# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7ca2dead-6543-5ab3-8e7f-e0ce6860f3e2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 12.02.2021 SB210055
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB210055_2021-02-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB210055-O/U/mc 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, und lic. iur. Wenker, Ober-

richterin lic. iur. Haus Stebler sowie Gerichtsschreiberin MLaw 

Höchli 

Beschluss vom 12. Februar 2021 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,  
vertreten durch Leitenden Staatsanwalt Dr. iur. Oertle,  

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschuldigte und Berufungsbeklagte 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____,  

 

betreffend versuchte schwere Körperverletzung   
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 
19. November 2020 (DG200086) 
 
 
 

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Erwägungen: 

Am 24. November 2020 meldete die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich 

(nachfolgend Staatsanwaltschaft) gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 

4. Abteilung, vom 19. November 2020 Berufung an (Urk. 55). 

Mit Eingabe vom 3. Februar 2021, eingegangen bei der hiesigen Kammer am 

4. Februar 2021, zog sie ihre Berufung zurück (Urk. 63). Das Verfahren ist dem-

gemäss als erledigt abzuschreiben. 

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 

Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das 

Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwalt-

schaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (SCHMID/JOSITSCH, Praxis-

kommentar StPO, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, N 3 zu Art. 428 StPO). Aus-

gangsgemäss hat die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr daher ausser Ansatz zu 

fallen. Allfällige weitere Kosten sind auf die Gerichtskasse zu nehmen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 

19. November 2020 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere 

Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen. 

3. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Be-
schuldigten 

− die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich  
− den unentgeltlichen Rechtsvertreter der Privatklägerin im Doppel für 

sich und zuhanden der Privatklägerin 

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 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

4. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 12. Februar 2021 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw Höchli 
 

 

	Beschluss vom 12. Februar 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich
	 den unentgeltlichen Rechtsvertreter der Privatklägerin im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	4. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.