# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de498a6b-9695-5f57-8801-05fdd77ca219
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.04.2010 D-2043/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2043-2010_2010-04-08.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-2043/2010/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Daniel Schmid, 
mit Zustimmung von Richter Walter Lang;
Gerichtsschreiberin Jacqueline Augsburger.

A._______, geboren [...],
B._______, geboren [...],
C._______, geboren [...],
D._______, geboren [...],
E._______, geboren [...],
F._______, geboren [...],
G._______, geboren [...],
Russland,
Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 19. März 2010 / N [...].

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-2043/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Beschwerdeführenden  eigenen  Angaben  zufolge  Tsche-
tschenien im November 2005 verliessen und nach einem Aufenthalt in 
Dagestan im Mai 2007 in die Slowakei gelangten, wo sie Asylgesuche 
stellten, 

dass sie am 10. Juni 2007 nach Österreich weiterreisten, wo sie mit 
Unterbrüchen (Abschiebungen in die Slowakei) insgesamt zweieinhalb 
Jahre lebten und bis zu viermal Asyl beantragten, 

dass sie nach der  letzten Abschiebung in die Slowakei  am 27. Sep-
tember 2009 sowie der umgehenden Wiedereinreise und einem weite-
ren dreimonatigen Aufenthalt in Österreich am 31. Dezember 2009 in 
die Schweiz gelangten, wo sie am selben Tag Asylgesuche stellten,

dass sie zu deren Begründung anlässlich der Summarbefragung vom 
7.  Januar  2010  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  (EVZ) 
Z._______ im Wesentlichen geltend machten, sie hätten im Jahr 2005 
bei sich zu Hause verletzte Tschetschenen, darunter einen Bruder der 
Beschwerdeführerin, beherbergt, 

dass der Bruder "von Behörden, von Russen und Tschetschenen, den 
Kadyrovleuten" (act. A2 S. 3) mitgenommen und am nächsten Tag ge-
tötet  worden  sei  und  die  Beschwerdeführenden  zweimal  auf  den 
Polizeiposten  mitgenommen  worden  seien,  wobei  der  Beschwerde-
führer spitalreif geschlagen und die Beschwerdeführerin von Polizisten 
beziehungsweise von Kadyrov-Anhängern vergewaltigt worden sei, 

dass der ehemalige tschetschenische Präsident  Mashkadov sich bei 
den Eltern der Beschwerdeführerin versteckt habe, weshalb ein weite-
rer Bruder im Jahre 2009 von Kadyrov-Anhängern umgebracht worden 
sei, 

dass für  den Inhalt  der  weiteren Aussagen auf  die  Akten verwiesen 
wird, 

dass  das  Bundesamt  den  Beschwerdeführenden  gleichentags  das 
rechtliche Gehör zu einer allfälligen Wegweisung nach Österreich und 
in die Slowakei gewährte,

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dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  19.  März  2010  –  eröffnet  am 
26. März  2010 –  in  Anwendung von  Art. 34 Abs. 2  Bst. d des Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf die Asylgesuche 
nicht  eintrat  und die Wegweisung in die Slowakei  sowie den Vollzug 
anordnete,

dass  es  die  Beschwerdeführenden  gleichzeitig  aufforderte,  die 
Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu ver-
lassen, und festhielt, einer Beschwerde gegen diesen Entscheid kom-
me keine aufschiebende Wirkung zu,

dass die Vorinstanz zur Begründung der Verfügung anführte,  eine Ab-
frage der Eurodac-Datenbank habe eine Registrierung der Beschwer-
deführenden in der Slowakischen Republik am 6. Mai 2007 ergeben, 

dass  sie  dort  Asylgesuche  gestellt  hätten  und  nach  einem  ein-
monatigen Aufenthalt in einem Asylzentrum im Juni 2007 nach Öster-
reich und am 31. Dezember 2009 weiter in die Schweiz gereist seien, 

dass die Slowakei gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäi-
schen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat 
oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags (Dublin-Assoziierungsab-
kommen [DAA, SR 0.142.392.68]) sowie auf das Übereinkommen vom 
17.  Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwe-
gen gestellten Asylantrags (Übereinkommen vom 17. Dezember 2004, 
SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei,

dass die Slowakische Republik am 26. Februar 2010 einer Übernahme 
der Beschwerdeführenden zugestimmt habe,

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des rechtlichen 
Gehörs am 7. Januar 2010 zu einer allfälligen Zuständigkeit der Slowa-
kischen Republik für das Asylverfahren und zu einer eventuellen Weg-
weisung dorthin geltend gemacht habe, Angst vor einer Ausschaffung 
nach Russland zu haben, 

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dass die Beschwerdeführerin hingegen angegeben habe, sie seien in 
der Slowakei von einem Tschetschenen, einem Anhänger von Kady-
rovs Leuten beobachtet  worden, weshalb sie das Asylzentrum sofort 
verlassen hätten, 

dass die Slowakische Republik ihren aus dem Abkommen vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30)  und 
aus  der  Konvention  vom 4. November  1950  zum Schutze  der  Men-
schenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  erwachsenden 
Verpflichtungen nachkomme und die Beschwerdeführenden nicht  mit 
einer Rückschaffung aus diesem Staat in einen möglichen Verfolger-
staat  rechnen  müssten,  wenn  sie  eine  entsprechende  Gefährdung 
geltend machten, 

dass die Beschwerdeführenden zudem bei allfälligen Problemen in der 
Slowakei die Behörden um Hilfe ersuchen könnten, 

dass auf ihre Asylgesuche daher nicht einzutreten sei, 

dass die Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und Möglichkeit  des Vollzugs zu 
bejahen seien,

dass  die  Beschwerdeführenden  diesen  Entscheid  mit  Rechtsmittel-
eingabe  vom 30. März 2010  beim Bundesverwaltungsgericht  anfoch-
ten,

dass sie die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Rück-
weisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung sowie even-
tualiter die Feststellung der Unzulässigkeit, allenfalls der Unzumutbar-
keit des Vollzugs der Wegweisung beantragten,

dass sie  in  prozessualer  Hinsicht  um die  Gewährung  der  unentgelt-
lichen Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgeset-
zes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 
SR 172.021) sowie um den Verzicht auf  die Erhebung eines Kosten-
vorschusses ersuchten,

dass  auf  die  Beschwerdebegründung  –  soweit  erforderlich  –  in  den 
nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, 

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dass mit Zwischenverfügung vom 31. März 2010 der Vollzug der Weg-
weisung  in  die  Slowakei  im  Sinne  einer  vorsorglichen  Massnahme 
provisorisch ausgesetzt wurde,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am 1.  April  2010  beim  Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teil-
genommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders be-
rührt  sind,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  be-
ziehungsweise  Änderung  haben  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde  legitimiert  sind  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art.  37  VGG  und 
Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass die  Verfügung des BFM vom 19. März  2010 den Beschwerde-
führenden am 26. März  2010  eröffnet  wurde  und  somit  mit  der  Be-
schwerdeeingabe vom 30. März 2010 die gesetzliche Beschwerdefrist 
von fünf Arbeitstagen gemäss Art. 108 Abs. 2 AsylG gewahrt ist, 

dass auf die im Übrigen formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-
treten ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG), 

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht über offensichtlich unbegründete 
Beschwerden  in  einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung 
eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin  ent-
scheidet (Art. 111 Bst. e AsylG) und die vorliegende  Beschwerde, wie 
nachfolgend  aufgezeigt,  offensichtlich  unbegründet  ist,  weshalb  auf 
einen Schriftenwechsel verzichtet wird und der Beschwerdeentscheid 
nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

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dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nichteintretens-
entscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen materiel -
len  Prüfung  enthält,  die  angefochtene  Verfügung  aufhebt  und  die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist, 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass  der  vorgängige  Aufenthalt  der  Beschwerdeführenden  in  der 
Slowakei sowie das dortige Stellen von Asylgesuchen unbestritten sind 
(act. A1 S. 7 f., act A2 S. 8 f.),

dass somit die Slowakische Republik für die Prüfung der am 31. De-
zember 2009 in der Schweiz eingereichten Asylgesuche zuständig ist 
(vgl. vorstehend S. 3 DAA und die Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des 
Rates vom 18. Februar 2003 [Dublin-II-VO] zur Festlegung von Kriteri-
en und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prü-
fung  eines  von  einem  Drittstaatsangehörigen  in  einem Mitgliedstaat 
gestellten  Asylantrags  zuständig  ist  sowie  die  Verordnung [EG] 
Nr. 1560/2003  der  Kommission  vom  2.  September  2003  mit  Durch-
führungsbestimmungen zur Dublin-II-Verordnung des Rates [DVO Dub-
lin], insbesondere Art. 10 Abs. 1 Dublin-II-VO),

dass die slowakischen Behörden dem Ersuchen der schweizerischen 
Behörden vom 12. Februar 2010 (act. A17,  A18 und A19) um Rück-
übernahme der Beschwerdeführenden am 26. Februar 2010 entspra-
chen (act. A20),  womit  die Zuständigkeit  der  Slowakischen Republik 
gemäss der Dubliner Verfahrensregelung definitiv geworden ist, 

dass die Slowakei unter anderem Signatarstaat der FK, der EMRK und 
des  Übereinkommens  vom  10.  Dezember  1984  gegen  Folter  oder 
andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung 
oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist und keine Hinweise darauf bestehen, 

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die slowakischen Behörden hielten sich nicht an die daraus resultie-
renden Verpflichtungen, wie namentlich das Refoulement-Verbot, 

dass der anlässlich der Gehörsgewährung am 7. Januar 2010 sowie 
auf  Beschwerdeebene  geltend  gemachte  Einwand der  Beschwerde-
führenden, es drohe ihnen eine Kettenabschiebung von der Schweiz 
über die Slowakische Republik nach Russland, wo ihr Leben und das 
ihrer Kinder in Gefahr sei, somit nicht begründet ist, 

dass die Beschwerdeführenden sich anlässlich der Summarbefragung 
im schweizerischen Asylverfahren darüber beklagten, es habe in der 
Slowakei keine Anhörung im Rahmen der am 6. Mai 2007 gestellten 
Asylgesuche stattgefunden (act. A1 S. 8, act. A2 S. 9; vgl. A18 S. 4), 

dass sie sich dies selbst zuzuschreiben haben, da sie das Land nach 
eigenen Angaben am 10. Juni 2007 bereits wieder in Richtung Öster -
reich  verlassen  hatten,  bevor  eine  Anhörung  zu  den  Asylgründen 
stattfand (act. A1 S. 8, act. A2 S. 9), 

dass die auch auf Beschwerdeebene vorgebrachte Argumentation der 
Beschwerdeführenden, sie fürchteten auch deshalb um ihr Leben, weil 
sie in der Slowakei von einem tschetschenischen Anhänger Kadyrovs 
beobachtet worden seien und der slowakische Staat ihnen nicht helfen 
könne, etwas gegen diese "Mafia" zu tun, ebenfalls ins Leere geht, da 
die Slowakische Republik ein funktionierender Rechtsstaat ist, an den 
sie sich bei Bedarf wenden können, 

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu  Recht  auf  das  Asylgesuch  der  Beschwerdeführenden  nicht  ein-
getreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen steht  und 
demnach vom BFM zu Recht angeordnet wurde,

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständi-
gen Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum bleibt  für  Ersatzmass-
nahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 des 

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Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass  eine  entsprechende  Prüfung  – soweit  notwendig  – vielmehr 
bereits  im  Rahmen  des  Nichteintretensentscheides  stattfinden  muss 
(vgl. vorgehende Erwägungen),

dass in diesem Sinne die Vorinstanz den Vollzug der Wegweisung in 
die Slowakische Republik zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich 
bezeichnete,

dass  die  Vorbringen  in  der  Beschwerde  an  der  Würdigung  des  vor-
liegenden Sachverhalts nichts zu ändern vermögen,

dass es den Beschwerdeführenden demnach nicht  gelungen ist  dar-
zutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzen, 
den  rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  fest-
stellen oder unangemessen sein sollte (Art. 106 AsylG), weshalb die 
Beschwerde abzuweisen ist, 

dass mit dem vorliegenden Entscheid in der Hauptsache das Gesuch 
um Verzicht  auf  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  gegenstandslos 
wird,

dass aufgrund der Aussichtslosigkeit der Beschwerde das Gesuch im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.− 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die Verfahrenskosten von Fr. 600.− werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführenden (Einschreiben; Beilage:  Einzahlungs-
schein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N  [...] (per 
Kurier; in Kopie)

- die zuständige kantonale Behörde ad [...] (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Schmid Jacqueline Augsburger

Versand: 

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