# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ff043255-d229-5338-82df-b9c4db3630c2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.11.2025 C-4247/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4247-2023_2025-11-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4247/2023 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 3 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 1. Helsana Versicherungen AG,  

Zürichstrasse 130, Postfach, 8600 Dübendorf,   

2. Sanitas Grundversicherungen AG,  

Jägergasse 3, Postfach 2010, 8021 Zürich,   

3. KPT Krankenkasse AG,  

Wankdorfallee 3, Postfach, 3001 Bern,   

alle vertreten durch Einkaufsgemeinschaft HSK AG,  

Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf,  

Beschwerdeführerinnen,  

  
 

 
gegen 

 
 

1. Center da Sanadad Savognin SA,  

Stradung 52, 7460 Savognin,   

2. Center da Sandà Engadina Bassa,  

Via da l'Ospidal 280, 7550 Scuol,   

3. Center da sandà Val Müstair,  

Sielva 122, 7536 Sta. Maria Val Müstair,   

4. Centro sanitario Bregaglia,  

Flin 5, 7606 Promontogno,   

5. Fondazione Centro sanitario Valposchiavo, 

Via da li Clüsüri 1, 7742 Poschiavo,   

6. Clinica Holistica Engadina SA,  

Platz, 7542 Susch,  

7. Flury Stiftung,  

Tersierstrasse, 7220 Schiers,   

8. Hochgebirgsklinik Davos AG,  

Herman-Burchard-Strasse 1, 7265 Davos Wolfgang,   

9. Stiftung Kantonsspital Graubünden,  

Loëstrasse 170, 7000 Chur,   

10. Klinik Gut St. Moritz,  

Via Arona 34, 7500 St. Moritz,   

11. Regionalspital Surselva AG,  

Spitalstrasse 6, 7130 Ilanz,   

12. Rehaklinik Seewis AG,  

Schlossstrasse 1, 7212 Seewis Dorf,   

13. Spital Davos AG,  

Promenade 4, 7270 Davos Platz,   

14. Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin, 

Via Nouva 3, 7503 Samedan,   

15. Gesundheit Mittelbünden,  

Alte Strasse 31, 7430 Thusis,   

16. reha andeer ag,  

Veia Granda 12, 7440 Andeer,   

alle vertreten durch Bündner Spital- und Heimverband,  

Gürtelstrasse 56, 7000 Chur,  

diese wiederum vertreten durch Dr. iur. Eva Druey, Rechts-

anwältin, VINCENZ & PARTNER, Rechtsanwälte & Notare,  

Masanserstrasse 40, 7000 Chur,  

Beschwerdegegner,  

 

Regierung des Kantons Graubünden, 

Standeskanzlei, Reichsgasse 35, 7000 Chur,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung (KVG), Tariffestsetzung TARMED 

Taxpunktwert für ambulante Leistungen 

in den Spitalambulatorien des Kantons Graubünden 

ab 1. Januar 2019 gegenüber den Krankenversicherern der 

Einkaufsgemeinschaft HSK, Regierungsratsbeschluss (RRB) 

Nr. 593/2023 vom 4. Juli 2023. 

 

 

 

C-4247/2023 

Seite 3 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Regierung des Kantons Graubünden (im Folgenden:  

Vorinstanz) in Ziffer 1 des Beschlusses Nr. 593/2023 vom 4. Juli 2023 (im 

Folgenden: RB) angeordnet hat, für die in den Ambulatorien des Bündner 

Spital- und Heimverbandes (im Folgenden: BSH) erbrachten Leistungen 

nach TARMED werde gegenüber den der Einkaufsgenossenschaft HSK 

AG (im Folgenden: HSK AG) angeschlossenen Krankenversicherern mit 

Wirkung ab 1. Januar 2019 ein Taxpunktwert (im Folgenden: TPW) von 

CHF 0.90 festgesetzt (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [im Folgen-

den: BVGer-act.] 1 Beilage 3), 

dass in Ziffer 2 dieses RB festgestellt worden ist, die dem BSH angeschlos-

senen Leistungserbringer seien berechtigt, die Differenz zwischen dem RB 

vom 26. Februar 2019 (Nr. 123/2019) provisorisch und dem nach der vo-

rangehenden Ziffer 2 (recte: 1) definitiv festgesetzten TPW für die ab dem 

1. Januar 2019 erbrachten Leistungen nachzufordern; der mit RB Nr. 123/ 

2019 vom 26. Februar 2019 im Sinne einer provisorischen Massnahme an-

geordnete Arbeitstarif in der Höhe von CHF 0.83 bleibe für die Dauer der 

Rechtsmittelfrist sowie während der Dauer eines allfälligen Rechtsmittel-

verfahrens in Kraft, 

dass die Helsana Versicherungen AG, die Sanitas Grundversicherungen 

AG und die KPT Krankenkasse AG (im Folgenden: Beschwerdeführerin-

nen), allesamt vertreten durch die HSK AG, diese vertreten durch Helsana 

Versicherungen AG, Legal, hiergegen beim Bundesverwaltungsgericht mit 

Eingabe vom 3. August 2023 haben Beschwerde erheben und unter ande-

rem beantragen lassen, es seien die Dispositivziffern Nr. 1 und 2 des RB 

Nr. 593/2023 vom 4. Juli 2023 aufzuheben (BVGer-act. 1; Antrag Ziffer 1.), 

dass die Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 10. August 

2023 unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Be-

schwerde) aufgefordert worden sind, innert Frist einen Kostenvorschuss 

von CHF 5'000.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leis-

ten (BVGer-act. 2), 

dass dieser Aufforderung nachgekommen worden ist (BVGer-act. 3), 

dass das Center da Sanadad Savognin AG (1.), das Center da Sandà En-

giadina Bassa (2.), das Center da Sandà Val Müstair (3.), das Centro Sa-

nitario Bregaglia (4.), das Centro Sanitario Valposchiavo (5.), die Clinica 

Holistica Engadina AG (6.), die Flury Stiftung (7.), die Hochgebirgsklinik 

C-4247/2023 

Seite 4 

Davos AG (8.), die Stiftung Kantonsspital Graubünden (9.), die Klinik Gut 

AG (10.), die Psychiatrischen Dienste Graubünden (11.), das Regionalspi-

tal Surselva AG (12.), die Reha Seewis AG (13.), die Spital Davos AG (14.), 

die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (15.), die Stiftung Ge-

sundheit Mittelbünden (16.), die Zürcher RehaZentren, Standort Davos 

(17.) und die reha andeer ag (18.; im Folgenden: Beschwerdegegnerin-

nen), vertreten durch den BSH, diese vertreten durch Rechtanwältin Dr. iur. 

Eva Druey, im Rahmen ihrer Eingabe vom 20. September 2023 die Abwei-

sung der Beschwerde haben beantragen lassen (BVGer-act. 5 und 6), 

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 21. September 2023 die 

vollumfängliche Abweisung der Beschwerde beantragt hat (BVGer-act. 7), 

dass die Preisüberwachung PUE anlässlich der Stellungnahme vom 

21. März 2024 zusammenfassend festgehalten hat, unter Berücksichti-

gung aller Erwägungen sei der TARMED-TPW der kantonalen Spitalambu-

latorien des Kantons Graubünden auf maximal CHF 0.83 ab dem Jahr 

2019 festzulegen (BVGer-act. 10), 

dass das Bundesamt für Gesundheit BAG im Rahmen der Vernehmlas-

sung vom 7. Mai 2024 den Antrag auf Gutheissung der Beschwerde gestellt 

hat (BVGer-act. 13), 

dass die Schlussbemerkungen der Vorinstanz vom 11. Juni 2024 datieren 

(BVGer-act. 15), 

dass die Beschwerdeführerinnen anlässlich ihrer Schlussbemerkungen 

vom 13. Juni 2024 zusammenfassend die Auffassung vertreten haben, 

nach dem Gesagten halte man an den mit der Eingabe vom 3. August 2023 

vorgebrachten Rügen und Anträgen fest (BVGer-act. 16), 

dass die Beschwerdegegnerinnen in puncto der Schlussbemerkungen am 

14. Juni 2024 haben zusammenfassend vorbringen lassen, man ersuche 

noch einmal um Abweisung der Beschwerde (BVGer-act. 14), 

dass mit prozessleitender Verfügung vom 18. Juni 2024 der Schriftenwech-

sel unter dem Vorbehalt weiterer Instruktionsmassnahmen abgeschlossen 

worden ist (BVGer-act. 18), 

dass die Beschwerdeführerinnen in ihrer Eingabe vom 12. Dezember 2024 

haben beantragen lassen, das Beschwerdeverfahren sei im Verhältnis zu 

den Beschwerdegegnerinnen 11. (Psychiatrische Dienste Graubünden) 

C-4247/2023 

Seite 5 

und 17. (Zürcher RehaZentren, Standort Davos) zufolge Vorliegens einer 

rechtskräftig genehmigten Tarifeinigung abzuschreiben (BVGer-act. 19), 

dass mit prozessleitender Verfügung vom 16. Mai 2025 das Beschwerde-

verfahren der Beschwerdeführerinnen gegen den RB Nr. 593/2023 vom 

4. Juli 2023 hinsichtlich der Festsetzung eines TPW von CHF 0.90 ab 

1. Januar 2019 betreffend die durch Rechtsanwältin Dr. iur. Eva Druey ver-

tretenen Psychiatrischen Dienste Graubünden vom vorliegenden Be-

schwerdeverfahren C-4247/2023 abgetrennt und im Verfahren C-3362/ 

2025 weitergeführt worden ist (BVGer-act. 20), 

dass mit Abschreibungsentscheid vom 28. Mai 2025 das erwähnte Be-

schwerdeverfahren ohne die Erhebung von Verfahrenskosten zufolge 

Rückzugs der Beschwerde als gegenstandslos geworden abgeschrieben 

worden und darauf hingewiesen worden ist, dass der endgültige Entscheid 

über die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren C-4247/2023 ergehen 

werde (vgl. act. im Beschwerdeverfahren C-3362/2025), 

dass mit prozessleitender Verfügung vom 16. Mai 2025 das Beschwerde-

verfahren der Beschwerdeführerinnen gegen den RB Nr. 593/2023 vom 

4. Juli 2023 hinsichtlich der Festsetzung eines TPW von CHF 0.90 ab 

1. Januar 2019 betreffend die durch Rechtsanwältin Dr. iur. Eva Druey ver-

tretene Stiftung Kliniken Valens (betreffend die vormalige Zürcher Reha-

Zentren Klinik Davos) vom vorliegenden Verfahren C-4247/2023 abge-

trennt und im Verfahren C-3368/2025 weitergeführt worden ist (BVGer-act. 

21), 

dass mit Abschreibungsentscheid vom 28. Mai 2025 das entsprechende 

Beschwerdeverfahren ohne die Erhebung von Verfahrenskosten zufolge 

Rückzugs der Beschwerde als gegenstandslos geworden abgeschrieben 

worden und darauf hingewiesen worden ist, dass der endgültige Entscheid 

über die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren C-4247/2023 ergehen 

werde (vgl. act. im Beschwerdeverfahren C-3368/2025), 

dass die verbliebenen Beschwerdeführerinnen in ihrer Eingabe vom 

26. Juni 2025 haben beantragen lassen, es sei das vorliegende Beschwer-

deverfahren C-4247/2023 bis zum Vorliegen des Tarifgenehmigungsent-

scheides des Regierungsrates des Kantons Graubünden in Bezug auf die 

zwischen den Parteien vereinbarten TPW für die Tarifjahre ab 1. Januar 

2019 zu sistieren (BVGer-act. 22), 

C-4247/2023 

Seite 6 

dass sich in der Folge weder die Vorinstanz noch die Beschwerdegegne-

rinnen zur beantragten Sistierung haben vernehmen lassen, 

dass mit prozessleitender Verfügung vom 26. September 2025 das Sistie-

rungsgesuch der Beschwerdeführerinnen vom 26. Juni 2025 genehmigt 

und das vorliegende Beschwerdeverfahren vorerst bis zum 31. Dezember 

2025 sistiert worden ist (BVGer-act. 26), 

dass gleichzeitig die Vorinstanz ersucht worden ist, der Beschwerdeinstanz 

zu gegebener Zeit unaufgefordert eine Kopie des Tarifvertrags und den Ge-

nehmigungsbeschluss einzureichen, 

dass die Vorinstanz mit Datum vom 21. Oktober 2025 eine Kopie des Ta-

rifvertrags vom 8./11. Juli 2025, welcher am 23. September 2025 vom Re-

gierungsrat genehmigt (Protokollnummer 672/2025) worden ist, einge-

reicht hat (BVGer-act. 27), 

dass die Beschwerdeführerinnen im Rahmen ihrer Eingabe vom 21. Okto-

ber 2025 ebenfalls eine Kopie des Tarifvertrags vom 8./11. Juli 2025, wel-

cher am 23. September 2025 vom Regierungsrat genehmigt (Protokoll-

nummer 672/2025) worden ist, haben einreichen und ausführen lassen, 

das vorliegende Beschwerdeverfahren C-4247/2023 werde mit vorgenann-

ter konstitutiver Tarifvertragsgenehmigung gegenstandslos, so dass sie 

den Rückzug der Beschwerde erklärten und die Abschreibung des Verfah-

rens beantragten (BVGer-act. 28),  

dass die Vorinstanz in Dispositivziffer 1 des Beschlusses vom 23. Septem-

ber (Protokollnummer 672/2025) den Tarifvertrag zwischen dem BSH und 

der HSK AG betreffend Vergütung der ambulanten ärztlichen Leistungen 

der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Spital mit Gültigkeit 

vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2025 rückwirkend genehmigt 

hat (BVGer-act. 27 Beilage 2 bzw. BVGer-act. 28 Beilage 1), 

dass die im Anhang 3 zum Tarifvertrag ab 1. Januar 2019 zwischen der 

Spital Davos AG (14.), der Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin 

(15.), der Flury Stiftung (7.), der Regionalspital Surselva AG (12.), der Stif-

tung Gesundheit Mittelbünden (16.), dem Center da Sandà Engiadina 

Bassa (2.), dem Center da Sanadad Savognin AG (1.), der Fondazione 

Centro Sanitario Valposchiavo (5.), dem Center da Sandà Val Müstair (3.), 

dem Centro Sanitario Bregaglia (4.), der Klinik Gut AG (10.), der Hochge-

birgsklinik Davos AG (8.), der Reha Seewis AG (13.), der reha andeer ag 

(18) sowie der Clinica Holistica Engadina AG (6.) und den 

C-4247/2023 

Seite 7 

Krankenversicherern der HSK AG vereinbarten TARMED-TPW in der Höhe 

von CHF 0.83 für die Tarifjahre 2019 bis 2022, CHF 0.86 für das Tarifjahr 

2023 sowie CHF 0.88 für die Tarifjahre 2024 und 2025 genehmigt worden 

sind (Dispositivziffer 2), 

dass gemäss Dispositivziffer 3 die in der voranstehenden Ziffer 2 des Dis-

positivs genannten Leistungserbringer berechtigt sind, rückwirkend ab dem 

1. Januar 2023 die sich aus dem mit Regierungsbeschluss vom 26. Feb-

ruar 2019 (Protokollnummer 123/2019) provisorisch festgesetzten TAR-

MED-TPW von CHF 0.83 und den mit diesem Beschluss für die Tarifjahre 

2023 bis 2025 genehmigten Tarifen ergebenden Vergütungstarifen nach-

zufordern, 

dass die Beschwerdeführerinnen in ihrer Eingabe vom 21. Oktober 2025 

explizit ausgeführt haben, mit vorgenannter konstitutiver Tarifvertragsge-

nehmigung werde das vorliegende Beschwerdeverfahren gegenstandslos, 

weshalb sie den Rückzug der Beschwerde erklärten und die Abschreibung 

des Verfahrens beantragten (BVGer-act. 28 Ziffer 5), 

dass die Beschwerdeführerinnen somit schriftlich und vorbehaltlos den 

Rückzug ihrer Beschwerde erklärt haben, 

dass sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht gemäss 

Art. 37 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 

173.32) und Art. 53 Abs. 2 Satz 1 des Bundesgesetzes über die Kranken-

versicherung vom 18. März 1994 (KVG; SR 832.10) grundsätzlich nach 

den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 

1968 (VwVG, SR 172.021) richtet; vorbehalten bleiben allfällige Abwei-

chungen des VGG und die besonderen Bestimmungen des Art. 53 Abs. 2 

KVG (Urteil des BVGer C-6561/2015 und C-6471/2015 vom 18. Juli 2017 

E. 1 [nicht publiziert in BVGE 2017 V/4]), 

dass nach Art. 53 Abs. 1 KVG gegen Beschlüsse der Kantonsregierungen 

nach Art. 47 KVG beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde geführt 

werden kann (vgl. auch Art. 33 Bst. i VGG und Art. 90a Abs. 2 KVG), 

dass das Bundesverwaltungsgericht demnach zur Beurteilung der Be-

schwerde gegen den vorliegend angefochtenen RB Nr. 593/2023 der  

Vorinstanz vom 4. Juli 2023 zuständig ist, 

dass auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, weshalb auf 

die Beschwerde vom 3. August 2023 (BVGer-act. 1) einzutreten ist, 

C-4247/2023 

Seite 8 

dass zufolge des am 21. Oktober 2025 (BVGer-act. 28) schriftlich und vor-

behaltlos erklärten Rückzugs das Beschwerdeverfahren im einzelrichterli-

chen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden (antragsge-

mäss) abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG das Beschwerdeverfahren vor dem Bun-

desverwaltungsgericht kostenpflichtig ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]), wobei Vorinstanzen keine 

Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG), 

dass sich die Gerichtsgebühr nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsa-

che, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien bemisst 

(Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 VGKE), 

dass die Verfahrenskosten einer Partei ganz erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Bundesverwal-

tungsgericht durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE), 

dass die Verfahrenskosten mit Blick auf das Einholen der Fachberichte 

(Preisüberwacher, BAG) und den Schlussbemerkungen, den vollständig 

durchgeführten Schriftenwechsel, die Abtrennung zweier Beschwerdever-

fahren (C-3362/2025 und C-3368/2025 [Abschreibungsentscheide vom 

28. Mai 2025]) sowie die Behandlung des Sistierungsgesuches der Be-

schwerdeführerinnen vom 26. Juni 2025 nur teilweise erlassen werden 

können, da das durchgeführte Instruktionsverfahren mit einem keineswegs 

mehr unerheblichen Aufwand verbunden gewesen ist, 

dass die reduzierten Verfahrenskosten auf CHF 2'000.– festzusetzen sind 

(vgl. hierzu die mit eindeutig weniger Aufwand einhergehenden Abschrei-

bungsentscheide des BVGer C-1945/2022 vom 19. Mai 2025 und C-

7130/2023 vom 30. Januar 2025 [Verfahrenskosten CHF 1'500.-]), 

dass daher den Beschwerdeführerinnen, welche explizit und schriftlich den 

Beschwerderückzug beantragt haben, Verfahrenskosten in der Höhe von 

CHF 2'000.- aufzuerlegen sind; diese sind dem geleisteten Kostenvor-

schuss in der Höhe von CHF 5'000.- zu entnehmen und die Restanz von 

CHF 3'000.- zurückzuerstatten, 

C-4247/2023 

Seite 9 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigungen zu-

zusprechen sind (Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE), 

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 

Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche-

rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in 

Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG 

unzulässig und das vorliegende Urteil somit endgültig ist (vgl. auch 

BGE 141 V 361). 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Die Verfahrenskosten von CHF 2'000.- werden den Beschwerdeführerin-

nen auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von CHF 

5'000.- entnommen. Die Restanz von CHF 3'000.- wird den Beschwerde-

führerinnen zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerinnen, die Beschwerde-

gegnerinnen und die Vorinstanz. 

 

 

 

 

C-4247/2023 

Seite 10 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Viktoria Helfenstein Roger Stalder 

 

 

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