# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b3bb25e6-de70-5be4-9780-eea462f92c02
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 17.03.2025 B 2024/216
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2024-216_2025-03-17.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2024/216

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 08.04.2025

Entscheiddatum: 17.03.2025

Entscheid Verwaltungsgericht, 17.03.2025
Umwelt- und Gewässerschutzrecht, Kostenersatzpflicht, Art. 59 USG, Art. 54 
GSchG. Sachliche Zuständigkeit der Vorinstanz bejaht (E. 2). Die 
Verunreinigung des Bodens mit Diesel war alleinige Folge der vom 
Beschwerdeführer unterlassenen Sicherheitsmassnahmen. Deshalb durften 
ihm als Verhaltensstörer (durch Unterlassen) die Kosten der 
Behebungsmassnahmen auferlegt werden (E. 4 f.), (Verwaltungsgericht, B 
2024/216) Gegen dieses Urteil wurde Beschwerde beim Bundesgericht 
erhoben (Verfahren 1C_194/2025)

Entscheid siehe pdf.

Kanton St. Gallen 

Gerichte 

 
 

 

 
 
Verwaltungsgericht 

Abteilung I 

 

 

 

 

 

 

 Entscheid vom 17. März 2025  

Besetzung  Abteilungspräsident Brunner; Verwaltungsrichterin Zindel,  

Verwaltungsrichter Steiner; Gerichtsschreiber Bischofberger  

   

Geschäftsnr.   B 2024/216 

 

   

Verfahrens- 

beteiligte 

 

 A.__, 

Beschwerdeführer,  

 

 

  gegen 

  Bau- und Umweltdepartement des Kantons St. Gallen,  

Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen,  

Vorinstanz,  

Politische Gemeinde Z.__, 

Beschwerdegegnerin,  

 

 

  

Gegenstand  Kosten von Behebungsmassnahmen 

 

 

 

 

 

B 2024/216 

 

2/12 

Das Verwaltungsgericht stellt fest: 

A.  

B.__, Y.__, ist Eigentümer des Grundstücks Nr. 0000_, Grundbuch Z.__. Nach der Gewäs-

serschutzkarte des Kantons St. Gallen befindet sich die Parzelle Nr. 0000_ im Gewässer-

schutzbereich Au. Nach dem Zonenplan der Politischen Gemeinde Z.__ ist es der Wohn-

Gewerbe-Zone WG2 zugewiesen. Das Grundstück ist mit dem Einfamilienhaus Assek.-

Nr. 0001_ und mehreren Nebenbauten, insbesondere einem Wellblechhäuschen bzw. Ge-

rätehaus überbaut. Die Liegenschaft Nr. 0000_ war im Jahr 2022 und ist nach wie vor an 

A.__ und seine Frau mit ihren drei Kindern vermietet (vgl. VerwGE B 2023/240 vom 17. Ja-

nuar 2024 Sachverhalt Bst. B/b, B 2023/240 act. 2, B 2024/216 act. 10/27, https://www.ge-

oportal.ch, Stand: 20. Februar 2025).  

B.  

a. 

Am 4. Oktober 2022 führte die Kantonspolizei Thurgau (Kapo TG) im Beisein von A.__ und 

seiner Familie sowie von Mitarbeitern der Kantonspolizei St. Gallen eine Hausdurchsu-

chung auf Parzelle Nr. 0000_ durch. Die zuständige Mitarbeiterin des von der Kapo TG 

aufgebotenen Umweltschadendienstes des Amtes für Umwelt (AfU) und des Amtes für 

Wasser und Energie (AWE) stellte dabei fest, dass die Steinplatten und der Boden im und 

vor dem Gerätehaus auf Parzelle Nr. 0000_ mit einer unbestimmten Menge Diesel(öl) kon-

taminiert seien. Am 7. Oktober 2022 liess die Kapo TG die im Gerätehaus auf Parzelle 

Nr. 0000_ vorgefundenen vier Kunststofffässer mit mutmasslich je 220 l Volumen (1 Fass 

mit ca. 170 l gefüllt, 1 Fass mit ca. 30 l gefüllt) sowie einen Kunststoff- und einen Plastikka-

nister (mit ca. 30 l bzw. 1 l Diesel gefüllt) fachgerecht sicherstellen und für das gegen A.__ 

eingeleitete und mit Urteil des Bezirksgerichts X.__ S2.2024.2 vom 29. April 2024 rechts-

kräftig abgeschlossene Strafverfahren einlagern. Auf Anweisung des Umweltschaden-

dienstes vom 6. und 11. Oktober 2022 hin liess die Bauverwaltung Z.__ den mit Diesel 

verunreinigten Boden und die damit verunreinigten Steinplatten im und vor dem Gerätehaus 

auf Parzelle Nr. 0000_ am 26. und 27. Oktober 2022 von der C.__ AG, Z.__ und der 

D.__ AG Z.__ entfernen und entsorgen sowie mit unverschmutztem Aushub, Humus und 

Gartenplatten wiederherstellen (act. 10/18/1-6, Beilagen zu act. 10/18/13, Beilagen zu 

act. 10/21 und 23). 

b. 

Am 14. Dezember 2022 stellte die Bauverwaltung Z.__ A.__ für die von der C.__ AG in 

Rechnung gestellten Arbeiten (insgesamt CHF 2'821.15; im Einzelnen: CHF 1'629.70 [Gar-

tenhaus ausräumen und entfernen, dieselverschmutzten Humus und Aushub entfernen und 

entsorgen] + CHF 1'274.00 [Grube mit Aushubmaterial und Humus verfüllen, Gartenhaus 

 

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wieder platzieren und Gartenplatten darin verlegen] - CHF 203.25 [Rabatt] - CHF 81.00 

[Skonto] + CHF 201.70 [Mehrwertsteuer]) sowie für den der Bauverwaltung entstandenen 

(Organisations-)Aufwand (pauschal CHF 300) Rechnung. Den gegen die Rechnung vom 

14. Dezember 2022 von A.__ erhobenen Rekurs wies der Gemeinderat Z.__ mit Entscheid 

vom 3. April 2023 ab (act. 10/18/6-8, 13). 

c. 

Dagegen rekurrierte A.__ am 17. April 2023 an das Bau- und Umweltdepartement (BUD, 

Verfahren 23-2790). Eine von ihm am 1. Mai 2023 erhobene Beschwerde gegen die Kos-

tenvorschussverfügung des BUD vom 20. April 2023 schrieb die verfahrensleitende Abtei-

lungspräsidentin des Verwaltungsgerichts mit Entscheid B 2023/93 vom 25. Mai 2023 zu-

folge Gegenstandslosigkeit ab. Mit Entscheid B 2023/240 vom 17. Januar 2024 hiess der 

verfahrensleitende Abteilungspräsident des Verwaltungsgerichts eine Beschwerde von 

A.__ gegen die abschlägige Verfügung des Sicherheits- und Justizdepartements vom 

9. November 2023 betreffend unentgeltliche Rechtspflege gut, hob diese Verfügung auf und 

gewährte A.__ im Rekursverfahren 23-2790 die Befreiung von Verfahrenskosten. Am 

11. Juli 2024 reichten das AFU einen Amtsbericht und am 19. Juli 2024 die Kapo TG Akten 

ein. Dazu liess sich A.__ am 17. August 2024 vernehmen. Mit Entscheid vom 5. November 

2024 wies das BUD den Rekurs ab (act. 2, act. 10/1, 2, 21, 23, 27). 

C.  

Gegen den Entscheid des BUD (Vorinstanz) vom 5. November 2024 erhob A.__ (Be-

schwerdeführer) mit Eingabe vom 19. November 2024 und Ergänzung vom 5. Januar 2025 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht, dem Sinn nach mit dem Rechtsbegehren, es sei der 

angefochtene Entscheid und damit auch der erstinstanzliche Entscheid des Rates der Po-

litischen Gemeinde Z.__ (Beschwerdegegnerin) vom 3. April 2024 samt der Rechnung ihrer 

Bauverwaltung vom 14. Dezember 2022 (kostenfällig) aufzuheben. Am 14. Januar 2025 

schloss die Vorinstanz und am 21. Januar 2025 die Beschwerdegegnerin auf Abweisung 

der Beschwerde (act. 1, 7, 9, 12). 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung: 

1.  

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 des Ge-

setzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerde wurde mit 

Eingabe vom 10. November 2024 rechtzeitig erhoben und erfüllt zusammen mit der Ergän-

zung vom 5. Januar 2025 formell und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in 

Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Der Beschwerdeführer als 

 

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Adressat des von ihm angefochtenen abweisenden Rekursentscheides ist zur Erhebung 

der Beschwerde befugt (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde 

ist einzutreten. 

2.  

Die Vorinstanz hat ihre sachliche Zuständigkeit aus Art. 43bis Abs. 1 Ingress und Bst. a VRP 

(in Verbindung mit Art. 25 Ingress und Bst. dbis des Geschäftsreglements der Regierung 

und der Staatskanzlei [sGS 141.3, GeschR]) abgeleitet (vgl. E. 1.1 des angefochtenen Ent-

scheids, act. 2, S. 7). Dies wird von keiner Seite in Zweifel gezogen und ist auch nicht zu 

beanstanden, da der Entscheid des Rates der Beschwerdegegnerin vom 3. April 2023 nicht 

zwingend als «selbständige Verfügung» im Sinne von Art. 41 Ingress und Bst. h Ziff. 5 VRP 

zu qualifizieren ist (vgl. dazu U. GMÜNDER, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über 

die Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, 2020, N 73-75 zu Art. 41 VRP, mit Hinwei-

sen; anders: Entscheide der Verwaltungsrekurskommission I/2-2012/29 vom 6. Dezem-

ber 2012 E. 1 betreffend Kosten der Ersatzvornahme und I/2-2018/43 vom 25. April 2019 

E. 1a betreffend Kosten zur Behebung eines Ölunfalles, bestätigt mit VerwGE B 2019/107 

vom 9. Oktober 2019 und BGer 1C_600/2019 vom 20. November 2020, in: URP 2021, 

S. 411 ff.). 

3.  

Soweit der Beschwerdeführer an seinen bereits im Rekursverfahren (act. 10/1, 4, 27) vor-

gebrachten Gehörsrügen festhält (act. 7), stossen seine Vorbringen ins Leere: Selbst wenn 

die Beschwerdegegnerin seinen Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von (Art. 4 In-

gress und Bst. c der Verfassung des Kantons St. Gallen, sGS 111.1, KV, in Verbindung mit) 

Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101, 

BV), insbesondere sein Recht, sich vor Erlass des Entscheids vom 3. April 2023 zur Sache 

zu äussern und mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden (vgl. dazu BGE 149 I 91 

E. 3.2, mit Hinweisen), im erstinstanzlichen Verfahren verletzt haben sollte, konnte dieser 

Mangel im vorinstanzlichen Rekursverfahren ausnahmsweise geheilt werden (vgl. dazu 

BGE 150 I 174 E. 4.4, mit Hinweisen, und zutreffende E. 2.2 des angefochtenen Ent-

scheids, act. 2, S. 7 f.). Im Übrigen bestreitet der Beschwerdeführer zu Recht nicht (mehr), 

dass die am 26. und 27. Oktober 2022 von der C.__ AG und der D.__ AG im Auftrag der 

Bauverwaltung der Beschwerdegegnerin und auf entsprechende Anweisung des kantona-

len Umweltschadendienstes vom 6. und 11. Oktober 2022 hin durchgeführten Eingriffe 

(Entfernung und Entsorgung des dieselverschmutzten Materials, Wiederauffüllung der 

Grube) zur Behebung eines Schadens im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes über den 

Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, SR 814.01, USG), Art. 54 des Bundesgesetzes über 

den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, SR 814.20, GSchG) und Art. 51 des 

Vollzugsgesetzes zur eidgenössischen Gewässerschutzgesetzgebung (sGS 752.2, 

 

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GSchVG), d.h. zur Wiederherstellung des polizeikonformen Zustands im Verfahren des un-

mittelbaren Vollzugs (antizipierte Ersatzvornahme), vorgenommen worden sind (vgl. dazu 

B. WAGNER PFEIFFER, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], Kommentar zum Gewässerschutz-

gesetz und zum Wasserbaugesetz, 2016, N 15-26 zu Art. 54 GSchG; H. R. TRÜEB, in: Ver-

einigung für Umweltrecht und H. Keller [Hrsg.], Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 

Stand: März 1998 - Januar 2003, N 4 sowie 35-37 zu Art. 59 USG), und damit diesbezüglich 

zeitliche Dringlichkeit bestand bzw. Gefahr in Verzug lag (vgl. dazu Art. 15 Abs. 3, Art. 25 

Abs. 2, Art. 101 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 2 VRP). Es steht ausser Frage, dass es sich bei 

Diesel(-öl) bereits in kleinen Mengen um eine umwelt- und wassergefährdende Flüssigkeit 

handelt und zwischen der Feststellung der Dieselverunreinigung auf Parzelle Nr. 0000_ am 

4. Oktober 2022 (Beilage zu act. 10/21) und deren Behebung am 26./27. Oktober 2022 

keine Zeit verblieb, um die Eingriffe vom Pflichtigen auf dem Verfügungswege zu verlangen 

(vgl. dazu auch zutreffende E. 5 und 6 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 13-15). 

Hinzu kommt, dass die Vorinstanzen davon ausgingen, der Beschwerdeführer könne für 

eine fachgerechte Entsorgung keine Gewähr bieten, so dass auch insoweit eine antizipierte 

Ersatzvornahme zulässig gewesen sei; die entsprechende Feststellung wird vorliegend 

nicht mehr bestritten. 

4.  

Der Beschwerdeführer rügt eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung 

der Untersuchungsmaxime (act. 7). Es sei nicht nachgewiesen, dass im Gerätehaus auf 

Parzelle Nr. 0000_ Diesel ins Erdreich gelangt sei. Er halte daran fest, dass es sich dabei 

um Regenwasser gehandelt habe, welches ins Gerätehaus eingedrungen sei. 

4.1.  

Niemand darf lediglich aufgrund blosser Unterstellungen oder Vermutungen über einen um-

weltrechtlichen Verschmutzungsvorgang zum Kostenersatz verpflichtet werden. Ein solcher 

Vorgang ist jedoch häufig nicht mehr in allen Einzelheiten feststellbar. Es muss ausreichen, 

dass die Behörde nachweist, wie sich eine Umwelt- bzw. Gewässerverunreinigung mit an 

Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ereignete (vgl. BGer 1C_600/2019 vom 20. No-

vember 2020 E. 4.5.1, mit Hinweisen). Der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 21 

Abs. 3 VRP) bedeutet unter anderem, dass die Behörde frei darüber befindet, ob anhand 

der vorhandenen Beweismittel eine Tatsache nach dem gesetzlich geforderten Beweis-

mass als bewiesen gilt oder ob die Behörde weitere Beweise erheben muss. Wenn eine 

Behörde zum Schluss kommt, dass eine Tatsache bereits genügend bewiesen ist und die 

Abnahme zusätzlicher Beweismittel nichts an der Überzeugung der Behörde ändern 

könnte, kann sie auf deren Abnahme verzichten (sog. antizipierte Beweiswürdigung), ohne 

den Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 Abs. 1 VRP) zu unterlaufen (vgl. dazu VerwGE 

B 2020/204 vom 8. März 2021 E. 5.3, mit Hinweisen). 

 

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4.2.  

Die Vorinstanz stützte ihre Feststellung, wonach es sich bei der versickerten Flüssigkeit um 

Diesel gehandelt habe (Erwägung 3.2 des angefochtenen Entscheids [act. 2, S. 9]), in ers-

ter Linie auf die Erkenntnisse der zuständigen Sachbearbeiterin des Umweltschadendiens-

tes des AFU und des AWE anlässlich der Hausdurchsuchung vom 4. Oktober 2022 (vgl. 

dazu Schadenfallprotokoll mitsamt beigelegten Fotografien, Beilagen zu act. 10/21). Diese 

hielt im Schadenprotokoll fest, dass die Steinplatten und der Boden im und vor dem Gerä-

teschuppen auf Parzelle Nr. 0000_ mit einer unbekannten Menge Diesel kontaminiert ge-

wesen sei, was das Erdreich gefährdet habe. Gewichtige, zuverlässig begründete Tatsa-

chen oder Indizien – etwa innere Widersprüche, offensichtliche Lückenhaftigkeit oder irr-

tümliche tatsächliche Feststellungen –, welche die Überzeugungskraft dieser Einschätzung 

der kantonalen Umweltschutz- (Art. 42 Abs. 1 USG und Art. 2 Abs. 1 des Einführungsge-

setzes zur eidgenössischen Umweltschutzgesetzgebung, sGS 672.1, in Verbindung mit 

Art. 1 der Verordnung zum Einführungsgesetz zur eidgenössischen Umweltschutzgesetz-

gebung, sGS 672.11) bzw. Gewässerschutzfachstelle (Art. 49 Abs. 1 GSchG und Art. 47 

Abs. 1 GSchVG in Verbindung mit Art. 1 der Verordnung zum Vollzugsgesetz zur eidge-

nössischen Gewässerschutzgesetzgebung, sGS 752.21) ernsthaft zu erschüttern vermöch-

ten, liegen nicht vor (vgl. zum erhöhten Beweiswert von Stellungnahmen von Fachstellen 

VerwGE B 2023/30 vom 14. August 2023 E. 3.3.5, mit Hinweisen). Namentlich gilt dies für 

die vom Beschwerdeführer eingereichten Fotografien (Beilage zu act. 10/18/13), welche 

gemäss diesem belegen sollen, dass das Dach des Gerätehauses undicht und der Boden 

und die Steinplatten deswegen mit Regenwasser und nicht mit Diesel durchnässt gewesen 

seien. Diese Fotos datieren vom 9. März 2023 und wurden damit nach der Entfernung und 

Entsorgung des dieselverschmutzten Materials und der Wiederauffüllung der Grube am 

26. und 27. Oktober 2022 aufgenommen. Vor diesen Hintergrund ist nachvollziehbar, wenn 

die Vorinstanz den Sachverhalt in dieser Hinsicht als mit genügender Wahrscheinlichkeit 

erstellt erachtet hat (vgl. dazu auch die von der Vorinstanz erwähnte Stellungnahme der 

Kapo TG vom 19. Juli 2024 mit Beilagen, act. 10/23, sowie das von ihr angeführte E-Mail 

von Thomas Hungerbühler, Mitglied der Geschäftsleitung der C.__ AG, vom 28. März 2023, 

act. 10/18/14), selbst wenn der Umweltschadendienst auf die Analyse der zur Identifikation 

gezogenen Proben verzichtet hat (vgl. Schadenprotokoll, S. 2). 

4.3.  

Durch den Beschwerdeführer nicht bestritten wird im Weiteren die Feststellung der Vo-

rinstanz, wonach die Diesel-Behältnisse im Gerätehaus auf Parzelle Nr. 0000_ weder auf 

einer Auffangwanne noch einem Betonboden mit Randerhöhung gelagert worden und diese 

fehlenden Sicherungsmassnahmen natürlich kausal dafür gewesen seien, dass der ausge-

laufene Diesel in den Boden habe versickern können (Erwägung 4.4 des angefochtenen 

Entscheids [act. 2, S. 12]). Die Bewertung der Unmittelbarkeit und damit die Beantwortung 

 

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der Frage, ob der Beschwerdeführer als Verhaltens- und Zustandsstörer zu qualifizieren ist, 

ist sodann – im Unterschied zur natürlichen Kausalität (vgl. dazu BGer 1C_484/2018 vom 

6. Februar 2020 E. 2.5, mit Hinweisen, in: URP 2020, S. 755 ff.) – keine Frage des Sach-

verhalts, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. dazu E. 5.2 hiernach). 

5.  

Der Beschwerdeführer wehrt sich gegen die ihm auferlegte (alleinige) Kostenersatzpflicht 

(act. 7). Er habe die Steinplatten und den Boden im Gerätehaus auf Parzelle Nr. 0000_ 

nicht verunreinigt. Die Beamten der Kapo TG hätten den Diesel im Rahmen der Hausdurch-

suchung verschüttet. 

5.1.  

Laut Art. 59 USG und Art. 54 GSchG werden die Kosten von Massnahmen, welche die Be-

hörden zur Abwehr einer unmittelbar drohenden Einwirkung bzw. Gefahr für die Gewässer 

sowie zur Feststellung und zur Behebung (einer Einwirkung bzw. eines Schadens) treffen, 

dem Verursacher überbunden (vgl. dazu auch Art. 2 USG und Art. 3a GSchG). Art. 59 USG 

und Art. 54 GSchG legen nicht näher fest, wer als Verursacher zu betrachten ist. Die Recht-

sprechung hat für die Umschreibung des Verursacherbegriffs weitgehend auf den polizei-

rechtlichen Störerbegriff abgestellt und sowohl den Verhaltens- als auch den Zustandsstö-

rer kostenpflichtig erklärt. Verhaltensstörer ist, wer den Schaden oder die Gefahr selbst 

oder durch das unter seiner Verantwortung erfolgende Verhalten Dritter unmittelbar verur-

sacht hat. Als Zustandsstörer wird bezeichnet, wer über die Sache, die den ordnungswidri-

gen Zustand verursacht, rechtliche oder tatsächliche Gewalt hat. Die Kostenpflicht setzt 

weder beim Verhaltens- noch beim Zustandsstörer Schuldfähigkeit oder konkretes (privat- 

oder strafrechtliches) Verschulden voraus. Bei einer Mehrheit von Verursachern sind die 

Kosten nach den objektiven und subjektiven Anteilen an der Verursachung zu verteilen, 

wobei die Grundsätze der Kostenauflage im Innenverhältnis zwischen mehreren Haftpflich-

tigen (Art. 51 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilge-

setzbuches, Fünfter Teil: Obligationenrecht, SR 220, OR) analog heranzuziehen sind (vgl. 

dazu BGer 1C_600/2019 vom 20. November 2020 E. 5.1, mit Hinweisen). Darüber hinaus 

kann der wirtschaftlichen Interessenlage Rechnung getragen werden und haben auch Bil-

ligkeitsüberlegungen ihren Platz (vgl. dazu 1C_484/2018 vom 6. Februar 2020 E. 7.1, mit 

Hinweisen).  

 

Um die Verursachereigenschaft bzw. eine Kostenpflicht zu begründen, ist die natürliche 

Kausalität zwar erforderlich, aber nicht genügend. Zur Begrenzung der Kostenpflicht der 

Verursacher hat die Rechtsprechung das Erfordernis der Unmittelbarkeit aufgestellt (vgl. 

BGE 138 II 111 E. 5.3.2, mit Hinweisen). Danach kommen als polizeirechtlich erhebliche 

Ursachen nur solche Handlungen in Betracht, die bereits selbst die Grenze zur Gefahr 

 

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überschritten haben; entferntere, lediglich mittelbare Verursachungen scheiden aus (vgl. 

BGE 114 Ib 44 E. 2a, mit Hinweisen). Das kostenbegründende Verhalten kann nicht nur in 

einem Tun, sondern auch in einem Unterlassen bestehen. Ein Unterlassen wirkt jedoch nur 

dann haftungsbegründend, wenn eine besondere Rechtspflicht zu sicherheits- und ord-

nungswahrendem Handeln besteht (vgl. dazu WAGNER PFEIFFER, in: Hettich/Jansen/No-

rer [Hrsg.], a.a.O., N 53 zu Art. 54 GSchG). Als Zustandsstörer fällt in erster Linie der Ei-

gentümer, aber auch der Mieter, Pächter, Verwalter oder Beauftragte in Betracht (vgl. dazu 

BGer 1C_315/2020 vom 22. März 2021 E. 10.1, mit Hinweisen, in: URP 2021, S. 853 ff.). 

 

Zu ersetzen sind nur diejenigen Kosten, die für notwendige und zweckmässige Massnah-

men zu üblichen Preisen anfallen. Dabei verfügt die Behörde über einen gewissen Ermes-

sensspielraum. Namentlich wenn es um die Behebung aktueller Gefahrensituationen geht, 

die ein rasches Handeln notwendig machen, können Kosten nicht schon als unangemessen 

gelten, wenn sich nachträglich herausstellt, dass die Behebung der Gefahr mit geringerem 

Aufwand möglich gewesen wäre; offensichtlich unnötige oder unzweckmässige Aufwen-

dungen sind jedoch nicht zu ersetzen. Die mit derartigen Kosten belastete Partei hat das 

Recht, spezifizierte Angaben zu verlangen und die Notwendigkeit der getroffenen Mass-

nahmen allenfalls zu bestreiten; eine pauschale Rechnungsstellung genügt nicht (vgl. dazu 

BGer 2C_162/2014 vom 13. Juni 2014 E. 4.1, mit Hinweisen). Erfordert z.B. ein Eingriff ins 

Erdreich zum Entfernen der gewässergefährdenden Schadstoffe nachher die Wiederauffül-

lung der geschaffenen Grube, so erscheint es nach der Lehrmeinung von WAGNER PFEIF-

FER (in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], a.a.O., N 34 zu Art. 54 GSchG) gerechtfertigt, den 

unmittelbaren Zusammenhang zur Beseitigung der Störung zu bejahen, wenn die Behörden 

diese Massnahme aus Sicherheitsgründen unverzüglich im unmittelbaren Vollzug an Stelle 

des Pflichtigen durchführen. Die Einschätzung der Gefahrenabwehr erfolgt aus der Sicht ex 

ante. Erweist sich die Gefahr im Nachhinein als weniger gravierend als anfänglich vermutet, 

so schliesst dieser Umstand allein die Kostenüberwälzung nach Art. 54 GSchG nicht aus. 

Erweist sich ein behördlicher Einsatz ex post als eindeutig übermässig, so stellt dies im-

merhin einen Grund für eine Herabsetzung der Kostenforderung dar (vgl. dazu WAGNER 

PFEIFFER, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], a.a.O., N 24 zu Art. 54 GSchG).  

5.2.  

5.2.1.  

Wie die Vorinstanz in Erwägung 4.6 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 12) nachvoll-

ziehbar dargetan hat, hatte der Beschwerdeführer am 4. Oktober 2022 als Mieter der Lie-

genschaft Nr. 0000_ die rechtliche und tatsächliche Gewalt über das Gerätehaus und damit 

auch über die Dieselfässer und -kanister inne, weshalb er im Zeitpunkt der behördlichen 

Massnahme mindestens Zustandsstörer gewesen ist. Als weiterer Zustandsstörer fiele un-

ter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Situation der möglichen Zustandsstörer auch der 

 

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Eigentümer der Parzelle Nr. 0000_ in Betracht. Allerdings haben sowohl die Beschwerde-

gegnerin als auch die Vorinstanz eine Ausscheidung eines Kostenanteils zulasten des mut-

masslich schuldlosen Eigentümers der Parzelle Nr. 0000_ verworfen. Nach dem in diesem 

Zusammenhang analog heranzuziehenden Art. 51 Abs. 2 OR trägt in der Regel derjenige 

in erster Linie den Schaden, der ihn verschuldet hat, und in letzter Linie derjenige, der ohne 

eigene Schuld und ohne vertragliche Verpflichtung nach Gesetzesvorschrift haftbar ist. 

Demnach wäre die alleinige Kostenüberbindung auf den Beschwerdeführer mit Blick auf 

den der Beschwerdegegnerin zustehenden weiten Ermessensspielraum (vgl. dazu WAG-

NER PFEIFFER, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], a.a.O., N 69 zu Art. 54 GSchG) dann nicht 

zu beanstanden, wenn der Beschwerdeführer auch als Verhaltensstörer zu qualifizieren 

wäre. 

5.2.2.  

Nicht umstritten ist, dass die Dieselölgebinde auf Parzelle Nr. 0000_ vom Beschwerdefüh-

rer gelagert worden sind und er dort auch Diesel umgeschlagen hat. Der Beschwerdeführer 

war am 4. Oktober 2022 alleiniger Eigentümer oder Nutzer der Dieselgebinde auf Parzelle 

Nr. 0000_. Wie bereits ausgeführt ist überdies erstellt, dass die Diesel-Behältnisse im Ge-

rätehaus auf Parzelle Nr. 0000_ weder auf einer Auffangwanne noch einem Betonboden 

mit Randerhöhung gelagert worden sind und diese fehlenden Sicherungsmassnahmen na-

türlich kausal dafür gewesen sind, dass der ausgelaufene Diesel in den Boden versickern 

konnte (vgl. E. 4.2 hiervor). Zu prüfen ist, ob für den Beschwerdeführer eine besondere 

Rechtspflicht zu sicherheits- und ordnungswahrendem Handeln bestand.  

 

Das Grundstück Nr. 0000_ befindet sich Gewässerschutzbereich Au (vgl. dazu Art. 19 

Abs. 1 GSchG in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 Ingress und Bst. a in Verbindung mit An-

hang 4 Ziff. 111 GSchV). Unabhängig von einer allfälligen daraus resultierenden Bewilli-

gungspflicht für die Gebinde auf Parzelle Nr. 0000_ (vgl. dazu Anhang 4 Ziff. 211 

Abs. 1 GSchV; Art. 19 Abs. 2 GSchG in Verbindung mit Art. 32 Abs. 2 Ingress und Bst. h 

und j GSchV) war der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 3 und 6 GSchG wie jedermann 

verpflichtet, Verunreinigung von Gewässern zu vermeiden. Zudem musste er als Inhaber 

von Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten gemäss Art. 22 GSchG grundsätzlich 

dafür sorgen, dass die zum Schutz der Gewässer erforderlichen baulichen und apparativen 

Vorrichtungen erstellt, regelmässig kontrolliert und einwandfrei betrieben und gewartet wer-

den (Abs. 1). Bei Lageranlagen und Umschlagplätzen müssen Flüssigkeitsverluste verhin-

dert, sowie auslaufende Flüssigkeiten leicht erkannt und zurückgehalten werden (Abs. 2, 

vgl. dazu auch GRANDJEAN/BRIGUET, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], a.a.O., N 21 und 24 

zu Art. 22 GSchG, wonach die Konferenz der Vorsteher der Umweltschutzämter der 

Schweiz [KVU] Richtlinien erlassen hat, welche den im GSchG verankerten Ermessens- 

und Beurteilungsspielraum der Vollzugsbehörden konkretisieren, um eine einheitliche 

 

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Auslegung und Anwendung von Art. 22 Abs. 2 GSchG zu ermöglichen, und der Verein CI-

TEC Suisse, Aarau, die Regeln der Technik betreffend Arbeiten an wassergefährdenden 

Anlagen festlegt; https://www.kvu.ch, https://www.citec-suisse.ch, beide Stand: 20. Februar 

2025). Anhaltspunkte dafür, dass ein Ausnahmetatbestand im Sinne von Art. 22 

Abs. 7 GSchG vorliegt, bestehen nicht (vgl. dazu Botschaft des Bundesrates über die Än-

derung des Gewässerschutzgesetzes vom 22. Dezember 2004, BBl 2005 937, 944, wo-

nach für Behälter mit einem Nutzvolumen bis 20 Liter sowie für Gebinde und Gebindeab-

füllstellen, die täglich mit Sichtkontrollen überwacht werden, das Zurückhalten von Flüssig-

keitsverlusten nicht erforderlich ist). Unter diesen Umständen durfte die Vorinstanz in den 

Erwägungen 4.2-4.5 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 11 f.) dem Beschwerdefüh-

rer zu Recht vorhalten, er habe es pflichtwidrig unterlassen, die für die Lagerung und Ent-

nahme des Diesels erforderlichen Sicherheitsmassnahmen (Erstellung einer Auffangwanne 

oder eines Betonbodens mit Randerhöhung) zu treffen. Der Beschwerdeführer macht denn 

auch nicht geltend, dass er solche oder anderweitige Massnahmen getroffen hätte, um aus-

laufenden Diesel zurückzuhalten. Nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der 

allgemeinen Lebenserfahrung (vgl. zum adäquaten Kausalzusammenhang auch BGer 

1C_484/2018 vom 6. Februar 2020 E. 2.4, mit Hinweisen) war seine Unterlassung folglich 

an sich geeignet, die unmittelbare Gefahr einer Verunreinigung der Steinplatten und des 

Bodens im und vor dem Gerätehaus auf Parzelle Nr. 0000_ durch unbemerkt bei der Lage-

rung oder Entnahme aus den Gebinden austretenden Diesel zu setzen. Im Weiteren ist 

nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht weiter dargetan, dass Dritte, 

namentlich die an der Hausdurchsuchung vom 4. Oktober 2022 beteiligten Polizisten, Die-

sel aus den Gebinden entnommen sowie im und vor dem Gerätehaus auf Parzelle 

Nr. 0000_ verschüttet hätten. Die Verunreinigung ist allein Folge der vom Beschwerdefüh-

rer unterlassenen Sicherheitsmassnahmen. Die Vorinstanz durfte deshalb ausschliesslich 

den Beschwerdeführer als Verhaltensstörer durch Unterlassung ins Recht fassen.  

5.2.3.  

Im Übrigen hat der Beschwerdeführer die Notwendigkeit und Angemessenheit der veran-

schlagten Kosten nicht in Frage gestellt. Auch ist nicht erkennbar, dass einzelne Rech-

nungsposten fehlerhaft oder überhöht wären. Dies gilt insbesondere für die Kosten der Wie-

derherstellungsmassnahmen und des von der Beschwerdegegnerin (pauschal) geltend ge-

machten Aufwands. 

6.  

Gemäss den vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Dem Verfahren-

sausgang entsprechend wären die amtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen 

(Art. 95 Abs. 1 VRP). Auf deren Erhebung ist umständehalber zu verzichten (Art. 97 VRP). 

 

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Ausgangsgemäss hat der – ohnehin nicht anwaltlich vertretene – Beschwerdeführer keinen 

Anspruch auf eine Entschädigung ausseramtlicher Kosten (Art. 98bis VRP). 

  

 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:  

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine amtlichen Kosten erhoben. 

3.  

Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt. 

 

 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Verwaltungsgericht, 17.03.2025
	Umwelt- und Gewässerschutzrecht, Kostenersatzpflicht, Art. 59 USG, Art. 54 GSchG. Sachliche Zuständigkeit der Vorinstanz bejaht (E. 2). Die Verunreinigung des Bodens mit Diesel war alleinige Folge der vom Beschwerdeführer unterlassenen Sicherheitsmassnahmen. Deshalb durften ihm als Verhaltensstörer (durch Unterlassen) die Kosten der Behebungsmassnahmen auferlegt werden (E. 4 f.), (Verwaltungsgericht, B 2024/216) Gegen dieses Urteil wurde Beschwerde beim Bundesgericht erhoben (Verfahren 1C_194/2025)

		2026-01-28T04:36:50+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen