# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 89959ea3-7bb4-5a00-88d5-fdfa9bd4ebeb
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-03-09
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 09.03.2020 BB.2020.52
**Docket/Reference:** BB.2020.52
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2020-52_2020-03-09

## Full Text

Verfahrenshandlung der Strafkammer (Art. 20 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO); aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).;;Verfahrenshandlung der Strafkammer (Art. 20 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO); aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).;;Verfahrenshandlung der Strafkammer (Art. 20 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO); aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).;;Verfahrenshandlung der Strafkammer (Art. 20 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO); aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).

Beschluss vom 9. März 2020 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 
Roy Garré, Vorsitz, 
Cornelia Cova und Patrick Robert-Nicoud,  
Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
 
Parteien 

  
A.,  
vertreten durch Rechtsanwalt Nathan Landshut, 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

BUNDESANWALTSCHAFT, 
Beschwerdegegnerin 

 
 
BUNDESSTRAFGERICHT STRAFKAMMER, 

Vorinstanz 
 

Gegenstand  Verfahrenshandlung der Strafkammer (Art. 20 Abs. 1 
lit. a i.V.m. Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO); aufschie-
bende Wirkung (Art. 387 StPO) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2020.52 
Nebenverfahren: BP.2020.27 
 
 
 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 
 

- die Strafkammer des Bundesstrafgerichts mit Vorladungen I und II vom 
22. Januar 2020 im Verfahren SK.2019.45 unter anderem A. aufgefordert 
hat, als beschuldigte Person zur Hauptverhandlung vom 9. bzw. 11. März 
2020 in der Strafsache Bundesanwaltschaft und als Privatklägerschaft Deut-
scher Fussball-Bund (DFB) und Fédération Internationale Football Associa-
tion (FIFA) wegen Betrugs (Art. 146 Abs. 1 StGB) bzw. Gehilfenschaft 
(Art. 25 StGB) persönlich zu erscheinen (act. 1.2); 

 
- A. mit Eingaben vom 18. und 28. Februar sowie 4. März 2020 die Strafkam-

mer um Einstellung, eventualiter um Sistierung des Hauptverfahrens bzw. 
um Widerruf der Vorladungen I und II vom 22. Januar 2020 ersuchte 
(act. 1.3, 1.4 und 1.6); 

 
- die Vorsitzende im Verfahren SK.2019.45 mit prozessleitender Verfügung 

vom 5. März 2020 die Gesuche um Verschiebung der am 9. März 2020 am 
Sitz des Gerichts in Bellinzona vorgesehen Hauptverhandlung und/oder um 
Einstellung bzw. Sistierung des Verfahrens abwies (act. 1.1); 

 
- dagegen A. mit Eingabe vom 6. März 2020 an die Beschwerdekammer des 

Bundesstrafgerichts gelangt und beantragt, die Abweisung der Verschie-
bungsgesuche vom 18. und 28. Februar sowie 4. März 2020 durch das Bun-
desstrafgericht mit prozessleitender Verfügung vom 5. März 2020 sei aufzu-
heben und die Vorladungen I und II zur Hauptverhandlung auf den 9. und 
11. März 2029 seien abzunehmen; er zudem den prozessualen Antrag stellt, 
der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren (act. 1 S. 2);  

 
- auf die Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet wird (Art. 390 

Abs. 2 StPO e contrario). 
 
 
 
 Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 
- gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie Verfahrenshandlungen der Straf-

kammer des Bundesstrafgerichts bei der Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts Beschwerde nach den Vorschriften der Art. 393 ff. StPO er-
hoben werden kann (Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO i.V.m. Art. 20 Abs. 1 lit. a 
StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG); 

 

- 3 - 

 

 

- davon ausgenommen verfahrensleitende Entscheide sind (Art. 393 Abs. 1 
lit. b StPO); 

 
- Art. 331 Abs. 5 StPO zudem vorsieht, dass die Verfahrensleitung endgültig 

über Verschiebungsgesuche entscheidet, die vor Beginn der Hauptverhand-
lung eingehen;   

 
- vorliegend mithin die prozessleitende Verfügung der Vorsitzenden im Ver-

fahren SK.2019.45 vom 5. März 2020, mit welcher die Verschiebungsgesu-
che der Hauptverhandlung vom 9. und 11. März 2020 abgewiesen worden 
sind, kein taugliches Anfechtungsobjekt darstellt, sodass auf die Beschwerde 
nicht einzutreten ist; 

 
- das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem vorliegenden Beschluss 

hinfällig wird und als gegenstandslos abzuschreiben ist;  
 
-  bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Gerichtsko-

sten zu tragen hat (vgl. Art. 428 Abs. 1 StPO);  
 
-  die Gerichtsgebühr auf Fr. 500.-- festzusetzen ist (vgl. Art. 73 StBOG i.V.m. 

Art. 5 und 8 Abs. 1 BStrKR). 
 
 
 

  

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 
 
2. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird als gegenstandslos abgeschrie-

ben. 
 

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  
 
 

Bellinzona, 9. März 2020 
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwalt Nathan Landshut 
- Bundesstrafgericht Strafkammer 
- Bundesanwaltschaft 
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.