# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2b2a8514-8b11-5483-ac43-8709be405645
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-28
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 28.07.2023 VBE.2023.74
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2023-74_2023-07-28.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

2. Kammer 

 

 

VBE.2023.74 / jl / BR 
Art. 76 

 

Urteil vom 28. Juli 2023 
 

 

Besetzung  Oberrichterin Peterhans, Präsidentin  

Oberrichterin Gössi  

Oberrichterin Fischer  

Gerichtsschreiberin Lang          

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____   

unentgeltlich vertreten durch MLaw Jonas Steiner, Rechtsanwalt,  

Buchserstrasse 18, Postfach, 5001 Aarau 1    

 

     
   

Beschwerde-

gegnerin  

 Sympany Versicherungen AG, Peter Merian-Weg 4,  

4052 Basel   

 

     
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend UVG 

(Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Der 1953 geborene Beschwerdeführer war bei der Beschwerdegegnerin 

gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 4. März 2016 die 

Treppe herunterstürzte und sich dabei gemäss Schadenmeldung am Zahn 

links, Rücken und Fuss verletzte. Die Beschwerdegegnerin anerkannte ihre 

Leistungspflicht im Zusammenhang mit dem fraglichen Ereignis und rich-

tete die entsprechenden Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilbe-

handlung) aus. Ab Oktober 2016 wurde eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert 

und ärztlich festgehalten, dass der Endzustand erreicht sei. Am 15. Juli 

2020 meldete der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin einen Rück-

fall zum Ereignis vom 4. März 2016. Nach Rücksprache mit ihrem beraten-

den Arzt verneinte die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 11. Sep-

tember 2020 einen Leistungsanspruch mangels natürlichen Kausalzusam-

menhangs zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis 

vom 4. März 2016. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Beschwer-

degegnerin mit Einspracheentscheid vom 17. Juni 2021 ab. In teilweiser 

Gutheissung der dagegen gerichteten Beschwerde hob das Versiche-

rungsgericht den Einspracheentscheid vom 17. Juni 2021 auf und wies die 

Sache mit Urteil VBE.2021.355 vom 27. Januar 2022 zur weiteren Abklä-

rung an die Beschwerdegegnerin zurück. Auf die dagegen erhobene Be-

schwerde der Beschwerdegegnerin vom 24. Februar 2022 trat das Bun-

desgericht mit Urteil 8C_138/2022 vom 7. März 2022 nicht ein. 

 

1.2. 

In der Folge tätigte die Beschwerdegegnerin medizinische Abklärungen 

und beauftragte Dr. med. B., Facharzt für Rheumatologie, Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Physikali-

sche Medizin und Rehabilitation, damit, ein Aktengutachten zu erstellen. 

Gestützt auf dessen Aktengutachten vom 24. August 2022 verneinte die 

Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 5. September 2022 erneut einen 

Leistungsanspruch des Beschwerdeführers mangels natürlichen Kausalzu-

sammenhangs zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfaller-

eignis vom 4. März 2016. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Be-

schwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023 ab. 

Gleichzeitig wies sie auch das Gesuch des Beschwerdeführers um unent-

geltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren ab.  

 

2. 

2.1. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023 erhob der Beschwer-

deführer mit Eingabe vom 6. Februar 2023 fristgerecht Beschwerde und 

stellte folgende Rechtsbegehren: 

 

 - 3 - 

 

 

 

"1. Der Einsprache-Entscheid vom 5.1.2023 sei aufzuheben. 
 
2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ein externes medizini-

sches Gutachten zur Frage der Kausalität in Auftrag zu geben. 
 
 Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt. zu 

Lasten der Beschwerdegegnerin." 
 

Zudem stellte er folgenden Antrag: 

 

"1. Es sei dem Beschwerdeführer für das vorliegende Verfahren als auch 
für das vorangegangene Einspracheverfahren die unentgeltliche Pro-
zessführung und Verbeiständung zu bewilligen und ihm in der Person 
des Unterzeichneten ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestel-
len." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 4. Mai 2023 beantragte die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. 

 

2.3. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 11. Mai 2023 wurde dem Be-

schwerdeführer für das vorliegende Beschwerdeverfahren vor dem Versi-

cherungsgericht die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt und zu seinem 

unentgeltlichen Vertreter MLaw Jonas Steiner, Rechtsanwalt, Aarau, er-

nannt. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin mit Einspracheent-

scheid vom 5. Januar 2023 ihre Leistungspflicht für die am 15. Juli 2020 als 

Rückfall zum Unfall vom 4. März 2016 gemeldeten Rückenbeschwerden zu 

Recht verneint hat (Vernehmlassungsbeilage [VB] 59). Zudem ist zu prü-

fen, ob sie das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechts-

pflege im Verwaltungsverfahren zu Recht abgewiesen hat. 

 

2. 

Der versicherten Person steht es jederzeit frei, einen Rückfall oder Spätfol-

gen eines rechtskräftig beurteilten Unfallereignisses geltend zu machen 

(vgl. Art. 11 UVV) und erneut Leistungen der Unfallversicherung zu bean-

spruchen. Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern 

einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behand-

lung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt 

(BGE 144 V 245 E. 6.1 S. 254). Rückfälle schliessen sich somit begrifflich 

an ein bestehendes Unfallereignis (Grundfall) an. Entsprechend können sie 

eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers nur auslösen, 

 - 4 - 

 

 

 

wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der sei-

nerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein na-

türlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (Urteil des Bundes-

gerichts 8C_382/2018 vom 6. November 2018 E. 2.2; BGE 118 V 293 E. 2c 

S. 296).  

 

Der Nachweis dieser Kausalität obliegt dem Leistungsansprecher. Bei Be-

weislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus 

(RUMO-JUNGO/HOLZER, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 

4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2012, S. 78 f.). Diese Beweisregel greift erst 

Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungs-

grundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermit-

teln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu 

entsprechen (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429 f.; 138 V 218 E. 6 S. 221). 

 

3. 

In ihrem Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023 stützte sich die Be-

schwerdegegnerin in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf das von 

ihr in Auftrag gegebene Aktengutachten von Dr. med. B. vom 24. August 

2022 (VB 56). Dieser hielt darin fest, der Beschwerdeführer leide gemäss 

Aktenlage seit vielen Jahren bzw. seit knapp drei Jahrzehnten unter rezidi-

vierenden lumbalen Rückenschmerzen mit teilweiser Ausstrahlung in die 

Beine. Es lägen seit 1994 diverse Unfallereignisse vor, wobei zahlreiche 

Behandlungen infolge der LWS-Beschwerden erfolgt seien (VB 56 S. 17). 

Zusammenfassend liege, wie bereits seit vielen Jahren und auch gutachter-

lich bereits vorgängig mehrfach festgestellt, ein chronisches lumbales Rü-

ckenschmerzsyndrom bei degenerativen Veränderungen der unteren LWS 

vor. Während die behandelnden Ärzte aus den Jahren 2020 und 2021 die 

radiologisch degenerative Genese der Beschwerden bestätigt hätten, fusse 

ihre Argumentation hinsichtlich einer Unfallkausalität in erster Linie auf dem 

zeitlichen Ablauf bzw. auf den Angaben des Beschwerdeführers, dass nach 

dem Ereignis von 2016 vermehrt Rückenbeschwerden aufgetreten seien. 

Der Gesamtverlauf seit 1994, die Vorbefunde und Vorbehandlung sowie 

die fehlenden strukturellen Veränderungen, welche mit einem Unfallereig-

nis in Verbindung gebracht werden könnten, sprächen klar gegen diese 

Einschätzung der behandelnden Ärzte (VB 56 S. 20). Nach Auseinander-

setzung mit den bildgebenden Befunden von 2012, 2013, 2014 und 2020 

sowie den Berichten der behandelnden Ärzte seit 2016 kam  

Dr. med. B. zum Schluss, zwischen dem Unfallereignis vom 4. März 2016 

und den derzeit geltend gemachten Rückenschmerzen, teils mit Ausstrah-

lung in die Beine, bestehe überwiegend wahrscheinlich kein natürlicher 

Kausalzusammenhang, wobei auch eine Teilkausalität überwiegend un-

wahrscheinlich sei (VB 56 S. 18 ff.).   

 

 - 5 - 

 

 

 

4. 

4.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situ-

ation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet 

sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352).  

 

4.2. 

Auch wenn die Rechtsprechung den Berichten versicherungsinterner me-

dizinischer Fachpersonen stets Beweiswert zuerkannt hat, kommt ihnen 

praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder ei-

nem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag 

gegebenen Gutachten zu (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.; 125 V 351 E. 3a 

S. 352 ff.; 122 V 157 E. 1c S. 160 ff.). Berichte beratender Ärzte sind den-

jenigen versicherungsinterner Ärzte gleichzusetzen (Urteil des Bundesge-

richts 8C_281/2018 vom 25. Juni 2018 E. 3.2.2. mit Hinweisen u.a. auf 

BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Ein-

holung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Be-

weiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur ge-

ringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs-

internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu-

nehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105; 142 V 58 E. 5.1 S. 65; 135 V 465 

E. 4.4 S. 469 f.; 122 V 157 E. 1d S. 162 f.). 

 

4.3. 

Auch ein reines Aktengutachten kann voll beweistauglich sein, wenn es im 

Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen 

Sachverhalts geht und sich neue Untersuchungen erübrigen (Urteile des 

Bundesgerichts 8C_46/2019 vom 10. Mai 2019 E. 3.2.1; 8C_641/2011 vom 

22. Dezember 2011 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Ein medizinischer Aktenbe-

richt als Entscheidungsgrundlage ist zulässig, wenn die Akten ein vollstän-

diges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben und 

diese Daten unbestritten sind; der Untersuchungsbefund muss lückenlos 

vorliegen, damit der Experte imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen 

Unterlagen ein vollständiges Bild zu verschaffen (Urteil des Bundesgerichts 

8C_833/2009 vom 26. Januar 2010 E. 5.1 mit Hinweis auf RKUV 1993 

Nr. U 167 S. 95 E. 5d und Urteil des Bundesgerichts 8C_653/2009 vom 

28. Oktober 2009 E. 5.2). 

 

5. 

5.1. 

Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, aufgrund der Stellung-

nahmen von Dr. med. C. vom 19. Januar 2021 und 7. Februar 2023 würden 

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zumindest geringe Zweifel an der medizinischen Einschätzung von 

Dr. med. B. vorliegen, weshalb ein externes medizinisches Gutachten in 

Auftrag zu geben sei (Beschwerde S. 9 ff.). 

 

5.2. 

Den medizinischen Akten ist insbesondere Folgendes zu entnehmen: 

 

5.2.1. 

Gemäss Unfallmeldung vom 4. April 2016 sei der Beschwerdeführer am 

4. März 2016 die Treppe runtergefallen und habe sich am Zahn links, Rü-

cken und Fuss verletzt (VB 1 S. 3). Aus dem ersten Arztzeugnis (UVG) von 

Dr. med. D., Praktische Ärztin, Ring-Praxis, Q., vom 8. Juli 2016 geht her-

vor, dass nach dem Sturz beim Beschwerdeführer eine Schwellung am lin-

ken Fuss dorsal und linken oberen Sprunggelenk (OSG) sowie Verletzun-

gen am linken Ober- und Unterkiefer sowie den linken Zähnen festgestellt 

worden seien. Dr. med. D. diagnostizierte eine Distorsion des linken OSG 

(VB 5). Im ärztlichen Zeugnis vom 4. November 2016 hielt sie fest, der Be-

schwerdeführer sei seit dem 1. Oktober 2016 voll arbeitsfähig, der medizi-

nische Endzustand sei erreicht (VB 13). 

 

5.2.2. 

Dr. med. C., Facharzt für Chirurgie, führte in seinem Bericht vom 14. Juni 

2017 aus, der Beschwerdeführer klage seit den vier Unfällen (Unfall 1994 

[Auffahrunfall], Unfall 2000 [Treppensturz], Unfall 2013 [Sturz im Garten], 

Unfall 2017 [Velosturz]) an einem cervical und lumbal betonten Panverteb-

ralsyndrom mit Lumboischialgie links (VB 51 S. 26). Im Bericht vom 

27. September 2017 wies er zudem auf einen Treppensturz im Jahr 2009 

hin, wobei dieser mit multiplen Kontusionen, HWS-Distorsion und Commo-

tio cerebri von den fünf Unfällen der wichtigste gewesen sei. Im Zentrum 

der Beschwerden stehe eindeutig das cervicocephale Syndrom mit Begleit-

schwindel und Verdacht auf neuropsychologische Defizite, ferner das lum-

bovertebrale Syndrom mit Lumboischialgie links bei degenerativen Verän-

derungen der LWS mit insbesondere lumbosakraler Übergangsstörung mit 

sakralisiertem Lendenwirbel L5. Dr. med. C. wies darauf hin, dass geklärt 

werden müsse, ob es sich bei den Beschwerden um chronische, degene-

rativ bedingte Rückenbeschwerden oder um posttraumatische Beschwer-

den bei Status nach fünf Unfällen handle (VB 51 S. 31 f.).  

 

Im Bericht vom 9. Oktober 2017 hielt er betreffend das seit Jahren beste-

hende chronisch rezidivierende lumbovertebrale Syndrom mit Lumboischi-

algie links fest, dass es gemäss Angaben des Beschwerdeführers nach 

dem Sturz 2009 zu einer deutlichen Verstärkung gekommen sei. In der 

MRI-Untersuchung vom 8. Februar 2012 sei eine disco- bzw. osteodege-

nerativ bedingte foraminale Stenose links L5/S1 bei mediolateral links ge-

legenem subligamentärem Diskusprolaps gefunden worden, was erklären 

 - 7 - 

 

 

 

würde, weshalb die Lumboischialgie nach dem Trauma 2009 deutlich zu-

genommen habe. Die MRI Befunde bzgl. des Diskusprolapses auf Höhe 

L5/S1 hätten sich allerdings wieder zurückgebildet (VB 51 S. 33 f.).  

 

In seinem Bericht vom 9. Juli 2018 betreffend Begründung der Physiothe-

rapieverordnung vom 7. Juli 2017 hielt Dr. med. C. fest, es könne von Be-

schwerden, die durch den Unfall von 2009 deutlich aktiviert worden seien, 

gesprochen werden (VB 51 S. 36 f.). 

 

In seinem Bericht vom 19. Januar 2021 hielt Dr. med. C. sodann fest, der 

Beschwerdeführer habe beim Sturz im Jahr 2016 multiple Verletzungen er-

litten, wobei er sich damals über Rückenbeschwerden, Beschwerden am 

linken Fuss und oberen Sprunggelenk sowie im Bereich des Ober- und Un-

terkiefers links beklagt habe. Im Vordergrund würden eindeutig die Rücken-

beschwerden stehen, welche sich im Verlaufe der Jahre sukzessive ver-

stärkt hätten, obwohl der Beschwerdeführer regelmässig eine konservative 

Behandlung mit Physiotherapie erhalten habe. Im Jahr 2020 sei es zu einer 

deutlichen Verstärkung im Sinne einer Exazerbation der Rückenbeschwer-

den im Sinne eines Lumbovertebralsyndroms mit intermittierender rechts-

seitiger Ischialgie gekommen. Die Rückenabklärungsuntersuchung habe 

deutliche degenerative Veränderungen an der LWS im Sinne einer Spon-

dylarthrose ergeben, akzentuiert im Segment L5/S1, sowie einer leichten 

degenerativen Spondylolitis L5/S1. Aus spezialärztlicher Sicht sei durchaus 

zu bestätigen, dass der Beschwerdeführer an deutlichen Rückenbeschwer-

den bei lumbovertebralem Syndrom mit Ischialgie rechts bei deutlichen de-

generativen Veränderungen mit Spondylarthrosen sowie degenerativer 

Spondylolitis L5/S1 (Grad 1) leide. Man könne davon ausgehen, dass die 

Rückenbeschwerden aufgrund der traumatischen Aktivierung beim Unfall 

im Jahre 2016 allmählich zugenommen hätten und schliesslich 2020 

exazerbiert hätten und zu dringend behandlungsbedürftigen Rückenbe-

schwerden geworden seien. Es handle sich um einen Status nach Unfall 

bei bereits bestehender Rückenpathologie, indem die Beschwerden durch 

die Traumatisierung der bestehenden degenerativen Veränderungen suk-

zessive gesteigert worden seien und schliesslich im Jahre 2020 intensiv 

behandelt hätten werden müssen (VB 44 S. 2). 

 

6. 

6.1. 

Aufgrund der Aktenlage erweist sich die Aktenbeurteilung, wie sie Dr. med. 

B. vorgenommen hat, als zulässige Beweisgrundlage. Aus den auf persön-

lichen Untersuchungen des Beschwerdeführers beruhenden Akten ergibt 

sich ein feststehender medizinischer Sachverhalt (vgl. E. 4.3.). Das Akten-

gutachten von Dr. med. B. vom 24. August 2022 (VB 56) ist zudem umfas-

send, ohne Weiteres nachvollziehbar, berücksichtigt die massgebenden 

Beschwerden sowie sämtliche Vorakten und ist in seiner Beurteilung des 

medizinischen Sachverhalts einleuchtend begründet (vgl. E. 4.1.). 

 - 8 - 

 

 

 

 

6.2. 

Dr. med. B. zeigte zum einen Inkonsistenzen in den Berichten von Dr. med. 

C. auf: So beschreibe dieser in seinem Bericht vom 14. Juni 2017 lumbale 

Rückenbeschwerden, welche er einerseits auf Unfälle aus früheren Jahren, 

andererseits auf die bildgebend dargestellten degenerativen Veränderun-

gen zurückführe. Am 16. Dezember 2020 und in weiteren Berichten führe 

Dr. med. C. aus, die Beschwerden seien auf ein Unfallereignis vom 4. März 

2016 zurückzuführen. Hier bestehe offensichtlich eine erhebliche Inkonsis-

tenz in der Bewertung der Beschwerden und Abläufe (VB 56 S. 18 f.). In 

seinem Bericht vom 19. Januar 2021 führte Dr. med. C. zur Begründung 

der Kausalität der Beschwerden zum Unfall vom 4. März 2016 zudem le-

diglich aus, man könne davon ausgehen, dass die Rückenbeschwerden 

aufgrund der traumatischen Aktivierung beim Unfall im Jahre 2016 allmäh-

lich zugenommen hätten und schliesslich im Jahre 2020 exazerbiert hätten 

und zu dringend behandlungsbedürftigen Rückenbeschwerden geworden 

seien (E. 5.2.3.; vgl. auch VB 46 S. 23 f.). Daraus kann jedoch nichts zu 

Gunsten des Beschwerdeführers abgeleitet werden, denn eine gesundheit-

liche Schädigung gilt nicht schon dann als durch den Unfall verursacht, weil 

sie nach diesem aufgetreten ist. Dies würde auf eine unzulässige "post 

hoc ergo propter hoc"-Argumentation hinauslaufen, welche beweisrechtlich 

nicht zu verwerten ist (vgl. BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.; Urteil des 

Bundesgerichts 8C_355/2018 vom 29. Juni 2018 E. 3.2). Abgesehen von 

dieser "post hoc ergo propter hoc"-Argumentation führte Dr. med. C. keine 

weiteren Gründe für die von ihm bejahte Unfallkausalität an, womit seine 

Ausführungen schon alleine daher nicht geeignet sind, die Aktenbeurtei-

lung von Dr. med. B. in Frage zu stellen. Grundsätzlich ist zudem der Er-

fahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Berichte der behandelnden 

Ärzte wegen deren auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten 

mit Vorbehalt zu würdigen sind. Das gilt auch für den behandelnden Spe-

zialisten (Urteil des Bundesgerichts 8C_913/2013 vom 11. April 2014 

E. 4.4.3). Betreffend die Arztberichte von Dr. med. C. ist überdies darauf 

hinzuweisen, dass dieser diverse Arztberichte zuhanden des Rechtsvertre-

ters des Beschwerdeführers mit Ausführungen zu beweisrechtlichen bzw. 

sozialversicherungsrechtlichen Fragen und Argumenten erstellte (VB 51 

S. 31 f., 33 ff., 45 f.). So führte er beispielsweise im Bericht vom 16. De-

zember 2020 aus, die Versicherung werde sich "auf den Standpunkt des 

sogenannten sine qua stellen und behaupten, dass sich die Beschwerden 

auch ohne Unfall ereignet hätten". Nach seiner Erfahrung werde es ausge-

sprochen schwierig sein, eine traumatische Entstehung der Rückenbe-

schwerden zu dokumentieren (VB 51 S. 45 f.). Diese Ausführungen nicht 

medizinischer Natur rechtfertigen eine zusätzliche Zurückhaltung bei der 

Beurteilung des Beweiswerts von dessen Ausführungen, da ein eigentlicher 

Rollenwechsel vom behandelnden Arzt zum Parteivertreter stattgefunden 

hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_79/2018 vom 6. Juni 2018 E. 4.2). 

Im mit Beschwerde eingereichten Bericht von Dr. med. C. vom 7. Februar 

 - 9 - 

 

 

 

2023 räumte dieser betreffend Unfallkausalität zudem ein, im Gesamtver-

lauf bestehe eine deutliche Inkonsistenz bezüglich der Beschwerden des 

Beschwerdeführers. Der Gesamtverlauf seit 1994 sowie die Vorbefunde 

und Vorbehandlungen zeigten deutlich, dass der Beschwerdeführer schon 

vor 2016 auf Grund von mehreren Unfällen über deutliche Rückenbe-

schwerden geklagt habe. Trotz dieser Inkonsistenz und zum Teil wider-

sprüchlichen Angaben des Beschwerdeführers könne er einer Bejahung 

der Unfallkausalität zustimmen, wobei sich diese Beurteilung nur auf die 

Angaben des Beschwerdeführers stützten, ohne dass traumatische Schä-

den am Rücken objektiviert werden könnten (Beschwerdebeilage 3). Auf-

grund dieser Ausführungen und da die Berichte von Dr. med. C. ab 2020 

im Widerspruch zu seinen früheren Berichten stehen, gemäss welchen be-

treffend Rückenschmerzen der Unfall im Jahr 2009 im Vordergrund gestan-

den sei (vgl. E. 5.2.2.), vermögen seine Berichte keine Zweifel an der Ak-

tenbeurteilung von Dr. med. B. zu erwecken (vgl. E. 4.2.). 

 

6.3. 

Das Aktengutachten von Dr. med. B. erweist sich als sorgfältig begründet, 

ohne Weiteres nachvollziehbar und auch in der Auseinandersetzung mit 

den anderslautenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte als überaus 

schlüssig. Es ist damit entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers 

als beweiskräftig anzusehen. Weitere Abklärungen sind in antizipierter Be-

weiswürdigung nicht vorzunehmen, da davon keine neuen Erkenntnisse 

betreffend die Unfallkausalität zu erwarten sind (BGE 136 I 229 E. 5.3 

S. 236; 124 V 90 E. 4b S. 94). Es ist demnach mit überwiegender Wahr-

scheinlichkeit davon auszugehen, dass die am 15. Juli 2020 als Rückfall 

gemeldeten Rückenbeschwerden nicht kausal auf den Unfall vom 4. März 

2016 zurückzuführen sind. Der Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023 

erweist sich folglich als korrekt. 

 

7. 

7.1. 

Schliesslich beantragt der Beschwerdeführer die Gewährung der unent-

geltlichen Verbeiständung im Verwaltungsverfahren. Er begründet dies ei-

nerseits mit seinen mangelnden notwendigen rechtlichen Kenntnissen so-

wie andererseits den fehlenden Deutschkenntnissen (Beschwerde S. 11). 

 

7.2. 

Gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG wird im Sozialversicherungsverfahren der ge-

suchstellenden Person, wo die Verhältnisse es erfordern, ein unentgeltli-

cher Rechtsbeistand bewilligt. Damit besteht eine bundesrechtliche Rege-

lung der unentgeltlichen Verbeiständung im Verwaltungsverfahren 

(BGE 132 V 200 E. 4.1 S. 200 f., 131 V 153 E. 3.1 S. 155 f.). Die sachliche 

Gebotenheit einer anwaltlichen Verbeiständung im Verwaltungsverfahren 

ist nur in Ausnahmefällen zu bejahen. Es müssen sich schwierige Fragen 

rechtlicher oder tatsächlicher Natur stellen und eine Interessenwahrung 

 - 10 - 

 

 

 

durch Verbandsvertreter, Fürsorgestellen oder andere Fach- und Vertrau-

ensleute sozialer Institutionen muss ausser Betracht fallen (BGE 132 V 200 

E. 4.1 in fine S. 201; Urteil des Bundesgerichts 8C_246/2015 vom 6. Ja-

nuar 2016 E. 2.1.). Zu berücksichtigen ist auch die Fähigkeit der versicher-

ten Person, sich im Verfahren zurechtzufinden (BGE 125 V 32 E. 4b S. 35). 

Mit Blick darauf, dass das Verfahren vom Untersuchungsgrundsatz be-

herrscht wird, der Unfallversicherer also den rechtserheblichen Sachverhalt 

unter Mitwirkung der Parteien zu ermitteln hat (Art. 43 ATSG), drängt sich 

eine Verbeiständung nur in Ausnahmefällen auf (Urteile des Bundesge-

richts 8C_835/2016 vom 3. Februar 2017 E. 3; 8C_468/2016 vom 13. Sep-

tember 2016 E. 3.1; 9C_639/2012 vom 20. November 2012 E. 3.1 mit Hin-

weisen). Die Voraussetzungen für die Bejahung der sachlichen Geboten-

heit einer Rechtsverbeiständung im Verwaltungsverfahren sind demnach 

gemäss ständiger Rechtsprechung sehr streng (Urteil des Bundesgerichts 

8C_835/2016 vom 3. Februar 2017 E. 6.4.2 mit Hinweis auf nicht publ. 

E. 7.2 des Urteils BGE 142 V 342; BGE 132 V 200 E. 5.1.3 S. 204 f.; 

SVR 2016 IV Nr. 17 S. 50 E. 5.2), ansonsten die unentgeltliche Rechts-

pflege praktisch in allen Fällen gewährt werden müsste, was jedoch der 

Konzeption von Art. 37 Abs. 4 ATSG widerspräche. Dabei ist zu bedenken, 

dass das Sozialversicherungsrecht stets von einer gewissen Komplexität 

geprägt ist, es somit für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege 

im Verwaltungsverfahren einer überdurchschnittlichen Komplexität bedarf 

(vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_757/2017 vom 5. Oktober 2018 

E. 5.2.1; 8C_669/2016 vom 7. April 2017 E. 3.2; 9C_908/2012 vom 

22. Februar 2013 E. 5.2). 

 

7.3. 

Mit Verfügung vom 5. September 2022 hielt die Beschwerdegegnerin ge-

stützt auf das Aktengutachten von Dr. med. B. vom 24. August 2022 fest, 

zwischen dem Unfallereignis vom 4. März 2016 und den aktuell beklagten 

Rückenschmerzen bestehe kein natürlicher Kausalzusammenhang 

(VB 57). Demnach ging es im Zeitpunkt des Gesuchs um Gewährung der 

unentgeltlichen Rechtsverbeiständung im Verwaltungsverfahren vom 

7. September 2022 (vgl. VB 58 Rechtsbegehren 3) darum, sich zum Be-

weiswert des Aktengutachtens und zu der durch die Beschwerdegegnerin 

gestützt darauf vorgenommenen Kausalitätsbeurteilung zu äussern. Die 

Anforderung an die Schwierigkeit der rechtlichen oder tatsächlichen Fragen 

misst sich nicht am Wissen eines Laien, sondern an den zu erwartenden 

Fachkenntnissen der in E. 7.2. genannten Anlaufstellen. Fehlende Rechts-

kenntnisse der versicherten Person vermögen die Notwendigkeit der an-

waltlichen Verbeiständung bereits im Vorbescheid- bzw. Einspracheverfah-

ren respektive einen Ausnahmefall im Sinne der Rechtsprechung nicht zu 

begründen (vgl. die in BGE 142 V 342 nicht publ. E. 7.2 des Urteils des 

Bundesgerichts 8C_676/2015 vom 7. Juli 2016 sowie Urteile des Bundes-

gerichts 8C_559/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.4.2 und 8C_323/2013 

vom 15. Januar 2014 E. 5.2.2). Die auf Unterstützung angewiesenen 

 - 11 - 

 

 

 

Rechtssuchenden haben sich in einem solch gelagerten Verwaltungsver-

fahren mit dem Beizug von Fach- und Vertrauensleuten sozialer Institutio-

nen oder unentgeltlicher Rechtsberatungen zu behelfen (vgl. E. 7.2.). Der 

Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb ihm die Inanspruchnahme sol-

cher Institutionen nicht möglich gewesen sein soll. Es ist davon auszuge-

hen, dass eine derartige Unterstützung im vorliegenden Fall genügt hätte, 

zumal die massgebende Fragestellung eine ist, wie sie sich in unzähligen 

unfallversicherungsrechtlichen Fällen präsentiert. 

 

7.4. 

In Würdigung aller Umstände ist vorliegend die Voraussetzung der Notwen-

digkeit der Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung im Verwal-

tungsverfahren nicht gegeben. Die Abweisung des Gesuchs um unentgelt-

liche Rechtsverbeiständung im Verwaltungsverfahren mit Einspracheent-

scheid vom 5. Januar 2023 erfolgte daher zu Recht. 

 

8. 

8.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

8.2. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

 

8.3. 

Dem Beschwerdeführer steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als So-

zialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch 

auf Parteientschädigung zu. Dem unentgeltlichen Rechtsvertreter wird das 

angemessene Honorar nach Eintritt der Rechtskraft des versicherungsge-

richtlichen Urteils aus der Obergerichtskasse zu vergüten sein (Art. 122 

Abs. 1 lit. a ZPO i.V.m. § 34 Abs. 3 VRPG). 

 

8.4. 

Es wird ausdrücklich auf Art. 123 ZPO verwiesen, wonach eine Partei, der 

die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung der dem 

Rechtsvertreter ausgerichteten Entschädigung verpflichtet ist, sobald sie 

dazu in der Lage ist. 

 

 
 

  

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 - 12 - 

 

 

 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

4. 

Das Honorar des unentgeltlichen Rechtsvertreters wird richterlich auf 

Fr. 2'450.00 festgesetzt. 

 

Die Obergerichtskasse wird gestützt auf § 12 Anwaltstarif angewiesen, 

dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, MLaw Jonas 

Steiner, Rechtsanwalt, Aarau, nach Eintritt der Rechtskraft das Honorar 

von Fr. 2'450.00 auszurichten. 

 

 
 

   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 28. Juli 2023 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Peterhans Lang