# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 21a6f143-b0de-5096-9c01-29d5bbb97e36
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-26
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 26.03.2015 200 2014 553
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-553_2015-03-26.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-
ten hat das Bundesgericht am 26. August 2015 abgewiesen (8C_335/2015).

200 14 553 IV
ACT/SCC/JAA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 26. März 2015

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Matti, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin und Notarin B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 6. Mai 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 3

Sachverhalt:

A.

Die 1970 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
war seit Dezember 1990 im Geschäftsbetrieb ihres Ehemannes im … zu 
100 % tätig (Akten der Invalidenversicherung, Antwortbeilage [AB] 55.237). 
Am 3. August 2003 erlitt sie einen Motorradunfall (AB 55.237, 55.201). Die 
SUVA verfügte am 13. August 2008 mit Wirkung ab dem 1. Juli 2008 bei 
einer Erwerbsunfähigkeit von 51 % eine UV-Rente und eine Integritätsent-
schädigung für eine Integritätseinbusse von 20 % (AB 25). Nachdem die 
Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin B.________, dagegen Ein-
sprache erhoben hatte (AB 55.26, 55.37), verfügte die SUVA am 8. April 
2009 – gestützt auf einen Vergleich (vgl. AB 55.18) – bei einer Erwerbsun-
fähigkeit von 72 % eine UV-Rente ab dem 1. Juli 2008. Weiter richtete sie 
eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 30% aus 
(AB 55.16). Eine Revision von Amtes wegen ergab laut Mitteilung der SU-
VA vom 21. Februar 2012 keine Änderung, weshalb die UV-Rente in der 
gleichen Höhe weiter ausgerichtet wurde (AB 55.6).

B.

Die Versicherte meldete sich am 20. September 2004 bei der IV-Stelle 
Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) zum Bezug von Leistungen an (AB 
1/1). Nach Abklärungen richtete die IVB ab dem 1. August 2004 bei einem 
Invaliditätsgrad von 78 % eine ganze IV-Rente aus (Verfügung vom 26. Juli 
2005 [AB 17]), welche mit Mitteilung vom 18. Dezember 2008 (AB 36) revi-
sionsweise bestätigt wurde.

Im Rahmen einer Revision von Amtes wegen im Oktober 2012 (AB 42) 
veranlasste die IVB unter anderem eine orthopädische/psychiatrische Be-
gutachtung durch das MEDAS (orthopädisch-psychiatrisches Gutachten 
der Dres. med. C.________ und D.________ vom 6. Januar 2014 
[AB 88.1]). Mit Vorbescheid vom 11. Februar 2014 stellte die IVB die Auf-
hebung der Rente auf Ende des folgenden Monats nach Zustellung der 

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Verfügung in Aussicht (AB 90). Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten 
durch Rechtsanwältin B.________, am 17. März 2014 Einwände (AB 96). 
Mit Verfügung vom 6. Mai 2014 hob die IVB die Rente auf Ende des der 
Zustellung folgenden Monats auf (AB 100).

C.

Am 6. Juni 2014 erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin 
B.________, Beschwerde. Sie liess beantragen, es sei die Verfügung der 
IVB vom 6. Mai 2014 aufzuheben und eine ganze Invalidenrente auch nach 
dem 30. Juni 2014 auszurichten. Eventualiter sei ihr Gesundheitszustand 
umfassend abzuklären, und es sei durch das Gericht ein polydisziplinäres 
Gutachten in Auftrag zu geben.

Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juli 2014 beantragte die IVB die Abweisung 
der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 

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gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.3 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

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Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, 
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch-
führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-
nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 
ATSG).

2.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG).

2.3.1 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen  
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch dann gegeben, 
wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung ge-
langt oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 130 
V 343 E. 3.5 S. 349, 117 V 198 E. 3b S. 199; SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 
E. 3.1.1).

2.3.2 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 4b S. 200; SVR 2011 IV 
Nr. 37 S. 109 E. 1.1).

2.3.3 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 
Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369, SVR 2010 IV Nr. 53 S. 166 E. 3.1). 

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Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 7

Wurde die Rente zuvor bereits revidiert oder bestätigt, so ist als zeitliche 
Vergleichsbasis die letzte rechtskräftige Verfügung heranzuziehen, sofern 
eine materielle Überprüfung des Leistungsanspruches tatsächlich stattge-
funden hat, d.h. eine rechtskonforme (medizinische) Sachverhaltsab-
klärung, eine Beweiswürdigung und gegebenenfalls – sofern Hinweise für 
eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszu-
stands bestanden – ein Einkommensvergleich durchgeführt worden sind 
(BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114; SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.2).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

2.5 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Die Feststellung einer revisionsbegründenden Veränderung erfolgt durch 
eine Gegenüberstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustandes. 
Gegenstand des Beweises ist somit das Vorhandensein einer entschei-
dungserheblichen Differenz in den den medizinischen Unterlagen zu ent-
nehmenden Tatsachen. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision er-
stellten Gutachtens hängt folglich wesentlich davon ab, ob es sich ausrei-

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chend auf das Beweisthema – erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts – 
bezieht. Einer für sich allein betrachtet vollständigen, nachvollziehbaren 
und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erst-
malige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend wäre, mangelt es 
daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die 
(von einer früheren abweichende) ärztliche Einschätzung nicht hinreichend 
darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheits-
zustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in denen es 
evident ist, dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert haben 
(SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 6.1.2).

2.6 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

3.

Streitig ist der Anspruch auf eine Invalidenrente.

3.1 Mit der angefochtenen Verfügung vom 6. Mai 2014 (AB 100) stellte 
die IVB die Rente auf Ende Juni 2014 ein. Zu prüfen ist vorab, ob ein Revi-
sionsgrund vorliegt, wobei der Sachverhalt zur Zeit der rentenzusprechen-
den Verfügung vom 26. Juli 2005 (AB 17/2) mit demjenigen, der sich bis 
zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 6. Mai 2014 (AB 100) 
entwickelt hat, zu vergleichen ist. Anlässlich der Revision im Jahr 2008 hat 
keine materielle Überprüfung des Leistungsanspruchs stattgefunden 
(AB 32-36), weshalb diese unbeachtlich ist (vgl. E. 2.3.3 hiervor).

3.2 Die Beschwerdeführerin war von 1990 (AB 55.237) bis Ende 2006 
im Geschäft des Ehemannes tätig (AB 55.76). Gegenüber dem Kreisarzt 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 9

(AB 55.114/6) und dem Aussendienstmitarbeiter der SUVA (AB 55.112) 
äusserte sie am 27. August 2007, dass nach ehelichen Schwierigkeiten die 
Trennung erfolgt sei; eine Rückkehr an den angestammten Arbeitsplatz – 
die Firma des Ehemannes (AB 13/2 Ziff. 1), respektive das mit ihm ge-
meinsam betriebene Geschäft (AB 6/4 + 12) – sei nicht mehr möglich. Da-
mit ist die Beschwerdeführerin nicht mehr – wie noch im Zeitpunkt der ur-
sprünglichen Rentenzusprechung – am angestammten Arbeitsplatz tätig, 
was dazu führt, dass das Invalideneinkommen neu zu ermitteln ist. Gleich-
zeitig ist erstellt, dass sie auch im Gesundheitsfall nicht mehr dort arbeiten 
würde, weshalb das Valideneinkommen nicht mehr aufgrund des früher 
erzielten Lohnes bestimmt werden kann, sondern anhand von Tabellenlöh-
nen bestimmt werden muss. Damit liegt in erwerblicher Hinsicht ein Revisi-
onsgrund vor (auch in medizinischer Hinsicht besteht ein Revisionsgrund, 
vgl. E. 3.4 hiernach). Damit ist der Rentenanspruch allseitig neu und ohne 
Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu prüfen (vgl. E. 2.3.2 hiervor).

3.3 Die angefochtene Verfügung vom 6. Mai 2014 (AB 100) stützt sich 
auf die orthopädische und psychiatrische Begutachtung durch die Dres. 
med. C.________ und D.________ (AB 88.1) und ihre (bidisziplinäre) Ein-
schätzung der Arbeitsfähigkeit:

3.3.1 Aus orthopädischer Sicht diagnostizierte Dr. med. C.________ mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Cervicovertebralsyndrom bei Osteo-
chondrose und Spondylarthrose C3-7 mit Discusprotrusion ohne neurale 
Kompression sowie ein Thoracovertebralsyndrom bei vermehrter Kyphose 
der Brustwirbelsäule bei Status nach dorsaler Stabilisierung Th3-10 und 
Laminektomie Th7 08/2003 bei instabiler Th6-Fraktur, stabiler Fraktur Th7 
und Frakturen der Processi transversi Th3-9 rechts, vierfacher Revision bei 
Infekt 08/2003 und Metallentfernung 07/2004 (AB 88.1/9). Der Gutachter 
führte aus, körperlich schwere Arbeiten in kalter und feuchter Umgebung, 
die vorwiegend sitzend ausgeübt werden müssen und die mit häufigen ink-
linierten und reklinierten sowie rotierten Körperhaltungen verbunden seien, 
könnten nicht mehr vollumfänglich zugemutet werden (AB 88.1/11). Er hielt 
fest, die Arbeitsfähigkeit als … in einem …, einer häufig sitzenden aber 
auch stehenden Tätigkeit mit nicht seltener inklinierter und rotierter Körper-
haltung, betrage bei voller Stundenpräsenz eines normalen Pensums seit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 10

dem Zeitpunkt der jetzigen Begutachtung 65 % (Arbeitsunfähigkeit 35 %). 
Als …, einer körperlich leichten Tätigkeit in temperierten Räumen, die ab-
wechselnd sitzend und stehend ausgeübt werden könne, ohne dass länge-
re Zeit inklinierte oder reklinierte sowie rotierte Körperhaltungen einge-
nommen werden müssten, bestehe seit dem Zeitpunkt der jetzigen Begut-
achtung bei voller Stundenpräsenz eines normalen Pensums in Überein-
stimmung mit der Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin eine Arbeits-
fähigkeit von 100 % (Arbeitsunfähigkeit 0 %; AB 88.1/12). Zur Arbeitsfähig-
keit in einer angepassten Tätigkeit hielt er fest, körperlich leichte Arbeiten in 
temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend aus-
geübt werden können, ohne dass dabei häufig inklinierte und reklinierte 
sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen werden müssen, könnten 
seit dem Zeitpunkt der jetzigen Begutachtung bei voller Stundenpräsenz zu 
100 % (Arbeitsunfähigkeit 0%) zugemutet werden (AB 88.1/13).

3.3.2 Aus psychiatrischer Sicht diagnostizierte Dr. med. D.________ mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine chronische depressive Verstim-
mung (Dysthymie, ICD-10 F34.1, bestehend seit etwa 01/2008) und einen 
Zustand nach mittelgradiger depressiver Störung (ICD-10 F33.1, bestehend 
von etwa 08/2003 bis etwa 12/2007 bei Zustand nach Polytrauma; 
AB 88.1/26). Zur Arbeitsfähigkeit führte er aus, aus rein psychiatrischer 
Sicht könne in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als … in einem … mit … 
sowie in einer Tätigkeit als … eine 80 %ige Arbeitsfähigkeit bei vollem 
Stundenpensum (Arbeitsunfähigkeit 20 %) seit etwa 01/2008 angenommen 
werden. In einer leidensangepassten Tätigkeit ging er aus psychiatrischer 
Sicht von einer 80 %igen Arbeitsfähigkeit bei vollem Stundenpensum (Ar-
beitsunfähigkeit 20 %) aus; diese könne seit etwa 01/2008 angenommen 
werden. Bei der zuletzt ausgeübten Tätigkeit handle es sich bereits um 
eine angepasste Tätigkeit (AB 88.1/31).

3.3.3 Aus bidisziplinärer Sicht gingen die Experten davon aus, dass 
Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, 
ohne erforderliche geistige Flexibilität und ohne überdurchschnittliche Dau-
erbelastung bei voller Stundenpräsenz seit 01/2008 zu 80 % (Arbeitsun-
fähigkeit 20 %) zumutbar seien. Zusätzlich sollte es sich seit dem Zeitpunkt 
der jetzigen Begutachtung um körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 11

Räumen handeln, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt 
werden können, ohne dass dabei häufig inklinierte und reklinierte sowie 
rotierte Körperhaltungen eingenommen werden müssten (AB 88.1/37).

3.4 Das Gutachten der Dres. med. C.________ und D.________ vom 6. 
Januar 2014 (AB 88.1) erfüllt die Voraussetzungen der Rechtsprechung an 
Expertisen (E. 2.5). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin, die 
Anamnese sei nicht umfassend (S. 7 Ziff. 6.2), ist die Anamneseerhebung 
durch Dr. med. C.________ offensichtlich vollständig (AB 88.1/5 ff.). Es ist 
nicht ersichtlich, weshalb sich der Gutachter für die Beurteilung des aktuel-
len Zustandes auf Einschätzungen sollte beziehen müssen, die bereits Jah-
re zurückliegen (so wie in der Beschwerde, S. 7 Ziff. 6.2.1 + S. 9 oben, ge-
fordert). Die Beschwerdeführerin lässt beanstanden, der Gutachter habe 
nicht berücksichtigt, dass bereits im Rahmen des unfallversicherungsrecht-
lichen Verfahrens die Beurteilung des Kreisarztes erfolgreich kritisiert wor-
den sei (Beschwerde, S. 9 oben). Dieser Einwand ist nicht überzeugend, 
wurde doch im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren nicht erstellt, dass 
eine frühere kreisärztliche Einschätzung (AB 55.59/3 ff.; vgl. auch AB 
55.42/2) nicht zutraf, denn das damalige Verfahren wurde mit einem Ver-
gleich erledigt (AB 55.18/2). Ebenso hat der Experte die vernarbte Rü-
ckenmuskulatur berücksichtigt (AB 88.1/34 f.; vgl. die abweichende Auffas-
sung in der Beschwerde S. 8 Ziff. 6.2.1). Damit erbringt das Gutachten in-
soweit vollen Beweis (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb S. 352). Weitere Ab-
klärungen sind – entgegen dem Eventualantrag in der Beschwerde (S. 2 
Ziff. 2) – nicht nötig. Damit ist aus körperlicher Sicht eine vollständige Ar-
beitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit erstellt (AB 88.1/13 Ziff. 
8.2). Die in der Beschwerde (S. 9 Ziff. 6.2.4 + S. 13 Ziff. 9.2) geschilderten 
Aktivitäten ([Morgen-]Meditation, Morgenspaziergang, Mittagsruhe bzw. -
schlaf und Yoga [vor dem Schlafen gehen]) stellen keine Rehabilitation im 
medizinischen Sinn dar, sondern werden von vielen Leuten zur Steigerung 
des allgemeinen Wohlbefindens ausgeübt. Da auch kein ärztliches Attest 
vorliegt (insbesondere nicht von den Gutachtern), dass diese Aktivitäten 
zur Erhaltung der bestehenden Arbeitsfähigkeit notwendig sind, können sie 
nicht zur Begründung der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit herangezo-
gen werden. Hinzu kommt, dass diese Aktivitäten normalerweise in der 
Freizeit (bzw. ausserhalb der Arbeitszeit) ausgeübt werden; was zum gros-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 12

sen Teil selbst bei der Beschwerdeführerin zutrifft. Entgegen der Meinung 
der Beschwerdeführerin (ohne Begründung in der Beschwerde, S. 14 Ziff. 
9.4) ist in keiner Art und Weise erstellt, dass … nicht zumutbar sein sollten.

In psychiatrischer Hinsicht erbringt die Expertise ebenfalls vollen Beweis, 
wobei die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AB 88.1/31) nicht zu 
berücksichtigen ist, da sie allein auf einer Dysthemie beruht (AB 88.1/26), 
welche nicht invalidisierend ist (SVR 2011 IV Nr. 17 S. 45 E. 2.2.2). Damit 
ist aber gleichzeitig auch ein (weiterer) Revisionsgrund erstellt, denn die 
rentenzusprechende Verfügung vom 26. Juli 2005 (AB 17/2) basierte (an-
ders als in der Beschwerde, S. 11 Ziff. 7.2, angenommen) auch auf einem 
psychischen Gesundheitsschaden, denn der SUVA-Arzt Dr. med. 
E.________ berücksichtigte in der kreisärztlichen Untersuchung vom 20. 
Dezember 2004 – auf welchen die IVB damals abstellte – psychische Ein-
schränkungen in der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (AB 15/13).

4.

4.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325). Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne 
gesundheitliche Beeinträchtigung realisierbare Einkommen nicht hinrei-
chend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte gemäss 
Tabellenlohn abzustellen. Auf sie darf jedoch im Rahmen der Invaliditäts-
bemessung nur unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzel-
fall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren ab-
gestellt werden (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30; Entscheid des EVG vom 
30. Oktober 2002, I 517/02, E. 1.2).

4.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2014 IV Nr. 37 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 13

S. 133 E. 7.1). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöh-
ne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk-
turerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; 
SVR 2014 IV Nr. 37 S. 133 E. 7.1).

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-
schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 135 V 
297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2011 IV Nr. 31 S. 91 
E. 4.1.1).

4.3 Der Einkommensvergleich ist auf den Zeitpunkt der Entstehung des 
Revisionsgrundes durchzuführen. Es kann dabei offen bleiben, ob die Zah-
len des Jahres 2007 (erwerblicher Revisionsgrund vgl. E. 3.2 hiervor) oder 
des Jahres 2014 (medizinischer Revisionsgrund vgl. E. 3.4 hiervor) mass-
gebend sind, denn es sind sowohl Validen- wie Invalideneinkommen auf-
grund des gleichen Tabellenlohns zu bemessen: Da die Beschwerdeführe-
rin auch im Gesundheitsfall nicht mehr am angestammten Arbeitsplatz tätig 
wäre (vgl. E. 3.2 hiervor), muss das Valideneinkommen aufgrund statisti-
scher Daten erhoben werden, während das Invalideneinkommen ebenfalls 
aufgrund der Zahlen der LSE zu bestimmen ist. Dabei sind der Beschwer-
deführerin diejenigen Arbeiten zumutbar (zum Zumutbarkeitsprofil E. 3.3.3 
hiervor), die sie auch im Gesundheitsfall ausüben würde, sei es der Total-
wert oder sei es ein spezifischer Branchenwert für … . Denn die Beschwer-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 14

deführerin hat – obwohl ohne Ausbildung (AB 88.1/6 Ziff. 3.2.4 + 88.1/21 
Ziff. 3.2.4) – jahrelang im … gearbeitet (AB 6/18 Ziff. 3 + 12/1) und damit 
ein grosses Wissen erworben. Damit erübrigen sich Ausführungen zu ei-
nem allfälligen Einkommen als … (vgl. Beschwerde, S. 13 Ziff. 9.3). Sind 
Validen- und Invalideneinkommen vom selben Tabellenlohn zu berechnen, 
erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditäts-
grad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälli-
gen Abzugs vom Tabellenlohn (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 
24. Juli 2014, 8C_450/2014, E. 7.3). Ein Abzug wegen invaliditätsfremder 
Gründe (Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie, Beschäfti-
gungsgrad) ist nicht vorzunehmen, da dies bei beiden Einkommen zu 
berücksichtigen wäre (Entscheid des BGer vom 19. Januar 2009, 
8C_42/2008, E. 5). Es kann offen bleiben, ob ein behinderungsbedingter 
Abzug vorzunehmen ist, da auch beim maximal möglichen, hier aber nicht 
ausgewiesenen Abzug von 25 %, höchstens ein Invaliditätsgrad von 25 % 
resultiert.

4.4 Bei Versicherten, welche die Leistung weder unrechtmässig erwirkt 
noch die Meldepflicht verletzt haben, erfolgt die Herabsetzung oder Aufhe-
bung der Renten frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung 
der Verfügung folgenden Monats an (Art. 88bis Abs. 2 IVV). Der Zeitpunkt 
der Renteneinstellung auf Ende Juni 2014 ist deshalb nicht zu beanstanden 
(AB 100/4). 

Die Beschwerdeführerin hat die Rente (Rentenbeginn im August 2004) 
weder über 15 Jahre bezogen (AB 17/8) noch ist sie mit Jahrgang 1970 
älter als 55 Jahre (AB 1/13), so dass bereits deshalb vor der Rentenaufhe-
bung keine beruflichen Massnahmen durchzuführen sind; die Restarbeits-
fähigkeit ist vielmehr auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar 
(zum Ganzen: Entscheid des BGer vom 1. Februar 2012, 9C_726/2011, 
E. 5.1).

4.5 Damit erweist sich die angefochtene Verfügung der IVB vom 6. Mai 
2014 als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 15

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens 
hat die unterliegende Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten, gerichtlich 
bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden 
dem geleisteten Kostenvorschuss gleicher Höhe entnommen.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss ent-
nommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin und Notarin B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. März 2015, IV/14/553, Seite 16

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.