# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2b18330d-c9e5-59a6-8ae0-d74d982fbbbe
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-02
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 02.10.2023 S 2022 25
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2022-25_2023-10-02.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Sarah Schneider
Gerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier

U R T E I L  vom 2. Oktober 2023 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin
vertreten durch RA MLaw B.________

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 
vertreten durch RA MLaw LL.M. C.________

betreffend

Unfallversicherung 
(Leistungen)

S 2022 25

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Urteil S 2022 25

A. Die 1956 geborene A.________ war als Stellensuchende bei der Arbeitslosenkas-
se des Kantons Zug gemeldet und dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen 
versichert, als sie am 30. September 2018 durch einen plötzlichen Ruck im Zug stürzte 
und sich eine Tibiakopffraktur rechts zuzog, deren Behandlung drei Operationen mit 
schlussendlich im März 2020 die Versorgung mit einer Knie-Totalendprothese erforderte. 
Die Suva richtete Taggelder aus und übernahm die Kosten der Heilbehandlung bis zu de-
ren Einstellung per 31. August 2021 (UV-act. 295). Mit Verfügung vom 19. Juli 2021 ver-
neinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente mangels einer relevanten Erwerbseinbus-
se, bemass den Integritätsschaden auf 30 % und richtete der Versicherten eine Inte-
gritätsentschädigung von Fr. 44'460.– aus (UV-act. 300). Mit Einspracheentscheid vom 
28. Januar 2022 bestätigte die Suva ihre Verfügung (UV-act. 336).

B. Dagegen erhob A.________ am 1. März 2022 Beschwerde mit dem Rechtsbegeh-
ren um Ausrichtung einer Invalidenrente (act. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 16. Mai 
2022 schloss die Versicherung auf Abweisung der Beschwerde (act. 4 S. 2). In der Folge 
gingen keine weiteren Eingaben der Parteien mehr ein.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] in Verbindung mit § 77 Abs. 1 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] sowie § 4 Abs. 1 lit. b der kantonalen 
Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung [BGS 842.5]). Die 
örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf 
Art. 58 Abs. 1 ATSG – Zuständigkeit am Wohnsitz der versicherten Person oder des Be-
schwerde führenden Dritten zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung – gegeben, da die 
Beschwerdeführerin im Kanton Zug lebt. Der angefochtene Einspracheentscheid wurde 
der Beschwerdeführerin am 1. Februar 2022 zugestellt (BF-act. 2). Die Beschwerdeschrift 
wurde am 1. März 2022 der Post übergeben, womit die 30-tägige Frist gemäss Art. 60 
Abs. 1 ATSG gewahrt ist. Die Beschwerdeführerin ist vom angefochtenen Entscheid direkt 
betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält einen verständli-
chen Antrag und eine Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, 

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weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulations-
weg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 
162.11).

2. Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid 
(Art. 8 ATSG), hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgeset-
zes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). 

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilwei-
se Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades 
wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten 
Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invaliden-
einkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, 
wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

3. Unter den Parteien ist unbestritten und aufgrund der Akten ausgewiesen, dass 
sich die Beschwerdeführerin beim Unfall vom 30. September 2018 eine Tibiakopffraktur 
rechts zugezogen hatte. Weiter ist erwiesen und von der Beschwerdeführerin anerkannt 
(act. 1 S. 7 f.), dass als dauerhafte Unfallfolge eine muskuläre Schwäche des rechten Bei-
nes verbleibt, weshalb sie nur noch eine sitzende oder wechselnd sitzende, kurzzeitig ge-
hende und stehende Tätigkeit, ohne repetitives Tragen oder Heben von Lasten über 
10 kg, ganztags ausüben könnte. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit mit häufigen Reisen und 
Kundenbesuchen vor Ort und weltweit ist ihr dagegen nicht mehr zumutbar (vgl. die Beur-
teilung des Kreisarztes Dr. D.________ vom 25. Juni 2021; UV-act. 287).

4. Für die ihr aus dem Unfall vom 30. September 2018 dauerhaft verbleibende un-
fallbedingte muskuläre Schwäche des rechten Beines hat die Suva der Beschwerdeführe-
rin eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 30 % zuer-
kannt (Verfügung vom 19. Juli 2021; UV-act. 300). Dagegen hat die Beschwerdeführerin 
bereits im Einspracheverfahren keine Einwände erhoben (vgl. Einsprache vom 6. Septem-
ber 2021; UV-act. 307). Demnach ist die Zusprache einer Integritätsentschädigung von 
30 % nach der mit Einspracheentscheid vom 28. Januar 2022 (UV-act. 336) bestätigten 
Verfügung insoweit unangefochten in Teilrechtskraft erwachsen (vgl. dazu BGE 119 V 347 
E. 1b), weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist.

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5. Zu prüfen bleibt die erwerbliche Verwertbarkeit der verbliebenen, noch erheblichen 
Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und damit ein allfälliger Anspruch auf eine In-
validenrente.

5.1 Während die Beschwerdegegnerin davon ausgeht, dass eine relevante unfallbe-
dingte Erwerbseinbusse mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu verneinen sei (UV-
act. 336 S. 6), macht die Beschwerdeführerin geltend, in ihrer bisherigen Tätigkeit auf-
grund des aktuellen Zumutbarkeitsprofils nicht mehr arbeitsfähig zu sein, weshalb ein In-
validitätsgrad von 100 % ausgewiesen sei (act. 1 S. 8).

5.2 Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin ab 2006 in leiten-
der Funktion für einen IT-Dienstleistungen erbringenden Konzern arbeitete, zunächst in 
E.________ und ab Juni 2015 in der Schweiz. Der Bruttolohn betrug in den Jahren 2015 
und 2016 monatlich Fr. 10'830.– (UV-act. 115 S. 28 und UV-act. 129 S. 2). Da in vielen 
Teilbereichen der IT Tätigkeiten oder Informationen im Ausland gemacht würden, sei sie 
viel unterwegs gewesen (UV-act. 298 S. 2). Im Oktober 2016 verlor die Beschwerdeführe-
rin diese Anstellung und war anschliessend arbeitslos (UV-act. 111 und 115 S. 28). Seit-
her ist sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen. Dennoch beabsichtigte die Be-
schwerdeführerin, auch nach der ordentlichen Pensionierung per 1. März 2020 mindes-
tens zu einem kleinen Teilpensum berufstätig bleiben zu wollen. Sie gab an, als Projektlei-
terin im Bereich Digitalisierung viel Erfahrung und Know-how mitzubringen. Die Corona-
Krise habe dazu beigetragen, die Digitalisierung verstärkt voranzutreiben, weshalb sie op-
timistisch sei, wieder eine Arbeitsstelle zu finden (Besprechungen vom 29. November 
2019 und 3. Juli 2020; UV-act. 128 und 205). Parallel dazu habe sie Kurse besucht, um 
einen allfälligen Wiedereinstieg als Freelancer vorzubereiten (UV-act. 268 S. 1).

5.3 Die Beschwerdeführerin macht geltend, in ihrer beruflichen Laufbahn vordergrün-
dig als Executive Program Direktor im Bereich IT-Implementierung von globalen Enterpri-
se-Resource-Planning-Projekten gearbeitet zu haben. Diese Tätigkeiten seien internatio-
nal ausgerichtet gewesen. Ständiges Reisen habe zu ihrem Arbeitsalltag gehört. Der Geh-
stock hindere sie nun daran, mit dem notwendigen Gepäck zu reisen, weshalb ihr die bis-
herige Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei. Daraus leitet sie einen Invaliditätsgrad von 
100 % ab (act. 1 S. 4, 5 f. und 8). Diese Argumentation zielt einerseits darauf hin, den zu-
letzt erzielten Lohn als Valideneinkommen dem Einkommensvergleich zugrunde zu legen. 
Auf der anderen Seite blendet diese Argumentation die in Art. 16 ATSG geregelte Invali-

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ditätsbemessung durch Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen aus 
(vgl. dazu E. 2 am Ende). 

5.4 Für die Ermittlung des Valideneinkommens wird zwar in der Regel auf das zuletzt 
erzielte Einkommen abgestellt. Dies gilt allerdings nur für Fälle, bei welchen angenommen 
werden kann, die versicherte Person wäre ohne Gesundheitsschaden nach wie vor an der 
zuletzt innegehabten Stelle tätig. Vorliegend war die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des 
Unfalls bereits arbeitslos gewesen. Demzufolge ist für die Ermittlung des Valideneinkom-
mens auf die Durchschnittswerte für eine vollzeitlich im oberen Kader im IT-Bereich 
gemäss LSE erwerbstätige Frau abzustellen (vgl. zum Ganzen BGer 8C_314/2019 vom 
10. September 2019 E. 6.1). Dieselben Werte sind auch für die Ermittlung des Invaliden-
einkommens heranzuziehen, denn eine solche Tätigkeit ist der Beschwerdeführerin – trotz 
den in E. 3 erwähnten Einschränkungen beim Reisen – nach wie vor zu einem Vollpensum 
möglich. Demzufolge entspricht der Invaliditätsgrad dem Umfang eines allfälligen leidens-
bedingten Abzugs (vgl. BGer 8C_489/2022 vom 9. März 2023 E. 6.5.4). 

5.5 Praxisgemäss können persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Per-
son wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie so-
wie Beschäftigungsgrad einen auf höchstens 25 % begrenzten Abzug von dem nach den 
Tabellenlöhnen der LSE zu ermittelnden Invalideneinkommen rechtfertigen, soweit anzu-
nehmen ist, dass die trotz des Gesundheitsschadens verbleibende Leistungsfähigkeit in-
folge eines oder mehrerer dieser Merkmale auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit un-
terdurchschnittlichem Einkommen verwertet werden kann (BGE 135 V 297 E. 5.2 mit Hin-
weisen).

5.5.1 Im Verfahren der Unfallversicherung darf allerdings das fortgeschrittene Alter bei 
der Bemessung des leidensbedingten Abzuges – entgegen der Meinung der Beschwerde-
führerin (act. 1 S. 6) – nicht berücksichtigt werden. Nimmt eine versicherte Person nach 
dem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber nicht mehr auf oder wirkt sich das vorgerückte 
Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit aus, sind für die 
Bestimmung des Invaliditätsgrades die Erwerbseinkommen massgebend, die ein Versi-
cherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könn-
te (Art. 28 Abs. 4 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]). Mit 
dieser Regelung soll verhindert werden, dass bei älteren Versicherten zu hohe Invali-
ditätsgrade resultieren und Dauerrenten zugesprochen werden, wo sie mit Blick auf die 
unfallbedingte Invalidität eher die Funktion von Altersrenten aufweisen (BGer 

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8C_383/2022 vom 10. November 2022 E. 3.1 und 4.2.8, je mit Hinweisen). Die Arbeitsun-
fähigkeit aufgrund des fortgeschrittenen Alters ist somit in dieser Konstellation unberück-
sichtigt zu lassen.

5.5.2 Nicht abzugsberechtigend ist sodann eine allfällige fehlende Erfahrung der Be-
schwerdeführerin auf dem schweizerischen Markt im IT-Bereich (act. 1 S. 6), denn dieser 
Nachteil beschlägt die Stellensuche und fällt somit in den Bereich der Arbeitslosenversi-
cherung.

5.5.3 Schliesslich stellt sich die Frage, ob bzw. wie stark die Einschränkung beim (ge-
schäftlichen) Reisen zu gewichten ist. Dazu äussert sich die Beschwerdeführerin nicht. Die 
Beschwerdegegnerin stellt sich auf dem Standpunkt, dass die Beschwerdeführerin trotz 
der unfallbedingten Einschränkungen insbesondere angesichts der heutigen technischen 
Möglichkeiten ohne weiteres in der Lage sei, ihre vor der Arbeitslosigkeit ausgeübte Tätig-
keit als Projektleiterin weiterhin auszuüben. Auch sei ihr, als hochqualifizierte Fachperson 
in den Bereichen Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik, die geplante und vorberei-
tete weitere Tätigkeit als Freelancerin trotz der zurückbleibenden Unfallfolgen nach wie vor 
zumutbar (UV-act. 336 S. 6). Darüber hinaus habe die Beschwerdeführerin nie angege-
ben, dass die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (in der Schweiz) Flugreisen, längere Gehstre-
cken oder Tragen von Gepäck beinhaltet habe (act. 4 S. 5). Dazu kommt, dass mobilität-
seingeschränkte Passagiere sowohl an Bahnhöfen als auch an Flughäfen verschiedene 
unterstützende Dienstleistungen in Anspruch nehmen können, womit das Reisen wohl ei-
nen erhöhten Organisationsaufwand benötigt, jedoch keineswegs unmöglich ist. Unter 
diesen Umständen kann selbst vor dem Hintergrund, dass (Geschäfts-) Reisen für die Be-
schwerdeführerin gesundheitlich bedingt nur noch erschwert möglich sind, von einem 
genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten im oberen Kader ausge-
gangen werden. Denn das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise 
erzielbare Einkommen ist rechtsprechungsgemäss bezogen auf einen ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt zu ermitteln, der durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und 
Nachfrage nach Arbeitskräften gekennzeichnet ist und einen Fächer verschiedenster 
Tätigkeiten aufweist. Unter diesen Umständen rechtfertigt auch die Einschränkung beim 
(geschäftlichen) Reisen keinen leidensbedingten Abzug.

5.6 Rechtfertigen die konkreten Umstände keine Vornahme eines leidensbedingten 
Abzugs, ist eine rentenberechtigende Erwerbseinbusse von mindestens 10 % (vgl. dazu 
E. 2) nicht ausgewiesen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

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6. Bei sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfah-
ren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist (Art. 61 lit. fbis 
ATSG). Eine solche Kostenpflicht ist im Bereich der Unfallversicherung nicht vorgesehen, 
so dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist. Eine Parteientschädigung nach 
Art. 61 lit. g ATSG ist bei diesem Ausgang nicht auszurichten.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreter der beiden Parteien (jeweils im Doppel) sowie an 
das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 2. Oktober 2023

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am