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**Case Identifier:** 513c426f-64af-5146-bb6e-86d5ceac8692
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-09-11
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 11.09.2008 IV 2007/132
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2007-132_2008-09-11.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2007/132

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 23.06.2020

Entscheiddatum: 11.09.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 11.09.2008
Art. 7 ATSG, Art. 8 ATSG, Art. 28 IVG. Auf Grund der medizinischen 
Aktenlage erscheint die von der Verwaltung angenommene Besserung des 
Gesundheitszustandes nach einem Klinikaufenthalt nicht überwiegend 
wahrscheinlich. Vielmehr kann das Vorliegen einer depressiven Erkrankung - 
nebst einer somatoformen Schmerzstörung - nicht ausgeschlossen werden. 
Rückweisung zur weiteren Abklärung (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 11. September 2008, IV 2007/132).

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus und

Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach

Entscheid vom 11. September 2008

in Sachen

T.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rudolf Sutter, Toggenburgerstrasse 24, 9500 Wil,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Rente (Einstellung)

Sachverhalt:

A.   

A.a  T.___ meldete sich am 18. November 2005 zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung an (Berufsberatung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Rente; act. 

G 6.1/1). Ihre letzte Arbeitsstelle bei der A.___, Flawil, wurde ihr per 30. November 2005 

auf Grund der langen Krankheitsabsenz gekündigt. Der Hausarzt der Versicherten, Dr. 

med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Uzwil, gab in seinem Arztbericht vom 

29. November 2005 differenzialdiagnostisch an, die Versicherte leide unter einer 

anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. Weiter diagnostizierte er unter anderem 

eine depressive Episode schweren Grades seit Frühjahr 2005, ein rezidivierendes 

lumbospondylogenes Syndrom mit pseudoradikulären Ausstrahlungen mit referred-

pain-Symptomatik. Es bestehe eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit seit 23. April 2005 bis 

auf weiteres (act. G 6.1/8.1). Mit einem weiteren Arztbericht vom 29. November 2005 

diagnostizierte das Spital Flawil eine am 22. März 2005 erlittene Weichteilkontusion des 

rechten Unterschenkels, welche jedoch keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe 

(act. G 6.1/13.1). Mit Arztzeugnis vom 1. März 2006 diagnostizierte Dr. med. C.___, 

Klinik für Neurochirurgie, Kantonsspital, St. Gallen, ein lumbovertebragenes 

Schmerzsyndrom mit beidseitigen rechtsbetonten psoeudoradikulärem Beinschmerz. 

Die Versicherte war dort im Mai 2003 und im Februar 2005 wegen Kreuzschmerzen in 

Behandlung (act. G 6.1/22).

Vom 13. April bis 3. Mai 2006 absolvierte die Versicherte einen 

Rehabilitationsaufenthalt in der Klinik Gais. Im entsprechenden Bericht vom 31. Mai 

2006 sowie im Arztbericht vom 24. Juli 2006 gab Dr. med. D.___, Facharzt Psychiatrie 

und Psychotherapie FMH sowie Chefarzt Psychosomatik, an, die Versicherte leide an 

einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4). Er gab eine 100 

%ige Arbeitsunfähigkeit für die Dauer des Klinikaufenthalts an. Ab 4. Mai 2006 bestehe 

aus psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit mehr (act. G 6.1/27.5 - 9).

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A.b Am 18. September 2006 äusserte sich der RAD dahingehend, dass vom 22. April 

2005 bis zum 3. Mai 2006 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Seit 

4. Mai 2006 bestehe jedoch in einer adaptierten Tätigkeit, die keine schweren 

Tätigkeiten oder das Verharren in Zwangshaltungen umfassen sollte, eine 100 %ige 

Arbeitsfähigkeit (act. G 6.1/28.3). Mit Vorbescheid vom 2. Oktober 2006 lehnte die IV-

Stelle St. Gallen die Übernahme der Kosten von beruflichen Massnahmen ab (act. G 

6.1/33). Mit Vorbescheid vom 3. Oktober 2006 gab die IV-Stelle St. Gallen der 

Versicherten sodann bekannt, dass sie ihr für die Zeit vom 1. April 2006 bis zum 30. 

(richtig: 31.) Mai 2006 eine ganze Rente ausrichten werde. Danach bestehe kein 

Anspruch mehr (act. G 6.1/35). Mit Einwand vom 4. Oktober 2006 liess die Versicherte 

durch die Unia beantragen, es sei eine 100 %ige Invalidität ab 1. April 2005 

anzuerkennen. Solange die gesundheitliche Situation nicht klar sei, könne auch über 

die beruflichen Massnahmen nicht entschieden werden (act. G 6.1/36). Nach der 

Einholung eines weiteren Arztzeugnisses bei Dr. med. E.___, FMH für Chirurgie, St. 

Gallen, den die Versicherte am 4. Dezember 2006 wegen einer umschriebenen, 

subcutanen Fettatrophie nach Cortisoninjektionen paravertebral konsultierte 

(Arztzeugnis vom 20. Dezember 2006; act. G 6.1/49), bestätigte der RAD mit 

Stellungnahme vom 9. Januar 2007 weiterhin eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit in einer 

adaptierten Tätigkeit (act. G 6.1/50).

A.c  Mit Verfügung vom 15. Februar 2007 wies die IV-Stelle den Anspruch auf 

berufliche Eingliederungsmassnahmen ab, da die Versicherte in einer adaptierten 

Tätigkeit voll arbeitsfähig sei (act. G 6.1/51). Mit Verfügung vom 21. Februar 2007 

verfügte sie zudem die Ausrichtung einer ganzen IV-Rente für die Zeit vom 1. April 

2006 bis zum 31. Mai 2006. Danach bestehe kein Anspruch mehr. Mit dem Bericht von 

Dr. D.___ vom 17. Juli 2006 liege eine fachpsychiatrische Stellungnahme vor, die eine 

somatoforme Schmerzstörung bestätige. Von einer schweren depressiven Störung sei 

jedoch nicht auszugehen. Es liege deshalb keine Komorbidität vor, mit welcher eine 

Arbeitsunfähigkeit auch für adaptierte Tätigkeiten medizinisch zu begründen wäre. 

Vielmehr sei aus medizinischer Sicht von einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit in einer 

adaptierten Tätigkeit auszugehen (act. G 6.1/53 und 56).

B.  

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B.a Mit Beschwerde vom 23. März 2007 und Ergänzung vom 10. Mai 2007 beantragt 

der Rechtsvertreter der Versicherten, die angefochtene Verfügung vom 21. Februar 

2007 sei insoweit aufzuheben, als darin ein Anspruch auf eine Invalidenrente ab dem 

1. Juni 2007 (richtig: 2006) verneint werde. Der Beschwerdeführerin sei (auch für die 

Zeit) ab dem 1. Juni 2006 eine ganze Rente zuzusprechen. Zur Begründung stützt sich 

der Rechtsvertreter im Wesentlichen auf das MEDAS-Gutachten vom 27. September 

2005. Darin stelle der psychiatrische Konsiliargutachter, Dr. med. F.___, die Diagnosen 

einer erheblichen psychischen Komponente bei chronisch rezidivierenden Schmerzen, 

zum Teil wechselnder Lokalisation, mit der Differenzialdiagnose einer anhaltenden 

somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4). Ausserdem bestehe eine depressive 

Episode schweren Grades (F32.2) seit Frühjahr 2000 (richtig: 2005). Weiter gehe der 

Gutachter davon aus, dass in psychiatrischer Hinsicht eine 75 %ige Arbeitsunfähigkeit 

für jegliche Erwerbstätigkeit bestehe.

Auch der behandelnde Psychiater, Dr. med. G.___, Spezialarzt für Psychiatrie und 

Psychotherapie, Wil, komme in seinem Bericht vom 5. Januar 2007 zu ähnlichen 

Schlüssen. Er diagnostiziere eine mittelgradige rezidivierende depressive Störung mit 

somatischen Symptomen (F33.11 und F33.2) auf dem Boden einer ängstlichen 

Persönlichkeit, eine Panikstörung (F 41.0) sowie ein chronifiziertes Schmerzsyndrom 

bei bekannten Wirbelsäulenveränderungen. Dr. G.___ führe zudem aus, die Störung 

hätte sich chronifiziert und einen invalidisierenden Verlauf genommen. Sowohl das 

polydisziplinäre MEDAS-Gutachten als auch Dr. G.___ beurteilten die Arbeitsfähigkeit 

der Beschwerdeführerin somit ganz anders als Dr. D.___. Danach habe sich der 

Zustand der Beschwerdeführerin keineswegs gebessert. Es gehe nicht an, das 

Rentenbegehren allein gestützt auf eine Stellungnahme eines einzigen Arztes 

abzuweisen, wenn sich aus den Akten bedeutende Zweifel an der Richtigkeit dieser 

Beurteilung ergäben. Die Beschwerdegegnerin setze sich nicht mit den 

widersprechenden Arztberichten der MEDAS und von Dr. G.___ auseinander. Es sei auf 

das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten sowie auf die Beurteilung des behandelnden 

Psychiaters abzustellen (act. G 3).

B.b Mit Beschwerdeantwort vom 10. Juli 2007 beantragt die Verwaltung, es sei 

festzustellen, dass die Beschwerdeführerin ab April 2006 bis Ende August 2006 

Anspruch auf eine ganze IV-Rente habe. Im Übrigen sei die Beschwerde abzuweisen. 

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Zur Begründung wird vorgebracht, dass die von der Klinik Gais attestierte volle 

Arbeitsfähigkeit schlüssig sei. Die dort durchgeführte psychiatrische Behandlung der 

Beschwerdeführerin habe offenbar zur Folge gehabt, dass sich der 

Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der MEDAS-Begutachtung 

wesentlich verbessert habe. Die Schätzung der Klinik Gais stehe auch im Einklang mit 

der Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach eine somatoforme Schmerzstörung 

nur dann die Arbeitsfähigkeit einschränke, wenn eine psychische Komorbidität von 

erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer vorliege. Dies sei bei der 

Beschwerdeführerin nicht der Fall. Demgegenüber überzeuge der Bericht G.___ nicht. 

Dessen Ausführungen beträfen vor allem den Zeitraum ab dem Behandlungsbeginn 

vom 2. September 2003 bis Ende 2005. Aktuelle Beobachtungen und Befunde würden 

nicht aufgeführt. Zudem habe Dr. G.___ offenbar keine Kenntnis der Vorakten. 

Entgegen dessen Ansicht liege kein invalidisierender körperlicher Gesundheitsschaden 

vor. Auch sei die von ihm diagnostizierte Panikstörung nicht ausgewiesen. Nachdem 

keine Hinweise darauf beständen, dass sich der Gesundheitszustand der 

Beschwerdeführerin seit dem Arztbericht der Klinik Gais wesentlich verschlechtert 

habe, sei weiterhin auf diesen Bericht abzustellen. Entgegen der ursprünglichen 

Verfügung sei jedoch die Rente in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV erst per Ende 

August einzustellen (act. G 6).

B.c In seiner Replik vom 30. August 2007 verweist der Rechtsvertreter auf eine bei Dr. 

G.___ eingeholte Stellungnahme vom 16. August 2007. Daraus gehe hervor, dass die 

bei der Beschwerdeführerin festgestellte einfach strukturierte infantile Persönlichkeit für 

eine Komorbidität spreche. Das Bestehen einer Komorbidität werde noch mehr durch 

die Diagnose einer rezidivierenden schweren depressiven Störung bestätigt, die sowohl 

vor als auch nach dem Aufenthalt in der Klinik Gais durch die MEDAS und durch Dr. 

G.___ gestellt worden sei. Auch sei die Beschwerdeführerin durch die aufgetretene 

Gewebeatrophie in einen panischen Zustand geraten. Schliesslich stelle Dr. G.___ klar, 

dass der Zustand der Beschwerdeführerin auch nach ihrem Aufenthalt in der Klinik 

Gais weiterhin schlecht gewesen sei, weshalb sie von ihm am 16. Juli 2006 für eine 

psychotherapeutische Behandlung in der Psychiatrischen Klinik Wil angemeldet 

worden sei. Auch sei im Moment wegen persistierender psychischer Beschwerden ein 

erneuter Aufenthalt in der Klinik Gais vorgesehen (act. G 8).

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B.d Mit Duplik vom 10. September 2007 führt die Beschwerdegegnerin aus, dass die 

von Dr. G.___ erwähnte einfache strukturierte Persönlichkeit den Begriff der 

Komorbidität gemäss der Definition des Bundesgerichts nicht erfülle. Es könne damit 

nicht auf die Einschätzung von Dr. G.___ abgestellt werden (act. G 10).

Erwägungen:

1.   

Vorab ist festzustellen, dass im vorliegend zu beurteilenden Fall ausschliesslich die 

Rentenfrage den Streitgegenstand bildet. Nicht zu prüfen ist im gegenwärtigen 

Zeitpunkt ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf berufliche Massnahmen, zumal die 

entsprechende Verfügung unangefochten blieb.

2.   

2.1  Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). 

Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder 

geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2  Die Rentenabstufungen des Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20, in der seit 1. Januar 2004 gültigen Fassung) 

geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente, 

bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% Anspruch auf eine halbe Rente, bei 

einem Invaliditätsgrad von mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei 

einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente.

2.3  Für die Bemessung der Invalidität bei einer erwerbstätigen versicherten Person 

wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 

Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen 

durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

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(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

2.4  Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 

261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und 

demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung 

des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Diese Untersuchungspflicht dauert so 

lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen 

Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Führen die im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen den 

Versicherungsträger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, objektiver und 

inhaltsbezogener Beweiswürdigung (BGE 132 V 400 E. 4.1) zur Überzeugung, ein 

bestimmter Sachverhalt sei überwiegend wahrscheinlich (BGE 126 V 360 E. 5b mit 

Hinweisen) und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden 

Ergebnis nichts mehr ändern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise 

weder eine Verletzung der Untersuchungsmaxime noch eine Verletzung des Anspruchs 

auf rechtliches Gehör (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 E. 4b mit Hinweisen).

2.5  Die Rechtsprechung hat es mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als 

vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 

Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b). Das 

im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholte Gutachten von externen 

Spezialärzten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen 

sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde 

zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, besitzt bei der Beweiswürdigung volle 

Beweiskraft, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 

sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb). Dies bedeutet nicht, dass Parteigutachten durch 

den Umstand allein, dass sie von einer Partei eingeholt und in das Verfahren 

eingebracht wurden, ohne weiteres minder beweiskräftig sind. Denn auch sie können 

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nützliche Äusserungen zum medizinischen Sachverhalt enthalten. Daraus folgt 

wiederum nicht, dass sie den gleichen Rang wie ein vom Gericht oder vom 

Sozialversicherer nach dem vorgegebenen Verfahrensrecht eingeholtes Gutachten 

besitzen. Relevant werden sie nur, wenn ihre Aussagen die Auffassungen und 

Schlussfolgerungen des förmlich bestellten Gutachtens in rechtserheblichen Fragen 

derart zu erschüttern vermögen, dass davon abzuweichen wäre (BGE 125 V 351 E. 3c). 

Was Berichte von Hausärzten angeht, so darf diesen nicht zum Vorneherein jede 

Glaubwürdigkeit abgesprochen werden. Indes darf und soll die Erfahrungstatsache 

mitberücksichtigt werden, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre 

auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen zu Gunsten ihrer Patienten 

aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts vom 21. Dezember 2005 

i.S. A., 4P.254/2005, E. 4.2).

3.   

3.1  Vorliegend ist nur die Frage umstritten, ob die in der angefochtenen Verfügung 

zugesprochene ganze Rente auf Ende August 2006 zu terminieren ist. Nicht umstritten 

sind der verfügungsweise festgelegte Rentenbeginn am 1. April 2006 sowie die Frage, 

ob überhaupt Anspruch auf eine Rente besteht. Nach der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung bilden diese Elemente Teilaspekte des verfügungsweise festgelegten 

Rechtsverhältnisses. Diese dienen in der Regel lediglich der Begründung der Verfügung 

und sind daher nicht selbständig anfechtbar. Die Beschwerdeinstanz überprüft den 

Streitgegenstand bestimmende, aber nicht beanstandete Elemente indes nur, wenn 

hiezu auf Grund der Vorbringen der Parteien oder anderer sich aus den Akten 

ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht. Zieht das Gericht an sich 

nicht bestrittene Aspekte des streitigen Rechtsverhältnisses in die Prüfung mit ein, hat 

es bei seinem Entscheid je nachdem die Verfahrensrechte der am Prozess Beteiligten, 

insbesondere das Anhörungsrecht der von einer möglichen Schlechterstellung 

bedrohten Partei, oder den grundsätzlichen Anspruch auf den doppelten Instanzenzug 

zu beachten (Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (heute: 

Sozialversicherungsabteilung des Bundesgericht), I 542/05, Erw. 2.1 mit Hinweisen auf 

BGE 130 V 502 Erw. 1.1 und 125 V 415 Erw. 2).

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3.2  Für die Leistungszusprache stellte die Beschwerdegegnerin zunächst auf die 

Stellungnahme des RAD vom 18. September 2006 ab, wonach die Beschwerdeführerin 

vom 22. (richtig: 23.) April 2005 bis zum 3. Mai 2006 zu 100 % arbeitsunfähig sei (act. 

G 6.1/28.3). Der RAD wiederum stützte sich bei seiner Beurteilung einerseits auf den 

Arztbericht von Dr. B.___ vom 29. November 2005, der den Beginn der vollständigen 

Arbeitsunfähigkeit auf den 23. April 2005 datierte (act. G 6.1/8.1). Für das Ende der 

vollständigen Arbeitsunfähigkeit stellte der RAD auf den Verlaufsbericht von Dr. D.___ 

vom 31. Mai 2006 an Dr. B.___ ab, worin jener den Hausarzt über den Aufenthalt der 

Beschwerdeführerin in der Klinik Gais informiert. Im entsprechenden Schreiben geht 

Dr. D.___ davon aus, dass der Klinikaufenthalt eine Verbesserung des psychischen 

Zustandes bewirkt habe und die Wiedereingliederung aus psychiatrischer Sicht 

jederzeit möglich wäre (act. G 6.1/27.10). Ausserdem bestätigte Dr. D.___ gegenüber 

der IV-Stelle St. Gallen, dass aus psychiatrischer Sicht ab dem 4. Mai 2006 keine 

Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe (act. G 6.1/27.5).

Mit Einwand vom 4. Oktober 2006 machte die Unia als damalige Rechtsvertreterin die 

Beschwerdegegnerin darauf aufmerksam, dass sich die Beschwerdeführerin in der 

Psychiatrischen Klinik Wil einem Therapieprogramm unterziehen werde, und dass 

diesbezüglich bereits am 3. August 2006 eine Vorbesprechung stattgefunden habe 

(act. G 6.1/36.1). Nach nochmaliger Anfrage beim RAD erachtete es dieser als 

notwendig, bei der Klinik Wil ein aktuelles Arztzeugnis einzuholen, was jedoch - auf 

Grund der zwar vorgesehenen aber noch nicht begonnenen Behandlung - scheiterte 

(act. G 6.1/40, 45 und 46.7). Statt dessen wurde schliesslich ein Bericht von Dr. E.___ 

eingeholt, der sich jedoch nicht mit der psychischen Situation der Beschwerdeführerin 

befasste, sondern eine Gewebeatrophie nach Cortisoninjektionen, ohne Auswirkung 

auf die Arbeitsfähigkeit, diagnostizierte (Bericht vom 20. Dezember 2006, act. G 

6.1/49). Obwohl die angeforderten aktuellen Arztberichte über den psychischen 

Zustand der Beschwerdeführerin - inklusive den bis dahin ausstehenden Bericht des 

behandelnden Psychiaters Dr. G.___ - nicht vorlagen, stellte der RAD mit 

Stellungnahme vom 9. Januar 2007 wiederum auf den Verlaufs- und den Arztbericht 

von Dr. D.___ vom 31. Mai 2006 bzw. 24. Juli 2006 ab. Gestützt darauf erachtete es der 

RAD als erwiesen, dass bei der Beschwerdeführerin eine somatoforme 

Schmerzstörung vorliege. Eine depressive Störung sei hingegen nicht anzunehmen. 

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Daran könne auch das (von der Krankenkasse eingeholte) MEDAS-Gutachten vom 27. 

September 2005 nichts ändern (act. G 6.1/50).

3.3  Die Beschwerdegegnerin führte (in einem Textbaustein) aus, bei der MEDAS 

handle es sich um eine eigens für die IV geschaffene spezialisierte Gutachterstelle. Mit 

dem polydisziplinären Ansatz der MEDAS sei gewährleistet, dass medizinischen 

Einzeldisziplinen bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht ein zu grosses Gewicht 

zukämen, sondern eine Gesamtbetrachtung stattfinde. Zudem sei der 

Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde (Fach-)Ärzte auf Grund 

ihrer auftragsrechtlichen Stellung eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen würden. 

Zwar war dem RAD das MEDAS-Gutachten vom 27. September 2005 bekannt. Obwohl 

darin nebst einer erheblichen psychischen Komponente bei chronisch-rezidivierenden 

Schmerzen mit wechselnder Lokalisation, Differenzialdiagnose: somatoforme 

Schmerzstörung (ICD-10: F45.4), auch eine depressive Episode schweren Grades 

(F32.2) bestehend seit Frühjahr 2005, festgestellt wurde - was von Dr. B.___ bereits im 

Bericht vom 29. November 2005 an die Beschwerdegegnerin weitergeleitet wurde - 

stützte sich die Beschwerdegegnerin ohne nähere Begründung auf die Angaben des 

behandelndes Arztes in der Klinik Gais, Dr. D.___.

Zwar machte Dr. D.___ zum Zeitpunkt des Klinikaustritts keine expliziten Hinweise auf 

ein depressives Krankheitsgeschehen. Indessen erwähnte auch er bestimmte, bei 

Depressionen typischerweise auftretende Symptome, wie etwa eine massive 

Selbstwertproblematik oder Schuldgefühle (vgl. Beschreibung zu F32 [depressive 

Episode] in: Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter 

Gesundheitsprobleme [ICD-10], Amtliche deutschsprachige Ausgabe). Zudem wurde 

die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Vorbescheidverfahrens von der Unia darüber 

informiert, dass eine weitere Psychotherapie in der Klinik Wil geplant war (act. G 6.1/36 

und 38). Ebenfalls noch vor Verfügungserlass wurde die Beschwerdegegnerin mit einer 

Kopie des Berichts von Dr. G.___ an den Hausarzt (Dr. B.___) vom 5. Januar 2007 

bedient. Darin diagnostizierte Dr. G.___ eine mittelgradige rezidivierende depressive 

Störung mit somatischen Symptomen (F33.11 und F33.2) auf dem Boden einer 

ängstlichen Persönlichkeit (F60.6), eine Panikstörung (F41.0) sowie ein chronifiziertes 

Schmerzsyndrom bei bekannten Wirbelsäulenänderungen. Dr. G.___ führte in diesem 

Schreiben weiter aus, dass die von der MEDAS Ende August 2005 festgestellte 

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schwere depressive Episode mit einer bescheinigten Arbeitsunfähigkeit von 75 % trotz 

Fortsetzung der ambulanten Therapie nicht habe gebessert werden können. Der 

stationäre Aufenthalt in der Klinik Gais (13. April - 3. Mai 2006) habe zwar im Moment 

eine subjektive Erleichterung gebracht, am Krankheitsbild der Beschwerdeführerin und 

ihrer Arbeitsfähigkeit jedoch nichts geändert. Deshalb sei nun eine dreimonatige Kur in 

der KPK Wil vorgesehen (act. G 6.1/55). Das MEDAS-Gutachten selber ging davon aus, 

dass bei der Beschwerdeführerin ein ausgeprägtes psychisches Leiden vorliege, das 

wahrscheinlich deutlich im Vordergrund stehe. Auch die MEDAS erachtete demzufolge 

die weitere psychiatrische Behandlung der Depression als dringend notwendig (act. G 

6.2).

3.4  Trotz all dieser Hinweise vor allem im MEDAS-Gutachten, das der 

Beschwerdeführerin immerhin aus psychischen Gründen eine 75 Arbeitsunfähigkeit in 

sämtlichen Tätigkeiten attestierte, und in den Ausführungen von Dr. G.___, der sogar 

die psychiatrische Diagnose von einer depressiven Episode (F32) in eine rezidivierende 

depressive Störung (F33) verschärfte, ging die Beschwerdegegnerin in der 

angefochtenen Verfügung mit keinem Wort auf die depressive Problematik ein. 

Vielmehr stützte sie sich einzig auf die Ausführungen des RAD, welcher seinerseits im 

Wesentlichen auf den Bericht D.___ abstellte. Entgegen ihren eigenen Ausführungen, 

wonach dem MEDAS-Gutachten ein gewisser Vorrang gebühre, stützte sie ihre 

Verfügung somit im Wesentlichen auf die Ausführungen eines behandelnden 

Facharztes. Diese erscheinen jedoch insofern nicht vollständig, als Dr. D.___ das vom 

MEDAS-Gutachter vor und von Dr. G.___ nach dem Klinikaufenthalt festgestellte 

depressive Krankheitsgeschehen kaum erwähnt. Im Übrigen hielt auch Dr. D.___ die 

Beschwerdeführerin keineswegs für geheilt. Vielmehr liess er im Schreiben vom 31. Mai 

2006 offen, ob die von ihm festgestellte Besserung (der somatoformen 

Schmerzstörung) nach dem Austritt anhalten würde. Auch er erachtete sodann eine 

intensive ambulante psychotherapeutische Nachbetreuung für angezeigt (act. G 

6.1/27.10).

Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass auf Grund der vorliegenden Aktenlage 

eine substanzielle Verbesserung des depressiven Krankheitsbildes nach dem Austritt 

aus der Klinik Gais nicht überwiegend wahrscheinlich erscheint. Vielmehr bestehen 

Anhaltspunkte, dass weiterhin arbeitsrelevante psychische Einschränkungen bestehen. 

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Die Beschwerdegegnerin hätte somit nicht auf die Einholung aktueller Arztberichte 

verzichten dürfen. Sie selber, bzw. der RAD, empfahl denn ursprünglich auch die 

Einholung des Berichts der KPK Wil über den dort vorgesehenen Klinikaufenthalt. Es 

hätte die Möglichkeit bestanden, den Abschluss dieser Behandlung abzuwarten oder - 

wie von der KPK Wil empfohlen - die Beschwerdeführerin im Ambulatorium für 

Sozialpsychiatrie abklären zu lassen. Im Weiteren hätte die Beschwerdegegnerin bei 

der MEDAS einen aktuellen Verlaufsbericht anfordern können. Schliesslich war es nicht 

gerechtfertigt, den Bericht von Dr. G.___ vom 5. Januar 2007 - trotz der mangelnden 

Compliance dieses Arztes im Verfahren - ohne Begründung zu ignorieren. Jedenfalls 

durfte sich die Beschwerdegegnerin beim gegebenen Stand der Abklärungen nicht mit 

einem Bericht von Dr. E.___, der die Beschwerdeführerin wegen einer Gewebeatrophie 

betreute, zufrieden geben.

3.5  Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die 

Streitsache zur weiteren Abklärung im Sinn der Erwägungen und anschliessenden 

neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

3.6  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von insgesamt Fr. 600.-- 

erscheint vorliegend als angemessen. Die Rückweisung zur Neubeurteilung gilt 

praxisgemäss als volles Obsiegen (ZAK 1987 S. 268 E. 5a). Die Beschwerdegegnerin 

hat deshalb die gesamte Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Dementsprechend 

ist der von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- 

zurückzuerstatten.

3.7  Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf 

Ersatz der Parteikosten, die vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen 

werden (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). Der Bedeutung 

der Streitsache und dem Aufwand erscheint eine Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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St.Galler Gerichte

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.  In teilweiser Gutheissung der Streitsache wird die angefochtene Verfügung vom 21. 

Februar 2007 aufgehoben und die Streitsache zur weiteren Abklärung im Sinn der 

Erwägungen und anschliessender neuen Verfügung zurückgewiesen.

2.  Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der 

Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- 

zurückerstattet.

3.  Die Beschwerdegegnerin bezahlt der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 11.09.2008
	Art. 7 ATSG, Art. 8 ATSG, Art. 28 IVG. Auf Grund der medizinischen Aktenlage erscheint die von der Verwaltung angenommene Besserung des Gesundheitszustandes nach einem Klinikaufenthalt nicht überwiegend wahrscheinlich. Vielmehr kann das Vorliegen einer depressiven Erkrankung - nebst einer somatoformen Schmerzstörung - nicht ausgeschlossen werden. Rückweisung zur weiteren Abklärung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. September 2008, IV 2007/132).

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