# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1091f958-c80e-5956-8edc-23491634996a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-15
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 15.07.2021 III 2021 24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-24_2021-07-15.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 24

Entscheid vom 15. Juli 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________, 

gegen

1. Gemeinderat Wollerau, Hauptstrasse 15, Postfach 335, 
8832 Wollerau, 
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. Gemeinde Wollerau, handelnd durch den Gemeinderat Wollerau, 
Hauptstrasse 15, Postfach 335, 8832 Wollerau,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Neu- und Erweiterungsbau zu Schul-
anlagen)

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Sachverhalt:

A. Mit Beschluss (GRB) Nr. 2016.308 vom 5. Dezember 2016 erliess der Ge-
meinderat den Gestaltungsplan "D.________" betreffend die Grundstücke 
KTN __01, KTN __02, KTN __03 und KTN __04, Wollerau. Die hiergegen erho-
benen Einsprachen, unter anderem diejenige der A.________ AG (Eigentümerin 
des östlich an KTN __03 und KTN __01 [durch das E.________ von diesen ge-
trennt] anschliessenden Grundstückes KTN __05), wies der Gemeinderat ab. Die 
gegen diesen GRB vom 5. Dezember 2016 von der A.________ AG erhobene 
Beschwerde wies der Regierungsrat mit Beschluss (RRB) Nr. 515/2017 vom 
4. Juli 2017 ab und genehmigte den Gestaltungsplan "D.________". Das Verwal-
tungsgericht bestätigte diesen Beschluss mit VGE III 2017 143 vom 26. Januar 
2018 in Abweisung der von der A.________ AG erhobenen Beschwerde. 

B. Am 26. Oktober 2018 reichte die Gemeinde Wollerau ein Baugesuch (in: 
Vi-act. III-02/B7) für den Bau des "F.________, E.________ __, Schulhaus 
G.________, Wollerau, KTN __01, __03, __02 und __04" ein, welches im Amts-
blatt Nr. __ vom ____ 2018 (S. ____) publiziert und öffentlich aufgelegt wurde. 
Dagegen erhob u.a. die A.________ AG am 22. November 2018 Einsprache (in: 
Vi-act. III-02/B9). Am 14. Januar 2019 (Eingang Baugesuchszentrale) liess die 
Gemeinde Wollerau eine Projektänderung einreichen, was den Einsprechern an-
gezeigt wurde (Vi-act. III-02/B8, B11 f.).

Während des Baubewilligungsverfahrens wurde an der kommunalen Volksab-
stimmung vom 19. Mai 2019 eine Pluralinitiative "Stop beim Neubau F.________" 
mit 1'244 Ja- gegen 1'339 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 57.03% 
abgelehnt. 

Mit Gesamtentscheid vom 30. Oktober 2019 (Vi-act. III-02/B2) erteilte das ARE 
die kantonale Baubewilligung für das Baugesuch im Sinne der Erwägungen und 
unter Auflagen und Nebenbestimmungen (Disp.-Ziff. 1). Eine Dritteinsprache 
wurde abgeschrieben, die übrigen Einsprachen, so auch jene der A.________ 
AG, wurden abgewiesen, soweit aus kantonaler Sicht auf sie eingetreten wurde 
(Disp.-Ziff. 2 f.). 

Mit GRB Nr. 2019.400 vom 16. Dezember 2019 erteilte der Gemeinderat Woller-
au die Baubewilligung wie folgt (Vi-act. III-02/B1):

1. Der Abbruch der bestehenden Bauten wird mit Auflagen bewilligt. (…). 

2. Das Bauvorhaben wird mit Auflagen bewilligt. (…).

3.-6. (Eröffnung Gesamtentscheid und Stellungnahme H.________ als integrie-
rende Bestandteile der Baubewilligung; Abschreibung zweier Dritteinspra-
chen). 

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7. Die Einsprache von A.________ AG (…) wird im Sinne der Erwägungen ab-
gewiesen. (…).  

8. (Abweisung im Sinne der Erwägungen einer Dritteinsprache). 

9.-21. (Auflagen und Nebenbestimmungen; Baufreigabe; Gebühren; Geltungsdau-
er; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

C. Gegen diesen GRB erhob die A.________ AG mit Eingabe vom 27. Januar 
2020 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit den 
folgenden Anträgen (Vi-act. I-01):

1. Der Beschluss des Gemeinderates Wollerau Nr. 2019.400 vom 16.12.2019 
(Baugesuch Nr. 2015-7122) sei aufzuheben. 

2. Das im Amtsblatt des Kantons Schwyz Nr. __ vom ____2018 für die Grunds-
tücke KTN __01, __03, __02 und __04, alle Grundbuch Wollerau, publizierte 
Baugesuch für die Erstellung eines F.________ sei abzuweisen.

3. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zu Lasten der Vor-
instanzen.  

D. Mit Beschluss (RRB) Nr. 36/2021 vom 19. Januar 2021 entschied der Re-
gierungsrat wie folgt (Bf-act. 1):

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 2000.-- 
werden der Beschwerdeführerin auferlegt (…).

3. Die Beschwerdeführerin hat der Beschwerdegegnerin eine Parteientschädi-
gung von Fr. 2200.-- zu bezahlen.

4.-6. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung; Zustellung elektronisch). 

E. Gegen diesen RRB (Versand am 26.1.2021) lässt die A.________ AG mit 
Eingabe vom 15. Februar 2021 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den fol-
genden Anträgen: 

1. Der Beschluss des Regierungsrats des Kantons Schwyz Nr. 36/2021 vom 
19.01.2021 sei aufzuheben.

2. Der Beschluss des Gemeinderates Wollerau Nr. 2019.400 vom 16.12.2019 
(Baugesuch Nr. 2015-7122) sei aufzuheben.

3.1 Das im Amtsblatt des Kantons Schwyz Nr. __ vom ____2018 für die Grunds-
tücke KTN __01, __03, __02 und __04, alle Grundbuch Wollerau, publizierte 
Baugesuch für die Erstellung eines F.________ sei abzuweisen.

3.2 Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zu Lasten der Vor-
instanzen und der Beschwerdegegnerin. 

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F. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Eingabe vom 24. Februar 2021 
die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdefüh-
rerin. Das ARE beantragt mit Vernehmlassung vom 4. März 2021 die Beschwer-
deabweisung. Am 18. März 2021 lässt der Gemeinderat Wollerau beantragen, 
die Beschwerde sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be-
schwerdeführerin abzuweisen. 

G. Am 25. Mai 2021 repliziert die Beschwerdeführerin. Mit Eingaben vom 
14. Juni 2021 bzw. 16. Juni 2021 nehmen das Sicherheitsdepartement bzw. der 
Gemeinderat Wollerau hierzu Stellung. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Projektperimeter des vorliegenden Projekts "F.________" (F.________ 
[Abkürzung]) liegt im Gestaltungsplangebiet "D.________" bzw. im Schulhausa-
real I.________ auf gemeindeeigenen Grundstücken. Das Schulhausareal betrifft 
die bestehenden Schulhäuser "J.________" (KTN __02, 7'602 m2) und 
"I.________" (KTN __01, 3'372 m2), einen Kinderhort (KTN __03, 718 m2) und, 
von diesen Gebäuden durch das E.________ getrennt, das östlich dieser Gasse 
liegende Mehrzweckgebäude (KTN __04, 2'919 m2; im nordöstlichen Bereich von 
KTN __04 befindet sich das Parkhaus G.________). Das Gestaltungsplangebiet 
mit einem Perimeter von 12'915 m2 liegt in der Zone für öffentliche Bauten und 
Anlagen (ÖBA). Im Norden grenzt eine Wohnzone 2 (W2) und im Westen eine 
Wohnzone 3 (W3) ans Gestaltungsplangebiet an. Im Süden und südöstlichen Be-
reich verläuft das Trassee der Südostbahn (SOB) bzw. die M.________, nach 
welcher eine Kernzone folgt; eine (kleine) Kernzone (welcher das Grundstück der 
Beschwerdeführerin angehört) sowie eine Landschafts- und Gewässerschutzzo-
ne (LG) schliessen östlich des E.________ an die Grundstücke KTN __01 und 
KTN __03 an. Das Schulhaus I.________ (Gebäude Nr. __) wie auch das sich − 
neben anderen Gebäuden − auf dem Grundstück KTN __05 der Beschwerdefüh-
rerin befindende K.________ (Gebäude Nr. __) sind im Kantonalen Schutzinven-
tar (KSI) unter der Nr. ____ bzw. Nr. ____ verzeichnet (vgl. zum Ganzen VGE III 
2017 143 vom 26.1.2018 Sachverhalt lit. A und Erw. 1.1.1; Vi-act. II-03/B-1 = Ge-
staltungsplan [Situationsplan] "D.________").

1.2 Der Neubau für das F.________ soll auf der Nordostseite "des Grunds-
tücks" (recte wohl: des Gestaltungsplanperimeters) in die Topografie eingefügt 
werden. Es soll ein kompakter, einfacher und übersichtlich organisierter Neubau 
entstehen (vgl. Baubeschrieb, in: Vi-act. III-02/B7). Das neu geplante Gebäude 
umfasst im Wesentlichen (von oben nach unten; vgl. auch den Baubeschrieb):

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- im Obergeschoss neben diversen Räumen (Sitzungszimmer, Abteilungs-
leitung, Schulverwaltung, Schulleitung, WC Knaben und WC Mädchen) 
drei Gruppenräume, mittig eine "Halle OG" sowie 5 Schul- bzw. Klassen-
zimmer (vgl. Plan Nr. 3-100-003, OG Obergeschoss, vom 24.10.2018); 

- im Erdgeschoss neben diversen Räumen (Künstler-Garderobe, "Office", 
"wc K Gard.", Lager Saal), eine Mediathek (299 m2), ein Multifunktions-
zimmer (88.1 m2), einen Saal (bzw. Aula; 304.8 m2; mit Bühne [12 m x 
5 m]; Möglichkeit der Raumteilung durch einen Vorhang sowie ein Foyer 
(120.8 m2) (vgl. Plan Nr. 3-100-001, EG Erdgeschoss, vom 24.10.2018); 

- im Tiefparterre im westlichen Gebäudeteil drei (Gruppen-)Räume für den 
Kinderhort und eine "Halle Hort" sowie einen Ruheraum, im östlichen Ge-
bäudeteil eine "Küche Krippe", zwei Krippenräume mit je separaten Räu-
men "Schlafen" und WCs, eine "Halle Krippe". Sodann finden sich neben 
weiteren Räumen ("Mat., "Du / wc Beh.", Waschraum, "Arch.", Aussen-
geräte Kinderwagen, "Bü. GL", "Bü./ Sitzungszi.", Pausenraum) im 
Stockwerkzentrum - sowohl vom Hort als auch von der Krippe zugänglich 
- eine Küche, ein "Lag. Off. u. Kü.", WCs, "UV Elektro", ein Gang und eine 
"Verbindung Krippe Hort" (vgl. Plan Nr. 3-100-004, TP Tiefparterre, vom 
20.12.2018);

- im Untergeschoss im westlichen Gebäudeteil ein Raum "Lernschwimm-
becken" (303.6 m2; Masse eigentliches Schwimmbecken 10 m x 16.65 m) 
und im übrigen Bereich des Stockwerks diverse Infrastruktur- und Techni-
kräume (WC, Garderoben, Lüftung etc.) (vgl. Plan Nr. 3-100-005, UG Un-
tergeschoss, vom 20.12.2018). 

Zur Nutzung der Räume lassen sich der Botschaft zur ausserordentlichen Ge-
meindeversammlung vom 28. September 2016 betreffend den Verpflichtungs-
kredit für das F.________ Angaben entnehmen (vgl. S. 12 f., Raumprogramm). 
Die Kinderkrippe bietet 24 Tagesplätze in zwei Gruppen und eine Aussengruppe 
(Waldgruppe) für 12 Kinder an; der Kinderhort bietet Platz für insgesamt 99 Plät-
ze à drei Gruppen (je 22 Tagesplätze plus 11 Mittagstischplätze). Der Garten ist 
ausserhalb der Schulzeiten auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Aula bietet 
Platz für 228 Sitzplätze bei (maximaler) Bestuhlung sowie ein Fassungsvermö-
gen von 400 Personen (Stehplätze). Der Multifunktionsraum bietet je nach Nut-
zung (maximal) 60 Sitzplätze. Als mögliche Nutzungen werden Anlässe von Ver-
einen (Winterkonzert; Vereinsempfänge nach eidg. Wettkämpfen), kulturelle An-
lässe, Fasnachts-, Musik- und Theateranlässe genannt. Die fünf Klassenzimmer 
enthalten Raum für maximal 115 Schüler. 

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Es ist sodann ein geschwungenes Dach des neuen (teilweise) gedeckten Pau-
senplatzes geplant, welches die bestehenden Schulhäuser J.________ und 
I.________ mit dem F.________ verbindet. 

2.1.1 Die Beschwerdeführerin offeriert als Beweismittel vor Verwaltungsgericht 
einen Augenschein (Beschwerde S. 27, 29 f., 39 ff., 44 f., 56, 72, 75). 

2.1.2 Beim Augenschein handelt es sich um ein Beweismittel (§ 24 Abs. 1 lit. d 
des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Bei 
der Beurteilung der Frage, ob solche Beweismittel notwendig sind, kommt der 
entscheidenden Behörde ein erheblicher Ermessensspielraum zu (vgl. VGE III 
2014 136 vom 30.3.2016 Erw. 7.2 m.H.a. Plüss, in: Griffel, Kommentar VRG, § 7 
Rz. 67 m.H.; VGE III 2012 51 vom 23.5.2012 Erw. 3.2; VGE III 2010 122 vom 
21.9.2010 Erw. 2.2; VGE III 2007 111 vom 29.8.2007 Erw. 2 mit Verweis auf 
VGE 1032/05 vom 28.9.2005 Erw. 1.2 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil BGer 
1A.202/2003 vom 17.2.2004 Erw. 2 mit Hinweisen). 

2.1.3 Der Sachverhalt ist vorliegend zum einen mit den aktenkundigen Plänen, 
Fotos (namentlich in der Beschwerdeschrift), Videos (vgl. Bf-act. 4) und Unterla-
gen dokumentiert. Zum andern vermitteln die allgemein zugänglichen elektroni-
schen Hilfsmittel zur Beurteilung der Streitsache einen rechtsgenüglichen Ein-
blick in die örtliche Struktur, die Umgebung und auch die Situierung des Bauvor-
habens (WebGIS; Google Earth; Google Street View; vgl. Urteile BGer 
1C_138/2014 vom 3.10.2014 Erw. 5.2; 1C_157/2016 vom 6.9.2016 Erw. 2.2 [i.S. 
P. c. GR Schwyz betr. Eruierung des gewachsenen Terrains]). Soweit im Folgen-
den (im Wesentlichen) Rechtsfragen zu klären sind, hilft ein Augenschein nicht 
weiter. 

2.2.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Die 
Vorinstanz sei ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen (vgl. Beschwerde 
S. 11 f. Ziff. 4.2, S. 59 f. Ziff. 6.2). 

2.2.2 Das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 Bundesverfassung der Schweize-
rischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 verlangt, dass die 
Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen 
auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus 
folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Nach der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung soll die Begründungspflicht verhindern, 
dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und es dem Betrof-
fenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Da-
bei ist es nicht erforderlich, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten 

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einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich wider-
legt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte bzw. 
auf jene Aspekte beschränken, die von der Behörde ohne Willkür als wesentlich 
betrachtet werden. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Be-
troffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller 
Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (vgl. BGE 136 I 229 
Erw. 5.2; BGE 136 I 184 Erw. 2.2.1; Urteile BGer 2C_1035/2016 vom 20.7.2017 
i.Sa. B. vs. kantonales Amt für Gesundheit Erw. 3; 1C_452/2012 vom 18.11.2013 
i.Sa. A. et al. vs. VerwGer SZ Erw. 2.2).

2.2.3 Diesen bundesgerichtlichen Anforderungen an die Begründungsdichte wird 
der angefochtene Beschluss gerecht. Auf die wesentlichen Vorbringen des Be-
schwerdeführers ging der Regierungsrat ein und es ist ohne Weiteres erkennbar, 
von welchen Überlegungen er sich bei seinem Beschluss hat leiten lassen. Die 
Beschwerdeführerin konnte den Entscheid entsprechend sachgerecht anfechten, 
wofür auch im Umfang der Rechtsmitteleingaben ein Indiz gesehen werden kann.

3. Der Regierungsrat erwog im angefochtenen Beschluss im Wesentlichen, 
beim neuen F.________ handle es sich nicht um eine Konsum- und Freizeitanla-
ge. Bereits im Gestaltungsplanverfahren habe er ausgeführt, das Gestaltungs-
planareal liege im weitestgehend überbauten Gebiet; zur Erschliessung des Ge-
staltungsplanperimeters dienten die bestehenden drei Zufahrten ab der 
L.________ und der M.________; es sei nicht ersichtlich, weshalb die langjähri-
gen, bestehenden Zufahrten nicht mehr genügen sollten (Erw. 2.3; Erw. 3.2). Es 
sei nachvollziehbar und grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass die Beschwer-
degegnerin im Baubewilligungsverfahren zunächst kein Verkehrsgutachten ein-
gereicht habe. Im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren habe die Beschwer-
degegnerin zusammen mit der Vernehmlassung insbesondere ein Gutachten der 
N.________ AG vom 27. Februar 2020 (nachfolgend: Verkehrsgutachten) nach-
gereicht. Die beschwerdeführerische Rüge, die Baugesuchsakten seien unvoll-
ständig, da insbesondere ein Verkehrsgutachten fehle, ziele damit ins Leere 
(Erw. 2.4 i.V.m. Erw. 2). 

Im Gegensatz zur hinreichenden Erschliessung nach § 37 des Planungs- und 
Baugesetzes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 stelle die Frage der Bau-
stellenerschliessung keinen Bauverweigerungsgrund dar. Die Beschwerdegegne-
rin habe die Realisierbarkeit der Erschliessung aufgezeigt; Details müssten erst 
im Rahmen der Baufreigabe dargelegt werden (Erw. 3.1). 

Das Verkehrsgutachten sei nachvollziehbar begründet und logisch aufgebaut. 
Der Regierungsrat sehe sich nicht veranlasst, von diesem Gutachten abzuwei-

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chen, selbst wenn es sich um ein Parteigutachten handle. In Bezug auf das von 
den Beschwerdeführern eingereichte Gegengutachten der O.________ AG 
(nachfolgend: O.________-Gutachten) vom 27. Oktober 2020 erwog er, die 
genügenden Kapazitäten im bestehenden Parkhaus stellten nicht primär eine 
Frage der hinreichenden Erschliessung dar; im Übrigen sei darauf hinzuweisen, 
dass trotz des neu geplanten Gebäudes kein bedeutender Mehrverkehr bzw. 
keine erhebliche Zunahme von Anlieferungsfahrten zu erwarten sei (Erw. 3.5). 

Die SOB habe bestätigt, dass grundsätzlich alle Bahnübergänge auf dem Stre-
ckennetz gesetzeskonform und sicher seien; an einem Bahnübergang vor einem 
Schulhaus bestehe jedoch das latente Risiko von Stürzen oder illegalen Querun-
gen in besonderem Masse. Dazu erwog der Regierungsrat, eine wesentliche 
Mehrbenutzung der Bahnübergänge sei nicht zu erwarten. Im Bereich des 
Bahnübergangs P.________ wende bereits im bestehenden Zustand der Bus 
und es bestünden sechs Parkfelder, aus welchen häufig rückwärts aufs 
E.________ ausgefahren werde. Bislang sei es nicht zu einer Gefährdung der 
Schulkinder gekommen. Insbesondere beim Bahnübergang P.________ sei die 
Situation übersichtlich (Erw. 3.6). Das bestehende Verkehrsaufkommen auf dem 
E.________ sei hinreichend bekannt. Der Abschnitt des E.________ zwischen 
dem Mehrzweckgebäude und dem Parkhaus werde seit jeher als Zufahrt zum 
Schulhaus und zu den angrenzenden Liegenschaften, darunter jener der Be-
schwerdeführerin, genutzt; es sei nicht ersichtlich, weshalb die bestehenden Zu-
fahrtsmöglichkeiten nicht mehr ausreichen sollten. Mängel beim Parkhaus 
G.________ und der dort eingerichteten Drop-off- und Pick-up-Zone seien eben-
falls nicht ersichtlich. Das Phänomen der Eltern-Taxis sei ein grundsätzliches 
Problem, das schon heute bestehe und nicht direkt mit dem neuen F.________ 
zusammenhänge. Kurzzeitige Behinderungen im Verkehrsfluss zum Schulbeginn 
und -schluss änderten grundsätzlich nichts an der hinreichenden Erschliessung 
der Schule (Erw. 3.7). 

Das vorliegende Projekt sei mit der Q.________, wobei es sich um einen Neubau 
gehandelt habe, nicht vergleichbar (Erw. 4). 

Das Amt für Umweltschutz (AfU, bis 30.6.2020; heute: Amt für Umwelt und Ener-
gie) als Fachbehörde habe das von der Beschwerdegegnerin im regierungsrätli-
chen Verfahren vernehmlassend eingereichte Lärmgutachten der R.________ 
AG (nachfolgend: Lärmgutachten) vom 26. Februar 2020 überprüft und für kor-
rekt befunden; der Regierungsrat sehe sich nicht veranlasst, von dieser Beurtei-
lung abzuweichen (Erw. 5.4, Erw. 5.4.4). 

Die Ausnützungsziffer werde eingehalten (Erw. 6.2). Nicht nachvollziehbar sei, 
inwiefern das geplante F.________ mit dem Landschafts-, Orts- und Strassenbild 

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nicht verträglich sei. Ebenso wenig sei einzusehen, weshalb es das KSI-Objekt 
"Schulhaus I.________" beeinträchtige (Erw. 7.6). Von einer übermässigen Be-
einträchtigung durch Schattenwurf könne nicht die Rede sein (Erw. 9.3). 

4.1 Die Beschwerdeführerin trägt verschiedene Rügen betreffend die Er-
schliessung vor. So beanstandet sie, eine Beurteilung der Erschliessung sei nicht 
möglich (S. 13 f. Ziff. 4.3). Das Parkhaus habe eine über die blosse Parkierung 
hinausgehende Funktion und stelle gemäss Verkehrsgutachten die einzige Zu-
fahrt für die "übrigen Nutzergruppen" und das Drop-off der Elterntaxis dar und sei 
als Zufahrt i.S.v. § 19 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Raumplanung 
(Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 zu qualifizieren. Im 
Verkehrsgutachten fehlten namentlich Planunterlagen zum Parkhaus 
G.________, Zahlen über die aktuelle Auslastung unter Berücksichtigung der 
Überlagerung der Nutzergruppen sowie Zahlen über die aktuelle und zu erwar-
tende Beanspruchung des E.________. Ferner fehle eine detaillierte Auseinan-
dersetzung mit den Nutzergruppen und deren Mobilitätsbedürfnissen. Es fehlten 
alle Grundlagen, um die Erschliessung in Bezug auf alle Nutzergruppen mit Aus-
nahme von Unterhalts- und Lieferfahrzeugen zu überprüfen. Art. 19 Abs. 1 RPG 
sowie Art. 22 Abs. 2 RPG seien verletzt. Der Hinweis, wonach durch das 
F.________ kein bedeutender Mehrverkehr bzw. keine erhebliche Zunahme von 
Anlieferungsfahrten zu erwarten seien, ändere daran nichts (S. 13 f. Ziff. 4.3). 

Das TVZ-Gutachten habe Mängel am Verkehrsgutachten festgestellt. Es stünden 
sich zwei beweisrechtlich gleichwertige Parteibehauptungen mit widerstreitenden 
Aussagen gegenüber. Indem die Vorinstanz auf die Abnahme weiterer Beweis-
mittel "einfach auf das N.________-Parteigutachten abgestellt" habe, verstosse 
sie gegen das Verbot willkürlicher Beweiswürdigung (S. 14 f. Ziff. 4.4). Dem Un-
tersuchungsgrundsatz folgend hätte die Vorinstanz weitere Ermittlungen anstel-
len müssen, um den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären - die Vorinstanz 
habe § 18 Abs. 1 VRP verletzt (S. 16 f. Ziff. 4.5). Beim F.________ handle es 
sich um eine Freizeitanlage i.S.v. Art. 67 Abs. 1 des kommunalen Baureglements 
(BauR) vom 7. März 2010/28. Februar 2016; der Neubau sehe neben der Schul-
nutzung auch zahlreiche neue Freizeitnutzungen vor. Dass - sinngemäss - die 
Beschwerdegegnerin im erstinstanzlichen Verfahren kein Verkehrsgutachten 
eingereicht habe, sei baurechtswidrig, was festzustellen und im Hinblick auf § 72 
Abs. 2 VRP zu berücksichtigen sei (S. 17 f. Ziff. 4.6).

Sodann sei die Erschliessung ungenügend bzw. fehle es an einer rechtsgenügli-
chen Erschliessung (S. 19 Ziff. 5). Das Gebiet rund um das Gestaltungsplanareal 
sei nicht weitgehend überbaut. Aus dem Umstand, dass das Schulgelände heute 
erschlossen sei, könne nichts zugunsten des Neubaus abgeleitet werden, da das 

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Gelände unternutzt sei und der geplante Neubau erheblichen Mehrverkehr gene-
rieren werde (S. 21 f. Ziff. 5.2.1); die Feststellung, wonach die Erschliessungsva-
rianten hauptsächlich der Versorgung der öffentlichen Schulgebäude bezwecken 
sollten, sei aktenwidrig (S. 22 Ziff. 5.2.2); es liege kein Worst-Case-Szenario bei 
der Parkfeldbedarf-Ermittlung vor, vielmehr müsse mindestens vom im Verkehrs-
gutachten errechneten Mehrverkehr, der erheblich sei, ausgegangen werden 
(S. 22 f. Ziff. 5.2.3); die neuen Nutzungen führten zur Mehrbenutzung der 
Bahnübergänge - die gegenteilige Feststellung der Vorinstanz sei unrichtig - und 
die Situation beim Bahnübergang P.________ könne nicht als übersichtlich be-
zeichnet werden (S. 23 Ziff. 5.2.4; S. 25 f. Ziff. 5.2.9); ebenfalls aktenwidrig seien 
die Feststellungen, dass die Schulanlagen von Langsamverkehr geprägt seien 
und dass das bestehende Verkehrsaufkommen auf dem E.________ hinreichend 
bekannt sei (S. 24 Ziff. 5.2.5 f.); das Problem der Elterntaxis hänge direkt mit 
dem Neubau zusammen und es sei mindestens unklar, ob auf dem Parkhaus-
dach genug Platz sei, damit dieser als Drop-off-Bereich für die Elterntaxis genutzt 
werden könne (S. 25 Ziff. 5.2.7 f.).

Die südliche Zufahrt via Bahnübergang P.________ sei bereits heute nicht ver-
kehrssicher; im Minimum wären die Wendemanöver auf dem Schulhausplatz und 
zu definierende Schutzmassnahmen aufzuzeigen (S. 27). Die Barrieren beim 
Bahnübergang P.________ seien im Verkehrsgutachten nicht berücksichtigt 
worden; da diese mit Schlössern gesichert seien und entsprechend geöffnet 
werden müssten, sei mit längerem Parkieren auf dem Schulhausplatz bzw. auf 
dem E.________ zu rechnen. Wohl kaum würden alle Liefer-, Unterhalts- und 
Entsorgungsfahrzeuge über einen Schlüssel für die Barrieren verfügen; es sei 
davon auszugehen, dass der Bahnübergang P.________ für Anlieferungsfahrten 
nicht mehr zur Verfügung stehe und faktisch nur noch die östliche Zufahrt via 
E.________ genutzt werden könne. Die(se östliche) Zufahrt sei nicht verkehrssi-
cher (S. 29 f., S. 40). Sodann bezeichne das O.________-Gutachten die nord-
westliche Ecke des Parkhauses G.________ als Defizit. Im Ergebnis bestehe für 
Lieferung/Unterhalt/Entsorgung nur die Zufahrt Ost, welche bereits heute nicht 
verkehrssicher und damit nicht als hinreichende Erschliessung qualifiziert werden 
könne. Die M.________ und der S.________-kreisel seien bereits heute überlas-
tet und es müsse aufgrund des Mehrverkehrs von 180 Fahrten/Tag von einer 
wesentlichen Verschärfung der Überlastung ausgegangen werden (S. 40 ff.). Die 
Überlagerung der Nutzergruppen komme im Verkehrsgutachten zu kurz und das 
Parkhaus G.________ sei für das Drop-Off (Parkdeck) ungeeignet; zudem seien 
die Parkplätze auf dem Parkdeck oft besetzt und schliesslich sei auch der Zu-
gang vom Parkhaus zur Schule nicht verkehrssicher, da dieser im "direkten Be-
reich der Anlieferung" liege (S. 43 ff.). Zur Schneeräumung werde das Parkdeck 

11

gesperrt und zudem sollen darauf 20 Parkfelder an private Pendler vermietet 
werden (S. 56 f.). Es fehle zusammenfassend für Unterhalt/Lieferung/Entsorgung 
als auch für die weiteren Nutzergruppen an einer hinreichenden Erschliessung 
(S. 58 Ziff. 5.3.3). 

4.2.1 Gemäss Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG ist die Erschliessung des zu überbauen-
den Landes eine Bewilligungsvoraussetzung.

Land ist erschlossen, wenn unter anderem die für die betreffende Nutzung hin-
reichende Zufahrt besteht (vgl. Art. 19 Abs. 1 RPG; § 37 Abs. 1 PBG). Bei der 
Erschliessung ist auf eine haushälterische Nutzung des Bodens Rücksicht zu 
nehmen (§ 37 Abs. 2 PBG). Genügende Zugänglichkeit setzt eine rechtlich gesi-
cherte und technisch hinreichende Zufahrt, ausnahmsweise einen blossen Zu-
gang voraus. Technisch hinreichend ist eine Zufahrt, wenn sie verkehrssicher 
und so beschaffen ist, dass sie der zu erwartenden Beanspruchung durch Benüt-
zer und öffentliche Dienste gewachsen ist (§ 37 Abs. 3 PBG). Der Erschlies-
sungspflicht wird primär mit der Grob- und Feinerschliessung gemäss Art. 4 f. 
des Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetzes (WEG; SR 843) vom 4. Okto-
ber 1974 nachgekommen (zur Groberschliessung vgl. Art. 4 Abs. 1 WEG; § 37 
Abs. 4 PBG; zur Feinerschliessung vgl. Art. 4 Abs. 2 WEG; § 37 Abs. 5 PBG). 

4.2.2 Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts sollen die Zufahr-
ten verkehrssicher sein und haben sich nach den zonengerechten Baumöglich-
keiten jener Flächen zu richten, die sie erschliessen sollen (BGE 136 III 135 
Erw. 3.3.2; BGE 117 Ib 314 Erw. 4.a; Urteil BGer 1C_290/2011 vom 1.2.2012 
Erw. 3.1). Ebenso hat das Bundesgericht im den Kanton Schwyz betreffenden 
Urteil 1P.539/2000 vom 20.12.2000 (Erw. 2.d) klargestellt, dass sich "aus der 
Bau- und Zonenordnung die zulässige Nutzungsintensität" ergibt, "so dass be-
kannt ist, für welche Verkehrsansprüche die Zufahrt ausgelegt werden muss". 
Die konkrete Ausgestaltung der Erschliessung ist entsprechend je nach Nut-
zungszone unterschiedlich. Für die Beurteilung des Genügens einer Zufahrt ist 
die gesamte aus dem Einzugsgebiet zu erwartende Verkehrsbelastung, unter 
Einschluss der Nachbarschaft und der Allgemeinheit, miteinzubeziehen. Mass-
gebend ist die zu erwartende Verkehrsbelastung des ganzen Gebietes bei Be-
bauung nach zonengerechten Baumöglichkeiten (Häuptli, in: Baumann et al., 
Kommentar zum Baugesetz des Kantons Aargau, Bern 2013, § 32 N 25 f. mit 
weiteren Hinweisen; Fritzsche/Bösch/Wipf; Zürcher Planungs- und Baurecht, 
Planungsrecht, Verfahren und Rechtsschutz, 5. Aufl., Zürich 2011, S. 187; Hänni, 
Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6. Aufl., Bern 2016, S. 278; 
vgl. Waldmann/Hänni, Kommentar zum RPG, Bern 2006, Art. 19 N 21). 

12

Das Erschliessungserfordernis bezieht sich auch auf die Basiserschliessung 
(VGE III 2013 103 vom 19.2.2014 Erw. 2.2). Gemäss der Rechtsprechung des 
Verwaltungsgerichts ist aufgrund der konkreten Verhältnisse zu beurteilen, in 
welchem Umkreis eines Bauvorhabens das übergeordnete Strassennetz in die 
Beurteilung mit einzubeziehen ist (vgl. VGE III 2015 228 vom 26.10.2016 
Erw. 2.3.3; VGE III 2008 6+7 vom 15.4.2008 Erw. 3.1). Demgemäss ist nament-
lich auch zu beachten, dass der Aspekt der Überlastung, je weiter ein überge-
ordneter und überlasteter Strassenknoten vom Bauvorhaben entfernt ist, desto 
weniger ins Gewicht fällt, da sich in der Regel das Verkehrsaufkommen eines 
konkreten Bauobjektes mit der Zunahme der Entfernung auf verschiedene Ver-
kehrsträger verteilt und die Kurzfahrten nicht zu entfernteren Engpässen führen. 

4.3 Das im regierungsrätlichen Verfahren von der Beschwerdegegnerin ver-
nehmlassend eingereichte Verkehrsgutachten (Vi-act. II-03/E-1) kommt zum Er-
gebnis, die Erschliessung des geplanten F.________ sei ausreichend und das 
Verkehrsaufkommen werde, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten, als ge-
ring eingeschätzt. Die Parkierungssituation erachtet das Verkehrsgutachten mit 
dem angrenzenden Parkhaus G.________ als ideal; sie genüge den Anforderun-
gen. Schliesslich sei das Konzept der Baustellenerschliessung zweckmässig 
(S. 8 i.f.). 

Das Gutachten hält zunächst fest, dass "zurzeit" auf dem Schulareal rund 350 
Schüler von ca. 40 Lehrpersonen unterrichtet würden und dass die Entwicklung 
der Schülerzahlen von den Jahrgängen abhänge. Die Unterrichtszeiten verortet 
das Gutachten auf ca. 07.45 bis 16.15 Uhr, der Hort sei von 07.00 bis 18.30 Uhr 
geöffnet (S. 2 i.f.). Anlieferung und Entsorgung seien auch künftig (ab der 
L.________) über die Zufahrt über den Bahnübergang P.________ geplant. Die-
se Zufahrt habe den Charakter einer Erschliessungsstrasse (Zufahrtswege/-
strassen), welche mit tiefer Geschwindigkeit befahren werde. Das maximale Ver-
kehrsaufkommen auf solchen Zufahrtswegen (50) bzw. -strassen (100) werde 
durch die Frequenzen für die Anlieferung des Schulareales bei weitem nicht er-
reicht; die bestehende Erschliessungsstrasse genüge den Anforderungen der 
Nutzung und sei ausreichend. Ferner erkennt das Verkehrsgutachten im Ab-
schnitt des E.________ entlang des Parkhauses G.________ einen zulässigen 
Zufahrtsweg für ausnahmsweise Anlieferungen der Schule. Für den Fussverkehr 
ändere sich mit dem F.________ ebenfalls wenig: Bestehende Zugänge blieben 
erhalten, innerhalb des Areals würden die Verbindungen grosszügiger ausgestal-
tet. Die Situation mit den drei im Umfeld der Schulanlage befindlichen, mit 
Schranken gesicherten Bahnübergängen könne für die Anlieferung fallweise um-
ständlich sein, stelle indes kein Sicherheitsproblem dar. Die Erschliessung für 

13

den Fussverkehr, mithin auch jene für die Schulkinder, führe auch über diese 
Bahnübergänge; aufgrund der Sicherung mittels Schranken stelle dies kein Si-
cherheitsproblem dar; die Querung der Schulwege über die umliegenden Stras-
sen seien mit Fussgängerstreifen ausgestattet (S. 3). 

Das Verkehrsgutachten prüfte bzgl. Verkehrsaufkommen (S. 4 f. Ziff. 3) zunächst 
das Parkplatzangebot nach der VSS-Norm 40281. Mit dem um 10% abgeminder-
ten Bedarf gemäss ÖV-Güteklasse D wurde als Zwischentotal ein maximaler 
Parkplatzbedarf von 69 bzw. unter Berücksichtigung von Doppelnutzungen ein 
Total von 57 ermittelt. Das Gutachten weist darauf hin, dass dieser theoretische 
Bedarf nicht berücksichtige, dass gewisse Nutzungen nicht neu hinzukämen, 
sondern nur verschoben würden (Schulleitung, Hort, Krippe), und es sich dem-
entsprechend um ein Worst-Case-Szenario handle (S. 4). 

Um das zu erwartende Verkehrsaufkommen im Zusammenhang mit den 
F.________-Nutzungen zu beziffern, wurde dieses anhand der Fahrten pro Park-
feld an einem Tag sowie in den Hauptverkehrszeiten morgens (MSP) sowie 
abends (ASP) wie folgt ermittelt (S. 5 Ziff. 3.2):

Nutzung PF Fahrten/PF und Tag Fahrten/Tag Fahrten MSP Fahrten ASP

Schulleitung 2 8 16 2 2

Schulräume 5 4 20 5 5

Hort 3 4 12 3 3

Krippe 2 4 8 2 2

Aula 41 2 82 0 41

Multifunktionszimmer 11 2 22 0 11

Mediathek 3 4 12 0 6

Lernschwimmbecken 2 4 8 0 4

Total 180 12 74

Im Zusammenhang mit der Abendspitze (74) wurde dargelegt, dass die Wahr-
scheinlichkeit gering sei, dass eine Veranstaltung in der Aula bereits während der 
ASP beginne. 

Zur Beurteilung der Belastung des umliegenden Strassennetzes verweist das 
Verkehrsgutachten auf eine Dokumentation des Verkehrsaufkommens zwischen 
2012 und 2014. Schon damals habe sich die Verkehrsbelastung am Kreisel 
M.________/L.________/T.________ im Zentrum an der Leistungsgrenze be-
wegt und es sei prognostiziert worden, dass die Leistungsgrenze durch das Ver-
kehrsaufkommen wegen diversen Entwicklungen in und um Wollerau vermehrt 
überschritten werde. Jedes zusätzliche Verkehrsaufkommen verschärfe die Si-
tuation weiter. Mit dem Umbau der U.________ werde (ab 2020) die Einfahrt in 
die T.________ nicht mehr möglich sein und den Kreisel um rund 8% entlasten. 

14

Der Kanton Schwyz führe ein Monitoring über diese Massnahme und es würden 
ggf. weitere Massnahmen (LSA [Lichtsignalanlage]/Pförtneranlage) ergriffen 
werden. Es könne davon ausgegangen werden, dass sich aufgrund der hohen 
Aufmerksamkeit des Kantons Schwyz für die Verkehrssituation in Wollerau und 
den Massnahmen die Situation verbessern werde. Im Vergleich zum übrigen 
Verkehrsaufkommen zu Spitzenstunden in Wollerau sei das durch das 
F.________ erzeugte Verkehrsaufkommen sehr gering; da Veranstaltungen in 
der Aula, welche den grössten Anteil des Verkehrsaufkommens verursachten, 
meistens nach der ASP stattfinden würden, verschärfe sich die Situation dadurch 
nicht (S. 5 Ziff. 3.3). 

Hinsichtlich Parkierungssituation macht das Gutachten Aussagen zu den öffentli-
chen Parkplätzen und zu den Elterntaxis (S. 6). Rund um die Schulanlage seien 
keine öffentlichen Strassenparkplätze vorhanden. Für Benützer der Turnhalle 
J.________ gebe es 11 reservierte Parkplätze (07.00 bis 22.00 Uhr) entlang der 
Turnhalle; ein Parkfeld sei für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Das Gut-
achten zeigt sodann auf, dass sich im östlich arealangrenzenden Parkhaus 
G.________ 121 Parkfelder, wovon 3 für mobilitätseingeschränkte Personen re-
serviert, befinden. 45 Parkfelder seinen durchschnittlich von Lehrpersonen und 
anderen Gemeindeangestellten und weitere fünf Parkfelder durch Pendelnde mit 
Monatskarten belegt. Während der Schulzeit stünden rund 70 Parkfelder zur öf-
fentlichen Benutzung zur Verfügung, ausserhalb der Schulzeit seien sehr viele 
Parkfelder frei. Durch das F.________ würden maximal 57 Parkplätze benötigt. 
Das Angebot im Parkhaus G.________ reiche aus, um den Bedarf zu decken 
(S. 6 Ziff. 4.1). 

Bezüglich Elterntaxis sei davon auszugehen, dass die Erweiterung der schuli-
schen Nutzungen im Rahmen des F.________ zusätzliche Fahrten generiere; 
vor allem der Hort und noch stärker die Krippe seien Angebote, welche prädesti-
niert seien, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto bringen und abholten. Das Pro-
blem bestehe bereits heute und sei unabhängig vom Vorhaben des F.________. 
Es sei an der Gemeinde/Schule zu entscheiden, ob und wie diese Problematik 
angegangen werden solle. Ein im 2. Semester 2019/2020 versendeter Elternbrief 
der Schulleitung habe auf die Gefahren für die Kinder und Anwohner hingewie-
sen und Eltern, welche das Kind trotzdem holen und bringen, aufgefordert, das 
Dach des Parkhauses G.________ zu benützen. Es gebe weitere Ansätze, wel-
che die Problematik reduzieren könnten (Informations-
/Sensibilisierungskampagne, Halte-/ Fahrverbote, etc.). 

4.4.1 Gemäss den gutachterlichen Feststellungen kann bei einem derzeitigen 
(bzw. im Zeitpunkt des Gutachtens) Bestand von 350 Schüler und rund 40 Lehr-

15

personen nicht gesagt werden, ob und wann die mit dem F.________ neu ge-
schaffenen Kapazitäten (+ 5 Schulzimmer) ihre maximale Auslastung erreichen. 
Die Initianten der Pluralinitiative (vgl. vorstehend Ingress lit. B) argumentierten 
sogar mit sinkenden Schülerzahlen seit 1997 (von 521 auf 375 Schüler; vgl. Bot-
schaft zur Gemeindeversammlung vom 3.4.2019, S. 62). Dennoch geht das Ver-
kehrsgutachten - zu Recht - von einer vollen Auslastung unter Einbezug der Nut-
zungsmöglichkeiten sämtlicher Räume aus; die Aula, das Multifunktionszimmer 
und das Lernschwimmbecken, welche bei der Nutzung (nach zutreffender) Auf-
fassung der Beschwerdeführerin am meisten Verkehr generieren, werden also 
ebenso berücksichtigt wie auch die neuen Räumlichkeiten für Hort und Krippe. 
Diverse Nutzungen kommen mit dem F.________ allerdings nicht neu hinzu, 
sondern werden (lediglich) "verschoben" (Schulleitung, Hort, Krippe; vgl. ange-
focht. RRB Erw. 3.4). Mit dem Verkehrsgutachten und dem Regierungsrat ist da-
her festzuhalten, dass es sich bei den angenommenen Zahlen und Verkehrsbe-
wegungen auch tatsächlich um Maxima im Sinne eines "Worst-Case-Szenarios" 
handelt (vgl. Gutachten S. 4 i.f.; angefochtener RRB Erw. 3.4; Vernehmlassung 
des Sicherheitsdepartements S. 2 Ziff. 4). Dies gilt umso mehr, als auch die aus-
serschulische Nutzung der Aula sowie des Multifunktionszimmers mit den 82 
bzw. 22, total 104, errechneten Fahrten/Tag (ASP: 41 bzw. 11, total 52) bei der 
ASP mitberücksichtigt werden, in der Regel jedoch erst zu einem späteren Zeit-
punkt (ganz oder teils) einsetzen.

Das Gutachten geht auch auf die Auswirkungen auf das umliegende Strassen-
netz, namentlich beim sich an der Leistungsgrenze befindenden Kreisel 
M.________, L.________, und T.________, ein und hat das durch das 
F.________ bewirkte zusätzlich erzeugte Verkehrsaufkommen als (sehr) gering 
veranschlagt. Dies wird zusätzlich dadurch relativiert, dass Veranstaltungen in 
der Aula, wodurch der Hauptanteil am Verkehrsaufkommen generiert wird, wie 
gesagt, hauptsächlich nach der ASP (d.h. nach [17.00 bis] 18.00 Uhr [vgl. VGE III 
2019 99 vom 21.9.2018 Erw. 4.3.2]) stattfinden oder - sofern einmal an einem 
Mittwochnachmittag - ausserhalb der ASP/Hauptverkehrszeiten (vgl. Vi-act. II-
03/E-5 S. 2). 

4.4.2 Eine gewisse zusätzliche Belastung der - insbesondere zu Spitzenzeiten - 
ohnehin stark beanspruchten Verkehrsanlagen in der Umgebung ist jedem zu-
sätzlichen Verkehrsaufkommen immanent. Eine Baute wie das vorliegende 
F.________ kann indessen nicht etwa mit einem (Lebensmittel-)Markt oder gar 
einem Einkaufszentrum verglichen werden, handelt es sich doch beim 
F.________ um eine öffentliche Baute mit beschränktem ("Kunden"-)Verkehr, die 
insbesondere auch vom Langsamverkehr geprägt ist (VGE III 2017 143 vom 

16

26.1.2018 Erw. 4.5.1). Vor dem Hintergrund, dass das Bundesgericht eine von 
einem mittelgrossen Lebensmittelmarkt ausgehende zusätzliche Belastung der 
dortigen ebenfalls "ohnehin stark beanspruchten Verkehrsanlagen" während der 
Spitzenstunden mit 72 bzw. 81 Zu- und Wegfahrten als im Verhältnis zum Ge-
samtverkehr als gering ausfallend betrachtet hat (vgl. Urteil BGer 1C_299/2019 
vom 27.8.2020 Erw. 5.4.2 [i.S. A vs. GR Schwyz]), sind - vom "Worst-Case"-
Szenario ausgehend - auch die vorliegend 74 Fahrten während der ASP und erst 
recht die 12 Fahrten während der MSP als geringe zusätzliche Belastung der 
M.________ bzw. des oberwähnten Kreisels zu veranschlagen. Sodann weist 
das Gutachten (S. 5 Ziff. 3.3) zu Recht darauf hin, dass nach Abschluss der 
Bauarbeiten an der V.________ und der U.________ per Montag, 7. Dezember 
2020, insofern ein neues Verkehrsregime gilt, als dass keine direkte Zufahrt mehr 
von der U.________ in die T.________ möglich ist und im Zuge dessen von ei-
ner Entlastung des Kreisels ausgegangen werden kann (vgl. Pressemitteilung 
der Gemeinde Wollerau vom ____2020, abrufbar unter htt-
ps://www.wollerau.ch/pressemit-teilungen /____, besucht am 10.5.2021). 

4.4.3 Das Gutachten zeigt im Weiteren auch auf, dass das für die Parkierung 
vorgesehene Parkhaus G.________ der Gemeinde Wollerau mit 121 Parkfelder 
selbst im "Worst-Case"-Szenario (Gutachten, S. 4 und 6 [unwahrscheinlicher Fall 
der Gleichzeitigkeit aller Nutzungen in vollem Umfang]) noch eine beträchtliche 
Reserve (13 bei 57 erforderlichen Parkplätzen) aufweist. Vernehmlassend (S. 7 
P.________) hat die Gemeinde das beschwerdeführerische Vorbringen, es sei 
beabsichtigt, 20 Parkfelder auf dem Parkdeck an private Pendler zu vermieten, 
unter Hinweis auf die massgeblichen Merkblätter bzw. Reglement entkräftet mit 
dem Hinweis, dass nur für das 3. und 4. Untergeschoss Parkkarten abgegeben 
werden. 

4.4.4 Was die Elterntaxis bzw. "Drop-Offs" (inkl. "Pick-Ups"; Bringen und Holen) 
im Speziellen betrifft, ist zunächst hinzuweisen, dass die Kinder auf dem Schul-
weg in erster Linie unter der Verantwortung der Eltern stehen (vgl. VGE III 2018 
156 Erw. 3.3.2 mit Hinweisen, u.a. auf Urteil BGer 2C_433/2011 vom 1.6.2012 
[i.Sa. Schulrat Altendorf] Erw. 4.3 und 5.1; so auch § 43 Abs. 1 Volksschulgesetz 
[VSG; SRSZ 611.2010] vom 19.10.2005). Zutreffend führt der Gemeinderat so-
dann aus (Vernehmlassung S. 6), dass ein Schulweg von 2.5 km bzw. eine halbe 
Stunde Fussmarsch grundsätzlich (d.h. ohne zusätzliche Erschwernisse) als zu-
mutbar gilt (vgl. Wegweiser zur Gesetzgebung der Volksschule, Stand 19.4.2021, 
S. 27 Ziff. 5.2, S. 89 ff. Ziff. 3.2.1). 

Die Vorinstanzen und das Verkehrsgutachten weisen darauf hin, dass es sich 
beim "Phänomen" der Elterntaxis um ein grundsätzliches Problem handelt, das 

17

bereits heute und unabhängig vom F.________ besteht (vgl. Medienberichte zu 
"Kiss and Ride"-Plätzen für Elterntaxis, z.B. Radio SRF 1, Echo der Zeit vom 
10.6.2021 sowie diverse Zeitungen; VCS, Kiss & Ride in Schulhausnähe, August 
2020). Die Drop-Off-Zone (vgl. auch Vi-act. II-03/F-7 S. 3 und F-8) solle dieses 
Grundsatzproblem entschärfen; es werde im Bedarfsfall künftig auch andere   
Lösungen geben; eine Drop-Off-Zone bräuchte es gar nicht zwingend, schon gar 
nicht am heutigen Standort (Vernehmlassung des Gemeinderats S. 6; angefocht. 
RRB Erw. 3.7; Verkehrsgutachten S. 6 Ziff. 4.2, S. 8). Diese Ausführungen geben 
namentlich vor dem Hintergrund, i) dass "nur gerade eine Handvoll Schülerinnen 
und Schüler" ausserhalb der zumutbaren Schulwegdistanz wohnen (Vernehm-
lassung des Gemeinderats S. 6), ii) dass die Gemeinde Wollerau für periphere 
Gebiete einen Schulbusbetrieb anbietet (vgl. https://www.schule-wollerau.ch/ 
primarschule/unsere-schule/schul-abc) und iii) dass der Schulweg für Kinder und 
Jugendliche einen wichtigen Stellenwert einnimmt, zur sozialen Entwicklung bei-
trägt, gleichzeitig der Bewegungsförderung dient und zudem den Kindern die 
Möglichkeit bietet, ein sicheres und angepasstes Verhalten im Strassenverkehr 
zu erlernen (bfu-Fachdokumentation 2.262, Schulweg zu Fuss, Bern 2016, S. 15 
Ziff. 4), zu keinen Beanstandungen Anlass. Es ist mit dem Gemeinderat (Ver-
nehmlassung S. 6) sodann festzuhalten, dass die "Problematik Elterntaxis" nicht 
Gegenstand der Erschliessungsfrage des vorliegenden Neubauprojekts bildet, 
sondern ein weiter, regional unterschiedlich verbreitetes Phänomen darstellt (vgl. 
htt-
ps://www.tcs.ch/de/testberichteratgeber/ratgeber/verkehrserziehung/elterntaxis.p
hp; Elternbrief der Primarschule Wollerau vom 5.3.2020 [Vi-act. II-03/F-7] S. 3 mit 
dem impliziten Hinweis, Kinder nur ausnahmsweise mit dem Auto zu bringen 
oder zu holen). Hieran ändert die Tatsache nichts, dass bzw. wenn sich die Si-
tuation betreffend die Elterntaxis gelegentlich nicht ideal abwickeln sollte, wie die 
von der Beschwerdeführerin eingereichten Videosequenzen (Bf-act. 4) nahele-
gen. Abgesehen davon kann diesen Aufnahmen mangels hinreichender Substan-
tiierung (betreffend Zeitpunkt der Aufnahme, Anzahl transportierter Schüler etc.) 
so oder anders keine Repräsentativität zugesprochen werden. Einer allenfalls 
unbefriedigenden Situation ist von den zuständigen Behörden mit geeigneten 
Massnahmen zu begegnen (ggf. weitere Sensibilisierungsmassnahmen [vgl. Vi-
act. II-03/F-7 S. 3], Schülerlotsen [vgl. Art. 67 Abs. 1 lit. c SSV], Platzieren von 
Signalen [vgl. zit. bfu-Fachdokumentation 2.262, S. 34 Ziff. 2.5). 

4.4.5 Die Kritik des O.________-Gutachtens kann den Beweiswert des Ver-
kehrsgutachtens nicht erschüttern. Die Notwendigkeit einer "detaillierten Ausein-
andersetzung mit den Nutzergruppen und deren Mobilitätsbedürfnisse" (S. 1 
Ziff. 3 "Beurteilung") beispielsweise ist nicht erkennbar; ebenso die vertiefte Un-

https://www.schule-wollerau.ch/

18

tersuchung des Themas Anlieferung, nachdem Anlieferungen in die bestehende 
Schulanlage nunmehr seit Jahren erfolgten. Das Verkehrsgutachten ist sich der 
Verkehrssicherheitsproblematik bewusst (vgl. Anhang S. 9 zu Ziff. 41-47) und hat 
diesen Aspekt thematisiert. Die Ausführungen im O.________-Gutachten gehen 
im Ergebnis nicht darüber hinaus (S. 2 f.). Die Feststellungen zum Parkhaus 
G.________ (S. 4) erfolgen ohne Berücksichtigung des kommunalen Parkplatz-
reglements (vgl. auch vorstehend Erw. 4.4.3). 

4.5.1 Die Erschliessung i.Sa. der Zufahrt auf das Gelände erfolgt gemäss Umge-
bungsplan (Plan Nr. 001, Bauprojekt Umgebungsplan, vom 9.10.2018) ab der 
L.________ über den Bahnübergang P.________ ("Zufahrt Gesamtareal [Bau-
stelle/Feuerwehr/Ambulanz/Entsorgung]"); sie besteht bereits und genügt für die 
bisherige Nutzung (vgl. VGE III 2017 143 vom 26.1.2018 Erw. 4.5.1). Des Weite-
ren ist im Sinne des VGE III 2017 143 vom 26. Januar 2018 (Erw. 4.5.1), wie 
auch das Verkehrsgutachten zeigt, davon auszugehen, dass trotz der geplanten 
Neubaute kein (bedeutender) Mehrverkehr bzw. keine erhebliche Zunahme von 
Anlieferungsfahrten zu erwarten ist. Wie der Gemeinderat festhält (Vernehmlas-
sung S. 6 unten), können die beim Bahnübergang P.________ angebrachten 
Schwenktore (vgl. Bilder Beschwerde S. 28 f.) nichts an der als hinreichend zu 
qualifizierenden Erschliessung ändern, zumal die Zufahrt auf das Schulhausareal 
bereits bis anhin mit Pfosten (erkennbar via Google Street View) gesichert bzw. 
für Unberechtigte beschränkt wurde. Es spricht nichts dagegen, dass die Be-
schaffenheit des E.________ ab der L.________ auch der zu erwartenden (nied-
rig frequentierten, vgl. Verkehrsgutachten S. 3) Beanspruchung durch Benützer 
und öffentlichen Dienste weiterhin gewachsen ist. Zudem sieht der kommunale 
Schulwegplan (abrufbar unter: https://www.schule-
wollerau.ch/primarschule/unsereschule/ schul-abc/) den Weg über den westli-
chen Abschnitt (westlich der SOB-Linie) nicht vor. Abgesehen davon ist es eine 
Realität, dass (auch) Kinder im Lebensalltag und damit auch auf dem Schulweg 
nicht vor sämtlichen Risiken bewahrt werden können. Ihnen muss sowohl von 
den Eltern als auch von der Schule der Umgang mit minimalen Unwägbarkeiten 
beigebracht und zugemutet werden (vgl. VGer SG, GVP 2014 Nr. 1 Erw. 2.3.1). 
Im Übrigen verpflichtet Art. 26 Abs. 1 SVG jedermann, sich im Verkehr so zu ver-
halten, dass er andere in der ordnungsgemässen Benützung der Strasse weder 
behindert noch gefährdet. Dabei ist besondere Vorsicht gegenüber Kindern, Ge-
brechlichen und alten Leuten geboten (Art. 26 Abs. 2 SVG). Hinsichtlich der Ge-
schwindigkeit im Speziellen gilt das Gebot, dass sie stets den Umständen anzu-
passen ist, namentlich den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen (Art. 32 
Abs. 1 SVG). Dies gilt gerade und vor allem auch beim Befahren von Verkehrs-
flächen im Umfeld von Schulhäusern. 

https://www.schule-wollerau.ch/primarschule/unsereschule/
https://www.schule-wollerau.ch/primarschule/unsereschule/

19

Ohne Recht zu verletzen konnte mithin vom mit der Beschwerde (S. 27; vgl. 
O.________-Gutachten S. 2) geforderten Anlieferungskonzept abgesehen wer-
den. Entgegen der Auffassung des O.________-Gutachtens und der Beschwer-
deführerin ist planerisch ausgewiesen, wie die Wendemanöver auf dem Schul-
hausplatz ablaufen sollen (vgl. Verkehrsplan: Vi-act. II-03/C-7 S. 37). Die Frage 
der Regelung, falls der Bahnübergang P.________ dereinst geschlossen werden 
sollte (vgl. Beschwerde S. 27 i.f.; Bf-act. 3 S. 3 oben), ist hypothetischer Art und 
nicht Verfahrensgegenstand. Das Gleiche gilt für die Ausführungen der Be-
schwerdeführerin replicando (S. 6 ff.) zu allfälligen Konsequenzen des Strassen-
bauprojekts "W.________" (vgl. Replik s. 6 ff. mit Beilagen 1 und 2), wofür erst 
eine Machbarkeitsstudie vorliegt (vgl. Duplik des Sicherheitsdepartements S. 1 
Ziff. 1; Duplik des Gemeinderates S. 2 f.). Die Rüge der Verletzung des Koordi-
nationsgebotes gemäss Art. 25a RPG, weil ein konkretes Bauvorhaben und ein 
Projekt, dass in einem Agglomerationsprogramm für die Jahre 2024 bis 2027 
eingegeben wurde (Beilage 2 zur Replik), nicht koordiniert worden seien, ver-
kennt Sinn und Zweck der angerufenen Norm (hierzu vgl. Fritz-
sche/Bösch/Wipf/Kunz, Zürcher Planungs- und Baurecht, 6. Aufl., Wädenswil 
2019, Band 1, S. 382). 

4.6 Am Vorbringen im Verwaltungsbeschwerdeverfahren betreffend Baustel-
lenerschliessung (vgl. Vi-act. I-01 S. 12 i.f.) hält die Beschwerdeführerin soweit 
ersichtlich nicht mehr fest. Es kann diesbezüglich auf die zutreffende Erwägung 
des Regierungsrates verwiesen werden (Erw. 3.1 mit Hinweis auf VGE III 2019 
242 vom 18.6.2020 Erw. 2.9.3; VGE III 2019 2 vom 25.9.2019 Erw. 3.2.3 ff.). An-
zufügen ist, dass das Verkehrsgutachten (S. 7, 8 i.f.) das Konzept der Baustel-
lenerschliessung als zweckmässig erachtet und hinweist, dass das Konzept mit 
entsprechenden Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit bei der Que-
rung des Schulwegs mit dem Baustellenverkehr ergänzt werden soll. 

4.7 Unbegründet ist auch die Rüge der Verletzung von Art. 67 BauR. Diese 
Bestimmung verlangt für "Konsum- und Freizeitanlagen, welche Nutzflächen von 
mehr als 1'000 m2 oder mehr als 80 Motorfahrzeugabstellplätze vorsehen, ein 
Verkehrsgutachten. Zum einen verdeutlicht das Inhaltsverzeichnis des BauR 
(lit. "IV. Zonenvorschriften"), dass Art. 67 BauR "Verkehrsgutachten in WG-
Zonen und Gewerbezone" normiert. Das F.________ liegt in der ÖBA-Zone, 
womit Art. 67 BauR folglich nicht einschlägig sein kann. Zum andern spricht die 
systematische Einordnung von Art. 67 BauR - nach den Bestimmungen der 
Wohn- und Gewerbezonen (Art. 64 ff. BauR) und vor der Bestimmung zur ÖBA 
(Art. 68 BauR) - gegen eine Anwendung auf Bauten in der ÖBA. Zum Dritten darf 
wohl mit dem Regierungsrat (angefochtener Beschluss Erw. 2.3) gesagt werden, 

20

dass sich das F.________ nicht unter Konsum- oder Freizeiteinrichtungen i.S.v. 
Art. 67 BauR (vgl. auch Kantonaler Richtplan, Richtplantext, vom 26.6.2020 [Ge-
nehmigung durch den Bund] B-7 und B-7.1 [betr. verkehrsintensive Einrichtun-
gen]) subsumieren lässt. 

4.8 Bei dieser Sachlage erübrigen sich weitere Beweiserhebungen und Sach-
verhaltsfeststellungen betreffend Fragen rund um die Erschliessung. Soweit das 
Verkehrsgutachten erst im regierungsrätlichen Verfahren eingereicht wurde, 
konnte sich die Beschwerdeführerin vor dem Regierungsrat, dem volle Kognition 
zukommt, hierzu umfassend äussern und ihre Rügen im verwaltungsgerichtlichen 
Verfahren erneuern. Das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin wurde (auch) 
diesbezüglich nicht verletzt. 

4.9.1 Soweit die Beschwerdeführer sinngemäss und unter Berufung auf das 
O.________-Gutachten die Situation hinsichtlich Langsamverkehr, namentlich 
Veloverkehr, beanstanden (Beschwerde S. 24 Ziff. 68 insbesondere), drängt sich 
folgende Anmerkung auf.

4.9.2 Gemäss Art. 13 Abs. 3 SBV sind in unmittelbarer Nähe zu den Schulhäu-
sern - verbindlich (vgl. Art. 3 lit. a SBV) - genügend Veloabstellplätze vorzuse-
hen. Die Anzahl Veloabstellplätze oder (eine) hierfür vorgesehene Fläche(n) 
werden in den SBV oder im Gestaltungsplan nicht besonders definiert bzw. aus-
geschieden. 

4.9.3 Den Baugesuchsakten, insbesondere dem Umgebungsplan (Plan Nr. 001), 
lassen sich keine geplanten Veloabstellplätze entnehmen. In der Baubewilligung 
wird hierzu, soweit ersichtlich, nichts ausgeführt, während der Regierungsrat das 
"Thema Veloparking" zwar kurz aufgreift, es indes unterliess, hierzu weitere Aus-
führungen oder Untersuchungen zu tätigen (Erw. 3.5 S. 6).

4.9.4 Damit bleibt unklar, ob, wo und in welcher Anzahl Veloabstellplätze vorge-
sehen sind. Zwar ist davon auszugehen, dass ein Velounterstand besteht (vgl. 
Hausordnung der Primarschule Wollerau [inkl. Zusatz], abrufbar unter htt-
ps://www.schule-wollerau.ch/primarschule/unsere-schule/schul-abc/, Stichwort 
"Hausordnung"). Doch erhellt sich nicht, wo sich diese Veloabstellplätze befin-
den, in welcher Anzahl sie vorhanden sind und ob sie damit auch den Vorgaben 
des Gestaltungsplanes genügen. Damit wird in dieser Hinsicht eine (verbindliche) 
Vorgabe des Gestaltungsplanes (möglicherweise) nicht erfüllt. 

Die kommunale Baubewilligungsbehörde hat somit zu prüfen, wie es sich hiermit 
verhält, und insbesondere die Bauherrschaft zu verpflichten bzw. dafür zu sor-
gen, dass die Plan- und Baugesuchsunterlagen betreffend die genügende Anzahl 

21

Veloabstellplätze rechtsgenüglich ergänzt bzw. angepasst werden. Insofern ist 
die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Angesichts des Verfahrensausganges 
(vgl. nachstehende Erwägungen, insbesondere Erw. 5.6.1 f.) ist irrelevant, ob 
sich dieses Manko mittels einer Nebenbestimmung im verwaltungsgerichtlichen 
Verfahren beheben liesse (vgl. Urteil BGer 1C_398/2016 vom 2.2.2017 i.Sa. S. 
vs. Gemeinderat Freienbach Erw. 2.4). 

5.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet den angefochtenen Beschluss des 
Weiteren hinsichtlich des Lärmschutzes (S. 59 ff. Ziff. 6). Namentlich rügt sie, die 
Planungswerte würden überschritten; von einer nur geringfügigen Störung könne 
keine Rede sein. Die entsprechende (Sachverhalts-)Feststellung der Vorinstanz 
sei unrichtig. Das Privatgutachten R.________ AG vom 26. Februar 2020 (nach-
folgend: Lärmgutachten) gehe von falschen Grundannahmen aus, habe etwa die 
lärmrelevanten Nutzungen der Kinderkrippe, Aula, Mediathek sowie der Schul-
verwaltung nicht berücksichtigt. Dasselbe gelte für die inkorrekte Annahme, der 
Neubau stehe nicht in Verbindung mit einer signifikanten Erhöhung der Schüler-
zahl. Da nicht alle Nutzungen berücksichtigt würden, werde von falschen Zeit-
punkten der Lärmimmissionen ausgegangen; namentlich die Aula/der Konzert-
saal und das Lernschwimmbecken würden auch nach 18.30 Uhr und am Wo-
chenende besucht. Bei korrektem Ausfüllen des Excel-Sheets erhalte man eine 
Wertung von 2.33, ein erheblich störender Wert zwischen "IGW und AW" 
(S. 61 f.). Auch auf die Stellungnahme Innenlärmübertragung der X.________ 
GmbH (nachfolgend: Stellungnahme X.________) könne nicht abgestellt werden 
(S. 63). Die eingereichten Privatgutachten belegten die Nichteinhaltung der Pla-
nungswerte, weshalb die gegenteilige Feststellung der Vor-
instanz unrichtig sei (S. 64 Rz. 122). Indem die Vorinstanz die Einreichung einer 
Lärmprognose im Baubewilligungsverfahren als unnötig qualifiziert habe, habe 
sie gegen Art. 1 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (Umwelt-
schutzgesetz, USG; SR 814.01) vom 7. Oktober 1983, Art. 25 USG und Art. 36 
der Lärmschutz-Verordnung (LSV; SR 814.41) vom 15. Dezember 1986 verstos-
sen (S. 65 Rz. 127). Indem die Vorinstanz trotz Nichteinhaltung der Planungs-
werte und des Vorsorgeprinzips die Baubewilligung schütze, verletze sie Art. 1 
Abs. 2 USG, Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 LSV. Schliesslich seien das 
Lärmgutachten sowie die Stellungnahme X.________ willkürlich gewürdigt wor-
den und die Vorinstanzen seien ihrer Untersuchungspflicht nicht nachgekommen 
(S. 66 Ziff. 6.6). 

5.2.1 Einwirkungen (wie Luftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen, Strahlen), 
die schädlich oder lästig sein können, müssen frühzeitig durch Massnahmen an 
der Quelle begrenzt werden (Art. 1 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 1 USG). Es gilt 

22

zunächst das Vorsorgeprinzip, wonach unabhängig von der bestehenden Um-
weltbelastung Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit begrenzt werden 
müssen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist 
(Art. 11 Abs. 2 USG). In einem zweiten Schritt werden die Emissionsbegrenzun-
gen verschärft, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter 
Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastungen schädlich oder lästig 
werden (Art. 11 Abs. 3 USG; sog. "zweistufiges Schutzkonzept").

5.2.2 Ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anla-
gen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht 
überschreiten; die Bewilligungsbehörde kann eine Lärmprognose verlangen 
(Art. 25 Abs. 1 USG). Die Lärmimmissionen einer neuen ortsfesten wie auch der 
Änderung einer neuen ortsfesten Anlage sind so weit zu begrenzen, als dies 
technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und (kumulativ) 
dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte 
nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 lit. a und b sowie Art. 8 Abs. 4 LSV). Emissio-
nen werden unter anderem eingeschränkt durch den Erlass von Emissions-
grenzwerten sowie durch Bau- und Ausrüstungsvorschriften (Art. 12 Abs. 1 lit. a 
und b USG); nach den Immissionsgrenzwerten bestimmt sich, ob von schädli-
chen oder lästigen Einwirkungen auszugehen ist (Art. 13 Abs. 1 USG). 

Die Anhänge 3 bis 9 der LSV mit den Planungs-, Immissions-, und Alarmwerten 
(vgl. Art. 2 Abs. 5 LSV) bieten objektive Beurteilungskriterien, die auf die durch-
schnittliche Reaktion normal lärmempfindlicher Personen abgestützt sind (BGE 
133 II 292 Erw. 3.2) und für die jeweiligen Empfindlichkeitsstufen (ES) sowie für 
Tag und Nacht verschieden hoch angesetzt sind. Für Industrie- und Gewer-
belärm wie auch für Strassenverkehrslärm gelten in den Empfindlichkeitsstufen 
(ES) II und III Planungswerte bei Tag von 55 bzw. 60 dB(A) und bei Nacht von 45 
bzw. 50 dB(A) (Anhänge Ziff. 3 und 6 jeweils Ziff. 2 LSV), Immissionsgrenzwerte 
bei von 60 bzw. 65 dB(A) bei Tag und 50 bzw. 55 dB(A) bei Nacht. Bei Räumen 
in Betrieben (Art. 2 Abs. 6 lit. b LSV), die in Gebieten der Empfindlichkeitsstufen 
I, II oder III liegen, gelten um 5 dB(A) höhere Planungswerte und Immissions-
grenzwerte (Art. 42 Abs. 1 LSV). Dies gilt jedoch nicht für Räume in Schulen, An-
stalten und Heimen (Art. 42 Abs. 1 Satz 1 LSV). 

Bei Fehlen von Belastungsgrenzwerten - wie z.B. für Tierlärm - werden die Lärm-
immissionen gemäss Art. 40 Abs. 3 LSV nach Art. 15 USG (Immissionsgrenzwer-
te für Lärm und Erschütterungen) unter Berücksichtigung von Art. 19 (Alarmwer-
te) und 23 USG (Planungswerte) beurteilt, d.h. die Immissionen sind in solchen 
konkreten Einzelfällen so zu begrenzen, dass die Wohnbevölkerung in der Um-
gebung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich gestört wird. Im Rahmen dieser 

23

Einzelfallbetrachtung sind der Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit 
seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmbelastung zu berück-
sichtigen. Dabei ist nicht auf das subjektive Lärmempfinden einzelner Personen 
abzustellen, sondern eine objektivierte Betrachtung unter Berücksichtigung von 
Personen mit erhöhter Empfindlichkeit (Art. 13 Abs. 2 USG) vorzunehmen (BGE 
133 II 292 Erw. 3.3; Urteil BGer 1C_297/2009 vom 18.1.2010 Erw. 2.1 f. [Glo-
ckenspiel Kirche Gossau]). Der Betrieb neuer oder wesentlich geänderter ortsfes-
ter Anlagen darf gemäss Art. 9 LSV nicht dazu führen, dass durch die Mehrbean-
spruchung einer Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschritten werden 
(lit. a) oder durch die Mehrbeanspruchung einer sanierungsbedürftigen Ver-
kehrsanlage wahrnehmbar stärkere Lärmimmissionen erzeugt werden (lit. b). Als 
(deutlich) wahrnehmbar gilt die Zunahme des Lärms um 1 dB, was einer Ver-
kehrszunahme von 26% entspricht (EGV-SZ 2003 Nr. B 8.7 Erw. 7.c). 

5.2.3 Wer eine ortsfeste Anlage neu errichten oder eine bestehende ändern will, 
die Lärmimmissionen verursacht, hat zusammen mit dem Baugesuch der zu-
ständigen Vollzugsbehörde (d.h. das Amt für Umweltschutz, AfU, vgl. § 28 Abs. 2 
lit. a der Vollzugsverordnung zum Einführungsgesetz zum Umweltschutzgesetz 
[VVzUSG; SRSZ 711.111] vom 3.7.2001) eine Lärmprognose gemäss Art. 36 
LSV abzugeben (§ 42 VVzUSG). Gemäss Art. 36 Abs. 1 LSV ermittelt die Voll-
zugsbehörde die Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen oder ordnet deren 
Ermittlung an, wenn sie Grund zur Annahme hat, dass die massgebenden Belas-
tungsgrenzwerte überschritten sind oder ihre Überschreitung zu erwarten ist. Die 
Frage, ob Grund zur Annahme besteht, dass die Belastungsgrenzwerte über-
schritten werden, verlangt eine vorweggenommene Würdigung der Lärmsituati-
on. Ist diese Frage zu bejahen, so ist die Behörde zur Durchführung eines Be-
weis- und Ermittlungsverfahrens nach den Art. 36 ff. LSV und den Anhängen 2-7 
LSV verpflichtet, ohne dass ihr insoweit noch ein Ermessensspielraum zustünde. 
Dies gilt für alle Bauvorhaben, auch für vermeintlich "unbedeutende": Massge-
blich ist einzig, ob die zu erwartenden Aussenlärmimmissionen des Vorhabens 
die Planungswerte überschreiten können. Dabei dürfen keine hohen Anforderun-
gen an die Wahrscheinlichkeit einer Überschreitung der Planungswerte gestellt 
werden. Zumindest im Kontext von Art. 25 Abs. 1 USG sind weitere Ermittlungen 
in Form einer Lärmprognose (i.S.v. Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 36 ff. LSV) schon 
dann geboten, wenn eine Überschreitung der Planungswerte möglich erscheint, 
d.h. beim aktuellen Kenntnisstand nicht ausgeschlossen werden kann (Urteile 
BGer 1A.58/2002 vom 2.9.2002 Erw. 2.4 und 1C_311/2007 vom 21.7.2008 Erw. 
3.6 mit Hinweis auf BGE 115 Ib 446 Erw. 3a, wonach die Möglichkeit einer Über-
schreitung genügt). Dies muss auch für Anlagen gelten, deren Lärmimmissionen 

24

direkt aufgrund von Art. 15 USG zu beurteilen sind (Urteil BGer 1A.241/2004 vom 
7.3.2005 Erw. 2.2).

5.2.4 Mit dem rechtlichen Begriff des Lärms werden alle Geräusche erfasst, die 
durch die bestimmungsgemässe Nutzung einer zu beurteilenden Anlage inner-
halb oder ausserhalb des Gebäudes oder Betriebsareals verursacht werden. Un-
ter die Bestimmungen des Lärmschutzrechts fallen nicht nur künstliche, techni-
sche Geräusche, sondern auch der alltägliche, natürliche Lärm, der bei der 
Benützung von Anlagen durch Menschen oder Tiere verursacht wird. Auch Im-
missionen, die als sog. Sekundärlärm ausserhalb des Gebäudes oder Betriebs-
areals entstehen, wie z.B. beim Zu- und Wegfahren von Gästen eines Restau-
rants oder bei Schreien, Pfiffen etc. von Besuchern einer Sportveranstaltung, 
werden der Anlage zugerechnet (Wagner Pfeiffer, Umweltrecht, Allgemeine 
Grundlagen, Zürich/St. Gallen 2017, N 451 mit Hinweisen).

5.3 Unbestrittenermassen handelt es sich beim geplanten F.________ um eine 
neue ortsfeste Anlage i.S.v. Art. 7 Abs. 7 USG i.V.m. Art. 2 Abs. 1 LSV und bei 
den zu beurteilenden Emissionen der Anlage - einmal abgesehen von den haus-
technischen Anlagen wie Lüftungsanlage - überwiegend um untechnischen All-
tagslärm, wofür der Bundesrat keine Belastungsgrenzwerte erlassen hat (vgl. Ur-
teil BGer 1C_293/2017 vom 9.3.2017 Erw. 3.1.2). Das Baugrundstück liegt in der 
ÖBA (Empfindlichkeitsstufe [ES] II), das Grundstück der Beschwerdeführerin 
(östlich gelegen) in der Kernzone (ES III); nördlich des geplanten Neubaus 
schliesst die Wohnzone W2 (ES II) an (vgl. Zonenplan; Lärmgutachten S. 4 Abb. 
2). 

5.4.1 Das Lärmgutachten (Vi-act. II-03/E-3) nimmt jeweils Bezug auf die ES II 
(bzw. Wohnzone W2; S. 4) und stützt sich für die Beurteilung auf die Vollzugshil-
fe im Umgang mit Alltagslärm "Beurteilung Alltagslärm" (2014) des Bundesamts 
für Umwelt (BAFU; S. 5 f.). Es kommt zum Ergebnis, dass die Nutzung des Aus-
senbereichs gemäss der Einzelfallbeurteilung für Alltagslärm höchstens gering-
fügig störend einzustufen sei. Der Planungswert für neue Anlagen werde einge-
halten (vgl. S. 9 i.V.m. S. 5). Es müssten nur vorsorgliche Massnahmen geprüft 
werden (S. 9). Mangels Ermittlungsmethode fehlten in der LSV auch Belastungs-
grenzwerte für Kinderkrippen und -horte; es sei eine Einzelfallbeurteilung gemäss 
USG durchzuführen, wobei die Störwirkung der Anlage beurteilt werde. 

Es werde von Hort-Betriebszeiten von 07.00 bis 18.30 Uhr und von Schulzeiten 
von 07.45 bis 16.15 Uhr ausgegangen; die Abend- und Nachtzeit (19.00 bis 
07.00 Uhr) sei nicht betroffen und die Nachtperiode der Anwohner werde somit 
durch die Nutzung des Horts und der Schulanlage nicht beeinträchtigt. Die Erwei-

25

terung der Schule stehe nicht in Verbindung mit einer signifikanten Schülerzah-
lerhöhung; der Kinderhort sei "unter anderem" als Ersatz des bestehenden Horts 
geplant. Während der Mittagszeit sei aufgrund sich draussen aufhaltender Schü-
ler/Kinder eine sensible Tageszeit betroffen. Es werde eine qualitative (und man-
gels Grenzwerten keine quantitative) Aussage über den möglichen Störgrad er-
stellt (S. 6 i.V.m. S. 5) entsprechend der Störungskategorien: 0 (höchstens ge-
ringfügig störend [Verbale Beschreibung der Störung]; PW eingehalten [entspre-
chend Belastungsgrenzwert]), 1 (störend; zwischen PW und IGW), 2 (erheblich 
störend; zwischen IGW und AW), 3 (sehr stark störend; AW überschritten). Das 
Projekt werde der Störungskategorie 0 zugeordnet (S. 7). Dabei werde lediglich 
Bezug genommen auf die neuen aussen angeordneten Spielbereiche um den 
Erweiterungsbau. Da das geplante Gebäude mit einer Lüftungsanlage ausgestat-
tet werde, sei eine Belüftung der Räumlichkeiten ohne manuelles Fensterlüften 
gewährleistet; eine freie Lärmausbreitung von innen nach aussen sei nicht gege-
ben. Die(se) Lärmemissionen von haustechnischen Anlagen (z.B.) Lüftungsanla-
gen müsse gemäss LSV soweit begrenzt werden, dass die Planungswerte der 
umliegenden Liegenschaften eingehalten würden (S. 8); die Einhaltung der ge-
setzlichen Grenzwerte "der beiden weiteren Lärmquellen" (Schallabstrahlung 
Gebäudehülle und Industrie und Gewerbelärm) könne mit geeigneten Massnah-
men erreicht werden (S. 9). 

Im Sinne der Vorsorge wurden technische Massnahmen (geschlossene Fenster 
während den "lauten Zeiten"; lärmarme Spielgeräte; Anlage mit Wänden zu 
Nachbarn abgrenzen) und betriebliche Massnahmen (Betriebszeiten reduzieren; 
Aufsicht; Betriebsreglement) empfohlen.

5.4.2 Aktenkundig ist sodann die Stellungnahme X.________ (Vi-act. II-03/E-3). 
Es wurde exemplarisch für jeden Empfangspunkt der nächste Raum als Lärm-
quelle definiert (E.________ __, ES II, Planungswert Tag: 55; E.________ __, 
ES III, Planungswert Tag: 60) und unter Berücksichtigung des Schalldämmasses 
und Flächen der Bauteile, der Abstandsdämpfung und des definierten Innenpe-
gels der Beurteilungspegel am Immissionsort bestimmt. Es seien durch die Öff-
nungszeiten des Schulbetriebs nur die Tageswerte relevant (S. 2). Die Berech-
nungen (vgl. S. 3 Ziff. 3.1 f.) zeigten, dass die Planungswerte der ES II und III an 
den jeweiligen Empfangsorten unter Berücksichtigung des für Standardfenster 
eingesetzten Schalldämmmasses deutlich unterschritten und eingehalten wür-
den; durch die Innenlärmabstrahlung nach aussen seien keine relevanten Immis-
sionen an den nächstgelegenen Empfangspunkten zu erwarten (S. 3 Ziff. 4). 

5.4.3 Das AfU, Abteilung Lärmschutz, stimmte dem Lärmgutachten der 
R.________ AG mit Stellungnahme (ggü. dem ARE) vom 22. Mai 2020 zu. Die-

26

ser Lärmschutznachweis dokumentiere die Einzelfallbeurteilung des Alltagslärms 
des F.________ gemäss der Vollzugshilfe des BAFU und komme zum Schluss, 
dass die Lärmimmissionen höchstens geringfügig störend "(Planungswert einge-
halten)" seien (Vi-act. III-04 [Vernehmlassung des ARE vom 23.6.2020] S. 2).

Das AfU hat im Rahmen der oberwähnten Stellungnahme "der Vollständigkeit 
halber" (vgl. VI-act. III-04 S. 1) bei der Bauherrschaft ferner ein Lärmgutachten 
betreffend die haustechnischen Installationen (Lüftungsanlagen) nachgefordert 
(Lärmgutachten haustechnische Anlagen der X.________ vom 18 5.2020 = in: 
Vi-act. III-04/Beilagen; vgl. Vi-act. III-04 S. 1). Dieses prüfte die Lärmimmissionen 
der Aussenluftansaugung und der Fortluft (S. 3 oben) ebenfalls bei den Wohn-
häusern E.________ __ (ES III) und __ (ES II). Dieses Gutachten kam unter 
Berücksichtigung von Zuschlägen gemäss LSV sowie Minderungen und Reflexi-
onen (vgl. S. 4 Ziff. 2.3 f.) zum Ergebnis, dass die geplante Lüftungsanlage für 
das F.________ die Planungswerte und die Grenzwerte für das Vorsorgeprinzip 
an den massgeblichen Immissionsorten bei Tag und Nacht einhalten und 
gemäss Lärmschutzverordnung bewilligungsfähig sei (S. 4 f.). Das AfU erkannte 
in der Folge, dass die durch die Lüftungsanlage allein erzeugten Lärmimmissio-
nen "gemäss Lärmschutznachweis" die Planungswerte einhalten würden (Vi-act. 
III-04 S. 2). 

5.5 Was den allenfalls durch die Schüler verursachten Lärm anbelangt, ist 
vorab zu beachten, dass der Lärm spielender Kinder eine hohe soziale 
Akzeptanz geniesst und zur Wohnzone gehört. Lärm von Kinderspielplätzen wird 
daher in aller Regel nicht als störend empfunden (vgl. VGE III 2018 99 vom 
21.9.2018 Erw. 3.5.5 m.H.a. Urteile BGer 1C_278/2010 vom 31.1.2011 
Erw. 4.4.9; 1C_148/2010 vom 6.9.2010 Erw. 2.2.3). Gemäss diesem 
Bundesgerichtsurteil ist es auch in einer ruhigen Wohnzone den Nachbarn 
zuzumuten, werktags den Lärm von in der Regel nicht mehr als 20 im Garten 
spielenden Kindern zwischen 06.30 Uhr und 12.00 Uhr sowie 13.00 Uhr und 
19.00 Uhr zu dulden. Im Urteil 1C_521/2015 vom 9. August 2016 hat es dies 
(betreffend eine zweigeschossige Wohnzone in der Stadt Zürich) bestätigt 
(Erw. 6.5), wobei auf die Begleitung der Kinder durch eine Erzieherin und die von 
12.00 Uhr bis 14.00 Uhr herrschende Mittagsruhe hinwies. Diese 
Rechtsprechung muss erst recht für ein Schulhaus in einer Zone ÖBA Geltung 
haben. Auch wenn die (maximale) Zahl von Kindern vorliegend über derjenigen 
der erwähnten Präzedenzfälle liegt, besteht kein Grund, die Qualifikation des 
Kinderlärms während der Schul- bzw. Betreuungszeiten (Hort/Krippe) als "höchs-
tens geringfügig störend" anzuzweifeln. Angesichts der Situierung der Bauten in 
der ÖBA steht dem auch nicht entgegen, wenn im Lärmgutachten angenommen 

27

wird, dass die Mittagszeit als sensible Tageszeit ebenfalls betroffen ist, zumal die 
Hausordnung keine Einschränkung für die Benutzung des Pausenplatzes und 
der weiteren Plätze durch die Schüler über die Mittagszeit vorschreibt. 

5.6 Die Kritik der Beschwerdeführerin am Lärmgutachten erweist sich dennoch 
als begründet. 

5.6.1 Das Dokument "F.________ Wollerau, Gebäudenutzung und sich daraus 
ergebende mögliche Verkehrsströme" (Stand Februar 2020; Vi-act. II-03/E-5; vgl. 
Vi-act. II-03/A-1 S. 12 f.), gibt eine Übersicht über die vorgesehenen Nutzungen 
des F.________. Demgemäss werden für die Aula (228 Sitzplätze oder 600 
Stehplätze) 20 bis 25 Aufführungen pro Jahr am Abend oder am Wochenende 
angenommen. Eine Nutzung durch Dritte ist überdies ausserhalb der Schulzei-
ten, beispielsweise am Mittwochnachmittag, denkbar; diese gleiche Nutzung über 
die (ordentliche) Schulnutzung hinaus wird für den Multifunktionsraum ange-
nommen, wobei der zeitliche Umfang von "ausserhalb der Schulzeiten" nicht 
näher definiert wird. Weiter soll in die Mediathek die Gemeindebibliothek inte-
griert werden; für diese wird eine "Ausdehnung der Besuchszeiten" nicht ausge-
schlossen und daher Mehrfrequenzen als möglich erachtet. Das Lernschwimm-
becken wird ausserhalb des Schulbetriebes (Mittwochnachmittag und an einem 
Abend pro Woche) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht; überdies erfolgen wei-
tere Nutzungen durch Vereine oder Aquafit rund "ein Mal pro Woche vormittags, 
nachmittags oder abends nach Verfügbarkeit". 

Die Möglichkeit der Nutzung der (bestehenden) gemeindeeigenen Anlagen wird 
denn auch in der Benutzungsverordnung für die Benützung gemeindeeigener An-
lagen der C.________ (GRB Nr. 2017.188 vom 14.8.2017 gültig ab 1.10.2017) 
geregelt. Bei Dauerbewilligungen dürfen sämtliche Räume und Anlagen (nur) bis 
22.00 Uhr benutzt werden (Art. 8). Die Durchführung von Anlässen mit Bewilli-
gung ist bis 24.00 Uhr möglich; mit einer zusätzlichen Bewilligung können Veran-
staltungen bis 24.00 Uhr verlängert werden (Art. 11). Art. 13 verpflichtet die Ver-
anstalter von Anlässen, auf die Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen, insbeson-
dere in Bezug auf Verursachung von Lärm und andere störende Faktoren. Bei 
grösseren Anlässen (mit mehr als 100 Besuchern) ist ein Sicherheitsdispositiv mit 
geeigneten Massnahmen, gegebenenfalls unter Beizug einer Fachfirma, erfor-
derlich. Mit anderen Worten: die Gemeinde geht - zu Recht - davon aus, dass 
ausserschulische Anlässe mit Lärmimmissionen verbunden sind und diesen ein 
besonderes Augenmerk zu schenken ist. 

5.6.2 Es ist daher nicht nachvollziehbar, wenn das Lärmgutachten (S. 6 oben) 
explizit festhält, die "Abend- und Nachtzeit (19.00 bis 07.00 Uhr)" sei "nicht be-

28

troffen" und eine Beurteilung nur hinsichtlich der "sensiblen Tageszeiten" (ge-
meint: Mittagszeit, vgl. Lärmgutachten, Beilage S. 1 Ziff. 5) vornimmt angesichts 
des nachts erhöhten Ruhebedürfnisses (vgl. Urteil BGer 1A.69/2002 vom 
19.3.2003 Erw. 4.7). Dasselbe gilt es hinsichtlich der Stellungnahme X.________ 
zu sagen, wenn darin lediglich eine Prüfung hinsichtlich der "Planungswerte 
Tag", nicht aber derjenigen für die Nacht, vorgenommen wird (sodann erscheint 
die Stellungnahme X.________ als inkonsistent, wenn sie - ohne ersichtliche Er-
läuterungen hierzu - einmal von einem Innenpegel von 85 db(A) (S. 2 f. Ziff. 2 
und 3.1), und einmal von einem solchen von 93 db(A) (S. 2 Ziff. 3) ausgeht. Die-
se beiden Lärmschutznachweise blenden das vorerwähnte Nutzungsspektrum 
und die damit einhergehenden Emissionen namentlich zur Abend- und Nachtzeit 
aus. 

5.6.3 Zusammenfassend erweist sich der Lärmschutznachweis somit als unvoll-
ständig. Die Lärmsituation bedarf einer ergänzenden Abklärung und Beurteilung 
durch die Vorinstanz. Dabei sind auch allfällige Massnahmen im Sinne der Vor-
sorge zu prüfen bzw. gegebenenfalls zu berücksichtigen (analog zum Hort-/ 
Schulbetrieb, vgl. vorstehend Erw. 5.4.1).  

5.7 Das Lärmgutachten haustechnische Anlagen der X.________ vom 18. Mai 
2020 (in: Vi-act. III-04/Beilagen) berücksichtigt anders als die beiden vorerwähn-
ten Gutachten auch die Grenzwerte zur Nachtzeit und wird, soweit ersichtlich, 
von der Beschwerdeführerin entsprechend zu Recht auch nicht kritisiert. 

6.1 Die Beschwerdeführer beanstanden ferner eine Verletzung von Art. 27 
BauR. Infolge Nichtwissens müsse die Beschwerdeführerin die Einhaltung der 
Ausnützungsziffer (weiterhin) bestreiten. Die Angaben der Beschwerdegegnerin 
könnten nicht überprüft werden (Beschwerde S. 68 ff.).

6.2 Die aktenkundige und nachvollziehbare Berechnung der aBGF weist eine 
Fläche total 3'465 m2 (Vi-act. II-03/C-4) für das vorliegende Projekt aus. Bei einer 
(bereits im Gestaltungsplanverfahren ausgewiesenen [vgl. VGE III 2017 143 vom 
26.1.2018 Erw. 3.3]) zulässigen Bruttogeschossfläche von 12'915 m2 und Kon-
sumation von 6'032 m2 durch die bestehenden beiden Schulhäuser und das 
Mehrzweckgebäude verbleiben noch 6'883 m2. Die Vorinstanzen erkennen folg-
lich zu Recht, dass mit dem geplanten F.________ die Ausnützungsziffer - mit 
einer Reserve von 3'418 m2 - ohne Weiteres eingehalten wird (angefochtener 
RRB Erw. 6.2; Vernehmlassung des Gemeinderats S. 8 Ziff. 5). Bei diesem Er-
gebnis durfte ohne in Willkür zu verfallen auf die weitere Beweiserhebung bzw. 
die beschwerdeführerisch geforderte Edition früherer Baubewilligungen verzichtet 
werden (vgl. Beschwerde S. 68 Rz. 141 ff.; Vernehmlassung des Gemeinderats 

29

S. 8 Ziff. 5; Vernehmlassung des Sicherheitsdepartements S. 3 Ziff. 8), auch 
wenn eine baureglementarisch geforderte detaillierte Berechnung der Ausnüt-
zungsziffer (vgl. Art. 88 Abs. 1 lit. f BauR), soweit ersichtlich, nicht bei den (Bau-
gesuchs-)Unterlagen liegt. Festzuhalten ist allerdings, dass es einer Gemeinde 
gut anstünde, als Bauherrin die vom eigenen BauR geforderten Unterlagen auch 
vollständig einzureichen. Namentlich könnte damit allfälligen entsprechenden 
Rügen (formeller Art) a priori die Spitze gebrochen werden, was letztlich im Zei-
chen des gebotenen beförderlichen Baubewilligungsverfahrens steht. 

7.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine ungenügende Einordnung des geplanten 
F.________. Die Vorinstanz habe ihre Überprüfungs- und Begründungspflicht 
hinsichtlich des Landschafts- und Ortsbildschutzes bzw. § 56 Abs. 1 PBG i.V.m. 
Art. 68 Abs. 2 BauR verletzt (S. 71 ff. Ziff. 8.2). 

7.2 Bauten und Anlagen müssen sich so in die Umgebung eingliedern, dass sie 
das Landschafts-, Orts-, Quartier- und Strassenbild nicht stören (§ 56 Abs. 1 
PBG). Die besonderen Vorschriften über den Natur- und Heimatschutz bleiben 
vorbehalten (§ 56 Abs. 2 PBG; vgl. nachfolgend Erw. 8). 

Wo die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen an die Kernzone grenzt, ist bei 
der Gestaltung der Bauvorhaben in Bezug auf Grösse, Form und Massstäblich-
keit besondere Rücksicht auf das Ortsbild des Kerns zu nehmen (Art. 68 Abs. 2 
BauR). 

7.3.1 Der Regierungsrat hat von seiner Überprüfungsbefugnis angesichts des 
möglichen Zielkonfliktes des Gemeinderates als Vertreter der Bauherrschaft ei-
nerseits und als Baubewilligungsbehörde anderseits vollumfänglich und ohne 
Zurückhaltung Gebrauch gemacht (angefochtener Beschluss Erw. 1; vgl. VGE III 
2014 3 vom 2.10.2014 Erw. 3.1; VGE III 2012 81 v. 24.7.2012 Erw. 1.3). Dies be-
trifft auch die Frage der Einordnung. 

7.3.2 Der Regierungsrat hat unter Bezugnahme auf das Gestaltungsplanverfah-
ren namentlich ausgeführt (angefochtener RRB Erw. 7.3 f.), die umliegende Be-
bauungsstruktur bestehe vorliegend grossmehrheitlich aus Ein- und Mehrfamili-
enhäusern. Dies liege naturgemäss daran, dass das Gestaltungsplanareal an die 
Wohnzonen W2 und W3 und die Kernzone grenze. Innerhalb des Gestaltungs-
plangebietes werde die Bebauungsstruktur jedoch durch einige grössere Bauten 
durchbrochen. Insbesondere die bestehenden Schulhäuser J.________ und 
I.________ höben sich durch ihre Höhe und Masse deutlich von den umliegen-
den Wohnbauten ab. Der Baubereich A, welcher für das neue Bildungs- und Be-
gegnungszentrum vorgesehen sei, werde dabei sorgfältig zwischen die beiden 

30

bestehenden Schulanlagen gesetzt. Trotz des relativ grossen Gebäudevolumens 
wirke der Neubau nicht überrissen und die klaren Gebäudestrukturen des Neu-
baus bestärkten das bestehende Schulhaus I.________ in seiner Erscheinung 
als Solitär. Im vorliegenden Fall habe eine intensive Auseinandersetzung mit den 
örtlichen Gegebenheiten und mit den Rahmenbedingungen für das Projekt statt-
gefunden. Es seien im Rahmen des Projektwettbewerbs 107 Vorprojekte evalu-
iert worden. Das Siegerprojekt sei sodann von einer Fachjury aus hochqualifizier-
ten Fachleuten bestimmt worden, wobei neben funktionellen Belangen vor allem 
die Architektur gewichtet worden sei. Gemäss dem Wettbewerbsprogramm habe 
das Kriterium "Architektur/Städtebau" eines der massgeblichen Beurteilungskrite-
rien gebildet. Das Verwaltungsgericht habe in seinem Entscheid VGE III 2017 
143 vom 26. Januar 2018 (Erw. 4.3.3) festgehalten, dass der Regierungsrat dem 
Neubau bzw. Richtprojekt zu Recht eine hohe architektonische Qualität zuer-
kannt habe; und zwar was die Gestaltung des Richtprojekts als solche wie auch 
die Einordnung des Richtprojektes in den Gesamtkontext des Gestaltungsplana-
reals mit den beiden bestehenden Schulhäusern und die Gestaltung der Aussen-
räume anbelange.

7.4 Der zutreffenden vorinstanzlichen Beurteilung ist grundsätzlich nichts bei-
zufügen. 

7.4.1 Ausgangspunkt bei der Beurteilung der Gestaltung und Eingliederung ist 
die Zonenordnung. Die Gebäude- bzw. Firsthöhe des I.________ beträgt 14.5 m 
bzw. 19 m, des Schulhauses J.________ 18 m bzw. 20.5 m und des Mehr-
zweckgebäudes 13 m bzw. 17 m. Die Gebäude- und Firsthöhen des geplanten 
Gebäudes (maximale Gebäudehöhen von 14.33 m, 12.57 m, 14.31 m und 
12.35 m an den West-, Ost-, Nord- und Südfassade [vgl. Pläne Nr. 3-100-014 
und 3-100-015, Fassaden Ost und West bzw. Fassaden Nord und Süd) bewegen 
sich nicht nur unter diesen beiden Gebäuden, sondern unterschreiten auch die 
gemäss Gestaltungsplan zulässige Höhe (max. 15 m, Art. 16 SBV) mehr oder 
weniger erheblich. Vergleichbares gilt hinsichtlich der Gebäudelänge des Neu-
baus von 46 m (Ost-West-Ausdehnung; vgl. Plan Nr. 3-100-007, Dachaufsicht) 
bei einer maximal zulässigen Länge von 47 m (Art. 16 SBV), die damit durchaus 
mit derjenigen des Schulhauses J.________ vergleichbar ist. Sowohl die Planun-
terlagen wie die aktenkundigen Visualisierung zeigen das Bild eines wohlpropor-
tionierten Bauprojekts, das sich gut ins Gestaltungsplangebiet einordnet unter 
gleichzeitiger Wahrung seiner architektonischen Eigenständigkeit (vgl. VGE III 
2017 143 vom 26.1.2018 Erw. 4.4). Flachdachbauten bestehen in der umliegen-
den Kernzone und Zentrumszone, namentlich im Bereich südlich der Haupt- und 
U.________, ebenso (vgl. WebGIS Kanton Schwyz und Google Maps/Street 

31

View: KTN __06 [______]; KTN __07 [______]; KTN __09; KTN 518 [______]; 
KTN __08 [______]). Der Behauptung, dass die Kernzone vor allem von kleinvo-
luminösen Bauten geprägt sei und dass es sich vornehmlich um Einfamilienhäu-
ser handle, kann sodann angesichts der Vielzahl von Geschäfts-, Wirts-, Verwal-
tungs- und Mehrfamilienhäuser nicht gefolgt werden. Die Planunterlagen sowie 
Visualisierungen zeitigt schliesslich, dass einerseits das geplante Gebäude auf 
eine Höhe von 522.6 m.ü.M. und damit absolut betrachtet tiefer zu liegen kommt 
als beispielsweise das I.________ (vgl. auch schon Vi-act. II-03/A-1 S. 8 f., 19 f.). 
Anderseits wird der allenfalls dominierend wirkende Fassadencharakter an der 
hangseitigen Nordfassade mit drei in Erscheinung tretenden Stockwerken durch 
eine (leichte) Zurücknahme des dritten Geschosses entschärft. Auf der bergseiti-
gen Südseite weist der Neubau nur zwei Stockwerke auf. 

7.4.2 Für die im vorliegenden Verfahren erneut vorgetragene Kritik 
(vgl. Beschwerde S. 71 ff.: der moderne, kubische Bau mit Flachdach bedeute 
einen Bruch des bisherig gelebten Stils; aufgrund des Volumens erscheine der 
Neubau als Fremdkörper im Umfeld der bestehenden Bauten) behalten mithin 
die mit VGE III 2017 143 vom 26. Januar 2018 gemachten Erwägungen ihre Gül-
tigkeit. Mit dem Regierungsrat kann festgestellt werden, dass das vorliegende 
konkrete Bauprojekt vom Richtprojekt im Wesentlichen nur insofern abweicht, als 
dass die Raumaufteilung leicht und sowie das Verbindungsdach angepasst wur-
den (vgl. angefochtener RRB Erw. 7.5). Keine Relevanz für die Beurteilung 
kommt der von der Beschwerdeführerin angeführten Planungshilfe "Bauen in der 
Landschaft" des Kantons Schwyz (abrufbar unter https://www.sz.ch/public/up-
load/assets/28306/Planungshilfe_Bauen_in_der_Landschaft.pdf; vgl. Beschwer-
de S. 71 oben) zu, soll diese Planungshilfe doch - wie es schon der Titel nahelegt 
- Fragen klären und Lösungen aufzeigen hinsichtlich der Gestaltung von Bauten 
und Anlagen ausserhalb der Bauzone (vgl. zit. Planungshilfe S. 5). 

Die Einordnungsgebote gemäss § 56 Abs. 1 PBG und Art. 68 Abs. 2 BauR wur-
den somit nicht verletzt. 

7.5.1 Die Beschwerdeführerin ist des Weiteren der Auffassung, bereits aus den 
zur Einordnung genannten Gründen genüge der Neubau den höheren Anforde-
rungen des Denkmalschutzes nicht (vgl. Beschwerde S. 77 ff.). 

7.5.2 Im rechtskräftigen VGE III 2017 143 vom 26. Januar 2018 hielt das Verwal-
tungsgericht hinsichtlich des Gestaltungsplans "D.________" Folgendes fest 
(Erw. 4.5.2): 

[…] Vorliegend bildete es einerseits Teil der Aufgabenstellung an die 
Projektwettbewerbsteilnehmer im Sinne der Stellungnahme der kantonalen 

32

Denkmalpflege […] darauf zu achten, dass ein Abstand zwischen dem Schulhaus 
I.________ und dem Neubau bestehen bleibt […]. Zum andern hat der kantonale 
Denkmalpfleger […] zu Handen des ARE unter Verweis auf seinen vorerwähnten 
früheren Bericht noch einmal Stellung zum Projekt genommen. Gemäss seinem 
Urteil beeinträchtigen die geplanten Volumina weder das Schulhaus I.________ 
noch das K.________ und ist der geplante Standort möglich. Zu beachten sei, 
dass ein Abstand zwischen dem Schulhaus I.________ und dem Neubau 
bestehen bleibe. Das K.________ sei hingegen bereits durch das E.________ und 
die Zwischenbauten vom Neubau abgesetzt. 

Es besteht kein Anlass, diese fachliche Beurteilung anzuzweifeln, zumal von der 
Beschwerdeführerin keine entgegenstehende (überzeugende) Argumente 
vorgebracht werden.

7.5.3 Im Baubewilligungsverfahren stellte das Amt für Kultur Antrag um Erteilung 
der Baubewilligung (Gesamtentscheid [Vi-act. III-02/B2] S. 7; vgl. angefocht. 
RRB Erw. 7.5). Es führte u.a. aus, das Projekt sei anlässlich einer Begehung von 
der Architektin und der Landschaftsarchitektin vorgestellt worden. Die Situation 
werde durch den Neubau und die geplante Umgebungsgestaltung aufgewertet. 
Die sehr heterogene Umgebung bzw. die unterschiedlichen Niveaus um das 
Schulhaus würden bereinigt. Das Zusammenbinden der drei Schulhäuser mittels 
eines filigranen Daches sei möglich und der Umgebungsschutz des geschützten 
Schulhauses bleibe gewährleistet. 

7.5.4 Die von der Bauherrin (im Zuge des regierungsrätlichen Beschwerdever-
fahrens) in Auftrag gegebene Expertise der Y.________ vom 13. März 2020 be-
schränkte sich auf "die städtebauliche Wertung im Zusammenhang mit dem 
denkmalpflegerischen Umgang des bestehenden Schulhauses I.________" (Vi-
act. II-03/E-4 Ziff. 2). Sie gelangt im Wesentlichen zum Ergebnis (Vi-act. II-03/E-4 
Ziff. 5.1 f.), dass - aus subjektiver Wahrnehmung - der vorgegebene Projektperi-
meter eine mögliche Ausgangslage zum Umgang mit dem bestehenden Schul-
haus I.________ gebe. Der Denkmalschutz des Bauwerks werde über die starke, 
solitäre Freistellung gewährleistet. Die Gebäude erzeugten dadurch nur wenige 
Synergien und der städtebauliche Kontext bleibe unscharf. Aus ihrer Sicht wäre 
ein Verknüpfen der Gebäude ebenfalls möglich gewesen, ohne das Bauwerk im 
Denkmalschutz zu entwerten. Die Änderungen des Bauprojektes gegenüber dem 
Wettbewerbsprojekt seien "absolut vertretbar". 

Das Amt für Kultur (Abt. Denkmalpflege) übernahm in seiner Stellungnahme vom 
5. Juni 2020 diese Einschätzung der Expertise und sah sich gestützt auf diese 
nicht veranlasst, das Projekt neu bzw. anders zu beurteilen (vgl. Vi-act. III-
04/S. 2; vgl. ferner die [frühere] Stellungnahme der kantonalen Denkmalpflege 
vom 25.2.2020 [Vi-act. III-02 S. 3 f.]; Vernehmlassung des ARE vom 4.3.2021 

33

S. 3; angefochtener RRB Erw. 7.5; Duplik des Sicherheitsdepartements S. 2 
Ziff. 2). 

7.5.5 Für das Verwaltungsgericht, dass sich gemäss ständiger Rechtsprechung 
(selbst bei voller Kognition) Zurückhaltung bei der Überprüfung der Ermessens-
ausübung auferlegt, wenn bei der Ermessensausübung ein Fachgremium mit-
wirkte, bei welchem das Fachwissen ausgeprägter vorhanden ist als beim Ver-
waltungsgericht (VGE III 2013 113 vom 27.11.2013 Erw. 4.3.3; VGE III 2011 202 
vom 23.5.2012 Erw. 6.2; VGE II 2011 10 vom 30.3.2011 Erw. 4.2.2; VGE III 2008 
130 vom 4.9.2008 Erw. 3.4; VGE 614/03 vom 14.11.2003 Erw. 5a mit weiteren 
Hinweisen), besteht kein Anlass, von den überzeugenden und insbesondere 
übereinstimmenden Fachmeinungen, welchen auch der Regierungsrat gefolgt ist, 
abzuweichen. Es ist nicht erkennbar, dass bzw. inwieweit das Bauprojekt im Sin-
ne des bis 31. Dezember 2019 geltenden § 6 Abs. 1 des Gesetzes über den Na-
tur- und Heimatschutz und die Erhaltung von Altertümern und Kunstdenkmälern 
(KNHG; SRSZ 720.110) vom 29. November 1927 sowie des damit inhaltlich 
übereinstimmenden seit dem 1. Januar 2020 geltenden § 8 Abs. 1 der Verord-
nung über die Denkmalpflege und Archäologie (Denkmalschutzverordnung, DSV; 
SRSZ 720.110) vom 10. Dezember 2019 die beiden im KSI inventarisierten Ge-
bäude Schulhaus I.________ und K.________ verunstaltet und/oder in ihrer Wir-
kung beeinträchtigt. Ob mit dem Neubau und dessen Umgebungsgestaltung 
gleichzeitig eine Aufwertung der Situation einhergeht, wird auch aus denkmal-
pflegerischer Sicht nicht verlangt und muss daher nicht beurteilt werden. 

7.5.6 Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, den aktenkundigen Unterlagen 
lasse sich die Gestaltung des Verbindungsdaches (gedeckter Pausenplatz) zwi-
schen den bestehenden beiden Schulhäusern und dem F.________ nur "aus der 
Vogelperspektive" (vgl. z.B. Plan Nr. 3-100-007, DA Dachaufsicht; Plan Nr. 001, 
Umgebungsplan) entnehmen - weshalb die Vereinbarkeit mit dem Denkmal-
schutz nicht geprüft werden könne -, kann nicht bestätigt werden. Zwar liegen 
soweit ersichtlich keine eigens für das Verbindungsdach gefertigte Pläne vor, in-
des wird das Verbindungsdach auch anhand den Fassaden- und Schnittplänen 
durchaus erkenntlich (vgl. Ansicht Fassade Nord, Plan Nr. 3-100-014, Fassaden 
Nord und Süd; Plan Nr. 3-100-015, Fassaden Ost und West; Ansichten SC 5-5 
und SC 6-6, Plan Nr. 3-100-011, Schnitte 5 / 6 / B). Aus den genannten Plänen 
zeitigt sich ein geschwungenes Verbindungsdach zwischen den bestehenden 
und dem geplanten Gebäude(n), welches eine Dicke von ca.  0.35 m aufweist 
und auf ca. 0.1 m breiten Stützen abgestützt wird (herausgemessen aus den er-
wähnten Plänen [Mst. 1:100]). Dieser Pausenplatzüberdeckung wurde, wie sich 
aus den Plänen ergibt, von der Denkmalpflege zu Recht eine filigrane Gestaltung 

34

zugesprochen (vgl. Gesamtentscheid des ARE [Vi-act. III-02/B2], S. 7; vgl. ange-
fochtener RRB Erw. 7.5) und unterscheidet sich insofern positiv von der im 
Richtprojekt skizzierten Schulhausverbindung (vgl. Gestaltungsplan 
"D.________", Situationsplan, in: Vi-act. II-03/B-1), welche als noch nicht über-
zeugend, überdimensioniert und grob in seinen Anschlüssen bezeichnet worden 
war (vgl. VGE III 2017 143 vom 26.1.2018 Erw. 4.3.3 i.f.). Es sind keine Argu-
mente ersichtlich, welche diese in Art. 12 Abs. 8 SBV vorgesehene "überdachte 
Schulhausverbindung" als unzulässigen Eingriff am Schutzobjekt qualifizieren 
liessen, zumal offensichtlich bereits aktuell eine Überdachung zwischen dem 
J.________ und dem I.________ besteht (vgl. z.B. Landkarte sowie Luftbilder in 
WebGIS).

Vor dem Hintergrund der erwähnten denkmalpflegerischen Beurteilung im Ge-
staltungsplanverfahren und der im Vergleich zum Richtprojekt marginalen Ände-
rungen, ist schliesslich auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanzen und 
die Denkmalpflege sich nicht einlässlich (noch einmal) mit der Frage der Beein-
trächtigung des "K.________" auseinandergesetzt haben, zumal dieses gemäss 
fachlicher Beurteilung bereits durch das E.________ und die Zwischenbauten 
vom geplanten F.________ abgesetzt ist, was unbestritten ist, und von einer un-
zulässigen Beeinträchtigung nicht die Rede sein kann, worin dem Gemeinderat 
(vgl. Duplik S. 3 f.) beizupflichten ist. 

7.5.7 Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch, dass entgegen der Auf-
fassung der Beschwerdeführerin das definitive Farb- und Materialkonzept erst 
vor der Baufreigabe vorliegen muss, wie der Gemeinderat es verlangt hat 
(vgl. GRB Nr. 2019.400 vom 16.12.2019 Erw. 2.10 und Disp.-Ziff. 9.1; vgl. VGE 
III 2020 28 vom 24.8.2020 Ingress lit. B und Erw. 3.5 i.f.; Urteil BGer 1C_25/2019 
vom 5.3.2020 Erw. 8.3). 

8.1 Die Beschwerdeführerin macht replizierend überdies geltend, die "Errich-
tung des geplanten 4-geschossigen" Bauvorhabens laufe dem Sinn und Zweck 
der östlich angrenzenden Landschaftsschutz- und Gewässerschutzzone (vgl. 
vorstehend Erw. 1.1) zuwider; der natürliche Kretenverlauf werde durch den 
"Neubauriegel geblockt" und ferner würden vom "rund 15 m hohen Neubau" er-
hebliche Immissionen zu Lasten der Landschaftsschutz- und Gewässerschutz-
zone, namentlich Schattenwurf, ausgehen (S. 15 ff.). 

8.2.1 Gemäss § 69 Abs. 1 Satz 1 PBG gelten Bauten mit einer Gebäudehöhe 
von mehr als 20 m als Hochhäuser. Die Bewilligungsbehörde bestimmt im Einzel-
fall die Grenz- und Gebäudeabstände unter Berücksichtigung des Schattenwur-
fes, der Interessen der Nachbarn und der örtlichen Verhältnisse (§ 69 Abs. 2 

35

zweiter Satzteil PBG). § 37 Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum Planungs- und 
Baugesetz (VvPBG; SRSZ 400.111) vom 2. Dezember 1997 verlangt, dass je-
dem Baugesuch für ein Hochhaus eine Darstellung des Schattenwurfes (Schat-
tendiagramm) beizulegen ist (§ 37 Abs. 2 VvPBG). 

Das geplante F.________ mit einer Höhe von weniger als 15 m fällt folglich nicht 
unter die Hochhäuser im Sinne von § 69 PBG. Mithin bestand für die Bauherr-
schaft (Beschwerdegegnerin) keine Pflicht zur Erstellung eines Schattendia-
grammes bzw. zur Einforderung eines solchen durch die Baubewilligungsbehör-
de. 

8.2.2 Der Regierungsrat hat das von der Beschwerdeführerin eingereichte Schat-
tendiagramm (vgl. Vi-act. I-01/Beilage 9) gewürdigt (angefochtener RRB 
Erw. 9.2). Dabei hat er festgestellt, dass lediglich während der Frühlingstag- und 
-nachtgleiche das Grundstück der Beschwerdeführerin ab ca. 17.00 Uhr partiell 
und ab 18.00 Uhr mehrheitlich im Schatten des geplanten F.________ stehe. 
Weitere Liegenschaften seien im Juni nicht betroffen und im Dezember ab ca. 
15.00 Uhr nur teilweise bei einem Sonnenuntergang um ca. 16.40 Uhr. Ein 
übermässiger bzw. unzulässiger Schattenwurf kann im Sinne dieser zutreffenden 
Analyse ausgeschlossen werden. Die vom Bundesgericht angenommene Regel 
einer zulässigen Dauer des Schattenwurfs auf eine Nachbarliegenschaft von 
höchstens zwei Stunden gilt für die Tag- und Nachtgleiche oder einen mittleren 
Wintertag und muss das ganze Gebäude betreffen. Zudem kommt dieser Re-
geldauer kein absoluter Charakter zu, sondern müssen die Umstände des Einzel-
falles und insbesondere die öffentlichen Interessen berücksichtigt werden, die ei-
ne Erhöhung der Beschattung rechtfertigen können (vgl. Urteil BGer 
1C_233/2016 vom 20.1.2017 Erw. 4.3 mit Hinweisen). Im Übrigen stellt eine 
nach den baupolizeilichen Vorschriften errichtete Baute für sich allein keine un-
zulässige Immission dar (vgl. VGE III 2014 110 vom 29.10.2014 Erw. 2.4.2 m.H.) 
und sind von den betroffenen Nachbarn im Grundsatz hinzunehmen (Fritz-
sche/Bösch/Wipf/Kunz, a.a.O., Band 2, S. 813). 

8.2.3 Betreffend die Landschaftsschutzzone weist das Sichderheitsdepartement 
duplizierend (S. 2 Ziff. 3) zudem zutreffend darauf hin, dass zum einen das Bau-
grundstück nicht direkt an die Landschaftsschutzzone grenzt. Zum andern be-
schränkt sich die Landschaftsschutzzone auf den nördlichen Teil des Grunds-
tückes KTN __05, welches der Beschwerdeführerin gehört und auf welchem sich 
Gebäude befinden, welche folglich unmittelbar an die Landschaftsschutzzone 
grenzen. 

36

8.2.4 Nicht erkennbar ist eine direkte oder indirekte (analoge) Anwendbarkeit des 
von der Beschwerdeführerin angeführten BGE 145 I 156 (i.Sa. S. vs. GR 
Wollerau). Im jenen Fall stand die Zulässigkeit einer Baute in der Bauzone direkt 
an die Grenze zum Nichtbaugebiet zur Beurteilung. Vorliegend kann die 
Einhaltung der Grenzabstände nicht ernsthaft bestritten. 

9. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen erweist sich die Beschwerde 
somit als teilweise begründet hinsichtlich der unvollständigen Abklärung betref-
fend die Lärmimmissionen (vorstehend Erw. 5.6) sowie der Veloabstellplätze 
(vorstehend Erw. 4.9.1 ff.), wozu sich den relevanten Baugesuchsunterlagen kei-
ne Angaben entnehmen lassen. Die Sache ist daher an die Vorinstanz zurück-
zuweisen, damit sie die erforderlichen ergänzenden Abklärungen und Ergänzun-
gen veranlasst und alsdann gestützt auf das Abklärungsergebnis das Bauprojekt 
neu beurteilt und allfällige erforderliche Nebenbestimmungen anordnet. Im Übri-
gen ist die Beschwerde abzuweisen. 

10. Aufgrund dieses Verfahrensausganges sind die Kosten und Parteientschä-
digungen des regierungsrätlichen Verfahrens neu zu verlegen und die Kosten 
und Parteientschädigungen für das vorliegende verwaltungsgerichtliche Verfah-
ren zu regeln. 

10.1.1  Die Kosten für den Erlass eines Entscheides oder Zwischenbescheides 
werden in der Regel der unterliegenden Partei überbunden. Unterliegt sie nur 
teilweise, werden die Kosten auf die Parteien anteilsmässig verteilt (§ 72 Abs. 1 
VRP). Das Obsiegen der Beschwerdeführerin ist auf einen Fünftel zu veran-
schlagen. 

10.1.2  Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 2'000.-- 
(inklusive Kanzleikosten) sind neu im Umfang von Fr. 1'600.-- der Beschwerde-
führerin sowie im Umfang von Fr. 400.-- der Gemeinde aufzuerlegen.

10.1.3  Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) des verwal-
tungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens sind gestützt auf die Vorgaben der 
Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege im Kantons Schwyz 
(GebO; SRSZ 173.111) vom 20. Januar 1975 (§ 3 GebO) sowie den für die Be-
handlung und den Entscheid einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgesehe-
nen Gebührenrahmen von Fr. 100.-- bis Fr. 20'000.-- (vgl. § 25 Ziff. 29 GebO) auf 
insgesamt Fr. 3'500.-- festzusetzen. Hiervor entfallen Fr. 2'800.-- auf die Be-
schwerdeführerin sowie je Fr. 350.-- auf die Gemeinde und den Kanton.

37

10.2.1  Im Rechtsmittelverfahren und in verwaltungsgerichtlichen Klagefällen hat 
die unterliegende der obsiegenden Partei eine dem Aufwand angemessene Ent-
schädigung auszurichten, welche die Behörde festsetzt (§ 74 Abs. 1 VRP). Die 
Vergütung an die Rechtsanwälte für die Parteivertretung vor den Gerichts-, Un-
tersuchungs- und Anklagebehörden sowie den Verwaltungsbehörden in Rechts-
mittelverfahren des Kantons Schwyz wird mit dem Gebührentarif für Rechtsan-
wälte (GebTRa, SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975 geregelt. Die Vergütung 
umfasst das Honorar und die Auslagen (vgl. § 1 Abs. 1 GebTRa). Im Rahmen 
der in diesem Tarif festgesetzten Mindest- und Höchstansätze ist die Vergütung 
nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der 
Art der Arbeitsleistung sowie dem notwendigen Zeitaufwand zu bemessen (§ 2 
Abs. 1 GebTRa). Wird die Vergütung pauschal zugesprochen, gilt die Mehrwert-
steuer als in diesem Betrag enthalten. Bemisst sich das Honorar nach dem zeitli-
chen Aufwand, ist die Mehrwertsteuer zusätzlich zu entschädigen (§ 2 Abs. 2 
GebTRa). Für die Vertretung in Rechtsmittelverfahren vor Verwaltungsbehörden 
beträgt das Honorar Fr. 200.-- bis Fr. 4'800.-- (§ 15 GebTRa); im Verfahren vor 
Verwaltungsgericht und vor den selbständigen Rekurskommissionen beträgt das 
Honorar Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (§ 14 GebTRa).

10.2.2  In Anwendung dieser Bemessungskriterien und unter Ausübung des 
pflichtgemässen Ermessens hat die beanwaltete Beschwerdeführerin der bean-
walteten Gemeinde für das regierungsrätliche Verfahren neu eine reduzierte Par-
teientschädigung von Fr. 1'200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

10.2.3  Für das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren hat der Kanton der 
Beschwerdeführerin eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 500.-- und die 
Beschwerdeführerin der beanwalteten Gemeinde eine reduzierte Parteientschä-
digung von Fr. 1'800.-- (je inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

11. Es ist davon auszugehen, dass dieser Rückweisungsentscheid beim Bun-
desgericht nicht anfechtbar ist. Um allen Eventualitäten gerecht zu werden, wird 
er dennoch mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen, woraus die Parteien im 
Falle eines Weiterzuges allerdings nichts zu ihren Gunsten herleiten können. 

38

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als die Sache im Sinne der 
Erwägungen zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung betreffend die Lärm-
immissionen sowie Veloabstellplätze und Neubeurteilung an die Vorinstanz 
zurückgewiesen wird (vgl. insbesondere Erw. 5.6, Erw. 4.9.1 ff. sowie 
Erw. 9). Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Beschwerdeverfahrens von Fr. 2'000.-- 
(inklusive Kanzleikosten) werden neu zu Fr. 1'600.-- der Beschwerdeführe-
rin sowie zu Fr. 400.-- der Gemeinde auferlegt.

2.2 Die Beschwerdeführerin hat der Gemeinde für das regierungsrätliche Ver-
fahren neu eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'200.-- (inkl. Bar-
auslagen und MwSt.) zu bezahlen. 

3. Die Kost