# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c04a198a-6140-550c-a9af-e48db60fe824
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-01
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 01.10.2025 S 2025 18
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2025-18_2025-10-01.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Diana Oswald, Vorsitz
MLaw Patrick Trütsch und lic. iur. Judith Fischer
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L vom 1. Oktober 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Ausgleichskasse Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Krankenversicherung 
(Prämienverbilligung)

S 2025 18 / S 2025 19

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Urteil S 2025 18

A.
A.a Die 1987 geborene A.________, Staatsangehörige von Deutschland mit Aufent-
haltsbewilligung B, zugezogen aus B.________ am 1. Oktober 2022, reichte am 27. April 
2023 für sich und ihre Anfang Juli 2022 geborene Tochter bei der Ausgleichskasse Zug 
einen Antrag auf Prämienverbilligung für das Jahr 2023 ein (AK-act. 1 f.). Am 30. April re-
sp. 27. Mai 2024 stellte sie einen entsprechenden Antrag für das Jahr 2024 (AK-act. 4, 6). 

A.b Mit Verfügung vom 13. November 2024 beschied ihr die Ausgleichskasse, dass für 
das Jahr 2024 kein Anspruch bestehe (AK-act. 11). Dagegen erhob A.________ am 
2. Dezember 2024 Einsprache (AK-act. 12). Mit Verfügung vom 9. Dezember 2024 ent-
schied die Ausgleichskasse gleichlautend für das Jahr 2023 (AK-act. 14). Dagegen erhob 
A.________ am 5. Januar 2025 Einsprache (AK-act. 16).

A.c Mit Einspracheentscheid vom 3. Januar 2025 wies die Ausgleichskasse die Ein-
sprache gegen die Verfügung vom 13. November 2024 ab (AK-act. 15). Mit Einspra-
cheentscheid vom 13. Januar 2025 trat sie auf die Einsprache vom 5. Januar 2025 gegen 
die Verfügung vom 9. Dezember 2024 infolge Fristversäumnis nicht ein (AK-act. 18).

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 3. Februar 2025 verlangte A.________ 
(sinngemäss) die Aufhebung beider Einspracheentscheide und die Verpflichtung der Aus-
gleichskasse, auf ihre Einsprache vom 5. Januar 2025 einzutreten und unter Berücksichti-
gung ihrer Versicherungskosten in Höhe der jeweiligen Richtprämie eine Neuberechnung 
der Prämienverbilligung für die Jahre 2023 und 2024 durchzuführen (act. 1).

C. Das Verwaltungsgericht eröffnete zwei Verfahren (S 2025 18 betreffend den Ein-
spracheentscheid vom 3. Januar 2025; S 2025 19 betreffend den Einspracheentscheid 
vom 13. Januar 2025). Mit Verfügung vom 5. Februar 2025 vereinigte die Vorsitzende die 
beiden Verfahren und legte fest, dass diese fortan unter der Verfahrensnummer S 2025 18 
geführt werden (act. 2).

D. Die Ausgleichskasse schloss vernehmlassend auf Abweisung der Beschwerde 
(act. 3).

E. In ihren weiteren Eingaben hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (act. 5, 7).

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Urteil S 2025 18

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Nach § 20 Abs. 2 des Gesetzes betreffend individuelle Prämienverbilligung in der 
Krankenpflegeversicherung des Kantons Zug (IPVG; BGS 842.6) kann gegen einen Ein-
spracheentscheid der Ausgleichskasse innert 30 Tagen seit der Mitteilung Beschwerde 
beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug eingereicht werden. Das Verwaltungsgericht ist 
örtlich und sachlich zuständig bei Wohnsitz der Beschwerdeführerin in der Stadt Zug und 
unbestrittener Zuständigkeit der Ausgleichskasse Zug für die Bearbeitung und erste Beur-
teilung des Anspruchs auf Prämienverbilligung. Die Beschwerdeführerin ist von den Ein-
spracheentscheiden vom 3. und 13. Januar 2025 direkt betroffen, wurde damit doch ihr 
Anspruch auf Prämienverbilligung verneint resp. auf die unterliegende Einsprache nicht 
eingetreten. Sie ist folglich zur Beschwerde legitimiert. Diese wurde fristgerecht einge-
reicht. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsord-
nung des Verwaltungsgerichts (GO VG; BGS 162.11).

2. Vorab ist zu klären, ob die Ausgleichskasse zu Recht nicht auf die Einsprache der 
Beschwerdeführerin vom 5. Januar 2025 gegen die Verfügung vom 9. Dezember 2024 be-
treffend Prämienverbilligung 2023 eingetreten ist.

2.1 Die Ausgleichskasse führte aus, die Verfügung vom 9. Dezember 2024 sei selben-
tags per A-Post versandt und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit am 10. Dezember 
2024 in den Machtbereich der Beschwerdeführerin gelangt. Somit habe die 20-tägige Ein-
sprachefrist am 11. Dezember 2024 zu laufen begonnen und am 30. Dezember 2024 ge-
endet. Die Einsprache, datiert mit 5. Januar 2025, sei am 7. Januar 2025 eingegangen 
und somit überwiegend wahrscheinlich am 6. Januar 2025 und mithin nicht fristgerecht der 
Post übergeben worden (AK-act. 18 S. 2).

2.2 Die Beschwerdeführerin gibt an, erinnerlich sei die Verfügung erst kurz vor Weih-
nachten, vermutlich am 20. Dezember 2024, in ihren Machtbereich gelangt. Es stelle sich 
die Frage, ob die Verfügung falsch datiert worden sei oder eine ungewöhnlich lange Post-
laufzeit vorliege (act. 1 in fine).

2.3 Nach der Rechtsprechung obliegt der Beweis der Tatsache sowie des Zeitpunktes 
der Zustellung von Verfügungen der Verwaltung, welche die entsprechende (objektive) 

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Urteil S 2025 18

Beweislast trägt. Wird die Tatsache oder das Datum der Zustellung uneingeschriebener 
Sendungen bestritten, muss im Zweifel auf die Darstellung der Empfängerin abgestellt 
werden, sofern der Beweis für die Zustellung nicht anderweitig erbracht werden kann 
(BGer 9C_815/2015 vom 8. August 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Gemäss Angaben der Be-
schwerdeführerin wurde dieser die Verfügung kurz vor Weihnachten 2024, "vermutlich am 
20. Dezember 2024", zugestellt. Da die Verwaltung eine frühere Zustellung der Verfügung 
nicht belegen kann, ist für die Eröffnung der Verfügung auf den 20. Dezember 2024 abzu-
stellen. Daran ändert nichts, dass hier – im Rahmen der Massenverwaltung – hinsichtlich 
der Tatsachen, die für die Zustellung der Verfügung erheblich sind, der Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit genügt (BGer 9C_61/2011 vom 4. Mai 2011 E. 2.3). 
Nach der Rechtsprechung vermag die Verwaltung den Wahrscheinlichkeitsbeweis für die 
Zustellung der Verfügung nämlich nicht mit dem Hinweis auf das Datum auf der Verfügung 
bzw. den blossen Hinweis auf den üblichen administrativen Ablauf (hier: Versand der Ver-
fügung am Tag der Fertigstellung und Eintreffen beim Adressaten am Folgetag, ohne 
Nachweis des Versanddatums bspw. anhand des elektronischen Aktenführungssystems) 
zu erbringen. 

Nach dem Gesagten begann die 20-tägige Einsprachefrist nach § 20 Abs. 1 IPVG erst am 
21. Dezember 2024 zu laufen. Mit der Eingabe am 5. bzw. 6. Januar 2025 wurde diese 
Frist gewahrt. Entsprechend hätte die Vorinstanz (formell) auf die Einsprache eintreten 
müssen. Eine Rückweisung der Sache rechtfertigt sich aus verfahrensökonomischen 
Gründen indes nicht, zumal die Ausgleichskasse die Einsprache im Nichteintretens-
Entscheid im Sinne einer Eventualbegründung materiell abgehandelt hat (vgl. dazu E. 4 
unten). 

3. Zu prüfen ist vorab, ob die Ausgleichskasse einen Anspruch der Beschwerdefüh-
rerin auf Prämienverbilligung für das Jahr 2024 zu Recht verneint hat.

3.1 Die Ausgleichskasse führte im entsprechenden Entscheid aus, die Beschwerde-
führerin sei bei einem deutschen Versicherer versichert. Da es sich dabei nicht um einen 
anerkannten und zur Durchführung der sozialen Krankenversicherung zugelassenen Ver-
sicherer nach Krankenversicherungs-Aufsichtsgesetz handle, bestehe kein Anspruch auf 
Prämienverbilligung. Für die Berechnung des Prämienverbilligungsanspruchs seien das 
von der Steuerverwaltung gemeldete Reineinkommen des Steuerjahres 2022 von 
Fr. 15'718.– sowie 10 % des Reinvermögens von Fr. 25'446.30 und ein Kinderabzug von 
Fr. 8'500.– berücksichtigt worden, woraus ein massgebendes Einkommen von insgesamt 

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Urteil S 2025 18

Fr. 32'664.30 resultiere. Da die Beschwerdeführerin bei einem nicht anerkannten Versi-
cherer versichert sei, sei keine Richtprämie zu berücksichtigen. Effektiv entstandene Ver-
sicherungsprämien und Gesundheitskosten könnten ebenfalls nicht berücksichtigt werden. 
Die Tochter der Beschwerdeführerin sei bei einem anerkannten Versicherer versichert. Für 
Kinder bis 18 Jahre betrage die Richtprämie für das Anspruchsjahr 2024 Fr. 1'239.60. 
Diese Prämie werde insoweit verbilligt, als sie 8 % des massgebenden Einkommens über-
steige. Vorliegend übersteige die Richtprämie von Fr. 1'239.60 nicht die 8 % des massge-
benden Einkommens von Fr. 2'613.15, weshalb kein Anspruch auf Prämienverbilligung 
bestehe (AK-act. 15 S. 2 f.).

3.2 Die Beschwerdeführerin macht beschwerdeweise im Wesentlichen was folgt gel-
tend: Das Prämienverbilligungsgesetz nenne als anspruchsberechtigte Personen solche 
mit steuerrechtlichem Wohnsitz im Kanton Zug (§ 4 Abs. 1 lit. a IPVG). Diese Vorausset-
zung erfülle sie. Weitere Einschränkungen würden nicht gemacht. Die Einschränkung 
nach § 4 Abs. 1 lit. c IPVG betreffe nur die dort genannte Personengruppe. Paragraf 5 
IPVG nenne als massgebende Prämien die Richtprämien. Eine Einschränkung auf Prämi-
en anerkannter Krankenkassen liege nicht vor. Darüber hinaus sehe § 6bis IPVG einen Ge-
samtanspruch selbst für im Ausland wohnende Familienangehörige vor und lege eine 
sinngemässe Anwendung der Bestimmungen der Prämienverbilligung des Bundes für 
Personen im Ausland in diesem Fall fest. Es würde dem Sinn und Zweck dieses Gesetzes 
widersprechen, wenn dies analog nicht auch für Familienangehörige gelten würde, die 
zwar nicht im Ausland leben, die aber aufgrund der bilateralen Abkommen zwischen 
Deutschland und der Schweiz teilweise ausländischen Regelungen unterliegen (act. 1).

3.3
3.3.1 Nach Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG; SR 
832.10) gewähren die Kantone den Versicherten in bescheidenen wirtschaftlichen Ver-
hältnissen Prämienverbilligungen. Die Kantone können autonom festlegen, was unter "be-
scheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen" zu verstehen ist, und bestimmen, welcher Per-
sonenkreis auf ihrem Gebiet Anspruch auf Prämienverbilligung hat (vgl. Gebhard Eugster, 
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum KVG, 2. Aufl. 2018, S. 613 Rz. 1). Mit "Versi-
cherte" sind nur diejenigen Personen gemeint, die der Krankenpflegeversicherung nach 
schweizerischem Recht und folglich auch dem Versicherungsobligatorium gemäss Art. 3 
KVG unterstehen. Als Versicherte gelten somit nur Personen, die entweder einen Wohn-
sitz in der Schweiz haben oder sich in der Schweiz für längere Zeit aufhalten und versiche-
rungspflichtig sind. Nur diese Personen können einen Anspruch auf Prämienverbilligung 

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Urteil S 2025 18

nach KVG haben. Die Einzelheiten der Versicherungspflicht nach Art. 3 KVG sind in den 
Art. 1–6 der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV; SR 832.102) geregelt. So 
hat beispielsweise eine Person mit Wohnsitz in der Schweiz, die in einem Mitgliedstaat der 
Europäischen Gemeinschaft arbeitet, keinen Anspruch auf Prämienverbilligung gemäss 
Art. 65 Abs. 1 KVG (Art. 2 Abs. 1 lit. d KVV). In diesem Fall richtet sich ein allfälliger An-
spruch auf Prämienverbilligung nach den Bestimmungen des Staates, in dem die Person 
erwerbstätig ist (vgl. Rolf Frick, in: Basler Kommentar KVG, 2020, Art. 65 N 6).

Die Beschwerdeführerin hat im August 2023 – nach Bezug von Elternzeit nach der Geburt 
ihrer Tochter im Juli 2022 – bei der C.________ ihre/eine Tätigkeit als D.________ 
(wieder-)aufgenommen (AK-act. 2, 6, 10; act. 1 S. 4). Aus dem Antrag für Prämienverbilli-
gung 2024 vom 27. Mai 2024 (AK-act. 6) ist zu schliessen, dass sie auch im Jahr 2024 
dort tätig war. Sie ist in Deutschland krankenversichert; in der Schweiz kann sie sich nach 
Auskunft der gemeinsamen Einrichtung KVG nicht krankenversichern (act. 1 S. 2). Ihr 
mangelt es mithin an der Versicherteneigenschaft gemäss Art. 65 Abs. 1 KVG, greift doch 
die schweizerische Versicherungspflicht bei ihr gerade nicht und verfügt sie infolgedessen 
über eine ausländische, nicht anerkannte Krankenversicherung. Aktenkundig ist, dass sich 
zudem der Arbeitgeber an einer privaten Kranken- und Pflege-Pflichtversicherung im Jahr 
2023 im Umfang von EUR 791.65 beteiligte (AK-act. 10). Soweit die Beschwerdeführerin 
eine Anspruchsberechtigung gestützt auf das IPVG geltend machen will, zielen ihre Ein-
wände entsprechend ins Leere, umso mehr, als (trotz grundsätzlicher Mitwirkungspflicht 
der Beschwerdeführerin, die im Prämienverbilligungsverfahren als Gesuchstellerin auftrat) 
ohnehin weder dargetan wird noch ersichtlich ist, dass und in welcher Höhe sie überhaupt 
Beiträge an ihre deutsche Krankenversicherung zu leisten hat. Klar ist jedenfalls, dass ei-
ne Anrechnung der Richtprämie bei ausländischer, nicht anerkannter Versicherung nicht in 
Frage kommt. Weitere diesbezügliche Ausführungen erübrigen sich. Ihre Tochter unter-
steht dem Versicherungsobligatorium nach KVG und ist bei der E.________ versichert 
(AK-act. 2, 4). Richtig ist folglich, dass die Ausgleichskasse bei der Berechnung der Prä-
mienverbilligung resp. der Prüfung des Anspruchs (siehe dazu sogleich E. 3.3.2) nur die 
(Richt-)Prämie der Tochter der Beschwerdeführerin berücksichtigt hat.

3.3.2 Die Ausgleichskasse hat im Einspracheentscheid die Regeln zur Berechnung des 
Anspruchs auf Prämienverbilligung nach IPVG i.V.m. der Verordnung zum Gesetz betref-
fend individuelle Prämienverbilligung in der Krankenpflegeversicherung (IPVV; BGS 
842.61) sowie dem Regierungsratsbeschluss vom 28. November 2023 betreffend "Prämi-
enverbilligung 2024 in der Krankenpflegeversicherung" zutreffend wiedergegeben. Darauf 

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Urteil S 2025 18

wird verwiesen. Das massgebende Einkommen legte sie im Einklang mit den gesetzlichen 
Bestimmungen auf Grundlage der (unbestrittenen gebliebenen) Steuerdaten der Be-
schwerdeführerin und unter Berücksichtigung des Kinderabzugs fest. Entgegen der An-
sicht der Beschwerdeführerin (act. 5 S. 2) waren deren Einkommen und Vermögen als 
Teile resp. Parameter des massgebenden Einkommens zu berücksichtigten, obwohl die-
ses nur der – von der Ausgleichskasse korrekt festgelegten – Richtprämie der Tochter ge-
genübergestellt wurde. Nach Art. 3 Abs. 1 KVG ist die Beschwerdeführerin als gesetzliche 
Vertreterin ihrer Tochter verpflichtet, diese zu versichern. Als Mutter ist sie nach Art. 276 
ZGB verpflichtet, die dadurch entstehenden Kosten zu übernehmen, bzw. de facto Prä-
mienschuldnerin der Krankenkasse. Nachdem die Richtprämie der Tochter die 8 % des 
massgebenden Einkommens nicht überstieg, konnte die Richtprämie nicht verbilligt wer-
den. Für das Jahr 2024 besteht mithin kein Anspruch auf Prämienverbilligung.

4. Im Sinne der Eventualbegründung im Einspracheentscheid vom 13. Januar 2025 
(AK-act. 18 S. 2 f.) fällt das Resultat für das Jahr 2023 gleich aus. Schon damals fehlte der 
Beschwerdeführerin die Versicherteneigenschaft, weshalb auch dort nur die 
(Richt-)Prämie ihrer Tochter zu berücksichtigen war (vgl. obige E. 3.3.1). Ebenso korrekt 
legte die Ausgleichskasse – auf Basis der gleichen Steuerdaten – das massgebende Ein-
kommen fest. Nachdem die Richtprämie der Tochter – Fr. 1'100.40 – die 8 % des mass-
gebenden Einkommens auch im Jahr 2023 nicht überstieg, konnte die Richtprämie nicht 
verbilligt werden.

5. Nach dem Gesagten erweist sich der Einspracheentscheid vom 3. Januar 2025 
betreffend Prämienverbilligung 2024 im Ergebnis als rechtens. Der Einspracheentscheid 
vom 13. Januar 2025 wurde zwar formell falsch abgeschlossen. Das Resultat der materiel-
len Prüfung ist im Ergebnis aber ebenfalls korrekt, weshalb auch dieser Entscheid (in ma-
terieller Hinsicht) rechtmässig war. Es käme einem formalistischen Leerlauf gleich, die Sa-
che in Bezug auf das Jahr 2023 zwecks Fällung eines Sachentscheids an die Vorinstanz 
zurückzuweisen. Die Beschwerden sind vollumfänglich abzuweisen. 

6. In Verfahren betreffend Prämienverbilligung sind praxisgemäss keine Kosten zu 
erheben (vgl. etwa VGer ZG S 2022 146 vom 29. Januar 2024 E. 6). Eine Parteienschädi-
gung ist der materiell unterliegenden, nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin 
nicht zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerden werden abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Beschwerdeführerin (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), 
an die Ausgleichskasse Zug sowie an das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 1. Oktober 2025

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am