# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a70b999c-97b8-5fb3-81b8-05011b6dbedd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.05.2010 D-3248/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3248-2010_2010-05-14.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-3248/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 4 .  M a i  2 0 1 0

Einzelrichter Martin Zoller, 
mit Zustimmung von Richter Jean-Pierre Monnet;
Gerichtsschreiber Daniel Stadelmann.

A._______, geboren (...),
alias B._______, geboren (...),
alias C._______, geboren (...),
Nigeria,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 28. April 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-3248/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer – eigenen Angaben zufolge ein nigeriani-
scher  Staatsangehöriger  und  ethnischer  Igbo  aus  D._______ 
(E._______) – am 30. November 2006 ein erstes Asylgesuch in  der 
Schweiz einreichte, welches er mit  seiner angeblichen Mitgliedschaft 
bei der (...) (...) begründete, aufgrund derer er in Auseinandersetzun-
gen mit der Polizei verwickelt worden sei,

dass das BFM mit Verfügung vom 17. Januar 2007 in Anwendung von 
Art. 32 Abs. 2 Bst. a  des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 
142.31)  auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung sowie 
deren Vollzug verfügte,

dass  eine  dagegen  erhobene  Beschwerde  mit  Urteil  des  Bundes-
verwaltungsgerichts  (...)  unter  anderem  insbesondere  aufgrund  der 
massiven  Widersprüche  in  den  Vorbringen  des  Beschwerdeführers 
abgewiesen wurde,

dass dem Beschwerdeführer daraufhin eine neue Frist zum Verlasen 
der Schweiz bis am 17. August 2007 gesetzt und dem BFM per 14. De-
zember  2007  vom (...)  sein  Weggang  nach  Nichteintreten  gemeldet 
wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  am  19.  September  2008  in  F._______ 
festgenommen und wegen rechtswidrigen Aufenthalts und Verletzung 
der Mitwirkungspflicht beim (...) F._______ verzeigt wurde,

dass  er  am  22.  September  2008  freigelassen  und  in  den  mit  der 
Durchführung  des  Wegweisungsvollzugs  beauftragten  Kanton 
G._______ überstellt wurde,

dass er am 1. Januar 2010 – von H._______ herkommend – am (...) 
von  der  Schweizer  Grenzwache  kontrolliert,  der  Polizei  übergeben, 
tags darauf aufgrund einer gültigen Verhaftungsausschreibung wegen 
Widerhandlung  gegen  das  Betäubungsmittelgesetz  dem  (...) 
G._______ übergeben und dort in Untersuchungshaft versetzt wurde,

dass er mit Strafbefehl vom 7. Januar 2010 wegen Widerhandlung ge-
gen das Bundesgesetz  vom 16. Dezember  2005  über  die  Auslände-

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rinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) sowie wegen Nichtbewährung 
während der Probezeit zu einer Geldstrafe verurteilt wurde,

dass er gleichentags mit  der Aufforderung, die Schweiz unverzüglich 
zu verlassen, aus der Haft entlassen wurde,

dass der Beschwerdeführer am 9. März 2010 im Empfangs- und Ver-
fahrenszentrum (EVZ) (...) ein zweites Asylgesuch eingereicht hat,

dass er anlässlich der beiden jeweils am 22. März 2010 stattfindenden 
Anhörungen keine neuen Asylgründe geltend machte, sondern auf die-
selben, die er schon anlässlich des ersten Asylgesuches vorbrachte, 
verwies,

dass er darüber hinaus das EVZ (...)  aufgesucht habe, weil er keine 
Unterkunft und kein Geld habe und nicht ins Heimatland zurückkehren 
könne,

dass  das  BFM  mit  gleichentags  eröffneter  Verfügung  vom  28.  April 
2010 in Anwendung von  Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das Asylge-
such  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie  den 
Vollzug anordnete,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 5. Mai 2010 gegen die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 
dabei beantragte, der Entscheid des BFM vom 28. April 2010 sei auf-
zuheben, die Vorinstanz sei anzuweisen, den Vollzug der Wegweisung 
auszusetzen und ihm eine vorläufige Aufnahme zu erteilen,

dass er in prozessualer Hinsicht zudem beantragte, es sei auf die Er-
hebung eines Kostenvorschusses zu verzichten und ihm die unentgelt-
liche Prozessführung zu gewähren,

dass die vorinstanzlichen Akten am 7. Mai 2010 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgül-
tig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 

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SR 172.021])  des  BFM entscheidet  (Art. 105  AsylG i.V.m.  Art. 31-33 
des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist, weshalb auf die frist- und formgerecht einge-
reichte  Beschwerde  einzutreten  ist  (Art.  108  AsylG  sowie  Art.  105 
AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht ein-
getreten wird, wenn die asylsuchende Person in der Schweiz bereits 
ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen oder sie ihr Gesuch zurückge-
zogen hat, oder wenn sie während des hängigen Asylverfahrens in den 
Heimat- oder Herkunftsstaat zurückgekehrt  ist,  ausser die Befragung 
ergebe Hinweise, in der Zwischenzeit seien Ereignisse eingetreten, die 
geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die 
Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

dass sich der Beschwerdeführer in seinem zweiten Asylverfahren be-
findet  und  das  erste  Verfahren  mit  Urteil  des  Bundesverwaltungs-
gerichts (...) rechtskräftig abgeschlossen worden ist,

dass der Beschwerdeführer somit in der Schweiz bereits ein Asylver-
fahren erfolglos durchlaufen hat und damit das in Art. 32 Abs. 2 Bst. e 
AsylG statuierte formelle Erfordernis erfüllt ist,

dass sich die Aktenlage in Bezug auf das materielle Erfordernis des 
Fehlens  von  Hinweisen  auf  zwischenzeitlich  eingetretene,  für  die 
Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse ebenso klar präsentiert,

dass  hierbei  nicht  derselbe  weite Verfolgungsbegriff  wie  in  Art.  18, 
Art. 33 Abs. 3 Bst. b und Art. 34 Abs. 1 AsylG zur Anwendung gelangt 
(vgl. dazu EMARK 2004 Nr. 5 E. 3c.aa S. 35 f., EMARK 2004 Nr. 35 
E. 4.3 S. 247), sondern lediglich Hinweisen auf Ereignisse Bedeutung 
zukommt,  die  zur  Begründung  der  Flüchtlingseigenschaft geeignet 
sind (BVGE 2008/57 E. 3.3 S. 780),

dass  mit  anderen  Worten  ein  engerer Verfolgungsbegriff  angewandt 
wird und auf das Asylgesuch nicht einzutreten ist, wenn eines der Ele-
mente des Flüchtlingsbegriffs von Art. 3 AsylG offensichtlich nicht er-
füllt ist (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.5 S. 18),

dass grundsätzlich, sobald in den Akten Hinweise auf flüchtlingsrecht-
lich oder für die Gewährung vorübergehenden Schutzes bedeutsame 
Ereignisse seit  dem Abschluss  des  vorangegangenen Verfahrens zu 
verzeichnen sind, deren Unglaubhaftigkeit nicht schon bei erstem Hin-
sehen  festgestellt  werden  kann,  und  unabhängig  von  der  Tatsache, 
dass  derselben  ausländischen  Person  in  der  Vergangenheit  schon 

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(mindestens)  einmal  in  der  Schweiz  die  Anerkennung  als  Flüchtling 
versagt  blieb,  auf  das Asylgesuch einzutreten ist  (vgl. EMARK 2005 
Nr. 2 E. 4.3 S. 16 f.),

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge nach Abschluss 
des ersten Asylverfahrens nicht in seinen Heimatstaat zurückgekehrt 
sei,  sondern  sich  zwischenzeitlich  hauptsächlich  in  den  I._______ 
aufgehalten habe,

dass er exakt dieselben Asylgründe geltend machte, die er schon an-
lässlich seines ersten Gesuches in der Schweiz vorgebracht hatte,

dass das BFM zu Recht feststellte, es würden sich keine Hinweise er-
geben, dass nach Abschluss des ersten Verfahrens Ereignisse einge-
treten seien, die geeignet wären, die Flüchtlingseigenschaft zu begrün-
den oder die für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant 
seien,

dass die Vorinstanz somit zu Recht vollumfänglich auf ihre Ausführun-
gen im Nichteintretensentscheid vom (...)  sowie auf  jene des Urteils 
des Bundesverwaltungsgerichts (...) – denen auch aus heutiger Sicht 
uneingeschränkte Gültigkeit zukomme – verwies,

dass die Vorinstanz überdies mit  zutreffender Begründung und unter 
Hinweis auf die Praxis des Bundesverwaltungsgerichts ohne nochmali-
ge  Anhörung  gemäss  Art.  29  AsylG  direkt  einen  Nichteintretens-
entscheid gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG gefällt hat (vgl. Urteil 
des Bundesverwaltungsgerichts D-5407/2006 vom 30. November 2009 
E. 5.1.4, mit weiteren Hinweisen),

dass die Vorbringen in der Beschwerde zu keiner veränderten Betrach-
tungsweise führen,

dass in der Beschwerdeschrift vom 5. Mai 2010 zwar ausführlich, aber 
bloss allgemein und einzig vorgebracht wird, in Nigeria herrsche eine 
grundsätzlich  katastrophale  Sicherheits-  und  Menschenrechtslage, 
weshalb der Beschwerdeführer als Mitglied der (...) bei einer Rückkehr 
nach Nigeria in grosser Gefahr sei,

dass der Beschwerdeführer – wie schon erwähnt – bereits im ersten 
Asylverfahren seine angebliche Verfolgung in Nigeria und die Mitglied-
schaft  bei  der  (...)  nicht  glaubhaft  machen  konnte  (vgl.  Urteil  des 

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Bundesverwaltungsgerichts  [...]  mit  Verweis  auf  die  Verfügung  des 
BFM vom [...]),

dass sich an dieser Einschätzung bis zum heutigen Zeitpunkt  nichts 
geändert hat,

dass sich daher keine Hinweise darauf ergeben, dass nach dem Ab-
schluss des ersten Asylverfahrens Ereignisse eingetreten sind, die ge-
eignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder für die Ge-
währung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass in Nigeria nicht von einer Situation allgemeiner Gewalt oder krie-
gerischen  Auseinandersetzungen  ausgegangen  werden  kann,  auf-
grund derer die Bevölkerung konkret gefährdet wäre,

dass betreffend den Vollzug der Wegweisung auf die nach wie vor zu-
treffenden Ausführungen im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (...) 
zu  verweisen  ist  und  dieser  für  den  Beschwerdeführer  auch  zum 
jetzigen  Zeitpunkt  nach  wie  vor  zulässig,  zumutbar  und  möglich  im 
Sinne von Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG zu erachten ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass mit vorliegendem Urteil ohne vorgängige Instruktion das Gesuch 
um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstands-
los geworden ist,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge-
mäss  Art.  65  Abs.  1  VwVG  –  ungeachtet  der  nicht  belegten  pro-
zessualen Bedürftigkeit  des  Beschwerdeführers  –  zufolge Aussichts-
losigkeit der Beschwerdebegehren abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

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Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage:  Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N _______ 

(per Kurier; in Kopie)
- (...) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Martin Zoller Daniel Stadelmann

Versand:

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