# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 95ddc9ca-845b-5406-be80-d2cee6ed55fe
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-05
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Zivilkammern 05.11.2025 ZOR.2025.3
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_001_ZOR-2025-3_2025-11-05.pdf

## Full Text

Obergericht 

Zivilgericht, 2. Kammer 

 

ZOR.2025.3  
(OZ.2019.1)  

 

 

Urteil vom 5. November 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichter Six, Präsident  

Oberrichterin Vasvary 

Oberrichter Giese 

Gerichtsschreiberin Albert 

 

 
   

Kläger   A._____,  

[…] 

 

 
    

Beklagte   B._____ AG,  

[…] 

vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Ender,  

[…] 

 

 
 

Gegenstand  Forderung 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Obergericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Mit Klage vom 4. Februar 2019 stellte der Kläger dem Bezirksgericht Baden 

folgende Anträge:  

 

 Rechtsbegehren:  
 
1.  
Die Beklagte sei zu verurteilen, dem Kläger CHF 222'391.00, zuzüglich  

- Zins zu 5% p.a. seit Klageeinreichung auf dem Kapital von CHF 185'891.00 und 
- Zins zu 5% p.a. seit 18.01.2012 bis 31.10.2017 auf dem Kapital von CHF 

100'000.00 und  
- Zins zu 5% seit 01.11.2017 auf dem Kapital von CHF 68'500.00 

als Schadenersatz für Haushaltsschaden und als Genugtuung, zuzüglich vorerwähntem 
Schadenszins und Verzugszins, zu bezahlen. 
 
2. 
Eine Mehrforderung bleibt vorbehalten. 
 
3. 
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge, einschliesslich gesetzlicher Mehrwertsteuer, 
zu Lasten der Beklagten. 
 
Verfahrensanträge 
 
1.  
Es sei dem Kläger die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen, so wie die unentgeltliche 
Verbeiständung mit den unterzeichneten Rechtsanwälten als Vertreter zu gewähren. 
 
2. 
Es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen. 

 

1.2. 

Mit Eingabe vom 6. Mai 2019 beantragte die Beklagte die kostenfällige 

Abweisung der Klage.  

 

1.3. 

Mit Replik vom 12. Juli 2019 bzw. Duplik vom 7. November 2019 hielten die 

Parteien an den bereits gestellten Anträgen fest.  

 

1.4. 

Nach zahlreichen weiteren Eingaben der Parteien sowie einer zeitweisen 

Sistierung des Verfahrens zwecks Führung von Vergleichsgesprächen 

fand am 18. September 2024 die Hauptverhandlung vor dem Bezirksge-

richt Baden statt.  

 

Gleichentags wies das Bezirksgericht Baden die Klage vollumfänglich ab 

und verpflichtete den Kläger zur Zahlung einer Parteientschädigung in 

Höhe von Fr. 24'738.80 an die Beklagte. Die Gerichtskosten sowie die 

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Kosten für die Vertretung des Klägers wurden infolge Gewährung der 

unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen – unter Nachzahlungsvorbehalt – 

auf die Staatskasse genommen.  

 

2. 

Gegen den ihm am 29. November 2024 zugestellten Entscheid reichte der 

Kläger mit Eingabe vom 13. Januar 2025 Berufung ein und beantragte 

sinngemäss die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sowie die 

Gutheissung der Klage unter Kostenfolgen.  

 

Ausserdem beantragte er, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm den 

vollumfänglichen Schaden aus dem Unfallereignis zu ersetzen, namentlich 

eine Genugtuung in Höhe von Fr. 200'000.00 zuzüglich Verzugszins von 

5 %, einen Haushaltsschaden in Höhe von Fr. 185'891.00 zuzüglich 

Verzugszins in Höhe von 5 %, alternativ nach deutschem Recht 

EUR 474'200.00 bzw. eine lebenslange Rente von EUR 3'000.21, als 

Erwerbsschaden in Höhe von Fr. 4'013'588.24 zuzüglich der gesetzlichen 

Verzugszinsen, als Restzahlung der Lohnersatzleistungen Ersatzklasse 

UVG Fr. 124'448.98, als Zukunftsschaden Fr. 294'907.71, aus AHV-

Rentenverlust durch entgangene Beitragszahlungen Fr. 54'962.91, als 

Pensionskassen Schaden Fr. 495'832.75, als monatliche Komplementär-

rente Fr. 5'813.50, als entgangene offene Lohnforderungen und 

Gewinnbeteiligungen Fr. 1'419'500.00, sowie als offene Darlehensschuld 

gegenüber dem Arbeitgeber Fr. 473'352.72. Darüber hinaus stellte er 

zahlreiche Verfahrensanträge. Ausserdem stellte er ein Gesuch um 

unentgeltliche Rechtspflege. 

 

 
   

Das Obergericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Der Kläger erlitt am 18. Januar 2012 einen Verkehrsunfall. Aus diesem 

Ereignis macht er gegen die Beklagte als Haftpflichtversicherer des 

Unfallverursachers diverse Schadenersatz- und Genugtuungsforderungen 

geltend. Die Vorinstanz hat die Klage abgewiesen mit der Begründung, der 

Kläger habe die Haftungsvoraussetzungen nicht hinreichend substanziert. 

Darüber hinaus wären die eingeklagten Ansprüche – sollten solche 

bestehen – in Euro und nicht wie vom Kläger gefordert in Schweizer 

Franken geschuldet, weshalb dem Kläger ebenfalls nichts zugesprochen 

werden könne (vgl. vorinstanzliches Urteil E. 2 und 3). 

 

Der Kläger beantragt mit Berufung sinngemäss die Aufhebung des 

vorinstanzlichen Entscheids und die Gutheissung der Klage. Ausserdem 

sei die Beklagte zur Zahlung sämtlicher aus dem Unfallereignis 

resultierenden Schadenspositionen (vgl. dazu die Aufzählung in den Akten-

vorgängen) zu verpflichten.  

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2. 

Die vom Kläger eingereichte Rechtsschrift genügt den Anforderungen an 

eine Berufung in verschiedener Hinsicht nicht, weshalb darauf im Ergebnis 

nicht einzutreten ist.   

 

2.1. 

Einerseits macht der Kläger mit Berufung verschiedene Ansprüche geltend, 

welche über die mit Klage gestellten Rechtsbegehren hinausgehen, ohne 

dass die Voraussetzungen für eine Klageänderung erfüllt wären. 

 

Der Kläger hat im vorinstanzlichen Verfahren den Ersatz des aus dem 

Unfallereignis resultierenden Haushaltsschadens sowie die Ausrichtung 

einer Genugtuung verlangt. Im Berufungsverfahren macht er gegen die 

Beklagte zahlreiche weitere Ansprüche und somit eine Klageänderung 

geltend. Eine solche ist gemäss Art. 317 Abs. 2 i.V.m. Art. 227 Abs. 1 ZPO 

nur zulässig, wenn sie mit dem bisherigen Anspruch in einem sachlichen 

Zusammenhang steht oder die Gegenpartei zustimmt und sie kumulativ auf 

neuen Tatsachen oder Beweismitteln beruht. Der Kläger hat indessen 

weder die den Ansprüchen zugrundeliegenden Tatsachen selbst noch die 

Voraussetzungen für eine Klageänderung, insbesondere die Neuheit der 

den Ansprüchen zugrundeliegenden Tatsachen oder Beweismittel 

behauptet. Da die Voraussetzungen für eine Klageänderung somit 

augenscheinlich nicht gegeben sind, ist darauf nicht einzutreten.  

 

2.2. 

2.2.1. 

2.2.1.1. 

Die vom Kläger ohne anwaltliche Vertretung eingereichte Rechtsschrift 

genügt darüber hinaus auch den formellen Anforderungen an eine 

Berufung nicht.  

 

Gemäss Art. 311 Abs. 1 ZPO ist die Berufung zu begründen. In seinen 

Ausführungen hat sich der Berufungskläger mit der Begründung im 

erstinstanzlichen Entscheid im Einzelnen und sachbezogen auseinander-

zusetzen. Zu begründen bedeutet, aufzuzeigen, inwiefern der ange-

fochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird. Hierfür muss die Berufung 

hinreichend klar abgefasst sein, was insbesondere eine genaue 

Bezeichnung der beanstandeten Passagen sowie der Aktenstücke, auf 

welche sich die Kritik stützt, bedingt. Allgemeine Kritik am vorinstanzlichen 

Entscheid genügt nicht. Auch mit blossen Wiederholungen der eigenen 

Vorbringen vor erster Instanz, die von dieser bereits abgehandelt wurden, 

wird dem Begründungserfordernis nicht Genüge getan (BGE 141 III 569 

E. 2.3.3 und BGE 138 III 374 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Der Berufungs-

kläger hat dem angefochtenen Entscheid vielmehr eine Gegenargumenta-

tion entgegenzustellen. Die Begründung ist eine gesetzliche, von Amtes 

wegen zu prüfende Zulässigkeitsvoraussetzung. Fehlt sie, tritt das Ober-

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gericht nicht auf das Rechtsmittel ein (Urteil des Bundesgerichts 

5A_438/2012 vom 27. August 2012 E. 2.2 mit Hinweisen). Auch juristische 

Laien haben die Mindestanforderungen an die Begründungspflicht mit ihrer 

Rechtsschrift zu erfüllen. Daran ändert die Möglichkeit der Verbesserung 

einer Rechtsschrift innert einer Nachfrist nach Art. 132 Abs. 2 ZPO nichts, 

da eine inhaltlich ungenügende Begründung nicht ergänzt oder nachgebes-

sert werden kann (Urteil des Bundesgerichts 5A_438/2012 vom 27. August 

2012 E. 2.4). 

 

Weist der angefochtene Entscheid mehr als eine Begründung auf, muss 

sich der Berufungskläger mit allen Begründungen auseinandersetzen. Das 

ist namentlich der Fall, wenn die Vorinstanz nicht nur das Fehlen einer 

Voraussetzung, sondern mehrerer Voraussetzungen eines Anspruchs fest-

gestellt hat. Beanstandet der Berufungskläger – wie vorliegend – nur die 

vorinstanzlichen Feststellungen und Ausführungen mit Bezug einer dieser 

Anspruchsvoraussetzungen, bleibt eine der Begründungen der Vorinstanz 

stehen. In diesem Fall ist auf die Berufung hinsichtlich der nicht angefoch-

tenen Begründung nicht einzutreten, während sie im Übrigen – sofern 

hinreichend begründet – abzuweisen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

4A_306/2013 vom 31. Juli 2013 E. 4.2; SPÜHLER, in: Basler Kommentar, 

Zivilprozessordnung, 4. Aufl., 2025, N. 16 zu Art. 311 ZPO; 

HUNGERBÜHLER, in: Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 

3. Aufl., Zürich 2025, N. 42 zu Art. 311 ZPO). 

 

2.2.1.2. 

Die Vorinstanz hat die Klage einerseits abgewiesen, weil der Kläger seine 

Forderungen in der falschen Währung gestellt habe (vgl. dazu unten). Sie 

erwog indessen zusätzlich, dass die Klage unabhängig davon auch des-

halb abzuweisen sei, weil die Beklagte die Unfallkausalität als Haftungs-

voraussetzung bestritten und der Kläger der ihm diesbezüglich obliegenden 

Substanzierungslast nicht nachgekommen sei (vgl. vorinstanzliches Urteil 

E. 3). Mit dieser zweiten Hauptbegründung der Vorinstanz setzt sich der 

Kläger in seiner Berufung nicht ansatzweise auseinander. Vielmehr 

beschränkt er sich darauf, seine Sicht der Dinge in weitschweifigen Aus-

führungen wiederzugeben. Da ihm der Nachweis, dass sich beide 

Begründungen der Vorinstanz als unzutreffend erweisen, somit nicht 

gelingen kann, ist auf die Berufung nicht einzutreten.  

 

2.2.2. 

Lediglich der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle ausgeführt, dass 

auch die Rüge des Klägers, die Vorinstanz habe die Klage aufgrund der 

Fremdwährungsproblematik zu Unrecht abgewiesen, weil auf die Währung 

am Arbeitsort abzustellen sei (vgl. Berufungsbegründung S. 9 ff. und 15), 

unbegründet wäre. 

 

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Gemäss Art. 84 Abs. 1 OR sind Geldschulden in den gesetzlichen 

Zahlungsmitteln der geschuldeten Währung zu bezahlen. Unter 

Geldschulden fallen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht 

nur Forderungen vertraglicher Natur, sondern sämtliche Forderungen 

unabhängig ihres Grundes. Da der Zweck bei Schadenersatzforderungen 

der Ausgleich des tatsächlichen Wertverlusts des Vermögens des 

Gläubigers sei, müsse dieser sein Rechtsbegehren in der Währung des 

Landes stellen, in dem die Verminderung des Vermögens stattfinde, d.h. in 

derjenigen seines Wohnsitzes oder Sitzes (BGE 149 III 54 E. 5.1.2; Urteil 

des Bundesgerichts 4A_503/2021 vom 25. April 2022 E. 4.1).  

 

Der Kläger hat erstinstanzlich Schadenersatz- sowie Genugtuungs-

ansprüche eingeklagt und in Schweizer Franken beziffert. Sein Wohnsitz 

ist unbestritten in Deutschland (vgl. Berufung S. 10). Gestützt auf die 

vorstehende Rechtsprechung wären die geltend gemachten Ansprüche – 

sollten sie denn bestehen – in Euro geschuldet. Eine Umrechnung ist 

aufgrund des Dispositionsgrundsatzes gemäss Art. 58 Abs. 1 ZPO 

ausgeschlossen (vgl. BGE 149 III 54 E. 5.1.1), weshalb die Vorinstanz die 

Klage zu Recht abgewiesen hat. Daran vermag entgegen dem Dafürhalten 

des Klägers auch der Umstand nichts zu ändern, dass die Beklagte zuvor 

Zahlungen in Schweizer Franken geleistet habe, zumal der Schuldner 

gestützt auf Art. 84 Abs. 2 OR berechtigt ist, in Schweizer Franken zu 

erfüllen, während dem Gläubiger gerade kein Wahlrecht zukommt (BGE 

149 III 54 E. 5.1.1).  

 

3. 

Die Berufung des Klägers erweist sich als offensichtlich unzulässig und 

unbegründet, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Von einer 

Zustellung der Berufung zur Berufungsantwort kann unter diesen 

Umständen abgesehen werden (Art. 312 Abs. 1 ZPO; BGE 143 III 153). Da 

die Berufung des Klägers als von Anfang an offensichtlich aussichtslos 

bezeichnet werden muss, ist sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege 

abzuweisen (Art. 117 lit. b ZPO). 

 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die obergerichtliche Entscheid-

gebühr in Anbetracht des vergleichsweise geringen Aufwands – trotz eines 

hohen Streitwerts von Fr. 7'940'818.30 (siehe die Berufungsanträge) – auf 

Fr. 5'000.00 festzulegen (§ 10 Abs. 1 i.V.m. § 7 Abs. 1 GebührD; § 5 Abs. 

3 GebührD) und vollumfänglich dem Kläger aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 

ZPO).  

 

Nachdem der Beklagten die Berufung nicht zur Berufungsantwort zugestellt 

worden ist und ihr im Berufungsverfahren auch sonst kein entschädigungs-

pflichtiger Aufwand entstanden ist, ist ihr keine Parteientschädigung 

zuzusprechen. 

  

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Das Obergericht erkennt: 

 

1. 

Auf die Berufung des Klägers wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Das Gesuch des Klägers um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.  

 

3. 

Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 5'000.00 werden dem Kläger 

auferlegt. 

 

4. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der 

schriftlichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die 

Beschwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. In 

vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der 

Streitwert in arbeits- und mietrechtlichen Fällen mindestens Fr. 15'000.00 bzw. in allen 

übrigen Fällen mindestens Fr. 30'000.00 beträgt, es sei denn, es stelle sich eine Rechts-

frage von grundsätzlicher Bedeutung oder es handle sich um einen Entscheid des Konkurs- 

und Nachlassrichters (Art. 44 Abs. 1, Art. 72, Art. 74, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 

Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen 

Bundesgericht einzureichen (Art. 42 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Ist eine Beschwerde 

nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher 

Bedeutung stellt, ist auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist. Die Urkunden, auf 

die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in den 

Händen hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Der Streitwert des kantonalen Verfahrens beträgt Fr. 7'940'818.30. 

  

 - 8 - 

 

 

 

 
   

Aarau, 5. November 2025 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Zivilgericht, 2. Kammer 

Der Präsident:    Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Six     Albert