# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 79dd75c8-8274-5ad3-8dc4-0e4726796ae4
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-10
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 10.06.2020 810 19 299
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-19-299_2020-06-10.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 10. Juni 2020 (810 19 299) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Kausalabgaben 

 

 

Direkte Bundessteuer 2016 / privilegierte Liquidationsbesteuerung 

 

 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Hans Furer, Markus Clau-

sen, Claude Jeanneret, Niklaus Ruckstuhl, Gerichtsschreiberin Julia 
Kempfert 
 
 

Beteiligte Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Beschwerdefüh-
rerin 

  
 
gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Beschwerdegegner 
 
A.____ und B.____, vertreten durch Christoph Beer, Advokat 
 

 Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, Beigeladene 
 

  
 

Betreff Direkte Bundessteuer 2016  
(Urteil der Abteilung Steuergericht vom 9. August 2019) 

 
 
 

 

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A. Mit Gesuch vom 8. Juni 2018 verlangten A.____ und B.____, vertreten durch C.____, 
bei der Steuerverwaltung Basel-Landschaft (Steuerverwaltung) die Revision ihrer Steuerveran-
lagung aus dem Jahr 2016. Sie beantragten, es seien die Staats-, Gemeinde- und Bundessteu-
er 2016 zu revidieren, es sei das ordentliche steuerbare Einkommen 2016 um Fr. 50'000.-- zu 
reduzieren und es seien die im Jahr 2016 realisierten stillen Reserven in der Höhe von 
Fr. 50'000.-- im Rahmen der privilegierten Liquidationsbesteuerung zu besteuern. Ihr Begehren 
begründeten sie im Wesentlichen damit, dass die Steuerpflichtigen im Jahr 2016 stille Reserven 
im Umfang von Fr. 50'000.-- (Reduktion der Rückstellung von Fr. 370'000.-- auf Fr. 320'000.--) 
realisiert und ordentlich als Einkommen versteuert hätten. Da die Steuerpflichtigen jetzt ent-
schieden hätten, ihre selbständige Erwerbstätigkeit per 31. Dezember 2017 aufzugeben, seien 
die stillen Reserven der letzten zwei Geschäftsjahre privilegiert als Liquidationsgewinne zu ver-
steuern. Dies sei eine wesentliche Tatsache, welche nicht im ordentlichen Veranlagungsverfah-
ren habe geltend gemacht werden können, da sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt ge-
wesen sei. 
 
B. Die Steuerverwaltung wies das Gesuch vom 8. Juni 2018 mit Entscheid vom 
15. Februar 2019 ab. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass Einkünfte aus 
selbständiger Erwerbstätigkeit der ordentlichen Besteuerung unterliegen würden, wenn nicht 
ausnahmsweise ein Liquidationsgewinn bestehe. Ein solcher Gewinn bedinge einen hinrei-
chend engen Zusammenhang zwischen Liquidation und Realisation. Ein umfassender Einbezug 
aller realisierten stillen Reserven könne gesetzgeberisch nicht gewollt sein. Im vorliegenden Fall 
sei die erforderliche Kausalität zwischen Liquidation und Realisation nicht gegeben. Eine Auflö-
sung von stillen Reserven zu einem Zeitpunkt, in welchem man noch nichts von einer Liquidati-
on gewusst habe, könne nicht in einem Kausalzusammenhang mit der später erfolgten Liquida-
tion stehen. 
 
C. Gegen den Entscheid der Steuerverwaltung erhoben A.____ und B.____, nachfolgend 
vertreten durch Christoph Beer, Advokat, mit Eingabe vom 21. Februar 2019 Beschwerde beim 
Steuer- und Enteignungsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Steuergericht (Steuergericht). Sie 
beantragten, die Veranlagung 2016 sei gemäss Revisionsgesuch zu revidieren und die stillen 
Reserven im Umfang von Fr. 50'000.-- seien gesondert als Liquidationsgewinn zu besteuern; 
unter o/e-Kostenfolge. 
 
D. Mit Entscheid vom 9. August 2019 hiess das Steuergericht die Beschwerde im Sinne 
der Erwägungen teilweise gut und wies die Steuerverwaltung an, Fr. 28'572.-- privilegiert als 
Liquidationsgewinn zu besteuern. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass die 
Revisionsvoraussetzungen gemäss § 147 f. DBG vorliegend erfüllt seien. Namentlich sei der 
Entscheid, aus der Kollektivgesellschaft auszutreten, geeignet, den der Veranlagung im Jahr 
2016 zugrunde gelegenen Sachverhalt wesentlich zu verändern und zu einer anderen Ent-
scheidung Anlass zu geben, da jetzt eine privilegierte Besteuerung gemäss § 37b DBG in Be-
tracht komme. Ferner würden die per 31. Dezember 2016 aufgelösten Rückstellungen für die 
Gipfeltriebernte in der Höhe von Fr. 50'000.-- als stille Reserven gelten. Es sei unerheblich, 
dass diese stillen Reserven nicht im Hinblick auf die Liquidation aufgelöst worden seien und der 
Liquidationsentscheid zum Zeitpunkt der Reservenauflösung noch nicht gefällt worden sei. Für 

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die Gewinnzuteilung bei Kollektivgesellschaften sei jedoch der Verteilschlüssel im Gesell-
schaftsvertrag massgebend. Dieser Verteilschlüssel sehe vor, dass A.____ 3/7, B.____ 1/7 und 
D.____ 3/7 erhalten würden. Somit seien die aufgelösten stillen Reserven in der Höhe von 
Fr. 50'000.-- gemäss dieser Aufteilung zuzuweisen. A.____ und B.____ würden demzufolge 
Fr. 28'572.-- zur privilegierten Besteuerung zugewiesen. 
 
E. Die Steuerverwaltung erhob gegen den Entscheid des Steuergerichts vom 9. August 
2019 mit Eingabe vom 7. November 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, 
Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Es wird beantragt, die ange-
fochtenen Entscheide des Steuergerichts Nr. 510 19 21 (Staatssteuer 2016) und Nr. 530 19 14 
(Direkte Bundessteuer 2016) seien aufzuheben. Die in der gleichen Sache ergangenen Ent-
scheide der Steuerverwaltung vom 15. Februar 2019 seien zu bestätigen; unter o/e-
Kostenfolge. Zur Begründung wird im Wesentlichen angeführt, dass ein Liquidationsgewinn im 
Sinne von § 36bis StG bzw. Art. 37b DBG einen hinreichenden Kausalzusammenhang mit der 
Realisation von stillen Reserven voraussetze. Im vorliegenden Fall seien gebildete Rückstellun-
gen reduziert worden, weil das bisherige Helikopterunternehmen für die Gipfeltriebernte abge-
löst und durch ein günstigeres Unternehmen ersetzt worden sei. Die Gipfeltriebernte werde pe-
riodisch alle vier Jahre mit einem Helikopter durchgeführt, was sehr kostenintensiv sei. Auch 
nach dem Ausscheiden der Steuerpflichtigen werde die Gesellschaft diese Gipfeltriebernte wei-
terführen, womit die betreffenden Rückstellungen nach wie vor handelsrechtlich begründet sei-
en. Die Reduktion der Rückstellungen für die Gipfeltriebernte habe somit keinen Zusammen-
hang mit der Liquidation der Gesellschaft bzw. dem Ausscheiden der Steuerpflichtigen. Zudem 
sei die Kollektivgesellschaft per Juni 2018 über den Umweg einer Einzelfirma in eine Aktienge-
sellschaft umgewandelt worden. Das Liquidationsjahr sei somit das Jahr 2018. Zusammen mit 
dem Liquidationsjahr käme nur das Vorjahr 2017 für eine privilegierte Besteuerung von stillen 
Reserven in Frage.  
 
F. Das Steuergericht liess sich mit Eingabe vom 19. Dezember 2019 vernehmen und 
schloss auf Abweisung der Beschwerde. Zusätzlich wurde angeführt, dass die Auflösung von 
Rückstellungen der Auflösung von stillen Reserven gleichkomme. Anderweitige Möglichkeiten, 
die eingelegten finanziellen Mittel aus der Firma zurückzuziehen, hätten aufgrund der finanziel-
len Situation der Gesellschaft nicht bestanden. 
 
G. Mit Eingabe vom 28. Januar 2020 liessen sich die privaten Beschwerdegegner ver-
nehmen und beantragten, die Entscheide des Steuergerichts seien aufzuheben und die Steuer-
verwaltung sei anzuweisen, die gesamten stillen Reserven im Umfang von Fr. 50'000.-- gemäss 
Revisionsgesuch als Liquidationsgewinn zu besteuern; unter o/e-Kostenfolge. Ferner machen 
sie geltend, sie hätten im Juni 2018 entschieden, ihre Erwerbstätigkeit per Ende 2017 aufzuge-
ben und hätten im Jahr 2018 keine Arbeitsleistungen mehr erbracht und keine Entschädigungen 
mehr bezogen. Bei den betreffenden Rückstellungen für die Helikopterernte handle es sich zum 
grössten Teil um stille Reserven, die vor vielen Jahren gebildet worden seien. Per 31. Dezem-
ber 2015 sei eine Rückstellung von Fr. 370'000.-- vorhanden gewesen. Betriebswirtschaftlich 
notwendig seien Fr. 0.-- gewesen, da in diesem Jahr die Gipfeltriebernte stattgefunden habe. 
Bei der Reduktion der Rückstellung von Fr. 370'000.-- auf Fr. 320'000.-- im Geschäftsjahr 2016 

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handle es sich daher um die Auflösung stiller Reserven. Die drei Gesellschafter hätten sich da-
rauf geeinigt, die fraglichen stillen Reserven ausschliesslich den beiden ausscheidenden Ge-
sellschaftern zuzuordnen. 
 
H. Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV liess sich mit Eingabe vom 23. Dezember 
2019 vernehmen und stellt den Antrag, die Beschwerde der Steuerverwaltung vom 7. Novem-
ber 2019 sei vollumfänglich gutzuheissen. Zur Begründung wird im Wesentlichen ausgeführt, 
dass die Liquidation der Kollektivgesellschaft offensichtlich im Jahr 2018 vollzogen worden sei, 
womit das Geschäftsjahr 2018 das Liquidationsjahr im Sinne von Art. 37b DBG darstelle. Neben 
dem Geschäftsjahr 2018 komme somit nur noch das Vorjahr (Geschäftsjahr) 2017 für eine privi-
legierte Besteuerung der während diesen beiden Geschäftsjahren realisierten stillen Reserven 
in Frage. Die im angefochtenen Entscheid gewährte privilegierte Besteuerung von angeblich im 
Geschäftsjahr 2016 realisierten stillen Reserven verstosse bereits aus diesem Grund gegen 
Art. 37b DBG. Ferner seien die Rückstellungen für die Gipfeltriebernte per 2016 nicht gänzlich 
aufgehoben worden, da der Grund für diese Rückstellungen offensichtlich noch bestanden ha-
be. Demzufolge seien für die Gipfeltriebernte offensichtlich keine stillen Reserven auf der Rück-
stellung aufgelöst, sondern sei die bestehende Rückstellung in ihrem Umfang angemessen an-
gepasst worden, damit sie geschäftsmässig begründet bleibe. Solange Rückstellungen han-
delsrechtlich begründet seien, sei die Bildung von stillen Reserven ausgeschlossen. Das Steu-
ergericht sei ebenfalls zum Schluss gelangt, dass der Bestand als auch die Auflösung von stil-
len Reserven im Umfang von Fr. 50'000.-- im Jahr 2016 nicht erwiesen sei. Unerklärlich sei je-
doch, weshalb das Steuergericht dennoch von einer Auflösung von stillen Reserven ausgegan-
gen sei. Dies sei unzulässig gewesen, zumal es an den Steuerpflichtigen sei, die Vorausset-
zungen einer privilegierten Besteuerung zu beweisen. Es sei nicht erkennbar, inwiefern die Auf-
lösung der besagten Rückstellung in irgendeiner Art und Weise einen ausserordentlichen Liqui-
dationsgewinn darstelle, der nur aufgrund der Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit an-
gefallen sei. Ein solcher Kausalzusammenhang sei jedoch Voraussetzung für Art. 37 DBG. 
 
I. Mit Verfügung vom 23. April 2020 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung im Rah-
men einer Urteilsberatung überwiesen. Weiter wurde festgestellt, dass die beiden Beschwerde-
verfahren Nr. 810 19 298 und Nr. 810 19 299 zusammen behandelt würden, da inhaltlich glei-
che Entscheide angefochten seien. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 145 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG) vom 14. 
Dezember 1990 i.V.m. § 3 der Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über die direkte Bun-
dessteuer (Vollzugsverordnung zum DBG) vom 13. Dezember 1994 und § 131 Abs. 1 des Ge-
setzes über die Staats- und Gemeindesteuern (StG) vom 7. Februar 1974 können Entscheide 
des Steuergerichts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht als letzter kanto-
naler Instanz angefochten werden. Die kantonale Steuerverwaltung ist nach Art. 145 DBG und 
Art. 141 Abs. 1 DBG i.V.m. § 1 Vollzugsverordnung zum DBG zur Beschwerdeerhebung legiti-
miert. Da auch die übrigen formellen Voraussetzungen nach Art. 140 ff. DBG sowie § 43 ff. des 

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Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 
16. Dezember 1993 erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 
 
2. Mit der Beschwerde in Steuersachen können gemäss § 45 Abs. 2 VPO alle Mängel 
des angefochtenen Entscheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden. Somit 
kann das Kantonsgericht vorliegend auch die Angemessenheit des angefochtenen Entscheids 
überprüfen. Gemäss § 18 Abs. 3 VPO ist das Kantonsgericht bei Beschwerden in Steuersachen 
nicht an die Begehren der Parteien gebunden und es stehen ihm die gleichen Befugnisse zu 
wie den Einschätzungsbehörden. 
 
3.1 Vorliegend ist strittig, ob die Liquidation der Kollektivgesellschaft "E.____" bzw. das 
Ausscheiden der beiden Gesellschafter A.____ und B.____ einen Revisionsgrund für die direkte 
Bundessteuer 2016 darstellt. 
 
3.2 Nach der im Steuerrecht allgemein gültigen Regel trägt die Steuerbehörde die Beweis-
last für steuerbegründende Tatsachen, während der Beweis für steueraufhebende oder steuer-
mindernde Tatsachen grundsätzlich dem Steuerpflichtigen obliegt und er steuermindernde Tat-
sachen nicht nur zu behaupten, sondern auch zu belegen hat (BGE 140 II 248 E. 3.5 m.w.H.). 
Bei der vorliegend geltend gemachten privilegierten Liquidationsbesteuerung handelt es sich 
um steuermindernde Tatsachen, welche von den privaten Beschwerdegegnern zu belegen sind. 
 
4.1 Gegen die Veranlagungsverfügungen zur Bundes- und Staatssteuer 2016 wurden in-
nert der 30-tägigen Frist keine Rechtsmittel erhoben. Diese Veranlagungsverfügungen erwuch-
sen somit in Rechtskraft. Die privaten Beschwerdegegner haben nach eigenen Angaben am 
6. Juni 2018 entschieden, aus der Kollektivgesellschaft auszuscheiden und die entsprechende 
Meldung wurde am 11. Juni 2018 im Tagesregister des Schweizerischen Handelsamtsblatts 
(SHAB) publiziert. Ihr Revisionsgesuch reichten die privaten Beschwerdegegner mit Eingabe 
vom 8. Juni 2018 bei der Beschwerdeführerin ein, womit die 90-tägige Frist gemäss Art. 148 
DBG eingehalten wurde. 
 
4.2.1 Gemäss Art. 147 Abs. 1 DBG kann eine rechtskräftige Veranlagung oder ein rechts-
kräftiger Entscheid auf Antrag oder von Amtes wegen zugunsten des Steuerpflichtigen revidiert 
werden, wenn erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel entdeckt werden (lit. a), 
wenn die erkennende Behörde erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel, die ihr 
bekannt waren oder bekannt sein mussten, ausser Acht gelassen oder in anderer Weise we-
sentliche Verfahrensgrundsätze verletzt hat (lit. b) oder wenn ein Verbrechen oder Vergehen 
die Verfügung oder den Entscheid beeinflusst hat (lit. c). Eine Revision ist jedoch ausgeschlos-
sen, wenn der Antragsteller als Revisionsgrund vorbringt, was er bei der ihm zumutbaren Sorg-
falt schon im ordentlichen Verfahren hätte geltend machen können (Art. 147 Abs. 2 DBG). 
 
4.2.2 Eine Revision kommt zunächst dann in Frage, wenn erhebliche ("entscheidende") Tat-
sachen oder Beweismittel entdeckt werden (Art. 147 Abs. 1 lit. a DBG). Damit soll ein falscher 
oder unvollständiger Sachverhalt, der einer Veranlagung resp. einem Entscheid zugrunde liegt, 
nachträglich berichtigt oder ergänzt werden. Aufgrund dieses Revisionsgrundes wird der korrek-

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te, entscheidungserhebliche Sachverhalt festgestellt und gestützt darauf soll eine neue Beurtei-
lung auf verbesserter Grundlage stattfinden. Der ursprüngliche Mangel einer rechtskräftigen 
Veranlagung resp. eines rechtskräftigen Entscheids wird infolge Entdeckung entscheidender 
Tatsachen oder Beweismittel nachträglich beseitigt (MARTIN E. LOOSER, in: Zweifel/Beusch 
[Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht Bundesgesetz über die Harmonisierung 
der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [Kommentar StGH], 3. Auflage, Basel 2017, 
N 10 zu Art. 51 StGH). 
 
4.2.3 Tatsachen im gegebenen Kontext sind Zustände oder Vorgänge (Ereignisse), die den 
gesetzlichen Steuertatbestand betreffen. Anlass für eine Revision sind nur erhebliche Tatsa-
chen. Eine Tatsache ist erheblich, wenn sie geeignet ist, den von der rechtsanwendenden In-
stanz zugrunde gelegten Sachverhalt rechtsrelevant zu verändern und dadurch zu einer ande-
ren Entscheidung Anlass zu geben. Als erhebliche Tatsachen, die eine Revision auslösen kön-
nen, gelten grundsätzlich diejenigen, die nachträglich entdeckt werden (sog. unechte Noven), 
nicht aber solche, die nachträglich eingetreten sind. Echte Noven sind somit grundsätzlich von 
der Revision ausgeschlossen. Gemäss der bundesgerichtlichen Praxis müssen sich also die 
Tatsachen, die dem Gesuchsteller nachträglich bekannt wurden, im Zeitpunkt der Verfügung 
resp. des Entscheids verwirklicht haben bzw. bereits bestanden haben, den Gesuchstellern 
aber noch nicht bekannt gewesen sein (vgl. PETER LOCHER, Kommentar zum Bundesgesetz 
über die direkte Bundessteuer, III. Teil, Art.102-222 DBG, Basel 2015, N 14 zu Art. 147 DBG 
m.w.H.; FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN KAUFMANN/HANS ULRICH MEUTER, Handkommen-
tar zum DBG, 3. Auflage, Zürich 2016, N 18 f. zu Art. 147 DBG). 
 
4.3 Vorliegend haben die privaten Beschwerdegegner am 6. Juni 2018 die Aufgabe ihrer 
selbständigen Erwerbstätigkeit rückwirkend per 31. Dezember 2017 beschlossen. Dieser Ent-
scheid ist somit offensichtlich erst nach der für die Veranlagung des Steuerjahres 2016 mass-
gebenden Zeitspanne entstanden. Im Zeitpunkt der Veranlagung des Jahres 2016 hat der Ent-
scheid, aus der Kollektivgesellschaft auszusteigen, noch nicht bestanden. Dieser Entscheid ist 
augenscheinlich erst nachträglich gefällt worden und stellt daher ein echtes Novum dar, wel-
ches einen Revisionsgrund gemäss Art. 147 DBG ausschliesst.  
 
5.1.1 Neben den Revisionsgründen in Art. 147 DBG sieht Art. 37b Abs. 1 DBG eine nach-
trägliche Herauslösung des Liquidationsgewinnes der letzten beiden Geschäftsjahre aus 
rechtskräftigen Veranlagungen von selbständig Erwerbenden, welche die selbständige Er-
werbstätigkeit nach dem vollendeten 55. Altersjahr oder wegen Unfähigkeit zur Weiterführung 
infolge Invalidität definitiv aufgegeben haben, vor. Art. 37b Abs. 1 DBG schafft insofern eine 
Privilegierung, als die Summe der realisierten stillen Reserven der letzten beiden Geschäftsjah-
re vor der Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit mittels einer Sonderveranlagung zu ei-
nem reduzierten Steuersatz und getrennt vom übrigen Einkommen besteuert wird (vgl. Art. 37b 
Abs. 1 DBG). Somit ist der Liquidationsgewinn der Vorperiode des Liquidationsjahres revisi-
onsweise aus deren (rechtskräftig festgesetzter) Bemessungsgrundlage herauszulösen und der 
privilegierten Besteuerung zuzuführen. Das übrige steuerbare Einkommen aus selbständiger 
Erwerbstätigkeit der Vorperiode, welches ordentlich besteuert bleibt, reduziert sich damit um 
den Liquidationsgewinn (OLIVIER MARGRAF, Ausgewählte Aspekte des Revisionsverfahrens 

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gemäss Art. 147-149 DBG, Steuer Revue [StR] 69/2014 S. 76, S. 82; PETER LOCHER, a.a.O., 
N 5 zu Art. 37b DBG). Die Bestimmung in Art. 37b DBG wurde im Rahmen der Unternehmens-
steuerreform II eingeführt, mit dem Ziel, die infolge der Progression des Steuertarifs oft als 
stossend empfundene steuerliche Belastung zu mildern, welche entsteht, wenn die im Laufe der 
Zeit akkumulierten stillen Reserven im Zuge der Unternehmensliquidation auf einen Schlag auf-
gelöst werden (Botschaft zum Bundesgesetz über die Verbesserung der steuerlichen Rahmen-
bedingungen für unternehmerische Tätigkeiten und Investitionen vom 22. Juni 2005 [Botschaft 
Unternehmenssteuerreformgesetz II]).  
 
5.1.2 Zusammen mit Art. 37b DBG ist die Verordnung über die Besteuerung der Liquidati-
onsgewinne bei definitiver Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit (LGBV) vom 17. Februar 
2010 in Kraft getreten. Nach Art. 37b DBG bemisst sich der Liquidationsgewinn aus der Summe 
der in den letzten zwei Geschäftsjahren realisierten stillen Reserven. Als Liquidationsjahr wird 
dasjenige Geschäftsjahr bezeichnet, in dem die letzte Liquidationshandlung vorgenommen wird 
(Art. 2 LGBV). Der Zeitpunkt des Abschlusses der Liquidation ist im Einzelfall zu klären. In der 
Regel ist eine Liquidation abgeschlossen, wenn die letzte Inkassohandlung eingeleitet ist. Da es 
sich dabei manchmal um marginale Beträge handeln kann, sollen jedoch auch andere Umstän-
de das Ende der Liquidation darstellen können, so zum Beispiel, wenn die Erwerbs- und Ver-
kaufstätigkeiten eingestellt und/oder die Arbeitsverträge mit den Angestellten aufgelöst werden 
(Kreisschreiben der ESTV Nr. 28, Besteuerung der Liquidationsgewinne bei definitiver Aufgabe 
der selbständigen Erwerbstätigkeit vom 3. November 2010 [Kreisschreiben Nr. 28], S. 4). Zur 
Bemessung des Liquidationsgewinnes hält Art. 9 LGBV fest, dass der übrige Liquidationsge-
winn die im Liquidationsjahr und im Vorjahr realisierten stillen Reserven umfasst. Ist die Veran-
lagung des Vorjahres bereits in Rechtskraft erwachsen, so wird sie bei der Anwendung von Art. 
37b DBG nach Art. 147 ff. DBG revidiert (vgl. Kreisschreiben Nr. 28, S. 4 f.; RICHNER/FREI/ 
KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N 14 zu Art. 37b DBG). Der privilegierten Besteuerung i.S.v. 
Art. 37b DBG unterliegen demzufolge die realisierten stillen Reserven des Liquidations- und des 
Vorjahres (Art. 9 LGBV i.V.m. Art. 2 LGBV). 
 
5.2.1 Die Steuererleichterung gemäss Art. 37b DBG soll nur gewährt werden für Gewinne, 
die bei der endgültigen Übertragung oder Liquidation eines Unternehmens anfallen. Wenn ein 
Unternehmen während seines Bestandes einen Teil seiner Geschäftsaktiven veräussert und 
dadurch ausserordentliches Einkommen erzielt, so gilt dieses weiterhin als Bestandteil des ge-
samthaft zu besteuernden Nettoeinkommens (vgl. Botschaft Unternehmenssteuerreformgesetz 
II, S. 4824). Erforderlich ist somit stets ein hinreichender Kausalzusammenhang zwischen Rea-
lisation und Liquidation, wobei sich die Realisation als unmittelbare Folge der Liquidation dar-
stellt. Ein Beispiel ist die Veräusserung eines unter dem Verkehrswert bewerteten Bürogebäu-
des (Anlagevermögen), das aufgrund der beendigten Erwerbstätigkeit nicht mehr benötigt wird. 
Gleiches gilt für das Warenlager (Umlaufvermögen), das auf den Nachfolger übertragen wird 
und bisher zu den Anschaffungskosten bewertet war. In einem solchen Fall ist unstreitig, dass 
die Aufdeckung der stillen Reserven einzig auf die Liquidation zurückzuführen ist. So oder an-
ders ist die privilegierte Besteuerung geboten, denn ohne Liquidation wäre es mutmasslich 
(zumindest in absehbarer Zeit) zu keiner Realisation der stillen Reserven gekommen. Der 
buchhalterische Charakter - Umlauf- oder Anlagevermögen - kann mit Blick auf diese Konzepti-

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on keine Rolle spielen. Massgebend ist vielmehr der dargelegte Kausalzusammenhang zwi-
schen Liquidation und Realisation (Urteil des Bundesgerichts 2C_302/2018 vom 9. August 2018 
E. 2.2.6; Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], 
vom 8. März 2019 [810 18 329] E. 5.2.4; Art. 1 Abs. 3 lit. a LGBV).  
 
5.2.2 Wo nicht (nur) die Liquidation zur Realisation der stillen Reserven führt, soll es bei der 
angestammten Besteuerung bleiben. Entsprechend unterliegen Einkünfte aus selbständiger 
Erwerbstätigkeit den ordentlichen Regeln, soweit nicht ausnahmsweise ein wahrer Liquidati-
onsgewinn im Sinne von Art. 37b DBG gegeben ist. Nichts anderes ergibt sich aus Art. 1 Abs. 3 
lit. a LGBV, wonach vom sachlichen Anwendungsbereich der Verordnung Einkünfte aus selb-
ständiger Erwerbstätigkeit und andere Einkünfte, die nicht aus der Liquidation stammen ausge-
nommen sind. Mit dieser Formulierung wird der Normgehalt von Art. 37b DBG präzisiert. Mit der 
Bestimmung in Art. 37b DBG wird die Absicht verfolgt, über Jahre akkumulierte stille Reserven 
privilegiert auflösen zu können. Nicht beabsichtigt ist hingegen die Möglichkeit, willkürlich or-
dentliche Einnahmen zu privilegieren (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_302/2018 vom 
9. August 2018 E. 2.2.7; KGE VV vom 8. März 2019 [810 18 329] E. 5.2.4). 
 
5.3 Die privaten Beschwerdegegner haben unbestrittenermassen erst im Mai 2018 mit den 
Überlegungen zur Aufgabe ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit begonnen. Erst am 
6. Juni 2018 haben sie definitiv beschlossen, ihre selbständige Erwerbstätigkeit aufzugeben. 
Dementsprechend wurde in der Folge die Kollektivgesellschaft "E.____" im Handelsregister per 
Tagesregistereintrag vom 11. Juni 2018 in die Einzelfirma "F.____" umgewandelt. Den Ausfüh-
rungen der privaten Beschwerdegegner, wonach sie ihre selbständige Tätigkeit rückwirkend per 
31. Dezember 2017 aufgegeben hätten, kann nicht gefolgt werden. Wie die Beschwerdeführerin 
zu Recht vorbringt, kann ein Entschluss zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit insbesondere mit 
Blick auf die Rechtssicherheit grundsätzlich nur für die Zukunft und die Gegenwart gefasst wer-
den. Vor diesem Hintergrund wurden die Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit der priva-
ten Beschwerdegegner und die daraus folgende Liquidation ihrer Kollektivgesellschaft offen-
sichtlich im Jahr 2018 beschlossen und vollzogen. Damit stellt das Geschäftsjahr 2018 das Li-
quidationsjahr im Sinne von Art. 37b DBG dar. Folglich kommt neben dem Geschäftsjahr 2018 
nur das Vorjahr 2017 für eine privilegierte Besteuerung der während diesen beiden Geschäfts-
jahren realisierten stillen Reserven in Frage (vgl. Art. 9 LGBV). Das vorliegend strittige Ge-
schäftsjahr 2016 fällt somit nicht mehr in den Anwendungsbereich von Art. 37b DBG, was eine 
privilegierte Besteuerung der in diesem Jahr angeblich realisierten stillen Reserven aus-
schliesst. Überdies vermögen die privaten Beschwerdegegner für die erfolgte Reduktion bzw. 
Ausbuchung der Rückstellungen für die Gipfeltriebernte im Geschäftsjahr 2016 keinen kausalen 
Zusammenhang zur Aufgabe ihrer selbständigen Tätigkeit bzw. zur Liquidation der Kollektivge-
sellschaft im Jahr 2018 zu begründen. Ein solcher lässt sich auch aus den vorliegenden Akten 
nicht entnehmen. Es liegt vielmehr nahe, die Ausbuchung der Rückstellungen auf den ordentli-
chen Betrieb der Kollektivgesellschaft zurückzuführen, zumal der Entscheid zur Aufgabe der 
selbständigen Tätigkeit erst im Jahr 2018 gefällt wurde und somit offensichtlich nicht kausal 
sein konnte für die Reduktion der Rückstellungen im Jahr 2016. Die Reduktion und Ausbuchung 
wurde unabhängig von der zwei Jahre später erfolgten Liquidation vorgenommen und wäre 
auch ohne diese erfolgt. Die privaten Beschwerdegegner geben selber an, dass die Reduktion 

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der Rückstellungen darauf zurückzuführen sei, dass das bisher für die Gipfeltriebernte vorgese-
hene Helikopterunternehmen durch ein günstigeres Unternehmen abgelöst worden sei. Es kann 
sich insofern bei der Ausbuchung der Rückstellungen für die Gipfelernte im Jahr 2016 nicht um 
einen Gewinn aus der Liquidation im Jahr 2018 handeln. Eine privilegierte Besteuerung gemäss 
Art. 37b DBG ist damit auch aus diesem Grund nicht gerechtfertigt. 
 
5.4 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Voraussetzungen von Art. 37b DBG nicht 
erfüllt sind und insbesondere die Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit bzw. die Liquidati-
on der Kollektivgesellschaft im Jahr 2018 in keinem Kausalzusammenhang zur Reduktion und 
Ausbuchung der Rückstellungen im Jahr 2016 steht. Ein Revisionsgrund für die rechtskräftige 
Veranlagung der direkten Bundessteuer 2016 liegt nicht vor. Die im angefochtenen Entscheid 
gewährte privilegierte Besteuerung der Rückstellungsausbuchung in der Höhe von Fr. 28'572.-- 
für die Gipfeltriebernte im Geschäftsjahr 2016 ist demzufolge rechtswidrig. Ob es sich bei der 
Reduktion und Ausbuchung der Rückstellungen für die periodisch wiederkehrende Ernte der 
Gipfeltriebe um eine Realisation von stillen Reserven gehandelt hat, muss demzufolge nicht 
weiter beurteilt werden. 
 
6. Die vorliegende Beschwerde erweist sich als begründet und ist vollumfänglich gutzu-
heissen. Der Entscheid des Steuergerichts vom 9. August 2019 ist demzufolge aufzuheben. 
 
7. Es bleibt über die Kosten zu entscheiden. Für die Beschwerde an das Kantonsgericht 
als weitere kantonale Beschwerdeinstanz im Bereich der direkten Bundessteuer gelten laut 
Art. 145 Abs. 2 DBG die Vorschriften von Art. 140 bis 144 DBG sinngemäss. Gemäss Art. 144 
Abs. 1 DBG werden die Kosten der unterliegenden Partei auferlegt. Die Höhe der Kosten des 
Verfahrens wird durch das kantonale Recht bestimmt (Art. 144 Abs. 5 DBG). Die Verfahrens-
kosten sind in der Höhe von Fr. 1'400.-- festzulegen. Dem Steuergericht sind praxisgemäss 
keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. Den unterliegenden privaten Beschwerdegegnern 
A.____ und B.____ ist ein Verfahrenskostenanteil im Umfang von Fr. 700.-- aufzuerlegen. Der 
erhobene Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'400.-- ist der Beschwerdeführerin zurückzu-
zahlen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen (Art. 145 Abs. 2 DBG i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG 
i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 
1968). 
 
8. Die Angelegenheit ist zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens an 
das Steuergericht zurückzuweisen. 
 
 
  

Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid des Steuer- und 

Enteignungsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Steuergericht, vom 
9. August 2019 betreffend die direkte Bundessteuer 2016 aufgehoben 
und der Entscheid der kantonalen Steuerverwaltung vom 15. Februar 
2019 bestätigt. 

   
 2. Die Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzli-

chen Verfahrens an das Steuer- und Enteignungsgericht Basel-
Landschaft, Abteilung Steuergericht, zurückgewiesen. 

   
 3. Den privaten Beschwerdegegnern A.____ und B.____ wird ein Verfah-

renskostenanteil in der Höhe von Fr. 700.-- auferlegt.  
Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1‘400.-- wird der 
Beschwerdeführerin zurückerstattet. 

   
 4. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin