# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 23607df2-d083-5f8a-875d-5d392d7a9f7c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.07.2010 D-3829/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3829-2010_2010-07-23.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-3829/2010/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 3 .  J u l i  2 0 1 0

Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 
mit Zustimmung von Richterin Regula Schenker Senn;
Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer.

A._______, geboren (...), Kamerun,
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 5. Mai 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-3829/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Beschwerdeführerin – eine Staatsangehörige aus Kamerun – 
am 30. April 2008 in der Schweiz ein Asylgesuch einreichte, worauf sie 
vom BFM am 29. Mai 2008 kurz befragt und am 5. März 2009 einläss-
lich zu ihren Gesuchsgründen angehört wurde, 

dass sie dabei angab, sie stamme ursprünglich aus Yaoundé, wo sich 
derzeit  auch ihre zwei  Söhne aufhielten,  welche von ihrem früheren 
Lebenspartner stammten, sie sei jedoch im Jahre 2002 mit ihrem neu-
en Lebenspartner nach Z._______ umgezogen (in der Provinz Littoral, 
rund 220 Kilometer nordwestlich von Yaoundé gelegen), wo sie in der 
Folge als Händlerin tätig gewesen sei, 

dass sie zur Begründung ihres Asylgesuches auf Nachstellungen von 
Seiten der Familie ihres neuen Lebenspartners verwies, wobei sie gel -
tend machte, nachdem ihr Lebenspartner am 28. Februar 2008 überra-
schend verstorben sei, sei sie von seiner Familie beschuldigt worden, 
für seinen Tod verantwortlich zu sein, weil sie angeblich sein Haus ge-
wollt habe, und es zudem auch noch zu einer Auseinandersetzung um 
Geld aus seinem Nachlass gekommen sei, 

dass sie vom Bruder ihres verstorbenen Lebenspartners erst aus dem 
Haus geworfen und später wegen des Geldes auch noch geschlagen 
worden sei, wobei dieser Mann ihr bis nach Yaoundé nachgestellt habe 
und er sie schliesslich unter Berufung auf die Tradition auch noch zu 
seiner Frau habe nehmen wollen, 

dass  sie  sich  zwar  in  Z._______  an  die  Polizei  gewandt  habe, 
nachdem sie  aus dem Haus ihres  Lebenspartners  geworfen worden 
sei, die Polizei ihr diesbezüglich jedoch nicht geholfen habe, 

dass sie vor diesem Hintergrund am 12. März 2008 mit ihren Kindern 
aus ihrer früheren Beziehung und ausgestattet mit dem Geld ihres Le-
benspartners,  woran  sie  sich  berechtigt  gefühlt  habe,  an  ihren  ur-
sprünglichen Herkunftsort – nach Yaoundé – geflüchtet sei, wo sie ihre 
beiden Söhne bei ihrer älteren Schwester untergebracht habe, 

dass sie danach mit der Hilfe eines Schleppers am 29./30.  April 2010 
auf dem Luftweg von Yaoundé direkt in die Schweiz gelangt sei, 

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dass die  Beschwerdeführerin  als Beweismittel  zwei  Fotos einreichte, 
welche ihren Angaben zufolge die Folgen der Schläge von Seiten des 
Bruders ihres verstorbenen Lebenspartners zeigten, sowie einen Füh-
rerausweis, ausgestellt am 27. März 2008 in Yaoundé, 

dass  sie  gegenüber  dem BFM im Weiteren  angab,  sie  habe  in  der 
Schweiz auch ihren Reisepass abgegeben, und zwar bei einem Zivil -
standsamt (vgl. dazu Act. A14 F. 6-14), 

dass das BFM mit  Verfügung vom 5. Mai  2010 – eröffnet am 7. Mai 
2010 – das Asylgesuch der Beschwerdeführerin ablehnte und deren 
Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anord-
nete,  wobei  es  die  von  der  Beschwerdeführerin  vorgebrachten  Ge-
suchsgründe als asylrechtlich nicht relevant und den Vollzug der Weg-
weisung nach Kamerun als zulässig, zumutbar und möglich erklärte, 

dass die  Beschwerdeführerin  am 27. Mai  2010 (Poststempel)  gegen 
den Entscheid des BFM Beschwerde einreichte, wobei sie – dem we-
sentlichen Sinngehalt nach – die Gewährung von Asyl, eventualiter die 
Gewährung einer vorläufigen Aufnahme in der Schweiz beantragte, 

dass sie in ihrer Eingabe an ihren Gesuchsvorbringen festhielt und zur 
Hauptsache geltend machte, sie habe landesweit Nachstellungen von 
Seiten der Familie ihres verstorbenen Lebenspartners zu fürchten, da 
sie – aufgrund der in Kamerun herrschenden Verhältnisse – nirgends 
sicher sei respektive sie niemand vor der Rache dieser Familie schüt-
zen werde, mithin für sie in Kamerun keine Ausweichmöglichkeit beste-
he, da sie vom Bruder ihres verstorbenen Lebenspartners ja auch in 
Yaoundé behelligt worden sei, weshalb sie die Schweiz um Schutz er -
suche, 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung des Bundesver-
waltungsgerichts  vom 1. Juni  2010 aufgefordert  wurde,  zur Deckung 
der  mutmasslichen  Verfahrenskosten  innert  Frist  einen  Kostenvor-
schuss von Fr. 600.– einzuzahlen,  unter  Androhung des Nichteintre-
tens im Unterlassungsfall (vgl. Art. 63 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021]), 

dass die Beschwerdeführerin in der Folge am 11. Juni 2010 (Poststem-
pel)  – unter  Verweis auf  ihre Bedürftigkeit  –  ein  Gesuch um Bewilli-
gung der Ratenzahlung einreichte, 

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dass dieses Gesuch nach den Bestimmungen über die unentgeltliche 
Rechtspflege respektive über den Erlass der Verfahrenskosten zu be-
urteilen war, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
25. Mai 2010 – zufolge Aussichtslosigkeit der Begehren (in Sinne von 
Art. 65 Abs. 1 VwVG) – das Gesuch um Erlass der Verfahrenskosten 
abwies und am einverlangten Kostenvorschuss festhielt, 

dass  der  Beschwerdeführerin  dabei  –  im  Sinne  einer  Notfrist  –  zur 
Zahlung des Kostenvorschusses einmalig eine kurze Nachfrist gewährt 
wurde,  worauf  der  einverlangte  Kostenvorschuss  von  Fr.  600.– am 
23. Juni 2010 fristgereicht eingezahlt wurde, 

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen  Verfügungen  des  BFM  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  entscheidet 
(Art. 105  des  Asylgesetzes  vom  26.  Juni  1998  [AsylG,  SR  142.31] 
i.V.m. Art.  31  und 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgeset-
zes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art.  37 VGG sowie 
Art. 6 und 105 AsylG),

dass die  Beschwerdeführerin  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),

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dass die vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – of -
fensichtlich unbegründet ist, weshalb darüber in einzelrichterlicher Zu-
ständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG), 

dass auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und der Entscheid nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

dass  die  Schweiz  Flüchtlingen  auf  Gesuch  hin  Asyl  gewährt  (Art. 2 
Abs.1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  aner-
kannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo sie zu letzt 
wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu ei-
ner  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  wegen  ihrer  politischen  An-
schauungen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden  (Art. 3  Abs. 1 
AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaub-
haft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass das BFM in seinen Erwägungen – auf welche anstelle einer Wie-
derholung zu verweisen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG) – die von der Be-
schwerdeführerin geltend gemachten Gesuchsgründe als asylrechtlich 
nicht relevant erklärt hat, 

dass dieser Schluss als zutreffend zu erkennen ist, mithin sich die Be-
schwerdeführerin offenkundig  nicht  auf  eine Verfolgungssituation aus 
einem der  in  Art.  3  Abs. 1  AsylG  genannten Gründe –  wegen ihrer 
Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten so-
zialen Gruppe oder  wegen  ihrer  politischen Anschauungen –  beruft, 
sondern einzig Nachstellungen von Seiten einer ihr angeblich feindlich 
gesinnten  Familie  geltend  macht,  welche  von  ihr  namentlich  einen 
grösseren Geldbetrag ein- respektive zurückfordere, 

dass sich die Beschwerdeführerin damit lediglich auf eine rein private 
Verfolgungssituation  beruft,  welche  keinerlei  flüchtlingsrechtlich  rele-
vante Motivation erkennen lässt und daher – wie etwa kriminelle Akte 
Dritter oder Abrechnungen unter verfeindeten Privatpersonen – nicht 
asylrelevant ist (vgl. dazu WALTER KÄLIN, Grundriss des Asylverfahrens, 
Basel/Frankfurt a. M. 1990, S. 60 ff.; Achermann/Hausammann, Hand-
buch des Asylrechts, Bern/Stuttgart 1991, S. 82 ff.), 

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dass die Ausführungen in der Beschwerdeeingabe an dieser Einschät-
zung nichts zu ändern vermögen, 

dass es der Beschwerdeführerin damit nicht gelingt, die Flüchtlingsei-
genschaft  nachzuweisen oder  zumindest  glaubhaft  zu machen,  wes-
halb die Ablehnung des Asylgesuches zu bestätigen ist, 

dass in der Folge auch die Anordnung der Wegweisung zu bestätigen 
ist,  da  die  Beschwerdeführerin  – abgesehen vom bisherigen Asylbe-
werberstatus – über keine Aufenthaltsbewilligung verfügt und auch kei-
nen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl. dazu Art. 44 Abs. 1 
AsylG; Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylre-
kurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21),

dass bei dieser Sachlage zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem 
Vollzug der Wegweisung entgegenstehen, da die Vorinstanz eine vor-
läufige Aufnahme von Ausländern anzuordnen hat,  wenn der Vollzug 
der Wegweisung als unzulässig, unzumutbar oder unmöglich zu erken-
nen ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, 
SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshinder-
nissen  nach  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  der  gleiche  Be-
weisstandard  wie  bei  der  Flüchtlingseigenschaft  gilt,  was heisst,  sie 
sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls 
wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Ueber-
sax/Rudin/Hugi  Yar/Geiser,  Ausländerrecht,  2. Auflage,  Basel  2009, 
Rz. 11.148), 

dass aufgrund der Akten im Falle der Beschwerdeführerin keine Grün-
de ersichtlich sind, die in rechtserheblicher Weise gegen den vom BFM 
angeordneten Vollzug der  Wegweisung  sprechen,  mithin  –  entgegen 
den sinngemäss anders  lautenden Beschwerdevorbringen –  von der 
Zulässigkeit, Zumutbarkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzuges 
auszugehen ist (vgl. Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG), 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nach  Kamerun  in  Beachtung  der 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist (Art. 83 Abs. 3 AuG), da die Beschwerdeführerin keine Hinweise auf 
eine  flüchtlingsrechtlich  relevante  Verfolgung  darzulegen  vermochte 
und darüber hinaus – wie nachfolgend aufgezeigt – auch keine glaub-

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haften Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im 
Sinne von Art. 3 EMRK ersichtlich sind,

dass aufgrund der Akten davon auszugehen ist, die von der Beschwer-
deführerin  geltend  gemachten  Nachstellungen  hätten  sich  vorab  auf 
einen kleinen Personenkreis (die Familie ihres verstorbenen Lebens-
partners)  und  zudem  auf  einen  lokal  begrenzten  Raum  (die  Stadt 
Z._______  im  Westen  von  Kamerun)  begrenzt,  womit  sich  die  Be-
schwerdeführerin  den  geltend  gemachten  Nachstellungen  ohne 
Weiteres  durch  eine  Rückkehr  an  ihren  ursprünglichen  Heimatort 
Yaoundé entziehen kann, 

dass  die  anders  lautenden  Beschwerdevorbringen  vor  dem  Hinter-
grund  der  grossen  Bevölkerungszahl  und  Ausdehnung  dieser  Stadt 
(mit über 1.3 Millionen Einwohnern ist Yaoundé die zweitgrösste Stadt 
des Landes) in keiner Weise überzeugen können, 

dass in der Folge auch von der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzu-
ges auszugehen ist (Art. 83 Abs. 4 AuG), da im Falle der Beschwerde-
führerin – gemäss den Akten eine gesunde Frau aus Yaoundé, welche 
über eine langjährige Arbeitserfahrung als Händlerin verfügt – keine in-
dividuellen Vollzugshindernisse zu erblicken sind, 

dass aufgrund ihrer Angaben zudem davon auszugehen ist, sie verfü-
ge gerade in Yaoundé in der Person ihrer älteren Schwester über einen 
naheliegenden  familiären  Anknüpfungspunkt,  mithin  sich  bei  der 
Schwester ja auch die zwei Söhne der Beschwerdeführerin befinden 
sollen, 

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Heimat zudem auch über man-
nigfache andere Anknüpfungspunkte verfügen dürfte, lebt doch ihren 
Angaben  zufolge  ihr  jüngerer  Bruder  in  der  Stadt  X._______  (im 
Norden des Landes) und hat sie in der Heimat auch noch viele Tanten 
und damit weitere Bezugspersonen, 

dass letztlich auch von der Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs aus-
zugehen ist,  mithin keine technischen Vollzugshindernisse ersicht lich 
sind (Art. 83 Abs. 2 AuG) und es der Beschwerdeführerin obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

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dass  unter  diesen  Umständen  die  Anordnung  einer  vorläufigen  Auf-
nahme ausser  Betracht  fällt,  womit  schliesslich  auch die  Anordnung 
des Wegweisungsvollzuges zu bestätigen ist, 

dass nach den vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung 
zu bestätigen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich un-
begründet abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  der  Beschwerdeführerin 
Kosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1-3 des Re-
glements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Kosten – welche auf Fr. 600.– anzusetzen sind –  durch den 
geleisteten  Kostenvorschuss  vollständig  gedeckt  und  mit  diesem zu 
verrechnen sind. 

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt. Die Kosten sind durch den geleisteten Vorschuss in gleicher 
Höhe gedeckt und werden mit diesem verrechnet. 

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 

Kurier; in Kopie)
- ...

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Nina Spälti Giannakitsas Lorenz Mauerhofer

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