# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e9d99d34-0c08-573c-8923-fb2f10d88948
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.06.2008 C-7661/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7661-2006_2008-06-26.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7661/2006/mas
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  J u n i  2 0 0 8

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Susanne Marbet Coullery.

X._______,
vertreten durch Frau Rosemarie Jung, Lugar O Busto s/n, 
Santa Sabina, ES-15840 Santa Comba,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Verfügung vom 25. Oktober 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7661/2006

Sachverhalt:

A.
Die am 1. September 1954 geborene, in Spanien wohnhafte spanische 
Staatsangehörige  X._______  (im  Folgenden: Beschwerdeführerin) 
arbeitete  in  den  Jahren 1974 bis  1976 während  17  Monaten in  der 
Schweiz  und  leistete  Beiträge  an  die  Alters-,  Hinterlassenen-  und 
Invalidenversicherung. Zuletzt war sie in ihrer Heimat als Bäuerin tätig. 
Am 6. August  2004 stellte sie  bei  der Schweizerischen Invalidenver-
sicherung,  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  (im  Folgenden: IV-
Stelle),  ein  Gesuch  um  Bezug  von  Leistungen  der  schweizerischen 
Invalidenversicherung (IV).

B.
Mit Verfügung vom 26. Oktober 2006 wies die IV-Stelle das Leistungs-
gesuch  der  Beschwerdeführerin  ab  mit  der  Begründung,  aufgrund 
ihres Gesundheitszustandes könne sie ihre bisherige Tätigkeit in der 
Landwirtschaft zwar nicht mehr ausüben, doch sei eine leichtere, dem 
Gesundheitszustand  angepasste  gewinnbringende  Tätigkeit  noch  in 
rentenausschliessender Weise zumutbar. 

C.
Am 22.  November  2006 reichte die Beschwerdeführerin  bei  der  IV-
Stelle eine Beschwerde ein und beantragte sinngemäss die Aufhebung 
der angefochtenen Verfügung. Zur Begründung führte sie aus, sie sei 
weder psychisch noch physisch in der Lage zu arbeiten, und stellte die 
Einreichung der neuesten medizinischen Unterlagen in Aussicht. 

Diese Eingabe wurde in der Folge zuständigkeitshalber an die  Eidge-
nössische Rekurskommission der Alters-,  Hinterlassenen- und Invali-
denversicherung für die im Ausland wohnenden Personen (im Folgen-
den: REKO AHV/IV) weitergeleitet.  Am 1. Januar 2007 übernahm das 
Bundesverwaltungsgericht das vorliegende Verfahren.  

D.
In ihrer Vernehmlassung vom 6. März 2007 beantragte die IV-Stelle die 
Abweisung  der  Beschwerde und  die  Bestätigung  der  angefochtenen 
Verfügung.  Zur  Begründung  führte  sie  aus,  die  Beschwerdeführerin 
habe die in Aussicht gestellten neuen medizinischen Unterlagen nicht 
nachgereicht. Aus diesem Grund werde auf die der angefochtenen Ver-
fügung zugrunde liegende ärztliche Stellungnahme des medizinischen 

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Dienstes der  IV-Stelle  verwiesen,  wonach die Beschwerdeführerin  in 
ihrer letzten Tätigkeit als Landwirtin erheblich eingeschränkt sei, dass 
sie  jedoch trotz  ihrer  Leiden  in  der  Lage  wäre,  leichtere  Tätigkeiten 
(z.B. als Pförtnerin/Hauswartin,  Aufseherin, Kassierin, Billettverkäufe-
rin)  zu  80% auszuüben. Gemäss dem durchgeführten Lohnvergleich 
würde  sie  dabei  eine  gesundheitlich  bedingte  Erwerbseinbusse  von 
35% erleiden, was keinen Anspruch auf eine IV-Rente begründe.  

E.
Mit  ihrem  Schreiben  vom  8.  März  2007  (Postaufgabe  am  13.  März 
2007) reichte die Beschwerdeführerin den Bericht vom 1. März 2007 
von Dr. A._______ als weiteres Beweismittel ein.

In ihrer Stellungnahme vom 11. Juni 2007 führte die Vorinstanz unter 
Hinweis  auf  die  ergänzenden  Ausführungen  vom 31.  Mai  2007  des 
ärztlichen  Dienstes  der  IV-Stelle  aus,  dass  sich  hinsichtlich  der 
bisherigen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit  der Beschwerdeführerin 
trotz  des  neuen  Arztberichtes  keine  Änderungen  ergäben,  weshalb 
weiterhin die Abweisung der Beschwerde beantragt werde.

F.
Am 26. Juli 2007 nahm die Beschwerdeführerin zu den Ausführungen 
der Vorinstanz vom 6. März und 11. Juni 2007 Stellung und beantragte 
die Ausrichtung einer Invalidenrente, da sie in ihrer bisherigen Tätig-
keit  als  Landwirtin  zu  70%,  in  leichteren  Arbeiten  zu  20%  und  im 
Haushalt zu 35% arbeitsunfähig sei. Zudem wies sie darauf hin, dass 
sie vom spanischen Staat eine Invalidenrente von 50% beziehe.

G.
In  ihren abschliessenden Bemerkungen vom 30. August  2007 führte 
die Vorinstanz aus, der Invaliditätsgrad werde durch eine Gegenüber-
stellung  des  hypothetischen  Valideneinkommens  mit  dem  hypotheti-
schen  Invalideneinkommen  errechnet,  und  nicht  – wie  von  der  Be-
schwerdeführerin irrtümlich angenommen – durch Ermittlung des pro-
zentualen Durchschnitts der einzelnen Arbeitsunfähigkeiten. 

H.
Mit  Verfügung vom 11. September 2007 wurde der  Schriftenwechsel 
geschlossen. 

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Am 6. Dezember 2007 reichte die Beschwerdeführerin unaufgefordert 
neue medizinische Unterlagen ein, welche der Vorinstanz am 23. Mai 
2008 zur Kenntnis gebracht wurden.

I.
Auf die Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen 
wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen näher 
eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Zu beurteilen ist die Beschwerde vom 22. November 2006, mit welcher 
die Verfügung der IV-Stelle vom 26. Oktober 2006 angefochten wurde. 
Gegenstand des Verfahrens ist die Ablehnung des Begehrens der Be-
schwerdeführerin  um Ausrichtung von Leistungen der  Invalidenversi-
cherung.

1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  übernimmt,  sofern  es  zuständig 
ist,  die  Beurteilung  der  beim Inkrafttreten  des  Bundesgesetzes  vom 
17.  Juni  2005  über  das  Bundesverwaltungsgericht  (Verwaltungsge-
richtsgesetz,  VGG,  SR  173.32)  bei  Eidgenössischen  Rekurs-  oder 
Schiedskommissionen oder bei Beschwerdediensten der Departemen-
te hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfah-
rensrecht (Art. 53 Abs. 2 VGG).

1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172. 
021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstan-
zen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. Zu diesen 
gehört auch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland, die mit Verfügun-
gen über Rentengesuche befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. Art. 69 Abs. 
1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenver-
sicherung [IVG, SR 831.20]). 

1.3 Gemäss Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) 
ist  zur  Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht  legiti-
miert,  wer  durch  die  angefochtene  Verfügung  berührt  ist  und  ein 

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schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. 
auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die Beschwerdeführerin, welche am vor-
instanzlichen Verfahren als Partei teilgenommen hat, ist als Adressatin 
durch die angefochtene Verfügung ausreichend berührt und hat an de-
ren Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse. Nachdem 
der  Verfahrenskostenvorschuss rechtzeitig  geleistet  worden  ist,  kann 
auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  eingetreten 
werden.

2.
Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im We-
sentlichen  nach  den  Vorschriften  des  VGG,  des  VwVG (vgl.  Art.  37 
VGG) sowie des ATSG. Dabei finden nach den allgemeinen intertem-
poralrechtlichen  Regeln  diejenigen  Rechtssätze  Anwendung,  welche 
im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 
E. 3.2, vgl. auch Art. 53 Abs. 2 VVG).

2.1 Mit  der  Beschwerde kann gerügt  werden,  die angefochtene Ver-
fügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Überschreitung oder 
des  Missbrauchs  von Ermessen),  beruhe  auf  einer  unrichtigen oder 
unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder 
sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).

2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.3.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt  den Beweisanfor-
derungen nicht.  Der  Richter  und  die  Richterin  haben vielmehr  jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-

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schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360 
E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-
ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und 
weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergeb-
nis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu 
verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI KIESER,  Das  Verwal-
tungsverfahren  in  der  Sozialversicherung,  Zürich  1999,  S.  212,  Rz. 
450;  ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwal-
tungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; 
GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 122 III 223 
E. 3c, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen).

2.3.2 Der  Sozialversicherungsprozess  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die rich-
tige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu 
sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet 
zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 
125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen 
umfasst  die  behördliche  und  richterliche  Abklärungspflicht  nicht  un-
besehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Viel-
mehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechts-
verhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserheblichen  Sachverhalt. 
Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, 
ob  über  den  streitigen  Anspruch  so  oder  anders  zu  entscheiden ist 
(GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungs-
behörden  und  Sozialversicherungsgericht  zusätzliche  Abklärungen 
stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Par-
teivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhalts-
punkten hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hin-
weis; Urteil  des Eidgenössischen Versicherungsgerichts  [EVG] I 520/ 
99 vom 20. Juli 2000).

2.3.3 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die vorgelegten und er-
hobenen  Beweismittel  zu  würdigen  sind.  Für  das  gesamte  Verwal-
tungs- und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweis-
würdigung.  Danach  haben  Versicherungsträger  und  Sozialversiche-
rungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, so-
wie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerde-
verfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhän-

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gig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Ein erhöhter Be-
weiswert kann allerdings ärztlichen Gutachten zukommen, welche für 
die streitigen Belange umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen 
beruhen, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigen, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden und in der Darlegung 
der Zusammenhänge sowie der Beurteilung der medizinischen Situati-
on einleuchtend sind, und in welchen die Schlussfolgerungen der Ex-
perten begründet werden (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c 
mit Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 E. 
2a/bb und RKUV 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a). Der erhöhte Beweis-
wert  umfasst  nach  Auffassung  des  Bundesverwaltungsgerichts  aller-
dings nur medizinische Fragen, zu deren Beantwortung Ärzte im Sozi-
alversicherungsverfahren beigezogen werden – nicht aber weitere Fra-
gen,  zu  deren  Beantwortung  sie  als  Laien  nicht  berufen  sind  (insb. 
wirtschaftliche Beurteilungen).

3.
In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben. Ein allfälliger Leistungsanspruch ist 
für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab 
diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata tempo-
ris; BGE 130 V 445).

3.1 Die Beschwerdeführerin  ist  Staatsangehörige eines Mitgliedstaa-
tes der Europäischen Union, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 
in  Kraft  getretene  Abkommen zwischen  der  Schweizerischen Eidge-
nossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft anderer-
seits über die Freizügigkeit  vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkom-
men,  im Folgenden: FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a 
IVG in der Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. De-
zember 2001 betreffend die Bestimmungen über  die Personenfreizü-
gigkeit im Abkommen zur Änderung des Übereinkommens zur Errich-
tung der EFTA, in Kraft  seit  1. Juni 2002). Das Freizügigkeitsabkom-
men setzt die verschiedenen bis dahin geltenden bilateralen Abkom-
men zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft  und den ein-
zelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union insoweit aus, als darin 
derselbe  Sachbereich  geregelt  wird  (Art.  20  FZA).  Gemäss  Art.  8 
Bst. a  FZA werden  die  Systeme der  sozialen  Sicherheit  koordiniert, 

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um insbesondere die Gleichbehandlung aller Mitglieder der Vertrags-
staaten zu gewährleisten. Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) 
Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) haben 
die Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen, für die die-
se  Verordnung  gilt,  die  gleichen  Rechte  und  Pflichten  aufgrund  der 
Rechtsvorschriften  eines  Mitgliedstaates  wie  die  Staatsangehörigen 
dieses Staates selbst, soweit besondere Bestimmungen dieser Verord-
nung nichts  anderes  vorsehen. Demnach richtet  sich  vorliegend der 
Anspruch der Beschwerdeführerin  auf  Leistungen der  Invalidenversi-
cherung nach dem schweizerischen Recht.

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  schweizeri-
schen  Rechtsvorschriften  Anwendung,  die  bei  Erlass  der  Verfügung 
vom 26. Oktober 2006 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vor-
schriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, 
die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen Ren-
tenanspruchs von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Juni 2002 in der 
Fassung vom 8. Oktober 1999 [AS 2002 701, sowie AS 2002 685]; ab 
dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. Oktober 2000 [AS 2002 
3371 und 3453] und ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. 
März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]).

Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) 
sowie die entsprechende Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV, 
SR 830.11) in Kraft getreten, welche für die Beurteilung des vorliegend 
geltend gemachten Leistungsanspruchs ab diesem Zeitpunkt anwend-
bar sind. Bezüglich der auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizeri-
sche Bundesgericht  (vormals EVG) erkannt,  dass es sich bei  den in 
Art. 3 bis Art. 13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um 
eine  formellgesetzliche  Fassung  der  höchstrichterlichen  Rechtspre-
chung  zu  den  entsprechenden  Begriffen  vor  Inkrafttreten  des  ATSG 
handelt. Inhaltlich haben sich in dieser Beziehung keine Änderungen 
ergeben, so dass die zu den erwähnten Begriffen entwickelte Recht-
sprechung übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 
V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). 

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Die Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie 
der IVV und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision,  AS 
2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im 
vorliegenden  Verfahren  nicht  anwendbar,  da  der  angefochtene  Ein-
spracheentscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen 
ergangen  ist  (vgl.  auch  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  Zürich  Basel 
Genf 2003, Art. 82 Rz. 4 [im Folgenden: KIESER, ATSG]).

3.3 Rechts- und Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgeben-
den Zeitpunkt  des  Erlasses des  streitigen Entscheides  (25. Oktober 
2006) eintraten, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu 
berücksichtigen (BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). 
Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt  seither  verändert 
haben,  unter  Umständen Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfü-
gung sein (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). 

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an 
die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV)  ge-
leistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Diese Bedingungen müssen kumulativ 
gegeben  sein;  fehlt  eine,  so  entsteht  selbst  dann  kein  Rentenan-
spruch, wenn die andere erfüllt ist.

Die Beschwerdeführerin hat von November 1974 bis März 1976 in der 
Schweiz gearbeitet und somit während mehr als einem Jahr Beiträge 
an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversiche-
rung geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung  der  Mindestbeitragsdauer 
für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist. Zu prü-
fen bleibt damit, ob und gegebenenfalls ab wann und in welchem Um-
fang die Beschwerdeführerin invalid im Sinne des Gesetzes ist.

4.1 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bestand gemäss der bis 
zum 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung von Art. 28 Abs. 1 
IVG, wenn die versicherte Person mindestens zu zwei Dritteln, derjeni-
ge  auf  eine  halbe  Rente,  wenn  sie  mindestens  zur  Hälfte  und  der-
jenige auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid war. 
Seit dem 1. Januar 2004 besteht laut Art. 28 Abs. 1 IVG der Anspruch 
auf eine ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindes-
tens 70%, derjenige auf eine Dreiviertels-Rente bei einem solchen von 
mindestens 60%, derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der 

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Invalidität von 50% und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem sol-
chen von 40%. Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten, die einem 
Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte 
ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 
ATSG) in der Schweiz haben. Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt 
seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der 
Europäischen Gemeinschaft, denen bei einem Invaliditätsgrad ab 40% 
eine Rente auch dann ausgerichtet wird, wenn sie in einem Mitglied-
staat der Europäischen Gemeinschaft Wohnsitz haben.

4.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Nach  Art.  4  IVG  kann  die  Invalidität  Folge  von  Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie 
die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erfor-
derliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2). Erwerbsunfähigkeit ist 
der durch Beeinträchtigung der  körperlichen oder  geistigen Gesund-
heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 
verbleibende  ganze  oder  teilweise  Verlust  der  Erwerbsmöglichkeiten 
auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 
ATSG). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der kör-
perlichen und geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Un-
fähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit 
zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in ei-
nem  anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art.  6 
ATSG).

4.3 Der Begriff  der Invalidität  ist  demnach nicht  nach medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu erzielen (BGE 110 V 275 E. 4a, BGE 102 V 166) oder sich im bishe-
rigen Aufgabenbereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Ar-
beitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. der bisheri-
gen Tätigkeit, sondern auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu 
prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach wirtschaftlichen 
und nicht nach medizinischen Grundsätzen zu ermitteln: Bei der Be-
messung der  Invalidität  kommt es auf  die objektiven wirtschaftlichen 
Folgen einer funktionellen Behinderung an – und nicht allein auf den 
ärztlich festgelegten Grad der funktionellen Einschränkung (BGE 110 
V 275; ZAK 1985 S. 459). 

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Trotzdem ist die Verwaltung und im Beschwerdefall auch das Gericht 
auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch an-
dere Fachleute zur Verfügung gestellt  haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu neh-
men, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versi-
cherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits-
leistungen  dem  Versicherten  noch  zugemutet  werden  können  (BGE 
115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 
E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, insbe-
sondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, 
obliegen dagegen der Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht.

4.3.1 Aufgrund des im gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist  ein dauernd in seiner 
Arbeitsfähigkeit  eingeschränkter  Versicherter  gehalten,  innert  nützli-
cher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- oder 
Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit  sie  noch möglich 
und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, BGE 111 V 239 E. 2a). 
Deshalb ist es am beurteilenden Arzt, aus medizinischer Sicht zu ent-
scheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter seine verbliebene Ar-
beitsfähigkeit  bei  zumutbarer  Tätigkeit  und  zumutbarem  Einsatz  auf 
dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch einsetzen kann. Diese Arbeits-
möglichkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensan-
gepasste Verweisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheb-
lich  ist,  ob  er  seine  Restarbeitsfähigkeit  tatsächlich  verwertet  oder 
nicht.

4.3.2 Der  Begriff  des  ausgeglichenen  Arbeitsmarkts  ist  ein  theoreti-
scher und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich 
der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung ab-
zugrenzen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleich-
gewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; 
anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt,  der von seiner Struktur 
her  einen Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält. Nach diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder 
nicht  (BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus folgt, 
dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine 
invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermit-

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telt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Ar-
beitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Ar-
beitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 
1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 
ATSG  kann  aber  dort  nicht  mehr  gesprochen  werden,  wo  die  zu-
mutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie 
der  allgemeine Arbeitsmarkt  praktisch nicht  kennt  oder  dass sie  nur 
unter  nicht  realistischem  Entgegenkommen  eines  durchschnittlichen 
Arbeitgebers  möglich  wäre  (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c,  ZAK 
1989 S. 322 E. 4).

4.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen, 
Art. 16 ATSG).

4.4.1 Der Einkommensvergleich  bei  Erwerbstätigen hat  in  der  Regel 
so  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander  gegenüberge-
stellt  werden,  worauf  sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad  bestimmen  lässt.  Soweit  die  fraglichen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  nicht  genau  ermittelt  werden  können,  sind  sie  nach 
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen, und es 
sind  die  so  gewonnenen  Annäherungswerte  miteinander  zu  verglei-
chen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs). Erwerbsunfä-
higkeit ist, vereinfacht ausgedrückt, die durch einen Gesundheitsscha-
den verursachte Unfähigkeit, durch zumutbare Arbeit Geld zu verdie-
nen (ALFRED MAURER,  Bundessozialversicherungsrecht,  Basel  1993,  S. 
140).

4.4.2 Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht 
zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifi-
sche Methode für Nichterwerbstätige (Art. 27 IVV) ein Betätigungsver-
gleich anzustellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerb-
lichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit  in  der kon-
kreten wirtschaftlichen Situation zu bestimmen (BGE 128 V 30 E. 1).

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4.4.3 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird der In-
validitätsgrad für diese Erwerbstätigkeit nach Art. 16 ATSG festgelegt. 
Waren  sie  neben  ihrer  beruflichen  Tätigkeit  auch  in  einem weiteren 
Aufgabenbereich (meistens im Haushalt) tätig, so wird der Invaliditäts-
grad für diese Tätigkeit (seit dem 1. Januar 2004) nach Art. 28 Abs. 2bis 

IVG berechnet. In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und 
der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invali-
ditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu be-
messen (gemischte Methode, vgl. Urteil des Bundesgerichts I 725/04 
vom 20. Januar 2006 mit Verweis auf BGE 131 V 51 und BGE 125 V 
146).

4.4.4 Ist  jedoch anzunehmen, die versicherte Person wäre ohne ge-
sundheitliche Beeinträchtigung teilerwerbstätig  oder sie arbeitete un-
entgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne da-
neben in einem anderen Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig 
zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsätzen für Er-
werbstätige, somit nach Art. 28 Abs. 2 IVG (in der bis 31. Dezember 
2002 gültig gewesenen Fassung) bzw. Art. 16 ATSG zu bemessen (Art. 
27bis Abs. 1 Satz 1 sowie Abs. 1 Satz 2 und 3 e contrario IVV). Die ge-
mischte Methode gelangt in diesem Fall nicht zur Anwendung. Das Va-
lideneinkommen  ist  nach  Massgabe  der  ohne  Gesundheitsschaden 
ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die 
versicherte  Person  als  Gesunde  tatsächlich  an  Einkommen erzielen 
würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie ge-
sundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert  sie aber 
das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit 
zu haben, oder ist  die Ausübung einer Ganztagestätigkeit  aus Grün-
den des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenver-
sicherung  einzustehen.  Das  Invalideneinkommen  bestimmt  sich  ent-
sprechend  den  gesetzlichen  Vorgaben  danach,  was  die  versicherte 
Person nach Eintritt  der  Invalidität  und nach Durchführung allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei 
ausgeglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte. Dabei  kann  das  – 
vom  Arzt  festzulegende  –  Arbeitspensum  unter  Umständen  grösser 
sein  als  das  ohne  gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete  (BGE 
131 V 51 E. 5.1.2).

4.5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicher-
te Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbs-

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einkommen  gegeben,  namentlich  weil  die  versicherte  Person  nach 
Eintritt  des  Gesundheitsschadens keine  oder  jedenfalls  keine ihr  an 
sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so sind nach 
der  Rechtsprechung in  der  Regel  die  gesamtschweizerischen Tabel-
lenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus-
gegebenen  Lohnstrukturerhebungen  (LSE)  heranzuziehen  (vgl.  das 
Urteil  des Bundesgerichts U 75/03 vom 12. Oktober 2006), allenfalls 
die Zahlen der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP; vgl. BGE 129 
V 472 E. 4.2.1, BGE 126 V 75 E. 3.b). 

4.6 Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG setzt voraus, dass 
bei der Ermittlung der beiden Vergleichseinkommen gleich vorgegan-
gen wird, dass also eine gleichartige Vergleichsbasis vorliegt (Gleich-
artigkeit der Vergleichseinkommen, vgl. KIESER, ATSG, Art. 16 Rz. 7).

In zeitlicher Hinsicht sind die Verhältnisse bei Entstehen des (hypothe-
tischen) Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invaliden-
einkommen  auf  zeitidentischer  Grundlage  zu  erheben  und  allfällige 
rentenwirksame Änderungen der  Vergleichseinkommen bis  zum Ver-
fügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berücksich-
tigen sind (BGE 129 V 222 E. 4.1). 

Die  Gleichartigkeit  der  Vergleicheinkommen setzt  aber  auch  voraus, 
dass die auf einem vergleichbaren örtlichen Arbeitsmarkt hypothetisch 
erzielbaren Einkommen verglichen werden. So ist dann, wenn sich das 
hypothetische  Valideneinkommen  aufgrund  eines  tatsächlichen  Ein-
kommens bestimmt, das der Versicherte vor dem Eintritt der Invalidität 
über längere Zeit im Ausland erzielt hat, nicht etwa das in der Schweiz 
erzielbare  hypothetische  Invalideneinkommen  beizuziehen,  sondern 
ein Invalideneinkommen zu ermitteln und dem Valideneinkommen ge-
genüber  zu  stellen,  das  der  Versicherte  auf  dem örtlichen ausländi-
schen Arbeitsmarkt erzielen könnte. Eine Bestimmung des Invaliden-
einkommens aufgrund der schweizerischen Tabellenlöhne kommt nur 
dann in Betracht, wenn auch auf ein Valideneinkommen in der Schweiz 
abgestellt wird. 

5.
Im vorliegenden Verfahren macht die Beschwerdeführerin geltend, sie 
sei sowohl aus psychischen als auch aus physischen Gründen nicht in 
der Lage zu arbeiten. Selbst einfache Arbeiten könne sie nicht länger 
als  2  Stunden  pro  Tag ausführen.  Aufgrund  ihrer  Arbeitsunfähigkeit 
habe die Seguridad Social einen Invaliditätsgrad von 50% festgestellt.

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5.1 Vorweg ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin aus 
der Tatsache, dass sie von der spanischen Behörde eine Invalidenren-
te erhält,  nichts zu ihren Gunsten ableiten kann. Gemäss konstanter 
Rechtsprechung  sind  die  schweizerischen Behörden  an die  Beurtei-
lung ausländischer Versicherungsträger, Krankenkassen, anderer Be-
hörden und Ärzte nicht gebunden (vgl. ZAK 1989 S. 320 E.2). Vielmehr 
unterstehen  ausländische  Beweismittel  der  freien  Beweiswürdigung 
des Richters (vgl. Urteil des EVG vom 11. Dezember 1981 i.S. D.). Die 
Frage,  ob der  Beschwerdeführerin  eine  Invalidenrente zusteht,  beur-
teilt  sich  demnach  allein  aufgrund  der  schweizerischen  Rechtsvor-
schriften, mithin in freier  richterlicher Beweiswürdigung der im Recht 
liegenden Akten. 

5.2 Bei der Beurteilung der gesundheitlichen Situation der Beschwer-
deführerin hat sich die Vorinstanz insbesondere auf folgende Berichte 
der behandelnden spanischen Ärzte abgestützt:

- Bericht vom 15. Juni 2005 des spanischen Versicherungsträgers 
(Dr. B._______), in welchem die Diagnosen einer schweren Co-
xarthrose links sowie einer Fibromyalgie gestellt und nur im an-
gestammten  Beruf,  nicht  aber  in  angepassten  Tätigkeiten  eine 
Arbeitsunfähigkeit attestiert wird (INSS; act. 24),

- Bericht vom 15. November 2005 von Dr. A._______, Psychiater, 
der auf eine Somatisierung auf der Basis osteoartikulärer und di-
gestiver Leiden hinweist und eine gemischte Angst- und depres-
sive Störung (ICD-10 F41.2) diagnostiziert (act. 27),

- Bericht  vom 1.  März  2006  von  Dr. C._______,  Psychiater,  der 
eine  nicht  pathologische,  ängstliche  Persönlichkeitsstruktur  be-
schreibt (act. 27),

- Bericht vom 7. März 2006 von Dr. D._______, Rheumatologe, der 
eine Fibromyalgie bei  ängstlich-depressiver Persönlichkeit  diag-
nostiziert (act. 27).

Nach Würdigung dieser Berichte nennt Frau Dr. E._______ vom medi-
zinischen  Dienst  der  IV-Stelle  in  ihrer  Stellungnahme  vom  27. Juli 
2006 (act. 29) als Hauptdiagnose eine "Coxarthrose, Status nach Hüft-
TP-Operation links mit  leichter  Funktionseinschränkung" und als Ne-
bendiagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die "Fibromy-
algie", den "Status nach Hysterektomie" sowie die "ängstliche Persön-
lichkeit (keine Krankheit)".

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Im Weiteren hält sie fest, dass die im Bericht vom 15. November 2005 
erwähnte  ängstlich  depressive  Episode  im  psychiatrischen  Bericht 
vom 1. März 2006 nicht bestätigt wurde, weshalb sie eine Arbeitsunfä-
higkeit  aus psychiatrischer Sicht  nicht  attestiert. In  Abweichung vom 
rheumatologischen Bericht vom 7. März 2006 geht Frau Dr. E._______ 
zudem  davon  aus,  dass  bei  der  Versicherten  die  Arbeitsunfähigkeit 
nicht wegen der Fibromyalgie bestehe, sondern vielmehr aufgrund der 
bestehenden Hüftproblematik.

Dem im Beschwerdeverfahren nachgereichten ärztlichen Bericht  vom 
1. März 2007 von Dr. A._______, in welchem nun die Diagnose Dys-
thymie (ICD-10 F34.7) gestellt und eine Arbeitsunfähigkeit von 80% bis 
90% angegeben wird, vermag Frau Dr. E._______ keine Anhaltspunk-
te für eine andere Beurteilung entnehmen.

5.3 Diese  Würdigung  der  Berichte  der  spanischen  Ärzte  durch  den 
medizinischen Dienst der IV-Stelle ist nicht zu beanstanden, geht doch 
aus den Berichten deutlich hervor,  dass bei  der Beschwerdeführerin 
einzig  aufgrund  der  Hüftoperation  bzw. der  Coxarthrose eine  Funk-
tionseinschränkung zu verzeichnen ist. 

5.3.1 Die in den ärztlichen Berichten ebenfalls erwähnte Fibromyalgie 
weist zahlreiche mit den somatoformen Schmerzstörungen gemeinsa-
me Aspekte auf, so dass die im Bereich der somatoformen Schmerz-
störungen entwickelten Grundsätze bei der Würdigung des invalidisie-
renden Charakters einer Fibromyalgie analog anzuwenden sind (BGE 
132 V 70 Erw. 4.1). Nach bundesgerichtlicher Praxis besteht die Ver-
mutung, dass eine somatoforme Schmerzstörung bzw. ihre Folgen mit 
einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind und eine zur 
Invalidität führende Einschränkung der Erwerbsfähigkeit nur beim Vor-
liegen zusätzlicher Voraussetzungen angenommen werden kann. 

Bei  der  Beschwerdeführerin  sind  indes  keine  Umstände  ersichtlich, 
welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern und 
den Wiedereinstieg  in  den Arbeitsprozess  ausnahmsweise als  unzu-
mutbar erscheinen lassen könnten. Da weder eine relevante psychia-
trische Komorbidität noch ein objektivierbarer sozialer Rückzug bestä-
tigt  ist,  hat  die Vorinstanz die diagnostizierte Fibromyalgie – gestützt 
auf die Beurteilung von Frau Dr. E._______ – bei der Bemessung der 
Arbeitsunfähigkeit richtigerweise nicht berücksichtigt (vgl. BGE 130 V 
352).  Ebenso  hat  Frau  Dr.  E._______  zu  Recht  betont,  dass  die 

Seite 16

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psychiatrisch  diagnostizierte  gemischte  Angst-  und  depressive 
Störung bzw. Dysthymie (moderate depressive Verstimmung) nicht zu 
Folge  hat,  dass  der  eigene  Wille  der  Beschwerdeführerin  ausge-
schaltet wäre. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die fest-
gestellte Befindlichkeitsstörung keinen Krankheitswert aufweist und für 
sich allein die Arbeitsfähigkeit nicht einschränkt.

5.3.2 Ohne Bedeutung für die Beurteilung des Gesundheitszustandes 
der Beschwerdeführerin ist  der am 6. Dezember 2007 nachgereichte 
Bericht  von Dr. F._______,  bezieht  er  sich  doch  ausschliesslich  auf 
eine  Hospitalisierung  der  Beschwerdeführerin  wegen  einer  exogen-
allergischen  Alveolitis  im Oktober  2007  und  enthält  keine Aussagen 
zum Gesundheitszustand bei Erlass der angefochtenen Verfügung (26. 
Oktober 2006).

5.3.3 Die  einzig  aufgrund  der  Hüftproblematik  bestätigte  Arbeitsun-
fähigkeit  von 70% als Landwirtin ist  ebenfalls  nicht  zu beanstanden, 
trägt sie doch der Situation und dem gesundheitlichen Zustand der Be-
schwerdeführerin  hinreichend Rechnung. Da die Hüftoperation offen-
sichtlich  ohne Komplikationen verlaufen und die Funktionseinschrän-
kung gemäss den neueren Untersuchungsberichten (vgl. insb. act. 24) 
relativ gering ist,  ist  auch die attestierte Arbeitsfähigkeit  von 80% in 
leichten  (bis  mittelschweren),  dem  Gesundheitszustand  der 
Beschwerdeführerin  angepassten  Tätigkeiten  nachvollziehbar.  Als 
zumutbare  Verweisungstätigkeiten  bieten  sich  etwa  Hausmeisterin, 
Park-/Museums-Aufseherin,  Kassierin,  Billetverkäuferin,  Telefonistin 
oder eine Tätigkeit beim Empfang oder in der Datenerfassung an. Die 
Vorinstanz ist demnach zu Recht von einer Arbeitsunfähigkeit von 70% 
in der angestammten Tätigkeit als Landwirtin und von einer 20%igen 
Arbeitsunfähigkeit in leichteren (bis mittelschweren) Verweisungstätig-
keiten ausgegangen.

5.4 Für  die  Bestimmung  der  Methode  der  Invaliditätsbemessung  ist 
ausschlaggebend, was die versicherte Person – bei im Übrigen unver-
änderten Umständen – täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti-
gung bestünde. Den (allerdings spärlichen)  Angaben im Fragebogen 
für Versicherte (act. 7) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin 
bis am 17. März 2004 ohne Gesundheitsschaden voll als Bäuerin er-
werbstätig gewesen ist – mit täglichen Arbeitszeiten von 8 bis 13 und 
15  bis  22  Uhr. Es  finden  sich  keine  Anhaltspunkte  dafür,  dass  die 
Beschwerdeführerin diese Tätigkeit ohne gesundheitliche Beeinträchti-

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gung eingeschränkt  hätte. Die  Vorinstanz  hat  daher  im vorliegenden 
Verfahren zu Recht die allgemeine Methode der Invaliditätsbemessung 
angewandt. Für die Ermittlung von Validen- und Invalideneinkommen 
hat sie auf statistische Werte betreffend den schweizerischen Arbeits-
markt  abgestellt,  was grundsätzlich  nicht  zu  beanstanden ist,  liegen 
doch keine konkreten Zahlen zum Einkommen der Beschwerdeführerin 
als selbständige Landwirtin in Spanien vor (vgl. oben Ziff. 4.6). 

5.4.1 Für  die Bestimmung des Valideneinkommens der Beschwerde-
führerin hat die Vorinstanz das Einkommen von Arbeitnehmerinnen in 
Gartenbaubetrieben (LSE 2004 TA1, Anforderungsniveau 4) herange-
zogen und auf  die  betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit  von 42,8 
Stunden aufgerechnet.

In seinem Urteil  9C_335/2007 vom 8. Mai 2008 hat jedoch das Bun-
desgericht  festgehalten, dass sich das Einkommen von selbständigen 
Landwirten  nicht  aus  dem  statistischen  Einkommen  von  Arbeitneh-
mern in Gartenbaubetrieben ableiten lasse, weshalb auf die jährlichen 
Agrarberichte des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) abzustellen 
sei (vgl. auch das Urteil des EVG I 258/02 vom 2. Mai 2003). Die Be-
schwerdeführerin  wäre  ohne  Gesundheitsschaden  als  selbständige 
Landwirtin  tätig,  so dass unter Berücksichtigung der bundesgerichtli-
chen  Rechtsprechung  auch  im  vorliegenden  Verfahren  die  statisti-
schen Angaben des BLW über die Einkommen der Landwirtschaftsbe-
triebe beizuziehen sind – und die Berechnung der Vorinstanz in dieser 
Beziehung zu korrigieren ist. 

Gemäss den ärztlichen Unterlagen sowie ihren eigenen Angaben ist 
die  Beschwerdeführerin  in  ihrer  Arbeitsfähigkeit  seit  dem  18.  März 
2004  eingeschränkt,  weshalb  ein  allfälliger  Rentenanspruch  frühes-
tens im Jahr 2005 entstehen konnte. Unter diesen Umständen ist auf 
die statistischen Zahlen aus diesem Jahr abzustellen (Art. 29 Abs. 1 
Bst. b IVG in der bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung; BGE 129 
V 222 E. 4.1 und 4.2). 

Die massgeblichen Zahlen sind demnach dem Agrarbericht  2006 zu 
entnehmen.  Der  im  Jahre  2005  erzielte  landwirtschaftliche  Arbeits-
verdienst  je  Arbeitskraft  betrug durchschnittlich Fr. 36'687.– (Anhang 
zum Agrarbericht 2006, S. A16; Arbeitsverdienst je Familienarbeitskraft 
[Mittelwert] gemäss Tabelle 16 "Betriebsergebnisse: Alle Regionen").

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Zu diesem Verdienst ist das im Jahr 2005 pro Arbeitskraft im Durch-
schnitt erzielte Nebeneinkommen (ausserlandwirtschaftliches Einkom-
men)  in  der  Höhe  von  Fr.  17'880.65  hinzuzurechnen  (Anhang  zum 
Agrarbericht 2006, a.a.O; vgl. zur Berechnung das erwähnte Urteil des 
Bundesgerichts 9C_335/2007 vom 8. Mai 2008, E. 3.3),  so dass von 
einem hypothetischen Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 4'547.30 
pro Monat (Fr. 54'567.65 : 12) auszugehen ist.

5.4.2 Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens ist aufgrund der 
genannten Verweisungstätigkeiten der standardisierte monatliche Brut-
tolohn im Sektor  "Dienstleistungen"  für  Frauen in  der  Anforderungs-
stufe 4 (LSE 2004 Tabelle TA1) heranzuziehen. Diesem Tabellenlohn 
(Fr. 3'900.–) liegt eine Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche zugrun-
de, so dass unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Arbeitszeit 
im Dienstleistungssektor von wöchentlich 41,7 Stunden im Jahr 2005 
sowie in Beachtung der Nominallohnentwicklung von 1,0% in diesem 
Sektor (Bundesamt für Statistik, Lohnentwicklung 2006, S. 31, T1.2.93) 
bei  einem  80%-Pensum  im  Jahr  2005  ein  monatliches  Erwerbsein-
kommen von Fr. 3'285.10 (3'900.– x [41,7 / 40] x 1,01 x 0,8) resultiert. 
Der von der Vorinstanz berücksichtigte leidensbedingte Abzug in der 
Höhe von 15% ist angesichts des Alters der Beschwerdeführerin nicht 
zu beanstanden, so dass sich das heranzuziehende Invalideneinkom-
men auf total Fr. 2'792.35 beläuft.

5.4.3 Aus der Gegenüberstellung der massgeblichen Einkommen re-
sultiert  ein Invaliditätsgrad von 38,59%, welcher der Beschwerdefüh-
rerin  keinen  Anspruch  auf  die  Ausrichtung  einer  Invalidenrente  ein-
räumt.

5.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz das Leis-
tungsbegehren der  Beschwerdeführerin  im Ergebnis  zu Recht  abge-
wiesen hat. Die Beschwerde ist daher vollumfänglich abzuweisen.

6.
Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Partei-
entschädigung. 

6.1 Als  unterliegende  Partei  hat  die  Beschwerdeführerin  die  Verfah-
renskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese setzen sich zusam-
men aus der Gerichtsgebühr und den Auslagen, und werden unter Be-
rücksichtigung  des  Umfanges  und  der  Schwierigkeit  der  Streitsache 
und der finanziellen Lage der Parteien im vorliegenden Verfahren auf 

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Fr. 312.– festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bis und 5 VwVG, Art. 1, 2 und 3 des 
Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädi-
gungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]). 
Sie  sind  mit  dem  bereits  geleisteten  Verfahrenskostenvorschuss  in 
gleicher Höhe zu verrechnen. 

6.2 Entsprechend  dem Ausgang  des  Verfahrens  ist  keine  Parteient-
schädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 312.– werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt  und mit  dem geleisteten Kostenvorschuss in  gleicher Höhe 
verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 340.54.763.184)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Stefan Mesmer Susanne Marbet Coullery

Seite 20

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

Seite 21