# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4dba9232-39a5-5f40-bcd0-0d0186d3695f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.08.2009 D-5183/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5183-2009_2009-08-20.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5183/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 0 .  A u g u s t  2 0 0 9

Einzelrichter Fulvio Haefeli, 
mit Zustimmung von Richterin Nina Spälti Giannakitsas;
Gerichtsschreiber Daniel Stadelmann.

A._______, geboren (...),
Kosovo,
vertreten durch LL.M. lic. iur. Susanne Sadri,
(...)
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 10. August 2009 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5183/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  –  ein  kosovarischer  Staatsangehöriger 
und  ethnischer  Ashkali  aus  B._______  –  sein  Heimatland  eigenen 
Angaben zufolge an einem ihm unbekannten Datum verliess und durch 
ihm  unbekannte  Länder  am  14.  Juni  2009  illegal  in  die  Schweiz 
einreiste,  wo  er  am  15. Juni 2009  im  Empfangs-  und 
Verfahrenszentrum (EVZ) (...) um Asyl nachsuchte,

dass er dort am 22. Juni 2009 summarisch befragt und das BFM den 
Beschwerdeführer  am 30. Juli  2009  gestützt  auf  Art.  29  Abs. 1  des 
Asylgesetzes  vom 26. Juni  1998  (AsylG,  SR 142.31)  ausführlich  zu 
seinen Asylgründen anhörte,

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Befragungen im Wesentli-
chen geltend machte, er leide seit zwei Jahren an Epilepsie und müs-
se regelmässig Medikamente einnehmen,

dass er seinen Heimatstaat verlassen habe, um sich in der Schweiz 
medizinisch behandeln zu lassen,

dass das BFM mit Verfügung vom 10. August 2009 – am gleichen Tag 
eröffnet – in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 AsylG auf das Asylgesuch 
nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug 
anordnete,

dass das BFM zur Begründung anführte, der Beschwerdeführer sei in 
die Schweiz gekommen, um sich medizinisch untersuchen zu lassen,

dass er damit in keiner Weise zu erkennen gebe, dass er um Schutz 
vor Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG oder Art. 3 der Konvention 
vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grund-
freiheiten (EMRK, SR 0.101) ersuche, mithin kein Asylgesuch gemäss 
Art. 18 AsylG vorliege,

dass der Beschwerdeführer mit  Eingabe vom 17. August 2009 gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob 
und dabei beantragte, die vorinstanzliche Behörde sei anzuweisen, ge-
stützt auf Art. 32 Abs. lit. c AsylG auf das Asylgesuch einzutreten, der 
negative Entscheid des BFM vom 10. August 2009 sei teilweise aufzu-

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heben und es sei  die Unzumutbarkeit  des Vollzugs der Wegweisung 
festzustellen,

dass der Beschwerdeführer überdies in prozessualer Hinsicht die Ge-
währung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021) beantragte,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  per  Fax am  18.  August  2009  beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31-34 des  Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d  Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

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dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass deshalb auf die Beschwerde, soweit die Gewährung von Asyl be-
antragt wird, nicht einzutreten ist,

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass nach Art. 32 Abs. 1 AsylG auf Gesuche, welche die Vorausset-
zungen von Art. 18 AsylG nicht erfüllen, nicht eingetreten wird,

dass jede Äusserung, mit der eine Person zu erkennen gibt, dass sie 
die Schweiz um Schutz vor Verfolgung nachsucht, als Asylgesuch gilt 
(Art. 18 AsylG),

dass das Bundesamt zu Recht zum Schluss gelangt ist, der Beschwer-
deführer mache keine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG oder Ge-
fährdung im Sinne von Art. 3 EMRK geltend,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des vorinstanzlichen Verfah-
rens vielmehr unmissverständlich angab, allein deshalb in die Schweiz 
gekommen zu sein, um sich medizinisch untersuchen zu lassen und 
überdies bestätigte, in seiner Heimat nicht verfolgt zu sein (A16, S. 6),

dass das Bundesamt somit zu Recht in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 
AsylG auf das Gesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

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dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist,  da  der  Beschwerdeführer  keine  asylrechtlich  erhebliche  Gefähr-
dung geltend machte, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip 
des  flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements  im vorliegenden Verfah-
ren keine Anwendung findet  und  keine Anhaltspunkte  für  eine  men-
schenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschwerde-
führer im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

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dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete  Ge-
fährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-
zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung von 
albanischsprachigen Roma, Ashkali  und Ägyptern in den Kosovo ge-
stützt auf  die dort  herrschende allgemeine (Sicherheits-)  Lage als in 
der Regel zumutbar erachtet, sofern aufgrund einer Einzelfallabklärung 
bestimmte  Reintegrationskriterien  (namentlich  berufliche  Ausbildung, 
Gesundheitszustand, Alter, ausreichende wirtschaftliche Lebensgrund-
lage  und  Beziehungsnetz  im  Kosovo)  als  gegeben  erachtet  werden 
können (vgl. dazu letztmals Entscheide des Schweizerischen Bundes-
verwaltungsgerichts [BVGE] 2007/10, mit weiteren Hinweisen),

dass die genannten Reintegrationskriterien aufgrund der Aktenlage als 
erfüllt zu erachten sind,

dass der Beschwerdeführer die Mittelschule für  Bauarbeiten besucht 
hat und somit über eine überdurchschnittlich gute Ausbildung verfügt, 
die es ihm ermöglichen wird, ein genügendes wirtschaftliches Auskom-
men zu generieren,

dass er  an einer  Krankheit,  namentlich Epilepsie,  leidet,  jedoch aus 
dem Arztbericht vom 8. Juli 2009 hervorgeht, dass diese mit Medika-
menten behandelt werden kann (vgl. A15) und aus den vorliegenden 
Akten keine Hinweise zu entnehmen sind, der Beschwerdeführer kön-
ne  in  seiner  Heimat  nicht  adäquat  medizinisch  behandelt  werden, 
zumal er auch vor der Ausreise offenbar medizinisch betreut worden 
war,

dass der  Beschwerdeführer keine Identitätsdokumente zu den Akten 
reichte und deshalb zur Bestimmung seines Alters eine Knochenanaly-
se zur Altersbestimmung durchgeführt wurde,

dass  das  Knochenalter  des  Beschwerdeführers  einem  Alter  von  18 
Jahren entsprechen soll (vgl. A10),

dass sich indes gemäss EMARK 2001 Nr. 23 E. 4b S. 186 mit der Me-
thode der Knochenaltersanalyse das Alter einer Person nicht  genau, 
sondern  nur innerhalb einer  bestimmten Bandbreite bestimmen lässt 

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und  die  Abweichungen  je  nach  Rasse,  Geschlecht  und  Alter 
unterschiedlich sind und bis zu drei Jahren betragen können,

dass in casu die Altersangabe des Beschwerdeführers innerhalb der 
oben erwähnten Bandbreite  liegt,  weshalb  die  Knochenaltersanalyse 
den  Beweis  der  Volljährigkeit  des  Beschwerdeführers  nicht  zu  er-
bringen vermag,

dass  der  Grundsatz,  wonach  die  asylsuchende  Person  nach  Art.  8 
ZGB die Beweislast für die von ihr behauptete, von den Asylbehörden 
jedoch in Zweifel gezogene Minderjährigkeit trägt, wirkt sich allerdings 
erst  dann zu Ungunsten der betreffenden Person aus, wenn die Be-
hauptung  der  Minderjährigkeit  tatsächlich  unbewiesen  bleibt  –  das 
heisst  weder  der  asylsuchenden Person der  Nachweis  gelingt,  dass 
sie weniger als 18 Jahre alt ist, noch der Behörde, dass jene Person 
mehr als 18jährig ist, – weil sich andernfalls die Frage der Beweislast-
verteilung gar nicht stellt (vgl. EMARK 2004 Nr. 30 E. 5.2 S. 208 f.),

dass aufgrund der glaubhaften Aussagen von der Minderjährigkeit des 
Beschwerdeführers auszugehen ist,  wobei festzustellen ist,  dass der 
Beschwerdeführer  am 7. Dezember  2009 die  Volljährigkeit  erreichen 
wird,

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe auf Art. 
3  Abs.  1  des  Übereinkommens  vom  20. November  1989  über  die 
Rechte des Kindes (SR 0.107)  stützt, welcher besage, dass bei allen 
Massnahmen,  welche die Behörden träfen,  das Wohl  des Kindes zu 
berücksichtigen sei,

dass der Beschwerdeführer sein ganzes bisheriges Leben (vor seiner 
Ausreise) im Kosovo gelebt hat,

dass der Beschwerdeführer vor seiner Ausreise mit seiner Mutter bei 
einem Onkel  väterlicherseits  gelebt  hat  und  auch noch  weitere  Ver-
wandte im Kosovo leben,

dass er deshalb über ein familiäres Beziehungsnetz im Kosovo verfügt,

dass er insbesondere zu seiner im Kosovo lebenden Mutter zurückkeh-
ren kann,

dass sich deshalb Abklärungen vor Ort erübrigen,

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dass somit dem Kindswohl Rechnung getragen wird, zumal es sich um 
einen Jugendlichen kurz vor der Schwelle des Erwachsenenalters han-
delt,

dass der Beschwerdeführer von Verwandten aus der Schweiz finanziell 
unterstützt wurde,

dass er überdies die Möglichkeit hat, bei der Vorinstanz eine medizini-
sche Rückkehrhilfe zu beantragen,

dass deshalb nicht davon auszugehen ist, er gerate nach seiner Rück-
kehr in eine existenzbedrohende Situation,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  die  Beschwerde  aufgrund  vorstehender  Erwägungen  als  aus-
sichtslos im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG zu qualifizieren ist und da-
her das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab-
zuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (Einschreiben, Beila-
ge: Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N _______ 
(per Kurier, in Kopie)

- (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Fulvio Haefeli Daniel Stadelmann

Versand:

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