# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9bc1e9bc-4d00-5992-878f-d3531fc73535
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-18
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 18.08.2020 PA200037
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PA200037_2020-08-18.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PA200037-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. M. Sarbach und Ersatzoberrichterin lic. iur. A. Strähl sowie Ge-

richtsschreiberin MLaw M. Schnarwiler 

Urteil vom 18. August 2020 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer, 

 

sowie 

 

Psychiatrische Privatklinik B._____,  
Verfahrensbeteiligte, 

 
betreffend 

fürsorgerische Unterbringung 
 
 
Beschwerde gegen einen Entscheid des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes 
Horgen vom 28. Juli 2020 (FF200033) 
 

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1. Sachverhalt und Prozessgeschichte 

1.1. Zur bekannten Vorgeschichte des heute 55-jährigen Beschwerdeführers, 

welcher offenbar seit mehreren Jahren unter den Symptomen einer paranoiden 

Schizophrenie mit einem chronifizierten systematischen Wahn (insb. Verfol-

gungswahn, Vergiftungswahn) leidet (vgl. auch nachfolgend E. 3.2.), ergibt sich 

aufgrund der Akten, insbesondere aufgrund eines Berichtes der psychiatrischen 

Polyklinik der Stadt Zürich vom 23. Juli 2020 (vgl. insb. act. 13/5) sowie einer Ge-

fährdungsmeldung des Universitätsspitals Zürich (USZ) vom 6. Mai 2020 

(act. 13/10) was folgt: Eine (soweit aktenkundig) erste psychiatrische Exploration 

des Beschwerdeführers hatte am USZ im Jahr 2009 stattgefunden (act. 13/10). 

Aufgrund einer Meldung der Stadtpolizei Zürich wurde wegen der "Zustellung von 

wirren Schreiben mit Verdacht auf geistige Veränderung" im November 2014 so-

dann ein amtsärztlicher Abklärungsauftrag an die psychiatrische Polyklinik der 

Stadt Zürich gestellt. Ein Gespräch mit dem Beschwerdeführer fand nach mehre-

ren erfolglosen Versuchen am 28. April 2016 statt. In der Folge wurde durch die 

psychiatrische Polyklinik der Kontakt zum Beschwerdeführer gehalten und es fan-

den mehrere gemeinsame Gespräche mit dessen Mutter und Schwester sowie 

zwei Hausbesuche statt. Eine ambulante Behandlung konnte gemäss der psychi-

atrischen Polyklinik in der Folge aber nicht etabliert werden, und zu einem Eintritt 

in eine psychiatrische Klinik oder ein betreutes Wohnen konnte der Beschwerde-

führer nicht motiviert werden. Am 24. Oktober 2017 kam es zu einer fürsorgeri-

schen Unterbringung, wobei der Beschwerdeführer am 26. Oktober 2017 wieder 

entlassen wurde (act. 13/5).  

 Da der Beschwerdeführer trotz Führerausweisentzug offenbar regelmässig 

das Auto seiner Mutter benutzte, erging eine Meldung an das Bedrohungsma-

nagement der Stadtpolizei Zürich. Er wurde daraufhin durch eine Polizeikontrolle 

am 16. Januar 2019 angehalten und in der Folge ärztlich fürsorgerisch in der psy-

chiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) untergebracht, wo er nach wenigen 

Tagen wieder entlassen wurde (act. 13/5; vgl. auch act. 12/1–3). Am 29. April 

2019 äusserte der Beschwerdeführer gegenüber einem Notfallinternisten des 

USZ telefonisch die Drohung, sich mittels Waffengewalt Zugang zur somatischen 

Abklärung zu verschaffen, worauf der Beschwerdeführer für zwei Tage polizeilich 

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verhaftet wurde. In der Folge wurde ein Hausverbot des USZ (ausser für den Not-

fall) gegen den Beschwerdeführer erlassen (act. 13/10). Im September 2019 wur-

de der Beschwerdeführer wiederum fürsorgerisch untergebracht. Mit Beschluss 

der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Stadt Zürich vom 

14. November 2019 wurde eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwal-

tung angeordnet und C._____ zur Beiständin ernannt (vgl. auch act. 2).  

 In den letzten Monaten gingen bei der psychiatrischen Polyklinik vermehrt 

Meldungen via Bedrohungsmanagement der Stadtpolizei Zürich ein (act. 13/5). 

Zudem erfolgte die Kontaktaufnahme des Beschwerdeführers mit dem USZ seit 

März 2020 in gesteigerter Intensität. Im April 2020 brachte der Beschwerdeführer 

dem USZ eine Stuhlprobe vorbei und verlangte deren Untersuchung auf Fremd-

substanzen. Als diesem Wunsch nicht entsprochen wurde, äusserte sich der Be-

schwerdeführer telefonisch bedrohlich gegenüber dem Spätdienst der Psychiatrie 

des USZ. Zudem zeigte sich der Beschwerdeführer bedrohlich gegenüber einer 

Assistenzärztin und machte sie für die von ihm erlebten Verseuchungserlebnisse 

persönlich verantwortlich. Der Beschwerdeführer gab sodann beim Obergericht 

Kot und Urin ab bzw. deponierte dies vor der Tür. Einmal wurde die Polizei aufge-

boten nachdem sich der Beschwerdeführer auf den Weg ans Obergericht ge-

macht hatte, da dessen Mutter befürchtete, er könnte den Angestellten etwas an-

tun (act. 13/5 u. 13/10). Am 6. Mai 2020 erging eine Gefährdungsmeldung an die 

KESB durch das USZ mit dem Antrag auf Prüfung einer behördlichen fürsorgeri-

schen Unterbringung (act. 13/10). Zum damaligen Zeitpunkt war aus Sicht der 

KESB keine fürsorgerische Unterbringung angezeigt (act. 13/5).  

 Am 23. Juli 2020 erfolgte eine fürsorgerische Unterbringung in der psychiat-

rischen Privatklinik B._____ (fortan Klinik) durch den …-arzt der psychiatrischen 

Poliklinik der Stadt Zürich, Dr. med. D._____. Dies, da sich der Beschwerdeführer 

im Rahmen einer polizeilichen Zuführung an das Konkursamt E._____ bei vorbe-

kannter Erkrankung paranoid und fremdbedrohlich gezeigt hatte (act. 13/2). 

1.2. Gegen diese fürsorgerische Unterbringung erhob der Beschwerdeführer am 

23. Juli 2020 Beschwerde beim Einzelgericht des Bezirksgerichtes Horgen (fortan 

Vorinstanz) (act. 1). Nach Beizug der Akten und erfolgter Stellungnahme durch 

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die Klinik (act. 13/1) fand am 28. Juli 2020 die vorinstanzliche Hauptverhandlung 

statt, an welcher durch Gutachterin Dr. med. F._____ das Gutachten erstattet 

wurde und der Beschwerdeführer sowie der …-arzt der Klinik Dr. med. G._____ 

angehört wurden (Prot. Vi. S. 8 ff.). Mit Urteil und Verfügung vom selben Tag wies 

die Vorinstanz die Beschwerde ab und gewährte dem Beschwerdeführer die un-

entgeltliche Rechtspflege. Der Entscheid wurde dem Beschwerdeführer im An-

schluss an die Verhandlung im Dispositiv eröffnet (vgl. Prot. Vi. S. 24 f. act. 15 

Dispositiv-Ziffer 4) und ihm hernach am 31. Juli 2020 in begründeter Ausfertigung 

zugestellt (act. 17 = act. 20, nachfolgend zitiert als act. 20; vgl. act. 18/1 für die 

Zustellung). 

1.3.1 Mit Schreiben vom 29. Juli 2020 und vom 31. Juli 2020 sowie mit undatier-

ten Schreiben, jeweils eingereicht am 3. August 2020 bei der III. Strafkammer des 

Obergerichts und zuständigkeitshalber an die II. Zivilkammer übergeben, erhob 

der Beschwerdeführer Beschwerde gegen den vorinstanzlichen Entscheid 

(act. 21–26). 

1.3.2 Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1–18). Vom Einholen 

einer Stellungnahme bzw. von Vernehmlassungen wurde abgesehen. Das Ver-

fahren ist spruchreif. 

2. Prozessuale Vorbemerkungen 

2.1. Eine ärztlich angeordnete fürsorgerische Unterbringung kann innert zehn 

Tagen beim zuständigen Gericht durch die betroffene Person mittels Beschwerde 

angefochten werden (Art. 429 Abs. 1 ZGB i.V.m. § 62 EG KESR). Das Oberge-

richt ist gemäss § 64 EG KESR für die zweitinstanzliche Beurteilung solcher Be-

schwerden zuständig. 

 Auf die innert Frist erhobene Beschwerde des Beschwerdeführers ist ein-

zutreten. Aus der Beschwerde geht hervor, dass sich diese gegen die angeordne-

te fürsorgerische Unterbringung resp. den in diesem Zusammenhang ergangenen 

Entscheid der Vorinstanz richtet (vgl. act. 21 ff.). 

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2.2. Bei der Prüfung, ob die Voraussetzungen der fürsorgerischen Unterbrin-

gung erfüllt sind, verfügt die Beschwerdeinstanz über volle Kognition. Im Rahmen 

der fürsorgerischen Unterbringung geht es damit nicht bloss um die Rechtskon-

trolle des vorinstanzlichen Entscheides. Vielmehr hat die zweite Beschwer-

deinstanz selbstständig zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Massnahme 

nach den Art. 426 ff. ZGB erfüllt sind. 

3. Fürsorgerische Unterbringung 

3.1. Eine natürliche Person, die an einer psychischen Störung oder an einer 

geistigen Behinderung leidet oder schwer verwahrlost ist, darf in einer geeigneten 

Einrichtung untergebracht werden, wenn die nötige Behandlung oder Betreuung 

nicht anders erfolgen kann (Art. 426 Abs. 1 ZGB). Eine fürsorgerische Unterbrin-

gung setzt somit das Vorhandensein eines materiellen Einweisungsgrundes vo-

raus, d.h. eines im Gesetz genannten Schwächezustandes, aus welchem eine 

besondere Schutzbedürftigkeit des Patienten oder der Patientin resultiert, die eine 

nur in einer Anstalt erbringbare Behandlung erforderlich macht. Die fürsorgerische 

Unterbringung muss folglich stets ultima ratio sein, und sie muss sich in Würdi-

gung aller Umstände als verhältnismässig – also als geeignet, als erforderlich und 

als verhältnismässig im engeren Sinne – erweisen. Nachfolgend ist zu prüfen, ob 

diese Voraussetzungen erfüllt sind.  

3.2. Schwächezustand 

3.2.1 Damit von einer psychischen Störung im Sinne der genannten Bestimmung 

gesprochen werden kann, muss zum einen ein entsprechendes Krankheitsbild 

vorliegen. Dieses muss sich zum anderen erheblich auf das soziale Verhalten des 

Patienten auswirken. Massgeblich ist, ob die betroffene Person ihre Entschei-

dungsfreiheit behalten hat und am sozialen Leben teilnehmen kann (BSK ZGB I-

GEISER/ETZENSBERGER, 6. Aufl. 2018, Art. 426 N 15). 

3.2.2 Die Vorinstanz erachtete das Vorliegen einer psychischen Störung im Sinne 

des Gesetzes gestützt auf die Ausführungen der beigezogenen Gutachterin (Prot. 

Vi. S. 15 f.), der Einschätzung des einweisenden Arztes (act. 13/2 u. 13/5), die 

Stellungnahme der Klinik vom 27. Juli 2020 (vgl. act. 13/1) sowie aufgrund der 

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Äusserungen des Beschwerdeführers an der Verhandlung insgesamt als gegeben 

(act. 23 E. 2.1. ff., insb. E. 2.5.). Dieser Einschätzung ist aus nachfolgend darge-

legten Gründen zuzustimmen: 

3.2.3 Die von der Vorinstanz bestellte Gutachterin F._____ führte aus, beim Be-

schwerdeführer liege aus medizinisch-psychiatrischer Sicht eine psychische Stö-

rung vor, namentlich – in Übereinstimmung mit der Diagnose, welche die Gutach-

terin in den Akten finde – eine Schizophrenie oder eine wahnhafte Störung. Es 

bestehe ein Wahnsystem, welches durch die äussere Realität nicht korrigierbar 

sei. Insgesamt liege eine schwere und chronische psychiatrische Krankheit vor. 

Der Beschwerdeführer sei in der Lebensqualität, der Gesundheit und der Partizi-

pation am gesellschaftlichen Leben eingeschränkt, Letzteres sehr stark (Prot. Vi. 

S. 15 f.). 

 Der einweisende Arzt D._____ hat dem Einweisungsformular vom 23. Juli 

2020 einen Bericht der psychiatrischen Poliklinik der Stadt Zürich beigelegt 

(act. 13/5, verfasst von ihm und Dr. H._____, …-arzt m.e.V.), wonach der Be-

schwerdeführer schon seit mehreren Jahren an den Symptomen einer paranoiden 

Schizophrenie leide (vgl. hiervor E. 1.1.). Im Vordergrund würden Vergiftungser-

scheinungen mit körperlichen Halluzinationen stehen, wobei aktuell eine Zunah-

me der Ich-Störungen bestehe, zudem das Einbauen von reellen Personen in sein 

Wahnsystem mit fremdaggressiven Gewaltphantasien und ausgesprochenen Dro-

hungen, sowie eine massive Belastung des familiären Umfeldes. Der Beschwer-

deführer erlebe subjektiv, täglich von einer unbekannten Täterschaft angegriffen, 

verseucht und kontaminiert zu werden, und er erstatte seit vielen Jahren ergeb-

nislos bei verschiedensten Stellen, Behörden und Ämtern im In- und Ausland un-

zählige Meldungen wegen Körperverletzungen durch Unbekannte. Zudem suche 

er fast täglich verschiedene Hausärzte, Spezialisten und Kliniken auf mit der For-

derung nach weiteren Untersuchungen und Behandlungen. Der Beschwerdefüh-

rer zeige sich trotz hohem Leidensdruck nicht krankheitseinsichtig und nicht offen 

gegenüber einer Behandlung. 

 Die Klinik diagnostiziert beim Beschwerdeführer in ihrer Stellungnahme vom 

27. Juli 2020 (act. 13/1) eine paranoide Schizophrenie (ICD-10: F20.0). Der Be-

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schwerdeführer habe gegenüber der Klinik berichtet, dass es aktuell wie auch in 

der Vergangenheit zu verschiedenen Übergriffen auf ihn gekommen und er mit 

verschiedenen Verseuchungsströmungen konfrontiert worden sei (starke Signale 

durch Sendemasten, Säuren, Schlangenangriff), was zu vermehrtem "Dreckblut" 

seinerseits geführt habe. Dies alles geschehe gemäss dem Beschwerdeführer 

durch Materieübertragung, wobei er die Säuren jeweils infolge der Blutzirkulation 

durch die Zunge des gesamten Blutes schmecken könne. Er sei – so der Be-

schwerdeführer gegenüber der Klinik – von Ärzten jahrelang nicht ernst genom-

men worden. 

 Die Klinik führt aus, der Beschwerdeführer leide an einem chronischen, sys-

tematisierten paranoiden Wahn mit insbesondere ausgeprägtem Vergiftungs- so-

wie Fremdbeeinflussungs- und Verfolgungswahn in unterschiedlicher Wahndy-

namik. Im Rahmen des wahnhaft-psychotischen und körperhalluzinatorischen Er-

lebens bestehe zudem ein progredienter Verlust des Bezugs zur Realität. 

 Die Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich der Hauptverhandlung las-

sen sodann ebenfalls – wie dies bereits die Vorinstanz festhielt (act. 23 E. 2.4) – 

die wahnhafte Symptomatik und seine von der Aussenwelt abweichende, innere 

Realität erkennen. So war der Beschwerdeführer zwar in der Lage, der Befragung 

zu folgen und die Fragen zu beantworten, die Antworten zeigen aber über weite 

Teile das wahnhafte Erleben des Beschwerdeführers, wie dies von den Fachper-

sonen geschildert wird. So berichtete der Beschwerdeführer u.a. von seit länge-

rem bestehenden, in starkem Mass seit dem Jahr 2014 bemerkbaren Kontamina-

tionen seines Körpers mit verschiedenen Substanzen, wobei es sich um Fremd-

körpersäfte, Hygieneprodukte oder faul schmeckendes Blut und Säuren oder 

sonstige verschiedene Subtanzen handle. Es fänden Arterienübertragungen oder 

Materialisierungen in seinem Körper durch unsichtbare Übertragungsmethoden 

statt, und er sei im Alltag vielen Verseuchungsvorfällen ausgesetzt. Im extremsten 

Fall sei ihm mit Satelitensignalen in den Bauch geschossen worden mit dem Ziel, 

in seinem Magendarmbereich Verletzungen zu verursachen. Er wolle die Klinik 

verlassen, da die Kontamination in der Natur niedriger sei als in einem Gebäude. 

Er sei auch einmal am Obergericht gewesen und habe dort Urin- und Stuhlproben 

abgegeben mit der Bitte, diese zu untersuchen, da sich das Spital nach starken 

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Verseuchungen und Kontamination einige Male geweigert habe, diese Körper-

flüssigkeiten zu untersuchen (Prot. Vi. S. 8 ff.).  

 Ebenfalls von diesen Wahnvorstellungen geprägt sind im Übrigen die schrift-

lichen Ausführungen des Beschwerdeführers im Rahmen der von ihm beim Ober-

gericht eingereichten Eingaben (act. 21–25). So macht er auch darin Ausführun-

gen dazu, Kontaminationen erlebt zu haben und besorgt zu sein im Hinblick auf 

die Risiken von Körperschädigungen, Infektionen etc. Zudem werde durch 

Fremddiagnosen versucht, sich in seine Lebensgeschichte einzumischen. Es 

würden nachteilige Behördenentscheide gegen seine Person erschlichen, und 

seine Person werde diskreditiert. Sodann ergibt sich, dass er der Ansicht ist, der 

Entscheid der Vorinstanz basiere auf manipulierten Akten und er wehre sich da-

gegen, dass er seinen Aufenthaltsort nicht selber entscheiden könne, wodurch er 

in der Not nicht den Expositionen ausweichen könne.  

 Es zeigt sich zudem, dass dem Beschwerdeführer zur Zeit die Einsicht in 

seine Krankheit bzw. die Behandlungsbedürftigkeit gänzlich fehlt (Prot. Vi. S. 8 ff., 

insb. S. 16 sowie S. 20, wo er die Diagnose der Schizophrenie als erfunden be-

zeichnet). 

3.2.4 Die Darstellung der Gutachterin, der Klinik wie auch des einweisenden Arz-

tes lassen am Vorhandensein einer psychischen Störung im Sinne von Art. 426 

Abs. 1 ZGB, namentlich einer paranoiden Schizophrenie, keine Zweifel offen. Das 

von den Fachleuten geschilderte wahnhafte Erleben des Beschwerdeführers be-

stätigte sich sodann aufgrund der von ihm getätigten Ausführungen anlässlich der 

Verhandlung wie auch seiner Darlegungen in seinen Beschwerdeschriften. 

3.3. Schutzbedürftigkeit und Verhältnismässigkeit 

3.3.1 Wie bereits erwähnt, wird für die Anordnung einer fürsorgerischen Unter-

bringung vorausgesetzt, dass die Betreuung oder die Behandlung der betroffenen 

Person nötig ist und nicht auf andere Weise als durch eine Unterbringung in einer 

Einrichtung erfolgen kann (Art. 426 Abs. 1 ZGB). Mit anderen Worten muss die 

betroffene Person eines besonderen Schutzes bedürfen, der eben nur mit einer 

Freiheitsentziehung erbracht werden kann; die Freiheitsentziehung muss die per-

sönliche Fürsorge für den Betroffenen sicherstellen. Diese umfasst einerseits the-

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rapeutische Massnahmen und andererseits jede Form von Betreuung, deren eine 

Person für ein menschenwürdiges Dasein bedarf. Darunter fallen so elementare 

Bedürfnisse wie Essen, Körperpflege, Kleidung usw. Dem Schutz der Umgebung 

kommt nur, aber immerhin, eine subsidiäre Bedeutung zu (Art. 426 Abs. 2 ZGB). 

Eine Fremdgefährdung ist damit weder eine Unterbringungsvoraussetzung, noch 

vermag sie für sich alleine eine fürsorgerische Unterbringung zu rechtfertigen. Der 

Schutz und die Belastung anderer Personen darf jedoch in die Beurteilung mitein-

bezogen werden (vgl. zum Ganzen BSK ZGB I-GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., 

Art. 426 N 8, 10 und N 41 ff.). 

 Schliesslich muss die fürsorgerische Unterbringung verhältnismässig sein. 

Sie ist nur dann zulässig, wenn keine leichteren Massnahmen der betroffenen 

Person einen genügenden Schutz gewähren, mit dieser Massnahme hingegen ein 

solcher voraussichtlich erreicht werden kann (vgl. auch BSK ZGB-GEISER/ETZENS-

BERGER, a.a.O., Art. 426 N 22 ff.). 

3.3.2 Nach Ansicht der Gutachterin erfordere das aktuelle Zustandsbild des Be-

schwerdeführers derzeit eine Unterbringung in einer Klinik. Die primäre psychi-

sche Erkrankung des Beschwerdeführers (primäre wahnhafte Störung oder primä-

re Depression) sei nicht zu unterschätzen, und diese schädige das Hirn struktu-

rell. Daher sei es wichtig, dass diese primäre Erkrankung behandelt werde. Es 

bestehe die Möglichkeit der Schädigung durch den Krankheitszustand selbst. Zu 

Hause wohne der Beschwerdeführer vor allem im Keller und ziehe sich den Tag 

hindurch zurück. Er sei nachtaktiv und das Essen und Trinken sei nicht gesichert. 

Zudem habe er zuhause kein richtiges Bezugssystem. Der Beschwerdeführer sei 

alleine in seinem inneren System. In der Klinik habe die Lebensweise des Be-

schwerdeführers schon etwas durchbrochen werden können, was zu einer Stabi-

lisation der Situation beigetragen habe. Durch die Unterbringung werde die 

Schlafregulierung sowie das Essen und Trinken gewährleistet, und der Be-

schwerdeführer habe Zugang zu anderen Menschen. Bei einer sofortigen Entlas-

sung würde das, was in der kurzen Zeit in der Klinik habe erreicht werden können, 

wieder zusammenbrechen und es würde wieder der Zustand vor der Einweisung 

bestehen. Dieser sei aus medizinischer Sicht niemandem zumutbar. Die Beistän-

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din des Beschwerdeführers komme mit diesem zur Zeit auch nicht weiter. Das 

einzige Thema, welches der Beschwerdeführer zur Zeit angehen wolle, sei die 

Wohnsituation. Weitere Themen (Soziales, Finanzen etc.) würden nicht angegan-

gen. Die Gutachterin bejahte das Vorliegen einer Selbstgefährdung. Der Be-

schwerdeführer weise ein schweres Krankheitsbild auf und das Urteilsvermögen 

sei eingeschränkt. Im wahnhaften Zustand sei das Risiko für selbstschädigende 

Handlungen gesteigert. Aufgrund seines eingeschränkten Urteilsvermögens kön-

ne sich der Beschwerdeführer zusätzlich in Gefahr bringen. Auch eine Fremdge-

fährdung könne laut der Gutachterin zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Zu 

denken sei an das Autofahren – welches sowohl eine Eigen- als auch eine 

Fremdgefährdungskomponente enthalte – oder die aggressiven Auftritte bei Be-

hörden. Der Beschwerdeführer habe auch angekündigt, mit einem Beil ans Ober-

gericht gehen zu wollen. Auch sonst habe er Drohungen ausgesprochen und es 

habe aggressive Auftritte gegeben, welche dazu geführt hätten, dass das Univer-

sitätsspital – ausser für den Notfall – eine Zutrittssperre gegen den Beschwerde-

führer ausgesprochen habe. Die Gutachterin wies zudem auf die problematische 

Situation bezüglich der Mutter des Beschwerdeführers hin, bei welcher dieser le-

be: So sei diese über 80 Jahre alt und könne mit der Situation nicht umgehen. Die 

Schwester des Beschwerdeführers habe sich zudem zurückgezogen (Prot. Vi. 

S. 16 ff.).  

3.3.3 Aus der Stellungnahme der Klinik ergibt sich ebenfalls die Notwendigkeit  

eines Klinikaufenthaltes des Beschwerdeführers. So lehne er eine ambulante 

psychiatrische Behandlung trotz Zunahme seiner subjektiven, wahnhaften Be-

schwerden ab. Bei einer sofortigen Entlassung drohe dem Beschwerdeführer eine 

Verschlechterung des psychischen Zustandes mit einer Zunahme der wahnhaften 

Symptomatik, zudem eine Zunahme des Frustpotentials aufgrund der Ablehnung 

seiner zahlreichen Forderungen, z.B. nach körperlichen Schutzabklärungen und 

finanzieller Entschädigung. Zudem drohe der Rückzug des bisher noch intakten 

Familiennetzes mit möglicherweise fremdaggressiven Handlungen als Ventil. Eine 

Entlassung würde zudem zu einer starken Belastung des Umfeldes des Be-

schwerdeführers und insbesondere dessen Mutter führen, sowie der somatischen 

Beobachter. Es bestehe überdies eine latente Fremdgefährdung je nach Wahn-

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dynamik und Reaktion auf seine Forderungen. Die Ausprägung der Risiken sei 

wechselhaft von stark bis (aktuell für den stationären Aufenthalt) schwach 

(act. 13/1).  

3.3.4 Insbesondere auf die problematische Situation bezüglich der Mutter wies 

sodann der einweisende Arzt in seinem Bericht (act. 13/5 S. 2) hin: So wohne der 

Beschwerdeführer zusammen mit seiner 82-jährigen Mutter, welche zunehmend 

unter der Krankheit, dem Verhalten und den Umtrieben ihres Sohnes leide und 

sich immer schlechter abzugrenzen vermöge. Dies führe zunehmend zu einer 

Verschlechterung ihres psychischen Gesundheitszustandes. Die Mutter erlebe ih-

ren Sohn immer wieder als bedrohlich und äussere Angst. Der Beschwerdeführer 

habe sie – so die Berichte der Mutter – wiederholt gestossen, wenn sie ihm im 

Weg gestanden habe. Der Beschwerdeführer sei nachtaktiv und würde immer 

wieder das Haus verlassen. Auch gehe er in der Nacht in das Zimmer der Mutter, 

was bei dieser zu "nächtlichen grauenhaften psychomotorischen Zuständen" füh-

re. Zudem wird im Bericht darauf hingewiesen, dass man schon seit Jahren ver-

sucht habe, auf den Eintritt in eine psychiatrische Klinik oder zumindest ein be-

treutes Wohnen (vgl. auch E. 1.1.) hinzuwirken (vgl. zur Situation mit der Mutter 

auch die Gefährdungsmeldung des USZ, act. 13/10). 

3.3.5 Ausgehend von den übereinstimmenden Ausführungen der involvierten 

Fachpersonen und den dargelegten Umständen ist, wie dies bereits die Vor-

instanz tat (vgl. act. 23 E. 3), davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer 

aufgrund seiner Erkrankung schutzbedürftig ist und der Behandlung in der Klinik 

bedarf. Aufgrund seines aktuellen Zustandes und seiner zumindest derzeit feh-

lenden Krankheitseinsicht (vgl. E. 3.2.3; Prot. Vi.) ist ernsthaft zu befürchten, dass 

sich sein Zustand bei einer sofortigen Entlassung wieder verschlimmert. Die not-

wendige Behandlung erscheint damit gegenwärtig nur im Rahmen eines stationä-

ren Aufenthalts möglich und angezeigt. 

 Sodann ist den Fachpersonen zu folgen, dass eine sofortige Entlassung wie 

gezeigt die Gefahr der Eigen- und insbesondere der Fremdgefährdung birgt. So 

vermehrte sich offenbar in jüngster Zeit das bedrohliche Verhalten des Beschwer-

deführers und er zeigte sich vermehrt fremdaggressiv (vgl. hierzu E. 1.1. und 

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act. 13/5). Es besteht insbesondere in Übereinstimmung mit den Erwägungen der 

Vorinstanz die erhöhte Gefahr, dass der Beschwerdeführer gegenüber Behörden 

ein gewalttätiges Verhalten zeigt. So erlebt er zunehmend Frustration, da seine 

Forderungen durch die Behörden nicht in seinem Sinne erfüllt wurden. Bei einer 

Entlassung ohne adäquate Behandlung ist davon auszugehen, dass sich diese 

Abwärtsspirale fortsetzt und das Aggressionspotential damit zunimmt. Eine weite-

re Gefährdung besteht insofern, als die Gutachterin auf das Risiko des Autofah-

rens für den Beschwerdeführer selbst und Dritte (der Beschwerdeführer verfügt 

über keinen Führerausweis mehr, fährt aber offenbar trotzdem weiterhin Auto, vgl. 

E. 1.1.) hinwies. Anlässlich der Verhandlung zeigte sich klar, dass der Beschwer-

deführer diese Einschätzung nicht teilt und sich wiederholt als "guten Autofahrer" 

bezeichnete (Prot. Vi. S. 13, 20 u. 23), wodurch sich einerseits seine aktuell feh-

lende Einsicht in die Situation zeigt und andererseits nicht auszuschliessen ist, 

dass er auch dieser Tätigkeit bei einer Entlassung wieder nachgehen wird und 

sich und andere damit in Gefahr bringen kann. Hinzu kommt die Wohnsituation 

des Beschwerdeführers bzw. die grosse Belastung für sein Umfeld und insbeson-

dere seine betagte Mutter. Es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer 

im Falle einer sofortigen Entlassung zu seiner Mutter zurückkehren würde (vgl. 

auch Prot. Vi. S. 12 f.), was dieser in der gegebenen Situation nicht zumutbar er-

scheint, hat sich der Beschwerdeführer doch offenbar ihr gegenüber bedrohlich 

gezeigt und ist – so die Angaben der Mutter – schon tätlich geworden. Die Mutter 

ist mit der Situation verständlicherweise überfordert. Unter Berücksichtigung, dass 

eine Rückkehr des Beschwerdeführers zur Mutter aktuell nicht in Betracht kommt 

und ihr auch nicht zugemutet werden kann, im jetzigen Zustand für den Be-

schwerdeführer zu sorgen, erscheint der aktuelle Aufenthalt in der Klinik ebenfalls 

als angezeigt und unumgänglich. Eine allenfalls andere Anschlusslösung (z.B. ei-

ne Unterbringung in einem betreuten Wohnen), welche vorliegend wünschenswert 

erscheint, kann so in die Wege geleitet bzw. vorbereitet und das Umfeld des Be-

schwerdeführers damit entlastet werden. 

3.3.6 Leichtere Massnahmen, welche der erhöhten Schutzbedürftigkeit des Be-

schwerdeführers gerecht würden, sah die Vorinstanz in Übereinstimmung mit den 

Ansichten der Fachpersonen derzeit zutreffend nicht als möglich an (vgl. act. 23 

- 13 - 

E. 3.7.). So führte die Gutachterin F._____ aus, die Risiken einer sofortigen Ent-

lassung liessen sich nicht eingrenzen. Zuerst müsse auf eine Stabilisierung hin-

gearbeitet und die Umstände, welche es für eine Entlassung brauche, erarbeitet 

werden (Prot. Vi. S. 20 f.). Auch die Klinik liess erkennen, momentan keine ande-

re Möglichkeit als die stationäre Behandlung in der Klinik zu sehen (act. 13/1). 

 Das Behandlungskonzept der Klinik sieht eine Verbesserung des psychi-

schen Zustandes mit dem Ziel einer sozialen Reintegration und Erreichen einer 

adäquaten Selbstfürsorge sowie Schutz vor Selbst- und Fremdgefährdung vor, 

insbesondere durch Beruhigung des deutlich wahnhaften Zustandsbildes durch 

Reizabschirmung sowie eine Stabilisierung durch Medikation. Vorgesehen sind 

namentlich die Psychopharmakatherapie und die bedarfsgerechte Fachtherapie 

und Gespräche mit pflegerischem und ärztlichem Personal (act. 13/1 S. 2 f.; 

act. 13/6). Die Gutachterin bezeichnet dieses Behandlungskonzept als störungs-

spezifisch und adäquat – es handle sich um ein individuell angepasstes Behand-

lungskonzept. Im Gespräch mit dem Stationsarzt G._____ habe sich ergeben, 

dass Medikamente oder das Neuroleptikum Risperidon dem Beschwerdeführer 

angeboten würden. Man sei zum Schluss gekommen, dass eine Zwangsmedika-

tion oder Zwangsmassnahme nicht viel mehr bringe, da bei dieser chronischen 

Krankheit und dem schon seit vielen Jahren bestehenden chronischen Zustand 

medikamentös nicht viel zu erreichen sei. Man könnte indes auch dafür argumen-

tieren. Der akute Zustand habe sich bereits mit der Ruhe, den geordneten Ver-

hältnissen und der Zuwendung in der Klinik sowie den regelmässigen Tagesstruk-

turen und der Schlafregulierung gebessert und es habe sich eine Stabilisierung 

ergeben. Insgesamt ergibt sich, dass die Gutachterin sowohl die Klinik als auch 

die Massnahme an sich als geeignet ansieht und eine Verbesserung des Zustan-

des des Beschwerdeführers erreicht werden kann bzw. teilweise schon erreicht 

wurde (Prot. Vi. S. 16 ff.). 

 Die Aufrechterhaltung der fürsorgerischen Unterbringung erweist sich nach 

dem Gesagten als verhältnismässig. 

3.3.7 Die Voraussetzungen für die fürsorgerische Unterbringung sind somit im 

heutigen Zeitpunkt erfüllt, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 

- 14 - 

4. Kostenfolgen 

 Bei diesem Ausgang des Verfahrens würde der Beschwerdeführer für das 

Beschwerdeverfahren kostenpflichtig. Umständehalber ist auf die Erhebung von 

Kosten zu verzichten. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz. 

3. Schriftliche Mitteilung an  

− den Beschwerdeführer, 
− die Beiständin, 
− die KESB der Stadt Zürich (z.H. I._____), 
− die verfahrensbeteiligte Klinik, 
− das Einzelgericht des Bezirksgerichts Horgen, 

je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

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Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw M. Schnarwiler 
 
versandt am: 

	Urteil vom 18. August 2020
	1. Sachverhalt und Prozessgeschichte
	2. Prozessuale Vorbemerkungen
	3. Fürsorgerische Unterbringung
	3.2. Schwächezustand
	3.3. Schutzbedürftigkeit und Verhältnismässigkeit
	4. Kostenfolgen
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 den Beschwerdeführer,
	 die Beiständin,
	 die KESB der Stadt Zürich (z.H. I._____),
	 die verfahrensbeteiligte Klinik,
	 das Einzelgericht des Bezirksgerichts Horgen,

	je gegen Empfangsschein.
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...