# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 06dc9b8d-e341-5da6-871b-2118c54d4f78
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 20.12.2017 III 2017 193
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2017-193_2017-12-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2017 193

Entscheid vom 20. Dezember 2017 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch B.________, 
c/o A.________,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Innerschwyz, 
Postfach 1240, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand ZGB (Auftrag an die Beiständin)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. am ________) hat in C.________ die Ausbildung zur di-
plomierten Pflegefachfrau absolviert. Sie lebt seit xxxx in der Schweiz und ist 
Mutter einer erwachsenen Tochter.

Mit Beschluss vom 11. März 2015 hat die Kindes- und Erwachsenenschutz-
behörde (KESB) D.________ für A.________ die von der Vormundschaftsbehör-
de E.________ im Jahre 2011 errichtete Beistandschaft nach aArt. 394 ZGB auf-
gehoben und stattdessen eine kombinierte Beistandschaft nach Art. 393 und 394 
i.V.m. Art. 395 ZGB angeordnet. Per 24. April 2015 ist A.________ nach 
F.________ umgezogen. In der Folge hat die KESB Innerschwyz mit Beschluss 
vom 1. Juli 2015 die bestehende Massnahme zur Weiterführung übernommen. 
Als neue Beiständin wurde M.________ eingesetzt.

B. Am 26. Januar 2016 beantragte A.________ bei der KESB Innerschwyz, 
die bestehende Beistandschaft sei aufzuheben. Nach diversen Abklärungen und 
Besprechungen (u.a. am 25.5.2016 in der N.________) beschloss die KESB In-
nerschwyz am 31. Mai 2016, die Vertretungsbeistandschaft weiterzuführen und 
die Aufgaben der Beiständin neu zu definieren (beim Erledigung der administrati-
ven Angelegenheiten sowie in allen finanziellen Angelegenheiten zu vertreten). 
Zudem wurde die Begleitbeistandschaft für den Bereich Wohnen unverändert 
weitergeführt.

C. Am 9. März 2017 gingen bei der KESB Innerschwyz der Bericht und die 
Abrechnung der Beiständin für die Periode vom 1. August 2015 bis zum 31. De-
zember 2016 ein. In diesem Bericht führt die Beiständin u.a. was folgt aus:

Im Herbst 2015 informierte mich Frau A.________, dass sie mit ihrem ausbezahl-
ten Pensionskassenguthaben die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit plane. 
Sie habe bereits Kontakt mit einem Treuhandunternehmen aufgenommen und pla-
ne so schnell wie möglich die Gründung einer GmbH. Meine Bedenken an ihrer Ur-
teilsfähigkeit hinsichtlich der Geschäftsaufnahme lösten grosses Unverständnis bei 
Frau A.________ aus. Zur Klärung erlaubte mir Frau A.________ die Teilnahme 
an dem Gesprächstermin am 23.10.2015 bei ihrer damaligen Psychiaterin Frau Dr. 
G.________ in H.________. In diesem Gespräch versuchte ich meine Bedenken 
mit den gemachten Beobachtungen im Kontakt mit Frau A.________ zu begrün-
den. Das wahrgenommene Verhalten von Frau A.________ gab für mich Anlass 
zu Sorge, dass sie sich in einem manischen Zustand befinden könne. Ich befürch-
tete, dass Frau A.________ überstürzt ein Geschäft gründen würde und es ggf. 
später bereuen könnte, so viel Geld dafür aufgewendet zu haben. Meine Befürch-
tungen wurden von Frau G.________ teilweise zerstreut. Frau G.________ 
bestätigte mir, dass Frau A.________ nach ihrer Einschätzung in der Lage ist, ihre 
berufliche Situation ausreichend und realitätsadäquat einschätzen zu können. Dies 
bestätigte mir Frau G.________ mit Schreiben vom 17.11.2015. Erst im Anschluss 
gab ich meine Einwilligung zur Gründung der I.________ GmbH, bei welcher ich 

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am 07.12.2015 in den Geschäftsräumen der J.________ (Treuhandbüro) in 
F.________ auch dabei war. Zweck der GmbH sollten Beratungsdienstleistungen 
sein. Frau A.________ plante Privatpersonen im Schnittstellenbereich Schulmedi-
zin/ Alternativmedizin zu beraten. Darüber hinaus wollte sie Reconnection Healing 
anbieten. Am 14.12.2015 wurde die GmbH im Handelsregister eingetragen. Offizi-
elle Geschäftseröffnung war am 16.01.2016. Frau A.________ ist bei ihrer GmbH 
angestellt. Da bisher kein Gewinn generiert wurde, hat sich Frau A.________ auch 
noch keinen Lohn ausbezahlt. Die Geschäftsrechnung erstellt die J.________ 
(Treuhandbüro) in F.________.
Im Zuge der Gründung und Geschäftsaufnahme der GmbH entstanden Ende 2015/ 
Anfang 2016 vielfältige Kosten, welche das Vermögen von Frau A.________ mas-
siv reduzierten.
Einlage GmbH i.H.v. Fr. 20‘000 (diverse Auslagen für die GmbH in Höhe von ca. 
Fr. 20‘000 z.B. Raummiete Geschäftsräume, Einrichtung Möbel, Homepage, Wer-
bung, Eröffnungsfest mit Musikband, Automiete etc.), Swisscom-Rechnungen von 
ca. Fr. 5‘000. Des Weiteren hat Frau A.________ zwei Weiterbildungen gemacht, 
eine davon in K.________ (2x Flug- und Hotelkosten).
Um auch den bei der I.________ GmbH Ratsuchenden die Möglichkeit zu geben, 
die Dienstleistung bei der Krankenkasse abrechnen zu können, nahm Frau 
A.________ die bereits vor einigen Jahren angefangene und nicht beendete Aus-
bildung zur TEN-Diplomierten Naturheilpraktikerin bei L.________ wieder auf. Frau 
A.________ argumentierte damit, dass sie bereits einen Teil der Gesamtkosten 
bezahlt habe und ihr dies nun angerechnet wird, wenn sie die Ausbildung weiter 
absolviert. (…)

D. Mit Beschluss Nr. IA/004/24/2017 vom 27. Juni 2017 hat die KESB Inner-
schwyz im Dispositiv was folgt festgehalten:

1. In der Beistandschaft für A.________ wird der Bericht der Beiständin für die 
Periode vom 01. August 2015 bis 31. Dezember 2016 genehmigt.

2. In der Beistandschaft für A.________ wird die Rechnung der Beiständin für die 
Periode vom 01. August 2015 bis 31. Dezember 2016, unter Verweis auf die 
Sorgfaltspflichtverletzung, genehmigt.

3. Die Beistandschaft für A.________ wird unverändert weitergeführt.

4. Die Beiständin wird angewiesen, umgehend Geschäfts- und Privatkosten zu 
trennen und vom Privatvermögen keine weiteren Geschäftskosten zu beglei-
chen oder Kapitaleinlagen an das Geschäft vorzunehmen.

5. Die Beiständin wird aufgefordert, Bericht und Rechnung für die Periode vom 
01. Januar 2017 bis 31. Dezember 2018 zu erstellen und bis spätestens 28. 
Februar 2019 der KESB Innerschwyz einzureichen.

6. Mandatsentschädigung und Spesen:  (… Fr. 991.70 und Fr. 60.75)

7. Verfahrenskosten (… Fr. 127.00)

8. Rechtsmittelbelehrung (…)

E. Anlässlich der Besprechungen vom 13. und 20. Juli 2017 machte 
A.________ sinngemäss geltend, dass ihre GmbH wegen Überschuldung zu li-
quidieren sei und dass sie rund Fr. 3‘000.-- aus ihrem Privatvermögen brauche, 

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um die GmbH liquidieren zu können. Nach diversen Schreiben (Emails) und einer 
weiteren Besprechung vom 23. August 2017 hielt die KESB Innerschwyz mit Be-
schluss Nr. IA/012/34/2017 vom 19. September 2017 im Dispositiv was folgt fest:

1. Im Rahmen der bestehenden kombinierten Beistandschaft nach Art. 393 und 
394 i.V.m. 395 ZGB für A.________ wird die Beiständin beauftragt, vom ver-
walteten Privatvermögen einmalig den Betrag von Fr. 6‘400.00 A.________ zu 
überweisen. Dies einzig zum Zwecke der Auflösung der I.________ GmbH.

2. Die Beiständin wird beauftragt, bei A.________ nachzufragen, ob die Liquida-
tion der GmbH vorgenommen wurde. Sollte diese nicht an die Hand genom-
men worden sein, hat sie die KESB Innerschwyz unverzüglich zu informieren.

3. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

F. Gegen diesen Beschluss liess A.________ rechtzeitig am 19. Oktober 
2017 durch ihren Lebenspartner B.________ beim Verwaltungsgericht Be-
schwerde ("Einsprache") erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:

 Ziffer II.2 Das Verbot Frau A.________ Geld zugunsten der GmbH zu über-
weisen wird aufgehoben. Stattdessen ist seitens der KESB und der Beistand-
schaft darauf zu achten, dass keine Schritte in Richtung Veräusserung der GmbH 
als Mantelgesellschaft durch Frau A.________ unternommen werden.

 Ziffer II 2.2 Die Verfügung, dass die Beiständin Frau A.________ einmalig den 
erforderlichen Betrag zur Liquidation zweckgebunden zu überweisen hat, wird 
aufgehoben. Stattdessen ist festzustellen, dass angesichts der bereits in die 
Ausbildung investierten 30‘000 CHF und der beruflichen Zukunft von Frau 
A.________ die Finanzierung der Ausbildung höchste Priorität hat. Hierbei hat 
der reale Kontostand, wie er sich im September 2017 darstellt, die Grundlage der 
Entscheidung zu sein.

 Ziffer 3 Die Feststellung der KESB Innerschwyz, die Beiständin sei für die 
Liquidation der Firma im Rahmen der Vertretungsbeistandschaft nach § 394 ZGB 
nicht verantwortlich, ist zu streichen. Stattdessen ist aufgrund der Eingebunden-
heit und Mitverantwortung der Beiständin in den Werdegang und ihre 1 Jahr lan-
ge Interaktion mit den Belangen der GmbH von Frau A.________ festzustellen, 
dass sie auch für weitere Schritte und die eventuell später erfolgende Liquidation 
der GmbH im Rahmen ihrer Tätigkeit als Vertretungsbeiständin Finanzen für die 
GmbH von Frau A.________ weiterhin Mitverantwortung übernimmt. Davon un-
berührt sind eventuelle Massnahmen der KESB Innerschwyz wegen der von ihr 
festgestellten Sorgfaltspflichtverletzung der Beiständin, die sich aber nicht zu 
Lasten von Frau A.________ und ihrer Handlungsfreiheit auswirken dürfen.

 Ziffer 4 Aufgrund der vorausgeführten Sachverhalte und des erwähnten ver-
schlechterten Gesundheitszustandes ist die Kopplung zwischen sofortiger Liqui-
dation der GmbH und einer eventuellen Aufhebung der Beistandschaft aufzuhe-
ben, der entsprechende Passus zu streichen.
Ebenso ist die eventuelle Anpassung der Beistandschaft im Sinne einer Ein-
schränkung der Handlungsfreiheit, gekoppelt an das nicht sofortige Einleiten der 
Liquidation aufzuheben und zu streichen, da Frau A.________ ihre überlegte 
Herangehensweise an die Problematik sowohl durch ihre Erwägungen, als auch 
durch die stets vorhandene Dialogbereitschaft mit KESB und Beiständin bewie-

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sen hat. Dies steht der geäusserten Annahme entgegen, 'dass keine konstruktive 
Zusammenarbeit zwischen A.________ und der Beiständin … mit der bestehen-
den Massnahme mehr möglich wäre'.

G. Mit Vernehmlassung vom 17. November 2017 beantragte die KESB Inner-
schwyz, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolge zulasten der Beschwerdeführerin. Dazu nahm die Beschwer-
deführerin in einer Eingabe vom 28. November 2017 Stellung. Die Vorinstanz 
verzichtete konkludent auf die Erstattung von weiteren Bemerkungen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes 
wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft 
u.a. insbesondere die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit 
des Rechtsmittels, die frist- und formgerechte Geltendmachung des 
Rechtsanspruches sowie das Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides in der 
gleichen Sache (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a, d, e, f und g 
Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRP, SRSZ 234.110). Ist eine dieser 
Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid 
(§ 27 Abs. 2 VRP). 

1.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise 
weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem 
Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und 
insoweit keine Verfügung ergangen ist (siehe BGE 125 V 414 Erw. 1a mit 
Verweis auf BGE 119 IB 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b, je mit 
Hinweisen; vgl. auch BGE 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der 
kantonalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der 
Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den 
Anfechtungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des 
Beschwerdeverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrunde liegenden 
Verfügung war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. 
Gegenstände, über welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) 
nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des 
Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 2014 111 
vom 28.1.2015 Erw. 2.1 mit Hinweisen; siehe auch Martin Bertschi, in: Kommen-
tar zum VRG-ZH, 3. A., Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; Kölz/Häner/Bertschi, 

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Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. A., Zürich 
2013, Rz. 685ff.; EGV-SZ 1979, S. 122).

1.3 Zu ergänzen ist, dass grundsätzlich nur das im Dispositiv eines 
Entscheides Festgehaltene in Rechtskraft erwächst. Erwägungen sind hingegen 
nur verbindlich und damit anfechtbar, wenn im Dispositiv ausdrücklich darauf 
verwiesen wird. Durch den Verweis im Dispositiv auf die Erwägungen wird dieser 
Konnex Teil des Dispositivs und hat Anteil an der Rechtskraft des Beschlusses 
(vgl. VGE III 2014 120 vom 19.9.2014 Erw. 1.4 mit Verweis auf VGE III 2013 185 
vom 18.12.2013 Erw. 1.4; Bundesgerichtsurteil 1P.348/2003 vom 4.11.2003 Erw. 
2.2; Alain Griffel, in: Kommentar zum VRG-ZH, § 28 N 7; Kölz/Häner/Bertschi, 
a.a.O. Rz. 1196 mit Hinweisen).

2.1 Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung der vorliegen-
den Beschwerde gegen den Beschluss der Vorinstanz vom 19. September 2017 
ergibt sich aus Art. 450 Abs. 1 ZGB i.V.m. § 2b Abs. 1 lit. a des kantonalen Ein-
führungsgesetzes zum schweiz. Zivilgesetzbuch (EGzZGB, SRSZ 210.100). Ab-
gesehen davon wird die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts von keiner Partei 
in Frage gestellt.

2.2.1  Zur Einreichung eines Rechtsmittels ist nach § 37 Abs. 1 VRP berechtigt, 
wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit 
zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid oder die 
angefochtene Verfügung besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges In-
teresse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides oder der Verfügung 
hat (lit. c). Gefordert wird ein rein prozessuales Rechtsschutzinteresse (vgl. VGE 
III 2012 76 vom 18.10.2012 Erw. 1.1).

2.2.2  Die Rechtsmittelbefugnis der Beschwerdeführerin ergibt sich grundsätzlich 
aus Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB. 

2.3.1  Die vorliegende Beschwerde gegen den vorinstanzlichen Beschluss vom 
19. September 2017 erfolgte fristgerecht innert der 30-tägigen Frist von Art. 450b 
Abs. 1 ZGB.

2.3.2  Soweit die Beschwerdeführerin mit ihren Vorbringen vor Gericht Aspekte 
beanstanden will, welche Gegenstand des Beschlusses der Vorinstanz vom 27. 
Juni 2017 bildeten (namentlich die Genehmigung des Berichts und der Rechnung 
für die Periode vom 1. August 2015 bis zum 31. Dezember 2016, die unveränder-
te Weiterführung der Beistandschaft sowie die Anweisung an die Beiständin, aus 
dem Privatvermögen der Verbeiständeten keine weiteren Geschäftskosten zu 
begleichen), kann darauf im vorliegenden Beschwerdeverfahren grundsätzlich 

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nicht eingetreten werden, weil diesbezüglich die Beschwerde vom 19. Oktober 
2017 (= Zeitpunkt der persönlichen Überbringung) zu spät erfolgte. Mit anderen 
Worten sind die mit vorinstanzlichem Beschluss vom 27. Juni 2017 enthaltenen 
Anordnungen (Genehmigung/ Weiterführung der Beistandschaft/ keine weitere 
Bezahlung von Geschäftskosten aus dem Privatvermögen) in Rechtskraft er-
wachsen, weshalb das Gericht auf diesbezüglich nach Ablauf der Rechtsmittel-
frist erhobene Einwände nicht eintreten kann, es sei denn, es handle sich um ei-
nen konkreten Themenbereich, welcher im Dispositiv des angefochtenen Be-
schlusses neu bzw. anders geregelt werde (siehe dazu noch nachfolgend, Erwä-
gung 2.4ff.).

2.4 Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens können ausschliess-
lich die im Dispositiv des angefochtenen Beschlusses vom 19. September 2017 
geregelten Anordnungen bilden. Es handelt sich bei der Dispositiv-Ziffer 1 um 
den Auftrag an die Beiständin, vom verwalteten Vermögen der Beiständin einma-
lig Fr. 6‘400.-- an die Beschwerdeführerin zu überweisen zur Auflösung der 
GmbH der Beschwerdeführerin (vgl. den Wortlaut im Ingress, lit. E). Bei der Dis-
positiv-Ziffer 2 des erwähnten Beschlusses vom 19. September 2017 geht es 
darum, dass die Beiständin bei der Beschwerdeführerin nachzufragen habe, ob 
die Liquidation der GmbH vorgenommen wurde (falls nicht, sei die Vorinstanz 
unverzüglich zu informieren). Diese beiden Themenbereiche gehören zum An-
fechtungsgegenstand. Soweit die Beschwerdeführerin mit ihren Eingaben ans 
Gericht diese Themenbereiche anspricht, kann auf die Beschwerde grundsätzlich 
eingetreten werden. Soweit die Beschwerdeführerin darüber hinaus noch weitere 
Themenbereiche neu geregelt haben will (namentlich auch hinsichtlich ihrer ge-
planten Ausbildung, Mitverantwortung/ Haftung der Beiständin, Aufhebung der 
Beistandschaft etc.), kann nach dem Gesagten darauf im vorliegenden Be-
schwerdeverfahren nicht eingetreten werden. 

3.1.1  Was die Dispositiv-Ziffer 1 des Beschlusses vom 19. September 2017 an-
belangt, verhält es sich nach der Aktenlage so, dass zwischenzeitlich die Bei-
ständin im Einvernehmen mit der Beschwerdeführerin Fr. 2‘484.-- überwiesen 
hat, um ein Guthaben des Treuhandbüros (betr. GmbH) zu begleichen. Gemäss 
der Rechnung vom 29. Juni 2017 ging es um Dienstleistungen dieses Treuhand-
büros für den Zeitraum vom Januar 2016 bis Juni 2017 (inkl. Buchhaltung, provi-
sorischer und definitiver Jahresabschluss 2016, Besprechungen, allgemeine Un-
ternehmungsberatung etc.). Dieser Vorgang steht in einem konkreten Zusam-
menhang mit der Liquidationsfrage, weshalb unerfindlich bleibt, was daran kon-
kret vor Gericht zu beanstanden wäre. Und selbst wenn es sich so verhielte, 
dass die Beschwerdeführerin die bereits erhaltenen Fr. 2‘484.-- zweckentfremdet 

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verwendet hätte, wofür keine Anhaltspunkte bestehen, wäre nicht ersichtlich, in-
wiefern die betreffende Anordnung in Dispositiv-Ziffer 1 rechtswidrig sein sollte. 

3.1.2  Hinsichtlich des Restbetrages von Fr. 3‘916.-- (6‘400.-- minus 2‘484.-- für 
die dargelegte Rechnung des Treuhandbüros), welcher in der Dispositiv-Ziffer 1 
des angefochtenen Beschlusses von der Vorinstanz zum Zwecke der Liquidation 
der GmbH freigegeben wurde, ist folgende Veränderung der Ausgangslage zu 
berücksichtigen: In der Beschwerdeschrift (S. 2) wird unmissverständlich ausge-
führt, dass sich die Beschwerdeführerin entschlossen habe, "die GmbH einstwei-
len nicht zu liquidieren". Damit weicht die Beschwerdeführerin von ihrem Stand-
punkt ab, welchen sie ursprünglich anlässlich der Besprechungen vom 13. und 
20. Juli 2017 sowie am 23. August 2017 eingenommen hatte. Aus welchen 
Gründen die Beschwerdeführerin ihre Haltung geändert hat, braucht hier nicht 
näher geprüft zu werden. Massgeblich ist hier ausschliesslich, dass solange die 
Beschwerdeführerin die ursprünglich abgesprochene Liquidation der GmbH nicht 
veranlassen will, diesbezüglich auch keine Mittel aus dem Privatvermögen zur 
Liquidation der GmbH freizugeben bzw. von der Beiständin an die Beschwerde-
führerin zu überweisen sind. In diesem Sinne wird die Dispositiv-Ziffer 1 anzu-
passen sein (und zwar im Rahmen der nachfolgenden Rückweisung).

3.2 Soweit die Beschwerdeführerin Kritik an der vorerwähnten Dispositiv-Ziffer 
2 (Auftrag an die Beiständin betreffend Stand der Liquidation der GmbH) übt, ist 
nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz nicht befugt gewesen sein sollte, der 
Beiständin einen solchen Auftrag zu erteilen. Anzufügen ist, dass der Vertreter 
(Lebenspartner) der Beschwerdeführerin im kürzlich eingegangenen Schreiben 
vom 28. November 2017 nochmals zum Ausdruck brachte, dass mit der Liquida-
tion noch nicht begonnen worden sei, hingegen die Absicht bestehe, die (allfälli-
ge) Liquidation möglichst kostengünstig (mit Einsparung der Kosten des Treu-
handbüros) ins Auge zu fassen. Gegen eine solche Einsparung von Kosten ist of-
fenkundig nichts einzuwenden. 

3.3 Eine andere Fragestellung ist, wie es weiter gehen soll, wenn und soweit 
die Beschwerdeführerin nicht gewillt ist, derzeit die Liquidation der GmbH zu ver-
anlassen. Unklar bleibt namentlich, welche Kosten durch den aktuellen Weiter-
bestand der GmbH anfallen und wie sie gedeckt werden können (die in der Ver-
nehmlassung unter Ziffer 2.4 angeführten, aus einem Schreiben vom 11. Juli 
2016 hergeleiteten Fr. 3‘950.-- sind offenbar nicht mehr aktuell, nachdem der 
Vertreter der Beschwerdeführerin in der Eingabe vom 28. November 2017 offe-
riert hat, gewisse Arbeiten des Treuhandbüros selber zu übernehmen). Zur 

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Klärung dieser Fragestellung (wie es weitergehen soll) erscheint es geboten, die 
Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

3.4 Um allfälligen Weiterungen die Spitze zu brechen, drängen sich noch fol-
gende Bemerkungen auf, welchen indessen keine abschliessende Bedeutung 
zukommt. Wie in der vorinstanzlichen Vernehmlassung angesprochen wurde, 
reicht das verbliebene Vermögen (per 29.9.2017: Fr. 13‘755.--) kaum aus, so-
wohl die geschätzten Kosten für die Liquidation der GmbH (unter Einbezug der 
zwischenzeitlich aufgelaufenen Kosten), als auch die weiteren Kosten der von 
der Beschwerdeführerin gewünschten Fortsetzung der bereits begonnenen Aus-
bildung zur Naturheilpraktikerin TEN zu finanzieren. Dies wird auch vom Vertreter 
der Beschwerdeführerin anerkannt, indem er sinngemäss verlangt, der laufenden 
Ausbildung sei (im Vergleich zur Liquidation der GmbH) Priorität einzuräumen. 
Bevor darüber entschieden werden kann, wie das noch vorhandene Vermögen 
der Beschwerdeführerin sinnvoll einzusetzen ist, müssen zunächst diverse Vor-
fragen hinreichend geklärt sein, unter anderem namentlich:

 Welche konkreten Kosten verbleiben der Beschwerdeführerin, wenn sie daran 
festhält, ihre GmbH vorderhand nicht zu liquidieren? Wie werden bzw. können 
solche Kosten finanziert werden?

 Wie sind die Chancen der Beschwerdeführerin, eine solche Ausbildung zur Na-
turheilpraktikerin innert einer Frist von einem bis maximal 2 Jahren abschliessen 
zu können, zu beurteilen (namentlich auch unter Einbezug der Tatsache, dass 
die yy-jährige Beschwerdeführerin nach der Aktenlage vermindert belastbar ist)? 

 Mit welchen konkreten Kosten (im Einzelnen dokumentiert) wäre bis zum erfolg-
reichen Ausbildungsabschluss zu rechnen?

 Inwiefern bestehen realistische Aussichten, nach abgeschlossener Ausbildung 
zur Naturheilpraktikerin eine Anstellung (mit Entlöhnung) zu finden? Wie ist das 
aktenkundige Scheitern der eigenen Praxis zu beurteilen (fehlende Nachfrage? 
Unzureichende Ausbildung? Andere Gründe?)?

4. Aus all diesen Gründen sind die in der Beschwerde enthaltenen Rügen, 
soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann, an sich als unbegründet ab-
zuweisen. Indessen wird die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit sie 
im Sinne der Erwägungen vorgehen und nach Klärung der aufgeworfenen Fra-
gen über das weitere Vorgehen neu befinden kann. Soweit die Beschwerdeführe-
rin mit dem neuen Beschluss nicht einverstanden sein sollte, wird ihr grundsätz-
lich erneut der Rechtsweg offen stehen.

5. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird im konkreten Fall verzichtet.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf eingetreten werden kann, im Sinne der 
Erwägungen abgewiesen. Die Sache wird zur Abklärung und Beschluss-
fassung über das weitere Vorgehen an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, 
SR 173.110).
Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (2/R, für sich und die Beiständin, inkl. KESB-Akten)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 20. Dezember 2017

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 22. Januar 2018