# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 56aebd9c-3c4a-594c-b2ff-194202439969
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-03
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 03.11.2014 100 2014 248
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2014-248_2014-11-03.pdf

## Full Text

100.2014.248/252U
HAT/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 3. November 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Häberli und Keller
Gerichtsschreiberin Gschwind

100.2014.248

A.______ AG
handelnd durch die statutarischen Organe
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführerin

gegen

B.______ AG
handelnd durch die statutarischen Organe
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. …
Beschwerdegegnerin

und

Regierungsstatthalteramt Biel/Bienne
Schloss, 2560 Nidau

sowie

Einwohnergemeinde C.________

100.2014.252

Einwohnergemeinde C.________
Beschwerdeführerin

gegen

B.______ AG
handelnd durch die statutarischen Organe
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. …
Beschwerdegegnerin

und

Regierungsstatthalteramt Biel/Bienne
Schloss, 2560 Nidau

sowie

A.______ AG
handelnd durch die statutarischen Organe
vertreten durch Rechtsanwalt …

betreffend Submission; Zuschlag für die Erneuerung der Werkleitungen 
D.___gasse/E.___gasse (Entscheid des Regierungsstatthalteramts Biel/Bienne vom 
2. September 2014; RAD 13/2014)

Sachverhalt:

A.

Am 5. Juni 2014 hat die Einwohnergemeinde (EG) C.________ Bauarbeiten für die 
Erneuerung der Werkleitungen in der Altstadt von C.________ im Bereich D.___gasse 
und E.___gasse öffentlich ausgeschrieben. Innert Frist gingen sechs Angebote ein. Mit 
Verfügung vom 21. Juli 2014 erteilte die EG C.________ den Zuschlag der A.______ 
AG.

B.

Mit Beschwerde vom 31. Juli 2014 gelangte die zweitplatzierte B.______ AG an das 
Regierungsstatthalteramt (RSA) Biel/Bienne, welches das Rechtsmittel guthiess, die 
angefochtene Verfügung aufhob und den Zuschlag der B.______ AG erteilte 
(Entscheid vom 2.9.2014).

C.

Hiergegen hat die A.______ AG am 11. September 2014 Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit den Rechtsbegehren, den angefochtenen 
Entscheid aufzuheben und den Zuschlag für die Erneuerungsarbeiten ihr zu erteilen; 
gleichzeitig beantragt sie, ihrer Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen 
(Verfahren 100.2014.248). Mit Verfügung vom 12. September 2014 hat der 
Abteilungspräsident der EG C.________ superprovisorisch den Vertragsschluss 
untersagt. 

Das RSA Biel/Bienne stellt sinngemäss den Antrag, die Beschwerde abzuweisen, 
soweit darauf einzutreten sei (Vernehmlassung vom 22.9.2014). Die EG C.________ 
schliesst ihrerseits auf Gutheissung der Beschwerde (Eingabe vom 29.9.2014), 
während die B.______ AG mit Beschwerdeantwort vom 13. Oktober 2014 beantragt, 
auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventuell sei diese abzuweisen.

D.

Auch die EG C.________ hat am 11. September 2014 Verwaltungsgerichts-
beschwerde erhoben mit dem Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und 
ihre Zuschlagsverfügung vom 21. Juli 2014 zugunsten der A.______ AG zu bestätigen; 
gleichzeitig beantragt sie, ihrer Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen 
(Verfahren 100.2014.252).

Das RSA Biel/Bienne stellt sinngemäss den Antrag, die Beschwerde abzuweisen 
(Vernehmlassung vom 22.9.2014), während die A.______ AG auf Gutheissung der 
Beschwerde schliesst (Vernehmlassung vom 26.9.2014). Die B.______ AG beantragt 
mit Beschwerdeantwort vom 13. Oktober 2014, die Beschwerde sei abzuweisen, 
nachdem ihr die Akten – ausser der technische Bericht, das Bauprogramm und das 
Ressourcenprogramm der A.______ AG – zuvor zur Einsicht überlassen worden sind 
(vgl. Verfügung vom 3.10.2014).

Mit Verfügung vom 15. September 2014 hat der Präsident der Abteilung für 
französischsprachige Geschäfte das Verfahren 100.2014.252 an die Ver-
waltungsrechtliche Abteilung abgetreten.

Am 27. Oktober 2014 hat sich die EG C.________ erneut vernehmen lassen. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. 
auch Art. 13 Abs. 2 des Gesetzes vom 11. Juni 2002 über das öffentliche 
Beschaffungswesen [ÖBG; BSG 731.2]). Beide Beschwerdeführerinnen haben am 
vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, sind durch den angefochtenen Entscheid 
besonders berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder 
Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Dies gilt – entgegen der Auffassung der Beschwer-
degegnerin (vgl. auch Beschwerdevernehmlassung des RSA, S. 1) – auch für die 
A.______ AG, die am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt war, obschon sie sich nicht 
hat vernehmen lassen. Als ursprüngliche Zuschlagsempfängerin war sie notwendige 
Partei des Beschwerdeverfahrens und konnte von vornherein nicht auf eine Teilnahme 
an diesem verzichten (VGE 23427 vom 5.11.2008, E. 1.1; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 12 N. 20 und 22, Art. 69 N. 5). Mithin ist 
auf beide form- und fristgerecht eingereichten Beschwerden einzutreten.

1.2 Betreffen getrennt eingereichte Eingaben den gleichen Gegenstand, so kann 
die instruierende Behörde die Verfahren vereinigen (Art. 17 Abs. 1 VRPG). Vorliegend 
hat neben der A.______ AG als ursprüngliche Zuschlagsempfängerin (nachfolgend: 
Beschwerdeführerin) auch die EG C.________ als Gemeinwesen, dessen 
Vergabeverfahren im Streit liegt (nachfolgend: Gemeinde), Beschwerde erhoben. 
Beide Rechtsmittel richten sich gegen denselben Entscheid des RSA Biel/Bienne und 
betreffen den gleichen Sachverhalt und die gleichen Verfahrensbeteiligten, weshalb 
sich eine Vereinigung der Verfahren aufdrängt. Eine solche ist in jedem Verfahrens-
stadium, also auch noch im Urteilszeitpunkt möglich (Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
a.a.O., Art. 17 N. 1). Daher sind die Verfahren 100.2014.248 und 100.2014.252 zu 
vereinigen.

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG; vgl. auch Art. 14 Abs. 2 ÖBG sowie Art. 16 der 
Interkantonalen Vereinbarung vom 25. November 1994/15. März 2001 über das 
öffentliche Beschaffungswesen [IVöB; BSG 731.2 Anhang I]).

2.

In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres Anspruchs auf 
rechtliches Gehör (Art. 21 ff. VRPG sowie Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; 
SR 101] und Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]). 

2.1 Zunächst beanstandet sie unter Hinweis auf das Akteneinsichtsrecht (Art. 23 
VRPG), dass ihrem Gesuch vom 9. September 2014 um Akteneinsicht trotz zeitlicher 
Dringlichkeit nicht unverzüglich entsprochen, sondern den übrigen 
Verfahrensbeteiligten erst noch Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt worden 
sei. Die Vorinstanz habe ihr selbst die «in submissionsrechtlicher Hinsicht unkritischen 
Akten» nicht sofort zugestellt und damit verhindern wollen, dass sie mit voller 
Aktenkenntnis Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben könne. Insbesondere sei ihr 
das von der Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfahren als Beilage 4 einge-
reichte Dokument nicht überlassen worden, obschon es keine Geschäftsgeheimnisse 
beinhalte (Beschwerde, Rz. 8 ff.). – Mit diesen Vorbringen vermag die 
Beschwerdeführerin indes keine Verletzung ihres Gehörsanspruchs darzutun: 

2.1.1 Die Beschwerdeführerin übersieht zunächst, dass sie ihr Gesuch um 
Akteneinsicht am 9. September 2014 und mithin erst nach Ausfällung des 
angefochtenen Entscheids gestellt hat (vgl. Dossier 100.2014.248, act. 3A pag. 35). In 
der angeblich mit ungebührlicher Verzögerung gewährten Akteneinsicht kann deshalb 
von vornherein kein Rechtsmangel des angefochtenen Entscheids liegen. 

2.1.2 Weiter hat die Beschwerdeführerin nach Zustellung des angefochtenen 
Entscheids mehr als die Hälfte der (kurzen) Beschwerdefrist von zehn Tagen (Art. 14 
Abs. 1 ÖBG und Art. 15 Abs. 2 IVöB) verstreichen lassen, bevor sie mit ihrem Gesuch 
um Akteneinsicht an die Vorinstanz gelangte. Diese hat alsdann noch gleichentags 
gehandelt und den Verfahrensbeteiligten eine äusserst kurze, bloss zweitägige 
Vernehmlassungsfrist bis 11. September 2014 angesetzt (Verfügung vom 9.9.2014 
[Dossier 100.2014.248, act. 3A pag. 33 f.]). Nach Ablauf dieser Frist hat die Vorinstanz 
der Beschwerdeführerin das Bauprogramm der Beschwerdegegnerin und die Beilagen 
zur Vernehmlassung der Gemeinde, einschliesslich der Referenzen der 
Beschwerdegegnerin, unverzüglich zur Einsichtnahme überlassen (vgl. Verfügung vom 
9.9.2014, Ziff. 2 [Dossier 100.2014.248, act. 3A pag. 34], und Schreiben des 
Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin vom 15.9.2014 [Dossier 100.2014.248, 

act. 3A pag. 36]). Bei diesen Gegebenheiten geht der Vorwurf, die Vorinstanz habe mit 
ihrem Vorgehen bewusst eine taugliche Beschwerdeführung verhindern wollen, fehl.

2.1.3 Dies umso mehr, als das RSA gesetzlich gehalten war, den Ver-
fahrensbeteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, bevor sie der 
Beschwerdeführerin Akteneinsicht gewährte: Gemäss Art. 23 Abs. 1 VRPG geht der 
Anspruch der Parteien auf Einsicht in die Verfahrensakten nur soweit, als nicht 
überwiegende öffentliche oder private Interessen deren Geheimhaltung erfordern. 
Diese Einschränkung ist gerade in Submissionsverfahren zu beachten, in denen die 
Vertraulichkeit von Geschäftsgeheimnissen und insbesondere der eingereichten 
Offerten ausdrücklich gewährleistet ist (vgl. Art. 11 Bst. g IVöB). Sie kann nicht durch 
das blosse Einlegen eines Rechtsmittels umgangen werden (vgl. hierzu BGer 
2P.173/2003 vom 9.12.2003, E. 2.5, 2P.226/2002 vom 20.2.2003, E. 2.1; vgl. auch 
BGE 119 Ia 424 E. 4b/cc sowie Galli/Moser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen 
Beschaffungsrechts, 3. Aufl. 2013, S. 688 f. N. 1364). Nach bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung ist – im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben von Art. 23 Abs. 1 VRPG 
– eine Interessenabwägung geboten, ob und inwieweit bzw. in welcher Form 
vertrauliche Informationen im Rechtsmittelverfahren anderen Bewerberinnen bekannt 
gegeben werden müssen (BGer 2P.14/2007 vom 3.9.2007, E. 5.2; vgl. BGE 139 II 489 
E. 3.3 und BVR 2013 S. 521 [VGE 2013/157], nicht publ. E. 4.1). Die Vorinstanz hatte 
demnach abzuklären, ob vorliegend solche Geheimhaltungsinteressen bestehen, was 
zwingend voraussetzte, dass sie den Verfahrensbeteiligten eine Gelegenheit zur 
Stellungnahme einräumte. 

2.1.4 Soweit die Beschwerdeführerin aufgrund der zeitlichen Abläufe gezwungen war, 
zur Fristwahrung ohne Aktenkenntnis Beschwerde beim Verwaltungsgericht zu führen, 
wäre es ihr zum einen offen gestanden, nach Erhalt der amtlichen Akten vom RSA von 
sich aus eine Beschwerdeergänzung einzureichen. Zum andern hätte sie im 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren verlangen dürfen, dass ihr – wie der 
Beschwerdegegnerin (vgl. act. 4) – die Vorakten zugestellt und ihr anschliessend 
Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt wird. Da sie weder das eine noch das 
andere getan hat, ist das Anliegen der Akteneinsicht erledigt.

2.2 Am Rand macht die Beschwerdeführerin zudem eine Verletzung der 
Begründungspflicht geltend, weil die Vorinstanz nur ungenügend begründet habe, 
weshalb der Zuschlag der Beschwerdegegnerin zu erteilen sei (Beschwerde, Rz. 36 f.).

2.2.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör garantiert namentlich das Recht, dass die 
Behörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung Betroffenen 
tatsächlich hört, prüft und bei der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die 
Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dieser Begründungspflicht 
ist Genüge getan, wenn die Begründung des Entscheids so abgefasst ist, dass sich die 

Betroffenen über dessen Tragweite ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen 
wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat 
leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt. Das bedeutet nicht, dass sie sich 
ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung, mit jedem rechtlichen Einwand 
und mit jedem einzelnen Beweismittel auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie 
sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (vgl. 
BVR 2013 S. 407 E. 3.2, 2012 S. 326 E. 4.1; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., 
Art. 52 N. 5 f.; vgl. auch BGE 138 I 232 E. 5.1, 134 I 83 E. 4.1).

2.2.2 Die Vorinstanz ist zwar wegen Verspätung nicht auf den Einwand der 
Beschwerdegegnerin (die im Verfahren vor dem RSA Beschwerdeführerin war) 
eingegangen, die Gemeinde habe das Hauptzuschlagskriterium des Preises nur 
ungenügend gewichtet (angefochtener Entscheid, E. 2.3). Sie hat aber alsdann 
ausführlich erörtert, weshalb die Bewertung des Angebots der Beschwerdegegnerin bei 
den beiden andern Zuschlagskriterien fehlerhaft sei; dabei kommt sie zum Schluss, 
eine im Vergleich mit dem Angebot der Beschwerdeführerin tiefere Bewertung sei 
rechtswidrig (angefochtener Entscheid, E. 2.5-2.14). Weiter legt sie nachvollziehbar 
dar, dass das Angebot der Beschwerdegegnerin – angesichts von dessen besserer 
Bewertung beim Kriterium des Preises – bereits dann eine höhere Gesamtpunktzahl 
erziele als jenes der Beschwerdeführerin, wenn es bei bloss einem der beiden weniger 
stark gewichteten Zuschlagskriterien eine gleich gute Bewertung wie das Angebot der 
Beschwerdeführerin erreiche (angefochtener Entscheid, E. 2.4 und 2.12; vgl. zum 
Ganzen hinten E. 3.2). Bei diesen Gegebenheiten ist nicht ersichtlich, weshalb eine 
ausreichende Begründung des angefochtenen Entscheids zwingend voraussetzen 
sollte, dass dem Angebot der Beschwerdegegnerin bei jenen Zuschlagskriterien, deren 
Bewertung korrigiert wurde, konkrete neue Punktzahlen zugeordnet werden. Jedenfalls 
haben die einschlägigen Erwägungen der Vorinstanz der Beschwerdeführerin ein 
ausreichendes Bild über die Entscheidgründe vermittelt und genügen deshalb den 
dargestellten Anforderungen an eine rechtsgenügliche Begründung.

2.3 Die Beschwerdeführerin äussert sich ferner zum Umstand, dass das 
vorinstanzliche Verfahren in französischer Sprache geführt wurde, obschon das 
Vergabeverfahren in deutscher Sprache abgewickelt worden sei (Beschwerde, Rz. 6). 
Sie rügt insoweit jedoch keine Rechtsverletzung (vgl. zur Zweisprachigkeit des 
Verwaltungskreises und der Gemeinde C.________ Art. 6 Abs. 2 Bst. b und Abs. 3 
Bst. a KV), weshalb auf ihr entsprechendes Vorbringen nicht weiter einzugehen ist.

3.

3.1 Im Streit liegt die Vergabe von Bauarbeiten für die Erneuerung der 
Werkleitungen (Kanalisation und Elektrizität) in der D.___gasse und der E.___gasse in 
der Altstadt von C.________. In diesem Bereich sind auf einer Länge von insgesamt 
360 m insbesondere die bestehenden, rund 120 Jahre alten Abwasserleitungen zu 
ersetzen, indem – in einem auszuhebenden offenen Graben – neue Rohre mit einem 
Durchmesser von 300 mm bzw. 400 mm verlegt werden. Da diese Arbeiten sowohl die 
Interessen der Anlieger und des Gewerbes als auch verschiedener Veranstalter von 
Anlässen berühren, werden Verkehrsbeschränkungen und Sperrungen der Gassen 
von den verschiedenen betroffenen Diensten und Behörden dem Arbeitsfortschritt 
angepasst werden (vgl. Bericht des Gemeinderats an den Stadtrat vom 11.6.2014, 
S. 2 f. [Dossier 100.2014.248, act. 3A1]). In den Ausschreibungsunterlagen hat die 
Gemeinde folgende drei Zuschlagskriterien für die Bewertung der eingegangenen 
Angebote bestimmt: 

- Preis (Gewichtung 60 %);
- Referenzen, Qualifikation und Kundenzufriedenheit für die Unternehmung und 

das Schlüsselpersonal (Gewichtung 20 %), unter Berücksichtigung von 
beruflicher Qualifikation, nachgewiesener Praxis und Erfahrung mit ähnlichen 
Bauvorhaben;

- Bauprogramm und technischer Bericht (Gewichtung 20 %), unter Be-
rücksichtigung von Detaillierungsgrad, Arbeitsabläufen, Etappierungen, Anzahl 
Personen.

Die offerierten Preise wurden konkret aufgrund einer (flachen) Preiskurve nach der 
Formel «Punktzahl = 1 + 4 x günstigstes Angebot ÷ zu bewertendes Angebot» benotet. 
Im Bereich der beiden andern Zuschlagskriterien wurden je Noten zwischen den 
Werten 1 und 5 erteilt (vgl. Ausschreibungsunterlagen, Ziff. 224 [Dossier 100.2014.252, 
act. 1C]). – Von den sechs eingegangenen Angeboten waren jenes der 
Beschwerdeführerin mit Fr. 1'126'164.55 und jenes der Beschwerdegegnerin mit 
Fr. 1'051'020.35 die kostengünstigsten und erzielten mit 4,59 bzw. 4,57 auch die 
höchsten Gesamtpunktzahlen; die restlichen vier Angebote erreichten Gesamtwerte 
zwischen 4,09 und 4,24 Punkten. Im Einzelnen wurden die Angebote der 
Beschwerdeführerin (BF) und der Beschwerdegegnerin (BG) wie folgt bewertet (vgl. 
die Zusammenstellung der Offerten vom 15.7.2014 [Dossier 100.2014.252, act. 3A2]):

Kriterium Gewicht BF BG
Preis (4,73) (5,00)

60 % 2,84 3,00

Referenzen, Qualifikation und 
Kundenzufriedenheit 

(5,00) (4,60)

20 % 1,00 0,92

Bauprogramm und technischer Bericht (3,75) (3,25)
20 % 0,75 0,65

Total 4,59 4,57

3.2 Im Streit liegt zunächst die Handhabung des Zuschlagskriteriums 
«Bauprogramm und technischer Bericht», bei dem für das Bauprogramm und den 
technischen Bericht je eine Teilnote zwischen 1 und 5 vergeben wurde. Die erste 
Teilnote für den technischen Bericht fiel für beide Konkurrentinnen mit 3,5 gleich gut 
aus. Die Gemeinde bewertete aber das Bauprogramm der Beschwerdegegnerin mit 
3,0 schlechter als jenes der Beschwerdeführerin, welches die Note 4,0 erhielt. So 
resultierte bei diesem Zuschlagskriterium mit 3,25 gegenüber 3,75 auch insgesamt 
eine tiefere Bewertung der Beschwerdegegnerin. Die schlechtere Benotung des Bau-
programms der Beschwerdegegnerin beruhte auf der Einschätzung der Gemeinde, 
dass die vorgesehene Bauzeit mit einem erwarteten Abschluss per 15. April 2015 
«unrealistisch kurz» sei und keine Ferien enthalte (vgl. Dossier 100.2014.252, 
act. 3A3). 

3.2.1 Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz die tiefere Bewertung des 
Angebots der Beschwerdegegnerin beim Zuschlagskriterium «Bauprogramm und 
technischer Bericht» für ungerechtfertigt erachtet, da deren Bauprogramm sehr wohl 
Ferien berücksichtige und in zeitlicher Hinsicht nicht unrealistisch sei. Die 
Beschwerdegegnerin sehe den gleichzeitigen Einsatz von zwei Equipen vor, die 
parallel zueinander am Kanalisationsstrang und am Rohrblock für die 
Elektrizitätsleitungen arbeiten werden, was – entgegen der Behauptung der Gemeinde 
– gemäss Ausschreibungsunterlagen ausdrücklich zulässig sei. Die 
Beschwerdegegnerin sehe für die Arbeiten am Kanalisationsstrang einen Vorlauf von 
rund einem Monat vor, was den Vorgaben der Ausschreibung genüge und sicherstelle, 
dass sich die beiden Mannschaften nicht in die Quere kämen. Zudem unterscheide 
sich das Bauprogramm der Beschwerdegegnerin letztlich gar nicht wesentlich von 
jenem der Beschwerdeführerin: Auch Letztere sehe bei den Elektrizitätsleitungen einen 
Baubeginn rund einen Monat nach jenem für die Kanalisation vor; anschliessend 
ergebe sich der grössere Zeitbedarf bei der Beschwerdeführerin primär aus dem 
Umstand, dass diese die Arbeiten in der Zeitspanne von Anfang Dezember 2014 bis 
Anfang Februar 2015 gänzlich einzustellen gedenke. Ausser der Behauptung, es könn-
ten nicht gleichzeitig zwei Equipen eingesetzt werden, nenne die Gemeinde keinen 
Grund für ihre Einschätzung, dass das Bauprogramm der Beschwerdegegnerin 
unrealistisch sei. Im Übrigen gelte es zu bedenken, dass ein früherer Abschluss der 
Arbeiten ganz allgemein von Vorteil sei (angefochtener Entscheid, E. 2.5-2.11). 

3.2.2 Die Gemeinde und die Beschwerdeführerin wenden in ihren Beschwerden 
beide ein, die Vorinstanz missachte mit dieser Argumentation den 
Ermessensspielraum, welcher der Vergabebehörde bei der Auswertung der Angebote 
zustehe. Sowohl die spezialisierte Mitarbeiterin der Gemeinde, die über langjährige 
Erfahrung verfüge, als auch der eigens für das Vergabeverfahren beigezogene 
Fachmann seien zum Schluss gekommen, die von der Beschwerdegegnerin 
vorgesehene Bauzeit sei mit bloss 26 Wochen zu kurz bemessen. Diese Einschätzung 
stelle weder eine Überschreitung des Ermessens noch einen Ermessensmissbrauch 
dar und könne deshalb vom RSA nicht umgestossen werden, ohne dass dieses 
unzulässigerweise das eigene Ermessen an die Stelle desjenigen der Vergabebehörde 
setze. Die Gemeinde bringt zudem vor, ausser der Beschwerdegegnerin hätten alle 
Konkurrentinnen mit 40 bis 50 Wochen wesentlich längere Bauzeiten vorgesehen. Die 
Beschwerdegegnerin habe bereits bei einem andern Auftrag in der Stadt C.________ 
in ihrem Angebot eine Bauzeit von lediglich 16 Wochen vorgesehen, die Arbeiten 
letztlich aber erst nach 25 Wochen beendet. Eine Bauzeit von 26 Wochen sei auch im 
Vergleich mit jenen verzögert abgeschlossenen Arbeiten unrealistisch kurz, zumal 
diese Gasleitungen von 145 m, Kanalisationsleitungen von 135 m und einen Rohrblock 
für Elektrizitätsleitungen von ungefähr 140 m Länge umfasst hätten und damit 
wesentlich weniger umfangreich gewesen seien als die streitbetroffenen (Beschwerde, 
S. 6 und 9). Weiter macht die Gemeinde geltend, es würde gegen das 
Rechtsgleichheits- und gegen das Transparenzgebot verstossen, wenn jenes Angebot, 
das die kürzeste Bauzeit vorsehe, «automatisch» die höchste Benotung erhalten 
würde. Es käme so zu Wettbewerbsverzerrungen, indem jene Konkurrentinnen bestraft 
würden, die unter seriöser Berücksichtigung aller konkreten Umstände ein realistisches 
Bauprogramm erstellen würden. Schliesslich macht die Gemeinde noch geltend, die 
Vorinstanz habe zu Unrecht auf eine Freiheit der Beschwerdegegnerin bei der 
Organisation der Arbeiten geschlossen, werde doch in den Ausschreibungsunterlagen 
verlangt, dass der Zugang zu den Liegenschaften für Fussgänger stets möglich bleiben 
müsse.

3.2.3 Zunächst ist festzuhalten, dass inzwischen zu Recht nicht mehr bestritten wird 
(vgl. Beschwerdeschrift der Gemeinde, S. 8), dass die Beschwerdegegnerin in ihrem 
Bauprogramm zum Jahresende Ferien vorgesehen hat: Gemäss dem detaillierten 
Zeitplan ist für «Querungen», deren Erstellung acht Tage benötigen soll, die ganze 
Zeitspanne vom 15. Dezember 2014 bis zum 13. Januar 2015 reserviert worden 
(Dossier 100.2014.248, act. 3B doc. 7). Auch wenn auf der ebenfalls im Bauprogramm 
enthaltenen graphischen Darstellung – offenbar wegen Unzulänglichkeiten bei der 
verwendeten Informatik – kein entsprechender Arbeitsunterbruch ausgewiesen wird, ist 
damit offensichtlich doch eine arbeitsfreie Zeit von rund drei Wochen eingeplant 
worden. Die Vorinstanz hat deshalb zu Recht erwogen, die tiefere Bewertung des 
Angebots der Beschwerdegegnerin im Bereich des Bauprogramms beruhe bezüglich 

der vermeintlichen Nichtberücksichtigung von Ferien auf einer falschen Annahme. Die 
Behauptung der Gemeinde, die Frage der Ferien habe die Bewertung des 
Bauprogramms gar nicht beeinflusst (Eingabe vom 27.10.2014, Ziff. III/2), ist 
unglaubwürdig, zumal die Benotung mit 3,0 ausdrücklich auch darauf gestützt wurde 
(vgl. Dossier 100.2014.252, act. 3A3). Im Übrigen liegt, entgegen der Behauptung der 
Beschwerdeführerin (Beschwerde, Rz. 19 ff.), insoweit keine unzulässige Ergänzung 
des Angebots vor. 

3.2.4 Weiter ist die Rüge, die Vorinstanz habe sich nicht auf eine Rechtskontrolle 
beschränkt, sondern ins Ermessen der Gemeinde eingegriffen, unbegründet: Bei der 
Auswertung der eingegangenen Angebote geht es um eine Konkretisierung jener 
Vorgaben, welche sich für die Bewertung des Zuschlagskriteriums einerseits aus der 
Ausschreibung und andererseits aus den einschlägigen Rechtsnormen ergeben. Die 
Vergabebehörde verfügt insoweit nicht über Ermessen, sondern nimmt vielmehr einen 
Beurteilungsspielraum wahr, dessen Handhabung der Rechtskontrolle durch die 
Rechtsmittelinstanzen unterliegt, auch wenn diese regelmässig eine gewisse 
Zurückhaltung üben (BGer 2P.230/2006 vom 5.3.2007, E. 3.2; 2C_412/2007 vom 
4.12.2007, E. 1.4). Aufgrund der von ihr auszuübenden Rechtskontrolle (vgl. Art. 14 
Abs. 2 ÖBG sowie Art. 16 Abs. 1 IVöB) war die Vorinstanz deshalb ohne weiteres zur 
Überprüfung der Bewertung des Bauprogramms der Beschwerdegegnerin befugt.

3.2.5 Sodann kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden, sie hätte sich bei der 
Überprüfung der Zuschlagsverfügung stärker zurückhalten müssen. Die 
Beschwerdegegnerin hat ein äusserst detailliertes Bauprogramm eingereicht, das alle 
vorzunehmenden Arbeiten in zeitlicher Hinsicht genau bestimmt. Die Gemeinde hat 
dieses ohne irgendeine Bezugnahme auf die aufgeführten Bauetappen pauschal als 
«unrealistisch kurz» bezeichnet. Diese undifferenzierte Einschätzung versuchte sie 
anschliessend im Beschwerdeverfahren einzig mit der (unrichtigen) Behauptung zu 
stützen, die Beschwerdegegnerin sehe vor, mit je einer Equipe am Kanalisationsstrang 
und am Rohrblock für die Elektrizitätsleitungen zu arbeiten, was unmöglich sei; 
substantiierte Kritik am Zeitplan der Beschwerdegegnerin trug sie keine vor. Auch 
wenn der Vergabebehörde bei der Bewertung der Angebote ein erheblicher 
Beurteilungsspielraum zugestanden wird, war die Vorinstanz angesichts des 
offensichtlichen Widerspruchs zwischen der Behauptung der Gemeinde und deren 
eigenen Vorgaben für das Vergabeverfahren zum Einschreiten gehalten. Ziff. 621 der 
Ausschreibungsunterlagen sieht nämlich ausdrücklich vor, dass «sobald genügend 
Vorlauf mit dem Kanalisationsbau erreicht» sei, eine zweite Mannschaft für den Bau 
der Elektrizitätsleitungen eingesetzt werden könne (vgl. Dossier 100.2014.252, 
act. 1C). Damit beruhte die Begründung der Gemeinde dafür, dass das Bauprogramm 
der Beschwerdegegnerin «unrealistisch kurz» sei, ebenfalls auf einer fehlerhaften 
Annahme. Das gesteht die Gemeinde letztlich selber ein, wenn sie heute ausführt, die 

Bauprogramme aller Bewerberinnen hätten den Einsatz zweier Equipen vorgesehen 
(vgl. Beschwerde, E. 2h; vgl. auch Eingabe vom 27.10.2014, S. 3).

3.2.6 Die Gemeinde macht nunmehr geltend, der gleichzeitige Einsatz zweier 
Equipen sei zwar im Grundsatz, aber «nicht ständig» möglich (vgl. Beschwerde, E. 2g). 
Angesichts des berechtigten Einschreitens der Vorinstanz und des Umstands, dass die 
Begründung der Gemeinde für ihre Vorbehalte stetig wechselt, sind derart allgemein 
gehaltene Einwände indes nicht geeignet, eine Rechtsfehlerhaftigkeit des 
angefochtenen Entscheids darzutun. Mit Blick auf die taggenaue Einsatzplanung der 
Beschwerdegegnerin müsste die Gemeinde, die wie sie selber betont über Fachkräfte 
mit Spezialwissen verfügt, vielmehr aufzeigen, in welchen Phasen der Bauarbeiten und 
aus welchen Gründen der gleichzeitige Einsatz zweier Equipen nicht möglich sein soll. 
Insoweit hilft auch der Hinweis nicht weiter, die andern Bewerberinnen hätten allesamt 
wesentlich längere Bauzeiten als die Beschwerdegegnerin vorgesehen. Die Gemeinde 
setzt sich mit der Relativierung der unterschiedlichen Bauzeiten, wie sie sich aus dem 
angefochtenen Entscheid ergibt, mit keinem Wort auseinander; diesbezüglich wäre 
aber aufzuzeigen gewesen, dass die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz 
unrichtig sind. Diese hat die Bauprogramme von Beschwerdegegnerin und 
Beschwerdeführerin verglichen und erwogen, die von Letzterer vorgesehene längere 
Bauzeit gehe zu einem wesentlichen Teil darauf zurück, dass sie einerseits die 
Arbeiten im Dezember 2014 und Januar 2015 gänzlich einzustellen gedenke und 
andererseits Perioden mit geringerer Arbeitsintensität vorsehe. Daraus erhellt, dass die 
Differenz zwischen den beiden Bauprogrammen bezogen auf die effektiv eingeplanten 
Arbeitsstunden wesentlich kleiner ist, als der Unterschied bezüglich Arbeitsende 
vermuten lassen würde. Zudem ist weder ersichtlich noch geltend gemacht, dass die 
andere zeitliche Ausgestaltung des Bauprogramms der Beschwerdeführerin mit Blick 
auf eine gute Koordination der beiden Equipen erforderlich wäre. In ihrer Eingabe vom 
27. Oktober 2014 macht die Gemeinde zwar nunmehr geltend, die Beschwerdeführerin 
verzichte ab April 2015 darum auf den Einsatz zweier Equipen, weil bei der 
Realisierung der «dritten Etappe […] aus technischen Gründen» nicht beide Gräben 
gleichzeitig geöffnet sein könnten; das Vorgehen der Beschwerdegegnerin, die die 
Werkleitungen der dritten Etappe gleichzeitig realisieren wolle, sei «aus technischen 
Gründen unrealistisch und schlecht ausführbar» (S. 3). Diese Behauptung wird 
allerdings in der Folge nicht näher begründet und bleibt gänzlich unbelegt, obschon 
sich die Gemeinde an gleicher Stelle erneut auf die Fachkompetenz der in die 
Beurteilung involvierten Personen beruft (Eingabe vom 27.10.2014, S. 3). Mit diesen 
Ausführungen vermag sie weder aufzuzeigen, weshalb es dem RSA an technischem 
Sachverstand für die Beurteilung der Streitfrage mangeln würde, noch inwiefern das 
hier interessierende Bauprogramm der Beschwerdegegnerin konkret zu beanstanden 
wäre. Demnach kann mit der Beschwerdegegnerin davon ausgegangen werden, dass 
die von ihr vorgesehene kürzere Bauzeit primär dem Umstand geschuldet ist, dass sie 

ihre Kräfte im Vergleich zur Konkurrenz konzentrierter einsetzt, zumal offenbar im 
Durchschnitt stets acht ihrer Mitarbeiter auf der Baustelle arbeiten sollen. Mithin ist der 
Schluss der Vorinstanz nicht zu beanstanden, es sei ungerechtfertigt, die Bauzeit 
gemäss Bauprogramm der Beschwerdegegnerin als «unrealistisch kurz» zu 
bezeichnen, weshalb dieses nicht schlechter bewertet werden dürfe als jenes der 
Beschwerdeführerin.

3.2.7 Daran vermag der Hinweis der Gemeinde auf eine angebliche Überschreitung 
der Bauzeit bei einem von der Beschwerdegegnerin früher ausgeführten Bauauftrag 
nichts zu ändern. Im vorliegenden Verfahren ist das streitbetroffene Bauprogramm als 
solches zu beurteilen, wofür sich aus den Bauarbeiten für ein anderes, bereits 
realisiertes Projekt keine Rückschlüsse gewinnen lassen. Die Gemeinde hat bereits 
mehrmals mit der Beschwerdegegnerin zusammengearbeitet und keinerlei Vorbehalte 
gegen deren Eignung formuliert; insbesondere hat sie nicht geltend gemacht, die 
Beschwerdegegnerin sei unzuverlässig oder überschreite die vorgesehene Bauzeit 
regelmässig, sondern hat sie vielmehr bezüglich ihrer Qualifikation mit der Höchstnote 
bewertet (vgl. hinten E. 3.3). Hinzu kommt, dass die Beschwerdegegnerin in ihrer 
Beschwerdeantwort erläutert hat, wie es beim erwähnten Auftrag zur Überschreitung 
der vorgesehenen Bauzeit gekommen sei und betont, die Gemeinde habe insoweit 
«Bestellungsänderungen» bzw. Unvorhersehbarkeiten als Ursache akzeptiert; diese 
Ausführungen sind unwidersprochen geblieben. Nach dem Gesagten kann auf den 
Beizug weiterer Unterlagen zum betreffenden Bauauftrag verzichtet werden, weshalb 
der dahingehende Beweisantrag der Gemeinde abgewiesen wird.

3.2.8 Ferner wird aus den Ausführungen der Gemeinde nicht verständlich, inwiefern 
im vorliegenden Zusammenhang das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV; Art. 10 
Abs. 1 KV) oder das vergaberechtliche Transparenzgebot (vgl. hierzu BGE 125 II 86 
E. 7c) verletzt sein könnten; auf die entsprechenden Rügen braucht nicht weiter 
eingegangen zu werden. Die Beschwerdegegnerin weist im Übrigen zu Recht darauf 
hin, dass hier nicht eine «automatische Höchstbenotung» in Frage steht, sondern die 
wesentlich tiefere Bewertung ihres Angebots wegen eines vermeintlich unrealistischen 
Zeitplans zu beurteilen ist. Aus dem Umstand, dass die Vorinstanz im vorliegenden 
Rechtsstreit zum Schluss kam, das Bauprogramm der Beschwerdegegnerin dürfe 
insoweit nicht schlechter bewertet werden als jenes der Beschwerdeführerin, ergeben 
sich keinerlei verallgemeinerungsfähige Rückschlüsse auf die Handhabung der Bauzeit 
in öffentlichen Vergabeverfahren. Es ist deshalb nicht ersichtlich, inwiefern der 
angefochtene Entscheid Missbräuchen Vorschub leisten oder dazu führen könnte, 
dass künftig benachteiligt wird, wer die Bauzeiten seriös berechnet. Immerhin sei 
erwähnt, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Vorteile hinweist, die für alle 
Betroffenen mit einer kürzeren Bauzeit verbunden wären (vgl. hierzu etwa 
BGer 2P.231/2003 vom 28.1.2004). Zudem ist mit der Beschwerdegegnerin zu 

bemerken, dass nicht ohne weiteres verständlich wird, weshalb sich die Gemeinde 
über die vermeintlich zu kurz berechnete Bauzeit dermassen aufhält. Selbst wenn die 
Beschwerdegegnerin die errechnete Bauzeit um einige Wochen überschreiten sollte, 
wären die Bauarbeiten, deren Beendigung im April 2015 vorgesehen ist, noch 
wesentlich früher abgeschlossen als bei einer Erteilung des Bauauftrags an die Be-
schwerdeführerin.

3.2.9 Schliesslich mag zutreffen, dass die Gemeinde in der Organisation der Arbeiten 
nicht völlig frei ist, weil sie den Zugang zu den Liegenschaften gewährleisten und die 
Belieferung des Gewerbes ermöglichen muss (vgl. Ziff. 351 der 
Ausschreibungsunterlagen [Dossier 100.2014.252, act. 1C]). Allerdings ist weder 
ersichtlich noch geltend gemacht, dass das Bauprogramm der Beschwerdegegnerin im 
Hinblick auf diese Anforderungen ungenügend wäre. Zudem liegt eine kürzere Bauzeit, 
wie sie die Beschwerdegegnerin vorsieht, im Interesse der durch die Arbeiten 
betroffenen Kreise.

3.3 Beim Zuschlagskriterium «Referenzen, Qualifikation und Kundenzufriedenheit 
für die Unternehmung und das Schlüsselpersonal» hat die Gemeinde fünf Teilnoten 
zwischen 1 und 5 erteilt; bewertet wurden je Erfahrung und Qualifikation von Polier und 
Bauführer sowie die Qualifikation der Anbieterin selber. Das Angebot der 
Beschwerdeführerin wurde dabei durchgehend mit Höchstnoten bewertet. Jenes der 
Beschwerdegegnerin erhielt in den Bereichen Qualifikation und Erfahrung des 
Bauführers, Qualifikation des Poliers sowie Qualifikation der Unternehmung selber 
ebenfalls je die Note 5,0; einzig die Erfahrung des Poliers wurde mit der Note 3,0 tiefer 
bewertet, weshalb für die Beschwerdegegnerin bei diesem Zuschlagskriterium mit 4,60 
eine insgesamt tiefere Bewertung als für die Beschwerdeführerin mit 5,00 resultierte. 
Zur Begründung hiefür hat die Gemeinde ausgeführt, der Polier der 
Beschwerdegegnerin könne zwar gute Referenzen vorweisen, verfüge aber weder 
über «Erfahrung mit Projekten im öffentlichen Raum» noch über eine «langjährige 
Erfahrung» (vgl. Dossier 100.2014.252, act. 3A3).

3.3.1 Die Vorinstanz hat diese tiefere Bewertung des Angebots der Be-
schwerdegegnerin für ungerechtfertigt erachtet. Zunächst habe die Be-
schwerdeführerin, anders als die Beschwerdegegnerin, keine bestimmten Personen als 
Verantwortliche für den streitbetroffenen Bauauftrag bezeichnet. Weiter erwähne die 
Beschwerdeführerin in ihren Referenzen kein Projekt, das dem streitbetroffenen 
Bauauftrag in besonderem Masse gleiche; nur zwei der erwähnten Aufträge seien im 
Stadtzentrum von C.________ auszuführen gewesen und keiner in der Altstadt. Die 
von der Beschwerdegegnerin bezeichneten Schlüsselpersonen hätten ihre Erfahrung 
auf vier nicht weniger zentral gelegenen Baustellen in C.________ gesammelt. Die 
Einschätzung, die Schlüsselpersonen der Beschwerdegegnerin verfügten über keine 
Erfahrung mit Bauarbeiten im öffentlichen Raum sei deshalb unhaltbar, umso mehr als 

die Gemeinde selber erkläre, bereits mit dem betreffenden Polier zusammengearbeitet 
zu haben. Die Begründung für die höhere Bewertung des Angebots der 
Beschwerdeführerin halte der Rechtskontrolle nicht stand (angefochtener Entscheid, 
E. 2.12-2.14). 

3.3.2 Die Gemeinde wendet ein, die Vorinstanz vermische die Beurteilung der 
Erfahrung der Beschwerdegegnerin als Unternehmung und jene der bezeichneten 
Schlüsselpersonen bzw. des Poliers. Zudem übersehe das RSA, dass die 
Beschwerdeführerin in ihrem technischen Bericht (vgl. Dossier 100.2014.248, 
act. 3A2/4) die verantwortlichen Schlüsselpersonen durchaus verbindlich bezeichnet 
habe. Bei der Bewertung des von der Beschwerdegegnerin eingesetzten Poliers sei 
sodann berücksichtigt worden, dass dieser sein Diplom erst im Jahr 2012 erworben 
habe. Hinzu komme, dass die von ihm betreuten Referenzprojekte in verschiedener 
Hinsicht nicht mit dem zu vergebenden Bauauftrag vergleichbar seien; das eine Projekt 
habe eine breite und wenig befahrene Quartierstrasse betroffen und das andere eine 
gänzliche Sperrung für den Durchgangsverkehr erlaubt (Beschwerde, E. 2i). – Die 
Beschwerdegegnerin betont ihrerseits, der betreffende Polier sei zwar erst 2012 
diplomiert worden, sei aber bereits seit 2008 in dieser Funktion bei ihr tätig; der Erwerb 
des Fachausweises bilde keine Voraussetzung für die Betätigung als Polier. Seine 
Erfahrung sei deshalb nicht bloss mit 3,0, sondern mindestens mit der Note 4,0 zu 
bewerten. Beim Zuschlagskriterium «Referenzen, Qualifikation und Kundenzufrieden-
heit» resultiere damit insgesamt eine Bewertung von 4,8 bzw. gewichtet 0,96 Punkten. 
Selbst ohne Korrektur der Bewertung beim Zuschlagskriterium «Bauprogramm und 
technischer Bericht» führe dies dazu, dass ihr eigenes Angebot mit 4,61 die höhere 
Gesamtpunktzahl erreiche als jenes der Beschwerdeführerin mit 4,59.

3.3.3 Der angefochtene Entscheid differenziert in seinen Erwägungen zum 
Zuschlagskriterium «Referenzen, Qualifikation und Kundenzufriedenheit» in der Tat nur 
bedingt zwischen der Unternehmung und den Schlüsselpersonen, obschon die 
einschlägige Erfahrung der Beschwerdegegnerin selber unstreitig ist und bloss jene 
des 30-jährigen Poliers (vgl. Dossier 100.2014.248, act. 3A1 annexe 3) in Frage steht. 
Weiter weist die Gemeinde zu Recht darauf hin, dass auch die Beschwerdeführerin die 
verantwortlichen Schlüsselpersonen verbindlich bezeichnet hat. Aus den Akten ist 
jedoch nicht ohne weiteres ersichtlich, ob der von der Beschwerdeführerin eingesetzte 
Polier, F.________, tatsächlich derart viel mehr einschlägige Berufserfahrung aufweist, 
dass eine höhere Bewertung im Umfang von 2,0 Punkten gerechtfertigt ist. Prima vista 
erscheinen die von der Beschwerdeführerin eingereichten Referenzprojekte, bei denen 
F.________ eingesetzt wurde (…gasse in C.________ vgl. Dossier 100.2014.248, 
act. 3A2/3), nicht ähnlicher zum streitbetroffenen Bauauftrag als die vom Polier der Be-
schwerdegegnerin betreuten. Entsprechendes wäre indes erforderlich, um die 
Höchstnote für das Angebot der Beschwerdeführerin zu rechtfertigen: Gemäss 

Umschreibung der Note 5 im Bewertungsraster der Gemeinde muss die 
Schlüsselperson sowohl ein «ähnliches Objekt im innenstädtischen Bereich» betreut 
haben als auch über «langjährige Erfahrung» verfügen; ist immerhin die eine der 
beiden Voraussetzungen erfüllt, wird die Schlüsselperson mit der Note 4 bewertet 
(Dossier 100.2014.252, act. 3A3). Wie es sich mit der Bewertung der beiden Poliere 
verhält, braucht indes nicht abschliessend erörtert zu werden, weil der angefochtene 
Entscheid – wie die folgenden Ausführungen zeigen – der Rechtskontrolle unabhängig 
davon standhält, ob die Erwägungen zum Zuschlagskriterium «Referenzen, 
Qualifikation und Kundenzufriedenheit» zutreffend sind.

4.

Angesichts des äusserst knappen Vorsprungs, den das Angebot der Be-
schwerdeführerin gemäss der Bewertung der Gemeinde vor jenem der Be-
schwerdegegnerin aufweist (Differenz von bloss 0,02 auf 5,00 Punkte), hat die 
Vorinstanz richtig erkannt, dass bereits kleine Korrekturen in der Bewertung zu einem 
andern Ausgang des Vergabeverfahrens führen müssen. Sie hat diesbezüglich 
festgehalten, es reiche aus, wenn das Angebot der Beschwerdegegnerin bei einem der 
beiden Zuschlagskriterien, bei dem es eine etwas geringere Punktzahl als jenes der 
Beschwerdeführerin erzielt habe, gleich gut bewertet werde wie dieses, um die höhere 
Gesamtpunktzahl zu erreichen und bei der Auswertung der Offerten den ersten Platz 
zu belegen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde, 
Rz. 36) ist diese Betrachtungsweise zutreffend; eine «Neubewertung» (auch) der 
restlichen Angebote konnte im Übrigen bereits darum unterbleiben, weil bei keiner der 
andern fünf Konkurrentinnen eine «unrealistische Bauzeit» moniert worden ist (vgl. 
Dossier 100.2014.252, act. 3A3). Nach dem Gesagten steht fest, dass die Vorinstanz 
ohne Rechtsverletzung erkannt hat, das Bauprogramm der Beschwerdegegnerin sei in 
zeitlicher Hinsicht nicht zu beanstanden, weshalb deren Angebot insoweit jedenfalls 
nicht schlechter bewertet werden dürfe als jenes der Beschwerdeführerin. Wird 
dementsprechend das Bauprogramm der Beschwerdegegnerin gleich wie jenes der 
Beschwerdeführerin mit der Teilnote 4,0 bewertet, so resultiert beim 
Zuschlagskriterium «Bauprogramm und technischer Bericht» ein Durchschnittswert von 
3,75, was gewichtet 0,75 Punkten entspricht und für das Angebot der 
Beschwerdegegnerin eine Gesamtpunktzahl von 4,67 ergibt (vgl. vorne E. 3.1). Dieses 
liegt demnach relativ deutlich vor jenem der Beschwerdeführerin mit 4,59 Punkten, 
unabhängig davon, ob mit der Vorinstanz tatsächlich auch die Bewertung des 
Zuschlagskriteriums «Referenzen, Qualifikation und Kundenzufriedenheit» zu 
korrigieren ist (vgl. vorne E. 3.3.3). Hinzu kommt, dass das Bauprogramm der 
Beschwerdegegnerin richtigerweise mit der Teilnote 5,0 zu bewerten wäre, da es unter 
Berücksichtigung des Umstands, dass die Bauzeit zu Unrecht als unrealistisch 

betrachtet wurde, der Umschreibung der Note 5 gemäss Bewertungsraster der 
Gemeinde entspricht: «sehr detailliertes Bauprogramm, gute Sichtbarkeit der 
Abhängigkeiten, Arbeitsabläufe, Etappen, realistische Bauzeit» (vgl. Dossier 
100.2014.252, act. 3A3). Mit einer Teilnote 5,0 für das Bauprogramm erreicht das 
Angebot der Beschwerdegegnerin gar eine Gesamtpunktzahl von 4,77. Bei diesen 
Gegebenheiten ist, da nur die Beschwerdegegnerin für den Zuschlag in Frage kommt, 
nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Zuschlag direkt ihr erteilt hat und sich 
nicht auf eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung beschränkt hat (vgl. Art. 18 
Abs. 1 IVöB); eine Rückweisung der Streitigkeit an die Gemeinde zu neuem Entscheid 
hätte einen prozessualen Leerlauf bedeutet und zu einer unnötigen Verzögerung des 
Verfahrens geführt (vgl. VGE 21040 vom 4.5.2001, E. 7). 

5.

5.1 Die Beschwerden erweisen sich mithin als unbegründet und sind abzuweisen. 
Mit Fällung des vorliegenden Urteils erübrigt es sich, die Gesuche um Erteilung der 
aufschiebenden Wirkung zu beurteilen (vgl. BVR 2012 S. 314 E. 5.4; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 28 N. 5). 

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegen die Gemeinde und die 
Beschwerdeführerin und werden dementsprechend kostenpflichtig. Allerdings können 
der EG C.________, weil sie nicht in Vermögensinteressen betroffen ist (vgl. BVR 
1999 S. 90 E. 3a), keine Verfahrenskosten auferlegt werden (vgl. Art. 108 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 2 Abs. 1 Bst. b VRPG). Somit hat die Beschwerdeführerin die Hälfte der Kosten 
der verwaltungsgerichtlichen Verfahren zu tragen, während die andere Hälfte nicht 
erhoben wird (vgl. VGE 2009/227 vom 8.9.2009, E. 4.1).

5.3 Die Beschwerdegegnerin hat weiter Anspruch auf Ersatz der ihr in den 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren entstandenen Parteikosten. Diese sind der 
Beschwerdeführerin und der EG C.________ je hälftig aufzuerlegen (Art. 108 Abs. 3 
VRPG). Die Kostennoten des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerin geben zu 
folgenden Bemerkungen Anlass: Zunächst ist dem Umstand, dass beide 
Beschwerdeverfahren den gleichen Gegenstand betreffen, bei der Festsetzung des 
Parteikostenersatzes Rechnung zu tragen. Vor diesem Hintergrund und unter 
Berücksichtigung, dass je nur ein einfacher Schriftenwechsel und kein 
Beweisverfahren durchgeführt wurde, weshalb sich die Prozessführung grundsätzlich 
auf das Erarbeiten und Einreichen der Beschwerdeantworten beschränkte, erscheint 
ein kumuliertes Honorar von Fr. 9'800.-- übersetzt. Das Anwaltshonorar ist mithin 
innerhalb des Rahmentarifs von Art. 11 Abs. 1 der Verordnung vom 17. Mai 2006 über 
die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; BSG 

168.811) auf eine Pauschale von Fr. 8'000.-- festzusetzen. Weiter ist zu beachten, 
dass die Beschwerdegegnerin mehrwertsteuerpflichtig ist (vgl. Unternehmens-
Identifikationsnummer-Register, einsehbar unter: <https://www.uid.admin.ch>) und 
deshalb die von ihrem Rechtsvertreter auf sie überwälzte Mehrwertsteuer in ihrer 
eigenen Mehrwertsteuerabrechnung als Vorsteuer abziehen kann. In solchen Fällen ist 
der Partei kein Aufwand für Mehrwertsteuer angefallen und deren Abgeltung käme 
einer Überentschädigung gleich. Deshalb ist nach neuer Praxis des 
Verwaltungsgerichts bei der Bestimmung des Parteikostenersatzes die Mehrwertsteuer 
nicht zu berücksichtigen (BVR 2014 S. 484 E. 6). 

6.

Gemäss Art. 83 Bst. f des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht 
(Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet der öffentlichen 
Beschaffung, wenn der geschätzte Wert des zu vergebenden Auftrags den 
massgebenden Schwellenwert des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994 über das 
öffentliche Beschaffungswesen (BöB; SR 172.056.1) oder des Abkommens vom 21. 
Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen 
Gemeinschaft über bestimmte Aspekte des öffentlichen Beschaffungswesens 
(SR 0.172.052.68) nicht erreicht (Ziff. 1) und sich keine Rechtsfrage von 
grundsätzlicher Bedeutung stellt (Ziff. 2). Die Voraussetzungen von Art. 83 Bst. f Ziff. 1 
und Ziff. 2 BGG gelten nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kumulativ (vgl. 
BGE 133 II 396 E. 2.1). Der Wert der streitbetroffenen Vergabe erreicht den 
massgeblichen Schwellenwert nicht (vgl. Art. 6 Abs. 1 Bst. c BöB), weshalb das 
vorliegende Urteil mit dem Hinweis auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu 
versehen ist (Art. 117 i.V.m. Art. 112 Abs. 1 Bst. d BGG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Verfahren 100.2014.248 und 100.2014.252 werden vereinigt.

2. Die Beschwerden werden abgewiesen.

3. Die Kosten der Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von insgesamt Fr. 5'000.--, werden der A.______ AG zur Hälfte, 

ausmachend Fr. 2'500.--, auferlegt; die verbleibenden Kosten werden nicht 
erhoben.

4. Die Einwohnergemeinde C.________ und die A.______ AG haben der B.______ 
AG für die Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die Parteikosten, bestimmt auf 
insgesamt Fr. 8'250.-- (inkl. Auslagen), je zur Hälfte, je ausmachend Fr. 4'125.--, zu 
ersetzen.

5. Zu eröffnen:
- der A.______ AG 
- der Einwohnergemeinde C.________
- der B.______ AG 
- dem Regierungsstatthalteramt Biel/Bienne 
- der Wettbewerbskommission

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und 
113 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.