# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 476aa1e6-4aa5-53c2-a694-68bb6cc672fa
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-19
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 19.08.2025 420 2025 91 (420 25 91)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_001_420-2025-91_2025-08-19.pdf

## Full Text

Entscheid der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs  
Basel-Landschaft vom 19. August 2025 (420 25 91) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Schuldbetreibungs- und Konkursrecht 
 
 
Summarisches Konkursverfahren; Umfang der Prüfung (Erwahrung) von Forderungsein-
gaben durch das Konkursamt nach Art. 244 SchKG (E. 3.1 ff.) 
 
 
Besetzung  Präsident Roland Hofmann, Richterin Barbara Jermann Richterich 

(Ref.), Richter Philippe Spitz; Aktuar Giuseppe Di Marco 
   

Parteien  A.____,  
Beschwerdeführerin 

  gegen 

  Konkursamt Basel-Landschaft, Eichenweg 12, Postfach, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 

   

Gegenstand  Beschwerde / Kollokationsplan im Konkurs Nr. xxxxx (B.____ 
GmbH in Liquidation)  

 

A. Mit Entscheid des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West (Zivilkreisgericht) vom 5. Sep-
tember 2023 wurde über die B.____ GmbH (Konkursitin) der Konkurs eröffnet. Die vorläufige 
Konkursanzeige über die Konkursitin wurde am 8. September 2023 im Schweizerischen Han-
delsamtsblatt (SHAB) veröffentlicht. Auf Antrag des Konkursamts Basel-Landschaft (Kon-
kursamt) ordnete das Zivilkreisgericht mit Entscheid vom 14. September 2023 das summarische 
Konkursverfahren über die Konkursitin an. Im Anschluss daran publizierte das Konkursamt am 
21. September 2023 den Schuldenruf im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB). 

B. Am 28. September 2023 äusserte sich C.____, Gesellschafter und Vorsitzender der Ge-
schäftsführung der Konkursitin, im Rahmen einer konkursamtlichen Einvernahme zu einzelnen 
Gläubigerforderungen. Mit Schreiben vom 16. August 2024 und 2. Dezember 2024 bezog er 

 
 
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sodann für die Konkursitin eingehend Stellung zu den angemeldeten Forderungen im laufenden 
Konkursverfahren Nr. xxxxx.  

C. Am 18. März 2025 informierte das Konkursamt die Forderungsgläubiger und die Konkur-
sitin bzw. C.____ über die Auflage des Kollokationsplans und den Umfang der zugelassenen 
Forderungen. Die konkursamtliche Publikation der Auflage von Inventar und Kollokationsplan 
der Konkursitin erfolgte am 19. März 2025 im SHAB. 

D. Mit Beschwerde an die Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs (Aufsichtsbehör-
de) vom 28. März 2025 beantragte die A.____ (Beschwerdeführerin) eine Berichtigung des auf-
gelegten Kollokationsplans hinsichtlich mehrerer kollozierter Forderungen (dazu nachfolgende 
E. 4.1 ff.) sowie des Gesamttotals der Kollokationsforderungen. Zudem wurde um Erteilung der 
aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ersucht, alles unter Kosten- und Entschädigungsfol-
gen zu Lasten des Konkursamts. Die Beschwerdeführerin machte zusammenfassend geltend, 
das Konkursamt habe in Bezug auf mehrere Kollokationen sein Ermessen verletzt und gegen 
das Gesetz verstossen, indem mehr als zulässig kolloziert worden sei bzw. überhaupt Forde-
rungen kolloziert worden seien, obschon C.____ für die Konkursitin die entsprechenden Forde-
rungen bestritten habe.  

E. Mit Verfügung vom 1. April 2025 stellte die Aufsichtsbehörde die Beschwerde samt Beila-
gen an das Konkursamt zur Vernehmlassung innert 10 Tagen und den vier betroffenen Forde-
rungsgläubigern (D.____, E.____ AG, F.____ GmbH und Carosserie G.____) zur fakultativen 
Vernehmlassung ebenfalls innert 10 Tagen zu. Den Verfahrensbeteiligten wurde der Entscheid 
über den beantragten Vollstreckungsaufschub nach Eingang der Vernehmlassungen angekün-
digt. Im Weiteren wurden die Akten des Konkursverfahrens beigezogen.  

F. Mit Eingaben vom 14. April 2025 beantragten das Konkursamt und die E.____ AG die 
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Auch D.____, vertreten durch 
Rechtsanwalt Cédric-Olivier Jenoure, ersuchte in seiner Vernehmlassung vom 14. April 2025 
um Abweisung der Beschwerde. Auf die Begründung der Anträge wird, soweit rechtserheblich, 
in den nachstehenden Erwägungen eingegangen. 

G. Mit Verfügung der Aufsichtsbehörde vom 25. April 2025 wurden die Vernehmlassungen 
unter den Verfahrensbeteiligten ausgetauscht und auf die Möglichkeit zur freiwilligen Replik 
hingewiesen. Der Schriftenwechsel wurde geschlossen und der Entscheid in der Sache auf 
Grundlage der Akten in Aussicht gestellt. Hinsichtlich des beantragten Vollstreckungsaufschubs 
wurde angekündigt, dass darüber nach Ablauf der Frist zur freiwilligen Replik entschieden wer-
de. 

H. In der Eingabe vom 6. Mai 2025 nahm die Beschwerdeführerin zu den drei Vernehmlas-
sungen inhaltlich Stellung, wobei sie an ihren bereits gestellten Anträgen und an ihrer Begrün-
dung festhielt.  

I. Mit Verfügung vom 8. Mai 2025 wies die Aufsichtsbehörde den Antrag auf Erteilung der 
aufschiebenden Wirkung der Beschwerde zurzeit ab. Dies mit der Begründung, dass die Be-

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schwerdeführerin keine nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteile zu befürchten habe, so-
lange der Kollokationsplan nicht rechtskräftig sei. Der Antrag auf Vollstreckungsaufschub könne 
erneuert werden, falls die Kollokationsklageverfahren vor Erledigung des vorliegenden Be-
schwerdeverfahrens rechtskräftig würden.  

J. Mit Eingabe vom 23. Juni 2025 informierte die Beschwerdeführerin die Aufsichtsbehörde 
unter Hinweis auf vier Verfügungen des Zivilkreisgerichts vom 16. Juni 2025, dass die beim 
Zivilkreisgericht eingereichten vier Kollokationsklagen bis zum rechtskräftigen Entscheid über 
die vorliegende Beschwerde sistiert würden. 

Erwägungen 

1. Gemäss Art. 17 SchKG kann gegen jede Verfügung eines Betreibungs- oder Konkurs-
amts bei der Aufsichtsbehörde wegen Gesetzesverletzung sowie Unangemessenheit Be-
schwerde geführt werden, mit Ausnahme der Fälle, in denen das Bundesgesetz über Schuldbe-
treibung und Konkurs (SchKG) den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt. Die sachliche Zu-
ständigkeit der Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft 
zur Behandlung der Angelegenheit als Aufsichtsbehörde ergibt sich aus § 6 Abs. 3 lit. a Einfüh-
rungsgesetz zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (EG SchKG, SGS 233). 
Wird eine Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit gerügt, muss die Beschwerde gemäss 
Art. 17 Abs. 2 SchKG innert zehn Tagen ab dem Zeitpunkt, in welchem die beschwerdeführen-
de Partei von der Verfügung Kenntnis erhalten hat, angebracht werden. Zur Beschwerde ist 
legitimiert, wer durch die angefochtene Verfügung eines Zwangsvollstreckungsorgans in seinen 
rechtlichen oder tatsächlichen Interessen betroffen und dadurch beschwert ist und deshalb ein 
schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung der Verfügung hat (BGE 129 III 
595 E. 3). Das betreibungsrechtliche Beschwerdeverfahren vor der Aufsichtsbehörde richtet 
sich gemäss § 11 EG SchKG nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz Basel-Landschaft vom 
13. Juni 1988 (VwVG, SGS 175), soweit das Bundesrecht keine Regelung vorsieht. § 15 Abs. 1 
VwVG verlangt, dass die Eingaben der Parteien ein klar umschriebenes Begehren, die Angabe 
der Tatsachen und Beweismittel, eine Begründung sowie die Unterschrift der Parteien oder ih-
res Vertreters enthalten müssen. Der Antrag kann sich auch durch Auslegung der Eingabe, 
namentlich deren Begründung, ergeben. Im Beschwerdeverfahren können lediglich Verfahrens-
fehler gerügt werden, über materiellrechtliche Fragen wird nicht entschieden. Die Beschwerde 
muss zumindest summarisch begründet werden. Die beschwerdeführende Partei hat mithin 
kurz darzulegen, gegen welche Rechtssätze des Vollstreckungsrechts die angefochtene Verfü-
gung verstösst. Zur Begründung einer Beschwerde gehört somit, dass sich die beschwerdefüh-
rende Partei mit der angefochtenen Verfügung inhaltlich auseinandersetzt. Im Fall von Laienbe-
schwerden sind diese Anforderungen weniger streng zu handhaben (BGE 116 II 745 E. 2b). 

2. Der Kollokationsplan im Konkursverfahren Nr. xxxxx vom 18. März 2025 stellt eine an-
fechtbare Verfügung im Sinne des Art. 17 Abs. 1 SchKG dar. Die Beschwerdeführerin ist als 
Forderungsgläubigerin in ihren rechtlich geschützten Interessen berührt und zur Beschwerdeer-
hebung legitimiert. Die zehntägige Beschwerdefrist beginnt mit der öffentlichen Bekanntma-
chung der Auflage des Kollokationsplans zu laufen (BGer 7B.84/2006 E. 2.3; BSK SchKG-HIER-

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HOLZER/KRAMER/SOGO, 3. Aufl. 2021, Art. 249 N 10a und 23a). Die öffentliche Bekanntmachung 
der Kollokationsplanauflage erfolgte vorliegend durch Publikation im SHAB am 19. März 2025, 
wodurch die Beschwerdefrist unter Berücksichtigung des fristverlängernden Wochenendes ge-
mäss Art. 142 Abs. 3 ZPO i.V.m. Art. 31 SchKG am Montag, 31. März 2025, endete. Mit Post-
aufgabe der Beschwerdeschrift am 29. März 2025 wurde die Beschwerdefrist eingehalten. Mit 
den Rügen der Gesetzesverletzung und Unangemessenheit durch das Konkursamt macht die 
Beschwerdeführerin zulässige Beschwerdegründe geltend. Soweit sie jedoch sinngemäss die 
Feststellung des Nichtbestands der betroffenen Forderungen begehrt, ist für die materiellrechtli-
che Beurteilung der streitgegenständlichen Forderungen nicht die Aufsichtsbehörde, sondern 
das Zivilkreisgericht im Rahmen eines Kollokationsklageverfahrens zuständig (vgl. dazu nach-
folgende E. 3.1). Auf diese materiellrechtlichen Begehren der Beschwerdeführerin kann somit 
mangels Zuständigkeit nicht eingetreten werden. Im Übrigen sind sämtliche Prozessvorausset-
zungen erfüllt und auf die Beschwerde ist einzutreten.  

3.1 Art. 232 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG schreibt den Konkursgläubigern vor, ihre Konkursforde-
rungen innerhalb eines Monats seit der öffentlichen Bekanntmachung des Konkurses beim 
Konkursamt einzugeben. Die Konkursverwaltung ist anschliessend verpflichtet, die Konkursein-
gaben sorgfältig zu prüfen. Diese Prüfung bildet die unerlässliche Grundlage für den Entscheid 
der Konkursverwaltung über die Anerkennung oder Abweisung der Forderungen. Gegenstand 
der Kollozierung sind alle im Sinne von Art. 232 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG erfolgten Konkurseinga-
ben sowie jene Ansprüche, die nicht anzumelden und von Amtes wegen zu prüfen sind. Auch 
über verspätete Konkurseingaben hat die Konkursverwaltung zu entscheiden (Art. 251 SchKG). 
Im Rahmen ihrer Prüfungspflicht hat sie über jede Konkurseingabe die Erklärung des Gemein-
schuldners einzuholen (Art. 244 SchKG). Die Kollokation von Forderungseingaben durch die 
Konkursverwaltung erfolgt in einem summarischen, nichtstreitigen Verfahren. Eine allfällige wei-
tergehende Prüfung erfolgt dagegen im ordentlichen, kontradiktorischen Kollokationsprozess 
(zum Ganzen BSK SchKG-HIERHOLZER/SOGO, 3. Aufl. 2021, Art. 244 N 1 f.; Art. 245 N 2 f. 
m.w.H.). Gegenstand der Kollozierung durch die Konkursverwaltung bildet demnach nicht die 
abschliessende zivilrechtliche Beurteilung nach Bestand und Umfang der eingegebenen An-
sprüche, sondern inwieweit diese betreffend Umfang und Rang im Konkurs zu berücksichtigen 
sind (BGer 5A_272/2016 E. 2.1; BGE 130 III 481 E. 2.3; KUKO SchKG-SPRECHER, 3. Aufl. 
2025, Art. 245 N 3). Der Kollokationsentscheid der Konkursverwaltung schafft keine res iudicata 
über das Konkursverfahren hinaus und berührt die materielle Rechtslage des Schuldners nicht 
unmittelbar (BSK SchKG-HIERHOLZER/SOGO, 3. Aufl. 2021, Art. 244 N 1 f.; Art. 245 N 2a). Nach 
dem Wortlaut von Art. 245 SchKG ist die Konkursverwaltung bei der Kollozierung von eingege-
benen Forderungen nicht an die Erklärung des Gemeinschuldners gebunden. Dieser ist daher 
nicht zur Beschwerde befugt, wenn die Konkursverwaltung seine Bestreitung einer Forderung 
nicht berücksichtigt (BGer 5A_814/2019 E. 2.1.3; BSK SchKG-HIERHOLZER/SOGO, 3. Aufl. 2021, 
Art. 245 N 2a, 3).  

3.2 Das Gesetz äussert sich nicht explizit zum Umfang der Prüfungspflicht und Entschei-
dungsbefugnis der Konkursverwaltung. Der Umfang lässt sich jedoch unter verschiedenen for-
mellen und materiellen Gesichtspunkten eingrenzen. So ist die Konkursverwaltung dergestalt 
an die Konkurseingaben gebunden, als sie keine höhere als die geltend gemachte Forderung 

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zulassen darf, vorbehältlich der von Amtes wegen zu berücksichtigenden Forderungen. Sie hat 
zu prüfen, ob die Gläubiger aktivlegitimiert sind und deren Forderungen zur Passivmasse gehö-
ren. Bei der Erwahrung der Forderungseingaben hat sich die Konkursverwaltung hauptsächlich 
auf die eingereichten Beweismittel zu stützen. Die Prüfung unterliegt der beschränkten Unter-
suchungsmaxime, wodurch die Konkursverwaltung auch weitere Beweismittel verlangen oder 
selber beschaffen kann (Art. 59 Abs. 1 KOV). Das Abklärungsverfahren der Konkursverwaltung 
stellt aber nicht ein kontradiktorisches Prozessverfahren dar, in dem den Forderungsgläubigern 
eigentliche Parteirechte zustehen. Die Konkursverwaltung ist ihnen gegenüber nur verpflichtet, 
ihre tatsächlichen und rechtlichen Vorbringen anzuhören, nicht aber sämtliche Informationen, 
die sie vor dem Entscheid bei Dritten einholt, zur Stellungnahme zu übermitteln (AB SchK BL 
vom 16.  September 1997, in Rechtsprechung des Obergerichts BL 1997-2; AB SchK BL vom 
6. April 1970, in BJM 1970, S. 140 f.). Letztlich liegt es im pflichtgemässen Ermessen der Kon-
kursverwaltung, wieweit sie bei der Prüfung der Forderungseingaben gehen soll (BSK SchKG-
HIERHOLZER/SOGO, 3. Aufl. 2021, Art. 244 N 16, 18; KUKO SchKG-SPRECHER, 3. Aufl. 2025, 
Art. 244 N 26, 28 m.w.H.). Wie erwähnt, hat die Konkursverwaltung die Erklärungen des Ge-
meinschuldners zu den Forderungseingaben einzuholen (Art. 244 SchKG). Die Konkursverwal-
tung ist auch an rechtskräftige Entscheide schweizerischer Gerichte oder Verwaltungsbehörden 
gebunden, weshalb sie die sich daraus ergebenden Ansprüche der Gläubiger hinsichtlich Be-
stand und Höhe ohne Weiteres in den Kollokationsplan aufzunehmen hat (BGer 5A_476/2007 
E. 3; bezüglich ausländischer Zivilurteile vgl. BSK SchKG-HIERHOLZER/SOGO, 3. Aufl. 2021, 
Art. 245 N 6c ff.).  

3.3 Gegen einen Kollokationsentscheid der Konkursverwaltung ist die Beschwerde nach 
Art. 17 Abs. 1 SchKG zu ergreifen, wenn der Entscheid nicht eindeutig, unverständlich oder mit 
Formfehlern behaftet ist, so z.B. wenn die Gründe für die Abweisung einer Forderung nicht auf-
geführt sind oder wenn gewisse Verfahrensvorschriften mit materieller Tragweite nicht eingehal-
ten worden sind (BGer 5A_329/2012 E. 4.4.1; BGE 119 III 84 E. 2, in Pra 1994 N 88; BGE 138 
III 437 E. 4.1; BGer 5A_731/2019 und 5A_732/2019 E. 4.5 m.w.H; AB SchK BL vom 16.  Sep-
tember 1997). Wird hingegen die materiellrechtliche Würdigung der eingegebenen Forderungen 
bestritten, steht dagegen ausschliesslich die Kollokationsklage gemäss Art. 250 SchKG zur Ver-
fügung (BGE 119 III 84 E. 2; BGE 83 III 80). Diese dient der Überprüfung, ob das Ergebnis der 
Erwahrung, d.h. die Kollokation oder Nichtkollokation einer Forderung, materiellrechtlich zutref-
fend ist (BGer 5A_892/2012 E. 4). Die Begründetheit einer gänzlichen oder teilweisen Zulas-
sung oder Abweisung einer Forderungseingabe durch die Konkursverwaltung unterliegt also 
stets der gerichtlichen Kontrolle im Kollokationsprozess (BGE 83 III 80). Die Beschwerde nach 
Art. 17 SchKG und die Kollokationsklage gemäss Art. 250 SchKG schliessen sich nicht aus; je 
nach Fallkonstellation kann es vorkommen, dass ein Gläubiger vorsorglich sowohl Beschwerde 
als auch Kollokationsklage erheben muss (BSK SchKG-HIERHOLZER/SOGO, 3. Aufl. 2021, 
Art. 250 N 8 f. m.w.H.; KUKO SchKG-SPRECHER, 3. Aufl. 2025, Art. 250 N 2 f. m.w.H.).  

4.1 Vorliegend ficht die Beschwerdeführerin insgesamt sechs vom Konkursamt vollumfäng-
lich oder zumindest teilweise kollozierte Gläubigerforderungen an. Die ersten drei gerügten Kol-
lokationen betreffen eine Forderung von D.____ aus Arbeitsvertrag in Höhe von CHF 10'734.76 
zuzüglich Verzugszinsen von CHF 945.50, total CHF 11'680.26 (Ord. Nr. 15), sowie die darauf 

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entfallenden AHV-Arbeitgeberbeiträge von CHF 568.95 und ALV-Arbeitgeberbeiträge von 
CHF 118.10 (Ord. Nr. 8). Die Beschwerdeführerin macht geltend, die eingegebene Forderung 
von D.____ habe keine arbeitsvertragliche Grundlage. Die Konkursitin habe sämtliche Verpflich-
tungen aus dem aktenkundigen Arbeitsvertrag zwischen ihr und D.____ vom 1. Juli 2020 voll-
ständig erfüllt. Darin sei ein Bruttomonatslohn von CHF 700.00 vereinbart worden. Der Arbeits-
vertrag sei auf Wunsch von D.____ und im Einverständnis mit der konkursiten Gesellschaft per 
1. Dezember 2021 rechtsgültig beendet worden, nachdem D.____ für die konkursite Gesell-
schaft seit längerem nicht mehr tätig gewesen sei. Andere schriftliche oder mündliche Verträge 
habe es nicht gegeben. All dies habe bereits C.____ anlässlich seiner Einvernahme vom 
28. September 2023 dem Konkursamt mitgeteilt. Indem das Konkursamt trotzdem die Forde-
rung von D.____ aus Arbeitsvertrag sowie die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge 
im Kollokationsplan zulassen wolle, verletze es seinen Ermessensspielraum und den gesetzli-
chen Rahmen, da keine Rechtsgrundlage für diese Forderungen von total CHF 12'367.31 be-
stehen würde. 

4.2 Das Konkursamt verweist in seiner Vernehmlassung vom 14. April 2025 auf die Forde-
rungseingabe vom 20. Oktober 2023, mit welcher D.____ eine Lohnforderung über insgesamt 
CHF 11'680.26 für erbrachte Leistungen von Juni 2021 bis November 2021 geltend gemacht 
habe. Diese habe er insbesondere mit der zwischen ihm und C.____ geführten Korrespondenz 
im Oktober und November 2021 belegt. Im Antwortschreiben vom 15. November 2021 habe 
C.____ sich nicht zur besagten Forderung geäussert, weshalb D.____ von einer Forderungsan-
erkennung ausgegangen sei. Im Rahmen des Konkursverfahrens habe C.____ mit Schreiben 
vom 16. August 2024 die vollumfängliche Abweisung der arbeitsvertraglichen Forderung von 
D.____ beantragt. Dies mit der Begründung, dass der Lohn für die Leistungen von D.____ ge-
mäss Arbeitsvertrag vom 1. Juli 2020 vollumfänglich ausgerichtet worden sei, was sich aus den 
Buchhaltungsunterlagen ergebe. Da sich die Behauptungen von C.____ und D.____ stark wi-
dersprochen hätten und die Fronten zwischen den genannten Personen stark verhärtet er-
schienen, habe sich das Konkursamt bei der Beurteilung der teilweise komplexen Sachlage 
letztlich zur Kollokation der eingegebenen arbeitsvertraglichen Forderung von D.____ sowie der 
darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge entschlossen.   

4.3 In seiner Stellungnahme vom 14. April 2025 weist D.____ zusammenfassend darauf hin, 
dass er und C.____, beide Gesellschafter der Konkursitin, sich seit 2021 in einem Rechtsstreit 
hinsichtlich der Führung der mittlerweile konkursiten Gesellschaft befänden. Die Beschwerde-
führerin sei für die administrativen und rechtlichen Angelegenheiten der Konkursitin zuständig 
gewesen. Gleichzeitig habe sie in diesem Rechtsstreit die Interessen von C.____ vertreten. Teil 
des Rechtsstreits sei unter anderem, dass er (D.____) trotz mehrfacher Anfragen keinen neuen 
schriftlichen Arbeitsvertrag von der Beschwerdeführerin erhalten habe. Der Arbeitsvertrag vom 
1. Juli 2020, den die Beschwerdeführerin erwähne, sei schon lange nicht mehr gültig gewesen. 
Das Arbeitsverhältnis sei weder formgerecht gekündigt noch in gegenseitigem Einvernehmen 
aufgelöst worden. Es treffe auch nicht zu, dass die Konkursitin sämtliche arbeitsrechtlichen 
Verpflichtungen ihm (D.____) gegenüber erfüllt habe. Seine streitgegenständliche Lohnforde-
rung betreffe die dokumentierte Tätigkeit im Zeitraum von Juni 2021 bis November 2021 und sei 
durch ausstehende Gehaltszahlungen belegt. Die Lohnforderung als solche sei unbestritten 

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geblieben und stelle eine zivilrechtlich durchsetzbare Forderung dar. Die Einreihung dieser For-
derung in die dritte Klasse gemäss Art. 219 Abs. 4 lit. a SchKG sei unter Hinweis auf das feh-
lende Subordinationsverhältnis aufgrund der Gesellschafterstellung von D.____ erfolgt. Unab-
hängig von dieser Qualifikation sei die Lohnforderung von D.____ als solche unbestritten ge-
blieben. Der Arbeitgeber sei zudem gesetzlich verpflichtet, die AHV- und ALV-Arbeitgeber-
beiträge zu leisten, unabhängig von der Gesellschafterstellung von D.____. Die im Kollokati-
onsplan zugelassenen Forderungen von D.____ aus Arbeitsvertrag seien folglich unverändert 
zu bestätigen. 

4.4 Der Forderungseingabe von D.____ vom 20. Oktober 2023 lag unter anderem das 
Schreiben von D.____ bzw. dessen Rechtsvertreter an C.____ vom 29. Oktober 2021 bei, mit 
welchem er Letzterem zum einen eröffnete, dass er per 1. Dezember 2021 eine neue Stelle 
antreten und deshalb nicht mehr für die (inzwischen konkursite) Gesellschaft arbeiten werde. 
Zum anderen machte D.____ ausstehende Lohnforderungen seit 1. Juni 2021 von mindestens 
CHF 10'734.76 geltend. Als Begründung führte D.____ an, es gebe keinen Grund, weshalb er in 
derselben Funktion wie C.____ weniger verdienen sollte. Im Antwortschreiben vom 15. Novem-
ber 2021 hielt C.____ einerseits fest, dass das Arbeitsverhältnis zufolge Kündigung durch 
D.____ per 30. November 2021 als beendet gelte. Zur geltend gemachten arbeitsvertraglichen 
Forderung äusserte sich C.____ hingegen nicht; er wies D.____ darauf hin, seine Anliegen an 
den richtigen Adressaten, hinsichtlich der arbeitsvertraglichen Forderung also an die Gesell-
schaft, zu richten. In einem weiteren aktenkundigen Schreiben vom 14. Dezember 2021 an 
D.____ bzw. dessen Rechtsvertreter gab C.____ an, dass D.____ weder seine arbeitsvertragli-
chen Pflichten korrekt erfüllt habe noch seinen gesellschaftsrechtlichen Pflichten, insbesondere 
derjenigen als Geschäftsführer, nachgekommen sei.  

Im Rahmen des summarischen Konkursverfahrens wurde C.____ am 28. September 2023 un-
ter anderem zur Lohnforderung von D.____ in Höhe von CHF 10'734.76, die er mittels Zah-
lungsbefehls in der Betreibung Nr. 22301526 vom 23. Januar 2023 gegen die Konkursitin gel-
tend gemacht hatte, einvernommen. C.____ führte diesbezüglich aus, dass das Arbeitsverhält-
nis gemäss dem aktenkundigen schriftlichen Arbeitsvertrag auf Wunsch und gemäss dem Wil-
len von D.____ per 30. November 2021 aufgelöst worden sei. D.____ sei der vereinbarte Brut-
tolohn von monatlich CHF 700.00 abzüglich der Sozialversicherungsbeiträge während der Ver-
tragslaufzeit immer ausbezahlt worden, weshalb die behauptete Lohnforderung von D.____  
inexistent und ohne Rechtsgrundlage sei. Diese Auffassung wiederholte C.____ in seinem 
Schreiben an das Konkursamt vom 16. August 2024. 

4.5 Gemäss Ziffer D.3 des Arbeitsvertrags vom 1. Juli 2020 war der Bruttolohn von monat-
lich CHF 700.00 für ein Arbeitspensum von 25 % und folgende Tätigkeiten von D.____ verein-
bart worden: Karosseriearbeiten jeglicher Art; Offerten für Spengler- und Lackierarbeiten mit 
H.____ erstellen und intern weiterleiten; Betreuung Social Media, insbesondere Internet-
Homepage sowie Facebook der Gesellschaft; Entsorgungen jeglicher Art. In Ziffer D.3 des Ar-
beitsvertrags wurde sodann festgehalten, dass dem Arbeitnehmer auch andere Tätigkeiten im 
Garagenbetrieb der Gesellschaft übertragen werden konnten. Im Rahmen dieses summari-
schen Kollokationsverfahrens folgte das Konkursamt den Ausführungen von D.____, wonach 
sein geltend gemachter Anspruch von CHF 10'734.76 nicht auf dem Arbeitsvertrag vom 1. Juli 

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2020 gründe, also nicht Teil des Lohnanspruchs gemäss dem genannten Arbeitsvertrag sei, 
sondern für andere Arbeitsleistungen im Zeitraum von Juni 2021 bis November 2021 verlangt 
werde. Dies, nachdem D.____ die Lohnforderung damit begründet hatte, dass er dieselbe ge-
schäftsführende Funktion wie C.____ gehabt, aber keinen entsprechenden schriftlichen Ar-
beitsvertrag erhalten habe. Er sehe nicht ein, weshalb er weniger verdienen sollte als C.____. 
Im Schreiben vom 14. Dezember 2021 hatte C.____ bestätigt, dass D.____ neben seinen ar-
beitsrechtlichen Verpflichtungen auch Geschäftsführungsfunktionen innehatte. Es ist somit nicht 
a priori ausgeschlossen bzw. plausibel, dass D.____ entschädigungswürdige Lohnforderungen 
aufgrund anderer Leistungen, die nicht Gegenstand des Arbeitsvertrags vom 1. Juli 2020 wa-
ren, gegenüber der Konkursitin hat.  

Indem das Konkursamt im Rahmen des summarischen Konkursverfahrens unter Berücksichti-
gung der widersprüchlichen Angaben von C.____ und D.____ sich dafür entschieden hat, die 
Lohnforderung von D.____ von CHF 11'680.26 in der dritten Klasse zu kollozieren, hat es sein 
Ermessen pflichtgemäss ausgeübt. Die Ausführungen von D.____ und die aktenkundigen Be-
weismittel bilden eine hinreichende Grundlage für den getroffenen Entscheid. Zumal das Kon-
kursamt weder an die Erklärungen des Gemeinschuldners bzw. von C.____ gebunden noch 
verpflichtet war, die arbeitsrechtliche Auseinandersetzung im Rahmen des vorliegenden sum-
marischen Konkursverfahrens einer vertieften rechtlichen Überprüfung zu unterziehen, ist sein 
Ermessensentscheid zugunsten des Forderungsgläubigers nicht zu beanstanden. Dasselbe gilt 
für die von Amtes wegen berücksichtigten AHV- und ALV-Arbeitgeberbeiträge auf die kollozierte 
Lohnforderung von D.____. Es liegt weder eine Verletzung der Prüfungspflicht des Kon-
kursamts noch eine Unangemessenheit im Sinne eines Ermessensmissbrauchs bzw. einer Ge-
setzesverletzung durch das Konkursamt vor. Die Rügen der Beschwerdeführerin hinsichtlich 
der kollozierten Forderungen von D.____ sind folglich abzuweisen. Soweit die Beschwerdefüh-
rerin eine materiellrechtliche Überprüfung der kollozierten Forderungen anstrebt, steht ihr der – 
von ihr inzwischen auch eingeleitete – ordentliche Gerichtsweg zur Verfügung. 

5.1 Eine weitere Rüge der Beschwerdeführerin betrifft die in Ord. Nr. 16 kollozierte Forde-
rung der E.____ AG von insgesamt CHF 145'539.25. Als Begründung führt die Beschwerdefüh-
rerin an, im Schreiben an das Konkursamt vom 16. August 2024 habe C.____ für die Konkur-
sitin substantiiert dargestellt, weshalb die mietrechtliche Forderung der E.____ AG im Umfang 
von CHF 109'560.08 jeglicher vertraglicher Grundlage entbehre. Eine solche bestehe einzig für 
den Betrag von CHF 35'979.17. Durch die Zulassung der gesamten Forderung setze das Kon-
kursamt seinen eigenen fiktiven Vertragswillen an die Stelle desjenigen der Konkursitin, 
wodurch es seinen Ermessensspielraum und den gesetzlichen Rahmen verletze. Die kollozierte 
Forderung der E.____ AG sei entsprechend zu berichtigen.  

5.2  Das Konkursamt hält dieser Rüge entgegen, dass die E.____ AG mit Schreiben vom 
2. Oktober 2023 ihre mietrechtliche Forderung im Konkurs angemeldet und belegt habe. Die 
Zusammensetzung der Forderung sei sodann im Rahmen eines E-Mail-Austausches zwischen 
der E.____ AG und dem zuständigen Konkursbeamten zwischen dem 13. März 2024 und 
3. Mai 2024 erläutert worden, was anschliessend zu einer aktualisierten Forderungseingabe der 
E.____ AG am 6. Mai 2024 geführt habe. In seinem Schreiben vom 16. August 2024 habe 
C.____ einen Grossteil der eingegebenen Forderung namentlich mit der Begründung zurück-

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gewiesen, die Investitionen der E.____ AG an der gemieteten Liegenschaft (Einrichtung, Gas-
anschluss, Stromverstärkung etc.) sei aus eigenem Entschluss der E.____ AG erfolgt und des-
halb durch diese selbst zu tragen.  

5.3 Die E.____ AG vertritt in ihrer Vernehmlassung vom 14. April 2025 die Meinung, dass 
die Beschwerde nach Art. 17 SchKG nicht der richtige Weg sei, um die kollozierte Forderung 
anzufechten. Es werde daher Nichteintreten, eventualiter Abweisung der Beschwerde bean-
tragt. Der aktenkundige Mietvertrag habe eine feste Laufzeit bis Ende 2025 gehabt. Nach der 
Konkurseröffnung sei das Mietverhältnis mit dem Einverständnis des Konkursamts fortgeführt 
worden. Der Betrieb der Konkursitin sei nicht eingestellt worden. Um den Schaden zu mindern, 
habe die Vermieterin ab dem 1. Januar 2024 einen Teil des Mietobjekts zu einem geringeren 
Mietzins von CHF 1'600.00 weitervermieten können. Ab dem 18. September 2024 habe ein 
weiterer Teil des Mietobjekts zu einem geringeren Preis von CHF 1'000.00 bis Ende 2024 wei-
tervermietet werden können. Im Schreiben von C.____ vom 16. August 2024 seien die unbe-
zahlt gebliebenen Monatsmietzinsen August/September 2023 (CHF 13'083.34) sowie die Diffe-
renz für den Monat Dezember 2023 zum vollen Mietzins (CHF 3'270.83) unberücksichtigt ge-
blieben. Von der Konkursitin seien bis Ende April 2024 noch die Halle 1 (4x CHF 3'270.83) und 
bis Ende 2024 das OG, UG und ein Teil des Aussenbereichs genutzt worden. Die vom Kon-
kursamt zugestandenen Mietzinse seien deshalb gerechtfertigt. Hinsichtlich der teuren Investiti-
onen führte die E.____ AG an, es seien ausschliesslich Spezialwünsche der Mieterin gewesen, 
welche die Vermieterin mangels liquider Mittel der Konkursitin vorgeschossen habe. Zu diesen 
habe vor allem die Spaltanlage für die Wasseraufbereitung und die Einbrennkabine gehört. Für 
diese sehr speziellen Investitionen habe die Vermieterin keine Verwendung gehabt. Das Kon-
kursamt habe deshalb einen Betrag von CHF 63'401.70 korrekterweise anerkannt. 

5.4 Im Rahmen des vorliegenden summarischen Konkursverfahrens hat das Konkursamt 
die von der E.____ AG eingegebene Forderung einer Prüfung unterzogen. Es hat dabei Ergän-
zungsfragen an die E.____ AG gestellt und die Konkursitin bzw. deren vorsitzenden Geschäfts-
führer befragt. Die nach Prüfung der Aktenlage zugelassene Forderung der E.____ AG im Um-
fang von insgesamt CHF 145'539.25 ist gemäss dem Konkursamt durch Einreichung von Bele-
gen hinreichend glaubhaft gemacht worden. Wie sich diese Forderung einzeln zusammensetzt, 
ergibt sich aus der detaillierten Begründung der Konkursverwaltung im Kollokationsplan unter 
der Ord. Nr. 16. Zusammenfassend besteht die Forderung aus Mietzinsansprüchen der E.____ 
AG von insgesamt CHF 82'137.55 sowie aus den vorgeschossenen Investitionskosten von 
CHF 63'401.70. Es erscheint plausibel bzw. jedenfalls nicht offensichtlich ausgeschlossen, dass 
die E.____ AG eine Forderung in der kollozierten Höhe gegen die Konkursitin hat. Auch in die-
sem gerügten Fall hat das Konkursamt somit seinen Entscheid in pflichtgemässer Ausübung 
seines Ermessens gefällt. Sowohl hinsichtlich der Beurteilung der Mietzinsforderungen als auch 
bezüglich der von der Vermieterin vorgeschossenen Investitionskosten hat das Konkursamt 
seine Prüfungspflicht nicht verletzt. Die Rüge der Beschwerdeführerin ist daher zurückzuwei-
sen. Für eine materiellrechtliche Überprüfung der Forderungen der E.____ AG hat die Be-
schwerdeführerin – wie geschehen – den ordentlichen Gerichtsweg zu beschreiten.  

6.1 Die Beschwerdeführerin rügt im Weiteren die unter Ord. Nr. 23 zugelassene Forderung 
der F.____ GmbH von CHF 10'339.20. Ihrer Ansicht nach hätten zwischen der Konkursitin und 

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der F.____ GmbH keine vertraglichen Vereinbarungen für die geltend gemachten Arbeitsleis-
tungen bestanden. Es handle sich um eine Phantasieforderung ohne Rechtsgrundlage, weshalb 
sie vollumfänglich aus dem Kollokationsplan zu streichen sei. 

6.2 Das Konkursamt begründet die Kollokation der fraglichen Forderung mit der Eingabe 
von F.____ GmbH vom 20. Juli 2024 (eingegangen am 5. August 2024), mit welcher insgesamt 
320 geleistete Arbeitsstunden à CHF 30.00 pro Stunde an mehreren Fahrzeugen (Demontage, 
Reinigung, Montage, Transport, Autoreparaturen, Handlangerarbeit, Lagerregale, Lagermana-
gement, Schweissarbeit etc.) in den Jahren 2022 und 2023 für die Konkursitin geltend gemacht 
und begründet worden seien. Die Forderung in Höhe von insgesamt CHF 10'339.20 sei mittels 
einer Sammelrechnung belegt worden.  

Die F.____ GmbH hat sich im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nicht zur Sache geäussert.  

6.3 Das Kantonsgericht kommt nach Prüfung der Akten zum Schluss, dass das Konkursamt 
auch in diesem Fall seiner Prüfungspflicht im Rahmen des summarischen Konkursverfahrens 
nachgekommen ist und seinen Ermessensspielraum pflichtgemäss und rechtskonform ausge-
übt hat. Die kollozierte Forderung basiert auf der eingereichten Rechnung Nr. 230014 der 
F.____ GmbH vom 30. September 2023, welche unbezahlt geblieben ist. Die F.____ GmbH hat 
in ihrer Forderungseingabe vom 20. Juli 2024 die erbrachten Arbeitsleistungen detailliert und 
glaubhaft beschrieben. Das Konkursamt ist im Rahmen der Beweiswürdigung der F.____ 
GmbH gefolgt und hat im Kollokationsplan unter der Ord. Nr. 23 die kollozierte Forderung mit 
erbrachten 320 Arbeitsstunden à CHF 30.00 in den Jahren 2022 und 2023 unter Referenzie-
rung auf die Rechnung Nr. 230014 der F.____ GmbH begründet. Vor diesem Hintergrund ist die 
Kollokation der gerügten Forderung nicht zu beanstanden. Eine Gesetzesverletzung, nament-
lich eine Ermessensverletzung durch das Konkursamt, ist nicht ersichtlich. Ist die Beschwerde-
führerin mit der Kollokation dieser Forderung nicht einverstanden, hat sie diese mittels Kolloka-
tionsklage beim zuständigen Zivilkreisgericht anzufechten (was auch erfolgt ist).  

7.1 Moniert wird schliesslich die als Ord. Nr. 24 kollozierte Forderung zugunsten der Caros-
serie G.____ in Höhe von insgesamt CHF 11'119.15. Unter Hinweis auf das Schreiben des vor-
sitzenden Geschäftsführers der Konkursitin, C.____, vom 2. Dezember 2024 hält die Be-
schwerdeführerin in ihrer Beschwerde fest, dass die Konkursitin vom geltend gemachten Betrag 
CHF 10'562.72 bezahlt habe. Hinzu kämen Gegenforderungen der Konkursitin von gesamthaft 
CHF 8'450.00, welche das Konkursamt zu Unrecht nicht in den Kollokationsplan aufgenommen 
habe. Damit habe das Konkursamt in zweifacher Hinsicht das Recht verletzt. Der Kollokations-
plan sei demzufolge mit der Aufnahme einer Forderung im Betrag von CHF 7'893.57 zugunsten 
der Konkursitin zu berücksichtigen.  

7.2 Das Konkursamt entgegnet in seiner Vernehmlassung im Wesentlichen, dass die Forde-
rung der Carosserie G.____ am 18. Juli 2024 eingegeben und mit diversen, an die Konkursitin 
gestellten Rechnungen belegt worden sei. Daraufhin sei C.____ zur Stellungnahme aufgefor-
dert worden. Dieser habe sich in seinem Schreiben vom 2. Dezember 2024 zur Forderung ge-
äussert und die Abweisung derselben sowie das Bestehen von Gegenforderungen der Konkur-
sitin geltend gemacht. Gestützt auf die vorliegenden Belege und Aussagen habe das Kon-

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kursamt die Forderung für begründet gehalten und sie dementsprechend im Kollokationsplan 
aufgenommen.  

Die Carosserie G.____ hat sich im Beschwerdeverfahren nicht zur Sache geäussert.  

7.3 Das Kantonsgericht erachtet auch diese Rüge der Beschwerdeführerin für unbegründet. 
Das Konkursamt hat sowohl die Forderungseingabe der Carosserie G.____ vom 18. Juli 2024 
als auch die Ausführungen des vorsitzenden Geschäftsführers der Konkursitin einer Beurteilung 
im vorliegenden summarischen Konkursverfahren unterzogen. Eine Kurzbegründung dieser 
Beurteilung findet sich im Kollokationsplan unter der Ord. Nr. 24. Danach wurden die aktenkun-
digen, von der Carosserie G.____ an die Konkursitin gestellten Rechnungen aus den Jahren 
2022 und 2023 (Nr. 2022-110, 114, 115, 130, 131, 132 sowie Nr. 2023-133, 134, 135, 136 und 
137) im Gesamtbetrag von CHF 12'750.00 als plausible Grundlage für die geltend gemachten 
Arbeitsleistungen erachtet. Von diesem Gesamtbetrag wurden die Rechnung der Konkursitin 
Nr. W121122 über CHF 503.25 sowie ein anerkannter Teilbetrag von CHF 1'127.60 aus der 
Rechnung Nr. W060923 verrechnet; daraus ergibt sich der kollozierte Betrag von CHF 
11'119.15. Hingegen wurden die von der Konkursitin geltend gemachten Gegenforderungen im 
Umfang von insgesamt CHF 8'450.00 offensichtlich nicht zur Verrechnung zugelassen und vom 
Konkursamt abgewiesen. Die Abweisung der Gegenforderungen im Rahmen des summari-
schen Kollokationsverfahrens ist nicht zu beanstanden, da sich die behaupteten Gegenforde-
rungen nach Angaben von C.____ aus einer Forderung von CHF 1'200.00 für die Prüfung der 
Forderungseingabe der Carosserie G.____ vom 18. Juli 2024 (vier Stunden à CHF 300.00) so-
wie aus einer weiteren Forderung von CHF 7'250.00 für die Nutzung der Werkstatt der Konkur-
sitin durch die Carosserie G.____ zur Durchführung der in Rechnung gestellten Arbeiten zu-
sammensetzen, für welche keine hinreichenden Nachweise vorliegen. Soweit die Beschwerde-
führerin die kollozierte Forderung und ihre Gegenforderungen materiellrechtlich überprüfen las-
sen will, hat sie den ordentlichen Gerichtsweg zu beschreiten, was sie mittlerweile auch getan 
hat.  

8. Zusammenfassend erweisen sich sämtliche Rügen der Beschwerdeführerin gegen die 
am 19. März 2025 publizierte Auflage von Inventar und Kollokationsplan der Konkursitin als 
unbegründet. Die Beschwerde ist daher vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf eingetreten 
werden kann.  

9. Für das Beschwerdeverfahren werden gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG keine Kos-
ten erhoben. Die Zusprechung einer Parteientschädigung ist im betreibungsrechtlichen Be-
schwerdeverfahren gemäss Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG nicht vorgesehen. 

  

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Seite 12  http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demnach wird erkannt: 

://: 1. Die Beschwerde gegen die am 19. März 2025 publizierte Auflage von 
Inventar und Kollokationsplan der Konkursitin wird abgewiesen, soweit 
darauf eingetreten wird. 

 2. Es werden keine Kosten erhoben. 

Jede Partei trägt ihre eigenen Parteikosten. 

Präsident 

 

Roland Hofmann 

Aktuar 

 

Giuseppe Di Marco 

 

http://www.bl.ch/kantonsgericht