# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4f6436b0-3025-504a-932a-b54f8dd372fb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-12-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.12.2017 A-272/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-272-2017_2017-12-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-272/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  D e z e m b e r  2 0 1 7  

Besetzung 
 Richterin Salome Zimmermann (Vorsitz), 

Richter Michael Beusch, Richter Daniel Riedo,    

Gerichtsschreiberin Kathrin Abegglen Zogg. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ BV,  

Zweigniederlassung A._______,  

…,   

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Eidg. Steuerverwaltung ESTV,  

Dienst für Informationsaustausch in Steuersachen SEI,  

Eigerstrasse 65, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Amtshilfe (DBA-SE). 

 

 

 

A-272/2017 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Am 30. Juni 2016 reichte die Swedish Tax Agency, International Tax 

Office, Stockholm (nachfolgend: STA oder ersuchende Behörde) gestützt 

auf Art. 27 des Abkommens vom 7. Mai 1965 zwischen der Schweizeri-

schen Eidgenossenschaft und dem Königreich Schweden zur Vermeidung 

der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und 

vom Vermögen (SR 0.672.971.41; nachfolgend: DBA-SE) bei der Eidge-

nössischen Steuerverwaltung (nachfolgend: ESTV) ein Amtshilfegesuch 

ein. Die STA verlangte darin Informationen über die X._______ BV, Zweig-

stelle A._______, weil diese für die Besteuerung der in Schweden domizi-

lierten Gruppengesellschaft X._______ AB voraussichtlich erheblich seien.  

A.b Bezüglich Sachverhalt führte die STA in ihrem Ersuchen zusammen-

gefasst Folgendes aus:  

Die X._______ AB sei die Muttergesellschaft des schwedischen Teils der 

X._______-Gruppe sowie die Tochtergesellschaft der Y._______ AB, wel-

che letztlich der X._____ Ltd. in (…) gehöre. Die STA führe eine Steuerprü-

fung bezüglich der konzerninternen Zinsen durch, welche von der 

X._______ AB an die (ausländische) X._______ BV in Bezug auf zwei Dar-

lehen Ende 2014 bezahlt worden seien. Die X._______ BV verfüge über 

eine Zweigniederlassung in A._______, welcher die Zinsen der X._______ 

AB zugewiesen würden. Die zentrale Finanzverwaltung, das Treasury Cen-

ter der X._______ Gruppe, befinde sich bei X._______ BV und werde 

hauptsächlich durch die Zweigniederlassung A._______ verwaltet. 

Aufgrund einer gesetzlichen Beschränkung des Zinsabzugs in Schweden 

(in Kraft seit dem 1. Januar 2013) benötige die STA Informationen über die 

Besteuerung der Zweigniederlassung A._______. Zweck der neuen ge-

setzlichen Regelung sei es, Transaktionen zu verhindern, bei denen Zins-

aufwendungen in Schweden abgezogen und die Zinsen in ein Hoheitsge-

biet überwiesen werden, in welchem der entsprechende Zinsertrag nicht 

oder bloss zu einem niedrigen Steuersatz besteuert werde.  

Gemäss dem neuen Gesetz seien Zinsaufwände für konzerninterne Darle-

hen grundsätzlich nicht abzugsfähig, wenn der Steuersatz für die entspre-

chenden Zinserträge im Empfangsstaat unter 10% liege. Ausnahmsweise 

könne der Zinsabzug auch bei einem tieferen Steuersatz gewährt werden, 

wenn es geschäftliche Gründe für die Darlehensvereinbarung gebe bzw. 

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Seite 3 

könne der Zinsabzug bei einem Steuersatz von über 10% verweigert wer-

den, wenn das Darlehen hauptsächlich aus steuerlichen Gründen verein-

bart worden sei. Um die Höhe der Besteuerung zu bestimmen, werde hy-

pothetisch geprüft, wie hoch der Steuersatz wäre, wenn die empfangende 

Gesellschaft der Einkünfte ausschliesslich diese Zinserträge erzielen 

würde. 

Die X._______ AB habe der STA auf entsprechende Anfrage mitgeteilt, 

dass sie keine Informationen betreffend die effektive Besteuerung der Zin-

sen durch die Zweigniederlassung A._______ herausgebe und auf die 

Möglichkeit der amtshilfeweisen Informationsbeschaffung verwiesen. Aus 

den Steuerunterlagen der X._______ AB ergebe sich, dass die Zweignie-

derlassung A._______ zu einem reduzierten Steuersatz, der sich jährlich 

ändere, besteuert werde. 

A.c Für den Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 

ersuchte die STA die ESTV um Beantwortung mehrerer Fragen zu den Be-

steuerungsmodalitäten der Zweigniederlassung A._______ und Übermitt-

lung diverser Dokumente. 

B.  

Am 11. Juli 2016 verlangte die ESTV vom Kantonalen Steueramt (…), ihr 

die von der STA ersuchten Informationen und Dokumente innerhalb von 14 

Tagen zu edieren. Innert erstreckter Frist übermittelte das kantonale Steu-

eramt die Informationen mit Eingaben vom 6. und 14. Oktober 2016.  

C.  

Am 28. Oktober 2016 gewährte die ESTV der X._______ BV, Zweignieder-

lassung A._______, das rechtliche Gehör bezüglich der beabsichtigten 

Übermittlung von Informationen an die STA. Mit Stellungnahmen vom 

9. und 28. November 2016 beantragte diese, bezüglich der Fragen 1.a), 

1.g) und 2.b) des Amtshilfeersuchens die Antworten abzuändern.  

D.  

Mit Schlussverfügung vom 13. Dezember 2016 gab die ESTV dem Amts-

hilfeersuchen vom 30. Juni 2016 statt (Dispositiv Ziff. 1) und ordnete die 

Übermittlung der beim Steueramt edierten Informationen an (Dispositiv 

Ziff. 2), wobei sie in der Begründung die Änderungsanträge der X._______ 

BV, Zweigniederlassung A._______, vollumfänglich ablehnte. 

E.  

Gegen diese Schlussverfügung erhob die X._______, Zweigniederlassung 

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Seite 4 

A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 13. Januar 2017 Be-

schwerde ans Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragt, die an die STA zu 

übermittelnden Informationen seien – unter Kostenfolge zu Lasten der Vo-

rinstanz – wie folgt anzupassen: 

 Die Informationen zur Besteuerung der X._______, Zweigniederlas-

sung A._______ seien mit Angaben zur Verfügbarkeit von steuerli-

chen Anrechnungen zu ergänzen; 

 Der Wortlaut des Steuerrulings der Beschwerdeführerin sei aus 

Konsistenzgründen mit einem parallelen Amtshilfeverfahren nicht zu 

übermitteln; 

 Beiblätter zur Steuererklärung 2014 seien nicht zu übermitteln. 

F.  

In ihrer Vernehmlassung vom 13. März 2017 verlangt die ESTV die kosten-

fällige Abweisung der Beschwerde. 

 

Auf die detaillierten Vorbringen in den Eingaben der Parteien wird – sofern 

sie entscheidwesentlich sind – in den Erwägungen näher eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Dem vorliegenden Verfahren liegt ein Amtshilfeersuchen der Swedish 

Tax Agency (STA) gestützt auf das DBA-SE zugrunde, welches am 30. Juni 

2016 eingereicht wurde. Das Verfahren richtet sich nach dem am 1. Feb-

ruar 2013 in Kraft getretenen Bundesgesetz vom 28. September 2012 über 

die internationale Amtshilfe in Steuersachen (StAhiG, SR 672.5; Art. 1 

Abs. 1 StAhiG und Art. 24 StAhiG e contrario), soweit dem DBA-SE nichts 

anderes zu entnehmen ist (Art. 1 Abs. 2 StAhiG). Das StAhiG hat per 1. Ja-

nuar 2017 mit dem Bundesbeschluss vom 18. Dezember 2015 über die 

Genehmigung und die Umsetzung des Übereinkommens des Europarats 

und der OECD über die gegenseitige Amtshilfe in Steuersachen (nachfol-

gend: Amtshilfeübereinkommen; AS 2016 5059) punktuelle Änderungen 

erfahren, auf die – soweit einschlägig – im Einzelnen noch hingewiesen 

werden wird.  

1.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Beurteilung von Beschwerden 

gegen Schlussverfügungen der ESTV betreffend die Amtshilfe gestützt auf 

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Seite 5 

das DBA-SE zuständig (Art. 19 Abs. 5 StAhiG i.V.m. Art. 31 bis 33 VGG). 

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 

VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Die Be-

schwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist 

mit Blick auf die sie betreffenden, nach der angefochtenen Schlussverfü-

gung an die STA zu übermittelnden Informationen materiell beschwert. Sie 

ist damit und als Adressatin der angefochtenen Verfügung zur Beschwer-

deführung berechtigt (vgl. Art. 19 Abs. 2 StAhiG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 

VwVG). Auf die form- und fristgerecht (vgl. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 

VwVG) eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 

1.3 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Entscheid in 

vollem Umfang überprüfen. Die Beschwerdeführerin kann neben der Ver-

letzung von Bundesrecht (Art. 49 Bst. a VwVG) und der unrichtigen oder 

unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 49 

Bst. b VwVG) auch die Unangemessenheit rügen (Art. 49 Bst. c VwVG). 

1.4  

1.4.1 Im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht bildet der vo-

rinstanzliche Entscheid als Anfechtungsobjekt den Rahmen, der den mög-

lichen Umfang des Streitgegenstands begrenzt (BGE 133 II 35 E. 2). Letz-

terer darf im Laufe des Beschwerdeverfahrens weder erweitert noch quali-

tativ verändert werden; er kann sich höchstens verengen und um nicht 

mehr streitige Punkte reduzieren, grundsätzlich nicht aber ausweiten 

(BVGE 2010/19 E. 2.1). In der angefochtenen Verfügung festgelegte, aber 

aufgrund der Beschwerdebegehren nicht mehr streitige Fragen prüft das 

Gericht nur, wenn die nicht beanstandeten Punkte in einem engen Sach-

zusammenhang mit dem Streitgegenstand stehen (vgl. BGE 130 V 140 

E. 2.1; Urteile des BVGer A-2798/2016 vom 30. Mai 2017 E. 2.2,  

A-494/2013 vom 10. November 2016 E. 1.1.4; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜH-

LER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, 

Rz. 2.7 f.).  

1.4.2 Mit der angefochtenen Schlussverfügung hat die Vorinstanz dem 

Amtshilfeersuchen der STA stattgegeben und die Übermittlung von Infor-

mationen angeordnet. Mit ihrer Beschwerde beantragt die Beschwerdefüh-

rerin lediglich die Abänderung von einzelnen zu übermittelnden Informatio-

nen gemäss Ziff. 2 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids. Hinge-

gen beanstandet sie die Amtshilfeleistung (Dispositiv Ziff. 1 der Schluss-

verfügung) im Grundsatz nicht. Damit beschränkt sich der Streitgegen-

stand vorliegend auf die Frage, ob die angefochtene Schlussverfügung in 

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Bezug auf die Informationen, welche die Fragen 1.a), 1.g) und 2.b) des 

Amtshilfeersuchens betreffen, rechtmässig oder im Sinn der Anträge der 

Beschwerdeführerin anzupassen ist. 

1.5 Die (aktuell geltende und Art. 26 des OECD-Musterabkommens ent-

sprechende) Amtshilfeklausel von Art. 27 DBA-SE und die dazu verein-

barte Ziff. 4 des Protokolls zum DBA-SE sind seit dem 5. August 2012 in 

Kraft (vgl. Art. XIII des Protokolls vom 28. Februar 2011 zwischen der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Königreich Schweden zur 

Änderung des Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf 

dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen [AS 2012 

4155; nachfolgend: Änderungsprotokoll]). Diese Bestimmungen sind auf 

das streitbetroffene Amtshilfeersuchen vom 30. Juni 2016, mit welchem In-

formationen über das Steuerjahr 2014 verlangt werden, anwendbar 

(Art. XV Ziff. 2 Bst. d Änderungsprotokoll [AS 2012 4166 f.]; vgl. auch Urteil 

des BVGer A-1414/2015 vom 31. März 2016 E. 5.1).  

2.  

2.1 Gemäss Art. 27 Abs. 1 DBA-SE tauschen die zuständigen Behörden 

der Vertragsstaaten diejenigen Informationen aus, die zur Durchführung 

dieses Abkommens oder zur Anwendung oder Durchsetzung des inner-

staatlichen Rechts betreffend Steuern jeder Art und Bezeichnung, die für 

Rechnung der Vertragsstaaten, ihrer politischen Unterabteilungen oder ih-

rer lokalen Körperschaften erhoben werden, voraussichtlich erheblich sind, 

soweit die diesem Recht entsprechende Besteuerung nicht dem Abkom-

men widerspricht. Der Informationsaustausch ist durch die Artikel 1 DBA-

SE (persönlicher Geltungsbereich) und Artikel 2 DBA-SE (sachlicher Gel-

tungsbereich) nicht eingeschränkt. 

2.2 Als zur Anwendung oder Durchsetzung des innerstaatlichen Rechts vo-

raussichtlich erheblich gelten Informationen, die für den ersuchenden Staat 

notwendig sind, um eine in diesem Staat steuerpflichtige Person dort kor-

rekt zu besteuern (vgl. BGE 141 II 436 E. 4.4.3; Urteile des BVGer 

A-7309/2016 vom 15. Juni 2017 E. 2.1.3, A-4353/2016 vom 27. Februar 

2017 E. 2.2.1, A-1414/2015 vom 31. März 2016 E. 5.3.2, je mit Hinweisen). 

2.2.1 Nach Ziff. 4 Bst. b des Protokolls zum DBA-SE sind sich die 

Vertragsparteien in Bezug auf Art. 27 DBA-SE einig darüber, «dass der 

Zweck der Verweisung auf Informationen, die voraussichtlich erheblich 

sind, darin besteht, einen möglichst weit gehenden Informationsaustausch 

in Steuerbelangen zu gewährleisten, ohne den Vertragsstaaten zu 

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erlauben, ‹fishing expeditions› zu betreiben oder um Informationen zu 

ersuchen, deren Erheblichkeit hinsichtlich der Steuerbelange einer 

bestimmten steuerpflichtigen Person unwahrscheinlich ist. […]».  

2.2.2 Die voraussichtliche Erheblichkeit von Informationen muss sich be-

reits aus dem Amtshilfegesuch ergeben. Nach der Edition der verlangten 

Unterlagen hat die Steuerverwaltung des ersuchten Staates zu prüfen, ob 

die betreffenden Informationen für die Erhebung der Steuer voraussichtlich 

erheblich sind. Dem «voraussichtlich» kommt dabei eine doppelte Bedeu-

tung zu: Der ersuchende Staat muss die Erheblichkeit voraussehen und 

deshalb im Amtshilfeersuchen geltend machen und der ersuchte Staat 

muss nur solche Unterlagen übermitteln, die voraussichtlich erheblich sind 

(BGE 143 II 185 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Weil in der Regel nur der ersu-

chende Staat abschliessend feststellen kann, ob eine Information erheblich 

ist, beschränkt sich die Rolle des ersuchten Staates grundsätzlich darauf, 

zu überprüfen, ob die verlangten Informationen und Dokumente einen Zu-

sammenhang mit dem im Ersuchen dargestellten Sachverhalt haben und 

ob sie möglicherweise dazu geeignet sind, im ausländischen Verfahren 

verwendet zu werden (statt vieler: BGE 142 II 161 E. 2.1.1 f.; Urteil des 

BGer 2C_241/2016 vom 7. April 2017 E. 5.2; Urteile des BVGer  

A-171/2017 vom 5. Juli 2017 E. 2.3.2, A-2766/2016 vom 18. April 2017 

E. 3.3.1). Gemäss Bundesgericht bildet der Begriff der «voraussichtlichen 

Erheblichkeit» denn auch eine nicht sehr hohe Hürde für ein Amtshilfeer-

suchen (BGE 143 II 185 E. 3.3.2, BGE 142 II 161 E. 2.1.1 mit Hinweisen). 

2.3  

2.3.1 Nach Art. 3 Bst. a StAhiG gilt bei der Amtshilfe auf Ersuchen als be-

troffen diejenige Person, über die im Amtshilfeersuchen Informationen ver-

langt werden. Es handelt sich um einen formellen Begriff (CHARLOTTE 

SCHODER, StAhiG, Praxiskommentar zum Bundesgesetz über die interna-

tionale Amtshilfe in Steuersachen, 2014, Art. 3 N. 23). Die Frage, ob die als 

betroffen bezeichnete Person auch in materieller Hinsicht als betroffen zu 

gelten hat, ist im Einzelfall zu klären, wobei nach der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung massgeblich darauf abzustellen ist, ob die Informationen 

für den ersuchenden Staat voraussichtlich erheblich sind (grundlegend: 

BGE 141 II 436 E. 4.4.3 und 4.5 auch publiziert in: ASA 84 [2015/2016] 

S. 559 ff.; ferner: BGE 143 II 185 E. 3.2 ff.).  

In der Regel bezweckt das Amtshilfegesuch Informationen über die darin 

genannte im ersuchenden Staat steuerpflichtige Person zu erlangen. Inso-

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Seite 8 

weit ist der aus schweizerischer Sicht ausländische Steuerpflichtige regel-

mässig eine betroffene Person nach Art.  3 Bst. a StAhiG. In gewissen 

Konstellationen ist es jedoch unumgänglich, Informationen auch über Per-

sonen zu erteilen, deren Steuerpflicht im ersuchenden Staat nicht geltend 

gemacht wird (vgl. Urteil des BVGer A-4044/2015 vom 16. Februar 2016 

E. 2.7.2). Dies kann etwa bei einer schweizerischen Gesellschaft eines im 

ersuchenden Staat steuerpflichtigen Alleinaktionärs (vgl. BGE 142 II 69 

E. 3.2), bei unklaren Beteiligungen von im ersuchenden Staat steuerpflich-

tigen Personen an einer schweizerischen Gesellschaft (vgl. BGE 141 II 

436) oder einer in der Schweiz ansässigen und an einer steuerlich relevan-

ten Transaktion beteiligten Geschäftspartnerin, insbesondere bei Transak-

tionen innerhalb eines Konzerns, der Fall sein (vgl. Urteile des BGer 

2C_954/2015 vom 13. Februar 2017 E. 6.2, 2C_690/2015 vom 15. März 

2016 E. 3.5; Urteile des BVGer A-2468/2016 vom 19. Oktober 2016 

E. 3.2.1, A-6680/2014 vom 19. April 2016 E. 4.3.1 [in diesem Punkt bestä-

tigt durch BGE 143 II 185 E. 3.3.3 und E. 4.2]).  

2.3.2 Demgegenüber ist die Übermittlung von Informationen zu Personen, 

welche nicht vom Ersuchen betroffen sind, gemäss Art. 4 Abs. 3 StAhiG in 

der bis Ende 2016 gültig gewesenen Fassung dieser Vorschrift (AS 2013 

231) unzulässig. Nach Art. 4 Abs. 3 StAhiG in der seit 1. Januar 2017 in 

Kraft stehenden Fassung ist die Übermittlung von Informationen zu Perso-

nen, welche nicht betroffene Personen sind, unzulässig, «wenn diese In-

formationen für die Beurteilung der Steuersituation der betroffenen Person 

nicht voraussichtlich relevant sind oder wenn berechtigte Interessen von 

Personen, die nicht betroffene Personen sind, das Interesse der ersuchen-

den Seite an der Übermittlung der Informationen überwiegen». Mit dieser 

Bestimmung sollen vor allem Personen geschützt werden, die zufällig in 

den weiterzuleitenden Dokumenten auftauchen (vgl. Urteil des BVGer  

A-171/2017 vom 5. Juli 2017 E. 5.2 mit Hinweisen). 

2.4  

2.4.1 Art. 27 Abs. 3 DBA-SE schränkt die Pflicht zur Leistung von Amtshilfe 

unter bestimmten Voraussetzungen ein. So wird der ersuchte Vertragsstaat 

von der Verpflichtung enthoben, Verwaltungsmassnahmen durchzuführen, 

die von den Gesetzen oder der Verwaltungspraxis des einen oder des an-

deren Vertragsstaates abweichen (Bst. a); Informationen zu erteilen, die 

nach den Gesetzen oder im üblichen Verwaltungsverfahren eines der bei-

den Vertragsstaaten nicht beschafft werden können (Bst. b) oder die ein 

Handels-, Geschäfts-, Industrie-, Gewerbe- oder Berufsgeheimnis oder ein 

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Geschäftsverfahren preisgeben würden oder deren Erteilung dem Ordre 

public widerspräche (Bst. c). 

Mit anderen Worten müssen – vorbehältlich des hier nicht einschlägigen 

Art. 27 Abs. 5 DBA-SE, der insbesondere bei der Beschaffung von Bank-

unterlagen zum Tragen kommt – Informationen dann nicht ausgetauscht 

werden, wenn nach dem internen Recht und der internen Verwaltungspra-

xis diese Informationen nicht erlangt werden könnten, sofern jene Person, 

von der Informationen verlangt werden, und jene, über die Informationen 

verlangt werden, sich im gleichen Staat befänden und dort steuerpflichtig 

wären. Dabei kann es sich auch um ein und dieselbe Person handeln (statt 

vieler: Urteil des BVGer A-2468/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 3.1.3). 

2.4.2 Ob Informationen nach innerstaatlichem Recht im Sinn von Art. 27 

Abs. 3 Bst. b DBA-SE beschafft werden können, hängt davon ab, bei wem 

diese eingefordert werden und inwiefern die Person, über welche Informa-

tionen verlangt werden, vom Amtshilfegesuch betroffen ist. 

2.4.2.1 Die vom Amtshilfeersuchen im Sinn von Art. 3 Bst. a StAhiG be-

troffene Person, die im ersuchenden Staat einer Steuerpflicht unterliegt, ist 

nach innerstaatlichem Recht umfassend mitwirkungspflichtig. Gemäss 

Art. 126 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte 

Bundessteuer (DBG, SR 642.11) hat sie insbesondere alles zu tun, um 

eine vollständige und richtige Veranlagung zu ermöglichen (Abs. 1) und hat 

auf Verlangen Auskunft zu erteilen, sowie Geschäftsbücher, Belege und 

weitere Bescheinigungen sowie Urkunden über den Geschäftsverkehr vor-

zulegen (Abs. 2). Dasselbe gilt gemäss Art. 42 des Bundesgesetzes vom 

14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der 

Kantone und Gemeinden (StHG, SR 642.14). Sie ist als Steuerpflichtige 

gegenüber den schweizerischen Steuerbehörden zur Herausgabe bzw. 

Beschaffung aller relevanter Informationen verpflichtet (vgl. auch Art. 9 

Abs. 3 StAhiG).  

2.4.2.2 Bei einer zwar im Sinn von Art. 3 Bst. a StAhiG betroffenen Person, 

deren Steuerpflicht im ersuchenden Staat jedoch nicht geltend gemacht 

wird (vorne E. 2.3.1 zweiter Absatz), kommt es darauf an, ob die verlangten 

Informationen geeignet sind, die eigene Besteuerung zu beeinflussen 

(BGE 142 II 69 E. 5.3). 

Sind die Informationen, die von der Person verlangt werden, für die Be-

steuerung von (im ersuchenden Staat steuerpflichtigen) Geschäftspartnern 

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relevant, was in Amtshilfeverfahren aufgrund des Erfordernisses der vo-

raussichtlichen Erheblichkeit regelmässig der Fall sein muss, und hat die 

Information Einfluss auf die eigene Besteuerung, liegt rechtsprechungsge-

mäss ebenfalls ein Anwendungsfall von Art. 126 DBG vor (BGE 142 II 69 

E. 5.1.2 f. mit Verweis auf die Rechtsprechung zu Art. 126 DBG). Entspre-

chend ist die so betroffene Person umfassend auskunftspflichtig. Das Vor-

liegen einer solchen Konstellation wurde vom Bundesgericht u.a. bei ver-

muteten verdeckten Gewinnausschüttungen und bei Steuerumgehungstat-

beständen bejaht (vgl. BGE 142 II 69 E. 5.1.4, Urteil des BGer 

2C_954/2015 vom 13. Februar 2017 E. 7.4).  

Andernfalls, d.h. wenn die verlangte Information keinen Einfluss auf die ei-

gene Besteuerung hat, unterliegt die nach Art. 3 Bst. a StAhiG betroffene 

Person, gegenüber den Steuerbehörden lediglich den eingeschränkten 

Mitwirkungspflichten von Dritten gemäss Art. 127 ff. DBG bzw. 43 ff. StHG 

(vgl. BGE 142 II 69 E. 5.2). Art. 127 Abs. 1 Bst. e DBG beschränkt die Mit-

wirkungspflicht von Personen, die mit dem (im ersuchenden Staat) Steuer-

pflichtigen Geschäfte getätigt haben, darauf, über die beiderseitigen An-

sprüche und Leistungen schriftliche Bescheinigungen auszustellen. Das 

Bundesverwaltungsgericht hat im Zusammenhang mit einem Kommissi-

onsgeschäft zwischen einer im ersuchenden Staat steuerpflichtigen Ge-

sellschaft und einem in der Schweiz steuerpflichtigen (nicht mit der Gesell-

schaft verbundenen) Geschäftspartner, letzteren in diesem Sinn als Dritten 

qualifiziert (Urteil des BVGer A-2468/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 3.5.1 

und E. 5.4 f.). 

2.4.2.3 Anders verhält es sich, wenn sich die verlangten Informationen be-

reits im Besitz einer kantonalen Steuerverwaltung befinden. In diesem Fall 

bestehen hinsichtlich der Informationsbeschaffung unabhängig davon, ob 

die nach Art. 3 Bst. a StAhiG betroffene Person im ersuchenden Staat steu-

erpflichtig ist, keine Einschränkungen gemäss Art. 27 Abs. 3 Bst. b DBA-

SE. Dies ergibt sich daraus, dass Art. 111 Abs. 1 DBG bzw. Art. 39 StHG 

die Steuerbehörden verpflichtet, einander kostenlos die benötigten Aus-

künfte zu erteilen und einander Einsicht in die amtlichen Akten zu gewäh-

ren. Im Kontext der internationalen Amtshilfe sind mit «benötigten Auskünf-

ten» Informationen gemeint, die voraussichtlich erheblich sind (Urteil des 

BGer 2C_954/2015 vom 13. Februar 2017 E. 7.3 mit Hinweis). Allerdings 

kann eine Behörde nach innerstaatlichem Recht nicht verpflichtet werden, 

Nachforschungen anzustellen über Informationen, die sich nicht bereits in 

ihrem Besitz befinden (MARTIN ZWEIFEL/SILVIA HUNZIKER, in: Kommentar 

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Seite 11 

zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundes-

steuer, 3. Aufl. 2017, Art. 111 N. 5).  

3.  

3.1 Im vorliegenden Fall erfüllt das Amtshilfeersuchen unstreitig die formel-

len Voraussetzungen. Dazu zählt, dass das Ersuchen die erforderlichen 

Angaben enthält, nicht gegen das Subsidiaritätsprinzip verstösst und damit 

auch keine «fishing expedition» bezweckt wird.  

Mit Blick auf den Streitgegenstand (vorne E. 1.4.2) ist zu prüfen, ob die 

Amtshilfeleistung bzw. die an die STA zu übermittelnden Informationen im 

Sinne der Anträge der Beschwerdeführerin abzuändern sind. Bevor auf die 

konkreten Beanstandungen der Beschwerdeführerin eingegangen wird 

(E. 3.3 ff.), ist zunächst zu bestimmen, inwiefern die Beschwerdeführerin 

vom Amtshilfeersuchen betroffen ist und ob sich daraus Gründe ergeben, 

die der Amtshilfeleistung entgegenstehen (nachfolgend E. 3.2).  

3.2  

3.2.1 Die STA verlangt im Amtshilfeersuchen ausschliesslich Informationen 

über die Beschwerdeführerin, welche damit in einem formellen Sinn als 

vom Amtshilfeersuchen betroffen gemäss Art. 3 Bst. a StAhiG gilt. Zudem 

ist sie – auch wenn sie im ersuchenden Staat nicht steuerpflichtig ist – in 

einem materiellen Sinn vom Amtshilfeersuchen betroffen: Die Beschwer-

deführerin hat im Jahr 2014 von der in Schweden ansässigen Gruppenge-

sellschaft Zinsen für zwei konzernintern gewährte Darlehen vereinnahmt. 

Die Art und Höhe der Besteuerung dieses Zinsertrags in der Schweiz ist im 

schwedischen Steuerverfahren insofern relevant, als die Besteuerung des 

Zinsertrags darüber entscheidet, ob die schwedische Gesellschaft An-

spruch auf entsprechenden Schuldzinsabzug hat. Damit erweisen sich In-

formationen über die Besteuerung der Beschwerdeführerin in der Schweiz 

für das schwedische Steuerverfahren als voraussichtlich erheblich 

(E. 2.3.1).  

3.2.2 Damit ist zu prüfen, ob die verlangten Informationen im Sinn von 

Art. 27 Abs. 3 Bst. b DBA-SE nach dem innerstaatlichen Recht grundsätz-

lich erhältlich sind (E. 2.4.2). Vorliegend hat die Vorinstanz ausschliesslich 

Informationen bei der kantonalen Steuerverwaltung verlangt. Diese ist  

– ungeachtet der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin in Schweden kei-

ner Steuerpflicht unterliegt – nach innerstaatlichem Recht verpflichtet, In-

formationen aus dem Steuerdossier der Beschwerdeführerin herauszuge-

A-272/2017 

Seite 12 

ben, soweit diese für das schwedische Steuerverfahren voraussichtlich er-

heblich sind (vgl. E. 2.4.2.3). Weil keine Informationen bei der Beschwer-

deführerin direkt verlangt wurden, kann offen bleiben, ob die gegebenen-

falls einseitige Verweigerung des Schuldzinsabzugs im schwedischen 

Steuerverfahren betreffend die schwedische Gruppengesellschaft die Be-

steuerung der Beschwerdeführerin in der Schweiz zu beeinflussen ver-

möchte oder nicht (E. 2.4.2.2).  

3.2.3 Nach dem Gesagten ist die beabsichtigte Amtshilfeleistung im Grund-

satz nicht zu beanstanden. Es bleibt auf die einzelnen Vorbringen der Be-

schwerdeführerin einzugehen. 

3.3 Die Beschwerdeführerin verlangt eine Ergänzung der Antwort auf die 

Frage 1a) des Amtshilfeersuchens, wie folgt: 

Frage: 

1. Information regarding the taxation of the A._______ branch in Switzer-

land for the period of 1 January 2014 until 31 December 2014: 

a) How has the tax for the A._______ branch been calculated? The answer 

should include information about taxable income before taxation, the tax 

rate and the branch’s final total tax (federal, cantonal and communal in-

come tax). 

Antwort ESTV gemäss Schlussverfügung: 

Based on the tax assessment for the fiscal year 2014, the A._______ 

branch is subject to the following Swiss corporate income taxes (CIT) and 

Swiss corporate capital taxes (CCT): [Es folgt eine Aufstellung über den 

steuerbaren Gewinn, das steuerbare Kapital und die bezahlten Gewinn- 

und Kapitalsteuern auf Kantons- bzw. Gemeinde- und Bundesebene] 

Beantragte Ergänzung Beschwerdeführerin: 

«According to the Swiss tax regulations the A._______ branch is not enti-

tled to credit the foreign withholding deducted on interest payments to the 

A._______ branch in various jurisdictions against the Swiss income taxes. 

In 2014 such foreign withholding taxes amounted to USD (…)». 

3.3.1 Zur Begründung bringt die Beschwerdeführerin vor, sie gewähre 

auch an andere Gruppengesellschaften Darlehen. Die entsprechenden 

Zinsen unterlägen in einigen Ländern einer Quellenbesteuerung, die auch 

durch die anwendbaren DBA (zwischen […] und dem entsprechenden 

A-272/2017 

Seite 13 

Quellenstaat) nicht vermieden werden könne. Gemäss den geltenden Re-

gelungen sei eine Anrechnung dieser Quellensteuern an die schweizeri-

sche Gewinnsteuer nicht möglich. Da eine solche Anrechnung dem Ver-

nehmen nach in Schweden möglich wäre, erachte sie die Information für 

Schweden als relevant zur Beurteilung der Besteuerungsmodalitäten in der 

Schweiz. Bei dieser Information handle es sich um eine umfassendere Ant-

wort auf die offen formulierte Frage 1.a), und nicht um eine spontane Amts-

hilfe. In Frage 1.a) werde auch nach der total bezahlten Steuer gefragt. Die 

letztlich bezahlte Steuer habe auch Steueranrechnungen – in der Schweiz 

betreffe dies das System der pauschalen Steueranrechnung – zu berück-

sichtigen.  

3.3.2 Die Vorinstanz bringt in ihrer Vernehmlassung vor, dass sich Frage 

1.a) aufgrund des Wortlauts klar an die ESTV bzw. die für die Veranlagung 

zuständige Behörde richte. Darin habe die STA um Informationen „bezüg-

lich dem steuerbaren Einkommen, dem Steuersatz und der gesamten 

Steuer“ der Beschwerdeführerin auf Ebene Bund, Kanton und Gemeinde 

ersucht. Das kantonale Steueramt habe „der ESTV den Betrag des steuer-

baren Einkommens und Kapitals“ sowie die entsprechenden Gewinn- und 

Kapitalsteuern auf kantonaler/kommunaler Ebene bzw. auf Bundesebene 

mitgeteilt. Mit diesen Informationen sei die Frage 1.a) hinreichend beant-

wortet. 

Auch gehe aus der Antwort zur Frage 1.f) «At the cantonal/communal level, 

the A._______ branch also benefits from the mixed company privilege. As 

a consequence, only a quota (currently 10%) of the profits resulting from 

foreign sources is subject to CIT» die Information hervor, dass eine Be-

schränkung des Abzugs der Schuldzinsen bestehe, weshalb sich auch aus 

diesem Grund die vorgeschlagene Ergänzung erübrige. Schliesslich würde 

die beantragte Ergänzung, weil die STA diese Information nicht verlangt 

habe, in einer (momentan) unzulässigen spontanen Amtshilfe resultieren. 

3.3.3 Bei der Frage 1. a) des Amtshilfeersuchens handelt es sich um die 

erste Frage des Amtshilfeersuchens. Die STA verlangt Informationen dar-

über, wie die Steuer der Beschwerdeführerin berechnet wurde, wobei sie 

im zweiten Satz präzisiert, auf welche Informationen sie abzielt, nämlich 

Gewinn vor Steuern, Steuersatz und zu bezahlende Steuern. Mit den wei-

teren Fragen ersucht die STA um detailliertere Informationen zur Besteue-

rung der Beschwerdeführerin, insbesondere betreffend allfälliger Abzüge, 

reduziertem Steuersatz, speziellem Steuerstatus und Steuerruling. Eine 

A-272/2017 

Seite 14 

Frage bezüglich der Anrechnung ausländischer Quellensteuern ist im Fra-

genkatalog der STA nicht enthalten.  

3.3.3.1 Auch wenn der erste Satz der Frage 1.a) offen formuliert wurde, 

ergibt sich aus den im zweiten Satz folgenden Präzisierungen dennoch 

klar, dass die Frage dazu dient, einen ersten Überblick über die Besteue-

rung der Beschwerdeführerin zu erhalten, ohne auf Einzelheiten zu fokus-

sieren. Dies wird bestätigt dadurch, dass die STA mit den weiteren Fragen 

des Amtshilfeersuchens spezifische steuerliche Aspekte gezielt aufgreift. 

Bei der pauschalen Anrechnung ausländischer Quellensteuern handelt es 

sich gerade um einen solchen steuerlichen Aspekt, der zudem in internati-

onalen Verhältnissen regelmässig von Bedeutung ist. Die Vorinstanz durfte 

daher zu Recht darauf vertrauen, dass die STA – würde sie die entspre-

chende Information als voraussichtlich erheblich einstufen – eine entspre-

chende Frage gestellt hätte. Dies ist vorliegend nicht der Fall. Entspre-

chend hatte die Vorinstanz diese nicht verlangte Information auch nicht zu 

beschaffen. Der Hinweis auf die (Nicht)-Anrechnung bzw. (Nicht)-Vergü-

tung ausländischer Quellensteuern hat daher bereits aus diesem Grund 

nicht zu erfolgen.  

3.3.3.2 Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist auch nicht implizit 

von der voraussichtlichen Erheblichkeit der Information für das schwedi-

sche Steuerverfahren auszugehen. Die STA ist bestrebt, Informationen 

darüber zu erhalten, wie die in ihrem Staat gegebenenfalls zu einem 

Schuldzinsabzug berechtigenden Zinserträge in der Schweiz besteuert 

werden. Demgegenüber ist nicht ersichtlich, dass die steuerliche Behand-

lung und gegebenenfalls Doppelbelastung von Zinserträgen, die aus ande-

ren Ländern stammen, ebenfalls Gegenstand des schwedischen Steuer-

verfahrens wäre. 

3.3.3.3 Mit dem vorliegenden Amtshilfeersuchen verlangt die STA Informa-

tionen zur Besteuerung der Beschwerdeführerin. Zu Recht hat die Vo-

rinstanz diese Informationen bei der für die Veranlagung zuständigen kan-

tonalen Steuerverwaltung beschafft, die im Besitz der relevanten Unterla-

gen ist. Allerdings ist vorliegend – mangels Steueranrechnung – fraglich, 

ob die kantonale Steuerverwaltung auch im Besitz von Informationen über 

die Höhe der im Ausland bezahlten Quellensteuern auf Schuldzinsen wäre. 

In diesem Zusammenhang war die kantonale Steuerverwaltung jedenfalls 

nicht verpflichtet, die sich nicht in ihrem Besitz befindende Information vor-

gängig zu beschaffen (vgl. E. 2.4.2.3). 

A-272/2017 

Seite 15 

3.3.4 Schliesslich ist die Vorinstanz in Bezug auf die Nichtanrechnung aus-

ländischer Quellensteuern auch nicht zur Leistung von spontaner Amtshilfe 

verpflichtet:  

Während Art. 4 Abs. 1 StAhiG in der bis Ende 2016 geltenden Fassung (AS 

2013 231) i.V.m. Ziff. 4 Bst. d des Protokolls zum DBA-SE Amtshilfe nur auf 

Ersuchen gestattete, sieht das StAHiG in der seit 1. Januar 2017 geltenden 

Fassung die Möglichkeit der spontanen Amtshilfe vor. Diese Gesetzesän-

derung steht im Zusammenhang mit dem Beitritt der Schweiz zum Amts-

hilfeübereinkommen (vgl. E. 1.1). Letzteres enthält zwar eine materiell-

rechtliche Grundlage für spontane Amtshilfeleistungen, gilt aber für die 

Schweiz – abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen – frü-

hestens für Besteuerungszeiträume ab 2018 (Art. 28 Abs. 6 Amtshilfe-

übereinkommen und Botschaft vom 5. Juni 2015 zur Genehmigung des 

Amtshilfeübereinkommens und zu seiner Umsetzung [Änderung des Steu-

eramtshilfegesetzes], BBl 2015 5585 ff.) und ist daher vorliegend nicht an-

wendbar. Ob das StAhiG in der seit 1. Januar 2017 geltenden Fassung 

(welches lediglich den Vollzug der Amtshilfe regelt), allenfalls i.V.m. Ziff. 4 

Bst. d des Protokolls zum DBA-SE, eine hinreichende Rechtsgrundlage für 

eine autonome spontane Amtshilfeleistung an Schweden bilden könnte, ist 

fraglich, kann hier jedoch offen bleiben. Gemäss der per 1. Januar 2017 in 

Kraft getretenen Verordnung über die internationale Amtshilfe in Steuersa-

chen (StAhiV, SR 651.11) ist die Möglichkeit der spontanen Amtshilfe oh-

nehin auf die Übermittlung von Informationen, die sich aus Steuervorbe-

scheiden ergeben, beschränkt (Art. 8 ff. StAhiV). Die Information über die 

nicht gewährte pauschale Steueranrechnung hat hier mit einem Steuervor-

bescheid nichts zu tun, weshalb selbst bei Anwendbarkeit der neuen inner-

staatlichen steueramtshilferechtlichen Bestimmungen diesbezüglich keine 

spontane Amtshilfe zu leisten wäre.  

3.3.5 Damit ist die Auffassung der Vorinstanz, wonach in der Antwort auf 

die Frage 1.a) des Amtshilfeersuchens kein Hinweis auf die Nichtanrech-

nung ausländischer Quellensteuern zu erfolgen hat, nicht zu beanstanden. 

Der Vollständigkeit halber ist anzumerken, dass es der Beschwerdeführe-

rin aus amtshilferechtlicher Sicht unbenommen ist, die von ihr als wesent-

lich erachteten Informationen unter Vorlage geeigneter Beweismittel in das 

schwedische Steuerverfahren einfliessen zu lassen.  

  

A-272/2017 

Seite 16 

3.4  

3.4.1 Weiter verlangt die Beschwerdeführerin die Auszüge aus dem Steu-

erruling aus der Antwort zur Frage 1g) zu streichen. Frage 1. g) hat folgen-

den Wortlaut: 

Is there any advance ruling or agreement between X._______ BV and the 

Swiss Tax Agency on the taxation of the A._______ branch? If so, please 

provide us with the ruling or agreement including information about the cal-

culation of the taxes (taxable income, tax rate and other conditions appli-

cable to the taxation of interest income). 

3.4.2 Die Beschwerdeführerin begründet ihren Antrag unter Hinweis auf die 

Beschwerdebeilage 4 damit, dass in einem anderen Amtshilfeverfahren 

zwischen der Schweiz und Schweden, das einen ähnlichen Sachverhalt 

betraf, bei der Beantwortung der analogen Frage bloss bestätigt worden 

sei, dass ein Ruling bestehe, jedoch keine weiteren Details zur Verfügung 

gestellt worden seien. Im Sinne der Konsistenz sei daher auch vorliegend 

lediglich das Vorliegen eines Rulings zu bestätigen. Es sei der STA unbe-

nommen in einem zweiten Umgang eine entsprechende Nachfrage zu stel-

len, sofern sie den Wortlaut des Rulings als relevant erachte. 

3.4.3 Die Vorinstanz hält dem entgegen, dass vorliegend – anders als im 

zum Vergleich herangezogenen Amtshilfeverfahren – für das angefragte 

Steuerjahr die definitive Steuerveranlagung bereits erfolgt sei. Das Argu-

ment der einzuhaltenden Konsistenz greife daher nicht. Weiter habe die 

STA um eine Kopie des Rulings ersucht, einschliesslich der Angaben über 

die Berechnung der Steuer. Die ESTV übermittle praxisgemäss nicht das 

vollständige Ruling, erachte vorliegend aber die Angaben zur Qualifikation 

der Beschwerdeführerin (…), zu den Buchführungsvorschriften, zur Auftei-

lung der Erträge zwischen der Schweiz und dem Ausland, zu den Conduit-

Ansätzen, zu den Anträgen und Angaben zu den Besteuerungsgrundsät-

zen als zentral für das schwedische Steuerverfahren. 

3.4.4 Der Auffassung der Vorinstanz ist zuzustimmen. Gemäss Beschwer-

debeilage 4, Frage 1.e) war im hier zum Vergleich herangezogenen Amts-

hilfeverfahren das angefragte Steuerjahr noch nicht definitiv veranlagt und 

es war unklar, ob die Bedingungen für die Anwendung des Steuerrulings 

überhaupt erfüllt würden. Demgegenüber steht im vorliegenden Amtshilfe-

verfahren fest, dass das Steuerruling im ersuchten Zeitraum Anwendung 

fand. Eine gleiche Handhabung dieser ungleichen Konstellationen durch 

die ESTV drängt sich daher nicht auf. Die STA hat ausdrücklich nach dem 

A-272/2017 

Seite 17 

Ruling, namentlich darin enthaltener Informationen bezüglich der Steuer-

berechnung gefragt. Solchen Informationen kann die voraussichtliche Er-

heblichkeit für das schwedische Steuerverfahren betreffend die dort ansäs-

sige Gruppengesellschaft – wie die Vorinstanz zu Recht festhält – nicht von 

vornherein abgesprochen werden.  

Was die von der ESTV konkret zur Übermittlung vorgesehenen Auszüge 

aus dem Steuerruling betrifft, so hat sich die Beschwerdeführerin zur ge-

troffenen Auswahl nicht geäussert und diese insofern auch nicht bean-

standet. Die von der ESTV zur Übermittlung vorgesehenen Informationen 

aus dem Steuerruling erscheinen für die Steuerberechnung bzw. die Be-

steuerung der Zinserträge als nicht unwahrscheinlich und können damit im 

Sinne der Rechtsprechung als voraussichtlich erheblich qualifiziert werden 

(vorne E. 2.2.2). Das Steuerruling entstammt dem Steuerdossier der Be-

schwerdeführerin, welches sich im Besitz der kantonalen Steuerverwaltung 

befand. Die entsprechenden Auszüge aus dem Ruling sind damit nach in-

nerstaatlichem Recht erhältlich (E. 2.4.2.3). Geheimhaltungsinteressen im 

Sinn von Art. 27 Abs. 3 Bst. c DBA-SE wurden weder geltend gemacht noch 

sind solche ersichtlich (E. 2.4.1). Folglich ist der vorinstanzliche Entscheid 

auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden. 

3.5 Schliesslich verlangt die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit 

der Beantwortung der Frage 2. b) des Amtshilfeersuchens, der STA seien 

keine Beiblätter zur Steuererklärung zu übermitteln. Frage 2. b) hat fol-

genden Wortlaut: 

2. Please provide us with the following documents: 

b) The branch’s income tax return for the income year 2014 including infor-

mation about taxable income before tax, even if it is not yet approved by 

your administration. 

3.5.1 Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Steuererklärung könne ge-

mäss Praxis der ESTV im Amtshilfeverfahren nicht ausgetauscht werden. 

Da die Beiblätter zur Steuererklärung einen integralen Bestandteil der 

Steuererklärung bilden, könnten in konsistenter Anwendung dieser Praxis 

demzufolge auch die Beiblätter nicht ausgetauscht werden. Relevante In-

formationen auf den Beiblättern könnten – analog der Information in der 

Steuererklärung – selbstverständlich ausgetauscht werden. 

3.5.2 Die Vorinstanz hält dem entgegen, dass sie zwar in Amtshilfeverfah-

ren Steuererklärungen als interne administrative Dokumente grundsätzlich 

A-272/2017 

Seite 18 

nicht übermittle. Soweit die entsprechende Information jedoch voraussicht-

lich erheblich sei, habe sie einzelne Teile der Steuererklärung zu übermit-

teln. Die Informationen, die sich aus den Beiblättern zur Steuererklärung 

ergäben, seien für den von der STA angegebenen Steuerzweck relevant. 

Es sei nicht ersichtlich, aus welchem Grund die voraussichtliche Erheblich-

keit dieser Information ausgeschlossen werden sollte.  

3.5.3 Der Beschaffung der Steuererklärung samt Beilagen bei der kanto-

nalen Steuerverwaltung steht das innerstaatliche Recht nicht entgegen 

(E. 2.4.2.3). 

3.5.4 Bei den zur Übermittlung vorgesehenen und in Beilage 2 zur Schluss-

verfügung enthaltenen Dokumenten handelt es sich um die steuerliche Bi-

lanz per 31. Dezember 2014, die steuerliche Erfolgsrechnung 2014, die 

Berechnungen des steuerbaren Gewinns bzw. Kapitals 2014 für die Bun-

des-, Staats und Gemeindesteuern und eine als „Hilfsblatt E 2013“ be-

zeichnete Aufstellung. Diese von der Beschwerdeführerin erstellten Doku-

mente qualifizieren als Beilagen zur Steuererklärung im Sinn von Art. 125 

Abs. 2 DBG. Im Gegensatz zu den amtlichen Hilfsblättern gelten solche 

Beilagen nicht als integrierender Bestandteil des Steuererklärungsformu-

lars (ZWEIFEL/HUNZIKER, a.a.O., Art. 124 N. 22, 31 und 39) und sind daher 

von einer allfälligen Verwaltungspraxis, wonach interne administrative Do-

kumente nicht übermittelt werden, nicht betroffen. Sie können daher vor-

behältlich ihrer voraussichtlichen Erheblichkeit ausgetauscht werden 

(vgl. auch BGE 143 II 185 E. 4.6).  

3.5.5 Die STA hat die Übermittlung der Steuererklärung ausdrücklich ver-

langt und damit zum Ausdruck gebracht, dass sie die entsprechenden In-

formationen als voraussichtlich erheblich erachtet. Im Zusammenhang mit 

der Frage der Zulässigkeit des Schuldzinsabzugs im schwedischen Ver-

fahren sind – wie bereits festgehalten – die konkreten Besteuerungsmoda-

litäten der empfangenden Gesellschaft in der Schweiz und die Höhe der 

auf den Schuldzinsen entrichteten Steuern von Bedeutung. Ebenso ist re-

levant, ob geschäftliche oder bloss steuerliche Gründe für die Darlehens-

gewährung ausschlaggebend waren. Dass sich solche für das schwedi-

sche Steuerverfahren relevante Informationen der steuerlichen Bilanz und 

Erfolgsrechnung sowie den Steuerberechnungsblättern der Beschwerde-

führerin entnehmen lassen, erscheint nicht unwahrscheinlich. Die voraus-

sichtliche Erheblichkeit dieser Informationen, die zudem von der Be-

schwerdeführerin nicht in Abrede gestellt wird, ist zu bejahen (E. 2.2.2).  

A-272/2017 

Seite 19 

3.5.6 Nachdem die Beschwerdeführerin in Bezug auf die erwähnten Unter-

lagen keine Geheimhaltungsinteressen gemäss Art. 27 Abs. 3 Bst. c DBA-

SE geltend gemacht hat, erweist sich der vorinstanzliche Entscheid auch 

in diesem Punkt als gesetzeskonform und die in der Schlussverfügung er-

wähnten Beilagen zur Steuererklärung sind der STA zu übermitteln. 

3.6 Bei diesem Ergebnis erweist sich der vorinstanzliche Entscheid als 

rechtmässig und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 

4.  

Ausgangsgemäss sind die Verfahrenskosten, die auf Fr. 5‘000.-- festge-

setzt werden, der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen 

(Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE; SR 173.320.2]). Dieser Betrag ist dem Kostenvorschuss von 

Fr. 5‘000.-- zu entnehmen.  

5.  

Dieser Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in Steuer-

sachen kann gemäss Art. 83 Bst. h BGG innerhalb von 10 Tagen nur dann 

mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundes-

gericht weitergezogen werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätz-

licher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen um einen 

besonders bedeutenden Fall im Sinn von Art. 84 Abs. 2 BGG handelt 

(Art. 84a und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). Ob dies der Fall ist, entscheidet 

das Bundesgericht. 

 

(Das Dispositiv befindet sich auf der nächsten Seite) 

  

A-272/2017 

Seite 20 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 5‘000.-- werden der Beschwer-

deführerin auferlegt und dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvor-

schuss entnommen.  

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

 

Salome Zimmermann Kathrin Abegglen Zogg 

  

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in 

Steuersachen kann innert 10 Tagen nach Eröffnung nur dann beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzli-

cher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen um einen 

besonders bedeutenden Fall im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG handelt 

(Art. 82, Art. 83 Bst. h, Art. 84a, Art. 90 ff. und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). 

In der Rechtsschrift ist auszuführen, warum die jeweilige Voraussetzung 

erfüllt ist. Im Übrigen ist die Rechtsschrift in einer Amtssprache abzufassen 

und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 

die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-

mittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

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