# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9d4763c6-0193-5bfb-8a19-36e782f5ab20
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-10
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 10.01.2018 I 2017 24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-24_2018-01-10.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2017 24

Entscheid vom 10. Januar 2018

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Christian Jaeggi,
Alderstrasse 40, 8008 Zürich, Postfach, 8034 Zürich,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ________) ________ ist Mutter von zwei Söhnen 
(________). Am 30. März 2016 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Be-
zug von IV-Leistungen ein. Die gesundheitlichen Probleme wurden mit Depressi-
onen und Konzentrationsstörungen umschrieben (vgl. IV-act. 1 i.V.m. 10, 11, 20). 

B. A.________ hatte seit dem 1. Juni 2008 als Maschinen-/Anlageführerin für 
die B.________ AG in C.________ (einem Produktionsbetrieb ________) gear-
beitet.

Am 28. Oktober 2012 erlitt A.________ bei einer unverschuldeten PW-Frontal-
kollision in D.________ u.a. eine HWS-Distorsionsverletzung (ohne Kopfanprall) 
mit Erstbehandlung im J.________ (Spital). Ab 8. Januar 2013 nahm sie die Ar-
beit zu 25% auf (mit anschliessender Steigerung). Mit Schreiben vom 13. No-
vember 2013 stellte die Suva D.________ die UVG-Versicherungsleistungen ein 
und verneinte einen Anspruch auf eine UVG-Invalidenrente sowie auf eine Inte-
gritätsentschädigung. An diesem Ergebnis hielt die Suva D.________ mit Verfü-
gung vom 27. Oktober 2014 fest. Eine dagegen erhobene Einsprache hat die 
Suva mit Entscheid vom 5. Juni 2015 abgewiesen (vgl. Suva-act. 1-261ff./276). 

Am 27. November 2015 hat die B.________ AG das Arbeitsverhältnis mit 
A.________ per 31. Januar 2016 mit umgehender Freistellung gekündigt (vgl. 
Alv-act. 164 i.V.m. IV-act. 15). Vom 3. Februar 2016 bis zum 18. März 2016 war 
A.________ in der K.________ (Klinik) hospitalisiert (IV-act. 27).

C. Nach diversen Abklärungen hat die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 26. Ok-
tober 2016 ausgeführt, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen 
(IV-act. 33). Dagegen liess A.________ am 4. November 2016 Einwände erhe-
ben (IV-act. 34).

D. Mit Verfügung vom 7. Februar 2017 hat die IV-Stelle das Leistungsbegeh-
ren abgewiesen (IV-act. 38). Gegen diese am 10. Februar 2017 eingegangene 
Verfügung liess A.________ rechtzeitig am 20. März 2017 beim Verwaltungsge-
richt Beschwerde einreichen mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung vom 7. Februar 2017 sei aufzuheben und es seien der Be-
schwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversicherung, ins-
besondere Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein-
gliederung und/oder Massnahmen beruflicher Art, eventualiter eine IV-Rente, 
zu gewähren.

2. Es sei ein zweiter Schriftenwechsel zur weiteren Begründung der Beschwerde 
anzuordnen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.

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E. Mit Vernehmlassung vom 21. April 2017 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen.

Mit Eingabe vom 5. Mai 2017 nahm die Beschwerdeführerin zur vorinstanzlichen 
Vernehmlassung Stellung.

Mit gerichtlichem Schreiben vom 8. September 2017 wurde die Beschwerdefüh-
rerin ersucht, diverse Fragen namentlich im Hinblick auf einen in der Beschwerde 
angesprochenen Arbeitsversuch (durch die Personalverleihfirma L.________) zu 
beantworten. 

Mit Schreiben vom 26. Oktober 2017 beantragte die Beschwerdeführerin, es sei-
en die Akten der Arbeitslosenversicherung beizuziehen. Nachdem diese Akten 
der Arbeitslosenversicherung eingegangen waren, wurde der Beschwerdeführe-
rin mit gerichtlichem Schreiben vom 16. November 2017 Frist angesetzt, um na-
mentlich zur aktuellen Tätigkeit für die betreffende Personalverleihfirma Stellung 
zu nehmen. Mit Eingabe vom 27. Dezember 2017 machte die Beschwerdeführe-
rin u.a. sinngemäss geltend, dass sie ungeachtet der aktuell erzielten Zwischen-
verdienste eine namhafte Einkommenseinbusse erleide und auf Unterstützung 
der IV für eine längerfristige berufliche Eingliederung angewiesen sei, zumal der-
zeit kein stabiles Arbeitsverhältnis vorliege.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung 
(IVG, SR 831.20) haben Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte 
Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet 
sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti-
gen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a), und soweit die 
Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind 
(lit. b). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem nach Art. 8 Abs. 
3 lit. abis IVG in Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein-
gliederung und nach Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG in den Massnahmen beruflicher Art 
selber (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeits-
vermittlung, Kapitalhilfe).

1.2 Der Gesetzgeber hat gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete 
Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation (Gewöhnung an den Arbeits-
prozess, Förderung der Arbeitsmotivation, Stabilisierung der Persönlichkeit, 
Einüben sozialer Grundfähigkeiten) und Beschäftigungsmassnahmen (Aufrecht-
erhaltung einer Tagesstruktur für die Zeit bis zum Beginn von Massnahmen be-
ruflicher Art oder bis zu einem Stellenantritt auf dem freien Arbeitsmarkt) in den 

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gesetzlichen Leistungskatalog aufgenommen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
8C_303/2009 vom 14.12.2010, publ. in BGE 137 V 1 Erw. 3.2, mit Verweis auf 
Art. 14a Abs. 2 IVG, Art. 4quinquies IVV, Botschaft vom 22. Juni 2005 zur Ände-
rung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [5. Revision], BBl 2005 
4523 und 4564; Kreisschreiben des BSV über die Integrationsmassnahmen 
[KSIM], gültig ab 1. Januar 2008, Rz. 9ff. sowie Anhang 1). Nach Art. 14a Abs. 1 
IVG haben Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50% 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) sind, Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur 
Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung, sofern dadurch die 
Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art 
geschaffen werden können. Der Anspruch setzt ausserdem die Fähigkeit der 
Versicherten voraus, eine Präsenzzeit von mindestens zwei Stunden täglich 
während mindestens vier Tagen pro Woche zu absolvieren (Art. 4quater Abs. 1 
IVV). Anspruch auf Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation haben 
Versicherte, die in Bezug auf Massnahmen beruflicher Art noch nicht 
eingliederungsfähig sind (Art. 4quater Abs. 2 IVV). 

1.3 Die Berufsberatung wird in Art. 15 IVG geregelt, die erstmalige berufliche 
Ausbildung in Art. 16 IVG, die Umschulung in Art. 17 IVG, die Arbeitsvermittlung 
in Art. 18 IVG, der Arbeitsversuch in Art. 18a IVG, der Einarbeitungszuschuss in 
Art. 18b IVG sowie die Kapitalhilfe in Art. 18d IVG.

1.4.1  In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliede-
rungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach 
den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Dies deshalb, weil die 
Eingliederung nach dem Willen des Gesetzgebers lediglich so weit sicherzustel-
len, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (vgl. BGE 130 V 
489f. Erw. 4.2 mit weiteren Hinweisen).

1.4.2  Die in Aussicht genommene Massnahme muss nicht nur geeignet und 
notwendig, sondern im Weiteren in sich und gesamtheitlich betrachtet angemes-
sen (verhältnismässig im engeren Sinne) sein. Diese Angemessenheit hat sach-
liche, zeitliche, wirtschaftlich-finanzielle und persönliche Teilgehalte: Danach 
muss die Massnahme ein bestimmtes Mass an Eingliederungswirksamkeit auf-
weisen; sodann muss gewährleistet sein, dass der angestrebte Eingliederungser-
folg voraussichtlich von einer gewissen Dauer ist. Des Weiteren muss der zu er-
wartende Erfolg in einem vernünftigen Verhältnis zu den Kosten der konkreten 
Eingliederungsmassnahme stehen. Schliesslich muss die konkrete Massnahme 
dem Betroffenen auch zumutbar sein (vgl. Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung 
des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl., N25 zu Art. 8 IVG mit Hinweisen). 

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2.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf 
es zunächst verlässlicher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Nach BGE 
125 V 351 (Erw. 3 S. 352ff.) ist bei der Beweiswürdigung mit Blick auf den 
Beweiswert eines Arztberichtes entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge 
und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (vgl. Urteil BGer 8C_780/2016 
vom 24.3.2017 Erw. 6.1 mit Verweis auf BGE 134 V 231 Erw. 5.1). Reine 
Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt 
und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich 
feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht, mithin die direkte ärztliche 
Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil BGer 
8C_674/2015 vom 2.2.2016 Erw. 2.2.1 mit Hinweisen). Berichten 
versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen kommt praxisgemäss nicht 
dieselbe Beweiskraft zu, wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag gegebenen Gutachten (Urteil 
BGer 8C_37/2015 vom 7.12.2015 Erw. 5.1). Die Tatsache allein, dass der 
betreffende Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, 
lässt jedoch nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit 
schliessen (vgl. Urteil BGer 8C_780/2016 vom 24.3.2017 Erw. 6.2 mit Hinweis). 

2.2 Im vorliegenden Fall verhält es sich so, dass die Beschwerdeführerin am 
28. Oktober 2012 innerorts in D.________ bei Schneefall einen Personenwagen 
unter 50 km/h lenkte, als sich auf ihrer Fahrbahn ein falsch fahrender 
Personenwagen näherte und es zu einer Frontalkollision kam (vgl. Suva-act. 1-
42/276). Bei den gleichentags durchgeführten Abklärungen im J.________ 
(Spital) wurde eine Kontusion des Mittelgesichtes, der rechten Hüfte sowie der 
linken Schulter festgehalten. Der klinische Befund umfasste eine Druckdolenz im 
Bereich des Gesichtes, Kalottenkompressionsschmerz, ansonsten war der 
klinische Befund unauffällig. Ein CT des Schädels/ Gesichtsschädels sowie der 
HWS dokumentierte einen unauffälligen computertomographischen Befund ohne 
Hinweise auf Blutungen oder Frakturen. Radiologisch wurden regelrechte 
osteoartikuläre Verhältnisse der linken Schulter, des Beckens und des rechten 
Hüftgelenkes festgestellt. Gemäss einer MRI-Abklärung konnten traumatische 
Läsionen im Bereich des Schädels und der HWS ausgeschlossen werden (vgl. 
UV-act. 1-100/276 i.V.m. 1-124ff./276 und 1-223/276). Die Versicherte klagte 
über Kopfschmerzen, Übelkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, 
Alpträume und Kribbeln/ Ameisenlaufen im Dig. IV und V links, weshalb am 11. 

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Dezember 2012 in der M.________ (Klinik) ein ambulantes Assessment 
durchgeführt wurde. Die Empfehlungen der Fachpersonen für arbeitsorientierte 
Rehabilitation (Dres. med. N.________ und O.________) umfassten u.a. eine 
künftige psychiatrische Konsiliaruntersuchung sowie eine intensivierte ambulante 
Therapie (dreimal wöchentlich medizinische Trainingstherapie, einmal 
wöchentlich Physiotherapie, vgl. UV-act. 1-119/276). 

2.3 Eine neuropsychologische Untersuchung der Versicherten am P.________ 
(Spital) vom 11. bzw. 21. März 2014, welche von PD Dr.med. E.________ 
(Leitende Ärztin) sowie Dr.phil. Q.________ (Neuropsychologin) durchgeführt 
wurde, ergab u.a., dass die motivierte und kooperative Patientin weitgehend 
durchschnittliche bis teils überdurchschnittliche kognitive Leistungen erbrachte. 
Insbesondere wurden keine Einschränkungen in den Lern- und 
Gedächtnisaufgaben sowie bei der Prüfung der Konzentrations- und 
Aufmerksamkeitsleistungen festgestellt. Auffallend waren Schlafprobleme sowie 
der Verdacht auf Analgetikaabusus (mit der Empfehlung für einen Dafalgan-
Entzug, Aufnahme von sportlichen Aktivitäten etc., vgl. UV-act. 1-236/276).

2.4 Vom 3. Februar 2016 bis zum 18. März 2016 hielt sich die Versicherte in 
der K.________ (Klinik) auf. Im Austrittsbericht wurde die Diagnose einer 
rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1) 
gestellt (IV-act. 27-2/5).

2.5 In einem Verlaufsbericht, welcher bei der IV-Stelle am 1. Juni 2016 einging, 
stellte der Chefarzt des R.________ (________, Dr.med. F.________) die 
Diagnose einer depressiven Anpassungsstörung, aktuell leichtgradig (ICD-10 
F43.21). Zudem äusserte er den Verdacht auf ein organisches Psychosyndrom 
nach Schädelhirntrauma (ICD-10 F07.2). Die Arbeitsfähigkeit für eine alternative 
Tätigkeit, welche eine höchstens durchschnittliche Konzentration und 
Aufmerksamkeitsleistung erfordere, veranschlagte er auf 60 bis 80% (mit einer 
weiteren möglichen Steigerung, vgl. IV-act. 20-3/4). Gemäss Dr.med. 
F.________ war das Konzentrationsvermögen, das Auffassungsvermögen, die 
Anpassungsfähigkeit sowie die Belastbarkeit je eingeschränkt, derweil die 
Fahrtauglichkeit bejaht wurde (IV-act. 20-4/4).

2.6 Die Taggeld-Versicherung (T.________) veranlasste ein bidisziplinäres 
psychiatrisch-neurologisches Gutachten durch Dr.med. G.________ (Facharzt 
für Neurologie FMH sowie für Psychiatrie/Psychotherapie FMH, zertif. SIM-
Gutachter). In diesem am 15. August 2016 erstatteten Gutachten wurde keine 
Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aus bidisziplinärer Sicht gestellt. 

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Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten (UV-act. 
6-53/60):

1. Restsymptome einer Anpassungsstörung mit vorwiegender Störung von 
anderen Gefühlen (ICD-10:F43.23).

2. Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen im Sinne 
von psychischen und Verhaltensstörungen durch Tabak (ICD-10:F17.24).

3. Chronischer Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch im Sinne von 
Kopfschmerzen bei Übergebrauch von Non-Opioid-Analgetika (ICD-10: 
G44.410/IHS 8.2.3).
 DD chronische Kopfschmerzen vom Spannungstyp (ICD-10: G44.2/IHS 

2.3)

2.7 Der RAD-Arzt Dr.med. I.________ hielt in seiner Würdigung der medizini-
schen Aktenlage vom 6. Oktober 2016 u.a. fest, dass das kombinierte neurolo-
gisch-psychiatrische Gutachten von Dr.med. G.________ nachvollziehbar sei 
und dass darauf abzustellen sei. Der Unfall aus dem Jahre 2012 habe keinen 
anhaltenden Gesundheitsschaden verursacht, weder aus somatischer, noch aus 
psychiatrischer Sicht. Ausser in Phasen von stationärer Behandlung sei auch re-
trospektiv keine längerdauernde vollständige oder höhergradige Arbeitsunfähig-
keit nachvollziehbar (vgl. IV-act. 30-4/4). 

3.1 Dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung von einer vollzeitli-
chen Arbeitsfähigkeit von 100% ausgegangen ist, gibt entgegen der sinngemäs-
sen Begründung in der Beschwerde keinen Anlass zur Beanstandung. Denn die 
Beschwerdeführerin hat sich am 20. August 2016 und damit vor Erlass der ange-
fochtenen IV-Verfügung vom 7. Februar 2016 zur Arbeitsvermittlung für ein 
100%-Pensum angemeldet (Alv-act. 170) und im Antrag auf Arbeitslosenent-
schädigung vom 23. August 2016 ausdrücklich erklärt, sie sei bereit und in der 
Lage, eine Vollzeitbeschäftigung auszuüben (Alv-act. 147, Ziff. 3). 

3.2 Analog deklarierte sie am 14. Dezember 2016 gegenüber der Arbeitslosen-
versicherung, dass sie im Zeitraum vom 7. bis 30. November 2016 an insgesamt 
19 Tagen in der Bandbreite von 6.11 h bis 11.63 h für die L.________ AG gear-
beitet hat und dabei einen AHV-pflichtigen Bruttolohn von Fr. 4'413.95 erzielte 
(Alv-act. 75 bis 77, d.h. gesamthaft 155.89 h, was bezogen auf diese 19 Arbeits-
tage durchschnittlich 8.2 h pro Arbeitstag ergibt).

3.3 Die weitere Auswertung der gemäss dem Antrag der Versicherten beigezo-
genen Unterlagen der Arbeitslosenversicherung wurde im gerichtlichen Schrei-
ben vom 16. November 2017 gemäss nachfolgender Tabelle wie folgt zusam-
mengefasst, wobei die Versicherte auf dem entsprechenden ALV-Formular die 

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Frage "waren Sie arbeitsunfähig" jeweils ab Januar 2017 (und damit vor Erlass 
der angefochtenen Verfügung vom 7.2.2017) ausdrücklich verneinte (vgl. Alv-act. 
65, 55, 47, 41, 35, 30, 22,15, 8). Anzufügen ist, dass das Formular zur Beantwor-
tung der in der Arbeitslosenversicherung gestellten Fragen folgenden Hinweis 
enthielt: "Unwahre oder unvollständige Angaben können zum Leistungsentzug 
und zu einer Strafanzeige führen" (vgl. Alv-act. 8 in fine, kurz vor der Unterschrift 
der Versicherten).

Gemäss den aktenkundigen Bescheinigungen für Zwischenverdienst arbeitete 
die Versicherte (vor und nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 
7.2.2017) monatlich wie folgt:

Monat Anzahl Stunden pro Monat

September 2017 75.50 h

August 2017 132.94 h 

Juli 2017 166.81 h

Juni 2017 87.00 h

Mai 2017 124.55 h

April 2017 116.28 h

März 2017 179.92 h

Februar 2017 159.93 h

Januar 2017 161.41 h

Dezember 2016 162.95 h

November 2016 155.89 h

Oktober 2016 (ab 24.10.16) 52.77 h

Dabei ist den Akten der Arbeitslosenversicherung zu entnehmen, dass die gerin-
gere Anzahl Arbeitsstunden in den Monaten Juni 2017 und September 2017 im 
Zusammenhang mit Ferien steht bzw. dass in den betreffenden Monaten weniger 
Arbeitsstunden zu absolvieren waren, mithin die Versicherte in diesen Monaten 
nicht aus gesundheitlichen Gründen weniger gearbeitet hat (vgl. Alv-act. 36 und 
18). Hinzu kommt, dass die Versicherte in ihrer Stellungnahme vom 27. Dezem-
ber 2017 die gerichtliche Zusammenstellung der geleisteten Arbeitsstunden 
(gemäss oben angeführter Tabelle) nicht bestritten hat. Sodann hat sie vor Ge-
richt nicht vorgebracht, dass die für die L.________ AG geleisteten Arbeitsstun-
den aus gesundheitlicher Sicht unzumutbar gewesen wären.

3.4 Im Lichte all dieser Angaben bleibt es dabei, dass die Arbeitsfähigkeit der 
Versicherten im Zeitpunkt des Verfügungserlasses für Arbeiten, welche mit den-
jenigen bei der L.________ AG vergleichbar sind, 100% beträgt.

3.5 An diesem Ergebnis vermögen die Vorbringen der Beschwerdeführerin vor 
Gericht nichts zu ändern. Soweit sie sinngemäss dem vom Taggeldversicherer 

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eingeholten Gutachten von Dr.med. G.________ die Einschätzung von Dr.med. 
F.________ (________) entgegenhält, wird in der vorinstanzlichen Vernehmlas-
sung (S. 4) überzeugend auf die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag 
des therapeutisch tätigen Facharztes einerseits und dem Begutachtungsauftrag 
des vom Versicherungsträger bestellten fachmedizinischen Experten anderer-
seits hingewiesen. Abgesehen davon datiert die Einschätzung des ________Arz-
tes auf der Basis der letzten Kontrolle vom 27. Mai 2016 (vgl. IV-act. 20-1/4), 
derweil der Gutachter Dr.med. G.________ sein Gutachten am 15. August 2016 
erstattete und dabei auf erhebliche Diskrepanzen/ Inkonsistenzen hinwies und 
daraus eine ausgesprochene Selbstlimitierung ableitete (vgl. UV-act. 6-55/60). 
Diese Diskrepanzen betreffen gemäss Gutachter folgende Aspekte (UV-act. 6-
55/60 oben): 

 Diskrepanzen zwischen der subjektiv geschilderten Intensität der Beschwer-
den und der Vagheit der Beschwerden;

 Diskrepanzen zwischen massiven subjektiven Beschwerden und der er-
kennbaren körperlich-psychischen Beeinträchtigung in der Untersuchungssi-
tuation;

 Diskrepanzen zwischen eigenen Angaben und den fremdanamnestischen 
Informationen einschliesslich der Aktenlage;

 Diskrepanzen zwischen schwerer subjektiver Beeinträchtigung und dem 
weitgehend intakten psychosozialen Funktionsniveau bei der Alltagsbewälti-
gung;

 Diskrepanzen zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und 
Intensität der bisherigen Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe;

 Diskrepanzen zwischen dem erkennbaren klinischen Bild und den Ergebnis-
sen der neuropsychologischen Tests in der Versicherungsakte;

 Diskrepanzen zwischen den zeitnah zur Untersuchung als eingenommen 
angegebenen Medikamenten und deren Nachweis im Blutserum.

Im Übrigen erklärte der behandelnde ________Chefarzt in seinem Verlaufsbe-
richt vom 1. Juni 2016 ausdrücklich, dass eine weitere Steigerung der Arbeits-
fähigkeit möglich sein sollte (IV-act. 20-3/4). Zudem attestierte dieser Facharzt 
ausdrücklich, dass die von der Versicherten erwähnte Tätigkeit als Spitex-
Haushalthilfe, welche die Absolvierung eines Rotkreuzkurses erfordere, aus 
fachärztlicher Sicht möglich sei, ohne dass diesbezüglich Einschränkungen in 
substantiierter Weise vorgebracht wurden (vgl. IV-act. 20-4/4, Ziff. 1.11).

4. Nachdem die Versicherte (wie erwähnt) schon seit vor dem Erlass der an-
gefochtenen Verfügung 100% arbeitsfähig ist und die von der L.________ AG 
angebotene Arbeit (welche aus IV-fremden Gründen in zeitlicher Hinsicht 
Schwankungen aufweist) über Monate uneingeschränkt leisten konnte bzw. leis-

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ten kann, bleibt unerfindlich, weshalb die IV verpflichtet sein sollte, der Be-
schwerdeführerin Eingliederungsmassnahmen zu finanzieren. 

4.1 Soweit die Beschwerdeführerin sinngemäss geltend macht, dass sie die 
frühere Stelle deshalb verloren habe, weil sie nicht mehr in der Lage sei, an-
spruchsvolle Tätigkeiten auszuüben, ist ihr entgegenzuhalten, dass die damalige 
Arbeitgeberin der Versicherten aus "disziplinarischen Gründen" gekündigt hat 
(mit umgehender Freistellung, vgl. IV-act. 15-1/11, Ziff. 2.2). Hätte es sich so ver-
halten, dass die Beschwerdeführerin damals gesundheitlich überfordert gewesen 
wäre, hätte dies die Arbeitgeberin wohl auch bemerkt und im Fragebogen für Ar-
beitgebende zumindest ansatzweise vermerkt. Abgesehen davon begründete die 
Versicherte in ihrem Antrag auf Arbeitslosenentschädigung die damalige Kündi-
gung mit "zu viel Mitarbeiter" (und nicht mit einer damals aufgetretenen gesund-
heitlichen Überforderung, vgl. Alv-act. 148, Ziff. 20).

4.2 Soweit die Beschwerdeführerin sinngemäss vorbringt, mit der aktuell mög-
lichen Beschäftigung erleide sie eine namhafte Einkommenseinbusse, drängen 
sich folgende Bemerkungen auf. Gemäss der unangefochten in Rechtskraft er-
wachsenen Verfügung der betreffenden Arbeitslosenkasse vom 18. August 2017 
beträgt der versicherte Verdienst der Beschwerdeführerin für den Leistungsbe-
zug in der Rahmenfrist vom 1. September 2016 bis zum 31. August 2018 monat-
lich Fr. 5'085.--, derweil der bei der L.________ AG in der Kontrollperiode Juli 
2017 erzielte Verdienst Fr. 4'893.75 erreichte (Differenz Fr. 191.25), was aus ar-
beitslosenversicherungsrechtlicher Sicht zum Ergebnis führte, dass kein anre-
chenbarer Verdienstausfall vorliegt (vgl. Alv-act. 23f.). In dieser dargelegten Dif-
ferenz ist indessen auch aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht keine 
massgebliche (IV-relevante) Einkommenseinbusse zu erblicken, welche die Zu-
sprechung von Eingliederungsmassnahmen rechtfertigt. Anzufügen ist, dass in 
denjenigen Monaten, in welchen die Beschwerdeführerin bei der L.________ AG 
weniger als Fr. 4'893.75 verdiente, dies nach der Aktenlage nicht auf gesundheit-
lich bedingte Ausfälle zurückzuführen ist, sondern weil in den betreffenden Mona-
ten weniger Arbeit anfiel bzw. weniger Arbeitsstunden zu bewältigen waren, was 
grundsätzlich als IV-fremde Aspekte auszuklammern ist. In diesem Sinne kann 
der Argumentation der Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 27. Dezember 
2017 (S. 2, Ziff. 2), wonach ihre Einkommenseinbusse (bzw. Invalidität) durch-
schnittlich 22.3% ausmache, nicht beigepflichtet werden, weil dieser durch-
schnittliche Minderverdienst durch eine fehlende Vollzeitbeschäftigung (bei einer 
zeitlich schwankenden Tätigkeit auf Abruf) verursacht wird, wofür die IV 
grundsätzlich nicht einzustehen hat. Im Übrigen konnte die Beschwerdeführerin 
im März 2017 und damit im Monat nach Erlass der angefochtenen Verfügung 

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während 179.92 Arbeitsstunden arbeiten und dabei einen Bruttolohn von sogar 
Fr. 5'653.95 erzielen (vgl. Alv-act. 42). Dass der Versicherten, wenn ihr regel-
mässig rund 167 Arbeitsstunden pro Monat (analog wie im Juli 2017) angeboten 
würden, eine solche (Vollzeit)Beschäftigung aus gesundheitlichen Gründen un-
zumutbar wäre, wurde von der beanwalteten Beschwerdeführerin vor Gericht 
nicht geltend gemacht. 

4.3 Sodann macht die Beschwerdeführerin sinngemäss geltend, es sei unklar, 
wie lange die aktuelle Temporäranstellung Bestand habe (vgl. Eingabe vom 
27.12.2017, S. 3, Ziff. 7). In der Tat ist nach der Aktenlage offen, wie lange die 
Versicherte bei der L.________ AG einen regelmässigen Verdienst erzielen wird. 
Allerdings ist es der Versicherten ohne weiteres möglich und zumutbar, eine an-
dere ihr zusagende Arbeitsstelle zu suchen, welche eine Vollzeitbeschäftigung 
für unbestimmte Zeit umfasst. Der Umstand, wonach keine Bemühungen der Be-
schwerdeführerin für eine unbefristete Anstellung aktenkundig sind (vgl. auch 
Alv-act. 9, wonach die Arbeitslosenkasse am 19.9.2017 eine Einstellung in der 
Anspruchsberechtigung für die Dauer von 7 Tagen wegen fehlender persönlicher 
Arbeitsbemühungen verfügt hat), vermag keinen Anspruch auf Eingliederungs-
massnahmen der IV zu rechtfertigen. Dies gilt erst recht, als die Beschwerdefüh-
rerin weder vorbringt, dass die Suche nach einer unbefristeten Stelle aus ge-
sundheitlichen Gründen schwer falle, noch eine solche gesundheitliche Beein-
trächtigung ersichtlich wäre. Daraus, dass die Versicherte bislang vor Gericht 
keine erfolglosen Arbeitsbemühungen dokumentierte, kann sie hier nichts zu ih-
ren Gunsten ableiten. Im Übrigen fehlt es für einen Anspruch auf Arbeitsvermitt-
lung durch die IV an der in Art. 18 Abs. 1 IVG vorausgesetzten Arbeitsunfähig-
keit.

4.4 Soweit die Beschwerdeführerin sinngemäss eine von der IV finanzierte 
Umschulung anbegehrt (offenbar zur Spitex-Haushalthilfe, vgl. IV-act. 20-4/4), 
sind die entsprechenden Anspruchsvoraussetzungen aus den folgenden Grün-
den nicht erfüllt. Zum einen kann nicht gesagt werden, dass die Versicherte we-
gen der Art und Schwere des eingetretenen Gesundheitsschadens in den für sie 
ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden, noch zumutbaren Er-
werbstätigkeiten eine länger andauernde Erwerbseinbusse von rund 20% erlei-
den würde (vgl. Meyer/ Reichmuth, a.a.O., N3 zu Art. 17 IVG mit Verweis auf 
BGE 124 V 108). Denn das zuletzt bei der B.________ AG erzielte Jahresein-
kommen betrug Fr. 61'295.-- (per 2015, vgl. IV-act. 15-2/11, Ziff. 2.10), während 
das nach der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 ermittelte Durchschnittseinkom-
men für Frauen im Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten) Fr. 4'300.-- betrug, 
was umgerechnet auf eine betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 h/Woche 

12

einen Betrag von Fr. 4'482.75 (4'300 : 40 x 41.7) und nach Massgabe der Ent-
wicklung der Nominallöhne (Indexstand für Frauen per 2014 = 2673 und per 
2015 von 2686) einen hochgerechneten Monatsverdienst per 2015 von Fr. 
4'505.--    (4'482.75 : 2673 x 2686 = 4'504.55) ergibt, womit der durchschnittliche 
Jahresverdienst 54'060.-- (12 x 4'505) beträgt. Stellt man dem aktenkundigen 
Jahresverdienst bei der letzten Arbeitgeberin (Fr. 61'295.--) den aus den Tabel-
lenlöhnen entnommenen Durchschnittsverdienst für Frauen in einfachen Tätig-
keiten gegenüber (Fr. 54'060.--), resultiert eine Einkommenseinbusse von Fr. 
7'235.--, was einem Minderverdienst von rund 11.8% entspricht (7'235 : 61'295 x 
100). Damit wird die Schwelle einer Erwerbseinbusse von rund 20% klar nicht er-
reicht. 

Zum andern gebricht es daran, dass keine Notwendigkeit zur Umschulung gege-
ben ist und überdies fraglich ist, ob mit der sinngemäss geltend gemachten Um-
schulung überhaupt eine massgebliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit er-
langt werden könnte. Schliesslich ist daran zu erinnern, dass die Versicherte im 
vorliegenden Kontext keinen Anspruch auf die bestmöglichen Vorkehren hat (vgl. 
vorstehend Erw. 1.2). Ferner ist hinsichtlich der finanziellen Angemessenheit ei-
ner Eingliederungsmassnahme nicht zu erwarten, dass die Kosten einer Um-
schulung in einem angemessenen Verhältnis zum Erfolg (Nutzen) einer Umschu-
lung stünde, zumal bereits ohne Umschulung der Versicherten eine breite Palette 
an Einsatzmöglichkeiten im ersten Arbeitsmarkt (inkl. Produktionsbetriebe) offen 
steht.

4.5 Schliesslich geht es im vorliegenden Fall nicht um einen IV-rechtlichen Ar-
beitsversuch im Sinne von Art. 18a IVG, nachdem die Beschwerdeführerin seit 
mehr als 6 Monaten via die Personalverleihfirma L.________ AG seit Oktober 
2016 unterschiedlich hohe Monatsverdienste erzielt und diesbezüglich in einem 
Arbeitsverhältnis nach OR steht. Auch ein Einarbeitungszuschuss nach Art. 18b 
IVG fällt hier ausser Betracht, da nach der Aktenlage die Leistungsfähigkeit der 
Versicherten dem vereinbarten Lohn entspricht. Sodann ist nicht ersichtlich, dass 
die Versicherte eine Eingliederungsmassnahme im Sinne einer Kapitalhilfe nach 
Art. 18d IVG anbegehren würde.

4.6 Soweit die Beschwerdeführerin im Eventualstandpunkt um Zusprechung 
einer IV-Rente nachsucht (vgl. Rechtsbegehren Ziffer 1 in fine), scheitert dieses 
Rechtsbegehren daran, dass der Einkommensvergleich (ausgehend von einem 
Valideneinkommen von Fr. 61'295.-- und einem aus den Tabellenlöhnen abgelei-
teten Invalideneinkommen von Fr. 54'060.--, vgl. vorstehend, Erwägung 4.4) kei-
nen rentenbegründenden IV-Grad von mindestens 40% erreicht.

13

5. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abgewiesen wird. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Ver-
fahrenskosten der Beschwerdeführerin auferlegt. Eine Parteientschädigung fällt 
ausser Betracht.

14

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und der Beschwer-
deführerin auferlegt. Sie hat einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- bezahlt, 
so dass die Rechnung ausgeglichen ist. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (A)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen (A).

Schwyz, 10. Januar 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 2. Februar 2018