# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 828bdfaf-c1cc-58df-b813-b8f85d7e696c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-01-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.01.2021 C-5141/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5141-2020_2021-01-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5141/2020 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 7 .  J a n u a r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiber Lukas Schobinger. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (France), 

vertreten durch Advokat lic. iur. Christoph Rudin,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung vom 16. September 2020. 

 

 

 

C-5141/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Beschwerdeführer, vertreten durch Advokat Christoph Rudin, am 

16. Oktober 2020 eine Verfügung der Vorinstanz vom 16. September 2020 

anfocht, mit der ein Anspruch auf eine schweizerische Invalidenrente ver-

neint worden war (BVGer act. 1),   

dass der Beschwerdeführer die Aufhebung der angefochtenen Verfügung 

und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur weiteren Abklärung 

des medizinischen Sachverhalts und der Arbeitsfähigkeit beantragte 

(BVGer act. 1),  

dass die IV-Stelle des Kantons B._______ mit Vernehmlassung vom 14. 

Dezember 2020 ausführte, es sei keine Würdigung der Einwände zum Vor-

bescheid vorgenommen worden; der Verfügungserlass am 16. September 

2020 sei verfrüht erfolgt; die angefochtene Verfügung sei gemäss einer 

Korrespondenz vom 26. November 2020 pendente lite aufgehoben wor-

den; die Fallbearbeitung werde wieder aufgenommen; betreffend der Inva-

lidenrente werde ein erneuter Verfügungserlass erfolgen (BVGer act. 5, 

Beilage), 

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 16. Dezember 2020 bean-

tragte, die Beschwerde sei entsprechend den Ausführungen der IV-Stelle 

des Kantons B._______ als gegenstandslos geworden vom Geschäftsver-

zeichnis zu streichen (BVGer act. 5),  

dass der Instruktionsrichter den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 

23. Dezember 2020 um eine Stellungnahme ersuchte, ob er an der Be-

schwerde festhalten möchte (BVGer act. 6),  

dass der Beschwerdeführer mit Stellungnahme vom 21. Januar 2021 im 

Wesentlichen ausführte, mit der Rücknahme der angefochtenen Verfügung 

und den in Aussicht gestellten medizinischen Sachverhaltsabklärungen sei 

seinen Beschwerdeanträgen sinngemäss entsprochen worden; durch den 

Wegfall des Beschwerdeobjekts sei das Verfahren gegenstandslos gewor-

den und abzuschreiben; ferner halte er am Kostenauferlegungs- und Ent-

schädigungsantrag fest (BVGer act. 7),  

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

C-5141/2020 

Seite 3 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenrenten vor Bun-

desverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen 

Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, 

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde nach erfolg-

ter Wiedererwägung der angefochtenen Verfügung (nur) fortzusetzen hat, 

soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegenstands-

los geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass die Vorinstanz mit der Rücknahme der angefochtenen Verfügung und 

den in Aussicht gestellten medizinischen Sachverhaltsabklärungen den 

Anträgen des Beschwerdeführers entsprochen hat (BVGer act. 1, 7),  

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass Vorinstanzen wie der IV-Stelle für Versicherte im Ausland jedoch ge-

mäss Art. 63 Abs. 2 VwVG keine Verfahrenskosten auferlegt werden,  

dass somit keine Verfahrenskosten zu erheben sind, 

dass bei Gegenstandslosigkeit eines Verfahrens unter sinngemässer An-

wendung des Art. 5 VGKE zu prüfen ist, ob eine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 15 VGKE),  

dass die Gegenstandslosigkeit durch die Wiedererwägung der Vorinstanz 

im Rahmen des ersten Schriftenwechsels bewirkt worden ist, weshalb dem 

anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer eine Parteientschädigung nach 

Art. 7 ff. VGKE zuzusprechen ist,  

dass die Parteientschädigung in Anwendung von Art. 14 Abs. 2 VGKE pau-

schal aufgrund der Akten festzusetzen ist, da keine Kostennote eingereicht 

wurde (BVGer act. 7),  

C-5141/2020 

Seite 4 

dass unter Berücksichtigung des gebotenen und aktenkundigen Aufwands 

und der Bedeutung der Streitsache eine Parteientschädigung von 

Fr. 1’700.- angemessen erscheint,  

dass die Parteientschädigung von der Vorinstanz nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Urteils zu leisten ist (Art. 64 Abs. 2 VwVG),  

dass sich ein Entscheid über die unentgeltliche Prozessführung und Ver-

beiständung bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens erübrigt 

(BVGer act. 1, 2, 4).  

 

 

  

C-5141/2020 

Seite 5 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dem Beschwerdeführer wird eine Parteientschädigung von Fr. 1’700.- zu-

gesprochen. Die Parteientschädigung ist von der Vorinstanz nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu leisten. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage: Kopie der  

Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 21. Januar 2021) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)  

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Michael Peterli Lukas Schobinger 

 

  

C-5141/2020 

Seite 6 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: