# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5b37a1b7-3346-51cb-974a-8e6753eb7dac
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-10-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.10.2016 200 2016 749
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-749_2016-10-13.pdf

## Full Text

200 16 749 EL
SCP/SCC/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 13. Oktober 2016

Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführerin

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern 
Abteilung Leistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 28. Juli 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2016, EL/16/749, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1947 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
bezieht eine AHV-Rente (Dossier der Ausgleichskasse des Kantons Bern, 
Antwortbeilagen [AB] 1). Nachdem sie sich erstmals am 1. September 2010 
bei der Ausgleichskasse des Kantons Bern (AKB bzw. Beschwerdegegne-
rin) zum Bezug von Ergänzungsleistungen angemeldet hatte (EL; AB 1), 
lehnte die AKB – nach Abklärungen – mit Verfügung vom 11. Mai 2011 das 
Gesuch auf EL ab dem 1. August 2010 ab (AB 39). Die Verfügung blieb 
unangefochten. Die Versicherte meldete sich am 23. Mai 2012 erneut bei 
der AKB zum Bezug von EL an (AB 45). Mit Verfügung vom 25. September 
2012 lehnte die AKB das EL-Gesuch ab dem 1. Mai 2012 ab (AB 92). Die 
Verfügung blieb unangefochten.

B.

Nach einer weiteren Anmeldung zum Bezug von EL am 9. März 2016 
(AB 94) ergab die Berechnung der EL Mehreinnahmen von Fr. 11‘430.-- 
(AB 121). Mit Verfügung vom 7. Juni 2016 lehnte die AKB deshalb einen 
Anspruch auf EL ab dem 1. Februar 2016 ab (AB 122). Hiergegen erhob 
die Versicherte, vertreten durch Fürsprecher B.________, Einsprache (AB 
128). Mit Entscheid vom 28. Juli 2016 wies die AKB die Einsprache ab (AB 
137).

C.

Am 24. August 2016 erhob die Versicherte, vertreten durch Fürsprecher 
B.________, Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Sie 
beantragt Folgendes: 

« Der Einspracheentscheid der AKB vom 28. Juli 2016 sei abzuweisen und es für die 
Periode vom 1. Februar 2016 – bis auf weiteres betreffend Anspruch auf Ergän-
zungsleistungen zur AHV/IV (EL) eine Neuberechnung vorzunehmen ohne Auf-
rechnung von Einnahmen aus dem Verzicht auf ein unentgeltliches Wohnrecht.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2016, EL/16/749, Seite 3

- unter Kosten- und Entschädigungsfolge - »

Es sei den tatsächlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen, denn es liege 
ein entgeltliches Wohnrecht vor. Die Nichtausübung eines solchen entgelt-
lichen Wohnrechts durch Wegzug mit anschliessender Löschung im 
Grundbuch sei kein Einkommensverzicht. 

Mit Beschwerdeantwort vom 14. September 2016 beantragt die AKB die 
Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid der AKB vom 
28. Juli 2016 (AB 137). Streitig ist der Anspruch auf EL ab Februar 2016. 
Umstritten ist einzig, ob bei der Berechnung der EL als Einnahme ein Ei-
genmietwert von Fr. 12‘470.-- anzurechnen ist unter Annahme eines Ein-
kommensverzichts durch Umwandlung eines unentgeltlichen zu einem ent-
geltlichen Wohnrecht.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2016, EL/16/749, Seite 4

1.3 Die EL werden grundsätzlich jährlich ausgerichtet, Basis ist das Ka-
lenderjahr (BGE 128 V 39 E. 3b S. 41). Der Streitwert liegt deshalb beim 
angenommenen Verzicht von Fr. 12‘470.-- unter Fr. 20'000.--, weshalb die 
Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt 
(Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).   

2.

2.1 Gemäss Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleis-
tungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Ok-
tober 2006 (ELG; SR 831.30) haben Personen mit Wohnsitz und gewöhnli-
chem Aufenthalt in der Schweiz Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn 
sie eine Rente der AHV oder IV beziehen oder nach lit. b oder d der ge-
nannten Bestimmung Anspruch auf eine solche Rente hätten. Die Ergän-
zungsleistungen bestehen aus der jährlichen Ergänzungsleistung sowie der 
Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 3 Abs. 1 ELG). 
Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die aner-
kannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 
1 ELG).

2.2 Bei Personen, die nicht dauernd oder längere Zeit in einem Heim 
oder Spital leben (zu Hause lebende Personen), fällt unter die Ausgaben in 
erster Linie der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf pro Jahr. Dieser 
beträgt seit 1. Januar 2015 für Alleinstehende Fr. 19'290.-- und für Ehepaa-
re Fr. 28'935.-- (Art. 10 Abs. 1 ELG i.V.m. Art. 1 der Verordnung 15 über 
Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV vom 15. Oktober 
2014 [SR 831.304]). Daneben gehören zu den anerkannten Ausgaben der 
Mietzins einer Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkos-
ten, die Gewinnungskosten, die Gebäudeunterhaltskosten, die Beiträge an 
die Sozialversicherungen des Bundes, ein jährlicher Pauschalbetrag für die 
obligatorische Krankenpflegeversicherung sowie geleistete familienrechtli-
che Unterhaltsbeiträge (Art. 10 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 ELG).

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2.3 Grundsätzlich sind alle wiederkehrenden Leistungen, die nicht unter 
Art. 11 Abs. 3 ELG fallen, vollumfänglich als Einnahmen anzurechnen, 
gleichgültig, ob es sich um Geld- oder um Naturalleistungen handelt 
(BGE 139 V 574 E. 3.3.3 S. 578). 

Als Einnahmen anzurechnen sind die Erwerbseinkünfte, die Einkünfte aus 
Vermögen sowie unter dem Titel Vermögensverzehr ein Fünfzehntel, bei 
Altersrentnerinnen und -rentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit 
es bei Alleinstehenden Fr. 37'500.-- übersteigt (Art. 11 Abs. 1 lit. a - c ELG). 
Zu den anrechenbaren Einnahmen gehören ferner die Renten, familien-
rechtliche Unterhaltsbeiträge sowie insbesondere die Einkünfte und Ver-
mögenswerte, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. d sowie g und 
h ELG). Anrechenbar im Sinne von Art. 11 Abs. 1 ELG sind nur die tatsäch-
lich vereinnahmten Einkünfte und vorhandenen Vermögenswerte, über 
welche die versicherte Person im Zeitpunkt der EL-Beanspruchung in 
rechtlich ungeschmälerter Weise verfügen kann; vorbehalten bleibt die Er-
füllung eines allfälligen Verzichtstatbestandes (SVR 2009 EL Nr. 3 S. 9 
E. 5.1 f.; Entscheid des BGer vom 16. Oktober 2009, 9C_533/2009, E. 1.3).

2.4 Als Einkommen anzurechnen sind auch Einkünfte und Vermögens-
werte, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG). Mit dieser 
Regelung, welche die Verhinderung von Missbräuchen bezweckt, soll eine 
einheitliche und gerechte Lösung ermöglicht werden, indem sich die 
schwierige Prüfung der Frage erübrigt, ob beim Verzicht auf Einkommen 
oder Vermögen der Gedanke an eine EL tatsächlich eine Rolle gespielt hat 
oder nicht (BGE 131 V 329 E. 4.4 S. 335, 122 V 394 E. 2 S. 397).

Eine Verzichtshandlung liegt vor, wenn die versicherte Person ohne rechtli-
che Verpflichtung und ohne adäquate Gegenleistung auf Einkünfte oder 
Vermögen verzichtet hat, wenn sie einen Rechtsanspruch auf bestimmte 
Einkünfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch 
macht bzw. ihre Rechte nicht durchsetzt, oder wenn sie aus von ihr zu ver-
antwortenden Gründen von der Ausübung einer möglichen und zumutbaren 
Erwerbstätigkeit absieht (BGE 140 V 267 E. 2.2 S. 270).

2.5 Wenn eine Person von einem Wohnrecht keinen Gebrauch mehr 
macht oder gänzlich darauf verzichtet – insbesondere, wenn das Wohn-

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recht aus dem Grundbuch gelöscht oder gar nicht erst eingetragen wird – 
ist dessen Jahreswert als Einkommen aus unbeweglichem Vermögen an-
zurechnen. Ausgenommen sind jene Fälle, in denen die Ausübung des 
Wohnrechts aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist (vgl. 
Rz 3433.05). Der Jahreswert entspricht dem Mietwert abzüglich jener Kos-
ten, die vom Wohnberechtigten im Zusammenhang mit dem Wohnrecht 
übernommen wurden oder hätten übernommen werden müssen (üblicher-
weise die Gebäudeunterhaltskosten). Der Mietwert ist nach den Grundsät-
zen der direkten kantonalen Steuer zu bewerten. Fehlen solche Grundsät-
ze, sind diejenigen über die direkte Bundessteuer massgebend (Weglei-
tung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV [WEL], Stand 1. Janu-
ar 2016, Rz. 3482.13). 

3.

3.1 Die Beschwerdeführerin bringt zur umstrittenen Aufrechnung eines 
Eigenmietwertes wegen Verzichts auf ein unentgeltliches Wohnrecht (vgl. 
AB 121, 137) vor, das Wohnrecht sei irrtümlicherweise im Abtretungsver-
trag vom 18. August 2006 als unentgeltlich eingeräumt worden. Dieser Wil-
lensmangel sei mit Vereinbarung vom 4. Oktober 2006, d.h. knapp zwei 
Monate später, korrigiert und es sei ein entgeltliches Wohnrecht errichtet 
worden. Die Nichtausübung eines solchen entgeltlichen Wohnrechts durch 
Wegzug mit anschliessender Löschung im Grundbuch sei kein Einkom-
mensverzicht.

Es ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen der güterrechtli-
chen Auseinandersetzung gemäss Scheidungsurteil des Gerichtskreises ... 
am 20. Januar 2006 (AB 89 = 97) Alleineigentümerin der Liegenschaft 
Stockwerk ... Gbl. ... wurde (vgl. auch AB 87). Mit Schenkungsvertrag vom 
18. August 2006 schenkte sie diese Liegenschaft ihrem Sohn (AB 104). Im 
Gegenzug wurden dem Beschenkten die auf dem Schenkungsobjekt einge-
tragenen Grundpfandrechte von total Fr. 260‘000.-- überbunden und zu-
gunsten der Schenkerin in dinglicher Weise an der Stockwerkeinheit ein 
unentgeltliches und lebenslängliches Wohnrecht eingeräumt (AB 104, II.2 
und II.11). Im Schenkungsvertrag stellten die Parteien die tatsächliche hy-

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pothekarische Belastung von Fr. 220‘000.-- (AB 104, II.2) sowie den amtli-
chen Wert von Fr. 256‘620.-- (AB 104, II.1) fest. Die Parteien hielten in den 
erbvertraglichen Vereinbarungen (AB 104, II.13) fest, dass der Beschenkte 
das Vertragsobjekt im Erbfall seiner Mutter nicht zur erbrechtlichen Aus-
gleichung zu bringen habe. Der Ausgleichungspflicht unterstehe auch nicht 
ein allenfalls den amtlichen Wert von Fr. 265‘620.-- übersteigender Wert 
der verschenkten Stockwerkeinheit im Zeitpunkt des Erbfalles der Schen-
kerin. Die Tochter der Beschwerdeführerin, welche sich mit der Schenkung 
einverstanden erklärte, verzichtete für sich und ihre Rechtsnachfolger auf 
die Erhebung jeglicher erbrechtlicher Einsprache oder Klage im künftigen 
Erbfall (AB 104, S. 6).

3.2 Die vom Beschenkten tatsächlich übernommene hypothekarische 
Belastung von Fr. 220‘000.-- (AB 104, II.2) lag deutlich unter dem amtlichen 
Wert von Fr. 256‘620.-- (AB 104, II.1) und mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit noch viel deutlicher unter dem Verkehrswert der Liegenschaft. Da in 
den erbvertraglichen Vereinbarungen der Sohn im Erbfall bezüglich der 
geschenkten Liegenschaft ausdrücklich von jeglicher erbrechtlichen Aus-
gleichspflicht entbunden wurde, ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
davon auszugehen, dass mit der Einräumung der Unentgeltlichkeit des 
Wohnrechts unter den Kindern eine Ausgleichung des Vorempfanges erfol-
gen sollte. Es kann weiter davon ausgegangen werden, dass die am 
Schenkungsvertrag beteiligten Parteien vom beurkundenden Notar im 
Rahmen der gesetzlichen Informations- und Aufklärungspflichten über die 
Tragweite des Rechtsgeschäftes hinreichend informiert wurden, so dass 
der von der Beschwerdeführerin behauptete Willensmangel wenig glaub-
haft erscheint. Abgesehen davon ist es unerheblich, ob ein solcher Wil-
lensmangel überhaupt vorgelegen hat, denn mit der Eintragung des unent-
geltlichen Wohnrechts im Grundbuch (AB 104, II.11) galt die Beschwerde-
führerin auch gegenüber Dritten als unentgeltlich Wohnrechtsberechtigte.

Als Vermögensverzicht gilt namentlich auch die Nichtbeanspruchung eines 
lebenslänglich eingeräumten Wohnrechts, wobei das verzichtete Wohn-
recht rechtsprechungsgemäss als Einkommen – und nicht als (amortisier-
bares) Vermögen – anzurechnen ist (BGE 122 V 402 Erw. 6b; Entscheid 
des Eidg. Versicherungsgerichts [heute Bundesgericht] vom 10. März 2003, 

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Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Oktober 2016, EL/16/749, Seite 8

P 44/01, E. 2.3). Die Beschwerdeführerin vereinbarte am 4. Oktober 2006 
in Abänderung des unentgeltlichen Wohnrechts mit ihrem Sohn die Zah-
lung einer Entschädigung (AB 119). Mittlerweile ist sie aus der Liegenschaft 
ausgezogen (vgl. AB 101) und das unentgeltliche Wohnrecht wurde im 
Grundbuch gelöscht (AB 105, 120). Indem die Beschwerdeführerin auf das 
Wohnrecht – ohne Rechtspflicht und ohne Erhalt eines adäquaten Gegen-
werts zu ihren Gunsten – und damit auf einen vermögenswerten Anspruch 
verzichtet hat, ist der Tatbestand von Art. 11 Abs.1 Bst. g ELG erfüllt. Nicht 
anders verhielte es sich im Übrigen, wenn sie die Liegenschaft zu einem 
weit unter dem Verkehrswert liegenden Kaufpreis, basierend auf der Über-
nahme der tatsächlichen Hypothekarschuld von Fr. 220‘000.-- dem Sohn 
verkauft hätte. 

Es ist unter den gegebenen Umständen somit nicht zu beanstanden, dass 
die Beschwerdegegnerin bei der Berechnung der EL unter Annahme eines 
Einkommensverzichts einen Eigenmietwert von Fr. 12‘470.-- aufgerechnet 
hat (AB 121).

3.3 Die übrigen Ergänzungsleistungen-Berechnungsposten sind nicht 
bestritten und es besteht kein Anlass zu einer gerichtlichen Überprüfung 
von Amtes wegen (BGE 131 V 329 E. 4 S. 330).

3.4 Der angefochtene Einspracheentscheid der AKB vom 28. Juli 2016 
erweist sich als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 61 Bst. a ATSG).

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 Bst. g ATSG [Um-
kehrschluss]). Es besteht auch kein Anspruch der Beschwerdegegnerin auf 
eine Parteientschädigung (Art. 104 Abs. 3 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 Bst. a VR-
PG).

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Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen  
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.