# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f359cffd-1fbb-5ac3-8caa-041cdecaa1e6
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-03
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 03.10.2025 SV2 2024 116
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV2-2024-116_2025-10-03.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 3. Oktober 2025
mitgeteilt am 9. Oktober 2025

Referenz SV2 24 116

Instanz Zweite sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung von Salis, Vorsitz
Bäder Federspiel und Pedretti
Jauch, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. HSG Andrea Cantieni

gegen

B._____ AG
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Versicherungsleistungen nach UVG

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Sachverhalt

A. A._____, Jahrgang 2000, ist seit dem 1. April 2023 bei der C._____ AG als 
Finanzberater in einem Vollzeitpensum angestellt und in dieser Eigenschaft bei der 
B._____ AG (nachfolgend: B._____) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- 
und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss 
Unfallmeldung vom 18. September 2023 zog sich A._____ am 13. September 2023 
bei einem Eishockeyspiel eine Verletzung am linken Unterarm zu. Die B._____ 
erbrachte die kurzfristigen gesetzlichen Versicherungsleistungen (Taggeld und 
Heilkosten).

B. Mit Verfügung vom 24. Juni 2024 lehnte die B._____ den Anspruch von 
A._____ auf Versicherungsleistungen aufgrund des Ereignisses vom 
13. September 2023 ab mit der Begründung, beim Ereignis vom 13. September 
2023 handle es sich um einen Berufsunfall bei einem Arbeitgeber (D._____; 
nachfolgend: Verein), welcher nicht bei der B._____ gemäss UVG versichert sei. 
Die bereits erbrachten UVG-Leistungen in Höhe von CHF 42'096.85 würden mit 
dem zuständigen Unfallversicherer des Vereins verrechnet werden. Zudem entzog 
die B._____ einer allfälligen Einsprache die aufschiebende Wirkung. 

C. Gegen diese Verfügung erhob A._____ am 2. Juli 2024 Einsprache, welche 
mit Einspracheentscheid vom 28. November 2024 abgewiesen wurde. 

D. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A._____ (nachfolgend: 
Beschwerdeführer) am 18. Dezember 2024 Beschwerde beim damaligen 
Verwaltungsgericht und heutigen Obergericht des Kantons Graubünden mit dem 
Antrag, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und die B._____ sei 
zu verpflichten, für die Folgen des Unfalls vom 13. September 2023 gemäss UVG 
aufzukommen. Zur Begründung brachte er im Wesentlichen vor, er stehe als 
Vereinsmitglied nicht in einem Arbeitsverhältnis mit dem Verein. Die vom Ausrüster 
angebotene Materialgutschrift sei keine Leistung des Vereins. Die Benzinspesen 
würden von der AHV-Ausgleichskasse nicht als Lohn qualifiziert. Die weiteren 
Umstände wie Verhaltenspflichten, Weisungsgebundenheit sowie fehlendes 
wirtschaftliches Risiko sprächen ebenfalls nicht für ein Arbeitsverhältnis. Folglich sei 
der Unfall vom 13. September 2023 als Nichtberufsunfall zu qualifizieren und die 
B._____ habe die entsprechenden Leistungen zu erbringen. 

E. In ihrer Vernehmlassung vom 15. Januar 2025 beantragte die B._____ 
(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) das Nichteintreten auf die Beschwerde, 
eventualiter die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im 
Wesentlichen aus, die Ersatzkasse (der) UVG habe ihre Leistungspflicht anerkannt, 

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womit die Gutheissung der Beschwerde dem Beschwerdeführer keinen spürbaren, 
praktischen und unmittelbaren Nutzen bringen würde. Das Vorliegen eines 
schutzwürdigen Interesses des Beschwerdeführers sei daher zu verneinen und auf 
die Beschwerde sei nicht einzutreten. Für den Fall, dass das Obergericht wider 
Erwarten auf den Fall eintrete, bestehe kein Anspruch auf Leistungen ihrerseits, weil 
kein Nichtberufsunfall bei ihrer Versicherungsnehmerin vorliege. Der Verein und der 
Beschwerdeführer hätten im Spielervertrag einen Lohnanspruch und die Abgabe 
von Arbeitnehmerbeiträgen vereinbart. Ausserdem bestehe eine 
Weisungsgebundenheit des Beschwerdeführers, dieser sei in die Organisation des 
Vereins eingegliedert und trage kein eigenes wirtschaftliches Risiko. Nach der 
Würdigung der gesamten Umstände des vorliegenden Falls gelte der 
Beschwerdeführer daher als Arbeitnehmer des Vereins und sei über diesen gegen 
Unfall gemäss UVG zu versichern. Beim Ereignis vom 13. September 2023 handle 
es sich um einen Berufsunfall beim Verein, welcher nicht bei ihr gemäss UVG 
versichert sei, womit eine Leistungspflicht ihrerseits zu verneinen sei. 

F. Mit Eingabe vom 3. Februar 2025 hielt der Beschwerdeführer replicando an 
seinen bisherigen Anträgen fest und ergänzte und vertiefte seine bisherige 
Argumentation. Zudem brachte er vor, dass entgegen der Ansicht der 
Beschwerdegegnerin die Annahme eines Arbeitsverhältnisses mit dem Verein für 
ihn einen finanziellen Nachteil habe, indem er sich beim Verein erneut für die Folgen 
eines Nichtberufsunfalls versichern und die Prämien für diese Versicherung gemäss 
Art. 91 Abs. 2 UVG selbst tragen müsse. 

G. Auch die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Duplik vom 13. Februar 2025 an 
ihren bisherigen Anträgen und Ausführungen fest. 

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, auf den angefochtenen 
Einspracheentscheid sowie die übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den 
nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid der 
Beschwerdegegnerin vom 28. November 2024. Gemäss Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 ATSG (SR 830.1) kann gegen einen 
Einspracheentscheid innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung Beschwerde an das 
Versicherungsgericht desjenigen Kantons erhoben werden, in welchem die 
versicherte Person im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Der 
Beschwerdeführer wohnt im Kanton Graubünden, womit die örtliche Zuständigkeit 

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des damaligen Verwaltungsgerichts und heutigen Obergerichts des Kantons 
Graubünden gegeben ist. Das Obergericht des Kantons Graubünden ist per 
1. Januar 2025 aus der Zusammenführung des Kantonsgerichts und des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden hervorgegangen. Verfahren, die am 
1. Januar 2025 beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden hängig waren, 
wurden gemäss Art. 122 Abs. 5 GOG (BR 173.000) dem Obergericht des Kantons 
Graubünden übertragen. Die vorliegende Beschwerde wurde am 18. Dezember 
2024 beim damaligen Verwaltungsgericht hängig gemacht und am 1. Januar 2025 
gestützt auf Art. 122 Abs. 5 GOG dem Obergericht des Kantons Graubünden 
übertragen. Dessen sachliche Zuständigkeit ergibt sich aus Art. 57 ATSG i.V.m. 
Art. 49 Abs. 2 lit. a VRG (BR 370.100). 

1.2. Soweit die Beschwerdegegnerin ein schutzwürdiges Interesse des 
Beschwerdeverführers an der vorliegenden Beschwerde in Abrede stellt, kann ihr 
nicht gefolgt werden. Zwar ist es zutreffend, dass die Ersatzkasse UVG ihre 
Leistungspflicht im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 13. September 2023 
anerkannt hat (vgl. act. C.71). Die Annahme eines Arbeitsverhältnisses zwischen 
dem Beschwerdeführer und dem Verein hätte jedoch zur Folge, dass sich Ersterer 
beim Verein erneut für die Folgen eines Nichtberufsunfalles versichern und die 
entsprechenden Prämien tragen müsste (vgl. Art. 91 Abs. 2 UVG). Aufgrund der 
Anzahl der zu absolvierenden Trainings und Spiele der ersten Vereinsmannschaft 
inkl. Hin- und Rückfahrt bei Auswärtsspielen ist überwiegend wahrscheinlich davon 
auszugehen, dass der Einsatz des Beschwerdeführers für den Verein mehr als 8 
Stunden pro Woche beträgt (vgl. <https://E._____/> [zuletzt besucht am 3. Oktober 
2025]; Erwägung 6.3 nachstehend). Nach dem Ausgeführten ist der 
Beschwerdeführer als formeller und materieller Adressat des angefochtenen 
Einspracheentscheids davon berührt und er weist ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Aufhebung oder Änderung auf (vgl. Art. 59 ATSG). Auf die im Übrigen frist- 
und formgerecht eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 60 i.V.m. Art. 38 Abs. 1 und 
Art. 61 lit. b ATSG) ist somit einzutreten.

2. Es ist unbestritten und ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer als Spieler 
der ersten Vereinsmannschaft am 13. September 2023 eine behandlungsbedürftige 
Unterarmverletzung links erlitten hat. Strittig ist die Leistungspflicht der 
Beschwerdegegnerin für die Folgen des gemeldeten Unfalls. Während der 
Beschwerdeführer der Ansicht ist, dass es sich beim Unfall vom 13. September 
2023 um einen Nichtberufsunfall handle und die Beschwerdegegnerin die 
entsprechenden Leistungen zu erbringen habe, vertritt Letztere die Auffassung, 
dass vorliegend ein Arbeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und dem 

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Verein bestehe, womit ein Berufsunfall vorliege und damit die Versicherung des 
Vereins für die Folgen des Unfalls aufzukommen habe. Damit steht insbesondere 
die Frage im Zentrum, ob der Beschwerdeführer als Arbeitnehmer des Vereins zu 
betrachten ist. 

3. Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 
9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der 
Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Der 
hier zu beurteilende Sachverhalt hat sich am 13. September 2023 ereignet, weshalb 
die ab dem 1. Januar 2017 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall 
Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

4.1. Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – 
die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und 
Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte 
Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie 
infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 
Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % 
invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor 
Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG).

4.2. Nach Art. 1a Abs. 1 lit. a UVG sind die in der Schweiz beschäftigten 
Arbeitnehmer, einschliesslich der Heimarbeiter, Lehrlinge, Praktikanten, Volontäre 
sowie der in Lehr- oder Invalidenwerkstätten tätigen Personen, obligatorisch nach 
den Bestimmungen des UVG versichert. Als Arbeitnehmer nach Art. 1a Abs. 1 UVG 
gilt, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne des AHVG ausübt (vgl. Art. 1 
UVV). Somit ist der Begriff der selbständigen beziehungsweise unselbständigen 
Erwerbstätigkeit im Bereich der Unfallversicherung und im Bereich der Alters- und 
Hinterlassenenversicherung deckungsgleich. 

4.3. Das UVG umschreibt den Begriff des Arbeitnehmers, an den es für die 
Unterstellung unter die obligatorische Versicherung anknüpft (vgl. Erwägung 4.2 
vorstehend), nicht. Die Rechtsprechung hat im Sinne leitender Grundsätze als 
Arbeitnehmer gemäss UVG bezeichnet, wer um des Erwerbes oder der Ausbildung 
willen für einen Arbeitgeber mehr oder weniger untergeordnet, dauernd oder 
vorübergehend tätig ist, ohne hierbei ein eigenes wirtschaftliches Risiko tragen zu 
müssen. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine 
einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die 
Arbeitnehmereigenschaft ist daher jeweils unter Würdigung der gesamten 
Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Entscheidend ist dabei namentlich, ob 

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geleistete Arbeit, ein Unterordnungsverhältnis und die Vereinbarung eines 
Lohnanspruchs in irgendeiner Form vorliegen. Blosse Handreichungen genügen 
demgegenüber nicht. Wird jemand nur aus Gefälligkeit kurzfristig für einen andern 
tätig, ist er deswegen selbst dann nicht obligatorisch versichert, wenn er dafür in 
irgendeiner Form entschädigt wird. Schliesslich ist zu beachten, dass sich die Frage 
nach der Arbeitnehmereigenschaft regelmässig nach der äusseren 
Erscheinungsform wirtschaftlicher Sachverhalte und nicht nach allfällig davon 
abweichenden internen Vereinbarungen der Beteiligten beurteilt. Im Regelfall 
besteht zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein Arbeitsvertrag gemäss Art. 319 
ff. OR oder ein öffentlich-rechtliches Anstellungsverhältnis. Sind solche 
Rechtsverhältnisse gegeben, besteht kaum Zweifel, dass es sich beim 
Arbeitnehmer um einen solchen gemäss UVG handelt. Allerdings ist das 
Vorhandensein eines Arbeitsvertrages nicht Voraussetzung für die 
Versicherteneigenschaft gemäss Art. 1a Abs. 1 UVG. Liegt weder ein Arbeitsvertrag 
noch ein öffentlich-rechtliches Anstellungsverhältnis vor, ist unter Würdigung der 
wirtschaftlichen Umstände in ihrer Gesamtheit zu beurteilen, ob die 
Arbeitnehmereigenschaft gegeben ist. Dabei ist zu beachten, dass das UVG im 
Interesse eines umfassenden Versicherungsschutzes auch Personen einschliesst, 
deren Tätigkeit mangels Erwerbsabsicht nicht als Arbeitnehmertätigkeit einzustufen 
wäre, wie beispielsweise Volontärverhältnisse, bei welchen der für ein eigentliches 
Arbeitsverhältnis typische Lohn in der Regel weder vereinbart noch üblich ist. Von 
der obligatorischen Unfallversicherung werden somit auch Tätigkeiten erfasst, die 
die Begriffsmerkmale des Arbeitnehmers nicht vollumfänglich erfüllen. Der Begriff 
des Arbeitnehmers gemäss Art. 1a Abs. 1 UVG ist damit weiter als im 
Arbeitsvertragsrecht (vgl. BGE 147 V 268 E. 4.3, 141 V 313 E. 2.1, 115 V 55 E. 2d; 
vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_790/2018 vom 8. Mai 2019 E. 3.2, 8C_176/2016 
vom 17. Mai 2016 E. 2 und 8C_254/2015 vom 4. August 2015 E. 3).

5.1. Arbeitgeberin oder Arbeitgeber müssen ihre Arbeitnehmenden je nach 
Tätigkeitsbereich bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) oder 
bei den anderen zugelassenen Versicherern (Privatversicherer, Krankenkassen, 
öffentliche Unfallversicherungskassen) versichern. Ist ein/e Arbeitnehmer/in, der/die 
dem Obligatorium untersteht, bei einem Unfall nicht versichert, so gewährt ihm/ihr 
die Ersatzkasse UVG die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Art. 59 Abs. 3 
UVG). Gemäss Art. 73 Abs. 1 Satz 1 UVG erbringt die Ersatzkasse UVG die 
gesetzlichen Versicherungsleistungen an verunfallte Arbeitnehmende, für deren 
Versicherung nicht die Suva zuständig ist und die von ihrem Arbeitgeber nicht 
versichert worden sind. Sie sorgt als eine Art Auffangnetz für den lückenlosen 
Versicherungsschutz der nicht bei der Suva versicherten Arbeitnehmenden, deren 

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Arbeitgeber der Pflicht zur Versicherung bei einem registrierten 
Versicherungsträger nicht nachgekommen sind (Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts U 20/04 vom 17. Januar 2005 E. 2.2 m.w.H.).

5.2. Bei Berufsunfällen erbringt derjenige Versicherer die Leistungen, bei dem die 
Versicherung zur Zeit des Unfalles bestanden hat (Art. 77 UVG Abs. 1 erster Satz). 
Bei Nichtberufsunfällen erbringt derjenige Versicherer die Leistungen, bei dem die 
verunfallte Person zuletzt auch gegen Berufsunfälle versichert war (Abs. 2). Erleidet 
eine versicherte Person, die bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist, einen 
Berufsunfall, so ist der Versicherer desjenigen Arbeitgebers leistungspflichtig, in 
dessen Dienst die versicherte Person verunfallt ist (Art. 99 UVV Abs. 1). Bei 
Nichtberufsunfällen ist der Versicherer desjenigen Arbeitgebers leistungspflichtig, 
bei dem die versicherte Person vor dem Unfall zuletzt tätig und für 
Nichtberufsunfälle versichert war (Abs. 2 Satz 1). Kann der zuständige Versicherer 
nicht nach den Abs. 1 und 2 ermittelt werden, so ist der Versicherer, bei dem der 
höchste Verdienst versichert ist, zuständig (Abs. 3).

5.3. Vorliegend ist unbestritten, dass der Verein keinen Vertrag mit einem 
Unfallversicherer abgeschlossen hat und die Ersatzkasse UVG ihre Leistungspflicht 
für den Unfall vom 13. September 2023 anerkannt hat (vgl. act. C.70 f.). 

6.1. Nachfolgend ist der Einsatz des Beschwerdeführers für den Verein anhand 
der Tatbestandsmerkmale "Leistung von Arbeit", "Subordinationsverhältnis", 
"fehlendes Unternehmerrisiko" und "Lohnanspruch" zu überprüfen.

6.2. Gemäss Spielervertrag zwischen dem Verein und dem Beschwerdeführer als 
Spieler (undatiert) wurde der Beschwerdeführer für die Periode vom 1. Mai 2023 bis 
30. April 2024 als Eishockeyspieler der ersten Vereinsmannschaft (1. Liga-Team) 
unter Vertrag genommen. So wurde der Beschwerdeführer ausdrücklich 
verpflichtet, dem Verein seine Erfahrung, sein Können und seine sportliche bzw. 
generell seine physische und mentale Leistungsfähigkeit während der ganzen 
Vertragsdauer uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen. Insbesondere umfasste 
seine Tätigkeit die Teilnahme an sämtlichen Trocken- und Eistrainings, das 
Bestreiten sämtlicher Vorbereitungs-, Freundschafts-, Cup- und 
Meisterschaftsspiele, zu welchen er aufgeboten wird, die Teilnahme an allen vom 
Verein als obligatorisch erklärten Anlässen und Veranstaltungen sowie das immer 
pünktliche Erscheinen zu allen Trainings, Spielen und Anlässen (vgl. Ziff. 2 und Ziff. 
5 des Spielervertrages [act. B.2 S. 2 = act. C.46]). Der Verein verpflichtete sich 
demgegenüber, dem Beschwerdeführer eine jährliche 
Materialgutschrift/Spesenentschädigung in der Höhe von CHF 1'000.00, eine 

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jährliche Benzinentschädigung in der Höhe von CHF 3'000.00, Leistungsprämien 
bei Erreichen der Playoffs sowie eine Erfolgsbeteiligung auszurichten. Ebenso 
stellte der Verein als zusätzliche Leistungen dem Beschwerdeführer zwei 
Sitzplatzsaisonkarten für die Heimspiele (1. Liga) kostenlos zur Verfügung sowie ein 
Jahresfitnessabonnement im maximalen Wert von CHF 690.00. Ebenso wurde auf 
die Erhebung des Mitgliederjahresbeitrags, der als Leistungsbestandteil des 
Vereins galt, verzichtet. Ein jährlicher Grundlohn wurde ausdrücklich nicht 
vereinbart (vgl. Anhang 1 des Spielervertrags [act. B.2 = act. C.46]). 

6.3. Im Regelfall reichen mehr oder weniger häufig ausgeübte 
Freizeitbeschäftigungen nicht aus, um ein Arbeitsverhältnis im Sinne des UVG zu 
begründen. Von solchen gelegentlichen Diensten kann im vorliegenden Fall 
angesichts der Intensität und Regelmässigkeit sowie des Umfanges der erbrachten 
Leistung jedoch nicht gesprochen werden. Die erste Vereinsmannschaft absolvierte 
in der Saison 2024/2025 jeweils drei Trainings zwischen 60 und 90 Minuten sowie 
einen Match pro Woche (vgl. <https://E._____/> [besucht am 3. Oktober 2025]), 
wobei anzunehmen ist, dass die Anzahl der Trainings und Matches in der Saison 
2023/2024 in etwa gleich war. Der Einsatz des Beschwerdeführers als 
Eishockeyspieler für den Verein in der Periode vom 1. Mai 2023 bis 30. April 2024 
ist somit unter Würdigung der gesamten nachfolgend ausgeführten Umstände als 
Arbeitseinsatz zu qualifizieren. Sodann ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer 
kein finanzielles Risiko trug, da gemäss Vereinsstatuten ausschliesslich das 
Vereinsvermögen haftet (vgl. act. B lose Beilage "Statuten des D._____ vom 
20. August 2020", Art. 19). 

6.4. Der Beschwerdeführer verpflichtete sich zur Teilnahme an sämtlichen 
Trainings, Spielen und Anlässen des Vereins. Im Weiteren war es ihm untersagt, 
für seine sportlichen Leistungen sowie für sein Ausrüstungs- und Sportmaterial 
Entschädigungen von Dritten anzunehmen. Einzige Ausnahme waren Einsätze für 
die Nationalmannschaft (vgl. act. B.2 Ziff. 5 S. 3 = act. C.46). Mit anderen Worten 
durfte der Beschwerdeführer gegen Entschädigung nur für seinen Verein spielen, 
was implizit eine Konkurrenzklausel darstellt und für ein Abhängigkeits- und 
Unterordnungsverhältnis spricht (vgl. Urteil des Sozialversicherungsgerichts des 
Kantons Zürich UV.2019.00028 vom 29. Juni 2020 E. 5.2). Dies wird zudem durch 
die Bestimmung untermauert, wonach dem Beschwerdeführer ein Clubwechsel nur 
im Rahmen der einschlägigen Reglemente und Bestimmungen des 
Schweizerischen Eishockeyverbandes (SEHV) gestattet war (vgl. act. B.2 Ziff. 5 
S. 4 = act. C.46). Hinzu kommt, dass Taggelder für Nationalmannschaftseinsätze 
während der Meisterschaft dem Verein zustanden (vgl. act. B.2 Ziff. 5 S. 3 = C.46) 

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und diesem damit als Ersatz für den Ausfall des Spielers zukamen. Sodann hält der 
Spielervertrag explizit fest, dass der Beschwerdeführer die allgemeinen 
Anordnungen sowie sämtliche ihm erteilten Weisungen des Vereins und dessen 
Vertretern wie auch der vom Verein beauftragten Trainer und Betreuer wie Ärzte, 
Therapeuten etc. zu befolgen habe (vgl. Ziff. 5 des Spielervertrags [act. B.2 = 
act. C.46]). In Würdigung dieser vertraglichen Bestimmungen, die eine 
Eingliederung in die fremdbestimmte Arbeitsorganisation des Vereins und die 
Weisungsgebundenheit gegenüber dessen Vertretern aufzeigen, ist ein 
Subordinationsverhältnis zu bejahen. 

6.5.1. Art. 10 ATSG definiert als Arbeitnehmer, wer in unselbstständiger Stellung 
Arbeit leistet und dafür massgebenden Lohn nach dem jeweiligen Einzelgesetz 
bezieht. Das UVG selbst äussert sich hierzu nicht, sondern verweist auf die AHV-
Gesetzgebung (Art. 1 UVV). Gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massgebender 
Lohn jedes Entgelt für in unselbstständiger Stellung auf bestimmte oder 
unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Irrelevant ist, ob die Entschädigung vertraglich 
vereinbart ist oder freiwillig erfolgt. Zum massgebenden Lohn zählen alle Bezüge, 
die wirtschaftlich betrachtet in irgendeiner Beziehung zum Arbeitsverhältnis stehen. 
Dazu zählen u.a. auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Gratifikationen, 
Leistungsprämien, Provisionen, Gewinnbeteiligungen, regelmässige 
Naturalbezüge, Ferien- und Feiertagsentschädigungen und ähnliche Bezüge (vgl. 
Art. 7 AHVV [SR 831.101]; Rz. 1037 und Rz. 2001 ff. der Wegleitung des 
Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) über den massgebenden Lohn in der 
AHV, IV und EO [WML], gültig ab 1. Januar 2019 [Stand 1. Januar 2024; 
https://sozialversicherungen.admin.ch/de/d/6944]; [besucht am 3. Oktober 2025]).

6.5.2. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, es sei kein Lohn vereinbart worden, 
kann ihm nicht gefolgt werden. Zutreffend ist zwar, dass kein Grundlohn vereinbart 
wurde. Allerdings sieht der Spielervertrag vor, dass der Beschwerdeführer 
Leistungsprämien beim Erreichen der Playoffviertelfinals (CHF 100.00), der 
Playoffhalbfinals (zusätzlich CHF 150.00) sowie des Playofffinals (zusätzlich 
CHF 250.00) sowie eine Erfolgsbeteiligung am Gewinn des Vereins (CHF 500.00) 
erhält. Diese Entschädigungen belaufen sich damit bestenfalls auf insgesamt 
CHF 1'000.00. Dabei wurde explizit im Spielervertrag festgehalten, dass die 
Leistungsprämien sowie die Erfolgsbeteiligung den gesetzlichen 
Sozialversicherungsabzügen unterliegen und der Spieler die Arbeitnehmerbeiträge 
zu bezahlen habe (vgl. Anhang 1 des Spielervertrags [act. B.2 Anhang 1 S. 2 = 
act. C.46]). Sowohl Leistungsprämien als auch Erfolgsbeteiligungen gehören – wie 
dargelegt – zum massgebenden Lohn (vgl. Rz. 2001 ff. und 2007 ff. der WML), 

https://sozialversicherungen.admin.ch/de/d/6944

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womit entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers seine Tätigkeit als 
Eishockeyspieler nicht unentgeltlich erbracht wurde. Daran vermag auch der 
Umstand nichts zu ändern, dass diese Entschädigung sehr bescheiden war. So 
gelten Personen, welche als Sportlerinnen und Sportler oder Trainerinnen und 
Trainer in Vereinen des Breitensports oder ähnlichen Organisationen im Bereich 
des Sports tätig sind und dafür eine – wenn auch bescheidene – Entschädigung 
erhalten, als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Sinne des UVG (vgl. BGE 
147 V 268 E. 7.1; Mitteilung des Bundesamtes für Gesundheit [BAG] vom 
November 2024, <https://www.koordination.ch/fileadmin/files/uvg/information/
Informationsschreiben_UV_Dezember_2024.pdf> [besucht am 3. Oktober 2025]). 

6.5.3. Der Beschwerdeführer kann sodann auch nichts aus dem von ihm 
erwähnten, seit dem 1. Juli 2024 in Kraft stehenden Art. 2 Abs. 1 lit. j UVV zu seinen 
Gunsten ableiten. Mit dieser Verordnungsänderung wollte der Gesetzgeber für 
Sportlerinnen und Sportler sowie Trainerinnen und Trainer in einem Sportverein 
oder einer ähnlichen Organisation des Sports eine betragliche Freigrenze einführen 
und damit eine Ausnahme von der obligatorischen Versicherungspflicht schaffen, 
um die Vereine im Bereich des Breitensports zu entlasten. Aus dem erläuternden 
Bericht zur Änderung der UVV vom Oktober 2022 ergibt sich was folgt: "Bis vor 
wenigen Jahren war es üblich, dass Unfälle, welche sich bei der Betätigung in einem 
Verein des Breitensports ereigneten, als Nichtberufsunfälle qualifiziert wurden und 
der Unfallversicherer der Haupterwerbstätigkeit ohne nähere Prüfung die 
entsprechenden Leistungen dafür ausgerichtet hat. Dem Umstand, dass auch 
Vereine des Breitensports als Arbeitgeber im Sinne des Gesetzes zu qualifizieren 
sind, wenn sie ihre Sportlerinnen und Sportler sowie Trainerinnen und Trainer oder 
Funktionärinnen und Funktionäre entschädigen (z.B. mit Lohn, Punkteprämien, 
Trainingsentschädigungen etc.), wurde lange Zeit keine Beachtung geschenkt. Das 
diesbezügliche Bewusstsein der Sportvereine hat sich zwischenzeitlich gewandelt 
und mittlerweile ist bekannt, dass auch für bloss bescheiden entlohnte 
Nebenerwerbstätigkeiten von Sportlerinnen und Sportlern, Trainerinnen und 
Trainern oder Funktionärinnen und Funktionären in einem Sportverein eine UVG-
Versicherung abgeschlossen werden muss. Die privaten Unfallversicherer prüfen 
bei der Meldung eines Sportunfalles denn auch vermehrt, ob sich der Unfall im 
Rahmen einer durch den Sportverein entschädigten Tätigkeit zugetragen hat und 
hierfür eine BU-Versicherung abgeschlossen worden ist, oder ob der Unfall ein NBU 
zu Lasten eines Hauptarbeitgebers darstellt. Fehlt die erforderliche UVG-
Versicherung des Sportvereins und handelt es sich um keinen NBU, welcher über 
die Unfallversicherung eines Hauptarbeitgebers abgewickelt werden kann, hat die 
Ersatzkasse die gesetzlichen Leistungen zu erbringen (Art. 73 Abs. 1 UVG)." (vgl. 

https://www.koordination.ch/fileadmin/files/uvg/information/Informationsschreiben_UV_Dezember_2024.pdf
https://www.koordination.ch/fileadmin/files/uvg/information/Informationsschreiben_UV_Dezember_2024.pdf

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Erläuternder Bericht vom Oktober 2022, <https://www.bag.admin.ch/de/anderung-
der-uvv-betreffend-finanzielle-entlastung-der-vereine-des-breitensports> [besucht 
am 3. Oktober 2025]). Sodann führte das BAG im November 2024 im 
Zusammenhang mit der revidierten Verordnungsbestimmung aus, "aufgrund der 
Häufigkeit von Verletzungen in diesen Funktionen und der Höhe der Kosten dieser 
Unfälle ist es für Sportvereine bisweilen schwierig, einen Unfallversicherer zu 
finden. Regelmässig muss nach dreimaliger Ablehnung die Ersatzkasse UVG eine 
Zuweisung vornehmen. Die risikogerecht ausgestalteten UVG-Prämien sind oft 
derart hoch, dass die Breitensportvereine grosse Mühe bekunden, diese zu 
bezahlen." (vgl. Mitteilung des BAG vom November 2024, 
<https://www.koordination.ch/fileadmin/files/uvg/information/Informationsschreiben
_UV_Dezember_2024.pdf> [besucht am 3. Oktober 2025]). Vor diesem Hintergrund 
wurde per 1. Juli 2024 die neue Verordnungsbestimmung Art. 2 Abs. 1 lit. j UVV 
eingeführt, wonach ab diesem Zeitpunkt ein Sportverein – bei dem alle Sportler und 
Trainer einen Verdienst unter der Freigrenze von zwei Dritteln des Mindestbetrags 
der vollen jährlichen AHV-Altersrente erzielen (2023: CHF 9'800.00) – nicht 
verpflichtet ist, eine UVG-Police abzuschliessen. Wenn jedoch eine Person in einem 
Sportverein ein Einkommen über der Freigrenze erzielt, sind alle Sportler und 
Trainer durch den Verein gemäss UVG gegen Unfälle zu versichern. Dies gilt jedoch 
nur für diejenigen Sportler und Trainer, die einen Verdienst erzielen. Verunfallt eine 
Person ohne Entlöhnung in einem Sportverein – unabhängig ob dieser eine UVG-
Police für seine entlöhnten Spieler/Trainer aufweist (Art. 2 Abs. 1 lit. j UVV) – ist 
entweder die Nichtberufsunfall-Versicherung des Hauptarbeitgebers oder bei 
fehlender Nichtberufsunfall-Deckung die Krankenkasse zuständig (vgl. 
<https://www.bag.admin.ch/de/anderung-der-uvv-betreffend-finanzielle-entlastung-
der-vereine-des-breitensports> [besucht am 3. Oktober 2025]). 

Vorliegend ereignete sich der Unfall am 13. September 2023 und damit vor 
Inkrafttreten der besagten Verordnungsbestimmung, weshalb Letztere auf den 
vorliegenden Fall nicht zur Anwendung gelangt. Im Übrigen geht aus den 
vorstehenden Ausführungen hervor, dass vor der Verordnungsanpassung per 
1. Juli 2024 auch Vereine des Breitensports, zu welchen der vorliegende Verein 
gehört, bei entsprechenden Voraussetzungen der Versicherungspflicht 
unterstanden und zwar ungeachtet eines Schwellenwertes hinsichtlich 
Entschädigung. 

6.5.4. Was der Beschwerdeführer aus dem Merkblatt der Swiss Ice Hockey 
Federation (SIHF) von März 2016 für sich vorbringen möchte, erschliesst sich dem 
Gericht nicht. So wies auch die SIHF explizit darauf hin, dass eine UVG-Deckung 

https://www.bag.admin.ch/de/anderung-der-uvv-betreffend-finanzielle-entlastung-der-vereine-des-breitensports
https://www.bag.admin.ch/de/anderung-der-uvv-betreffend-finanzielle-entlastung-der-vereine-des-breitensports
https://www.koordination.ch/fileadmin/files/uvg/information/Informationsschreiben_UV_Dezember_2024.pdf
https://www.koordination.ch/fileadmin/files/uvg/information/Informationsschreiben_UV_Dezember_2024.pdf
https://www.bag.admin.ch/de/anderung-der-uvv-betreffend-finanzielle-entlastung-der-vereine-des-breitensports
https://www.bag.admin.ch/de/anderung-der-uvv-betreffend-finanzielle-entlastung-der-vereine-des-breitensports

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für Personen abgeschlossen werden müsse, wenn Entschädigungen ausbezahlt 
würden, die gemäss AHVG zum massgebenden Lohn gehörten (vgl. act. B.3). Wie 
vorstehend ausgeführt, gehören sowohl Leistungsprämien als auch 
Erfolgsbeteiligungen zum massgebenden Lohn (vgl. Erwägung 6.5.2 vorstehend). 
An der Qualifikation einer Entschädigung als AHV-pflichtiger Lohn ändert auch die 
Aussage des Finanzchefs des Vereins nichts (vgl. act. B.4; vgl. Rz. 1032 WML). 

6.5.5. Da vorliegend ein massgebender Lohn vereinbart wurde, verfängt auch der 
Einwand des Beschwerdeführers, wonach das Kriterium der Erwerbsabsicht für die 
Annahme eines arbeitsvertragsähnlichen Verhältnisses fehlen würde, nicht. Ebenso 
wenig spricht das Fehlen einer Regelung betreffend Lohnfortzahlung bei Unfall und 
Krankheit im Vertrag gegen ein Arbeitsverhältnis, greift diesfalls doch die 
gesetzliche Regelung von Art. 324a OR. Im Weiteren ist auch der Wortlaut der 
Präambel nicht massgebend für die rechtliche Qualifikation eines Vertrages. Selbst 
wenn in der Präambel von einer Interessensgemeinschaft gesprochen wird (vgl. 
act. B.2 Ziff. 1 = act. C.46), ist bei einer Gesamtwürdigung der vertraglichen 
Bestimmungen des Spielervertrages – wie bereits dargelegt – ein 
Subordinationsverhältnis zu bejahen. Dass keine gleichwertige 
Interessensgemeinschaft vorliegt, ergibt sich überdies auch aus den bloss einseitig 
ausgestalteten Konventionalstrafen für den Fall, dass der Beschwerdeführer gegen 
vertragliche Pflichten verstösst (vgl. Konventionalstrafe bei Verstoss gegen 
Tragepflicht von Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenständen [act. B.2 Ziff. 5 S. 3 
= act. C.46], bei Dopingvergehen [act. B.2 Ziff. 5 S. 4 = act. C.46] und bei Verstoss 
gegen allgemeine Pflichten [act. B.2 Ziff. 5 S. 5 = act. C.46]). 

6.5.6. Ob die im Vertrag festgehaltene Materialgutschrift/Spesenentschädigung 
und Benzinentschädigung sowie die zusätzlichen Leistungen wie 
Sitzplatzsaisonkarte und Jahresfitnessabonnement als massgebender Lohn im 
Sinne des AHVG zu betrachten sind, kann offenbleiben, da der Beschwerdeführer 
ohnehin als Arbeitnehmer im Sinne von Art. 1a UVG i.V.m. Art. 1 UVV zu 
qualifizieren ist. Hinsichtlich der Materialgutschrift/Spesenentschädigung und 
Benzinentschädigung gilt allerdings festzuhalten, dass – entgegen der Ansicht der 
Beschwerdegegnerin – die Qualifikation der Ausgleichskassen von Lohn und 
Spesen auch für die Unfallversicherer verbindlich ist (vgl. Rz. 1040 WML; 
Unfallversicherungspflicht für Sportvereine, April 2024, S. 4, https://www.aksz.ch/
uploads/Dateien/Merkblaetter/WeitereVorsorgeeinrichtungen/Merkblatt_UVG_Spo
rtvereine.pdf [besucht am 3. Oktober 2025]). Vorliegend wurde beim Verein im Jahr 
2024 eine Arbeitgeberkontrolle durch die zuständige Sozialversicherungsanstalt 
(SVA) durchgeführt. Aus dem entsprechenden Bericht vom 4. März 2024 ergibt sich, 

https://www.aksz.ch/uploads/Dateien/Merkblaetter/WeitereVorsorgeeinrichtungen/Merkblatt_UVG_Sportvereine.pdf
https://www.aksz.ch/uploads/Dateien/Merkblaetter/WeitereVorsorgeeinrichtungen/Merkblatt_UVG_Sportvereine.pdf
https://www.aksz.ch/uploads/Dateien/Merkblaetter/WeitereVorsorgeeinrichtungen/Merkblatt_UVG_Sportvereine.pdf

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dass diese für die Zukunft ab dem Jahr 2023 für Amateur-Spieler jährliche 
Pauschalspesen für Material und Fahrten in Höhe von CHF 2'000.00 bzw. bei hohen 
Weg-/Fahrtspesen hierfür bis max. CHF 6'000.00 akzeptiert (vgl. act. B.5). Damit 
wären die im Vertrag festgehaltene Materialgutschrift/Spesenentschädigung von 
CHF 1'000.00 und die Benzinentschädigung von CHF 3'000.00 zugunsten des 
Beschwerdeführers nicht als massgebender Lohn zu qualifizieren, zumal sich diese 
Entschädigungen in dem von der SVA gesetzten Rahmen bewegen, da der 
Beschwerdeführer aufgrund seines Wohnsitzes im Kanton Graubünden 
mutmasslich in den Genuss der höheren Fahrtspesenpauschale käme. 
Demgegenüber stellen die im Spielervertrag vorgesehenen Kosten für Mahlzeiten 
bei Auswärtsspielen und für Trainingslager zulasten des Vereins (vgl. act. B.2 Ziff. 
6 S. 5 = act. C.46) Naturalleistungen dar, welche als massgebender Lohn zu 
qualifizieren sind (vgl. Rz. 2067 und Rz. 2073 ff. WML; Entscheid des BAG vom 
13. April 2023 E. 4 [act. C.72]). 

7. Zusammenfassend sind sämtliche Kriterien zur Annahme einer 
Arbeitnehmereigenschaft – jedenfalls im unfallversicherungsrechtlichen Sinn – des 
Beschwerdeführers erfüllt und ist zwischen dem Beschwerdeführer und dem Verein 
hinsichtlich seiner Spielertätigkeit von einem unfallversicherungsrechtlichen 
Arbeitsverhältnis auszugehen (vgl. Art. 1a UVG i.V.m. Art. 1 UVV). Folglich hat sich 
der Beschwerdeführer am 13. September 2023 als Spieler im Dienste des Vereins 
verletzt und handelt es sich damit um einen Berufsunfall. Die Spielertätigkeit des 
Beschwerdeführers hätte damit unter den Versicherungsschutz des Vereins gestellt 
werden müssen. Dass im Spielervertrag festgehalten wurde, die Versicherungen 
seien Sache des Spielers (vgl. act. B.2 Ziff. 7 = act. C.46), vermag daran nichts zu 
ändern. Unbestrittenermassen hat der Verein keinen Vertrag mit einem 
Unfallversicherer abgeschlossen, womit die als Auffangnetz fungierende 
Ersatzkasse UVG in der Pflicht steht und ihre Leistungspflicht auch bereits 
anerkannt hat (vgl. act. C.71). 

8. Der angefochtene Einspracheenscheid der Beschwerdegegnerin vom 
28. November 2024 erweist sich damit als rechtens, womit die vorliegende 
Beschwerde abzuweisen ist. 

9.1. Gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG sind Verfahren vor dem kantonalen 
Versicherungsgericht bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies 
im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Art. 105 ff. UVG sehen keine generelle 
Kostenpflicht vor. Damit sind unfallversicherungsrechtliche Beschwerdeverfahren 
über Leistungen in der Regel weiterhin kostenlos. Vorbehalten bleibt die 
Kostenauflage infolge mutwilligen oder leichtsinnigen Verhaltens (Art. 1 Abs. 1 UVG 

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i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG), was in casu nicht zutrifft. Somit sind für das vorliegende 
Verfahren keine Kosten zu erheben. 

9.2. Ein Parteikostenersatz steht der obsiegenden Beschwerdegegnerin nicht zu 
(Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]