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**Case Identifier:** 89ef7f68-6e83-5c95-8c1e-92636d31b7d4
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-10-29
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 29.10.2014 810 2014 159 (810 14 159)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2014-159_2014-10-29.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 29. Oktober 2014 (810 14 159) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Kausalabgaben 

 

 

Nach- und Strafsteuer zur direkten Bundessteuer 1999/2000 

 

 
Besetzung Abteilungs-Vizepräsident Beat Walther, Kantonsrichter Christian  

Haidlauf, Markus Clausen, Claude Jeanneret, Niklaus Ruckstuhl,  
Gerichtsschreiberin Julia Kempfert 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Alexander Filli, Advokat 
  

 
gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Kreuzbodenweg 1, 4410 Liestal, Be-
schwerdegegner 
 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Rheinstrasse 33, 
Postfach, 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin 
 
 
 

Beigeladene 
 

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, Eigerstrasse 65, Postfach, 
3003 Bern 
 

  
 

Betreff Nach- und Strafsteuer zur direkten Bundessteuer 1999/2000  
(Entscheid der Abteilung Steuergericht vom 28. Februar 2014) 

 

 

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A. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft führt ein Strafverfahren unter 
anderem wegen Steuerbetrugs gegen A.____, welcher in den Jahren 1999 und 2000 als Organ 
der B.____ AG (B.____) amtete. Aufgrund einer Meldung der Staatsanwaltschaft leitete die 
Steuerverwaltung Basel-Landschaft (Steuerverwaltung) im Dezember 2009 ein Nach- und 
Strafsteuerverfahren gegen A.____ ein. Mit Verfügung vom 28. März 2013 erhob die Steuer-
verwaltung für die Steuerjahre 1999/2000 für die direkte Bundessteuer Nachsteuern in der Hö-
he von Fr. 241‘400.-- sowie eine Steuerbusse von 150% der Nachsteuer in der Höhe von 
Fr. 362‘100.-- und Verzugszinsen von insgesamt Fr. 111‘447.50. Zur Begründung wurde ausge-
führt, dass in den Jahren 1999 und 2000 nicht alle Einkünfte der B.____ im Zusammenhang mit 
den Vermittlungsprovisionen der C.____ AG (C.____) deklariert worden seien. A.____ sei zu 
56% an der B.____ als Aktionär beteiligt, weshalb ihm 56% der nicht verbuchten Vermittlungs-
provisionen als geldwerte Leistungen zugerechnet würden. 
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Dr. Alexander Filli, Advokat, 
am 25. April 2013 Einsprache und stellte darin im Wesentlichen die Anträge, das Verfahren sei 
bis zum Abschluss der Strafuntersuchungen gegen D.____ und A.____ sowie des Nach- und 
Strafsteuerverfahrens gegen die B.____ zu sistieren und die Verfügung betreffend Nachsteuer 
und Busse zur direkten Bundessteuer 1999/2000 vom 28. März 2013 aufzuheben. Mit Ein-
spracheentscheid vom 9. Oktober 2013 wies die Steuerverwaltung sowohl die Sistierungsanträ-
ge als auch die Einsprache in der Sache ab. 
 
C. A.____, vertreten durch Dr. Alexander Filli, erhob am 8. November 2013 gegen den 
Einspracheentscheid Beschwerde an das Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-
Landschaft, Abteilung Steuergericht (Steuergericht). Darin beantragte er in verfahrensrechtli-
cher Hinsicht, es sei das Verfahren bis zum Abschluss der Strafuntersuchungen gegen ihn und 
D.____ und bis zum Abschluss des Nach- und Strafsteuerverfahrens gegen die B.____ zu sis-
tieren. Im Weiteren stellte er den Antrag, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und die di-
rekte Bundessteuer 1999/2000 sei unverändert gemäss der ursprünglichen Veranlagung festzu-
legen. Eventualiter sei von einer Strafsteuer abzusehen, subeventualiter sei diese herabzuset-
zen; unter o/e-Kostenfolge zulasten des Staates.  
 
D. Das Steuergericht wies zunächst die Sistierungsanträge mit Verfügung vom 
3. Januar 2014 ab. Mit Entscheid vom 28. Februar 2014 wies es sodann die Beschwerde in der 
Sache sowie die Einsprache gegen die Verfügung vom 3. Januar 2014 ab.  
 
E. Gegen den Entscheid des Steuergerichts erhob A.____, vertreten durch 
Dr. Alexander Filli, mit Eingabe vom 13. Juni 2014 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-
Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte, in 
Gutheissung der Beschwerde sei der Entscheid des Steuergerichts betreffend Nach- und Straf-
steuern aufzuheben und es sei die direkte Bundessteuer 1999/2000 unverändert gemäss der 
ursprünglichen Veranlagung festzulegen und es sei von der Strafsteuer abzusehen. Eventuali-
ter sei die Strafsteuer herabzusetzen; unter o/e-Kostenfolge zulasten des Staates. In verfah-
rensrechtlicher Hinsicht wurde beantragt, das Nachsteuer- und Strafsteuerverfahren, eventuell 
nur das Strafsteuerverfahren, seien bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens ge-

 

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gen D.____ und A.____ und bis zum rechtskräftigen Abschluss des Nach- und Strafsteuerver-
fahrens gegen die B.____ zu sistieren; sodann sei das Nachsteuerverfahren vom Strafsteuer-
verfahren zu trennen.  
 
F. In ihrer Stellungnahme vom 7. Juli 2014 beantragte die Steuerverwaltung die Ab-
weisung der Verfahrensanträge und mit Vernehmlassung vom 12. August 2014 die Abweisung 
der Beschwerde in der Hauptsache. Das Steuergericht liess sich mit Eingabe vom 8. Juli 2014 
zu den Verfahrensanträgen und zu der Hauptsache vernehmen und schloss ebenfalls auf Ab-
weisung der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuerverwaltung liess sich innert Frist nicht 
vernehmen. Mit Präsidialverfügung vom 30. Juli 2014 wurden die Anträge auf Sistierung und 
Trennung der Verfahren abgewiesen. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundes-
gericht mit Urteil vom 23. September 2014 nicht ein. 
 
G. Mit Schreiben vom 15. September 2014 beantragte der Beschwerdeführer, vertreten 
durch Dr. Alexander Filli, die Durchführung einer mündlichen Verhandlung. Mit verfahrenslei-
tendet Verfügung vom 19. September 2014 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung über-
wiesen und eine Parteiverhandlung angesetzt. Der Beweisantrag des Beschwerdeführers, wo-
nach beim Amt für Justiz des Fürstentums Liechtenstein eine amtliche Erkundigung einzuholen 
sei, wurde gutgeheissen und die weiteren Beweisanträge des Beschwerdeführers abgewiesen. 
Nach nochmaliger Durchsicht der Verfahrensakten wurde mit Verfügung vom 25. September 
2014 auf eine amtliche Erkundigung bzw. die amtliche Einholung eines Handelsregisterauszugs 
der E.____ Anstalt beim Amt für Justiz des Fürstentums Liechtenstein verzichtet und es dem 
Beschwerdeführer freigestellt, die von ihm beantragte Erkundigung einzuholen und dem Gericht 
einzureichen. 
 
H. Anlässlich der heutigen Parteiverhandlung halten die Parteien an ihren Anträgen 
und Vorbringen fest. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reicht dem Gericht die Ankla-
geschrift der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 26. September 2014 ein und stellt zu-
dem erneut die Verfahrensanträge, es seien das Nachsteuer- und Strafsteuerverfahren bis zum 
rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens gegen D.____ und A.____ zu sistieren; sodann 
sei das Nachsteuerverfahren vom Strafsteuerverfahren zu trennen. Im Weiteren wiederholt der 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers seine Beweisanträge, wonach Herr F.____, Frau 
G.____ und Herr H.____ als Zeugen einzuvernehmen seien. Die Beschwerdegegner beantra-
gen, es seien die erneut gestellten Verfahrens- sowie Beweisanträge abzuweisen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g: 
 
1. Gemäss Art. 145 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG) vom 
14. Dezember 1990 i.V.m. § 3 der Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über die direkte 
Bundessteuer vom 13. Dezember 1994 können Entscheide des Steuergerichts mit Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht als letzte kantonale Instanz angefochten wer-
den. Mit der Beschwerde in Steuersachen können gemäss § 45 Abs. 2 des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 alle Mängel des 

 

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angefochtenen Entscheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden. Die formellen 
Voraussetzungen nach Art. 140 ff. DBG und Art. 145 Abs. 2 DBG sowie §§ 43 ff. VPO sind er-
füllt, sodass auf die Beschwerde einzutreten ist. 
 
2.1 Vorweg ist über die an der heutigen Parteiverhandlung erneut gestellten Beweis- und 
Verfahrensanträge des Beschwerdeführers zu befinden.  
 
2.2 Mit Präsidialverfügung vom 19. September 2014 wurden die Beweisanträge, wonach 
die vorgenannten Zeugen einzuvernehmen seien, abgewiesen. Vorliegend sind keine Gründe 
ersichtlich, welche ein Abweichen von der damaligen Verfügung rechtfertigen würden, zumal 
vom Beschwerdeführer in keiner Weise vorgebracht wird, inwiefern die angerufenen Zeugen zur 
Aufklärung des Sachverhalts zusätzlich beitragen könnten. Aus dem Strafverfahren befinden 
sich die Einvernahmeprotokolle der Zeugen in den vorliegenden Verfahrensakten und das Ge-
richt kann somit grundsätzlich darauf abstellen und diese Aussagen in die Beurteilung einbezie-
hen. Die Beweisanträge des Beschwerdeführers, wonach Herr F.____, Frau G.____ und Herr 
H.____ als Zeugen einzuvernehmen seien, werden abgewiesen. 
 
2.3 Mit Präsidialverfügung vom 30. Juli 2014 wurden die Verfahrensanträge des Be-
schwerdeführers auf Sistierung des Nachsteuer- und Strafsteuerverfahrens sowie auf Trennung 
der beiden Verfahren abgewiesen. Auf die dagegen erhobene Beschwerde ist das Bundesge-
richt mit Urteil vom 23. September 2014 nicht eingetreten und hat dabei dargelegt, dass nicht 
erkennbar sei, inwiefern die Verweigerung der nachgesuchten Sistierung und Trennung der 
Verfahren einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil für den Beschwerdeführer beinhalte. 
Auch aufgrund der heute eingereichten Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft 
ändert sich nichts an der Tatsache, dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern Informa-
tionen, welche ihn im Nachsteuerverfahren entlasten würden, im Steuerstrafverfahren für ihn 
nachteilig sein könnten. Zudem hat er sich im vorliegenden Verfahren in seiner Beschwerdebe-
gründung bereits ausführlich zur Sache geäussert. Diese Rechtsschriften samt Beilagen sowie 
die Verfahrensakten sind dem Gericht bereits bekannt. Schliesslich ist festzustellen, dass an 
der heutigen – vom Beschwerdeführer beantragten – Parteiverhandlung lediglich der Rechts-
vertreter des Beschwerdeführers anwesend ist, weshalb der Beschwerdeführer selber keine 
weiteren Fragen beantworten bzw. keine Auskunft erteilen muss, welche ihn belasten könnte. 
Es liegen somit keine Gründe vor, welche eine Sistierung oder Trennung der Verfahren, insbe-
sondere gegen den Willen der Beschwerdegegner, rechtfertigen würden (vgl. Präsidialverfü-
gung vom 30. Juli 2014 E. 2). Die Verfahrensanträge des Beschwerdeführers, es seien das 
Nachsteuer- und Strafsteuerverfahren bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens 
gegen D.____ und A.____ zu sistieren und das Nachsteuerverfahren vom Strafsteuerverfahren 
zu trennen, werden abgewiesen. 
 
3.1 Der Beschwerdeführer bringt im Weiteren vor, er habe im Zeitraum 1997 bis 2001 kei-
nen Wohnsitz in der Schweiz gehabt. Zu dieser Zeit habe er mit seiner damaligen Lebenspart-
nerin und den gemeinsamen Kindern in Frankreich gewohnt. Er habe damals der Steuerbehör-
de Basel-Landschaft einen Wohnsitz in I.____ angegeben, da er sich daraus für die Schei-
dungsauseinandersetzung mit seiner damaligen Ehefrau Vorteile erhofft habe. 

 

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3.2 Der Beschwerdegegner führt dagegen aus, dass die Darlegungen des Beschwerde-
führers betreffend Wohnsitz in den Jahren 1999 und 2000 als Schutzbehauptungen zu werten 
seien, zumal der Beschwerdeführer bis vor Einleitung des Nachsteuerverfahrens seinen dama-
ligen Wohnsitz auch nicht in Frankreich gesehen habe. 
 
3.3 Das Nachsteuerverfahren ist grundsätzlich auf die Behandlung derjenigen Punkte zu 
beschränken, in denen sich Abänderungen aus den neu entdeckten Tatsachen oder Beweismit-
teln ergeben (KLAUS A. VALLENDER/MARTIN E. LOOSER, in: Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar 
zum Schweizerischen Steuerrecht I/2b, 2. Auflage, Basel 2008, Rz. 13 zu Art. 151). Von der 
Zwecksetzung des Nachsteuerverfahrens – der Korrektur des Steuerausfalls – her erscheint es 
jedoch richtig, vom Steuerpflichtigen erstmals im Nachsteuerverfahren geltend gemachte steu-
ermindernde Tatsachen auch dann zu berücksichtigen, wenn sie für ihn nicht neu sind, und 
zwar unabhängig davon, ob sie zu den steuerbegründenden Tatsachen, die zum Nachsteuer-
verfahren geführt haben, kausal sind oder nicht (KLAUS A. VALLENDER/MARTIN E. LOOSER, 
a.a.O., Rz. 14 zu Art. 151). Vorbehalten werden in diesem Zusammenhang sowohl für die Ver-
waltung als auch für den Pflichtigen der Grundsatz von Treu und Glauben und das Verbot wi-
derspruchsvollen Verhaltens (KLAUS A. VALLENDER/MARTIN E. LOOSER, a.a.O., Rz. 14 zu 
Art. 151). Daraus ergibt sich, dass Grundlagen, welche die steuerpflichtige Person im ordentli-
chen Einschätzungsverfahren anerkannt hatte, nicht erneut in Frage gestellt werden können 
(FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN KAUFMANN/HANS ULRICH MEUTER, Kommentar zum Zür-
cher Steuergesetz, 3. Auflage, Zürich 2013, Rz. 45 zu § 160). Vielmehr ist die steuerpflichtige 
Person an die im ordentlichen Einschätzungsverfahren gegebene Sachverhaltsdarstellung und 
die daraus gezogenen Schlüsse gebunden. Insbesondere kann die bisher unangefochtene 
Steuerhoheit im Nachsteuerverfahren nicht mehr in Frage gestellt werden. Dasselbe gilt analog 
für die subjektive Steuerpflicht (FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN KAUFMANN/HANS ULRICH 
MEUTER, a.a.O., Rz. 45 zu § 160). 
 
3.4 In seinen Steuerveranlagungen der Jahre 1999 und 2000 hat der Beschwerdeführer 
jeweils seinen Wohnsitz in I.____ im Kanton Basel-Landschaft vorbehaltlos angegeben. Diese 
Veranlagungen sind in Rechtskraft erwachsen, ohne dass sich der Beschwerdeführer gegen 
seine Veranlagung im Kanton Basel-Landschaft gewehrt hätte. Indem der Beschwerdeführer im 
vorliegenden Verfahren die Steuerhoheit des Kantons Basel-Landschaft bestreitet, obschon er 
diese im Veranlagungsverfahren 1999 und 2000 ausdrücklich anerkannt hat, verhält er sich 
offensichtlich widersprüchlich, was unter dem Gesichtspunkt des Grundsatzes von Treu und 
Glauben nicht geschützt werden kann. Anzufügen bleibt, dass die vom Beschwerdeführer be-
auftragten Treuhänder, J.____ AG, in ihrem Schreiben an die Steuerverwaltung vom 
14. Februar 2002 ausführen, dass der Beschwerdeführer seit dem 1. Januar 2001 im Ausland 
lebe und er sie unter anderem beauftragt habe, seine bisherigen Steuererklärungen zu überar-
beiten. Es muss somit davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer erst seit Janu-
ar 2001 im Ausland lebt und bis zu diesem Zeitpunkt seinen Wohnsitz in der Schweiz gehabt 
hatte. Die Bescheinigung der damaligen Lebensgefährtin des Beschwerdeführers vom 7. April 
2013, wonach dieser in den Jahren 1997 bis 2001 mit ihr in Frankreich gelebt hätte, ist als Ge-
fälligkeitsschreiben zu werten. Diese Rüge ist somit unbegründet. 

 

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4. Strittig und zu beurteilen ist weiter, ob die Steuerverwaltung dem Beschwerdeführer zu 
Recht Nach- und Strafsteuern für die Jahre 1999 und 2000 auferlegt und das Steuergericht die-
sen Entscheid zu Recht gestützt hat. 
 
4.1 Ergibt sich aufgrund von Tatsachen oder Beweismitteln, die der Steuerbehörde nicht 
bekannt waren, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskräftige Veran-
lagung unvollständig ist, oder ist eine unterbliebene oder unvollständige Veranlagung auf ein 
Verbrechen oder ein Vergehen gegen die Steuerbehörde zurückzuführen, so wird gemäss 
Art. 151 DBG die nicht erhobene Steuer samt Zins als Nachsteuer eingefordert (Abs. 1). Hat der 
Steuerpflichtige Einkommen, Vermögen und Reingewinn in seiner Steuererklärung vollständig 
und genau angegeben und das Eigenkapital zutreffend ausgewiesen und haben die Steuerbe-
hörden die Bewertung anerkannt, so kann keine Nachsteuer erhoben werden, selbst wenn die 
Bewertung ungenügend war (Abs. 2). 
 
4.2 Im Veranlagungsverfahren muss der Steuerpflichtige alles tun, um eine vollständige 
und richtige Veranlagung zu ermöglichen (Art. 126 Abs. 1 DBG). Insbesondere muss er das 
Formular für die Steuererklärung wahrheitsgemäss und vollständig ausfüllen (Art. 124 Abs. 2 
DBG). Der Steuerpflichtige trägt dabei die Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit 
der Steuererklärung (Urteile des Bundesgerichts 2C_123/2012/2C_124/2012 vom 8. August 
2012 E. 5.1; 2C_494/2011/2C_495/2011 vom 6. Juli 2012 E. 2.1.1, in: StE 2012 B 72.25 Nr. 2). 
Die Steuerbehörde ihrerseits ist zur Vornahme ergänzender Abklärungen verpflichtet, wenn die 
Steuererklärung Fehler enthält, die klar ersichtlich bzw. offensichtlich sind. Nur solche augenfäl-
ligen Mängel begründen eine Verletzung der behördlichen Untersuchungspflicht und bewirken, 
dass keine "neuen Tatsachen" im Sinne von Art. 151 Abs. 1 DBG vorliegen (Art. 130 Abs. 1 
DBG; Urteile des Bundesgerichts 2C_1225/2012/ 2C_1226/2012 vom 7. Juni 2013 E. 3.1; 
2C_494/2011/2C_495/2011 vom 6. Juli 2012 E. 2.1.3, in: StE 2012 B 72.25 Nr. 2; Urteil 
2C_123/2012/2C_124/2012 vom 8. August 2012 E. 5.3).  
 
4.3 Gemäss Art. 153 Abs. 3 DBG sind im Nachsteuerverfahren die Vorschriften über die 
Verfahrensgrundsätze sowie das Veranlagungs- und das Beschwerdeverfahren sinngemäss 
anwendbar. Damit gelten auch im Nachsteuerverfahren die allgemeinen Grundsätze zur Be-
weislast und Mitwirkungspflicht im System der gemischten Veranlagung (vgl. Art. 123 ff. DBG; 
BGE 121 II 273 E. 3c/aa; Urteile des Bundesgerichts 2C_494/2011/2C_495/2011 vom 6. Juli 
2012 E. 2.3.1, in: StE 2012 B 72.25 Nr. 2; 2C_76/2009 vom 23. Juli 2009 E. 2.2, in: StR 
64/2009 S. 834). Nach der im Steuerrecht herrschenden Normentheorie trägt die Steuerbehör-
de die Beweislast für die steuerbegründenden und -erhöhenden Tatsachen. Dagegen ist der 
Steuerpflichtige für die steueraufhebenden und -mindernden Tatsachen beweisbelastet (Art. 8 
ZGB analog; BGE 138 II 57 E. 7.1; 133 II 153 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 
2C_95/2013/2C_96/2013 vom 21. August 2013 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Steuerbehörde hat 
nachzuweisen, was die Eröffnung des Nachsteuerverfahrens und auch den Erlass einer zulas-
ten des Steuerpflichtigen veränderten Veranlagung rechtfertigt (Urteil 2C_494/2011/ 
2C_495/2011 vom 6. Juli 2012 E. 2.3.1 mit Hinweisen, in: StE 2012 B 72.25 Nr. 2). Demzufolge 
obliegt der Beweis, dass die Veranlagung ungenügend gewesen ist, der Steuerbehörde (KLAUS 

 

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A. VALLENDER/MARTIN E. LOOSER, a.a.O., Rz. 12 zu Art. 151). Nach dem Bundesgericht genügt 
für den Beweis der unvollständigen Besteuerung die Überzeugung, dass die entdeckten Ele-
mente mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht versteuert worden sind (KLAUS A. 
VALLENDER/MARTIN E. LOOSER, a.a.O., Rz. 12 zu Art. 151).  
 
4.4 Nach Art. 20 Abs. 1 lit. c DBG sind als Ertrag aus beweglichem Vermögen steuerbar 
insbesondere Dividenden, Gewinnanteile, Liquidationsüberschüsse und geldwerte Vorteile aus 
Beteiligungen aller Art. Zu den geldwerten Vorteilen zählen unter anderem auch die so 
genannten "verdeckten Gewinnausschüttungen". Es handelt sich dabei um Leistungen der 
Gesellschaft an den Inhaber von Beteiligungsrechten (oder diesen Nahestehende), denen keine 
oder keine genügenden Gegenleistungen gegenüberstehen und die einem an der Gesellschaft 
nicht beteiligten Dritten nicht oder in wesentlich geringerem Umfang erbracht worden wären. 
Anzustellen ist dazu ein Drittvergleich (vgl. BGE 138 II 57 E. 2.2 ff. mit umfassenden Hinweisen 
auf Rechtsprechung und Literatur).  
 
5.1 Das Steuergericht führt in seinem Entscheid aus, das Geschäftsmodell der B.____ sei 
ungewöhnlich, sachwidrig und vor allem aber den wirtschaftlichen Gegebenheiten völlig 
unangemessen. Dass die B.____ auf der einen Seite die Lohnkosten für “fremde“ Versiche-
rungsagenten der E.____ Anstalt mit Sitz in K.____ getragen habe, sie aber auf der anderen 
Seite auf ihr als Gegenleistung zustehende Provisionen aus den vermittelten C.____ Versiche-
rungsverträgen verzichtet haben soll, sei wirtschaftlich gesehen unverständlich. Als Organ und 
Mehrheitsaktionär (56%) der B.____ habe der Beschwerdeführer den Geldfluss innerhalb der 
Gesellschaft zweifellos bestens beeinflussen können. Damit seien ihm auch die an die E.____ 
anstatt an die B.____ geflossenen Gelder zur freien Verfügung gestanden. Die Nachsteuer sei 
demzufolge samt Zinsen zu Recht erhoben worden. Auch der objektive sowie subjektive Tatbe-
stand der Steuerhinterziehung seien damit erfüllt. Zudem sei die verfügte Strafsteuer durch die 
Höhe des hinterzogenen Betrages und den absichtlichen Einsatz eines Konstrukts mit einer 
liechtensteinischen Anstalt, was als schweres Verschulden zu qualifizieren sei, gerechtfertigt. 
Die Strafsteuer in der Höhe von 150% der Nachsteuer sei somit nicht zu beanstanden. 
 
5.2 Der Beschwerdeführer macht hingegen geltend, dass die B.____ keinerlei Zahlungen 
an die E.____ geleistet habe und sie auch keine nahestehenden Personen seien. Die B.____ 
habe rechtlich gar keinen Anspruch auf die von der C.____ an die E.____ bezahlten Provisio-
nen. Die Übernahme der Agentenlöhne durch die B.____ sei ein geschäftsmässig begründeter 
Aufwand gewesen, da sie eine gerechtfertigte Vorinvestition in künftige Geschäfte dargestellt 
und die B.____ zudem die Bestandesprovisionen für alle vermittelten C.____ Versicherungsver-
träge erhalten habe. Es bestehe keinerlei Rechtfertigung zur Annahme einer geldwerten Leis-
tung an den Beschwerdeführer. Damit bestehe keine rechtliche Grundlage zur Erhebung einer 
Nach- und Strafsteuer. 
 
5.3 Im parallel geführten Beschwerdeverfahren wird mit Urteil des Kantonsgerichts vom 
29. Oktober 2014 bereits festgehalten, dass die B.____ auf ihr zustehende Einnahmen teilweise 
zugunsten der ihr nahestehenden liechtensteinischen E.____ Anstalt verzichtet hat, ohne eine 
Gegenleistung zu erhalten, welche grundsätzlich von einem unabhängigen Dritten gefordert 

 

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würde. Dieser Ertragsverzicht zählt zum steuerbaren Reingewinn der B.____, weshalb die 
Steuerverwaltung zu Recht eine Nachsteuer bei der B.____ erhoben und das Steuergericht 
dieses Vorgehen zu Recht geschützt hat (Urteile des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- 
und Verwaltungsrecht [KGE VV] vom 29. Oktober 2014 [810 14 161/810 14 162] E. 9.4). In Be-
zug auf das Nach- und Strafsteuerverfahren betreffend die B.____ kann somit vollumfänglich 
auf die Ausführungen im vorgenannten Urteil verwiesen werden. Zu beurteilen ist demzufolge, 
ob auch dem Beschwerdeführer als Organ und Mehrheitsaktionär der B.____ der Ertragsver-
zicht der B.____ anzurechnen und infolgedessen eine Nach- bzw. Strafsteuer für diesen Ertrag 
zu erheben ist. 
 
6.1 Die Vorinstanz hält diesbezüglich fest, dass der Beschwerdeführer als Organ und 
Mehrheitsaktionär der B.____ den Geldfluss innerhalb der Gesellschaft zweifellos bestens habe 
beeinflussen können. Somit habe er auch alle für den Geldtransfer ins Ausland notwendigen 
Schritte planen und veranlassen können. In der Folge hätten ihm dann die an die E.____ an-
statt an die B.____ geflossenen Gelder zur freien Verfügung gestanden. Es sei naheliegend, 
dass auch die E.____ durch den Beschwerdeführer sowie durch D.____ beherrscht worden sei 
und somit als Mittel zum Zweck gedient habe, die Gelder ausser Landes zu schaffen, um sie 
danach steuerfrei vereinnahmen zu können. Indem die B.____ auf die Vereinnahmung der ihr 
zustehenden Provisionen verzichtet habe, um diese an die E.____ weiterzuleiten, damit sie dort 
wiederrum dem Beschwerdeführer zur Verfügung gestanden hätten, habe die B.____ ihrem 
Aktionär über die E.____ eine geldwerte Leistung zukommen lassen, die grundsätzlich auf der 
Ebene des Aktionärs der Einkommenssteuer unterliege. Dass die E.____ dazwischen gestan-
den sei und die Gelder nicht direkt geflossen seien, sei unerheblich, zumal die E.____ nur die 
Funktion gehabt habe, die Gelder ausser Landes zu transferieren. Es dränge sich aufgrund der 
gesamten Umstände zwingend die Schlussfolgerung auf, dass die geldwerten Leistungen den 
Aktionären der B.____ zugekommen seien. 
 
6.2 In Bezug auf diese Ausführungen der Vorinstanz entgegnet der Beschwerdeführer, 
dass er im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell der E.____ nicht involviert gewesen sei. 
Er habe die E.____ nicht beherrscht und diese habe ihm auch nicht als Mittel zum Zweck ge-
dient, um Gelder ins Ausland zu schaffen, um sie steuerfrei vereinnahmen zu können. Dem 
Beschwerdeführer seien im fraglichen Zeitraum weder von der B.____ noch von der E.____ 
Gelder im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell der E.____ und damit auch keine geldwer-
ten Leistungen zugeflossen. 
 
6.3 Den vorliegenden Akten sind zwar Indizien dafür zu entnehmen, dass der Beschwerde-
führer und sein Geschäftspartner bei der B.____, D.____, die Eigentümer bzw. die wirtschaftlich 
Berechtigten an der E.____ Anstalt waren. Allein diese Indizien oder Annahmen können jedoch 
nicht dazu führen, dass die geldwerten Leistungen, welche die E.____ erhalten hat, direkt dem 
Beschwerdeführer angerechnet werden. Den vorliegenden Akten ist kein direkter Beweis zu 
entnehmen, welcher auf die Eigentümerschaft bzw. die wirtschaftliche Berechtigung des Be-
schwerdeführers an der E.____ hindeuten würde. Es fehlen Beweismittel oder Tatsachen, wel-
che eine direkte Verbindung zwischen der liechtensteinischen E.____ und dem Beschwerdefüh-
rer aufzeigen. Insbesondere liegen keine Beweise vor, welche einen direkten oder indirekten 

 

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Vermögensübertrag von der E.____ an den Beschwerdeführer bestätigen. Den Akten ist jedoch 
zu entnehmen, dass H.____, damaliger Mitarbeiter der C.____ und Verantwortlicher für die Lei-
tung des Maklergeschäfts, an seinen Einvernahmen vom 31. März 2009 und vom 
24. September 2009 aussagte, dass bei der Provisionsabwicklung zwischen der C.____ und 
der B.____ immer D.____ von der B.____ im Vordergrund gestanden habe und Informationen 
über die E.____ auch immer von D.____ gekommen seien. In seiner Einvernahme vom 
10. Mai 2010 führte F.____ aus, er sei Verwaltungsrat bei der E.____ gewesen und ihm sei 
A.____ zwar als Geschäftspartner von D.____ vorgestellt worden, seiner Ansicht nach sei je-
doch D.____ hinter der E.____ gestanden. Aussagen oder Hinweise für eine direkte wirtschaft-
liche Beteiligung des Beschwerdeführers an der E.____ liegen nicht vor. Dass eine direkte ge-
schäftliche Verbindung zwischen der B.____ und der ihr nahestehenden E.____ bestanden hat 
und die B.____ zugunsten der E.____ auf ihr zustehende Erträge verzichtet hat, ist erstellt (vgl. 
KGE VV vom 29. Oktober 2014 [810 14 161/810 14 162]). Ob dem Beschwerdeführer durch 
diese geschäftliche Verbundenheit indirekt oder direkt geldwerte Leistungen zugekommen sind, 
ist nicht bewiesen. Zudem wird in der Beilage C des Revisionsberichts Nr. 2009-210 vom 
16. Dezember 2009 festgehalten, dass die betroffenen Geschäftsführer der B.____ gegenüber 
der Staatsanwaltschaft jede Auskunft verweigern würden und somit unklar bleibe, an wen die 
Provisionen weitergeflossen seien. Aus diesem Grund sei ein Rechtshilfegesuch in K.____ 
hängig. Über den Verlauf oder allfällige Ergebnisse dieses Rechtshilfegesuchs geht aus den 
Entscheiden der Vorinstanzen und den Akten nichts hervor. Im Rahmen der Beweislastvertei-
lung wäre es jedoch an der Steuerverwaltung gelegen, zu beweisen, dass das steuerauslösen-
de Element der Eigentümerschaft an der E.____ bzw. eine wirtschaftliche Berechtigung an der-
selben auch wirklich vorliegt. Ein solcher Nachweis ist der Steuerverwaltung indessen nicht ge-
lungen. Ebenso wenig hat der Beschwerdeführer eingestanden, wirtschaftlich an der E.____ 
berechtigt gewesen zu sein.  
 
6.4 Trotz des erstellten Ertragsverzichts der B.____ zugunsten der ihr nahestehenden 
E.____ (vgl. KGE VV vom 29. Oktober 2014 [810 14 161/810 14 162]), liegen keine direkten 
Beweise und auch keine genügenden Indizien vor, welche einen direkten Beweis ersetzen wür-
den, dass der Beschwerdeführer von der E.____ Gelder bezogen hat. Daraus folgt, dass die an 
die E.____ geflossenen Provisionen, auf welche die B.____ verzichtet hatte, nicht dem Be-
schwerdeführer zugerechnet werden dürfen. Unter diesen Umständen ist der beweisbelasteten 
kantonalen Steuerverwaltung der Nachweis nicht gelungen, dass der Beschwerdeführer geld-
werte Leistungen von der liechtensteinischen E.____ Anstalt erhalten und nicht deklariert hat. 
Demzufolge fehlt es an den Voraussetzungen von Art. 151 DBG für eine Nachsteuererhebung. 
Zugleich ist damit der objektive Tatbestand einer vollendeten Steuerhinterziehung gemäss 
Art. 175 DBG ausgeschlossen, womit auch die Voraussetzungen für die Erhebung einer Hinter-
ziehungsbusse nach § 175 DBG nicht vorliegen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 2A.706/2006 
vom 1. März 2007 E. 3.4; 2A.583/2004 vom 21. April 2005 E. 3.1). Die Beschwerde ist somit 
gutzuheissen. 
 
7.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten 
des kantonsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens zu Lasten der Gerichtskasse (Art. 145 Abs. 2 
DBG i.V.m. Art. 144 Abs. 1 DBG, § 20 Abs. 3 und 4 VPO). Der erhobene Kostenvorschuss ist 

 

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dem Beschwerdeführer zurückzuzahlen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat dem 
Gericht für die Verfahren 810 2014 159 und 810 2014 160 eine gemeinsame Honorarrechnung 
(pro forma) eingereicht. Darin macht er einen Aufwand von 32,25 Stunden à Fr. 400.-- geltend. 
Entgegen der Aufforderung in der Verfügung vom 19. September 2014 hat der Rechtsvertreter 
des Beschwerdeführers keine detaillierte Honorarnote eingereicht, weshalb sein Aufwand er-
messensweise festzulegen ist. Insbesondere hinsichtlich der Beschwerdebegründung, welche 
grösstenteils mit der Beschwerdebegründung an das Steuergericht übereinstimmt, erscheint 
eine pauschale Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 5‘000.-- für den vorliegenden Fall als 
angemessen. Demzufolge hat die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft dem Be-
schwerdeführer eine pauschale Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 5'000.-- (inklusive 
Auslagen und antragsgemäss ohne Mehrwertsteuer) zu bezahlen (Art. 145 Abs. 2 DBG i.V.m. 
Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren 
vom 20. Dezember 1968 [VwVG]). 
 
7.2 Die Angelegenheit ist zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens an 
das Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Steuergericht, 
zurückzuweisen. 

 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
://: 1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der vorinstanzliche Entscheid 

aufgehoben. 
   
 2. Die Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzli-

chen Verfahrens an das Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons 
Basel-Landschaft, Abteilung Steuergericht, zurückgewiesen.  

   
 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer 

wird der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1‘400.-- zurück-
erstattet. 

   
 4. Die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft hat dem Be-

schwerdeführer eine Parteientschädigung in der Höhe von  
Fr. 5‘000.-- (inkl. Auslagen) auszurichten. 

 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin 
 
 
 
 

 

 

 

 

Gegen diesen Entscheid wurde am 9. Januar 2015 Beschwerde beim Bundesgericht (Verfah-
rensnummer 2C_16/2015) erhoben.