# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 95d1be16-1462-5f90-9933-5b3b91e47ed1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 13.06.2024 110 2023 63
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2023-63_2024-06-13.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

Reiterstrasse 11
3013 Bern
Telefon +41 31 633 30 11
info.ra.bvd@be.ch
www.bvd.be.ch/ra

BVD 110/2023/63

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 13. Juni 2024
Das Verwaltungsgericht hat eine gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde abgewiesen 
(VGE 2024/199 vom 29.8.2025). 

A.________, handelnd durch seine statutarischen Organe, Kantonale Geschäftsstelle 
Beschwerdeführer 1

B.________
Beschwerdeführerin 2

C.________
Beschwerdeführerin 3

Stockwerkeigentümerschaft E.________strasse Nr. F.________, per Adresse D.________Im-
mobilien AG, bestehend aus:

Beschwerdeführende 4 bis 23

alle vertreten durch Frau Rechtsanwältin H.________

und 

M.________
Beschwerdegegnerin 1

J.________
Beschwerdegegnerin 2

K.________
Beschwerdegegnerin 3

Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 per Adresse M.________

sowie

Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland, Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen

BVD 110/2023/63 

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betreffend die Verfügung des Regierungsstatthalteramts Bern-Mittelland vom 13. März 2023 
(eBau Nummer G.________; Bushaltekante, Trafostation, Ladeinfrastruktur, Velounterstand)

I. Sachverhalt

1. Die Beschwerdegegnerinnen reichten am 20. Januar 2021 bei der Stadt Bern ein Bauge-
such ein für das Verschieben der bestehenden Haltekante an der Bus-Endhaltestelle Elfenau (Li-
nie 19 Blinzern – Bern Bahnhof – Elfenau), den behindertengerechten Ausbau derselben, die Er-
richtung einer Ladeinfrastruktur für Elektrobusse mit Ladearm, einer neuen Trafostation für die 
Unterbringung der Power-Units, den Umbau des bestehenden Veloabstellraums und der Errich-
tung eines neuen Velounterstandes mit 22 überdachten Veloabstellplätzen als Ersatz in unmittel-
barer Nähe auf den Parzellen Bern Grundbuchblatt Nrn. 4/4148 und 4/978.1 Das Bauvorhaben 
sah ursprünglich auch das Errichten einer neuen Wartehalle auf dem Trottoir der Manuelstrasse 
vor, das heisst auf der dem Elfenaupark zugewandten Seite.2

Die Parzelle Nr. 4/4148 ist gemäss Zonenplan der Stadt Bern als weisse Verkehrsfläche ausge-
wiesen. Die Parzelle Nr. 4/978 befindet sich im Bereich des Bauvorhabens in der Zone für öffent-
liche Nutzungen FA, der Schutzzone C (SZ C; Naturschutzareal) und im übrigen Gebiet / Wald. 
Der mit der Bus-Endhaltestelle Elfenau erschlossene Elfenaupark ist in mehreren Bundes- und 
kantonalen Inventaren als Schutzobjekt aufgeführt.

Die Stadt Bern leitete das Baugesuch am 13. April 2021 an das Regierungsstatthalteramt Bern-
Mittelland weiter.3 Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderen die Beschwerdeführenden 
Einsprache. Die Einsprecherinnen und Einsprecher führten aus, ihre Einsprachen richteten sich 
weder gegen die Elektrifizierung der Buslinie 19 noch gegen die Anpassungen der Haltekante an 
die Vorgaben des BehiG4, noch gegen die geplanten Umbauten und Umnutzungen der heutigen 
Busendstation. Sie seien aber der Überzeugung, dass hierfür eine Verschiebung der Haltekante 
nicht erforderlich und der damit verbundene Eingriff in die Parkanlage Elfenau nicht nötig und 
folglich unverhältnismässig seien.5 Auch die städtische Denkmalpflege äusserte sich im Zwi-
schenbericht der Baupolizeibehörde vom 14. Juli 2021 erstmals und kritisch zum Bauvorhaben.6 
Anlässlich des Augenscheins vom 14. Dezember 2021 sowie mit Stellungnahme vom 2. Februar 
2022 erklärten die Beschwerdegegnerinnen, dass die Wartehalle auf der Seite der bestehenden 
Haltestelle belassen werden könne.7 Daraufhin erklärte die Denkmalpflege, eine Variante ohne 
Wartehalle könne sie akzeptieren.8 Am 9. September 2022 reichten die Beschwerdegegnerinnen 
deshalb eine Projektänderung ein. Sie verzichteten auf die Wartehalle bei der neuen Haltekante 
auf Seite des Elfenauparks. Neu soll nur noch eine einfache Sitzbank (neue Berner Bank) mit 
einer Stele (Anschlag für den Fahrplan) an der Stelle der Wartehalle umgesetzt werden.9

Mit Gesamtentscheid vom 13. März 2023 erteilte das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland 
die Baubewilligung.

1 Pag. 5 ff. der Vorakten
2 Vgl. pag. 94 der Vorakten
3 Pag. 135 ff. der Vorakten
4 Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen vom 13. Dezember 
2002 (Behindertengleichstellungsgesetz, BehiG; SR 151.3)
5 Vgl. pag. 179 ff., 191 ff. der Vorakten
6 Vgl. pag. 267 ff. der Vorakten
7 Pag. 340 und 413 der Vorakten
8 Pag. 475 ff. der Vorakten
9 Vgl. pag. 579 ff. und insbesondere pag. 565 der Vorakten

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2. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden am 13. April 2023 Beschwerde bei der Bau- 
und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Sie stellen folgende Rechtsbegehren:

1. Die angefochtene Gesamtbaubewilligung vom 13. März 2023 sei aufzuheben und dem Baugesuch 
der Bauherrschaft vom 14. Juni 2021 mit Projektänderung vom 9. September 2022 sei Abschlag zu 
erteilen.

2. Eventuell: Die angefochtene Gesamtbaubewilligung vom 13. März 2023 sei aufzuheben und die Sa-
che zur richtigen und vollständigen Feststellung des Sachverhalts im Sinne der Erwägungen sowie 
neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Es sei betreffend die Beschwerdeführenden 3-
4 die Rechtsverwahrung vorzumerken.

3. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet10, holte die Vorakten ein 
und führte den Schriftenwechsel durch. Das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland verzichtete 
mit Eingabe vom 3. Mai 2023 auf das Einreichen einer Beschwerdeantwort. Auch das Bauinspek-
torat der Stadt Bern teilte mit Schreiben vom 9. Mai 2023 mit, auf eine Beschwerdeantwort zu 
verzichten. Die Beschwerdegegnerinnen 1 bis 3 beantragen mit einer gemeinsamen Beschwerde-
antwort vom 17. Mai 2023, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.

Das Rechtsamt konnte den Vorakten entnehmen, dass die Beschwerdegegnerinnen im vorin-
stanzlichen Verfahren fünf verschiedene von den Beschwerdeführenden vorgeschlagene Alterna-
tiven zum geplanten Standort der Bushaltestelle prüften. Die Variante 3 sah vor, die Bushaltestelle 
an ihrem bisherigen Standort zu belassen, jedoch die Zufahrtskurve anzupassen. Die von den 
Beschwerdeführenden in Auftrag gegebene Variantenstudie Bushaltestelle Bern Elfenau (Linie 
19) vom 10. Januar 2022 hielt fest, bei der Variante 3 könnte es mit guter Fahrweise gelingen, die 
erste und zweite Türe des Busses genügend nahe an die Perronkante zu bringen.11 Mit Instrukti-
onsverfügung vom 14. August 2023 erteilte das Rechtsamt der BVD den Beschwerdegegnerinnen 
sowie der Procap, Fachstelle für Hindernisfreies Bauen Kanton Bern, Gelegenheit zur Stellung-
nahme, wie sie die Variante 3 mit Blick auf die Anforderungen des BehiG einschätzen. Zudem 
holte das Rechtsamt einen Fachbericht der kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Land-
schaftsbilder (OLK) ein. Die Beschwerdegegnerinnen teilten mit Stellungnahme vom 15. Septem-
ber 2023 mit, die Variante 3 vermöge die Anforderungen des BehiG nicht zu erfüllen. Die OLK 
beurteilte das Bauvorhaben mit Fachbericht vom 19. September 2023 und teilte mit, aus ihrer 
Sicht sei das Baugesuch abzulehnen. Die Procap erklärte mit Stellungnahme vom 28. September 
2023, aus Sicht der Hindernisfreiheit sei klar die Variante der Baueingabe gegenüber der Variante 
3 zu bevorzugen.

Das Rechtsamt erteilte den Beschwerdegegnerinnen mit Instruktionsverfügung vom 23. Oktober 
2023 Gelegenheit für eine Stellungnahme und für eine allfällige Projektänderung. Die Beschwer-
degegnerinnen äusserten sich am 30. November 2023 zum Fachbericht der OLK sowie der Stel-
lungnahme der Procap. Sie reichten zusätzliche Visualisierungen des Bauvorhabens ein. Zudem 
teilten die Beschwerdegegnerinnen mit, eine Projektänderung würden sie nicht als angezeigt er-
achten.

Die Parteien erhielten anschliessend Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zu allfälligen Schluss-
bemerkungen zum Verfahren. Die Beschwerdeführenden reichten am 13. März 2024 innert der 
verlängerten Frist Schlussbemerkungen ein. Ausserdem reichten die Beschwerdeführenden am 
27. März 2024 eine Rechnung nach. Von den Beschwerdegegnerinnen und dem Regierungsstatt-
halteramt gingen keine Schlussbemerkungen ein. Die Beschwerdegegnerinnen und das Regie-

10 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirek-
tion (Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191)
11 Pag. 377 bis 387 sowie 371 der Vorakten

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rungsstatthalteramt erhielten in der Folge Gelegenheit, eine Replik zu den Schlussbemerkungen 
der Beschwerdeführenden einzureichen. Die Beschwerdegegnerinnen reichten am 8. Mai 2024 
innert der verlängerten Frist eine Replik ein.

4. Auf die Rechtsschriften, die Vorakten sowie den Fachbericht der OLK vom 19. September 
2023 wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Eintretensvoraussetzungen

a) Angefochten ist ein Gesamtentscheid nach Art. 9 KoG12. Laut Art. 11 Abs. 1 KoG kann er 
– unabhängig von den geltend gemachten Einwänden – nur mit dem Rechtsmittel angefochten 
werden, das für das Leitverfahren massgeblich ist. Das Leitverfahren ist im vorliegenden Fall das 
Baubewilligungsverfahren (Art. 5 Abs. 1 KoG). Bauentscheide können nach Art. 40 Abs. 1 BauG13 
innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden. Die BVD ist 
somit zur Beurteilung der Beschwerde gegen den Gesamtentscheid zuständig.

b) Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die Baugesuchsteller, die Einspre-
cherinnen, die Einsprecher und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 10 KoG i.V.m. Art. 40 
Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführenden, deren Einsprachen abgewiesen wurden, sind durch den 
vorinstanzlichen Gesamtentscheid beschwert und daher grundsätzlich zur Beschwerdeführung le-
gitimiert. Die Beschwerdeführenden 3 und 4 erklären, sie würden sich im Falle einer Bewilligungs-
erteilung gegen jegliche Beeinträchtigungen oder Beschädigung ihres Grundeigentums verwah-
ren, namentlich auch gegen Lärm- und Lichtimmissionen. Sie würden sich auch vorbehalten, ge-
gen solche Immissionen vorzugehen. Deshalb sei eventualiter die Rechtsverwahrung anzumer-
ken. Die Beschwerdegegnerinnen bringen demgegenüber vor, die Rechtsverwahrung sei in Dis-
positiv-Ziff. III./3. des Bauentscheids bereits angemerkt. Eine erneute Rechtsverwahrung im obe-
rinstanzlichen Verfahren sei nicht notwendig. Die Beschwerdegegnerinnen beantragen, in diesem 
Punkt sei nicht auf die Beschwerde einzutreten.

Das Regierungsstatthalteramt hat in Dispositiv-Ziff. III./3. des angefochtenen Entscheids sämtli-
che Einsprachen, soweit sie zivilrechtliche Ansprüche betreffen, als Rechtsverwahrung ange-
merkt. Eine erneute Rechtsverwahrung im Beschwerdeentscheid ist nicht notwendig. Den Be-
schwerdeführenden 3 und 4 fehlt es insofern an einem Rechtsschutzinteresse (vgl. Art. 65 
VRPG14). Auf ihren Antrag zur Rechtsverwahrung kann nicht eingetreten werden.

c) Die Beschwerde wurde innert der Rechtsmittelfrist eingereicht (Art. 40 Abs. 1 BauG). Die 
Formvorschriften gemäss Art. 32 Abs. 2 VRPG sind eingehalten. Auf die Beschwerde ist daher 
grundsätzlich einzutreten. Soweit die Beschwerdeführenden vorbringen, das Bauvorhaben habe 
nicht unerhebliche Licht- und Lärmimmissionen zur Folge, verweisen sie auf die Ausführungen in 
der Einsprache der Beschwerdeführenden 4 bis 23 vom 10. Juni 2021 (pag. 169 f. der Vorakten). 
Die Beschwerdegegnerinnen machen geltend, mangels genügender Begründung sei in diesem 
Punkt nicht auf die Beschwerde einzutreten.

12 Koordinationsgesetz vom 21. März 1994 (KoG; BSG 724.1)
13 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)
14 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21)

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Ein Verweis auf frühere Eingaben stellt keine rechtsgenügliche Begründung im Sinn von Art. 32 
Abs. 2 VRPG dar. Es darf lediglich ergänzend auf früher Gesagtes hingewiesen werden.15 Die 
Beschwerde enthält zu den Licht- und Lärmimmissionen keine eigene Begründung. Der blosse 
Verweis auf die Ausführungen in der Einsprache der Beschwerdeführenden 4 bis 23 vom 10. Juni 
2021 genügt nicht als Begründung. Die Beschwerdeführenden setzen sich in ihrer Beschwerde 
dementsprechend auch nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz zu den Licht- und Lärmimmis-
sionen (vgl. E. II.B und II.C des angefochtenen Entscheids) auseinander. Auch in dieser Hinsicht 
sind die Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde nicht erfüllt.16 Insofern ist auf die 
Beschwerde nicht einzutreten.

2. Ausgangslage

a) Die Endhaltestelle Elfenau befindet sich derzeit bei der Wendeschlaufe am südöstlichen 
Ende der Manuelstrasse (Parzelle Nr. 4/4148). Der Bus passiert zunächst einen Teil der Wende-
schlaufe im Gegenuhrzeigersinn und hält anschliessend noch auf der Wendeschlaufe, das heisst 
südöstlich zurückversetzt von der Manuelstrasse und dem Elfenaupark. Die Endhaltestelle Elfe-
nau verfügt über eine Wartehalle mit Veloraum und Toiletten. Die Mittelinsel der Wendeschlaufe 
ist mit Bäumen bepflanzt.17

Mit dem Bauvorhaben beabsichtigen die Beschwerdegegnerinnen nicht nur eine Umstellung der 
Bernmobil-Linie 19 (Blinzern – Bern Bahnhof – Elfenau) von konventionellen Gas- und Dieselhy-
bridbussen auf Elektrobusse, sondern auch die behindertengerechte Gestaltung der Busendhal-
testelle Elfenau.18 Hintergrund von Letzterer ist unter anderem, dass gemäss Art. 22 Abs. 1 BehiG 
bestehende Bauten und Anlagen sowie Fahrzeuge für den öffentlichen Verkehr spätestens 20 
Jahre nach dem Inkrafttreten des Gesetzes behindertengerecht sein müssen. Die Massnahmen 
im öffentlichen Verkehr und insbesondere für Haltepunkte sind in der VböV19 näher geregelt (vgl. 
Art. 1 Abs. 2 BehiV20, Art. 2 Abs. 1 Bst. a und Abs. 3 Bst. b VböV). Die Haltepunkte müssen für 
Behinderte sicher auffindbar, erreichbar und benützbar sein (vgl. Art. 4 Abs. 1 VböV). Das BehiG 
trat am 1. Januar 2004 in Kraft, womit die notwendigen Anpassungen eigentlich bis Ende 2023 
hätten umgesetzt werden müssen.

b) Das Bauvorhaben ist auf den Parzellen Nrn. 4/4148 und 4/978 geplant. Die neue Bushalte-
kante mit Ladearm soll kurz vor der Wendeschlaufe am südöstlichen Ende der Manuelstrasse auf 
der westlichen Fahrbahnhälfte bzw. dem westlichen Trottoir errichtet werden (Parzelle Nr. 4148). 
Hierfür ist eine Verbreiterung des bestehenden Trottoirs geplant. Das Fundament bzw. Gegenge-
wicht des Ladearms soll unterirdisch auf der Parzelle Nr. 978 zu liegen kommen. An Stelle der 
bisherigen Bushaltekante am südöstlichen Ende der Manuelstrasse (Parzelle Nr. 4148) sind neu 
22 Veloabstellplätze vorgesehen. Der bisherige Veloraum wird in einen Traforaum umgebaut.21

Die Parzelle Nr. 4148 (Manuelstrasse [inkl. Trottoir], der Bereich der bisherigen Bushaltestelle mit 
Wartehäuschen und Veloraum sowie die Wendeschlaufe) ist auf dem Zonenplan der Stadt Bern 

15 BVR 2006 S. 193 (VGE Nr. 22333 vom 20. Januar 2006) nicht publizierte E. 1.3; VGE 2019/155/156 vom 25. No-
vember 2019 E. 1.3, 2016/74 vom 26. Oktober 2016 E. 1.4; Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 
2. Aufl. 2020, Art. 32 N. 24
16 Vgl. Michel Daum, a.a.O., Art. 32 N. 22
17 Pag. 539 ff. und 573 ff. der Vorakten
18 Pag. 565 der Vorakten
19 Verordnung über die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs vom 12. November 2003 (VböV; 
SR 151.34)
20 Verordnung über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen vom 19. November 2003 
(Behindertengleichstellungsverordnung, BehiV; SR 151.31)
21 Geometerplan vom 22. August 2022, Situationsplan vom 22. August 2022

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als Verkehrsanlage eingetragen (weisse Fläche). Am südlichen Ende der Manuelstrasse, nach 
dem geplanten Standort der Bushaltekante und des Ladearms, liegt der Eingang zum Elfenaupark 
(Parzelle Nr. 978). Die Parzelle Nr. 978 ist im Bereich, der direkt südlich an den geplanten Stand-
ort der Bushaltekante angrenzt, der Schutzzone C (SZ C; Naturschutzareal) zugeteilt. Nordwest-
lich der geplanten Bushaltekante befindet sich auf der Parzelle Nr. 978 die Manuelmatte, die der 
Zone für öffentliche Nutzungen A (FA) zugeteilt ist. Etwas weiter südlich auf der Parzelle Nr. 978 
liegt ausserdem das Elfenauhölzli, das dem übrigen Gebiet / Wald zugeordnet ist. Darüber hinaus 
ist der Elfenaupark, wie die Beschwerdeführenden zutreffend ausführen, in mehreren Schutzin-
ventaren aufgeführt.

c) Der Elfenaupark mit Campagne, Wirtschaftsgebäuden, Orangerie und Pavillon ist im 
Schweizerischen Kulturgüterschutzinventar mit Objekten von nationaler und regionaler Bedeutung 
(KGS-Inventar) als Objekt Nr. 10468 mit der Schutzkategorie A, das heisst als Objekt von natio-
naler Bedeutung, erfasst.22

Weiter befindet sich der Elfenaupark teilweise im Bundesinventar der Landschaften und Natur-
denkmäler (BLN). Das BLN-Gebiet Nr. 1314 (Aarelandschaft zwischen Thun und Bern) umfasst 
den Aarehang und das Elfenauhölzli. Das BLN-Gebiet führt unter anderem vom Elfenauhölzli in 
Richtung Nordosten bis zum Beginn der Manuelstrasse.23

Sodann ist die Stadt Bern im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von 
nationaler Bedeutung (ISOS) erfasst. Das ISOS enthält mehrere Objekte im Bereich des Bauvor-
habens. Insbesondere aufgeführt sind die Baugruppe «Elfenau», beschrieben als barocke Cam-
pagne über der Aare mit Landwirtschaftsgut (ISOS-Objekt Nr. 0.18 mit Erhaltungsziel A) und die 
Umgebungsrichtung (U-Ri) XXXII «Elfenau, Parklandschaft mit Stadtgärtnerei und Aarehang» (mit 
dem Erhaltungsziel a). Unter der Objekt-Nr. 0.0.179 (Einzelelement) weist das ISOS zudem auf 
die zum Landsitz Elfenau führende Allee mit Kastanien, Linden und Platanen hin. Das ISOS 
enthält folgende Beschreibung der Elfenau:

Als Inbegriff einer bernischen Campagne des 18. Jahrhunderts gilt die Elfenau (0.18). Sie liegt in grandioser 
Landschaft in einem Park über der Aare. Das barocke Herrenhaus, die Orangerie und grosse Ökonomiege-
bäude umstehen einen spektakulären Innenhof.24

Auch im Bundesinventar der Auen von nationaler Bedeutung ist der südliche Teil der Elfenau 
unterhalb des Elfenauhölzlis aufgeführt (Objekt Nr. 69 «Belper Giessen»).25

d) Des Weiteren ist die Elfenau teilweise kantonales Naturschutzgebiet. Die kantonalen Natur-
schutzgebiete Nr. 6 «Elfenau» sowie Nr. 48 «Aarelandschaft Thun-Bern» umfassen Bereiche des 
Aarehangs südlich des Elfenauhölzlis.26

e) Ferner ist die Baugruppe «Elfenau» im Bauinventar der Stadt Bern aufgeführt. Die Bau-
gruppe umfasst den gesamten Elfenaupark und insbesondere auch die Manuelmatte. Der Be-
schrieb im Bauinventar lautet wie folgt:

22 Das KGS-Inventar ist abrufbar unter https://www.babs.admin.ch/de/home.html (Rubriken < Weitere Aufgabenfelder < 
Der Kulturgüterschutz in der Schweiz < KGS-Inventar)
23 Das BLN-Inventar ist abrufbar unter https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home.html (Rubriken < Themen < Land-
schaft < Fachinformationen < Landschaften nationaler Bedeutung); vgl. auch pag. 355 ff. der Vorakten
24 Das ISOS-Inventar ist abrufbar unter https://www.bak.admin.ch/bak/de/home.html (Rubriken < Baukultur < ISOS und 
Ortsbildschutz)
25 Das Bundesinventar der Auen von nationaler Bedeutung ist abrufbar unter https://www.bafu.ad-
min.ch/bafu/de/home.html (Rubriken < Thema Biodiversität < Fachinformationen < Ökologische Infrastruktur < Biotope 
von nationaler Bedeutung < Auen)
26 Abrufbar unter https://www.naturschutzgebiete.sites.be.ch/de/start/schutzgebiete/elfenau.html

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Die Baugruppe Elfenau geht auf den englischen Landschaftspark zurück, den die russische Grossfürstin 
Anna Feodorowna errichten liess, beziehungsweise auf den Bereich der nach den Einzonungen des 
20. Jahrhunderts davon übrig geblieben ist. Sie erstreckt sich im Nordosten bis zur Egghölzli- und zur Ma-
nuelstrasse, im Nordwesten bis auf die Höhe der Kistlerstrasse und wird im Süden durch die Gemeinde-
grenze eingefasst.27

Die Gebäude am Elfenauweg 83 (Pfadiheim Elfenau), 90 (Landsitz Elfenau, ehem. Stöckli) und 
94D (Stadtgärtnerei, Werkgebäude) sind als erhaltenswert eingestuft. Die Gebäude am Elfenau-
weg 91 (Landsitz Elfenau), 92 (Landsitz Elfenau, Scheune) und 94 (Landsitz Elfenau, sog. kleine 
Orangerie, ehem. Pächterhaus) sind als schützenswert inventarisiert.

f) Schliesslich ist der Elfenaupark in der Liste historischer Gärten und Anlagen der Schweiz 
des International Council on Monuments and Sites (ICOMOS) vermerkt.28 Ausserdem plant die 
Stadt Bern derzeit das Erstellen eines Garteninventars für die Stadt Bern.29 Der ICOMOS-Liste 
und dem (künftigen) Garteninventar der Stadt Bern kommen vorliegend keine eigenständige Be-
deutung zu, weshalb im Folgenden nicht weiter darauf eingegangen wird.

3. Keine Bundesaufgabe

a) Gemäss Art. 78 Abs. 2 BV30 nimmt der Bund bei der Erfüllung seiner Aufgaben Rücksicht 
auf die Anliegen des Natur- und Heimatschutzes. Er schont Landschaften, Ortsbilder, geschichtli-
che Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler; er erhält sie ungeschmälert, wenn das öffentliche 
Interesse es gebietet. Die entsprechenden Konkretisierungen finden sich im Bundesgesetz über 
den Natur- und Heimatschutz (vgl. Art. 1 NHG31).

Unter Erfüllung einer Bundesaufgabe im Sinne von Art. 78 Abs. 2 BV ist gemäss Art. 2 Abs. 1 
NHG insbesondere die Planung, Errichtung und Veränderung von Werken und Anlagen durch den 
Bund, seine Anstalten und Betriebe, wie Bauten und Anlagen der Bundesverwaltung, National-
strassen, Bauten und Anlagen der Schweizerischen Bundesbahnen (Bst. a); die Erteilung von 
Konzessionen und Bewilligungen, wie zum Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen und Transport-
anstalten (mit Einschluss der Plangenehmigung), von Werken und Anlagen zur Beförderung von 
Energie, Flüssigkeiten oder Gasen oder zur Übermittlung von Nachrichten sowie Bewilligungen 
zur Vornahme von Rodungen (Bst. b); die Gewährung von Beiträgen an Planungen, Werke und 
Anlagen, wie Meliorationen, Sanierungen landwirtschaftlicher Bauten, Gewässerkorrektionen, An-
lagen des Gewässerschutzes und Verkehrsanlagen (Bst. c) zu verstehen. Art. 2 Abs. 1 NHG ist 
jedoch nicht abschliessend. Zudem spielt es keine Rolle, ob die Bewilligung, Konzession oder 
Genehmigung vom Bund selber oder in Ausführung von Bundesrecht durch eine kantonale 
Behörde erteilt wird. Vorausgesetzt ist, dass die angefochtene Verfügung eine Rechtsmaterie be-
trifft, die in die Zuständigkeit des Bundes fällt, das heisst bundesrechtlich geregelt ist. Mit anderen 
Worten muss es um eine Bestimmung des Bundesrechts gehen, die hinreichend detailliert und 
damit direkt anwendbar ist.32 Sodann muss die angefochtene Verfügung bzw. die Verwaltungs-
tätigkeit einen Bezug zum Natur-, Landschafts- oder Heimatschutz haben bzw. mit gewissen Aus-

27 Das Bauinventar der Stadt Bern ist abrufbar unter https://bauinventar.bern.ch/
28 Abrufbar unter https://www.icomos.ch/ (Rubriken Arbeitsgruppen < Gartendenkmalpflege)
29 Vgl. https://www.bern.ch/ (Rubriken Themen < Planen und Bauen < Denkmalpflege < Gartendenkmalpflege)
30 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101)
31 Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451)
32 Jean-Baptiste Zufferey, in: Peter M. Keller/Jean-Baptiste Zufferey/Karl-Ludwig Fahrländer (Hrsg.), Kommentar NHG, 
ergänzt um Erläuterungen zu JSG und BGF, Zürich/Basel/Genf 2019, Art. 2 N. 15 f.

https://www.icomos.ch/
https://www.bern.ch/

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wirkungen auf die Natur und das Landschaftsbild verbunden sein.33 Anders ausgedrückt ist erfor-
derlich, dass die zur Anwendung kommende Gesetzgebung zumindest auch den Schutz von Na-
tur, Landschaft oder Heimat bezweckt.34 Bundesaufgaben nach Art. 2 NHG, die Auswirkungen auf 
den Natur- und Heimatschutz haben können, sind beispielsweise Bewilligungsentscheide für Bau-
ten und Anlagen ausserhalb der Bauzone nach Art. 24 RPG35, Nutzungsplanungen und Bewilli-
gungsentscheide, die den Biotopschutz (Art. 18 ff. NHG), den Moorschutz (Art. 23a ff. NHG) oder 
andere Bundesaufgaben betreffen, Bewilligungsentscheide über Zweitwohnungen (Art. 6 ZWG36), 
Bewilligungsentscheide betreffend Mobilfunkanlagen, Neueinzonung von Bauland (Art. 15 RPG), 
etc.37 Nicht als Erfüllung einer Bundesaufgabe gilt demgegenüber die Erteilung einer Baubewilli-
gung innerhalb der Bauzone, soweit die Bewilligung keine Anwendung bestimmter Bundesbestim-
mungen erfordert.38

b) Vorliegend handelt es sich bei der geplanten Bushaltekante zwar um ein Bauvorhaben in 
Zusammenhang mit dem öffentlichen Verkehr. Das alleine genügt jedoch nicht, um von einer Bun-
desaufgabe im Sinne von Art. 2 Abs. 1 Bst. b NHG auszugehen. Es handelt sich lediglich um die 
Verschiebung einer bestehenden Bushaltestelle an einer Quartierstrasse, die von einem beste-
henden, lokalen Transportunternehmen angefahren wird. Auch die behindertengerechte Ausge-
staltung der Bushaltekante begründet keine Bundesaufgabe. Das BehiG hat zum Zweck, Benach-
teiligungen zu verhindern, zu verringern oder zu beseitigen, denen Menschen mit Behinderungen 
ausgesetzt sind (Art. 1 Abs. 1 BehiG). Zudem setzt das BehiG Rahmenbedingungen, die es den 
Menschen mit Behinderungen erleichtern, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und insbe-
sondere selbständig soziale Kontakte zu pflegen, sich aus- und weiterzubilden und eine Erwerbs-
tätigkeit auszuüben (Art. 1 Abs. 2 BehiG). Das BehiG bezweckt damit nicht den Schutz von Natur, 
Landschaft oder Heimat. Dasselbe gilt hinsichtlich der Verordnung über die behindertengerechte 
Gestaltung des öffentlichen Verkehrs (VböV). Diese legt fest, wie der öffentliche Verkehr zu ge-
stalten ist, damit er den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderungen entspricht (vgl. Art. 1 
Abs. 1 VböV). Die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung der Ein-
richtungen und Fahrzeuge des öffentlichen (Bus-) Verkehrs sind in der VAböV39 geregelt (vgl. 
Art. 1 Abs. 1 Bst. b VAböV).

Ferner begründet sich eine Bundesaufgabe auch nicht aufgrund dessen, dass der Busbetrieb neu 
elektrifiziert werden soll und die Umstellung auf Elektrobusse zu einer Reduktion des CO2-
Ausstosses führt. Der Umweltschutz wird zwar in Art. 74 und Art. 89 BV genannt. Es handelt sich 
hierbei aber nicht um direkt anwendbare Bestimmungen des Bundesrechts. Auch das Bundesge-
setz über die Reduktion der CO2-Emissionen40 und die Verordnung über die Reduktion der CO2-
Emissionen41 enthalten keine Bestimmung, die unmittelbar eine Elektrifizierung des öffentlichen 
Busverkehrs vorschreibt. Die Vorinstanz ist daher zu Recht nicht von einer Bundesaufgabe im 
Sinne von Art. 2 NHG ausgegangen. Dies haben denn auch weder die Beschwerdeführenden 
noch die Beschwerdegegnerinnen bestritten.

33 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 9-10 
N. 33; Jean-Baptiste Zufferey, a.a.O., Art. 2 N. 17
34 Eloi Jeannerat/Pierre Moor, in: Heinz Aemisegger/Pierre Moor/Alexander Ruch/Pierre Tschannen (Hrsg.), Praxis-
kommentar RPG: Nutzungsplanung, Zürich/Basel/Genf 2016, Art. 17 N. 20
35 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700)
36 Bundesgesetz vom 20. März 2015 über Zweitwohnungen (Zweitwohnungsgesetz, ZWG; SR 702)
37 Jean-Baptiste Zufferey, a.a.O., Art. 2 N. 38 ff.; vgl. die Liste in Anhang I der Vollzugshilfe des Bundesamtes für Um-
welt (BAFU) für erstinstanzliche Entscheidbehörden «Anforderungen an die Publikation von Projekten, die dem Ver-
bandsbeschwerderecht unterliegen», 2021, abrufbar unter https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home.html (Rubriken 
< Themen < Thema Recht < Publikationen und Studien)
38 Eloi Jeannerat/Pierre Moor, a.a.O., Art. 17 N. 20; Jean-Baptiste Zufferey, a.a.O., Art. 2 N. 45 ff.
39 Verordnung des UVEK über die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen 
Verkehrs vom 23. März 2016 (VAböV; SR 151.342)
40 Bundesgesetz über die Reduktion der CO2-Emissionen vom 23. Dezember 2011 (CO2-Gesetz; SR 641.71)
41 Verordnung über die Reduktion der CO2-Emissionen vom 30. November 2012 (CO2-Verordnung; SR 641.711)

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4. Ortsbild- und Landschaftsschutz: Rechtliche Grundlagen

a) Im Wesentlichen ist vorliegend umstritten, ob der optisch mit einem umgekehrten «L» ver-
gleichbare, 4.90 m hohe und 5.71 m quer in die Manuelstrasse hineinragende Ladearm42 mit Blick 
auf den Ortsbild- und Landschaftsschutz bewilligungsfähig ist. Die Beschwerdeführenden bringen 
vor, dass der Ladearm und der wartende Bus die Eintrittssituation beim Elfenaupark erheblich 
störten. Demgegenüber sind die Beschwerdegegnerinnen der Auffassung, dass der Ladearm – 
wenn überhaupt – höchstens einen leichten Eingriff in den als Baugruppe geschützten Park dar-
stelle und das Interesse an einer im Alltagsbetrieb funktionierenden, behindertengerechten Halte-
stelle überwiege.

b) Bauten, Anlagen, Reklamen, Anschriften und Bemalungen dürfen Landschaften, Orts- und 
Strassenbilder nicht beeinträchtigen (Art. 9 Abs. 1 BauG). Diese Vorschrift stellt die «ästhetische 
Generalklausel» im Sinne eines allgemeinen Beeinträchtigungsverbots dar. Eine Beeinträchtigung 
liegt vor, wenn ein Bauvorhaben einen Gegensatz zur bestehenden Überbauung schafft, der er-
heblich stört. Die Gemeinden dürfen eigene Ästhetikvorschriften erlassen, die über die kantonalen 
Vorschriften hinausgehen können. Derartige Vorschriften müssen, um selbständige Bedeutung zu 
erlangen, konkreter gefasst sein als die Anordnungen des kantonalen Rechts, sie dürfen Letztere 
nicht bloss allgemein anders formulieren.43

Die Bauordnung der Stadt Bern vom 24. September 2006 (BO; SSSB Nr. 721.1) enthält insbeson-
dere folgende Bestimmungen zur Gestaltung von Bauten und Anlagen:

Art. 6 Einordnung in das Stadt-, Quartier- und Strassenbild
1 Bauten, Gebäudeteile und Gestaltungen des öffentlichen sowie privaten Aussenraums, die sich in ihrer 
Erscheinung nicht in das Stadt-, Quartier- und Strassenbild sowie die Stadtsilhouette einfügen oder die Ein-
heitlichkeit der wesentlichen Merkmale der betreffenden Bebauung nicht wahren, sind unzulässig, auch 
wenn sie den übrigen Bauvorschriften entsprechen.
2 Für die Einordnung sind insbesondere die Gestaltung und Anordnung folgender Elemente massgebend:
a. Standort, Stellung und Form (Baukubus und Dach) des Gebäudes;
b. Gliederung der Aussenflächen (Fassaden und Dach), insbesondere von Sockelgeschoss, Dachrand, 

Balkone, Erker und Attika;
c. Material und Farbe;
d. Eingänge, Ein- und Ausfahrten;
e. Aussenraum, insbesondere die Begrenzung gegenüber dem Strassenraum, die Lärmschutzmassnah-

men, die Abstellplätze und die Bepflanzung.
[…]

Diese Bestimmung geht weiter als Art. 9 Abs. 1 BauG; ihr kommt daher selbständige Bedeutung 
zu. Bei den verwendeten Begriffen handelt es sich um unbestimmte kommunale Gesetzesbegriffe, 
bei deren Auslegung die Gemeinde einen gewissen Beurteilungsspielraum hat.44 Gestützt auf Vor-
schriften des allgemeinen Ortsbild- und Landschaftsschutzes dürfen in der Regel Art oder Mass 
der nach der Zonenordnung zulässigen Nutzung nicht eingeschränkt werden45.

42 Vgl. den Plan Querprofile 1:50 vom 22. August 2022
43 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 4 und 13; BVR 2009 S. 328 E. 5.2 mit Hinweisen
44 Vgl. Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 4a; BVR 2009 S. 329 E. 5.3, 2006 S. 491 E. 6.3.1
45 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 15 mit Hinweisen

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Wenn ein Bauvorhaben gegen eine Ästhetikvorschrift verstösst, ist es in der Regel nicht bewilli-
gungsfähig. Ästhetikvorschriften haben selbständige Bedeutung und sind grundsätzlich gleichran-
gig wie die übrigen Bauvorschriften. Eine Interessenabwägung kommt vorbehältlich besonderer 
Vorschriften nicht in Frage; eine Baubewilligung ist nur mit einer Ausnahmebewilligung im Sinne 
von Art. 26 BauG möglich. Nur im Rahmen von Art. 26 BauG kann eine umfassende Abwägung 
der betroffenen öffentlichen und privaten Interessen stattfinden.46

c) Gemäss Art. 9a Abs. 1 Bst. b BauG ist in besonderem Masse Rücksicht zu nehmen auf 
besonders schöne oder kulturgeschichtlich wertvolle Landschaften sowie bedeutende öffentliche 
Aussichtspunkte. Liegt eine nicht zu duldende Beeinträchtigung vor, ist der Bauabschlag zu ver-
fügen. Hierbei ist der Bauherrschaft – anders als in der Regel beim allgemeinen Ortsbild- und 
Landschaftsschutz – grundsätzlich auch eine Volumen- bzw. Nutzungseinbusse zumutbar.47 Al-
lenfalls ist zu prüfen, ob eine Ausnahmebewilligung nach Art. 26 BauG erteilt werden kann. Eine 
solche verlangt eine Interessenabwägung zwischen dem privaten oder öffentlichen Interesse am 
Bauvorhaben einerseits und dem öffentlichen Interesse am Landschafts- oder Naturschutz ande-
rerseits.48

d) Wie dargelegt, ist die Elfenau in mehreren bundes- und kantonalrechtlichen Schutzinventa-
ren aufgeführt. Da es vorliegend jedoch nicht um die Erfüllung von Bundesaufgaben im Sinne von 
Art. 2 NHG geht, wird der Schutz des Orts- und Landschaftsbildes durch kantonales und kommu-
nales Recht gewährleistet.49 Art. 6 Abs. 2 NHG, wonach ein Abweichen von der ungeschmälerten 
Erhaltung im Sinne der (Bundes-) Inventare bei Erfüllung einer Bundesaufgabe nur in Erwägung 
gezogen werden darf, wenn ihr bestimmte gleich- oder höherwertige Interessen von ebenfalls na-
tionaler Bedeutung entgegenstehen, ist deshalb nicht unmittelbar anwendbar. Die Kriterien 
gemäss Art. 6 Abs. 2 NHG und die Schutzinteressen der Bundesinventare sind aber zum einen 
bei der Anwendung von Art. 9 ff. BauG, insbesondere bei einer im Einzelfall erforderlichen Inter-
essenabwägung, zu berücksichtigen (vgl. insbesondere auch Art. 13e Abs. 4 BauV50). Eine Inter-
essenabwägung im Lichte der Heimatschutzanliegen ist insbesondere dann erforderlich, wenn 
von der Grundnutzungsordnung abgewichen werden soll. Diesfalls ist das inventarisierte Objekt 
grösstmöglich zu schonen und eventuell ist ein (fakultatives) Gutachten einzuholen.51 Zum ande-
ren findet die Pflicht zur Beachtung der Bundesinventare ihren Niederschlag in der Anwendung 
der die Schutzanliegen umsetzenden (Nutzungs-)Planung. Die Schutzanliegen der Bundesinven-
tare finden beispielsweise bei der Ausscheidung von Schutzzonen (vgl. Art. 17 Abs. 1 RPG) Ein-
gang in die Nutzungsplanung.52 Vorliegend hat die Stadt Bern die Bundesinventare in dem Sinne 
umgesetzt, als dass sie die Parzelle Nr. 978 im Zonenplan der Zone für öffentliche Nutzungen FA 
und der Schutzzone SZ C zugeordnet hat. 

Zudem ist zu berücksichtigen, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ein Schutzob-
jekt «klarerweise auch durch Anlagen, die an seiner Grenze realisiert werden, erheblichen Scha-
den erleiden [kann] […], wenn diese Anlagen […] den bis anhin freien Blick auf das geschützte 
Gebiet und dessen Unberührtheit beeinträchtigen».53 Auch das Verwaltungsgericht des Kantons 
Bern hat hinsichtlich einer Mobilfunkantenne (Bundesaufgabe) ausgeführt, auch wenn der Mast 
nicht im historischen Dorfzentrum selbst geplant sei, sei er dominanter als die bereits bestehenden 
Beleuchtungskandelaber, Telefonstangen, Leitungsmasten und privaten TV-Antennen. Auch in 

46 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 7
47 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 19
48 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 20
49 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 32
50 Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) 
51 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 33b; vgl. auch BGE 135 II 209 E. 2.1; BVR 2013 S. 31 E. 4.3.1
52 BGE 135 II 209 E. 2.1
53 BGE 115 Ib 311 E. 5e; vgl. auch BGE 138 II 281 E. 4.3.1 und 146 II 347 E. 7.3

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der Dorfmitte wäre die Anlage sichtbar und würde die Gesamtwirkung der Baugruppe A mit ihren 
zahlreichen denkmalgeschützten K-Objekten stören.54

Nachfolgend wird kurz auf die rechtlichen Grundlagen und die Schutzziele der vorliegend mögli-
cherweise betroffenen Inventare eingegangen.

e) Das KGS-Inventar stützt sich auf das KGSG55, welches die Sicherung und den Schutz von 
Kulturgütern gegen schädigende Auswirkungen bei bewaffneten Konflikten, bei Katastrophen und 
in Notlagen bezweckt (vgl. Art. 1 Bst. a KGSG). Das KGS-Inventar ist aber kein Bundesinventar 
im Sinne von Art. 5 NHG, das mit den besonderen Schutzwirkungen gemäss Art. 6 NHG bei der 
Erfüllung von Bundesaufgaben verbunden ist.56 Dennoch weist die Aufnahme als Objekt von na-
tionaler Bedeutung im KGS-Inventar darauf hin, dass es sich beim Elfenaupark mit Campagne, 
Wirtschaftsgebäuden, Orangerie und Pavillon um ein bedeutendes Objekt handelt.

f) Beim BLN handelt es sich um ein Bundesinventar von Objekten mit nationaler Bedeutung 
im Sinne von Art. 5 NHG (vgl. Art. 1 VBLN57).58 Gemäss Art. 5 Abs. 1 VBLN müssen die Objekte 
in ihrer natur- und kulturlandschaftlichen Eigenart und mit ihren prägenden Elementen unge-
schmälert erhalten bleiben. Eingriffe, die keine Auswirkungen auf die Erreichung der objektspezi-
fischen Schutzziele haben, stellen keine Beeinträchtigung der Objekte dar und sind zulässig (Art. 6 
Abs. 1 VBLN). Die Kantone berücksichtigen das BLN bei ihren Planungen, insbesondere in der 
Richtplanung nach Art. 6-12 RPG (vgl. Art. 8 Abs. 1 VBLN).

Die konkreten Schutzziele für das BLN-Gebiet Nr. 1314 «Aarelandschaft zwischen Thun und 
Bern» lauten wie folgt:

3.1 Die zusammenhängende und reich strukturierte Flusslandschaft erhalten.
3.2 Die Qualitäten des Flusses als Lebensraum für charakteristische Arten, insbesondere für strömungs-

liebende Fischarten, erhalten.
3.3 Das zusammenhängende Auensystem in seiner Dynamik und mit seinen Lebensräumen sowie deren 

charakteristische Pflanzen- und Tierarten erhalten.
3.4 Die Moorbiotope in Fläche und Qualität sowie mit ihren charakteristischen Pflanzen- und Tierarten 

erhalten.
3.5 Die besonderen, landschaftlich prägenden Reliefformen und geomorphologischen Elemente wie 

Grundwasseraufstösse, Giessen, Schotterterrassen, Erosionskanten und Altläufe erhalten.
3.6 Die Vernetzung der Lebensräume erhalten.
3.7 Die Wälder, insbesondere die Auenwälder, in ihrer Qualität erhalten.
3.8 Die standortgerechte landwirtschaftliche Nutzung, insbesondere der Streuewiesen, erhalten.59

54 VGE 2011/373 vom 15. Februar 2013 E. 5.3
55 Bundesgesetz über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten, bei Katastrophen und in Notlagen vom 
20. Juni 2014 (KGSG; SR 520.3)
56 Arnold Martin, in: Peter M. Keller/Jean-Baptiste Zufferey/Karl-Ludwig Fahrländer (Hrsg.), Kommentar NHG, Ergänzt 
um Erläuterungen zu JSG und BGF, Zürich/Basel/Genf 2019, 2. Kapitel N. 53
57 Verordnung des Bundesrats vom 29. März 2017 über das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler 
(VBLN; SR 451.11)
58 Jörg Leimbacher, in: Peter M. Keller/Jean-Baptiste Zufferey/Karl-Ludwig Fahrländer (Hrsg.), Kommentar NHG, Er-
gänzt um Erläuterungen zu JSG und BGF, Zürich/Basel/Genf 2019, Art. 5 N. 1
59 Das BLN-Inventar ist abrufbar unter https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home.html (Rubriken < Themen < Land-
schaft < Fachinformationen < Landschaften nationaler Bedeutung)

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g) Auch beim ISOS handelt es sich um ein Bundesinventar gemäss Art. 5 NHG (vgl. Art. 1 
VISOS60).61 Den Ortsbildteilen wird gemäss Art. 9 Abs. 4 VISOS eines der folgenden drei Erhal-
tungsziele zugewiesen:

- Erhalten der Substanz beziehungsweise der Beschaffenheit als Kulturland oder Frei-
fläche: Erhalten der Substanz bedeutet, alle Bauten, Anlageteile und Freiräume integral 
zu erhalten und bestehende Beeinträchtigungen zu beseitigen; Erhalten der Beschaffen-
heit als Kulturland oder Freifläche bedeutet, die für das Ortsbild wesentliche Vegetation 
und Altbauten zu bewahren und bestehende Beeinträchtigungen zu beseitigen (Art. 9 
Abs. 4 Bst. a VISOS).

- Erhalten der Struktur: Erhalten der Struktur bedeutet, die Anordnung und Gestalt der 
Bauten und Freiräume zu bewahren und die für die Struktur wesentlichen Elemente und 
Merkmale integral zu erhalten (Art. 9 Abs. 4 Bst. b VISOS).

- Erhalten des Charakters: Erhalten des Charakters bedeutet, das Gleichgewicht zwischen 
Alt- und Neubauten zu bewahren und die den ursprünglichen Erbauungsgrund illustrie-
renden und für den Charakter wesentlichen Elemente integral zu erhalten (Art. 9 Abs. 4 
Bst. c VISOS).

Mit der Umsetzung der Erhaltungsziele soll erreicht werden, dass die Qualitäten der Ortsbilder 
ungeschmälert erhalten bleiben, jedenfalls aber die grösstmögliche Schonung erfahren (Art. 9 
Abs. 6 VISOS). Für die Erfüllung von Bundesaufgaben bestimmt Art. 10 Abs. 1 VISOS, dass Ein-
griffe, die keine Auswirkungen auf die Erreichung der Erhaltungsziele haben, keine Beeinträchti-
gung der Objekte darstellen und zulässig sind. Ebenfalls zulässig sind geringfügige Beeinträchti-
gungen eines Objekts, wenn sie sich durch ein überwiegendes Interesse rechtfertigen lassen.

Für die Stadt Bern enthält das ISOS unter anderem die folgenden Empfehlungen:

Bei allen baulichen Interventionen auf Stadtgebiet sind die Bauinventare der städtischen Denkmalpflege zu 
konsultieren, ihre Einstufungen zu berücksichtigen. Die Bauinventare enthalten ausführliche Darstellungen 
der Quartierentwicklung und detaillierte Beschriebe der einzelnen Objekte.

Ein besonderes Augenmerk in den Wohnquartieren verdienen die Aussenräume; die parzellierten Hausgär-
ten der älteren Quartiere sind ebenso zu pflegen wie die kollektiv genutzten Grünräume aus der Zeit nach 
dem Ersten Weltkrieg, vor allem auch jene aus den 1950er- und 1960er Jahren.

Angesichts der nicht sehr grossen innerstädtischen Grünreserven sollte jede Überbauung gut überlegt wer-
den. Dabei hat der Grünzug des Aaretals höchste Priorität, aber auch das Viererfeld, die Allmend, das Be-
undenfeld, das Egelmöösli und die Schlossmatte Holligen sollten von grösseren Bauten frei bleiben.

Gemäss den Erläuterungen des Bundesamts für Kultur zum ISOS bedeutet das Erhaltungsziel a, 
dass die Beschaffenheit als Kulturland oder Freifläche erhalten werden soll. Das bedeutet, die für 
das Ortsbild wesentliche Vegetation und Altbauten sind zu bewahren, störende Veränderungen 
zu beseitigen. Zusätzlich handle es sich nicht um Erhaltungshinweise.62

h) Sodann handelt es sich auch beim Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeu-
tung (Aueninventar) um ein Inventar im Sinne des NHG.63 Schutzziel ist, die Objekte ungeschmä-

60 Verordnung des Bundesrats vom 9. September 1981 über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der 
Schweiz (VISOS; SR 451.12)
61 Jörg Leimbacher, a.a.O., Art. 5 N. 1
62 Die Erläuterungen sind abrufbar unter https://www.bak.admin.ch/bak/de/home.html (Rubriken < Baukultur < ISOS 
und Ortsbildschutz < Das ISOS in Kürze < ISOS-Methode)
63 Jörg Leimbacher, a.a.O., Art. 5 N. 7

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lert zu erhalten (Art. 4 Abs. 1 Auenverordnung64). Dazu gehören insbesondere die Erhaltung und 
Förderung der auentypischen einheimischen Pflanzen- und Tierwelt und ihrer ökologischen Vor-
aussetzungen (Art. 4 Abs. 1 Bst. a Auenverordnung); die Erhaltung und, soweit es sinnvoll und 
machbar ist, die Wiederherstellung der natürlichen Dynamik des Gewässer- und Geschiebehaus-
halts (Art. 4 Abs. 1 Bst. b Auenverordnung); die Erhaltung der geomorphologischen Eigenart 
(Art. 4 Abs. 1 Bst. c Auenverordnung). Gemäss Art. 4 Abs. 2 Auenverordnung ist ein Abweichen 
vom Schutzziel nur zulässig für unmittelbar standortgebundene Vorhaben, die dem Schutz des 
Menschen vor schädlichen Auswirkungen des Wassers oder einem andern überwiegenden öffent-
lichen Interesse von ebenfalls nationaler Bedeutung dienen.

i) Gestützt auf Art. 3 Abs. 1 Bst. g NSchG65 ist eine Aufgabe und Massnahme des Naturschut-
zes insbesondere die Erstellung von Inventaren. Die kantonalen und kommunalen Inventare über 
schutzwürdige Gebiete und Objekte haben vorbehältlich besonderer gesetzlicher Regelung aber 
nur hinweisende Funktion und binden weder Behörden noch Private (Art. 10 Abs. 1 NSchG).

Der Schutzbeschluss des Regierungsrats des Kantons Bern vom 23. Juni 1936 zum Naturschutz-
gebiet «Elfenau» hält Folgendes fest:

5. Im Elfenaureservat sind verboten:
a) Jede Veränderung tatsächlicher oder rechtlicher Natur am Terrain.
b) Jede Art von Bauten (auch Badeanlagen usw.), soweit sie nicht zur Erschliessung des Reservates 

unbedingt notwendig sind.
[…]

Gemäss Art. 3 Bst. a des Schutzbeschlusses des Regierungsrats des Kantons Bern vom 30. März 
1977 sind im Naturschutzgebiet «Aarelandschaft Thun-Bern» Veränderungen jeder Art am bishe-
rigen Zustand, insbesondere die Errichtung von Bauten, Werken und Anlagen untersagt. Vorbe-
halten bleiben der Verkehr auf den öffentlichen Strassen und Wegen, das Abstellen von Motor-
fahrzeugen auf den besonders bezeichneten Parkplätzen (Art. 5 Bst. d des Schutzbeschlusses 
des Regierungsrats des Kantons Bern vom 30. März 1977).

j) Die Zonen für öffentliche Nutzungen F (Freifläche F) sind für Bauten und Anlagen im öffent-
lichen Interesse bestimmt (Art. 24 Abs. 1 BO). Die Zone FA umfasst gemäss Art. 24 Abs. 2 BO 
Grundstücke für stark durchgrünte Anlagen. In den Zonen im öffentlichen Interesse besteht in 
jedem Fall die Pflicht zur Einordnung in das Stadt-, Quartier- und Strassenbild (Art. 61 Abs. 2 
Bst. c BO).

Die Schutzzonen (SZ) umfassen Gebiete von besonderer landschaftlicher, städtebaulicher oder 
ökologischer Bedeutung (Art. 25 Abs. 1 BO). In der Zone SZ C (Naturschutzareal) dürfen nur Bau-
ten erstellt werden, die dem Schutzzweck dienen. Weitergehende Regelungen wie Zutrittsverbote 
und Unterhaltspflichten werden in Überbauungsordnungen, Verfügungen oder Verträgen getroffen 
(Art. 25 Abs. 5 Bst. a und b BO).

k) Baudenkmäler sind herausragende Objekte und Ensembles von kulturellem, historischem 
oder ästhetischem Wert. Dazu gehören namentlich Ortsbilder, Baugruppen, Bauten, Gärten, 
Anlagen, innere Bauteile, Raumstrukturen und feste Ausstattungen (Art. 10a Abs. 1 BauG). 
Baudenkmäler sind schützenswert, wenn sie wegen ihrer bedeutenden architektonischen Qualität 
oder ihrer ausgeprägten Eigenschaften ungeschmälert bewahrt werden sollen (Art. 10a Abs. 2 

64 Verordnung über den Schutz der Auengebiete von nationaler Bedeutung vom 28. Oktober 1992 (Auenverordnung; 
SR 451.31)
65 Naturschutzgesetz vom 15. September 1992 (NSchG; BSG 426.11)

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BauG). Erhaltenswert sind sie, wenn sie wegen ihrer ansprechenden architektonischen Qualität 
oder ihrer charakteristischen Eigenschaften geschont werden sollen (Art. 10a Abs. 3 BauG). 
Baudenkmäler dürfen durch Veränderungen in ihrer Umgebung nicht beeinträchtigt werden (vgl. 
Art. 10b Abs. 1 BauG).

5. Ortsbild- und Landschaftsschutz: Beurteilung durch die Städtische Denkmalpflege

a) Die Städtische Denkmalpflege hat im Zwischenbericht der Baupolizeibehörde vom 14. Juli 
2021 erstmals wie folgt Stellung zum Bauvorhaben genommen:

Die geplante Verschiebung der Haltekante mit der gedeckten Haltestelle und der neu geplanten Ladestation 
auf die Strassenseite in Richtung Aare hat für diesen empfindlichen Landschaftsraum eine sehr starke visu-
elle und materielle Beeinträchtigung zur Folge. Unklar ist, wieso die bestehende Haltekante nicht beibehal-
ten werden kann. Die Ladestation sollte im bestehenden Kontext untergebracht werden und wäre dadurch 
weniger exponiert.66

b) Nachdem die Beschwerdegegnerinnen am 2. Februar 2022 mittgeteilt hatten, sie seien be-
reit, auf die Wartehalle zu verzichten,67 gab die Städtische Denkmalpflege am 8. März 2022 die 
folgende Beurteilung ab:

Auf dieser Grundlage konnte die Denkmalpflege bisher einer Verschiebung der Haltekante mit der gedeck-
ten Haltestelle und der neu geplanten Ladestation auf die Strassenseite in Richtung Aare nicht zustimmen. 
Die angedachten Hochbauten, insbesondere die Wartehalle, hat für diesen empfindlichen Landschaftsraum 
eine starke visuelle und materielle Beeinträchtigung zur Folge.

Die neue Variante mit Ladearm, jedoch ohne Wartehalle – diese Wartehalle sowie der Ticketautomat bleiben 
am bisher bestehenden Standort erhalten, am neuen Standort wird lediglich eine Berner Bank aufgestellt – 
kann die Denkmalpflege akzeptieren, da die Sicht- und Raumbeziehungen in und über die geschützte Par-
kanlage nicht mehr wesentlich beeinträchtigt werden.68

c) In ihrer Stellungnahme vom 20. Juni 2022 ergänzte die Städtische Denkmalpflege:

Eine neue Variante mit Ladearm, jedoch ohne Wartehalle, hat die Denkmalpflege akzeptiert, da die Sicht- 
und Raumbeziehungen in und über die geschützte Parkanlage nicht mehr wesentlich beeinträchtigt werden. 
Es handelt sich hiermit um ein bewilligungsfähiges Projekt, das von Seiten Denkmalpflege einen Einbezug 
bzw. ein Gutachten der ENHK oder EKD nicht notwendig macht.

Angesichts des hohen Stellenwerts und der Schutzwürdigkeit der Parkanlage Elfenau ist die Denkmalpflege 
jedoch der Ansicht, dass die weiterentwickelte Variante 5 der Einsprachepartei hinsichtlich ihrer Realisier-
barkeit genaustens geprüft werden sollte. Zudem stellt die Denkmalpflege den Antrag, diese Alternativvari-
ante zur Meinungsbildung und Stellungnahme vorgelegt zu erhalten. Mit dieser zusätzlichen Variante könn-
ten die Schutzinteressen der Parkanlage vollumfänglich gewahrt werden, ohne dass die gesetzlichen Anfor-
derungen an die Behindertengerechtigkeit tangiert würden. Zudem würden mit dieser Variante die zwei 
Nachteile des Auflageprojekts obsolet und es müssten keine Eingriffe in die unmittelbare Umgebung der 
wertvollen Parkanlage vorgenommen werden (Ladearm und Busse, die längere Zeit an der Manuelstrasse 
zum Aufladen warten).69

66 Pag. 267 ff. der Vorakten
67 Vgl. pag. 415 ff. der Vorakten
68 Pag. 475 ff. der Vorakten
69 Pag. 497 der Vorakten

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d) Schliesslich hielt die Städtische Denkmalpflege im Bericht der Baupolizeibehörde vom 
26. Oktober 2022 fest:

Die Denkmalpflege hat bei der Stellungnahme vom 8. März 2022 festgehalten, dass insbesondere die War-
tehalle für den qualitätsvollen und empfindlichen Landschaftsraum eine starke visuelle und materielle Be-
einträchtigung zur Folge hätte. Deshalb konnten wir dieser Variante nicht zustimmen. Die neue Variante mit 
Ladearm, jedoch ohne Wartehalle, kann die Denkmalpflege akzeptieren, da die Sicht- und Raumbeziehun-
gen in und über die geschützte Parkanlage nicht mehr wesentlich beeinträchtigt werden.70

e) In Bezug auf die Beurteilung des Bauvorhabens durch die Städtische Denkmalpflege im 
Baubewilligungsverfahren erklären die Beschwerdeführenden, aufgrund der behördlichen Nähe 
zwischen der Bauherrschaft und der städtischen Denkmalpflege könne nicht ausgeschlossen wer-
den, dass sachfremde Überlegungen bei der Erteilung des Einverständnisses zur Projektänderung 
eine Rolle gespielt hätten. In ihrer ersten Stellungnahme habe die städtische Denkmalpflege 
zunächst angegeben, dass sowohl die ursprünglich geplante gedeckte Haltestelle als auch die 
Ladestation zu einer sehr starken visuellen und materiellen Beeinträchtigung des empfindlichen 
Landschaftsraums führen würden. Dass mit Wegfall der Wartehalle die Sicht- und Raumbeziehun-
gen in und über die geschützte Parkanlage als nicht mehr wesentlich beeinträchtigt beurteilt wor-
den seien, sei nicht nachvollziehbar. Auf die Beurteilung der städtischen Denkmalpflege könne 
nicht abgestellt werden. Die Baubewilligungsbehörde sei angesichts der erheblichen Beeinträch-
tigung verpflichtet gewesen, Gutachten bei der OLK und der Eidgenössischen Natur- und Heimat-
schutzkommission (ENHK) einzuholen.

Die Beschwerdegegnerinnen bringen demgegenüber vor, die Baubewilligungsbehörde sei nicht 
verpflichtet gewesen, die OLK beizuziehen, da bereits die städtische Denkmalpflege das Projekt 
beurteilt gehabt habe.

f) Im Baubewilligungsverfahren erstellt die Gemeinde (bzw. deren zuständigen Stellen) Amts- 
und Fachberichte. Die Gemeindebehörde stellt Antrag und macht namentlich auf Tatsachen auf-
merksam, die der Erteilung der Baubewilligung entgegenstehen (Art. 20 Abs. 1 BewD71; sog. 
Amtsbericht). Fachberichte der Gemeinde ergehen zum Beispiel in Zusammenhang mit dem Ge-
wässerschutz (vgl. Art. 11 Abs. 2 KGSchG72) und den Gemeindestrassen (vgl. Art. 11 SG73). Auch 
für die Beurteilung einer Beeinträchtigung des Ortsbildes oder der Landschaft ist die leistungs-
fähige örtliche Fachstelle der Gemeinde zuständig (vgl. Art. 10 Abs. 5 BauG und Art. 22 Abs. 2 
BewD). Art. 10 Abs. 5 BauG und Art. 22 Abs. 2 BewD sehen ausdrücklich vor, dass eine leistungs-
fähige örtliche Fachstelle beigezogen werden kann. Eine gewisse Nähe der örtlichen Fachstelle 
zur jeweiligen Gemeinde ist daher von Gesetzes wegen vorgesehen und unvermeidbar. Die Ge-
meinde erstellt die Amts- und Fachberichte selbst dann, wenn sie selbst direkt oder indirekt Bau-
herrin ist. Etwas anderes lässt sich der baurechtlichen Gesetzgebung nicht entnehmen. Dem Um-
stand, dass die Gemeinde ein Interesse am Bauvorhaben hat, wird allerdings Rechnung getragen, 
indem die Zuständigkeit für die Erteilung der Baubewilligung von Gesetzes wegen der Regierungs-
statthalterin oder dem Regierungsstatthalter zukommt (vgl. Art. 8 Abs. 2 Bst. d BewD).

Die Städtische Denkmalpflege nimmt im Baubewilligungsverfahren die gartendenkmalpflegeri-
schen Belange für Anlagen, die zu schützenswerten oder erhaltenswerten Bauten gehören, 
gemäss Absprache wahr (vgl. Art. 11 Abs. 3 der Verordnung der Stadt Bern über die städtische 

70 Pag. 651 ff. der Vorakten
71 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1)
72 Kantonales Gewässerschutzgesetz vom 11. November 1996 (KGSchG; BSG 821.0)
73 Strassengesetz vom 4. Juni 2008 (SG; BSG 732.11)

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Denkmalpflege vom 11. Dezember 2002 [Denkmalpflegeverordnung; DPFV; Gemeinde-
Nr. 426.41]). Zudem erfüllt die Städtische Denkmalpflege für das Gemeindegebiet der Stadt Bern 
die Aufgaben der kantonalen Fachstelle für Denkmalpflege (vgl. Art. 13 Abs. 1 DPFV). Die Städ-
tische Denkmalpflege ist eine Stelle der Präsidialdirektion der Stadt Bern (vgl. Art. 9 Bst. b Ziff. 5 
der Verordnung über die Organisation der Stadtverwaltung vom 20. Dezember 2023 [Organisati-
onsverordnung; OV; Gemeinde-Nr. 152.01]) und weist damit zwar eine behördliche Nähe zur Be-
schwerdegegnerin 1 auf. Diese Nähe ist aus den aufgezeigten Gründen jedoch unbeachtlich. Die 
Rüge der Beschwerdeführenden zielt folglich ins Leere.

g) Gemäss Art. 22 Abs. 3 BewD bezieht die Baubewilligungsbehörde in jedem Fall die kanto-
nalen Fachstellen ein, wenn ein Bauvorhaben ein Objekt oder die Umgebung eines Objekts betrifft, 
das Gegenstand eines Inventars oder eines Verzeichnisses von Bund oder Kanton ist. Die Bau-
bewilligungsbehörde konsultiert die OLK bei prägenden Bauvorhaben, gegen die ästhetische Be-
denken oder Einwände bestehen, die nicht offensichtlich unbegründet sind und die das Ortsbild 
oder die Landschaft beeinträchtigen können, insbesondere in einem BLN-Gebiet (Art. 22a Abs. 1 
Bst. a BewD), in einem ISOS-Gebiet (Art. 22a Abs. 1 Bst. b BewD) oder in einem Ortsbild- oder 
Landschaftsschutzgebiet im Sinne von Art. 86 BauG (Art. 22a Abs. 1 Bst. c BewD). Die OLK wird 
jedoch nicht beigezogen, wenn das Bauvorhaben bereits von der ENHK, der kantonalen Denk-
malpflege oder einer leistungsfähigen örtlichen Fachstelle begutachtet worden ist (Art. 10 Abs. 5 
Bst. a BauG i.V.m. Art. 22a Abs. 2 BewD).

Die Vorinstanz hat die Städtische Denkmalpflege beigezogen, welche für (garten-) denkmalpfle-
gerische Belange zuständig ist (vgl. Art. 11 Abs. 3 und Art. 13 Abs. 1 DPFV). Es ist daher nicht zu 
beanstanden, dass die Vorinstanz die OLK nicht beigezogen hat. Bereits aus diesem Grund er-
weist sich die Rüge der Beschwerdeführenden als unbegründet. Hinzu kommt, dass die OLK 
gemäss Art. 4 Abs. 1 OLKV74 alle Bau- und Planungsgeschäfte behandelt, die ihr von Verwal-
tungsjustiz- und übrigen Justizbehörden zur Begutachtung von Fragen des Ortsbild- und Land-
schaftsschutzes unterbreitet werden. Die BVD hat im vorliegenden Beschwerdeverfahren die OLK 
beigezogen.

h) Gemäss Art. 7 Abs. 2 NHG verfasst die ENHK zuhanden der Entscheidbehörde ein Gutach-
ten, wenn bei der Erfüllung der Bundesaufgabe ein Objekt, das in einem Inventar des Bundes 
nach Art. 5 NHG aufgeführt ist, erheblich beeinträchtigt werden kann oder sich in diesem Zusam-
menhang grundsätzliche Fragen stellen. Die obligatorische Begutachtung durch die ENHK setzt 
somit voraus, dass eine Bundesaufgabe vorliegt.75 Da vorliegend keine Bundesaufgabe im Sinne 
von Art. 2 NHG zur Diskussion steht, war die Baubewilligungsbehörde nicht verpflichtet, ein Gut-
achten bei der ENHK einzuholen. Die Vorbringen der Beschwerdeführenden erweisen sich in die-
sem Punkt als unbegründet. Aus denselben Gründen ist auch im Baubeschwerdeverfahren kein 
Gutachten bei der ENHK einzuholen. Der entsprechende Beweisantrag der Beschwerdeführenden 
wird abgewiesen.

74 Verordnung vom 27. Oktober 2010 über die Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLKV, 
BSG 426.221)
75 Vgl. Jörg Leimbacher, a.a.O., Art. 7 N. 2

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6. Ortsbild- und Landschaftsschutz: Beurteilung durch die OLK

a) Die OLK nahm im vorliegenden Beschwerdeverfahren mit Bericht vom 19. September 2023 
inkl. Fotodokumentation zum Bauvorhaben Stellung. Einleitend hielt sie dabei fest:

Die Elfenau in Bern ist ein Ort von besonderer natürlicher Schönheit und kultureller Bedeutung. Ein kenn-
zeichnendes Merkmal dieses Landschaftsraums ist der ausgedehnte Park, der den ehemaligen Landsitz 
Elfenau umgibt. Die historisch bedeutsame Parkanlage bietet grosszügige Grünflächen, alten Baumbestand, 
malerische Blumenbeete und romantische Spazierwege. Es entsteht daraus eine harmonische Verbindung 
von Topografie und Natur, wie sie für Englische Landschaftsparks der Empire-Zeit um 1810 charakteristisch 
ist.

Der Landschaftsraum Elfenau liegt im Perimeter des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmä-
ler von nationaler Bedeutung (Teil der Aarelandschaft, BLN Nr. 1314). Weiter ist die Elfenau im Bundesin-
ventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS national, Bern), sowie 
im Bauinventar der Stadt Bern als Baugruppe Elfenau beschrieben. Der Projektperimeter liegt unmittelbar 
an der Grenze zu besagten Inventaren und tangiert mithin einen hochgradig geschützten Landschaftsraum 
von nationaler Bedeutung und ein hochwertiges Naherholungsgebiet der Stadt Bern, das von ausserordent-
licher historischer und landschaftsästhetischer Bedeutung ist. Aus gartenhistorischer Sicht ist die Parkan-
lage Elfenau einer der wichtigsten Englischen Landschaftsparks der Schweiz aus dem frühen 19. Jahrhun-
dert, weshalb dieser auch im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter als national bedeutende Anlage auf-
geführt ist. […]

b) Die OLK charakterisierte das Orts- und Landschaftsbild in der Umgebung des Bauvorha-
bens, nannte dessen prägenden Elemente und beurteilte die Sichtbeziehungen und Übergänge 
vom Standort des Bauvorhabens zur Parkanlage Elfenau wie folgt:

Die Endhaltestelle des Elfenau-Busses befindet sich an der östlichen Ecke der historischen Parkanlage, wo 
verschiedene Landschaftsräume aufeinandertreffen. Einerseits ist es der Übergang vom malerisch gestal-
teten Elfenaupark mit seiner von Bäumen gefassten, grossen Manuelmatte zum durchgrünten Wohnquartier, 
andererseits ist es gegen Südwesten hin ein weites offenes Feld, das den Blick über Muri hinaus in das 
Aaretal hinauf weitet. Der von einer kurzen Allee mächtiger Eichen gesäumte Weg Richtung Aare hinunter 
bietet als Einstieg einen freien Blick über den kulturlandschaftlich geprägten Ostbereich der Elfenau und auf 
den Gurten. Das von der Manuelstrasse sanft abfallende und fein modellierte Gelände geht in eine schmale 
Ebene über und steigt dann wieder leicht zur stark coupierten Geländeterrasse des Aarehangs an, wo die 
spätbarocke Campagne sitzt.

Der östliche Teil des Landschaftsparks präsentiert sich als grosse, vom Waldsaum des Elfenauhölzli flan-
kierte Senke, als offener Raum mit leicht amphitheaterartigem Charakter, der durch eine markante Gruppe 
imposanter, etwa 150 Jahre alter Bäume ein prägendes Gestaltungselement enthält. Zusammen mit den 
mächtigen Einzelbäumen in den Randbereichen wird ablesbar, dass dieses Gelände zu Beginn des 
19. Jahrhunderts durch bewusste Landschaftsgestaltung sein heutiges Aussehen erhalten hat. Dieser dem 
ab 1910 schrittweise überbauten, gartenstadtähnlichen Wohnquartier zugewandte östliche Bereich des El-
fenauparks erfüllt aus landschaftsästhetischer Sicht eine entscheidende Funktion: Er ermöglicht weiträu-
mige Sichtbeziehungen sowohl zum Gurten als auch über Muri hinweg zum oberen Aareraum bis zu den 
Alpen. Das heisst, dass von diesem leicht erhöhten Standort aus nicht nur die unmittelbar umliegende, ge-
staltete Parklandschaft erfasst wird, sondern auch der natürliche Landschaftsraum als weitgespannte, rah-
mende Kulisse – ganz im Sinn des Landschaftsempfindens der Romantik um 1800. Der Bereich um die 
Wendeschlaufe ist zudem nicht nur einer der Zugänge zum Elfenaupark, sondern fungiert aufgrund seiner 
terrainmässig erhöhten Eckposition auch als prominenter Auftakt zum historischen Grünraum.

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Blickachsen und Sichtbezüge sind in diesem harmonisch strukturierten Geflecht aus natürlicher und gestal-
teter Landschaft von massgeblicher Bedeutung, weshalb bauliche Interventionen, wie sie der geplante La-
dearm mit Bushaltestelle darstellt, auch in Randbereichen grosse negative Auswirkungen haben.

c) Sodann beurteilte die OLK die Wirkung des Bauvorhabens (Ladearm) in Bezug auf das um-
liegende Orts- und Landschaftsbild folgendermassen:

Der Ladearm steht auf der feldseitigen Strassenseite, am Auftakt zur grossen, weitgespannten Landschafts-
kammer des Elfenauparks. Er ist umgeben von Bäumen unterschiedlichen Alters, wobei insbesondere die 
alten Eichen am Eingang zum Elfenauhölzli von Bedeutung sind. Der Ladearm steht topografisch an einer 
leicht erhöhten – und damit aus einzelnen Perspektiven von weitem einsehbaren – Stelle, einem abgeflach-
ten Geländerücken, der einen Übergangsbereich zwischen den beiden eingangs erwähnten Grünräumen 
bildet, die in unterschiedlicher Neigung gegen Südosten beziehungsweise Südwesten hin abfallen.

Der Ladearm tritt auch ohne die ursprünglich ebenfalls dort geplante Wartehalle je nach Standpunkt des 
Betrachters markant in Erscheinung; im Umfeld des alten Baumbestands am Auftakt zum Elfenauhölzli kann 
er daher als Störfaktor wahrgenommen werden. Zusammen mit den auffälligen roten Bussen, die jeweils 
dort über einen längeren Zeitpunkt abgestellt werden, kann der Ladearm eine nahezu permanente visuelle 
Beeinträchtigung darstellen. Es ist daher offensichtlich, dass der Ladearm nicht für sich allein beurteilt wer-
den kann, sondern bezüglich seiner landschaftsästhetischen Wirkung stets in seiner ihm zugedachten Funk-
tion, d.h. zusammen mit den dort abgestellten roten Bussen, zu betrachten ist. Aufgrund der am unmittelba-
ren Rand des Schutzperimeters abgestellten Linienbusse kann die geplante Ladestation gesamthaft eine 
optische Wirkung entfalten, die aus unterschiedlicher Perspektive immer wieder als Störfaktor wahrgenom-
men werden kann. Der Vergleich der Visualisierung aus der Baubeschwerde vom 13.4.2023 […] mit den 
Fotos der OLK […] zeigt zudem, dass besagte optische Beeinträchtigung in der laublosen Vegetationsperi-
ode entsprechend gewichtiger zu Buche schlagen wird.

d) Zur Frage, ob das Bauvorhaben die in mehreren Schutzinventaren erfasste Parkanlage El-
fenau und insbesondere die Sichtbeziehungen beeinträchtigt und wenn ja, wie stark diese Beein-
trächtigung einzustufen ist, erklärte die OLK:

[…] Der Ladearm ist zusammen mit den roten Bussen zu beurteilen. Das Bauvorhaben wird nicht aus jeder 
Perspektive gleich beeinträchtigend wahrgenommen, je nachdem, ob von aussen auf den Standort oder aus 
dessen Umgebung in die Ferne geblickt wird. Am störendsten ist die Wirkung auf die Sicht aus südöstlichen 
sowie aus nordwestlichen bis südwestlichen Richtungen. Foto 2 der OLK zeigt die Perspektive vom Mett-
lenquartier (Gde. Muri) her kommend, wo die Ladestation mit Bus die Blickachse der Manuelstrasse umso 
mehr versperrt, je näher man der Endhaltestelle kommt. Auch der Blick aus der entgegengesetzten Rich-
tung, aus dem Bereich der Verzweigung von Egghölzli- und Manuelstrasse (Foto 1) ist entsprechend betrof-
fen. Je weiter sich der Betrachter vom Bauvorhaben entfernt, desto weniger wird die Ladestation mit Bus 
wahrgenommen. Doch selbst aus dem mittleren Bereich der Elfenau, mit Blick über die grosse Matte hinauf 
zur Manuelstrasse, ist die Ladestation mit Bus zu sehen, weil sie auffällig am oberen Rand des Parks situiert 
ist. Es sind insbesondere auch die unterschiedlichen Ausblicke von verschiedenen Standorten im Bereich 
der Endhaltestelle aus ins Umland (z.B. Aareraum mit Alpenpanorama in der Fernsicht oder Sicht über die 
offene Manuelmatte hinunter zur Elfenau), die visuell stark tangiert sind – mithin also just am Auftakt zur 
wertvollen Parklandschaft der Elfenau. Dieser westliche Eckpunkt des Elfenauparks nimmt nicht zuletzt auf-
grund seiner topografisch erhöhten Lage am Übergang zweier Geländesenken bezüglich Sichtbeziehungen 
eine wichtige Angelfunktion ein.

Blickachsen und Sichtbezüge sind konstituierende Elemente von Landschaftsparks. Damit wird auch klar, 
dass visuell gestörte Perspektiven die Wahrnehmung der räumlichen Integrität einer Parkanlage beeinträch-
tigen, selbst wenn sie teilweise nur temporär oder nur aus einem Teilbereich der Gesamtanlage heraus 
wahrgenommen werden.

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e) Eine allfällige Beeinträchtigung mit Blick darauf, dass es sich um eine Bushaltestelle handelt 
und Linienbusse jeweils während einer gewissen Zeit an der Haltestelle stehen sollen, beurteilte 
die OLK wie folgt:

Die Linienbusse stehen zwar jeweils nur während eines bestimmten Zeitfensters an der Ladestation, doch 
tun sie dies tagein tagaus in regelmässigen Abständen, immer wieder, und das 365 Tage im Jahr. Es er-
scheint daher legitim, von einer dauerhaften visuellen Beeinträchtigung auszugehen.

f) Schliesslich brachte die OLK noch weitere Bemerkungen an:

Die geplanten baulichen Eingriffe und Veränderungen sind unterschiedlicher Art und sie verteilen sich über 
den gesamten Planungsperimeter. Die Eingriffe im Bereich der bestehenden Wartehalle und der Wende-
schlaufe erscheinen angebracht und werfen keine grundsätzlichen Fragen zu Landschaftsräumen und Sicht-
beziehungen auf, denn sie tangieren die verschiedenen Schutzinventare nicht.

Die OLK erachtet jedoch den vorgesehenen Standort für den Ladearm als äusserst problematisch. In diesem 
Zusammenhang fragt sich, warum die geplante Haltekante mit Ladestation unbedingt dort erstellt werden 
muss. Die Haltestelle vom Wohnquartier wegzurücken und ennet der Strasse zu platzieren wirkt inkonsis-
tent. So richtig der Verzicht auf eine gedeckte Wartehalle an diesem Standort aus landschaftsästhetischer 
Sicht ist, so fragwürdig erscheint das Umplatzieren aus Sicht der Benutzenden. Denn die Wartehalle – sinn-
voller Schutz bei Wind und Wetter – und die zugehörige Infrastruktur (Veloabstellplätze) bleiben am beste-
henden Standort und sind künftig getrennt von der neuen Bushaltestelle. Dies ist insbesondere für Fahrgäste 
mit eingeschränkter Mobilität unbefriedigend.

Viel besser wäre es, den Ladebügel inklusive der neuen Haltestelle im Bereich der bestehenden Haltekante 
zu positionieren. Durch eine dahingehend angepasste Endhaltestelle werden auch die temporär haltenden 
Linienbusse weniger sichtbar platziert, was wiederum dem Gesamteindruck des hochgradig schützenswer-
ten Landschaftsparks zugute kommt.

Dass eine Situierung vor der bestehenden Wartehalle möglich ist, geht aus diversen Stellungnahmen in den 
Vorakten hervor. So kann das Behindertengleichstellungsgesetz offenbar auch am bisherigen Standort er-
füllt werden (Mail von Procap Schweiz vom 10.1.2022). Die von I.________ im Auftrag einer der Beschwer-
deführerinnen evaluierten Alternativen (25.10.2021 bzw. 10.1.2022) zeigen, dass eine Haltekante am bis-
herigen Standort durchaus betriebs- und behindertengerecht realisierbar ist, selbst wenn Maximallösungen 
nicht in jedem Fall möglich sind. Die OLK teilt daher die Haltung der städtischen Denkmalpflege, die in 
ihrem Fachbericht vom 20.6.2022 eine eingehende Prüfung der Realisierbarkeit der landschaftsschonenden 
Variante 5 (I.________) fordert. Dies ist bisher nicht erfolgt.

Aus Sicht der OLK ist eine Verschiebung von Haltekante und Ladestation an den geplanten Standort sach-
lich nicht zielführend und aufgrund potentiell erheblicher negativer Auswirkungen auf den mehrfach schüt-
zenswert taxierten Landschaftsraum abzulehnen.

[…] Aus Sicht der OLK ist das Baugesuch abzulehnen.

Zielführend erachtet die OLK eine Gesamtplanung auf Basis der Variante 5 (I.________), denn wenn die 
Ladestation bei der Wartehalle aufgestellt wird, gibt es keine visuelle Beeinträchtigung durch sie selbst und 
die dabei abgestellten Busse, weil der zurückgesetzte Standplatz durch den dichten Bewuchs der angren-
zenden Parzelle im Westen und die Bäume des Mettlenwäldli im Osten weitgehend abgeschirmt wird. Die 
Planung der Endhaltestelle ist mittels eines Gesamtkonzepts zu überarbeiten, in das sämtliche Elemente 
des betreffenden Areals einzubeziehen und aufeinander abzustimmen sind. Und da es sich beim Bauvor-
haben eben nicht nur um eine rein technische Anlage handelt, sind für die Bearbeitung des betreffenden 

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Perimeters auch Fachleute aus den Bereichen Architektur und Landschaftsarchitektur einzubeziehen. Das 
Gesamtkonzept ist der OLK zur erneuten Stellungnahme vorzulegen.

7. Ortsbild- und Landschaftsschutz: Würdigung

a) Zunächst gilt es zu klären, ob der Bericht der OLK vom 19. September 2023 bei der Beur-
teilung des Ortsbild- und Landschaftsschutzes zu würdigen ist und wenn ja in welchem Umfang.

Die Beschwerdegegnerinnen bringen in ihrer Stellungnahme vom 30. November 2023 vor, die 
Beurteilung der OLK könne nicht als Grundlage dienen, um auf einen vollständig behindertenge-
rechten Standort auf der Strassenseite des Elfenauparks zu verzichten. Entgegen Art. 10 Abs. 2 
und 3 BauG sowie Art. 4 Abs. 1 OLKV habe sich die OLK in ihrem Bericht nicht auf Aussagen zum 
Landschaftsschutz beschränkt. Sie habe die Frage aufgeworfen, warum die geplante Haltekante 
mit Ladestation am geplanten Standort erstellt werden müsse, die Umplatzierung aus Sicht der 
Benutzenden als fragwürdig bezeichnet und sei davon ausgegangen, dass das BehiG offenbar 
auch am bisherigen Standort erfüllt werden könne. Zudem habe sich die OLK nicht zu den Schutz-
zielen der jeweiligen Inventare geäussert, sondern auf die Beschreibung des Parks in der Be-
schwerde verwiesen. Auswirkungen von Vorhaben auf Schutzgebiete seien an den jeweiligen 
Schutzzielen zu messen. Insgesamt vermittle der Bericht der OLK nicht den Eindruck einer unab-
hängigen Beurteilung der Auswirkungen des Projekts auf die Schutzgebiete des Elfenauparks, 
sondern einer von der Beschwerde beeinflussten umfassenden Kritik am Vorhaben mit dem im-
pliziten Vorwurf, die Bauherrschaft würde ohne Not einen vermeidbaren Eingriff in die Parkland-
schaft verursachen. Der OLK-Bericht weise damit formelle Mängel auf. Auch sei er inhaltlich in 
wesentlichen Teilen nicht nachvollziehbar, weshalb nicht unbesehen darauf abgestellt werden 
könne. Die Denkmalpflege der Stadt Bern als leistungsfähige örtliche Fachstelle habe in ihrer Stel-
lungnahme vom 20. Juni 2022 die Projektänderung akzeptiert, da die Sicht- und Raumbeziehun-
gen in und über die geschützte Parkanlage nicht mehr wesentlich beeinträchtigt würden. Die von 
der OLK aus Zweckmässigkeitsüberlegungen beanstandete räumliche Trennung von Wartehalle 
und Haltekante sei dem Landschaftsschutz geschuldet. Mit der Einschätzung der städtischen 
Denkmalpflege habe sich die OLK entgegen Art. 4 Abs. 2 OLKV nicht auseinandergesetzt. Es sei 
nicht klar, von welchem Ausmass der Beeinträchtigung die OLK tatsächlich ausgehe. Aus dem 
Bericht der OLK könne nicht geschlossen werden, dass das Projekt eine schwere Beeinträchti-
gung von Schutzzielen eines Bundesinventars bewirken würde.

In ihren Schlussbemerkungen vom 13. März 2024 führen die Beschwerdeführenden aus, der Um-
stand, dass die OLK die Einschätzung der Beschwerdeführenden im Ergebnis stütze und diejenige 
der Beschwerdegegnerinnen verwerfe, vermöge die Unabhängigkeit der OLK nicht in Frage zu 
stellen. Die OLK sei an den formulierten Auftrag und die darin enthaltenen Fragen gebunden. 
Diese habe sie nachvollziehbar beantwortet und habe sich erlaubt, auf kritische Punkte hinzuwei-
sen, Fragen aufzuwerfen und Verbesserungsvorschläge zu machen. Damit habe sie jedoch keine 
Interessenabwägung im engeren Sinn vorgenommen und sei auch nicht über den Fragekatalog 
hinausgegangen. Jedenfalls würden die zusätzlichen Überlegungen der OLK den Beweiswert des 
Fachberichts nicht zu vermindern vermögen. Auch das Argument, wonach sich die OLK nicht mit 
den Stellungnahmen der städtischen Denkmalpflege befasst habe, führe ins Leere. Die OLK sei 
nicht aufgefordert worden, zur besagten Einschätzung Stellung zu nehmen.

Erachtet die OLK die Beschreibung des Orts- und Landschaftsbildes in einer Beschwerde als 
zutreffend, darf sie darauf verweisen oder den Wortlaut der Beschwerde übernehmen. Dieses 
Vorgehen genügt für sich alleine noch nicht, um von einer Vorbefassung auszugehen. Gemäss 
Art. 4 Abs. 1 OLKV behandelt die OLK alle Bau- oder Planungsgeschäfte, die ihr von 
Verwaltungsjustiz- und übrigen Justizbehörden zur Begutachtung von Fragen des Ortsbild- und 

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Landschaftsschutzes unterbreitet werden. Aus dem Wortlaut von Art. 4 Abs. 1 OLKV folgt klar, 
dass die OLK für alle weiteren Fragen ohne Zusammenhang zum Ortsbild- und Landschaftsschutz 
nicht zuständig ist. Sollte die OLK in ihrem Bericht trotzdem Ausführungen machen, die über den 
Ortsbild- und Landschaftsschutz hinausgehen, ist es angezeigt, auf die entsprechenden Passagen 
nicht abzustellen. Derartige Ausführungen dürften mit Blick auf die Prozessökonomie aber kaum 
dazu führen, dass der gesamte OLK-Bericht abzulehnen bzw. als Ganzes unverwertbar ist. Die 
OLK könnte ohne Weiteres von der instruierenden Behörde aufgefordert werden, einen Bericht 
ohne die entsprechende Passage einzureichen, was aber einem prozessualen Leerlauf 
gleichkäme. Ferner folgt aus Art. 4 Abs. 1a OLKV, dass sich die OLK bei ihrer Beurteilung mit 
allfälligen, durch die Vorinstanz eingeholten, Gutachten der ENHK, der Kantonalen Denkmalpflege 
(KDP) oder einer leistungsfähigen örtlichen Fachstelle auseinanderzusetzen hat. Der OLK sind 
die Gutachten für ihre Beurteilung zur Verfügung zu stellen.

Der Verweis auf die Beschwerde ist mit Blick auf die vorherigen Ausführungen nicht zu beanstan-
den. Zudem führen die Beschwerdeführenden in ihren Schlussbemerkungen vom 13. März 2024 
zutreffend aus, dass die Unabhängigkeit der OLK nicht bereits deshalb in Frage zu stellen sei, 
weil sie ihre Einschätzung stütze. Mit Instruktionsverfügung vom 14. August 2023 stellte das 
Rechtsamt der BVD der OLK einen Fragenkatalog zu. Nicht Teil dieses Fragenkataloges bildeten 
die Schutzziele der vorliegend betroffenen Inventare. Dass sich die OLK in ihrem Bericht vom 
19. September 2023 nicht zu den Schutzzielen geäussert hat, genügt daher ebenso wenig, um 
von einer vorbefassten Beurteilung auszugehen. In ihrem Bericht vom 19. September 2023 wirft 
die OLK die Frage auf, warum die geplante Haltekante mit Ladestation unbedingt dort erstellt 
werden müsse. Die Haltestelle vom Wohnquartier wegzurücken und auf der gegenüberliegenden 
Strassenseite zu platzieren wirke inkonsistent. So richtig der Verzicht auf eine gedeckte Warte-
halle an diesem Standort aus landschaftsästhetischer Sicht sei, so fragwürdig erscheine das Um-
platzieren aus Sicht der Benutzenden. Die Wartehalle und die Veloabstellplätze blieben am be-
stehenden Standort und seien künftig getrennt von der neuen Bushaltestelle, was insbesondere 
für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität unbefriedigend sei. Weiter führte die OLK aus, das 
BehiG könne offenbar auch am bisherigen Standort erfüllt werden. Die Ausführungen der OLK 
zum BehiG gehen über den Ortsbild- und Landschaftsschutz hinaus. Diesbezüglich ist nicht auf 
die Beurteilung der OLK abzustellen. Hingegen erscheint es mit Blick auf den Ortsbild- und Land-
schaftsschutz zulässig, wenn die OLK die Frage aufwirft, warum ein Bauvorhaben an einem be-
stimmten Standort geplant ist. Insofern führen die Beschwerdeführenden in ihren Schlussbemer-
kungen vom 13. März 2024 zutreffend aus, dass das Aufgreifen weiterer Punkte den Beweiswert 
des Fachberichts nicht zu vermindern vermag bzw. nicht zu einer Unverwertbarkeit führt. Im Üb-
rigen standen der OLK für ihre Beurteilung sämtliche Vor- und Beschwerdeakten und damit auch 
die Beurteilung der Städtischen Denkmalpflege zur Verfügung. Ausserdem hat das Rechtsamt der 
BVD in der Instruktionsverfügung vom 14. August 2023 die Berichte der Städtischen Denkmal-
pflege explizit erwähnt. Die OLK hatte also Kenntnis davon. In ihrem Bericht vom 19. September 
2023 hat sie die Berichte der Städtischen Denkmalpflege denn auch als Grundlagen erwähnt. Die 
OLK hat sich zwar nicht ausdrücklich mit den Beurteilungen der Städtischen Denkmalpflege aus-
einandergesetzt. Sie hat aber die Beeinträchtigung der Sichtbeziehungen beurteilt und ist zu ei-
nem anderen Schluss als die Städtische Denkmalpflege gekommen. Die OLK hat sich damit zu-
mindest indirekt mit der Auffassung der Städtischen Denkmalpflege beschäftigt. Zudem hat die 
OLK ausgeführt, dass sie die Haltung der Städtischen Denkmalpflege teile, die mit Fachbericht 
vom 20. Juni 2022 eine eingehende Prüfung der Realisierbarkeit der landschaftsschonenden Va-
riante 5 fordere. Den Anforderungen von Art. 4 Abs. 2 OLKV ist damit Genüge getan. Schliesslich 
geht entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerinnen aus der Beurteilung der OLK klar 
hervor, dass sie von grossen negativen Auswirkungen des Bauvorhabens ausgeht.

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Zusammengefasst ist die Beurteilung der OLK vom 19. September 2023 mit Ausnahme der Aus-
führungen zum BehiG zu würdigen. Im Folgenden ist zu prüfen, ob der Beurteilung der OLK in-
haltlich gefolgt werden kann oder nicht.

b) Das Bauvorhaben befindet sich unmittelbar neben dem östlichen Ende des Elfenauparks. 
Parallel zur Manuelstrasse und der geplanten Bushaltekante befindet sich dort die sogenannte 
Manuelmatte.76 Südöstlich der Busendstation gelangt man über einen von grossen, alten Bäumen 
gesäumten Fussweg77 in Richtung Südwesten hangabwärts zunächst zum Wäldchen «Elfe-
nauhölzli» und anschliessend zu einem Landwirtschaftsbetrieb, der Stadtgärtnerei, den histori-
schen Gebäuden im Elfenaupark und weiter hinunter zum Aarehang. Hinsichtlich der allgemeinen 
Beschreibung des Elfenauparks kann ohne Weiteres Ziff. 4 der Beurteilung der OLK vom 19. Sep-
tember 2023 gefolgt werden. Die OLK bezeichnet die Elfenau als Ort von besonderer natürlicher 
Schönheit und kultureller Bedeutung. Dies wiederspiegelt sich in der Aufführung sowohl der land-
schaftlichen Elemente als auch der historischen Bauten in nationalen und kantonalen Inventaren 
und einer kommunalen Schutzzone (vgl. hierzu die vorangehende E. 4). Wie die OLK und die 
Beschwerdeführenden zutreffend ausführen, ist die Elfenau somit auf nationaler, kantonaler und 
kommunaler Ebene hochgradig geschützt. Die Parkanlage ist einer der wichtigsten englischen 
Landschaftsparks aus dem frühen 19. Jahrhundert.78 Damit ist zugleich gesagt, dass es sich beim 
Elfenaupark nicht nur um unberührte, idyllische Natur, sondern in weiten Teilen um einen künstlich 
geschaffenen Landschaftspark handelt.79 Unbestrittenermassen charakterisiert sich die Parkan-
lage durch grosszügige unverbaute Grünflächen (insbesondere der Manuelmatte), einen alten 
Baumbestand (insbesondere das Elfenauhölzli), malerische Blumenbeete, romantische Spazier-
wege und die historischen Bauten des ehemaligen Landgutes.80 Im Landschaftsgutachten der 
B.________ vom Mai 1999 ist der östliche Teil der Elfenau als «offener Raum mit leicht amphi-
theaterartigem Charakter, der durch eine markante Gruppe majestätischer, ca. 150 Jahre alter 
Bäume ein prägendes Gestaltungselement enthält» umschrieben. Gerade der Ostteil der Elfenau 
erfülle als unverbauter Grünraum zusammen mit dem anschliessenden Kulturland der Gemeinde 
Muri eine wichtige städtebauliche Gliederungsfunktion: Die räumliche Trennung der Baugebiete 
der Stadt Bern und der Gemeinde Muri.81 Von verschiedenen Standorten im Elfenaupark besteht 
Sicht Richtung Muri und Aaretal82 oder auf den Gurten.83 Aufgrund ihrer Lage mitten in der Stadt 
Bern ist die Elfenau mit der sehr grosszügig gestalteten Parkanlage aber nicht nur ein besonders 
schöner und in kulturhistorischer Sicht bedeutender Grünraum, sondern auch ein wichtiges Na-
herholungsgebiet der Stadt Bern. Der Elfenaupark gehört neben dem Rosengarten, den engli-
schen Anlagen und der Schütte zu den wenigen grossräumigen historischen Parkanlagen der 
Stadt Bern.84

c) Hinsichtlich des Orts- und Landschaftsbildes in der Umgebung des Bauvorhabens, der prä-
genden Elemente und Merkmale sowie der Sichtbeziehungen und Übergänge vom Standort des 
Bauvorhabens zur Parkanlage Elfenau bringen die Beschwerdeführenden vor, dass die Sichtbe-
ziehungen herausragend seien (einerseits nach Südosten mit dem Alpenpanorama und anderer-
seits Richtung Südwesten zum Aareraum und Gurten) und diese bis anhin ungestört seien. Auch 

76 Vgl. das Foto Nr. 1 zum OLK-Bericht vom 19. September 2023
77 Vgl. z.B. das Foto Nr. 2 zum OLK-Bericht vom 19. September 2023, die Visualisierung A-1 der Beschwerdegegnerin-
nen vom 30. November 2023 sowie das Landschaftsgutachten der B.________vom Mai 1999, Beschwerdebeilage 
Nr. 2
78 Vgl. die Beschreibung im Bauinventar der Stadt Bern zur Baugruppe «Elfenau»
79 Vgl. pag. 533 der Vorakten sowie das Landschaftsgutachten der B.________vom Mai 1999, Beschwerdebeilage 
Nr. 2
80 Vgl. die Beschreibungen im ISOS und im Bauinventar der Stadt Bern zur Baugruppe «Elfenau»
81 Vgl. die Beschwerdebeilage Nr. 2
82 Vgl. das Foto Nr. 1 zum OLK-Bericht vom 19. September 2023
83 Vgl. das Landschaftsgutachten der B.________vom Mai 1999, Beschwerdebeilage Nr. 2
84 Pag. 533 der Vorakten

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die OLK geht in ihrem Bericht vom 19. September 2023 davon aus, dass der östliche Bereich des 
Elfenauparks weiträumige Sichtbeziehungen sowohl zum Gurten als auch über Muri hinweg zum 
oberen Aareraum bis zu den Alpen ermögliche. Vom leicht erhöhten Standort aus werde nicht nur 
die unmittelbar umliegende, gestaltete Parklandschaft erfasst, sondern auch der natürliche Land-
schaftsraum. Der Bereich um die Wendeschlaufe sei nicht nur einer der Zugänge zum Elfenau-
park, sondern fungiere aufgrund seiner terrainmässig erhöhten Eckposition auch als prominenter 
Auftakt zum historischen Grünraum.

Die Sicht von der Manuelstrasse aus in Richtung Südosten, d.h. in Richtung der Gemeinde Muri, 
ist geprägt von den grossen Bäumen entlang der Manuelstrasse, den Wohnhäusern auf der östli-
chen Seite der Manuelstrasse, sowie der Strasseninfrastruktur (mehrere Kandelaber, Parkschil-
der, etc.).85 Auf dem Foto Nr. 4 auf S. 12 der Beschwerde tragen die Bäume kaum Laub. Dennoch 
verbleiben nur kleine Sichtkorridore, die den Blick in Richtung Aaretal und zu den Alpen hin er-
möglichen. Im Zeitpunkt, als das Foto Nr. 1 zum Bericht der OLK vom 19. September 2023 auf-
genommen wurde, tragen die Bäume entlang der Manuelstrasse volles Laub. Auf dem Foto Nr. 1 
der OLK ist zum einen ersichtlich, dass ein schmaler, von Bäumen gesäumter Sichtkorridor in der 
Flucht des Strassenverlaufs der Manuelstrasse verbleibt («oberhalb» des auf dem Foto Nr. 1 der 
OLK ersichtlichen Velofahrers). Die Bäume entlang der Manuelstrasse bilden eine natürliche Tor-
situation für die Manuelstrasse. Weil sich die Torsituation fast am Ende der gerade verlaufenden 
Manuelstrasse befindet, wirkt der schmale Sichtkorridor wie eine Verlängerung der Strasse. Der 
Blick von Personen, die sich auf der Manuelstrasse bzw. dem Trottoir in Richtung Südosten be-
wegen, wird dadurch in Richtung des Strassenverlaufs gezogen. Zum anderen geht aus dem Foto 
Nr. 1 der OLK hervor, dass auch ein etwas breiterer Sichtkorridor oberhalb des alleeartigen, von 
mächtigen Bäumen gesäumten Fussweges in den Elfenaupark verbleibt. Dieser breitere Sichtkor-
ridor ergibt sich, wenn man vom Fotostandort aus von der Manuelstrasse weg leicht nach rechts 
über die Manuelmatte in Richtung Südosten blickt (rechts neben dem auf dem Foto Nr. 1 der OLK 
ersichtlichen Velofahrer). Innerhalb dieses breiteren Sichtkorridors ist oberhalb des alleeartigen 
Fussweges eine moderne Flachdachsiedlung zu sehen. Zudem sind neben der Flachdachsiedlung 
Baumkronen zu erkennen. Es ist fraglich, ob diese Baumkronen wie von der OLK dargelegt 
tatsächlich zum Mettlehölzli gehören (das Mettlehölzli liegt auf der Parzelle Muri bei Bern Grund-
buchblatt Nr. 1124 viel weiter südlich als die Flachdachsiedlung und der Elfenaupark). Des Wei-
teren kann festgehalten werden, dass die Alpen bei beiden Sichtkorridoren auf dem Foto Nr. 1 der 
OLK nicht zu erkennen sind, was jedoch auf die Druckqualität zurückzuführen sein könnte. Auf 
der Visualisierung A-1 der Beschwerdegegnerinnen vom 30. November 2023 ist ersichtlich, wie 
der Blick Richtung Südosten im Herbst mit ausgedünnter Belaubung ausfällt. Auch in dieser Si-
tuation verbleibt in der Flucht der Manuelstrasse nur ein schmaler Sichtkorridor, wobei auf dieser 
Aufnahme das Alpenpanorama erkennbar ist. Das gilt auch für den etwas breiteren Sichtkorridor, 
der den Blick Richtung Aaretal ermöglicht. Auch auf der Visualisierung ist hinter dem alleeartigen 
Fussweg die Flachdachsiedlung zu sehen. Im Allgemeinen ist zur Blickrichtung Südosten anzufü-
gen, dass sich die Aufnahmestandorte auf der Manuelstrasse und damit ausserhalb des Elfenau-
parkes befinden und der schmalere Sichtkorridor in der Fortsetzung der Strassenflucht vom Elfe-
naupark weg in Richtung Muri liegt.

Vom bisherigen sowie vom neuen Standort der Busendhaltestelle aus ist in Richtung (Süd-) Wes-
ten der alleeartige, von mächtigen Bäumen gesäumte Fussweg, die Manuelmatte sowie das Elfe-
nauhölzli zu erkennen. Prägend in dieser Blickrichtung sind die grossen Bäume der Allee sowie 
des Elfenauhölzlis. Weil das Gebiet in Richtung Aare hin abfällt, sind die Stadtgärtnerei und die 

85 Vgl. das Foto Nr. 4 auf S. 12 der Beschwerde, das Foto Nr. 1 zum OLK-Bericht vom 19. September 2023 und die Vi-
sualisierung A-1 der Beschwerdegegnerinnen vom 30. November 2023

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Baudenkmäler (ehemaliges Landgut) nicht einsehbar. Die mögliche Fernsicht auf den Gurten wird 
von den mächtigen Bäumen verdeckt, selbst wenn sie kaum Laub tragen.86

Vom südöstlichen Ende der Manuelstrasse aus in Richtung Nordwesten, d.h. stadteinwärts, sind 
der alleeartige Fussweg, die Manuelmatte und die Manuelstrasse einsehbar. Der Strassenraum 
ist auch aus diesem Blickwinkel von Bäumen gesäumt. Zugleich sind die parkierten Autos und 
Strasseninfrastrukturelemente (Schilder, Kandelaber) ersichtlich. Zur Manuelmatte hin bestehen 
zwei Sichtkorridore – einerseits nach Beginn des alleeartigen Fusswegs und andererseits zwi-
schen den mächtigen Bäumen vor der geplanten Bushaltekante und der Manuelstrasse. Der letz-
tere Sichtkorridor ist nur schmal und im Vordergrund befinden sich die Strasseninfrastrukturele-
mente.87 Das zeigt grundsätzlich auch die Visualisierung B-1 der Beschwerdegegnerinnen vom 
30. November 2023. Weil die Visualisierung von einem leicht anderen Standort aus aufgenommen 
wurde, ist die Sicht auf die Manuelmatte im Bereich zwischen dem Elfenauhölzli und der Manuel-
strasse durch Bäume und Strassenschilder verdeckt. Im Hintergrund sind bereits wieder Gebäude 
zu sehen. Auf der Visualisierung verdeutlicht sich nochmals, dass das Strassenbild der Manuel-
strasse geprägt ist durch Kandelaber in regelmässigen Abständen. Ebenso ist auf der Visualisie-
rung eine Kolonne parkierter Autos entlang der Manuelstrasse zu sehen. Insgesamt ist der Blick 
in Richtung Nordwesten geprägt von der Strasseninfrastruktur der Manuelstrasse. Der Blick auf 
die Manuelmatte von diesem Standort aus erscheint untergeordnet.

Westlich der Manuelmatte befindet sich ein Teil des Fussweges «Elfenauweg». Der Elfenauweg 
verläuft ab der nordwestlichen Ecke der Manuelmatte (im Bereich der Parzelle Nr. 4/2643) in Rich-
tung der südlichen Ecke der Manuelmatte (im Bereich des Elfenauhölzlis). Über die Manuelmatte 
selber verlaufen keine (Spazier-) Wege. Solche befinden sich nur rund um die Manuelmatte herum 
(Egghölzlistrasse, Manuelstrasse, der alleeartige Fussweg und der Fussweg «Elfenauweg»). Es 
kann deshalb davon ausgegangen werden, dass sich auf der Manuelmatte selber keine Spazier-
gängerinnen und Spaziergänger bewegen. Massgeblich und zu beurteilen ist somit der Blick vom 
Fussweg in Richtung Osten. Dieser Blick schweift über die leicht ansteigende Manuelmatte zum 
Elfenauhölzli sowie zur Manuelstrasse. Die entlang der Manuelstrasse parkierten Fahrzeuge und 
die dahinter liegenden Gebäude zeigen auf, wo der Elfenaupark endet und sich der Strassenraum 
befindet.88 Die Visualisierung C-1 der Beschwerdegegnerinnen vom 30. November 2023 verdeut-
licht, dass die Manuelmatte in (nord-)östlicher Richtung leicht ansteigt. Aufgrund der Topografie 
und der Distanz ist nicht eindeutig zu erkennen, auf welcher Strassenseite die Autos geparkt sind. 
Im Übrigen ist auch aus dieser Distanz die Strasseninfrastruktur (Kandellaber) deutlich zu sehen.

Nach dem Gesagten befinden sich unmittelbar beim Bauvorhaben zwar die Manuelmatte und das 
Elfenauhölzli, womit die Umgebung stark durchgrünt ist. Ebenso ist erstellt, dass sich unmittelbar 
südöstlich nach dem geplanten Standort der neuen Bushaltekante der östliche, etwas höher ge-
legene, von Bäumen geprägte Auftakt zum Elfenaupark befindet. Die Umgebung des Bauvorha-
bens ist Richtung Südosten und Nordwesten sowie vom Fussweg «Elfenauweg» westlich der Ma-
nuelmatte aus gesehen aber auch stark geprägt vom Strassenraum der Manuelstrasse. Die Stras-
seninfrastruktur ist gut ersichtlich. Die Manuelstrasse bildet eine klare Grenze zwischen den 
Wohnsiedlungen und dem Elfenaupark. Der geplante Standort der neuen Bushaltekante befindet 
sich genau an dieser Grenze. Bei einem mitten in der Stadt gelegenen Landschaftspark liegt es 
auf der Hand, dass es eine Grenze zum Strassenraum und / oder dem überbauten Stadtgebiet 
gibt, diese allenfalls abrupt erscheint und ein starker Kontrast zwischen dem Landschaftspark und 
der Strasseninfrastruktur besteht. Die OLK hat dem bei ihrer Beschreibung der Umgebung des 

86 Vgl. die Fotos Nrn. 1 bis 3 auf S. 7 f. der Beschwerde, das Foto Nr. 5 auf S. 12 der Beschwerde, das Foto Nr. 6 auf 
S. 13 der Beschwerde
87 Vgl. das Foto Nr. 2 zum OLK-Bericht vom 19. September 2023
88 Vgl. das Foto Nr. 3 zum OLK-Bericht vom 19. September 2023 und die Visualisierung C-1 der Beschwerdegegnerin-
nen vom 30. November 2023

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Bauvorhabens nicht genügend Rechnung getragen. Hinzu kommt, dass die Sichtbeziehungen im 
Bereich des Bauvorhabens Richtung Muri (Alpenraum) und zum Gurten hin je nach Jahreszeit nur 
innerhalb eines kleinen Korridors möglich sind. Der Auffassung der Beschwerdeführenden und 
der OLK kann im Hinblick auf die Umschreibung der Umgebung des Bauvorhabens daher nicht 
vorbehaltlos gefolgt werden.

d) Für die Beurteilung des Bauvorhabens ist entscheidend, welche benachbarten Schutzinven-
tare bzw. Schutzobjekte möglicherweise betroffen sein könnten und zu berücksichtigen sind.

Das KGS-Inventar nennt den ganzen Elfenaupark als Schutzobjekt. Weil das KGS-Inventar ledig-
lich auf die Bedeutung eines Objekts hinweist und der Bedeutung des Elfenauparks vorliegend 
durch die Erfassung in weiteren Inventaren und der kommunalen Schutzzonenplanung Rechnung 
getragen wird, ist darauf nicht weiter einzugehen.

Der Aarehang unterhalb der denkmalgeschützten Gebäude, das Elfenauhölzli und die Allee, die 
bis zur Manuelstrasse nordwärts führt, sind vom BLN-Gebiet Nr. 1314 «Aarelandschaft zwischen 
Thun und Bern» erfasst. Die Manuelmatte und das Bauvorhaben selbst liegen nicht im BLN-Ge-
biet. Die Beschwerdegegnerinnen führen in ihrer Beschwerdeantwort insofern zutreffend aus, 
dass sich das Bauvorhaben ausserhalb des Schutzgebietes befindet. Die neue Bushaltekante mit 
Ladearm soll aber direkt neben dem BLN-Gebiet errichtet werden. Wie die Beschwerdegegnerin-
nen ausführen und vorangehend dargelegt wurde, fusst die Begründung der nationalen Bedeutung 
des BLN-Gebietes Nr. 1314 «Aarelandschaft zwischen Thun und Bern» primär auf Natur- bzw. 
ökologischen Werten, die auf die Eigenschaften der Aare als einer der längsten frei fliessenden 
Abschnitte eines grossen Flusses in der Schweiz zurückgehen. Zudem fassen die Beschwerde-
gegnerinnen zutreffend zusammen, dass der Elfenaupark in der Beschreibung des BLN-Objekts 
nicht erwähnt wird und die Schutzziele des BLN-Gebietes durch den neuen Standort der Bushal-
testelle nicht berührt werden. Die Natur- und ökologischen Werte des Flussabschnittes werden 
durch das Bauvorhaben nicht betroffen. Die Aare fliesst in einiger Distanz zum Bauvorhaben, wel-
ches im bestehenden Strassenraum errichtet werden soll. Die Schutzziele des BLN-Gebiets be-
dürfen nachfolgend keiner weiteren Bemerkungen.

Im ISOS sind die Parklandschaft mit Stadtgärtnerei, der Aarehang und die Manuelmatte als Um-
gebungsrichtung XXXII mit dem Erhaltungsziel a erfasst. Die zum Landsitz Elfenau führende Allee 
(Kastanien, Linden, Platanen) ist als Einzelobjekt Nr. 0.0.179 aufgeführt. Die Umgebungsrichtung 
XXXII reicht bis zur Manuelstrasse. Die Wendeschlaufe am Ende der Manuelstrasse sowie die 
Manuelstrasse selber sind nicht von der Umgebungsrichtung erfasst. Die Beschwerdegegnerin-
nen führen in ihrer Beschwerdeantwort zutreffend aus, dass die neue Bushaltestelle angrenzend 
an die Umgebungsrichtung XXXII liegt. Die Beschwerdegegnerinnen machen in ihrer Beschwer-
deantwort geltend, dass die Schutzziele des ISOS durch das Bauvorhaben nicht beeinträchtigt 
würden. Weiter führen sie aus, dass die neue Bushaltestelle auf der öffentlichen Gemeindestrasse 
ausserhalb des Elfenauparks und damit ausserhalb des inventarisierten Gebiets zu stehen 
komme. Die Strasse als Infrastrukturbaute sei bewusst nicht in die Baugruppe, die Schutzzone 
und die Freifläche einbezogen worden. Der neue Ladearm der Bushaltestelle sei funktionell ein 
Bestandteil der Strasse; sämtliche oberirdischen Bestandteile befänden sich vollständig auf der 
Strassenparzelle Nr. 4/4148. Die neue Haltestelle bewirke keinen direkten Eingriff in ein Schutz-
gebiet. In Frage komme höchstens eine indirekte, nicht erhebliche Auswirkung. Diesen Ausführun-
gen der Beschwerdegegnerinnen ist zuzustimmen. Das Erhaltungsziel a der Umgebungsrichtung 
XXXII, das im Erhalten der Beschaffenheit als Kulturland oder Freifläche besteht, wird durch das 
Bauvorhaben im bestehenden Strassenraum nicht direkt tangiert. Es ist aber nicht auszuschlies-
sen, dass die vertikale und horizontale Ausdehnung des Ladearms die Wirkung des Elfenauparks 
mit der Manuelmatte als Freifläche optisch tangieren könnte. Die Schutzziele des ISOS sind folg-
lich zu berücksichtigen.

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Das Bundesinventar der Auen von nationaler Bedeutung erfasst die Aare selbst sowie ein kleiner 
Teil des Aarehangs. Der geschützte Bereich ist durch das Elfenauhölzli und die Topografie im 
Bereich des Elfenauparks räumlich deutlich abgetrennt vom geplanten Standort der neuen Bus-
haltekante. Es kann von vornherein ausgeschlossen werden, dass das Bauvorhaben die Schutz-
ziele des Bundesinventars der Auen von nationaler Bedeutung tangieren könnte. Im Folgenden 
wird nicht näher darauf eingegangen. Dasselbe gilt – wie die Beschwerdegegnerinnen in ihrer 
Beschwerdeantwort zutreffend ausführen – auch für die kantonalen Naturschutzgebiete Nr. 6 «El-
fenau» und Nr. 48 «Aarelandschaft Thun-Bern». Diese umfassen ebenfalls nur Bereiche südlich 
des Elfenauhölzlis und sind räumlich deutlich vom Bauvorhaben abgetrennt. Schliesslich sind 
auch die denkmalgeschützten Bauten des ehemaligen Brunnaderngutes vom Bauvorhaben aus 
nicht einsehbar. Damit können im Folgenden auch die denkmalpflegerischen Aspekte ausser Acht 
gelassen werden.

e) Zur Wirkung des Ladearms (ohne wartenden Bus) mit Blickrichtung Südosten, d.h. in Rich-
tung der Gemeinde Muri, und im Allgemeinen bringen die Beschwerdeführenden vor, die Eintritts-
situation in den Elfenaupark werde erheblich gestört. Der Ladearm trete vor allem in der Vertikalen 
in Erscheinung und stehe in Konkurrenz zu den mächtigen Bäumen. Bisher bildeten die Manuel- 
und Egghölzlistrasse eine klare Zäsur zwischen dem Siedlungsgebiet und dem Park. Der Ladearm 
stelle eine Zäsur dar und störe die Atmosphäre des Parkeintritts erheblich. Das Bauvorhaben trete 
vor der Eingangspforte prominent in Erscheinung und beeinträchtige die Sichtbezüge sowie Über-
gänge zur Parkanlage erheblich. Die Aussicht auf das Alpenpanorama werde empfindlich gestört. 
Auch die imposanten und den Raum prägenden Baumgruppen seien durch den Ladearm erheblich 
gestört.

Das Foto Nr. 1 zum OLK-Bericht vom 19. September 2023 zeigt die Sicht Richtung Südosten, d.h. 
in Richtung der Gemeinde Muri. Die OLK erläutert dazu, aus dieser Perspektive würden die Baum-
kronen von Elfenau- und Mettlenhölzli eine natürliche Torsituation bilden, die den Blick in die Land-
schaft hinaus lenke – ein Gestaltungselement, das für Englische Gärten des frühen 19. Jahrhun-
derts kennzeichnend sei. Die Ladestation mit Bushaltestelle störe die Blickachse zum Eckpunkt 
des Landschaftsparks nachhaltig. Zudem geht die OLK von einer starken visuellen Tangierung 
der Aussicht ins Umland (z.B. Aareraum mit Alpenpanorama in der Fernsicht) aus.

In ihrer Stellungnahme vom 30. November 2023 bringen die Beschwerdegegnerinnen vor, es sei 
nicht klar, von welchem Ausmass der Beeinträchtigung die OLK ausgehe. Aus dem Bericht der 
OLK könne nicht geschlossen werden, dass das Projekt eine schwere Beeinträchtigung von 
Schutzzielen eines Bundesinventars bewirken würde. Zum Foto Nr. 1 der OLK führen die Be-
schwerdegegnerinnen aus, die OLK habe die Dimensionen der Haltestelle mit Ladearm und deren 
Standort unrichtig eingeschätzt. Wie aus der Visualisierung A-2 der Beschwerdegegnerinnen er-
kennbar sei, komme der Ladearm weiter hinten Richtung Wendeschlaufe zu stehen und erreiche 
nicht ansatzweise die Höhe der Baumkronen. Mit einer dezenten Farbgebung könne der Ladearm 
zusätzlich farblich in die Umgebung eingepasst werden, so dass er vor dem Hintergrund der 
Bäume kaum mehr in Erscheinung trete. Aus der Visualisierung A-2 gehe hervor, dass die Bus-
haltestelle zur Strasseninfrastruktur gehöre, wie die Strassenlaternen oder Verkehrsschilder. In 
ihrer Replik vom 7. Mai 2024 wiederholen die Beschwerdegegnerinnen, die OLK habe die Auswir-
kungen des Vorhabens auf den Elfenaupark als deutlich zu gewichtig eingeschätzt. Betreffend 
das Foto Nr. 1 der OLK sei von Bedeutung, ob die OLK den richtigen Standort erkannt habe, da 
sich dadurch die Auswirkungen und Sichtbezüge klar veränderten. Hinsichtlich der Farbgebung 
des Ladearms bringen die Beschwerdegegnerinnen in ihrer Stellungnahme vom 30. November 
2023 vor, für den Ladearm sei gemäss technischem Bericht zum Baugesuch die Farbe Eisenglim-
mer DB 702 vorgesehen. Der Ladearm könne aber grün eingefärbt werden, um ihn besser in die 
Umgebung zu integrieren. Zudem sei es gemäss Stadtgrün Ber