# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6cd5b5d2-9a6b-5815-808a-36d9f6f9fff7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 02.09.2025 UE250133
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE250133_2025-09-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer 

Geschäfts-Nr.: UE250133-O/U/AEP

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. D. Oehninger, Präsident, lic. iur. B. Stiefel und 

Oberrichterin lic. iur. K. Eichenberger sowie Gerichtsschreiberin 

Dr. iur. I. Babic

Verfügung und Beschluss vom 2. September 2025

in Sachen

A._____, 
Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwältin M.A. HSG in Law X._____,

gegen

1. B._____,  
2. Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, 
Beschwerdegegnerinnen

betreffend Nichtanhandnahme 

Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft Zürich-Limmat vom 25. März 2025

- 2 -

Erwägungen:

I.

1. Mit Eingabe vom 26. Februar 2025 liess A._____ (nachfolgend: Beschwerde-

führer) bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (nachfolgend: Staatsanwalt-

schaft) Strafanzeige gegen B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) wegen 

Nötigung etc. erstatten (Urk. 3/5). Hintergrund der Strafanzeige bildet im Wesentli-

chen die Rückzahlung eines Darlehens. Gemäss Beschwerdeführer habe die Be-

schwerdegegnerin ihn dazu gedrängt, ihr den Betrag von Fr. 9'200.– zurückzuzah-

len, obwohl sie in der Vergangenheit mitgeteilt habe, das Darlehen in eine Schen-

kung umzuwandeln. Sie habe ihn zudem genötigt, gegen seinen Willen Dokumente 

zu unterzeichnen und diverse Personen benutzt, um ihn zur Rückzahlung zu drän-

gen (Urk. 3/5 und Urk. 3/2 S. 1). 

2. Mit Verfügung vom 25. März 2025 nahm die Staatsanwaltschaft eine Strafun-

tersuchung gegen die Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 310 Abs. 1 lit. a und 

lit. b StPO nicht anhand, da die Voraussetzungen für die Eröffnung einer Untersu-

chung nicht gegeben seien (Urk. 6 = 3/2). Dagegen liess der Beschwerdeführer am 

7. April 2025 rechtzeitig (vgl. Urk. 3/3-4 und Urk. 10/6) Beschwerde erheben und 

folgende Anträge stellen (Urk. 2 S. 2):

"1. Es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben.
 2. Es sei die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl anzuweisen, eine Straf-

untersuchung zu eröffnen und durchzuführen.
 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. Mehrwert-

steuer zu Lasten des Staates.
 4. Es sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege un-

ter Beiordnung der Unterzeichneten als unentgeltlicher Rechtsbei-
stand zu gewähren."

3. Die Untersuchungsakten der Staatsanwaltschaft wurden beigezogen 

(Urk. 10). Nachdem sich die Beschwerde – wie zu zeigen sein wird – als unbegrün-

det erweist, kann davon abgesehen werden, die Beschwerdeschrift der Staatsan-

waltschaft zur Stellungnahme zu übermitteln (Art. 390 Abs. 2 StPO). Das Verfahren 

ist spruchreif.

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4. Nachfolgend ist nur insoweit auf die Eingaben und Argumente der Parteien 

und die weiteren Akten einzugehen, als sich diese für die Entscheidfindung als re-

levant erweisen (vgl. BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; Urteil des Bundesgerichts 6B_46/

2018 vom 14. Februar 2018 E. 4).

II.

1. Angefochten ist eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft. 

Dagegen ist die Beschwerde bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kan-

tons Zürich zulässig (Art. 310 Abs. 2 i. V. m. Art. 322 Abs. 2 und Art. 393 Abs. 1 

lit. a StPO und § 49 GOG). Die Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Be-

merkungen Anlass bzw. sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. Gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO eröffnet die Staatsanwaltschaft eine Straf-

untersuchung, wenn sich aus den Informationen und Berichten der Polizei, aus der 

Strafanzeige oder aus ihren eigenen Feststellungen ein hinreichender Tatverdacht 

ergibt. Demgegenüber eröffnet die Staatsanwaltschaft keine Untersuchung, wenn 

die Führung eines Verfahrens gestützt auf die ersten Ermittlungsergebnisse oder 

die Strafanzeige geradezu als aussichtslos erscheint. In diesen Fällen verfügt sie 

gemäss Art. 310 Abs. 1 StPO die Nichtanhandnahme, sobald aufgrund der Straf-

anzeige oder des Polizeirapports feststeht, dass die fraglichen Straftatbestände 

oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind (lit. a), Verfahrenshin-

dernisse bestehen (lit. b) oder aus den in Art. 8 StPO genannten Gründen auf eine 

Strafverfolgung zu verzichten ist (lit. c). Eine Nichtanhandnahme gestützt auf 

Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO darf nur in sachverhaltsmässig und rechtlich klaren Fäl-

len ergehen. Sie darf mit anderen Worten nur verfügt werden, wenn mit Sicherheit 

feststeht, dass der zur Beurteilung vorliegende Sachverhalt unter keinen Straftat-

bestand fällt oder gar nicht verfolgbar ist. Im Zweifelsfall ist grundsätzlich – dem 

aus dem Legalitätsprinzip fliessenden Grundsatz "in dubio pro duriore" folgend – 

ein Verfahren zu eröffnen. Der Staatsanwaltschaft und der Beschwerdeinstanz 

steht dabei ein gewisser Ermessensspielraum zu (VOGELSANG, in: Basler Kommen-

tar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 6 und N. 8 f. zu Art. 310 

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StPO; BGE 137 IV 285 E. 2.3; Urteile des Bundesgerichts 6B_291/2022 vom 4. Mai 

2022 E. 3.1 und 6B_594/2021 vom 6. September 2021 E. 7).

3.

3.1 In der Strafanzeige vom 26. Februar 2025 wirft der Beschwerdeführer der Be-

schwerdegegnerin vor, sie habe ihn zur Rückzahlung von insgesamt Fr. 9'200.– 

gedrängt, obwohl sie am 12. Oktober 2024 ausdrücklich mitgeteilt habe, sie werde 

das Darlehen in eine Schenkung umwandeln und der Betrag sei nicht mehr ge-

schuldet. Zwischen 2020 und 2024 habe er der Beschwerdegegnerin gesamthaft 

Fr. 61'170.– geliehen und dieses Darlehen am 16. Dezember 2024 mit einer sechs-

monatigen Frist gekündigt. Nach einem Besuch bei ihren Eltern am 23. Dezember 

2024 habe sie ihn unter Druck gesetzt, sie zwei Tage später in Zürich zu treffen. 

Dort habe sie ihn gezwungen, ein von ihr vorbereitetes Dokument zu unterzeich-

nen, wonach er auf sämtliche offenen Forderungen verzichte. Dabei habe sie ihm 

mit einer Betreibung oder der Übergabe der Forderung an ein Inkassobüro gedroht. 

Zusätzlich sei ein weiteres Dokument unterzeichnet worden, wonach beide Par-

teien auf die Einleitung einer Betreibung verzichten würden. Am 19. November 

2024 habe er eine Beziehung zu einer Frau namens C._____ aufgebaut. Ab Januar 

2025 habe die Beschwerdegegnerin diese Beziehung benutzt, um ihn unter Druck 

zu setzen – unter anderem mit dem Ziel, die Fr. 9'200.– zurückzuerhalten und das 

Mandat mit seiner Anwältin zu beenden. Es bestehe der Verdacht, dass dies durch 

die Beschwerdegegnerin organisiert worden sei. Zudem habe sie ihm erklärt, sie 

sei mit einer Notarin, einem Wirtschaftsfachmann sowie einem Staatsanwalt be-

freundet, welche sie unentgeltlich berieten. Darüber hinaus habe sie ihn mehrfach 

bei ihren Eltern einer "Gehirnwäsche" unterzogen. Die Eltern sowie C._____ hätten 

gezielt Druck auf ihn ausgeübt. Dabei sei der Beschwerdegegnerin bewusst gewe-

sen, dass er an einem Hirntumor leide und daher besonders leicht zu beeinflussen 

sei. Durch diese mehrschichtige Druckausübung habe sie erreicht, dass er ihr trotz 

vorherigem Verzicht erneut Geld ausbezahlt, zwei Dokumente gegen seinen Willen 

unterzeichnet und auf seine eigenen Forderungen verzichtet habe (Urk. 3/5 

S. 2 ff.).

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3.2 Die Staatsanwaltschaft erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli-

chen, es sei unbestritten, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer in 

der Vergangenheit Geld geliehen habe. Es sei jedoch fraglich, ob es sich dabei 

(nach wie vor) um ein Darlehen handle oder ob daraus zwischenzeitlich eine 

Schenkung geworden sei. Dies sei eine zivilrechtliche Frage, welche auf dem Zivil-

weg zu klären sei, genauso wie die Frage, ob die unterzeichneten Vereinbarungen 

rechtsgültig seien oder ob ein Willensmangel bestanden habe. Bei der Ankündi-

gung, rechtliche Schritte im Sinne einer Betreibung einzuleiten, handle es sich um 

das gesetzlich vorgesehene Mittel, um eine Forderung durchzusetzen. Ebenso sei 

es legitim, eine Forderung an ein Inkassobüro abzutreten. Damit fehle es an der 

erforderlichen Rechtswidrigkeit des Nötigungsmittels, weshalb eine Bestrafung we-

gen Nötigung oder Drohung entfalle. Hinweise auf einen Betrug ergäben sich aus 

der Strafanzeige keine (Urk. 6 S. 2). 

3.3 Der Beschwerdeführer wiederholte in der Beschwerde mehrheitlich die bereits 

in der Strafanzeige gemachten Vorbringen. Sodann führte er aus, aufgrund seines 

Hirntumorleidens ein besonders schutzwürdiges Opfer zu sein. Er habe der Be-

schwerdegegnerin ein Darlehen von Fr. 61'170.– gewährt, wovon lediglich 

Fr. 7'130.– zurückbezahlt worden seien. Die Beschwerdegegnerin ihrerseits habe 

ihm Fr. 10'000.– geliehen, wovon Fr. 3'000.– zurückbezahlt worden seien. In einer 

existenzbedrohenden finanziellen Lage im Jahr 2024, welche der Beschwerdegeg-

nerin bekannt gewesen sei, habe sie zunächst auf eine Rückforderung verzichtet, 

später dennoch Druck auf ihn ausgeübt – auch über Drittpersonen. Er sei der An-

sicht, dass er durch Drohungen zu einem Verhalten gezwungen worden sei, das 

seinem Willen widersprochen habe, womit der Tatbestand der Nötigung erfüllt sei. 

Eine besondere Intensität des Zwangs sei hierfür nicht erforderlich. Die Staatsan-

waltschaft verkenne, dass die eingesetzten Mittel – insbesondere Betreibung und 

Inkasso – nur bezüglich der Forderung der Beschwerdegegnerin legitim seien, nicht 

jedoch im Zusammenhang mit seiner Forderung. Selbst bei unterstellter Legitimität 

bestehe ein deutliches Missverhältnis zwischen Mittel und Zweck, da nur die Be-

schwerdegegnerin profitiert habe, während er auf Fr. 54'040.– verzichtet und zu-

sätzlich Fr. 7'000.– habe leisten müssen. Eventualiter liege auch ein Betrugsver-

dacht vor, da ein arglistiges Lügengebäude im Raum stehe. Die entsprechenden 

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Abklärungen könne einzig die Staatsanwaltschaft im Rahmen von Ermittlungen vor-

nehmen (Urk. 2 S. 3 ff.).

4.

4.1 Es ist grundsätzlich unbestritten, dass es zwischen dem Beschwerdeführer 

und der Beschwerdegegnerin (mindestens) ein Darlehensgeschäft gegeben hat. 

Der Beschwerdeführer stellt auch nicht in Abrede, dass er der Beschwerdegegnerin 

grundsätzlich Geld schulde bzw. geschuldet habe. Er macht jedoch geltend, dass 

eine gegenseitige Schuld bestehe und sie ihn – nachdem sie zunächst auf ihren 

Teil der Forderung verzichtet habe – unter Androhung der Einleitung einer Betrei-

bung und mit weiteren Mitteln genötigt habe, den an sie noch ausstehenden Betrag 

zu bezahlen. 

4.2 Der Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB macht sich strafbar, wer jemanden 

durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschrän-

kung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden. 

Beim Nötigungsmittel der Androhung ernstlicher Nachteile stellt der Täter dem Op-

fer ein Übel in Aussicht, dessen Eintritt er als von seinem Willen abhängig erschei-

nen lässt. Ernstlich sind Nachteile, wenn ihre Androhung nach einem objektiven 

Massstab geeignet ist, auch eine besonnene Person in der Lage des Betroffenen 

gefügig zu machen und so seine freie Willensbildung oder -betätigung zu beschrän-

ken (Urteil des Bundesgerichts 6B_979/2018 vom 21. März 2019 E. 1.2.2 m. w. H.). 

Bei der Nötigung bedarf die Rechtswidrigkeit einer besonderen Prüfung. Die Nöti-

gung ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur dann unrechtmässig, 

wenn das Mittel oder der Zweck unerlaubt ist, wenn das Mittel zum erstrebten 

Zweck nicht im richtigen Verhältnis steht oder wenn die Verknüpfung zwischen ei-

nem an sich zulässigen Mittel und einem erlaubten Zweck rechtsmissbräuchlich 

oder sittenwidrig ist. Letzteres trifft insbesondere zu, wenn zwischen dem Gegen-

stand der Drohung und demjenigen der Forderung kein sachlicher Zusammenhang 

besteht (Urteil des Bundesgerichts 6B_979/2018 vom 21. März 2019 E. 1.2.3 

m. w. H.).

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Die Androhung einer Betreibung bei Nichtbezahlung einer bestrittenen Forderung 

kann grundsätzlich unter die Tatbestandsvariante der Androhung eines ernstlichen 

Nachteils subsumiert werden und, soweit Rechtswidrigkeit vorliegt, einen Nöti-

gungsversuch darstellen. Dient die Betreibungsandrohung der Durchsetzung einer 

nicht bestehenden Forderung, ist Rechtswidrigkeit gegeben (vgl. Urteil des Bun-

desgerichts 6B_1074/2016 vom 20. Juli 2017 E. 2.3). Nötigung scheidet jedoch un-

ter Umständen aus, wenn derjenige, der Druck ausübt, auf den von ihm beabsich-

tigten Erfolg Anspruch zu haben glaubt (DELNON/RÜDY, in: Basler Kommentar, 

Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N. 57 zu Art. 181 StGB).

4.3 Aus der Sachdarstellung in der Strafanzeige, der Beschwerde sowie den bei-

gezogenen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer und die Beschwerdegeg-

nerin am 24. November 2023 einen Darlehensvertrag über Fr. 10'000.– schlossen, 

wobei der Beschwerdeführer als Darlehensnehmer fungierte (Urk. 10/2/2). Gemäss 

den darin festgehaltenen Modalitäten war das Darlehen auf erstes Verlangen der 

Darlehensgeberin innert einer Frist von sechs Monaten ab Geltendmachung zu-

rückzuzahlen (Urk. 10/2/2 Ziff. 4). Die Beschwerdegegnerin kündigte das Darlehen 

per April 2024 und setzte dem Beschwerdeführer eine Rückzahlungsfrist bis Ende 

Jahr. In der Folge erfolgten Teilzahlungen von insgesamt Fr. 2'950.–. Mit E-Mail 

vom 9. Dezember 2024 forderte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer 

auf, den Restbetrag von Fr. 7'000.– bis spätestens 31. Dezember 2024 zu über-

weisen, wobei sie anmerkte, ihm Fr. 50.– "für D._____" zu schenken (vgl. Urk. 10/
2/4). Anschliessend erinnerte sie ihn mehrfach an die noch ausstehende Rückzah-

lung (Urk.  10/2/9). Aus einer Chat-Konversation mit (mutmasslich) der Schwester 

des Beschwerdeführers ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zunächst offen-

bar auf die Restschuld habe verzichten wollen (vgl. Urk.  10/2/3). Am 16. Dezember 

2024 liess der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin über seine Rechtsver-

treterin ein Schreiben zukommen, in welchem er nicht nur ihre Restforderung be-

stritt, sondern im Gegenzug eine Gegenforderung von Fr. 53'860.– geltend machte 

(Urk.  10/2/7). Am 23. Dezember 2024 unterzeichneten die Parteien zwei Doku-

mente. Im ersten Dokument mit dem Titel "Bestätigung über den Verzicht aller of-

fenen Forderungen aus dem Schreiben vom 16. Dezember 2024 von RA X._____, 

E._____" bestätigte der Beschwerdeführer die Forderung der Beschwerdegegnerin 

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und verzichtete im Gegenzug auf sämtliche in jenem Schreiben geltend gemachten 

Gegenforderungen (Urk. 10/2/12). Im zweiten Dokument hielten die Parteien fest, 

bis zum 31. Dezember 2024 auf die Einleitung gegenseitiger Betreibungen verzich-

ten zu wollen (Urk. 10/2/13).

Die Beschwerdegegnerin forderte den Beschwerdeführer wiederholt zur Rückzah-

lung auf. Unabhängig von der Frage, ob die Forderung der Beschwerdegegnerin 

zivilrechtlich begründet ist, ergibt sich aus dem festgestellten Sachverhalt, dass sie 

mit ihrem Vorgehen ein zumindest vertretbares und grundsätzlich berechtigtes In-

teresse verfolgte. Die Androhung rechtlicher Schritte, namentlich einer Betreibung, 

stand im sachlichen Zusammenhang mit der geltend gemachten Forderung und 

stellt ein objektiv zulässiges Durchsetzungsmittel dar. Dies gilt selbst bei zivilrecht-

lich fraglicher Durchsetzbarkeit (z. B. infolge Verzichts oder Schenkung), da solche 

Fragen ausschliesslich im Zivilverfahren zu klären sind. Der Strafrechtsschutz greift 

nicht vor, solange das Verhalten im Rahmen gesetzlicher Mittel bleibt und kein kras-

ses Missverhältnis vorliegt, was hier nicht der Fall ist (vgl. BGE 138 IV 13 E. 2.3.3). 

Weder der verfolgte Zweck (Rückzahlung) noch das eingesetzte Mittel (Betrei-

bungsandrohung) erweisen sich als unzulässig oder rechtsmissbräuchlich.

Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, sich psychisch unter Druck gesetzt 

und um seine wirtschaftliche Existenz – insbesondere seinen Hof – gefürchtet zu 

haben, begründet dieses subjektive Empfinden keine strafbare Nötigung. Straf-

rechtlich relevant ist nicht das persönliche Belastungsempfinden, sondern einzig, 

ob ein objektiv unerlaubtes Mittel verwendet wurde. Dass sich der Beschwerdefüh-

rer unter Druck fühlte, ist nachvollziehbar, genügt aber nicht für die Bejahung des 

Tatbestands. Es ist weder ersichtlich, dass die Beschwerdegegnerin Einfluss auf 

seine wirtschaftliche Existenz hatte, noch wird dargetan, worauf sich diese Angst 

konkret stützen soll. Die blosse Befürchtung eines wirtschaftlichen Schadens – zu-

mal ohne entsprechende Einwirkungsmöglichkeit der Beschwerdegegnerin – ge-

nügt für die Bejahung eines tatbestandsmässigen Zwangs im Sinne von Art. 181 

StGB nicht. Vor diesem Hintergrund ist das Verhalten der Beschwerdegegnerin 

nicht geeignet, die für Art. 181 StGB geforderte Eingriffsintensität zu erreichen. 

Hinzu kommt, dass laut Beschwerdeführer seine Schwester seit Mitte Oktober 2024 

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seine finanziellen Angelegenheiten verwaltet. Dies wirft die Frage auf, ob er die 

fraglichen Zahlungen überhaupt selbständig hätte tätigen können. Sodann ist fest-

zuhalten, dass das Ausüben von Druck – selbst wenn dieser von der betroffenen 

Person als belastend empfunden wird – nicht mit strafrechtlich relevantem Zwang 

gleichzusetzen ist. Das Strafrecht schützt nicht vor jeglicher Einflussnahme im Rah-

men rechtlich zulässiger Interessenverfolgung. Vielmehr setzt der Tatbestand der 

Nötigung die Anwendung eines unerlaubten Mittels voraus, welches objektiv geeig-

net ist, die Entscheidungsfreiheit einer besonnenen Person in vergleichbarer Lage 

in unzulässiger Weise einzuschränken (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_979/

2018 vom 21. März 2019 E. 1.2.2).

Auch der Einwand, er sei aufgrund eines Hirntumors besonders beeinflussbar ge-

wesen und habe die Vereinbarungen vom 23. Dezember 2024 unter Druck unter-

zeichnet, ist nicht geeignet, eine strafbare Nötigung zu begründen. Ob ein Vertrag 

wirksam zustande kam, ein Willensmangel im Sinne von Art.  23 ff. OR vorliegt oder 

eine Übervorteilung nach Art.  21 OR gegeben sein könnte, sind Fragen, die – wie 

bereits erwogen – ausschliesslich das Zivilrecht betreffen. Das Strafrecht setzt dort 

ein, wo klare strafbare Verhaltensweisen, wie Gewalt, arglistige Täuschung oder 

rechtswidrige Drohung, nachweisbar sind. Die hier geschilderte Konstellation be-

trifft weitgehend die zivilrechtliche Gültigkeit von Erklärungen und Vereinbarungen. 

In diesem Zusammenhang ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu ver-

weisen, wonach Uneinigkeiten zwischen den Parteien betreffend die Auslegung ei-

nes Vertrags wie auch Leistungsstörungen bei der Vertragserfüllung rein zivilrecht-

liche Angelegenheiten darstellen, welche nicht im Strafverfahren, sondern vor ei-

nem Zivilgericht zu klären sind (Urteile des Bundesgerichts 6B_364/2013 vom 

29. August 2013 E. 3.3.3; 6B_235/2014 vom 26. Mai 2014 E. 3.2; 6B_582/2014 

vom 7. Januar 2015 E. 2.8).

5.

5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe ihn 

durch Druckausübung über Drittpersonen und gezielte Beeinflussungen zur Ver-

pflichtung der Rückzahlung eines nicht (mehr) geschuldeten Betrags sowie zum 

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Verzicht auf eigene Forderungen gebracht. Damit sei möglicherweise der Tatbe-

stand des Betrugs im Sinne von Art. 146 StGB erfüllt. 

5.2 Des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich strafbar, wer in 

der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch 

Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in ei-

nem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, 

wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt. Damit je-

mand überhaupt Geschädigter eines Betrugs im Sinne dieser Bestimmung sein 

kann, wird mithin vorausgesetzt, dass zufolge eines durch arglistige Täuschung 

herbeigeführten Irrtums eine Vermögensdisposition getätigt wird die zu einer per-

sönlichen unmittelbaren Vermögensschädigung führt (MAEDER/NIGGLI, in: Basler 

Kommentar, a. a. O., N. 132 zu Art. 146 StGB).

5.3 Gemäss Vorbringen des Beschwerdeführers habe die Beschwerdegegnerin 

ihn am 23. Dezember 2023 unter sozialen Druck gesetzt, unter anderem durch ein 

Treffen bei ihren Eltern, und seine Beziehung zu Frau C._____ instrumentalisiert, 

um ihn zusätzlich zu beeinflussen. Er sieht darin ein Lügengebäude und wirft der 

Beschwerdegegnerin arglistiges Verhalten vor. Wie bereits erwogen, sind zur Er-

öffnung einer Strafuntersuchung erhebliche und konkrete Hinweise auf eine straf-

bare Handlung erforderlich. Der Anfangsverdacht muss auf einer plausiblen Tatsa-

chengrundlage beruhen; blosse Vermutungen genügen nicht (vgl. vorstehend E. II./

2.). Die Ausführungen des Beschwerdeführers stützen sich auf nicht näher belegte 

Behauptungen, die nicht hinreichend substanziiert und in den Akten auch nicht ob-

jektiv bestätigt sind. Aus den Akten geht vielmehr hervor, dass die Beschwerde-

gegnerin ihre Forderung wiederholt offen und transparent kommuniziert hat, insbe-

sondere über zahlreiche Chat-Nachrichten (vgl. Urk. 10/2/9). Es fehlt an einer ge-

zielten Täuschung über Tatsachen. Auch eine komplexe, schwer durchschaubare 

Lügenkonstruktion – wie sie für das Tatbestandsmerkmal der Arglist vorausgesetzt 

wird – ist nicht erkennbar. Die blossen sozialen oder emotionalen Verstrickungen 

zwischen den Beteiligten genügen für sich allein nicht, um die Opferseite in straf-

rechtlich relevanter Weise in die Irre zu führen. Auch bei Annahme eines psychisch 

belasteten Zustands des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt der Unterzeichnung 

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am 23. Dezember 2024 lässt sich kein strafrechtlich relevanter Täuschungsakt er-

kennen. Die Erklärung des Verzichts auf eigene Forderungen erfolgte nach Akten-

lage freiwillig, ungeachtet allfälliger emotionaler Einflüsse. Eine allfällige Irrtumser-

regung durch die Beschwerdegegnerin ist nicht erkennbar, geschweige denn eine 

Vermögensverfügung, die kausal auf eine arglistige Täuschung zurückzuführen 

wäre. Ob ein allfälliger Willensmangel oder eine Übervorteilung vorgelegen haben 

könnten, ist – wie von der Staatsanwaltschaft richtig festgehalten – zivilrechtlich zu 

beurteilen (Urk. 6 S. 2). Ein Anfangsverdacht für ein Betrugsdelikt im Sinne von 

Art.  146 StGB liegt nicht vor.

6. Zusammenfassend kann dem vom Beschwerdeführer zur Anzeige gebrach-

ten Sachverhalt kein strafbares Verhalten der Beschwerdegegnerin entnommen 

werden. Damit hat die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung zu Recht nicht 

an die Hand genommen. Die Beschwerde ist abzuweisen.

III.

1. Der Beschwerdeführer hat Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechts-

pflege gestellt (Urk. 2 S. 1).

2. Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat jede Person, die nicht über die erforderlichen 

Mittel verfügt, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren 

nicht aussichtslos erscheint. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, war die 

Beschwerde von vornherein aussichtslos. Dementsprechend ist der Antrag auf Ge-

währung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen. Folglich erübrigt es sich zu 

prüfen, ob der Beschwerdeführer mittellos ist.

3. Ausgangsgemäss wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 428 Abs. 1 

StPO). Angesichts der Bedeutung und Schwierigkeit des Falls sowie des Zeitauf-

wands des Gerichts ist die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren auf 

Fr. 1'200.– festzusetzen (§ 17 Abs. 1 und § 2 Abs. 1 GebV OG).

4. Aufgrund seines Unterliegens ist dem Beschwerdeführer für das Beschwer-

deverfahren keine Entschädigung zuzusprechen. Mangels Umtriebe – die Be-

schwerdegegnerin wurde nicht zur Stellungnahme aufgefordert – ist der Beschwer-

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degegnerin ebenfalls keine Prozessentschädigung für das Beschwerdeverfahren 

zuzusprechen (Art. 436 StPO i. V. m. Art. 429 f. StPO).

Es wird verfügt:
(Oberrichter lic. iur. D. Oehninger)

1. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege wird abgewiesen.

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittel gemäss nachfolgendem Beschluss.

Es wird beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird festgesetzt auf 

Fr. 1'200.– und dem Beschwerdeführer auferlegt. 

3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Entschädigungen zugespro-

chen.

4. Schriftliche Mitteilung an:

 Rechtsanwältin M.A. HSG in Law X._____, zweifach, für sich und den 
Beschwerdeführer (per Gerichtsurkunde)

 die Beschwerdegegnerin (per Gerichtsurkunde)
 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad …, unter gleichzeitiger Rück-

sendung der beigezogenen Akten (Urk. 10; gegen Empfangsbestäti-
gung)

5. Rechtsmittel:

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der ge-
mäss Art. 35 und 35a BGerR zuständigen strafrechtlichen Abteilung des Bun-

desgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgeset-

zes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

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richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsge-

setzes.

Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht einge-
reicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplo-

matischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden.

Zürich, 2. September 2025

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer

Der Präsident:

lic. iur. D. Oehninger

Die Gerichtsschreiberin:

Dr. iur. I. Babic