# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9bef0b11-22c8-55ec-be9a-2d877088e2b7
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-21
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 21.12.2022 KSK 2022 54
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2022-54_2022-12-21.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Verfügung vom 21. Dezember 2022

Referenz KSK 22 54

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung Bergamin, Vorsitzender

Parteien A._____ GmbH
Beschwerdeführerin

gegen

B._____
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Konkurs

Anfechtungsobj. Entscheid Regionalgericht Landquart, Einzelrichter, vom 
29.11.2022, mitgeteilt am 30.11.2022 (Proz. Nr. 335-2022-91)

Mitteilung 21. Dezember 2022

2 / 3

In Erwägung,

– dass über die A._____ GmbH mit Entscheid des Regionalgerichts Landquart 
vom 29. November 2022 der Konkurs eröffnet wurde,

– dass die A._____ GmbH (nachfolgend: Beschwerdeführerin) dagegen mit Ein-
gabe vom 2. Dezember 2022 beim Kantonsgericht von Graubünden Be-
schwerde erhob, einzig mit der Begründung, es bestehe "die Chance, zu nöti-
gem Kapital zu kommen, um den Konkurs verhindern zu können" (act. A.1),

– dass der Vorsitzende in Ausübung der richterlichen Fragepflicht gemäss 
Art. 56 ZPO mit Schreiben vom 6. Dezember 2022 die Beschwerdeführerin auf 
die Voraussetzungen der Konkursaufhebung gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG 
aufmerksam gemacht und zur Verbesserung der Beschwerde innert der Be-
schwerdefrist aufgefordert hat (act. D.1),

– dass die Beschwerdeführerin trotz dieser Hinweise ihre Beschwerde bis zum 
Ablauf der Beschwerdefrist am 12. Dezember 2022 nicht verbesserte,

– dass sich aus der Eingabe vom 2. Dezember 2022 nicht ergibt, dass die Be-
schwerdeführerin zahlungsfähig wäre und sie die Schuld bezahlt oder hinter-
legt hätte oder die Gläubigerin auf die Durchführung des Konkurses verzichtet 
hätte,

– dass der Konkurs somit gestützt auf Art. 174 Abs. 2 SchKG nicht aufgehoben 
werden kann,

– dass die Beschwerdeführerin keine anderen Gründe gegen die Konkurseröff-
nung geltend macht,

– dass die Beschwerde folglich abzuweisen ist,

– dass dieses Ergebnis offensichtlich ist, weshalb der vorliegende Entscheid in 
einzelrichterlicher Kompetenz des Vorsitzenden ergeht (Art. 18 Abs. 3 GOG),

– dass auf die Erhebung von Gerichtskosten und die Zusprechung einer Partei-
entschädigung umständehalber verzichtet wird,

3 / 3

wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben und keine Parteientschädigungen 
zugesprochen.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. d des Bundes-
gesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsge-
setz, BGG; SR 173.110) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist 
dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollstän-
digen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorge-
schriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegi-
timation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde 
gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: