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**Case Identifier:** dc52e762-0792-5e42-bb37-47c9d750e78e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-08-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.08.2019 B-1989/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-1989-2019_2019-08-19.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-1989/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 9 .  A u g u s t  2 0 1 9  

Besetzung 
 Richter Ronald Flury (Vorsitz), 

Richter Pietro Angeli-Busi, Richter Pascal Richard,    

Gerichtsschreiber Thomas Ritter. 
 

 
 

Parteien 
 X._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Bildung, 

Forschung und Innovation SBFI, 

Vorinstanz,  

 

Prüfungskommission  

der höheren Fachprüfung für Wirtschaftsprüfer,  

Erstinstanz. 

 
 

 
 

Gegenstand 
 Zulassung zur Höheren Fachprüfung für Wirtschaftsprüfer. 

 

 

B-1989/2019 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit Schreiben vom 17. November 2016 teilte die Prüfungskommission der 

höheren Fachprüfung für Wirtschaftsprüfer (nachfolgend: Erstinstanz) 

X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit, dass er bei den im Sep-

tember 2016 abgelegten Modulprüfungen die Noten 4.0 (Accounting & Fi-

nance), 3.0 (Audit) und 3.5 (Tax & Legal) erlangt habe. Demzufolge habe 

er die Modulprüfungen als Ganzes nicht bestanden und erfülle deshalb die 

Voraussetzungen für die Zulassung zur Höheren Fachprüfung für Wirt-

schaftsprüfer (nachfolgend: Diplomprüfung) nicht. 

A.a Dagegen erhob X._______ am 17. Dezember 2016 beim Staatssekre-

tariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI (nachfolgend: 

Vorinstanz) Beschwerde und beantragte, die Modulprüfungen seien durch 

eine unabhängige Person zu beurteilen. Die Benotung sei zu korrigieren 

und er sei zur Diplomprüfung zuzulassen. 

Die Erstinstanz nahm im Laufe des Verfahrens eine Nachkorrektur vor und 

erhöhte die Note für die Prüfung im Modul Audit von 3.0 auf 3.5. Als Ganzes 

hätten die Modulprüfungen des Beschwerdeführers aber dennoch mit ins-

gesamt 18.5 Notenpunkten und 1.5 Notenpunkten unter 4 als nicht bestan-

den zu gelten. Deshalb seien die Voraussetzungen der Zulassung zur Dip-

lomprüfung nach wie vor nicht erfüllt. 

A.b Im September 2017 legte der Beschwerdeführer während des hängi-

gen Beschwerdeverfahrens die Prüfung im Modul Tax & Legal erneut ab 

und erzielte dabei die Note 4.0.  

A.c Mit Beschwerdeentscheid vom 31. Januar 2018 wies die Vorinstanz 

die Beschwerde ab. Sie führte im Entscheid (E. 4.3 und E. 5) aus, dass bei 

der Prüfung im Modul Audit zwar die Stellungnahmen der Erstinstanz zu 

den Aufgaben 2B, 2C, 3 und 5 […] als rechtlich (teilweise) ungenügend 

qualifiziert werden müssten. Ob sich an dieser Beurteilung unter Berück-

sichtigung des Bewertungsrasters etwas ändern würde, könne aber offen-

gelassen werden. So habe der Beschwerdeführer im Modul Audit, inklusive 

der im Laufe des Verfahrens zusätzlich zugestandenen drei Punkte, insge-

samt 150 Punkte erzielt. Er beantrage bei den genannten vier Aufgaben 

zusätzlich 19 Punkte, wovon er drei für die Aufgabe 5 bereits erhalten habe. 

Somit könne er, selbst unter Berücksichtigung der Grenzfallregelung, 

höchstens 170 Punkte erreichen. Damit könne sich seine Modulnote maxi-

mal auf 4.0 (ab 160 Punkten) erhöhen, während die Note 4.5 gemäss 

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Notenskala erst ab 171 Punkten vergeben werde. Somit könne er die 

Modulprüfungen insgesamt nicht mehr bestehen. Eine Prüfung der Bewer-

tung der Aufgaben 2B, 2C, 3, 5 im Modul Audit erübrige sich daher ebenso 

wie die beantragte Begutachtung durch eine weitere Person. 

B.  

Gegen diesen Entscheid der Vorinstanz führte der Beschwerdeführer mit 

Eingabe vom 28. Februar 2018 Beschwerde beim Bundesverwaltungsge-

richt (Verfahren B-1268/2018) und beantragte sinngemäss, er sei unter 

Aufhebung des Entscheids zur Diplomprüfung zuzulassen. Namentlich 

machte er geltend, die Vorinstanz habe ihren Entscheid auf Grundlage der 

falschen Annahme gefällt, dass er die Modulprüfung Tax & Legal ungenü-

gend absolviert habe. Nachdem er diese jedoch wiederholt und erfolgreich 

(Note 4.0) abgelegt habe, reiche im Modul Audit neu die Note 4.0 für die 

Zulassung zur Diplomprüfung aus. Somit habe sich die Vorinstanz zu Un-

recht nicht mit seinen Rügen zur Punktevergabe im Modul Audit auseinan-

dergesetzt. 

C.  

Mit Urteil B-1268/2018 vom 26. Juli 2018 hiess das Bundesverwaltungsge-

richt die Beschwerde gut und wies die Sache zu neuem Entscheid an die 

Vorinstanz zurück. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, die 

Vorinstanz habe zu Unrecht das verfahrensbedeutsame Novum, dass der 

Beschwerdeführer die Prüfung im Modul Tax & Legal in der Zwischenzeit 

mit der Note 4.0 bestanden habe, unberücksichtigt gelassen. Angesichts 

dessen könne nicht offengelassen werden, ob die Erstinstanz zu Recht die 

begehrten Punkte im Modul Audit nicht erteilt habe, da andernfalls der Be-

schwerdeführer zur Diplomprüfung zuzulassen wäre. 

D.  

In der Folge wies die Vorinstanz mit Entscheid vom 2. Oktober 2018 die 

Beschwerde erneut ab. Zur Begründung führte sie ergänzend an, mit Hilfe 

der Bewertungsraster seien die Stellungnahmen der Prüfungsexperten zu 

den Aufgaben 2B, 2C und 5 als rechtsgenügend einzustufen. Weiterhin 

nicht nachvollziehbar sei einzig die Beurteilung der Aufgabe 3. Hinsichtlich 

dieser Aufgabe könne die Frage der korrekten Bewertung jedoch wiederum 

offenbleiben werden, weil der Beschwerdeführer auch bei Erteilung der 

streitigen drei Punkte lediglich 157 Punkte erlangen könnte und somit die 

Note 4.0 (ab 160 Punkten) verfehle würde. Demnach stehe fest, dass die 

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Note 3.5 im Modul Audit bestehen bleibe. Somit habe der Beschwerdefüh-

rer die Modulprüfungen als Ganzes nicht bestanden und könne nicht zur 

Diplomprüfung zugelassen werden. 

E.  

Mit Beschwerde vom 31. Oktober 2018 wandte sich X._______ erneut an 

das Bundesverwaltungsgericht mit dem Begehren, den Entscheid der Vo-

rinstanz vom 2. Oktober 2018 aufzuheben und ihn zur Diplomprüfung zu-

zulassen. Zur Begründung führte er im Wesentlichen an, die Vorinstanz 

habe sich nicht ausreichend mit seinen Rügen auseinandergesetzt und 

ihre Begründungspflicht verletzt. 

F.  

Mit Urteil B-6252/2018 vom 25. Januar 2019 hiess das Bundesverwal-

tungsgericht die Beschwerde gut und wies die Angelegenheit zur Neube-

urteilung und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurück.  

G.  

Mit Beschwerdeentscheid vom 28. März 2019 (nachfolgend: angefochte-

ner Entscheid) erachtete die Vorinstanz gestützt auf eine erneute Prüfung 

die Beschwerde wiederum als unbegründet. Sie gelangte zum Schluss, 

dass die Bewertung der zuständigen Experten nachvollziehbar und recht-

lich nicht zu beanstanden sei. Somit stehe fest, dass die Note im Modul 

Audit 3.5 betrage und der Beschwerdeführer die Modulprüfungen insge-

samt nicht bestanden habe. Daher erfülle er nicht alle Bedingungen der 

Zulassung zur Diplomprüfung. 

H.  

Auch gegen diesen Entscheid gelangte der Beschwerdeführer mit Be-

schwerde vom 22. April 2019 an das Bundesverwaltungsgericht mit dem 

Begehren, diesen aufzuheben und ihn zur Höheren Fachprüfung für Wirt-

schaftsprüfer zuzulassen. Die Prüfungsleistungen seien durch einen vom 

Gericht zu bestimmenden Experten nachzuprüfen. Im Wesentlichen rügt er 

eine unhaltbare Unterbewertung seiner Prüfungsantworten.  

I.  

Mit Vernehmlassung vom 4. Juli 2019 beantragt die Vorinstanz die Abwei-

sung der Beschwerde und verweist zur Begründung im Wesentlichen auf 

den angefochtenen Entscheid.  

Mit Schreiben vom 9. Juli 2019 hat die Erstinstanz auf eine Vernehmlas-

sung verzichtet.  

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Seite 5 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Der Beschwerdeentscheid der Vorinstanz vom 28. März 2019 stellt eine 

Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Ver-

waltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwaltungsverfahrensge-

setz, VwVG, SR 172.021) dar. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit für 

die Beurteilung der vorliegenden Streitsache zuständig (Art. 31 und Art. 33 

Bst. d des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 

17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32]; Art. 61 

Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Berufsbildung vom 13. Dezember 

2002 [Berufsbildungsgesetz, BBG, SR 412.10]). 

1.1 Des Weiteren hat der Beschwerdeführer am vorinstanzlichen Verfah-

ren teilgenommen, ist als Adressat der angefochtenen Verfügung beson-

ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder 

Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Damit ist er zur Beschwerde legitimiert. 

1.2 Eingabefrist sowie Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwer-

deschrift sind gewahrt (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Der Kos-

tenvorschuss wurde fristgerecht bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) und die 

übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt (Art. 44 ff. VwVG). 

1.3 Auf die Beschwerde ist somit einzutreten. 

2.  

Die Zulassung zur Diplomprüfung ist geregelt in Ziff. 3.3 der (gestützt auf 

Art. 28 Abs. 2 BBG erlassenen) Prüfungsordnung über die Höhere Fach-

prüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer (im Folgenden: 

Prüfungsordnung) des Schweizer Expertenverbands für Wirtschaftsprü-

fung, Steuern und Treuhand (EXPERTsuisse). Danach wird zugelassen, 

wer über einen der aufgezählten Nachweise einer adäquaten Vorbildung 

verfügt (Bst. a), die verlangte Praxis nachweist (Bst. b), die Modulprüfun-

gen (Accounting & Finance; Audit; Tax & Legal) als Ganzes bestanden hat 

(Bst. c) und über keinen Eintrag im Zentralstrafregister verfügt, der Zweifel 

an der Integrität wecken würde (Bst. d). Nach der Wegleitung zur Prüfungs-

ordnung gelten die Modulprüfungen (Bst. c) als bestanden, wenn die Kan-

didatinnen und Kandidaten gemäss den von ihnen erworbenen Zertifikaten 

bei allen Modulen eine gewichtete Durchschnittsnote von mindestens 4.0 

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(20 Notenpunkte) erzielt haben und dabei insgesamt nicht mehr als 1 No-

tenpunkt unter 4 zur Anrechnung kommt. Für die Ermittlung der anrechen-

baren Notenpunkte unter 4 werden die Noten doppelt zählender Module 

(wie diejenige für das vorliegend streitige Modul "Audit") ebenfalls doppelt 

gewertet. Einzelne Modulprüfungen können wiederholt werden, wobei im 

Wiederholungsfall das beste Modulzertifikat gilt. 

Für die Modulprüfungen 2016 besteht des Weiteren eine "Grenzfallrege-

lung" für Kandidatinnen und Kandidaten, die bei drei Modulprüfungen zwi-

schen 19 und 19.5 Notenpunkte sowie maximal 2.0 Notenpunkte unter der 

Note 4 aufweisen. Soweit die in Frage kommenden Kandidaten aufgrund 

der festgelegten Rettungspunkte für den Notenschnitt 4.0 in einzelnen 

Modulen eine höhere Note erzielen können, wird ihnen maximal eine Note 

(in der Regel die tiefste) um 0.5 Notenpunkte nach oben korrigiert (unab-

hängig von der Notenstufe). Im Modul Audit wurden die möglichen Ret-

tungspunkte gemäss Akten auf die Zahl von vier festgesetzt. 

3.  

Nach Art. 49 VwVG kann mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungs-

gericht die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung 

oder des Missbrauchs des Ermessens, der unrichtigen oder unvollständi-

gen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes sowie der Unange-

messenheit der angefochtenen Verfügung gerügt werden.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit voller Kogni-

tion. Indessen haben Prüfungen oftmals Spezialgebiete zum Gegenstand 

in denen die Rechtsmittelbehörde in der Regel über keine genügenden, 

eigenen Fachkenntnisse verfügt, die mit denjenigen der Vorinstanzen ver-

gleichbar wären. Zudem sind der Rechtsmittelbehörde meistens nicht alle 

massgebenden Faktoren der Bewertung bekannt und es ist ihr nicht immer 

möglich, sich ein zuverlässiges Bild über die Gesamtheit der Leistungen 

einer beschwerdeführenden Person sowie der Leistungen der übrigen 

Kandidierenden zu machen. Eine freie und umfassende Überprüfung der 

Examensbewertung würde zudem die Gefahr von Ungerechtigkeiten und 

Ungleichheiten gegenüber anderen Kandidaten in sich bergen und es ist 

auch nicht Aufgabe der Beschwerdeinstanz, die Bewertung der Prüfungs-

leistungen gewissermassen zu wiederholen.  

Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt sich daher bei der Bewertung von 

Prüfungsleistungen eine gewisse Zurückhaltung (vgl. BGE 131 I 467 E. 3.1 

mit weiteren Hinweisen) und weicht nicht ohne Not von der Beurteilung 

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durch die vorinstanzlichen Organe und Experten ab, solange sie im Rah-

men der Vernehmlassung Stellung zu den Rügen des Beschwerdeführers 

genommen haben und ihre Auffassung, insbesondere soweit sie von der-

jenigen des Beschwerdeführers abweicht, nachvollziehbar und einleuch-

tend ist (vgl. BVGE 2010/21 E. 5.1; 2010/10 E. 4.1; 2008/14 E. 3.1, 3.3; 

Urteile des BVGer B-6727/2013 vom 8. Juli 2014 E. 4; B-6776/2014 vom 

24. September 2015 E. 3.1 je m.w.H.). Auf Rügen bezüglich der Bewertung 

von Examensleistungen hat die Rechtsmittelbehörde dann detailliert ein-

zugehen, wenn der Beschwerdeführer selbst substantiierte und überzeu-

gende Anhaltspunkte und entsprechende Beweismittel dafür liefert, dass 

das Ergebnis materiell nicht vertretbar ist, dass eindeutig zu hohe Anforde-

rungen gestellt oder die Prüfungsleistungen offensichtlich unterbewertet 

wurden. Die Behauptung, das eigene Vorgehen sei richtig und die Auffas-

sung der Experten falsch oder unvollständig, wird dieser Anforderung nicht 

gerecht (vgl. BVGE 2010/21 E. 5.1; 2010/11 E. 4.3; 2010/10 E. 4.1).  

Sind dagegen die Auslegung oder Anwendung von Rechtsvorschriften 

streitig oder werden Verfahrensmängel im Prüfungsablauf gerügt, hat das 

Bundesverwaltungsgericht die erhobenen Einwendungen umfassend zu 

prüfen (vgl. BVGE 2010/10 E. 4.1 m.H.; 2008/14 E. 3.3). 

4.  

Streitig ist die Bewertung der Prüfungsleistungen des Beschwerdeführers 

im Modul Audit.  

In diesem Modul wurden ihm bisher, einschliesslich der im vorinstanzlichen 

Verfahren zusätzlich zugestandenen drei Punkte, gesamthaft 150 Punkte 

zugeschrieben. Damit erreicht er die Note 3.5. Für die erforderliche Note 

4.0 (ab 160 Punkten), welche zur Zulassung zur Diplomprüfung erforderlich 

ist, fehlen ihm somit 10 Punkte. Bei Erteilung weiterer sechs Punkte könnte 

er nach übereinstimmender Auffassung der Beteiligten allenfalls von der 

Grenzfallregelung (vier "Rettungspunkte") profitieren (vgl. Beschwerde, 

S. 5 Ziff. 8; angefochtener Entscheid, S. 9). 

4.1 Die Vorinstanz setzt sich mit den Rügen des Beschwerdeführers im an-

gefochtenen Entscheid in neuen Erwägungen (E. 4.3.1 ff.) auseinander. 

Der Beschwerdeführer erachtet diese wiederum als nicht nachvollziehbar. 

Die Auffassung der Experten sei nicht einleuchtend. Statt seine Ausführun-

gen zu widerlegen, würden einfach andere mögliche Prüfungslösungen 

aufgeführt. Doch seien auch andere als die im Korrekturraster aufgeführten 

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Lösungen möglich (Beschwerde, S. 3 ff.). Im Weiteren verzichtet der Be-

schwerdeführer darauf, nochmals im Einzelnen auf die Bewertung seiner 

Prüfungsleistungen bzw. die Stellungnahmen der Experten zum Modul 

Audit vom 12. Juni 2017 einzugehen. Er beschränkt sich darauf, auf seine 

Beanstandungen gemäss Beschwerde vom 17. Dezember 2016 an die 

Vorinstanz zu verweisen (Beschwerde, S. 5 und Beschwerde-Beilage 5). 

4.2 Hinsichtlich der Aufgabe 2 (Berichterstattung) beantragt der Beschwer-

deführer zunächst zusätzliche 12 Punkte für die Aufgabe 2A. Er bemängelt 

betreffend Frage 1 (Konsequenzen auf den Vermerk der Revisionsstelle), 

dass der Lösungsraster zwar sehr viele Punkte in Bezug auf den Lagebe-

richt vorsehe. Er hingegen habe weitere Aspekte angeführt, welche zu Un-

recht nicht mit Punkten belohnt worden seien (Prüfung eines Kapitalver-

lusts oder einer Überschuldung der Gesellschaft; IKS und Gewinnverwen-

dung als Bestandteil eines Vermerks; Einberufung der Generalversamm-

lung). Zudem habe er die Fragestellung fälschlicherweise dahingehend in-

terpretiert, dass die Muttergesellschaft die IFRS-Vorschriften analog den 

IFRS in der Schweiz anwende. Unter dieser Annahme sei seine Lösung 

korrekt, weshalb ihm Punkte aus einer "Folgelogik" heraus zu erteilen 

seien. Im Sinne dieser Folgelogik habe er bei Frage 2 (Formulierung allfäl-

liger Abweichungen vom Standardvermerk) auch korrekt ausgeführt, dass 

von einem Standardvermerk auszugehen sei.  

Die Erstinstanz hält dem jedoch nachvollziehbar entgegen, der Beschwer-

deführer habe die Grundproblematik, dass ein Lagebericht zu erstellen sei, 

nicht festgestellt, was der Beschwerdeführer auch nicht bestreitet. Den-

noch habe er, in Gleichbehandlung mit den anderen Prüfungskandidaten, 

grosszügige vier Punkte erhalten. Aufgrund der in Teilaufgabe 2A konkret 

geschilderten Ausgangslage erscheint zudem plausibel, dass die von ihm 

genannten Aspekte nach Experten-Einschätzung über diesen Sachverhalt 

hinausgingen bzw. nur allgemeine Aussagen darstellten. Die Fragestellung 

beschränkte sich explizit darauf, welche Konsequenzen der "umschriebene 

Sachverhalt" – d.h. konkret insbesondere der fehlende Lagebericht – habe. 

Ebenso wenig drängen sich weitere Punkte auf Basis der irrtümlichen An-

nahme des massgeblichen Regelwerks offensichtlich auf, da die Aufgaben-

stellung ausdrücklich auf die "in der EU geltenden IFRS-Vorschriften" ver-

weist. Die Bewertung der Antworten zu Aufgabe 2A ist somit nicht zu bean-

standen. 

4.3 In Bezug auf die Teilaufgabe 2B macht der Beschwerdeführer geltend, 

mit je einem zusätzlichen Punkt sei zu honorieren, dass er bei Frage 1 die 

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Berücksichtigung des IKS für die Berichterstattung erwähnt und bei 

Frage 2 angeführt habe, dass das Unternehmen die Erstellung einer Zwi-

schenbilanz und die Benachrichtigung des Gerichts unterlassen habe. Wie 

erwähnt, zielt die Fragestellung jedoch auf die Konsequenzen auf den Ver-

merk der Revisionsstelle (Frage 1) und die Formulierung allfälliger Abwei-

chungen vom Standardvermerk (Frage 2) ab. Entsprechend liegt in der Be-

urteilung der Erstinstanz, wonach nicht nach dem IKS gefragt gewesen sei, 

keine offensichtliche Unterbewertung der Prüfungslösung. Dasselbe trifft 

zu für die Aussage, dass das Unterlassen der Benachrichtigung und der 

Zwischenbilanz bereits mit Punkten gewürdigt worden sei. 

4.4 Des Weiteren rügt der Beschwerdeführer, dass seine Ausführungen zur 

Teilaufgabe 2C (Frage 1), wonach kein Kapitalverlust vorhanden sei und 

das IKS sowie die Gewinnverwendung in Ordnung seien, zentral für einen 

Vermerk im Standardwortlaut und folglich mit 3 Punkten zu belohnen seien. 

Auch hier bewegt sich die Erstinstanz nicht ausserhalb ihres Ermessens-

spielraums, wenn sie diese Antworten angesichts der Fragestellung (Kon-

sequenzen auf den Vermerk der Revisionsstelle) in Bezug auf den konkre-

ten Sachverhalt zur Aufgabe als zu allgemein erachtet und einen hinrei-

chenden Bezug zur spezifischen Problematik vermisst. Aus dem Lösungs-

raster sind nicht weniger als 14 Aspekte ersichtlich, welche zu Punkten ge-

führt hätten und, im Unterschied zu den Prüfungsantworten, weitgehend 

die spezifischen Elemente der Ausgangslage aufgreifen (z.B. die Liegen-

schaftsarten und Gruppenbetrachtung, die Gesamtwesentlichkeit, die 

Frage von Überbewertungen bzw. Reserven anhand der konkret aufgelis-

teten Zahlen oder den Anhang gemäss Sachverhalt). Auch bei dieser Teil-

aufgabe hat es somit bei der erteilten Punktzahl sein Bewenden.  

4.5 Dem Beschwerdeführer gelingt es mit seinen Rügen somit nicht, die 

Angemessenheit der Bewertung der Aufgabe 2 in Zweifel zu ziehen. Es 

liegt keine offensichtliche Unterbewertung vor. 

4.6 Was die Aufgabe 4 (Multiple Choice) betrifft, ist der Beschwerdeführer 

der Auffassung, er habe bei Frage 4.12 die zweite Aussage zu Recht als 

zutreffend angekreuzt. Der Experte dagegen erachtet die Aussage, dass 

der Abschlussprüfer im Rahmen der Prüfungsplanung alle wesentlichen 

Geschäftsrisiken des Prüfungskunden identifizieren und beurteilen müsse, 

deshalb als unzutreffend, weil der Ausdruck "alle wesentlichen Geschäftsri-

siken" zu umfassend sei. Es handelt sich hier um eine Ermessens-angele-

genheit, welche die Erstinstanz, wenngleich die Formulierung einen gewis-

sen Interpretationsspielraum belassen mag, nicht unvertretbar behandelt 

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hat. Entsprechend kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, so-

weit er seine Antwort als offensichtlich korrekt erachtet. Somit dringt er 

auch mit dieser Rüge nicht durch. 

4.7 Die Bewertung der Aufgabe 5 (Konzernrechnung) beanstandet der Be-

schwerdeführer hinsichtlich der Fragen 1, 2, 3 und 4 im Wesentlichen wie-

derum damit, dass mehrere von ihm angeführte Aspekte zu Unrecht nicht 

mit Punkten honoriert worden seien. Für diese Aufgabe wurden ihm im 

vorinstanzlichen Verfahren bereits drei zusätzliche Punkte zugestanden. 

Im Übrigen erachten die Experten die Antworten als zu allgemein und be-

mängeln das Fehlen konkreter Argumente. Hinsichtlich der Anforderungen, 

wie konkret die Antworten auf die ausgangsspezifische Ausgangslage ein-

zugehen haben, steht den Experten wie erwähnt ein Ermessensspielraum 

zu, in welchen das Gericht nicht ohne Not eingreift. Wenngleich die Stel-

lungnahmen der Experten äusserst knapp ausgefallen sind, geht aus den 

Ausführungen des Beschwerdeführers nicht deutlich hervor, dass seine 

Antworten hinreichend präzis gewesen wären und den Ausgangssachver-

halt in der nötigen Tiefe berücksichtigt hätten. Es können ihm somit keine 

weiteren Punkte für die Aufgabe erteilt werden. 

5.  

In Bezug auf die Bewertung der Aufgabe 1 (Prüfungsplanung und IKS) be-

standen, im Unterschied zu den vorstehend genannten Aufgaben, nie im 

Verfahren Zweifel darüber, dass die Experten ihre Korrekturen im 

vorinstanzlichen Verfahren hinreichend begründet haben. Sie haben in ih-

rer Stellungnahme an die Vorinstanz vom 12. Juni 2017 detailliert erläutert, 

weshalb die Antworten des Beschwerdeführers nicht die beantragte Punkt-

zahl verdienen und welche anderen Antworten (gemäss Korrekturraster) 

stattdessen erwartet worden wären. Insbesondere ist bei Teilaufgabe 1A 

(inhärentes Risiko) und Teilaufgabe 1C (Fragen 2 und 3) angesichts des 

Spielraums der Erstinstanz nicht zu beanstanden, dass die Experten hö-

here Anforderungen an den Detaillierungsgrad der Antworten als von ihm 

erwartet gestellt haben, indem sie in den Antworten, die teilweise mehrere 

Punkte ohne Differenzierung zusammenfassen oder zu abstrakt verfasst 

seien, den Verzicht auf genauere Unterscheidungen bemängelt und daher 

nicht die volle Punktzahl erteilt haben.  

Auch hinsichtlich der weiteren Aufgaben ergibt sich aus den Ausführungen 

des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen und vorliegenden Verfahren 

nicht überzeugend, dass die aus seiner Sicht zu tief bewerteten oder ohne 

Punkte gebliebenen Antworten offensichtlich Punkte verdienen würden. So 

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leuchtet bei Teilaufgabe 1B die Beurteilung ein, dass der angeführte Begriff 

"Liquidität" allein in einer Jahresrechnung noch kein sog. inhärentes Risiko 

bilden könne. Weiter vermag der Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar 

zu entkräften, dass er bei Teilaufgabe 1D (Bestimmung der Prüfungsstra-

tegie) bei der Festlegung der Prüfziele zu ungenau sowie teilweise unzu-

treffend geantwortet habe und bei den Forderungen keine Selektion vorge-

nommen habe. Dass bei der Teilaufgabe 1E seine Lösung zur Berechnung 

der Wesentlichkeit gestützt auf das Eigenkapital (Heranziehen eines Jah-

res) dem Vorgehen in der Praxis entspreche und deshalb nicht falsch sein 

könne, vermag nicht zu widerlegen, dass aus Sicht der Experten die Be-

rechnung des Durchschnitts für mehrere Jahre erwartet wurde, weil die 

konkrete Aufgabenstellung gerade eine starke Veränderung der relevanten 

Werte beinhalte. Auch ihrem Befund, dass sich für die Lösung als zweite 

Bezugsgrösse das Ergebnis (neben dem Umsatz) angeboten hätte, stellt 

der Beschwerdeführer soweit ersichtlich keine substantiierten Rügen ent-

gegen.  

Bei Teilaufgabe 1F hat der Beschwerdeführer nach Einschätzung der Ex-

perten übersehen, dass das Fehlen einer Dokumentation nicht allein ent-

scheidend dafür ist, ob Wirksamkeitsprüfungen durchgeführt werden sol-

len, wobei er die weiter zu berücksichtigen Aspekte nicht genannt habe 

(Frage 1). Auch hier leuchtet angesichts der formulierten Aufgabenstellung, 

welche spezifisch nach der Wahl der Prüfungsmethoden fragt, nicht ein, 

dass die nötigen Punkte im Sinne des Beschwerdeführers zu erteilen 

seien, weil er sich bei der zuvor gelösten Teilaufgabe 1D für den Verzicht 

auf Funktionsprüfungen entschieden habe. Entgegen den Ausführungen 

des Beschwerdeführers handelt es sich nicht um einen irrelevanten "Folge-

fehler". Ihm zu folgen hiesse vielmehr, dass er die spezifische Frage nach 

konkreten Methoden bzw. Funktionsprüfungen aufgrund seiner Lösung zur 

vorangegangenen Frage letztlich nicht mehr beantworten müsste und den-

noch Punkte erhielte, was nicht der Sinn der Aufgabe sein kann. Bei der 

Frage 2 nach den Auswirkungen auf die Prüfung der generellen Informatik-

Kontrollen (GITC) vermisst der Experte zudem sämtliche wesentlichen 

Punkte bzw. Risiken in der Antwort des Beschwerdeführers, während nach 

dessen Ansicht die Kontrollen die wesentlichen Aspekte des Korrekturras-

ters bereits per se abdecken und somit nicht als Antworten erwartet werden 

könnten. Hier bestehen wiederum unterschiedliche Interpretationen hin-

sichtlich der erforderlichen Genauigkeit der Antworten in einer Weise, die 

mit Blick auf die Formulierung der Aufgabe kein Eingreifen in das Ermes-

sen der Erstinstanz rechtfertigt. 

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Seite 12 

Insgesamt liegen die Ausführungen der Experten zu Aufgabe 1 somit voll-

ständig im Rahmen ihres Ermessensspielraums. Demnach besteht kein 

Anlass, von der Bewertung der Erstinstanz abzuweichen.  

6.  

In Bezug auf die Aufgabe 3 führt die Vorinstanz zu Recht aus, dass die 

Bewertung der Aufgabe auch unter Berücksichtigung der Stellungnahmen 

der Experten und des Bewertungsrasters weiterhin nicht nachvollzogen 

werden könne (angefochtener Entscheid, E. 4.3 am Ende). Der Beschwer-

deführer beantragt für diese Aufgabe indessen drei zusätzliche Punkte. Es 

ist deshalb unter den Beteiligten unstreitig, dass er, auch wenn die drei 

Punkte erteilt würden, nicht von der anwendbaren Grenzfallregelung profi-

tieren und die erforderliche Punktzahl für die Note 4.0 im Modul Audit er-

reichen könnte (vorne, E. 2 u. E. 4; vgl. angefochtener Entscheid, E. 5, 

Beschwerde, Rz. 8). Die Rügen des Beschwerdeführers zur Bewertung 

dieser Aufgabe können nach dem Gesagten somit nicht zur Zulassung zur 

Diplomprüfung führen. Es kann daher dahingestellt bleiben, wie es sich mit 

der Bewertung der Aufgabe 3 verhält. Die Benotung des Moduls Audit ins-

gesamt ist nicht zu beanstanden. 

7.  

Soweit der Beschwerdeführer verlangt, die Prüfung sei der Korrektur durch 

einen vom Gericht zu bestimmenden, unabhängigen Experten zu unterzie-

hen, besteht dazu kein Anlass. Wie erwähnt, auferlegt sich das Bundesver-

waltungsgericht hinsichtlich der materiellen Bewertung von Prüfungsleis-

tungen eine gewisse Zurückhaltung, wenn die Experten zu den Parteivor-

bringen Stellung genommen haben und ihre Auffassung nachvollziehbar 

ist. Da die Einwände des Beschwerdeführers vorliegend keine erheblichen 

bzw. ausgangsentscheidenden Zweifel an ihrer Beurteilung zu wecken ver-

mögen, kann von einer sachgerechten Benotung ausgegangen und auf 

eine zusätzliche Beweismassnahme in Form eines Sachverständigengut-

achtens verzichtet werden (vgl. Urteile des BVGer B-5547/2013 vom 

24. April 2014 E. 9.1 u. E. 1.5; B-2196/2006 vom 4. Mai 2007 E. 5.5; 

B-2213/2006 vom 2. Juli 2007 E. 6.5). Entsprechend ist seinem Antrag, ei-

nen Experten einzusetzen, nicht stattzugegeben.  

8.  

Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 

sie abzuweisen ist. 

B-1989/2019 

Seite 13 

9.  

Entsprechend dem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer die Ver-

fahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1 ff. des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Diese werden mit 

Blick auf den Verfahrensaufwand und die Schwierigkeit der Streitsache auf 

Fr. 1'200.– festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 VGKE).  

Ausgangsgemäss ist auch keine Parteientschädigung zuzusprechen 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE). 

10.  

Dieser Entscheid kann nicht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-

gelegenheiten an das Bundesgericht weitergezogen werden (Art. 83 Bst. t 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [Bundes-

gerichtsgesetz, BGG; SR 173.110]). Er ist somit endgültig. 

 

  

B-1989/2019 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur Bezah-

lung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Vorakten zurück) 

– die Erstinstanz (Einschreiben) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Ronald Flury Thomas Ritter 

 

 

 

Versand: 20. August 2019