# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cd423664-3098-5de7-8c57-df936c528553
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-03-15
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 15.03.2007 B 2006/181
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2006-181_2007-03-15.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2006/181

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 15.03.2007

Entscheiddatum: 15.03.2007

Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 15. März 2007
Baurecht, Mobilfunkantenne in der Umgebung eines geschützten Ortsbildes, 
Art. 2 NHG (SR 451), Art. 98 Abs. 1 lit. c BauG (sGS 731.1). Aufgrund der 
konkreten Umstände beeinträchtigt eine 32 Meter hohe Mobilfunkantenne 
ein mehrere hundert Meter entferntes geschütztes Ortsbild nicht 
(Verwaltungsgericht, B 2006/181)

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, 

lic. iur. A. Linder, Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Gerichtsschreiber lic. iur. Th. Vögeli

_______________

In Sachen

Politische Gemeinde Sargans, vertreten durch den Gemeinderat, 7320 Sargans,

Beschwerdeführerin,

dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. M.,

gegen

 

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

 

TDC Switzerland AG (sunrise), Hagenholzstrasse 20/22, 8050 Zürich,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. B.,

 

betreffend

Baugesuch (Mobilfunkanlage)

 

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ Am 11. Februar 2005 reichte die TDC Switzerland AG (sunrise), Zürich, beim 

Gemeinderat Sargans ein Baugesuch für den Neubau einer Mobilfunkantenne auf dem 

Grundstück Parz. Nr. 835 an der Rheinstrasse 22/24 in Sargans ein. Das Grundstück 

liegt gemäss Zonenplan vom 16. Juli 1999 in der Gewerbe-Industriezone GI A und ist 

mit mehreren Gewerbe- und Industriebauten überbaut. Die geplante Mobilfunkantenne 

soll an der Nordfassade des Gebäudes Assek.- Nr. 1175 erstellt und rund 32 m hoch 

werden. Rund 45 m südwestlich des Antennenstandortes steht ein Kamin, der weniger 

hoch ist als die geplante Antenne. Der östlichen Grundstücksgrenze entlang verläuft 

die Bahnlinie Sargans-Trübbach.

Innert der Auflagefrist wurden insgesamt 316 Einsprachen gegen das Baugesuch 

erhoben. 110 Einsprachen wurden vor dem Entscheid des Gemeinderates 

zurückgezogen. Der Gemeinderat entschied am 9. Januar 2006 über das Baugesuch 

und die Einsprachen. Auf insbesamt 23 Einsprachen trat er mangels Legitimation nicht 

ein (lit. a). Er hiess die öffentlich-rechtlichen Einsprachen teilweise gut und verweigerte 

die Baubewilligung (lit. b und e). Die privatrechtlichen Einsprachen wies er ab bzw. 

verwies diese auf den Zivilweg (lit. c und d). Der Gemeindrat erwog, bei Standorten 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

innerhalb des Baugebiets bestehe ein Anspruch auf Erteilung der Baubewilligung, wenn 

die Anlage dem Zweck der Nutzungszone entspreche und die Anforderungen des 

kantonalen und kommunalen Rechts sowie des Bundesrechts erfüllt seien. In der 

Gewerbe-Industrie-Zone seien eine Mobilfunkantenne und die dazugehörenden 

Anlagen als Infrastrukturanlagen zonenkonform. Da Anlagen weder eine Gebäudehöhe 

noch einen Gebäude- oder Grenzabstand einhalten müssten und die Höhe einer 

Mobilfunkantenne technisch bedingt sei, entspreche der Antennenmast den 

Regelbauvorschriften. Weiter hielt der Gemeinderat fest, aufgrund der Beurteilung des 

Amts für Umweltschutz sei erstellt, dass die ausgewiesenen Berechnungen korrekt und 

vollständig ausgeführt worden und sowohl die Immissionsgrenzwerte als auch die 

Anlagegrenzwerte an allen massgebenden Orten eingehalten seien, weshalb die Rügen 

zur Strahlenbelastung abgewiesen werden müssten. Im weiteren erwog der 

Gemeinderat, dass nach den Bestimmungen des Baureglements die historische 

Eigenart, die bauliche Einheit und insbesondere die Silhouette der Altstadt mit dem 

Schlosshügel erhalten bleiben müssten und nicht verändert werden dürften. Die 

Mobilfunkantenne mit einer Höhe von über 30 m zerstöre das Ortsbild von Sargans, 

das von nationaler Bedeutung sei. Die historische Einheit und die historische Silhouette 

der Altstadt mit dem Schlosshügel würden durch die Mobilfunkantenne als Blickfang 

verdrängt, was dem Schutzzweck diametral entgegenstehe. Da Objekte von nationaler 

Bedeutung in besonderem Masse ungeschmälert erhalten werden müssten und 

grösstmögliche Schonung verdienten, dürfe eine Baubewilligung nicht erteilt werden. 

Weiter erwog der Gemeinderat, aufgrund der exponierten Lage der Antenne seien 

Lärmimmissionen durch Wind und Föhn nicht auszuschliessen. Diese Frage könne aber 

offen bleiben, da die Baubewilligung aus Gründen des Ortsbildschutzes nicht erteilt 

werden könne. Dasselbe gelte in bezug auf den Umstand, dass es sich beim 

Antennenstandort um einen belasteten Standort mit Sanierungsbedarf handle. Es sei 

denkbar, dass die weiteren Sanierungsmöglichkeiten durch den Bau der 

Mobilfunkantenne eingeschränkt würden und daraus erhebliche Mehrkosten 

entstünden. Auch diese Frage könne jedoch offen bleiben.

B./ Mit Eingaben vom 17. Januar und 9. Februar 2006 erhob die TDC Switzerland AG 

(sunrise) durch ihre Rechtsvertreterin Rekurs beim Baudepartement mit dem Antrag, 

der Entscheid des Gemeinderats vom 9. Januar 2006 sei in lit. b und e des Dispositivs 

aufzuheben und das Baugesuch vom 31. Januar 2005 zur Erstellung einer 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Mobilfunkantenne auf dem Grundstück Nr. 835 sei zu bewilligen, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge. Zur Begründung wurde im wesentlichen geltend gemacht, der 

Antennenstandort liege mehr als 300 m vom äussersten Rand des geschützten 

Ortsbilds entfernt. Allein aufgrund dieser erheblichen Distanz fehle ein räumlicher 

Bezug zur Altstadt mit dem Schlosshügel. Es werde nicht in Abrede gestellt, dass eine 

rund 30 m hohe Antenne nach der Erstellung räumlich wahrgenommen werde und in 

Erscheinung trete. Allein die Höhe der geplanten Anlage stelle aber nicht automatisch 

eine Beeinträchtigung des geschützten Ortsbilds dar. Je nach Standort werde die 

geplante Antenne gar nicht wahrgenommen oder von der bereits vorhandenen 

Infrastruktur derart in den Hintergrund gedrängt, dass nicht von einer zusätzlichen 

Beeinträchtigung des Ortsbilds gesprochen werden könne. Hinsichtlich der 

Lärmimmissionen würden lediglich Vermutungen erhoben, und es sei nicht ersichtlich, 

inwiefern die Antenne weitere Altlastensanierungen erschweren würde.

Das Baudepartement holte in der Folge einen Amtsbericht der kantonalen 

Denkmalpflege ein. Diese kam zum Schluss, dass die geplante Antenne keine 

wesentliche Beeinträchtigung des schützenswerten Ortsbilds darstelle. Die 

Industriezone, in der die Anlage errichtet werde, zeichne sich durch eine sehr 

heterogene Erscheinung aus, in der Bauten aller Grössen, beachtlicher Höhen und 

unterschiedlichster Qualität zu finden seien. In dieser Umgebung sei die Antenne 

lediglich eine technische Komponente mehr als die übrigen Anlagen (Reklamen, 

Masten, Kamine, Geleiseüberführungen, Signale etc.) und störe somit nicht 

ausschlaggebend. Die Beeinträchtigung, welche die Antenne beim Betrachten des 

Schlosses und allenfalls der Altstadt noch haben könnte, sei nur aus einem Blickfeld 

eines stark eingeschränkten und am Rand des Industriequartiers liegenden Bereichs 

möglich. Aus denkmalpflegerischer Sicht spreche nichts gegen den geplanten 

Standort.

Mit Amtsbericht vom 28. April 2006 hielt das Amt für Umweltschutz fest, sowohl der 

Immissionsgrenzwert als auch der Anlagegrenzwert seien an allen massgebenden 

Orten eingehalten. Innerhalb des massgeblichen Anlageperimeters von 65 m befänden 

sich zudem keine weiteren Mobilfunkanlagen. Bei der im Standortdatenblatt 

angegebenen Leistung handle es sich um die maximal mögliche Leistung, weshalb die 

Befürchtungen von ferngesteuerten Leistungserhöhungen unbegründet seien. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Ausserdem werde ab 2007 ein Qualitätssicherungssystem in Betrieb genommen, bei 

dem sämtliche Einstellungen, welche die Strahlenbelastung beeinflussten, erfasst und 

laufend aktualisiert würden. Im übrigen sei die Erschwerung der Altlastensanierung 

ausgeschlossen, und es seien keine zusätzlich wahrnehmbaren Störgeräusche durch 

den Föhn zu erwarten.

Am 30. Mai 2006 führte das Baudepartement an Ort und Stelle einen Augenschein 

durch. In der Folge holte es weitere Amtsberichte zur Einhaltung der Grenzwerte sowie 

zur Altlastenproblematik ein.

Mit Entscheid vom 11. September 2006 hiess das Baudepartement den Rekurs der 

TDC Switzerland AG (sunrise) im Sinne der Erwägungen gut (Ziff. 1) und hob lit. b und e 

des Entscheids des Gemeinderats Sargans vom 9. Januar 2006 auf (Ziff. 2). Die 

Angelegenheit wurde an den Gemeinderat Sargans zurückgewiesen und dieser 

angewiesen, die Baubewilligung ohne Verzug zu erteilen und mit der Auflage zu 

versehen, dass die Mobilfunkanlage in das geplante Qualitätssicherungssystem 

aufzunehmen sei (Ziff. 3). Die Entscheidgebühr von Fr. 6'480.-- wurde den 162 

Rekursgegnern und

 

C./ Mit Eingaben ihres Rechtsvertreters vom 26. September und 2. November 2006 

erhob die Politische Gemeinde Sargans Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem 

Antrag, der Rekursentscheid vom 11. September 2006 sei aufzuheben und der 

Entscheid des Gemeinderats vom 9. Januar 2006 sei zu bestätigen, eventuell sei der 

gegnerinnen zu je Fr. 40.-- auferlegt (Ziff. 4). Die 162 Rekursgegner und -

gegnerinnen wurden überdies verpflichtet, die Rekurrentin mit Fr. 3'240.-- zuzügl. 

MWSt zu entschädigen. Das Baudepartement erwog, die Mobilfunkantennenanlage 

sei in der Gewerbe-Industrie-Zone GI A zonenkonform. Sodann halte die Anlage die 

gesetzlichen Vorschriften ein, weshalb die Bewilligung auch unter diesem 

Gesichtspunkt zu erteilen sei. Ausserdem seien weder unzulässige 

Lärmimmissionen zu befürchten noch werde die laufende Altlastensanierung am 

Antennenstandort wesentlich erschwert. Auch sei die Annahme des Gemeinderates, 

die Mobilfunkanlage würde das geschützte Ortsbild zerstören, nicht haltbar.

–

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Rekursentscheid aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Die Beschwerdeführerin hält an ihrem 

Standpunkt fest, die Mobilfunkantennenanlage sei aus Gründen des Ortsbildschutzes 

unzulässig. Ausserdem dürfe die Baubewilligung auch deshalb nicht erteilt werden, weil 

die Anlage dem Wind und insbesondere dem Föhn ungeschützt ausgesetzt sei, was zu 

erheblichen Pfeifgeräuschen führe. Es sei unhaltbar, dass die Vorinstanz die Bedenken 

der Beschwerdeführerin ohne weitere Abklärungen als unmassgebend bezeichnet 

habe. Auch gingen die Vorinstanz und das Amt für Umweltschutz zu sorglos mit der 

Altlastenproblematik um. Es handle sich bei der besagten Altlast um eine der 

schwerwiegendsten Verunreinigungen, welche derzeit bekannt seien, und es sei auch 

noch nicht geklärt, wie die Altlast saniert werden solle. Auf die weiteren Vorbringen der 

Beschwerdeführerin wird, soweit wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen 

eingegangen.

Das Baudepartement beantragt in seiner Vernehmlassung vom 22. November 2006 die 

Abweisung der Beschwerde.

Die TDC Switzerland (sunrise) beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 28. November 

2006, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, Ziff. 1 bis 5 des Dispositivs des 

Rekursentscheids vom 11. September 2006 seien zu bestätigen und Ziff. 6 sei 

aufzuheben, soweit eine anteilmässige Haftung der unterlegenen Rekursgegner und -

gegnerinnen statuiert werde, und diese seien bezüglich der ausseramtlichen 

Entschädigung zu solidarischer Haftung zu verpflichten, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdeführerin.

Die am Einsprache- und am Rekursverfahren beteiligt gewesenen Einsprecherinnen 

und Einsprecher bzw. Rekursgegner und -gegnerinnen haben sich am 

Beschwerdeverfahren nicht beteiligt.

Die weiteren von den Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge gemachten 

Ausführungen werden, soweit wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen 

dargelegt und gewürdigt.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Vor seinem Entscheid hat das Verwaltungsgericht einen Augenschein an Ort und Stelle 

durchgeführt. Die Verfahrensbeteiligten wurden dazu eingeladen und erhielten 

Gelegenheit zur Stellungnahme.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 

des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP).

1.1. Nach Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 VRP steht der zuständigen 

Behörde einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft das Beschwerderecht zur Wahrung 

öffentlicher Interessen zu. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ist eine 

politische Gemeinde zur Beschwerde legitimiert, wenn sie durch Setzung eigener 

Verwaltungsakte lokale öffentliche Interessen zu wahren hat, so insbesondere auch in 

Bausachen (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 

2003, Rz. 450 ff. mit Hinweisen). Diese Voraussetzung ist im vorliegenden Fall erfüllt, 

da die politische Gemeinde Sargans den Standpunkt vertritt, die geplante 

Mobilfunkantenne beeinträchtige in unzulässiger Weise ein Objekt des 

Ortsbildschutzes. Die Gemeinde ist somit zur Beschwerdeführung legitimiert. Die 

Beschwerdeerklärung vom 26. September 2006 und deren Ergänzung vom 2. 

November 2006 entsprechen im übrigen zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 

VRP). Auf die Beschwerde ist einzutreten, wobei aber auf den nachstehend 

auszuführenden Vorbehalt zu verweisen ist (vgl. unten E. 1.3.).

1.2. Das Baudepartement hat in Ziff. 6 des angefochtenen Entscheids der 

Beschwerdegegnerin eine ausseramtliche Entschädigung von Fr. 3'240.-- (zuzügl. 

MWSt) zugesprochen und diese zu je Fr. 20.-- den 162 unterlegenen Rekursgegnern 

und -gegnerinnen auferlegt (E. 8 c). Die Beschwerdegegnerin beantragt in Ziff. 3 ihres 

Rechtsbegehrens, Ziff. 6 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids sei 

aufzuheben, soweit er eine anteilmässige Haftung der unterlegenen Rekursgegnerinnen 

und -gegner statuiere, und diese seien bezüglich der ausseramtlichen Entschädigung 

zur solidarischen Haftung zu verpflichten.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Nach Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 VRP ist der Vorinstanz und den 

Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme zur Beschwerde zu geben. Dabei ist es 

diesen Betroffenen grundsätzlich verwehrt, einen Antrag zu stellen, der zu ihren 

Gunsten über das hinausgeht, was durch die Rekursinstanz entschieden wurde. Das 

Verwaltungsrechtspflegegesetz lässt die Möglichkeit einer Anschlussbeschwerde 

grundsätzlich nicht zu (Art. 63 VRP; Cavelti/

Vögeli, a.a.O., Rz. 945). Auf den Antrag der Beschwerdegegnerin, die am 

Rekursverfahren beteiligten Rekursgegnerinnen und -gegner seien zur solidarischen 

Haftung für die gesamte ausseramtliche Entschädigung zu verpflichten, kann daher 

nicht eingetreten werden. Will sich ein Betroffener mit der Rechtsstellung, die er 

aufgrund eines Rekursentscheids erlangt hat, nicht abfinden, so muss er selbständig 

Beschwerde führen. Tut er das nicht, so muss er sich darauf beschränken, Abweisung 

der Beschwerde und Bestätigung des

vorinstanzlichen Entscheids zu verlangen (vgl. VerwGE vom 15. März 1979 i.S. Pol. 

Gde. G., vom 10. Mai 2000 i.S. E.M. und vom 16. August 2005 B 2005/33 i.S. Pol. Gde. 

S., in: www.gerichte.sg.ch). Auf den in der Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin 

gleichsam als Anschlussbeschwerde formulierten Antrag zulasten der am 

Rekursverfahren beteiligten Einsprecher ist daher nicht einzutreten.

1.3. Der Beschwerdeführerin wurden die Vernehmlassungen der Vorinstanz und der 

Beschwerdegegnerin zugestellt, und es wurde ihr Gelegenheit gegeben, dazu Stellung 

zu nehmen, soweit darin neue tatsächliche oder rechtliche Argumente vorgebracht 

würden, welche bisher nicht erörtert worden seien. Es wurde darauf hingewiesen, dass 

das Gericht über die Zulassung der Stellungnahme entscheiden werde.

Eine Beschwerdeergänzung auf dem Weg der Replik ist nur insoweit statthaft, als die 

Ausführungen in den Vernehmlassungen dazu Anlass geben. Mit Anträgen und Rügen, 

die die Beschwerdeführerin bereits in der Beschwerde hätte erheben können, ist sie 

nach Ablauf der Beschwerdefrist ausgeschlossen (BGE 132 I 42 E. 3.3.4 mit Hinweis 

auf BGE 131 I 291 ff.).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Soweit sich die Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme zu den 

Beschwerdeantworten zum Begehren der Beschwerdegegnerin betr. Anordnung der 

solidarischen Haftung für die ausseramtliche Entschädigung äussert, ist mangels 

Legitimation nicht darauf einzutreten (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 

und 2 VRP). Jenes Begehren richtete sich ausschliesslich gegen die am 

Rekursverfahren beteiligten Einsprecherinnen und Einsprecher. Die 

Beschwerdeführerin ist von diesem Begehren nicht betroffen, und sie macht auch 

keine im öffentlichen Interesse liegenden Einwendungen geltend.

Im weiteren haben die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin keine Anträge gestellt, 

welche über die im Rekursverfahren gestellten Begehren hinausgingen, und sie 

machten in ihren Vernehmlassungen auch keine neuen tatsächlichen und rechtlichen 

Vorbringen geltend, die der Beschwerdeführerin einen Anspruch auf eine Replik 

verschaffen. Soweit sich die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin zu den 

Beschwerdeanträgen und deren Begründung äusserten, erhoben sie lediglich 

Einwendungen gegen die Vorbringen der Beschwerdeführerin. Somit ist auf die in der 

Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 24. Januar 2007 vorgetragenen 

Ausführungen nicht weiter einzutreten.

2. Die Vorinstanz stellte fest, dass die geplante Mobilfunkanlage die Vorschriften der 

Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (SR 814.710; abgekürzt 

NISV) an allen massgebenden Orten einhält. Sie erwog, die Anlage halte auch bei 

Maximalleistung sowohl die Immissionsgrenzwerte als auch die Anlagegrenzwerte ein. 

Für einen einzelnen Ort mit empfindlicher Nutzung zeigten die Berechnungen, dass der 

Anlagegrenzwert über 80 % des zulässigen Wertes liege, weshalb nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Abnahmemessung verlangt werden könne. 

Es stelle sich in dieser Hinsicht allerdings die Frage, ob eine solche noch angezeigt sei, 

nachdem sich die Mobilfunkbetreiber verpflichtet hätten, alle ihre Anlagen ab dem Jahr 

2007 in ein Qualitätssicherungssystem aufzunehmen, mit welchem täglich die aktuelle 

Sendeleistung und der eingestellte Neigungswinkel mit den bewilligten Werten bzw. 

Wertebereichen verglichen werde. Das Bundesamt für Umwelt habe in diesem 

Zusammenhang empfohlen, die Netzbetreiber mittels Auflage oder Bedingung zu 

verpflichten, ihre Anlagen in dieses Qualitätssicherungssystem einzubinden. Das 

Bundesgericht habe dieses Vorgehen als hinreichend bezeichnet (BGE 1A.116/2005 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

vom 31. Mai 2006). Es rechtfertige sich deshalb auch im vorliegenden Fall, von einer 

Abnahmemessung abzusehen und stattdessen in der Baubewilligung mit einer Auflage 

sicherzustellen, dass die fragliche Anlage in das Qualitätssicherungssystem 

aufgenommen wird.

Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass die im Standortdatenblatt 

ausgewiesenen Berechnungen korrekt und vollständig ausgeführt sind und sowohl die 

Immissionsgrenzwerte als auch die Anlagegrenzwerte der geplanten Mobilfunkanlage 

an allen massgebenden Orten eingehalten werden. Sie wies denn auch in diesem 

Punkt die Einsprachen gegen das Bauvorhaben ab und anerkannte in der Beschwerde 

ausdrücklich die Einhaltung der massgebenden Vorschriften über die 

Strahlenbelastung. Bei dieser Sachlage ist nicht weiter auf die Problematik der 

Strahlenbelastung einzugehen. Zu prüfen ist einzig, ob die geplante Antennenanlage 

den Grundsätzen des Ortsbildschutzes widerspricht und ob sie aufgrund übermässiger 

Lärmimmissionen bzw. unzulässiger Behinderung der Altlastensanierung zu verweigern 

ist.

3. Art. 3 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (SR 451, abgekürzt 

NHG) bestimmt, dass der Bund, seine Anstalten und Betriebe sowie die Kantone bei 

der Erfüllung der Bundesaufgaben dafür sorgen, dass das heimatliche Landschafts- 

und Ortsbild, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler geschont 

werden und, wo das allgemeine Interesse an ihnen überwiegt, ungeschmälert erhalten 

bleiben (Abs. 1). Sie erfüllen diese Pflicht unter anderem, indem sie Konzessionen und 

Bewilligungen nur unter Bedingungen oder Auflagen erteilen oder aber verweigern (Art. 

2 lit. b NHG). Diese Pflicht gilt unabhängig von der Bedeutung des Objekts im Sinn von 

Art. 4 NHG; eine Massnahme darf jedoch nicht weitergehen, als es der Schutz des 

Objektes und seiner Umgebung erfordert (Art. 3 Abs. 3 NHG).

Die Errichtung einer Mobilfunkanlage innerhalb der Bauzone stellt nach der 

Rechtsprechung des Bundesgerichts eine Bundesaufgabe im Sinn von Art. 2 NHG dar 

(BGE 131 II 545 ff. E. 2.2). Dies führt zur Anwendbarkeit von Art. 3 NHG. Bei der nach 

dieser Bestimmung gebotenen Interessenabwägung sind sämtliche Interessen, nicht 

nur solche von nationaler Bedeutung zu berücksichtigen (BGE 131 II 545 ff. E. 2.1).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.1. Im Baureglement der Politischen Gemeinde Sargans (abgekürzt BR) ist der Schutz 

namentlich der Altstadt und des Schlosshügels geregelt. Nach Art. 9 BR umfasst die 

Kernzone K3 die historisch gewachsenen Dorfteile, insbesondere die Altstadt und den 

Weiler Vild. Die historische Eigenart der Altstadt und des Weilers Vild, die bauliche 

Einheit und besonders die Silhouette der Altstadt mit dem Schlosshügel müssen nach 

Art. 9 Abs. 2 BR erhalten bleiben und dürfen nicht verändert werden.

Nach Art. 21 des Anhangs zum BR, der bis zum Inkrafttreten der in Art. 9 Abs. 3 BR 

erwähnten Schutzverordnung massgebend ist, müssen die historische Eigenart, die 

bauliche Einheit und besonders die Silhouette der Altstadt mit dem Schlosshügel 

erhalten bleiben und dürfen nicht verändert werden. Zu diesem Zweck wird das Bild 

der Strassen, Gassen und Plätze, soweit es für die Altstadt charakteristisch und 

bedeutungsvoll ist, unter Schutz gestellt (Art. 21 lit. a Anhang zum BR).

3.2. Fest steht, dass die geplante Mobilfunkantenne weder in der Kernzone K3 noch in 

der Grünzone, sondern in der Gewerbe-Industrie-Zone GI A vorgesehen ist. Die 

geschützten Gebiete sind durch die Anlage somit nicht direkt berührt, weshalb die 

Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen ist, dass von einer unmittelbaren 

Beeinträchtigung des geschützten Ortsbilds nicht gesprochen werden kann.

3.3. Der Antennenstandort befindet sich rund 300 m vom äussersten Rand des 

Ortsbildschutzperimeters und rund 550 m vom Schloss sowie von der Kernzone K3 

entfernt. Ob bei Bauten und Anlagen in einer solchen Entfernung eines Schutzgebiets 

oder Schutzobjekts überhaupt von einer relevanten Beeinträchtigung eines 

Schutzobjekts gesprochen werden kann, ist fraglich. Die Vorinstanz hielt fest, der 

wirksame Schutz eines Objekts setze in der Regel den gleichzeitigen Schutz der 

Umgebung voraus, weshalb die zuständige Behörde bereits bei Erlass einer 

Schutzanordnung gegebenenfalls auch die Umgebung in den Schutzperimeter 

aufzunehmen habe, soweit dies für eine wirksame Erhaltung des eigentlichen 

Schutzobjekts notwendig erscheine. Sie prüfte aber dennoch, ob und inwieweit die 

geplante Antenne die Schutzobjekte beeinträchtigt.

3.3.1. Die Vorinstanz erwog aufgrund ihrer Feststellungen anlässlich des Augenscheins, 

die Altstadt sei vom Antennenstandort oder von einem weiter östlich gelegenen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Standort aus nicht sichtbar. Das Schloss liege allerdings an erhöhter Lage und sei 

praktisch von jedem Ort im Städtchen aus mehr oder weniger gut sichtbar. Aufgrund 

seiner prominenten Lage könne deshalb praktisch alles, was sich in der Sichtlinie 

zwischen dem aktuellen Standort eines Betrachters und dem Schloss befinde, als 

störend empfunden werden. Allein der unübersehbare Industriekamin, welcher in 

unmittelbarer Nähe zum vorgesehenen Bauplatz in die Höhe rage, verdecke die Sicht 

auf das Wahrzeichen vollständig, wenn sich ein Betrachter entsprechend positioniere. 

Die gleichen Probleme werde derjenige haben, welcher sich einen Standort in der 

verlängerten Achse von Schloss und Mobilfunkantenne suche.

Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, der Schlosshügel als Ortsbildhintergrund 

und die Grünanlage mit den öffentlichen Bauten bildeten zusammen mit dem 

historischen Ortskern eine Einheit, welche von weit her in Erscheinung trete und 

Sargans nachhaltig präge. Angesichts der Weitenwirkung sei unerheblich, ob die 

Altstadt vom Standort der Mobilfunkantenne aus sichtbar sei oder nicht. Massgebend 

sei, dass die Antenne mit einer Gesamthöhe von über 32 m die zulässige 

Gebäudehöhe in der entsprechenden Zone um das Dreifache überschreite. Mit der 

Errichtung der Antenne werde das national bedeutsame Erscheinungsbild unhaltbar 

beeinträchtigt. Die historische Einheit und die historische Silhouette der Altstadt mit 

dem Schlosshügel würden als Blickfang verdrängt, was dem Schutzzweck diametral 

entgegenstehe. Hinzu komme, dass der Industriekamin gemäss den 

Baugesuchsunterlagen abgebrochen werde solle und er mit einer Höhe von rund 15,5 

m nur halb so gross sei wie die geplante Mobilfunkanlage.

3.3.2. Die Vorinstanz holte beim Amt für Kultur, Denkmalpflege, einen Amtsbericht ein. 

Darin wird festgehalten, Sargans werde zwar nach dem noch nicht in Kraft gesetzten 

Bundesinventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als Ortsbild von 

nationaler Bedeutung vorgesehen. Diese Umschreibung betreffe allerdings nur den 

engeren, historischen Kern mit der Stadterweiterung bzw. der Vorstadt des 19. 

Jahrhunderts. Hauptakzent seien das Schloss, die Kapelle und die Altstadt; alles 

Anlagen, die erhöht seien und demzufolge eine grosse Fernwirkung hätten. Die 

Antenne sei in der Industriezone und somit in erheblicher Distanz des schützenswerten 

Ortsbilds und der herausragenden Kulturobjekte vorgesehen. Die Industriezone zeichne 

sich durch eine sehr heterogene Erscheinung aus, in der Bauten aller Grössen, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

beachtlicher Höhen und unterschiedlichster Qualität zu finden seien. Mit knapp 32 m 

Höhe sei die geplante Antenne sicher so hoch, oder etwas höher als die höchsten 

Industriebauten. Dennoch sei das Auge der Betrachtenden durch das Industriegebiet 

derart stark beansprucht, oder deutlicher gesagt, irritiert, dass die Antenne selber keine 

wesentliche Beeinträchtigung mehr darstelle. Im Industriequartier sei die Antenne 

lediglich eine zusätzliche technische Komponente zu den übrigen Anlagen (Reklamen, 

Masten, Kamine, Geleiseüberführungen, Signale etc.) und störe somit nicht 

ausschlaggebend. Die optische Erfassung bzw. bewusste Wahrnehmung sei durch das 

Vielfache an anderen Störungen sehr stark erschwert, was die Tragweite einer Antenne 

relativiere. Die Frage stelle sich jedoch zur möglichen Störung in bezug auf das 

schützenswerte Ortsbild Sargans selbst. Dadurch, dass Sargans mit dem Schloss und 

der erhöht liegenden Altstadt eine ausgesprochene Fernwirkung habe, überragten 

dessen wesentliche Bereiche Schloss, Kapelle und Altstadt das heute schon sehr 

heterogene Umfeld der Wohnbebauung sowie des Industrie- bzw. Gewerbegürtels und 

seien somit aus grosser Distanz sichtbar. Die Beeinträchtigung, welche die Antenne 

beim Betrachten von Schloss oder allenfalls Altstadt noch haben könnte, sei nur aus 

einem Blickfeld eines stark eingeschränkten und am Rande des Industriequartiers 

liegenden Bereichs möglich. Nähere man sich der Antenne, sei sie durch 

Gewerbebauten teils verdeckt, entferne man sich, werde die Distanz zum Schloss zu 

gross, so dass eine Betrachtung von dort aus wenig Sinn mache. Dies seien 

Standpunkte, die niemand einnehme, wer ernsthaft die Schönheit von Schlosshügel 

und historischer Altstadt auf sich einwirken lassen möchte. Das gewinnende, bewusste 

Erfahren von Sargans als Landschaft mit historischer Bebauung spiele sich nicht auf 

der Aussenseite einer Gewerbezone ab. Deshalb störe die Antenne das Stadtbild nicht 

mehr als die vielen anderen Komponenten in seiner näheren und weiteren Umgebung. 

Zudem sei noch zu beachten und auch zu relativieren, dass die vor nicht allzu langer 

Zeit in unmittelbarer Nähe des Schlosses eingezonten und mit beliebig erscheinenden 

Wohnhäusern überbauten Gebiete für das Erlebnis der Schlosslandschaft eine 

schwerwiegendere Störung darstellten als die nun geplante Mobilfunkantenne in weit 

entferntem Industriegebiet. Aus denkmalpflegerischer Sicht spreche nichts gegen den 

Standort dieser Mobilfunkantenne.

3.3.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Amtsbericht beruhe nicht auf 

sachlichen Argumenten, sondern sei als Abrechnung für Unstimmigkeiten in früheren 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Verfahren zu betrachten. Dies ergebe sich insbesondere aus dem letzten Abschnitt, in 

dem eine Ueberbauung angesprochen werde, welche seit geraumer Zeit verwirklicht 

sei.

Da die Beschwerdeführerin negative Auswirkungen der vorgesehenen Antenne auf die 

Altstadt bzw. den Schlosshügel geltend machte, kann es nicht als unsachlich 

qualifiziert werden, wenn der Denkmalpfleger auf eine Beeinträchtigung der 

Schutzobjekte durch eine in unmittelbarer Nähe erstellte Ueberbauung hinwies. Der 

Einwand, der Amtsbericht sei als Abrechnung mit der Beschwerdeführerin für 

Unstimmigkeiten in früheren Verfahren zu betrachten, ist unbegründet. Der 

Denkmalpfleger war vielmehr gehalten, sämtliche Aspekte darzulegen, welche für die 

Beurteilung der geltend gemachten Beeinträchtigung der Schutzobjekte relevant 

waren. Dazu gehören auch Beeinträchtigungen durch Ueberbauungen in unmittelbarer 

Umgebung der Schutzobjekte. Auch ist nicht ausschlaggebend, wann sich der 

Verfasser des Amtsberichts an Ort und Stelle begab, um die Situation zu beurteilen. 

Aus dem Amtsbericht ergibt sich jedenfalls, dass dem Denkmalpfleger die Situation im 

Bereich der geschützten Objekte bzw. des geschützten Ortsbilds von Sargans bekannt 

war. Die Beschwerdeführerin bestätigt denn auch mit ihren Hinweisen auf ein früheres 

Verfahren, dass dem Denkmalpfleger die

örtlichen Gegebenheiten im Bereich der Schutzobjekte vertraut waren. Sodann lässt 

sich die Aussage im Amtsbericht, wonach die geplante Antenne sicher so hoch oder 

etwas höher sei als die höchsten Industriebauten, nicht als unzutreffend qualifizieren. 

Eine konkrete Angabe, um wieviele Meter die Antenne die höchsten Bauten überragt, 

machte der Denkmalpfleger nicht. Zudem sind nicht die Höhendifferenzen in absoluten 

Zahlen ausschlaggebend, sondern die Relationen der Höhenunterschiede bezüglich 

der Sicht auf die Schutzobjekte. Allein die erhebliche Höhe der Antenne vermag eine 

Beeinträchtigung des geschützten Ortsbilds bzw. der Schutzobjekte nicht zu 

begründen. Entscheidend ist stets, aus welchem Blickwinkel die Schutzobjekte 

betrachtet werden.

3.3.4. Sodann beruft sich die Beschwerdeführerin auf das Grundsatzpapier der 

Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege vom 23. Juli 2002. In diesem 

Grundsatzpapier werden Kriterien für die Erstellung von Mobilfunkantennen an 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Baudenkmälern aufgestellt. Wie die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin zutreffend 

festhalten, betreffen diese Grundsätze im wesentlichen Mobilfunkantennen, die an 

Baudenkmälern angebracht werden. Wohl wird auch festgehalten, dass das 

sogenannte "äussere Ortsbild", die Ansicht einer Siedlung im Zusammenspiel mit ihrer 

Umgebung, stets in enger Beziehung zum landschaftlichen Kontext stehe und in 

diesem grösseren Zusammenhang betrachtet und beurteilt werden müsse. Diesem 

Postulat wurde im vorliegenden Fall mit der Beurteilung durch den kantonalen 

Denkmalpfleger Rechnung getragen. Aufgrund der grossen Distanz zwischen 

Baudenkmälern und Antenne lässt sich der Standort im Industriegebiet nicht zur 

massgebenden Umgebung bzw. zum äusseren Ortsbild im Sinne der von der 

Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege aufgestellten Grundsätze zählen. Der 

Einwand der Beschwerdeführerin, das Grundsatzpapier dieser Kommission sei gänzlich 

unbeachtet geblieben, erweist sich aufgrund der vorstehenden Ausführungen als 

unbegründet. Den dort verankerten Grundsätzen wurde vielmehr im Amtsbericht der 

Denkmalpflege wie auch beim Entscheid der Vorinstanz Rechnung getragen.

3.3.5. Fest steht weiter, dass das Bundesinventar schützenswerter Ortsbilder der 

Schweiz (ISOS) im Kanton St. Gallen noch nicht rechtskräftig ist und das Ortsbild von 

Sargans lediglich gemäss einem Entwurf als national bedeutsam eingestuft wird. 

Materiell ist dieser Umstand allerdings nicht ausschlaggebend, da die Altstadt und das 

Schloss durch einen kommunalen Erlass als Schutzobjekte eingestuft sind und nach 

der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht nur Schutzobjekten von nationaler 

Bedeutung, sondern auch solchen von kommunaler oder kantonaler Bedeutung bei der 

Interessenabwägung Rechnung zu tragen ist (BGE 131 II 545 ff. Er. 2.1).

3.3.6. Der Antennenstandort befindet sich rund 300 m vom äussersten Rand des 

Ortsbildschutzperimeters und rund 550 m vom Schloss sowie von der Kernzone K3 

entfernt. Eine direkte Beeinträchtigung der Sicht auf den Schlosshügel und das Schloss 

ergibt sich nur für solche Betrachter, die ihren Standort im Bereich der Verlängerung 

der Achse von den Schutzobjekten zur Antenne haben. Mit zunehmender Entfernung 

vom Antennenstandort schwächt sich die beeinträchtigende Wirkung der Anlage beim 

gleichzeitigen Blick auf die Schutzobjekte stark ab. Der Bereich, in dem sich die 

Antenne störend auf die Sicht auf die Schutzobjekte auswirkt, ist räumlich eng 

begrenzt. Vom weitaus grössten Teil der Umgebung von Sargans ist trotz der Höhe der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

geplanten Anlage ein uneingeschränkter Blick auf die Schutzobjekte möglich. Auch 

dem anreisenden Besucher springt die Mobilfunkantennenanlage mit ihrer Höhe von 

über 32 m nur aus einigen wenigen Standorten direkt ins Auge. Aufgrund der erhöhten 

Lage des Schlosses würde die Antenne schliesslich auch bei einem Blick auf das 

Städtchen nicht den einzigen Blickfang darstellen. Im Bereich des Antennenstandorts 

ist zudem die Sicht auf die Schutzobjekte durch die wenig ansprechenden und zum 

Teil unahnsehnlichen Industrie- und Gewerbebauten und die dort befindlichen Anlagen 

bereits erheblich beeinträchtigt. Anlässlich des Augenscheins konnte festgestellt 

werden, dass die Sicht auf das Schloss nicht nur vom Kamin, sondern auch von den 

Bauten und Anlagen in der Umgebung, namentlich den Leitungen und Masten der 

Bahnlinie, stark beeinträchtigt wird und die Antenne trotz der erheblichen Höhe im 

Verhältnis zu den anderen störenden Anlagen nur unbedeutend ins Gewicht fällt. 

Bestätigt hat sich am Augenschein ausserdem, dass die Antenne nur in einem relativ 

eng begrenzten Gebiet die direkte Sicht auf das Schloss und die Altstadt 

beeinträchtigt, wobei es sich bei diesem Gebiet weitgehend um gewerblich oder 

landwirtschaftlich genutzte Flächen handelt. Dies mindert den Grad der 

Beeinträchtigung zusätzlich. Die örtlichen Umstände, namentlich die Entfernung der 

Antenne von den Schutzobjekten, die Heterogenität der Umgebung und der dort 

befindlichen Bauten und Anlagen und der eingeschränkte Bereich, in dem die Antenne 

den Blick auf die Schutzobjekte unmittelbar stört, durften bei der Beurteilung der 

Beeinträchtigung berücksichtigt werden (vgl. VerwGE B 2005/116 vom 24. Januar 2006 

i.S. Politische Gemeinde O., in: www.gerichte.sg.ch). Würde die Beeinträchtigung des 

Schlosses Sargans durch die geplante Antennenanlage am fraglichen Standort als 

übermässig qualifiziert, dürfte im gesamten Talgebiet von Sargans bzw. in der weiteren 

Umgebung, von der aus das Schloss zu sehen ist, keine Mobilfunkantenne erstellt 

werden. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die örtlichen Gegebenheiten die 

Beeinträchtigung der Schutzobjekte als geringfügig erscheinen lassen. Aufgrund der 

grossen Entfernung der Antenne zu den Schutzobjekten, der Bebauung und Struktur 

der unmittelbaren Umgebung des Antennenstandorts sowie der beschränkten 

Einsehbarkeit der Antenne beim Blick auf die Schutzobjekte liegt keine 

Rechtsverletzung vor, wenn die Vorinstanz das Bauvorhaben als mit den kommunalen 

Schutzbestimmungen vereinbar befunden und eine Veränderung der Schutzobjekte im 

Sinne von Art. 21 des Anhangs zum BR verneint hat. Damit verstösst das Bauvorhaben 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

auch nicht gegen das in Art. 93 des kantonalen Baugesetzes (sGS 731.1) verankerte 

Verunstaltungsverbot (vgl. VerwGE B 2005/116 vom 24. Januar 2006 i.S. Pol. Gde. O.).

3.4. Weiter macht die Beschwerdeführerin Lärmimmissionen geltend. Die Vorinstanz 

holte zu diesem Streitpunkt einen Bericht des Amtes für Umweltschutz ein. Dieses hielt 

fest, dass der den Winden ausgesetzte Teil der Mobilfunkanlage nicht mit beweglichen 

Bauteilen versehen sei und deshalb keine zusätzlich wahrnehmbaren Störgeräusche zu 

erwarten seien. Die Vorinstanz erwog, bei Sturmwinden steige der Geräuschpegel 

generell an, und einzelne Lärmquellen würden in der Regel zu einem Ganzen 

verschmelzen. Es sei nicht zu erwarten, dass von einem massiv konstruierten 

Antennenmast mehr Störgeräusche ausgehen würden als von all den anderen Bauten 

und Anlagen in seiner Umgebung. Es sei zudem nicht bekannt, dass bis anhin konkrete 

Beschwerden wegen Lärmimmissionen durch Mobilfunkanlagen vorgebracht worden 

seien.

Die Beschwerdeführerin rügt, dass die Vorinstanz dazu keinerlei 

Sachverhaltsabklärungen getroffen habe. Der beiläufige Verweis auf den Amtsbericht 

vom 28. April 2006 zeige, dass diesem selbst von der Vorinstanz keine Bedeutung 

zugemessen werde. Dies trifft allerdings nicht zu. Zwar hielt das Amt für Umweltschutz 

fest, die Antennenanlage selbst gelte nicht als Lärmquelle. Sie beurteilte aber dennoch, 

inwiefern der dem Wind ausgesetzte Teil der Anlage zusätzliche Störgeräusche 

erwarten lässt und kam zum Schluss, aufgrund des Fehlens beweglicher Bauteile sei 

dies nicht der Fall. Auch verwies die Vorinstanz nicht nur beiläufig auf den Amtsbericht, 

sondern wiederholte ausdrücklich die darin enthaltene Schlussfolgerung, wonach keine 

zusätzlichen Störgeräusche wahrnehmbar seien. Zutreffend hielt die Vorinstanz im 

weiteren fest, dass die Höhe der Anlage mit den zu erwartenden Störgeräuschen 

keinen unmittelbaren Zusammenhang hat. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern eine 

Mobilfunkantenne mit fest installierten Bauteilen störende Geräusche verursachen soll, 

Leitungsmasten oder ähnliche Anlagen aber nicht. Die Beschwerdeführerin bringt 

letztlich eine blosse Behauptung vor, für die keine sachliche Grundlage erkennbar ist. 

Sie beruft sich im wesentlichen auf Reklamationen aus der Bevölkerung, wonach bei 

gewissen Reklameschriften auf Gebäudedächern erhebliche Pfeifgeräusche 

entstünden. Inwiefern solche Geräusche, selbst wenn sie als erwiesen angenommen 

werden, auch bei Antennenanlagen, die von der Bauart nicht mit Reklameschriften 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

vergleichbar sind, zu erwarten sind und inwiefern solche Geräusche als übermässig, 

das heisst im Widerspruch zu den Bestimmungen des Umweltschutzgesetzes (SR 

814.01) und der Lärmschutzverordnung (SR 814.41) in Erscheinung treten, legt die 

Beschwerdeführerin aber nicht dar. Namentlich macht sie auch nicht geltend, von den 

anderen in Sargans erstellten Mobilfunkantennen würden störende Geräusche 

ausgehen. Im übrigen blieben die Ausführungen der Beschwerdegegnerin, wonach bei 

den von ihr betriebenen Antennenanlagen noch nie Anstände wegen Lärmimmissionen 

vorgekommen seien, unbestritten. Die Beschwerde erweist sich somit auch in diesem 

Punkt als unbegründet.

3.5. Weiter beruft sich die Beschwerdeführerin auf die Altlastenproblematik im 

fraglichen Gebiet. Die Vorinstanz holte auch zu diesem Punkt einen Amtsbericht des 

Amtes für Umweltschutz ein und liess diesen nach der Durchführung des 

Augenscheins ergänzen. Das Amt für Umweltschutz hielt fest, der Antennenstandort 

liege knapp ausserhalb des Herdbereichs der Altlasten. Die Antennenanlage werde 

vollständig innerhalb eines bereits bestehenden Gebäudes zu liegen kommen, welches 

nicht unterkellert sei und die Carbolineum-Altlast somit nicht tangiere. Aufgrund der 

Erstellungsarbeiten könnten keine zusätzlichen umweltgefährdenden Stoffe freigesetzt 

werden. Die erforderliche Sanierung der Altlast werde durch die projektierte Anlage 

nicht wesentlich erschwert. Die Beschwerdeführerin lässt es im wesentlichen dabei 

bewenden, die Beurteilung des Amts für Umweltschutz zu bestreiten. Es ist nicht 

ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz und das Amt für Umweltschutz zu sorglos mit 

dieser Problematik umgehen. Das Amt für Umweltschutz hat anhand des konkreten 

Bauvorhabens einlässlich begründet, weshalb keine wesentliche Erschwerung der 

Sanierung zu erwarten ist. Namentlich ist nicht nur die Lage des Antennenmasts für die 

Beurteilung des Amts für Umweltschutz ausschlaggebend, sondern auch der Umstand, 

dass der Mast auf ein Gebäude zu stehen kommt, das nicht unterkellert ist. Die 

bestehenden Gegebenheiten in bezug auf die Altlast werden daher entgegen den 

Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht verändert. Namentlich werden auch 

weitere Abklärungen über das Ausmass und die Art der Altlast nicht wesentlich 

erschwert. Die Einwendungen der Beschwerdeführerin, die spätere Sanierung werde 

durch das Bauvorhaben wesentlich erschwert bzw. verunmöglicht, erweisen sich 

aufgrund der vorstehenden Ausführungen als unbegründet. Art. 3 lit. b der 

Altlastenverordnung des Bundes (SR 814.680), wonach belastete Standorte durch die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Erstellung von Bauten und Anlagen nur verändert werden dürfen, wenn ihre spätere 

Sanierung durch das Vorhaben nicht wesentlich erschwert wird, steht der Erteilung der 

Bewilligung für die streitige Mobilfunkantenne nicht entgegen.

3.6. Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass die 

Beschwerde der Politischen Gemeinde Sargans vollumfänglich abzuweisen ist. Nicht 

einzutreten ist sodann auf den Antrag der Beschwerdegegnerin, Ziff. 6 des 

angefochtenen Entscheids sei dahingehend abzuändern, dass die am Rekursverfahren 

beteiligten Einsprecherinnen und Einsprecher zu einer solidarischen Haftung für die 

ausseramtliche Entschädigung verpflichtet werden.

4. Dem Verfahrensausgang entsprechend ist die Entscheidgebühr des 

Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerleben (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Gebühr von Fr. 4'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Auf 

ihre Erhebung ist zu verzichten (Art. 95 Abs. 3 VRP).

Die Barauslagen im Zusammenhang mit der Publikation des Rechtsmittelverfahrens 

und der Orientierung der am Rekursverfahren beteiligten Einsprecherinnen und 

Einsprecher sind der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, soweit sie auf deren Begehren 

um Aenderung von Ziff. 6 des Rekursentscheids zurückzuführen sind. Dabei handelt es 

sich um Auslagen von Fr. 855.95. Soweit eine Orientierung der Einsprecherinnen und 

Einsprecher über die Beschwerde erforderlich war, sind die entsprechenden 

Barauslagen für die Publikation im Betrag von Fr. 525.10 der Beschwerdeführerin 

aufzuerlegen (vgl. Art. 94 Abs. 1 VRP). Auf die Erhebung der Bar-auslagen wird nicht 

verzichtet.

Die Beschwerdegegnerin hat Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung (Art. 98 

Abs. 1 und Art. 98bis VRP). Ihre Rechtsvertreterin hat keine Kostennote eingereicht, 

weshalb die Entschädigung ermessensweise festzusetzen ist (Art. 6 der 

Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75, abgekürzt HonO). 

Aufgrund der vorliegenden Umstände erscheint eine Entschädigung von Fr. 3'000.-- 

zuzügl. MWSt angemessen (Art. 22 Abs. 1 lit. c HonO). Diese geht zulasten der 

Beschwerdeführerin.

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

1./ Die Beschwerde wird abgewiesen.

2./ Auf das Begehren der Beschwerdegegnerin um Aenderung von Ziff. 6 des 

Rekursentscheids wird nicht eingetreten.

3./ Die Gebühr für den Beschwerdeentscheid von Fr. 4'000.-- wird der 

Beschwerdeführerin auferlegt; auf die Erhebung wird verzichtet.

4./ Die Beschwerdeführerin bezahlt einen Anteil an den

Barauslagen von Fr. 525.10.

5./ Die Beschwerdegegnerin bezahlt einen Anteil an den

Barauslagen von Fr. 855.95.

6./ Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin für das Beschwerdeverfahren 

mit Fr. 3'000.-- zuzügl. MWSt ausseramtlich zu entschädigen.

V. R. W.

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

 

Versand dieses Entscheides an:

 

 

die Beschwerdeführerin (durch Rechtsanwalt Dr. M.)–

die Vorinstanz–

die Beschwerdegegnerin (durch Rechtsanwältin Dr. B.)–

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 21/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

am:

 

Rechtsmittelbelehrung:

Sofern eine Rechtsverletzung nach Art. 95 ff. BGG geltend gemacht wird, kann gegen 

diesen Entscheid gestützt auf Art. 82 lit. a BGG innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 

Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde erhoben werden.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 15. März 2007
	Baurecht, Mobilfunkantenne in der Umgebung eines geschützten Ortsbildes, Art. 2 NHG (SR 451), Art. 98 Abs. 1 lit. c BauG (sGS 731.1). Aufgrund der konkreten Umstände beeinträchtigt eine 32 Meter hohe Mobilfunkantenne ein mehrere hundert Meter entferntes geschütztes Ortsbild nicht (Verwaltungsgericht, B 2006/181)

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T16:36:39+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen