# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 16f51f22-5401-597f-9117-247c79d14059
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-10-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.10.2021 C-1393/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1393-2021_2021-10-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1393/2021 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  4 .  O k t o b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Marion Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung,  

Ausschluss aus der freiwilligen Versicherung,  

Einspracheentscheid SAK vom 8. Februar 2021. 

 

 

 

C-1393/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (nachfolgend: Vorinstanz 

oder SAK) am 13. Januar 2020 A._______ (im Folgenden: Beschwerde-

führerin) den Ausschluss aus der freiwilligen AHV/IV infolge Nichtbezah-

lens der Beiträge mitgeteilt hat (SAK-act. 97), 

dass die SAK die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache der Be-

schwerdeführerin mit Einspracheentscheid vom 8. Februar 2021 abgewie-

sen hat (SAK-act. 109), 

dass die Beschwerdeführerin den Einspracheentscheid vom 8. Februar 

2021 mit Beschwerde vom 1. März 2021 beim Bundesverwaltungsgericht 

angefochten hat mit dem sinngemässen Antrag, der von der SAK verfügte 

Ausschluss aus der freiwilligen AHV/IV sei aufzuheben, da ihre Beitrags-

zahlungen falsch verbucht worden seien (BVGer-act. 1), 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 14. September 2021 gestützt auf 

Art. 53 Abs. 3 ATSG auf ihren Entscheid vom 13. Januar 2020 zurückge-

kommen und die Aufhebung des Ausschlusses aus der freiwilligen AHV/IV 

verfügt hat (Beilage zu BVGer-act. 11), 

dass die Vorinstanz mit ihrer beim Bundesverwaltungsgericht eingereich-

ten Duplik vom 14. September 2021 erklärt hat, eine neue Aktenprüfung 

habe ergeben, dass die Beitragszahlungen der Beschwerdeführerin im 

Beitragskonto des Ehemannes verbucht worden seien, und beantragt hat, 

die Beschwerde sei als gegenstandslos abzuschreiben (BVGer-act. 11),  

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Alters- und Hinterlas-

senenversicherung vor dem Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 53 Abs. 3 ATSG ihren ursprüng-

lichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, 

C-1393/2021 

Seite 3 

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen 

hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-

standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass die SAK mit ihrer am 14. September 2021 verfügten Annullierung ihrer 

Ausschlussverfügung vom 13. Januar 2020 den vorliegend angefochtenen 

Einspracheentscheid vom 8. Februar 2021 wiedererwägungsweise aufge-

hoben und damit dem Beschwerdeantrag der Beschwerdeführerin vollum-

fänglich entsprochen hat, 

dass unter diesen Umständen das schutzwürdige Interesse der Beschwer-

deführerin an der Beschwerde nachträglich wegefallen ist, sodass die Be-

schwerde gegenstandslos geworden ist (vgl. Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist 

(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass vorliegend die Vorinstanz die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens 

bewirkt hat, weshalb der Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten auf-

zuerlegen sind (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-

ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]),  

dass der Beschwerdeführerin der am 4. Mai 2021 einbezahlte Kostenvor-

schuss von Fr. 400.– (BVGer act. 5) demzufolge nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Entscheids auf ein von ihr zu benennendes Konto 

zurückzuerstatten ist,  

dass der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin keine Parteient-

schädigung zuzusprechen ist (Art. 15 i. V. m. 7 Abs. 4 VGKE). 

 

 

 

 

(Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite.) 

C-1393/2021 

Seite 4 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss im Betrag von Fr. 400.– wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt 

in Rechtskraft dieses Entscheids zurückerstattet.  

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein,  

Beilage: Kopie der Duplik vom 14. September 2021; 

Rückerstattungsformular) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Marion Sutter 

 

C-1393/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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