# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c637e6ef-f6ca-57b1-af72-391410929c8b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-03-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.03.2020 BVGE 2020 IV/6
**Docket/Reference:** BVGE-2020-IV-6
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2020-IV-6_2020-03-04

## Full Text

March&eacute;s publics | Öffentliches
Beschaffungswesen. Voraussetzungen für den Ausschluss eines Anbieters vom Vergabeverfahren wegen
indirekter Vorbefassung. Ausgleichsmassnahmen.
			

			

				Art. VI Ziff. 4 GPA. Art. 8 Abs. 1 Bst. a BöB. Art. 21a
VöB.
			

			

				1.      Der Auftraggeber
kann einen Anbieter ausschliessen, wenn die wirtschaftliche oder persönliche Verbindung des Anbieters
zu Personen oder Unternehmen, die an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens direkt beteiligt
waren, so eng ist, dass zu vermuten ist, dass der Anbieter im Vergleich zu anderen potenziellen Anbietern
über einen Wettbewerbsvorteil oder einen Wissensvorsprung verfügt (E. 3).
			

			

				2.      Der Auftraggeber
verfügt hinsichtlich eventueller Massnahmen zum Ausgleich eines Wettbewerbsvorteils oder eines Wissensvorsprungs
über einen Ermessensspielraum (E. 4.1-4.5).
			

			

				3.      Die Gewährleistung
der Gleichbehandlung und die Minderung des Risikos von Interessenkonflikten können eine Einschränkung
des Kreises der potenziellen Anbieter rechtfertigen (E. 4.6).
			

			

2021-10-15T08:00:30Z