# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a9e48c06-b282-59e6-b2e0-ee80fb6e035c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-03-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.03.2014 E-1311/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1311-2014_2014-03-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-1311/2014 

 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  M ä r z  2 0 1 3  

Besetzung 

 
Einzelrichter Walter Stöckli, 

mit Zustimmung von Richter Bruno Huber;   

Gerichtsschreiber Tobias Grasdorf. 

   Parteien 
 

A._______, geboren (…), 

Sri Lanka,   

vertreten durch Eugen Koller, Rechtsanwalt, 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Ver-

fahren); Verfügung des BFM vom 4. März 2014 / N (…). 

 

 

E-1311/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben sein Heimatland am 

22. Juli 2006 verlassen hat und über Katar oder Dubai, Jordanien und die 

Türkei nach Griechenland gelangte, wo er ein Asylgesuch stellte, 

dass er Griechenland nach einem Jahr verliess, noch bevor die griechi-

schen Behörden über sein Asylgesuch entschieden hatten, 

dass er 2008 nach Frankreich gelangte, wo er erneut ein Asylgesuch 

stellte, das die französischen Behörden in dritter und letzter Instanz ab-

lehnten, 

dass der Beschwerdeführer am 26. Januar 2014 von Frankreich her kom-

mend in die Schweiz gelangte, wo er am 27. Januar 2014 im Empfangs- 

und Verfahrenszentrum Kreuzlingen um Asyl nachsuchte, 

dass ihm dort schriftlich mitgeteilt wurde, er sei per Zufallsprinzip der 

Testphase des Verfahrenszentrums in Zürich zugewiesen worden,  

dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers das BFM mit Schreiben 

vom 27. Januar 2014 über sein Mandat informierte, 

dass das BFM mit Verfügung vom 4. März 2014 auf das Asylgesuch nicht 

eintrat, die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz nach 

Frankreich anordnete und ihn aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag 

nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, 

dass das Bundesamt gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde 

gegen den Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die 

Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an 

den Beschwerdeführer verfügte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 13. März 2014 (Vorabzu-

stellung per Telefax) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob 

und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm in der 

Schweiz Asyl zu gewähren, 

dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren sei, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 14. März 2014 vollständig beim Bun-

desverwaltungsgericht eintrafen, 

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und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der 

Regel und vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen 

(Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 

[VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes 

vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31‒33 des Verwaltungs-

gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 

des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen sich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG bestimmen, 

dass die angefochtene Verfügung nach Behauptung des Beschwerdefüh-

rers am 7. März 2014 eröffnet wurde und sich den Akten des BFM, in de-

nen sich kein Rückschein befindet, nichts Gegenteiliges entnehmen lässt, 

dass die Beweislast für das Datum der Eröffnung der Verfügung beim 

BFM liegt und deshalb davon auszugehen ist, die Eröffnung der ange-

fochtenen Verfügung sei wie behauptet am 7. März 2014 erfolgt, 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG und 

das AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG, Art. 6 und 112b 

Abs. 2 AsylG), 

dass aufgrund der Zuweisung des Beschwerdeführers in die Testphase 

des Verfahrenszentrums in Zürich die Verordnung vom 4. September 

2013 über die Durchführung von Testphasen zu den Beschleunigungs-

massnahmen im Asylbereich (TestV, SR 142.318.1) zur Anwendung 

kommt (Art. 1 und Art. 4 Abs. 1 TestV), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird 

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(Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich, wie nachfolgend aufgezeigt wird, um 

eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch 

zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 

das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über-

prüfen (Art. 31a Abs. 1‒3 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Be-

schwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorin-

stanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 

2012/4 E. 2.2 m.w.H.), 

dass die Fragen der Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und der 

Asylgewährung nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung gewesen 

sind und damit auch nicht des vorliegenden Verfahrens bilden, weshalb 

auf die entsprechenden Beschwerdeanträge nicht einzutreten ist, 

dass vorab festzustellen ist, dass es das BFM unterlassen hat, dem 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers Gelegenheit zu geben, zum Ent-

wurf der angefochtenen Verfügung Stellung zu nehmen (Art. 18 Abs. 2 

i.V.m. Art. 17 Abs. 2 Bst. f TestV), 

dass der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer diese Unterlassung je-

doch nicht rügt, weshalb darauf nicht einzugehen ist, 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung 

des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist 

(Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG), 

dass seit dem 1. Januar 2014 in allen Staaten der Europäischen Union 

die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des 

Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur 

Bestimmung des Mitgliedstaates, der für die Prüfung eines von einem 

Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestell-

ten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (Dublin-III-VO), an-

wendbar ist (Art. 49 Abs. 2 Dublin-III-VO),  

dass im Notenaustausch vom 14. August 2013 zwischen der Schweiz und 

der Europäischen Union betreffend die Übernahme der Dublin-III-VO (Wei-

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Seite 5 

terentwicklung des Dublin/Eurodac-Besitzstands) der Bundesrat der Eu-

ropäischen Union mitteilte, dass die Schweiz den Inhalt dieses Rechts-

akts akzeptiere und in ihre innerstaatliche Rechtsordnung umsetzen wer-

de, und mit Bundesratsbeschluss vom 18. Dezember 2013 festgehalten 

hat, die Dublin-III-VO werde ab dem 1. Januar 2014 vorläufig angewen-

det, mit Ausnahme der Art. 18 Abs. 2, Art. 27 Abs. 3 und Art. 28,  

dass gestützt auf das Dublin-Assoziierungsabkommen vom 26. Oktober 

2004 (DAA, SR 0.142.392.68) folglich in der Schweiz ab dem 1. Januar 

2014 die Dublin-III-VO zur Anwendung kommt, soweit gemäss Art. 49 

Abs. 2 Dublin-III-VO nicht die Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaats 

nach den Kriterien der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 

18. Februar 2003 (Dublin-II-VO) vorbehalten bleibt, 

dass der Beschwerdeführer am 27. Januar 2014 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, weshalb die Bestimmungen der Dublin-III-VO zur Anwen-

dung kommen, 

dass ein Abgleich der Fingerabdrücke des Beschwerdeführers mit der 

"Eurodac"-Datenbank ergab, dass dieser am 3. Juni 2008 in Frankreich 

ein Asylgesuch einreichte, 

dass das BFM die französischen Behörden am 21. Februar 2014 um Wie-

deraufnahme des Beschwerdeführers ersuchte und diese dem Gesuch 

am 28. Februar 2014 zustimmten, 

dass die Zuständigkeit Frankreichs somit grundsätzlich gegeben ist, 

dass der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen in der Beschwerde 

implizit die Ausübung des Selbsteintrittsrechts nach Art. 17 Abs. 1 Dublin-

III-VO fordert,  

dass die Schweiz nach Art.17 Abs. 1 Dublin-III-VO ein Asylgesuch mate-

riell prüfen kann, auch wenn nach den Kriterien der Verordnung ein ande-

rer Staat zuständig ist (Selbsteintrittsrecht), diese Bestimmung jedoch nur 

in Verbindung mit einer anderen Norm des nationalen oder internationa-

len Rechts angerufen werden kann (BVGE 2010/45 E. 5), 

dass der Beschwerdeführer in der Befragung zur Person und in der Be-

schwerde vorbringt, Frankreich schicke abgewiesene sri-lankische Asyl-

suchende nach Sri Lanka zurück, wogegen die Schweiz solche Rückfüh-

rungen suspendiert habe, 

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dass ihm deshalb bei einer Ausschaffung nach Frankreich mit überwie-

gender Wahrscheinlichkeit eine Rückweisung nach Sri Lanka drohe, was 

zu einer Verletzung von Art. 5 Abs. 1 AsylG und Art. 3 der Konvention vom 

4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreihei-

ten (EMRK, SR 0.101) führen würde, 

dass es keinen Anlass für die Annahme gibt, das Asylverfahren und die 

Aufnahmebedingungen für Antragsteller in Frankreich würden systemi-

sche Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen 

oder entwürdigenden Behandlung i.S. von Art. 3 EMRK mit sich bringen, 

dass Frankreich Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 

10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche 

oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Ab-

kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, 

SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 

(SR 0.142.301) ist und den entsprechenden Verpflichtungen nachkommt, 

dass auch davon auszugehen ist, Frankreich anerkenne und schütze die 

Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des Europäi-

schen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu ge-

meinsamen Verfahren für die Zu- und Aberkennung des internationalen 

Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 

zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, die interna-

tionalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben, 

dass zudem darauf hinzuweisen ist, dass die Schweiz Rückführungen 

nach Sri Lanka lediglich temporär sistiert hat, bis die Behörden die Vor-

kommnisse in den Fällen von zwei Rückkehrern und in diesem Zusam-

menhang die aktuelle Lage in Sri Lanka vertieft abgeklärt haben, 

dass die Schweizer Behörden nicht davon ausgehen, allen sri-lankischen 

Staatsangehörigen tamilischer Ethnie drohe bei einer Rückkehr ins Hei-

matland eine flüchtlings- oder menschenrechtswidrige Behandlung, 

dass keine Hinweise darauf bestehen, dass der Beschwerdeführer in 

Frankreich kein faires und rechtsstaatlich korrektes Asylverfahren erhal-

ten hätte oder die französischen Behörden den Sachverhalt nicht rechts-

genügend abgeklärt oder beurteilt hätten, 

dass der Beschwerdeführer diesbezüglich lediglich vorbringt, er sei im 

Asylverfahren in Frankreich nur auf der zweiten Instanz anwaltlich vertre-

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ten gewesen und in der letzten Instanz sei ihm das rechtliche Gehör nicht 

gewährt worden,  

dass beide Vorbringen nicht genügen, um die Rechtsstaatlichkeit des 

Asylverfahrens in Frankreich generell oder im vorliegenden Fall in Zweifel 

zu ziehen, 

dass damit keine substantiellen Hinweise darauf vorliegen, dass dem Be-

schwerdeführer bei einer Überstellung nach Frankreich eine menschen-

rechtswidrige Behandlung droht, 

dass er zudem vorbringt, er wolle seine in der Schweiz lebende Verlob-

ten, die über eine Aufenthaltsbewilligung verfüge, heiraten, und sie hätten 

die erforderlichen Papiere bereits beim Zivilstandsamt eingereicht,  

dass die Überstellung einer asylsuchenden Person im Rahmen eines 

Dublin-Verfahrens eine staatliche Entfernungsmassnahme darstellt, wes-

halb das Recht auf Achtung des Familienlebens nach Art. 8 EMRK grund-

sätzlich angerufen werden kann (BVGE 2013/24 E. 5.1), 

dass in den Schutzbereich des Rechts auf Achtung des Familienlebens 

auch rechtlich nicht begründete familiäre Verhältnisse fallen können, so-

fern eine genügend nahe, echte und tatsächlich gelebte Beziehung be-

steht, 

dass das Zusammenleben in einem gemeinsamen Haushalt, eine finan-

zielle Abhängigkeit, speziell enge familiäre Bande, regelmässige Kontakte 

oder die Übernahme von Verantwortung für eine andere Person Hinweise 

auf eine solche Beziehung bilden (BGE 135 I 143 E. 3.1), 

dass der Beschwerdeführer vorbringt, er habe sein Verlobte im April 2013 

über Facebook kennengelernt, und dass sie ihn am 25. August 2013 in 

Frankreich besucht habe, 

dass seine Verlobte erwerbstätig sei und somit für seinen Unterhalt auf-

kommen könne, 

dass der Beschwerdeführer und seine Verlobte mithin erst seit einem 

knappen Jahr Kontakt miteinander haben, bisher vor allem über soziale 

Medien, und sich erst ein einziges Mal in Frankreich getroffen haben, 

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dass er bisher nicht mit seiner Verlobten zusammenwohnte und es keine 

Hinweise auf speziell enge Bande gibt, 

dass damit (noch) nicht von einer nahen, echten und tatsächlich gelebten 

Beziehung zwischen ihm und seiner Verlobten respektive einer fakti-

schen, eheähnlichen Gemeinschaft ausgegangen werden kann, 

dass daran auch die Einleitung eines Ehevorbereitungsverfahrens und 

das Vorbringen, seine Verlobte könne finanziell für ihn aufkommen, nichts 

ändern, 

dass der Schutzbereich des Rechts auf Achtung des Familienlebens nach 

Art. 8 EMRK damit nicht berührt ist, 

dass im Übrigen ein Ehevorbereitungsverfahren in der Schweiz auch 

möglich ist, wenn die Brautleute nicht in der Schweiz wohnen (Art. 62 ff. 

der Zivilstandsverordnung vom 28. April 2004 [ZStV, SR 211.112.2]), 

weshalb es dem Beschwerdeführer grundsätzlich möglich ist, das Ehe-

vorbereitungsverfahrens von Frankreich oder gegebenenfalls von Sri 

Lanka aus weiterzuführen, weshalb die Wegweisung nach Frankreich 

auch keinen unzulässigen Eingriff in das Recht auf Eheschliessung nach 

Art. 12 EMRK darstellt, 

dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 17 Abs. 1 Dublin-

III-VO nicht gerechtfertigt ist, 

dass das BFM damit zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass bei Nichteintretensentscheiden im Rahmen von Dublin-Verfahren sys-

tembedingt kein Raum für eine separate Prüfung der Voraussetzungen 

von Wegweisung und Wegweisungsvollzug bleibt (BVGE 2010/45 E. 10.2 

und Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-6817/2013 vom 18. Dezem-

ber 2013, E. 6), und die entsprechende Prüfung – soweit notwendig – be-

reits bei der Prüfung der Gründe des Nichteintretens stattgefunden hat,  

dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist, 

dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil innerhalb der 

fünftägigen Behandlungsfrist abgeschlossen ist, weshalb der Antrag auf 

Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstands-

los wird (Art. 107a Abs. 3 AsylG), 

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Seite 9 

dass bei diesem Verfahrensausgang die Kosten von Fr.  600.– (Art. 1‒3 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 10 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zuguns-

ten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Walter Stöckli Tobias Grasdorf 

 

 

 

Versand: