# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96c3bf08-5b9c-5ffd-962a-740a39852da2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-18
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 18.08.2017 RU170040
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU170040_2017-08-18.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RU170040-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. A. Katzenstein und Ersatzrichterin lic. iur. R. Bantli Keller so-

wie Gerichtsschreiberin MLaw N. Seebacher 

Urteil vom 18. August 2017 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  

Beklagte und Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

B._____,  

Klägerin und Beschwerdegegnerin, 

 

betreffend Forderung 

Beschwerde gegen ein Urteil des Friedensrichteramtes Zollikon vom 9. Juni 2017 

(GV.2017.00016 / SB.2017.00041) 

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Erwägungen: 

I. 
Sachverhalt und Prozessgeschichte 

1. Am 28. März 2017 (Datum Poststempel) stellte die Klägerin und Beschwer-

degegnerin (nachfolgend Klägerin) für eine von ihr gegenüber der Beklagten und 

Beschwerdeführerin (nachfolgend Beklagte) geltend gemachte Forderung beim 

Friedensrichteramt Zollikon (nachfolgend Vorinstanz) das Schlichtungsbegehren. 

Dabei beantragte sie, es sei die Beklagte zu verpflichten, ihr Fr. 750.– nebst Zins 

zu 5 % seit 18. Januar 2016 zu bezahlen und es sei in diesem Umfang der 

Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. … des Betreibungsamtes Küsnacht-

Zollikon-Zumikon aufzuheben. Für den Falle des Nichtzustandekommens einer 

Einigung zwischen den Parteien stellte sie zudem Antrag auf Entscheid durch die 

Vorinstanz (act. 1). Eine zunächst auf den 2. Mai 2017 angesetzte Verhandlung 

(vgl. act. 6) wurde nach einem Verschiebungsgesuch der Beklagten (vgl. act. 9-

10) zunächst auf den 6. Juni 2017 (vgl. act. 11) und hernach auf den 8. Juni 2017, 

13:45 Uhr, verschoben (vgl. act. 16). Zu diesem Termin sind die Klägerin persön-

lich sowie C._____ namens der Beklagten erschienen (act. 18 und 20). Nach 

Durchführung der Verhandlung erliess die Vorinstanz am 9. Juni 2017 folgendes 

Urteil (act. 26 [= act. 21 = act. 28]. 

1. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin Fr. 750.– nebst 5 % Zins seit 

4. Februar 2016 und Fr. 53.30 Betreibungskosten zu bezahlen. In die-

sem Umfang wird der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. … des Be-

treibungsamtes Küsnacht-Zollikon-Zumikon (Zahlungsbefehl vom 

24. Februar 2017) aufgehoben. Im (Zins-)Mehrbetrag wird die Klage 

abgewiesen.  

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 250.– festgesetzt.  

3. Die Kosten werden der Beklagten auferlegt unter Rückerstattungspflicht 

an die Klägerin für den von ihr geleisteten Kostenvorschuss.  

4. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin eine Parteientschädigung 

von Fr. 100.– zu bezahlen.  

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4.-5. [Schriftliche Mitteilung / Beschwerde 30 Tage] 

2. Dagegen erhob die Beklagte am 7. Juli 2017 (Datum Poststempel) rechtzei-

tig (vgl. act. 23) Beschwerde bei der Kammer, wobei sie sinngemäss beantragte, 

das Urteil der Vorinstanz sei aufzuheben und die Klage der Klägerin abzuweisen, 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Klägerin. Eventualtier sei 

die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (act. 27 S. 2). Ein von der Beklagten 

in der Folge mit Verfügung vom 11. Juli 2017 (vgl. act. 31) verlangter Kostenvor-

schuss wurde fristgerecht geleistet (act. 33). Die Akten der Vorinstanz wurden 

beigezogen (act. 1-24). Die Beschwerde erweist sich ‒ wie noch zu zeigen sein 

wird ‒ sofort als unbegründet. Das Verfahren ist damit spruchreif und es kann in 

Anwendung von Art. 322 Abs. 1 ZPO auf das Einholen einer Beschwerdeantwort 

verzichtet sowie ohne Weiterungen entschieden werden. 

II.  

Zur Beschwerde im Einzelnen 

1. Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung und die offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Die Beschwerde ist zu begründen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). Dies 

bedeutet, dass sich der Beschwerdeführer mit dem angefochtenen Entscheid 

auseinandersetzt und genau aufzeigt, welchen Teil der Begründung er für falsch 

hält und auf welche Dokumente er sich dabei stützt. Was nicht beanstandet wird, 

hat Bestand. Soweit jedoch eine Rüge vorgebracht wurde, wendet die Berufungs-

instanz das Recht von Amtes wegen an (Art. 57 ZPO). Sie ist weder an die Argu-

mente der Parteien noch an die Begründung des vorinstanzlichen Entscheides 

gebunden (BGE 138 III 374 E. 4.3.1, ZR 110 Nr. 80, OGer ZH RT120191 vom 

30. Mai 2013, E. II.1.1). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue 

Beweismittel sind ausgeschlossen (Art. 326 ZPO).  

2.1  Gemäss den Erwägungen der Vorinstanz, stützt die Klägerin ihre Forderung 

darauf, dass sie bei der Beklagten am 28. Mai 2015 aufgrund eines Stoffmusters 

eine Jacke bestellt habe, welche durch die Beklagte hätte hergestellt werden sol-

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len. Dafür habe die Klägerin eine Vorauszahlung von Fr. 750.– geleistet. Der aus-

gewählte Stoff sei in der Folge jedoch nicht mehr erhältlich gewesen, weshalb der 

Klägerin von der Beklagten anstelle einer Rückvergütung ein Gutschein in der 

Höhe von Fr. 750.– aus- und zugestellt worden sei. Der Gutschein sei – und so-

weit würden sich die Sachverhaltsdarstellungen der Parteien decken – von der 

Klägerin retourniert worden, wobei diese die Rückerstattung der Fr. 750.– zuzüg-

lich Zins seit 18. Januar 2016 verlangt habe.  

 Die Beklagte behaupte weiter, in der Folge sei telefonisch vereinbart wor-

den, die Beklagte solle nach ähnlichen Stoffen suchen und solche besorgen. Dies 

habe sie dann auch getan. Mehrfach habe sie versucht, die Klägerin zu kontaktie-

ren und habe ihr eine entsprechende Nachricht zukommen lassen. Die Klägerin 

habe sich aber nicht mehr gemeldet. Die Vereinbarung, wonach sie (die Beklagte) 

eine Jacke aus einem anderen Stoff fertigen solle, sei jedoch klar gewesen. Die 

Klägerin – so die Vorinstanz weiter – bestreite diese Darstellung und mache gel-

tend, sie habe nie den Auftrag gegeben, einen Ersatzstoff zu suchen und aus die-

sem dann nachträglich auch eine (neue) Jacke herzustellen. Sie habe mit Schrei-

ben vom 30. September 2015 und 5. Oktober 2015 bestätigt, dass sie keinen 

Gutschein sondern die Rückvergütung der von ihr geleisteten Vorauszahlung von 

Fr. 750.– haben möchte. Bezüglich dieser Zusatzvereinbarung würden sich die 

Parteidarstellungen demnach diametral unterscheiden, wobei die Beklagte auf 

Frage des Friedensrichters hin, ob sie denn diese weitere von ihr behauptete 

Vereinbarung beweisen könne, dies verneint habe; dies sei ein Telefongespräch 

zwischen ihr und der Klägerin gewesen, wofür es keine Zeugen gebe. Auch ent-

sprechende Unterlagen seien nicht erstellt worden (act. 26 S. 1 f.).  

2.2 Weiter erwog die Vorinstanz, die Parteien hätten in rechtlicher Hinsicht einen 

Werkvertrag geschlossen. Aufgabe der Beklagten sei es gewesen, diese Jacke 

mit dem festgelegten Stoff nach den Massen der Klägerin für sie speziell herzu-

stellen. Auch bezüglich dieser Feststellung seien sich die Parteien einig. Ihre Mei-

nungen würden aber auseinandergehen, was allfällige zusätzliche Vereinbarun-

gen betreffe. Diese zusätzliche Abmachung – dass also neue Stoffe zu bestellen 

seien und eine neue Jacke entsprechend herzustellen sei – werde von der Be-

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klagten behauptet, von der Klägerin bestritten. Gemäss Art. 8 ZGB habe derjenige 

das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte 

ableite. Mithin habe die Beklagte diese zweite Vereinbarung zu beweisen. Dies 

könne sie aber gemäss eigenen Aussagen nicht, weshalb für das Gericht nur die 

erste eigentliche Vereinbarung gelte. Das Wegfallen des ausgesuchten Stoffes 

habe zu einer nachträglichen Unmöglichkeit der Werkherstellung geführt. Gemäss 

Art. 119 Abs. 1 [OR] sei demnach die Forderung erloschen. Der hiernach freige-

wordene Schuldner, also die Beklagte, habe für die bereits empfangene Gegen-

leistung aus ungerechtfertigter Bereicherung zu haften. Deshalb sei die Beklagte 

zu verpflichten, der Klägerin die geleisteten Fr. 750.– zurückzubezahlen (act. 26 

S. 2).  

3.1 Die Beklagte macht im Rahmen ihrer Beschwerde sinngemäss und im We-

sentlichen geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht zum Schluss gekommen, dass 

die von ihr behauptete Änderung des zwischen den Parteien geschlossenen Ver-

trages nicht bewiesen sei (act. 27 S. 1 f.). Dabei hält sie zunächst fest, es sei un-

strittig, dass die Klägerin bei ihr aufgrund eines Stoffmusters eine Jacke bestellt 

und diese auch bezahlt habe. Richtig sei auch, dass dieser Stoff zur damaligen 

Zeit nicht mehr vorrätig gewesen sei. Anders als von der Vorinstanz festgestellt, 

habe man der Klägerin daraufhin jedoch nicht sofort einen Gutschein angeboten, 

sondern es sei vielmehr mündlich vereinbart worden, dass sie (die Beklagte) drei 

design- und qualitätsähnliche Stoffe besorge und die Klägerin dann die endgültige 

Stoffauswahl treffe. Unmittelbar nach dieser mündlichen Vereinbarung habe sie 

sich auf die Suche nach entsprechenden Stoffen gemacht und habe solche ein-

gekauft. Bis zu diesem Zeitpunkt sei ihr unter anderem durch die Beratung der 

Klägerin sowie den Einkauf der drei Stoffe, welche gesamthaft etwa Fr. 225.– ge-

kostet hätten, bereits ein erheblicher zeitlicher und finanzieller Aufwand entstan-

den. Bis zu diesem Zeitpunkt habe die Klägerin sodann weder schriftlich noch 

mündlich mitgeteilt, dass sie vom Werkvertrag zurücktreten wolle; vielmehr habe 

sie (die Beklagte) mehrfach ergebnislos versucht, mit der Klägerin in Kontakt zu 

treten. Erst ca. 4 Monate nach Abschluss des Werkvertrages und ca. 3 Monate 

und eine Woche nach dem ausdrücklich abgesprochenen Stoffeinkauf habe die 

Klägerin schriftlich mitgeteilt, dass sie "im Moment keine Jacke wolle. Ihr Gewicht 

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sei zu hoch." Erst nachdem sie (die Beklagte) eine Rückerstattung abgelehnt ha-

be, habe die Klägerin dann geltend gemacht, dass sie keine neuen Stoffe wolle; 

offenbar versuche die Klägerin, mit unwahren Aussagen eine Rückerstattung zu 

erschleichen, würden doch die Beweggründe, aus welchen die Klägerin keine Ja-

cke mehr haben wolle, in keinem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Werk-

vertrag oder der danach erfolgten Absprache stehen. Vielmehr seien diese Grün-

de bei der Klägerin eingetreten, sei doch der wahre Grund, weshalb sie keine Ja-

cke mehr wolle, dass ihr Gewicht zu hoch sei. Die besprochene Zusatzvereinba-

rung zum Werkvertrag, drei Stoffe zu besorgen, sei daher vollumfänglich gültig 

(act. 27 S. 1 f.).  

3.2 Die Vorinstanz hat den zwischen den Parteien am 28. Mai 2015 unbestritte-

nermassen zustande gekommenen Vertrag zutreffend als Werkvertrag i.S.v. 

Art. 363 ff. OR qualifiziert, verpflichtete sich die Beklagte doch zur Herstellung ei-

ner Jacke gegen Bezahlung einer Vergütung von Fr. 750.– durch die Klägerin. 

Sodann blieb unbestritten, dass die Leistung der Beklagten infolge Nichtlieferbar-

keit des von der Klägerin ausgesuchten Stoffes – und damit durch einen von kei-

ner der Parteien zu vertretenden Umstand – unmöglich geworden sei. Wie die  

Vorinstanz zutreffend festhielt, führt dies gemäss Art. 119 Abs. 1 OR dazu, dass 

die Forderung erloschen ist, wobei der hiernach freigewordene Schuldner, also 

die Beklagte, für die bereits empfangene Gegenleistung aus ungerechtfertigter 

Bereicherung haftet (vgl. Art. 119 Abs. 2 OR). Zwar handelt es sich bei Art. 119 

OR um dispositives Recht (vgl. etwa BSK OR I-PETER, 6. A., Basel 2015, Art. 119 

N 19), doch wäre eine abweichende Regelung – wie die Vorinstanz ebenfalls zu-

treffend darlegt – gemäss Art. 8 ZGB von derjenigen Partei zu beweisen, welche 

daraus Rechte ableitet. Entgegen der Beklagten ist das von ihr im Beschwerde-

verfahren zitierte Schreiben der Klägerin vom 30. September 2015 (vgl. act. 29/1), 

welches von der Beklagten auch bereits vor Vorinstanz eingereicht wurde (vgl. 

act. 3g) und damit ein zulässiges Beweismittel darstellt, nicht geeignet, um die 

von ihr behauptete, mündlich geschlossene Vereinbarung, wonach sie drei neue 

Stoffe besorgen und die Klägerin daraus einen neuen Stoff zur Herstellung der 

Jacke auswählen solle, zu beweisen. Vielmehr teilt die Klägerin der Beklagten in 

diesem Schreiben einzig mit, dass sie keine neue Jacke wolle. Die Gründe dafür 

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sind – entgegen dem Standpunkt der Beklagten – unerheblich, ist aus rechtlicher 

Sicht doch einzig relevant, dass dieses Schreiben einzig das Festhalten der Klä-

gerin an der gesetzlichen Regelung von Art. 119 OR und nicht das Zustande-

kommen einer davon abweichenden Regelung belegt. Die Rüge der Beklagten, 

wonach die Vorinstanz zu Unrecht zum Schluss gekommen sei, dass die von ihr 

behauptete Änderung des zwischen den Parteien geschlossenen Vertrages nicht 

bewiesen sei, erweist sich damit als unbegründet. Die Beschwerde ist damit ab-

zuweisen.  

III.  

Kosten- und Entschädigungsfolgen 

 Die Kosten des vorliegenden Verfahrens sind ausgangsgemäss der Beklag-

ten aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO), wobei die Gerichtsgebühr ausgehend von 

einem Streitwert von Fr. 750.– gestützt auf § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 2 Abs. 1 

und § 4 Abs. 1 und 2 GebV OG auf Fr. 175.– festzusetzen und aus dem von der 

Beklagten geleisteten Kostenvorschuss zu beziehen ist. Der Klägerin ist mangels 

Umtrieben im vorliegenden Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zu-

zusprechen.  

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 175.– festgesetzt, der 

Beklagten und Beschwerdeführerin auferlegt und aus dem von dieser bei 

der Obergerichtskasse geleisteten Vorschuss bezogen.  

3. Der Klägerin und Beschwerdegegnerin wird keine Parteientschädigung zu-

gesprochen.  

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4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin und Beschwerdegeg-

nerin unter Beilage eines Doppels von act. 27, sowie an das Friedensrich-

teramt Zollikon, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine 
vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 750.-. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreibein: 

 
 
 

MLaw N. Seebacher 
 
versandt am: 
18. August 2017 
 
 

	Urteil vom 18. August 2017
	I.
	Sachverhalt und Prozessgeschichte
	II.
	Zur Beschwerde im Einzelnen
	III.
	Kosten- und Entschädigungsfolgen
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 175.– festgesetzt, der Beklagten und Beschwerdeführerin auferlegt und aus dem von dieser bei der Obergerichtskasse geleisteten Vorschuss bezogen.
	3. Der Klägerin und Beschwerdegegnerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin und Beschwerdegegnerin unter Beilage eines Doppels von act. 27, sowie an das Friedensrichteramt Zollikon, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...