# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cb176d47-37ce-52b2-83f0-7964a603f4c4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-09-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.09.2021 C-2856/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2856-2021_2021-09-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Das BGer ist mit Entscheid vom 

25.01.2022 auf die Beschwerde nicht 

eingetreten (9C_25/2022) 

 
 
    
 

  

  

 

 Abteilung III 

C-2856/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 0 .  S e p t e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Rahel Schöb. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Kosovo) 

Zustelladresse: c/o B._______, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen;  

(Verfügung vom 10. Mai 2021). 

 

 

 

*

C-2856/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA mit Verfügung vom 

10. Mai 2021 das Leistungsgesuch von A._______ (nachfolgend: Be-

schwerdeführer) um Ausrichtung einer Invalidenrente abwies (Akten im Be-

schwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer act.] 1, Beilage 1), 

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 

4. Juni 2021 (Datum Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde erhob (BVGer act. 1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer mit Schreiben 

vom 29. Juni 2021 ersuchte, ein Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeich-

nen (BVGer act. 2),  

dass er dieser Aufforderung mit Eingabe vom 22. Juli 2021 nachkam 

(BVGer act. 3),  

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass hierzu auch die IVSTA gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 

Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invaliden-

versicherung [IVG, SR 831.20]), welche mit Verfügungen über Leistungen 

der Invalidenversicherung befindet, 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, 

dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 2 IVG 

i.V.m. Art. 69 Abs. 1bis IVG) und Beschwerdeführende in der Regel einen 

Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leis-

ten haben (vgl. Art. 63 Abs. 4 VwVG), 

dass das Bundesverwaltungsgericht dem Beschwerdeführer mit Zwischen-

verfügung vom 26. Juli 2021 eine Frist zur Bezahlung eines Kostenvor-

schusses von Fr. 800.– in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten 

C-2856/2021 

Seite 3 

bis zum 25. August 2021 ansetzte, ansonsten auf die Beschwerde nicht 

eingetreten werde (BVGer act. 4),  

dass die per Einschreiben mit elektronischem Rückschein (Sendungsnum-

mer der Schweizerischen Post: 98.40.187607.00267830) versandte Zwi-

schenverfügung vom 26. Juli 2021 gemäss Sendungsverlauf am 28. Juli 

2021 dem Beschwerdeführer zugestellt wurde (vgl. BVGer act. 5), 

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss weder innert der bis zum 

25. August 2021 gesetzten Frist, noch bis zum heutigen Datum geleistet 

hat (vgl. BVGer act. 6), 

dass er auch nicht schriftlich um Fristerstreckung oder um Wiederherstel-

lung der versäumten Frist ersuchte, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass es sich unter den vorliegenden Umständen rechtfertigt, auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten zu verzichten,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 3 VGKE; BGE 126 V 143 

E. 4), 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite zu verweisen ist. 

  

C-2856/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage: Kopie der Be-

schwerde vom 4. Juni 2021) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Rahel Schöb 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

  

C-2856/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, 

wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundes-

gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 

einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung 

übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer 

Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit An-

gabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene 

Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 

Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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