# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cbf5c28d-3916-5adf-a56d-48bebcf30694
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-30
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 30.09.2015 AHV 2014/19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_AHV-2014-19_2015-09-30.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: AHV 2014/19

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung

Publikationsdatum: 30.09.2015

Entscheiddatum: 30.09.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 30.09.2015
Art. 5 Abs. 3 lit. a AHVG. Art. 14 Abs. 3 AHVV. Anrechnung eines 
Globaleinkommens für mitarbeitende Familienmitglieder in der 
Landwirtschaft. Dabei handelt es sich um ein Mindesteinkommen, das 
mangels verlässlicher Arbeitszeiterfassung unabhängig von einem 
(angeblichen) Teilzeit-Beschäftigungsgrad anzurechnen ist (E. 2.4). 
Rückweisung zur Ermittlung der jeweiligen Barlöhne sowie zur Abklärung, 
ob überhaupt ein landwirtschaftlicher Betrieb vorliegt. (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 30. September 2015, AHV 
2014/19.)Entscheid vom 30. September 2015 

Besetzung

Vizepräsidentin Marie-Theres Rüegg Haltinner, Versicherungs-richterinnen Marie Löhrer 

und Lisbeth Mattle Frei;

Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach

Geschäftsnr.

AHV 2014/19

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

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Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse, 

Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Nachbelastung von paritätischen Beiträgen 2009 - 2012

(Globaleinkommen)

Sachverhalt

A.    

A.a   A.___ ist bei der Kantonalen Ausgleichskasse als Selbständigerwerbender und 

Arbeitgeber angeschlossen. Für das Jahr 2009 erklärte er in der Jahresabrechnung 

vom 27. November 2009, seine Söhne B.___ (Geburtsjahr 198_), C.___ (198_) und 

D.___ (199_) hätten keine beitragspflichtigen Löhne erzielt (act. G 3.2). Für das Jahr 

2010 gab er in der nachträglichen Jahresabrechnung vom 11. November 2011 an, 

seine Söhne B.___, C.___, D.___ und E.___ (199_) hätten beitragspflichtige Löhne von 

zusammen Fr. 51‘825.-- erzielt (act. G 8.1). Für das Jahr 2011 gab er in der 

Jahresabrechnung vom 12. Januar 2012 eine beitragspflichtige Lohnsumme von 

Fr. 66'065.-- (inkl. Tochter F.___ [199_]) und für das Jahr 2012 in der Jahresabrechnung 

vom 1. März 2013 eine solche von Fr. 67'896.-- an (act. G 3.1/2).

A.b  Im März 2014 stellte die Ausgleichskasse fest, dass für die Söhne B.___, C.___ 

und D.___ nicht das Globaleinkommen (gemäss Art. 14 Abs. 3 AHVV) berechnet wurde 

und legte die beitragspflichtigen Einkommen dementsprechend neu fest (Feststellung 

vom 13. März 2014 [act. G 3.1/7]). Mit Nachzahlungsverfügungen vom 21. März 2014 

verlangte die Ausgleichskasse zusätzliche paritätische Beiträge von Fr. 5'168.25 (2009), 

Fr. 2'525.95 (2010), Fr. 3'736.45 (2011) und Fr. 3'609.55 (2012 [jeweils inkl. 

Verwaltungskosten]; act. G 3.1/9).

A.c  Mit Einsprache vom 15. April 2014 machte der Arbeitgeber im Wesentlichen 

geltend, es sei ihm nicht möglich, seinen Kindern einen Globallohn von rund 

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Fr. 24'800.-- zu bezahlen. Es sei zudem eine Tatsache, dass mit den anfallenden 

Arbeiten im Betrieb inklusive Lohnarbeiten für andere Betriebe eine 100 %-Auslastung 

der auf dem Betrieb wohnhaften und arbeitenden Kinder gar nicht möglich sei. Im 

Weiteren sei ihm die Bezahlung des Rechnungsbetrags nicht möglich (act. G 3.1/10).

A.d  Mit Entscheid vom 23. Juli 2014 wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab, 

soweit darauf einzutreten war. Der Einsprecher übersehe, dass im Globaleinkommen 

auch Kost und Logis enthalten sei. Es handle sich damit um ein relativ bescheidenes 

Einkommen. Die Frage eines allfälligen Erlasses bilde nicht Gegenstand des 

vorliegenden Verfahrens und sei nach Eintritt von dessen Rechtskraft separat zu prüfen 

(act. G 3.1/16).

A.e  Gegen diesen Entscheid richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 12. 

September 2014 mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung der angefochtenen 

Verfügungen. Wiederum macht der Beschwerdeführer geltend, dass er auf seinem 

Betrieb nicht nochmals 3 Vollzeitangestellte anstellen könne. Dies sei mangels Arbeit 

und auch mangels seiner finanziellen Möglichkeiten nicht möglich. Der Globallohn nach 

Art. 14 Abs. 3 AHVV sei für mitarbeitende Familienmitglieder in der Landwirtschaft, die 

100 % mitarbeiteten, gedacht. Der Auslastungsgrad müsse somit bei der Anwendung 

des Globallohns berücksichtigt werden (act. G 1).

A.f   Mit Eingabe vom 25. September 2014 verzichtet die Beschwerdegegnerin auf eine 

begründete Stellungnahme und beantragt Abweisung der Beschwerde (act. G 3).

Erwägungen

1.     

1.1   Gemäss Art. 1a Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) sind natürliche Personen für jede in der 

Schweiz ausgeübte Erwerbstätigkeit obligatorisch versichert und grundsätzlich 

beitragspflichtig. Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbstständiger 

Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 AHVG). 

Als massgebender Lohn für mitarbeitende Familienmitglieder gilt nur der Barlohn bis 

zum 31. Dezember des Jahres, in welchem sie das 20. Altersjahr vollendet haben (Art. 

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5 Abs. 3 lit. a AHVG), sowie nach dem letzten Tag des Monats, in welchem Frauen das 

64. und Männer das 65. Altersjahr vollendet haben (lit. b). Der Bundesrat kann für 

mitarbeitende Familienmitglieder in der Landwirtschaft Globallöhne festlegen (Art. 7 

AHVG [bis 2011 auch für weitere Berufsgruppen]). Von dieser Ermächtigung hat er in 

Art. 14 Abs. 3 AHVV Gebrauch gemacht. Sofern das Bar- und Naturaleinkommen 

mitarbeitender Familienmitglieder (ab 2012 nur noch in der Landwirtschaft) die 

nachfolgenden Ansätze nicht erreicht, werden die Beiträge bemessen auf Grund eines 

monatlichen Globaleinkommens von 2070 Franken für allein stehende mitarbeitende 

Familienmitglieder (lit. a) bzw. von 3060 Franken für verheiratete mitarbeitende 

Familienmitglieder; arbeiten beide Ehegatten im Betrieb voll mit, so gilt für jeden der 

Ansatz von Buchstabe a (lit. b). Es ist davon auszugehen, dass der Vorbehalt von Art. 5 

Abs. 3 AHVG in Art. 14 Abs. 1 AHVV auch für den Abs. 3 gilt (vgl. auch WML, Rz 4128). 

Davon scheint auch die Beschwerdegegnerin auszugehen (vgl. act. G 3.1/8 pro 2011).

1.2   Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung 

des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht 

uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 

110 V 52 E. 4a und 112 E. 3b). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast 

im Sinne einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur 

insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei 

ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 

107 V 163 E. 3a mit Hinweisen). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es 

sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf Grund 

einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die 

Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 105 V 216 E. 2c 

mit Hinweis).

2.       

2.1   Vorliegend ist grundsätzlich unbestritten, dass die fraglichen Kinder als 

Erwerbstätige anzusehen sind. Dies ergibt sich - zumindest für B.___, C.___ und D.___ 

- auch daraus, dass allein schon die Anrechnung von Kost und Logis (Art. 11 Abs. 1 

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AHVV) zu einem massgebenden Einkommen von knapp Fr. 1‘000.--/Monat (Fr. 33.-- x 

30) bzw. knapp Fr. 12‘000.-- im Jahr führt. Der daraus resultierende AHV-/IV-/EO-

Beitrag beträgt rund Fr. 1‘236.-- (10,3 % [Arbeitgeber und Arbeitnehmerbeiträge]) und 

übersteigt damit den Mindestbeitrag von Fr. 475.-- (vgl. die Vergleichsrechnung in der 

Wegleitung für Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige [WSN] Ziff. 2041, 

Version 1.2012). Die Kinder sind bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem sie das 20. 

Altersjahr vollendet haben, jedenfalls dann auch als erwerbstätig anzusehen, wenn sie 

während mindestens 50 % der üblichen Arbeitszeit erwerbstätig sind, ansonsten sie 

unter Umständen - je nach Ausgang der Barlohnabklärung (vgl. E. 2.3) - als 

Nichterwerbstätige zu behandeln wären (vgl. WSN Ziff. 2039 und 2041).

2.2   Nach dem in vorstehender Erwägung 1.2 Gesagten ist für die beiden ältesten 

Söhne B.___ und C.___, die bereits im Jahr 2009 mindestens das 21. Altersjahr erreicht 

haben, jeweils der Bar- und der Naturallohn beim massgebenden Einkommen zu 

berücksichtigen. Bei D.___, der das 21. Altersjahr im Jahr 201_ erreicht hat, ist erst ab 

diesem Jahr das Bar- und das Naturaleinkommen zu berücksichtigen, für die Jahre 

2009 und 2010 ist lediglich ein allfälliges Bareinkommen zu berücksichtigen. Für die 

beiden jüngeren Kinder E.___ und F.___, die das 21. Altersjahr erst nach der vorliegend 

interessierenden Periode von 2009 bis 2012 erreicht haben bzw. hätten, ist ebenfalls 

nur ein allfälliges Bareinkommen zu berücksichtigen.

2.3   In den Akten finden sich keine konkreten Angaben über die Höhe der jeweiligen 

Bareinkommen in den fraglichen Jahren 2009 bis 2012. So führte der 

Beschwerdeführer einerseits aus, bei den in den Jahresabrechnungen deklarierten 

Einkommen handle es sich ausschliesslich um Naturallohn (act. G 3.1/2). In der 

Einsprache vom 15. April 2014 führte er demgegenüber aus, dass in den von ihm für 

die mindestens 18-jährigen Kinder deklarierten Einkommen von rund Fr. 13‘500.-- auch 

die Krankenkassenbeiträge enthalten seien. Diesbezüglich stellt sich die Frage, ob die 

Krankenkassenprämien - zumindest ab dem 1. Januar des Jahres, in dem die 

betreffenden Kinder das 21. Altersjahr erreicht haben - nicht als Barlohn zu qualifizieren 

wären (davor ist eher von nicht massgebenden Lohn bildenden Unterhaltsleistungen 

bzw. Naturalleistungen auszugehen). Im vorliegenden Verfahren führt der 

Beschwerdeführer schliesslich aus, die Söhne B.___, C.___ und D.___ hätten auf dem 

elterlichen Landwirtschaftsbetrieb mitgearbeitet und hätten dafür einen dem 

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Arbeitspensum entsprechenden Lohn erhalten, bestehend aus einem Naturallohn und 

einem geringen Barlohn (act. G 1). Mithin kann die Vergleichsrechnung nach Art. 14 

Abs. 1 bis 3 AHVV betreffend B.___ und C.___, ab 2011 auch betreffend D.___ auf 

Grund der vorhandenen Akten nicht durchgeführt werden. Ebenso ist für die jüngeren 

Kinder E.___ und F.___, bis 2010 auch für D.___, für welche der Beschwerdeführer ab 

dem 18. Altersjahr ein Einkommen deklariert hat, nicht eruierbar, ob und wieviel 

Barlohn effektiv ausbezahlt worden ist. Bei den letztgenannten Kindern könnte nur ein 

allfälliger Barlohn angerechnet werden (Art. 5 Abs. 3 lit. a AHVG). Mithin kann für diese 

Kinder nicht unbesehen das deklarierte Einkommen gemäss Jahresabrechnung 2010 

bis 2012 von rund Fr. 13‘200.-- bzw. Fr. 13‘500.--, das nach Ansicht des 

Beschwerdeführers auch Naturallohnbestandteile enthält, für die Beitragsberechnung 

übernommen werden (vgl. act. G 9.2 und 9.3). Die Streitsache ist dementsprechend zur 

Abklärung der effektiv ausbezahlten Barlöhne an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen. Zu beachten ist weiter, dass die Ausgleichskasse mit dem Erlass einer 

Verfügung auf dem Gebiet der paritätischen Beiträge eine Beitragsschuld sowohl des 

Arbeitgebers als auch der Arbeitnehmer feststellt (Art. 5, 12 und 13 AHVG). 

Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind damit in gleicher Weise durch die Verfügung 

betroffen und müssen folglich die Möglichkeit erhalten, zur Beitragsfestsetzung 

Stellung zu nehmen. Dies hat die Beschwerdegegnerin bislang unterlassen und ist 

deshalb nachzuholen.

2.4   Erst danach kann für B.___, C.___ und - ab 2011 - D.___ die Vergleichsrechnung 

nach Art. 14 AHVV durchgeführt werden. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers 

ist der Mindestbetrag nach Abs. 3 der genannten Bestimmung (Globaleinkommen) 

nicht auf ein bestimmtes Pensum umzurechnen. Ein solches Vorgehen ergibt sich 

weder aus dem Gesetz noch aus der Verordnung. Es fehlen auch Bestimmungen dazu, 

was als 100 %-Tätigkeit zu definieren wäre. Die Verwendung eines Globaleinkommens, 

also eines Mindestbetrags, erscheint sinnvoll, da die Berücksichtigung einer wie auch 

immer definierten Teilzeittätigkeit in familiären, landwirtschaftlichen Verhältnissen - wie 

auch den vorliegenden - kaum möglich wäre, dürften doch hier mangels überprüfbarer 

Arbeitszeitkontrollen regelmässig keine genauen Angaben über die effektive Arbeitszeit 

gemacht werden können. So macht denn auch der Beschwerdeführer keine Angaben 

darüber, wie viel seine Söhne seiner Meinung nach arbeiten. Das Mindesteinkommen 

ist zudem relativ klein und entspricht verglichen mit einem familienfremden 

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landwirtschaftlichen Angestellten wohl kaum wesentlich mehr als einem 50 %-Pensum, 

sodass schon deshalb kein Anlass für eine weitere Aufteilung bzw. Reduktion des 

Mindesteinkommens besteht. Im Übrigen besteht der Sinn des Globaleinkommens im 

Wesentlichen darin, den mitarbeitenden Familienmitgliedern unabhängig vom 

tatsächlichen Beschäftigungsgrad eine bestimmte Mindestversicherung in der AHV/IV/

EO zu gewährleisten. Eine bloss teilweise Anrechnung des Globaleinkommens ist 

demnach nicht möglich.

2.5   Für die das Jahr 2012 betreffenden Lohnzahlungen ist zusätzlich zu beachten, 

dass ab diesem Jahr die Anrechnung eines Globaleinkommens auf Grund der Novelle 

von Art. 14 Abs. 3 AHVV nur noch für Familienangehörige in der Landwirtschaft 

vorgesehen ist. Diesbezüglich stellt sich die Frage, ob dieses Kriterium vorliegend 

erfüllt ist. Wie der Beschwerdeführer selber ausführt, können in der Landwirtschaft 

nebst dem Betriebsinhaber nicht weitere drei Personen voll beschäftigt werden. Dies 

scheint offensichtlich, folgt doch aus der Erfolgsrechnung für das Jahr 2012, dass aus 

dem landwirtschaftlichen Teil des Betriebs ein Verlust von Fr. 97‘914.66 resultiert. Aus 

der Landwirtschaft würde damit selbst ohne Anrechnung der Personalkosten in Höhe 

von Fr. 42‘696.-- ein Verlust entstehen. Erst durch den betrieblichen Nebenerfolg, 

bestehend aus „Lohnarbeiten Bau/ Personalverleih“ in Höhe von Fr. 142‘945.52 

resultiert - nach Abzug von betriebsfremden Kosten - ein Gewinn von Fr. 36‘776.46 

(act. G 1.4). Eine allfällige Barlohnzahlung könnte somit auch aus den Erlösen der 

Lohnarbeit erfolgt sein. Insgesamt erscheint fraglich, ob beim Familienbetrieb des 

Beschwerdeführers überhaupt von einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb 

ausgegangen werden kann, oder ob die Züge des Personalverleihs überwiegen. 

Demzufolge ist auch fraglich, ob die im Jahr 2012 betroffenen Söhne B.___, C.___ und 

D.___ als mitarbeitende Familienmitglieder in der Landwirtschaft zu qualifizieren sind, 

oder ob die Mitarbeit im Wesentlichen ausserhalb der (eigenen) Landwirtschaft erfolgt 

ist. Dies wird die Beschwerdegegnerin mittels einer Abklärung an Ort und Stelle 

abzuklären haben (vgl. Art. 38 Abs. 2 AHVV).

3.     

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde unter Aufhebung des angefochtenen 

Einspracheentscheids vom 23. Juli 2014 teilweise gutzuheissen. Die Streitsache ist 

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sodann zur Durchführung der Abklärungen im Sinn der Erwägungen und zu 

anschliessender neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Entscheid

1.                                                                                          

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid 

vom 23. Juli 2014 aufgehoben und die Streitsache zur Durchführung der weiteren 

Abklärungen im Sinn der Erwägungen und zu anschliessender neuen Verfügung an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.                                                                                          

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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