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**Case Identifier:** b6de2e7d-b215-537b-8781-22b0033e62f0
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-01-16
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 16.01.2013 810 12 255 (810 2012 255)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-12-255_2013-01-16.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 16. Januar 2013 (810 12 255) 

 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Ausländerrecht 

 

 

Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung 

 

 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Beat Walther, 

Bruno Gutzwiller, Christian Haidlauf, Stefan Schulthess, Gerichts-
schreiberin i.V. Nadja Wenger 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Roland Winiger, 
Rechtsanwalt 

  
 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, Be-
schwerdegegner 
 
 

  
Betreff Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung  

(RRB Nr. 1241 vom 14. August 2012) 
 
 
 

A.  Der 1975 geborene kosovarische Staatsangehörige A.____ reiste mit seiner Mutter 
und seinen Geschwistern am 19. Januar 1994 im Rahmen des Familiennachzuges in die 
Schweiz ein. Sein Vater B.____ lebte bereits in der Schweiz. Am 15. November 1995 heiratete 
A.____ die kosovarische Staatsangehörige C.____, geboren 1976. Die Ehegattin reiste am 

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28. Dezember 1996 im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein. Das Ehepaar hat 
zwei gemeinsame Söhne: D.____, geboren 1997, und E.____, geboren 2000. 
 
B.  Mit Strafbefehl vom 20. Dezember 1995 wurde A.____ wegen Teilnahme an einem 
Raufhandel und Unterlassen der Nothilfe für schuldig erklärt und zu einer bedingt vollziehbaren 
Haftstrafe von zehn Tagen verurteilt. Mit Strafbefehl vom 18. Juli 2002 wurde A.____ wegen 
Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit zu einer Busse von Fr. 600.-- verur-
teilt. Gemäss dem Journalauszug der Polizei des Kantons Basel-Landschaft (Polizei) kam es 
am 20. Februar 2005 zu einem Vorfall von häuslicher Gewalt. Nach Aussage von C.____ habe 
ihr Ehemann sie geschlagen, ihr Fusstritte versetzt und gedroht, sie zu töten. Ferner habe er ihr 
wiederholt das Kissen auf den Kopf gedrückt, sodass sie kurze Zeit keine Luft bekam. Die bei-
den Kinder seien zum Zeitpunkt des Vorfalls anwesend gewesen. Anlässlich der Hausdurchsu-
chung beschlagnahmte die Polizei eine Faustfeuerwaffe, welche sich im Kinderzimmer befand. 
Aus Angst vor ihrem Ehemann flüchtete C.____ nach F.____. Daraufhin habe sich das Ehepaar 
freiwillig getrennt. Mit Strafbefehl vom 8. Februar 2006 verurteilte das Bezirksstatthalteramt 
G.____ A.____ zu einer unbedingt zu vollziehenden Gefängnisstrafe von 45 Tagen, wegen ein-
facher Körperverletzung, mehrfacher Tätlichkeit, mehrfacher Drohung und verbotenem Waffen-
besitz.  
 
C.  Mit Schreiben vom 12. April 2007 verwarnte das Amt für Migration Basel-Landschaft 
(AfM) A.____ aufgrund der Verurteilung zu 45 Tagen Gefängnisstrafe vom 8. Februar 2006 und 
aufgrund der offenen Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 35`900.-- und der Betreibungen 
von über Fr. 42`600.--.  
 
D. Mit Schreiben vom 20. Dezember 2007 teilte die Gemeinde H.____ dem AfM mit, dass 
die Lehrerschaft der beiden Kinder festgestellt habe, dass diese verstört wirkten und dass 
ernsthaft angenommen werden müsse, dass die Kinder unter häuslicher Gewalt leiden würden. 
Gemäss Führungsbericht des AfM vom 30. Dezember 2007 griff die Polizei am 31. Januar 2007 
den Sohn D.____ auf, weil er nicht mehr nach Hause wollte. 
 
E.  Infolge einfacher Verletzung von Verkehrsregeln erteilte das Bezirkstatthalteramt 
I.____ A.____ mit Strafbefehl vom 19. Februar 2010 eine Busse von Fr. 400.-- und am 29. Ok-
tober 2010 eine Busse von Fr. 300.--. 
 
F. Am 18. Januar 2012 verurteilte das Kantonsgericht J.____ A.____ zu einer Freiheits-
strafe von fünf Jahren. A.____ hatte sich im Zeitraum vom 30. September 2009 bis 
16. September 2010 des mehrfachen Verbrechens gegen das Bundesgesetz über die Betäu-
bungsmittel und die psychotropen Stoffe (BetmG) vom 3. Oktober 1951, des mehrfachen An-
stalten treffens zu Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz und des mehrfachen Fah-
rens trotz Entzug des Führerausweises schuldig gemacht. 
 
G.  Nachdem mit Schreiben vom 9. März 2012 den beiden Ehegatten und dem älteren 
Sohn das rechtliche Gehör gewährt wurde, verfügte das AfM am 3. Mai 2012 die Nichtverlänge-
rung der Aufenthaltsbewilligung und die Wegweisung aus der Schweiz. Gleichzeitig wurde einer 

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allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen. Als Begründung wurde im We-
sentlichen die gegen ihn ausgesprochene fünfjährige Freiheitsstrafe sowie sein schwerwiegen-
der Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung vorgebracht. 
 
H. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Advokat Dr. Roland Winiger, 
am 15. Mai 2012 Beschwerde beim Regierungsrat Basel-Landschaft (Regierungsrat). Es wurde 
beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Aufenthaltsbewilligung sei zu 
verlängern. Eventualiter sei eine Verwarnung auszusprechen und subeventualiter sei eine Auf-
enthaltsbewilligung mit Auflage zu erteilen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Mit Be-
schluss vom 14. August 2012 bestätigte der Regierungsrat die Verfügung des AfM vom 3. Mai 
2012 betreffend Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung und wies die 
Beschwerde vom 15. Mai 2012 ab. In seiner Begründung führte der Regierungsrat aus, dass 
eine Verurteilung zu fünf Jahren Freiheitsstrafe zweifelsohne einen Widerrufsgrund darstelle 
nach Art. 62 lit. b Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) vom 
16. Dezember 2005 und dass das öffentliche Interesse an der Fernhaltung das private Interes-
se des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz überwiege. Der Regierungsrat 
verneinte zudem eine ermessensweise Verlängerung und einen Härtefall. 
 
I. Am 27. August 2012 erhob A.____, vertreten durch Advokat Dr. Roland Winiger, Be-
schwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht (Kantonsgericht), gegen den Beschluss des Regierungsrates. Er beantragt, es sei der 
Entscheid des Regierungsrates aufzuheben, die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers 
zu verlängern, eventualiter sei eine Verwarnung auszusprechen und subeventualiter sei eine 
Aufenthaltsbewilligung mit Auflagen zu erteilen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. In 
seiner Begründung bestätigte er, dass ein Widerrufsgrund nach Art. 62 lit. b AuG gesetzt wurde. 
Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung seien 
jedoch unverhältnismässig und für den Beschwerdeführer nicht zumutbar. Der Regierungsrat 
habe bei der Interessenabwägung die privaten, insbesondere die familiären Interessen von 
A.____ zu wenig berücksichtigt. Ferner sei von einem schwerwiegenden persönlichen Härtefall 
im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG auszugehen.  
 
J. In der Vernehmlassung vom 26. September 2012 beantragt der Regierungsrat die 
Abweisung der Beschwerde, unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung verwies er auf die Erwä-
gungen im angefochtenen Regierungsratsbeschluss. Mit Verfügung vom Kantonsgericht vom 
1. November 2012 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung überwiesen. Am 13. Dezember 
2012 fand die Anhörung von den Söhnen D.____ und E.____ statt. 
 

K. Anlässlich der heutigen Parteiverhandlung halten die Parteien vollumfänglich an ihren 

Anträgen fest. Die Ehegattin C.____ wird als Auskunftsperson angehört. Die Anhörung von 

C.____ findet in Anwesenheit eines Dolmetschers für albanisch statt. Der Beschwerdeführer 

reicht dem Gericht die Zusicherung einer Arbeitsstelle für eine Tätigkeit im Service oder in der 

Küche ein. Für das Ergebnis dieser Befragungen wird auf das Verhandlungsprotokoll sowie auf 

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die nachstehenden Erwägungen verwiesen. Die Parteien halten an ihren Anträgen und wesent-

lichen Begründungen fest.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g: 
 
1. Gemäss § 47 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-
zessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist zur Beschwerde befugt, wer durch die ange-
fochtene Verfügung oder den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Inte-
resse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Da der Beschwerdeführer Adressat des ange-
fochtenen Entscheids ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung hat, die übri-
gen formellen Voraussetzungen erfüllt sind und die Zuständigkeit des Kantonsgerichts sowohl 
örtlich als auch sachlich gegeben ist, kann auf die vorliegende Beschwerde eingetreten werden. 
 
2. Bei der Beurteilung der vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Beschwerde ist die 
Kognition des Kantonsgerichts gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b VPO darauf beschränkt, den 
angefochtenen Entscheid hinsichtlich allfälliger Rechtsverletzungen zu überprüfen bzw. zu prü-
fen, ob der Beschwerdegegner ein allfälliges Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat. Im Wei-
teren kann beurteilt werden, ob dieser den Sachverhalt unrichtig oder unvollständig festgestellt 
hat. Die Überprüfung der Angemessenheit dagegen ist dem Kantonsgericht verwehrt (§ 45 
Abs. 1 lit. c VPO e contrario).  
 
3. Strittig und zu prüfen ist nachfolgend, ob sich die durch das AfM gegenüber dem Be-
schwerdeführer verfügte und durch die Vorinstanz bestätigte Nichtverlängerung der Aufent-
haltsbewilligung und Wegweisung als recht- und verhältnismässig erweist. 
 
4.1 Eine ausländische Person ist zur Anwesenheit in der Schweiz nur berechtigt, wenn sie 
eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt oder wenn sie keiner solchen bedarf 
(Art. 10 und 11 AuG; vgl. auch Art. 2 AuG). Die zuständige kantonale Behörde entscheidet ge-
mäss Art. 18 ff. und 27 ff. AuG – im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und Verträge mit 
dem Ausland – nach freiem Ermessen über die Zulassung zu einem Aufenthalt mit oder ohne 
Erwerbstätigkeit. Sie kann Ausländerinnen und Ausländer zur Ausübung einer unselbstständi-
gen Erwerbstätigkeit zulassen, wenn dies dem gesamtwirtschaftlichen Interesse entspricht, das 
Gesuch eines Arbeitgebers vorliegt und die Voraussetzungen von Art. 20 bis Art. 25 AuG erfüllt 
sind (Art. 18 AuG). Dabei hat sie insbesondere den Vorrang inländischer Arbeitskräfte (Art. 21 
AuG) sowie die berufliche und soziale Anpassungsfähigkeit (Art. 23 Abs. 2 AuG) zu berücksich-
tigen (vgl. auch Art. 3 und Art. 96 Abs. 1 AuG). Einen Rechtsanspruch auf die Erteilung einer 
Aufenthaltsbewilligung hat die ausländische Person somit grundsätzlich nicht, es sei denn, das 
AuG oder völkerrechtliche Verpflichtungen sehen dies vor (vgl. BGE 133 I 189 E. 2.3; MARC 
SPESCHA in: Spescha/Thür/Zünd/Bolzli, Kommentar Migrationsrecht, 3. Auflage, Zürich 2012, 
N 1 ff. zu Art. 3 AuG; PETER UEBERSAX in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 
Eine umfassende Darstellung der Rechtsstellung von Ausländerinnen und Ausländern in der 
Schweiz, 2. Auflage, Basel 2009, N 7.84 ff.). 
 

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4.2 In Bezug auf die Regelung des Aufenthalts bestimmt Art. 33 Abs. 1 AuG, dass die Auf-
enthaltsbewilligung für Aufenthalte mit einer Dauer von mehr als einem Jahr erteilt wird. Sie 
wird für einen bestimmten Aufenthaltszweck erteilt und kann mit weiteren Bedingungen verbun-
den werden (Art. 33 Abs. 2 AuG). Nach Art. 33 Abs. 3 AuG ist die Aufenthaltsbewilligung zudem 
befristet und kann verlängert werden, wenn keine Widerrufsgründe nach Art. 62 AuG vorliegen. 
 
4.3 Einen gesetzlichen Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilli-
gung hat eine ausländische Person gemäss Art. 43 Abs. 1 AuG namentlich dann, wenn sie mit 
einer Person, welche eine Niederlassungsbewilligung besitzt verheiratet ist und mit ihrem Ehe-
gatten zusammenwohnt. Nach Auflösung der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch des 
Ehegatten auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 AuG 
zudem weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolg-
reiche Integration vorliegt (lit. a) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufent-
halt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). 
 
5.1 Vorliegend ist zunächst festzuhalten, dass zwischen der Schweiz und der Republik 
Kosovo keine staatsvertragliche Vereinbarung besteht, welche dem Beschwerdeführer einen 
Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz zu vermitteln vermöchte. Kraft ehelicher Gemeinschaft 
mit der in der Schweiz niedergelassenen kosovarischen Staatsangehörigen C.____ kann der 
Beschwerdeführer gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AuG grundsätzlich einen Anspruch auf eine Auf-
enthaltsbewilligung ableiten.  
 
5.2 Die Rechtsansprüche gemäss Art. 43 AuG gelten unter Vorbehalt der Erlöschensgrün-
de von Art. 51 Abs. 2 AuG. Nach Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG erlöschen die Ansprüche, wenn Wi-
derrufsgründe nach Art. 62 AuG vorliegen. Solche bestehen unter anderem, wenn die Auslän-
derin oder der Ausländer zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde (Art. 62 lit. b 
AuG). Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts liegt eine längerfristige Freiheitsstrafe 
im Sinne von Art. 62 lit. b AuG vor, wenn gegen eine ausländische Person eine Freiheitsstrafe 
von mehr als einem Jahr ausgesprochen wurde (vgl. BGE 135 II 379 E. 4.2). Ein weiterer Wi-
derrufsgrund besteht, wenn die Ausländerin oder der Ausländer erheblich oder wiederholt ge-
gen die öffentliche Sicherheit und Ordnung verstossen hat oder diese gefährdet (Art. 62 lit. c 
AuG). Gemäss Art. 80 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) 
vom 24. Oktober 2007 liegt ein Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung unter 
anderem vor bei einer Missachtung von gesetzlichen Vorschriften und behördlichen Verfügun-
gen (Abs. 1 lit. a) sowie bei mutwilliger Nichterfüllung der öffentlich-rechtlichen oder privatrecht-
lichen Verpflichtungen (Abs. 1 lit. b). Eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung 
liegt vor, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Aufenthalt der betroffenen 
Person in der Schweiz mit erheblicher Wahrscheinlichkeit zu einem Verstoss gegen die öffentli-
che Sicherheit und Ordnung führt (Abs. 2). 
 
5.3 Das Kantonsgericht J.____ verurteilte den Beschwerdeführer am 18. Januar 2012 zu 
einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. b AuG ist somit erfüllt, 
was auch vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bestritten wird. Demzufolge muss nicht mehr 
geprüft werden, ob das Verhalten des Beschwerdeführers zugleich als erheblicher oder wieder-

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holter Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 62 lit. c AuG zu 
werten ist, zumal dieser Widerrufsgrund in der vorliegenden Konstellation nur subsidiär zur An-
wendung kommen würde (vgl. BGE 135 II 377 E. 4.2 in fine). 
 
6.1 In einem weiteren Schritt gilt es zu beurteilen, ob die Nichtverlängerung der Aufent-
haltsbewilligung einen ungerechtfertigten Eingriff in das nach Art. 8 Ziff. 1 der Konvention zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention, 
EMRK) vom 4. November 1950 sowie Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft (BV) vom 18. April 1999 geschützte Recht auf Achtung des Privat- 
und Familienlebens des Beschwerdeführers darstellt, wobei Art. 13 Abs. 1 BV inhaltlich gleich-
wertig zu Art. 8 Ziff. 1 EMRK ist (vgl. BGE 126 II 425 E. 4c/bb). Diese Garantien können na-
mentlich dann verletzt sein, wenn einer ausländischen Person, deren Familienangehörige in der 
Schweiz weilen, die Anwesenheit untersagt und damit das gemeinsame Familienleben vereitelt 
wird. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung zu Art. 8 EMRK müssen die sich hierzulan-
de aufhaltenden Angehörigen über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügen. Dies ist insbe-
sondere der Fall, wenn sie das Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung 
besitzen oder über eine Aufenthaltsbewilligung verfügen, die ihrerseits auf einem gefestigten 
Rechtsanspruch beruht. Zudem müssen diese Personen zur Kernfamilie (Ehegatte oder im 
gleichen Haushalt lebende, minderjährige Kinder) gehören, und es muss eine enge, tatsächli-
che und intakte Beziehung zu ihnen bestehen (vgl. BGE 135 I 143 E. 1.3.1, 130 II 281 E. 3.1, 
127 II 60 E. 1d/aa).  
 
6.2 Sowohl die Ehefrau als auch die beiden minderjährigen Kinder des Beschwerdeführers 
verfügen über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz. Ein gefestigtes Anwesenheits-
recht der Kernfamilie des Beschwerdeführers liegt somit vor. Obschon es in der Vergangenheit 
wiederholt zu Vorfällen von häuslicher Gewalt gekommen ist, das Ehepaar vorübergehend ge-
trennt lebte und einer der beiden Söhne von der Polizei aufgegriffen wurde, weil er aus Angst 
nicht mehr nach Hause wollte, besteht nach Aussagen der Ehefrau und der beiden Kinder der 
Wunsch des Zusammenlebens nach wie vor. Folglich ist davon auszugehen, dass zwischen 
dem Beschwerdeführer und seiner Kernfamilie eine enge, tatsächliche und intakte Beziehung 
besteht. Dies wird auch vom Beschwerdegegner nicht bestritten. Der Beschwerdeführer kann 
somit Ansprüche aus dem in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierten Schutz des Familienlebens ablei-
ten.  
 
6.3 Der in Art. 8 Ziff. 1 EMRK statuierte Anspruch gilt jedoch nicht absolut: Vielmehr darf 
nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK in das durch Ziff. 1 geschützte Rechtsgut eingegriffen werden, soweit 
der Eingriff gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokrati-
schen Gesellschaft für die nationale Sicherheit, die öffentliche Ruhe und Ordnung, das wirt-
schaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafba-
ren Handlungen, zum Schutz der Gesellschaft und Moral sowie der Rechte und Freiheiten an-
derer notwendig ist. Gleich wie Art. 96 Abs. 1 AuG verlangt die Konvention in diesem Zusam-
menhang eine Abwägung der sich gegenüberstehenden privaten Interessen an der Verlänge-
rung der Bewilligung und den öffentlichen Interessen an deren Nichtverlängerung. Die Ent-
scheidkriterien sind nahezu identisch (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_218/2010 vom 27. Juli 

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2010 E. 4). Der angefochtene Entscheid stützt sich auf Art. 62 lit. b in Verbindung mit Art. 80 
VZAE, womit eine gesetzliche Grundlage vorhanden ist. Er bezweckt die Aufrechterhaltung der 
öffentlichen Ordnung sowie die Verhinderung weiterer strafbarer Handlungen und verfolgt damit 
öffentliche Interessen, die in Art. 8 Ziff. 2 EMRK ausdrücklich erwähnt sind. Somit bleibt zu prü-
fen, ob die Massnahme auch verhältnismässig ist und es muss eine Abwägung der Interessen 
vorgenommen werden. 
 
6.4 Der Beschwerdeführer befindet sich seit Januar 1994 und somit seit 19 Jahren ord-
nungsgemäss in der Schweiz. In dieser Zeit hat er wiederholt gegen die Rechtsordnung ver-
stossen. Ausgangspunkt und Massstab für die Schwere des Verschuldens wird nach der 
Rechtsprechung des Bundesgerichts anhand der verhängten Freiheitsstrafe ermittelt (vgl. BGE 
120 Ib 6 E. 4b). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung impliziert eine Verurteilung zu einer 
Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren in jedem Fall einen sehr schwerwiegenden Verstoss 
gegen die schweizerische Rechtsordnung, weshalb sie den weiteren Verbleib des ausländi-
schen Straftäters in der Schweiz ausschliessen kann. Bei der "Zweijahresregel" muss allerdings 
beachtet werden, dass es sich keinesfalls um eine feste Grenze handelt, die nicht über- oder 
unterschritten werden darf. Vielmehr müssen die Umstände des Einzelfalls berücksichtigt wer-
den (vgl. BGE 135 II 377 E. 4.4, 120 Ib 6 E. 4b). Der Beschwerdeführer war wiederholt delin-
quent. Zu nennen sind die gegen ihn ergangenen Verurteilungen wegen Teilnahme an einem 
Raufhandel, Unterlassen der Nothilfe, Überschreiten der signalisierten Höchstgeschwindigkeit, 
einfacher Körperverletzung, mehrfacher Tätlichkeit, mehrfacher Drohung und verbotenem Waf-
fenbesitz. Schliesslich erging die Verurteilung zu fünf Jahren Freiheitsstrafe wegen mehrfachen 
Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen mehrfachen Fahrens trotz Ent-
zug des Führerausweises. In Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtssprechung liegt ange-
sichts der fünfjährigen Freiheitsstrafe und aufgrund der zahlreichen vorhergehenden Verurtei-
lungen zweifelsohne ein schweres Verschulden vor. Bei schwerer Delinquenz muss nach bun-
desgerichtlicher Rechtsprechung selbst ein geringes Rückfallrisiko nicht hingenommen werden 
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_218/210 vom 27. Juli 2010 E. 3.3.1). Im vorliegenden Fall ist 
von einem schweren Verschulden auszugehen und folglich auch nur eine geringe Rückfallege-
fahr hinzunehmen. Nebst dem schweren Verschulden hat der Beschwerdeführer kontinuierlich 
gegen die Schweizer Rechtsordnung verstossen und auch eine Verwarnung hat ihn nicht davon 
abgehalten, weitere Straftaten zu begehen. Somit können auch die Stellungnahme der Familie 
und die Ausführungen des Führungsberichts der Justizvollzugsanstalt K.____, wonach der Be-
schwerdeführer sich gebessert habe, die Annahme einer möglichen Rückfallgefahr nicht ent-
kräften. Die Schwere des Verschuldens sowie die bestehende Rückfallgefahr begründen ein 
enormes öffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers aus der Schweiz. 
Die Vorinstanz hat zu Recht im Rahmen der Interessenabwägung festgehalten, dass die lange 
Aufenthaltsdauer, die familiäre Situation sowie das Sprechen der deutschen Landessprache zu 
Gunsten des Beschwerdeführers stark ins Gewicht fallen. Ebenfalls richtig hat der Regierungs-
rat ausgeführt, dass in beruflicher Hinsicht dem Beschwerdeführer ein gewisser Arbeitswille 
nicht abzusprechen sei, er aber dennoch über keine besonderen beruflichen Qualifikationen 
verfüge. Der Beschwerdeführer übte diverse Tätigkeiten aus und war wiederholt arbeitslos. Ob 
er nach der Haftentlassung dauerhaft arbeiten wird, ist heute unklar. Die an der Verhandlung 
eingereichte Zusicherung einer Arbeitsstelle im Restaurant, in dem die Ehefrau des Beschwer-

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deführers arbeitet, stellt keinen Beweis dar, dass der Beschwerdeführer diese Anstellung antritt 
oder längerfristig behalten wird. Von einer erfolgreichen beruflichen Integration kann folglich 
nicht die Rede sein. In Bezug auf die persönliche Bindung des Beschwerdeführers zur Schweiz 
steht vor allem die Beziehung zu seiner in der Schweiz lebenden Familie im Vordergrund, was 
auch die Vorinstanz festgestellt hat. Eine anderweitige Verbundenheit zur Schweiz geht hinge-
gen trotz neunzehnjähriger ordentlicher Anwesenheit aus den Akten nicht hervor. Zu Recht be-
zeichnet der Regierungsrat das persönliche Verhalten des Beschwerdeführers negativ. Der Be-
schwerdeführer hat über eine lange Zeit gezeigt, dass er Mühe hat, sich an die Rechtsordnung 
der Schweiz zu halten. Abgesehen von der Verurteilung zur fünfjährigen Freiheitsstrafe hat er 
wiederholt und mit diversen anderen Delikten gegen die Rechtsordnung verstossen. Die konti-
nuierliche Missachtung der Schweizer Rechtsordnung fällt zweifelsohne negativ ins Gewicht bei 
der Interessenabwägung. Von einer erfolgreichen Integration kann mithin nicht die Rede sein, 
weshalb der langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz kein allzu hohes Gewicht beigemessen 
werden kann. Zu prüfen sind schliesslich die drohenden Nachteile, welche dem Betroffenen und 
seinen Angehörigen bei einer Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und der damit ver-
bundenen Wegweisung entstehen. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe in ihrer 
Interessenabwägung die erheblichen Nachteile, die mit der Wegweisung verbunden wären, zu 
wenig berücksichtigt. Die ganze Kernfamilie des Beschwerdeführers lebe in der Schweiz und es 
wäre ihr nicht zumutbar, dem Beschwerdeführer in den Kosovo zu folgen. Die Trennung von 
seiner Familie, würde den Beschwerdeführer derart fest belasten, dass eine Reintegration im 
Kosovo mit unüberwindlichen Problemen behaftet sein würde. Im Hinblick auf die Reintegration 
geht die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass die Rückkehr in den Kosovo für den Beschwer-
deführer mit einer nicht ganz einfachen Reintegration verbunden sein wird, aber dennoch zu-
mutbar sei. Der Beschwerdeführer ist im Kosovo geboren und hat dort bis zu seinem 18. Le-
bensjahr gelebt, weshalb zu erwarten ist, dass er sich in seinem Herkunftsland zurechtfinden 
wird. Er spricht die Landessprache albanisch und es ist anzunehmen, dass ihm die lokale Kultur 
und die dortigen Gepflogenheiten vertraut sind. Zumutbar ist eine Rückkehr auch für die Familie 
des Beschwerdeführers. Die Ehefrau ist ebenfalls kosovarische Staatsangehörige und lebte bis 
zu ihrem 20. Lebensjahr in ihrem Heimatland. Die beiden Kinder sprechen albanisch und es 
kann davon ausgegangen werden, dass sie in der Lage wären, sich im Herkunftsland der Eltern 
zu integrieren und dort Anschluss zu finden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_218/2010 vom 
27. Juli 2010 E. 3.3.3). Es ist jedoch auch darauf hinzuweisen, dass die Kinder und die Ehefrau 
die Wahl haben, in der Schweiz zu bleiben oder dem Beschwerdeführer in den Kosovo zu fol-
gen. Sie verfügen über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz und es steht ihnen somit 
frei, hier zu verbleiben (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_218/210 vom 27. Juli 2010 E. 3.3.3). 
Der Kontakt zum Beschwerdeführer kann sodann mittels Multimediageräten und Urlaubsbesu-
chen aufrecht erhalten werden. Bereits heute sehen die Ehefrau und die Kinder den Beschwer-
deführer unregelmässig, weshalb seine Abwesenheit nach der Rückkehr für die verbleibende 
Familie keinen gänzlich neuen Alltag darstellen würde. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers 
würde für die Familie zweifelsohne eine harte, aber dennoch zumutbare Situation darstellen. 
 
6.5 Insgesamt fallen die Straftaten bei der Interessensabwägung zuungunsten des Be-
schwerdeführers stark ins Gewicht. Sein Verschulden wiegt schwer und aufgrund der wieder-
holten Straffälligkeit kann nicht von einer günstigen Prognose ausgegangen werden. Ein Rück-

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fall in die Delinquenz kann nicht ausgeschlossen werden. Wenn aufgrund der hier lebenden 
Kernfamilie des Beschwerdeführers auch unbestrittenermassen gewichtige private Interessen 
auf dem Spiel stehen, so ist das öffentliche Interesse an der Aufrechterhaltung der öffentlichen 
Ordnung und der Verhinderung weiterer Straftaten dennoch höher zu gewichten. Der Eingriff in 
das Familienleben ist gerechtfertigt, weshalb sich der Beschwerdeführer nicht auf Art. 8 EMRK 
berufen kann, um die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung zu erwirken. 
 
7.1 In einem weiteren Schritt gilt es zu beurteilen, ob der Widerruf der Aufenthaltsbewilli-
gung verhältnismässig ist. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung ist gerechtfertigt, 
wenn sie in der im Einzelfall vorgenommenen Interessenabwägung, verhältnismässig erscheint. 
Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit fordert, dass die Verwaltungsmassnahmen zur Verwirk-
lichung des im öffentlichen Interesse liegenden Ziels geeignet und erforderlich sind. Ausserdem 
muss der angestrebte Zweck in einem vernünftigen Verhältnis zu den Belastungen stehen, die 
den Privaten auferlegt werden (ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines 
Verwaltungsrecht, 6. Auflage, Zürich 2010, N 581 ff.). Den privaten Interessen der ausländi-
schen Person stehen die öffentlichen Interessen an einer Wegweisung insbesondere wegen 
strafrechtlich relevanten Verhaltens gegenüber. Bei der Verhältnismässigkeitsprüfung sind na-
mentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisheri-
gen Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile zu be-
rücksichtigen (vgl. BGE 135 II 381 E. 4.3). 
 
7.2 Es steht ausser Frage, dass eine Wegweisung für die Erreichung der fremdenpolizeili-
chen Ziele eine geeignete Massnahme ist, wobei vorliegend der Schutz der Gesellschaft vor 
weiteren Straftaten des Beschwerdeführers im Vordergrund steht. Zu prüfen ist jedoch, ob diese 
Massnahme auch erforderlich ist und ob nicht ein milderes Mittel zur Verfügung steht, um den 
genannten Zweck zu erreichen. Das Bundesgericht verfolgt im Zusammenhang mit Delikten 
gegen die körperliche Integrität sowie Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz 
eine strenge Praxis (vgl. BGE 125 II 521 E. 4a, 122 II 433 E. 2c). Angesichts der eher ungünsti-
gen Prognose und der Rechtsprechung des Bundesgerichts, ist das Vorliegen milderer Mass-
nahmen zu verneinen. Sowohl eine Verwarnung als auch eine Aufenthaltsbewilligung mit Be-
dingungen stehen ausser Frage, zumal der Beschwerdeführer bereits mit Schreiben des AfM 
vom 12. April 2007 verwarnt wurde und sich dennoch nicht von weiteren Straftaten distanziert 
hat. Aufgrund der mehrfach wiederholten Delinquenz ergibt sich ausserdem, dass dem Verhal-
ten des Beschwerdeführers nicht lediglich durch behördliche Bedingungen entgegen gewirkt 
werden kann. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und die damit verbundene 
Wegweisung des Beschwerdeführers ist somit eine geeignete und erforderliche Massnahme, 
um die hiesige Gesellschaft vor weiteren Delikten zu schützen. Es bleibt sodann zu prüfen, ob 
die Massnahme als verhältnismässig im engeren Sinne zu qualifizieren ist, ob also der ange-
strebte Zweck in einem vernünftigen Verhältnis zu den Belastungen steht, die dem Beschwer-
deführer auferlegt werden. Diesbezüglich muss eine Interessenabwägung vorgenommen wer-
den, wie dies bereits in E. 6.4 bis 6.6 in umfassender Weise erfolgt ist. Es kann daher auf die 
dortigen Ausführungen verwiesen werden, in denen festgestellt wurde, dass vorliegend die öf-
fentlichen Interessen an der Wegweisung überwiegen. Somit erweist sich die Nichtverlängerung 

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der Aufenthaltsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung des Beschwerdeführers als 
verhältnismässig.  
 
7.3 Mit Blick auf die schwerwiegende und wiederholte Delinquenz, sowie die mögliche 
Rückfallgefahr, besteht ein öffentliches Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbe-
willigung, welches die privaten Interessen an einem weiteren Verbleib des Beschwerdeführers 
in der Schweiz überwiegt. Die Vorinstanzen haben zu Recht festgestellt, dass die Nichtverlän-
gerung der Aufenthaltsbewilligung und die Wegweisung des Beschwerdeführers geeignete und 
erforderliche Massnahmen darstellen, welche sich auch als verhältnismässig im engeren Sinne 
erweisen.  
 
8.1 Wenn kein Anspruch auf Erteilung oder Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung be-
steht, so ist selbst bei Vorliegen von Widerrufsgründen zu prüfen, ob die Bewilligung ermes-
sensweise gewährt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 2A_509/2001 vom 3. April 2002 E. 
3.5; NÜSSLE TAMARA, a.a.o., Rn. 33 zu Art. 33). Ein Widerrufsgrund ist dabei lediglich Ausdruck 
dafür, dass an der Wegweisung der ausländischen Person ein gewichtiges öffentliches Interes-
se besteht. Dieses muss gemäss Art. 96 AuG gegen die persönlichen und familiären Interessen 
der ausländischen Person am Verbleib in der Schweiz abgewogen werden. Dabei ist der Dauer 
der bisherigen Anwesenheit in der Schweiz, dem Verhalten der ausländischen Person in dieser 
Zeit, ihrem Grad der Integration sowie den persönlichen, familiären und sozialen Beziehungen 
gebührend Rechnung zu tragen (NÜSSLE TAMARA, a.a.o., Rn. 33 zu Art. 33).  
 
8.2 Zu prüfen ist ausserdem, ob allenfalls ein Härtefall nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG vor-
liegt. Für die Auslegung dieser Bestimmung kann auf die bisherige Härtefallpraxis im Rahmen 
von Art. 13 lit. f der Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (aBVO) vom 
6. Oktober 1986 abgestellt werden (Spescha, a.a.O., N 5 zu Art. 30 AuG). Für die Anwendung 
der Härtefallregelung ist erforderlich, dass sich die betreffende ausländische Person in einer 
persönlichen Notlage befindet. Das bedeutet, dass ihre Lebens- und Daseinsbedingungen ge-
messen am durchschnittlichen Schicksal von ausländischen Personen in gesteigertem Masse in 
Frage gestellt sein müssen, bzw. die Verweigerung von der Ausnahme der zahlenmässigen 
Begrenzung für die betroffene Person schwere Nachteile zur Folge hätte (vgl. BGE 119 Ib 33 
E. 4, 123 II 125 E. 2 und 3, 128 II 200 E. 2). Bei der Beurteilung des Härtefalles sind alle Ge-
sichtspunkte und Besonderheiten des Einzelfalles einzubeziehen (vgl. BGE 124 II 112 E. 2 mit 
Hinweisen). In diesem Zusammenhang sind die in Art. 31 VZAE betreffend schwerwiegender 
persönlicher Härtefälle aufgezählten Kriterien zu berücksichtigen: die Integration, die Respektie-
rung der Rechtsordnung, die Familienverhältnisse, die finanziellen Verhältnisse sowie der Wille 
zur Teilhabe am Wirtschaftsleben und zum Erwerb von Bildung, die Dauer der Anwesenheit in 
der Schweiz, der Gesundheitszustand sowie die Möglichkeiten für eine Wiedereingliederung im 
Herkunftsstaat.  
 
8.3 Die Vorinstanz hat ihr Ermessen korrekt ausgeübt und zu Recht das Vorliegen eines 
Härtefalls verneint. Im Rahmen ihrer Ermessensausübung berücksichtigt die Vorinstanz in Ein-
klang mit Art. 96 AuG die öffentlichen Interessen, die persönlichen Verhältnisse sowie den Grad 
der Integration. Sie betont dabei, dass aufgrund mehrfacher Verbrechen und Vergehen gegen 

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das Betäubungsmittelgesetz sowie mehrfachen Fahrens trotz Führerausweisentzugs die öffent-
liche Sicherheit und Ordnung in erheblicher Weise gefährdet worden sei. Eine Wegweisung des 
Beschwerdeführers sei unter dem Aspekt der öffentlichen Interessen und im Hinblick auf die 
strenge Praxis des Bundesgerichts im Zusammenhang mit Drogendelikten (vgl. E. 7.2) gerecht-
fertigt. In Anbetracht der persönlichen Verhältnisse geht der Regierungsrat davon aus, dass der 
Beschwerdeführer aufgrund der über 18-jährigen Aufenthaltsdauer in der Schweiz und der hier 
lebenden Familie eine starke persönliche Bindung zur Schweiz habe. Allerdings stehe der Be-
schwerdeführer aufgrund seines Alters nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis zu seinen Famili-
enangehörigen, weshalb er seine familiären Beziehungen auch von seiner Heimat aus pflegen 
könne. Betreffend Integrationsgrad führt der Regierungsrat aus, dass selbst wenn sich der Be-
schwerdeführer in sozialer Hinsicht gut integriert habe, die fünfjährige Freiheitsstrafe und die 
übrigen Verfehlungen gegen die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung und für eine Wegwei-
sung aus der Schweiz sprechen. Insgesamt sehe sich der Regierungsrat nicht dazu veranlasst, 
dem Beschwerdeführer ermessensweise eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen.  
 
8.4 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid ihr Ermessen gemäss den in Art. 96 
AuG vorgegebenen Kriterien ausgeübt. Der Regierungsratsbeschluss stellt weder eine Über- 
oder Unterschreitung noch einen Missbrauch des Ermessens dar. Die Ermessensausübung der 
Vorinstanz ist somit nicht zu beanstanden. Der Regierungsratsbeschluss hält sodann auch zu 
Recht fest, dass die Voraussetzungen zur Erteilung einer Härtefallbewilligung nicht gegeben 
seien. Es ist dem Beschwerdeführer zumutbar, in sein Heimatland zurückzukehren und es liegt 
mithin kein persönlicher Härtefall im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG vor. 
 
9. Abschliessend ist festzuhalten, dass auch der Eventualantrag und der Subeventualan-
trag abzuweisen sind. Der Beschwerdeführer ist zufolge strafrechtlicher Verfehlungen und ge-
stützt auf die gegen ihn bestehenden Verlustscheine und Betreibungen bereits früher verwarnt 
worden und sah sich dennoch nicht zur Einhaltung der schweizerischen Rechtsordnung veran-
lasst. Wie bereits ausgeführt erübrigt sich somit eine weitere Verwarnung und angesichts der 
gravierenden Straftaten sind auch keine Gründe für die Erteilung einer Auflage ersichtlich.  
 
10. Zusammenfassend kommt das Gericht somit zum Schluss, dass die Nichtverlängerung 
der Aufenthaltsbewilligung sowie die Wegweisung des Beschwerdeführers rechtlich nicht zu 
beanstanden sind. Es liegen weder staatsvertragliche oder gesetzliche Ansprüche auf Erteilung 
einer Anwesenheitsberechtigung vor, noch ist der Grundsatz der Verhältnismässigkeit verletzt. 
Ebenso wenig ist die Ermessensbetätigung der Verwaltungsbehörden zu beanstanden. Folglich 
ist die Beschwerde abzuweisen. 
 
11. Der Beschwerdeführer befindet sich zurzeit in der Justizvollzugsanstalt K.____. Er hat 
die Schweiz deshalb spätestens zum Zeitpunkt seiner (bedingten) Entlassung aus dem Straf-
vollzug zu verlassen. 
 
12. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Das Verfahren vor dem Kantonsgericht ist kos-
tenpflichtig und die diesbezüglichen Kosten werden in der Regel der unterliegenden Partei in 
angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 1 und 3 VPO). Die Verfahrenskosten in der Höhe 

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von Fr. 2'100.-- gehen demzufolge zu Lasten des Beschwerdeführers und werden mit dem ge-
leisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'100.-- verrechnet. Die Parteikosten werden in 
Anwendung von § 21 Abs. 1 und 2 VPO wettgeschlagen. 
 
 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Wegweisung ist sofort vollstreckbar und der Beschwerdeführer hat 

die Schweiz spätestens zum Zeitpunkt seiner (bedingten) Entlassung aus 
dem Strafvollzug zu verlassen. 

   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'100.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 2'100.-- verrechnet. 

   
 4. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin i.V. 
 
 
 
 
 
 

 
 
 

 

 

 

 

Gegen diesen Entscheid wurde am 23. April 2013 Beschwerde beim Bundesgericht (Verfah-
rensnummer 2C_360/2013) erhoben.