# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fba566b3-edac-5d75-85e8-37b3c28bbeaa
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.07.2018 III 2018 94
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-94_2018-07-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 94

Entscheid vom 27. Juli 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.________,
Vorinstanz,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Korrektur einer Schluss-
rechnung)

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Sachverhalt:

A. A.________ ist der Sohn von C.________ und von D.________. 
D.________ hatte in den Jahren 1990 und 1995 den E.________ Trust und den 
E.________ Family Trust in F.________ gegründet. Zu den Begünstigten 
(Beneficiaries) dieser Trusts gehörte u.a. C.________, derweil A.________ 
(sowie weitere Personen) von diesen Trusts ausdrücklich ausgeschlossen 
war(en) (excluded persons).

Am 13. Juli 2004 hatte A.________ beim Bezirksgericht G.________ Klage u.a. 
gegen seine Mutter C.________ erhoben. In diesem zivilrechtlichen 
Klageverfahren ging es um den Nachlass (Erbteilung) von D.________. Im 
Rahmen der „Repatriierung der Trustwerte“ (Beendigung der Trusts) ergaben 
sich u.a. steuerrechtliche Probleme (Nachsteuern).

Mit Beschluss vom 14. April 2010 hatte die Vormundschaftsbehörde G.________ 
SZ für die verwitwete C.________ eine Beistandschaft gemäss Art. 394 i.V.m. 
Art. 393 Abs. 2 aZGB errichtet und Amtsvormund H.________ als Beistand 
ernannt. Die gegen diesen Beschluss vom Sohn A.________ erhobenen 
Beschwerden wurden vom Regierungsrat (mit RRB Nr. 1005/2010 vom 
12.10.2010) und anschliessend vom Verwaltungsgericht (mit VGE III 2010 196 
vom 20.1.2011) abgewiesen.

Mit Beschluss vom 23. September 2011 genehmigte die Vormundschaftsbehörde 
G.________ das eingereichte Inventar per 31. März 2011 sowie die vom 
Beistand unterzeichnete Beendigung des E.________-Family-Trusts mit 
Darlehensabtretung, Zuweisungen und Darlehensverzicht. In diesem Inventar 
wurde per 31. März 2011 ein Vermögensbestand von Fr. 3'886'324.41 
ausgewiesen (gegliedert in Grundeigentum von Fr. 1'287'973.00 und 
Wertschriften im Betrag von Fr. 2'598'351.41; pro memoria wurde darauf 
hingewiesen, dass das Erbe von D.________ sel. ungeteilt sei und Gegenstand 
eines laufenden Verfahrens vor Kantonsgericht bilde).

Im Dezember 2011 unterzeichneten alle Beteiligten einen "Rahmenvertrag 
betreffend Beendigung erbrechtliche Streitigkeiten Familie E.________", welcher 
für C.________ vom Beistand H.________ mitunterzeichnet wurde (dabei ging 
es nach der Aktenlage darum, dass die von D.________ früher in zwei in 
F.________ domizilierten Trusts eingebrachten Vermögenswerte rückwirkend in 
die Schweiz repatriiert und an C.________ quasi als Drehscheibe ausbezahlt 
wurden, um diese Vermögenswerte − nach Begleichung der anfallenden Steuern 
− an weitere Familienangehörige, namentlich an die Enkel des Begründers der 
Trusts weiterzuleiten; vgl. Vi-Akten).

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B. Nach dem Tode von C.________ verfasste der Beistand H.________ am 
24. September 2013 einen Schlussbericht für die Periode vom 20. Januar 2011 
bis 29. Januar 2013 sowie einen Klientenvermögensbericht für den Zeitraum vom 
1. April 2011 bis zum 29. Januar 2013, welcher per 29. Januar 2013 ein 
Vermögen von Fr. 4'076'432.60 auswies.

Mit Beschluss Nr. IA/005/32/2014 vom 2. September 2014 hat die KESB 
B.________ im Dispositiv was folgt festgehalten:

1. Vom Ableben von C.________ wird Kenntnis genommen.

2. In der Beistandschaft nach aArt. 394 und aArt. 393 Ziff. 2 ZGB für C.________ 
wird der am 24. September 2014 durch H.________ eingereichte 
Schlussbericht und die Schlussrechnung für die Zeit vom 20. Januar 2011 bis 
29. Januar 2013 im Sinne von Art. 425 ZGB genehmigt und der Beistand unter 
Hinweis auf die Verantwortlichkeit nach Art. 454f. ZGB entlastet.

3. Die Arbeit von H.________ wird bestens verdankt. Das Mandat ist von 
Gesetzes wegen beendet.

4. Verfahrenskosten (…) Die Verfahrenskosten von Fr. 3'213.00 werden zu 
Lasten des Nachlass von C.________ beim Erbschaftsverwalter, RA 
I.________, erhoben.

5. (Mandatsentschädigung)

6. (Rechtsmittelbelehrung)

7. Zu eröffnen an:
 RA I.________ (…als amtlich eingesetzter Erbschaftsverwalter)
 RA Dr. J.________ (…als Willensvollstrecker)
 H.________ (Amtsbeistandschaft …).

C. Auf Gesuch vom 4. November 2014 hin erhielt A.________ mit 
Begleitschreiben der KESB B.________ vom 11. November 2014 eine Kopie des 
Genehmigungsbeschlusses vom 2. September 2014 zugestellt, worauf er um 
Zustellung der Schlussrechnung nachsuchte. Mit Beschluss Nr. IA/001/07/2015 
vom 17. Februar 2015 liess die KESB B.________ A.________ eine Kopie des 
Klientenvermögensberichts vom 1.4.2011 bis 29.1.2013 (Schlussrechnung) 
zukommen. Dagegen beschwerte sich A.________ rechtzeitig beim 
Verwaltungsgericht mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Es sei der Beschluss der KESB aufzuheben und die KESB sei anzuweisen, die 
Rechnung über das Vermögen der C.________ zu vervollständigen.

2. Die KESB sei anzuweisen, mir eine Kopie der Schlussrechnung zuzustellen.

3. Die KESB sei anzuweisen, mir uneingeschränkte Akteneinsicht zu gewähren,

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.

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Mit VGE III 2015 46 vom 28. Mai 2016 hat das Verwaltungsgericht die Be-
schwerde, soweit darauf einzutreten bzw. soweit sie nicht gegenstandslos ge-
worden war, im Sinne der Erwägungen abgewiesen (Prot. S. 1024ff.).

D. In einer Eingabe vom 6. März 2017 an die KESB B.________ beantragte 
A.________ als Sohn und gesetzlicher Erbe von C.________ was folgt:

Der Beschluss Nr. IA/005/32/2014 der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
(KESB) B.________ vom 2. September 2014 sei zu widerrufen und die Schluss-
rechnung und der Schlussbericht seien so zu korrigieren, dass sie/er die Vermö-
gensverhältnisse der Verstorbenen vollständig wiedergeben. Insbesondere sei die 
Forderung gegen die E.________ AG im Betrage von rund Fr. 965'567 in die 
Schlussrechnung bzw. den Schlussbericht aufzunehmen.

E. Mit Eingabe vom 15. März 2018 beschwerte sich A.________ beim Verwal-
tungsgericht, dass sein Begehren vom 6. März 2017 von der KESB B.________ 
noch nicht behandelt worden sei. Dieses Beschwerdeverfahren konnte vom Ver-
waltungsgericht mit Entscheid III 2018 51 vom 4. Mai 2018 als gegenstandslos 
geworden am Protokoll abgeschrieben werden, nachdem die KESB B.________ 
mit Beschluss Nr. IA/012/14/2018 vom 10. April 2018 in Dispositiv-Ziffer 1 was 
folgt festgehalten hatte:

Der Beschluss Nr. IA/005/32/2014 der KESB B.________ vom 02. September 
2014 wird bezüglich Erwägung Ziffer 3.3 berichtigt, indem diese folgendermassen 
ergänzt wird: ‚Gemäss der Todesfallsteuererklärung des Jahres 2013 per Todestag 
von C.________ besteht zudem ein Darlehensguthaben gegenüber der 
E.________ AG in der Höhe von Fr. 955‘557.00, welches in der Buchführung des 
ehemaligen Beistandes nicht ausgewiesen ist.

F. Gegen diesen am 17. April 2018 eingegangenen KESB-Beschluss reichte 
A.________ fristgerecht am 15. Mai 2018 beim Verwaltungsgericht Beschwerde 
ein mit dem folgenden Rechtsbegehren:

Es sei der Beschluss der KESB aufzuheben und die KESB sei anzuweisen, die 
Schlussrechnung über das Vermögen der C.________ zu berichtigen, so dass die 
vollständige Vermögenslage in der Schlussrechnung ersichtlich ist, unter Kosten- 
und Entschädigungsfolgen.

G. Mit Vernehmlassung vom 9. Juli 2018 beantragte die KESB B.________, 
die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolge zulasten des Beschwerdeführers.

Dazu äusserte sich der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 19. Juli 2018.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes 
wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft 
insbesondere die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis (siehe nachfolgend 
Erwägung 2.1ff.), die frist- und formgerechte Geltendmachung des 
Rechtsanspruches sowie die Rechtshängigkeit oder das Vorliegen eines 
rechtskräftigen Entscheides in der gleichen Sache (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a, d, f und 
g Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRP, SRSZ 234.110). Ist eine dieser 
Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid 
(§ 27 Abs. 2 VRP).

1.2 Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung der 
vorliegenden Beschwerdesache ergibt sich aus § 2b Abs. 1 lit. a des kantonalen 
Einführungsgesetzes zum ZGB (EGzZGB, SRSZ 210.100) und ist unbestritten.

1.3 Zur Einreichung eines Rechtsmittels ist nach § 37 Abs. 1 VRP berechtigt, 
wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit 
zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid oder die 
angefochtene Verfügung besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges 
Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides oder der Verfügung 
hat (lit. c). Gefordert wird ein rein prozessuales Rechtsschutzinteresse, wie dem 
gleichen Beschwerdeführer bereits im VGE III 2015 46 vom 28. Mai 2015 in 
Erwägung 2.2.1 dargelegt wurde. Dieses besteht im praktischen Nutzen, den die 
Beschwerde den davon Gebrauch machenden Personen eintragen würde, oder, 
anders gesagt, in der Abwendung eines wirtschaftlichen, ideellen, materiellen 
oder anders gearteten Nachteils, den die angefochtene Verfügung für jene zur 
Folge hätte (vgl. VGE III 2012 20 vom 23.5.2012 Erw. 1.3; VGE III 2011 61 vom 
21.9.2011 Erw. 1.2.2; VGE III 2010 159+160 vom 18.11.2010 Erw. 2.2.1; EGV-
SZ 1983 Nr. 43 Erw. 3; Josef Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im 
Kanton Schwyz, S. 37ff.; F. Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, S. 113ff.; 
EGV-SZ 1975 S. 3ff.). Auf die Frage, ob und inwiefern der Beschwerdeführer ein 
hinreichendes Rechtsschutzinteresse an der vorliegenden Beschwerde vor 
Verwaltungsgericht aufweist oder nicht, ist nachfolgend in den Erwägungen 2.1 - 
2.4 zurückzukommen.

1.4 Zum anwendbaren Verfahrensrecht drängen sich folgende ergänzenden 
Bemerkungen auf. Nach der revidierten Fassung von Art. 54 Abs. 3 SchlT ZGB 
(in Kraft seit 1.1.2011) regeln die Kantone das Verfahren, soweit nicht die 
Schweizerische Zivilprozessordnung anwendbar ist. Nach Art. 1 lit. b ZPO gilt die 
ZPO auch für Anordnungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit. Für Zivilsachen, die 

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von kantonalen Verwaltungsbehörden behandelt werden, ist jedoch die ZPO 
grundsätzlich nicht anwendbar, weshalb in diesen Fällen weiter kantonales 
Verwaltungsverfahrensrecht zur Anwendung kommt, es sei denn, es gehe um 
Bereiche, in denen eine Verwirklichung des materiellen Rechts dringend eine 
einheitliche bundesrechtliche Regelung erfordert. Diesbezüglich hat der 
Bundesgesetzgeber eine punktuelle und rudimentäre Regelung des erst- und 
zweitinstanzlichen Verfahrens im ZGB vorgenommen (vgl. Häfeli, Grundriss zum 
Kindes- und Erwachsenenschutz, 2. Aufl., Bern 2016, Rz. 32.04 f. mit Hinweisen, 
u.a. auf die Botschaft des Bundesrats zum Erwachsenenschutz, Bundesblatt Nr. 
36 vom 12.9.2006, S. 7088; vgl. Art. 443-449c ZGB, Art. 450-450e ZGB, Art. 450f 
ZGB und Art. 450g ZGB). Im Kanton Schwyz hat der kantonale Gesetzgeber in § 
36a EGzZGB normiert, dass auf das Verfahren vor den Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörden und vor Verwaltungsgericht - unter Vorbehalt 
abweichender Bestimmungen dieses Gesetzes und des Bundesrechts - das 
Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP) anwendbar ist.

1.5 Dem ZGB sind hinsichtlich Widerruf eines KESB-Beschlusses, 
revisionsrechtlichen Fragestellungen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 
sowie Berichtigung keine vom Bundesrecht zwingend einzuhaltenden 
Verfahrensregelungen zu entnehmen (siehe die vorstehend aufgeführten 
Bestimmungen des ZGB).

1.5.1  Demnach kommt hinsichtlich Widerruf grundsätzlich § 34 VRP zur 
Anwendung. Nach § 34 Abs. 1 VRP können Verfügungen auf Gesuch einer Par-
tei oder von Amtes wegen von der erlassenden Behörde oder der Aufsichts-
behörde ausserhalb eines Revisionsverfahrens abgeändert oder aufgehoben 
werden, wenn sich die Verhältnisse geändert haben oder erhebliche öffentliche 
Interessen es erfordern und dabei der Grundsatz von Treu und Glauben nicht 
verletzt wird. Die Behörde ist nicht verpflichtet, auf das Wiedererwägungsgesuch 
einzutreten (§ 34 Abs. 2 VRP).

1.5.2  In der VRP werden die Revisionsgründe in § 61 VRP geregelt. Darnach 
zieht eine Behörde ihre rechtskräftige Verfügung oder ihren rechtskräftigen Ent-
scheid auf Begehren einer Partei in Revision, wenn:

- die Verfügung oder der Entscheid durch eine strafbare Handlung beeinflusst 
wurde (§ 61 lit. a VRP);

- die Partei nachträglich neue erhebliche Tatsachen oder Beweismittel vorbringt, 
die sie früher trotz zumutbarer Sorgfalt nicht vorbringen konnte (§ 61 lit. b VRP),

- die Behörde wesentliche Verfahrensvorschriften verletzt hat, welche die dadurch 
benachteiligte Partei nicht rechtzeitig geltend machen konnte (§ 61 lit. c VRP)

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- die Behörde erhebliche Tatsachen, die sich aus den Akten ergeben, versehent-
lich nicht berücksichtigt hat (§ 61 lit. d VRP).

Das Revisionsbegehren ist innert 90 Tagen seit Feststellung des 
Revisionsgrundes, spätestens innert zehn Jahren seit Erlass der Verfügung oder 
des Entscheides, bei der Behörde einzureichen, welche die mit dem 
Revisionsbegehren angefochtene Verfügung oder den Entscheid getroffen hat (§ 
62 VRP).

1.5.3  Für die Frage einer (allfälligen) Berichtigung verweist § 4 Abs. 1 VRP auf 
die Bestimmungen des Justizgesetzes (JG, SRSZ 231.110). Nach § 166 JG 
werden offenkundige Versehen, wie Schreibfehler, Rechnungsirrtümer und irrige 
Be-zeichnung der Parteien, vom Gerichtsschreiber im Einverständnis mit dem 
Präsidenten und unter Mitteilung an die Parteien berichtigt.

2.1 Mit seinem Begehren vom 6. März 2017 forderte der Beschwerdeführer von 
der Vorinstanz sinngemäss, dass der KESB-Beschluss Nr. IA/005/32/2014 vom 
2. September 2014 zu widerrufen und namentlich eine Forderung gegen die 
E.________ AG im Betrage von nicht ganz einer Million in die Schlussrechnung 
aufzunehmen sei. Dies wurde damit begründet, dass die Erblasserin im Rahmen 
der Repatriierung von Trust-Vermögenswerten (aus F.________) ein Guthaben 
von rund einer Million gegen die E.________ AG erworben habe, wobei dieses 
Guthaben in den Wertschriftenverzeichnissen zu den Steuererklärungen 2012 
und 2013 deklariert worden sei.

2.2 Im Dispositiv des angefochtenen Beschlusses vom 10. April 2018 hat die 
Vorinstanz festgehalten, dass gemäss der Todesfallsteuererklärung des Jahres 
2013 per Todestag der Mutter des Beschwerdeführers ein (in der Buchhaltung 
des damaligen Beistandes nicht ausgewiesenes) Darlehensguthaben gegenüber 
der E.________ AG in der Höhe von Fr. 955'557.-- bestand und dass 
diesbezüglich die Angaben im zugrundeliegenden Genehmigungsbeschluss vom 
2. September 2014 berichtigt werden.

2.3 Mithin hat die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer geforderte 
Berücksichtigung einer Darlehensforderung im angefochtenen Beschluss 
anerkannt und im Dispositiv umgesetzt. Soweit mit der vorliegenden Beschwerde 
erneut eine nachträgliche Berücksichtigung dieser Darlehensforderung in der 
Schlussrechnung bzw. eine andere Darstellungsform beantragt wird, fehlt es an 
einem hinreichenden Rechtsschutzinteresse, nachdem die Vorinstanz das 
Anliegen des Beschwerdeführers, diese Darlehensforderung in die 
Schlussrechnung aufzunehmen, mit dem erwähnten Dispositiv ausreichend 
berücksichtigt hat. Anzufügen ist, dass die ursprüngliche Nichtberücksichtigung 

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dieser Darlehensforderung, welche aus einer komplexen Repatriierung von in 
ausländischen Trusts platzierten Vermögenswerten basiert, grundsätzlich darauf 
zurückzuführen ist, dass der Vorinstanz im Zeitpunkt der Genehmigung der 
Schlussrechnung die betreffende Steuererklärung, welche von einem als 
Erbschaftsverwalter eingesetzten Rechtsanwalt erstellt wurde, nicht vorlag, wie in 
der Vernehmlassung (Ziff. 2.2) nachvollziehbar ausgeführt wurde.

2.4 Aus diesen Gründen ist auf die vorliegende Beschwerde, soweit sie die 
Erfassung der erwähnten Darlehensforderung gegenüber der E.________ AG 
betrifft, zusammenfassend nicht einzutreten.

3.1 Soweit der Beschwerdeführer die nachträgliche Erfassung von weiteren 
Positionen in der von der Vorinstanz am 2. September 2014 genehmigten 
Schlussrechnung beantragt, handelt es sich gemäss den Ausführungen in der 
Beschwerde (S. 2 oben) um den Saldo eines bestimmten Kontos bei der 
K.________ (Bank) und Guthaben der Mutter des Beschwerdeführers in den 
Erneuerungsfonds, welche das Stockwerkeigentum betreffen. Konkret geht es 
um einen Saldo von Fr. 533.-- beim K.________-Konto ________ sowie um 
Anteile an Erneuerungsfonds im Betrage von Fr. 25'999.-- (StWEG G.________) 
und von Fr. 7'678.-- (StWEG L.________).

3.2 Was die in der Schlussrechnung nicht erfassten, in den beiden erwähnten 
Erneuerungsfonds angesparten Guthaben der Mutter des Beschwerdeführers 
anbelangt, verhält es sich so, dass diese Erneuerungsfonds nicht vom damaligen 
Beistand verwaltet wurden, sondern vom Verwalter, welcher von den jeweiligen 
Stockwerkeigentümergemeinschaften eingesetzt wurde. Bei dieser Sachlage 
könnte - soweit überhaupt ein Revisionsgrund gegeben wäre (siehe nachfolgend 
Erw. 3.3) - auch ohne weiteres argumentiert werden, es sei nicht zu 
beanstanden, dass der damalige Beistand die betreffenden Anteile an den 
beiden Erneuerungsfonds, welche offenkundig ausschliesslich der Erneuerung 
bzw. Werterhaltung des Stockwerkeigentums dienten (und deswegen nicht frei 
bzw. nicht für andere Zwecke verfügbar waren), in seiner Schlussrechnung nicht 
als "pro memoria"-Positionen aufgeführt hat. Diese Thematik braucht indessen 
nicht abschliessend behandelt zu werden, weil diesbezüglich ein Revisionsgrund 
ausscheidet, wie nachfolgend dargelegt wird.

3.3 Die damalige Genehmigung der Schlussrechnung des Beistandes (ohne 
Auflistung der Anteile am Erneuerungsfonds) wurde dem vom Erbschaftsamt 
eingesetzten Vertreter aller Erben zur Kenntnis gebracht, ohne dass dieser 
Erbenvertreter eine diesbezügliche Korrektur der genehmigten Schlussrechnung 
beantragt hat. Somit müssen es sich die Erben der Verstorbenen grundsätzlich 

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anrechnen lassen, dass damals gegen die unterlassene Auflistung der 
Erneuerungsfondsanteile in der Schlussrechnung nicht remonstriert wurde, 
obwohl das jeweilige Stockwerkeigentum (Eigentumswohnungen) in der 
Schlussrechnung namentlich (mit dem jeweiligen Steuerwert) aufgeführt wurden. 
Auf diesen Aspekt der konkludenten Zustimmung des Vertreters der Erben und 
des Willensvollstreckers zur Genehmigung der damaligen Schlussrechnung 
wurde notabene bereits im VGE III 2015 46 vom 28. Mai 2015 (Erwägung 4 in 
fine) hingewiesen.

Ein Revisionsgrund im Sinne von § 61 lit. b VRP liegt deshalb nicht vor, weil die 
Erben bei zumutbarer Sorgfalt das Fehlen der Erneuerungsfondsanteile in der 
Schlussrechnung hätten bemerken können. Der Beschwerdeführer hat auch 
nicht substantiiert dargelegt, dass ein Revisionsgrund im Sinne von § 61 lit. c  
oder lit. d VRP vorliegen sollte und dass die in § 62 VRP enthaltene 
Revisionsfrist von 90 Tagen seit Feststellung des Revisionsgrundes eingehalten 
wurde. Dies ist nach der Aktenlage auch nicht ersichtlich. Der rechtskundige 
Beschwerdeführer musste nach Kenntnisnahme der Schlussrechnung (welche 
spätestens auf den Erhalt der vorinstanzlichen Vernehmlassung vom 23.4.2015 
im Verfahren III 2015 46 zu datieren ist, vgl. VGE III 2015 46 vom 28.5.2015 Erw. 
2.2.5) bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit bemerken, dass hinsichtlich der 
Eigentumswohnungen keine Anteile an den jeweiligen Erneuerungsfonds 
aufgeführt wurden. Das vor Gericht vorliegende Revisionsbegehren, wonach 
diese Erneuerungsfondsanteile nachträglich in die Schlussrechnung 
aufzunehmen seien, erfolgt offenkundig zu spät. Abgesehen davon wurde bereits 
darauf hingewiesen, dass es nachvollziehbar ist, weshalb der Beistand die 
Erneuerungsfondsanteile nicht aufführte (vgl. oben Erw. 3.2). Deswegen kann 
auch nicht von einer Berichtigung eines offenkundigen Versehens im Sinne von § 
166 JG (i.V.m. § 4 VRP) gesprochen werden.

4. Analoges gilt auch für den in der Schlussrechnung nicht erwähnten Saldo 
von Fr. 533.-- für ein K.________-Konto. Der Vertreter der Erben hätte die 
unterlassene Auflistung dieses Betrages in der Schlussrechnung durch einen 
Vergleich mit der betreffenden Steuererklärung bemerken und entsprechend 
reagieren können. Weshalb dies unterblieb (beispielsweise weil es sich um einen 
Bagatellbetrag handelte in Anbetracht eines Vermögens von über 4 Mio. 
Franken) kann hier offen bleiben. Fakt ist, dass in diesem Zusammenhang ein 
Revisionsgrund im Sinne von § 61 VRP weder ersichtlich ist, noch substantiiert 
vorgebracht wurde, geschweige denn die Einhaltung der 90-tägigen 
Revisionsfrist im Sinne von § 62 VRP nachvollziehbar dargelegt wurde. Sodann 
scheitert eine Anwendung von § 34 Abs. 1 VRP daran, dass die entsprechenden 

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Voraussetzungen fehlen. Weder verlangen erhebliche öffentliche Interessen die 
vom Beschwerdeführer gewünschte Korrektur, noch ist ersichtlich, dass mit der 
vom Beschwerdeführer gewünschten Korrektur der Grundsatz von Treu und 
Glauben nicht verletzt würde. Zu betonen ist, dass Rechtssicherheitsgründe 
gegen die Annahme sprechen, dass eine einmal genehmigte Schlussrechnung 
wegen eines Bagatellbetrages noch Jahre später in Frage gestellt werden 
könnte. Wollte man anders entscheiden, würde der Rechtssicherheit zu wenig 
Rechnung getragen.

5. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde - soweit darauf 
einzutreten ist - als unbegründet, weshalb sie abgewiesen wird. Nach dem 
Gesagten hat es mit der von der Vorinstanz im Dispositiv des angefochtenen 
Beschlusses enthaltenen Korrektur der ursprünglichen Schlussrechnung, welche 
eine vom damaligen Beistand in seiner Buchführung nicht enthaltene, aus der 
Repatriierung von Trust-Vermögenswerten stammende Darlehensforderung 
gegen die E.________ AG betrifft, sein Bewenden. 

6. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten dem 
unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt. Eine Parteientschädigung fällt 
ausser Betracht.

7.1 Der Entscheid der letztinstanzlichen kantonalen Gerichtsinstanz kann 
gemäss Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG beim Bundesgericht mittels Beschwerde 
in Zivilsachen angefochten werden. In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist 
die Beschwerde in Zivilsachen nur zulässig, wenn der Streitwert mindestens Fr. 
30'000.-- beträgt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) oder wenn sich eine Rechtsfrage von 
grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Sind diese 
Voraussetzungen nicht erfüllt, steht nur der Weg der subsidiären 
Verfassungsbeschwerde offen (Art. 113 BGG). 

7.2 Im vorliegenden Fall ist davon auszugehen, dass der Streitwert den 
Schwellenwert von Fr. 30'000.-- nicht erreicht, denn selbst wenn nach der 
Argumentation des Beschwerdeführers die Anteile der Erblasserin an den 
Erneuerungsfonds der betreffenden Stockwerkeigentümergemeinschaften 
nachträglich in die Schlussrechnung aufzunehmen wären, bliebe es dabei, dass 
diese Guthaben (ungeachtet der Ausgestaltung der Schlussrechnung) für die 
Erneuerung dieser Eigentumswohnungen zweckgebunden und von den Erben 
für andere Zwecke nicht verwendbar sind. Sodann kann im vorliegenden Kontext 
nicht von einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung gesprochen werden, 
zumal die in Frage stehenden Positionen (Anteile an Erneuerungsfonds/ Saldo 
von Fr. 533.--) in Relation zum Nachlassvermögen von über 4 Millionen (bzw. 

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von rund 5 Millionen unter Einbezug der vorinstanzlichen Korrektur hinsichtlich 
der Darlehensforderung) offenkundig von untergeordneter Bedeutung sind. Um 
allen Eventualitäten gerecht zu werden, wird dieser Entscheid dennoch mit einer 
Rechtsmittelbelehrung versehen. Daraus kann der Beschwerdeführer im Falle 
eines Weiterzuges indes grundsätzlich nichts zu seinen Gunsten herleiten.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägun-
gen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss von Fr. 900.-- bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG; 
siehe aber auch Erwägung 7.1f.).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 27. Juli 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 2. August 2018

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III