# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5c38acd2-3eef-5e67-ab1e-e4623de015d1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 19.01.2024 II 2023 75
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-75_2024-01-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 75

Entscheid vom 19. Januar 2024 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Jan Bucher, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________

gegen

Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, 
Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchs-
berechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1989) war seit dem 1. September 2020 bei der (damals in 
Gründung stehenden) C.________ AG als Chief Operating Officer (COO) in ei-
nem bis 31. August 2022 bzw. (mangels Kündigung automatisch verlängert) bis 
31. August 2024 befristeten Arbeitsverhältnis angestellt (vgl. Vi-act. 84/86). Mit 
undatiertem Aufhebungsvertrag wurde das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen 
Einvernehmen per 30. November 2022 aufgelöst (vgl. Vi-act. 85). 

B. Am 21. November 2022 wurde A.________ durch das RAV Lachen zur Ar-
beitsvermittlung für eine Vollzeitstelle per 1. Dezember 2022 angemeldet (vgl. Vi-
act. 89). Am 8. Dezember 2022 stellte A.________ den Antrag auf Arbeitslosen-
entschädigung per 1. Dezember 2022 (vgl. Vi-act. 76). Mit Schreiben vom 13. 
Dezember 2022 teilte das Amt für Arbeit A.________ mit, es sei abzuklären, aus 
welchem Grund der Aufhebungsvereinbarung zugestimmt bzw. auf eine Weiter-
führung des Arbeitsverhältnisses bis 31. August 2024 verzichtet wurde; dabei 
räumte es ihm im Rahmen des rechtlichen Gehörs Gelegenheit zur Stellungnah-
me innert zehn Tagen ein (vgl. Vi-act. 68). Am 23. Dezember 2022 liess 
A.________ eine Stellungnahme unter Beilage von weiteren Unterlagen einrei-
chen (vgl. Vi-act. 61). Mit Verfügung vom 5. Januar 2023 stellte das Amt für Ar-
beit A.________ wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit für die Dauer von 60 
Tagen in der Anspruchsberechtigung ab dem 1. Dezember 2022 ein (vgl. Vi-act. 
56).

C. Die von A.________ am 6. bzw. 27. Februar 2023 gegen die Verfügung 
vom 5. Januar 2023 eingereichte Einsprache wies das Amt für Arbeit mit Ein-
spracheentscheid Nr. 28/2023 vom 21. August 2023 ab (vgl. Vi-act. 41/33/15).

D. Gegen den Einspracheentscheid Nr. 28/2023 vom 21. August 2023 (Ver-
sand: gleichentags) lässt A.________ am 11. September 2023 (Versand: glei-
chentags) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz erheben mit den Rechtsbegehren:

1. Der angefochtene Einspracheentscheid Nr. 28/2023 des Amtes für Arbeit, 
Arbeitslosenkasse, vom 21. August 2023 sei aufzuheben, und dem Beschwer-
deführer seien die gesetzlichen Leistungen, ohne Einstelltage, auszurichten.

2. Eventualiter sei der angefochtene Einspracheentscheid Nr. 28/2023 des Amtes 
für Arbeit, Arbeitslosenkasse, vom 21. August 2023 dahingehend abzuändern, 
dass die Einstelldauer angemessen reduziert wird.

3. Subeventualiter sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
scheides Nr. 28/2023 des Amtes für Arbeit, Arbeitslosenkasse, vom 21. August 
2023 zu ergänzenden Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen 
oder das Gericht habe selber ergänzende Abklärungen anzuordnen.

4. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

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E. Die Vorinstanz beantragt mit Stellungnahme vom 6. Oktober 2023 die Ab-
weisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer lässt sich mit Replik vom 
26. Oktober 2023 erneut in der Angelegenheit vernehmen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische 
Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung (AVIG; SR 837.0) vom 
25. Juni 1982 muss die versicherte Person alles Zumutbare unternehmen, um 
eine Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen (Schadenminderungs-
pflicht; vgl. BGE 114 V 285 E. 3; BGE 111 V 239 E. 2a; BGE 108 V 165 E. 2a). 
Kommt sie dieser Verpflichtung nicht nach, kann die zuständige Arbeitslosenkas-
se eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung verfügen (vgl. Art. 30 AVIG). 
Die Einstellung hat die Funktion einer Haftungsbegrenzung der Versicherung für 
Schäden, die die versicherte Person hätte vermeiden oder vermindern können. 
Als Verwaltungssanktion ist sie vom Gesetzmässigkeits-, Verhältnismässigkeits- 
und Verschuldensprinzip beherrscht (vgl. Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenver-
sicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Bd. XIV, Sozia-
le Sicherheit, 3. Auflage 2016, S. 2511, Rz. 828).

1.2 Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG ist die versicherte Person in der An-
spruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eigenes Verschulden arbeits-
los geworden ist. Sodann ist sie nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AVIG in der Anspruchs-
berechtigung einzustellen, wenn sie zu Lasten der Versicherung auf Lohn- oder 
Entschädigungsansprüche gegenüber ihrem bisherigen Arbeitgeber verzichtet. 
Wenn eine versicherte Person eine Kündigung, welche die gesetzliche (oder ver-
tragliche) Kündigungsfrist missachtet, akzeptiert, so verzichtet sie nicht auf 
Lohnansprüche im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AVIG, sondern auf die Weiter-
führung des Arbeitsverhältnisses, weshalb die Frage der Sanktionierung anhand 
der selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit nach Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG zu beur-
teilen ist (vgl. Urteil EVG C 135/02 vom 10.2.2003 E. 1.3).

1.3 Selbstverschuldete Arbeitslosigkeit liegt vor, wenn und soweit der Eintritt 
der Arbeitslosigkeit nicht objektiven Faktoren zuzuschreiben ist, sondern in ei-
nem nach den persönlichen Umständen und den persönlichen Verhältnissen 
vermeidbaren Verhalten der versicherten Person liegt, für das die Arbeitslosen-
versicherung die Haftung nicht übernimmt (vgl. Arbeitsrecht und Arbeitslosenver-
sicherung [ARV] 1982 Nr. 4 S. 39; ARV 1998 Nr. 9 S. 44 E. 2b).

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Selbstverschuldete Arbeitslosigkeit liegt daher etwa vor, wenn die versicherte 
Person durch ihr Verhalten, insbesondere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher 
Pflichten, dem Arbeitgeber Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gege-
ben hat (Art. 44 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosen-
versicherung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsverord-
nung, AVIV; SR 837.02], vom 31.8.1983). Sodann liegt selbstverschuldete Ar-
beitslosigkeit vor, wenn die versicherte Person das Arbeitsverhältnis von sich aus 
aufgelöst hat, ohne dass ihr eine andere Stelle zugesichert war, es sei denn, 
dass ihr das Verbleiben an der Arbeitsstelle nicht zugemutet werden konnte (vgl. 
Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV; AVIG-Praxis ALE D23). 

Eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen Einvernehmen mittels 
Aufhebungsvereinbarung ist grundsätzlich als Auflösung des Arbeitsverhältnisses 
durch den Arbeitnehmer bzw. als Selbstkündigung im Sinne von Art. 44 Abs. 1 
lit. b AVIV zu qualifizieren (vgl. AVIG-Praxis ALE D24; vgl. auch Urteil BGer 
8C_496/2011 vom 19.10.2011 E. 3.1; Nussbaumer, a.a.O., Rz. 838). Mithin stellt 
auch dies ein sanktionierungswürdiges Verhalten dar, wenn die einvernehmliche 
Auflösung erfolgt, ohne dass eine Anschlussstelle zugesichert wäre, es sei denn, 
das Verbleiben an der Arbeitsstelle sei unzumutbar.

1.4 Gestützt auf Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV wird die Zumutbarkeit des Verblei-
bens an der Arbeitsstelle vermutet. Diese Vermutung kann indes durch den Be-
weis des Gegenteils umgestossen werden, wobei indessen von der versicherten 
Person nicht ein strikter Nachweis zu verlangen ist, dies umso weniger, als hier 
die Arbeitsbedingungen von entscheidender Bedeutung sind. Einzig auf die An-
gaben der versicherten Person abzustellen, liefe daher im Ergebnis auf eine un-
zulässige Verschiebung der Beweislast hinaus. Vielmehr sind die rechtsanwen-
denden Organe und Behörden im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes ver-
pflichtet, allenfalls weitere Abklärungen zum Arbeitsverhältnis und zu den Um-
ständen seiner Auflösung vorzunehmen, wenn aufgrund der Akten Anhaltspunkte 
für die Unzumutbarkeit des Verbleibens an der Arbeitsstelle bestehen (vgl. 
Urteil EVG C 135/02 vom 10.2.2003 E. 2.1.2; ferner nachstehend E. 1.9).

1.5 Bei der Beurteilung, ob Zu- bzw. Unzumutbarkeit des weiteren Verbleibs 
vorliegt, hat Art. 16 AVIG die Funktion einer Auslegungshilfe. Gemäss Art. 16 
Abs. 1 AVIG ist eine Arbeit noch zumutbar, die den berufs- und ortsüblichen, ins-
besondere den gesamt- und normalarbeitsvertraglichen Bedingungen entspricht, 
den Fähigkeiten und dem Gesundheitszustand der arbeitslosen Person ange-
messen ist und die Wiederbeschäftigung in ihrem Beruf nicht wesentlich er-
schwert (vgl. BGE 124 V 238 E. 4; Nussbaumer, a.a.O., Rz. 838). Wenn nicht 
besondere Umstände vorliegen, darf einer versicherten Person zugemutet wer-

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den, wenigstens so lange am Arbeitsplatz zu verbleiben, bis sie eine neue Stelle 
gefunden hat (vgl. Chopard, a.a.O., S. 116). Die Zumutbarkeit zum Verbleiben an 
der bisherigen Arbeitsstelle wird dabei strenger beurteilt als die Zumutbarkeit 
zum Antritt einer neuen Stelle (vgl. BGE 124 V 234 E. 4b/bb). 

1.6 Bei der Prüfung der Frage, ob eine Sanktion wegen Selbstaufgabe der 
Stelle im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV zulässig ist, ist zudem zu beachten, 
dass gemäss Art. 20 lit. c des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Ar-
beitsorganisation über die Beschäftigungsförderung und den Schutz gegen Ar-
beitslosigkeit (Übereinkommen; SR 0.822.726.8) vom 21. Juni 1988 die Leistun-
gen bei Arbeitslosigkeit verweigert, entzogen, zum Ruhen gebracht oder gekürzt 
werden können, wenn die zuständige Stelle festgestellt hat, dass die betreffende 
Person ihre Beschäftigung freiwillig ("volontairement") ohne triftigen Grund ("sans 
motif légitime") aufgegeben hat. Damit dürfen bei einer völkerrechtskonformen 
Auslegung von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV keine überhöhten Anforderungen an die 
Zumutbarkeit des Verbleibens am Arbeitsplatz gestellt werden; insbesondere 
sind bei der Zumutbarkeitsprüfung auch subjektive Beweggründe der versicher-
ten Person zu berücksichtigen (vgl. Chopard, a.a.O., S. 80). Es kann nicht von 
einer freiwilligen Beschäftigungsaufgabe im Sinn des Übereinkommens gespro-
chen werden, wenn eine versicherte Person nicht von sich aus, sondern vom Ar-
beitgeber oder durch die Entwicklung am Arbeitsplatz zur Kündigung gedrängt 
wird. Gleiches gilt für den Fall, da die versicherte Person für das Verlassen der 
Stelle legitime Gründe zu nennen vermag (vgl. BGE 124 V 238 E. 4b/aa). Das 
Verbleiben am Arbeitsplatz ist unzumutbar, wenn wichtige Gründe im Sinne von 
Art. 337 ff. des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen 
Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR, SR 220) vom 30. März 
1911 vorliegen, die zur fristlosen Auflösung des Arbeitsverhältnisses berechtigen 
(vgl. AVIG-Praxis ALE D27; vgl. VGE II 2023 91 vom 22.11.2023 E. 2.3). 

1.7 Vom Grundsatz, dass eine Aufhebungsvereinbarung als Selbstkündigung 
zu beurteilen ist (vgl. vorstehend E. 1.3), ist dann abzuweichen, wenn erstellt ist, 
dass der Arbeitgeber auf eine Beendigung des Anstellungsverhältnisses drängt 
(vgl. BGE 124 V 234 E. 2b; Urteil EGV C 212/04 vom 16.2.2005 E. 1.2.2/2.2; 
Kupfer Bucher, a.a.O., S. 209). Stellt der Arbeitgeber die arbeitnehmende Person 
unmissverständlich vor die Wahl, selbst zu kündigen oder die Kündigung entge-
genzunehmen bzw. die Aufhebung zu vereinbaren, ist von einer Kündigung 
durch den Arbeitgeber auszugehen. Insofern ist bei der Sachverhaltsbeurteilung 
nicht nach Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV (Selbstkündigung) vorzugehen, sondern nach 
Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV zu prüfen, ob die arbeitnehmende Person dem Arbeit-
geber genügend Anlass gegeben hat, ihm die Kündigung nahe zu legen.

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1.8 Kommt dabei Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV zur Anwendung, setzt eine Sanktio-
nierung in Beachtung von Art. 20 lit. b des IAO-Übereinkommens voraus, dass 
die versicherte Person vorsätzlich bzw. eventualvorsätzlich zu ihrer Entlassung 
beigetragen hat (vgl. Urteil BGer 8C_125/2021 vom 14.9.2021 E. 2.2). Im Sozial-
versicherungsrecht handelt vorsätzlich, wer eine Tat mit Wissen und Willen be-
geht, oder mindestens im Sinn des Eventualvorsatzes in Kauf nimmt (vgl. Cho-
pard, a.a.O., S. 52). Eventualvorsatz ist im Zusammenhang mit Art. 44 Abs. 1 lit. 
a AVIV anzunehmen, wenn die versicherte Person vorhersehen kann oder damit 
rechnen muss, dass ihr Verhalten zu einer Kündigung durch den Arbeit-geber 
führt (vgl. Urteile BGer 8C_721/2020 vom 15.6.2021 E. 6.1; 8C_796/2019 vom 
27.3.2020; 8C_99/2017 vom 22.6.2017 E. 3; Nussbaumer, a.a.O., Rz. 837). Im 
Rahmen von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV darf somit bei blosser Fahrlässigkeit keine 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung erfolgen (vgl. Chopard, a.a.O., S. 76 f.; 
vgl. zum Ganzen auch VGE II 2021 78 vom 20.9.2021 E. 2.3).

1.9 In verfahrensrechtlicher Hinsicht ist schliesslich auf folgende Verfahrens-
grundsätze hinzuweisen: Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfah-
ren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht, wonach Versicherungsträger 
und Gerichte von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen haben (Art. 43 Abs. 1 ATSG und 
Art. 61 lit. c ATSG). Dies bedeutet, dass in Bezug auf den rechtserheblichen 
Sachverhalt Abklärungen dann vorzunehmen sind, wenn und soweit hierzu auf-
grund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden An-
haltspunkte hinreichender Anlass besteht (vgl. BGE 117 V 282 E. 4a). Die Unter-
suchungspflicht dauert mithin so lange, bis über die für die Beurteilung des strei-
tigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Führen 
die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzuneh-
menden Abklärungen den Versicherungsträger oder das Gericht bei umfassen-
der, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung zur Über-
zeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich (vgl. 
BGE 138 V 218 E. 6 m.H.) zu betrachten und es könnten weitere Beweismass-
nahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so liegt im Ver-
zicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine Verletzung des Anspruchs auf 
rechtliches Gehör (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5). Bleiben 
jedoch erhebliche Zweifel an der Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher 
getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von 
zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu 
erwarten sind (vgl. Urteil BGer 8C_668/2022 vom 29.6.2023 E. 6.1.1 m.w.H.).

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2.1 Die Vorinstanz ging im angefochtenen Einspracheentscheid Nr. 28/2023 
vom 21. August 2023 davon aus, dass die C.________ AG den Beschwerdefüh-
rer gemäss befristetem bzw. verlängertem Arbeitsvertrag im Umfang eines Voll-
zeitpensums bis 31. August 2024 beschäftigt hätte; mit der Unterzeichnung des 
Aufhebungsvertrages habe der Beschwerdeführer das Arbeitsverhältnis jedoch 
von sich aus und ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle bereits per 30. No-
vember 2022 aufgelöst; das Arbeitsverhältnis hätte somit noch 21 Monate länger 
gedauert, wenn der Beschwerdeführer nicht einer vorzeitigen Aufhebung zuge-
stimmt hätte; es sei auch nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer 
von der Arbeitgeberin zur Unterzeichnung gezwungen bzw. gedrängt worden sei; 
dem Beschwerdeführer wäre durchaus freigestanden, die Aufhebungsvereinba-
rung nicht zu unterzeichnen, sodass die Arbeitgeberin die ordentliche Kündigung 
hätte aussprechen müssen; dem Beschwerdeführer wäre es zumutbar gewesen, 
weiter an seiner Arbeitsstelle zu verbleiben und sich aus diesem Arbeitsverhält-
nis heraus eine neue Anstellung zu suchen; dem stünden selbst ein allfälliger 
Konkurs bzw. Zahlungsschwierigkeiten der Arbeitgeberin nicht entgegen; ohne-
hin fehle der Beweis, dass die Arbeitgeberin tatsächlich Konkurs hätte anmelden 
müssen; von einer Arbeitgeberkündigung sei daher nicht auszugehen; vor die-
sem Hintergrund sei dem Beschwerdeführer im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a 
AVIG ein Selbstverschulden anzulasten, welches zu einer Einstellung in der An-
spruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung führe (vgl. E. 8/11f.; Stel-
lungnahme vom 6.10.2023 Ziff. 3; Verfügung Nr. 19 vom 5.1.2023 [Vi-act. 131]).

2.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, dass der Aufhebungsvertrag auf 
Initiative der Arbeitgeberin ausgearbeitet bzw. angesichts der Entwicklung am 
Arbeitsplatz auf ihr Drängen unterzeichnet worden sei; es liege seinerseits keine 
freiwillige Preisgabe der Beschäftigung vor (vgl. Beschwerde vom 11.9.2023 
Ziff. 20/21; Replik vom 26.10.2023 Ziff. 6). Die Arbeitgeberin habe ursprünglich 
15 Mitarbeiter beschäftigt; aufgrund der Covid-Pandemie sowie neuen Regulie-
rungen der FINMA sei der Arbeitgeberin die Vermögensverwaltung verunmög-
licht worden, woraufhin es in der Schweiz zu einem enormen Cash Burn von 
Fr. 2 Mio. gekommen sei; in der Folge habe man vorzeitig aus dem Mietverhält-
nis am Paradeplatz auszusteigen versucht, was per April/Mai 2022 gelungen sei; 
alle Mitarbeiter hätten das Unternehmen verlassen müssen; der Beschwerdefüh-
rer als COO sei der letzte Mitarbeiter gewesen und habe sogar von zu Hause 
aus arbeiten müssen; seine Arbeit wäre in Bälde ohnehin ausgegangen; für ihn 
habe es keine andere Lösung als den Aufhebungsvertrag gegeben; hätte er die-
sen nicht unterzeichnet, hätte die Arbeitgeberin umgehend bzw. innerhalb eines 
Monats Konkurs anmelden müssen; mit dem Aufhebungsvertrag habe er immer-
hin noch seinen Lohn bis Ende November 2022 sowie seine Boni von 

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Fr. 40'000.-- sichern können; bei einem allfälligen (sofortigen) Konkurs wären die 
Forderungen des Beschwerdeführers nicht gedeckt gewesen; das Geld sei we-
gen Zahlungsschwierigkeiten des Unternehmens zudem erst im Januar 2023 
beim Beschwerdeführer eingetroffen (vgl. Ziff. 22; Replik vom 26.10.2023 Ziff. 7). 
Der zwischenzeitlich nach Dubai ausgewanderte, ehemalige Verwaltungs-
ratspräsident habe denn auch mit Schreiben vom 20. Dezember 2022 sowie vom 
24. Oktober 2023 bestätigt, dass die Arbeitgeberin kurz vor dem Konkurs ge-
standen habe, da man die FINMA-Lizenz nicht erworben habe und dementspre-
chend auch nicht aktiv als Vermögensverwalter habe arbeiten können bzw. dür-
fen; selbst die Muttergesellschaft stehe kurz vor dem Konkurs; auch die Schwes-
tergesellschaften in Dubai und Singapur würden aktuell rigide Sparmassnahmen 
durchlaufen; man habe es sich nicht leisten können, die Firma in der Schweiz 
weiterhin zu finanzieren und deshalb mit den Mitarbeitern Lösungen finden müs-
sen; durch die Aufhebungsvereinbarung habe es der Beschwerdeführer - als letz-
ter Mitarbeiter des Unternehmens - ermöglicht, dass die Arbeitgeberin nicht sofort 
Konkurs habe anmelden müssen; der Beschwerdeführer habe das Unternehmen 
keinesfalls freiwillig verlassen (vgl. Ziff. 23; Replik vom 26.10.2023 Ziff. 7). Als 
unrealistisch erweise sich dabei der vorinstanzliche Einwand, er hätte bei seiner 
Arbeitgeberin ausharren sollen, bis er eine neue Anstellung finde, zumal er bis 
dato immer noch keine entsprechende Anstellung gefunden habe (vgl. Ziff. 24).

2.3 Streitig bzw. zu beurteilen ist mithin nachfolgend, ob die Vorinstanz den 
Beschwerdeführer zu Recht wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit in der 
Anspruchsberechtigung eingestellt hat.

3. Sachverhaltsmässig gilt als unbestritten, dass der Beschwerdeführer bis 
31. August 2022 befristet angestellt war und diese Anstellung mangels Kündi-
gung bis 31. August 2024 verlängert wurde, sodass der Beschwerdeführer in ei-
ner bis 31. August 2024 weiterhin befristeten Anstellung stand. Als unbestritten 
erweist sich dabei ebenso, dass die Arbeitgeberin und der Beschwerdeführer ei-
ne Aufhebungsvereinbarung abschlossen (undatiert, gemäss Arbeitgeberbe-
scheinigung jedoch vom 3.10.2022 [Vi-act. 83] bzw. 12.10.2022 [Vi-act. 75/76]), 
dergemäss das bis 31. August 2024 befristete Anstellungsverhältnis bereits per 
30. November 2022 beendet wurde (vgl. Vi-act. 85). 

Da eine einvernehmliche Auflösung des Anstellungsverhältnisses sowohl den 
Tatbestand nach Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV als auch jenen nach Art. 44 Abs. 1 
lit. b AVIV erfüllen kann, gilt es zunächst zu beurteilen, ob dies als Selbstkündi-
gung im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV zu werten ist (vgl. oben E. 1.3), wo-
von die Vorinstanz im Einspracheentscheid Nr. 28/2023 vom 21. August 2023 
(vgl. hierzu auch Verfügung Nr. 19 vom 5.1.2023 [Vi-act. 131]) ausgegangen ist, 

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oder ob die Auflösungsvereinbarung der Arbeitgeberin zuzurechnen ist und eine 
Auflösung nach Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV vorliegt.

4. Der rechtserhebliche Sachverhalt stellt sich dabei gemäss der dem Verwal-
tungsgericht vorliegenden Aktenlage wie folgt dar:

4.1 Aus der Aufhebungsvereinbarung zwischen dem Beschwerdeführer und 
der C.________ AG vom 3. resp. 12. Oktober 2022 geht hervor, dass das seit 
dem 1. September 2020 bestehende Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einver-
nehmen per 30. November 2022 (sog. Beendigungszeitpunkt) beendet worden 
war; begründet wurde dies damit, dass die Gesellschaft aus wirtschaftlichen 
Gründen in naher Zukunft keine Tätigkeit ausüben werde und eine Lösung su-
che, um das Arbeitsverhältnis mit dem Beschwerdeführer zu beenden; der Lohn 
zzgl. eines 13. Monatslohnes werde dem Beschwerdeführer bis zum Beendi-
gungszeitpunkt fortbezahlt; ebenso eine Abgangsentschädigung in der Höhe von 
Fr. 40'000.--, welche mit der letzten Lohnzahlung ausbezahlt werde (vgl. Vi-
act. 242).

4.2 In der vom Beschwerdeführer eingereichten Arbeitgeberbescheinigung vom 
1. Dezember 2022 wurde die Arbeitslosenversicherung darüber orientiert, dass 
am 3. Oktober 2022 auf den 30. November 2022 durch die Arbeitgeberin gekün-
digt worden sei; aus wirtschaftlichen Gründen seien alle Mitarbeiter entlassen 
und der Betrieb eingestellt worden; darüber hinaus wurden ein letzter Monatslohn 
von Fr. 57'832.61 [sic] bzw. per 30. November 2022 ein 13. Monatslohn von 
Fr. 9'166.67 sowie eine Gratifikation von Fr. 40'000.-- aufgeführt (vgl. Vi-act. 
231ff.). Auf Rückfrage der Arbeitslosenkasse, warum er die Arbeitgeberbeschei-
nigung einreiche, gab der Beschwerdeführer an, er sei der letzte Mitarbeiter der 
C.________ AG, weshalb niemand anders als er selber die Arbeitgeberbeschei-
nigung hätte unterzeichnen können; er und der Verwaltungsratspräsident seien 
die einzigen Unterschriftsberechtigten, wobei Letzterer nach Dubai ausgewandert 
sei (vgl. Vi-act. 214/215). Am 9. Dezember 2022 reichte die D.________ AG eine 
Arbeitgeberbescheinigung ein, die inhaltlich weitgehend identisch war (Vi-act. 
207, 201 ff.), so namentlich betreffend Kündigungsgrund und Arbeitgeberin als 
kündigende Partei. Abweichend wird hier allerdings festgehalten, das Arbeitsver-
hältnis habe vom 1. September 2020 bis 31. August 2022 gedauert, was gleich-
bedeutend wäre, dass es mit dem Ende der ersten Frist geendet hätte und gar 
keine Aufhebungsvereinbarung nötig gewesen wäre (dem widerspricht dann aber 
wiederum die Kündigung vom 12.10.2022 per 30.11.2022 und die sechsmonatige 
Kündigungsfrist). 

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4.3 Im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 8. Dezember 2022 gab der 
Beschwerdeführer bezüglich der Frage nach der Auflösung des Arbeitsverhält-
nisses an, dass ihm die Arbeitgeberin am 12. Oktober 2022 per 30. November 
2022 aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt habe und der Unternehmensbe-
trieb eingestellt worden sei; neben Lohnansprüchen seien ihm Fr. 40'000.-- an 
weiteren finanziellen Leistungen zugesprochen worden (vgl. Vi-act. 203ff.).

4.4 Im Rahmen der Sachverhaltsabklärung nahm das Amt für Arbeit mit 
Schreiben vom 13. Dezember 2022 an, dass der Beschwerdeführer in Unkennt-
nis der Rechtslage den Anspruch auf Weiterführung des befristeten Arbeitsver-
hältnisses nicht geltend gemacht bzw. die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis am 
3. Oktober 2022 auf den 30. November 2022 aufgelöst habe (vgl. Vi-act. 161f.). 

4.5 Mit Stellungnahme vom 23. Dezember 2022 setzte der Beschwerdeführer 
das Amt für Arbeit unter Beilage des Schreibens des Verwaltungspräsidenten der 
C.________ AG vom 20. Dezember 2020 darüber in Kenntnis, dass die 
C.________ AG kurz vor dem Konkurs gestanden habe, weshalb langfristig die 
Lohnfortzahlung früher oder später ohnehin ausgefallen wäre (vgl. Vi-act. 149).

Darüber hinaus hielt der Verwaltungspräsident der C.________ AG mit Schrei-
ben vom 20. Dezember 2022 Folgendes fest (vgl. Vi-act. 148):

Mit diesem Schreiben bestätige ich Ihnen, dass die C.________ AG leider kurz vor 
dem Konkurs steht, da wir die FINMA Lizenz nicht erwerben und entsprechend 
auch nicht aktiv als Vermögensverwalter arbeiten können und dürfen.

Herr A.________ hat in den Jahren 2021 und 2022 versucht mit allen Hebeln die 
Firma zu retten und hat auch verschiedene Strategien ausgearbeitet, doch leider 
können wir die Situation durch geänderte regulatorische und wirtschaftliche Situa-
tion, nicht ändern.

Durch die globale wirtschaftliche Krise und Korrektur an den Finanzmärkten, steht 
die Muttergesellschaft, die D.________ AG, ebenfalls vor dem Konkurs. Die 
Schwestergesellschaften in Dubai und Singapur durchgehen aktuell rigide Spar-
massnahmen durch, um die Firmen am Leben zu halten.

Obwohl die Schweiz für uns Aktionäre von grosser Bedeutung war und ist, können 
wir es uns nicht leisten, weiterhin die Firma zu finanzieren und mussten deswegen 
mit den Mitarbeitern Lösungen finden.

Herr A.________, als letzter Mitarbeiter der C.________ AG, hat bis zum Ende um 
das Überleben der Firma gekämpft, doch wie oben beschrieben, können wir leider 
die Situation nicht ändern.

Durch die Vereinbarung erlaubt uns Herr A.________, dass wir nicht sofort Kon-
kurs anmelden müssen.

5.1 Wie bereits zuvor ausgeführt, gilt auch das Auflösen des Arbeitsverhältnis-
ses im gegenseitigen Einvernehmen aus der Sicht des Arbeitslosenversiche-

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rungsrechts grundsätzlich als Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch den Ar-
beitnehmer (vgl. E. 1.3). Ist jedoch klar, dass die Arbeitgeberin den Beschwerde-
führer unmissverständlich zur Unterzeichnung des Aufhebungsvertrages drängte 
bzw. bei einer Nichtunterzeichnung der Aufhebungsvereinbarung dem Be-
schwerdeführer gekündigt hätte, ist von einer Arbeitgeberkündigung auszugehen 
und eine Einstellung gestützt auf Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV (Selbstkündigung) fällt 
damit ausser Betracht (vgl. vorstehend E. 1.7). Einen solchen Sachverhalt be-
hauptet zumindest der Beschwerdeführer (vgl. vorstehend E. 2.2; sowie Einspra-
cheergänzung vom 27.2.2023 [Vi-act. 84-91]). Damit aber wäre bei der Sachver-
haltsbeurteilung nach Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV zu prüfen, ob der Beschwerdefüh-
rer der Arbeitgeberin genügend Anlass gegeben hat, ihm die Kündigung nahe zu 
legen, bzw. (eventual-)vorsätzlich zu seiner Entlassung beigetragen hat (vgl. vor-
stehend E. 1.8).

5.2 Gemäss den oberwähnten Erwägungen (vgl. vorstehend E. 4 i.V.m. E. 1.9) 
bestehen durchaus Hinweise, die gegen eine Selbstkündigung sprechen und 
dafür, dass die Arbeitgeberin den Beschwerdeführer zur einvernehmlichen Auflö-
sung des Arbeitsvertrages drängte bzw. das Arbeitsverhältnis mit dem Be-
schwerdeführer angesichts eines möglichen Konkurses ohnehin aufgelöst wor-
den wäre, wäre es nicht zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen (vgl. u.a. 
Schreiben des Verwaltungspräsidenten vom 20.12.2022 sowie vom 24.10.2023 
[Bf-act. 3]; Vi-act. 4; ferner auch Handelsregistereintrag der C.________ AG, 
welche den konkreten Firmenzweck im Oktober 2022 von explizit der Vermö-
gensverwaltung und Anlageberatung auf einen allgemeinen Zweck 'verschiede-
ner Dienstleistungen im Finanzbereich' beschränkte; vgl. www.zefix.ch, eingese-
hen am 9.1.2024). Dabei ist denn auch nicht erkennbar, inwiefern der Beschwer-
deführer diesbezüglich gegenüber der Vorinstanz widersprüchliche Aussagen 
gemacht bzw. sich widersprüchlich verhalten haben sollte; entsprechendes bringt 
die Vorinstanz auch nicht vor (vgl. vorstehend E. 4). Kommt hinzu, dass zunächst 
auch die Vorinstanz davon ausging, dass die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis 
am 3. Oktober 2022 auf den 30. November 2022 aufgelöst habe (vgl. vorstehend 
E. 4.4). 

Trotz den sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkten gegen eine Selbst-
kündigung hat die Vorinstanz die Arbeitgeberin nicht zu den genauen Umständen 
der Vertragsauflösung befragt und keine weiterführenden Abklärungen getroffen, 
sondern allein aufgrund der Aufhebungsvereinbarung einer bis 2024 befristeten 
Anstellung auf Selbstkündigung geschlossen. Insbesondere wurde bei der Ar-
beitgeberin nie abgeklärt, ob sie den Beschwerdeführer unmissverständlich zur 
einvernehmlichen Trennung drängte bzw. ihm auch ohne dessen Zustimmung 
zur Aufhebungsvereinbarung ohnehin - und trotz befristeter Anstellung - gekün-

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digt worden wäre. Geklärt wurde auch nicht, welche Bedeutung dem Eintrag in 
der Arbeitgeberbestätigung, das Anstellungsverhältnis habe vom 1. September 
2020 bis 31. August 2022 gedauert, beizumessen ist (Vi-act. 201). Auch das zwi-
schenzeitlich seitens Beschwerdeführer nachgereichte Schreiben des Verwal-
tungspräsidenten vom 24. Oktober 2023 vermag hierzu keine konkreten Anhalts-
punkte zu liefern. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz kann daher noch nicht 
davon ausgegangen werden, dass eine Beweislosigkeit eingetreten ist, die zu 
Lasten des Beschwerdeführers zu gehen hat (vgl. vorstehend E. 1.9).

5.3 Die Vorinstanz hätte mit weiteren Abklärungen sowie dem Beizug der ent-
sprechenden Akten bei der ehemaligen Arbeitgeberin den Sachverhalt ohne wei-
teres im vorstehend erwähnten Sinne weiter abklären können und müssen. Sie 
hat dadurch den Untersuchungsgrundsatz verletzt, weshalb der angefochtene 
Einspracheentscheid aufzuheben und die Angelegenheit zur Vornahme der un-
terbliebenen Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ist. 

Die Vorinstanz wird insbesondere bei der Arbeitgeberin abzuklären haben, was 
die genauen Hintergründe der Aufhebungsvereinbarung waren und wie diese zu-
stande kam. Diesbezüglich ist anzufügen, dass die Arbeitgeberin, welche noch 
immer existiert, zur Mitwirkung verpflichtet ist (Art. 28 Abs. 1 ATSG). Es ist etwa 
zu klären, auf wessen Initiative der Aufhebungsvertrag ausgestellt wurde, ob die 
Arbeitgeberin den Beschwerdeführer unmissverständlich zur einvernehmlichen 
Trennung drängte bzw. ihm auch ohne dessen Zustimmung zur Aufhebungsver-
einbarung gekündigt worden wäre, bzw. wie sie aufgrund der befristeten Anstel-
lung vorgegangen wäre. Nachdem die Arbeitgeberin ausführt, man habe bei der 
FINMA erfolglos eine Berechtigung beantragt, ohne diese habe das Geschäft gar 
nicht erfolgreich geführt werden können, weshalb sämtliche Räumlichkeiten 
gekündigt und alle Mitarbeitenden entlassen worden seien, so handelt es sich al-
les um Begebenheiten, die sich überprüfen lassen. Auch bezüglich die Aussage, 
man habe kurz vor Konkurs (innerhalb eines Monats) gestanden, weshalb die 
Aufhebungsvereinbarung unausweichlich geworden sei, ist von einer Relevanz, 
so dass anzunehmen ist, dass entsprechende Verwaltungsratsbeschlüsse vorlie-
gen. Sollten sich zudem weitere Abklärungen zur Frage, ob der Beschwerdefüh-
rer einen triftigen Grund für die Zustimmung zur vorzeitigen Auflösung des Ar-
beitsverhältnisses hatte, aufdrängen, hat die Vorinstanz diese ebenfalls vorzu-
nehmen. Ziel der Abklärungen muss es sein, einen Sachverhalt abzuklären, der 
zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen 
(BGE 144 V 427 E. 3.2). Ein solcher ist anhand der vorliegenden Akten nicht 
feststellbar, weshalb die Sache nicht spruchreif ist.

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6. Zusammenfassend ergibt sich, dass der angefochtene Einspracheent-
scheid Nr. 28/2023 vom 21. August 2023 aufgrund der Verletzung des Untersu-
chungsgrundsatzes aufzuheben ist. Die Beschwerde ist demzufolge gutzuheis-
sen und die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie weitere 
Abklärungen im oberwähnten Sinne (vgl. E. 5) trifft. Danach erst hat sie zu beur-
teilen, ob der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV (Kündigung 
durch Arbeitgeberin) oder Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV (Selbstkündigung) oder gar 
nicht in der Anspruchsberechtigung einzustellen ist. Damit aber erübrigen sich 
Ausführungen zur Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung (vgl. an-
gefochtener Einspracheentscheid Nr. 28/2023 vom 21.8.2023 E. 15-17; Be-
schwerde vom 11.9.2023 Ziff. 25-32; Stellungnahme vom 6.10.2023 Ziff. 9-11; 
Replik vom 26.10.2023 Ziff. 10-14).

7.1 Die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur erneuten Abklärung und 
neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt nach ständiger Praxis für die 
Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Zusprechung einer Par-
teientschädigung als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei, unabhängig 
davon, ob die Rückweisung überhaupt beantragt, oder ob das entsprechende 
Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird (vgl. BGE 137 V 210 
E. 7.1; VGE I 2019 75 vom 16.3.2020 E. 6.2, je m.H.).

7.2 Verfahrenskosten werden keine erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

7.3 Dem Beschwerdeführer ist dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens ent-
sprechend zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen 
(Art. 61 lit. g ATSG), welche in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für 
Rechtsanwälte (GebTRa; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher für das 
Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 des Gebühren-
tarifs enthaltenen Kriterien, in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf 
Fr. 2'500.-- (inkl. inkl. Barauslagen und MwSt) festgelegt wird.

8. Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (Bundesge-
richtsgesetz, BGG; SR 173.110) vom 17. Juni 2005 ist die Beschwerde in öffent-
lich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig gegen Entschei-
de, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide 
sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über 
Ausstandsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachen-
den Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheis-
sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen 

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bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren 
ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid zur ergänzenden 
Sachverhaltsabklärung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen End-
entscheid, sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 
BGG (vgl. Urteil BGer 8C_137/2020 vom 21.2.2020 m.H.a. BGE 133 V 477 E. 
4.2/4.3). Ob der vorliegende Entscheid anfechtbar ist, wird letztlich das Bundes-
gericht entscheiden. Bei einem allfälligen Weiterzug dieses Entscheids ans Bun-
desgericht kann die Beschwerde erhebende Partei aus der angefügten Rechts-
mittelbelehrung nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die nachstehende Rechtsmit-
telbelehrung erfolgt daher unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als dass der angefochte-
ne Einspracheentscheid Nr. 28/2023 vom 21. August 2023 aufgehoben und 
die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und 
zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 
Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 19. Januar 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. Januar 2024