# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 052df32b-3f61-5e8f-b86d-25f7f0794683
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.07.2010 D-5095/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5095-2010_2010-07-20.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5095/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 0 .  J u l i  2 0 1 0

Einzelrichter Martin Zoller, 
mit Zustimmung von Richter Maurice Brodard;
Gerichtsschreiberin Susanne Burgherr.

A._______, geboren (...),
Nigeria,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-
Verfahren); Verfügung des BFM vom 2. Juli 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5095/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 3. Mai 2010 in der Schweiz um Asyl 
nachsuchte, nachdem er sich zuvor in Italien aufgehalten hatte, 

dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Kurzbefragung  im 
Empfangs-  und  Verfahrenszentrum B._______  vom 14. Mai  2010  im 
Wesentlichen geltend machte, seine Eltern und Brüder seien am 2.  Juli 
2006 von Anhängern eines geheimen Bundes getötet worden, weshalb 
er  aus  Angst  vor  diesen  Leuten  sein  Heimatland im Jahr  2008  ver-
lassen habe, 

dass er im Mai 2008 per Schiff in C._______ eingetroffen sei, wo er 
von den italienischen Behörden kontrolliert und registriert worden sei, 

dass sein Asylgesuch in Italien erstinstanzlich abgelehnt worden sei, 
wogegen  er  Beschwerde  erhoben  habe,  deren  Ausgang  ihm  nicht 
bekannt sei,

dass er zuletzt im D.______ in E._______ gelebt habe, 

dass  er  bei  einer  tätlichen Auseinandersetzung am 10. Januar  2009 
angegriffen  worden  sei,  wobei  ihn  die  Polizei  zur  ärztlichen  Be-
handlung in ein Krankenhaus gebracht habe, 

dass er die Zuständigkeit Italiens für die Durchführung des Verfahrens 
nicht  bestreite,  dort  jedoch  keine  Arbeits-  und  Unterkunftsmöglich-
keiten beständen, und Leute zudem versucht hätten, ihn umzubringen,

dass bezüglich  der  weiteren  Aussagen  beziehungsweise der  Einzel-
heiten des rechtserheblichen Sachverhalts  auf  das Protokoll  bei  den 
Akten verwiesen wird (vgl. A1), 

dass  das  BFM  aufgrund  der  Daktyloskopierung  des  Beschwerde-
führers am 16. Mai 2008 in Italien am 26. Mai 2010 ein Übernahme-
ersuchen an die italienischen Behörden stellte, welches unbeantwortet 
blieb, 

dass  das  BFM  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  in  An-
wendung  von  Art. 34  Abs. 2  Bst. d  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 
1998 (AsylG, SR 142.31) mit Verfügung vom 2. Juli 2010 – eröffnet am 
7. Juli  2010 – nicht  eintrat,  die  Wegweisung des Beschwerdeführers 

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nach Italien und den Wegweisungsvollzug anordnete und gleichzeitig 
feststellte,  dass  einer  allfälligen  Beschwerde  keine  aufschiebende 
Wirkung zukomme, 

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, Italien sei 
gestützt  auf  das  Abkommen  vom  26. Oktober  2004  zwischen  der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäischen  Gemein-
schaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  zu-
ständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in 
der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsabkommen 
[DAA], SR 0.142.392.68) und das Übereinkommen vom 17. Dezember 
2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Republik 
Island  und  dem  Königreich  Norwegen  über  die  Umsetzung,  An-
wendung und  Entwicklung des  Schengen-Besitzstands und über  die 
Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für 
die  Prüfung  eines  in  der  Schweiz,  in  Island  oder  in  Norwegen  ge-
stellten  Asylantrags  (Übereinkommen  vom  17. Dezember  2004, 
SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig, 

dass angesichts dessen, dass Italien innert Frist keine Antwort erteilt 
habe,  die  Zuständigkeit  gestützt  auf  Art. 20  Abs. 1  Bst. c  der  Ver-
ordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Fest-
legung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, 
der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem 
Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig  ist  (Dublin-II-VO)  auf 
Italien übergegangen sei, 

dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
oder  Verlängerung  gemäss  Art. 19 f.  Dublin-II-VO  –  bis  am 
10. Dezember 2010 zu erfolgen habe, 

dass  dem Beschwerdeführer  am 14. Mai  2010 das rechtliche  Gehör 
gewährt worden sei, 

dass  seine  Einwände,  er  habe  in  Italien  keine  Papiere  und  keine 
Unterkunft  gehabt  und Leute hätten dort  versucht,  ihn umzubringen, 
nichts  an  der  Zuständigkeit  Italiens  ändern  könnten,  und  auch 
Arbeitsmarktbelange  keine  Wegweisungsvollzugshindernisse  dar-
stellten, 

dass  Italien  die  Menschenrechte  und  das  Non-Refoulement-Gebot 
respektiere, und der Beschwerdeführer dort ohne Weiteres um Schutz 

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nachsuchen könne, wie  dies bereits  geschehen sei,  als  er  nach der 
tätlichen Auseinandersetzung am 10. Januar 2009 von der Polizei ins 
Spital gebracht worden sei, 

dass daher auf  das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht  einzu-
treten und dessen Wegweisung aus der Schweiz anzuordnen sei, 

dass er in einen Drittstaat reisen könne, in dem er Schutz vor Rück-
schiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG fände, weshalb das Non-
Refoulement-Gebot bezüglich des Heimat- oder Herkunftsstaats nicht 
zu prüfen sei, und ferner für den Fall einer Rückkehr nach Italien keine 
Hinweise  auf  eine  Verletzung  von  Art. 3  der  Konvention  vom 
4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfrei-
heiten (EMRK, SR 0.101) bestehen würden, 

dass  weder  die  in  Italien  herrschende  allgemeine  Situation  noch 
andere Gründe gegen die Zumutbarkeit  des Wegweisungsvollzugs in 
diesen Staat sprechen würden, 

dass der Wegweisungsvollzug zudem technisch möglich und praktisch 
durchführbar sei, 

dass der  Beschwerdeführer  dagegen mit  Eingabe vom 14. Juli  2010 
(Datum  Poststempel)  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde 
erhob und sinngemäss um Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung 
ersuchte, 

dass auf die Begründung der Beschwerde – soweit für den Entscheid 
wesentlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
15. Juli 2010 den Vollzug der Wegweisung provisorisch aussetzte, 

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  16. Juli  2010  beim  Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), 

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  im  Bereich  des  Asyls  endgültig 
über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  [VwVG, SR 

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172.021])  des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR  173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]), 

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde  legitimiert  ist,  weshalb  auf  die  frist-  und  formgerecht  ein -
gereichte  Beschwerde  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 2  AsylG  sowie 
Art. 105  AsylG  i.V.m. Art. 37  VGG und  Art. 48  Abs. 1  sowie  Art. 52 
VwVG), 

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  kann  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG), 

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend – wie nachfolgend aufgezeigt – 
um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  auf  einen  Schriftwechsel 
verzichtet wurde, 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nichteintretens-
entscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.), 

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dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs indes 
materiell  geprüft  hat,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  dies-
bezüglich  grundsätzlich  volle  Kognition  zukommt,  wobei  sich  diese 
Fragen – namentlich  diejenigen hinsichtlich des Bestehens von Voll-
zugshindernissen  (Durchführbarkeit  der  Überstellung  an  den  zu-
ständigen  Staat)  –  in  den  Dublin-Verfahren  bereits  vor  Erlass  des 
Nichteintretensentscheides stellen,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  der  für  die  Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), 

dass  sich  die  vorinstanzlichen  Erwägungen  aufgrund  der  Akten  als 
zutreffend  erweisen,  weshalb  zur  Vermeidung  von  Wiederholungen 
vorab auf die nicht zu beanstandenden Ausführungen des BFM in der 
angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann, 

dass der vorgängige Aufenthalt in Italien und die stillschweigende Zu-
stimmung  Italiens  zur  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers  auf-
grund der Aktenlage feststehen,

dass  die  in  der  Schweiz  geltend  gemachten  Asylgründe  daher  in 
Italien, das staatsvertraglich zuständig ist, zu prüfen sein werden, 

dass, selbst wenn das Asylverfahren des Beschwerdeführers in Italien 
bereits rechtskräftig abgeschlossen sein sollte und er deshalb kein An-
recht  mehr  auf  Unterbringung  oder  weitergehende  staatliche  oder 
nichtstaatliche  Unterstützung  hätte,  Italien  gemäss  Art. 16  Abs. 2 
Bst. e Dublin-II-VO weiterhin für das Verfahren des Beschwerdeführers 
bis  zu  einem  allfälligen  Wegweisungsvollzug  zuständig  ist  (Art. 16 
Abs. 4 Dublin-II-VO sowie CHRISTIAN FILZWIESER/ANDREA SPRUNG, Dublin II-
Verordnung,  3., überarb.  Aufl.,  Wien/Graz  2010,  K 25  zu  Art. 16 
Abs. 4), 

dass Italien Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die 
Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der EMRK und des 
Übereinkommens vom 10. Dezember  1984 gegen Folter  und andere 
grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 
(FoK, SR 0.105) ist, 

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dass keine  konkreten  Anhaltspunkte  dafür  vorliegen,  wonach  Italien 
sich  nicht  an  die  daraus  resultierenden  völkerrechtlichen  Ver-
pflichtungen,  insbesondere  an  das  Rückschiebungsverbot  oder  die 
einschlägigen Normen der EMRK, halten würde, 

dass auch kein Grund zur  Annahme besteht,  Personen,  die sich  im 
Rahmen  eines  Asylverfahrens  in  Italien  aufhalten,  würden  aufgrund 
der  dortigen  Aufenthaltsbedingungen  in  eine  existenzielle  Notlage 
versetzt, 

dass  Dublin-Rückkehrende  und  verletzliche  Personen  betreffend 
Unterbringung  von  den  italienischen  Behörden  bevorzugt  behandelt 
werden und sich – neben den staatlichen Strukturen – auch zahlreiche 
private  Hilfsorganisationen  der  Betreuung  von  Asylsuchenden  und 
Flüchtlingen annehmen, 

dass sich der Beschwerdeführer bei allfälligen Übergriffen in Italien an 
die Behörden vor Ort zu wenden hat, 

dass  somit  entgegen  der  Beschwerdevorbringen nicht  davon auszu-
gehen ist, das BFM hätte Veranlassung zu einem Selbsteintritt (Art.  3 
Abs. 2 Dublin-II-VO) gehabt, 

dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art.  34 Abs. 2 
Bst. d  AsylG  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  ein-
getreten ist, 

dass die Anordnung der Wegweisung nach Italien der Systematik des 
Dublin-Verfahrens – bei dem es sich um ein Überstellungsverfahren in 
den  für  die  Prüfung  des  Asylgesuchs  zuständigen  Staat  handelt  – 
entspricht  und  im  Einklang  mit  der  Bestimmung  von  Art. 44  Abs. 1 
AsylG steht,  wobei in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG die 
Frage nach der Zulässigkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs 
regelmässig  bereits  Voraussetzung  (und  nicht  erst  Regelfolge)  des 
Nichteintretensentscheids ist, und hier nicht mehr zu prüfen ist, 

dass sich auch die Frage der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
in  einem  Dublin-Verfahren  nicht  unter  dem  Aspekt  der  vorläufigen 
Aufnahme  gemäss  Art. 83  Abs. 1  und  4  des  Bundesgesetzes  vom 
16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 
142.20) stellt, sondern eine entsprechende Prüfung soweit notwendig 
vielmehr  bereits  im  Rahmen  der  Entscheidfindung  hinsichtlich  der 

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Ausübung des Selbsteintrittsrechts stattfinden muss (vgl. vorstehende 
Erwägungen), 

dass  vorliegend  –  wie  aufgezeigt  –  kein  Anlass  zur  Ausübung  des 
Selbsteintrittsrechts (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO) besteht,  weshalb der 
vom BFM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  nach  Versand  des  vor-
liegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 

Kurier; in Kopie)
- (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Martin Zoller Susanne Burgherr

Versand:

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