# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6010be31-c897-5cf2-b929-441da31bbc8d
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-21
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 21.08.2025 BZ 2025 66
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BZ-2025-66_2025-08-21.pdf

## Full Text

20250715_151726_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung BZ 2025 66

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Urteil vom 21. August 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ GmbH,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Zug, 
vertreten durch Kantonale Steuerverwaltung Zug, 
Gesuchsgegnerin,

betreffend

Konkurseröffnung in der Betreibung Nr. C.________ des Betreibungsamtes Zug
(Beschwerde gegen den Entscheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug vom 27. Mai 2025)

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Sachverhalt

1. Mit Entscheid vom 27. Mai 2025 eröffnete die Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug 
auf Begehren des Kantons Zug, vertreten durch die Kantonale Steuerverwaltung (nachfol-
gend: Beschwerdegegner), in der Betreibung Nr. C.________ des Betreibungsamtes Zug 
über die A.________ GmbH (nachfolgend: Beschwerdeführerin) den Konkurs (Forderungsbe-
trag inkl. Zinsen und Kosten: CHF 7'157.75). Zur Begründung hielt die Einzelrichterin im We-
sentlichen fest, die Parteien seien auf den 27. Mai 2025, 09.00 Uhr, zur Konkursverhandlung 
vorgeladen worden, aber nicht erschienen. Die Beschwerdeführerin habe auch sonst nichts 
von sich hören lassen, weshalb der Entscheid auf Grundlage der Akten zu fällen sei. Die Be-
schwerdeführerin sei als Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Handelsregister eingetra-
gen und unterliege daher der Konkursbetreibung. Im vorliegenden Verfahren seien die Vor-
aussetzungen für die Konkurseröffnung erfüllt, weshalb über die Beschwerdeführerin gestützt 
auf Art. 171 f. SchKG und Art. 251 ZPO der Konkurs zu eröffnen sei (act. 1/1; Verfahren EK 
2025 224).

2. Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 3. Juni 2025 Be-
schwerde beim Obergericht Zug und stellte folgende Anträge (act. 1):

1. Die Eröffnung des Konkurses über die Beschwerdeführerin vom 27. Mai 2025 (Geschäftsnummer 
EK 2025 224) durch das Kantonsgericht Zug sei mit sofortiger Wirkung aufzuheben und es sei die 
Beschwerdeführerin in die Verfügung über ihre Aktiven wiedereinzusetzen. 

2. Der Beschwerde sei superprovisorisch die aufschiebende Wirkung zu gewähren unter Mitteilung 
an das zuständige Konkursamt und das Handelsregisteramt Zug. 

3. Mit Verfügung vom 4. Juni 2025 erkannte der Abteilungspräsident der Beschwerde aufschie-
bende Wirkung zu (act. 2). 

4. In der Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2025 beantragte der Beschwerdegegner, die Be-
schwerde sei gutzuheissen, unter ausschliesslicher Kostenfolge zu Lasten der Beschwerde-
führerin (act. 5). 

5. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung (act. 4). 

Erwägungen

1. Die Voraussetzungen zur Konkurseröffnung waren im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Ent-
scheids erfüllt. Es lagen damals keine Konkurshinderungsgründe vor, weder in formell- noch 
in materiellrechtlicher Hinsicht (Art. 172 ff. SchKG). Namentlich war in jenem Zeitpunkt die 
Schuld inkl. Zinsen und Kosten weder getilgt noch gestundet (Art. 172 Ziff. 3 SchKG). Die 
Vorinstanz war daher verpflichtet, dem Konkursbegehren ohne Weiteres stattzugeben und 
über das in der Schweiz gelegene Vermögen der Beschwerdeführerin den Konkurs zu eröff-
nen.

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2. Nach Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurseröffnung aufheben, 
wenn der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, 
dass inzwischen die Schuld, einschliesslich der Zinsen und Kosten, getilgt ist (Ziff. 1), der 
geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhanden des Gläubigers hinterlegt ist 
(Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durchführung des Konkurses verzichtet (Ziff. 3). 

Bei der 10-tägigen Rechtsmittelfrist von Art. 174 Abs. 1 SchKG handelt es sich um eine ge-
setzliche Frist. Die Konkursaufhebungsgründe gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1-3 SchKG sind 
daher nur zu berücksichtigen, wenn sie sich innert der Rechtsmittelfrist verwirklicht haben 
und urkundlich nachgewiesen werden. Ferner muss innert der Rechtsmittelfrist die Zahlungs-
fähigkeit glaubhaft gemacht werden. Es ist nicht statthaft, die Frist zur Beibringung der 
gehörigen Unterlagen zu verlängern (vgl. BGE 139 III 491 E. 4; Urteil des Bundesgerichts 
5A_977/2022 vom 28. Februar 2023 E. 2.1.2).

3. Die Beschwerdeführerin wies mittels Kopie der Bewegungsdetails im E-Banking nach, dass 
sie am 11. April 2025, mithin am Tag des Eingangs des Konkursbegehrens des Beschwer-
degegners beim Kantonsgericht Zug (vgl. Vi act. 1), einen Betrag von CHF 6'904.75 an den 
Beschwerdegegner überwiesen hat (vgl. act. 1/3). Weiter hinterlegte sie am 3. Juni 2025 – 
innerhalb der zehntägigen Rechtsmittelfrist – bei der Gerichtskasse einen Betrag von 
CHF 500.00 zugunsten des Beschwerdegegners (act. 1/7). Die Forderung des Beschwerde-
gegners inkl. Zinsen und Kosten von CHF 7'157.75 ist somit gedeckt und die in Art. 174 
Abs. 2 Ziff. 1 und Ziff. 2 SchKG erwähnten Konkursaufhebungsgründe sind gegeben. 

Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie habe die gesamte Forderung – inklusive 
aller ihr bekannten Kosten zum Zeitpunkt der Zahlung – bereits vor der Konkurseröffnung 
und bevor sie überhaupt gewusst habe, dass ein Gesuch um Eröffnung des Konkurses ge-
stellt worden sei, beglichen, ist zu bemerken, dass das Gesuch des Beschwerdegegners 
um Eröffnung des Konkurses vom 8. April 2025 datiert und am 11. April 2025 beim Kantons-
gericht Zug einging (vgl. Vi act. 1). Die Rechtshängigkeit des Konkurseröffnungsverfahrens 
war somit am 11. April 2025, als die Zahlung im Betrag von CHF 6'904.75 erfolgte, bereits 
eingetreten und die Beschwerdeführerin schuldete auch die Kosten dieses Verfahrens, selbst 
wenn sie davon noch keine Kenntnis hatte. Gemäss Art. 172 Ziff. 3 SchKG muss die Schuld, 
Zinsen und Kosten inbegriffen [Hervorhebung hinzugefügt], bis zur Konkursverhandlung ge-
tilgt sein, damit das erstinstanzliche Konkursgericht das Konkursbegehren abweisen kann. 
Demnach ist eine vollständige Begleichung der Schuld inkl. Zinsen und Kosten vor Konkurs-
eröffnung nicht nachgewiesen. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass sie die Vorla-
dung zur Konkursverhandlung erhalten hat (vgl. act. 1 Rz 11). Entsprechend hätte sie das 
Konkursgericht rechtzeitig über die Zahlung von CHF 6'904.75 informieren und den noch of-
fenen Betrag von CHF 253.00 begleichen können. Im Folgenden bleibt daher zu prüfen, ob 
die Beschwerdeführerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft gemacht hat. 

4. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache dann, wenn für ihr Vorhandensein gewisse Elemente 
sprechen, selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht ver-
wirklicht haben könnte. Im Hinblick auf die Aufhebung der Konkurseröffnung bedeutet dies, 
dass die Zahlungsfähigkeit des Schuldners wahrscheinlicher sein muss als seine Zahlungs-
unfähigkeit. In diesem Bereich dürfen keine zu strengen Anforderungen gestellt werden, ins-
besondere wenn die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des schuldnerischen Unternehmens 

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nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann. Es liegt am Schuldner, Beweismittel vor-
zulegen, die geeignet sind, seine Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. Der 
Schuldner muss namentlich nachweisen, dass gegen ihn kein Konkursbegehren in einer 
ordentlichen Konkurs- oder in einer Wechselbetreibung hängig ist und dass keine weiteren 
vollstreckbaren Betreibungen vorliegen. Wichtigstes bzw. unerlässliches Dokument zum 
Glaubhaftmachen der Zahlungsfähigkeit ist der Auszug aus dem Betreibungsregister; vorzu-
legen ist ein Betreibungsregisterauszug mindestens der letzten drei Jahre. Zahlungsfähigkeit 
bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel zur Begleichung der fälligen Schulden vorhanden 
sind. Grundsätzlich als zahlungsunfähig erweist sich ein Schuldner, der beispielsweise Kon-
kursandrohungen anhäufen lässt, systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere 
Beträge nicht bezahlt. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den Schuldner 
noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen, ausser wenn keine wesentlichen Anhaltspunkte 
für eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu erkennen sind und er auf unabsehbare 
Zeit als illiquid erscheint. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund 
der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten gewonnenen Gesamteindruck. Dabei sind 
auch Betreibungen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde, im Rahmen der Gesamt-
betrachtung der Zahlungsgewohnheiten zu berücksichtigen. Der Schuldner ist daher 
grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungsregister nicht als erledigt aufgeführten Forde-
rung Stellung zu nehmen und behauptete Zahlungsvereinbarungen und geleistete Raten zu 
belegen (Urteile des Bundesgerichts 5A_353/2022 vom 31. August 2022 E. 2.3 und 2.5.2 
und 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 und 3.3, je mit Hinweisen). Bei der 
Beurteilung der Zahlungsfähigkeit kommt dem Richter ein weiter Ermessensspielraum zu 
(vgl. Giroud/ Theus Simoni, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 26).

5. Zur Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ist Folgendes festzuhalten:

5.1 Gemäss dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Betreibungsregisterauszug des Be-
treibungsamtes Zug vom 30. Mai 2025 (act. 1/11) wurden gegen sie – nebst der Betreibung 
des Beschwerdegegners, die zur Konkurseröffnung geführt hat und mittlerweile durch Zah-
lung des geschuldeten Betrags erledigt ist – seit April 2023 24 Betreibungen über insgesamt 
CHF 102'862.29 angehoben. Davon sind 6 Betreibungen über CHF 48'661.29 durch Zahlung 
an das Betreibungsamt bzw. an Gläubiger und weitere 6 Betreibungen über CHF 14'694.65 
durch Befriedigung nach Verwertung erledigt. Die verbleibenden 12 Betreibungen über 
CHF 39'506.35 befinden sich im Stadium der Konkursandrohung. Bei der Betreibung 
Nr. D.________ der Stiftung Auffangeinrichtung BVG hat die Beschwerdeführerin mittels Lis-
te der aktuell offenen Betreibungen vom 28. Februar 2025 den Nachweis erbracht, dass die 
Betreibungsforderung nicht mehr CHF 8'308.98, sondern nur noch CHF 1'849.23 beträgt (vgl. 
act. 1/12). Damit reduzieren sich die offenen Betreibungsforderungen auf CHF 33'046.60.  

5.2 Die Beschwerdeführerin verfügt über ein Geschäftskonto mit einem positiven Saldo von 
CHF 10'065.59, wobei aus dem eingereichten E-Banking-Beleg nicht hervorgeht, per wann 
dieser Saldo resultierte (act. 1/15). Weitere flüssige Mittel will die Beschwerdeführerin – wie 
sie bereits im Beschwerdeverfahren gegen die erste Konkurseröffnung ankündigte (BZ 2025 
30 E. 5.2) – mit dem Verkauf ihres geleasten Geschäftsfahrzeuges generieren. Gemäss 
Kaufangebot der E.________ GmbH vom 10. März 2025 beträgt der Verkaufswert des Lea-
singfahrzeugs CHF 9'022.35 (act. 1/14). Nach Angaben der Beschwerdeführerin in der Be-
schwerdeschrift werde der Verkauf des Fahrzeuges im Monat Juni 2025 erfolgen, wenn die-

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ser Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt werde (vgl. act. 1 Rz 26). Folglich müsste 
das Geschäftsauto inzwischen verkauft sein, womit der Beschwerdeführerin weitere liquide 
Mittel von CHF 9'022.35 zur Verfügung stünden. Da diese Mittel noch nicht ausreichen, um 
die offenen Betreibungsforderungen zu decken, liegt eine schriftliche Erklärung des einzigen 
Gesellschafters und Geschäftsführers der Beschwerdeführerin, F.________, vom 3. Juni 
2025 vor, wonach er garantiere, dass alle offenen Betreibungen der Beschwerdeführerin 
spätestens innert 3 Wochen ab Unterzeichnung des Dokuments getilgt werden (act. 1/13). 
Allerdings gab F.________ bereits am 10. März 2025 im Beschwerdeverfahren BZ 2025 30 
eine schriftliche Erklärung ab, wonach er bei einer Gutheissung der Beschwerde gegen die 
Konkurseröffnung CHF 75'000.00 in die Gesellschaft einschiessen würde, womit alle offenen 
Betreibungen vollständig gedeckt werden könnten. Um diese Erklärung zu unterstreichen, 
reichte die Beschwerdeführerin damals einen (allerdings undatierten) Auszug des Privatkon-
tos von F.________ mit einem verfügbaren Betrag von CHF 77'247.97 ein (vgl. BZ 2025 30 
E. 5.2). Diese im März 2025 versprochenen Zahlungen sind offensichtlich nicht erfolgt, an-
sonsten nicht erneut der Konkurs über die Beschwerdeführerin eröffnet worden wäre. Die 
Beschwerdeführerin wäre daher gut beraten, die offenen Betreibungen wie angekündigt 
diesmal vollständig zu tilgen, zumal beim Kantonsgericht Zug bereits ein neues Konkursver-
fahren hängig ist (vgl. EK 2025 498). 

5.3 Den Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist weiter zu entnehmen, dass die Beschwerde-
führerin zwischen März und Mai 2025 einen durchschnittlichen Umsatz von CHF 36'577.40 
erzielte (vgl. act. 1 Rz 20, act. 1/8). Dem stehen nach den Berechnungen des Geschäftsfüh-
rers der Beschwerdeführerin durchschnittlich monatliche Kosten von CHF 27'387.50 gegenü-
ber. Offene Debitoren bestehen gemäss Angaben des Geschäftsführers keine (vgl. act. 1 Rz 
21, act. 1/9). Gestützt auf diese Angaben erzielt die Beschwerdeführerin einen Gewinn von 
durchschnittlich CHF 9'189.90 pro Monat (vgl. act. 1 Rz 22). Mit diesem könnte sie nach Be-
zahlung der offenen Betreibungen, bei denen es sich mehrheitlich um öffentlich-rechtliche 
Forderungen handelt, die erst seit 1. Januar 2025 zur Eröffnung eines Konkursverfahrens 
führen können, ihren laufenden Verpflichtungen pünktlich nachkommen. 

5.4 Zusammenfassend kann bei der Beschwerdeführerin zum jetzigen Zeitpunkt (noch) nicht von 
einer nicht mehr abzuwendenden Illiquidität gesprochen werden. Immerhin erwirtschaftet sie 
mit ihrer Geschäftstätigkeit offenbar einen Gewinn. Damit erscheint einstweilen glaubhaft, 
dass sie ihre Altlasten abtragen und ihren aktuell dringendsten Verpflichtungen nachkommen 
kann. Es rechtfertigt sich daher, die Zahlungsfähigkeit im heutigen Zeitpunkt gerade noch als 
glaubhaft zu erachten und von der Wahrscheinlichkeit der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit 
der Beschwerdeführerin auszugehen, weshalb sie nach dem Gesagten als zahlungsfähig im 
Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG gilt. Die finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin 
erscheinen allerdings knapp und die Beschwerdeführerin muss sich darüber im Klaren sein, 
dass weitere Konkurseröffnungen die Beurteilung so verändern könnten, dass eine zukünfti-
ge Beschwerde dannzumal nur wenig Aussicht auf Erfolg hätte.  

6. Die Voraussetzungen, unter denen die II. Beschwerdeabteilung im Rechtsmittelverfahren die 
Konkurseröffnung aufheben kann, sind im vorliegenden Fall knapp erfüllt. Die Beschwerde 
erweist sich als begründet. Sie ist daher gutzuheissen und das Konkursdekret ist aufzuhe-
ben. 

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7. Trotz dieses Ausgangs des Beschwerdeverfahrens hat die Beschwerdeführerin die Kosten 
des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens zu tragen. Wie erwähnt, erging das Konkurs-
dekret damals zu Recht. Die Beschwerdeführerin hat die Voraussetzungen für dessen Auf-
hebung erst im Nachhinein geschaffen. Sie hat damit das Beschwerdeverfahren verursacht, 
weshalb sie auch für diese Kosten einzustehen hat (Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO). Hingegen hat 
sie den Beschwerdegegner schon mangels eines Antrags nicht zu entschädigen. 

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Urteilsspruch

1. In Gutheissung der Beschwerde wird Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids der Einzelrichterin 
am Kantonsgericht Zug vom 27. Mai 2025 aufgehoben und das Konkursbegehren des Be-
schwerdegegners wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtskasse wird angewiesen, vom hinterlegten Betrag von CHF 500.00 einen Anteil 
von CHF 253.00 an den Beschwerdegegner auszuzahlen. 

3. Der Beschwerdeführerin wird für das Beschwerdeverfahren eine Entscheidgebühr von 
CHF 750.00 auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1'800.00 
verrechnet. Der Restbetrag von CHF 1'050.00 wird zusammen mit dem zu viel hinterlegten 
Betrag von CHF 247.00 an das Konkursamt Zug überwiesen, das den sich nach Abzug 
seiner eigenen aufgelaufenen Kosten ergebenden Saldo der Beschwerdeführerin zurück-
zuerstatten hat. 

4. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich 
begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Be-
weismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ein-
zureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende 
Wirkung.

5. Mitteilung an:
- Parteien
- Kantonsgericht Zug, Einzelrichterin (EK 2025 224)
- Konkursamt Zug
- Handelsregisteramt Zug (im Dispositiv)
- Amt für Grundbuch und Geoinformation des Kantons Zug (im Dispositiv)
- Betreibungsamt Zug (im Dispositiv)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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