# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ab2aa9ff-4f04-5a84-b7de-833005158138
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-05-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 25.05.2016 B 2014/107 und weitere
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2014-107-und-weite_2016-05-25.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2014/107 und weitere

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 25.05.2016

Entscheiddatum: 25.05.2016

Entscheid Verwaltungsgericht, 25.05.2016
Planungsrecht, Erlass einer Zone für bestimmte Nutzungsarten, Art. 5 Abs. 1, 
Art. 26 Abs. 1, Art. 27 Abs. 1, Art. 29 Abs. 2, Art. 36 Abs. 1 und Art. 94 Abs. 1 
BV, Art. 2 Abs. 1 zweiter Satzteil, Art. 19 Abs. 2, Art. 21 Abs. 2 und 
Art. 25a RPG, Art. 2 Abs. 3 und Art. 47 RPV, Art. 28octies, Art. 32 Abs. 1 und 
Art. 69bis BauG, Art. 12, Art. 16 Abs. 1, Art. 45 Abs. 1, Art. 56 Abs. 2 und Art. 
57 Abs. 1 VRP. Mangels erheblich veränderten Verhältnisse ist die geplante 
Anpassung des Zonenplans nicht gerechtfertigt (E. 8.1 f.). Da die 
Differenzierung der für das betreffende Gebiet zulässigen Nutzungen im 
Rahmen des Zonenzwecks nicht beschränkt ist, bildet Art. 28octies BauG 
eine genügende gesetzliche Grundlage für die geplante ortsplanerische 
Nutzungsbeschränkung mittels Fahrtenzahlen. Daran ändert nichts, dass 
diese Nutzungsbeschränkung auch dazu dient, den Zonenplan nachträglich 
auf die Kapazitäten des Verkehrsnetzes abzustimmen, und dadurch allfällige 
Aus- oder Abzonungen verhindert werden (E. 13.1 f.), (Verwaltungsgericht, B 
2014/107; B 2014/111; B 2014/116; B 2014/117; B 2014/118; B 2014/119; B 
2014/120). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht 
wurde mit Urteil vom 8. Dezember 2016 abgewiesen (Verfahren 
1C_372/2016).  Entscheid vom 25. Mai 2016

Besetzung

 

Präsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Bietenharder; Ersatzrichter Gmünder 

Perrig, Somm; Gerichtsschreiber Bischofberger

 

Verfahrensbeteiligte

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A. AG,

B. AG,

Beschwerdeführerinnen 1 und 2,

beide vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Iris Zindel, Schoch, Auer & Partner, 

Marktplatz 4, 9004 St. Gallen,

und

C. AG,

D.D.,

E. AG,

Beschwerdeführer 3 bis 5,

alle vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Joos, Marktplatz 4, Postfach 646, 

9004 St. Gallen

sowie

F. AG,

G. AG,

Beschwerdeführerinnen 6 und 7,

beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Kurt Steiner, St. Jakobpark, Sonnenstrasse 

5, Postfach 536, 9004 St. Gallen

und

H. AG,

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Genossenschaft I.,

K. AG,

L. AG,

M. AG,

Stiftung N.,

Beschwerdeführerinnen 8 bis 13

alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Walter Locher, Museumstrasse 35, Postfach 

41, 9004 St. Gallen

gegen

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. 

Gallen,

Vorinstanz,

und

O. AG,

Beschwerdegegnerin,

sowie

Politische Gemeinde St. Gallen, vertreten durch den Stadtrat, 9001 St. Gallen,

Beschwerdebeteiligte

Gegenstand

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Zonenplanänderung Geissberg / Altenwegen: Erlass einer Zone für bestimmte 

Nutzungsarten gemäss Art. 28 BauG mit maximal zulässigen Fahrtenzahlen

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A. 

Die Geissbergstrasse (Parzellen Nrn. W4149, W4263 und W5249, Grundbuch Bruggen) 

führt von der Zürcher Strasse (Parzelle Nr. W2092) ab dem Knoten Russen über den 

Interio-Kreisel zur Grenze der Politischen Gemeinden St. Gallen und Gaiserwald. Über 

den Interio-Kreisel ist sie mit der Gaiserwaldstrasse (Parzelle Nr. W4760) resp. der 

Bildstrasse (Parzelle Nr. W2079) und der Autobahn A1 (Parzelle Nr. W3775) verknüpft. 

Sie durchschneidet das Gebiet Geissberg/Altenwegen, welches einerseits die 

Grundstücke Nrn. W2082, W2262 bis W2264, W2266 f., W2283, W2490, W2761 f., 

W3254, W3264, W3353, W3382, W3692, W3718, W3828, W4267, W4295, W4464 f., 

W4469, W4549, W4553, W4619, W4625 f., W4629, W4636, W4650, W4660 bis W4662, 

W4666, W4674, W4676, W4684, W4689, W4724, W4761, W4853, W4929, W4973, 

W5068 bis W5071, W5188 und W5221 und andererseits die Parzellen Nrn. W2275 f., 

W2278 bis W2281, W2455, W3305, W3347, W4265 f., W4268, W4463, W4718, W5152 

und W5224 umfasst. Nach dem bisher gültigen Zonenplan der Stadt St. Gallen vom 1. 

November 1980 (im fraglichen Gebiet letztmals teilweise am 1. April 2006 geändert) 

sind die erstgenannten Grundstücke grösstenteils (Parzellen Nrn. W3692, W4267 resp. 

W5188 auf einer Fläche im Halte von rund 24640 m , 420 m  bzw. 10660 m ) der 

Gewerbe-Industrie-Zone 18 und die letztgenannten (Parzelle Nr. W2275 teilweise auf 

einer Fläche im Halte von rund 3630 m ) sowie die Grundstücke Nrn. W3692, W4267 

resp. W5188 teilweise auf einer Fläche im Halte von rund 390 m , 40 m  bzw. 840 m

der Wohn-Gewerbe-Zone WG3 zugewiesen. Die Grundstücke Nrn. W2264, W2283 und 

W3692 (mit Ausnahme des der WG3 zugewiesenen Teils) im Gebiet Altenwegen sind 

überdies mit einer Zone für bestimmte Nutzungsarten mit folgenden Beschränkungen 

belegt:

 

octies 

2 2 2

2

2 2 2

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„Zulässig sind:

a) Industrie- und Gewerbebetriebe, einschliesslich Büro- und Verwaltungsabteilungen 

mit höchstens 25 Fahrten (Zu- und Wegfahrten zusammen) pro ha Grundfläche 

während der massgebenden täglichen Spitzenstunde des übergeordneten 

Strassennetzes (Montag bis Samstag)

b) Verkehrsextensive Dienstleistungsbetriebe wie Büro- und Verwaltungsabteilungen 

ohne grossen Publikumsverkehr mit höchstens 25 Fahrten (Zu- und Wegfahrten 

zusammen) pro ha Grundfläche während der massgebenden täglichen Spitzenstunde 

des übergeordneten Strassennetzes (Montag bis Samstag)

 

Nicht zulässig sind:

a) Verkaufsbetriebe sowie Fachmärkte

b) Einkaufszentren

c) Verkehrsintensive Freizeitbetriebe

d) Verkehrsintensive Dienstleistungsbetriebe wie Büro- und Verwaltungsabteilungen mit 

grossem Publikumsverkehr“.

 

Diese Zone für bestimmte Nutzungsarten wurde vom Stadtparlament St. Gallen am 

15. November 2005 erlassen und vom Baudepartement am 23. Februar 2006 

genehmigt (in Kraft seit 1. April 2006). Zuvor hatte das Verwaltungsgericht mit 

Entscheid B 2001/175-177 vom 18. November 2003 einen Rekursentscheid der 

Regierung vom 13. November 2001 aufgehoben, soweit damit unter anderem die am 

29. August 2000 vom Stadtparlament (ehemals: Grosser Gemeinderat) erlassene 

Einzonung der Parzellen Nrn. W2264, W2283 und W3692 vom übrigen Gemeindegebiet 

in die Gewerbe-Industrie-Zone 18 verweigert worden war, und die Sache an die 

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Politische Gemeinde St. Gallen zurückgewiesen, um die damals vorgesehenen 

Nutzungsbestimmungen bei Bedarf zu verschärfen bzw. zu verfeinern (B 2014/111 

act. 13, B 2014/119 Beilagen zu act. 12/16 und www.geoportal.ch sowie 

www.stadt.sg.ch).

 

B.

Am 13. Juni 2006 erliess der Stadtrat St. Gallen im Gebiet Geissberg/Altenwegen eine 

auf drei Jahre befristete Planungszone, soweit hier von Interesse, mit folgender 

Wirkung:

„a) Unzulässig sind verkehrsintensive Betriebe mit mehr als 25 Fahrten (Zu- und 

Wegfahrten zusammen) pro ha Grundfläche während der massgebenden täglichen 

Spitzenstunde des übergeordneten Strassennetzes (Montag bis Samstag), namentlich 

Verkaufsbetriebe sowie Fachmärkte, Einkaufszentren, Freizeitbetriebe sowie 

Dienstleistungsbetriebe mit grossem Publikumsverkehr. […]

c) Zulässig sind neue Industrie- und Gewerbebetriebe sowie verkehrsextensive 

Dienstleistungsbetriebe mit höchstens 25 Fahrten (Zu- und Wegfahrten zusammen) pro 

ha Grundfläche während der massgebenden täglichen Spitzenstunde des 

übergeordneten Strassennetzes (Montag bis Samstag).“ (B 2014/107 act. 12/9/1).

 

C.

Am 11. November 2008 beschloss der Stadtrat St. Gallen, beim Stadtparlament den 

Erlass einer Zone für bestimmte Nutzungsarten im Gebiet Geissberg/Altenwegen mit 

folgenden Festlegungen zu beantragen:

„Zulässig sind zonengemässe Nutzungen, wenn die nachfolgenden Fahrtenzahlen (Zu- 

und Wegfahrten zusammen) pro ha Grundfläche nicht überschritten werden:

 

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a) 100 Fahrten während der abendlichen Spitzenstunde von Montag bis Freitag

b) 25 Fahrten während der nachmittäglichen Spitzenstunde am Samstag und Sonntag

Massgebend sind die täglichen Spitzenstunden des übergeordneten Strassennetzes.“

 

Während der öffentlichen Auflage vom 17. November bis 17. Dezember 2008 gingen 15 

Einsprachen ein, darunter diejenigen der nachfolgend unter D. aufgeführten 

Einsprecher. Mit Beschluss vom 28. April 2009 änderte der Stadtrat den Perimeter der 

Planung insofern ab, als er die in der Wohn-Gewerbe-Zone WG3 gelegenen Flächen im 

Gebiet Geissberg/Altenwegen davon ausnahm. Mit Beschluss vom 16. Juni 2009 wies 

das Stadtparlament die Zonenplanänderung an den Stadtrat zurück und wies ihn an, 

auf die Fahrtenbeschränkungen von Montag bis Freitag zu verzichten. Am 2. 

September 2010 wies die Direktion Bau und Planung der Stadt St. Gallen die 

nachfolgend unter D. aufgeführten Einsprecher darauf hin, dass deren Einsprachen 

hinfällig geworden seien (B 2014/107 act. 12/9/2-5, B 2014/107;111;117;119-120 je 

act. 12/9/7, B 2014/116 act. 14/8/7 und 15/8/7, B 2014/118 act. 13/9/7).

 

D. 

Am 17. August 2010 beschloss der Stadtrat den Antrag für die überarbeitete 

Zonenplanänderung Geissberg/Altenwegen. Danach sollen für das gesamte Gebiet 

Geissberg/Altenwegen folgende Nutzungsbestimmungen gelten:

„Zulässig sind zonengemässe Nutzungen, wenn während den nachmittäglichen 

Spitzenstunden des übergeordneten Strassennetzes am Samstag und Sonntag 25 

Fahrten (Zu- und Wegfahrten zusammen) pro ha Grundfläche nicht überschritten 

werden.“

Während der öffentlichen Auflage vom 30. August bis 29. September 2010 gingen 13 

Einsprachen ein, darunter diejenigen der folgenden Grundeigentümer 

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(Grundstücksnummer/n in Klammern), Mieterinnen und übrigen Berechtigten im Gebiet 

Geissberg/Altenwegen: der A. AG (Stockwerkeinheiten Nrn. … und … bis … des 

Stammgrundstücks Nr. …) und der Q. AG (Parzelle Nr. … sowie Stockwerkeinheiten 

Nrn. … und … des Stammgrundstücks Nr. …), der P. AG (Stockwerkeinheit Nr. … des 

Stammgrundstücks Nr.  …), von D.D. (Parzelle Nr. …), der E. AG (Parzelle Nr. …), der F. 

AG (Parzellen Nrn. … und …), der G. AG (Parzelle Nr. …), der H. AG (Parzellen Nrn. …, 

… und …), der Genossenschaft I. (Parzelle Nr. …), der K. AG (Parzelle Nr. …) und der L. 

AG resp. der M. AG und der Stiftung N. (Parzelle Nr. …). Mit Entscheiden vom 

29. September 2011 wies der Stadtrat die Einsprachen ab. Am 22. November 2011 

erliess das Stadtparlament die Zonenplanänderung. In der Folge stimmte die 

Bürgerschaft der Stadt St. Gallen der Zonenplanänderung stillschweigend zu, indem 

während der Frist vom 25. November bis 27. Dezember 2011 kein fakultatives 

Referendum ergriffen wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren westlich der Geissbergstrasse 

die Grundstücke Nrn. W2082, W4267, W3828, W5152, W5221 und W5188 auf einer 

Fläche im Halte von rund 18‘000 m  und östlich der Geissbergstrasse die Grundstücke 

Nrn. W2264, W2283 und W3692 im Gebiet Altenwegen auf einer Fläche im Halte von 

57‘000 m  unüberbaut (B 2014/107 act. 12/5, S. 2, act. 12/9/6, 8, 12-14, act. 12/33, S. 

9, B 2014/111 act. 2, S. 2, act. 7, S. 3 f., act. 12/12-367; 369; 371/je 9/8 und 12, act. 

12/12-371/5, S. 2, act. 12/12-371/9/12, S. 5, Beilage zu act. 13, B 2014/116 act. 9, S. 

2, act. 14/8/8 und 12, act. 15/8/8 und 12, B 2014/117 act. 7, S. 3, act. 12/9/9 und 16, 

B 2014/118 act. 8, S. 3, act. 13/9/8 und 13, B 2014/119; 120 je act. 7, S. 3, act. 12/9/8 

und 13, www.stadt.sg.ch).

 

E. 

Gegen den jeweiligen Einspracheentscheid vom 29. September 2011 (expediert am 

3. Januar 2012) rekurrierten D.D. und die E. AG je am 17. Januar 2012, die P. AG bzw. 

die A. AG und die Q. AG am 18. Januar 2012 sowie die F. AG, die G. AG, die H. AG, die 

Genossenschaft I. bzw. die K. AG und die L. AG resp. die M. AG und die Stiftung N. am 

19. Januar 2012 durch ihre jeweilige Rechtsvertretung beim Baudepartement. Die 

Rekurse der sieben letztgenannten juristischen Personen richteten sich ausdrücklich 

auch gegen den zustimmenden Entscheid der Bürgerschaft der Stadt St. Gallen. Mit 

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Vernehmlassung vom 26. April 2012 reichte die Politische Gemeinde St. Gallen den 1. 

und 2. Zwischenbericht zur „Planungszone Geissbergstrasse“ der Einzelfirma 

Ingenieurbüro Y. (heute: Y. AG, www.zefix.ch) vom Januar bzw. September 2008 ein. 

Am 28. Juni 2012 liess sich das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation AREG 

unter Beilage einer Stellungnahme des kantonalen Tiefbauamtes vom 13. Juni 2012 zu 

den Rekursen vernehmen. Am 19. Dezember 2012 reichte das kantonale Tiefbauamt 

eine weitere Stellungnahme und den Vorabzug der „Verkehrsstudie Geissbergstrasse/

Bildstrasse“ der X. AG vom 29. Juni 2011 ein, deren definitive Fassung vom 23. August 

2011 („Verkehrsstudie Geissbergstrasse-Bildstrasse“) es am 1. März 2013 nachreichte. 

Am 21. Dezember 2012 beteiligte das Baudepartement die O. AG als Eigentümerin des 

Grundstücks Nr. … an den Rekursverfahren. Am 22. August 2013 reichte das 

Tiefbauamt in den Rekursverfahren 12-367/12-369/12-370 das Verkehrsgutachten 

„Neubau R./S. St. Gallen“ der X. AG vom 19. Dezember 2003 ein. Am 18. September 

2013 beschloss der Kantonsrat das 16. Strassenbauprogramm. Darin ist die 

„Verkehrsstudie Geissbergstrasse-Bildstrasse“ im Anhang A: Bauvorhaben der 1. 

Priorität (Verwirklichung im 16. Strassenbauprogramm) unter Strassenkorrektionen 

enthalten. Am 26. Mai 2014 erliess das Baudepartement vier Rekursentscheide. Den 

Rekurs der F. AG und der G. AG wies es ab, soweit es darauf eintrat. Die übrigen 

Rekurse hiess es teilweise gut, soweit es darauf eintrat, und änderte den Text der 

Planlegende (Änderungen fett) wie folgt ab:

„Zulässig sind zonengemässe Nutzungen, wenn während den nachmittäglichen 

Spitzenstunden des übergeordneten Strassennetzes am Samstag zwischen 14.00 Uhr 

bis 15.00 Uhr und Sonntag zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr 25 Fahrten (Zu- und 

Wegfahrten zusammen) pro ha Grundfläche nicht überschritten werden.“ (B 2014/107 

act. 2 und act. 12/1, 9, 17 und 25 f., B 2014/111 act. 2, act. 12/12-367; 369; 371/ je 1, 

9, 15, 39 und 40, B 2014/116 act. 2, act. 14/1, 8 und 15, act. 15/1, 8 und 15, Beilage zu 

act. 13, B 2014/117 act. 2 und act. 12/1, 9 und 15, B 2014/118 act. 13/1, 9 und 15, 

B 2014/119; 120 je act. 12/1, 9 und 15, www.ratsinfo.sg.ch).

 

F. 

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Gegen die Entscheide des Baudepartements (Vorinstanz) vom 26. Mai 2014 (expediert 

am 28. Mai 2014) liessen die A. AG und die B. AG (bis 3. Februar 2015: Q. AG, 

www.zefix.ch, Beschwerdeführerinnen 1 und 2) am 11. Juni 2014, die C. AG als 

Rechtsnachfolgerin der P. AG (vgl. B 2014/111 act. 7, S. 3), D.D. und die E. AG 

(Beschwerdeführer 3 bis 5) am 13. Juni 2014, die F. AG und die G. AG 

(Beschwerdeführerinnen 6 und 7) am 16. Juni 2014 sowie gleichentags die H. AG, die 

Genossenschaft I. bzw. die K. AG und die L. AG resp. die M. AG und die Stiftung N. 

(Beschwerdeführerinnen 8 bis 13) durch ihre jeweilige Rechtsvertretung Beschwerde 

beim Verwaltungsgericht erheben (je act. 1). Am 21. August 2014 ergänzten die 

Beschwerdeführerinnen 1 und 2, am 18. August 2014 die Beschwerdeführer 3 bis 5, 

am 26. August 2014 die Beschwerdeführerinnen 6 und 7 sowie am 27. August 2014 die 

Beschwerdeführerinnen 8, 9 bzw. 10 und 11 resp. 12 und 13 ihre Beschwerden mit 

einer Begründung und dem Rechtsbegehren, den/die jeweils angefochtenen 

Rekursentscheid/e unter Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben. Überdies 

ergänzten resp. präzisierten die Beschwerdeführerinnen dieses Rechtsbegehren wie 

folgt: Die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 beantragten, ihren Rekurs mitsamt 

Ergänzung gutzuheissen; eventualiter seien ihre Grundstücke von der 

Teilzonenplanänderung auszunehmen (B 2014/107 act. 7, S. 2). Die Beschwerdeführer 

3 bis 5 beantragten, den angefochtenen Rekursentscheid, soweit ihre Rekurse 

abgewiesen worden seien, und die Einspracheentscheide vom 29. September 2011 

aufzuheben und ihre Einsprachen vom 29. September 2010 gutzuheissen (B 2014/111 

act. 7, S. 2). Die Beschwerdeführerinnen 6 und 7 beantragten, die Beschlüsse des 

Stadtrates St. Gallen vom 29. September 2011 sowie den zustimmenden Entscheid der 

Bürgerschaft der Stadt St. Gallen aufzuheben; eventualiter sei auf die 

Zonenplanänderung hinsichtlich ihrer Grundstücke zu verzichten (B 2014/116 act. 9, 

S. 2). Die Beschwerdeführerinnen 8 bis 13 beantragten, die jeweiligen Beschlüsse des 

Stadtrates vom 29. September 2011 sowie den zustimmenden Entscheid der 

Bürgerschaft der Stadt St. Gallen aufzuheben; eventualiter sei die Angelegenheit an 

den Stadtrat St. Gallen zur Durchführung des Auflageverfahrens für die von der 

Vorinstanz im Rekursentscheid vorgenommenen Änderungen zurückzuweisen; 

subeventualiter sei die Angelegenheit mit der Anweisung an den Stadtrat St. Gallen 

zurückzuweisen, entweder darauf zu verzichten, oder das Verfahren für die im 

Rekursentscheid vorgenommene Änderung zu wiederholen und dabei gleichzeitig den 

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Geltungsbereich der neuen Vorschriften so anzupassen, dass die jeweiligen 

Grundstücke der Beschwerdeführerinnen 8, 9, 10 und 12 sowie die Parzellen 

Nrn. W2264, W2283 und W3692 (Gebiet Altenwegen), soweit diese der Gewerbe-

Industrie-Zone zugeschieden seien, aus dem Perimeter der Zonenplanänderung 

Geissberg/Altenwegen entlassen würden. Subsubeventualiter beantragen die 

Beschwerdeführerinnen 9 bis 11, die Angelegenheit sei an den Stadtrat St. Gallen mit 

der Anweisung zurückzuweisen, entweder darauf zu verzichten oder das Verfahren für 

die im Rekursentscheid vorgenommene Änderung zu wiederholen und dabei 

gleichzeitig die Grundstücke im Gebiet Altenwegen, soweit diese der Gewerbe-

Industrie-Zone 18 zugeschieden seien, aus dem Perimeter der Zonenplanänderung zu 

entlassen, und im Gegenzug das Gebiet T./U./Z. – Parzellen Nrn. W3800, W4345 und 

W4552 – in den Planperimeter aufzunehmen und für dieses Gebiet die gleiche 

Regelung wie für die Parzellen der Beschwerdeführerinnen 9 und 10 (Parzellen Nrn. 

3254 und 4636) zu erlassen (B 2014/118 act. 8, S. 2, B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 

2).

 

G. 

Mit Vernehmlassungen vom 9./26. September 2014 schloss die Vorinstanz und mit 

Stellungnahmen vom 1. Dezember 2014 die Politische Gemeinde St. Gallen 

(Beschwerdebeteiligte) auf Abweisung der Beschwerden. Die O. AG 

(Beschwerdegegnerin) verzichtete stillschweigend auf eine Vernehmlassung. Am 19. 

Januar 2015 liessen sich die Beschwerdeführerinnen 1 und 2, am 2. Februar 2015 die 

Beschwerdeführer 3 bis 5, am 22. Januar 2015 die Beschwerdeführerinnen 6 und 7 

sowie am 21. Januar 2015 die Beschwerdeführerinnen 8, 9 bzw. 10 und 11 resp. 12 

und 13 vernehmen (B 2014/107; 111 je act. 11, 17 und 21, B 2014/116 act. 13, 20 und 

26, B 2014/118 act. 12, 18 und 22, B 2014/117; 119; 120 je act. 11, 17 und 21).

 

H. 

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Am 23. Juni 2014 genehmigte das Baudepartement die Zonenplanänderung 

Geissberg/Altenwegen (B 2014/111 act. 13). Mit Verfügung vom 26. August 2014 

überwies das Verwaltungsgericht vier gegen die Genehmigung erhobene Rekurse 

zuständigkeitshalber an die Regierung (B 2014/147-150). Am 15. Oktober 2014 schrieb 

das Departement des Innern die entsprechenden Rekursverfahren ab (B 2014/117 act. 

20a). Am 22. März 2016 nahm das Stadtparlament St. Gallen das Projekt 

„Kantonsstrasse Nr. 44, St. Gallen, Geissberg-/Bildstrasse (1. Etappe)“ zustimmend zur 

Kenntnis und erteilte für den städtischen Kostenanteil von Fr. 1‘003‘360.-- als 

gebundene Ausgabe einen entsprechenden Verpflichtungskredit (www.stadt.sg.ch). Mit 

Schreiben vom 4. April 2016 (B 2014/117 act. 23) beantragten die 

Beschwerdeführerinnen 8, 9 bzw. 10 und 11 resp. 12 und 13, die Beschwerdeverfahren 

seien zu sistieren, soweit ihre Beschwerden nicht ohnehin gutzuheissen seien. Hierzu 

liessen sich die Vorinstanz am 13. April 2016 und die Beschwerdebeteiligte am 14. 

April 2016 jeweils mit dem Antrag vernehmen, das Sistierungsgesuch sei abzuweisen 

(B 2014/117 act. 26 f.). Mit Schreiben vom 25. April 2016 hielten die 

Beschwerdeführerinnen 8, 9 bzw. 10 und 11 resp. 12 und 13 an ihren 

Sistierungsbegehren fest (B 2014/117 act. 28).

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die 

Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Da sich die vor dem Verwaltungsgericht anhängig gemachten Beschwerden (B 

2014/107, B 2014/111, B 2014/116-120) auf denselben Streitgegenstand beziehen und 

im Wesentlichen die nämlichen Tatbestands- und Rechtsfragen aufwerfen, können sie 

verfahrensrechtlich vereinigt und durch einen einzigen Entscheid erledigt werden (vgl. 

GVP 1972 Nr. 30).

2. 

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Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Die 

Beschwerdeeingaben vom 11., 13. und 16. Juni 2014 (je act. 1) erfolgten rechtzeitig 

und erfüllen zusammen mit den Ergänzungen vom 18., 21., 24. und 27. August 2014 (B 

2014/107; 111; 117; 119; 120 je act. 7, B 2014/116 act. 9, B 2014/118 act. 8) die 

formellen und inhaltlichen Voraussetzungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 

und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Als Adressaten der angefochtenen Entscheide sind die 

im Rekursverfahren (mehrheitlich) unterlegenen Beschwerdeführerinnen ohne weiteres 

zur Ergreifung des Rechtsmittels berechtigt (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 

VRP). Auf die Beschwerden ist grundsätzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist auf die 

Beschwerden der Beschwerdeführerinnen 3 bis 13, soweit damit die Aufhebung der 

jeweiligen Einspracheentscheide der Beschwerdebeteiligten vom 29. September 2011 

resp. des zustimmenden Entscheids der Bürgerschaft der Beschwerdebeteiligten 

beantragt wird. Diese sind durch die angefochtenen Rekursentscheide ersetzt worden 

bzw. gelten inhaltlich als mitangefochten (Devolutiveffekt, vgl. BGer 2C_204/2015 vom 

21. Juli 2015 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 134 II 142 E. 1.4). Ebenfalls nicht einzutreten 

ist auf die Beschwerden der Beschwerdeführerinnen 1 bis 5, soweit damit in den 

vorliegenden Beschwerdeverfahren die Gutheissung des Rekurses der 

Beschwerdeführerinnen 1 und 2 vom 18. Januar 2012 resp. die Gutheissung der 

Einsprachen der Beschwerdeführer 3 bis 5 vom 29. September 2010 beantragt wird. 

Sodann ist auf die Beschwerde der Beschwerdeführer 3 bis 5 nicht einzutreten, soweit 

darin auf deren Stellungnahmen an die Vorinstanz vom 25. Februar 2013 und 24. 

Januar 2014 verwiesen wird (B 2014/111 act. 7, S. 16). Aus der Beschwerdeschrift 

muss ersichtlich sein, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid 

beanstandet wird (vgl. BGer 1C_150/2015 vom 12. Mai 2015 E. 2.5 mit Hinweisen). Es 

ist nicht Aufgabe des Verwaltungsgerichts, in vorinstanzlichen Eingaben der Beteiligten 

nach Gründen zu suchen, aus denen der angefochtene Entscheid unrichtig sein könnte 

(vgl. VerwGE B 2013/237 vom 23. Januar 2015 E. 1 mit Hinweisen, 

www.gerichte.sg.ch). Dasselbe gilt sachgemäss, soweit die Beschwerdebeteiligte in 

ihren Stellungnahmen vom 1. Dezember 2014 auf ihre Rekursvernehmlassungen 

verweist (B 2014/107; 111; 117; 119; 120 je act. 17, B 2014/116 act. 20, B 2014/118 

act. 18). Im Weiteren ist auf die Beschwerde der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 

mangels formeller Beschwer nicht einzutreten, soweit sie vorbringen, der mit 

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Rekursergänzung vom 19. März 2012 eingereichte Eventualantrag dürfe während des 

hängigen Verfahrens jederzeit gestellt werden, weshalb die Vorinstanz zu Unrecht nicht 

darauf eingetreten sei. Wie sie selbst einräumen, ist die Vorinstanz gemäss Erwägung 

1.2.1 des angefochtenen Entscheids auf diesen Eventualantrag eingetreten (B 

2014/107 act. 2, S. 21, und 7, S. 9). Im Übrigen ist der Sistierungsantrag der 

Beschwerdeführerinnen 1 und 2 nach der Zustellung der Genehmigungsverfügung 

durch das Verwaltungsgericht am 3. Dezember 2014 ohne weiteres gegenstandslos 

geworden (vgl. Art. 64 in Verbindung mit Art. 57 Abs. 1 VRP, B 2014/107 act. 7, S. 3 

und 18). Dasselbe gilt angesichts des Ausgangs der Verfahren auch für die 

Sistierungsanträge der Beschwerdeführerinnen 8 bis 13 (B 2014/117; 119; 120 je act. 

23, B 2014/118 act. 24).

3. 

Soweit die Beschwerdeführerinnen 3 bis 13 einen Augenschein verlangen (B 2014/111 

act. 7, S. 6 und 13, B 2014/116 act. 9, S. 3, B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 4 bzw. 3, 

B 2014/118 act. 8, S. 4), ist festzuhalten, dass sich die vorliegend entscheidenden 

tatsächlichen Verhältnisse aus den Verfahrensakten und dem öffentlich zugänglichen 

Geoportal (www.geoportal.ch) ergeben. Auf die Durchführung eines Augenscheins 

durch das Gericht kann verzichtet werden. Aus demselben Grund kann davon 

abgesehen werden, die von den Beschwerdeführern 3 bis 5 beantragten Gutachten 

hinsichtlich der „Spitzenstundenzeiten“ und der Erschliessung der Parzelle Nr. W4650 

(B 2014/111 act. 7, S. 12 f.) bzw. den von der Beschwerdeführerin 9 beantragten 

Amtsbericht des Amtes für öffentlichen Verkehr (B 2014/118 act. 8, S. 36) einzuholen.

4. 

Unbegründet ist der Einwand der Beschwerdeführer 3 bis 5, die Vorinstanz habe sich 

mit ihren Rügen hinsichtlich der Verletzung von Art. 69  des Gesetzes über die 

Raumplanung und das öffentliche Baurecht (Baugesetz; sGS 731.1, BauG) sowie des 

kantonalen Richtplans und betreffend die fehlenden Entscheidungsgrundlagen nicht 

bzw. „nicht wirklich“ auseinandergesetzt (B 2014/111 act. 7, S. 3 f. und 14, act. 21, S. 4 

f.). Offensichtlich setzte sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid mit den Rügen 

hinsichtlich der mangelhaften Sachverhaltsfeststellung resp. der Verletzung von Art. 

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69  BauG auseinander (B 2014/111 act. 2, S. 23-27 und 30 f.). Sodann war sie nicht 

gehalten, sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinanderzusetzen und jedes 

einzelne Vorbringen, insbesondere dasjenige der Verletzung des kantonalen 

Richtplans, ausdrücklich zu widerlegen (vgl. Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101, BV, Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit 

Art. 24 Abs. 1 lit. a VRP, BGE 140 II 262 E. 6.2 mit Hinweis). Im Übrigen äusserte sie 

sich in ihrer Vernehmlassung vom 9. September 2014 nachträglich auch zur geltend 

gemachten Verletzung des kantonalen Richtplans (B 2014/111 act. 11, S. 3). Aus 

demselben Grund erweisen sich die Vorbringen der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 als 

unbegründet, die Vorinstanz habe ihre Rügen betreffend die Aufhebung der strengeren 

Fahrtenbeschränkungen im Gebiet Altenwegen und die Verletzung von Art. 69  BauG 

ausgeblendet, zumal ihnen die Vorinstanz die Legitimation hinsichtlich des Gebiets 

Altenwegen absprach (vgl. E. 6 hiernach, B 2014/107 act. 2, S. 21, act. 7, S. 6 und 14, 

act. 21, S. 3).

5. 

Weiter erweisen sich die nachfolgenden Rügen der Beschwerdeführerinnen 8 bis 13 als 

unbegründet:

5.1. 

Soweit sie (B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 8 bzw. 8 f. resp. 7 f., je act. 21, S. 2 f., 

B 2014/118 act. 8, S. 9, act. 22, S. 2 f.) vorbringen, die Vorinstanz habe ihre Rekurse zu 

Unrecht in einem Entscheid beurteilt, ist angesichts des nahezu identischen Wortlauts 

ihrer Rekursergänzungen vom 22./23./28./29. Februar 2012 (B 2014/117; 119; 120 je 

act. 12/5, B 2014/118 act. 13/5) in keiner Weise ersichtlich noch rechtsgenüglich 

dargetan, welchen Rechtsnachteil, insbesondere welche negativen prozessualen 

Konsequenzen, sie durch dieses Vorgehen erlitten hätten. Die Vereinigung dient der 

Prozessökonomie, was nur im Interesse der Beschwerdeführerinnen 8 bis 13 sein kann 

(vgl. Bertschi/Plüss, in: A. Griffel [Hrsg.], Kommentar zum 

Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, Zürich 2014, Vorbemerkungen zu 

§§ 4-31 N 50 ff., siehe auch Art. 125 lit. c der Schweizerischen Zivilprozessordnung, 

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Zivilprozessordnung; SR 272, ZPO, und N. J. Frei, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner 

Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bern 2012, Art. 125 N 15 ff.).

5.2. 

Soweit sie der Vorinstanz vorwerfen, sie hätte eine „Besprechung“ mit den zuständigen 

Fachpersonen des städtischen und des kantonalen Tiefbauamtes durchführen müssen 

(B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 6 bzw. 7 und 9 f. resp. 6 und 8 f., B 2014/118 act. 8, 

S. 7 und 10 f.), ist festzuhalten, dass weder ersichtlich noch dargetan ist, welche neuen 

entscheidrelevanten Erkenntnisse, die sich nicht bereits aus den Akten ergeben, durch 

eine solche mündliche Anhörung hätten gewonnen werden können, zumal im Zeitpunkt 

der angefochtenen Entscheide noch kein konkretes Strassenbauprojekt zum Ausbau 

der Geissbergstrasse vorlag (vgl. Vorlage Stadtparlament vom 23. Februar 2016, 

www.stadt.sg.ch). Die Vorinstanz, welche keine richterliche Behörde ist, konnte 

deshalb in antizipierter Beweiswürdigung auf eine mündliche Anhörung verzichten, 

ohne Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 

Grundfreiheiten (SR 0.101, EMRK), Art. 29 Abs. 2 und Art. 30 Abs. 3 BV, Art. 12 Abs. 1, 

Art. 15 Abs. 2 und Art. 55 Abs. 1 VRP zu verletzen (vgl. VerwGE B 2012/216 vom 

22. Mai 2013 E. 2.1 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 I 140 E. 5.3 mit 

Hinweisen, VerwGE B 2012/91 und B 2013/132 vom 8. November 2013 E. 3.2 sowie 

VerwGE B 2014/182 vom 27. April/25. Mai 2016, E. 3.1, je mit Hinweisen, 

www.gerichte.sg.ch). Auch war sie nicht verpflichtet, den Verzicht einlässlich zu 

begründen (vgl. Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 24 Abs. 1 lit. a VRP und BGE 140 

II 262 E. 6.2 mit Hinweis auf BGE 136 I 229 E. 5.2). überdies ist nicht ersichtlich und 

wird nicht weiter dargetan, inwiefern die Vorinstanz zu einem Verständigungsversuch 

verpflichtet gewesen wäre (vgl. Art. 54 VRP).

5.3. 

Soweit sie die Ansicht vertreten (B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 4 resp. 4 f., 

B 2014/118 act. 8, S. 5), die Vorinstanz wäre verpflichtet gewesen, die Begründung des 

Verwaltungsgerichtsentscheides B 2001/175-177 vom 18. November 2003 im 

Sachverhalt des angefochtenen Entscheides auszugsweise wiederzugeben 

(B 2014/119 Beilagen zu act. 12/16 und act. 2, S. 5). Die Vorinstanz ging davon aus, 

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dass diese Begründung nicht entscheidrelevant sei, weshalb sie nicht verpflichtet war, 

sie als Sachverhaltselement anzuführen (vgl. Art. 58 Abs. 1 VRP in Verbindung mit 

Art. 24 Abs. 1 lit. a VRP und Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. 

Gallen – dargestellt an den Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, 2. Aufl. 2003, N 

587). Dasselbe gilt, soweit die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 einwenden, der 

Sachverhalt sei bezüglich der Rückweisung des Verwaltungsgerichts im Jahr 2003, der 

Vorlage des Stadtrates an das Stadtparlament vom 29. September 2011 sowie der 

Zwischenberichte aus dem Jahr 2008 und der Verkehrsstudie aus dem Jahr 2011 

unvollständig (B 2014/107 act. 7, S. 6-8, act. 12/9/12, S. 6).

5.4. 

Soweit sie monieren, die Vorinstanz habe sich auf einen unveröffentlichten 

Rekursentscheid vom 5. Dezember 2011 gestützt, ohne ihnen von dieser neuen 

Begründung Kenntnis und Gelegenheit zur Stellungnahme einzuräumen (B 2014/117; 

119, 120 je act. 7, S. 9 resp. 10, B 2014/118 act. 8, S. 10), da sie vorgängig zum 

Rekursentscheid keinen Antrag auf Einsicht in frühere, unveröffentlichte 

Rekursentscheide in ähnlich gelagerten Fällen gestellt haben (vgl. hierzu Kölz/Häner/

Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich 2013, 

N 496). Der Vorinstanz kann diesbezüglich keine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV oder 

Art. 15 Abs. 2 VRP vorgeworfen werden, da daraus keine Pflicht zur Vorinformation der 

Parteien über die vorgesehene Entscheidbegründung abgeleitet werden kann.

5.5. 

Soweit sie rügen (2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 13 f. resp. 14 f. bzw. 12 f., B 

2014/118 act. 8, S. 14), die Vorinstanz habe den angefochtenen Entscheid 

kompetenzwidrig auf Grundlagen und Erkenntnisse abgestützt, die im Zeitpunkt des 

Entscheides der Beschwerdebeteiligten noch gar nicht vorgelegen hätten. Im 

Rekursverfahren sind neue Tatsachen bis zum Zeitpunkt des Entscheides zu 

berücksichtigen (vgl. Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 21 Abs. 1 VRP, Art. 46 Abs. 3 

VRP und GVP 2008 Nr. 105).

5.6. 

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Soweit sie geltend machen, ihnen sei der Beschluss der Bürgerschaft der 

Beschwerdebeteiligte am 5. Januar 2012 ohne die Gutachten bzw. Fachberichte, die 

die Grundlage für den erstinstanzlichen Entscheid bildeten, eröffnet worden 

(B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 5, B 2014/118 act. 8, S. 6), ist festzuhalten, dass 

eine dadurch allfällig verursachte Verletzung des Gehörsanspruchs nach Art. 29 

Abs. 2 BV und Art. 15 Abs. 2 VRP im Rekursverfahren ausnahmsweise geheilt werden 

konnte, da die Vorinstanz, welche mit umfassender Kognition entschieden hat 

(Art. 46 VRP), ihnen die Zwischenberichte zur „Planungszone Geissbergstrasse“ des 

Ingenieurbüros Y. vom Januar bzw. September 2008 am 9. Juli 2012 zur 

Vernehmlassung zugestellt hat (B 2014/117; 119; 120 je act. 12/16, B 2014/118 

act. 13/16) und die Rückweisung der Sache an die Beschwerdebeteiligte in dieser 

Hinsicht zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen 

geführt hätte (vgl. VerwGE B 2013/37 vom 11. März 2014 E. 2.1 ff., 

www.gerichte.sg.ch, sowie BGer 1C_96/2014 vom 5. Mai 2014 E. 2.5 je mit Hinweisen).

6. 

Die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 sowie 6 bis 13 machen sodann geltend 

(B 2014/107 act. 7, S. 9-11, B 2014/116 act. 9, S. 4 f., B 2014/117; 119; 120 je act. 7, 

S. 10-12 resp. 11 f. bzw. 10 f., je act. 21, S. 4, B 2014/118 act. 8, S. 11 f., act. 22, S. 4), 

die Vorinstanz habe ihre Legitimation zu Unrecht teilweise verneint.

6.1. 

Laut Art. 45 Abs. 1 VRP ist zum Rekurs berechtigt, wer an der Änderung oder 

Aufhebung der Verfügung oder des Entscheids ein eigenes schutzwürdiges Interesse 

dartut. Aus Art. 111 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht 

(Bundesgerichtsgesetz; SR 173.110, BGG) und Art. 33 Abs. 3 lit. a des 

Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, SR 700, RPG) ergibt 

sich, dass die Legitimation im kantonalen Verfahren gegen Verfügungen betreffend die 

Raumplanung mindestens im gleichen Umfang wie für die Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gewährleistet sein muss. Verlangt 

wird neben der formellen Beschwer, dass der Beschwerdeführer über eine spezifische 

Beziehungsnähe zur Streitsache verfügt und einen praktischen Nutzen aus der 

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Ablehnung oder Änderung des angefochtenen Entscheids zieht (vgl. BGE 141 II 50 E. 

2.1 f. mit Hinweisen). Eine rügespezifische Beurteilung der Legitimation ist unzulässig 

(vgl. VerwGE B 2013/153 vom 24. März 2015 mit Hinweis auf BGE 137 II 30 E. 2.3, 

www.gerichte.sg.ch).

6.2. 

Die Vorinstanz ging in den angefochtenen Entscheiden (je act. 2, B 2014/107 S. 20 f., 

B 2014/116 S. 21 f., B 2014/117, S. 25 f.) offenbar selbst davon aus, dass die formelle 

Beschwer und die besondere Beziehungsnähe der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 

sowie 6 bis 13 im Rekursverfahren gegeben waren. Indessen erachtete sie sie als nicht 

legitimiert, soweit sich deren Rügen nicht auf deren eigene Grundstücke beschränkten 

resp. sie mittelbar die Teilzonenplanänderung Altenwegen aus dem Jahr 2006 

anfochten. Damit scheint die Vorinstanz von einer rügebezogenen Beurteilung der 

Legitimation auszugehen. Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Mit ihrer 

rügespezifischen Beurteilung vermengt die Vorinstanz Rekurslegitimation und 

Rekursgründe. Würden die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 sowie 6 bis 13 mit einer 

ihrer Rügen durchdringen, wäre der Teilzonenplan Geissberg/Altenwegen aufzuheben 

oder zu ändern. Das Vorliegen eines praktischen Nutzens und damit die 

Rekursberechtigung der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 sowie 6 bis 13 ist somit 

unabhängig davon, ob sich die Rügen auf die unmittelbare Umgebung ihrer 

Grundstücke oder auf den Planungsperimeter an sich beziehen, zu bejahen. Dies gilt im 

Übrigen auch, soweit die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 sowie 6 bis 13 die 

Teilzonenplanänderung Altenwegen aus dem Jahr 2006 „mittelbar“, d.h. akzessorisch, 

anfechten. Die Vorinstanz ist zu Unrecht teilweise nicht auf die Rekurse der 

Beschwerdeführerinnen 1 und 2 sowie 6 bis 13 eingetreten.

7. 

Berechtigt ist zudem der Einwand der Beschwerdeführerinnen 1 und 2, in Erwägung 

6.6.1 des angefochtenen Entscheides (B 2014/107 act. 2, S. 30) werde tatsachenwidrig 

festgehalten, dass im Gebiet Altenwegen zusätzliche Massnahmen erlassen würden. 

Die Vorinstanz anerkennt in ihrer Vernehmlassung vom 26. September 2014 (B 

2014/107 act. 11, S. 2), dass die gewählte Formulierung missverständlich ist und mit 

http://www.gerichte.sg.ch

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dem Ausdruck „zusätzlich“ nicht „strengere“ Massnahmen im Gebiet Altenwegen, 

sondern beschränkende Bestimmungen im daran angrenzenden Gebiet gemeint sind. 

Diese Korrektur bleibt indessen ohne Einfluss auf den Rechtsspruch des 

angefochtenen Entscheids (vgl. hierzu VerwGE B 2015/68 vom 28. Juli 2015 E. 1 mit 

Hinweisen, www.gerichte.sg.ch, GVP 2001 Nr. 52 E. 1c, Art. 27 f. u. Art. 93  ff. 

VRP).

8. 

Die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 sowie 6 bis 13 rügen darüber hinaus, der 

Zonenplan im Gebiet Geissberg/Altenwegen sei erst im Jahr 2006 geändert worden. 

Insgesamt seien die Bauzonen im Gebiet Altenwegen um ungefähr 57‘000 m

vergrössert worden, was ein erhebliches Mehrverkehrspotential mit sich gebracht 

habe. Zur gleichen Zeit seien auch verkehrsintensive Grosseinrichtungen errichtet 

worden. Die Verkehrszunahme, insbesondere infolge der Einzonung und wegen des 

Baus von verkehrsintensiven Einrichtungen, sei bereits bei der letzten 

Zonenplanänderung im Jahr 2006 absehbar gewesen. Wesentlich veränderte 

Verhältnisse lägen nicht vor (B 2014/107 act. 7, S. 18-20, B 2014/116 act. 9, S. 6-12, 

und act. 26, S. 4 f., B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 16-20 und 33 bzw. 17-21 und 34 

resp. 15-19 und 32, B 2014/118 act. 8, S. 17-20 und 34).

8.1. 

Die Raumplanung kann ihren Zweck nur erfüllen, wenn sie eine gewisse Beständigkeit 

aufweist. Vor Ablauf des Planungshorizonts von 15 Jahren (vgl. Art. 15 lit. b RPG, 

GVP 2014 Nr. 90 E. 2.1.4) werden Nutzungspläne nach Art. 21 Abs. 2 RPG und Art. 32 

Abs. 1 BauG nur überprüft und nötigenfalls angepasst, wenn sich die Verhältnisse seit 

der letzten Planfestsetzung in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht erheblich geändert 

haben (vgl. VerwGE B 2009/160 vom 11. Mai 2010 E. 3.2.2, www.gerichte.sg.ch). Beim 

Begriff „erheblich geänderte Verhältnisse“ gemäss Art. 21 Abs. 2 RPG bzw. Art. 32 

Abs. 1 BauG handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff. Die Auslegung der 

unbestimmten Rechtsnorm wird als Rechtsfrage angesehen, weshalb das 

grundsätzlich auf die Rechtskontrolle beschränkte Verwaltungsgericht (Art. 61 Abs. 1 

und 2 VRP) befugt ist, die Konkretisierung bzw. Auslegung durch die Vorinstanz frei zu 

quater

2

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überprüfen, wobei es sich bei der Beurteilung der konkreten Umstände zurückhält (vgl. 

VerwGE B 2011/182 vom 3. Juli 2012 E. 4.5, www.gerichte.sg.ch, und VerwGE 

B 2009/111 vom 24. August 2010, in: GVP 2010 Nr. 40 E. 7). Ob die Anpassung eines 

Nutzungsplans bei Vorliegen veränderter Verhältnisse gerechtfertigt ist, beurteilt sich 

sodann aufgrund einer Interessenabwägung. Dabei ist auf der einen Seite die 

Notwendigkeit einer gewissen Stabilität nutzungsplanerischer Festlegungen zu 

beachten, auf der anderen Seite das Interesse, die Pläne an eingetretene 

Veränderungen anzupassen. Zu berücksichtigen sind insbesondere die bisherige 

Geltungsdauer des Nutzungsplans, das Ausmass seiner Realisierung und 

Konkretisierung, das Gewicht des änderungsgrundes, der Umfang der beabsichtigten 

Planänderung und das öffentliche Interesse daran (vgl. BGE 140 II 25 E. 3.1 und 

BGer 1C_143/2014 vom 23. Februar 2015 E. 3.1 je mit Hinweisen). Je neuer ein Plan 

ist, umso mehr darf mit seiner Beständigkeit gerechnet werden, und je einschneidender 

sich die beabsichtigte Änderung auswirkt, umso gewichtiger müssen die Gründe sein, 

die für die Planänderung sprechen (vgl. VerwGE B 2011/53 vom 14. Februar 2012 E. 

3.4 mit Hinweis, www.gerichte.sg.ch). Bei der Beurteilung, ob wichtige öffentliche 

Interessen für eine Änderung vorliegen, ist der zuständigen kommunalen Behörde ein 

erheblicher Beurteilungsspielraum zu belassen (vgl. Art. 2 Abs. 3 RPG, Art. 2 

Abs. 1 BauG, und VerwGE B 2014/90 vom 22. Januar 2016 E. 4.1, VerwGE B 2014/78 

vom 17. Dezember 2015 E. 2.3, sowie VerwGE B 2009/111 vom 24. August 2010 E. 

4.2, je mit Hinweisen, www.gerichte.sg.ch). Bei der Ermittlung der massgebenden 

Dauer des Bestandes des Nutzungsplans ist, sofern der Plan unangefochten blieb, auf 

die Genehmigung durch die kantonale Behörde (Art. 26 RPG) und nicht auf den 

kommunalen Planbeschluss abzustellen (vgl. Waldmann/Hänni, Raumplanungsgesetz, 

Bern 2006, Art. 21 N 20).

8.2. 

Der Zonenplan der Stadt St. Gallen stammt aus dem Jahr 1980. Im Gebiet Geissberg/

Altenwegen wurde er letztmals im Jahr 2006 (vom Baudepartement am 23. 

Februar 2006 genehmigt) teilweise geändert. Das Gebiet Altenwegen (Parzellen Nrn. 

W2264, W2283 und W3692) sowie der Weiler Altenwegen (Parzellen Nrn. W2275 f., W 

2278-W2280, W3347 W3350, W4268, W5224) östlich der Geissbergstrasse wurden 

vom übrigen Gemeindegebiet in die Gewerbe-Industrie-Zone 18 resp. die Wohn-

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Gewerbe-Zone WG3 eingezont. Zudem wurde das Gebiet Altenwegen mit einer 

Fahrtenbeschränkung belegt (www.geoportal.ch, www.stadt.sg.ch, B 2014/119 

Beilagen zu act. 12/16). Am 22. November 2011 erliess die Beschwerdebeteiligte die 

strittige Zonenplanänderung (B 2014/107 act. 12/9/14). Sie erfolgte damit fünf Jahre 

und neun Monate nach der Genehmigung der Einzonung im Gebiet/Weiler Altenwegen 

am 23. Februar 2006 und somit nach Ablauf eines Drittels des Planungshorizonts von 

15 Jahren. Es ist daher zunächst zu entscheiden, ob erheblich geänderte Verhältnisse 

vorliegen.

Gemäss der Vernehmlassung der Beschwerdebeteiligten vom 1. Dezember 2014 

(B 2014/116 act. 20, S. 3) sollen die bestehenden, im Vergleich zur strittigen 

Zonenplanänderung wesentlich strengeren (vgl. Vorlage Stadtparlament vom 29. 

September 2011, S. 8, B 2014/107 act. 12/9/12) Fahrtenbeschränkungen im Gebiet 

Altenwegen –höchstens 25 Fahrten (Zu- und Wegfahrten zusammen) pro ha 

Grundfläche während der massgebenden täglichen Spitzenstunde des übergeordneten 

Strassennetzes von Montag bis Samstag – mit der strittigen Zonenplanänderung durch 

Fahrtenbeschränkungen nur am Wochenende ersetzt werden, um die gewünschte 

Ansiedlung von verkehrsextensiven Betrieben zu unterstützen, welche bisher aufgrund 

der strengen Fahrtenbeschränkung unterblieben sei. Auch werde dadurch eine 

einheitliche Regelung im gesamten Gebiet Geissberg/Altenwegen geschaffen, welches 

erschliessungsmässig eine Einheit bilde. Inwiefern diese Darlegungen beweisen sollen, 

dass sich die für die Planfestsetzung massgeblichen Verhältnisse erheblich geändert 

haben, ist nicht ersichtlich. Auch die bestehenden Fahrtenbeschränkungen im Gebiet 

Altenwegen bezwecken die Verhinderung von verkehrsintensiven 

Dienstleistungsbetrieben im Einkaufs- und Freizeitbereich (vgl. Vorlage Stadtparlament 

vom 29. September 2005, S. 13, www.stadt.sg.ch) und die Ansiedlung von 

verkehrsextensiven Betrieben. Abgesehen davon bezieht sich dieses Argument nicht 

auf veränderte tatsächliche oder rechtliche Verhältnisse, sondern auf eine gewandelte 

Einstellung der Planungsbehörde hinsichtlich der Wünschbarkeit einer bestimmten 

Nutzung. Sodann waren die strengen Fahrtenbeschränkungen Bedingung für die 

Einzonung im Jahr 2006. Wegen der schon damals bestehenden Verkehrsproblematik 

wurden die am 29. August 2000 vom damaligen Grossen Gemeinderat erlassenen 

Fahrtenbeschränkungen im Nachgang zum Verwaltungsgerichtsentscheid vom 18. 

November 2003 nach Durchführung von Messungen im Gebiet westlich der 

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Geissbergstrasse (vgl. Vorlage Stadtparlament vom 29. September 2005, S. 13, 

www.stadt.sg.ch) vom Stadtparlament am 15. November 2005 verschärft, um das 

Gebiet Altenwegen überhaupt einzonen zu können. Die vorgesehene Lockerung dieser 

verschärften Fahrtenbeschränkungen läuft daher den Schlussfolgerungen des 

Verwaltungsgerichts im Entscheid vom 18. November 2003 diametral zuwider, wonach 

von einer vergleichsweise niedrigen Anzahl von Arbeitsplätzen je Hektar auszugehen 

sei, da die Beschwerdebeteiligte gewillt sei, die bereits mit der Zonenzuteilung 

erlassenen Nutzungsbestimmungen gemäss Art. 28  BauG bei Bedarf noch zu 

verschärfen (vgl. VerwGE B 2001/175-177 vom 18. November 2003 E. 2d/gg). Im 

Weiteren verzichtete die Beschwerdebeteiligte damals darauf, die verschärften 

Fahrtenbeschränkungen im gesamten Gebiet Geissberg/Altenwegen zu erlassen, 

obschon ihr nach eigenen Angaben (vgl. Rekursvernehmlassung vom 26. April 2012, 

B 2014/107 act. 12/9, S. 3) bereits vor Erlass der Einzonung im Gebiet Altenwegen die 

zukünftige Entwicklung im Gebiet Geissberg/Altenwegen hin zu verkehrsintensiven 

Nutzungen bekannt resp. diese in die damalige Planung eingeflossen war. Auch lagen 

ihr bereits im Jahr 2004 Berechnungen zur künftigen Verkehrsentwicklung auf der 

Geissbergstrasse vor, welche gemäss dem ersten Zwischenbericht des Ingenieurbüros 

Y. vom Januar 2008 (B 2014/107 Beilage zu act. 12/9) mit den im Jahr 2007 gezählten 

Belastungen sehr gut übereinstimmen. Nach dem zweiten Zwischenbericht und dem 

Amtsbericht des kantonalen Tiefbauamtes vom 19. Dezember 2012 (B 2014/107 

act. 12/25) konnte die im Jahr 2007 bestehende Überlastung der Geissbergstrasse und 

der relevanten Knoten mit Eröffnung des ausgebauten Autobahnanschlusses 

St. Gallen-Winkeln vermindert, jedoch nicht beseitigt werden. Entgegen der Meinung 

der Vorinstanz in den angefochtenen Entscheiden (vgl. je act. 2 B 2014/107 S. 28 f., B 

2014/116 S. 29, B 2014/117 S. 32) ist damit auch hinsichtlich der Verkehrsüberlastung 

auf der Geissbergstrasse nicht von erheblich geänderten Verhältnissen – vor oder nach 

der Einzonung im Jahr 2006 – auszugehen. Selbst unter Berücksichtigung der 

Vorgeschichte der Einzonung im Jahr 2006 (vgl. hierzu BGer 1A.162/2002; 1P.

392/2002 vom 10. Dezember 2002 E. 5.3.1 f.) liegen keine tatsächlich geänderten 

Verhältnisse vor. Die Tatsache, dass die Grundstücke im Gebiet Altenwegen bisher 

nicht überbaut worden sind, sowie die Absicht der Beschwerdebeteiligten, für das 

gesamte Gebiet Geissberg/Altenwegen eine einheitliche Fahrtenregelung zu schaffen, 

vermögen nach fünf Jahren und neun Monaten eine Änderung des – zwischenzeitlich 

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allerdings seit über zehn Jahren – rechtskräftigen Plans allein nicht zu begründen, 

zumal es sich beim Gebiet Altenwegen (57‘000 m  unüberbaute Fläche) im Vergleich 

zum restlichen, von der strittigen Zonenplanänderung betroffenen Gebiet westlich der 

Geissbergstrasse (zum Zeitpunkt des Erlasses der Zonenplanänderung 18‘000 m

unüberbaute Fläche) nicht um ein untergeordnetes Gebiet handelt, da es den 

wesentlichen Anteil der künftigen Verkehrszunahmen generieren wird (vgl. hierzu 

VerwGE B 2007/130 vom 12. Februar 2008 E. 2.3.4, www.gerichte.sg.ch). Keinen 

anderen Schluss lassen überdies die von der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid 

angestellten Berechnungen zu, gemäss welchen die Verkehrszahlen im Gebiet 

Geissberg/Altenwegen selbst dann zunehmen, wenn das Gebiet Altenwegen nicht 

berücksichtigt wird (je act. 2 B 2014/107; 116 S. 29 f., B 2014/117 S. 31 f.). Dies ist 

kein Beleg für erheblich geänderte Verhältnisse, sondern stellt einen Grund dar, den 

Perimeter der strittigen Zonenplanänderung zu ändern und das Gebiet Altenwegen 

davon auszunehmen. Im Weiteren lässt sich aus der Revision von Art. 28  BauG im 

Jahr 2009 nicht auf erheblich veränderte Verhältnisse in rechtlicher Hinsicht schliessen, 

da das Gebiet Altenwegen, soweit es im Jahr 2006 mit Fahrtenbeschränkungen belegt 

wurde, der Gewerbe-Industrie-Zone zugewiesen war (vgl. nGS 32-21 und ABl 2008 

S. 2219). Darüber hinaus ist weder ersichtlich noch dargetan, dass ein Planungsfehler 

vorliegt. Gesamthaft betrachtet liegen weder rechtlich noch tatsächlich gewichtige 

Gründe vor, die eine Zonenplanänderung nach so kurzer Zeit rechtfertigen würden. Das 

Fehlen von erheblich geänderten Verhältnissen lässt sich auch nicht mit Verweis auf 

das Planungsermessen der Beschwerdebeteiligten „heilen“ (vgl. je act. 2 B 2014/107 S. 

30, B 2014/116 S. 31, B 2014/117 S. 33), da es sich dabei um eine Rechts- und nicht 

um eine Ermessensfrage handelt. Bei dieser Ausgangslage erübrigt sich die Prüfung, 

ob die strittige Zonenplanänderung im öffentlichen Interesse liegt. Auch braucht, 

insbesondere mit Blick auf den Planperimeter, nicht weiter geprüft zu werden, ob die 

strittige Planung verhältnismässig und mit dem Grundsatz der Rechtsgleichheit 

vereinbar (B 2014/107 act. 7, S. 6 f., 21-23, act. 21, S. 3-5, B 2014/111 act. 7, S. 5-7 

und 12, act. 21, S. 4-6, B 2014/116 act. 9, S. 11 f. und 14-20, act. 26, S. 5 f., 

B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 24-34 resp. 25-35 resp. 23-33, je act. 21, S. 4 f., 

B 2014/118 act. 8, S. 25-36, act. 22, S. 4 f.) oder widersprüchlich begründet ist 

(B 2014/107 act. 7, S. 20 f., act. 21, S. 5-7) und in krassem Widerspruch zu Art. 1 Abs. 

2 lit. a , Art. 3 Abs. 3 lit. a  sowie Art. 15 RPG steht (B 2014/107 act. 7, S. 14-16). Die 

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Beschwerden der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 sowie 6 bis 13 sind gutzuheissen 

und die angefochtenen Entscheide aufzuheben. Nachdem der von den 

Beschwerdeführern 3 bis 5 angefochtene Rekursentscheid (B 2014/111 act. 2) auf 

derselben Zonenplanänderung basiert, ist er ebenfalls aufzuheben und die Beschwerde 

der Beschwerdeführer 3 bis 5 gutzuheissen, auch wenn diese die Verletzung der 

Planbeständigkeit nicht gerügt haben (vgl. hierzu den unveröffentlichten VerwGE 

B 2013/164 vom 4. Dezember 2014 E. 2; Hinweis in VerwGE B 2013/166 vom 4. 

Dezember 2014, www.gerichte.sg.ch). Damit sind aufgrund des Devolutiveffektes (vgl. 

vorne E.2) auch der Beschluss der Beschwerdebeteiligten vom 17. August 2010, die 

Einspracheentscheide der Beschwerdebeteiligten vom 29. September 2011, der Erlass 

des Stadtparlaments der Beschwerdebeteiligten vom 22. November 2011 und der 

zustimmende Entscheid der Bürgerschaft der Beschwerdebeteiligten zur 

Zonenplanänderung Geissberg/Altenwegen aufgehoben.

In Anbetracht der zeitlichen Verhältnisse und der Tragweite der strittigen 

Zonenplanänderung ist aus verfahrensökonomischen Gründen nachfolgend dennoch 

auf die weiteren Einwände der Beschwerdeführerinnen einzugehen.

9. 

Die Beschwerdeführerinnen bemängeln zunächst, der angefochtene Entscheid gründe 

auf einem unrichtig und unvollständig festgestellten Sachverhalt. Es fehle eine 

fachtechnische Grundlage, welche den Sachverhalt bei Rechtskraft der 

Zonenplanänderung korrekt und nachvollziehbar abbilde und aus welcher sich die 

Eignung und die Notwendigkeit der verfügten Höchstfahrtenzahlen ergebe (B 2014/107 

act. 7, S. 6-9 und 15 f., B 2014/111 act. 7, S. 4-7, act. 21, S. 4-6, B 2014/116 act. 9, S. 

3-5, 9 f., 12 und 15, act. 26, S. 2-5, B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 8 f. und 12-14 

bzw. 15 resp. 8 und 11-14, je act. 21, S. 3 und 5, B 2014/118 act. 8, S. 9 f. und 12-15, 

act. 22, S. 3 und 5).

9.1. 

Vorab ist festzuhalten, dass sich in den Akten kein Planungsbericht im Sinne von Art. 

47 der Raumplanungsverordnung (SR 700.1, RPV) findet (vgl. hierzu BGer 

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1C_852/2013 vom 4. Dezember 2014 E. 3.1.2, BGer 1C_492/2011 vom 23. Februar 

2012 E. 5 und R. Muggli, in: Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL 

[heute: Bundesamt für Umwelt BAFU] und Bundesamt für Raumentwicklung ARE 

[Hrsg.], Der Umweltteil des Planungsberichts nach Art. 47 der 

Raumplanungsverordnung, Umwelt-Materialien Nr. 179, Bern 2005, S. 30, 

www.are.admin.ch, sowie H. Aemisegger / F.M. Robert, Sachverhaltsfeststellung und 

Sachverhaltsüberprüfung, in: AJP 9/2015, S. 1223 ff, S. 1229). Indessen entsprechen 

die Vorlagen an das Stadtparlament vom 28. April 2009 und 29. September 2011 

zusammen mit den Zwischenberichten des Ingenieurbüros Y. vom Januar/September 

2008 (B 2014/107 act. 12/9/4 und 12, Beilagen zu act. 12/9) inhaltlich einem 

Planungsbericht gemäss Art. 47 RPV. Sie enthalten die zum Verständnis der 

streitbetroffenen Planung notwendigen Angaben (vgl. Erwägung 9.4 hiernach). Eine 

Verletzung von Art. 47 RPV ist zu verneinen und wird von den Beschwerdeführerinnen 

denn auch nicht geltend gemacht.

9.2. 

Die Rekursinstanz ermittelt den Sachverhalt und erhebt die Beweise von Amtes wegen, 

wobei vorbehältlich der Wahrung des öffentlichen Interesses nur die von den 

Beteiligten angebotenen und die leicht zugänglichen Beweise über erhebliche 

Tatsachen aufzunehmen sind (Art. 57 Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 12 VRP). 

Unrichtig ist ein Sachverhalt festgestellt, wenn aus den vorhandenen Beweismaterialien 

unrichtige Schlüsse gezogen werden, insbesondere indem der Sachverhalt falsch oder 

aktenwidrig festgestellt wird oder indem Beweise unrichtig gewürdigt werden. 

Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn entscheidrelevante Umstände 

nicht oder nicht ausreichend abgeklärt wurden (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., N 587). 

Annahmen über das künftige Verkehrsaufkommen sind erfahrungsgemäss mit 

beträchtlichen Unsicherheiten behaftet. Die Verkehrsentwicklung hängt stark von 

wirtschaftlichen, demographischen sowie von verkehrs- und umweltpolitischen 

Gegebenheiten ab. Verkehrsprognosen entziehen sich dergestalt weitgehend der Kritik, 

solange sich die getroffenen Annahmen nicht als offensichtlich und erheblich unrichtig 

und damit unbrauchbar erweisen (vgl. BGE 126 II 522 E. 14 mit Hinweisen).

9.3. 

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Der erste Zwischenbericht des Ingenieurbüros Y. vom Januar 2008 (B 2014/107 

Beilagen zu act. 12/9) enthält zunächst einen Vergleich von Messwerten vom 

Oktober 2006 bis März 2007 im Gebiet Geissberg/Altenwegen und der 

„Modellprognose 2004“ ohne Einbezug des öffentlichen Verkehrs (vgl. S. 7-9, vgl. 

hierzu auch Verkehrsgutachten „Neubau R./S. St. Gallen“ der X. AG vom 19. Dezember 

2003, B 2014/111 act. 12/12-367; 369; 370/40, S. 12-14, S. 17-19). Weiter wird darin 

anhand von Erfahrungswerten betreffend die werktäglichen Abendspitzenstunden 

(ASP) von bestehenden Einkaufszentren in der Schweiz festgestellt, dass bei 

verkehrsintensiven Einkaufszentren ein Zusammenhang zwischen Verkehrsaufkommen 

und Arealfläche besteht und das Verkehrsaufkommen abhängig von der Verkehrslage 

ist. Sodann wird der mit der Planungszone vom 13. Juni 2006 (vgl. B 2014/107 act. 

12/9/1) erlassene Schwellenwert von 25 Fahrzeugen pro Stunde und Hektare während 

der ASP mit den Verkehrsaufkommen von bestehenden Betrieben im Gebiet 

Geissberg/Altenwegen verglichen (vgl. S. 4, 9-11). Ferner werden die ASP-Werte der 

bestehenden Betriebe unterteilt in fünf Gebiete aufgeführt („Modell 2007“). Diesen 

Werten gegenübergestellt werden einerseits die Summe der „Modell 2007“-Werte und 

der potentiellen Werte der unüberbauten Flächen im Gebiet Geissberg/Altenwegen 

unter Annahme einer Fahrtenbeschränkung von 25 Fz/h und ha während der ASP 

sowie andererseits die Werte gemäss dem „Modell 2010“, welches offenbar im 

Rahmen der Revision des kommunalen Richtplans erarbeitet wurde (vgl. S. 13 f.). 

überdies wird eine Prognose hinsichtlich der Auswirkungen von zusätzlichen 

Nutzungen (Stadion/R.) auf die Verkehrsbelastung der Geissbergstrasse unter 

Berücksichtigung der Fahrtenbeschränkung von 25 Fz/h und ha während der ASP im 

Gebiet Geissberg/Altenwegen angestellt (vgl. S. 15 f.). Im zweiten Zwischenbericht vom 

September 2008 wird zunächst der damalige Verkehrszustand (ASP im Sommer 2008) 

mit demjenigen aus den Jahren 2006/2007 verglichen (S. 6-8). Ausserdem wird darin 

eine Prognose über die Auswirkungen der Fahrtenbeschränkungen von 25, 50 oder 100 

Fz/h und ha während der ASP auf die Verkehrsfrequenzen unter Berücksichtigung von 

zusätzlichen Belastungen (U./R./Potentialgebiete) angestellt (S. 5, 8-10). Weiter werden 

Leistungsnachweise am Knoten Russen und am Interio-Kreisel unter Berücksichtigung 

der drei Fahrtenbeschränkungen und des durch die künftige Siedlungsentwicklung zu 

erwartenden Verkehrsaufkommens erstellt (S. 11). Zusätzlich werden diese 

Leistungsnachweise mit Blick auf mögliche Angebotserweiterungen ergänzt (S. 13 f.). 

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Auch wird darin aufgezeigt, welche Betriebe im Gebiet Geissberg/Altenwegen welche 

Anzahl Fahrten (ASP) generieren (S. 19).

Auf Antrag der Vorinstanz hat das kantonale Tiefbauamt am 13. Juni 2012 und 19. 

Dezember 2012 Amtsberichte verfasst (B 2014/107 act. 12/17 und 25). Im zweiten 

Amtsbericht vom 19. Dezember 2012 werden die Sachverhaltsfeststellungen in den 

Zwischenberichten des Ingenieurbüros Y. durch die kantonale Fachstelle überprüft. 

Hierfür hat das Tiefbauamt im Frühjahr/Sommer 2011 im fraglichen Gebiet eine 

Verkehrszählung durch die X. AG veranlasst (vgl. Verkehrsstudie der X. AG vom 23. 

August 2011, S. 13 f., B 2014/107 act. 12/33). Ausserdem hat es die in den 

Zwischenberichten aufgeführten Ausbauvarianten am Knoten Russen und am Interio-

Kreisel anhand des Variantenstudiums in der Verkehrsstudie der X. AG vom 29. Juni/

23. August 2011 (B 2014/107 act. 12/25 und 33, S. 18-31) untersucht. Nach Angaben 

der kantonalen Fachstelle hat die Verkehrszählung im Jahr 2011 gezeigt, dass die 

Überlastung der Geissbergstrasse und der relevanten Knoten zwar mit Eröffnung des 

ausgebauten Autobahnanschlusses St. Gallen-Winkeln vermindert worden sei. Eine 

Überlastung auf tieferem Niveau bleibe dennoch bestehen (vgl. hierzu auch die 

Verkehrszählung 2014, www.stadt.sg.ch). Der Knoten Russen sei – ohne Ausbau – 

selbst bei einer Fahrtenbeschränkung auf 25 Fz/h und ha im Gebiet Geissberg/

Altenwegen überlastet. Der Interio-Kreisel funktioniere noch. Die Möglichkeiten für 

einen Ausbau der neuralgischen Knoten, insbesondere des Knotens Russen, seien 

begrenzt, zumal der öffentliche Verkehr zu bevorzugen sei. In der Leistungsbetrachtung 

zum Knoten Russen im zweiten Zwischenbericht (S. 13 f.) sei der Aspekt der 

Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs ausgeklammert worden. Dementsprechend 

würden die Leistungsreserven ein falsches Bild – zu hohe Leistungsreserven – zeigen. 

Auch seien bei der Betrachtung der Ausbauvarianten beim Knoten Russen die 

Nachbarknoten ausgeblendet worden. Leistungssteigerungen an einzelnen Punkten 

würden zwangsläufig zur Verschärfung der Situation an benachbarten Punkten führen. 

Insgesamt würde ein ungebremstes Wachstum die durch die geplanten Umbauten 

gewonnene Stabilisierung wieder zunichtemachen. Bei jeglicher Erhöhung der 

Fahrtenzahl werde die Situation an den neuralgischen Punkten verschärft, zumal die im 

Jahr 2006 im Gebiet Altenwegen gemachte Einzonung zu einer weiteren 

Verkehrsbelastung führe. Ohne die vorgesehene Beschränkung des 

Verkehrsaufkommens auf 25 Fz/h und ha während der nachmittäglichen 

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Spitzenstunden an den Wochenenden könne der flüssige Verkehrsablauf auf der 

Geissbergstrasse nicht sichergestellt werden. Eine solche Fahrtenbeschränkung 

verhindere die Erstellung von verkehrsintensiven Nutzungen und gewährleiste die 

Ansiedlung von Gewerbe mit wenig Verkehrsaufkommen.

9.4. 

Aus den Amtsberichten des Tiefbauamtes geht hervor, dass die Zwischenberichte des 

Ingenieurbüros Y., soweit die darin getroffenen Annahmen durch die Messungen des 

Tiefbauamtes aus dem Jahr 2011 und wegen der Bevorzugung des öffentlichen 

Verkehrs nicht widerlegt sind, brauchbare Angaben enthalten, die eine Beurteilung der 

mutmasslichen Verkehrsentwicklung auf der Geissbergstrasse unter Berücksichtigung 

von Strassenausbauten und Fahrtenbeschränkungen von 25/50/100 Fz/h und ha 

während der ASP erlauben. Weiter ergibt sich daraus, dass die in den 

Zwischenberichten enthaltenen Verkehrsprognosen, welche sich auf die ASP von 

Montag bis Freitag beziehen, auf die nachmittäglichen Samstags- und 

Sonntagsspitzenstunden übertragen werden können. Diesen Einschätzungen der 

kantonalen Fachstelle ist nichts entgegenzuhalten, zumal gemäss der Verkehrsstudie X. 

AG vom 28. August 2011 das Verkehrsaufkommen während der 

Samstagsspitzenstunden dasjenige während der ASP teilweise übertreffen kann 

(B 2014/107 act. 12/33, S. 14) und der Ausgangspunkt von 25 Fhz/h und ha während 

der ASP – und nicht während der nachmittäglichen Spitzenstunden am Wochenende – 

in den Zwischenberichten (vgl. S. 4 resp. 5 und 9 f.) zur Verhinderung von 

verkehrsintensiven Nutzungen nicht gegen die Fahrtenbeschränkungen am 

Wochenende, sondern für weitergehende, auch werktags gültige 

Fahrtenbeschränkungen sprechen würde, was die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung 

vom 26. September 2014 im Fall B 2014/107 zutreffend festgehalten hat (act. 11, S. 2). 

Indem sich die Vorinstanz zur Feststellung des entscheidrelevanten Sachverhalts auf 

diese Zwischen- und Amtsberichte stützte, kann ihr keine rechtsfehlerhafte 

unvollständige oder unrichtige Sachverhaltsabklärung vorgeworfen werden. Die 

getroffene Annahme, wonach ein weiteres Siedlungswachstum im Gebiet Geissberg/

Altenwegen, insbesondere auf den unüberbauten „Potentialflächen“, trotz weiterer 

Strassenausbauten ohne Beschränkungen des Verkehrs während der Spitzenstunden 

auf 25 Fz/h und ha an den Wochenenden eine Überlastung der Geissbergstrasse, 

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namentlich am Knoten Russen, erwarten lässt, erweist sich nicht als offensichtlich und 

erheblich unrichtig und damit nicht als unbrauchbar. Bei dieser Sachlage erübrigten 

sich weitergehende Berechnungen, namentlich solche für Leistungsnachweise ohne 

die angefochtene Fahrtenbeschränkung. Die Bezeichnung als „Zwischenbericht“ 

vermag daran nichts zu ändern. Die vorliegenden Berichte lassen eine Beurteilung zu 

(vgl. hierzu die Vernehmlassung der Beschwerdebeteiligten vom 1. Dezember 2014, 

B 2014/111 act. 17, S. 2). Ferner wird die Überprüfung der Sachverhaltsfeststellungen 

in den Zwischenberichten durch das Tiefbauamt dadurch nicht verfälscht, dass in der 

Verkehrsstudie der X. AG (vgl. S. 9 und 36) auf Fahrtenbeschränkungen von 25 Fz/h 

und ha nur samstags im Gebiet Geissberg/Altenwegen abgestellt und darin offenbar 

auch das Siedlungserweiterungsgebiet „Geissberg“ gemäss dem Zwischenergebnis 

S1.2c im Richtplan der Stadt St. Gallen (www.stadt.sg.ch) in die Verkehrsprognose 

miteinbezogen wird. Das Tiefbauamt stützte sich nur insoweit auf diese Studie, als es 

feststellte, die Möglichkeiten eines Ausbaus an den neuralgischen Knoten seien 

begrenzt (S. 3 f. des Amtsberichts). Hinsichtlich der Überprüfung der prognostizierten 

Verkehrsentwicklung in den Zwischenberichten, welche durch die Annahme eines 

grösseren Einzugsgebiets und von Fahrtenbeschränkungen lediglich am Samstag hätte 

beeinflusst werden können, stützte es sich, soweit aus dem Amtsbericht vom 19. 

Dezember 2012 ersichtlich, lediglich auf die Verkehrszählungen aus dem Jahr 2011. Im 

Weiteren beruht der im Rahmen des 16. Strassenbauprogramms geplante Ausbau der 

Geissbergstrasse nach Angaben der Vorinstanz, in deren Zuständigkeitsbereich die 

Projektierung dieser Ausbauten fällt (vgl. Art. 36 f. des Strassengesetzes, sGS 732.1, 

StrG, und Art. 25 lit. a des Geschäftsreglements der Regierung und der Staatskanzlei, 

sGS 141.3, GeschR), ausschliesslich auf den Empfehlungen in der „Verkehrsstudie 

Geissbergstrasse-Bildstrasse“ der X. AG (vgl. vorinstanzliche Vernehmlassungen vom 

9./26. September 2014, B 2014/107 act. 11, S. 2, B 2014/111 act. 11, S. 3, B 2014/116 

act. 13, S. 2, B 2014/117; 119; 120 je act. 11, S. 2 f., B 2014/118 act. 12, S. 2 f.). 

Entgegen der Meinung der Beschwerdeführerinnen hat die Vorinstanz durch den 

Beizug dieser Verkehrsstudie und den gestützt auf deren Variantenstudium verfassten 

Amtsbericht des kantonalen Tiefbauamtes vom 19. Dezember 2012 die Auswirkungen 

der im Rahmen des 16. Strassenbauprogramms geplanten Strassenausbauten 

(„Bestvarianten“) auf die Verkehrsentwicklung auf der Geissbergstrasse im 

angefochtenen Entscheid, soweit wesentlich, berücksichtigt. In diesem 

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Zusammenhang kann der Vorinstanz– entgegen der Auffassung der 

Beschwerdeführerinnen 6 bis 13 (B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 9 bzw. 10, act. 21, 

S. 3, und act. 28 Ziff. 2 f., B 2014/116 act. 26, S. 3, B 2014/118 act. 8, S. 10, act. 22, S. 

3, act. 29 Ziff. 2 f.) – auch keine Verletzung der Verfahrenskoordinationspflicht im Sinne 

von Art. 25a RPG (vgl. zum Geltungsbereich der Koordinationspflicht: Art. 25a Abs. 4 

RPG und Art. 1 des Gesetzes über die Verfahrenskoordination in Bausachen, sGS 

731.2, VKoG) und des rechtlichen Gehörs vorgeworfen werden. Dies umso mehr, als im 

Zeitpunkt der angefochtenen Entscheide noch kein Projekt vorlag (vgl. Vorlage 

Stadtparlament vom 23. Februar 2016, www.stadt.sg.ch). Die Vorinstanz war daher 

auch nicht verpflichtet, die Rekursverfahren zu sistieren (vgl. zur Sistierung: VerwGE 

B 2013/181 vom 19. August 2014 E. 2.1, www.gerichte.sg.ch). Im Übrigen lässt sich 

anhand der vorliegenden Akten nicht beurteilen, ob der seit dem Jahr 2006 

unterbliebene weitere Wandel zu verkehrsintensiven Nutzungen auf eine Sättigung oder 

auf die am 13. Juni 2006 erlassenen Planungszone und die strittige 

Teilzonenplanänderung (B 2014/107 act. 12/9/1) zurückzuführen ist.

10. 

Die Beschwerdeführerinnen 6 und 7 beanstanden weiter (B 2014/116 act. 9, S. 5 f., 

act. 26, S. 4), die Vorinstanz habe die Modellprognose 2004 nicht ediert.

Bei der „Modellprognose 2004“, auf welche im ersten Zwischenbericht vom Januar 

2008 (B 2014/107 Beilagen zu act. 12/9, S. 7 f.) verwiesen wird und auf welcher damit 

die vorliegend strittige Zonenplanänderung sowie mutmasslich die Einzonung im 

Gebiet Altenwegen aus dem Jahr 2006 beruht, handelt es sich – entgegen der 

Auffassung der Beschwerdebeteiligten (B 2014/116 act. 14/25 und 15/25, je S. 2) – 

offensichtlich nicht um ein verwaltungsinternes Aktenstück, welches ausschliesslich 

der internen Meinungsbildung dient (vgl. VerwGE B 2014/80 vom 27. November 2015 

E. 3.2.3 mit Hinweis auf BGer 1C_159/2014 vom 10. Oktober 2014 E. 4.3, 

www.gerichte.sg.ch). Daran ändert nichts, dass sich der entscheidrelevante 

Sachverhalt, soweit ersichtlich, bereits aus den Zwischenberichten des Ingenieurbüros 

Y. vom Januar/September 2008 und den Amtsberichten des Tiefbauamtes vom 

13. Juni 2012 und 19. Dezember 2012 ergibt (vgl. E. 9.4 hiervor) und die 

Voraussetzungen für eine akzessorische Überprüfung der Einzonung im Gebiet 

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Altenwegen vorliegend offensichtlich nicht erfüllt sind (vgl. hierzu VerwGE B 2013/199 

vom 25. August 2015 E. 6.2.1 mit Hinweis auf VerwGE B 2013/49 vom 8. Juli 2014 E. 

4.2.2, www.gerichte.sg.ch). Dasselbe würde im Übrigen auch für das im ersten 

Zwischenbericht (S. 13 f.) erwähnte „Modell 2010“ und den in der Verkehrsstudie der X. 

AG vom 23. August 2011 (B 2014/107 act. 12/33, S. 37) erwähnten, undatierten 

Schlussbericht „Entwicklung St. Gallen West“ gelten. Welche Rechtsfolgen sich daraus 

ergeben, kann indessen offen bleiben, da die Beschwerden ohnehin gutzuheissen sind. 

Zu erwähnen bleibt, dass die Vorinstanz ursprünglich beabsichtigte (B 2014/116 

act. 14/35 f. und 15/35 f.), die „Modellprognose 2004“ den Beschwerdeführerinnen 6 

und 7 zur Wahrung des Anspruchs auf rechtliches Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 

16 Abs. 1 VRP) zu edieren.

11. 

Die Beschwerdeführerinnen 1 bis 5 und 8 bis 13 stellen sich überdies auf den 

Standpunkt, die Vorinstanz habe gar keine Kompetenz, die streitige kommunale 

Regelung und damit den Streitgegenstand im Rekursverfahren zu ändern (B 2014/107 

act. 7, S. 17 f., B 2014/111 act. 7, S. 2 f. und 10-12, act. 21, S. 3 f., B 2014/117; 119; 

120 je act. 7, S. 7, 10 und 14-16 resp. 7 f., 10 f. und 15-17 bzw. 7, 9 f. und 14 f., je act. 

21, S. 4 f., B 2014/118 act. 8, S. 8, 11 und 15 f., act. 22, S. 4 f.).

11.1. 

Die Vorinstanz hat die streitbetroffene Fahrtenbeschränkung insofern eingeschränkt, 

als nur Fahrten während der Spitzenstunden zwischen 14 und 15 Uhr am Samstag 

und zwischen 16 und 17 Uhr am Sonntag darunter fallen sollen. Damit ging sie nicht 

über die Anträge der Beschwerdeführerinnen 1 bis 5 und 8 bis 13 im Rekursverfahren 

hinaus, welche auf Aufhebung des Planungserlasses lauteten. Eine Besserstellung 

(reformatio in melius) liegt nicht vor (vgl. hierzu Art. 56 Abs. 1 VRP, GVP 1987 Nr. 43 

und A. Griffel, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 

Zürich 2014, § 27 N 7 und 10). Zu prüfen ist, ob die Vorinstanz verpflichtet gewesen 

wäre, die Sache an die Beschwerdebeteiligte zurückzuweisen.

11.2. 

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Die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz nach Art. 56 Abs. 2 VRP drängt sich vor 

allem dann auf, wenn eine wesentliche Ergänzung der Beweisgrundlagen notwendig ist 

und wenn sonst der Rechtsweg um die einzige, mit vollem Nachprüfungsrecht 

ausgestattete Instanz verkürzt würde (vgl. GVP 1982 Nr. 78 E. 2a). Im Kanton St. Gallen 

ist die politische Gemeinde im Rahmen von Verfassung, Gesetz und übergeordneter 

Planung Planungsbehörde (Art. 2 Abs. 1 und Art. 4 f. BauG). Das dabei ausgeübte 

Ermessen hat gestützt auf allgemeine Rechtsprinzipien zweckmässig und angemessen 

zu erfolgen. Nach Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG gewährleistet das kantonale Recht die volle 

Überprüfung von Nutzungsplänen durch wenigstens eine Beschwerdebehörde. Der 

Anspruch umfasst neben der Rechts- und Sachverhaltskontrolle auch die 

Ermessenskontrolle. Diese Funktion kommt im Rahmen des Rekursverfahrens dem 

dafür zuständigen Departement zu (Art. 46 Abs. 1 VRP), welches den nötigen 

Ermessensspielraum der Planungsbehörde bei der Orts- und Regionalplanung wahrt 

(Art. 3 Abs. 2 zweiter Satz BauG und Art. 2 Abs. 3 RPG). Weder die Rechtsmittel- noch 

die Genehmigungsinstanz darf das eigene Ermessen anstelle desjenigen der Gemeinde 

setzen. Die politische Gemeinde darf nicht verpflichtet werden, eine rechtskonforme 

und zweckmässige Planungsmassnahme aufzuheben und an deren Stelle eine andere, 

nicht zweckmässigere Lösung umzusetzen. Die kantonalen Behörden können jedoch 

im Rahmen der Zweckmässigkeitsprüfung nicht erst einschreiten, wenn die Lösung der 

Gemeinde ohne sachliche Gründe getroffen wurde und schlechthin unhaltbar ist. 

Vielmehr dürfen sie die Ortsplanung korrigieren, wenn sie sich aufgrund 

überkommunaler öffentlicher Interessen als unzweckmässig erweist oder wenn sie den 

wegleitenden Grundsätzen und Zielen der Raumplanung nicht entspricht oder diesen 

unzureichend Rechnung trägt (vgl. VerwGE B 2012/3 vom 8. November 2013 E. 5.1 mit 

Hinweisen, www.gerichte.sg.ch).

11.3. 

Mit der Abänderung der strittigen Zonenvorschrift bezweckte die Vorinstanz die ihrer 

Ansicht nach zu unbestimmte Norm mit der Rechtssicherheit in Einklang zu bringen. 

Damit setzte sie nicht ihr eigenes Ermessen anstelle desjenigen der 

Beschwerdebeteiligten, sondern beschränkte sich darauf, die strittige 

Zonenplanänderung im Rahmen der Rechts- und nicht der Zweckmässigkeitskontrolle 

zu präzisieren. Zu einem solchen Vorgehen war sie ohne weiteres befugt, ohne in den 

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Zuständigkeitsbereich oder die Gemeindeautonomie der Beschwerdebeteiligten 

einzugreifen. Von einer weitgehenden materiellen Änderung des Planungserlasses kann 

keine Rede sein, zumal die von den Beschwerdeführerinnen 1 bis 5 und 8 bis 13 

insinuierte „flexible Lösung“ nach dem Willen der Beschwerdebeteiligten die 

Festlegung der Spitzenstundenzeiten mitumfasste (vgl. die Vernehmlassungen der 

Beschwerdebeteiligten vom 1. Dezember 2014, B 2014/107; 111; 117; 119; 120 je act. 

17, S. 4, 3, resp. 2 f., B 2014/118 act. 18, S. 2 f.). Bei der Präzisierung stützte sich die 

Vorinstanz auf die in der Vorlage an das Stadtparlament vom 29. September 2011 

(B 2014/107 act. 12/9/12, S. 9) deklarierten nachmittäglichen Spitzenstunden zwischen 

14 und 15 Uhr am Samstag und zwischen 16 und 17 Uhr am Sonntag (vgl. je act. 2, 

B 2014/107 S. 26 f., B 2014/111 S. 31 f., B 2014/117 S. 43 f.), welche die 

Beschwerdebeteiligte in ihren Stellungnahmen vom 1. Dezember 2014 (B 2014/107 act. 

17, S. 4, B 2014/111 act. 17, S. 3, B 2014/117; 119; 120 je act. 17, S. 2 f., B 2014/118 

act. 18, S. 2 f.) anhand der Auswertung der Verkehrszahlen des Jahres 2013 bestätigte. 

Da die Beschwerdebeteiligte zusammen mit dem kantonalen Tiefbauamt laufend 

Verkehrsmessungen auf der Geissbergstrasse durchführt (www.stadt.sg.ch, 

www.verkehrszahlen.sg.ch) und keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ihre 

Angaben nicht auf diesen objektiven Messwerten beruhen, durfte die Vorinstanz, ohne 

in Willkür (Art. 9 BV) zu verfallen, auf die Angaben der Beschwerdebeteiligten abstellen, 

selbst wenn die Spitzenstundenbelastungen an Samstagen gemäss der Verkehrsstudie 

der X. AG vom 23. August 2011 (B 2014/107 act. 12/33, S. 14) je nach 

Verkehrsbeziehung im Zeitbereich von 14 bis 18 Uhr auftreten und unregelmässiger als 

eine Abendspitzenstunde sein können und es – entgegen der Ansicht der Vorinstanz 

(B 2014/111 act. 11, S. 2) – nicht Sache des Verwaltungsgerichts ist, den Sachverhalt 

in diesem Punkt erstinstanzlich zu ergänzen. Darüber hinaus handelt es sich bei der 

Frage, ob die streitbetroffene Nutzungsbeschränkung genügend bestimmt ist, um eine 

Rechtsfrage, welche das Verwaltungsgericht mit voller Kognition überprüft (vgl. 

Art. 61 VRP sowie E. 14 hiernach). Insofern wurde der Rechtsmittelweg durch das 

Vorgehen der Vorinstanz nicht verkürzt. Bei dieser Ausgangslage war die Vorinstanz 

nicht verpflichtet, die Sache an die Beschwerdebeteiligte zurückzuweisen, zumal die 

Beschwerdebeteiligte mit den vorgenommenen Präzisierungen ausdrücklich 

einverstanden war (vgl. Vernehmlassungen vom 1. Dezember 2014, B 2014/107; 111; 

117; 119; 120 je act. 17, S. 4 resp. 3 bzw.  2 f., B 2014/118 act. 18, S. 2 f.). Im Übrigen 

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stand den Beschwerdeführerinnen 1 bis 5 und 8 bis 13 gestützt auf Art. 15 Abs. 2 VRP 

und Art. 29 Abs. 2 BV kein Anspruch auf Anhörung zu, da sie durch die Präzisierung 

der Zonenplanänderung nicht schlechtergestellt wurden.

12. 

Unbegründet ist ferner der Einwand der Beschwerdeführerinnen 1 und 2, der 

Zonenplan genüge nicht als Grundlage für einen Grundrechtseingriff wie den 

vorliegenden, da er nicht gemäss Art. 36 Abs. 1 BV als Gesetz qualifiziert werden 

könne (B 2014/107 act. 7, S. 12). Das Erfordernis der Gesetzesform ist durch Art. 14 ff. 

RPG und Art. 6 ff. BauG, insbesondere Art. 28  BauG (vgl. E. 13 hiernach), erfüllt.

13. 

Die Beschwerdeführerinnen vertreten sodann die Auffassung, Art. 28  BauG biete 

keine gesetzliche Grundlage für den Erlass der strittigen Fahrtenbeschränkungen. 

Überdies bestehe in Art. 69  BauG bereits ein gesetzliches Instrumentarium, um 

unerwünschte Auswirkungen von Anlagen, welche erheblichen Verkehr induzierten, zu 

erfassen. Art. 28  BauG sei nicht zusätzlich anwendbar. Sodann sei die 

Teilzonenplanänderung nicht mit den Ortsplanungsinstrumenten gemäss Art. 4 ff. BauG 

vereinbar (B 2014/107 act. 7, S. 13 f., B 2014/111 act. 7, S. 8-10 und 13, B 2014/116 

act. 9, S. 13 f., B 2014/117; 119; 120 je act. 7, S. 20-24 bzw. 21-25 resp. 19-23, 

B 2014/118 act. 8, S. 20-25).

13.1. 

Die strittige Zonenplanänderung stellt zweifellos einen Eingriff in die 

verfassungsrechtlich garantierte Eigentums- und Wirtschaftsfreiheit (Art. 26 Abs. 1, Art. 

27 Abs. 1, Art. 94 Abs. 1 BV) dar. Sie wäre nur zulässig, wenn sie auf einer gesetzlichen 

Grundlage beruht (Art. 36 Abs. 1 BV). Art. 28  BauG, auf welchen sich die 

Beschwerdebeteiligte und die Vorinstanz berufen, lautet wie folgt:

„Art. 28  Zonen für bestimmte Nutzungsarten

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Fällt die Zuweisung eines Gebietes zu einer Zone nur für bestimmte Nutzungen in 

Betracht, kann die politische Gemeinde im Zonenplan für das betreffende Gebiet die 

zulässigen Nutzungen im Rahmen des Zonenzwecks festlegen.“

In der Botschaft zum III. Nachtragsgesetz zum Baugesetz vom 11. Oktober 1994 

(ABl 1994 S. 2247 ff., S. 2258 f.) wurde der Erlass von Art. 28  BauG damit 

begründet, dass auf die Ausscheidung einer Bauzone ohne die Möglichkeit, im 

Zonenplan für das betreffende Gebiet die zulässigen Nutzungen im Rahmen des 

Zonenzwecks einschränkend festzulegen (bspw. Ausscheidung einer Gewerbe-

Industrie-Zone für die Errichtung einer Gärtnerei oder Sägerei), unter Umständen 

verzichtet werden müsste, womit berechtigten Anliegen nicht Rechnung getragen 

werden könnte (vgl. H. Hess, in: Das III. Nachtragsgesetz zum st. gallischen Baugesetz, 

St. Gallen 1997, S. 16 f.). Anlässlich der Totalrevision des Wasserbaugesetzes wurde 

Art. 28  BauG dahingehend angepasst, als die Befugnis, die zulässigen Nutzungen 

festzulegen, auf sämtliche Zonenarten ausgedehnt wurde. In der Botschaft zum 

Wasserbaugesetz vom 22. April/14. Mai 2008 wurde dazu festgehalten, dass diese 

Möglichkeit von Nutzen sein könne, wenn ortsplanerische Gründe eine Differenzierung 

erforderten (vgl. ABl 2008 S. 2175 ff., S. 2219, www.ratsinfo.sg.ch, und VerwGE B 

2010/289 vom 6. Juli 2011 E. 2.2.2.3, www.gerichte.sg.ch). Aus den Materialien, worin 

lediglich beispielhaft gewerbliche Nutzungen aufgezählt werden, ergeben sich 

demnach keine Anhaltspunkte für einen abschliessenden Katalog von bestimmten 

Nutzungsarten innerhalb des jeweiligen Zonenzwecks. Hinsichtlich der vorgesehenen 

Fahrtenbeschränkungen ist somit weder von einer Lücke im Gesetz noch von einem 

qualifizierten Schweigen auszugehen (vgl. hierzu BGE 138 II 1 E. 4.2). Vielmehr ist auf 

den Wortlaut der Bestimmung abzustellen. Wie die Vorinstanz in den angefochtenen 

Entscheiden (je act. 2, B 2014/107 S. 24 f., B 2014/111 S. 30 f., B 2014/116 S. 33, 

B 2014/117 S. 41 f.) nachvollziehbar erwog, spricht Art. 28  BauG allgemein von 

„bestimmten Nutzungsarten“. Auch gemäss dem Wortlaut ist die Differenzierung der 

für das betreffende Gebiet zulässigen Nutzungen im Rahmen des Zonenzwecks somit 

nicht beschränkt. Im Übrigen schliesst Art. 28  BauG nicht aus, den Zonenzweck in 

einem bestimmten Gebiet nachträglich einzuschränken (vgl. ABl 2008 S. 2219).

13.2. 

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Gemäss der Vorlage an das Stadtparlament vom 29. September 2011 (B 2014/107 

act. 12/9/12, S. 7 f.) sollen die Fahrtenbeschränkungen im Zonenplan erlassen werden, 

um im Gebiet Geissberg/Altenwegen verkehrsreiche Nutzungen auszuschliessen und 

die künftige Entwicklung auf Produktions- und Dienstleistungsbetriebe mit weniger 

Verkehrsfolgen zu konzentrieren. Durch die Beschränkung der Fahrtenzahlen am 

Wochenende soll nicht in erster Linie der Verkehr verringert, sondern es sollen 

hauptsächlich Einkaufszentren, Fachmärkte und Freizeitanlagen ausgeschlossen 

werden. Dabei soll die Definition der verkehrsextensiven zulässigen Nutzungen und der 

verkehrsintensiven unzulässigen Nutzungen über die Fahrtenzahl erfolgen, die von den 

jeweiligen Vorhaben verursacht wird. Zulässig sollen nurmehr diejenigen Nutzungen 

sein, welche während den nachmittäglichen Spitzenstunden des übergeordneten 

Strassennetzes am Samstag zwischen 14 und 15 Uhr und am Sonntag zwischen 16 

und 17 Uhr nicht mehr als 25 Fahrten (Zu- und Wegfahrten zusammen) pro ha 

Grundfläche generieren. Gemäss dem Amtsbericht des Tiefbauamtes vom 13. Juni 

2012 geht mit dieser Beschränkung eine Differenzierung nach verkehrsintensiven resp. 

–extensiven Nutzungen einher (B 2014/107 act. 9/17, S. 2). Mit anderen Worten wird 

der Zonenzweck mit dieser Fahrtenbeschränkung aus ortsplanerischen Gründen nach 

Nutzungsarten differenziert, auch wenn die Begriffe „verkehrsintensive bzw. –extensive 

Nutzungen“ in der Zonenvorschrift nicht ausdrücklich enthalten sind und darin auf die 

Auflistungen von (un)zulässigen Betrieben verzichtet wird. Es sollen nicht mehr alle 

Arten von in der Wohn-Gewerbe- resp. Gewerbe-Industrie-Zone zulässigen Nutzungen, 

sondern nurmehr verkehrsextensive Nutzungen zulässig sein. Im Weiteren lassen sich 

die Fahrtenzahlen etwa anhand der Parkplatzzahl, der Verkaufsfläche oder von 

Vergleichswerten (vgl. etwa die Angaben in den Zwischenberichten des Ingenieurbüros 

Y. vom Januar/September 2008, S. 10 f. resp. S. 19, B 2014/107 Beilagen zu act. 12/9) 

im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens von Fachleuten mittels Prognosen ohne 

weiteres bestimmen. Art. 28  BauG bildet demnach gemäss Art. 36 Abs. 1 BV eine 

genügende gesetzliche Grundlage für die von der Beschwerdebeteiligten geplante 

ortsplanerische Nutzungsbeschränkung mittels Fahrtenzahlen (vgl. bereits VerwGE B 

2001/175-177 vom 18. November 2003 E. 2d/gg). Daran ändert nichts, dass diese 

Nutzungsbeschränkung auch dazu dient, den Zonenplan nachträglich auf die 

Kapazitäten des Verkehrsnetzes abzustimmen, und dadurch allfällige Aus- oder 

Abzonungen im Gebiet Geissberg/Altenwegen verhindert werden. Weiter schliesst 

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Art. 69  BauG, welcher erhöhte Standort- und Erschliessungsanforderungen sowie 

eine überbauungs- resp. Gestaltungsplanpflicht für Bauten und Anlagen mit 

überörtlicher Bedeutung vorschreibt (vgl. Art. 3 Abs. 3 lit. a, b und d RPG und VerwGE 

B 2003/24 vom 26. August 2003 E. 5c auszugsweise in: Juristische Mitteilungen des 

Baudepartements 2003/III Nr. 23, siehe auch Koordinationsblatt IV 32 des kantonalen 

Richtplans, www.sg.ch, B. Heer, St. Gallisches Bau- und Planungsrecht, Bern 2003, 

N 701, N. Eichbaum, Raumplanungs- und umweltrechtliche Problemfelder beim Bau 

von Einkaufszentren und Fachmärkten, S. 182, B. Heer, Materielles Baupolizeirecht II 

und Baubewilligungsverfahren, in: Das Nachtragsgesetz zum st. gallischen Baugesetz, 

St. Gallen 1983, S. 189 ff., und ABl 1980 S. 1404 und 1414 f.), nicht aus, dass mit der 

strittigen Zonenplanänderung Nutzungsbeschränkungen in Form von 

Fahrtenbeschränkungen auch für Bauten und Anlagen ohne überörtlichen Bedeutung 

erlassen werden. Solche kleineren oder mittleren Vorhaben können nach den 

zutreffenden Ausführungen der Beschwerdebeteiligten in der Vorlage an das 

Stadtparlament vom 29. September 2011 (B 2014/107 act. 12/9/12, S. 5) in der Summe 

hinsichtlich der Verkehrsbelastung unter Umständen vergleichbare oder gravierendere 

Folgen haben als ein einzelnes überörtliches Projekt. Ferner ermöglicht es 

Art. 28  BauG, die zulässigen Nutzungen im Rahmen des Zonenzwecks unmittelbar 

im Zonenplan selber – und nicht nur durch überbauungs- oder Gestaltungspläne – 

festzulegen (vgl. ABl 1994 S. 2259). Die vorgesehene Regelung ist deshalb mit der 

Systematik des Planungsrechts nach Art. 4 ff. BauG vereinbar. Sodann wird durch die 

vorliegende Nutzungsbeschränkung keine unzulässige im kantonalen Gesetz nicht 

vorgesehene Nutzungsart eingeführt oder die bestehende Wohn-Gewerbe- bzw. 

Gewerbe-Industrie-Zone im Gebiet Geissberg/Altenwegen „faktisch“ umgezont. 

Vielmehr handelt es sich, wie bereits ausgeführt, um eine Differenzierung innerhalb der 

Wohn-Gewerbe- resp. Gewerbe-Industrie-Zone (vgl. hierzu sachgemäss VerwGE 

B 2009/97; 100 vom 24. Februar 2010 E. 2.4.1 ff. www.gerichte.sg.ch). Deren 

Einführung im kommunalen Rahmennutzungsplan gestützt auf Art. 28  BauG bedarf 

keiner zusätzlichen Grundlage im kantonalen BauG. Mit der Einführung der 

Markierungslinien, welche unabhängig von den jeweiligen Zonenvorschriften eine 

weitgehende Lockerung der ordentlichen Abstandsvorschriften erlauben (Art. 24

Abs. 2 BauG), oder der überbauungs- oder Gestaltungsplanpflicht (Art. 69 Abs. 5 und 

Art. 69  Abs. 2 BauG) und damit der Einführung eines zusätzlichen Verfahrens kann 

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sie nicht gleichgesetzt werden, selbst wenn sie erhebliche Eingriffe in die Eigentums- 

und Wirtschaftsfreiheit zur Folge haben kann.

14. 

Die Beschwerdeführerinnen 1 bis 5 und 8 bis 13 sind des Weiteren der Meinung, die 

angefochtene Planungsmassnahme sei derart unbestimmt, dass sie mit den 

Grundsätzen der Rechts- und Planungssicherheit nicht vereinbar sei und grösste 

Probleme im Vollzug zu erwarten seien. Ferner sei das Fahrtenzahlkriterium nicht 

Gegenstand der gültigen Baubewilligungen gewesen. Die Festsetzung einer 

Fahrtenzahl für einen bestehenden Betrieb stelle eine unzulässige Rückwirkung dar 

(B 2014/107 act. 7, S 16 f., act. 21, S. 6, B 2014/111 act. 7, S. 10, B 2014/117; 119; 

120 je act. 7, S. 29 f. resp. 28 f., je act. 21, S. 6, B 2014/118 act. 8, S. 30, act. 22, S. 6).

14.1. 

Das Gesetz muss so präzise formuliert sein, dass der Bürger sein Verhalten danach 

einrichten und die Folgen eines bestimmten Verhaltens mit einem den Umständen 

entsprechenden Grad an Gewissheit erkennen kann (vgl. BGE 141 I 201 E. 4.6 mit 

Hinweis auf BGE 109 Ia 273 E. 4d und BGE 138 IV 13 E. 4.1 mit Hinweisen). Das so 

zum Ausdruck gebrachte Legalitätsprinzip ist als zentraler Grundsatz des öffentlichen 

Rechts in Art. 5 Abs. 1 und Art. 36 Abs. 1 BV sowie Art. 5 Abs. 1 und Art. 8 Abs. 1 der 

Verfassung des Kantons St. Gallen (sGS 111.1, KV) verankert. Auf kommunaler Ebene 

bildet der Gesetzesvorbehalt erst dann eine effektive rechtsstaatliche Garantie, wenn 

die belastenden kommunalen Normen nicht unnötigerweise wesentliche Wertungen 

und Entscheidungen dem Gemeinde- resp. Stadtrat als Gesetzesanwender überlassen. 

Die optimale Bestimmtheit der Regelung in einem kommunalen Reglement richtet sich 

nach dem jeweiligen Zusammenhang und erfordert eine Abwägung aller 

massgebenden Gesichtspunkte (vgl. A. Baumann, Aargauisches Gemeinderecht, 

Zürich 2005, S. 127 f., und T. Nüssle, Demokratie in der Nutzungsplanung und Grenzen 

für informale Absprachen, Zürich 2005, S. 60 f.).

14.2. 

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Unter Berücksichtigung der von der Vorinstanz vorgenommenen Präzisierung lautet die 

strittige Zonenvorschrift wie folgt:

„Zulässig sind zonengemässe Nutzungen, wenn während den nachmittäglichen 

Spitzenstunden des übergeordneten Strassennetzes am Samstag zwischen 14.00 Uhr 

bis 15.00 Uhr und Sonntag zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr 25 Fahrten (Zu- und 

Wegfahrten zusammen) pro ha Grundfläche nicht überschritten werden.“

Zunächst wurde die massgebliche Geltungsdauer des Passus „nachmittäglichen 

Spitzenstunden des übergeordneten Strassennetzes“ durch die Vorinstanz auf die Zeit 

von 14 und 15 Uhr bzw. 16 und 17 Uhr klar eingegrenzt. Daran ändert nichts, dass die 

Spitzenstunden auf einem bestimmten Abschnitt des Kantons- und 

Nationalstrassennetzes nach Ansicht der Beschwerdeführerinnen 8 bis 13 nicht gleich 

sein müssen und der Ausdruck „übergeordnetes Strassennetz“ auslegungsbedürftig 

ist. Weiter ist die Bezeichnung „(Zu- und Wegfahrten zusammen)“ nicht 

interpretationsbedürftig. Klarerweise muss es sich dabei um die Summe der Zu- und 

Wegfahrten handeln, selbst wenn dadurch nicht sämtliche Zufahrten zur gleich grossen 

Zahl an Wegfahrten führen müssen. Insofern ist die strittige Zonenvorschrift genügend 

bestimmt. Ausser Acht gelassen hat die Vorinstanz indessen, dass der Ausdruck 

„Grundfläche“ im Baugesetz und in der Bauordnung der Stadt St. Gallen (sRS 731.1, 

BO) in Bezug auf Gebäude bereits verwendet wird (vgl. Art. 64 Abs. 1 BauG und Art. 30 

Abs. 1 BO). Ob sie dementsprechend verpflichtet gewesen wäre, den Begriff 

„Grundfläche“ im Interesse der Rechtssicherheit gemäss dem Willen des kommunalen 

Gesetzgebers (vgl. Vorlage Stadtparlament vom 29. September 2011, S. 9, B 2014/107 

act. 12/9/12) durch denjenigen der „anrechenbaren Parzellenfläche“ (vgl. Art. 61 Abs. 1 

und 3, Art. 63  Abs. 1 und 3 sowie Art. 64 Abs. 1 und 2 BauG) zu ersetzen, kann 

indessen offen gelassen werden, da die Beschwerden ohnehin gutzuheissen sind. 

Ansonsten hat die Vorinstanz in Erwägung 6.4.1 des angefochtenen Entscheides im 

Verfahren B 2014/116 mit Recht festgehalten, dass es die selbstverständliche Folge 

einer jeden Zonenplanänderung sei, dass die neuen Regelungen auf unter altem Recht 

begründete Bauten und Anlagen, die unter neuem Recht andauern, angewendet 

würden (act. 2, S. 35). Von einer unzulässigen Rückwirkung kann keine Rede sein, 

zumal keine Hinweise vorliegen, dass durch die vorliegende Rückanknüpfung in 

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wohlerworbene Rechte eingegriffen oder diese mit dem Vertrauensschutz kollidieren 

würde (vgl. hierzu BGE 133 II 97 E. 4.1 mit Hinweisen).

15. 

Soweit die Beschwerdeführerinnen 1 bis 5 die Meinung vertreten, die 

Beschwerdebeteiligte versuche ihre Erschliessungspflicht zu umgehen (B 2014/107 

act. 7, S. 21, B 2014/111 act. 7, S. 6), ist festzuhalten, dass sich die Erschliessung 

grundsätzlich nach den Nutzungsplänen zu richten hat und nicht umgekehrt (vgl. BGE 

116 Ia 221 E. 4a). Die Nutzungspläne bestimmen die Art der Bodennutzung, und die 

Erschliessungspläne stellen insbesondere für die Bauzonen ein Element dieser Planung 

dar. Die Erschliessung dient somit der Verwirklichung der Planung (vgl. BGE 127 I 103 

E. 7d). Inwiefern die Beschwerdebeteiligte wegen der beabsichtigten 

Zonenplanänderung ihrer Erschliessungspflicht nach Art. 19 Abs. 2 RPG und Art. 50 

Abs. 1 BauG nicht nachkommen sollte, wird durch keinerlei Fakten oder Anhaltspunkte 

erhärtet.

16. 

Die Beschwerdeführerinnen 6 und 7 bringen im Weiteren vor, die Beschwerdebeteiligte 

habe ihre Pflicht verletzt, ihre Planung auf diejenige der Politischen Gemeinde 

Gaiserwald abzustimmen (B 2014/116 act. 9, S. 15 f., act. 26, S. 3 f.).

Laut Art. 2 Abs. 1 BauG ist die Ortsplanung Sache der politischen Gemeinde. Nach Art. 

2 Abs. 1 zweiter Satzteil RPG stimmen die Gemeinden die für ihre raumwirksamen 

Aufgaben nötigen Planungen aufeinander ab (vgl. hierzu Art. 35 ff. BauG und Art. 5 des 

Planungsreglements der Stadt St. Gallen, sRS 731.4). Diese Pflicht erschöpft sich 

darin, gegenseitige Behinderungen und Widersprüche zwischen Planungen für 

benachbarte Gebiete zu vermeiden (vgl. Art. 2 Abs. 3 RPV und BGE 114 Ia 466 E. 1b). 

Im konkreten Fall ist nicht erkennbar und wird von den Beschwerdeführerinnen 6 und 7 

auch nicht weiter dargetan, inwiefern die strittige Nutzungsbeschränkung im 

Widerspruch zum Zonenplan der Politischen Gemeinde Gaiserwald stehen oder diese 

behindern würde, selbst wenn das direkt an die Gemeindegrenze anschliessende 

Gewerbe- und Industriegebiet in Abtwil in die verkehrliche Gesamtbetrachtung 

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einzubeziehen ist (vgl. hierzu die Messungen und das Variantenstudium in der 

Verkehrsstudie der X. AG vom 23. August 2011, B 2014/107 act. 12/33, S. 13 f. und 

18-31). Der Beschwerdebeteiligten kann keine Verletzung ihrer Planungspflicht 

angelastet werden.

17. 

Schliesslich erweist sich der Einwand der Beschwerdeführer 3 bis 5, die strittige 

Zonenplanänderung verstosse gegen die Vorgaben des kantonalen Richtplans (B 

2014/111 act. 7, S. 14, act. 21, S. 4 f.), als unbegründet. Das Gebiet Geissberg/

Altenwegen ist im Richtplan nicht als Positivstandort für publikumsintensive 

Einrichtungen festgesetzt (vgl. Koordinationsblatt IV 32, S. 4 f., www.sg.ch).

18. 

Gemäss den vorstehenden Erwägungen sind die Beschwerden gutzuheissen, soweit 

darauf eingetreten wird, und die angefochtenen Entscheide aufzuheben. Da die 

Beschwerdegegnerin sowohl in den Rekurs- als auch in den Beschwerdeverfahren 

stillschweigend auf eine Vernehmlassung und eigene Rechtsbegehren verzichtet hat, 

ist sie nicht mehr als Beteiligte im Sinne von Art. 95 Abs. 1 VRP zu betrachten, weshalb 

ihr keine Kosten auferlegt werden (vgl. VerwGE B 2013/199 vom 25. August 2015 E. 7, 

www.gerichte.sg.ch, Cavelti/Vögeli, a.a.O., N 767 und R. Hirt, Die Regelung der Kosten 

nach st. gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, Lachen/St. Gallen 2004, S. 81 f.). 

Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend gehen die amtlichen Kosten der Rekurs- 

und Beschwerdeverfahren zulasten der Beschwerdebeteiligten (Art. 95 Abs. 1 VRP). 

Für die zehn Rekursverfahren (12-376, 12-367; 369; 371, 12-415; 417, 12-418; 419; 

420; 421) hat die Vorinstanz den Parteien insgesamt Fr. 20‘500.-- auferlegt (je act. 2, S. 

36, 37 f., 39 f. resp. 47 f.). Für die sieben Beschwerdeverfahren erscheint eine 

Entscheidgebühr von insgesamt Fr. 10‘500.-- angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der 

Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Auf die Erhebung wird verzichtet (Art. 95 Abs. 

3 VRP). Der Beschwerdeführerin 1 sowie den Beschwerdeführerinnen 3 bis 9 sowie 11 

und 13 ist der in den jeweiligen Rekursverfahren geleistete Kostenvorschuss von je 

Fr. 1000.-- zurückzuerstatten. Folgende in den jeweiligen Beschwerdeverfahren 

geleisteten Kostenvorschüsse werden zurückerstattet:

http://www.sg.ch

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Beschwerdeführerinnen 1 und 2            Fr. 4000.--

Beschwerdeführer 3 bis 5                      je Fr. 1500.--

Beschwerdeführerinnen 6 und 7            je Fr. 1500.--

Beschwerdeführerinnen 8 und 9            je Fr. 1500.--

Beschwerdeführerinnen 10 und 11        Fr. 1500.--

Beschwerdeführerinnen 12 und 13        Fr. 1500.--

 

Die Beschwerdeführerinnen haben grossmehrheitlich obsiegt, weshalb die 

Beschwerdebeteiligte sie für die Rekurs- und Beschwerdeverfahren ausseramtlich zu 

entschädigen hat (Art. 98 Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 98  VRP). Ohne 

Kostennote wird die Entschädigung ermessensweise festgesetzt (Art. 6 der 

Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75, HonO). Unter 

Berücksichtigung der massgebenden Faktoren (vgl. Art. 31 Abs. 1 des 

Anwaltsgesetzes, sGS 963.70, AnwG, sowie Art. 19, Art. 22 Abs. 1 lit. a und b HonO 

und Art. 28  Abs. 1 HonO) und des Umstands, dass die jeweilige Rechtsvertretung 

mehrere Parteien vertritt (vgl. 17 HonO analog), hat die Beschwerdebeteiligte die 

Beschwerdeführerinnen für die sieben Beschwerde- (B 2014/107; 111; 116; 117-120) 

und zehn Rekursverfahren (12-367; 369; 371; 376; 415; 417-421), wie folgt 

ausseramtlich zu entschädigen:

 

Beschwerdeführerinnen 1 und 2     je Fr. 4000.-- (total: Fr. 8000.--) zuzüglich 4 % 

Barauslagen

Beschwerdeführer 3 und 5              je Fr. 2670.-- (total Beschwerdeführer 3 bis 5: 

                                                        Fr. 8000.--) zuzüglich 4 % Barauslagen

bis

bis

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Beschwerdeführer 4                        Fr. 2670.-- zuzüglich 4 % Barauslagen und 

Mehrwertsteuer

Beschwerdeführerinnen 6 und 7     je Fr. 4000.-- (total: Fr. 8000.--) zuzüglich 4 % 

Barauslagen

Beschwerdeführerinnen 9 bis 12    je Fr. 1330.-- (total Beschwerdeführerinnen 8 bis 13:

                                                        Fr. 8000.--) zuzüglich 4 % Barauslagen

Beschwerdeführerinnen 8 und 13   je Fr. 1340.-- zuzüglich 4 % Barauslagen und

                                                        Mehrwertsteuer

 

Weil die zu entschädigenden Beschwerdeführerinnen 1 bis 3, 5 bis 7 sowie 9 bis 12 

selber mehrwertsteuerpflichtig sind (www.uid.admin.ch), können sie die der 

Honorarrechnung ihres jeweiligen Anwalts belastete Mehrwertsteuer von ihrer eigenen 

Steuerschuld abziehen, ohne dass ihnen dadurch eine Mehrbelastung entsteht. Die 

Mehrwertsteuer muss bei der Bemessung der ausseramtlichen Entschädigung daher 

nicht zusätzlich berücksichtigt werden (vgl. VerwGE B 2015/273 vom 27. April 2016 E. 

4.3 mit Hinweis auf VerwGE B 2013/206 vom 3. Dezember 2013 E. 3, 

www.gerichte.sg.ch, und R. Hirt, a.a.O., S. 194). Beim Beschwerdeführer 4 sowie bei 

den Beschwerdeführerinnen 8 und 13 wird die Mehrwertsteuer dazu gerechnet (Art. 29 

HonO).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1. 

Die Beschwerdeverfahren B 2014/107, B 2014/111 sowie B 2014/116 bis B 2014/120 

werden vereinigt.

 

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2. 

Die Beschwerden werden gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird, und die 

angefochtenen Entscheide aufgehoben. Damit sind auch der Beschluss der 

Beschwerdebeteiligten vom 17. August 2010, die Einspracheentscheide der 

Beschwerdebeteiligten vom 29. September 2011, der Erlass des Stadtparlaments der 

Beschwerdebeteiligten vom 22. November 2011 und der zustimmende Entscheid der 

Bürgerschaft der Beschwerdebeteiligten zur Zonenplanänderung Geissberg/

Altenwegen aufgehoben.

 

3. 

Die amtlichen Kosten der Rekurs- und Beschwerdeverfahren von insgesamt Fr. 

31‘0