# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 14bbec54-a261-53fe-90c0-fff31f955c31
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-07-06
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Zivilrechtliche Abteilung 06.07.2020 4A 289/2020 (4A_289/2020)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_004_4A-289-2020_2020-07-06.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  4A_289/2020
  
 

 

 

    
  Urteil vom 6. Juli 2020
  
 

 

    
  I. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, 

Gerichtsschreiber Leemann. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.________ AG, 

vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Leder, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Forderung, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts 

des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, 

vom 28. April 2020 (ZOR.2091.62). 

 

 

    
  In Erwägung,
  
 

dass das Bezirksgericht Kulm den Beschwerdeführer mit Entscheid vom 9. Juli 2019 in teilweiser Gutheissung der Klage der Beschwerdegegnerin verurteilte, dieser Fr. 50'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 5. September 2016 zu bezahlen, wobei es im Übrigen die Klage wie auch die vom Beschwerdeführer erhobene Widerklage abwies; 

dass das Bezirksgericht Kulm gleichzeitig den in der Betreibung Nr. 77666 des Betreibungsamts Reinach/AG erhobenen Rechtsvorschlag im Umfang von Fr. 50'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 5. September 2016 beseitigte; 

dass das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 28. April 2020 aufeine vom Beschwerdeführer gegen den bezirksgerichtlichen Entscheid vom 9. Juli 2019 erhobene Berufung infolge unzureichender Begründung des Rechtsmittels nicht eintrat; 

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 26. Mai 2020 erklärte, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 28. April 2020 mit Beschwerde anfechten zu wollen; 

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG); 

dass sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids des Obergerichts des Kantons Aargau vom 28. April 2020 auseinandersetzt und aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid Bundesrecht verletzt hätte; 

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 26. Mai 2020 die erwähnten Begründungsanforderungen daher offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann; 

dass der Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG); 

dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 2 BGG); 

 

 

    
  erkennt die Präsidentin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

 

    
  4. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 6. Juli 2020 

 

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Präsidentin:    Kiss 

 

Der Gerichtsschreiber:    Leemann