# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ffd43fe1-8ca7-5e91-b347-51c333b869fb
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-10
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 10.04.2025 BK 2025 138
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2025-138_2025-04-10.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 25 138

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 10. April 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichter Gerber
Gerichtsschreiberin Ueltschi

Verfahrensbeteiligte A.________
a.v.d. Rechtsanwalt B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern
v.d. Staatsanwältin C.________

Gegenstand Verlängerung Untersuchungshaft

Strafverfahren wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungs-
mittelgesetz

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonalen Zwangsmass-
nahmengerichts vom 20. März 2025 (KZM 25 598)

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Erwägungen:

1. Die regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) 
führt ein Strafverfahren gegen A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) we-
gen qualifizierter Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG; 
SR 812.121). Am 21. Juni 2024 ordnete das Kantonale Zwangsmassnahmenge-
richt (nachfolgend: Zwangsmassnahmengericht) Untersuchungshaft für eine Dauer 
von drei Monaten an. Mit Entscheiden vom 13. September 2024, 20. Dezember 
2024 und 20. März 2025 verlängerte das Zwangsmassnahmengericht die Untersu-
chungshaft jeweils um weitere drei Monate, letztmals bis am 18. Juni 2025. Hierge-
gen erhob der Beschwerdeführer, amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt 
B.________, am 31. März 2025 Beschwerde bei der Beschwerdekammer in Straf-
sachen des Obergerichts des Kantons Bern (nachfolgend: Beschwerdekammer). Er 
beantragte die Aufhebung des Entscheids des Zwangsmassnahmengerichts vom 
20. März 2025 und die unverzügliche Entlassung aus der Untersuchungshaft, allen-
falls unter Anordnung von Ersatzmassnahmen; dies unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen. Das Zwangsmassnahmengericht verzichtete am 2. April 2025 auf ei-
ne Stellungnahme. Die Staatsanwaltschaft schloss mit delegierter Stellungnahme 
vom 4. April 2025 auf kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerde-
führer verzichtete auf die Einreichung abschliessender Bemerkungen.

2. Gemäss Art. 222 i.V.m. Art. 393 Abs. 1 Bst. c der Schweizerischen Strafprozess-
ordnung (StPO; SR 312.0) können Entscheide über die Anordnung, Verlängerung 
und Aufhebung der Untersuchungshaft durch die verhaftete Person mit Beschwer-
de angefochten werden. Zuständig ist die Beschwerdekammer in Strafsachen 
(Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsregle-
ments des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Der Beschwerdeführer ist durch 
die Verlängerung der Untersuchungshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschütz-
ten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 222 und 
Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die form- und fristgerechte Beschwerde ist einzutreten.

3. Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, zusammen mit mehreren weiteren be-
schuldigten Personen (D.________, E.________ und F.________) unter dem 
Deckmantel der von ihm geführten Firma G.________ GmbH sowie der vom Be-
schuldigten D.________ geführten H.________ (Firma) seit längerer Zeit Anlagen 
in L._________ (Ort), M.________ (Ort) und N.________ (Ort) zwecks Produktion 
von den THC-Grenzwert überschreitendem Hanf, insbesondere von Stecklingen, 
betrieben zu haben.

Den Haftakten lässt sich sachverhaltsmässig entnehmen, dass am 18. Juni 2024 
verschiedene Personen, darunter die Beschuldigten, durch die Polizei angehalten 
und diverse Durchsuchungen durchgeführt wurden. Anlässlich der Durchsuchung 
der Indooranlage in L._________ konnten rund 1'800 Marihuanapflanzen und rund 
20'000 Stecklinge sichergestellt werden. Die Indooranlage wurde durch die 
G.________ GmbH betrieben, welche dem Beschwerdeführer gehört. In 
M.________ konnten 1'200 Pflanzen, 202 Kilogramm abgepacktes Marihuana und 
105 Kilogramm verpackte Marihuana-Blüten aufgefunden werden. Zudem wurden 

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ein Mietvertrag lautend auf D.________ und ein Lager für diverse Bestandteile von 
Indooranlagen sichergestellt. In N.________ konnten weitere 802 Pflanzen festge-
stellt werden. Die an den Pflanzen und am Marihuana durchgeführten Schnelltests 
fielen mehrheitlich THC-positiv aus. Diese Resultate wurden durch die anschlies-
send im Institut für Rechtsmedizin (IRM) durchgeführten Analysen bestätigt. So 
wiesen gemäss der forensisch-chemischen Abschlussberichte des (IRM) sämtliche 
in L._________ sichergestellten und erprobten Pflanzen (bis auf eine einzige) ei-
nen THC-Wert über 1% auf. Auch bei den in M.________ sichergestellten Hanf-
pflanzen und dem sichergestellten Marihuana konnte ein THC-Wert von über 1% 
festgestellt werden. Anlässlich ihrer Einvernahmen bezeichneten mehrere Ange-
stellte den Beschwerdeführer als Chef der Anlage in L._________. Ebenfalls sag-
ten sie aus, dass man ihnen vorgemacht habe, dass es sich um die Produktion von 
CBD gehandelt habe. Der Beschwerdeführer gab bei der ersten Einvernahme am 
18. Juni 2024 und bei der Hafteinvernahme vom 19. Juni 2024 an, dass es sich bei 
der Indooranlage in L.__________ um eine legale CBD-Produktion handle. Anläss-
lich der später durchgeführten Einvernahmen macht er von seinem Aussagever-
weigerungsrecht Gebrauch. 

4.

4.1 Untersuchungshaft setzt zunächst voraus, dass im Sinne eines allgemeinen Haft-
grundes ein dringender Tatverdacht der Begehung eines Verbrechens oder Verge-
hens besteht (Art. 221 Abs. 1 StPO).

4.2 Anders als im Verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht verzichtet der Be-
schwerdeführer im Beschwerdeverfahren auf Ausführungen zum dringenden Tat-
verdacht. Gemäss Art. 385 Abs. 1 StPO hat die Person, die das Rechtsmittel er-
greift, genau anzugeben, welche Punkte des Entscheids sie anficht, welche Gründe 
einen anderen Entscheid nahe legen und welche Beweismittel sie anruft. Zumal 
sich der Beschwerdeführer nicht zum dringenden Tatverdacht äussert, kommt er 
seiner Begründungspflicht nicht nach, soweit er diesen Teil des vorinstanzlichen 
Entscheids überprüft haben will. Diesbezüglich erfolgt daher nur eine summarische 
Prüfung. 

4.3 Das Zwangsmassnahmengericht verweist zur Begründung des dringenden Tatver-
dachts – unter zusätzlichem Verweis auf den Haftanordnungsentscheid vom 
21. Juni 2024 (KZM 24 1283) und den Haftverlängerungsentscheid vom 13. Sep-
tember 2024 (KZM 1928) – auf den letzten Haftverlängerungsentscheid vom 
20. Dezember 2024 (KZM 24 2607). Diesem lässt sich was folgt entnehmen: 
Seit dem letzten Entscheid des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts kann mit der Staatsanwalt-
schaft von einer weiteren Verdichtung des dringenden Tatverdachts ausgegangen werden. Diesbe-
züglich kann auf die Einvernahmen von I.________ vom 20.09.2024 (vgl. vor allem Rz. 155 ff., 177 ff., 
332, 346, 381 ff.) und von J.________ vom 10.12.2024 (vgl. vor allem Rz. 50, 78, 105, 118, 256 ff., 
488 ff.) verwiesen werden, die dem Beschuldigten die Hauptrolle für den Betrieb der Indooranlage in 
L.________ zuweisen, wobei auch sie zumindest Zweifel hatten bzw. haben mussten, dass es sich 
um legales CBD-Hanf gehandelt hatte. Weiter berechnete die Kantonspolizei Bern im Berichtsrapport 
vom 11.12.2024 den Gesamtumsatz alleine in der Indooranlage L.________ mit CHF 2'618'415.00. 
Unter Miteinbezug der Anlagen in M.________ und N.________ (inkl. sichergestelltes Haschisch und 

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Marihuana) – zu welchen der Beschuldigte auch Verbindungen aufweist – ergibt sich laut Berichts-
rapport vom 11.12.2024 ein Gesamtumsatz von CHF 4'500'398.90. Selbst unter Berücksichtigung der 
Einwände der Verteidigung gegen die Berechnungsweise des Umsatzes der Kantonspolizei im Be-
richtsrapport vom 11.12.2024 (vgl. Rz. 6 in der Stellungnahme der Verteidigung vom 18.12.2024), 
wobei eine abschliessende Würdigung dieser Berechnungen dem Sachgericht vorbehalten bleibt, 
dürfte sich trotzdem noch einen Umsatz ergeben, der die Schwelle der Gewerbsmässigkeit gemäss 
Art. 19 Abs. 2 lit. c BetmG (gemäss BGer Umsatz von CHF 100’000.00) bei weitem übersteigt. Inso-
fern sind die diesbezüglichen Ausführungen der Verteidigung unbehilflich. Damit liegt der dringende 
Tatverdacht der qualifizierten Widerhandlungen gegen das BetmG immer noch vor. 

4.4 Ergänzend hielt das Zwangsmassnahmengericht fest, dass keine neuen, den Be-
schuldigten entlastenden Hinweise zu Tage getreten seien und sich der Tatver-
dacht weiter erhärtet habe. Gestützt auf die ausgewerteten Chats des Beschuldig-
ten mit E.________, den Zusammenstellungen des Umsatzes sowie den hohen 
Bargeldeinzahlungen auf das Geschäftskonto der G.________ GmbH und auf die 
Konti von D.________ sei nicht nur in Bezug auf die Bandenmässigkeit, sondern 
auch hinsichtlich der Gewerbsmässigkeit der Widerhandlungen gegen das BetmG 
von einem dringenden Tatverdacht auszugehen. Daran vermöchten – die in gros-
sen Teilen rein appellatorischen Vorbringen – der Verteidigung nichts zu ändern, 
wobei in Bezug auf den THC-Gehalt der Pflanzen, die «unrealistische und eindeu-
tig» fehlerhafte Umsatz- und Gewinnberechnung sowie die Verbindungen des Be-
schuldigten zu den Anlagen in N._______ und M._______F auf die bisherigen Er-
wägungen des Zwangsmassnahmengerichts verwiesen werden könne. Auch so-
weit die Verteidigung neu vorbringe, die sichergestellten Bargeldbeträge und die 
Transaktionen auf den Konti liessen nicht auf eine deliktische Aktivität in diesem 
Ausmass schliessen, könne ihr nicht gefolgt werden. Die von der Staatsanwalt-
schaft im Verlängerungsantrag vorgebrachten Zahlen von CHF 12'000.00 (Bargeld 
sichergestellt am Aufenthaltsort des Beschuldigten), CHF 738'570.00 (Bargeldein-
zahlungen auf das Geschäftskonto der G.________ GmbH sowie CHF 280'000.00 
(Bargeldeinzahlungen auf die Konti von D.________) liessen vielmehr den Schluss 
von illegalen Geschäftstätigkeiten zu. 

4.5 Die Beschwerdekammer kommt zum Schluss, dass der dringende Tatverdacht 
gegen den Beschwerdeführer wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das 
Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 2 Ziff. b und c BetmG [Banden- und Ge-
werbsmässigkeit]) zu Recht bejaht worden ist und sich im Verlaufe der Untersu-
chung weiter erhärtet hat. Die Ausführungen des Zwangsmassnahmengerichts sind 
daher nicht zu beanstanden und es kann auf dessen bisherigen Entscheide (KZM 
24 1283, KZM 1928, KZM 24 2607) sowie auf die jeweiligen Haftverlängerungsan-
träge der Staatsanwaltschaft verwiesen werden. Insgesamt ist nicht ersichtlich, in-
wiefern sich die Verhältnisse zugunsten des Beschwerdeführers verändert haben 
sollten, so dass der dringende Tatverdacht entkräftet worden wäre. 

5

5.

5.1 Neben dem dringenden Tatverdacht setzt die Untersuchungshaft einen besonderen 
Haftgrund im Sinne von Art. 221 Abs. 1 Bst. a bis c oder 1bis StPO voraus. Das 
Zwangsmassnahmengericht stützt sich auf den Haftgrund der Fluchtgefahr.

5.2 Fluchtgefahr liegt gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO vor, wenn ernsthaft zu be-
fürchten ist, dass sich die beschuldigte Person durch Flucht der Strafverfolgung 
oder der zu erwartenden Sanktion entzieht. Im Vordergrund steht dabei eine mögli-
che Flucht ins Ausland, denkbar ist aber auch ein Untertauchen im Inland (BGE 
143 IV 160 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 1B_379/2019 vom 15. August 2019 
E. 6.1, 1B_387/2016 vom 17. November 2016 E. 5, auch zum Folgenden). Bei der 
Bewertung, ob Fluchtgefahr besteht, sind die gesamten konkreten Verhältnisse zu 
berücksichtigen. Es müssen Gründe vorliegen, die eine Flucht nicht nur als mög-
lich, sondern als wahrscheinlich erscheinen lassen. Die Schwere der drohenden 
Strafe darf als Indiz für die Fluchtgefahr gewertet werden. Sie genügt jedoch für 
sich allein nicht, um den Haftgrund zu bejahen (BGE 125 I 60 E. 3a; Urteile des 
Bundesgerichts 1B_126/2012 und 1B_146/2012 vom 26. März 2012 E. 3.3.2). 
Vielmehr müssen die konkreten Umstände, insbesondere die gesamten Lebens-
verhältnisse der beschuldigten Person, in Betracht gezogen werden (vgl. zum Gan-
zen: BGE 143 IV 160 E. 4.3 mit Hinweisen). So ist es zulässig, die familiären und 
sozialen Bindungen der inhaftierten Person, deren berufliche Situation und Schul-
den sowie private und geschäftliche Kontakte ins Ausland und Ähnliches mit zu 
berücksichtigen (vgl. Forster, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozess-
ordnung, a.a.O., N. 5 zu Art. 221 StPO; Urteile des Bundesgerichts 1B_541/2017 
vom 8. Januar 2018 E. 3.2, 1B_150/2015 vom 12. Mai 2015 E. 3.1, 1B_285/2014 
vom 19. September 2014 E. 3.3). Ein gewichtiges Indiz für Fluchtgefahr stellen 
auch unklare Wohn- und Arbeitsverhältnisse – insbesondere unzutreffende Anga-
ben der beschuldigten Person dazu – dar (vgl. FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, in: 
Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 17 zu Art. 
221 StPO mit Hinweisen). 

5.3 Das Zwangsmassnahmengericht verweist auch hinsichtlich der Fluchtgefahr 
zunächst auf seinen Haftverlängerungsentscheid vom 20. Dezember 2024, in dem 
es Folgendes festhielt:
Mit der Staatsanwaltschaft ist nach wie vor von Fluchtgefahr auszugehen. Bereits durch die bisheri-
gen Aussagen des Beschuldigten ist von einer starken Verbindung zu den O.________ auszugehen 
(vgl. dazu auch EV A.________ vom 18.06.2024 Rz. 32 ff., 40 ff., 49 ff., 67, 126 f.; EV A.________ 
vom 05.09.2024 Rz. 1008). Dies wird weiter durch Aussagen von Drittpersonen bestätigt. In Vergan-
genheit kommunizierte er bzw. organisierte er seine Angelegenheiten gemäss Aussagen von 
I.________ vom 20.09.2024 jeweils von den O.________ aus (Rz. 274). Auch gemäss Aussagen von 
J.________ vom 10.12.2024 war der Beschuldigte mehrfach in den «Ferien» (vgl. Rz. 118, 213, 317, 
385). Zudem scheint der Beschuldigte in den O.________ über grössere Vermögenswerte zu verfü-
gen (Eigentumswohnung mit «Wertsteigerung», Geschäftsliegenschaft als «Wertanlage»; Eingabe 
Verteidigung vom 17.10.2024 S. 2). Dem Beschuldigten droht im Falle einer Verurteilung nach wie vor 
eine empfindliche Freiheitsstrafe. Zudem hat er im Falle einer Verurteilung mit einer obligatorischen 
Landesverweisung nach Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB zu rechnen. Es gilt als gerichtsnotorisch, dass, wer 
mit der Wegweisung aus der Schweiz zu rechnen hat, regelmässig kaum mehr einen Anlass sieht, 

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sich weiterhin dem Verfahren zu stellen, selbst wenn sie eigentlich die Schweiz gar nicht verlassen 
will (siehe statt vieler BGer 1B_353/2013 vom 04.11.2013 E. 4.2). Es besteht nach dem Gesagten die 
Gefahr, dass der Beschuldigte sich dem Strafverfahren und schliesslich der zu erwartenden Sanktion 
durch Flucht aus der Schweiz oder durch Untertauchen entzieht, zumal er (wohl) keine Auslieferung 
aus den O.________ zu befürchten hat, wie auch den Ausführungen der amtlichen Verteidigung in 
der Stellungnahme vom 18.12.2024 zu entnehmen ist, wenn geltend gemacht wird, dass die holländi-
schen Behörden eigene Staatsangehörige zur Strafverfolgung nur ausliefern, wenn der antragsstel-
lende Staat eine Garantie abgibt, dass die beschuldigte Person zum Strafvollzug an die O._______ 
retourniert würde (vgl. Rz. 13 der Stellungnahme vom 18.12.2024). Der besondere Haftgrund der 
Fluchtgefahr ist nach wie vor gegeben. 

5.4 Das Zwangsmassnahmengericht fügte dem weiter hinzu, dass sich die obgenann-
ten Umstände seit dem letzten Entscheid nicht zugunsten des Beschwerdeführers 
verändert hätten. Die Ausführungen des Beschwerdeführers seien grösstenteils nur 
appellatorischer Natur. Bezüglich der beschlagnahmten Geldbeträge und Sachwer-
te bzw. der angeblich bedrohten «wirtschaftlichen Existenz» des Beschwerdefüh-
rers werde auf die mit hoher Wahrscheinlichkeit deliktische Herkunft wie auch auf 
seine Vermögenswerte in den O._______ verwiesen. Es bestehe nach wie vor eine 
Vielzahl an ausländischen Verknüpfungspunkten, während seine Verbundenheit 
mit der Schweiz weitaus weniger ausgeprägt erscheine. Nach wie vor sei von einer 
erheblichen Fluchtgefahr auszugehen. 

5.5 Die Beschwerdekammer geht mit dem Zwangsmassnahmengericht und der 
Staatsanwaltschaft einig, dass sich der Beschwerdeführer im Fall einer Haftentlas-
sung durch Flucht dem Verfahren und der ihm drohenden Sanktion entziehen 
könnte. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, überzeugt nicht. 

5.5.1 Zunächst ist hervorzuheben, dass der Beschwerdeführer niederländischer Staats-
bürger ist und in den O.________ aufgewachsen ist, wo er bis heute mit seiner Le-
benspartnerin in seiner Eigentumswohnung lebt. Zudem besitzt er dort weitere Ge-
schäftsräumlichkeiten. Im Jahr 2021 ist er aufgrund seiner geschäftlichen Tätigkei-
ten in die Schweiz eingereist und hat sich seither regelmässig in den O._______ 
aufgehalten. So kehrte er eigenen Aussagen zufolge jeweils nach vier Wochen 
wieder in seine Heimat zurück (vgl. Hafteinvernahme des Beschwerdeführers vom 
19. Juni 2024, Z. 315 f.). Dass sich der Beschwerdeführer immer wieder in den 
O._______ aufgehalten und auch von dort aus die Geschäfte geführt bzw. organi-
siert hat, bestätigte auch I.________ (vgl. Einvernahme I.________ vom 20. Sep-
tember 2024, Z. 250 und 273 f.). Der Beschwerdeführer hat – abgesehen von sei-
nen (ehemaligen) Angestellten – keinerlei Beziehungen zur Schweiz. Konkret hat 
er kein soziales Umfeld, keine Arbeit und keine Wohnung mehr. Insgesamt ist nicht 
ersichtlich, was ihn nach einer allfälligen Freilassung noch in der Schweiz halten 
würde, zumal ihm eine empfindliche Freiheitsstrafe sowie eine Landesverweisung 
droht. Darüber hinaus ist den Akten auch nicht zu entnehmen und wird auch nicht 
vorgebracht, dass er beabsichtigt hätte, sich dauerhaft in der Schweiz niederzulas-
sen. Insgesamt überwiegen – entgegen dem Beschwerdeführer – somit klar die 
Anknüpfungspunkte zu seinem Heimatland und es kann nicht annähernd von einer 
engen Verbundenheit mit der Schweiz gesprochen werden. 

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5.5.2 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass er aufgrund seiner Verantwor-
tung gegenüber seinen Mitarbeitenden die Schweiz nicht verlassen würde, über-
zeugt dies nicht. Er zeigt in keiner Weise auf, inwiefern eine derart enge Verbun-
denheit zu seinen Angestellten bestehen soll. Weder aus seinen Ausführungen 
noch aus den Einvernahmen der ehemaligen Mitarbeitenden geht hervor, dass er 
mit ihnen eine über das Angestelltenverhältnis hinausgehende enge oder freund-
schaftliche Beziehung gepflegt hätte, welche in ihm ein solch starkes Verantwor-
tungsgefühl auszulösen vermöchte. Vielmehr gab I.________ sogar an, dass der 
Beschwerdeführer von allen, die für ihn gearbeitet hätten, abschätzig gesprochen 
habe. Zudem habe er sie sehr schlecht bezahlt und abschätzig behandelt (vgl. Ein-
vernahme von I.________ vom 20. September 2024, Z. 284 ff.). Dass der Be-
schwerdeführer in herablassender Art und Weise über Personen spricht, ergibt sich 
auch aus den sichergestellten Sprachnachrichten (vgl. Extraktionsbericht vom 21. 
August 2024, S. 2). Insgesamt gelingt es ihm nicht annähernd aufzuzeigen, dass er 
sich gegenüber seinen ehemaligen Angestellten derart stark verpflichtet fühlt und 
ihn diese Verantwortung von einer Flucht abhalten würde. 

5.5.3 Wenn der Beschwerdeführer in Bezug auf seine wirtschaftliche Existenz in den 
O._______ vorbringt, dass seine Eigentumswohnung überschuldet und die Ge-
schäftsliegenschaft bloss halbfertig gebaut sowie nur teilweise bezahlt ist, handelt 
es sich um unbelegte Parteibehauptungen. Abgesehen von den vorhandenen Ver-
mögenswerten in den O._______ lebt er mit seiner Lebenspartnerin zusammen, 
welche ihm möglicherweise ebenfalls finanzielle Unterstützung bieten könnte. 
Kommt hinzu, dass er nach eigenen Angaben seine Geschäfte ausschliesslich über 
Bargeld abgewickelt haben will und bei ihm in der Wohnung grössere Summen an 
Bargeld aufgefunden worden sind. Mithin erscheint es zumindest nicht ausge-
schlossen, dass er auch (in seiner Wohnung) in den O._______ über weitere hohe 
Summen an Bargeld verfügt und ihn die Beschlagnahme seiner Vermögenswerte 
nicht per se von einer Flucht abhalten könnte. Im Übrigen ist nicht von entschei-
dender Bedeutung, dass der Beschwerdeführer nicht auf seine beschlagnahmten 
Vermögenswerte verzichten will, zumal diese gemäss aktuellen Erkenntnissen mit 
grosser Wahrscheinlichkeit deliktischer Herkunft sind und folglich nicht wieder an 
den Beschwerdeführer herausgegeben werden. 

5.5.4 Schliesslich vermag auch das von der Schweiz und den O._______ ratifizierte eu-
ropäische Auslieferungsübereinkommen (EAUe; SR 0.353.1) die Fluchtgefahr nicht 
zu minimieren. Gemäss Art. 6 EAUe kann von den O._______ die Auslieferung ei-
gener Staatsangehörigen abgelehnt werden. Wie der Beschwerdeführer selbst vor-
bringt, haben die O._______ dem Generalsekretariat am 15. Oktober 1987 diesbe-
züglich mitgeteilt, dass keine eigenen Staatsangehörigen ausgeliefert werden. Ab-
gesehen davon, dass somit fraglich ist, ob O._______ einem Ersuchen auf Auslie-
ferung eines Staatsangehörigen stattgeben würden, stünde selbst die Möglichkeit 
einer Auslieferung einer Flucht nicht entgegen (BGE 123 I 31 E. 3d; BGE 145 IV 
503 E.2.2). 

5.6 Zusammengefasst kann der besondere Haftgrund der Fluchtgefahr nach wie vor 
bejaht werden. Es ist mit grosser Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich 
der Beschwerdeführer im Falle einer Haftentlassung dem Strafverfahren und der zu 

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erwartenden Sanktion durch Flucht ins Ausland entziehen würde. Die Fluchtgefahr 
muss als erheblich eingestuft werden. Ob auch der besondere Haftgrund der Kollu-
sionsgefahr vorliegt, welchen die Vorinstanz – lediglich mit Verweis auf den Haft-
verlängerungsantrag der Staatsanwaltschaft vom 14. März 2025 – bejaht hat, kann 
angesichts der offensichtlich vorliegenden Fluchtgefahr offenbleiben. 

6.

6.1 Die Haft muss überdies verhältnismässig sein. Freiheitsentziehende Zwangsmass-
nahmen sind aufzuheben, sobald Ersatzmassnahmen zum gleichen Ziel führen 
(Art. 212 Abs. 2 Bst. c StPO). Gemäss Art. 31 Abs. 3 BV und Art. 5 Ziff. 3 der Kon-
vention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) 
hat eine in strafprozessualer Haft gehaltene Person überdies Anspruch darauf, in-
nerhalb einer angemessenen Frist richterlich abgeurteilt oder während des Straf-
verfahrens aus der Haft entlassen zu werden. Eine übermässige Haftdauer stellt 
eine unverhältnismässige Beschränkung dieses Grundrechts dar. Sie liegt dann 
vor, wenn die Haft die mutmassliche Dauer der zu erwartenden freiheitsentziehen-
den Sanktion übersteigt (vgl. auch Art. 212 Abs. 3 StPO). Bei der Prüfung der Ver-
hältnismässigkeit der Haftdauer ist namentlich der Schwere der untersuchten Straf-
taten Rechnung zu tragen. Der Richter darf die Haft nur so lange erstrecken, als sie 
nicht in grosse zeitliche Nähe der (im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung) kon-
kret zu erwartenden Dauer der freiheitsentziehenden Sanktion rückt (BGE 143 IV 
168 E. 5.1).

6.2 Der Beschwerdeführer wurde am 18. Juni 2024 festgenommen und am 21. Juni 
2024 in Untersuchungshaft versetzt. Mit dem angefochtenen Entscheid verlängerte 
das Zwangsmassnahmengericht die Untersuchungshaft bis am 18. Juni 2025. Mit 
Blick auf die ihm gegenüber erhobenen Vorwürfe der qualifizierten Widerhandlun-
gen gegen das Betäubungsmittelgesetz (vgl. Art. 19 Ziff. 2 BetmG [Banden- und 
Gewerbsmässigkeit], Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr) und angesichts der 
Höhe des berechneten Umsatzes bzw. Gewinns droht dem Beschwerdeführer 
gemäss Staatsanwaltschaft und für die Beschwerdekammer nachvollziehbar eine 
mehrjährige unbedingte Freiheitstrafe. Mithin liegt mit der Verlängerung der Unter-
suchungshaft um weitere drei Monate noch keine Überhaft vor und diese erscheint 
auch angesichts der geplanten Ermittlungshandlungen (Rapporterstellung, Durch-
führung der Schlusseinvernahmen, Anklageerhebung) als verhältnismässig. 
Schliesslich vermag auch der Umstand, dass die beiden Mitbeschuldigten aus der 
Haft entlassen worden sind, nichts an der Verhältnismässigkeit zu ändern. Wie die 
Staatsanwaltschaft in ihrer Stellungnahme zu Recht festhält, lässt sich die Situation 
der beiden Mitbeschuldigten nicht mit derjenigen des Beschwerdeführers verglei-
chen.

6.3 Wie das Zwangsmassnahmengericht und die Staatsanwaltschaft, vermag auch die 
Beschwerdekammer keine milderen Ersatzmassnahmen gemäss Art. 237 StPO zu 
erkennen, welche die Fluchtgefahr hinreichend zu bannen vermögen. Zunächst ist 
daran zu erinnern, dass das Bundesgericht bereits mehrfach und in jüngerer Zeit in 
seinem Urteil 7B_112/2024 vom 13. Mai 2024 ausgeführt hat, dass sich Ersatz-
massnahmen bei ausgeprägter Fluchtgefahr regelmässig als nicht ausreichend er-

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weisen (siehe ferner BGE 145 IV 503 E. 3.2 f.). Von dem muss hier ebenfalls aus-
gegangen werden, zumal die Fluchtgefahr nicht mehr als niederschwellig bezeich-
net werden kann. Insbesondere die vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Mel-
depflicht kann eine Flucht ins Ausland offensichtlich nicht verhindern. Sie ermög-
licht einzig die Feststellung einer bereits erfolgten Flucht. Dem Beschwerdeführer 
verbliebe innerhalb des Meldeintervalls am Wohnsitz genügend Zeit, um die relativ 
kleinräumige Schweiz zu verlassen. Auch mit einer elektronischen Fussfessel kann 
die Flucht nur im Nachhinein festgestellt werden (BGE 145 IV 503 E. 3.3, Urteile 
des Bundesgerichts 1B_142/2021 vom 15. April 2021 E. 5 und 1B_574/2020 vom 
3. Dezember 2020 E. 6.2). Schliesslich handelt es sich entgegen dem Beschwerde-
führer bei den beschlagnahmten Vermögenswerten im Wert von CHF 200'000.00 
nicht um eine vom Beschwerdeführer geleistete Sicherheitsleistung, welche diesem 
zurückzugeben ist. Wie bereits erwähnt, wurden die Vermögenswerte beschlag-
nahmt, da sie nach aktuellen Ermittlungsstand deliktischer Herkunft sind. Die 
Staatsanwaltschaft bringt zu Recht vor, dass sie im Falle eines Schuldspruchs 
mutmasslich nicht an den Beschwerdeführer ausgehändigt werden. Im Übrigen 
vermöchte auch die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung die bestehende Flucht-
gefahr nicht hinreichend zu bannen.

6.4 Die Verlängerung der Untersuchungshaft erweist sich insgesamt als verhältnis-
mässig. 

7. Gestützt auf das Ausgeführte ist festzuhalten, dass sämtliche Haftvoraussetzungen 
erfüllt sind. Es ist demnach nicht zu beanstanden, dass das Zwangsmassnahmen-
gericht die Untersuchungshaft für die Dauer von drei Monaten verlängert hat. Die 
Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet und ist abzuweisen.

8. Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens sind die Verfahrenskosten dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Diese werden bestimmt 
auf CHF 1’500.00. Die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht legen die 
Entschädigung der amtlichen Verteidigung für ihre Aufwendungen im Beschwerde-
verfahren am Ende des Verfahrens fest (Art. 135 Abs. 2 StPO). 

10

Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1'500.00, werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt. 

3. Die amtliche Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird am Ende des Verfah-
rens durch die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht festgesetzt. 

4. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, a.v.d. Rechtsanwalt B.________

(per Einschreiben)
- Staatsanwältin C.________, Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland

(per Einschreiben)

Mitzuteilen:
- dem Kantonalen Zwangsmassnahmengericht, Gerichtspräsident K.________

(mit den Akten – per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Bern, 10. April 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Ueltschi

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.