# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a988f78b-602b-5292-ba21-0a0c1ef4b0ae
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-12-31
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 31.12.2013 AGVE_2013_9
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_AGVE-2013-9_2013-12-31.pdf

## Full Text

2013 Strassenverkehrsrecht 51 
 

I. Strassenverkehrsrecht 

 

9 Vorsorglicher Sicherungsentzug 
Kostenregelung bei Gegenstandslosigkeit eines Verfahrens betreffend 
vorsorglicher Sicherungsentzug des Führerausweises (Präzisierung von 
AGVE 2009, S. 280 ff.) 

vgl. AGVE 2013 54 345 

2013 Fürsorgerische Unterbringung 53 

II. Fürsorgerische Unterbringung 

 

10 Behandlungsplan 
Ein Behandlungsplan als solcher ist kein gültiges Anfechtungsobjekt und 
demnach nicht mit Beschwerde anfechtbar. 

Urteil des Verwaltungsgerichts, 1. Kammer, vom 15. Januar 2013 in Sachen 
J.F. gegen den Behandlungsplan der Klinik Königsfelden (WBE.2013.10; 
publiziert in: CAN – Zeitschrift für kantonale Rechtsprechung 2013 Nr. 56 
S. 140). 

Aus den Erwägungen 

1. 
Des Weiteren erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde gegen 

den am 1. Januar 2013 vom zuständigen Kaderarzt X. erstellten Be-
handlungsplan. Zu prüfen ist, ob gegen den Behandlungsplan als sol-
chen Beschwerde erhoben werden kann, mithin ob dieser einen gülti-
gen Anfechtungsgegenstand darstellt.  

2. 
Art. 439 Abs. 1 Ziff. 4 ZGB sieht vor, dass eine betroffene Per-

son bei Behandlung einer psychischen Störung ohne Zustimmung in-
nert 10 Tagen seit Mitteilung des Entscheids schriftlich das zustän-
dige Gericht anrufen kann. Das Verwaltungsgericht beurteilt Be-
schwerden gegen die Behandlung einer psychischen Störung ohne 
Zustimmung (§ 67q Abs. 1 lit. e EG ZGB). Fraglich ist, ob gestützt 
auf diese Bestimmung ein Behandlungsplan als solcher beim Verwal-
tungsgericht angefochten werden kann.