# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7e77a3ec-30fc-5a2d-95f0-d0a586049083
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 23.05.2017 UV 2015/60
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2015-60_2017-05-23.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2015/60

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 23.08.2019

Entscheiddatum: 23.05.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 23.05.2017
Art. 6 Abs. 1 UVG. Beweiswürdigung des Gerichtsgutachtens. Verneinung 
eines Schädelhirntraumas. Adäquanzprüfung mittels Psycho-Praxis. 
Verneinung der adäquaten Kausalität (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom23. Mai 2017, UV 2015/60).

Entscheid vom 23. Mai 2017

 

Besetzung                                                                      

Vizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati 

Schneider und Monika Gehrer-Hug; Gerichtsschreiber Daniel Furrer             

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2015/60            

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Tanja Strauch-Frei,

Kriessernstrasse 40, 9450 Altstätten SG

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ war seit 16. Juni 2008 bei der B.___ AG angestellt und dadurch bei der Suva 

obligatorisch unfallversichert, als er am 18. Juni 2008 als Beifahrer eines Lieferwagens 

in einen Unfall verwickelt wurde. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen 

(Heilbehandlung und Taggeld). Mit Schreiben vom 6. Juni 2013 teilte die Suva dem 

Versicherten mit, dass eine Behandlung der sie allein betreffenden Unfallfolgen nicht 

mehr notwendig sei, weshalb die Heilkosten- und Taggeldleistungen unter 

Berücksichtigung einer Übergangsfrist per 30. November 2013 eingestellt würden 

(Suva-act. 290). Mit Verfügung vom 7. Juni 2013 wurde dem Versicherten bei einer 

Integritätseinbusse von 5% eine Integritätsentschädigung von Fr. 6‘300.-- 

zugesprochen. Eine erhebliche unfallbedingte Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit 

wurde nicht anerkannt, weshalb keine Invalidenrente zugesprochen wurde (Suva-act. 

291). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht mit Entscheid 

vom 27. Januar 2015 (UV 2013/70) ab, soweit darauf eingetreten wurde. Ein 

Schädelhirntrauma bzw. ein solches mindestens im Schweregrad einer Commotio 

cerebri im Grenzbereich zu einer Contusio cerebri sei nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit bewiesen, weshalb die Adäquanz nach der Psycho-Praxis zu prüfen 

und zu verneinen sei. Zum Sachverhalt ist im Übrigen auf diesen Entscheid zu 

verweisen.

A.b  Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 

8C_170/2015 vom 29. September 2015 teilweise gut und wies die Sache zur Einholung 

eines polydisziplinären versicherungsexternen Gutachtens an das kantonale Gericht 

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zurück. Die Möglichkeit einer namhaften Verbesserung eines unfallkausalen 

behandlungsbedürftigen Leidens könne gestützt auf die vorhandenen medizinischen 

Akten zumindest nicht ausgeschlossen werden. Da es sich um ein psychisches Leiden 

handle, sei es aber nur zu berücksichtigen, falls ein Schleudertrauma oder eine 

vergleichbare Verletzung gegeben seien. Fallabschluss und Adäquanz könnten somit 

nur beurteilt werden, wenn die strittige Frage des Schädelhirntraumas beantwortet 

werden könne. Angesichts der divergierenden medizinischen Meinungen und des 

Unfallhergangs könne das Vorliegen eines Schädelhirntraumas oder einer 

vergleichbaren Verletzung nicht ohne weiteres bejaht oder verneint werden. Für die 

Beurteilung von Fallabschluss und Adäquanz liege zudem kein den Anforderungen der 

Rechtsprechung genügendes externes polydisziplinäres Gutachten vor. Die Gutachter 

hätten nicht nur die Frage, ob der Beschwerdeführer sich anlässlich des Unfalls vom 

18. Juni 2008 ein Schädelhirntrauma oder eine vergleichbare Verletzung zugezogen 

habe, sowie den aktuellen Gesundheitszustand und die noch zumutbare 

Arbeitsfähigkeit zu beurteilen, sondern hätten auch zu prüfen, ob der Fallabschluss per 

30. November 2013 gestützt auf die damals vorhandenen medizinischen Akten korrekt 

gewesen sei (8C_170/2015; act. G 1).

B.   

B.a  Das Gericht schlug den Parteien vor, zunächst mittels eines Aktengutachtens die 

Frage zu klären, ob der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 18. Juni 2008 

überwiegend wahrscheinlich ein Schädelhirntrauma oder eine vergleichbare Verletzung 

erlitten habe. Je nach Ergebnis würde anschliessend eine umfassende polydisziplinäre 

Begutachtung nötig (act. G 2). Mit Schreiben vom 12. November 2015 zeigte sich die 

Beschwerdegegnerin mit dem Vorgehen grundsätzlich einverstanden, beantragte 

jedoch eine andere Gutachterstelle und führte einige Ergänzungsfragen an (act. G 4). 

Mit Schreiben vom 27. November 2015 erklärte sich der Beschwerdeführer mit dem 

geplanten Vorgehen nicht einverstanden, da es nicht den Vorgaben des Urteils des 

Bundesgerichts entspreche (act. G 7). Auch ein weiterer Vorschlag des Gerichts vom 2. 

Dezember 2015, einstweilen nur eine neurologische Begutachtung vorzunehmen (act. 

G 9), wurde vom Beschwerdeführer mit Schreiben vom 29. Januar 2016 mit Verweis 

auf das Urteil des Bundesgerichts abgelehnt (act. G 13).

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B.b  Mit Schreiben vom 3. Februar 2016 informierte das Gericht die Parteien über die 

vorgesehene polydisziplinäre Begutachtung bei der asim (Academy of Swiss Insurance 

Medicine) am Universitätsspital Basel (act. G 15). In der Stellungnahme vom 25. 

Februar 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin, dass die Begutachtung einstweilen 

auf die neurologische Fachdisziplin zu beschränken sei. Zudem ersuchte sie um 

Anpassung des Fragenkatalogs und beantragte die Beauftragung einer anderen 

Begutachtungsstelle (act. G 16). Am 4. März 2016 liess der Beschwerdeführer 

telefonisch mitteilen, dass er mit dem vorgeschlagenen Vorgehen einverstanden sei, 

die beiden von der Beschwerdegegnerin vorgeschlagenen Gutachterstellen jedoch 

ablehne (act. G 18). Mit Schreiben vom 4. März 2016 teilte das Gericht den Parteien 

mit, dass an der Begutachtung bei der asim festgehalten werde (act. G 19). Mit 

Schreiben vom 22. März 2016 merkte die Beschwerdegegnerin an, dass die Kosten für 

das „in Tat und Wahrheit völlig unnötige interdisziplinäre Gutachten“ keinesfalls ihr 

überbunden werden könnten (act. G 20).

B.c  Mit Schreiben vom 18. April 2016 beauftragte das Gericht das asim mit der 

polydisziplinären (neurologischen, psychiatrischen und orthopädischen bei Fallführung 

durch einen Internisten und allfälligen weiteren Disziplinen) Begutachtung des 

Beschwerde¬führers (act. G 24).

B.d  Im asim-Gutachten vom 31. Dezember 2016 nannten die Gutachter als 

unfallkausale Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach 

Autounfall am 18. Juni 2008 mit Contusio capitis / RQW frontal, transientem 

traumatischem benignem paroxysmalem Lagerungsschwindel, stabiler ventraler 

Kompressionsfraktur LWK1 (konservativ therapiert), Oberkantenabsprengung BWK3 

sowie Deckplattenimpressionen BWK4 und 5, Thorax- und Schulterkontusion rechts 

sowie posttraumatischer Belastungsstörung (remittiert). Als unfallfremde Diagnosen mit 

Relevanz für die Arbeitsfähigkeit wurde eine gemischte dissoziative Störung mit auch 

somatoformen Anteilen als Ausdruck einer primär neurotischen Störung, Angst und 

Depression gemischt, akzentuierte Persönlichkeitszüge mit führend ängstlich 

vermeidenden, narzisstischen und dependenten Zügen sowie leichte 

neuropsychologische Funktionsstörungen mit negativer Antwortverzerrung das 

Gedächtnis betreffend und übertriebener Beschwerdenschilderung somatischer, 

kognitiver und psychischer Beschwerden bei zugleich positiver Antwortverzerrung im 

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Sinne eines Impression Management mit einer Vielzahl möglicher Differentialdiagnosen 

bezüglich Ursachen dieser Funktionsstörung angegeben (act. G 29).

B.e  Mit Stellungnahme vom 30. Januar 2017 führt die Beschwerdegegnerin aus, dass 

mit dem asim-Gutachten nun endgültig erstellt sei, dass sich der Beschwerdeführer 

beim Unfall vom 18. Juni 2008 kein Schädelhirntrauma, sondern lediglich eine 

Schädelprellung zugezogen habe. Dementsprechend habe die Adäquanzprüfung nicht 

nach der Schleudertrauma-, sondern nach der Psycho-Praxis per 30. November 2013 

zu erfolgen. Es sei kein adäquater Kausalzusammenhang zwischen den nach dem 30. 

November 2013 geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 18. Juni 2008 gegeben 

(act. G 33).

B.f  Mit Stellungnahme vom 24. März 2017 führt der Beschwerdeführer aus, dass die 

Gutachter immer wieder frühere Unfälle (Sturz vom Baum 1973 und Autounfall 1986) 

erwähnen und behaupten würden, er habe bei diesen Unfällen (möglicherweise) ein 

Schädelhirntrauma erlitten. Dabei seien diese beiden Ereignisse nicht aktenmässig 

dokumentiert. Es sei verfehlt, von früheren Schädelhirntraumen zu sprechen, da sich 

die Gutachter dabei auf einen nicht erwiesenen Sachverhalt abstützen würden. Weiter 

hätten sich die Gutachter nicht mit dem extrem schweren gemischten obstruktiven 

zentralen Schlafapnoesyndrom auseinandergesetzt. Deshalb könne das Gutachten 

nicht als umfassend bezeichnet werden. Mittels des Gutachtens lasse sich 

nachweisen, dass der Fall zu früh abgeschlossen worden sei. Er habe Anspruch auf 

Taggelder bis zum Vorliegen des Gutachtens am 31. Dezember 2016 (act. G 38).

Erwägungen

1.   

1.1  Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zurecht die 

Leistungen für die Folgen des Unfalls vom 16. Juni 2008 per 30. November 2013 

eingestellt (vgl. dazu das Bundesgerichtsurteil 8C_170/2015 vom 29. September 2015 

E. 4.2), den Anspruch auf eine Invalidenrente verneint und eine 

Integritätsentschädigung von 5% zugesprochen hat.

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1.2  Hinsichtlich der massgebenden rechtlichen Grundlagen für die Beurteilung der 

Leistungspflicht kann auf die Ausführungen des Entscheides vom 27. Januar 2015 (UV 

2013/70, E. 2.2 ff.) bzw. die Ausführungen im Urteil des Bundesgerichts vom 29. 

September 2015 (8C_170/2015) verwiesen werden.

1.3  Zu ergänzen ist bezüglich der Beweiskraft von Gerichtsgutachten, dass das 

Gericht „nicht ohne zwingende Gründe“ von den Einschätzungen des medizinischen 

Experten abweicht. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat 

diesbezüglich erwogen, der Meinung eines von einem Gericht ernannten Experten 

komme bei der Beweiswürdigung vermutungsweise hohes Gewicht zu (BGE 135 V 465 

E. 4.4 mit Hinweisen).

2.   

2.1  Der Beschwerdeführer bringt gegen das asim-Gutachten vor, dass sämtliche 

beteiligten Gutachter immer wieder frühere Unfälle (Sturz vom Baum 1973 und 

Autounfall 1986) erwähnt und behauptet hätten, er hätte bei diesen Unfällen 

(möglicherweise) ein Schädelhirntrauma erlitten. Dabei seien diese beiden Ereignisse 

nicht aktenmässig dokumentiert. Wie die vorliegende Auseinandersetzung zeige, 

würden an den Nachweis eines Schädelhirntraumas sehr hohe Anforderungen gestellt 

und es genüge nicht, wenn ein Schädelhirntrauma in mehreren Arztberichten 

dokumentiert werde. Es sei deshalb erstaunlich, dass die Gutachter in Unkenntnis der 

früheren Unfallakten voreilig von (möglichen) früheren Schädelhirntraumen ausgingen. 

Dabei habe der Beschwerdeführer anlässlich der Untersuchung und bereits mehrfach 

auch in der Vergangenheit ausgeführt, dass er sich beim Autounfall 1986 – im 

Unterschied zum Autounfall 2008 – keine Kopfverletzung zugezogen habe und 

dementsprechend kein Schädelhirntrauma diagnostiziert worden sei. Erst später habe 

Prim. Dr. C.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, plötzlich von einem erlittenen 

Schädelhirntrauma 1986 gesprochen. Das Gleiche gelte für den Sturz im Jahre 1973. 

Damals, im Alter von zwölf Jahren, habe er nach einem Sturz vom Baum eine leichte 

Gehirnerschütterung erlitten. In den weiteren Akten sei, gestützt auf die Ausführungen 

von Dr. C.___, immer wieder von Schädelhirntraumen in früheren Jahren die Rede. 

Diese Unstimmigkeit sei fälschlicherweise von verschiedenen Ärzten übernommen 

worden. Vor diesem Hintergrund sei es verfehlt, von früheren Schädelhirntraumen zu 

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sprechen und die objektiv nachweislichen Signalanhebungen im MRI sukortikal frontal 

als vorbestehend einzuschätzen. Ferner werde bemängelt, dass sich die asim-

Gutachter nicht mit dem extrem schweren gemischten obstruktiven zentralen 

Schlafapnoesyndrom auseinandergesetzt hätten. Ausser einer Erwähnung der Aussage 

des Suva-Arztes Dr. med. D.___, Neurologie FMH, wonach das Schlafapnoesyndrom 

nicht Folge des Kopfanpralls beim Unfall gewesen sein könne, fänden sich im 

Gutachten keine weiteren Ausführungen zur Unfallkausalität. Dies, obwohl das schwere 

Schlafapnoesyndrom aktenkundig sei. Die neuropsychologische Fachgutachterin gehe 

fälschlicherweise von einem obstruktiven und nicht von einem gemischten, d.h. einem 

obstruktiv zentralen Schlafapnoesyndrom aus. Bei der zentralen Schlafapnoe liege eine 

Fehlsteuerung im Atemzentrum des Gehirns vor. Der Beschwerdeführer leide seit dem 

Unfall unter Atemproblemen, welche in zahlreichen Arztberichten beschrieben würden. 

Aus den Berichten von Dr. med. univ. E.___, Facharzt für Innere Medizin, und vom 

Schlaflabor gehe hervor, dass die Schlafapnoe mit dem erlittenen Schädelhirntrauma 

zusammenhänge. Es wäre Aufgabe der Gutachter gewesen abzuklären, ob die 

Schlafapnoe nicht Folge eines erlittenen Schädelhirntraumas sei. Somit könne das 

Gutachten nicht als umfassend bezeichnet werden. Insgesamt beruhe es auf einem 

nicht bewiesenen Sachverhalt und sei unvollständig (act. G 38).

2.2  Der neurologische Gutachter führt in seinem Teilgutachten aus, dass im 

Austrittsbericht der Neurologie des F.___ vom 18. Februar 2003 mehrfache 

Schädeltraumen in Kindheit und Jugend sowie ein Hochtonabsenken links, 

möglicherweise durch eine Contusio labyrinthi (Schädelhirntrauma 1986) verursacht, 

aufgeführt seien. Im MRI vom 21. Januar 2003 (vgl. S. 2 und 11) hätten sich vereinzelt 

unspezifische Demyelinisierungsherde vor allem im subkortikalen Marklager gefunden. 

Weiter stellt er jedoch klar, dass der Unfall von 1986 nicht dokumentiert sei. Laut 

Angaben des Beschwerdeführers habe sich dieser damals keine Kopfverletzung 

zugezogen und es sei damals auch kein Schädelhirntrauma diagnostiziert worden, 

diese Diagnose sei erst viel später von Dr. C.___ gestellt worden. Eine stattgehabte 

Commotio cerebri / milde traumatische Hirnschädigung sei aufgrund der Amnesie und 

abgestützt auf die Plausibilität (das Fahrzeug habe sich mehrfach überschlagen und sei 

laut Angabe 60 Meter einen Hang hinuntergestürzt) zumindest möglich. 

Differentialdiagnostisch sei eine Amnesie im Rahmen eines Alkoholrausches zu 

erwähnen, die klare retro- und anterograde

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Abgrenzung spreche aber eher dagegen. Das Gleiche gelte für den Sturz vom Baum 

1973, wofür der Beschwerdeführer ebenfalls eine Amnesie angebe und wo vom damals 

behandelnden Arzt offenbar von einer „leichten Gehirnerschütterung“ gesprochen 

worden sei (act. G 29, neurologisches Fachgutachten, S. 12). Zudem bezieht sich der 

Gutachter bei der weiteren Beurteilung des Unfalls vom 18. Juni 2008 und bei der 

Feststellung, dass „nur“ ein Schädeltrauma im Sinne einer Contusio capitis und nicht 

eine Hirnverletzung, auch nicht eine milde im Sinne einer Commotio cerebri, 

stattgefunden habe, nicht weiter auf die Unfälle von 1973 und 1986 (vgl. act. G 29, 

neurologisches Fachgutachten, S. 14 f.). Insgesamt ist diesbezüglich im Gutachten kein 

Mangel zu erkennen, da der Gutachter die Akten korrekt wiedergegeben und die vom 

Beschwerdeführer angegebenen Punkte bezüglich der Unfälle von 1973 und 1986 

aufgenommen hat und diese überdies für die Beurteilung der Auswirkungen des Unfalls 

vom 18. Juni 2008 nicht weiter herangezogen wurden. Seine Schlussfolgerungen sind 

plausibel. Der Nachweis, dass der Unfall vom 16. Juni 2008 überwiegend 

wahrscheinlich ein Schädelhirntrauma verursacht hat, misslingt dem Beschwerdeführer 

somit.

2.3 

2.3.1      Knapp viereinhalb Jahre nach dem Unfall wurde beim Beschwerdeführer 

erstmals ein schweres gemischtes obstruktiv/zentrales Schlafapnoesyndrom nach 

Schädelhirntrauma diagnostiziert (Bericht der Abteilung Pulmologie, Schlaflabor, des 

Landeskrankenhauses G.___ vom 25. November 2012, Suva-act. 286). Hinweise auf 

mögliche Ursachen wurden seitens des Schlaflabors nicht abgegeben. Der Hausarzt 

des Beschwerdeführers Dr. E.___ führte im Bericht vom 3. Juli 2013 aus, dass der 

Beschwerdeführer unter einem extrem schweren gemischten obstruktiven/zentralen 

Schlafapnoesyndrom leide, welches sicherlich auch in erster Linie durch das 

Schädelhirntrauma ausgelöst worden sei (UV 2013/70, act. G 3.18). Diese 

Einschätzung begründete der Internist Dr. E.___, der offenbar nicht über spezifische 

pulmologische oder schlafmedizinische Kenntnisse verfügt, nicht. Er erwähnte 

lediglich, dass eine vorbestehende COPD aus der Geschichte her nicht bekannt 

gewesen sei. Dies reicht jedoch für den mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu erbringenden Nachweis der Unfallkausalität der Schlafapnoe 

nicht aus.

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2.3.2      Der Beschwerdeführer betont, dass bei der Form der zentralen Schlafapnoe 

eine Fehlsteuerung im Atemzentrum des Gehirns vorliege (act. G 38, S. 3 oben), und 

wirft den asim-Gutachtern vor, sie hätten zu Unrecht nicht abgeklärt, ob die 

Schlafapnoe nicht Folge eines erlittenen Schädelhirntraumas sei. Dr. D.___ kam in der 

neurologischen Beurteilung vom 20. Dezember 2012 zum Schluss, dass das im 

Landeskrankenhaus G.___ festgestellte „schwere, gemischt obstruktiv und zentrale 

Schlafapnoesyndrom“ nicht die Folge des Kopfanpralles anlässlich des Unfalles vom 

18. Juni 2008 gewesen sein könne. Es habe nie ein Schädelhirntrauma von relevantem 

Ausmass mit in irgendeiner Weise nachweisbarem strukturellem Defizit oder auch 

Funktionsbeeinträchtigung stattgefunden, insoweit sei bereits die Annahme eines 

kausalen Konnexes verfehlt (Suva-act. 278, S. 11). Im asim-Gutachten wird das extrem 

schwere gemischte obstruktiv/zentrale Schlafapnoesyndrom unter den unfallfremden 

Diagnosen mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit erwähnt (act. G 29, S. 10 f.). Da die 

Gutachter zum Schluss kamen, dass sich der Beschwerdeführer beim Unfall vom 18. 

Juni 2008 ein Schädeltrauma im Sinne einer Schädelprellung mit einer RQW, jedoch 

keine Hirnverletzung im Sinne einer MTBI zugezogen habe, und sie somit eine Contusio 

capitis mit RQW frontal diagnostizierten (act. G 29, S. 10), kann das 

Schlafapnoesyndrom jedenfalls nicht auf ein anlässlich des Unfalls vom 18. Juni 2008 

erlittenes Schädelhirntrauma zurückgeführt werden.

2.3.3      Weitere Abklärungen zur Frage, ob die erlittene Schädelprellung die 

Schlafapnoe verursacht haben könnte, drängen sich nicht auf. Es ist nämlich davon 

auszugehen, dass ein dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

genügender Beweis einer solchen Verursachung unmöglich ist. Dr. D.___ hatte bereits 

festgehalten, es sei bekannt, dass regelhaft ein schweres Schlafapnoesyndrom, 

welches durch Obstruktion im naso-pharygealen Bereich entstehe, auch Anteile eines 

nachweisbaren zentralen Apnoegeschehens mit sich bringe (Suva-act. 278, S. 11; zu 

Studien über die Koexistenz obstruktiver und zentraler Apnoen siehe SANDRA 

LEISTNER, Prävalenz des Komplexen Schlafapnoesyndroms, Inaugural-Dissertation 

Philipps-Universität Marburg, Marburg 2009, S. 20 f.). Die Ursachen sowohl der 

obstruktiven als auch der zentralen Schlafapnoe können offenbar vielfältig sein, die 

Zuordnung einzelner Ursachen ist kaum möglich. Naheliegenderweise sind denn auch 

Ätiologie und Pathophysiologie der kombinierten Form unklar (vgl. LEISTNER, a.a.O., 

S. 10 ff., insbes. S. 20). In den Akten finden sich keine konkreten Hinweise darauf, dass 

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aus medizinischer Sicht ein Zusammenhang zwischen einer Contusio capitis und der 

gemischten Schlafapnoe auch nur möglich ist; die Nachweisbarkeit eines solchen 

Zusammenhangs mit dem höheren Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

ist im konkreten Fall in antizipierender Beweiswürdigung zu verneinen. Diesbezüglich 

fällt nicht nur das zeitlich deutliche Auseinanderfallen von Unfall und Diagnosestellung 

ins Gewicht. Zu berücksichtigen ist auch die Vielschichtigkeit der vom 

Beschwerdeführer empfundenen Beeinträchtigungen und die hohe Komplexität der 

Ursachenermittlung, die sich aus dem ausführlichen asim-Gutachten insgesamt sehr 

anschaulich ergibt. Gemäss der neuropsychologischen Gutachterin des asim ist im 

Übrigen keineswegs klar abgrenzbar nur die Schlafapnoe für die von ihr auf ca. 20% 

geschätzte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit verantwortlich. An erster Stelle erwähnte 

die Neuropsychologin die eingenommenen Psychopharmaka als die geistige 

Leistungsfähigkeit einschränkend (S. 20 und 26 des neuropsychologischen 

Gutachtens). Sie hielt zudem fest, dass die derzeit vorhandene Literatur keinen 

endgültigen Schluss darüber zulasse, ob und in welchem Ausmass kognitive 

Leistungseinbussen auf ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom zurückzuführen seien. 

Kontroverse Ergebnisse beträfen auch die Art der Leistungseinbussen (S. 20 f.). Weiter 

betonte sie, dass die von ihr erhobenen kognitiven Defizite ihrer Natur nach auch durch 

die vom neurologischen Teilgutachter diagnostizierte vaskuläre Encephalopathie 

(mit)bedingt sein könnten (S. 21 des neuropsychologischen Teilgutachtens). Der 

neurologische Gutachter hatte der vaskulären Encephalopathie (die bereits 2003 - also 

vor dem Unfall - als Verdachtsdiagnose erhoben, dann aber wieder verworfen worden 

war, vgl. S. 14 oben des neurologischen Gutachtens) keine Unfallkausalität 

zugeschrieben und den Risikofaktor der beim Beschwerdeführer seit längerem 

vorliegenden arteriellen Hypertonie erwähnt (S. 14 des neurologischen Teilgutachtens).

2.4  Zusammenfassend liegt die Unfallkausalität der Schlafapnoe höchstens im Bereich 

des Möglichen, ist also nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt und auch nicht 

erstellbar. Im Übrigen wäre auch der quantitative und qualitative Einfluss der 

Schlafapnoe auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht ausgewiesen. Es 

besteht Beweislosigkeit, deren Folgen nach der massgebenden Beweislastverteilung 

der Beschwerdeführer zu tragen hat. Seine Vorbringen vermögen insgesamt keine 

Zweifel an dem auf umfassenden Untersuchungen beruhenden, in Kenntnis der 

vollständigen Aktenlage und in Berücksichtigung des gesamten Leidensbildes 

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ergangenen, nachvollziehbaren asim-Gutachten hervorzurufen, weshalb auf dieses 

abgestellt werden kann.

3.   

3.1  Gestützt auf das asim-Gutachten ist die Verursachung eines Schädelhirntraumas 

durch den Unfall vom 18. Juni 2008 zu verneinen. Somit kommt vorliegend die 

sogenannte Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) zur Anwendung. Die Prüfung der 

Adäquanz, d.h. der Fallabschluss, ist in diesem Fall in jenem Zeitpunkt vorzunehmen, in 

dem von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen 

Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet 

werden kann (Urteil des Bundesgerichts vom 29. September 2015, 8C_170/2015, E. 

5.2 mit Verweis auf BGE 134 V 109 E. 6.1). Gemäss kreisärztlicher Untersuchung vom 

6. Mai 2013 ergeben sich aus somatischer Sicht keine Anhaltspunkte für eine 

wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Dem Beschwerdeführer seien leichte 

bis mittelschwere vollschichtige Tätigkeiten in wechselnder Körperhaltung ohne 

Einnehmen von Zwangshaltungen in Reklinations- und Inklinationspositionen der 

Wirbelsäule zuzumuten. Er bedürfe keiner weiteren medizinischen 

Behandlungsmassnahmen (UV-act. 287, S. 10 f.). Auch aus dem asim-Gutachten ergibt 

sich keine davon abweichende Beurteilung. Aus somatischer Sicht ist der 

gesundheitliche Endzustand eingetreten, womit der Fallabschluss und die Prüfung der 

Adäquanz per 30. November 2013 nicht zu beanstanden ist. Ebenfalls ist somit die 

Einstellung der Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen per 30. November 2013 nicht 

zu beanstanden.

3.2  Bezüglich der Adäquanzprüfung gemäss der Psycho-Praxis kann auf die 

Ausführungen im Entscheid vom 27. Januar 2015 verwiesen werden (UV 2013/70, E. 6). 

Die Adäquanz ist zu verneinen, womit der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine 

Invalidenrente hat.

3.3  Gemäss asim-Gutachten besteht weder ein physischer noch ein psychiatrischer 

Integritätsschaden (act. G 29, S. 17). Der Suva-Arzt Prof. Dr. med. H.___, Facharzt FMH 

für Orthopädische Chirurgie, hielt in der Beurteilung vom 13. Januar 2011 fest, aus 

orthopädisch-traumatologischer Sicht bestehe ein Status nach stabiler ventraler 

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Kompressionsfraktur des 1. LWK, der in einem Kyphosewinkel von 14 Grad in der 

Sagittalebene konsolidiert sei. Auch in der Frontalebene habe sich ein allerdings 

geringfügigerer seitlicher Keilwirbel durch das Trauma eingestellt. Es bestünden 

belastungsabhängige Beschwerden, die in Ruhe meistens rasch wieder abklingen 

würden. Entsprechend dem bekannten Tabellenwerk der Suva stehe für den Status 

nach Frakturen im LWS-Bereich bei einem Kyphosewinkel von 10 bis 20 Grad bei 

mässigen Beanspruchungsschmerzen, in Ruhe selten oder keine, mit guter, rascher 

Erholung eine Integritätsentschädigung von 5 bis 10% zur Diskussion. Vorliegend sei 

die Symptomatik eher als gering einzustufen, weshalb die Einschätzung bei 5% 

anzusetzen sei. Diese Einschätzung ist plausibel. Somit ist die Integritätsentschädigung 

von 5% nicht zu beanstanden (vgl. im Übrigen die Ausführungen in UV 2013/70, E. 7).

4.   

4.1  Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gegen den 

Einspracheentscheid vom 16. September 2013 abzuweisen.

4.2  Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).

4.3  Die im Gerichtsverfahren angefallenen Kosten des asim-Gutachtens im Umfang 

von Fr. 27‘288.50 (Rechnung des Universitätsspitals Basel vom 12. Januar 2017 für 

das Gutachten der Kategorie E, act. G 31) zuzüglich der damit verbundenen und als 

angemessen zu beurteilenden Auslagen des Beschwerdeführers von Fr. 185.20 

(Schreiben des Beschwerdeführers vom 10. Oktober 2016 mit Zusammenstellung der 

Kosten, act. G 28) sind durch die Beschwerdegegnerin zu tragen. Denn das 

Gerichtsgutachten und die entsprechenden Kosten wurden durch die gemäss Urteil 

des Bundesgerichts vom 29. September 2015 unvollständigen medizinischen Akten 

verursacht. Mit Blick auf die Untersuchungspflicht der Verwaltung ist dieser Mangel 

dem Risikobereich der Unfallversicherung zuzuschreiben. Daran ändert auch nichts, 

dass das Gerichtsgutachten erst auf Anordnung des Bundesgerichts hin eingeholt 

wurde, welches überdies auch den Umfang der zu begutachtenden Fragen festlegte 

(vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 27. Juni 2013, 8C_71/2013, E. 2.2.3).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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4.4  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Rückweisung zur Neubeurteilung gilt 

praxisgemäss als volles Obsiegen (BGE 132 V 215 E. 6.2). Es gilt (über den Wortlaut 

von Art. 61 lit. g ATSG hinaus) aber nach der Rechtsprechung der allgemeine 

Rechtsgrundsatz, dass jene Partei für die Kosten eines Verfahrens aufkommen muss, 

welches dieses verursacht hat (vgl. Entscheid des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts vom 11. November 2002, U 150/02 E. 1.2; BGE 125 V 373). Es 

gilt also das Verursacherprinzip, das auch eine Parteientschädigung zu Lasten (selbst) 

der obsiegenden Behörde begründen kann (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Januar 

2010, 9C_1000/09, mit Hinweisen). Die vorliegende Beschwerde wird abgewiesen, 

womit der Beschwerdeführer in diesem Verfahren unterliegt. Es ist jedoch zu 

berücksichtigen, dass dem Beschwerdeführer im Abweisungsentscheid des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. Januar 2015 im Verfahren UV 

2013/70 keine Parteientschädigung zugesprochen wurde. Dieser Entscheid wurde vom 

Bundesgericht mit Urteil vom 29. September 2015 wieder aufgehoben und die Sache 

wurde zur Einholung eines Gerichtsgutachtens an das Versicherungsgericht 

zurückgewiesen. Der Beschwerdeführer hat im ersten Verfahren vor dem 

Bundesgericht obsiegt, da die Sache zur Neubeurteilung zurückgewiesen wurde. 

Gemäss dem rechtskräftigen Bundesgerichtsentscheid hat die Beschwerdegegnerin 

den Untersuchungsgrundsatz verletzt, womit ihr das Verursachen des Verfahrens UV 

2013/70 anzulasten ist. Dementsprechend hat der Beschwerdeführer im Verfahren UV 

2013/70 Anspruch auf eine Parteientschädigung. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 

22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1‘000 bis Fr. 12‘000.--. Bei 

Rückweisung zur weiteren Abklärung, die praxisgemäss als volles Obsiegen gilt, wäre 

in einem mit dem Verfahren UV 2013/70 vergleichbaren Fall eine Entschädigung von 

pauschal Fr. 4‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen. Die 

Zusprache einer Entschädigung in dieser Höhe rechtfertigt sich folglich auch für das 

Verfahren IV 2013/70.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.   

Die im Gerichtsverfahren angefallenen Kosten des asim-Gutachtens von Fr. 27‘288.50 

zuzüglich der Auslagen des Beschwerdeführers von Fr. 185.20 werden der 

Beschwerdegegnerin auferlegt.

4.   

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer für das Verfahren UV 2013/70 

eine Parteientschädigung von Fr. 4‘000.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 23.05.2017
	Art. 6 Abs. 1 UVG. Beweiswürdigung des Gerichtsgutachtens. Verneinung eines Schädelhirntraumas. Adäquanzprüfung mittels Psycho-Praxis. Verneinung der adäquaten Kausalität (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom23. Mai 2017, UV 2015/60).

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