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**Case Identifier:** 5dc5e628-21e6-5c4b-9e81-f186b479a3e3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.09.2025 B-1234/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-1234-2025_2025-09-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-1234/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), 

Richter Pascal Richard, Richter Jean-Luc Baechler,    

Gerichtsschreiber Benjamin Märkli. 
 

 
 

Parteien 
 X._______, 

vertreten durch Henning Heinze, Rechtsanwalt, 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI, 

Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Anerkennung Abschluss/Ausbildung  

(Elektrotechniker/Österreich). 

 

 

 

B-1234/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Herr X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) schloss am 9. Novem-

ber 2016 in Österreich die vierjährige duale Ausbildung zum Elektrotechni-

ker, Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik, Spezialmodul Gebäudeleit-

technik, mit der Lehrabschlussprüfung ab und weist mehrjährige Arbeitser-

fahrung in Österreich und der Schweiz nach. Am 10. September 2024 er-

suchte er beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ESTI (nachfol-

gend: Vorinstanz) um Anerkennung der Gleichwertigkeit seiner österreichi-

schen Ausbildung mit derjenigen zum Elektroinstallateur EFZ in der 

Schweiz. Die Vorinstanz beurteilte mit unbegründeter Verfügung vom 

28. Oktober 2024 die Ausbildungen als nur teilweise gleichwertig und 

machte die Anerkennung vom Bestehen einer Eignungsprüfung oder der 

Absolvierung eines Anpassungslehrganges von 30 Monaten abhängig. 

Nachdem der Beschwerdeführer von der in der Verfügung eingeräumten 

Möglichkeit, eine Begründung zu verlangen, Gebrauch gemacht hatte, er-

liess die Vorinstanz am 23. Januar 2025 die Begründung zur Verfügung, 

wobei sie in teilweiser Wiedererwägung auf die Dauer des Anpassungs-

lehrganges zurückkam und diese auf 18 Monate reduzierte. 

B.  

Mit Beschwerde vom 24. Februar 2025 ficht der Beschwerdeführer die Ver-

fügung der Vorinstanz an und beantragt: 

«1. Der österreichische Ausbildungsabschluss des Beschwerdeführers zum 

Elektrotechniker, Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik, Spezialmodul 

Gebäudeleittechnik sei, unter Aufhebung der Verfügung der Beschwerdegeg-

nerin vom 23. Januar 2025, als der Ausbildung zum Elektroinstallateur mit eid-

genössischem Fähigkeitszeugnis EFZ gleichwertig anzuerkennen. 

2. Eventualiter: Der österreichische Ausbildungsabschluss des Beschwerde-

führers zum Elektrotechniker, Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik, Spe-

zialmodul Gebäudeleittechnik sei, unter Aufhebung der Verfügung der Be-

schwerdegegnerin vom 23. Januar 2025, als der Ausbildung zum Elektroin-

stallateur mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ teilweise gleichwertig 

anzuerkennen. 

3. Eventualiter: Die Beschwerdegegnerin sei unter Aufhebung der Verfügung 

vom 23. Januar 2025 zu verpflichten, eine kürzere Dauer für den Anpassungs-

lehrgang festzusetzen und ihre Entscheidung zu begründen. 

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde-

gegnerin.» 

B-1234/2025 

Seite 3 

Zur Begründung bringt er vor, die Vorinstanz liste bloss die Fächer der ös-

terreichischen und der schweizerischen Ausbildung auf, ohne die wesent-

lichen Unterschiede aufzuzeigen. Sodann zitiert er die Inhalte des österrei-

chischen Lehrplanes und bringt danach vor, sämtliche von der Vorinstanz 

in der Beilage zur Verfügung aufgezeigten Prüfungsinhalte seien bereits 

von der österreichischen Ausbildung des Beschwerdeführers abgedeckt 

und wesentliche Unterschiede nicht ersichtlich. Sodann sei die verfügte 

Dauer des Anpassungslehrganges übermässig lang, nicht nachvollziehbar 

und erscheine völlig willkürlich, was auch die nicht weiter begründete Re-

duktion der Dauer um 12 Monate im Rahmen der Begründung belege. 

C.  

Mit Eingabe vom 12. Mai 2025 lässt sich die Vorinstanz vernehmen. Sie 

beantragt die kostenfällige Abweisung der Beschwerde, soweit darauf ein-

getreten werden könne, ohne jedoch Gründe für ein allfälliges Nichteintre-

ten geltend zu machen. Zur Begründung bringt sie vor, die von ihr gerügten 

Unterschiede ergäben sich aus der Verfügung. Der Beschwerdeführer zi-

tiere seinerseits nur den Lehrplan, ohne darzutun, wie er seine Auffassung 

begründe. Der zitierte Lehrplan stimme zudem nicht mit Gesuchsbeilagen 

überein und sei zum Zeitpunkt der Ausbildung des Beschwerdeführers 

noch gar nicht in Kraft gewesen. Sodann ergebe ein Vergleich der Ausbil-

dungsinhalte, dass zwar teilweise die gleichen Inhalte gelehrt worden 

seien, aber andere Inhalte fehlten in Österreich, insbesondere aufgrund 

der in beiden Ländern unterschiedlichen länderspezifischen Normen. Auch 

seine Arbeitserfahrung vermöge die Unterschiede nicht aufzuwiegen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Angefochten ist eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 des Verwal-

tungsverfahrensgesetzes (VwVG, SR 172.021), deren Beurteilung in die 

Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts fällt (Art. 31 ff. des Verwal-

tungsgerichtsgesetzes [VGG, SR 173.32]). Der Beschwerdeführer hat am 

vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch die angefochtene Ver-

fügung besonders berührt und verfügt über ein schutzwürdiges Interesse 

an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die form- 

und fristgerecht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereichte Be-

schwerde ist einzutreten. 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 

Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder 

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Seite 4 

Missbrauch des Ermessens, unrichtige oder unvollständige Feststellung 

des rechtserheblichen Sachverhalts sowie Unangemessenheit (Art. 49 

VwVG). Es wendet das Recht von Amtes wegen an und ist nicht an die 

Begründung der Parteien oder der Vorinstanz gebunden (Art. 62 Abs. 4 

VwVG). Dabei braucht es sich nicht mit jeder tatbestandlichen Behauptung 

und jedem rechtlichen Einwand auseinanderzusetzen, sondern kann sich 

auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (vgl. 

BGE 150 III 1 E. 4.5; 146 II 335 E. 5.1; 133 I 270 E. 3.1). 

Allerdings auferlegt sich das Bundesverwaltungsgericht eine gewisse Zu-

rückhaltung, wo die Verwaltung über spezifisches Fachwissen verfügt, wie 

vorliegend die zur Beurteilung der Gleichwertigkeit der Ausbildungsab-

schlüsse erforderlichen elektrotechnischen Kenntnisse. Der verfügenden 

Behörde darf und soll bei der Beurteilung von solch ausgesprochenen 

Fachfragen ein gewisser Ermessens- und Beurteilungsspielraum belassen 

werden, soweit sie die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte ge-

prüft und die erforderlichen Abklärungen sorgfältig und umfassend durch-

geführt hat. Das Bundesverwaltungsgericht weicht in derartigen Fällen 

nicht aus eigenem Gutdünken, sondern nur aus triftigen Gründen von der 

Beurteilung durch die Vorinstanz ab (vgl. BGE 142 II 451 E. 4.5.1; 140 I 

201 E. 6.1; 139 II 185 E. 9.3). Es korrigiert unangemessene Entscheidun-

gen, überlässt aber die Wahl unter mehreren angemessenen Lösungen der 

Vorinstanz (vgl. BGE 135 II 296 E. 4.4.3; 133 II 35 E. 3; BVGE 2012/10 

E. 8.1.1). Demgegenüber prüft es die rechtlichen Einordnungen und 

Schlussfolgerungen der Vorinstanz sowie die Einhaltung der allgemeinen 

Verfassungs- und Verwaltungsgrundsätze (Willkürverbot, Rechtsgleich-

heits- und Verhältnismässigkeitsgebot, Treu und Glauben) ohne Ein-

schränkung, andernfalls es eine formelle Rechtsverweigerung beginge (Ur-

teil des BVGer A-6137/2023 vom 16. Juni 2025 E. 2). 

3.  

3.1 Der Beschwerdeführer rügt, die angefochtene Verfügung sei nicht hin-

reichend begründet, da lediglich die Fächer der österreichischen Ausbil-

dung jenen der schweizerischen Ausbildung gegenübergestellt und als «of-

fensichtlich unterschiedlich» bezeichnet worden seien. Damit macht er 

sinngemäss eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör gel-

tend. Diese formelle Rüge ist vorab zu behandeln (vgl. BGE 141 V 557 

E. 3). 

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Seite 5 

3.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches 

Gehör. Dieser ist formeller Natur. Seine Verletzung führt ungeachtet der 

materiellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Be-

schwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (vgl. BGE 

147 I 433 E. 5.1; 144 I 11 E. 5.3; 142 II 218 E. 2.8.1). Der Anspruch auf 

rechtliches Gehör umfasst unter anderem die Verpflichtung der Behörde, 

ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, 

dass sich die Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft 

geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiter-

ziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen 

genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die 

sich ihr Entscheid stützt. Dabei ist nicht erforderlich, dass sich die Behörde 

mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes ein-

zelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Sie darf sich vielmehr auf die für 

den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (vgl. BGE 150 III 1 

E. 4.5; 149 V 156 E. 6.1; 146 II 335 E. 5.1; 142 II 154 E. 4.2). 

3.3 Anders als der Beschwerdeführer ausführt, stellt die Vorinstanz im an-

gefochtenen Entscheid nicht nur die beiden Ausbildungsinhalte einander 

gegenüber. Vielmehr macht sie auch auf die unterschiedlichen Niederspan-

nungs-Installations-Normen beider Länder (Rz. III.7 der angefochtenen 

Verfügung) aufmerksam und verweist für die fehlenden Inhalte auf die Fä-

cher-Tabelle des Anhangs (Rz. III.8 der angefochtenen Verfügung). Diese 

Tabelle (Beilage 13.1 der vorinstanzlichen Akten) nennt auf zwei Seiten die 

von der Vorinstanz als fehlend erachteten Kompetenzen. 

Damit werden die Überlegungen der Vorinstanz zu den fehlenden Bil-

dungsinhalten erkennbar; einer sachgerechten Anfechtung des vorinstanz-

lichen Entscheids stand somit nichts entgegen. 

Eine Verletzung der Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Ge-

hörs ist nicht ersichtlich. 

4.  

Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid den anwendbaren Rechts-

rahmen korrekt dargestellt, was vom Beschwerdeführer auch nicht bestrit-

ten wird. Darauf kann verwiesen werden (vgl. ferner Urteil des BVGer 

B-2372/2022 vom 15. März 2024 E. 4). Ebenso herrscht Einigkeit, dass die 

ausländische Ausbildung hinsichtlich Bildungsstufe und Bildungsdauer 

gleichwertig ist. 

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Umstritten und somit zu überprüfen ist daher einzig, ob die Vorinstanz die 

Gleichwertigkeit der Bildungsinhalte zu Recht verneint hat. 

4.1 Der Bereich der Diplomanerkennung wird vom Untersuchungsgrund-

satz beherrscht (vgl. Urteil des BVGer B-2923/2020 vom 17. März 2022 

E. 4.2.3). Die zuständige Behörde des Aufnahmestaates hat dabei die In-

halte der vorgelegten Nachweise auf deren Gleichwertigkeit mit den eige-

nen Anforderungen an den Erhalt des entsprechenden innerstaatlichen 

Ausbildungsnachweises zu überprüfen. Es ist die Behörde, welche nach-

weisen muss, dass die ausländische Ausbildung den Anforderungen nicht 

entspricht. Die Beweislast dafür, dass wesentliche Unterschiede zwischen 

den Ausbildungsgängen bestehen, liegt bei der Vorinstanz (BVGE 2012/29 

E. 5.4); kann sie diese wesentlichen Unterschiede nicht nachweisen, darf 

sie keine Ausgleichsmassnahmen anordnen (vgl. Urteil des BVGer 

B-6082/2020 vom 12. Oktober 2021 E. 3.1). 

4.2 Die antragstellende Person ist indessen gestützt auf ihre Mitwirkungs-

pflicht (Art. 13 VwVG) verpflichtet, für die Abklärung nützliche Informatio-

nen beizubringen. Dies gilt insbesondere bezüglich solcher Unterlagen, die 

naturgemäss nur sie liefern kann, und für die Abklärung von Tatsachen, die 

sie besser kennt als die Behörden und welche diese ohne ihre Mitwirkung 

gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können (BGE 143 

II 425 E. 5.1; 130 II 449 E. 6.6.1). Die zuständige Behörde des Aufnahme-

staates kann gemäss Art. 50 Abs. 1 Richtlinie 2005/36/EG des Europäi-

schen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Aner-

kennung von Berufsqualifikationen (nachfolgend: Richtlinie 2005/36/EG) 

die im Anhang VII aufgeführten Unterlagen und Bescheinigungen verlan-

gen. Zu diesen zählen der Staatsangehörigkeitsnachweis der antragstel-

lenden Person, eine Kopie der Befähigungsnachweise oder des Ausbil-

dungsnachweises, der zur Aufnahme des entsprechenden Berufes berech-

tigt, sowie gegebenenfalls eine Bescheinigung über die von der antragstel-

lenden Person erworbenen Berufserfahrung. Ferner kann die Behörde die 

antragstellende Person auffordern, Informationen zu ihrer Ausbildung vor-

zulegen, soweit dies zur Prüfung der Voraussetzungen des Art. 14 Richtli-

nie 2005/36/EG erforderlich ist (Anhang VII zur Richtlinie 2005/36/EG, 

Ziff. 1 Bst. a und b). Die Behörde kann daher gegebenenfalls Informationen 

verlangen, die die Gesamtdauer des Studiums, die absolvierten Fächer 

und unter Umständen das Verhältnis zwischen theoretischem und prakti-

schem Ausbildungsanteil betreffen. Kann der Antragsteller diese Informati-

onen nicht beibringen, sollte sich die zuständige Behörde des Aufnahme- 

staates an die Kontaktstelle, die zuständige Behörde im Herkunftsstaat 

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oder an eine sonstige einschlägige Stelle im Herkunftsstaat wenden. Sollte 

es nicht möglich sein, Informationen über die Ausbildung einzuholen, stützt 

sich die von der zuständigen Behörde getroffene Entscheidung auf die ver-

fügbaren Informationen (vgl. «Von der Koordinatorengruppe gebilligter Ver-

haltenskodex für die Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von 

Berufsqualifikationen – Nationale Verwaltungspraktiken, die unter die 

Richtlinie 2005/36/EG fallen», Ref. Ares[2016]263049, S. 5 f., anwendbar 

gemäss Urteil des BVGer B-3198/2019 vom 11. August 2020 E. 5.1.2; Ur-

teile des BVGer B-1023/2023 vom 17. Juni 2024 E. 2.6; B-5081/2020 vom 

1. September 2021 E. 10.3.1 f.; B-1184/2020 vom 25. Mai 2021 E. 3.4.1 f.; 

B-5129/2013 vom 4. März 2015 E. 5.1). 

4.3 Wie ausgeführt, stellt die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung 

die Ausbildungsinhalte der österreichischen Ausbildung gemäss der vom 

Beschwerdeführer eingereichten Stundentafel aus dem Landeslehrplan für 

den Lehrberuf Elektrotechnik vom 1. September 2013 derjenigen der 

schweizerischen Ausbildung gemäss Lehrplan Berufsfachschule Elektroin-

stallateurin EFZ / Elektroinstallateur EFZ gegenüber: 

Lehrberuf Elektrotechnik 
 
Elektrotechnik und angewandte 
Mathematik 
Technologie 
Spezielle Technologie 
Elektrotechnische Kommunika-
tion 
Laboratoriumsübungen 
Elektrotechnisches Projektlabor 

Elektroinstallateur EFZ 
 
Bearbeitungstechnik 

- Werkstoffe 
- Arbeitssicherheit 
- Gesundheitsschutz 

Technologische Grundlagen 
- Mathematik 
- Elektrotechnik 
- Elektronik und erweiterte 

Fachtechnik 
- Kommunikationstechnik 

Technische Dokumentation 
- Arbeitsdokumentation 
- Anlagedokumentation 
- Regeln der Technik 

Elektrische Systemtechnik 
- Installationstechnik und 

Technik der Energievertei-
lung 

- Technik der Energienut-
zung 

- Elektrotechnik 
- Steuerungstechnik 
- Gebäudeautomation 

Kommunikationstechnik 
- Kommunikationsanlagen 
- koaxiale Anlagen 

 

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Seite 8 

In vier der Teilinhalte der schweizerischen Ausbildung, namentlich Werk-

stoffe, Arbeitssicherheit, Elektrotechnik und Regeln der Technik erblickte 

sie gemäss Beilage zur Verfügung Defizite des Beschwerdeführers. 

Der Beschwerdeführer zitiert zur Begründung seiner Ansicht, die Bildungs-

inhalte seien gleichwertig, weiträumig den Landeslehrplan der Vorarlberger 

Landesberufsschulen für den Lehrberuf Elektrotechnik, der ab dem Schul-

jahr 2017/2018 gültig ist. Eine über die blosse Wiedergabe des Inhalts die-

ses Landeslehrplanes hinausgehende Begründung für die angebliche 

Gleichwertigkeit bringt er allerdings nicht vor. 

4.4 Dass in der österreichischen Ausbildung des Beschwerdeführers die 

von der Vorinstanz als fehlend bemängelten Kompetenzen im Bereich Re-

geln der Technik fehlen, welche sich auf das schweizerische Regelungs-

umfeld beziehen, ist ohne weitere Begründung nachvollziehbar. Inwiefern 

sich aber die übrigen Bildungsinhalte effektiv unterscheiden, lässt sich ge-

stützt auf die von der Vorinstanz allein berücksichtigte Stundentafel insbe-

sondere aufgrund ihres geringen Detaillierungsgrades nicht beurteilen. 

Für einen sinnvollen Vergleich der Ausbildungsinhalte ist ein Abstellen auf 

die Stundentafel daher nicht ausreichend, sondern es ist der Landeslehr-

plan der Vorarlberger Landesberufsschulen für den Lehrberuf Elektrotech-

nik selbst beizuziehen, wie dies der ab dem Schuljahr 2017/2018 gültige 

Landeslehrplan, den der Beschwerdeführer einreicht, erkennen lässt. 

Dass, wie die Vorinstanz zu Recht geltend macht, der Beschwerdeführer 

seine Ausbildung mit Diplom vom 9. November 2016 abschloss, weshalb 

die von ihm eingereichte Fassung des Landeslehrplans für seine konkrete 

Ausbildung nicht massgeblich ist, vermag daran nichts zu ändern. 

4.5 Im Rahmen ihrer Untersuchungspflicht hätte es der Vorinstanz oble-

gen, die für den Ausbildungszeitraum des Beschwerdeführers anwendbare 

Fassung des Landeslehrplans der Vorarlberger Landesberufsschulen für 

den Lehrberuf Elektrotechnik beim Beschwerdeführer oder bei der zustän-

digen Stelle erhältlich zu machen (vgl. vorstehend E. 4.2) und ihrem Ent-

scheid zugrunde zu legen. Indem sie dies nicht getan hat, hat sie ihre Un-

tersuchungspflicht verletzt. 

4.6 Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich, den angefochtenen Ent-

scheid aufzuheben und die Sache zur Einholung der notwendigen Unterla-

gen und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 61 

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Seite 9 

Abs. 1 VwVG), auch wenn der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer 

dies nicht beantragt (Art. 62 Abs. 1 VwVG). 

5.  

5.1 Die Verfahrenskosten sind den Parteien nach Massgabe ihres Unter-

liegens aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Rückweisung zu erneu-

tem Entscheid bei offenem Ausgang gilt praxisgemäss als Obsiegen (vgl. 

BGE 141 V 281 E. 11.1; Urteil des BVGer B-3580/2021 vom 9. Mai 2022 

E. 4), weshalb dem Beschwerdeführer keine Kosten aufzuerlegen sind. 

Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1’500.– ist ihm nach 

Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. Vor- 

instanzen haben, auch wenn sie unterliegen, keine Verfahrenskosten zu 

tragen (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

5.2 Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat als obsiegende Partei 

Anspruch auf eine volle Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 

Abs. 1 des Reglements des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]). Mangels Honorarnote – die einzureichen 

ihm obläge (Art. 14 Abs. 1 VGKE) – ist die Parteientschädigung auf Grund 

der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 VGKE; vgl. BVGE 2014/24 E. 5.3). 

Eine Verpflichtung des Gerichts, eine solche einzuholen, besteht nicht (vgl. 

Urteil des BGer 2C_343/2010 vom 11. April 2011 E. 8.3.2, nicht publ. in 

BGE 137 II 199). Das Anwaltshonorar wird nach dem notwendigen Zeitauf-

wand des Vertreters bemessen (Art. 10 Abs. 1 VGKE), wobei der Stunden-

ansatz mindestens Fr. 200.– und höchstens Fr. 400.– beträgt (Art. 10 

Abs. 2 VGKE). Die Parteientschädigung wird demnach auf Fr. 2’000.– fest-

gesetzt. 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen und die angefochtene Verfügung vom 

23. Januar 2025 wird aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Entscheidung 

im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird 

der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'500.– nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

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Seite 10 

3.  

Dem Beschwerdeführer wird zulasten der Vorinstanz eine Parteientschädi-

gung von Fr. 2’000.– zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Eid-

genössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunika-

tion UVEK. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Vera Marantelli Benjamin Märkli 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 21. Oktober 2025  

B-1234/2025 

Seite 11 

Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: 

Rückerstattungsformular) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und 

Kommunikation UVEK (Gerichtsurkunde)