# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1627467b-12c9-5e11-914f-4b42a6693b85
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** RT250074-O3
**Docket/Reference:** RT250074-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/RT250074-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: RT250074-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. B. Schärer und Oberrichter lic. iur. K. Vogel 

sowie Leitende Gerichtsschreiberin lic. iur. E. Ferreño

Beschluss vom 17. Juni 2025

in Sachen

A._____, 

Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin

gegen

Stadt Zürich, 

Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Friedensrichteramt der Stadt Zürich, Kreise … und …, 

betreffend Rechtsöffnung (Ausstand)

Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts Audienz am 

Bezirksgericht Zürich vom 2. April 2025 (EB250021-L)

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Nach Einsicht in den vorinstanzlichen Entscheid vom 2. April 2025, mit welchem 

das Ausstandsgesuch der Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin (fortan Ge-

suchsgegnerin) gegen Bezirksrichterin lic. iur. T. Aladag de Capitani abgewiesen 

wurde (Urk. 3/23 = Urk. 2), 

nach Einsicht in die dagegen mit Eingabe vom 23. April 2025 erhobene Be-

schwerde der Gesuchsgegnerin (Urk. 1),

unter Hinweis auf die Präsidialverfügung vom 29. April 2025, mit welcher der Ge-

suchsgegnerin eine Frist von 10 Tagen zur Leistung eines Kostenvorschusses 

von Fr. 300.– für die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens angesetzt wurde 

(Urk. 4, gilt als zugestellt am 12. Mai 2025; vgl. Urk. 10 S. 2),

unter Hinweis auf die Präsidialverfügung vom 23. Mai 2025, mit welcher der Ge-

suchsgegnerin eine Nachfrist von 5 Tagen zur Leistung des Kostenvorschusses 

angesetzt wurde (Urk. 10; zugestellt am 3. Juni 2025, Empfangsschein angeheftet 

an Urk. 10),

da die Gesuchsgegnerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innert der am 

10. Juni 2025 abgelaufenen Nachfrist nicht geleistet hat,

weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 101 

Abs. 3 ZPO; vgl. Urk. 4 und 10, je Dispositiv-Ziffer 1),

da in Anwendung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG die Entscheidge-

bühr für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 150.– festzusetzen und ausgangsge-

mäss der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen ist und für das Beschwerdeverfahren 

keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 106 Abs. 1 und Art. 95 

Abs. 3 ZPO),

wird beschlossen:

1.

2.

Auf die Beschwerde der Gesuchsgegnerin wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt.

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3.

Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegne-

rin auferlegt.

4.

5.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage 

eines Doppels von Urk. 1, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangs-

schein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert in der 
Hauptsache beträgt Fr. 1'365.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

Zürich, 17. Juni 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Leitende Gerichtsschreiberin:

lic. iur. E. Ferreño

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