# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f26b3b2d-f81a-5c99-8576-597c4ea580f3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-07-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.07.2021 C-6033/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6033-2020_2021-07-23.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6033/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 3 .  J u l i  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, Schweiz,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Antidoping Schweiz, Eigerstrasse 60, 3007 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Einziehung und Vernichtung von Dopingmitteln, Verfügung 

der Stiftung Antidoping vom 11. November 2020. 

 

 

 

C-6033/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Antidoping Schweiz (im Folgenden auch: Vorinstanz) am 

11. November 2020 einen Entscheid erlassen hat, mit welchem sie unter 

Auferlegung einer Gebühr in der Höhe von Fr. 400.- die Einziehung und 

Vernichtung der zurückgehaltenen Inhalte der an A._______ (im Folgen-

den: Beschwerdeführer) adressierten Postsendung (1 Ampulle B._______ 

und 100 Tabletten C._______) verfügte, 

dass der Beschwerdeführer hiergegen beim Bundesverwaltungsgericht mit 

Eingabe vom 25. November 2020 Beschwerde erhoben und sinngemäss 

die Aufhebung der Verfügung vom 11. November 2020 beantragt hat, 

dass er mit Zwischenverfügung vom 9. Februar 2021 unter Hinweis auf die 

Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) aufgefordert worden 

ist, bis zum 11. März 2021 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- in der Höhe 

der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten, 

dass die Zwischenverfügung vom 9. Februar 2021 am 10. Februar 2021 

zugestellt und somit eröffnet worden ist, 

dass gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungs-

gericht vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) das Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes 

über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG; SR 

172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass die Stiftung Antidoping Schweiz eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. h 

VGG i.V.m. Art. 19 Abs. 2 und Art. 20 des Bundesgesetzes über die Förde-

rung von Sport und Bewegung vom 17. Juni 2011 (SpoFöG; SR 415.0) und 

Art. 73 Abs. 1 und 2 der Verordnung über die Förderung von Sport und 

Bewegung vom 23. Mai 2012 (SpoFöV; SR 415.01) darstellt und vorliegend 

keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist, sodass das Bun-

desverwaltungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zu-

ständig ist, 

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss weder innert der gesetz-

ten Frist noch bis heute geleistet hat, 

C-6033/2020 

Seite 3 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten vorliegend zu verzichten ist 

und bei diesem Ausgang des Verfahrens kein Anspruch auf eine Parteient-

schädigung besteht. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteienschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport 

(VBS; Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

C-6033/2020 

Seite 4 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Viktoria Helfenstein Roger Stalder 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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