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**Case Identifier:** e8baec03-db15-5f21-aae5-84177b24767d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-24
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 24.11.2014 200 2014 786
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-786_2014-11-24.pdf

## Full Text

200 14 786 IV publiziert in BVR 2015 S. 531
SCP/JAP/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 24. November 2014

Verwaltungsrichter Schütz, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Scheidegger
Gerichtsschreiber Jakob

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 26. Juni 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Nov. 2014, IV/14/786, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1958 geborene A.________ (fortan Versicherter bzw. Beschwerdefüh-
rer) meldete sich am 29. September 1993 unter Hinweis auf chronische 
Rückenschmerzen zum Leistungsbezug an (vgl. Akten der IV-Stelle Bern 
[fortan IVB bzw. Beschwerdegegnerin], Antwortbeilage [AB] 1.1/121-126), 
worauf ihm die IVB mit Verfügung vom 12. Dezember 1997 (AB 1.1/2-4) ab 
1. Januar 1997 bei einem Invaliditätsgrad von 86 % eine ganze Invaliden-
rente zusprach. Diesen Rentenanspruch bestätigte sie im Rahmen von 
ordentlichen Revisionen mit Verfügung vom 24. Oktober 2000 (AB 7) und 
formloser Mitteilung vom 18. August 2008 (AB 11).

Anlässlich einer weiteren im Juli 2013 von Amtes wegen eingeleiteten Ren-
tenrevision nahm die IVB erwerbliche und medizinische Abklärungen vor, 
ermittelte einen Invaliditätsgrad von 46 % und stellte dem Versicherten mit 
Vorbescheid vom 16. Mai 2014 (AB 30) eine Reduktion der ganzen Invali-
denrente auf eine Viertelsrente in Aussicht.

Nachdem sich der Versicherte mit Einwand vom 6. Juni 2014 (AB 31) hier-
mit nicht einverstanden erklärt hatte, verfügte die IVB entsprechend dem 
Vorbescheid am 26. Juni 2014 die Herabsetzung der laufenden Rente auf 
eine Viertelsrente mit dem ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung 
der Verfügung (vgl. AB 32).

B.

Mit Eingabe vom 28. August 2014 erhob der Versicherte, vertreten durch 
die B.________, Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung 
sei kostenfällig aufzuheben, eventualiter sei die Sache zur weiteren Sach-
verhaltsabklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 3. Oktober 2014 verwies die Beschwerde-
gegnerin auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung und schloss 
auf Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Nov. 2014, IV/14/786, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Die angefochtene Verfügung ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Verfügun-
gen. Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen 
Anträgen nicht durchgedrungen, durch die angefochtene Verfügung berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung, weshalb er zur 
Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gege-
ben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über 
Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungs-
rechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwer-
de einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 26. Juni 2014 (AB 32). 
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente und dabei 
insbesondere, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige ganze Rente 
zulässigerweise mit dem ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung 
der Verfügung – mithin ab 1. August 2014 – auf eine Viertelsrente herab-
setzte. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, 
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch-
führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-
nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 
geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

2.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG).

2.3.1 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen 
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch dann gegeben, 

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wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung ge-
langt oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 130 
V 343 E. 3.5 S. 349, 117 V 198 E. 3b S. 199; Entscheid des Bundesge-
richts [BGer] vom 25. Juli 2013, 8C_441/2012, E. 3.1.1).

2.3.2 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 4b S. 200; SVR 2011 
IV Nr. 37 S. 109 E. 1.1).

2.3.3 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 
Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369, SVR 2010 IV Nr. 53 S. 166 E. 3.1).

Wurde die Rente zuvor bereits revidiert oder bestätigt, so ist als zeitliche 
Vergleichsbasis die letzte rechtskräftige Verfügung heranzuziehen, sofern 
eine materielle Überprüfung des Leistungsanspruches tatsächlich stattge-
funden hat, d.h. eine rechtskonforme (medizinische) Sachverhaltsab-
klärung, eine Beweiswürdigung und gegebenenfalls – sofern Hinweise für 
eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszu-
stands bestanden – ein Einkommensvergleich durchgeführt worden sind 
(BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114; Entscheid des BGer vom 25. Juli 2013, 
8C_441/2012, E. 3.1.2).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Nov. 2014, IV/14/786, Seite 6

3.

3.1 Der Anspruch auf die ursprünglich zugesprochene ganze Invaliden-
rente wurde mit Verfügung vom 24. Oktober 2000 (AB 7) und formloser 
Mitteilung vom 18. August 2008 (AB 11) bestätigt. Auch eine blosse Mittei-
lung eines solchen Revisionsergebnisses ist, wenn keine Verfügung ver-
langt wurde (Art. 74quater Abs. 1 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über 
die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]), in Bezug auf den Vergleichs-
zeitpunkt grundsätzlich einer rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen 
(SVR 2010 IV Nr. 4 S. 8 E. 3.1; BGer 8C_441/2012, E. 3.1.2). In den bei-
den Verwaltungsakten vom 24. Oktober 2000 (AB 7) und 18. August 2008 
(AB 11) ist jedoch keine rechtskonforme Sachverhaltsabklärung und Be-
weiswürdigung zu erblicken, es wurden lediglich Verlaufsberichte des 
Hausarztes (AB 6, 10) eingeholt bzw. wurde seitens der Ausgleichskasse 
der Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; AB 9) ediert. Folglich 
ist der Sachverhalt im Zeitpunkt der Rentenverfügung vom 12. Dezember 
1997 (AB 1.1/2-4) mit jenem im Zeitpunkt der angefochtenen Revisionsver-
fügung vom 26. Juni 2014 (AB 32) zu vergleichen und zu prüfen, ob in den 
tatsächlichen Verhältnissen eine Änderung eingetreten ist, die geeignet ist, 
den Invaliditätsgrad in anspruchsrelevanter Weise zu beeinflussen (vgl. 
E. 2.3.1 hievor).

3.2 Die ursprüngliche Rentenverfügung vom 12. Dezember 1997 
(AB 1.1/2-4) basierte in medizinischer Hinsicht auf dem Gutachten von 
Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato-
logie des Bewegungsapparates FMH, vom 26. Juni 1997 (AB 1.1./16-22). 
Dieser diagnostizierte eine chronische Lumbalgie/Lumboischialgie bei Sta-
tus nach zweimaliger Diskushernienoperation und radiologisch dokumen-
tierten degenerativen Veränderungen, wie auch bildgebend dokumentier-
tem Kompromittieren der neuralen Strukturen (vgl. AB 1.1/20 Ziff. 4). Der 
Gutachter attestierte eine medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit von 
80 % (vgl. AB 1.1/20 f. Ziff. 5 und 7). 

Gestützt auf diese medizinischen Erkenntnisse ermittelte die Beschwerde-
gegnerin für das Jahr 1996 ein Invalideneinkommen von Fr. 7‘428.--, was 
unter Berücksichtigung eines Valideneinkommens von Fr. 54’600.-- zu ei-

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nem Invaliditätsgrad von 86 % ([Fr. 54’600.--./. Fr. 7‘428.--] / Fr. 54’600.-- x 
100) führte (vgl. AB 1.1/11).

3.3 Im Rahmen der im Juli 2013 eingeleiteten Rentenrevision wurde der 
Beschwerdeführer am 19. Februar bzw. 3. März 2014 durch die Dres. med. 
D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und 
E.________, Fachärztin für Neurochirurgie, begutachtet (vgl. AB 28.2, 
29.1). In ihrer undatierten interdisziplinären Beurteilung (AB 29.2) vermerk-
ten sie als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit das Nachste-
hende:

Chronisches lumbales und lumbofemoralgieformes/lumboischialgie-
formes Schmerzsyndrom beidseits, aktuell linksbetont, bei/mit:
- Fehlform/-haltung der Lendenwirbelsäule (LWS)
- degenerativen LWS-Veränderungen
- Status nach Fenestration und Exploration L4/5, Mikrodiskektomie 

L3/4 links im Juli 1991
- Status nach Operation der Diskushernie L2/3 links im März 1993
- Status nach mikrochirurgischer Revision, Dekompression und Neu-

rolyse L3/4 und L4/5 links, Mikrodiskektomie L4/5 links im Septem-
ber 2005

- Status nach mikrochirurgischer Revision, Dekompression und Neu-
rolyse L4/5 links, Re-Mikrodiskektomie L4/5 links im August 2006

- Status nach mikrochirurgischer Dekompression und Neurolyse L4/5 
links, Re-Diskektomie L4/5 links, Stabilisation intersegmental (8 Mil-
limeter DIAMTM-Implantat) im Mai 2008

Zervikales Schmerzsyndrom mit/bei: 
- Fehlform/-haltung der Halswirbelsäule (HWS)
- degenerativen HWS-Veränderungen

Aus psychiatrischer Sicht konnte keine Diagnose mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit festgestellt werden. Die Gutachter bescheinigten dem Be-
schwerdeführer für eine leidensadaptierte Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit 
von sechs Stunden täglich an fünf Tagen pro Woche mit einer Leistungs-
einschränkung von 10 % bis höchstens 20 %. Sie formulierten das folgende 
Anforderungsprofil: Zumutbar sind leichte bis gelegentlich mittelschwere 
(Zeitumfang bis 5 % der Arbeitszeit) konsequent wechselbelastende Ver-
richtungen mit Heben, Tragen und Bewegen von Lasten bis zehn Kilo-
gramm bzw. repetitiv bis fünf Kilogramm. Ausgeschlossen sind körperlich 
schwere und ständig sowie häufig/überwiegend körperlich mittelschwere 
Tätigkeiten, die LWS statisch belastende Tätigkeiten, Tätigkeiten mit Hal-
tungs- und Positions-Monotonien der LWS, in Zwangshaltungen der LWS, 
repetitive Rotationsbewegungen der LWS, sowie Verrichtungen mit Vibrati-

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onen und Schlägen auf das Achsenorgan. Im Teilgutachten vom 10. März 
2014 (AB 28.2) erklärte Dr. med. E.________, in der bisherigen Tätigkeit 
als … bestehe bleibend keine Arbeitsfähigkeit. Im Gesamteindruck und im 
Ergebnis der aktuellen Untersuchungen zur neurochirurgischen Begutach-
tung könne zumindest keine signifikante Verschlechterung des Gesund-
heitszustandes festgestellt werden. Eine Stellungnahme zu den Arbeits-
fähigkeitsbeurteilungen in den medizinischen Akten sei bei einem zu über-
schauenden Zeitraum von nahezu 25 Jahren nicht mit genügender Sicher-
heit möglich (vgl. AB 28.2/26 lit. B).

Der Hausarzt Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medi-
zin FMH, berichtete am 23. Oktober 2013 über einen seit 2008 unveränder-
ten Zustand und prognostizierte eine weiterhin stabile Situation (vgl. 
AB 18/3 Ziff. 11 und 17). 

In erwerblicher Hinsicht gab der Beschwerdeführer im Revisionsfragebogen 
(AB 13) am 14. August 2013 unter anderem an, er arbeite nunmehr bei der 
G.________ in … auf Abruf. Die Arbeitgeberin bestätigte, dass der Be-
schwerdeführer seit 21. Mai 2011 in einem Arbeitsverhältnis mit ihr stehe 
und mit einem Stundenlohn von Fr. 21.-- auf Abruf als … eingesetzt werde 
(vgl. AB 15/2 f. Ziff. 2.1 und 2.9 f.). In den Lohnausweisen (AB 16.1, 16.2) 
deklarierte sie für das Jahr 2011 seit Vertragsbeginn (rund sieben Monate) 
einen Bruttolohn von Fr. 8‘898.-- bzw. für 2012 einen Jahresbruttolohn von 
Fr. 19‘004.--, was (annähernd) mit den Einträgen im IK-Auszug vom 12. Juli 
2013 (AB 12) übereinstimmt. Der im Beschwerdeverfahren ins Recht geleg-
te Lohnausweis 2013 (Akten des Beschwerdeführers, Beschwerdebeilage 
[BB] 4) bescheinigt ein Jahreseinkommen von Fr. 18‘647.--.

3.4 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 

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dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Be-
weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2009 IV Nr. 50 S. 154 E. 4.3).

3.5 Der Beschwerdeführer geht davon aus, dass sein Gesundheitszu-
stand zwischen den Referenzzeitpunkten im Wesentlichen unverändert 
blieb (vgl. AB 14/2 Ziff. 1.1, 31/1), während die Beschwerdegegnerin jeden-
falls eine signifikante Verschlechterung ausschliesst (vgl. AB 32/2). 

Die Einschätzung der medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit der 
Dres. med. D.________ und E.________ im Jahr 2013 (vgl. AB 29.2) di-
vergiert von jener des Dr. med. C.________ aus dem Jahre 1997 (vgl. 
AB 1.1/16-22). In der neurochirurgischen Expertise (AB 28.2) wurde zudem 
eingestanden, dass insbesondere zu den früheren Beurteilungen nicht mit 
hinreichender Sicherheit Stellung genommen werden könne, jedenfalls 
aber keine wesentliche Verschlechterung festzustellen sei (vgl. AB 28.2/26 
lit. B). Da der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutach-
tens wesentlich davon abhängt, ob es sich ausreichend auf das Be-
weisthema – erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts – bezieht (vgl. 
Entscheid des BGer vom 25. Juli 2013, 8C_441/2012, E. 6.1.2), sind die 
Verlaufsgutachten diesbezüglich nur beschränkt beweistauglich. Jedoch 
gab der Beschwerdeführer anlässlich des psychiatrischen Explorationsge-
sprächs vom 19. Februar 2014 an, seit der letzten Rückenoperation im Jahr 
2008 seien die Rückenbeschwerden deutlich besser geworden (vgl. 
AB 29.1/7). Diese Remission wird dadurch bestätigt, dass er zur Zeit der 
Begutachtung nicht auf Analgesie angewiesen war (vgl. AB 28.2/11, 
29.2/4). Hinzu kommt, dass die Rentenverfügung vom 12. Dezember 1997 
(AB 1.1/2-4) auf der Annahme einer noch zumutbaren Restarbeitsfähigkeit 
von höchstens 20 % beruhte (vgl. AB 1.1/11, 1.1/20 Ziff. 5) und der Be-
schwerdeführer ab Mai 2011 bei einer betriebsüblichen Monatsarbeitszeit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Nov. 2014, IV/14/786, Seite 10

(ohne Berücksichtigung von Ferien und Feiertagen) von gut 184 Stunden 
(42.5 Stunden [vgl. AB 15/3 Ziff. 2.9] x 52 Wochen / 12 Monate) in der Lage 
war, durchschnittlich ein weitaus höheres Arbeitspensum als 20 %, mit 
Spitzen bis 126 Stunden monatlich (was einem Beschäftigungsgrad von 
knapp 70 % entspricht), zu absolvieren (vgl. Monats-Abrechnungen bzw. 
Jahreskumulativ [AB 16.3-16.5]). Dabei wird seitens des Beschwerdefüh-
rers nicht geltend gemacht, diese über einen repräsentativen Zeitraum von 
mehreren Jahren verrichtete Tätigkeit habe ihn überfordert. Damit wurde 
der Tatbeweis erbracht, dass sich entweder der Gesundheitszustand er-
heblich verbesserte oder der Beschwerdeführer sich bei gleich gebliebener 
medizinischer Situation an die gesundheitliche Behinderung anzupassen 
oder anzugewöhnen vermochte, was zu einer höheren Arbeitsfähigkeit 
führte (vgl. MEYER/REICHMUTH, Bundesgesetz über die Invalidenversiche-
rung [IVG], 3. Aufl. 2014, S. 424). Wie es sich damit verhält, kann hier aber 
letztlich offen bleiben, denn ein Revisionsgrund ergibt sich jedenfalls aus 
der nachstehenden Sachverhaltsentwicklung.

3.6 Lohnerhöhungen im üblichen statistischen Rahmen stellen keinen 
Revisionsgrund dar (vgl. BGE 133 V 545 E. 7.3 S. 549; SVR 2010 IV Nr. 53 
S. 166 E. 3.1). Liegt eine Lohnerhöhung aber klar über der statistischen 
Nominallohnentwicklung, ist dies als rechtsgenüglicher Revisionsgrund im 
Sinne von Art. 17 ATSG zu werten (vgl. Entscheid des BGer vom 1. Febru-
ar 2012, 8C_864/2011, E. 4.2).

In der ursprünglichen Rentenverfügung vom 12. Dezember 1997 
(AB 1.1/2-4) wurde zur Ermittlung des Invaliditätsgrades ein hypothetisches 
Invalideneinkommen von Fr. 7‘428.-- (Fr. 4‘127.-- [Bundesamt für Statistik 
{BFS}, Schweizerische Lohnstrukturerhebung {LSE} 1994, Tabelle 
T A1.1.1, Total, Männer, Anforderungsniveau 4] x 20 % Restarbeitsfähig-
keit ./. 25 % leidensbedingter Abzug) herangezogen (vgl. AB 1.1/11). In den 
Jahren 2012 und 2013 erzielte der Beschwerdeführer dagegen ein effekti-
ves Jahreseinkommen von rund Fr. 19‘000.-- (vgl. AB 12/2 f., 16.1; BB 4), 
wobei es sich gemäss Deklaration der Arbeitgeberin nicht um einen Sozial-
lohn handelte (vgl. AB 15/4 Ziff. 2.10). Basiert das Invalideneinkommen in 
der ursprünglichen Verfügung – wie hier – auf einer Fiktion, hat ein 
Stellenwechsel oder die erneute Aufnahme einer Erwerbstätigkeit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Nov. 2014, IV/14/786, Seite 11

grundsätzlich keine Änderung der erwerblichen Verhältnisse zur Folge, 
wenn an der neuen Stelle die verbliebene Arbeitsfähigkeit nicht in 
zumutbarer Weise voll ausgeschöpft wird (vgl. Entscheid des 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht] vom 
10. März 2006, U 391/05, E. 1). Ist die versicherte Person jedoch in der 
Lage, im Vergleich zum Referenzzeitpunkt neu ein effektives Einkommen 
zu erwirtschaften, welches weit über jenem liegt, dass ursprünglich als 
hypothetisch noch zumutbar erachtet wurde, ist darin eine wesentliche Än-
derung in den tatsächlichen Verhältnissen zu erblicken, die geeignet ist, 
den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Vor-
liegend entspricht die Veränderung zwischen dem ursprünglichen hypothe-
tischen Invalideneinkommen und dem später effektiv erzielten Jahreslohn 
zirka 156 % ([Fr. 19‘000.-- ./. 
Fr. 7‘428.--] / Fr. 7‘428.-- x 100), was weit über der statistischen Nominal-
lohnentwicklung liegt. Hinzu kommt, dass das tatsächlich erzielte Einkom-
men in derselben Tätigkeit erwirtschaftet wurde wie jenes vor Eintritt des 
invalidisierenden Gesundheitsschadens. Damit lässt sich diese Entwicklung 
nicht damit erklären, dass der Beschwerdeführer sich seit dem erstmaligen 
Rentenentscheid beruflich etwa durch Weiterbildung, hohen leistungsmäs-
sigen Einsatz oder eine ausserordentliche berufliche Bewährung besonders 
qualifiziert hat und das Valideneinkommen eine äquivalente Entwicklung 
erfahren hätte (vgl. Entscheid des BGer vom 12. Dezember 2011, 
8C_475/2011, E. 3). Vielmehr konnte der Beschwerdeführer ein umfangrei-
ches Pensum ausüben.

Da mindestens die aufgezeigte Entwicklung geeignet ist, den Invaliditäts-
grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen, ist ein Revisions-
grund zu bejahen. Folglich kann der Rentenanspruch in rechtlicher und 
tatsächlicher Hinsicht allseitig geprüft werden (vgl. E. 2.3.1 f. hievor).

4.

4.1 Der Umstand, dass die Dres. med. D.________ und E.________ 
sich ausser Stande sahen, im Einzelnen detailliert aufzuzeigen, welche 
erheblichen faktischen Veränderungen und konkreten Gesichtspunkte in 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Nov. 2014, IV/14/786, Seite 12

der Krankheitsentwicklung seit 1996 zur abweichenden Beurteilung führten, 
beschlägt einzig die Frage des Revisionsgrundes und ist nicht geeignet, 
den Beweiswert ihrer Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung zu schmälern. Auch 
die Kritik, dass die Schlussfolgerungen der Verlaufsbegutachtung lediglich 
eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebe-
nen Sachverhalts darstellen sollen (vgl. Beschwerde S. 5 Ziff. II Ziff. 8), 
betrifft einzig einen revisionsrechtlichen Aspekt (vgl. BGE 112 V 371 E. 2b 
S. 372; SVR 2009 IV Nr. 57 S. 178 E. 3.2.1) und verfängt damit von vorn-
herein nicht. Zudem beschränkte sich Dr. med. E.________ nicht darauf, 
die von Dr. med. C.________ festgestellten Diagnosen zu bestätigen (vgl. 
Beschwerde S. 4 Ziff. II Ziff. 7), vielmehr berücksichtigte sie auch die seit-
herige Entwicklung mit drei invasiven mikrochirurgischen Eingriffen (vgl. 
AB 28.2/21 f. Ziff. 4). Ausserhalb der Frage nach dem Revisionsgrund 
sprechen keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der beiden 
Administrativgutachten vom 3. und 10. März 2014 (AB 28.2, 29.1) sowie die 
interdisziplinäre Beurteilung (AB 29.2), weshalb ihnen volle Beweiskraft 
zuzuerkennen ist (vgl. E. 3.4 hievor). Im Revisionszeitpunkt war somit ein 
Rendement von sechs Stunden täglich an fünf Tagen pro Woche (also ein 
Wochenpensum von 30 Stunden) zumutbar. Weil die Gutachter die Leis-
tungseinschränkung in einer Bandbreite von 10 % bis 20 % angaben, ist 
vom arithmetischen Mittel von 15 % auszugehen (vgl. Entscheid des BGer 
vom 19. August 2009, 9C_226/2009, E. 3.2). Bei einer durchschnittlichen 
Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit 
nach Wirtschaftsabteilungen [BUA], Total 2013), ergibt sich eine Präsenz-
zeit von 72 % (100 / 41.7 Stunden x 30 Stunden). Unter zusätzlicher 
Berücksichtigung der 15%igen Leistungseinschränkung beträgt die medizi-
nisch-theoretische Arbeits- und Leistungsfähigkeit 61.2 % (72 % ./. 15 %).

4.2

4.2.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Nov. 2014, IV/14/786, Seite 13

passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

4.2.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 
S. 110 E. 4.1). Übt die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität eine 
Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsver-
hältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende 
Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem 
das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als So-
ziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invaliden-
lohn (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 S. 110 E. 4.1).

Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 
oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge-
nommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss LSE 
herangezogen werden (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2010 IV Nr. 52 
S. 162 E. 4.3.1). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens anhand 
von Tabellenlöhnen bei Versicherten, die nach Eintritt des Gesundheits-
schadens lediglich noch leichte und intellektuell nicht anspruchsvolle Arbei-
ten verrichten können, ist in der Regel vom durchschnittlichen monatlichen 
Bruttolohn («Total») für Männer oder Frauen bei einfachen und repetitiven 
Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) auszugehen. Dabei sind in erster Linie 
die Lohnverhältnisse im privaten Sektor massgebend (SVR 2002 UV Nr. 15 
S. 50 E. 3c cc). Da den Tabellenlöhnen generell eine Arbeitszeit von 40 
Wochenstunden zu Grunde liegt, ist eine Umrechnung auf eine betriebsüb-
liche durchschnittliche Wochenarbeitszeit erforderlich (BGE 126 V 75 E. 3b 
bb S. 76).

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-
schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 

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Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 135 V 
297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2011 IV Nr. 31 S. 91 
E. 4.1.1).

4.3

4.3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Ermittlung des Validenein-
kommens auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerde-
führers, wonach er als … im Jahr 1995 einen Monatslohn von Fr. 4‘200.--, 
ausmachend Fr. 54‘600.-- im Jahr (Fr. 4‘200.--x 13), erzielt hatte (vgl. 
AB 1.1/61 Ziff. 12). Aufindexiert auf das Jahr 2013 resultiert ein Validenein-
kommen von Fr. 66‘049.-- (Fr. 54‘600.-- / 101.0 x 119.9 [BFS, Tabelle 
T1.1.93, Nominallohnindex, Männer, Abschnitt I {Verkehr und Nachrichten-
übermittlung}, Index 1995 bzw. Index 2010] / 100 x 101.9 [BFS, Tabelle 
T1.1.10, Nominallohnindex, Männer, Wirtschaftszweig H {Verkehr und La-
gerei}, Indexbasis 2010 bzw. Index 2013]).

4.3.2 Nach dem Dafürhalten des Beschwerdeführers soll für das Invali-
deneinkommen auf den tatsächlich erwirtschafteten Lohn abgestellt werden 
(vgl. Beschwerde S. 5 f. Ziff. II Ziff. 8). Es erscheint jedoch von vornherein 
zweifelhaft, ob das Arbeitsverhältnis mit Einsätzen auf Abruf, also ohne fixe 
Pensen, als besonders stabil qualifiziert werden kann (vgl. Entscheid des 
BGer vom 8. Januar 2009, 8C_357/2008, E. 3.3.1). Der Beschwerdeführer 
schöpft mit der ausgeübten Beschäftigung als … seine medizinisch-
theoretische Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit aber ohnehin nicht in zumut-
barer Weise voll aus (vgl. AB 16.3-16.5) und es handelt sich überdies um 
eine den körperlichen Beeinträchtigungen nicht (optimal) angepasste Tätig-
keit (vgl. AB 28.2/26 f. lit. B bzw. lit. C Ziff. 2). Damit ist auf ein hypotheti-
sches Einkommen abzustellen (vgl. E. 4.2.2 hievor), weshalb die Be-
schwerdegegnerin richtigerweise den Totalwert der LSE heranzog. Damit 
steht gleichzeitig fest, dass der sachliche Anwendungsbereich der Revisi-
onsschwelle von Art. 31 IVG (vgl. dazu BVR 2013 S. 579 ff.) nicht betroffen 

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ist (vgl. BGE 136 V 216). Angepasst an die durchschnittliche Wochenar-
beitszeit bzw. die zumutbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit sowie aufinde-
xiert auf das Jahr 2013 ergibt sich ein Jahreslohn von Fr. 38‘461.-- 
(Fr. 4‘901.-- [BFS, LSE 2010, Tabelle TA1, Männer, Total] x 12 Monate / 40 
Wochenarbeitsstunden x 41.7 Wochenarbeitsstunden [BUA, Total, 2013] / 
100 x 102.5 [BFS, Tabelle T1.1.10, Nominallohnindex, Männer, Total, In-
dexbasis 2010 bzw. Index 2013] x 61.2 % Arbeits- und Leistungsfähigkeit).

Während die Beschwerdegegnerin bei der ursprünglichen Berentung im 
Jahr 1997 noch einen maximalen leidensbedingten Abzug von 25 % ge-
währte (vgl. AB 1.1/11), legte sie diesen im Rahmen der angefochtenen 
Revisionsverfügung vom 26. Juni 2014 (AB 32) ermessensweise auf 10 % 
fest. Das gutachterlich umschriebene medizinische Zumutbarkeitsprofil (vgl. 
AB 29.2/3) trägt sowohl den körperlichen Einschränkungen als auch einer 
allfälligen altersbedingten Leistungsminderung umfassend Rechnung, so 
dass der Beschwerdeführer nicht mit einer zusätzlichen behinderungsbe-
dingten Lohnbenachteiligung zu rechnen hat. Bei dieser Betrachtung er-
weist sich der von der Beschwerdegegnerin zusätzlich gewährte Abzug von 
10 % als wohlwollend. Unter Berücksichtigung dieses Abzugs beträgt das 
Invalideneinkommen Fr. 34‘615.-- (Fr. 38‘461.-- ./. 10 %). 

4.4 Aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen resul-
tiert ein Invaliditätsgrad von aufgerundet (vgl. BGE 130 V 123 E. 3.2 und 
3.3) 48 % ([Fr. 66‘049.-- ./. Fr. 34‘615.--] / Fr. 66‘049.-- x 100), was zu einer 
Viertelsrente berechtigt (vgl. E. 2.2 hievor). Folglich setzte die Beschwer-
degegnerin die laufende Rente im Ergebnis zulässigerweise mit Verfügung 
vom 26. Juni 2014 (AB 32) in Anwendung von Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV ab 
1. August 2014 auf eine Viertelsrente herab. Die dagegen erhobene Be-
schwerde vom 28. August 2014 erweist sich demnach als unbegründet und 
ist abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 

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Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer zur Bezah-
lung auferlegt. Sie werden dem geleisteten Kostenvorschuss entnommen.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer kei-
nen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 
Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Nov. 2014, IV/14/786, Seite 17

fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.