# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9e2ce4d9-68f3-5858-98e5-07073c96bda2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.06.2010 E-3318/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3318-2010_2010-06-01.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3318/2010
luc/bos/gon/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  J u n i  2 0 1 0

Einzelrichterin Christa Luterbacher, 
mit Zustimmung von Richter Pietro Angeli-Busi;
Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann.

A_______, geboren (...),
Gambia,
(...)
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 4. Mai 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3318/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 21. Juli 2009 erstmals in der Schweiz 
um Asyl nachsuchte,

dass das BFM mit Verfügung vom 3. September 2009 in Anwendung 
von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, 
SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus 
der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  10.  September  2009 
gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde 
erhob,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  diese  mit  Urteil  vom 
18. September 2009 abwies,

dass der Beschwerdeführer am 9. April 2010 ein zweites Asylgesuch in 
der  Schweiz stellte  und dazu in  den Befragungen im Transitzentrum 
Altstätten  am  15.  April  2010  und  durch  das  BFM  am  4.  Mai  2010 
angab, er habe sich in der Zwischenzeit in Frankreich, Italien und der 
Schweiz illegal aufgehalten,

dass  er  zuletzt  in  Italien  gewesen  sei,  dort  jedoch  aufgrund  der 
medizinischen  Probleme,  welche  er  (...)  habe,  seit  er  von  der 
ghanaischen  Polizei  geschlagen  worden  sei,  nicht  habe  bleiben 
können, da er ohne Ausweis und Geld in Italien nicht zum Arzt gehen 
könne,

dass er bezogen auf seinen Heimatstaat jedoch keine neuen Gründe 
vorbrachte,

dass das BFM mit mündlich eröffnetem Protokollentscheid vom 4. Mai 
2010 auf das zweite Asylgesuch des Beschwerdeführers gestützt auf 
Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht eintrat und die Wegweisung aus der 
Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass das BFM dabei im Wesentlichen in Erwägung zog, dass das erste 
Asylverfahren des Beschwerdeführers seit  dem 22. September  2009 
rechtskräftig  abgeschlossen  sei  und  er  keinerlei  neue  Asyl-  oder 
Wegweisungsgründe geltend mache,

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dass sich daher keine Hinweise auf Ereignisse ergäben, die geeignet 
wären,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen,  oder  die  für  die 
Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant wären,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nach  Gambia  zulässig,  zumutbar 
und möglich sei,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  7.  Mai  2010  (Post-
stempel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerde erhob,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
18. Mai  2010  dem  Beschwerdeführer  aufgrund  fehlender  Be-
schwerdebegehren  und  -begründung  eine  dreitägige  Frist  zur  Ein-
reichung einer Beschwerdeverbesserung ansetzte,

dass er diese mit Eingabe vom 25. Mai 2010 fristgerecht nachsandte,

dass er dabei insbesondere geltend machte, er habe momentan keine 
Möglichkeit, seine Identität zu beweisen, da er lediglich im Besitze der  
Telefonnummer  seines  Schwagers  sei  und  dieser  ihm  nicht  helfen 
könne,

und erwägt,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem  Gebiet  des  Asyls 
endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des 
Bundesgesetzes  vom  20. Dezember 1968  über  das 
Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet 
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 
17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung 
besonders  berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Auf-
hebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der 
Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 37  VGG und  48 
Abs. 1 VwVG),

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dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 1  AsylG  i.V.m.  Art.  37  VGG  und  52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden  in  einzel-
richterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  sum-
marisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art.  32-53  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  demnach  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nicht -
eintretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  demgegenüber  die  Frage  der  Wegweisung  und 
des Vollzugs materiell  prüft,  weshalb  dem Bundesverwaltungsgericht 
diesbezüglich volle Kognition zukommt, 

dass  gemäss  Art.  32  Abs. 2  Bst.  e  AsylG auf  ein  Asylgesuch  nicht 
eingetreten  wird,  wenn  die  asylsuchende  Person  in  der  Schweiz 
bereits  ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  oder  sie  ihr  Gesuch 
zurückgezogen  hat,  oder  wenn  sie  während  des  hängigen  Asyl-
verfahrens  in  den  Heimat-  oder  Herkunftsstaat  zurückgekehrt  ist, 
ausser die Befragung ergebe Hinweise, in der Zwischenzeit seien Er -

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eignisse eingetreten, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu 
begründen  oder  die  für  die  Gewährung  vorübergehenden  Schutzes 
relevant sind,

dass der Beschwerdeführer am 21. Juli  2009 sein erstes Asylgesuch 
einreichte,  welches  durch  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil 
vom 18. September 2009 letztinstanzlich abgewiesen wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  somit  in  der  Schweiz  bereits  ein 
Asylverfahren erfolglos durchlaufen hat, 

dass  er  im  Rahmen  des  zweiten  Asylverfahrens  keinerlei  neue 
Ereignisse  bezüglich  seines  Heimatlandes  geltend  machte,  sondern 
ausführte,  diesbezüglich  die  selben  Gründe  wie  im  ersten 
Asylverfahren zu haben (vgl. B1 S. 6; B12 S. 3),

dass  aber  auf  den  im  ersten  Asylverfahren  rechtskräftig  beurteilten 
Sachverhalt vorliegend nicht mehr zurückgekommen werden kann, und 
dass  neue,  für  die  Flüchtlingseigenschaft  relevante  Ereignisse  im 
Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG, die zu einem Eintreten auf das 
erneute  Asylgesuch  führen  könnten,  nicht  geltend  gemacht  wurden 
und auch im Beschwerdeverfahren nicht genannt werden,

dass das Bundesverwaltungsgericht daher die Ansicht der Vorinstanz 
teilt und diese demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 
solchen  besteht  (vgl.  EMARK  2001  Nr. 21),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht 
und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG; Art. 83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

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dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht-
liche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  zwar  in  Gambia  in  der  Tat  eine  nicht  unproblematische 
Menschenrechtsklage herrscht, dass aber nicht von einer Situation von 
Krieg,  Bürgerkrieg  oder  allgemeiner  Gewalt  ausgegangen  werden 
muss, die einen Vollzug als unzumutbar erscheinen liesse,

dass  der  Beschwerdeführer  in  den  Befragungen  geltend  machte,  er 
habe seit dem Zwischenfall mit der gambischen Polizei Probleme [Art 
der Gesundheitsprobleme] (B1 S. 6, B12 S. 4), aus den Akten jedoch 
nicht  hervorgeht,  ob  er  diesbezüglich  im  Rahmen  seines  zweiten 
Asylverfahrens in der Schweiz einen Arzt aufgesucht habe,

dass  sich  aus  den  Akten  lediglich  ergibt,  dass  er  aufgrund  von 
Zahnschmerzen  am  16.  April  2010  an  einen  Zahnarzt  überwiesen 
wurde (vgl. B8),

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dass davon ausgegangen werden kann,  dass  der  Beschwerdeführer 
im  Falle  von  schweren  Problemen  [Art  der  Gesundheitsprobleme] 
einen  Arzt  aufgesucht  hätte  und  dies  somit  in  den  Akten  vermerkt 
wäre,

dass auch im Beschwerdeverfahren kein Arztzeugnis vorgelegt wurde,

dass daher  nicht  davon auszugehen  ist,  einer  Wegweisung  stünden 
medizinische Gründe entgegen, 

dass  schliesslich  auch  keine individuellen  Gründe auf  eine konkrete 
Gefährdung  des  Beschwerdeführers  im  Falle  einer  Rückkehr 
schliessen lassen,

dass der Beschwerdeführer in seinem Heimatstaat als [Beruf] tätig und 
so  seinen  Lebensunterhalt  verdienen  konnte,  und  dass  davon 
ausgegangen werden kann, dies werde ihm auch nach der Rückkehr 
wieder möglich sein,

dass somit weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat 
des  Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete 
Gefährdung im Falle  einer Rückkehr schliessen lassen,  weshalb der 
Vollzug der Wegweisung vorliegend nach wie vor zumutbar ist,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  in  den 
Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse be-
stehen (Art. 83 Abs. 2 AuG),  und es dem Beschwerdeführer obliegt, 
bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 

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SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  das 
kantonale Migrationsamt.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Christa Luterbacher Sandra Bodenmann

Versand: 

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