# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 93791449-5871-55c0-b5cd-5afa8d4c4be3
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-12-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 19.12.2014 SB140364
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB140364_2014-12-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB140364-O/U/cw 
 

Mitwirkend: Die Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, und lic. iur. Stiefel, die  

Ersatzoberrichterin lic. iur. Mathieu sowie die Gerichtsschreiberin  

lic. iur. Karabayir 

 

Urteil vom 19. Dezember 2014 

 

in Sachen 

 

A._____, 

Beschuldigter und Berufungskläger 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft See/Oberland,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend Sachbeschädigung etc.   
 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil, Einzelgericht in 

Strafsachen, vom 14. April 2014 (GG140004) 

 

- 2 - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 22. Januar 2014 

(Urk. 18) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB 
− der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von 

Art. 90 Abs. 2 SVG in Verbindung mit Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 34 
Abs. 4 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. d VRV und Art. 12 Abs. 1 VRV 

− des Fahrens in fahrunfähigem Zustand im Sinne von Art. 91 Abs. 2 
altSVG in Verbindung mit Art. 31 Abs. 2 SVG und Art. 2 Abs. 2 lit. a 
VRV 

− der Übertretung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und 
die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG) im Sinne 
von dessen Art. 19a Ziff. 1 BetmG 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 200 Tagessätzen zu 

Fr. 50.– sowie einer Busse von Fr. 100.–. 

3. Die Geldstrafe wird vollzogen. 

4. Bezahlt der Beschuldigte die Busse von Fr. 100.– schuldhaft nicht, so tritt an 

deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von zwei Tagen. 

5. Die mit Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 5. Dezember 2008 für eine 

Freiheitsstrafe von 18 Monaten (davon bedingt vollziehbar 10 Monate) an-

gesetzte Probezeit von fünf Jahren wird um 1 Jahr verlängert.  

6. Die Forderung der Privatklägerin wird auf den Weg des Zivilprozesses ver-

wiesen.  

7. Rechtsanwalt lic. iur. X._____, … [Adresse], wird für seine Bemühungen und 

Barauslagen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten aus der Gerichts-

kasse wie folgt entschädigt: 

- 3 - 

Honorar: Fr. 4'417.65 

MwSt 8% auf Fr. Fr. 353.40 

  __________________ 
Total Fr. 4'771.10 

8. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf Fr. 1'500.–. Die übrigen Kosten be-

tragen: 

Fr. 977.25    Gebühr für das Vorverfahren 

Fr. 120.–   Kosten Kantonspolizei Zürich 

Fr. 1'500.–   Auslagen Untersuchung 

 Fr. 4'771.10   Kosten amtliche Verteidigung 

 Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 

9. Die Kosten, exklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem 

Beschuldigten auferlegt. 

10. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Staatskasse genom-

men. Das Nachforderungsrecht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbe-

halten. 

Berufungsanträge 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

(Urk. 43 S. 2) 

" 1. Ziff. 1 des Bezirksgerichts Hinwil vom 14. April 2014 sei folgen-
dermassen abzuändern:  

 Der Angeklagte sei schuldig zu sprechen:  
 - der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne 

von Art. 90 Abs. 2 SVG in Verbindung mit Art. 32 Abs. 2 SVG, 
Art. 34 Abs. 4 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. d VRV und Art. 12 Abs. 1 
VRV. 

 - des Fahrens in fahrunfähigem Zustand im Sinne von Art. 91 Abs. 
2 alt SVG in Verbindung mit Art. 31 Abs. 2 SVG und Art. 2 Abs. 1 
lit. a VRV.  

Er sei freizusprechen: 

- 4 - 

 - vom Vorwurf der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 
StGB (Abänderung des Urteils im Schuldpunkt) 

 2. Ziff. 2 des Urteils des Bezirksgerichts Hinwil vom 14. April 2014 
sei abzuändern. Die Strafe sei auf 90 Tagessätze festzusetzen 
(Abänderung des Strafmasses). 

 3.  Ziff. 3 des Urteils des Bezirksgerichts Hinwil vom 14. April 2013 
sei abzuändern. Der Vollzug sei unter Ansetzung einer Probezeit 
von zwei Jahren bedingt aufzuschieben. Eventualiter sei die 
Geldstrafe zu vollziehen.  

 4. Ziff. 5: Auf eine Verlängerung der Probezeit der mit Urteil des Be-
zirksgerichts Pfäffikon vom 5. Dezember 2008 verhängten Frei-
heitsstrafe von 18 Monaten sei zu verzichten (Abänderung des 
Urteiles)  

 5.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Staats-
kasse."  

b) Der Staatsanwaltschaft See / Oberland:  

(Urk. 39, schriftlich) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils  

 

___________________________ 

 

 
Erwägungen: 

1. Prozessverlauf 

1.1. Mit Urteil vom 14. April 2014 sprach das Bezirksgericht Hinwil, Einzelgericht 

in Zivil- und Strafsachen, den Beschuldigten der Sachbeschädigung im Sinne von 

Art. 144 Abs. 1 StGB, der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrsregeln im 

Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG in Verbindung mit Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 34 

Abs. 4 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. d VRV und Art. 12 Abs. 1 VRV, des Fahrens in 

fahrunfähigem Zustand im Sinne von aArt. 91 Abs. 2 SVG in Verbindung mit 

Art. 31 Abs. 2 SVG und Art. 2 Abs. 2 lit. a VRV und der Übertretung des Bundes-

gesetzes über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmit-

telgesetz, BetmG) im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG schuldig. Der Beschuldigte 

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wurde mit einer Geldstrafe von 200 Tagessätzen zu Fr. 50.– sowie zu einer Busse 

von Fr. 100.– verurteilt. Sodann verlängerte die Vorinstanz die mit Urteil des Be-

zirksgerichts Pfäffikon vom 5. Dezember 2008 für eine teilbedingte Freiheitsstrafe 

von 18 Monaten (davon bedingt vollziehbar 10 Monate) angesetzte Probezeit von 

fünf Jahren um ein Jahr (Urk. 33 S. 21 f.).  

1.2. Gegen dieses Urteil meldete der Beschuldigte am 24. April 2014 rechtzeitig 

Berufung an (Urk. 29). Die Berufungserklärung des Beschuldigten, datiert vom 

2. August 2014, ging fristgerecht am 5. August 2014 beim hiesigen Gericht ein 

(Urk. 35). Beweisanträge wurden von ihm weder im Rahmen der Berufungserklä-

rung noch anlässlich der Berufungsverhandlung gestellt (Urk. 35 S. 3; Urk. 43 

S. 7). Mit Schreiben vom 25. August 2014 teilte die Staatsanwaltschaft See / 

Oberland (nachfolgend Staatsanwaltschaft) mit, dass auf Anschlussberufung ver-

zichtet werde (Urk. 39). Die Privatklägerschaft liess sich nicht vernehmen. Mit 

Eingabe vom 9. September 2014 reichte der Beschuldigte das Datenerfassungs-

blatt mit Beilagen ein (Urk. 40 und 41/1-6). Die Berufungsverhandlung fand am 

19. Dezember 2014 statt (Prot. II S. 3 ff.). 

2. Berufungserklärung 

2.1. Mit der Berufungserklärung vom 2. August 2014 beschränkte der Beschul-

digte die Berufung auf den Schuldpunkt hinsichtlich der Verurteilung wegen Sach-

beschädigung, die Bemessung und den Vollzug der Strafe sowie die Verlänge-

rung der mit Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 5. Dezember 2008 für den 

bedingten Teil der Freiheitsstrafe von 18 Monaten angesetzten Probezeit 

(Urk. 43 S. 2).  

2.2. In der Berufungsschrift ist anzugeben, welche Abänderungen des erst-

instanzlichen Urteils verlangt werden (Art. 399 Abs. 3 lit. b StPO). Gemäss 

Art. 402 StPO hat die Berufung im Umfang der Anfechtung aufschiebende Wir-

kung.  

Nachdem die Urteilsdispositivziffern 1 teilweise (Schuldsprüche wegen mehr-

facher grober Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG in 

- 6 - 

Verbindung mit Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 34 Abs. 4 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. d VRV 

und Art. 12 Abs. 1 VRV, Fahren in fahrunfähigem Zustand im Sinne von aArt. 91 

Abs. 2 SVG in Verbindung mit Art. 31 Abs. 2 SVG und Art. 2 Abs. 2 lit. a VRV und 

Übertretung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und die psychotro-

pen Stoffe im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG), 6 (Zivilansprüche), 7 (Entschädi-

gung amtliche Verteidigung) und 8 - 10 (Kosten- und Entschädigungsfolgen) nicht 

angefochten worden sind, ist vorab mittels Beschluss festzustellen, dass das vor-

instanzliche Urteil in diesem Umfang in Rechtskraft erwachsen ist. 

3. Sachverhalt 

3.1. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass sich der Beschuldigte der Sachbe-

schädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB schuldig gemacht habe, indem er 

– wie ihm von der Anklageschrift vorgeworfen – am 14. Mai 2013, um ca. 

18.20 Uhr einen Metallwürfel auf die Frontscheibe des auf den Parkplätzen der 

B._____-Strasse parkierten Personenwagens „VW Bora Variant“ von C._____ 

geworfen und dadurch einen Sachschaden von Fr. 580.30 verursacht habe 

(Urk. 33 S. 10). 

Der Beschuldigte bestritt diesen Sachverhalt sowohl in der Untersuchung, als 

auch vor Vorinstanz und anlässlich der heutigen Berufungsverhandlung. Zu-

sammengefasst stellte er seine Täterschaft in Abrede. Mit der im Anklagesach-

verhalt vorgeworfenen Beschädigung des Autos habe er nichts zu tun. Er sei zum 

Tatzeitpunkt überhaupt nicht am Tatort gewesen (HD Urk. 8 S. 2 ff.; HD Urk. 12 

S. 2 - 4.; Prot. I S. 9 ff.; Prot. II S. 10, 13).  

3.2. Da der anklagebildende Sachverhalt somit bestritten wird, ist aufgrund der 

vorhandenen Beweismittel zu überprüfen, ob der Anklagesachverhalt als rechts-

genügend erstellt betrachtet werden kann. Hierbei gilt es, den Grundsatz der 

freien Beweiswürdigung (Art. 10 Abs. 2 StPO) zu beachten. Die Vorinstanz hat 

zutreffende Ausführungen zu den allgemeinen Grundsätzen der Beweiswürdigung 

und im Besonderen zum Indizienbeweis gemacht. Darauf kann verwiesen werden 

(Urk. 33 S. 6 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Hervorzuheben ist in diesem Zusammen-

hang, dass sich ein Schuld- oder Freispruch nicht auf ein einzelnes Indiz (z.B. die 

- 7 - 

DNA des Beschuldigten auf dem Metallwürfel oder die zwischen dem Beschuldig-

ten und dem Geschädigten immer wieder auftretenden Probleme, etc.), sondern 

auf die Würdigung sämtlicher Indizien stützen muss. Nicht massgebend ist des-

halb, ob ein einzelnes Indiz stichhaltig (genug) ist. Im Folgenden ist in diesem 

Sinne auf die Beweismittel bzw. die einzelnen Glieder der Indizienkette und die 

von der Verteidigung dagegen erhobenen Einwände näher einzugehen. 

3.3. Als Beweismittel liegen eine Fotodokumentation (HD Urk. 2), ein Kurzbericht 

über die Identifizierung der DNA-Spuren am Metallwürfel (HD Urk. 4 f.) sowie die 

Einvernahmen des Beschuldigten (HD Urk. 8; HD Urk. 12; Prot. I S. 9 ff.; Prot. II 

S. 10 ff.) vor.  

3.4. Der Beschuldigte bestreitet zusammengefasst durchwegs den Metallwürfel 

auf die Frontscheibe des Autos vom Antragssteller geworfen und es beschädigt 

zu haben. Den Metallwürfel habe er zwar berührt. Grund dafür sei aber nicht die 

Vornahme der ihm vorgeworfenen Schädigungshandlung gewesen. Vielmehr  

habe er den Metallwürfel vor dem Hauseingang gefunden, diesen aufgehoben 

und auf die dort befindlichen Briefkästen gelegt. Zudem sei er überhaupt nicht vor 

Ort gewesen, als der Schaden entstanden sei, sondern sei kurz mit seinem Auto 

unterwegs gewesen. Erst als er wieder zurückgekommen sei, habe er von der 

Schädigung erfahren (HD Urk. 8 S. 2 f.; HD Urk. 12 S. 2 f.; Prot. I S. 9 - 11; Prot. II 

S. 11 - 13).  

Darüber hinaus wird auch in Frage gestellt, ob der - an sich unbestrittene - Scha-

den an der Frontscheibe des Autos tatsächlich durch den Metallwürfel verursacht 

worden sei. Mit dem vorliegenden Beweisergebnis sei nämlich nicht rechtsgenü-

gend erwiesen, dass der Metallwürfel den eingeklagten Schaden am Auto über-

haupt verursacht habe. Hierzu habe der Schaden gutachterlich analysiert werden 

müssen, was aber versäumt worden sei, obwohl es der Staatsanwaltschaft oblie-

ge, alles Zumutbare zu unternehmen, um einen rechtsgenügenden Beweis zu er-

arbeiten. In diesem Sinne verzichte der Beschuldigte auch explizit auf das Stellen 

von entsprechenden Beweisanträgen (Urk. 25 S. 7; Urk. 35 S. 4; Urk. 43 S. 3, 

5 f.). Sodann bringt die Verteidigung in der Berufung – wie schon vor Vorinstanz –

vor, dass die Strafuntersuchung allzu nachlässig geführt worden sei. So sei der 

- 8 - 

Antragssteller weder durch die Polizei noch durch die Staatsanwaltschaft, ge-

schweige denn je vor dem Beschuldigten resp. dessen Vertretung befragt worden 

(Urk. 25 S. 4, 6 f.; Urk. 35 S. 3; Urk. 43 S. 4, 6 f.). Schliesslich kritisiert der Be-

schuldigte die Würdigung der einzelnen Indizien und bringt vor, dass keines die-

ser Indizien stichhaltig sei und die Täterschaft des Beschuldigten damit nicht 

rechtsgenügend bewiesen werden könne. Die ihm zugeordnete DNA-Spur auf 

dem Metallwürfel vermöge nämlich lediglich den vom Beschuldigten eingeräum-

ten physischen Kontakt mit dem Metallwürfel zu beweisen, nicht aber, dass dies 

anlässlich der vorgeworfenen Schädigungshandlung geschehen sei (Urk. 35 

S. 4 f.; Urk. 43 S. 5, 7).  

3.5. Die Vorinstanz kam in Würdigung der verschiedenen Indizien zum Schluss, 

dass sich die Geschehnisse so abgespielt haben, wie sie in der Anklage aufge-

führt sind. Dies sei nämlich einerseits durch den Fotobogen belegt (HD Urk. 2), 

welche "den durch den Metallwürfel verursachten" Schaden dokumentiere 

(Urk. 33 S. 7). Sodann sei unbestritten, dass zwischen dem Beschuldigten und 

dem Antragssteller ein angespanntes Verhältnis geherrscht habe (Urk. 33 S. 7 f.). 

Auch bedeute die auf dem Metallwürfel gefundenen DNA-Spuren des Beschuldig-

ten nichts anderes, als dass der Beschuldigte mit dem Würfel in intensiveren Kon-

takt gekommen sein müsse, als dies mit dem vom Beschuldigten behaupteten 

Aufheben des Metallwürfels möglich sei. So habe nämlich die DNA des Antrags-

stellers, welcher den Metallwürfel ebenfalls und als Letzter berührt habe, nicht 

festgestellt werden können (Urk. 33 S. 8 f.). Als weiteres Indiz für die Täterschaft 

des Beschuldigten käme die Lage der Fenster der Wohnung des Beschuldigten 

und der angelernte Beruf des Beschuldigten (Konstruktionsschlosser) hinzu 

(Urk. 33 S. 9). Schliesslich seien die Aussagen des Beschuldigten bezüglich des 

Berührens des Metallwürfels widersprüchlich und deshalb unglaubhaft (Urk. 33 

S. 9 f.). Bei Würdigung all dieser Indizien gäbe es hinsichtlich der Täterschaft des 

Beschuldigten keine unüberwindbaren Zweifel, weshalb der Anklagesachverhalt 

erstellt sei.  

3.6. Diesen Ausführungen der Vorinstanz kann nicht vollumfänglich gefolgt wer-

den.  

- 9 - 

3.6.1. Denn zunächst ist entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen unklar, ob 

der Metallwürfel überhaupt den Schaden an der Frontscheibe des Autos verur-

sacht hat. Der von der Vorinstanz als Beweis dafür angeführte Fotobogen (HD 

Urk. 2) weist lediglich die Beschädigung/Einschlagstelle an der Frontscheibe des 

Autos (aus einiger Entfernung, als Nahaufnahme von aussen und von innen) und 

den Standort des Autos bei Eintreffen der Polizei nach. Auf einem anderen Foto 

ist sodann separat der in einer Beweismitteltüte eingepackte, bereits vom Tatort 

entfernte Metallwürfel zu sehen. Inwiefern diese Bilder als Beweis dafür dienen, 

dass die Beschädigung mit dem Metallwürfel verursacht wurde, wird von der Vor-

instanz nicht dargelegt, sondern einfach als gegeben erachtet. Die Fotos vermö-

gen aber lediglich den eingetretenen Schaden, nicht aber den Umstand nachzu-

weisen, dass dieser durch den Wurf mit dem abgebildeten Metallwürfel entstan-

den ist. Anzeichen, die für Letzteres sprechen sind zwar durchaus vorhanden. So 

soll der Metallwürfel gemäss Angaben des Antragsstellers direkt nach dem schä-

digenden Ereignis neben dem Auto gelegen sei. Auch kann wohl die grundsätz-

liche Eignung des Metallwürfels zur Herbeiführung des vorliegenden Schadens-

bildes nicht abgestritten werden. Diese Anzeichen reichen aber für eine hin-

reichend gesicherte Feststellung, dass der Schaden durch den Aufprall des Me-

tallwürfels auf der Frontscheibe entstand, nicht aus. Denn die Angaben des An-

tragsstellers bleiben unbestätigt. Als die Polizei am Tatort ankam, hatte der An-

tragssteller den Metallwürfel bereits verschoben. Sodann wäre auch ein anderer 

Gegenstand, wie z.B. ein Stein, ebenso geeignet, einen Schaden wie den vorlie-

genden herbeizuführen.  

3.6.2. Auch die DNA-Spuren des Beschuldigten vermögen nicht zweifelsfrei nach-

zuweisen, dass der Beschuldigte es war, der diesen Metallwürfel – wenn über-

haupt – auf die Frontscheibe des Autos geworfen hat. Der Beschuldigte wurde 

dabei nämlich von niemandem beobachtet. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz 

reicht zudem meist bereits eine kurze Berührung (z.B. das Berühren einer Tür-

klinke um die Tür zu öffnen) aus, um einen "genetischen Fingerabdruck" zu hin-

terlassen (LENNEN/TREVETHAN/BINTCLIFFE/LGC FORENSICS, "DNA Spuren", in: 

Bund Deutscher Kriminalbeamter, der kriminalist 3/2011 31 - 33, S. 31). Somit 

kann aus dem Umstand, dass DNA-Spuren des Beschuldigten auf dem Metall-

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würfel gefunden wurden, nicht darauf geschlossen werden, dass der Metallwürfel 

intensiv im Rahmen einer Wurfhandlung berührt worden sein muss. Vielmehr 

kann der Grund dafür ebenso darin liegen, dass der Beschuldigte gemäss seinen 

Aussagen den Metallwürfel beim Hauseingang aufgehoben und auf die Brief-

kästen gelegt hat. Diese Erklärung ist auch nicht derart unstimmig, dass sie gleich 

als unglaubhaft qualifiziert werden muss. Zwar sind in Übereinstimmung mit der 

Vorinstanz gewisse Widersprüche in seinen diesbezüglichen Aussagen durchaus 

ausmachbar. Auf die entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz kann insofern 

verwiesen werden (Urk. 33 S. 9 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Es sind aber auch An-

zeichen erkennbar, welche für deren Glaubhaftigkeit sprechen und ebenfalls be-

rücksichtigt werden müssen. So erwähnte der Beschuldigte auf Vorhalt des Fotos 

des Metallwürfels spontan und insbesondere noch bevor ihm die DNA-Auswer-

tung des Forensischen Instituts vorgehalten wurde, dass er den Metallwürfel beim 

Hauseingang berührt habe (HD Urk. 8 S. 2 f.). Sodann vermochte er an der Beru-

fungsverhandlung einen erheblich gegen die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen 

sprechenden Widerspruch doch plausibel auszuräumen. Vom hiesigen Gericht 

wurde er nämlich gefragt, weshalb er anfangs behauptet habe, den Metallwürfel 

nie zuvor gesehen zu haben. Er führte aus, dass er dies damals so ausgesagt 

habe, weil er den Metallwürfel am Tattag nur in einer Tüte verpackt, im Auto des 

Antragstellers liegend gesehen habe. Diese Schilderung deckt sich auch mit den 

im Polizeirapport festgehaltenen Angaben des Antragsstellers (HD Urk. 1 S. 2). 

Weiter führte der Beschuldigte nachvollziehbar aus, dass er insofern nicht genau 

habe erkennen können, um was für einen Gegenstand es sich dabei gehandelt 

habe. Erst als ihm anlässlich der polizeilichen Befragung ein Foto des Metallwür-

fels gezeigt worden sei, habe er gesehen, was es ist, und erkannt, dass es sich 

um den Metallwürfel handelte, welchen er aufgelesen habe (Prot. II S. 12; 

vgl. auch Prot. I S. 10).  

Folglich enthalten die Aussagen des Beschuldigten sowohl Anzeichen, welche auf 

deren Glaubhaftigkeit hinweisen als auch solche, welche dagegen sprechen. Es 

kann somit nicht mit hinreichender Sicherheit von der Unglaubhaftigkeit seiner 

Aussagen ausgegangen werden.  

- 11 - 

3.6.3. Auch wenn die auf dem Würfel gefundenen DNA-Spuren des Beschuldigten 

und seine diesbezüglich nicht ganz stringenten Aussagen diesen als Täter in den 

Vordergrund rücken, kann somit nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden, dass 

die Darstellung des Beschuldigten nicht der Wahrheit entspricht. Bei einer Ge-

samtwürdigung der vorhandenen Beweismittel und Indizien bleiben nämlich er-

hebliche, unüberwindbare Zweifel sowohl an der Täterschaft des Beschuldigten 

als auch am Tathergang an sich. An dieser Einschätzung ändert auch die Berück-

sichtigung der Lage der Wohnung des Beschuldigten nichts (vgl. Urk. 33 S. 9), 

zumal es keinerlei gesicherte Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Schaden durch 

den Wurf eines Gegenstandes aus einer gewissen Höhe entstanden ist. Im Übri-

gen dürfte der Beschuldigte nicht der einzige Mieter gewesen sein, dessen Woh-

nung sich zum Tatzeitpunkt auf der gleichen Seite der Liegenschaft und damit in 

einer fast ähnlichen Lage zum Auto befand. Gemäss Aussagen des Beschuldig-

ten habe der Antragssteller zudem nicht nur mit ihm, sondern auch mit den übri-

gen Mietern kein gutes Auskommen gehabt (HD Urk. 8 S. 2; HD Urk. 12 S. 4; 

Urk. 25 S. 7; Urk. 43 S. 4; Prot. II S. 10 f., 13). Die Mitberücksichtigung der einge-

räumten Streitigkeiten zwischen dem Antragssteller und dem Beschuldigten (vgl. 

Urk. 33 S. 9) lassen damit ebenfalls nicht rechtsgenügend auf die Täterschaft des 

Beschuldigten schliessen. In Anbetracht dieser Unsicherheiten vermag schliess-

lich auch der Beruf des Beschuldigten (vgl. Urk. 33 S. 9) die oben dargelegten 

Zweifel an seiner Täterschaft und am Tathergang nicht auszuräumen.  

3.7. Bei dem vorliegenden Beweisergebnis kann die Täterschaft einer anderen 

Person und ein vom Anklagesachverhalt abweichender Tathergang nicht zweifels-

frei ausgeschlossen werden. Gestützt auf den Grundsatz in dubio pro reo muss 

demnach von der Darstellung des Beschuldigten ausgegangen. Der Anklage-

sachverhalt ist nicht erstellt. Der Beschuldigte ist vom Vorwurf der Sachbeschädi-

gung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB freizusprechen.  

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4. Strafe 

4.1. Strafrahmen und Strafzumessung 

4.1.1. Der Beschuldigte hat sich der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrs-

regeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 34 Abs. 4 

SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. d VRV und Art. 12 Abs. 1 VRV, des Fahrens in fahrunfähi-

gem Zustand im Sinne von aArt. 91 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 31 Abs. 2 SVG und 

Art. 2 Abs. 2 lit. a VRV sowie der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im 

Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG schuldig gemacht. 

4.1.2. Die Ausführungen der Vorinstanz zur Vorgehensweise, zum Strafrahmen 

und zu den Strafzumessungsregeln sind zutreffend, weshalb darauf zu verweisen 

ist (Urk. 33 S. 11 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Ergänzend resp. präzisierend kann 

festgehalten werden, dass keine Umstände vorliegen, die eine Erweiterung des 

ordentlichen Strafrahmens der schwersten anzuwendenden Strafbestimmung 

nach oben oder unten rechtfertigen würden (BGE 136 IV 55 ff.). Die Strafschär-

fungsgründe der mehrfachen Tatbegehung und der Deliktsmehrheit sind daher 

bei der Verschuldensbewertung straferhöhend zu berücksichtigen.  

Die grobe Verkehrsregelverletzung ist vorliegend das schwerste zu beurteilende 

Delikt. Der ordentliche Strafrahmen beträgt Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder 

Geldstrafe. 

4.2. Tatkomponenten der mehrfachen groben Verkehrsregelverletzung 

4.2.1. Das objektive Tatverschulden wiegt in Bezug auf das Nichteinhalten des 

nötigen Abstands noch leicht. Der Beschuldigte schuf mit diesem Verhalten zwar 

eine erhöhte Gefahr für die übrigen Verkehrsteilnehmer, jedoch hielt er den gerin-

gen Abstand zum voranfahrenden Fahrzeug nur auf einer relativ kurzen Distanz 

(1.9 km) nicht ein. Hingegen überschritt der Beschuldigte die zulässige Höchstge-

schwindigkeit um 37 km/h und damit um mehr als 25%. Diesbezüglich ist sein 

Verschulden demnach nicht mehr leicht.  

- 13 - 

4.2.2. Beim subjektiven Verschulden ist zu berücksichtigen, dass das Verhalten – 

wie die Vorinstanz zutreffend festhielt (Urk. 33 S. 14) – aus nichtigem Grund er-

folgte und – wenn auch nicht von einer erwähnenswerten kriminellen Energie ge-

tragen – als gedanken- und vor allem auch rücksichtslos eingestuft werden muss. 

Dies rechtfertigt eine leichte Erhöhung der Verschuldenskomponente. 

4.2.3. Straferhöhend muss sich sodann die mehrfache Tatbegehung auswirken.  

4.2.4. In Anbetracht der objektiven und subjektiven Tatschwere wäre für die mehr-

fache grobe Verkehrsregelverletzung eine Einsatzstrafe von 90 Tagessätzen/Ta-

gen angemessen. 

4.3. Tatkomponenten der einfachen Verkehrsregelverletzung 

4.3.1. Wie die Vorinstanz zutreffend festhält, ist von einem leichten Verschulden 

auszugehen. Es kann auf die entsprechenden Ausführungen verwiesen werden 

(Urk. 33 S. 14; Art. 82 Abs. 4 StPO).  

4.3.2. Die Einsatzstrafe ist unter Berücksichtigung des Asperationsprinzips um 10 

Tagessätze/Tage zu erhöhen. 

4.4. Täterkomponente 

4.4.1. Zum Vorleben und den persönlichen Verhältnissen kann auf die zutreffen-

den Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 33 S. 15). Auch unter 

Berücksichtigung seiner diesbezüglichen Aussagen vor dem hiesigen Gericht 

(Prot. II S. 6 ff.), lässt sich aus den persönlichen Verhältnissen des Beschuldigten 

für die Strafzumessung nichts Relevantes ableiten.  

4.4.2. Der Beschuldigte weist vier Vorstrafen auf (Urk. 15/1), davon zwei einschlä-

gige. Es kann auf die korrekten Ausführungen der Vorinstanz hierzu verwiesen 

werden (Urk. 33 S. 15 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Soweit der Beschuldigte einwen-

det, dass er sich seit der Verurteilung im Jahr 2008 in jeder Hinsicht bemüht habe, 

weitere Gesetzeskonflikte zu vermeiden, ist festzuhalten, dass von einer Person 

grundsätzlich erwartet werden darf, dass sie (kriminell) nicht vorbestraft ist (vgl. 

BGE 136 IV 1). Sodann wurde der Beschuldigte trotz der Verurteilung im Jahr 

- 14 - 

2008 bereits im Jahr 2011 doch wieder straffällig. Weiter ist zu beachten, dass der 

Konsum von Marihuana mindestens dann nicht mehr als wenig problematisch an-

geschaut werden kann, wenn in diesem Zustand Auto gefahren wird. Es ist des-

halb in Übereinstimmung mit der Vorinstanz von einer deutlichen Straferhöhung 

auszugehen. 

4.4.3. Strafmindernd ist zugunsten des Beschuldigten festzuhalten, dass er betref-

fend die Verkehrsdelikte reuig und kooperativ war. Mit der Vorinstanz ist aller-

dings festzuhalten, dass ein Leugnen aufgrund der vorliegenden Beweismittel 

(Videoaufnahme und pharmakologisch-toxikologisches Gutachten in ND act. 1/2 

und 1/5) auch wenig Sinn gemacht hätte. Leicht straferhöhend ist zu berücksichti-

gen, dass der Beschuldigte die Taten während laufender Probezeit beging. 

Schliesslich ist eine besondere Strafempfindlichkeit, die zu berücksichtigen wäre, 

nicht ersichtlich. 

4.4.4. Nach Berücksichtigung der Täterkomponente rechtfertigt es sich, die Ein-

satzstrafe um einen Fünftel zu erhöhen. Damit resultiert eine Strafe von 120 Ta-

gessätze/Tagen.  

4.5. Strafart 

4.5.1. Die Vorinstanz verhängte eine Geldstrafe. In Anwendung des Verschlechte-

rungsverbots kann davon nicht abgewichen werden. 

4.5.2. Nicht gefolgt werden kann der Vorinstanz hinsichtlich der Höhe des Tages-

satzes. In Bezug auf das Einkommen und die Ausgaben des Beschuldigten kann 

grundsätzlich auf die zutreffenden Ausführungen im vorinstanzlichen Urteil ver-

wiesen werden (Urk. 33 S. 16 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Zusätzlich zu berücksichti-

gen ist zurzeit jedoch auch noch ein Anteil an den Wohnkosten von Fr. 2‘375.–. 

Ausserdem führte der Beschuldigte anlässlich der Berufungsverhandlung aus, 

dass seine Ehefrau inzwischen krankgeschrieben sei und bis auf Weiteres nicht 

mehr werde arbeiten können. Er habe sich im Übrigen auch von seiner Ehefrau 

getrennt und werde ausziehen, wodurch sich in Zukunft die Mietkosten erhöhen 

- 15 - 

würden (Prot. II S. 7 ff.). Unter Berücksichtigung der genannten Umstände ist der 

Tagessatz auf Fr. 20.– festzulegen. 

4.6. Busse 

Für den Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 

BetmG ist zusätzlich zur Geldstrafe eine Busse von Fr. 100.– auszufällen. 

4.7. Fazit 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass in Würdigung aller massge-

benden Strafzumessungskriterien eine Bestrafung des Beschuldigten mit einer 

Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 20.– sowie mit einer Busse von Fr. 100.– 

seiner Tat und seinem Verschulden als angemessen erscheint.  

5. Vollzug  

5.1. Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen für die Gewährung des bedingten 

Vollzugs zutreffend ausgeführt. Ebenfalls ist der Vorinstanz darin zuzustimmen, 

dass dem Beschuldigten angesichts seiner Vorstrafen und der Delinquenz wäh-

rend laufender Probezeit keine günstige Prognose gestellt werden kann. Auf die 

entsprechenden Ausführungen kann vollumfänglich verwiesen werden (Urk. 33 

S. 18 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO).  

5.2. Die Strafe ist zu vollziehen.  

6. Widerruf 

6.1. Die Vorinstanz sah von einem Widerruf des mit Urteil des Bezirksgerichts 

Pfäffikon vom 5. Dezember 2008 wegen Raubes, versuchten Raubes und Verge-

hen gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgesprochenen bedingten Teils (10 

Monate) der Freiheitsstrafe von 18 Monaten ab. Sie verlängerte stattdessen die 

dafür angesetzte Probezeit von fünf Jahren um ein Jahr.  

6.2. Aufgrund des Verschlechterungsverbotes ist dementsprechend ein Widerruf 

nicht zu prüfen. Sodann steht eine Verlängerung um mehr als ein Jahr aus dem-

selben Grund auch nicht mehr zur Diskussion. 

- 16 - 

6.3. Es kann hinsichtlich der Verlängerung der Probezeit auf die zutreffenden 

Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 33 S. 20; Art. 82 Abs. 4 

StPO). Zum Einwand des Verteidigers (Urk. 25 S. 8; Urk. 35 S. 6; Urk. 43 S. 9) 

kann angemerkt werden, dass nicht massgebend ist, für welche Straftaten eine 

Verurteilung erfolgte, sondern ob eine günstige Prognose gestellt werden kann. 

Diese kann dem Beschuldigten vorliegend – wie die Vorinstanz zutreffend aus-

führte – nicht gegeben werden. Zudem blieb die Vorinstanz mit der Verlängerung 

der Probezeit um ein Jahr am untersten Rahmen. Die Verlängerung der Probezeit 

um ein Jahr ist deshalb zu bestätigen. 

7. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

7.1. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen der Vorinstanz sind in Rechtskraft 

erwachsen. 

7.2. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte ob-

siegt mit seiner Berufung hinsichtlich des Strafpunkts im Zusammenhang mit der 

eingeklagten Sachbeschädigung. Er unterliegt teilweise hinsichtlich des Strafmas-

ses und vollständig bezüglich des bedingten Vollzugs und dem Absehen von  

einer Verlängerung der Probezeit. Es rechtfertigt sich deshalb, dem Beschuldigten 

die Kosten des Berufungsverfahrens zu einem Drittel aufzuerlegen. Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung sind unter Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4 StPO auf die 

Gerichtskasse zu nehmen. 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Hinwil, Einzelgericht, 

vom 14. April 2014 bezüglich der Dispositivziffern 1 teilweise (Schuldsprü-

che wegen mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln, Fahrens in 

fahrunfähigem Zustand und Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes), 

6 (Zivilansprüche), 7 (Entschädigung amtliche Verteidigung) und 8 - 10 (Kos-

ten- und Entschädigungsfolgen) in Rechtskraft erwachsen ist. 

- 17 - 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 

Abs. 1 StGB nicht schuldig; er wird diesbezüglich freigesprochen. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 

Fr. 20.– und mit Fr. 100.– Busse.  

3. Die Geldstrafe wird vollzogen.  

4. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft 

nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 1 Tag.  

5. Die mit Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 5. Dezember 2008 für den 

bedingten Teil (10 Monate) der Freiheitsstrafe von insgesamt 18 Monaten 

angesetzte Probezeit von fünf Jahren wird um 1 Jahr verlängert.  

6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 2'500.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 4'650.–   amtliche Verteidigung 

7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtli-

chen Verteidigung, werden zu einem Drittel dem Beschuldigten auferlegt 

und zu zwei Dritteln auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtli-

chen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzah-

lungspflicht im Umfang von einem Drittel bleibt vorbehalten. 

8. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft See/Oberland (versandt) 

− die Privatklägerschaft (versandt) 

- 18 - 

(Eine begründete Urteilsausfertigung - und nur hinsichtlich ihrer 
eigenen Anträge (Art. 84 Abs. 4 StPO) - wird den Privatklägern nur 
zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs 
verlangen.) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Be-
schuldigten 

− die Staatsanwaltschaft See/Oberland 

− die Privatklägerschaft  

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli-

ger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 

− das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich, Abteilung 
Administrativmassnahmen, Richterliche Fahrverbote, 8090 Zürich 

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A und Formular B 
− das Bezirksgerichts Pfäffikon (Prozess-Nr.: DG080018), ad acta 

9. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang der vollständigen, be-

gründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des 

Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichts-

gesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

- 19 - 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 19. Dezember 2014 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. Karabayir 
 

 
 
 
 
 

	Urteil vom 19. Dezember 2014
	 Anklage:
	Urteil der Vorinstanz:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB
	 der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG in Verbindung mit Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 34 Abs. 4 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. d VRV und Art. 12 Abs. 1 VRV
	 des Fahrens in fahrunfähigem Zustand im Sinne von Art. 91 Abs. 2 altSVG in Verbindung mit Art. 31 Abs. 2 SVG und Art. 2 Abs. 2 lit. a VRV
	 der Übertretung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG) im Sinne von dessen Art. 19a Ziff. 1 BetmG

	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 200 Tagessätzen zu Fr. 50.– sowie einer Busse von Fr. 100.–.
	3. Die Geldstrafe wird vollzogen.
	4. Bezahlt der Beschuldigte die Busse von Fr. 100.– schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von zwei Tagen.
	5. Die mit Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 5. Dezember 2008 für eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten (davon bedingt vollziehbar 10 Monate) angesetzte Probezeit von fünf Jahren wird um 1 Jahr verlängert.
	6. Die Forderung der Privatklägerin wird auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	7. Rechtsanwalt lic. iur. X._____, … [Adresse], wird für seine Bemühungen und Barauslagen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt:
	8. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf Fr. 1'500.–. Die übrigen Kosten betragen:
	Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
	9. Die Kosten, exklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt.
	10. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Staatskasse genommen. Das Nachforderungsrecht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten.
	Berufungsanträge
	Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils
	Erwägungen:
	1. Prozessverlauf
	1.1. Mit Urteil vom 14. April 2014 sprach das Bezirksgericht Hinwil, Einzelgericht in Zivil- und Strafsachen, den Beschuldigten der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB, der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von A...
	1.2. Gegen dieses Urteil meldete der Beschuldigte am 24. April 2014 rechtzeitig Berufung an (Urk. 29). Die Berufungserklärung des Beschuldigten, datiert vom 2. August 2014, ging fristgerecht am 5. August 2014 beim hiesigen Gericht ein (Urk. 35). Bewei...

	2. Berufungserklärung
	2.1. Mit der Berufungserklärung vom 2. August 2014 beschränkte der Beschuldigte die Berufung auf den Schuldpunkt hinsichtlich der Verurteilung wegen Sachbeschädigung, die Bemessung und den Vollzug der Strafe sowie die Verlängerung der mit Urteil des ...
	2.2. In der Berufungsschrift ist anzugeben, welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils verlangt werden (Art. 399 Abs. 3 lit. b StPO). Gemäss Art. 402 StPO hat die Berufung im Umfang der Anfechtung aufschiebende Wirkung.
	Nachdem die Urteilsdispositivziffern 1 teilweise (Schuldsprüche wegen mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG in Verbindung mit Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 34 Abs. 4 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. d VRV und Art. 12 Abs....

	3. Sachverhalt
	3.1. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass sich der Beschuldigte der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB schuldig gemacht habe, indem er – wie ihm von der Anklageschrift vorgeworfen – am 14. Mai 2013, um ca. 18.20 Uhr einen Metallwürfel ...
	Der Beschuldigte bestritt diesen Sachverhalt sowohl in der Untersuchung, als auch vor Vorinstanz und anlässlich der heutigen Berufungsverhandlung. Zusammengefasst stellte er seine Täterschaft in Abrede. Mit der im Anklagesachverhalt vorgeworfenen Bes...
	3.2. Da der anklagebildende Sachverhalt somit bestritten wird, ist aufgrund der vorhandenen Beweismittel zu überprüfen, ob der Anklagesachverhalt als rechtsgenügend erstellt betrachtet werden kann. Hierbei gilt es, den Grundsatz der freien Beweiswürdi...
	3.3. Als Beweismittel liegen eine Fotodokumentation (HD Urk. 2), ein Kurzbericht über die Identifizierung der DNA-Spuren am Metallwürfel (HD Urk. 4 f.) sowie die Einvernahmen des Beschuldigten (HD Urk. 8; HD Urk. 12; Prot. I S. 9 ff.; Prot. II S. 10 f...
	3.4. Der Beschuldigte bestreitet zusammengefasst durchwegs den Metallwürfel auf die Frontscheibe des Autos vom Antragssteller geworfen und es beschädigt zu haben. Den Metallwürfel habe er zwar berührt. Grund dafür sei aber nicht die Vornahme der ihm v...
	Darüber hinaus wird auch in Frage gestellt, ob der - an sich unbestrittene - Schaden an der Frontscheibe des Autos tatsächlich durch den Metallwürfel verursacht worden sei. Mit dem vorliegenden Beweisergebnis sei nämlich nicht rechtsgenügend erwiesen,...
	3.5. Die Vorinstanz kam in Würdigung der verschiedenen Indizien zum Schluss, dass sich die Geschehnisse so abgespielt haben, wie sie in der Anklage aufgeführt sind. Dies sei nämlich einerseits durch den Fotobogen belegt (HD Urk. 2), welche "den durch ...
	3.6. Diesen Ausführungen der Vorinstanz kann nicht vollumfänglich gefolgt werden.
	3.6.1. Denn zunächst ist entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen unklar, ob der Metallwürfel überhaupt den Schaden an der Frontscheibe des Autos verursacht hat. Der von der Vorinstanz als Beweis dafür angeführte Fotobogen (HD Urk. 2) weist lediglic...
	3.6.2. Auch die DNA-Spuren des Beschuldigten vermögen nicht zweifelsfrei nachzuweisen, dass der Beschuldigte es war, der diesen Metallwürfel – wenn überhaupt – auf die Frontscheibe des Autos geworfen hat. Der Beschuldigte wurde dabei nämlich von niema...
	Folglich enthalten die Aussagen des Beschuldigten sowohl Anzeichen, welche auf deren Glaubhaftigkeit hinweisen als auch solche, welche dagegen sprechen. Es kann somit nicht mit hinreichender Sicherheit von der Unglaubhaftigkeit seiner Aussagen ausgega...
	3.6.3. Auch wenn die auf dem Würfel gefundenen DNA-Spuren des Beschuldigten und seine diesbezüglich nicht ganz stringenten Aussagen diesen als Täter in den Vordergrund rücken, kann somit nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden, dass die Darstellung d...
	3.7. Bei dem vorliegenden Beweisergebnis kann die Täterschaft einer anderen Person und ein vom Anklagesachverhalt abweichender Tathergang nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Gestützt auf den Grundsatz in dubio pro reo muss demnach von der Darste...

	4.  Strafe
	4.1. Strafrahmen und Strafzumessung
	4.1.1. Der Beschuldigte hat sich der mehrfachen groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 34 Abs. 4 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. d VRV und Art. 12 Abs. 1 VRV, des Fahrens in fahrunfähigem Zustand ...
	4.1.2. Die Ausführungen der Vorinstanz zur Vorgehensweise, zum Strafrahmen und zu den Strafzumessungsregeln sind zutreffend, weshalb darauf zu verweisen ist (Urk. 33 S. 11 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Ergänzend resp. präzisierend kann festgehalten werde...
	Die grobe Verkehrsregelverletzung ist vorliegend das schwerste zu beurteilende Delikt. Der ordentliche Strafrahmen beträgt Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
	4.2. Tatkomponenten der mehrfachen groben Verkehrsregelverletzung
	4.2.1. Das objektive Tatverschulden wiegt in Bezug auf das Nichteinhalten des nötigen Abstands noch leicht. Der Beschuldigte schuf mit diesem Verhalten zwar eine erhöhte Gefahr für die übrigen Verkehrsteilnehmer, jedoch hielt er den geringen Abstand z...
	4.2.2. Beim subjektiven Verschulden ist zu berücksichtigen, dass das Verhalten – wie die Vorinstanz zutreffend festhielt (Urk. 33 S. 14) – aus nichtigem Grund erfolgte und – wenn auch nicht von einer erwähnenswerten kriminellen Energie getragen – als ...
	4.2.3. Straferhöhend muss sich sodann die mehrfache Tatbegehung auswirken.
	4.2.4. In Anbetracht der objektiven und subjektiven Tatschwere wäre für die mehrfache grobe Verkehrsregelverletzung eine Einsatzstrafe von 90 Tagessätzen/Tagen angemessen.
	4.3. Tatkomponenten der einfachen Verkehrsregelverletzung
	4.3.1. Wie die Vorinstanz zutreffend festhält, ist von einem leichten Verschulden auszugehen. Es kann auf die entsprechenden Ausführungen verwiesen werden (Urk. 33 S. 14; Art. 82 Abs. 4 StPO).
	4.3.2. Die Einsatzstrafe ist unter Berücksichtigung des Asperationsprinzips um 10 Tagessätze/Tage zu erhöhen.
	4.4. Täterkomponente
	4.4.1. Zum Vorleben und den persönlichen Verhältnissen kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 33 S. 15). Auch unter Berücksichtigung seiner diesbezüglichen Aussagen vor dem hiesigen Gericht (Prot. II S. 6 ff.), lä...
	4.4.2. Der Beschuldigte weist vier Vorstrafen auf (Urk. 15/1), davon zwei einschlägige. Es kann auf die korrekten Ausführungen der Vorinstanz hierzu verwiesen werden (Urk. 33 S. 15 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Soweit der Beschuldigte einwendet, dass er ...
	4.4.3. Strafmindernd ist zugunsten des Beschuldigten festzuhalten, dass er betreffend die Verkehrsdelikte reuig und kooperativ war. Mit der Vorinstanz ist allerdings festzuhalten, dass ein Leugnen aufgrund der vorliegenden Beweismittel (Videoaufnahme ...
	4.4.4. Nach Berücksichtigung der Täterkomponente rechtfertigt es sich, die Einsatzstrafe um einen Fünftel zu erhöhen. Damit resultiert eine Strafe von 120 Tagessätze/Tagen.
	4.5. Strafart
	4.5.1. Die Vorinstanz verhängte eine Geldstrafe. In Anwendung des Verschlechterungsverbots kann davon nicht abgewichen werden.
	4.5.2. Nicht gefolgt werden kann der Vorinstanz hinsichtlich der Höhe des Tagessatzes. In Bezug auf das Einkommen und die Ausgaben des Beschuldigten kann grundsätzlich auf die zutreffenden Ausführungen im vorinstanzlichen Urteil verwiesen werden (Urk....
	4.6. Busse
	Für den Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG ist zusätzlich zur Geldstrafe eine Busse von Fr. 100.– auszufällen.
	4.7. Fazit
	Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass in Würdigung aller massgebenden Strafzumessungskriterien eine Bestrafung des Beschuldigten mit einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 20.– sowie mit einer Busse von Fr. 100.– seiner Tat und seinem Ve...

	5. Vollzug
	5.1. Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen für die Gewährung des bedingten Vollzugs zutreffend ausgeführt. Ebenfalls ist der Vorinstanz darin zuzustimmen, dass dem Beschuldigten angesichts seiner Vorstrafen und der Delinquenz während laufender Probez...
	5.2. Die Strafe ist zu vollziehen.

	6. Widerruf
	6.1. Die Vorinstanz sah von einem Widerruf des mit Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 5. Dezember 2008 wegen Raubes, versuchten Raubes und Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgesprochenen bedingten Teils (10 Monate) der Freiheitsstrafe ...
	6.2. Aufgrund des Verschlechterungsverbotes ist dementsprechend ein Widerruf nicht zu prüfen. Sodann steht eine Verlängerung um mehr als ein Jahr aus demselben Grund auch nicht mehr zur Diskussion.
	6.3. Es kann hinsichtlich der Verlängerung der Probezeit auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 33 S. 20; Art. 82 Abs. 4 StPO). Zum Einwand des Verteidigers (Urk. 25 S. 8; Urk. 35 S. 6; Urk. 43 S. 9) kann angemerkt wer...

	7. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	7.1. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen der Vorinstanz sind in Rechtskraft erwachsen.
	7.2. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte obsiegt mit seiner Berufung hinsichtlich des Strafpunkts im Zusammenhang mit der eingeklagten Sachb...

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Hinwil, Einzelgericht, vom 14. April 2014 bezüglich der Dispositivziffern 1 teilweise (Schuldsprüche wegen mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln, Fahrens in fahrunfähigem Zustand u...
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB nicht schuldig; er wird diesbezüglich freigesprochen.
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 20.– und mit Fr. 100.– Busse.
	3. Die Geldstrafe wird vollzogen.
	4. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 1 Tag.
	5. Die mit Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 5. Dezember 2008 für den bedingten Teil (10 Monate) der Freiheitsstrafe von insgesamt 18 Monaten angesetzte Probezeit von fünf Jahren wird um 1 Jahr verlängert.
	6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden zu einem Drittel dem Beschuldigten auferlegt und zu zwei Dritteln auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Ge...
	8. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland (versandt)
	 die Privatklägerschaft (versandt)
	(Eine begründete Urteilsausfertigung - und nur hinsichtlich ihrer eigenen Anträge (Art. 84 Abs. 4 StPO) - wird den Privatklägern nur zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs verlangen.)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland
	 die Privatklägerschaft
	 die Vorinstanz
	 das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich, Abteilung Administrativmassnahmen, Richterliche Fahrverbote, 8090 Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A und Formular B
	 das Bezirksgerichts Pfäffikon (Prozess-Nr.: DG080018), ad acta

	9. Rechtsmittel:
	Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.