# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5f7668a-497d-5474-8928-0d09fb3d1748
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-04-07
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 07.04.2014 SB130539
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB130539_2014-04-07.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: SB130539-O/U/eh 
 
 
 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. Ch. Prinz und  

Ersatzoberrichter lic. iur. J. Meier sowie die Gerichtsschreiberin  

lic. iur. A. Truninger 

 

Urteil vom 7. April 2014 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigte und Berufungsklägerin 

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. H. Bebié,  

Anklägerin und Beschuldigte 

 

betreffend  

mehrfache Sachbeschädigung 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung -  
Einzelgericht, vom 16. April 2013 (GG120316) 

 

-   2   - 

Anklage:  

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat vom 4. Dezember 2012 

ist diesem Urteil beigeheftet (Urk. 15). 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 28 S. 18 f.) 

1. Die Beschuldigte ist schuldig der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von  

Art. 144 Abs. 1 StGB.  

2. Die Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 80.–. 

3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. 

4. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf  

Fr. 1'500.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr.         Kosten Kantonspolizei 

Fr. 1'000.–   Gebühr Anklagebehörde 

Fr.     Kanzleikosten 

Fr.    Auslagen Untersuchung 
 
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

5. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden der Beschuldigten 

auferlegt. 

6. … (Mitteilung)  

7. … (Rechtsmittel) 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung der Beschuldigten: 

 (Urk. 44 S. 1) 

Es sei das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und die Beschuldigte von 

Schuld und Strafe freizusprechen, 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Staatskasse. 

-   3   - 

b) Der Staatsanwaltschaft: 

(schriftlich; Urk. 34) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils 

Erwägungen: 

I.  
Verfahrensgang 

1. Mit Urteil vom 16. April 2013 erkannte das Einzelgericht in Strafsachen des 

Bezirks Zürich die Beschuldigte A._____ der mehrfachen Sachbeschädigung im 

Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB schuldig und bestrafte sie mit einer  

bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je CHF 80.--, wobei die Probezeit 

auf zwei Jahre angesetzt wurde (HD Urk. 23). Weitere Einzelheiten des Entschei-

des können dem Ingress dieses Urteils entnommen werden. 

2. Gegen das mündlich eröffnete Urteil (Prot. I S. 9 f.) liess die Beschuldigte 

noch vor den Schranken des Gerichts Berufung anmelden (Prot. I S. 10). Am 

8. Mai 2013 erfolgte die Mitteilung der Berufungsanmeldung an die Staatsanwalt-

schaft Zürich-Limmat (HD Urk. 26). Das Urteil ging der Beschuldigten sowie der 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat je am 16. Dezember 2013 (HD Urk. 27/1 und 

27/2) in begründeter Fassung zu (HD Urk. 25). 

3. Mit Eingabe vom 20. Dezember 2013 reichte die erbetene Verteidigung der 

erkennenden Kammer die Berufungserklärung ein (Urk. 30). Aus dieser geht  

hervor, dass von der Beschuldigten ein Freispruch verlangt wird. Beanstandet 

wird eine unzutreffende Beweiswürdigung und die Verletzung des Grundsatzes 

"in dubio pro reo". Beweisanträge stellte die Verteidigung keine. Mit Präsidial-

verfügung vom 9. Januar 2014 wurde der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat eine 

Kopie der Berufungserklärung zugestellt und Frist angesetzt, um zu erklären, ob 

Anschlussberufung erhoben werde, oder um begründet ein Nichteintreten auf die 

Berufung zu beantragen. Gleichzeitig wurde die Beschuldigte aufgefordert, das ihr 

zugestellte Datenerfassungsblatt auszufüllen und verschiedene Unterlagen betref-

-   4   - 

fend ihrer finanziellen Verhältnisse einzureichen (Urk. 32). In der Folge teilte die 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat mit Eingabe vom 16. Januar 2014 (Urk. 34) mit, 

dass sie keine Anschlussberufung erhebe. Sie beantragte die Bestätigung des  

vorinstanzlichen Urteils. 

4. Am 3. Februar 2014 erteilte die Beschuldigte Auskunft über ihre finanziellen 

Verhältnisse (Urk. 35; Urk. 37/1 - 5). Bereits am 20. Dezember 2013 war überdies 

ein aktueller Strafregisterauszug über die Beschuldigte eingeholt worden 

(Urk. 29), welcher mit dem bereits bei den Akten liegenden (HD Urk. 13/1) inhalt-

lich übereinstimmt.  

II. 
Umfang und Gegenstand der Berufung / Beanstandungen 

1. Gemäss Art. 402 StPO hat die Berufung im Umfang der Anfechtung auf-

schiebende Wirkung und die Rechtskraft des angefochtenen Urteils wird dement-

sprechend gehemmt (vgl. Schmid, Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2013, 

2. Aufl., N 1 zu Art. 402). Die Beschuldigte beantragt einen Freispruch. Damit sind 

sämtliche Ziffern des vorinstanzlichen Urteils angefochten und stehen zur Disposi-

tion. 

2. Gegenstand des Berufungsverfahrens bildet der Sachverhalt gemäss  

Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat vom 4. Dezember 2012 

(HD Urk. 15). Darin wird der Beschuldigten zusammengefasst zur Last gelegt, sie 

habe am 29. Mai 2012, ungefähr zwischen 18:05 und 18:10 Uhr, die Fahrertüre 

des auf dem Parkstreifen der F._____-Strasse gegenüber der Liegenschaft Nr. … 

in Zürich … in Fahrtrichtung stadteinwärts abgestellten Personenwagens Volvo 

S60 des Halters und Geschädigten B._____ mit goldener Farbe von oberhalb des 

Türgriffs bis an den unteren Rand der Türe besprüht. Kurz danach habe die Be-

schuldigte auch die Scheibe der Beifahrertüre des dort in der Reihe hinter dem 

vorgenannten Fahrzeug in entgegengesetzter Fahrtrichtung abgestellten Perso-

nenwagens VW Golf des Halters und Geschädigten C._____ mit goldener Farbe 

besprüht. Dadurch habe die Beschuldigte den Geschädigten  

-   5   - 

Reparatur- und Reinigungskosten in der Höhe von CHF 172.80 (B._____) bzw. 

CHF 328.85 (C._____) verursacht. 

3. In ihrer Berufungserklärung vom 20. Dezember 2013 (Urk. 30) kritisiert die 

Verteidigung eine unzutreffende Beweiswürdigung der Vorinstanz. Mit Bezug auf 

die Frage der Täterschaft bestünden erhebliche Zweifel an den Ausführungen der 

Zeugin D._____, wogegen die Aussagen der Beschuldigten glaubhaft seien. Zu-

mindest sei die Beschuldigte in Nachachtung des Grundsatzes in dubio pro reo 

freizusprechen (Urk. 30 S. 2). 

III.  
Schuldpunkt 

1. Erstellung des Anklagesachverhaltes 

1.1. Die Beschuldigte hat den eingeklagten Sachverhalt sowohl in der Unter-

suchung als auch vor Vorinstanz und auch anlässlich der Berufungsverhandlung 

wieder entschieden in Abrede gestellt (HD Urk. 2; HD Urk. 6; HD Urk. 4; HD  

Urk. 21; Urk. 41 S. 3). 

1.2. Zum Geschehensablauf wurden im Rahmen der Untersuchung die Beschul-

digte und D._____, die Ehefrau des Geschädigten B._____, als Zeugin befragt. 

Letztere wurde anlässlich der vorinstanzlichen Hauptverhandlung erneut als Zeu-

gin einvernommen (HD Urk. 20). Was die einzelnen Aussagen der Beschuldigten 

und der Zeugin D._____ zum Tathergang betrifft, kann zur Vermeidung von Wie-

derholungen auf ihre Wiedergabe in der Begründung des vorinstanzlichen Ent-

scheides verwiesen werden (HD Urk. 25 S. 6 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). In den Ver-

fahrensakten liegen zudem zwei Fotodokumentationen der Stadtpolizei Zürich 

und der Kantonspolizei Aargau betreffend die Beschädigungen an den Fahrzeu-

gen der Geschädigten B._____ (HD Urk. 5) und C._____ (ND Urk. 6). Da die Be-

schuldigte den eingeklagten (Anklage-)Sachverhalt in Abrede stellt, ist dieser 

dementsprechend auf Grund der Akten und der Berufungsverhandlung nach den 

von Lehre und Praxis entwickelten Grundsätzen zu überprüfen. 

-   6   - 

1.3. Die Vorinstanz hat die theoretischen Grundsätze der richterlichen Beweis-

würdigung korrekt wiedergegeben, sodass vollumfänglich auf die entsprechenden 

Erwägungen zu verweisen ist (HD Urk. 25 S. 4 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). 

1.4. Die Verteidigung rügt eine willkürliche Beweiswürdigung sowie die Ver-

letzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" (Urk. 30 und Urk. 44). 

1.5.1. Die Vorinstanz hat in ihrer Beweiswürdigung zusammengefasst erwo-

gen, die Aussagen der Zeugin D._____ seien gleichbleibend, widerspruchsfrei 

und Ausdruck eines selber erlebten Geschehnisses. Sie habe nachvollziehbar 

und plausibel geschildert, wie sie ihrem Mann und ihrem Kind ein Stück weit ent-

gegen gegangen sei, sich aber letztlich in Sorge um ihre Wertsachen im Auto 

wieder umgedreht habe und so das Geschehene habe beobachten können. Die 

Zeugin habe namentlich verneint, dass sich noch andere  

Personen ausser die Beschuldigte am Tatort aufgehalten hätten. Aufgrund ihrer 

kurzen Wartezeit und ihrer plausiblen Erklärung, weshalb sie ihr Fahrzeug im 

Blickfeld behalten habe, könne die Hypothese einer Dritttäterschaft ausgeschlos-

sen werden. Ebenso sei auszuschliessen, dass der Schaden am Fahrzeug schon 

vorher bestanden habe. Der Umstand nämlich, dass ein weiteres Fahrzeug  

(Geschädigter C._____) von den Sprayereien betroffen gewesen sei,  

lasse zwingend auf die F._____-Strasse als Tatort schliessen. Es bestehe  

zudem keine plausible Erklärung dafür, weshalb die Zeugin eine Stunde zu früh 

vor Ort erschienen sein sollte, um ihr Kind und ihren Mann abzuholen. Im Übrigen 

habe auch der Geschädigte C._____ gegenüber der Polizei als Tatzeitpunkt  

18:00 Uhr bis 19:30 Uhr genannt. Aus den Aussagen der Zeugin ergäben sich 

keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass sie die Beschuldigte unnötig habe belasten 

wollen (HD Urk. 25 S. 12). 

Demgegenüber seien die Aussagen der Beschuldigten wenig überzeugend. Sie 

habe diese in ganz wichtigen Kernpunkten im Laufe der Untersuchung angepasst 

bzw. korrigiert. So habe die Beschuldigte in ihrem E-Mail vom 31. Mai 2012 (HD 

Urk. 6) mit keinem Wort erwähnt, dass sie auf der Wiese, welche an die Park-

felder mit den abgestellten Autos angrenze, Blumen gepflückt habe. Dies habe  

sie erst anlässlich ihrer Einvernahme vom 30. Oktober 2012 beiläufig erklärt,  

-   7   - 

unmittelbar nachdem sie der staatsanwaltlichen Einvernahme der Zeugin D._____ 

beigewohnt und dabei erfahren habe, dass sie von der Zeugin beobachtet worden 

sei. Bei einer Schilderung der Geschehnisse im Wissen um den Vorwurf des  

Besprayens des Autos nur zwei Tage nach dem Vorfall sei ein solches Weg-

lassen von Tatsachen nur ganz schlecht mit Erinnerungslücken erklärbar. In der 

selben Einvernahme habe die Beschuldigte anschliessend ausführlich das Tun 

des Geschädigten B._____ und die nachfolgende Diskussion mit ihm und der 

Zeugin D._____ geschildert, obschon dies für die Frage der Urheberschaft und 

der Sprayereien völlig unerheblich gewesen sei. Solche Einseitigkeiten in der 

Länge von Darstellungen - sehr knapp in ganz zentralen Punkten, aber episch bei 

unwesentlichen Nebenpunkten - seien als Lügensignale zu werten. Von zentraler 

Bedeutung sei hier, dass die Beschuldigte wiederum ein ganz wichtiges Detail 

verschweige, nämlich dass sie nebst dem behaupteten Blumenpflücken auch 

noch zu ihrem Auto gegangen sei, die Türe geöffnet und etwas deponiert habe. 

Dies habe sie erst auf entsprechenden Vorhalt in der Hauptverhandlung einge-

räumt (HD Urk. 25 S. 13).  

1.5.2. Die Verteidigung brachte vor Vorinstanz vor, die Aussagen der Zeugin 

D._____ seien wenig überzeugend. So fänden sich darin zahlreiche und ent-

scheidende Widersprüche. Die Zeugin habe gegenüber der Polizei erklärt, sie ha-

be ihr Fahrzeug kurz nach 18:00 Uhr in der Blauen Zone abgestellt. Vorn und hin-

ter ihr seien noch weitere Fahrzeuge abgestellt gewesen, weshalb sie in einer Lü-

cke dazwischen habe parkieren müssen. In ihrer Einvernahme als Zeugin habe 

D._____ den Standort ihres parkierten Fahrzeuges mit einem Kreuz auf einem 

Foto aus Sicht der G._____-Strasse markiert. Sie habe als Standort die Parkflä-

che nach der zweiten Strassenlaterne der F._____-Strasse gegenüber der Lie-

genschaft Nr. … angegeben. Zusätzlich habe die Zeugin eine Skizze angefertigt. 

Darin bezeichne sie den Standort des Volvos als viertes Fahrzeug hinter dem 

ebenfalls dort parkierten Fahrzeug der Beschuldigten in Richtung G._____-

Strasse. Ein Augenschein an der F._____-Strasse habe nun aber ergeben, dass 

nach der zweiten Strassenlaterne lediglich maximal drei Fahrzeuge parkiert wer-

den könnten, da die blaue Zone anschliessend einen längeren Unterbruch auf-

weise. Allein deshalb könne der in der Anklage aufgeführte Standort gegenüber 

-   8   - 

der Liegenschaft Nr. … gar nicht zutreffen. Ebenso unzutreffend sei die  

Darstellung der Zeugin, wonach ihr Fahrzeug mit der Front gegen die Wiese ge-

standen sei. Die Parkplätze in der blauen Zone an der F._____-Strasse seien alle 

längs der Wiese platziert. Der Polizeirapport spreche sodann davon, dass "die 

Fahrzeuge, Seite Strassenrand, auf Scheibenhöhe mit einer waagrechten Linie 

goldfarben besprayt worden seien", der Volvo konkret an der Scheibe der Fahrer- 

und der linken Fondtüre. Der vom Ehemann der Zeugin eingereichten Rechnung 

der Carosserie E._____ AG vom 6. Juni 2012 (HD Urk. 13) lasse sich  

jedoch entnehmen, dass die Türen des Volvos vorne links und hintern rechts  

poliert werden mussten. Es stelle sich ohnehin die Frage, wie die Beschuldigte die 

betreffenden Fahrzeuge besprayt haben könne, wenn die Zeugin gemäss eigenen 

Angaben ihren Volvo immer in ihrem Blickfeld gehabt habe. Gehe man aufgrund 

der Reparaturrechnung sogar davon aus, dass zumindest der Volvo beidseits  

besprayt worden sei, werde die Anschuldigung der Zeugin D._____ immer ab-

struser. Es sei keineswegs erstellt, dass die Sprayschäden tatsächlich an der 

F._____-Strasse erfolgt seien und nicht ganz woanders und zu einer anderen 

Zeit. Insgesamt - so die Verteidigung fortfahrend - könnten die angeblich be-

lastenden Argumente die Tat bzw. Täterschaft nicht beweisen. Vielmehr bestün-

den zahlreiche und nicht zu unterdrückende Zweifel an der Täterschaft der  

Beschuldigten. Deshalb sei sie von den entsprechenden Vorwürfen freizu-

sprechen (HD Urk. 22 S. 1 ff.). 

Anlässlich der Berufungsverhandlung wiederholte der Verteidiger diese Über-

legungen mehrheitlich und ergänzte sie wie folgt: Es sei zu beachten, dass der 

Vorderrichter an der Einvernahme der Beschuldigten nicht dabei gewesen sei. 

Aussagen würden bekanntlich durch die Art der Fragestellung wesentlich beein-

flusst. Es liege in der Natur der Sache, dass bei Bagatellfällen, wie vorliegend, 

weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft sämtliche massgebenden Fragen 

stelle. Somit sei es leicht zu erklären, weshalb die Beschuldigte erst auf ent-

sprechenden Vorhalt in der Hauptverhandlung vom Haushaltspapier in ihrem 

Fahrzeug gesprochen habe. Zudem betonte die Verteidigung, dass die Zeugin 

bzw. ihr Ehemann entgegen der vorinstanzlichen schriftlichen Urteilsbegründung 

sehr wohl ein finanzielles Interesse daran gehabt habe, Strafantrag zu stellen, da 

-   9   - 

Versicherungen in aller Regel nur dann Leistungen erbringen würden. Die Zeugin 

sei zudem bei diversen Aspekten alles andere als sicher gewesen. So habe sie 

auf die Frage, ob die Farbanhaftung schon da gewesen sei, lediglich 99 % ange-

geben. Auch sei nicht auszumachen, welche kleine parkähnliche Wiese die Zeu-

gin bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft gemeint habe. Vor Ort sei nur die 

grosse Wiese auszumachen, an welcher die Parkfelder markiert seien (Urk. 44  

S. 3 ff.). 

1.6. Die vorstehend im Ergebnis zitierte Beweiswürdigung der Vorinstanz ist 

überzeugend und zu übernehmen. Sie hat einlässlich und überzeugend dargetan, 

weshalb sie auf die Bestreitungen der Beschuldigten nicht abstellen konnte, und 

die Ungereimtheiten in ihren Aussagen im einzelnen aufgeführt. Ihren Erwägun-

gen ist vollumfänglich beizupflichten (HD Urk. 25 S. 10; Art. 82 Abs. 4 StPO).  

Ergänzend bzw. präzisierend gilt es was folgt zu bemerken: 

1.7.1. Festzuhalten ist, dass sich die Beschuldigte vor allem Ungereimtheiten 

bezüglich ihres eigenen Verhaltens nach ihrer Rückkehr vom Zahnarzt bzw. Ein-

kaufen vorwerfen lassen muss. So erklärte sie in ihrem E-Mail vom 31. Mai 2012 

(HD Urk. 6) zunächst, sie sei nach dem Zahnarztbesuch und dem Einkaufen nach 

Hause gekommen und habe sich, nachdem sie ihre Hunde in den Vorgarten  

gelassen habe, auf die obere Treppenstufe gesetzt. Von weiter vorne habe sie 

dann aufgeregte Stimmen gehört. Sie sei jedoch einfach zu erschöpft gewesen, 

um sich darum zu kümmern, und habe versucht, die Stimmen zu ignorieren. Es 

sei dann ein junger Mann (gemeint ist der Geschädigte B._____) gekommen, 

welcher zuerst um das Auto ihres Nachbarn und hernach um das ihrige sowie 

weitere Fahrzeuge gelaufen sei. Als der betreffende Mann zurückgekommen sei, 

habe er in das Innere ihres Fahrzeuges geschaut, weshalb sie ihn  

gefragt habe, was das solle, dies sei ihr Auto. Der Mann habe sie dann darüber 

informiert, dass weiter vorne einige Autos mit Goldfarbe besprayt worden seien, 

und habe sie - die Beschuldigte - gefragt, ob sie etwas gesehen habe. Gemäss 

dieser ersten Schilderung des Geschehensablaufs hat die Beschuldigte ihren 

Garten somit nicht verlassen. Ebensowenig hat sie bei und nach ihrer Rückkehr 

mit Ausnahme des Mannes eine weitere Person wahrgenommen, insbesondere 

-   10   - 

hat sie keine Frau bemerkt, welche telefoniert haben soll. Anlässlich ihrer polizei-

lichen Befragung vom 22. Juni 2012 (HD Urk. 2) modifizierte die Beschuldigte ihre 

ursprünglichen Ausführungen zunächst insoweit, als sie nunmehr erklärte, sie  

habe kurz nach ihrer Rückkehr eine blonde Frau gesehen, welche telefoniert  

habe. Diese Frau sehe sie ab und zu, da sie ihr Kind von der Krippe abhole. Die 

Frau sei dann bei der Personengruppe dabei gewesen, die sie - die Beschuldigte 

- etwa eine Stunde später gefragt habe, aus welchem Grund sie - die Personen-

gruppe - ihr Auto fotografiere. Zudem erklärte die Beschuldigte nunmehr, sie habe 

nach ihrer Rückkehr vom Zahnarzt bzw. Einkaufen ihren Garten verlassen und 

sich auf die Wiese gegenüber ihrer Liegenschaft begeben, um verblühte Blumen-

köpfe einzusammeln (HD Urk. 2 S. 2). Die Frage, ob sie in die dort parkierten  

Autos geschaut und sodann zu ihrem Fahrzeug gegangen sei, beantwortete die 

Beschuldigte wie folgt: "Völliger Gugus. Es stimmt, dass ich an den Wagen entlang 
ging, um auf der Wiese die verblühten Blumenköpfe (zwecks Aussaat im eigenen Garten) 

zu holen. Das war aber kurz nach 17 Uhr, nach meiner Heimkehr. Autos interessieren 

mich nicht - ausser, dass sie dort stehen" (HD Urk. 2 S. 2). Auf die Nachfrage, ob sie 

sich vor den fremden Personenwagen aufgehalten und weshalb sie anschlies-

send die Türe ihres Wagen geöffnet habe, erklärte sie: "Nein …. also ……, lassen 
sie mich studieren …… nö, ich ging mit dem Haushaltspapier mit den Blumenköpfen 

nach Hause. Ich habe erst reagiert, als die aufgeregte Gruppe in meine Richtung kam" 
(HD Urk. 2 S. 2). In der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 30. Oktober 

2012 (HD Urk. 4) hielt die Beschuldigte an ihrer Sachdarstellung fest, wonach sie 

bei ihrer Rückkehr eine Frau bemerkt habe, die aufgeregt telefoniert habe. Eben-

so gab sie zu Protokoll, dass sie sich auf die ihrer Liegenschaft gegenüberliegen-

de Wiese begeben habe, um Blumen zu pflücken, und sie anschliessend wieder 

zurück in ihre Liegenschaft gegangen sei (HD Urk. 4 S. 3). Dass sie die Türe ihres 

eigenen Fahrzeuges geöffnet hat, erwähnte die Beschuldigte mit keinem Wort, 

obgleich die Zeugin D._____ dies anlässlich ihrer vorgängigen Zeugeneinver-

nahme, an welcher die Beschuldigte ebenfalls anwesend war, erklärt hatte (HD 

Urk. 3 S. 3). Anlässlich ihrer Befragung vor Vorinstanz räumte die Beschuldigte 

dann erstmals ein, dass sie die Türe ihres Fahrzeuges geöffnet habe, um Haus-

haltspapier aus dem Wageninnern zu holen. Ebenso gestand sie ein, sich bei den 

Autos am Strassenrand gebückt zu haben, um die Blüten einzusammeln (HD  

-   11   - 

Urk. 21 S. 3). Die Verteidigung führte diesbezüglich aus, es sei zu beachten, dass 

der Vorderrichter den Befragungen in der Strafuntersuchung nicht beigewohnt 

habe und Aussagen ja durch die Fragestellung wesentlich beeinflusst werden, 

weshalb erklärbar sei, dass die Beschuldigte erst auf entsprechenden Vorhalt in 

der Hauptverhandlung vom Haushaltspapier in ihrem Fahrzeug gesprochen habe 

(Urk. 44 S. 3). Vorliegend ist nicht massgebend, dass die Beschuldigte das Haus-

haltspapier nicht erwähnt hat, sondern, dass sie weder in ihrer mittels E-Mail ein-

gereichten Stellungnahme, welcher im Übrigen keine Befragung vorausgegangen 

ist, noch in den von ihr getätigten zahlreichen Korrekturen anlässlich der polizeili-

chen Befragung (vgl. HD Urk. 2) erwähnt hat, dass sie die Türe ihres eigenen 

Fahrzeuges geöffnet hat. Anlässlich der Berufungsverhandlung erwähnte die  

Beschuldigte schliesslich erstmals, dass sie die Türe ihres Fahrzeuges, nicht wie 

bis anhin, geöffnet hat, um das Haushaltspapier aus dem Wageninnern zu holen, 

sondern um es ins Auto zurückzulegen (Urk. 41 S. 5 f.). Insofern die Vorinstanz 

ausführte, die Beschuldigte habe in der Einvernahme vom 30. Oktober 2012,  

unmittelbar nachdem sie der Einvernahme der Zeugin D._____ beigewohnt und 

somit erfahren habe, dass sie von der Zeugin beobachtet worden sei, beiläufig zu 

Protokoll gegeben, sie habe sich auf die Wiese begeben, um Blumen zu pflücken 

und sei anschliessend wieder zurück in ihre Liegenschaft gegangen (HD Urk. 25 

S. 11), ist dies zwar nicht korrekt, da die Beschuldigte diese Aussage bereits im 

Rahmen der polizeilichen Befragung deponiert hat. Die vorstehend dargestellten 

Ungereimtheiten bei der Schilderung des Geschehensablaufs bzw. ihr situations-

angepasstes Verhalten sprechen indes gegen die Glaubhaftigkeit der Sach-

darstellung der Beschuldigten. Sie lassen es jedenfalls nicht zu, diese ohne 

Skepsis für die Entscheidung zu übernehmen.  

1.7.2. Die Aussagen der Beschuldigten weisen zudem einige weitere wenig 

plausible Elemente auf. So erklärte die Beschuldigte in ihrem E-Mail vom 31. Mai 

2012 (HD Urk. 6), sie sei nach ihrer Heimkehr einfach zu erschöpft gewesen, um 

sich für die aufgeregten Stimmen zu interessieren. Sie habe daher versucht, den 

Lärm zu ignorieren (vgl. S. 1). Tatsächlich hat die Beschuldigte aber gemäss  

eigenen Angaben "kurz nach 17:00 Uhr" trotz ihrer angeblichen Erschöpfung auf 

der ihrer Liegenschaft gegenüberliegenden Wiese Blumenköpfe eingesammelt 

-   12   - 

(HD Urk. 2 S. 2). Gemäss eigener Darstellung hat die Beschuldigte von ihrem 

Vorgarten aus "nur" ihr Fahrzeug und dasjenige ihres Nachbarn gesehen (HD 

Urk. 4 S. 2). Sie führte aus, die Personengruppe bzw. der Ehemann der Zeugin, 

B._____, sei an ihren Gartenzaun getreten und habe erklärt, es seien Autos be-

sprayt worden. Seltsam mutet an, dass die Beschuldigte - gemäss eigener Dar-

stellung - die Personengruppe bzw. B._____ daraufhin gefragt hat, ob ihr (eige-

nes) Auto und dasjenige ihres Nachbarn auch besprayt worden seien, nachdem 

die Beschuldigte genau diese beiden Fahrzeuge in ihrem Blickfeld  

hatte, das Fahrzeug ihres Nachbarn direkt vor ihr stand, sie kurz zuvor bei ihrem 

eigenen Fahrzeug war und die Türe öffnete und sie selber einräumte, dass sie die 

besprayten Fahrzeuge von ihrem Vorgarten aus hätte sehen können, wenn sie 

vor der Liegenschaft F._____-Strasse … parkiert gewesen wären (HD Urk. 4 

S. 3). Merkwürdig ist in diesem Zusammenhang auch, dass von den parkierten 

Autos ausgerechnet diejenigen der Beschuldigten und ihres Nachbarn, welche 

sich in unmittelbarer Nähe der beschädigten Fahrzeuge befanden, nicht besprayt 

wurden. Befremdlich wirkt schliesslich auch ihre Aussage, wonach sie die Zeugin 

D._____ angeblich bereits um 17:00 Uhr telefonierend gesehen haben will und 

letztere eine Stunde später, also um 18:00 Uhr, von ihr - der Beschuldigten -  

angesprochen wurde, weshalb sie bzw. ihr Ehemann ihr Auto fotografiere (HD 

Urk. 2 S. 2). Dies ist angesichts der zeitlichen Begebenheiten völlig unglaubhaft. 

Wie die Vorinstanz richtig gesehen hat, gibt es keine plausible Erklärung dafür, 

weshalb die Zeugin D._____ ihr Kind und ihren Lebenspartner eine Stunde früher 

von der Krippe abholen sollte (HD Urk. 25 S. 12). 

1.7.3. Selbst wenn nachvollziehbar erscheint, dass sich die Beschuldigte über 

die Missachtung des Parkier- und Halteverbotes geärgert hat (HD Urk. 6 S. 1), so 

fällt doch auf, dass sie in der Strafuntersuchung keine Gelegenheit ausliess, die 

Zeugin D._____ und ihren Ehemann schlecht zu machen, was als deutliches  

Lügensignal gilt. So unterstellte sie B._____, ihr Schmunzeln über die Sprayerei-

en sei ihm in den falschen Hals geraten (HD Urk. 6 S. 1), er habe die Anzeige nur 

erstattet, weil sie ihn ausgelacht habe (HD Urk. 2 S. 3) und er habe sie der Sach-

beschädigung beschuldigt, nur weil sie verneint habe, etwas gesehen zu haben 

(HD Urk. 2 S. 3). Überdies warf sie dem Anzeigeerstatter falsche  

-   13   - 

Anschuldigung vor und bezeichnete die Anzeige als "Sauerei" (HD Urk. 2 S. 3; 

HD Urk. 4 S. 4). Sie verlangte die Bestrafung der Zeugin und ihres Mannes we-

gen widerrechtlichen Parkierens und deren Entschuldigung, ansonsten sie die 

beiden anzeigen werde (HD Urk. 2 S. 2). All dies spricht nicht eben für die  

Beschuldigte. 

1.7.4. Zu berücksichtigen ist ferner auch die damalige Gefühlslage der  

Beschuldigten und ihre ablehnende Haltung gegenüber motorisierten Verkehrs-

teilnehmern, welche unberechtigterweise die F._____-Strasse benutzen.  

Bereits im Jahre 2001 hatte sich die Beschuldigte wegen Parkproblemen an die 

Stadtpolizei Zürich gewandt (HD Urk. 7 S. 4 und 5). Seit Jahren regt sie sich über 

die Missachtung des Zubringerdienstes bzw. des Fahr- und Haltverbotes bei der 

F._____-Strasse durch Leute, welche ihre Kinder in die Krippe bringen oder dort 

abholen oder im … trainieren oder die … besuchen, auf (HD Urk. 6 S. 1; HD Urk. 

2 S. 2). Sie - die Beschuldigte - habe eigentlich kein Verständnis für Leute, die 

Babys machen, nur um sie dann Tag für Tag in der Kinderkrippe abzugeben (HD 

Urk. 6 S. 2). Die Beschuldigte räumte denn auch ein, dass sie sich darüber ge-

freut habe, dass sich die Leute über die Sachbeschädigung aufgeregt hätten (HD 

Urk. 6 S. 1). Auch diese Überlegungen sprechen nicht für die  

Beschuldigte. 

1.8.1. Zu folgen ist sodann den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz zu 

den Aussagen der Zeugin D._____. Übereinstimmend mit dem Vorderrichter ist 

davon auszugehen, dass die konkrete Sachdarstellung der Zeugin D._____ 

glaubhaft ist. Es kann vollumfänglich auf die Erwägungen der Vorinstanz verwie-

sen werden (HD Urk.25 S. 9 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Auch der Umstand, dass die 

Zeugin angibt, sie sei lediglich zu 99% sicher, dass die Farbanhaftungen, als sie 

aus dem Fahrzeug gestiegen sei, noch nicht da gewesen seien, spricht entgegen 

der Ansicht der Verteidigung (Urk. 44 S. 5) nicht gegen die Glaubhaftigkeit der 

Zeugin. Vielmehr lässt sie somit die Möglichkeit offen, dass  

die Farbanhaftungen auch an einem anderen Ort hätten vorgefallen sein können, 

sie aber aufgrund ihrer Wahrnehmungen davon ausgeht, dass sie an der  

F._____-Strasse vorgenommen wurden. Soweit die Verteidigung schliesslich aus-

-   14   - 

führt, es sei bezüglich Standort der Zeugin nicht auszumachen, welche kleine 

parkähnliche Wiese die Zeugin bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft ge-

meint habe, da vor Ort nur eine grosse Wiese auszumachen sei (Urk. 44 S. 6), so 

entspricht dies nicht den örtlichen Gegebenheiten. Vielmehr ist aus den allgemein 

zugänglichen Satellitenaufnahmen des fraglichen Ortsabschnittes zu erkennen, 

dass zwischen der F._____-Strasse und der H._____-Strasse bei der G._____-

Strasse durchaus eine solche kleine Wiese existiert, die als Standort gedient  

haben kann, um Beobachtungen an F._____-Strasse machen zu können (vgl. 

www.google.ch/maps/place/G._____-Strasse …). 

1.8.2. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass der Umstand, dass sich 

die Zeugin D._____ in der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme nicht mehr  

genau an den Standort und die Parkweise ihres Fahrzeuges erinnern konnte (vgl. 

HD Urk. 3 S. 5), die Glaubhaftigkeit ihrer Aussage nicht zu schmälern vermag. 

Massgebend ist zunächst, dass die Zeugin D._____ ihr Fahrzeug an der  

F._____-Strasse parkiert hat, was unbestritten ist. Gemäss Darstellung der Zeu-

gin musste sie ihr Fahrzeug in eine Lücke parkieren. Vor und hinter ihrem  

Auto waren noch weitere Fahrzeuge abgestellt (HD Urk. 1 S. 5: HD Urk. 3 S. 3). 

Dies deckt sich mit der Aussage der Beschuldigten, wonach zur tatrelevanten Zeit 

alle Parkplätze an der F._____-Strasse entlang der Wiese besetzt waren (HD Urk. 

4 S. 3). Entscheidend ist des weiteren, dass die Zeugin D._____ erklärte,  

hinter ihrem Fahrzeug seien zwei weitere Fahrzeuge abgestellt gewesen, welche 

ebenfalls beschädigt worden seien, und anschliessend sei das Fahrzeug der  

Beschuldigten parkiert gewesen (HD Urk. 3 S. 3). Damit ist die räumliche Nähe 

zwischen den beschädigten Fahrzeugen und demjenigen der Beschuldigten  

erstellt. Die Aussage der Zeugin D._____, sie habe ihr Fahrzeug mit der Front  

gegen die Wiese parkiert (HD Urk. 3 S. 3) ist demgegenüber als blosser Verspre-

cher anzusehen. Zum einen fügte die Zeugin nämlich sogleich an, dass hinter  

ihrem Fahrzeug noch weitere Fahrzeuge abgestellt waren (HD Urk. 3 S. 3), was 

nur möglich ist, wenn sie ihr Auto parallel zur F._____-Strasse parkiert hatte, an-

sonsten die weiteren Fahrzeuge die F._____-Strasse versperrt hätten. Zum an-

dern erklärte sie auf entsprechendes Nachfragen, sie habe mit der Front gegen 

die G._____-Strasse parkiert (HD Urk. 3 S. 5). Im übrigen ist aufgrund der örtli-

-   15   - 

chen Gegebenheiten offenkundig, dass das Fahrzeug nicht mit der Front gegen 

die Wiese parkiert werden kann (HD Urk. 3 letzte Seite, Foto Google-Map).  

1.8.3. Die Verteidigung kritisiert sodann die konkrete Schadensituation am 

Fahrzeug des Geschädigten B._____ (HD Urk. 22 S. 4 und Urk. 44 S. 4). Die Kri-

tik ist unbegründet. Gemäss Polizeirapport wurde die Fahrer- und linke Fondtüre 

sowie angrenzende Karosserieteile des Volvos mit Goldfarbe besprayt (HD Urk. 1 

S. 4). Die Zeugin D._____ führte ebenfalls aus, dass die Scheibe und die Türe auf 

der Seite des Fahrers bemalt gewesen seien (HD Urk. 3 S. 3). Diese Feststellung 

bzw. Aussage stimmt mit der Fotodokumentation der Stadtpolizei  

Zürich betreffend die Beschädigung am Fahrzeug des Geschädigten B._____ 

überein (HD Urk. 5). Aus der von ihm eingereichten Rechnung der Carrosserie 

E._____ AG vom 6. Juni 2012 (HD Urk. 9 S. 3) geht ebenfalls hervor, dass die 

Türe des Volvos vorne links poliert wurde. Richtig ist, dass  

gemäss dieser Rechnung (zusätzlich) auch die Türe hinten rechts poliert wurde. 

Aus welchem Grund kann vorliegend indes offenbleiben. Nicht nachgewiesen ist, 

dass die Türe hinten rechts ebenfalls aufgrund der besprayten Goldfarbe hat  

poliert werden müssen. Massgebend ist, dass der Schaden an sich unbestritten 

ist und die Aussagen der Zeugin D._____ bezüglich des Schadenbildes mit dem 

Polizeirapport und der Fotodokumentation in Einklang stehen sowie durch die 

fragliche Rechnung gedeckt sind. 

1.8.4. Es besteht zudem kein Anlass, an den Aussagen der Zeugin D._____ 

zu zweifeln. Es existieren keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Zeugin falsche 

Aussagen gemacht hat. Zwischen der Zeugin und der Beschuldigten  

bestand kein besonderes Verhältnis; die beiden kannten sich vor diesem Ver-

fahren gar nicht. Sachverhaltsfremde Motive für eine allfällige falsche Anschuldi-

gung können somit ausgeschlossen werden. Sodann erfolgten ihre Aussagen  

unter der Wahrheitspflicht und der Strafandrohung von Art. 307 StGB. Überdies 

ist in Betracht zu ziehen, dass D._____ nicht eine Situation schilderte, die zufällig 

an ihr vorbeilief. Sie war vielmehr vom Geschehensablauf derart  

berührt, dass sie sich veranlasst sah, die Frau, welche sich neben ihr Auto  

beugte, weiter zu beobachten (HD Urk. 3 S. 3). An derart bewusst mitverfolgte 

-   16   - 

Geschehensabläufe vermag man sich in der Regel gut zu erinnern, was a priori 

für die Echtheit der geschilderten Erlebnisse spricht. Eine Verwechslung in der 

Person kann aufgrund der schlüssigen Aussagen der Zeugin ausgeschlossen 

werden. 

1.9. Die Vorbringen der Verteidigung gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung 

sind nicht geeignet, Willkür darzulegen. Die Vorinstanz ist von den Aussagen der 

Zeugin D._____ ausgegangen und hat diese mit Indizien untermauert. Da ein  

Indiz immer nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf die Täterschaft oder 

die Tat hinweist, lässt es, einzeln betrachtet, die Möglichkeit des Andersseins  

offen, enthält daher auch den Zweifel. Es ist jedoch zulässig, aus der Gesamtheit 

der verschiedenen Indizien, welche je für sich allein betrachtet nur mit einer  

gewissen Wahrscheinlichkeit auf eine bestimmte Tatsache oder Täterschaft hin-

deuten und insofern Zweifel offen lassen, auf den vollen rechtsgenügenden  

Beweis von Tat oder Täter zu schliessen (Urteil 6B_332/2009 vom 4. August 2009 

E. 2.3 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat dementsprechend die Aussagen beider 

Beteiligten gewürdigt und diese mit den örtlichen und zeitlichen Gegebenheiten 

verglichen. Bei den Aussagen der Zeugin hat sie beachtet, dass das Fahrzeug  

ihres Lebenspartners beschädigt wurde. Aufgrund ihres glaubhaften Aussage-

verhaltens und des Umstandes, dass die Versicherung die Schadensregulierung 

übernommen hat, ist sie davon ausgegangen, dass diese Tatsache den Inhalt  

ihrer Anzeige nicht beeinflusst hat. Nachdem sich der Geschädigte B._____ we-

der als Privatkläger konstituierte noch finanzielle Ansprüche geltend machte (vgl. 

HD Urk. 9), kann entgegen der Ansicht der Verteidigung nicht von einem  

finanziellen Interesse der Zeugin bzw. ihres Ehemannes ausgegangen werden 

(Urk. 44 S. 4). Die Vorinstanz hat zudem festgehalten, der von der Zeugin  

genannte Tatzeitpunkt stimme mit den vom Geschädigten C._____  

gegenüber der Polizei gemachten Angaben überein. Es widerspricht im Übrigen 

jeglicher Lebenserfahrung, weshalb die Zeugin eine Stunde früher vor Ort  

erscheinen sollte, um ihren Lebenspartner und ihr Kind von der Krippe abzuholen. 

Weiter hat die Vorinstanz aufgrund des Umstandes, dass weitere Fahrzeuge von 

den selben Sprayereien betroffen waren, einen anderweitigen Tatort aus-

geschlossen. Nicht strittig ist ferner, das die Beschuldigte ihre Liegenschaft  

-   17   - 

verlassen, sich auf die gegenüber liegende Strassenseite begeben hat, wo ihr 

Fahrzeug in der Nähe des Fahrzeuges der Zeugin parkiert war und die Türe ihres 

Autos geöffnet hat. Die Beschuldigte hat zudem nie geltend gemacht, sie habe 

zum tatrelevanten Zeitpunkt weitere Personen in der Nähe des Tatortes bemerkt. 

Dies in Übereinstimmung mit den Aussagen der Zeugin D._____. Bei objektiver 

Würdigung des gesamten Beweisergebnisses bleiben keine offensichtlich erhebli-

chen und schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel, dass sich der Sach-

verhalt gemäss Anklage verwirklicht hat. Gestützt auf den willkürfrei festgestellten 

Sachverhalt liegt keine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" vor. 

 

2. Rechtliche Würdigung 

Die Vorinstanz hat den erstellten Anklagesachverhalt als mehrfache Sach- 

beschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB gewürdigt. Ihren Erwägungen 

kann in allen Teilen gefolgt und darauf verwiesen werden (Urk. 35 S. 12 ff.; Art. 82 

Abs. 4 StPO). Sie wurde von der Verteidigung denn auch nicht in Zweifel  

gezogen. Dementsprechend ist die Beschuldigte der mehrfachen Sachbeschädi-

gung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen. 

IV. 
Sanktion 

1. Allgemeines zur Strafzumessung 

1.1. Die Vorinstanz hat den vorliegend zur Anwendung gelangenden Straf-

rahmen korrekt abgesteckt. Es kann auf die zutreffenden Erwägungen der  

Vorinstanz verwiesen werden (HD Urk. 25 S. 12; Art. 82 Abs. 4 StPO). 

1.2. Das Einzelgericht hat in der Folge auch die theoretischen Grundsätze der 

richterlichen Strafzumessung korrekt zitiert, worauf verwiesen werden kann  

(Urk. 25 S. 14 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Insbesondere hat die Vorinstanz zutreffend 

erwogen, dass der Richter die Strafe nach dem Verschulden des Täters zu  

-   18   - 

bemessen hat, wobei er das Vorleben, die persönlichen Verhältnisse sowie die 

Wirkung der Strafe auf das Leben des Täters berücksichtigt (Art. 47 Abs. 1 StGB). 

2. Konkrete Strafzumessung 

2.1. Die Vorinstanz hat eine im Ergebnis zutreffende Strafzumessung vorge-

nommen. Sie hat die massgeblichen belastenden und entlastenden Faktoren  

zutreffend genannt und gewürdigt (HD Urk. 25 S. 15 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO).  

2.2. Die Vorinstanz fällte eine Geldstrafe in der Höhe von 30 Tagessätzen 

zu Fr. 80.-- aus. Von der Ausfällung einer zusätzlichen Busse hat sie abgesehen. 

Nachdem die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat keine (Anschluss-)Berufung  

erhoben hat, kann die von der Vorinstanz ausgesprochene Geldstrafe nicht erhöht 

werden und keine kumulative Busse ausgesprochen werden. 

2.3. Tatkomponente 

Die Vorinstanz hat die objektiven und subjektiven Verschuldenselemente betref-

fend die Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 StGB umfassend und richtig 

gewürdigt, weshalb vollumfänglich auf die entsprechenden Erwägungen ver-

wiesen werden kann (HD Urk. 25 S. 15 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Die Vorinstanz 

qualifizierte das Verschulden der Beschuldigten insgesamt zu Recht als leicht (HD 

Urk. 25 S. 15). Angesichts des oben dargelegten Tatverschuldens, erscheint eine 

hypothetische Einsatzstrafe von 30 Tagessätzen Geldstrafe als dem Tatver-

schulden angemessen.  

2.4. Täterkomponente 

2.4.1. Allgemeines 

Mit Bezug auf die Täterkomponente kann vorab ebenfalls vollumfänglich zutref-

fenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (HD Urk. 25 S. 15 f.;  

Art. 82 Abs. 4 StPO). Die folgenden Ausführungen stellen in erster Linie Hervor-

hebungen und Ergänzungen dar.  

 

-   19   - 

2.4.2. Vorstrafen 

Die Beschuldigte weist keine Vorstrafen aus (Urk. 29). Dies ist neutral zu  

würdigen (BGE 136 IV 1). 

2.4.3. Persönliche Verhältnisse 

Die Vorinstanz hat die persönlichen Verhältnisse der Beschuldigten richtig  

zusammengefasst (HD Urk. 25 S. 16). Darauf kann zur Vermeidung von Wieder-

holungen verwiesen werden. Aktualisierend führte die Beschuldigte anlässlich der 

Berufungsverhandlung aus, dass sie nach wie vor zu 80 % arbeite und monatlich 

Fr. 5'157.40, zuzüglich 13. Monatslohn, verdiene. Ihr Sohn, der bei ihr wohne,  

habe die Lehre im letzten August abgeschlossen und da er nur temporär arbeite 

unterstütze sie ihn zwischendurch (Urk. 41 S. 2 f.). Aus den persönlichen Verhält-

nissen der Beschuldigten ergibt sich nichts für die vorliegende Strafzumessung 

Relevantes. 

2.5. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die Täterkomponente weder 

zu einer Erhöhung noch zu einer Minderung der Einsatzstrafe führt. Bei dieser 

Sachlage erscheint eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen als dem Verschulden der 

Beschuldigten angemessen. 

2.6. Bezüglich der Höhe der Tagessätze hat die Vorinstanz die finanziellen  

Verhältnisse der Beschuldigten korrekt berücksichtigt (HD Urk. 25 S. 16). Diese 

haben sich seither nicht wesentlich verändert. Der Beschuldigte ist (nach wie vor) 

als Berufsbildnerin bei der Stiftung I._____ in … tätig. Ihr Beschäftigungsumfang 

beträgt aktuell 80%. Sie erzielt dabei - gemäss ihren eigenen Angaben (Urk. 37/1) 

- ein monatliches Erwerbseinkommen von rund Fr. 5'600.-- netto (inkl. 13. Mo-

natslohn). Die Steuererklärung 2012 weist für das Jahr 2012 (ebenfalls) ein Er-

werbseinkommen von Fr. 72'683.-- bzw. monatlich Fr. 5'591.-- aus (Urk. 37/2). 

Die Beschuldigte ist Eigentümerin der Liegenschaft F._____-Strasse … in  

Zürich, welche eine steuerlichen Verkehrswert von Fr. 309'000.-- aufweist. Die 

monatlichen Hypothekarzinsen beziffern sich auf Fr. 660.--. Die Krankenkassen-

prämien belaufen sich auf jährlich Fr. 4'128.-- und die Berufsauslagen betragen  

-   20   - 

Fr. 9'577.-- pro Jahr (Urk. 37/2). Bei dieser Sachlage rechtfertigt es sich, den  

Tagessatz wiederum auf Fr. 80.-- festzulegen. 

2.7. Unter Berücksichtigung aller relevanten Strafzumessungsgründe ist die  

Beschuldigte zu einer Geldstrafe von 30 Tagesätzen zu Fr. 80.-- zu verurteilen.. 

V. 
Strafvollzug 

Der Entscheid der Vorinstanz, die Geldstrafe bedingt mit einer minimalen Probe-

zeit auszufällen (HD Urk. 25 S. 17), ist angesichts der Vorstrafenlosigkeit der  

Beschuldigten nicht nur richtig, sondern aufgrund des Verbots der reformatio in 

peius (Verschlechterungsverbot) ohnehin zwingend zu bestätigen.  

VI. 
Kosten 

1. Das Kostendispositiv der Vorinstanz (Ziffern 4 und 5) ist zu bestätigen. 

2. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Beschuldigte  

unterliegt im Berufungsverfahren mit ihrem Antrag auf Freispruch, weshalb sie die 

Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen hat. Die Gerichtsgebühr ist auf 

Fr. 3'000.-- festzusetzen. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschuldigte A._____ ist schuldig der mehrfachen Sachbeschädigung 
im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB. 

2. Die Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 

Fr. 80.-- 

 

-   21   - 

3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf zwei 

Jahre festgesetzt. 

4. Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Ziff. 4 und 5) wird bestätigt. 

5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 3'000.--. 

6. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt. 

7. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten 
(übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat  

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten  
− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat  

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung all-

fälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A  

8. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

 

 

-   22   - 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 7. April 2014 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. A. Truninger 
 

 

	Urteil vom 7. April 2014
	 Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 28 S. 18 f.)
	1. Die Beschuldigte ist schuldig der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von  Art. 144 Abs. 1 StGB.
	2. Die Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 80.–.
	3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt.
	4. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf
	5. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden der Beschuldigten auferlegt.
	6. … (Mitteilung)
	7. … (Rechtsmittel)
	Berufungsanträge:
	Es sei das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und die Beschuldigte von Schuld und Strafe freizusprechen,
	unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Staatskasse.
	Erwägungen:
	II. Umfang und Gegenstand der Berufung / Beanstandungen
	1.6. Die vorstehend im Ergebnis zitierte Beweiswürdigung der Vorinstanz ist überzeugend und zu übernehmen. Sie hat einlässlich und überzeugend dargetan, weshalb sie auf die Bestreitungen der Beschuldigten nicht abstellen konnte, und die Ungereimtheite...
	1.7.1. Festzuhalten ist, dass sich die Beschuldigte vor allem Ungereimtheiten bezüglich ihres eigenen Verhaltens nach ihrer Rückkehr vom Zahnarzt bzw. Einkaufen vorwerfen lassen muss. So erklärte sie in ihrem E-Mail vom 31. Mai 2012 (HD Urk. 6) zunäch...
	1.7.2. Die Aussagen der Beschuldigten weisen zudem einige weitere wenig plausible Elemente auf. So erklärte die Beschuldigte in ihrem E-Mail vom 31. Mai 2012 (HD Urk. 6), sie sei nach ihrer Heimkehr einfach zu erschöpft gewesen, um sich für die aufger...
	1.7.3. Selbst wenn nachvollziehbar erscheint, dass sich die Beschuldigte über die Missachtung des Parkier- und Halteverbotes geärgert hat (HD Urk. 6 S. 1), so fällt doch auf, dass sie in der Strafuntersuchung keine Gelegenheit ausliess, die Zeugin D._...
	1.7.4. Zu berücksichtigen ist ferner auch die damalige Gefühlslage der  Beschuldigten und ihre ablehnende Haltung gegenüber motorisierten Verkehrsteilnehmern, welche unberechtigterweise die F._____-Strasse benutzen.  Bereits im Jahre 2001 hatte sich d...
	2.2. Die Vorinstanz fällte eine Geldstrafe in der Höhe von 30 Tagessätzen zu Fr. 80.-- aus. Von der Ausfällung einer zusätzlichen Busse hat sie abgesehen. Nachdem die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat keine (Anschluss-)Berufung  erhoben hat, kann die v...
	1. Das Kostendispositiv der Vorinstanz (Ziffern 4 und 5) ist zu bestätigen.
	2. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Beschuldigte  unterliegt im Berufungsverfahren mit ihrem Antrag auf Freispruch, weshalb sie die Kosten des Berufun...

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschuldigte A._____ ist schuldig der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB.
	2. Die Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 80.--
	3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf zwei Jahre festgesetzt.
	4. Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Ziff. 4 und 5) wird bestätigt.
	5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 3'000.--.
	6. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt.
	7. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die Vorinstanz
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A

	8. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.