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**Case Identifier:** c4cf4f93-8a28-5c24-92dc-2a247399468c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-01
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 01.12.2025 100 2025 103
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2025-103_2025-12-01.pdf

## Full Text

100.2025.103U
STN/STS/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 1. Dezember 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiberin Straub 

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend Nichtbestehen der Maturitätsprüfung (Entscheid der Bildungs- 
und Kulturdirektion des Kantons Bern vom 26. Februar 2025; 
2024.BKD.4333)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2025, Nr. 100.2025.103U, 
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Prozessgeschichte:

A.

A.________ besuchte die Berner Maturitätsschule für Erwachsene (BME) 
am Gymnasium …. Nach einem krankheitsbedingten Unterbruch von zwei 
Semestern kehrte sie per August 2023 an das Gymnasium zurück. Bereits 
ab Mai 2023 verfasste sie ihre Maturaarbeit, die mit Verfügung vom 
14. Dezember 2023 mit der Note 5 bewertet wurde. Diese Verfügung ist 
unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Im Juni 2024 legte A.________ 
die Maturitätsprüfungen ab. Mit Verfügung vom 27. Juni 2024 teilte ihr die 
Rektorin des Gymnasiums … im Auftrag der Kantonalen Maturitäts-
kommission (KMK) mit, sie habe die Maturitätsprüfung nicht bestanden. 

B.

Hiergegen erhob A.________ am 28. Juli 2024 Beschwerde bei der Bil-
dungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD) und beantragte, die Ver-
fügung der KMK vom 27. Juni 2024 sei aufzuheben und es sei festzustellen, 
dass sie die Maturitätsprüfungen bestanden habe. Die Note der mündlichen 
Maturitätsprüfung im Fach Spanisch sei entweder zu annullieren und es sei 
ihr die Möglichkeit zu geben, die Prüfung «vor einem neutralen Komitee» zu 
wiederholen, oder sie sei von einer «neutralen Fachkraft» zu überprüfen und 
es sei ihr eine genügende Note, mindestens aber die Note 3 zu erteilen. In 
formeller Hinsicht ersuchte A.________ um Einsicht in die vollständige 
Dokumentation sämtlicher mündlicher Maturitätsprüfungen (inklusive Hand-
notizen und Bewertungsskalen) sowie in die Punkteverteilung und Bewer-
tungsskala der schriftlichen Maturitätsprüfung im Fach Mathematik.

In der gleichen Rechtsschrift beantragte sie weiter, die Benotung ihrer Matu-
raarbeit sei von einer «neutralen Fachkraft» zu überprüfen. In ihrer Stellung-
nahme vom 16. Dezember 2024 stellte A.________ sodann den Antrag, es 
sei die Nichtigkeit der Verfügung vom 14. Dezember 2023 (Beurteilung ihrer 
Maturaarbeit) festzustellen bzw. das Verfahren zur Bewertung ihrer Ma-
turaarbeit sei wegen nachträglich aufgefundener Beweise wiederaufzuneh-

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men und die Verfügung vom 14. Dezember 2023 sei wegen gravierender 
Verfahrensmängel und Befangenheit aufzuheben.

Die BKD wies die Beschwerde mit Entscheid vom 26. Februar 2025 ab, so-
weit sie darauf eintrat. Sie hielt ausserdem fest, es lägen keine schwerwie-
genden inhaltlichen Mängel oder Verfahrensfehler vor, die die Nichtigkeit der 
Verfügung vom 14. Dezember 2023 begründen würden, und es seien keine 
Gründe für die Wiederherstellung der betreffenden Rechtsmittelfrist 
gegeben. 

C.

Dagegen hat A.________ am 31. März 2025 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuhe-
ben. Hinsichtlich der rechtskräftigen Verfügung vom 14. Dezember 2023 
(Maturaarbeit) beantragt sie, es sei deren Nichtigkeit festzustellen, eventuell 
sei die Verfügung zu annullieren bzw. sei die Rechtsmittelfrist wiederherzu-
stellen. In Bezug auf die Verfügung vom 27. Juni 2024 beantragt sie sinnge-
mäss, die mündliche Maturitätsprüfung im Fach Spanisch sei zu überprüfen 
und ihre Note sei anzuheben, eventuell sei ihr zu ermöglichen, die Prüfung 
unter neutraler Aufsicht zu wiederholen. Subeventuell sei die Sache an die 
BKD zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersucht A.________ um 
unentgeltliche Rechtspflege.

Auf Ersuchen des Abteilungspräsidenten hat A.________ ihr Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege vervollständigt.

Die BKD beantragt mit Vernehmlassung vom 19. Juni 2025, die Beschwerde 
sei abzuweisen. A.________ hat sich mit Replik vom 31. Juli 2025 erneut zur 
Sache geäussert und an ihren Begehren festgehalten. Am 15. August 2025 
hat die BKD dupliziert, wobei sie auf einen Antrag zum Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege verzichtet hat. Mit Eingabe vom 8. September 
2025 hat sich A.________ erneut vernehmen lassen. Die BKD hat auf 
ergänzende Ausführungen verzichtet.

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Erwägungen:

1. Eintreten und Kognition

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 68 Abs. 2 des Mittelschulgesetzes vom 27. März 
2007 [MiSG; BSG 433.12]). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders 
berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder 
Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist 
sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde 
ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG; vgl. auch Art. 68 Abs. 3 
MiSG). Soweit es um die Beurteilung von Prüfungsleistungen geht, auferlegt 
es sich im Rahmen der Rechtskontrolle praxisgemäss eine gewisse Zurück-
haltung, weil es wesentliche Sachumstände nicht genügend namhaft ma-
chen kann, um sie gleich kompetent zu würdigen wie die verfügende Instanz. 
Es beschränkt sich darauf zu untersuchen, ob die Prüfungsaufgabe dem vor-
geschriebenen Prüfungsgegenstand entspricht, die Transparenz (Nachvoll-
ziehbarkeit) des konkreten Bewertungsvorgangs gewährleistet ist und ob 
sich die Prüfungsbehörde bei der Begründung der Leistungsbewertung von 
sachlichen Überlegungen hat leiten lassen. Steht nicht die konkrete Bewer-
tung einer Prüfungsleistung infrage, sondern ist die Auslegung und Anwen-
dung von Rechtssätzen strittig oder werden Verfahrensmängel gerügt, prüft 
das Verwaltungsgericht die erhobenen Einwendungen im Rahmen seiner 
gesetzlichen Kognition (Rechtskontrolle) uneingeschränkt (vgl. BVR 2012 
S. 152 E. 1.2; BGE 136 I 229 E. 5.4.1; Ruth Herzog, in Herzog/Daum 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 80 N. 16, 
Art. 66 N. 20).

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2. Rechtliches Gehör

Die Beschwerdeführerin macht in mehrfacher Hinsicht geltend, die Vor-
instanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie ihren 
Entscheid unzureichend begründet und nicht sämtliche angebotenen Bewei-
se abgenommen bzw. sich damit nicht eingehend auseinandergesetzt habe.

2.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 21 ff. VRPG sowie 
Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 26 Abs. 2 der 
Verfassung des Kantons Bern (KV; BSG 101.1) garantiert namentlich das 
Recht, dass die Behörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechts-
stellung Betroffenen tatsächlich hört, prüft und bei der Entscheidfindung be-
rücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu 
begründen (vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG), wobei sie sich auf die für 
den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken kann (Michel Daum, in 
Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 21 N. 15 und 28, Art. 52 N. 6 f.). 

2.2 Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid mit den Vorbrin-
gen der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt und diese im Einzelnen ge-
prüft. Sie hat nachvollziehbar dargelegt, weshalb sie zum Schluss gelangte, 
die Rügen der Beschwerdeführerin seien unbegründet bzw. zu spät erhoben 
worden. Es ist nicht ersichtlich, dass sie dabei wesentliche Aspekte ausser 
Acht gelassen hätte. Sie hat sodann in Bezug auf beide streitgegenständ-
lichen Verfügungen den rechtserheblichen Sachverhalt festgestellt und be-
gründet, weshalb sie auf weitere Beweismassnahmen – namentlich auf die 
beantragten Zeugeneinvernahmen – verzichtete (angefochtener Entscheid 
E. 1.4, 2.3.5). Dies ist nicht zu beanstanden (zur antizipierten Beweiswürdi-
gung vgl. statt vieler BGE 144 II 427 E. 3.1.3; BVR 2022 S. 93 E. 4.5.4). Das 
rechtliche Gehör wurde nach dem Gesagten nicht verletzt.

2.3 Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt (angefochtener Entscheid 
E. 2.2.1), besteht kein Anspruch auf Einsicht in die persönlichen Aufzeich-
nungen der an der Prüfung beteiligten Personen (vgl. BVR 2012 S. 326 
E. 3.1; BGer 2C_664/2023 vom 21.6.2024 E. 5.1.1; Michel Daum, a.a.O., 
Art. 23 N. 3). Es liegt auch insofern keine Verletzung des rechtlichen Gehörs 
vor. Der im verwaltungsgerichtlichen Verfahren erneut gestellte Antrag auf 

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Einsicht in die Handnotizen der Prüferinnen wird im Einklang mit der kon-
stanten Rechtsprechung des Bundes- und des Verwaltungsgerichts abge-
wiesen. 

3. Rechtsgrundlagen und Verfahrensthema

3.1 Die gymnasialen Bildungsgänge werden nach vier Jahren bzw. im 
Bereich der Maturität für Erwachsene nach sieben Semestern mit einem 
schweizerisch anerkannten gymnasialen Maturitätsausweis abgeschlossen 
(Art. 7 Abs. 4 MiSG i.V.m. Art. 9 Abs. 1 MiSG bzw. Art. 4 Abs. 4 der Mittel-
schulverordnung vom 7. November 2007 [MiSV; BSG 433.121]). Am Ende 
des letzten Schuljahrs finden die Maturitätsprüfungen statt (Art. 19 MiSG 
i.V.m. Art. 17 Abs. 2 MiSV). Hierfür ist die KMK verantwortlich (Art. 20 Abs. 1 
MiSG); sie entscheidet über das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfun-
gen und stellt die Maturitätsausweise aus (Art. 20 Abs. 4 MiSG i.V.m. Art. 14 
Abs. 6 MiSV).

3.2 Die Maturität ist bestanden, wenn in den Maturitätsfächern in einer 
Notenskala von 1 bis 6 (wobei 1 die tiefste und 6 die höchste Note ist) die 
doppelte Summe aller Notenabweichungen von 4 nach unten nicht grösser 
ist als die Summe aller Notenabweichungen von 4 nach oben und nicht mehr 
als vier Noten unter 4 erteilt wurden (Art. 17 Abs. 3 MiSV i.V.m. Art. 16 Abs. 1 
und 2 des hier noch anwendbaren Reglements der Konferenz der kantona-
len Erziehungsdirektorinnen und -direktoren [EDK] vom 16. Januar 1995 
über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen [MAR 1995], 
einsehbar unter: <https://www.edk.ch>, Rubriken «Themen/Gymnasium/
Übergangsrecht»; vgl. auch Art. 50 Abs. 2 der Mittelschuldirektionsverord-
nung vom 16. Juni 2017 [MiSDV; BSG 433.121.1]). Maturitätsfächer sind die 
Grundlagenfächer, ein Schwerpunktfach, ein Ergänzungsfach und die Matu-
raarbeit (Art. 66 MiSDV i.V.m. Art. 9 des hier noch anwendbaren MAR 1995). 
Fünf Maturitätsfächer werden an den Maturitätsprüfungen schriftlich und 
mündlich geprüft (sog. Prüfungsfächer; vgl. Art. 17 Abs. 1 MiSV i.V.m. 
Art. 14 des hier noch anwendbaren MAR 1995 sowie Art. 67 i.V.m. Anhang 8 
MiSDV). Die Prüfungsnote ist das ungerundete arithmetische Mittel der 
schriftlichen und mündlichen Prüfungsnote eines Faches (Art. 69 Abs. 3 

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MiSDV). Die Maturitätsnote in den Prüfungsfächern ist das auf eine ganze 
oder halbe Zahl gerundete arithmetische Mittel aus der Erfahrungs- und Prü-
fungsnote (Art. 70 Abs. 1 MiSDV); in den übrigen Fächern erfolgt die Fest-
setzung der Maturitätsnote ausschliesslich anhand der Zeugnisnoten des 
letzten Schuljahrs, in dem das Fach unterrichtet worden ist (Erfahrungsnote; 
Art. 70 Abs. 3 i.V.m. Art. 69 Abs. 1a MiSDV). Die Maturitätsnote für die Ma-
turaarbeit wird aufgrund des Arbeitsprozesses, der schriftlichen Arbeit und 
ihrer Präsentation gesetzt und spätestens sechs Wochen vor Beginn der Ma-
turitätsprüfungen durch Verfügung eröffnet (Art. 70 Abs. 2 i.V.m. Art. 60 
Abs. 1 und 2 MiSDV; Art. 15 Abs. 1 Bst. c des hier noch anwendbaren 
MAR 1995).

3.3 Die Beschwerdeführerin erzielte vier Maturitätsnoten unter 4. Da die 
doppelte Summe aller Notenabweichungen von 4 nach unten (6) in ihrem 
Fall grösser ist als die Summe aller Notenabweichungen von 4 nach oben 
(5,5), gilt die Maturitätsprüfung als nicht bestanden (vgl. Verfügung vom 
27.6.2024, Beilage V zur Stellungnahme der KMK vom 17.9.2024, Vorakten 
BKD [act.7A] act. 4). Im Schwerpunktfach Spanisch erzielte sie die Maturi-
tätsnote 3,5 (berechnet aus dem arithmetischen Mittel der Prüfungsnoten 
[schriftlich 4 und mündlich 1,5; ausmachend 2,72] und der Erfahrungsnote 
[4]). Vor dem Verwaltungsgericht ist die Benotung der mündlichen Maturi-
tätsprüfung im Fach Spanisch mit der Note 1,5 strittig. Ausserdem beanstan-
det die Beschwerdeführerin die rechtskräftige Benotung ihrer Maturaarbeit 
mit der Note 5. Im Folgenden prüft das Verwaltungsgericht zunächst, ob auf 
die rechtskräftige Verfügung vom 14. Dezember 2023 (Maturaarbeit) zurück-
zukommen ist (E. 4 hiernach), danach folgt die Prüfung der angefochtenen 
Benotung der mündlichen Maturitätsprüfung im Fach Spanisch (hinten E. 5). 

4. Verfügung vom 14. Dezember 2023 (Maturaarbeit)

Hinsichtlich der Verfügung vom 14. Dezember 2023, mit der ihre Maturaar-
beit mit der Note 5 bewertet wurde, beantragt die Beschwerdeführerin, es sei 
deren Nichtigkeit festzustellen, eventuell sei die Verfügung zu annullieren 
bzw. sei die Rechtsmittelfrist wiederherzustellen (vorne Bst. C).

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4.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Betreuerin ihrer Matura-
arbeit sei ihr gegenüber befangen gewesen, habe sie rassistisch diskrimi-
niert und die «Religionsneutralität» sowie die akademische Freiheit missach-
tet. Sie habe den Zeitpunkt, in dem sie (die Beschwerdeführerin) mit der Er-
arbeitung der Maturaarbeit habe beginnen können, wiederholt hinausgezö-
gert, ihr das Feedback verweigert, weil ein Entwurf unvollständig gewesen 
sei, und ihr für den vollständigen Entwurf erst nach mehr als einem Monat 
ein lediglich minimales Feedback gegeben. Ausserdem habe sie die Matu-
raarbeit willkürlich bewertet und eine unqualifizierte Korreferentin für die Be-
wertung beigezogen. 

4.1.1 Schwerwiegende inhaltliche oder formelle Mängel können die Nicht-
igkeit einer Verfügung zur Folge haben. Die Voraussetzungen sind allerdings 
streng: Der Mangel der Verfügung muss besonders schwer wiegen und über-
dies offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar sein; zudem darf die 
Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet 
werden, was eine umfassende Interessenabwägung bedingt (vgl. statt vieler 
BGE 151 II 120 E. 4.1; Markus Müller, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar 
zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 49 N. 85 ff.).

4.1.2 Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Benachteiligungen 
(verkürzte Bearbeitungszeit, mangelnde Neutralität der Betreuerin sowie die 
unterstellte Identifikation mit einer Kultur und Religion) stellen keinen offen-
sichtlichen und derart krassen Verstoss gegen die Rechtsordnung dar, als 
dass dieser jederzeit und von Amtes wegen zu beachten wäre und eine Auf-
hebung der Verfügung auch nach Ablauf der Rechtsmittelfrist zu begründen 
vermöchte. Vielmehr handelt es sich um Einwände, die typischerweise im 
ordentlichen Rechtsmittelverfahren überprüft, nach Eintritt der Rechtskraft 
aber nicht mehr aufgegriffen werden können. Es kann insofern auf die zu-
treffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden 
(dortige E. 1.6.3). Dies gilt auch für die (weiteren) gerügten Verfahrensmän-
gel (Bewertung durch unqualifizierte Korreferentin und Befangenheit der be-
treuenden Lehrerin): Es handelt sich hier nicht um offensichtliche und schwe-
re Verfahrensfehler, die die Nichtigkeit der Verfügung vom 14. Dezember 
2023 nach sich ziehen könnten, zumal nicht ersichtlich ist, dass die gerügten 
Mängel – so sie denn tatsächlich gegeben wären – die Bewertung der Matu-

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raarbeit wesentlich beeinflusst hätten und diese geradezu willkürlich erfolgt 
wäre. Es ist sodann auch nicht ersichtlich, aus welchen anderen Gründen 
die Verfügung vom 14. Dezember 2023 annulliert werden müsste. Der (hier 
einzig infrage kommende) Wiederaufnahmegrund gemäss Art. 56 Abs. 1 
Bst. b VRPG liegt nur vor, wenn die gesuchstellende Partei von bestimmten 
Tatsachen oder Beweismitteln erst nachträglich erfahren hat und sie es sei-
nerzeit aus entschuldbaren Gründen unterliess, diese einzubringen (vgl. 
VGE 2020/338 vom 17.3.2021 E. 2.2; Markus Müller, a.a.O., Art. 56 
N. 14 ff.). Die Beschwerdeführerin bringt indes nichts vor, was sie mit zumut-
barer Sorgfalt nicht bereits während der ordentlichen Rechtsmittelfrist hätte 
geltend machen können. 

4.1.3 Der Antrag, es sei die Nichtigkeit der Verfügung vom 14. Dezember 
2023 festzustellen, eventuell sei die Verfügung zu annullieren, ist nach dem 
Gesagten unbegründet. Es besteht bei dieser Sachlage kein Anlass, den an-
gefochtenen Entscheid, soweit die Verfügung vom 14. Dezember 2023 be-
treffend, aufzuheben und die Sache zur Erhebung weiterer Beweise an die 
Vorinstanz zurückzuweisen.

4.2 Die Beschwerdeführerin hat die Verfügung vom 14. Dezember 2023 
(eröffnet am 19.12.2023; Beilage IX zur Stellungnahme der KMK vom 
17.9.2024, Vorakten BKD [act.7A] act. 4) innert der Rechtsmittelfrist nicht 
angefochten. Sie macht geltend, sie sei wegen einer chronischen Angststö-
rung und Depression sowie wegen Einschüchterung und Drohung seitens 
des Rektors daran gehindert worden, die Verfügung fristgerecht anzufech-
ten. Um dies zu belegen, reicht sie einerseits zwei ärztliche Bestätigungen 
und anderseits Auszüge aus WhatsApp-Chatverläufen mit zwei Freundinnen 
ein. 

4.2.1 Gemäss ärztlicher Bestätigung vom 6. März 2025 war die Beschwer-
deführerin vom 22. Dezember 2021 bis 24. April 2022 bei Prof. Dr. med. 
B.________ in ambulanter psychiatrischer Behandlung wegen einer Angst-
störung, einer sozialen Phobie, einer Panikstörung und einer rezidivierenden 
depressiven Störung. Es handle sich hierbei um chronische Erkrankungen, 
die den Alltag der Beschwerdeführerin erheblich einschränken würden 
(Anhang 2, act. 1C). Dr. med. C.________ bestätigte in der eingereichten E-
Mail vom 12. März 2025, dass ihn die Beschwerdeführerin am 31. Januar 

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2024 aufgesucht und von ihrer diagnostizierten Angststörung und Depres-
sion erzählt habe. Bei diesem einzigen direkten Kontakt sei ihm aufgefallen, 
dass bei der Beschwerdeführerin durch Nähe und Konfrontation Angst auf-
komme, die sich in Form von Konzentrationsverlust und Verwirrung äussere 
(Anhang 3, act. 1C). – Mit diesen eingereichten Berichten vermag die Be-
schwerdeführerin zwar zu belegen, dass sie an psychischen Erkrankungen 
leidet; hingegen wird von keiner Seite attestiert, dass sie deswegen in Bezug 
auf das Einreichen einer allfälligen Beschwerde handlungsunfähig bzw. kon-
kret im massgebenden Zeitraum ab 19. Dezember 2023 bis zum Ablauf der 
Rechtsmittelfrist nicht in der Lage gewesen wäre, die Verfügung vom 14. De-
zember 2023 selber oder durch eine Vertreterin bzw. einen Vertreter mittels 
Beschwerde anzufechten. Anhaltspunkte dafür, dass die psychischen Er-
krankungen sie an der Beschwerdeerhebung gehindert hätten, sind nicht er-
sichtlich. Unter diesen Umständen besteht kein Anlass, den Gesundheitszu-
stand der Beschwerdeführerin im fraglichen Zeitraum weiter abzuklären. Der 
Antrag, Prof. Dr. med B.________ und Dr. med C.________ seien in der 
Sache zu vernehmen, wird deshalb abgewiesen (zur antizipierten Beweis-
würdigung s. vorne E. 2.2 mit Hinweisen).

4.2.2 Aus den eingereichten Auszügen aus WhatsApp-Chats mit zwei 
Freundinnen ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin offenbar im Oktober 
2020 wegen (zu) vieler Absenzen ein Gespräch mit dem Rektor führte, wobei 
dieser gemäss ihren Angaben angedroht habe, sie von der BME auszu-
schliessen, und ausserdem geäussert habe, wenn sie einen «Prozess ma-
che», werde sie «dumm da[stehen]», was die Beschwerdeführerin offenbar 
aufwühlte (Anhang 4, act. 1C). Dass sie deswegen mehr als drei Jahre spä-
ter davon abgehalten worden wäre, die Verfügung bezüglich der Maturaar-
beit anzufechten, vermag sie damit indes nicht zu belegen und erscheint – 
auch wenn man die psychiatrischen Diagnosen in die Betrachtung miteinbe-
zieht – wenig glaubhaft. Dass ihr eine Art «Probezeit» auferlegt worden sei, 
in der sie «faktisch gezwungen» gewesen sei, auch krank am Unterricht teil-
zunehmen, hat keinen ersichtlichen Zusammenhang mit der Möglichkeit, die 
Verfügung vom 14. Dezember 2023 anzufechten. Es besteht kein Anlass, 
diese Sachverhalte weiter abzuklären, weshalb der Antrag auf Einsicht in 
das E-Mail-Konto des Rektors abzuweisen ist.

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4.2.3 Damit liegen keine Gründe vor, die die Wiederherstellung der Rechts-
mittelfrist rechtfertigen würden.

5. Verfügung vom 27. Juni 2024 (Nichtbestehen Maturitätsprüfung)

Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihre Spanischlehrerin (die auch ihre 
Maturaarbeit im Fach Englisch betreut hatte) sei befangen gewesen und ha-
be sich (zu Unrecht) geweigert, die krankheitsbedingt versäumte Prüfungs-
vorbereitungslektion für sie (die Beschwerdeführerin) zu wiederholen. Im 
Raum für die Vorbereitung der mündlichen Spanischprüfung sei es unzumut-
bar unruhig und laut gewesen. Ausserdem sei die Bewertung der mündlichen 
Prüfung nicht nachvollziehbar und stehe im Widerspruch zu ihren sonstigen, 
genügenden Leistungen im Fach Spanisch. 

5.1 Hinsichtlich der gerügten Mängel im Prüfungsverfahren hat die Vor-
instanz richtigerweise darauf hingewiesen, dass nicht jede Unstimmigkeit ge-
eignet ist, die Rechtmässigkeit der Prüfung infrage zu stellen. Mängel im Prü-
fungsverfahren sind nur rechtserheblich, wenn sie das Prüfungsergebnis 
entscheidend beeinflussen können oder beeinflusst haben (BVR 2012 
S. 165 E. 5.1.1; VGE 2021/347 vom 7.7.2022 E. 3.4). Erforderlich ist, dass 
der ungerechtfertigte Nachteil nach allgemeiner Lebenserfahrung und dem 
gewöhnlichen Lauf der Dinge geeignet war, sich auf das Prüfungsresultat 
auszuwirken (zum Ganzen BGE 147 I 73 E. 6.7). Auf Verfahrensmängel 
oder wesentliche persönliche Beeinträchtigungen kann sich sodann nur be-
rufen, wer die Umstände rechtzeitig rügt. Es ist im Einzelfall zu prüfen, ob es 
der Kandidatin oder dem Kandidaten zumutbar war, die während der Prüfung 
auftretenden hinderlichen Sachumstände (Verfahrensmängel, Ausstand 
oder wesentliche persönliche Beeinträchtigungen) unmittelbar geltend zu 
machen (BVR 2012 S. 165 E. 5.1.1; VGE 2021/347 vom 7.7.2022 E. 4.2 mit 
Hinweisen). Angesichts der besonderen Drucksituation, die in Prüfungen be-
steht, wird in der Regel nicht verlangt, dass die Rüge während laufender 
Prüfung erhoben wird (BGE 147 I 73 [BGer 2C_769/2019 vom 27.7.2020] 
nicht publ. E. 7.1 f.). Allemal gilt jedoch, dass solche Hindernisse so früh wie 
möglich zu melden sind, selbst wenn noch nicht feststeht, ob sie sich aus-
schlaggebend auf das Prüfungsergebnis auswirken werden; andernfalls ver-

file://a2ya-cfs-data1.jgk.be.ch/data1/TRIBUNA-APPL-JUS/KVG-Appl/Dokumente/100/2021/347/21_347U.docx
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Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.12.2025, Nr. 100.2025.103U, 
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wirkt das Rügerecht. In jedem Fall als verspätet gilt die Rüge, wenn sie erst 
nach Kenntnis des negativen Prüfungsentscheids erfolgt. Dies ergibt sich 
aus dem Grundsatz von Treu und Glauben sowie der Chancengleichheit; die 
bzw. der Betroffene soll sich nicht durch Zuwarten eine weitere, den anderen 
Kandidatinnen und Kandidaten nicht offenstehende Prüfungschance ver-
schaffen können (vgl. BGE 147 I 73 [BGer 2C_769/2019 vom 27.7.2020] 
nicht publ. E. 7.2; BVR 2013 S. 311 E. 5.5; VGE 2021/347 vom 7.7.2022 
E. 4.2 mit weiteren Hinweisen).

5.1.1 Die Beschwerdeführerin bringt vor, ihre Spanischlehrerin sei eine 
gläubige Buddhistin, die Menschen aufgrund deren Herkunft in stereotype 
Rollenbilder einordne und aktiv missioniere. Bereits bei der Betreuung der 
Maturaarbeit habe die Lehrerin sie (die Beschwerdeführerin), eine Schwei-
zerin mit thailändischem Migrationshintergrund und chinesischer Ethnie, auf 
ihre thailändische und vermeintlich buddhistische Identität reduziert und ihr 
unterstellt, sie identifiziere sich mit der Kultur eines buddhistisch geprägten 
Landes. Das volle Ausmass der Befangenheit sei ihr indes erst klargewor-
den, nachdem sie nicht zum Klassenabschiedsessen eingeladen worden sei, 
die Lehrerin ihr das Nachholen der «prüfungsrelevanten Speziallektion» ver-
weigert und ihre mündliche Spanischprüfung mit der Note 1,5 bewertet habe. 
Bei einer Internetrecherche habe sich herausgestellt, dass die Lehrerin ein 
äusserst problematisches Verhältnis zu China und zu Menschen chinesi-
scher Ethnie habe, wozu auch sie (die Beschwerdeführerin) gehöre.

5.1.2 Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die von der Beschwerdefüh-
rerin geltend gemachten Anzeichen für eine Befangenheit weit zurückrei-
chen. So äusserte die Spanischlehrerin bereits in einer E-Mail vom 19. Juni 
2023 die Annahme, die Beschwerdeführerin identifiziere sich teilweise mit 
der thailändischen Kultur, die tief von der buddhistischen Kultur geprägt sei 
(vgl. Beilage 5 zur Beschwerde an die BKD vom 28.7.2024, Vorakten BKD 
[act.7A] act. 1), und auch die geltend gemachten Benachteiligungen bei der 
Betreuung der Maturaarbeit lagen zeitlich weit vor den Maturaprüfungen. 
Wenn sich die Situation tatsächlich im Vorfeld zugespitzt und sich an der 
mündlichen Spanischprüfung gezeigt haben sollte, dass die Lehrerin ihr ge-
genüber voreingenommen war, hätte die Beschwerdeführerin die Befangen-
heit rechtzeitig vor Bekanntgabe der Prüfungsresultate der Prüfungsleitung 

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oder der KMK melden können und müssen. Es kann insofern auf die zutref-
fenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (dortige E. 2.3.5). 
Im Übrigen legt die Beschwerdeführerin nicht glaubhaft dar, dass die religi-
öse Haltung und allfällige religiös-rassistische stereotype Vorurteile der Spa-
nischlehrerin (die ihr am Vortag für die mündliche Englischprüfung die Note 6 
erteilt hatte) das Prüfungsergebnis tatsächlich entscheidend hätten beein-
flussen können. Es ist auch nicht ersichtlich, dass ihr die Spanischlehrerin 
aus persönlichen Gründen das Nachholen der Prüfungsvorbereitungslektion 
verweigert hätte. Vielmehr ergibt sich aus den Akten, dass diese Lektion am 
Dienstag, 18. Juni 2024 und damit nur eine Woche vor der mündlichen Prü-
fung vom 25. Juni 2024 stattfand, die Beschwerdeführerin erst ab Donners-
tag, 20. Juni 2024 wieder verfügbar gewesen wäre und ihr die Lehrerin ab 
diesem Datum keinen Termin mehr anbieten konnte, um die Lektion nach-
zuholen (vgl. E-Mails vom 18.6.2024, Beilage 16 zur Beschwerde an die 
BKD vom 28.7.2024, Vorakten BKD [act.7A] act. 1). Ohnehin hätte auch die-
ser Mangel rechtzeitig vor der Prüfung bzw. der Bekanntgabe der Note ge-
rügt werden können und müssen. Ausserdem ist mit der Vorinstanz darauf 
hinzuweisen, dass die wesentlichen Informationen über Form und Ablauf der 
Prüfung öffentlich zugänglich waren, sodass nicht davon auszugehen ist, 
das Verpassen der Prüfungsvorbereitungslektion habe einen entscheiden-
den Einfluss auf das Prüfungsergebnis gehabt (vgl. hierzu ausführlich ange-
fochtener Entscheid E. 2.3.2).

5.1.3 Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, im Raum, in dem sie 
ihre mündliche Spanischprüfung vorbereitet habe, sei ihre Konzentration 
durch deutlich hörbare Privatgespräche des Aufsichtspersonals und ein «ge-
nerell hektisches Treiben mit ständigen Durchsagen, Türöffnungen und 
-schliessungen» erheblich beeinträchtigt gewesen. Dies habe ihre Prü-
fungsleistung negativ beeinflusst. Es sei ihr, da sie in Basel wohnhaft war, 
nicht möglich gewesen, dies vor dem 27. Juni 2024 und damit vor der Eröff-
nung der Prüfungsergebnisse zu melden. – Zunächst scheint fraglich, ob die 
geschilderte Situation im Vorbereitungszimmer tatsächlich erheblich von der-
jenigen abwich, wie sie die anderen Prüfungskandidatinnen und -kandidaten 
vorfanden, und ob die geltend gemachte Ablenkung auch tatsächlich geeig-
net war, die Leistung der Beschwerdeführerin entscheidend zu schmälern 
und damit das Prüfungsergebnis zu beeinflussen. Dies kann hier jedoch of-

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fenbleiben, da die Vorinstanz zu Recht darauf hinwies, dass die Beschwer-
deführerin den vermeintlichen Verfahrensfehler verspätet vorgebracht hat. 
Was die Beschwerdeführerin den zutreffenden Ausführungen im angefoch-
tenen Entscheid entgegenhält, vermag nicht zu überzeugen: Ihre mündliche 
Spanischprüfung fand am 25. Juni 2024 um 14:00 Uhr statt und dauerte 
15 Minuten (vgl. Prüfungsplan BME 2024, Beilage zur Vernehmlassung BKD 
vom 19.6.2025 [act. 7B] S. 1 und 3). Sie hätte sich direkt im Anschluss an 
die Prüfung, am selben Abend, am nächsten Tag vor, zwischen oder nach 
den mündlichen Prüfungen in Mathematik und Deutsch, oder auch noch am 
Donnerstagmorgen an die KMK oder an das Rektorat wenden können, sei 
es persönlich oder per E-Mail. Der Umstand, dass sie in Basel wohnhaft war, 
ändert daran nichts (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.3.3). Eine Meldung 
vor der Schlusssitzung der Vertretung der Maturitätskommission mit den Ex-
pertinnen und Experten sowie den prüfenden Lehrerinnen und Lehrern vom 
27. Juni 2024 um 13:30 Uhr (vgl. Prüfungsplan BME 2024, Beilage zur Ver-
nehmlassung BKD vom 19.6.2025 [act. 7B] S. 4) wäre mithin zumutbar und 
möglich gewesen. Der Sachverhalt im von der Beschwerdeführerin zitierten 
Bundesgerichtsurteil ist mit der hier strittigen verspäteten Meldung nicht ver-
gleichbar: Dort hatte der Maturand bereits während der Prüfungsvorberei-
tung gemeldet, dass die bereitgestellten technischen Geräte nicht funktio-
nierten. Er machte diesen Nachteil später auf dem Rechtsweg geltend, die 
Meldung war jedoch bereits während der Vorbereitung erfolgt (vgl. BGer 
2D_9/2022 vom 10.8.2022 Bst. A, E. 5.2; s. auch VGE 2021/347 vom 
7.7.2022 E. 4.4 mit Hinweisen).

5.2 Die Beschwerdeführerin erachtet die Bewertung ihrer mündlichen 
Spanischprüfung mit der Note 1,5 als unverhältnismässig und anhand der 
Stellungnahme der Spanischlehrerin und der Expertin vom 17. August 2024 
nicht nachvollziehbar. Ausserdem sei der Ablauf der Prüfung «unprofessio-
nell und chaotisch» gewesen. 

5.2.1 Gemäss der genannten Stellungnahme ihrer Lehrerin und der Exper-
tin zur mündlichen Spanischprüfung hat die Beschwerdeführerin den Inhalt 
der geprüften Lektüren durchwegs unzureichend wiedergegeben und Fra-
gen kurz, unvollständig, unspezifisch oder nicht nachvollziehbar beantwortet. 
Sie habe die für die Prüfung vorgelegte Textstelle weder situieren noch dif-

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ferenziert analysieren können. Die Antworten zum zweiten geprüften Werk 
seien sprachlich äusserst fehlerhaft, unvollständig und wiederholt unver-
ständlich gewesen; eine vertiefte Analyse und Interpretation sei ihr auch hier 
nicht ansatzweise gelungen. Sprachlich seien auch einfachste Sätze aus-
nahmslos fehlerhaft oder kaum verständlich gewesen bzw. mehrfach nicht 
beendet worden. Die Beschwerdeführerin habe Wörter falsch ausgespro-
chen bzw. betont, lediglich zwei Zeitformen benutzt und Verbformen verwen-
det, die im Spanischen nicht existieren. Beim Gebrauch von grundlegenden 
Verben, von Pronomen sowie von Präpositionen sei es zu Verwechslungen 
gekommen. Auch die Deklination sei wiederholt fehlerhaft gewesen, und es 
habe insgesamt die sprachliche Kompetenz gefehlt, um auf die gestellten 
Fragen einzugehen (Beilage I zur Stellungnahme der KMK vom 17.9.2024, 
Vorakten BKD [act.7A] act. 4). – Was die Beschwerdeführerin dagegen vor-
bringt, ist nicht geeignet, den Wahrheitsgehalt dieser Stellungnahme ernst-
haft infrage zu stellen (vgl. zu den Anforderungen für die Annahme einer 
rechtlich nicht haltbaren Bewertung vorne E. 1.2 sowie angefochtener Ent-
scheid E. 2.4.1). Die von ihr erstellte «Eigenrekonstruktion» der Prüfung 
lässt weder eine eigentliche Analyse und Situierung des Textausschnitts in 
Bezug auf Kernaussagen oder den Gesamtzusammenhang des Buches er-
kennen, noch ist darin ein Sprachverständnis oder eine sprachliche Kompe-
tenz ersichtlich, die eine (wesentlich) bessere Bewertung nahelegen würde 
(vgl. Eigenrekonstruktion mündliche Maturitätsprüfung in Spanisch, Beila-
gen 14 und 15 zur Beschwerde an die BKD vom 28.7.2024, Vorakten BKD 
[act.7A] act. 1). Die gemäss der Beschwerdeführerin verdächtige Ähnlichkeit 
ihrer Aufzeichnungen mit der Stellungnahme der Spanischlehrerin und der 
Expertin vom 17. August 2024 scheint angesichts dessen, dass beide Doku-
mente dieselbe Prüfungssituation beschreiben, nicht weiter auffällig. Auch 
die von ihr aufgeführten Abweichungen in den Dokumenten (vgl. «Detaillier-
ter Kommentar zur Stellungnahme zur mündlichen Maturitätsprüfung im 
Fach Spanisch», Beilage 1 zur Eingabe an die BKD vom 16.12.2024, Vorak-
ten BKD [act.7A] act. 14) vermögen nicht den Verdacht zu erwecken, die 
Stellungnahme enthalte unwahre und für die Beschwerdeführerin nachteilige 
Angaben. Die Stellungnahme legt vielmehr nachvollziehbar dar, weshalb die 
mündliche Spanischprüfung mit einer sehr tiefen Note bewertet wurde. 

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5.2.2 Daran vermag nichts zu ändern, dass gemäss der Beschwerdeführe-
rin zwei externe Gymnasiallehrkräfte die Note 1,5 als unverhältnismässig 
erachten und den Verlauf der Prüfung als unprofessionell bezeichnet haben 
sollen. Die Beschwerdeführerin bezieht diese Aussage auf ihre eigenen An-
gaben in der Beschwerde an die Vorinstanz, wonach sich zwei Spanischleh-
rerinnen aus dem Kanton Nidwalden (wohl nach Einsicht in die von der Be-
schwerdeführerin erstellte «Eigenrekonstruktion» der Prüfung) «äusserst er-
staunt über die Notengebung 1,5 für [ihre] Leistung» gezeigt bzw. die Frage-
stellungen als «völlig zusammenhangslos, unklar und für eine mündliche 
Prüfung unüblich» bezeichnet hätten (S. 7 f. der Beschwerde an die BKD, 
Vorakten BKD [act.7A] act. 1). Diese Aussagen sind nicht belegt, und es 
lässt sich weder feststellen, ob es sich hierbei um objektive und faktenba-
sierte Einschätzungen handelt, noch nachvollziehen, ob diese von der Be-
schwerdeführerin wertfrei wiedergegeben wurden. Sie haben daher keinen 
Beweiswert. 

5.3 Zusammenfassend lässt sich die Bewertung der mündlichen Maturi-
tätsprüfung im Fach Spanisch anhand der dokumentierten sachlichen Über-
legungen nachvollziehen und erscheint insofern transparent. Sie erweist sich 
nicht als rechtsfehlerhaft. Ob die Beurteilung der Prüfungsbehörde ermes-
sensweise anders hätte ausfallen können, ist nicht Gegenstand der gericht-
lichen Prüfung (vgl. vorne E. 1.2). Es bleibt deshalb hier kein Raum für eine 
Verhältnismässigkeitsprüfung. Aufgrund dieser Erwägungen ist der (sinnge-
mässe) Antrag, die mündliche Maturitätsprüfung im Fach Spanisch sei neu 
zu bewerten bzw. die Note sei anzuheben, abzuweisen. Aus den gleichen 
Gründen erweist sich auch der Antrag, der Beschwerdeführerin sei eine Wie-
derholung der mündlichen Spanischprüfung unter neutraler Aufsicht zu er-
möglichen, als unbegründet. Es besteht damit kein Anlass, die Sache an die 
Vorinstanz zurückzuweisen. Die Beschwerdeführerin hält den zutreffenden 
Ausführungen der Vorinstanz nichts entgegen, das geeignet wäre, deren Er-
wägungen als rechtsfehlerhaft erscheinen zu lassen. 

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6. Ergebnis

Weder hinsichtlich der rechtskräftig beurteilten Maturaarbeit noch in Bezug 
auf die mündliche Maturitätsprüfung gelingt es der Beschwerdeführerin, den 
angefochtenen Entscheid ernsthaft anzuzweifeln. Die Beschwerde erweist 
sich daher in allen Teilen als offensichtlich unbegründet und ist abzuweisen. 
Das Verwaltungsgericht beurteilt solche Rechtsmittel in Zweierbesetzung 
(Art. 56 Abs. 3 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der 
Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

7. Kosten

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin grund-
sätzlich kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Sie hat jedoch um unentgelt-
liche Rechtspflege ersucht.

7.1 Das Gesuch ist zu beurteilen, hat die Beschwerdeführerin doch nicht 
auf die unentgeltliche Rechtspflege verzichtet, indem sie den Gerichtskos-
tenvorschuss bezahlt hat (vgl. dazu auch Lucie von Büren, in Herzog/Daum 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 111 N. 28). 
Auf Gesuch hin befreit die Verwaltungsjustizbehörde eine Partei von den 
Verfahrenskosten, wenn die Partei nicht über die erforderlichen Mittel verfügt 
und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 111 Abs. 1 VRPG; 
vgl. auch Art. 117 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. De-
zember 2008 [Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272]). Ein Prozess ist nicht 
aussichtslos, wenn berechtigte Hoffnung besteht, ihn zu gewinnen, das 
heisst wenn Gewinnaussichten und Verlustgefahren sich ungefähr die Waa-
ge halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Als aussichtslos sind 
demgegenüber Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaus-
sichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb 
kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Massgebend ist dabei, ob 
eine Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überle-
gung zu einem Prozess entschliessen oder aber davon absehen würde; eine 
Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht 

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führen würde, nicht deshalb austragen können, weil er sie nichts kostet (statt 
vieler BVR 2019 S. 128 E. 4.1; BGE 142 III 138 E. 5.1).

7.2 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist als von vornherein aussichts-
los zu bezeichnen. Die Beschwerdeführerin hält den zutreffenden Ausfüh-
rungen der Vorinstanz nichts Substanzielles entgegen und beschränkt sich 
über weite Teile darauf, ihre bereits vorgebrachten Argumente zu wiederho-
len, ohne darzulegen, inwiefern diese im Rahmen der beschränkten Über-
prüfungspflicht durch die Vorinstanz bzw. das Verwaltungsgericht (vgl. vorne 
E. 1.2 sowie bereits angefochtener Entscheid E. 1.5) zu einem anderen Er-
gebnis führen könnten. Sie vermag weder hinsichtlich der rechtskräftig beur-
teilten Maturaarbeit noch in Bezug auf die mündliche Maturitätsprüfung Zwei-
fel am angefochtenen Entscheid zu wecken. Zwar ist nachvollziehbar und 
verständlich, dass das knappe Gesamtergebnis ihrer Matura ärgerlich und 
mit Blick auf die erschwerten Umstände (psychische Erkrankungen) beson-
ders belastend ist. Dennoch können der Beschwerde hier keine ernsthaften 
prozessualen Erfolgschancen zugerechnet werden. Das Gesuch um unent-
geltliche Rechtspflege für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ist des-
halb abzuweisen, ohne dass näher auf die Bedürftigkeit der Beschwerdefüh-
rerin eingegangen werden müsste.

7.3 Da über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege erst im Rahmen 
des Endentscheids befunden wird und die Beschwerdeführerin deshalb kei-
ne Gelegenheit hatte, die Beschwerde nach Abweisung des Gesuchs zu-
rückzuziehen und damit Kosten zu sparen, sind diese praxisgemäss bloss in 
der Höhe der üblichen Abschreibungsgebühr zu erheben (BVR 2016 S. 369 
E. 4.3.1; Lucie von Büren, a.a.O., Art. 111 N. 17). Für das Gesuchsverfahren 
betreffend unentgeltliche Rechtspflege sind keine Kosten zu erheben. Par-
teikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

8. Rechtsmittelbelehrung

Gemäss Art. 83 Bst. t des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide über 

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das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, nament-
lich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus-
übung. Der Ausschlussgrund greift, soweit die individuelle Beurteilung der 
Fähigkeiten der Beschwerdeführerin betroffen ist. Zulässig ist das Rechts-
mittel demgegenüber, wenn organisatorische Fragen im Zusammenhang mit 
einer Prüfung streitig sind (BGE 147 I 73 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Soweit es 
um Verfahrensmängel geht, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten zu ergreifen. Hinsichtlich der individuellen Leistungsbewer-
tungen steht hingegen einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen 
(Art. 113 BGG). Dementsprechend wird in der Rechtsmittelbelehrung auf 
beide Rechtsmittel verwiesen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine reduzierte Pauschalgebühr von Fr. 500.--, werden der Beschwerde-
führerin auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- 
entnommen. Der Restbetrag von Fr. 2'500.-- wird der Beschwerdeführerin 
nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet.

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

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5. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin 
- Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (Beilagen: Eingabe der 

Beschwerdeführerin vom 30.9.2025 inkl. Beilagen)

und mitzuteilen:
- Kantonale Maturitätskommission

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) bzw. subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss 
Art. 39 ff. und 113 ff. BGG geführt werden.