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**Case Identifier:** 67ddc549-1ff5-5a2d-a5d5-00f1ae680017
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-14
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 14.10.2025 VBE.2025.59
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2025-59_2025-10-14.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

2. Kammer 

 

VBE.2025.59 / ms / hf 
Art. 130 

 

 

Urteil vom 14. Oktober 2025 
 
 

Besetzung  Oberrichterin Fischer, Vizepräsidentin 

Oberrichterin Gössi  

Oberrichter Kathriner  

Gerichtsschreiber Schweizer          

 

 
   

Beschwerde-

führerin  

 F._____ 

vertreten durch MLaw Yves Brühwiler, Rechtsanwalt, Marktgasse 20, 

9000 St. Gallen    

 

 
   

Beschwerde-

gegnerin  

 Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern   

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend UVG 

(Einspracheentscheid vom 3. Januar 2025) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Die 1976 geborene Beschwerdeführerin leistete im Rahmen einer Anstel-

lung bei der A._____ AG seit dem 18. September 2023 einen Einsatz als 

Betriebsangestellte bei der B._____AG und war in dieser Eigenschaft bei 

der Beschwerdegegnerin obligatorisch gegen die Folgen von 

Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 

20. Oktober 2023 erlitt sie, als sie als Lenkerin eines Personenwagens auf 

der Autobahn unterwegs war, eine Auffahr- und anschliessend eine 

Streifkollision, wobei sie sich gemäss Bagatellunfall-Meldung UVG vom 

9. November 2023 eine Prellung der Schulter zuzog. Die Beschwer-

degegnerin anerkannte daraufhin ihre Leistungspflicht im Zusammenhang 

mit diesem Unfall und richtete der Beschwerdeführerin vorübergehende 

Leistungen (Taggeld und Heilkosten) aus. Nach entsprechenden Abklä-

rungen stellte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen mit Verfügung vom 

27. August 2024 per gleichem Datum ein. Die dagegen von der Beschwer-

deführerin erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 

3. Januar 2025 ab. 

 

2. 

2.1. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 3. Januar 2025 erhob die Beschwer-

deführerin mit Eingabe vom 5. Februar 2024 (recte: 2025) fristgerecht Be-

schwerde und stellte folgende Anträge: 

 

"1. Der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 3. Jan. 2025 sei aufzu-
heben. 

 2. Es seien sämtliche gesetzlichen Versicherungsleistungen in Zusam-
menhang mit dem Ereignis vom 20. Okt. 2023 zu erbringen. 

 3. Eventuell sei die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts und Neube-
urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 30. April 2025 beantragte die Beschwerdegeg-

nerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Die Beschwerdegegnerin begründete die per 27. August 2024 verfügte 

Leistungseinstellung damit, dass die noch über diesen Zeitpunkt hinaus ge-

klagten, mit keinem unfallbedingten objektivierbaren organischen Korrelat 

 - 3 - 

 

 

zu erklärenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wenn überhaupt in 

einem natürlichen, so jedenfalls in keinem adäquaten Kausalzusammen-

hang zum Unfall vom 20. Oktober 2023 stünden (vgl. Vernehmlassungs-

beilage [VB] 123 S. 5 ff.). Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegen-

über im Wesentlichen auf den Standpunkt, sie sei infolge des fraglichen 

Unfalls weiterhin – seit dem 1. Februar 2025 noch zu 50 % – in ihrer Ar-

beitsfähigkeit eingeschränkt. Die Beschwerdegegnerin habe den an-

spruchsrelevanten Sachverhalt unzureichend abgeklärt und einen adäqua-

ten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und ihren noch über den 

27. August 2024 hinaus persistierenden Beschwerden zu Unrecht verneint. 

 

1.2. 

Strittig und zu prüfen ist damit, ob die Beschwerdegegnerin mit Einsprache-

entscheid vom 3. Januar 2025 (Vernehmlassungsbeilage [VB] 123) zu 

Recht ihre Leistungen hinsichtlich des Unfalls vom 20. Oktober 2023 per 

27. August 2024 eingestellt hat. 

 

2. 

2.1. 

Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden die Versicherungsleistungen, soweit 

das Gesetz nichts anderes bestimmt, bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfäl-

len sowie Berufskrankheiten gewährt. Die versicherte Person hat Anspruch 

auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 Abs. 1 erster 

Teilsatz UVG). Ist sie infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig, 

hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Wird die 

versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat 

sie nach Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich 

der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat. Erlei-

det sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körper-

lichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 

UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. 

 

2.2. 

2.2.1. 

Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst 

voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden 

(Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. 

Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-

stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge-

treten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit ein-

getreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für 

die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 

dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 

Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 

anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-

ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge-

 - 4 - 

 

 

dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Stö-

rung entfiele (BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163 und 129 V 177 E. 3.1 S. 181 

mit Hinweisen; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 und 129 V 402 

E. 4.3.1 S. 406). 

 

2.2.2. 

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 

Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 

worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 

der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-

recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-

finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die 

Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 

S. 181 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_646/2019 vom 

6. März 2020 E. 8). 

 

2.3. 

2.3.1. 

Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt neben dem natürlichen 

Kausalzusammenhang voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem 

eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. 

Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache 

eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge 

und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Er-

folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfol-

ges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 

V 177 E. 3.2 S. 181, 129 V 402 E. 2.2 S. 405 und 125 V 456 E. 5a 

S. 461 f.). 

 

2.3.2. 

Im Sozialversicherungsrecht spielt die Adäquanz als rechtliche Eingren-

zung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden 

Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiese-

ner Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitge-

hend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit 

Hinweis auf BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103). Anders verhält es sich bei 

natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Be-

schwerden. Hier ist bei der Beurteilung der Adäquanz vom augenfälligen 

Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbe-

zogene Kriterien einzubeziehen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweis 

unter anderem auf BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.). Bei psychischen Fehl-

entwicklungen nach Unfall werden diese Adäquanzkriterien unter Aus-

schluss psychischer Aspekte geprüft (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140; so-

genannte Psycho-Praxis), während bei Schleudertraumen und äquivalen-

ten Verletzungen der HWS sowie Schädel-Hirntraumen auf eine Differen-

zierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet 

 - 5 - 

 

 

wird (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen; sogenannte Schleuder-

trauma-Praxis [vgl. BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130]). 

 

2.3.3. 

Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von 

der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unab-

hängig sind. Organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen liegen vor, 

wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen 

bestätigt werden (vgl. BGE 134 V 109 E. 9 S. 122, 117 V 359 E. 5d/aa 

S. 363; SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 mit Hinweisen, U 479/05 E. 5.4; Urteil 

des Bundesgerichts 8C_806/2007 vom 7. August 2008 E. 8.2 mit weiteren 

Hinweisen). Die Untersuchungsmethoden müssen zudem wissenschaftlich 

anerkannt sein (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 f. mit Hinweisen; Urteil des 

Bundesgerichts 8C_675/2010 vom 21. Oktober 2010 E. 2 mit Hinweis auf 

Urteil des Bundesgerichts 8C_806/2007 vom 7. August 2008 E. 8.2).  

 

2.3.4. 

Die Beurteilung der Adäquanz ist eine Rechtsfrage, welche die Verwaltung 

bzw. das Gericht vorzunehmen hat (BGE 115 V 133 E. 11b S. 146; 

vgl. auch BGE 134 V 109 E. 3.2 S. 113 und E. 6.2.1 S. 117). Deshalb ist 

hier – im Gegensatz zur Frage nach dem natürlichen Kausalzusammen-

hang – der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht mass-

gebend (BGE 112 V 30 E. 1b S. 33; KURT PÄRLI/LAURA KUNZ, in: Kie-

ser/Kradolfer/Lendfers [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, 5. Aufl. 2024, N. 92 zu 

Art. 4 ATSG). 

 

2.3.5. 

Die Adäquanzprüfung zwischen dem Unfallereignis und den geklagten ge-

sundheitlichen Beschwerden hat im Zeitpunkt des Fallabschlusses zu er-

folgen. Der Unfallversicherer hat Heilbehandlung und Taggeldleistungen 

nur so lange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behand-

lung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet wer-

den kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vor-

übergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf 

eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abzuschliessen 

(vgl. BGE 134 V 109 E. 3 ff. S. 112 ff. und 133 V 64 E. 6.6.2 S. 64). Unter 

namhafter Besserung ist die zu erwartende Steigerung oder Wiederherstel-

lung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, zu verstehen. 

Dabei muss die zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen, während un-

bedeutende Verbesserungen nicht genügen. Bei der Schleudertrauma-

Praxis darf der Fallabschluss dabei erst vorgenommen werden, wenn ins-

gesamt keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu er-

warten ist, während bei der Psycho-Praxis behandlungsbedürftige psychi-

sche Gesundheitsschäden kein Hindernis für den Fallabschluss darstellen 

(vgl. NABOLD, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversiche-

 - 6 - 

 

 

rungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 5. Aufl. 2024, 

S. 142 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung; Urteil des Bundesge-

richts 8C_137/2014 vom 5. Juni 2014 E. 4.1). 

 

3. 

3.1. 

3.1.1. 

Aus den medizinischen Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin 

nach dem Unfall vom 20. Oktober 2023 über verschiedene Beschwerden 

(Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Bewegungseinschränkung so-

wie Schulterschmerzen [vgl. VB 16 S. 2; 42]) klagte und die von ihr konsul-

tierten Ärzte verschiedentlich eine HWS-Distorsion (vgl. VB 16, 69 

S. 1;  70) sowie eine posttraumatisch aktivierte AC-Gelenksarthrose der 

rechten Schulter und eine Ansatztendinopathie der Supraspinatussehne 

(VB 70 S. 2) diagnostizierten, wobei die bildgebenden Abklärungen keine 

organisch objektivierbaren Unfallfolgen ergaben (vgl. VB 16 S. 4; 80 S. 2; 

83 S. 2). 

 

3.1.2. 

Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheent-

scheid in medizinischer Hinsicht auf die auf den medizinischen Akten ba-

sierende Stellungnahme vom 21. August 2024 ihres Kreisarztes 

Dr. med. univ. C._____, Praktischer Arzt. Dieser hielt fest, in der gesamten 

vorliegenden Dokumentation würde sich kein Hinweis auf objektivierbare 

Unfallfolgen finden. Bei fehlenden Hinweisen auf Unfallfolgen sei von wei-

teren Behandlungen unfallbedingt keine Besserung zu erwarten. Eine erst-

malige Arztkonsultation sei erst 12 Tage nach dem Unfall erfolgt. Unfall-

spezifische Befunde seien nicht ausgewiesen. Somit sei unfallbedingt eine 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Betriebsangestellte 

der Post oder in einer anderen Tätigkeit nie nachvollziehbar ausgewiesen 

gewesen. Unter der "administrativen Annahme einer ausgewiesenen Ar-

beitsunfähigkeit" sei spätestens mit dem 9. Januar 2024 bei definitivem 

Ausschluss von Unfallfolgen mittels MRI wieder eine ganztägige Arbeitsfä-

higkeit in jeder Tätigkeit gegeben (VB 89 S. 2). 

 

3.2. 

Die Beschwerdeführerin macht – in Anbetracht der Ergebnisse der ver-

schiedenen bildgebenden Untersuchungen zu Recht – nicht geltend, dass 

der Unfall vom 20. Oktober 2023 objektivierbare strukturelle Verletzungen 

gezeitigt habe. Überdies beanstandet sie – angesichts des Fehlens von 

Hinweisen in den medizinischen Akten für einen betreffend allfällige noch 

vorhandene unfallbedingte Beeinträchtigungen noch über den 27. August 

2024 hinaus zu erwartenden wesentlichen Therapieerfolg ebenfalls zu 

Recht – nicht, dass die Beschwerdegegnerin auf diesen Zeitpunkt hin den 

Fallabschluss vorgenommen hat. 

 

 - 7 - 

 

 

3.3. 

Zur Beurteilung der weiteren Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin be-

treffend die von der Beschwerdeführerin noch über den 27. August 2024 

hinaus geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen (soweit diese denn 

in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum erlittenen Verkehrsunfall 

standen bzw. stehen), deretwegen dieser von ihrem Hausarzt noch über 

Ende August 2024 hinaus eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde 

(vgl. VB 118 S. 2), ist demnach eine Adäquanzprüfung vorzunehmen 

(vgl. vorne E. 2.3.1.). Nach welcher Praxis diese zu erfolgen hat, kann 

dabei offenbleiben, denn auch die Anwendung der für die Beschwerdefüh-

rerin günstigeren Schleudertrauma-Praxis führt zur Verneinung der Adä-

quanz, wie nachfolgend aufzuzeigen ist (vgl. zu diesem Vorgehen statt 

vieler Urteile des Bundesgerichts 8C_296/2018 vom 21. November 2018 

E. 3.2.2, 8C_193/2016 vom 26. Oktober 2016 E. 4.4, 8C_156/2016 vom 

1. September 2016 E. 4.2, 8C_240/2016 vom 13. Juli 2016 E. 6.3.1 und 

8C_30/2009 vom 13. Mai 2009 E. 5).  

 

3.4. 

3.4.1. 

Was das Vorgehen bei der Adäquanzprüfung betrifft, ist nach der Schleu-

dertrauma-Praxis für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs 

im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung 

für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit zu-

kommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder 

mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die Beurteilung dieser 

Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom au-

genfälligen Geschehensablauf – zwischen banalen beziehungsweise leich-

ten Unfällen einerseits, schweren Unfällen anderseits und schliesslich dem 

dazwischen liegenden mittleren Bereich unterschieden wird. Während der 

adäquate Kausalzusammenhang in der Regel bei schweren Unfällen ohne 

Weiteres bejaht und bei leichten Unfällen verneint werden kann, lässt sich 

die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem mittleren Bereich nicht auf-

grund des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es sind weitere, 

objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zu-

sammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen 

davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen (BGE 134 

V 109 E. 10.1 S. 126). Der Katalog der adäquanzrelevanten Kriterien lautet 

wie folgt (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130): 

 

– besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklich-
keit des Unfalls; 

– die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; 
– fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; 
– erhebliche Beschwerden; 
– ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim-

mert; 
– schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 
– erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen  

 - 8 - 

 

 

 

Nicht in jedem Fall ist der Einbezug sämtlicher Kriterien in die Gesamtwür-

digung erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beur-

teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium ge-

nügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, 

welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder so-

gar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist. Anderseits 

kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn 

es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist. Kommt keinem Einzelkrite-

rium besonderes beziehungsweise ausschlaggebendes Gewicht zu, so 

müssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Handelt 

es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem 

Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren 

zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt 

sein, damit die Adäquanz bejaht wird. Diese Würdigung des Unfalles zu-

sammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung 

des adäquaten Kausalzusammenhangs (Urteil des Bundesge-

richts 8C_375/2010 vom 4. August 2010 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 117 

V 359 E. 6b S. 367 f.; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f. mit 

Hinweisen). Sofern keines der Kriterien in besonders ausgeprägter oder 

auffallender Weise gegeben ist, bedarf es für die Bejahung des adäquaten 

Kausalzusammenhangs bei einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich 

zu den leichten Fällen des Nachweises von vier Kriterien. Demgegenüber 

müssen bei einem Unfall im eigentlich mittleren Bereich drei Kriterien 

ausreichen (vgl. SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5 und 

Urteile des Bundesgerichts 8C_414/2017 vom 26. Februar 2018 E. 3.5, 

8C_534/2017 vom 5. Dezember 2017 E. 4.3 und 8C_17/2017 vom 4. April 

2017 E. 6.1.2). 

 

3.4.2. 

Die Unfallschwere ist im Rahmen einer objektivierten Betrachtungsweise 

auf Grund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei ent-

wickelnden Kräften zu beurteilen. Nicht relevant sind die Kriterien, welche 

bei der Prüfung der Adäquanz bei mittelschweren Unfällen Beachtung fin-

den. Dies gilt etwa für die – ein eigenes Kriterium bildenden – Verletzungen, 

welche sich die versicherte Person zuzog, aber auch für – unter dem Ge-

sichtspunkt der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonde-

ren Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfende – äussere Umstände, wie eine 

allfällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder Verletzungs- respektive gar To-

desfolgen, die der Unfall für andere Personen nach sich zog (Urteil des 

Bundesgerichts 8C_66/2010 vom 6. September 2010 E. 4.1 mit Hinweis 

unter anderem auf SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1).  

 

 - 9 - 

 

 

3.5. 

3.5.1. 

Gemäss Rapport der Kantonspolizei D._____ vom 18. Dezember 2023 kol-

lidierte die Beschwerdeführerin am 20. Oktober 2023 um 23.40 Uhr 

(vgl. VB 127 S. 18) bei Regen auf der Autobahn mit einem unbekannten 

Personenwagen und kam daraufhin mit dem von ihr gelenkten Personen-

wagen auf dem 1. Überholstreifen zum Stillstand. Sie habe den Pannen-

blinker eingeschaltet und sei mit der Situation leicht überfordert gewesen. 

Ihr Fahrzeug habe einen defekten Reifen hinten links und eine geborstene 

Heckscheibe erlitten. In der Folge sei die Beschwerdeführerin 33 Sekunden 

auf dem 1. Überholstreifen gestanden. Diverse Fahrzeuge hätten das Pan-

nenfahrzeug ohne Kollision passieren können. Ein weiterer Personenwa-

genlenker habe eine Streifkollision mit dem Personenwagen der Be-

schwerdeführerin nicht verhindern können. In der Folge sei es zu einer 

weiteren Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen, 

jedoch ohne Beteiligung des Personenwagens der Beschwerdeführerin 

(vgl. VB 127 S. 27); diese habe keine Verletzungen erlitten (VB 127 S. 22) 

und sei noch am Unfallort zum Unfallhergang befragt worden (vgl. VB 127 

S. 25). 

 

3.5.2. 

Die Beschwerdegegnerin qualifizierte das Unfallereignis vom 20. Oktober 

2023 als mittelschwer im eigentlichen Sinne (vgl. VB 123 S. 8), was von der 

Beschwerdeführerin angesichts der geschilderten Gegebenheiten zu Recht 

nicht beanstandet wird. Demnach müssten mindestens drei der massge-

benden Kriterien erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden könnte. 

 

3.6. 

3.6.1. 

Ob das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder be-

sonderen Eindrücklichkeit des Unfalls erfüllt ist, beurteilt sich objektiv und 

nicht aufgrund des subjektiven Empfindens der versicherten Person 

(BGE 140 V 356 E. 5.6.1 S. 366). Jedem mindestens mittelschweren Unfall 

ist ferner eine gewisse Eindrücklichkeit eigen, die somit noch nicht für eine 

Bejahung des Kriteriums ausreichen kann (SVR 2012 UV Nr. 2 S. 3, 

8C_100/2011 E. 3.5.1). Den Akten ist zu entnehmen, dass der Unfall auf 

einer stark befahrenen Autobahn mit einer Beteiligung von mehreren Fahr-

zeugen und bei schwierigen Strassen- und Sichtverhältnissen (nachts und 

bei regnerischem Wetter) stattfand. Die Beschwerdeführerin wurde aber 

weder aus dem Fahrzeug geschleudert noch wurde sie im Unfallfahrzeug 

eingeklemmt. Im Gegenteil konnte sie das Unfallfahrzeug selbständig und 

gemäss Einschätzung der Polizei unverletzt verlassen. Sie hatte keine (ver-

letzten) Mitfahrenden dabei und gab zwar an, sie sei "etwas unter Schock" 

gestanden, war aber unmittelbar nach dem Unfall ohne Weiteres in der 

Lage, Angaben zu dessen Hergang zu machen (vgl. VB 127 S. 25). Insge-

 - 10 - 

 

 

samt ist das Kriterium demnach – wenn überhaupt – höchstens einfach, 

jedoch nicht in ausgeprägter Weise erfüllt. 

 

3.6.2. 

Hinsichtlich der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen 

ist massgebend, dass die Beschwerdeführerin nach Lage der medizi-

nischen Akten keine schwerwiegenderen Verletzungen davontrug. Bei 

einer Schulterprellung handelt es sich um keine gravierende Läsion, und 

auch ein (allfälliges) kraniozervikales Beschleunigungstrauma (Grad I) ge-

nügt für sich allein nicht zur Bejahung dieses Kriteriums. Es bedarf hierzu 

vielmehr einer besonderen Schwere der für das Schleudertrauma ty-

pischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Beschwer-

debild beeinflussen können (Urteil des Bundesgerichts 8C_714/2009 vom 

14. April 2010 E. 6.7.1). Besondere Umstände sind ebenso wenig erkenn-

bar wie eine besondere Schwere der für das Schleudertrauma typischen 

Beschwerden und werden von der Beschwerdeführerin auch nicht sub-

stantiiert geltend gemacht. Das Kriterium ist nicht erfüllt. 

 

3.6.3. 

Zum Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Be-

handlung ist festzuhalten, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre-

chung ärztliche Verlaufskontrollen und Abklärungsmassnahmen, manual-

therapeutische Massnahmen sowie medikamentöse Schmerzbekämpfung, 

wie sie von der Beschwerdeführerin in Anspruch genommen wurden (vgl. 

VB 16 S. 3; 45; 50; 70; 74), allein nicht genügen, um dieses Kriterium zu 

erfüllen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2016 vom 4. November 

2016 E. 8, 8C_285/2016 vom 22. Juli 2016 E. 11 und 8C_711/2010 vom 

14. Januar 2011 E. 5.3.3). Die durchgeführten Behandlungen (Physiothe-

rapie und Analgesie) können überdies nicht im Sinne der Rechtsprechung 

als belastend gelten (vgl. Beschwerde, S. 8). Insgesamt waren die getroffe-

nen Vorkehren damit nicht mit der durch das Kriterium anvisierten 

erheblichen zusätzlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden 

(vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_82/2011 vom 9. Juni 2011 E. 8.4 und 

8C_213/2011 vom 7. Juni 2001 E. 8.2.4). Das Kriterium ist somit nicht er-

füllt. 

 

3.6.4. 

Auch eine ärztliche Fehlbehandlung, erhebliche Komplikationen (zu verste-

hen als Umstände, die den durchschnittlichen Heilungsprozess eines un-

fallbedingten Gesundheitsschadens ungünstig beeinflussen, selbst aber 

nicht auf den Unfall zurückzuführen sein müssen; vgl. Urteil des Bundes-

gerichts 8C_147/2017 vom 2. August 2017 E. 5.3) oder ein schwieriger 

Heilungsverlauf sind aus den Akten nicht ersichtlich. Alleine aus der Dauer 

der ärztlichen Behandlung (welche vorliegend bis zum Fallabschluss ohne-

hin lediglich rund zehn Monate dauerte) und der geklagten Beschwerden 

darf nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf oder erhebliche 

 - 11 - 

 

 

Komplikationen geschlossen werden (vgl. Beschwerde, S. 9). Es bedarf 

hierzu vielmehr besonderer Gründe, welche die Genesung beeinträchtigt 

oder verzögert haben (BGE 134 V 109 E. 10.2.6 S. 129 und SVR 2007 UV 

Nr. 25, U 479/05 E. 8.5). Solche sind nicht ersichtlich. Der Umstand, dass 

trotz verschiedener Therapien keine Beschwerdefreiheit erreicht werden 

konnte, reicht allein für die Bejahung des Kriteriums jedenfalls nicht aus 

(Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2011 vom 9. Juni 2011 E. 8.5). Das Kri-

terium ist nicht erfüllt. 

 

3.6.5. 

Die Kriterien der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener An-

strengungen und der erheblichen Beschwerden brauchen nicht mehr ver-

tieft geprüft zu werden. Aus den Akten ergeben sich jedenfalls keine ent-

sprechenden ernsthaften Anstrengungen der Beschwerdeführerin im Sinne 

eines konkret erkennbaren Willens, sich durch aktive Mitwirkung schnellst-

möglich wieder optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern. Dies vermag 

die Annahme nicht zu rechtfertigen, das Kriterium der erheblichen Arbeits-

unfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen wäre in auffallender Weise 

erfüllt. Gleiches gilt für das Kriterium der erheblichen Beschwerden, zumal 

den (medizinischen) Akten keine auffallend weitrechenden Beeinträchti-

gungen im Lebensalltag zu entnehmen sind (vgl. dazu Urteil des Bundes-

gerichts 8C_616/2016 vom 4. November 2016 E. 9 mit Hinweis auf 

BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128) und solche von der Beschwerdeführerin 

auch beschwerdeweise nicht geltend gemacht werden.  

 

3.7. 

Zusammengefasst ist höchstens eines der Adäquanzkriterien, dasjenige 

der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrück-

lichkeit des Unfalls, in nicht ausgeprägter Form erfüllt. Der adäquate Kau-

salzusammenhang zwischen der von der Beschwerdeführerin erlittenen 

Auffahr- und Streifkollision und den im Zeitpunkt des Fallabschlusses noch 

persistierenden Beschwerden ist folglich zu verneinen. Somit besteht 

zwischen dem Unfall vom 20. Oktober 2023 und den über den 27. August 

2024 hinaus noch geklagten Beschwerden kein für einen (weiteren) Leis-

tungsanspruch rechtsgenüglicher Kausalzusammenhang. Die Beschwer-

degegnerin hat daher zu Recht auf weitere medizinische Abklärungen ver-

zichtet (vgl. Beschwerde, S. 9) und ihre Leistungen auf dieses Datum hin 

eingestellt. 

 

4. 

4.1. 

Nach dem Dargelegten erweist sich der angefochtene Einsprache ent-

scheid vom 3. Januar 2025 als rechtens. Die dagegen erhobene Be-

schwerde ist daher abzuweisen.   

 

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 - 12 - 

 

 

4.2. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

 

4.3. 

Der Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als So-

zialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch 

auf Parteientschädigung zu.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 

 - 13 - 

 

 

   

Aarau, 14. Oktober 2025 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Die Vizepräsidentin: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Fischer Schweizer