# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 30aac3db-8e0c-507d-ab75-f31adecfa52a
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-22
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 22.09.2025 100 2024 332
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-332_2025-09-22.pdf

## Full Text

100.2024.332U
NYR/SCN/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 22. September 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Nyffenegger, Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiberin Schaller

1. A.________
2. B.________
3. C.________
alle p.A. A.________
Beschwerdeführende

gegen

Sunrise GmbH
handelnd durch die statutarischen Organe, Thurgauerstrasse 101B, 
8152 Glattpark (Opfikon)
vertreten durch Rechtsanwalt … und Rechtsanwalt …

Beschwerdegegnerin

und

Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3013 Bern

sowie

Einwohnergemeinde Bern
Bauinspektorat, Bundesgasse 38, Postfach, 3001 Bern

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22.09.2025, Nr. 100.2024.332U, 
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betreffend Baubewilligung; Neubau einer Mobilfunkanlage (Entscheid der 
Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 25. September 2024; 
BVD 110/2021/215)

Prozessgeschichte:

A.

Die Sunrise GmbH (nachfolgend Sunrise) reichte am 25. August 2020 beim 
Bauinspektorat der Stadt Bern ein Baugesuch für den Neubau einer Mobil-
funkanlage mit zwei Tripod-Masten von 3,5 m Höhe mit je zwei Antennene-
benen auf dem Flachdach des Gebäudes an der … strasse …, 3006 Bern 
ein. Das betroffene Grundstück Bern Kreis 4 Gbbl. Nr. 1________ liegt in der 
Wohnzone und ist der Bauklasse 3 zugewiesen. Gemäss Standortdatenblatt 
vom 8. Juli 2020 (Rev. 1.4) sollen an den zwei Masten neun Antennen be-
trieben werden; drei davon im Frequenzband 700-900 MHz, drei im Fre-
quenzband 1'800-2'600 MHz und drei adaptive Antennen im Frequenzband 
3'600 MHz. Die Hauptstrahlrichtungen liegen bei Azimut 90°, 200° und 350°. 
Die Anwendung eines Korrekturfaktors ist nicht vorgesehen. Das Amt für 
Umwelt und Energie des Kantons Bern (AUE), Abteilung Immissionsschutz, 
hielt im Fachbericht Immissionsschutz vom 12. Oktober 2020 fest, die ge-
plante Mobilfunk-Basisstation erfülle alle gesetzlichen Anforderungen, der 
Anlagegrenzwert sei bei sämtlichen Orten mit empfindlicher Nutzung 
(OMEN) eingehalten. 

Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderen A.________, B.________ 
und C.________ am 8. April 2021 Einsprache. Am 19. Oktober 2021 erteilte 
die Einwohnergemeinde (EG) Bern die Baubewilligung. Aufgrund einer feh-
lerhaften Eröffnung widerrief sie die Baubewilligung mit Verfügung vom 
10. November 2021 und erteilte sie neu. 

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B.

Gegen den Bauentscheid vom 10. November 2021 erhoben A.________, 
B.________ und C.________ gemeinsam mit weiteren Personen Be-
schwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD). 
Diese hiess die Beschwerde am 25. September 2024 teilweise gut und er-
gänzte das Dispositiv des Bauentscheids vom 10. November 2021 wie folgt: 

«BEDINGUNGEN/AUFLAGEN

Immissionsschutz

- Der Fachbericht Immissionsschutz und die Bedingungen/Auflagen 
des Amts für Umwelt und Energie des Kantons Bern AUE, Abteilung 
Immissionsschutz, vom 12.10.2020 gelten als hier wiedergegeben 
und sind Bestandteil dieser Baubewilligung. Zusätzlich zu den in 
Ziff. E. 1 dieses Fachberichts genannten OMEN ist am OMEN 5 eine 
Abnahmemessung durchzuführen.»

Im Übrigen wies sie die Beschwerde ab.

C.

Dagegen haben A.________, B.________ und C.________ am 28. Oktober 
2024 bzw. am 10. November 2024 mit verbesserter Eingabe (eigenhändige 
Unterschrift von C.________) gemeinsam Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
erhoben. Sie beantragen, die Baubewilligung vom 10. November 2021 sowie 
der Entscheid der BVD vom 25. September 2024 seien aufzuheben und die 
Bewilligung für das Bauvorhaben sei zu verweigern (Bauabschlag). Eventu-
ell sei die Sache zur Anpassung der Baugesuchsunterlagen an die zustän-
dige Baubewilligungsbehörde zurückzuweisen. Subeventuell seien nach In-
betriebnahme der Antennenanlage mindestens drei weitere (Abnahme-
)Messungen betreffend die Sendeleistung, namentlich an den OMEN Nrn. 3, 
4, 5, 6, 7 und 8 durch ein spezialisiertes, unabhängiges und akkreditiertes 
Unternehmen nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen auf Kos-
ten der Sunrise anzuordnen und es seien die Beschwerdeführenden über 
die tatsächlichen Ergebnisse der Messungen zu informieren. Weiter bean-
tragen sie, ihnen sei Einsicht in die Akten zu gewähren. 

Die Sunrise beantragt mit Beschwerdeantwort vom 10. Dezember 2024 die 
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Die BVD schliesst 

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mit Vernehmlassung vom 21. November 2024 ebenfalls auf Abweisung der 
Beschwerde. Die EG Bern hat mit Schreiben vom 9. Dezember 2024 auf eine 
Stellungnahme verzichtet und auf den erstinstanzlichen Entscheid sowie die 
Vorakten verwiesen. A.________, B.________ und C.________ und die 
Sunrise haben sich am 28. Februar und am 17. März 2025 nochmals zur Sa-
che geäussert (Schlussbemerkungen). 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Die Beschwerdeführenden haben am vorinstanzlichen Verfahren 
teilgenommen. Ihr Wohnort liegt zudem innerhalb des Einspracheperimeters 
von 438 m (vgl. Standortdatenblatt für Mobilfunk- und WLL-Basisstationen 
vom 8.7.2020, Rev. 1.4 [nachfolgend: Standortdatenblatt] Ziff. 6 S. 5, Vorak-
ten Bauinspektorat Bern pag. 1 ff.). Die Beschwerdeführenden sind daher 
durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und haben ein 
schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 Abs. 5 i.V.m. Abs. 2 des Baugesetzes vom 
9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). Die Bestimmungen über Form und Frist 
sind – hinsichtlich der Form mit der verbesserten Beschwerde vom 10. No-
vember 2024 (vorne Bst. C) – eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
VRPG). Auf die Beschwerde ist unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwä-
gung einzutreten (vgl. auch hinten E. 7).

1.2 Die Beschwerdeführenden beantragen neben der Aufhebung des 
Entscheids der BVD auch die Aufhebung der Baubewilligung vom 10. No-
vember 2021 der EG Bern. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 
Der Entscheid der BVD ist an die Stelle der Baubewilligung der Gemeinde 
getreten (sog. Devolutiveffekt der Beschwerde; statt vieler BVR 2022 S. 515 

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E. 1.7; Ruth Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen 
VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 74 N. 26, Art. 84 N. 3 und 19 mit Hinweisen). 

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Die Beschwerdeführenden beantragen in ihrer Beschwerde Akteneinsicht, 
da sie «offensichtlich nicht über alle Akten verfügen, welche der Vorinstanz 
bei ihrem Entscheid vorgelegen hatten» (Beschwerde S. 10). Auf welche Ak-
tenstücke sie dabei Bezug nehmen, ist nicht klar. Die Vorinstanz hält in ihrer 
Vernehmlassung fest, den Beschwerdeführenden seien sämtliche während 
des Beschwerdeverfahrens eingegangenen Eingaben zugestellt worden 
(Vernehmlassung vom 21.11.2024, act. 6). Mit Verfügung vom 9. Januar 
2025 hat der Abteilungspräsident die Beschwerdeführenden darauf hinge-
wiesen, dass sie die amtlichen Akten des Beschwerdeverfahrens einsehen 
können (act. 9 S. 2). Die Beschwerdeführenden haben auf Akteneinsicht ver-
zichtet. In ihren Bemerkungen vom 28. Februar 2025 erwähnen sie diesen 
Punkt nicht mehr, so dass sich Ausführungen hierzu erübrigen. 

3.

In der Sache bringen die Beschwerdeführenden zunächst vor, die Baubewil-
ligung verletze das Vorsorgeprinzip im Sinn der Umweltschutzgesetzge-
bung. 

3.1 Gemäss den Beschwerdeführenden ist der Standort der Mobilfunk-
anlage aus funktechnischer Sicht völlig ungeeignet, da das betroffene Ge-
bäude mit einer Dachhöhe von 560 m.ü.M. das niederste Gebäude in der 
Umgebung sei. Die Positionierung der Antennen auf dem Dach dieses Ge-
bäudes und die Ausrichtung eines der Antennenpanels auf die Fassaden der 
umliegenden Gebäude führe zu einer direkten Bestrahlung ihrer Wohnung 
bzw. des Schlafzimmers des Sohnes aus einer Distanz von nur 27 m sowie 
der umliegenden Wohnungen. Die Anlage halte zwar die Anlagegrenzwerte 

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ein; rund die Hälfte der erzeugten Strahlung würde aber durch umliegende 
Mauern, Wände und Dächer in unmittelbarer Nähe der Antenne absorbiert, 
was gezwungenermassen dazu führe, dass mit erhöhter Leistung durch na-
hegelegenen Beton, erwachsene Personen und Kinder gestrahlt werden 
müsse. Diese sinnlose Produktion von (übermässiger) Strahlung sei trotz 
eingehaltener Grenzwerte nicht mit dem Vorsorgeprinzip vereinbar (Be-
schwerde S. 3 ff., 7 ff.; Schlussbemerkungen Beschwerdeführende S. 8 ff.).

3.2 Der Immissionsschutz ist bundesrechtlich im Umweltschutzgesetz 
vom 7. Oktober 1983 (USG; SR 814.01) und den gestützt darauf erlassenen 
Verordnungen geregelt. Gemäss Art. 1 Abs. 1 USG soll das Umweltschutz-
gesetz Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Le-
bensräume gegen schädliche oder lästige Einwirkungen schützen sowie die 
natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft erhalten. Einwirkungen, die schäd-
lich oder lästig werden könnten, sind im Sinn der Vorsorge frühzeitig zu be-
grenzen (Art. 1 Abs. 2 USG). Die Emission von Strahlen wird durch Mass-
nahmen bei der Quelle begrenzt (Emissionsbegrenzungen, Art. 11 Abs. 1 
USG), unter anderem durch den Erlass von Emissionsgrenzwerten (Art. 12 
Abs. 1 Bst. a USG), die durch Verordnungen oder unmittelbar auf das Ge-
setz abgestützte Verfügungen vorgeschrieben werden (Art. 12 Abs. 2 USG). 
Im Rahmen der Vorsorge sind Emissionen unabhängig von der bestehenden 
Umweltbelastung so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich 
möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). Wenn feststeht 
oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter Berücksichtigung der be-
stehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden, werden die Emis-
sionsbegrenzungen verschärft (Art. 11 Abs. 3 USG). Für die Beurteilung 
schädlicher oder lästiger Einwirkungen legt der Bundesrat durch Verordnung 
Immissionsgrenzwerte fest (Art. 13 Abs. 1 USG). Er berücksichtigt dabei 
auch die Wirkungen der Immissionen auf Personengruppen mit erhöhter 
Empfindlichkeit, wie Kinder, Kranke, Betagte und Schwangere (Art. 13 
Abs. 2 USG). 

3.3 Für den Schutz der menschlichen Gesundheit vor nichtionisierender 
Strahlung, die beim Betrieb ortsfester Anlagen erzeugt wird, hat der Bundes-
rat die Verordnung vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtioni-
sierender Strahlung (NISV; SR 814.710) erlassen. Diese sieht zum Schutz 

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vor den wissenschaftlich erhärteten thermischen Wirkungen Immissions-
grenzwerte vor, die überall eingehalten sein müssen, wo sich Menschen auf-
halten können (Art. 13 Abs. 1 NISV). Zur Konkretisierung des Vorsorgeprin-
zips gemäss Art. 1 Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG bzw. Art. 74 Abs. 1 Satz 1 
der Bundesverfassung (BV; SR 101) hat der Bundesrat ausserdem 
Anlagegrenzwerte festgesetzt, die unterhalb der Immissionsgrenzwerte 
liegen und (lediglich) an den OMEN eingehalten werden müssen (Art. 4 
Abs. 1 i.V.m. Anhang 1 Ziff. 65 NISV). Die Anlagegrenzwerte sind keine 
Gefährdungswerte, sondern eine vorsorgliche Emissionsbegrenzung, 
welche die Strahlung auf das technisch und betrieblich mögliche und 
wirtschaftlich tragbare Mass reduzieren soll (Art. 4 NISV). Mit deren 
Festsetzung hat der Bundesrat im Hinblick auf nachgewiesene 
Gesundheitsgefährdungen eine Sicherheitsmarge geschaffen 
(BGE 128 II 378 E. 6.2.2, 126 II 399 E. 3b; BGer 1C_307/2023 vom 
9.12.2024 E. 3.1 [zur Publikation vorgesehen], 1C_100/2021 vom 14.2.2023 
E. 5.3.1 f.). Art. 4 NISV regelt die vorsorgliche Emissionsbegrenzung absch-
liessend und in der Absicht, im Interesse der Rechtssicherheit festzulegen, 
was zur vorsorglichen Emissionsbegrenzung erforderlich ist. Weitergehende 
Emissionsbegrenzungen im Einzelfall können aus diesem Grund nicht ver-
langt werden (BGE 126 II 399 E. 3c).

3.4 Ist die neue Anlage – wie hier – noch nicht errichtet und in Betrieb 
genommen worden, kann die Einhaltung der Immissions- und der Anlage-
grenzwerte nicht gemessen, sondern nur berechnet werden. Grundlage der 
rechnerischen Prognose ist das von der Inhaberin oder vom Inhaber der ge-
planten Anlage gemäss Art. 11 NISV eingereichte Standortdatenblatt. Die-
ses muss namentlich Angaben über die von der Anlage erzeugte Strahlung 
an den drei OMEN enthalten, an denen diese Strahlung am stärksten ist 
(Art. 11 Abs. 2 Bst. c Ziff. 2 NISV). Gemäss Anhang 1 Ziff. 64 NISV beträgt 
der Anlagegrenzwert je nach verwendeten Frequenzbereichen 4, 5 oder 6 
Volt pro Meter (V/m). Die streitbetroffene Mobilfunkanlage soll Frequenzen 
zwischen 700 und 3'600 MHz nutzen (vgl. vorne Bst. A; Standortdatenblatt 
Zusatzblatt 2 S. 8, Vorakten Bauinspektorat Bern pag. 4 Rückseite). Für sie 
gilt daher ein Anlagegrenzwert von 5 V/m, was unbestritten ist. Es ist eben-
falls unbestritten, dass die Anlagegrenzwerte an sämtlichen OMEN rechne-

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risch eingehalten sind (Standortdatenblatt Zusatzblatt 4a S. 10 ff., Vorakten 
Bauinspektorat Bern pag. 5 ff.; Beschwerde S. 3; Beschwerdeantwort S. 5).

3.5 Hält die projektierte Mobilfunkanlage die Anlagegrenzwerte an den 
OMEN rechnerisch ein, können von der Beschwerdegegnerin gestützt auf 
das umweltrechtliche Vorsorgeprinzip im Baubewilligungsverfahren keine 
weiteren Massnahmen zur Emissionsbegrenzung verlangt werden und damit 
auch keine Änderungen der Höhenlage der Antennen oder ein anderer 
Standort (dazu unten E. 4) oder ein Verzicht auf die Erstellung oder den Be-
trieb der Anlage. Darauf weist der angefochtene Entscheid zutreffend hin 
(E. 4c). Soweit die Beschwerdeführenden geltend machen, aufgrund der 
niedrigen Position der Antennen müsse die Anlage «gezwungenermassen 
mit erhöhter Leistung durch nahegelegenen Beton, erwachsene Personen 
und Kinder» strahlen (Beschwerde S. 5), sind sie darauf hinzuweisen, dass 
die im Standortdatenblatt deklarierte Sendeleistung ERPn (Effective Radia-
ted Power) für die Beschwerdegegnerin verbindlich ist und mit der umstritte-
nen Baubewilligung keine höhere Sendeleistung ERPn erlaubt wird, als der 
rechnerischen Prognose zugrunde liegt (angefochtener Entscheid E. 4b; vgl. 
auch BGer 1C_590/2023 vom 6.1.2025 E. 4.2 mit Hinweisen). Es liegt somit 
keine Verletzung des umweltrechtlichen Vorsorgeprinzips vor. 

4.

Weiter stellen die Beschwerdeführenden die Zonenkonformität der Mobil-
funkanlage in Abrede und schlagen verschiedene Alternativstandorte sowie 
eine Höherpositionierung der Antenne vor. 

4.1 Die Beschwerdeführenden machen vor Verwaltungsgericht geltend, 
die in Richtung Süden sendenden Antennen (Azimut 200°) würden durch die 
umliegenden, höheren Gebäude abgeschirmt und die dahinter liegenden 
Quartiere könnten so kaum oder nur lückenhaft versorgt werden. Durch die 
zurückgeworfene Strahlung würden auch die anderen Senderichtungen ge-
stört. Insgesamt sei aufgrund des schlecht gewählten Standorts eine sinn-
volle Mobilfunkversorgung gar nicht möglich. Aus diesem Grund erfülle die 
Mobilfunkanlage ihren Zweck nicht und sei somit auch nicht zonenkonform 

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(Beschwerde S. 3 ff., 7 ff.; Schlussbemerkungen Beschwerdeführende 
S. 8 ff.).

4.2 Baubewilligungsvoraussetzung ist unter anderem, dass Bauten und 
Anlagen dem Zweck der betroffenen Nutzungszone entsprechen (Art. 22 
Abs. 2 Bst. a des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung 
[Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700]). Mobilfunkanlagen sind in der Bau-
zone grundsätzlich zonenkonform, soweit sie dazu dienen, die Telekommu-
nikation in der Bauzone oder einem Bauzonenteil sicherzustellen 
(BGE 142 I 26 E. 4.2 [Pra 105/2016 Nr. 87], 141 II 245 E. 2.1, 133 II 353 
E. 4.2). Die Abdeckung mit diesen technischen Infrastrukturanlagen bildet 
einen notwendigen Bestandteil der Wohn-, Industrie- und Gewerbezone (vgl. 
Benjamin Wittwer, Bewilligung von Mobilfunkanlagen, Diss. Zürich, 2. Aufl. 
2008, S. 94 f.). – Ob der gewählte Standort auch aus funktechnischer Sicht 
sinnvoll ist, ist hier nicht zu beurteilen; die Entscheidung über die Qualität der 
Mobilfunkversorgung und die Standortplanung liegen grundsätzlich bei der 
Mobilfunkbetreiberin (BGer 1C_590/2023 vom 6.1.2025 E. 5.1; Benjamin 
Wittwer, a.a.O., S. 96 f.). Eine funktechnisch günstige Lage einer Mobilfunk-
anlage ist keine Bewilligungsvoraussetzung. Mangels Relevanz erübrigt es 
sich damit, auf die Ausführungen der Beschwerdeführenden zur «Fresnel 
Zone» und der «Dämpfungstheorie» einzugehen; die Verantwortung für sol-
che Fragen liegt bei der Mobilfunkbetreiberin, nicht bei der Baubewilligungs-
behörde. Die Beschwerdegegnerin weist in diesem Zusammenhang darauf 
hin, dass allfällige Hindernisse durch umliegende Gebäude in die Berech-
nungen einbezogen worden seien (Beschwerdeantwort S. 5). Sie hat aus 
ökonomischen Gründen ohnehin kein Interesse daran, eine Mobilfunkanlage 
zu bauen, die gar nichts zur Mobilfunkversorgung beitragen kann. Die Be-
schwerdeführenden bestreiten zudem zu Recht nicht, dass die Anlage 
hauptsächlich die umliegende Wohnzone versorgen soll. Somit dient die An-
lage nach dem Gesagten der Sicherstellung der Telekommunikation in der 
Bauzone und ist damit zonenkonform. 

4.3 Soweit die Beschwerdeführenden die Höherpositionierung der Anten-
nen oder die Prüfung von Alternativstandorten fordern, ist auf die zutreffen-
den Erwägungen der Vorinstanz zu verweisen (angefochtener Entscheid 
E. 4d). Sie hat zum Standort der Mobilfunkantenne und der Prüfung von Al-

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ternativstandorten erwogen, es sei in erster Linie Sache der Mobilfunkbetrei-
berinnen, ihre Mobilfunknetze zu planen und die geeigneten Antennenstand-
orte hierfür auszuwählen. Die Kantone und Gemeinden könnten dabei im 
Rahmen ihrer Zuständigkeiten auf dem Gebiet der Raumplanung und des 
Bauwesens allenfalls Einfluss auf den Standort von Mobilfunkanlagen neh-
men, indem sie im kantonalen bzw. kommunalen Recht und der Nutzungs-
planung festlegen, in welchen Zonen Infrastrukturbauten generell zulässig 
seien bzw. ausnahmsweise zugelassen werden könnten. Hier sehe aber we-
der das kantonale noch das kommunale Bau- und Planungsrecht eine Prü-
fung von Alternativstandorten vor. Art. 68 Abs. 2 der Bauordnung der Stadt 
Bern vom 24. September 2006 (BO; SSSB 721.1) sehe lediglich in der Alt-
stadt, im Aaretalschutzgebiet und an schützenswerten Gebäuden vor, dass 
Mobilfunkantennen in die bestehenden Dachaufbauten integriert werden 
müssten. Da auch von Bundesrechts wegen die Errichtung von Mobilfunk-
anlagen innerhalb der Bauzone keine Prüfung von Alternativstandorten er-
fordere, sei nicht von Bedeutung, ob für die umstrittene Mobilfunkanlage ein 
anderer Standort allenfalls besser geeignet wäre. 

Die Beschwerdeführenden legen nicht dar, inwiefern diese Erwägungen 
nicht zutreffend wären. Die Bauparzelle liegt in der Bauzone, aber ausser-
halb der Altstadt und des Aaretalschutzgebiets. Das Gebäude an der 
…strasse … ist nicht schützenswert. Art. 68 Abs. 2 BO, der eine in erster 
Linie ästhetisch motivierte bauliche Integration von Antennen in bestehende 
Dachaufbauten fordert, findet daher keine Anwendung. Es gibt keine kom-
munalen oder kantonalen Bestimmungen, welche die Mobilfunkbetreiberin 
hier in der Wahl des Antennenstandorts beschränken oder eine bestimmte 
Höhe der Antenne vorschreiben. Auch das Bundesrecht verlangt innerhalb 
der Bauzone keine Prüfung von Alternativstandorten (BGer 1C_261/2023 
vom 9.12.2024 E. 10.2, 1C_314/2022 vom 24.4.2024 E. 8.1, je mit Hinwei-
sen). Die Beschwerdegegnerin musste daher keine Alternativstandorte eva-
luieren; die Rügen der Beschwerdeführenden sind unbegründet. Allein mit 
dem Hinweis auf einen «vergleichbaren Entscheid in Aarwangen» der BVD 
zeigen sie zudem keine andere Praxis auf (Schlussbemerkungen Beschwer-
deführende S. 3), ganz abgesehen davon, dass das Verwaltungsgericht oh-
nehin nicht daran gebunden wäre.

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5.

Die Beschwerdeführenden machen weiter geltend, die Reflexionen würden 
bei der rechnerischen Prognose vollständig unberücksichtigt bleiben, wes-
halb die Einhaltung der Anlagegrenzwerte nicht sichergestellt werden könne.

5.1 In ihren Schlussbemerkungen bringen die Beschwerdeführenden 
erstmals vor, die Strahlung Richtung Süden (Azimut 200°) treffe direkt auf 
die Oberfläche eines teilweise aus Beton gebauten Gebäudes. Dadurch 
werde ein grosser Teil der Strahlung vollständig reflektiert, was direkte Aus-
wirkungen auf die Wohngebäude in entgegengesetzter Richtung habe. Die 
Strahlung könne so punktuell verdoppelt werden. Da nur an einzelnen Orten 
Abnahmemessungen geplant seien, könne es durchaus sein, dass andere 
Orte deutlich über dem Anlagegrenzwert belastet würden (Schlussbemer-
kungen Beschwerdeführende S. 6, 8 ff.). 

Es ist grundsätzlich zulässig, dass eine Partei – im Rahmen des Streitge-
genstands – ihre rechtliche Argumentation im Laufe des Anfechtungsstreit-
verfahrens ergänzt oder ändert, denn das Verwaltungsgericht wendet das 
Recht von Amtes wegen an (Art. 20a VRPG; vgl. Michel Daum, in Herzog/
Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 20a 
N. 22, Art. 25 N. 4). Die Beschwerdegegnerin hat zur neuen Argumentation 
der Beschwerdeführenden am 17. März 2025 Stellung genommen.

5.2 Das Bundesgericht hat sich mit der Problematik von Reflexionen von 
elektromagnetischer Strahlung bei (adaptiven) Antennen bereits befasst und 
anerkannt, dass diese zu substanziellen Abweichungen von den berechne-
ten elektrischen Feldstärken führen können. Es hat deshalb festgehalten, 
dass insbesondere zu erwartende Reflexionen an grossen Flächen im Rah-
men der rechnerischen Prognose nicht unberücksichtigt bleiben dürften. Ent-
sprechend sei die rechnerische Prognose, soweit technisch und im Rahmen 
eines verhältnismässigen Aufwands möglich, weiterzuentwickeln und den 
neuen Gegebenheiten anzupassen. Es werde Aufgabe des Bundesamts für 
Umwelt (BAFU) sein zu prüfen, ob zumindest die wesentlichen Reflexionen 
mit verhältnismässigem Aufwand erfasst werden können und ob seine Voll-

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zugsempfehlung in diesem Sinn anzupassen ist. Bis es soweit sei, kompen-
siere die Empfehlung, nach Inbetriebnahme der Anlage in der Regel eine 
NIS-Abnahmemessung durchzuführen, wenn gemäss rechnerischer Pro-
gnose der Anlagegrenzwert an einem OMEN zu 80 % erreicht wird, in einem 
gewissen Umfang die Nichtberücksichtigung von Reflexionen im Rahmen 
der rechnerischen Prognose. Ergebe die Abnahmemessung eine höhere 
NIS-Belastung als die rechnerische Prognose, dann habe das Ergebnis der 
Messung Vorrang. Stelle sich also heraus, dass der Anlagegrenzwert beim 
Betrieb mit der bewilligten Sendeleistung überschritten werde, verfüge die 
Behörde eine Reduktion der Sendeleistung oder eine sonstige Anpassung 
der Anlage (Vollzugsempfehlung zur NISV des Bundesamts für Umwelt, 
Wald und Landschaft [BUWAL; heute: BAFU] «Mobilfunk- und WLL-Basis-
stationen» aus dem Jahr 2002 [nachfolgend: Vollzugsempfehlung BUWAL], 
Kap. 2.1.8 S. 20 und Nachtrag «Adaptive Antennen» zur Vollzugsempfeh-
lung BUWAL des BAFU vom 23.2.2021 [nachfolgend: Nachtrag Vollzugs-
empfehlung], S. 14, beide einsehbar unter: <www.bafu.admin.ch>, Rubriken 
«Themen/Elektrosmog/Rechtsetzung und Vollzug/Vollzugshilfen»; 
BGer 1C_279/2023 vom 6.2.2025 E. 8.1, 1C_307/2023 vom 9.12.2024 
E. 8.2 [zur Publikation vorgesehen], 1C_100/2021 vom 14.2.2023 E. 7.2.4). 

5.3 Vor diesem Hintergrund werden Reflexionen bei der rechnerischen 
Prognose vorläufig nicht berücksichtigt, da die Vollzugsempfehlung des 
BAFU noch nicht angepasst ist. Zu prüfen bleibt aber in diesem Zusammen-
hang, ob sich allenfalls die Anordnung weiterer Abnahmemessungen auf-
drängt, wie die Beschwerdeführenden sie – wenn auch ohne Begründung – 
fordern (Subeventualantrag Beschwerde S. 1 f.).

5.3.1 Die Vorinstanz hat sich in E. 5 des angefochtenen Entscheids mit 
dem (identischen) Rechtsbegehren für weitere Abnahmemessungen ausein-
andergesetzt und ist zum Schluss gekommen, dass bei der betroffenen An-
lage in Übereinstimmung mit der Vollzugsempfehlung BUWAL bzw. des 
Nachtrags zur Vollzugsempfehlung Abnahmemessungen angezeigt seien. 
Das AUE hatte in seinem Fachbericht vom 12. Oktober 2020 an den OMEN 
Nrn. 3, 6, 7 und am höchstbelasteten Ort für den kurzfristigen Aufenthalt 
(OKA) bereits Abnahmemessungen angeordnet (Fachbericht Immissions-
schutz vom 12.10.2020 Ziff. E, Vorakten Bauinspektorat Bern pag. 25 Rück-

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seite). Die Vorinstanz hat zudem in teilweiser Gutheissung der Beschwerde 
gestützt auf die Stellungnahme des AUE vom 9. Juni 2023 beim OMEN Nr. 5 
eine weitere Abnahmemessung angeordnet (vorne Bst. B). Die Anordnung 
dieser Abnahmemessungen bestreiten die Parteien nicht und sie sind nach-
vollziehbar begründet. 

5.3.2 Der Subeventualantrag (vorne Bst. C) der Beschwerdeführenden 
kann sich somit nur noch auf die OMEN Nrn. 4 und 8 beziehen, wo keine 
Abnahmemessungen angeordnet wurden. Beim OMEN Nr. 4 ist der Anlage-
grenzwert nur zu 62.6 % ausgeschöpft (3.13 V/m bei einem Anlagegrenz-
wert von 5 V/m; Standortdatenblatt Zusatzblatt 4a S. 12, Vorakten Bauin-
spektorat Bern pag. 6 Rückseite). Zudem wies die Vorinstanz zutreffend auf 
die Ausführungen des AUE hin, wonach sich die Abschwächung durch die 
Distanz zwischen Mobilfunk-Basisstation und OMEN proportional zur Rich-
tungsabschwächung zum OMEN Nr. 3 verhalte, wo eine Abnahmemessung 
vorgesehen sei. Wenn beim OMEN Nr. 3 der Anlagegrenzwert messtech-
nisch eingehalten werden könne, so werde er auch beim OMEN Nr. 4 einge-
halten (angefochtener Entscheid E. 5c und 5d; Fachbericht Immissions-
schutz vom 12.10.2020 Ziff. E, Vorakten Bauinspektorat Bern pag. 25; Stel-
lungnahme AUE vom 9.6.2023, Akten BVD pag. 75 f.). Inwiefern diese nach-
vollziehbaren und plausiblen Ausführungen nicht zutreffend sein sollen, le-
gen die Beschwerdeführenden nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Beim 
OMEN Nr. 4 ist somit keine Abnahmemessung notwendig.

5.3.3 Beim OMEN Nr. 8 hingegen ist der Anlagegrenzwert zu 87.2 % aus-
geschöpft (4.36 V/m bei einem Anlagegrenzwert von 5 V/m; Standortdaten-
blatt Zusatzblatt 4a S. 16, Vorakten Bauinspektorat Bern pag. 8 Rückseite). 
Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts und der Vollzugsempfeh-
lung BUWAL bzw. dem Nachtrag zur Vollzugsempfehlung müsste hier 
grundsätzlich eine Abnahmemessung durchgeführt werden (vgl. vorne 
E. 5.2). Das AUE und die Vorinstanz haben von einer Abnahmemessung 
beim OMEN Nr. 8 abgesehen, weil der leicht südöstlich vom OMEN Nr. 8 
liegende OMEN Nr. 7 in der Hauptstrahlrichtung der Senderichtung Azimut 
200° liege; mit der Abnahmemessung beim OMEN Nr. 7 werde aufgrund der 
zusätzlichen Richtungsabschwächung sichergestellt, dass der Anlagegrenz-
wert auch beim OMEN Nr. 8 eingehalten werde (angefochtener Entscheid 

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E. 5c; Stellungnahme AUE vom 9.6.2023 S. 2 f., Vorakten BVD pag. 75 f.). 
Die Beschwerdegegnerin äussert sich, anders als beim OMEN Nr. 4, nicht 
konkret zu einer Abnahmemessung am OMEN Nr. 8, stellt sich aber auf den 
Standpunkt, dass von allfälligen Reflexionen nur die in den Hauptstrahlrich-
tungen liegenden OMEN Nrn. 3, 5 und 7 betroffen wären und dass hier Ab-
nahmemessungen angeordnet sind (Schlussbemerkungen Beschwerdegeg-
nerin S. 2 f.).

Die horizontale Distanz zwischen dem OMEN Nr. 8 und der südlichen An-
tenne ist mit 24,2 m etwas geringer als beim OMEN Nr. 7 (29,3 m). Hingegen 
liegt der OMEN Nr. 8 anders als der OMEN Nr. 7 nicht in der Hauptstrahl-
richtung, sondern in einem Winkel von 40 Grad dazu, was beim OMEN Nr. 8 
zu einer grösseren horizontalen Richtungsabschwächung (2,7 bis 3,5 dB) 
führt als beim OMEN Nr. 7 (0 dB). Die vertikale Richtungsabschwächung ist 
bei beiden OMEN gleich (0 dB). Die Erwägungen der Vorinstanz, wonach die 
Strahlungsbelastung beim OMEN Nr. 8 nicht höher sei kann als beim OMEN 
Nr. 7, leuchten daher ein. Die Beschwerdeführenden wenden dagegen ein, 
dass es an den gegen die Antenne gerichteten Hausfassaden des in der 
Hauptstrahlrichtung gelegenen Gebäudes Nr. … (Grundstück Bern Kreis 4 
Gbbl. Nr. 2________) zu Reflexionen kommen kann, welche die Strahlenbe-
lastung beim OMEN Nr. 8 (nordwestlich benachbartes Gebäude Nr. … auf 
dem Grundstück Bern Kreis 4 Gbbl. Nr. 3________ der Beschwerdeführe-
rin 2) entgegen der rechnerischen Prognose erhöhen könnten. Die Be-
schwerdeführenden nehmen mit diesen Ausführungen auf die konkrete Lage 
der Antenne und der betroffenen Gebäude Bezug und substanziieren ihren 
Einwand insoweit genügend. Wird in Betracht gezogen, dass adaptiv betrie-
bene Antennen – wie sie hier geplant sind – im Unterschied zu konventionel-
len Antennen ihr Abstrahlungsmuster auf die beste Signalübertragung aus-
richten, unter anderem unter gezielter Ausnutzung der Reflexionen, er-
scheint der Einwand der Beschwerdeführenden jedenfalls nicht unplausibel. 
Da der Anlagegrenzwert beim OMEN Nr. 8 zudem rechnerisch zu mehr als 
80 % ausgeschöpft ist und vor dem Hintergrund, dass gemäss Rechtspre-
chung des Bundesgerichts die Abnahmemessung nach Inbetriebnahme der 
Anlage die fehlende Berücksichtigung der Reflexionen im Rahmen der rech-
nerischen Prognose in einem gewissen Umfang kompensieren soll, rechtfer-
tigt sich eine Abnahmemessung am OMEN Nr. 8. Der angefochtene Ent-

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scheid ist daher in teilweiser Gutheissung der Beschwerde mit einer Auflage 
zu ergänzen, dass beim OMEN Nr. 8 eine weitere Abnahmemessung durch-
zuführen ist. 

5.4 Unbegründet ist dagegen der Antrag der Beschwerdeführenden, die 
Baubewilligung mit einer Auflage für die Einsicht in die Protokolle der Abnah-
memessungen zu ergänzen (vgl. Subeventualantrag Beschwerde S. 1 f.; 
vorne Bst. C). Die Frage, inwiefern Betroffene bzw. die Öffentlichkeit 
während der Betriebsphase einer Anlage ein Recht auf Information und Ein-
sicht in Umweltinformationen besitzen, ist nicht Gegenstand des Baubewilli-
gungsverfahrens (vgl. Art. 10e ff. USG; BGer 1C_324/2022 vom 16.6.2023 
E. 6). 

6.

Weiter ist umstritten, ob die Mobilfunkanlage mit dem Ortsbild- und Denk-
malschutz vereinbar ist.

6.1 Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid detailliert mit 
dem Ortsbild- und Denkmalschutz auseinandergesetzt (E. 7 und 8). Sie kam 
gestützt auf den Bericht der Stadtbildkommission der Stadt Bern (SKB) vom 
8. Juni 2024 (Vorakten BVD pag. 82 ff.) zum Schluss, es könne nicht von 
einer störenden Beeinträchtigung des Orts- bzw. Quartierbilds im Sinn von 
Art. 9 Abs. 1 BauG und Art. 17 Abs. 1 der Bauverordnung vom 6. März 1985 
(BauV; BSG 721.1) gesprochen werden. Die ästhetischen Auswirkungen auf 
das Quartierbild seien gering, weshalb die geplante Mobilfunkanlage auch 
mit der kommunalen Gestaltungsvorschrift von Art. 6 BO vereinbar sei (an-
gefochtener Entscheid E. 8g).

6.2 Die Beschwerdeführenden bringen dagegen lediglich vor, die An-
tenne mit Senderichtung Azimut 200° trage praktisch nichts zur besseren 
Mobilfunkversorgung bei, weshalb sie keine «Legitimation» habe, das Orts-
bild zu beeinträchtigen (Beschwerde S. 10). Zudem könne es nicht sein, 
dass die ästhetische Perspektive, die Antennen möglichst tief gelegen im 
Quartier zu positionieren, höher als das Vorsorgeprinzip gewichtet werde 
(Beschwerde S. 4). Es sei unverständlich, weshalb die Stadt beispielsweise 

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die viel höhere Mobilfunkanlage an der …strasse …, nur 415 m entfernt, zu-
gelassen habe, eine höher gelegene Mobilfunkantenne im hier umstrittenen 
Fall aber ablehne (Schlussbemerkungen Beschwerdeführende S. 13 f.).

6.3 Die Vorinstanz hat bei der SKB einen ausführlichen Bericht mitsamt 
Fotodokumentation zur Ästhetik der Mobilfunkanlage am hier zu beurteilen-
den Standort eingeholt (vgl. Bericht vom 8.6.2024, Vorakten BVD 
pag. 82 ff.). Die SKB ist eine aus anerkannten Fachleuten zusammenge-
setzte und verwaltungsunabhängige Kommission, die unter anderem Bau-
vorhaben auf ihre Vereinbarkeit mit dem Stadtbild beurteilt (vgl. Art. 90 BO; 
Anhang III Ziff. 1 der Verordnung vom 29. November 2000 über die Kommis-
sionen des Gemeinderats [Kommissionsverordnung; KoV; SSSB 152.211]). 
Berichten und Einschätzungen solcher Fachkommissionen in ästhetischen 
Belangen wird ein erheblicher Stellenwert eingeräumt (BVR 2009 S. 328 
E. 5.7; Michel Daum, a.a.O., Art. 19 N. 58). Die Beschwerdeführenden zei-
gen mit ihren sehr kurz gehaltenen Äusserungen nicht auf, weshalb vom Be-
richt der SKB abzuweichen wäre und inwiefern sich die Vorinstanz nicht auf 
den schlüssigen und nachvollziehbaren Bericht hätte stützen dürfen (ange-
fochtener Entscheid E. 8f). Die Ausführungen der Vorinstanz, wonach das 
Vorhaben weder das Orts- und Quartierbild noch die Umgebung von Bau-
denkmälern beeinträchtigt, sind somit nicht zu beanstanden. Der Ortsbild- 
und Denkmalschutz steht einer Baubewilligung hier nicht entgegen. 

7.

Schliesslich ist weder ersichtlich noch dargetan, weshalb eine Rückweisung 
der Sache an die zuständige Baubewilligungsbehörde «zur Anpassung der 
Baugesuchsunterlagen» angezeigt wäre (Eventualantrag, Beschwerde S. 1; 
vorne Bst. C). Die Beschwerdeführenden begründen ihren Antrag nicht und 
es ist nicht ersichtlich, welcher Teil der Baugesuchsunterlagen angepasst 
oder ergänzt werden müsste. Die Beschwerde ist diesbezüglich abzuweisen, 
soweit darauf einzutreten ist (Art. 32 Abs. 2 VRPG). 

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8.

Zusammenfassend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Am OMEN 
Nr. 8 ist eine weitere Abnahmemessung nach Inbetriebnahme der Mobilfunk-
anlage anzuordnen. Der angefochtene Entscheid wird um eine entspre-
chende Auflage ergänzt. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit 
darauf einzutreten ist (vgl. vorne E. 1.2 und 7). 

9.

9.1 Die Kosten für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht sind 
grundsätzlich nach dem Unterliegerprinzip zu verlegen (Art. 108 Abs. 1 
VRPG). Als unterliegend gilt, wer mit seinen Anträgen nicht durchdringt. Es 
liegt im Ermessen der urteilenden Gerichtsbehörde, ob sie ein (teilweises) 
Unterliegen oder Obsiegen von bloss untergeordneter Bedeutung bei der 
Kostenverlegung berücksichtigt oder nicht (Ruth Herzog, a.a.O., Art. 108 
N. 4 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführenden dringen nur mit einem klei-
nen Teil ihres Subeventualbegehrens durch. Unter diesen Umständen wirkt 
sich das Obsiegen von lediglich untergeordneter Bedeutung kostenmässig 
nicht zu Gunsten der Beschwerdeführenden aus. Es rechtfertigt sich mithin 
nicht, sie von der Pflicht zur Bezahlung der Verfahrenskosten teilweise zu 
entbinden. Für die ihnen gemeinsam auferlegten Verfahrenskosten haften 
sie solidarisch (Art. 106 VRPG). 

9.2 Die Parteikosten werden nach dem gleichen Prinzip verlegt (Art. 108 
Abs. 3 VRPG). Die Beschwerdeführenden haben der anwaltlich vertretenen 
Beschwerdegegnerin unter solidarischer Haftbarkeit ihre Parteikosten zu er-
setzen (Art. 104 Abs. 1 und Art. 106 VRPG). Die Kostennote des Rechtsver-
treters gibt grundsätzlich zu keinen Bemerkungen Anlass. Nicht zu berück-
sichtigen ist allerdings die geltend gemachte Mehrwertsteuer. Da die Be-
schwerdegegnerin selber mehrwertsteuerpflichtig ist, kann sie die ihrer 
Rechtsvertretung geschuldete MWSt als Vorsteuer in Abzug bringen (vgl. 
Unternehmens-Identifikationsnummer-Register, einsehbar unter: 
<www.uid.admin.ch>; BVR 2015 S. 541 E. 8.2, 2014 S. 484 E. 6).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Ziff. 1 des Entscheids der 
Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 25. September 2024 
wird wie folgt ergänzt: 

«BEDINGUNGEN/AUFLAGEN

Immissionsschutz

Der Fachbericht Immissionsschutz und die Bedingungen/Auflagen des 
Amts für Umwelt und Energie des Kantons Bern AUE, Abteilung Immis-
sionsschutz, vom 12.10.2020 gelten als hier wiedergegeben und sind 
Bestandteil dieser Baubewilligung. Zusätzlich zu den in Ziff. E. 1 dieses 
Fachberichts genannten OMEN sind an den OMEN Nrn. 5 und 8 Abnah-
memessungen durchzuführen.»

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten 
wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 4'000.--, werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men. 

3. Die Beschwerdeführenden haben der Beschwerdegegnerin die Partei-
kosten für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
Fr. 3'924.30 (inkl. Auslagen), zu ersetzen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführende 
- Beschwerdegegnerin
- Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern 
- Einwohnergemeinde Bern
- Bundesamt für Umwelt 

und mitzuteilen:
- Amt für Umwelt und Energie, Abteilung Immissionsschutz

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.