# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2fae09aa-04a8-51f8-a145-1fc49fe8fba2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-06-04
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 04.06.2014 LE140002
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LE140002_2014-06-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: LE140002-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. H. A. Müller und Oberrichterin Dr. M. Schaffitz sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. G. Ramer Jenny 

Beschluss und Urteil vom 4. Juni 2014 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsteller und Berufungskläger 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____,   
Gesuchsgegnerin und Berufungsbeklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Eheschutz (Unterhalt) 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren 
am Bezirksgericht Meilen vom 23. Dezember 2013 (EE130037-G) 

- 2 - 

Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht 
Meilen vom 23. Dezember 2013 (Urk. 37 S. 19 ff., 39 S. 19 ff.): 

1. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien das Getrenntleben 
vereinbart haben und seit dem 1. September 2012 getrennt leben. 

2. Der gemeinsame Sohn C._____, geboren am tt.mm.2007, wird für die Dauer des 
Getrenntlebens unter die Obhut der Gesuchsgegnerin gestellt.  

3. Die Teilvereinbarung vom 22. Oktober 2013 wird, was die übrigen Kinderbelange 
betrifft, genehmigt. Sie lautet wie folgt:  

" Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes (Art. 175 ZGB) 

1. Die Parteien vereinbaren das Getrenntleben und beantragen, es sei davon 
Vormerk zu nehmen, dass sie bereits seit 1. September 2012 getrennt leben. 

Elterliche Obhut und elterliche Sorge (Art. 176 Abs. 3 und Art. 301 ZGB) 

2. Die Parteien beantragen, es sei das Kind C._____, geboren am tt.mm.2007, 
für die Dauer des Getrenntlebens unter die Obhut der Gesuchsgegnerin zu 
stellen. Das Kind wird demzufolge bei der Gesuchsgegnerin wohnen. 

3. Die elterliche Sorge soll dagegen für die Dauer des Getrenntlebens bei 
beiden Eltern bleiben. Entsprechend sind sie verpflichtet, sämtliche 
wesentlichen Fragen der Pflege, Erziehung und Ausbildung des Kindes 
miteinander abzusprechen. 

Besuchsrecht (Art. 176 Abs. 3 und Art. 273 ff. ZGB) 

4. Über das dem Gesuchsteller bezüglich C._____ zustehende Besuchsrecht 
einigen sich die Parteien untereinander. Kommt eine Einigung nicht zustande, 
gilt folgende Regelung: 

Der Gesuchsteller soll berechtigt sein, C._____ 

− jedes zweite Wochenende (Freitag 18:45 Uhr bis Montagmorgen 
Schulbeginn) 

− ab Eintritt in die erste Klasse jedes zweite Wochenende (Freitag 18:45 
Uhr bis Dienstagmorgen Schulbeginn, sofern C._____ am 
Montagnachmittag Schule hat oder ab Donnerstag 18:45 bis 
Montagmorgen Schulbeginn, sofern C._____ am Freitagnachmittag 
Schule hat) 

- 3 - 

− in den Jahren mit ungerader Zahl von Karfreitag 9:00 Uhr bis 
Ostermontag 18:45 Uhr und vom 24. Dezember 9:00 Uhr bis 
26. Dezember 18:45 Uhr 

− in den Jahren mit gerader Zahl von Pfingstsamstag 9:00 Uhr bis 
Pfingstmontag 18:45 Uhr, sowie vom 31. Dezember 9:00 Uhr bis 
2. Januar 18:45 Uhr (erstmals vom 31. Dezember 2014 bis 2. Januar 
2015) 

auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen. 

Die Gesuchsgegnerin bringt C._____ jeweils zum Gesuchsteller für die 
Ausübung des Besuchsrechts und der Gesuchsteller bringt C._____ am Ende 
des Besuchs zur Gesuchsgegnerin zurück.  

5. Ausserdem soll der Gesuchsteller berechtigt sein, C._____ während der 
Schulferien für die Dauer von 4 Wochen pro Jahr auf eigene Kosten zu sich 
oder mit sich in die Ferien zu nehmen. 

Die Parteien verpflichten sich, die Ausübung des Ferienbesuchsrechts zu 
Beginn jedes Jahres miteinander abzusprechen. Kann keine Einigung erzielt 
werden, so verpflichtet sich der Gesuchsteller, die Ausübung des 
Ferienbesuchsrechts mindestens drei Monate im Voraus anzumelden. 

Für Weihnachten/Neujahr 2013/2014 gilt Folgendes: C._____ verbringt seine 
Feiertage und Ferien vom 24. Dezember 9:00 Uhr bis 28. Dezember 18:45 
Uhr beim Gesuchsteller. Vom 28. Dezember 18:45 Uhr bis ans Ende der 
Schulferien (5. Januar 2014) verbringt er seine Feiertage und Ferien bei der 
Gesuchsgegnerin. 

6. Im Übrigen regeln die Parteien ein weitergehendes Besuchs- oder 
Ferienbesuchsrecht im gegenseitigen Einvernehmen und nach 
Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse C._____s. 

Wohnung, Mobiliar und Hausrat (Art. 176 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB) 

7. Der Gesuchstellerin überlässt der Gesuchsgegner die eheliche Wohnung an 
der …-str. … in … samt Hausrat und Mobiliar für die Dauer des 
Getrenntlebens. 

Gütertrennung (Art. 176 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB) 

8. Die Parteien vereinbaren mit Wirkung ab 7. Juni 2013 die Gütertrennung.  

Diverses 

9. Der Gesuchsteller übernimmt das Fahrzeug VW Golf zur alleinigen 
Benützung und die Gesuchsgegnerin übernimmt das Fahrzeug VW Passat 
zur alleinigen Benützung, wobei sie das Fahrzeug auf ihren Namen einlöst. 

10. Die Parteien sind sich darüber einig, dass sie erstmals für das Jahr 2013 
getrennt besteuert werden.  

- 4 - 

Der Gesuchsteller verpflichtet sich, allfällige offene Steuerbeträge für die 
Dauer der gemeinsamen Besteuerung vollumfänglich zu übernehmen. Auf 
allfällige Steuergutschriften für diese Dauer hat er vollumfänglichen Anspruch. 

Weitere Anträge 

11. Der Gesuchsteller zieht seine Anträge betreffend Ziff. 10 und 11 des 
Gesuches zurück." 

4. Im Übrigen wird von der Teilvereinbarung vom 22. Oktober 2013 Vormerk 
genommen. 

5. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für sich persönlich 
monatliche Unterhaltsbeiträge von CHF 2'610.– zu bezahlen, zahlbar monatlich im 
Voraus, erstmals per 1. Juni 2013. 

Darüber hinaus wird der Gesuchsteller verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für sich 
persönlich die Hälfte des allfälligen variablen Anteils des Zielsalärs innert 30 Tagen 
nach Erhalt zu bezahlen. Zudem wird er verpflichtet, der Gesuchsgegnerin die 
entsprechende Lohnabrechnung unaufgefordert und unverzüglich nach Erhalt 
zukommen zu lassen. 

6. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin an den Unterhalt des 
Kindes monatliche Unterhaltsbeiträge von CHF 1'800.– zuzüglich allfällige 
gesetzliche oder vertragliche Kinderzulagen zu bezahlen, zahlbar monatlich im 
Voraus, erstmals per 1. Juni 2013. 

7. Die Anträge des Gesuchstellers, er sei zu verpflichten, für die Dauer des 
Getrenntlebens die Hypothek bei der Zürcher Kantonalbank im Betrag von 
CHF 600'000.– vereinbarungsgemäss und die Betriebskostenabrechnung der 
Stockwerkeigentümergemeinschaft …-strasse … der D._____ Immobilien 
vertragsgemäss weiter zu bezahlen, werden abgewiesen. 

8. Es wird die Gütertrennung mit Wirkung ab 7. Juni 2013 angeordnet. 

9. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf CHF 4'800.–. 

10. Die Gerichtskosten werden dem Gesuchsteller zu 5/8 und der Gesuchsgegnerin zu 
3/8 auferlegt. 

11. Die Gerichtskosten werden mit dem vom Gesuchsteller geleisteten 
Kostenvorschuss von Fr. 5'500.– verrechnet, sind ihm aber von der 
Gesuchsgegnerin im Umfang von Fr. 1'800.– zu ersetzen. 

12. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin eine reduzierte 
Prozessentschädigung von Fr. 1'000. – (inkl. 8% MwSt.) zu bezahlen. 

13. [Schriftliche Mitteilung] 

14. [Rechtsmittel: Berufung (Frist 10 Tage), Beschwerde (Kosten- und 
Entschädigungsfolgen, Frist 10 Tage), Revision (Vergleich)] 

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Berufungsanträge: 

des Gesuchstellers und Berufungsklägers (Urk. 38 S. 2): 
 
"1. Ziff. 5 Abs. 1 und 2 des Urteils des Bezirksgerichts Meilen vom 23. Dezember 2013 

sei aufzuheben und der Gesuchsteller/Berufungskläger sei zu verpflichten, der 
Gesuchsgegnerin/Berufungsbeklagten einen persönlichen Unterhalt von monatlich 
Fr. 2'260.– zu bezahlen; 

 
2. Ziff. 10 sei aufzuheben und es seien die Gerichtskosten des erstinstanzlichen 

Verfahrens je zur Hälfte den Parteien aufzuerlegen; 
 
3. Ziff. 12 des Urteils sei aufzuheben; 
 
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der 

Gesuchsgegnerin/Berufungsbeklagten (zuzüglich Mehrwertsteuer)." 
 
 
der Gesuchsgegnerin und Berufungsbeklagten (Urk. 47 S. 2): 
 
"Es sei die Berufung vollumfänglich abzuweisen, 
 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWSt) zu Lasten des Gesuchstellers 
und Berufungsklägers." 
 
 

Erwägungen: 

I. 

 1. Die Parteien sind seit tt.mm.2007 verheiratet und haben einen Sohn, 

C._____, geboren am tt.mm.2007. Seit 1. September 2012 leben sie getrennt. Mit 

Eingabe vom 6. Juni 2013 machte der Gesuchsteller und Berufungskläger (fortan 

Gesuchsteller) ein Eheschutzverfahren vor Vorinstanz anhängig (Urk. 1). 

Anlässlich der Hauptverhandlung vom 22. Oktober 2013 schlossen die Parteien 

eine Teilvereinbarung (Urk. 27), welche mit Urteil vom 23. Dezember 2013 

genehmigt resp. vorgemerkt wurde. Überdies entschied die Vorinstanz die 

strittigen Punkte des Getrenntlebens, namentlich die Unterhaltsbeiträge an die 

Gesuchsgegnerin und Berufungsbeklagte (fortan Gesuchsgegnerin) sowie die 

Kostenfolgen (Urk. 37 S. 6 ff; 39 S. 6 ff.). 

- 6 - 

 2. Gegen dieses Urteil erhob der Gesuchsteller innert Frist Berufung mit 

vorstehend angeführten Anträgen. Gleichzeitig ersuchte er um Erteilung der 

aufschiebenden Wirkung (Urk. 38 S. 2). Nach Eingang der mit Verfügung vom 

23. Januar 2014 (Urk. 41) erbetenen Stellungnahme der Gesuchsgegnerin 

(Urk. 42) erteilte die erkennende Kammer mit Verfügung vom 7. Februar 2014 der 

Berufung bezüglich Dispositiv-Ziffer 5 Absatz 2 des angefochtenen Urteils 

aufschiebende Wirkung und setzte dem Gesuchsteller Frist zur Leistung eines 

Kostenvorschusses (Urk. 44 S. 8 f.). Nach dessen rechtzeitigem Eingang (Urk. 

45) erstattete die Gesuchsgegnerin am 17. März 2014 innert Frist ihre 

Berufungsantwort, mit welcher sie auf Abweisung der Berufung schloss (Urk. 47 

S. 2).  

II. 

 1. Die Einlegung der Berufung hemmt den Eintritt der Rechtskraft nur im 

Umfang der Anträge (Art. 15 Abs. 1 ZPO). Die Dispositivziffern 1 bis 4 und 6 bis 9 

des vorinstanzlichen Eheschutzentscheides blieben unangefochten und sind in 

Rechtskraft erwachsen. Davon ist Vormerk zu nehmen. 

 2. Wie bereits die Vorinstanz zutreffend feststellte, gilt im 

Eheschutzverfahren der Untersuchungsgrundsatz. Betreffend den im 

Berufungsverfahren im Streit liegenden Ehegattenunterhalt ist dieser 

eingeschränkt: das Gericht stellt den Sachverhalt von Amtes wegen fest 

(Art. 272 ZPO). Überdies wird das Eheschutzverfahren diesbezüglich vom 

Dispositionsgrundsatz beherrscht, mithin wird der Verfahrensgegenstand von den 

Parteien und deren Anträgen bestimmt. Bei der Festsetzung des 

Ehegattenunterhalts hat die erkennende Kammer somit im Rahmen der 

Parteianträge den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen; darüber hinaus ist 

sie weder verpflichtet noch berechtigt, den Sachverhalt abzuklären.  

III. 

 A. Unterhaltsbeitrag 

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 1. Die Vorinstanz setzte den angefochtenen Ehegattenunterhalt an die 

Gesuchsgegnerin unter Anwendung der Überschussmethode (zweistufige 

Methode) fest. Den aus der Differenz zwischen dem erweiterten Bedarf der 

Parteien und dem Gesamteinkommen resultierenden Freibetrag wies sie zu 55% 

der den gemeinsamen Sohn betreuenden Gesuchsgegnerin zu und ermittelte 

entsprechend einen Unterhaltsanspruch von Fr. 4'410.–, welchen sie im Umfang 

von Fr. 2'610.– der Gesuchsgegnerin persönlich zusprach (Urk. 39 S. 6 ff, 15 ff.). 

Zur behaupteten Sparquote erwog die Vorderrichterin, es würden keine 

besonders günstigen Verhältnisse vorliegen, welche eine Sparquote rechtfertigen 

würden. Zwar bestehe ein Überschuss über dem Existenzminimum. Dieser sei 

jedoch zunächst für den gebührenden Unterhalt (erweitertes Existenzminimum) 

zu verwenden und werde im übersteigenden Umfang (Freibetrag) durch die zwei 

zu finanzierenden Haushalte nach der Trennung aufgebraucht. Entsprechend sei 

der ganze Überschuss unter den Parteien aufzuteilen (Urk. 39 S. 16 f.). 

 2. Der Gesuchsteller rügt mit seiner Berufung zunächst, die Vorinstanz 

habe mit ihrer Berechnungsart der Unterhaltsbeiträge (Berechnung erweiterter 

Notbedarf und Teilung des Freibetrages) das Recht willkürlich angewendet. Mit 

dieser Berechnung sei die Gesuchsgegnerin in der Lage, sich einen weit höheren 

Lebensstandard als während des Zusammenlebens zu leisten und eine 

Sparquote zu bilden. Die beweispflichtige Gesuchsgegnerin habe mit keinem 

Wort erwähnt, dass der bereits um die Positionen Auto, 

Krankenkassenzusatzversicherung, Freizeit, Hobby, Gesundheitskosten und 

Steuern erweiterte Notbedarf nicht dem während der Ehe gelebten 

Lebensstandard entspreche (Urk. 38 S. 6 ff., 13 f.). 

 3. Jeder Ehegatte hat während bestehender Ehe - bei genügend 

vorhandenen Mitteln - Anspruch auf die Weiterführung des vor der Trennung 

gelebten Lebensstandards (gebührender Unterhalt, Art. 163 ZGB). Die von der 

Vorinstanz für die Berechnung der Unterhaltsbeiträge angewendete zweistufige 

Methode zeitigt gemäss Praxis der Kammer auch bei Parteien mit gehobenem 

Lebensstandard sachgerechte Ergebnisse (ZR 91/92 Nr. 22), sofern bei der 

Freibetragsaufteilung darauf geachtet wird, dass die zuletzt gelebte 

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Lebenshaltung nicht überschritten wird, da dies die obere Grenze des durch 

Unterhalt zu deckenden gebührenden Bedarfs darstellt. Es ist dem Gesuchsteller 

insofern beizupflichten, als dem vom Bundesgericht festgelegten Grundsatz 

Rechnung zu tragen ist, wonach Unterhaltsbeiträge nicht zu einer 

Vermögensbildung führen dürfen, durch welche die güterrechtliche 

Auseinandersetzung in einem allfälligen späteren Scheidungsverfahren teilweise 

vorweg genommen würde (vgl. statt vieler BGE 115 II 424 E. 3, 121 I 97 E. 3b., 

134 III 577 E. 3). Wird dies berücksichtigt, ist gegen die von der Vorinstanz 

angewandte Überschussmethode zur Ermittlung des Unterhalts somit im 

Grundsatz nichts einzuwenden. Dies gilt umso mehr, als bei einem 

(unbestrittenen) Gesamteinkommen vom Fr. 13'044.– (Urk. 38 S. 15, 47 S. 5) 

keine ausgesprochen günstige, aber doch gute finanzielle Verhältnisse vorliegen. 

Überdies ist es zulässig, den eigentlichen Notbedarf der Ehegatten unter diesen 

Umständen um verschiedene, über den existentiellen Bedarf hinausgehende 

Positionen zu erweitern, sofern der zugesprochene Unterhaltsbeitrag die Höhe 

des bisherigen Lebensstandards nicht übersteigt respektive eine allfällige 

Sparquote in Abzug gebracht wird.  

 4. Bedarf Gesuchsgegnerin und C._____ 

 4.1. Die Vorinstanz setzte den monatlichen Bedarf der Gesuchsgegnerin 

und des gemeinsamen Sohnes auf Fr. 5'847.– fest. Dabei berücksichtigte sie 

unter anderem die Positionen "Laufende Gesundheit" (Fr. 150.–), "Krankenkasse 

(VVG)" (Fr. 24.–), "Auto" (Fr. 300.– allg. Autokosten, Fr. 54.– 

Motorfahrzeugversicherung, Fr. 33.– Strassenverkehrsabgabe) und "Hobbies" 

(Fr. 160.– Fitness und Diverses, Fr. 50.– Hobby C._____) und setzte für die 

Steuern Fr. 485.– ein (Urk. 39 S. 7 f.).  

 4.2. Der Gesuchsteller will die aufgeführten, den Bedarf erweiternden 

Positionen (mit Ausnahme der Steuern) nur dann im Bedarf akzeptieren, wenn 

von der Freibetrags- und Bonusaufteilung abgesehen werde. Werde mit der 

Vorinstanz die zweistufige Methode angewandt, seien aus dem Bedarf der 

Parteien die gemäss Kreisschreiben des Obergerichts vom 16. September 2009 

nicht zum Existenzminimum gehörenden Positionen zu streichen, so namentlich 

- 9 - 

die Kosten für Amortisation, Strom, Kommunikation, Gesundheitskosten, 

Motorfahrzeugversicherung, Strassenverkehrsabgabe, Autokosten, Fitness-Abo, 

Hobbies von C._____ sowie Freizeit und Diverses. Der solcherart gekürzte Bedarf 

der Gesuchsgegnerin belaufe sich auf Fr. 5'124.–, derjenige des Gesuchstellers 

auf Fr. 5'278.– (Urk. 38 S. 13 ff., Prot. I S. 3 f.). 

 4.3. Der Gesuchsteller ficht somit weder Bestand noch Höhe der von der 

Vorinstanz im Bedarf der Gesuchsgegnerin festgesetzten Bedarfspositionen an, 

sondern rügt einzig deren Anrechnung (Urk. 38 S. 14). Die Kosten für die 

Zusatzversicherung der Krankenkasse (Fr. 24.–) und die 

Motorfahrzeugversicherung des VW Passat der Gesuchsgegnerin (Fr. 54.–) sind 

überdies ausgewiesen (Urk. 18/12, 3/25). Es ist somit glaubhaft, dass die 

fraglichen Auslagen vor der Trennung tatsächlich angefallen sind und somit dem 

gelebten Standard der Parteien entsprechen. Angesichts ihrer finanziellen 

Verhältnisse ist der Gesuchsgegnerin zuzugestehen, auch während des 

Getrenntlebens Ausgaben im geltend gemachten Umfang zu tätigen, sind diese 

doch aufgrund ihres Charakters als monatliche Konsumkosten gerade nicht 

vermögensbildend. Der von der Vorinstanz der Bedarfsberechnung der 

Gesuchsgegnerin zugrunde gelegte erweiterte Bedarf von Fr. 5'847.– ist vor 

diesem Hintergrund korrekt (Urk. 39 S. 8). 

 5. Bedarf Gesuchsteller 

 5.1. Der Gesuchsteller bemängelt unter diesem Titel, im angefochtenen 

Entscheid sei in seinem Bedarf in willkürlicher Weise die von der Gegenseite nicht 

bestrittene indirekte Amortisation von monatlich Fr. 500.– für die Hypothek 

unberücksichtigt geblieben (Urk. 38 S. 12). 

 5.2. Unter dem 4. März 2010 schlossen die Parteien als Darlehensnehmer 

einen Darlehensvertrag mit der Zürcher Kantonalbank (Urk. 3/4 S. 2 f.). Sie sind 

somit gemeinsam die Hypothekarschuld und damit auch die daraus resultierende 

Verpflichtung zur indirekten Amortisation vor Aufhebung des gemeinsamen 

Haushalts eingegangen. Es trifft denn auch zu, dass die Gesuchsgegnerin, 

welche mit dem gemeinsamen Sohn die Eigentumswohnung bewohnt, von der 

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Erfüllung der Schuldpflicht aus dem Darlehensvertrag direkt profitiert, da diese der 

Aufrechterhaltung des Hypothekarkredits dient (Urk. 38 S. 13, BGE 5A_244/2012 

vom 10. September 2012). Hieraus aber ableiten zu wollen, die Amortisationsrate 

in Form einer Einlage in die Säule 3a des Gesuchstellers müsse als 

Mehrbelastung im Grundbedarf des Gesuchstellers berücksichtigt werden, hiesse 

letztlich, die Gesuchsgegnerin indirekt an der Äufnung von Güterrecht des 

Gesuchstellers zu beteiligen, fiele doch der ihr zustehende angemessene 

Unterhaltsbeitrag dadurch geringer aus. Während aber dem Gesuchsteller am 

Säule 3a-Guthaben ein Anspruch aus Güterrecht zusteht, hat die 

Gesuchsgegnerin nach Eintritt der Gütertrennung keine solchen Ansprüche. 

Insofern dient die Amortisation nicht gleichermassen den Interessen beider 

Parteien (vgl. auch BGE 127 III 289, Hausheer/Spycher, Handbuch des 

Unterhaltsrechts, 2. A., Bern 2010, N. 02.44). Es erscheint daher sachgerecht, 

den Gesuchsteller für die Bezahlung der vermögensbildenden Beiträge an die 

indirekte Amortisation auf den Freibetrag zu verweisen. Eine Anrechnung in 

dessen Bedarf unterblieb somit im angefochtenen Entscheid zu Recht (Urk. 39 

S. 10).  

 6. Unterhaltsberechnung 

 6.1. Die Vorinstanz ermittelte einen Freibetrag von Fr. 1'721.– (Summe der 

Einkommen der Parteien von Fr. 13'044.– [Fr. 10'660.– Gesuchsteller, Fr. 2'384.– 

Gesuchsgegnerin] abzüglich der Summe des Bedarfs der Parteien von 

Fr. 11'323.– [Fr. 5'476.– Gesuchsteller, Fr. 5'847.– Gesuchsgegnerin]). Diesen 

Freibetrag teilte sie im Umfang von Fr. 947.– (55 %) der Gesuchsgegnerin zu, da 

ihr die Obhut des gemeinsamen Sohnes zufalle, im Restbetrag dem 

Gesuchsteller, da ihm aufgrund der vereinbarten Besuchsrechtsregelung einen 

über das gerichtsübliche Mass hinausgehender Betreuungsaufwand treffe. 

Entsprechend errechnete sie einen Unterhaltsanspruch der Gesuchsgegnerin von 

Fr. 4'410.– (gerundet), welchen sie ihr im Umfang von Fr. 1'800.– zuzüglich 

Kinderzulagen für den gemeinsamen Sohn, im Restbetrag von Fr. 2'610.– für sich 

persönlich zusprach (Urk. 39 S. 16 ff.). 

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 6.2. Der Gesuchsteller rügt in diesem Zusammenhang, der erweiterte 

Bedarf der Gesuchsgegnerin entspreche bereits ihrem bisherigen 

Lebensstandard. Gegenteiliges habe auch die Gesuchsgegnerin im 

vorinstanzlichen Verfahren nicht geltend gemacht (Urk. 38 S. 7 f.). Werde bei der 

Unterhaltsbemessung daher von einem erweiterten Bedarf ausgegangen, habe 

die Gesuchsgegnerin nicht auch noch Anspruch auf einen Anteil des 

Überschusses (Urk. 38 S. 12). Eventualiter hält der Gesuchsteller eine hälftige 

Zuteilung des Freibetrages für angezeigt, sofern für die Berechnung des 

Unterhaltsanspruches sämtliche, gemäss Kreisschreiben des Obergerichts nicht 

in das Existenzminimum gehörende Positionen gestrichen würden (Urk. 38 

S. S. 14).  

 6.3. Bei der Aufteilung des Freibetrages ist eine allfällige weiterbestehende 

Sparquote vorab vom zu verteilenden Überschuss abzuziehen. Dabei ist darauf 

zu achten, dass die Quote nicht allein dem wirtschaftlich stärkeren Ehegatten 

zusteht, da die trennungsbedingten Mehrkosten diesfalls allein zu Lasten der 

Sparquote des Unterhaltsberechtigten gingen (vgl. zum Ganzen 

Hausheer/Spycher, a.a.O., N 02.27, 02.61c, 02.66 mit Hinweisen zur 

Bundesgerichtsrechtsprechung). 

 6.4. Wie bereits dargelegt, rechnete die Vorinstanz der Gesuchsgegnerin 

neben den Bedarfspositionen gemäss Kreisschreiben des Obergerichts vom 

16. September 2009 die von ihr geltend gemachten Auslagen für die laufende 

Gesundheit, die Zusatzversicherung zur Krankenkasse (VVG), Versicherungs- 

und Gestehungskosten für ihr Fahrzeug der Marke VW Passat sowie einen 

Beitrag für Fitness und Unterhaltung für sie persönlich und für C._____ in den 

Bedarf ein (Urk. 39 S. 7 f.). Entsprechend wurde auch der Bedarf des 

Gesuchstellers um diese Positionen erweitert, insbesondere wurden ihm für 

Hobbies unter anderem Boots- und Motorradkosten sowie Unterhaltungs- und 

Fitnesskosten angerechnet (Urk. 39 S. 8 f.). Mit Berücksichtigung dieser 

Positionen im Bedarf der Parteien wurde dem von ihnen glaubhaft dargelegten 

gelebten Lebensstandard vor der Trennung Rechnung getragen. Trotz des 

beidseits bereits grosszügig erweiterten Bedarfs erscheint überdies die Aufteilung 

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des Freibetrages auf die Parteien aus folgenden Überlegungen sachgerecht: Die 

Gesuchsgegnerin trug - mit Ausnahme eines Unterbruches nach der Geburt des 

gemeinsamen Sohnes C._____ - mit ihrem Einkommen zur Erwirtschaftung des 

Überschusses vor der Trennung bei (vgl. Hausheer/Spycher, a.a.O., N 02.66, 

Urk. 47 S. 11). Dass dieser Anteil von rund einem Fünftel des 

Gesamteinkommens wesentlich tiefer liegt als derjenige des Gesuchstellers, kann 

ihr angesichts der ihr zufallenden Betreuung von C._____ nicht zum Nachteil 

gereichen. Vielmehr soll sie vom ehelichen Überschuss ebenfalls profitieren 

können, soll die Mehrbelastung des Budgets aufgrund der trennungsbedingten 

Mehrkosten nicht einzig ihr als wirtschaftlich schwächerem Ehegatten aufgebürdet 

werden. Sodann darf auch C._____ nach der Trennung am bisher gelebten 

Standard der Eltern teilhaben. Zwar wurden im Bedarf der Gesuchsgegnerin 

neben dem Grundbetrag für den Sohn auch dessen Betreuungskosten sowie die 

Kosten für Freizeitaktivitäten im Umfang von Fr. 50.– aufgenommen. Es ist jedoch 

anzunehmen, dass der auf das Kind entfallende Freibetrag von Fr. 473.– 

(Fr. 947.– : 2) zur Deckung weiterer, nicht berücksichtigter Kosten verwendet 

wird. Zu denken ist etwa an zusätzliche Ausgaben für die Ausübung schulischer 

und ausserschulischer Aktivitäten (Urk. 18/16). Überdies ist mit der Vorinstanz 

festzuhalten, dass der Überschuss auch durch die trennungsbedingten 

Mehrkosten aufgezehrt werden dürfte. So ist von erhöhten Mobilitätskosten im 

Zusammenhang mit der Ausübung des Besuchsrechts (vgl. Urk. 39 S. 21, 

Dispositiv-Ziffer 3.4 Abs. 4) auszugehen. Zudem werden weitere Kosten für 

Ferien anfallen. Insgesamt ist somit die Bildung einer Sparquote im Rahmen des 

der Gesuchsgegnerin zufallenden Freibetragsanteils nicht glaubhaft. Vor diesem 

Hintergrund und nachdem ihr die Obhut über den gemeinsamen Sohn zugeteilt 

wurde, erweist sich die von der Vorinstanz vorgenommene leicht erhöhte 

Zuweisung des Freibetrages im Verhältnis von 55% an die Gesuchsgegnerin und 

das Kind, zu 45% an den Gesuchsteller, als sachgerecht.  

 B. Variabler Anteil Zielsalär 

 1. Neben den Unterhaltsbeiträgen verpflichtete die Vorinstanz den 

Gesuchsteller zur Zahlung der Hälfte seines allfälligen variablen Anteils des 

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Zielsalärs an die Gesuchsgegnerin persönlich sowie zur Offenlegung der 

entsprechenden Lohnabrechnungen. Zur Begründung des Anspruchs verwies sie 

auf ihre zur Freibetragsaufteilung gemachten Ausführungen, mithin auf die 

erhöhten Kosten für die zwei zu finanzierenden Haushalte nach der Trennung 

(Hausunterhalt, Amortisierung Hypothek, Ferien etc., Urk. 39 S. 18, 16 f.).  

 2.1. Der Gesuchsteller lässt ausführen, die Gesuchsgegnerin habe weder 

behauptet noch glaubhaft dargelegt, dass sie für die Finanzierung ihres 

bisherigen Lebensstandards nebst der Freibetragsaufteilung auch noch Anspruch 

auf den hälftigen Bonus habe. Es sei während der Ehe gespart worden. So habe 

der Gesuchsteller die auf seiner Liegenschaft lastende Hypothek regelmässig 

amortisiert (Urk. 38 S. 8) und es sei in die Eigentumswohnung, deren Einrichtung 

und in die beiden Fahrzeuge der Parteien investiert worden. Die Sparquote 

während der 5 Ehejahre belaufe sich auf mindestens Fr. 2'601.– pro Monat 

(Urk. 38 S. 11). Somit sei die Berechnung im angefochtenen Entscheid verfehlt. 

Neben dem Überschuss sei auch der Bonus, welcher jährlich zwischen rund 

Fr. 15'000.– bis Fr. 20'000.– betragen könne, nicht unter den Parteien aufzuteilen 

(Urk. 38 S. 11 f., 16). 

 2.2. Die Gesuchsgegnerin bestritt - wie bereits vor Vorinstanz - die 

Vermögensdarstellung des Gesuchstellers, da sie weitgehend unbelegt sei. Wolle 

man dennoch darauf abstellen, ergebe sich, dass keine Ersparnisse angehäuft, 

sondern Substanz verbraucht worden sei. Die Parteien hätten zunehmend einen 

höheren Lebensstandard gepflegt, wozu auch gehört habe, dass sie sich zwei 

neue Fahrzeuge der Mittelklasse gegönnt hätten, deren Anschaffung nicht als 

Investition im Sinne einer Ersparnis gelten könne, da ihr Verkehrswert unmittelbar 

mit Ingebrauchnahme massiv sinke (Urk. 47 S. 6 ff., Prot. I S. 4 ff.).  

 3.1. Die Gesuchsgegnerin hat den von ihr gelebten Lebensstandard vor der 

Trennung glaubhaft zu machen. Mit Ausnahme des Hinweises auf die beiden 

Fahrzeuge, auf welche nachstehend bei der Ermittlung der Sparquote 

eingegangen wird, fehlen indes konkrete Behauptungen der Gesuchsgegnerin 

dazu, worin ihr über dem erweiterten Bedarf und der Beteiligung am Freibetrag 

liegender Lebensstandard bestehe. Zwar bezifferte sie ihren Bedarf im Einzelnen, 

- 14 - 

wies vor Vorinstanz aber gleichzeitig darauf hin, dass dieser gerade nicht ihrem 

Lebensstandard entspreche (vgl. Prot. I S. 7). Aus den Akten ergeben sich 

ebenfalls keine sachdienlichen Hinweise. Schliesslich lässt auch der 

angefochtene Entscheid Ausführungen dazu vermissen. Der pauschale Hinweis 

auf die Überlegungen zur Aufteilung des Freibetrages (Urk. 39 S. 18) reicht 

jedenfalls für die Begründung eines Anspruches auf hälftige Teilung des Bonus 

nicht aus, muss doch zunächst anhand eines von der Unterhaltsberechtigten 

glaubhaft gemachten Lebensstandards konkret ermittelt werden, in welchem 

betragsmässigen Umfang eine Beteiligung am variablem Lohnbestandteil zu 

erfolgen hat, um dem Eingriff in eine allfällige Sparquote vorzubeugen. Mit Blick 

auf die Vorbringen der Gesuchsgegnerin und die vorliegende Aktenlage fehlt es 

somit an der Glaubhaftmachung eines Lebensstandards der Gesuchsgegnerin, 

welcher durch den ihr zugesprochenen monatlichen Unterhaltsbeitrag nicht 

gedeckt ist.  

 3.2. Diese Auffassung wird denn auch durch die vom Gesuchsteller 

glaubhaft zu machende Sparquote gestützt: 

 Im Zeitpunkt des Eheschlusses im März 2007 ist der Vermögensstand der 

Parteien im Umfang von Fr. 308'520.– ausgewiesen (Fr. 274'526.– Gesuchsteller, 

Fr. 33'994.– Gesuchsgegnerin, Urk. 22/1, 3/14, 24/5). Der ebenfalls geltend 

gemachte Bargeldbetrag von Fr. 13'413.– (Urk. 3/14) ist mangels hinreichender 

Belege nicht zu berücksichtigen (Urk. 24/5). Keine Stütze in den Akten und somit 

ebenfalls keine Berücksichtigung finden sodann die für die Folgejahre in der 

Aufstellung des Gesuchstellers angeführten Vermögenswerte, welche als "nicht 

aufgeführt auf Wertschriftenverzeichnis" bezeichnet und bestritten sind (Urk. 22/1, 

Prot. I S. 5, Urk. 47 S. 6 f.). Aus der eingereichten Steuererklärung 2012 ergibt 

sich ein bewegliches Vermögen der Parteien im Trennungsjahr 2012 von 

Fr. 138'569.– (Urk. 18/8, 3/21). Zuzüglich ihrer Sparguthaben zur 3. Säule im 

Betrag von insgesamt Fr. 58'870.– (Urk. 3/21) beläuft sich ihr belegtes 

Gesamtvermögen per Ende 2012 auf Fr. 197'439.– (Urk. 3/21). Dem 

Vermögensrückgang zwischen Eheschluss im März 2007 und Ende 2012 von 

insgesamt Fr. 111'081.– (Fr. 308'520.– ./. 197'439.–) stehen glaubhafte 

- 15 - 

Investitionen von Fr. 230'800.– gegenüber (Fr. 45'600.– Kaufpreis VW Passat 

[Urk. 3/16], Fr. 100'000.– Anzahlung Stockwerkeigentum [Urk. 38 S. 9, 47 S. 7], 

Fr. 50'000.– Restzahlung Stockwerkeigentum [Urk. 38 S. 10, 47 S. 8], 

Fr. 35'200.– Kaufpreis VW Golf [Urk. 3/17]), welche als vermögensbildend zu 

qualifizieren sind. In diesem Umfang erfolgte somit eine Vermögensverschiebung, 

kein -verzehr, weshalb die Investitionen zum Vermögen hinzurechnen sind. Dazu 

gehören praxisgemäss und entgegen der Ansicht der Gesuchsgegnerin auch die 

beiden Autokäufe. Obwohl zutrifft, dass der Verkehrswert der Fahrzeuge kurz 

nach Ingebrauchnahme überproportional sinkt (Urk. 47 S. 9), ändert dies nichts 

an deren güterrechtlichen Relevanz. Die bestrittenen Investitionen in die 

Liegenschaft der Parteien aber (Urk. 38 S. 10, 47 S. 8, 22/1) sind im Einzelnen 

nicht belegt, setzen sich nach Angaben des Gesuchstellers im Wesentlichen aus 

Ausgaben für Unterhalt und Sanierung (Urk. 3/18+19) oder Einkauf von 

Gebrauchsmaterial (Urk. 3/15) zusammen und sind bei der Bestimmung der 

Sparquote vorliegend nicht zu berücksichtigen.  

 Insgesamt ist somit glaubhaft, dass seit der Heirat bis zum Zeitpunkt des 

Getrenntlebens der Parteien Vermögen von rund Fr. 120'000.– 

(vermögensbildende Investitionen von Fr. 230'800.– ./. Vermögensrückgang von 

Fr. 111'081.–) gebildet wurde, mithin durchschnittlich Fr. 22'000.– pro Jahr 

(Fr. 120'000.– : 65 Monate x 12 Monate). Im letzten Jahr des Zusammenlebens 

fiel die Sparquote jedoch geringer aus, steht doch der Vermögensreduktion 

zwischen Ende 2011 bis Ende 2012 von rund Fr. 24'000.– (Vermögensstand 

2011: Fr. 221'435.– [Fr. 176'983.– bewegliches Vermögen, Urk. 8, + Sparen 3. 

Säule Fr. 44'452.–, 3/21, 22/1] ./. Vermögensstand 2012: Fr. 197'439.–) eine 

Investition von Fr. 35'200.– (Kaufpreis VW Golf, Urk. 3/17) gegenüber, woraus 

sich Ersparnisse von lediglich rund Fr. 11'000.– ergeben. Die jährliche Sparquote 

der Parteien ist aufgrund der kurzen Beurteilungsdauer unter Einbezug der 

gesamten Ehedauer, indes unter Gewichtung der zuletzt gelebten Verhältnisse 

vor der Trennung (vgl. BGE 134 III 577 E. 8) auf Fr. 20'000.– zu reduzieren, was 

in etwa der Höchsterwartung der zusätzlichen, variablen Salärauszahlung an den 

Gesuchsteller entspricht (Fr. 15'000.– bis Fr. 20'000.– pro Jahr, Urk. 3/8 Ziff. 2.1, 

38 S. 16). Folglich besteht auch unter diesem Gesichtspunkt kein Anspruch der 

- 16 - 

Gesuchsgegnerin auf einen Anteil am variablen Saläranteil des Gesuchstellers, 

würde doch andernfalls eine Vermögensverschiebung und damit eine im 

Eheschutzverfahren nicht statthafte Vorwegnahme der güterrechtlichen 

Auseinandersetzung erfolgen.  

 4. In diesem Umfang ist die Berufung demnach gutzuheissen. 

IV. 

 1.1. Die Vorinstanz setzte die Entscheidgebühr auf Fr. 4'800.– fest (Urk. 39 

S. 23). Die Festsetzung der Gerichtskosten blieb unangefochten. 

 1.2. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist in Anwendung von 

§ 12 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit §§ 2, 5 und 6 Abs. 2 lit. b der 

Gerichtsgebührenverordnung des Obergerichts vom 8. September 2010 (GebV 

OG, LS 211.11) auf Fr. 3'000.– festzusetzen. 

 2. Die Prozesskosten werden den Parteien nach Massgabe ihres 

Unterliegens und Obsiegens auferlegt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Der Gesuchsteller 

obsiegt mit seiner Berufung zu rund zwei Dritteln, die Gesuchsgegnerin zu einem 

Drittel, im erstinstanzlichen Verfahren aufgrund des Ausgangs des 

Berufungsverfahrens liegt neu hälftiges Obsiegen und Unterliegen vor. 

Ausgangsgemäss sind daher den Parteien die Kosten des erstinstanzlichen 

Verfahrens je zur Hälfte, diejenigen des Berufungsverfahrens zu zwei Dritteln der 

Gesuchsgegnerin, zu einem Drittel dem Gesuchsteller aufzuerlegen. Für das 

Berufungsverfahren hat die Gesuchsgegnerin dem Gesuchsteller eine reduzierte 

Parteientschädigung im Umfang von einem Drittel zu leisten. Die 

Parteientschädigungen für das erstinstanzliche Verfahren sind wettzuschlagen. 

 3. In Anwendung von §§ 2, 5 und 6 Abs. 3 und 11 Abs. 1 sowie 13 Abs. 1 

und 2 der Verordnung über die Anwaltsgebühren (AnwGebV, LS 215.3) ist die 

volle Parteientschädigung für das Berufungsverfahren auf Fr. 3'000.– 

festzusetzen und die Gesuchsgegnerin zu verpflichten, diese im reduzierten 

Umfang von Fr. 1'000.– (1/3), zuzüglich Fr. 80.– Mehrwertsteuer an den 

Gesuchsteller zu leisten. 

- 17 - 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird vorgemerkt, dass die Dispositivziffern 1 bis 4 und 6 bis 9 des Urteils 

des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen 

vom 23. Dezember 2013 in Rechtskraft erwachsen sind. 

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem 

Erkenntnis. 

Es wird erkannt: 

1. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für sich persönlich 

monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 2'610.– zu bezahlen, zahlbar 

monatlich im Voraus, erstmals per 1. Juni 2013.  

2. Absatz 2 von Dispositivziffer 5 des Urteils des Einzelgerichts im 

summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 23. Dezember 2013 

wird aufgehoben. 

3. Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren von Fr. 4'800.– 

werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt und mit dem geleisteten 

Kostenvorschuss verrechnet. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, dem 

Gesuchsteller den geleisteten Vorschuss im Umfang von Fr. 2'400.– zu 

ersetzen.  

4. Die Parteientschädigungen für das erstinstanzliche Verfahren werden 

wettgeschlagen. 

5. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 3'000.– festgesetzt. 

6. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden zu zwei 

Dritteln der Gesuchsgegnerin, zu einem Drittel dem Gesuchsteller auferlegt 

und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Die Gesuchsgegnerin 

wird verpflichtet, dem Gesuchsteller den geleisteten Vorschuss im Umfang 

von Fr. 2'000.– zu ersetzen.  

- 18 - 

7. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, dem Gesuchsteller für das 

zweitinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1'080.– zu 

bezahlen. 

8. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Bezirksgericht Meilen, je 

gegen Empfangsschein. 

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

9. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt 
Fr. 30'000.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 4. Juni 2014 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. G. Ramer Jenny 
 
 
versandt am: 
mc 

	Beschluss und Urteil vom 4. Juni 2014
	Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 23. Dezember 2013 (Urk. 37 S. 19 ff., 39 S. 19 ff.):
	1. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien das Getrenntleben vereinbart haben und seit dem 1. September 2012 getrennt leben.
	2. Der gemeinsame Sohn C._____, geboren am tt.mm.2007, wird für die Dauer des Getrenntlebens unter die Obhut der Gesuchsgegnerin gestellt.
	3. Die Teilvereinbarung vom 22. Oktober 2013 wird, was die übrigen Kinderbelange betrifft, genehmigt. Sie lautet wie folgt:
	" Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes (Art. 175 ZGB)

	1. Die Parteien vereinbaren das Getrenntleben und beantragen, es sei davon Vormerk zu nehmen, dass sie bereits seit 1. September 2012 getrennt leben.
	Elterliche Obhut und elterliche Sorge (Art. 176 Abs. 3 und Art. 301 ZGB)

	2. Die Parteien beantragen, es sei das Kind C._____, geboren am tt.mm.2007, für die Dauer des Getrenntlebens unter die Obhut der Gesuchsgegnerin zu stellen. Das Kind wird demzufolge bei der Gesuchsgegnerin wohnen.
	3. Die elterliche Sorge soll dagegen für die Dauer des Getrenntlebens bei beiden Eltern bleiben. Entsprechend sind sie verpflichtet, sämtliche wesentlichen Fragen der Pflege, Erziehung und Ausbildung des Kindes miteinander abzusprechen.
	Besuchsrecht (Art. 176 Abs. 3 und Art. 273 ff. ZGB)
	4. Über das dem Gesuchsteller bezüglich C._____ zustehende Besuchsrecht einigen sich die Parteien untereinander. Kommt eine Einigung nicht zustande, gilt folgende Regelung:
	Der Gesuchsteller soll berechtigt sein, C._____
	 jedes zweite Wochenende (Freitag 18:45 Uhr bis Montagmorgen Schulbeginn)
	 ab Eintritt in die erste Klasse jedes zweite Wochenende (Freitag 18:45 Uhr bis Dienstagmorgen Schulbeginn, sofern C._____ am Montagnachmittag Schule hat oder ab Donnerstag 18:45 bis Montagmorgen Schulbeginn, sofern C._____ am Freitagnachmittag Schul...
	 in den Jahren mit ungerader Zahl von Karfreitag 9:00 Uhr bis Ostermontag 18:45 Uhr und vom 24. Dezember 9:00 Uhr bis 26. Dezember 18:45 Uhr
	 in den Jahren mit gerader Zahl von Pfingstsamstag 9:00 Uhr bis Pfingstmontag 18:45 Uhr, sowie vom 31. Dezember 9:00 Uhr bis 2. Januar 18:45 Uhr (erstmals vom 31. Dezember 2014 bis 2. Januar 2015)

	Die Gesuchsgegnerin bringt C._____ jeweils zum Gesuchsteller für die Ausübung des Besuchsrechts und der Gesuchsteller bringt C._____ am Ende des Besuchs zur Gesuchsgegnerin zurück.
	5. Ausserdem soll der Gesuchsteller berechtigt sein, C._____ während der Schulferien für die Dauer von 4 Wochen pro Jahr auf eigene Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen.
	Die Parteien verpflichten sich, die Ausübung des Ferienbesuchsrechts zu Beginn jedes Jahres miteinander abzusprechen. Kann keine Einigung erzielt werden, so verpflichtet sich der Gesuchsteller, die Ausübung des Ferienbesuchsrechts mindestens drei Mona...
	6. Im Übrigen regeln die Parteien ein weitergehendes Besuchs- oder Ferienbesuchsrecht im gegenseitigen Einvernehmen und nach Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse C._____s.
	Wohnung, Mobiliar und Hausrat (Art. 176 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB)
	7. Der Gesuchstellerin überlässt der Gesuchsgegner die eheliche Wohnung an der …-str. … in … samt Hausrat und Mobiliar für die Dauer des Getrenntlebens.
	Gütertrennung (Art. 176 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB)

	8. Die Parteien vereinbaren mit Wirkung ab 7. Juni 2013 die Gütertrennung.
	Diverses

	9. Der Gesuchsteller übernimmt das Fahrzeug VW Golf zur alleinigen Benützung und die Gesuchsgegnerin übernimmt das Fahrzeug VW Passat zur alleinigen Benützung, wobei sie das Fahrzeug auf ihren Namen einlöst.
	10. Die Parteien sind sich darüber einig, dass sie erstmals für das Jahr 2013 getrennt besteuert werden.
	Der Gesuchsteller verpflichtet sich, allfällige offene Steuerbeträge für die Dauer der gemeinsamen Besteuerung vollumfänglich zu übernehmen. Auf allfällige Steuergutschriften für diese Dauer hat er vollumfänglichen Anspruch.
	Weitere Anträge

	11. Der Gesuchsteller zieht seine Anträge betreffend Ziff. 10 und 11 des Gesuches zurück."
	4. Im Übrigen wird von der Teilvereinbarung vom 22. Oktober 2013 Vormerk genommen.
	5. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für sich persönlich monatliche Unterhaltsbeiträge von CHF 2'610.– zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus, erstmals per 1. Juni 2013.
	Darüber hinaus wird der Gesuchsteller verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für sich persönlich die Hälfte des allfälligen variablen Anteils des Zielsalärs innert 30 Tagen nach Erhalt zu bezahlen. Zudem wird er verpflichtet, der Gesuchsgegnerin die entspr...
	6. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin an den Unterhalt des Kindes monatliche Unterhaltsbeiträge von CHF 1'800.– zuzüglich allfällige gesetzliche oder vertragliche Kinderzulagen zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus, erstmals p...
	7. Die Anträge des Gesuchstellers, er sei zu verpflichten, für die Dauer des Getrenntlebens die Hypothek bei der Zürcher Kantonalbank im Betrag von CHF 600'000.– vereinbarungsgemäss und die Betriebskostenabrechnung der Stockwerkeigentümergemeinschaft ...
	8. Es wird die Gütertrennung mit Wirkung ab 7. Juni 2013 angeordnet.
	9. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf CHF 4'800.–.
	10. Die Gerichtskosten werden dem Gesuchsteller zu 5/8 und der Gesuchsgegnerin zu 3/8 auferlegt.
	11. Die Gerichtskosten werden mit dem vom Gesuchsteller geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'500.– verrechnet, sind ihm aber von der Gesuchsgegnerin im Umfang von Fr. 1'800.– zu ersetzen.
	12. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 1'000. – (inkl. 8% MwSt.) zu bezahlen.
	13. [Schriftliche Mitteilung]
	14. [Rechtsmittel: Berufung (Frist 10 Tage), Beschwerde (Kosten- und Entschädigungsfolgen, Frist 10 Tage), Revision (Vergleich)]
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	Es wird erkannt:
	1. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für sich persönlich monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 2'610.– zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus, erstmals per 1. Juni 2013.
	2. Absatz 2 von Dispositivziffer 5 des Urteils des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 23. Dezember 2013 wird aufgehoben.
	3. Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren von Fr. 4'800.– werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, dem Gesuchsteller den geleisteten Vorschuss...
	4. Die Parteientschädigungen für das erstinstanzliche Verfahren werden wettgeschlagen.
	5. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 3'000.– festgesetzt.
	6. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden zu zwei Dritteln der Gesuchsgegnerin, zu einem Drittel dem Gesuchsteller auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, dem Gesuchst...
	7. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, dem Gesuchsteller für das zweitinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1'080.– zu bezahlen.
	8. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Bezirksgericht Meilen, je gegen Empfangsschein.
	9. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...