# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 06ecd6f5-2959-5cc1-ac03-25a8e491b167
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-07-03
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 03.07.2013 UV 2012/35
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-35_2013-07-03.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/35

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 30.08.2019

Entscheiddatum: 03.07.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 03.07.2013
Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 42 und 46 f. ATSG: Verletzung des Anspruchs auf 
rechtliches Gehör durch die Art der Aktenführung bzw. Akteneinsicht. Art. 19 
Abs. 3 UVG, Art. 30 Abs. 1 UVV: Anspruch auf eine Übergangsrente. Art. 15 
Abs. 2 UVG, Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV: Versicherter Verdienst für die Rente 
aufgrund einer (klassischen) befristeten Anstellung im Zeitpunkt des Unfalls. 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Juli 
2013, UV 2012/35).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Miriam Lendfers, 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein Werz

Entscheid vom 3. Juli 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Andreas Wiget, Rosenbergstrasse 42b, 

9000 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva),Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Invalidenrente

Sachverhalt:

A.

A.a  A.___ war als Elektriker bei der B.___ AG beschäftigt und dadurch bei der Suva 

obligatorisch gegen Unfälle versichert (UV-act. 1). Am 26. Juli 2002 stürzte er durch ein 

Loch in einem Treppenaufgang, von dem ein Gitterrost entfernt worden war, 3.20 m in 

die Tiefe und zog sich dabei eine Trimalleolar-Luxationsfraktur (Knöchelbruch) und eine 

Olecranon-Trümmerfraktur (Bruch der Oberkante der Elle am Unterarm) zu (UV-act. 1, 

4, 8 ff.). Die operative Sanierung und anschliessende Heilung gestalteten sich 

anfänglich problemlos (UV-act. 9 f., 15 f.). Der Versicherte war zu 100% arbeitsunfähig 

(vgl. UV-act. 29). Die Suva kam für die Heilungskosten und Taggelder auf.

A.b  Am 3. Januar 2003 wurde der rechte Ellbogen wegen einer zwischenzeitlich 

entstandenen Pseudarthrose erneut operiert (UV-act. 27 f., 42). Das Osteosynthese­

material am rechten Fuss wurde am 1. Juli 2003 entfernt (UV-act. 46 f., 51). Die volle 

Arbeitsunfähigkeit als Elektriker dauerte an. Eine gänzliche Wiederherstellung der 

Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf war laut ärztlicher Einschätzung nicht mehr zu 

erreichen. Anlässlich eines stationären Rehabilitationsaufenthalts in der Klinik Bellikon 

vom 26. November 2003 bis 9. Januar 2004 wurde unter Einbezug der Invalidenver­

sicherung (IV) auch die berufliche Wiedereingliederung abgeklärt (UV-act. 81 f.). Es 

folgte ein Praktikum für die Umschulung zum Sozialpädagogen (UV-act. 100, 121, 135) 

sowie später Bemühungen, den Versicherten zum Occasions-Autoverkäufer 

auszubilden bzw. umzuschulen (UV-act. 155, 177 f., 184). An der Uniklinik Balgrist, 

Zürich, wurde der rechte Ellbogen am 16. September 2004 (Revision des Olecranon mit 

Materialentfernung; UV-act. 98, 107, 119, 130) und am 12. Juli 2005 reoperiert 

(Arthrolyse mit Debridement und Vorverlagerung des Ulnarisnervs; UV-act. 170 ff., 174, 

176, 179, 183, 195). Am 4. November 2005 hielt die Suva schriftlich fest, dass der 

Versicherte laut ärztlicher Einschätzung zu 50% arbeits- und vermittlungsfähig sei. Für 

diesen Teil wurde er zur Anmeldung bei der Arbeitslosenkasse aufgefordert (UV-act. 

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196). Kreisarzt Dr. med. C.___, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, erhob nach 

zwei Untersuchungen (Standortbestimmung vom 1. Dezember 2005, UV-act. 202 f.; 

Untersuchung vom 1. Juni 2006, UV-act. 231 f.) am 30. November 2006 folgendes 

Zumutbarkeitsprofil: "Aufgrund der ausschliesslich unfallkausalen strukturell fassbaren 

und somato-organisch zuordenbaren Befunde des rechten Sprunggelenks und des 

rechten Ellbogens ist dem Versicherten eine ganztägige, angepasste, 

wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit (gemäss DOT-Kategorien 5 -

 10 kg) mit vereinzelten Zusatzbelastungen von 5 - 15 kg bis zur Lendenhöhe 

zumutbar, ab Lendenhöhe bis über Kopfhöhe abnehmend um 5 kg. Nicht zumutbar 

sind schwere Arbeiten wie Schläge, Vibrationen, repetitive und kraftvolle Stoss-, Zug- 

und Drehbewegungen mit dem rechten Vorderarm." Von weiteren medizinischen, 

insbesondere operativen Behandlungsmassnahmen sei keine wesentliche 

Verbesserung der Befunde mehr zu erwarten (UV-act. 304). Die Integritätseinbusse 

erhöhte Kreisarzt Dr. C.___ von ursprünglich 20% (Schätzung vom 1. Juni 2006, UV-

act. 232) auf 25% (UV-act. 303).

A.c  Bemühungen um die Arbeitsintegration des Versicherten durch die Firma D.___ AG 

ab Frühsommer 2006 fruchteten nicht und wurden mit Schlussbericht vom 

27. November 2006 eingestellt (UV-act. 213 ff., 220, 233, 256, 285). Aufgrund seiner 

Arbeitslosigkeit war der Versicherte im Rahmen einer arbeitsmarktlichen Massnahme 

ab 23. August bis 31. Oktober 2006 (vorgesehenes Enddatum) bei der E.___ im 

Recycling von PC-Bestandteilen eingesetzt worden (UV-act. 261 ff.). Diese Arbeit legte 

er am 28. September 2006 wegen Beschwerden im rechten Ellbogen nieder und wurde 

zu 100% arbeitsunfähig geschrieben (UV-act. 277 ff.). Mit Schreiben vom 6. Dezember 

2006 setzte die Suva den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers davon in Kenntnis, 

dass eine ärztliche Behandlung nicht mehr notwendig sei und daher die 

Heilungskosten und Taggelder per 31. Dezember 2006 eingestellt würden. Per 

1. Januar 2007 bzw. per Abschluss der Eingliederungsmassnahmen durch die IV werde 

sie den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung 

prüfen und die Integritätsentschädigung verfügen (UV-act. 306). Die IV-Stelle des 

Kantons St. Gallen teilte dem Versicherten am 5. Dezember 2006 mit, dass eine 

berufliche Abklärung nötig sei und diese in der BEFAS Allschwil durchgeführt werde 

(UV-act. 307). Dort kam man zum Schluss, dass eine ganztägige Leistungsfähigkeit von 

70% für adaptierte leichte Tätigkeiten bestehe, die mitunter über den Tag verteilt aber 

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nicht repetitiv mittelschwer sein könnten. Die Leistungseinschränkung (von 30%) sei 

vorwiegend durch körperliche Arbeiten oder durch eine vorwiegend gehend-stehende 

Tätigkeit bedingt, weil hier der Klient Entlastungspausen benötige. Bei solchen 

adaptierten Tätigkeiten sei mit einer Leistungssteigerung bis 80% zu rechnen (vgl. UV-

act. 323 S. 10, S. 14 ff.). Im Anschluss an die BEFAS-Abklärung nahm der Versicherte 

eine zweijährige Umschulung zum Berufsagogen in der F.___ in Angriff, beginnend im 

Mai 2007 (UV-act. 312 ff.). Ab 1. Juni 2008 setzte er die Ausbildung bei der G.___ fort 

(UV-act. 321). Anlässlich des Besuchs vom 31. Oktober 2008 berichtete der Case 

Manager der Suva, der Versicherte komme mit seiner Ausbildung voran und könne 

demnächst auch seine Arbeitsfähigkeit bzw. Präsenzzeit auf ca. 60% steigern. 

Allerdings werde der rechte Ellbogen teilweise überbeansprucht, was Beschwerden 

und Flüssigkeits-Einlagerungen im Gelenk verursache und weiterhin Behandlungen 

nötig mache (UV-act. 334). Am 16. Juni 2009 berichtete der Versicherte über eine 

ausgeprägte Wetterfühligkeit am rechten Ellbogen, die jeweils auch das Streckdefizit 

verstärke. Er komme auf eine Arbeitsleistung von aktuell ca. 70% (UV-act. 338). 

Anlässlich der Schlussbesprechung vom 13. Oktober 2009 in der G.___ wurde 

festgehalten, dass die Umschulung zum systemischen Berufsagogen am 28. Oktober 

2009 mit einem erfolgreichen Abschluss enden werde. 2010 stehe noch die 

eidgenössische Berufsprüfung an. Die Taggeldzahlungen der IV würden mit dem 

28. Oktober 2009 eingestellt. Auch die Suva prüfe den definitiven Fallabschluss (UV-

act. 344, 348). Das Abschlusszertifikat des Versicherten als systemischer Arbeitsagoge 

datiert vom 5. November 2009 (UV-act. 349). Der Berufsberater der IV kam in seinem 

Abschlussbericht vom 11. November 2009 zum Schluss, der Versicherte sei mit der 

abgeschlossenen Ausbildung zum systemischen Arbeitsagogen rentenausschliessend 

eingegliedert. Seitens der IV sollte ihm noch ermöglicht werden, die Berufsprüfung mit 

eidgenössischem Diplom nachzuholen, die gemäss geänderter Ausbildungssituation ab 

2010 diese Ausbildung regulär abschliesse (UV-act. 350/1 f.). Mit Mitteilung vom 

16. November 2009 hielt die IV-Stelle der Sozialversicherungsanstalt (SVA) den 

erfolgreichen Abschluss der Umschulung und den fehlenden Rentenanspruch fest (UV-

act. 350).

A.d  Per 1. Februar 2010 übernahm der Versicherte eine Aushilfsstelle als Betreuer bei 

der H.___ (UV-act. 357/15). Ab 1. März 2010 wurde die Anstellung in eine ordentliche 

Betreuerstelle mit unbefristetem Vertrag geändert (UV-act. 357/12 ff.). Mit Schreiben 

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vom 12. August 2010 reichte der Rechtsvertreter des Versicherten diverse Unterlagen 

ein und legte dar, sein Mandant sei in der Funktion als Betreuer nur 70% arbeitsfähig 

und es resultiere eine unfallbedingte Erwerbseinbusse von 43% (UV-act. 357 f.). Am 

22. September 2010 wurde an der Uniklinik Balgrist am rechten Sprunggelenk eine 

Korrekturosteotomie durchgeführt, die wiederum zu voller Arbeitsunfähigkeit vom 

21. September 2010 bis Ende 2010 führte (UV-act. 353 ff., 369, 371). Anlässlich der 

Kontrolle sechs Monate nach der Operation wurde der Versicherte vom 1. April bis 

1. Mai 2011 30% arbeitsunfähig geschrieben (UV-act. 374 f.). Der neue Hausarzt des 

Versicherten, Dr. med. I.___, Arzt für Allgemein- und Sportmedizin SGSM, sowie die 

Ärztinnen und Ärzte an der Uniklinik Balgrist verlängerten diese Arbeitsunfähigkeit 

mehrmals (UV-act. 376, 379, 382 ff.) und diagnostizierten sie am 22. September 2011 

als bleibend (UV-act. 388; Bericht vom 3. Oktober 2011). Per 30. September 2011 

kündigte der Versicherte seine Arbeitsstelle bei der H.___ (UV-act. 392, 394).

A.e  Mit Gesuch vom 19. Juli 2011 meldete sich der Versicherte bei der 

Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an, weil er mit den Unfallfolgen 

eingeschränkt sei und nur eine Arbeitsfähigkeit von 70% erreichen könne. 

Zuständigkeitshalber wurde dieses Gesuch an die IV-Stelle des Kantons Appenzell 

Ausserrhoden weitergeleitet (IV-act. 1). Diese tätigte verschiedene Abklärungen, die 

über den Jahreswechsel 2011/2012 andauerten (vgl. IV-act. 5, 10 ff.).

A.f Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparats, hielt im Bericht vom 1. Dezember 2011 über die kreisärztliche 

Untersuchung vom 24. November 2011 (UV-act. 391) Einschränkungen des 

Versicherten am rechten Ellbogen mit Streckausfall bei unbedeutend eingeschränkter 

Beugung und verminderter Kraftentfaltung aufgrund einer mässigen humeroulnaren 

Arthrose fest. Sich sehr rasch wiederholende Bewegungen im Ellbogen, Schläge auf 

das Gelenk und starke Vibrationen seien zu vermeiden. Bei geeigneter Beanspruchung 

könne in zeitlicher Hinsicht ein normaler Einsatz erwartet werden. Wegen der 

Einschränkungen im rechten Sprunggelenk sei eine teilweise sitzend auszuführende 

Tätigkeit, möglichst intervallweise zu etwa einem Drittel der Arbeitszeit, 

wünschenswert. Das Tragen von Lasten sei bei 20 kg zu begrenzen. Bei Einhaltung 

dieser Randbedingungen dürfe ein Ganztageseinsatz erwartet werden. Es sei 

beachtlich, dass der Patient die geschilderte Arbeit als Pfleger von erheblich 

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behinderten Leuten zu 70% zeitlicher Leistung erbracht habe. Eine Steigerung bei 

dieser Belastung erwarte er aus medizinischer Sicht nicht. Anlässlich der Besprechung 

vom 24. November 2011 nach der kreisärztlichen Untersuchung und schriftlich am 

8. Dezember 2011 wurde dem Versicherten und seinem Rechtsvertreter mitgeteilt, dass 

die Taggelder per Ende 2011 eingestellt und der Anspruch auf eine allfällige 

Invalidenrente der Unfallversicherung ab 1. Januar 2012 geprüft würden (UV-act. 394, 

396).

A.g  Mit Verfügung vom 30. Dezember 2011 teilte die Suva dem Versicherten mit, er 

habe eine Integritätseinbusse von zusammen 25% erlitten und daher Anspruch auf eine 

Integritätsentschädigung von insgesamt Fr. 26'700.--. Einen Anspruch auf eine 

Invalidenrente verneinte die Unfallversicherung, da der Versicherte auch unter 

Berücksichtigung der andauernden körperlichen Einschränkungen als Arbeitsagoge ein 

rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (UV-act. 407).

B.

B.a  Gegen die Verfügung der Suva vom 30. Dezember 2011 liess der Versicherte 

durch seinen Rechtsvertreter am 26. Januar 2012 Einsprache erheben und die 

Ausrichtung einer angemessenen Rente beantragen. Gegen die 

Integritätsentschädigung machte er keine Einwände geltend (UV-act. 411). Mit 

Entscheid vom 20. März 2012 wies die Suva die Einsprache ab, soweit sie darauf 

eintrat (UV-act. 415).

B.b  Am 4. April 2012 meldete sich der Versicherte telefonisch bei der Suva und 

berichtete, Dr. I.___ habe ihm empfohlen, die Arbeit niederzulegen aufgrund der 

Gelenkentzündung im Sprunggelenk sowie im Ellbogen (UV-act. 417). Mit E-Mail vom 

5. April 2012 an den Case Manager der Suva meldete der Rechtsvertreter des 

Versicherten einen Rückfall seines Mandanten an (UV-act. 418). Im Zeugnis vom 

5. April 2012 hielt Dr. I.___ fest, aufgrund der Erkrankungen im Bereich des rechten 

Ellbogens und des rechten OSG sei der Versicherte als Arbeitsagoge zu höchstens 

50% arbeitsfähig (UV-act. 419).

C.

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C.a  Gegen den Einspracheentscheid vom 20. März 2012 richtet sich die Beschwerde 

vom 2. Mai 2012 mit den Anträgen:

"1. Das Verfahren sei an die Verwaltung zur Vervollständigung der Akten 

zurückzuweisen.

2. In Aufhebung des Einspracheentscheids der Suva vom 20. März 2012 sei dem 

Beschwerdeführer die gesetzlich zustehende Rente auszurichten.

3. Eventualiter sei das Verfahren an die Verwaltung zurückzuweisen zum Zweck der 

Umschulung des Beschwerdeführers zum Job Coach.

4. Dem Einsprecher seien die Kosten für Arztberichte gemäss Ziff. 8 der Einsprache 

vom 26. Januar 2012 zu ersetzen;

unter Kostenfolge." Der Sachverhalt wurde dahingehend ergänzt, dass der 

Beschwerdeführer mittlerweile im K.___ einen mehrmonatigen Arbeitsversuch 

unternehme. Ziel sei die Steigerung der Arbeitsmarktfähigkeit mit Prüfung der 

Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit sowie die Förderung der Schlüsselfunktionen. Er 

habe im K.___ die Teilnehmer zu betreuen und zu begleiten, sie anzuleiten und zu 

überwachen, Berichte zu erstellen und sich mit internen und externen Partnern zu 

vernetzen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Der Stellenbeschrieb sehe unter 

anderem eine produktive Mitarbeit unter Einhaltung der Qualitätsstandards und 

Sicherheitsvorgaben sowie die Mithilfe bei der Reinigung von Büros, Toiletten usw. und 

im Gartenbau (Setzen, Jäten, Schneiden und Umbauten) vor. Das Arbeitspensum habe 

sich anfänglich auf 70% belaufen, hätte aber nach Möglichkeit bis 100% gesteigert 

werden sollen. Ziemlich rasch habe sich jedoch gezeigt, dass sogar die Zielsetzung 

von 70% eher zu hoch gegriffen gewesen sei. Aufgrund der notwendigen Mithilfe bei 

Reinigung und Gartenarbeiten hätten sich Fussgelenk und Ellbogen nach nur drei 

Wochen verstärkt entzündet und sein Hausarzt habe ihn 50% arbeitsunfähig 

geschrieben (act. G 1.3 f.). - Zur Begründung der Beschwerde wurde in formeller 

Hinsicht angeführt, die Beschwerdegegnerin habe mit der CD, die lediglich 147 

Aktenstücke als entscheidrelevant bezeichnet habe, obwohl im Lauf des Verfahrens 

rund 400 gesammelt worden seien, gegen ihre Aktenführungspflicht und die Pflicht, 

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Einsicht in die relevanten Daten zu geben, verstossen (Art. 46 ff. des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] und Art 8 

Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes über den Datenschutz [DSG; SR 235.1]). Ebenfalls 

habe ihm die Beschwerdegegnerin Mehraufwand von vier Stunden für den Abgleich 

der Akten verursacht, für den er unabhängig vom Ausgang des Verfahrens einen Betrag 

von CHF 1'080.-- (inkl. MWSt) zuzusprechen beantrage. In materieller Hinsicht habe 

der Beschwerdeführer nachgewiesen, dass seine Arbeitsfähigkeit als Arbeitsagoge im 

Zeitpunkt der Verfügung und des Einspracheentscheids 70% betragen habe. Mit einer 

Grundausbildung als Elektriker werde er als Arbeitsagoge immer im handwerklichen 

Gebiet eingesetzt. Es sei unausweichlich, dass ein Betreuer in diesem Bereich selber 

Hand anlegen müsse. Die Zumutbarkeitsbeurteilung durch den Kreisarzt basiere daher 

auf falschen Voraussetzungen. Das Valideneinkommen liege unbestrittenermassen bei 

CHF 85'050.--. Die Anstellung bei der H.___ sowie die Auskünfte, die er bei seinen 

Bewerbungen erhalten habe, zeigten, dass er nicht mehr als CHF 5'440.-- pro Monat 

erzielen könne. Mit auf 70% eingeschränkter Arbeitsfähigkeit könne er lediglich ein 

Invalideneinkommen von CHF 49'500.-- (CHF 5'440.-- x 13 x 70%) erzielen. Es 

resultiere ein Invaliditätsgrad von gerundet 42%. Bezüglich des versicherten Verdiensts 

ergebe sich, dass er bei der B.___ AG eine Festanstellung angestrebt gehabt habe. Bei 

der Berechnung seines damaligen Verdiensts sei daher Art. 22 Abs. 4 Satz 3 der 

Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) nicht anwendbar und es 

müsse auf ein ganzes Jahr umgerechnet werden. Die Kosten für Arztberichte von 

insgesamt CHF 560.-- seien dem Beschwerdeführer aufgrund von Art. 45 Abs. 1 ATSG 

zu ersetzen. Die Beschwerdegegnerin sei im angefochtenen Einspracheentscheid nicht 

darauf eingetreten, obwohl sie diese Kosten irrtümlich in der Verfügung vom 

30. Dezember 2011 nicht aufgeführt gehabt habe.

C.b  Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2012 die Abweisung 

der Beschwerde. Zur Begründung führte sie an, es könne nicht die Rede von einer 

Verletzung der Pflicht zur korrekten Aktenführung bzw. des rechtlichen Gehörs sein. 

Dem Beschwerdeführer und seinem Rechtsvertreter hätte das Aktendossier mit zuletzt 

423 Aktenstücken zur Verfügung gestanden. Es sei offensichtlich, dass die CD mit 147 

Aktenstücken nur einen Teil der Akten beinhalte. Der Nichteintretens-Entscheid 

bezüglich Ersatz von Kosten für Arztberichte sei in Rechtskraft erwachsen; 

diesbezüglich hätte der Beschwerdeführer die Aufhebung des Nichteintretens-Ent­

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scheids beantragen müssen. Auf (Eventual-)Antrag 3 der Beschwerde, Rückweisung an 

die Verwaltung zwecks Umschulung des Beschwerdeführers zum Job Coach, sei nicht 

einzutreten, weil solches nicht Gegenstand des Einspracheverfahrens gewesen sei. Die 

Tätigkeit eines Arbeitsagogen bewege sich in den administrativen Bereichen der 

Führung, Beratung, Begleitung, Unterstützung und sei mit keinerlei körperlichen 

Belastungen verbunden. Soweit der Beschwerdeführer nicht leidensadaptierte, d.h. zu 

stark körperbelastende Tätigkeiten ausübe, sei dies für die Bemessung der Invalidität 

nicht massgebend, weil er dabei seine verbliebene Arbeitsfähigkeit nicht in zumutbarer 

Weise voll ausschöpfe. Werde die allfällige Erwerbseinbusse richtig berechnet, 

resultiere eine solche von 8,3% oder 0%, was (gemäss Art. 18 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]) einen Rentenanspruch 

in jedem Fall ausschliesse.

C.c  Mit der Replik vom 3. Juli 2012 liess der Beschwerdeführer nur noch folgende 

Anträge stellen:

"1. In Aufhebung des Einspracheentscheids der Suva vom 20. März 2012 sei dem 

Beschwerdeführer die gesetzlich zustehende Rente auszurichten.

2. Dem Einsprecher seien die Kosten für Arztberichte gemäss Ziff. 8 der Einsprache 

vom 26. Januar 2012 zu ersetzen;

unter Kostenfolge." Zur Begründung wurde angeführt, am Rechtsbegehren Ziff. 3 der 

Beschwerde werde aus denjenigen Gründen nicht festgehalten, die die 

Beschwerdegegnerin in Ziff. 5.3 der Beschwerdeantwort anführe. Mit dem Einreichen 

der UV-act. 1 - 423 sei die Suva dem Antrag des Beschwerdeführers nachgekommen. 

Die bisherige Ziff. 1 des Rechtsbegehrens sei damit gegenstandslos geworden. Das 

rechtliche Gehör sei aber insoweit verletzt, als die Verfügung und der 

Einspracheentscheid auf Akten basierten, die dem Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers vorher nie gezeigt worden seien. Wie der Bericht von PD Dr. med. 

L.___, Schulter-Ellbogen an der Uniklinik Balgrist zeige, sei der Beschwerdeführer in 

seiner derzeitigen Tätigkeit im K.___ weiterhin zu 30% in seiner Arbeitsfähigkeit 

eingeschränkt. Die Beschwerdegegnerin gehe zu Unrecht davon aus, als Arbeitsagoge 

mit handwerklicher Grundausbildung könne er ohne Ausübung körperlich belastender 

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Arbeiten tätig sein. Als Invalideneinkommen dürfe nicht auf den Lohn eines 

Kadermitglieds abgestellt werden. Derjenige eines Berufseinsteigers müsse 

entsprechend tiefer angesetzt werden. Werde auf Tabellenlöhne abgestellt, dürfe nicht 

das Anforderungsniveau 2 berücksichtigt werden und sei aufgrund der konkreten 

Verhältnisse des Beschwerdeführers ein Abzug zu machen. Bezüglich der Kosten für 

Arztberichte sei die vorliegende Beschwerde als Rechtsverweigerungsbeschwerde 

entgegenzunehmen, sollte das Versicherungsgericht aus formellen Gründen den 

materiellen Anspruch nicht beurteilen können. Mit der Replik reichte der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine Kostennote über insgesamt CHF 5'054.40 

ein, inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer.

C.d  Die Beschwerdegegnerin hat die Frist zur Einreichung einer Duplik ungenutzt 

verstreichen lassen und damit darauf verzichtet (act. G 8). Mit Schreiben vom 6. Sep­

tember 2012 wurde der Schriftenwechsel abgeschlossen (act. G 9).

D.

D.a  Mit Schreiben vom 14. September 2012 reichte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers dem Versicherungsgericht den Bericht des Regionalen Ärztlichen 

Diensts (RAD) Ostschweiz vom 5. September 2012 ein. Darin kam Dr. med. M.___ zum 

Schluss, die jetzige Agogentätigkeit Gartenbau sei nicht ideal. Er empfehle eine 

Umplatzierung in die Industrie (act. G 10.2). Diese Unterlagen wurden der 

Beschwerdegegnerin am 19. September 2012 zur Kenntnis gebracht (act. G 11).

D.b  Am 21. September 2012 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers den 

IV-Bericht von N.___, Leiter des K.___, vom 17. September 2012 nach (act. G 12.2). 

Dieser stellte dem Beschwerdeführer ein gutes Zeugnis aus. Bezüglich Belastung 

wurde festgehalten, der Arbeitsbereich (Haus und Garten) verlange beim Anleiten und 

Begleiten von Klienten ein gewisses Mass an körperlicher Fitness. Aufgrund der 

körperlichen Beeinträchtigung habe ein Arbeitspensum von 70% als angemessen 

erschienen. Damit seien auch die Erholungsphasen gewährleitstet gewesen. - Die 

Beschwerdegegnerin nahm die Möglichkeit zur Stellungnahme wahr (act. G 13 f.). Mit 

Eingabe vom 1. Oktober 2012 hielt sie fest, der IV-Bericht vom 17. September 2012 (bf. 

Bel. 13) belege, dass der Beschwerdeführer im K.___ hauptsächlich Garten- und 

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Reinigungsarbeiten und damit keine leidensadaptierten, sondern zu stark 

körperbelastende Tätigkeiten ausgeübt habe. Aus diesem Grund habe Dr. M.___ in bf. 

Bel. 12 denn auch eine Umplatzierung in die Industrie empfohlen. Der reduzierte 

Arbeitsfähigkeitsgrad von 70% sei auf die fehlende Leidensadaptation zurückzuführen 

und für die Bemessung der Invalidität irrelevant. Sie halte daher an den Ausführungen 

in der Beschwerdeantwort vollumfänglich fest und erneuere den Antrag auf Abweisung 

der Beschwerde (act. G 14).

D.c  Am 16. Oktober 2012 liess der Beschwerdeführer seinerseits Stellung nehmen und 

festhalten, Dr. M.___ beziffere seine Arbeitsfähigkeit - entgegen der Interpretation 

durch die Suva - bei "idealer" Adaptation auf 70%. Der Arbeitsfähigkeitsgrad von 70% 

beruhe auch nicht auf der "eigenen, subjektiven Sicht" des Beschwerdeführers, 

sondern stütze sich auf die deutlichen Berichte der Uniklinik Balgrist vom 8. Juni 2012 

(B-act. 10) und insbesondere auf den Bericht von Dr. I.___ vom 5. April 2012 (B-act. 4), 

wo von lediglich 50% Arbeitsfähigkeit gesprochen werde. Rückblickend betrachtet 

müsse die Umschulung zum Arbeitsagogen wohl als Fehler betrachtet werden. Aus 

den Ausführungen in den bisherigen Rechtsschriften und aus dem Berufsprofil des 

Arbeitsagogen des Vereins Arbeitsagogik Schweiz, insbesondere aus dessen Anhang, 

ergebe sich, dass der Beschwerdeführer auch als Arbeitsagoge weiterhin nicht ohne 

körperliche Belastung auskommen würde - und dies ungeachtet der Branche (act. 

G 16, G 16.1). Diese Eingabe wurde der Beschwerdegegnerin am 17. Oktober 2012 zur 

Kenntnis zugestellt (act. G 17).

D.d  Mit Eingabe vom 6. November 2012 liess der Beschwerdeführer dem 

Versicherungsgericht die Mitteilung der IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden zukommen, 

wonach ihm Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche gewährt würden (act. 

G 18, G 18.2). Darin wird unter anderem festgehalten, medizinisch sei ihm eine seinem 

Gesundheitsschaden angepasste Tätigkeit zu einem Pensum von 70% zumutbar, was 

der Beschwerdeführer im Begleitschreiben betonen lässt. Die Beschwerdegegnerin 

nahm die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen, nicht wahr (act. G 19).

D.e  Am 7. Februar 2013 forderte das Versicherungsgericht die IV-Stelle Appenzell 

Ausserrhoden auf, ihm die gesamten IV-Akten zur Verfügung zu stellen (act. G 20). Am 

13. Februar 2013 liess der Beschwerdeführer dem Gericht die Mitteilung der IV-Stelle 

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einreichen, wonach diese die Kosten für die Nachqualifizierung zum Arbeitsagogen 

HFP mit Praktikum beim O.___ und Coaching durch P.___ übernehme (act. G 21, 

G 21.2). Der Beschwerdeführer liess auf eine Stellungnahme zu den IV-Akten 

verzichten (act. G 24 ff.). Die Beschwerdegegnerin liess sich am 5. April 2013 zu den 

IV-Akten und zur Eingabe vom 13. Februar 2013 vernehmen (act. G 29). Sie hielt fest, 

dass der Beschwerdeführer als ausgebildeter Arbeitsagoge eine vollzeitige, 

leidensadaptierte Betätigung finden könnte, welche ihm die Erzielung eines 

rentenausschliessenden Einkommens erlauben würde. Das sei auch ohne 

Nachqualifizierung zum Arbeitsagogen HFP möglich, weshalb an der Ablehnung eines 

Rentenanspruchs festgehalten werde.

E.

Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der übrigen 

Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

Erwägungen:

1. 

1.1 Der Beschwerdeführer wohnt im Ausland. Laut Angabe seines Rechtsvertreters 

hatte er vor dem Wegzug Wohnsitz im Kanton St. Gallen. Im Handelsregister des 

Kantons St. Gallen ist die B.___ AG, Arbeitgeberin des Beschwerdeführers im Zeitpunkt 

des Unfalls verzeichnet. Aufgrund von Art. 58 Abs. 2 ATSG ist das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen örtlich zuständig für die Beurteilung der 

Beschwerde vom 2. Mai 2012.

1.2 Auch die sachliche Zuständigkeit des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 

ist gegeben (vgl. Art. 57 ATSG in Verbindung mit Art. 42 des st. gallischen Gesetzes 

über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

2. 

Formeller Natur und vorab zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin 

bezüglich Entschädigung des Beschwerdeführers für die Bezahlung der Rechnungen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/25

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für ärztliche Berichte im angefochtenen Einspracheentscheid zu Recht einen 

Nichteintretensentscheid gefällt hat und ob die Opposition des Beschwerdeführers 

dagegen vom Gericht als Rechtsverweigerungsbeschwerde entgegenzunehmen ist. 

Rechtsanwalt Wiget hatte die Kosten von Fr. 300.-- für seine Besprechung mit Dr. med. 

Q.___, Orthopädie, bereits am 24. August 2006 geltend gemacht (UV-act. 270) und am 

12. August 2010 gemahnt (UV-act. 358). Mit gleichem Schreiben (vom 12. August 2010) 

ersuchte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers die Suva, ihm auch die Kosten 

der von ihm eingeholten Berichte von R.___, S.___, T.___ und der Uniklinik Balgrist im 

Gesamtbetrag von Fr. 235.20 (vgl. UV-act. 357 bis 357/11; in der Beschwerde [Ziff. 10 

S. 10] werden lediglich Fr. 230.-- geltend gemacht); total Fr. 535.20 (in der Beschwerde 

werden Fr. 560.-- erwähnt) zu ersetzen. Die Beschwerdegegnerin setzte am 25. August 

2010 die Antwort an Rechtsanwalt Wiget ausdrücklich bis zum definitiven 

Fallabschluss aus, da wegen der bevorstehenden weiteren Operation am rechten Fuss 

ein Spitaleintritt in der Uniklinik Balgrist auf den 21. September 2010 geplant und damit 

verschiedene Argumentationen bereits wieder überholt seien (UV-act. 359). Mit der 

Verfügung vom 30. Dezember 2011 nahm die Beschwerdegegnerin den definitiven 

Fallabschluss vor (UV-act. 407). Die Stellungnahme zum Kostenersatz vergass sie 

dabei. Es trifft zu, dass der Entscheid der Beschwerdegegnerin über die Kosten für die 

genannte Arztbesprechung und die diversen Berichte nicht Gegenstand der Verfügung 

vom 30. Dezember 2011 war und daher im Einspracheverfahren nicht materiell darüber 

entschieden werden konnte (vgl. E. 1 des angefochtenen Einspracheentscheids, S. 4). 

Nachdem die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zugesagt hatte, über alle 

offenen, in der Eingabe vom 12. August 2010 geltend gemachten Argumente bei 

Fallabschluss zu entscheiden (vgl. UV-act. 358 f.), und der Entscheid über den 

Auslagenersatz in der Verfügung vom 30. Dezember 2011 vergessen ging, hätte sie 

nach Kenntnisnahme der in der Einsprache vorgebrachten Rüge über die Erstattung 

eine Verfügung erlassen müssen. Dies ist, wie ausgeführt, nicht geschehen. Daher 

nimmt das Versicherungsgericht die Beschwerde gegen das entsprechende 

Nichteintreten im Einspracheentscheid als Rechtsverweigerungsbeschwerde entgegen. 

Soweit die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. März 

2012 bezüglich Kostenvergütung einen Nichteintretensentscheid gefällt hat, wird dieser 

aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie 

materiell über den Ersatz der Kosten von Fr. 300.-- für die Besprechung mit Dr. Q.___ 

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und die Berichte von R.___, S.___, T.___ und der Uniklinik Balgrist im Gesamtbetrag 

von Fr. 235.20 (laut Beschwerde Fr. 230.-- bzw. Fr. 260.-- [Fr. 560.-- abzüglich 

Fr. 300.--]) entscheide.

3. 

3.1 Soweit der Beschwerdeführer bezüglich Aktenführung und besonders Einsicht in 

die Akten der Beschwerdegegnerin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs rügt, ist 

dieser Einwand ebenfalls formeller Natur und vorab zu prüfen. Mit der Replik hat er die 

entsprechende Rüge auf die mangelnde Einsicht in Aktenstücke reduziert, die 

Grundlage für die Berechnung des Valideneinkommens und (damit) einer allfälligen 

Erwerbseinbusse bildeten, insbesondere in UV-act. 399.

3.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 42 ATSG 

haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient 

einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes 

Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des 

Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor 

Erlass eines solchen Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise 

beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört 

zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich 

zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid 

zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht alle 

Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren 

Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 135 I 282 E. 2.3, BGE 135 II 

293 E. 5.1, BGE 132 V 370 E. 3.1 mit Hinweisen sowie Urteil des Bundesgerichts vom 

14. Juni 2011, 8C_125/2011, E. 3).

3.3 Die Beschwerdegegnerin hatte dem Beschwerdeführer und seinem Rechtsvertreter 

in ihre abschliessenden Detailabklärungen zum Validen- und Invalideneinkommen 

sowie zum versicherten Verdienst nicht in Papierform Einblick verschafft. Vielmehr 

hatte sie dem Rechtsvertreter, offenbar im Zusammenhang mit der Verfügung vom 

30. Dezember 2011 (UV-act. 407), eine am 8. Dezember 2011 erstellte CD zukommen 

lassen (B-act. 8 bzw. act. G 7.3), auf der eine Auswahl (147 von über 400) der ihr 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/25

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entscheidwesentlich erscheinenden Aktenstücke gespeichert waren. Die CD war ohne 

Erläuterungen und ohne Vermerk im physischen Aktendossier erstellt und versandt 

worden (und wurde vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in der Einsprache 

vom 26. Januar 2012 [UV-act. 411] erstmals erwähnt). Obwohl sie bei korrekter 

Aktenführung und einwandfreier Akteneinsicht dem Beschwerdeführer und seinem 

Rechtsvertreter gegenüber unabhängig von der Form (papieren oder elektronisch auf 

Datenträger) stets das gleiche Set an Dokumenten mit den gleichen Laufnummern 

auszuhändigen und neuere Aktenstücke anzuhängen gehabt hätte (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 15. Dezember 2010, 8C_319/2010, E. 2.2 f.; Art. 46 f. ATSG), wich 

die Beschwerdegegnerin unnötig von diesen Regeln ab. Die CD mit den wichtigsten 

Akten stiftete Verwirrung und führte beim Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zu 

Mehrarbeit. Eine klärende Rückfrage seinerseits bei der Beschwerdegegnerin nach 

dem Schicksal des papierenen Aktendossiers bzw. zur Übereinstimmung der auf CD 

ausgehändigten Akten mit den papierenen ist nicht dokumentiert. Zwischen Verfügung 

und Einsprache ersuchte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers auch nicht 

ausdrücklich um Akteneinsicht. Das Einbringen ausgewählter Akten auf CD veranlasste 

ihn vielmehr zu einer entsprechenden formellen Rüge in der Einsprache vom 26. Januar 

2012 (UV-act. 411 Ziff. II/3 S. 2). Auf diese ging die Beschwerdegegnerin im 

angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. März 2012 nicht ein.

3.4 Indem die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer vor Erlass der (mit 

Einsprache anfechtbaren) Verfügung vom 30. Dezember 2011 (UV-act. 407) nicht von 

sich aus alle Unterlagen zugänglich machte, hat sie dessen Anspruch auf das 

rechtliche Gehör nicht verletzt. Gemäss Art. 42 Satz 2 ATSG war dieses Vorgehen 

vertretbar (vgl. auch Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. Zürich 2009, N 21 ff. zu 

Art. 42), zumal sie das vom Beschwerdeführer ausdrücklich angeführte Dokument (UV-

act. 399) lediglich indirekt als Beleg benutzte. Ob ihr Stillschweigen im 

Einspracheentscheid auf die formelle Rüge in der Einsprache eine Gehörsverletzung 

darstellt, kann letztlich offen bleiben, denn eine solche wäre nicht als schwerwiegend 

zu gewichten, daher rechtsprechungsgemäss heilbar und führte nicht zur Aufhebung 

des angefochtenen Einspracheentscheids (vgl. Kieser, a.a.O., N 9 f. zu Art. 4, sowie 

BGE 132 V 390 E. 5.1 mit Hinweisen).

4. 

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4.1 Streitig und zu prüfen bleibt hauptsächlich, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht 

von einer vollen (bzw. rentenausschliessenden) Erwerbsfähigkeit des 

Beschwerdeführers ausgegangen ist und gestützt darauf einen Anspruch auf eine 

Invalidenrente der Unfallversicherung verneint hat.

4.2 Die Beschwerdegegnerin hat im angefochtenen Einspracheentscheid die recht­

lichen Grundlagen für den Anspruch versicherter Personen auf eine Rente der 

obligatorischen Unfallversicherung und zur Ermittlung einer allfälligen Erwerbseinbusse 

bzw. des Invaliditätsgrads zutreffend dargestellt (E. 2). Darauf kann verwiesen werden. 

Zu ergänzen ist, dass versicherte Personen gemäss Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung 

mit Art. 30 Abs. 1 UVV Anspruch auf eine Übergangsrente der Unfallversicherung 

haben, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte 

Besserung ihres Gesundheitszustands mehr zu erwarten ist, der Entscheid der IV über 

die berufliche Eingliederung jedoch erst später gefällt wird. Der Anspruch auf eine 

mögliche Übergangsrente beruht auf der Überlegung, dass die Unfallversicherung die 

künftige Erwerbsunfähigkeit erst mit ausreichender Zuverlässigkeit schätzen kann, 

wenn allfällige Eingliederungsmassnahmen zu Ende geführt sind (vgl. Alfred Maurer, 

Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 371). Die 

Übergangsrente wird daher aufgrund der Erwerbsunfähigkeit im Zeitpunkt ihrer 

Festlegung, mithin für eine noch nicht eingegliederte versicherte Person, ebenfalls 

durch Einkommensvergleich ermittelt (vgl. BGE 129 V 284 E. 4.1, BGE 116 V 252 E. 3a 

sowie Kommentar des Bundesamts für Sozialversicherungen [BSV] zur Änderung der 

UVV in: RKUV 1998 S. 93). Peter Omlin bezeichnet Übergangsrenten als befristete 

Renten besonderer Art und hält fest, ihnen komme weitgehend Taggeldcharakter zu, 

d.h. sie orientierten sich wie das Taggeld an der Arbeitsfähigkeit in der angestammten 

Tätigkeit (Dauerrenten - Zeitrenten - terminierte Renten, in: René Schaffhauser / Franz 

Schlauri (Hrsg.): Die Revision von Dauerleistungen in der Sozialversicherung, St. Gallen 

1999, S. 137, bzw. Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, Freiburg 

1995, S. 72). Der Anspruch auf eine Übergangsrente erlischt beim Beginn des 

Anspruchs auf ein Taggeld der IV (Art. 30 Abs. 1 lit. a UVV), mit dem negativen 

Entscheid der IV über die berufliche Eingliederung (Art. 30 Abs. 1 lit. b UVV; vgl. auch 

BGE 129 V 286 f. E. 4.4) oder mit der Festsetzung der definitiven Rente (Art. 30 Abs. 1 

lit. c UVV).

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4.3 Die Beschwerdegegnerin hatte bei der Prüfung des Rentenanspruchs des 

Beschwerdeführers per 1. Januar 2012 und dessen Festlegung übersehen, dass ein 

wesentliches Element für den Beginn der ordentlichen Rente gemäss Art. 19 Abs. 1 

UVG, der Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch die IV, nicht erfüllt 

war. Zwar war die - rückwirkend betrachtet - erste Phase der Umschulung bzw. die 

Grundausbildung zum systemischen Arbeitsagogen bereits im November 2009 

abgeschlossen worden (vgl. UV-act. 349 f.). Ab 1. Januar 2010 war jedoch für das 

Eidgenössische Diplom als systemischer Arbeitsagoge eine höhere Berufsprüfung 

nötig. Entsprechend hatte der Berufsberater der IV schon im Abschlussbericht vom 

11. November 2009 festgehalten, dem Versicherten sollte ermöglicht werden, diese 

Prüfung noch nachzuholen (UV-act. 350/1 f.). Seit Herbst 2011 liefen neue Abklärungen 

der IV betreffend berufliche Massnahmen zugunsten des Beschwerdeführers, die Ende 

2011 noch nicht abgeschlossen waren (act. G 22.1/5, G 22.1/10 ff.). Nach einem 

Assessment am 26. September 2011 (act. G 22.1/10) und Eingang des aktuellen 

ärztlichen Berichts der Fusssprechstunde an der Universitätsklinik Balgrist vom 

3. Oktober 2011 (UV-act. 388) berichtete der Beschwerdeführer dem zuständigen 

Eingliederungsberater der IV am 7. Dezember 2011 über die durchgeführte 

kreisärztliche Untersuchung und die Tatsache, dass die Suva beabsichtige, den Fall 

per 31. Dezember 2011 abzuschliessen (act. G 22.1/14). Zu Lasten der IV wurden ihm 

mit Mitteilung vom 22. März 2012 Arbeitsvermittlung mit Beratung und Unterstützung 

bei der Stellensuche (act. G 22.1/20) und mit solcher vom 30. April 2012 ein 

Arbeitsversuch als Arbeitsagoge vom 19. März 2012 bis 21. September 2012 beim 

K.___ zugesprochen (act. G 22.1/23 sowie G 22.1/16 und G 22.1/18). Nach Abschluss 

des Arbeitsversuchs (vgl. act. G 22.1/33, G 22.1/39), wurde dem Beschwerdeführer von 

der IV das Nachholen des HFP-Abschlusses als Arbeitsagoge mit Praktikum im O.___ 

und mit externer fachlicher Begleitung durch P.___ als Umschulungsmassnahme 

bewilligt (act. G 22.1/51 ff.). Per 1. Januar 2012 und damit auf den Zeitpunkt des 

Beginns einer allfälligen Invalidenrente der Unfallversicherung waren damit die 

neuerlichen Eingliederungsmassnahmen der IV noch nicht abgeschlossen. Auf diesen 

Zeitpunkt hin, der als solcher von den Parteien nicht in Frage gestellt wurde und der als 

zutreffend anzusehen ist, konnte die Beschwerdegegnerin daher nicht über eine 

ordentliche Invalidenrente, sondern lediglich über eine allfällige Übergangsrente, 

entscheiden.

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4.4

4.4.1 Als Folge des Unfalls blieben unbestritten eine mässige humeroulnare Arthrose 

mit Streckausfall am rechten Ellbogen des rechtshändigen Beschwerdeführers, eine 

unbedeutend eingeschränkte Beugung desselben und eine verminderte Kraftentfaltung 

zurück. Aufgrund dieser Einschränkungen empfahl Dr. J.___ im Bericht vom 

1. Dezember 2011 über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 24. November 

2011 (UV-act. 391) sich sehr rasch wiederholende Bewegungen im Ellbogen, Schläge 

auf das Gelenk und starke Vibrationen zu vermeiden. Gewichte von 10-15 kg könnten 

manchmal, solche von 5-10 kg oft gehoben werden. Bei geeigneter Beanspruchung 

könne in zeitlicher Hinsicht ein normaler Einsatz erwartet werden. Wegen der 

Einschränkungen im rechten Sprunggelenk mit ebenfalls mässiger Arthrose sei die 

Gehfähigkeit eingeschränkt und eine teilweise sitzend auszuführende Tätigkeit, 

möglichst intervallweise zu etwa einem Drittel der Arbeitszeit, wünschenswert. Das 

Tragen von Lasten sei bei 20 kg zu begrenzen. Bei Einhaltung dieser Randbedingungen 

dürfe ein Ganztageseinsatz erwartet werden.

4.4.2 Der Kreisarzt-Stellvertreter hielt im genannten Bericht vom 1. Dezember 2011 

zutreffend fest, dass die Arbeit als Betreuer von erheblich behinderten Leuten (der 

Beschwerdeführer hatte diese bis Ende September 2011 bei der H.___ ausgeübt [vgl. 

UV-act. 392, 394]) mehr derjenigen als Pfleger denn als Arbeitsagoge entspreche. 

(Gleiche Hinweise hatte auch schon Dr. med. T.___, Praxis für Traditionelle Chinesische 

Medizin, im Bericht vom 19. April 2010 gemacht [vgl. UV-act. 357/5].) Bei der 

tatsächlich ausgeübten Tätigkeit beurteilte Dr. J.___ die erbrachte Leistung von 70% (in 

zeitlicher Hinsicht) aus medizinischer Sicht als kaum steigerbar (UV-act. 391 S. 9 

unten). Dies geschah in Übereinstimmung mit den Beurteilungen durch die Ärztinnen 

und Ärzte an der Uniklinik Balgrist (vgl. UV-act. 375, 383, 388). Für den Zeitpunkt der 

Verfügung vom 30. Dezember 2011 (UV-act. 407) und vor allem des 

Einspracheentscheids vom 20. März 2012 machte der Beschwerdeführer eine weiterhin 

um mindestens 30% eingeschränkte Arbeitsfähigkeit geltend (vgl. UV-act. 416 ff.). Ab 

19. März 2012 (bis 21. September 2012) absolvierte er im K.___ den von der IV 

unterstützten Arbeitsversuch als Arbeitsagoge. Erklärtes Ziel desselben war - neben 

der Schaffung einer Tagesstruktur, der Steigerung der Arbeitsmarktfähigkeit und der 

Förderung der Schlüsselfunktionen - festzustellen, welcher Umfang der Arbeitsfähigkeit 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/25

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ihm bei (gegenüber der Tätigkeit als Betreuer bei der H.___) geringerer körperlicher 

Belastung zugemutet werden könne (act. G 22.1/16, G 22.1/18). Die zugeteilte Arbeit 

mit Begleitung und Förderung psychisch beeinträchtigter Personen umfasste 

insbesondere Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten im Haus sowie Gartenarbeiten. Diese 

waren körperlich anspruchsvoll und erlaubten es dem Beschwerdeführer nicht, sein 

Arbeitspensum über 70% zu steigern (vgl. act. G 12.2, IV-Bericht von N.___ vom 

17. September 2012). Sein Hausarzt, Dr. I.___, hatte ihm dafür am 5. April 2012 eine 

Arbeitsfähigkeit von lediglich 50% attestiert (UV-act. 419). Er bestätigte am 20. Juni 

2012, dass der Beschwerdeführer die Arbeitstätigkeit nur unter Einnahme von 

Schmerzmitteln und mit monatlichen Schmerzspritzen ausführen konnte (B-act. 11 

bzw. act. G 7.6). Die Beschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 70% für die konkrete 

Tätigkeit wurde von den Ärzten der Uniklinik Balgrist anlässlich der Kontrollen vom 

4. Juni 2012 (Bericht PD Dr. med. L.___, Schulter-Ellbogen, vom 8. Juni 2012, B-act. 10 

bzw. act. G 7.5) und vom 19. Juli 2012 (Bericht Dr. med. U.___, Fuss-Team, vom 

4. September 2012, act. G 22.1/32) attestiert und von Dr. med. M.___, RAD der IV, in 

seiner Beurteilung vom 5. September 2012 (act. G 22.1/35) bestätigt. Letzterer 

bezeichnete die aktuelle Agogentätigkeit Gartenbau als nicht ideal und empfahl eine 

Umplatzierung in die Industrie.

4.4.3 Aus den genannten ärztlichen Berichten und Erhebungen geht hervor, dass die 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zum massgebenden Zeitpunkt des 

angefochtenen Einspracheentscheids (und darüber hinaus anhaltend) aufgrund der 

Unfallfolgen und bei Arbeitstätigkeiten, die körperlich belastender waren, als es das 

kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil vorsah, um 30% eingeschränkt war. Es ist daher zu 

prüfen, ob für ihn als noch nicht abschliessend Eingegliederter auch eine 

versicherungsrechtlich relevante Erwerbseinbusse resultierte und gestützt darauf ein 

Anspruch auf eine Übergangsrente der Beschwerdegegnerin ab 1. Januar 2012 

bestand. - Der Beschwerdeführer hatte im massgebenden Zeitpunkt des 

Einspracheentscheids (und schon zu Beginn der Übergangsrente per 1. Januar 2012) 

die höhere Berufsprüfung für die Tätigkeit als Arbeitsagoge noch nicht abgelegt. Damit 

fehlte ihm - neben Berufspraxis als Arbeitsagoge - die Qualifikation zur Ausübung 

leitender Tätigkeiten bzw. solcher Tätigkeiten, bei denen er nicht aufgrund seiner 

Grundausbildung als Elektriker den betreuten Personen konkrete Arbeitsanleitungen 

geben, Arbeitsabläufe vorzeigen und selbst Hand anlegen musste und die zu einem 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/25

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höheren Anteil als dem zumutbaren intervallweise zu absolvierenden Drittel stehend 

auszuführen waren und/oder seinen rechten Ellbogen über das zumutbare Mass 

belasteten. Er verfügte mit andern Worten noch nicht über diejenigen fachlichen 

Voraussetzungen, die es ihm als Arbeitsagoge erlauben würden, eine Erwerbstätigkeit 

auszuüben, die dem Zumutbarkeitsprofil entsprach und ihn die theoretische volle 

Arbeitsfähigkeit umsetzen liessen. Nachdem der Beschwerdeführer ein entsprechendes 

Pensum - wohl unter Zuhilfenahme von Medikamenten - dann tatsächlich auch 

bewältigte, ist für die Bemessung der Erwerbseinbusse als Grundlage der 

Übergangsrente somit von der Tätigkeit als Arbeitsagoge in untergeordneter Funktion 

mit einer Arbeitsfähigkeit von 70% auszugehen.

4.5 Das Valideneinkommen des Beschwerdeführers wurde im angefochtenen 

Einspracheentscheid auf Fr. 85'050.70 festgelegt (E. 5 S. 8 f.), was nicht zu 

beanstanden ist, und in der Beschwerde auch unbestritten blieb. Von diesem Betrag ist 

vorliegend auszugehen.

4.6

4.6.1 Die Beschwerdegegnerin hatte, angelehnt an die Angaben der G.___ ein 

Invalideneinkommen von mindestens Fr. 78'000.-- (13 x Fr. 6'000.--) und aufgrund der 

Lohnstrukturerhebungen des Bundesamts für Statistik, bezüglich Arbeitszeit und 

Teuerung bereinigt, ein solches von Fr. 78'761.15 erhoben. Sie war dabei von einem 

vollen Arbeitspensum und davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer 

entsprechend dem für ihn ermittelten Zumutbarkeitsprofil (vgl. E. 4.4.1 bzw. UV-act. 

391) eine leidensadaptierte Stelle als Arbeitsagoge finden könne (E. 5b des 

angefochtenen Einspracheentscheids). In der Verfügung vom 30. Dezember 2011 (UV-

act. 407) hatte sie für die Bemessung des Invalideneinkommens zusätzlich auf die 

Lohnangaben des Lohnbuchs 2011 Bezug genommen (Das Lohnbuch 2011, 

herausgegeben vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich; UV-act. 405), 

auf die dortigen gesamtschweizerischen Lohnempfehlungen von Fr. 6'197.-- pro Monat 

für einen Arbeitsagogen ohne zusätzliche Aufgaben oder erhöhte (Führungs-) 

Verantwortung verwiesen und die Annahme eines Jahreseinkommens von Fr. 78'000.-- 

(bzw. Fr. 6'000.-- pro Monat x 13) als realistisch gerechtfertigt.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 21/25

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4.6.2 Der Beschwerdeführer lässt demgegenüber ein Invalideneinkommen von 

Fr. 49'500.-- (Fr. 5'440 x 13 x 70%) geltend machen. Zur Begründung lässt er anführen, 

sowohl bei den verschiedenen Bewerbungen als auch konkret bei der H.___ seien 

weder per Anfang 2010 (Bewerbungen nach Abschluss der Grund-Umschulung zum 

Arbeitsagogen im November 2009 [UV-act. 349]) noch Ende 2011/Anfang 2012 höhere 

Löhne angeboten worden. Selbst wenn vom Tabellenlohn ausgegangen werde, müsse 

ihm ein Leidensabzug von wenigstens 15% zugestanden werden, da seine 

Arbeitsfähigkeit lediglich 70% betrage und er keine schweren Arbeiten mehr verrichten 

könne. Wie der Werkstätteleiter der G.___ dem Beschwerdeführer am 10. August 2010 

per Mail bestätigte (UV-act. 357/17 bzw. 410 f. Beilage 3 zur Einsprache mit Anfrage 

auf der Rückseite), war er bei seinen Lohnangaben am 17. Oktober 2009 (UV-act. 348) 

von einer Stelle als Abteilungsleiter in der G.___ ausgegangen. Würde der 

Beschwerdeführer ohne Leitungsfunktionen als Betreuer angestellt, würde er bei der 

G.___ in der Lohnklasse 11 als Anlaufklasse beginnen und danach in die Lohnklasse 12 

aufsteigen. Der entsprechende Verdienst je in der Stufe 6.5 würde 13 x Fr. 5'439.-- 

bzw. 13 x Fr. 5'744.-- betragen.

4.6.3 Das von der Beschwerdegegnerin angenommene Invalideneinkommen von 

Fr. 78'000.-- (13 x Fr. 6'000.--) bzw. Fr. 78'761.15 aufgrund der Lohnstatistik und ohne 

Leidensabzug erweist sich für den Beschwerdeführer als erst teilweise Umgeschulter 

sowie zu 70% Arbeitsfähiger als zu hoch. Zwar hatte der Werkstätteleiter der G.___ 

anlässlich beider Bestätigungen an die Beschwerdegegnerin (vom 17. Oktober 2009 

und 9. Dezember 2011; UV-act. 348, 399) Löhne der Gehaltsklassen 13 (1. Jahr) und 14 

und Beträge von über Fr. 6'000.-- pro Monat genannt (zwischen Fr. 6'090.20 

[Fr. 6'072.-- zuzüglich Teuerung von 0.3% für 2010 gemäss UV-act. 399] und 

Fr. 6'710.-- x 13). Diese bezogen sich jedoch jeweils auf die Funktion eines 

Abteilungsleiters mit Führungsfunktion und damit auf zu hohe hierarchische Positionen, 

wie der Beschwerdeführer zutreffend kritisiert. Die gleiche Ansprechperson bei der 

G.___ führte gegenüber dem Versicherten aus (UV-act. 357/17 bzw. 410 f. Beilage 3 zur 

Einsprache), ohne Führungsfunktion und damit ohne unterstellte Betreuer oder 

Betreuerinnen, würde er als Betreuer eine Arbeits- bzw. Beschäftigungsgruppe mit 

erwachsenen Personen mit einer Behinderung nach Massgabe der Abteilungsleitung 

betreuen, begleiten, anleiten, ausbilden und überwachen (vgl. Detailbeschreibung 

gemäss UV-act. 399/1). Dafür würde er anfänglich in der Gehaltsklasse 11, später 12, 

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eingereiht und hätte - ohne Berücksichtigung der mittlerweile erworbenen, eineinhalb-

jährigen Berufspraxis als Behindertenbetreuer - 2011 (inklusive Teuerungszuschlag von 

0.3% gegenüber 2010 gemäss UV-act. 399) mindestens Fr. 70'918.90 (13 x 

Fr. 5'455.30) in der Gehaltsklasse 11 und maximal Fr. 74'896.25 (13 x Fr. 5'761.55) in 

der Gehaltsklasse 12 verdient. Für ein Invalideneinkommen unter Fr. 6'000.-- pro 

Monat (x 13; bei voller Arbeitsfähigkeit) spricht auch die Auskunft, die der Case 

Manager der Beschwerdegegnerin zum wahrscheinlichen Anfangslohn von Fr. 5'871.-- 

(x 13) des neuen Leiters der Abteilung Recycling der V.___ am 23. Januar 2012 erhalten 

hatte; einer Stelle, für die der Beschwerdeführer die Anforderungen vollumfänglich 

erfüllt hätte (vgl. UV-act. 408). Da die konkreten Lohnauskünfte erheblich divergieren 

und der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Rentenbeginns am 1. Januar 2012 

stellenlos war, rechtfertigt es sich, vom Tabellenlohn von Fr. 78'761.15 auszugehen. 

Die Arbeitsfähigkeit des noch nicht umfassend eingegliederten Beschwerdeführers war 

auf 70% beschränkt, die unfallbedingten Einschränkungen verunmöglichten ihm 

schwere Arbeiten und er war gehalten, rund einen Drittel seiner Tätigkeit intervallweise 

im Sitzen auszuführen. Daher rechtfertigt sich ein leidensbedingter Abzug von 10% auf 

dem Tabellenlohn. Das zu berücksichtigende Invalideneinkommen beläuft sich damit 

auf Fr. 49'619.55 (Fr. 78'761.15 abzüglich Fr. 7'876.10 [bzw. 10%] x 70%).

4.7  Der Vergleich zwischen dem Valideneinkommen von Fr. 85'050.70 (vgl. E. 4.5) und 

dem Invalideneinkommen von Fr. Fr. 49'619.55 (vgl. E. 4.6.3) ergibt eine 

Erwerbseinbusse und einen Invaliditätsgrad von gerundet 42%. Gestützt auf diesen ist 

dem Beschwerdeführer eine Übergangsrente auszurichten.

4.8 Streitig ist weiter der versicherte Verdienst, der gemäss Art. 15 Abs. 2 und Art. 20 

UVG Grundlage bildet für die Berechnung der (Übergangs-) Rente.

4.8.1 Die Beschwerdegegnerin war von einer befristeten Anstellung bei der B.___ AG 

ausgegangen. Gestützt auf die Sonderregelung von Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV 

beschränkte sie die Umrechnung des Lohns für die befristete Anstellung auf die 

befristete Zeit. Gemäss Art. 24 Abs. 2 UVV ermittelte sie für das Jahr 2011 (ein Jahr vor 

Rentenbeginn) in der Verfügung vom 30. Dezember 2011 einen versicherten Verdienst 

von Fr. 40'597.-- (vgl. UV-act. 406 f.). Diesen Betrag bestätigte sie im 

Einspracheentscheid vom 20. März 2012 (UV-act. 415 E. 6). Sie verwies auf die 

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ausdrücklichen Bestätigungen der B.___ AG gegenüber der IV und der 

Arbeitslosenversicherung (UV-act. 241 f.) und hielt fest, auch aus der 

Erwerbsbiographie des Beschwerdeführers lasse sich nicht schliessen, er sei im 

Zeitpunkt des Unfalls nur deshalb befristet angestellt gewesen, weil er keine 

unbefristete Stelle gefunden habe.

4.8.2 Der Beschwerdeführer lässt dazu geltend machen, aus seiner Argumentation und 

den Beweisen bzw. Beweisanträgen in der Einsprache (UV-act. 411 E. 6b) ergebe sich, 

dass er eine Festanstellung angestrebt hätte. Die Bestätigungen seiner ehemaligen 

Arbeitgeberin im IV-Verfahren könnten zur Beurteilung dieser Frage im vorliegenden 

Verfahren nicht beigezogen werden, da die B.___ AG dort andere Interessen verfolgt 

habe und Haftpflichtansprüche von seiner Seite wegen mangelnder 

Vorsorgeversicherung gedroht hätten.

4.8.3 Die B.___ AG hatte auf der Unfallmeldung vom 12. August 2002 (UV-act. 1) nicht 

vermerkt, dass das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers von vornherein befristet 

war. Anlässlich der telefonischen Rückfrage des Sachbearbeiters der 

Unfallversicherung bei der Arbeitgeberin wurde am 14. August 2002 ausgeführt, der 

Versicherte habe eine befristete Anstellung bis Ende August. Die Stelle sei 

ausgeschrieben worden und er hätte sich bewerben können, was aber bis zum 

aktuellen Tag nicht geschehen sei. Vielleicht hätten sie ihm den Vertrag auch verlängert 

(UV-act. 4). Der Beschwerdeführer äusserte tags darauf die Meinung, er denke, die 

Firma hätte seinen Vertrag bestimmt verlängert (Telefonnotiz vom 15. August 2002; UV-

act. 4). Daraus ergibt sich, dass er sich zwar mit dem Gedanken getragen haben mag, 

seine Anstellung bei der B.___ AG zu verlängern bzw. sich für die neue Stelle zu 

bewerben. Konkrete Anhaltspunkte dafür sind jedoch nicht mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan. Auch seine Ausführungen in der 

Einsprache (E. 6b/cc S. 8), es hätten im Hinblick auf eine Festanstellung 

Lohnverhandlungen mit dem damaligen Leiter Betriebsunterhalt bei der B.___ AG 

stattgefunden, seien aber an seinen Lohnforderungen gescheitert, vermögen an der 

dargelegten Beweislage nichts zu ändern, selbst wenn solche vom genannten Zeugen 

bestätigt worden wären. Der Beschwerdeführer übte neben seinen Anstellungen auch 

verschiedene, offenbar nicht nach UVG versicherte, selbständige Tätigkeiten aus, die 

ihm jährlich nach eigenen Angaben einen Nebenverdienst von Fr. 52'000.-- einbrachten 

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und für die er seit März 1996 über einen Gewerbeschein verfügte (UV-act. 410 f. 

Beilagen 8 f. zur Einsprache vom 26. Januar 2012). Auch diese Fakten weisen darauf 

hin, dass er sich auf eine Mischung von unselbständiger mit selbständiger 

Erwerbstätigkeit eingerichtet hatte und im Sommer 2002 nicht überwiegend 

wahrscheinlich eine weitere (unbefristete) Anstellung bei der B.___ AG (oder einer 

anderen Arbeitgeberin) suchte. Auch seine Erwerbsbiographie (als unselbständig 

Erwerbender), die mit den Einträgen in seinen individuellen Konten in der Schweiz und 

im Ausland dokumentiert ist, zeigt auf, dass er in der Zeit bis zum Unfall zahlreiche 

befristete und in der Regel unterjährige Tätigkeiten ausübte (vgl. UV-act. 410 Beilage 7 

zur Einsprache vom 26. Januar 2012, act. G 22.1/6 sowie sein Lebenslauf, UV-act. 19). 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass beim Beschwerdeführer - entgegen dem in 

BGE 138 V 106 beurteilten Fall und anders als von ihm geltend gemacht - von einer 

befristeten Beschäftigung als unselbständig Erwerbender auszugehen und Art. 22 

Abs. 4 Satz 3 UVV für die Bemessung seines versicherten Verdiensts anwendbar ist.

4.8.4 Die Beschwerdegegnerin hatte den konkreten Verdienst des Beschwerdeführers 

vom 18. März 2002 bis zum Unfalltag (26. Juli 2002) mit Fr. 28'249.50 ermittelt und in 

Anwendung von Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV auf die Dauer des befristeten 

Arbeitsverhältnisses (18. März 2002 bis 31. August 2002) hochgerechnet. Das ergab 

einen Betrag von Fr. 36'290.-- (vgl. UV-act. 248). In Anwendung von Art. 24 Abs. 2 UVV 

addierte sie auf diesen Betrag die Teuerung bis 2011 und ermittelte so den 

versicherten Verdienst im Jahr vor Beginn der (Übergangs-) Rente mit Fr. 40'597.-- 

(UV-act. 402). Dieser Betrag, dessen Berechnung als solche unbestritten blieb, ist 

korrekt ermittelt. Für die Berechnung der (Übergangs-) Rente ist somit von einem 

versicherten Verdienst von Fr. 40'597.-- auszugehen.

4.9 Die Übergangsrente des Beschwerdeführers, auf die er ab 1. Januar 2012 

Anspruch hat, ist in Anwendung von Art. 20 Abs. 1 UVG wie folgt zu berechnen: 

Fr. 40'597.-- x 80% x 42% = Fr. 13'640.60 pro Jahr bzw. (gerundet) Fr. 1'137.-- pro 

Monat. Bei deren Auszahlung ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer während 

seiner Tätigkeit beim K.___ vom 19. März 2012 bis 21. September 2012 (und wieder ab 

1. Januar 2013 bzw. zusätzlich für die Wartezeit im Dezember 2012; vgl. act. 

G 22.1/26, G 22.1/53) Anspruch auf Taggelder der IV hatte und dadurch der Anspruch 

auf die Übergangsrente in Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. a UVV erlosch.

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5. 

5.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist der Einspracheentscheids vom 20. März 

2012 aufzuheben. Bezüglich des Ersatzes von Kosten (vgl. E. 2) wird die Streitsache an 

die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie darüber entscheide. Im Übrigen 

wird die Beschwerde dahingehend gutgeheissen, dass dem Beschwerdeführer ab 1. 

Januar 2012 eine Übergangsrente aufgrund eines Invaliditätsgrads von 42% und eines 

versicherten Verdiensts von Fr. 40'597.-- zuzusprechen ist.

5.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Hingegen hat der 

(weitgehend) obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung für 

die Kosten der Vertretung und Prozessführung (Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist aufgrund 

der Komplexität des Falles und des Mehraufwands für die Aktenbearbeitung auf 

pauschal Fr. 5'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1.  Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 20. März 2012 wird 

dahingehend gutgeheissen, dass dieser aufgehoben und die Sache bezüglich des 

Ersatzes der Kosten im Sinn von Erwägung 2 an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen wird, damit sie diesbezüglich materiell entscheide.

2.  Im Übrigen wird die Beschwerde dahingehend gutgeheissen, dass dem 

Beschwerdeführer ab 1. Januar 2012 eine Übergangsrente aufgrund eines 

Invaliditätsgrads von 42% und eines versicherten Verdiensts von Fr. 40'597.-- 

zugesprochen wird.

3.  Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4.  Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer mit pauschal Fr. 5'000.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 03.07.2013
	Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 42 und 46 f. ATSG: Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch die Art der Aktenführung bzw. Akteneinsicht. Art. 19 Abs. 3 UVG, Art. 30 Abs. 1 UVV: Anspruch auf eine Übergangsrente. Art. 15 Abs. 2 UVG, Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV: Versicherter Verdienst für die Rente aufgrund einer (klassischen) befristeten Anstellung im Zeitpunkt des Unfalls. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Juli 2013, UV 2012/35).

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