# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4a7c79a8-1f56-596e-af04-f3019aaf2220
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 24.01.2023 RT220203
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT220203_2023-01-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RT220203-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender,  

Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichterin Dr. S. Janssen  

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke 

Beschluss vom 24. Januar 2023 

 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin 

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X1._____ und / oder  

Rechtsanwalt MLaw X2._____,  

 

betreffend Rechtsöffnung 

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen  
Verfahren am Bezirksgericht Dietikon vom 3. November 2022 (EB220340-M) 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

1. a) Mit Urteil vom 3. November 2022 erteilte das Bezirksgericht Die-

tikon (Vorinstanz) der Gesuchstellerin in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungs-

amts Engstringen (Zahlungsbefehl vom 4. August 2022) provisorische Rechtsöff-

nung für Fr. 150'000.-- nebst 5 % Zins seit 23. Juli 2022; die Kosten- und Ent-

schädigungsfolgen wurden zu Lasten der Gesuchsgegnerin geregelt (Urk. 18). 

b) Hiergegen erhob die Gesuchsgegnerin am 9. Dezember 2022 fristge-

recht (vgl. Urk. 15/2) Beschwerde und stellte die Beschwerdeanträge (Urk. 17 

S. 2): 

"1. Das Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom 3. November 2022 (Ge-
schäfts-Nr. EB220340-M / U) sei mit sofortiger Wirkung aufzuheben und 
das Gesuch um Rechtsöffnung abzuweisen. 

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde-
gegnerin." 

c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1-17). Mit Verfü-

gung vom 13. Dezember 2022 wurde das Gesuch um Erteilung der aufschieben-

den Wirkung abgewiesen und der Gesuchsgegnerin Frist zur Leistung eines Ge-

richtskostenvorschusses von Fr. 2'000.-- angesetzt (Urk. 19). Nach Nichtleistung 

des Vorschusses wurde mit Verfügung vom 9. Januar 2023 der Gesuchsgegnerin 

eine Nachfrist von 5 Tagen zur Leistung desselben angesetzt, unter der Andro-

hung des Nichteintretens auf die Beschwerde (Urk. 20). Diese Verfügung wurde 

der Gesuchsgegnerin am 11. Januar 2023 zugestellt (Sendungsverfolgung bei 

Urk. 20). Sie hat den Vorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet. 

d) Androhungsgemäss ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

2. a) Der Streitwert für das Beschwerdeverfahren beträgt Fr. 150'000.--

. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung von Art. 48 i.V.m. 

Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 500.-- festzusetzen.  

b) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss 

der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

- 3 - 

c) Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, der Gesuchsgegnerin zufolge ihres Unterliegens, der Gesuchstellerin 

mangels relevanter Umtriebe (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegne-

rin auferlegt. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage 

des Doppels von Urk. 17, und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö-
gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 150'000.--. 

- 4 - 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 24. Januar 2023 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
versandt am: 
ya 

	Beschluss vom 24. Januar 2023
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage des Doppels von Urk. 17, und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...