# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f0df1611-0d8a-5772-b7f1-a99da0e2bc5a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 24.03.2015 SU150022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SU150022_2015-03-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SU150022-O/U/jv 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. P. Marti, Präsident, Dr. D. Schwander und  

Ersatzoberrichter lic. iur. B. Gut sowie die Gerichtsschreiberin  

lic. iur. S. Bussmann  

Beschluss vom 24. März 2015 

 

in Sachen 

 

A._____,  

Beschuldigte und Berufungsklägerin 

 

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 
Stadtrichteramt Zürich,  

Verwaltungsbehörde und Berufungsbeklagte 

 

betreffend 

Übertretung des Hundegesetzes des Kantons Zürich 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung -  

Einzelgericht, vom 12. November 2014 (GC140074) 

 

- 2 - 

Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung der Beschuldigten vom 24. Oktober 

2014 (Urk. 49), 

 da das begründete Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung - Ein-

zelgericht, vom 12. November 2014 (Urk. 53) dem erbetenen Verteidiger der  

Beschuldigten am 5. Februar 2015 zugestellt wurde (Urk. 52/2),  

 da die Beschuldigte innerhalb der in Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegten  

gesetzlichen Frist von 20 Tagen ab Zustellung des begründeten Urteils  

– mithin bis zum 25. Februar 2015 – keine schriftliche Berufungserklärung  

einreichte bzw. einreichen liess, 

 wobei die Einreichung einer Berufungserklärung praxisgemäss eine Gültig-

keitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nichteinreichung auf die Einholung von 

Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird (ZR 110/2011 

Nr. 69), 

 da ausgangsgemäss die Kosten des Berufungsverfahrens der Beschuldigten 

aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO), 

 unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO 

 

wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung der Beschuldigten vom 24. Oktober 2014 wird nicht einge-

treten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten 
− das Stadtrichteramt Zürich 
− die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich 

- 3 - 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz  

5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 24. März 2015 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. P. Marti 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Bussmann 
 

 
 

 
  
 
 

	Beschluss vom 24. März 2015
	wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung der Beschuldigten vom 24. Oktober 2014 wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 das Stadtrichteramt Zürich
	 die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich
	 die Vorinstanz

	5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.