# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ad55b223-8d38-5577-a143-4ea6fd0f0198
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-10-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.10.2023 F-3367/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-3367-2022_2023-10-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-3367/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 0 .  O k t o b e r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Richter Basil Cupa (Vorsitz), 

Richter Gregor Chatton,  

Richter Yannick Antoniazza-Hafner, 

Gerichtsschreiberin Nathalie Schmidlin. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Nationale Visa aus humanitären Gründen zugunsten von 

B._______ und C._______; 

Verfügung des SEM vom 6. Juli 2022. 

 

 

 

F-3367/2022 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit Verfügung vom 4. Mai 2021 verneinte die Vorinstanz die Flüchtlingsei-

genschaft von A._______ (syrischer Staatsangehöriger, nachfolgend: Be-

schwerdeführer), lehnte sein Asylgesuch ab und verfügte die Wegweisung 

aus der Schweiz, schob den Wegweisungsvollzug jedoch zugunsten einer 

vorläufigen Aufnahme einstweilen auf.  

B.  

Am 7. März 2022 beantragten die syrischen Staatsangehörigen B._______ 

und C._______ (Ehefrau und Sohn des Beschwerdeführers, nachfolgend: 

Gesuchstellende) auf der Schweizer Botschaft im Libanon die Erteilung hu-

manitärer Visa. 

C.  

Die Schweizer Botschaft verweigerte mit Formularverfügung vom 

31. März 2022 die Erteilung der nachgesuchten Visa. 

D.  

Mit Verfügung vom 6. Juli 2022 wies die Vorinstanz die dagegen erhobene 

Einsprache des Beschwerdeführers ab. 

E.  

Mit Rechtsmitteleingabe vom 4. August 2022 gelangte der Beschwerdefüh-

rer an das Bundesverwaltungsgericht und beantragte, in Aufhebung der 

angefochtenen Verfügung sei die Beschwerde gutzuheissen und den Ge-

suchstellenden die Einreise in die Schweiz so rasch wie möglich zu bewil-

ligen. Eventualiter sei die Sache zwecks weiterer Sachverhaltsabklärungen 

an die Vorinstanz zurückzuweisen. Überdies ersuchte er um Gewährung 

der unentgeltlichen Prozessführung. 

F.  

Das Bundesverwaltungsgericht wies das Gesuch um Gewährung der un-

entgeltlichen Prozessführung mit Zwischenverfügung vom 31. August 2022 

ab. 

G.  

Mit Vernehmlassung vom 26. Oktober 2022 beantragte die Vorinstanz die 

Beschwerdeabweisung.  

F-3367/2022 

Seite 3 

H.  

Aus organisatorischen Gründen wurde im Frühjahr 2023 für die bisherige 

Instruktionsrichterin der vorsitzende Richter im Spruchkörper aufgenom-

men.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Einspracheentscheide des SEM betreffend humanitäre Visa sind mit 

Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar (Art. 112 

Abs. 1 AIG [SR 142.20] i.V.m. Art. 31 ff. VGG). In dieser Materie entschei-

det das Bundesverwaltungsgericht endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 BGG). 

1.2 Das Rechtsmittelverfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das 

VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). 

1.3 Der Beschwerdeführer ist als Ehemann beziehungsweise Vater der bei-

den Gesuchstellenden zur Beschwerde berechtigt (Art. 48 Abs. 1 VwVG; 

vgl. BVGE 2015/5 E. 1.3). Auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen 

(Rechtsmittelfrist [Art. 50 Abs. 1 VwVG] und Form der Beschwerde [Art. 52 

Abs. 1 VwVG]) sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist folglich einzutreten. 

2.  

Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung 

von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Er-

messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-

lichen Sachverhalts und, im Falle von Bundesbehörden, die Unangemes-

senheit gerügt werden (vgl. Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht 

wendet im Beschwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an 

und ist nicht an die Begründung der Begehren gebunden (Art. 62 

Abs. 4 VwVG). Massgeblich ist grundsätzlich die Sachlage im Entscheid-

zeitpunkt (vgl. BVGE 2020 VII/4 E. 2.2 m.H.).  

3.  

3.1 Als Staatsangehörige Syriens unterliegen die Gesuchstellenden der Vi-

sumspflicht gemäss Art. 9 der Verordnung vom 15. August 2018 über die 

Einreise und die Visumerteilung (VEV, SR 142.204). Mit ihren Gesuchen 

beabsichtigen sie einen längerfristigen Aufenthalt, weshalb diese nicht 

nach den Regeln zur Erteilung von Schengen-Visa (vgl. Urteil des BVGer 

F-3968/2017 vom 20. Juni 2019 E. 4.3), sondern nach den Bestimmungen 

F-3367/2022 

Seite 4 

des nationalen Rechts zu prüfen sind (vgl. BVGE 2018 VII/5 E. 3.5 und 

E. 3.6.1). 

3.2 Ausländerinnen und Ausländern, welche die allgemeinen Einreisevor-

aussetzungen (vgl. Art. 4 Abs. 1 VEV) nicht erfüllen, kann in begründeten 

Fällen aus humanitären Gründen ein Visum für einen längerfristigen Auf-

enthalt erteilt werden. Ein solcher Fall liegt vor, wenn bei einer Person auf-

grund der konkreten Umstände offensichtlich davon ausgegangen werden 

muss, dass sie im Heimat- oder Herkunftsstaat unmittelbar, ernsthaft und 

konkret an Leib und Leben gefährdet ist (Art. 4 Abs. 2 VEV i.V.m. Art. 5 

Abs. 3 AIG).  

3.3 Im Rahmen des Verfahrens zur Erteilung humanitärer Visa wurden die 

Einreisevoraussetzungen noch restriktiver gestaltet als dies beim früheren 

sogenannten «Botschaftsasyl» der Fall war (vgl. BVGE 2018 VII/5 E. 3.6.3; 

2015/5 E. 4.1.2 f.; siehe ferner E. 4.4 hiernach). Die betroffene Person 

muss sich in einer besonderen Notsituation befinden, die ein behördliches 

Eingreifen zwingend erforderlich macht und die Erteilung eines Einreisevi-

sums ausnahmsweise rechtfertigt. Dies kann etwa bei akuten kriegeri-

schen Ereignissen oder aufgrund einer konkreten individuellen Gefährdung 

gegeben sein. Befindet sich die betroffene Person bereits in einem Dritt-

staat oder ist sie nach einem Aufenthalt in einem solchen freiwillig in ihr 

Heimat- oder Herkunftsland zurückgekehrt und hat sie die Möglichkeit, sich 

erneut in den Drittstaat zu begeben, ist in der Regel davon auszugehen, 

dass keine Gefährdung mehr besteht (vgl. BVGE 2018 VII/5 E. 3.6.3; 

2015/5 E. 4.1.3; Urteil des BVGer F-4139/2022 vom 19. Juni 2023 E. 3.2; 

je m.w.H.). Das Visumsgesuch ist unter Berücksichtigung der aktuellen Ge-

fährdung, der persönlichen Umstände der betroffenen Person und der 

Lage im Heimat- oder Herkunftsland zu prüfen. Dabei sind weitere Kriterien 

wie das Bestehen enger Bindungen zur Schweiz und die hier bestehenden 

Integrationsaussichten oder die objektive Unmöglichkeit oder Unzumutbar-

keit, in einem anderen Land um Schutz nachzusuchen, zu beachten (vgl. 

BVGE 2018 VII/5 E. 3.6.3; Urteil des BVGer F-3278/2021 vom 10. Ja-

nuar 2022 E. 3.3).  

3.4 Allein das freiwillige Aufsuchen einer Schweizer Auslandsvertretung 

zwecks Stellung eines humanitären Visums begründet seitens der Schweiz 

keine internationale Schutzpflicht, weil sich die gesuchstellende Person da-

mit nicht der Hoheitsgewalt der Eidgenossenschaft unterstellt (siehe muta-

tis mutandis Urteil des EGMR M.N. u.a. gegen Belgien vom 5. Mai 2020, 

Grosse Kammer 3599/18, §§ 96 ff.). Im Gegensatz zum Asylrecht gilt für 

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die Erteilung eines humanitären Visums ein erhöhtes Beweismass. Die Ge-

fährdung muss offensichtlich sein; eine blosse Glaubhaftmachung genügt 

nicht (siehe BVGE 2018 VII/5 E. 3.6.3; 2015/5 E. 4.1.3; ferner Urteile des 

BVGer F-4626/2021 vom 13. April 2023 E. 3.3; F-4827/2021 vom 13. März 

2023 E. 3.4). Dies ergibt sich nicht zuletzt aus dem Umstand, dass mit der 

dringlichen Änderung des Asylgesetzes vom 28. September 2012 

(AS 2012 5359) per 29. September 2012 die Möglichkeit aufgehoben 

wurde, direkt bei einer Schweizer Auslandsvertretung ein Asylgesuch ein-

zureichen und stattdessen das strenger ausgestaltete Rechtsinstitut des 

humanitären Visums geschaffen wurde (einlässlich dazu: BVGE 2015/5 

E. 4.1 m.w.H., insbesondere unter Verweis auf die Botschaft vom 

26. Mai 2010 zur Änderung des Asylgesetzes, BBl 2010 4455, 4490). 

4.  

Strittig ist, ob die Gesuchstellenden in ihrem Heimatland Syrien offensicht-

lich einer unmittelbaren, ernsthaften und konkreten Gefahr an Leib und Le-

ben im Sinn von Art. 4 Abs. 2 VEV ausgesetzt sind, die sich massgeblich 

von anderen dortigen Personen abhebt. 

4.1 Die Vorinstanz führt in der angefochtenen Verfügung aus, falls die Ge-

suchstellenden in Syrien unmittelbar, ernsthaft und konkret an Leib und Le-

ben gefährdet wären, würden sie wohl nicht weiterhin dort leben. Weder im 

Gesuch noch in der Einsprache sei eine gegen sie gerichtete Verfolgung 

substantiiert vorgebracht worden. Vielmehr hätten sie geltend gemacht, die 

Gesuchstellerin 1 müsse sich einer weiteren Operation unterziehen und die 

Lebensbedingungen in Syrien seien prekär. Diese Vorbringen vermöchten 

keine unmittelbare individuelle Gefährdung beziehungsweise eine beson-

dere Notlage zu begründen, welche ein Eingreifen der Schweiz zwingend 

erforderlich machen würde. Die Gesuchstellenden befänden sich in einer 

Situation, welche sich nicht massgeblich von derjenigen von anderen vom 

Konflikt in Syrien betroffenen Personen unterscheide.  

4.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, die Gesuchstellerin 1 habe 

durch einen schweren Verkehrsunfall lebensbedrohliche Verletzungen er-

litten. Die benötigte medizinische Behandlung sei in Syrien nicht verfügbar, 

weshalb sich ihr Gesundheitszustand fortlaufend verschlechtere. Durch 

den Krieg seien die medizinischen Einrichtungen stark beschädigt worden 

und viele medizinische Fachkräfte hätten das Land verlassen. Ferner sei 

das Kindeswohl gefährdet, da die Gesuchstellerin 1 aufgrund ihres 

schlechten Gesundheitszustands nicht mehr in der Lage sei, für ihren Sohn 

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zu sorgen. Schliesslich sei die wirtschaftliche und sicherheitspolitische 

Lage in Syrien prekär. 

5.  

5.1 Das Bundesverwaltungsgericht verkennt nicht, dass die Situation für 

die sich in Syrien aufhaltenden Gesuchstellenden schwierig und belastend 

sein dürfte. Allerdings ist die syrische Bevölkerung im Allgemeinen von der 

zweifellos prekären wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Lage – und 

nicht einzig die Gesuchstellenden individuell – betroffen. Eine besonders 

gelagerte Gefährdungssituation der Gesuchstellenden im Vergleich zu an-

deren in Syrien lebenden Personen ist zu verneinen, da erstere keinerlei 

Risikoprofil (dazu statt vieler: Urteil des BVGer F-4179/2022 vom 2. Okto-

ber 2023 E. 5 f.) aufweisen. 

5.2 Hinsichtlich des Gesundheitszustands der Gesuchstellerin 1 lässt sich 

einem Protokoll der Verkehrspolizei der Provinz D._______ vom 6. Sep-

tember 2021 entnehmen, dass sie nach einem Verkehrsunfall in einem 

Krankenhaus medizinisch versorgt wurde. Gemäss einem Bericht eines 

Facharztes für orthopädische Chirurgie der syrischen Ärztekammer (mit 

Stempeln der Gesundheitsdirektion von D._______ versehen) vom 26. Ok-

tober 2021 hat sie Frakturen und schwere Verletzungen an der Wirbelsäule 

erlitten und sich zwei chirurgischen Eingriffen unterziehen müssen. Eine 

weitere Operation sei notwendig, um die Metallplatten an den beschädig-

ten Wirbeln zu fixieren. Daraus ist zu schliessen, dass die Gesuchstellerin 

1 – entgegen den Ausführungen in der Beschwerde – Zugang zu medizini-

scher Versorgung in Syrien hatte (siehe ferner "World Health Organization" 

[WHO] HeRAMS Annual Report January – December 2021, Public Hospi-

tals in the Syrian Arab Republic, S. 13 ff.). Dem erwähnten Arztbericht vom 

26. Oktober 2021 lässt sich nicht entnehmen, inwiefern der Gesundheits-

zustand der Gesuchstellerin 1 zu einer unmittelbaren, ernsthaften und kon-

kreten Gefährdung ihrer Person führen sollte. Es wird darin nicht substan-

ziiert dargelegt, an welchen gesundheitlichen Einschränkungen die Ge-

suchstellerin 1 leidet, weshalb die benötigte Operation nur im Ausland 

möglich sein sollte und welche konkreten Komplikationen mit einer nicht 

fortgeführten Behandlung verbunden wären. Aus dem polizeilichen Proto-

koll vom 6. September 2021 ist lediglich ersichtlich, dass die Gesuchstel-

lerin 1 drei Monate lang arbeitsunfähig war. Somit ist die geltend gemachte 

unmittelbar lebensbedrohliche Gesundheitsbeeinträchtigung der Gesuch-

stellerin 1 nicht hinreichend erstellt. Die fehlende Erschwinglichkeit einer 

medizinischen Behandlung ist sodann nicht geeignet, eine besondere 

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Notsituation im Sinne der Rechtsprechung zu begründen (vgl. Urteil des 

BVGer F-5064/2021 vom 23. Januar 2023 E. 7.3 m.w.H.).  

5.3 Schliesslich liegt auch im Lichte des von Syrien ratifizierten Überein-

kommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (KRK, 

SR 0.107) keine Notsituation vor. Nach dem Ausgeführten ist nicht hinrei-

chend erstellt, dass die Gesuchstellerin 1 aus gesundheitlichen Gründen 

nicht in der Lage wäre, ihren elterlichen Pflichten nachzukommen. Ferner 

kann der Gesuchsteller 2 aus der räumlichen Trennung vom Vater nichts 

zu seinen Gunsten ableiten. Einen unmittelbaren Anspruch auf die Ertei-

lung einer ausländerrechtlichen Bewilligung, a fortiori also auch einen An-

spruch auf ein humanitäres Visum, gewährt die KRK nicht (vgl. BGE 143 I 

21 E. 5.5.2; 139 I 315 E. 2.4; je m.w.H.). Auch darf das humanitäre Visum 

nicht dazu verwendet werden, ein ausländerrechtliches Familiennachzugs-

verfahren zu umgehen (vgl. Urteile des BVGer F-929/2022 vom 7. Feb-

ruar  2023 E. 4.7; F-2544/2022 vom 2. Dezember 2022 E. 6.7; F-3837/2021 

vom 21. Juli 2022 E. 5.7). 

5.4 Vor diesem Hintergrund ist weder dargetan noch ersichtlich, dass die 

Gesuchstellenden in Syrien offensichtlich einer unmittelbaren, ernsthaften 

und konkreten Gefahr an Leib und Leben im Sinn von Art. 4 Abs. 2 VEV 

ausgesetzt wären, die sich massgeblich von der Situation anderer dortiger 

Personen abhebt. Weiterungen zur Situation von syrischen Schutzsuchen-

den im Libanon und des allenfalls fehlenden Zugangs zur dortigen medizi-

nischen Versorgung erübrigen sich bei gegebener Ausgangslage mangels 

Entscheidrelevanz. Die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen der 

Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes sowie der Begründungspflicht 

erweisen sich als unbegründet. Der Eventualantrag auf Rückweisung der 

Sache zu weiteren Sachverhaltsabklärung ist folglich abzuweisen. 

6.  

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die Gesuchstellenden die Voraussetzun-

gen für die Erteilung humanitärer Visa nach Art. 4 Abs. 2 VEV zwecks Ein-

reise in die Schweiz nicht erfüllen und ihnen die Vorinstanz die nachge-

suchten Visa zu Recht verweigerte. Folglich erweist sich die angefochtene 

Verfügung als rechtmässig (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist abzuwei-

sen. 

7.  

Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die Kosten in der Höhe von 

Fr.  700.– dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 

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Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Sie sind durch den geleisteten Kostenvorschuss 

gedeckt. 

(Dispositiv: nachfolgende Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 700.– werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Sie sind durch den in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss 

gedeckt.  

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz. 

 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Basil Cupa Nathalie Schmidlin 

 

 

 

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