# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ee00dc94-2431-50b6-b504-fa2ae411e843
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-07
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Zivilabteilung 07.12.2022 Z1 2022 20
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_001_Z1-2022-20_2022-12-07.pdf

## Full Text

20221111_160219_ANOM.docx

I. Zivilabteilung Z1 2022 20

Oberrichter lic.iur. P. Huber, Abteilungspräsident
Oberrichter lic.iur. St. Scherer
Oberrichter Dr.iur. A. Staub
Gerichtsschreiber MLaw Chr. Kaufmann

Urteil vom 7. Dezember 2022 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
Kläger und Berufungskläger,

gegen

1. B.________,
2. C.________,
3. D.________,
4. E.________,
5. F.________,
alle vertreten durch RA Prof. Dr.iur. G.________, 
Beklagte,

betreffend

Kollokation im Konkurs der H.________ AG in Liquidation
(Berufung gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Zug, 2. Abteilung, vom 3. Oktober 2022)

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Rechtsbegehren

Kläger und Berufungskläger

1. Der Entscheid des Kantonsgerichts vom 3. Oktober 2022 (A2 2020 12) sei aufzuheben und es sei 
a) die im Konkursverfahren über die H.________ AG im Lastenverzeichnis betreffend das 

Grundstück Inventar-Nr. ________, Grundstück Grundbuch I.________, Gemeinde J.________, 
Grundstück Nr. ________ unter der Eingabe-Nr. 42 (Ord.-Nr. 3) angemeldete Forderung 
vollumfänglich in Rang und Bestand samt Pfandrecht abzuweisen;

b) die im Konkursverfahren über die H.________ AG im Lastenverzeichnis betreffend das 
Grundstück Inventar-Nr. ________, Grundstück Grundbuch I.________, Gemeinde J.________, 
Grundstück Nr. ________ unter der Eingabe-Nr. 42 (Ord.-Nr. 3) angemeldete Forderung 
vollumfänglich in Rang und Bestand samt Pfandrecht abzuweisen.

2. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es sei die Sache zu neuem Entscheid 
an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Es seien die beantragten Beweisanträge gutzuheissen.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. 7,7 % MWST.

Sachverhalt

1. Bei den Beklagten handelt es sich um schweizerische Personalfürsorgestiftungen. Sie sind 
Anleger bei der Fondation K.________ (nachfolgend: Fondation), einer Stiftung gemäss Art. 80 
ff. ZGB mit Sitz in ________, die am tt.mm.jjjj errichtet wurde (vgl. act. 1/16). Die L.________ 
SA (infolge Umfirmierung und Konkurseröffnung nunmehr M.________ SA in Liquidation; 
nachfolgend: L.________ AG) wurde als Betreibergesellschaft der Fondation errichtet.

2. Die H.________ AG in Liquidation mit Sitz in ________ (vormals H.________ SA mit Sitz in 
________; nachfolgend: H.________ AG) bezweckt gemäss Eintrag im Handelsregister u.a. 
________.

3. Am 11. Juni 2010 schloss die Fondation – handelnd für "Divers créanciers" (nachfolgend: 
"diverse Gläubiger") – mit N.________, dem damaligen Alleinaktionär der H.________ AG, 
einen Darlehensvertrag über eine Summe von CHF 2'150'000.00 ab. Der Darlehensvertrag 
wurde auch von der H.________ AG als Pfandgeberin mitunterzeichnet (act. 1/22 = act. 28/8). 
Gleichzeitig unterzeichneten die Vertragsparteien die AGB zum Darlehensvertrag, die zu 
dessen integrierendem Bestandteil erklärt wurden (act. 28/7; nachfolgend: Schuldner-AGB). 
Am gleichen Tag unterzeichneten die Fondation und N.________ sowie die H.________ AG 
als Pfandgeberin auch eine Sicherungsübereignung, die das Darlehen durch elf 
lnhaberschuldbriefe mit einer Pfandsumme von insgesamt CHF 2'150'000.00, lastend als 
Gesamtpfand auf den Grundstücken Nr. ________ und Nr. ________, Gemeinde J.________, 
Grundbuch I.________ (nachfolgend: Grundstücke Nr. ________ und Nr. ________), im ersten 
Rang sicherstellte (act. 28/9).

4. Am 30. Juni 2010 zahlte die Fondation den Betrag von CHF 2'150'000.00 auf das Konto von 
Notar O.________ ein. Mit öffentlich beurkundetem Vertrag vom 1. Juli 2010 kaufte die 
H.________ AG die Grundstücke Nr. ________ und Nr. ________, worauf sich die Beklagten 

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an dem von der Fondation abgeschlossenen Hypothekardarlehen beteiligten und die 
Einlagen leisteten, zu denen sie sich in ihren jeweiligen Zeichnungssscheinen gegenüber der 
Fondation verpflichtet hatten (act. 28 Rz 25 f.; act. 28/18-22). 

5. Am 21. Januar 2011 wurde die Sicherungsübereignung vom 11. Juni 2010 durch eine neue 
Sicherungsübereignung ersetzt (act. 1/20). 

6. Die in den Sicherungsübereignungen erwähnten elf Inhaberschuldbriefe wurden am 30. Mai 
2011 ausgestellt, am 31. Mai 2011 im Grundbuch eingetragen und schliesslich mit Schreiben 
vom 21. September 2011 der Fondation zugestellt. 

7. Im Jahr 2012 verkaufte N.________ sämtliche Aktien der H.________ AG an A.________ 
(nachfolgend: Kläger; vgl. act. 1/4). Daraufhin schloss die Fondation am 16. Mai 2012, 
wiederum handelnd für "diverse Gläubiger", einen Darlehensvertrag mit dem Kläger und der 
H.________ AG ab (act. 1/33 = act. 28/13). Am selben Tag unterzeichneten die am neuen 
Darlehensvertrag beteiligten Parteien die Schuldner-AGB, die wiederum zum integrierenden 
Bestandteil des Darlehensvertrags erklärt wurden. Zudem wurde auch eine neue 
Sicherungsübereignung abgeschlossen (act. 1/34 = act. 28/14; act. 28/15).

8. Nachdem die H.________ AG und der Kläger mit der Zahlung der Darlehenszinsen in Verzug 
geraten waren, kündigte die Fondation – handelnd für die Beklagten – mit Schreiben vom 
30. Oktober 2014 die Darlehensverträge sowie die Schuldbriefforderungen (act. 28/31). 

9. Am 21. März 2018 wurde über die H.________ AG der Konkurs eröffnet. Mit Eingabe vom 
21. Dezember 2019 meldeten die Beklagten im Konkurs der H.________ AG ihre 
grundpfandgesicherten Forderungen an (act. 1/19), welche in der Folge fast vollständig im 
jeweiligen Lastenverzeichnis aufgenommen wurden (act. 1/5 und 1/6). Am 21. Februar 2020 
wurden die Lastenverzeichnisse betreffend die Grundstücke Nr. ________ und Nr. ________ 
aufgelegt und am tt.mm.jjjj im SHAB publiziert (act. 1/2). 

10.1 Mit Eingabe vom 12. März 2020 reichte der Kläger beim Kantonsgericht Zug gegen die 
Beklagten Klage ein und beantragte im Wesentlichen, die im Konkursverfahren über die 
H.________ AG im Lastenverzeichnis betreffend die Grundstücke Nr. ________ und Nr. 
________ unter der Eingabe-Nr. 42 angemeldeten Forderungen seien vollumfänglich in Rang 
und Bestand samt Pfandrecht kostenfällig abzuweisen (act. 1).

10.2 Mit Entscheid vom 29. Juli 2020 wurde der Kläger verpflichtet, eine allfällige 
Parteientschädigung der Beklagten in Höhe von CHF 70'000.00 sicherzustellen (act. 15).

10.3 In der Klageantwort vom 5. Februar 2021 beantragten die Beklagten, auf die Klage sei nicht 
einzutreten; eventuell sei die Klage abzuweisen (act. 28). In den anschliessenden 
schriftlichen Parteivorträgen (act. 32 und 36) und an der Hauptverhandlung vom 28. März 
2022 hielten die Parteien an ihren Rechtsbegehren fest (act. 48-50).

10.4 Am 3. Oktober 2022 erliess das Kantonsgericht Zug, 2. Abteilung, folgenden Entscheid 
(act. 53; Verfahren A2 2020 12):

"1. Die Klage wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

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 2. Die Gerichtskosten werden wie folgt festgesetzt:

CHF    40'000.00   Entscheidgebühr

Die Gerichtskosten werden dem Kläger auferlegt und mit dem von ihm geleisteten 
Kostenvorschuss von CHF 40'000.00 verrechnet. 

 3.1 Der Kläger hat den Beklagten eine Parteientschädigung von CHF 86'317.50 
(MWST inbegriffen) zu bezahlen. 

 3.2 Es wird festgehalten, dass die Gerichtskasse den Beklagten den vom Kläger bei der 
Gerichtskasse hinterlegten Betrag von CHF 70'000.00 nach Eintritt der Rechtskraft 
dieses Entscheids unter Anrechnung an ihre Parteientschädigung auszuzahlen hat.

 4. [Rechtsmittelbelehrung]

 5. [Mitteilung]

11. Mit Schreiben vom 10. Oktober 2022 teilten die Beklagten dem Obergericht unter Hinweis auf 
BGE 141 III 554 mit, dass sie im Falle einer Berufung des Klägers ein Gesuch um 
Sicherstellung der Parteientschädigung stellen würden. Zugleich beantragten sie, ihnen 
gegebenenfalls eine Frist zur Begründung eines solchen Gesuchs anzusetzen und ihnen die 
Berufungsschrift erst dann zur schriftlichen Stellungnahme zuzustellen, wenn über das 
Sicherstellungsgesuch entschieden und eine allfällige Sicherheit geleistet worden sei (act. 
56).

12. Gegen den Entscheid des Kantonsgerichts vom 3. Oktober 2022 reichte der Kläger mit 
Eingabe vom 7. November 2022 beim Obergericht innert Frist Berufung mit dem eingangs 
erwähnten Rechtsbegehren ein (act. 57).

Die vorliegende Berufung wurde den Beklagten nicht zur schriftlichen Stellungnahme 
zugestellt (Art. 312 Abs. 1 ZPO; vgl. dazu hinten E. 11.1). Ebenso wurde auf die 
Durchführung einer Berufungsverhandlung verzichtet.

Erwägungen

1. Die zutreffenden Ausführungen des Kantonsgerichts zur Zuständigkeit der Zuger Gerichte 
sind zu Recht unbestritten geblieben, weshalb ohne Weiteres darauf verwiesen werden kann 
(vgl. act. 53 E. 1).

2. Die Berufung ist bei der Rechtsmittelinstanz innert 30 Tagen seit Zustellung des begründeten 
Entscheids schriftlich und begründet einzureichen (vgl. Art. 311 Abs. 1 ZPO).

2.1 Das Berufungsverfahren ist als eigenständiges Verfahren ausgestaltet. Es dient nicht der 
Vervollständigung des vorinstanzlichen Verfahrens, sondern der Überprüfung und Korrektur 
des erstinstanzlichen Entscheids im Lichte konkret dagegen vorgebrachter Beanstandungen. 
Entsprechend ist die Berufung nach Art. 311 Abs. 1 ZPO begründet einzureichen. Dabei muss 
der Berufungskläger aufzeigen, inwiefern und weshalb er den angefochtenen Entscheid in 

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tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht als fehlerhaft erachtet bzw. weshalb (zulässige) Noven 
oder neue Beweismittel einen anderen Schluss aufdrängen. Um diesen Anforderungen nachzu-
kommen, genügt es nicht, wenn der Berufungskläger lediglich auf seine Vorbringen vor erster 
Instanz verweist, sich mit Hinweisen auf frühere Prozesshandlungen zufriedengibt oder den 
angefochtenen Entscheid in allgemeiner Weise kritisiert. Vielmehr muss er im Einzelnen die 
vorinstanzlichen Erwägungen bezeichnen, die er beanstandet, sich mit ihnen argumentativ aus-
einandersetzen und die Aktenstücke nennen, auf denen seine Kritik beruht. Die Begründung 
muss hinreichend explizit sein, sodass sie von der Berufungsinstanz einfach nachvollzogen 
werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_72/2021 vom 28. September 2021 E. 7.3.2 
m.w.H., insbesondere auf BGE 142 III 413 E. 2.2.2; 138 III 374 E. 4.3.1).

Die Begründung ist eine gesetzliche, von Amtes wegen zu prüfende 
Zulässigkeitsvoraussetzung für die Berufung. Lässt die Berufung insgesamt oder hinsichtlich 
eines bestimmten Streitpunkts eine (hinreichende) Begründung vermissen, so tritt die 
Berufungsinstanz darauf nicht ein. Die gerichtliche Fragepflicht nach Art. 56 ZPO entbindet 
nicht von einer gehörigen Begründung der Rechtsmitteleingabe. Ebenso wenig besteht eine 
Pflicht des Berufungsgerichts, die Berufung zur Verbesserung zurückzuweisen. Dabei 
handelt es sich nicht um einen verbesserlichen Mangel im Sinne von Art. 132 Abs. 1 ZPO 
(vgl. Urteile des Bundesgerichts 5A_350/2019 vom 26. Oktober 2020 E. 4.1 und 
5A_342/2020 vom 4. März 2021 E. 3.3, je m.w.H.).

2.2 Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass die Berufungsinstanz zwar über eine vollständige 
Überprüfungsbefugnis der Streitsache verfügt und das erstinstanzliche Urteil sowohl auf 
rechtliche wie tatsächliche Mängel hin überprüfen kann. Dies bedeutet aber nicht, dass sie 
gehalten ist, von sich aus wie eine erstinstanzliche Gerichtsbehörde alle sich stellenden 
tatsächlichen und rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn die Parteien diese in oberer 
Instanz nicht mehr vortragen. Sie hat sich – abgesehen von offensichtlichen Mängeln – 
grundsätzlich auf die Beurteilung der in der schriftlichen Begründung gegen das 
erstinstanzliche Urteil erhobenen Beanstandungen zu beschränken (BGE 147 III 176 
E. 4.2.1; Urteil des Bundesgerichts 4A_186/2022 vom 22. August 2022 E. 4.4.1).

2.3 Gemäss Art. 317 Abs. 1 ZPO können im Berufungsverfahren neue Tatsachen und 
Beweismittel sodann nur noch berücksichtigt werden, wenn sie (a.) ohne Verzug vorgebracht 
werden und (b.) trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht werden 
konnten. Die Rechtsprechung unterscheidet zwischen echten und unechten neuen 
Vorbringen. Bei den echten Noven geht es um Tatsachen, die (erst) nach dem Zeitpunkt 
entstanden sind, in welchem im erstinstanzlichen Verfahren letztmals neue Tatsachen 
vorgetragen werden konnten. Unechte Noven sind demgegenüber Tatsachen und 
Beweismittel, die bereits vor diesem Zeitpunkt entstanden waren. Neu im Sinn von Art. 317 
Abs. 1 ZPO ist eine Tatsache nicht nur dann, wenn sie der Geltendmachung eines gänzlich 
neuen Standpunkts in tatsächlicher Hinsicht dient, sondern auch dann, wenn die novenwillige 
Partei damit eine bereits vor erster Instanz vorgetragene Behauptung (nachträglich) 
substanziiert bzw. substanziiert behauptet. Will eine Partei im Berufungsverfahren unechte 
Noven vortragen, obliegt es ihr präzise aufzuzeigen, dass sie im erstinstanzlichen Verfahren 
die ihr zumutbare Sorgfalt hat walten lassen. Sie hat namentlich präzise darzulegen, aus 
welchen Gründen sie nicht in der Lage gewesen sein soll, die neu behaupteten Tatsachen 
und Beweismittel bereits in erster Instanz in den Prozess einzubringen. Bei echten Noven ist 

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das Kriterium der Neuheit (Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO) ohne Weiteres gegeben. Folglich hat 
die novenwillige Partei darzutun, dass sie die neue Tatsache im Sinn von Art. 317 Abs. 1 
lit. a ZPO "ohne Verzug" vorgebracht hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_763/2018 vom 
1. Juli 2019 E. 2.1.3.2 f. m.w.H.).

3. Die Vorinstanz hielt in erster Linie fest, dass das Lastenverzeichnis im Konkurs ein 
Bestandteil des Kollokationsplans (Art. 125 Abs. 2 VZG) und daher mit der Kollokationsklage 
zu berichtigen sei. Zu dieser seien alle Gläubiger zugelassen, die im Konkursverfahren eine 
Forderung gegen die Konkursitin angemeldet hätten und deren Forderung von der 
Konkursverwaltung mit einer für das erkennende Gericht verbindlichen Verfügung im 
Kollokationsplan zugelassen oder abgewiesen worden sei. Fehle es an einer solchen 
formellen Gläubigerstellung, trete das Kollokationsgericht auf eine Kollokationsklage nicht ein 
(act. 53 E. 2.1). Die Konkursverwaltung habe im Konkurs der H.________ AG den 
Kollokationsplan unstrittig noch nicht aufgelegt, weshalb die Kollokation einer Forderung des 
Klägers noch nicht vorliege. Aus der im Recht liegenden Abtretungsurkunde nach Art. 260 
SchKG des Konkursamts Zug vom 6. April 2020 gehe zwar hervor, dass der Kläger im 
Konkurs der H.________ AG zumindest eine Forderung gegen Letztere angemeldet habe 
(act. 32/45). Die Konkursverwaltung habe diese Forderung bis anhin aber noch nicht 
behandelt, weshalb dem Kläger die formelle Gläubigerstellung und damit die 
Klageberechtigung fehle, um die Kollokationsklage gegen die von den Beklagten im 
Lastenverzeichnis aufgenommenen Forderungen zu erheben. Demzufolge sei auf die 
vorliegende Kollokationsklage nicht einzutreten (act. 53 E. 2.2).

3.1 Der Kläger bringt demgegenüber vor, die Auffassung der Vorinstanz, wonach auf die Klage 
mangels einer rechtskräftigen Zulassung seiner Forderung im Kollokationsplan nicht einzu-
treten sei, sei klar falsch. Zum einen könne er seine Gläubigerrechte direkt mit der 
Forderungsanmeldung im Konkurs ausüben. Zum anderen hätte das Konkursamt das 
Lastenverzeichnis erst zusammen mit dem Kollokationsplan, dessen Bestandteil es ja 
bekanntlich sei, auflegen dürfen, womit die Aktivlegitimation bzw. Gläubigereigenschaft des 
Klägers klar festgestanden habe. Es gehe daher nicht an, ihm die Gläubigereigenschaft 
abzusprechen, bevor über diese überhaupt entschieden worden sei. Der angefochtene 
Entscheid sei daher aufzuheben und auf die Klage sei einzutreten (act. 57 Rz 4).

3.2 Diese Rüge ist zwar grundsätzlich begründet. Sie vermag dem Kläger letztlich aber nicht zu 
helfen, und zwar aus folgenden Gründen: 

Zum einen ist vorab festzuhalten, dass der Kläger mit der am 6. April 2020 an ihn erfolgten 
Abtretung von Rechtsansprüchen der Masse gemäss Art. 260 SchKG hinreichend 
nachgewiesen hat, dass er im Konkurs der H.________ AG eine Forderung von 
CHF 1'035'333.35 im 3. Rang zur Kollokation angemeldet hat (vgl. act. 32/45). Zum anderen ist 
der Vorinstanz zwar insoweit zuzustimmen, als das Lastenverzeichnis im Konkurs ein 
Bestandteil des Kollokationsplans ist und sich bei der negativen Kollokationsklage zwei 
Konkursgläubiger gegenüberstehen, wobei sich die Aktivlegitimation des Klägers aus der 
rechtskräftigen Zulassung seiner Forderung im Kollokationsplan ergibt (vgl. Hierholzer/Sogo, 
Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 250 SchKG N 28 ff.). Dies gilt jedoch nicht 
uneingeschränkt. Vorliegend ist zu beachten, dass die Konkursverwaltung bis anhin lediglich 
das Lastenverzeichnis erstellt, den Kollokationsplan bezüglich der übrigen Gläubiger aber noch 

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nicht aufgelegt und damit über die formelle Gläubigerstellung des Klägers (und weiterer 
Gläubiger) noch nicht entschieden hat, was entgegen der Auffassung des Klägers zulässig ist 
(vgl. act. 1/5 und 1/6 [S. 1]; Schober, Kurzkommentar VZG, 2011, Art. 125 VZG N 16). Damit 
unterscheidet sich die Rechtsposition des Klägers nicht wesentlich von derjenigen eines 
Gläubigers, dessen Forderung die Konkursverwaltung nicht zugelassen hat. Vielmehr besteht 
in beiden Fällen ein öffentliches Interesse an der raschen und beständigen Klärung der 
Passivmasse sowie ein Interesse der Gläubiger, Gewissheit über die von ihnen angemeldeten 
Forderungen zu erhalten. Mit Blick auf die Bedeutung der Rechtskraft des Kollokationsplans ist 
somit davon auszugehen, dass die 20-tägige Frist für die Wegweisungsklage auch für die 
Gläubiger von Forderungen, über deren Kollokation noch nicht entschieden worden ist, mit der 
öffentlichen Auflage des Teilkollokationsplans zu laufen beginnt. Demnach hätte die Vorinstanz 
auf die Klage eintreten müssen. Eine andere Frage ist, ob das Verfahren dann bis zu einem 
rechtskräftigen Entscheid über die Zulassung der vom Kläger angemeldeten Forderung im 
Kollokationsplan hätte sistiert werden müssen (vgl. zum Ganzen Hierholzer/Sogo, a.a.O., 
Art. 250 SchKG N 28e und N 29 unter Hinweis auf BGE 135 III 545). Diese Frage kann letztlich 
aber offenbleiben, weil die Vorinstanz in E. 2.2 des angefochtenen Entscheids zwar zum 
Schluss gelangte, dass auf die Kollokationsklage des Klägers nicht einzutreten sei, in Ziff. 1 
des Dispositivs dann aber festhielt, dass "die Klage abgewiesen [wird], soweit darauf 
einzutreten ist." Zudem hat sich das Kantonsgericht – wenn auch bloss im Rahmen einer 
Eventualbegründung – mit der Klage materiell auseinandergesetzt und die Gründe für eine 
Abweisung einlässlich dargelegt. Mithin ist dem Kläger aufgrund der Ausführungen in E. 2 des 
angefochtenen Entscheids kein Nachteil entstanden, der eine Aufhebung des Entscheids 
rechtfertigen würde.

4. Hinsichtlich der Abweisung der Klage kann vorab auf die einlässlichen und zutreffenden Er-
wägungen im erstinstanzlichen Entscheid (act. 53 E. 3-9) verwiesen werden (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 5A_369/2016 vom 27. Januar 2017 E. 3.1 m.w.H.). Was der Kläger dagegen 
vorbringt, vermag – wie nachfolgend darzulegen ist – den Anforderungen an die Begründung 
einer Berufung (vgl. vorne E. 2.1) grösstenteils nicht zu genügen, weshalb insoweit auf die 
Berufung nicht einzutreten ist.

Anzumerken bleibt, dass prozessuale Formen unerlässlich sind, um die ordnungsgemässe 
Abwicklung des Verfahrens und die Durchsetzung des materiellen Rechts zu gewährleisten. 
Der Kläger ist Jurist ("lic.iur." [vgl. act. 57 S. 10]) und geniesst daher im Gegensatz zu einem 
Laien keinen weitergehenden Schutz als eine anwaltlich vertretene Partei. Dementsprechend 
kann von ihm – ohne in überspitzten Formalismus zu verfallen – verlangt werden, dass er eine 
Berufung einreicht, welche die Anforderungen an eine hinreichende Begründung erfüllt (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 5A_157/2021 vom 24. Februar 2022 E. 5.2.3.1 und 5.2.4 m.w.H.; 
5A_964/2019 vom 14. Januar 2020 E. 3.1.4).

5. Die Vorinstanz hielt zu Recht fest, dass sich die im Lastenverzeichnis aufgenommenen For-
derungen der Beklagten auf die Darlehensverträge vom 11. Juni 2010 und 16. Mai 2012 
(nachfolgend gemeinsam auch: Darlehensverträge) sowie auf die von den Vertragsparteien 
unterzeichneten Schuldner-AGB stützen. 

5.1 In einem ersten Schritt prüfte daher die Vorinstanz, ob die jeweiligen Vertragswerke gültig 
zustande gekommen sind, was sie zusammengefasst aus folgenden Gründen bejahte 

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(act. 53 E. 5):

5.1.1 Im Darlehensvertrag vom 11. Juni 2010 (act. 1/22) habe die Fondation – handelnd im Namen 
"diverser Gläubiger" – mit N.________ im Wesentlichen vereinbart, dass eine 
Darlehenssumme von CHF 2'150'000.00 an Letzteren für die Zeitdauer von sieben Jahren 
ausbezahlt werde (Art. 2 sowie Art. 6). Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sei aber 
unbestrittenermassen noch nicht bestimmt gewesen, wer die vertretenen "diversen Gläubiger" 
sein sollten. Die Beklagten seien sodann auch nach ihrer "Bestimmung" weiterhin und 
während der Vertragsdauer unbekannt geblieben. Im vorliegenden Fall vermöge die 
Unbestimmtheit bzw. die Anonymität der Beklagten als Vertretene das gültige 
Zustandekommen des Vertrags allerdings nicht zu hemmen. Handeln in fremdem Namen 
liege vor, wenn der Vertreter dem Dritten erkläre, dass er mit Wirkung für einen anderen 
handle. Beim ausdrücklichen wie beim stillschweigenden Handeln für einen Dritten genüge 
die Bestimmbarkeit des Vertretenen. Der Vertretene könne bei Vertragsschluss aber noch 
unbekannt sein und noch nicht feststehen; er könne sogar erst noch zu suchen sein. Die 
nachträgliche Bestimmung des Vertragspartners dürfe dabei dem Vertreter, einer Drittperson 
oder irgendwelchen äusseren Ereignissen überlassen werden. Schliesse ein Dritter bewusst 
mit einer unbekannten Vertragspartei Geschäfte ab, so könne der Vertragspartner bei deren 
späterer Abwicklung weiterhin unbekannt bleiben. Der Vertreter trete alsdann nicht nur beim 
Vertragsschluss, sondern auch bei den Abwicklungshandlungen als Vertreter des nun 
bestimmten, aber dem Dritten nicht bekanntgegebenen Vertretenen auf. Soweit der 
Vertretene bei der Vertragsabwicklung mitwirken müsse, sei der Vertreter zur Bekanntgabe 
gestützt auf Art. 2 Abs. 1 ZGB verpflichtet (act. 53 E. 5.1 und 5.1.1 mit Hinweisen auf Lehre 
und Rechtsprechung).

5.1.2 Das Vertretungsverhältnis zwischen der Fondation und den im Abschlusszeitpunkt noch 
unbestimmten Beklagten sei ausdrücklich in Art. 1 des Darlehensvertrags vom 11. Juni 2010 
vermerkt. Die Fondation habe diesen Vertrag schliesslich im Namen der "Gläubiger" 
unterzeichnet. Folglich sei es für das gültige Zustandekommen des Darlehensvertrags 
unerheblich gewesen, ob die Beklagten im Zeitpunkt der Vertreterhandlung noch nicht [als 
Darlehensgeber] festgestanden hätten; die (relative) Unbestimmtheit der künftigen Gläubiger 
habe die Gültigkeit des Vertrags nicht gehemmt. Da der Darlehensvertrag unter der 
Suspensivbedingung abgeschlossen worden sei, dass für das Zustandekommen die gesamte 
Darlehenssumme von "Mitgliedern" [Anlegern] der Fondation gezeichnet werde, sei der Kreis 
der möglichen Gläubiger bei Vertragsschluss bereits definiert gewesen. Der Darlehensvertrag 
sei entsprechend mit der Zeichnung sämtlicher Zeichnungsscheine durch die Beklagten 
zwischen Letzteren und N.________ rückwirkend (ex tunc) am 11. Juni 2010 zustande 
gekommen. Dieses Ergebnis habe auch der Kläger in seinen Eingaben wiederholt selber 
bestätigt. Folglich habe die Fondation den Darlehensvertrag nicht in eigenem Namen 
abgeschlossen und das Darlehen entsprechend bloss als treuhänderisch verwaltetes 
Darlehen bilanziert. Aufgrund der fehlenden Parteistellung der Fondation im Darlehensvertrag 
vom 11. Juni 2010 überzeuge auch die Behauptung des Klägers nicht, wonach die Fondation 
zur Refinanzierung von gewährten Darlehen Darlehensverträge mit Pensionskassen zu 
günstigeren Konditionen abgeschlossen habe (act. 53 E. 5.1.2). 

5.1.3 Wie bereits erwähnt, seien die Beklagten auch nach Zeichnung der Zeichnungsscheine 
während der Vertragsdauer unbekannt geblieben. Der Darlehensvertrag vom 11. Juni 2010 

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schliesse die Möglichkeit zur Bekanntgabe der Vertretenen jedoch nicht aus; vielmehr regle er 
die Bekanntgabe der dazumal noch zu bestimmenden Vertretenen gar nicht. Mithin hätte es 
N.________ gestützt auf den Darlehensvertrag freigestanden, die Bekanntgabe während der 
Vertragsdauer zu verlangen, was er – soweit aufgrund der Akten ersichtlich – jedoch nicht 
getan habe. Im Weiteren sei die Bekanntgabe der Beklagten für die Vertragsabwicklung nicht 
notwendig gewesen, weil die Fondation während der gesamten Vertragsdauer als (bevollmäch-
tigte) Vertreterin der Beklagten agiert habe. Überdies sähen die zwischen den Beklagten und 
der Fondation abgeschlossenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Gläubiger 
(nachfolgend: Gläubiger-AGB) vor, dass die jeweilige Zeichnerin die Fondation beauftrage, sie 
zwecks Abschlusses eines Hypothekardarlehensvertrags zu vertreten (act. 32/46 [Art. 1]). Da 
die Vertragsabwicklung somit durch die Fondation erfolgt sei, habe sich die Bekanntgabe auch 
nicht gestützt auf Art. 2 Abs. 1 ZGB aufgedrängt. Demzufolge sei der Darlehensvertrag vom 
11. Juni 2010 – nur weil die Beklagten während der Vertragsdauer nicht bekannt gegeben 
worden seien – nicht als ungültig einzustufen. Schliesslich sei es N.________ und der 
H.________ AG offenkundig und unbestrittenermassen egal gewesen, mit welchen 
"Mitgliedern" [Anlegern] der Fondation sie den Darlehensvertrag konkret abgeschlossen hätten. 
Dementsprechend hätten weder N.________ noch die H.________ AG während der 
Vertragsdauer irgendwelche Vorbehalte gegen die fehlende Bekanntgabe angebracht. Sie 
hätten vielmehr die Darlehenssumme vor Zeichnung der Zeichnungsscheine angenommen und 
ab dem 31. Juli 2010 die vereinbarten Darlehenszinsen bezahlt. Unter diesen Umständen sei 
ohnehin fraglich, ob die Berufung auf die Ungültigkeit des Vertrags mangels Bekanntgabe der 
Vertretenen nicht rechtsmissbräuchlich sei (act. 53 E. 5.1.3).

5.1.4 Im Weiteren treffe es zwar zu, dass für die Vertragsparteien unterschiedliche AGB bestünden. 
Der Kläger verkenne jedoch, dass die jeweiligen ABG nicht dasselbe, sondern zwei 
unterschiedliche Rechtsverhältnisse regeln würden. Nachdem die Gläubiger-AGB 
ausschliesslich das Auftragsverhältnis zwischen den Beklagten und der Fondation (d.h. das 
"Innenverhältnis" und nicht die Details eines Darlehensvertrags) regeln würden und 
N.________ nicht Partei des Innenverhältnisses [gewesen] sei, müssten sie von seinem Willen 
nicht erfasst sein. Demgegenüber beträfen die Schuldner-AGB das Aussenverhältnis, weshalb 
diesbezüglich zwischen N.________ und den Beklagten ein Konsens bestehen müsse. Die 
Schuldner-AGB seien indessen von N.________ und der Fondation im Namen der "Gläubiger" 
(also der Beklagten) unterzeichnet worden, womit ein Konsens hinsichtlich der Schuldner-AGB 
vorliege. Zudem hätten die Beklagten gemäss Art. 11 der Gläubiger-AGB akzeptiert, dass der 
mit dem Schuldner unterzeichnete Darlehensvertrag den Schuldner-AGB unterstellt werde, und 
sich gleichzeitig verpflichtet, die Schuldner-AGB zu befolgen. Die unterschiedlichen AGB 
würden somit den Konsens des Darlehensvertrags vom 11. Juni 2010 nicht "berühren" (act. 53 
E. 5.2.2).

5.1.5 Ebenfalls nicht stichhaltig sei die Behauptung des Klägers, dass die Zeichnungsscheine und 
der Darlehensvertrag vom 11. Juni 2010 unterschiedliche Vertragskonditionen (etwa betreffend 
Zinssatz und Laufzeit) festlegen würden, was wiederum den Konsens beschlage. Es sei zwar 
richtig, dass die Beklagten und N.________ im Darlehensvertrag vom 11. Juni 2010 einen 
Zinssatz von 3,95 % vereinbart hätten und in den Zeichnungsscheinen jeweils ein tieferer 
Zinssatz von 3,6 % erwähnt werde. In den Zeichnungsscheinen werde jedoch der für das 
Innenverhältnis geltende Nettozinssatz aufgeführt, während der Darlehensvertrag vom 11. Juni 
2010 den das Aussenverhältnis betreffenden Bruttozinssatz erwähne. Wie die Beklagten den 

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erwirtschafteten Bruttozins im Innenverhältnis aufteilen und die intern erbrachten Leistungen 
der Fondation vergüten würden, beschlage den Konsens im Aussenverhältnis nicht. Im 
Weiteren seien die Laufzeit und der Beginn der Verzinsung für die Parteien des 
Darlehensvertrags vom 11. Juni 2010 nicht unterschiedlich geregelt gewesen. Für das 
Aussenverhältnis habe gegolten, dass der Darlehensvertrag rückwirkend am 11. Juni 2010 (ex 
tunc) zustande komme und Darlehenslaufzeit und Verzinsung mit der Auszahlung der 
Darlehenssumme beginnen würden. Eine davon abweichende Regelung, die in den Gläubiger-
AGB vorgesehen sei und das Innenverhältnis betreffe, beschlage den Konsens im 
Aussenverhältnis wiederum nicht (act. 53 E. 5.2.3). 

5.1.6 Schliesslich werde in dem vom Kläger und von den Beklagten am 16. Mai 2012 
abgeschlossenen Darlehensvertrag ein Schuldnerwechsel zwar nicht explizit geregelt. Dass der 
Vertrag einen Schuldnerwechsel bezwecke, gehe aber nichtsdestotrotz aus diesem selbst 
hervor. So werde in Art. 3 Abs. 2 festgehalten, dass die Schuldner aufgrund des 
Schuldnerwechsels ("changement de débiteur") eine Gebühr schulden würden. Ausserdem sei 
die Vertragsdauer entsprechend der seit Abschluss des Darlehensvertrags vom 11. Juni 2010 
bereits verstrichenen Zeitspanne auf fünf Jahre und einen Monat gekürzt worden (Art. 6). 
Zudem weise der Vertrag, wie der Kläger richtig bemerke, zwar nicht darauf hin, dass die 
Darlehensvaluta bereits ausbezahlt worden sei. Dies lasse aber nicht zwangsläufig auf den 
Abschluss eines gänzlich neuen Darlehensvertrags schliessen. Eine solche Schlussfolgerung 
würde dem Sinn und Zweck des Vertragsabschlusses vielmehr widersprechen. Der 
Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 sei nämlich im Zusammenhang mit dem Erwerb der 
H.________ AG durch den Kläger abgeschlossen worden. Mithin habe mit dem Abschluss 
dieses Vertrags N.________ von den im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der 
H.________ AG eingegangenen Verpflichtungen befreit werden sollen und der Kläger sowie 
die H.________ AG hätten an seine bisherige Stellung treten sollen. Die Grundstücke 
Nr. ________ und Nr. ________ hätten sodann bereits im Eigentum der H.________ AG 
gestanden, weshalb eine erneute Finanzierung dieser beiden Grundstücke mittels eines neuen 
Darlehensvertrags nicht notwendig gewesen sei. Der Kläger zeige denn auch nicht auf, 
weshalb insbesondere die H.________ AG – als Vertragspartei des Darlehensvertrags vom 
16. Mai 2012 – ein Interesse an einem neuen grundpfandgesicherten Darlehen zur 
Finanzierung bereits in ihrem Eigentum stehender Grundstücke gehabt hätte. Mit dem 
Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 sei demzufolge kein neues Darlehen gewährt, sondern das 
laufende Darlehen von N.________ mittels Schuldübernahme im Sinne von Art. 176 Abs. 1 OR 
auf den Kläger und die H.________ AG übertragen worden. Damit seien die H.________ AG 
und der Kläger Solidarschuldner der Darlehensforderung gemäss Vertrag vom 11. Juni 2010 
geworden; Gläubiger der Forderung seien die Beklagten geblieben (act. 53 E. 5.3.2).

5.1.7 Als Zwischenfazit sei somit festzuhalten, dass die Darlehensverträge jeweils gültig zustande 
gekommen seien. Mit dem gemäss Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 vereinbarten 
Schuldnerwechsel seien der Kläger und die H.________ AG Solidarschuldner der im 
Darlehensvertrag vom 11. Juni 2010 vereinbarten Darlehensforderung geworden. Der 
Vollständigkeit halber sei festzuhalten, dass der Kläger gegen die Gültigkeit der 
Sicherungsübereignungen vom 11. Juni 2010, 21. Januar 2011 und 16. Mai 2012 – soweit 
ersichtlich – nichts Relevantes vorbringe. Folglich sei für das vorliegende Verfahren von deren 
Gültigkeit auszugehen. Die elf lnhaberschuldbriefe hätten sowohl Gegenstand der 
Sicherungsübereignungen vom 11. Juni 2010 und 21. Januar 2011 sowie derjenigen vom 

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16. Mai 2012 gebildet. Schuldnerin der lnhaberschuldbriefe sei die H.________ AG (act. 53 
E. 5.4).

5.2 In der Berufung beharrt der Kläger demgegenüber auf seinem Standpunkt und bringt in erster 
Linie vor, dass kein gültiger Darlehensvertrag zustande gekommen sei, weil die Beklagten im 
Abschlusszeitpunkt unbestrittenermassen noch gar nicht als Vertragsparteien festgestanden 
hätten und daher die Fondation den Vertrag nicht in deren Namen habe unterzeichnen können. 
Wie die Vorinstanz festhalte, seien die Beklagten sodann weiterhin und während der 
Vertragsdauer bis zum Abschluss der Stundungsvereinbarung vom 16. Januar 2016 unbekannt 
geblieben. Mit unbestimmten und anonymen Parteien – so der Kläger – könne aber unter 
keinen Umständen ein Vertrag geschlossen werden, da es sich "bei der Vertragspartei um ein 
zentrales essentialia negotii" handle, welches bereits beim Abschluss des Vertrags vom 
Konsens der Vertragsparteien umfasst sein müsse. Dies sei vorliegend nicht der Fall 
[gewesen]. Zudem sei es den Darlehensnehmern zu keinem Zeitpunkt möglich gewesen, die 
Beklagten namentlich zu bestimmen. Daher mache es auch keinen Sinn, Art. 38 OR analog auf 
die Darlehensnehmer anzuwenden, zumal diese – im Gegensatz zu den Beklagten – gerade 
nicht vertreten gewesen seien. Bei der Unbestimmtheit der Beklagten handle es sich um einen 
"unheilbaren Rechtsfehler"; mit "diversen Gläubigern" könne kein Vertrag abgeschlossen 
werden. Demzufolge seien die Darlehensverträge ungültig und die Klage hätte mangels 
Zustandekommens der "Darlehensverträge anno 2010 und 2011" gutgeheissen werden 
müssen. Hinzu komme, dass die Bestimmungen in den AGB, auf welche sich die Vorinstanz 
abgestützt habe, höchst unüblich und daher geradezu ungewöhnlich seien, weshalb diesen 
gemäss Art. 8 UWG die Anwendung hätte versagt werden müssen (act. 57 Rz 5 f.).

5.3 Mit diesen Ausführungen ist die Berufung offenkundig nicht hinreichend begründet (vgl. vorne 
E. 2.1). Der Kläger schildert lediglich seine eigene (teils unverständliche) Sicht und versäumt 
es, sich mit den einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz, die sich auf die einschlägige 
Rechtsprechung und Lehre stützen, konkret und argumentativ auseinanderzusetzen. Aufgrund 
der Ausführungen des Klägers ist denn auch nicht erkennbar, inwiefern die Vorinstanz das 
Recht falsch angewendet und/oder den Sachverhalt falsch festgestellt haben soll. Im Übrigen 
verweist der Kläger auf Art. 8 UWG, legt indessen nicht dar, welche Bestimmungen der vom 
Kantonsgericht herangezogenen Geschäftsbedingungen aus welchen Gründen "ungewöhnlich" 
bzw. missbräuchlich sein sollen. Abgesehen davon verkennt er, dass Art. 8 UWG nach seinem 
ausdrücklichen Wortlaut nur bei Verwendung allgemeiner Geschäftsbedingungen zum Nachteil 
"der Konsumentinnen und Konsumenten" gilt und daher im vorliegenden Fall nicht einschlägig 
ist (vgl. Heiss, in: Heizmann/Loacker [Hrsg.], UWG Kommentar, Art. 8 UWG N 95 und 118 ff.), 
weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist. Ebenso unbehelflich ist die weitere Rüge des 
Klägers, wonach auch insofern ein Konsens über die wesentlichen Vertragspunkte gefehlt 
habe, als die Vertragsparteien jeweils andere Darlehenskonditionen (insbesondere betreffend 
AGB, Zinssätze und Laufzeiten) gegenüber der Fondation gehabt hätten (act. 53 Rz 8). Auch 
diesbezüglich belässt es der Kläger bei einer blossen Behauptung; eine argumentative 
Auseinandersetzung mit den erstinstanzlichen Erwägungen ist nicht erkennbar.

5.4 Im Weiteren bestreitet der Kläger auch einen Konsens hinsichtlich eines Schuldnerwechsels. 
Wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten habe, regle der Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 
einen Schuldnerwechsel nicht explizit. Diesbezüglich habe denn auch nie ein tatsächlicher oder 
objektiver Konsens bestanden. Der Kläger habe zwar die Aktien der H.________ AG kaufen, 

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aber sicher nicht in eigenem Namen Millionenschulden übernehmen wollen. Entsprechende 
Bestimmungen seien derart ungewöhnlich, dass diesen gestützt auf Art. 8 UWG die 
Anwendung zu versagen sei. Zudem stehe keineswegs fest, dass der Kläger N.________ von 
dessen Verpflichtungen habe befreien wollen, zumal für diese primär die H.________ AG hafte. 
Dies gelte umso mehr, als – wie die Vorinstanz zu Recht bemerkt habe – der Vertrag nicht 
darauf hinweise, dass die Darlehensvaluta bereits ausbezahlt worden wäre. Mangels Konsens 
habe der Kläger keine Schulden übernommen, weshalb auch insgesamt kein Konsens 
hinsichtlich der Darlehensverträge vom 16. Mai 2012 gegeben sei. Dementsprechend sei die 
Klage auch aus diesem Grund gutzuheissen (act. 57 Rz 9).

Auch diese appellatorischen Ausführungen vermögen den Anforderungen an die Begründung 
einer Berufung nicht zu genügen (vgl. vorne E. 2.1). Indem der Kläger lediglich seinen eigenen 
Standpunkt wiederholt, ohne auf die erstinstanzlichen Erwägungen auch nur ansatzweise 
Bezug zu nehmen, legt er in keiner Weise dar, inwiefern der Vorinstanz eine Rechtsverletzung 
oder falsche Feststellung des Sachverhalts vorzuwerfen wäre. Im Übrigen kann der Kläger 
auch in diesem Zusammenhang aus Art. 8 UWG nichts zu seinen Gunsten ableiten (vgl. vorne 
E. 5.3).

5.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Berufung hinsichtlich der Gültigkeit der 
massgebenden Verträge nicht hinreichend begründet ist, weshalb in diesem Punkt nicht darauf 
einzutreten ist.

6. In einem zweiten Schritt gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die im Lastenverzeichnis 
kollozierte Darlehensforderung der Beklagten nicht untergangen ist.

6.1 Zur Begründung führte das Kantonsgericht zusammengefasst Folgendes aus (act. 53 E. 6):

6.1.1 Sittenwidrig im Sinne von Art. 20 Abs. 1 OR seien Verträge, die gegen die herrschende Moral, 
d.h. gegen das allgemeine Anstandsgefühl oder gegen die der Gesamtrechtsordnung 
immanenten ethischen Prinzipien und Wertmassstäbe verstossen würden. Widerrechtlich sei 
ein Vertrag, wenn sein Gegenstand, der Abschluss mit dem vereinbarten Inhalt oder sein 
mittelbarer Zweck gegen objektives Recht verstosse (act. 53 E. 6.1 mit Hinweisen auf Lehre 
und Rechtsprechung).

6.1.2 Der in den Darlehensverträgen vereinbarte jährliche Zinssatz von 3,95 % sei entgegen der 
Auffassung des Klägers nicht als marktunüblich und damit auch nicht als sittenwidrig im Sinne 
von Art. 20 Abs. 1 OR zu betrachten. Demnach habe er keine (Teil-)Nichtigkeit der 
Darlehensverträge zur Folge (act. 53 E. 6.1 und 6.2.1 f.).

6.1.3 Im Weiteren mache der Kläger sinngemäss geltend, dass der mittelbare Vertragszweck der 
Darlehensverträge vom 11. Juni 2010 und 16. Mai 2012 rechts- und/oder sittenwidrig sei, weil 
dieser Zweck darin bestanden habe, mittels Überfinanzierung der grundpfandbelasteten 
Grundstücke Nr. ________ und Nr. ________ unrechtmässige Vermögensvorteile zu 
erwirtschaften, die der Aufrechterhaltung eines Schneeballsystems gedient hätten.

Für das Vorliegen eines rechts- oder sittenwidrigen mittelbaren Vertragszwecks genüge 
beidseitig gewolltes Handeln auch nur einer Partei gegen eine zwingende Norm bzw. gegen 

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das allgemeine Anstandsgefühl. Als Mindestvoraussetzung für das Vorliegen von 
zivilrechtlicher Widerrechtlich- oder Sittenwidrigkeit bedürfe es deshalb des Wissens bzw. der 
Erkennbarkeit um den mittelbaren Vertragszweck seitens der Vertragsparteien. Wisse also die 
Vertragspartei um den widerrechtlichen oder sittenwidrigen mittelbaren Vertragszweck nicht 
oder könne sie diesen nicht erkennen, liege von vornherein weder ein widerrechtlicher noch ein 
sittenwidriger Vertrag vor (act. 53 E. 6.1). Der Kläger bringe in diesem Zusammenhang 
lediglich vor, dass die Beklagten "eine massgebliche Rolle im Kontext des Schneeballsystems" 
gehabt und "im Betrugsschema mit Wissen" mitgewirkt hätten. Da die Beklagten dies bestreiten 
würden, genüge eine solch pauschale Behauptung des Klägers den 
Substanziierungsanforderungen nicht. Bereits deswegen sei den Beklagten kein Wissen um 
einen allfälligen sitten- oder rechtswidrigen mittelbaren Vertragszweck anzurechnen. Im 
Weiteren sei aber auch aufgrund der im Recht liegenden und vom Kläger pauschal 
angerufenen Unterlagen nicht erstellt, dass die Beklagten überhaupt um ein Betrugsschema 
gewusst, daran mitgewirkt oder gar davon profitiert hätten (act. 53 E. 6.3.1).

Ein Wissen der Beklagten um den vom Kläger behaupteten mittelbaren Vertragszweck würde 
jedenfalls ein Wissen um eine mit dem Darlehensvertrag erzielte Überfinanzierung 
voraussetzen. Eine Überfinanzierung liege vor, wenn gegen eine gängige 
Finanzierungsrichtlinie verstossen werde, wie sie sich bspw. in Art. 55 lit. a der Verordnung 
über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (SR 831.441.1; BVV 2) finde. 
Danach dürften Vorsorgeeinrichtungen 50 % ihres Gesamtvermögens für schweizerische 
Grundpfandtitel auf Immobilien anlegen. Die Immobilien dürften dabei höchstens zu 80 % des 
Verkehrswertes belehnt sein. Dass die Beklagten überhaupt um eine allfällige Überfinanzierung 
der Grundstücke Nr. ________ und Nr. ________ gewusst hätten, sei indessen nicht erstellt. 
Zunächst sei die Höhe des im Darlehensvertrag vereinbarten Zinsfusses – wie bereits 
dargelegt – rechtmässig, weshalb die Beklagten deswegen nicht auf eine Überfinanzierung 
hätten schliessen müssen. Ein entsprechendes Wissen lasse sich aber auch nicht aus den den 
Beklagten im Hinblick auf die Darlehensgewährung zur Verfügung gestellten Unterlagen 
ableiten. In diesem Zusammenhang sei unstrittig, dass den Beklagten jeweils ein Dossier über 
eine oder mehrere Liegenschaften mit einem Beschrieb und Fotos der Liegenschaft, den 
konkreten Vertragsbestimmungen (Darlehensbetrag, Vertragsdauer, Zins, Schuldbriefe etc.) 
sowie einer Liegenschaftsschätzung durch einen Immobilienexperten als Entscheidgrundlage 
für die Darlehensgewährung gedient habe. Vorliegend relevant sei das Dossier "Nr. 22071 
J.________", in welchem der ermittelte Verkehrswert, die Eigenmittel und die Hypothek in 
absoluten Zahlen und in Prozentsätzen explizit aufgeführt würden: "Valeur admise par l'expert: 
CHF 2'855'000.00: 100 %; Fonds propres/réserve: CHF 705'000.00: 24,69 %; Créance 
L.________ 22 071 J.________: CHF 2'150'000.00: 75,31 %" (act. 28/37 [S. 5]). Das den 
Beklagten vorgelegte Dossier lege somit keine Abweichungen von gängigen 
Finanzierungsrichtlinien nahe. Im Ergebnis sei deshalb nicht erstellt, dass die Beklagten um 
eine allfällige Überfinanzierung gewusst hätten; die vorliegenden Akten würden vielmehr 
nahelegen, dass ihnen eine solche völlig unbekannt gewesen sei, hätten sie doch nicht einmal 
den Kaufpreis der streitgegenständlichen Grundstücke gekannt. In diesem Zusammenhang sei 
den Beklagten entgegen den pauschalen Behauptungen des Klägers aber auch kein allfälliges 
Wissen der Fondation und/oder von Notar O.________ zuzurechnen. Im Übrigen hätten 
N.________ und die H.________ AG als Vertragsparteien sowohl die Höhe der 
Darlehenssumme (CHF 2'150'000.00) als auch den Kaufpreis der Grundstücke 
(CHF 1'800'000.00) und mithin die allfällige Überfinanzierung gekannt. Unstrittig sei 

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ausserdem, dass N.________ von der ausbezahlten Darlehenssumme profitiert habe. Ferner 
sei dem Kläger eine allfällige Divergenz zwischen der gewährten Darlehenssumme und dem 
Kaufpreis der streitgegenständlichen Grundstücke bekannt gewesen. Die Liegenschaft 
"J.________" sei in den Jahren 2010 und 2011 bei den Aktiven [der H.________ AG] mit einem 
Wert von CHF 1'800'000.00 bilanziert gewesen. Bei den Passiven sei das Darlehen in beiden 
Jahren in der Höhe von CHF 2'150'000.00 ausgewiesen worden. Da der Jahresabschluss 2010 
als Grundlage für den Kauf der Aktien der H.________ AG durch den Kläger gedient habe und 
diesem der provisorische Jahresabschluss der Gesellschaft 2011 ebenfalls im Vorfeld zum 
Abschluss des Aktienkaufvertrags zur Kenntnis gebracht worden sei, sei ihm das Verhältnis 
zwischen gewährtem Darlehen und Kaufpreis der Liegenschaft jedenfalls bekannt gewesen. Im 
Übrigen sei nicht entscheidend, ob – wie der Kläger behaupte – die Ausschüttung einer 
Darlehenssumme, die in Überschreitung der Finanzierungsrichtlinien der Erhaltung eines 
Schneeballsystems gedient habe, gegen die für die Pensionskassen geltenden 
Anlagevorschriften verstossen habe. Der Inhalt der Darlehensverträge sei nämlich weder 
rechts- noch sittenwidrig [gewesen] noch sei mit den Verträgen ein – den Beklagten 
zurechenbarer – rechts- oder sittenwidriger mittelbarer Zweck verfolgt worden. Zwar hätten die 
Beklagten möglicherweise ihr Vermögen nicht so anlegen dürfen, wie sie es getan hätten. Die 
Rechtswidrigkeit bestünde dann aber höchstens in der "subjektiven Beteiligung" der Beklagten, 
was aber nicht ausreiche, um die Nichtigkeit des Vertrags gemäss Art. 20 OR zu begründen 
(act. 53 E. 6.3.2 f. und 6.4).

6.1.4 Schliesslich behaupte der Kläger, die Darlehensverträge seien anfechtbar, da sie irrtümlich 
bzw. aufgrund einer Täuschung abgeschlossen worden seien. Auf dieses Vorbringen sei 
indessen nicht weiter einzugehen, weil der Kläger mit der Erklärung vom 14. September 2018 
(act. 1/34a) die einjährige Erklärungsfrist gemäss Art. 31 Abs. 1 OR seit Kenntnisnahme des 
Irrtums oder der Täuschung offenkundig verpasst habe, sodass der Vertrag ohnehin als 
genehmigt gelte. Zunächst begründe der Kläger nicht weiter, weshalb die Aufarbeitung von 
bereits bekannten Umständen durch einen Sachwalter im Nachlassverfahren eine neue Frist 
hätte auslösen sollen. Der behauptete Zeitpunkt der Kenntnisnahme im Frühling 2018 zur 
Wahrung der Erklärungsfrist sei aber auch nicht nachvollziehbar, da der Kläger bereits im Jahr 
2015 von der Staatsanwaltschaft einvernommen und über die Strafuntersuchung aufgeklärt 
worden sei. Der Kläger habe zudem Zeitungsausschnitte aus den Jahren 2013 bis 2016 
eingereicht, die über die missbräuchliche Gewährung von Krediten durch die L.________ AG 
im Auftrag der Fondation berichtet hätten. Der H.________ AG seien die Umstände der 
Vertragsschlüsse sowie die Verwendung der Darlehensmittel sodann seit Abschluss im Jahr 
2010 bekannt gewesen. Somit könne die Frage offenbleiben, ob die Erklärung vom 14. 
September 2018 nicht im Namen der H.________ AG, sondern lediglich im Namen des Klägers 
erfolgt sei. Unter diesen Umständen würden sich die vom Kläger offerierte Zeugeneinvernahme 
von P.________ sowie eine Parteibefragung bzw. Beweisaussage zur Frage der rechtzeitigen 
Erklärung erübrigen (act. 53 E. 6.5).

6.2 In der Berufung hält der Kläger demgegenüber daran fest, dass die Verträge rechts- und 
sittenwidrig seien. Bereits die vereinbarten Zinsen seien ungewöhnlich hoch und würden 
gegen Art. 8 UWG verstossen, was die Vorinstanz verkannt habe. Er habe die Verträge daher 
zu Recht wegen Irrtums und absichtlicher Täuschung angefochten, zumal er im Zeitpunkt der 
Unterzeichnung nicht damit haben rechnen müssen, Opfer eines eigentlichen Schneeball-
systems zu sein und "durch eine entsprechende Überfinanzierung 'ausgenommen' zu 

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werden". Dies umso mehr, als die Fondation zusätzlich auch einen rechtswidrigen Zweck 
verfolge und die Vorinstanz dem Grundsatz nach selbst eine rechtswidrige Anlage von 
Pensionskassenvermögen bejaht habe. Der Kläger sei daher von der Fondation (mit deren 
Schneeballsystem) in raffinierter und perfider Weise getäuscht worden, was für ihn jedoch 
erst mit der Zeit erkennbar geworden sei. Demensprechend sei die Anfechtung der 
Darlehensverträge nicht zu spät erfolgt, zumal das raffinierte Schneeballsystem nicht von 
Anfang an erkennbar gewesen sei. Dessen ungeachtet sei die Vorinstanz von einer 
verpassten Frist ausgegangen, womit sie Art. 31 Abs. 2 OR verletzt habe. Die Klage sei daher 
auch aus diesem Grund gutzuheissen, wobei auch in oberer Instanz an der Einvernahme von 
P.________ als Zeuge festgehalten werde, da dieser an der Aufdeckung des 
Schneeballsystems massgeblich beteiligt gewesen sei (act. 57 Rz 10 f.).

6.3. Auch diese Begründung ist offenkundig unzureichend. Art. 8 UWG ist – wie bereits erwähnt 
(vgl. vorne E. 5.3) – nicht einschlägig. Zudem versäumt es der Kläger wiederum, sich mit den 
einlässlichen, auf den Akten sowie der einschlägigen Rechtsprechung und Lehre basierenden 
Erwägungen der Vorinstanz konkret und argumentativ auseinanderzusetzen (vgl. vorne E. 2.1). 
Er behauptet einfach, dass die vereinbarten Zinsen ungewöhnlich hoch gewesen seien, er 
Opfer eines eigentlichen Schneeballsystems und durch eine Überfinanzierung "ausgenommen" 
worden sei, wobei ihn die Fondation in raffinierter und perfider Weise getäuscht habe, was für 
ihn jedoch erst "mit der Zeit" erkennbar geworden sei. Damit übt er – ohne jeden Bezug zu den 
Akten und den Erwägungen im angefochtenen Entscheid – erneut eine rein appellatorische 
Kritik, die auch nicht ansatzweise erkennen lässt, inwiefern und weshalb die Vorinstanz einen 
in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht fehlerhaften Entscheid gefällt haben soll. Mithin ist 
auch diesbezüglich auf die Berufung nicht einzutreten.

7. In einem dritten Schritt kam die Vorinstanz zum Schluss, dass die Beklagten die 
Darlehensverträge richtig erfüllt hätten (act. 53 E. 7).

7.1 Zur Begründung führte das Kantonsgericht zusammengefasst aus, es sei unstrittig, dass die 
Darlehenssumme von CHF 2'150'000.00 am 30. Juni 2010 von der Fondation auf das Konto 
von Notar O.________ ausbezahlt worden sei. Der Kläger bestreite zwar, dass die Zahlung 
gestützt auf die von den Beklagten angerufenen Verträge geleistet worden sei. Er habe diese 
Bestreitung jedoch nicht substanziiert, weshalb sie unbeachtlich sei. Ausserdem hätten 
N.________ bzw. die H.________ AG die Auszahlung der Darlehenssumme vorbehaltlos 
genehmigt, indem sie die Darlehenssumme entgegengenommen und regelmässig Zinsen auf 
die gesamte Darlehenssumme geleistet hätten. Für die Gültigkeit des Vertretungsverhältnisses 
sei ferner unerheblich, dass die Fondation die Überweisung der Darlehenssumme 
vorgenommen habe, komme es doch hinsichtlich der Auszahlungspflicht nicht auf die Person 
des Erfüllenden an. Die Beklagten hätten daher zur Auszahlung ohne Weiteres die Fondation 
einsetzen dürfen. Entgegen den Behauptungen des Klägers sei auch nicht erheblich, mit 
welchen Mitteln die Fondation die vor der Zeichnung ausbezahlte Darlehenssumme finanziert 
habe. Spätestens mit der Zeichnung hätten die Beklagten die Auszahlung der 
Darlehenssumme durch die Fondation nachträglich genehmigt, hätten sie doch in den 
Zeichnungsscheinen die Fondation explizit beauftragt, für die Erfüllung des Darlehensvertrags 
besorgt zu sein. Im Innenverhältnis hätten die Beklagten die in den Zeichnungsscheinen 
festgesetzte Summe sodann wie folgt an die Fondation geleistet: 

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 Betrag Datum der Überweisung act. 
Beklagte 1 CHF 650'000.00 31. März 2011 28/22
Beklagte 2 CHF 500'000.00 30. September 2010 28/18
Beklagte 3 CHF 500'000.00 31. März 2011 28/21
Beklagte 4 CHF 250'000.00 29. Oktober 2010 28/19
Beklagte 5 CHF 250'000.00 29. Oktober 2010 28/20

Schliesslich hätten der Kläger und die H.________ AG mit dem Darlehensvertrag vom 16. Mai 
2012 lediglich die Darlehensschuld übernommen, weshalb – entgegen den Behauptungen des 
Klägers – keine erneute Auszahlung der Darlehenssumme mit Abschluss des 
Darlehensvertrags vom 16. Mai 2012 erforderlich gewesen sei. Somit hätten die Beklagten die 
Darlehensverträge ihrerseits richtig erfüllt (act. 53 E. 7.1-7.3). 

7.2 In der Berufung wirft der Kläger der Vorinstanz vor, sie setze sich in einen unauflösbaren 
Widerspruch, indem sie einerseits festhalte, die Darlehenssummen seien von den "Beklagten" 
ausbezahlt worden, andererseits aber davon ausgehe, dass dies im Rahmen einer 
Einmalzahlung der Fondation geschehen sei. Dabei verkenne sie, dass die Beklagten ihre 
Aktivlegitimation hinsichtlich des eingeklagten Anspruchs nicht nachgewiesen hätten. Dies 
werde vom Kläger denn auch ausdrücklich bestritten, und zwar aus folgenden Gründen: Die 
Beklagten hätten nicht acht [recte: fünf] getrennte, sondern gemäss Vorinstanz nur eine einzige 
Darlehenssumme geltend gemacht. Die Beklagten hätten somit eine einheitliche Forderung zu 
gesamter Hand "eingeklagt" bzw. geltend gemacht. Das Bundesgericht habe die 
entsprechende Rechtslage wie folgt zusammengefasst: "Bei der gemeinschaftlichen 
Gläubigerschaft steht die gesamte Forderung den Gläubigern ungeteilt zu, und zwar so, dass 
alle Gläubiger die Forderung nur gemeinsam geltend machen können. Umgekehrt kann der 
Schuldner sich nicht durch Leistung an einen einzelnen Gläubiger befreien, sondern nur durch 
Gesamtleistung an alle Gläubiger […] Nach der Lehre entsteht eine gemeinschaftliche 
Gläubigerschaft grundsätzlich nur dann, wenn unter den Gläubigern ein Gesamthandverhältnis 
besteht […]" (BGE 140 III 150 E. 2.2.2). Vorliegend hätten die Beklagten eine einheitliche 
Forderung zu gesamter Hand erhoben. Das Bestehen einer einfachen Gesellschaft sei von 
ihnen aber weder behauptet noch nachgewiesen worden, zumal die acht [recte: fünf] Beklagten 
ja gerade selber behaupten würden, nicht Gesamthandgläubiger, sondern eigenständige, 
unabhängige Gläubiger zu sein. Da aber mangels Bestehens eines Gesamthandverhältnisses 
offensichtlich keine gemeinschaftliche Gläubigerschaft bestehe, fehle den Beklagten die 
Aktivlegitimation an der von ihnen trotzdem "zusammen eingeklagten" Darlehensforderung, 
weshalb die Klage bereits aus diesem Grund vollumfänglich gutzuheissen und die Forderung 
der Beklagten aus dem Kollokationsplan wegzuweisen sei (BGE 140 III 598 und 142 III 782). 
Das Auftreten der Beklagten als Streitgenossen vermöge daran nichts zu ändern, zumal so 
oder so unklar bleibe, welcher der acht [recte: fünf] Beklagten genau welcher Betrag zustehen 
würde. Daran ändere auch die im angefochtenen Entscheid aufgeführte Tabelle nichts, da die 
Beklagten weder beim Konkursamt noch vor erster Instanz entsprechende Anträge gestellt 
hätten. Schliesslich werde der bereits im erstinstanzlichen Verfahren gestellte Editionsantrag 
bezüglich der Unterlagen von Notar O.________ erneuert. Diese Unterlagen könnten klar 
belegen, dass die Beklagten nicht acht [recte: fünf] individuelle Forderungen direkt an den 
Kläger selbst ausbezahlt hätten (act. 57 Rz 12-14).

Seite 17/22

7.3 Die Behauptung des Klägers, dass zwischen den Beklagten keine "gemeinschaftliche Gläubi-
gerschaft" bestehe und ihnen daher "die Aktivlegitimation an der von ihnen trotzdem 
zusammen eingeklagten Darlehensforderung" fehle, ist neu. Dabei handelt es sich um ein 
unechtes Novum, mit welchem der Kläger nicht nur in rechtlicher, sondern auch in 
tatsächlicher Hinsicht einen gänzlich neuen Standpunkt geltend macht. Er hätte daher präzise 
darlegen müssen, aus welchen Gründen er trotz zumutbarer Sorgfalt nicht in der Lage 
gewesen sein soll, diese neue Behauptung bereits vor Kantonsgericht in den Prozess 
einzubringen. Dies hat der Kläger nicht getan, weshalb der Einwand im Berufungsverfahren 
nicht mehr zu hören ist (vgl. vorne E. 2.3). Zudem verkennt der Kläger, dass die Beklagten 
keinen Anspruch aus einer Gemeinschaft zur gesamten Hand "zusammen eingeklagt", 
sondern – vertreten durch die Fondation als Pfandhalterin gemäss Art. 850 ZGB – 
grundpfandgesicherte Forderungen im Gesamtbetrag von CHF 2'150'000.00 nebst Zins im 
Konkurs der H.________ AG angemeldet haben, welche in der Folge – abgesehen von 
Abweichungen bei den Verzugszinsen – entsprechend im Lastenverzeichnis (als Teil des 
Kollokationsplan) aufgenommen worden sind (vgl. act. 1/5 und 1/6). Inwiefern diesbezüglich 
eine Rechtsverletzung vorliegen soll, ist nicht ersichtlich, zumal in den Gläubiger-AGB 
festgehalten wird, dass im Fall, in welchem mehrere Zeichner gemeinsam Gläubiger in einem 
selben Hypothekargeschäft sind und alle von der Fondation vertreten werden – der Zeichner 
mit diesen eine Gläubigergemeinschaft bildet und die Stiftung als Vertreter der 
Gläubigergemeinschaft handelt (act. 32/46 [Art. 12]; s. dazu auch Schober, a.a.O., Art. 125 
VZG N 14, und act. 53 E. 9 a.E.). Darüber hinaus werden die erstinstanzlichen Erwägungen 
vom Kläger nicht beanstandet, weshalb die Berufung auch in diesem Streitpunkt abzuweisen 
ist, soweit überhaupt darauf eingetreten werden kann.

8. In einem vierten (und letzten) Schritt bejahte die Vorinstanz die Rückerstattungspflicht des 
Klägers und der H.________ AG hinsichtlich der strittigen Darlehensforderung.

8.1 Zur Begründung verwies die Vorinstanz vorab auf die Standpunkte der Parteien und hielt fest, 
die Beklagten würden geltend machen, dass der Kläger und die H.________ AG die Zahlung 
der Zinsen ab April 2014 eingestellt hätten, weshalb die Fondation, handelnd im Namen der 
Beklagten, am 30. Oktober 2014 die Darlehensverträge sowie die Schuldbriefforderungen gültig 
gekündigt habe. Der Kläger bestreite demgegenüber nicht substanziiert, dass die 
Darlehenskündigung oder die Kündigung der Schuldbriefforderungen nicht vertragskonform 
erfolgt sei, sondern beschränke seine Vorbringen [zu Unrecht] auf die Ungültigkeit des 
Grundverhältnisses. Folglich sei von einer gültigen Kündigung des Darlehensvertrags und der 
Schuldbriefforderungen auszugehen, sodass mit der Beendigung des Darlehensverhältnisses 
die Rückerstattungspflicht im Umfang der zur Verfügung gestellten Darlehenssumme von 
CHF 2'150'000.00 entstanden sei (act. 53 E. 8).

8.2 In der Berufung wirft der Kläger der Vorinstanz vor, sie sei zu Unrecht davon ausgegangen, 
dass die Fondation im Namen der Beklagten die Darlehen und die Schuldbriefe rechtsgültig 
gekündigt habe. Erstens sei eine entsprechende Vollmacht nie vorgelegt worden. Zweitens 
wäre eine entsprechende Vollmacht gar nicht gültig gewesen, da der Stiftungszweck der 
Fondation ("________") gegen Art. 80 ZGB verstosse, handle es sich doch bei der Fondation 
nicht um eine gemeinnützige Stiftung, sondern um eine verpönte, d.h. rechtswidrige 
Unternehmensstiftung, welche einzig und alleine einen rein wirtschaftlichen Hauptzweck 
verfolge. Dementsprechend sei dieser die Rechtspersönlichkeit abzusprechen und die 

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Fondation in Analogie zu den ebenfalls unzulässigen Unterhaltsstiftungen gemäss Art. 335 
ZGB als nichtig zu betrachten. Ergo seien auch sämtliche je von der Fondation 
ausgesprochenen Kündigungen nichtig, was die Gutheissung der Klage zur Folge habe. Und 
drittens sei zu beachten, dass die Kündigungen – sollten diese denn überhaupt gültig 
ausgesprochen worden sein – sowieso gegen das Rechtsmissbrauchsverbot gemäss Art. 2 
ZGB verstossen würden, weil mit diesen die wirtschaftliche Vernichtung des Klägers bezweckt 
werde, um damit das von diesem gegen die Fondation eingeleitete Strafverfahren zu 
verunmöglichen bzw. "abzuwürgen" (act. 57 Rz 15).

8.3 Auch mit diesen Ausführungen wiederholt der Kläger lediglich seine Sicht der Dinge, wobei er 
es einmal mehr versäumt, sich mit den Erwägungen des Kantonsgerichts argumentativ 
auseinanderzusetzen. Er kritisiert den angefochtenen Entscheid lediglich in allgemeiner Weise 
und stellt blosse (unbewiesene) Behauptungen auf, die in den Akten keine Stütze finden (s. 
dazu auch act. 53 E. 6.3.1-6.3.3 und 6.4 [vorne E. 6.1.3] und act. 53 E. 9 a.E.). Aufgrund einer 
solchen Begründung ist nicht – geschweige denn einfach – nachvollziehbar, weshalb der 
angefochtene Entscheid in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht fehlerhaft sein soll. Mithin ist 
auch diesbezüglich auf die Berufung nicht einzutreten (vgl. vorne E. 2.1). 

9. Zusammenfassend hielt die Vorinstanz fest, dass die Klage abzuweisen sei, soweit darauf 
einzutreten sei, wobei sie einleitend bemerkte, dass die Beklagten im Ergebnis den Bestand 
der strittigen Grundforderung nachgewiesen hätten, während die Höhe dieser Forderung, die 
geltend gemachten Darlehens- und Verzugszinsen sowie die Betreibungs- und 
Verfahrenskosten unbestritten geblieben seien (act. 53 E. 9). Dem hält der Kläger entgegen, 
dass die Grundforderung sowie Zinsen und Kosten sehr wohl bestritten worden seien. Die 
Vorinstanz gehe indessen in unzulässiger Weise davon aus, dass eine substanziierte 
Bestreitung notwendig gewesen wäre, womit sie nicht nur die Dispositionsmaxime [recte: 
Verhandlungsmaxime], sondern auch Art. 222 Abs. 2 Satz 2 ZPO verletzt habe (act. 57 Rz 16).

Was der Kläger vorbringt, ist wiederum nicht nachvollziehbar. Er zeigt insbesondere nicht 
auf, was er im erstinstanzlichen Verfahren wie und wo bestritten hat, sodass eine Verletzung 
der Verhandlungsmaxime nicht erkennbar ist. Zudem macht der Hinweis auf Art. 222 ZPO, 
der die Klageantwort betrifft, im vorliegenden negativen Kollokationsprozess keinen Sinn. 
Mithin ist die Berufung auch diesbezüglich nicht hinreichend begründet, weshalb darauf nicht 
eingetreten werden kann.

10. Abschliessend macht der Kläger geltend, die Vorinstanz habe durch Zusprechung einer über-
höhten Parteientschädigung ihr Ermessen missbraucht.

10.1 Bezüglich der Gerichtskosten erwog das Kantonsgericht, dass sich der Streitwert im 
vorliegenden Prozess auf CHF 2'608'795.38 belaufe. Bei diesem Streitwert sei eine 
Entscheidgebühr zwischen CHF 25'000.00 und CHF 60'000.00 vorgesehen (§ 11 Abs. 1 KoV 
OG). Das Verfahren habe mehrere verfahrensleitende Entscheide (etwa zum 
Sistierungsantrag des Klägers und zur Sicherstellung der Parteientschädigung) bedingt und 
teils fremdsprachiges Aktenmaterial umfasst. Insbesondere aber hätten die umfangreichen 
Ausführungen der Parteien und die sich stellenden teils komplexen Fragen eine hohe 
Begründungsdichte erfordert. Vorliegend sei – unter Berücksichtigung der Parallelverfahren 

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[A2 2020 13 und A2 2020 14] – die Entscheidgebühr entsprechend auf CHF 40'000.00 
festzusetzen (act. 53 E. 10.1).

Mit Bezug auf die Parteientschädigung führte es sodann aus, dass sich beim massgebenden 
Streitwert von CHF 2'608'795.38 das Grundhonorar der Rechtsanwälte auf rund CHF 47'488.00 
belaufe (§ 3 Abs. 1 AnwT). Dieses Grundhonorar könne zur Berücksichtigung der besonderen 
Umstände des einzelnen Falles, namentlich der Verantwortung des Rechtsvertreters, der 
Schwierigkeit des Falles und des notwendigen Zeitaufwandes, um höchstens einen Drittel über- 
oder unterschritten werden (§ 3 Abs. 3 AnwT). Vorliegend sei das Grundhonorar aufgrund der 
Schwierigkeit des Falles (Kollokationsprozess) und des notwendigen Zeitaufwands (u.a. wegen 
diverser Eingaben der Beklagten etwa betreffend den Sistierungsantrag oder die Sicherstellung 
der Parteientschädigung sowie betreffend die Ansetzung einer mündlichen Hauptverhandlung 
und die Noveneingabe vom 25. November 2021) um einen Drittel auf CHF 63'317.00 zu 
erhöhen. Schliesslich sei die Erhöhung des Grundbetrags auch im Hinblick auf einen 
Mehraufwand bei der Vertretung mehrerer Klienten gerechtfertigt (§ 12 AnwT). Sodann könnten 
zum Grundhonorar Zuschläge für weitere Verhandlungen sowie für jede zusätzliche 
Rechtsschrift berechnet werden, wenn nach der Einreichung der Klageantwort ein weiterer 
Schriftenwechsel stattgefunden habe oder der Prozess ein unverhältnismässig grosses oder 
fremdsprachiges Aktenmaterial aufweise (§ 5 Abs. 1 Ziff. 1 und Ziff. 3 sowie Abs. 3 AnwT). 
Vorliegend sei das Aktenmaterial umfangreich und zum Teil fremdsprachig gewesen. Es 
rechtfertige sich deshalb ein weiterer Zuschlag von insgesamt einem Viertel, womit ein 
angemessenes Grundhonorar von CHF 79'146.25 resultiere. Unter Hinzurechnung einer 
Auslagenpauschale von CHF 1'000.00 (§ 25 Abs. 2 AnwT) sowie der Mehrwertsteuer von 
7,7 % (CHF 6'171.25; § 25a AnwT) ergebe sich somit eine Parteientschädigung von insgesamt 
CHF 86'317.50 (act. 53 E. 10.2).

10.2 Der Kläger bringt demgegenüber vor, das Kantonsgericht habe im vorliegenden Verfahren – 
anders als in den beiden Parallelverfahren (A2 2020 13 und A2 2020 14) – fälschlicherweise 
dem verfassungsmässigen Äquivalenzprinzip nicht Rechnung getragen und die 
Gerichtskosten nicht um 33,3 % reduziert. Vielmehr habe es die Anwaltsentschädigung für 
die Gegenseite zuerst um einen Drittel und den entsprechenden Betrag nochmals um einen 
weiteren Viertel, d.h. insgesamt um sage und schreibe 66 %, erhöht. Eine gebotene 
Herabsetzung einerseits um 33,3 % und eine Heraufsetzung andererseits um 66 % führe 
aber zu einem offensichtlichen Wertungswiderspruch. Ein Ermessensmissbrauch sei 
gegeben, wenn die Behörde zwar im Rahmen des ihr eingeräumten Ermessens bleibe, sich 
aber von unsachlichen, dem Zweck der massgebenden Vorschriften fremden Erwägungen 
leiten lasse oder allgemeine Rechtsprinzipien wie das Verbot von Willkür und von 
rechtsungleicher Behandlung, das Gebot von Treu und Glauben sowie den Grundsatz der 
Verhältnismässigkeit verletze (BGE 141 V 365 E. 5.1 S. 73 mit Hinweis). Ein solcher sei 
vorliegend zu bejahen, hätte doch das Kantonsgericht analog der Herabsetzung der 
Gerichtskosten auch bei der Festsetzung der Anwaltsentschädigung die beiden anderen 
Parallelverfahren berücksichtigen und die Anwaltsentschädigung entsprechend ebenfalls um 
33,3 % herabsetzen müssen. Diese sei daher – wenn überhaupt – auf pauschal CHF 
30'000.00 inkl. MWST und Spesen festzusetzen, umso mehr als es keine sachlichen Gründe 
gegeben habe, zwei Zuschläge für rein prozessuale Punkte zuzusprechen. Im Weiteren sei 
zu beachten, dass dem Kläger die Kostennote der Gegenanwälte nie zur Stellungnahme 
zugestellt worden sei, obwohl – völlig überraschend – doppelte Zuschläge zugesprochen 

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worden seien. Damit habe die Vorinstanz den Anspruch des Klägers auf rechtliches Gehör 
verletzt, zumal die zugesprochene Entschädigung die von ihm geleistete Sicherheit für die 
Parteikosten [in der Höhe von CHF 70'000.00] erheblich übersteige (act. 57 Rz 17 f.). 

10.3 Der Kläger stellt zwar im Rechtsmittelbegehren keinen expliziten Antrag, auf welchen Betrag 
die den Beklagten zugesprochene Parteientschädigung reduziert werden soll, womit es 
grundsätzlich an der erforderlichen Bezifferung fehlt. Aus der Begründung ergibt sich jedoch, 
dass er mindestens eine Herabsetzung auf CHF 30'000.00 verlangt, weshalb auf die 
Berufung trotz des formell mangelhaften Rechtsbegehrens ausnahmsweise einzutreten ist 
(vgl. BGE 137 III 617 E. 4.3 und 6.2). Dem Kläger ist sodann insoweit zuzustimmen, als es 
das rechtliche Gehör verletzen kann, wenn die Parteientschädigung anhand einer 
Honorarnote des Rechtsvertreters der Gegenpartei festgesetzt wird und die Partei, die die 
Entschädigung zu leisten hat, sich zur Honorarnote nicht äussern kann. Der Anspruch auf 
rechtliches Gehör ist formeller Natur, womit seine Verletzung ungeachtet der materiellen 
Begründetheit des Rechtsmittels grundsätzlich zur Gutheissung der Beschwerde und zur 
Aufhebung des angefochtenen Entscheides führt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
4A_535/2015 vom 1. Juni 2016 E. 6.1 m.w.H.). Von einer Aufhebung des erstinstanzlichen 
Entscheids (und einer Rückweisung der Sache an das Kantonsgericht) ist vorliegend 
allerdings aus mehreren Gründen abzusehen.

10.3.1 Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Verletzung des 
rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die 
Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt 
wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Von einer Rückweisung der Sache ist selbst bei 
einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und 
soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf führen würde (Urteile des 
Bundesgerichts 4A_385/2021 vom 13. Januar 2022 E. 6.2.2, 4A_374/2020 vom 8. Februar 
2021 E. 5.1 und 5A_28/2020 vom 13. November 2020 E. 3.3.7, je m.w.H.).

10.3.2 Im Berufungsverfahren kann das Obergericht sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei 
überprüfen (vgl. vorne E. 2.2), was nach der ständigen Praxis der Zivilabteilungen und der 
II. Beschwerdeabteilung des Obergerichts auch für die Festsetzung der Parteientschädigung 
gilt, wobei in einen wohl durchdachten und vertretbaren Ermessensentscheid der ersten 
Instanz nur mit einer gewissen Zurückhaltung eingegriffen wird (vgl. Urteil des Obergerichts 
Zug Z1 2019 33 vom 16. Juni 2020 E. 3.2 m.H.). Für einen solchen Eingriff besteht im vor-
liegenden Fall kein Anlass.

Wie der Kläger richtig bemerkt, hat das Kantonsgericht im Verfahren A2 2020 12 – im 
Gegensatz zu den Parallelverfahren A2 2022 13 und A2 2022 14 – bei der Festsetzung der 
Gerichtskosten den Umstand, dass die Parallelität der Verfahren den Aufwand vermindert 
hat, nicht berücksichtigt. Dieser Umstand ist allerdings insoweit irrelevant, als der Kläger die 
Höhe der Gerichtskosten im Verfahren A2 2020 12 nicht anficht. Zudem verkennt er, dass in 
den erwähnten Verfahren jeweils nicht nur unterschiedliche Beklagte auftreten. Vielmehr 
lassen sich diese je auch durch unterschiedliche Rechtsanwälte vertreten, was offenkundig 
nicht zu beanstanden ist. Im Gegensatz zum Gericht hatte die Parallelität der Verfahren auf 
die Verantwortung und den Aufwand der jeweiligen Rechtsvertreter der Beklagten somit 
keinen erheblichen Einfluss. Der Kläger legt denn auch nicht substanziiert dar, ob und in 

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welchem Umfang diesbezüglich Synergien entstanden sein sollen. Eine Reduktion des 
Grundhonorars war daher nicht angezeigt. Im Übrigen bewegen sich die von der Vorinstanz 
berechneten Zuschläge im Rahmen des Anwaltstarifs und erscheinen aus den im 
angefochtenen Entscheid dargelegten Gründen als angemessen. Von einem 
Rechtsmissbrauch kann entgegen der Auffassung des Klägers jedenfalls keine Rede sein. 
Mithin erweist sich die Berufung als unbegründet. Nachdem eine allfällige Verletzung des 
rechtlichen Gehörs mit der vorliegenden Überprüfung in jedem Fall geheilt ist und diese 
Überprüfung nicht zu einem anderen Ergebnis führt, hätte eine Rückweisung an die 
Vorinstanz offenkundig einen formalistischen Leerlauf zur Folge, was – wie bereits erwähnt – 
zu vermeiden ist. Die Berufung ist daher ohne Weiteres abzuweisen. 

11. Nach dem Gesagten ist die Berufung vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten 
ist. Zugleich ist der erstinstanzliche Entscheid zu bestätigen. 

11.1 Anzumerken bleibt, dass die vorliegende Berufung offensichtlich unbegründet bzw. formell 
nicht hinreichend begründet ist, weshalb sie den Beklagten nicht zur Stellungnahme zugestellt 
worden ist (vgl. Art. 312 Abs. 1 ZPO). Dieses Vorgehen ist ausnahmsweise zulässig, zumal die 
Beklagten im erstinstanzlichen Verfahren vollumfänglich obsiegt haben und damit eine 
Anschlussberufung ausser Betracht fällt (vgl. BGE 143 III 153 E. 4.5 ff.; Brunner/Vischer, 
Kurzkommentar ZPO, 3. A. 2021, Art. 312 ZPO N 4).

11.2 Nachdem den Beklagten die Berufung des Klägers nicht zur Antwort zugestellt worden ist, ist 
ihnen durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, für den sie zu 
entschädigen wären. Damit ist ihr Gesuch vom 10. Oktober 2022 betreffend Sicherstellung 
der Parteientschädigung im obergerichtlichen Verfahren (act. 56) gegenstandslos geworden, 
weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist.

11.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Kläger auch die Gerichtskosten des 
Berufungsverfahrens zu tragen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Bei dem für die Festsetzung dieser 
Kosten massgebenden Streitwert von CHF 2'608'795.38 (vgl. act. 53 E. 10.1) beträgt die 
Entscheidgebühr zwischen CHF 25'000.00 und CHF 60'000.00 (§ 15 Abs. 1 i.V.m 11 Abs. 1 
KoV OG). Unter Berücksichtigung der weitgehend identischen Urteile in den Parallelverfahren 
Z1 2022 21 (betreffend das erstinstanzliche Verfahren A2 2020 13) und Z1 2022 22 
(betreffend das erstinstanzliche Verfahren A2 2020 14) und des damit erheblich verminderten 
Aufwands rechtfertigt es sich, die Entscheidgebühr für das vorliegende Verfahren auf 
CHF 10'000.00 festzusetzen (§ 3 und § 5 Abs. 1 KoV OG). 

Urteilsspruch

1. Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird, und der Entscheid des 
Kantonsgerichts Zug, 2. Abteilung, vom 3. Oktober 2022 wird bestätigt.

2. Die Entscheidgebühr für das vorliegende Verfahren von CHF 10'000.00 wird dem Kläger 
auferlegt und mit dessen Guthaben aus dem erstinstanzlichen Verfahren A2 2020 13 
verrechnet.

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3. Gegen diesen Entscheid mit einem Streitwert von über CHF 30'000.00 ist die Beschwerde in 
Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die 
Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. BGG. Eine allfällige Beschwerde ist 
innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich, begründet und mit bestimmten 
Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Die Beschwerde hat nach 
Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende Wirkung.

4. Mitteilung an:
- Parteien (an den Kläger unter Beilage des Doppels der Eingabe der Beklagten vom 

10. Oktober 2022 und an die Beklagten unter Beilage der Berufungsschrift des Klägers 
vom 7. November 2022 [sechsfach])

- Kantonsgericht Zug, 2. Abteilung (Verfahren A2 2020 12)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)
- Konkursamt Zug, Aabachstrasse 5, 6301 Zug

Obergericht des Kantons Zug 
I. Zivilabteilung

lic.iur. P. Huber MLaw Chr. Kaufmann
Abteilungspräsident Gerichtsschreiber

versandt am: