# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 84e75b1c-36e1-5c17-8f9f-be6c88951f72
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-06-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.06.2018 C-2019/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2019-2018_2018-06-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2019/2018 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 3 .  J u n i  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG,  c/o B._______ AG,   

vertreten durch Hannes Arbenz,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Suva, vertreten durch die Rechtsabteilung,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Unfallversicherung, Einreihung in den Prämientarif  

BUV/NBUV 2018; Einspracheentscheid der Suva  

vom 27. Februar 2018. 

 

 

 

C-2019/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) die A._______ 

AG mit Verfügung vom 18. August 2017 (Vorakten 106) im Prämientarif 

betreffend die Berufsunfallversicherung (BUV) und die Nichtberufsunfall-

versicherung (NBUV) per 1. Januar 2018 neu in der Klasse 49A (Strassen-

transporte) zuteilte, wobei sie den Betrieb für die BUV in die Klasse 49A, 

Unterklassenteil D0 (Strassentransport von Gütern), Stufe 92 (Nettoprämi-

ensatz 1.6950%) und für die NBUV in die Klasse 49A, Stufe 91 (Nettoprä-

miensatz 1.6150%) einreihte,  

dass die Suva mit Einspracheentscheid vom 27. Februar 2018 (BVGer-

act. 1/2) die von der A._______ AG gegen diese Einreihungsverfügung er-

hobene Einsprache abwies, 

dass die A._______ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) diesen Ein-

spracheentscheid mit Beschwerde vom 5. April 2018 (BVGer-act. 1) beim 

Bundesverwaltungsgericht (Eingang: 6. April 2018) durch ihren Vertreter 

anfechten liess mit dem hauptsächlichen Rechtsbegehren, der angefoch-

tene Einspracheentscheid sei aufzuheben und die Beschwerdeführerin sei 

im Prämientarif unverändert in der Klasse 52A (Handels- und Lagerbe-

trieb), Unterklasse L0 (Brenn- und Treibstoffhandel) einzureihen, unter 

Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Suva (nachfolgend auch: 

Vorinstanz),  

dass der mit Zwischenverfügung vom 9. April 2018 einverlangte Kosten-

vorschuss von Fr. 2‘000.- (BVGer-act. 2) am 12. April 2018 geleistet wurde 

(BVGer-act. 4),  

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 15. Mai 2018 (BVGer-

act. 6) das Rechtsbegehren stellte, das Beschwerdeverfahren sei zufolge 

Gegenstandslosigkeit abzuschreiben, und ausführte, sie ziehe ihren Ein-

spracheentscheid vom 27. Februar 2018 in Wiedererwägung und verzichte 

für das Jahr 2018 auf die Zuteilung zur Klasse 49A mit der Begründung, 

die entsprechende Einreihung der Beschwerdeführerin sei zwar rechtmäs-

sig, aber der Vorbescheid vom 30. März 2017 sei nicht transparent begrün-

det, da nicht die Betriebsverhältnisse der Beschwerdeführerin geändert 

hätten, sondern ihre Tätigkeiten nun anderen Betriebsmerkmalen zugeord-

net worden seien, 

C-2019/2018 

Seite 3 

dass die Vorinstanz in der Vernehmlassung anmerkte, die Beschwerdefüh-

rerin werde per 1. Januar 2019 nach den dannzumal geltenden Einrei-

hungsregeln und der Klassenstruktur der Suva eingereiht werden, 

dass die Vorinstanz mit der Vernehmlassung die Verfügung vom 14. Mai 

2018 (BVGer-act. 6/2) einreichte, wonach die Beschwerdeführerin ab 

1. Januar 2018 für die BUV in die Klasse 52A, Unterklassenteil L0, Stufe 

81 (Nettoprämiensatz 0.9910%) und für die NBUV in die Klasse 52A, Stufe 

84 (Nettoprämiensatz 1.1470%) eingereiht wurde, 

dass der Versicherungsträger gemäss Art. 53 Abs. 3 ATSG eine Verfügung 

oder einen Einspracheentscheid, gegen die Beschwerde erhoben wurde, 

so lange wiedererwägen kann, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde 

Stellung nimmt, und es ihm freisteht, während des laufenden Beschwerde-

verfahrens ohne Beachtung der besonderen Wiedererwägungsvorausset-

zungen (namentlich ohne Annahme einer zweifellosen Unrichtigkeit) auf 

den Entscheid zurückzukommen (vgl. BGE 107 V 191), 

dass eine solche lite pendente erlassene Verfügung, welche während des 

Beschwerdeverfahrens erlassen wird, jedoch nicht den im Beschwerdever-

fahren gestellten Anträgen entspricht, einen Antrag an das Gericht darstellt 

(vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, Art. 53 Rz. 77 mit Hin-

weis auf BGE 127 V 228 E. 2b/bb; ZAK 1992 117) und der Streit folglich 

nur insoweit beendet wird, als mit der neu erlassenen Verfügung dem Be-

gehren der Beschwerdeführerin entsprochen wird, 

dass vorliegend mit der vorinstanzlichen Vernehmlassung vom 15. Mai 

2018 bzw. der neu erlassenen Einreihungsverfügung vom 14. Mai 2018 

das beschwerdeweise gestellte Rechtsbegehren, wonach der angefoch-

tene Entscheid betreffend die Einreihung der Beschwerdeführerin ab 1. Ja-

nuar 2018 aufzuheben und der Betrieb unverändert in der Klasse 52A, Un-

terklassenteil L0 einzureihen ist, vollumfänglich erfüllt wird,  

dass sich die beschwerdeweise beantragte Einräumung einer Gelegenheit 

zur Replik damit erübrigt,  

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist 

(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 

deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des 

C-2019/2018 

Seite 4 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass hier die Gegenstandslosigkeit durch die Wiedererwägung seitens der 

Vorinstanz bewirkt wurde, der Beschwerdeführerin daher keine Verfah-

renskosten aufzuerlegen sind, sondern ihr der geleistete Vorschuss von 

Fr. 2‘000.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzu-

erstatten ist und der Vorinstanz gemäss Art. 63 Abs. 2 VwVG ebenfalls 

keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind, 

dass die Vorinstanz im Sinne von Art. 15 VGKE zu einer Parteientschädi-

gung zu verpflichten ist, wenn sie ihren Entscheid aus besserer eigener 

Erkenntnis abgeändert hat (MICHAEL BEUSCH, in: Auer/Müller/Schindler, 

Kommentar zum VwVG, 2008, Art. 64 Rz. 22), was hier der Fall ist, 

dass die obsiegende Beschwerdeführerin durch einen nichtanwaltlichen 

berufsmässigen Vertreter vertreten ist und ihr unter Berücksichtigung des 

gebotenen Aufwands eine Parteientschädigung von Fr. 800.- zu Lasten der 

Vorinstanz zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 10 Abs. 1 und 2 

VGKE). 

 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Wiedererwägung als gegenstands-

los geworden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird 

der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.- nach Eintritt der Rechtskraft 

des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschä-

digung von Fr. 800.- zugesprochen. 

 

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Seite 5 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular 

Zahladresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Gesundheit, Dienstbereich Kranken- und Unfall-

versicherung (Einschreiben) 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Patrizia Levante 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

 

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