# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9ba1ce5b-1cd2-55e3-9dac-8d59aab2c8bb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-09-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.09.2014 A-6721/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-6721-2013_2014-09-15.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-6721/2013 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 5 .  S e p t e m b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richter Jürg Steiger (Vorsitz), 

Richter Christoph Bandli, Richter André Moser, 

Gerichtsschreiberin Mia Fuchs. 

 

 
 

Parteien 

 
X._______, 

Beschwerdeführer, 

 
 

 
gegen 

 

 
Schweizerische Bundesbahnen SBB, 

3000 Bern 65 SBB, 

Vorinstanz. 

 

Gegenstand 

 
Forderungen aus dem Arbeitsverhältnis. 

 

 

A-6721/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

X._______ war seit 1. Dezember 1996 in verschiedenen Funktionen bei 

den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) tätig. Mit Verfügung vom 

1. März 2012 wurde das Arbeitsverhältnis von Seiten der Arbeitgeberin 

fristlos aufgelöst und einer allfälligen Einsprache bzw. Beschwerde die 

aufschiebende Wirkung entzogen. Diese Verfügung wurde mit Entscheid 

vom 6. Juli 2012 von der internen Beschwerdeinstanz bestätigt. Einer all-

fälligen Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht wurde die auf-

schiebende Wirkung entzogen. Dagegen gelangte X._______ an das 

Bundesverwaltungsgericht, das mit Zwischenverfügung vom 25. Septem-

ber 2012 die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wieder herstellte 

(Verfahren A-4597/2012). Mit Urteil vom 21. Februar 2013 wies es die 

Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten werden konnte. Auf die dage-

gen erhobene Beschwerde ist das Bundesgericht mit Urteil 8C_248/2013 

vom 8. Mai 2013 nicht eingetreten. 

B.  

Mit Schreiben vom 21. August 2013 ersuchte X._______ die SBB um Er-

lass einer Verfügung betreffend folgende drei Punkte: (A.) Ablehnung des 

Anspruchs auf Auszahlung des Ferienguthabens für den Zeitraum vom 

2. März bis 31. Mai 2012. (B.) Ablehnung des Anspruchs auf Auszahlung 

der Auszeit für die geleistete Mehrarbeit zwischen den Jahren 2005 bis 

2012 ("Anspruch auf Treueprämie"). (C.) Ablehnung des Anspruchs auf 

eine Geldleistung der SBB zur Abfederung des Leistungsabbaus der 

Pensionskasse SBB. 

C.  

Die SBB kamen diesem Gesuch mit Verfügung vom 31. Oktober 2013 

nach und wiesen in ihrem Entscheid sowohl die Forderung auf Auszah-

lung der Ferientage (A.) als auch betreffend Ablehnung des Anspruchs 

auf eine Geldleistung zur Abfederung des Leistungsabbaus der Pensi-

onskasse (C.) ab. Die Forderung auf Auszahlung der Auszeit in der Höhe 

von Fr. … hiessen sie dagegen gut, erklärten aber Verrechnung mit ihrer 

Rückforderung für zu viel bezahlte Lohnleistungen von März 2012 bis 

Februar 2013 über den Betrag von Fr. … (B.). 

D.  

Gegen diese Verfügung hat X._______ (Beschwerdeführer) am 29. No-

vember 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben. Er 

beantragt zunächst die Überprüfung der Rechtmässigkeit des Anspruchs 

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Seite 3 

auf Auszahlung des Ferienguthabens während des Beschwerdeverfah-

rens A-4597/2012 für den Zeitraum vom 2. März bis 31. Mai 2013 (recte: 

2012; Antrag A.). Ausserdem sei die Lohnrückzahlungspflicht an die SBB 

für ausbezahlte Löhne während eben diesem Beschwerdeverfahren ab-

zuweisen (Antrag B.) und die Rechtmässigkeit des Anspruchs auf Geld-

leistung der SBB zur Abfederung des Leistungsabbaus ihrer Pensions-

kasse zu prüfen (Antrag C.). Schliesslich sei ihm eine angemessene Par-

teientschädigung zu gewähren (Antrag D.). 

E.  

Die SBB (Vorinstanz) beantragen in ihrer Vernehmlassung vom 17. Fe-

bruar 2014, auf Antrag B. sei mangels Anfechtungsobjekts nicht einzutre-

ten, die Anträge A., C. und D. seien abzuweisen. 

F.  

Mit Replik vom 24. März 2014 hält der Beschwerdeführer an seinen Vor-

bringen fest. 

G.  

In ihrer Duplik vom 28. April 2014 verweist die Vorinstanz auf ihre bisheri-

gen Ausführungen und verzichtet auf eine weitere Stellungnahme. 

H.  

Auf weitere Vorbringen und die sich bei den Akten befindlichen Schriftstü-

cke wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einge-

gangen. 

 
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern sie von einer Vorinstanz 

nach Art. 33 VGG stammen und keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vor-

liegt. 

Die Bestimmungen über das Dienstverhältnis des Bundespersonals fin-

den auch auf das Personal der SBB Anwendung (vgl. Art. 15 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes vom 20. März 1998 über die Schweizerischen Bundes-

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Seite 4 

bahnen [SBBG, SR 742.31] und Art. 2 Abs. 1 Bst. d des Bundespersonal-

gesetzes vom 24. März 2000 [BPG, SR 172.220.1]). Der Vorinstanz kam 

demnach hinsichtlich der vorliegend streitigen Frage Verfügungsbefugnis 

zu (vgl. Art. 34 Abs. 1 BPG und Ziff. 194 Abs. 1 Gesamtarbeitsvertrag 

SBB 2011 [nachfolgend: GAV SBB 2011]). Ihr Entscheid ist eine Verfü-

gung im Sinne von Art. 5 VwVG und stammt von einer Vorinstanz gemäss 

Art. 33 Bst. h VGG. Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das 

Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig (vgl. auch Art. 36 Abs. 1 BPG). 

1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der 

Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teil-

nahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders be-

rührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Än-

derung hat. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren 

teilgenommen und ist mit seinen Begehren nicht durchgedrungen. Er ist 

daher durch die angefochtene Verfügung beschwert und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung. Somit ist er zur 

Beschwerde legitimiert. 

1.3 Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

(vgl. Art. 50 und 52 VwVG) ist demnach einzutreten. 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit uneinge-

schränkter Kognition. Es überprüft die angefochtene Verfügung auf 

Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger 

Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der 

Ausübung des Ermessens – sowie auf Angemessenheit hin (Art. 49 

VwVG). 

3.  

3.1 Der Beschwerdeführer beantragt zunächst die Überprüfung der 

Rechtmässigkeit des Anspruchs auf Auszahlung des Ferienguthabens 

während des Beschwerdeverfahrens A-4597/2012 für den Zeitraum vom 

2. März bis 31. Mai 2012 (Antrag A.). Er macht diesbezüglich geltend, 

aufgrund der mit Zwischenverfügung der Instruktionsrichterin vom 

25. September 2012 wieder hergestellten aufschiebenden Wirkung habe 

eine Lohnfortzahlungspflicht während des Beschwerdeverfahrens be-

standen. Das Arbeitsverhältnis habe angesichts der aufschiebenden Wir-

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Seite 5 

kung fortbestanden und sei erst mit Datum des Entscheids des Bundes-

verwaltungsgerichts vom 21. Februar 2013 aufgelöst worden. Die Sozial-

beiträge, die Zahlungen an die Pensionskasse sowie andere Lohnneben-

leistungen habe die Vorinstanz während dieser Zeit korrekt überwiesen. 

Es sei nicht verständlich, weshalb der Anteil des Ferienanspruchs nicht 

auch vergütet werde. 

3.2 Dagegen wendet die Vorinstanz ein, das Bundesverwaltungsgericht 

habe in seinem Urteil vom 21. Februar 2013 die Rechtmässigkeit der frist-

losen Kündigung festgestellt. Damit sei die Verfügung, mithin die fristlose 

Kündigung, ab Verfügungsdatum vom 2. März 2012 gültig und für die be-

antragte Zeit kein Ferienanspruch entstanden. Sofern das Gericht zur An-

sicht gelange, dass ein Ferienanspruch entstanden sei, würde dieser als 

bezogen gelten. Ein Bezug von 7.5 Ferientagen in einem Zeitraum von 

3 Monaten sei durchaus zumutbar, auch wenn eine neue Stelle gesucht 

werden müsse. 

3.3 Vorliegend umstritten ist demnach einerseits die Frage der Rechtsfol-

gen der aufschiebenden Wirkung einer Beschwerde, insbesondere ob der 

Wegfall der aufschiebenden Wirkung auf den Zeitpunkt des Erlasses der 

angefochtenen Verfügung zurückwirken soll (Aufhebung ex tunc) oder die 

Wirksamkeit erst mit dem Beschwerdeentscheid eintreten soll (Aufhebung 

ex nunc). Diese Frage hängt wiederum davon ab, ob die aufschiebende 

Wirkung eine Hemmung nur der Vollstreckbarkeit oder gesamthaft der 

Wirksamkeit der Verfügung auslösen soll. Andererseits stellt sich die Fra-

ge, ab wann der (wieder hergestellte) Suspensiveffekt Wirkungen zeitigt, 

mithin ob im konkreten Fall die aufschiebende Wirkung erst ab deren 

Wiederherstellung durch das Bundesverwaltungsgericht, das heisst ab 

25. September 2012, Wirkung hatte, oder ob eine Rückwirkung auf das 

Datum der Kündigungserfügung (1. März 2012) erfolgte. 

3.3.1 Ein überwiegender Teil der Lehre vertritt die Ansicht, dass der Sus-

pensiveffekt nicht nur allfällige Konsequenzen, sondern die Wirksamkeit 

der Verfügung selbst aufschiebt (vgl. dazu ausführlich Urteil des Bundes-

verwaltungsgerichts A-6533/2010 vom 18. Juli 2011 E. 4.3.3 mit zahlrei-

chen Hinweisen auf die Literatur). 

3.3.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung lässt sich die Frage 

nicht einheitlich beantworten, sondern es ist jeweils auf die Besonderhei-

ten des Einzelfalls und die jeweilige Interessenlage abzustellen. In jedem 

einzelnen Fall muss geprüft werden, welche Tragweite vernünftigerweise 

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dem Suspensiveffekt zuzumessen ist bzw. welchen Zwecken er vernünf-

tiger- und legitimerweise dienen soll (BGE 112 V 74 E. 2a und c, BGE 

106 Ia 155 E.  5). Dabei gilt es den Grundsatz zu beachten, dass die auf-

schiebende Wirkung nicht dem unterliegenden Beschwerdeführer zum 

Schaden des obsiegenden Beschwerdegegners einen materiellrechtli-

chen Vorteil bringen darf (BGE 112 V 74 E. 2b). 

Für das Bundespersonalrecht hat das Bundesgericht festgehalten, dass 

die den Beschwerden an das Bundesverwaltungsgericht und das Bun-

desgericht gewährte aufschiebende Wirkung nicht mit einem Aufschub 

der Kündigung verbunden ist. Vielmehr wird die Kündigung ab dem Zeit-

punkt wirksam und vollziehbar, für den sie ursprünglich ausgesprochen 

wurde (BGE 140 II 134 E. 4.2.2). Die aufschiebende Wirkung lässt das 

Arbeitsverhältnis somit während des hängigen Verfahrens lediglich vor-

erst andauern. 

3.3.3 Im Bereich des Bundespersonalrechts hat sich – insbesondere im 

Zusammenhang mit der Lohnfortzahlung über den Kündigungstermin 

hinaus resp. einem allfälligen Anspruch auf Rückerstattung von geleiste-

ten Lohnzahlungen – die Praxis entwickelt, dass sich eine gekündigte 

Person nicht in ungerechtfertigter Weise durch die im Verfahren geltende 

aufschiebende Wirkung bereichern darf (vgl. Urteile des Bundesverwal-

tungsgerichts A-7496/2010 vom 7. März 2011 E. 6.2 und A-4006/2010 

vom 23. November 2010 E. 4.3; SUSANNE KUSTER ZÜRCHER, Aktuelle 

Probleme des provisorischen Rechtsschutzes bei Kündigungen nach 

Bundespersonalrecht, in : Jahrbuch 2007 der Schweizerischen Vereini-

gung für Verwaltungsorganisationsrecht [SVVOR], Bern 2008, S. 161). 

Ausgehend von diesem Konzept, dass die aufschiebende Wirkung die 

Zweiseitigkeit des Arbeitsverhältnisses vorläufig bestehen lässt, liegt – 

gemäss der im Zusammenhang mit der Lohnzahlung entstandenen 

Rechtsprechung – immer dann keine ungerechtfertigte Bereicherung an 

weiteren Lohnzahlungen und Sozialversicherungsbeiträgen über das Be-

endigungsdatum hinaus vor, wenn die betroffene Person ihre bisherige 

oder eine andere ihr zugewiesene Arbeitsleistung während des Verfah-

rens weiterhin erbringt. Das Gleiche muss gelten, wenn der Arbeitnehmer 

im Verfahren freigestellt worden ist oder er aus anderen Gründen unver-

schuldet keine Arbeit verrichten konnte. Dies ist auch dann der Fall, wenn 

ihm keine Weiterbeschäftigungsmöglichkeit geboten wird. Die Lohnzah-

lungspflicht des Arbeitgebers bleibt diesfalls bestehen und der Lohn muss 

nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückerstattet werden (Urteile des 

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Bundesverwaltungsgerichts A-7496/2010 vom 7. März 2011 E. 6.2 und 

A-4006/2010 vom 23. November 2010 E. 4.3; IVO HARTMANN, Die auf-

schiebende Wirkung der Beschwerde bei Anfechtung einer Kündigungs-

verfügung nach dem neuen Bundespersonalgesetz, in: Jahrbuch 2013 

der SVVOR, Bern 2014, S. 106; HARRY NÖTZLI, in: Portmann/Uhlmann 

[Hrsg.], Stämpflis Handkommentar zum BPG, Bern 2013, Art. 19, N. 24; 

KUSTER ZÜRCHER, a.a.O., S. 161; HARRY NÖTZLI, Die Beendigung von Ar-

beitsverhältnissen im Bundespersonalrecht, Bern 2005, Rz. 330; WOLF-

GANG PORTMANN, Überlegungen zum bundespersonalrechtlichen Kündi-

gungsschutz, in: LeGes Gesetzgebung und Evaluation 2002/2, S. 55 ff., 

N. 8). 

3.3.4 Vorliegend ist nicht nur die Rückerstattung von geleisteten Lohnzah-

lungen strittig (dazu nachfolgend E. 4 ff.), sondern zunächst – in Antrag A. 

des Beschwerdeführers – auch, ob durch die aufschiebende Wirkung 

während des hängigen Beschwerdeverfahrens ein Ferienanspruch ent-

standen ist. Der GAV SBB 2011 regelt die Ferien in den Ziff. 82 ff. Nach 

Ziff. 85 Abs. 3 GAV SBB 2011 wird, wenn bei einem Arbeitsaustritt die Fe-

rien nicht bis zum Austrittsdatum bezogen werden können, der restliche 

Ferienanspruch zu 100% in Geld abgegolten. Im Übrigen enthalten weder 

der GAV noch das BPG ausdrückliche Bestimmungen darüber, ob ein Fe-

rienanspruch während hängigem Beschwerdeverfahren gegen eine frist-

lose Kündigung entstehen kann resp. gegebenenfalls als bezogen gilt. 

Demnach sind subsidiär die Regelungen des Obligationenrechts vom 

30. März 1911 (OR, SR 220) heranzuziehen (Art. 6 Abs. 2 BPG und Ziff. 1 

Abs. 3 GAV SBB 2011). 

3.3.5 In der privatrechtlichen Literatur wird vorgebracht, dass bei einer 

gerechtfertigten fristlosen Entlassung durch den Arbeitgeber der Ferien-

saldo per Beendigungszeitpunkt abzurechnen und auszuzahlen sei. Er-

weist sich die Entlassung als ungerechtfertigt, wächst der Ferienanspruch 

hypothetisch weiter, weil der Arbeitnehmer so zu stellen ist, wie wenn ihm 

ordentlich gekündigt worden wäre. Allerdings muss sich der Arbeitnehmer 

unter Umständen einen Ferienbezug während der hypothetischen Kündi-

gungsfrist anrechnen lassen (ULLIN STREIFF/ADRIAN VON KAENEL/ROGER 

RUDOLPH, Arbeitsvertrag, Praxiskommentar zu Art. 319–363 OR, 7. Aufl., 

Zürich/Basel/Genf 2012, N 3 zu Art. 329a, S. 645 und N 11 zu Art. 329c, 

S. 679). Die Situation gestaltet sich im vorliegenden Fall jedoch insofern 

anders (als im Falle einer Kündigung nach OR), als das Arbeitsverhältnis, 

wie gesehen, aufgrund der aufschiebenden Wirkung vorerst weiter an-

dauerte. Zwar wurde die (fristlose) Kündigung im Beschwerdeverfahren 

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Seite 8 

vor Bundesverwaltungsgericht und Bundesgericht (das mit seinem Nicht-

eintretensentscheid zwar keine weitere materielle Beurteilung vorge-

nommen hat) letztlich als rechtmässig beurteilt und das Arbeitsverhältnis 

damit auf den ursprünglich festgesetzten Termin aufgelöst. Mit der auf-

schiebenden Wirkung befand sich der Beschwerdeführer indes faktisch in 

einer vergleichbaren Situation wie eine freigestellte Person, was für das 

Entstehen eines Ferienanspruchs sprechen würde (vgl. BGE 128 III 271 

E. 2.a ff.; vgl. auch STREIFF/VON KAENEL/RUDOLPH, a.a.O., N 11 zu 

Art. 329c). Allerdings ist diesfalls fraglich, ob die Ferientage als bezogen 

gelten. 

3.3.6 Der Zweck von Ferien liegt in der Erholung der Arbeitnehmerin oder 

des Arbeitnehmers (vgl. BGE 128 III 271 E. 4.a.aa). Ferien dürfen ge-

mäss Art. 329d Abs. 2 OR während der Dauer des Arbeitsverhältnisses 

daher nicht durch Geld abgegolten werden. Dieses Abgeltungsverbot gilt 

grundsätzlich auch nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Es ist 

indessen im Einzelfall in Berücksichtigung der konkreten Umstände ein-

zuschränken. So sind die Ferien nach Rechtsprechung und Lehre in Geld 

abzugelten, wenn deren Bezug in der bis zur Beendigung des Arbeitsver-

hältnisses verbleibenden Zeit nicht möglich oder zumutbar ist (BGE 128 

III 271 E. 4.a.aa, BGE 106 II 152 E. 2, je m.w.H.; STREIFF/VON KAE-

NEL/RUDOLPH, a.a.O., N 11 zu Art. 329c). Ziff. 85 Abs. 3 GAV SBB 2011 

sieht sogar ausdrücklich vor, dass Ferien, die nicht bis zum Austrittsda-

tum bezogen werden können, in Geld abgegolten werden. Der Arbeit-

nehmer muss aber in dieser Zeit die Möglichkeit haben, nach einer neuen 

Stelle zu suchen (vgl. Art. 329 Abs. 3 OR). 

3.3.7 Vorliegend handelt es sich gemäss der angefochtenen Verfügung 

um 7.5 Ferientage, die während des Beschwerdeverfahrens und bis zum 

Antritt der neuen Stelle entstanden sind. Wie auch die Vorinstanz vor-

bringt, ist es durchaus zumutbar, diese relativ geringe Anzahl Ferientage 

nebst der Stellensuche innerhalb von 3 Monaten zu beziehen (vgl. Hin-

weise auf zahlreiche Kasuistik bei STREIFF/VON KAENEL/RUDOLPH, a.a.O., 

N 11 zu Art. 329c), was auch von der Überlegung gestützt wird, dass sich 

eine gekündigte Person nicht in ungerechtfertigter Weise durch die im 

Verfahren geltende aufschiebende Wirkung bereichern soll (vgl. vorne 

E. 3.3.2 f.). Eine ausdrückliche Weisung zum Ferienbezug von Seiten des 

Arbeitgebers wird vom Bundesgericht weder bei fristlosen Kündigungen 

noch im Falle einer Freistellung verlangt (BGE 128 III 271 E. 4.a.bb f.), 

war demnach auch vorliegend nicht erforderlich. 

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3.4 Die Frage, ab wann der Suspensiveffekt seine Wirkungen zeitigt (vgl. 

E. 3.3) kann vorliegend demnach offen bleiben. Denn selbst wenn ein An-

spruch des Beschwerdeführers auf Auszahlung des Ferienguthabens 

grundsätzlich entstanden sein sollte (E. 3.3.4 f.), würden die betreffenden 

7.5 Ferientage als während des hängigen Beschwerdeverfahrens bezo-

gen gelten (E. 3.3.6 f.). Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich 

damit als unbegründet. 

4.  

4.1 Des Weiteren beantragt der Beschwerdeführer, seine Lohnrückzah-

lungspflicht an die Vorinstanz für ausbezahlte Löhne während des Be-

schwerdeverfahrens A-4597/2012 sei abzuweisen (Antrag B.). In der an-

gefochtenen Verfügung werde sein Anspruch auf Auszahlung der Auszeit 

für geleistete Mehrarbeit in den Jahren 2005 bis 2012 nicht mehr bestrit-

ten. Doch mache die Vorinstanz eine Verrechnung mit den Lohnzahlun-

gen während des Beschwerdeverfahrens geltend und weigere sich, den 

Anspruch zu vergüten. Ausgehend vom Konzept, dass die aufschiebende 

Wirkung die Zweiseitigkeit des Arbeitsverhältnisses im laufenden Verfah-

ren vorläufig bestehen lasse, liege keine ungerechtfertigte Bereicherung 

an Lohnzahlungen vor, wenn die betroffene Person ihre bisherige oder 

andere ihr zugewiesene Arbeitsleistung weiterhin erbringe. Das Gleiche 

müsse gelten, wenn der Arbeitnehmer im Verfahren freigestellt worden 

sei oder aus anderen Gründen unverschuldet keine Arbeit verrichten kön-

ne. Dies sei auch dann der Fall, wenn ihm, wie vorliegend, keine Weiter-

beschäftigungsmöglichkeit geboten werde, obwohl er seine Arbeitskraft 

mehrmals angeboten habe Die Lohnzahlungspflicht der Arbeitgebers 

bleibe bestehen und der Lohn müsse nach Abschluss des Verfahrens 

nicht zurückerstattet werden. 

4.2 Die Vorinstanz macht hiergegen in ihrer Vernehmlassung geltend, 

(noch) nicht über die Rückerstattung entschieden zu haben. Entspre-

chend liege noch keine Verfügung und damit kein Anfechtungsobjekt in 

dieser Sache vor, weshalb auf diesen Antrag gar nicht einzutreten sei. 

Aufgrund des Entscheides des Bundesverwaltungsgerichts werde sie prü-

fen, ob die geleisteten Zahlungen vollständig zurückgefordert werden sol-

len. Wegen des Rückforderungsanspruchs mache sie Verrechnung gel-

tend. 

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Seite 10 

4.3  

4.3.1 In der angefochtenen Verfügung vom 31. Oktober 2013 hatte die 

Vorinstanz festgehalten, die formellen Voraussetzungen gemäss Richtli-

nie K 130.1 "Verzicht auf Zeitaufschreibung für Mitarbeitende mit Anforde-

rungsniveau K bis O (Auszeit-Modell)" (nachfolgend: Richtlinie K 130.1) 

für den Anspruch auf eine Auszeit – Dauer der Anstellung, Unterstellung 

unter den GAV – seien erfüllt. Die Auszeit sei in Zeit zu beziehen und ha-

be in der Dauer nach den Wünschen des Mitarbeitenden und des Vorge-

setzten in den folgenden 12 bzw. 24 Monaten nach Fälligkeit zu erfolgen, 

was beim Beschwerdeführer aufgrund der fristlosen Kündigung nicht 

mehr möglich sei. Entgegen Ziff. 5 der Richtlinie K 130.1, wonach keine 

Möglichkeit einer Auszahlung bestehe, sei daher ausnahmsweise eine 

Auszahlung zu gewähren. Weil das Bundesverwaltungsgericht – obwohl 

es ursprünglich die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wieder her-

gestellt habe – die Rechtmässigkeit der fristlosen Kündigung festgestellt 

habe, seien die Lohnzahlungen ab März 2012 bis Februar 2013 zu Un-

recht erfolgt. Der Vorinstanz sei somit ein Rückforderungsanspruch ent-

standen. Gestützt auf Art. 120 OR mache sie Verrechnung geltend. Die 

Forderungen betreffend Auszeit (Fr. …) würden somit mit ihren Forderun-

gen (Rückforderung der Lohnzahlungen März 2012 bis Mai 2012 und Dif-

ferenzzahlungen Juni 2012 bis Februar 2013: Fr. …) verrechnet. 

4.3.2 Entgegen ihrem Vorbringen im vorliegenden Beschwerdeverfahren 

hat sich die Vorinstanz somit durchaus mit der Lohnrückzahlungspflicht 

auseinandergesetzt und im Verfügungsdispositiv sogar ziffernmässig 

festgehalten, die Forderungen betreffend Auszeit (Fr. …) mit ihrer Lohn-

rückforderung (Fr. …) zu verrechnen. Es kann folglich nicht gesagt wer-

den, dass die Lohnrückzahlungspflicht nicht Gegenstand des vorinstanz-

lichen Verfahrens gebildet hätte. Auf den Antrag des Beschwerdeführers 

ist daher, entgegen der Vorinstanz, einzutreten. 

4.4 Der Beschwerdeführer beantragt lediglich, seine Lohnrückzahlungs-

pflicht für ausbezahlte Löhne während des Beschwerdeverfahrens 

A-4597/2012 sei abzuweisen; die Höhe der festgesetzten Auszahlung als 

solches bestreitet er dagegen nicht. Es kann somit festgehalten werden, 

dass der von der Vorinstanz festgestellte Anspruch des Beschwerdefüh-

rers auf Fr. … für Auszeit gegeben ist, vorliegend aber keine Lohnrücker-

stattungspflicht des Beschwerdeführers besteht. Die Vorinstanz vermag 

daher insoweit keine Verrechnung geltend zu machen und der Antrag B. 

des Beschwerdeführers ist im Ergebnis somit insofern gutzuheissen. 

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Seite 11 

5.  

5.1 Schliesslich stellt der Beschwerdeführer den Antrag, die Rechtmäs-

sigkeit des Anspruchs auf eine Geldleistung der Vorinstanz zur Abfede-

rung des Leistungsabbaus der Pensionskasse SBB zu prüfen (Antrag C.). 

Die Vorinstanz sei aufgrund der wieder hergestellten aufschiebenden 

Wirkung ihrer Lohnfortzahlungspflicht, bis auf die Auszahlung der Ferien-

ansprüche, nachgekommen und habe auch die Leistungen an die Pen-

sionskasse ausgerichtet. Zudem habe sie, bis auf die strittige Zahlung zur 

Abfederung des Leistungsabbaus der Pensionskasse SBB, sämtliche Dif-

ferenzzahlungen an die Pensionskasse seiner neuen Arbeitgeberin ge-

leistet. Bei den Differenzzahlungen handle es sich um Leistungen, die er 

als aktiver Mitarbeiter und Versicherter der Pensionskasse SBB erhalten 

habe. 

5.2 In ihrer Vernehmlassung verweist die Vorinstanz auf ihre Ausführun-

gen in der angefochtenen Verfügung. Darin hatte sie ausgeführt, der Stif-

tungsrat der Pensionskasse SBB habe per 1. Oktober 2012 den Um-

wandlungssatz gesenkt. Auf diesen Zeitpunkt hin habe er die für die hö-

here Lebenserwartung gebildeten Rückstellungen aufgelöst und in Form 

eines einmaligen Beitrags zur Erhöhung des bestehenden Altersgutha-

bens an die aktiv Versicherten übertragen. Da der Beschwerdeführer zu 

diesem Zeitpunkt (1. Oktober 2012) nicht mehr aktiv Versicherter der 

Pensionskasse SBB gewesen sei, habe er keinen Anspruch auf diesen 

Betrag. Zudem handle es sich hierbei nicht um einen Beitrag der Arbeit-

geberin SBB, sondern um Auflösung einer sachlich zugewiesenen Reser-

ve innerhalb des Vermögens der Pensionskasse SBB. Die Forderung sei 

somit an diese zu richten. 

5.3 Wie die Vorinstanz festhält, ist für diesen Anspruch nicht sie zustän-

dig, weshalb sie diesen zu Recht "abgewiesen" hat bzw. – entgegen der 

Formulierung im Dispositiv der Verfügung – richtigerweise nicht darauf 

eingetreten ist: Versicherte, welche die Vorsorgeeinrichtung verlassen, 

bevor ein Vorsorgefall eintritt (Freizügigkeitsfall), haben Anspruch auf eine 

Austrittsleistung (Art. 2 Abs. 1 des Freizügigkeitsgesetzes vom 17. De-

zember 1993 [FZG, SR 831.42]). Die Austrittsleistung wird mit dem Aus-

tritt aus der Vorsorgeeinrichtung fällig und ist ab diesem Zeitpunkt nach 

Art. 15 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlas-

senen- und Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982 (BVG, SR 831.40) zu 

verzinsen (Art. 2 Abs. 3 FZG). Tritt der Versicherte in eine neue Vorsor-

geeinrichtung ein, überweist die frühere Einrichtung die Austrittsleistung 

A-6721/2013 

Seite 12 

an die neue (Art. 3 Abs. 1 FZG). Versicherte, die nicht in eine neue Vor-

sorgeeinrichtung eintreten, haben ihrer Einrichtung mitzuteilen, in welcher 

zulässigen Form sie den Vorsorgeschutz erhalten wollen (Art. 4 Abs. 1 

FZG). In diesem Sinne hat die Pensionskasse SBB per Valuta 19. April 

2012 die Freizügigkeitsleistung des Beschwerdeführers an eine Freizü-

gigkeitsstiftung überwiesen. Mit Antritt der neuen Stelle per 1. Juni 2012 

ist der Beschwerdeführer in die Personalvorsorgeeinrichtung seines neu-

en Arbeitgebers eingetreten. 

Nach Art. 25 FZG sind betreffend Rechtspflege die Bestimmungen des 

BVG sinngemäss anwendbar. Danach bezeichnet jeder Kanton ein Ge-

richt, das als letzte kantonale Instanz über Streitigkeiten zwischen Vor-

sorgeeinrichtungen, Arbeitgebern und Anspruchsberechtigten entschei-

det. Gerichtsstand ist der schweizerische Sitz oder Wohnsitz des Beklag-

ten oder der Ort des Betriebs, bei dem der Versicherte angestellt wurde 

(Art. 73 Abs. 1 und 3 BVG; vgl. auch Art. 72 des Vorsorgereglements der 

Pensionskasse SBB vom 1. Oktober 2012 bzw. Art. 70 des Vorsorgereg-

lements der Pensionskasse SBB vom 1. Juli 2010). Der Beschwerdefüh-

rer müsste demnach seine Forderung klageweise vor dem zuständigen 

kantonalen Gericht durchsetzen. Sein Antrag C. ist somit abzuweisen. 

6.  

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als teilweise begrün-

det. Die angefochtene Verfügung ist insofern aufzuheben, als von einer 

Lohnrückerstattungspflicht des Beschwerdeführers ausgegangen und ei-

ne Verrechnung der Forderung geltend gemacht wird (2. Lemma des Dis-

positivs). Darüber hinaus ist die Beschwerde abzuweisen. 

7.  

7.1 Das Beschwerdeverfahren in personalrechtlichen Belangen ist grund-

sätzlich kostenlos (vgl. Art. 34 Abs. 2 BPG). Es sind daher keine Verfah-

renskosten zu erheben. 

7.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei ist für das Verfahren vor 

Bundesverwaltungsgericht eine Entschädigung für ihr erwachsene not-

wendige und verhältnismässig hohe Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 

VwVG). Die Parteientschädigung umfasst die Kosten der Vertretung so-

wie allfällige weitere Auslagen der Partei (Art. 8 Abs. 1 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 

Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dem nicht anwaltlich 

A-6721/2013 

Seite 13 

vertretenen Beschwerdeführer steht somit keine Parteientschädigung zu 

(vgl. auch Art. 9 Abs. 1 und Art. 13 VGKE). Auch der – ebenfalls nicht an-

waltlich vertretenen – Vorinstanz ist keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

A-6721/2013 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Antrag B. des Beschwerdeführers wird teilweise gutgeheissen und das 

2. Lemma des Dispositivs der angefochtenen Verfügung insofern aufge-

hoben, als eine Lohnrückerstattungspflicht des Beschwerdeführers statu-

iert und eine Verrechnung der Forderung geltend gemacht wird. Darüber 

hinaus wird die Beschwerde abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Gerichtsurkunde) 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Jürg Steiger Mia Fuchs 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffent-

lich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse können beim Bundesgericht ange-

fochten werden, sofern es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit 

geht, bei welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei 

der sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. 

Art. 85 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Bei einer nicht vermögensrechtlichen 

Angelegenheit ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Gleichstel-

lung der Geschlechter betrifft (vgl. Art. 83 Bst. g BGG). Steht die Be-

schwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen, kann sie innert 

A-6721/2013 

Seite 15 

30 Tagen nach Eröffnung dieses Entscheids beim Bundesgericht, 

Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 

100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat 

die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die 

Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-

mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, bei-

zulegen (Art. 42 BGG). 

 

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