# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5fece3cc-0049-5e44-8ea5-d5af4cac3b7a
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-06
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 06.05.2021 725 20 300 / 121
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-20-300---121_2021-05-06.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 6. Mai 2021 (725 20 300 / 121) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Fallabschluss; Würdigung der Arztberichte 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Christof Enderle, Kan-

tonsrichter Jürg Pulver, Gerichtsschreiber Daniel Gfeller 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Sebastian Laubscher, 
Advokat, Greifengasse 1, Postfach 1644, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Der 1961 geborene A.____war seit dem 1. September 2017 temporär als Bauarbeiter 
bei der Vermittlungsfirma B.____ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallver-
sicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 
10. Oktober 2017 stürzte er aus einer Höhe von etwa einem Meter von einer Leiter auf seinen 
linken Fuss und erlitt eine drittgradige offene Schienbeinfraktur. Er wurde gleichentags operiert 
und die Suva erbrachte in der Folge die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Es erfolgten wei-
tere operative Eingriffe am 27. Oktober 2017, am 22. Dezember 2017 und am 23. Februar 2018. 

 

 
 
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Nachdem die Kreisärztin mit Bericht vom 25. April 2019 einen versicherungsmedizinischen End-
zustand per Ende Juni 2019 festgestellt hatte, erliess die Suva am 17. Juni 2019 eine Verfügung, 
mit welcher der Anspruch auf eine Rente verneint und eine Integritätsentschädigung gestützt auf 
eine 30%ige Integritätseinbusse zugesprochen wurde. Eine gegen diese Verfügung erhobene 
Einsprache wies die Suva mit Entscheid vom 17. Juni 2020 ab.  
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Sebastian Laubscher, mit Schreiben 
vom 19. August 2020 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialver-
sicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, der angefochtene Entscheid sei vollum-
fänglich aufzuheben und demgemäss dem Beschwerdeführer weiterhin die Taggeldleistungen 
auszurichten; unter o/e-Kostenfolge. Eventualiter wurde die unentgeltliche Rechtsverbeiständung 
beantragt.  
 
C. Die Suva beantragte mit Vernehmlassung vom 4. November 2020, dass die Beschwerde 
abzuweisen sei.  
 
D. Mit Verfügung vom 10. November 2020 wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche 
Verbeiständung mit Advokat Sebastian Laubscher als Rechtsvertreter gewährt.  
 
E. Mit Replik vom 28. Dezember 2020 bzw. mit Eingabe vom 27. Januar 2021 hielten die 
Parteien an ihren Anträgen fest.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Befin-
det sich der Wohnsitz der versicherten Person im Ausland, so ist gemäss Art. 58 Abs. 2 ATSG 
das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem sich ihr letzter schweizerischer 
Wohnsitz befand oder in dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber Wohnsitz hatte. Da sich der 
Sitz des letzten Arbeitgebers des in C.____ wohnenden Beschwerdeführers in D.____ befand, 
ist die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen. Laut § 54 Abs. 1 
lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. De-
zember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche In-
stanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss 
Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde, die im 
Übrigen frist- und formgerecht erhoben wurde, zuständig. Auf die Beschwerde ist folglich einzu-
treten.  
 

 

 
 
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2. Vorliegend ist strittig, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht davon ausgegangen ist, 
dass sie den Fall per Ende Juni 2019 abschliessen und auf diesen Zeitpunkt hin die Rentenfrage 
und die Integritätsentschädigung beurteilen durfte. 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähig-
keit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend 
gekürzt (Art. 17 Abs. 1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag 
nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 
Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu mindes-
tens 10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Be-
handlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr 
erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) 
abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen 
dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde er-
hebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie nach 
Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird mit 
der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der 
ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
2.2 Im Entscheid 134 V 109 ff. hat sich das Bundesgericht einlässlich mit der Thematik be-
fasst, in welchem Zeitpunkt der Unfallversicherer einen Fall abzuschliessen und – gegebenenfalls 
– den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung zu prüfen hat (BGE 
134 V 113 E. 3.2). Dies habe, so das Bundesgericht, gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG in dem 
Zeitpunkt zu geschehen, in welchem von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine nam-
hafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden 
könne und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen seien 
(BGE 134 V 113 ff. E. 4). Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes zu 
verstehen sei, umschreibe das Gesetz nicht näher. Mit Blick darauf, dass die soziale Unfallversi-
cherung ihrer Konzeption nach auf die erwerbstätigen Personen ausgerichtet sei (vgl. etwa 
Art. 1a und Art. 4 UVG), werde sich dies namentlich – jedoch nicht ausschliesslich (Urteile des 
Bundesgerichts vom 29. Januar 2020, 8C_615/2019, E. 5.3 und vom 10. Juli 2014, 8C_354/2014, 
E. 3.2) – nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä-
higkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, bestimmen. Die Verwendung des Begriffes "namhaft" 
durch den Gesetzgeber verdeutliche dabei, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende 
Besserung ins Gewicht fallen müsse. Unbedeutende Verbesserungen genügten nicht (BGE 
134 V 115 E. 4.3 mit Hinweisen). Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats 
einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa 
einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf 
deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten 

 

 
 
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Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteile 
des Bundesgerichts vom 29. Januar 2020, 8C_614/2019, E. 5.2, in SVR 2020 UV Nr. 24 S. 96 
und vom 20. Dezember 2019, 8C_377/2019, E. 3.2, je mit Hinweisen; vgl. auch RKUV 2005 Nr. 
U 557 S. 388, U 244/04 E. 3.1). 
 
3.1 Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Un-
tersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die Ver-
waltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige 
Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht dauert so 
lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinrei-
chende Klarheit besteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007, 
E. 3.2). Bleiben erhebliche Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen 
Tatsachenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmass-
nahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007 E. 3.3 und vom 19. November 2007, 8C_364/2007, E. 3.2). 
Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. 
 
3.2 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie insbesondere der Feststellung der na-
türlichen und adäquaten Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin – ist die rechtsanwen-
dende Behörde regelmässig auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von ärztlichen sowie ge-
gebenenfalls auch anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 122 
V 158 f. E. 1b mit Hinweisen). Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand 
zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wich-
tige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person 
noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit Hinweisen). 
 
3.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestat-
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess 
nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa-
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Be-
weiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 
E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 

 

 
 
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3.4 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So wird zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit der 
Berichte und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen der Grundsatz betont, wonach ein 
Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine nicht schon auf mangelnde 
Objektivität und Befangenheit schliessen lässt (BGE 125 V 353 E. 3b/ee). Allerdings kommt sol-
chen Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert 
zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen 
oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforde-
rungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens ent-
schieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig-
keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen – mit-
hin eine Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG – vorzunehmen (BGE 142 V 64 E. 5.1, 
135 V 470 E. 4.4, je mit Hinweisen). 
 
4. Zur Beurteilung des medizinischen Sachverhalts liegen im Wesentlichen folgende ärztli-
chen Unterlagen vor: 
 
4.1 Im Bericht des E.___-Spitals vom 13. Juli 2018 wird ausgeführt, es liege ein erfreulicher 
Verlauf vor. Die Physiotherapie sei zwei- bis dreimal wöchentlich intensiv fortzuführen, um die 
Belastung zu steigern. Es wurde ein orthopädischer Massschuh verordnet. Vermutlich werde der 
Patient nicht in seine körperlich anspruchsvolle Tätigkeit zurückkehren können.  
 
4.2 Aus dem Bericht des E.___-Spitals vom 30. August 2018 ergibt sich, dass der Patient 
gute Fortschritte mache. Es zeige sich eine zunehmende knöcherne Durchbauung. Es wurde 
eine Langzeitphysiotherapie verordnet und eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 100 % be-
stätigt.  
 
4.3 Die Kreisärztin Dr. med. F.____, Fachärztin Chirurgie, führt am 3. September 2018 aus, 
der medizinische Endzustand liege noch nicht vor. Die Knochenheilung sei noch nicht abge-
schlossen. Die angestammte Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar. 
 
4.4 In einem weiteren Bericht des E.___-Spitals vom 17. Dezember 2018 wird ausgeführt, 
es liege nach wie vor ein regelhafter Verlauf vor. Der Patient mache langsame Fortschritte. Er sei 
darauf hingewiesen worden, dass die Gelenkfunktion sich sehr wahrscheinlich nicht mehr we-
sentlich bessern werde. Ziel sei es, mit Physiotherapie die Beweglichkeit und die Mobilität zu 
erhalten sowie die Muskulatur zu kräftigen. Es werde Physiotherapie sowie ein Ersatzkompressi-
onsstrumpf nach Mass verordnet. Der Beschwerdeführer selber habe noch über belastungsab-
hängige Schmerzen medial und lateral über dem oberen Sprunggelenk berichtet.  
 
4.5 Dr. F.____ schlägt am 3. Januar 2019 vor, die nächste computertomografische Untersu-
chung abzuwarten und den Endzustand anschliessend wieder zu beurteilen.  

 

 
 
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4.6 Im Schreiben des E.___-Spitals vom 6. Februar 2019 wird ausgeführt, dass der Patient 
über eine Kälteempfindlichkeit und die bekannten belastungsabhängigen Beschwerden berichte. 
Mit anliegendem Schuhwerk und Gehstützen zeige er ein flüssiges Gangbild, ohne Schuhwerk 
und Gangstützen ein massiv linkshinkendes Gangbild. Es bestehe eine deutliche Muskelminde-
rung der Ober- und Unterschenkelmuskulatur bds. Die Beurteilung der Computertomografie vom 
5. Februar 2019 betreffend das obere Sprunggelenk links ergebe u.a. eine weitestgehend über-
baute ehemalige Defekt-Pseudarthrose der distalen Tibia mit knöcherner und kräftiger Überbrü-
ckung der posterioren Corticalis, hier eine deutliche Knochenneubildung und Knochenbrücken-
bildung. Die laterale Corticalis sei ebenfalls gut durchbaut. Die anteriore Corticalis sei noch nicht 
knöchern komplett überbrückt. Weiter wird ausgeführt, Physiotherapie sei dringend zur Mobilisa-
tion und Kräftigung fortzuführen. Es sei nicht davon auszugehen, dass der Patient wieder auf der 
Baustelle arbeiten könne. Mit einer wesentlichen Besserung der Gelenksfunktion sei zu rechnen. 
Möglicherweise könne die Entfernung des Osteosynthesematerials zu einer Beschwerdelinde-
rung führen. Die Entfernung des Osteosesynthesematerials sei frühestens im Herbst 2019 vor-
zunehmen.  
 
4.7 Der Kreisarzt Dr. med. G.____, FMH Chirurgie, hält mit Stellungnahme vom 21. Februar 
2019 fest, der Fallabschluss sei derzeit nicht vernünftig, da noch von einer deutlichen klinischen 
Verbesserung unter den im Arztbericht vom 6. Februar 2019 genannten Massnahmen auszuge-
hen sei. Zudem sollte die Metallentfernung abgewartet werden.  
 
4.8 In ihrer kreisärztlichen Berichterstattung vom 25. April 2019 führt die Kreisärztin Dr. med. 
H.____, FMH Chirurgie, aus, das Muskelrelief der beiden Oberschenkel sei seitengleich schwach 
ausgeprägt. Im Bereich des linken Unterschenkels und Sprunggelenks liege eine deutliche De-
formierung vor. Es bestehe ein Taubheitsgefühl im Bereich der ersten und zweiten Zehe links. 
Zusätzlich würden Parästhesien über der Lappenplastik und am linken Oberschenkel bestehen. 
Ein deutlicher Druckschmerz bestehe über der ehemaligen Frakturregion sowie im Bereich der 
dorsalen mittleren Wade. Die Beweglichkeit im Bereich der Hüft- und Kniegelenke sei seitengleich 
unauffällig. Im Bereich der Sprunggelenke liege linksseitig eine deutliche Bewegungseinschrän-
kung hinsichtlich Dorsalextension und Plantarflexion vor. Die Beweglichkeit im unteren Sprung-
gelenk sei linksseitig nicht zu untersuchen, da der Versicherte über Schmerzen klage. Der Bar-
fussgang sei linksseitig deutlich hinkend. Der linke Fuss werde lediglich hingestellt. Ein Abrollen 
sei nicht möglich. Zehenstand und -gang sowie Hackenstand und -gang seien nicht möglich. Die 
Hocke könne nicht eingenommen werden. Insgesamt falle eine ausgeprägte Bewegungsunsi-
cherheit sowie Dekonditionierung auf. In ihrer Beurteilung gibt Dr. H.____ an, bei der Untersu-
chung habe ein Zustand mit deutlicher Bewegungseinschränkung im Bereich des OSG sowie 
erheblicher Beschwerdepersistenz in Ruhe sowie nach Belastung und Bewegung bestanden. 
Durch weitere Behandlungen sei nicht mehr mit einer namhaften Verbesserung der Arbeitsfähig-
keit zu rechnen. Dennoch solle die Physiotherapie noch für ca. sechs Monate fortgeführt werden, 
um die Beschwerdesymptomatik zu lindern, die Mobilität und das Gangbild des Versicherten zu 
verbessern sowie der generalisierten Dekonditionierung entgegen zu wirken. Mit einer Rückkehr 
in die angestammte Tätigkeit sei nicht zu rechnen. Zumutbar seien leichte bis mittelschwere Ar-
beiten, überwiegend sitzend mit der Möglichkeit zum Positionswechsel. Nicht zumutbar sei die 

 

 
 
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dauerhafte und repetitive Fortbewegung auf unebenen und abschüssigen Böden sowie auf Trep-
pen. Nicht zumutbar sei die repetitive und dauerhafte Schlag- und Vibrationsbelastung des linken 
Beines. Stereotype Bewegungsmuster seien zu vermeiden. Ebenso seien Zwangshaltungen der 
linken unteren Extremitäten zu vermeiden. Für eine derart angepasste Tätigkeit sei die ganztä-
gige Präsenz möglich.  
 
4.9 Im Bericht des E.___-Spitals vom 23. Juli 2019 wird ausgeführt, mit einer Rückkehr in 
die Tätigkeit als Maurer sei nicht zu rechnen. Auch für eine körperlich mittelschwere Tätigkeit 
liege eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vor. Es wird eine Kontrolle in drei Monaten mit einer allfäl-
ligen Computertomografie vorgesehen, falls sich die Beschwerden nicht bessern sollten. Bei knö-
cherner Konsolidierung wäre dann die Metallentfernung zu diskutieren, welche möglicherweise 
eine Beschwerdelinderung bringe. Ein Endzustand sei derzeit noch nicht erreicht.  
 
4.10 Gemäss einem weiteren Bericht des E.___-Spitals vom 22. Oktober 2019 wird bei un-
veränderter Beschwerdeproblematik die Durchführung einer Computertomografie geplant.  
 
4.11 Am 21. Januar 2020 ergeht ein weiterer Bericht des E.___-Spitals. Es wird eine post-
traumatische Arthrose am OSG und eine weitestgehende knöcherne Konsolidierung der Fraktur 
diagnostiziert. Der Patient sei nach wie vor auf zwei Unterarmgehstützen angewiesen. Mit diesen 
könne er fünf Kilometer laufen. Für kürzere Strecken benutze er einen Gehstock. Mit Schuhwerk 
habe sich ein flüssiges Gangbild gezeigt, ohne Schuhwerk hinkend mit geminderter Abrollfunk-
tion. Differenzierte Gangarten seien nicht durchführbar gewesen. Es sei immer noch eine Mus-
kelminderung vorhanden gewesen. Von einer Arthrodese werde der Patient wahrscheinlich nicht 
profitieren. Dem Beschwerdeführer sei nochmals erläutert worden, dass ein Endzustand vorliege.  
 
4.12 Im Bericht des E.___-Spitals  vom 21. September 2020 wird beschrieben, dass zum 
Zeitpunkt Juni 2019, etwa 16 Monate nach dem letzten Eingriff, eine vollständige knöcherne Über-
brückung hätte erwartet werden können. Das Röntgenbild vom Juni 2019 zeige zwar eine weit-
gehende Überbrückung, andererseits habe der Patient über anhaltende Beschwerden im Kno-
chendefektbereich berichtet. In der Computertomografie vom 1. November 2019 habe man eine 
ausreichende, aber nicht vollständige Überbrückung des Defekts festgestellt. Dies erkläre die 
Beschwerden im Bereich des Unterschenkels mit. Nach Vorliegen der Computertomografie hät-
ten sich die Ärzte zum Abschluss der Behandlung entschlossen. Diskutierte Operationen seien 
die Entfernung des einliegenden Metalls in Kombination mit einer Sprunggelenksspiegelung ge-
wesen. Dies hätte zu einer Besserung führen können. Von einer Versteifungsoperation des 
Sprunggelenks habe man sich keine Verbesserung versprochen. Berücksichtige man die Zeit-
schiene, seien 16 Monate nach einem so komplexen Eingriff bis zum Abschluss von zwei Jahren 
noch Verbesserungen im Hinblick auf die Mobilität zu erwarten. Dies hänge wiederum mit dem 
Ausmass der knöchernen Überbrückung zusammen. Sie würde also einerseits die Belastbarkeit 
der Extremität, den Übergang zum gehstützenfreien Laufen und dem Angewiesensein auf nur 
eine Gehstütze betreffen. Die Schmerzsituation könne nur unter gewissen Umständen verbessert 
werden. Ca. 20 Monate nach dem ersten Eingriff sei eine weitere knöcherne Durchbauung nicht 
mehr zu erwarten gewesen. Ausserdem sei es zu einer Arthrose im Sprunggelenk gekommen, 
die kurzfristig im Hinblick auf die Mobilität nicht günstig hätte beeinflusst werden können. Für die 

 

 
 
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Entscheidung, ob ein Endzustand oder noch eine Option für eine namhafte Verbesserung be-
stehe, sei die Computertomografie erforderlich gewesen. Retrospektiv betrachtet und in Kenntnis 
der Information aus der computertomografischen Untersuchung sei die Einschätzung der Suva 
zwar korrekt, weil sich seit Juni 2019 keine klinischen Verbesserungen mehr ergeben hätten. Man 
habe aber die posttraumatische Ausprägung der Arthrose erst im computertomografischen Bild 
festgestellt.  
 
5. Die Suva hat den Fall mit Verfügung vom 17. Juni 2019 gestützt auf die Beurteilung von 
Dr. H.____ vom 25. April 2019 abgeschlossen und ist davon ausgegangen, dass ab Ende Juni 
2019 keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands zu erwarten gewesen sei. Es stellt 
sich die Frage, ob aufgrund der Situation, wie sie im April bzw. am 17. Juni 2019 vorlag, die Suva 
zu Recht davon ausgegangen ist, dass keine namhafte Verbesserung mehr zu erwarten war. 
Diese Frage war damals prospektiv zu beurteilen.  
 
Aus dem Bericht des E.___-Spitals vom 6. Februar 2019, welcher gestützt auf die computerto-
mografische Untersuchung vom Vortag erging, ergibt sich, dass die Ärzte noch sehr wahrschein-
lich mit einer Besserung der Gelenksfunktion gerechnet haben. Danach hat es auch der Kreisarzt 
Dr. G.____ in seinem Bericht vom 21. Februar 2019 als sinnvoll erachtet, die Metallentfernung 
noch abzuwarten. In der Folge sind bis zum Bericht von Dr. H.____ vom 25. April 2019, auf den 
die Suva ihren Fallabschluss stützte, keine weiteren medizinischen Unterlagen angefallen. Die 
Schlussfolgerung von Dr. H.____, dass keine namhafte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit mehr 
zu erwarten sei, blieb denn auch völlig unbegründet. Sie nimmt die Annahme des Endzustands 
einzig mit Blick auf die Arbeitsfähigkeit vor, weitere Aspekte, insbesondere die gemäss Bericht 
des E.___-Spitals zu erwartende Verbesserung der Gelenksfunktion, lässt sie unberücksichtigt. 
Sie diskutiert aber auch nicht, was eine Metallentfernung bewirken könnte, wie dies offenbar für 
Dr. G.____ zentral war, und wie allenfalls eine weitere Beschwerdelinderung sich auf die Nutzung 
der Stöcke und damit auch auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würde. Mit Blick darauf, dass sie 
selbst weitere Physiotherapie zur Verbesserung der Beschwerden, aber auch der Mobilität befür-
wortet, erweist sich die unbegründete Annahme des Endzustands – auch mit Blick auf die gegen-
teiligen Meinungen von Dr. G.____ und der Ärzte des E.___-Spitals – als nicht nachvollziehbar 
und schlüssig. Demgegenüber sind die Ausführungen im Bericht des E.___-Spitals vom 21. Sep-
tember 2020 überzeugend. Die Berichterstattung erfolgte in Kenntnis aller wesentlichen Akten. 
Der berichtende Arzt kommt dabei zum Schluss, dass erst mit der Computertomografie vom 
1. November 2019 zwar noch keine vollständige, aber eine ausreichende Überbrückung des De-
fekts habe festgestellt werden können. Mit der Computertomografie habe man auch die Arthrose 
festgestellt, womit die Beschwerden erklärt würden. Für eine Besserung der Mobilität sei das 
Ausmass der knöchernen Überbrückung resp. die Stabilität entscheidend. Zu diesem Zeitpunkt – 
20 Monate nach dem Ersteingriff – sei keine weitere knöcherne Durchbauung mehr zu erwarten 
gewesen. Diese Ausführungen sind nachvollziehbar und schlüssig. Sie decken sich auch weitge-
hend mit dem Bericht des E.___-Spitals vom 21. Januar 2020.  
 
6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass per 30. Juni 2019 der Endzustand noch nicht 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erreicht war. Demzufolge erweist sich auch die auf diesen 

 

 
 
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Zeitpunkt hin vorgenommene Berechnung der Rente und der Integritätsentschädigung als ver-
früht, weshalb der Einspracheentscheid vom 17. Juni 2020 aufzuheben ist. Hingegen ist davon 
auszugehen, dass der Endzustand am 1. November 2019 erreicht war. Die Angelegenheit ist 
daher an die Suva zurückzuweisen, damit diese auf diesen Zeitpunkt hin den Fallabschluss vor-
nimmt, die über den 30. Juni 2019 hinaus geschuldeten Leistungen bestimmt und sowohl die 
Frage der Rente als auch der Integritätsentschädigung beurteilt.  
 
7.1 Gemäss Art. 61 lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen, hier an-
wendbaren Fassung (vgl. Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 1. Januar 2021), hat der 
Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos zu sein. Es sind deshalb für das 
vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. 
 
7.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Hebt das Kantonsgericht – wie hier – einen bei ihm angefochtenen Ent-
scheid auf und weist es die Angelegenheit zu neuer Beurteilung an die Verwaltung zurück, so gilt 
in prozessualer Hinsicht die Beschwerde führende Partei als (vollständig) obsiegende Partei 
(BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2, BGE 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen). Dem Beschwerdefüh-
rer ist deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Der 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 19. Februar 2021 für das 
vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 13 Stunden und 5 Minuten Stunden geltend ge-
macht. Dieser Aufwand erweist sich in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechts-
fragen als angemessen. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxis-
gemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu 
entschädigen. Nicht zu beanstanden sind sodann die geltend gemachten Auslagen von Fr. 59.60. 
Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3'586.85 (13,08 
Stunden à Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 59.60 zuzüglich 7,7 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der 
Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
8. Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a 
BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und 
damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren er-
sparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt 
es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und 
anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiell-rechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 E. 4.2). Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid 
handelt es sich somit um einen Zwischenentscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn 
eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den 

 

 
 
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in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet 
das Bundesgericht. Die nachstehende Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrückli-
chen Vorbehalt. 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefoch-
tene Einspracheentscheid vom 17. Juni 2020 aufgehoben und festge-
stellt wird, dass der Endzustand per 1. November 2019 erreicht wurde. 
Die Angelegenheit wird zur Festsetzung der gesetzlichen Leistungen 
und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zu-
rückgewiesen.  

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von insgesamt Fr. 3'586.85 (inkl. Auslagen und 
7,7 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 

 
Gegen diesen Entscheid wurde am 09.09.2021 Beschwerde beim Bundesgericht (Verfahren-Nr. 
8C_604/2021) erhoben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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