# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 220e2eb6-ac3f-55a0-944e-08300d45b17f
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-26
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 26.09.2025 S 2024 45
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2024-45_2025-09-26.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Sarah Schneider und lic. iur. Judith Fischer
Gerichtsschreiber: MLaw Mauriz Müller

U R T EI L  vom 26. September 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA lic. iur. Thomas Locher, Zanetti Rechtsanwälte AG, 
Blegistrasse 9, 6340 Baar

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung
(Leistungen)

S 2024 45

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Urteil S 2024 45

A. Der 1961 geborene A.________ war seit dem 1. September 2021 bei der 
B.________ als Regionalbetriebsleiter und Mandatsleiter tätig, als ihm am 13. Juli 2022 
aus wirtschaftlichen Gründen per 31. August 2022 gekündigt wurde (IV-act. 2 und 15; Bf-
act. 2). Ab dem 19. August 2022 attestierte ihm sein Hausarzt eine 100%ige Arbeitsun-
fähigkeit (IV-act. 22/12). Mit Hinweis auf täglich mehrmaliges Erbrechen meldete sich der 
Versicherte am 27. Dezember 2022 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an 
(IV-act. 2). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog die Ak-
ten der Krankentaggeldversicherung bei und legte die eingeholten Berichte dem regiona-
len ärztlichen Dienst (RAD) zur Beurteilung vor (vgl. Stellungnahme vom 31. Oktober 
2023; IV-act. 27). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (IV-act. 28 und 30) vernein-
te die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. April 2024 einen Leistungsanspruch (IV-act. 39).

B. Der Versicherte erhob mit auf den 27. April 2024 datiertem Schreiben (act. 1; 
Poststempel: 8. Mai 2024) Beschwerde gegen die Verfügung vom 22. April 2024 und be-
antragte eine Neubeurteilung seines Falles. Zudem reichte er diverse Unterlagen ein (Bf-
act. 1–4). Den von ihm verlangten Kostenvorschuss beglich er fristgerecht (act. 2 f.).

C. Am 23. Mai 2024 zeigte Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Locher an, dass er den Be-
schwerdeführer vertrete (act. 5 und Bf-act. 5).

D. Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 24. Juni 2024 die Abweisung 
der Beschwerde (act. 7).

E. Mit Replik vom 14. November 2024 (act. 12) beantragte der Beschwerdeführer, 
die Angelegenheit sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese das medi-
zinische Dossier vervollständige und ein externes Gutachten zur Arbeits(un)fähigkeit ver-
anlasse, um danach erneut über den Rentenanspruch und/oder den Anspruch auf Einglie-
derungsmassnahmen zu befinden (S. 6 unten).

F. Duplicando hielt die Beschwerdegegnerin am 6. Dezember 2024 an ihrem Abwei-
sungsbegehren fest (act. 14).

G. Mit unaufgeforderter Triplik vom 16. April 2025 (act. 16) hielt der Beschwerdefüh-
rer an den gestellten Anträgen fest und reichte diverse Unterlagen nach (Bf-act. 6 f.).

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Urteil S 2024 45

H. Am 25. April 2025 (act. 18) verzichtete die IV-Stelle auf eine weitere Stellungnah-
me, was dem Beschwerdeführer am 29. April 2025 zur Kenntnis gebracht wurde (act. 19).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherungen (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] i.V.m. § 77 Abs. 1 des Geset-
zes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG; 
BGS 162.1] und § 12 Abs. 1 lit. a des Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über 
die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung [BGS 841.1]). 
Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend ge-
stützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; 
SR 831.20) gegeben. Die angefochtene Verfügung datiert vom 22. April 2024. Mit der am 
8. Mai 2024 der Schweizerischen Post übergebenen Beschwerdeschrift ist die 30-tägige 
Frist nach Art. 60 Abs. 1 ATSG gewahrt. Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadres-
sat direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält einen 
Antrag und eine Begründung, womit auch den formellen Anforderungen Genüge getan ist 
(Art. 61 lit. b ATSG). Die Beschwerde ist zu prüfen. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirku-
lationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichts (GO VG; BGS 
162.11).

2.
2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein-
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und 
nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver-
lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits-
markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 
Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über-
windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

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Urteil S 2024 45

2.2 Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben gemäss Art. 28 Abs. 1 
IVG Versicherte, die – kumulativ – ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga-
benbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her-
stellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen 
Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen 
(lit. b) und nach dessen Ablauf zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). 
Nach Art. 6 ATSG ist bei langer Dauer der Arbeitsunfähigkeit auch die zumutbare Tätigkeit 
in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich zu berücksichtigen.

2.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben 
gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese not-
wendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Vor-
aussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b).

2.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 
IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vor-
gaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (BGE 145 
V 215 E. 5.1; 143 V 409 E. 4.5.2). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische 
Krankheit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali-
dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit 
unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen 
und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek-
tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine 
Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1).

Bestimmen psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren das Krankheitsgeschehen mit, 
dürfen die Beeinträchtigungen nicht einzig von den belastenden invaliditätsfremden Fakto-
ren herrühren, sondern das Beschwerdebild hat davon psychiatrisch zu unterscheidende 
Befunde zu umfassen. Solche von der soziokulturellen oder psychosozialen Belastungssi-
tuation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbstständigte psychische Störungen 
mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit über-
haupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 141 V 281 E. 4.3.3; 127 V 294 E. 5a; 
BGer 9C_436/2022 vom 26. Januar 2023 E. 2.2.2 mit Hinweisen).

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2.5 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt 
nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvoll-
ziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zu-
verlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweis-
eignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxis-
gemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver-
ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschie-
den werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinter-
nen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 
465 E. 4.4 und E. 4.7).

3.
3.1 Gestützt auf die Beurteilung von RAD-Arzt C.________, Facharzt für Psychiatrie 
und Psychotherapie, vom 31. Oktober 2023 erwog die IV-Stelle in ihrer leistungsvernei-
nenden Verfügung vom 22. April 2024 (Bf-act. 1), eine temporäre (maximal sechsmonati-
ge) arbeitsplatzbezogene Arbeitsunfähigkeit nach einer kränkenden Entlassung sei nach-
vollziehbar. Des Weiteren sei anhand der vorliegenden medizinischen Aktenlage kein re-
levanter, die Leistungsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden nachvollziehbar. 
Aus versicherungspsychiatrischer Sicht müsste der Beschwerdeführer in der Lage sein, 
sich selbst oder mit Hilfe des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eine neue Ar-
beitsstelle zu suchen (vgl. auch die Vernehmlassung vom 24. Juni 2024 [act. 7] und die 
Duplik vom 6. Dezember 2024 [act. 14]).

3.2 Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom 
8. Mai 2024 (act. 1) respektive seiner Replik vom 14. November 2024 (act. 12) und der 
Triplik vom 16. April 2025 (act. 16) aus näher dargelegten Gründen im Wesentlichen auf 
den Standpunkt, dass die Aktenlage unvollständig sowie der Sachverhalt ungenügend ab-
geklärt seien und zumindest geringe Zweifel an der RAD-Beurteilung bestünden, weshalb 
nicht darauf abgestellt werden könne und es weitere Abklärungen bedürfe.

3.3 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin mit ihrer Verfügung vom 
22. April 2024 zu Recht einen Leistungsanspruch des Beschwerdeführers verneinte und 
dabei insbesondere, ob sie den Sachverhalt genügend feststellte. Im Vordergrund steht 
dabei ein allfällig relevantes psychisches Geschehen.

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4.
4.1 Psychologe D.________, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, bei welchem 
sich der Beschwerdeführer seit 24. Februar 2022 in Behandlung befindet, nannte in sei-
nem Bericht vom 10. Februar 2023 (IV-act. 22/28–30) als Diagnose Anpassungsstörun-
gen, Angst und depressive Reaktion, gemischt (ICD-10 F 43.22) und hielt fest, er könne 
aus psychologisch-psychotherapeutischer Sicht nicht beurteilen, welche Funktionsein-
schränkungen gegenwärtig bestünden. Allmählich gewinne der Beschwerdeführer wieder 
an Sicherheit und die depressive Symptomatik sei immer rückläufiger (Ziff. 6 f.).

4.2 Hausarzt Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeinmedizin FMH, bei welchem 
der Beschwerdeführer seit 19. August 2022 im Zusammenhang mit den aktuellen Be-
schwerden in Behandlung steht und ab diesem Zeitpunkt eine fortlaufende 100%ige Ar-
beitsunfähigkeit attestiert hatte, nannte in seinem Bericht vom 11. Mai 2023 (IV-
act. 22/12 f.; vgl. auch die Berichte vom 26. Oktober 2022 [IV-act. 5/25 f.] und 9. Februar 
2023 [IV-act. 16]) als Diagnose psychosomatische gastrointestinale Beschwerden bei be-
ruflicher Stresssituation und Überforderung. Er führte aus, noch immer komme es in 
Stresssituationen zu äussert unangenehmen und heftigen Brechattacken, weswegen Kun-
dengespräche etc. unterbrochen werden müssten. Es sei eine äusserst zaghafte, aber ste-
tige Besserung der Symptomatik feststellbar.

4.3 Doktor med. F.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in 
ihrer aktengestützten Stellungnahme für die Krankentaggeldversicherung vom 11. Mai 
2023 (IV-act. 22/11) fest, der Hausarzt habe keine ICD-10-Diagnose gestellt. Der Psycho-
loge attestiere eine Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion, gemischt. Er ha-
be aber keine Psychopathologien im Befund angegeben, keine depressiven Symptome 
und keine Ängste. Eine Anpassungsstörung dauere gemäss ICD-10-Kriterien maximal 
sechs Monate. Die Arbeitsunfähigkeit habe im August 2022 begonnen. Ende Januar 
wären die sechs Monate abgelaufen gewesen und der Beschwerdeführer hätte ab Februar 
theoretisch wieder arbeiten können sollen. Die Arbeitsunfähigkeit könne so nicht nachvoll-
zogen werden. Es gebe keine klare Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Al-
lenfalls müsse die Arbeitsfähigkeit durch eine ZAFAS [Arbeitsfähigkeitsassessment durch 
einen von der Swiss Insurance Medicine zertifizierten Arbeitsfähigkeits-Assessoren] vali-
diert/objektiviert werden.

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4.4 Hausarzt Dr. E.________ berichtete am 24. Juli 2023 (IV-act. 24), es sei eine äus-
serst zaghafte Besserung der Symptomatik feststellbar und attestierte dem Beschwerde-
führer weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit mit dem Hinweis, dass Kundengespräche 
immer wieder wegen Erbrechen unterbrochen werden müssten.

4.5 Psychologe D.________ führte am 31. August 2023 (IV-act. 26/2–3) aus, allmäh-
lich habe sich die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers verbessert, doch zu-
letzt stagniere sie deutlich und er habe immer wieder sogenannte "Einbrüche". So sei es 
bis anhin noch nicht möglich, wieder in den Arbeitsprozess einzusteigen. Allmählich ge-
winne der Beschwerdeführer wieder an Sicherheit und die depressive Symptomatik sei 
immer rückläufiger. In Rücksprache mit dem Casemanagement der Basler-Versicherung 
sei im März ein therapeutischer Arbeitsversuch gestartet worden. Das aktuelle Arbeitspen-
sum belaufe sich weiter auf 10 %. Je nach somatischem Befinden mache es Sinn, dieses 
Pensum bald zu steigern – idealerweise jedoch in kleinen Schritten.

4.6 RAD-Arzt Dr. C.________ nannte in seiner aktengestützten Stellungnahme vom 
31. Oktober 2023 (IV-act. 27) als Diagnose mit temporärer Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit Anpassungsstörungen, Angst und depressive Reaktion, gemischt (ICD-10 
F43.22). Er hielt fest, der Beschwerdeführer habe nach einer als kränkend erlebten Kündi-
gung seiner letzten Arbeitsstelle psychosomatische Beschwerden, hauptsächlich in Form 
von Würgen, entwickelt und sein Hausarzt Dr. E.________ habe ihm seit dem 19. August 
2022 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Eine Diagnose aus dem psychiatrischen Fachge-
biet im Sinne von ICD-10 der Kategorie F habe der Hausarzt nicht gestellt. Der involvierte 
Psychotherapeut D.________ dokumentiere eine per Definition temporäre Anpassungs-
störung. Seinem Therapiebericht seien allerdings keine psychopathologischen Befunde zu 
entnehmen, die für eine depressive oder sonstige psychiatrische Symptomatik/Störung zu 
erwarten wären. Doktor F.________ gehe von einer maximal sechsmonatigen Arbeitsun-
fähigkeit aus, das heisse bis spätestens Mitte Februar 2023, welche sich für die bisherige 
Tätigkeit begründen liesse, ansonsten könne sie keinen relevanten, die Arbeitsfähigkeit 
beeinträchtigenden Gesundheitsschaden nachvollziehen. Nachvollziehbar sei eine tem-
poräre arbeitsplatzbezogene Arbeitsunfähigkeit nach kränkender Entlassung. Ansonsten 
sei anhand der vorliegenden medizinischen Aktenlage kein relevanter die Leistungsfähig-
keit beeinträchtigender Gesundheitsschaden nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer 
selbst sehe sich massiv arbeitsunfähig und möchte beginnend mit einem 10 %-
Arbeitspensum beruflich wiedereingegliedert werden. Es lägen keine gesundheitsbeding-
ten Einschränkungen vor.

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4.7 Psychologe D.________ berichtete am 21. Dezember 2023 (Bf-act. 7/2) – im 
Rahmen eines Antrages von Dr. E.________ über die Fortsetzung der psychologischen 
Psychotherapie –, der Beschwerdeführer habe im Alltag immer wieder Einbrüche, insbe-
sondere somatischer Natur, welche offenbar keine somatische Diagnose begründeten. 
Dies sei auch emotional für den Beschwerdeführer sehr belastend, was ihn mit einer de-
pressiven Symptomatik reagieren lasse. Bisher habe er es geschafft, im Rahmen von the-
rapeutischen Massnahmen zu 10 % zu arbeiten. Eine Pensumssteigerung sei jedoch noch 
nicht möglich gewesen. Im Verlauf habe der Beschwerdeführer Strategien gelernt, die ihm 
gut hälfen. Obwohl die Abstände der Instabilitäten länger würden, falle er immer wieder in 
alte Muster zurück. Das Ziel sei weiterhin, allfällige Krisen vorzubeugen bzw. zu begleiten. 
Wie lange eine weiterführende Behandlung sinnvoll sei, könne zum aktuellen Zeitpunkt 
nicht beurteilt werden. Dies hänge auch von der Entwicklung der somatischen Situation 
wie auch der beruflichen Situation ab, welche beide aktuell unklar seien.

4.8 Doktor med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher 
den Beschwerdeführer am 12. Januar 2024 untersucht hatte, nannte im Bericht vom glei-
chen Tag (Bf-act. 7/3) – eingeholt im Rahmen eines Antrages von Dr. E.________ über 
die Fortsetzung der psychologischen Psychotherapie – als Diagnose eine Anpassungs-
störung: Angst und Depression gemischt (ICD-10 F43.22) sowie als Differentialdiagnose 
eine somatoforme autonome Funktionsstörung (ICD-10 F45.3). Er führte aus, die aktuellen 
Beschwerden, häufiges Würgen, Brechreiz und grosse innere Anspannung scheinen 
hauptsächlich psychosomatischer Natur zu sein, da alle körperlichen Untersuchungen bis 
anhin unauffällig gewesen seien. Unabhängig von den deskriptiven Diagnosen des ICD-10 
sei es wichtiger, die zugrundeliegenden Themen therapeutisch zu bearbeiten. Obwohl die 
Diagnose einer Anpassungsstörung einen geringeren Schweregrad vermuten lasse, solle 
dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass somatoforme funktionelle Beschwerden klinisch 
relevant und häufig hartnäckig seien und im (Berufs-)Alltag zu wesentlichen Einschrän-
kungen führen könnten. Es sei nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer aufgrund wie-
derholt erlebter tiefgreifender Kränkungen starke Gefühle von Ärger, Angst, Scham und 
Hoffnungslosigkeit verspüre. In der bisher erfolgten Psychotherapie scheine der Be-
schwerdeführer bereits viele mögliche Bewältigungsstrategien im Umgang mit seinen Be-
schwerden erlernt zu haben, was teilweise für Entlastung sorge. Er empfehle eine weiter-
führende Psychotherapie. Insbesondere scheine es sehr wichtig, neben der Bearbeitung 
der Scham, verbunden mit den erlebten Kränkungen, zunehmend die Perspektive in die 
Zukunft zu richten, neue Lebensziele und Lebensentwürfe und Selbstkonzepte zu bahnen.

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4.9 Im mit der Beschwerde eingereichten Bericht vom 6. Mai 2024 (Bf-act. 4) führte 
Psychologe D.________ aus, immer mehr schaffe es der Beschwerdeführer, in der Thera-
pie gelernte Strategien anzuwenden, dass er es aktuell auch schaffe, immer schneller aus 
der depressiven Symptomatik herauszukommen. Immer noch sehr belastend sei für ihn, 
dass die somatischen Beschwerden ihm so viel Energie raubten, dass an diesen Tagen 
ein "Funktionieren" nur schwer möglich sei und er auch am darauffolgenden Tag immer 
"wie gerädert" sei. Auch sei sehr belastend, dass die somatischen Beschwerden bis anhin 
"keinen Namen" hätten. Diesbezüglich verweise er auf die Untersuchungen des Hausarz-
tes oder spezialärztlichen Beurteilungen. Das Ziel der Fortführung der Behandlung sei es, 
den Beschwerdeführer weiterhin in seiner Lebensbewältigung zu begleiten, insbesondere 
im Rahmen der geplanten Steigerung der Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität.

5.
5.1 Als Grundlage für die angefochtene Verfügung vom 22. April 2024 diente der Be-
schwerdegegnerin die RAD-Stellungnahme von Dr. C.________ vom 31. Oktober 2023 
(E. 4.6). Gestützt darauf schloss sie, dass eine temporäre (maximal sechsmonatige) ar-
beitsplatzbezogene Arbeitsunfähigkeit nach einer kränkenden Entlassung und kein rele-
vanter, die Leistungsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden nachvollziehbar 
seien (E. 3.1).

5.2 Im Hinblick auf die vom Beschwerdeführer an der RAD-Stellungnahme von 
Dr. C.________ vom 31. Oktober 2023 geäusserten Kritik (act. 12 und 16; insbesondere, 
dass es sich nicht um ein beweiskräftiges medizinisches Dokument handle [act. 12 
Ziff. 22]) ist darauf hinzuweisen, dass es sich dabei mangels selbst durchgeführter Unter-
suchungen nicht um eine Stellungnahme im Sinne von Art. 49 Abs. 2 der Verordnung über 
die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) handelt, sondern um Empfehlungen zur wei-
teren Bearbeitung des Leistungsbegehrens aus medizinischer Sicht in Sinne von Art. 49 
Abs. 1 IVV, wonach dazu Stellung zu nehmen ist, ob der einen oder anderen Ansicht zu 
folgen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen ist (BGE 142 V 58 E. 5.1). 
Die Funktion dieser Stellungnahme besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermas-
sen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in 
der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sach-
verhalt zusammenzufassen und zu würdigen. Die dabei erstellten Berichte haben eine an-
dere Funktion als medizinische Gutachten (Art. 44 ATSG) oder Untersuchungsberichte 
des RAD im Sinne von Art. 49 Abs. 2 IVV. Aufgrund dieser Funktion können und müssen 

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die internen Berichte nicht die an ein medizinisches Gutachten gestellten inhaltlichen An-
forderungen erfüllen. Es kann ihnen aber auch nicht jede Aussen- oder Beweiswirkung 
abgesprochen werden; sie sind vielmehr entscheidrelevante Aktenstücke (BGer 
9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5; 8C_756/2008 vom 4. Juni 2009 E. 4.4).

5.3
5.3.1 RAD-Arzt Dr. C.________ Stellungnahme vom 31. Oktober 2023 beruht auf einem 
– zu diesem Zeitpunkt (vgl. zu den im Nachgang ergangenen Berichten E. 5.4 nachste-
hend) – lückenlosen Befund. So lagen diesem die Berichte von Hausarzt Dr. E.________ 
vom 26. Oktober 2022, 9. Februar 2023, 11. Mai 2023 und 24. Juli 2023 (E. 4.2 und 
E. 4.4), des behandelnden Psychologen D.________ vom 10. Februar 2023 und 31. Au-
gust 2023 (E. 4.1 und E. 4.5) sowie der Krankentaggeldversicherung von Dr. F.________ 
vom 11. Mai 2023 (E. 4.3) zu Grunde (vgl. IV-act. 27). Gestützt darauf und in Auseinan-
dersetzung mit den Berichten zeigte Dr. C.________ als Facharzt der Psychiatrie nach-
vollziehbar auf, dass aufgrund der medizinischen Akten – abgesehen von der per Definiti-
on temporären Anpassungsstörung – kein relevanter, die Leistungsfähigkeit beeinträchti-
gender Gesundheitsschaden gegeben ist und die psychosomatischen Beschwerden 
(Würgen) im Zusammenhang mit der vormaligen Arbeitsstelle (Kündigung) – mithin psy-
chosozialen invaliditätsfremden Faktoren (vgl. E. 2.4 vorstehend) – zu sehen sind.

5.3.2 Doktor C.________ erläuterte plausibel, dass Hausarzt Dr. E.________, welcher 
dem Beschwerdeführer seit 19. August 2022 aufgrund einer nicht somatischen Erkrankung 
("psychosomatische gastrointestinale Beschwerden bei beruflicher Stresssituation und 
Überforderung") eine Arbeitsunfähigkeit attestierte, jedoch keine korrekte Diagnose aus 
dem psychiatrischen Fachgebiet stellte. Somatisch erachtete Dr. E.________ den Be-
schwerdeführer als unauffällig (IV-act. 16 Ziff. 2.4; diverse somatische Abklärungen blie-
ben ergebnislos [vgl. IV-act. 5/68]) und verwies für die von ihm attestierte Arbeitsunfähig-
keit einzig auf das Erbrechen, ohne dass er seine Diagnose oder die Arbeitsunfähigkeit 
hergeleitet hätte. Seine Einschätzung vermag darum und unter Berücksichtigung der Er-
fahrungstatsache, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auf-
tragsrechtliche Vertrauensstellung gerade im Hinblick auf die attestierte vollständige Ar-
beitsunfähigkeit in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 
465 E. 4.5), keinerlei Zweifel an der fachärztlichen Beurteilung von RAD-Arzt 
Dr. C.________ zu wecken. Anschaulich zeigt sich die Gefälligkeit einer allfälligen Krank-
schreibung im vorliegenden Fall anhand der Empfehlung von Dr. E.________ bereits kurz 
nach Stellenantritt bei der B.________ im September 2021, sich doch einstweilen krank-

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schreiben zu lassen, was der Beschwerdeführer zum damaligen Zeitpunkt jedoch ablehnte 
und weiterhin arbeitete (vgl. act. 16 Ziff. 4). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers 
kommen den Zeugnissen von Dr. E.________ nicht ohne weiteres "keinen Stellenwert" zu 
(act. 1 S. 2), vielmehr beleuchtete Dr. C.________ überzeugend deren (fehlende) Aussa-
gekraft im Lichte der invalidenversicherungsrechtlichen Perspektive.

Ebenso schlüssig legte Dr. C.________ dar, dass Psychologe D.________ zwar eine per 
Definition temporäre Anpassungsstörung diagnostizierte, allerdings keine psychopatholo-
gischen Befunde beschrieb, welche eine depressive oder sonstige psychiatrische Sym-
ptomatik/Störung erwarten liessen. So findet sich im Bericht vom 10. Februar 2023 (E. 4.1) 
lediglich unter der Rubrik "Subjektive Beschwerden der versicherten Person" die Bemer-
kung, dass im Rahmen der körperlichen Symptomatik eine depressive Symptomatik be-
stehe, während der von Psychologe D.________ erhobene Befund (Rubrik: "Objektiver 
Befund") sich völlig unauffällig präsentierte (u.a. "Stimmungslage ausgeglichen, affektive 
Schwingungsfähigkeit voll erhalten, keine Ängste, Phobien oder Zwänge"; IV-act. 22/28–
30 S. 1). Der Bericht vom 31. August 2023 (E. 4.5) enthält keinen erhobenen Befund, son-
dern äussert sich zur Diagnose, zur Therapiefrequenz, zum Therapieverlauf, zur medika-
mentösen Behandlung, zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sowie zur Prognose (IV-
act. 26/2–3). Dr. C.________ hat sich damit – entgegen der Behauptung des Beschwerde-
führers (act. 12 Ziff. 16) – sehr wohl auch in Bezug auf das Beschwerdebild mit den Be-
richten auseinandergesetzt. Hinzukommt, dass Psychologe D.________ nie ausdrücklich 
eine Arbeitsunfähigkeit attestierte und sich daher auch keine Herleitung bei ihm findet, 
diese jedoch wohl als Prämisse aufgrund der Berichte von Hausarzt Dr. E.________ vor-
aussetzte. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass Psychotherapeuten bzw. Psycholo-
gen nicht über eine (fach-)ärztliche Qualifikation verfügen und somit nicht kompetent sind, 
Arbeitsunfähigkeiten zu attestieren (BGer 8C_439/2024 vom 24. März 2025 E. 5.3.2).

Zur von Psychologe D.________ gestellten Diagnose einer Anpassungsstörung ist im 
Weiteren zu bemerken, dass diese medizinisch gesehen per definitionem ein zeitlich be-
grenztes Phänomen ist, weshalb sie als langdauernde und damit potenziell invalidisieren-
de Krankheit ausser Betracht fällt. Anders verhielte es sich nur bei den Anpassungs-
störungen mit längerer depressiver Reaktion. Eine solche wurde im vorliegenden Fall aber 
vom behandelnden Psychologen D.________ nicht diagnostiziert, wie im Übrigen auch 
nicht im Nachgang von Dr. G.________ (E. 4.8; vgl. dazu nachstehend E. 5.3.3). Was 
schliesslich die von Psychologe D.________ erwähnte Anpassungsstörung nach ICD-10 
F43.22 anbelangt, werden mit den Spezifikationen nach F43.22, F43.23, F43.24 oder 

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F43.25 laut Beschrieb zu den klinisch-diagnostischen Leitlinien Trauerreaktionen jeder 
Dauer erfasst, die in Art oder Inhalt aus der Norm fallen (vgl. Dilling/Freyberger, Taschen-
führer zur ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen, 9. Aufl., S. 176). Allein daraus 
lassen sich mangels Anhaltspunkten für eine Chronifizierung des Leidens – bei sich stetig 
verbessernder Symptomatik (vgl. E. 4.5 und E. 4.9) – oder für Komorbiditäten keine Rück-
schlüsse auf eine rechtserhebliche Gesundheitsschädigung ziehen (BGE 143 V 409 
E. 4.5.3 und BGer 9C_436/2022 vom 26. Januar 2023 E. 3.2.1).

Ferner wies Dr. C.________ daraufhin, dass auch Dr. F.________ im Zusammenhang mit 
einer allfälligen Anpassungsstörung von einer maximal sechsmonatigen Arbeitsunfähigkeit 
ausging, wobei diese grundsätzlich an der Arbeitsunfähigkeit zweifelte (E. 4.3).

5.3.3 Der Beschwerdeführer erachtete die Aussage von Dr. C.________, dass sich die 
Brechsymptomatik erst nach der als kränkend empfundenen Kündigung aufgetreten sei, 
als aktenwidrig (act. 16 Ziff. 11). Dabei dürfte er sich auf die Bemerkung von 
Dr. C.________ bezogen haben, dass der Beschwerdeführer nach einer als kränkend er-
lebten Kündigung psychosomatische Beschwerden, hauptsächlich in Form von Würgen, 
entwickelt habe (E. 4.6). Die Formulierung scheint tatsächlich etwas unglücklich, ist aber 
im Kontext zu sehen und vermag an der überzeugenden Schlussfolgerung von 
Dr. C.________ nichts zu ändern. Doktor C.________ war die Aktennotiz von Schadenin-
spektorin H.________ über eine telefonische Besprechung mit dem Beschwerdeführer 
vom 8. November 2022 bekannt (vgl. IV-act. 5/68 f. und 27 S. 2). Darin hatte dieser ge-
schildert, dass er, nachdem der Brechreiz für ihn nicht mehr kontrollierbar gewesen sei 
und nach erfolgter Kündigung auch bei Kundengesprächen aufgetreten sei, arbeitsunfähig 
geschrieben worden sei. Dr. C.________ war also sehr wohl bewusst, dass die Brechreiz-
symptomatik schon vor der Kündigung bestand, aber nach dieser und insbesondere als 
Folge dieser ein Ausmass angenommen hatte, welches zur attestierten Arbeitsunfähigkeit 
geführt hatte. Sein Schluss, dass kein relevanter, die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen-
der Gesundheitsschaden gegeben ist – vor dem Hintergrund, dass der Gesundheitsscha-
den somit auf psychosoziale und damit invaliditätsfremde Momente zurückzuführen ist – 
überzeugt, findet diese Ansicht doch durchwegs Rückhalt in den Akten (vgl. z.B. die Dia-
gnosen von Dr. E.________ [Beschwerden "bei beruflicher Stresssituation und Überforde-
rung"] und Psychologe D.________ ["Anpassungsstörung" als Anpassungsprozess nach 
einer entscheidenden Lebensveränderung oder belastenden Lebensereignissen]; Dil-
ling/Freyberger, a.a.O., S. 175; eben erwähnte Aktennotiz).

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Ebenso wenig vermag die Tatsache, dass die Krankentaggeldversicherung Leistungen 
übernommen hat, die RAD-Stellungnahme in Zweifel zu ziehen (vgl. das diesbezügliche 
Vorbringen des Beschwerdeführers in act. 12 Ziff. 23). So ist der Anspruch auf Leistungen 
aus der Invalidenversicherung aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zu beurteilen, 
wonach zwar ein Krankheitsgeschehen – wie im vorliegenden Fall – vorhanden sein kann, 
wenn dieses aber einzig auf psychosoziale Faktoren zurückzuführen ist, invalidenversiche-
rungsrechtlich irrelevant ist (vgl. E. 2.4 vorstehend).

5.4 Auch wenn die Einschätzungen in den zeitlich nachgehenden Berichten von Psy-
chologe D.________ vom 21. Dezember 2023 und vom 6. Mai 2024 (E. 4.7 und E. 4.9) 
sowie von Dr. G.________ vom 12. Januar 2024 (E. 4.8) von RAD-Arzt Dr. C.________ 
nicht beurteilt wurden, fügen sie sich in dessen Stellungnahme vom 31. Oktober 2023 mit 
der Hauptaussage, dass kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheits-
schaden vorliegt, ein und vermögen – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers 
(act. 16 Ziff. 16) – keinerlei Zweifel an dieser zu wecken. Neue Aspekte wurden in den Be-
richten nicht erwähnt.

Psychologe D.________ berichtete am 21. Dezember 2023 und am 6. Mai 2024 über die 
Fortschritte des Beschwerdeführers im Umgang mit Krisensituationen (Einbrüchen) durch 
erlernte Strategien und der aber immer noch benötigten psychologischen Begleitung zur 
Lebensbewältigung und Dr. G.________ bekräftigte am 12. Januar 2024 die bereits zuvor 
von Dr. C.________ aufgrund der Diagnose von Psychologe D.________ angenommene 
Anpassungsstörung. Die Berichte bestätigen jedoch im Wesentlichen die Tatsache der 
psychosozialen Genese der psychischen Probleme des Beschwerdeführers. So strich 
Psychologe D.________ hervor, dass die Behandlungsdauer von der Entwicklung der so-
matischen Situation – ein solches Leiden konnte jedoch trotz diverser Abklärungen nicht 
eruiert werden – und der beruflichen Situation abhänge und Dr. G.________ wies auf die 
der Problematik zugrundeliegenden wiederholt erlebten tiefgreifenden Kränkungen hin.

5.5 Nach dem Gesagten deutet die anhand der medizinischen Unterlagen ausgewie-
sene Befundlage darauf hin, dass die massgeblichen Beschwerden des Beschwerdefüh-
rers untrennbar mit den Geschehnissen im Rahmen seiner letzten Anstellung und in die-
sem Zusammenhang erlebten Kränkungen verknüpft sind. Die damalige problematische 
Situation samt Kündigung hatte den Beschwerdeführer tiefgreifend erschüttert und zu ei-
nem psychophysischen Zusammenbruch geführt. Die von Hausarzt Dr. E.________ attes-
tierte Arbeitsunfähigkeit sowie die Einschätzung von Psychologe D.________ finden ihre 

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Erklärung damit weitestgehend in psychosozialen und folglich invaliditätsfremden Belas-
tungsfaktoren. Es liegt daher kein verselbstständigtes psychisches Leiden vor, das sich in-
validisierend auswirkt. Daran ändert der im Frühjahr 2023 bei der I.________ unternom-
mene Arbeitsversuch – über welchen RAD-Arzt Dr. C.________ im Bilde war – nichts (vgl. 
Vorbringen des Beschwerdeführers in act. 16 Ziff. 10 f.), liegen doch keine Anhaltspunkte 
vor, dass dessen Misserfolg (ausbleibende Steigerung des Pensums) unabhängig von den 
bekannten Beschwerden in Zusammenhang mit einer invalidenversicherungsrechtlich re-
levanten psychischen Störung gestanden hätte (vgl. BGer 9C_436/2022 vom 26. Januar 
2023 E. 3.2.2).

5.6 Sind mithin keinerlei Anzeichen für einen invalidenversicherungsrechtlich relevan-
ten psychischen Gesundheitsschaden vorhanden, hat die Beschwerdegegnerin den Un-
tersuchungsgrundsatz nicht verletzt, indem auf weitere medizinische Abklärungen, na-
mentlich die Einholung eines Gutachtens, wie vom Beschwerdeführer gefordert (act. 12 
S. 6), oder eine eigenständige Untersuchung durch den RAD, wie in der Beschwerde 
sinngemäss geltend gemacht (act. 1 S. 2), verzichtet wurde. Anhaltspunkte auf ein rele-
vantes somatisches Leiden liegen keine vor, waren die diesbezüglichen Abklärungen alle-
samt ergebnislos, weshalb die Beschwerdegegnerin auch nicht gehalten war – wie vom 
Beschwerdeführer verlangt (act. 12 S. 6) – die entsprechenden Berichte einzuholen. Der 
medizinische Sachverhalt erweist sich als abschliessend abgeklärt und von weiteren Ab-
klärungen – wie sie der Beschwerdeführer beantragte – sind keine zusätzlichen Erkennt-
nisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 144 
V 361 E. 6.5; 122 V 157 E. 1d; BGer 9C_436/2022 vom 26. Januar 2023 E. 3.3).

Zusammenfassend bestand überwiegend wahrscheinlich kein invalidenversicherungsrele-
vanter Gesundheitsschaden – insbesondere keine psychiatrische Erkrankung – mit Aus-
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Damit fehlt es an der Grundvoraussetzung für einen An-
spruch auf Leistungen aus der Invalidenversicherung; sowohl hinsichtlich eines Rentenan-
spruches als auch bezüglich beruflicher Eingliederungsmassnahmen. Die IV-Stelle hat den 
Beschwerdeführer für die berufliche Integration somit zu Recht ans RAV verwiesen. Im 
Ergebnis hat die IV-Stelle demnach einen Leistungsanspruch zu Recht verneint. Dies führt 
zur Abweisung der Beschwerde.

6. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten gestützt auf Art. 69 
Abs. 1bis IVG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei eine mit dem geleisteten Kos-

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tenvorschuss zu verrechnende Spruchgebühr von Fr. 800.– angemessen erscheint. Eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist nicht zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, die mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), die IV-Stelle 
des Kantons Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum 
Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 26. September 2025

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am