# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1356c315-6061-5410-9bb0-19b215ba7d43
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-12-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.12.2010 A-6926/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-6926-2010_2010-12-10.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-6926/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 0 .  D e z e m b e r  2 0 1 0

Richterin Charlotte Schoder (Vorsitz), 
Richter Daniel Riedo, Richter Pascal Mollard, 
Gerichtsschreiberin Susanne Raas.

A._______, ...,
vertreten durch ...,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
ESTV Amtshilfe USA, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Amtshilfe (DBA-USA).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-6926/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Schweizerische  Eidgenossenschaft  (Schweiz)  und  die  Ver-
einigten Staaten von Amerika (USA) am 19. August 2009 ein Abkom-
men über ein Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der USA 
betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Ak-
tiengesellschaft, schlossen (AS 2009 5669, Abkommen 09),

dass sich die Schweiz darin verpflichtete, anhand im Anhang zum Ab-
kommen festgelegter Kriterien und gestützt auf das geltende Abkom-
men vom 2. Oktober  1996 zwischen der  Schweizerischen Eidgenos-
senschaft  und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung 
der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen 
(SR 0.672.933.61, DBA-USA 96) ein Amtshilfegesuch der USA zu be-
arbeiten,

dass die amerikanische Einkommenssteuerbehörde (Internal Revenue 
Service in Washington, IRS) am 31. August 2009 unter Berufung auf 
das  Abkommen 09 ein Ersuchen um Amtshilfe an die Eidgenössische 
Steuerverwaltung (ESTV) richtete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  A-7789/2009  vom 
21. Januar 2010 eine Beschwerde gegen eine Schlussverfügung der 
ESTV, welche einen Fall der Kategorie 2/A/b gemäss dem Anhang des 
Abkommens  09  betraf,  guthiess  mit  der  Begründung,  das  Abkom-
men 09  sei  eine  Verständigungsvereinbarung  und  habe  sich  an  das 
Stammabkommen zu halten,  welches Amtshilfe nur bei  Steuer-  oder 
Abgabebetrug, nicht aber bei Steuerhinterziehung vorsehe,

dass in der Folge der Bundesrat nach weiteren Verhandlungen mit den 
USA am 31. März 2010 ein Protokoll zur Änderung des Abkommens 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft  und den Vereinig-
ten Staaten von Amerika über ein Amtshilfegesuch des Internal Reve-
nue Service der Vereinigten Staaten von Amerika betreffend UBS AG, 
einer  nach  schweizerischem  Recht  errichteten  Aktiengesellschaft, 
unterzeichnet in Washington am 19. August 2009 (Änderungsprotokoll 
Amtshilfeabkommen, AS 2010 1459), abschloss und die vorläufige An-
wendung des Vertrages beschloss,

dass  die  Bundesversammlung  mit  Bundesbeschluss  vom  17. Juni 
2010 über die Genehmigung des Abkommens zwischen der Schweiz 

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und den  Vereinigten  Staaten  von Amerika  über  ein  Amtshilfegesuch 
betreffend  UBS AG sowie  des Änderungsprotokolls  (AS 2010  2907) 
das  Abkommen 09  und  das  Änderungsprotokoll  Amtshilfeabkommen 
genehmigte und den Bundesrat ermächtigte, diese zu ratifizieren; dass 
der eben genannte Bundesbeschluss nicht dem Staatsvertragsreferen-
dum unterstellt wurde,

dass die ESTV daraufhin mit Schlussverfügung vom 16. August 2010 
entschied,  dem  IRS  betreffend  A._______ (nachfolgend:  Be-
schwerdeführerin) Amtshilfe zu leisten, weil sie (aus näher dargelegten 
Gründen) zum Schluss kam, es handle sich um einen Fall der Kate-
gorie 2/B/b, für den gemäss dem Abkommen 09 in der Fassung vom 
31. März  2010  (SR 0.672.933.612,  Staatsvertrag 10)  Amtshilfe  zu 
gewähren sei,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom 22. September  2010 
gegen die vorerwähnte Schlussverfügung der ESTV beim Bundesver-
waltungsgericht Beschwerde erhob und insbesondere beantragte, auf 
das Amtshilfebegehren nicht einzutreten und dem IRS keine Amtshilfe 
zu  leisten,  eventualiter  die  angefochtene Verfügung aufzuheben und 
dem IRS keine Amtshilfe zu leisten,  subeventualiter  die Amtshilfege-
währung auf  näher  genannte Unterlagen unter  Weglassung von Na-
men allfälliger Dritter zu beschränken, bzw. bestimmte näher bezeich-
nete Dokumente nicht zu übermitteln – unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
28. September  2010  den  Beschwerdeeingang  bestätigte,  die  Beset-
zung  des  Spruchkörpers  mitteilte  und  einen  Kostenvorschuss  von 
Fr. 15'000.-- verlangte,

dass der Kostenvorschuss innert Frist geleistet wurde,

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 18. November 2010 
auf teilweise Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung an sie zu 
neuer Entscheidung schloss,

dass  sich  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom  30. November 
2010 diesem Antrag der Vorinstanz anschloss,

dass das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist zur Beurteilung von 
Beschwerden  gegen  Schlussverfügungen  der  ESTV  betreffend  die 

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Amtshilfe gestützt auf Art. 26 DBA-USA (vgl. Art. 20k Abs. 1 und 4 der 
Verordnung  vom  15. Juni  1998  zum  schweizerisch-amerikanischen 
Doppelbesteuerungsabkommen  vom  2. Oktober  1996  [Vo DBA-USA, 
SR 672.933.61]  i.V.m. Art.  31  -  33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  [VwVG, SR 
172.021]) und sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das 
VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG),

dass die  Beschwerdeführerin  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist und an deren Aufhebung ein schutzwürdiges Inte-
resse hat (Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde somit ein-
zutreten ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht das Recht von Amtes wegen an-
wendet (Art. 62 Abs. 4 VwVG), jedoch nicht  gehalten ist,  nach allen 
möglichen Rechtsfehlern zu suchen; dass sich zumindest Anhaltpunk-
te aus den Parteivorbringen oder den Akten ergeben müssen, damit 
die Behörde verpflichtet ist, einen Rechtsfehler zu berichtigen (Urteile 
des Bundesverwaltungsgerichts A-1579/2006 vom 19. November 2009 
E. 2, A-1668/2006 vom 16. November 2009 E. 2; ANDRÉ MOSER/MICHAEL 
BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren vor dem Bundesverwaltungs-
gericht, Basel 2008, Rz. 1.55; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungs-
verfahren  und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bundes,  2.  Aufl.,  Zürich 
1998, Rz. 677),

dass gemäss der allgemeinen Beweislastregel derjenige das Vorhan-
densein  einer  behaupteten  Tatsache  zu  beweisen  hat,  der  aus  ihr 
Rechte  ableitet  (Art. 8  des  Schweizerischen  Zivilgesetzbuchs  vom 
10. Dezember 1907 [ZGB, SR 210]); dass bei Beweislosigkeit gemäss 
dieser  Regel  zu  Ungunsten  desjenigen  zu  entscheiden  ist,  der  die 
Beweislast  trägt;  dass  demzufolge  bei  begünstigenden  Verfügungen 
grundsätzlich  der  Ansprecher  die  Beweislast  trägt,  während  bei  be-
lastenden Verfügungen die Verwaltung beweisbelastet ist (BGE 130 II  
482 E. 3.2; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-4034/2010 vom 
11. Oktober  2010,  A-6664/2009  vom  29. Juni  2010  E. 5.7.1, 
A-962/2009 vom 23. Juli 2009 E. 6.3; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., 
Rz. 3.150),

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dass unter dem Titel «Rechte der betroffenen Person» Art. 20e Abs. 1 
Vo DBA-USA bestimmt, dass die ESTV die an den Informationsinhaber 
gerichtete  Verfügung  sowie  eine  Kopie  des  Ersuchens  der  amerika-
nischen Behörde (soweit  darin nicht ausdrücklich die Geheimhaltung 
verlangt wird) auch der betroffenen Person, die einen schweizerischen 
Zustellungsbevollmächtigten bezeichnet hat, eröffnet; dass, sofern die 
betroffene Person keinen Zustellungsbevollmächtigten bezeichnet hat, 
die  Eröffnung  von  der  zuständigen  amerikanischen  Behörde  nach 
amerikanischem Recht  vorzunehmen ist;  dass  gleichzeitig  die  ESTV 
der  Person  eine  Frist  zur  Zustimmung  zum  Informationsaustausch 
oder zur Bestellung eines Zustellungsbevollmächtigten setzt (Art.  20e 
Abs. 2 Vo DBA-USA),

dass gemäss Art. 20e Abs. 3 Vo DBA-USA die vom Amtshilfeverfahren 
betroffene Person sich  am vorinstanzlichen Verfahren beteiligen und 
Einsicht in die Akten nehmen kann,

dass letztere Regelung auch dem in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfas-
sung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, 
SR 101) festgehaltenen und in den Art. 26 – 33 VwVG exemplarisch 
konkretisierten Grundsatz der Gewährung des rechtlichen Gehörs ent-
spricht, wonach Parteien ein Recht haben, in einem vor einer Verwal-
tungs- oder Justizbehörde geführten Verfahren mit ihrem Begehren an-
gehört zu werden, Einblick in die Akten zu erhalten und zu den für die 
Entscheidung wesentlichen Punkten Stellung zu nehmen (BGE 135 II 
286 E. 5.1, 132 II 485 E. 3.2, 129 I 232 E. 3.2; Urteil  des Bundesge-
richts 1P.26/2007 vom 4. Juli 2007 E. 3.1; BVGE 2009/36 E. 7.1; statt 
vieler: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-4034/2010 vom 11. Ok-
tober 2010 mit weiteren Hinweisen),

dass der Gehörsanspruch gemäss ständiger Rechtsprechung formeller 
Natur ist, mit der Folge, dass seine Verletzung ungeachtet der Erfolgs-
aussichten der Beschwerde grundsätzlich zur Aufhebung des mit dem 
Verfahrensmangel  behafteten  Entscheids  führt;  es  somit  mit  andern 
Worten nicht darauf ankommt, ob die Anhörung im konkreten Fall für 
den  Ausgang  der  materiellen  Streitentscheidung  von  Bedeutung  ist, 
d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird 
oder  nicht  (statt  vieler:  BGE  126  V  130  E. 2b;  Urteil  des  Bundes-
gerichts  9C_363/2009  vom  18.  März  2010  E. 3.1;  BVGE  2008/47 
E. 3.3.4;  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-3123/2008  vom 
27. April 2010 E. 2.2),

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dass nach der Rechtsprechung eine Verletzung des Gehörsanspruchs 
als geheilt gelten kann, wenn die unterbliebene Gewährung des recht -
lichen Gehörs  (also  etwa die  unterlassene  Anhörung,  Akteneinsicht, 
Begründung) in einem Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird, in dem 
die Beschwerdeinstanz mit der gleichen Prüfungsbefugnis entscheidet 
wie  die  untere  Instanz;  dass  die  Heilung  aber  ausgeschlossen  ist,  
wenn  es  sich  um  eine  besonders  schwerwiegende  Verletzung  der 
Parteirechte  handelt,  zudem  der  Beschwerdeführerin  kein  Nachteil 
erwachsen darf und die Heilung die Ausnahme bleiben soll (BGE 126 
V 130 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts 1C_148/2010 vom 6. Septem-
ber 2010 E. 4.3; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-3123/2008 
vom 27. April  2010 E. 2.2.3, A-1681/2006 vom 13. März 2008 E. 2.4; 
ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungs-
recht, 6. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2010, Rz. 1709 ff.),

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift vom 22. Sep-
tember  2010  geltend  macht,  sie  sei  während  der  ganzen  Rechts-
hängigkeit  des Verfahrens vor der Vorinstanz nie über das Verfahren 
orientiert worden und habe keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten; 
dass sie  erstmals  durch die Schlussverfügung vom 16. August  2010 
erfahren habe, dass sie ins Amtshilfeverfahren involviert sei,

dass  die  beweisbelastete  Vorinstanz  gemäss  ihren  Ausführungen  in 
der Vernehmlassung weder belegen kann, dass die Beschwerdeführe-
rin von der UBS AG notifiziert worden sei, noch, dass der von ihr ver-
schickte «FBAR-Letter» vom 4. Mai 2010 der Beschwerdeführerin tat-
sächlich  zugegangen  sei,  weshalb  die  Vorinstanz  die  teilweise  Gut-
heissung der Beschwerde beantragt,

dass die  Vorinstanz somit  das  rechtliche Gehör  der  Beschwerdefüh-
rerin verletzt hat, welche in keinem Stadium des vorinstanzlichen Ver-
fahrens rechtsgenüglich von diesem in Kenntnis gesetzt  worden war 
und sich deshalb auch nicht daran beteiligen konnte,

dass das Bundesverwaltungsgericht im vorliegenden Amtshilfeverfah-
ren als zugleich erste und letzte gerichtliche Instanz über die Gewäh-
rung der Amtshilfe entscheidet und dass dem vorliegenden Verfahren 
auch kein verwaltungsinternes Einsprache- oder Beschwerdeverfahren 
vorausging; dass diese bedeutende Gehörsverletzung im vorliegenden 
Verfahren deshalb nicht  geheilt  werden kann (Urteil  des  Bundesver-
waltungsgerichts A-4936/2010 vom 21. September 2010 E. 5.2),

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dass es sich aufgrund des Gesagten rechtfertigt, die Beschwerde im 
Sinn der Erwägungen und gemäss den nunmehr übereinstimmenden 
Anträgen  der  Beschwerdeführerin  und  der  Vorinstanz  gutzuheissen, 
den  angefochtenen  Entscheid  aufzuheben  und  die  Streitsache  zur 
Gewährung des rechtlichen Gehörs und zum allfälligen Erlass eines 
neuen Entscheids an die Vorinstanz zurückzuweisen,

dass es sich unter diesen Umständen erübrigt,  auf die weiteren Vor-
bringen der Beschwerdeführerin einzugehen,

dass  gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  die  Rückweisung 
der  Sache  an  die  Vorinstanz  zwecks  ergänzender  Abklärungen  als 
volles Obsiegen der beschwerdeführenden Partei gilt (BGE 132 V 215 
E. 6.1;  MARCEL MAILLARD,  in:  Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weis-
senberger [Hrsg.], Zürich 2009, Art. 63 N 14),

dass  der  Beschwerdeführerin  demzufolge  keine  Verfahrenskosten 
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG e contrario); dass somit  der 
geleistete  Kostenvorschuss von Fr. 15'000.--  der  Beschwerdeführerin 
zurückzuerstatten ist,

dass  auch  der  unterliegenden  Vorinstanz  als  Bundesbehörde  keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),

dass der Beschwerdeführerin nach Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung 
mit Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-
ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, 
SR 173.320.2) eine Parteientschädigung zuzusprechen ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Entscheid über die Parteient-
schädigung  von Amtes wegen aufgrund  der  Kostennote,  sofern  vor-
handen, sowie der Akten und in der Regel ohne eingehende Begrün-
dung trifft; dass auch bei der Festsetzung der Parteientschädigung auf 
der Basis einer Kostennote es Aufgabe des Gerichts ist, zu überprü-
fen, in welchem Umfang die geltend gemachten Kosten als notwendig 
für die Vertretung anerkannt werden können (Art. 10 ff. VGKE),

dass das Gericht im vorliegenden Verfahren unter Würdigung der ein-
gereichten Rechtsschriften  zur  Auffassung gelangt,  Kosten von pau-
schal  Fr. 8'000.--  seien  als  notwendig  für  die  Vertretung  zu  qualifi -
zieren,

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dass dieser  Entscheid nicht  mit  Beschwerde in  öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten  an  das  Bundesgericht  weitergezogen  werden  kann 
(Art. 83 Bst. h BGG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  im  Sinn  der  Erwägungen  gutgeheissen.  Der 
angefochtene  Entscheid  wird  aufgehoben  und  die  Streitsache  zur 
Gewährung des rechtlichen Gehörs und zum allfälligen Erlass eines 
neuen Entscheids an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 15'000.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.
Diese wird ersucht, dem Bundesverwaltungsgericht eine Auszahlungs-
stelle bekannt zu geben.

3.
Die Vorinstanz wird verpflichtet,  der Beschwerdeführerin eine Partei-
entschädigung in Höhe von Fr. 8'000.-- zu bezahlen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Charlotte Schoder Susanne Raas

Versand: 

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