# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc04156c-d509-5d58-8a00-d381c09acdab
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-09-19
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 19.09.2007 RR.2007.141
**Docket/Reference:** RR.2007.141
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2007-141_2007-09-19

## Full Text

Auslieferung an Rumänien
Beschwerde gegen Auslieferungshaftbefehl (Art. 48 Abs. 2 IRSG);;Auslieferung an Rumänien
Beschwerde gegen Auslieferungshaftbefehl (Art. 48 Abs. 2 IRSG);;Auslieferung an Rumänien
Beschwerde gegen Auslieferungshaftbefehl (Art. 48 Abs. 2 IRSG);;Auslieferung an Rumänien
Beschwerde gegen Auslieferungshaftbefehl (Art. 48 Abs. 2 IRSG)

Entscheid vom 19. September 2007 
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Bernard Bertossa, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Cornelia Cova,  
Gerichtsschreiberin Brigitte Brun  

   
 
Parteien 

  
A.,  

Beschwerdeführer 
 gegen 
   

BUNDESAMT FÜR JUSTIZ SEKTION AUSLIEFE-
RUNG,  

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Auslieferung an Rumänien 
 
Beschwerde gegen Auslieferungshaftbefehl (Art. 48 
Abs. 2 IRSG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  RR.2007.141 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Sachverhalt: 
 

A. Der türkische und deutsche Staatsangehörige A. wurde mit Urteil des Ge-
richtes in Arad (Rumänien) am 18. März 1998 wegen Freiheitsberaubung 
rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Gestützt auf 
den Haftbefehl des Gerichtes in Arad vom 14. April 1998 ersuchte Interpol 
Bukarest die Schweiz mit Meldung vom 31. Juli 2007 um Verhaftung von A. 
zwecks späterer Auslieferung zur Vollstreckung dieser Freiheitsstrafe (vgl. 
act. 5.1 und 5.8). 
 
Am 18. August 2007 wurde A. von der Kantonspolizei Aargau angehalten 
und gestützt auf die Haftanordnung des Bundesamtes für Justiz vom glei-
chen Tag in provisorische Auslieferungshaft versetzt (act. 5.3). Nachdem er 
sich mit seiner vereinfachten Auslieferung an Rumänien nicht einverstan-
den erklärte, erliess das Bundesamt für Justiz am 21. August 2007 einen 
Auslieferungshaftbefehl, der A. am 23. August 2007 eröffnet wurde 
(act. 5.7). 
 
 

B. Gegen diese Verfügung reicht A. bei der II. Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts mit Eingabe vom 30. August 2007 Beschwerde ein mit 
dem sinngemässen Antrag, der Auslieferungshaftbefehl vom 21. August 
2007 und die Auslieferungshaft seien aufzuheben (act. 1). Zudem ersucht 
der Beschwerdeführer gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege (act. 1, S. 2).  

 
Mit Schreiben vom 31. August 2007 wurde A. Frist bis 7. September 2007 
zur Einreichung des beigelegten Formulars betreffend unentgeltliche 
Rechtspflege und Bestimmung eines Rechtsvertreters angesetzt (act. 3). 
Das Formular wurde in der Folge fristgerecht retourniert (act. 6). Einen 
Rechtsanwalt benannte der Beschwerdeführer nicht (act. 6.1). 

 
Das Bundesamt für Justiz beantragt in seiner Vernehmlassung vom 7. Sep-
tember 2007 die Abweisung der Beschwerde (act. 5). Die Vernehmlassung 
wurde A. am 11. September 2007 zur Kenntnis übermittelt (act. 7). Auf die 
Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels wurde im Hinblick auf den 
Ausgang des Verfahrens verzichtet (Art. 57 Abs. 1 VwVG e contrario). In-
dessen liess sich A. mit einer weiteren Eingabe vom 12. September 2007 
(Eingang: 18. September 2007) vernehmen und reichte insbesondere Un-
terlagen seines ehemaligen Arbeitgebers bezüglich finanzieller Situation 
ein (act. 8 - 8.3).  
 

- 3 - 

 

 

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, so-
weit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen Bezug genommen. 
 
 
 
Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1. Für den Auslieferungsverkehr und die vorläufige Auslieferungshaft zwi-
schen der Schweiz und Rumänien sind primär das Europäische Ausliefe-
rungsübereinkommen vom 13. Dezember 1957 (EAUe, SR 0.353.1) sowie 
das zu diesem Übereinkommen am 15. Oktober 1975 ergangene erste Zu-
satzprotokoll (1. ZP, SR 0.353.11) und das am 17. März 1978 ergangene 
zweite Zusatzprotokoll (2. ZP, SR 0.353.12) massgebend. Wo Überein-
kommen und Zusatzprotokolle nichts anderes bestimmen, findet auf das 
Verfahren der Auslieferung und der vorläufigen Auslieferungshaft aus-
schliesslich das Recht des ersuchten Staates Anwendung (Art. 22 EAUe), 
vorliegend also das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale 
Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG, SR 351.1) und die Verordnung vom 
24. Februar 1982 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSV, 
SR 351.11; Art. 1 Abs. 1 lit. a IRSG; BGE 132 II 81 E. 1.1; 130 II 337 E. 1, 
je m.w.H.). 

 
 
2. Gestützt auf Art. 28 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über das Bundes-

strafgericht vom 4. Oktober 2002 (SGG, SR 173.71; Fassung gemäss An-
hang Ziff. 14 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, in Kraft 
seit 1. Januar 2007) in Verbindung mit Art. 9 Abs. 3 des Reglements für 
das Bundesstrafgericht vom 20. Juni 2006 (SR 173.710) und Art. 48 Abs. 2 
IRSG kann gegen einen Auslieferungshaftbefehl innert zehn Tagen ab der 
schriftlichen Eröffnung Beschwerde bei der II. Beschwerdekammer des 
Bundesstrafgerichts geführt werden. Die Beschwerde wurde fristgerecht 
eingereicht, weshalb darauf einzutreten ist. 

 
 
3. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bildet die Verhaftung des 

Beschuldigten während des ganzen Auslieferungsverfahrens die Regel 
(BGE 117 IV 359 E. 2a; bestätigt in BGE 130 II 306 E. 2). Eine Aufhebung 
des Auslieferungshaftbefehls und eine Haftentlassung rechtfertigen sich 
nur ausnahmsweise. Dies ist der Fall, wenn der Beschuldigte sich voraus-
sichtlich der Auslieferung nicht entzieht und die Strafuntersuchung nicht ge-
fährdet (Art. 47 Abs. 1 lit. a IRSG), wenn er den so genannten Alibibeweis 
erbringen und ohne Verzug nachweisen kann, dass er zur Zeit der Tat nicht 

- 4 - 

 

 

am Tatort war (Art. 47 Abs. 1 lit. b IRSG), wenn er nicht hafterstehungsfä-
hig ist oder andere Gründe – z. B. enge und insbesondere familiäre Bezie-
hungen zur Schweiz – vorliegen, die eine weniger einschneidende Mass-
nahme rechtfertigen (Art. 47 Abs. 2 IRSG; Urteil des Bundesgerichts 
1A.170/1997 vom 10. Juni 1997, E. 3a; veröffentlicht in Pra 2000 Nr. 94 
S. 569), oder wenn sich die Auslieferung als offensichtlich unzulässig er-
weist (Art. 51 Abs. 1 IRSG). Diese Aufzählung ist nicht abschliessend 
(BGE 130 II 306 E. 2.1; 117 IV 359 E. 2a). Offensichtlich unzulässig kann 
ein Auslieferungsersuchen sein, wenn ohne jeden Zweifel und ohne weitere 
Abklärungen ein Ausschlussgrund vorliegt (vgl. BGE 111 IV 108 E. 3a). Im 
Übrigen sind Vorbringen gegen die Auslieferung als solche oder gegen die 
Begründetheit des Auslieferungsbegehrens nicht im vorliegenden Be-
schwerdeverfahren, sondern im eigentlichen Auslieferungsverfahren zu 
prüfen. Diese Regelung soll es der Schweiz ermöglichen, ihren staatsver-
traglichen Auslieferungspflichten nachzukommen. Die ausnahmsweise zu 
gewährende Haftentlassung ist deshalb an strengere Voraussetzungen ge-
bunden als der Verzicht auf die gewöhnliche Untersuchungshaft in einem 
Strafverfahren oder die Entlassung aus einer solchen (vgl. BGE 130 II 306 
E. 2.2 und 2.3; 111 IV 108 E. 2). 

 
 
4. Trotz eindeutiger Rechtsmittelbelehrung im Auslieferungshaftbefehl vom 

21. August 2007 begründet der Beschwerdeführer seine Eingabe vom 
30. August 2007 nicht. Aus folgenden Gründen ist die Beschwerde ohnehin 
aussichtslos: 

 
4.1 Aus den Akten ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer seinen Wohnsitz 

und somit auch seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland hat, wo er ge-
mäss eigenen Angaben seit 34 Jahren lebt und zwischenzeitlich auch die 
Staatsbürgerschaft besitzt (vgl. Einvernahmeprotokoll Bezirksamt Brugg 
vom 18. August 2007, act. 5.2). Zur Schweiz besteht offensichtlich kein Be-
zug, weder enge berufliche noch persönliche Bindungen. Es ist somit da-
von auszugehen, dass sich der Beschwerdeführer bei einer Freilassung 
dem schweizerischen Auslieferungsverfahren durch eine Ausreise nach 
Deutschland entziehen wird, zumal ihm bei einer Auslieferung nach Rumä-
nien der Vollzug einer mehrjährigen Freiheitsstrafe droht. Auch mit Blick auf 
die bundesgerichtliche Rechtsprechung, welche hinsichtlich der Verneinung 
von Fluchtgefahr überaus restriktiv und gerade bei drohenden, hohen Frei-
heitsstrafen auch bei gefestigteren persönlichen Bindungen zur Schweiz 
eine ausnahmsweise Haftentlassung ablehnt (vgl. hiezu Urteil des Bundes-
gerichts 8G.45/2001 vom 15. August 2001, E. 3a; TPF BH.2005.45 vom 20. 
Dezember 2005, E. 2.2.2; TPF BH.2005.8 vom 7. April 2005, E. 2.3; TPF 

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RR.2007.72 vom 29. Mai 2007, E. 4.3), ist daher vorliegend eine Fluchtge-
fahr offensichtlich zu bejahen und eine Haftentlassung abzulehnen.  
 

4.2 Gestützt auf die vorliegenden Akten erscheint auch das Erbringen des Ali-
bibeweises (Art. 47 Abs. 1 lit. b IRSG) durch den Beschwerdeführer ausge-
schlossen. In der untersuchungsrichterlichen Einvernahme vom 18. August 
2007 bestreitet er zwar den Sachverhalt gemäss Haftanordnung des Bun-
desamtes für Justiz vom 18. August 2007 und des Verhaftsersuchens von 
Interpol Bukarest, räumt jedoch ein, dass sich der im Urteil des Gerichtes in 
Arad am 18. März 1998 beurteilte Vorfall in seiner damaligen Wohnung zu-
getragen habe (vgl. act. 5.2, S. 2). Den Alibibeweis i.S.v. Art. 53 IRSG er-
bringt aber nur, wer den eindeutigen und liquiden Nachweis liefert, dass er 
sich zum Zeitpunkt der Tat nicht am Tatort befand (vgl. die Ausführungen 
unter Ziff. 3. hievor). 

4.3 Sodann wären allfällige Vorbringen gegen die Begründetheit des Ausliefe-
rungsersuchens wie auch gegen die Auslieferung als solche nicht im vor-
liegenden Beschwerdeverfahren, sondern, wenn überhaupt, im eigentlichen 
Auslieferungsverfahren zu prüfen (vgl. die Ausführungen unter Ziff. 3 hie-
vor). Die einzige Ausnahme von dieser Regel besteht in der offensichtli-
chen Unzulässigkeit einer Auslieferung (vgl. TPF BH.2007.1 vom 25. Janu-
ar 2007, E. 5.3; BH.2005.24 vom 25. August 2005, E. 4.1, je m.w.H.). Of-
fensichtlich unzulässig gemäss Art. 51 Abs. 1 IRSG ist eine Auslieferung, 
wenn ohne jeden Zweifel ein Ausschlussgrund im Sinne des EAUe oder 
der Art. 2 - 5 IRSG vorliegt (vgl. BGE 111 IV 108 E. 3.a). Im Sinne des Aus-
lieferungsübereinkommens ist ein Ausschlussgrund gegeben, wenn nach 
dessen Art. 2 - 5 keine auslieferungsfähige strafbare Handlung vorliegt. Ein 
solcher ist vorliegend aus den Akten nicht ersichtlich und wird seitens des 
Beschwerdeführers auch nicht geltend gemacht. 

4.4 Andere Gründe, welche eine Auslieferung offensichtlich auszuschliessen 
oder sonst zu einer Aufhebung der Auslieferungshaft zu führen vermöch-
ten, werden weder geltend gemacht noch sind solche ersichtlich. 

 
 
5. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde in allen Punkten als offen-

sichtlich unbegründet und ist daher abzuweisen. 
 
 
6.  
6.1 Der Beschwerdeführer beantragt, es sei ihm im Rahmen des vorliegenden 

Beschwerdeverfahrens die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und 
ein amtlicher Rechtsbeistand zu bestellen (act. 1, S. 2). 

- 6 - 

 

 

6.2 In Anwendung von Art. 65 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 30 lit. b SGG befreit die 
Beschwerdeinstanz eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel ver-
fügt, auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten, sofern ihr Be-
gehren nicht aussichtslos erscheint. Weiter bestellt sie dieser einen Anwalt, 
wenn es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig erscheint (Art. 65 Abs. 2 
VwVG i.V.m. Art. 30 lit. b SGG).  

Wie sich aus den vorstehenden Ausführungen ergibt, war die Beschwerde 
offensichtlich unbegründet und hatte demgemäss keine Aussicht auf Erfolg. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist daher abzuweisen. Der fi-
nanziellen Lage des Beschwerdeführers ist jedoch bei der Festsetzung der 
Gerichtsgebühr angemessen Rechnung zu tragen (Art. 63 Abs. 4bis VwVG 
i.V.m. Art. 30 lit. b SGG). 
 

 
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kosten-

pflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 30 lit. b SGG). Die Zuständigkeit 
des Bundesstrafgerichts zur Regelung der Gerichtsgebühren, welche in 
Art. 63 Abs. 5 VwVG nicht ausdrücklich vorbehalten wurde, ergibt sich aus 
Art. 15 Abs. 1 lit. a SGG (vgl. TPF RR.2007.6 vom 22. Februar 2007, E. 5). 
Die Gerichtsgebühr berechnet sich in Anwendung von Art. 3 des Regle-
ments vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundes-
strafgericht (SR 173.711.32) und ist vorliegend auf Fr. 300.-- festzusetzen. 

 

 

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Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
 
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 
3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 

Bellinzona, 19. September 2007 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Bundesamt für Justiz, Sektion Auslieferung (B 206'893 FA/HD) 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde einge-
reicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 
Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Be-
schwerde nur zulässig, wenn er die Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Ge-
genständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbe-
reich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein 
besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass 
elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere 
Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).