# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9615d676-ffc1-52cf-ab7e-d63f01860024
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.03.2010 E-1467/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1467-2010_2010-03-19.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-1467/2010/frk
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  M ä r z  2 0 1 0

Einzelrichter Markus König, 
mit Zustimmung von Richter Martin Zoller;
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

A._______,
alias B._______,
alias C._______,
Pakistan,
c/o _______,
_______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 5. März 2010 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-1467/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Schweiz  am 28. Januar  2010 ein 
Asylgesuch stellte  und im Rahmen dieses  Verfahrens sein  Geburts-
datum mit 15. April 1994 angab,

dass das BFM am 4. Februar 2010 eine radiologische Untersuchung 
des Handknochenalters des Beschwerdeführers durchführen liess, die 
ein chronologisches Alter von _______ bis _______ Jahren ergab,

dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Summarbefragung  vom 
11. Februar 2010 sowie der Anhörung vom 26. Februar 2010 geltend 
machte, er sei aus Pakistan ausgereist, weil seine Familie infolge der 
Parlamentswahlen vom 18. Februar  2008  von einem der  Wahlsieger 
dauernd belästigt, eingeschüchtert sowie mit Waffengewalt angegriffen 
worden sei,  worauf sein Vater beschlossen habe, ihn ins Ausland zu 
schicken,

dass das BFM dem Beschwerdeführer auch zur Altersfrage und zum 
beabsichtigten Nichteintreten auf sein Asylgesuch das rechtliche Ge-
hör gewährte,

dass das BFM mit Verfügung vom 5. März 2010 – eröffnet gleichentags 
–  in  Anwendung  von  Art. 32  Abs.  2  Bst.  a  des  Asylgesetzes  vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz sowie den 
Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung ausführte, aufgrund der widersprüchli-
chen und unplausiblen Altersangaben sowie der pflichtwidrigen Nicht-
abgabe von Ausweisdokumenten müsse die Minderjährigkeit des Be-
schwerdeführers, der offensichtlich seine wahre Identität und Herkunft 
zu verheimlichen versuche, als unglaubhaft qualifiziert werden,

dass das BFM weiter ausführte, der Beschwerdeführer habe ohne ent-
schuldbare Gründe keinerlei  rechtsgenügliche Reise- oder Identitäts-
papiere zu den Akten gegeben,

dass die Asylvorbringen ebenfalls völlig  unglaubhaft  seien und über-
dies flüchtlingsrechtlich nicht relevant wären,

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dass  deshalb  der  Beschwerdeführer  die  Flüchtlingseigenschaft  ge-
mäss Art. 3 und 7 AsylG offensichtlich nicht erfülle und aufgrund der 
Akten  auch  keine  zusätzlichen  Abklärungen  zur  Feststellung  der 
Flüchtlingseigenschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses 
erforderlich seien,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom  9.  März  2010  (Post-
aufgabe) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerde erhob und dabei sinngemäss die Aufhebung der angefoch-
tenen Verfügung beantragte,

und das Bundesverwaltungsgericht erwägt,

dass  es  im  Bereich  des  Asyls  endgültig  über  Beschwerden  gegen 
Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwaltungsgerichts-
gesetzes  vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.33];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass aufgrund der Akten keine Zweifel  an seiner Urteilsfähigkeit  be-
stehen,  weshalb  er,  ungeachtet  der  Glaubhaftigkeit  der  geltend  ge-
machten Minderjährigkeit, als prozessfähig zu erachten ist,

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

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dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art. 111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass zunächst zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht von der Un-
glaubhaftigkeit  der geltend gemachten Minderjährigkeit  ausgegangen 
ist,

dass gemäss Rechtsprechung eine asylsuchende Person die objektive 
Beweislast für die behauptete Minderjährigkeit und die Folgen der Be-
weislosigkeit trägt und diese Beweislastregel sich zu Ungunsten einer 
asylsuchenden  Person  auswirkt,  wenn  die  Behauptung  der  Minder-
jährigkeit  tatsächlich unbewiesen bleibt,  das heisst,  wenn weder der 
asylsuchenden  Person  der  Nachweis  gelingt,  dass  sie  weniger  als 
18 Jahre  alt  ist,  noch  der  Behörde,  dass  sie  18-jährig  oder  älter  ist 
(vgl.  zum Ganzen  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizeri-
schen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 30),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  sich  nach  Durchsicht  der  Akten 
angesichts der widersprüchlichen Angaben des Beschwerdeführers zu 
seinen angeblichen Geburtsdaten, der widersprüchlichen Schilderung 
seiner persönlichen Lebensumstände, der lebensfremden Darstellung 
der  angeblichen  Reiseumstände  sowie  der  offensichtlich  nicht  über-
zeugenden  Angaben  zu  den  Identitätspapieren  der  Auffassung  der 
Vorinstanz anschliesst, zumal auch im Verfahren vor dem Bundesver-

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waltungsgericht nichts vorgebracht wurde, das die behauptete Minder-
jährigkeit glaubhaft erscheinen liesse,

dass die Minderjährigkeit des Beschwerdeführers damit nicht glaubhaft 
gemacht worden ist,

dass zu prüfen bleibt, ob das BFM zu Recht auf das Asylgesuch des 
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet,  wenn Asyl-
suchende  glaubhaft  machen  können,  sie  seien  dazu  aus  entschuld-
baren Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder 
wenn aufgrund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die 
Flüchtlingseigenschaft  festgestellt  wird (Art. 32  Abs. 3 Bst. b  AsylG) 
oder wenn sich aufgrund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher 
Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Vollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass vorliegend die Nichtabgabe von Reise- oder Identitätspapieren im 
Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 
48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuchs unbestritten ist,

dass die Vorinstanz das Vorliegen entschuldbarer Gründe, die es dem 
Beschwerdeführer verunmöglicht hätten, den Behörden innerhalb von 
48  Stunden  nach  Einreichung  des  Asylgesuchs  Dokumente  einzu-
reichen, mit überzeugender Begründung verneint hat (vgl. angefochte-
ne Verfügung S. 3 f.),

dass  der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe diesen Er-
wägungen  keine  Argumente  entgegensetzt  respektive  darauf  über-
haupt nicht eingeht,

dass  auch  nach  Auffassung  des  Bundesverwaltungsgerichts  die  An-
gaben  im  Zusammenhang  mit  den  Ausweisdokumenten  als 
offensichtlich unglaubhaft qualifiziert werden müssen,

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dass  die  Vorinstanz  das  Vorliegen  entschuldbarer  Gründe  damit  zu 
Recht verneint hat,

dass  bei der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Modifikation des 
Nichteintretenstatbestands  von  Art. 32  Abs.  2  Bst.  a  (und  Abs.  3) 
AsylG,  auf  welchen sich  die  hier  angefochtene Verfügung stützt,  die 
Besonderheit besteht, dass das BFM im Rahmen einer summarischen 
Prüfung das  offenkundige Nichterfüllen der  Flüchtlingseigenschaft im 
Sinne  von  Art.  3  AsylG  und  das  offenkundige  Fehlen  von  Weg-
weisungsvollzugshindernissen  zu  beurteilen  hat  (vgl.  Art.  32  Abs. 3 
Bstn. b  und c  AsylG),  weshalb  insoweit  bei  dagegen erhobenen  Be-
schwerden auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand bildet 
(vgl. BVGE 2007/8 E. 5),

dass  das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht darauf hin-
gewiesen hat, dass die vom Beschwerdeführer angegebenen Gründe 
für das Asylgesuch unglaubhaft sind und im Übrigen flüchtlingsrecht-
lich  auch nicht  relevant  wären (vgl. angefochtene Verfügung S. 5 f.), 
was von ihm inhaltlich ebenfalls nicht bestritten wird,

dass  er  in  der  Beschwerdebegründung  lediglich  geltend  macht,  er 
habe sein Land auf der Suche nach Schutz verlassen um sein Leben 
zu retten, er habe keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, eine Rück-
kehr ins Heimatland bedeute den Tod und er sei minderjährig, indes-
sen diese Vorbringen weder als überzeugend noch als substanziiert zu 
bezeichnen sind,

dass das BFM bei der vorliegenden klaren Aktenlage keine weiteren 
Abklärungen  im  Sinne  von  Art.  32  Abs.  3  Bst.  c  AsylG  vornehmen 
musste,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerde-
führer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch 
auf die Erteilung einer solchen hat,  weshalb auch die verfügte Weg-
weisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu 
bestätigen  ist  (Art.  44  Abs.  1  AsylG,  Art.  32  Bst.  a  der  Asylver-

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ordnung 1 vom 11. August  1999 über  Verfahrensfragen [AsylV 1,  SR 
142.311]; vgl. auch EMARK 2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt,  ob es Gründe gibt,  die dem Vollzug der Weg-
weisung  entgegenstehen,  da  im  Fall  eines  unzulässigen,  unzumut-
baren  oder  unmöglichen  Vollzugs  das  Anwesenheitsverhältnis  nach 
den  Bestimmungen  des  AuG  zu  regeln  ist  (Art.  44  Abs.  2  AsylG, 
Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die 
Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist,  weil  ange-
sichts  der  unglaubhaften  Vorbringen  keine  Anhaltspunkte  für  eine 
menschenrechtswidrige  Behandlung  ersichtlich  sind,  die  dem  Be-
schwerdeführer in seinem Heimat- oder Herkunftsstaat drohen würde 
(Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar  erweist,  wenn  sie  im Heimat-  oder  Herkunftsstaat  aufgrund  von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  weder  die  allgemeine  Lage  im geltend  gemachten  Heimatland 
noch individuelle Gründe gegen die Zumutbarkeit  des Wegweisungs-
vollzuges des Beschwerdeführers sprechen, der eigenen Angaben zu-
folge  über  ein  tragfähiges  familiäres  Beziehungsnetz  (Eltern,  Ge-
schwister, Tanten, Onkel) sowie über eine gewisse Schulbildung  ver-
fügt,

dass sich aus den Akten keine Hinweise für die Annahme ergeben, der 
Beschwerdeführer  geriete  im  Falle  der  Rückkehr  in  die  geltend  ge-
machte  Heimat  aus  individuellen  Gründen  wirtschaftlicher,  sozialer 
oder  gesundheitlicher  Natur  in  eine  existenzbedrohende  Situation, 
weshalb  der  Vollzug  der  Wegweisung  zumutbar  ist  (Art.  83  Abs.  4 
AuG),

dass sich aus den Akten schliesslich auch keine Hinweise auf das Vor-
liegen technischer Vollzugshindernisse ergeben,  weshalb der  Vollzug 
auch als möglich erscheint (Art. 83 Abs. 2 AuG),

dass der Wegweisungsvollzug somit als zulässig, zumutbar und mög-
lich im Sinne von Art. 83 Abs. 1-4 AuG zu qualifizieren ist,

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dass es demnach dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (vgl. Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten in der Höhe von 
Fr. 600.--  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  16  Abs.  1 
Bst. a VGG, Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE, SR 173.320.2], Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kanto-
nale Ausländerbehörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand:

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