# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 24dd9bce-9e2f-562c-ab13-8b6ec50c46fb
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PQ250029-O1
**Docket/Reference:** PQ250029-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PQ250029-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PQ250029-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw L. Kappeler

Beschluss und Urteil vom 27. Juni 2025

in Sachen

A._____, 

Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____,

B._____, 

Beschwerdegegnerin

gegen

sowie

C._____,  

Verfahrensbeteiligte

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, 

- 2 -

betreffend Vorsorgliche Bestätigung der superprovisorischen Sistierung des 

Besuchsrechtes und Einschränkung der elterlichen Sorge nach Art. 308 

Abs. 3 ZGB sowie Anordnung eines Gutachtens in der Beistandschaft 

Beschwerde gegen ein Urteil der Kammer II des Bezirksrates Zürich vom 8. 

Mai 2025; VO.2025.24 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt 

Zürich)

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Erwägungen:

I.

1.   C._____, geboren tt.mm.2015, ist das gemeinsame Kind der unverheirateten 

und getrennt lebenden Eltern, B._____ (nachfolgend Mutter oder Beschwerdegeg-

nerin) und A._____ (nachfolgend Vater oder Beschwerdeführer). C._____ stand bis 

vor Kurzem unter der uneingeschränkten gemeinsamen elterlichen Sorge der El-

tern (KESB act. 2/5). Sie lebt bei der Mutter in Zürich. 

2.   Nach einem Besuch beim Vater im März 2019 behielt der Beschwerdeführer 

die  Tochter  bei  sich  in  Deutschland.  Im  Rahmen  eines  Rückführungsverfahrens 

wurde  C._____  zur  Beschwerdegegnerin  nach  Zürich  zurückverbracht  (KESB 

act. 129/5, 129/7 und 129/11). Daraufhin errichtete die Kindes- und Erwachsenen-

schutzbehörde Stadt Zürich für C._____ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 

und 2 ZGB mit dem Zweck, die Eltern bei der Umsetzung des Besuchsrechts zu 

unterstützen (KESB act. 30, act. 134).

3.   Die Parteien blieben sich weiterhin unter anderem über die Ausgestaltung des 

Besuchsrechts  des  Beschwerdeführers  uneinig.  Mit  Urteil  der  I.  Zivilkammer  des 

Obergerichts des Kantons Zürich wurde er zu nachfolgendem Besuchsrecht ab 1. 

Februar 2022 berechtigt erklärt:

-

In Jahren mit gerader Jahreszahl ab Gründonnerstag nach Schulschluss bis Os-

termontag 19 Uhr;  

- 

in Jahren mit ungerader Jahreszahl ab Freitag vor Pfingsten nach Schulschluss 

bis Pfingstmontag 19 Uhr; 

- 

jedes Jahr über Auffahrt von Mittwoch nach Schulschluss bis Sonntag 19 Uhr; 

- 

jedes Jahr am Sechseläuten von Freitag nach Schulschluss bis Montag 19 Uhr;

- 

jedes Jahr mit gerader Jahreszahl am Knabenschiessen von Freitag nach Schul-

schluss bis Montag 19 Uhr; 

- 4 -

- 

jedes  Jahr  in  der  zweiten  Jahreshälfte  an  zwei  Wochenenden,  die  je  um  einen 

Jokertag am Montag oder Freitag verlängert werden; 

- 

jedes  Jahr  an  acht  weiteren  Wochenenden  von  Freitag  nach  Schulschluss  bis 

Sonntagabend 19 Uhr.

Zudem  wurde  der  Beschwerdeführer  berechtigt,  C._____  in  geraden  Jahren 

während sieben Wochen und in ungeraden Jahren während acht Wochen mit sich in die 

Ferien zu nehmen und jede Woche am Mittwoch von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr mit C._____ 

zu skypen oder zu telefonieren, mit Ausnahme derjenigen Mittwoche, welche in die Ferien 

fallen. (KESB act. 249). Die Skype-Kontakte erfuhren mit Urteil des Bezirksrats Zü-

rich  vom  18.  Juli  2024  eine  kleine  Anpassung.  C._____  oder  die  Mutter  wurden 

berechtigt erklärt, den Skype-Termin jederzeit und in Absprache mit dem Vater auf den 

Samstagmorgen in das Zeitfenster von 10.00 bis 12.00 Uhr zu verschieben. Im gleichen 

Entscheid wies der Bezirksrat die Parteien an, an einer KET-Beratung des Marie 

Meierhofer-Instituts (MMI) teilzunehmen (KESB act. 465 Dispositiv-Ziff. III und V).

4.   Mit  E-Mail  vom  12.  November  2024  ersuchte  die  Kinderärztin  von  C._____ 

um  dringende  Überprüfung  und  Anpassung  der  Besuchsregelung,  weil  sie  das 

Kindswohl als massiv gefährdet erachtete (KESB act. 480). Am 15. November 2024 

reichte  der  Notfalldienst  der  Kinder-  und  Jugendpsychiatrie  und  Psychotherapie 

(KJPP) der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) bei der KESB ebenfalls 

eine Gefährdungsmeldung ein und empfahl insbesondere, bei C._____ eine ambu-

lante psychotherapeutische Abklärung vorzunehmen und aufgrund des persistie-

renden  Schulabsentismus  ein  stationsäquivalentes  Home  Treatment,  eventuell 

eine stationäre Psychotherapie, anzuordnen (KESB act. 484). Am 18. November 

2024 beantragte der Beistand, die Besuchsregelung bis auf Weiteres (super-)pro-

visorisch zu sistieren und stattdessen ein begleitetes Besuchsrecht des Beschwer-

deführers von vier Stunden pro Monat vorzusehen, sobald C._____ gesundheitlich 

in der Lage sei, wieder Kontakt zum Vater zu pflegen (KESB act. 486). 

5.   Mit Entscheid vom 25. November 2024 sistierte die KESB das Besuchsrecht 

superprovisorisch, schränkte ebenfalls superprovisorisch die elterliche Sorge des 

Beschwerdeführers bezüglich der psychiatrischen und psychotherapeutischen Be-

handlung von C._____ ein und ernannte Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ als Kin-

 
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desvertreterin (KESB act. 491). Nach Eingang der Stellungnahmen der Kindesver-

treterin und der Parteien sowie nach getrennter Anhörung der Parteien (KESB act. 

515 und 516) und von C._____ (KESB act. 541) bestätigte die KESB mit Zirkulati-

onsbeschluss vom 20. Februar 2025 vorsorglich die angeordneten Massnahmen. 

Ausserdem entschied sie, ein Erziehungsfähigkeitsgutachten bei der Fachstelle für 

zivilrechtliche Gutachten und Beratung der KJPP einzuholen (KESB act. 557 = BR 

act. 2/1).

6.   Der  Beschwerdeführer  erhob  gegen  den  Entscheid  der  KESB  Beschwerde 

beim Bezirksrat Zürich (Vorinstanz, BR act. 1). Er beantragte zusammengefasst, 

es sei das frühere gerichtlich angeordnete Besuchsrecht für die Dauer des Verfah-

rens zu bestätigen, die Einschränkung der elterlichen Sorge sei aufzuheben und es 

sei eine andere Gutachterstelle mit der Durchführung des Erziehungsfähigkeitsgut-

achtens zu beauftragen. Nach Einholen von Stellungnahmen der Parteien und der 

KESB  entschied  der  Bezirksrat  Zürich  mit  Urteil  vom  8.  Mai  2025  wie  folgt  (BR 

act. 18 = act. 4/1 = act. 8 [Aktenexemplar]):

I.

Es wird Vormerk genommen, dass sich vorliegendes Beschwerdeverfahren 

auf Dispositiv-Ziffern 1 (Sistierung Besuchsrecht), 2 (Einschränkung elterli-

che Sorge) und 6 (Gutachterstelle) des Beschlusses Nr. 1122 der Kindes- 

und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich vom 20. Februar 2025 be-

schränkt und folgende Dispositiv-Ziffern des erwähnten Beschlusses somit 

nicht angefochten wurden:

- Dispositiv-Ziff.  3  (Bestätigung  Anordnung  Verfahrensbeistandschaft  nach 

Art. 314abis ZGB)

- Dispositiv-Ziff.  4  (Bestätigung  Rechtsanwältin  lic.  iur.  Y._____  als  Verfah-

rensbeiständin)

- Dispositiv-Ziff.  5  (Anordnung  eines  interventionsorientierten  Erziehungsfä-

higkeitsgutachten samt Fragen)

- Dispositiv-Ziff.  7  (Abweisung  Antrag  auf  Erstellung  eines  kinderpsychiatri-

schen Gutachtens)

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- Dispositiv-Ziff. 8 (Abweisung weiterer Anträge)

- Dispositiv-Ziff.  9  (Gebührenfestsetzung  und  Kostenauflage  sowie  Bewilli-

gung der unentgeltlichen Rechtspflege)

II.

Die  Beschwerde  wird  abgewiesen  und  Dispositiv-Ziff.  1,  2  und  6  des  Be-

schlusses Nr. 1122 der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt 

Zürich vom 20. Februar 2025 werden bestätigt, Dispositiv-Ziff. 2 mit nachfol-

gender Ergänzung (Dispositiv-Ziff. III dieses Urteils).

III.

Die elterliche Sorge von A._____ wird vorsorglich in Bezug auf die psychia-

trische und psychotherapeutische Behandlung von C._____ eingeschränkt 

und es wird B._____ vorsorglich die alleinige elterliche Sorge in Bezug auf 

die  psychiatrische  und  psychotherapeutische  Behandlung  von  C._____ 

übertragen.

IV.  Die  Entscheidgebühr  wird  auf  Fr.  1'200.00  festgesetzt  und  zusammen  mit 

den  -  noch  in  einem  späteren  Entscheid  festzusetzenden  -  Kosten  für  die 

Vertretung des Kindes dem Beschwerdeführer auferlegt, jedoch zufolge der 

ihm  bewilligten  unentgeltlichen  Rechtspflege  einstweilen  auf  die  Gerichts-

kasse genommen.

Der  Beschwerdeführer  wird  darauf  hingewiesen,  dass  eine  Partei,  der  die 

unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, 

sobald  sie  dazu  in  der  Lage  ist.  Der  Anspruch  des  Kantons  verjährt  zehn 

Jahre nach Abschluss des Verfahrens (§ 40 KESR i.V.m. Art. 123 ZPO).

V. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

VI. 

(Rechtsmittel)

VII.  Einem allfälligen Rechtsmittel gegen die Bestätigung der Sistierung des Be-

suchsrechts und der Einschränkung der elterlichen Sorge in Bezug auf die 

psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung von C._____ (Urteils-

dispositiv-Ziff. II und III des vorliegenden Urteils i. V. m. Dispositiv-Ziff. 1 und 

2  des  Beschlusses  Nr.  1122  der  Kindes-  und  Erwachsenenschutzbehörde 

der Stadt Zürich vom 20. Februar 2025) wird die aufschiebende Wirkung ent-

zogen.

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VII.

(Mitteilungen).

7.   Mit Eingabe vom 23. Mai 2025 (Poststempel) reichte der Beschwerdeführer 

bei der Kammer Beschwerde ein mit folgenden Anträgen (act. 2):

1.

Es sei Dispositivziff. II des Urteils des Bezirksrats Zürich vom 8. Mai 2025 

aufzuheben  und  das  mit  Urteil  des  Obergerichts  des  Kantons  Zürich  vom 

1. Februar  2022  (Geschäfts-Nr.  LZ210013-O)  angeordnete  bzw.  mit  Urteil 

des  Bezirksrats 

Zürich 

vom 

18. 

Juli 

2024 

(Geschäfts-Nr. 

VO.2023.56/3.02.02)  angepasste  Besuchsrecht  inkl.  Skype-Kontakten  des 

Beschwerdeführers mit C._____ für die weitere Dauer des Verfahrens zu be-

stätigen.

2.

Eventualiter sei Dispositivziff. II des Urteils des Bezirksrats Zürich vom 8. 

Mai 2025 aufzuheben und es sei das Besuchsrecht des Beschwerdeführers 

für die Dauer des Verfahrens stattdessen wie folgt zu regeln:

2.1.  Es sei umgehend ein begleitetes Besuchsrecht im Umfang von zwei Kon-

takten pro Monat à jeweils 6 Stunden für die Dauer von zwei Monaten an-

zuordnen;

2.2.  Nach Ablauf von zwei Monaten sei das Besuchsrecht inkl. die Skype-Kon-

takte des Beschwerdeführers mit C._____ für die weitere Dauer des Verfah-

rens  gemäss  Urteil  des  Obergerichts  des  Kantons  Zürich  vom  1.  Februar 

2022  (Geschäfts-Nr.  LZ210013-O)  bzw.  Urteil  des  Bezirksrats  Zürich  vom 

18. Juli 2024 (Geschäfts-Nr. VO.2023.56/3.02.02) wieder in Kraft zu setzen.

3.

Es seien die Dispositivziff. II und III des Urteils des Bezirksrats Zürich vom 

8. Mai 2025 aufzuheben und es sei die angeordnete Einschränkung der el-

terlichen Sorge des Beschwerdeführers betreffend die psychiatrischen und 

psychotherapeutischen  Behandlungen  von  C._____  für  die  weitere  Dauer 

des Verfahrens aufzuheben und es sei C._____ wieder unter die uneinge-

schränkte gemeinsame elterliche Sorge des Beschwerdeführers und der Be-

schwerdegegnerin zu stellen.

4. 

Es  sei  das  beantragte  Besuchsrecht  gemäss  Antrag  Ziff.  2  vorstehend  im 

Sinne einer vorsorglichen Massnahme für die Dauer des Beschwerdeverfah-

rens vor dem Obergericht Zürich anzuordnen.

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5. 

Es sei die Dispositivziff. II des Urteils des Bezirksrats Zürich vom 8. Mai 2025 

aufzuheben und es sei eine andere Gutachtensperson als lic. phil. D._____ 

und MMag E._____ bzw. dipl. psych. F._____ der Fachstelle G._____ der 

Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich mit der Durchführung des interven-

tionsorientierten Erziehungsfähigkeitsgutachtens zu beauftragen.

6.

Es seien die Dispositivziff. IV und V des Urteils des Bezirksrats Zürich vom 

8. Mai 2025 aufzuheben, es sei die Entscheidgebühr des vorinstanzlichen 

Beschwerdeverfahrens vor dem Bezirksrat Zürich von CHF 1'200.00 der Be-

schwerdegegnerin aufzuerlegen und es sei dem Beschwerdeführer für das 

vorinstanzliche  Beschwerdeverfahren  eine  angemessene  Parteientschädi-

gung zuzüglich Mehrwertsteuer von 8.1% zulasten der Beschwerdegegnerin 

zuzusprechen.

7. 

Alles  unter  Kosten-  und  Entschädigungsfolgen  zuzüglich  Mehrwertsteuer 

von 8.1% zulasten der Beschwerdegegnerin.

In  prozessualer  Hinsicht  ersucht  der  Beschwerdeführer  um  unentgeltliche 

Rechtspflege,  einschliesslich  unentgeltlicher  Rechtsverbeiständung  (act. 2  S. 3). 

Die Akten des Bezirksrats (act. 9/1-20, zitiert als BR act.) und der KESB (act. 10/1-

568  und  act. 12/563/566/569-572;  zitiert  als  KESB  act.)  wurden  beigezogen.  Da 

sich die Beschwerde sogleich als unbegründet erweist, kann auf Weiterungen ver-

zichtet werden; das Verfahren ist spruchreif.

1.  

II.

1.1.   Gegen Entscheide des Bezirksrats über vorsorgliche Massnahmen kann in-

nert  10  Tagen  seit  der  Mitteilung  bei  der  Kammer  Beschwerde  erhoben  werden 

(vgl. Art. 445 Abs. 3 ZGB). Die Beschwerde ist schriftlich mit Anträgen sowie einer 

Begründung versehen einzureichen (Art. 450 Abs. 3 ZGB). Der Beschwerdeführer 

reichte die Beschwerde frist- und formgerecht ein (act. 2; vgl. BR act. 19/3). Er ist 

als am Verfahren vor Vorinstanz beteiligte und vom angefochtenen Entscheid be-

troffene Person zur Beschwerde legitimiert (Art. 450 Abs. 2 ZGB). Damit steht dem 

Eintreten auf die Beschwerde nichts entgegen.

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1.2.   Mit  der  Beschwerde  können  (neben  Rechtsverweigerung  und  Rechtsverzö-

gerung) eine Rechtsverletzung, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhaltes oder Unangemessenheit des Entscheides gerügt 

werden (Art. 450a Abs. 1 ZGB). Sowohl für das Verfahren vor der KESB wie auch 

vor  den  gerichtlichen  Beschwerdeinstanzen  gilt  die  umfassende  Untersuchungs-

maxime  (Art.  446  ZGB;  BGer  5A_770/2018  vom  6.  März  2019  E.  3.2).  Von  der 

beschwerdeführenden Partei ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid 

als fehlerhaft erachtet wird. Sie muss sich sachbezogen mit den Entscheidgründen 

des angefochtenen Entscheides auseinandersetzen und aufzeigen, inwiefern die 

Vorinstanz  das  Recht  falsch  angewendet  bzw.  den  Sachverhalt  unrichtig  festge-

stellt  haben  soll.  Dies  gilt  auch  im  Bereich  der  Untersuchungsmaxime  (Art.  446 

ZGB, §§ 65 und 67 EG KESR; BGE 141 III 569 E. 2.3.3 und BGE 138 III 374 E. 

4.3.1).  Ansonsten  kann  die  Beschwerdeinstanz  den  angefochtenen  Entscheid  in 

rechtlicher  und  tatsächlicher  Hinsicht  umfassend  überprüfen.  Die  Beschwerdein-

stanz darf sich dabei allerdings primär auf die geltend gemachten Rügen und An-

träge konzentrieren (BSK ZGB I-DROESE, Art. 450a N 5). Das Novenrecht gilt im 

Rahmen  kindesschutzrechtlicher  Verfahren  bis  zum  Beginn  der  Beratungsphase 

(BGE 142 III 413 E. 2.2.6.). 

1.3.   Vorsorgliche Massnahmen im Kindesschutzverfahren müssen verhältnismäs-

sig, d.h. erforderlich und geeignet sein, um dem Kind den notwendigen Schutz zu 

bieten (FamKomm Erwachsenenschutz/STECK, Art. 145 N 11). Die Massnahmen 

müssen ferner dringlich sein. Dies bedeutet, dass zum Schutz des Kindswohls mit 

der  Anordnung  nicht  bis  zum  Endentscheid  abgewartet  werden  kann  bzw.  ohne 

Anordnung geeigneter vorsorglicher Massnahmen dem Kind ein nicht leicht wieder 

gutzumachender  Nachteil  droht.  Diese  Voraussetzungen  müssen  glaubhaft  sein 

(BGE 130 III 321 E. 3.3; BGE 120 II 393 E. 4c; BGer 4A_312/2009 vom 23. Sep-

tember  2009  E.  3.6.1).  Angesichts  der  zeitlich  beschränkten  Dauer  vorsorglicher 

Massnahmen hat keine abschliessende Abklärung der Sachlage zu erfolgen (vgl. 

BSK ZGB I-MARANTA, Art. 445 N 11). Die Hauptsachenprognose ist beim Entscheid 

über vorsorgliche Massnahmen aber vor Augen zu halten.

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2.   Gegenstand der Beschwerde ist zunächst die vorsorgliche Sistierung des Be-

suchsrechts und eventualiter die Neuregelung der Kontakte von C._____ zum Be-

schwerdeführer während des Beschwerdeverfahrens (Beschwerde Anträge 1, 2.1 

und 2.2).

2.1.  Die KESB begründete die vorsorgliche Sistierung des Besuchsrechts damit, 

es sei ärztlich bestätigt, dass C._____ durch einen massiven Loyalitätskonflikt stark 

belastet sei und ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen ein stationsäquivalentes 

Home Treatment der PUK notwendig gemacht habe. Seit der superprovisorischen 

Sistierung des Besuchsrechts sowie der Behandlung durch das Home Treatment 

habe sich C._____s Gesundheitszustand verbessert. Sie besuche wieder vermehrt 

die Schule und gebe an, die Behandlung helfe ihr. Es sei vorerst durch ein Gutach-

ten zu klären, ob das Verhalten des Beschwerdeführers für die Panikattacken und 

Angstzustände von C._____ ursächlich seien und wie das künftige Besuchsrecht 

zum Wohl des Kindes ausgestaltet werden müsse. Bis zum Eingang des Gutach-

tens stünden die Stabilisierung und Genesung von C._____ an erster Stelle. Diese 

wären gefährdet, wenn entgegen dem ausdrücklichen Willen des Kindes vorsorg-

lich Kontakte mit dem Vater durchgesetzt würden. Es gebe derzeit keine milderen 

Mass-nahmen zum Schutz des Kindeswohls (BR act. 2/1 E. III.5).

2.2.   Die Vorinstanz führte zur Begründung ihres - die KESB bestätigenden - Ent-

scheids  aus,  nach  den  Herbstferien  2024  beim  Beschwerdeführer  habe  sich  die 

psychische Verfassung von C._____ drastisch verschlechtert. C._____ habe ge-

mäss Angaben der Kinderärztin beinahe täglich während mehrerer Stunden an Pa-

nikattacken und Angstzuständen gelitten und die Schule teilweise nicht mehr besu-

chen können. Das Besuchswochenende vom 9. und 10. November 2024 sei wegen 

des  schlechten  Gesundheitszustands  von  C._____  abgesagt  worden.  C._____ 

habe  der  Kinderärztin  gesagt,  sie  wolle  nicht  mehr  zum  Vater  gehen,  sie  habe 

Angst, dass er sie abhole. Beim Notfalldienst des KJPP habe C._____ berichtet, 

regelmässig an sehr ausgeprägten Panikattacken zu leiden, weil sie befürchte, der 

Beschwerdeführer hole sie ab und frage sie aus. Die Notfallpsychologinnen hätten 

die Ängste und Panikattacken als Reaktion auf die C._____ belastende Gesamts-

ituation, namentlich den Loyalitätskonflikt und das Verhalten des Beschwerdefüh-

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rers (plötzliches Auftauchen, nicht altersgerechte Befragungen, rechtliches Vorge-

hen gegen ehemalige Therapeutin/Bezugsperson von C._____) gewertet und eine 

rasche  ambulante  psychotherapeutische  Abklärung  und  Behandlung  empfohlen. 

Es sei deshalb, so die Vorinstanz weiter, nicht zu beanstanden, dass die KESB die 

Besuche (super-)provisorisch sistiert habe. Auch die Psychotherapeutin des MMI, 

welche C._____ viermal gesehen habe, habe die Belastung von C._____ im Zu-

sammenhang mit der Beziehung zum Beschwerdeführer gedeutet. Das seit Anfang 

Dezember 2024 bis am 30. Januar 2025 durchgeführte Home Treatment des KJPP 

habe C._____ sehr geholfen; sie habe fast immer zur Schule gehen können. Ein 

Zusammenhang zwischen den gesundheitlichen Problemen des Kindes und den 

Aufenthalten  beim  Beschwerdeführer  werde  im  Schlussbericht  des  Home  Treat-

ments bestätigt und es werde dort von der Wiederaufnahme der Besuche einstwei-

len abgeraten, ansonsten eine Verschlechterung der Symptomatik drohe. C._____ 

sei seit Februar 2025 in ambulanter Nachbehandlung und erhalte zur Unterstützung 

der Schulfähigkeit seit 25. März 2025 zusätzlich Hilfe durch einen therapeutischen 

Spitexdienst. Trotz Besserung sei der gesundheitliche Zustand von C._____ wei-

terhin fragil, weshalb bis zum Eingang des Gutachtens von Besuchskontakten ge-

gen den Willen von C._____ abzusehen sei (act. 8 E. 3.3).

2.3.   Der Beschwerdeführer bringt dagegen beschwerdeweise vor, er kämpfe seit 

rund sechs Jahren dafür, regelmässigen Kontakt zu C._____ unterhalten zu kön-

nen.  Die  Beschwerdegegnerin  versuche  systematisch,  die  Vater-Tochter-Bezie-

hung zu untergraben. Bereits im November 2019 sei sein Besuchsrecht superpro-

visorisch sistiert worden. Das Obergericht des Kantons Zürich habe dann aber mit 

Urteil vom 1. Februar 2022 das bis November 2024 gelebte Besuchsrecht ange-

ordnet. Im Oktober 2023 habe die Beschwerdegegnerin erneut einen Kontaktab-

bruch vorgenommen. Der Bezirksrat habe das Besuchsrecht daraufhin wiederum 

bestätigt und festgestellt, C._____ habe abgesehen vom kurzzeitigen Kontaktab-

bruch zwischen Oktober und Weihnachten 2023 beständig geäussert, gerne Zeit 

mit  dem  Vater  zu  verbringen.  Der  aktuell  angefochtene  Entscheid  stehe  nun  im 

völligen Widerspruch zu den bisherigen Entscheiden der Vorinstanz und des Ober-

gerichts,  welche  bis  anhin  jeweils  zum  Schluss  gelangt  seien,  der  Kontakt  von 

C._____ zu ihm entspreche dem Kindeswohl. Auch der letzte Kontaktabbruch seit 

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November 2024 zeige den Kampf der Beschwerdegegnerin gegen sein Umgangs-

recht mit C._____. Es sei offensichtlich, dass dieser Kontaktabbruch in Zusammen-

hang mit der Nichtanhandnahme des von ihm gegen die Beschwerdegegnerin ein-

geleiteten Strafverfahrens wegen Entziehung von Minderjährigen stehe. Indem die 

Vorinstanz diesen Konnex nicht erkenne, stelle sie den Sachverhalt unvollständig 

fest.  C._____  sei  im  Jahr  2024  zahlreiche  Male  bei  ihm  gewesen,  ohne  dass  je 

gesundheitliche Probleme aufgetreten seien (act. 2 Rz 10 ff.). Die Mediatoren hät-

ten  bereits  im  November  2023  bestätigt,  dass  der  Loyalitätskonflikt  von  der  Be-

schwerdegegnerin befeuert werde (act. 2 Rz 22). Auch habe die Beschwerdegeg-

nerin ihm fälschlicherweise unterstellt, Briefe persönlich in ihren Briefkasten gewor-

fen  zu  haben.  Mit  ihren  unwahren  Angaben  verunsichere  und  manipuliere  sie 

C._____ (act. 2 Rz 24 f.). Die Behauptung, er habe C._____ in den Herbstferien zu 

den Threapieakten und den Gerichtsverfahren ausgefragt, habe er bestritten. Bevor 

die  Vorinstanz  auf  diese  (bestrittene)  Behauptung  massgeblich  abstellen  könne, 

hätte  sie  den  Sachverhalt  abklären  müssen,  indem  sie  beispielsweise  C._____ 

nach konkreten, von ihm gestellten Fragen hätte befragen sollen. Aufgrund dieser 

Unterlassung habe die Vorinstanz den Sachverhalt erneut falsch festgestellt, sei-

nen Anspruch auf rechtliches Gehör und die geltende Untersuchungsmaxime ver-

letzt (act. 2 Rz 28 ff.). Die Vorinstanz sei auch dem Vorwurf des sexuellen Miss-

brauchs von C._____ durch den Grossvater mütterlicherseits nicht nachgegangen 

und  habe  nicht  geprüft,  ob  die  posttraumatische  Belastungsstörung  der  Tochter 

darauf zurückzuführen sei (act. 2 Rz 37 ff.). Im Weitern stimme nicht, dass sich der 

Gesundheitszustand des Kindes durch das Home Treatment verbessert habe, wür-

den doch noch immer zahlreiche Schulabsenzen vorfallen und habe neben der am-

bulanten Nachbehandlung zusätzlich eine therapeutische Spitex angeordnet wer-

den müssen (act. 2 Rz 41). Der Kontaktabbruch sei unverhältnismässig, verursa-

che eine Entfremdung des Kindes vom Vater, behindere die gesunde Entwicklung 

des Kindes und gefährde ernsthaft das Kindeswohl. C._____ werde in hohem Mass 

durch die Abwehrhaltung der Beschwerdegegnerin beeinflusst. C._____ habe an 

der  Anhörung  ausgesagt,  "erstmals"  ihren  Vater  nicht  sehen  zu  wollen,  weshalb 

sich die ablehnende Haltung von C._____ nun Monate später abgeschwächt haben 

dürfte  (act. 2  Rz 42 ff.).  Der  Beschwerdeführer  beantragt,  es  sei  vorsorglich  ein 

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zeitlich auf zwei Monate befristetes begleitetes Besuchsrecht und danach das Be-

suchsrecht gemäss früheren Urteilen des Obergerichts bzw. des Bezirksrats anzu-

ordnen (act. 2 Rz 47, Beschwerdeanträge 2.1 und 2.2).

2.4.   Nach Art. 273 Abs. 1 ZGB haben Eltern, denen die elterliche Sorge oder Ob-

hut nicht zusteht, und das minderjährige Kind gegenseitig Anspruch auf angemes-

senen persönlichen Verkehr. Dabei handelt es sich um ein gegenseitiges Pflicht-

recht, das in erster Linie den Interessen des Kindes dient (BGer 5A_984/2019 vom 

16.April 2019 E. 3.2; BGE 127 III 295 E. 4a S. 298; 122 III 404 E. 3a S. 406 f.). 

Oberste Richtschnur für die Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs ist das Kin-

deswohl. Das Gericht hat sich somit an den Bedürfnissen des Kindes zu orientieren; 

die Interessen der Eltern haben hinter dem vorrangig massgebenden Kindeswohl 

zurückzustehen (BGE 130 III 585 E. 2.1). Der persönliche Verkehr hat zum Zweck, 

die positive Entwicklung des Kindes zu gewährleisten und zu fördern. In der Ent-

wicklung des Kindes sind seine Beziehungen zu beiden Elternteilen wichtig, weil 

sie  bei  seiner  Identitätsfindung  eine  entscheidende  Rolle  spielen  können  (BGer 

5A_984/2019 vom 16. April 2019 E. 3.2, BGE 141 III 328 E. 5, BGE 131 III 209 

E. 4; 123 III 445 E. 3c). 

Wird das Wohl des Kindes durch den persönlichen Verkehr gefährdet, üben 

die Eltern ihn pflichtwidrig aus, haben sie sich nicht ernsthaft um das Kind geküm-

mert oder liegen andere wichtige Gründe vor, so kann den Eltern das Recht auf 

persönlichen Verkehr im Sinne einer "ultima ratio" verweigert oder entzogen wer-

den (u.a. BGer 5A_647/2020 vom 16. Februar 2021 E. 2.5.1; Art. 274 Abs. 2 ZGB). 

Was den vom Kind geäusserten Willen anbelangt, ist dieser eines von meh-

reren Kriterien beim Entscheid über den persönlichen Verkehr. Es steht zwar nicht 

im  freien  Belieben  des  Kindes,  ob  es  persönliche  Kontakte  zum  nicht  obhutsbe-

rechtigten  Elternteil  pflegt  oder  nicht;  mit  zunehmendem  Alter  ist  aber  sein  Wille 

stärker zu gewichten. Vom Vorliegen der Fähigkeit zu autonomer Willensbildung ist 

ungefähr ab dem 12. Altersjahr auszugehen (zum Ganzen BGer 5A_984/2020 vom 

20. April 2019 E. 3.3; u.a. OG ZH PQ200029 vom 1. Oktober 2020 E. II/10.2.). Der 

Kindeswille bleibt aber auch dann nicht gänzlich ohne Bedeutung, wenn das Kind 

bezüglich des Umgangsrechts (noch) nicht urteilsfähig ist. Lehnt das Kind den nicht 

- 14 -

betreuenden Elternteil ab, ist im Einzelfall zu prüfen, worin diese Haltung begründet 

liegt und ob die Ausübung des Besuchsrechts den Interessen des Kindes tatsäch-

lich widerspricht (BGer 5A_670/2023 vom 11. Juni 2024 E. 5.2.2 f.). 

2.5.  Das Wohl von C._____ scheint stark gefährdet zu sein. Die Kinderärztin von 

C._____, Dr. med H._____, berichtete in ihrer Gefährdungsmeldung vom 12. No-

vember 2024, sie beobachte mit grosser Sorge, wie C._____ durch die Besuche 

beim Beschwerdeführer zunehmend psychisch belastet sei. Bereits im Herbst 2023 

habe sie C._____ nach den Ferien beim Vater wegen Panikattacken in der Sprech-

stunde gesehen. Nach dem Besuch im Herbst 2024 sei es zu einer massiven Ver-

schlechterung der psychischen Verfassung von C._____ gekommen. Sie habe fast 

täglich mehrere Stunden an Panikattacken und neu an Angstzuständen mit disso-

ziativen Symptomen und Verfolgungswahn gelitten. Es sei so schlimm gewesen, 

dass sie teilweise die Schule nicht mehr habe besuchen können, obwohl sie das 

gewollt  habe.  C._____  habe  ihr  gegenüber  geäussert,  sie  wolle  nicht  mehr  zum 

Vater und habe Angst, dass er komme und sie abhole. Die Kinderärztin schlug vor, 

für C._____ möglichst bald einen Therapieplatz zu organisieren (KESB act. 480). 

Gemäss Bericht des Notfalldienstes der KJPP vom 15. November 2024 litt C._____ 

damals an ausgeprägten Ängsten und Panikattacken als Reaktion auf die belas-

tende und angsteinflössende Gesamtsituation. Die beschriebenen Symptome mit 

optischen Halluzinationen vom Beschwerdeführer im Rahmen von Angstattacken 

sprächen  für  einen  Zusammenhang  mit  dem  Verhalten  des  Vaters.  C._____  be-

finde sich in einem Loyalitätskonflikt (KESB act. 484 S. 3). Die mit der KET-Thera-

pie beauftragte Psychologin und Psychotherapeutin des MMI, I._____, berichtete 

am  18.  November  2024,  sie  habe  C._____  seit  Oktober  2024  viermal  gesehen, 

teilweise in Anwesenheit der Mutter. C._____ sei aktuell sehr belastet. Sie bestä-

tigte, dass C._____ an Panikgefühlen, Ängsten und unkontrolliertem Zucken leide. 

Diese Symptome träten mehrfach pro Tag auf und machten manchmal über Stun-

den alltägliches Handeln unmöglich. C._____ komme deshalb nicht zur Ruhe und 

habe mehrfach die Schule nicht besuchen können. Die Symptomatik stehe klar im 

Zusammenhang mit der Beziehung des Kindes zum Beschwerdeführer. Die Sym-

ptome träten auf, sobald C._____ über ihre Beziehung zum Vater nachdenke oder 

glaube, ihn treffen zu müssen. Gemäss den Angaben von C._____ bearbeite er sie 

- 15 -

mit Fragen, bis sie lüge. Sie fühle sich in die Enge getrieben und von ihm bedrängt 

(KESB act. 487). In der Anhörung bei der KESB vom 17. Januar 2025 schilderte 

C._____, sie habe vor der Anhörung einen schlimmen Traum gehabt und wieder 

Angst bekommen, der Vater sei hier. Solche Ängste habe sie seit den Herbstferien 

2024. Auf die Frage, wann sie wieder gerne zum Vater gehen würde, antwortete 

sie, wenn er sie nicht mehr befrage und schlecht über die Mutter spreche. Obwohl 

C._____ auch von positiven Erlebnissen bei Besuchen beim Beschwerdeführer er-

zählte, erklärte sie bei der KESB, sie wolle ihn jetzt erstmal gar nicht mehr sehen 

und auch nicht mit ihm skypen (KESB act. 541). Die eingesetzte Kindesvertreterin 

meldete Anfang Dezember 2024, dass es C._____ so schlecht gehe, dass sie noch 

kein Gespräch mit ihr habe führen können (KESB act. 511 S. 1). Vom 4. Dezember 

2024 bis 30. Januar 2025 fand das stationsersetzende Home Treatment der PUK 

statt. Auch hier äusserte C._____, regelmässig an Panikattacken und Ängsten, der 

Vater komme sie holen, zu leiden und  ihr während der Ängste der Vater bildlich 

erscheine; gemäss Bericht könne sich C._____ aber von den optischen Halluzina-

tionen distanzieren, sie sei jedoch oft so erschöpft, dass sie am Morgen nicht zur 

Schule  gehen  könne.  Das  Ambulatorium  stufte  das  Leiden  als  posttraumatische 

Belastungsstörung mit depressiver Symptomatik ein. Aufgrund der guten Zusam-

menarbeit mit C._____ und der Beschwerdegegnerin hätten aber rasch effiziente 

Skills  erarbeitet  werden  können,  wodurch  es  C._____  leichter  gefallen  sei,  am 

Abend einzuschlafen. Auch habe sie schrittweise wieder die Schule und den Hort 

besuchen können. Mutter und Tochter seien sehr bemüht, die erlernten Strategien 

anzuwenden. Einen grossen Belastungsfaktor stelle für C._____ die Ungewissheit 

über die künftigen Kontakte zum Vater dar. Sie habe immer wieder geäussert, ihn 

nicht sehen zu wollen. Der Beschwerdeführer habe während des Treatments einen 

Brief und ein Paket geschickt, beides habe beim Mädchen eine Unruhe, Anspan-

nung und Ängstlichkeit ausgelöst. C._____ habe viele Ressourcen und es werde 

davon ausgegangen, dass sie bei einer ordentlichen therapeutischen Behandlung 

inskünftig  wieder  symptomfrei  sein  könne.  Aktuell  werde  von  einer  Wiederauf-

nahme der Besuche des Vater abgeraten, da davon auszugehen sei, dass diese 

zu einer erneuten Verschlechterung der Symptomatik bei C._____ beitragen wür-

den (BR act. 9/3). Gemäss Rechenschaftsbericht des Beistands für die Zeit vom 

- 16 -

1. Februar 2023 bis 31. Januar 2025 vom März 2025 hat sich die Situation merklich 

beruhigt.  Die  Beschwerdegegnerin  kümmere  sich  gut  um  die  Entwicklung  von 

C._____ und unterstütze sie in allen Lebensbereichen (KESB act. 563 S. 5).

Aufgrund der Akten ist glaubhaft, dass C._____ seit längerem Probleme im 

Zusammenhang mit den Kontakten zum Beschwerdeführer zeigte. Schon vor den 

Herbstferien  2023  besuchte  C._____  jahrelang  eine  Therapie  in  der  Beratungs-

stelle  J._____  in  Zürich,  die  auf  Verlangen  des  Beschwerdeführers  im  Frühling 

2024 beendet wurde (KESB act. 563 S. 4). Im Oktober 2023 wurde das Besuchs-

recht aufgrund der Weigerung von C._____ abgesagt und es fanden erst an Weih-

nachten  2023  wieder  Besuche  beim  Beschwerdeführer  statt  (KESB  act. 511 

S. 2 f.). Die Eskalation nach den Herbstferien 2024 erscheint daher als Höhepunkt 

einer längeren ungünstigen Entwicklung. Die schweren gesundheitlichen Schwie-

rigkeiten von C._____ im November 2024 sind sehr ernst zu nehmen. Aufgrund des 

im Winter durchgeführten mehrwöchigen Home Treatments und der Anschlussthe-

rapie scheint es gelungen zu sein, den bedenklichen Zustand des Kindes aufzufan-

gen und zu stabilisieren. C._____ befindet sich jedoch weiterhin in einem für sie 

unauflösbaren, stark belastenden Loyalitätskonflikt und benötigt psychotherapeuti-

sche Hilfe. Ihr Zustand ist nach wie vor fragil, es drohten bei einer umgehenden 

Wiederaufnahme der Kontakte mit dem Beschwerdeführer, wie von diesem bean-

tragt, eine Überforderung des Kindes und ein Rückfall im Genesungsprozess. Unter 

diesen  Umständen  erscheint  es  zum  Schutz  von  C._____  notwendig  und  daher 

verhältnismässig, jegliche Kontakte mit dem Beschwerdeführer einstweilen zu sis-

tieren und ein Gutachten zur Erziehungsfähigkeit der Parteien einzuholen, um die 

Grundlagen für den späteren definitiven Entscheid zu schaffen, ob, ab wann und in 

welcher Form der grundsätzlich für die Entwicklung des Kindes wichtige Kontakt 

zum Beschwerdeführer wieder aufgebaut werden kann. Bis zum Vorliegen des Gut-

achtens ist C._____ die dringend benötigte Zeit einzuräumen, um zur Ruhe zu kom-

men und sich auf ihre Genesung zu konzentrieren. 

An dieser Einschätzungen vermögen die gegenteilige Auffassung und die di-

versen Einwände des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Ohne auf jede Kritik 

einzugehen, ist darauf hinzuweisen, dass die Sistierung des Besuchsrechts in ers-

- 17 -

ter Linie auf der ärztlich und psychotherapeutisch dokumentierten bedenklichen ge-

sundheitlichen  Entwicklung  von  C._____  und  insbesondere  ihrer  akuten  Erkran-

kung  im  letzten  Winter  gründet.  Der  gegenüber  der  Kindesvertreterin  sowie  den 

behandelnden  Therapeuten  konstant  geäusserte  Wille  der  heute  zehnjährigen 

C._____, den Vater (erstmal) nicht mehr sehen zu wollen, steht nicht im Vorder-

grund, ist jedoch aus nachfolgendem Grund in die Gesamtwürdigung einzubezie-

hen: Die Parteien sind seit längerem in Kinderbelangen uneinig und ihre Beziehung 

ist tief zerstritten. Dies bleibt C._____, die eigentlich beide Eltern gern hat, nicht 

verborgen. Ihre aktuelle Ablehnung, den Beschwerdeführer zu sehen, ist in diesem 

Kontext als Schutz und Reaktion auf die kindeswohlgefährdende Zerstrittenheit der 

Parteien zu verstehen, zumal sich jüngere Kinder notorisch mit ihrer Hauptbezugs-

person, von der sie im täglichen Leben abhängen, solidarisieren. Die Weigerung 

von C._____ ist daher objektiv nachvollziehbar und aus ihrer subjektiven Sicht  ver-

ständlich. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer C._____ mit seinem Verhalten 

unter Druck zu setzen schien. Sein Einwand, die Beschwerdegegnerin versuche, 

jeden Kontakt zwischen ihm und C._____ zu unterbinden, und sie sei für die Eska-

lation im Herbst 2024 verantwortlich, erweisen sich aufgrund der Akten überdies 

als  zu  einseitig.  Auch  sein  Argument,  C._____  habe  während  den  Herbstferien 

2024 keinerlei Anzeichen von Panikattacken oder Angstzuständen gezeigt, spricht 

in  Anbetracht  der  ernstzunehmenden  psychischen  Erkrankung  wenige  Wochen 

später nicht für die umgehende Wiederaufnahme von Besuchen. 

2.6.  

2.6.1.  Der Beschwerdeführer beantragt mit Bezug auf die Sistierung des Besuchs-

rechts, C._____ sei im Beschwerdeverfahren anzuhören (act. 2 Rz 32). Diesen An-

trag stellt er insbesondere im Zusammenhang mit dem von ihm bestrittenen Vor-

wurf, er habe C._____ während den Herbstferien bei ihm über die Therapie und 

das Gerichtsverfahren ausgefragt.

2.6.2.  Die Anhörung des Kindes ist zum einen Ausfluss seiner Persönlichkeit und 

dient zum andern der Sachverhaltsfeststellung. Sie steht den Eltern nicht als per-

sönliches Mitwirkungsrecht zur Verfügung, das losgelöst vom Streit in der Sache 

als selbständiger Anspruch durchgesetzt werden kann. Soweit die Kindesanhörung 

- 18 -

der Sachverhaltsfeststellung dient, kann sie von den Eltern jedoch als Beweismittel 

angerufen werden. Kommt das Gericht indes zum Schluss, dass eine Anhörung bei 

der  gegebenen  Ausgangslage  überhaupt  keinen  Erkenntniswert  hätte  (sog.  un-

echte antizipierte Beweiswürdigung) und käme die Anhörung einer reinen Formsa-

che gleich, so kann auf die Kindesanhörung verzichtet werden (BGer 5A_625/2023 

vom 7. August 2024 E 3.3.1; BGE 146 III 203 E. 3.3.2).

2.6.3.  Die Sistierung der Kontakte rechtfertigt sich hauptsächlich in Anbetracht des 

noch immer glaubhaft fragilen und besorgniserregenden Gesundheitszustands von 

C._____  aufgrund  des  weiterhin  bestehenden  schweren  Loyalitätskonflikts.  Ent-

sprechend rieten auch die involvierten Fachpersonen von einer raschen Wieder-

aufnahme der Kontakte ab. Überdies wurde C._____ von der KESB bereits zu kon-

kreten Fragen des Beschwerdeführers angehört. Aus dem (zusammenfassenden) 

Anhörungsprotokoll ergibt sich, dass C._____ auf die Frage, was der Vater gefragt 

habe, antwortete, er habe sie speziell über die Therapie bei Frau K._____ und das 

Gerichtsverfahren ausgefragt, beispielsweise, ob sie (C._____) Sachen wirklich ge-

sagt habe, ob Sachen stimmen würden oder diese ihr von der Beschwerdegegnerin 

aufgeschwatzt worden seien (KESB act. 541 S. 1). Es ist daher nicht einzusehen, 

welche  neuen  und  massgeblichen  Erkenntnisse  aus  der  Anhörung  von  C._____ 

gewonnen werden könnten. Dem Antrag ist daher nicht zu entsprechen.

2.7.   Abschliessend ist weder eine einseitige, unvollständige oder falsche Sachver-

haltsfeststellung  noch  eine  Rechtsverletzung  durch  die  Vorinstanz  zu  erkennen. 

Aus den vorstehenden Gründen ist das geltende Besuchsrecht vorsorglich zu sis-

tieren  und  es  ist  von  Kontakten  mittels  Skype  oder  in  Form  begleiteter  Besuche 

einstweilen abzusehen. Daher sind die Beschwerdeanträge 1 (Bestätigung des bis-

herigen Besuchsrechts), 2.1 (befristetes begleitetes Besuchsrecht) und 2.2 (Wie-

derinkraftsetzung früheres Besuchsrechts) abzuweisen. Gleichzeitig bleibt zu beto-

nen, dass das vorrangige Ziel darin liegen muss, wieder einen regelmässigen Kon-

takt zwischen C._____ und ihrem Vater herzustellen, sobald es C._____s Zustand 

zulässt.

3.   Der Beschwerdeführer wehrt sich gegen die Einschränkung seiner elterlichen 

Sorge (Beschwerdeantrag 3).

- 19 -

3.1.  Die KESB erachtete die vorsorgliche Einschränkung der elterlichen Sorge be-

züglich der psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung von C._____ 

als notwendig, weil C._____ dringend einer solchen Behandlung bedürfe und der 

Beschwerdeführer sich mit dem Home Treatment nicht einverstanden erklärt habe. 

Er habe C._____ schnellstmöglich stationär einweisen lassen wollen. Die Kommu-

nikation zwischen den Parteien sei massiv gestört, was eine rasche Behandlung 

von C._____ äusserst erschwert hätte. Auch der Beistand habe keine Abhilfe schaf-

fen können. Erst nach Einschränkung der elterlichen Sorge des Beschwerdeführers 

habe das Home Treatment starten können. Es würden weitere wichtige Entscheide 

über Anschlusstherapien anstehen. Die KESB eigne sich nicht dazu, elterliche Ent-

scheide im medizinischen Bereich über einen gewissen Zeitraum zu ersetzen (BR 

act. 2/1 E. IV.3).

3.2.   Die Vorinstanz bestätigte den vorsorglichen Teilentzug der elterlichen Sorge. 

Aufgrund des bedenklichen Gesundheitszustands von C._____ und des Schulab-

sentismus sei dringend gewesen, das Home Treatment starten zu können. Der Be-

schwerdeführer habe via seinen Anwalt bemängelt, keine Informationen von den 

behandelnden Ärzten zum Gesundheitszustand von C._____ erhalten zu haben. 

Er  habe erklärt, seine Zustimmung nur geben zu können, wenn er über die Situa-

tion detailliert informiert sei. Es wäre dem Beschwerdeführer als Vater aber möglich 

gewesen, die notwendigen Informationen direkt zu beschaffen. Er habe sich mit der 

Behandlung im Übrigen selbst dann nicht vorbehaltslos einverstanden erklärt, als 

ihm  der  Notfallbericht  bekannt  gewesen  sei.  Es  habe  eine  Pattsituation  gedroht. 

Die elterliche Kommunikation sei im medizinischen Bereich massiv gestört. Auch 

habe der Beschwerdeführer trotz Weisung des Bezirksrats keine Bereitschaft zur 

Teilnahme an einer KET-Beratung beim MMI signalisiert. Da das Home Treatment 

auf zwei Monate begrenzt gewesen sei, habe über eine Anschlusstherapie rasch 

entschieden werden müssen. Die Situation sei noch immer fragil und es seien lau-

fend  dringende  Entscheidungen  zu  fällen.  Selbst  in  der  neusten  Stellungnahme 

stelle der Beschwerdeführer den Abschlussbericht des Home Treatment und des-

sen Folgerungen in Frage. Es drohten daher weitere Pattsituationen zwischen den 

Parteien. Nach Eintreffen des Gutachtens werde zu klären sein, ob die elterliche 

Sorge des Beschwerdeführers weiterhin einzuschränken sei (act. 8 E. 4.3).

- 20 -

3.3.   Der Beschwerdeführer empfindet die Einschränkung der elterlichen Sorge als 

nicht notwendig und unverhältnismässig (act. 2 Rz 49 f.). Die Vorinstanz gehe zu 

Unrecht davon aus, ohne Einschränkung drohe eine Pattsituation. Er habe bereits 

im  Dezember  2023  eine  professionelle  kinderpsychologische  Unterstützung  für 

C._____ als notwendig erachtet. Er habe auch nicht erklärt, mit dem Home Treat-

ment und der Nachbehandlung nicht einverstanden zu sein, sondern habe zuerst 

die  ärztlichen  Berichte  einsehen  wollen.  Wieder  einmal  mehr  habe  ihm  die  Be-

schwerdegegnerin, obwohl sie dazu verpflichtet gewesen wäre, die nötigen Aus-

künfte nicht erteilt. Er habe einzig erklärt, dass er aufgrund der gravierenden Sym-

ptome von C._____ ein ambulantes Home Treatment für nicht ausreichend halte 

und  eine  intensivere  Therapie  notwendig  sein  könnte.  Als  er  am  19.  November 

2024 nur rudimentär über den Gesundheitszustand von C._____ informiert worden 

sei, habe er sich sogleich um die notwendigen Informationen gekümmert. Die Vor-

instanz übergehe, dass eine zielgerichtete Kommunikation über C._____s Gesund-

heitszustand nicht an seinem Verhalten, sondern an der Verweigerungshaltung der 

Beschwerdegegnerin  scheitere.  Von  ihm  könne  keine  Blanko-Zustimmung  zu  ei-

nem Home Treatment ohne Kenntnis der aktuellen Situation verlangt werden (act. 2 

Rz 51 ff.).

3.4.   Die Eltern haben im Blick auf das Wohl des Kindes seine Pflege und Erzie-

hung zu leiten und treffen unter Vorbehalt seiner eigenen Handlungsfähigkeit die 

nötigen Entscheide (Art. 301 Abs. 1 ZGB). Ist das Wohl des Kindes gefährdet und 

sorgen die Eltern nicht von sich aus für Abhilfe oder sind sie dazu ausserstande, 

so  trifft  die  Kindesschutzbehörde  die  geeigneten  Massnahmen  zum  Schutz  des 

Kindes (Art. 307 Abs. 1 ZGB). Die gemeinsame elterliche Sorge bildet den Grund-

satz.  Sie  kann  gestützt  auf  Art. 311  Abs. 1  ZGB  nur  eigeschränkt  werden,  wenn 

mildere Massnahmen erfolglos geblieben oder als ungenügend erscheinen und an-

sonsten  das  Kindeswohls  beeinträchtigt  würde.  Eine  Einschränkung  fällt  in  Be-

tracht,  wenn  die  Eltern  in  einem  schwerwiegenden  Dauerkonflikt  stehen  oder  in 

Kinderbelangen  anhaltend  kommunikationsunfähig  sind.  Blosse  Auseinanderset-

zungen oder Meinungsverschiedenheiten, wie sie in allen Familien vorkommen und 

insbesondere mit einer Trennung einhergehen können, dürfen nicht Anlass für eine 

Alleinzuteilung des elterlichen Sorgerechts sein. Die Neuregelung setzt neue Tat-

- 21 -

sachen voraus, welche eine Umteilung gebieten, weil die aktuelle Regelung dem 

Kind mehr schadet als der mit der Änderung verbundene Verlust an Kontinuität in 

der  Erziehung  und  den  Lebensumständen  (BGE  142  III  197  E.  3.5,  BGer 

5A_64/2022 vom 15. Dezember 2022 E. 3.1.2 mit Hinweisen).

3.5.   Der alarmierende psychische Zustand von C._____ und der damit einherge-

hende Schulabsentismus im November/Dezember 2024 veränderten die Situation 

drastisch und machten rasches Handeln dringend nötig. Die Situation hätte deshalb 

ein einvernehmliches Vorgehen beider Parteien beim Entscheid, welche Therapie 

bzw. ob ein Home Treatment anzuordnen ist, dringend erfordert. Da das Home Tre-

atment zeitlich auf einige Wochen beschränkt und ein Erfolg nicht absehbar war, 

mussten zum Schutz von C._____ auch Lösungen für den Fall des Scheiterns der 

Behandlung sowie Anschlusslösungen nach durchlaufener (erfolgreicher) Behand-

lung rasch evaluiert werden können. Es ist offenkundig und Gegenteiliges behaup-

tet auch der Beschwerdeführer nicht, dass sachliche und zielorientierte Gespräche 

zwischen den Parteien in Kinderbelangen seit längerem nicht möglich sind. Eine 

von beiden gemeinsam getragene Entscheidung über eine geeignete therapeuti-

sche Behandlung für C._____ schien damals in Kürze nicht erzielbar. Die Weisung 

der Vorinstanz an die Parteien gemäss Beschluss vom 18. Juli 2024, eine KET-

Beratung beim MMI in Anspruch zu nehmen, brachte keine Verbesserung der Kom-

munikation, unter anderem weil der Beschwerdeführer zu keinen persönlichen Ge-

sprächen  mit  der  Therapeutin  bereit  war  (KESB  act. 487  S. 1).  Auch  aus  dem 

WhatsApp-Chat  der  Parteien  vom  November  2024  sind  Anstrengungen  des  Be-

schwerdeführers, gemeinsam mit der Beschwerdegegnerin rasch eine Lösung für 

C._____  zu  finden,  nicht  erkennbar  (BR  act. 9/9).  Die  konfliktbehaftete  Situation 

scheint sich bis heute nicht verbessert zu haben. Der Beschwerdeführer sieht nach 

wie vor die Ursache für das Scheitern des Besuchsrechts und die gesundheitlichen 

Probleme von C._____ einseitig im abweisenden Verhalten der Beschwerdegeg-

nerin (act. 2 Rz 11). Auch erneuert er seinen bereits im Jahr 2019 erhobenen und 

unbelegt  gebliebenen  Verdacht,  sexuelle  Handlungen  an  C._____  durch  den 

Grossvater mütterlicherseits könnten Ursache der gesundheitlichen Probleme des 

Kindes sein (act. 2 Rz 37; vgl. KESB act. 129/5 S. 11). Ein gegenseitiges Entge-

genkommen ist somit auch aktuell nicht absehbar. Ein einträchtigeres Einverneh-

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men bezüglich der Behandlung von C._____ wäre aber aufgrund ihres alarmieren-

den  Gesundheitszustands  unabdingbar,  um  die  elterliche  Sorge  zum  Wohle  des 

Kindes gemeinsam ausüben zu können. 

Gemäss Bericht der PUK über das Home Treatment ist die Mutter die wich-

tigste Bezugsperson von C._____. Sie habe wesentliche Aufgaben übernommen 

und sich bemüht, die von der Psychologin gezeigten Bewältigungsstrategien zu er-

lernen, zu vertiefen und anzuwenden (BR act. 9/3 S. 4). Aufgrund der Zerstritten-

heit der Parteien, der gefährdeten Gesundheit von C._____, ihrer intakten, engen 

Beziehung zur Mutter und der Offenheit der Beschwerdegegnerin gegenüber dem 

Home Treatment und geeigneter therapeutischer Hilfe erweist sich der Entscheid, 

die elterliche Sorge bezüglich psychiatrischen und psychotherapeutischen Behand-

lungen von C._____ dem Beschwerdeführer vorsorglich zu entziehen und der Be-

schwerdeführerin alleine zu übertragen, einstweilen als sachgerecht und verhält-

nismässig. Im Rahmen der Begutachtung wird die Situation von C._____ sowie die 

Erziehungsfähigkeit der Eltern zu untersuchen und es wird gestützt auf die Exper-

tise zu beurteilen sein, mit welcher Lösung der erheblichen Gefährdung des Kin-

deswohls  am  besten  entgegenzuwirken  ist.  Insoweit  ist  auf  die  Behauptung  des 

Beschwerdeführers, er sei erziehungsfähig bzw. ihm sei keine ungenügende erzie-

herische Eignung bescheinigt worden, hier nicht näher einzugehen. 

3.6.  Aus den vorstehenden Gründen ist die Beschränkung der elterlichen Sorge 

des Beschwerdeführers und die Übertragung der alleinigen elterliche Sorge an die 

Beschwerdegegnerin zu bestätigen. Der Beschwerdeantrag 3 ist abzuweisen. 

4.   Der Beschwerdeführer ersucht darum, eine andere Gutachtensperson mit der 

Durchführung des interventionsorientierten Erziehungsfähigkeitsgutachtens zu be-

auftragen (Beschwerdeantrag 5).

4.1.   Die Vorinstanz hielt den Vorwurf, die Fachstelle G._____ bzw. die beauftrag-

ten Expertinnen seien befangen, für unbegründet. Die Fachstelle gehöre zwar wie 

der mit der Behandlung von C._____ vorbefasste Notfalldienst oder das Home Tre-

atment organisatorisch zur KJPP der PUK. Daraus ergebe sich jedoch noch keine 

Befangenheit der Gutachterinnen. Es sei nicht generell ausgeschlossen, eine an-

- 23 -

dere  Fachperson  einer  bereits  involvierten  Klinik  beizuziehen.  Entscheidend  sei, 

dass die bereits behandelnde und die zur Begutachtung vorgesehene Fachperson 

verschiedenen Organisationseinheiten der Klinik angehörten und in der täglichen 

Arbeit keinerlei Berührungspunkte hätten. Diese Voraussetzungen seien hier erfüllt. 

Ausstandsgründe gegen die ausgewählten Gutachterinnen persönlich erhebe der 

Beschwerdeführer keine (act. 8 E. 5.3). 

4.2.   Der Beschwerdeführer hält daran fest, sein Anspruch auf Unparteilichkeit der 

begutachtenden Person werde mit der Ernennung von Expertinnen der Fachstelle 

G._____ der KJPP der PUK verletzt. Es sei notwendig, Gutachter aus einer neu-

tralen Institution zu beauftragen, um eine objektive und unvoreingenommene Be-

urteilung zu gewährleisten. Die KJPP habe C._____ am 15. November 2024 not-

fallmässig behandelt und gleichentags eine Gefährdungsmeldung eingereicht, wel-

che Anlass für die superprovisorischen Massnahmen gegen ihn gewesen sei. Es 

bestehe die Gefahr eines informellen Austausches unter Mitarbeitern der gleichen 

Klinik sowie einer Interessenskollision, wenn die Gutachterinnen zu einer anderen 

Einschätzung kämen. Eine neutrale Begutachtung durch Mitarbeiter der PUK sei 

daher ausgeschlossen (act. 2 Rz 66 ff.).

4.3.  Wie  die  Vorinstanz  zutreffend  festhielt,  erforscht  die  Kindesschutzbehörde 

den  Sachverhalt  von  Amtes  wegen,  indem  sie  die  erforderlichen  Erkundigungen 

einzieht und die notwendigen Beweise erhebt. Nötigenfalls ordnet sie das Gutach-

ten einer sachverständigen Person an (Art. 314 Abs. 1 ZGB i.V. m. Art. 446 Abs. 1 

und 2 ZGB). Die begutachtende Fachperson muss unabhängig sein (BGE 137 III 

289 E. 4.4). Dies beurteilt sich, mangels kantonaler Bestimmungen, subsidiär nach 

Art. 47 ZPO. Gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. f ZPO stellen sämtliche Umstände einen 

Ausstandsgrund  dar,  die  in  den  Augen  eines  objektiven,  vernünftigen  Menschen 

geeignet sind, Misstrauen an der Unparteilichkeit der abgelehnten Person zu we-

cken. Bloss subjektives Empfinden einer Partei genügt nicht. Massgebend ist, ob 

im  konkreten  Fall  bei  objektiver  Betrachtung  der  Anschein  der  Befangenheit  be-

steht, was bei einer Vorbefassung grundsätzlich der Fall ist (vgl. CHK ZGB-HER-

ZIG/JOST/STECK, Art. 446 N 8, vgl. auch BSK ZPO-WEBER, 47 N 37 ff.). Unzulässig 

wäre daher der Beizug eines Arztes oder Therapeuten, der die betroffene Person 

- 24 -

bereits  behandelt  hat.  Ebenfalls  als  unzulässig  ist  gemäss  Bundesgericht  zu  be-

trachten, wenn ein Arzt der Einrichtung, in welcher sich die betroffene Person auf-

hält, als Gutachter ernannt wird (BGer 5A_912/2014 vom 27. März 2015 E. 3.3). 

Davon wird in der Lehre der Fall abgegrenzt, demgemäss der behandelnde und der 

zur Begutachtung vorgesehene Arzt verschiedenen Organisationseinheiten dersel-

ben Klinik angehören, die beiden Ärzte in der täglichen Arbeit indes keinerlei Be-

rührungspunkte haben (BKS ZGB I-MARANTA, Art. 446 N 25). 

4.4.   Die KESB beauftragte die Fachstelle G._____ der KJPP der PUK mit der Er-

stellung des Gutachtens, wobei sie weiter bestimmte, das Gutachten werde von der 

Leiterin der Fachstelle, lic. phil. D._____, entweder mit MMag. E._____ oder dipl. 

psych. F._____ erarbeitet. Dass eine der genannten Expertinnen C._____ bereits 

behandelte, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und dies geht auch aus den 

Akten  nicht  hervor.  Der  Anschein  könnte  sich  einzig  aus  der  Tatsache  ergeben, 

dass die Fachstelle G._____ gleich wie der Notfallfalldienst und das Home Treat-

ment organisatorisch zur KJPP der PUK gehört. Die KJPP ist eine weitverzweigte 

Organisation, die sich in fünf Abteilungen gliedert, die wiederum in diverse Dienste 

und  Fachstellen  unterteilt  sind.  Die  begutachtende  Fachstelle  gehört  zur  Dienst-

stelle Fachstellen der Abteilung Ambulatorien und Spezialangebote, während der 

im November 2024 angerufene Notfalldienst sowie das im Dezember 2024/Januar 

2025 behandelnde Home Treatment der organisatorisch und örtlich getrennten Ab-

teilung Notfall- und Triagezentrum/Home Treatment zugeteilt sind (BR act. 15). Die 

Fachstelle G._____ bestätigte ausdrücklich, unabhängig von anderen Dienststellen 

des KJPP zu handeln, es fände über die einzelnen Patienten und Patientinnen we-

der  personell  noch  fachlich  ein  Austausch  statt.  Ein  Datenaustausch  sei  nur  mit 

Einwilligung der betroffenen Person bzw. mit einer Entbindung von der Schweige-

pflicht möglich (KESB act. 555). 

Demnach waren weder die beauftragte Fachstelle noch die vorgesehenen Ex-

pertinnen je mit der Behandlung von C._____ betraut. Da die Fachstelle von den 

bisher involvierten Diensten örtlich getrennt, organisatorisch und personell unab-

hängig sowie fachlich eigenständig ist, lässt sich ein Interessenkonflikt durch die 

Beauftragung nicht erkennen, auch wenn die Dienststellen der gleichen Organisa-

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tion angehören. C._____ befand sich ausserdem nie in stationärer Behandlung in 

der PUK oder einer Tagesklinik der KJPP. Der Einsatz des Notfalldienstes und das 

Home  Treatment  sind  seit  rund  einem  halben  Jahr  abgeschlossen.  Die  Nachbe-

handlung sowie die Unterstützung im Rahmen einer psychotherapeutischen Spitex 

wird von unabhängigen privaten Therapeutinnen durchgeführt (act. 13). Unter die-

sen Umständen sind die Bedenken des Beschwerdeführers unbegründet bzw. ist 

der Anschein der Befangenheit der beauftragten Fachstelle oder der bezeichneten 

Expertinnen nicht gegeben. Der Beschwerdeantrag 5 ist daher abzuweisen.

5.    Mit  Beschwerdeantrag  4  ersucht  der  Beschwerdeführer  darum,  das  in  den 

Beschwerdeanträgen 2.1 und 2.2 verlangte Besuchsrecht im Sinne einer vorsorgli-

chen  Massnahme  für  die  Dauer  des  Beschwerdeverfahrens  anzuordnen.  Da  mit 

dem  vorliegenden  Entscheid  das  Beschwerdeverfahren  bei  der  Kammer  abge-

schlossen wird, ist das Rechtsschutzinteresse an der Behandlung dieser Anträge 

weggefallen.  Beschwerdeantrag  4  ist  daher  als  gegenstandslos  geworden  abzu-

schreiben (vgl. Art. 242 ZPO).

6. 

Zusammenfassend verfangen die Einwände nicht; die Beschwerde ist daher 

abzuweisen.

7.   Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Streitigkeit. In Anbetracht 

des nicht unwesentlichen Zeitaufwands und der Schwierigkeit der Sache erscheint 

gestützt auf §§ 5, 8 und 12 GebV eine Gerichtsgebühr von Fr. 1'500.– als ange-

messen. Die Gerichtsgebühr ist dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerle-

gen.

8. 

8.1.   Der Beschwerdeführer ersucht um unentgeltliche Rechtspflege, einschliess-

lich der Bestellung von Rechtsanwalt MLaw X._____ als unentgeltlicher Rechtsbei-

stand (act. 2 S. 3). Zur Begründung führt er aus, ihm sei bereits vor Vor-instanz im 

Jahr 2024 sowie im laufenden Verfahren bei der KESB und der Vor-instanz jeweils 

die  unentgeltliche  Rechtspflege  bewilligt  worden.  Seine  finanziellen  Verhältnisse 

hätten sich nicht verändert. Er sei mittellos (act. 2 Rz 80 ff.).

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8.2.  Nach Art. 117 ZPO hat eine Person Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, 

wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (lit. a) und ihr Rechtsbegehren 

nicht  aussichtslos  erscheint  (lit.  b).  Mittellosigkeit  liegt  vor,  wenn  eine  Partei  die 

Prozesskosten nicht aufzubringen vermag, ohne jene Mittel anzugreifen, die für die 

Deckung ihres eigenen notwendigen Lebensunterhalts und desjenigen ihrer Fami-

lie erforderlich sind. Keine Mittellosigkeit ist anzunehmen, wenn es der monatliche 

Überschuss der gesuchstellenden Partei erlaubt, die Prozesskosten bei aufwändi-

geren Prozessen innert zweier Jahre zu tilgen (BGE 144 III 531 E. 4.1; BGE 141 III 

369  E. 4.1).  Die  unentgeltliche  Rechtspflege  ist  im  Rechtsmittelverfahren  neu  zu 

beantragen (Art. 119 Abs. 5 ZPO). Massgebend sind die finanziellen Verhältnisse 

im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs.

8.3.   Der Beschwerdeführer geht aktuell keiner Erwerbstätigkeit nach, sondern be-

zieht  Krankentaggelder.  Diese  betrugen  in  den  Monaten  April  und  Mai  2025 

Fr. 3'387.08 (act. 2 Rz 81, act. 4/7 S. 3). Er beziffert seinen notwendigen Bedarf mit 

Fr. 3'669.82 (act. 2 Rz  82). Der darin berücksichtigte Zuschlag zum Grundbetrag 

von 25% bzw. Fr. 300.– ist indes nicht zu gewähren, weil im Bedarf sämtliche not-

wendigen  konkreten  Lebenshaltungskosten  über  das  betreibungsrechtliche  Exis-

tenzminimum  hinaus  berücksichtigt  sind.  Weiter  fallen  dem  Beschwerdeführer 

einstweilen keine Reisekosten für die Besuche von C._____ an, so dass sich der 

Bedarf um weitere Fr. 618.40 reduziert und sich auf Fr. 2'751.42 beläuft. Es ver-

bleibt  ihm  somit  ein  monatlicher  Freibetrag  von  rund  Fr. 635.–.  Damit  ist  es  ihm 

möglich, die im Beschwerdeverfahren anfallenden Gerichtskosten von Fr. 1'500.–- 

sowie die Kosten seines Rechtsvertreters innert einer Frist von maximal zwei Jah-

ren zu bezahlen. Ob die weiteren Positionen des Bedarfs gemäss Aufstellung des 

Beschwerdeführers glaubhaft sind, braucht bei dieser Sach- und Rechtslage nicht 

mehr geprüft zu werden. Damit ist das Gesuch mangels Mittellosigkeit abzuweisen.

8.4.   Eine  Parteientschädigung  ist  nicht  auszurichten,  dem  Beschwerdeführer 

nicht, weil er unterliegt, und der Beschwerdegegnerin nicht, weil ihr keine zu ent-

schädigenden Aufwände entstanden sind. 

9.   Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens besteht kein Anlass, von der 

vorinstanzlichen  Kostenauflage  zulasten  des  Beschwerdeführers  (Dispositiv-

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Ziff. IV) und dem Absehen von Parteientschädigungen (Dispositiv-Ziff. V) abzuwei-

chen. Damit sind auch die Beschwerdeanträge 6 und 7 abzuweisen.

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Es wird beschlossen:

1.

Der  Beschwerdeantrag 4  betreffend  (vorsorgliches)  Besuchsrecht  während 

des Beschwerdeverfahrens wird abgeschrieben.

2.

Das Gesuch des Beschwerdeführers betreffend unentgeltliche Rechtspflege 

im Beschwerdeverfahren wird abgewiesen.

3.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittel mit nachfolgendem Erkenntnis. 

Es wird erkannt: 

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen und das Urteil des Bezirksrats Zürich vom 

8. Mai 2025 wird bestätigt.

2.

Die Entscheidgebühr des Beschwerdeverfahrens wird auf Fr. 1'500.– festge-

setzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

4.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin und an die 

Verfahrensbeteiligte unter Beilage eines Doppels der Beschwerdeschrift samt 

Beilagen  (act. 2  und  4/2-8),  die  Kindes-  und  Erwachsenenschutzbehörde 

Stadt Zürich sowie an den Bezirksrat Zürich, je gegen Empfangsschein.

Nach  unbenütztem  Ablauf  der  Rechtsmittelfrist  gehen  die  beigezogenen 

Akten an den Bezirksrat zurück.

5.

Eine  Beschwerde  gegen  diesen  Entscheid  an  das  Bundesgericht  ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14,  einzureichen.  Zulässigkeit  und  Form  einer  solchen  Be-

schwerde  richten  sich  nach  Art. 72 ff.  (Beschwerde  in  Zivilsachen)  oder 

Art. 113 ff.  (subsidiäre  Verfassungsbeschwerde)  in  Verbindung  mit  Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw L. Kappeler

versandt am: