# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 92cc6611-05ed-5d4e-9726-9389fe26d280
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.03.2014 200 2014 161
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-161_2014-03-27.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-
ten hat das Bundesgericht am 10. Juli 2014 abgewiesen (8C_354/2014).

200 14 161 UV
GRD/GET/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 27. März 2014

Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiber Germann

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Helsana Unfall AG 
Recht, Postfach, 8081 Zürich
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 15. Januar 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1985 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) arbeitet als … bei B.________ in … und ist dadurch bei 
der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana bzw. Beschwerdegegnerin) 
gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrank-
heiten versichert (Akten der Beschwerdegegnerin [act. II K1; K19]). 

Am 2. Dezember 2012 zog sich der Versicherte beim Squash spielen eine 
Achillessehnenruptur am rechten Fuss zu (act. II K1). Für die anschlies-
sende konservative Behandlung (Akten der Helsana [act. IIA] M1; M2) er-
brachte die Helsana die gesetzlichen Leistungen. Am 23. Februar 2013 zog 
sich der Versicherte nach einem Misstritt infolge eines „Remplers“ eine 
Reruptur im Bereich der ursprünglichen Rupturstelle der Achillessehne zu 
(act. II K10; act. IIA M3), welche am 12. März 2013 operativ versorgt (act. 
IIA M5) und in der weiteren Folge insbesondere medikamentös und physio-
therapeutisch behandelt wurde. Die Helsana kam für die Heilungskosten 
auf. Ferner wurde vom 12. bis 26. März 2013 bzw. vom 27. März bis 
13. April 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% respektive 50% attestiert 
(act. IIA M6 S. 2; M7). 

Nachdem die Helsana im Hinblick auf eine anstehende (weitere) biome-
chanische Analyse (act. IIA M11) die medizinischen Akten ihrem beraten-
den Arzt zur Beurteilung vorgelegt hatte (act. IIA M12; M16), stellte sie die 
Versicherungsleistungen per 17. Oktober 2013 mit gleichentags erlassener 
Verfügung (act. II K19) sowie mit der Begründung ein, eine „geführte Phy-
siotherapie“ sei medizinisch nicht mehr indiziert. Ferner verneinte sie einen 
Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung. 
Die dagegen gerichtete Einsprache wies die Helsana – nachdem sie ein 
Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Einsprache mit un-
angefochten gebliebener Zwischenverfügung vom 30. Oktober 2013 (act. II 
K23) abgewiesen hatte – mit Einspracheentscheid vom 15. Januar 2014 
(act. II K28) ab. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 3

B.

Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 17. Februar 2014 Be-
schwerde und stellte die folgenden Rechtsbegehren: 

1. Der Einspracheentscheid vom 15. Januar 2014 sei aufzuheben.

2. Die Helsana Unfall AG sei bis zum Abschluss der Heilbehandlung be-
treffend den Schadenfall vom 2. Dezember 2012 weiterhin zu verpflich-
ten, die Kosten für die Heilbehandlung (insbesondere Physiotherapie, 
biomechanische Analysen und Arztkontrollen etc.) zu übernehmen.

3. Eventualiter zu 2.: Die Sache sei im Sinne der Erwägungen an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen.

 – Unter Kosten- und Entschädigungsfolge –

In der Begründung macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, 
es bestehe bei der Plantarflexion des rechten Fusses im Vergleich zum 
linken Fuss noch ein Kraftdefizit von 32%, welches noch behoben werden 
könne und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis 
zurückzuführen sei, weshalb seitens der Beschwerdegegnerin noch immer 
eine Leistungspflicht bestehe. Die Leistungseinstellung am 17. Oktober 
2013 sei verfrüht (Beschwerde, S. 4 f., Ziffern 15, 17). Ebenso sei der An-
spruch auf eine Integritätsentschädigung sowie eine Invalidenrente verfrüht 
geprüft worden. Eventualiter werde geltend gemacht, dass die Erheblich-
keitsgrenze von 5% überschritten worden sei, was allenfalls gutachterlich 
zu klären sei. 

Mit Beschwerdeantwort vom 17. März 2014 schliesst die Beschwerdegeg-
nerin auf Abweisung der Beschwerde. In der Begründung bringt sie haupt-
sächlich vor, die Übernahme der Heilungskosten habe nach bundesgericht-
licher Rechtsprechung nur solange zu erfolgen, als eine Steigerung der 
Arbeitsfähigkeit erzielt werden könne. Eine solche Steigerung könne bei 
voller Arbeitsfähigkeit nicht mehr erreicht werden. Der Beschwerdeführer 
sei seit dem 14. April 2013 ununterbrochen zu 100% arbeitsfähig, weshalb 
ein stabiler Gesundheitszustand erreicht sei. Auch das Auftrainieren eines 
allfälligen Kraftdefizits bei der Plantarflexion (Zehenstand) sei im vorliegen-
den Fall nicht relevant, da der Beschwerdeführer als … tätig sei und sich 
ein solches Kraftdefizit auf seine Arbeitsfähigkeit nicht auswirke (S. 4, Zif-
fer 2). Der medizinische Endzustand sei im Zeitpunkt der Leistungseinstel-
lung erreicht gewesen (S. 5, Ziffer 3). Selbst wenn der Endzustand nicht 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 4

erreicht wäre, so sei mit Bezug auf die Physiotherapie und die biomechani-
schen Analysen das Kriterium der Wirtschaftlichkeit nicht erfüllt (S. 4, Zif-
fer 5). 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde grundsätz-
lich einzutreten. 

1.2 Angefochten ist der die Verfügung vom 17. Oktober 2013 (act. II 
K19) bestätigende Einspracheentscheid vom 15. Januar 2014 (act. II K28). 
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Heilbehandlungen über den 
17. Oktober 2013 hinaus. Der Streitwert liegt mit Blick auf die unter den 
gegebenen Umständen noch zu erwartenden medizinischen Massnahmen 
unter Fr. 20‘000.--, womit die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrich-
terliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG). Nicht Streitgegenstand 
bildet mangels Liquidität der tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse ein 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 5

allfälliger Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädi-
gung. Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. 

1.3 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1

2.1.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen 
Unfallversicherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, 
eines Nichtberufsunfalles, einer Berufskrankheit oder einer unfallähnlichen 
Körperschädigung voraus (Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
Unfallversicherung vom 20. März 1981 [UVG; SR 832.20]; Art. 9 Abs. 2 der 
Verordnung über die Unfallversicherung vom 20. Dezember 1982 [UVV; SR 
832.202]). Der Unfallversicherer haftet jedoch für einen 
Gesundheitsschaden nur insoweit, als dieser in einem natürlichen sowie 
adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht (BGE 
129 V 177 E. 3 S. 181). 

2.1.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die 
Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass 
ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der 
versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht 
weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene 
gesundheitliche Störung entfiele ("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 
E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

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Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 6

2.1.3 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitli-
chen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-
cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). 

2.1.4 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 
des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; RKUV 1994 U 206 S. 328 
E. 3b). 

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ur-
sächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um 
eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders 
als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusam-
menhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim 
Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2). 

2.2 Gemäss Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch 
auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen, namentlich auf die 
ambulante Behandlung durch den Arzt, den Zahnarzt oder auf deren 
Anordnung durch eine medizinische Hilfsperson (lit. a). Dabei hat der 
Versicherer die Pflegeleistungen nur so lange zu erbringen, als davon eine 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 7

namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann 
(Art. 19 Abs. 1 UVG). 

Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes der ver-
sicherten Person zu verstehen ist, umschreibt das Gesetz nicht näher. Mit 
Blick darauf, dass die soziale Unfallversicherung ihrer Konzeption nach auf 
die erwerbstätigen Personen ausgerichtet ist, wird sich dies namentlich 
nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der 
Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, bestimmen. Dabei ver-
deutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, 
dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Ge-
wicht fallen muss. Kommt der Versicherungsträger hingegen zum Schluss, 
eine Fortsetzung der ärztlichen Behandlung führe nicht mehr zu einer 
nennenswerten Besserung, oder hält er eine vom Versicherten oder 
dessen Arzt vorgeschlagene Behandlung für unzweckmässig, kann er 
gestützt auf Art. 48 UVG die Fortsetzung der Behandlung ablehnen (BGE 
128 V 169 E. 1b S. 171; RKUV 1995 Nr. U 227 S. 190 E. 2a). Ein Anspruch 
auf weitere medizinische Behandlung besteht somit nur, wenn damit eine 
erhebliche Besserung des Gesundheitszustandes erreicht werden kann. 
Hingegen verleihen weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven 
Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von 
weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender 
geringfügiger therapeutischer Fortschritt Anspruch auf deren Durchführung 
(Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 31. Juli 2013, 8C_970/2012, E. 
2.3). Die Frage einer zu erwartenden gesundheitlichen Verbesserung ist 
nur prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen zu beur-
teilen (SVR 2010 UV Nr. 3 S. 14 E. 8.2).

3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin hat die Ereignisse vom 2. Dezember 2012 
bzw. vom 23. Februar 2013 mit (Re)-Ruptur der Achillessehne rechts als 
tatbeständlich im Sinne von Art. 4 ATSG respektive Art. 9 Abs. 2 lit. f UVV 
und damit ihre grundsätzliche Leistungspflicht anerkannt, was im Lichte der 
Aktenlage nicht zu beanstanden ist (Art. 61 lit. c ATSG). Uneins sind sich 

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Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 8

die Parteien demgegenüber hinsichtlich der zeitlichen Befristung der Leis-
tungspflicht bzw. der Frage, ob die Beschwerdegegnerin mit der Begrün-
dung, der (unfallbedingte) medizinische Endzustand sei erreicht, die Über-
nahme von weiteren Heilungskosten ab dem 17. Oktober 2013 zu Recht 
verweigerte. 

Zur Frage der Kausalität sowie der Behandlungsbedürftigkeit der Be-
schwerden im rechten Fuss ergeben die medizinischen Akten im Wesentli-
chen das folgende Bild: 

3.1.1 Am 12. März 2013 wurde beim Beschwerdeführer in der Praxisklinik 
C.________ (nachfolgend Praxisklinik) eine Trippelbündel-Rekonstruktion 
mit Plantaris-Verstärkungsplastik an der Achillessehne rechts durchgeführt. 
Im entsprechenden Operationsbericht (act. IIA M5) wurde als Diagnose 
eine Achillessehnen-Reruptur bei Status nach konservativer Behandlung 
nach Achillessehnenriss rechts am 2. Dezember 2012 festgehalten. 

Die anschliessende Hospitalisation dauerte bis am 18. März 2013, als der 
Beschwerdeführer in gutem Allgemeinzustand in die weitere ambulante 
Behandlung entlassen werden konnte (act. IIA M6). 

3.1.2 Aus der Patientengeschichte der Praxisklinik ergibt sich sodann im 
Wesentlichen der folgende Verlauf:

Am 23. April 2013 (act. IIA M7) wurde festgehalten, dem Beschwerdeführer 
gehe es sehr gut, die Sehne sei völlig reizlos, die Wunde im mittleren Drittel 
noch leicht verkrustet, jedoch ohne Sekretion. 

Am 4. Juni 2013 wurde eine biomechanische Ganganalyse durchgeführt 
(act. IIA M8). Demnach zeige die Druckmessung ein normales plantares 
Verteilungsmuster. Die Fussrichtung sei rechts leicht abduziert. Gemäss 
Ganganalyse lägen die Kraftmaxima links über und rechts unter dem 
Normbereich. Der Lastwechsel in der Abrollbewegung sei normal; rechts 
dauere die Abrollbewegung ca. 7% länger als links. 

Im selbentags verfassten Eintrag in der Patientengeschichte (act. IIA M9) 
wurde festgehalten, in der Ganganalyse mit Turnschuh und einem Keil ha-
be sich keine wesentliche Veränderung zur vorangehenden Analyse erge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 9

ben. Befundmässig ergäben sich eine Sehne mit guter Kraftübertragung 
sowie leichte Adhäsionen im Bereich des Soleus proximal. Es könne nun 
auf Turnschuh mit einem Keil umgestellt werden; Physiotherapie sei wei-
terhin erforderlich. 

Am 16. Juli 2013 wurde eine weitere biomechanische Ganganalyse durch-
geführt (act. IIA M15). Demnach sei die Fussrichtung normal. Gemäss 
Ganganalyse lägen die Kraftmaxima im Normbereich. Sodann zeige sich 
ein normaler Lastwechsel in der Abrollbewegung. Im Stabilitätstest zeige 
sich ein Defizit auf der betroffenen rechten Seite. Insgesamt verfüge der 
Beschwerdeführer über eine mässige Stabilität. Bezüglich der Plantarflexi-
on ergebe sich ein Defizit von 45% auf der betroffenen rechten Seite. Hin-
sichtlich der Dorsalextension ergebe sich kein signifikantes Defizit. Generell 
zeige der Beschwerdeführer in der Plantarflexion rechts mässige, ansons-
ten durchschnittliche Maximalkraftwerte. Das Kraftverhältnis der Agonisten-
Antagonisten sei rechts unausgewogen zu Ungunsten der Plantarflexoren. 
Der dynamische Bewegungsumfang sei rechts deutlich vermindert.

Im gleichentags verfassten Eintrag in der Patientengeschichte (act. IIA 
M10) wurde ein noch schlecht funktionierender Soleus bei sonst gut funk-
tionierender Sehne vermerkt (act. IIA M10). Unter Procedere wurde im We-
sentlichen festgehalten, es sei weiterhin Physiotherapie, Soleus-Training 
sowie Sehnenernährungsförderung und Magnesium erforderlich. 

Am 27. August 2013 (act. IIA M11) wurde sodann folgendes festgehalten: 
„Guter, funktionierender Soleus, Sehne noch etwas steif. Weiterhin Seh-
nenernährungsförderung, Magnesium, zunehmende Belastung. Kontrolle 
im September mit Biomechanik.“

3.1.3 Prof. Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH und beratender Arzt der 
Beschwerdegegnerin, hielt mit Bericht vom 10. September 2013 (act. IIA 
M12) fest, aufgrund der bisherigen Mitteilungen aus der Praxisklinik 
C.________ (letzte Kontrolle am 27. August 2013) sei das Resultat sehr 
gut. Im Zusammenhang mit dem Ergebnis der biomechanischen Analyse 
vom 4. Juni 2013, welches offenbar normal gewesen sei, stelle sich die 
Frage nach der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit weiterer biomechanischer 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 10

Analysen. Offenbar bestehe ein fixes Programm, nach welchem 16, 26 und 
52 Wochen nach Operation das Laborprogramm absolviert werde. Ent-
sprechend solle diese „BERA-Vorlage“ der Praxisklinik zur Beantwortung 
vorgelegt werden. 

3.1.4 Im Bericht der Praxisklinik vom 24. September 2013 (act. IIA M15) 
wurde festgehalten, die Untersuchung vom 4. Juni 2013 habe gegenüber 
der gesunden Seite eine erheblich reduzierte Abstosskraft von 45% erge-
ben. Der Abstoss sei mindestens zur Hälfte noch auf der Ferse erfolgt. Ein 
normales Gangbild bzw. ein normaler Abrollvorgang habe nicht stattgefun-
den. Die Untersuchung vom 16. Juli 2013 habe zwar einen verbesserten 
Abrollvorgang ergeben. Beim Gehen sei die Abstosskraft unter dem Vor-
fuss jedoch immer noch um 5% reduziert gewesen und der Beschwerde-
führer sei immer noch 10% länger auf der Ferse stehen geblieben. Dies 
bedeute, dass zu diesem Zeitpunkt die Wadenmuskulatur im Vergleich zur 
Gegenseite später und in geringerem Masse aktiviert worden sei. Ein hink-
freies Gehen sei somit zu diesem Zeitpunkt nicht möglich gewesen. Be-
trachte man die Maximalkraft, die der Beschwerdeführer aktiv habe auf-
bringen können, dann habe sich ein Defizit auf der betroffenen rechten Sei-
te von 45% gezeigt. Ausserdem sei der Bewegungsumfang im oberen 
Sprunggelenk um 11 Grad eingeschränkt gewesen. Die Resultate hätten 
gezeigt, dass der Heilungsverlauf zwar in etwa der Norm entsprochen ha-
be, dass der funktionelle Zustand der Muskelsehneneinheit jedoch noch 
weit von der Normalität entfernt gewesen sei. Die Kraft des Triceps surae 
und die Beweglichkeit im Sprunggelenk habe deshalb weiter therapiert 
bzw. verbessert werden müssen. Die Feststellung, dass die biomechani-
sche Analyse vom 4. Juni 2013 „offenbar normal“ gewesen sei, sei deshalb 
falsch. Die Analyse zeige gravierende Defizite, bereits bei relativ geringen 
Belastungen (Gehen). Die drauffolgende Analyse zeige zwar beim Gehen 
ein verbessertes, jedoch keineswegs unauffälliges Gangbild. Der Maximal-
krafttest, der zu diesem Zeitpunkt zum erstem Mal habe durchgeführt wer-
den können, habe ein noch bedeutendes Defizit gezeigt, was höhere Be-
lastungen ausserhalb der Therapie ausgeschlossen habe. Somit sei eine 
weitere Kontrolle zur Überprüfung des Therapieerfolgs unabdingbar. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 11

3.1.5 Mit Bericht vom 30. September 2013 (act. IIA M16) hielt Prof. Dr. 
med. D.________ zu Handen der Beschwerdegegnerin fest, der Kausalzu-
sammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und den Ereignissen 
vom 2. Dezember 2012 bzw. 23. Februar 2013 sei überwiegend wahr-
scheinlich. Aufgrund der biomechanischen Untersuchung vom 14. Juni 
2013 (richtig wohl: 4. Juni 2013) seien noch leistungsmässig verminderte 
Ergebnisse aufgedeckt worden. Eine spezifische Therapie werde im Sinne 
von Physiotherapie vorgeschlagen. Bei dem 25-Jährigen sollte durch den 
normalen Gebrauch auch ohne Physiotherapie eine Angleichung an die 
Gegenseite im Laufe der nächsten Monate möglich sein. Unfallfremde Fak-
toren lägen sodann keine vor. Die Physiotherapie sei auslaufen zu lassen, 
weitere Behandlungs- und Therapievorschläge gebe es keine. Es handle 
sich um einen stationären Gesundheitszustand und weitere therapeutische 
Massnahmen könnten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu keiner 
namhaften Besserung des Gesundheitszustandes führen bzw. vermöchten 
den stationären Gesundheitszustand nicht auch nur für eine begrenzte Zeit 
zu lindern. Der Fall solle per 17. Oktober 2013 abgeschlossen werden. Die 
Mitteilungen des Biomechanikers aus der Praxisklinik seien interessant, 
hätten für den Alltag jedoch eher akademische Bedeutung. Wenn weitere 
biomechanische Tests durchgeführt würden, müssten diese über Drittmittel 
finanziert werden (Forschung). 

3.1.6 Im Bericht vom 18. November 2013 (act. IIA M17) hielt Dr. med. 
E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, Sportmedizin 
(Praxisklinik), fest, der postoperative Verlauf sei erwartungsgemäss gewe-
sen. Es zeige sich jedoch nach wie vor ein 32%iges Kraftdefizit im Bereich 
der Plantarflexion; der Beschwerdeführer sei noch nicht fähig, auf die Ze-
hen zu stehen. Aus diesem Grund seien weitere physiotherapeutische Sit-
zungen unbedingt notwendig. Im Übrigen sei es – nach eigener, 30jähriger 
Erfahrung in Achillessehnenrehabilitation – unabdingbar, die Sehne 
während ca. 12 Monaten zu behandeln. Das Remodeling der Achillessehne 
dauere ungefähr 12 bis 18 Monate. Der Beschwerdeführer sei im Alltag 
durch die fehlende Plantarflexion nach wie vor behindert. 

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 12

unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

3.3 Die vorliegend verfügbaren medizinischen Berichte erlauben eine 
zuverlässige Beurteilung des vorliegend strittigen Anspruchs auf Heilbe-
handlung (vgl. E. 1.2 vorne). Der vom Beschwerdeführer eventualiter und in 
Zusammenhang mit der ohnehin nicht streitgegenständlichen Integritäts-
entschädigung beantragten Rückweisung zwecks Begutachtung bedarf es 
demnach nicht. 

3.4 Zunächst ist betreffend den natürlichen Kausalzusammenhang zwi-
schen den geklagten Beschwerden und den Ereignissen vom 2. Dezember 
2012 und 23. Februar 2013 festzustellen, dass der Status quo ante vel sine 
bei Erlass des Einspracheentscheids am 15. Januar 2014 – bis zu welchem 
Zeitpunkt die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse zu berücksichtigen 
sind – nicht (überwiegend wahrscheinlich) erreicht war: Zum einen bejaht 
der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin, Prof. Dr. med. D.________, 
die Kausalität im Bericht vom 30. September 2013 ausdrücklich (act. IIA 
M16); zum andern ergeben sich auch aus den übrigen Berichten keinerlei 
Zweifel am Bestand bzw. keine Hinweise für das Dahinfallen der Kausalität. 
Soweit die – diesbezüglich beweisbelastete (vgl. E. 2.1.4 vorne) – Be-
schwerdegegnerin die per 17. Oktober 2013 erfolgte Leistungseinstellung 
mit dem Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs begründet (vgl. 
Verfügung vom 17. Oktober 2013 [act. II K19]), kann ihr deshalb nicht ge-
folgt werden. 

3.5

3.5.1 Im Weiteren erhellt aus den dargelegten medizinischen Unterlagen 
(vgl. E. 3.1 vorne), dass der Beschwerdeführer nach wie vor an erheblichen 
(unfallbedingten) Funktionseinbussen am rechten Fuss leidet. So hielt auch 
Prof. Dr. med. D.________ fest, aufgrund der biomechanischen Untersu-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 13

chung vom 14. Juni 2013 (richtig wohl: 4. Juni 2013) seien noch leistungs-
mässig verminderte Ergebnisse aufgedeckt worden (act. IIA M16). Hieran 
hat sich in der weiteren Folge nichts geändert: So ergab eine biomechani-
sche Analyse am 16. Juli 2013 (act. IIA M15) ein unausgewogenes Kraft-
verhältnis der Agonisten-Antagonisten zu Ungunsten der Plantarflexoren 
und einen deutlich verminderten dynamischen Bewegungsumfang rechts. 
Wie im Bericht der Praxisklinik vom 18. November 2013 (act. IIA M17) so-
dann festgehalten wurde, besteht im Bereich der Plantarflexion nach wie 
vor ein erhebliches Kraftdefizit, wobei der Beschwerdeführer nicht fähig ist, 
auf die Zehen zu stehen. Dies wird weder durch die übrigen Akten falsifi-
ziert noch von der Beschwerdegegnerin in Frage gestellt. Zwar misst Prof. 
Dr. med. D.________ den „Mitteilungen des Biomechanikers“ eher „aka-
demische Bedeutung“ zu. Diese Kritik an den Ergebnissen der biomechani-
schen Analysen, welche jeweils durch Dr. med. E.________ angeordnet 
wurden, ist jedoch pauschal und stützt sich namentlich nicht auf eigene, die 
kritisierten Feststellungen allenfalls entkräftende Untersuchungsbefunde, 
weshalb sie nicht geeignet ist, die von Dr. med. E.________ postulierte 
weitere Behandlungsbedürftigkeit (vgl. act. IIA M17) in Frage zu stellen. 

Im Lichte der Aktenlage kann somit nicht gesagt werden, dass von weiteren 
therapeutischen Massnahmen keine erhebliche Besserung zu erwarten ist. 
Von einer weit entfernten Möglichkeit eines positiven Resultats (vgl. E. 2.2 
vorne) kann sodann keine Rede sein. Die Beschwerdegegnerin ist daher 
über den 17. Oktober 2013 hinaus für die Heilbehandlungen weiterhin leis-
tungspflichtig. 

Was sie dagegen vorbringt, dringt nicht durch: 

3.5.2 So trifft es zwar zu, dass unter einer namhaften Besserung des Ge-
sundheitszustandes im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG namentlich die zu 
erwartende Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit 
unfallbedingt beeinträchtigt, zu verstehen ist (vgl. E. 2.2 vorne). Vorliegend 
wurde einzig für die Zeit vom 12. bis 26. März 2013 sowie vom 27. März bis 
13. April 2013 eine 100%ige bzw. 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert mit 
der Folge, dass – nach der offenbaren Auffassung der Beschwerdegegne-
rin (vgl. Beschwerdeantwort, Ziffer 2, S. 4) – bereits ab dem 14. April 2013 
zufolge Erlangens der vollen Arbeitsfähigkeit kein Anspruch auf Heilbe-

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handlung mehr bestände. Indessen kann die genannte – auf den Fallab-
schluss mit anschliessender Adäquanz- bzw. Rentenprüfung zugeschnitte-
ne – Rechtsprechung nicht dahingehend verstanden werden, dass der An-
spruch auf Heilbehandlung gemäss Art. 10 UVG das Vorliegen einer Ar-
beitsunfähigkeit gleichsam notwendig voraussetzt, bestünde diesfalls doch 
in all denjenigen (und zahlreichen) Fällen, da ein Unfall zwar (behand-
lungsbedürftige) Verletzungsfolgen, nicht jedoch eine Arbeitsunfähigkeit 
zeitigt, gar keine Leistungspflicht des Unfallversicherers, was nicht Sinn 
und Zweck von Art. 10 UVG entspricht. Nachdem – wie hiervor dargelegt 
(vgl. E. 3.5.1 vorne) – im vorliegenden Fall die Indikation für weitere Heil-
behandlungen ohne weiteres gegeben ist, ist auch deren Zweckmässigkeit 
im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG zu bejahen, wobei es um eine wesentli-
che Besserung des Gesundheitszustandes und nicht um die Arbeitsfähig-
keit geht. Daran ändert auch der Bericht von Prof. Dr. med. D.________ 
vom 30. September 2013 nichts, welcher postuliert, dass „bei dem 25jähri-
gen […] durch den normalen Gebrauch auch ohne Physiotherapie eine 
Angleichung an die Gegenseite im Laufe der nächsten Monate möglich 
sein [sollte]“ (act. IIA M16): Einerseits ist diese Aussage vage und damit 
nicht beweiskräftig; andererseits macht der Beschwerdeführer zu Recht 
geltend, dass die blosse Möglichkeit einer „Selbstheilung“ in der Zukunft die 
Behandlungsbedürftigkeit im Sinne von Art. 10 UVG für sich allein nicht 
ausschliesst.

Was schliesslich die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachte Un-
wirtschaftlichkeit (vgl. Art. 54 UVG) der vorgesehenen Behandlungen (Phy-
siotherapie, biomechanische Analyse) anbetrifft, so erfolgt dieser Einwand 
pauschal und ohne nähere Quantifizierung der Kosten. Im Übrigen wird 
weder dargelegt noch ist ersichtlich, dass eine andere (wirtschaftlichere) 
Behandlungsmethode vorhanden ist oder zwischen den Behandlungskos-
ten und dem zu erwartenden Heilungserfolg ein grobes Missverhältnis be-
steht. 

3.6 Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch 
auf Heilbehandlungen ab dem 17. Oktober 2013 zu Unrecht verneint. So-
weit auf die Beschwerde eingetreten werden kann, ist sie somit in Aufhe-
bung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 15. Januar 2014 gut-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2014, UV/14/161, Seite 15

zuheissen verbunden mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer 
über den 17. Oktober 2013 hinaus Anspruch auf Heilbehandlungen hat. 

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

4.2 Da der Aufwand für die Beschwerdeführung nicht das Mass dessen 
überstieg, was dem Einzelnen zur Besorgung eigener Angelegenheiten 
zugemutet werden darf, besteht trotz dieses Ausgangs des Verfahrens kein 
Anspruch auf Ausrichtung einer Parteientschädigung (BGE 127 V 205 
E. 4b S. 207, 110 V 132 E. 4d S. 134 AHI 2000 S. 330 E. 5). 

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird gutheissen, soweit darauf einzutreten ist, und der 
angefochtene Einspracheentscheid der Helsana Unfall AG vom 15. Ja-
nuar 2014 wird aufgehoben. Die Beschwerdegegnerin wird angewie-
sen, dem Beschwerdeführer über den 17. Oktober 2013 hinaus Heilbe-
handlungen auszurichten. 

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen. 

3. Zu eröffnen (R):

- A.________

- Helsana Unfall AG 

- Bundesamt für Gesundheit 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.