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**Case Identifier:** af11660d-5625-5cec-ae21-6cd286ba7eb7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-02-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.02.2014 C-6281/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6281-2013_2014-02-19.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-6281/2013 

 

 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 9 .  F e b r u a r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Regula Hurter Urech. 

 

 
 

Parteien 

 
1. A._______,  

2. B._______,  

beide vertreten durch C._______,  

3. C._______,  

Beschwerdeführende,  

 
 

 
gegen 

 

 
BBSA Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht,  

Belpstrasse 48, Postfach, 3000 Bern 14,  

Vorinstanz. 

 

Gegenstand 

 
Rechtsverzögerung, Rechtsverweigerung, BVG-Aufsicht. 

 

 

C-6281/2013 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Beschwerdeführenden mit Aufsichtsbeschwerde vom 19. No-

vember 2012 bei der BBSA Bernischen BVG- und Stiftungsaufsicht (Vor-

instanz) geltend machten, der Stiftungsrat der X._______ Vorsorge-

Stiftung (Vorsorgestiftung) habe beim Erlass des neuen Organisations- 

und Wahlreglements des Vorsorgewerks Y._______ (Vorsorgewerk) ge-

setzliche Bestimmungen zur Parität verletzt, weshalb sie bei der Vorin-

stanz um Erlass aufsichtsrechtlicher Massnahmen beantragten (act. 1/1), 

dass die Beschwerdeführenden im Zusammenhang mit ihrer Aufsichtsbe-

schwerde mit Gesuch vom 14. Dezember 2012 bei der Vorinstanz um 

Anordnung vorsorglicher Massnahmen ersuchten (act. 1/2),  

dass die Beschwerdeführenden am 14. August 2013 an die Vorinstanz 

gelangten und geltend machten, sie habe weder die Aufsichtsbeschwerde 

noch das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen behandelt, in-

zwischen hätten auf Stufe Versicherungskommission und auf Stufe Stif-

tungsrat Wahlen und Sitzungen stattgefunden und es seien Entscheide 

getroffen worden, weshalb die Sache dringlich sei und die Vorinstanz er-

sucht werde, ihnen mitzuteilen, bis wann mit einen Entscheid gerechnet 

werden könne (act. 1/3), 

dass die Vorinstanz den Beschwerdeführenden mit Schreiben vom 4. Ok-

tober 2013 bekanntgab, den Entscheid voraussichtlich bis Ende 2013 fäl-

len zu können (act. 1/4), 

dass die Beschwerdeführenden am 6. November 2013 beim Bundesver-

waltungsgericht eine als Rechtsverweigerungs-/Rechtsverzögerungs-

beschwerde bezeichnete Eingabe gegen die Vorinstanz einreichten 

(act. 1), welche sie am 19. November 2013 mit den Originalunterschriften 

verbesserten (act. 4), worin sie das unrechtmässige Verzögern bzw. Ver-

weigern der Behandlung ihrer Aufsichtsbeschwerde durch die Vorinstanz 

rügten und ersuchten, die Vorinstanz sei anzuweisen, umgehend vorsorg-

liche Massnahmen gemäss dem Gesuch vom 14. Dezember 2012 zu er-

greifen oder über die Aufsichtsbeschwerde vom 20. (recte: 19.) Novem-

ber 2012 zu entscheiden, 

dass die Beschwerdeführenden den ihnen mit Zwischenverfügung vom 

25. November 2013 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.- am 

29. November 2013 einbezahlt haben (act. 5, 7), 

C-6281/2013 

Seite 3 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 28. Januar 2014 (act. 11/1) über 

die Aufsichtsbeschwerde der Beschwerdeführenden entschied, dabei den 

aufsichtsrechtlichen Handlungsbedarf bezüglich des Organisations- und 

Wahlreglements des Vorsorgewerks feststellte (Dispositivziffer 1), ent-

sprechende aufsichtsrechtliche Massnahmen gegenüber dem Stiftungsrat 

der Vorsorgestiftung anordnete (Dispositivziffer 2, 3) und die Aufsichtsbe-

schwerden der Beschwerdeführenden vom 20. (recte: 19.) November 

2012 und 22. Oktober 2012 guthiess (Dispositivziffer 4), 

dass die Beschwerdeführenden in ihrer Eingabe an das Bundesverwal-

tungsgericht vom 5. Februar 2014 erklärten, ihre Rechtsverzögerungsbe-

schwerde gegen die Vorinstanz sei, da diese die Aufsichtsbeschwerde 

nun behandelt habe, wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben 

(act. 11),  

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 17. Februar 2014 die 

Abweisung der Beschwerde sowie ebenfalls die Abschreibung des Ver-

fahrens infolge Gegenstandslosigkeit beantragte (act. 12), 

dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss 

Art. 31 und 33 Bst. h des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG; SR 173.32) – sofern wie vorliegend keine Ausnahme nach Art. 32 

VGG gegeben ist – in Verb. m. Art. 74 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 

25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden-

vorsorge (BVG; SR 831.40) ergibt,  

dass eine Beschwerde auch erhoben werden kann, wenn die Vorinstanz 

den Erlass einer anfechtbaren Verfügung unrechtmässig verweigert oder 

verzögert (Art. 46a VwVG), 

dass die Vorinstanz mit ihrer Verfügung vom 28. Januar 2014 über die 

von den Beschwerdeführenden bei ihr eingereichte Aufsichtsbeschwerde 

vom 19. November 2012 entschied, so dass sie damit den von den Be-

schwerdeführenden als verzögert bzw. verweigert gerügten Verwaltungs-

akt erliess, 

dass unter diesen Umständen der Streitgegenstand nachträglich weg-

gefallen ist, so dass das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Ver-

fahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 

Bst. a VGG), 

C-6281/2013 

Seite 4 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass Vorinstanzen keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 

2 VwVG),  

dass somit keine Verfahrenskosten zu erheben sind und den Beschwer-

deführenden der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'000.- nach Eintritt 

der Rechtskraft dieses Entscheids zurückzuerstatten ist, 

dass von einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, wenn die 

Kosten verhältnismässig gering sind (Art. 7 Abs. 4 VGKE). 

 

 

 

(Es folgt das Urteilsdispositiv) 

 

  

C-6281/2013 

Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abge-

schrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Den Beschwerdeführenden 

wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'000.- nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahl-

adresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen 

– die Oberaufsichtskommission BVG 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Regula Hurter Urech 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen 

hat, beizulegen (Art. 42 BGG) 

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