# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 98e0a80f-33fb-5675-88e9-d6dbe1e92f7e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-31
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 31.03.2014 SB130440
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB130440_2014-03-31.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: SB130440-O/U/jv 
 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. S. Volken und 

lic. iur. Ch. Prinz sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Hürlimann 

Winterhalter 

 

Urteil vom 31. März 2014 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. … X._____,  

 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
vertreten durch Staatsanwalt Dr. iur. J. Boll, 

 

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend  

gewerbsmässiger Diebstahl etc. und Widerruf 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 3. Abteilung, vom  
9. September 2013 (DG130062) 

 

-   2   - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2013 

(Urk. 12) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 44 S. 28 ff.) 

"Es wird vorab erkannt: 

1. Das Verfahren betreffend die Übertretungen des Betäubungsmittelgesetzes 

(ND 32) in der Phase vom 2. Juli bis 6. August 2012 wird in Bezug auf den 

Heroinkonsum eingestellt. 

2. (Mitteilung) 

3.-4. (Rechtsmittel) 

 
Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und  
2 StGB; 

− des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB; 
− des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB; 
− der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB 

sowie 
− der mehrfachen Übertretung des Bundesgesetzes über die Betäu-

bungsmittel im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG. 

2. Vom Vorwurf des Diebstahls in ND 23 wird der Beschuldigte freigesprochen. 

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 38 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis 

und mit heute 172 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafantritt  

erstanden sind) sowie mit einer Busse von Fr. 500.– (für die Übertretungen). 

4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu 

bezahlen. 

-   3   - 

5. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle 

eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. 

6. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft 

Zürich-Limmat vom 8. August 2012 ausgefällten Geldstrafe von 60 Tages-

sätzen zu Fr. 30.– wird widerrufen. 

7. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Beschuldigte die nachfolgen-

den Schadenersatzforderungen der aufgeführten Privatkläger anerkannt hat: 

− B._____ Maschinen-& Werkzeuggeschäft, … [Adresse] (ND 4/9): 
Fr. 1'000.–,  

− C._____, … [Adresse] (ND 4/10): Fr. 1'481.45 zuzüglich 5 % Zins ab 
1. Juni 2012, 

− D._____, …, … [Adresse] (ND 11/10): Fr. 1'350.60,  
− E._____, … [Adresse] (ND 21/7): Fr. 601.85 zuzüglich 5 % Zins ab 

26. April 2012,  
− F._____, … [Adresse] (ND 30/9): Fr. 500.– zuzüglich 5 % Zins ab 5. 

August 2012,  
− G._____, … [Adresse] (ND 30/10): Fr. 3'816.05.  

Im nicht anerkannten Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf 

den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

8. Die nachfolgenden Privatkläger werden mit ihren Zivilansprüchen voll-

umfänglich auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen: 

− H._____ GmbH …, … [Adresse] (HD 6/1, ND 15/14), 
− I._____ AG, … [Adresse] (ND 6/9), 
− J._____, zHv. Frau K._____, … [Adresse] (ND 12/10),  
− L._____ AG, … [Adresse] (ND 13/9), 
− M._____ AG, … [Adresse] (ND 25/5, ND 26/6, ND 27/5, ND 28/6),  
− N._____ GmbH, … [Adresse] (ND 35/8).  

9. Die Genugtuungsbegehren der Privatkläger H._____ GmbH … (HD 6/1, ND 

15/14), E._____ (ND 21/7) und F._____ (ND 30/9) werden abgewiesen. 

-   4   - 

10. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 5'000.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 25'670.–   Kosten Kantonspolizei 

Fr. 1'200.–   Gebühr Anklagebehörde 

Fr. 817.90   Auslagen Untersuchung 

Fr. 14'200.–   amtliche Verteidigung 
 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

11. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge-

nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten 

auferlegt. 

12. Der amtliche Verteidiger wird mit Fr. 14'200.– (inkl. Mehrwertsteuer)  

entschädigt. Diese Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen; vor-

behalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

13. (Mitteilung) 

14.-16. (Rechtsmittel)" 

Berufungsanträge: 
(Prot. II S. 4) 

a) der Verteidigung des Beschuldigten 

(Urk. 63 S. 1) 

1. Der Beschuldigte sei zu bestrafen mit maximal 30 Monaten Freiheitsstrafe 

(wovon bis und mit heute 172 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen 

Strafantritt erstanden sind) sowie mit einer Busse von maximal Fr. 100.--. 

2. Die Freiheitsstrafe sei im Umfange von 10 Monaten zu vollziehen. Der  

Vollzug des Strafrestes sei aufzuschieben unter Ansetzung einer kurzen 

Probezeit. 

3. Die Ersatzfreiheitsstrafe für die Busse sei auf einen Tag anzusetzen. 

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4. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft 

Zürich-Limmat vom 8. August 2012 ausgefällten Geldstrafe von 60 Tages-

sätzen zu Fr. 30.-- sei nicht zu widerrufen.  

 

b) der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 

(Urk. 51) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. 

 

Erwägungen: 

I. Prozessgeschichte 

1. Vorinstanzliches Urteil und Verfahrensgang 

1.1. Mit Urteil vom 9. September 2013 sprach die 3. Abteilung des Bezirks-

gerichts Zürich den Beschuldigten des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von 

Art. 139 Ziff. 1 und 2 StGB, des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB, des 

mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB sowie der mehrfa-

chen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB und der mehrfachen 

Übertretung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel im Sinne von 

Art. 19a Ziff. 1 BetmG schuldig. Vom Vorwurf des Diebstahls bezüglich ND 3  

wurde er freigesprochen. Die Vorinstanz bestrafte den Beschuldigten – unter An-

rechnung von 172 Tagen Haft – mit 38 Monaten Freiheitsstrafe sowie mit einer 

Busse von Fr. 500.-- wobei sie für den Fall der schuldhaften Nichtbezahlung der 

Busse eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen festsetzte. Weiter ordnete die  

Vorinstanz den Widerruf der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 

vom 8. August 2012 ausgefällten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.-- an 

und traf verschiedene Regelungen hinsichtlich der geltend gemachten Zivilforde-

rungen. Schliesslich setzte die Vorinstanz die Kosten fest und auferlegte diese  

– mit Ausnahme jener für die amtliche Verteidigung, welche sie unter dem  

-   6   - 

Vorbehalt der Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO auf die Gerichtskasse 

nahm – dem Beschuldigten (Urk. 44 S. 29 ff.). 

1.2. Unmittelbar nach der mündlichen Eröffnung dieses Urteils meldete die  

amtliche Verteidigung des Beschuldigten ihre Berufung an (Prot. I S. 15). Am  

15. Oktober 2013 erstatte die Verteidigung namens des Beschuldigten die  

Berufungserklärung. Darin erklärte sie, dass lediglich die Dispositivziffern 3 bis 6 

des Urteils vom 9. September 2013 mit der Berufung angefochten würden.  

Namentlich werde eine Reduktion des Strafmasses auf unter 36 Monate und eine 

der Mittellosigkeit des Beschuldigten angemessene, deutlich tiefere Busse mit 

entsprechender Anpassung der Ersatzfreiheitsstrafe beantragt. Zudem werde  

der teilbedingte Vollzug der Freiheitsstrafe sowie der Verzicht auf den Widerruf 

beantragt (Urk. 45 S. 1).  

1.3. Mit Präsidialverfügung vom 25. Oktober 2013 wurde die Berufungserklä-

rung des Beschuldigten den Privatklägern sowie der Anklagebehörde zugestellt, 

wobei ihnen gleichzeitig Frist angesetzt wurde, um Anschlussberufung zu erhe-

ben respektive um begründet ein Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen 

(Urk. 49). Innert Frist teilte die Anklagebehörde ihren Verzicht auf Erhebung einer 

Anschlussberufung mit (Urk. 51). Seitens der Privatklägerschaft gingen innert 

Frist keine Vernehmlassungen ein.  

1.4. Mit Schreiben der hiesigen Verfahrensleitung vom 3. Dezember 2013 wur-

den die Parteien angefragt, ob das Berufungsverfahren allenfalls schriftlich durch-

geführt werden könne, dies insbesondere deshalb, weil der Aufenthaltsort des 

Beschuldigten unbekannt sei und bereits die Vorinstanz ein Abwesenheitsurteil 

gefällt habe (Urk. 52/1). Während sich die Anklagebehörde mit der Durchführung 

des schriftlichen Verfahrens einverstanden erklärte (Urk. 53), bestand die Vertei-

digung "vorsorglicherweise" auf der Durchführung einer mündlichen Berufungs-

verhandlung. Weiter teilte sie mit, dass ihr der Aufenthaltsort der Beschuldigten 

nicht bekannt sei und dieser folglich öffentlich vorzuladen sei (Urk. 54).   

-   7   - 

1.5. In der Folge wurden die Parteien zur Berufungsverhandlung vorgeladen 

(Urk. 59), welche am 31. März 2014 stattfand. Der Beschuldigte erschien unent-

schuldigt nicht zur Berufungsverhandlung (Prot. II S. 4). 

2. Umfang der Berufung 

2.1. Die Verteidigung beschränkte ihre Berufung explizit auf die Sanktion (Dis-

positivziffer 3), auf die Frage des Vollzugs (Dispositivziffer 4) sowie auf die ausge-

fällte Ersatzfreiheitsstrafe (Dispositivziffer 5) und den Widerruf (Dispositivziffer 6). 

2.2. In Anwendung von Art. 404 Abs. 1 StPO ist daher vorab mittels Beschluss 

festzustellen, dass der erstinstanzliche Entscheid in allen übrigen Punkten in 

Rechtskraft erwachsen ist. 

II. Sanktion 

1. Strafzumessung 

1.1. Hinsichtlich der theoretischen Strafzumessungsgrundlagen und des  

vorliegend massgeblichen Strafrahmens kann zwecks Vermeidung von unnötigen 

Wiederholungen ebenso auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz ver-

wiesen werden, wie bezüglich der unbestrittenermassen korrekten Erwägungen 

der Vorinstanz zur Frage der Zusatzstrafe (Urk. 44 S. 9 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). 

1.2. Wenn die Vorinstanz erwägt, es erscheine im vorliegenden Fall sach-

gerecht, die vom Beschuldigten begangene Serie von Einbruchdiebstählen  

(ND 1-22, ND 24-31 und ND 33-36) zusammenzufassen und dabei die im  

Zusammenhang mit den Diebstählen begangenen Sachbeschädigungen und 

Hausfriedensbrüche einheitlich als Deliktskomplex zu betrachten, so widerspricht 

dieses Vorgehen auch nach Auffassung des Bundesgerichts nicht der Methodik 

der Strafzumessung (Urteil des Bundesgerichts 6B_496/2011 vom 19. November 

2012, E. 4.1). Dies gilt vorliegend umso mehr, als bei dieser Vielzahl von vom  

Beschuldigten zu verantwortenden Einbruchdiebstählen nicht auszumachen ist, 

welcher der einzelnen Vorfälle verschuldensmässig am schwersten wiegt. Hinzu 

-   8   - 

kommt, dass das Asperationsprinzip nach Art. 49 StGB beim gewerbsmässigen 

Diebstahl nicht zur Anwendung kommt, denn Art. 139 Ziff. 2 StGB fasst die  

verschiedenen begangenen Delikte zu einer rechtlichen Einheit zusammen. Die 

Deliktsmehrheit ist dadurch abgegolten, was sowohl für die vollendeten, wie auch 

für die versuchten Straftaten gilt (BSK StGB II-Marcel Alexander Niggli/Christof 

Riedo, Art. 139 N 113). Die Vorinstanz hat daher zurecht eine Deliktsgruppe  

bestehend aus jenen serienmässigen Einbruchdiebstählen gebildet, welche der 

Beschuldigte in der Zeit zwischen Januar und Oktober 2012 begangen hat.  

Ebenfalls ist der Vorinstanz darin zuzustimmen, wenn sie in einem zweiten Schritt 

die auszufällende Strafe für diesen (Haupt-)Deliktskomplex aufgrund des am  

8. August 2010 verübten Einbruchdiebstahls angemessen erhöht.  

1.3. Tatkomponente für die Haupttat 

1.3.1. Die Vorinstanz hat die entscheidrelevanten objektiven Tatkomponenten 

richtig wiedergegeben und sich umfassend zum Ausmass des deliktischen  

Erfolges, zur Art und Weise des Vorgehens sowie zur kriminellen Energie des  

Beschuldigten geäussert. Auf diese Erwägungen kann grundsätzlich verwiesen 

werden (Art. 82 Abs. 4 StPO). Die Vorinstanz hält dem Beschuldigten zugute, 

dass er bei seinen (teilweise versuchten) Einbruchdiebstählen ausschliesslich in 

Geschäftsliegenschaften und nicht in private Wohnungen und Häuser eingebro-

chen sei, was auf eine höhere Hemmschwelle des Beschuldigten hinweise. In der 

Tat ist der Beschuldigte offenbar planmässig während der Nachtstunden und an 

Wochenenden in Liegenschaften eingebrochen, wo er nicht damit rechnen muss-

te, auf Personen und/oder Gegenwehr zu stossen. So gesehen ist die aufgrund 

der stattlichen Anzahl der Einbruchdiebstähle als erheblich zu bezeichnende  

kriminelle Energie des Beschuldigten immerhin dahingehend zu relativieren, als er 

bei seinem deliktischen Tun der Konfrontation oder gar der Gewaltanwendung 

bewusst aus dem Weg ging – dies führte auch die Verteidigung aus (Urk. 63  

S. 4 f.). Die Vorinstanz bezeichnete die objektive Tatschwere als erheblich und 

setzte dafür eine vorläufige Einsatzstrafe von 36 Monaten Freiheitsstrafe fest.  

Angesichts des Strafrahmens, welcher für den gewerbsmässigen Diebstahl i.S.v. 

Art. 139 Ziff. 1 i.V.m. Ziff. 2 StGB von Geldstrafe nicht unter 90 Tagessätzen bis 

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zu 10 Jahren Freiheitsstrafe reicht, müsste die vorläufige Einsatzstrafe bei einem 

erheblichen objektiven Tatverschulden konsequenterweise im Bereich von rund 

54 Monaten liegen. Hinzu käme, dass bei einer gesamthaften Betrachtung der 

Einbruchdiebstähle auch den begangenen Sachbeschädigungen und Hausfrie-

densbrüchen Rechnung zu tragen wäre, was tendenziell eine Erhöhung der  

vorläufigen Einsatzstrafe zur Folge hätte. Unter diesen Gesichtspunkten erscheint 

die von der Vorinstanz festgesetzte, vorläufige Einsatzstrafe von 36 Monaten als 

sehr wohlwollend, um nicht milde zu sagen. 

1.3.2. In Bezug auf die subjektive Tatschwere hat sich die Vorinstanz vollständig 

mit den massgeblichen Komponenten auseinandergesetzt. Sie hat sich zutreffend 

zur Motivation des Beschuldigten geäussert und festgestellt, dass dieser direkt-

vorsätzlich handelte. Des weiteren hat sie sich eingehend mit dem angeblichen 

Drogenkonsum des Beschuldigten auseinandergesetzt. Mit Verweis auf die  

Ergebnisse der Untersuchungsberichte des Instituts für Rechtsmedizin, stellte die 

Vorinstanz in nicht zu beanstandender Art und Weise fest, dass den Aussagen 

des Beschuldigten in Bezug auf die Menge der von ihm konsumierten Drogen 

kein Glauben geschenkt werden könne. Vielmehr zeige die Haaranalyse, dass es 

sich bei den vom Beschuldigten zu Protokoll gegebenen Depositionen um reine 

Schutzbehauptungen handle. Von einer Beeinträchtigung der Schuldfähigkeit sei 

daher – wenn überhaupt – nur in einem geringen Masse auszugehen. Diese Ein-

schätzung teile im übrigen auch die Verteidigung. Diese in allen Teilen zutreffen-

den Erwägungen der Vorinstanz können vollumfänglich übernommen werden 

(Urk. 44 S. 14 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO).  

1.3.3. Wenn die Vorinstanz schliesslich folgert, die subjektiven Elemente seien 

geeignet, die objektive Tatschwere minim zu relativieren, so dass dem Beschul-

digten für die Serie der 34 (teilweise versuchten) Einbruchdiebstähle insgesamt 

ein keineswegs leichtes bis erhebliches Verschulden anzulasten und die hypothe-

tische Einsatzstrafe für diese Delikte bei 35 Monaten Freiheitsstrafe festzusetzen 

sei (Urk. 44 S. 14 f.), so erweist sich das Strafmass als zu milde. Wie bereits unter 

dem Titel der objektiven Tatschwere dargetan, müsste die Einsatzstrafe bei einem 

"nicht mehr leichten bis erheblichen Tatverschulden" in etwa in der Mitte des 

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Strafrahmens angesiedelt werden. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die  

Vorinstanz das Tatverschulden insgesamt als nicht mehr leicht bis erheblich be-

zeichnet. Wenn sie dann aber gestützt auf diese Einschätzung die hypothetische 

Einsatzstrafe auf 35 Monate festsetzt, korrespondiert dies nicht mit dem Tatver-

schulden und muss als zu milde bezeichnet werden. Angemessen wäre bei einem 

"nicht mehr leichten bis erheblichen Tatverschulden" wohl eine hypothetische 

Einsatzstrafe von rund 50 Monaten. 

1.3.4. Unter dem Titel "verschuldensunabhängige Tatkomponente" hat die Vor-

instanz berücksichtigt, dass es bei einigen der eingeklagten Einbruchdiebstählen 

bezüglich des Tatbestandes des Diebstahls bei einem Versuch geblieben sei. In 

den genannten Fällen sei es dem Beschuldigten nicht gelungen, Vermögenswerte 

zu entwenden. Dies führe allerdings zu keiner relevanten Reduktion der  

Tatschwere, da der Beschuldigte einerseits sein deliktisches Vorhaben nicht aus 

freiem Willen, sondern aufgrund äusserer Umstände nicht zu Ende habe führen 

können. Zudem sei das Gesamtverhalten als solches, d.h. die Serie von 34  

(teilweise versuchten) Einbruchdiebstählen, bereits unter der objektiven und der 

subjektiven Tatschwere gewürdigt worden (Urk. 44 S. 15). Auch diese zutreffen-

den Erwägungen der Vorinstanz bedürfen keiner Korrektur oder Ergänzung und  

können daher übernommen werden (Art. 82 Abs. 4 StPO). 

1.4. Täterkomponente für die Haupttat 

1.4.1. Bezüglich des Vorlebens und der persönlichen Verhältnisse des Beschul-

digten kann vollumfänglich auf die detaillierten Ausführungen der Vorinstanz mit 

den entsprechenden Verweisen auf die Untersuchungsakten verwiesen werden 

(Urk. 44 S. 15 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). 

1.4.2. Anlässlich der Berufungsverhandlung konnten keine neuen Erkenntnisse 

gewonnen werden, da der Beschuldigte unentschuldigt fernblieb und auch die 

Verteidigung keinen Kontakt mehr zum Beschuldigten unterhält (vgl. Urk. 63 S. 2). 

1.4.3. Wie bereits die Vorderrichter zutreffend erwogen, lassen sich den persönli-

chen Verhältnissen des Beschuldigten keinerlei Hinweise entnehmen, welche für 

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die Strafzumessung von Relevanz wären. Vielmehr wirken sich das Vorleben  

des Beschuldigten und seine persönlichen Verhältnisse hinsichtlich der Strafzu-

messung neutral aus.  

1.5. Vorstrafen 

1.5.1. Der Beschuldigte ist im italienischen Strafregister zweifach verzeichnet. Mit 

Urteil vom 1. Dezember 2004 wurde der Beschuldigte in Velletri (Provinz Rom) 

wegen eines Verstosses gegen ausländerrechtliche Normen zu 4 Monaten Haft 

verurteilt, wobei der Vollzug der Strafe bedingt aufgeschoben wurde. Mit Urteil 

vom 26. November 2009 wurde der Beschuldigte erneut in Italien, dieses Mal 

durch das Einzelgericht in Florenz, wegen Mittäterschaft zu qualifiziertem  

Diebstahl zu einer 16 monatigen Freiheitsstrafe und einer Busse von Euro 300.-- 

verurteilt (Urk. 9/1). Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom  

8. August 2012 wurde der Beschuldigte schliesslich des versuchten Diebstahls, 

des Hausfriedensbruchs, der Sachbeschädigung und der mehrfachen Übertretung 

des Betäubungsmittelgesetztes schuldig gesprochen und mit einer bedingten 

Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- sowie einer Busse von Fr. 500.-- 

bestraft. Die Probezeit wurde auf 2 Jahre festgesetzt. (Urk. 47). 

1.5.2. Der Vorinstanz ist darin zuzustimmen, wenn diese erwägt, der Strafbefehl 

vom 8. August 2012 könne lediglich in Bezug auf die nach diesem Datum verüb-

ten Delikte (ND 33-36) als Vorstrafe betrachtet werden. Nicht übernommen wer-

den kann hingegen die Auffassung der Vorinstanz, wonach sich diese "partielle 

Vorstrafe" straferhöhend auswirken soll. Einerseits betrifft das Hauptdelikt, das 

zur Verurteilung vom 8. August 2012 führte, einen Einbruchdiebstahl, welcher  

offenkundig Teil der vorliegend zu beurteilenden Serie von gewerbsmässigen 

Einbruchdiebstählen ist. Der Umstand, dass der Beschuldigte für den einen  

Einbruchdiebstahl vom 6. August 2012, mit einer Geldstrafe bestraft wurde, was 

nun aufgrund der einschlägigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Folge 

hat, dass wegen der Verschiedenartigkeit der Sanktionen (Geldstrafe versus Frei-

heitsstrafe; BGE 138 IV 120 E. 5.2. mit weiteren Verweisen) keine Zusatzstrafe 

ausgefällt werden kann, gereicht dem Beschuldigten insofern zum Nachteil, als  

er nun für Delikte derselben Serie von gewerbsmässigen Diebstählen mit einer 

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Freiheitsstrafe und zusätzlich mit einer Geldstrafe bestraft wird. Unter diesem  

Gesichtspunkt rechtfertig es sich nicht, nun auch noch unter dem Titel "Vorstrafe" 

eine Straferhöhung zu veranschlagen. Merklich straferhöhend sind hingegen die 

durch den Beschuldigten in Italien erwirkten Vorstrafen zu berücksichtigen. Dies 

umso mehr, als mit der Vorinstanz festzuhalten ist, dass jene vom 26. November 

2009 einschlägiger Natur ist. Diese Vorstrafe bleibt entgegen den Ausführungen 

des Verteidigers (Urk. 63 S. 4) keineswegs "nichtssagend", nur weil die Akten 

nicht vorhanden sind.  

1.6. Delinquenz während laufender Probezeit 

Der Beschuldigte wurde bekanntlich mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft  

Zürich-Limmat vom 8. August 2012 unter Ansetzung einer zweijährigen Probezeit 

zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen verurteilt. Die letzten vier Ein-

bruchdiebstähle gemäss den Nebendossiers 33 bis 36 verübte er in der Zeit zwi-

schen dem 14. August und dem 12. Oktober 2012 und damit während laufender 

Probezeit. Dieser Umstand ist mit der Vorinstanz straferhöhend zu berücksichti-

gen. Wie die Vorinstanz vollkommen zu Recht erwog, fällt erschwerend ins  

Gewicht, dass der Beschuldigte den (versuchten) Einbruchdiebstahl vom 

14./15. August 2012 (ND 33) innert Wochenfrist seit Erlass des Strafbefehls  

verübte. Soweit die Vorderrichter in diesem Vorgehen ein "erhebliches Mass an 

Unverfrorenheit" erblicken, ist ihnen darin vorbehaltlos zuzustimmen. 

1.7. Nachtatverhalten 

Die Vorinstanz macht unter Ziff. 3.4. des angefochtenen Urteils mit Verweis auf 

die einschlägige Praxis des Bundesgerichts zutreffende Ausführungen zur Frage, 

unter welchen Umständen kooperatives Verhalten und ein Geständnis in welchem 

Umfang strafmindernd zu berücksichtigen sind. Darauf kann vollumfänglich  

verwiesen werden. Weiter erwägt sie in Übereinstimmung mit der Aktenlage, dass 

der zunächst nicht geständige Beschuldigte unter der stetig wachsenden Beweis-

last sukzessive Zugeständnisse machte, welche schliesslich im vollumfänglichen 

Geständnis anlässlich der Schlusseinvernahme vom 25. Februar 2013 gipfelten. 

Dabei kann immerhin zu Gunsten des Beschuldigten festgehalten werden, dass 

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bezüglich 5 Einbruchdiebstählen (ND 16, 20, 21, 22, 23) weder Fingerabdrücke 

noch DNA-Spuren von ihm sichergestellt werden konnten und die Beweislage da-

her eher dürftig gewesen wäre. Dessen ungeachtet zeigte sich der Beschuldigte 

auch bezüglich dieser Vorwürfe geständig, was zu seinen Gunsten zu berücksich-

tigen ist. Insofern konnten dank des kooperativen Verhaltens des Beschuldigten 

fünf weitere Delikte aufgeklärt werden. Es rechtfertigt sich daher, die von der  

Vorinstanz unter dem Titel Nachtatverhalten zugebilligte Strafminderung von 20 % 

mit ¼ zu veranschlagen, was jedoch – wie noch aufzuzeigen sein wird – an der 

auszufällenden Sanktion nichts ändert.  

1.8. Strafe für die Haupttat 

Die Vorinstanz kommt zusammenfassend zum Schluss, für die Serie von  

34 Einbruchdiebstählen sei eine "hypothetische Einsatzstrafe" von 36 Monaten 

Freiheitsstrafe angemessen. Aufgrund der vom Bundesgericht proklamierten  

Methodik der Strafzumessung, ist nach der Würdigung der objektiven und subjek-

tiven Tatkomponenten eine hypothetische Einsatzstrafe festzusetzen. Wie vorste-

hend unter Ziffer 1.3.3. ausgeführt, wäre die hypothetische Einsatzstrafe auf rund  

50 Monate Freiheitsstrafe festzusetzen. Unter Berücksichtigung einer Straferhö-

hung um 10 Monate wegen der in Italien erwirkten Vorstrafen des Beschuldigten 

und seiner Delinquenz während laufender Probezeit und einer Strafminderung 

von ¼ wegen des insgesamt positiven Nachtatverhaltens des Beschuldigten,  

wäre für die Haupttat eine Sanktion in der Höhe von rund 45 Monaten Freiheits-

strafe angemessen.  

1.9. Strafe für das Nebendelikt 

Bezüglich den Einbruchdiebstahl vom 8. August 2010 hat die Vorinstanz eine 

Strafzumessung vorgenommen, welche ohne Weiteres übernommen werden 

kann. Mit zutreffender Argumentation, auf welche vollumfänglich verwiesen  

werden kann, ist sie zum Schluss gekommen, im Verhältnis zu der Serie von  

34 Einbruchdiebstählen sei der am 8. August 2010 begangene Einbruchdiebstahl 

von eher untergeordneter Bedeutung. Die für das Hauptdelikt ermittelte Strafe sei 

-   14   - 

daher unter Berücksichtigung des Nebendeliktes um ein bis zwei Monate zu  

erhöhen. 

1.10. Strafe für Haupt- und Nebendelikte 

1.10.1. Ausgehend von einer Strafe für das Hauptdelikt von rund 45 Monaten 

Freiheitsstrafe und einer solchen von rund 2 Monaten für das Nebendelikt sowie 

in Anwendung des Asperationsprinzips (Art. 49 Abs. 1 StGB) würde sich eine  

Bestrafung des Beschuldigten mit einer Freiheitsstrafe von rund 46 Monaten als 

angemessen erweisen. 

1.10.2. Aufgrund des Umstandes, dass lediglich der Beschuldigte Berufung  

erhoben hat und seitens der Anklagebehörde auf das Erheben einer Anschluss-

berufung verzichtet wurde, steht jedoch einer Erhöhung des Strafmasses der  

Vorinstanz das in Art. 391 Abs. 2 StPO festgehaltene Verschlechterungsverbot 

entgegen. Damit muss es vorliegend bei der durch die Vorinstanz ausgefällten 

Freiheitsstrafe von 38 Monaten sein Bewenden haben. 

1.10.3. Der Anrechnung der bereits erstandenen Haft von 172 Tagen steht nichts 

entgegen (Art. 51 StGB). 

1.11. Busse für die Übertretung 

1.11.1. Hinsichtlich des Betäubungsmittelkonsums erwog die Vorinstanz, das 

Verschulden des Beschuldigten wiege angesichts der erheblichen Deliktsdauer 

von zehn Monaten, der Regelmässigkeit des Konsums und der Anzahl der  

verschiedenen konsumierten Drogen (Heroin, Marihuana und Haschisch) nicht 

mehr leicht. Allerdings sei zu Gunsten des Beschuldigten zu berücksichtigen, 

dass ihn das Kurzgutachten hinsichtlich der Menge an konsumierten Drogen ent-

laste. Mit Bezug auf die Täterkomponente könne auf die Ausführungen zum 

Hauptdelikt verweisen werden, wobei zu berücksichtigen sei, dass der Beschul-

digte bereits mit Strafbefehl vom 8. August 2012 wegen mehrfacher Übertretung 

des Betäubungsmittelgesetzes bestraft worden sei, was sich für die nach diesem 

Zeitpunkt begangenen Übertretungen deutlich straferhöhend auswirke. Insgesamt 

-   15   - 

sei der Beschuldigte angesichts seiner bescheidenen finanziellen Verhältnisse mit 

einer Busse in der Höhe von Fr. 500.– zu bestrafen (Urk. 44 S. 19 f.). 

1.11.2. Die Verteidigung brachte hierzu vor, der Beschuldigte sei ein mittelloser 

Roma, der heute vermutlich in Rumänien lebe. Die vorinstanzliche Busse von 

Fr. 500.-- entspräche in Rumänien bei einer Romafamilie mehr als einem Mo-

natseinkommen. Daher sei die Busse auf Fr. 100.-- und die Ersatzfreiheitsstrafe 

auf einen Tag zu reduzieren (Urk. 63 S. 6). 

1.11.3. Die Erwägungen der Vorinstanz sind zutreffend und überzeugend. Sie  

bedürfen keiner Korrektur und können ohne Weiteres übernommen werden.  

Die Vorinstanz hat insbesondere die bescheidenen finanziellen Verhältnisse des 

Beschuldigten bereits berücksichtigt. Die ausgefällte Busse in der Höhe von  

Fr. 500.-- ist den Verhältnissen des Beschuldigten und seinem Tatverschulden 

angemessen und es besteht keinerlei Veranlassung, hier in das pflichtgemäss 

ausgeübte Ermessen der Vorinstanz einzugreifen. Damit ist die Busse in der  

Höhe von Fr. 500.-- ebenso zu bestätigen, wie die durch die Vorinstanz fest-

gesetzte Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen für den Fall der schuldhaften Nichtbe-

zahlung der Busse.  

2. Vollzug 

Die Frage des bedingten Strafvollzuges stellt sich angesichts der Höhe der  

ausgefällten Sanktion nicht (Art. 42 Abs. 1 StGB und Art. 43 Abs. 1 StGB). Weite-

rungen hierzu erübrigen sich grundsätzlich. Festgehalten werden kann aber, dass 

sich entgegen der Ansicht der Verteidigung (Urk. 63 S. 7) auch bei einer Straf-

höhe, bei welcher aus objektiver Sicht der bedingte bzw. teilbedingte Vollzug 

möglich wäre, ein solcher aus subjektiver Sicht nicht in Frage käme. Gefordert 

wäre hierfür nämlich das Fehlen einer ungünstigen Prognose. Dies kann beim 

Beschuldigten aber aufgrund seiner Vorstrafen sowie der Delinquenz während der 

Probezeit nicht angenommen werden.  

-   16   - 

3. Widerruf 

3.1. Die Vorinstanz hat die Grundlagen des Widerrufs gemäss Art. 46 Abs. 1 

StGB dargetan und die massgebliche Praxis des Bundesgerichts zur Frage der 

Gesamtstrafe korrekt wiedergegeben, darauf kann vorab verwiesen werden 

(Urk. 44 S. 20 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). 

3.2. Wie die Vorinstanz richtig erwogen hat, wurde gegen den Beschuldigten 

mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. August 2012 wegen 

versuchten Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs eine Geld-

strafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.--  ausgefällt und der Vollzug dieser Strafe 

bei einer Probezeit von 2 Jahren aufgeschoben. Gestützt auf Art. 46 StGB ist 

deshalb mit dem neuen Urteil gleichzeitig zu prüfen, ob die mit genanntem  

Strafbefehl ausgefällte bedingte Geldstrafe zu widerrufen ist. Gemäss dieser  

Bestimmung hat das Gericht bedingt ausgefällte Strafen zu widerrufen, wenn der 

Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begangen hat 

und deshalb zu erwarten ist, dass er weitere Straftaten verüben wird. Ein Verbre-

chen oder Vergehen während der Probezeit führt daher noch nicht zwingend zum  

Widerruf. Entscheidend ist – mit der Verteidigung (Urk. 63 S. 7) – das Fehlen  

einer ungünstigen Prognose. Laut bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist mit  

anderen Worten eine bedingte Strafe nur dann zu widerrufen, wenn von einer  

negativen Einschätzung der Bewährungsaussichten auszugehen ist, das heisst 

aufgrund der erneuten Straffälligkeit eine eigentliche Schlechtprognose besteht 

(BGE 134 IV 140 E. 4.3 S. 143). Zudem fällt die Prognose beim Entscheid  

betreffend einen Widerruf umso eher negativ aus, je schwerer die während der 

Probezeit begangenen neuen Delikte wiegen (BGE 134 IV 140 E. 4.5 S. 145). Der 

Strafbefehl vom 8. August 2012 wurde dem Beschuldigten gleichentags eröffnet 

(Urk. 47). Dessen ungeachtet, setzte er seine Einbruchserie fort, indem er ledig-

lich 6 Tage später, nämlich in der Nacht vom 14. auf den 15. August 2012, seinen 

nächsten Einbruchdiebstahl verübte. Hernach delinquierte er in gleicher Art und 

Weise noch drei Mal, bevor er am 12. Oktober 2012 auf frischer Tat ertappt  

und verhaftet werden konnte. Der Beschuldigte, der wie sein Vorstrafenregister in  

Italien und der Schweiz zeigt, bereits seit 2009 einschlägige Straftaten verübte, 

-   17   - 

liess sich weder durch langjährige Freiheitsstrafen (in Italien wurde er bekanntlich 

zu 16 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt) noch durch Geldstrafen oder Bussen 

(Urk. 47) von neuerlicher Delinquenz abhalten. Vollkommen zu Recht hat die  

Vorinstanz in diesem Zusammenhang erwogen, der Beschuldigte zeige in keiner 

Weise, dass er sein Verhalten ändern wolle respektive dass er fähig und gewillt 

sei, seine Lebenseinstellung zu ändern. Aufgrund der erneuten Delinquenz sei zu 

erwarten, dass er weitere Straftaten verüben werde, weshalb eine Verlängerung 

der Probezeit oder das Aussprechen einer Verwarnung vorliegend nicht in Erwä-

gung zu ziehen sei (Urk. 44 S. 21). Mit anderen Worten muss dem Beschuldigten 

ganz ohne Zweifel hinsichtlich seiner Bewährungsaussichten explizit eine 

Schlechtprognose gestellt werden, was zwangsläufig den Widerruf des mit  

Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. August 2012 bedingt 

ausgesprochen Vollzugs der Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.-- zur  

Folge hat. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass gemäss Verteidigung seit 

dem 12. Oktober 2012 keine Straftaten mehr bekannt geworden seien. Auch der 

geltend gemachte prägende Eindruck der in diesem Verfahren erstandenen Haft 

vermag die Schlechtprognose beim Beschuldigten nicht zu entkräften (Urk. 63 

S. 7 f.). Das Urteil der Vorinstanz ist auch in diesem Punkt zu bestätigen. 

III. Kosten und Entschädigung 

1. Kosten des Berufungsverfahrens 

1.1. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte  

unterliegt mit seinen Anträgen vollumfänglich weshalb ihm die Kosten des Beru-

fungsverfahrens aufzuerlegen sind. Die Kosten der amtlichen Verteidigung im  

Berufungsverfahren sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, wobei die 

Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten bleibt. 

1.2. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 2'500.-- zu  

veranschlagen. 

-   18   - 

2. Entschädigung des amtlichen Verteidigers 

2.1. Der amtliche Verteidiger hat am 8. März 2014 seine Honorarnote ein-

gereicht (Urk. 62). 

2.2. Die geltend gemachten Aufwendungen sind ausgewiesen und ange-

messen. Zusätzlich ist der Aufwand für die Berufungsverhandlung und das  

Studium des Urteils zu entschädigen. Der amtliche Verteidiger ist daher für das 

Berufungsverfahren mit Fr. 1'500.-- (inkl. MwSt.) zu entschädigen. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 3. Abteilung, 

vom 9. September 2013 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"Es wird vorab erkannt: 

1. Das Verfahren betreffend die Übertretungen des Betäubungsmittelgesetzes (ND 32) 

in der Phase vom 2. Juli bis 6. August 2012 wird in Bezug auf den Heroinkonsum 

eingestellt. 

2. (Mitteilung) 

3.-4. (Rechtsmittel) 

 
Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und 2 StGB; 

− des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB; 

− des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB; 

− der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB sowie 

− der mehrfachen Übertretung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel 
im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG. 

2. Vom Vorwurf des Diebstahls in ND 23 wird der Beschuldigte freigesprochen. 

3.-6. […] 

-   19   - 

7. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Beschuldigte die nachfolgenden  

Schadenersatzforderungen der aufgeführten Privatkläger anerkannt hat: 

− B._____ Maschinen-& Werkzeuggeschäft, ... [Adresse] (ND 4/9): Fr. 1'000.–,  

− C._____, ... [Adresse] (ND 4/10): Fr. 1'481.45 zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juni 
2012, 

− D._____, …, ... [Adresse] (ND 11/10): Fr. 1'350.60,  

− E._____, ... [Adresse] (ND 21/7): Fr. 601.85 zuzüglich 5 % Zins ab 26. April 
2012,  

− F._____, ... [Adresse] (ND 30/9): Fr. 500.– zuzüglich 5 % Zins ab 5. August 
2012,  

− G._____, … [Adresse] (ND 30/10): Fr. 3'816.05.  

Im nicht anerkannten Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf den Weg 

des Zivilprozesses verwiesen. 

8. Die nachfolgenden Privatkläger werden mit ihren Zivilansprüchen vollumfänglich auf 

den Weg des Zivilprozesses verwiesen: 

− H._____ GmbH …, … [Adresse] (HD 6/1,  
ND 15/14), 

− I._____ AG, ... [Adresse] (ND 6/9), 

− J._____, zHv. Frau K._____, … [Adresse] (ND 12/10),  

− L._____ AG, ... [Adresse] (ND 13/9), 

− M._____ AG, … [Adresse] (ND 25/5, ND 26/6, ND 27/5, ND 28/6),  

− N._____ GmbH, … [Adresse] (ND 35/8).  

9. Die Genugtuungsbegehren der Privatkläger H._____ GmbH … (HD 6/1, ND 15/14), 

E._____ (ND 21/7) und F._____ (ND 30/9) werden abgewiesen. 

10. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 5'000.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 25'670.–   Kosten Kantonspolizei 

Fr. 1'200.–   Gebühr Anklagebehörde 

Fr. 817.90   Auslagen Untersuchung 

Fr. 14'200.–   amtliche Verteidigung 
 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

11. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen  

diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. 

-   20   - 

12. Der amtliche Verteidiger wird mit Fr. 14'200.– (inkl. Mehrwertsteuer) entschädigt.  

Diese Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine 

Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

13. (Mitteilung) 

14.-16. (Rechtsmittel)" 

2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte wird bestraft mit 38 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis 

und mit heute 172 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafvollzug er-

standen sind) sowie mit einer Busse von Fr. 500.--. 

2. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft 

nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. 

3. Der bedingte Vollzug der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-

Limmat vom 8. August 2012 ausgefällten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 

Fr. 30.-- wird widerrufen. 

4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 2'500.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 1'500.--   amtliche Verteidigung (inkl. MwSt.) 

   

5. Die Kosten des Berufungsverfahrens mit Ausnahme der Kosten der 

amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten  

der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse  

genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss 
Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 

6. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an 

-   21   - 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 
sowie im Dispositiv an 
− die folgenden Privatkläger: 

− H._____ GmbH, …, … [Adresse] 
− J._____, zHv. Frau K._____, … [Adresse]; 
− O._____ SA, … [Adresse]h; 
− L._____ AG, … [Adresse]; 
− B._____ Maschinen-& Werkzeuggeschäft,  

… [Adresse]; 
− C._____, … [Adresse],  

Referenz-Nr. …; 
− E._____, … [Adresse]; 
− M._____ AG, … [Adresse]; 
− F._____, … [Adresse]; 
− G._____, … [Adresse],  

Schaden-Nr. …; 
− N._____ GmbH, … [Adresse]; 
− D._____, …, … [Adresse], Referenz-Nr. …; 
− I._____ AG, … [Adresse]; 

 
(Eine begründete Urteilsausfertigung gemäss Art. 84 Abs. 4 StPO wird 
den Privatklägern nur zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach 
Erhalt des Dispositivs verlangen.) 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 
− das Obergericht des Kantons Zürich, Zentrales Inkasso, betr. Vollzug 

der Geldstrafe gem. Disp. Ziff. 3 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A und Formular B 
− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 

Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten 

− in die Akten B-4/2012/5334 der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat. 

7. Der Beschuldigte kann innert 10 Tagen seit Erhalt des Entscheids beim 
Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich oder mündlich 

-   22   - 

eine neue Beurteilung des in seiner Abwesenheit ergangenen Urteils  
verlangen. Im Gesuch hat der Beschuldigte kurz zu begründen, weshalb er 

an der Berufungsverhandlung nicht teilnehmen konnte. Das Gericht lehnt 

das Gesuch ab, wenn der Beschuldigte ordnungsgemäss vorgeladen  

worden, aber der Berufungsverhandlung unentschuldigt ferngeblieben ist 

(Art. 368 Abs. 2 und 3 StPO, Art. 379 StPO). 

8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 31. März 2014 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Hürlimann Winterhalter 
 

 

	Urteil vom 31. März 2014
	 Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 44 S. 28 ff.)
	"Es wird vorab erkannt:
	1. Das Verfahren betreffend die Übertretungen des Betäubungsmittelgesetzes (ND 32) in der Phase vom 2. Juli bis 6. August 2012 wird in Bezug auf den Heroinkonsum eingestellt.
	2. (Mitteilung)
	3.-4. (Rechtsmittel)
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und  2 StGB;
	 des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB;
	 des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB;
	 der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB sowie
	 der mehrfachen Übertretung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG.

	2. Vom Vorwurf des Diebstahls in ND 23 wird der Beschuldigte freigesprochen.
	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 38 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis und mit heute 172 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafantritt  erstanden sind) sowie mit einer Busse von Fr. 500.– (für die Übertretungen).
	4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu bezahlen.
	5. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen.
	6. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. August 2012 ausgefällten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.– wird widerrufen.
	7. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Beschuldigte die nachfolgenden Schadenersatzforderungen der aufgeführten Privatkläger anerkannt hat:
	 B._____ Maschinen-& Werkzeuggeschäft, … [Adresse] (ND 4/9): Fr. 1'000.–,
	 C._____, … [Adresse] (ND 4/10): Fr. 1'481.45 zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juni 2012,
	 D._____, …, … [Adresse] (ND 11/10): Fr. 1'350.60,
	 E._____, … [Adresse] (ND 21/7): Fr. 601.85 zuzüglich 5 % Zins ab 26. April 2012,
	 F._____, … [Adresse] (ND 30/9): Fr. 500.– zuzüglich 5 % Zins ab 5. August 2012,
	 G._____, … [Adresse] (ND 30/10): Fr. 3'816.05.

	Im nicht anerkannten Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	8. Die nachfolgenden Privatkläger werden mit ihren Zivilansprüchen vollumfänglich auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen:
	 H._____ GmbH …, … [Adresse] (HD 6/1, ND 15/14),
	 I._____ AG, … [Adresse] (ND 6/9),
	 J._____, zHv. Frau K._____, … [Adresse] (ND 12/10),
	 L._____ AG, … [Adresse] (ND 13/9),
	 M._____ AG, … [Adresse] (ND 25/5, ND 26/6, ND 27/5, ND 28/6),
	 N._____ GmbH, … [Adresse] (ND 35/8).

	9. Die Genugtuungsbegehren der Privatkläger H._____ GmbH … (HD 6/1, ND 15/14), E._____ (ND 21/7) und F._____ (ND 30/9) werden abgewiesen.
	10. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	11. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt.
	12. Der amtliche Verteidiger wird mit Fr. 14'200.– (inkl. Mehrwertsteuer)  entschädigt. Diese Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	13. (Mitteilung)
	14.-16. (Rechtsmittel)"
	Berufungsanträge: (Prot. II S. 4)
	1. Der Beschuldigte sei zu bestrafen mit maximal 30 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis und mit heute 172 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafantritt erstanden sind) sowie mit einer Busse von maximal Fr. 100.--.
	2. Die Freiheitsstrafe sei im Umfange von 10 Monaten zu vollziehen. Der  Vollzug des Strafrestes sei aufzuschieben unter Ansetzung einer kurzen Probezeit.
	3. Die Ersatzfreiheitsstrafe für die Busse sei auf einen Tag anzusetzen.
	4. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. August 2012 ausgefällten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.-- sei nicht zu widerrufen.
	Erwägungen:
	I.  Prozessgeschichte

	1. Vorinstanzliches Urteil und Verfahrensgang
	1.1. Mit Urteil vom 9. September 2013 sprach die 3. Abteilung des Bezirksgerichts Zürich den Beschuldigten des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und 2 StGB, des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB, des mehrfachen Haus...
	1.2. Unmittelbar nach der mündlichen Eröffnung dieses Urteils meldete die  amtliche Verteidigung des Beschuldigten ihre Berufung an (Prot. I S. 15). Am  15. Oktober 2013 erstatte die Verteidigung namens des Beschuldigten die  Berufungserklärung. Darin...
	1.3. Mit Präsidialverfügung vom 25. Oktober 2013 wurde die Berufungserklärung des Beschuldigten den Privatklägern sowie der Anklagebehörde zugestellt, wobei ihnen gleichzeitig Frist angesetzt wurde, um Anschlussberufung zu erheben respektive um begrün...
	1.4. Mit Schreiben der hiesigen Verfahrensleitung vom 3. Dezember 2013 wurden die Parteien angefragt, ob das Berufungsverfahren allenfalls schriftlich durchgeführt werden könne, dies insbesondere deshalb, weil der Aufenthaltsort des Beschuldigten unbe...
	1.5. In der Folge wurden die Parteien zur Berufungsverhandlung vorgeladen (Urk. 59), welche am 31. März 2014 stattfand. Der Beschuldigte erschien unentschuldigt nicht zur Berufungsverhandlung (Prot. II S. 4).

	2. Umfang der Berufung
	2.1. Die Verteidigung beschränkte ihre Berufung explizit auf die Sanktion (Dispositivziffer 3), auf die Frage des Vollzugs (Dispositivziffer 4) sowie auf die ausgefällte Ersatzfreiheitsstrafe (Dispositivziffer 5) und den Widerruf (Dispositivziffer 6).
	2.2. In Anwendung von Art. 404 Abs. 1 StPO ist daher vorab mittels Beschluss festzustellen, dass der erstinstanzliche Entscheid in allen übrigen Punkten in Rechtskraft erwachsen ist.
	II.  Sanktion

	1. Strafzumessung
	1.1. Hinsichtlich der theoretischen Strafzumessungsgrundlagen und des  vorliegend massgeblichen Strafrahmens kann zwecks Vermeidung von unnötigen Wiederholungen ebenso auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden, wie bezüglich der...
	1.2. Wenn die Vorinstanz erwägt, es erscheine im vorliegenden Fall sachgerecht, die vom Beschuldigten begangene Serie von Einbruchdiebstählen  (ND 1-22, ND 24-31 und ND 33-36) zusammenzufassen und dabei die im  Zusammenhang mit den Diebstählen begang...
	1.3. Tatkomponente für die Haupttat
	1.3.1. Die Vorinstanz hat die entscheidrelevanten objektiven Tatkomponenten richtig wiedergegeben und sich umfassend zum Ausmass des deliktischen  Erfolges, zur Art und Weise des Vorgehens sowie zur kriminellen Energie des  Beschuldigten geäussert. Au...
	1.3.2. In Bezug auf die subjektive Tatschwere hat sich die Vorinstanz vollständig mit den massgeblichen Komponenten auseinandergesetzt. Sie hat sich zutreffend zur Motivation des Beschuldigten geäussert und festgestellt, dass dieser direktvorsätzlich ...
	1.3.3. Wenn die Vorinstanz schliesslich folgert, die subjektiven Elemente seien geeignet, die objektive Tatschwere minim zu relativieren, so dass dem Beschuldigten für die Serie der 34 (teilweise versuchten) Einbruchdiebstähle insgesamt ein keineswegs...
	1.3.4. Unter dem Titel "verschuldensunabhängige Tatkomponente" hat die Vorinstanz berücksichtigt, dass es bei einigen der eingeklagten Einbruchdiebstählen bezüglich des Tatbestandes des Diebstahls bei einem Versuch geblieben sei. In den genannten Fäl...
	1.4. Täterkomponente für die Haupttat
	1.4.1. Bezüglich des Vorlebens und der persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten kann vollumfänglich auf die detaillierten Ausführungen der Vorinstanz mit den entsprechenden Verweisen auf die Untersuchungsakten verwiesen werden (Urk. 44 S. 15 f.; Ar...
	1.4.2. Anlässlich der Berufungsverhandlung konnten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden, da der Beschuldigte unentschuldigt fernblieb und auch die Verteidigung keinen Kontakt mehr zum Beschuldigten unterhält (vgl. Urk. 63 S. 2).
	1.4.3. Wie bereits die Vorderrichter zutreffend erwogen, lassen sich den persönlichen Verhältnissen des Beschuldigten keinerlei Hinweise entnehmen, welche für die Strafzumessung von Relevanz wären. Vielmehr wirken sich das Vorleben  des Beschuldigten ...
	1.5. Vorstrafen
	1.5.1. Der Beschuldigte ist im italienischen Strafregister zweifach verzeichnet. Mit Urteil vom 1. Dezember 2004 wurde der Beschuldigte in Velletri (Provinz Rom) wegen eines Verstosses gegen ausländerrechtliche Normen zu 4 Monaten Haft verurteilt, wob...
	1.5.2. Der Vorinstanz ist darin zuzustimmen, wenn diese erwägt, der Strafbefehl vom 8. August 2012 könne lediglich in Bezug auf die nach diesem Datum verübten Delikte (ND 33-36) als Vorstrafe betrachtet werden. Nicht übernommen werden kann hingegen di...
	1.6. Delinquenz während laufender Probezeit
	Der Beschuldigte wurde bekanntlich mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft  Zürich-Limmat vom 8. August 2012 unter Ansetzung einer zweijährigen Probezeit zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen verurteilt. Die letzten vier Einbruchdiebstähle g...
	1.7. Nachtatverhalten
	Die Vorinstanz macht unter Ziff. 3.4. des angefochtenen Urteils mit Verweis auf die einschlägige Praxis des Bundesgerichts zutreffende Ausführungen zur Frage, unter welchen Umständen kooperatives Verhalten und ein Geständnis in welchem Umfang strafmin...
	1.8. Strafe für die Haupttat
	Die Vorinstanz kommt zusammenfassend zum Schluss, für die Serie von  34 Einbruchdiebstählen sei eine "hypothetische Einsatzstrafe" von 36 Monaten Freiheitsstrafe angemessen. Aufgrund der vom Bundesgericht proklamierten  Methodik der Strafzumessung, is...
	1.9. Strafe für das Nebendelikt
	Bezüglich den Einbruchdiebstahl vom 8. August 2010 hat die Vorinstanz eine Strafzumessung vorgenommen, welche ohne Weiteres übernommen werden kann. Mit zutreffender Argumentation, auf welche vollumfänglich verwiesen  werden kann, ist sie zum Schluss g...
	1.10. Strafe für Haupt- und Nebendelikte
	1.10.1. Ausgehend von einer Strafe für das Hauptdelikt von rund 45 Monaten Freiheitsstrafe und einer solchen von rund 2 Monaten für das Nebendelikt sowie in Anwendung des Asperationsprinzips (Art. 49 Abs. 1 StGB) würde sich eine  Bestrafung des Beschu...
	1.10.2. Aufgrund des Umstandes, dass lediglich der Beschuldigte Berufung  erhoben hat und seitens der Anklagebehörde auf das Erheben einer Anschlussberufung verzichtet wurde, steht jedoch einer Erhöhung des Strafmasses der  Vorinstanz das in Art. 391 ...
	1.10.3. Der Anrechnung der bereits erstandenen Haft von 172 Tagen steht nichts entgegen (Art. 51 StGB).
	1.11. Busse für die Übertretung
	1.11.1. Hinsichtlich des Betäubungsmittelkonsums erwog die Vorinstanz, das Verschulden des Beschuldigten wiege angesichts der erheblichen Deliktsdauer von zehn Monaten, der Regelmässigkeit des Konsums und der Anzahl der  verschiedenen konsumierten Dro...
	1.11.2. Die Verteidigung brachte hierzu vor, der Beschuldigte sei ein mittelloser Roma, der heute vermutlich in Rumänien lebe. Die vorinstanzliche Busse von Fr. 500.-- entspräche in Rumänien bei einer Romafamilie mehr als einem Monatseinkommen. Daher ...
	1.11.3. Die Erwägungen der Vorinstanz sind zutreffend und überzeugend. Sie  bedürfen keiner Korrektur und können ohne Weiteres übernommen werden.  Die Vorinstanz hat insbesondere die bescheidenen finanziellen Verhältnisse des Beschuldigten bereits ber...

	2. Vollzug
	Die Frage des bedingten Strafvollzuges stellt sich angesichts der Höhe der  ausgefällten Sanktion nicht (Art. 42 Abs. 1 StGB und Art. 43 Abs. 1 StGB). Weiterungen hierzu erübrigen sich grundsätzlich. Festgehalten werden kann aber, dass sich entgegen d...

	3. Widerruf
	3.1. Die Vorinstanz hat die Grundlagen des Widerrufs gemäss Art. 46 Abs. 1 StGB dargetan und die massgebliche Praxis des Bundesgerichts zur Frage der Gesamtstrafe korrekt wiedergegeben, darauf kann vorab verwiesen werden (Urk. 44 S. 20 f.; Art. 82 Abs...
	3.2. Wie die Vorinstanz richtig erwogen hat, wurde gegen den Beschuldigten mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. August 2012 wegen versuchten Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen ...
	III.  Kosten und Entschädigung

	1. Kosten des Berufungsverfahrens
	1.1. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte  unterliegt mit seinen Anträgen vollumfänglich weshalb ihm die Kosten des Berufungsverfahrens aufzu...
	1.2. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 2'500.-- zu  veranschlagen.

	2. Entschädigung des amtlichen Verteidigers
	2.1. Der amtliche Verteidiger hat am 8. März 2014 seine Honorarnote eingereicht (Urk. 62).
	2.2. Die geltend gemachten Aufwendungen sind ausgewiesen und angemessen. Zusätzlich ist der Aufwand für die Berufungsverhandlung und das  Studium des Urteils zu entschädigen. Der amtliche Verteidiger ist daher für das Berufungsverfahren mit Fr. 1'500...

	Es wird beschlossen:
	"Es wird vorab erkannt:
	1. Das Verfahren betreffend die Übertretungen des Betäubungsmittelgesetzes (ND 32) in der Phase vom 2. Juli bis 6. August 2012 wird in Bezug auf den Heroinkonsum eingestellt.
	2. (Mitteilung)
	3.-4. (Rechtsmittel)
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und 2 StGB;
	 des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB;
	 des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB;
	 der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB sowie
	 der mehrfachen Übertretung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG.

	2. Vom Vorwurf des Diebstahls in ND 23 wird der Beschuldigte freigesprochen.
	3.-6. […]
	7. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Beschuldigte die nachfolgenden  Schadenersatzforderungen der aufgeführten Privatkläger anerkannt hat:
	 B._____ Maschinen-& Werkzeuggeschäft, ... [Adresse] (ND 4/9): Fr. 1'000.–,
	 C._____, ... [Adresse] (ND 4/10): Fr. 1'481.45 zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juni 2012,
	 D._____, …, ... [Adresse] (ND 11/10): Fr. 1'350.60,
	 E._____, ... [Adresse] (ND 21/7): Fr. 601.85 zuzüglich 5 % Zins ab 26. April 2012,
	 F._____, ... [Adresse] (ND 30/9): Fr. 500.– zuzüglich 5 % Zins ab 5. August 2012,
	 G._____, … [Adresse] (ND 30/10): Fr. 3'816.05.

	Im nicht anerkannten Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	8. Die nachfolgenden Privatkläger werden mit ihren Zivilansprüchen vollumfänglich auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen:
	 H._____ GmbH …, … [Adresse] (HD 6/1,  ND 15/14),
	 I._____ AG, ... [Adresse] (ND 6/9),
	 J._____, zHv. Frau K._____, … [Adresse] (ND 12/10),
	 L._____ AG, ... [Adresse] (ND 13/9),
	 M._____ AG, … [Adresse] (ND 25/5, ND 26/6, ND 27/5, ND 28/6),
	 N._____ GmbH, … [Adresse] (ND 35/8).

	9. Die Genugtuungsbegehren der Privatkläger H._____ GmbH … (HD 6/1, ND 15/14), E._____ (ND 21/7) und F._____ (ND 30/9) werden abgewiesen.
	10. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	11. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen  diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt.
	12. Der amtliche Verteidiger wird mit Fr. 14'200.– (inkl. Mehrwertsteuer) entschädigt.  Diese Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	13. (Mitteilung)
	14.-16. (Rechtsmittel)"
	2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte wird bestraft mit 38 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis und mit heute 172 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind) sowie mit einer Busse von Fr. 500.--.
	2. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen.
	3. Der bedingte Vollzug der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. August 2012 ausgefällten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.-- wird widerrufen.
	4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	5. Die Kosten des Berufungsverfahrens mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten  der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse  genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschul...
	6. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	sowie im Dispositiv an
	 die folgenden Privatkläger:
	 H._____ GmbH, …, … [Adresse]
	 J._____, zHv. Frau K._____, … [Adresse];
	 O._____ SA, … [Adresse]h;
	 L._____ AG, … [Adresse];
	 B._____ Maschinen-& Werkzeuggeschäft,  … [Adresse];
	 C._____, … [Adresse],  Referenz-Nr. …;
	 E._____, … [Adresse];
	 M._____ AG, … [Adresse];
	 F._____, … [Adresse];
	 G._____, … [Adresse],  Schaden-Nr. …;
	 N._____ GmbH, … [Adresse];
	 D._____, …, … [Adresse], Referenz-Nr. …;
	 I._____ AG, … [Adresse];
	(Eine begründete Urteilsausfertigung gemäss Art. 84 Abs. 4 StPO wird den Privatklägern nur zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs verlangen.)
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Obergericht des Kantons Zürich, Zentrales Inkasso, betr. Vollzug der Geldstrafe gem. Disp. Ziff. 3
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A und Formular B
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten
	 in die Akten B-4/2012/5334 der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat.

	7. Der Beschuldigte kann innert 10 Tagen seit Erhalt des Entscheids beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich oder mündlich eine neue Beurteilung des in seiner Abwesenheit ergangenen Urteils  verlangen. Im Gesuch hat der Beschul...
	8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.