# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5af7c7a7-9874-5ccb-8f9f-ca7fbb49958a
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-01-24
**Language:** de
**Title:** Erstanmeldung. Abstellen auf das polydisziplinäre Gutachten. 100%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit. Kürzung der Honorarnote. (BGE 8C_152/2020)
**Docket/Reference:** IV.2019.00424
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2019.00424.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2019.00424
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Ersatzrichterin Tanner Imfeld
Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais
Urteil
vom
2
4.
Januar 2020
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Kristina
Herenda
Herenda
Rechtsanwälte
Alfred-Escher-Strasse 10, 8002 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1974 geborene
X.___
,
ohne Ausbildung und
zuletzt
als Gastwirt in der
Y.___
tätig
, meldete sich am 3. April 2017 unter Hinweis auf eine Lungenkrankheit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/3,
Urk. 10/
7
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und teilte dem Ver
sicherten
am 13. Dezember 2017 mit, dass aufgrund seines Gesundheitszustands aktuell keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 10/23).
In der Folge veranlasste sie bei der
Z.___
eine po
lydisziplinäre (Allgemeine Innere Medizin, Pneumologie und Psychiatrie) Begut
achtung (Expertise vom 4. Juli 2018, Urk. 10/43/1-61).
Mit Vorbescheid vom 12. September 2018 (Urk. 10/45) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leis
tungsbegehrens in Aussicht, wogegen der Versicherte
a
m 24. September 2018 Einwand (Urk. 10/46
, Urk. 10/56/1
) erhob.
Am 30. November 2018
beantworte
ten die
Z.___
-Gutachter
die von der IV-Stelle am 8. November 2018 ge
s
tellten Rückfragen (Urk. 10/59,
Urk. 10/61).
Mit Verfügung vom 9. Mai 2019 (Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 11. Juni 2019 Beschwerde (Urk. 1) und bean
tragte, die Verfügung vom 9. Mai 2019 sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Invalidenrente, eventuell eine Teilrente auszurichten. Eventuell sei die Angele
genheit zu erneuter medizinischer Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurück
zuweisen. In formeller Hinsicht
ersuchte
er
um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und
Rechtsvertretung
(S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 17. Juli 2019 (Urk. 9) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 18. Juli 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil des
Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, er
halten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit,
dass die im Gutachten festgestellten Diagnosen keine Auswirkung auf die Ar
beitsfähigkeit hätten, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversi
cherung bestehe (S. 1).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1),
er befinde sich seit mehreren Jahren in psychiatrischer Behandlung, wobei der be
handelnd
e Psychiater
eine depressive
Störung mehrfach bestätigt habe
(S. 5
Ziff. 2.4). Im Weiteren lägen auch hinsichtlich der somatischen Beschwerden ge
genläufige Einschätzungen des behandelnden Arztes und der Gutachter vor
(S. 6 Ziff. 2.5).
3.
3.1
3.1.1
Im Rahmen der interdisziplinären Gesamtbeurteilung nannten die
Z.___
-Gutachte
r
am 4. Juli 2018 folgende Diagnosen (Urk. 10/43/1-61 S. 4 f.):
-
mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
-
keine
-
ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
-
Status nach Lungentuberkulose (ED 1994)
-
chronische Bronchitis bei Nikotinabusus
-
Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig allenfalls geringer Konsum, möglicher
weise Abstinenz (ICD-10 F10.2)
-
Schlafprobleme
-
aktuell erhöhter Blutdruck
3.1.2
Dr.
med.
A.___
, Allgemeine-Innere Medizin F
MH, führte in
seinem Teilgutachten vom 18. Jun
i 2018 (Urk. 10/43/9-
23
) aus,
b
ei allen Teilgutachten sei ein erhöhter Blutdruck gemessen worden, wobei keine entsprechende Behandlung installiert sei und der Beschwerdeführer angegeben habe, demnächst in kardiologische Kon
trolle
und ein Schlaflabor
zu gehen.
Der Gutachter hielt
sodann
fest, die Schmerz
angaben des Beschwerdeführers
seien diffus und eher beiläufig und schienen prima
vista
keine orthopädisch-rheumatologische Grundlage zu haben. Aufgrund der Akten, Systemanamnese, aktuellen Befunde und des Alters von 4
4
Jahren ergebe sich kein Verdacht auf irgendeine organische Ursache. Im Weiteren wies Dr.
A.___
darauf hin, dass die
vorliegende
medizinische Aktenlage angesichts des Aufenthalts
des Beschwerdeführers
in der Schweiz seit 2010
und gemessen am langjä
hrigen (im Vordergrund stehendes
Lungenleiden seit 1994) somatisch stark ausgeprägten Beschwerdebild dürftig sei. Ob es sich bei den geklagten Schlafproblemen um eine organische In- oder
Dyssomnie
, etwa in Form einer Schlaf-Apnoe oder einer anderen internistischen oder somatisch begründeten Schmerzproblematik handle, könne aktuell nicht sicher beurteilt werden. Eine organische Ursache scheine aber aus dieser Sicht wenig plausibel. Vielmehr schie
nen dafür allenfalls psychische Ursachen vorzuliegen oder der Verlust einer Tagesstruktur
respektive einer
Schlafhygiene. Immerhin habe der Beschwerdefüh
rer angegeben, alle paar Tage wieder gut zu schlafen und sich dann erholt zu fühlen
(S. 10 f.).
Der allgemein
-
internistische Gutachter hielt weiter fest, dass aus somatisch orientierter Sicht
aufgrund der Akten und der aktuellen Befundlage
keine Ein
schränkungen plausibel gemacht werden könnten, weshalb für
die bisherige
Tä
tigkeit
sowie eine Verweistätigkeit
stets eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe. Im Zusammenhang mit medizinischen Massnahmen und Therapien mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wies Dr.
A.___
darauf hin, dass die ge
mäss Beschwerdeführer ausstehenden Berichte
des
Kardiolog
e
n
und Schlaflabor
s
einzuholen seien (S.
12
f
f
.
; vgl. Urk. 10/50
-52
)
.
3.1.
3
Dr.
med.
B.___
, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie FMH, führte in seinem
pneumologischen
Gutachten vom 29. Juni 2018 (Urk. 10/43/24-39) aus,
dass die Lungenfunktionsbefunde vo
n
Oktober 2016 und im Zeitpunkt der Begutachtung bis auf eine leicht verminderte CO-Diffusionskapazität vollständig normal
seien
. Letztere Befunde
erfolgten
unter einer
bronchodilatativen
Behand
lung, deren Indikation allerdings aus gutachterlicher Sicht nicht nachvollziehbar
sei
, weil bis
lang
keine Hinweise auf eine obstruktive Ventilationsstörung hätten erhoben werden können. Die CO-Diffusionsstörung sei Folge der im Thorax-CT vom Oktober 2016 dokumentierten
Emphysemveränderungen
, die ursächlich auf den anhaltenden, beträchtlichen Nikotinabusus zurückzuführen seien. Relevante lungenfunktionelle Pathologien, welche auf postspezifische
Narbenveränderun
gen zurückgeführt werden könnten, bestünden nicht. Aus
pneumologischer
Sicht seien somit keine relevanten Folgeschäden seitens der Lungentuberkulose fest
stellbar. Massnahme erster Wahl sei primär eine Nikotinabstinenz, da diese die einzige konkrete Noxe sei, die den Beschwerdeführer von pulmonaler Seite in seiner Leistungsfähigkeit einschränke (S. 13).
Aus
pneumologischer
Sicht seien die vom Beschwerdeführer beschriebenen respiratorischen Beschwerden nicht plausibel und sicherlich nicht mit den lun
genfunktionellen Befunden vereinbar, wobei ein starker Anhalt auf eine ausge
prägte Aggravation bestehe. Die im Oktober 2016 dokumentierten Beschwerden unterschieden sich unwesentlich von den beschriebenen Symptomen am Unter
suchungstag und die
aktuellen Lungenfunktionsbefunde seien fast identisch mit denjenigen vom Oktober 2016, wobei der damalige Treppensteige-Test über drei Stockwerke ohne Auffälligkeiten ausgefallen sei. In der Spiroergometrie vom März 2017
(vgl. Urk. 10/1)
habe sich zwar eine stark verminderte Leistungsfähig
keit gezeigt, welche aber nicht auf pulmonale Pathologien, sondern auf eine mus
kuläre
Dekonditionierung
zurückzuführen gewesen sei
. Nach wie vor könnten von
pneumologischer
Seite keine relevanten lungenfunktionelle
n
Einschränku
n
gen objektiviert werden, wie sie
bei einem Zustand nach behandelter Lunge
n
tu
berkulose vorkommen könnten
(S. 13 f.).
Dr.
B.___
hielt
weiter
fest
, dass der Beschwerdeführer in
pneumologischer
Hin
sicht als Gastwirt
zu jeder Zeit
zu 100 %
arbeitsfähig gewesen sei (S 14 f.).
Da die Lungenfunktionsparameter unter der aktuellen Behandlung Normalwerte aufwiesen, sei eine weitere Verbesserung nicht möglich, weshalb auch keine me
dizinischen Massnahmen von
pneumologischer
Seite her notwendig seien. Eine Nikotinabstinenz sei aus gesundheitlichen Gründen zu empfehlen (S. 15).
3.1.
4
Med.
pract
.
C.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, führte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 28. Juni 2018 (Urk. 10/43/40-61) aus,
es sei auffallend, dass der Beschwerdeführer bei insistierende
n
Nachfragen nach all
fälligen psychischen Einschränkungen teilweise gar nicht antworte, sondern für ihn wichtige Informationen in das Gespräch einbringe oder überwiegend auswei
chend und vage bleibe.
Er zeige zudem eine demonst
rativ-
simulierende Symp
tompräsentation.
So demonstriere er eine mangelnde Fähigkeit, soziobiographi
sche Fakten im Zeitgitter einzuordnen (intermittierend), sowie eine zunächst kaum vorhandene Modulation, sei im Gegensatz dazu aber dann gut auslenkbar und könne lachen.
In der Gegenübertragung sei keine namhafte psychische Be
einträchtigung aufspürbar
(S. 14, S. 19)
.
In der Laboruntersuchung sei kein Spiegel des aktiven Metaboliten des
Agomela
tin
messbar, was gegen eine Einnahme der Substanz spreche.
D
er
Lamotrigin
-Spiegel
sei
stark vermindert, was zumindest für eine unregelmässige Substanz
einnahme
spreche.
Im Vordergrund stünden ein demonstratives und simulieren
des Verhalten sowie Diskrepanzen und Inkonsistenzen. Nach Würdigung der anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers und der aktuell erhobenen Be
funde ergebe sich kein ausreichender Anhalt für das Vorhandensein einer psy
chischen Einschränkung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Insgesamt seien die Achsensymptome
einer depressiven Störung nicht evident und es fehl
ten auch Anhaltspunkte für eine Schmerzverarbeitungsstörung im Sinne einer somatoformen Schmerzstörung oder einer chronischen Schmerzstörung mit psy
chischen und somatischen Faktoren
vor dem Hintergrund des Fehlens einer kli
nisch nachvollziehbaren Schmerzbeeinträchtigung sowie eines fehlverarbeite
te
n
/unverarbeiteten seelischen Konflikts
.
Im Weite
re
n ergäben sich keine Hin
weise für eine posttraumatische Belastungsstörung
(PTBS)
. Plausibel sei in diesem Zusammenhang, dass der Besch
werdeführer im Rahmen des Krieg
s in seinem Hei
matland potenziell traumatische Erlebnisse erlebt haben dürfte. Er selbst habe allerdings über keine psychischen Beeinträchtigungen nach dem Krieg berichtet und habe insbesondere auf die Ereignisse bezogene Albträume, einen
Hyper
ar
o
usal
, das Vorhandensein von
Triggerreizen
, ein spezifisches Vermeidungsver
halten sowie das Auftreten von Flashbacks und Intrusionen verneint. Entspre
chend den anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers sei davon auszuge
hen, dass er im Jahre 2016 e
inen massiven Alkoholkonsum bet
rieben habe mit entsprech
ender
Abhängigkeit (S. 15).
Vor dem Hintergrund eines leicht erhöhten MCV und der erhöhten Gamma-GT sei ein Konsum aktuell möglicherweise vor
handen, im Hinblick auf den normwertigen CDT-Wert allerdings in einem allen
falls moderaten Ausmass, weshalb
diesbezüglich
keine weiteren Behandlungen notwendig seien (S. 19).
Med.
pract
.
C.___
hielt weiter fest, dass sich
psychiatrischerseits
aktuell kein An
halt für eine psychische Erkrankung mit Auswirkung
auf die Arbeitsfähigkeit er
gebe
. Es bestünden keine objekt
i
vierbaren Einschränkungen der Arbeits- und All
tagsfähigkeit, weshalb der Beschwerdeführer
sowohl aktuell wie auch retrospektiv
in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei
(S. 18, S. 2
0
, S. 22
.
).
3.2
In ihrer Stellungnahme vom 30.
November 2018 (Urk. 10/61)
betreffend die von
der Beschwerdegegnerin am 8. November 2018 gestellten Rückfragen (Urk. 10/59) führten die
Z.___
-Gutachter
Dr.
A.___
, med.
pract
.
C.___
und
Dr.
med.
D.___
, Facharzt Neurologie FMH,
unter Hinweis auf
mehrere
Berichte der behandelnden Ärzte (Urk.
10/50-51, Urk. 10/55
)
aus, dass die vom Beschwerde
führer geltend gemachte Verminderung der Arbeitsfähigkeit auf 70 % mit dem vorliegenden Echobefund nicht in Einklang zu bringen sei. Der nachträglich ein
gegangene, aktuelle kardiologische Befund sei normal und eine Ind
ikation
für unmittelbare weitere Untersuchungen sei nicht gestellt worden. Von geringem Schweregrad sei zudem die monierte Schlafstörung, die überwiegend wahrschein
lich mit der aktuellen Lebenslage erklärt werden könne und keine medizinische Ursache (beispielsweise OSAS) habe (
Urk. 10/61 S. 2 Ziff. 2
).
In psychiatrischer Hins
icht habe Dr.
med.
E.___
,
Facharzt Psychiatrie und Psy
chotherapie FMH,
den Beschwerdeführer erstmals im Mai 2017 untersucht
, den
Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit
aber
bereits ab 20
16 unbegründet beurteilt. Die im Bericht vom 22. Oktober 2018
(
Urk. 10/54
)
repetierten psy
chiatrischen Diagnosen stimmten mit der damaligen Aktenlage überein und seien im psychiatrischen Teilgutachten bereits ausführlich gewürdigt worden (S. 3).
4.
4.1
Das
Z.___
-Gutachten vom 4. Juli 2018 (Urk. 10/43/1-61)
entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweis
wert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem
Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und der verbleibenden Arbeitsfähig
keit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in allgemein
-
inter
nistischer,
pneumologischer
und psychiatrischer Fachrichtung. Die Gutachter be
rücksichtigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit aus
ein
ander (Urk. 10/43/9-
23
S. 5 f, S. 10 ff
.; Urk. 10/43/24-39 S. 5 f., S. 12
f
f.; Urk. 10/43/40-61 S. 6 f., S. 17 ff.). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der
Vorak
t
en
(Anamnese) abgegeben
,
wobei sich die Gutachter zur Krankheitsent
wicklung äusserten und Bezug auf die medizinischen
Vorakten
nahmen (Urk. 10/43/9-
23
S. 3 ff.; Urk. 10/43/24-39 S. 3 ff., S. 12 f.; Urk. 10/43/40-61 S. 3 ff.). Sie setzten sich insbesondere mit abweichenden Diagnosen in Arztbe
richten auseinander und würdigten diese in nachvollziehbarer Weise
(
Urk. 10/43/40-61 S. 15 f.)
. Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind begründet.
In diesem Sinne verneinte Dr.
A.___
nachvollziehbar das Vorliegen relevanter internistischer Einschränkungen und ging von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit aus (vgl. E. 3.1.2
hievor
). Dr.
B.___
stellte
einleuch
tend fest, dass
die Lungenfunktionsbefunde normal seien
und
insbesondere
keine relevanten lungenfunktionellen
Einschränkungen aufgrund der behandelten Lun
gentuberkulose vorlägen und die körperliche Leistungsfähigkeit vorwiegend durch den beträchtlichen Nikotinabusus beeinträchtigt werde, wobei die Arbeits
fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit dadurch nicht
eingeschränkt sei
(vgl. E. 3.1.
3
hievor
). Unter psychiatrischen
Gesichtspunkten legte med.
pract
.
C.___
eingehend dar, dass keine ausreichenden Hinweise für eine psychische Störung – insbeson
dere eine depressive Störung, Schmerzverarbeitungsstörung
und
PTBS
–
mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden, weshalb der Beschwerdeführer in angestammter Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei (vgl. E. 3.1.4
hievor
).
Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens (BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für di
e
Ent
scheidfindung
darauf abzustellen ist.
4.2
4.2.1
An dieser Beurte
ilung vermögen die nach
Erstattung des
Z.___
-
Gutachtens
vorgelegten respektive
datierten Berichte der behandelnden Ärzte
(Urk. 10/49
-54)
nichts zu ändern.
In den
Berichte
n
der
F.___
vom 23. März und 22. Juni 2018 (Urk. 10/49, Urk. 10/53)
ging es um
die
in der
Z.___
-
Expertise
bereits thematisierte
Schmerzproblematik (Urk. 10/
43/9-23 S. 10, Urk. 10/43/24-39 S. 6, Urk. 10/43/40-61 S. 6), wobei den
Gutachtern
der Bericht der
F.___
vom 10. Januar 2018 (Urk. 10/26/
7
-8) vorlag
(Urk. 10/43/40-61 S. 4 f.)
. Gemäss
letzterem
Bericht wurden die geklag
ten
multilok
ul
ären
myofaszialen
Beschwerden hauptsächlich als Ausdruck einer hohen inneren Anspannung und im Rahmen einer psychischen Komorbidität und schmerzverstärkende
r
Durchsch
lafstörungen qualifiziert
(
Urk. 10/26/7-8
S. 2).
Am
23. März und 22. Juni 2018
wurde im Wesentlichen über den Verla
uf der Schmerztherapie
berichtet
, wobei der Beschwerdeführer über eine deutliche Bes
serung der Muskelschmerzen unter manueller Therapie und
Triggerpunkt
-Be
handlung sowie eine psychische Stabilisierung ber
ichtete. Die von ihm angege
bene
Abnahme der Schlafqualität mit einhergehender Schmerzzunahme stand mit der Reduzierung respektive Absetzung von
Stilnox
in Verbindung (Urk. 10/49 S. 1, Urk. 10/53 S. 1).
Im Übrigen finden sich in den Berichten keine Angaben betreffend
die
Arbeitsfähigkeit.
4.2.2
Wie die
Z.___
-Experten in ihrer Stellungnahme
vom 30. November 2018 (
vgl. E. 3.2
hievor
)
zu R
echt festhielten,
ging
Dr.
med.
G.___
, FMH Kardiolo
gie und Innere Medizin,
in seinem Bericht
vom 6. Juli 2018
(Urk. 10/50) von einem normalen kardiologischen Befund aus
. Er
verneinte
unter Hinweis auf das Fehlen von
pectanginösen
Beschwerden sowie
ischämietypische
n
ST-Strecken
-
veränderungen
und
das Vorliegen einer normalen linksventrikulären systolischen Funktion
jegliche Hinweise für eine kardiale Ursache der atypischen
Thoraxschmerzen
und riet dem Beschwerdeführer zur körperlichen Aktivität
(S. 2)
.
4.2.
3
In den
Berichte
n
des
F.___
vom 6. Juli und 30. August 2018 (Urk. 10/51-
52)
wurde
von einem leichtgradigen obstruktiven Schla
fapnoe-Syndrom ausgegangen
(Urk. 10/51 S. 1).
Als Therapiemassnahmen wurden d
em Beschwerdeführer
ein konsequente
s
Vermeid
en
der Rückenlage mit einem Lage
training
,
die regelmässige Anwendung eines Massagegerätes zur Entspannung sowie
die Einhaltung einer regelmässigen Tagesstruktur
mit regelmässigen Auf
stehzeiten, Essen
s
zeiten und Spaziergängen
empfohlen
(S. 2, Urk. 10/52 S. 3)
.
Angaben zu allfälligen Einschränkungen
der Arbeitsfähigkeit fehlen
in den Be
richten
. Vor diesem Hintergrund erweist sich der Hinweis der
Z.___
-Gut
achter, wonach die Schlafstörung von geringem Schweregrad überwiegend wahr
scheinlich mit der aktuellen Lebenslage erklärt werden könne und keine medizi
nische Ursache aufweise
, als nachvollziehbar (vgl. E. 3.2
hievor
).
4
.2.
4
Was den Bericht des behandelnden Psychiaters Dr.
E.___
vom 22. Oktober 2018 (Urk. 10/54)
angeht, gilt Folgendes: Dr.
E.___
wies auf eine seit seinem letzten Bericht vom Juni 2017 eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszu
stands
hin. Angaben
darüber, wie sich die Veränderung
konkret
auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers
auswirkt
,
machte er keine,
sondern
beschränkt
e
sich
lediglich
auf den pauschalen Hinweis, dass die psychischen und körperlichen Beschwerden sowie die soziale Situation stärker respektive
schlech
ter geworden sei
en
(S. 1).
D
er Wortlaut des
in Frage stehenden
Berichts
entspricht sodann
mehrheitlich
jenem des Berichts vom 10. Juni 201
7
(Urk. 10/11
/6-7
)
res
pektive ist identisch mit jenem vom 31. März 2018 (Urk. 10/29
), was gegen eine Veränderung spricht (vgl. auch Urk. 10/43/40-61 S. 16).
Letzteres gilt auch auf
grund des Umstands, dass die antidepressive Medikation
seit dem Bericht vom
Juni
2017 reduziert wurde (Juni 2017: je 50 mg
Valdoxan
und
Ana
franil
; März/Oktober 2018: 50 mg
Valdoxan
; vgl. auch Urk. 10/43/40-61 S. 16).
Im Wei
teren
hat sich
med.
pract
.
C.___
mit den Berichten des behandelnden Psychiaters vom
10. Juni 2017 und 31. März 2018 in seinem psychiatrischen Gutachten be
reits eingehend auseinandergesetzt und nachvollziehbar dargelegt,
dass
auf die darin gestellten Diagnosen und postulierte Arbeitsfähigkeit nicht abgestellt wer
den könne (S. 15 f.
; vgl. auch E. 3.2
hievor
).
Gemäss dem psychiatrischen Gut
achter wurde
n
im Zusammenhang mit der von Dr.
E.___
festgestellten schwe
ren depressiven Beeinträchtigung hauptsächlich die anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers wiedergegeben und
es erfolgte
k
eine plausible Begründung der Diagnose
mittels
objektive
r
Befunde. Ebenso wenig wurden
nach med.
pract
.
C.___
psychotische Symptome aufgeführt und
die moderate Medikation sowie die wenig intensive Behandlung
sprechen
gegen eine namhafte depressive Störung. Der psychiatrische Gutachter hielt weiter fest, dass die Diagnose einer PTBS nicht anhand von angegebenen Symptomen oder objektiven Untersuchungsbefunden plausibel werde.
D
er Beginn einer allfälligen PTBS im Jahre 2016
sei
nicht nach
vollziehbar, da einerseits die potenziell traumatisierenden Ereignisse während des Kriegs
in den 90er Jahren
erlebt worden seien und andererseits kein potenziell
retraumatisierendes
Ereignis im Jahre 2016 anamnestisch oder im Bericht be
schrieben werde. Schliesslich habe der Beschwerdeführer auch über keine
klaustrophobische
Symptomatik berichtet (Urk. 10/40-61 S. 15 f.).
4
.3
Der
Einwand
des Beschwerdeführers, wonach aufgrund einer einmaligen Sich
tung die psychiatrische Diagnose des langjährig behandelnden Psychiaters nicht einfach weggewischt werden könne (Urk. 1 S. 5 Ziff. 2.4),
geht ins Leere,
nach
dem
die von
Dr.
E.___
in seinen Berichten vom
10. Juni 2017, 31. März
und 22. Oktober 2018
gestellten Diagnosen nicht in rechtsgenügender Weise objekti
vierb
ar sind (vgl. E. 4.2.4
hievor
). Entgegen der Auffassung des Beschwerdefüh
rers mussten die
im Gutachten
erhobenen Zweifel an den Diagnosen des behan
delnden Psychiaters
nicht
Dr.
E.___
vorgelegt werden (Urk. 1 S. 5 Ziff. 2.4),
da
sich der psychiatrische Experte med.
pract
.
C.___
mit den genannten Berich
ten auseinandergesetzt und eingehend dargelegt hat, weshalb den von Dr.
E.___
gestellten Diagnosen nicht zu folgen ist
.
Im Übrigen ist die Erfahrungstatsache zu berücksichtigen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auf
tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pa
tientinnen und Patienten aussagen (B
GE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351
E. 3b/cc)
.
Was die Vorbringen des Beschwerdeführers betref
fend den Belastungstest von Dr.
H.___
vom 10. März 2017 (Urk. 10/1) angeht
(Urk.
S
.
6 Ziff. 2.5)
, so zeigte sich
gemäss
dem
pneumologischen
Gutachter zwar eine stark verminderte L
eistungs
fähigkeit, welche aber
nicht auf pul
monale Pathologien zurückzuführen war, son
dern auf eine muskuläre
Deko
nditionierung
(Urk. 10/43/24-39 S.
13
f.
).
Im Wei
teren ist zu berücksichtigen, dass
die
Lungenfunktionsbefunde
im Oktober 2016
und
im Zeitpunkt der
pneumologischen
Begutachtung
(19. Juni 2018, S. 1)
fast identisch waren und der im Oktober 2016 durchgeführte Treppensteige-Test über drei Stockwerke
zudem
ohn
e Auffälligkeiten ausfiel
.
Vor diesem Hintergrund drängen sich keine weitergehenden Abklärungen betreffend Lungenfunktionali
tät auf (
antizipierte
Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d und 136 I 229 E. 5.3)
. Im Übrigen liegt
der Entscheid, welche Untersuchungen im Rahmen einer Begutachtung notwendig sind, in erster Linie im Ermessen des be
treffenden Experten
, wobei
der
pneumologische
Gutachter Dr.
B.___
am Unter
suchungstag eine
grosse
Lungenfunktionsprüfung inklusive CO-Diffusion durch
führte (Urk. 10/43/63)
.
4.4
Im Lichte der obigen Erwägungen
erweist sich d
ie angefochtene Verfügung (Urk. 2) als rechtens,
was zur Abweisung der Beschwerde führt
.
5.
5
.1
Da es
im vorliegenden Verfahren
um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskos
ten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr.
8
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de
m
u
nterliegenden Beschwerdeführer
aufzuerlegen.
5.2
Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus
setzungen für die Bewilli
gung der unentgeltlichen Prozessführung und
Verbeiständung
erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche
Verbeistän
dung
notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).
Da der vorliegende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet wer
den kann und der Beschwerdeführer bedürftig ist (Urk. 7-8, Urk.
10/
11/1-5), ist ihm antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen.
Die dem Beschwerdeführer auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
Weil
zudem die anwaltliche
Verbeiständung
notwendig ist, ist Rechtsanwältin Kristina
Herenda
, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerde
führers zu bestellen. Der von der Rechtsvertreterin mit Eingabe vom 21. Oktober 2019 (Urk. 12-13) ge
ltend gemachte Aufwand von 13.5
Stunden und Fr. 84.40 Barauslagen ist
aber
der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen. Namentlich erscheint ein Aufwand von 345 Minuten für die Ausarbeitung der Beschwerdeschrift als überhöht.
Angesichts der zu rekapitulierenden gut 91 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der 7-seitigen
Beschwerdeschrift
, wovon 4 Seiten Ausführungen materieller Na
tur
enthalten,
und
den Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche
Rechtspflege
sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beträ
gen ist Rechtsanwältin
Kristina
Herenda
bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- mit Fr. 1'
8
00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.
D
er
Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche
rungsgericht (
GSVGer
) aufmerksam gemacht.
Das Gericht beschliesst:
In Bewilligung des
Gesuch
s
vom 11. Juni 2019
wird dem Beschwerdeführer die
unent
geltliche Prozessführung
gewährt und es wird ihm Rechtsanwältin Kristina
Herenda
als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt,
und
erkennt
sodann
:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt
, zufolge Ge
währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen.
Der Beschwerdeführer wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4
GSVGer
hingewiesen.
3.
Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Kristina Herenda, Zürich,
wird mit
Fr.
1’800
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) aus der Gerichts
kasse entschädigt.
Der Beschwerdeführer wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4
GSVGer
hingewiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Kristina
Herenda
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GräubSchleiffer Marais