# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8ad8977e-e032-5846-bc2f-bced10c21ab0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-12-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.12.2021 A-5812/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-5812-2020_2021-12-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

Das BGer ist mit Entscheid vom 

27.01.2022 auf die Beschwerde nicht 

eingetreten (2C_55/2022) 

 
 
 
 

 
 

  

 

 Abteilung I 

A-5812/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  D e z e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Jürg Steiger (Vorsitz), 

Richterin Emilia Antonioni Luftensteiner,  

Richter Keita Mutombo,  

Gerichtsschreiber Matthias Gartenmann. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch  

lic. iur. Reto Gygax und lic. iur. Nathalie Wirch,  

VIALEX Rechtsanwälte AG,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
Gegen 

 
 

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,  

Dienst für Informationsaustausch in Steuersachen SEI,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Amtshilfe (DBA CH-KR). 

 

 

 

A-5812/2020 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Am (Datum) richtete der National Tax Service der Republik Korea (nachfol-

gend: NTS) ein Amtshilfeersuchen an die Eidgenössische Steuerverwal-

tung (nachfolgend: ESTV oder Vorinstanz). Der NTS stützte sich dabei auf 

Art. 25 des Abkommens vom 12. Februar 1980 zwischen der Schweiz und 

der Republik Korea zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Ge-

biet der Steuern vom Einkommen (SR 0.672.928.11, nachfolgend: DBA 

CH-KR). 

Als vom Amtshilfeersuchen betroffene Personen nannte der NTS mut-

masslich, namentlich nicht bekannte, in Korea steuerpflichtige Personen, 

welche anhand von zwei dem Ersuchen beigelegten Listen mit Kunden-

nummern und weiteren Angaben identifizierbar seien. Dabei äusserte der 

NTS den Verdacht, bezüglich der in der Liste enthaltenen Konten könnten 

innerstaatliche Meldepflichten verletzt worden sein.  

Der im Amtshilfeersuchen angegebene Steuerzweck ist die Veranlagung 

und Erhebung von den koreanischen Einkommenssteuern sowie die Er-

mittlung und Verfolgung in Steuerangelegenheiten. Das Ersuchen betrifft 

die Steuerjahre 2011 bis 2019. 

Als Informationsinhaberin in der Schweiz wird die Bank B._______ AG 

(nachfolgend: Bank) genannt. 

B.  

Am 19. August 2020 erliess die Vorinstanz eine Editionsverfügung, mit der 

sie die Bank aufforderte, die verlangten Informationen zu edieren. Zudem 

bat sie die Bank darum, die betroffenen bzw. die beschwerdeberechtigten 

Personen über das Amtshilfeverfahren zu informieren. 

C.  

Die Bank edierte die Unterlagen am 14. September 2020 und teilte der 

Vorinstanz mit, dass nicht alle betroffenen bzw. beschwerdeberechtigten 

Personen über das Amtshilfeverfahren informiert werden konnten.  

D.  

Die Vorinstanz informierte die betroffenen bzw. beschwerdeberechtigten 

Personen am 22. September 2020 via Bundesblatt über das laufende 

Amtshilfeverfahren und setzte ihnen eine Frist von zehn Tagen ab Publika-

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Seite 3 

tion, um einen Vertreter in der Schweiz oder in der Republik Korea zu be-

zeichnen, der legitimiert sei, Zustellungen entgegenzunehmen, oder der 

ESTV eine aktuelle Adresse in der Schweiz oder in der Republik Korea 

mitzuteilen. 

E.  

Am 20. Oktober 2020 erliess die Vorinstanz eine Schlussverfügung gegen-

über A._______ (nachfolgend: betroffene Person), welche sie via Publika-

tion im Bundesblatt am gleichen Datum eröffnete. Die Vorinstanz kommt 

darin zum Schluss, dass Amtshilfe zu leisten sei. 

F.  

Am 19. November 2020 reichte die betroffene Person (nachfolgend auch: 

Beschwerdeführer) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen 

die Schlussverfügungen ein. Der Beschwerdeführer beantragt, dass die 

Schlussverfügung aufzuheben und keine Amtshilfe zu leisten sei. Eventu-

aliter sei die Schlussverfügung aufzuheben und zwecks Einholung weiterer 

Informationen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei die 

Schlussverfügung aufzuheben und die Sache zur Gewährung des rechtli-

chen Gehörs und neuerlichen Verfügung an die Vorinstanz zurückzuwei-

sen. Mit dem prozessualen Antrag verlangt der Beschwerdeführer, dass 

sein Name insbesondere im zu veröffentlichenden Entscheid vollumfäng-

lich zu anonymisieren sei. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen seien zu 

Lasten der Vorinstanz zu sprechen. 

G.  

In ihrer Vernehmlassung vom 27. Mai 2021 verzichtet die Vorinstanz auf 

eine Stellungnahme und verweist vollumfänglich auf ihre Schlussverfü-

gung. 

H.  

Mit seiner Stellungnahme vom 11. Juni 2021 hält der Beschwerdeführer an 

seinen Anträgen fest.  

I.  

Mit ihrer Stellungnahme vom 22. Juni 2021 beantragt die Vorinstanz die 

kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde und verweist vollumfänglich 

auf ihren Vernehmlassungsverzicht sowie ihre Schlussverfügung. 

Auf die Vorbringen der Parteien und die Akten wird – sofern sie entscheid-

wesentlich sind – im Rahmen der folgenden Erwägungen eingegangen. 

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Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Dem vorliegenden Verfahren liegt ein Amtshilfeersuchen des NTS zu-

grunde. Dieses stützt sich auf Art. 25 DBA CH-KR. Das Verfahren richtet 

sich nach dem Bundesgesetz vom 28. September 2012 über die inter- 

nationale Amtshilfe in Steuersachen (StAhiG, SR 651.1). Vorbehalten blei-

ben abweichende Bestimmungen des im vorliegenden Fall anwendbaren 

DBA CH-KR (Art. 1 Abs. 2 StAhiG). 

 

1.2 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-

desverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwal-

tungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesge-

setzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 

SR 172.021). Zu den beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbaren Verfü-

gungen gehören auch Schlussverfügungen der ESTV im Bereich der inter-

nationalen Amtshilfe, so auch der Amtshilfe im Rahmen des DBA CH-KR 

(Art. 32 VGG e contrario; Art. 19 Abs. 1 StAhiG). Die Zuständigkeit des 

Bundesverwaltungsgerichts zur Behandlung der Beschwerde ist somit ge-

geben. 

 

1.3 Der Beschwerdeführer erfüllt als Verfügungsadressat und Person, über 

die Amtshilfe verlangt wird, die Voraussetzungen der Beschwerdebefugnis 

(vgl. Art. 19 Abs. 2 StAhiG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die Beschwerde 

wurde zudem form- und fristgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 

Abs. 1 VwVG). Damit ist auf die Beschwerde einzutreten. 

 

2.  

2.1 Die ersuchende Behörde stützt ihr Amtshilfeersuchen auf Art. 25 DBA 

CH-KR. Dieser entspricht in seinem Wortlaut weitgehend demjenigen von 

Art. 26 des Musterabkommens der Organisation für wirtschaftliche Zusam-

menarbeit und Entwicklung OECD. 

2.1.1 Gemäss Art. 25 Abs. 1 Satz 1 DBA CH-KR tauschen die zuständigen 

Behörden beider Vertragsstaaten diejenigen Informationen aus, die zur 

Durchführung des Abkommens oder zur Anwendung oder Durchsetzung 

des innerstaatlichen Rechts betreffend die unter das Abkommen fallenden 

Steuern voraussichtlich erheblich sind, soweit die diesem Recht entspre-

chende Besteuerung nicht dem Abkommen widerspricht. Der Informations-

austausch wird dabei durch Art. 1 DBA CH-KR (persönlicher Geltungsbe-

reich) nicht eingeschränkt. 

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Seite 5 

2.1.2 Die Voraussetzung der voraussichtlichen Erheblichkeit ist erfüllt, 

wenn im Zeitpunkt der Gesuchstellung eine vernünftige Möglichkeit be-

steht, dass sich die angefragten Angaben als erheblich erweisen werden 

(BGE 142 II 161 E. 2.1.1). Der ersuchende Staat muss die Erheblichkeit 

voraussehen und deshalb im Amtshilfeersuchen geltend machen. Der er-

suchte Staat hat nur diejenigen Informationen von der Amtshilfe auszu-

schliessen, bei denen unwahrscheinlich ist, dass sie für den ersuchenden 

Staat erheblich sein können (im Gegensatz zu einigen anderen Doppelbe-

steuerungsabkommen enthält das zum DBA CH-KR gehörige Protokoll 

[ebenfalls publiziert unter SR 0.672.928.11] zwar mit Ausnahme des Ver-

bots der «fishing expedition» keine weitere Definition der voraussichtlichen 

Erheblichkeit; das Gesagte gilt jedoch auch hier, vgl. BGE 143 II 185 

E. 3.3.2 sowie Urteil des BVGer A-6666/2014 vom 19. April 2016 E. 2.3). 

In letzterem Sinne ist auch Art. 17 Abs. 2 StAhiG zu verstehen, wonach 

Informationen, welche voraussichtlich nicht erheblich sind, nicht übermittelt 

werden dürfen und von der ESTV auszusondern oder unkenntlich zu  

machen sind (vgl. Urteile des BVGer A-3773/2018 vom 8. Februar 2019 

E. 2.5, A-2327/2017 vom 22. Januar 2019 E. 5.3.1). Weil in der Regel nur 

der ersuchende Staat abschliessend feststellen kann, ob eine Information 

erheblich ist, beschränkt sich die Rolle des ersuchten Staates grundsätz-

lich darauf, zu überprüfen, ob die verlangten Informationen und Dokumente 

einen Zusammenhang mit dem im Ersuchen dargestellten Sachverhalt ha-

ben und ob sie möglicherweise dazu geeignet sind, im ausländischen Ver-

fahren verwendet zu werden. Der ersuchte Staat hat also in diesem Sinne 

nur eine Plausibilitätskontrolle vorzunehmen (vgl. BGE 142 II 161 E. 2.1.1). 

Gemäss dem Bundesgericht bildet der Begriff der «voraussichtlichen Er-

heblichkeit» denn auch «eine nicht sehr hohe Hürde für ein Amtshilfeersu-

chen» (BGE 143 II 185 E. 3.3.2, 142 II 161 E. 2.1.1). Keine Rolle für die 

Voraussetzung der voraussichtlichen Erheblichkeit spielt, ob sich die Infor-

mationen nach deren Erhebung als nicht erheblich herausstellen (vgl. BGE 

142 II 161 E. 2.1.1). 

2.1.3 Art. 25 Abs. 3 DBA CH-KR enthält bestimmte Beschränkungen der 

Pflicht zur Leistung von Amtshilfe. So muss der ersuchte Vertragsstaat we-

der Verwaltungsmassnahmen durchführen, die von den Gesetzen und der 

Verwaltungspraxis dieses oder des anderen Vertragsstaates abweichen 

(Bst. a), noch Informationen erteilen, die nach den Gesetzen oder im übli-

chen Verwaltungsverfahren dieses oder des anderen Vertragsstaats nicht 

beschafft werden können (Bst. b). Ebenso wenig muss er Informationen 

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Seite 6 

erteilen, die ein Handels-, Geschäfts-, Industrie-, Gewerbe-, oder Berufs-

geheimnis oder ein Geschäftsverfahren preisgeben würden oder deren Er-

teilung dem Ordre Public widerspräche (Bst. c). 

2.1.4 Die genannten Einschränkungen werden wiederum durch die Be-

stimmung von Art. 25 Abs. 5 DBA CH-KR relativiert. Gemäss dieser ist 

Art. 25 Abs. 3 DBA CH-KR nämlich in keinem Fall so auszulegen, als er-

laube er einem Vertragsstaat, die Erteilung von Informationen nur deshalb 

abzulehnen, weil sich die Informationen bei einer Bank, einem sonstigen 

Finanzinstitut, einem Bevollmächtigten, Beauftragten oder Treuhänder be-

finden oder weil sie sich auf Beteiligungen an einer Person beziehen 

(Satz 1). Ungeachtet des Abs. 3 oder entgegenstehender Bestimmungen 

des innerstaatlichen Rechts verfügen die Steuerbehörden des ersuchten 

Vertragsstaates – sofern dies für die Erfüllung der Verpflichtungen unter 

diesem Absatz erforderlich ist – über die Befugnis, die Offenlegung der in 

diesem Absatz genannten Informationen durchzusetzen (Satz 2). Dies be-

deutet, dass Informationen zu Bankbeziehungen vollumfänglich erhältlich 

sind (BGE 142 II 161 E. 4.5.2 in Bezug auf den im Wesentlichen gleichlau-

tenden neuen Art. 28 Abs. 5 des Abkommens vom 9. September 1966 zwi-

schen der Schweiz und Frankreich zur Vermeidung der Doppelbesteue-

rung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen und 

zur Vermeidung von Steuerbetrug und Steuerflucht [SR 0.672.934.91, DBA 

CH-FR]). 

2.2  

2.2.1 In Zusammenhang mit Art. 25 DBA CH-KR ist sodann Ziff. 2 des zu-

gehörigen Protokolls, welches wie Art. 25 DBA CH-KR per 25. Juli 2012 in 

Kraft trat (AS 2012 4069) sowie die Verständigungsvereinbarung mit In-

krafttreten am 3. Juli 2012 (AS 2012 4219) zu beachten.  

2.2.2 Ziff. 2 Bst. b des Protokolls zum DBA CH-KR enthält formelle Anfor-

derungen an ein Amtshilfeersuchen. Bst. a bestimmt, dass ein Ersuchen 

erst gestellt werden darf, wenn der ersuchende Staat die üblichen inner-

staatlichen Mittel zur Informationsbeschaffung ausgeschöpft hat. Bst. c 

schliesst «fishing expeditions» aus und Bst. d hält fest, dass zwar keine 

Verpflichtung für einen automatischen oder spontanen Informationsaus-

tausch besteht, die Vertragsstaaten aber voneinander erwarten, sich ge-

genseitig die zur Durchführung des Abkommens nötigen Informationen zu 

liefern. 

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Seite 7 

2.2.3 Gemäss Ziff. 2 Bst. e des Protokolls zum DBA CH-KR besteht Ein-

vernehmen darüber, dass im Falle des Austauschs von Informationen die 

im ersuchten Staat geltenden Bestimmungen des Verwaltungsverfahrens-

rechts über die Rechte der Steuerpflichtigen vorbehalten bleiben, bevor die 

Informationen an den ersuchenden Staat übermittelt werden. Einig sind 

sich die Vertragsparteien auch darüber, dass diese Bestimmungen dazu 

dienen, der steuerpflichtigen Person ein ordnungsgemässes Verfahren zu 

gewähren, und nicht bezwecken, den wirksamen Informationsaustausch 

zu verhindern oder übermässig zu verzögern. 

2.3 Im innerstaatlichen Recht richtet sich das Verfahren nach dem StAhiG 

(E. 1.1). Das StAhiG regelt den Vollzug der Amtshilfe nach den Abkommen 

zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und anderen internationalen Ab-

kommen, die einen Informationsaustausch in Steuersachen vorsehen. Ab-

weichende Bestimmungen des jeweiligen Abkommens sind vorbehalten 

(Art. 1 Abs. 2 StAhiG). Es regelt den verfahrensrechtlichen Vollzug, um den 

Konventionsbestimmungen zur Durchsetzung zu verhelfen. Seine materi-

ellen Definitionen sind nur von Interesse, soweit sie die Bestimmungen ge-

mäss den anwendbaren internationalen Abkommen erläutern (BGE 143 II 

224 E. 6.1, 143 II 136 E. 4.1 ff.). Insbesondere in Bezug auf Art. 7 Bst. c 

StAhiG hat das Bundesgericht festgehalten, der Gesetzgeber habe sich mit 

der entsprechenden Formulierung nicht seinen internationalen Verpflich-

tungen entziehen wollen (BGE 143 II 224 E. 6.2). Diese Aussage lässt sich 

auf sämtliche Bestimmungen des StAhiG übertragen. 

2.4 Laut Art. 7 Bst. c StAhiG wird auf ein Amtshilfegesuch nicht eingetreten, 

wenn es den Grundsatz von Treu und Glauben verletzt, insbesondere 

wenn es auf Informationen beruht, welche nach schweizerischem Recht in 

strafrechtlich relevanter Art und Weise erlangt worden sind (Urteil des BGer 

2C_545/2019 vom 13. Juli 2020 E. 6.3). Gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung ist jedoch nur dann in jedem Fall von einem treuwidrigen 

Verhalten auszugehen, wenn ein Staat schweizerische Bankdaten kauft, 

um sie danach für ein Amtshilfegesuch zu verwenden. Ansonsten ist die 

Frage, ob ein Staat den Grundsatz von Treu und Glauben bei von Art. 7 

Bst. c StAhiG erfassten Konstellationen verletzt hat, nach den Umständen 

des Einzelfalls zu beurteilen (BGE 143 II 224 E. 6.4). Die blosse Verwen-

dung bzw. Auswertung von Daten illegaler Herkunft stellt für sich allein 

noch keinen Verstoss gegen Treu und Glauben dar, solange sie der ersu-

chende Staat nicht gekauft hat, um sie anschliessend für ein Amtshilfege-

such zu nutzen (Urteile des BGer 2C_619/2018 vom 21. Dezember 2018 

E. 2.3.5, 2C_819/2017 vom 2. August 2018 E. 4, 2C_648/2017 vom 17. Juli 

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2018 E. 2.3.3 und 3.3). Für die Treuwidrigkeit bedarf es in solchen Fällen 

eines zusätzlichen Elements, beispielsweise einer vertraglichen Zusiche-

rung des ersuchenden Staates (Urteil des BGer 2C_545/2019 vom 13. Juli 

2020 E. 6.3). Eine solche Zusicherung muss sich auf einen entsprechen-

den Verweis im bilateralen Abkommen oder in einem Protokoll dazu abstüt-

zen lassen. Der ersuchende Staat muss somit diesen Vorbehalt akzeptiert 

haben oder der Vorbehalt muss sich aus einer sonstigen gegenseitigen 

Zusicherung ergeben (Urteile des BGer 2C_619/2018 vom 21. Dezember 

2018 E. 2.3.2 und 2.3.5, 2C_819/2017 vom 2. August 2018 E. 4, 

2C_648/2017 vom 17. Juli 2018 E. 3.3). 

2.5 Im Rahmen der internationalen Behördenzusammenarbeit besteht 

grundsätzlich kein Anlass, an Sachverhaltsdarstellungen und Erklärungen 

anderer Staaten zu zweifeln (sog. völkerrechtliches Vertrauensprinzip; statt 

vieler: Urteil des BVGer A-4163/2019 vom 22. April 2020 E. 2.2). Die ESTV 

ist an die Darstellung des Sachverhalts im Ersuchen insoweit gebunden, 

als diese nicht wegen offensichtlicher Fehler, Lücken oder Widersprüchen 

sofort entkräftet werden kann. Gleiches gilt für die vom ersuchenden Staat 

abgegebenen Erklärungen. Werden diese sofort entkräftet, kann der er-

suchte Staat ihnen nicht mehr vertrauen (vgl. statt vieler: Urteil des BVGer 

A-2725/2019 vom 25. Februar 2020 E. 2.2). Es liegt an der betroffenen 

Person, den Sachverhalt mittels Urkunden klar und entscheidend zu wider-

legen (vgl. statt vieler: Urteil des BVGer A-2725/2019 vom 25. Februar 

2020 E. 2.3, mit Hinweisen). 

3.  

3.1  

3.1.1 Sofern – wie im vorliegenden Fall – ein Einzelersuchen ohne Na-

mensangabe im Rahmen einer Listenanfrage eingereicht wird (vgl. zu de-

ren Zulässigkeit Art. 25 DBA CH-KR und Ziff. 2 des zugehörigen Protokolls 

sowie insbesondere die dazugehörige Verständigungsvereinbarung 

[s. E. 2.2.1] sowie auch BGE 143 II 136 E. 5.3.4), sind nach bundesgericht-

licher Rechtsprechung für die Frage der unzulässigen Beweisausfor-

schung diejenigen Kriterien heranzuziehen, welche das Bundesgericht im 

Zusammenhang mit Gruppenersuchen entwickelt hat (BGE 143 II 628 

E. 5.1). Somit muss der ersuchende Staat eine detaillierte Umschreibung 

vorlegen und darin müssen die spezifischen Tatsachen und Umstände, 

welche zu der Anfrage geführt haben, dargestellt sein (Urteil des BGer 

2C_695/2017 vom 29. Oktober 2018 E. 5.2). Im Ersuchen müssen auch 

die anwendbaren steuerrechtlichen Bestimmungen dargelegt sein sowie 

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die Gründe, welche die Annahme rechtfertigen, die steuerpflichtigen Per-

sonen seien ihren steuerrechtlichen Verpflichtungen nicht nachgekommen. 

Schliesslich muss der ersuchende Staat aufzeigen, dass die verlangten In-

formationen geeignet sind, die Erfüllung dieser Verpflichtungen herbeizu-

führen (BGE 146 II 150 E. 6.1.3).  

Der NTS verlangt vorliegend Aufschluss über die Identität einer bestimm-

ten, nach den Bankunterlagen bzw. dem Domizilcode mutmasslich in Süd-

korea ansässigen und damit auch steuerpflichtigen Person, deren Kunden-

nummer und Domizilcode ihm bereits bekannt sind. Mit dem Amtshilfeer-

suchen vom 17. Juli 2020 macht der NTS detailliert Ausführungen zu den 

rechtlichen Grundlagen und zu den Umständen, welche zum Listenersu-

chen geführt haben. Der NTS möchte mit dem Ersuchen insbesondere die 

Einhaltung der steuerlichen Meldepflichten untersuchen («Korean resi-

dents who have accounts in overseas financial institutions with the balance 

being KKW 500 million [approximately CHF 400’000] or more at any month 

end during the year must report to the NTS on their accounts»). Denn der 

NTS hegt nämlich die Vermutung, dass die betroffene Person persönliches 

Einkommen nicht versteuert hat («that they failed to report to the NTS the 

incomes in the accounts and the accompanying interest and dividend in-

comes»). Im Zusammenhang mit der Vermutung, die betroffene Person 

habe die steuerlichen Meldepflichten und Einkommen nicht versteuert, 

nennt der NTS auch die anwendbaren Rechtsgrundlagen («Article 34 of 

the Adjustment of International Taxes Act of the Republic of Korea», «Un-

der Articles 16-18 of the Income Tax Act», «Article 80 of the Income Tax 

Act»). Im Weiteren hat der NTS von den insgesamt 202 Konten zumindest 

einige wenige überprüfen können und der Domizilcode hat sich in der bis-

herigen Untersuchung offenbar als korrekt erwiesen (vgl. auch Urteil des 

BGer 2C_653/2018 vom 26. Juli 2019 E. 6.2.6 f. sowie Urteil des BVGer  

A-1562/2018 vom 3. August 2020 E. 4.2). Daran ändert auch das allge-

mein gehaltene Schreiben der Bank vom 14. September 2020 nichts, denn 

in diesem wird nicht angeführt, dass im konkret vorliegenden Fall die Do-

mizilangaben nicht korrekt seien. Schliesslich macht der NTS auch Ausfüh-

rungen zum vorgeworfenen und gesetzwidrigen Verhalten der betroffenen 

Person. Nach den Ausführungen der NTS im Ersuchen sind die betreffen-

den Kundennummern nicht in den südkoreanischen Datenbanken geführt 

(«in order to verify whether they fulfilled the obligation, the NTS cross-che-

cked the above CUSTOMER ID NUMBER with reports on overseas finan-

cial accounts compiled in its own database for 2011 through 2018», «And 

it was found out that only two accounts were reported with the rest 200 

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Seite 10 

being unreported»), was einen konkreten Hinweis auf steuerliche Unregel-

mässigkeiten darstellen könnte.  

Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers – es liege eine 

«fishing expedition» vor – ist eine unzulässige Beweisausforschung damit 

vorliegend zu verneinen. 

3.1.2 Die vom NTS im Zusammenhang mit der Besteuerung der betroffe-

nen Person ersuchten Informationen erscheinen als geeignet, ihre Einkom-

mensbesteuerung und damit ihre Steuersituation in der Republik Korea zu 

beeinflussen. Die ersuchten Informationen sind demnach dazu geeignet, 

im ausländischen Verfahren gegen die betroffene Person verwendet zu 

werden («verify the suspected tax avoidance of overseas incomes»). Die 

Übermittlung der Bankunterlagen und des Namens der betroffenen Person 

ermöglicht dem NTS, die Ermittlungen weiterzuführen. Dies ist für das Er-

fordernis der voraussichtlichen Erheblichkeit ausreichend (vgl. Urteil des 

BGer 2C_695/2017 vom 29. Oktober 2018 E. 5.3.2). Damit ist in casu in 

Übereinstimmung mit den Erwägungen in der Schlussverfügung der Vo-

rinstanz die voraussichtliche Erheblichkeit von grundsätzlich sämtlichen In-

formationen gegeben. 

Entsprechend misslingt es dem Beschwerdeführer aufzuzeigen, dass ein 

Zusammenhang zwischen den verlangten Informationen und der Untersu-

chung in der Republik Korea wenig wahrscheinlich erscheint (vgl. BGE 146 

II 150 E. 6.1.1 ff., 141 II 436 E. 4.4.3). 

Damit ist aufgrund des völkerrechtlichen Vertrauensprinzips an der Rich-

tigkeit der Ausführungen und Erklärungen der ersuchenden Behörde nicht 

zu zweifeln (s. E. 2.5). 

3.2 Im Ersuchen des NTS steht klar geschrieben, dass die Republik Süd-

korea die Daten im Rahmen zwischenstaatlicher Zusammenarbeit («intel-

ligence collaboration») erlangt hat und es besteht grundsätzlich wegen 

dem völkerrechtlichen Vertrauensprinzips gerade kein Anlass (s. E. 2.5), 

an der Richtigkeit der Ausführungen und Erklärungen der ersuchenden Be-

hörde zu zweifeln. Im vorliegenden Fall ist entgegen den Ausführungen des 

Beschwerdeführers nicht erstellt, dass die Informationen über das von ihm 

genannte «Tax Whistleblower Reward Program» erworben wurden. Über-

dies würde die blosse Verwendung bzw. Auswertung von Daten illegaler 

Herkunft für sich allein nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtspre-

chung noch keinen Verstoss gegen Treu und Glauben darstellen, solange 

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sie der ersuchende Staat nicht gekauft hat, um sie anschliessend für ein 

Amtshilfegesuch zu nutzen (Urteile des BGer 2C_619/2018 vom 21. De-

zember 2018 E. 2.3.5, 2C_819/2017 vom 2. August 2018 E. 4, 

2C_648/2017 vom 17. Juli 2018 E. 2.3.3 und 3.3). Vorliegend würde es 

daher eines zusätzlichen Elementes – wie einer vertraglichen Zusiche-

rung des ersuchenden Staates – bedürfen (Urteil des BGer 2C_545/2019 

vom 13. Juli 2020 E. 6.3). In der ergangenen bundesgerichtlichen Recht-

sprechung mit Bezug auf Südkorea wurde jedoch eine solche Zusicherung 

des südkoreanischen Staates, die eine Verwendung von gestohlenen Da-

ten ausschliessen würde, stets negiert (Urteil des BGer 2C_545/2019 vom 

13. Juli 2020 E. 6.3). 

 

Im Sinne dieser Ausführungen erweisen sich somit die Behauptungen und 

die Rügen des Beschwerdeführers, die sich mit einem Verstoss gegen Treu 

und Glauben beschäftigen, als unbegründet. 

 

3.3 Unbestritten ist schliesslich, dass die Bank durch die Vorinstanz korrekt 

aufgefordert wurde, den Beschwerdeführer zu informieren (vgl. Art. 14 

Abs. 3 StAhiG bzw. Art. 14a Abs. 3 StAhiG). Diese antwortete mit Schrei-

ben vom 14. September 2020, dass eine Information im vorliegenden Fall 

nicht möglich sei (Sachverhalt Bst. C). Wie der Beschwerdeführer richtig-

erweise anerkennt, muss die Vorinstanz lediglich versuchen, die Bank als 

Inhaber der Informationen dazu zu bewegen, mit der betroffenen Person 

Kontakt aufzunehmen, um einen zur Entgegennahme der Mitteilungen be-

fugten Vertreter zu benennen. Die Vorinstanz kann jedoch die Bank nicht 

dazu zwingen, dies zu tun (s. BGE 145 II 119 E. 6.2, mit Hinweisen). 

 

Art. 14 Abs. 4 und 5 StAhiG bzw. Art. 14a Abs. 3bis und 4 StAhiG sieht so-

dann zur Gewährung des rechtlichen Gehörs von Personen, die von einem 

Amtshilfeersuchen betroffen oder beschwerdeberechtigt sind und ihren 

Wohnsitz im Ausland haben, verschiedene Arten der Information vor (BGE 

145 II 119 E. 7.2). Einerseits ist eine direkte Information durch die ESTV 

unter bestimmten Voraussetzungen möglich (vgl. Art. 14 Abs. 4  

StAhiG bzw. Art. 14a Abs. 3bis StAhiG), anderseits ist die Information durch 

die ersuchende Behörde oder durch Veröffentlichung im Bundesblatt er-

laubt (vgl. Art. 14 Abs. 5 StAhiG bzw. Art. 14a Abs. 4 StAhiG).  

 

Ebenfalls unbestritten ist vorliegend, dass die Schweiz und die Republik 

Korea keinen Staatsvertrag kennen, welcher eine unmittelbare Zustellung 

nach Art. 14 Abs. 4 Bst. a StAhiG bzw. Art. 14a Abs. 3bis Bst. a StAhiG 

erlauben würde. Wie der Beschwerdeführer zurecht vorträgt, kann die Vor-

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A-5812/2020 

Seite 12 

instanz im vorliegenden Fall auch nicht den ersuchenden Staat um eine 

ausdrückliche Zustimmung anfragen (s. Urteil des BGer 2C_54/2014 vom 

2. Juni 2014 E. 3.3 sowie Art. 14 Abs. 4 StAhiG Bst. b bzw. Art. 14 Abs. 3bis 

Bst. b StAhiG). Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers («Erst 

wenn sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft seien, sei die Vorinstanz dazu 

ermächtigt, eine Veröffentlichung im Bundesblatt vorzunehmen») konnte 

im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, die Information des Be-

schwerdeführers im vorliegenden Fall durch die Veröffentlichung im Bun-

desblatt erfolgen. Denn die Information nach Art. 14 Abs. 5 StAhiG bzw. 

Art. 14a Abs. 4 StAhiG setzt lediglich voraus, dass die betroffene Person 

nicht direkt kontaktiert werden kann, da die Meldung nach Art. 14 Abs. 5 

StAhiG bzw. Art. 14a Abs. 4 StAhiG nach bundesgerichtlicher Rechtspre-

chung als subsidiär zu den in Art. 14 Abs. 4 StAhiG bzw. Art. 14a Abs. 3bis 

StAhiG vorgesehenen Möglichkeiten gilt (s. BGE 145 II 119 E. 7.2). Ohne-

hin hätte – entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers in der Be-

schwerde und seiner Stellungnahme – eine nicht korrekte Zustellung nicht 

einfach schlechthin die Aufhebung der Schlussverfügung zur Folge 

(s. hierzu Urteil des BVGer A-5579/2020 vom 23. August 2021 E. 3.1 f. und 

E. 4).  

 

Insofern können die Argumente und Vorbringen des Beschwerdeführers – 

es liege eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und eine fehlende Infor-

mation im Sinne von Art. 14 StAhiG sowie eine unrechtmässige Zustellung 

der Schlussverfügung im Sinne von Art. 17 Abs. 3 StAhiG vor – nicht über-

zeugen. 

 

3.4 Schliesslich entspricht die Anonymisierung von Urteilen im Bereich der 

internationalen Amtshilfe in Steuersachen der Praxis des Bundesverwal-

tungsgerichts (Urteil des BVGer A-4876/2019, A-4877/2019 vom 27. Okto-

ber 2020 E. 2.10 und E. 3.1.3), weshalb das vorliegende Urteil entspre-

chend in anonymisierter Form aufzulegen und auf der Internetseite des 

Bundesverwaltungsgerichts zu publizieren sein wird (s. Art. 8 Abs. 1 des 

Informationsreglements für das Bundesverwaltungsgericht vom 21. Feb-

ruar 2008 [SR 173.320.4]). Die diesbezüglichen Ausführungen des Be-

schwerdeführers erweisen sich insoweit als gegenstandslos. 

 

3.5 Andere Gründe, die im vorliegenden Fall gegen eine Gewährung von 

Amtshilfe sprechen würden, sind weder geltend gemacht noch sonst er-

sichtlich.  

 

Die Beschwerde ist dementsprechend abzuweisen. 

A-5812/2020 

Seite 13 

 

4.  

4.1 Ausgangsgemäss hat der unterliegenden Beschwerdeführer die Ver-

fahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 5'000.- 

festzulegen (vgl. Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der einbezahlte Kostenvorschuss ist zur 

Bezahlung dieser Kosten zu verwenden. 

4.2 Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario sowie Art. 7 Abs. 3 

VGKE). 

5.  

Dieser Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in Steuer-

sachen kann gemäss Art. 83 Bst. h des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 

über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110) innerhalb von 10 Tagen nur 

dann mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 

Bundesgericht weitergezogen werden, wenn sich eine Rechtsfrage von 

grundsätzlicher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen 

um einen besonders bedeutenden Fall im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG 

handelt (Art. 84a und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). Ob dies der Fall ist, 

entscheidet das Bundesgericht. 

Das Dispositiv befindet sich auf der folgenden Seite.  

 

  

A-5812/2020 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 5’000.- werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur Be-

zahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Jürg Steiger Matthias Gartenmann 

 

  

A-5812/2020 

Seite 15 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in 

Steuersachen kann innert 10 Tagen nach Eröffnung nur dann beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzli-

cher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen um einen 

besonders bedeutenden Fall im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG handelt 

(Art. 82, Art. 83 Bst. h, Art. 84a, Art. 90 ff. und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). 

Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der 

Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schwei-

zerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsulari-

schen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). In der 

Rechtsschrift ist auszuführen, warum die jeweilige Voraussetzung erfüllt 

ist. Im Übrigen ist die Rechtsschrift in einer Amtssprache abzufassen und 

hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die 

Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismit-

tel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizule-

gen (Art. 42 BGG). 

 

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