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**Case Identifier:** 2700540a-1dd1-57cd-a0dd-e1029875a980
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-09-05
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 05.09.2016 200 2016 210
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-210_2016-09-05.pdf

## Full Text

200 16 210 UV
FUR/SCC/JOK/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 5. September 2016

Verwaltungsrichterin Fuhrer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Loosli, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. B.________

Beschwerdeführer

gegen

SUVA
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern

Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 11. Januar 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Sep. 2016, UV/16/210, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1964 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) war über seine berufliche Tätigkeit bei der Schweizeri-
schen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend SUVA oder Beschwerde-
gegnerin) nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung vom 
20. März 1981 (UVG; SR 832.00) obligatorisch gegen die Folgen von Be-
rufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert.

Gemäss Schadenmeldung UVG des Arbeitgebers vom 10. Juni 2015 (Ak-
ten der SUVA [act. II] 1) ist der Versicherte am 9. Juni 2015 "…" und habe 
sich das linke Fussgelenk verletzt (act. II 1). In der Folge übernahm die 
SUVA die Versicherungsleistungen (act. II 17). Die SUVA informierte den 
Versicherten am 6. Oktober 2015, dass sie die Versicherungsleistungen 
per 31. August 2015 einstellen werden, da zu diesem Zeitpunkt der Zu-
stand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden habe (Status quo ante) 
wieder erreicht worden sei (act. II 40). Mit Schreiben vom 23. Oktober 2015 
bat die Vertreterin des Versicherten, Rechtsanwältin B.________, um die 
Erstellung eines fachmedizinischen Gutachtens und eine erneute Prüfung 
der Leistungspflicht sowie die Ausrichtung von Taggeldleistungen, da der 
Versicherte sich einer durch das Unfallereignis vom 9. Juni 2015 nötig ge-
wordenen Operation habe unterziehen müssen. Mit Verfügung vom 6. No-
vember 2015 (act. II 48) schloss die SUVA den Fall per 31. August 2015 ab 
und lehnte die Ausrichtung weiterer Versicherungsleistungen ab. Hiergegen 
erhob der Versicherte am 8. Dezember 2015 Einsprache. Diese wies die 
SUVA, nachdem sie die ärztliche Beurteilung von SUVA -Kreisarzt Dr. med. 
C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, vom 10. Dezember 2015 eingeholt hatte (act. II 57), 
mit Entscheid vom 11. Januar 2016 ab ( SUVA act. II 64).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Sep. 2016, UV/16/210, Seite 3

B.

Mit Eingabe vom 10. Februar 2016 liess der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwältin B.________, Beschwerde erheben mit folgenden Rechts-
begehren:

1. Es seien der Einspracheentscheid vom 11. Januar 2016 und die Verfügung 
vom 6. November 2015 aufzuheben.

2. Es seien dem Beschwerdeführer rückwirkend ab dem 17. August 2015 
Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) auszurichten.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Mit Beschwerdeantwort vom 28. April 2016 schloss die Beschwerdegegne-
rin auf Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeantwort beigelegt wa-
ren ein Bericht vom 26. Oktober 2015 über die erfolgte Operation vom 
23.  Oktober 2015 von med. pract. D.________, leitender Arzt Hand- und 
plastische Chirurgie des Spitals I.________ (Verfahrensakten Beilage 1), 
sowie eine chirurgische Beurteilung von Dr. med. E.________, Facharzt für 
Chirurgie, Unfallchirurgie und Visceralchirurgie, Versicherungsmedizin der 
SUVA, vom 14. April 2016 (Verfahrensakten Beilage 2). 

Mit Schlussbemerkungen vom 23. Mai 2016 präzisierte der Beschwerde-
führer die Rechtsbegehren in dem Sinne, dass das Taggeld ab dem 
17. August 2016 bis am 31. Januar 2016 und zudem die Heilungskosten 
auszurichten seien.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 

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Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsgegenstand bildet der Einspracheentscheid vom 
11. Januar 2016 (act. II 64). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des 
Beschwerdeführers auf Versicherungsleistungen betreffend das Ereignis 
vom 9. Juni 2015 über den 31. August 2015 hinaus. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.3 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 

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Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 
337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).Für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs genügt es, wenn der Unfall für eine bestimmte 
gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 E. 9.5 
S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3).

2.4 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitli-
chen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-
cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 
181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.5

2.5.1 Die vom Unfallversicherer einmal anerkannte Leistungspflicht ent-
fällt erst, wenn dieser nachweist, dass der Gesundheitszustand erreicht ist, 
wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder wie 
er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzu-
standes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo 
sine; RKUV Nr. U 206 S. 328 f., U 180/93 E. 3b mit Hinweisen). Trifft ein 
Unfall auf einen vorgeschädigten Körper und steht aus ärztlicher Sicht fest, 
dass weder der Status quo ante noch der Status quo sine je wieder erreicht 
werden können, so spricht die Rechtsprechung von einer richtunggeben-
den Verschlimmerung (vgl. RUMO-JUNGO/HOLZER, Rechtsprechung des 
Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Un-
fallversicherung [UVG], 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2012, S. 54 mit Hinweis 
auf das Urteil 8C_467/2007 vom 25. Oktober 2007 E.3.1).

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2.5.2 Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-
menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbe-
dingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversiche-
rungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich 
fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich 
hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweis-
last – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher 
Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, 
sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

2.5.3 Der Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs 
muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. 
Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis 
zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versi-
cherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Entscheide des Eidg. Versi-
cherungsgericht [EVG; heute Bundesgericht] vom 25. Mai 2004, U 129/03, 
E. 3.1; vom 19. Januar 2004, U 20/03, E. 3.2).

2.6 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

2.7

2.7.1 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-

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schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

2.7.2 Bei gestützt auf versicherungsinterne ärztliche Beurteilungen erfolg-
ten Entscheiden, die im Wesentlichen oder ausschliesslich aus dem Ver-
fahren vor dem Sozialversicherungsträger stammen, sind an die Beweis-
würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellun-
gen, ist eine versicherungsexterne medizinische Begutachtung im Verfah-
ren nach Art. 44 ATSG oder ein Gerichtsgutachten anzuordnen (BGE 135 
V 465 E. 4 S. 467 ff.; 122 V 157 E. 1d S. 162). 

3.

3.1 Unbestritten und durch die Akten belegt ist, dass sich am 9. Ju-
ni 2015 ein Unfall im Rechtssinne ereignete (act. II 1). Die Beschwerde-
gegnerin erbrachte in der Folge Versicherungsleistungen (Heilungskosten 
und Taggelder), welche sie per 31. August 2015 einstellte (act. II 40, 64). 
Umstritten ist, ob die nach dem 31. August 2015 geltend gemachten Be-
schwerden, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen 
Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 9. Juni 2015 stehen und der Ver-
sicherer für die daraus entstandenen Kosten, insbesondere auch die am 
23. Oktober 2015 durchgeführte Operation, aufzukommen hat. Diesbezüg-
lich ist den Akten aus medizinischer Sicht im Wesentlichen das Folgende 
zu entnehmen:

3.1.1 Die erstbehandelnde Ärztin, Dr. med. F.________, Fachärztin für 
orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates 
FMH, Spital I.________, diagnostizierte im Bericht vom 10. Juni 2015 ein 
OSG-Distorsionstrauma Grad II links, Differentialdiagnose: Syndesmosen-
ruptur (act. II 14). 

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3.1.2 Im Bericht vom 15. Juni 2015 – nach einem MRI des linken Sprung-
gelenkes vom 12. Juni 2015 – führte Dr. med. G.________, Facharzt für 
diagnostische Radiologie, Schwerpunkt Neuroradiologie FMH, aus, es lä-
gen eine intakte vordere und hintere Syndesmose, kein relevantes Kno-
chenödem und kein grösserer Gelenkserguss vor. Es bestünde ein drin-
gender Verdacht auf eine (Teil-)Ruptur der Peroneus brevis-Sehne caudal 
des Malleolus lateralis. Zudem läge ein Status nach alttraumatischen Ver-
änderungen im Bereich des lateralen Bandapparates vor (act. II 11). 

3.1.3 Am 18. September 2015 diagnostizierten med. pract. D.________ 
und Dr. med. H.________, Oberärztin Spital I.________, einen Verdacht 
auf Synovialitis der Peronealsehnen durch einen älteren ossären Ausriss 
am Aussenbandapparat und Os subfibulare mit/bei Longitudinalruptur, de-
generativer Natur, der Peroneus brevis-Sehne im mittleren Drittel (MRI vom 
12. Juni 2015; act. II 35).

3.1.4 In der ärztlichen Beurteilung vom 9. Oktober 2015 führte Kreisarzt 
Dr. med. C.________ aus, dass die Befunde eindeutig alte knöcherne Ver-
letzungen im Bereich des Aussenbandes ergeben hätten; frische strukturel-
le unfallbedingte Läsionen seien nicht festgestellt worden, insbesondere 
auch kein bone bruise. Durch die kantige Kontur des subfibular liegenden 
Ossikels und einem Defekt an der Fibulaspitze sei von einem alten 
knöchernen Ausriss auszugehen und nicht von einem akzessorischen Os 
subfibulare. Der knöcherne Ausriss sei jedenfalls älter als das Trauma vom 
9. Juni 2015 und müsse als Vorzustand gewertet werden. Hierfür spreche, 
dass keine lokalen Begleiterscheinungen einer Fraktur wie ein bone bruise 
oder ein Hämatom hätten festgestellt werden können. Die mögliche Längs-
ruptur müsse ebenfalls dem zeitlich zurückliegenden Trauma zugeordnet 
werden. Die radiologisch festgestellten Osteophyten an der Tibiavorderkan-
te im oberen Sprunggelenk sowie die erhebliche Gelenkspaltminderung 
femoropatellar und im medialen Tibiakompartiment seien eindeutig arthroti-
sche Veränderungen und nicht mit dem Schadensereignis vom 9. Juni 
2015 in Verbindung zu bringen (act. II 43).

3.1.5 Im Operationsbericht vom 26. Oktober 2015 führte med. pract. 
D.________ aus, beim Eingriff vom 23. Oktober 2015 seien das linke Fibu-
lo-Talargelenk mit Verkalkungsentfernung revidiert, eine Exostosenabtra-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Sep. 2016, UV/16/210, Seite 9

gung durchgeführt und der Peronaeus brevis genäht worden. Das Liga-
mentum fibulotalare anterius sowie das Ligamentum fibolucalcaneare zeig-
ten Zeichen einer älteren Verletzung; sie seien jedoch nicht rupturiert (Ver-
fahrensakten Beilage 1). 

3.1.6 In seinem Bericht vom 26. November 2015 hielt med. pract. 
D.________ fest, dass beim Beschwerdeführer bereits ein Vorschaden im 
Bereich des linken oberen Sprunggelenkes mit altem knöchernen Ausriss 
an der Fibulaspitze sowie exophytären Randanbauten im Bereich der Ti-
biakante bestanden habe. Durch das erneute Supinationstrauma (Umknick-
trauma) sei es zu einem schmerzhaften Reizzustand im Bereich des linken 
oberen Sprunggelenkes gekommen. Intraoperativ hätten sich eine deutli-
che Ergussbildung im Bereich des Fibulotalargelenks auf Höhe der 
knöchernen Absprengung gezeigt; weiter fanden sich exophytäre Randza-
cken im Bereich des dorsalen Wadenbeins, welche zu einer Längsruptur 
der Peroneus brevis-Sehne geführt haben. Das erneute Trauma habe zu 
einer Verschlimmerung des bestehenden Vorschadens geführt. Es sei zu-
mindest teilursächlich für das entstandene Beschwerdebild. Durch die per-
sistierenden Schmerzen und den Reizzustand sei die durchgeführte Opera-
tion notwendig geworden (act. II 54 S. 12). 

3.1.7 In der ärztlichen Beurteilung vom 10. Dezember 2015 hielt der 
Kreisarzt der SUVA, Dr. med. C.________, fest, die Distorsion des oberen 
Sprunggelenks links sei auf den Unfall vom 9. Juni 2015 zurückzuführen. 
Als unfallfremd bestünden ein Status nach zeitlich zurückliegendem 
knöchernen Ausriss eines Aussenbandes, eine deutliche Arthrose des obe-
ren Sprunggelenkes links sowie eine Varusgonarthrose links. Da nachweis-
lich keine unfallbedingten richtunggebenden strukturellen Läsionen vorge-
legen haben, sei nicht davon auszugehen, dass das geltend gemachte Su-
pinationstrauma zu einer richtunggebenden strukturellen Veränderung im 
Bereich des Sprunggelenkes geführt habe. Weder ein Knochenmarködem 
noch entzündliche Veränderungen im Bereich des zeitlich zurückliegenden 
knöchernen Bandausrisses seien beschrieben worden. Hingegen sei be-
reits eine erhebliche Arthrose des Sprunggelenks festgestellt worden. Ohne 
diese Vorschäden hätte das Supinationstrauma eine lokale Reaktion mit 
Schwellung und Schmerzen hervorgerufen. Selbige wären aber nach vier 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Sep. 2016, UV/16/210, Seite 10

bis sechs Wochen wieder zurückgegangen, so dass der Vorzustand wieder 
hergestellt worden wäre. Die bestehenden Vorschäden hätten auch für sich 
alleine Schmerzen, Schwellungen und Ergussbildungen im Sprunggelenk 
auslösen können. Aufgrund dessen sei davon auszugehen, dass die Sym-
ptome nicht mehr auf das Schadensereignis zu beziehen seien. Das Ereig-
nis sei demnach wohl auslösend für die Symptome, nicht aber ursächlich 
für die festgestellten Schäden gewesen (act. II 57 S. 2). 

3.1.8 In der chirurgischen Beurteilung vom 14. April 2016 führte Dr. med. 
E.________ aus, dass der Beschwerdeführer eine einfache Sprungge-
lenksdistorsion Grad I erlitten habe, die korrekt behandelt worden sei. Ein 
Heilverlauf sei mit medizinischen Berichten dokumentiert worden. Struktu-
relle Schäden, welche auf das Unfallereignis vom 9. Juni 2015 hätten 
zurückgeführt werden können, seien mit den bildgebenden Untersuchun-
gen nicht objektiviert worden, hingegen ein deutlicher Vorschaden. Da kei-
ne strukturellen Schäden objektiviert worden seien, sei eine richtungge-
bende Verschlimmerung des Vorzustandes nicht überwiegend wahrschein-
lich eingetreten. Eine einfache Sprunggelenksdistorison heile nach chirur-
gischer Erfahrung spätestens nach sechs bis acht Wochen aus. Durch ei-
nen bestehenden Vorschaden könne sich dieser Heilverlauf verzögern; 
nach acht bis zehn Wochen sei jedoch auch dann mit einer Heilung der 
Verletzung zu rechnen. Die nach dem 31. August 2015 geklagten Be-
schwerden seien nicht überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 9. 
Juni 2015 zurückzuführen. Eine Verschlimmerung des Vorzustandes (Ar-
throse im OSG, Längsspaltung der Sehne des M. peroneus brevis, Ossikel 
im Bereich des Aussenknöchels, Exostose an der Aussenknöchelspitze) 
sei mit vorliegenden medizinischen Berichten nicht objektiviert. Aufgrund 
des etwas verlängerten Heilverlaufs sei von einer allenfalls vorübergehen-
den Verschlimmerung auszugehen. Der Status quo sine sei spätestens am 
31. August 2015 wieder erreicht gewesen (Verfahrensakten Beilage 2).

3.2

3.2.1 Die ausführlichen und schlüssigen Beurteilungen von Dr. med. 
C.________ vom 10. Dezember 2015 (act. II 57) und von Dr. med. 
E.________ vom 14. April 2016 (Verfahrensakten Beilage 2) erfüllen – wie 
nachfolgend aufgezeigt – die Voraussetzungen der Rechtsprechung an 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Sep. 2016, UV/16/210, Seite 11

Expertisen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) und erbringen vollen Beweis (vgl. 
BGE 125 V 351 E. 3b/bb S. 353):

Die ärztliche Beurteilung von Dr. med. C.________ vom 10. Dezember 
2015 (act. II 57) erfolgte gestützt auf die Vorakten, insbesondere berück-
sichtigte er auch den Bericht von med. pract. D.________ vom 26. Novem-
ber 2015 (act. II 54 S. 12); keine Kenntnis hatte er jedoch vom Operations-
bericht vom 26. Oktober 2015 (Verfahrensakten Beilage 1). Die Beurteilung 
des Kreisarztes, es lägen keine unfallbedingten richtunggebenden struktu-
rellen Läsionen vor, da weder ein Knochenmarködem noch entzündliche 
Veränderungen im Bereich des zeitlich zurückliegenden knöchernen Band-
ausrisses beschrieben worden seien, vielmehr sei eine erhebliche Arthrose 
des Sprunggelenks festgestellt worden (act. II 57 S. 2), ist überzeugend. 
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 5 Ziff. 8) 
vermag med. pract. D.________ die Beurteilung von Dr. med. C.________ 
nicht in Zweifel zu ziehen. Denn es ist auch mit dem Bericht von med. 
pract. D.________ vom 26. November 2015 keine richtunggebende Ver-
schlimmerung überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen. Vielmehr teilte 
dieser Arzt im Wesentlichen die Auffassung von Dr. med. C.________ be-
treffend Vorzustand und (vorübergehender) Verschlimmerung. Indem er 
aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers über seine Beschwerdefrei-
heit bis zum Unfallereignis erklärt, es sei von einem erneuten schmerzhaf-
ten Reizzustand auszugehen, so kann ihm im Übrigen nicht gefolgt werden. 
Diesbezüglich gilt, dass ärztliche Auskünfte, die allein auf der Argumentati-
on beruhen, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien erst nach dem 
Unfall aufgetreten, beweisrechtlich nicht zu verwerten sind (vgl. zur Un-
zulässigkeit der Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc": BGE 119 V 
335 E. 2b/bb S. 341; SVR 2010 UV Nr. 10 S. 40, 8C_626/2009 E.3.2).

Auch der Bericht von Dr. med. E.________ vom 14. September 2015 (Ver-
fahrensakten Beilage 2) ist umfassend und beruht auf den vollständigen 
Akten, (inklusive dem Operationsbericht vom 26. Oktober 2015) sowie der 
erfolgten Bildgebung (Verfahrensakten Beilagen 1 + 2). Obwohl es sich um 
eine Aktenbeurteilung handelt, bestehen hinsichtlich der Zuverlässigkeit 
des Berichts keine Zweifel, denn die Akten liefern ein vollständiges Bild 
über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Sep. 2016, UV/16/210, Seite 12

Dr. med. E.________ hat sich ausführlich zum Distorsionstrauma (S. 7 f.) 
und zum speziellen Fall (S. 8 ff.) geäussert. Seine Ausführungen zum Vor-
zustand sowie seine Beurteilung, dass die Sprunggelenksdistorsion bei 
fehlendem Nachweis einer Bandläsion korrekt als Grad I zu klassifizieren 
sei, sind einleuchtend. Nachvollziehbar ist die Aussage, es sei ein unge-
störter Heilverlauf dokumentiert (S. 8 unten). Die erfolgte medizinische Be-
urteilung ist einleuchtend und die Schlussfolgerungen sind begründet.

3.2.2 An diesem Ergebnis ändern sowohl der Operationsbericht von med. 
pract. D.________ vom 26. Oktober 2015 (Verfahrensakten Beilage 1) als 
auch seine Stellungnahme vom 26. November 2015 – wie bereits in E. 
3.2.1 erwähnt – nichts. Im Operationsbericht vom 26. Oktober 2015 be-
schrieb med. pract. D.________ ausser einer Ergussbildung im Gelenk 
keinen pathologischen Status. In der Stellungnahme vom 26. November 
2015 ging er zwar davon aus, dass ein Knochenstück, nach einem länger 
zurückliegenden Unfall (folglich nicht derjenige vom 9. Juni 2015) von der 
Aussenknöchelspitze abgerissen sei und anschliessend seine Lage verän-
dert habe. Anlässlich des Unfalls vom 9. Juni 2015 sei dies erneut abgeris-
sen und verlagert worden und habe nun eine Reizung im Sprunggelenk 
verursacht. Mit dieser Argumentation setzte sich Dr. med. E.________ in 
der chirurgischen Beurteilung ausführlich auseinander (Verfahrensakten 
Beilage 2 S. 11 f.). Er führte nachvollziehbar aus, dass med. pract. 
D.________ verkenne, dass im MRI vom 12. Juni 2015 keine Gewebezer-
reissung, auch nicht an der Aussenknöchelspitze, objektiviert worden sei. 
Dr. med. E.________ legte einleuchtend dar, dass sich gerade mit einem 
MRI solche Zerreissungen des Bindegewebes sehr gut darstellen liessen. 
Auch das dadurch zu erwartende Knochenödem habe sich nicht objektivie-
ren lassen. Überzeugend führte er auch aus, dass weder die Exostose 
noch die Ossikel unterhalb der Aussenknöchelspitze, welche med. pract. 
D.________ bei der Operation vom 23. Oktober 2015 entfernte, im Gelenk 
lagen. Er hielt nachvollziehbar fest, dass somit nicht nachvollzogen werden 
könne, weshalb durch diese Strukturen eine Reizung im Talo-fibularen Ge-
lenkspalt hätte verursacht werden sollen (Verfahrensakten Beilage 2 S. 11). 
Dr. med. E.________ hielt überzeugend fest, dass bereits mit den Rönt-
genbildern des OSG vom Unfalltag eine Arthrose im Gelenk nachgewiesen 
wurde (Verfahrensakten Beilage 2 S. 11). Weiter führte er aus, bereits Dr. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Sep. 2016, UV/16/210, Seite 13

med. C.________ habe darauf hingewiesen, dass die Ergussbildung als 
Folge des vorbestehenden Verschleissleidens zu werten sei. Im OSG sei 
diese Ergussbildung erst anlässlich der durchgeführten Operation vom 
23. Oktober 2015 beschrieben worden. Die Beurteilung, dass diese wegen 
der zeitlichen Latenz von 4.5 Monaten nicht mehr mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 9. Juni 2015 zurückgeführt werden 
könne, ist somit schlüssig. Einleuchtend sind auch die Aussagen, dass die 
von med. pract. D.________ angeführte Verschlimmerung des Vorzustan-
des weder mit der Bildgebung noch durch klinische Untersuchungen belegt 
werden konnte (Verfahrensakten Beilage 2 S. 12). Der Beschwerdeführer 
litt an den Symptomen einer Sprunggelenksdistorsion, ohne Zeichen einer 
Verschlimmerung des Vorzustandes, welcher sich in einer Längsspaltung 
der Peroneus brevis-Sehne, der Arthrose im OSG, der knöchernen Frag-
mente im Bereich des Aussenknöchels sowie der Exostose an der Aussen-
knöchelspitze zeigte (vgl. Verfahrensakten Beilage 2 S. 12). 

3.2.3 Die Beschwerdegegnerin weist zu Recht darauf hin (Beschwerde-
antwort S. 7, Ziff. 6.3.4), dass der Beschwerdeführer aus dem Einwand, die 
(Teil-) Ruptur der Peroneus brevis-Sehne sei gemäss dem MRI vom 
12. Juni 2015 wohl eher älteren Datums und eine Differenzierung zwischen 
alten und frischen Läsionen lasse sich erst abschliessend intraoperativ 
feststellen, nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. Denn dabei wird nicht 
berücksichtigt, dass auch med. pract. D.________ nach Kenntnis der intra-
operativen Befunde keine frische Peroneus brevis-Sehnen Ruptur, sondern 
lediglich eine Ergussbildung bestätigen konnte. Des Weiteren hielt Dr. med. 
E.________ im Bericht vom 14. April 2016 fest, dass die mit MRI vom 
12. Juni 2015 dokumentierten Veränderungen (wie bspw. die Aufreibung 
der Peroneus brevis-Sehne mit einer Längsspaltung) von sämtlichen in 
vorliegenden Fall involvierten Ärzten als Folge eines lange zurückliegenden 
anderen Traumas beurteilt wurden.

3.3 Vorliegend ist somit überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass die 
geklagten Beschwerden am linken Fussgelenk spätestens vier bis sechs 
bzw. acht bis zehn Wochen nach dem Unfallereignis nicht mehr unfallkau-
sal waren. Diesbezüglich ist es allenfalls zu einer lediglich vorübergehen-
den Verschlimmerung gekommen. Daher ist die Leistungseinstellung der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Sep. 2016, UV/16/210, Seite 14

Beschwerdegegnerin per 31. August 2015, mithin zwölf Wochen nach dem 
Unfallereignis nicht zu beanstanden. Der Sachverhalt ist umfassend abge-
klärt. Weitere medizinische Abklärungen sind nicht durchzuführen, da hier-
von keine neuen entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten sind 
(antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d S. 162). 

3.4 Nach dem Dargelegten ist der Einspracheentscheid vom 11. Januar 
2016 (act. II 64) nicht zu beanstanden und die Beschwerde vom 10. Febru-
ar 2016 ist als unbegründet abzuweisen. 

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist dem Beschwerdeführer 
keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG [Umkehrschluss]). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin lic. iur. B.________ z.H. des Beschwerdeführers
-  SUVA
- Bundesamt für Gesundheit 

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.