# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cecbf6e6-b132-5033-9af4-4d669eb93214
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 28.03.2025 V 2024 31
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2024-31_2025-03-28.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: MLaw Patrick Trütsch, Vorsitz
Dr. iur. Matthias Suter und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiber: lic. iur. Peter Kottmann 

U R T E I L  vom 28. März 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung 

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Strassenverkehrsamt des Kantons Zug, Hinterbergstrasse 41, 6312 Steinhausen 
Beschwerdegegner 

betreffend

Strassenverkehrsrecht 
(Verweigerung der Wiederzuteilung der Kontrollschilder)

V 2024 31

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Urteil V 2024 31

A.________ hatte am 5. Dezember 2022 die Kontrollschilder ZG B.________ beim Stras-
senverkehrsamt des Kantons Zug deponieren lassen. Als er am 16. Januar 2024 die Wie-
derzuteilung des Kontrollschilds ZG B.________ beantragte, teilte ihm das Strassenver-
kehrsamt mit E-Mail vom 17. Januar 2024 mit, dass eine Wiederzuteilung aufgrund der 
gesetzlichen Bestimmungen nicht mehr möglich sei. Zuger Kontrollschilder blieben maxi-
mal 12 Monate deponiert. Wenn diese Frist abgelaufen sei, würden die Kontrollschilder 
vernichtet und im System gelöscht. Mit E-Mail vom 22. Januar 2024 beantragte 
A.________ eine kostenpflichtige und beschwerdefähige Verfügung, welche am 26. Janu-
ar 2024 erging.

B. Am 20. Februar 2024 (Datum des Eingangs) reichte A.________ (fortan: Be-
schwerdeführer) bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zug "Einsprache" ein (act. 1). In-
folge eigener Unzuständigkeit leitete die Sicherheitsdirektion das Schreiben als Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde dem Verwaltungsgericht weiter (act. 2). Der Beschwerdeführer 
beantragte sinngemäss, es sei die Verfügung vom 26. Januar 2024 aufzuheben und das 
Kontrollschild ZG B.________ sei ihm wieder zuzuteilen. 

C. Den Kostenvorschuss leistete der Beschwerdeführer fristgerecht (act. 3 und 4). 

D. Das Strassenverkehrsamt beantragte mit Vernehmlassung vom 18. März 2024, 
die Beschwerde sei abzuweisen (act. 6). Im folgenden Schriftenwechsel hielten sowohl der 
Beschwerdeführer als auch das Strassenverkehrsamt an ihren Anträgen fest (act. 8 und 
10).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gemäss § 61 Abs. 1 Ziff. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; 
BGS 162.1) ist die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulässig gegen Verwaltungs-
entscheide unterer kantonaler Verwaltungsbehörden, soweit sich ihre Entscheide auf Bun-
desrecht stützen und die Gesetzgebung keinen Weiterzug an den Regierungsrat oder das 
Bundesverwaltungsgericht vorsieht. Da sich der vorliegende Entscheid auf das Strassen-
verkehrsgesetz (SVG; SR 741.01) und die Verordnung über die Zulassung von Personen 
und Fahrzeugen zum Strassenverkehr (VZV; SR 741.51) und somit auf Bundesrecht 

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Urteil V 2024 31

stützt, kann die Verfügung des Strassenverkehrsamts vom 26. Januar 2024 beim Verwal-
tungsgericht angefochten werden. Das Verwaltungsgericht ist somit örtlich und sachlich 
zuständig. Gemäss § 65 Abs. 1 VRG muss die Beschwerdeschrift einen Antrag und eine 
Begründung enthalten. Sie ist ausserdem innerhalb von 30 Tagen nach der Mitteilung des 
Entscheids beim Verwaltungsgericht einzureichen (§ 64 VRG). Die Beschwerdeschrift ist 
am 20. Februar 2024 bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zug eingegangen. In 
Nachachtung von § 7 Abs. 1 VRG wurde die Beschwerde dem zuständigen Verwaltungs-
gericht weitergeleitet. Damit ist die Frist gewahrt (§ 7 Abs. 2 VRG). Der Beschwerdeführer 
ist durch die Verfügung resp. die Nichtwiederzuteilung des Kontrollschildes ZG 
B.________ direkt betroffen, hat ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Än-
derung der Verfügung und ist folglich zur Beschwerde legitimiert (§ 62 Abs. 1 VRG). Die 
Beschwerde entspricht sodann den übrigen formellen Voraussetzungen. Auf sie ist folglich 
einzutreten. 

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2. 
2.1
2.1.1 Motorfahrzeuge und ihre Anhänger dürfen nur mit Fahrzeugausweis und Kontroll-
schildern in Verkehr gebracht werden (Art. 10 Abs. 1 SVG). Sie stellen eine amtliche 
Bestätigung dafür dar, dass ein Fahrzeug nach den gesetzlichen Vorschriften (Art. 11 
SVG) zum Verkehr zugelassen ist (Hans Giger, in: Orell Füssli Kommentar zum Strassen-
verkehrsgesetz, Art. 10 N 1). Gemäss Art. 22 Abs. 1 SVG werden die Ausweise von den 
Verwaltungsbehörden erteilt und entzogen, wobei für Fahrzeuge der Standortkanton zu-
ständig ist. Für die Überprüfung, ob ein Fahrzeug verkehrssicher ist, ist der Standortkan-
ton zuständig (Hans Giger, a.a.O., Art. 11 N 1), womit auch die Zuständigkeit betreffend 
die Kontrollschilder in jene des Standortkantons fällt. 

2.1.2 Die einmal zugeteilte Schildnummer bleibt für den Halter reserviert. Die Zuteilung 
anderer Nummern ist zulässig, wenn die Schilder länger als ein Jahr hinterlegt oder entzo-
gen worden sind (Art. 87 Abs. 1 VZV). Das Strassenverkehrsamt des Kantons Zug verfügt 
gemäss § 3 Abs. 1 lit. b der Verordnung über die Kontrollschildnummern (KnV; 
BGS 751.222) wieder über die zugeteilte Kontrollschildnummer, wenn das Kontrollschild 
länger als ein Jahr hinterlegt oder entzogen worden ist. 

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Urteil V 2024 31

2.2 Gemäss Art. 5 Abs. 1 BV bedarf jedes staatliche Handeln einer gesetzlichen Grund-
lage. In der Rechtsanwendung wird dem Rechtsgleichheitsgebot gemäss Art. 8 Abs. 1 BV 
in den meisten Fällen bereits durch die Einhaltung des Gesetzes entsprochen. Ist also ein 
Rechtssatz hinreichend bestimmt und lässt dieser keinen Ermessensspielraum zu, garan-
tiert das Legalitätsprinzip bzw. das Verwaltungshandeln innerhalb der gesetzlichen 
Schranken bereits die Einhaltung des Rechtsgleichheitsgebotes (vgl. zum Ganzen Bern-
hard Waldmann, in: Basler Kommentar, Bundesverfassung, 2018, Art. 8 N 39). 

2.3 Der in Art. 9 BV verankerte Grundsatz von Treu und Glauben statuiert ein Verbot 
widersprüchlichen Verhaltens und verleiht einer Person Anspruch auf Schutz des berech-
tigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges Verhalten der Behörden, 
das bestimmte Erwartungen zu begründen vermag (BGE 141 V 530 E. 6.2; 131 II 627 
E. 6.1). Der Vertrauensschutz aus Art. 9 BV bezieht sich lediglich auf staatliches Handeln, 
nicht aber auf private Auskünfte.

3. Streitig und zu prüfen ist in vorliegendem Fall, ob eine Wiederzuteilung des Kon-
trollschilds ZG B.________ an den Beschwerdeführer erfolgen soll oder nicht. 

4.
4.1 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, dass das Kennzeichen 
ZG B.________ für ihn einen besonderen persönlichen Wert habe. Es repräsentiere eine 
langjährige Bindung und zahlreiche Erinnerungen. Grund für das nicht sofortige Einfordern 
der Kontrollschildnummer sei ein schwerer Unfall seiner Frau gewesen, welcher zu erheb-
lichen persönlichen und finanziellen Belastungen geführt habe. Ausserdem habe ihm sei-
ne Garage die Falschauskunft gegeben, dass das Kontrollschild für zwei Jahre hinterlegt 
werde. Als langjähriger Kunde der Garage habe er keinen Anlass gehabt, an der Korrekt-
heit der erhaltenen Information zu zweifeln (act. 1). 

4.2 Das Strassenverkehrsamt hält dem entgegen, dass es nicht von der Gesetzgebung 
und den gegebenen Fristen abweichen könne. Es sei zwar nachvollziehbar, dass Kontroll-
schildnummern mit einer persönlichen Bindung und mit Erinnerungen assoziiert werden 
könnten. Dies könne jedoch aus rechtsstaatlichen Gründen und im Sinne des Gleichbe-
handlungsprinzips nicht berücksichtigt werden. Ausserdem könnten die Rechtsgrundlagen 
nicht individuell ausgesetzt werden, um beim Beschwerdeführer eine Ausnahme zu ma-
chen, welcher die Frist verpasst habe. Schliesslich sei hinzuzufügen, dass der Kantonsrat 
des Kantons Zug mit dem Rahmenbeschluss in der Vorlage Nr. 2569.3 vom 25. Januar 

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2016 bekräftigt habe, die gängigen Kontrollschildnummern-Prozesse mit einer Verordnung 
zu regeln. Die eingesetzte Kommission sei einstimmig der Ansicht gewesen, dass nur eine 
Versteigerung von Kontrollschildnummern möglich sein solle. Das Strassenverkehrsamt 
bringt weiter vor, dass es mit der Inkraftsetzung der KnV über die verschiedenen Kanäle 
wie Amtsblatt, Infoscreen, Internet und die Schalterinformationsabgabe etc. die Kund-
schaft und auch Garagisten informiert und sensibilisiert habe. Weiter sei die Information 
bezüglich Deponierungsfrist weiterhin der Webseite des Strassenverkehrsamtes sowie 
dem Formular Kontrollschilder-Abtretung zu entnehmen. Zu den angeblich falschen Infor-
mationen des Garagisten könne sich das Strassenverkehrsamt nicht äussern. Abschlies-
send hält das Strassenverkehrsamt noch einmal fest, dass es zwar die vorhandenen 
Gründe nachvollziehen, diese jedoch nicht berücksichtigen könne (act. 6).

4.3 Es ist vorweg festzuhalten, dass der Beschwerdeführer seine Kontrollschildnummer 
am 5. Dezember 2022 beim Strassenverkehrsamt zur Hinterlegung deponiert hat, weshalb 
folglich gemäss § 3 Abs. 1 lit. b KnV am 6. Dezember 2023 das Nutzungsrecht an der 
Kontrollschildnummer ZG B.________ weggefallen ist (gemäss Art. 87 Abs. 5 VZV ver-
bleibt das Eigentum bei der Behörde). Das Strassenverkehrsamt konnte deshalb ab dem 
6. Dezember 2023 wieder vollständig über die in Frage stehende Kontrollschildnummer 
verfügen (vgl. E. 2.1.2). Erst am 16. Januar 2024, d.h. mehr als ein Jahr nach der Depo-
nierung –konkret 42 Tage zu spät –, beantragte der Beschwerdeführer die Wiederzutei-
lung der Kontrollschildnummer. Selbst wenn die Frist nur um einen Tag überschritten wor-
den wäre, kann mit Blick auf die Rechtssicherheit, das Legalitätsprinzip und die Rechts-
gleichheit keine Ausnahme gemacht werden. Nur durch die Einhaltung der maximalen De-
ponierungsfrist, welche in einer vom Regierungsrat des Kantons Zug erlassenen Verord-
nung festgehalten ist, im Amtsblatt veröffentlicht wurde und auf der Webseite des Stras-
senverkehrsamtes klar ausgewiesen ist (online einsehbar unter: htt-
ps://zg.ch/de/mobilitaet-reisen/strassenverkehr/fahrzeuge-und-
kontrollschilder/kontrollschilder#Deponierung, zuletzt besucht am 19. März 2025), kann 
dem Legalitätsprinzip gemäss Art. 5 Abs. 1 BV und vor allem auch dem Rechtsgleich-
heitsprinzip gemäss Art. 8 Abs. 1 BV entsprochen werden. Dies scheint denn auch der 
Beschwerdeführer selbst einzusehen, wie er in seiner E-Mail vom 22. Januar 2024 zum 
Ausdruck brachte (BF-act. 1). 

4.4 Auch der Versuch, sich auf die Auskunft der Garage zu berufen, welche sich 
nachträglich als falsch herausgestellt hat, geht in vorliegendem Fall fehl. Zum einen han-
delt es sich bei der Garage nicht um eine Behörde oder um einen einer solchen an-

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gehörenden Verwaltungsträger, und zum anderen hätte dem Beschwerdeführer nach den 
Umständen zugetraut werden dürfen und müssen, dass er sich spätestens bei der Abgabe 
der Nummer beim Strassenverkehrsamt bezüglich der genauen Deponierungsfrist erkun-
digt resp. die Information seiner Garage überprüft hätte. Dies hat er – soweit ersichtlich – 
nicht getan. Eine Berufung auf den Vertrauensschutz gemäss Art. 9 BV kommt somit vor-
liegend aufgrund einer Auskunft einer privaten Garage nicht in Frage, und es muss daher 
auch nicht weiter darauf eingegangen werden. 

4.5 Noch einmal ist darauf hinzuweisen, dass das Strassenverkehrsamt über seine 
Fristenpraxis auf seiner Webseite ausführlich und unmissverständlich orientiert (online 
einsehbar unter: https://zg.ch/de/mobilitaet-reisen/strassenverkehr/fahrzeuge-und-
kontrollschilder/kontrollschilder#Deponierung, zuletzt besucht am 19. März 2025). Dort 
wird festgehalten, dass Kontrollschildnummern maximal 365 Tage deponiert werden dür-
fen und nach Ablauf dieser Frist das Verwendungsrecht als verloren gilt. Das Strassenver-
kehrsamt warnt also vor einem Verlust des Verwendungsrechts nach Ablauf der Jahres-
frist. Insofern hätte der Beschwerdeführer auf diese Information Zugriff gehabt, wenn er 
die Webseite des Strassenverkehrsamts konsultiert hätte. 

5.
5.1 Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, er habe in der Zeitung gelesen, das 
Strassenverkehrsamt des Kantons Zug habe eine neue Praxis etabliert, bei der fünfstellige 
Kontrollschilder ab der Nummer 50000 basierend auf Zufall und nicht durch Zahlung ver-
geben würden. Diese Praxis stehe in direktem Widerspruch zur einstimmigen Ansicht der 
vom Kantonsrat eingesetzten Kommission, welche vorgesehen habe, dass Kontrollschild-
nummern ausschliesslich über Versteigerung vergeben werden sollen. Des Weiteren sei 
aus jenem Zeitungsartikel ersichtlich, dass der Kanton Zug keine Kontrollschilder mehr 
versteigere. Diese signifikante Änderung in der Verwaltungspraxis illustriere, dass eine fle-
xible Handhabung nicht nur möglich, sondern bereits Realität sei. Die Argumentation des 
Strassenverkehrsamts, dass die gängigen Kontrollschildnummern-Prozesse in einer Ver-
ordnung geregelt und ausschliesslich über Versteigerung vergeben werden sollen, werde 
aufgrund der vorgenannten Entwicklung in Frage gestellt. Was genau als "gängige Kon-
trollschildnummer" definiert werde und wer diese Definition festlege, bleibe unklar und wer-
fe weitere Fragen zur Konsistenz und Transparenz der Vergabepraxis auf. 

5.2 Dem hält das Strassenverkehrsamt entgegen, dass mit Inkrafttreten der KnV das 
Strassenverkehrsamt den Auftrag der Zuger Regierung umgesetzt habe, besonders inter-

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essante Kontrollschilder zu versteigern. Am 24. November 2022 habe der Kantonsrat je-
doch beschlossen, bis auf Weiteres die Versteigerung von Kontrollschildnummern auszu-
setzen. Seitdem würden Kontrollschildnummern unter 50001 sowie Wunschnummern und 
Nummern mit interessanten Zahlenkombinationen nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese 
Nummern würden in der Fachapplikation gesperrt. Das Sperren der Nummern geschehe 
ausserdem im Hinblick auf eine allfällige spätere Wiederaufnahme der Kontrollschilderauk-
tionen. 

5.3 Es kann zwar dem Beschwerdeführer gefolgt werden, dass es zu einer Praxisände-
rung in der Vergabe von Kontrollschildnummern gekommen ist, da gemäss Beschluss des 
Kantonsrates vom 24. November 2022 bis auf Weiteres keine Kontrollschildnummern 
mehr versteigert werden. Die Änderung der Versteigerungspraxis hat jedoch keinen Ein-
fluss auf die Deponierungsfrist der durch den Beschwerdeführer hinterlegten Nummer (vgl. 
E. 4), weshalb der Verweis auf eine angeblich nicht konsistente Praxis des Strassenver-
kehrsamtes fehlgeht. 

6. Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass das Strassenverkehrsamt zu Recht eine 
Nichtwiederzuteilung verfügt hat. Hätte es eine Wiederzuteilung vorgenommen, hätte es 
eine unrichtige Rechtsanwendung zu verantworten. Das Strassenverkehrsamt durfte und 
musste folglich wie erfolgt verfügen. Wie vorstehend aufgezeigt, ist in der Verordnung über 
die Kontrollschildnummern eine explizite Frist zur Deponierung festgelegt worden, welche 
wiederum auf der Webseite des Strassenverkehrsamtes bestätigt wird. Es gibt ausserdem 
keine Gründe, weshalb das Strassenverkehrsamt davon abweichen sollte oder müsste, 
liegt doch auch kein Vertrauensschutzszenario vor und sind die vorgebrachten Gründe der 
emotionalen Bindung für eine unrichtige Rechtsanwendung ausser Betracht zu lassen. Da 
der Beschwerdeführer bis zum Ablauf der Frist keine Wiederzuteilung beantragt hat, hat 
das Strassenverkehrsamt somit zu Recht die Wiederzuteilung der Kontrollschildnummer 
an den Beschwerdeführer abgelehnt. Die Beschwerde ist folglich als unbegründet abzu-
weisen. 

7. Gemäss § 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG trägt im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die 
unterliegende Partei die Kosten. Die Spruchgebühr wird auf Fr. 800.– festgesetzt und mit 
dem vom Beschwerdeführer in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Ei-
ne Parteientschädigung ist dem Beschwerdeführer angesichts des Verfahrensausgangs 
nicht zuzusprechen (§ 28 Abs. 2 VRG). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, welche 
mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss (Fr. 800.–) verrechnet wird. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

4. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an 
das Strassenverkehrsamt des Kantons Zug sowie (im Dispositiv, zum Vollzug von 
dessen Ziff. 2) an die Finanzverwaltung des Kantons Zug. 

Zug, 28. März 2025

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am