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**Case Identifier:** f49604d6-9705-53ec-ad73-1101106a758b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 25.04.2016 UV 2014/42
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-42_2016-04-25.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2014/42

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 25.04.2016

Entscheiddatum: 25.04.2016

Entscheid Versicherungsgericht, 25.04.2016
Art. 6 UVG: Bejahung gewisser organischer Unfallrestfolgen nach leichtem 
Schädelhirntrauma (kompensierter Vestibularisschaden). Art. 18 Abs. 1 UVG: 
Verneinung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades. Art. 24 UVG: 
Verneinung eines Anspruchs auf Integritätsentschädigung (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. April 2016, UV 
2014/42).Entscheid vom 25. April 2016

Besetzung

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter 

Joachim Huber, Versicherungsrichterin Miriam Lendfers; Gerichtsschreiber Philipp 

Geertsen

Geschäftsnr.

UV 2014/42

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Cristina Schiavi, arbeitundversicherung.ch, 

Bahnhofstrasse 10, Postfach 106, 8700 Küsnacht ZH,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Stefan Mattmann, Egli Mattmann Hehli 

Rechtsanwälte, Murbacherstrasse 3, 6003 Luzern,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.       

A.a      A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit dem 24. August 2011 als Bauarbeiter 

(Maurer) bei der B.___, bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 

(nachfolgend: Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 22. 

Oktober 2012 meldete die Arbeitgeberin der Suva einen Unfall des Versicherten (Suva-

act. 1), den dieser - gemäss Festhaltung eines Suva-Aussendienstmitarbeiters - wie 

folgt schilderte: Er sei am 18. Oktober 2012 auf einer Baustelle an einem ca. 3.90 m 

hohen Schalelement vorbeigegangen, als ein auf der anderen Seite arbeitender Kollege 

ein Kantholz von ca. 1 m Länge und 12 x 8 cm Stärke über das Schalelement geworfen 

habe. Das Kantholz sei senkrecht heruntergefallen und habe ihn direkt am Kopf 

getroffen. Glücklicherweise habe er einen Helm getragen, dessen Bänder jedoch stark 

in seinen Kopf hineingedrückt worden seien. Infolge der Wucht sei der Helm 

schliesslich vom Kopf abgesprungen (Suva-act. 50, vgl. auch Suva-act. 54). Der 

Versicherte wurde noch am Unfalltag im Spital K.___ untersucht, dessen Ärzte nach 

einer computertomographischen Untersuchung des Schädels und der HWS (Suva-act. 

16) sowie nach Erhebung des Neurostatus ein leichtes Schädelhirntrauma 

diagnostizierten. Eine stationäre Aufnahme erfolgte nicht. Dem Versicherten wurde 

jedoch bis zum 22. Oktober 2012 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert (Suva-act. 14). Die 

Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen 

(Heilkosten- und Taggeldleistungen; Suva-act. 2).

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A.b     Am 22. Oktober 2012 konsultierte der Versicherte seinen Hausarzt Dr. med. 

C.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, und klagte über Kopfschmerzen und 

Schwindel. Dr. C.___ attestierte dem Versicherten weiterhin eine 100%-ige 

Arbeitsunfähigkeit und überwies ihn für eine neurologische Abklärung an Dr. med. 

D.___, Facharzt Neurologie FMH, (Suva-act. 17, 19). Dr. D.___ führte am 23. November 

2012 eine klinisch-neurologische sowie elektroenzephalographische Untersuchung 

durch und diagnostizierte gestützt darauf einen persistierenden unsystematischen 

Schwindel und bitemporo-frontalen Kopfschmerz nach Schädelhirntrauma vom 18. 

Oktober 2012 (Suva-act. 20).

A.c      Nachdem der Versicherte seine Arbeit am 14. Januar 2013 wieder 

aufgenommen hatte, traten bei ihm ab 31. Januar 2013 derart heftige Beschwerden in 

Form von Kopfschmerzen, Augenblitzen, Hals- und Nackenschmerzen auf, dass er die 

Arbeit wieder abbrechen musste (Suva-act. 17, 19). Dr. C.___ wies ihn darauf Dr. med. 

E.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, zu, die den Versicherten am 8. 

Februar 2013 untersuchte, die Diagnose eines Cervicocranial- und 

Panvertebralsyndroms bei massiver Dysbalance stellte und den Versicherten aktuell für 

körperlich schwere Tätigkeiten arbeitsunfähig erklärte (Suva-act. 24).

A.d     Am 19. März 2013 wurde der Versicherte durch Dr. med. F.___, Fachärztin FMH 

für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, von der 

Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA neurootologisch (Audiometrie und 

Vestibularisdiagnostik) wegen seiner Schwindelbeschwerden und Kopfschmerzen 

abgeklärt. Dr. F.___ stellte im Untersuchungsbericht vom 21. März 2013 fest, dass die 

Abklärungen eine massive periphere vestibuläre Unterfunktion des rechten 

Gleichgewichtsorgans mit inkompletter zentraler vestibulärer Kompensation bei 

zentraler Präponderanz nach links bei einem Status nach Commotio labyrinthi ergeben 

hätten. Die subjektiv geklagten okzipitofrontalen Kopfschmerzen und nuchalen 

muskulären Verspannungen liessen sich vor dem Hintergrund der vestibulären 

Symptomatik teilweise erklären, jedoch sei die angstüberlagerte Bewegungshemmung 

im HWS-Bereich (subjektiver Versuch dem Schwindel auszuweichen) eine ungünstige 

Selbstheilungstherapie (Suva-act. 35).

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A.e      Vom 5. März bis 9. April 2013 hielt sich der Versicherte zur stationären 

Abklärung, insbesondere hinsichtlich Schwindel-, Kopfschmerz- sowie HWS-

Problematik, einschliesslich psychiatrischer Einschätzung, sowie zur 

Neurorehabilitation in der Rehaklinik G.___ auf. Im Austrittsbericht vom 9. April 2013 

diagnostizierten deren Ärzte den Verdacht auf eine leichte traumatische Hirnverletzung 

bei Differentialdiagnose Schädelprellung, eine Commotio labyrinthi mit partiellem 

Ausfall des rechten Gleichgewichts sowie eine chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren (Suva-act. 39 f.).

A.f       Nach dem Aufenthalt in der Rehaklinik G.___ bestätigte Dr. C.___ dem 

Versicherten weiterhin eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 48). Am 25. April 

2013 fand auf seine Veranlassung hin eine MRT-Untersuchung der HWS im 

Röntgeninstitut H.___ statt (Suva-act. 46). Auf Anraten von Suva-Kreisarzt Dr. med. 

I.___ wurde am 17. September 2013 ausserdem eine MRT-Untersuchung des 

Neurocraniums durchgeführt (Suva-act. 78). Wiederum auf Zuweisung von Dr. C.___ 

wurde der Versicherte sodann am 15. September 2013 erneut durch Dr. D.___ 

untersucht, der seine erstmalige Diagnose vom November 2012 – persistierender 

unsystematischer Schwindel und Kopfschmerz nach Schädelhirntrauma vom 18. 

Oktober 2012 - bestätigte (Suva-act. 79).

A.g     Am 25. September 2013 fand durch die Abteilung Arbeitsmedizin der Suva bzw. 

durch Dr. F.___ eine otoneurologische Verlaufsuntersuchung mit Otoskopie, 

vestibulärer Diagnostik und kalorischer Reizprüfung statt. Aus otologischer Sicht 

beurteilte Dr. F.___ das Gesamtbild im Untersuchungsbericht vom 26. September 2013 

als einen mit hoher Wahrscheinlichkeit definitiven, posttraumatischen subtotalen 

Ausfall des rechten Gleichgewichtsorgans im Sinne eines Status nach Commotio 

labyrinthi mit zur Zeit weitestgehend kompletter, zentraler vestibulärer Kompensation 

ohne Abbildung von Spontan- oder Provokationsnystagmen (Suva-act. 81).

A.h     Obwohl ihm Dr. C.___ weiterhin eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestierte 

(Suva-act. 86), teilte die Suva dem Versicherten nach Beurteilung des Schadenfalls 

durch Dr. I.___ (Suva-act. 84) mit Schreiben vom 28. Oktober 2013 den Fallabschluss 

mit. Sie erklärte, dass aus medizinischer Sicht die Wiedereingliederung geplant werden 

könne, obwohl nach Angaben des Versicherten noch Kopfschmerzen vorhanden seien. 

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Ihm könne eine langsam aufbauende Teilzeitarbeit ohne Gerüstarbeiten zugemutet 

werden. Die Suva leiste dennoch das Taggeld weiterhin zu 100% bis Ende November 

2013. Danach würden keine Taggelder mehr ausgerichtet (Suva-act. 95)

A.i       Entsprechend der Mitteilung an den Hausarzt stellte die Suva mit Verfügung 

vom 28. Oktober 2013 die Taggeldleistungen per 30. November 2013 mangels 

Kausalität der verbliebenen, organisch nicht hinreichend nachweisbaren 

Kopfschmerzen mit dem Unfall ein und verneinte auch einen Anspruch auf weitere 

Geldleistungen (Rente, Integritätsentschädigung). Einer allfälligen Einsprache entzog 

sie die aufschiebende Wirkung (Suva-act. 96).

B.       

Die gegen diese Verfügung von Rechtsanwältin Dr. iur. Ch. Schiavi, Zürich, für den Ver­

sicherten erhobene Einsprache (Suva-act. 107) wies die Suva mit Einspracheentscheid 

vom 6. Mai 2014 ab und entzog der Einsprache sowie einer allfälligen Beschwerde 

gegen den Einspracheentscheid die aufschiebende Wirkung (Suva-act. 119).

C.         

C.a      Gegen den Einspracheentscheid erhob Dr. iur. Schiavi für den Versicherten 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) am 27. Mai 2014 Beschwerde und liess dessen 

Aufhebung sowie die Einholung eines interdisziplinären Gutachtens zur Abklärung des 

Gesundheitszustands beantragen. Weiter liess sie beantragen, die aufschiebende 

Wirkung sei während des Abklärungsverfahrens und des Beschwerdeverfahrens nicht 

aufzuheben, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Suva 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin; act. G 1). Mit der Beschwerde reichte die 

Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. C.___ 

vom 28. Oktober 2013 ein (act. G 1.3).

C.b     In der Beschwerdeantwort vom 4. August 2014 beantragte Rechtsanwalt Dr. iur. 

St. Mattmann, Luzern, für die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde 

und verlangte insbesondere auch die Abweisung des Gesuchs um aufschiebende 

Wirkung der Beschwerde (act. G 5).

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C.c      Mit Replik vom 22. Oktober 2014 bestätigte die Rechtsvertreterin des 

Beschwerdeführers ihre in der Beschwerde gestellten Rechtsbegehren. Zusätzlich 

beantragte sie, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlichen 

Leistungen betreffend weiterer ärztlicher Behandlung, insbesondere intensiver 

Physiotherapie, zu übernehmen und bis zum Abschluss der noch nötigen 

medizinischen Behandlung und rückwirkend seit Verfügungserlass weiterhin Taggelder 

nach Massgabe einer Arbeitsunfähigkeit von 50% auszurichten. Nach Abschluss der 

medizinischen Behandlung seien der Integritätsschaden und die Rente zu prüfen (act. 

11). Mit der Replik legte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers ein Gutachten 

von Prof. Dr. J.___, Facharzt für Neurologie FMH, vom 29. September 2014 ins Recht 

(act. G 11.1).

C.d     Mit Duplik vom 21. November 2014 beantragte der Rechtsvertreter der 

Beschwerdegegnerin die Abweisung sämtlicher von der Rechtsvertreterin des 

Beschwerdeführers gestellten Rechtsbegehren (act. G 15).

C.e      Mit einzelrichterlichem Entscheid vom 31. Dezember 2014 wies der zuständige 

Abteilungspräsident des Versicherungsgerichts das Gesuch um Wiederherstellung der 

aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab (act. G 16).

C.f       Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die weiteren 

Ausführungen in den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.        

Anfechtungsgegenstand der vorliegenden Beschwerde bildet der Einspracheentscheid 

vom 6. Mai 2014 (Suva-act. 119), dem die Verfügung vom 28. Oktober 2013 zugrunde 

liegt (Suva-act. 96). Darin stellte die Beschwerdegegnerin die Heilbehandlungs- und 

Taggeldleistungen per 30. November 2013 ein und verneinte einen Anspruch des 

Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung.

2.          

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2.1      Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig 

(Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 des Bundesgesetzes 

über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Sie hat zudem Anspruch auf die 

zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Ist die versicherte Person 

infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine 

Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet sie durch den Unfall eine dauernde 

erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat 

sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Der 

Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine 

namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet 

werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) 

abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die 

Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Für die Bejahung des medizinischen 

Endzustands wird keine vollständige Schmerzfreiheit vorausgesetzt. Ebenfalls nicht 

verlangt wird, dass eine ärztliche Behandlung nicht länger erforderlich ist (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006 Eidgenössisches Versicherungsgericht, EVG] 

vom 4. November 2008, 8C_467/2008, E. 5.2.2.2; vgl. auch BGE 134 V 112 ff. E. 3 und 

4; Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts 

zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 

Zürich/Basel/Genf 2012, S. 143, 145). Die Integritätsentschädigung wird mit der 

Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung 

der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG).

2.2      Im Rahmen der in Erwägung 2.1 angeführten gesetzlichen Bestimmungen bildet 

die Unfallkausalität Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der 

Unfallversicherung. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht demnach nur 

für Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten 

Unfallereignis zusammenhängen (vgl. Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 129 V 181 E. 3; Rumo-

Jungo/Holzer, a.a.O., S. 53 ff.). Die Prüfung der Voraussetzungen für das Ende des 

Anspruchs auf Heilbehandlung und Taggeld bzw. des Fallabschlusses (vgl. Erwägung 

2.1) hat nur dann zu erfolgen, wenn zwischen dem Unfall und den fortdauernd 

geklagten Beschwerden sowohl die natürliche als auch die adäquate Kausalität zu 

bejahen ist. Andernfalls entfällt zum Vornherein ein Anspruch auf Heilbehandlung und 

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Taggeld. In Bezug auf die Heilbehandlung muss diesfalls auch nicht mehr geprüft 

werden, ob von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Besserung 

des Gesundheitszustands erwartet werden kann (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 116 V 

44 E. 2c; Alfred Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, 

S. 274).

2.3      Für die Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher 

Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht bisweilen auf Angaben 

ärztlicher Experten oder Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem adäquaten 

Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht nach den 

von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181 E. 3.1, 

BGE 123 III 110; PVG 1984 Nr. 82, 174). Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener 

Unfallfolgen spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem 

natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers 

praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen 

Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1, BGE 127 V 102 E. 5b/bb). Sind dagegen die 

Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) fassbar, ist eine eigenständige 

Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei welcher wie folgt zu differenzieren ist: Hat die 

versicherte Person beim Unfall kein Schleudertrauma bzw. keine 

schleudertraumaähnliche Verletzung und kein Schädelhirntrauma erlitten, gelangt die 

Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 140 E. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die 

Abklärungen indessen das Vorliegen einer Schleudertraumaverletzung oder eines 

Schädelhirntraumas, muss geprüft werden, ob zum typischen Beschwerdebild einer 

solchen Verletzung gehörende Beeinträchtigungen zwar teilweise vorliegen, im 

Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies 

zu, sind für die Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 E. 6c/aa für 

Unfälle mit psychischen Unfallfolgen aufgestellten Grundsätze massgebend. 

Andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 359 

festgelegten und in BGE 134 V 109 präzisierten Kriterien. Die Anwendung der 

Rechtsprechung zum adäquaten Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen der 

HWS und Schädelhirntraumen setzt voraus, dass die psychischen Beschwerden aus 

dem Unfall hervorgehen und zusammen mit den organischen Beschwerden, die 

ebenfalls auf das Unfallereignis zurückzuführen sind, ein komplexes Gesamtbild 

ergeben (RKUV 2000 Nr. U 397 S. 328 E. 3b).

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2.4      Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind (BGE 125 V 

352 E. 3a). In diesem Rahmen geht die Rechtsprechung in Bezug auf Berichte und 

Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen seit je davon aus, dass das 

Gericht in seiner Beweiswürdigung auch ihnen folgen darf, solange nicht konkrete 

Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311 ff.; BGE 125 

V 353 f. E. 3b/ee). Das Gericht hat seinen Entscheid nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten 

Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht (Thomas Locher/Thomas 

Gächter, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. Bern 2014, § 70 N 58 f.; 

BGE 117 V 360 E. 4a mit Hinweisen).

3.        

3.1      Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers macht zunächst formell-rechtlich 

geltend, die Beschwerdegegnerin habe durch den angefochtenen Einspracheentscheid 

den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie ihrer 

Begründungspflicht nicht nachgekommen sei.

3.2      Einspracheentscheide sind gemäss Art. 52 Abs. 2 ATSG zu begründen. Dabei 

sind die Anforderungen an die Begründungsdichte unter Berücksichtigung aller 

Umstände des Einzelfalls sowie der Interessen der Betroffenen festzulegen. Die 

Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid 

gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz 

die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde leiten liess und auf die 

sich der Entscheid stützt. Je grösser der Spielraum, welcher der Behörde infolge 

Ermessens und unbestimmter Rechtsbegriffe eingeräumt ist, und je stärker ein 

Entscheid in die individuellen Rechte eingreift, desto höhere Anforderungen sind an 

dessen Begründung zu stellen (BGE 118 V 58, BGE 112 Ia 107 E. 2b mit Hinweisen). 

Die Verwaltung darf sich nicht damit begnügen, die von der betroffenen Person 

vorgebrachten Einwendungen zur Kenntnis zu nehmen und zu prüfen; sie hat ihre 

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Überlegungen der betroffenen Person gegenüber auch namhaft zu machen und sich 

dabei ausdrücklich mit den Einwendungen auseinander zu setzen oder zumindest die 

Gründe anzugeben, weshalb sie gewisse Gesichtspunkte nicht berücksichtigen kann 

(BGE 124 V 180 E. 2b). Ein Mangel in der Einspracheentscheidsbegründung kann unter 

bestimmten Voraussetzungen im Beschwerdeverfahren geheilt werden (ZAK 1990, 396 

E. 2). Eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs 

kann dann als geheilt gelten, wenn der Betroffene die Möglichkeit erhält, sich vor einer 

Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei 

überprüfen kann. Diese Voraussetzung ist im Fall des Versicherungsgerichts erfüllt (vgl. 

Art. 46 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, [VRP; sGS 951.1]).

3.3      Die Beschwerdegegnerin begründete ihren ablehnenden Einspracheentscheid 

insbesondere mit dem Hinweis auf aus ihrer Sicht organisch nicht hinreichend 

nachweisbare Unfallrestfolgen, bezeichnete die geklagten Beschwerden des 

Beschwerdeführers als psychisch bedingt und stellte fest, dass diesbezüglich der 

adäquate Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 18. Oktober 2012 nicht 

gegeben sei. Mit ihren Ausführungen zeigte sie die Überlegungen, von denen sie sich 

leiten liess, in zureichender Weise auf. Indem die Verwaltung - wie bereits gesagt - für 

die Feststellung des Vorliegens physischer Unfallfolgen bzw. der natürlichen Kausalität 

zwischen geklagten Gesundheitsschäden und Unfall im Bereich der Medizin auf 

Angaben ärztlicher Experten angewiesen ist (vgl. Erwägung 2.3), gab die 

Beschwerdegegnerin den Inhalt derjenigen ärztlichen Beurteilungen bzw. 

radiologischen Untersuchungsergebnisse wieder, auf welche sie sich hauptsächlich 

abstützte (Ergebnis der CT-Untersuchung der HWS und des Neurocraniums im Spital 

K.___ vom 18. Oktober 2012 [Suva-act. 16], der MRI-Untersuchung der HWS im 

Röntgeninstitut H.___ vom 25. April 2013 [Suva-act. 46] und der MRT-Untersuchung 

des Neurocraniums in der L.___ vom 17. September 2013 [Suva-act. 78]; Bericht von 

Dr. F.___ vom 26. September 2013 [Suva-act. 81]). Der Einspracheentscheid umfasst 

im Weiteren eine ausführliche, nachvollziehbare Adäquanzbeurteilung der nach Ansicht 

der Beschwerdegegnerin bestehenden psychischen Problematik. Eine Verpflichtung, 

sich mit jeder tatbeständlichen Behauptung oder mit jedem rechtlichen Einwand zu 

befassen, besteht nicht (vgl. BGE 124 V 180 E. 1a). Ein Begründungsmangel ist somit 

nicht ersichtlich. Die Fragen, ob die von der Beschwerdegegnerin als massgeblich 

betrachteten ärztlichen Beurteilungen die Annahme eines überwiegend 

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wahrscheinlichen Sachverhalts zulassen und die Adäquanzbeurteilung richtig erfolgt 

ist, stellen materiell-rechtliche Fragen dar, die es nachfolgend zu prüfen gilt. Aber 

selbst wenn eine Verletzung der Begründungspflicht darin zu sehen wäre, dass die 

Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid nicht explizit zu der vom 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in der Einsprache vom 27. November 2013 

angeführten Problematik Stellung genommen hat, dass die Kopfschmerzen und 

Schwindelbeschwerden des Beschwerdeführers allenfalls auf die Kompensation des 

Gleichgewichtsausfalls zurückgeführt werden könnten, müsste der Mangel im 

vorliegenden Verfahren als geheilt gelten. Der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin 

hat in der Beschwerdeantwort vom 4. August 2014 (act. G 5) zu dieser Frage Stellung 

genommen, womit sich die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers dazu in der 

Replik vom 22. Oktober 2014 grundsätzlich äussern konnte. Im Folgenden ist damit der 

materielle Standpunkt zu prüfen.

4.          

4.1    Diesbezüglich argumentiert die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, die 

Frage, ob die gesundheitlichen Störungen des Beschwerdeführers auf eine 

unfallkausale somatische Ursache zurückzuführen seien, sei von der 

Beschwerdegegnerin nicht genügend abgeklärt worden. Sie betrachtet damit 

offensichtlich den sogenannten „Fallabschluss“ als zu früh erfolgt. Sie macht 

sinngemäss geltend, die erforderlichen Abklärungen seien nachzuholen und bei einem 

allfälligen Vorliegen unfallkausaler somatischer Restfolgen seien die Heilbehandlungs- 

und Taggeldleistungen solange zu übernehmen, als von einer 

Behandlungsbedürftigkeit mit Aussicht auf eine namhafte Verbesserung auszugehen 

sei (vgl. dazu die Anträge in der Replik vom 22. Oktober 2014 [act. G 11]).

4.2      Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers betrachtet die Abklärungen durch 

die Beschwerdegegnerin zunächst insofern als unvollständig, als diese die 

Gegebenheiten des Unfalls vom 18. Oktober 2012 angesichts der in den Akten 

enthaltenen, voneinander abweichenden Angaben betreffend Gewicht und Grösse des 

dem Beschwerdeführer auf den Kopf gefallenen Kantholzes und der Fallhöhe des 

Kantholzes (Suva-act. 14, 31, 33, 50) durch ihre Abteilung Arbeitssicherheit nicht habe 

näher abklären lassen (act. G 1, Ziff. 2.2.1). Grundsätzlich ist einzuräumen, dass die 

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Schwere einer Verletzung bzw. das Ausmass der Schädigung bei einer stumpfen 

Gewalteinwirkung auf den Körper durchaus von der Grösse und dem Gewicht des die 

Kontusion verursachenden Gegenstandes abhängig sein kann. Auch ein 

Zusammenhang zwischen der Fallhöhe und der kontusionierenden Krafteinwirkung 

kann allgemein nicht in Abrede gestellt werden. Weiter zeigt die Erfahrung, dass 

schwere Unfälle mit einer hohen Krafteinwirkung auf den Körper die Gefahr einer 

längeren Heilungsdauer sowie bleibender Unfallrestfolgen in sich bergen. Neben diesen 

Zusammenhängen und Erfahrungen kommt jedoch immer auch wieder die einfache 

Lebensweisheit zum Tragen, dass man Glück im Unglück haben kann. Insofern ist 

letztlich entscheidend, welche Verletzungen die verunfallte Person im konkreten Fall 

tatsächlich erlitten hat bzw. welche Unfallrestfolgen sie davonträgt. Mit der 

Beschwerdegegnerin ist im Übrigen festzuhalten, dass sie bezüglich des Gewichts und 

der Abmessungen des Kantholzes sowie der Fallhöhe offensichtlich sowieso von den 

Angaben des Beschwerdeführers in der Unfallschilderung vom 13. Mai 2013 

ausgegangen ist (vgl. dazu Suva-act. 50; vgl. Sacherhalt lit. A des angefochtenen 

Einspracheentscheids [Suva-act. 119]). Zusammenfassend ist mithin festzuhalten, dass 

der Sachverhalt hinsichtlich Unfallereignis rechtsgenüglich abklärt ist bzw. keiner 

weiteren Abklärungen bedarf, da davon keine weiteren entscheidrelevanten 

Erkenntnisse zu erwarten sind.

5.        

Im Folgenden ist zu prüfen, welche der gesundheitlichen Beeinträchtigungen des 

Beschwerdeführers als unfallkausal zu betrachten und damit im Rahmen der 

Festlegung des Fallabschlusses sowie der Ansprüche auf Versicherungsleistungen 

relevant sind. Laut Aussage der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers leidet dieser 

auch heute noch unter körperlichen Unfallfolgen, konkret unter Schwindelbeschwerden 

sowie Kopf- und Nackenschmerzen (vgl. Suva-act. 39 f., 50, 58, 79, 81, 110). Die 

Feststellung des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerin, hierbei handle es sich um 

ein psychisches und nicht um ein somatisches Beschwerdebild, wird von der 

Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers in Abrede gestellt.

5.1      Für die Annahme unfallkausaler somatischer Restfolgen werden grundsätzlich 

eine organisch-strukturelle Läsion bzw. eine schlecht verheilte organisch-strukturelle 

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Läsion als objektivierbares Korrelat verlangt. Objektivierbar sind 

Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des 

Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhängig sind. Eine manuelle 

ärztliche Untersuchung fördert klinische, nicht aber objektivierbare organisch-

strukturelle Ergebnisse zu Tage. Würde auf Ergebnisse klinischer Untersuchungen 

abgestellt, so würde fast in allen Fällen ein organisches Substrat namhaft gemacht. 

Folglich kann von objektiv ausgewiesenen organisch-strukturellen Unfallfolgen erst 

dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden 

Abklärungen bestätigt werden und die dabei angewendeten Untersuchungsmethoden 

wissenschaftlich anerkannt sind (vgl. BGE 134 V 121 E. 9, BGE 134 V 232 E. 5.1 mit 

Hinweisen, BGE 117 V 363 E. 5d/aa; SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 E. 5.4 mit Hinweisen [U 

479/05]; Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2008, 8C_806/2007, E. 8.2 mit 

zahlreichen Hinweisen). Beim Beschwerdeführer wurden die bei den von ihm beklagten 

Beschwerden (vgl. Erwägung 5) und dem von ihm erlittenen Unfall (dem 

Beschwerdeführer fiel ein Kantholz aus einer Höhe von ca. 4 Metern auf den Kopf) 

angezeigten Untersuchungen (radiologische Untersuchungen des Neurokraniums und 

der HWS, apparative neurootologische Untersuchungen, neurologische EEG-

Untersuchung) durchgeführt.

5.2       

5.2.1  Nachdem die computertomographische Untersuchung der HWS im Spital K.___ 

vom 18. Oktober 2012 keine Fraktur, ein regelrechtes vorderes und hinteres 

Alignement, keine spinalen Einengungen und keine Diskushernie gezeigt hatte (Suva-

act. 16), kamen bei der MRT-Untersuchung im Röntgeninstitut H.___ vom 25. April 

2013 eine mässiggradige Osteochondrose in den Segmenten C3/4 bis und mit C6/7 

mit kleinen ventralen spondylophytären Anbauten und eine mediorechtslaterale 

Diskusprotrusion in den Segmenten C3/4 und C6/7 mit nahem Kontakt zu den 

entsprechenden Wurzeln im Abfaltungsbereich, jedoch mit fraglicher klinischer 

Signifikanz, zur Darstellung. Posttraumatische Veränderungen im Sinne eines Bone 

bruise der Wirbelkörper oder der posterioren Elemente konnten keine nachgewiesen 

werden (Suva-act. 46). Bei der Diskusprotrusion und der Osteochondrose handelt es 

sich zweifelsohne um klare organische Substrate. Wie jedoch das EVG in seiner 

Rechtsprechung festhielt, entspricht es einer medizinischen Erfahrungstatsache im 

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Bereich des Unfallversicherungsrechts, dass Diskushernien und folglich auch 

Diskusprotrusionen in aller Regel degenerative Erkrankungen darstellen (RKUV 2000 

Nr. U 379 S. 192 E. 2a mit Hinweisen; Urteile des EVG vom 3. Oktober 2005, U 163/05, 

E. 3.1, zusammengefasst und kommentiert durch David Weiss in AJP 2006, S. 877, 

und vom 18. Februar 2002, U 459/00, E. 3b; Wolfgang Meier, Lumbale Diskushernie 

und Unfall, in: Medizinische Mitteilungen der Suva Nr. 68 [1995], S. 16; vgl. dazu auch 

Alfred M. Debrunner, Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. Bern 2005, S. 879 

f.; Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl. München 2003, S. 182; Leitlinie der Orthopädie, 

Hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und 

dem Berufsverband der Ärzte für Orthopädie, 2. Aufl., Köln 2002, S.5). Auch im 

konkreten Fall liegen keine überzeugenden Anhaltspunkte für eine überwiegend 

wahrscheinlich unfallbedingte Verursachung der Diskusprotrusion vor. Laut 

Unfallschilderung des Beschwerdeführers traf das Kantholz nicht seine HWS, sondern 

fiel auf seinen Kopf. Anlässlich der Erstuntersuchung im Spital K.___ war die HWS aktiv 

frei beweglich. Es bestanden nur leichte bewegungsabhängige Schmerzen sowie ein 

leichter Druckschmerz mit p.m. (punctum maximum) über dem Muskelansatz des M. 

Trapezius beidseits (Suva-act. 14). Anzufügen ist, dass auch Prof. Dr. J.___ in seinem 

Gutachten vom 29. September 2014 festhält, die Bandscheibenprotrusionen im MRI 

hätten nichts mit dem Unfall zu tun. Sie seien ein Normalbefund üblicher degenerativer 

Veränderungen der HWS in diesem Alter (act. G 11.1). Bei der Osteochondrose handelt 

es sich ebenfalls um eine häufige, im Rahmen eines Degenerationsvorgangs 

auftretende, mithin nicht traumatisch bedingte Veränderung an der Wirbelsäule, die ein 

Vorstadium oder eine Begleiterscheinung der Diskusprotrusion bzw. Diskushernie 

bilden kann (vgl. dazu Debrunner, a.a.O., S. 852 ff.; Pschyrembel, Klinisches 

Wörterbuch 2013, 264. Aufl., S. 230 f., 1528 f.). Insofern ergeben die beiden 

Gesundheitsschäden zusammen das Bild einer geschlossenen degenerativen 

Problematik im Bereich der HWS. Entsprechend erwähnte die Radiologin des 

Röntgeninstituts H.___ im Untersuchungsbericht vom 25. April 2013 degenerative 

Veränderungen mit Osteochondrosen.

5.2.2  Indem die Radiologin des Röntgeninstituts H.___ die klinische Signifikanz der 

Diskusprotrusion als fraglich bezeichnete, erscheint ohnehin zweifelhaft, ob die 

organischen Substrate im Bereich der HWS des Beschwerdeführers ursächlich für 

seine Nackenbeschwerden sein können (Suva-act. 46). Dr. D.___ erhob beim 

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Beschwerdeführer anlässlich seiner klinischen neurologischen Untersuchung vom 15. 

September 2013 eine eingeschränkte Beweglichkeit der HWS in alle Richtungen sowie 

einen diffusen Druckschmerz im Schultergürtelbereich bzw. über dem Scheitel. Diese 

Befunde ordnete er im entsprechenden Untersuchungsbericht einem chronifizierten 

Schmerzsyndrom im Schulter-/Nackenbereich zu (Suva-act. 79). Laut Roche Lexikon 

Medizin (a.a.O., S. 1791) handelt es sich bei einem Syndrom um ein sich stets mit etwa 

den gleichen Krankheitszeichen, d.h. einer Symptomatik mit weitgehend identischem 

„Symptommuster“ manifestierendes Krankheitsbild mit unbekannter, vieldeutiger, 

durch vielfältige Ursachen - u. a. auch psychische Ursachen - bedingter oder nur 

teilweise bekannter Ätiogenese. Zur fraglichen Diagnose führt mithin eher das vom 

jeweiligen Patienten subjektiv angegebene „Symptommuster“ als ein objektiv 

erhobener organischer Befund. Von der Schmerzsyndrom-Diagnose lässt sich mithin 

keine organische Ursächlichkeit der Schmerzen und damit auch keine strukturelle 

organische Unfallrestfolge ableiten. Der Zusatz „chronisch“ zementiert sodann 

zumindest das Nichtvorliegen einer organischen Unfallrestfolge. Der Begriff „chronisch“ 

steht dem Begriff „traumatisch“ entgegen. Während letzter einen akut aufgetretenen 

Zustand beschreibt, bedeutet chronisch „langsam sich entwickelnd, langsam 

verlaufend“ (Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 266. Aufl. Berlin 2014, S. 389; Roche 

Lexikon Medizin, a.a.O., S. 334). Bei einer Chronifizierung, die nach einem Unfall 

aufgetreten ist und wie im konkreten Fall keine traumatische organisch-strukturelle 

Läsion verursacht hat (vgl. Erwägung 6.2.1), geht die medizinische Literatur davon aus, 

dass diese nicht auf eine ungenügende Gewebeheilung zurückzuführen ist, sondern 

dass andere, unfallfremde Gründe für den Schmerz verantwortlich sind (vgl. Bär/Kiener, 

Medizinische Mitteilungen der Suva Nr. 67 vom Dezember 1994, S. 45 ff.).

5.3       

5.3.1  Dem Beschwerdeführer fiel beim Unfall vom 18. Oktober 2012 

unbestrittenermassen ein Kantholz auf den Kopf. Die Ärzte des Spitals K.___ stellten 

am Unfalltag die Diagnose eines leichten Schädelhirntraumas. Diese definiert zwar eine 

schädigende Einwirkung des Unfalls auf den Schädel. Allein damit sind jedoch keine 

organischen Unfallrestfolgen objektiv erstellt. Hierzu bedarf es einer feststellbaren 

intrakraniellen Läsion oder eines messbaren Defektzustands in Form neurologischer 

Ausfälle. Das Ergebnis der im Spital K.___ am 18. Oktober 2012 durchgeführten CT-

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Untersuchung des Neurokraniums zeigte keine intrakraniellen Traumafolgen, keine 

Blutung und keine Fraktur, sondern einzig eine chronische Schleimhautschwellung im 

Bereich des Sinus maxillaris beidseits sowie des Sinus sphenoidalis links (Suva-act. 

16). Das MRT des Radiologen der L.___ vom 17. September 2013 ergab ebenfalls 

einen altersentsprechenden Befund des Schädels, insbesondere keinen Nachweis 

einer posttraumatischen Schädel-/Hirnverletzung (Suva-act. 78).

5.3.2  Auch die neurologischen Untersuchungen durch Dr. D.___ haben keine klar 

ausgewiesene traumatisch verursachte und bleibende Hirnverletzung gezeigt. Das von 

Dr. D.___ am 23. November 2012 neben der klinisch neurologischen Untersuchung mit 

vollumfänglich normalen Befunden durchgeführte EGG zeigte keinerlei Auffälligkeiten 

(Suva-act. 20). Eine von ihm am 15. September 2013 durchgeführte klinisch-

neurologische Untersuchung ergab erneut einen regelrechten Hirnnervenbefund (Suva-

act. 79). In den entsprechenden Untersuchungsberichten vom 24. November 2012 und 

15. September 2013 stellte er schliesslich die Diagnose eines persistierenden 

unsystematischen Schwindels und Kopfschmerzes nach Schädelhirntrauma vom 18. 

Oktober 2012. Die Formulierung „unspezifisch“ (= unklar, nicht genau bestimmt, nicht 

differenziert) steht für die Unbestimmtheit der Ätiologie der geklagten Beschwerden 

und lässt damit die überwiegend wahrscheinliche Annahme einer organischen 

Unfallrestfolge nicht zu.

5.3.3  Zusammenfassend ist mithin festzuhalten, dass sich die Beschwerden des 

Beschwerdeführers nicht auf eine objektivierbare organische, irreversible 

Hirnverletzung zurückführen lassen. Zum selben Ergebnis kam Prof. Dr. J.___ in seinem 

Gutachten vom 29. September 2014 (act. G 11.1: „Meine Diagnose lautet: Status nach 

leichtem Schädelhirntrauma. Ein Hirntrauma ist ausgeschlossen.“). Beim leichten 

Schädelhirntrauma, bei dem die Unfallfolgen nie wirklich radiologisch als strukturelle 

Verletzung sichtbar gemacht werden konnten, kann - wie im vorliegenden Fall - in einer 

ersten Phase eine Beeinträchtigung der körperlichen Gesundheit angenommen 

werden. Aufgrund einer medizinischen Erfahrungstatsache können aber die nach dem 

Unfall aufgetretenen bzw. ausgelösten Beschwerden nach einem bestimmten Zeitraum, 

trotz ihres möglichen Fortdauerns, nicht mehr dem Unfall angelastet werden. Von 

Seiten der medizinischen Forschung (Gerhard Jenzer, Klinische Aspekte bei HWS-

Belastungen durch Kopfanprall oder Beschleunigungsmechanismus; Grenzbereich zum 

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leichten Schädel-Hirn-Trauma, SZS 1996, S. 462 ff. und insbesondere S. 467) wird 

festgehalten, dass der typische posttraumatische Verlauf nach einer Commotio cerebri 

bzw. einem leichten Schädelhirntrauma einer Erholung innert sechs bis zwölf Wochen 

entspreche. Ungewöhnlich lang dauernde und schwere Verläufe nach 

Beschleunigungsverletzung würden bei Fehlen der klinischen Kriterien einer 

traumatischen Hirnschädigung nach einer Interpretation ausserhalb einer 

hirnorganischen Schädigung rufen (Jenzer, a.a.O., S. 469 mit Hinweis und S. 463; vgl. 

auch Bogdan P. Radanov, Über den Stellenwert der neuro-psychologischen Diagnostik 

bei Patienten nach HWS-Distorsion, in: SZS 1996 S. 471 ff. und S. 475). Angesichts der 

dargelegten medizinischen Erfahrungstatsache kann im konkreten Fall mit dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit per 30. November 2013 (Datum der 

Leistungseinstellung; Suva-act. 96) von einem Dahinfallen des unfallkausalen Anteils an 

den fortdauernd geklagten Beschwerden ausgegangen werden.

5.4       

5.4.1  Mit den neurootologischen Untersuchungen bzw. Vestibularisprüfungen 

(kalorische Prüfung, Posturographie, Videookulographie, Otoskopie) vom 19. März und 

25. September 2013 durch Dr. F.___ (Suva-act. 35, 81) wurden schliesslich allfällige 

organische Ursachen des geklagten bewegungsabhängigen Schwindels abgeklärt. 

Besagte Ärztin hielt in der Beurteilung vom 21. März 2013 bezüglich ihrer ersten 

Untersuchung fest, dass die Abklärungen eine massive periphere vestibuläre 

Unterfunktion des rechten Gleichgewichtsorgans mit inkompletter zentraler vestibulärer 

Kompensation bei zentraler Präponderanz nach links ergeben hätten. Die 

persistierenden feinstschlägigen linksgerichtenen spontanen Ausfallnystagmen würden 

das noch nicht ausgeheilte periphere vestibuläre Gleichgewichtssystem bei einem 

Status nach Commotio labyrinthi mit partiellem Ausfall des rechten Gleichgewichts 

bestätigen. Die massiven subjektiv beklagten okzipitofrontalen Kopfschmerzen und 

nuchalen muskulären Verspannungen liessen sich vor dem Hintergrund der 

vestibulären Symptomatik teilweise erklären (Suva-act. 35). Am 26. September 2013 

schrieb Dr. F.___ über ihre Verlaufsuntersuchung vom 25. September 2013, dass bei 

der vestibulären Diagnostik im Vergleich zu der 6 Monate zuvor durchgeführten 

Untersuchung eine unveränderte und persistierende Unterfunktion bis Areflexie des 

rechten Gleichgewichtsorgans festzustellen sei. Zwischenzeitlich sei jedoch die zentral 

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vestibuläre Kompensation weitestgehend erfolgt, so dass sich keine Spontan- oder 

Provokationsnystagmen mehr abbilden liessen. Der Beschwerdeführer sollte im 

Rahmen dieser zentralen Kompensation eigentlich betreffend Schwindelsymptomatik 

nur noch geringgradige subjektive Symptome im Rahmen einer Höhenunsicherheit 

wahrnehmen oder unter zentral supprimierenden Medikamenten und Alkoholeinfluss 

verspüren. Es bleibe strukturell unklar, was die subjektive kurze Unsicherheit oder die 

Sekunden-Schwindelsymptome verursache, da die Untersuchungsbefunde keine 

diesbezüglichen Hinweise mehr geben würden. Aus otologischer Sicht beurteile sie das 

Gesamtbild heute als einen mit hoher Wahrscheinlichkeit definitiven, posttraumatischen 

subtotalen Ausfall des rechten Gleichgewichtsorgans im Sinne eines Status nach 

Commotio labyrinthi mit zur Zeit weitestgehend kompletter, zentraler vestibulärer 

Kompensation (Suva-act. 81). Angesichts der Beurteilungen von Dr. F.___ nahm die 

Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend an, dass beim 

Beschwerdeführer ein dem Unfall vom 18. Oktober 2012 zuzuschreibender 

Vestibularisschaden verblieben sei.

5.4.2  Die neurootologische Abklärung der Schwindelsymptomatik durch den von der 

Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers beauftragten Prof. Dr. J.___ bringt zumindest 

hinsichtlich einer weiteren fassbaren organischen unheilbaren Läsion des Gleich­

gewichtsorgans keine bedeutsamen neuen Erkenntnisse hervor. Prof. Dr. J.___ 

beleuchtet zwar die medizinische Situation teilweise abweichend von Dr. F.___, indem 

er infolge des am 18. Oktober 2012 erlittenen Kopftraumas von einem gutartigen 

paroxysmalen Lagerungsschwindel ausgeht. Ein solcher sei durch ein Kopftrauma 

statistisch viel häufiger als eine sogenannte Kontusion oder Commotio mit 

Unterfunktion oder eventuell Ausfall eines Labyrinths. Seine weiteren Ausführungen im 

Gutachten vom 29. September 2014 (act. G 11.1) lassen jedoch darauf schliessen, 

dass er im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (30. Oktober 2013) nicht mehr von 

organisch begründeten Beschwerden wegen des von ihm erwogenen gutartigen 

paroxysmalen Lagerungsschwindels ausgeht. Im Grunde stellt er bereits eine beim 

Unfall erlittene und den Schwindel organisch ausgelöste Läsion in Frage, wenn er 

angibt, dass die anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers einen (eventuell nur) 

intermittierend auftretenden Lagerungsschwindel und -nystagmus vermuten liessen, 

der bei früheren Untersuchungen nicht habe beobachtet werden können. Prof. Dr. 

J.___ beschreibt sodann zwei verschiedene Arten von gutartigen paroxysmalen 

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Lagerungsschwindeln und hält fest, dass diese erfahrungsgemäss von den Ärzten in 

Unkenntnis nicht immer umfassend untersucht würden. Die Diagnose eines solchen 

brauche spezielle Kenntnisse und auch ein hierfür spezielles Lagerungsmanöver. Im 

Falle des Beschwerdeführers sei die Diagnose in Unkenntnis dieser Möglichkeit 

verpasst worden. Seinen Ausführungen kommt allerdings angesichts seiner 

abschliessenden Beurteilung - ein früherer Lagerungsschwindel könne zwar nicht 

ausgeschlossen werden, dieser sei jedoch sistiert bzw. selbst verheilt, womit das 

Vorliegen eines solchen jetzt zu verneinen sei - keine rechtliche Relevanz mehr zu. Prof. 

Dr. J.___ fand bei seiner Untersuchung keine Auffälligkeiten ausser einer massiven 

Reaktion des Beschwerdeführers bei den verschiedenen Lagerungsmanövern. Dies sei 

selten bei Patienten zu beobachten, die den Lagerungsschwindel als so bedrohlich 

erlebt hätten, dass sie - als idiosynkratische Reaktion - in Erwartung des Schwindels in 

Panik gerieten - Hyperventilisation des Patienten -, auch wenn die Ursache des 

Schwindels - die im Bogengang freien Partikel seien ja verschwunden - nicht mehr 

vorhanden sei. Offensichtlich schreibt Prof. Dr. J.___ die fortdauernden Beschwerden 

bzw. die persistierende Schwindelerwartung im Ergebnis keinem fassbaren 

organischen Substrat, sondern vielmehr einer psychischen Komponente zu. So lautet 

die von ihm bezüglich der Schwindelsymptomatik gestellte Diagnose: „Psychisch 

persistierende Schwindelerwartung und -beschwerden ohne Nystagmus und damit 

ohne Nachweis einer jetzigen organischen Genese bei Verdacht auf vorangegangenen 

Lagerungsschwindel des rechten horizontalen Bogengangs (geotrope Form) mit 

möglicherweise Unterfunktion desselben mit Erholung. Vergesslichkeit und 

Nackenbeschwerden sind im Rahmen dieser ständigen Schwindelerwartung zu 

interpretieren. Keine Hinweise auf eine Angstkrankheit“. Prof. Dr. J.___ stimmt in seiner 

Beurteilung mit Dr. D.___ überein, der in seinen Untersuchungsberichten einen 

persistierenden „unsystematischen“ Schwindel nach Schädelhirntrauma vom 18. 

Oktober 2012 diagnostizierte und festhielt, dass insgesamt keine Hinweise für einen 

peripher- oder zentral-vestibulären Schwindel hätten gefunden werden können.

5.4.3  Hinsichtlich des von Dr. F.___ erhobenen Befundes beschreibt Prof. Dr. J.___ 

generell die Wahrscheinlichkeit eines positiven Heilungsverlaufs und erklärt weiter, 

inwiefern aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage und 

Untersuchungsergebnisse die von Dr. F.___ angenommene Unterfunktion 

problematisch sei (fehlendes initiales Beschwerdebild, widersprechende Diagnose 

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eines „unsystematischen Schwindels“ von Dr. D.___, fehlende klinische Untersuchung). 

Prof. Dr. J.___ zeigt in seinem Gutachten also auch insofern keine weiteren, den vom 

Beschwerdeführer fortdauernd wahrgenommenen Schwindel begründenden 

unfallkausalen organischen Läsionen auf, als er die von Dr. F.___ angenommene 

organische Unfallrestfolge eines Status nach Commotio labyrinthi mit weitestgehend 

erfolgter zentral vestibulärer Kompensation ausschliesst.

6.        

Gestützt auf die in den Erwägungen 5.2 bis 5.4 dargelegten medizinischen Akten nahm 

Dr. I.___ am 2. Oktober 2013 eine Gesamtbeurteilung hinsichtlich der Frage des 

Vorliegens objektivierbarer organischer Unfallrestfolgen vor und kam zum 

nachvollziehbaren Schluss, dass bis auf den kompensierten Vestibularisschaden keine 

weiteren natürlich-kausalen organischen Unfallfolgen hätten bestätigt werden können 

(Suva-act. 84). Inwiefern ein solcher einen Anspruch des Beschwerdeführers auf 

konkrete Versicherungsleistungen der Beschwerdegegnerin begründet, bleibt 

nachfolgend zu prüfen (vgl. Erwägung 9 f.).

7.        

7.1      Dem Einwand der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, die 

Beschwerdegegnerin habe ungenügend abgeklärt, ob und wie sehr die Kompensation 

der Gleichgewichtsunterfunktion, welche insbesondere von den Augen übernommen 

werden müsse, zu einer Überlastung der Augen führe und aus diesem Grund 

Kopfschmerzen hervorrufe, kann nicht gefolgt werden. Der Rechtsvertreter der 

Beschwerdegegnerin weist in der Beschwerdeantwort vom 4. August 2014 in 

Übereinstimmung mit den medizinischen Akten darauf hin, dass der Beschwerdeführer 

bereits vor der Kompensation über Kopfschmerzen und Schwindel geklagt habe (vgl. 

Suva-act. 20, 24, 27, 35, 39, 58, 79, 81). Das seit dem Unfall durchgehend geklagte, 

gleichbleibende Beschwerdebild spricht ebenfalls nicht überwiegend wahrscheinlich für 

die Kompensation des Vestibularisschaden als Ursache für die Kopfschmerzen. 

Kopfschmerzen können überhaupt mit vieldeutigen unfallunabhängigen Einflüssen 

erklärt werden. Dr. F.___ sprach bereits in ihrer ersten Beurteilung vom 21. März 2013 

von einer ungünstigen Selbstheilungsstrategie in Form einer angstüberlagerten 

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Bewegungshemmung im HWS-Bereich (subjektiver Versuch, dem Schwindel 

auszuweichen; Suva-act. 35). In ihrer Verlaufsbeurteilung vom 26. September 2013 

bestätigte sie die Beobachtung einer Tendenz zu einer angstüberlagerten 

Somatisierung während des gesamten Untersuchungsgangs betreffend der starken 

Cephalea-Symptomatik. Immer wieder habe der Beschwerdeführer während der 

Untersuchung seine occipito-bitemporalen Kopfschmerzen, welche ihn sehr 

beunruhigten, beklagt (Suva-act. 81). Von einer stark angstüberlagerten Somatisierung 

ging schliesslich auch Dr. C.___ in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 4. 

November 2013 aus (Suva-act. 102). Vor allem auch die Fachpersonen der Rehaklinik 

G.___, welche den Beschwerdeführer während seines stationären Aufenthalts (5. März 

bis 9. April 2013) psychiatrisch untersucht und behandelt hatten, hatten im 

psychiatrischen Bericht vom 9. April 2013 die Diagnose einer chronischen 

Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) gestellt. 

Dabei würden die Kopf- und Nackenschmerzen im Vordergrund stehen, die ihren 

Ausgangspunkt im Ereignis vom 18. Oktober 2012 hätten. Beim Beschwerdeführer 

würden psychosoziale Belastungsfaktoren vorliegen, die eine Chronifizierung der 

Symptome möglicherweise begünstigen könnten (Suva-act. 40). Eine somatische 

Unfallrestfolge im Sinne indirekt begründeter Kopfschmerzen im Zusammenhang mit 

dem Vestibularisschaden ist angesichts dieser übereinstimmenden ärztlichen 

Beurteilungen mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

auszuschliessen und muss medizinisch nicht weiter abgeklärt werden. 

Wahrscheinlicher erscheint ein psychisch bedingter Kopfschmerz (vgl. insbesondere 

auch die Diagnose von Prof. Dr. J.___ [act. G 11.1]). Die Frage, ob die 

Beschwerdegegnerin für einen solchen leistungspflichtig ist, ist im Rahmen einer 

eigenständigen Adäquanzbeurteilung nach der sogenannten Psychopraxis zu prüfen 

(vgl. Erwägung 2.3 und nachfolgende Erwägung 7.3).

7.2      Eine Adäquanzprüfung nach Massgabe der in BGE 134 V 109 begründeten 

Rechtsprechung bzw. der sogenannten Schleudertrauma-Praxis fällt ausser Betracht. 

Das Vorliegen eines Schädelhirntraumas, worunter sämtliche Hirnfunktionsstörungen 

mit oder ohne morphologisch fassbare Schädigung des Gehirns subsumiert werden, 

rechtfertigt die analoge Anwendung der Schleudertrauma-Praxis, wenn die erlittene 

Hirnerschütterung mindestens im Grenzbereich zwischen Commotio und Contusio 

cerebri liegt. Leichte Hirnerschütterungen hingegen reichen hierfür nicht aus (vgl. Urteil 

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des Bundesgerichts vom 14. August 2014, 8C_358/2014, E. 2.4.1, vgl. auch Urteile des 

EVG vom 6. Mai 2003, U 6/03, und vom 13. Juni 2005, U 276/04, E. 2.2.1). Die 

Schwere eines Schädelhirntraumas wird üblicherweise nach dem Punktwert in der 

Glasgow-Coma-Skala (GCS) eingeteilt. In dieser Skala erhält der Patient für bestimmte 

Reaktionen (wie Augenöffnen, Reaktion auf Schmerzreize und sprachliche 

Äusserungen) eine Anzahl von Punkten, welche zum Schluss addiert werden. Der 

schlechteste Wert beträgt 3, der beste 15. Von einem leichten Schädelhirntrauma 

spricht man bei einem GCS-Wert von 13 bis 15 (mittelschwer: 9 bis 13, schwer: 3 bis 8; 

vgl. Pschyrembel, a.a.O., zu „Bewusstseinsstörung“ und „Glasgow Coma Scale“; Urteil 

des EVG vom 13. Juni 2005, U 276/04, E. 2.2.1). Der Beschwerdeführer zeigte sich am 

Unfalltag beim Eintritt ins Spital K.___ in normalem Allgemeinzustand, wach, 

autopsychisch sowie zeitlich und örtlich orientiert. Laut ambulantem Bericht vom 18. 

Oktober 2012 wurde bei ihm eine GCS-Überwachung durchgeführt, welche den Wert 

15 ergab. Die Untersuchung des Neurostatus zeigte auch sonst keine Auffälligkeiten. 

Entsprechend wurde die Diagnose eines leichten Schädelhirntraumas gestellt. 

Bestimmte zum typischen Beschwerdebild eines Schädelhirntraumas gehörende 

Beeinträchtigungen (Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel) werden zwar vom 

Beschwerdeführer fortdauernd beklagt (vgl. BGE 117 V 360 E. 4b), doch ist gestützt auf 

die übereinstimmende medizinische Aktenlage eben davon auszugehen, dass hierfür 

mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit psychische Gründe und 

nicht mehr das am 18. Oktober 2012 erlittene leichte Schädelhirntrauma verantwortlich 

sind.

7.3       

7.3.1  Laut psychiatrischem Bericht der Fachleute der Rehaklinik G.___ vom 9. April 

2013 besteht aus rein psychiatrischer Sicht keine arbeitsrelevante Leistungsminderung 

(Suva-act. 40). Mangels einer psychischen Störung, die den Schwellenwert der 

Psychopathologie erreicht und die Arbeitsfähigkeit einschränkt, könnte grundsätzlich 

von einer Adäquanzbeurteilung abgesehen werden. Eine allfällige psychische 

Problematik ist damit nämlich ohne Einfluss auf den Anspruch des Beschwerdeführers 

auf Versicherungsleistungen. Der Vollständigkeit halber ist dennoch festzustellen, dass 

selbst eine Adäquanzbeurteilung zu keinem anderen Resultat führen würde. Die 

Beschwerdegegnerin hat im angefochtenen Einspracheentscheid die rechtlichen 

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Voraussetzungen des Vorliegens eines adäquat-kausalen Zusammenhangs bei 

psychischen Unfallfolgen zutreffend dargelegt (Erwägung 4). Darauf kann verwiesen 

werden. Die Adäquanzbeurteilung führte sie sodann mit Blick auf die Kasuistik (vgl. 

Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 61 ff.) und den augenfälligen Geschehensablauf des 

Unfalls vom 18. Oktober 2012 - dem Beschwerdeführer fiel ein Kantholz auf den mit 

einem Helm geschützten Kopf - zutreffenderweise für einen mittelschweren Unfall 

durch, wobei höchstens von einem mittelschweren Unfall im engeren Sinn 

ausgegangen werden kann. Für eine Bejahung der Adäquanz müssen hier drei der 

massgeblichen Kriterien (oder eines der Kriterien ausgeprägt) erfüllt sein (Rumo-Jungo/

Holzer, a.a.O., S. 65; Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2010, 8C_897/2009, E. 

45).

7.3.2  Wie die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu den einzelnen 

Adäquanzkriterien im angefochtenen Einspracheentscheid zeigen, wäre im konkreten 

Fall keines der Adäquanzkriterien erfüllt und die Adäquanz zwischen den psychischen 

Beschwerden und dem Unfall demzufolge zu verneinen. Entgegen der Argumentation 

der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers kann aus dem Gutachten von Prof. Dr. 

J.___ bzw. aus der anderslautenden Diagnose von Dr. F.___ auch keine ärztliche 

Fehlbehandlung abgeleitet werden. Dass eine Fehldiagnose zu einer Fehlbehandlung 

führt und diese wiederum - mangels Heilbehandlung der eigentlichen, tatsächlich 

vorhandenen Gesundheitsstörung - zu einer Verschlimmerung des 

Gesundheitszustands führt, ist grundsätzlich eine nachvollziehbare Konsequenz. Bei 

den vom Beschwerdeführer fortdauernd wahrgenommenen Schwindelbeschwerden 

handelt es sich gemäss Beurteilung von Prof. Dr. J.___ um eine idiosynkratische 

Reaktion infolge einer abnormen Schwindelerwartung, die - auch wenn sie ohne 

vorausgegangenen gutartigen Lagerungsschwindel nicht aufgetreten wäre - eine 

psychische Unfallfolge darstellt. Die psychischen Beschwerden sind jedoch im Rahmen 

der Adäquanzbeurteilung gemäss der Psychopraxis, wo es gerade um die Beurteilung 

der Unfallkausalität psychischer Beschwerden geht, auszuklammern. Zu 

berücksichtigen sind beim Kriterium der ärztlichen Fehlbehandlung nur solche in Bezug 

auf die fehlbehandelte somatische Unfallverletzung erheblich verschlimmerten 

somatischen Unfallfolgen (vgl. BGE 134 V 109 E. 6.1). Wie in Erwägung 5.4.1 

ausgeführt, geht Dr. F.___ von einem kompensierten Vestibularisschaden und Prof. Dr. 

J.___ von einer spontanen Heilung des von ihm angenommenen gutartigen 

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paroxysmalen Lagerungsschwindels aus. Eine somatische Unfallrestfolge im Sinne 

eines durch Fehlbehandlung verschlimmerten somatischen Gesundheitsschadens fällt 

damit in beiden Fällen ausser Betracht.

8.          

8.1      Im Rahmen der nachfolgenden Prüfung von Ansprüchen des Beschwerdeführers 

auf Leistungen der Beschwerdegegnerin ist damit einzig der somatische rechtsseitige 

Vestibularisschaden zu berücksichtigen. Dr. F.___ sprach in ihrer Beurteilung vom 26. 

September 2013 von einem definitiven posttraumatischen Zustand, ohne Bestimmung 

eines weiteren therapeutischen Vorgehens (Suva-act. 81). Der bestmöglich zu 

erreichende Gesundheitszustand ist beim Vestibularisschaden mit der zentralen 

Kompensation offensichtlich erreicht. Folglich ist nicht zu beanstanden, dass die 

Beschwerdegegnerin per 30. Oktober 2013 den Fallabschluss vornahm und die 

vorübergehenden Heilkosten- und Taggeldleistungen einstellte (vgl. dazu Erwägung 

2.1).

8.2      Am 15. Oktober 2013 teilte die IV der Beschwerdegegnerin mit, dass sie einen 

Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen abgewiesen habe. Dies 

mit der Begründung, dass sich der Beschwerdeführer nicht in der Lage fühle, an 

Eingliederungsmassnahmen mitzuwirken (Suva-act. 91). Eingliederungsmassnahmen 

der IV stehen damit einem Fallabschluss bzw. der Einstellung der vorübergehenden 

Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen nicht entgegen.

9.          

9.1      Zu prüfen ist somit der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Der Grad der 

für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 ATSG durch 

einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Bemessung des 

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Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die 

Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, 

ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Die Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 

und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten 

die versicherten Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen).

9.2      Sowohl die Fachleute der Rehaklinik G.___ im Austrittsbericht vom 9. April 2013 

als auch Prof. Dr. J.___ in seinem Gutachten vom 29. September 2014 gehen davon 

aus, dass dem Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Maurer, mit dem 

Erfordernis auf Baugerüsten zu arbeiten, wegen seines Schwindels nicht mehr 

zugemutet werden könne (Suva-act. 39, act. G 11.1). In einer in körperlicher Hinsicht 

leichten bis mittelschweren Tätigkeit betrachten die Fachleute der Rehaklinik G.___ den 

Beschwerdeführer hingegen als arbeitsfähig. Speziell eingeschränkt sei er dadurch, 

dass er keine absturzgefährdenden Tätigkeiten ausüben könne (Suva-act. 39). Dr. F.___ 

ist offensichtlich gleicher Meinung, wenn sie festhält, dass ihr eine anfänglich langsam 

aufbauende Tätigkeit ohne Gerüstarbeiten verantwortbar und absolut zumutbar 

erscheine, insbesondere bei allen Arbeiten auf festem Grund (Suva-act. 81). Die 

Fachleute der Rehaklinik G.___ führen zudem einschränkend eine aufgrund des 

Schwindels nicht gegebene Fahreignung des Beschwerdeführers an (Suva-act. 39). Der 

Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin stützt sich in der Beschwerdeantwort vom 4. 

August 2014 auf diese - angesichts der einzigen somatischen Unfallrestfolge eines 

kompensierten Vestibularisschadens -nachvollziehbaren und schlüssigen 

Arbeitsfähigkeitsschätzungen bzw. Zumutbarkeitsbeurteilungen. Dabei ist 

insbesondere auf die Aussage von Dr. F.___ in ihrem Bericht vom 26. September 2013 

hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der zentralen Kompensation 

betreffend der Schwindelsymptomatik nur noch geringgradige subjektive Symptome im 

Rahmen einer Höhenunsicherheit wahrnehmen oder unter zentral supprimierenden 

Medikamenten und Alkoholeinfluss verspüren sollte (Suva-act. 81). Auch Prof. Dr. J.___ 

geht beim Beschwerdeführer in einer ruhigen, eventuell sitzenden Tätigkeit von einer 

vollen Arbeitsfähigkeit aus. In seiner heutigen Tätigkeit als Magaziner zu 50% erachtet 

er den Beschwerdeführer bei Untherapierbarkeit vollständig eingegliedert, hält aber 

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fest, dass er in einer anderen Verweistätigkeit theoretisch zu einem höheren 

Prozentsatz arbeiten könnte, wenn eine Therapie erfolgreich sei. Der von ihm gesehene 

Therapiebedarf bezieht sich jedoch einzig auf die Behandlung der von ihm 

festgestellten, psychisch bedingten persistierenden Schwindelerwartung. Mit Blick auf 

die somatischen Unfallrestfolgen kann mithin in einer schwindeladaptierten Tätigkeit 

von einer 100%-igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. An dieser Beurteilung 

vermag im gleichen Sinne auch das von der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers 

eingereichte Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. C.___ vom 28. Oktober 2013 mit einer 

nur 50%-igen Arbeitsfähigkeit ab 1. November 2013 (Suva-act. 107, act. G 1.3) nichts 

zu ändern. Dr. C.___ empfahl in seinem Schreiben vom 4. November 2013 ebenfalls nur 

eine psychiatrische Behandlung (Suva-act. 102), womit die von ihm attestierte 

Arbeitsunfähigkeit als krankheitsbedingt zu betrachten ist.

9.3      Betreffend Berechnung des Invaliditätsgrades kann ohne Weiteres auf den 

Einkommensvergleich der IV im Vorbescheid vom 20. März 2014 (Suva-act. 118) 

verwiesen werden. Die IV ging von einem Valideneinkommen von Fr. 65‘325.-- aus, 

was in etwa mit der Lohnangabe in der Unfallmeldung der Arbeitgeberin vom 22. 

Oktober 2012 (Fr. 5‘000.-- /Monat; Suva-act. 1) übereinstimmt. Das 

Invalideneinkommen in einer dem Leiden des Beschwerdeführers adaptierten, d.h. 

leidensangepassten, körperlich leichten Erwerbstätigkeit legte die IV auf Fr. 61‘776.-- 

fest. Im Vergleich zu den Tabellenlöhnen gemäss Schweizerischer 

Lohnstrukturerhebung (LSE) ist ein solches Invalideneinkommen für den 

Beschwerdeführer sogar vorteilhaft. In Anwendung der LSE-Tabelle 2012, Tabelle TA1, 

privater Sektor, Total, Männer, Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher 

oder handwerklicher Art) lag der Durchschnittslohn für einen Mann bei einer 

wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden bei Fr. 5‘210.--. Bei einer betriebsüblichen 

Wochenarbeitszeit für das Jahr 2013 von 41.7 und nominalindexiert bis 2013 (Index: 

2013: + 0.8%) ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. 65‘700.-- (12 x Fr. 5‘475.--). 

Aus der Gegenüberstellung des von der IV angenommenen Validen- und 

Invalideneinkommens errechnet sich ein Invaliditätsgrad von 5%, womit der 

Mindestprozentsatz für einen Anspruch auf eine Invalidenrente gemäss UVG (Art. 18 

Abs. 1 UVG: 10%) nicht erreicht ist.

10.     

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Ebenfalls zu verneinen ist ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine 

Integritätsentschädigung. Während ein Integritätsschaden hinsichtlich des 

kompensierten Vestibularisschadens von Dr. F.___ und Dr. I.___ (Suva-act. 81, 84) nicht 

einmal thematisiert wurde, hat Prof. Dr. J.___ einen solchen aus organischen Gründen 

ausdrücklich verneint (act. G 11.1). Mit Bezug auf eine psychische Komponente des 

Beschwerdeführers sowie Beschwerden, die von ihm psychisch bedingt 

wahrgenommen werden, entfällt ein unfallbedingter Integritätsschaden mangels 

Unfallkausalität.

11.     

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer 

keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.     

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.     

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 25.04.2016
	Art. 6 UVG: Bejahung gewisser organischer Unfallrestfolgen nach leichtem Schädelhirntrauma (kompensierter Vestibularisschaden). Art. 18 Abs. 1 UVG: Verneinung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades. Art. 24 UVG: Verneinung eines Anspruchs auf Integritätsentschädigung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. April 2016, UV 2014/42).Entscheid vom 25. April 2016

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