# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 278cda66-6b6f-5ee1-b0a4-009a1bc4213f
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-01-12
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 12.01.2012 6B 21/2012 (6B_21/2012)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-21-2012_2012-01-12.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_21/2012 

 

Urteil vom 12. Januar 2012 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

Y.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 

Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Vergehen gegen das Tierschutzgesetz, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 25. Oktober 2011. 

 

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

 

1. 

Der "Rekurs" vom 20. Dezember 2011, der als Beschwerde im Sinne von Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen ist, beschränkt sich auf das Vorbringen, die "Angaben" würden nicht der Wahrheit entsprechen. Da sich daraus nicht ergibt, welche Angaben aus welchem Grund nicht der Wahrheit entsprechen, lässt sich der Eingabe nicht entnehmen, inwieweit der angefochtene Entscheid gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Sie genügt folglich den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Da die Beschwerdefrist bis 6. Januar 2012 lief, wurde der Beschwerdeführer am 23. Dezember 2011 auf den Mangel aufmerksam gemacht, und es wurde ihm Gelegenheit gegeben, die Beschwerde innert Frist zu ergänzen. Der Beschwerdeführer hat dieses Schreiben auf der Post nicht abgeholt. Da er jedoch dafür hätte besorgt sein müssen, dass er gerichtliche Post erhält, gilt das Schreiben als zugestellt. Eine Ergänzung der Begründung ging nicht ein. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

Demnach erkennt der Einzelrichter: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

3. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 12. Januar 2012 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Einzelrichter:    Schneider 

 

Der Gerichtsschreiber:    C. Monn