# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 999a880e-619f-5fe3-a236-d4ab82d26d0c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-15
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 15.08.2017 PQ170029
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ170029_2017-08-15.pdf

## Full Text

§ 22 Abs. 1 AnwGebV, keine Pauschalierung der Auslagen. Die Auslagen, 
auch und insbesondere Porti und Kopien, sind einzeln zu nennen, es wird dafür 
keine Pauschale vergütet. 
 

Die Anwältin vertrat als unentgeltliche Vertreterin eine Partei und hat die 
Honorierung aus der Gerichtskasse zugut (Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO). Sie 
reicht eine Aufstellung über ihre Bemühungen ein. An Barauslagen spezifi-
ziert sie Fahrtkosten von Fr. 147.--. Für Telefone, Porti und Fax beansprucht 
sie eine Pauschale von 4% des Zeithonorars. 

 
 (aus dem Honorar-Entscheid des Obergerichts:) 
 

 3.5 Zu ersetzende notwendige Auslagen sind etwa Kosten für Fotokopien 

und Porti (§ 22 Abs. 1 AnwGebV). Dem Gesetzeslaut entsprechend und in stän-

diger Praxis der Kammer werden keine Pauschalen, sondern einzig ausgewiese-

ne Auslagen erstattet (§ 22 und § 23 Abs. 2 AnwGebV). Entsprechend sind nur 

die glaubhaft gemachten Spesen (Parkplatz und Kilometer) von Fr. 147.– zu er-

statten. 

 
Obergericht, II. Zivilkammer 

Beschluss vom 15. August 2017 
PQ170029 / Z03