# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 68929d51-4fb0-56c6-adda-bec652e81476
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-31
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft 31.08.2017 720 17 156 / 231
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_005_720-17-156---231_2017-08-31.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
Vom 31. August 2017 (720 17 156 / 231) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Valideneinkommen 
 
 
 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichterin Elisabeth Berger 

Götz, Kantonsrichter Markus Mattle, Gerichtsschreiberin Margit Cam-
pell 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Erich Züblin, Advokat, 
Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
 
A.1 Der 1967 geborene A.____ begann am 1. März 1997 bei den B._____ zu arbeiten. 
Wegen einer Epilepsie-Erkrankung wurde er am 14. Juli 2002 arbeitsunfähig bzw. fahruntaug-
lich erklärt. Das Arbeitsverhältnis wurde per 31. Dezember 2005 aufgelöst. Am 28. Oktober 
2002 meldete sich A.____ bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) unter Hinweis 
auf eine Epilepsie zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle klärte den rechtserheblichen Sachver-
halt ab und bewilligte dem Versicherten mit Verfügung vom 26. Juni 2003 die Umschulung zum 

 
 
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Techniker Polygrafie an der C.____ in X.____. Für die Dauer vom 1. August 2003 bis 31. Janu-
ar 2006 absolvierte er ein Beruf begleitendes Praktikum im D.____ mit einem anfänglichen 
60%- und ab 1. August 2004 einem 50%-Arbeitspensum. Aufgrund krankheitsbedingter Absen-
zen musste der Versicherte anfangs Januar 2004 die Ausbildung an der C.____ abbrechen und 
konnte diese infolge eines Unfallereignisses am 24. September 2004 (vgl. diesbezüglich das 
rechtskräftige Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft [Kantonsgericht] vom 21. April 2016, 
KGSV 725 14 56) nicht mehr fortsetzen. Mit Verfügung vom 16. Februar 2007 teilte die IV-Stelle 
dem Versicherten mit, dass die beruflichen Massnahmen abgeschlossen würden. Vom 25. März 
2008 bis 28. Februar 2010 arbeitete der Versicherte sodann in der Firma E.___ AG in Basel im 
Telefonverkauf in einem Teilzeitpensum von 20 % - 25 %. Danach war er ab 1. März 2010 zu-
erst als Telefonagent auf Abruf und seit 1. Juli 2010 als Ausbildungsverantwortlicher bei der 
Firma F.____ GmbH im Stundenlohn tätig. Per 1. Mai 2011 erfolgte eine Festanstellung mit ei-
nem Arbeitspensum von 35 %, welches er ein Jahr später auf 40 % erhöhte. Diese Stelle kün-
digte er aus gesundheitlichen Gründen. Seither ist er gemäss den Angaben in Auszug des Indi-
viduellen Kontos (IK) für die G.____ und für die Firma H.____ in einem Teilzeitpensum tätig.  
 
A.2 Mit Verfügung vom 10. April 2017 lehnte die IV-Stelle - nach durchgeführtem Vorbe-
scheidverfahren - den Anspruch des Versicherten auf eine Rente bei einem rentenausschlies-
senden Invaliditätsgrad von 27% ab.  
 
B. Gegen diesen Entscheid reichte Advokat Erich Züblin im Namen und Auftrag des Ver-
sicherten am 22. Mai 2017 Beschwerde ans Kantonsgericht ein. Er beantragte, in Aufhebung 
der angefochtenen Verfügung sei die IV-Stelle zu verpflichten, dem Beschwerdeführer ab 1. Juli 
2003 eine Viertelsrente zu bezahlen; unter o/e Kostenfolge. In seiner Begründung führte er im 
Wesentlichen unter Hinweis auf die Stellungnahme der B.____ vom 21. April 2017 aus, dass 
das von der IV-Stelle zugrunde gelegte Valideneinkommen nicht korrekt ermittelt worden sei. 
Zudem sei vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug von 10 % vorzunehmen.  
 
C.  Die IV-Stelle liess sich am 25. Juli 2017 vernehmen und beantragte die Abweisung der 
Beschwerde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die form- und fristgerecht beim sachlich wie örtlich zuständigen Gericht erhobene 
Beschwerde ist einzutreten.  
 
2.1 Nach Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 
19. Juni 1959 haben Versicherte Anspruch auf eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder ihre 
Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmass-
nahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines Jahres ohne 
wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) 
und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c). Als Invalidität gilt nach 
Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) 

 
 
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vom 6. Oktober 2000 die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teil-
weise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder 
Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). 
 
2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht ein Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die ver-
sicherte Person zu mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, 
auf eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu 
mindestens 40 % invalid ist.  
 
3.1 Ausgangspunkt der Ermittlung eines Rentenanspruchs bildet die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsun-
fähig ist. Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der kör-
perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im 
bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer 
wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Satz 2).  
 
3.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde - die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195). Darüber hinaus 
bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumut-
barkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die zuletzt ausgeübte Berufsar-
beit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgeglichenen und nach ihren persön-
lichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarerweise noch verrichtet wer-
den können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der Invaliditätsschätzung, in: 
Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen 
1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
3.3 Vorliegend gab das Kantonsgericht im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren 
725 14 56/100 betreffend das Unfallereignis vom 24. September 2004, bei welchem sich der 
Beschwerdeführer eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und eine Schädelprellung zuge-
zogen hatte, zur abschliessenden Klärung der noch offenen medizinischen Fragen ein Ge-
richtsgutachten bei der I.____ AG in Auftrag. Als Hauptdiagnosen mit Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit führten die Gutachter in ihrem Gutachten vom 21. Oktober 2015 belastungsab-
hängige, zervikale Schmerzen bei klinisch diskreter endgradiger Bewegungseinschränkung, 
radiologisch leichte degenerative Veränderungen im unteren Abschnitt der HWS und eine chro-
nische Migräne ohne Aura bei Status nach Medikamentenübergebrauchskopfschmerz auf. Aus 
polydisziplinärer Sicht bestehe für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sowie für jede andere mittel-
schwere Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. Die Einschränkung von 20 % sei auf den 
vermehrten Pausenbedarf zurückzuführen. Dieses Gutachten ist umfassend, beruht auf allseiti-
gen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der Vorak-

 
 
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ten abgegeben worden. Zudem sind die Ausführungen der medizinischen Zusammenhänge 
sowie der medizinischen Situation einleuchtend und beinhalten begründete Schlussfolgerungen 
(vgl. dazu BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). Diese Beurteilung wird 
vom Versicherten nicht beanstandet, weshalb darauf vorliegend abzustellen ist.  
 
4.1 Strittig ist die Bemessung des Invaliditätsgrads. Uneinigkeit besteht in Bezug auf die 
Ermittlung des Valideneinkommens und die Höhe des leidensbedingten Abzugs vom Tabellen-
lohn. 
 
4.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommens-
vergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktla-
ge erzielen könnte (lnvalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkom-
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er-
werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt wer-
den. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Me-
thode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 29 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b). 
 
4.3.1 Für die Ermittlung des Einkommens, welches die versicherte Person ohne Invalidität 
erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was sie im Zeitpunkt des Rentenbe-
ginns (hier: 1. Juli 2003) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Ge-
sunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der 
Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es 
empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort-
gesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein 
(BGE 134 V 322 f. E. 4.1, 129 V 224 E. 4.3.1 je mit weiteren Hinweisen). Ist ein konkreter Lohn 
nicht eruierbar oder hätte die versicherte Person ihre bisherige Stelle auch ohne gesundheitli-
che Beeinträchtigung verloren, so können die Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhe-
bung (LSE) des Bundesamtes für Statistik herangezogen werden (Urteile des Bundesgerichts 
vom 21. Dezember 2016, 8C_728/2016, E. 3.1 und vom 9. Juni 2015, 9C_212/2015, E. 5.4).  
 
4.3.2 Bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens für den Einkommensver-
gleich nach Art. 16 ATSG ist nur relevant, was zum massgebenden Lohn gemäss Bundesge-
setzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 zu 
zählen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 28. September 2010, 8C_430/2010, E. 5.1 mit 
Hinweisen). Als massgebender Lohn gilt nach Art. 5 Abs. 2 AHVG jedes Entgelt für in unselbst-
ständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Der massgebende 
Lohn umfasst auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Provisionen, Gratifikationen, Natural-
leistungen, Ferien- und Feiertagsentschädigungen und ähnliche Bezüge, ferner Trinkgelder, 
soweit diese einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgelts darstellen. Weiter gehören 
Überstundenentschädigungen zum Valideneinkommen, wenn und soweit die versicherte Per-

 
 
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son effektiv weiterhin mit solchen Einkünften hätte rechnen können (Urteil des Bundesgerichts 
vom 15. Juli 2015, 9C_243/2015, E. 2 mit Hinweisen).  
 
5.1 Die IV-Stelle ermittelte in der angefochtenen Verfügung vom 10. April 2017 das Vali-
deneinkommen anhand eines Durchschnittswerts der Jahreseinkommen der Jahre 1998 bis 
2002, welche sie dem IK entnahm. Weiter passte sie diesen so ermittelten AHV-pflichtigen Lohn 
der bis ins Jahr 2014 erfolgten Nominallohnentwicklung an. Daraus resultierte ein Validenein-
kommen in Höhe von Fr. 73'341.--.  
 
5.2 Der Beschwerdeführer bestreitet dieses Vorgehen und macht geltend, dass gestützt 
auf die Auskunft der ehemaligen Arbeitgeberin vom 21. April 2017 feststehe, dass er im Jahr 
2015 ein Grundeinkommen brutto in der Höhe von Fr. 6'280.75 x 13 = Fr. 81'649.75 erzielt hät-
te. Dieser Betrag ergebe sich aus der Anwendung der Lohntabellen des J.____. Zusätzlich sei-
en die Lohnzulagen von circa monatlich Fr. 600.-- bzw. rund Fr. 7'000.-- pro Jahr zu berücksich-
tigen. Damit sei von einem Valideneinkommen in Höhe von Fr. 88'649.75 auszugehen.  
 
5.3 In Anbetracht des beruflichen Werdegangs kann mit dem Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall 
weiterhin den angestammten Beruf bei der B.____ ausgeübt hätte. Als Valideneinkommen ist 
entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers also jener Verdienst zu berücksichtigen, den 
er im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns erzielt hätte, wenn er bei diesem Arbeit-
geber geblieben wäre. Da der Beschwerdeführer frühesten seit Juli 2003 (Ablauf Wartejahr) 
eine IV-Rente beanspruchen könnte, sind die damaligen Verhältnisse für die Berechnung des 
Valideneinkommens zu berücksichtigen. Gemäss den im Rahmen des Beschwerdeverfahrens 
eingereichten Lohnunterlagen für das Jahr 2003 belief sich der Lohn auf Fr. 68'243.50 (13 x Fr. 
5'249.--). Dieser Lohn beinhaltet jedoch keine Zulagen, da der Beschwerdeführer seit Juli 2002 
krankheitsbedingt arbeitsunfähig war und entsprechend keinen Nachdienst oder andere, weite-
re Entschädigungen auslösende Tätigkeiten ausführte. Da die Zulagen vorliegend jedoch un-
strittig als Lohnbestandteil im Sinne des AHVG gelten, rechtfertigt es sich, einen Durchschnitts-
wert der in den Jahren 1998 bis Juni 2002 erzielten Vergütungen zu berücksichtigt. Aufgrund 
der Lohnabrechnungen dieser Jahre richtete die Arbeitgeberin dem Beschwerdeführer im Jahr 
1998 Zulagen in Höhe von Fr. 3'007.35, im Jahr 1999 Fr. 2'951.10, im Jahr 2000 Fr. 4'127.20, 
im Jahr 2001 Fr. 3'125.30 und von Januar bis Juni 2002 Fr. 1'916.15 aus. Dies ergibt einen 
Durchschnittswert von Fr. 3'361.60 pro Jahr bzw. Fr. 315.-- pro Monat (Total Zulagen: Fr. 
15'127.10 / 4,5 Jahre), welcher weit unter demjenigen liegt, den der Beschwerdeführer behaup-
tet. Wird dieser Betrag zum Grundlohn in Höhe von Fr. 68'243.50 hinzugerechnet, beläuft sich 
das Valideneinkommen im Jahr 2003 (Zeitpunkt des Rentenbeginns) auf Fr. 71'605.10.  
 
5.4 Die IV-Stelle hat das Invalideneinkommen zu Recht und unbestritten unter Beizug der 
Tabellenlöhne der LSE ermittelt (BGE 126 V 76 E. 3b/bb mit Hinweisen, 124 V 322 E. 3b/aa). 
Entgegen ihrer Auffassung sind aber der Berechnung des Invaliditätsgrads im vorliegenden Fall 
nicht die LSE 2014, sondern die LSE 2002 zugrunde zu legen. Laut Tabelle TA1, Total, Anfor-
derungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten), Männer, belief sich der Zentralwert auf 
Fr. 54'684.-- jährlich. Dabei ist zu beachten, dass dieser Tabellenlohn auf einer einheitlichen 

 
 
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Arbeitszeit von 40 Wochenstunden beruht und für das Jahr 2002 auf die durchschnittliche Wo-
chenarbeitszeit von 41,7 Stunden (vgl. Die Volkswirtschaft 10/2004 S. 90) umzurechnen und 
der Teuerung im Jahr 2003 von 1,4 % anzupassen ist. Daraus resultiert ein Monatslohn von 
Fr. 4'817.-- bzw. ein Jahresgehalt von Fr. 57'806.20. Berücksichtigt man, dass der Beschwerde-
führer laut den massgebenden medizinischen Beurteilungen (vgl. E. 4 hiervor) in einer solchen 
Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig ist bei einer Leistungseinschränkung von 20 %, reduziert sich 
das Invalideneinkommen auf Fr. 46'244.95 (Fr. 57'806.20 x 80 %). 
 
5.5.1 Von dem auf diese Weise erhobenen statistischen Wert sind praxisgemäss verschiede-
ne Abzüge zulässig. Im Entscheid 126 V 75 ff. hat das damalige Eidgenössische Versiche-
rungsgericht (EVG) seine Rechtsprechung zu den Abzügen vom Tabellenlohn bereinigt und 
weiterentwickelt. Dabei hat es betont, dass die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellen-
löhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des kon-
kreten Einzelfalles abhängt (leidensbedingte Einschränkung, Lebensalter, Anzahl Dienstjahre, 
Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Er-
messen gesamthaft zu schätzen sind. Dabei ist der Abzug vom statistischen Lohn unter Be-
rücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale letztlich aber auf insgesamt höchs-
tens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 80 E. 5b).  
 
5.5.2 Vorliegend hat die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung keinen Abzug vom Tabel-
lenlohn gewährt, was in Würdigung der gegebenen Umstände sowie unter Berücksichtigung 
aller in Betracht fallenden Merkmale entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht 
zu beanstanden ist. So wurde den gesundheitlichen Beschwerden bereits mit der 20%igen Leis-
tungseinbusse Rechnung getragen. Zudem wurde der Tatsache, dass der Beschwerdeführer 
kein hohes Stresslevel erträgt und keine schweren sowie keine konzentrativ hochstehenden 
Tätigkeiten mehr ausüben kann, mit den Anforderungsniveau 4 der LSE genüge getan. Die Kri-
terien Lebensalter, Dienstjahre und Nationalität/Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad 
fallen nicht ins Gewicht.  
 
5.6 Setzt man im Einkommensvergleich das Invalideneinkommen von Fr. 46'244.95 dem 
Valideneinkommen von Fr. 71'605.10 (vgl. E. 5.3) gegenüber, resultiert daraus eine Erwerbs-
einbusse von Fr. 25'360.--, was für den Erwerbsbereich einen rentenausschliessenden Invalidi-
tätsgrad von gerundet 35 % (vgl. zur Rundungspraxis BGE 130 V 121 ff.) ergibt.  
 
5.7 Selbst wenn der Argumentation des Beschwerdeführers gefolgt und bezüglich des Va-
lideneinkommens auf die Angaben der B.____ vom 21. April 2017 abgestellt würde, hätte dies 
keinen Einfluss auf dieses Ergebnis. Der Versicherte hätte demzufolge im Jahr 2015 bei der 
B.____ in einem 100 % Pensum ein jährliches Einkommen (ohne Zulagen) in Höhe von 
Fr. 81'649.75 erzielt. Dies entspricht einer Erhöhung von 16.41 % im Vergleich zum Validenein-
kommen im Jahr 2003, welches sich auf Fr. 68‘243.50 belief. Auf die Angaben des Beschwer-
deführer, wonach sich die Lohnzulagen im Jahr 2015 auf Fr. 7‘000.-- belaufen hätten, kann aber 
nicht abgestellt werden, liegt dieser Betrag doch um 46 % über demjenigen, der für die Jahre 
1998 bis Juni 2002 durchschnittlich ausbezahlt wurde (vgl. E. 5.3). Aus diesem Grund rechtfer-
tigt es sich in antizipierter Beweiswürdigung auf die durchschnittlichen Lohnzulagen in Höhe 

 
 
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von Fr. 315.-- pro Monat abzustellen und auch diese um 16,41 % zu erhöhen. Daraus resultie-
ren Zulagen von Fr. 366.70 pro Monat bzw. Fr. 4‘400.30 pro Jahr. Rechnet man diese dem Va-
lideneinkommen in Höhe von Fr. 81‘649.75 hinzu, resultiert ein Betrag von Fr. 86‘050.05. Wür-
den die Zulagen in Höhe von Fr. 315.-- der Teuerung bis ins Jahr 2015 angepasst, beliefen sie 
sich auf Fr. 350.65 bzw. Fr. 4'207.80 pro Jahr (vgl. Nominallohnindex nach Wirtschaftszweigen 
2002 - 2010 sowie 2011 - 2016, Verkehr und Nachrichtenübermittlung). Das Valideneinkommen 
würde sich damit auf Fr. 85'857.55 belaufen. Für das Invalideneinkommen sind unbestrittener-
massen die LSE 2014 TA1_tirage_skill_level, Privater Sektor Total, Kompetenzniveau 1, Spalte 
Männer, Fr. 5'312.-- heranzuziehen. Nach Anpassung dieses Betrages an die Nominallohnent-
wicklung von 0,3% und der Umrechnung auf eine wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden, 
resultiert ein Einkommen von Fr. 66'652.-- bei einem 100% bzw. von Fr. 53'322.-- bei einem die 
Leistungseinschränkungen von 20% berücksichtigenden Pensum. Da auch von diesem Wert 
kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist (vgl. E. 5.5), resultiert sowohl unter Berücksichti-
gung des Valideneinkommens von Fr. 86‘050.05 als auch jenes von Fr. 85‘857.55 ein Invalidi-
tätsgrad von gerundet 38 %, welcher unter dem für einen Rentenanspruch mindestens erforder-
lichen Invaliditätsgrad von 40 % liegt. 
 
5.8 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die angefochtene Verfügung der Beschwer-
degegnerin im Ergebnis nicht zu beanstanden ist. Die dagegen erhobene Beschwerde erweist 
sich als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.  
 
6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die-
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Par-
tei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die Beschwerdeführer unterliegende 
Partei, weshalb die Verfahrenskosten ihm zu auferlegen sind. 
 
6.2 Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. 
 
 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 800.-- verrechnet. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.