# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5a39948f-d5e8-5f69-9429-89c64ea086e4
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-05-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.05.2019 III 2019 48
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2019-48_2019-05-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2019 48

Entscheid vom 27. Mai 2019 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________,
Beschwerdeführer,

2. B.________,
Beschwerdeführerin,

Beschwerdeführer Ziffer 1 vertreten durch Rechtsanwältin MLaw 
C.________,

gegen

1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Inner-
schwyz, Postfach 1240, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. D.________,
Beigeladener,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Weisungen/ Anordnungen 
betreffend Organisation des persönlichen Verkehrs)

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Sachverhalt:

A. B.________ (geb. ________) und D.________ (geb. ________) sind die 
seit ______ getrennt lebenden Eltern von A.________ (geb. ________2006). Die 
elterliche Sorge stand seit der Geburt des gemeinsamen Kindes der Mutter zu 
(bis zum Urteil des Bundesgerichts 5A_833/2016 vom 1.2.2017). Die ausführli-
che Vorgeschichte ist den früheren Verfahren zu entnehmen, auf welche verwie-
sen wird (VGE III 2015 77 vom 18.6.2015 betr. Zwischenverfügung zur Ausübung 
des Besuchsrechts = Archiv-Nr. 430/16; VGE III 2015 99 vom 18.11.2015 betr. 
gemeinsame elterliche Sorge und unentgeltliche Rechtsverbeiständung im erst-
instanzlichen Verfahren = Archiv-Nr. 431/16; VGE III 2016 101 vom 28.9.2016 
betr. gemeinsame elterliche Sorge, 2. Rechtsgang = Archiv-Nr. 432/16;          
VGE III 2016 218 vom 29.3.2017 betr. Umsetzung des Besuchsrechts = Archiv-
Nr. 211/17; VGE III 2017 9 vom 29.5.2017 betr. Anordnung zur Vornahme einer 
psychologischen Behandlung = Archiv-Nr. 210/17).

B. Mit einem Zwischenbescheid vom 21. Februar 2018 hat die KESB Inner-
schwyz Prof. Dr.phil. E.________ mit einer interventionsorientierten Abklärung 
zwecks Ausübung des persönlichen Verkehrs zwischen D.________ und 
A.________ beauftragt. Am 17. September 2018 ging das entsprechende, per 
11. September 2018 datierte Gutachten bei der KESB Innerschwyz ein. Mit ei-
nem weiteren Zwischenbescheid vom 3. Oktober 2018 wurden die Eltern und das 
gemeinsame Kind angewiesen, sich bei F.________ (Supervision, Coaching und 
Beratung, G.________ [Ort]) bis spätestens 19. Oktober 2018 zwecks Vereinba-
rung eines Termins für ein bis zwei Gespräche anzumelden. Am 12. und 27. No-
vember 2018 teilte der eingesetzte Familientherapeut der KESB Innerschwyz mit, 
dass sich die Eltern eine Zusammenarbeit mit ihm vorstellen könnten. Mit Schrei-
ben vom 13. Dezember 2018 wurde die Fürsorgebehörde H.________ über die 
Kosten der vorgesehenen Massnahmen informiert.

C. Mit Schreiben vom 2. Januar 2019 erhielten die Eltern und das gemeinsa-
me Kind die Möglichkeit, zur Umsetzung der im Gutachten enthaltenen Empfeh-
lungen Stellung zu nehmen. Der Kindsvater äusserte sich am 19. Januar 2019, 
derweil A.________ am 21. Januar 2019 Stellung nahm. Die Kindsmutter liess 
sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen.

D. Im Dispositiv des Beschlusses Nr. IIA/003/05/2019 vom 5. Februar 2019 
hielt die KESB Innerschwyz was folgt fest:

1. Der Antrag des Beistandes vom 13. September 2017 wird abgewiesen.

2. Alle bisherigen Kindesschutzmassnahmen (Beistandschaft und Weisungen) für 
A.________ werden aufgehoben.

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3. I.________ wird als Beistand entlassen.

4. Die mündlichen Ausführungen des Beistandes vom 05. Februar 2019 werden 
im Sinne eines Schlussberichts genehmigt.

5. A.________ und seine Eltern werden angewiesen:
a. Den persönlichen Verkehr zwischen D.________ und A.________, wel-

cher während der Begutachtung durch Prof. Dr.phil. E.________ aufge-
nommen wurde, fortzusetzen;

b. Mit F.________, G.________ [Ort], zusammen zu arbeiten und ihm Ein-
blick und Auskunft über das Familienleben zu geben;

c. Bei der Fürsorgebehörde der Gemeinde H.________ bezüglich der Kos-
tenauferlegung mitzuwirken und der Fürsorgebehörde der Gemeinde 
H.________ Auskunft über die finanziellen Verhältnisse zu erteilen.

6. F.________, Supervision, Coaching und Beratung, G.________ [Ort], wird mit 
der Kontaktbegleitung beauftragt. Er erhält folgende Aufgaben:
a. Die Eltern bei der Organisation der Treffen zu coachen und eine Mediato-

renrolle zwischen den Eltern zu übernehmen;
b. Das gegenseitige Vertrauen zwischen den Eltern, dem Kind und dem 

Coach aufzubauen und zu erhalten;
c. Den Kontakt zwischen dem Vater und dem Kind langsam aufzubauen 

sowie klar und unmissverständlich zu regeln;
d. Periodisch Gespräche mit A.________ zu führen, damit er berichten 

kann, wie es ihm nach den Treffen mit seinem Vater geht. Dabei sind die 
Interessen und das Befinden des Kindes im weiteren Prozess zu monito-
rieren;

e. Umgehend das Gespräch mit der Mutter und dem Kind aufzunehmen, 
falls die Kontakte zwischen dem Vater und dem Kind nicht klappen.

7. F.________ wird beauftragt:
a. Die Aufgaben gemäss Dispositiv umzusetzen;
b. Der KESB Innerschwyz halbjährlich einen Verlaufsbericht inkl. zum weite-

ren Vorgehen zuzustellen, erstmals per 31. Juli 2019. Der Bericht ist 
spätestens bis 30. September 2019 der KESB Innerschwyz einzureichen;

c. Der KESB Innerschwyz umgehend Mitteilung zu machen, wenn die Zu-
sammenarbeit abgebrochen wird.

8. Die Fürsorgebehörde der Gemeinde H.________ wird angewiesen, subsidiär 
zur Unterhaltspflicht der Eltern, Kostengutsprache für das Besuchsrechts-
coaching durch F.________, G.________ [Ort], zu leisten.

9. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

10. Die Kosten im Betrag von Fr. 1'920.00 für das Gutachten von Prof. Dr.phil. 
E.________ werden von der KESB übernommen.

11. (Rechtsmittelbelehrung)

E. Gegen diesen am 7. Februar 2019 versandten Beschluss erhob 
A.________ am 11. März 2019 eine Beschwerde ans Verwaltungsgericht, welche 

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von B.________ mitunterzeichnet wurde. Diese von der Kindsmutter unterstützte 
Beschwerde enthält folgende Rechtsbegehren:

1. Es sei mir im vorliegenden Verfahren die unentgeltliche Prozessführung zu 
gewähren.

2. Es sei mir im vorliegenden Verfahren als unentgeltlicher Kinderanwalt Dr. 
J.________ zu gewähren.

3. Es sei die aufschiebende Wirkung festzuhalten und die Behörden seien anzu-
weisen, mich während des Verfahrens in Ruhe zu lassen.

4. Es sei die Opferschutzbehörde einzuschalten.

5. Nach Gewährung der Anträge unter Ziffer 1 und Ziffer 2 sei Herrn Dr. 
J.________ die Möglichkeit einzuräumen, die vorliegende Beschwerde zu er-
gänzen und weitere Beweismittel einzureichen.

6. Es seien eine mündliche und eine öffentliche Verhandlung durchzuführen.

7. Die Ziffer 5, 6, 7 und 8 des Beschlusses Nr. IIA/003/05/2019 seien aufzuhe-
ben.

8. Mir sei eine Genugtuung zuzusprechen.

9. Alles und Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.

F. Mit gerichtlichen Schreiben vom 12. März 2019 wurde Rechtsanwalt Dr.iur. 
J.________ angefragt, ob er das Mandat für eine Rechtsvertretung des Kindes 
annehmen werde. In der Antwort vom 20. März 2019 teilte Rechtsanwältin MLaw 
C.________ aus dem Anwaltsbüro J.________ mit, dass sie das Mandat über-
nehmen würde, hingegen Dr.iur. J.________ (hauptsächlich mit strafrechtlichen 
Fällen) stark ausgelastet und nicht verfügbar sei. Dieses Ergebnis wurde der 
Kindsmutter mit gerichtlichem Schreiben vom 21. März 2019 mitgeteilt mit dem 
Hinweis, dass bei Stillschweigen innert angesetzter Frist Zustimmung zur Einset-
zung von Rechtsanwältin MLaw C.________ angenommen werde. Die Kindsmut-
ter stimmte diesem Vorgehen konkludent zu.

G. Mit Schreiben vom 22. März 2019 teilte B.________ dem Gericht mit, dass 
gemäss einem beigelegten Schreiben vom 19. März 2019 D.________ sich ent-
schlossen habe, auf das Besuchsrecht mit seinem Sohn A.________ zu verzich-
ten. Daraufhin erhielten die Parteien mit gerichtlichem Schreiben vom 25. März 
2019 Gelegenheit, zur Frage einer Fortsetzung des Beschwerdeverfahrens Stel-
lung zu nehmen. Innert angesetzter Frist äusserte sich Rechtsanwältin MLaw 
C.________ in einer Eingabe vom 11. April 2019.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich − in Form einer Verfügung − Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter-
ziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs-
gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit 
keine Verfügung ergangen ist (siehe zit. VGE III 2017 11 vom 27.11.2017 Erw. 
1.1.2 mit Verweis auf BGE 125 V 414 Erw. 1a; 119 IB 36 Erw. 1b; 118 V 313 
Erw. 3b; 110 V 51 Erw. 3b; 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der kanto-
nalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der Umfang 
der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den Anfech-
tungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des Beschwer-
deverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrundeliegenden Verfügung war 
bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über 
welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden 
hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Be-
schwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 2016 193 vom 21.12.2016 Erw. 1.2 mit 
Hinweisen, u.a. auf VGE III 2012 126 vom 15.11.2012 Erw. 1.2; VGE III 2012 
129 vom 19.12.2012 Erw. 2.3.1; siehe auch Martin Bertschi, in: Alain Griffel 
[Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 
3.A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; Kölz/Häner/Bertschi, Ver-
waltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3.A., Zürich 2013, 
Rz. 685ff.; EGV-SZ 1979, S. 122).

1.2 Auf das ohne eine minimale Begründung geltend gemachte Rechtsbegeh-
ren Ziffer 8 der Beschwerdeführer, wonach eine Genugtuung (wofür?) zuzuspre-
chen sei, wird nicht eingetreten, zumal eine solche Thematik nicht Gegenstand 
des angefochtenen KESB-Beschlusses bildet.

2.1 Der angefochtene KESB-Beschluss vom 5. Februar 2019 regelt im Wesent-
lichen vier Bereiche, und zwar die Aufhebung einer Beistandschaft nach Art. 308 
Abs. 1 und 2 ZGB (nachfolgend Teil I), die Genehmigung eines Schlussberichts 
nach Art. 314 ZGB i.V.m. Art. 425 ZGB (= Teil II), Anpassung von Weisungen 
nach Art. 307 ZGB (= Teil III) sowie die Bezahlung des Gutachtens von Prof. 
Dr.phil. E.________ (= Teil IV). Gegen die Teile I und II, welche in den Dispositiv-
Ziffern 1 bis 4 angesprochen werden, bringen der Beschwerde führende Sohn 
sowie seine Mutter in der Eingabe vom 11. März 2019 nichts vor; gleiches gilt für 

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den Teil IV (Dispositiv-Ziffer 10). Es ist denn auch nicht ersichtlich, dass die Be-
schwerde sich gegen die Teile I, II und IV richtet (siehe auch nachfolgend).

2.2 Bei dieser Sachlage ist davon auszugehen, dass sich die Beschwerde aus-
schliesslich gegen den Teil III richtet, was im Rechtsbegehren Ziffer 7 der Be-
schwerde dahingehend zum Ausdruck kommt, dass die Dispositiv-Ziffern 5 bis 8 
des betreffenden KESB-Beschlusses aufzuheben seien. Dabei handelt es sich 
um eine von der Vorinstanz vorgenommene Anpassung von Weisungen nach 
Art. 307 ZGB, welche im Kern dazu dienen, den persönlichen Verkehr zwischen 
dem Kindsvater und seinem Sohn (= Beschwerdeführer) unter Mitwirkung eines 
Familientherapeuten fortzusetzen. Gegenstand des vorliegenden Beschwerde-
verfahrens bildet grundsätzlich die Anpassung solcher Weisungen. Nicht Gegen-
stand des erwähnten KESB-Beschlusses und damit des vorliegenden Beschwer-
deverfahrens bildet die Thematik, dass dem Kindsvater ein Anspruch auf persön-
lichen Verkehr zusteht.

2.3 Die vorliegende Beschwerde (mit dem Begehren um Aufhebung der ange-
sprochenen Weisungen zur Fortführung des persönlichen Verkehrs zwischen Va-
ter und Sohn) wird in der Eingabe vom 11. März 2019 damit begründet:

- dass der Sohn der KESB schriftlich mitgeteilt habe, dass er kein Vertrau-
en mehr in erwachsene Personen habe;

- dass seine Anliegen und Wünsche bis anhin nicht berücksichtigt worden 
seien;

- dass die Darstellung im KESB-Beschluss, wonach die Eltern und der 
Sohn keine Einwendungen gegen den vorgesehenen Familientherapeu-
ten erhoben hätte, falsch sei (da der Beschwerdeführer gegenüber die-
sem Therapeuten gesagt habe, dass er kein Vertrauen mehr in erwach-
sene Personen habe);

- dass der Beschwerdeführer der Auffassung der KESB beipflichte, wonach 
gemäss den Empfehlungen des Gutachters Prof. Dr.phil E.________ vor-
zugehen sei, nur werde die vom Gutachter erwähnte Vorbedingung, dass 
die Eltern und der Sohn diesem Coach vertrauen würden, krass missach-
tet;

- dass der Beschwerdeführer dem Therapeuten/ Coach mehrmals mitgeteilt 
habe, dass er ihm nicht vertraue (weshalb er sich "wie Dreck behandelt 
fühle";

- und dass er (der Beschwerdeführer) endlich gehört werden möchte.

2.4 Ob diese Vorbringen, welche im Wesentlichen auf dem geltend gemachten 
fehlenden Vertrauen des Kindes in erwachsene Personen zum einen und in den 
vorgesehenen Coach/Therapeuten zum andern basieren, eine Aufhebung der 

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betreffenden Weisungen zu begründen vermöchten, ist eher fraglich, braucht hier 
aber aus den folgenden Gründen nicht materiell geprüft zu werden. Denn der 
Kindsvater hat unmissverständlich erklärt, dass er derzeit auf die Umsetzung des 
Besuchsrechts (persönlicher Verkehr mit dem Sohn) verzichtet und hofft, dass 
der Kontakt nach der Volljährigkeit des Sohnes aufgenommen werden könnte. 
Solange der Kindsvater auf die Ausübung des Besuchsrechts verzichtet, macht 
eine Umsetzung der erwähnten Weisungen keinen Sinn. Mithin ist im vorliegen-
den Gerichtsentscheid festzuhalten, dass der Vollzug der erwähnten Dispositiv-
Ziffern vorläufig (solange der Kindsvater auf die Umsetzung des Besuchsrechts 
verzichtet) auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wird (ohne dass hier zu prüfen ist, ob 
diese Weisungen rechtens wären oder nicht).

Entgegen der Argumentation in der Eingabe der Rechtsvertreterin des Be-
schwerdeführers vom 11. April 2019 verhält es sich nicht so, "dass kein Besuchs-
recht zwischen Vater und Sohn besteht", sondern es präsentiert sich die Sachla-
ge so, dass der Kindsvater aktuell auf die Ausübung des (ihm grundsätzlich zu-
stehenden) Besuchsrechts auf derzeit unbestimmte Zeit verzichtet. Sollte der 
Kindsvater - aus welchen Gründen auch immer - auf den aktuell geltenden Ver-
zicht auf Ausübung des Besuchsrechts zurückkommen, wird er dies den Be-
schwerdeführern sowie der Vorinstanz zu melden haben, worauf letztere einen 
neuen Beschluss zu treffen haben wird, welcher dannzumal die zu vollziehenden 
Modalitäten des wieder aufzunehmenden Besuchsrechts betrifft (wobei hier offen 
bleiben kann, ob die Vorinstanz an einem Vollzug der betreffenden Dispositiv-
Ziffern 5 bis 8 festhalten oder gegebenenfalls Anpassungen vornehmen wird, 
weil beispielsweise der vorgesehene Coach/Therapeut nicht mehr zur Verfügung 
stünde etc.). Von einer ersatzlosen Aufhebung der betreffenden Dispositiv-Ziffern 
5 bis 8 wird beim vorliegenden Verfahrensstand abgesehen, da ohne eine mate-
rielle Prüfung der Sache es nicht möglich ist darüber zu befinden, ob das ange-
führte Vorgehen der Vorinstanz einer gerichtlichen Überprüfung standhielte (oder 
nicht). Anzufügen ist, dass das angesprochene Gutachten von Prof. Dr.phil.       
E.________ dem Gericht nicht vorliegt und von daher hier auch nicht einbezogen 
werden kann. Im Übrigen wird den Beschwerdeführern gegen den angesproche-
nen (allfälligen) neuen KESB-Beschluss, welcher den Vollzug von Weisungen zur 
Umsetzung des Besuchsrechts betrifft, erneut der Rechtsweg offen stehen. Mit 
anderen Worten könnte in der Konstellation, dass der Kindsvater auf seinen Ver-
zicht zur Ausübung des Besuchsrechts (aus welchen Gründen auch immer) 
zurückkäme, den Beschwerdeführern beim neuen KESB-Beschluss nicht entge-
gengehalten werden, dass die vorliegende Anpassung von Weisungen unange-
fochten in Rechtskraft erwachsen sei. Vielmehr kann im vorliegenden Entscheid 
offen bleiben, ob solche Weisungen zulässig und verhältnismässig wären.

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3. Nachdem sich in der vorliegenden Konstellation eine materielle Prüfung der 
betreffenden Weisungen derzeit erübrigt, wird auf die Erhebung von Verfahrens-
kosten verzichtet. In Anbetracht des nachträglichen Verzichts des Kindsvaters 
auf Ausübung des Besuchsrechts und der damit einhergehenden Aussetzung 
des Vollzugs der betreffenden Weisungen kann hier nicht von einem Unterliegen 
der Vorinstanz oder des Kindsvaters gesprochen werden, weshalb ihnen auch 
nicht auferlegt werden kann, dem beanwalteten Sohn eine Parteientschädigung 
zu bezahlen. Bei dieser Sachlage ist der Aufwand der Rechtsvertreterin des Be-
schwerdeführers im Rahmen einer unentgeltlichen Rechtsverbeiständung abzu-
gelten. Für die Höhe des Honorars ist auf den kantonalen Gebührentarif für 
Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) abzustellen, welcher für das Honorar 
in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis 
Fr. 8'400.-- vorsieht. Nach § 2 GebTRA ist die Vergütung nach der Wichtigkeit 
der Streitsache, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der Art der Arbeitsleistung 
sowie dem notwendigen Zeitaufwand zu bemessen. Unter Berücksichtigung all 
dieser Aspekte ist die aus der Gerichtskasse zu bezahlende Entschädigung auf 
Fr. 900.-- festzulegen. 

4. Nach dem Gesagten handelt es sich vorliegend nicht um einen kantonalen 
Endentscheid (da nicht auszuschliessen ist, dass über die betreffenden Weisun-
gen nochmals - falls der Kindsvater auf seinen Verzicht auf Ausübung des Be-
suchsrechts zurückkommt - zu befinden sein wird), weshalb fraglich ist, ob gegen 
diesen Gerichtsentscheid eine Weiterzugsmöglichkeit hinsichtlich dieser Weisun-
gen besteht. Dennoch wird diesbezüglich eine Rechtsmittelbelehrung angeführt, 
wobei die Beschwerdeführer daraus bei einem Weiterzug nichts zu ihren Guns-
ten ableiten könnten. Hingegen ist davon auszugehen, dass gegen die Festset-
zung des Honorars für die unentgeltliche Rechtsverbeiständung eine Rechtsmit-
telmöglichkeit gegeben ist. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheis-
sen, als festgehalten wird, dass ein Vollzug der Dispositiv-Ziffern 5 bis 8 des 
KESB-Beschlusses Nr. IIA/003/05/2019 vom 5. Februar 2019 auf unbestimm-
te Zeit bzw. solange ausgesetzt wird, als der Kindsvater aktuell auf eine Um-
setzung des Besuchsrechts zum minderjährigen Sohn verzichtet. Sollte der 
Kindsvater (noch vor der Volljährigkeit seines Sohnes) auf seinen Verzicht 
zurückkommen, wird die Vorinstanz über den Vollzug der erwähnten Disposi-
tiv-Ziffern 5 bis 8 (sowie über allfällige dannzumal gebotene Anpassungen) 
neu zu befinden haben (mit Rechtsmittelmöglichkeit). Im Übrigen wird die Be-
schwerde, soweit darauf einzutreten und soweit sie nicht gegenstandslos ge-
worden ist, abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Dem Beschwerdeführer Ziffer 1 wird die unentgeltliche Rechtsverbeiständung 
gewährt und Rechtsanwältin MLaw C.________ wird als unentgeltliche 
Rechtsbeiständin bestellt. Ihr ist zu Lasten des Verwaltungsgerichts ein Ho-
norar (inkl. Auslagen und MwSt) von Fr. 900.-- zuzusprechen.

4. Der Beschwerdeführer Ziffer 1 hat das Honorar für die unentgeltliche Rechts-
verbeiständung dem Gericht zurückzuerstatten, wenn er dazu innert 10 Jah-
ren seit Rechtskraft dieses Entscheides in der Lage ist (§ 75 Abs. 3 VRP).

5. Gegen diesen Entscheid kann (namentlich soweit es um das Honorar für die 
unentgeltliche Rechtsverbeiständung geht, siehe Erwägung 4) innert 30 Ta-
gen seit Zustellung Beschwerde* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über 
das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

6. Zustellung an:
- die Vertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- B.________ (R)
- D.________ (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Departement des Innern (z.K.).

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Schwyz, 27. Mai 2019

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 14. Juni 2019