# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b869d66c-2ac0-512f-99de-5f3e5e594385
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-06-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.06.2024 D-3089/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3089-2024_2024-06-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-3089/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  J u n i  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Contessina Theis, 

mit Zustimmung von Richter David R. Wenger;  

Gerichtsschreiberin Martina von Wattenwyl. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Algerien,  

(…), 

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 7. Mai 2024 / N (…). 

 

 

 

D-3089/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer, ein algerischer Staatsangehöriger arabischer 

Ethnie, eigenen Angaben zufolge im Sommer 2022 illegal per Boot sein 

Heimatland verliess und am 16. April 2024 um Asyl in der Schweiz er-

suchte, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Personalienaufnahme vom 

19. April 2024 sowie der Anhörung zu den Asylgründen vom 30. April 2024 

im Wesentlichen geltend machte, er sei in der Stadt B._______ (gleichna-

mige Provinz) geboren, wo er die Schule bis zur 7. Klasse besucht, danach 

zuerst zwei Jahre als (…) gearbeitet und später bei seinem Vater auf dem 

familieneigenen Landwirtschaftsbetrieb geholfen habe, (…) und (…) zu 

züchten und (…) zu produzieren,  

dass eines Tages im Jahr 2020 in der Wohngegend des Beschwerdefüh-

rers ein Brand ausgebrochen sei und dabei neben anderen zahlreichen 

Häusern auch dasjenige seiner Familie sowie das dazugehörende weitere 

Eigentum niedergebrannt seien,   

dass er nach diesem Ereignis zu seinen Freunden gegangen sei und er-

neut als (…) sowie (…) gearbeitet habe,  

dass er nach zwei Monaten Aufenthalt im Haus seines verheirateten On-

kels, der mit dessen Familie ausserhalb der Stadt B._______ lebe, aus 

Platzmangel wieder habe ausziehen müssen, seine Eltern und seine drei 

Schwestern jedoch zurzeit noch dort leben würden,  

dass der Beschwerdeführer und seine Familienangehörigen alles verloren, 

jedoch keine Entschädigung vom Staat erhalten hätten und er sich 

schliesslich dazu entschieden habe, das Land zu verlassen, 

dass der Beschwerdeführer nach seiner Ausreise aus Algerien zuerst un-

gefähr ein Jahr in Italien gelebt, dort illegal als (…) gearbeitet und danach 

ungefähr ein Jahr in Frankreich gewohnt und auf dem (…) gearbeitet habe,  

dass die wirtschaftliche Lage in Algerien sehr schwierig sei und es auch 

keine Arbeit gebe, der Beschwerdeführer als (…) Jahre alter Mann aber 

arbeiten und eine eigene Familie gründen wolle,  

dass der Beschwerdeführer weiter zu Protokoll gab, in Algerien weder 

Probleme mit den Behörden, noch politische oder persönliche Probleme 

(mit Dritten) gehabt zu haben,  

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dass er sodann erklärte, auch unter keinen gesundheitlichen Problemen zu 

leiden,  

dass die mit Vollmacht vom 23. April 2024 mandatierte Rechtsvertretung 

des Bundesasylzentrums (BAZ) C._______ mit Eingabe vom 1. Mai 2024 

einen medizinischen Bericht respektive einen Gesundheitscheck (MEK) 

vom 17. April 2024, den Beschwerdeführer betreffend, zu den Akten legte,   

dass die Vorinstanz der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers am 

3. Mai 2024 den ablehnenden Entscheidentwurf zur Stellungnahme vor-

legte, diese am 6. Mai 2024 Stellung dazu nahm und anführte, dass der 

Beschwerdeführer mit dem Entscheid nicht einverstanden sei, weil er nicht 

nach Algerien zurückkehren könne und dort auch über keine Wohnmög-

lichkeit verfüge,  

dass die Vorinstanz das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 

vom 7. Mai 2024 – eröffnet am selben Tag – ablehnte, die Flüchtlingsei-

genschaft verneinte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Voll-

zug anordnete, 

dass die Vorinstanz zur Begründung ihrer ablehnenden Verfügung im We-

sentlichen anführte, dass es sich beim beschriebenen Brand des familien-

eigenen Hofes mit Totalschaden, der fehlenden diesbezüglichen Entschä-

digung durch den Staat, der schwierigen Arbeitssuche und den mangeln-

den Wohnmöglichkeiten um Schwierigkeiten handle, die persönlicher, fa-

miliärer und ökonomischer Natur seien, von welchen zahlreiche andere 

Menschen in Algerien ebenfalls betroffen sein könnten,  

dass es sich bei seinen Fluchtgründen nicht um flüchtlingsrechtlich rele-

vante Nachteile im Sinne von Art. 3 AsylG handle,  

dass das Asylrecht nicht dazu diene, in der Vergangenheit erlittenes Un-

recht wieder gut zu machen,  

dass auch einer Rückkehr des Beschwerdeführers nichts im Wege stehe, 

da weder die politische Situation noch andere Gründe gegen die Zumut-

barkeit der Rückführung in seinen Heimatstaat Algerien sprechen würden,  

dass der Beschwerdeführer über verschiedene Berufserfahrungen in diver-

sen Bereichen verfüge und es ihm möglich sein werde, sich bei einer Rück-

kehr auf dem algerischen Arbeitsmarkt zu integrieren und auch eine neue 

Unterkunft zu finden,  

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dass er in Algerien sozialisiert worden sei und somit über ein breites fami-

liäres sowie soziales Netzwerk verfüge, welches ihm bei einer Reintegra-

tion hilfreich zur Seite stehen könne,  

dass die Rechtsvertretung ihr Mandat am 7. Mai 2024 niedergelegte,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. Mai 2024 (Datum Post-

stempel) gegen den Entscheid des SEM vom 7. Mai 2024 beim Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerde erhob und darin (sinnesgemäss) die Auf-

hebung der Verfügung der Vorinstanz, die Anerkennung als Flüchtling, die 

Gewährung von Asyl in der Schweiz oder die vorläufige Aufnahme bean-

tragte,  

dass er dabei im Wesentlichen geltend machte, dass seine Notlage vor-

wiegend durch den Brand seines Elternhauses entstanden sei, der algeri-

sche Staat nicht zahlen respektive helfen wolle und dies eine willkürliche 

sowie politische Entscheidung des algerischen Staates darstelle, worunter 

er zu leiden habe,  

dass ferner die allgemeine Wirtschaftslage in Algerien äusserst prekär und 

der globalen Politik geschuldet sei,   

dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 

17. Mai 2024 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG),  

 

und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entschei-

det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor 

welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG 

i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 

vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, 

sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, so-

weit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

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schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb das Urteil 

nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass eine asylsuchende Person die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von 

Art. 3 AsylG erfüllt, wenn sie Nachteile von bestimmter Intensität erlitten 

hat beziehungsweise solche mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit und in ab-

sehbarer Zukunft befürchten muss, sofern ihr die Nachteile gezielt und auf-

grund bestimmter, in Art. 3 Abs. 1 AsylG aufgezählter Verfolgungsmotive 

zugefügt worden sind respektive zugefügt zu werden drohen und, dass da-

bei eine bloss entfernte Möglichkeit künftiger Verfolgung nicht genügt (vgl. 

BVGE 2011/51 E. 6 m.w.H.; 2008/12 E. 7.2.6.2; 2008/4 E. 5.2 m.w.H.),  

dass die Flüchtlingseigenschaft ferner nachgewiesen oder zumindest 

glaubhaft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass festzustellen ist, dass sich die Vorinstanz in der angefochtenen Ver-

fügung hinreichend mit den Vorbringen des Beschwerdeführers auseinan-

dergesetzt und ihren Entscheid nachvollziehbar begründet hat,  

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dass die persönliche Situation des Beschwerdeführers und diejenige sei-

ner Familie sehr zu bedauern ist, dass es sich jedoch bei seinen Ausreise-

gründen – wie die Vorinstanz richtigerweise festgestellt hat – um wirtschaft-

liche und persönliche Gründe handelt, welche keine Asylrelevanz entfalten,  

dass die vorgebrachten Probleme nach dem Brand, der das Elternhaus 

des Beschwerdeführers zerstört hat, die fehlende diesbezügliche finanzi-

elle Unterstützung durch den algerischen Staat sowie die anschliessenden 

wirtschaftlichen Probleme und dargelegten sozialen Bedingungen – entge-

gen der Argumentation des Beschwerdeführers – nicht auf eine Eigen-

schaft, welche sich aus Art. 3 AsylG (aufgrund von Rasse, Religion, Natio-

nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischer 

Anschauungen) ergibt, zurückzuführen sind,  

dass es unwahrscheinlich erscheint, dass der Brand des abgebrannten El-

ternhauses und die fehlenden Hilfeleistungen durch den algerischen Staat 

politisch motiviert sowie gegen den Beschwerdeführer gerichtet sind und 

er überdies angab, nie Probleme mit den Behörden gehabt zu haben, nie 

angeklagt oder verurteilt worden zu sein oder in Konflikt mit Dritten gestan-

den zu haben (vgl. SEM-Akte A15/10 F74-75),  

dass auch in der dargelegten wirtschaftlich schlechten Allgemeinlage im 

Heimatland kein politisches Motiv gegenüber dem Beschwerdeführer er-

kennbar ist,  

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelungen ist, die Flüchtlingsei-

genschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb 

die Vorinstanz sein Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs in der Regel die Wegweisung aus 

der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 AsylG), vorliegend der Kanton keine 

Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung 

einer solchen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), 

weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Best-

immungen steht und demnach von der Vorinstanz zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass die Vorinstanz das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 

Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der 

Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

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dass bei der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass die allgemeine Lage in Algerien weder von Bürgerkrieg noch von all-

gemeiner Gewalt gekennzeichnet ist, weshalb der Vollzug dorthin grund-

sätzlich zumutbar ist (vgl. statt vieler Urteil des BVGer E-380/2024 vom 

24. Januar 2024 E. 9.3.1 m.w.H.), 

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dass sich das Bundesverwaltungsgericht der von der Vorinstanz vorge-

nommenen individuellen Prüfung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvoll-

zugs anschliesst und hierzu vollumfänglich auf die vorinstanzliche Verfü-

gung zu verweisen ist (vgl. SEM-Akte A19/8 S. 5),  

dass zusammenfassend weder die allgemeine Lage im Heimat- bezie-

hungsweise Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle 

Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen 

lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Rei-

sepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 

2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der von der Vorinstanz verfügte Vollzug der Weg-

weisung ebenfalls zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass die Beschwerdebegehren gemäss den vorhergehenden Erwägungen 

als aussichtslos zu bezeichnen sind,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Contessina Theis Martina von Wattenwyl 

 

 

Versand: