# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 62eab7ed-249d-53b6-8191-3411284566bc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-07-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.07.2009 C-7299/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7299-2007_2009-07-08.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7299/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  J u l i  2 0 0 9

Richter Ronald Flury (Vorsitz), Richter Stefan Mesmer, 
Richterin Eva Schneeberger, 
Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel.

A._______,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Hans H. Schulze-
Berge, 
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

IV, Verfügung vom 1. Oktober 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7299/2007

Sachverhalt:

A.
A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), geboren 1954, in seinem 
Heimatstaat  wohnhafter  mazedonischer  Staatsangehöriger,  war  von 
1988-1994 in der Schweiz erwerbstätig und entrichtete in diesem Zeit-
raum  obligatorische  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinter-
lassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV).  Mit  Gesuch  vom 
29. Mai  2006  meldete  er  sich  zum  Bezug  einer  schweizerischen 
Invalidenrente an.

B.
Mit Vorbescheid vom 12. Juli 2007 teilte die IV-Stelle für Versicherte im 
Ausland (IVSTA, nachfolgend: Vorinstanz) dem Beschwerdeführer ge-
stützt auf die Beurteilung des ärztlichen Dienstes vom 21. Juni 2007 
mit, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werden müsste; es liege 
weder  eine  bleibende  Erwerbsunfähigkeit  noch  eine  ausreichende 
durchschnittliche  Arbeitsunfähigkeit  während  eines  Jahres  vor. Zwar 
sei  die  letzte  gewinnbringende  Tätigkeit  aufgrund  des  Gesundheits-
zustands  nicht  mehr  zumutbar.  Die  Ausübung  einer  anderen,  leich-
teren, dem Gesundheitszustand besser angepassten Tätigkeit wie bei-
spielsweise als Magaziner, in der Datenerfassung/Scannage, als Ver-
käufer im Detailhandel, als Billetverkäufer und Receptionist oder Tele-
fonist sei jedoch in rentenausschliessender Weise zu 100 % zumutbar.

C.
Mit Schreiben vom 7. August 2007 erhob der Beschwerdeführer Ein-
wand  gegen  den  Vorbescheid  und  reichte  erneut  seine  Krankenge-
schichte ein. Er sei auf Dauer zu 100 % arbeitsunfähig. In Mazedonien 
sei  ihm eine  Invalidenrente  gewährt  worden. Zudem habe  sich  sein 
Gesundheitszustand seit der Antragsstellung noch verschlechtert. 

D.
Am 17. August 2007 unterbreitete die Vorinstanz dem zuständigen IV-
Stellenarzt  Dr. B._______ die  eingereichte  medizinische Dokumenta-
tion  zur  Stellungnahme.  Dr. B._______  hielt  mit  Bericht  vom 
25. September  2007  folgende  Hauptdiagnose  fest:  Calcaneus-
Trümmerfraktur  beidseitig  08/06,  mittelschwere  hypertensive 
Kardiopathie bei schlecht eingestellter arterieller Hypertonie, BWK-12-
Fraktur  11/00 mit  posttraumatischer Keilbildung,  chronisches Lumbo-
vertebralsyndrom bei Osteochondrose L4/L5 und weiteren degenerati-

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ven  Wirbelsäulenveränderungen,  leichtgradige  depressive  Episode. 
Der  Beschwerdeführer  sei  in  der  bisherigen  Tätigkeit  zu  100 % 
arbeitsunfähig;  in  einer  angepassten  Tätigkeit  jedoch  zu  100 % 
arbeitsfähig.  Die  Arbeitsposition  solle  sitzend  oder  wechselnd  sein. 
Schwere  Arbeiten  seien  ausgeschlossen,  die  Gehstrecke  einge-
schränkt  und  der  Beschwerdeführer  könne  maximal  5 kg  Gewicht 
heben. Es handle sich um posttraumatische Wirbelsäulen- und Fersen-
veränderungen,  die  eine  Tätigkeit  in  seinem  angestammten  Beruf 
behindern würden; es gebe keine objektiven Hinweise auf eine klare 
koronare  Herzkrankheit;  im  Bericht  von  Dr. C._______  vom  4. April 
2007  werde  zwar  eine  instabile  Angina  pectoris  beschrieben,  ohne 
objektivierbare  Tatsachen,  aber  mit  der  Bemerkung  eines  "cor 
compensatum"; das eine schliesse jedoch das andere aus. Der Bericht 
von  Dr. D._______  vom  5. April  2007  ergebe  keine  neuen  Aspekte. 
Insgesamt bleibe es bei der Beurteilung vom 21. Juni 2007.

E.
Mit Verfügung vom 1. Oktober 2007 wies die Vorinstanz das Leistungs-
begehren des Beschwerdeführers ab. Es liege weder eine bleibende 
Erwerbsunfähigkeit noch eine ausreichende durchschnittliche Arbeits-
unfähigkeit  während  eines  Jahres  vor.  Zwar  sei  die  letzte  gewinn-
bringende Tätigkeit aufgrund des Gesundheitszustands nicht mehr zu-
mutbar. Die Ausübung einer anderen leichteren Tätigkeit, wie im Vor-
bescheid  vom  12. Juli  2007  beschrieben,  sei  jedoch  in  rentenaus-
schliessender  Weise zu 100 % zumutbar. Die neuen Unterlagen,  die 
der  Beschwerdeführer  beigebracht  habe  (Arztbericht  Dr. D._______ 
vom  5. April  2007,  Dr. E._______/Dr. C._______  vom  4. April  2007, 
Dr. F._______  vom  12. Mai/30. Juli/8. August  2007),  seien  dem 
ärztlichen Dienst  unterbreitet worden. Dieser halte an seiner bisheri-
gen  Stellungnahme  fest.  Die  Arztberichte  von  Dr. G._______, 
Dr. H._______  sowie  Dr. I._______  seien  bereits  bekannt  gewesen. 
Darüberhinaus seien Entscheide ausländischer Sozialversicherungen 
für die schweizerische Invalidenversicherung nicht bindend.

F.
Mit  Eingabe vom 25. Oktober 2007 erhob der  Beschwerdeführer  da-
gegen Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragt die 
Zusprechung einer Rente. Er sei  zu 100 % bleibend erwerbsunfähig. 
Die Berichte von Dr. B._______ seien medizinisch nicht zutreffend. Er 
habe  in  der  ersten  Begutachtung  die  jeweiligen  Einzelerkrankungen 
isoliert  betrachtet. Die gemeinsame Betrachtung der  vier  Krankheits-

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bereiche erhelle, dass der Beschwerdeführer keine Tätigkeit mehr aus-
üben könne. Im Bericht von Dr. B._______ sei unberücksichtigt geblie-
ben, dass der behandelnde Arzt Dr. D._______ im Bericht vom 5. April 
2007 davon ausgehe, dass sich der Zustand des Beschwerdeführers 
seit dem Zeitpunkt der Antragsstellung verschlechtert habe. Die maze-
donische  Rentenbehörde  habe  dem Beschwerdeführer  per  21. März 
2006  eine  Invalidenrente  zugesprochen.  Wenn  von  einer  dauerhaft 
zugesprochenen  Invalidenrente  in  einem  anderen  Land  abgewichen 
werden soll, sei dies zu begründen. Ferner stellt der Beschwerdeführer 
sinngemäss den Antrag auf persönliche Untersuchung.

G.
Mit Schreiben vom 4. Januar 2008 informierte die Vorinstanz das Bun-
desverwaltungsgericht,  dass  zwischenzeitlich  zahlreiche  neue  medi-
zinische  Berichte  eingereicht  worden  seien,  welche  der  Beurteilung 
ihres ärztlichen Dienstes bedürften.

H.
Am 26. März 2008 reichte der Beschwerdeführer dem Bundesverwal-
tungsgericht in Ergänzung seiner Beschwerdeschrift folgende Berichte 
ein: Bericht [einer Klinik X. in Mazedonien] vom 11. September 2007, 
Bericht [einer Klinik Y. in Mazedonien] vom 19. September 2007 sowie 
einen kardiologischen Bericht der [Praxis in Mazedonien] vom 28. Juli 
2007.  Daraus  ergebe  sich,  dass  der  Beschwerdeführer  nur  schwer 
gehen  könne,  auf  Dauer  arbeitsunfähig  sei,  sich  die  Möglichkeiten 
hinsichtlich  Bewegungen  der  Wirbelsäule  verringert  hätten  und  er 
dadurch ständig unter Schmerzen zu leiden habe. Die mazedonische 
Renten- und Invalidenversicherung habe diese Verschlechterung des 
Gesundheitszustands anerkannt und die Invalidenrente von 70 % auf 
80 % erhöht.

I.
Am  12. Juni  2008  nahm  der  IV-Stellenarzt  Dr. B._______  unter 
Berücksichtigung der nun eingereichten Berichte erneut  Stellung. Es 
würden  keine  neuen  Aspekte  vorliegen,  die  zu  einer  Änderung  der 
ursprünglichen  Beurteilung  führen  würden.  Im  Gegenteil  sei  eine 
leichte  Besserung  eingetreten;  der  Beschwerdeführer  sei  in  seiner 
angestammten Tätigkeit neu zu 20 % arbeitsfähig. Dies werde insbe-
sondere durch den Bericht einer Echocardiographie vom 7. September 
2007  bestätigt.  Der  orthopädische  Bericht  vom 11. September  2007 
erwähne keine Neuigkeit ausser der Bezeichnung einer Sudeck'schen 

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Erkrankung, die jedoch nicht näher spezifiziert sei und deshalb objek-
tiv  keine  Bedeutung  habe.  Bezüglich  der  Diagnose  einer  koronaren 
Krankheit  würden objektive Befunde fehlen; diese Diagnose sei nicht 
haltbar.

J.
Mit  Vernehmlassung  vom  20. Juni  2008  beantragte  die  Vorinstanz 
unter Bezugnahme auf die Beurteilung ihres ärztlichen Dienstes vom 
12. Juni 2008 die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der 
angefochtenen Verfügung.

K.
Mit Replik vom 12. August 2008 reichte der Beschwerdeführer folgen-
de  Berichte  ein:  Berichte  vom  15./16. Juli  bzw.  18. Juli  2008  der 
[Praxis in Mazedonien]; Bericht von Dr. D._______ vom 21. Juli  2008 
sowie  einen  Entlassungsbericht  der  [Klinik  Z.  in  Mazedonien]  vom 
25. Juli  2008. Er  befinde sich  in  einem sehr  schlechten  gesundheit-
lichen  Zustand.  Sollten  die  vorliegenden  ärztlichen  Unterlagen  nicht 
ausreichen,  werde  die  Begutachtung  durch  einen  vom  Gericht  zu 
bestellenden Sachverständigen beantragt. Es sei  unverständlich,  wie 
der  IV-Stellenarzt  aufgrund  der  vorgelegten  Krankengeschichte  zum 
Schluss  komme,  der  Beschwerdeführer  sei  ganztags  arbeitsfähig. 
Falsch sei zudem die Feststellung im Bericht vom 12. Juni 2008, dass 
der Beschwerdeführer neu zu 20 % arbeitsfähig sei, da sich eine Bes-
serung eingestellt  habe. Der Zustand habe sich vielmehr verschlech-
tert.  Der  IV-Stellenarzt  habe  sich  mit  den  ärztlichen  Berichten  aus 
Mazedonien nicht oder nur ungenügend befasst.

L.
Mit  erneuter  Beurteilung  vom  11. September  2008  stellte 
Dr. B._______  eine  objektive  Verschlechterung  des  Gesundheits-
zustands seit dem 23. Juli 2008 (Datum der Einlieferung ins Spital zur 
PTCA aufgrund einer instabilen Angina pectoris) fest. Erstmals würden 
bezüglich  KHK  (koronare  Herzkrankheit)  wertvolle  objektivierbare 
Untersuchungsbefunde  vorliegen.  Ab  dem  23. Juli  2008  sei  eine 
100 %ige  Arbeitsunfähigkeit  in  jedwelcher  Tätigkeit  gerechtfertigt;  in 
der  Periode  davor  sei  die  Situation  nach  wie  vor  unverändert.  Es 
müsse  ein  kardiologisches  Gutachten  eingeholt  werden  mit 
Belastungs-EKG und Echocardiographie unter Angabe der Ejektions-
fraktion und mit der Frage, ob der Status quo ante wieder hergestellt 

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werden  könne.  Danach  werde  die  erneute  Arbeitsfähigkeit  in  einer 
angepassten Tätigkeit bestimmt.

M.
Mit Duplik vom 17. September 2008 beantragte die Vorinstanz die Ab-
weisung der  Beschwerde. Das Datum der  angefochtenen Verfügung, 
vorliegend der 1. Oktober 2007, bilde praxisgemäss die zeitliche Gren-
ze der richterlichen Prüfung der Sach- und Rechtslage. Die Frage der 
allfälligen Entstehung eines Rentenanspruchs nach diesem Zeitpunkt 
sei  demnach nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfah-
rens, sondern müsse im Rahmen eines neuen Verfahrens gesondert 
geprüft werden.

N.
Das  Bundesverwaltungsgericht  gab  dem  Beschwerdeführer  sodann 
Gelegenheit, sich zur Duplik der Vorinstanz zu äussern, was er innert 
Frist  nicht  getan  hat.  Der  Schriftenwechsel  wurde  unter  Vorbehalt 
weiterer Instruktionsmassnahmen am 17. November 2008 abgeschlos-
sen.

O.
Mit  Eingabe  vom 21. November  2008  bat  der  Beschwerdeführer  um 
die  Einräumung  einer  Frist  zur  Einreichung  weiterer  ärztlichen  Gut-
achten  hinsichtlich  seines  momentanen  Gesundheitszustandes.  Mit 
Verfügung vom 4. Dezember 2008 wies das Bundesverwaltungsgericht 
das Gesuch ab.

P.
Am  3. März  2009  wurde  das  Verfahren  im  Rahmen  interner  Ent-
lastungsmassnahmen  von  der  Abteilung III  des  Bundesverwaltungs-
gerichts an die Abteilung II überwiesen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  für  die  Beurteilung  der  vor-
liegenden  Streitsache  zuständig  (Art.  31 f.  sowie  Art. 33  Bst. d  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32] 
i.V.m. Art. 69  Abs. 1  Bst. b  des  Bundesgesetzes  vom 19. Juni  1959 
über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).

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1.2 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Aushilfe  in  anderen  Abteilungen ver-
pflichtet.  Vorliegend  ist  der  Vorsitz  im  Beschwerdeverfahren  auf  die 
Abteilung II übergegangen. Der Spruchkörper setzt sich (neu) zusam-
men aus Richter  Ronald  Flury  und Richterin  Eva Schneeberger  der 
Abteilung II und Richter Stefan Mesmer der Abteilung III.

1.3 Das  Verfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem Bundesgesetz  vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz 
nichts  anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Vorbehalten  bleiben gemäss 
Art. 3  Bst. dbis VwVG  die  besonderen  Bestimmungen  des  Bundes-
gesetzes  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts 
(ATSG, SR 830.1). Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen 
des  ATSG  auf  die  Invalidenversicherung  (Art. 1a-26bis und  28-70) 
anwendbar, soweit  das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom 
ATSG vorsieht.

1.4 Der  Beschwerdeführer  ist  als  Adressat  der  angefochtenen  Ver-
fügung durch diese berührt  und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
deren Aufhebung oder Änderung (Art. 59 ATSG, Art. 48 Abs. 1 VwVG). 
Die  Beschwerde  wurde  frist-  und  formgerecht  eingereicht  (Art. 60 
Abs. 1 sowie Art. 61 Bst. b ATSG, Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde 
ist daher einzutreten.

2.

2.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Mazedonien und 
lebt dort, so dass vorliegend das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene 
Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der 
Republik  Mazedonien  über  die  Soziale  Sicherheit  vom 9. Dezember 
1999  (SR 0.831.109.520.1)  anwendbar  ist.  Gemäss  Art. 4  Abs. 1 
dieses  Abkommens  sind  die  Staatsangehörigen des einen  Vertrags-
staates  sowie  deren  Familienangehörige  und  Hinterlassene  in  ihren 
Rechten und Pflichten aus den Rechtsvorschriften des anderen Ver-
tragsstaats den Angehörigen dieses Vertragsstaats bzw. deren Ange-
hörigen  und  Hinterlassenen  gleichgestellt;  abweichende  Bestim-
mungen bleiben vorbehalten.

Demnach richtet sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf  Leistungen  der  Invalidenversicherung  nach  schweizerischem 

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Recht,  insbesondere  dem  IVG  sowie  der  Verordnung  über  die  In-
validenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201).

2.2 Weil  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestands Geltung haben,  und weil  nach ständiger Praxis  der 
Sozialversicherungsgerichte  bei  der  Beurteilung  eines  Falles  grund-
sätzlich auf  den bis  zum Zeitpunkt  des Erlasses des angefochtenen 
Verwaltungsakts (vorliegend 1. Oktober 2007) eingetretenen Sachver-
halt abgestellt  wird (BGE 132 V 1 E. 1, BGE 129 V 1 E. 1.2, mit Hin-
weisen), sind im vorliegenden Fall die auf den 1. Januar 2004 in Kraft 
getretenen  Bestimmungen  der  4. IV-Revision  anwendbar,  nicht  aber 
diejenigen  der  5. IV-Revision.  Im  Folgenden  werden  deshalb  die  ab 
1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewesenen Bestimmungen des 
IVG  (Fassung  vom  21. März  2003,  AS 2003  3837 ff.)  und  der  IVV 
(Fassung vom 21. Mai 2003, AS 2003 3859 ff.) zitiert.

2.3 Die  Frage,  ob  und  gegebenenfalls  ab  wann  Anspruch  auf 
Leistungen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung  besteht,  be-
stimmt  sich  allein  aufgrund  der  schweizerischen  Rechtsvorschriften 
(vgl.  E. 2.1).  Für  die  Beurteilung  eines  Rentenanspruchs sind  daher 
die Feststellungen des ausländischen Versicherungsträgers bezüglich 
Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn für die rechtsanwendenden Be-
hörden in der Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4). 
Die dahingehende Rüge des Beschwerdeführers geht deshalb fehl.

3.
Gemäss Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der 
Beurteilung einer Streitsache grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt 
des  Erlasses  der  streitigen  Verfügung  (vorliegend  1. Oktober  2007) 
eingetretenden Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2, mit Hinweisen). 
Soweit der Beschwerdeführer eine nach diesem Zeitpunkt eingetrete-
ne  Verschlechterung  des  Gesundheitszustands  geltend  macht,  kann 
nicht auf diese Rüge eingetreten werden. Tatsachen, welche den dem 
angefochtenen  Entscheid  zugrunde  liegenden  Sachverhalt  verändert 
haben,  sollen grundsätzlich Gegenstand einer neuen Verfügung sein 
(BGE 121  V  362  E. 1b;  vgl.  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts 
C-2687/2006 vom 27. August 2008 E. 4).

4.
Der Beschwerdeführer  rügt  sinngemäss,  der  Bericht  des  behandeln-
den  Arztes  Dr. D._______  vom 5. April  2007  sei  von der  Vorinstanz 

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nicht  berücksichtigt  worden; darüberhinaus  habe  sich  die  Vorinstanz 
mit  den  ärztlichen  Berichten  aus  Mazedonien  nicht  oder  nur  unge-
nügend befasst. Zudem habe der IV-Stellenarzt die jeweiligen Einzeler-
krankungen nur  isoliert  betrachtet.  Damit  rügt  der  Beschwerdeführer 
die von der Vorinstanz vorgenommene Beweiswürdigung.

Die  Vorinstanz  ist  der  Auffassung,  sie  habe  sämtliche  Arztberichte 
ihrem ärztlichen Dienst zur Stellungnahme unterbreitet.

4.1 Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die me-
dizinischen Unterlagen – wie alle anderen Beweismittel  – nach dem 
Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung  frei,  d.h.  ohne  Bindung  an 
förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdi-
gen  (BGE 132  V  393  E. 2.1;  ALFRED MAURER/GUSTAVO SCARTAZZINI/MARC 
HÜRZELER,  Bundessozialversicherungsrecht,  3. Aufl.,  Basel  2009,  § 21 
Rz. 7). Dies bedeutet für  das Gericht,  dass es alle Beweismittel,  un-
abhängig,  von wem sie stammen, objektiv  zu prüfen und danach zu 
entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung  des  streitigen  Rechtsanspruches  gestatten.  Insbesondere 
darf bei einander widersprechenden medizinischen Berichten der Pro-
zess nicht erledigt werden, ohne das gesamte Beweismaterial zu wür-
digen und die Gründe anzugeben, warum auf die eine und nicht auf 
die  andere  medizinische  These  abzustellen  ist.  Hinsichtlich  des  Be-
weiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen be-
ruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten  (Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen  Situation  einleuchtet  und  ob  die  Schlussfolgerungen  der  Ex-
pertin oder des Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a; vgl. 
hierzu  UELI KIESER,  Schweizerisches  Sozialversicherungsrecht, 
Zürich/St. Gallen 2008, S. 434 f., Rz. 19).

4.2 Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweis-
würdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 
Gutachten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 351  E. 3b; Urteil  des 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 128/98 vom 24. Januar 2000 
E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten 
Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund eingehender Beob-
achtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Be-

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richt erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Er-
gebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzu-
erkennen,  solange nicht  konkrete  Indizien  gegen die  Zuverlässigkeit 
der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb, mit Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden Ärzte  schliesslich sind  aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  I 655/05  vom  20. März 
2006 E. 5.4, mit Hinweisen).

Bei  der  Abschätzung  des  Beweiswerts  im  Rahmen einer  freien  und 
umfassenden Beweiswürdigung dürfen allerdings auch die potentiellen 
Stärken der Berichte behandelnder Ärzte nicht vergessen werden. Der 
Umstand allein, dass eine Einschätzung vom behandelnden Mediziner 
stammt,  darf  nicht  dazu führen,  sie  von vornherein  als  unbeachtlich 
einzustufen; die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende 
Betreuung durch behandelnde Ärzte bringt oft wertvolle Erkenntnisse 
hervor. Auf der anderen Seite lässt es die unterschiedliche Natur von 
Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits 
und  Begutachtungsauftrag  des  amtlich  bestellten  fachmedizinischen 
Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- 
oder  Gerichtsgutachten  stets  in  Frage  zu  stellen  und  zum  Anlass 
weiterer  Abklärungen  zu  nehmen,  wenn  die  behandelnden  Ärzte  zu 
anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, 
in  denen sich  eine abweichende Beurteilung aufdrängt,  weil  die  be-
handelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Inter-
pretation  entspringende  –  Aspekte  benennen,  die  im  Rahmen  der 
Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil  des 
Bundesgerichts  9C_24/2008  vom 27. Mai  2008 E. 2.3.2,  mit  Hinwei-
sen, publiziert in: Plädoyer 3/2009, S. 72 ff.).

4.3 Im Sozialversicherungsrecht haben Verwaltung und Gericht ihren 
Entscheid,  sofern  das  Gesetz  nicht  etwas  Abweichendes  vorsieht, 
nach  dem  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  zu 
fällen. Die blosse Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt 
diesen  Beweisanforderungen  nicht.  Vielmehr  ist  jener  Sachverhalts-
darstellung  zu  folgen,  die  von  allen  möglichen  Geschehensabläufen 
als  die  wahrscheinlichste  gewürdigt  wird  (BGE 129  V  222  E. 4.3.1, 
BGE 128  V  66  E. 5c,  BGE 126  V  353  E. 5b;  MAURER/SCARTAZZINI/ 
HÜRZELER, a.a.O., § 21 Rz. 8; KIESER, a.a.O., S. 433, Rz. 17).

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4.4 Die pauschale Rüge, die Arztberichte aus Mazedonien, insbeson-
dere der Bericht von Dr. D._______ vom 5. April 2007, seien nicht be-
rücksichtigt worden bzw. die Vorinstanz habe sich damit nicht oder nur 
ungenügend  auseinandergesetzt,  erweist  sich  als  unbegründet:  Der 
zuständige IV-Stellenarzt geht in seinen Berichten auf sämtliche einge-
reichten Arztberichte aus Mazedonien ein, die ihm, wie aus den Akten 
hervorgeht, z.T. wiederholt zur Beurteilung vorgelegt wurden. Überdies 
wird  der  Bericht  von Dr. D._______ in  der  angefochtenen Verfügung 
explizit  erwähnt.  Im Bericht  des  IV-Stellenarztes  vom 25. September 
2007  ist  zudem  notiert,  dass  der  Bericht  von  Dr. D._______  keine 
neuen  Aspekte  hervorbringe.  Mithin  ist  festzuhalten,  dass  sich  die 
Vorinstanz mit den mazedonischen Arztberichten vertieft auseinander 
gesetzt  und  sämtliche  nach  der  Anmeldung  eingereichten  Berichte 
ihrem ärztlichen Dienst  zur  erneuten Stellungnahme unterbreitet  hat 
und dass der Bericht von Dr. D._______ entgegen der Auffassung des 
Beschwerdeführers keineswegs unberücksichtigt geblieben ist.

Zum Vorwurf der isolierten Betrachtungsweise der jeweiligen Einzeler-
krankungen nimmt der  IV-Stellenarzt  in  seinem Bericht  vom 12. Juni 
2008 Stellung und erklärt, er habe eine schlussfolgernde medizinische 
Beurteilung  über  alle  Gesundheitsstörungen  abgegeben.  Keinesfalls 
sei  ein  einzelnes  Krankheitsbild  herausgegriffen  und,  bezüglich  dem 
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, isoliert betrachtet worden.

5.
Streitig  ist,  ob  die  Vorinstanz  das  Vorliegen  der  Anspruchsvoraus-
setzungen für den Bezug einer Rente zu Recht verneint hat.

5.1 Der  Beschwerdeführer  beantragt  die  Zusprechung  einer  vollen 
Rente. Er sei bleibend arbeitsunfähig und könne keine Tätigkeit mehr 
ausführen. Er könne nur schwer gehen, die Möglichkeiten hinsichtlich 
Bewegungen der  Wirbelsäule hätten sich verringert  und er  leide da-
durch ständig unter Schmerzen.

Die  Vorinstanz  verweist  auf  die  Beurteilungen  ihres  ärztlichen 
Dienstes.

Zuletzt war der Beschwerdeführer als Lastwagenchauffeur tätig. Nach 
Angabe seines ehemaligen Arbeitsgebers war er seit dem Jahr 2000 
wiederholt krank geschrieben. Per 21. März 2006 hat ihm die mazedo-
nische Renten- und Invalidenkasse eine Invalidenrente zugesprochen. 

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Der Beschwerdeführer war gemäss eigenen Angaben bis zum 21. No-
vember 2004 erwerbstätig.

5.2 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben die rentenberechtigten 
Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines 
vollen Jahres Beiträge geleistet haben (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 
zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung).  Der Beschwerdeführer 
hat  in  den  Jahren  1988-1994  Beiträge  an  die  AHV/IV  geleistet  und 
erfüllt  damit  die  Voraussetzungen  der  Mindestbeitragsdauer  gemäss 
Art. 36  Abs. 1  IVG  (in  der  bis  zum  31. Dezember  2007  geltenden 
Fassung).  Gemäss  Art. 48  IVG (in  der  bis  zum  31. Dezember  2007 
geltenden Fassung)  werden IV-Leistungen lediglich  für  die  zwölf  der 
Anmeldung  vorangehenden  Monate  ausgerichtet,  vorliegend  also 
frühestens ab Mai 2005.

5.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Un-
fall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für 
die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche 
Art  und Schwere erreicht hat  (Art. 4 Abs. 2 IVG). Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und 
Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs-
möglichkeiten  auf  dem  in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  (Art. 7  ATSG). Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch eine Be-
einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund-
heit  bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf 
oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit  zu leisten. Bei langer Dauer 
wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga-
benbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

5.4 Gemäss Art. 28  Abs. 1 IVG (in  der  bis  zum 31. Dezember  2007 
geltenden Fassung) haben Versicherte bei einem Invaliditätsgrad von 
mindestens  70 %  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente,  bei  mindestens 
60 % auf eine Dreiviertelsrente, bei mindestens 50 % auf eine halbe 
Rente oder auf  eine Viertelsrente,  wenn sie mindestens zu 40 % in-
valid  sind. Nach  Art. 28  Abs. 1ter IVG (in  der  bis  zum 31. Dezember 
2007 geltenden Fassung)  werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad 
von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz 

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haben. Nach der Rechtsprechung stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht bloss 
eine  Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere  Anspruchsvor-
aussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c).

5.5 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel so zu erfol-
gen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmäs-
sig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden; 
der  Invaliditätsgrad  lässt  sich  sodann  aus  der  Einkommensdifferenz 
bestimmen. Können die fraglichen Erwerbseinkommen nicht genau er-
mittelt  werden,  sind  sie nach Massgabe der  im Einzelfall  bekannten 
Umstände  zu  schätzen  und  die  so  gewonnenen  Annäherungswerte 
miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs; BGE 128 V 29 E. 1; KIESER, a.a.O., S. 176 ff., Rz. 71 ff.).

5.6 Der Rentenanspruch entsteht  gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG (in der 
bis  zum 31. Dezember  2007  geltenden  Fassung)  frühestens  in  dem 
Zeitpunkt,  in  dem  die  versicherte  Person  mindestens  zu  40 %  (bei 
einer im Ausland wohnenden Person, wie vorliegend, 50 %) bleibend 
erwerbsunfähig  geworden  ist  (Bst. a;  Dauerinvalidität)  oder  während 
eines  Jahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch  durchschnittlich  min-
destens  zu  40 %  (im  Ausland  50 %)  arbeitsunfähig  gewesen  war 
(Bst. b; langdauernde Krankheit).

5.7 Sämtliche ärztlichen Berichte gehen übereinstimmend davon aus, 
dass  der  Beschwerdeführer  aufgrund  seiner  Beschwerden  in  seiner 
bisherigen  Tätigkeit  zu  100 % arbeitsunfähig  ist.  Dies  wird  von  Be-
schwerdeführer und Vorinstanz denn auch nicht bestritten.

Einzig das Gutachten von Dr. B._______ vom 12. Juni 2008 attestiert 
eine leichte Besserung seit dem 9. November 2007 und deshalb eine 
20 %-ige Arbeitsfähigkeit  im angestammten Beruf ab diesem Datum. 
Mit  Stellungnahme vom 11. September 2008 attestiert  Dr. B._______ 
dem  Beschwerdeführer  ab  dem  23. Juli  2008  eine  100 %-ige 
Arbeitsunfähigkeit sowohl in der bisherigen als auch in einer allfälligen 

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angepassten Tätigkeit: Am 23. Juli 2008 wurde der Beschwerdeführer 
für  die  Aufdehnung  der  Herzkranzgefäße  mit  Hilfe  eines  Katheters 
(PTCA) ins Spital eingeliefert. Dies ist jedoch für den Entscheid über 
die  Rechtmässigkeit  der  angefochtenen  Verfügung  unbeachtlich,  da 
gemäss Rechtsprechung das Sozialversicherungsgericht bei der Beur-
teilung einer Streitsache grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des 
Erlasses der streitigen Verfügung (vorliegend 1. Oktober 2007) einge-
tretenden Sachverhalt abstellt (vgl. E. 3). Insbesondere handelt es sich 
dabei  (Operation)  nicht  um  Tatsachen,  die  sich  erst  später  verwirk-
lichen, in einem engen Sachzusammenhang mit dem Streitgegenstand 
stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Erlasses 
der  angefochtenen  Verfügung zu  beeinflussen,  weshalb  sie  nicht  zu 
berücksichtigen  sind  (Urteil  des  Bundesgerichts  9C_24/2008  vom 
27. Mai 2008 E. 2.3.1).

5.8 Der Beschwerdeführer bringt  vor,  er  sei  nicht  mehr in  der Lage, 
auch nur die leichteste Tätigkeit auszuüben. Insbesondere die Wirbel-
säulenveränderungen  seien  massiv  und  würden  zu  einer  100 % Er-
werbsunfähigkeit führen. Nach Ansicht der Vorinstanz ist die Ausübung 
einer dem Gesundheitszustand besser angepassten Tätigkeit wie bei-
spielsweise als Magaziner, in der Datenerfassung/Scannage, als Ver-
käufer im Detailhandel, als Billetverkäufer und Receptionist oder Tele-
fonist in rentenausschliessender Weise zu 100 % zumutbar.

5.8.1 Der  beigezogene  IV-Stellenarzt,  auf  dessen  Berichte  sich  die 
Vorinstanz abstützt,  geht in sämtlichen Beurteilungen (21. Juni 2007, 
25. September 2007, 12. Juni 2008 sowie 11. September 2008) davon 
aus,  dass  die  bisherige  Tätigkeit  als  Lastwagenchauffeur  nach  dem 
Unfall im Jahr 2000 mit der BWK-12 Fraktur nicht mehr zumutbar sei 
(vgl. hierzu E. 5.7).

Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit führt der 
IV-Stellenarzt  aus,  dass  der  Beschwerdeführer  im  Jahr 2006  eine 
schwere Verletzung durch einen Sturz erlitt,  der eine Trümmerfraktur 
beider Cacanei (Fersenbeine) zur Folge hatte. Dadurch sei die weitere 
Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, jedoch nicht in einer angepassten Tä-
tigkeit. Dazu komme eine schlecht eingestellte oder nicht behandelte 
Hypertonie (Bluthochdruck), die über die Jahre zu einer hypertensiven 
Kardiopathie  mit  einer  leicht  eingeschränkten  Herzaktion (EF 45 %) 
geführt habe. Insbesondere bestätige der Bericht einer Echocardiogra-
phie  vom 7. September  2007  die  Diagnose  einer  fast  normalen  bis 

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höchstens  leichtgradig  eingeschränkten  Herzleistung;  in  derselben 
Untersuchung bestätige sich diese Diagnose mit der Angabe von leicht 
erweiterten  Herzhöhlen,  die  jedoch  nur  knapp  oberhalb  der  Norm 
seien. Es würden keine Hinweise auf eine koronare Herzkrankheit ex-
istieren  (Belastungs-EKG,  Koronarographie).  Die  Wirbelsäulenverän-
derungen seien  leicht  degenerativer  Art;  dabei  seien  aber  entgegen 
der  Beurteilung  in  diversen  Berichten  keine  klaren  radikulären 
Symptome  gefunden  worden.  Von  neurologischer  Seite  seien  die 
elektromyographischen  Befunde  in  dieser  Beziehung  wenig  bis  gar 
nicht  aussagekräftig.  Die  radiologischen  Untersuchungen  würden 
leichte  Osteochondrosen  im lumbalen  Bereich  (L4/L5)  ohne  klare 
Wurzelreizungen  zeigen.  Auch  die  klinischen  Untersuchungsbefunde 
seien  dahingehend  nicht  aussagekräftig.  Es  handle  sich  um  post-
traumatische Wirbelsäulen- und Fersenveränderungen, die sicher eine 
Tätigkeit  im angestammten Beruf  verhindern,  jedoch seien dem Be-
schwerdeführer leichte Arbeiten in vorwiegend sitzender Position mit 
Möglichkeit  zum Positionswechsel  ganzschichtig  zumutbar. Ebenfalls 
berücksichtigt ist eine leichtgradige depressive Episode.

Im  Bericht  vom  4. April  2007  (Dr. C._______)  wird  eine  instabile 
Angina pectoris  beschrieben. Der  IV-Stellenarzt  moniert,  dieser  Dia-
gnose fehlten objektivierbare Tatsachen. Darüberhinaus sei der Bericht 
widersprüchlich;  die  Bemerkung  "cor  compensatum"  schliesse  eine 
Angina pectoris aus.

Zur  Sudeck'schen  Erkrankung,  die  im  orthopädischen  Bericht  vom 
11. September  2007  erwähnt  ist,  führt  der  IV-Stellenarzt  aus,  dass 
diese nicht  näher spezifiziert  sei  und deshalb objektiv  keine Bedeu-
tung  habe.  Ein  Sudeck  müsse  regional  definiert  sein  und  mit  ent-
sprechenden Röntgenbildern und klinischen Befunden objektiviert wer-
den.

5.8.2 Was  die  ausländischen  Gutachten  anbelangt,  so  kommt 
Dr. G._______,  die  in  Mazedonien  die  Rente  für  den  Beschwerde-
führer beantragt hat, in ihrem Bericht vom 27. Juli 2005 zum Schluss, 
dass  die  Krankheit  dauerhaften  Charakter  habe  und  dass  der  Be-
schwerdeführer  deshalb  seine angestammte Tätigkeit  nicht  mehr  er-
füllen könne. Weiter führt sie aus, dass der Beschwerdeführer nicht in 
kalten,  feuchten  Räumen  arbeiten  könne  und  keinen  Temperatur-
schwankungen  ausgesetzt  werden  dürfe.  Lange  Kommunikation  sei 
nicht möglich, zudem habe er eine schwache Kondition. Dr. H._______ 

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von  der  [Klinik  W.  in  Mazedonien],  äussert  sich  mit  Bericht  vom 
21. Dezember  2005  bezüglich  Arbeitsunfähigkeit  dahingehend,  dass 
der Beschwerdeführer unfähig sei, normale Lebensaktivitäten und die 
Erwerbstätigkeit zu bewerkstelligen. 

Im Bericht vom 27. Januar 2006 zum mazedonischen Rentenbescheid 
wird der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit, in einer 
Teilzeitarbeit  oder  anderen  Arbeitstätigkeit  als  arbeitsunfähig  einge-
stuft.

Die auf Wunsch des Beschwerdeführers ausgestellte ärztliche Bestäti-
gung  vom  29. Januar  2007  der  Psychiatrischen  [Klinik  V.  in 
Mazedonien]  (Dr. J._______/Dr. K._______),  führt  aus,  der 
Beschwerdeführer  leide  seit  mehr  als  zehn  Jahren  an  psychischen 
Beschwerden, die von seinen ständigen Schmerzen in der Wirbelsäule 
herrührten. Darüberhinaus wird eine Depression beschrieben, die me-
dikametös behandelt worden ist.

Dr. L._______, [Klinik U. in Mazedonien], stuft den Beschwerdeführer 
in seinem Bericht vom 11. September 2007 als arbeitsunfähig ein und 
überweist  die  Sache  an  die  mazedonische  Invaliden-  und  Renten-
kommission.

Die  übrigen  bei  den  Akten  liegenden  ärztliche  Berichte  aus  Maze-
donien äussern sich nicht zu einer allfälligen Arbeits- bzw. Erwerbsun-
fähigkeit.

Darüberhinaus  beziehen  sich  diejenigen  mazedonischen  Gutachten, 
auf die der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Arbeitsunfähig-
keit  in  einer  angepassten Tätigkeit  ausdrücklich hinweist,  auf  seinen 
Gesundheitszustand  nach  Erlass  der  angefochtenen  Verfügung,  d.h. 
auf die Verschlechterung im Zusammenhang mit dem operativen Ein-
griff seit dem 23. Juli 2008 und sind daher im Rahmen des vorliegen-
den  Beschwerdeverfahrens  nicht  zu  berücksichtigen  (vgl.  E. 3  und 
E. 5.7).

5.8.3 Die  Befunde  des  ärztlichen  Dienstes  der  Vorinstanz  sind  klar 
und  schlüssig,  wonach  die  erwähnten  Diagnosen  (BWK-12  Fraktur, 
Trümmerfraktur  beider  Cacanei,  Hypertonie,  leicht  eingeschränkte 
Herzaktion,  leicht erweiterte Herzhöhlen,  Wirbelsäulenveränderungen 
leicht degenerativer Art, leichte Osteochondrosen im lumbalen Bereich 

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ohne klare Wurzelreizungen) nur noch die Ausübung einer leichteren, 
leidensangepassten  Verweisungstätigkeit  ermöglichen,  jedoch  nicht 
mehr  die  Arbeit  in  der  angestammten  Tätigkeit  als  Lastwagen-
chauffeur;  sie  werden  von  den  mazedonischen  Ärzten,  die  sich  mit 
dem Fall befasst haben, auch nicht widerlegt. Es gibt keine ersichtli-
chen Gründe, entscheidend davon abzuweichen oder eine Begutach-
tung des Beschwerdeführers hinsichtlich seines Gesundheitszustands 
im  Zeitpunkt  der  angefochtenen  Verfügung  in  der  Schweiz  anzu-
ordnen,  wie  vom Beschwerdeführer  sinngemäss beantragt. Das Vor-
liegen einer  Angina pectoris  hat  sich zum damaligen Zeitpunkt  nicht 
bestätigt  und  hatte  nach  überzeugender  Darstellung  von 
Dr. B._______  erst  ab  dem  23.  Juli  2008  (Einlieferung  ins  Spital) 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit in Verweisungstätigkeiten. Durch 
die Annahme, dass die Ausübung einer leichten Verweisungstätigkeit 
zu  100 %  zumutbar  ist,  wurde  auf  die  genannten  Beschwerden 
Rücksicht genommen.

5.9 Der von der Vorinstanz durchgeführte Einkommensvergleich wird 
vom Beschwerdeführer nicht beanstandet. Die Vorinstanz hat mangels 
Lohnangaben in Mazedonien für  die Ermittlung von Validen- und In-
valideneinkommen auf  statistische Werte  und diesbezüglich  auf  den 
schweizerischen  Arbeitsmarkt  abgestellt.  Aufgrund  der  theoretischen 
und abstrakten Natur  des Begriffs  der  ausgeglichenen Arbeitsmarkt-
lage (vgl. E. 5.5) ist für den Einkommensvergleich bedeutungslos, ob 
die versicherte Person im Ausland wohnt. Entscheidend ist  lediglich, 
dass sich die massgebenden Vergleichseinkommen (das Validen- und 
das Invalideneinkommen) auf denselben Arbeitsmarkt beziehen, da es 
die bestehenden Unterschiede in den Lohnniveaus und den Lebens-
haltungskosten zwischen den Ländern nicht gestatten, über die Gren-
zen  hinweg einen  objektiven  Vergleich  der  betreffenden  Einkommen 
vorzunehmen  (Urteil  des  Bundesgerichts  9C_335/2007  vom  8. Mai 
2008 E. 3.3.2, mit Hinweisen). Vorliegend sind sowohl das angenom-
mene Valideneinkommen von Fr. 5'456.85.-  pro  Monat  im Jahr  2004 
(Grundlohn Lastwagenchauffeur mit fachbezogenen beruflichen Kennt-
nissen; 42h/Woche) als auch das berechnete Invalideneinkommen von 
Fr. 4'154.88.- (im Jahr 2004 im tertiären Sektor übliche 41,7h/Woche) 
für eine leichtere Verweisungstätigkeit nicht zu beanstanden. Im Übri-
gen erscheint die einzelfallbedingte Kürzung des Invalidenlohnes auf-
grund  des  Alters  sowie  der  Tatsache,  dass  nur  leichtere  und  ange-
passte Tätigkeiten in Frage kommen, von 10 % angemessen.

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Der errechnete Erwerbsunfähigkeits- bzw. Invaliditätsgrad beträgt so-
mit  23,86 %  bzw.  24 %,  was  die  Zusprechung  einer  Invalidenrente 
ausschliesst (vgl. E. 5.4 und E. 5.6).

Somit  ist  mit  dem  im  Sozialversicherungsrecht  massgebenden  Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Be-
schwerdeführer zum massgeblichen Zeitpunkt der angefochtenen Ver-
fügung  (1. Oktober  2007)  in  einer  leichten  Verweisungstätigkeit  zu 
100 % arbeitsfähig war. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

Die  vom Beschwerdeführer  geltend  gemachte  Verschlechterung  des 
Gesundheitszustandes seit  diesem Zeitpunkt  wäre im Rahmen einer 
Neuanmeldung zu prüfen (vgl. E. 3).

6.
Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in der 
seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das Beschwerdeverfahren 
bei Streitigkeiten um Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig.  Bei  diesem  Ver-
fahrensausgang  hat  der  Beschwerdeführer  die  Verfahrenskosten  zu 
tragen  (Art. 63  Abs. 1  VwVG,  Art. 1 ff.  des  Reglements  vom 21. Fe-
bruar  2008 über  die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.3]). Die Verfahrenskosten sind 
bei Streitigkeiten um Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen 
nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rah-
men  von  Fr. 200.-  bis  Fr. 1'000.-  festzulegen  (Art. 69  Abs. 1bis IVG). 
Diese  werden  auf  Fr. 400.-  festgesetzt  und  mit  dem  geleisteten 
Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. Dem unterliegenden Be-
schwerdeführer  ist  entsprechend  dem  Verfahrensausgang  keine 
Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet.

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3.
Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 8. August 2008 geht an die 
Vorinstanz zur Prüfung der Voraussetzungen einer Neuanmeldung.

4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. --)
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Ronald Flury Astrid Hirzel

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid  kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff.,  90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art. 42 
BGG).

Versand: 

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