# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 761abc19-a352-51ac-901d-645b2c39e284
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 25.08.2025 II 2025 38
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-38_2025-08-25.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 38

Entscheid vom 25. August 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Pascal Pfeifhofer, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchs-
berechtigung wegen Ablehnung einer zumutbaren Arbeit)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1982) meldete sich am 4. Dezember 2023 zum Bezug von 
Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Dezember 2023 an. Dies, nachdem seine 
letzte Anstellung auf Grund eines befristeten Vertrages per 30. November 2023 
endete (Vi-act. 1). Mit Schreiben vom 1. Dezember 2023 bestätigte das RAV 
Goldau seine Anmeldung zur Arbeitsvermittlung für eine Vollzeitstelle als Gärt-
ner; Allrounder, Garten und Allrounder, Logistik zur Arbeitsvermittlung per 30. 
November 2023 (Vi-act. 2).

B. Im Schreiben vom 11. Februar 2025 wies das RAV Goldau A.________ die 
Stelle als Gärtner (Gartenpflege) bei der B.________GmbH in D.________ (SZ) 
zur Bewerbung zu (Vi-act. 3). Schriftlich bestätigte A.________ am 14. Februar 
2025, dass er sich am gleichen Tag bei der Firma B.________GmbH beworben 
habe (Vi-act. 4). Mit E-Mail vom 18. Februar 2025 leitete die B.________GmbH 
dem RAV Goldau einen E-Mailverkehr mit A.________ weiter, worin dieser fest-
halte, sich nur aus Verpflichtung zu bewerben (Vi-act. 5). Mit Schreiben vom 
21. Februar 2025 teilte das Amt für Arbeit des Kantons Schwyz A.________ mit, 
es ziehe in Erwägung, ihn wegen der Ablehnung der zumutbaren Stelle bei der 
B.________GmbH zu sanktionieren, wozu er bis am 6. März 2025 Stellung neh-
men könne (Vi-act. 6). A.________ nahm darauf mit E-Mail vom 3. März 2025 
fristgerecht Stellung (Vi-act. 7), worauf das Amt für Arbeit mit Verfügung vom 3. 
März 2025 die Einstellung der Anspruchsberechtigung für 31 Tage ab dem 19. 
Februar 2025 gegen A.________ verfügte (Vi-act. 8).

C. Die von A.________ am 7. März 2025 (Postaufgabe) eingelegte Einspra-
che (Vi-act. 9) wies das Amt für Arbeit mit Einspracheentscheid Nr. 133/25 vom 
8. Mai 2025 ab und bestätigte die Sanktion (Vi-act. 11).

D. Mit undatiertem Schreiben (Postaufgabe: 9.6.2025) an das Amt für Arbeit 
nimmt A.________ zum Einspracheentscheid Stellung und beantragt sinn-
gemäss dessen Aufhebung und eine erneute Prüfung. Das Amt für Arbeit leitet 
die Eingabe am 11. Juni 2025 zuständigkeitshalber ans Verwaltungsgericht 
Schwyz zur Bearbeitung als Beschwerde weiter. Mit Vernehmlassung vom 
25. Juni 2025 beantragt das Amt für Arbeit die Abweisung der Beschwerde.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung der Begründungspflicht 
(Gehörsverletzung). Als formelle Rüge ist dies vorab zu prüfen (vgl. Urteil BGer 
5A_732/2021 vom 29.3.2022 E. 2).

1.1 Die Parteien haben in einem Verfahren Anspruch auf das rechtliche Gehör 
(Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
[BV; SR 101] vom 18.4.1999). Im Bereich des Sozialversicherungsrecht wird die-
ser Anspruch auch in Art. 42 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 festgehalten. 
Er verpflichtet die Behörde, die Vorbringen der Parteien zu prüfen und in der Ent-
scheidfindung zu berücksichtigen. Dabei ist nicht erforderlich, dass sie sich mit 
allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vor-
bringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid 
wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, 
dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft 
geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen 
kann (Urteil BGer 9C_221/2024 vom 28.11.2024 E. 2.2.).

1.2 Der Beschwerdeführer rügt, er habe sechs verschiedene Punkte vorge-
bracht, welche im Einspracheentscheid der Vorinstanz nur verkürzt zusammen-
gefasst wiedergegeben und inhaltlich kaum gewürdigt worden seien. Eine diffe-
renzierte Auseinandersetzung mit der Begründung der Vorinstanz wird vom Be-
schwerdeführer dabei nicht vorgetragen (vgl. Vi-act. 9). Die Vorinstanz äussert 
sich in ihrer Vernehmlassung nicht zur gerügten Gehörsverletzung.

1.3 Die Rüge des Beschwerdeführers verfängt nicht. Die Vorinstanz befasst 
sich in Ziff. 10 und 11 des Einspracheentscheides mit den Vorbringen des Be-
schwerdeführers. Sie fasste die Vorbringen, dass der Beschwerdeführer die Stel-
le nie ausdrücklich abgelehnt habe, er keine Pflicht zur Erklärung einer Annah-
mebereitschaft habe, und er nicht die Arbeitgeber von seiner Eignung überzeu-
gen müsse in Ziff. 10 des Einspracheentscheides zusammen und verneinte sie 
sogleich. In Ziff. 11 des Einspracheentscheides äussert sie sich zu den Vorbrin-
gen, dass es keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen seinem Verhalten 
und der Stellenbesetzung gebe und, dass der Arbeitgeber voreilig gehandelt ha-
be. Der Vorinstanz ist dabei zuzustimmen, dass sich der Beschwerdeführer 
mehrmals wiederholte. Im Übrigen verwies die Vorinstanz auf die Ausführungen 
in der Verfügung, worin zu seinen Vorbringen bereits Stellung genommen wor-
den sei, welchen sich die Vorinstanz anschliesse. Eine Verletzung des rechtli-
chen Gehörs im Sinne der Begründungspflicht ist zu verneinen, wenn eine sach-

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gerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids möglich war (BGE 150 V 
474 E. 4.1; 148 III 30 E. 3.1; BGE 141 III 28 E. 3.2.4), was vorliegend zweifels-
ohne der Fall ist. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beschwerdefüh-
rers durch die Vorinstanz ist nicht ersichtlich.

2. Materiell ist strittig, ob die Vorinstanz zu Recht eine Sanktion von 31 Ein-
stelltagen bestätigte mit der Begründung, der Beschwerdeführer habe eine ihm 
zugewiesene, zumutbare Stelle abgelehnt.

2.1.1  Die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, 
hat im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht alles Zumutbare zu unterneh-
men, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen, insbesondere Arbeit 
zu suchen und jegliche zumutbare Arbeit unverzüglich anzunehmen (Art. 17 
Abs. 1 und 3 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversiche-
rung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; 
SR 837.0] vom 25.6.1982). Die verschiedenen damit verbundenen Pflichten sind 
als blosse Obliegenheiten nur insofern durchsetzbar, als deren Verletzung leis-
tungsrechtliche Sanktionen in Form der Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung (Art. 30 AVIG) nach sich zieht. Diese hat die Funktion einer Haftungsbe-
grenzung für Schäden, die die versicherte Person hätte vermeiden oder vermin-
dern können. Als verwaltungsrechtliche Sanktion ist sie vom Gesetzmässigkeits-, 
Verhältnismässigkeits- und Verschuldensprinzip beherrscht (Urteil BGer 
8C_468/2020 vom 27.10.2020 E. 3.1; Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversi-
cherung, in: Soziale Sicherheit, Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht 
[SBVR], Bd. XIV, 3. Aufl. 2016, [nachfolgende: SBVR Soziale Sicherheit-Nuss-
baumer] Rz. 828; Melissa Traber, Die schuldhafte Ablehnung einer zumutbaren 
Arbeit in der Arbeitslosenversicherung, SZS 2022, S. 154 ff.). Der Beweis muss 
dabei mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweismass der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit erbracht werden (vgl. BGE 144 V 427 E. 3.2).

2.1.2  Sanktioniert werden unter anderem Verhaltensweisen, die sich negativ auf 
den Eintritt oder die Dauer der Arbeitslosigkeit auswirken. So ist die versicherte 
Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie die Kontrollvor-
schriften oder die Weisungen der zuständigen Amtsstelle nicht befolgt, nament-
lich eine zumutbare Arbeit nicht annimmt oder eine arbeitsmarktliche Massnahme 
ohne entschuldbaren Grund nicht antritt, abbricht oder deren Durchführung durch 
ihr Verhalten beeinträchtigt oder verunmöglicht (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG). Soweit 
Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG nicht die ausdrücklich dort genannten Tatbestände be-
trifft, hat die Bestimmung die Funktion eines Auffangtatbestands. Als solcher er-
fasst sie sämtliche vorwerfbaren Verletzungen der Kontrollvorschriften und der 

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Weisungen der zuständigen Amtsstelle, soweit ein bestimmtes Verhalten nicht 
durch einen eigenen Einstellungstatbestand geregelt ist (Urteil BGer 8C_40/2019 
vom 30.7.2019 E. 5.2). Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung setzt nicht 
(zwingend) den Nachweis eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Verhal-
ten der versicherten Person und der Verlängerung der Arbeitslosigkeit, mithin 
dem (auch) der Arbeitslosenversicherung entstandenen Schaden voraus (Traber, 
a.a.O., S. 159). Vielmehr werden bestimmte Handlungen und Unterlassungen 
bereits dann sanktioniert, wenn sie erst ein Schadensrisiko in sich bergen (BGE 
141 V 365 E. 2.1 mit Hinweisen; Urteile BGer 8C_468/2020 vom 27.10.2020 
E. 3.2; 8C_339/2016 vom 29.6.2016 E. 2.2; 8C_491/2014 vom 23.12.2014 E. 2, 
in: SVR 2015 ALV Nr. 7, S. 19; VGE II 2022 20 vom 26.6.2022).

2.1.3  Nach dem Wortlaut von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG ist die versicherte Person 
namentlich dann in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie eine zu-
mutbare Arbeit nicht annimmt. Das Gesetz selbst setzt somit voraus, dass der 
versicherten Person eine zumutbare Arbeitsstelle im Sinn von Art. 16 AVIG an-
geboten wird. Daher ist vor der Verhängung der Sanktion grundsätzlich die Zu-
mutbarkeit der fraglichen Stelle zu prüfen (Urteil BGer 8C_468/2020 vom 
27.10.2020 E. 5.1). Ob eine Arbeit zumutbar ist, beurteilt sich nach Art. 16 AVIG. 
Nach dessen Abs. 1 ist grundsätzlich jede Arbeit zumutbar, während die Aus-
nahmen, in denen eine Arbeit als unzumutbar gilt, in Abs. 2 abschliessend aufge-
listet sind (BGE 122 V 34 E. 4d). 

2.1.4  Der Einstellungstatbestand der Ablehnung einer zumutbaren Arbeit ist 
nach der Rechtsprechung nicht nur dann erfüllt, wenn die versicherte Person die 
Arbeit ausdrücklich ablehnt oder eine nach den Umständen gebotene ausdrückli-
che Annahmeerklärung unterlässt, sondern auch dann, wenn sie durch ihr Ver-
halten in Kauf nimmt, dass die Stelle anderweitig besetzt wird. So ist bei den 
Verhandlungen mit dem künftigen Arbeitgeber klar und eindeutig die Bereitschaft 
zum Vertragsabschluss zu bekunden, um die Beendigung der Arbeitslosigkeit 
nicht zu gefährden (BGE 122 V 34 E. 3b; Urteile BGer 8C_750/2019 vom 
10.2.2020 E. 4.1, in: ARV 2020, S. 90; 8C_491/2014 vom 23.12.2014 E. 4.2, in: 
SVR 2015 ALV Nr. 7, S. 19). Ebenso ist der Tatbestand erfüllt, wenn sich die ar-
beitslose Person trotz Zuweisung einer Stelle nicht ernsthaft um die Aufnahme 
von Vertragsverhandlungen bemüht (Urteil BGer 8C_337/2008 vom 1.7.2008 
E. 3.3.2; SBVR Soziale Sicherheit-Nussbaumer, Kap. N. Rz. 850 mit weiteren 
Hinweisen). Ins Gewicht fallen sodann liederliche Bewerbungsunterlagen oder 
das Auftreten, das Verhalten und die Äusserungen der versicherten Person 
während des Bewerbungsgesprächs (Urteil BGer 8C_339/2016 vom 29.6.2016 
E. 4.2; SBVR Soziale Sicherheit-Nussbaumer, Rz. 850 Fn. 1903). Auch das Aus-

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bedingen einer Bedenkzeit fällt darunter, wenn dadurch in Kauf genommen wird, 
dass der Arbeitgeber die Anstellung nicht weiterverfolgt (vgl. Traber, a.a.O., 
S. 156 mit Hinweis auf Urteil BGer 8C_24/2021 vom 10.6.2021). Die Rechtspre-
chung umschreibt das verpönte Verhalten somit sehr weit. Immerhin hat sie die-
se Prinzipien (soweit ersichtlich) aber stets mit Blick auf ein jeweils vorhandenes, 
konkretes und zumutbares Stellenangebot angewandt und weiterentwickelt.

2.2 Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zur Zumutbarkeit der ihm zur Be-
werbung zugewiesenen Stelle. Die Vorinstanz begründet die Zumutbarkeit in 
Ziff. 5 Abs. 6 des Einspracheentscheids mit den Kenntnissen des RAV-Personal-
beraters über die individuelle Situation des Beschwerdeführers. 

Bei der zugewiesenen Stelle handelte es sich um eine Vollzeitstelle als Gärtner 
(Gartenpflege) bei der B.________GmbH (Vi-act. 3). Der Beschwerdeführer 
suchte eine Vollzeitstelle als Gärtner (Vi-act. 1 und 2). Die Stelle war damit zwei-
felsohne auf die Fähigkeiten des Beschwerdeführers ausgerichtet, führte er doch 
verschiedenste Tätigkeiten als Gärtner in seinem Lebenslauf auf (Vi-act. 12). 
Ebenfalls erscheint der Arbeitsweg zwischen C.________ (Wohnort des Be-
schwerdeführers [Vi-act. 1]) und D.________ SZ (Arbeitsort [Vi-act. 3]) nicht un-
zumutbar im Sinne von Art. 16 Abs. 2 lit. f AVIG. Weitere Tatbestände der Unzu-
mutbarkeit einer Arbeit nach Art. 16 Abs. 2 AVIG geben nicht Anlass zur Diskus-
sion. Somit war die Arbeitsstelle für den Beschwerdeführer zumutbar.

2.3 Der Beschwerdeführer bringt vor, dass er sämtliche Kontrollvorschriften 
zwischen dem 1. Dezember 2023 und dem 31. März 2025 erfüllt habe. Er habe 
sich an die Termine gehalten, Bewerbungen geschrieben und Rückmeldungen 
gegeben. Auch sei er bereit gewesen, mit dem RAV zusammenzuarbeiten. 

Mit seinem Vorbringen ist der Beschwerdeführer nicht zu hören. So wirft ihm die 
Vorinstanz eine Verletzung seiner Schadensminderungspflicht durch Nichtan-
nahme einer ihm zugewiesenen Arbeitsstelle vor und nicht die Verletzung von 
Kontrollvorschriften. Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG führt nicht nur die Verletzung von 
Kontrollvorschriften als Tatbestand auf, sondern sanktioniert auch die Nichtan-
nahme einer zumutbaren Stelle im obgenannten Sinne (vgl. oben E. 2.1). Ohne 
Relevanz für das vorliegende Verfahren sind daher die vom Beschwerdeführer 
vorgebrachten Stellenbemühungen. Er verkennt, dass es nicht um die Sanktio-
nierung auf Grund von zu wenigen Bewerbungen geht, sondern um die Ableh-
nung einer zumutbaren zugewiesenen Stelle.

2.4 Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, dass die interessierende Korre-
spondenz offen und ehrlich gewesen sei, nicht ablehnend, wie dies fälschlicher-
weise interpretiert worden sei. 

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2.4.1  Wie die Vorinstanz im Einspracheentscheid dargelegt hat, hat der Be-
schwerdeführer auf die ihm per E-Mail gestellten Fragen der B.________GmbH 
("… Sind sie Doppelbürger, sprechen Sie Hochdeutsch oder auch Schweizer-
deutsch? Kämen Sie jeden Tag von C.________ nach D.________? Gibt es ei-
nen Grund warum Sie oft einen Wechsel hatten und nie lange an einem Ort wa-
ren? …") geantwortet mit (Vi-act. 5): 

Hallo nein ich bin Hellenischer Herkunft und spreche perfekt hoch deutsch. 

Ob ich käme? Ich sollte und muss laut dem RAV, wenn sie das verstehen. Hab 
mich nicht frei willig bei ihnen beworben. 

Ich wechsle oft weil es mir nach einiger Zeit nicht passt mit den Chefs oder Mitar-
beiter, ausnutzen der Arbeitgeber, privaten Gründen, gesundheitlichen Gründen. 
Das Leben ist viel zu langweilig ein ganzes Leben an einem Ort zu sein 😊

Darauf hat sich die B.________GmbH aus eigenem Antrieb beim RAV Goldau 
gemeldet, ihm diese E-Mailkorrespondenz zugestellt und ihren Unmut bekundet 
"… Ich persönlich, würde so einem Menschen sofort die Bewilligung entziehen 
…" (Vi-act. 5). Zu einer Anstellung kam es in der Folge nicht.

2.4.2  Wie oben dargelegt, fällt nicht nur die direkte Ablehnung einer zumutbaren 
Stelle unter Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG, sondern jegliches Verhalten, mit welchem 
der Versicherte riskiert, die Stelle nicht zu erhalten. So fällt auch das Auftreten, 
das Verhalten und die Äusserungen der versicherten Person während des Be-
werbungsgesprächs darunter (Urteil BGer 8C_339/2016 vom 29.6.2016 E. 4.2). 
Zwar handelte es sich vorliegend nicht um ein formelles Bewerbungsgespräch, 
jedoch fand der E-Mailaustausch im Rahmen des Bewerbungsprozesses statt. 
Die potentielle Arbeitgeberin reagierte dabei auf die Bewerbung des Beschwer-
deführers, sprach ihn höflich an (Sehr geehrter Herr A.________), erklärte ihm 
ihr Vorgehen und unterbreitete verschiedene Fragen. Allein schon die Tatsache, 
hierauf mit einem plumpen "Hallo" zu reagieren, entspricht nicht einem angemes-
senen Verhalten in einem Bewerbungsverfahren. Die konkreten Antworten des 
Beschwerdeführers sind sodann unpassend für einen motivierten Arbeitssuchen-
den. Ein Stellensuchender, welcher sich nur bewirbt, weil er muss, erscheint au-
genfällig wenig motiviert. Auch die Begründung für die vielen Stellenwechsel 
zeugt nicht von einer Motivation, die ausgeschriebene Stelle erhalten zu wollen. 
Die ganze Antwortmail wirkt auf den objektiven Betrachter unsorgfältig. Diese 
unseriöse Antwortmail wiegt umso schwerer, als die potentielle Arbeitgeberin ein-
leitend darauf hinwies, dass sie im Moment viele Bewerbungen erhalte. Es muss-
te dem Beschwerdeführer dadurch bewusst sein, dass seine Bewerbung in Kon-
kurrenz zu weiteren steht, weshalb ein guter Eindruck umso wichtiger wäre. 
Wenn dann die potentielle Arbeitgeberin nach Erhalt der Antwortmail das Bewer-
bungsverfahren mit dem Beschwerdeführer abbrach, so ist dies aufgrund des 

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Gesagten durchaus nachvollziehbar. Für das Gericht steht fest, dass seine Nach-
richt verhindert hat, dass der Beschwerdeführer für die Stelle weiter in Betracht 
gezogen worden ist. Die Schadenminderungspflicht verlangt die Annahme jeder 
zumutbaren Stelle; Unzumutbarkeit im Sinne des Gesetzes liegt - wie ausgeführt 
- keine vor. Dass die Vorinstanz das Verhalten des Beschwerdeführers unter 
Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG subsumiert hat, ist somit nicht zu beanstanden.

3. Die Nichtannahme einer zugewiesenen Stelle stellt ein zu sanktionierendes 
Verhalten dar (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG), womit nicht zu beanstanden ist, dass 
die Vorinstanz den Beschwerdeführer in der Anspruchsberechtigung eingestellt 
hat.

3.1 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst sich nach 
dem Grad, der Schwere des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 AVIG). Die Einstellung 
dauert 1 - 15 Tage bei leichtem Verschulden, 16 - 30 Tage bei mittelschwerem 
Verschulden und 31 - 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 2 AVIV). 
Ein schweres Verschulden liegt von Gesetzes wegen vor, wenn der Versicherte 
ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung ei-
ner neuen aufgegeben oder eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat (Art. 45 Abs. 4 
AVIV). In diesem Fall beträgt die Dauer der Einstellung somit mindestens 31 Ta-
ge, falls keine entschuldbaren Gründe vorliegen. Bei Vorliegen eines gesetzli-
chen Tatbestandes nach Art. 45 Abs. 4 AVIV liegt nicht zwingend schweres Ver-
schulden vor (BGE 130 V 125 E. 3.2). Die Mindesteinstellungsdauer von 31 Ta-
gen für schweres Verschulden kann unterschritten werden, wenn entschuldbare 
Gründe für das Handeln des Versicherten vorliegen. Unter einem entschuldbaren 
Grund ist dabei ein Grund zu verstehen, der - ohne zur Unzumutbarkeit zu führen 
- das Verschulden als mittelschwer oder leicht erscheinen lassen kann (BGE 130 
V 125 E. 3.5). Bei der Prüfung, ob ein entschuldbarer Grund vorliegt, sind wie bei 
der Bemessung der Einstellungsdauer die konkreten Umstände und persönlichen 
Verhältnisse zu berücksichtigen (Chopard, Die Einstellung in der Anspruchsbe-
rechtigung, Zürich 1998, S. 169). Ein entschuldbarer Grund kann also die subjek-
tive Situation (wie gesundheitliche Probleme, familiäre Situation, Religionszu-
gehörigkeit) oder eine objektive Gegebenheit (wie befristete Stelle) betreffen 
(BGE 130 V 125 E. 3.5; Urteil BGer 8C_24/2021 vom 10.6.2021 E. 3.2.1; Kupfer 
Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 
AVIG, 4. Aufl., S. 187). Liegt ein entsprechender entschuldbarer Grund vor, ist 
Art. 45 Abs. 4 AVIV nicht anwendbar; vielmehr ist die Einstellungsdauer diesfalls 
nach der allgemeinen Regel des Art. 30 Abs. 3 AVIG zu bemessen (SBVR Sozia-
le Sicherheit-Nussbaumer, Rz. 864).

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3.2 Bei der Bemessung der Einstellungsdauer sind alle Umstände des konkre-
ten Einzelfalls wie Beweggründe, persönliche Verhältnisse (z.B. Alter, Zivilstand, 
Gesundheit, soziales Umfeld, Bildungsgrad) und Begleitumstände zu berücksich-
tigen (vgl. VGE II 2021 76 vom 21.10.2021 E. 4.2.2; Chopard, Die Einstellung in 
der Anspruchsberechtigung, Zürich 1998, S. 167 ff.; Traber, a.a.O., SZS 2022, 
S. 154 ff.; AVIG-Praxis ALE, Januar 2016, D 64). Massgebend ist das Gesamt-
verhalten der versicherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesentlichen 
Umstände des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegebenheiten zu 
würdigen ist (BGE 130 V 125 E. 3.5). Es ist dabei vom Mittelwert des jeweils de-
finierten Rahmens für leichtes, mittelschweres und schweres Verschulden aus-
zugehen, welcher bei qualifiziertem Verhalten entsprechend verschärft und bei 
privilegiertem Verhalten gemindert werden kann (BGE 123 V 153 E. 3b; Urteil 
BGer 8C_24/2021 vom 10.6.2021 E. 6). Das Seco hält in der AVIG-Praxis ALE, 
Rz. D72 ff. ein Einstellraster für verschiedene Einstellungstatbestände bereit. 
Dieses Einstellraster soll eine weitestmögliche Gleichbehandlung der Versicher-
ten auf nationaler Ebene gewährleisten und den Vollzugsstellen als Entschei-
dungshilfe dienen. Die Verwaltungsweisungen sind für das Gericht grundsätzlich 
nicht verbindlich. Diese soll es bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, so-
fern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der 
anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also 
nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine über-
zeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird 
dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche  
Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (Urteil BGer 
8C_555/2022 vom 8.2.2023 E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 141 V 362 E. 2.3; BGE 
138 V 346 E. 6.2; BGE 137 V 1 E. 5.2.3). Ein solches Raster entbindet die verfü-
gende Stelle aber nicht von der Pflicht, das Verhalten der versicherten Person 
unter Berücksichtigung aller wesentlichen Umstände des Einzelfalles, d.h. der 
objektiven und subjektiven Gegebenheiten, zu würdigen und eine dem Ver-
schulden angemessene Sanktion festzusetzen (Urteil BGer 8C_555/2022 vom 
8.2.2023 E. 5.3 m.w.H.). Entscheidend ist das Gesamtverhalten der versicherten 
Person.

3.3 Die Festlegung der Einstellungsdauer stellt eine typische Ermessensfrage 
dar; mithin steht der Vorinstanz ein Ermessen zu, das sie pflichtgemäss auszuü-
ben hat. Die Kognition des Verwaltungsgerichtes ist in diesem Zusammenhang 
zwar nicht auf Rechtsverletzung beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die 
Beurteilung der Angemessenheit der Verwaltungsverfügung. Bei der Angemes-
senheit geht es dabei um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die 
Vorinstanz nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemei-

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nen Rechtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckmässi-
gerweise anders hätte ausfallen sollen. Allerdings darf das Verwaltungsgericht 
sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung 
setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, die seine ab-
weichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (Urteile 
BGer 8C_297/2022 vom 15.2.2023 E. 5.3; 8C_555/2022 vom 8.2.2023 E. 4.3 mit 
Hinweis auf BGE 137 V 71 E. 5.2; Urteil BGer 8C_331/2019 vom 18.9.2019 
E. 3.3; VGE II 2016 6 vom 22.3.2016 E. 4.1).

3.4 Der Beschwerdeführer beantragt sinngemäss die Aufhebung der Sanktion. 
Zur Höhe der Sanktion äussert er sich nicht. 

3.5 Die Vorinstanz sah in ihrem Einspracheentscheid den Sanktionsgrund der 
Nichtannahme einer zumutbaren Arbeitsstelle als erfüllt an. Einen entschuldba-
ren Grund hierfür anerkannte sie nicht. Entsprechend ging sie von einem schwe-
ren Verschulden aus und sanktionierte den Beschwerdeführer mit 31 Einstellta-
gen.

3.6 Die vorinstanzliche Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Gemäss Art. 45 
Abs. 4 lit. b i.V.m. Abs. 3 lit. c AVIV stellt die Nichtannahme einer zumutbaren 
Stelle ein schweres Verschulden dar, welches mit 31- 60 Einstelltagen sanktio-
niert wird. Ein entschuldbarer Grund, der das Verhalten des Beschwerdeführers 
als leichtes oder mittelschweres Verschulden qualifizieren liesse (vgl. BGE 130 V 
125 E. 3.5), ist nicht ersichtlich. Insbesondere sind die Ausführungen des Be-
schwerdeführers unbeachtlich, wonach die B.________GmbH vorschnell gehan-
delt habe. Wie zuvor ausgeführt, ist das Verhalten der potentiellen Arbeitgeberin 
nach Erhalt der diskutierten E-Mail nachvollziehbar; nichts deutete darauf hin, 
dass sich der Beschwerdeführer ernsthaft auf die zugewiesene Stelle bewarb. 
Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, dass er in einer schwierigen persönli-
chen und gesundheitlichen Situation war. Er belegt diese Behauptung jedoch mit 
nichts. Auch aus den Akten der Vorinstanz geht diesbezüglich nichts hervor. Eine 
schwierige persönliche und gesundheitliche Situation ist somit nicht ausgewie-
sen. Das weitere Vorbringen seines ansonsten korrekten Verhaltens stellt keinen 
entschuldbaren Grund dar, kann aber im Rahmen des Ermessens beachtet wer-
den. Indem die Vorinstanz mit 31 Einstelltagen bereits die für schweres Ver-
schulden kürzest mögliche Einstelldauer anordnete, hat sie dies bereits berück-
sichtigt. Für eine weitere Kürzung ohne Vorliegen eines entschuldbaren Grundes 
besteht keine Veranlassung und keine Grundlage.

4. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist. Kosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 25. August 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 1. September 2025