Unter 

Erwerbsunfähigkeit versteht man dabei den durch eine Beeinträchtigung der 

körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachten und nach 

zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibenden ganzen oder teilweisen 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Gemäss Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) besteht ein Anspruch auf eine ganze 

Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 70%, auf eine 

Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von 

mindestens 50% vor, so besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 40% auf eine Viertelsrente.

1.4   Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes respektive der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Das Gericht hat den 

Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Es hat demnach zu prüfen, ob die 

vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 

Leistungsanspruchs gestatten.

2.       

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2.1   Die Beschwerdegegnerin legte ihrer Verfügung vom 11. Juni 2013 eine ab dem 12. 

August 2009 bestehende 60%-ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten 

Tätigkeit und einen daraus resultierenden Invaliditätsgrad von 44% zu Grunde (vgl. 

Verfügung vom 11. Juni 2013, act. G 1.1; IV-act. 160). Dabei berief sie sich im 

Wesentlichen auf die Beurteilungen durch den Vertrauensarzt Dr. I.___ vom 25. Januar 

2011 (IV-act. 114) sowie vom 17. November 2012 (IV-act. 148).

2.2   Dr. I.___ stütze sich in seiner Beurteilung vom 25. Januar 2011 auf die am

3. Januar 2011 durchgeführte vertrauensärztliche Untersuchung des 

Beschwerdeführers sowie die vorhandenen Akten der Invalidenversicherung und das 

Versicherungsdossier der National Suisse Versicherung, Schaden-Nr. 11.06.11007-3. 

Unter Hinweis auf den eigenen Untersuchungsbefund führte Dr. I.___ aus, es könne 

dem Beschwerdeführer zugemutet werden, eine auf die Woche gleichmässig verteilte 

ähnliche Tätigkeit mit zeitlich 80% Arbeitspräsenz, jedoch reduzierter 

Leistungsfähigkeit von 20% und somit erreichbarer Gesamtarbeitsfähigkeit von 60% 

noch auszuüben. In der zuletzt ausgeübten, angestammten Tätigkeit hielt Dr. I.___ eine 

100%-ige Arbeitsunfähigkeit seit Beschwerdebeginn Knie rechts am 3. November 2006 

fest (IV-act. 114/1+12). Im Verlaufsbericht vom 18. Februar 2010 bescheinigte Dr. 

C.___  dem Beschwerdeführer seinerseits hingegen lediglich eine 50%-ige 

Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit, die sowohl ganztags mit 

reduzierter Leistung als auch in Teilzeit mit voller Leistung realisierbar sei. Die bisherige 

Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar, es liege eine bleibende 

Einschränkung von mindestens 20% vor (IV-act. 71). Diese Einschätzung deckt sich 

auch mit dem Bericht des Hausarztes, Dr. B.___, der zu Handen der 

Beschwerdegegnerin am 14. April 2010 festhielt, in der angestammten Tätigkeit als 

Gärtner liege beim Beschwerdeführer eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit vor. Eine 

angepasste sitzende Tätigkeit sei während ca. 4 Stunden pro Tag, eine stehende gar 

nicht, jedoch eine im Gehen ausgeübte Tätigkeit halbtags zumutbar (IV-act. 74).

2.3   Unbestritten ist gemäss der vorzitierten medizinischen Aktenlage, dass in der 

angestammten Tätigkeit beim Beschwerdeführer eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit 

vorliegt. Zu prüfen ist jedoch, ob mit Dr. I.___ von einer 60%-igen (Beurteilung Januar 

2011) oder gemäss Dr. C.___ und Dr. B.___ lediglich von einer 50%-igen 

Arbeitsfähigkeit (Beurteilung Februar 2010) in einer leidensangepassten Tätigkeit 

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auszugehen ist. Die gestellten medizinischen Diagnosen sind dabei im Wesentlichen 

übereinstimmend und unbestritten. Auseinander gehen die Ansichten jedoch 

dahingehend, wie sich die gesundheitlichen Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit 

des Beschwerdeführers auswirken.

2.3.1         Der RAD folgte in seiner Stellungnahme vom 26. Mai 2011 zunächst der 

gutachterlichen Beurteilung durch Dr. I.___ und erachtete eine 60%-ige Arbeitsfähigkeit 

in einer ideal leidensadaptierten Tätigkeit für zumutbar (IV-act. 117). In der 

Stellungnahme vom 5. November 2012 hielt der RAD jedoch fest, dass der 

Beschwerdeführer zu Recht festgestellt habe, dass Dr. I.___ irrtümlicherweise von 

einem Einsatz an 3 ganzen Tagen im WTL Jona ausgegangen sei, sich bei der 

nochmaligen Durchsicht aller Akten jedoch keine solchen (aktenkundigen) Hinweise 

finden würden. Ebenfalls stimmte der RAD dem Beschwerdeführer insofern zu, dass 

der durch Dr. I.___ angestellte Folgeschluss, dass bei einem gleichsam auf 5 Tage pro 

Woche verteilten Leistungsvolumen eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf insgesamt 

60% als erreichbar bzw. zumutbar erscheine nicht nachvollziehbar sei (IV-act. 146). Mit 

der falschen Annahme konfrontiert, nahm Dr. I.___ mit Schreiben vom 17. November 

2012 erneut Stellung (IV-act. 148). Darin hielt er fest, dass der objektive klinische 

Befund nicht derart ausgeprägt sei, dass dem Versicherten nicht eine auf 80% erhöhte 

Arbeitspräsenz mit 20% reduzierter Leistung und damit eine 60%-ige 

Restarbeitsfähigkeit in einer leichten Industrietätigkeit, ähnlich der Arbeit im G.___, 

zumutbar sei (IV-act. 148). Dabei stützte sich Dr. I.___ auf die bereits im Gutachten vom 

25. Januar 2011 festgehaltenen medizinischen Diagnosen, die unbestritten blieben (vgl. 

Gutachten vom 25. Januar 2011, Kap. 4.2, IV-act. 114/9). Die Stellungnahme von Dr. 

I.___ vom 17. November 2012 wurde dem RAD zur Beurteilung vorgelegt. Dieser führte 

mit Stellungnahme vom 20. Februar 2013 aus, dass es rein methodisch gar nicht 

möglich sei, zu entscheiden, ob dem Beschwerdeführer eine adaptierte Tätigkeit zu 50 

oder 60% zumutbar sei. Die vorliegende Differenz der Arbeitsfähigkeit von 10% könne 

nicht genauer begründet werden und liege in der Streubreite der Methode (IV-act. 

150). 

2.3.2         Dr. I.___ stützte sich in seinen Beurteilungen auf eine eingehende Unter­

suchung des Beschwerdeführers und er setzte sich umfassend mit den unbestrittenen 

medizinischen Diagnosen auseinander (IV-act. 114 und 148). Dennoch ist mit dem RAD 

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davon auszugehen, dass die Differenz in der Arbeitsfähigkeitsschätzung von 10% rein 

methodisch nicht begründet werden kann. Selbst wenn mit Dr. I.___ von einer 

möglichen Präsenzzeit an der Arbeitsstelle von 80% bei jedoch reduzierter Leistung 

ausgegangen würde, so ist nicht ausgewiesen, dass der leistungsbedingte Abzug, wie 

von Dr. I.___ ausgeführt, lediglich 20% beträgt, sondern die Leistungseinbusse könnte 

auch bei 30% liegen. Entscheidend für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ist die beim 

Beschwerdeführer aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbleibende 

tatsächliche Leistungsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit. Diese lässt sich am 

besten durch die Ergebnisse des Arbeitsversuchs im G.___ feststellen. Während 

diesem ging der Beschwerdeführer einer ihm noch möglichen, angepassten Tätigkeit 

nach. Aus dem Schlussbericht des G.___ geht hervor, dass der Beschwerdeführer eine 

50%-ige Anwesenheit bei relativ guter Leistung einhalten konnte (IV-act. 111). Während 

des Arbeitsversuches lag beim Beschwerdeführer somit eine tatsächliche 

Leistungsfähigkeit von 50% vor. Dr. I.___ begründete seine Einschätzung der 60%-igen 

Arbeitsfähigkeit zudem im Wesentlichen damit, dass es dem Beschwerdeführer 

möglich sei, eine Tätigkeit mit 80% Arbeitspräsenz auszuführen. Dabei ging er jedoch 

von der falschen Annahme aus, der Beschwerdeführer habe im Rahmen des 

Arbeitsversuches während 3 Tagen pro Woche ganztags gearbeitet, wohingegen der 

Beschwerdeführer gemäss Bericht des G.___ jeweils lediglich 4 Stunden pro Tag 

arbeitsfähig war. Ebenfalls hielt der RAD in seiner Stellungnahme vom 5. November 

2012 fest, dass aus seiner Sicht die durch Dr. I.___ festgestellte Steigerung der 

Arbeitsfähigkeit von 50 auf 60% nicht nachvollziehbar sei (IV-act. 146). Aufgrund der 

Tatsache, dass die durch Dr. I.___ angenommene 60%-ige Arbeitsfähigkeit unter einer 

falschen Annahme der Arbeitspräsenz erfolgte und die Steigerung der Arbeitsfähigkeit 

von 50 auf 60% für den RAD nicht nachvollziehbar erschien, bestehen nicht 

unerhebliche Zweifel an der durch Dr. I.___ geschätzten 60%-igen Arbeitsfähigkeit. 

Diese Zweifel konnten auch durch die aufgrund der Konfrontation mit den 

Unstimmigkeiten erfolgte eingeholte neue Stellungnahme von Dr. I.___ vom 17. 

November 2012 nicht ausgeräumt werden (IV-act. 148). Es rechtfertigt sich somit, 

davon auszugehen, dass im Rahmen des Arbeitsversuchs im G.___ die 

Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers überwiegend wahrscheinlich vollumfänglich 

ausgeschöpft wurde und es ist von einer Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten 

Tätigkeit von 50% auszugehen

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3.       

3.1   Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades ist das Erwerbseinkommen, das der 

Beschwerdeführer nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung zu setzen zum Erwerbseinkommen, das er erzielen 

könnte, wenn er nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

3.2   Das von der Beschwerdegegnerin der Verfügung vom 11. Juni 2013 (act. G 1.1; 

IV-act. 160) zugrunde gelegte Valideneinkommen von Fr. 57'850.00 wurde durch den 

Beschwerdeführer nicht bestritten. Die Beschwerdegegnerin stützte sich dabei auf die 

Angaben des Arbeitgebers zum zuletzt vor dem Unfall erzielten Lohn des 

Beschwerdeführers vom 24. September 2007 (IV-act. 18). Diese Angabe erscheint auch 

mit Blick auf den in den Akten enthaltenen Auszug aus dem individuellen Konto des 

Beschwerdeführers als nachvollziehbar (IV-act. 17), worin für das Jahr 2006 ein 

Jahreslohn von Fr. 57'893.00 ausgewiesen wurde. Es ist somit von einem 

Valideneinkommen des Beschwerdeführers von Fr. 57'850.00 auszugehen.

3.3   Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht. Ist kein 

solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so ist auf 

Erwerbstätigkeiten abzustellen, die der versicherten Person angesichts ihrer 

Ausbildung und ihrer physischen sowie intellektuellen Eignung zugänglich wären. 

Rechtsprechungsgemäss werden hierzu die Tabellenlöhne gemäss den vom 

Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) 

herangezogen (BGE 129 V 475 f. E. 4.2.1). Aus der Aktenlage ersichtlich und 

grundsätzlich unbestritten ist, dass bei der dem Beschwerdeführer noch zumutbaren, 

angepassten Arbeitstätigkeit von einer Hilfsarbeitertätigkeit auszugehen ist. Im Jahr 

2007 betrug der Tabellenlohn Anforderungsniveau 4, angepasst an die betriebsübliche 

wöchentliche Arbeitszeit Fr. 60'167.00 (vgl. IVG-Ausgabe der Informationsstelle AHV/

IV, Anhang 2). Nach der Rechtsprechung hängen die Fragen, ob und in welchem 

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Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und 

beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalls ab (etwa leidensbedingte 

Einschränkung, Alter und Beschäftigungsgrad), die nach pflichtgemässem Ermessen 

gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal zulässige Abzug auf 25% 

festzusetzen ist. Eine schematische Vornahme des Tabellenlohnabzugs ist unzulässig 

(BGE 126 V 79 E. 5b und 129 V 481 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer war 

bei Verfügungserlass 61 Jahre alt. Er hatte vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit stets 

schwere Arbeiten als Gärtner verrichtet. Nun sind diese Tätigkeiten nicht mehr möglich 

und er ist auch in leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten eingeschränkt. Dies, seine 

fehlende Erfahrung in den noch in Frage kommenden Tätigkeiten sowie sein Alter 

(höhere Lohnnebenkosten, kürzere Aktivitätsdauer) stellen erhebliche 

Konkurrenznachteile auf dem Arbeitsmarkt dar, die der Beschwerdeführer wohl mit 

dem Akzeptieren eines unterdurchschnittlichen Lohnes kompensieren müsste. 

Ermessensweise erscheint ein Abzug von sicher 10%, höchstens 15% als 

angemessen. Folglich beläuft sich das Invalideneinkommen auf Fr. 27'075.15 (bei 

einem Tabellenlohnabzug von 10%) bzw. Fr. 25'571.00 (bei einem Tabellenlohnabzug 

von 15%).

3.4   Da davon auszugehen ist, dass sich Validen- und Invalideneinkommen in etwa 

parallel entwickeln, kann die Bemessung des Invaliditätsgrads direkt gestützt auf die 

für das Jahr 2007 massgebenden Werte erfolgen; eine Aufwertung auf das Jahr des 

Verfügungserlasses kann unterbleiben. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 57'850.00 

und einem Invalideneinkommen von Fr. 27'075.15 (Tabellenlohnabzug 10%) beläuft 

sich der Invaliditätsgrad auf 53.2% bzw. bei einem Invalideneinkommen von Fr. 

25'571.00 (Tabellenlohnabzug 15%) auf 55.8%.

3.5    Wie in Erwägung 1.2 ausgeführt, ist die mit Verfügung vom 11. Juni 2013 

zugesprochene ganze Invalidenrente für den Zeitraum vom 1. November 2007 bis 31. 

Oktober 2009 nicht zu beanstanden. Für den Zeitraum ab dem 1. November 2009 

wurde dem Beschwerdeführer mit der Verfügung vom 11. Juni 2013 eine Viertelsrente 

zugesprochen. Die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit wurde durch die 

Beschwerdegegnerin ab dem 12. August 2009 angenommen. Dieser Zeitpunkt des 

Eintritts der Verbesserung blieb unbestritten und erscheint auch aus der medizinischen 

Aktenlage als schlüssig. In Nachachtung von Art. 88a der Verordnung über die 

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Invalidenversicherung (IVV; SR831.201) ist der Zeitpunkt der Herabsetzung der 

Invalidenrente ab dem 1. November 2009 somit nicht zu beanstanden. Aufgrund des 

festgestellten Invaliditätsgrades von 53.2% bzw. 55.8% (vgl. Erw. 3.4) steht dem 

Beschwerdeführer ab dem 1. November 2009 ein Anspruch auf eine halbe Rente der 

Invalidenversicherung zu.

4.      

4.1   In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung vom

11. Juni 2013 aufzuheben und dem Beschwerdeführer ist rückwirkend für die Zeit vom 

1. November 2007 bis 31. Oktober 2009 eine ganze sowie für die Zeit ab 1. November 

2009 eine halbe Rente zuzusprechen. Die Sache ist zur Festsetzung und Ausrichtung 

der geschuldeten Leistungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Im Übrigen 

ist die Beschwerde abzuweisen. Der Beschwerdeführer hat die Zusprache einer 

höheren Rente als die nun zuerkannte ganze bzw. halbe Rente beantragt. Da 

die quantitative "Überklagung" den Prozessaufwand nicht beeinflusst hat, ist nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung bezüglich der Auferlegung von Gerichts- und 

Parteikosten von einem vollständigen Obsiegen des Beschwerdeführers auszugehen 

(Urteil des Bundesgerichts vom 17. Januar 2013, 9C_995/2012, mit Hinweisen).

4.2   Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.00 bis 

Fr. 1'000.00 festgelegt (Art. 69 Abs. 1 IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.00 

erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Die 

unterliegende Beschwerdegegnerin hat die Gerichtsgebühr von Fr. 600.00 zu bezahlen.

4.3   Beim erwähnten Verfahrensausgang wird die bewilligte unentgeltliche 

Rechtsverbeiständung gegenstandslos. Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende 

beschwerdeführende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die 

Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht 

auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des 

Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das 

Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) 

pauschal Fr. 1'000.00 bis Fr. 12'000.00. Im hier zu beurteilenden Fall erscheint mit 

bis  

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Blick auf vergleichbare Fälle eine Parteientschädigung von Fr. 3'500.00 (inklusive 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.      In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 

11. Juni 2013 aufgehoben und dem Beschwerdeführer rückwirkend für die Zeit

vom 1. November 2007 bis 31. Oktober 2009 eine ganze sowie für die Zeit ab

1. November 2009 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zugesprochen; die 

Sache wird zur Festsetzung der Rentenhöhe an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen.

2.      Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtsgebühr von Fr. 600.00 zu bezahlen.

3.      Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.00 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 12.08.2014
	Art. 28 IVG. Bestimmung der Arbeitsfähigkeit aufgrund tatsächlicher Leistungsfähigkeit während eines Arbeitsversuchs im Rahmen der Arbeitsvermittlung. Rückwirkend abgestufte Rentenzusprache. Bemessung Invalideneinkommen. Abzug vom Tabellenlohn (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. August 2014, IV 2013/305).

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