# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0155eb8-d9ad-5cb2-ae45-803946e708eb
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-13
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 13.12.2018 720 18 258/341
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-18-258-341_2018-12-13.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 13. Dezember 2018 (720 18 258 / 341) 

___________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Rentenberechnung; Soziallohn 

 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Christof Enderle, Kantonsrich-

ter Yves Thommen, Gerichtsschreiberin Christina Markiewicz 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Raffaella Biaggi, Advo-
katin, St. Jakobs-Strasse 11, Postfach 3003, 4002 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 
 
 
 
A. Die 1959 geborene A.____ ist seit April 1991 bei der B.____ als Direktionsassistentin 
angestellt. Am 10. August 2015 meldete sie sich wegen Depressionen bei der Eidgenössischen 
Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der gesundheitlichen und er-
werblichen Verhältnisse, namentlich nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens bei 
Dr. med. C.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, asim (academy of swiss insurance me-
dicine), sprach die IV-Stelle A.____ mit Verfügung vom 13. Juli 2018 eine Viertelsrente ab 1. 

 
 
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Februar 2016 bis 30. April 2016, eine ganze Rente ab 1. Mai 2016 bis 31. August 2016 und 
eine Dreiviertelsrente ab 1. September 2016 zu. 
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Advokatin Raffaela Biaggi, mit Eingabe vom 
17. August 2018 Beschwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht. Sie be-
antragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Ausrichtung einer ganzen Rente 
über den 31. August 2016 hinaus. Gemäss Gutachten von Dr. C.____ vom  
21. Juli 2017 betrage die Arbeitsfähigkeit 37,5 % in einer optimal angepassten Tätigkeit wie sie 
sie jetzt innehabe. Dieser optimal angepasste Arbeitsplatz sei allerdings ein geschützter Ar-
beitsplatz mit Soziallohn. Ihre Tätigkeit als Direktionsassistentin könne sie nicht mehr ausüben. 
Dies werde von der Arbeitgeberin im Fragebogen vom 10. November 2017 bestätigt. Bereits im 
Schreiben vom 8. August 2017 habe ihre Arbeitgeberin festgehalten, dass es nicht mehr mög-
lich sei, sie in ihrer angestammten Tätigkeit zu beschäftigen, da die effektive Leistung nur 20 % 
bis 25 % betrage. Es sei folglich nicht richtig, dass die IV-Stelle beim Invalideneinkommen von 
ihrem Lohn als Direktionsassistentin ausgehe. Vielmehr sei der Tatsache Rechnung zu tragen, 
dass sie in der angepassten, weniger anspruchsvollen Tätigkeit nicht mehr gleich viel verdiene. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 1. November 2018 beantragte die IV-Stelle die Abweisung 
der Beschwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, so dass die örtliche Zustän-
digkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Geset-
zes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 
beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kan-
tons Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur 
Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die frist- und formgerecht erhobene 
Beschwerde der Versicherten vom 17. August 2018 ist demnach einzutreten. 
 
2. Als Invalidität nach Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So-
zialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 gilt die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Unter Erwerbsunfähigkeit ist 
der ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 
allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Anspruch auf eine ganze Rente 
besteht, wenn die versicherte Person zu mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 
zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50 % und auf eine Viertels-
rente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist (Art. 28 Abs. 2 IVG). 
 

 
 
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3. Ausgangspunkt der Beurteilung des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin bildet 
somit die Frage, in welchem Ausmass sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung 
arbeitsunfähig ist. Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfä-
higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei 
langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich 
berücksichtigt (Satz 2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind die ärztlichen Unterlagen 
massgebend und im Rahmen der Beweisregeln zu würdigen (Art. 61 lit. c ATSG; BGE 134 V 
232). Dabei ist dem Grundsatz zu folgen, wonach den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens 
eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Be-
obachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen (BGE 125 V 352 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). 
 
4.1 C.____ diagnostizierte mit Gutachten vom 21. September 2017 eine rezidivierende 
depressive Störung, aktuell mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 F33.1) mit wahrscheinli-
cher hirnorganischer Mitbeteiligung. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei eine 
zwanghafte, perfektionistische Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Z73.3). Abweichen-
de Diagnosen seitens des behandelnden Psychiaters, Dr. med. D.____, der Klinik E.____, der 
Klinik F.____ oder des vorherigen Psychiaters, Dr. med. G.____, liegen nicht vor. Insofern be-
steht in Bezug auf das Beschwerdebild und der Diagnosen Einigkeit unter den Fachpersonen. 
Dies wird von den Parteien nicht bestritten. Zudem wird die von Dr. C.____ attestierte Arbeits-
fähigkeit von 37,5 % ab 1. September 2015 seitens des RAD nicht in Frage gestellt (vgl. Bericht 
des RAD vom 4. August 2017). Das Gutachten von Dr. C.____ erweist sich denn auch in be-
weisrechtlicher Hinsicht als hinreichende Grundlage für die Beurteilung der Rentenfrage, wes-
halb ohne weiteres darauf abgestellt werden kann. 
 
4.2 In Bezug auf die berufliche Tätigkeit führte Dr. C.____ näher aus, dass eine reduzierte 
Arbeitsfähigkeit anamnestisch seit 2010 wahrscheinlich, im Detail bis Anfang 2014 jedoch 
schwer quantifizierbar sei. Aufgrund der guten Dokumentation durch Dr. G.____ seien die von 
ihm attestierten Arbeitsunfähigkeiten von 100 % vom 5. Februar 2014 (recte 1. Januar 2014) bis 
14. Juli 2014 und von 50 % vom 15. Juli 2014 bis 31. August 2015 gut nachvollziehbar 
(vgl. Bericht vom 27. August 2015). Die stufenweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit und die 
volle Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess seien danach leider nicht gelungen, sondern 
es sei vielmehr ein zweiter stationärer Aufenthalt erforderlich gewesen. Bei den in dieser Phase 
ab 1. September 2015 bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten durch den nachbehandelnden 
Dr. D.____ (vgl. Berichte vom 22. Februar 2016 und vom 1. Dezember 2016 mit Arbeitsunfähig-
keiten zwischen 40 % und 100 %) seien weder Fehlzeiten noch eine Leistungsminderung be-
rücksichtigt worden. Retrospektiv sei deshalb von einer Arbeitsfähigkeit von 37,5 % (50 % An-
wesenheit und 75 % Leistungsfähigkeit) ab 1. September 2015 auszugehen, unterbrochen von 
einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aufgrund des stationären Aufenthaltes in der Klinik E.____ 
vom 23. Februar 2016 bis 24. April 2016. Gestützt auf diese Angaben ist der Rentenanspruch 
zu prüfen. 

 
 
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5. Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Gel-
tendmachung des Leistungsanspruchs gemäss Art. 29 Abs. 1 ATSG (Art. 29 Abs. 1 ATSG). 
Demgemäss muss sich die versicherte Person, die eine Leistung beansprucht, beim zuständi-
gen Versicherungsträger in der für die jeweilige Sozialversicherung gültigen Form anmelden. 
Die Anmeldung hat mit dem amtlichen Formular (vgl. Art. 29 Abs. 2 ATSG und Art. 65 Abs. 1 
der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] vom 17. Januar 1961) und damit schriftlich 
zu erfolgen (vgl. URS MÜLLER, Das Verwaltungsverfahren in der Invalidenversicherung, Bern 
2010, S. 131 ff.). Da die Versicherte das Leistungsgesuch erst am 10. August 2015 gestellt hat, 
ist der Rentenbeginn im Februar 2016. Dies ist unbestritten. Die Rentenberechnung ist folglich 
ab diesem Zeitpunkt mit einer Arbeitsunfähigkeit von 37,5 % vorzunehmen. Soweit die IV-Stelle 
in ihrer Verfügung vom 13. Juli 2018 von abgestuften Renten ausgeht, ist ihr nicht zu folgen. 
Obwohl sie in der Verfügung die attestierte Arbeitsfähigkeit von Dr. C.____ ab 1. September 
2015 zu Recht bestätigte, stellte sie ohne Begründung auf die Arbeitsunfähigkeiten von Dr. 
D.____ ab und nahm zudem unrichtigerweise eine Anpassung der Rente infolge des zweimona-
tigen stationären Aufenthaltes vom 23. Februar 2016 bis 24. April 2016 vor. Gemäss Art. 88a 
Abs. 2 IVV ist eine Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit erst dann zu berücksichtigen, wenn 
sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat. Vorliegend ist deshalb von einer 
Anpassung abzusehen. Die Rentenberechnung der IV-Stelle bedarf demnach einer Korrektur. 
 
6.1 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des IV-Grades das Er-
werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der IV-Grad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 
E. 1). 
 
6.2 In Bezug auf das Valideneinkommen ist entscheidend, was die versicherte Person im 
Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Die IV-Stelle ist vom im Jahr 2014 
erzielten Jahreslohn von Fr. 129'154.-- ausgegangen. Gemäss Bescheinigung der Arbeitgeberin 
vom 5. Oktober 2015 liegt der Lohn ab 1. April 2015 bei Fr. 9'633.-- x 12 zuzüglich eines ver-
traglichen Bonusses von 9 % des Jahreslohnes. Demnach sind diese Zahlen der Berechnung 
zugrunde zu legen. Es resultiert ein Jahreslohn 2016 von Fr. 126'755.-- (12 x Fr. 9'633.-- zuzüg-
lich Fr. 10'403.-- Bonus und 0,6 % Nominallohnentwicklung 2016 [vgl. Nominallohnindex, Frau-
en 2011-2016, Sektor Produktion]). 
 
6.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär 
von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret 

 
 
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steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – beson-
ders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleiben-
de Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen 
aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsäch-
lich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkom-
men gegeben, so können nach der Rechtsprechung die Tabellenlöhne der schweizerischen 
Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) herangezogen werden (vgl. BGE 
135 V 297 E. 5.2 mit Hinweisen).  
 
6.4 Die IV-Stelle ist bei der Ermittlung des Invalideneinkommens davon ausgegangen, 
dass die Beschwerdeführerin ihrer angestammten Tätigkeit als Direktionsassistentin weiterhin 
mit reduziertem Pensum nachgehen könne. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, dass 
sie die hohen Anforderungen an ihre ursprüngliche Tätigkeit als Direktionsassistentin heute 
nicht mehr erfüllen könne, weshalb das Arbeitsprofil angepasst worden sei. Beim von ihrer Ar-
beitgeberin weiterhin ausgerichteten Lohn handle es sich somit um Soziallohn, welcher nicht 
eins zu eins als Invalidenlohn übernommen werden dürfe. Dem ist beizustimmen.  
 
Gemäss Arbeitsbeschrieb als Executive Administrative Assistant der B.____ handelt es sich bei 
der angestammten Tätigkeit um eine sehr anspruchsvolle Arbeit mit komplexen Arbeitsabläufen 
mit Verantwortung für Personal und Finanzen. Es werden vertiefte Kenntnisse aller angewende-
ten Systeme vorausgesetzt. Meetings müssen geplant, vorbereitet und dokumentiert werden, 
ebenso Reisen. Die Angestellten müssen bereit sein, Überstunden zu leisten. Neue Teammit-
glieder müssen eingearbeitet und die Arbeitslastverteilung innerhalb des administrativen Teams 
koordiniert werden. Es werden hohe Anforderungen an Genauigkeit und Flexibilität sowie Ent-
scheidungsbereitschaft verlangt (vgl. Job Description von Februar 2015). Die Beschwerdeführe-
rin ist dieser verantwortungs- und anspruchsvollen Tätigkeit nicht mehr gewachsen. Dies geht 
klar aus den Schreiben der Arbeitgeberin vom 27. Januar 2016 und 8. August 2017 sowie dem 
Gutachten von Dr. C.____ vom 21. Juli 2017 hervor. Die Arbeitgeberin berichtete diesbezüglich, 
dass sich die gesundheitliche Situation der Versicherten Anfang 2016 weiter verschlechtert ha-
be. Es sei ihr nicht mehr möglich, die im Rahmen ihrer angestammten Tätigkeit erforderlichen 
Aufgaben, welche mit hohem Zeitdruck und Eigenverantwortung verbunden seien, zu erledigen. 
Ihr Output entspreche nicht ihrer Präsenz- bzw. ihrer Arbeitszeit und sei derzeit mit 20  % - 
25 % zu veranschlagen (vgl. auch Fragebogen vom 10. November 2017). Dr. C.____ führte in 
seinem Gutachten zur Arbeitstätigkeit übereinstimmend an, dass die Versicherte den Verant-
wortungsbereich einer Chefsekretärin abgegeben habe und sich derzeit an einem optimal an-
gepassten Arbeitsplatz befinde. Es steht somit ausser Zweifel, dass der von der Arbeitgeberin 
weiterhin ausgerichtete Verdienst einer langjährigen Direktionsassistentin nicht der Arbeitsleis-
tung der Versicherten entspricht, sondern als Soziallohn zu betrachten ist. Folglich kann dieser 
nicht Grundlage des Invalideneinkommens sein. Vielmehr ist das Invalideneinkommen anhand 
der LSE 2014 zu bestimmen.  
 
7. Als Grundlage für die Berechnung kommen zwei Tabellen der LSE 2014 in Frage 
(vgl. BGE 143 V 295 E. 2.3). Einerseits ist Tabelle T17, Allgemeine Büro- und Sekretariatskräfte 
(41), Frauen >= 50 Jahre, Fr. 6464.-- x 12 bei 40 Wochenarbeitsstunden zu nennen. Umge-

 
 
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rechnet auf eine wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden und angepasst an die Nominalloh-
nentwicklung [vgl. Nominallohnindex, Frauen 2011-2016, Total] 2015 (0,5 %) und 2016 (0,8 %) 
resultiert ein Jahreslohn von Fr. 81'918.--. Bei einem Pensum von 37,5 % ist das Invalidenein-
kommen Fr. 30'719.--. Die Gegenüberstellung dieses Einkommens mit dem Valideneinkommen 
von Fr. 126'755.-- ergibt einen IV-Grad von gerundet 76 %. Legt man dem Invalideneinkommen 
als Variante Tabelle TA1_tirage_skill_level, Sektor 2 Produktion, Herstellung von pharmazeuti-
schen Erzeugnissen (21), Frauen, Kompetenzniveau 3, Fr. 7'481.-- x 12 bei 40 Wochenarbeits-
stunden zugrunde, resultiert nach Umrechnung auf eine wöchentliche Arbeitszeit von 40,6 
Stunden und angepasst an die Nominallohnentwicklung [vgl. Nominallohnindex, Frauen 2011-
2016, Sektor Produktion] 2015 (0,8 %) und 2016 (0,6 %) ein Jahreslohn von Fr. 92'398.--. Das 
Pensum von 37,5 % entspricht einem Invalidenlohn von Fr. 34'649.--. Die Gegenüberstellung 
mit dem Validenlohn ergibt einen IV-Grad von gerundet 73 %. Folglich hat die Beschwerdefüh-
rerin, unabhängig davon, welche Tabelle als Grundlage für das Invalideneinkommen herange-
zogen wird, Anspruch auf eine ganze IV-Rente ab Februar 2016. Die Beschwerde ist demge-
mäss gutzuheissen. 
 
Bei diesem Ausgang des Verfahrens erübrigt es sich, auf die weiteren Vorbringen der Be-
schwerdeführerin einzugehen, namentlich, dass sich der Gesundheitszustand gemäss Bericht 
von Dr. D.____ vom 9. Februar 2018 erneut verschlechtert habe und dass ein neurologisches 
Gutachten einzuholen sei.  
 
8.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwer-
deverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Ver-
fahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. In casu hätte deshalb die IV-
Stelle als unterliegende Partei grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen. In diesem Zu-
sammenhang ist allerdings zu beachten, dass laut § 20 Abs. 3 Satz 3 VPO (in Kraft bis 31. De-
zember 2018) den Vorinstanzen – vorbehältlich des hier nicht interessierenden § 20 Abs. 4 
VPO – keine Verfahrenskosten auferlegt werden. 
 
8.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Da die Versicherte obsiegende Partei ist, ist ihr eine Parteientschädi-
gung zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Die Rechtsvertreterin der Versicherten macht in 
ihrer Kostennote vom 28. November 2018 einen Aufwand von 10 Stunden und 20 Minuten gel-
tend, was angemessen ist. In Bezug auf die Auslagen ist insofern eine Korrektur anzubringen, 
als pro Kopie Fr. 1.50 berechnet werden darf (vgl. § 15 der Tarifordnung für die Anwältinnen 
und Anwälte vom 17. November 2003). Der in Rechnung gestellte Betrag von Fr. 48.-- für 24 
Kopien ist folglich auf Fr. 36.-- zu korrigieren. Ansonsten sind die weiteren Auslagen von 
Fr. 8.30 nicht zu beanstanden. Der Versicherten ist deshalb eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 2'891.60 (10 Stunden und 20 Minuten x Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen und 7.7 % 
Mehrwertsteuer) zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. 
 
 
 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Basel-Landschaft vom 13. Juli 2018 aufgehoben und festge-
stellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Februar 2016 Anspruch auf 
eine ganze IV-Rente hat. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- wird der 
Beschwerdeführerin zurückerstattet. 

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat der Beschwerdeführerin eine Par-
teientschädigung in der Höhe von Fr. 2'891.60 (inkl. Auslagen und 
7.7 % Mehrwertsteuer) auszurichten.