# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 219f83ef-e138-596e-a1de-8f449290fc68
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-08-31
**Language:** de
**Title:** Abweisung, auf rheumatologisches Gutachten ist abzustellen, auch wenn von einer höheren Erwerbstätigkeit als die IV-Stelle ausgegangen ist, ausgegangen wird resultiert kein Rentenanspruch
**Docket/Reference:** IV.2016.00235
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2016.00235.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2016.00235
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiberin Eymann
Urteil
vom
31. August 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt Jakob Frauenfelder
Sameli
Thür Rechtsanwälte
Bahnhofstrasse 58, 8001 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Die
1960 geborene
X.___
ist
verheiratet und
Mutter zweier erwachsener Kinder (Jahrgang 1985 und 1989; Urk. 9/1/2). Sie
verfügt über
keine Berufsaus
bildung und arbeitete als Reinigerin (vgl.
Urk.
9/6/4, Urk. 9/11/7,
Urk.
9/11/9,
Urk.
9/13, 9/21/19 f.).
Am 17. März 2015 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung
zum Leistungsbezug
an (Urk. 9/6).
Die
Sozial
versiche
rungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle,
holte
Auskünfte bei
der
Unia
Arbeitslosenkasse ein (Urk. 9/8)
.
Auch
nahm sie
erwerbliche (
Urk. 9/9,
Urk. 9/10, Urk. 9/13) und
medizinische
Abklärungen vor
(
vgl. insbesondere das
Rheu
matologische
Gutachten von Dr. med.
Y.___
, Facharzt für
Allge
meine Innere Medizin FMH und Facharzt für Rheumatologie FMH
, vom 4. November
2015,
Urk. 9/21
; vgl. auch
Urk.
9/11
).
Die IV-Stelle qualifizierte die
Versicherte
zu 50 % als Erwerbstätige und zu 50 % als im Aufgabenbereich Tätige (Urk. 9/23/4).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
9
/
24
,
Urk.
9/
27
)
wies die
IV-Stelle
das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 12. Januar 2016 ab
(Urk.
9
/
31
= Urk. 2).
2.
Gegen
diese
Verfügung liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt
Frau
enfelder
,
Zürich, am 1
2.
Februar 2016
Beschwerde erheben und beantragen, es sei die Verfügung aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen.
Mit Beschwerdeantwort vom 5. April 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8
). Mit Verfügung vom 7. April 2016 ordnete das Gericht einen zweiten Schriftenwechsel an und stellte der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zu (Urk. 10).
Die Replik
erstattete die Beschwerdeführerin
am 11. Mai 2016 (Urk. 12). Am 13. Juni 2016 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 14).
Dies wurde der Beschwerdeführerin mit
Verfügung vom 15. Juni 2016
zur
Kenntnis
gebracht
(Urk. 15).
Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einge
gangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise - bei Versicherten, die vor der Beeinträchtigung ihrer Gesundheit nicht erwerbstätig waren - die Unmög
lichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög
lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück
sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und
einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkom
mens
vergleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid
(Urk. 2)
fest, die medi
zinische Beurteilung habe ergeben, dass
der Beschwerdeführerin
die bishe
rige Tätigkeit als Raumpflegerin weiterhin zu 50 % und eine angepasste leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne grössere Anforderungen an die Feinmotorik der Hände zu 100 %
zumutbar sei
.
Da die
Beschwerdeführerin seit Jahren in ei
n
e
m
Pensum von 15 %
tätig und seit
der
Einreise in die Schweiz nie
vollzeit
lich
erwerbstätig gewesen sei,
sondern
während 14 Jahren zu ungefähr 50 % gearbeitet habe, sei von einem 50%igen Pensum auszugeh
en
.
D
ie restlichen 50 % entfielen in den Aufgabenbereich. Damit ein Invaliditätsgrad von min
destens 40 % vorliege, müsste im
Aufgabenbereich
eine Einschränkung von 80 % vorliegen, was aus ärztlicher Sicht nicht bestätigt werde.
Berufliche Mass
nahmen seien invaliditätsbedingt nicht notwendig, da sie in ihrer bisherigen Tätigkeit nicht eingeschränkt sei.
2.2
Die Beschwerdeführerin liess in der Beschwerdeschrift vom
12. Februar 2016 (Urk. 1) ausführen, entgegen der Annahme der Vorinstanz sei es ihr nicht mehr möglich, zu mehr als 30 % zu arbeiten, dies sowohl in der angestammten Tätig
keit als Raumpflegerin
,
als auch in einer angepassten Tätigkeit.
Sie leide an einer entzündlichen Erkrankung, welche zu einer deutlichen Einschränkung
der Arbeitsfähigkeit
führe. Es sei zudem nicht denkbar, dass sie – da sie seit 1993 als
Raumpflegerin tätig sei – eine angepasste Tätigkeit finden würde, die den Gebrauch von Händen und Füssen nicht
erfordere
.
In der Replik (Urk. 12) liess sie ausführen, sie habe gegenüber ihren Arbeitgebern sowie dem
Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (
RAV
)
ihre gesundheitlichen Beschwerden nicht angegeben, da sie mit allen Kräften versucht habe, ihre A
rbeitskraft maximal auszunutzen, allenfalls auch in gesundheitsschädlicher Weise.
3.
3.1
Im Arztbericht von Dr. med.
Z.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH und Facharzt für Rheumatologie FMH, vom 31. März 2015 sind als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit unklare Polyarthralgien
(
Rheumafaktor
-negative
rheumatoide Arthritis
;
RA
)
, mit einer Basisbehandlung mit
Methot
rexat
(
MTX
)
seit
April 2010
(
enorale
Ulcera), einer Basistherapie mit
Lefluno
mide
vo
n
April bis August
2013
mit
unbefriedigende
r
Wirkung und
mit
einer Basistherapie mit
Plaquenil
und
Leflunomid
seit September 2013
,
aufge
führt (Urk. 9/11).
Der ärztliche Befund ergab
Synovitiden
mit positiven
Gänslenzeichen
an Hän
den und Füssen
und
volar Flexionsschmerzen
an
den Handgelenken. Die Evalu
ation beider Schultern sei schmerzhaf
t gewesen.
Szintigrafisch
(Szin
t
igraph
ie vom Oktober 2014) hätten sich akute entzündliche Veränderungen im
B
ereich
der Hände
, der
Metatarsophalangealgelenken
des rechten Fusses (MTP) bei 2/3
,
und an beiden Schultern sowie am
Processus
styloideus
gezeigt (Urk. 9/11/8).
Sodann berichtete Dr.
Z.___
, dass er d
er
Beschwerdeführerin in den letzten Jah
ren tageweise Arbeitsunfähigkeiten ausgestellt habe. In der letzten Zeit seien durch ihn keine Arbeitsunfähigkeiten ausgestellt worden. Die Beschwerdeführe
rin sei jedoch durch ihr Leiden in ihrer angestammten Tätigkeit als
Spetterin
eingeschränkt, wobei die bisherigen Basistherapien entweder nicht wirksam oder nicht toleriert worden seien.
Vorgesehen sei eine baldige Aufnahme einer Therapie mit einem
Biologikum
, von dem eine Verbesserung des
Krankheitszu
standes
zu erhoffen sei. Abschliessend könne die Arbeitsfähigkeit erst nach er
folgter zwei- bis dreimonatiger
Biologikatherapie
beurteilt werden (Urk. 9/11/9).
3.2
Dr.
Y.___
nannte
im rheumatologischen Gutachten vom 4. November 2015 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
erosive
Heberden
-Arthrosen beidseits bei Fingerarthrosen sowie unspezifische Rücken- und Muskelschmer
zen bei einer Fehlhaltung und einer Haltungsinsuffizienz (Urk. 9/21/32).
Dr.
Y.___
gab in der rheumatologischen Beurteilung des Gutachtens an
, dass sich aus rheumatologischer Sicht diverse Symptomkomplexe respektive Krank
heitsbilder unterscheiden liessen
(Urk. 9/21/37)
:
Zur r
heumatoide
n
Arthritis
führte er aus,
d
er Rheumatologe Dr.
Z.___
habe 2010
synovitische
Schwellungen im Bereich der Hände festgestellt und eine
serone
gative
rheumatoide Arthritis diagnostiziert. Diese habe er mit multiplen
Basis
therapie
n
behandelt, inklusive zwei verschiedenen
Biologica
, die wie ein
Steroid
stoss
keinen Effekt auf die Arthralgien gehabt
hätten
.
Am 9. Oktober 2014 habe
Dr.
Z.___
eine Skelettszintigraphie veranlasst, worin sich diverse Aktivitätsbelegungen gezeigt hätten, die sich jedoch genauso gut als degenera
tiv hätten interpretieren
lassen. Auf jeden Fall habe Dr.
Z.___
gemeint, dass diese mit der Klinik korrelieren würden. Allerdings zeige sich konventionell radiologisch vor allem eine ausgeprägt
erosive
Arthrose im Bereich der
Finger
endgelenke
(
Heberden
-Arthrosen)
.
Im
Verlauf
seien
keine entzündlichen Destruktionen
ersichtlich
.
Dr.
Z.___
habe noch am 4.
Februar 2015
Synovitiden
an Händen und Füssen festgestellt.
Diesbezüglich habe sich
bei der heutigen
Untersuchung ein
blander
Befund ergeben. Somit hätten sich die
Synovitiden
vollständig zurückgebildet. Dies stehe im Einklang mit dem Ultraschall von Dr.
Z.___
, welcher am 23. Oktober 2015 keine entzündlichen
Gelenkschwellun
gen
mehr habe feststellen können. Die Beschwerdeführerin befinde sich somit wegen oder trotz der zuletzt durchgeführten Basisbehandlung
mit zwei
Biolo
gica
in Remission (Urk. 9/21/37).
Zu den Gelenkschmerzen führte Dr.
Y.___
aus, die heute von der Beschwerde
führerin im Bereich des Hand- und Fussskelettes angegebene Schmerzhaftigkeit sei zu ausgedehnt und zu diffus, als dass
sie
sich mit einer entzündlichen Gelenkproblematik erklären liesse. So spreche denn auch der wechselhaft und nur minimal durchgeführte Faustschluss bei erhaltener Funktionalität für eine andere, vor allem eine funktionelle Genese. Trotz klinisch und radiologisch deutlich ausgeprägten
Heberden
-Arthrosen sei die Handfunktion weitgehend normal mit erhaltenen Greiffun
ktionen. Lediglich eine gewisse
Störung der Feinmotorik durch die verminderte Beweglichkeit der Fingerendglieder müsse berücksichtigt werden
. Eine grössere Kraftanstrengung beim Faustschluss
sei
der Beschwerdeführerin ohne Selbstlimitierung möglich gewesen. Die klinische Untersuchung zeige
einen Senk-Spreizfuss beidseits. Radiologisch fänden sich nur diskrete Degenerationen in beiden Grosszehengrundgelenken.
Rechts bestehe ein Zustand nach aseptischer Knochennekrose des Köpfchens
Metatar
sale
II vor Jahren mit gewissen reaktiven Veränderungen. Destruktive entzünd
liche Gelenkveränderungen wie bei einer rheu
matoiden Arthritis fehlten absolut. So seien denn auch die Veränderungen der MTP II/III sowie im Mittel
fuss/
Lis
franc
rechts
, welche
in der Skelettszintigraphie vom 9. Oktober 2014
ersichtlich seien,
aspektmässig
auch eher degenerativer Genese. Die subjektiv ausgedehnte Schmerzempfindlichkeit beidseits finde heute kein objektivierbares Korrelat, wie
sich
auch früher nie eines gefunden habe. Gewisse Fussbeschwerden
aufgrund
der Senkfüsse sowie der alten
Osteonek
r
ose
rechts seien bei zwi
schenzeitlicher Gewichtszunahme durchaus möglich und nachvollziehbar. Dies
b
ezüglich sinn
voll
seien j
edoch eine entsprechende bettende und median auch etwas korrigie
rende Fusseinlage. Wieso die Beschwerdeführerin meine, zeitweise barfuss arbeiten zu müssen, was die
Vorfüsse
ungünstig mehr belaste, sei unverständ
lich und nicht plausibel
(Urk. 9/21/37-38)
.
Obwohl im Verlauf der Jahre auch MRIs beider Knie angefertigt worden seien, würde heute die Beschwerdeführerin keine entsprechenden Schmerzen mehr erwähn
en
. Auf jeden Fall erstaune die offensichtliche Wechselhaftigkeit des Beschwerdebildes
(Urk. 9/21/38)
.
Zu den Schulter- und Rückenschmerzen führte
Dr.
Y.___
aus, dass die Beschwer
deführerin bei der Arbeit
seit Jahren
an
belastungsabhängig
en Schmer
zen
leide. So sei schon am 21. Januar 2010 ein Schwedenstatus der rechten Schulter durchgeführt worden
,
und am 16. April 2012
sei
auch ein MRI der Halswirbelsäule
erstellt worden
. Dabei könne heute weder das früher diag
nostizierte
Impingement
noch ein
zervikoradikuläres
Syndrom nachgewiesen werden. Eine gerichtete Schmerzhaftigkeit der rechten Schulter im Sinne einer PHS
tendinotica
oder eines
Impingements
fehlten genauso wie
die früher diagnostizierte
lokalisierbare zervikale
und
spondylogene
radikuläre
Wirbelsäu
len
problematik
.
Heute zeige sich eine Fehlhaltung der Wirbelsäule mit ausge
dehnter muskulärer
Dysbalance
auch im Schultergürtel.
Dabei zeige die Beschwerdeführerin eine ungenügende Rumpfstabilisation auf allen Etagen, was einer Haltungsinsuffizienz entspreche.
E
ine spontane Stabilisation
werde
auch im
Einbeinstand
vermisst. Zudem richte sich die Beschwerdeführerin auch beim Arm-Vorhaltetest nach Matthias nicht stabil auf. Die beschriebenen muskulären Befunde/Defizite erklärten hinreichend überlastungsbedingte muskuläre Beschwerden im Schultergürtel, aber auch die angegebenen unspezifischen Kreuz
schmerzen.
Die von der Beschwerdeführerin angegebenen
konstanten und starken Dauerschmerz
en
sowie
die von ihr beschriebenen
diffuse
n
Schmerzen in allen vier Extremitäten,
seien unklar
.
D
ie Symptomatik
habe
mit Kreuzschmer
zen begonnen und sich im Verlauf auch ohne Belastung durch die Arbeit aus
geweitet
.
Dies sei
zumindest verdächtig
und spreche für eine
Sym
p
tomauswei
tung
, welche auf
der
Verhaltensebene ab
laufe
(Urk. 9/21/38-39)
.
Der konstant hohe, durch keine Massnahmen beeinflussbare Dauerschmerz spre
che für eine Schmerzverarbeitungsstörung. Es liess
en
sich multiple Tenderpoints nachweisen, weshalb sich die Frage nach einer Fibromyalgie stelle. Jedoch seien auch atypische Stellen wie Kontrollpunkte
als schmerzhaft bezeichnet worden, weshalb diese Diagnose, welche eine gesenkte Schmerzschwelle impliziere, nicht
gestellt werden könne
. Dabei sei auf die Diskrepanzen zwischen den angegebe
nen Schmerzen und Limitierungen sowie
den
klinisch wenig ausgeprägten Befunde
n
, die lediglich einen Teil der Beschwerde zu erklären vermögen, hin
zuweisen. Zudem sei zur Kenntnis zu nehmen, dass die Beschwerdeführerin sel
ber keine Anstalten unternehme, etwas zur Verbesserung ihrer Leistungs
-
und Arbeitsfähigkeit beizutragen.
Auf jeden Fall könne aufgrund der geschilderten Diskrepanzen die Arbeitsfähigkeit lediglich medizinisch-theoretisch abgeschätzt werden. Zur Objektivierung der körperlichen Leistungsfähigkeit sei schlussend
lich eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
(
EFL
)
nötig. Allerdings sei ungewiss, ob sich die Beschwerdeführerin bei den aktuell beobachteten
Limitierungen auch wirklich bis an die möglichen Grenzen belasten la
s
sen würde (Urk. 9/21/39).
Aufgrund der Aktenlage lasse sich das Ausmass der Beeinträchtigung der Arbeits
fähigkeit durch das Gelenkleiden im Verlauf nicht mit genügender Sicher
heit festlegen. Auf jeden Fall sei nicht nur eine Entwöhnung von der Arbeit aufgetreten, sondern auch eine generelle und muskuläre
Dekonditionie
rung
, die heute nachvollziehbar die körperliche Leistungsfähigkeit einschränke. Insofern sei von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % für eine teilweise mittel
schwere Tätigkeit in der Reinigung auszugehen. Insbesondere seien schwerere, vornüber geneigte Tätigkeiten mit repetitivem Charakter und Kraftanwendung sowie Tätigkeiten in der Höhe ungünstig. Eine körperlich leichte, vor allem wechselbelastende Tätigkeit ohne grössere Anforderungen an die Feinmotorik der Hände sei der Beschwerdeführerin jedoch uneingeschränkt möglich (Urk. 9/21/33).
4.
4.1
Das Gutachten von Dr.
Y.___
vom 4. November 2015 beruht auf sorgfältigen eigenen Untersuchungen und berücksichtigt die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin (Urk. 9/21). Hinsichtlich der Anamnese standen dem Gut
achter sämtliche Akten zur Verfügung. Es ist somit für die strittigen Belange umfassend.
Zudem wurden bei der Erhebung der Anamnese und der Befunde auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt.
Ebenfalls
sind die Ausführun
gen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizini
schen Situation einleuchtend und beinhalten begründete Schlussfolgerungen
.
Auch setzt sich
das
Gutachten mit den früheren Einschätzungen des Gesund
heitszustandes auseinander (vgl. Urk. 9/21/35-39).
Die gestellten Diagnosen
sind
aufgrund der Befunde plausibel und nachvollziehbar.
4.
2
Die
Auffassung der Beschwerdeführerin, wonach sie
sowohl in ihrer ange
stamm
ten Tätigkeit als Raumpflegerin als auch in einer angepassten Tätigkeit
nur noch zu 30 % arbeitsfähig sei (Urk. 1 S. 2), widerspricht
nicht nur dem Gut
achten
,
sondern auch
dem Arztbericht von Dr.
A.___
vom 1. März 201
6.
Darin attestierte sie
der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Reinigungsangestellte (Urk. 6)
.
Auch
im
Gutach
ten von Dr.
Y.___
vom 4. November 2015
wurde ihr eine
Restarbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft von 50 % attestiert (Urk. 9/21/33).
Dr.
A.___
äusserte
sich nicht zur Arbeitsfähigkeit in einer
leidens
ange
pass
ten
Tätigkeit (Urk. 6)
,
währendem Dr.
Y.___
für eine körperlich leichte, vor allem wechselbelastende Tätigkeit ohne grössere Anforderungen an die
Fein
motorik
der Hände von keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus
ging (Urk. 9/21/33).
M
it
hin
findet die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte
30
%ige
Arbeits
fähigkeit
keine Grundlage
in den Akten
und es ist von der im Gutachten von Dr.
Y.___
festgehaltenen 50%igen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszuge
hen. Da dieses Gutachten vollständig, schlüssig und beweiskräftig ist
,
und ein ausreichend klares Bild des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin ergibt, sind keine weiteren medizinischen Abklärungen angezeigt.
Von einem weiteren Gutachten wären bei der angegebenen Sachlage keine neuen Erkennt
nisse zu erwarten (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 122 V 157 E. 1d).
4.
3
Die Beschwerdegegnerin stufte die Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige ein (Urk. 2 S. 2). Dabei stützte sich die Kundenberaterin (KB) der IV-Stelle im
Fest
stellungsblatt
für den Beschluss auf die Sozial- und Berufsanamnese im Gut
achten von Dr.
Y.___
vom 4. November 2015 (Urk. 9/21/19-20). Sie hielt fest, dass die Beschwerdeführerin nach 1997 während 14 Jahren in einem Pensum von 46-50 % gearbeitet habe. Die Stelle habe die Beschwerdeführerin per 2011 gekündigt. Seit der Einreise in die Schweiz sei sie nie zu 100 % erwerbstätig gewesen (Urk. 9/23/4). Gestützt darauf ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit weiterhin einer Erwerbstätig
keit im Umfang von 50 % nachgegangen wäre (Urk. 2 S. 2, Urk. 9/23/4). Diese Annahme ist aktenwidrig: Die von der Kundenberaterin ins Feststellungsblatt übernommenen Angaben sind nicht vollständig, da die Beschwerdeführerin weitere Angaben zu ihrer Erwerbstätigkeit machte, welche nicht ins
Feststel
lungsblatt
einflossen. Diese gab nämlich auch noch an, dass sie während 14
Jahren mit einem Pensum von 40 % für die
Temporärfirma
B.___
gearbeitet habe. In zwei oder drei Firmen habe sie jeweils während drei Stunden am Dienstag und am Freitag Reinigungen durchgeführt. Diese Tätigkeit sei im November 2011 weggefallen, nachdem zwei Firmen umge
zogen seien. Sodann reinige sie seit 13 Jahren jeweils während zwei Stun
den am Mittwoch- und Freitagnachmittag den Theater- und
Singsaal
der Schule
C.___
. Auch reinige sie während zwei Stunden am Dienstagabend die Physi
otherapie von Frau
D.___
(Urk. 9/21/20). Dass die Beschwerdeführerin zumin
dest seit der Jahrtausendwende weit mehr als zu 46-50 % erwerbstätig war, wird auch aus dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug) deutlich (Urk. 9/10). Somit ist von einer höheren Erwerbstätigkeit als lediglich von einer 50%igen auszugehen. Werden die von der Beschwerdeführerin zu den verschie
denen Tätigkeiten gemachten Angaben addiert, ergibt sich ein
Beschäftigungs
umfang
im Bereich einer Vollerwerbstätigkeit. Somit ist die Beschwerdeführerin als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren.
4.4
Dr.
Y.___
ging in seinem Gutachten
vom 4. November 2015
von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten, vor allem
wechselbelas
tenden
Tätigkeit ohne grössere Anforderungen an die Feinmotorik der Hände aus (Urk. 9/21/33).
Angesichts der unter Berücksichtigung der vorhandenen Einschränkungen noch bestehenden Leistungsfähigkeit ist nicht davon auszuge
hen, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt de
r
Beschwerdeführer
in
keine Arbeitsgelegenheiten mehr bietet
, wie
sie
dies geltend macht
(
vgl.
Urk. 1 S. 4).
Anzufügen ist,
dass das Bundesgericht wiederholt darauf hingewiesen hat, dass
körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten auf dem allein
massgeben
den
ausgeglichenen Arbeitsmarkt
in ausreichendem Umfang
vorhanden sind
(
Urteil des Bundesgerichts 9C_820/
2012 vom 1. Mai 2013 E. 3.5.2, Urteil des Bundesgerichts
8C_606/2012 vom 3. Dezember 2012 E. 3.5 mit Hinweisen).
5
.
5
.1
5
.1.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü
hest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
schein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkommensent
wicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor
den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
5
.1.2
Das
Valideneinkommen
ist anhand der Einkommenszahlen der Jahre
2009 bis 2012 zu berechnen
, welche im IK-Auszug ersichtlich sind
(vgl.
Urk.
9/10)
.
Damals bezog die Beschwerdeführerin noch keine Arbeitslosenentschädigung.
Demnach verdiente
sie
im Jahr 2009 bei
E.___
Fr. 534.-- (Urk. 9/10/2),
bei der Stadtverwaltung
F.___
Fr. 3‘374.--, bei der
G.___
AG Fr. 29‘380.-- und bei der
H.___
AG Fr. 16‘224.-- (
vgl.
Urk. 9/10/3), was insgesamt Fr. 49‘512.--
ergibt
.
Im Jahr 2010 verdiente sie
bei der
H.___
AG
Fr. 16‘224.--,
bei der Stadtverwal
tung
F.___
Fr. 3‘470.-- und
bei der
G.___
AG
Fr. 31‘220.--
, was insgesamt Fr. 50‘914.--
entspricht
.
2011 verdiente sie bei der
H.___
AG Fr. 17‘331.--, bei der Stadtverwaltung
F.___
Fr. 3‘480.
--
und bei der
G.___
AG Fr. 29‘220.--, was zusammen Fr. 50‘031.--
ergibt
.
Im Jahr 2012 verdiente sie sodann Fr. 3‘497.
--
bei der Stadtverwaltung
F.___
, Fr. 2‘240.
--
und Fr. 24‘640.
--
bei der
G.___
AG sowie Fr. 12‘402
.--
bei der
H.___
AG und Fr.
1‘827.
--
bei der
B.___
AG, was für das Jahr 2012
Fr. 44‘606.--
entspricht
.
Insgesamt ergibt dies ein
durchschnittliches
Einkommen
über diese vier Jahre
von Fr.
48‘
765.7
5.
Wird das
durchschnittliche
Einkommen von Fr.
48‘765.75
an die Nominallohnentwicklung angepasst
(Bundesamt für Statistik [BFS], Schwei
zerischer Lohnindex nach Branche [Basis 2010 = 100; im Internet abrufbar unter http:/www.bfs.admin.ch], Nominallohnindex
201
1
-201
5
, [T1.
2
.10],
Frauen
, Total:
2010:
10
0.0
; 201
5
: 10
4
.
1
]), resultiert daraus ein
Validen
einkom
men
von
gerundet
Fr.
50‘765.15
.
5
.2
5
.2.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun
desamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar
di
sierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E.
4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wes
halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche
Wochen
arbeitszeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E.
3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
5
.2.2
Aufgrund
des von der Versicherten tatsächlich erzielten Verdienstes und ihrer Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit, ist d
ie Berechnung
des Invalideneinkommens
unter
Beizug
von
statistische
n
Werte
n zu berechnen
, und
mit dem Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerk
licher Art) durch
zuführen
.
Zur Festsetzung des Invalideneinkommens ist auf die Tabelle T1_skill_level, S. 30-31 der Lohnstrukturerhebung 2012 abzustellen. Der standardisierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à
40 Arbeitsstunden) für einfache Tätigkeiten körperlicher und handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für
Frauen
betrug im Sektor 3, Ziff. 45-96, Fr.
4
‘
186
.
.
Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2014 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden hochzurechnen
(BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach
Wirt
schaftsabteilungen
in Stunden pro Woche
, Total 2014; abrufbar im Internet
)
sowie an die Nominallohnentwicklung anzupassen (Bundesamt für Statistik [BFS], Schweizerischer Lohnindex nach Branche [Basis 2010 = 100; im Internet abrufbar], Nominallohnindex
Frauen [T1.2
.10], Sektor 3 Dienstleistun
gen, Ziff. 45-96; 2012: 101.
9
; 201
5
: 10
4
.
0
]). Daraus resultiert ein jährliches
Brutto
einkommen von
gerundet
Fr.
53
‘
446
.
10
(Fr.
4
‘
186
.-- x
12 :
40 x 41.7 : 101.
9
x 10
4
.
0
).
5
.2.
3
Werden die beiden Vergleichseinkommen gegenübergestellt, so resultiert keine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse, da das Invalideneinkommen mit Fr. 53‘446.10 sogar höher ausfällt, als das
Valideneinkommen
von Fr. 50‘765.1
5.
Somit ergäbe sich auch dann kein Rentenanspruch, wenn ein maximal möglicher leidensbedingter Abzug von 25 % vom
Invalideneinkom
men
berücksichtigt würde. Ob ein leidensbedingter Abzug effektiv gerechtfertigt wäre, braucht demnach nicht geprüft zu werden.
Die Beschwerdegegnerin hat nach dem Gesagten zu Recht den Anspruch auf eine Rente verneint. Die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen - in Betracht fällt die Arbeitsvermittlung (
Art.
18 IVG) - setzt voraus, dass entspre
chend dem Umfang der bestehenden Restarbeitsfähigkeit tatsächlich eine Anstellung gesucht wird. Da dies im Zeitpunkt des Verfügungserlasses nicht der Fall war, ist der Entscheid der Beschwerdegegnerin auch in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden.
Da sich der angefochtene Entscheid der Beschwerdegegnerin als rechtens erweist, ist die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.
6
.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600.--
werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Jakob Frauenfelder
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GrünigEymann