# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aacb8033-4f32-56e4-90de-8ec82bc98ddd
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-05
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 05.07.2010 1B 170/2010 (1B_170/2010)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-170-2010_2010-07-05.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

1B_170/2010 

 

Urteil vom 5. Juli 2010 

I. öffentlich-rechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Féraud, Präsident, 

Gerichtsschreiber Bopp. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Generalprokurator des Kantons Bern. 

 

Gegenstand 

Strafverfahren, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss vom 9. April 2010 des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer. 

 

In Erwägung, 

dass die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern mit Beschluss vom 9. April 2010 einen von X.________ erhobenen Rekurs abgewiesen hat; 

dass X.________ hiergegen der Sache nach Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff. BGG) ans Bundesgericht führt; 

dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen einzuholen; 

dass der Beschwerdeführer den angefochtenen Beschluss ganz allgemein kritisiert, dabei aber nicht im Einzelnen darlegt, inwiefern die zugrunde liegenden Erwägungen bzw. der Beschluss im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll; 

dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG; s. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 und 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag; 

dass demgemäss schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, womit es sich erübrigt, die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern; 

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann; 

dass von einer Kostenauflage abgesehen werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG); 

 

wird erkannt: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

3. 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie dem Generalprokurator und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 5. Juli 2010 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: 

 

Féraud  Bopp