# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 65a741d0-b495-5c4a-b581-14e0a39ee1e0
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 17.08.2021 II 2021 61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-61_2021-08-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 61

Entscheid vom 17. August 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Covid-19 Arbeitslosenversicherung; 
Kurzarbeitsentschädigung)

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Sachverhalt:

A. Die im Bereich Heizungsinstallation tätige A.________ GmbH (nachfolgend 
A.________) reichte am 7. Juni 2020 gestützt auf die Covid-19-Verordnung Ar-
beitslosenversicherung vom 20. März 2020 (SR 837.033) die Voranmeldung für 
Kurzarbeit für die Zeit vom 8. Juni 2020 bis 31. August 2020 ein (Vi-act. 1). Am 8. 
Juni 2020 ersuchte das Amt für Arbeit A.________ um weitere Auskunft, welche 
diese am 18. Juni 2020 erteilte (Vi-act. 2 und 3). 

Mit Verfügung vom 18. Juni 2020 erhob das Amt für Arbeit teilweisen Einspruch 
und gewährte einen Anspruch auf Kurzarbeit ab 17. Juni 2020. Mit der Voran-
meldung könne A.________ bei der Arbeitslosenkasse Kurzarbeitsentschädi-
gung (KAE) bis 31. August 2020 geltend machen und die Arbeitslosenkasse 
könne KAE ausrichten, sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen im Rah-
men des Massnahmenpakets zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen erfüllt 
seien (Vi-act. 4).

B. Am 14. September 2020 ersuchte die Arbeitslosenkasse A.________ um 
weitere Informationen und Unterlagen zur Begründung der Kurzarbeit (Vi-act. 5). 
Nach Eingang der Antwort vom 14. September 2020 widerrief das Amt für Arbeit 
am 23. November 2020 die Verfügung vom 18. Juni 2020 und es setzte neu das 
Enddatum des Anspruchs auf KAE auf den 30. Juni 2020 fest (Vi-act. 6).

C. Gegen die neue Verfügung erhob A.________ am 22. Dezember 2020 Ein-
sprache (Vi-act. 7), welche das Amt für Arbeit nach Einholen weiterer Informatio-
nen mit Entscheid Nr. 330/2020 vom 20. April 2021 abwies (Vi-act. 9 - 11).

D. Am 20. Mai 2021 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit den Anträgen:

1. Der Entscheid des Amts für Arbeit vom 20. April 2021 sei vollständig (Ziff. 1 und 
2) aufzuheben und dem Antrag der Beschwerdeführerin um Ausrichtung von 
Kurzarbeitsentschädigung für die Dauer vom 17. Juni 2020 bis 31. August 2020 
sei vollumfänglich zu entsprechen.

2. Eventualiter sei der Entscheid des Amts für Arbeit vom 21. April 2021 aufzuhe-
ben und die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.

E. Mit Vernehmlassung vom 23. Juni 2021 beantragt die Vorinstanz die voll-
umfängliche Abweisung der Beschwerde.

F. Am 22. Juli 2021 ersuchte das Gericht die Vorinstanz um Einreichung von 
nicht in den Akten liegenden Unterlagen. Am 28. Juli 2021 stellt die Vorinstanz 

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diese dem Gericht mit einem Begleitschreiben zu, welches der Beschwerdeführe-
rin am 29. Juli 2021 unterbreitet wurde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz 
eingestellt ist, haben Anspruch auf KAE, wenn u.a. der Arbeitsausfall anrechen-
bar ist (Art. 31 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits-
losenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG, SR 837.0) und der 
Arbeitsausfall voraussichtlich vorübergehend ist und erwartet werden darf, dass 
durch Kurzarbeit ihre Arbeitsplätze erhalten werden können (Art. 31 Abs. 1 lit. d 
AVIG). 

Der Arbeitsausfall ist anrechenbar, wenn er auf wirtschaftliche Gründe zurückzu-
führen und unvermeidbar ist (Art. 32 Abs. 1 lit. a AVIG) und je Abrechnungsperi-
ode mindestens 10 Prozent der Arbeitsstunden ausmacht, die von den Arbeit-
nehmern des Betriebes insgesamt normalerweise geleistet werden (Art. 32 Abs. 
1 lit. b AVIG). Der Bundesrat regelt für Härtefälle die Anrechenbarkeit von Ar-
beitsausfällen, die auf behördliche Massnahmen zurückzuführen sind (Art. 32 
Abs. 3 AVIG). In Ausübung dieser Regelungskompetenz hat der Bundesrat in 
Art. 51 Abs.1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung 
und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; 
SR 837.02) statuiert, dass Arbeitsausfälle, die auf behördliche Massnahmen oder 
andere nicht vom Arbeitgeber zu vertretende Umstände zurückzuführen sind, an-
rechenbar sind, wenn der Arbeitgeber sie nicht durch geeignete, wirtschaftlich 
tragbare Massnahmen vermeiden oder keinen Dritten für den Schaden haftbar 
machen kann. Als behördliche Massnahmen, welche zu anrechenbaren Arbeits-
ausfällen führen, gelten beispielsweise Ein- und Ausfuhrverbote, Kontingentie-
rungen von Rohstoffen, Sperrungen von Zufahrtswegen oder Einschränkungen 
der Energieversorgung (Art. 51 Abs. 2 AVIV). 

Durch die Behörde ergriffene Massnahmen im Zusammenhang mit der Corona-
Pandemie fallen ebenfalls unter die Sonderregelung von Art. 32 Abs. 3 AVIG und 
Art. 51 AVIV. Dies gilt auch für Massnahmen, die nur einzelne Branchen betref-
fen und für Massnahmen, die von kantonalen oder kommunalen Behörden ange-
ordnet wurden (vgl. Weisung Nr. 2021/07 "Sonderregelung aufgrund der Pande-
mie" des Staatssekretariats für Wirtschaft, SECO, vom 20.4.2021, S. 10 f.).

Nicht anrechenbar ist ein Arbeitsausfall insbesondere dann, wenn er durch be-
triebsorganisatorische Massnahmen wie Reinigungs-, Reparatur- oder Unter-
haltsarbeiten sowie andere übliche und wiederkehrende Betriebsunterbrechun-

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gen oder durch Umstände verursacht wird, die zum normalen Betriebsrisiko des 
Arbeitgebers gehören (Art. 33 Abs. 1 lit. a AVIG) oder wenn er branchen-, berufs- 
oder betriebsüblich ist oder durch saisonale Beschäftigungsschwankungen ver-
ursacht wird (Art. 33 Abs. 1 lit. b AVIG). Damit will das Gesetz vor allem regel-
mässig wiederkehrende Arbeitsausfälle von der KAE ausschliessen (ARV 1997 
Nr. 12 S. 65, mit Verweisen). 

1.2 Die Rechtsprechung legt den Begriff der wirtschaftlichen Gründe in Berück-
sichtigung des präventiven Charakters der KAE weit aus und versteht darunter 
sowohl strukturelle als auch konjunkturelle Gründe insgesamt und nicht nur den 
Rückgang der Nachfrage nach den normalerweise von einem Betrieb angebote-
nen Gütern und Dienstleistungen (Urteil BGer 8C_549/2017 vom 20.12.2017 
Erw. 3.2 m.H.; BGE 128 V 305 Erw. 3a; Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, 
in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 
2016, S. 2410 Rz. 479 f.).  

Der auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführende Arbeitsausfall muss unver-
meidbar gewesen sein. Diese kumulativ erforderliche Voraussetzung ist Aus-
druck der Schadenminderungspflicht. Vom Arbeitgeber kann verlangt werden, 
dass er zumutbare Vorkehren zur Abwendung des Arbeitsausfalls trifft. Vermeid-
bar ist die Kurzarbeit jedoch nicht bereits deshalb, weil der Arbeitgeber ihr durch 
Personalentlassungen hätte vorbeugen können. Vielmehr muss sich die Annah-
me der Vermeidbarkeit des Arbeitsausfalls auf hinreichend konkrete Gründe stüt-
zen und die Verwaltung muss geeignete zumutbare Massnahmen nennen, die 
der Arbeitgeber zu ergreifen unterlassen hat (Nussbaumer, a.a.O., S. 2410 f. Rz 
480 m.H.; Pra 77 Nr. 26). 

1.3 Die KAE hat die präventive Funktion, Ganzarbeitslosigkeit, d.h. Entlassun-
gen zu verhindern und Arbeitsplätze zu erhalten. Neben sozialen und wirtschaft-
lichen Überlegungen spielen dabei auch finanzielle Interessen der ALV mit hin-
ein, weil Ganzarbeitslose höhere Kosten verursachen. Die Erhaltung der Arbeits-
plätze liegt aber auch im Interesse des Arbeitgebers, indem der Produktionsap-
parat über die Zeit der Kurzarbeit hinweg intakt und die Stammbelegschaft erhal-
ten bleiben kann (Nussbaumer, a.a.O., S. 2401 Rz 566, BGE 123 V 234 Erw. 7a 
m.H.). 

Indessen ist nicht zu verkennen, dass die gesetzliche Regelung der KAE sich am 
Grundsatz der Verhältnismässigkeit orientiert und somit nicht jede Verkürzung 
oder Einstellung der Arbeitszeit entschädigt (vgl. Art. 31-35 AVIG). Überdies ist 
zu beachten, dass das Institut der KAE - entsprechend dem aus Art. 31 BV her-
vorgehenden Grundsatz der Wettbewerbsneutralität (vgl. BGE 121 I 134 f. Erw. 

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3d) - dort seine Grenzen findet, wo es zur Erhaltung nicht mehr dem Markt ent-
sprechender Betriebsstrukturen eingesetzt wird (ARV 1985 Nr. 17 S. 109; ALV-
Praxis 92/2). Auch die Bestimmungen des AVIG sind in diesem Sinne verfas-
sungskonform auszulegen (vgl. BGE 120 Ia 290 Erw. 2b; 119 V 130 Erw. 5b; 
Rhinow/Krähenmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Ergänzungs-
band, Basel/Frankfurt a.M. 1990, Nr. 24 S. 76 ff.).

1.4 Eine Pandemie kann aufgrund des jähen Auftretens, des Ausmasses und 
der Schwere nicht als normales, vom Arbeitgeber zu tragendes Betriebsrisiko im 
Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a AVIG betrachtet werden, selbst wenn unter Um-
ständen jeder Arbeitgeber davon betroffen sein kann (vgl. Weisung Nr. 2020/10 
des Staatssekretariats für Wirtschaft [SECO] vom 22.7.2020). Demnach sind Ar-
beitsausfälle aufgrund rückläufiger Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, 
die auf die Pandemie zurückzuführen sind, in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 lit. a 
AIVG anrechenbar. Soweit zu Beginn der Pandemie der schlichte Hinweis auf 
diese als Begründung für KAE ausreichend war, muss der Arbeitgeber neu 
glaubhaft darlegen können, dass die in seinem Betrieb zu erwartenden Arbeits-
ausfälle auf das Auftreten der Pandemie zurückzuführen sind (Weisung Seco 
2021/07 vom 20.4.2021). 

1.5 Gemäss der SECO-Weisung "Sonderregelung aufgrund der Pandemie" 
entfiel mit der schrittweisen Lockerung für die betroffenen Betriebe in den meis-
ten Fällen die behördliche Massnahme als Begründung eines Anspruches auf 
KAE (vgl. Weisung 2021/07 vom 20.4.2021). Es werden aber diverse Ausnah-
men aufgeführt (Weisung 2020/10 S. 9 f.; Weisung 2021/07). So besteht 
grundsätzlich weiterhin ein Anspruch auf KAE, wenn ein Betrieb aufgrund der 
weiterhin geltenden Massnahmen zum Gesundheitsschutz nur einen Teil der Ar-
beitnehmenden wieder beschäftigen kann. Dann ist der Anspruch auf KAE für 
Arbeitsausfälle von Arbeitnehmenden gegeben, die nur teilweise oder nicht be-
schäftigt werden können. Sodann besteht weiterhin ein Anspruch auf KAE, wenn 
ein Betrieb aus wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nur einen Teil der Arbeit-
nehmenden wieder beschäftigen kann (etwa, weil die für die Tätigkeit notwendi-
gen Produkte pandemiebedingt nicht beschafft werden können). Anzuerkennen 
ist ein Arbeitsausfall auch, wenn es objektiv unmöglich ist, die notwendigen Ver-
haltens- und Hygienemassnahmen umzusetzen und wenn ein Betrieb plausibel 
darlegen kann, dass der Verlust bei Weiterführung grösser ist als bei vorüberge-
hender Schliessung. Schliesslich sind auch indirekte Folgen von behördlichen 
Massnahmen anzuerkennen, wenn etwa ein Restaurant nicht öffnen kann, da es 
nur über ein Angebot erschlossen ist, das einem Betriebsverbot unterliegt (vgl. 
auch VGE II 2021 28 vom 16. Juni 2021 Erw. 3.2.2).

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Zudem versteht sich von selbst, dass auch während der Pandemie die allgemei-
nen Voraussetzungen zur KAE weiterhin Geltung haben, namentlich etwa, dass 
bei Kurzarbeit, welche auf das normale Betriebsrisiko eines Arbeitgebers zurück-
zuführen ist, kein Anspruch auf Entschädigung besteht (vgl. oben Erw. 1.1 - 1.3).

1.6 Wie das Verwaltungsgericht in früheren Entscheiden bereits ausführte, stel-
len Umsatzeinbussen keine Arbeitsausfallstunden dar und sie bilden für sich al-
leine keine Grundlage für die Ausrichtung von KAE (vgl. VGE II 2020 108 vom 
1.2.2021 Erw. 2.1 und 2.2; VGE II 2021 47 vom 13.7.2021 Erw. 3.3). Kann aber 
das Personal oder ein Teil davon aufgrund anzuerkennender Gründe (vgl. zuvor 
Erw. 1.5) nicht arbeiten, besteht ein Anspruch auf KAE (VGE II 2020 108 vom 
1.2.2021 Erw. 3.5). Im zitierten Entscheid hat das Gericht auch festgehalten 
(Erw. 3.5.3), dass ein Anspruch auf KAE nicht per se ausgeschlossen ist, wenn 
ein Betreib zwar wiedereröffnet worden ist, jedoch zu reduzierten Öffnungszeiten. 
Dies müsse nicht in jedem Fall einen Verstoss gegen die Schadenminderungs-
pflicht darstellen. Die Reduktion der Öffnungszeiten müsse aber überwiegend 
wahrscheinlich auf die Covid-19-Pandemie zurückzuführen sein und es müsse 
plausibel sein, dass ein Betrieb während den gekürzten Stunden realistischer-
weise nicht wirtschaftlich geführt werden könne. Dies entspricht so auch der Wei-
sung des Seco, wonach ein Anspruch auf KAE bestehen kann, wenn ein Betrieb 
geschlossen bleibt, wenn der Verlust bei Betriebsführung grösser als bei vorü-
bergehender Schliessung wäre und er dies plausibel darlegen kann (Weisung 
2021/07 vom 20.4.2021 S. 15).

2.1 Gemäss Voranmeldung sollte im Gesamtbetrieb der Beschwerdeführerin 
für alle vier Angestellten für die Zeit vom 8. Juni 2020 bis 31. August 2020 Kurza-
rbeit eingeführt werden und zwar im Umfange eines voraussichtlichen Arbeits-
ausfalls von 90%. Begründet wurde dies mit einem massiven Auftragsrückgang 
infolge diverser Baustopps und Servicearbeiten (Vi-act. 1). 

Nach Eingang der Voranmeldung erkundigte sich die Vorinstanz, wie der Auf-
tragsrückgang infolge diverser Baustopps erläutert werde und warum die Bau-
stopps verhängt worden seien (Vi-act. 2). Die Beschwerdeführerin antwortete 
hierauf am 18. Juni 2020 (Vi-act. 3):

Bei der Begründung des Arbeitsrückganges handelt es sich nicht effektiv um "Bau-
stopps" sondern um Bauverzögerungen. Dies ist dem Umstand der Covid-19 Situa-
tion geschuldet. Die Arbeiten verzögern sich nun alle bis auf Weiteres. Da wir als 
Kleinbetrieb nur im Unterakkord arbeiten, sind wir auf die Aufträge unserer Auf-
traggeber angewiesen. Diese können aber wegen der momentanen Situation auch 
nur gerade ihre eigenen Mitarbeiter beschäftigen. Die letzten 2 Monate konnten wir 
durch unsere Rücklagen überbrücken. Aber nun geht es einfach nicht mehr. Ohne 
Unterstützung können wir unseren Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten.

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Mit Verfügung vom 18. Juni 2020 wurde der Beschwerdeführerin ein Anspruch 
auf KAE ab dem 17. Juni 2020 (zehn Tage nach Postaufgabe der Voranmeldung; 
vgl. Art. 36 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 58 Abs. 4 AVIV) zugesprochen. Sie könne 
KAE bis am 31. August 2020 geltend machen; die Arbeitslosenkasse gewähre 
die KAE, wenn die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt seien (Vi-act. 4).

2.2.1 Mit Schreiben vom 14. September 2020 hielt die Arbeitslosenkasse ge-
genüber der Beschwerdeführerin fest, der Bundesrat habe per 11. Mai 2020 Lo-
ckerungen der Covid-19-Massnahmen beschlossen, die Unternehmungen seien 
grundsätzlich verpflichtet, ab dann ihren Betrieb wieder aufzunehmen. Werde 
dennoch ab Juni 2020 ein anrechenbarer Arbeitsausfall von 85% oder mehr gel-
tend gemacht, sei dies detaillierter zu begründen. Die Beschwerdeführerin habe 
für ihren Ausfall am 18. Juni 2020 eine Begründung geliefert. Nun wurde sie auf-
gefordert, einerseits Unterlagen einzureichen, welche diese Begründung stützen 
würden, und anderseits diverse Fragen zu beantworten (Vi-act. 5). 

2.2.2 Mit E-Mail vom 16. September 2020 lieferte die Beschwerdeführerin fol-
gende Begründung (Beilage 1 und 2 zur Vi-Eingabe vom 28.7.2021):

Da wir als Kleinbetrieb im Unterakkord arbeiten, sind wir auf die Aufträge unserer 
Auftraggeber angewiesen. Diese konnten aber wegen der Corona-Pandemie län-
gere Zeit auch nur gerade ihre eigenen Mitarbeiter beschäftigen. Auf Grund diver-
ser Bauverzögerungen konnten wir keine Aufträge mehr reinholen. Die Monate 
April und Mai haben wir noch durch unsere Rücklagen überbrückt und einige weni-
ge kleine Arbeiten konnten durch den Betriebsinhaber erledigt werden. Mit der Zu-
sage von Aufträgen Mitte August wollen wir auf Unterstützung ab diesem Zeitpunkt 
verzichten, obwohl sich auch diese Aufträge noch etwas rausgezögert haben und 
wir effektiv erst wieder ab 02.09.2020 alle Angestellten beschäftigen konnten.

Die weiteren Fragen wurden nicht beantwortet, da sich diese auf die Gastro-
Branche bezogen.

2.3 Mit der Verfügung vom 23. November 2020 hob die Vorinstanz die Verfü-
gung vom 18. Juni 2020 gestützt auf Art. 53 des Bundesgesetzes über den All-
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 
2000 auf. Neu wurde die Beschwerdeführerin berechtigt, KAE vom 17. bis 30. 
Juni 2020 zu beanspruchen (was im Verfügungszeitpunkt bereits ausbezahlt 
wurde, vgl. Bf-act. 4). Die neue Verfügung wurde damit begründet, dass der Ar-
beitsausfall nicht anrechenbar sei, sondern dem Betriebs- bzw. Unternehmerrisi-
ko unterliege (Art. 33 Abs. 1 lit. a und b AVIG). Gemäss eigener Auskunft sei sie 
ausschliesslich als Subunternehmerin tätig. Die Auftraggeber würden die Aufträ-
ge vermehrt selber ausführen. Mit dieser Abhängigkeit gehe sie ein beachtliches 
Risiko ein, bei einer veränderten Situation einen Arbeitsausfall zu erleiden. Die-
ses Abhängigkeitsrisiko müsse sie selber tragen (Vi-act. 6). 

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2.4.1 In der Einsprache vom 22. Dezember 2020 erklärt die Beschwerdeführerin, 
sie sei als Kleinbetrieb auf Aufträge der Auftraggeber angewiesen. Wegen der 
Covid-19-Pandemie hätten diese über längere Zeit nur gerade ihre eigenen Mita-
rbeitenden beschäftigen können und wegen diverser Pandemie bedingter Bau-
verzögerungen hätten zudem keine neuen Aufträge akquiriert werden können. 
Dabei handle es sich nicht um ein 'normales' Betriebsrisiko, das erfahrungs-
gemäss regelmässig und wiederholt aufträte, vorhersehbar und kalkulatorisch er-
fassbar sei. Vielmehr handle es sich um aussergewöhnliche Arbeitsausfälle, die 
auf das unerwartete Auftreten des Coronavirus zurückzuführen seien. Dies zeige 
schon ein Vergleich mit denselben Monaten der Vorjahre. Juni bis August 2020 
seien keinesfalls Monate, welche in der Baubranche üblicherweise zu den 
schwächeren Monaten zählen würden. Entsprechend handle es sich nicht um ein 
normales Betriebsrisiko. 

2.4.2 Im Rahmen des Einspracheverfahrens forderte die Vorinstanz von der Be-
schwerdeführerin am 16. März 2021 weitere Unterlagen und Begründungen ein 
(Vi-act. 9). In der Antwort vom 30. März 2021 verwies die Beschwerdeführerin 
zum einen auf ihre Einsprache. Zum andern betonte sie, aus dem Kontoblatt 
2020 sei ersichtlich, dass Einnahmen in den Monaten Juni - August 2020 fehlten, 
der Jahresumsatz sei im Vergleich zu den Vorjahren erheblich gesunken. Bei 
den Zahlen 2019 sei zu berücksichtigen, dass die Arbeitslast Juni bis August 
hoch gewesen sei, die Rechnungen für diese Arbeiten indes erst später gestellt 
und noch später beglichen worden seien. Weiter sei ersichtlich, dass sie vorwie-
gend Aufträge für die B.________ erledige. Die entsprechenden Baustellen seien 
wegen Verzögerungen von Materiallieferungen (vorwiegend aus China und Itali-
en) und Einreiseverboten von ausländischen Handwerkern sistiert oder gestoppt. 
Da die notwendigen Vorarbeiten nicht erledigt seien, könne die Beschwerdefüh-
rerin die Heizungsanlagen nicht ausführen. Wie in der Baubranche üblich, 
bestünden keine schriftlichen Mitteilungen von Verzögerungen, Stornierungen 
und Absagen, weshalb sie keine Belege einreichen könne. Schliesslich weist die 
Beschwerdeführerin darauf hin, noch nie KAE bezogen und sich im gesamten 
Verfahren korrekt verhalten zu haben (Vi-act. 10).

2.5 Die Einsprache wies die Vorinstanz mit Entscheid vom 20. April 2021 ab 
mit der Begründung:

- Die vorgelegten Umsatzzahlen würden bestätigen, dass die Umsatzzahlen 
Juni bis August 2020 wesentlich tiefer als in den Vorjahren gewesen seien.

- Die Bauindustrie habe aufgrund des tiefen Zinsniveaus von einer sehr starken 
Nachfrage in den letzten Jahren profitieren können. Während des Lockdowns 

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hätten Baustellen in Teilen der Schweiz geschlossen werden müssen, doch 
seit Mai 2020 sei dies gesamtschweizerisch nicht mehr der Fall.

- Die Beschwerdeführerin trete als Subunternehmerin auf dem Markt auf. Dies 
fast ausschliesslich für die B.________. Sie sei davon abhängig, dass Erst-
unternehmer die 'Überkapazitäten' an Aufträgen an sie weitergäben. Wenn die 
Erstunternehmer alle Aufträge mit eigenem Personal ausführen könnten, wür-
den keine Aufträge vergeben. Diese Ausgangslage stelle die Daseinsberech-
tigung der Beschwerdeführerin dar.

- Die Beschwerdeführerin lege keine Unterlagen vor, welche ihre Behauptung, 
die Ausfälle seien auf das Auftreten des Coronavirus zurückzuführen, belegen 
würden. Es würden keine Absagen von Offerten für Bauprojekte eingereicht, 
die wegen Covid-19 hätten verschoben werden müssen.

- Es werde bezweifelt, dass die Beschwerdeführerin als Subunternehmerin sel-
ber Offerten verschicke und die eigene Auftragslage massgebend selber be-
einflusse.

- Was die fehlenden Umsätze im fraglichen Zeitraum anbelange, sei darauf hin-
zuweisen, dass Schwankungen in der Auftragslage im Jahresverlauf und 
Terminverschiebungen auf Wunsch von Auftraggebern oder aus andern 
Gründen im Baugewerbe üblich seien. Der darauf zurückzuführende Arbeits-
ausfall sei betriebsüblich und daher nicht anrechenbar. 

- Über die Gründe des Arbeitsausfalls könne vorliegend nur spekuliert werden. 
Denkbar sei auch, dass der für die Beschwerdeführerin relevante Auftragge-
ber B.________ selber nicht genügend Projekte vorzuweisen gehabt habe 
und die Arbeit nicht habe weitergeben können. 

- Zusammenfassend liege keine aussergewöhnliche Situation vor. Die Be-
schwerdeführerin beweise nicht, dass der Arbeitsausfall auf Covid-19 zurück-
zuführen sei. Ein allgemeiner Verweis auf die Pandemie vermöge nicht zu 
genügen. Die Beschwerdeführerin, die als Subunternehmerin agiere, trage bei 
konjunkturellen Schwankungen ein erhöhtes Risiko. Dieses könne nicht auf 
die Arbeitslosenversicherung abgewälzt werden. 

Die Tatsache, dass nur wenige Betriebe im Bauhaupt- und Baunebengewerbe 
eine Voranmeldung für Kurzarbeit eingereicht hätten, bestätige die Haltung der 
Vorinstanz.

3.1 Vor Verwaltungsgericht bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, dass die 
Auftragslage in der Baubranche Schwankungen unterliege. Allerdings sei allge-
mein bekannt, dass das Bauhaupt- und Baunebengewerbe in den Frühlings- bis 

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Herbstmonaten jeweils floriere und die Aufträge höchstens in den Wintermonaten 
rückläufig seien. Namentlich in der Wärmetechnik, in welcher sie tätig sei, wür-
den Neuinstallationen und Reparaturen jeweils in den wärmeren Monaten vorge-
nommen, da sie im Winter funktionieren müssten. Genau diese Schwankungen 
seien aus den Kontoblättern 2020 ersichtlich. Sie würden klar zeigen, dass der 
Umsatz 2020 im Vergleich zu den Vorjahren in den Monaten Juni bis August er-
heblich gesunken sei. Dem entsprechend sei die Beschwerdeführerin Juni bis 
August 2020 nicht den üblichen Schwankungen, dem normalen Betriebs- resp. 
Branchenrisiko unterworfen gewesen. Korrekterweise sei denn die KAE für Juni 
2020 auch ausbezahlt worden. Nicht nachvollziehbar und unbegründet sei die 
Verweigerung der KAE für Juli und August. Die Vorinstanz lege nicht dar, wes-
halb für Juli und August von anderen Umständen auszugehen sei. Entsprechend 
stehe ihr für die ganze Zeit KAE zu. 

Die Beschwerdeführerin behaupte nicht, Juni bis August 2020 aufgrund von an-
geordneten Baustellenschliessungen einen Rückgang gehabt zu haben. Der Auf-
tragsrückgang sei zurückzuführen auf die Verzögerungen von Materiallieferun-
gen aus China und Italien und die Einreiseverbote ausländischer Handwerker, 
was dazu geführt habe, dass die vielen Baustellen hätten sistiert oder teilweise 
auch gestoppt werden müssen. Da deshalb notwendige Vorarbeiten nicht ausge-
führt worden seien, habe die Beschwerdeführerin ihre Heizungsanlage-Arbeiten 
nicht ausführen können. 

Die vorinstanzliche Aussage bezüglich 'Daseinsberechtigung' bestreitet die Be-
schwerdeführerin. Sie sei seit 9 Jahren als Subunternehmerin tätig und beschäf-
tige je nach Auftragslage 4 bis 7 Personen. Die B.________ sei eine der gröss-
ten Firmen in der Heizungsbranche; mit ihr arbeite man seit Beginn zusammen. 
Ein Auftrag dauere ein Jahr. Die Daten der Vorjahre würden zudem zeigen, dass 
zuvor durchaus auch andere Auftraggeber in Erscheinung getreten seien. 

Weil in der Baubranche zwischen klein- und mittelgrossen Betrieben nicht schrift-
liche Abmachungen vorherrschten, könne sie keine schriftlichen Belege über 
Verzögerungen, Stornierungen oder Absagen vorlegen. Viel mündlich Vereinbar-
tes habe wegen Covid-19 anders organisiert werden müssen. In der Branche 
zähle ein Wort noch. Anders als die schriftliche Zusage der Vorinstanz für KAE 
Juni bis August. Gestützt auf diese habe die Beschwerdeführerin Entscheidun-
gen getroffen, welche sie bei einem sofortigen Negativentscheid nicht getroffen 
hätte. So habe sie die Lohnkosten der Angestellten vorgeschossen, damit deren 
Einkommen in dieser schwierigen Zeit gesichert sei. Es gebe keinen Grund, war-
um die Vorinstanz im Nachhinein die Bestätigung der KAE plötzlich als nicht 
rechtens widerrufen und auf den Monat Juni gekürzt habe. 

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3.2 Die Vorinstanz verweist vernehmlassend auf den Einspracheentscheid. 
Beschwerdeweise werde nichts Neues vorgebracht.

4.1 Die Beschwerdeführerin moniert zum einen, es sei nicht nachvollziehbar, 
dass die Vorinstanz die KAE mit Verfügung vom 18. Juni 2020 für Juni bis und 
mit August 2020 bewillige, dann gestützt hierauf KAE für Juni 2020 ausbezahlt 
werde und mit Verfügung vom 23. November 2020 die Bewilligung widerrufen 
und der Arbeitsausfall für Juli und August 2020 als nicht anrechenbar beurteilt 
werde. Sie habe sich auf die erste Verfügung verlassen und die Löhne des Per-
sonals bevorschusst. 

4.2 Wie nachfolgend aufzuzeigen ist, ist die Feststellung der Vorinstanz, der 
Arbeitsausfall Juli/August sei nicht anrechenbar, nicht zu beanstanden. Dass sie 
dies nicht auch für den Monat Juni festgestellt hat, begründete die Vorinstanz 
nicht weiter. Fest steht, dass im Verfügungszeitpunkt die KAE bereits ausbezahlt 
war und bei Widerruf hätte zurückgefordert werden müssen. Dass dies die Vor-
instanz nicht tat, gereicht der Beschwerdeführerin auf jeden Fall nicht zum Nach-
teil. Hingegen kann sie hieraus nicht ableiten, es sei auch der Arbeitsausfall Ju-
li/August anrechenbar. Immerhin ist ihr aber insofern beizupflichten, dass die 
Vorinstanz die unterschiedliche Beurteilung der Monate nicht begründet hat.

4.3 Zu Unrecht geht die Beschwerdeführerin davon aus, dass die Vorinstanz 
ihre Verfügung nicht neu hätte beurteilen dürfen. Generell kann ein Versiche-
rungsträger auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide 
zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung 
von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 ATSG).

4.4 Beabsichtigt ein Arbeitgeber, für seine Arbeitnehmer KAE geltend zu ma-
chen, so muss er dies der kantonalen Amtsstelle schriftlich voranmelden. In der 
Voranmeldung muss die Notwendigkeit der Kurzarbeit begründet und glaubhaft 
gemacht werden, dass die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Gestützt auf 
die Voranmeldung erhebt die kantonale Amtsstelle Einspruch oder sie bewilligt 
die KAE insofern, als die Arbeitslosenkasse ermächtigt wird, KAE auszuzahlen, 
soweit die Voraussetzungen erfüllt sind. Der Arbeitgeber kann hierauf den Ent-
schädigungsanspruch seiner Angestellten bei der Arbeitslosenkasse geltend ma-
chen (wobei die Vorgaben hierzu im Rahmen der Massnahmen im Zusammen-
hang mit dem Coronavirus vereinfacht waren/sind; vgl. Covid-19-Verordnung Ar-
beitslosenversicherung, SR 837.033). Die Arbeitslosenkasse prüft dann die per-
sönlichen Voraussetzungen nach Art. 31 Abs. 3 AVIG sowie die Voraussetzun-
gen nach Art. 32 Abs. 1 lit. b (vgl. Art. 39 Abs. 1 AVIG) und zahlt schliesslich KAE 
aus, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. 

12

Der Umstand, dass die kantonale Amtsstelle keinen Einspruch erhebt, ändert 
mithin nichts daran, dass die nachfolgend mit dem Anspruch konfrontierte Ar-
beitslosenkasse ihrerseits in jedem einzelnen Fall das Vorliegen der Anspruchs-
voraussetzungen prüft (vgl. Urteil BGer C 110/04 vom 24.8.2005 Erw. 1.2). Ver-
zichtet die kantonale Amtsstelle (vorerst) auf einen Einspruch, begründet dies 
noch keinen unmittelbaren Anspruch auf die Auszahlung von Kurzarbeitsent-
schädigung. Hierauf hat die Vorinstanz in der Verfügung vom 18. Juni 2020 hin-
gewiesen, indem sie ausdrücklich festhielt, die Arbeitslosenkasse könne KAE 
ausrichten, sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt seien. Mithin 
hatte sie einen expliziten Vorbehalt angebracht.

Vorliegend kommen die Besonderheiten im Zusammenhang mit der Covid-19 
KAE hinzu. Das Verfahren und die Voraussetzungsprüfung für KAE wurden im 
Rahmen des Massnahmenpakets zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen 
vereinfacht, dies insbesondere bis Ende Mai 2020. Reichte vorerst der Hinweis 
auf die Pandemie als Begründung für die Anrechenbarkeit des Arbeitsausfalls, 
wurde später mindestens eine Plausibilisierung verlangt (vgl. auch oben Erw. 1.4; 
VGE II 2021 3 vom 16.6.2021 Erw. 3.4 mit Hinweis auf Weisung Seco Nr. 
2020/08 vom 1. Juni 2020). Auch wenn gegen eine Voranmeldung kein Ein-
spruch erhoben wurde, mithin die KAE grundsätzlich bewilligt wurde, wurden die 
Arbeitslosenkassen angewiesen, Fälle, in denen nach den schrittweisen Locke-
rungen 85% und mehr des Arbeitsausfalls ab der Abrechnungsperiode Juni 2020 
abgerechnet werden, sofern diese nicht plausibilisiert waren, an die zuständige 
kantonale Amtsstelle zur Prüfung zu übergeben. Diese Betriebe waren aufzufor-
dern, bei Abrechnungen von 85% und mehr des Arbeitsausfalls, eine Begrün-
dung zu liefern und die Begründung mit geeigneten betrieblichen Unterlagen zu 
untermauern. Die kantonale Amtsstelle hatte hierauf zu prüfen, ob sie aufgrund 
der neuen Erkenntnisse wiedererwägungsweise oder im Rahmen einer prozes-
sualen Revision auf ihren bisherigen Entscheid zurückkommen muss.

Sodann geht aus der Verfügung vom 23. November 2020 hervor, dass die Be-
schwerdeführerin für Juni 2020 KAE geltend gemacht hatte und auch erhielt. An-
schliessend machte sie auch für Juli für drei Angestellte einen Arbeitsausfall von 
100% geltend (vgl. auch Beilage 4 zur Vi-Eingabe vom 28.7.21) und für August 
für drei Angestellte einen Arbeitsausfall von 52.38% (alle drei ab 17.8.2020 voll 
beschäftigt; Beilage 5 zur Vi-Eingabe vom 28.7.21). Es war daher geradezu an-
gezeigt, dass zum einen die Arbeitslosenkasse den Sachverhalt genauer abklär-
te und die Vorinstanz die Voraussetzungen für KAE, deren Arbeitsausfall mit der 
Pandemie begründet wurde, genauer prüfte. Aufgrund dieser Prüfung hatte sie 
grundsätzlich die Möglichkeit, die Verfügung vom 18. Juni 2020 gestützt auf Art. 
53 Abs. 2 ATSG zu widerrufen, wenn diese zweifellos unrichtig und wenn ihre 

13

Berichtigung von erheblicher Bedeutung war, und die Bewilligung der KAE den 
neuen Erkenntnissen anzupassen war. Ob dies der Fall war, ist Gegenstand der 
nachfolgenden Erwägungen.

5.1 Gemäss Vorinstanz ist der geltend gemachte Arbeitsausfall nicht auf aus 
der Pandemie folgende wirtschaftliche Gründe zurückzuführen, sondern ent-
spricht dem normalen Betriebsrisiko der Beschwerdeführerin. Als zum normalen 
Betriebsrisiko im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a AVIG gehörend und damit als 
nicht anrechenbar gelten jene Arbeitsausfälle, die erfahrungsgemäss regelmäs-
sig und wiederholt auftreten, demzufolge vorhersehbar und in verschiedener 
Weise kalkulatorisch erfassbar sind (BGE 119 V 498 Erw. 1; vgl. auch oben Erw. 
1). Schwankungen in der Auftragslage im Jahresverlauf, z.B. ein Beschäftigungs-
rückgang im Winter - aber auch zu anderen Jahreszeiten - sowie Terminver-
schiebungen auf Wunsch von Auftraggebern oder allenfalls aus anderen Grün-
den, die das mit der Ausführung der Arbeiten beauftragte Unternehmen nicht zu 
verantworten hat, sind im Baugewerbe durchaus üblich. Der darauf zurückzu-
führende Arbeitsausfall gilt gemäss Rechtsprechung somit als betriebsüblich und 
ist deshalb nicht anrechenbar. Diese Praxis ist auch bei einer angespannten, re-
zessiven Wirtschaftslage und dem damit verbundenen Risiko, dass die Möglich-
keit, andere Aufträge vorzuziehen, nicht mehr oder nur in eingeschränktem Mas-
se besteht, anwendbar. Beschäftigungsschwankungen auf Grund verstärkter 
Konkurrenzsituation stellen im Baugewerbe ein normales Betriebsrisiko dar. Die-
se auf das Bauhauptgewerbe anwendbare Rechtsprechung gilt sinngemäss auch 
für das Baunebengewerbe (Urteil BGer C 237/06 v. 6.3.2007 Erw. 2 m.H. auf Ur-
teile C 244/99 v. 30.4.2001, Erw. 3a und Urteil C 8/03 v. 4.12.2003, Erw. 3; Urteil 
BGer 62/02 v. 7.8.2002 Erw. 2a). Beschäftigungsschwankungen aufgrund eines 
enormen Wettbewerbs- und Konkurrenzdrucks gelten ebenfalls als betriebsüblich 
und sind nicht anrechenbar (vgl. Urteil BGer 8C_986/2012 v. 19.6.2013 Erw. 
4.4). Ein Arbeitsausfall muss daher aussergewöhnlich und erheblich sein, um als 
anrechenbar im Sinne von Art. 32 Abs. 1 lit. a AVIG zu gelten. 

Andererseits kann eine rezessive Wirtschaftslage (unabhängig davon, ob durch 
eine Pandemie oder andere Gründe verursacht) ausreichen, dass Unternehmen 
in Schwierigkeiten geraten. Die damit verbundenen Arbeitsausfälle sind nicht 
mehr dem normalen Betriebsrisiko zuzurechnen, sofern der Arbeitgeber plausibel 
zu begründen vermag, dass die Arbeitsausfälle effektiv auf die rezessive Wirt-
schaftslage zurückzuführen sind. Es ist somit ein adäquater Kausalzusammen-
hang zwischen der rezessiven Wirtschaftslage und den Auftragseinbussen bzw. 
dem Arbeitsausfall darzulegen. Von einer rezessiven Wirtschaftslage ist insbe-
sondere dann auszugehen, wenn Umsatzeinbussen oder Einbrüche im Auftrags-

14

bestand verbunden mit negativen Wirtschaftsprognosen bei einer erheblichen 
Anzahl von Betrieben in der gesamten Wirtschaft oder von bestimmten Branchen 
vorliegen. Ein anrechenbarer Arbeitsausfall infolge rezessiver Wirtschaftslage 
kann etwa dann angenommen werden, wenn die Umsätze in den Monaten kurz 
vor der Voranmeldung eine Abnahme im Vergleich mit den entsprechenden Vor-
jahreswerten zeigen, der KOF-Konjunkturbarometer deutlich rückläufig ist und 
die Anzahl Voranmeldungen von Kurzarbeit der fraglichen Branche im Vergleich 
zum Vorjahr erheblich angestiegen ist (vgl. AVIG-Praxis KAE, Stand Januar 
2021, D 6b).

5.2 Bereits am 18. Juni 2020 nannte die Beschwerdeführerin 'pandemiebeding-
te Bauverzögerungen' als Grund des geltend gemachten Arbeitsausfalles. Zudem 
würden ihre Auftraggeber ihr eigenes Personal beschäftigen, weshalb in dieser 
Situation keine Aufträge für sie als Subunternehmerin abfielen (vgl. oben Erw. 
2.1). Später ergänzte sie diese Begründung mit Verzögerungen in der Materiallie-
ferung und wegen Einreisestopps für ausländische Handwerker. Dadurch seien 
die für ihre Arbeiten notwendigen Vorarbeiten verzögert worden.

Von Anbeginn an forderte die Vorinstanz von der Beschwerdeführerin Belege für 
ihre Darstellung des pandemiebedingten Arbeitsausfalls. Die Beschwerdeführerin 
reichte jedoch einzig Kontoblätter ein sowie eine Bestellung der B.________ und 
eigene Rechnungen. Entgegen ihrer Behauptung vermögen diese aber nicht zu 
belegen, dass der Ausfall nicht ihrem normalen Betriebsrisiko zuzuordnen ist.

Den Kontounterlagen der Beschwerdeführerin können seit Januar 2018 drei ver-
schiedene Auftraggeber entnommen werden. Es ist nicht nachvollziehbar, warum 
die Beschwerdeführerin von keinem der dreien eine Bestätigung für ihre Darstel-
lung einreicht. Es mag sein, dass in ihrer Branche vieles mündlich vereinbart wird 
(immerhin liegt aber etwa eine Bestellung der B.________ in den Akten, Bf-act. 
8). Dies würde jedoch nicht daran hindern, von einem Geschäftspartner eine 
Bestätigung über das mündlich Vereinbarte einzuholen und einzureichen. Die 
entsprechenden Nachweise bleibt die Beschwerdeführerin schuldig. Dabei gilt es 
anzufügen, dass die Untersuchungspflicht der Vorinstanz nicht uneingeschränkt 
gilt, sondern ihr Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Beschwerdeführerin findet 
(Art. 53 Abs. 3 ATSG). Sie hat diejenigen Beweismittel, die sie in Händen hat 
oder die sie sich allenfalls bei Dritten besorgen kann, beizubringen. Mithin kommt 
die Mitwirkungspflicht naturgemäss bei Tatsachen zum Tragen, die eine Partei 
besser kennt als die Behörden und die ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht 
mit vernünftigem Aufwand erhoben werden können (vgl. BGE 138 II 465 Erw. 
8.6.4, BGE 125 V 193 Erw. 2). Dies gilt vorliegend insbesondere für die von der 
Beschwerdeführerin geltend gemachten Umstände.

15

Die Beschwerdeführerin führt selber aus, aus den Einträgen in den Kontoblättern 
könnten keine Rückschlüsse auf die Arbeitsausführung gezogen werden, da Ar-
beitsleistung, Rechnungsstellung und Rechnungsbegleichung auseinanderfallen 
würden. Dies ist nachvollziehbar und ergibt sich so auch aus den eingereichten 
Rechnungen (Bf-act. 7 bis 9) und den Stundenlisten für August 2020 (wofür keine 
Einnahmen aber Arbeitsleistungen ausgewiesen werden). Damit aber kann den 
Kontoblättern überhaupt nichts bezüglich Arbeitsanfall und Auftragsschwankun-
gen entnommen werden. Von Interesse wären viel mehr Aufträge und Arbeits-
rapporte oder Vergleichbares. Solches hat die Beschwerdeführerin - mit Aus-
nahme von Bf-act. 8 - nicht eingereicht. Und auch wenn vieles mündlich abge-
macht wird, ist nicht nachvollziehbar, dass keine Bestätigung von Verzögerungen 
und Verschiebungen von Aufträgen beigebracht werden kann.

Soweit die Beschwerdeführerin Auftragsschwankungen in der Baubranche 
bestätigt, dies für ihren konkreten Fall indes für die Sommerzeit ausschliesst, weil 
sie im Heizanlagenbau tätig sei und in diesem normalerweise die Periode Früh-
ling bis Herbst ausgelastet sei, muss diese Aussage insofern relativiert werden, 
als der eine Grossauftrag, den sie von Juni 2019 bis Mai 2020 auslastete, keine 
Heizanlagen, sondern die Montage Kälteverteilung betraf (vgl. Bf-act. 8). 

Vergleicht man die Kontoblätter mit den eingereichten Rechnungen (Bf-act. 7 bis 
9), so erhellt, dass die B.________ im Mai 2019 eine Bestellung bei der Be-
schwerdeführerin für ein Bauobjekt für rund Fr. 452'000 auslöste, welches die 
Beschwerdeführerin ab Juni 2019 beschäftigte (Bf-act. 8). Die Rechnung betrug 
für diesen Auftrag letztlich Fr. 418'000 (Bf-act. 9). Die Arbeiten begannen gemäss 
Bestellung im Juni 2019. Mit Ausnahme einer einzigen Buchung betrafen vom 
27. September 2019 bis 29. Mai 2020 sämtliche Buchungen diesen einen Auf-
trag. Einzig im Februar 2020 wird eine Buchung über rund Fr. 14'000 aus einem 
andern Auftrag aufgeführt. Mit anderen Worten war die Beschwerdeführerin bis 
Mai 2020 seit rund einem Jahr fast ausschliesslich an einem einzigen Projekt für 
einen Auftraggeber als Subunternehmerin tätig. Dies bestätigt auch die Be-
schwerdeführerin, wenn sie ausführt, ein Auftrag der B.________ dauere rund 
ein Jahr. Die weiteren Rechnungen ab Herbst 2020 bestätigen, dass wiederum 
ein Projekt resp. ein Auftrag vorlag (vgl. Rechnungen in Bf-act. 7). 

Damit aber kann nicht einmal von "Schwankungen" bei den Aufträgen gespro-
chen werden. Vielmehr bearbeitet die Beschwerdeführerin - soweit dies aus den 
von ihr eingereichten Unterlagen ersichtlich ist - parallel schwergewichtig einen 
einzigen Auftrag. Ist dieser beendet, muss ein Folgeauftrag vorliegen, andernfalls 
sie gar keinen Umsatz verzeichnen kann. 

16

Ob dies während der gesamten Firmengeschichte derart war oder ob die Be-
schwerdeführerin in früheren Jahren ihren Umsatz aus mehreren, auch parallelen 
Aufträgen erzielte, entzieht sich den Unterlagen. 2018 werden in den Kontoblät-
tern zwei GU ausgewiesen, 2019 dieselben und mit einer Position ein dritter GU 
(dem auch der Eintrag von Februar 2020 zuzuschreiben ist). Fakt ist, dass im Mai 
2019 die B.________ bei der Beschwerdeführerin einen Auftrag bestellte und 
dieser Auftrag die Beschwerdeführerin bis ca. Mai 2020 beschäftigte und nur ei-
ne einzige, untergeordnete Drittbuchung zu verzeichnen war. Einen Anschlus-
sauftrag an diesen einen Auftrag konnte die Beschwerdeführerin offensichtlich 
während des ganzen Jahres - lange vor Ausbruch von Corona - nicht bewerkstel-
ligen. Damit aber ist die Feststellung der Vorinstanz nicht zu beanstanden, dass 
der Umsatzeinbruch ab Juni 2020 nicht der Pandemie, sondern dem üblichen 
Betriebsrisiko der Beschwerdeführerin geschuldet war. Wer jeweils einen gros-
sen Auftrag bearbeitet, erleidet notgedrungen eine erhebliche Umsatzeinbusse, 
wenn kein Folgeauftrag vorhanden ist. Da der im Mai 2020 beendete Auftrag im 
Mai 2019 vereinbart wurde, hätte sie ein Jahr (und lange vor Ausbruch der Pan-
demie) Zeit gehabt, einen Folgeauftrag abzuschliessen. Dass dies letztlich miss-
glückte, ist nicht Folge von Covid-19, sondern in erster Linie dem Geschäftsmo-
dell geschuldet.

5.3 Gegen einen über die üblichen Auftragsschwankungen hinausgehenden 
eigentlichen Einbruch der Auftrags- und Beschäftigungslage, eine eigentliche re-
zessive Wirtschaftslage, sprechen auch die Konjunkturzahlen, was die obigen 
Ausführungen untermauert. Der Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungs-
stelle der ETH (KOF) zeigte im April 2020 einen starken Rückgang, ab Juni 2020 
dann aber eine stetige Erholung. Schon in der Periode August bis Dezember 
2020 wurden die Vorjahreswerte übertroffen (vgl. https://kof.ethz.ch/prognosen-
indikatoren/indikatoren/kof-konjunkturbarometer.html). Gemäss der Konjunktur-
analyse der KOF für 2012/2022 ist der Bausektor trotz Einbussen solide durch 
das Jahr 2020 gekommen. Im dritten und auch vierten Quartal 2020 stiegen die 
Investitionstätigkeiten (vgl. KOF ETH Zürich, Konjunkturanalyse Prognose 
2021/2022, 2021-03, S. 33). Damit aber scheidet eine allgemeine rezessive Wirt-
schaftslage als Ursache für die Arbeitsausfälle aus. 

6. Wenn sich aufgrund der vertieften Prüfung zeigt, dass der Arbeitsausfall 
Juli / August 2020 nicht pandemiebedingt auf wirtschaftliche Gründe zurückzu-
führen und nicht unvermeidbar war (Art. 32 Abs. 1 lit. a AVIG), sondern auf das 
dem Geschäftsmodell der Beschwerdeführerin innewohnenden Betriebsrisiko 
zurück zu führen und damit nicht anrechenbar im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a 
und b AVIG war, so erweist sich die Verfügung vom 18. Juni 2020 als zweifellos 

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unrichtig. Und nachdem die Beschwerdeführerin einen Arbeitsausfall von 100% 
für drei Angestellte für Juli und bis 16. August 2020 geltend gemacht hatte, ist die 
Berichtigung auch von erheblicher Bedeutung. Die Vorinstanz war damit berech-
tigt, die Verfügung vom 18. Juni 2020 im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG in Wie-
dererwägung zu ziehen und teilweise zu widerrufen. Aufgrund des Ausgeführten 
ist sodann nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz einen Anspruch auf KAE 
für die Monate Juli und August 2020 verweigert hat mit der Begründung, der gel-
tend gemachte Arbeitsausfall sei im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a und b AVIG 
nicht anrechenbar. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist. 

7. Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

18

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 17. August 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 26. August 2021

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II