# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2bb7f56c-2e78-52fb-a0d7-5fbebd0d5bfe
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-11-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.11.2014 C-2336/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2336-2012_2014-11-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-2336/2012 

 

  B e r i c h t i g u n g  v o m  4 .  N o v e m b e r  2 0 1 4  

z u m  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d  v o m  

2 8 .  O k t o b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Karin Wagner. 

 

 
 

Parteien 

 
X._______,   

vertreten durch Peter G. Augsburger, Fürsprecher,  

Gurnigelstrasse 1, Postfach 211, 3132 Riggisberg, 

Gesuchstellerin,  

 
 

 
Gegen 

 

 Regierungsrat des Kantons Bern, Postgasse 68, 

3000 Bern 8,   

handelnd durch Gesundheits- und Fürsorgedirektion  

des Kantons Bern, Rathausgasse 1, 3011 Bern,  

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts 

vom 28. Oktober 2014. 

 

 

C-2336/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Abschreibungsentscheid vom 28. 

Oktober 2014 das Beschwerdeverfahren in Sachen X._______ gegen 

Regierungsrat des Kantons Bern betreffend die Aufnahme in die Spitallis-

te 2012, RRB Nr. 519 vom 4. April 2012, als gegenstandslos geworden 

abgeschrieben hat, 

dass die X._______ mit Eingabe vom 31. Oktober 2014 um Berichtigung 

der Erwägungen dieses Entscheids dahingehend ersucht, als dass die 

Spitalliste 2005 bis zum 30. April 2014 und nicht bis zum 30. April 2012 

Anwendung findet (Seite 4 Erwägung 1), dies mit der Begründung, dass 

diese Erwägung nur mit der entsprechenden Korrektur einen Sinn ergä-

be, 

dass die Geltungsdauer der Spitalliste 2005 aufgrund eines Tippfehlers in 

den Erwägungen fälschlicherweise bis zum 30. April 2012 anstatt bis zum 

30. April 2014 erkannt wurde, 

dass dieses Versehen keine Auswirkungen auf das Dispositiv hat, 

dass gemäss Art. 48 Abs. 1 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. 

Juni 2005 (VGG, SR 173.32) für die Erläuterung und die Berichtigung von 

Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 des Bundesge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) sinngemäss an-

wendbar ist; danach gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG das Bundesgericht auf 

Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berich-

tigung vornimmt, wenn das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Ent-

scheids unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen 

untereinander oder mit der Begründung in Widerspruch stehen oder es 

Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält, 

dass gemäss Art. 69 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die Be-

schwerdeinstanz zudem Redaktions- oder Rechnungsfehler oder Kanz-

leiversehen, die keinen Einfluss auf die Entscheidungsformel oder auf 

den erheblichen Inhalt der Begründung ausüben, jederzeit berichtigen 

kann, 

dass eine falsche Jahreszahl sowie eine offensichtlich falsche Zahl als 

Redaktionsfehler gelten (vgl. HANSJÖRG SEILER/NICOLAS VON 

WERDT/ANDREAS GÜNGERICH, Bundesgerichtsgesetz [BGG] - Bundesge-

setz über das Bundesgericht, Bern 2007, Rz. 30 zu Art. 129 und STEFAN 

C-2336/2012 

Seite 3 

VOGEL, in: AUER/MÜLLER/SCHINDLER (Hrsg.), Kommentar zum Bundesge-

setz über das Verwaltungsverfahren (VwVG), Zürich 2008, Rz. 22 zu Art. 

69), 

dass aufgrund dieses offensichtlichen Versehens des Gerichts in Anwen-

dung von Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG und Art. 69 Abs. 

3 VwVG die erste Erwägung auf Seite 4 des Urteils des Bundesverwal-

tungsgerichts vom 28. Oktober 2014 entsprechend zu berichtigen ist, 

dass dieser Entscheid nicht beim Bundesgericht angefochten werden 

kann (vgl. Art. 83 Bst. r des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

[BGG, SR 173.110]). 

 

 

(Es folgt das Dispositiv) 

 

  

C-2336/2012 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die erste Erwägung auf Seite 4 des Urteils des Bundesverwaltungsge-

richts vom 28. Oktober 2014 wird berichtigt und lautet wie folgt:  

dass die Auslegung des Dispositivs somit hinsichtlich der Beschwerdeführe-

rin - welche die Spitalliste 2012 angefochten hat - ergibt, dass bis zum 30. 

April 2014 die Spitalliste 2005 und ab 1. Mai 2014 die Spitalliste 2014 An-

wendung findet, 

2.  

Für das vorliegende Berichtigungsverfahren werden keine Verfahrenskos-

ten erhoben und keine Parteientschädigung zugesprochen. 

3.  

Diese Urteilsberichtigung geht an: 

– die Gesuchstellerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. 0519, Spitalliste 2012; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Gesundheit 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Karin Wagner 

 

 

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