# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 90e2595b-a0ad-5764-8346-1341c4ccdeb8
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-01
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 01.09.2025 SV1 2025 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV1-2025-19_2025-09-01.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 1. September 2025
mitgeteilt am 3. September 2025

Referenz SV1 25 19

Instanz Erste sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung Pedretti, Vorsitz
von Salis und Bäder Federspiel
Hemmi, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführerin
vertreten durch Procap Schweiz

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden
IV-Stelle, Ottostrasse 24, 7001 Chur
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Invalidenrente

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Sachverhalt

A. A._____, geb. 1964, ist gelernte Textilmaschinenführerin und war zuletzt als 
Köchin tätig. Sie meldete sich erstmals im März 2017 unter Hinweis auf 
Kniebeschwerden bei der IV-Stelle des Kantons Graubünden (nachfolgend: IV-
Stelle) zum Leistungsbezug an. Letztere wies das Leistungsbegehren mit 
Verfügung vom 19. Februar 2018 aufgrund der Wiedererlangung der bisherigen 
Arbeitsfähigkeit ab. 

B. Nachdem A._____ am 20. April 2018 am rechten Fuss operiert worden war, 
meldete sie sich im September 2018 unter Hinweis auf Arthrose und Rheuma erneut 
zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische 
Abklärungen. Mit Bericht vom 16. Oktober 2018 diagnostizierte Dr. med. B._____, 
Oberärztin der Klinik für Rheumatologie, C._____, insbesondere eine 
undifferenzierte Polyarthritis, eine Polyarthrose und ein lumbovertebrales bis 
lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. 
Bereits zuvor war A._____ vom 25. September 2018 bis zum 5. Oktober 2018 
aufgrund einer bilateralen Pneumonie im D._____ hospitalisiert.

C. Nachdem die IV-Stelle mit Mitteilung vom 28. November 2018 die 
Eingliederungsmassnahmen abgeschlossen hatte, wurden Ende Oktober 2019 im 
D._____ eine stellungskorrigierende Arthrodese TMT I-III mit Spongiosaplastik und 
eine Hallux-Korrektur am linken Fuss durchgeführt. 

D. Am 29. und 30. Juli 2020 erfolgte im Auftrag der IV-Stelle eine Evaluation der 
funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) in den E._____. Im entsprechenden Bericht 
vom 31. Juli 2020 wurde betreffend die arbeitsbezogene funktionelle Belastbarkeit 
insbesondere festgehalten, die zumutbare Belastbarkeit entspreche einer leichten 
wechselbelastenden Tätigkeit mit seltenen Gewichtsbelastungen bis zehn 
Kilogramm; zeitlich sollte eine Belastung halbtags bzw. vier Stunden pro Tag 
möglich sein, wobei Kriechen, Hockpositionen und repetitive Gewichtsbelastungen 
nie und selten Knien, Kniebeugen und Leiter- bzw. Treppensteigen vorkommen 
sollten. 

E. Bereits zuvor liess die IV-Stelle A._____ am 16. Juli 2020 rheumatologisch 
abklären. In dem von Prof. Dr. med. F._____, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin, Rheumatologie sowie Physikalische Medizin und Rehabilitation der 
E._____, am 20. August 2020 erstatteten Gutachten wies er eine generalisierte 
Osteoarthrose, eine undifferenzierte, steroidsensitive seronegative und ANA-
negative Polyarthritis sowie ein Lumbovertebralsyndrom als Diagnosen mit 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aus. Während er A._____ in der bisherigen 

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Tätigkeit seit April 2018 zu 100 % arbeitsunfähig erachtete, wies er für eine optimal 
angepasste Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit seit April 2020 aus. 

F. Nachdem die IV-Stelle am 21. Januar 2021 eine Haushaltsabklärung 
durchgeführt hatte, sprach sie A._____ mit Verfügung vom 5. April 2022 
rückwirkend für den Zeitraum vom 1. April 2019 bis zum 30. Juni 2020 eine ganze 
Invalidenrente und ab dem 1. Juli 2020 eine Viertelsrente zu. Diese Verfügung 
wurde in der Folge durch diejenige vom 30. August 2022 ersetzt, wobei der 
Rentenbeginn und die Rentenhöhe unverändert blieben. 

G. Am 15. April 2024 reichte A._____ bei der IV-Stelle ein Erhöhungsgesuch 
ein, worin sie unter Hinweis auf verschiedene Arztberichte ausführte, dass sich ihr 
Gesundheitszustand massiv verschlechtert habe und neue Krankheiten 
hinzugekommen seien. 

H. In der Folge trat die IV-Stelle nach Gutheissung des Einwands gegen den 
abschlägigen Vorbescheid vom 28. Mai 2024 auf das Gesuch ein und tätigte 
medizinische Abklärungen. Mit Verlaufsbericht vom 6. September 2024 wies die 
Hausärztin Dr. med. G._____, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, bei einem 
verschlechterten Gesundheitszustand seit der letzten Verfügung eine schubweise 
auftretende, undifferenzierte Polyarthritis verbunden mit Myalgien, subfebrilen 
Temperaturen und Kopfschmerzen unklarer Ätiologie, eine Polyarthrose, ein 
lumboverte-brales Schmerzsyndrom und ein zervikovertebrales Syndrom, einen 
Status nach Zehenschaftfrakturen Digitus II und III rechts im Jahr 2018 bzw. eine 
Insuffizienzfraktur des Calcaneus rechts im August 2022, rezidivierende 
Pneumonien und Harnwegsinfekte, eine Beckenfraktur vom lateralen 
Kompressionstyp rechts infolge eines Sturzes am 31. März 2021 sowie ein 
intermittierend tachykardes Vorhofflimmern im Rahmen eines Infekts (ED Mai 2023) 
als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aus. Dr. med. G._____ 
befand insbesondere, es seien kaum längerfristige stabile Phasen vorhanden, in 
welchen A._____ einer Arbeit nachgehen könnte. Kaum sei die Situation in Bezug 
auf die Gelenke einigermassen im Lot, komme es zu einer erneuen pulmonalen 
Exazerbation. Insgesamt bestehe eine sehr schwierige Gesamtsituation mit 
schwerer Beeinträchtigung von A._____ hinsichtlich ihrer Gelenke und der 
pulmonalen Situation.

I. Mit Vorbescheid vom 6. November 2024 stellte die IV-Stelle A._____ die 
Abweisung ihres Erhöhungsgesuchs in Aussicht. Zum Abklärungsergebnis hielt sie 
fest, die eingereichten medizinischen Berichte dokumentierten keine dauerhafte 
Verschlechterung des Gesundheitszustands mit Auswirkungen auf die bereits 

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reduzierte Arbeitsfähigkeit. Daher bestehe weiterhin ein Anspruch auf die bisherige 
Invalidenrente. Dagegen liess A._____ am 11. Dezember 2024 Einwand erheben. 
Mit Verfügung vom 18. März 2025 entschied die IV-Stelle wie vorbeschieden und 
wies das Erhöhungsgesuch mangels Vorliegens eines Revisionsgrunds ab. 

J. Dagegen liess A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 5. Mai 2025 
Beschwerde an das Obergericht des Kantons Graubünden erheben und in 
Aufhebung der Verfügung vom 18. März 2025 beantragen, ihr sei ab dem 
frühestmöglichen Zeitpunkt eine dem Invaliditätsgrad entsprechende Rente 
zuzusprechen bzw. es sei die Rente entsprechend zu erhöhen. Eventualiter sei die 
Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. In 
prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen 
Prozessführung und Verbeiständung. Zudem sei das Beschwerdeverfahren bis zum 
Entscheid der IV-Stelle betreffend Widerruf der angefochtenen Verfügung und 
weiterer Abklärungen zu sistieren. Zur Begründung brachte die Beschwerdeführerin 
im Wesentlichen vor, die IV-Stelle gehe fälschlicherweise davon aus, dass keine 
wesentliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustands vorliege und deshalb auf 
weitere Abklärungen verzichtet werden könne. 

K. In ihrer Vernehmlassung vom 16. Mai 2025 beantragte die IV-Stelle 
(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) neben der Ablehnung der Sistierung die 
Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass 
im Vergleich zur Verfügung vom 5. April 2022 keine rentenrelevante Änderung des 
rechtserheblichen Sachverhalts eingetreten sei, weshalb kein Revisionsgrund 
vorliege. Die angefochtene Verfügung erweise sich damit als rechtmässig, weshalb 
sie auch nicht zu widerrufen sei.

L. Mit Verfügung vom 20. Mai 2025 wies die Vorsitzende das Sistierungsgesuch 
der Beschwerdeführerin ab.

M. Mit Schreiben vom 28. Mai 2025 zog die Beschwerdeführerin ihr Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege zurück.

N. Die Beschwerdeführerin replizierte am 24. Juni 2025 bei unveränderten 
Rechtsbegehren und reichte mehrere medizinische Berichte ein.

O. Die Beschwerdegegnerin führte in ihrem Schreiben vom 25. Juli 2025 aus, 
dass ihr die Replik der Beschwerdeführerin intern erst am 16. Juli 2025 
weitergeleitet worden sei, weshalb sie dem Gericht innert der angesetzten Frist 
keine Duplik eingereicht habe. Auf die Einreichung einer solchen hätte sie allerdings 

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verzichtet, weil die Beschwerdeführerin in ihrer Replik keine neuen 
rechtserheblichen Vorbringen angeführt habe. 

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, die angefochtene Verfügung 
sowie die übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 
Erwägungen eingegangen. 

Erwägungen

1. Nach Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG sind Verfügungen der kantonalen IV-Stellen 
direkt vor dem Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anfechtbar. Die Verfügung 
der Beschwerdegegnerin vom 18. März 2025 stellt eine solche anfechtbare 
Verfügung der Invalidenversicherung und folglich ein taugliches Anfechtungsobjekt 
für ein Verfahren vor dem Obergericht des Kantons Graubünden dar. Die sachliche 
Zuständigkeit des Obergerichts ergibt sich aus Art. 57 ATSG (SR 830.1) i.V.m. 
Art. 49 Abs. 2 lit. a VRG (BR 370.100). Als Adressatin der strittigen Verfügung ist 
die Beschwerdeführerin davon berührt und sie weist ein schutzwürdiges Interesse 
an deren Aufhebung oder Änderung auf (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 59 ATSG). Die 
Beschwerde wurde zudem frist- und formgerecht eingereicht (Art. 1 Abs. 1 IVG 
i.V.m. Art. 60 Abs. 1 und 2 ATSG, Art. 38 f. sowie Art. 61 lit. b ATSG). Darauf ist 
somit einzutreten.

2. Streitgegenstand bildet die Frage, ob die Beschwerdegegnerin das 
Rentenerhöhungsgesuch der Beschwerdeführerin zu Recht abgewiesen hat.

3. In Bezug auf das anwendbare Recht ist festzuhalten, dass seit dem 1. Januar 
2022 die revidierten Bestimmungen des IVG (sowie des ATSG) und der Verordnung 
über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) in Kraft sind (Weiterentwicklung 
der IV). Im Rahmen dieser Revision wurde unter anderem auch Art. 17 ATSG 
angepasst. Gemäss lit. c der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 19. Juni 
2020 gilt jedoch für Rentenbezügerinnen und -bezüger, deren Rentenanspruch vor 
Inkrafttreten der Änderung entstanden ist und die bei Inkrafttreten der Änderung das 
55. Altersjahr vollendet haben, das bisherige Recht (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
8C_55/2024 vom 16. Dezember 2024 E. 3.1 und 9C_471/2023 vom 25. März 2024 
E. 3.1; vgl. auch Kreisschreiben des Bundesamts für Sozialversicherungen [BSV] 
über Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung [KSIR], gültig ab dem 
1. Januar 2022, Rz. 9103 [<http://www.sozialversicherungen.admin.ch>]). Da diese 
Vor-aussetzungen bei der Beschwerdeführerin (Jahrgang 1964) 
unbestrittenermassen erfüllt sind, finden vorliegend die Bestimmungen des IVG und 

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der IVV in den bis zum 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Fassungen 
Anwendung.

4.1. Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin erheblich, wird die 
Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, 
herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. aArt. 17 Abs. 1 ATSG, 
Art. 87, Art. 88a und Art. 88bis IVV). Eine Revision der Invalidenrente hat bei jeder 
wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der 
Rente zu erfolgen, wenn diese geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den 
Rentenanspruch zu beeinflussen. Dies gilt nicht nur für wesentliche Veränderungen 
des Gesundheitszustandes, sondern auch für erhebliche Veränderungen der 
erwerblichen Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen 
Gesundheitszustandes (vgl. BGE 147 V 167 E. 4.1, 144 I 103 E. 2.1, 141 V 9 E. 2.3, 
134 V 131 E. 3, 133 V 545 E. 6.1 und 130 V 343 E. 3.5; siehe ferner Urteile des 
Bundesgerichts 8C_250/2024 vom 14. April 2025 E. 2.2, 8C_343/2024 vom 
10. Februar 2025 E. 2.4, 8C_255/2024 vom 27. Januar 2025 E. 4.1, 8C_55/2023 
vom 11. Juli 2023 E. 2.3 und 8C_758/2019 vom 19. Mai 2020 E. 3.2.1). Die lediglich 
unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen 
Sachverhalts ist im revisionsrechtlichen Kontext hingegen unbeachtlich (vgl. BGE 
144 I 103 E. 2.1 und 141 V 9 E. 2.3 m.w.H.; siehe ferner Urteile des Bundesgerichts 
8C_250/2024 vom 14. April 2025 E. 2.2, 8C_343/2024 vom 10. Februar 2025 
E. 2.4, 8C_255/2024 vom 27. Januar 2025 E. 4.1 und 8C_716/2022 vom 5. Juli 
2023 E. 4.2). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen 
ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische 
Einordnung des geltend gemachten Leidens genügen somit, um auf einen 
geänderten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist vielmehr eine 
veränderte Befundlage (vgl. BGE 144 I 103 E. 2.1; siehe ferner Urteile des 
Bundesgerichts 8C_250/2024 vom 14. April 2025 E. 2.2, 8C_155/2024 vom 
11. März 2025 E. 6.1, 8C_343/2024 vom 10. Februar 2025 E. 2.4, 8C_255/2024 
vom 27. Januar 2025 E. 4.1, 9C_587/2023 vom 8. April 2024 E. 2.3.2, 8C_190/2022 
vom 19. August 2022 E. 2.3.3 und 9C_212/2021 vom 22. Oktober 2021 E. 4.4.1). 
Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung 
des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, die auf einer 
materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht (vgl. BGE 134 V 131 E. 3 und 133 
V 108 E. 5; siehe ferner Urteile des Bundesgerichts 8C_250/2024 vom 14. April 
2025 E. 2.2 und 8C_207/2024 vom 10. März 2025 E. 5). Bei gegebenem 
Revisionsgrund ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht 
umfassend ("allseitig") neu zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere 
Beurteilungen besteht (vgl. BGE 144 I 103 E. 2.1 und 141 V 9 E. 2.3; siehe ferner 

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Urteile des Bundesgerichts 8C_250/2024 vom 14. April 2025 E. 2.2, 8C_155/2024 
vom 11. März 2025 E. 6.1, 8C_343/2024 vom 10. Februar 2025 E. 2.4, 
8C_255/2024 vom 27. Januar 2025 E. 4.1, 8C_142/2023 vom 18. September 2023 
E. 3.3.2 und 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3). 

4.2. Im Sozialversicherungsrecht gilt grundsätzlich der Untersuchungsgrundsatz, 
wobei die Auskunfts- und Mitwirkungspflicht der Leistungen beanspruchenden 
Person zu berücksichtigen ist. Die Behörde hat – wo notwendig – den 
rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären, ohne dabei an die 
Anträge der Parteien gebunden zu sein (vgl. Art. 43 Abs. 1 und 3 ATSG; siehe 
ferner KIESER, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, Art. 43 Rz. 13 ff. und Rz. 96 ff.). 
Die Untersuchungspflicht gilt sowohl im Verwaltungsverfahren wie auch 
grundsätzlich im kantonalen Gerichtsverfahren (vgl. Art. 61 lit. c ATSG). Die 
Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen 
Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Wenn der 
Versicherungsträger oder das kantonale Sozialversicherungsgericht im Rahmen 
einer umfassenden, sorgfältigen, objektiven und inhaltsbezogenen 
Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, dass ein bestimmter Sachverhalt 
überwiegend wahrscheinlich sei, steht dies einer antizipierten Beweiswürdigung 
nicht entgegen bzw. liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine 
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 
229 E. 5.3, 134 I 140 E. 5.3 und 124 V 90 E. 4b). Bleiben jedoch erhebliche Zweifel 
an der Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der getroffenen Tatsachenfeststellungen 
bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen 
noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 8C_183/2024 vom 14. April 2025 E. 4.1, 8C_297/2024 vom 
18. Dezember 2024 E. 5.1, 9C_475/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 4.2, 
8C_179/2023 vom 20. Oktober 2023 E. 4.2, 8C_414/2022 vom 24. Januar 2023 
E. 4.1 f., 9C_58/2022 vom 7. Juni 2022 E. 4.1.1 f., 8C_521/2021 vom 22. März 2022 
E. 3.1.1 f. und 9C_377/2021 vom 22. Oktober 2021 E. 5.3.1; siehe ferner KIESER, 
a.a.O., Art. 43 Rz. 18 f. und Rz. 29 f.). Kommt die Verwaltung ihrer Abklärungspflicht 
nicht oder nicht genügend nach, kann die Sache aus diesem Grund an die 
Verwaltung zurückgewiesen werden (vgl. BGE 132 V 368 E. 5). 

5.1. Im hier zu beurteilenden Fall ist als Vergleichsbasis auf die Verfügung vom 
5. April 2022 bzw. auf die diese ersetzende rechtskräftige Verfügung vom 
30. August 2022 abzustellen, mit welcher die Beschwerdegegnerin der 
Beschwerdeführerin rückwirkend für den Zeitraum vom 1. April 2019 bis zum 
30. Juni 2020 eine ganze Invalidenrente und ab dem 1. Juli 2020 eine Viertelsrente 

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zugesprochen hat (vgl. IV-act. 195 i.V.m. 187 und IV-act. 204). Diesem Entscheid 
lagen neben der Beurteilung des Arztes des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) 
Dr. med. H._____ vom 1. September 2021 (vgl. IV-act. 188 S. 29 f.) das 
rheumatologische Gutachten von Prof. Dr. med. F._____ vom 20. August 2020 
zugrunde (vgl. IV-act. 134). 

5.2. Darin wies Letzterer folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die 
Arbeitsfähigkeit aus (vgl. IV-act. 134 S. 19):

Generalisierte Osteoarthrose 
 Gonarthrose beidseits, Status nach Knie-TP links 2016
 Senk- und Spreizfuss beidseits, Hallux valgus-Fehlstellung beidseits und Lisfranc-

Arthrose beidseits
 Status nach stellungskorrigierender Arthrodese der TMT-Gelenke I-III, Naviculare-

Cuboideum Arthrodese mit Spongiosaplastik, Osteosynthese des Os Metatarsale III 
mit Spongiosaplastik und Hallux valgus-Korrektur Fuss rechts 4/2018

 Stellungskorrigierende Arthrodese TMT I-III mit Spongiosaplastik und Hallux valgus-
Korrektur links 10/2019

 ICD-10: M15.0

Undifferenzierte, steroidsensitive seronegative und ANA-negative Polyarthritis 
 In Verbindung mit Myalgien, subfebrilen Temperaturen und Fatigue
 DD: adulter Morbus Still, rheumatoide Arthritis
 Therapiestand: Methotrexat 11/2018 bis 01/2019, beendet wegen fehlender 

Wirksamkeit, Actemra 05/2019, beendet wegen Nebenwirkungen, Erelzi 01/2020, 
sistiert wegen Nebenwirkungen, Therapie mit Adalimumab vorgesehen

 ICD-10: M06.0

Lumbovertebralsyndrom 
 Fehlform der Wirbelsäule
 Muskuläre Dysbalance
 Mehrsegmentale degenerative Veränderungen der unteren LWS
 ICD-10: M54.5

Im Rahmen seiner (versicherungs-)medizinischen Beurteilung führte Prof. Dr. med. 
F._____ insbesondere aus, dass die Beschwerdeführerin seit gut zehn Jahren an 
muskuloskelettalen Problemen leide. Initial hätten diese vor allem 
Abnutzungserscheinungen im Bereich der Wirbelsäule und der peripheren Gelenke 
betroffen. Ab Mitte der 2010er Jahre seien entzündliche Probleme im Bereich der 
Hände in Verbindung mit wiederholten subfebrilen Temperaturen, chronischer 
Müdigkeit und Muskelschmerzen hinzugekommen. Aufgrund der operativen 
Eingriffe am linken Knie sowie im Vorfussbereich sei die Situation betreffend die 
generativen Veränderungen aktuell relativ stabil. Dennoch sei es der 
Beschwerdeführerin infolge der durchgeführten Operationen nicht möglich, längere 
Tätigkeiten im Stehen und Gehen auszuüben. Wegen der ab April 2018 
eingetretenen Arbeitsunfähigkeit infolge der Vorfussprobleme hätten sich die 
belastungsabhängigen, immer wieder auftretenden Rückenprobleme ebenfalls 
deutlich reduziert. Im Vordergrund der Beschwerden stünden aktuell die 
entzündlich-rheumatologischen Probleme im Bereich der Hände. Die 

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diesbezüglichen Symptome seien im Rahmen der Untersuchungen im C._____ 
bzw. D._____ und in der aktuellen rheumatologischen Abklärung unisono als 
undifferenzierte Polyarthritis beurteilt worden. Diverse Therapieversuche mit 
Basistherapeutika seien wegen Unwirksamkeit oder Nebenwirkungen gescheitert. 
Diesbezüglich laufe eine weitere engmaschige rheumatologische Betreuung durch 
das D._____ und der Beschwerdeführerin sei zuletzt eine neue Basistherapie 
empfohlen worden, welche allerdings zum Zeitpunkt der gutachterlichen 
Untersuchung noch nicht begonnen worden sei. Aufgrund der immer wieder 
vorhandenen entzündlichen Probleme im Bereich der Hände sei die Belastbarkeit 
der oberen Extremität vermindert (vgl. IV-act. 134 S. 20 f.). Während Prof. Dr. med. 
F._____ für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Köchin eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit seit April 2018 auswies, erachtete er die Beschwerdeführerin in 
einer optimal angepassten Tätigkeit (leichte wechselbelastende Tätigkeit mit nur 
seltenem Hantieren von Gewichten bis zehn Kilogramm, Knien, Leiter- bzw. 
Treppensteigen sowie seltenen Kniebeugen und ohne Kriechen, Hockpositionen 
sowie repetitive Hand- und Gewichtsbelastungen) seit April 2020 zu 50 % 
arbeitsfähig (vgl. IV-act. 134 S. 22 ff.).

5.3. Im Bericht vom 31. Juli 2020 über die im Auftrag der Beschwerdegegnerin 
Ende Juli 2020 in den E._____ durchgeführte EFL wurde betreffend die 
arbeitsbezogene funktionelle Belastbarkeit insbesondere festgehalten, die 
zumutbare Belastbarkeit entspreche einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit 
mit seltenen Gewichtsbelastungen bis zehn Kilogramm; zeitlich sollte eine 
Belastung halbtags bzw. vier Stunden pro Tag möglich sein, wobei Kriechen, 
Hockpositionen und repetitive Gewichtsbelastungen nie und selten Knien, 
Kniebeugen und Leiter- bzw. Treppensteigen vorkommen sollten. Zudem liege die 
beobachtete Belastbarkeit grösstenteils unter den Belastungsanforderungen der 
bisherigen Arbeit als Köchin, weshalb fraglich erscheine, ob eine längerfristige 
Ausübung dieser Tätigkeit mit den aktuellen Belastungsanforderungen medizinisch 
sinnvoll sei (vgl. IV-act. 135 S. 2). 

5.4. Der RAD-Arzt Dr. med. H._____ führte in seiner Beurteilung vom 
1. September 2021 betreffend die im Rahmen des Einwandverfahrens vorgelegten 
Arztberichte insbesondere aus, dass sich aus den aktuellen rheumatologischen und 
hausärztlichen Berichten keine neuen Erkenntnisse mit Auswirkungen auf die 
Invalidisierung ergäben. Darin würden lediglich bereits bekannte rheumatologische 
Erkrankungen bzw. Therapieoptionen beschrieben. Auch liege gemäss den 
aktuellen psychiatrischen Berichten bei einer nur leichten depressiven Episode 
keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Ebenso seien aus 

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chirurgischer Sicht die Beckenfrakturen und deren Folgen nach Sturzereignis per 
Mitte Juli 2021 beschwerdefrei abgeheilt. Diesbezüglich ergebe sich eine 
vorübergehende Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 31. März 2021 bis zum 14. Juli 
2021. Auch in Bezug auf die rezidivierenden Fieberschübe sei allenfalls von einer 
jeweils bloss vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit von einigen Tagen auszugehen. 
Zusammenfassend ergäben sich keine neuen medizinischen Erkenntnisse, die 
invalidisierende Auswirkungen haben könnten. Die im rheumatologischen 
Gutachten ausgewiesene Arbeitsfähigkeit von 50 % für adaptierte Tätigkeiten sei 
daher nachvollziehbar und bedürfe keiner Korrektur (vgl. IV-act. 188 S. 29 f.)

6.1. In der angefochtenen Verfügung vom 18. März 2025 verneinte die 
Beschwerdegegnerin eine Rentenerhöhung ab dem 1. April 2024 mangels 
dauerhafter Verschlechterung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin 
(vgl. IV-act. 234). Dabei stützte sie sich auf die beiden Beurteilungen von RAD-Arzt 
Dr. med. H._____ vom 17. Mai 2024 und 24. September 2024 ab. 

In erstgenannter Stellungnahme führte dieser insbesondere aus, aus den aktuell 
vorliegenden Facharztberichten der letzten 18 Monate ergebe sich eine 
vorübergehende Verschlechterung der bekannten rheumatologischen Erkrankung. 
Aufgrund von Therapieanpassungen sei jedoch eine Besserung des 
Gesundheitszustands bis zum 5. Februar 2024 eingetreten. Die 
Begleiterkrankungen (insbesondere die Pneumonien und Harnwegsinfekte) 
erschienen abgeklungen. Somit lasse sich aktuell keine anhaltende wesentliche 
Verschlechterung des Gesundheitszustands feststellen. Gemäss Aktenlage 
bestehe deshalb eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leichte wechselbelastende 
Tätigkeiten (vgl. IV-act. 235 S. 6 f.). 

In seiner Stellungnahme vom 24. September 2024 hielt der RAD-Arzt Dr. med. 
H._____ namentlich fest, die neu eingereichten Arztberichte dokumentierten 
ebenfalls keine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustands. Es werde 
weiterhin der schubweise Verlauf der rheumatologischen Erkrankung im Stadium 
der Besserung mit ebenfalls gebesserten LWS-Beschwerden bestätigt. Die 
vorangegangene Pneumonie sei abgeklungen und die vorübergehend auffälligen 
Nierenparameter hätten sich normalisiert. Hinsichtlich der diversen Arthrodesen des 
linken Fusses bei Hammerzehe im 2018 und 2019 bestehe ein prinzipiell 
beschwerdefreier Verlauf. Die radiologisch festgestellten Schraubenbrüche seien 
am 9. Juli 2024 aus den Weichteilen entfernt worden, wobei mit einer vollständigen 
Ausheilung des OP-Gebiets zu rechnen sei. Das Vorhofflimmern sei seit Mai 2023 
bekannt und führe zu keiner weiteren Beeinträchtigung der bereits reduzierten 
Arbeitsfähigkeit. Gemäss Aktenlage sei somit weiterhin von einer 50%igen 

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Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit auszugehen. Sollte formal eine 
Notwendigkeit einer polydisziplinären Rentenbegutachtung bestehen, könne diese 
natürlich erfolgen (vgl. IV-act. 235 S. 7). 

6.2. Demgegenüber ist die Beschwerdeführerin mit Blick auf den im Recht 
liegenden Bericht ihrer Hausärztin Dr. med. G._____ vom 6. September 2024 der 
Auffassung, die Beschwerdegegnerin gehe fälschlicherweise davon aus, dass keine 
wesentliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustands vorliege und daher auf 
weitere Abklärungen verzichtet werden könne (vgl. act. A.1 S. 5). 

Im besagten hausärztlichen Bericht wurden folgende Diagnosen mit Auswirkungen 
auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen (vgl. IV-act. 226 S. 1 f.):

Schubweise auftretende, undifferenzierte Polyarthritis verbunden mit Myalgien, subfebrilen 
Temperaturen und Kopfschmerzen unklarer Ätiologie

Polyarthrose
 Rhizarthrose beidseits 
 Hallux valgus und Senk-/Spreizfüsse beidseits, Lisfranc-Arthrosen beidseits
 Status nach stellungskorrigierender Arthrodese TMT-Gelenke I-III, NC-Arthrodese 

mit Spongiosaplastik, Osteosynthese Metatarsale III mit Spongiosaplastik und 
Hallux valgus-Korrektur mittels AKIN Osteotomie sowie Kapselraffung Fuss rechts 
am 20.04.2018

 Postoperativer Wundinfekt mit antibiotischer Therapie für insgesamt zehn Tage
 Stellungskorrigierende Arthrodese TMT I-III mit Spongiosaplastik, Hallux-Korrektur 

links am 25.10.2019, aktuell: multipler Schraubenbruch mit Dislokation eines 
Schraubenkopfes in Subkutangewebe navicular, partielle OSME dislozierter 
Schraubenköpfe 09.07.2024

 Status nach Knie-TP links bei Gonarthrose
 Gonarthrose rechts

Lumbovertebrales Schmerzsyndrom und zervikovertebrales Syndrom 

Status nach Zehenschaftfrakturen Digitus II und III rechts (2018), unprovoziert bei geringem 
Trauma, Insuffizienzfraktur Calcaneus rechts 08/2022

Rezidivierende Pneumonien und rezidivierende Harnwegsinfekte

Beckenfraktur (Sturz auf die rechte Seite am 31.03.2021) vom lateralen Kompressionstyp 
rechts mit 

 Fraktur Massa lateralis des Os sacrum rechts
 Obere und untere Schambeinastfraktur rechts

Intermittierend tachykardes Vorhofflimmern, ED 05/2023 im Rahmen eines Infekts

Zum Verlauf führte Dr. med. G._____ insbesondere aus, dass es der 
Beschwerdeführerin in den letzten zwei Jahren nicht gelungen sei, langfristig einer 
Arbeit nachzugehen. In Bezug auf die undifferenzierte Polyarthritis seien diverse 
medikamentöse Therapien versucht worden, zuletzt im Januar 2023 mit Orenzia. 
Diese hätten aber aufgrund von schweren Nebenwirkungen sistiert werden müssen. 
Es sei kaum eine längerfristige stabile Phase vorhanden, in welcher die 
Beschwerdeführerin einer Arbeit nachgehen könnte. Wenn die Situation bezüglich 

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der Gelenke einigermassen wieder im Lot sei, komme es zu einer erneuten 
pulmonalen Exazerbation aufgrund möglicherweise immunsuppremierender 
Medikamente. Insgesamt bestehe eine sehr schwierige Gesamtsituation mit einer 
schweren Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin bezüglich ihrer Gelenke und 
der pulmonalen Situation. Letztere sei nicht in der Lage, in den Arbeitsmarkt 
integriert zu werden (vgl. IV-act. 226 S. 2 f.). 

7.1. Hinsichtlich der sich aus den vorliegenden Akten ergebenden 
Herzbeschwerden ist darauf hinzuweisen, dass Dr. med. I._____, Leitender Arzt 
Medizin/Rheumatologie des D._____, in seinem Bericht vom 10. Juli 2023 ein 
anamnetisch neu aufgetretenes Vorhofflimmern (05/2023) auswies. In 
anamnestischer Hinsicht führte er insbesondere aus, dass die Beschwerdeführerin 
im Mai 2023 aufgrund einer beidseitigen Pneumonie hospitalisiert worden sei. 
Anlässlich dieser Infektion sei auch eine Herzrhythmusstörung aufgetreten. 
Diesbezüglich sei die Beschwerdeführerin in kardiologischer Kontrolle. 
Zusammenfassend hielt Dr. med. I._____ namentlich fest, zwischenzeitlich sei es 
neben einer beidseitigen Pneumonie mit anschliessendem 
Rehabilitationsaufenthalt wohl auch zu einem Vorhofflimmern gekommen, welches 
aktuell mit Metoprolol und Xarelto behandelt werde (vgl. IV-act. 209 S. 9 ff.). In den 
darauffolgenden Arztberichten wurde das Vorhofflimmern vom Mai 2023 als 
Diagnose zwar angeführt, allerdings wurden anlässlich dieser Untersuchungen von 
Seiten der Beschwerdeführerin weder Herzbeschwerden beklagt, noch konnten 
diesbezüglich auffällige Befunde erhoben werden (vgl. Berichte von Dr. med. 
I._____ vom 15. November 2023 [IV-act. 209 S. 12 ff.], vom 5. Februar 2024 [IV-
act. 209 S. 15 ff.] und vom 10. Juni 2024 [IV-act. 226 S. 10 ff.]; Bericht von PD 
Dr. med. J._____, Chefärztin und Leiterin Pneumologie, D._____, und 
Assistenzärztin K._____ vom 6. Februar 2024 [IV-act. 226 S. 5 ff.], wonach 
betreffend Langzeit-EKG vom 15. Juni 2023 bis 20. Juni 2023 und in Bezug auf die 
transthorakale Echokardiographie vom 27. Juni 2023 weitestgehend unauffällige 
Befunde beschrieben werden; Berichte von Dr. med. G._____ vom 4. April 2024 [IV-
act. 211] und vom 6. September 2024 [IV-act. 226 S. 1 ff.]). Vor diesem Hintergrund 
ist davon auszugehen, dass das Vorhofflimmern mit Blick auf den 
Vergleichszeitpunkt zwar eine neue Erkrankung darstellt, welche sich allerdings nur 
einmalig vor dem hier massgebenden Zeitpunkt ab dem 1. April 2024 manifestiert 
hat und deshalb auch keine Auswirkungen auf den Rentenanspruch zu zeitigen 
vermag (vgl. Art. 88a Abs. 2 und Art. 88bis Abs. 1 lit. a IVV). Insofern ist nicht zu 
beanstanden, wenn der RAD-Arzt Dr. med. H._____ in seiner Beurteilung vom 
24. September 2024 festhielt, dass das Vorhofflimmern seit Mai 2023 bekannt sei 

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und zu keiner weiteren Beeinträchtigung der bereits reduzierten Arbeitsfähigkeit von 
50 % führe (vgl. IV-act. 235 S. 7).

7.2. In Bezug auf das Harnsystem der Beschwerdeführerin ist festzuhalten, dass 
Dr. med. I._____ in seinem Bericht vom 17. Oktober 2022 anamnetisch 
rezidivierende Harnwegsinfekte auswies. Dazu führte er namentlich aus, als 
Hauptproblem bestünden unter anderem rezidivierende Harnwegsinfekte seit einer 
gynäkologischen Operation im März 2022. Auch bestünden Schmerzen im linken 
Unterbauch. Die Beschwerdeführerin habe gemäss ihren eigenen Angaben 
während mehrerer Wochen Antibiotika einnehmen müssen und leide aktuell wieder 
unter einem Harnwegsinfekt, weshalb sie Nitrofurantoin einnehme (vgl. IV-act. 209 
S. 1 ff.). In seinem Bericht vom 20. Dezember 2022 hielt Dr. med. I._____ bei 
anamnestisch rezidivierenden Harnwegsinfekten zum Verlauf insbesondere fest, 
dass erneut Blasenentzündungen aufgetreten seien (vgl. IV-act. 209 S. 4 ff.; siehe 
ferner zur entsprechenden Diagnose Berichte von Dr. med. I._____ vom 
17. Februar 2023 [IV-act. 209 S. 7 f.] und vom 10. Juli 2023 [IV-act. 209 S. 9 ff.]). 
Zudem wies er in seinen darauffolgenden Berichten vom 15. November 2023, 
5. Februar 2024 und 10. Juni 2024 rezidivierende Harnwegsinfekte aus und führte 
hinsichtlich der am 14. Oktober 2023 durchgeführten CT-Untersuchung des 
Abdomens bzw. Beckens namentlich aus, dass eine nur unscharf abgrenzbare 
hypodense Läsion im Parenchym beider Nieren vorliege, was mit einem möglichen 
Infektfokus vereinbar sei. Auch bestünden zwei neue, kleine, rundliche hypodense 
Läsionen in der Pars intermedia der linken Niere, welche zwar primär zystisch seien, 
aber neu aufgetreten seien und somit im Kontext auch kleinen, beginnenden 
Einschmelzungen entsprechen könnten (vgl. IV-act. 209 S. 12 ff. und IV-act. 226 
S. 10 ff.). Sodann stellten PD Dr. med. J._____ und Assistenzärztin K._____ in 
ihrem Bericht vom 6. Februar 2024 unter anderem die Diagnose eines akuten 
Nierenversagens AKIN 2, RIFLE Injury, am 23. November 2023. Dazu führten sie 
insbesondere aus, dass sich im Verlauf regrediente Nierenretetionsparameter 
gezeigt hätten (vgl. IV-act. 226 S. 5 ff., wonach die am 24. November 2023 
gemessene glomeruläre Filtrationsrate 45 ml/min./1.73 m2 ergab). Auch stellte die 
Hausärztin Dr. med. G._____ in ihrem Bericht vom 4. April 2024 neben 
rezidivierenden Harnwegsinfekten dieses akute Nierenversagen fest (vgl. IV-act. 
211; siehe auch Bericht von Dr. med. G._____ vom 6. September 2024, wonach 
betreffend Harnsystem nur noch rezidivierende Harnwegsinfekte ausgewiesen 
wurden [IV-act. 226 S. 1 ff.]). Im Weiteren wies Dr. med. L._____, Praktischer Arzt 
FMH, in seinem Bericht vom 16. April 2025 rezidivierende Harnwegsinfekte aus und 
erwähnte die Ergebnisse der im Oktober 2023 durchgeführten CT-Untersuchung 
des Abdomens bzw. Beckens. Zudem befand er, dass die Beschwerdeführerin in 

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den letzten Monaten und Jahren mehrere Harnwegsinfekte erlitten habe, welche 
antibiotisch behandelt worden seien (vgl. IV-act. 237).

Nach dem Gesagten ist mit RAD-Arzt Dr. med. H._____ davon auszugehen, dass 
das – vor dem hier relevanten Zeitpunkt ab April 2024 – neu hinzugetretene 
Nierenversagen nur einmalig aufgetreten ist, mithin bloss vorübergehender Natur 
war (vgl. IV-act. 235 S. 7; siehe zu den RIFLE-Kriterien https://flexikon.doccheck. 
com/de/RIFLE-Kriterien, besucht am 11. August 2025, wonach das Stadium Injury 
ein mehr als zweifacher Kreatininanstieg bedeutet und ein dauerhaftes 
Nierenversagen für mehr als drei Monate erst beim Stadium ESRD anzunehmen 
ist), weshalb es auch keine Auswirkungen auf den Rentenanspruch zu zeitigen 
vermag (vgl. Art. 88a Abs. 2 und Art. 88bis Abs. 1 lit. a IVV). Wenn RAD-Arzt 
Dr. med. H._____ hingegen die ebenfalls neu hinzugetretenen Harnwegsinfekte als 
(dauerhaft) abgeklungen erachtet (vgl. IV-act. 235 S. 7), kann ihm nicht gefolgt 
werden. Denn in Bezug auf den hier massgeblichen Zeitraum sind ärztlicherseits – 
wie dargelegt – rezidivierende Harnwegsinfekte ausgewiesen, weshalb fraglich 
erscheint, ob diese Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit – gegebenenfalls auch in 
qualitativer Hinsicht mit Blick auf das Zumutbarkeitsprofil – zu zeitigen vermögen. 
Insofern präsentiert sich der rechtserhebliche Sachverhalt als ungenügend 
abgeklärt. 

7.3. Bezüglich der rheumatologischen und degenerativen Gelenkbeschwerden – 
unter Ausklammerung der Fussbeschwerden (vgl. hierzu E. 7.4 hernach) – ist 
darauf hinzuweisen, dass Dr. med. I._____ in seinem Bericht vom 17. Oktober 2022 
neben einer schubweise auftretenden, undifferenzierten Polyarthritis verbunden mit 
Myalgien, subfebrilen Temperaturen und Kopfschmerzen unklarer Ätiologie eine 
Polyarthrose (insbesondere Rhizarthrose und Gonarthrose beidseits) auswies. Zum 
Verlauf führte er namentlich aus, dass immer wieder Gelenkschmerzen aufgetreten 
seien, teilweise auch mit einem Anschwellen der Gelenke, wobei insbesondere die 
Hände und Kniegelenke betroffen gewesen seien. Die Beschwerdeführerin habe 
lediglich einmal kurzzeitig Steroide einnehmen müssen. Zusammenfassend hielt 
Dr. med. I._____ insbesondere fest, angesichts der normalen Entzündungswerte 
gemäss Labor und des Fehlens von Synovitiden in klinischer Hinsicht fänden sich 
zurzeit keine Hinweise für das Vorliegen einer Krankheitsaktivität der entzündlichen 
rheumatischen Erkrankung, weshalb keine Indikation für das Einführen einer 
Basistherapie bestehe (vgl. IV-act. 209 S. 1 ff.; siehe zu den besagten Diagnosen 
auch Berichte von Dr. med. I._____ vom 20. Dezember 2022 [IV-act. 209 S. 4 ff.], 
vom 17. Februar 2023 [IV-act. 209 S. 7 f.], vom 10. Juli 2023 [IV-act. 209 S. 9 ff.], 
vom 15. November 2023 [IV-act. 209 S. 12 ff.], vom 5. Februar 2024 [IV-act. 209 

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S. 15 ff.] und vom 10. Juni 2024 [IV-act. 226 S. 10 ff.] sowie Bericht von PD Dr. med. 
J._____ und Assistenzärztin K._____ vom 6. Februar 2024 [IV-act. 226 S. 5 ff.]). 
Sodann führte er in seinem Bericht vom 20. Dezember 2022 zusammenfassend 
aus, dass in den letzten Wochen verstärkt Gelenkschmerzen mit 
Gelenkschwellungen aufgetreten seien und die Beschwerdeführerin auch wieder 
vermehrt Prednisolon eingenommen habe. Als weiteres Prozedere wurde die 
Einführung der Behandlung mit Orencia vereinbart (vgl. IV-act. 209 S. 4 ff.). In der 
Folge befundete Dr. med. I._____ in seinem Bericht vom 17. Februar 2023 bei 
einem in klinischer Hinsicht unauffälligen Gelenkstatus, dass die 
Beschwerdeführerin die Behandlung mit Orencia bisher nicht gut vertragen habe, 
zumal gelegentlich sowohl Schlafstörungen wie auch Schwindel als 
Nebenwirkungen aufgetreten seien. Daher wurde vereinbart, die entsprechende 
Behandlung vorerst für zwei Wochen zu pausieren (vgl. IV-act. 209 S. 7 f.). 
Nachdem Dr. med. I._____ daraufhin am 10. Juli 2023 in Bezug auf die Gelenke 
berichtet hatte, dass aktuell keine wesentlichen Beschwerden bestünden (vgl. IV-
act. 209 S. 9 ff.), hielt er in seinem Bericht vom 15. November 2023 in 
anamnestischer Hinsicht ebenfalls fest, dass im Bereich der Hände zurzeit keine 
Beschwerden bestünden. Zudem befundete er bei einem unauffälligen 
Gelenkstatus, dass es unter der Behandlung mit Glukokortikoiden zwischenzeitlich 
zu einer deutlichen Besserung der Symptomatik und Normalisierung der 
Entzündungswerte gekommen sei (vgl. IV-act. 209 S. 12 ff.). Ferner führte Dr. med. 
I._____ in seinem Bericht vom 5. Februar 2024 in anamnestischer Hinsicht 
insbesondere aus, die Beschwerdeführerin berichte, dass er ihr zurzeit recht gut 
gehe und keine wesentlichen Gelenkbeschwerden bestünden. Zusammenfassend 
befundete Dr. med. I._____ bei einem in klinischer Hinsicht unauffälligen 
Gelenkstatus, dass die Beschwerdeführerin hinsichtlich der Gelenke zurzeit 
beschwerdefrei und die Behandlung mit Glukokortikoiden vor zwei Tagen sistiert 
worden sei (vgl. IV-act. 209 S. 15 ff.). Des Weiteren wies die Hausärztin Dr. med. 
G._____ in ihrem Bericht vom 4. April 2024 bei einem guten Ansprechen auf 
Glukokortikoide eine schubweise auftretende, undifferenzierte Polyarthritis 
verbunden mit Myalgien, subfebrilen Temperaturen und Kopfschmerzen unklarer 
Ätiologie sowie eine Polyarthrose aus (vgl. IV-act. 211; siehe zu den besagten 
Diagnosen auch Bericht von Dr. med. G._____ vom 6. September 2024 [IV-act. 226 
S. 1 ff.]). Ausserdem hielt Dr. med. I._____ in seinem Bericht vom 10. Juni 2024 in 
anamnestischer Hinsicht namentlich fest, die Beschwerdeführerin berichte, dass es 
ihr in Bezug auf die Gelenke zurzeit ordentlich gehe (vgl. IV-act. 226 S. 10 ff.). 
Sodann führte die Hausärztin Dr. med. G._____ in ihrem Bericht vom 6. September 
2024 zur Verlaufsbeschreibung namentlich aus, es gebe kaum längerfristige, stabile 
Phasen, in denen die Beschwerdeführerin einer Arbeit nachgehen könnte. Kaum 

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sei die Situation bezüglich der Gelenke einigermassen im Lot, komme es zu einer 
erneuten pulmonalen Exazerbation aufgrund möglicherweise 
immunsuppremierender Medikamente. Insgesamt bestehe eine sehr schwierige 
Gesamtsituation mit einer schweren Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin 
bezüglich ihrer Gelenke sowie der pulmonalen Situation (vgl. IV-act. 226 S. 1 ff.). 
Schliesslich wies Dr. med. L._____ in seinem Bericht vom 16. April 2025 bei einem 
guten Ansprechen auf Glukokortikoide neben einer schubweise auftretenden, 
undifferenzierten Polyarthritis verbunden mit Myalgien, subfebrilen Temperaturen 
und Kopfschmerzen unklarer Ätiologie eine Polyarthrose (insb. Rhizarthrose und 
Gonarthrose beidseits) aus. Er hielt fest, dass neben diversen Pneumonien und 
Harnwegsinfekten auch rheumatologische Beschwerden bestünden (vgl. IV-act. 
237). 

In Bezug auf den hier massgebenden Vergleichszeitpunkt ist festzuhalten, dass 
Prof. Dr. med. F._____ in seinem rheumatologischen Gutachten vom 20. August 
2020 unter anderem neben einer beidseitigen Gonarthrose eine undifferenzierte, 
steroidsensitive seronegative und ANA-negative Polyarthritis in Verbindung mit 
Myalgien, subfebrilen Temperaturen und Fatigue als Diagnose mit Auswirkungen 
auf die Arbeitsfähigkeit auswies (vgl. IV-act. 134 S. 19). In seiner (versicherungs-) 
medizinischen Beurteilung führte er diesbezüglich insbesondere aus, die 
Beschwerdeführerin leide seit gut zehn Jahren an muskuloskelettalen Problemen. 
Initial hätten diese vor allem Abnutzungserscheinungen im Bereich der peripheren 
Gelenke betroffen. Ab Mitte der 2010er Jahre seien entzündliche Probleme im 
Bereich der Hände in Verbindung mit wiederholten subfebrilen Temperaturen, 
chronischer Müdigkeit und Muskelschmerzen hinzugekommen. Aufgrund der primär 
die Knie betreffenden Abnutzungserscheinungen habe im Jahr 2016 eine Knie-TP 
links durchgeführt werden müssen. Angesichts des operativen Eingriffs am linken 
Knie sei die Situation hinsichtlich der entsprechenden degenerativen 
Veränderungen aktuell relativ stabil. Demgegenüber sei bezüglich der entzündlich-
rheumatologischen Erkrankungen die Situation im Bereich der Hände eher 
unbefriedigend. Diese Beschwerden stünden aktuell im Vordergrund und seien im 
Rahmen verschiedener Untersuchungen als undifferenzierte Polyarthritis beurteilt 
worden. Diverse Therapieversuche mit Basistherapeutika seien wegen 
Unwirksamkeit bzw. Nebenwirkungen gescheitert. Diesbezüglich werde die 
Beschwerdeführerin weiterhin im D._____ engmaschig rheumatologisch betreut. 
Angesichts der immer wieder vorhandenen entzündlichen Probleme im Bereich der 
Hände sei die Belastbarkeit der oberen Extremität vermindert (vgl. IV-act. 134 S. 20 
f.).

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Aus dem Vergleich der im Vergleichszeitpunkt gegebenen medizinischen Situation 
und derjenigen, wie sie sich anlässlich der angefochtenen Verfügung vom 18. März 
2025 präsentierte, ergibt sich somit, dass sowohl die Polyarthritis an den Händen 
verbunden mit Myalgien und subfebrilen Temperaturen wie auch die Gonarthrose 
bereits vorbekannt sind. Zudem ist RAD-Arzt Dr. med. H._____ nach dem Gesagten 
darin beizupflichten, dass die echtzeitlichen Arztberichte lediglich eine 
vorübergehende Verschlechterung der bereits bekannten rheumatologischen 
Erkrankung vor dem hier massgebenden Zeitpunkt ab April 2024 (vgl. Art. 88bis 
Abs. 1 lit. a IVV) ausweisen und anschliessend durch Verabreichung von Steroiden 
in rheumatologischer Hinsicht eine Verbesserung des Gesundheitszustands 
eingetreten ist, was die Beschwerdeführerin auch selbst bestätigte (vgl. IV-act. 235 
S. 6 f.). Soweit die Dres. med. G._____ und L._____ in ihren hausärztlichen 
Berichten in Bezug auf die Gelenke von einer verschlechterten Situation ausgehen, 
vermag dies im Lichte der echtzeitlichen Berichte somit nicht zu überzeugen. 
Demgegenüber werden allerdings im Vergleich zum rheumatologischen Gutachten 
von Prof. Dr. med. F._____ vom 20. August 2020 (vgl. IV-act. 134 S. 13 und S. 19, 
wonach die Beschwerdeführerin Kopfschmerzen lediglich im Zusammenhang mit 
Schmerzen im Schultergürtel und Nackenbereich beklagte) ärztlicherseits ab 
Oktober 2022 Kopfschmerzen unklarer Ätiologie in Verbindung mit der schubartig 
auftretenden, undifferenzierten Polyarthritis ausgewiesen. Diese scheinen somit 
neu hinzugetreten zu sein.

7.4. Was die Fuss- und Beckenbeschwerden anbelangt, ist festzuhalten, dass 
Dr. med. I._____ in seinem Bericht vom 17. Oktober 2022 eine Polyarthrose 
namentlich bei einem Hallux valgus, Senk-/Spreizfüssen beidseits und Lisfranc-
Arthrosen beidseits, bei einem Status nach stellungskorrigierender Arthrodese 
TMT-Gelenke I-III, NC-Arthrodese mit Spongiosaplastik, Osteosynthese 
Metatarsale III mit Spongiosaplastik und Hallux valgus-Korrektur am rechten Fuss 
am 20. April 2018 sowie bei einer stellungskorrigierenden Arthrodese TMT I-III mit 
Spongiosaplastik und einer Hallux-Korrektur links am 25. Oktober 2019, einen 
Status nach Zehenschaftfrakturen Digitus II und III rechts im Jahr 2018, eine 
Insuffizienzfraktur des rechten Calcaneus im August 2022 sowie eine Beckenfraktur 
vom lateralen Kompressionstyp rechts infolge eines Sturzes am 31. März 2021 
auswies. Zum Verlauf hielt er in anamnestischer Hinsicht unter anderem fest, die 
Beschwerdeführerin berichte, dass insbesondere die Insuffizienzfraktur des rechten 
Calcaneus das Hauptproblem darstelle. Aufgrund dessen erfolge aktuell eine 
Stockentlastung (vgl. IV-act. 209 S. 1 ff.; siehe zu den angeführten Diagnosen auch 
Berichte von Dr. med. I._____ vom 20. Dezember 2022 [IV-act. 209 S. 4 ff.], vom 
17. Februar 2023 [IV-act. 209 S. 7 f.], vom 10. Juli 2023 [IV-act. 209 S. 9 ff.], vom 

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15. November 2023 [IV-act. 209 S. 12 ff.], vom 5. Februar 2024 [IV-act. 209 S. 15 
ff.] und vom 10. Juni 2024 [IV-act. 226 S. 10 ff.] sowie Bericht von PD Dr. med. 
J._____ und Assistenzärztin K._____ vom 6. Februar 2024 [IV-act. 226 S. 5 ff.] und 
Bericht von Dr. med. L._____ vom 16. April 2025 [IV-act. 237]). Sodann 
diagnostizierten Dr. med. M._____, Chefarzt Orthopädie des D._____, und 
Dipl. med. N._____, Assistenzarzt, in ihrem Bericht vom 24. Juni 2024 einen Status 
nach stellungskorrigierender Arthrodese am linken Fuss am 25. Oktober 2019 bei 
einer Polyarthrose mit aktuell beschwerdeführendem Fuss links und einen Status 
nach stellungskorrigierender Arthrodese am rechten Fuss am 20. April 2018 bei 
aktuell multiplem Schraubenbruch mit Dislokation eines Schraubenkopfes ins 
Subkutangewebe navicular. In anamnestischer Hinsicht führten sie namentlich aus, 
die Beschwerdeführerin berichte, vergangenen Donnerstag (20. Juni 2024) plötzlich 
ein Klicken im Bereich des rechten Rückfusses verspürt und seither eine 
Schwellung sowie Schmerzen am medialseitigen Rückfuss zu haben. Anlässlich der 
am Folgetag erfolgten hausärztlichen Vorstellung habe mittels 
Röntgenuntersuchung ein Schraubenbruch navicular festgestellt werden können. 
Dr. med. M._____ und Dipl. med. N._____ wiesen in befundlicher Hinsicht 
insbesondere eine sichtbare Schwellung und eine Druckdolenz mit tastbarem 
Schraubenkopf über dem Os naviculare aus. Sie hielten in ihrer Beurteilung 
namentlich fest, nach TMT I-III und NC-Arthrodesen vor gut sechs Jahren habe sich 
eigentlich ein beschwerdefreier Verlauf gezeigt. Vergangenen Donnerstag sei es 
jedoch zum Bruch der Schrauben im Bereich des Os naviculare gekommen mit 
aktuell störendem Osteosynthesematerial. Als weiteres Prozedere wurde mit der 
Beschwerdeführerin die operative Entfernung der abgebrochenen zwei 
Schraubenköpfe im ambulanten Setting vereinbart (vgl. IV-act. 226 S. 13 f.). Des 
Weiteren wies die Hausärztin Dr. med. G._____ in ihrem Bericht vom 6. September 
2024 in Bezug auf den ausgewiesenen multiplen Schraubenbruch mit Dislokation 
eines Schraubenkopfes ins Subkutangewebe navicular auf die am 9. Juli 2024 
erfolgte partielle Osteosynthesematerialentfernung der dislozierten 
Schraubenköpfe hin (vgl. IV-act. 226 S. 1 ff.; siehe auch Bericht von Dr. med. 
L._____ vom 16. April 2025 [IV-act. 237]). 

In Bezug auf den vorliegend massgebenden Vergleichszeitpunkt ist darauf 
hinzuweisen, dass Prof. Dr. med. F._____ in seinem rheumatologischen Gutachten 
vom 20. August 2020 eine generalisierte Osteoarthrose unter anderem bei einem 
Senk- und Spreizfuss beidseits, einer Hallux valgus-Fehlstellung beidseits und einer 
Lisfranc-Arthrose beidseits, bei einem Status nach stellungskorrigierender 
Arthrodese der TMT-Gelenke I-III, einer Naviculare-Cuboideum Arthrodese mit 
Spongiosaplastik, einer Osteosynthese des Os Metatarsale III mit Spongiosaplastik 

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und einer Hallux valgus-Korrektur am rechtens Fuss im April 2018 sowie bei 
stellungskorrigierender Arthrodese TMT I-III mit Spongiosaplastik und einer Hallux 
valgus-Korrektur links im Oktober 2019 mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 
auswies (vgl. IV-act. 134 S. 19). In seiner (versicherungs-)medizinischen 
Beurteilung führte er diesbezüglich insbesondere aus, dass die Beschwerdeführerin 
seit gut zehn Jahren an muskuloskelettalen Problemen leide. Initial hätten diese vor 
allem Abnutzungserscheinungen im Bereich der peripheren Gelenke betroffen. Im 
weiteren Verlauf sei es zu zunehmenden arthrotischen Problemen im Bereich der 
Füsse gekommen, welche schliesslich in den Jahren 2018 und 2019 operativ hätten 
angegangen werden müssen. Infolge der belastungsabhängigen, immer wieder 
auftretenden Beschwerden, insbesondere im Vorfussbereich beidseits, sei es der 
Beschwerdeführerin ab April 2018 nicht mehr möglich gewesen, ihrer mehrheitlich 
stehenden Tätigkeit als Köchin nachzugehen. Aktuell sei die Situation betreffend 
die degenerativen Veränderungen relativ stabil. Die beiden Operationen im 
Vorfussbereich hätten zu einer wesentlichen Beschwerdelinderung geführt. 
Dennoch sei es der Beschwerdeführerin aufgrund der erfolgten Operationen nicht 
mehr möglich, längere Tätigkeiten im Stehen und Gehen auszuüben (vgl. IV-act. 
134 S. 20 f.). Zudem hielt RAD-Arzt Dr. med. H._____ in seiner Beurteilung vom 
1. September 2021 zur erlittenen Beckenfraktur fest, dass diese und deren Folgen 
per Mitte Juli 2021 beschwerdefrei ausgeheilt seien. Diesbezüglich ergebe sich eine 
temporäre Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 31. März 2021 bis zum 14. Juli 2021 
(vgl. IV-act. 188 S. 29 f.).

Nach dem Gesagten ergibt sich aus dem Vergleich der im Referenzzeitpunkt 
gegebenen medizinischen Situation und derjenigen, wie sie sich anlässlich der 
angefochtenen Verfügung vom 18. März 2025 präsentierte, dass sowohl die 
Polyarthrose an den Füssen wie auch die infolge eines Sturzes auf die rechte Seite 
erlittene Beckenfraktur vorbekannt sind. Letztere ist – wie der RAD zu Recht 
ausführt – per Mitte Juli 2021 als vollständig ausgeheilt zu betrachten (vgl. Bericht 
von Dr. med. O._____, Leitender Arzt Unfall-/Allgemeinchirurgie, D._____, vom 
14. Juli 2021 [IV-act. 161]). Nachdem sich zudem die Situation in Bezug auf die 
degenerativen Veränderungen im Vorfussbereich anlässlich der rheumatologischen 
Begutachtung durch Prof. Dr. med. F._____ im Juli 2020 – wie dargelegt – noch 
relativ stabil gezeigt hatte, erlitt die Beschwerdeführerin allerdings im August 2022 
eine Insuffizienzfraktur des rechten Calcaneus und im vorliegend relevanten 
Zeitpunkt einen multiplen Schraubenbruch im rechten Fuss mit Schwellung sowie 
Schmerzen ab Mitte Juni 2024. Daraufhin erfolgte am 9. Juli 2024 – wie dargelegt 
– am rechten Fuss eine partielle Osteosynthesematerialentfernung der dislozierten 
Schraubenköpfe. Wenn sich RAD-Arzt Dr. med. H._____ in diesem 

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Zusammenhang ohne weitere Abklärungen zum anschliessenden Verlauf bzw. zur 
Rekonvaleszenzzeit auf den Standpunkt stellt, dass mit einer vollständigen 
Ausheilung des OP-Gebiets zu rechnen sei (vgl. IV-act. 235 S. 7), ist dies nicht 
näher belegt und erscheint fraglich. Mangels Einholung weiterer Angaben dazu 
erweist sich der rechtserhebliche Sachverhalt als ungenügend abgeklärt. 

7.5. Ferner ergibt sich in Bezug auf die Wirbelsäulenbeschwerden der 
Beschwerdeführerin, dass Dr. med. I._____ in seinen Berichten vom 17. Oktober 
2022, 20. Dezember 2022, 17. Februar 2023 und 10. Juli 2023 ein 
lumbovertebrales Schmerz-syndrom diagnostizierte (vgl. IV-act. 209 S. 1 ff.). 
Ausserdem wies er in seinen Berichten vom 15. November 2023 und 5. Februar 
2024 neben einem lumbovertebralen Schmerzsyndrom ein zervikovertebrales 
Syndrom aus. Zur CT-Untersuchung der Lendenwirbelsäule vom 31. August 2023 
führte er dabei namentlich aus, dass bekannte, fortgeschrittene Osteochondrosen 
sowie Facettengelenksarthrosen mit koronarer Gefügestörung und teilweisen 
Abstützreaktionen bestünden. Wie bereits anlässlich der Voruntersuchung zeige 
sich eine geringe Einengung des Spinalkanals auf multiplen Höhen, am deutlichsten 
auf Höhe LWK1/2 rechts und LWK4/5, so dass vorliegend eine Kompression der 
deszendierenden L5-Nervenwurzel denkbar wäre. Auch lägen hochgradige 
neuroforaminale Stenosen LWK4/5 (links grösser als rechts) und LWK5/SWK1 
(links grösser als rechts) mit ebenfalls einer möglichen Affektion der jeweils 
austretenden L4- bzw. L5-Nervenwurzeln vor. Betreffend die CT-Untersuchung der 
Halswirbelsäule vom 2. Oktober 2023 hielt Dr. med. I._____ insbesondere fest, 
dass fortgeschrittene, degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule vorlägen. 
Zur durchgeführten MRI-Untersuchung der Halswirbelsäule vom 10. Oktober 2023 
führte er unter anderem aus, dass moderate osteodiskoligamentäre degenerative 
Veränderungen zervikal mit moderater neuroforaminaler Enge HWK5/6 und 
HWK6/7 linksseitig mit potenzieller Alteration von C6 und C7 links foraminal 
bestünden. Der umschriebene Reizzustand sei interspinös auf der Höhe des 
Processus spinosus HWK2 und 3 zu verorten (vgl. IV-act. 209 S. 12 ff.). Sodann 
stellten PD Dr. med. J._____ und Assistenzärztin K._____ in ihrem Bericht vom 
6. Februar 2024 neben einem lumbovertebralen Schmerzsyndrom ein 
zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ED 29. September 2023) und 
Nackenschmerzen (Oktober 2023) fest und wiesen auf die Ergebnisse der CT- bzw. 
MRI-Untersuchung der Halswirbelsäule vom Oktober 2023 hin (vgl. IV-act. 226 S. 5 
ff.; siehe ferner Berichte von Dr. med. G._____ vom 4. April 2024 [IV-act. 211] und 
vom 6. September 2024 [IV-act. 226 S. 1 ff.]). Im weiteren Verlauf hielt Dr. med. 
I._____ in seinem Bericht vom 10. Juni 2024 bei ausgewiesenem lumbovertebralem 
Schmerzsyndrom bzw. zervikovertebralem Syndrom und klinisch festgestellten 

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Druckdolenzen vor allem paravertebral im mittleren Brustwirbelsäulenbereich 
insbesondere fest, dass die tieflumbalen Rückenschmerzen zwischenzeitlich 
deutlich rückläufig seien. Aktuell bestünden verstärkt Schmerzen im Bereich der 
Brust- und Halswirbelsäule, wobei sich in einem Ende 2023 durchgeführten Thorax-
CT eine ausgeprägte diffuse idiopathische Skelett-Hyperostose als mögliche 
Ursache gezeigt habe (vgl. IV-act. 226 S. 10 ff.). Ferner wies Dr. med. G._____ in 
ihrem Verlaufsbericht vom 24. Januar 2025 Rückenschmerzen aus und hielt in 
subjektiver Hinsicht insbesondere fest, dass die Beschwerdeführerin überhaupt 
nicht in guter Verfassung sei und über heftige thorakale Schmerzen klage (vgl. act. 
B.5). Schliesslich diagnostizierte Dr. med. L._____ in seinem Bericht vom 16. April 
2025 ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom sowie ein zervikovertebrales 
Syndrom, wobei er neben den Ergebnissen der im August und Oktober 2023 
durchgeführten Untersuchungen der Lenden- und Halswirbelsäule auf die am 
1. und 14. Oktober 2024 erfolgten CT-gesteuerten Facettengelenksinfiltrationen 
L4/5 beidseits bzw. L5/S1 beidseits hinwies (vgl. IV-act. 237; siehe betreffend 
Infiltrationen auch E-Mail des beschwerdeführerischen Rechtsvertreters vom 
22. April 2025 [IV-act. 236]). 

In Bezug auf den hier massgeblichen Vergleichszeitpunkt ist festzuhalten, dass 
Prof. Dr. med. F._____ in seinem rheumatologischen Gutachten vom 20. August 
2020 ein Lumbovertebralsyndrom bei einer Fehlform der Wirbelsäule, einer 
muskulären Dysbalance und einer mehrsegmentalen degenerativen Veränderung 
der unteren Lendenwirbelsäule mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 
diagnostizierte (vgl. IV-act. 134 S. 19). In anamnestischer Hinsicht führte er dazu 
aus, die Beschwerdeführerin berichte über bandförmige Schmerzen im 
Kreuzbereich mit zum Teil ausstrahlenden Schmerzen ins Gesäss beidseits und 
ganz selten verstärkter Ausstrahlung in den dorsalen Oberschenkel beidseits. 
Zudem gebe sie Schmerzen im Schultergürtel und Nackenbereich beidseits mit 
Ausstrahlungen in den Hinterkopf in Verbindung mit frontalen Kopfschmerzen an. 
Die beschriebenen Schmerzen seien im Schultergürtel drückend und spannend, im 
Nacken- und Kreuzbereich eher stechend. Diese Beschwerden seien ausserdem 
bewegungs- und belastungsabhängig zunehmend, in Ruhe etwas besser (vgl. IV-
act. 134 S. 13). In befundlicher Hinsicht hielt Prof. Dr. med. F._____ namentlich fest, 
dass eine leichte Fehlform der Wirbelsäule im Sinne einer Abflachung der 
thorakalen Kyphose und Zeichen einer Haltungsinsuffizienz mit positivem 
Matthiass-Test vorlägen. Die Halswirbelsäule sei um einen Drittel eingeschränkt 
beweglich bei Lateralflexion und Rotation nach links. Palpatorisch bestünden ein 
leichter Hypertonus der paravertebralen Muskulatur zervikal beidseits und eine 
Verkürzung des Musculus trapezius (pars ascendens) beidseits. Im Bereich der 

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Brustwirbelsäule liege eine konzentrische Bewegungseinschränkung um einen 
Drittel in alle Bewegungsrichtungen vor und bei Rotation nach beiden Seiten träten 
endgradige Schmerzen auf. Auch bestünden ein leichter Hypertonus der 
paravertebralen Muskulatur thorakal und thorakolumbal beidseits. Zudem sei die 
Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule ebenfalls konzentrisch um einen Drittel 
eingeschränkt. Es bestünden Druckdolenzen am Beckenkamm beidseits an den 
Ursprüngen der Glutealmuskulatur und der Finger-Boden-Abstand betrage 0 cm 
(vgl. IV-act. 134 S. 16). Im Rahmen seiner (versicherungs-)medizinischen 
Beurteilung führte Prof. Dr. med. F._____ unter anderem aus, dass die 
Beschwerdeführerin seit gut zehn Jahren an muskuloskelettalen Problemen leide. 
Initial hätten diese vor allem Abnutzungserscheinungen im Bereich der Wirbelsäule 
betroffen. Infolge der ab April 2018 eingetretenen Arbeitsunfähigkeit aufgrund der 
beidseitigen Vorfussprobleme hätten sich die belastungsabhängigen, immer wieder 
auftretenden Rückenprobleme deutlich reduziert (vgl. IV-act. 134 S. 20 f.).

Soweit sich RAD-Arzt Dr. med. H._____ auf den Standpunkt stellt, dass sich die 
Beschwerden an der Lendenwirbelsäule gebessert hätten (vgl. IV-act. 235 S. 7), 
kann ihm nicht gefolgt werden. Wie dargelegt, war das Lumbovertebralsyndrom im 
vorliegend massgeblichen Vergleichszeitpunkt zwar bereits bekannt. Allerdings 
erachtete Prof. Dr. med. F._____ die belastungsabhängigen, immer wieder 
auftretenden Rückenprobleme damals – wie dargelegt – für deutlich reduziert. 
Obwohl auch Dr. med. I._____ die tieflumbalen Rückenschmerzen im Juni 2024 
noch für deutlich rückläufig erachtete (vgl. Bericht von Dr. med. I._____ vom 
10. Juni 2024 [IV-act. 226 S. 10 ff.]), legen die anschliessend im Oktober 2024 
durchgeführten CT-gesteuerten Facettengelenksinfiltrationen der 
Lendenwirbelsäule allerdings nahe (vgl. Bericht von Dr. med. L._____ vom 16. April 
2025 [IV-act. 237] und E-Mail des beschwerdeführerischen Rechtsvertreters vom 
22. April 2025 [IV-act. 236]), dass sich die Beschwerden im Bereich der 
Lendenwirbelsäule im vorliegend massgeblichen Zeitraum wieder verschlechtert 
haben. Zudem ist in Bezug auf die Beschwerden im Bereich der Hals- und 
Brustwirbelsäule festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin anlässlich der 
rheumatologischen Begutachtung durch Prof. Dr. med. F._____ im Juli 2020 zwar 
Schmerzen im Nacken sowie Schultergürtel beklagte und Letzterer auch 
Bewegungseinschränkungen sowie eine leichte Muskelverspannung im Bereich der 
Hals- und Brustwirbelsäule befundete (vgl. rheumatologisches Gutachten von 
Prof. Dr. med. F._____ vom 20. August 2020 [IV-act. 134 S. 13 und S. 16]). 
Allerdings erachtete Prof. Dr. med. F._____ die belastungsabhängigen, immer 
wieder auftretenden Rückenprobleme im Begutachtungszeitpunkt – wie dargelegt – 
für deutlich reduziert und wies damals in Bezug auf die Hals- und Brustwirbelsäule 

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auch keine Diagnose (mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) aus (vgl. 
rheumatologisches Gutachten von Prof. Dr. med. F._____ vom 20. August 2020 [IV-
act. 134 S. 19 f.]). Demgegenüber wird ärztlicherseits – wie dargelegt – seit Herbst 
2023 bei namentlich fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen der 
Halswirbelsäule ein Zervikalsyndrom ausgewiesen, wobei im Juni 2024 bei klinisch 
festgestellten Druckdolenzen insbesondere paravertebral links im mittleren 
Brustwirbelsäulenbereich von verstärkten Schmerzen im Bereich der Hals- sowie 
Brustwirbelsäule berichtet und eine ausgeprägte diffuse idiopathische Skelett-
Hyperostose als mögliche Ursache genannt wurde (vgl. Bericht von Dr. med. 
I._____ vom 10. Juni 2024 [IV-act. 226 S. 10 ff.]). Insofern ist betreffend die 
Beschwerden an der Hals- und Brustwirbelsäule ebenfalls von einer 
Verschlechterung des Gesundheitszustands im vorliegend relevanten Zeitraum 
auszugehen.

7.6. Hinsichtlich der Pneumonien ist sodann festzuhalten, dass Dr. med. I._____ 
in seinem Bericht vom 10. Juli 2023 rezidivierende Pneumonien bei unter anderem 
einer beidseitigen Pneumonie im Mai 2023 auswies. In anamnestischer Hinsicht 
führte er insbesondere aus, die Beschwerdeführerin berichte, dass sie im Mai 2023 
im P._____ aufgrund einer beidseitigen Pneumonie hospitalisiert gewesen sei, 
welche antibiotisch behandelt worden sei. Anschliessend habe sie sich zur 
Rehabilitation in Clavadel befunden. Hiervon habe sie recht gut profitieren können. 
Zusammenfassend hielt Dr. med. I._____ namentlich fest, dass es zwischenzeitlich 
zu einer beidseitigen Pneumonie mit anschliessendem Rehabilitationsaufenthalt 
gekommen sei. Die Ursache der Pneumonie sei unklar geblieben (vgl. IV-act. 209 
S. 9 ff.). In der Folge wies er in seinem Bericht vom 15. November 2023 bei 
festgestellten rezidivierenden Pneumonien auf die CT-Thorax-Untersuchungen vom 
29. September 2023 und 14. Oktober 2023 hin. Zur erstgenannten Untersuchung 
führte er namentlich aus, im Vergleich zur Voruntersuchung zeigten sich 
progrediente ground glass Opazitäten ubiquitär, aktuell mit Betonung der 
interlobulären Septen, was differentialdiagnostisch einer atypischen Pneumonie 
bzw. Pneumonitis entspreche. Auch bestehe ein Verdacht auf eine reaktive 
Lymphadenopathie beidseits hilär. Zu der Mitte Oktober 2023 erfolgten 
Untersuchung hielt Dr. med. I._____ unter anderem fest, es liege keine 
Lungenarterienembolie, aber eine vorbestehende Lymphadenopathie 
iliomediastinal und im Leberhilus vor. Zudem bestehe eine Regredienz der fleckigen 
ground glass Infiltrate in allen Lungenlappen mit aber persistierenden, deutlichen 
Residuen. In anamnetischer Hinsicht führte er sodann aus, die Beschwerdeführerin 
berichte, dass sie bis am 18. Oktober 2023 aufgrund einer erneuten Pneumonie 
bzw. Pneumonitis hospitalisiert gewesen sei. Aktuell gehe es ihr wieder besser. Die 

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genaue Ursache der erneut aufgetretenen Lungenentzündung sei unklar geblieben. 
Zusammenfassend befundete Dr. med. I._____ bei einem aktuell normalen 
Auskultationsbefund im Bereich der Lunge und einem normalen C-reaktiven Protein 
gemäss Labor, zwischenzeitlich sei es zu einer erneuten Hospitalisation aufgrund 
einer Pneumopathie gekommen, wobei weiterhin unklar sei, ob es sich um eine 
Infektion oder eine entzündliche Pathologie handle (vgl. IV-act. 209 S. 12 ff.). Im 
weiteren Verlauf berichtete Dr. med. I._____ am 5. Februar 2024 bei 
ausgewiesenen rezidivierenden Pneumonien und einem normalen pulmonalen 
Auskultationsbefund, dass sich bezüglich der Pneumopathie weiterhin ein 
erfreulicher Verlauf bei einer beschwerdefreien Beschwerdeführerin zeige (vgl. IV-
act. 209 S. 15 ff., wonach die Beschwerdeführerin zudem auf eine vorgängig 
erfolgte pneumologische Verlaufsuntersuchung mit insgesamt erfreulichen 
Befunden hinwies). Ferner diagnostizierten PD Dr. med. J._____ und 
Assistenzärztin K._____ in ihrem Bericht vom 6. Februar 2024 rezidivierende 
atypische Pneumonien, DD eine Hypersensitivitätspneumonitis. Zum jetzigen 
Leiden führten sie namentlich aus, dass die Beschwerdeführerin vom 
29. September 2023 bis zum 7. Oktober 2023 im P._____ und vom 15. Oktober 
2023 bis zum 18. Oktober 2023 im D._____ aufgrund von einer atypischen 
Pneumonie hospitalisiert gewesen sei. Aktuell bestehe keine Dyspnoe mehr 
(mMRC 0/4) und es zeige sich insgesamt eine Zunahme des Allgemeinzustands. In 
ihrer Beurteilung hielten PD Dr. med. J._____ und Assistenzärztin K._____ 
insbesondere fest, respiratorisch zeige sich weiterhin eine Regredienz der 
Symptomatik mit normalen Atemgeräuschen. Die Lungenfunktionsprüfung habe 
normale dynamische und statische Lungenvolumina mit einem FEV1 entsprechend 
einem Soll von 96 % gezeigt. Auch liege eine normale Diffusionskapazität vor. 
Schliesslich wurde mit der Beschwerdeführerin ein Rauchstopp besprochen (vgl. 
IV-act. 226 S. 5 ff.). Des Weiteren stellte die Hausärztin Dr. med. G._____ in ihrem 
Bericht vom 4. April 2024 rezidivierende Pneumonien, DD eine 
Hypersensitivitätspneumonitis, bei namentlich einem Status nach beidseitiger 
Pneumonie im Mai 2023 und einer erneuten Exazerbation im Oktober 2023 fest. 
Zum Krankheitsverlauf berichtete sie, dieser sei sehr schwierig. Es gebe kaum 
einen Monat, in dem die Beschwerdeführerin keine erneuten Beschwerden bzw. 
Symptome habe. Multiple therapeutische Ansätze hätten wegen teils sehr schweren 
Nebenwirkungen sistiert werden müssen, weshalb keine Stabilisierung des 
Gesundheitszustands eingetreten sei und die Beschwerdeführerin so nicht in den 
Arbeitsprozess integriert werden könne (vgl. IV-act. 211). Gleichermassen führte die 
besagte Hausärztin in ihrem Bericht vom 6. September 2024 bei diagnostizierten 
rezidivierenden Pneumonien zum Krankheitsverlauf insbesondere aus, dass es 
kaum längerfristige stabile Phasen gebe, in denen die Beschwerdeführerin einer 

25 / 29

Arbeit nachgehen könnte. Kaum sei die Situation bezüglich der Gelenke 
einigermassen im Lot, komme es zu einer erneuten pulmonalen Exazerbation 
aufgrund möglicherweise immunsuppremierender Medikamente. Insgesamt 
bestehe eine sehr schwierige Gesamtsituation mit schwerer Beeinträchtigung der 
Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer Gelenke und der pulmonalen Situation. 
Letztere sei daher nicht in der Lage, in den Arbeitsmarkt integriert zu werden (vgl. 
IV-act. 226 S. 1 ff.). Sodann wies Dr. med. L._____ in seinem Bericht vom 16. April 
2025 rezidivierende Pneumonien namentlich bei einer beidseitigen Pneumonie im 
Mai 2023, einer erneuten Episode im Oktober 2023 mit progedienten ground glass 
Opazitäten ubiquitär bzw. mit im Verlauf persistierenden deutlichen Residuen und 
weiteren Pneumonien im August 2024, September 2024, Dezember 2024, Februar 
2025 sowie April 2025 aus. Er hielt insbesondere fest, dass die Beschwerdeführerin 
in den letzten Monaten und Jahren diverse Pneumonien erlitten habe, die 
antibiotisch behandelt worden seien, und bat um eine immunologische Abklärung 
(vgl. IV-act. 237; siehe auch E-Mail des beschwerdeführerischen Rechtsvertreters 
vom 22. April 2025 [IV-act. 236], wonach dieser auf die Pneumonien vom August 
2024, September 2024, Dezember 2024, Februar 2025 und April 2025 hinwies). 
Dasselbe ergibt sich aus den mit der Replik vom 24. Juni 2025 eingereichten 
Verlaufsberichten von Dr. med. G._____ (vgl. act. B.5) sowie aus dem 
provisorischen Austrittsbericht des P._____ vom 23. April 2025 zur zuvor 
stattgehabten, einwöchigen Hospitalisation aufgrund einer erneuten bilateralen 
Pneumonie, in dessen Rahmen computertomographisch bestätigte rezidivierende 
atypische Pneumonien diagnostiziert wurden (vgl. act. B.6). Kurz darauf wurde die 
Beschwerdeführerin erneut vom 4. bis 6. Mai 2025 im P._____ und sodann vom 6. 
bis 12. Mai 2025 im D._____ (D._____) bei unklarer Pneumopathie mit 
Exazerbation behandelt (vgl. act. B.7 f.). Im Austrittsbericht des D._____ vom 
12. Mai 2025 wurde bei einem Verdacht auf eine interstitielle Pneumopathie eine 
erneut aufgetretene bilaterale Pneumopathie ausgewiesen und festgehalten, dass 
es seit September 2024 bis Mai 2025 zu mindestens fünf Hospitalisationen 
gekommen sei (vgl. act. B.8). Zum Arztbericht von Dr. med. L._____ vom 16. April 
2025 führte RAD-Arzt Dr. med. H._____ am 23. April 2025 aus, dass die weiteren 
Pneumonien darin nur vermerkt würden ohne weitere Belege betreffend 
Hospitalisation, Befunde und Behandlung. Insofern seien die Pneumonien als nicht 
objektiviert zu betrachten, weshalb weiterhin von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für 
leichte adaptierte Tätigkeiten auszugehen sei. Vorteilhaft für die weitere Beurteilung 
wären Berichte zur vorgesehenen immunologischen Abklärung. Sollte eine bislang 
nicht bekannte immunologische Grunderkrankung vorliegen, würde dies einen 
neuen objektiven Befund darstellen. Bestünden weitere medizinische Unklarheiten, 
wäre eine polydisziplinäre Begutachtung zu erwägen (vgl. IV-act. 238 S. 1). 

26 / 29

Soweit RAD-Arzt Dr. med. H._____ davon ausgeht, dass die Pneumonien 
abgeklungen seien (vgl. IV-act. 235 S. 7), kann ihm nicht beigepflichtet werden. 
Zwar ist nach den im Jahr 2023 erlittenen Pneumonien von einer diesbezüglichen 
Erholung auszugehen (vgl. insbesondere Bericht von PD Dr. med. J._____ und 
Assistenzärztin K._____ vom 6. Februar 2024 [IV-act. 226 S. 5 ff.]). Allerdings sind 
im hier relevanten Zeitraum ab April 2024 – wie dargelegt – ausweislich der Akten 
weitere Pneumonien aufgetreten, weshalb diese nicht als dauerhaft abgeklungen 
gelten können. Vielmehr lassen diese zusammen mit den operativ versorgten 
Schraubenbrüchen und der veränderten Befundlage in Bezug auf die Hals-, Brust- 
und Lendenwirbelsäule, wobei Letztere Infiltrationen bedurften, insgesamt auf eine 
ab Mitte Juni bis mindestens Oktober 2024 und damit – entgegen der Ansicht der 
Beschwerdegegnerin – auf eine dauerhafte Verschlechterung des 
Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin im vorliegend massgeblichen 
Zeitraum schliessen. Auch ist nicht nachvollziehbar, weshalb die ab August 2024 
aufgetretenen Pneumonien nicht objektiviert sein sollen, wurden sie doch im Bericht 
von Dr. med. L._____ vom 16. April 2025 ausgewiesen (vgl. IV-act. 237). Darin bat 
Letzterer ausserdem die Klinik für Immunologie des C._____ um eine 
entsprechende Abklärung (vgl. ebenda), was von RAD-Arzt Dr. med. H._____ – wie 
dargelegt – begrüsst wurde. Insofern erfolgte die angefochtene Verfügung vom 
18. März 2025 verfrüht. Somit präsentiert sich der rechtserhebliche Sachverhalt 
auch diesbezüglich als ungenügend untersucht, weshalb weitere Abklärungen 
notwendig sind. 

8. Nach dem Gesagten ist ein Revisionsgrund ausgewiesen, womit der 
Rentenanspruch der Beschwerdeführerin in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht 
umfassend ("allseitig") zu prüfen ist (vgl. E. 4.1 hiervor). Dabei sind auch die 
weiteren aktenkundigen Beschwerden, wie die klinisch manifeste Osteoporose, der 
rezidivierende Alkoholabusus, die Depression und das Restless Legs-Syndrom, zu 
berücksichtigen (vgl. Bericht von PD Dr. med. J._____ und Assistenzärztin K._____ 
vom 6. Februar 2024 [IV-act. 226 S. 5 ff.], Bericht von Dr. med. G._____ vom 
4. April 2024 [IV-act. 211] und Bericht von Dr. med. L._____ vom 16. April 2025 [IV-
act. 237], worin dieser auf eine seit dem Jahr 2022 laufende Osteoporose-Therapie 
hinwies). Die Angelegenheit ist daher unter Aufhebung der angefochtenen 
Verfügung vom 18. März 2025 an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit 
sie nach Ergänzung des medizinischen Sachverhalts den Rentenanspruch der 
Beschwerdeführerin in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend prüfe und 
darüber neu entscheide. Mangels genügender Abklärung des rechtserheblichen 
Sachverhalts erweist sich ein reformatorischer Entscheid im Sinne der Zusprache 

27 / 29

einer höheren Rente, wie dies von der Beschwerdeführerin im 
Hauptrechtsbegehren beantragt wird, als verfrüht. 

9. Insgesamt ergibt sich, dass die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene 
Verfügung vom 18. März 2025 aufzuheben und die Angelegenheit zu weiteren 
Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist.

10.1. Laut Art. 69 Abs. 1bis IVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG ist das 
Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über Leistungen aus der 
Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. 
Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert 
im Rahmen von CHF 200.00 bis CHF 1'000.00 festgelegt. Bei Fällen wie dem 
vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Aufwand entstanden ist, setzt das 
Gericht die Kosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens auf 
CHF 700.00 fest. Gemäss ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer 
Sache zu weiteren Abklärungen und zu neuem Entscheid für die Frage der 
Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges 
Obsiegen (vgl. BGE 141 V 281 E. 11.1, 137 V 210 E. 7.1 und 132 V 215 E. 6.1). 
Infolge des Ausgangs des Beschwerdeverfahrens sind die Gerichtskosten somit der 
Beschwerdegegnerin zu überbinden (vgl. Art. 73 Abs. 1 VRG).

10.2. Die Beschwerdeführerin hat gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Die Bemessung der 
Entschädigung erfolgt ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der 
Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, wobei der zeitliche Aufwand 
der Rechtsvertretung regelmässig durch die Schwierigkeit des Prozesses 
mitbestimmt wird. Im Übrigen wird die Bemessung der Parteientschädigung gemäss 
Art. 61 Satz 1 ATSG nach dem kantonalen Recht bestimmt (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 9C_455/2022 vom 13. November 2023 E. 11.3.1, 9C_519/2020 
vom 6. Mai 2021 E. 2.2, 9C_64/2019 vom 25. April 2019 E. 4, 9C_714/2018 vom 
18. Dezember 2018 E. 9.2 und 9C_321/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 6.1). 
Gemäss Art. 78 VRG i.V.m. Art. 2 HV (BR 310.250) wird die Parteientschädigung 
nach Ermessen des Gerichts festgesetzt, wobei es grundsätzlich von dem in der 
Honorarnote geltend gemachten (und als angemessen zu betrachtenden) Aufwand 
sowie vom (üblichen) Stundenansatz ausgeht.

10.3. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin reichte aufforderungsgemäss 
am 29. Juli 2025 eine Honorarnote ein. Das geltend gemachte Honorar beläuft sich 
auf insgesamt CHF 2'476.25 (bestehend aus einem Aufwand von 13.9 Stunden à 

28 / 29

CHF 160.00 [CHF 2'224.00] zzgl. einer Spesenpauschale von 3 % [CHF 66.70] und 
8.1 % MWST [CHF 185.55]). Dieses berücksichtigt sowohl den praxisgemäss 
geltenden, reduzierten Stundenansatz für Hilfsorganisationen, zu denen auch die 
Procap Schweiz zu zählen ist (vgl. PVG 2010 Nr. 31 und Nr. 32), als auch die 
rechtsprechungsgemäss anzuerkennende Spesenpauschale von 3 % des Honorars 
(vgl. Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden S 24 31 vom 28. Mai 
2024 E. 8.2.2, S 24 8 vom 12. März 2024 E. 8.2, S 23 55 vom 19. September 2023 
E. 9.2.2, S 22 106 vom 1. November 2022 E. 4, S 21 117 vom 25. Januar 2022 E. 9 
und S 2020 67 vom 8. Dezember 2020 E. 7). Insgesamt erweist sich somit eine 
Entschädigung von CHF 2'476.25 als angemessen. In diesem Umfang hat die 
Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin aussergerichtlich zu entschädigen.

29 / 29

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, die angefochtene Verfügung vom 
18. März 2025 aufgehoben und die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen 
im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid an die IV-Stelle des 
Kantons Graubünden zurückgewiesen.

2. Die Kosten von CHF 700.00 gehen zulasten der IV-Stelle des Kantons 
Graubünden.

3. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden hat A._____ mit CHF 2'476.25 (inkl. 
Spesen und MWST) zu entschädigen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]