# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 24a5f606-7f61-523a-9e22-d6661cc47755
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-06-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.06.2021 B-2361/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-2361-2020_2021-06-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-2361/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  J u n i  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Stephan Breitenmoser (Vorsitz), 

Richter Jean-Luc Baechler, 

Richter Daniel Willisegger; 

Gerichtsschreiber Alessandro Giangreco. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

vertreten durch lic. iur. Alexander Eckenstein, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer, 

 
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA, 

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 
 Verwertungshandlungen im Konkursverfahren. 

 

 

 

B-2361/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Konkursliquidatorin im Konkursverfahren über die 

B._______GmbH, (Sitz der Gesellschaft), mit Gläubigerzirkular Nr. 2 vom 

17. September 2019 und im Konkursverfahren über die C._______GmbH, 

(Sitz der Gesellschaft), mit Gläubigerzirkular Nr. 3, ebenfalls datiert vom 

17. September 2019, die Gläubiger über die beabsichtigte Verwertung von 

sieben (Gläubigerzirkular Nr. 2) bzw. neun (Gläubigerzirkular Nr. 3) Kon-

kursaktiven und die Art ihrer Verwertung informiert hat, wobei darin für die 

Liegenschaften und die Aktien die freihändige Verwertung vorgesehen 

wurde; 

dass den Gläubigern in beiden Gläubigerzirkularen jeweils die Möglichkeit 

eingeräumt wurde, innert 20 Tagen ab Publikation eine anfechtbare Verfü-

gung gegen die beabsichtigten Verwertungshandlungen zu verlangen; 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) die Eidgenössische Fi-

nanzmarktaufsicht FINMA (nachfolgend: Vorinstanz) mit Schreiben vom 7. 

Oktober 2019 um eine anfechtbare Verfügung bzw. um anfechtbare Verfü-

gungen hinsichtlich der in den Gläubigerzirkularen angekündigten Verwer-

tungshandlungen ersucht hat; 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 2. März 2020 im Konkursverfahren 

über die B._______GmbH in Liquidation die im Verwertungsplan vom 17. 

September 2019 angekündigten Verwertungshandlungen der Liegenschaft 

(Orte der Liegenschaft) Gbbl. Nr. (…), der 219'022 Aktien der 

D._______SA und der 371 '355 Aktien der E._______AG bestätigt (Dispo-

sitiv-Ziff. 1), die sofortige Vollstreckbarkeit von Ziff. 1 und 2 des Dispositivs 

der Verfügung sowie das Fehlen der aufschiebenden Wirkung einer allfäl-

ligen Beschwerde festgestellt (Dispositiv-Ziff. 2) und Verfahrenskosten von 

Fr. 8'628.80 dem Beschwerdeführer auferlegt hat (Dispositiv-Ziff. 3); 

dass die Vorinstanz mit Verfügung ebenfalls datiert vom 2. März 2020 im 

Konkursverfahren über die C._______GmbH in Liquidation die im Verwer-

tungsplan vom 17. September 2019 angekündigten Verwertungshandlun-

gen der Liegenschaften (Ort der Liegenschaft) Gbbl. Nr. (…), (Ort der Lie-

genschaft) Gbbl. Nr. (…), (Ort der Liegenschaft) Gbbl. Nr. (…), (Ort der Lie-

genschaft) Gbbl. Nr. (…), (Ort der Liegenschaft) Gbbl. Nr. (…), der 82'133 

Aktien der D._______SA und der 342'274 Aktien der E._______AG bestä-

tigt (Dispositiv-Ziff. 1), die sofortige Vollstreckbarkeit von Ziff. 1 und 2 des 

Dispositivs der Verfügung sowie das Fehlen der aufschiebenden Wirkung 

B-2361/2020 

Seite 3 

einer allfälligen Beschwerde festgestellt (Dispositiv-Ziff. 2) und Verfahrens-

kosten von CHF 9'533.60 dem Beschwerdeführer auferlegt hat (Dispositiv-

Ziff. 3); 

dass der Beschwerdeführer gegen die beiden vorgenannten Verfügungen 

mit Eingaben vom 4. Mai 2020 Beschwerde beim Bundesverwaltungsge-

richt erhob und (jeweils) beantragt, die angefochtenen Verfügungen seien 

vollumfänglich aufzuheben (je Rechtsbegehren 1); es sei die Konkursliqui-

datorin, E._______AG, (Sitz der Gesellschaft), anzuweisen, die Verwer-

tungshandlungen einstweilen auf die von der konkursiten Gesellschaft ge-

haltenen Aktien der E._______AG, (Sitz der Gesellschaft), und 

D._______SA, (Sitz der Gesellschaft), zu beschränken (je Rechtsgehren 

2); es seien die beiden Beschwerdeverfahren betreffend die Verwertungs-

handlungen im Konkursverfahren über die B._______GmbH in Liquidation 

und die C._______GmbH in Liquidation zu vereinigen (je Rechtsbegehren 

3); es sei den Beschwerden die aufschiebende Wirkung zu erteilen (je 

Rechtsbegehren 4); je unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten 

der Vor-instanz (je Rechtsbegehren 5); 

dass der Beschwerdeführer des Weiteren beantragt, die Verwertung der 

Liegenschaften in (Ort der Liegenschaften) sei zeitlich aufzuschieben, wo-

bei er als "empfohlenen" Beschränkungszeitraum die Dauer von zwei bis 

drei Jahren angibt, ohne sich jedoch darüber zu äussern, wie lange die 

Beschränkung denn konkret andauern solle; 

dass der Beschwerdeführer mit seinen Rechtsbegehren – "es sei die Kon-

kursliquidatorin, F._______AG, (Sitz der Gesellschaft), anzuweisen, die 

Verwertungshandlungen einstweilen auf die von der konkursiten Gesell-

schaft gehaltenen Aktien der E._______AG, (Sitz der Gesellschaft), und 

D._______SA, (Sitz der Gesellschaft), zu beschränken (je Rechtsgehren 

2)" – sich ebenfalls gegen die Verwertung der Liegenschaften in (Ort der 

Liegenschaften) wendet; 

dass der Beschwerdeführer jedoch in allen seinen Eingaben nur Bezug auf 

die Verwertung der Liegenschaften in (Ort der Liegenschaften) nimmt und 

damit sein Interesse an der Beschränkung der Verwertung der Liegen-

schaften in (Ort der Liegenschaft) weder bestätigt noch näher substantiiert; 

dass er die Verwertung sämtlicher Aktiven der Konkursmasse zur Befriedi-

gung der Gläubigerforderungen als nicht erforderlich, sondern als unange-

messen erachtet und damit die Verletzung des Grundsatzes der Verhält-

nismässigkeit rügt; 

B-2361/2020 

Seite 4 

dass er vorbringt, dass mit den bevorstehenden Börsengängen der in der 

Konkursmasse liegenden Aktien der E._______AG und D._______SA 

sämtliche Konkursgläubiger befriedigt werden könnten; 

dass er dabei die Beschränkung der Verwertung auf die Aktien der 

E._______AG und D._______SA als mildestes Mittel ansieht, um die For-

derungen der Konkursgläubiger zu decken; 

dass er die Beschränkung der Verwertungshandlungen durch die Kon-

kursliquidatorin auf die Verwertung der Aktienportefeuilles als angemes-

sene und verhältnismässige Massnahme erachtet; 

dass der Beschwerdeführer ausserdem die Kostenhöhe der vorinstanzli-

chen Verfahren anficht und beantragt, die Verfahrenskosten seien aufzu-

heben und nach objektiv begründbarem Aufwand mit angemessenem 

Stundenansatz neu anzusetzen; 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenentscheid vom 18. Mai 

2020 den Antrag des Beschwerdeführers auf Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung abgewiesen, die Beschwerdeverfahren B-2361/2020 und 

B-2352/2020 antragsgemäss vereinigt und unter der Verfahrens-Nr. 

B-2361/2020 weitergeführt sowie je ein Doppel der Stellungnahmen der 

Vorinstanz vom 11. Mai 2020 an den Beschwerdeführer zugestellt und die 

Vorinstanz eingeladen hat, bis zum 26. Juni eine Vernehmlassung einzu-

reichen; 

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 22. Juni 2020 die vollum-

fängliche Abweisung der Beschwerde beantragt, soweit auf diese einzutre-

ten sei; 

dass gemäss dieser Vernehmlassung der Vorinstanz auf das Begehren um 

zeitlich unbegrenzten Aufschub der Verwertung der Liegenschaften in (Ort 

der Liegenschaften) nicht einzutreten sei, da der Beschwerdeführer im 

erstinstanzlichen Verfahren lediglich eine Sistierung der Verwertungshand-

lung bis Ende März 2020 beantragt und diese faktisch erhalten habe, das 

Begehren um zeitlich unbegrenzten Aufschub deshalb nicht in der streitge-

genständlichen Verfügung behandelt worden sei und demnach nicht Ge-

genstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bilden könne; 

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung des Weiteren davon ausgeht, 

dass die behaupteten Börsengänge der E._______AG und D._______SA 

B-2361/2020 

Seite 5 

nicht in absehbarer Zeit stattfinden würden, die Liegenschaften die einzi-

gen werthaltigen Vermögensgegenstände seien und es sich bei den beiden 

Aktien um sog. non-valeurs handle; 

dass der Beschwerdeführer in seiner Replik vom 30. September 2020 voll-

umfänglich an seinen Rechtsbegehren festhält und die Verfahrenskosten 

der vorinstanzlichen Verfahren auf insgesamt Fr. 3'000.– (je Fr. 1'500.–) 

beziffert; 

dass die Vorinstanz in ihrer Duplik die vollumfängliche Abweisung bean-

tragt und die vorinstanzlichen Verfahrenskosten als angemessen betrach-

tet, 

und das Bundesverwaltungsgericht erwägt, 

dass zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist (Art. 31 

und 33 Bst. e des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 

SR 173.32] i.V.m. Art. 5 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021] und Art. 54 Abs. 1 des Finanz-

marktaufsichtsgesetzes vom 22. Juni 2007 [FINMAG, SR 956.1]); 

dass zur Beschwerde legitimiert ist, wer vor der Vorinstanz am Verfahren 

teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch 

die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges 

Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 48 Abs. 1 VwVG); 

dass als Parteien im Verwaltungsverfahren diejenigen Personen, Organi-

sationen oder Behörden gelten, deren Rechte oder Pflichten durch die Ver-

fügung berührt werden und denen ein Rechtsmittel gegen die Verfügung 

zusteht (Art. 6 VwVG); 

dass der Beschwerdeführer Adressat der angefochtenen Verfügung ist, 

weshalb seine Beschwerdelegitimation gegeben ist; 

dass im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren nur Rechtsver-

hältnisse zu überprüfen und zu beurteilen sind, zu denen die zuständige 

Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – 

Stellung genommen hat (vgl. BGE 110 V 48 E. 3.b, m.w.H.); 

dass Beschwerdebegehren, die neue, in der angefochtenen Verfügung 

nicht geregelte Fragen aufwerfen, unzulässig sind (vgl. BGE 131 II 200 

E. 3.2, m.w.H.); 

B-2361/2020 

Seite 6 

dass in einem Rechtsmittelverfahren der Streitgegenstand grundsätzlich 

nur eingeschränkt, jedoch nicht mehr erweitert werden kann (vgl. BGE 130 

II 530 E. 2.2, m.w.H.); 

dass deshalb auf das Begehren des Beschwerdeführers auf zeitlich unbe-

grenzten Aufschub der Verwertung der Liegenschaften in (Ort der Liegen-

schaften) nicht einzutreten ist; 

dass, sofern der Beschwerdeführer implizit ebenfalls einen zeitlich unbe-

grenzten Aufschub der Verwertung der Liegenschaften in (Ort der Liegen-

schaften) geltend macht, darauf ebenfalls nicht einzutreten ist; 

dass der Beschwerdeführer nunmehr seit Jahren wiederholt den unmittel-

bar bevorstehenden Börsengang der D._______SA und der E._______AG 

ankündigt, ohne dass dieser auch tatsächlich stattgefunden hätte, und 

dass er diesbezüglich auch im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens keine 

glaubhaften Nachweise eingereicht hat; 

dass er behauptet, dass der Erlös der bevorstehenden Börsengänge die 

Konkurspassiven deutlich übersteigen würde und dadurch sämtliche For-

derungen der Konkursgläubiger gedeckt werden könnten; 

dass nach Prüfung der vorinstanzlichen Akten und der vom Beschwerde-

führer anlässlich des Rechtmittelverfahrens eingereichten Unterlagen das 

Bundesverwaltungsgericht zum Schluss gelangt, dass ein bevorstehender 

Börsengang nicht glaubhaft ist, dass der vom Beschwerdeführer erwartete 

Erlös über keine ernsthafte Grundlage verfügt, und dass somit keine 

rechtsgenüglichen Beweise für eine Überverwertung erbracht wurden oder 

vorliegen; 

dass die Konkursliquidatorin die Gläubiger im Verwertungsplan über die 

beabsichtigten Verwertungshandlungen und die Art der Verwertung infor-

miert sowie die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Mitteilung an die 

Gläubiger und den dabei einzuräumenden Beteiligungsrechten mit den 

Gläubigerzirkularen Nr. 2 und Nr. 3 erfüllt hat; 

dass die durch die Konkursliquidatorin geplante freihändige Verwertung 

der Liegenschaften und Aktien damit formell rechtmässig ist; 

dass der Konkursverwaltung bei der Vornahme von Verwertungshandlun-

gen ein Ermessensspielraum zukommt und die Rechtmässigkeit einer Ver-

wertungshandlung sich im Wesentlichen daran misst, ob die Konkursver-

B-2361/2020 

Seite 7 

waltung das ihr in Art. 31 der Verordnung der Eidgenössischen Finanz-

marktaufsicht über die Insolvenz von Banken und Wertpapierhäusern (BIV-

FINMA, SR. 952.05) eingeräumte Ermessen pflichtgemäss und fehlerfrei 

ausgeübt hat (vgl. RENATE SCHWOB/OLIVIER FAVRE, in: Zobl/Schwob/We-

ber/Winzeler/Kaufmann/Kramer [Hrsg.], Kommentar zum BankG, 23. Aufl., 

Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 34 Rn. 22); 

dass es in materieller Hinsicht grundsätzlich dem Konkursliquidator obliegt, 

die Konkursaktiven zu verwerten (Art. 13 lit. b BIV-FINMA), über die Art und 

den Zeitpunkt der Verwertung zu entscheiden und die Verwertung durch-

zuführen (Art. 31 Abs. 1 BIV-FINMA); 

dass demnach die Konkursliquidatorin zur Durchführung der Verwertung 

der Liegenschaften und Aktien der konkursiten Gesellschaften berechtigt 

ist; 

dass die Vorinstanz und die Konkursliquidatorin bei ihrem Vorgehen den 

Hauptzwecken der finanzmarktrechtlichen Gesetzgebung, insbesondere 

der bankenrechtlichen Gesetzgebung, dem Schutz der Gläubiger und der 

Anleger sowie der Lauterkeit des Finanzplatzes Schweiz Rechnung zu tra-

gen haben (vgl. BGE 136 II 43 E. 3.2, m.w.H.); 

dass die ergriffenen Massnahmen insbesondere die Grundsätze der Ge-

setzmässigkeit, der Rechtsgleichheit, von Treu und Glauben, des Verhält-

nismässigkeitsgebots und des Willkürverbots berücksichtigen müssen (vgl. 

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-1617/2013 vom 3. März 2013 

E. 2.1.2); 

dass der Beschwerdeführer diesbezüglich insbesondere die Verletzung der 

Verhältnismässigkeit rügt; 

dass die Konkursverwaltung ihr eingeräumtes Ermessen pflichtgemäss 

und fehlerfrei ausgeübt hat, somit kein milderes Mittel zur Verfügung steht 

und damit das Verhältnismässigkeitsprinzip gewahrt ist; 

dass durch das Gericht vorliegend zu berücksichtigen ist, dass Verwer-

tungshandlungen im Interesse der Gesamtgläubiger zu erfolgen haben 

(Art. 231 Abs. 3 Ziff. 2 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über 

Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG, SR 281.1]) und dass über die Art 

und den Zeitpunkt der Verwertung die Konkursliquidatoren entscheiden 

(Art. 31 BIV-FINMA); 

B-2361/2020 

Seite 8 

dass gemäss Replik des Beschwerdeführers vom 30. September 2020 die 

beiden Börsengänge im Jahr 2021 erwartet werden könnten; 

dass er wiederum neue Gründe anführt, weshalb die Börsengänge erneut 

nicht hätten stattfinden können, obwohl er die Börsengänge bereits unzäh-

lige Male angekündigt hat; 

dass die für das Jahr 2021 angekündigten Börsengänge weder bewiesen 

noch glaubhaft gemacht wurden und der Beschwerdeführer lediglich un-

spezifizierte Absichtserklärungen der beiden Gesellschaften vorbringt; 

dass demnach fraglich ist, ob überhaupt je ein Börsengang stattfinden wird 

oder stattfinden kann; 

dass der Beschwerdeführer im Übrigen bis zum heutigen Tage nicht darle-

gen konnte, wie er zu der Annahme gelangte, dass die Börsengänge Er-

löse für die Konkursmasse erzielen könnten, die sämtliche Masse- und 

Konkursverbindlichkeiten decken würden; 

dass im vorliegenden Fall eine weitere Verfahrensverzögerung bzw. -ver-

schleppung droht, die Durchführung der Verwertung aber von allen be-

troffenen Interessen nicht weiter aufzuschieben ist; 

dass der Beschwerdeführer schliesslich die vorinstanzlichen Verfahrens-

kosten in der Höhe von insgesamt Fr. 18'162.40 anficht, da gemäss seinen 

eigenen Berechnungen lediglich Fr. 3'000.– angemessen seien; 

dass für die Bemessung der Gebühren der Vorinstanz die Ansätze im An-

hang der FINMA-Gebühren- und Abgabenverordnung gilt und für Verfügun-

gen, für die im Anhang kein Ansatz festgelegt ist, die Gebühr sich nach 

dem Zeitaufwand und der Bedeutung der Sache für die gebührenpflichtige 

Person bemisst (Art. 8 Abs. 3 der Verordnung über die Erhebung von Ge-

bühren und Abgaben durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht 

[FINMA-GebV, SR. 956.122]); 

dass der Stundensatz für die Gebühren sich je nach Funktionsstufe der 

ausführenden Person innerhalb der FINMA und nach Bedeutung der Sa-

che für die gebührenpflichtige Person zwischen Fr. 100.– bis Fr. 500.– be-

misst (Art. 8 Abs. 3 FINMA-GebV); 

 

B-2361/2020 

Seite 9 

dass gemäss Duplik der Vorinstanz für die angefochtenen Verfügungen 

insgesamt Kosten von Fr. 26'314.15 angefallen seien, jedoch aus Gründen 

der Verhältnismässigkeit und der Bedeutung der Sache für den Beschwer-

deführer lediglich Kosten in der Höhe von Fr. 18'162.40 veranschlagt wur-

den; 

dass die Vorinstanz die Kosten der angefochtenen Verfügung gestützt auf 

Art. 5 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 8 Abs. 3 und 4 FINMA-GebV festgelegt hat; 

dass nicht ersichtlich ist, dass der von der Vorinstanz veranschlagte Auf-

wand nicht effektiv erbracht worden wäre; 

dass der Beschwerdeführer keine substantiierten Einwendungen vorbringt, 

die Zweifel an der Verhältnismässigkeit der auferlegten Kosten aufkommen 

lassen; 

dass die zu verwertenden Liegenschaften einen Schätzwert von mehreren 

Millionen Franken aufweisen; 

dass gemäss Angaben des Beschwerdeführers die Erlöse der von ihm in 

Aussicht gestellten Börsengänge sämtliche Pfand- sowie Masse- und Kon-

kursverbindlichkeiten befriedigen könnten, sodass diese Börsengänge ei-

nen Wert von über Fr. 12 Mio. haben sollen; 

dass es angesichts der Höhe des Schätzwerts der Liegenschaften und des 

vom Beschwerdeführer behaupteten Erlöses des Börsengangs nicht nach-

vollziehbar ist, weshalb Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 18'162.40 

nicht angemessen sein sollen; 

dass gemäss Duplik der Vorinstanz die Kosten für die angefochtenen Ver-

fügungen von Fr. 26'314.15 auf Fr. 18'162.40 herabgesetzt, ein Teil der vor-

instanzlichen Verfahrenskosten abgeschrieben wurden, weshalb bereits 

eine reduzierte Verfahrensgebühr veranschlagt wurde; 

dass die von der Vorinstanz auferlegten Verfahrenskosten von 

Fr. 18'162.40 somit nicht zu beanstanden sind; 

dass demnach die Beschwerden vollumfänglich abzuweisen sind, soweit 

darauf einzutreten ist; 

B-2361/2020 

Seite 10 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Beschwerdeführerin die Kos-

ten des Verfahrens trägt (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 1 ff. des Regle-

ments über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht vom 21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]); 

dass die Verfahrenskosten in Anwendung von Art. 63 Abs. 4bis VwVG 

i.V.m. Art. 1 ff. VGKE auf Fr. 3'000.– festzusetzen sind; 

dass zur Bezahlung der Verfahrenskosten nach Eintritt der Rechtskraft des 

vorliegenden Urteils der einbezahlte Kostenvorschuss Fr. 1'500.– verwen-

det wird; 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung aus-

zurichten ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE).  

B-2361/2020 

Seite 11 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerden werden abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2.  

Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.– werden dem Beschwer-

deführer auferlegt. Die einbezahlten Kostenvorschüsse werden zur Bezah-

lung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde); 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde). 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Stephan Breitenmoser Alessandro Giangreco 

  

B-2361/2020 

Seite 12 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 22. Juni 2021