# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de27bfee-24de-5ab4-af8d-e694df4bec01
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-04-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.04.2008 C-2930/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2930-2006_2008-04-24.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2930/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  A p r i l  2 0 0 8

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, Richterin Elena Avenati-
Carpani, 
Gerichtsschreiberin Sabine Uhlmann.

X._______, Zustelladresse: D._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland, 
avenue Edmond-Vaucher 18, case postale 3100, 1211 
Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Einspracheentscheid vom 17. Juli 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2930/2006

Sachverhalt:

A.
Der Schweizer Bürger X._______, der zuletzt als Bote bei einer Versi-
cherungsgesellschaft gearbeitet hatte, leidet seit Geburt an einer an-
geborenen Sehschwäche beidseits und bezieht in diesem Zusammen-
hang  verschiedene  Leistungen  der  Invalidenversicherung.  Mit  Verfü-
gung  vom 8. Dezember  1981  (act.  9)  wurde  dem Versicherten  eine 
monatliche Hilflosenentschädigung mit Wirkung ab 1. März 1980 zuge-
sprochen. Mit weiteren Beschlüssen vom 20. Oktober 1986 (act. 11), 
18. April 1991 (act. 18), 14. Februar 1997 (act. 37) und 11. November 
1999 (act. 56) wurde der Anspruch auf Hilflosenentschädigung bestä-
tigt.

Im Rahmen eines Abklärungsauftrages wurde dem Versicherten durch 
die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 16. Mai 1997 eine halbe ordentli-
che Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Januar 1997 zugesprochen (act. 
39). Die Bestimmung des Invaliditätsgrades beruhte auf  der Auswer-
tung  der  bei  den  Akten  befindlichen  medizinischen  und  wirtschaftli-
chen Unterlagen, welchen zu entnehmen war, dass der Versicherte als 
Folge einer congenitalen Cataracta an einer komplexen Sehbehinde-
rung mit Nystagmus und Amblyopie beidseits litt. Angesichts der hoch-
gradigen  Sehschwäche  und  der  damit  verbundenen  Kopfschmerzen 
sei  dem  Versicherten  laut  Beurteilung  des  Vertrauensarztes  Dr. 
H._______,  Augenarzt  der  Beratungsstelle  für  Sehbehinderte,  nur 
noch ein Arbeitspensum von 50% zuzumuten (act. 20). 

Am 12. Mai 1999 leitete die IV-Stelle Bern ein erstes Rentenrevisions-
verfahren ein (act. 45). Mit  Verfügung vom 10. November 1999 teilte 
die IV-Stelle Bern dem Versicherten mit, dass die Überprüfung des In-
validitätsgrades keine rentenbeeinflussende Änderung ergeben und er 
weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente habe. Ein nächstes 
Revisionsverfahren  sei  für  den  1.  November  2003  vorgesehen  (act. 
55). Die IV-Stelle stützte sich dabei auf den ärztlichen Zwischenbericht 
von Dr. G._______ vom 25. Oktober 1999 (act. 54), auf den Arztbericht 
für Erwachsene (inkl. Beiblätter) von Dr. I._______ vom 21. September 
1999 (act. 52) und auf den Arztbericht für Erwachsene (inkl. Beilage-
blatt) von Dr. H._______ vom 27. Mai 1999 (act. 49, 50).

B.
Am 3. November 2003 wurden die Akten des Versicherten an die Eid-

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genössische  Invalidenversicherung,  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Aus-
land (nachfolgend: Vorinstanz) überwiesen (act. 62), da der Versicherte 
seinen Wohnsitz nach Y.______ verlegt hatte. Dem Versicherten wurde 
mit Verfügung vom 16. Dezember 2003 mitgeteilt (act. 65), dass er in-
folge Wegzugs ins Ausland keinen Anspruch mehr auf Ausrichtung ei-
ner  Hilflosenentschädigung  habe.  Dieser  Beschluss  wurde  von  der 
Vorinstanz mit  Einspracheentscheid vom 31. März 2004 und von der 
Eidgenössischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung für die im Ausland wohnenden Personen (nach-
folgend: Rekurskommission) mit Urteil vom 28. Dezember 2004 bestä-
tigt (act. 73 und 104). Auf eine mit Eingabe vom 16. Februar/1. März 
2005 eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde trat das Eidgenös-
sische Versicherungsgericht mit Urteil vom 25. Juli 2005 wegen man-
gelhafter Beschwerdebegründung nicht ein (Act. 123).

Am 13. Oktober 2004 leitete die Vorinstanz von Amtes wegen ein neu-
es Revisionsverfahren ein (act. 91). Hierzu reichte der Versicherte mit 
Schreiben vom 10. November 2004 (act. 93) einen ausgefüllten Frage-
bogen  für  die  IV-Rentenrevision  (act.  92),  medizinische  Unterlagen 
vom 1. November 2004 von Dr. N._______, Apothekerin/Optikerin (act. 
94), ärztliche Berichte vom 9. November 2004 und 3. November 2004 
von Dr. A._______,  Vertrauensarzt  des  Konsulats  in  Y._______ (act. 
96,  95)  und  einen  Arztbericht  vom  4.  November  2004  von  Dr. 
S.______, Kardiologe (act. 97), ein. Mit Eingabe vom 16. Februar 2005 
brachte der Versicherte im Rahmen seiner Beschwerde an das Bun-
desgericht gegen das Urteil der Rekurskommission vom 28. Dezember 
2004 folgende weitere Unterlagen augenärztlicher Untersuchungen bei 
(act. 109): augenärztlicher Befundbericht vom 12. Februar 2005 (act. 
108), ärztlicher Kurzbericht von Dr. R._______, Ophtalmologe, vom 9. 
Dezember 2004 (act. 107) sowie augenärztliche Befundberichte vom 6. 
Dezember 2004 der Augenklinik Q._______ (act. 105, 106). Gestützt 
auf  die  Stellungnahme  vom  1.  März  2005  des  IV-Stellenarztes,  Dr. 
M._______ (act. 111),  teilte  die IV-Stelle  dem Versicherten mit  Brief 
vom 8. März 2005 mit, dass keine anspruchsbegründende Verschlech-
terung seines Gesundheitszustandes festgestellt  werden konnte, und 
er weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente habe (act. 113). 

Mit Eingabe vom 2. Mai 2005 (act. 114) erklärte der Versicherte, dass 
er mit dem Entscheid der IV-Stelle nicht einverstanden sei, und bean-
tragte  wegen  Verschlechterung  seines  Sehvermögens  die  Zuspre-
chung einer  ganzen Rente. Gleichzeitig  stellte  er  neue ärztliche Be-

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richte in Aussicht. Mit Brief vom 20. Mai 2005 teilte die Vorinstanz dem 
Versicherten  mit,  sie  beziehe  sich  auf  dessen  Eingabe  vom  2.  Mai 
2005 und bitte um Zustellung des augenärztlichen Untersuchungsbe-
richts vom 6. Juni  2005 von Dr. R._______ (act. 115). Mit  Mitteilung 
ebenfalls vom 20. Mai 2005 (act. 116), welche diejenige vom 8. März 
2005 ersetzte, stellte die Vorinstanz fest, die Überprüfung des Invalidi-
tätsgrades  habe  keine  anspruchsbeeinflussende  Änderung  ergeben, 
weshalb  weiterhin  Anspruch  auf  die  entsprechenden  Geldleistungen 
bestehe. Mit Schreiben vom 26. August 2005 (act. 126) reichte der Ver-
sicherte  einen  ärztlichen  Bericht  vom  22.  August  2005  von  Dr. 
W._______,  Ophtalmologe,  ein  (act.  127)  und  hielt  weiterhin  an  der 
Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente fest. 

Nach  Einsichtnahme  in  den  Bericht  von  Dr.  W._______  kam  Dr. 
Z._______ vom regionalen ärztlichen Dienst Rhone (RAD) in seinem 
Bericht  vom 13. Oktober  2005 zum Schluss,  dass  zwar  eine leichte 
Verschlechterung  des  Gesundheitszustandes  eingetreten  sei,  doch 
wirke sich diese nicht  in  rentenrelevanter  Weise aus (act. 130). Ge-
stützt auf die Stellungnahme des RAD teilte die Vorinstanz dem Versi-
cherten am 31. Oktober 2005 mit, dass sich keine anspruchsbeeinflus-
sende Änderung des Invaliditätsgrades ergeben habe und somit wei-
terhin Anspruch auf eine halbe IV-Rente bestehe (act. 132).

C.
Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 22. November 2005 
(act. 133) Einsprache und ersuchte um Ausrichtung einer ganzen Inva-
lidenrente. Im Rahmen des Einspracheverfahrens übermittelte der Ver-
sicherte der Vorinstanz verschiedene ärztliche Berichte und Befunde: 
Augenärztliche Untersuchungsberichte vom 6. Dezember 2004, 12. Fe-
bruar 2005 und vom 2. Dezember 2005, Augenklinik Q._______ (act. 
105, 106, 108, 134); Arztberichte vom 7. Dezember 2005 und vom 5. 
Januar 2006 von Dr. R._______, Ophtalmologe (act. 137, 142); ärztli-
che  Berichte  vom  30.  Dezember  2005  und  24.  April  2006  von  Dr. 
W._______, Ophtalmologe (act. 140, 159); Schreiben der Beratungs- 
und  Rehabilitationsstelle  für  Sehbehinderte  und  Blinde  des  Kantons 
B._______ vom 7. April 2006 (act. 155).

Mit  Schreiben vom 2. Mai 2006 ersuchte die IV-Stelle Dr. Z._______ 
(RAD)  Stellung  zur  Einsprache  unter  Berücksichtigung  der  vom Be-
schwerdeführer  neu  eingereichten  augenärztlichen  Unterlagen  und 
Befunde  vom  6.  Dezember  2004,  12.  Februar  2005,  2.  Dezember 

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2005, 7. Dezember 2005, 30. Dezember 2005 und vom 5. Januar 2006 
sowie  dem  Schreiben  der  Beratungs-  und  Rehabilitationsstelle  für 
Sehbehinderte und Blinde des Kantons B._______ vom 7. April 2006 
zu nehmen (act. 161). 

Dr. Z._______ kam in seinem Bericht vom 22. Juni 2006 (act. 166) zum 
Schluss,  dass  insbesondere  aufgrund  des  Arztzeugnisses  von  Dr. 
W._______ vom 30. Dezember 2005 von einer 100%-igen Arbeitsunfä-
higkeit in der bisherigen Tätigkeit ab 30. Dezember 2005 auszugehen 
sei.

Mit Entscheid vom 17. Juli 2006 hiess die IV-Stelle die Einsprache mit 
Verweis auf  den Schlussbericht  von Dr. Z._______ in dem Sinn gut, 
dass dem Versicherten rückwirkend ab 1. März 2006 eine ganze Rente 
zugesprochen wurde. 

D.
Mit Eingabe vom 16. September 2006 (eingegangen am 26. Septem-
ber  2006)  erhob  X._______  (nachfolgend:  Beschwerdeführer)  Be-
schwerde bei  der Rekurskommission und beantragte die Auszahlung 
einer vollen Invalidenrente mindestens ab Januar 2003 bzw. 2004. Zur 
Begründung führte er im Wesentlichen aus, er habe sich aufgrund ei-
ner  Verschlechterung  des  Gesundheitszustandes  bereits  im  Jahre 
2000/01 unter Einreichung verschiedener ärztlicher Zeugnisse bei der 
IV-Stelle gemeldet. 

Mit einer weiteren Eingabe vom 6. Oktober 2006 führte der Beschwer-
deführer aus, dass sich das Glaucoma seit dem Jahr 2000/2001 der-
massen schnell entwickelt habe, dass er am linken Auge nach kurzer 
Zeit erblindet sei. Zudem sei auch das rechte Auge vom Glaucoma be-
troffen,  dies  verbunden mit  einer  Einschränkung des Gesichtsfeldes. 
Das gehe auch aus dem ärztlichen Bericht von Dr. W._______ vom 30. 
Dezember  2005  hervor.  Er  beantrage  daher  die  Zusprechung  einer 
ganzen Invalidenrente ab 1. Januar 2003.

Mit Schreiben vom 16. Oktober 2006 reichte der Beschwerdeführer ei-
nen von Dr. W._______ verfassten ärztlichen Bericht vom 24. Septem-
ber 2006 nach.

E.
In ihrer Vernehmlassung vom 28. November 2006 beantragte die Vorin-
stanz die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie sinn-

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gemäss aus, der ärztliche Dienst der IV-Stelle habe sich bei der Beur-
teilung – ab wann eine rentenrelevante Verschlechterung der Sehkraft 
eingetreten sei – auf die verschiedenen augenärztlichen Befunde (act. 
94, 96, 106, 107, 108, 125, 127, 134, 137, 140, 142 und 159) gestützt 
und sei zum Schluss gekommen, dass erst mit der im Bericht vom 30. 
Dezember  2005  durch Dr. W._______  zusätzlich  beschriebenen  Ge-
sichtsfeldeinschränkung des rechten Auges eine vollständige Arbeits-
unfähigkeit ausgewiesen sei. Gestützt auf die ärztliche Stellungnahme 
sei mit Verfügung vom 14. Juli 2006 und Einspracheentscheid vom 17. 
Juli 2006 die halbe Rente in Anwendung von Art. 88a Abs. 2 der Ver-
ordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 
831.201) mit Wirkung ab 1. März 2006 durch eine ganze Invalidenren-
te ersetzt worden. Der augenärztliche Bericht von Dr. W._______ vom 
24. September 2006 beschreibe nur die aktuellen Befunde und sage 
nichts aus zum früheren Verlauf  des Leidens. Daher könne der  vom 
Beschwerdeführer  geltend gemachten Verschlechterung der Sehkraft 
ab 2000/01 nicht gefolgt werden. 

F.
Mit Eingabe vom 13. Dezember 2006 (Replik) hielt  der Beschwerde-
führer die Beschwerde aufrecht und reichte zusammen mit Kopien be-
reits eingereichter ärztlicher Berichte zwei undatierte ärztliche Kurzbe-
richte von Dr. N._______ ein. Unter Hinweis auf die eingereichten Be-
richte beantragte der  Beschwerdeführer  die Ausrichtung einer vollen 
Invalidenrente rückwirkend ab 1. Januar 2005. 

Mit  Schreiben  vom  31.  Januar  2007  reichte  der  Beschwerdeführer 
einen weiteren Arztbericht  von Dr. W._______ vom 26. Januar  2007 
ein und beantragte eine Zusprechung einer vollen Rente rückwirkend 
bis zum Jahre 1999. 

G.
Mit Verfügung vom 26. Februar 2007 teilte das Bundesverwaltungsge-
richt die Übernahme des hängigen Verfahrens durch die Abteilung III 
und die eingesetzte Instruktionsrichterin mit. 

H.
Mit Duplik vom 16. April 2007 beantragte die IV-Stelle gestützt auf die 
Stellungnahme von Dr. Z._______, RAD, vom 12. April  2007 die Ab-
weisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen Einspra-
cheentscheides. 

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I.
Mit Triplik vom 23. Mai 2007 teilte der Beschwerdeführer mit, dass er 
an der Beschwerde festhalte und eine Rückerstattung einer ganzen In-
validenrente ab mindestens 1. Januar 2004 fordere. Im Wesentlichen 
führte er aus, bereits im Jahre 2003 zwischen 80 und 90% arbeitsun-
fähig gewesen sei, da sich die Sehkraft ab 2000 verschlechtert habe. 
Das Datum 30. Dezember 2005 auf dem von Dr. W._______ verfassten 
ärztlichen  Bericht  sei  lediglich  das  Ausstellungsdatum  und  beziehe 
sich nicht auf den Zeitpunkt der Verschlechterung bzw. der 100%-igen 
Arbeitsunfähigkeit. 

Mit  Eingabe  vom 30.  Mai  2007  reichte  der  Beschwerdeführer  einen 
weiteren ärztlichen Bericht von Dr. W._______ vom 25. Mai 2007 ein. 

J.
Mit Quadruplik vom 7. Juni 2007 hielt die Vorinstanz an der Abweisung 
der Beschwerde fest. 

K.
Mit  Verfügung  vom  29.  Juni  2007  wurde  der  Schriftenwechsel  ge-
schlossen  und  dem  Beschwerdeführer  die  Zusammensetzung  des 
Spruchkörpers bekannt gegeben. Es gingen keine Ausstandsbegehren 
ein. 

L.
Mit Schreiben vom 27. Juni 2007 (beim Bundesverwaltungsgericht ein-
gegangen am 29. Juni 2007) führte die Vorinstanz in Ergänzung zur 
Quadruplik vom 7. Juni 2007 aus, dass sich auch unter Berücksichti-
gung  des  augenärztlichen  Attests  von  Dr.  W._______  vom  25.  Mai 
2007, welches ihr im Zeitpunkt der Abfassung der Quadruplik vom 7. 
Juni 2007 noch nicht vorgelegen hatte, keine neuen Fakten ergeben 
würden, und daher die Beschwerde abzuweisen sei. 

M.
Mit Verfügung vom 13. Juli 2007 wurde der Schriftenwechsel geöffnet, 
dem Beschwerdeführer die Stellungnahme der Vorinstanz vom 27. Juni 
2007 zur  Kenntnisnahme übermittelt  und gleichzeitig  mitgeteilt,  dass 
der Schriftenwechsel damit geschlossen sei. 

N.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, in 
den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 69 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20, in der bis zum 31. Dezem-
ber 2006 gültig gewesenen Fassung) war die Eidgenössische Rekurs-
kommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für 
die  im Ausland wohnenden Personen zuständig  zur  Beurteilung von 
Beschwerden von Personen im Ausland gegen Einspracheentscheide 
der IV-Stelle.

Das Bundesverwaltungsgericht  übernimmt die Beurteilung der am 1. 
Januar  2007 beim Inkrafttreten des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  bei 
den  Eidgenössischen  Rekurs-  oder  Schiedskommissionen  oder  bei 
den  Beschwerdediensten  der  Departemente  hängigen  Rechtsmittel, 
sofern es zuständig ist (Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das 
Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsge-
setz,  VGG, SR 173.32]). Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfah-
rensrecht.

1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung 
von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgeset-
zes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, 
SR 172.021),  sofern  kein Ausnahmetatbestand erfüllt  ist  (Art. 31,  32 
VGG). Letzteres ist vorliegend nicht der Fall. Zulässig sind Beschwer-
den gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die IV-
Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  ist  eine  Vorinstanz  im  Sinn  von 
Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG). 

1.2 Der angefochtene Entscheid ist eine Verfügung im Sinn von Art. 5 
VwVG, durch die der Beschwerdeführer besonders berührt ist und an 
deren Aufhebung oder Änderung er ein schutzwürdiges Interesse hat 
(Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c VwVG, vgl. auch Art. 59 des Bundesgeset-
zes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des  Sozialversi-
cherungsrechts [ATSG, SR 830.1]). Er ist daher zur Beschwerde legiti-
miert. 

1.3 Da die Akten keinen Nachweis betreffend den Eröffnungszeitpunkt 
der angefochtenen Verfügungen enthalten und dieser im heutigen Zeit-
punkt nicht mehr erhoben werden kann, gilt die Beschwerde als frist-

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gerecht  eingereicht. Die Beschwerde ist  ferner formgerecht,  weshalb 
auf sie einzutreten ist  (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG; vgl. 
auch Art. 60 ATSG).

2.
Mit  der  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  kann  gerügt 
werden,  die  angefochtene  Verfügung  verletze  Bundesrecht  (ein-
schliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs von Ermessen), 
beruhe  auf  einer  unrichtigen  oder  unvollständigen  Feststellung  des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  oder  sei  unangemessen  (Art.  49 
VwVG). 

2.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 

2.2 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2.), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangs-
bestimmungen. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich die-
jenigen  Rechtssätze  massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu 
Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 
E. 2.3). 

3.
Vorliegend  streitig  und vom Bundesverwaltungsgericht  zu  prüfen ist, 
ob der Beschwerdeführer bereits vor dem 1. März 2006 Anspruch auf 
eine ganze Invalidenrente hatte. Unbestritten ist  hingegen, dass sich 
der  Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers  seit  der  in  Rechts-
kraft  erwachsenen Rentenverfügung vom 10. November  1999 in  an-
spruchsrelevanter Weise verschlechtert hat.

3.1 Vorab ist  zu prüfen,  welche materiellen Rechtsnormen im vorlie-
genden Verfahren zur Anwendung gelangen. 

3.2 Am 1. Januar 2003 sind das ATSG sowie die Verordnung über den 
Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  vom  11.  September 

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2002 (ATSV, SR 830.11)  in  Kraft  getreten. Vorliegend sind demnach 
die vor Erlass des Einspracheentscheids vom 17. Juli 2006 in Kraft ge-
tretenen Bestimmungen des ATSG und der ATSV, in  Verbindung mit 
dem IVG in seiner Fassung vom 21. März 2003 (4. IV-Revision; in Kraft 
seit 1. Januar 2004) anwendbar. Für die Zeit vor dem Inkrafttreten der 
genannten Erlasse richtet sich ein allfälliger Anspruch des Beschwer-
deführers nach altem Recht. Nicht zu berücksichtigen sind die durch 
die  5.  IV-Revision  eingeführten  Änderungen,  welche  am  1.  Januar 
2008 in Kraft getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden werden des-
halb die ab 1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewesenen Bestim-
mungen des IVG und der IVV zitiert.

3.3 Gemäss Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG sind die 
Bestimmungen des ATSG zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfä-
higkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8), Bestimmung des Invaliditätsgrades 
(Art. 16) sowie zur Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleis-
tungen (Art. 17) auch auf  die  Invalidenversicherung anwendbar. Das 
Schweizerische  Bundesgericht  (vormals  Eidgenössisches  Versiche-
rungsgericht) hat erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG ent-
haltenen  Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine  formellgesetzliche 
Fassung der  höchstrichterlichen Rechtsprechung zu entsprechenden 
Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich da-
mit keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte Rechtspre-
chung übernommen und weitergeführt  werden kann (vgl. BGE 130 V 
343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt 
nicht zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbe-
messung bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der 
allgemeinen  Methode  des  Einkommensvergleichs  vorzunehmen sind 
(Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft gestan-
denen Fassung, vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b). 

3.4 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes sind grundsätzlich 
die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des strittigen Ein-
spracheentscheides massgebend (BGE 132 V 368 E. 6.1 mit Hinwei-
sen;  vgl.  auch  THOMAS LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungs-
rechts, 3. Auflage, Bern 2003, § 74 N 20). Zeitlicher Referenzpunkt für 
die  Prüfung  einer  anspruchserheblichen  Änderung  bildet  die  letzte 
rechtskräftige  Verfügung,  welche  auf  einer  materiellen  Prüfung  des 
Rentenanspruches  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung,  Be-
weiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  (bei 
Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen 

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des Gesundheitszustandes) beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4). 

Die IV-Stelle teilte dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 8. März 
2005 formlos mit, das Revisionsverfahren habe keine rentenbeeinflus-
sende  Änderung  ergeben.  Entgegen  der  einschlägigen  Vorschrift  in 
Art. 74quater IVV unterliess sie den Hinweis darauf, dass der Beschwer-
deführer  den  Erlass  einer  Verfügung  verlangen  könne,  wenn  er  mit 
dem Beschluss nicht einverstanden sei (act. 113). Mit Schreiben vom 
2. Mai 2005 (eingegangen bei der IV-Stelle am 11. Mai 2005) erklärte 
der Beschwerdeführer, dass er den Entscheid der IV-Stelle betreffend 
die Festsetzung des Invaliditätsgrads nicht  akzeptiere (act. 114). Mit 
Schreiben  vom 20.  Mai  2005,  versehen  mit  der  Überschrift  „Ersetzt 
und annulliert  unsere Mitteilung vom 08.03.2005  - Mitteilung an den 
Versicherten“, teilte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer jedoch erneut 
formlos  mit,  die  Überprüfung  des  Invaliditätsgrades  habe  keine  an-
spruchsbeeinflussende Änderung ergeben. Der Beschwerdeführer be-
stätigte  mit  Eingabe  vom 15. Juni  2005  den  Eingang  der  Mitteilung 
vom 20. Mai 2005 und wies erneut darauf hin, dass er gewillt sei, ge-
gen den Beschluss Rekurs einzulegen, bis ihm eine ganze Invaliden-
rente zugesprochen werde (act. 119). Nach einem weiteren Schriften-
wechsel, in dem die IV-Stelle mit Datum vom 21. Juli 2005 die Mittei-
lung  vom  20.  Mai  nochmals  zustellte  (act.  120)  und  der 
Beschwerdeführer erneut geltend machte, er erhebe Einspruch (Brief 
vom 26. August  2005, act. 126),  erliess die IV-Stelle schliesslich am 
31. Oktober 2005 eine formelle Verfügung (act. 132) und am 17. Juli 
2006 einen Einspracheentscheid (act. 170). Sowohl in der Verfügung 
wie auch im Einspracheentscheid führte sie an, das „Revisionsgesuch“ 
des Beschwerdeführers vom 11. Mai 2005 werde abgewiesen. 

Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 2. Mai 2005 (eingegangen 
bei der IV-Stelle am 11. Mai 2005) stellt entgegen der Ansicht der Vor-
instanz  kein  Revisionsgesuch dar. Diese  Eingabe hätte  die  IV-Stelle 
vielmehr  als  Gesuch  um Erlass  einer  beschwerdefähigen  Verfügung 
entgegennehmen und eine einschlägige Verfügung erlassen müssen. 
Das am 13. Oktober 2004 von Amtes wegen eingeleitete Rentenrevisi-
onsverfahren (act. 91) wurde somit erst mit dem Einspracheentscheid 
vom 17. Juli 2006 abgeschlossen, weshalb im vorliegenden Beschwer-
deverfahren  als  Vergleichszeitpunkte  einerseits  der  10.  November 
1999 (Erlass der letzten rechtskräftigen Rentenverfügung) und ande-
rerseits der 17. Juli 2006 (Erlass des Einspracheentscheids) massge-
bend sind (vgl. SVR 2004 IV Nr. 17 S. 55 E. 3).

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4.
Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird eine Invalidenrente von Amtes we-
gen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herab-
gesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad eines Renten-
bezügers erheblich ändert. Bei einer Verschlechterung der Erwerbsfä-
higkeit  oder der Fähigkeit,  sich im Aufgabenbereich zu betätigen, ist 
die anspruchsbeeinflussende Änderung von dem Zeitpunkt an zu be-
rücksichtigen, in dem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Mona-
te angedauert hat (Art. 88a Abs. 2 IVV). Die Erhöhung der Renten er-
folgt bei einer Revision von Amtes wegen frühestens von dem für die-
sen vorgesehenen Monat an (Art. 88bis Abs. 1 Bst. b IVV).

4.1 Gemäss Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invali-
dität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsgebrechen, 
Krankheit  oder  Unfall.  Erwerbsunfähigkeit  ist  nach  Art.  7  ATSG der 
durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen  oder  geistigen  Gesundheit 
verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver-
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 
dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Das heisst, 
dass es bei der Bemessung der Invalidität einzig und allein auf die ob-
jektiven  wirtschaftlichen  Folgen  der  funktionellen  Behinderung  an-
kommt, welche nicht mit dem vom Arzt festgelegten Grad der funktio-
nellen Einschränkung übereinstimmen müssen (BGE 110 V 275 E. 4a). 
Dabei  sind die Erwerbs- beziehungsweise Arbeitsmöglichkeiten nicht 
nur im angestammten Beruf beziehungsweise der bisherigen Tätigkeit, 
sondern auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. 

4.2 Die Verwaltung – und im Beschwerdefall das Gericht – ist hierbei 
auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch an-
dere Fachleute zur Verfügung gestellt  haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu neh-
men, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätig-
keiten der  Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztli-
chen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  konkret  noch  zugemutet 
werden können (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; 
ZAK 1991 S. 319 E. 1c).

4.3 Hinsichtlich  des  Beweiswertes  eines  ärztlichen  Berichts  ist  ent-
scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf 

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allseitigen Untersuchungen beruht,  auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in 
der  Darlegung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet,  und  ob  die 
Schlussfolgerungen  der  Experten  begründet  sind  (BGE  125  V  352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI 2001 S. 112 f.). 

Die Arbeitsunfähigkeit muss deshalb – als Schlussfolgerung einer um-
fassenden  Diagnostik  –  in  einem  klinischen  Bericht  nachvollziehbar 
und objektiv dargelegt werden. Diese Fragen können nicht anstelle des 
Arztes  durch  die  Verwaltung  beziehungsweise  (im  Beschwerdefall) 
durch das Gericht beurteilt werden, die diesbezüglich nicht sachkundig 
sind. 

5.
Der Beschwerdeführer macht geltend, mindestens ab 2003 bzw. 2004 
Anspruch auf eine ganze Invalidenrente zu haben, da die Verschlech-
terung der Sehkraft bereits seit 2000/2001 eingetreten sei.

5.1 Den im Rahmen des zweiten Revisionsverfahrens vom Beschwer-
deführer eingereichten Arztberichten ist Folgendes zu entnehmen:

Dr. N._______ hielt im ärztlichen Fragebogen zuhanden der IV-Stelle 
vom 1. November 2004 fest,  dass der Beschwerdeführer seit  Geburt 
an einer congenitalen Cataracta leide und als Buchhalter seit Oktober 
2004 zu 80 – 90% arbeitsunfähig sei (act. 94). 

Dr. A._______,  Vertrauensarzt  des  Konsulats  in  Y._______  führte  in 
seinem Bericht  vom 3. November  2004  bezüglich  der  Sehkraft  aus, 
dass der Beschwerdeführer am Auge links nur Schatten, hell und dun-
kel  wahrnehmen könne.  Die  Sehkraft  am Auge  rechts  betrage  30% 
(act. 95). Im ärztlichen Fragebogen zuhanden der IV-Stelle vom 9. No-
vember 2004 beurteilte Dr. A._______ den Beschwerdeführer zu 80 – 
90% arbeitsunfähig (act. 96).

Dr. R._______ äusserte sich in seinem Bericht vom 9. Dezember 2004 
folgendermassen:  Der  Beschwerdeführer  sei  am  6.  Dezember  2004 
zum ersten Mal vorstellig geworden. Die Sehkraft betrage rechts 6/18, 
links könnten nur Handbewegungen wahrgenommen werden. Zur Ar-
beitsfähigkeit enthält der Bericht keine Angaben (act. 107).

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Der von der IV-Stelle beigezogene Dr. M._______ IV-Stellenarzt, kam 
aufgrund  der  ärztlichen  Unterlagen  in  seiner  kurzen  Stellungnahme 
vom 1.  März  2005  zum Schluss,  dass  der  Gesundheitszustand  des 
Versicherten unverändert sei – entgegen der im Arztbericht vom 9. No-
vember  2004  festgestellten  Arbeitsunfähigkeit  von  80  –  90% –  und 
sich nicht in rentenrelevanter Weise verändert habe (act. 111; gemeint 
ist damit vermutlich der Fragebogen für den Arzt zuhanden der IV-Stel-
le, ausgefüllt von Dr. A._______ am 9. November 2004, act. 96). 

5.2 Im Verlauf  des  Verfahrens reichte  der  Beschwerdeführer  weitere 
Untersuchungsberichte ein: 

Dr. W._______ führte in seinem augenärztlichen Bericht vom 22. Au-
gust 2005 aus, dass der Beschwerdeführer bei ihm seit dem 23. Juni 
2005 in augenärztlicher Behandlung sei (Messung des Augendrucks, 
Glaukoma,  Netzhautablösung und kongenitalem Nystagmus). Rechts 
betrage der Visus mit Korrektur 0,2, zudem bestehe eine Gesichtsfeld-
einschränkung; auf  dem linken Auge sei  er  aufgrund des Glaukoms 
praktisch blind (act. 127).

Dr. Z._______ vom RAD Rhone nahm mit Schlussbericht vom 13. Ok-
tober  2005  zuhanden  der  IV-Stelle  zum  Bericht  von  Dr. W._______ 
vom 22. August 2005 wie folgt Stellung: Gemäss Kreisschreiben 8063 
werde ein  schwerer  Gesundheitsschaden  erst  ab  einem Visus  unter 
0,2%  angenommen.  Laut  Bericht  von  Dr.  C._______  (recte:  Dr. 
W._______) betrage der Visus am Auge rechts 0,2%, vorbestehend sei 
der Visus mit 0,3% beschrieben worden. Demnach sei eine leichte Ver-
schlechterung  des  Gesundheitszustandes  zwar  eingetreten,  jedoch 
ohne sich in rentenrelevanter Weise auszuwirken (act. 130). Zur beste-
henden Gesichtsfeldeinschränkung äusserte sich Dr. Z._______ nicht.

5.3 Den im Einspracheverfahren vom Beschwerdeführer weiteren ein-
gereichten Arztberichten ist Folgendes zu entnehmen:

Dr. R._______ stellte  in  seinem augenärztlichen Bericht  vom 7. De-
zember 2005 einen Visus von 6/24 am Auge rechts fest,  links seien 
nur schwache Wahrnehmungen möglich. Zur Arbeitsfähigkeit äusserte 
er  sich  nicht  (act.  137).  Im  Bericht  vom  5.  Januar  2006  führte  Dr. 
R._______ aus, dass der Beschwerdeführer am linken Auge blind und 
rechts nur schwaches Sehen möglich sei; bedingt durch das Glaucoma 
und den angeborenen Nystagmus sei das Gesichtsfeld merklich einge-

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schränkt. Aufgrund der aufgeführten Behinderung sei der Beschwerde-
führer nicht mehr arbeitsfähig (act. 142). 

Im Bericht vom 30. Dezember 2005 führte Dr. W._______ im Wesentli-
chen aus, am rechten Auge betrage die Sehschärfe mit Brille 6/30, und 
am  linken  Auge  sei  nur  Lichtwahrnehmung  vorhanden.  Der  Augen-
druck betrage rechts  6.5  mmHg und links  20.6 mmHg. Die Sehkraft 
des Patienten sei rechts nur sehr schwach, und links sei er blind (voll-
ständiges Glaucoma) (act. 140). Im Bericht vom 24. April 2006 stellte 
Dr. W._______ erneut fest, dass der Visus am rechten Auge 0,2% be-
trage,  das Gesichtsfeld eingeschränkt  und am linken Auge nur Licht 
Wahrnehmung möglich sei (act. 159).

Die Beratungs- und Rehabilitationsstelle für Sehbehinderte und Blinde 
des Kantons B._______ liess sich im Bericht  vom 7. April  2006 wie 
folgt vernehmen: Die Probleme, welche der Beschwerdeführer äusse-
re, resultierten im Wesentlichen aus der Kombination von reduzierter 
Sehschärfe  und  massiv  eingeschränktem  Gesichtsfeld  am  rechten 
Auge sowie vollständiger Blindheit links (act. 155). 

Die  IV-Stelle  legte  die  im  Einspracheverfahren  neu  eingegangenen 
ärztlichen Unterlagen erneut dem RAD Rhone vor. Im Bericht vom 22. 
Juni 2006 stellte Dr. Z._______ beim Beschwerdeführer als Hauptdiag-
nose Amaurose links bei Glaucom und Visusverminderung rechts mit 
Gesichtsfeldeinschränkung, als Nebendiagnose mit Auswirkungen auf 
die Arbeitsfähigkeit hypertrophe Kardiomyopathie und als Nebendiag-
nose ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit Varikosis rechter Un-
terschenkel fest. Dabei verwies er auf den Bericht von Dr. W._______ 
vom 30. Dezember 2005, woraus zu schliessen sei, dass sich der Zu-
stand laut den letzten ophtalmologischen Untersuchungsberichten ver-
schlechtert habe. Auf dem Auge rechts zeige sich ein Visusverlust mit 
Gesichtsfeldeinschränkung, auf dem linken Auge sei der Beschwerde-
führer  nun  vollständig  blind.  Aufgrunddessen  sei  dem  Versicherten 
eine normale Tätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt nicht mehr zumut-
bar. In der bisherigen Tätigkeit sei er zu 100% ab dem 30. Dezember 
2005 arbeitsunfähig (act. 166).

6.
Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht 
verwehrt, im Wesentlichen oder sogar ausschliesslich gestützt auf me-
dizinische  Unterlagen  zu  entscheiden,  die  der  zuständige  Versiche-
rungsträger intern eingeholt hat. In solchen Fällen sind an die Beweis-

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würdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinn zu stellen, dass 
bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssig-
keit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzuneh-
men sind (vgl. BGE 125 V 352 ff. E. 3, 122 V 162 E. 1d und Urteil des 
Bundesgerichts  9C-552/2007,  E.5).  Die  fachliche  Qualifikation  eines 
RAD-Arztes ist demzufolge hinsichtlich des Beweiswertes seiner Aus-
sagen  von  erheblicher  Bedeutung  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts  I 
211/06 vom 22. Februar 2007 E. 5.4.1).

6.1 Die Arztberichte von Dr. Z._______ vom 22. Juni 2006 und 13. Ok-
tober  2005  weisen  gewisse  Widersprüchlichkeiten  auf:  Dem  Arztbe-
richt von Dr. W._______ vom 30. Dezember 2005 wird eine Verschlim-
merung der gesundheitlichen Situation attestiert; zur Blindheit links sei 
nun rechts  bei  einem Visus  von 0,2  eine Gesichtsfeldeinschränkung 
dazugekommen, was nun eine ganze Rente rechtfertige. Der Arztbe-
richt von Dr. W._______ vom 22. August 2005 bescheinigte jedoch die-
selben Beeinträchtigungen, wobei der RAD-Arzt unter Hinweis auf die-
sen Bericht  in  der  Stellungnahme vom 13. Oktober  2005  keine Ver-
schlechterung  des  Gesundheitszustandes  in  rentenrelevanter  Weise 
angenommen  hatte.  Im  Arztbericht  vom  12.  April  2007  führte  Dr. 
Z._______ die konsultierten Arztberichte der behandelnden Ärzte auf, 
jedoch  ohne  diese  in  nachvollziehbarer  Weise  zu  würdigen.  Zudem 
gab er (irrtümlicherweise) an, laut Bericht von Dr. N._______ vom 1. 
November 2004 sei dem Beschwerdeführer die Arbeit als Bibliothekar 
zu 100% zumutbar. Dr. N._______ attestierte dem Beschwerdeführer 
jedoch eine 80 – 90%-ige Arbeitsunfähigkeit als Buchhalter. Überdies 
ist  die  Zusammenstellung insofern  unvollständig,  als  gemäss Vorins-
tanz  entscheidwesentliche  Elemente,  wie  die  ärztlich  attestierte  Ge-
sichtsfeldeinschränkung rechts (vgl. Vernehmlassung vom 28. Novem-
ber 2006), nicht aufgeführt werden. 

Bei  dieser  Sachlage  erscheint  es  unerlässlich  durch  einen  Facharzt 
bzw. eine Fachärztin in Ophtalmologie detailliert  darlegen zu lassen, 
ab wann die massgebend erklärte Gesichtsfeldeinschränkung in Kom-
bination mit dem verminderten Visus rechts und der Blindheit links zur 
vollständigen Erwerbsunfähigkeit geführt hat. 

Beizufügen  bleibt,  dass  die  im  Beschwerdeverfahren  eingereichten 
Arztberichte von Dr. W._______ (25. Mai 2007, 26. Januar 2007 und 
24.  September  2006)  im  Wesentlichen  die  bereits  in  den  Berichten 
vom 24. April 2006, 30. Dezember 2005 und 22. August 2005 geschil-

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derten  gesundheitlichen  Beeinträchtigungen  wiederholen  und  sich 
zum Teil auf den Zeitraum ab 17. Juli 2006 beziehen (zwei undatierte 
ärztliche Kurzberichte von Dr. N.________). Sie sind im vorliegenden 
Beschwerdeverfahren (Überprüfungszeitpunkt nur bis zum Einsprache-
entscheid vom 17. Juli 2006) somit nicht ausschlaggebend.

6.2 Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung hat das Gericht, das 
den Sachverhalt als ungenügend abgeklärt erachtet, die Wahl, die Sa-
che zur weiteren Beweiserhebung an die Verwaltung zurückzuweisen 
oder selber die nötigen Instruktionen vorzunehmen (ZAK 1987 S. 264 
E. 2a). Bei festgestellter Abklärungsbedürftigkeit verletzt die Rückwei-
sung  der  Sache  an  die  Verwaltung  als  solche  weder  den  Untersu-
chungsgrundsatz noch das Gebot eines einfachen und raschen Verfah-
rens. Anders verhielte es sich nur dann, wenn die Rückweisung an die 
Verwaltung  einer  Verweigerung  des  gerichtlichen  Rechtsschutzes 
gleichkäme (beispielsweise  dann,  wenn  aufgrund  besonderer  Gege-
benheiten nur ein Gerichtsgutachten bzw. andere gerichtliche Beweis-
massnahmen geeignet wären, zur Abklärung des Sachverhalts beizu-
tragen), oder wenn die Rückweisung nach den konkreten Umständen 
als unverhältnismässig bezeichnet werden müsste (BGE 122 V 163 E. 
1d). Vorliegend sind keine Gründe ersichtlich, die der Rückweisung der 
Sache zur weiteren Abklärung an die  IV-Stelle  entgegenstehen wür-
den. 

6.3 Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen, die angefochte-
ne Einspracheverfügung vom 17. Juli 2006 ist aufzuheben und die Sa-
che zur weiteren Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts an die 
Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz hat namentlich die vom Be-
schwerdeführer eingereichten Arztberichte einem Facharzt Ophtalmo-
logie vorzulegen bzw. durch die zuständige Botschaft vorlegen zu las-
sen und diesen anzuweisen, die vorliegenden ärztlichen Berichte all-
seits  zu  würdigen  sowie  sich  betreffend  Grad  und  Zeitpunkt  der 
Arbeitsunfähigkeit  des Beschwerdeführers detailliert  zu äussern. Ge-
stützt darauf hat die Vorinstanz eine neue Verfügung zu erlassen.

7.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer, 
der sich anwaltlich nicht vertreten liess und dem auch sonst keine not-
wendigen und verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, ist kei-
ne Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird im Sinn der Erwägungen teilweise gutheissen, 
und  der  angefochtene  Einspracheentscheid  vom  17.  Juli  2006  wird 
aufgehoben.

2.
Die Sache wir zur Feststellung des Sachverhalts und zum Erlass einer 
neuen  Verfügung  im  Sinn  der  Erwägung  6.3  an  die  Vorinstanz 
zurückgewiesen.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und dem Beschwerdefüh-
rer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Sabine Uhlmann

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen  gemäss  den  Art.  82  ff.,  90  ff.  und  100  des 
Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  (BGG,  SR  173.110) 
gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache zu verfassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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