# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9b31a6b3-11c9-58d4-b52b-65d0de3082da
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-04
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 04.05.2020 S 2020 11
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-11_2020-05-04.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und MLaw Ines Stocker
Gerichtsschreiber: lic. iur. Albert Dormann

U R T E I L  vom 4. Mai 2020 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge, Basel
Klägerin

gegen

A.________ GmbH in Liquidation
Beklagte 

betreffend

Berufliche Vorsorge
(Beiträge)

S 2020 11

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Urteil S 2020 11

A. a) Die A.________ GmbH schloss sich per 1. März 2019 der Helvetia 
Sammelstiftung für Personalvorsorge (nachfolgend Helvetia) für die Durchführung der 
beruflichen Vorsorge an.

b) Mit Schreiben vom 10. September 2019 erinnerte die Helvetia die A.________ 
GmbH daran, dass per 9. September 2019 ein Beitragsausstand von Fr. 1'465.50 und eine 
Umtriebsentschädigung von Fr. 300.-- und somit insgesamt eine Forderung von 
Fr. 1'765.50 bestehe. Der Verzugszinssatz betrage zurzeit 5 %. Die Helvetia forderte die 
A.________ GmbH auf, den Ausstand innerhalb von 14 Tagen seit Versand dieser 
Mahnung zu begleichen. Andernfalls sehe sie sich veranlasst, den Betrag auf dem 
Rechtsweg einzufordern und ihr eine weitere Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- zu 
belasten. Gestützt auf Ziffer 7.3 des Anschlussvertrags bestehe die Möglichkeit, den 
Anschlussvertrag nach ungenutztem Ablauf dieser Zahlungsfrist mit sofortiger Wirkung zu 
kündigen.

c) Am 11. November 2019 stellte die Helvetia der A.________ GmbH eine 
Beitragsrechnung in der Höhe von Fr. 5'549.50 zu. Gleichentags kündigte sie das 
Anschlussverhältnis mit der A.________ GmbH rückwirkend per 1. November 2019 und 
forderte diese auf, die ausstehende Forderung von nunmehr Fr. 7'049.50 (inkl. 
Auflösungskosten von Fr 1'500.--) bis zum 21. November 2019 zu begleichen.

d) Weil die A.________ GmbH die offenen Ausstände trotz Mahnung und 
Aufforderung, ihrer Zahlungspflicht nachzukommen, nicht beglich, sah sich die Helvetia 
gezwungen, am 26. November 2019 die Betreibung beim Betreibungsamt B.________ mit 
dem Zahlungsbefehl Nr. ____ einzuleiten. Zu bezahlen seien Beiträge aus dem 
Personalvorsorge-Vertrag Nr. ____ in der Höhe von Fr. 7'049.50 zuzüglich 5 % Zins seit 
25. November 2019, der Zinsbetrag von Fr. 67.50, eine Umtriebsentschädigung von 
Fr. 500.-- und die Kosten des Zahlungsbefehls von Fr. 73.30. Dagegen erhob die 
A.________ GmbH am 28. November 2019 ohne Grundangabe Rechtsvorschlag.

e) Am 10. Dezember 2019 stellte die Helvetia der A.________ GmbH einen 
Kontoauszug zu, wonach sie ihr einen Betrag von Fr. 7'622.80 schulde. Der Soll-Zinssatz 
betrage seit 1. März 2019 5 %. Ohne Gegenbericht innert 30 Tagen gelte der 
Kontoauszug als genehmigt.

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Urteil S 2020 11

B. Mit Klageschrift vom 24. Januar 2020 (Datum des Poststempels) beantragte die 
Helvetia, die A.________ GmbH sei zu verpflichten, ihr eine Kapitalforderung von 
Fr. 7'049.50, den Zins von Fr. 67.50 plus Zins zu 5 % seit 25. November 2019 auf der 
Kapitalforderung sowie eine Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- zu bezahlen. Im 
Betreibungsverfahren Nr. ____ des Betreibungsamtes B.________ sei der 
Rechtsvorschlag im Umfang der zugesprochenen Forderung – mit Ausnahme der Kosten 
für den Zahlungsbefehl gem. Art. 68 Abs. 2 SchKG – zu beseitigen; alles unter 
Kostenfolge zu Lasten der Beklagten. Zur Begründung legte die Klägerin im Wesentlichen 
dar, die Beklagte habe sich ihr per 1. März 2019 zur Durchführung der beruflichen 
Vorsorge angeschlossen, was durch Unterzeichnung eines entsprechenden 
Anschlussvertrages seitens der Beklagten am 25. März 2013 bestätigt worden sei. Das zu 
diesem Zweck innerhalb der Sammelstiftung für die Beklagte errichtete Vorsorgewerk sei 
unter der Nummer _____ administriert worden. Die Klägerin habe das Anschlussverhältnis 
per 1. November 2019 aufgehoben. Für jede zur Aufnahme in die Personalvorsorge 
angemeldete Person sei bei späteren Gehaltsmutationen und bei Überweisungen und 
entsprechenden Gutschriften von Freizügigkeitsleistungen ein Vorsorgeausweis zuhanden 
der versicherten Person sowie ein Sammelausweis und eine Beitragsrechnung an die 
Beklagte übermittelt worden. Die Beitragsrechnung könne eine pro rata Rechnung oder 
eine Jahresrechnung sein. Sie setze sich aus einem Risiko- und Sparbeitrag zusammen. 
Der Risikobeitrag sei anfangs Jahr bzw. mit der Aufnahme eines Mitarbeiters/einer 
Mitarbeiterin fällig, der Sparbeitrag Ende Jahr bzw. bei Dienstaustritten mit Datum der 
Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Nach unterjährigen Dienstaustritten erfolge deshalb 
einerseits eine Beitragsbelastung für die Sparprämie und andererseits eine 
Beitragsentlastung für die Risikoprämie. Berechnungsgrundlage für die 
Beitragsrechnungen bildeten die im Anschluss- und Versicherungsvertrag vereinbarten 
Vorsorgeleistungen sowie der von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) 
genehmigte Kollektivversicherungstarif. Der Sammelausweis zeige im Wesentlichen die 
Personaldaten, die versicherten Leistungen, die jährlichen Kosten und die monatlichen 
Arbeitnehmerabzüge. Nach Art. 66 Abs. 2 BVG schulde die Beklagte als Arbeitgeberin der 
Klägerin die gesamten Vorsorgebeiträge. Bezüglich der Höhe der geforderten Zinsen 
stütze sich die Klägerin auf eine entsprechende Vereinbarung in Ziffer 5.4 des 
Anschlussvertrags. Gestützt auf diese Bestimmung habe die Klägerin der Beklagten die 
zukünftigen Zinssätze bekannt gegeben. Die Mitteilung sei jeweils zusammen mit dem 
Versand eines Kontoauszuges erfolgt. Entsprechend dem Kostenreglement, das 
integrierender Bestandteil des Anschlussvertrags bilde, sei die Klägerin berechtigt, für 
eingeschriebene Mahnungen im Zusammenhang mit Beitragsausständen Fr. 300.-- und 

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für Betreibungen Fr. 500.-- in Rechnung zu stellen. Die Klägerin habe ihre Verpflichtungen 
aus diesem Vertragsverhältnis vollumfänglich erfüllt und der Beklagten zuhanden der 
versicherten Personen auch die Personalvorsorge-Reglemente zugestellt. Die Beklagte 
habe weder das Anschlussverhältnis noch die zugestellten Kontoauszüge zu irgendeinem 
Zeitpunkt bestritten. Die Klägerin habe die Beklagte mehrfach an ihre Zahlungspflicht 
erinnert, sie förmlich gemahnt und auch betrieben. Gegen den in diesem Zusammenhang 
zugestellten Zahlungsbefehl habe sie ohne Grundangabe Rechtsvorschlag erhoben.

C. Mit Schreiben vom 27. Januar 2020 ersuchte das Verwaltungsgericht die 
Beklagte, bis zum 27. Februar 2020 eine Klageantwort einzureichen. Die Beklagte holte 
dieses per Einschreiben versandte Schreiben mit den Unterlagen nicht ab, sodass es an 
das Verwaltungsgericht retourniert wurde. Am 14. Februar 2020 stellte das 
Verwaltungsgericht die erwähnten Dokumente per A-Post erneut zu und wies darauf hin, 
dass die rechtsgültige Zustellung bereits am 29. Januar 2020 erfolgt sei. Die erneute 
Zustellung eröffne daher keine neue Frist.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Jeder Kanton bezeichnet gemäss Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) ein Gericht, 
das als letzte kantonale Instanz über Streitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen, 
Arbeitgebern und Anspruchsberechtigten entscheidet. Gerichtsstand ist der 
schweizerische Sitz oder Wohnsitz der Beklagten oder der Ort des Betriebes, bei dem der 
Versicherte angestellt wurde (Art. 73 Abs. 3 BVG). Gemäss § 82 des Gesetzes über den 
Rechtsschutz in Verwaltungssachen 1976 (VRG, BGS 162.1) beurteilt das 
Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Klagen aus dem Gebiet der 
eidgenössischen Sozialversicherung, für deren Beurteilung das Bundesrecht eine einzige 
kantonale Instanz vorschreibt. Angesichts des Sitzes der Beklagten in B.________ ist das 
Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der vorliegenden Klage örtlich und 
sachlich zuständig.

2. Artikel 2 BVG regelt, welche Arbeitnehmer dem Versicherungsobligatorium 
unterstellt sind. In Art. 7 ff. BVG ist die obligatorische Vorsorgeversicherung im Einzelnen 

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geregelt. Hiernach wird die Arbeitgeberin, die obligatorisch zu versichernde Arbeitnehmer 
beschäftigt, verpflichtet, eine in das Register für die berufliche Vorsorge eingetragene 
Vorsorgeeinrichtung zu errichten oder sich einer solchen anzuschliessen, ansonsten die 
Auffangeinrichtung den Anschluss vornimmt (Art. 11 und Art. 60 BVG). Der Anschluss 
erfolgt gemäss Art. 11 Abs. 3 BVG rückwirkend. Die Finanzierung der Vorsorgeeinrichtung 
ist in Art. 65–72 BVG geregelt. Nach Art. 66 Abs. 1 BVG legt die Vorsorgeeinrichtung die 
Höhe der Beiträge der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in den reglementarischen 
Bestimmungen fest. Daraus folgt, dass der Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung die 
gesamten den reglementarischen Bestimmungen entsprechenden Beiträge schuldet 
(Art. 66 Abs. 2 Satz 1 BVG). Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die 
Vorsorgeeinrichtung von der Arbeitgeberin Verzugszinsen verlangen (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 
BVG). Die Abwicklungsmodalitäten, wonach der Arbeitgeber den in den reglementarischen 
Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung festgelegten Beitragsanteil des Arbeitnehmers 
vom Lohn abzieht und diesen der Vorsorgeeinrichtung bis spätestens zum Ende des 
ersten Monats nach Kalender- oder Versicherungsjahr überweist, werden in Art. 66 Abs. 3 
und 4 BVG geregelt.

3. Im vorliegenden Verfahren beantragte die Klägerin in der Klageschrift vom 
24. Januar 2020 die Zusprechung einer Kapitalforderung von Fr. 7'049.50, eines Zinses 
von Fr. 67.50, eines Zinses zu 5 % seit 25. November 2019 auf der Kapitalforderung sowie 
einer Umtriebsentschädigung von Fr. 500.--. Zu prüfen sind demnach die rechtliche 
Grundlage und die Höhe der geltend gemachten Forderungen.

In diesem Zusammenhang ist auf Art. 73 Abs. 2 BVG zu verweisen, wonach das 
Versicherungsgericht den Sachverhalt grundsätzlich von Amtes wegen abzuklären hat, 
weshalb die Korrektheit der eingeklagten Forderungssumme zu überprüfen ist. Allerdings 
hat der Untersuchungsgrundsatz sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Parteien (vgl. 
Hans-Ulrich Stauffer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, 
3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, N 7.5 zu Art. 73 BVG). Bleibt eine Partei dem 
Verfahren unentschuldigt fern – eine fehlende Klageantwort ist als unentschuldigtes 
Fernbleiben zu werten – und unterlässt es somit, die in der Klageschrift mindestens 
glaubhaft gemachte und durch etliche Aktenstücke dokumentierte Forderung in Frage zu 
stellen, kann es nicht die Aufgabe des Sozialversicherungsgerichts sein, die Richtigkeit 
sämtlicher Positionen der mithin faktisch unbestrittenen Forderung aufgrund von 
Abrechnungen, Listen und Tabellen im Detail zu prüfen. Da die Berechtigung der 
Forderung vorliegend zu keinem Zeitpunkt beanstandet wurde, kann sich das Gericht auf 

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eine eher summarische Prüfung, ob die Positionen eine rechtliche Grundlage haben, 
beschränken.

3.1 Dem Verwaltungsgericht liegen folgende von der Klägerin eingereichten 
Unterlagen vor: Anschlussvertrag vom 25. März bzw. vom 2. April 2019 (Kl-act. 1), 
Mahnung vom 10. September 2019 (Kl-act. 6), Kündigung vom 11. November 2019 per 
1. November 2019 (Kl-act. 2), Beitragsrechnung per 11. November 2019 (Kl-act. 3), 
Personalvorsorge-Sammelausweis vom 12. November 2019 (Kl-act. 4), Kontoauszug vom 
10. Dezember 2019 (Kl-act. 5) und Zahlungsbefehl vom 26. November 2019 (Kl-act. 7).

3.2 Bei der Klägerin handelt es sich um eine gemäss Art. 48 BVG registrierte 
Vorsorgeeinrichtung. Mit ihr schloss die Beklagte am 25. März bzw. am 2. April 2019 
rückwirkend per 1. März 2019 einen Anschlussvertrag ab (Kl-act. 1). Es liegen keine 
Indizien dafür vor, dass der Anschluss der Beklagten bei der Klägerin nicht vorbehaltlos 
zustande gekommen sein sollte. Mit der Unterzeichnung des Anschlussvertrages 
anerkannte die Beklagte, der Klägerin die Beiträge in Form der Spar-, Risiko- und 
Verwaltungsbeiträge sowie der Beiträge für den Sicherheitsfonds nach Gesetz, 
Kassenreglement, Vorsorgeplänen sowie dem fraglichen Vertrag samt Anhängen zu 
schulden. Soweit die Beklagte teilweise auch Zahlungen erbrachte, kann dies – per 
analogiam zu den obligationsrechtlichen Bestimmungen zur Schuldanerkennung – als 
Anerkennung einer prinzipiellen Leistungspflicht gewertet werden. Andere beachtenswerte 
Rügen, die in diesem Verfahren zu würdigen wären, liegen nicht vor.

3.3 Die Klägerin klagte die Kapitalforderung von Fr. 7'049.50, einen Zins von Fr. 67.50 
plus Zins zu 5 % seit 25. November 2019 auf der Kapitalforderung und eine 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- ein. Die summarische Prüfung der 
unterschiedlichen Positionen des eingeklagten Betrages auf ihre Rechtmässigkeit ergibt 
Folgendes:

3.3.1 Der Kündigung der Klägerin vom 11. November 2019 (Kl-act. 2) und dem 
Kontoauszug der Klägerin vom 10. Dezember 2019 (Kl-act. 5) ist zu entnehmen, wie sich 
die vorliegend eingeklagte Kapitalforderung von Fr. 7'049.50 zusammensetzt: Fr. 5'549.50 
(Beitragssaustand per 1. November 2019) und Fr. 1'500.-- (Auflösungskosten). Im 
Kontoauszug sind ausserdem die Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- und die 
Betreibungskosten von Fr. 73.30 enthalten. Eine Rüge der Beklagten, wonach der 
Kontoauszug nicht korrekt wäre, liegt nicht bei den Akten. Im Gegenteil, der Kontoauszug 

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gilt ohne Gegenbericht seitens der Beklagten innert 30 Tagen als genehmigt (vgl. S. 2 des 
Kontoauszugs).

Die Prämien für den Leistungs- wie für den Finanzierungsteil ergeben sich aus dem 
Vorsorgeplan, welcher in der Vereinbarung über den Leistungs- und Finanzierungsplan 
enthalten und in der Produkteliste konkretisiert und daher nicht zu beanstanden ist. Da 
sich die Beklagte in Liquidation befindet, stellte ihr die Klägerin zudem die für diesen Fall 
vorgesehenen Auflösungskosten von Fr. 1'500.-- gemäss Ziffer 3.2 des Kostenreglements 
in Rechnung. Die Umtriebsentschädigung für Betreibungsbegehren in der Höhe von 
Fr. 500.-- hat ihre Rechtsgrundlage in Ziffer 2.1 des Kostenreglements. Da das 
Kostenreglement einen integrierenden Bestandteil des zwischen den Parteien 
abgeschlossenen Anschlussvertrages bildet, sind die kostenpflichtigen Aufwendungen 
nicht zu beanstanden. Bei den Betreibungskosten von Fr. 73.30 handelt es sich um die 
Kosten des Zahlungsbefehls Nr. ____ vom 26. November 2019 und sind daher auch nicht 
zu beanstanden. Schliesslich bestreitet die Beklagte die von der Klägerin geltend 
gemachten Forderungen nicht und akzeptierte den Kontoauszug vom 10. Dezember 2019, 
sodass gestützt darauf und in Übereinstimmung mit der Klägerin von einer noch 
geschuldeten Kapitalforderung von Fr. 7'049.50 und einer Umtriebsentschädigung von 
Fr. 500.-- auszugehen ist (vgl. E. 3.3.2 nachfolgend für die Zinsberechnung).

3.3.2 Die Klägerin beantragte ferner die Zusprechung einer Zinsforderung von Fr. 67.50 
plus Zins zu 5 % seit 25. November 2019 auf der Kapitalforderung von Fr. 7'049.50.

Die Verzugszinsen haben ihre rechtliche Grundlage zunächst in Art. 66 Abs. 2 Satz 2 
BVG, aber auch in Ziffer 5.4 des Anschlussvertrages, wonach auf verspätete Zahlungen 
ohne Mahnung eine Zinsbelastung erfolgt und im Übrigen auf eine marktkonforme 
Verzinsung verwiesen wird. Die marktkonforme Verzinsung liegt bei einem Zinssatz von 
5 % gemäss Art. 104 Abs. 1 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR, SR 220). 
Gestützt auf Ziffer 5.4 des Anschlussvertrages hat die Klägerin der Beklagten die künftigen 
Zinssätze bekannt gegeben. Diese Mitteilung erfolgte jeweils zusammen mit dem Versand 
eines Kontoauszuges. Sowohl in der Mahnung vom 10. September 2019 als auch in der 
Kündigung vom 11. November 2019 verwies die Klägerin die Beklagte auf einen 
Verzugszinssatz von 5 %. Wählt die Klägerin nun diesen klar marktkonformen Zinssatz, ist 
dies nicht zu beanstanden.

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Der Zahlungsbefehl Nr. ____ wurde am 26. November 2019 durch das Betreibungsamt 
B.________ ausgestellt und der Beklagten am 28. November 2019 zugestellt. Gemäss 
Art. 105 Abs. 1 OR beginnt der Verzugszinslauf mit der Anhebung der Betreibung oder der 
gerichtlichen Klage zu laufen. "Angehoben" ist die Betreibung unter anderem mit der 
Stellung (Postaufgabe bzw. Überbringung) des Betreibungsbegehrens nach Art. 67 f. 
SchKG an das Betreibungsamt (Urteil des Bundesgerichts 5A_579/2018 vom 30. April 
2019, E. 4.4.5; vgl. auch Widmer Lüchinger/Wiegand, in: Basler Kommentar, 
Obligationenrecht I, 7. Aufl., 2020, Art. 105 N. 2). Nach eigener Angabe leitete die Klägerin 
die Betreibung am 25. November 2019 ein, was angesichts des am 26. November 2019 
ausgestellten Zahlungsbefehls als glaubhaft erscheint. Aus diesem Grund sind die 
Verzugszinsforderung ab dem 25. November 2019 zu einem Zinssatz von 5 % auf der 
Kapitalforderung und auch der zuvor bereits angefallene und im Zahlungsbefehl 
aufgeführte Zins von Fr. 67.50 nicht zu monieren. Eine Rüge der Beklagten, wonach die 
geltend gemachten Zinsbeträge nicht korrekt wären, liegt jedenfalls nicht bei den Akten.

3.3.3 Es bleibt mithin festzuhalten, dass die geltend gemachten Forderungen der 
Klägerin im vorliegenden Verfahren unbestritten geblieben sind. Sie basieren auf einer 
ausreichenden gesetzlichen und vertraglichen Grundlage und sind daher sowohl 
grundsätzlich als auch masslich nicht zu beanstanden. Die Klägerin hat somit zu Recht die 
Kapitalforderung von Fr. 7'049.50, den Zinsbetrag von Fr. 67.50, einen Zins von 5 % seit 
25. November 2019 auf der Kapitalforderung und die Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-
- eingeklagt.

4. In Berücksichtigung des oben Ausgeführten ist die Klage im erwähnten Umfang 
gutzuheissen und der Klägerin sind Fr. 7'049.50, der Zinsbetrag von Fr. 67.50 zuzüglich 
Zins zu 5 % auf der Kapitalforderung seit dem 25. November 2019 und die 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- zuzusprechen.

Des Weiteren ist der Klägerin die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Für eine Forderung 
wird insoweit Rechtsöffnung erteilt, als sie berechtigterweise in Betreibung gesetzt wurde. 
In Berücksichtigung des Zahlungsbefehls Nr. ____ vom 26. November 2019 ist für die 
eingeklagte Forderung in der Höhe von Fr. 7'049.50, die Zinsforderung in der Höhe von 
Fr. 67.50 nebst Zins von 5 % auf der Kapitalforderung seit dem 25. November 2019 und 
die Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Für die 
Zahlungsbefehlskosten von Fr. 73.30 in der Betreibung Nr. ____ braucht keine 
Rechtsöffnung erteilt zu werden, da die Gläubigerin gemäss Art. 68 Abs. 2 SchKG 

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berechtigt ist, von den Zahlungen der Schuldnerin die Betreibungskosten vorab zu 
erheben.

5. Die Klägerin anerbot die Beweise für ihre Sachverhaltsdarstellung im Rahmen der 
eingereichten Akten. Die Abnahme weiterer Beweise erweist sich als nicht notwendig, 
zumal weitere Beweisabnahmen auch nicht beantragt wurden.

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6.
6.1 Gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG ist das Verfahren in der Regel kostenlos. Einer Partei 
aber, die sich leichtsinnig oder mutwillig verhält, können eine Spruchgebühr und die 
Verfahrenskosten auferlegt werden (Hans Rudolf Schwarzenbach-Hanhart, Die 
Rechtspflege nach dem BVG, SZS 1983, S. 169 ff.).

6.2 Die Beklagte, die im Verwaltungsverfahren offensichtlich untätig geblieben war, 
hat durch das unbegründete Erheben des Rechtsvorschlags ein Gerichtsverfahren 
veranlasst. Sie hat im Gerichtsverfahren keine Klageantwort eingereicht, dieses aber auch 
nicht durch Erstreckung von Fristen oder verspätete Eingaben verzögert. Durch die Veran-
lassung des Verfahrens als solches kann ihr der Vorwurf einer gewissen Mutwilligkeit nicht 
erspart bleiben und es sind ihr Verfahrenskosten von Fr. 1'000.-- aufzuerlegen.

6.3 Die obsiegende Vorsorgeeinrichtung hat als Sozialversicherungsträgerin gemäss 
Praxis zu § 28 VRG in der Regel keinen Anspruch auf Parteientschädigung (GVP 1991/92, 
S. 202). Auch von dieser Regel ist dann abzuweichen, wenn die Vorsorgeeinrichtung 
durch leichtsinniges oder mutwilliges Verhalten der Arbeitgeberin unnötigerweise zur 
Prozessführung gezwungen wird.

In Beachtung der zusätzlich zur Kapitalforderung zugesprochenen Umtriebsentschädigung 
in der Höhe von Fr. 500.--, die im Zusammenhang mit der Betreibung und damit auch dem 
Gerichtsverfahren geltend gemacht wurde, ist jedoch von der Zusprechung einer 
Parteientschädigung an die Klägerin abzusehen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Klage wird insofern gutgeheissen, als die Beklagte verpflichtet wird, der 
Klägerin Fr. 7'049.50 nebst Zins zu 5 % seit dem 25. November 2019 auf die 
Kapitalforderung, den Zinsbetrag von Fr. 67.50 sowie eine Umtriebsentschädigung 
von Fr. 500.-- zu bezahlen.

Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. ____ vor dem Betreibungsamt 
B.________ wird für den Betrag von Fr. 7'049.50 nebst Zins zu 5 % hierfür ab dem 
25. November 2019, für den Zinsbetrag von Fr. 67.50 sowie für die 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- aufgehoben und der Klägerin diesbezüglich 
die definitive Rechtsöffnung erteilt.

2. Der Beklagten wird eine Spruchgebühr von Fr. 1'000.-- auferlegt.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Klägerin (zusammen mit den eingereichten Akten), an die 
Beklagte (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung, Rechnung folgt nach 
Rechtskraft des Urteils) und an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern.

Zug, 4. Mai 2020

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am