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**Case Identifier:** 429f3fc8-c6f3-5198-8596-5d7d14b88b37
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-10
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 10.08.2018 100 2017 64
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2017-64_2018-08-10.pdf

## Full Text

100.2017.64/65U
HAT/SPA/ROS 

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 10. August 2018

Verwaltungsrichter Häberli
Gerichtsschreiber Spring

A.________ GmbH
Beschwerdeführerin 

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin 

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Sägemattstrasse 2, Postfach 54, 3097 Liebefeld

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer 
2012 (Entscheide der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 
26. Januar 2017; 100 15 327, 200 15 269)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10.08.2018, Nrn. 100.2017.64/65U, 
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Sachverhalt:

A.

Die A.________ GmbH bezweckt hauptsächlich die Erbringung von 
Dienstleistungen im Bereich Werbung und Marketing. Geschäftsführer und 
(Haupt-)Gesellschafter ist B.________. Die Steuerverwaltung des Kantons 
Bern bestimmte mit Einspracheentscheiden vom 9. Juni 2015 den 
steuerbaren Reingewinn der A.________ GmbH für das Steuerjahr 2012 
sowohl bei den Kantons- und Gemeindesteuern als auch bei der direkten 
Bundessteuer auf Fr. 46'300.--, wobei sie in verschiedener Hinsicht 
geschäftsmässig nicht begründeten Aufwand bzw. Privatanteile 
aufrechnete. 

B.

Am 9. Juli 2015 gelangte die A.________ GmbH mit Rekurs und 
Beschwerde an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK). Die 
StRK hiess die Rechtsmittel am 26. Januar 2017 teilweise gut, da die 
Steuerpflichtige nunmehr Belege für Fahrzeugaufwand von Fr. 3'998.-- 
erbracht hatte, und wies die Sache zur Neuveranlagung der A.________ 
GmbH im Sinn der Erwägungen an die Steuerverwaltung zurück.

C.

Gegen die Entscheide der StRK hat die A.________ GmbH mit (innert 
Nachfrist verbesserter) Eingabe vom 27. Februar 2017 sowohl bezüglich 
Kantons- und Gemeindesteuern als auch bezüglich direkte Bundessteuer 
2012 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Sinngemäss verlangt sie 
die Aufhebung der angefochtenen Entscheide, soweit ihre Rechtsmittel 
nicht gutgeheissen wurden, und eine Reduktion des steuerbaren Gewinns 
um insgesamt Fr. 37'100.--.

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Am 1. März 2017 hat der Abteilungspräsident die Verfahren betreffend die 
Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer vereinigt.

Die StRK und die Steuerverwaltung schliessen mit Vernehmlassung vom 
4. April 2017 bzw. mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2017 je auf Abwei-
sung der Beschwerden.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 
21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und Art. 145 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] 
sowie Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den Voll-
zug der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Bei den angefochte-
nen Rückweisungsentscheiden handelt es sich um Endentscheide, ver-
bleibt der Steuerverwaltung doch kein Entscheidungsspielraum mehr; die 
Rückweisung dient nur noch der (rechnerischen) Umsetzung des Angeord-
neten (vgl. statt vieler BGE 134 II 124 E. 1.3; für das kantonale Verfahren 
auch BVR 2012 S. 558 [VGE 2011/324 vom 16.5.2012] nicht publ. E. 1.2). 
Die zusätzlichen Voraussetzungen von Art. 74 Abs. 3 i.V.m. Art. 61 Abs. 3 
VRPG für die Anfechtung von Zwischenentscheiden müssen daher nicht 
erfüllt sein. Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Rekurs- und 
Beschwerdeverfahren teilgenommen, ist durch die angefochtenen Ent-
scheide besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren 
Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 
StG sowie Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 Abs. 1 DBG). Auf die form- und 
fristgerecht eingereichten Beschwerden ist einzutreten.

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1.2 Sind sowohl Entscheide bezüglich der kantonalen Steuern als auch 
der direkten Bundessteuer angefochten, so muss das Verwaltungsgericht 
zwei Urteile fällen, zumal es sich um verschiedene Steuern handelt, die 
unterschiedlichen Gemeinwesen zustehen und in getrennten Verfahren 
veranlagt werden. Allerdings können die Entscheide in ein und derselben 
Urteilsschrift getroffen werden (vgl. BGE 135 II 260 E. 1.3.1, 130 II 509 
E. 8.3). – In den vorliegenden Verfahren ist die geschäftsmässige Begrün-
detheit von Aufwendungen bzw. die Berücksichtigung von Privatanteilen 
bei Fahrzeugen umstritten. Da die massgeblichen Normen des kantonalen 
und eidgenössischen Rechts im Wesentlichen gleich lauten, rechtfertigt 
sich die gemeinsame Beurteilung hinsichtlich kommunaler, kantonaler und 
eidgenössischer Steuern.

1.3  Die Gutheissung der Beschwerden würde sowohl bei den Kantons- 
und Gemeindesteuern als auch bei der direkten Bundessteuer zu einer 
Steuerersparnis von weniger als Fr. 20'000.-- führen, womit die Beurteilung 
in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

2.1 Gegenstand der Gewinnsteuer juristischer Personen bildet der 
Reingewinn (Art. 85 Abs. 1 StG; Art. 57 DBG; vgl. auch Art. 24 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der 
direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]). Be-
stimmt wird er gemäss Art. 85 Abs. 2 Bst. a StG bzw. Art. 58 Abs. 1 Bst. a 
DBG ausgehend vom Saldo der Erfolgsrechnung unter Berücksichtigung 
des Saldovortrags des Vorjahrs, womit das Prinzip der Massgeblichkeit der 
Handelsbilanz ausdrücklich festgeschrieben ist. Es besagt, dass Bilanz und 
Erfolgsrechnung Ausgangspunkt und Grundlage der steuerlichen Gewinn-
ermittlung bilden, wenn bei ihrer Errichtung nicht gegen zwingende Be-

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stimmungen des Handelsrechts verstossen wurde und sofern nicht spe-
zielle steuerrechtliche Vorschriften für die Gewinnermittlung zu beachten 
sind (BVR 2008 S. 181 E. 3.1; BGE 143 II 8 E. 4.1; BGer 2C_41/2016 und 
2C_42/2016 vom 25.4.2017 E. 6.5.4, 2C_515/2010 vom 13.9.2011, in 
StE 2011 B 23.41 Nr. 5 E. 2, auch zum Folgenden). Während die Bewer-
tungsvorschriften des Handelsrechts Höchstbewertungsvorschriften dar-
stellen, die primär zum Schutz der Gläubigerschaft verhindern sollen, dass 
die Ertrags- und Vermögenslage des Unternehmens zu günstig ausgewie-
sen wird, bezwecken die steuerrechtlichen Korrekturvorschriften, dass die 
Ertrags- und Vermögenslage entsprechend dem Grundsatz der Besteue-
rung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäss Art. 104 Abs. 1 
der Verfassung des Kantons Bern (KV; BSG 101.1) und Art. 127 Abs. 2 der 
Bundesverfassung (BV; SR 101) nicht zu ungünstig präsentiert wird. Das 
Steuerrecht kennt deshalb verschiedene Tatbestände, die zu steuerlichen 
Korrekturen eines handelsrechtlich korrekt ermittelten Reingewinns führen. 
So werden zum ausgewiesenen Gewinn insbesondere alle vor Berechnung 
des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teile des Geschäftser-
gebnisses, die nicht zur Deckung von geschäftsmässig begründetem Auf-
wand verwendet wurden, sowie sämtliche der Erfolgsrechnung nicht gutge-
schriebenen Erträge hinzugerechnet (Art. 85 Abs. 2 Bst. b und c StG; 
Art. 58 Abs. 1 Bst. b und c DBG; vgl. zum Ganzen etwa VGE 2016/122/123 
vom 5.12.2017 E. 2.1 [bestätigt durch BGer 2C_52/2018 vom 23.3.2018], 
2016/71/72 vom 17.8.2017 E. 2.1). 

2.2 Der Begriff des geschäftsmässig begründeten bzw. nicht begründe-
ten Aufwands wird im Gesetz zwar durch eine beispielhafte Aufzählung 
näher umschrieben, aber nicht abschliessend definiert (vgl. Art. 85 Abs. 2 
Bst. b StG; Art. 58 Abs. 1 Bst. b DBG). Es muss deshalb im Einzelfall unter 
Würdigung aller Umstände bestimmt werden, ob ein steuerlich abzugsfähi-
ger Aufwand vorliegt. Die geschäftsmässige Begründetheit einer Aufwen-
dung beurteilt sich anhand des unternehmerischen Zwecks. Eine Aufwen-
dung ist grundsätzlich dann geschäftsmässig begründet, wenn sie mit dem 
Betrieb und dem damit verfolgten Zweck der Gewinnerzielung in einem 
kausalen Zusammenhang steht (vgl. BGE 143 II 8 E. 3, 135 II 86 E. 3.1, 
113 Ib 114 E. 2c; BGer 2C_820/2016 vom 26.4.2017 E. 2). Nicht Voraus-
setzung bildet, dass eine Aufwendung tatsächlich erforderlich ist. Insbe-

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sondere erfolgt eine Aufrechnung als nicht geschäftsmässig begründete 
Kosten nicht schon dann, wenn die Steuerpflichtigen ungeschickt disponie-
ren. Es genügt, dass eine Aufwendung in einem objektiven Zusammen-
hang zur Unternehmenstätigkeit steht, wobei die blosse Möglichkeit einer 
Gewinnerzielung ausreicht (vgl. VGE 2016/122/123 vom 5.12.2017 E. 2.2 
[bestätigt durch BGer 2C_52/2018 vom 23.3.2018]; Brülisauer/Mühlemann, 
in Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 
3. Aufl. 2017, Art. 58 DBG N. 182 ff.). Geschäftsmässig nicht begründet 
sind etwa Aufwendungen, die eine Aktiengesellschaft für den privaten Le-
bensaufwand der Aktionäre erbringt (sog. Lebenshaltungskosten; 
BGE 138 IV 47 [6B_453/2011 vom 20.12.2011] nicht publ. E. 5.3; 
VGE 2017/328/329 vom 27.7.2018 E. 2.1, 2016/122/123 vom 5.12.2017 
E. 2.2 [bestätigt durch BGer 2C_52/2018 vom 23.3.2018]). Als privat gelten 
alle Aufwendungen des Unternehmens, die der privaten Sphäre der Inha-
berschaft zu Gute kommen. Bei gemischten Aufwendungen, die weder rein 
geschäftsmässig noch rein privat begründet sind, ist – im Sinn einer 
verdeckten Gewinnausschüttung – ein Privatanteil auszuscheiden (vgl. 
BGer 2C_374/2014 vom 30.7.2015 E. 2.2 f. mit Hinweisen; 
VGE 2012/188/189 vom 4.3.2014 E. 2.4 und 3.4) 

2.3 Die Steuerbehörde trägt grundsätzlich die Beweislast für steuerbe-
gründende bzw. -erhöhende Tatsachen und die steuerpflichtige Person für 
steueraufhebende bzw. -mindernde Tatsachen (vgl. BGE 143 II 8 E. 8, 
140 II 248 E. 3.5, 138 II 57 E. 7.1, 133 II 153 E. 4.3, 121 II 257 E. 4c/aa; 
BVR 2011 S. 241 E. 4.1, 2009 S. 465 E. 3 Ingress). Zu beachten ist dabei 
die Mitwirkungspflicht der steuerpflichtigen Person im System der ge-
mischten Veranlagung (vgl. Art. 164 ff. StG; Art. 123 ff. DBG; 
Art. 41 ff. StHG). Der aus Art. 85 Abs. 2 Bst. a StG bzw. Art. 58 Abs. 1 
Bst. a DBG abgeleitete Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz 
kommt zum Tragen, wenn die steuerpflichtige Person sachliche Gründe 
bzw. genügende Tatsachen für die geschäftsmässige Begründetheit eines 
erfolgswirksam verbuchten Aufwandpostens anführen kann. Wer demge-
genüber Zahlungen leistet, die weder buchhalterisch erfasst noch belegt 
sind, hat die Folgen einer solchen Beweislosigkeit zu tragen, d.h. seine 
Zahlungen werden als steuerbarer Gewinn aufgerechnet (vgl. zum Ganzen 
BGer 2C_472/2015 und 2C_473/2015 vom 14.9.2016 E. 3.3.3, 

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2C_644/2013 vom 21.10.2013 E. 3.2 mit Hinweisen; VGE 2016/122/123 
vom 5.12.2017 E. 2.3 [bestätigt durch BGer 2C_52/2018 vom 23.3.2018]; 
Brülisauer/Mühlemann, a.a.O., Art. 58 DBG N. 251 ff.; 
Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, 
Art. 58 N. 109).

3.

Die Beschwerdeführerin verfügte im Steuerjahr 2012 über drei Fahrzeuge. 
Für das erste Geschäftsfahrzeug, einen C.________, bestimmte die 
Steuerverwaltung den (vorliegend nicht mehr strittigen) Privatanteil wie im 
Vorjahr auf Fr. 5'200.-- (vgl. Taxationsberechnung 2012 vom 19.3.2015, 
Vorakten Steuerverwaltung [act. 9A1] pag. 77). Umstritten ist hingegen die 
Aufrechnung eines Privatanteils von je Fr. 1'800.-- für das zweite (geleaste) 
Fahrzeug der Marke D.________ (vgl. hinten E. 3.2) sowie für einen nicht 
näher bestimmten dritten Wagen (vgl. hinten E. 3.3):

3.1 Wird ein Fahrzeug, das im Eigentum einer juristischen Person steht, 
von einer Anteilsinhaberin oder einem Anteilsinhaber auch privat benutzt, 
so ist dafür entweder ein pauschaler oder ein den effektiven Kosten ent-
sprechender Betrag auszuscheiden, der keinen geschäftsmässig begrün-
deten Aufwand der juristischen Person darstellt (BGer 6B_755/2012 vom 
4.7.2013, in StE B 102.1 Nr. 9 E. 2.4.1; VGE 2013/128/129 vom 5.12.2014 
E. 4.1, vgl. auch Reich/Züger/Betschart, a.a.O., Art. 27 DBG N. 10; Praxis 
der Steuerverwaltung des Kantons Bern zu «Privatanteile Fahrzeugkosten» 
[in der Folge: Praxis], einsehbar unter: ˂www.taxinfo.sv.fin.be.ch˃, Rubri-
ken «Themen/Gewinn- und Kapitalsteuer/Artikel 85 StG»). Bei der pau-
schalen Methode sind jährlich 9.6 % des Kaufpreises (exkl. Mehrwert-
steuer) bzw. für Leasingfahrzeuge des vertraglich vereinbarten Barkauf- 
oder Objektpreises, mindestens aber Fr. 1'800.--, als Privatanteil auszu-
scheiden (VGE 2013/128/129 vom 5.12.2014 E. 4.1, 2012/188/189 vom 
4.3.2014 E. 3.4; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 58 N. 129, 
Art. 27 N. 8). Grenzen für die Anwendung der Pauschalmethode sind be-
züglich Luxusautos oder zu mehr als zur Hälfte privat genutzter Fahrzeuge 
zu ziehen (BGer 2C_645/2012 und 2C_646/2012 vom 13.2.2013 E. 9). Die 

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Erfassung effektiver Kosten der Privatnutzung eines Geschäftsfahrzeugs 
setzt indes das Führen eines Fahrtenbuchs voraus (vgl. BGer 6B_755/2012 
vom 4.7.2013, in StE B 102.1 Nr. 9 E. 2.4.1; VGE 2013/128/129 vom 
5.12.2014 E. 4.1 mit Hinweisen). Dabei ist jener Anteil an den gesamten 
Betriebskosten auszuscheiden, der der tatsächlichen privaten Nutzung des 
Fahrzeugs entspricht (vgl. Praxis, a.a.O., Ziff. 2.1).

3.2 Erst im Einspracheverfahren ergab sich, dass die Beschwerdeführe-
rin im Steuerjahr 2012 neben dem deklarierten C.________ auch einen 
D.________ besass, den sie geleast hatte (vgl. Taxationsberechnung 2012 
vom 19.3.2015, act. 9A1 pag. 77). Der Einsprachebeilage 2 kann weiter 
entnommen werden, dass der «Lieferwagen» (möglicherweise der 
C.________) bei der Beschwerdeführerin für «alle Ablieferungen und für 
die Benutzung durch alle Mitarbeiter» bestimmt war, während der 
D.________ für den Geschäftsführer B.________ reserviert blieb (act. 9A1 
pag. 70). Der in der betreffenden Aufstellung angegebene Privatanteil von 
Fr. 3'300.-- entspricht dem im Steuerjahr 2013 für den C.________ 
deklarierte Privatanteil (vgl. act. 9A1 pag. 58). Für den (bis anhin 
undeklarierten) D.________ hat die Beschwerdeführerin keinen Privatanteil 
ausgewiesen.

3.2.1 Die StRK hat in Bezug auf den für den D.________ aufgerechneten 
Privatanteil erwogen, dass dem Geschäftsführer beide Fahrzeuge zur Ver-
fügung stehen. Er könne damit wahlweise das eine oder das andere ver-
wenden, weshalb bei beiden ein Privatanteil aufzurechnen sei (angefoch-
tene Entscheide E. 7.2.2). – Die Beschwerdeführerin wiederholte in der 
Beschwerdeschrift ihre Behauptung, der D.________ sei nie für 
Privatzwecke benutzt worden. Weiter führt sie aus, er sei als 
«Werbeträger» angeschafft worden und zum Gebrauch durch eine 
Mitarbeiterin mit einem tiefen Pensum vorgesehen gewesen, weshalb eine 
Benutzung für private Zwecke «unlogisch» wäre (Beschwerde S. 5). 

3.2.2 Die Beschwerdeführerin setzt sich höchstens am Rand mit der Be-
gründung der angefochtenen Entscheide auseinander, wobei ihre Ausfüh-
rungen die Erwägung der StRK nicht in Frage zu stellen vermögen. Die 
erstmals vor Verwaltungsgericht vorgetragene und gänzlich unbelegte Be-
hauptung, der Wagen diene als Werbeträger und werde (einzig) von einer 

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Teilzeitangestellten gebraucht, lässt das Aufrechnen eines Privatanteils 
nicht als rechtsfehlerhaft erscheinen. Wie die Vorinstanz zu Recht erwogen 
hat, war es die Beschwerdeführerin selber, die im Einspracheverfahren auf 
die Benützung des D.________ durch den Geschäftsführer hingewiesen 
hat (Einsprachebeilage 2, act. 9A1 pag. 70). Nachdem sie die Existenz 
dieses zweiten Fahrzeugs zunächst verschwiegen hatte, erscheint die 
erneute Änderung der Sachverhaltsdarstellung nachgeschoben, zumal 
weder erläutert wird noch ersichtlich ist, weshalb eine zumindest 
gelegentliche private Benutzung des praktischen Kleinwagens durch den 
Geschäftsführer der Beschwerdeführerin «unlogisch» sein sollte. Die 
Aufrechnung des minimalen Privatanteils für den D.________ in der Höhe 
von Fr. 1'800.-- hält damit der Rechtskontrolle stand. 

3.3 Strittig ist sodann die Aufrechnung eines weiteren Privatanteils von 
Fr. 1'800.-- für ein drittes Fahrzeug: 

3.3.1 Die Vorinstanz ging aufgrund der aktenkundigen Hinweise davon 
aus, sowohl die Annahme der Steuerverwaltung, die Beschwerdeführerin 
verfüge über ein drittes Fahrzeug, als auch die ermessensweise Aufrech-
nung eines Privatanteils von Fr. 1'800.-- seien «nicht offensichtlich unrich-
tig» (vgl. angefochtene Entscheide E. 7.2.3). Vor dem Verwaltungsgericht 
gesteht die Beschwerdeführerin nunmehr zu, über insgesamt drei Fahr-
zeuge zu verfügen, bestreitet aber – wie schon in Bezug auf den geleasten 
D.________ – jegliche private Nutzung des (nicht näher bezeichneten) 
«dritten Fahrzeugs»; dieses werde bloss als «Lieferwagen für 
Ablieferungen, allgemeine Transporte und Arbeiten bei Kunden» verwendet 
(Beschwerde S. 5).

3.3.2 Schon im Veranlagungsverfahren forderte die Steuerverwaltung die 
Beschwerdeführerin mehrmals auf, Unterlagen zu den Konten «Privatanteil 
Fahrzeug» und «Fahrzeug- und Transprotaufwand» einzureichen (Schrei-
ben vom 20.8. und 6.10.2014, act. 9A1 pag. 36 und 38). Da die Beschwer-
deführerin in der Folge nur ungenügende Angaben machte, vermochten 
indes weder der genaue Bestand des Fahrzeugparks noch die Details der 
mit diesen verbundenen Buchungen geklärt zu werden. Im vorinstanzlichen 
Verfahren bestritt die Beschwerdeführerin weiterhin, über ein drittes 
Gefährt zu verfügen (Rekurs und Beschwerde S. 6 unten, act. 9A pag. 51; 

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Eingabe vom 2.10.2015, act. 9A pag. 113). Selbst im Verfahren vor Ver-
waltungsgericht macht die Beschwerdeführerin nur unbestimmte Angaben 
zum dritten Fahrzeug in ihrem Besitz. Mit der durch keinerlei Belege 
gestützten Behauptung, es handle sich dabei um einen Lieferwagen, der 
«logischerweise» keine private Verwendung finde, ist nicht einmal 
rechtsgenüglich dargetan, dass Anschaffung und Unterhalt dieses 
Fahrzeugs geschäftsmässig begründet sind. Bei diesen Gegebenheiten 
wäre der Beschwerdeführerin richtigerweise nicht bloss ein (minimaler) 
Privatanteil von Fr. 1'800.-- aufzurechnen (den sie im Übrigen 
vorübergehend als berechtigt anerkannte; vgl. Eingabe vom 13.12.2016, 
act. 9A pag. 149), sondern sämtlicher Fahrzeugaufwand, der nicht 
eindeutig dem C.________ oder dem D.________ zugeordnet werden 
kann, gar nicht zum Abzug zuzulassen, weil die Beschwerdeführerin seine 
geschäftsmässige Begründetheit nicht nachgewiesen hat. Vor einer 
weitergehenden Aufrechnung von geschäftsmässig nicht begründetem 
Aufwand ist die Beschwerdeführerin allerdings durch das im 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren geltende umfassende 
Verschlechterungsverbot geschützt (Art. 84 Abs. 2 VRPG; sog. Verbot der 
reformatio in peius; BVR 2016 S. 261 E. 4.8, 2010 S. 169 E. 4.1; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, 
Art. 84 N. 8 und Art. 73 N. 2). Ihr darf insgesamt nicht weniger 
zugesprochen werden, als sie mit den vorinstanzlichen Entscheiden 
erhalten hat. Diese halten damit in Bezug auf den Privatanteil für das dritte 
Fahrzeug der Rechtskontrolle stand.

4.

Strittig und zu prüfen ist weiter die Aufrechnung eines Aufwands von 
Fr. 6'000.--, welcher bei der Beschwerdeführerin als Mietzins für Räumlich-
keiten am Sitz der Einzelfirma ihres Geschäftsführers in E.________ 
angefallen sein soll:  

4.1 In der Jahresrechnung 2012 wies die Beschwerdeführerin unter der 
Position «Miete» einen Aufwand von Fr. 29'269.81 aus. Im Jahr 2011 war 
noch kein Mietaufwand verbucht worden (act. 9A1 pag. 25). Mit Schreiben 

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vom 20. August 2014 forderte die Steuerverwaltung die Beschwerdeführe-
rin auf, diese Auslagen zu belegen und die zugehörigen Kontodetails einzu-
reichen (act. 9A1 pag. 36). Im Einspracheverfahren wies die Beschwerde-
führerin Aufwendungen für Büroräumlichkeiten (Mietbeginn am 1.4.2012, 
monatliche Kosten von Fr. 2'870.--) sowie einen Kellerraum (Mietbeginn am 
1.11.2012, monatliche Kosten von Fr. 576.65) an der F.________strasse 
… in Bern aus (vgl. act. 9A1 pag. 69-60). Weiter machte sie geltend, im 
verbuchten Mietaufwand von Fr. 29'269.81 seien monatlichen Zahlungen 
von Fr. 500.-- enthalten (jährlich ausmachend Fr. 6'000.--) für die 
Benutzung der Büroräumlichkeiten am Wohnsitz des Geschäftsführers in 
E.________ (gleichzeitig Sitz von dessen Einzelfirma «A.________, 
B.________ Marketing-Services»). Da der Geschäftsführer für seine 
Einzelfirma auch am Sitz der Beschwerdeführerin Arbeiten erledige, sei bei 
den «Management Fees» (dazu hinten E. 5) ein entsprechender Mietanteil 
von Fr. 4'500.-- in Abzug gebracht worden (vgl. Eingabe 
Beschwerdeführerin vom 2.10.2015, act. 9A pag. 112). Der effektive 
Mietaufwand der Beschwerdeführerin für die Bürobenutzung in E.________ 
betrage daher nur Fr. 1'500.--. 

4.2 Die Vorinstanz begründete die Aufrechnung von Fr. 6'000.-- damit, 
dass es der ökonomischen Realität widerspreche, wenn die Beschwerde-
führerin Mietzins an die Einzelfirma ihres Geschäftsführers bezahle. Der 
von der Beschwerdeführerin der Einzelfirma belastete Betrag von 
Fr. 6'000.-- sei als «steuerlich nicht zu beachtendes Konstrukt» zu behan-
deln, zumal die entsprechenden Aufwendungen nicht belegt seien und zwi-
schen der Beschwerdeführerin und der Einzelfirma kein Mietverhältnis be-
stehe (angefochtene Entscheide E. 8). – Die Beschwerdeführerin setzt sich 
mit diesen Erwägungen nicht näher auseinander, sondern wiederholt vor 
Verwaltungsgericht bloss ihr Argument, die gegenseitige Belastung von 
Mietaufwendungen zwischen ihr und der Einzelfirma entspreche der «ef-
fektiven wirtschaftlichen Situation» (Beschwerde S. 6). 

4.3 Im Gegensatz zu der von der Steuerverwaltung berücksichtigten 
Miete der Büro- und Kellerräumlichkeiten an der F.________strasse … in 
Bern legt die Beschwerdeführerin für die Räumlichkeiten in E.________ 
weder einen Mietvertrag ins Recht noch kann sie eine anderweitige 

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Verpflichtung zur Bezahlung dieser Mietaufwendungen nachweisen. So 
unterliess sie es auch vor Verwaltungsgericht, die einschlägigen 
Kontodetails einzureichen. Damit bleibt nach wie vor unklar, welche Räume 
in E.________ in welchem Umfang überhaupt gemietet worden sein sollen. 
Die Beschwerdeführerin verpasst es damit, eine Rechtspflicht für die 
Zahlung der streitigen Mietzinsen darzutun, sodass die geschäftsmässige 
Begründetheit der Aufwendungen nicht erstellt ist. Es ist denn auch nicht 
ersichtlich, inwiefern die betreffenden Zahlungen in einem kausalen 
Zusammenhang mit dem Betrieb und dem mit diesem verfolgten Zweck der 
Gewinnerzielung stehen, da kein eigentlicher Bedarf für die Nutzung der 
Räumlichkeiten ersichtlich ist. An der F.________strasse … steht der 
Beschwerdeführerin mit rund 230 Quadratmeter Mietfläche genügend 
geeigneter Arbeitsraum zur Verfügung (vgl. Mietvertrag vom 6.3.2012, 
act. 9A1 pag. 68). Weshalb betrieblich Anlass bestünde, gegen Entgelt auf 
Büroräumlichkeiten im Privathaus des Geschäftsführers zurückzugreifen, 
ist weder dargetan noch ersichtlich. Die von der Vorinstanz vorgenommene 
Aufrechnung eines Mietaufwands von Fr. 6'000.-- als geschäftsmässig nicht 
begründet ist demnach nicht rechtsfehlerhaft.

5.

Zu beurteilen bleibt die Aufrechnung von Fr. 27'500.-- für angebliche Ar-
beitsleistungen der Einzelfirma des Geschäftsführers der Beschwerdefüh-
rerin dieser gegenüber (sog. «Management Fees»).

5.1 In der Erfolgsrechnung 2012 wies die Beschwerdeführerin unter der 
Position «Management-fee B.________ (Einzelfirma)» einen Betrag von 
Fr. 20'000.-- aus (act. 9A1 pag. 25). Im Einspracheverfahren stellte sich 
heraus, dass es sich bei den verbuchten Fr. 20'000.-- um einen Nettobetrag 
handelte. Dem ursprünglichen Bruttobetrag von Fr. 27'500.-- wurden Miet-
aufwand von Fr. 4'500.-- (vgl. vorne E. 4.1), Fahrzeugaufwand von 
Fr. 1'500.-- sowie Verwaltungsaufwand von Fr. 1'500.-- zulasten der Einzel-
firma abgezogen (vgl. Einsprachebeilage 1, act. 9A1 pag. 71). In der Folge 
rechnete die Steuerverwaltung der Beschwerdeführerin den gesamten 
Bruttobetrag von Fr. 27'500.-- als geschäftsmässig nicht begründeter Auf-

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wand auf (vgl. Bemerkungen zur definitiven Schlussabrechnung vom 
9.6.2015, act. 9A1 pag. 94). 

5.2. Die Vorinstanz bestätigte diese Aufrechnung der Steuerverwaltung, 
da es die Beschwerdeführerin versäumt habe, einen genügenden Nach-
weis für die angeblichen Leistungen der Einzelfirma des Geschäftsführers 
zu erbringen. Auch habe es die Beschwerdeführerin unterlassen, die Zah-
lungen für die verbuchten «Management Fees» zu belegen. Der Umstand, 
dass die «Management Fees» angeblich im Umfang von Fr. 20'000.-- als 
Einnahmen der Einzelfirma in deren Steuerveranlagung im Kanton … 
eingeflossen seien, ändere nichts an der fehlenden geschäftsmässigen 
Begründetheit des streitigen Aufwands (angefochtene Entscheide E. 9). – 
Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, dass eine Aufrech-
nung nicht den wirtschaftlichen Gegebenheiten entspreche. Durch die Ver-
buchung über das «gegenseitige Kontokorrent» werde «auf Ende Jahr de-
finitiv abgerechnet», was als Zahlungsnachweis zu gelten habe. Zudem sei 
anhand der «Firmenorganisation» genügend dargelegt worden, wie die 
Leistungen entstanden seien (Beschwerde S. 7 f.). 

5.3 Die Beschwerdeführerin gesteht zu, dass sie für die «Management 
Fees» mit der Einzelfirma des Geschäftsführers keinen schriftlichen Vertrag 
geschlossen hat. Sie macht geltend, die Vereinbarung sei ursprünglich 
mündlich abgeschlossen und nachträglich schriftlich ausgefertigt worden 
(Beschwerde S. 3). Das aktenkundige, allgemein gehaltene Dokument 
(«Vereinbarung/Vertrag über die Verrechnungen von Management Fees 
Kosten») datiert vom 29. Juni 2015 und wurde offensichtlich im Hinblick auf 
das Rechtsmittelverfahren verfasst; es vermag keine ursprüngliche vertrag-
liche Verpflichtung zu belegen. Des Weiteren bleibt nach wie vor unbelegt, 
welche Dienstleistungen der Geschäftsführer der Beschwerdeführerin im 
Einzelnen über seine Einzelfirma für die Beschwerdeführerin erbracht ha-
ben soll, obwohl die Vorinstanz in den angefochtenen Entscheiden erwo-
gen hat, dass die eingereichte «Stundenliste» (Beilage 3 zur Eingabe der 
Beschwerdeführerin vom 2.10.2015, act. 9A pag. 96-80) für einen Nach-
weis nicht ausreicht. Ebenso wenig lassen sich die Leistungen der Einzel-
firma aus den allgemeinen Ausführungen zur «Firmenorganisation» der 
Beschwerdeführerin (Beschwerde S. 7) oder aus den weiteren eingereich-

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ten Beilagen ableiten. Schliesslich bleibt die Beschwerdeführerin, trotz den 
Erwägungen der Vorinstanz, den Nachweis der erbrachten Zahlungen an 
die Einzelfirma schuldig. Ein blosser unbelegter Hinweis auf eine «Verbu-
chung […] über das gegenseitige Kontokorrent» (Beschwerde S. 7) reicht 
für einen Zahlungsnachweis nicht aus. Mithin vermag die Beschwerdefüh-
rerin weder den Beweis für das Vorliegen einer vertraglichen Verpflichtung 
noch für eine Zahlung an die Einzelfirma des Geschäftsführers zu erbrin-
gen. Die Folgen der Beweislosigkeit dieser rechtserheblichen Tatsachen 
hat die Beschwerdeführerin zu tragen (vgl. vorne E. 2.3), womit die Vor-
instanz den Betrag von Fr. 27'500.-- zu Recht als geschäftsmässig nicht 
begründeten Aufwand aufgerechnet hat. 

6.

Soweit die Beschwerdeführerin in Bezug auf die Aufrechnungen für Miete 
und für «Management Fees» vorbringt, diese hätten bei ihr sowie bei ihrem 
Geschäftsführer zu einer unzulässigen «Doppelbelastung» geführt, kann ihr 
nicht gefolgt werden (vgl. Beschwerde S. 3, 4 und 8). Die betreffenden Auf-
rechnungen sind – wie eben aufgezeigt (vgl. vorne E. 4 f.) – gerade des-
halb erfolgt, weil nicht nachgewiesen ist, dass entsprechende Auslagen 
getätigt wurden. Ist ein Aufwand nicht erstellt, so kann es insoweit auch zu 
keiner «Doppelbelastung» gekommen sein. 

7.

Zusammenfassend hat die Vorinstanz die Aufrechnungen der Steuerver-
waltung für die private Nutzung zweier Fahrzeugen (insgesamt Fr. 3'600.--) 
sowie für nicht nachgewiesene Mietaufwendungen (Fr. 6'000.--) und «Ma-
nagement Fees» (Fr. 27'500.--) zu Recht geschützt (vorne E. 3 ff.). Die 
Beschwerden erweisen sich als unbegründet und sind abzuweisen. 

8.

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Bei diesem Ausgang der Verfahren wird die Beschwerdeführerin kosten-
pflichtig (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 144 Abs. 1 DBG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 151 StG 
i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 Abs. 3 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; SR 172.021]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2012 
wird abgewiesen.

2. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 2012 wird ab-
gewiesen.

3. Die Kosten der Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von insgesamt Fr.1'500.--, werden der Beschwer-
deführerin auferlegt. 

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

5. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- der Steuerverwaltung des Kantons Bern
- der Steuerrekurskommission des Kantons Bern 
- der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.