# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3e5147a9-06a9-5514-87f1-82df321a15ae
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250085-O3
**Docket/Reference:** PS250085-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250085-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250085-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiber MLaw S. Widmer

Beschluss vom 27. Mai 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin

betreffend Nachlassstundung

Beschwerde gegen eine Verfügung des Nachlassgerichtes des Bezirksge-

richtes Zürich vom 24. März 2025 (EC250010)

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Erwägungen:

1.

1.1. Mit Verfügung vom 24. März 2025 trat das Nachlassgericht des Bezirksge-

richts Zürich (fortan: Vorinstanz) auf das Gesuch der Gesuchstellerin und Be-

schwerdeführerin (fortan: Beschwerdeführerin) um Bewilligung der provisorischen 

Nachlassstundung nicht ein (act. 3 = act. 6 [Aktenexemplar] = act. 7/11). 

1.2. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 31. März 2025 

(Datum Poststempel) sinngemäss Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zü-

rich (act. 2). In prozessualer Hinsicht verlangte sie, es sei ihrer Beschwerde die 

aufschiebende Wirkung zu erteilen (act. 2 S. 1).

1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 7/1-

13). Mit Beschluss vom 4. April 2025 wies die Kammer den Antrag auf Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung ab und setzte der Beschwerdeführerin eine Frist von 

fünf Tagen zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.– an (act. 8). Die 

Beschwerdeführerin holte den als Gerichtsurkunde an ihr Rechtsdomizil versand-

ten Beschluss nicht ab, worauf die Postsendung an die Kammer retourniert wurde 

(act. 9). Nach Ablauf der durch die Zustellfiktion gemäss 138 Abs. 3 lit. a ZPO 

ausgelösten Frist (vgl. act. 11 E. 1.3) setzte die Kammer der Beschwerdeführerin 

mit Verfügung vom 5. Mai 2025 eine fünftägige Nachfrist zur Leistung des Kosten-

vorschusses an. Die Kammer wies die Beschwerdeführerin dabei ausdrücklich 

darauf hin, dass im Säumnisfall auf die Beschwerde nicht eingetreten werde 

(act. 11 Dispositiv-Ziff. 3). Weiterungen erübrigen sich. Das Verfahren ist spruch-

reif.

2.

Die Verfügung vom 5. Mai 2025 wurde der Beschwerdeführerin am 

8. Mai 2025 am Postschalter zugestellt (act. 12). Die Nachfrist zur Leistung des 

Kostenvorschusses lief somit bis am 13. Mai 2025. Bis heute ging bei der Kam-

mer kein Kostenvorschuss ein, weshalb androhungsgemäss und in Anwendung 

von Art. 101 Abs. 1 und 3 ZPO auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.

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3.

Ausgangsgemäss wird die Beschwerdeführerin für das zweitinstanzliche 

Verfahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr ist ange-

sichts der Erledigung ohne inhaltliche Prüfung der Beschwerde auf Fr. 300.– fest-

zusetzen (Art. 54 und Art. 61 GebV SchKG). Weil über die Beschwerdeführerin 

am tt.mm.2025 der Konkurs eröffnet wurde (www.zefix.ch, zuletzt besucht am: 26. 

Mai 2025), sind die Gerichtskosten beim mit der Durchführung des Konkurses be-

auftragten Konkursamt vorsorglich zur Kollokation anzumelden. Eine Parteient-

schädigung ist bei diesem Prozessausgang nicht zuzusprechen. 

Es wird beschlossen:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt und der 

Beschwerdeführerin auferlegt.

1.

2.

3.

Die vorliegenden Verfahrenskosten werden dem Konkursamt Zürich (Alt-

stadt) vorsorglich zur Kollokation angemeldet.

4.

5.

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin sowie an das Bezirksge-

richt Zürich, ferner im Dispositiv an das Konkursamt Zürich (Altstadt), je ge-

gen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-

nert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassgerichts im Sinne von 
Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw S. Widmer

versandt am:
28. Mai 2025