# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2e38b1f2-f1e6-52ff-aa83-f7b882cab4ad
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 17.11.2025 STK 2024 45
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2024-45_2025-11-17.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Urteil vom 17. November 2025
STK 2024 45

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Stefan Weber,
Kantonsrichter Walter Züger, Jörg Meister,
Monique Schnell Luchsinger und Veronika Bürgler Trutmann,
Gerichtsschreiberin Patrizia Castellazzi.

In Sachen A.________,
Beschuldigte, Berufungsführerin und Anschlussberufungsgegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

1. Staatsanwaltschaft, 2. Abteilung, Postfach 1201, Schmiedgasse 21, 
6431 Schwyz,
Anklagebehörde, Berufungsgegnerin und Anschlussberufungsgegnerin,
vertreten durch Staatsanwalt C.________,

2. D.________,
Privatkläger, Berufungsgegner und Anschlussberufungsführer,
vertreten durch Rechtsanwalt E.________,

betreffend mehrfache Veruntreuung, gewerbsmässiger Betrug, gewerbsmässiger 
betrügerischer Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage
(Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 16. November 
2023, SGO 2023 12);-

hat die Strafkammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. a) Am 22. Mai 2023 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die 
Beschuldigte wegen mehrfacher Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB), 
gewerbsmässigen Betrugs (Art. 146 Abs. 1 und Abs. 2 StGB) und gewerbs-
mässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage 
(Art. 147 Abs. 1 und 2 StGB). 

b) Das Strafgericht Schwyz erkannte mit Urteil vom 16. November 2023 
was folgt (angef. Urteil, Dispositiv): 

1. A.________ wird schuldig gesprochen

a) der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB zum 
Nachteil von D.________, begangen am 25. August 2014;

b) des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Daten-
verarbeitungsanlage im Sinne von Art. 147 Abs. 1 und 2 StGB 
zum Nachteil von D.________, begangen im Zeitraum vom 
16. November 2008 bis 18. Oktober 2017. 

2. Im Übrigen wird A.________ freigesprochen.

3. A.________ wird mit einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten bestraft. 

4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird bei einer Probezeit von 2 Jahren 
aufgeschoben. 

5. Zivilforderungen:

a) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 73’895.50 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2008 
wird in einem Betrag von Fr. 11’000.00 zzgl. Zins zu 5 % seit 
dem 31. Dezember 2008 gutgeheissen, und A.________ wird 
verpflichtet, D.________ diesen Betrag zu bezahlen. Weiter-
gehende Forderungen werden auf den Zivilweg verwiesen.

b) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 103’226.77 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2009 
wird in einem Betrag von Fr. 87’170.02 zzgl. Zins zu 5 % seit 
dem 31. Dezember 2009 gutgeheissen, und A.________ wird 

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verpflichtet, D.________ diesen Betrag zu bezahlen. Weiter-
gehende Forderungen werden auf den Zivilweg verwiesen.

c) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 136’766.00 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2010 
wird in einem Betrag von Fr. 113’783.65 zzgl. Zins zu 5 % seit 
dem 31. Dezember 2010 gutgeheissen, und A.________ wird 
verpflichtet, D.________ diesen Betrag zu bezahlen. Weiter-
gehende Forderungen werden auf den Zivilweg verwiesen. 

d) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 140’924.36 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2011 
wird in einem Betrag von Fr. 113’279.21 zzgl. Zins zu 5 % seit 
dem 31. Dezember 2011 gutgeheissen, und A.________ wird 
verpflichtet, D.________ diesen Betrag zu bezahlen. Weiter-
gehende Forderungen werden auf den Zivilweg verwiesen.

e) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 184’410.54 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2012 
wird in einem Betrag von Fr. 118’560.80 zzgl. Zins zu 5 % seit 
dem 31. Dezember 2012 gutgeheissen, und A.________ wird 
verpflichtet, D.________ diesen Betrag zu bezahlen. Weiter-
gehende Forderungen werden auf den Zivilweg verwiesen.

f) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 141’171.54 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2013 
wird in einem Betrag von Fr. 80’940.00 zzgl. Zins zu 5 % seit 
dem 31. Dezember 2013 gutgeheissen, und A.________ wird 
verpflichtet, D.________ diesen Betrag zu bezahlen. Weiter-
gehende Forderungen werden auf den Zivilweg verwiesen.

g) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 136’582.74 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2014 
wird in einem Betrag von Fr. 98’883.00 zzgl. Zins zu 5 % seit 
dem 31. Dezember 2014 gutgeheissen, und A.________ wird 
verpflichtet, D.________ diesen Betrag zu bezahlen. Weiter-
gehende Forderungen werden auf den Zivilweg verwiesen.

h) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 22’861.00 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 25. August 2014 wird 
gutgeheissen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ 
diesen Betrag zu bezahlen. 

i) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 122’445.52 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2015 
wird in einem Betrag von Fr. 74’154.88 zzgl. Zins zu 5 % seit 
dem 31. Dezember 2015 gutgeheissen, und A.________ wird 

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verpflichtet, D.________ diesen Betrag zu bezahlen. Weiter-
gehende Forderungen werden auf den Zivilweg verwiesen.

j) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 193’528.89 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2016 
wird in einem Betrag von Fr. 137’597.15 zzgl. Zins zu 5 % seit 
dem 31. Dezember 2016 gutgeheissen, und A.________ wird 
verpflichtet, D.________ diesen Betrag zu bezahlen. Weiter-
gehende Forderungen werden auf den Zivilweg verwiesen.

k) Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von 
Fr. 164’817.55 zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2017 
wird gutgeheissen, und A.________ wird verpflichtet, 
D.________ diesen Betrag zu bezahlen. 

l) Die Zivilforderung von D.________ von Fr. 13’631.28 zzgl. 
Zins zu 5 % seit dem 30. September 2017 wird auf den Zivil-
weg verwiesen.

6. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus:
den Untersuchungs- und Anklagekosten 25’860.00
den Gerichtskosten (inkl. Gerichtsgebühr)       10’342.80

Total Fr. 36’202.80

werden A.________ zu 3/4 auferlegt und im Übrigen auf die Staats-
kasse genommen. 

7. A.________ hat D.________ für seine notwendigen Aufwendungen 
im Verfahren mit pauschal Fr. 30’000.00 (3/4 von Fr. 40’000.00) zu 
entschädigen (Art. 433 Abs. 1 StPO).

8. Entschädigung:

a) A.________ wird für ihre Aufwendungen im vorliegenden Straf-
verfahren mit pauschal Fr. 10’00.00 (1/4 von Fr. 40’000.00; in-
kl. Auslagen und MWST) aus der Staatskasse entschädigt 
(Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO).

b) Die A.________ auferlegten Verfahrenskosten sowie allfällige 
weitere Schulden aus dem vorliegenden Strafverfahren bei kan-
tonalen Gerichten und Untersuchungsbehörden werden mit der 
Entschädigung gemäss Ziff. a verrechnet (Art. 442 Abs. 4 StPO). 

c) Die Genugtuungsforderung von A.________ von mindestens 
Fr. 5’000.00 zzgl. 5 % Zins seit dem 1. Februar 2018 wird abge-
wiesen (Art. 429 Abs. 1 lit. c StPO).

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9. [Zustellung].

10. [Rechtsmittel]. 

c) Die Beschuldigte meldete am 23. November 2023 gegen dieses Urteil 
Berufung an, reichte am 12. November 2024 die Berufungserklärung ein und 
stellte folgende Anträge (KG-act. 1–3):

Anträge Verteidigung (KG-act. 3)

1. Die Beschuldigte sei vom Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung 
(Anklagepunkt 1), des gewerbsmässigen Betrugs (Anklagepunkt 2) 
und des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Daten-
verarbeitungsanlage (Anklagepunkt 3) vollumfänglich freizusprechen.

2. Die Schadenersatzbegehren (Zivilforderungen) des Privatklägers 
seien vollumfänglich abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu 
verweisen. 

3. Sämtliche Kosten des Vorverfahrens und des erstinstanzlichen Ge-
richtsverfahrens sowie des Berufungsverfahrens (inkl. der Kosten der 
erbetenen Verteidigung) seien auf die Staatskasse zu nehmen. 

4. Der Beschuldigten sei eine Genugtuung von mindestens 
CHF 5’000.00 zzgl. 5 % Zins seit dem 1. Februar 2018 aus der 
Staatskasse zu bezahlen.

Die Staatsanwaltschaft erhob keine Anschlussberufung. Der Privatkläger be-
antragte am 4. Dezember 2024 im Rahmen seiner Anschlussberufung Fol-
gendes:

Privatkläger (KG-act. 5)

1. Dispositivziffern 1 und 5 lit. a, 5 lit. h und 5 lit. k des Urteils des Straf-
gerichts Schwyz vom 16. November 2023 (SGO 2023 12) seien zu 
bestätigen.

2. Dispositivziffer 2 des Urteils des Strafgerichts Schwyz vom 16. No-
vember 2023 (SGO 2023 12) sei aufzuheben, und die Beschuldigte 

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sei der mehrfachen Veruntreuung i.S.v. Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB 
begangen im Zeitraum vom 15. Oktober 2008 bis zum 13. Dezember 
2016 sowie des gewerbsmässigen Betrugs i.S.v. Art. 146 Abs. 1 und 
2 StGB begangen im Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis zum 30. Sep-
tember 2017 schuldig zu sprechen.

3. Dispositivziffern 5 lit. b, 5 lit. c, 5 lit. d, 5 lit. e, 5 lit. f, 5 lit. g, 5 lit. i, 5 
lit. j und 5 lit. l des Urteils des Strafgerichts Schwyz vom 16. Novem-
ber 2023 (SGO 2023 12) seien aufzuheben und durch folgende Fas-
sungen zu ersetzen: 

1. Dispositivziffer 5 lit. b:

Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von Fr. 103’226.77 
zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2009 wird gutgeheis-
sen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ diesen Be-
trag zu bezahlen. 

2. Dispositivziffer 5 lit. c:

Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von Fr. 136’766.00 
zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2010 wird gutgeheis-
sen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ diesen Be-
trag zu bezahlen. 

3. Dispositivziffer 5 lit. d:

Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von Fr. 140’924.36 
zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2011 wird gutgeheis-
sen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ diesen Be-
trag zu bezahlen. 

4. Dispositivziffer 5 lit. e:

Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von Fr. 184’410.54 
zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2012 wird gutgeheis-
sen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ diesen Be-
trag zu bezahlen. 

5. Dispositivziffer 5 lit. f:

Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von Fr. 141’171.54 
zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2013 wird gutgeheis-
sen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ diesen Be-
trag zu bezahlen. 

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6. Dispositivziffer 5 lit. g:

Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von Fr. 136’582.74 
zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2014 wird gutgeheis-
sen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ diesen Be-
trag zu bezahlen. 

7. Dispositivziffer 5 lit. i:

Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von Fr. 122’445.52 
zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2015 wird gutgeheis-
sen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ diesen Be-
trag zu bezahlen. 

8. Dispositivziffer 5 lit. j:

Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von Fr. 193’528.89 
zzgl. Zins zu 5 % seit dem 31. Dezember 2016 wird gutgeheis-
sen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ diesen Be-
trag zu bezahlen. 

9. Dispositivziffer 5 lit. l:

Die Zivilforderung von D.________ im Betrag von Fr. 13’631.28 
zzgl. Zins zu 5 % seit dem 30. September 2017 wird gutgeheis-
sen, und A.________ wird verpflichtet, D.________ diesen Be-
trag zu bezahlen. 

4. Dispositivziffer 7 des Urteils des Strafgerichts Schwyz vom 16. No-
vember 2023 (SGO 2023 12) sei aufzuheben, und die Beschuldigte 
sei zu verpflichten, den Privatkläger für seine notwendigen Aufwen-
dungen im Verfahren mit pauschal Fr. 40’000.00 zu entschädigen.

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Las-
ten der Beschuldigten. 

d) Am 23. Oktober 2025 zog die Beschuldigte ihre Berufung in Bezug auf 
den Strafpunkt (Schuldspruch und Sanktion; Dispositivziffern 1, 3 und 4 des 
angef. Urteils) zurück und reichte folgende Vereinbarung zwischen ihr und 
dem Privatkläger vom 22. resp. 23. Oktober 2025 betreffend die Zivilforderun-
gen und die Entschädigung des Privatklägers für das erstinstanzliche Verfah-

Kantonsgericht Schwyz 8

ren (Dispositivziffern 5 und 7 des angef. Urteils) ein (KG-act. 15 und KG-
act. 15/1–2):

A. Rückzug der Berufung im Strafpunkt

1 Hiermit zieht A.________ ihre Berufung gegen das Strafurteil in 
Bezug auf den Strafpunkt (Schuldspruch und Sanktion) zurück und 
teilt dies dem Kantonsgericht Schwyz innert drei Tagen nach beid-
seitiger Unterzeichnung der vorliegenden Vergleichsvereinbarung 
mit. 

2 Das Kantonsgericht Schwyz wird darum ersucht, das diesbezügli-
che Berufungsverfahren (Geschäfts-Nr.: STK 2024 45) abzu-
schreiben.

B. Rückzug der Anschlussberufung

3 Hiermit zieht D.________ seine Anschlussberufung gegen das 
Strafurteil zurück und teilt dies dem Kantonsgericht Schwyz innert 
drei Tagen nach beidseitiger Unterzeichnung der vorliegenden 
Vergleichsvereinbarung mit.

4 Das Kantonsgericht Schwyz wird darum ersucht, das diesbezügli-
che Berufungsverfahren (Geschäfts-Nr.: STK 2024 45) abzu-
schreiben.

C. Kosten- und Entschädigungsfolgen des Berufungsverfahrens

5 Die Parteien ersuchen das Kantonsgericht Schwyz, keine Ge-
richtskosten im Berufungsverfahren zu erheben. 

6 Allenfalls bereits entstandene Gerichtskosten werden vollumfäng-
lich von A.________ übernommen. 

7 Auf eine Parteientschädigung verzichten die Parteien gegenseitig.

D. Zivilforderungen

8. Die Parteien vereinbaren die Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 5 
und 7 des Strafurteils. Stattdessen vereinbaren die Parteien betref-
fend die Zivilforderungen die nachfolgende Regelung (vgl. Rand-
Ziff. 9 und 10 dieser Vergleichsvereinbarung). 

9. A.________ anerkennt die Zivilforderungen von D.________ im 
Umfang von CHF 300’000 (Schweizer Franken dreihunderttau-
send; fortan „Anerkannte Forderung“) im Sinne einer ausdrückli-
chen Schuldanerkennung und begleicht diese wie folgt: 
– A.________ bezahlt D.________ CHF 70’000 (Schweizer 

Franken siebzigtausend) auf ein von ihm bezeichnetes 

Kantonsgericht Schwyz 9

Bankkonto innert zwei Tagen nach beidseitiger Unterzeich-
nung der vorliegenden Vergleichsvereinbarung. 

– A.________ verpflichtet sich zudem, D.________ ab No-
vember 2025 jeweils monatlich CHF 2’000 (Schweizer Fran-
ken zweitausend) auf ein von ihm bezeichnetes Bankkonto 
zu überweisen, bis die Summe der weiteren CHF 230’000 
(Schweizer Franken zweihundertdreissigtausend) erreicht 
bzw. die Anerkannte Forderung vollständig beglichen ist. 

– Sollte eine monatliche Rate per Ende des betreffenden Mo-
nats ausbleiben, wird der gesamte noch offene Forderungs-
betrag der Anerkannten Forderung auf einmal fällig.

– Sollte A.________ vor vollständiger Begleichung der Aner-
kannten Forderung versterben, wird der noch ausstehende 
Forderungsbetrag vorrangig aus dem Nachlassvermögen 
von A.________ beglichen. Der dann noch offene Betrag 
der Anerkannten Forderung gilt als fällige Nachlassschuld 
bzw. als fällige und anerkannte Forderung von D.________ 
(oder seien Erben) gegen den Nachlass von A.________. 

10 D.________ verzichtet auf seine den Betrag von CHF 300’000 
übersteigenden Zivilforderungen gegen A.________ (mit Ausnah-
me von Parteikosten und gesetzlichen Zinsfolgen im Zusammen-
hang mit einer nötig werdenden Durchsetzung der Anerkannten 
Forderung nach Massgabe der vorliegenden Vereinbarung).

11 Das Kantonsgericht Schwyz wird darum ersucht, die obige Verein-
barung betreffend Zivilforderungen unter Aufhebung der Dispositiv-
Ziffern 5 und 7 des Strafurteils zu genehmigen und zum Urteil zu 
erheben.

E. Geheimhaltung

12 Die Parteien verpflichten sich zur Geheimhaltung von Bestand und 
Inhalt der Vergleichsvereinbarung. Vorbehalten bleiben gesetzliche 
oder behördlich angeordnete Offenlegungspflichten, die Offenle-
gung gegenüber der Berufungsinstanz sowie die Notwendigkeit der 
Vollstreckung einer Bestimmung der Vergleichsvereinbarung.

F. Saldoklausel 

13 Mit Vollzug dieser Vergleichsvereinbarung erklären sich die Partei-
en per Saldo aller gegenseitigen Ansprüche vollständig auseinan-
dergesetzt, mit Ausnahme des Falls, dass das Deliktsgut gemäss 
Strafurteil zu einem späteren Zeitpunkt von den Strafverfolgungs-
behörden doch noch aufgefunden werden sollte. 

14 Eine Änderung dieser Vergleichsvereinbarung bedarf der Schrift-
form. 

15 Diese Vergleichsvereinbarung untersteht Schweizer Recht. 

Kantonsgericht Schwyz 10

16 Ausschliesslicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus 
oder im Zusammenhang mit dieser Vergleichsvereinbarung (oder 
späteren Änderungen derselben), einschliesslich Streitigkeiten 
über ihr Zustandekommen, ihre Rechtswirksamkeit, Auslegung, Er-
füllung, Verletzung oder Beendigung, ist Schwyz.

e) Mit Verfügung vom 24. Oktober 2025 wurde die für den 28. Oktober 
2025 anberaumte Berufungsverhandlung abzitiert. Gleichzeitig erhielten der 
Privatkläger und die Staatsanwaltschaft Gelegenheit, zur Eingabe der Be-
schuldigten Stellung zu nehmen (KG-act. 16). Die Staatsanwaltschaft liess 
sich nicht vernehmen. Der Privatkläger reichte am 27. Oktober 2025 das Ori-
ginal der Vereinbarung zwischen ihm und der Beschuldigten ein und stellte 
folgende Anträge:

Anträge Privatkläger (KG-act. 18)

1. Das Berufungsverfahren (Geschäfts-Nr.: STK 2024 45) sei unter 
Berücksichtigung der nachfolgenden Anträge 2-4 abzuschreiben.

2. Die Vergleichsvereinbarung sei gerichtlich zu genehmigen. 

3. Das Strafurteil sei im Strafpunkt (Schuld und Sanktion) beizubehal-
ten, wobei dessen Dispositiv-Ziffern 5 und 7 aufzuheben und hin-
sichtlich der betreffenden Zivilforderungen durch die nachfolgenden 
Regelung gemäss Vergleichsvereinbarung zu ersetzen seien: 

(i) Die Beschuldigte anerkennt die Zivilforderungen von 
D.________ im Umfang von CHF 300’000 (Schweizer Franken 
dreihunderttausend; fortan „Anerkannte Forderung“) im Sinne 
einer ausdrücklichen Schuldanerkennung und begleicht diese 
wie folgt: 

- A.________ wird verpflichtet, D.________ CHF 70’000 
(Schweizer Franken siebzigtausend) innert drei Tagen nach 
beidseitiger Unterzeichnung der Vergleichsvereinbarung zu 
bezahlen.

- A.________ wird verpflichtet, D.________ ab November 
2025 jeweils monatlich CHF 2’000 (Schweizer Franken 
zweitausend) zu bezahlen, bis die Summe der weiteren 
CHF 230’000 (Schweizer Franken zweihundertdreissigtau-
send) erreicht bzw. die Anerkannte Forderung vollständig 
beglichen ist. Sollte eine monatliche Rate per Ende des be-

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treffenden Monats ausbleiben, wird der gesamte noch offene 
Forderungsbetrag der Anerkannten Forderung auf einmal 
zur Zahlung fällig.

- Sollte A.________ vor vollständiger Begleichung der Aner-
kannten Forderung versterben, wird der Nachlass von 
A.________ verpflichtet, D.________ den noch ausstehen-
den Forderungsbetrag vorrangig zu bezahlen. Der dann 
noch offene Betrag der Anerkannten Forderung gilt als fälli-
ge Nachlassschuld bzw. als fällige und anerkannte Forde-
rung von D.________ (oder seinen Erben) gegen den Nach-
lass von A.________. 

(ii) D.________ verzichtet auf seine den Betrag von 
CHF 300’000 übersteigenden Zivilforderungen gegen 
A.________ (mit Ausnahme von Parteikosten und gesetzli-
chen Zinsfolgen im Zusammenhang mit einer nötig werden-
den Durchsetzung der Anerkannten Forderung nach Mass-
gabe der Vergleichsvereinbarung, und mit Ausnahme des 
Falls, dass das Deliktsgut gemäss Strafurteil zu einem 
späteren Zeitpunkt von den Strafverfolgungsbehörden doch 
noch aufgefunden werden sollte). 

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Las-
ten der Beschuldigten, wobei nach Massgabe der Vergleichsverein-
barung auf die Ausrichtung einer Parteientschädigung gegenseitig 
zu verzichten sei.

f) Am 27. Oktober 2025 zog die Beschuldigte ihre Berufung gegen das 
Urteil vom 16. November 2023 des Strafgerichts Schwyz ebenfalls betreffend 
die Dispositivziffern 6 und 8 lit. a bis lit. c zurück (KG-act. 17). 

2. a) Wer ein Rechtsmittel ergriff, kann dieses bis zum Abschluss der Par-
teiverhandlungen zurückziehen (Art. 386 Abs. 2 lit. a StPO). Ein Rückzug ist 
endgültig, es sei denn, die Partei sei durch Täuschung, eine Straftat oder eine 
unrichtige behördliche Auskunft zu ihrer Erklärung veranlasst worden (Art. 386 
Abs. 3 StPO). Urteile werden rechtskräftig, wenn die berechtigte Person ein 
ergriffenes Rechtsmittel zurückzieht (Art. 437 Abs. 1 lit. b StPO).

Kantonsgericht Schwyz 12

Die Beschuldigte zog ihre Berufung, mit Ausnahme der Dispositivziffern 5 und 
7 des angefochtenen Urteils, am 23. resp. 27. Oktober 2025 zurück (KG-
act. 15 und 17). Der Privatkläger zog seine Anschlussberufung am 23.  re-
sp. 27. Oktober 2025 zurück (KG-act. 18 und KG-act. 18/1). Beide Rückzüge 
erfolgten rechtzeitig und sind mithin endgültig. Das Berufungsverfahren hin-
sichtlich der Dispositivziffern 1, 2, 3, 4, 6 und 8 des angefochtenen Urteils ist 
somit infolge Rückzugs der Berufung und der Anschlussberufung als gegen-
standslos abzuschreiben. Diese Dispositivziffern sind rechtskräftig.

b) Die Beschuldigte und der Privatkläger beantragten die Genehmigung 
ihrer Vereinbarung vom 22. resp. 23. Oktober 2025 (KG-act. 18/1 und KG-
act. 18).

Die Anerkennung der Zivilklage durch die beschuldigte Person ist im verfah-
renserledigenden Entscheid festzuhalten (Art. 124 Abs. 3 StPO). Eine Vor-
merknahme einer anerkannten Forderung durch die beschuldigte Person setzt 
voraus, dass diese betragsmässig eine fixierte Schadenssumme anerkennt 
(Jositsch/Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 
4. A. 2023, Art. 124 StPO N 5). Die geschädigte Person kann jederzeit er-
klären, sie verzichte auf die ihr zustehenden Rechte. Dieser Verzicht ist end-
gültig (Art. 120 Abs. 1 StPO). Nicht explizit geregelt ist das Vorgehen bei ei-
nem Vergleich betreffend die Zivilklage. Eine Angemessenheitsprüfung des 
Vergleichs durch das Gericht findet, wie im Zivilprozess, nicht statt. Das Ge-
richt hat den Vergleich lediglich auf Klarheit und Widerspruchsfreiheit zu prü-
fen. Der Unterschied des Vergleichs zur teilweisen Anerkennung liegt darin, 
dass der Mehrbetrag nicht mehr auf dem Zivilweg geltend gemacht werden 
kann, sondern die Zivilklägerschaft auf einen Teil ihrer ursprünglichen Forde-
rung gemäss Art. 120 Abs. 1 StPO endgültig verzichtet (Dolge, in: Nigg-
li/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozess-
ordnung, 3. A. 2023, Art. 126 StPO N 3 f. und N 28).

Kantonsgericht Schwyz 13

Die Beschuldigte anerkannte in der Vereinbarung vom 22. resp. 23. Oktober 
2025 die Zivilforderung des Privatklägers im Umfang von Fr. 300’000.00 und 
der Privatkläger verzichtete auf seine den Betrag von Fr. 300’000.00 überstei-
gende Zivilforderung gegenüber der Beschuldigten (KG-act. 18/1 Rn. 9 und 
10). Davon wird entsprechend Vormerk genommen. 

3. Die Beschuldigte und der Privatkläger einigten sich in ihrer Vereinbarung 
vom 22. resp. 23. Oktober 2025 darauf, dass die Beschuldigte die Gerichts-
kosten des Berufungsverfahrens zu tragen hat und verzichteten gegenseitig 
auf eine Parteientschädigung (KG-act. 18/1 Rn. 6).

Kantonsgericht Schwyz 14

beschlossen: 

1. Die Berufung der Beschuldigten betreffend die Dispositivziffern 1, 2, 3, 
4, 6 und 8 des Urteils des Strafgerichts Schwyz vom 16. November 2023 
(SGO 2023 12) wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben. 

2. Die Anschlussberufung des Privatklägers wird als durch Rückzug erle-
digt abgeschrieben. 

3. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 
16. November 2023 (SGO 2023 12) wie folgt in Rechtskraft erwuchs: 

1. A.________ wird schuldig gesprochen

a) der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB 
zum Nachteil von D.________, begangen am 25. August 2014;

b) des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Da-
tenverarbeitungsanlage im Sinne von Art. 147 Abs. 1 und 2 
StGB zum Nachteil von D.________, begangen im Zeitraum 
vom 16. November 2008 bis 18. Oktober 2017. 

2. Im Übrigen wird A.________ freigesprochen.

3. A.________ wird mit einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten bestraft. 

4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird bei einer Probezeit von 2 Jahren 
aufgeschoben. 

[…]

6. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus:
den Untersuchungs- und Anklagekosten 25’860.00
den Gerichtskosten (inkl. Gerichtsgebühr)       10’342.80

Total Fr. 36’202.80

werden A.________ zu 3/4 auferlegt und im Übrigen auf die Staats-
kasse genommen. 

Kantonsgericht Schwyz 15

[…]

8. Entschädigung:

a) A.________ wird für ihre Aufwendungen im vorliegenden 
Strafverfahren mit pauschal Fr. 10’00.00 (1/4 von 
Fr. 40’000.00; inkl. Auslagen und MWST) aus der Staatskasse 
entschädigt (Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO).

b) Die A.________ auferlegten Verfahrenskosten sowie allfällige 
weitere Schulden aus dem vorliegenden Strafverfahren bei 
kantonalen Gerichten und Untersuchungsbehörden werden mit 
der Entschädigung gemäss Ziff. a verrechnet (Art. 422 Abs. 4 
StPO). 

c) Die Genugtuungsforderung von A.________ von mindestens 
Fr. 5’00.00 zzgl. 5 % Zins seit dem 1. Februar 2018 wird ab-
gewiesen (Art. 429 Abs. 1 lit. c StPO).

[…]

sowie erkannt:

Das Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 16. November 2023 (SGO 2023 12) 
wird in den Dispositivziffern 5a bis 5l (Zivilforderungen) und 7 (Entschädigung 
des Privatklägers) aufgehoben und im Sinne von Art. 408 StPO wie folgt neu 
verkündet:

1. Die Berufung der Beschuldigten betreffend die Dispositivziffern 5 und 7 
des Urteils des Strafgerichts Schwyz vom 16. November 2023 (SGO 
2023 12) wird als durch Vergleich erledigt abgeschrieben.

Kantonsgericht Schwyz 16

2. Es wird Vormerk genommen, dass die Beschuldigte die Zivilforderung 
des Privatklägers im Umfang von Fr. 300’000.00 anerkennt und der Pri-
vatkläger auf den Mehrbetrag seiner Zivilforderung verzichtet. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 800.00 werden vereinba-
rungsgemäss der Beschuldigten auferlegt. 

4. Vereinbarungsgemäss werden keine Entschädigungen gesprochen. 

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Be-
schwerde beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

6. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), Rechtsanwalt 
E.________ (2/R unter Beilage einer Kopie von KG-act. 17), die Staats-
anwaltschaft (1/A an die 2. Abteilung unter Beilage einer Kopie von KG-
act. 17 und KG-act. 18 sowie 1/R an die Amtsleitung/zentraler Dienst) 
und an die Vorinstanz (1/ü) sowie nach definitiver Erledigung an die Vor-
instanz (1/ES, unter Rückgabe der Akten), das Amt für Justizvollzug 
(1/R, zum Vollzug), die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv) und 
elektronisch an die KOST (Strafregister).

Namens der Strafkammer
Der Kantonsgerichtsvizepräsident Die Gerichtsschreiberin

Versand 20. November 2025  amu