# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cf301b3d-4881-539b-b6b5-4ddada955832
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-18
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 18.12.2017 200 2017 919
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-919_2017-12-18.pdf

## Full Text

200 17 919 IV
SCP/REL/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 18. Dezember 2017

Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Renz

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern 
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 15. September 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Dez. 2017, IV/17/919, Seite 2

Der Einzelrichter zieht in Erwägung,

dass sich die Beschwerdegegnerin während des gerichtlichen Verfahrens 

– nach Rücksprache mit dem RAD – bereit erklärt hat, der Be-

schwerdeführerin ab dem 1. August 2016 eine Viertelsrente auszu-

richten (Beschwerdeantwort vom 16. November .2017);

dass die Beschwerdeführerin mit Prozesserklärung vom 14. Dezember 

2017 dem Antrag der Beschwerdegegnerin zugestimmt und die be-

schwerdeweise gestellten Rechtsbegehren auf diesen Antrag be-

schränkt hat;

dass dieser gemeinsame Antrag der Parteien entsprechend der vom Ge-

richt summarisch vorzunehmenden Prüfung der Sach- und Rechts-

lage entspricht;

dass an dieser Beurteilung auch der von der zwischenzeitlich aus dem 

vorliegenden Verfahren entlassenen Vorsorgeeinrichtung gemachte 

Hinweis auf die von der Beschwerdeführerin im Rahmen der Aus-

trittsmeldung abgegebenen Erwerbsfähigkeitserklärung nichts zu 

ändern vermag, trat doch die Beschwerdeführerin die dieses Vor-

sorgeverhältnis begründende Stelle am 1. Januar 2016 (AB 31) und 

damit erst nach Eintritt des Gesundheitsschadens an, womit sich die 

Erklärung von vornherein nur auf die Resterwerbsfähigkeit beziehen 

kann;

dass bei diesem Verfahrensausgang und unter den gegebenen besonde-

ren Umständen, welche zu einer vereinfachten Verfahrenserledi-

gung geführt haben, keine Verfahrenskosten zu erheben sind;

dass die Beschwerdeführerin noch keinen Kostenvorschuss zu leisten 

hatte;

dass die durch Rechtsanwältin B.________ vertretene Beschwerdeführe-

rin Anspruch auf Entschädigung der Parteikosten hat;

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Dez. 2017, IV/17/919, Seite 3

dass die Parteientschädigung nach Einsichtnahme in die vom Gericht 

edierte Kostennote vom 15. Dezember 2017 entsprechend dem gel-

tend gemachten und zu keinen Beanstandungen Anlass gebenden 

Kostenaufwand auf total Fr. 2‘900.55 (Fr. 2‘620.-- [Honorar] + 

Fr. 65.70 [Auslagenersatz] + Fr. 214.85 [MwSt.]) festzusetzen ist;

dass für diesen Entscheid der Instruktionsrichter als Einzelrichter zustän-

dig ist. 

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Beschwerdeführerin ab 
1. August 2016 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugespro-
chen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteikos-
tenentschädigung von Fr. 2‘900.55 (inkl. Auslagenersatz und MwSt.) 
zu bezahlen. 

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern (mit Eingabe vom 14. Dezember 2017 und der Kosten-

note vom 15. Dezember 2017)
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Dez. 2017, IV/17/919, Seite 4

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.