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**Case Identifier:** 218efdfa-4661-5e1c-b89a-a9c181ac7718
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-09-04
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 04.09.2009 IV 2008/118
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2008-118_2009-09-04.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2008/118

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 02.07.2020

Entscheiddatum: 04.09.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 04.09.2009
Art. 28 IVG. Keine gemischte Bemessungsmethode, da Vollerwerb 
wahrscheinlich. Rentenanspruchsbeginn. Bidisziplinäres Gutachten, das im 
Beweiswert gegenüber den leicht abweichenden Einschätzungen der 
behandelnden Ärzte zu bevorzugen ist (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 4. September 2009, IV 2008/118).

Präsident Franz Schlauri, Versicherungsrichterin Karin Huber-Studerus, 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Fides Hautle

Entscheid vom 4. September 2009

in Sachen

P.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Sabrina Schneider, St. Leonhard-Strasse 20, 

Postfach, 9001 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

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Sachverhalt:

A.   

A.a Die 1964 geborene P.___ meldete sich am 16./19. Januar 2005 zum Bezug von 

Leistungen der Invalidenversicherung an und beantragte namentlich eine Rente. Sie sei 

1992 in die Schweiz gekommen, habe sich damals verheiratet und habe zwei 

minderjährige Kinder (geb. 1992 und 1995; nebst zwei volljährigen). Zuletzt habe sie 

von Februar 2000 bis Juli 2002 als Packerin und von August 2002 bis Januar 2003 in 

der Kettenmontage gearbeitet. Nun sei sie seit November 2003 als Raumpflegerin 

beschäftigt und beziehe im Übrigen Arbeitslosenentschädigung. Seit November 2002 

leide sie an andauernden Schmerzen im rechten Unterarm mit Ausstrahlung in die 

Schulter und den Nackenbereich und an Verlust von Kraft und Ausdauer bei geringster 

Tätigkeit.

A.b Der Arbeitgeberbescheinigung der A.___ AG vom 31. Januar 2005 (act. 9) war zu 

entnehmen, dass die Versicherte vom 22. Februar 2000 bis 31. Juli 2002 als Teilzeit-

Mitarbeiterin im Paketservice (3.5 Stunden pro Tag an fünf Tagen pro Woche) 

angestellt gewesen sei. Im Jahr 2000 habe sie Fr. 16'773.60, im Jahr 2001 

Fr. 32'546.50 und im Jahr 2002 Fr. 23'481.95 verdient. Sie habe das Arbeitsverhältnis 

aufgelöst.

A.c Die B.___ AG bescheinigte am 4. Februar 2005 (act. 11), die Versicherte stehe seit 

dem 1. November 2003 in einem Arbeitsverhältnis als Raumpflegerin an 1.5 Stunden 

pro Tag an sechs Tagen pro Woche. Sie habe einen Stundenlohn von Fr. 17.-- und im 

Jahr 2004 Fr. 7'225.-- verdient.

A.d Die C.___ gab in ihrer Arbeitgeberbescheinigung vom 10. Februar 2005 (act. 12) an, 

die Versicherte habe vom 5. August 2002 bis 31. Januar 2003 in einem befristeten 

Arbeitsvertrag als Maschinenbedienerin gestanden. Ihr letzter effektiver Arbeitstag sei 

der 31. Oktober 2002 gewesen. Sie habe im Jahr 2002 Fr. 18'881.05 verdient.

A.e Dr. med. D.___, Allgemeinmedizin FMH, gab in seinem Arztbericht vom 15. Februar 

2005 (act. 13) als (Haupt-) Diagnosen bekannt, es lägen ein Schulter-Arm-Syndrom 

rechts und chronische Handgelenks- und Vorderarmschmerzen volar rechts vor. Die 

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Versicherte stehe seit dem 3. Oktober 2002 in seiner Behandlung. Das rechte 

Handgelenk sei nach Überdehnung erstmals im Jahr 2000 schmerzhaft geworden und 

es seien im distalen volaren rechten Unterarm Schmerzen aufgetreten. Ein Konsilium 

vom Februar 2002 habe eine mässiggradige Tendovaginitis stenosans Strahl III rechts 

und einen Verdacht auf ein CTS rechts ergeben. Gemäss der Neurologie am 

Kantonsspital St. Gallen habe kein CTS, aber der Verdacht auf 

Überlastungstendopathien vorgelegen. Bei einer Beurteilung vom Februar 2004 habe 

Dr. med. E.___, FMH Physikalische Medizin, gemäss dem beigelegten Bericht vom 

17. Februar 2004 ein CVS mit myofascialen Schmerzen im Schultergürtel rechtsbetont, 

eine PHS rechts und eine Tendovaginose der Beugesehnenscheide proximal vom 

rechten Handgelenk festgestellt. Die derzeitigen myofascialen Schmerzen ohne 

objektivierbare Ausfälle oder Befunde träten anstrengungsabhängig auf. Die 

Versicherte mache den Haushalt ohne Hilfe. Beschwerden habe sie beim Bügeln und 

Staubsaugen. Die Stelle bei der C.___ habe sie wegen allzu starker Beschwerden 

gekündigt. Die Reinigungsarbeiten, die sie über das Regionale 

Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) aufgenommen habe, habe sie zeitweise wieder fallen 

lassen müssen. Zuhanden des RAV seien folgende Arbeitsunfähigkeiten bestätigt 

worden: 100 % vom 4. bis 11. November 2002, 50 % am 12. November 2002, 100 % 

vom 13. November 2002 bis 8. Januar 2003, 50 % vom 9. Januar 2003 bis 30. Juni 

2003 und 100 % vom 28. Januar bis 8. Februar 2004. Seither sei die Versicherte 

bezogen auf die frühere Schichtarbeit wahrscheinlich etwa zu 50 % arbeitsunfähig. 

Psychiatrisch werde die Versicherte von Dr. med. F.___, Spezialärztin FMH für 

Psychiatrie und Psychotherapie, betreut. Zu erwägen sei eine Begutachtung durch die 

BEFAS. Die Arbeit bei der C.___ wäre tageweise möglich, tageweise schmerzbedingt 

aber auch nicht; sie sei seines Erachtens nicht mehr zumutbar. Die Versicherte könnte 

aber ganztags leichtere Arbeit machen, wobei insbesondere der rechte Arm keinen 

grösseren Belastungen ausgesetzt sein dürfte. Allerdings betreue sie noch einen 

Haushalt mit vier Kindern. Reinigungsarbeiten würden wohl immer wieder zu 

Armbeschwerden führen.

A.f  Dr. F.___ führte in ihrem Arztbericht vom 29. März 2005 (act. 15) als Diagnosen eine 

leichte depressive Episode (bestehend seit ca. Oktober 2004) und ein 

Schmerzsyndrom an. Sie habe die Versicherte bereits einmal von Februar 2000 bis zum 

Abklingen der Symptomatik im April 2000 behandelt gehabt. Im Oktober 2004 habe sie 

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sich wieder gemeldet. Auslösendes Motiv für die depressive Störung sei erneut die 

soziale Desintegration des Sohnes gewesen. Über kurze Zeit habe sie (die Ärztin) ein 

Antidepressivum eingesetzt. Der Verlauf sei wiederum günstig gewesen und die 

Behandlung werde bald abgeschlossen. Aus der psychiatrischen Störung allein ergebe 

sich nur zeitweise eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die Schmerzen im 

Rücken-, Nacken- und Schulterbereich mit Ausstrahlung in beide Arme würden die 

Versicherte jedoch bei der Arbeit in für sie unklarem Ausmass behindern.

A.g Dr. D.___ gab im Verlaufsbericht vom 30. Mai 2005 bekannt, er habe die 

Versicherte in der Zwischenzeit nur einmal wegen einer Pollinosis gesehen und könne 

sich zur gegenwärtig zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht äussern. Im Februar 2005 habe 

eine Abklärung bei Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie, wegen eines 

unsystematischen Schwindels bei depressivem Syndrom stattgefunden.

A.h Die B.___ AG bescheinigte am 24. Januar 2006 (act. 22), dass die Versicherte das 

Arbeitsverhältnis auf Ende März 2005 ohne Angabe eines Grundes gekündigt habe. 

Ohne Gesundheitsschaden betrüge ihr Stundenlohn gegenwärtig Fr. 18.10.

A.i Am 12. Januar 2006 fand eine Abklärung an Ort und Stelle im Haushalt statt 

(act. 23). Im Bericht wurde festgehalten, die Versicherte habe erklärt, sie mache zurzeit 

an zwei Tagen pro Woche je drei Stunden Reinigungsarbeiten und stehe damit an ihrer 

Belastungsgrenze. Ohne gesundheitliche Beeinträchtigung wäre sie zu 80 % 

erwerbstätig. Als Packerin habe sie teilweise fast im Vollpensum gearbeitet und auch 

die Stelle als Maschinenbedienerin habe ein volles Pensum umfasst. In der 

Haushalttätigkeit wurde eine Einschränkung von 8.95 % ermittelt.

A.j Am 7. Februar 2006 teilte die Versicherte mit, seit ca. zwei Wochen leide sie wieder 

verstärkt an Schmerzen, die nun auch ins rechte Bein ausstrahlten. Sie nehme wieder 

Schmerz- und Muskelentspannungsmittel ein. Die Behandlung bei Dr. D.___ habe sie 

aber bisher nicht wieder aufgenommen.

A.k Auf Vorschlag des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Invalidenversicherung 

wurde am 15. Februar 2006 eine bidisziplinäre Begutachtung veranlasst. Dr. med. 

H.___, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, gab im 

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Gutachten vom 19. April 2006 (act. 32) als Gesamtbeurteilung im Konsens unter 

Berücksichtigung der psychiatrischen Beurteilung durch Dr. med. I.___, Spezialarzt 

FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. April 2006 (act. 34) bekannt, es lägen 

vor (erstens) eine leichte thorakolumbale Skoliose 6 Grad mit beginnender Spondylose 

und muskulärer Dysbalance, belastungsschmerzanfällig und (zweitens) ein 

myofasciales Schulter-/Armschmerzsyndrom seit 2000, ursprünglich als Überlastungs-

Tendinopathie, im Verlauf sich zu einer somatoformen Schmerzstörung cervikobrachial 

rechts, auf Schultergürtel und BWS ausweitend. Des weiteren bestehe (drittens) eine 

leichte depressive Episode, die ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei. Die 

Versicherte sei nicht mehr in der Lage, die stark beanspruchende Arbeitsleistung in der 

Raumpflege (wie im allgemeinen Grossreinigungsdienst) zu erbringen. In adaptierter 

leichter Tätigkeit sei sie unter Einhaltung der Vorgaben mit einer Arbeitspräsenzzeit von 

75 %, infolge eingestreuter Kurzpausen im Umfang von 60 % verwertbar, arbeitsfähig. 

Die Arbeit sei auf fünf Tage pro Woche zu verteilen, bevorzugt auf Vor- und 

Nachmittagsarbeit. Zumutbar seien leichte Büroreinigung ohne Handhabung schwerer 

Reinigungsmaschinen, leichte Tätigkeiten im Hausdienst von Heimen (nicht aber im 

Service von Speiserestaurants) oder in der industriellen Fertigung (wie z.B. der 

Kleinmontage, Kontrolle, Sortierung und Verpackung von Kleinteilen). Eine adaptierte 

Arbeit habe in einer teils sitzenden, teils stehenden und gehenden Arbeitsposition in 

Wechselhaltung zu erfolgen, nicht monoton zu sein und dürfe nicht ständig vorgebeugt 

oder stark gebückt verrichtet werden müssen. Es bestehe eine Grenze beim 

Lastenheben bis Tischhöhe repetitiv bei 3 kg, einmalig bei 5 kg, bis Schulterhöhe 

repetitiv bei 1 kg, einmalig bei 2 kg. Die bei der Haushaltabklärung festgestellte 

Einschränkung entspreche der medizinischen Einschätzung.

A.l Der IV-Fachmitarbeiter stellte am 6. Juni 2006 (act. 37) einen Vergleich zwischen 

einem Valideneinkommen von Fr. 37'968.-- (gemäss Tabellenlöhnen 2006, Ostschweiz, 

privater Sektor, Niveau 4, bei einem Pensum von 80 %) und einem 

Invalideneinkommen von Fr. 24'204.-- (Tabellenlohn bei 60 % Arbeitsfähigkeit und 

einem Leidensabzug von 15 %) an. Gemäss einer Arbeitgeberbescheinigung vom 

8. Februar 2006 (act. 31) hatte die Versicherte am 1. März 2005 wieder eine 

Beschäftigung als Raumpflegerin aufgenommen.

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A.m Mit Verfügung vom 26. Juni 2006 (act. 40) wies die Sozialversicherungsanstalt/IV-

Stelle des Kantons St. Gallen das Leistungsgesuch der Versicherten ab. Im 

Haushaltanteil von 20 % liege eine Einschränkung von 9 % vor, was zu einem 

Teilinvaliditätsgrad von 1.8 % führe. Die Einschränkung im Erwerbsanteil von 80 % 

betrage 36 % und der Teilinvaliditätsgrad somit 28.8 %. Insgesamt ergebe sich ein 

Invaliditätsgrad von 30.6 %.

A.n Gegen diese Verfügung liess die Versicherte am 28. August 2006 Einsprache 

erheben mit dem Antrag, ihr eine ganze Rente zuzusprechen. Sie werde in Kürze von 

Dr. med. K.___, Rheumatologie FMH, untersucht werden, denn die Schmerzen würden 

immer stärker. Sie sei nicht in der Lage, einer Arbeit nachzugehen. Am 15. November 

2006 liess sie die Sistierung des Einspracheverfahrens bis zur Beendigung eines 

stationären Aufenthalts in der RehaClinic Zurzach beantragen. Gemäss der 

Einsprachebegründung vom 18. Mai 2007 (act. 54) beantragte sie die Zusprechung 

einer Viertelsrente und berufliche Massnahmen. Dr. K.___ habe in einem beigelegten 

Bericht (vom 24. Oktober 2006, act. 56) eine chronische, therapierefraktäre 

Cervicobrachialgie rechts, ein mögliches Thoracic outlet Syndrom rechts, ein 

panvertebrales Schmerzsyndrom, eine segmentale Dysfunktion, eine (Torsions-) 

Skoliose rechts und eine lumbale Hyperlordose diagnostiziert. Die RehaClinic Zurzach, 

wo die Versicherte während eines Monats gewesen sei, habe ihr in einem ebenfalls 

beigelegten Bericht (vom 29. März 2007, act. 55) für Service und Raumpflege keine 

Arbeitsfähigkeit mehr, für leichte wechselbelastende Tätigkeiten ohne einseitige 

Belastung eine hälftige Arbeitsfähigkeit attestiert. Dr. H.___ habe unter anderem die 

Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung erwähnt. Das Gutachten von Dr. I.___ 

genüge den Anforderungen nicht. Es begründe nicht, weshalb die depressive Episode 

lediglich leicht sei, und setzte sich nicht mit den Angaben von Dr. F.___ und mit der 

Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung auseinander. Es sei eine 

erneute psychiatrische Begutachtung durchzuführen. Rechne man den Stundenlohn 

von Fr. 17.-- auf das Jahr 2006 um, ergebe sich ein Einkommen von Fr. 43'851.--, bei 

80 % also ein Valideneinkommen von Fr. 35'081.--. Es sei ein ausserordentlicher 

Abzug zu machen, weil die Versicherte um rund 10 % unterdurchschnittlich verdient 

habe. Das Invalideneinkommen betrage, ausgehend von einem Einkommen von 

Fr. 47'460.--, bei einem leidensbedingten Abzug von 25 % Fr. 21'357.--. Die 

Einschränkung mache daher 39 % aus, gewichtet also 31.2 %, und zusammen mit 

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dem Teilinvaliditätsgrad aus dem Haushaltanteil 33 %. Allerdings sei das Gutachten 

von Dr. I.___ nicht beweistauglich. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen sei bis 

anhin nicht geprüft worden. Die Versicherte habe Anspruch auf Berufsberatung, 

Arbeitsvermittlung und Umschulung.

A.o Die IV-Eingliederungsberaterin berichtete am 12. September 2007 (act. 63), die 

Versicherte habe die Beschäftigung als Raumpflegerin im Februar 2007 aus 

gesundheitlichen Gründen abgebrochen. Im September 2007 habe sie einen halben 

Praktikumstag in einem Produktionsbetrieb mit Fliessbandarbeit ohne nennenswerte 

Gewichtsbelastung absolviert. Nach zwei Stunden habe der Versuch wegen starker 

Zunahme der Beschwerden abgebrochen werden müssen, ebenso nach kurzer Zeit ein 

Versuch, zwei Kleinkinder zu betreuen. Die Versicherte habe dann dafürgehalten, dass 

eine Arbeitsaufnahme nicht mit den Beschwerden vereinbar sei und die 

Arbeitsvermittlung abgeschlossen werden könne.

A.p Am 8. Oktober 2007 (act. 65) liess die Versicherte mitteilen, ihr Gesundheitszustand 

habe sich in den vergangenen fünf Monaten massiv verschlechtert. Mittlerweile sei 

auch der linke Arm von den starken Schmerzen betroffen. Die Schultern schmerzten 

bei jeder Bewegung. Sie könne die Hände kaum schliessen oder beugen. Heben und 

Tragen von 5 kg Gewicht sei nicht mehr möglich. Ein Arztbericht werde folgen.

A.q Der RAD hielt am 25. Oktober 2007 dafür, eine weitere Begutachtung sei nicht 

angezeigt; weitere Abklärungen würden die Einstellung der Versicherten eher 

unterstützen als abbauen.

A.r  Am 26. November 2007 liess die Versicherte den Bericht von Dr. D.___ vom 

6. November 2007 einreichen. Die Versicherte könne die Haushaltarbeiten nicht mehr 

ausüben bzw. es gelinge ihr nicht alles und sie benötige den ganzen Tag und sie sei im 

Alltag enorm eingeschränkt. Die Hände und das rechte Bein schmerzten 

ununterbrochen. Dazu kämen Schmerzen am Fussknöchel und in beiden Schultern. Die 

IV-Eingliederungsberaterin habe mitgeteilt, sie habe während eines Arbeitsversuchs 

gemerkt, wie schlecht es der Versicherten gehe, und dass sie den 

Eingliederungsversuch deshalb habe abschliessen müssen. Dr. D.___ schreibe nun, 

dass neue Schmerzen im Bereich des linken Vorderarms, des linken Deltamuskels an 

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der Schulter und am rechten Unterschenkel bestünden. Die Versicherte sei an Dr. K.___ 

gelangt, der sie bei Dr. F.___ angemeldet habe. Ein Bericht werde nachgereicht. 

Dr. D.___ gehe von einem zumutbaren Leistungsumfang von allerhöchstens 50 % für 

leichte, ganztägige Arbeit aus. Dabei seien die allfälligen psychischen Beschwerden 

und Beschwerden am Knöchel nicht berücksichtigt. Die Frage der somatoformen 

Schmerzstörung könne noch nicht abschliessend beurteilt werden.

A.s Am 18. Januar 2008 liess die Versicherte einen Arztbericht von Dr. F.___ vom 

15. Dezember 2007 einreichen. Dr. F.___ bestätige, dass die Versicherte starke 

Schmerzen verspüre, und sage (telefonisch), dass man ihr die Schmerzen ansehe. Die 

bescheinigte Arbeitsfähigkeit von 50 % für leichte Tätigkeiten beziehe sich allein auf die 

psychische Gesundheit.

A.t  Mit Entscheid vom 25. Januar 2008 wies der Rechtsdienst der 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle die Einsprache der Versicherten ab. Dr. I.___ habe 

keine invalidisierende psychiatrische Diagnose gestellt, weil er keine erheblichen 

psychopathologischen Befunde erhoben habe. Seine Diagnose einer leichten 

depressiven Episode stimme mit dem Arztbericht von Dr. F.___ überein. Eine solche sei 

nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht invalidisierend. Auch Dr. F.___ 

habe lediglich zeitweise eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Das 

Gutachten von Dr. I.___ sei nicht mangelhaft, sondern schlüssig. Der zweite Bericht von 

Dr. F.___ sei ziemlich rudimentär, stelle vorwiegend auf die Schilderungen der 

Versicherten ab und berücksichtige die schwierige psychosoziale Situation, während 

solche Faktoren aber keine Invalidität begründeten. Auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung 

der RehaClinic Zurzach könne nicht abgestellt werden, weil der Fokus des Aufenthalts 

der Versicherten auf die Schmerztherapie gerichtet gewesen sei. Die Versicherte sei 

allein aus somatischen Gründen in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Das 

Valideneinkommen 2001 der Versicherten stimme mit ihrem IK-Einkommen von 

Fr. 32'546.-- aus einem Pensum von 80 % überein. Das Invalideneinkommen sei 

anhand der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik zu bestimmen. Weil 

der Wert von Fr. 46'911.-- des Jahres 2001 höher sei als das auf 100 % berechnete 

Valideneinkommen (Fr. 40'683.--), sei das Einkommen zur Bemessung des 

Invalideneinkommens entsprechend zu reduzieren. Weil die Versicherte nur noch 

leichte Hilfstätigkeiten ausführen könne, sei ein Leidensabzug von 10 % vorzunehmen. 

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Ein Teilzeitabzug sei nicht erforderlich und ein Abzug wegen tiefer Qualifikation oder 

mangelnder Sprachkenntnisse sei nicht am Platz, weil es sich um invaliditätsfremde 

Faktoren handle. Das Invalideneinkommen mache somit (bei 60 % Arbeitsfähigkeit) 

Fr. 21'969.-- aus und die Einschränkung 32.5 %, der Teilinvaliditätsgrad gewichtet mit 

80 % damit 26 %. Bei einem Gesamtinvaliditätsgrad von aufgerundet 28 % bestehe 

kein Rentenanspruch. Die Versicherte wünsche zurzeit keine Unterstützung bei der 

Stellensuche, könne sich aber bei Bedarf für Eingliederungsmassnahmen anmelden. 

B.   

B.a Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die von Rechtsanwältin lic. iur. 

Sabrina Schneider für die Betroffene am 27. Februar 2008 erhobene Beschwerde. Die 

Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin beantragt, der angefochtene 

Einspracheentscheid sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin sei mindestens eine 

Viertelsrente zuzusprechen, eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dr. I.___ habe sich nicht mit dem Bericht von 

Dr. F.___ auseinander gesetzt. Auch wenn die Diagnosen übereinstimmten, was 

bestritten werde, gehe Dr. F.___ davon aus, dass die leichte depressive Episode und 

das Schmerzsyndrom Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätte, auch wenn sie sich 

nicht konkret mit einer Prozentzahl äussere. Ihr zweiter Bericht belege klar eine 

Verschlechterung seit 2006/2007. Zumutbar sei der Versicherten höchstens eine leichte 

Tätigkeit zu maximal 50 %. Dr. F.___ kenne die Beschwerdeführerin ausserdem besser 

und vermöge sie besser einzuschätzen als Dr. I.___, der sie nur einmal zum Untersuch 

gesehen habe. Ihr Bericht sei ausserdem jünger, was seinen Beweiswert im Vergleich 

zum Gutachten erhöhe. Die Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 60 % stehe den 

Einschätzungen von Dr. D.___, der RehaClinic Zurzach und von Dr. F.___ entgegen, die 

alle übereinstimmend von einer Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % ausgingen und eine 

markante Verschlechterung belegten. Weshalb dem Gutachten überragende 

Bedeutung zukommen sollte, müsste begründet werden. Der Beschwerdeführerin 

stehe angesichts diverser Einschränkungen ein Abzug von mindestens 20 % zu, 

ausserdem ein Teilzeitabzug.

B.b In ihrer Beschwerdeergänzung vom 17. April 2008 beantragt die Rechtsvertreterin 

der Beschwerdeführerin neu die Zusprechung mindestens einer Dreiviertelsrente. Die 

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Dres. H.___ und I.___ würden von den Einschätzungen der übrigen Ärzte abweichen, 

indem sie der Beschwerdeführerin eine höhere Arbeitsfähigkeit zumuteten. Die 

RehaClinic Zurzach, welche neu eine Chronifizierung des zervikospondylogenen 

Schmerzsyndroms, ein vaskuläres TOS rechts und den klinischen Verdacht auf eine 

Rhizarthrose rechts festgestellt habe, und Dr. D.___ würden eine Arbeitsfähigkeit von 

50 % annehmen. Dr. H.___ gehe somit als Einziger der Ärzte aus somatischer Sicht von 

einer so hohen Arbeitsfähigkeit aus. Falls dem Gutachten ein im Vergleich zu den 

anderen Einschätzungen höherer Stellenwert zukommen sollte, bedürfte das einer 

eingehenden Begründung. An seiner Objektivität sei zu zweifeln, da er als RAD-Arzt 

abhängig sei und keinen einschlägigen Facharzt-Titel besitze und deshalb nicht in der 

Lage gewesen sei, die später in der RehaClinic Zurzach erhobenen Diagnosen zu 

stellen. Aus psychiatrischer Sicht sei zwischen 2006 und Ende 2007 eine klare 

Verschlechterung eingetreten, wie dem Bericht von Dr. F.___ zu entnehmen sei. Auf 

das Gutachten von Dr. I.___ könne nicht abgestellt werden. Er habe sich nicht mit der 

Beurteilung von Dr. F.___ auseinandergesetzt. Ausserdem habe er keinen Dolmetscher 

beigezogen, obwohl die Beschwerdeführerin der deutschen Sprache nicht problemlos 

mächtig sei. Dr. D.___ und Dr. F.___ kennten die Beschwerdeführerin besser als die 

Gutachter und auch der Behandlungszeitraum der RehaClinic Zurzach sei länger, was 

den Beweiswert erhöhe. Die Berichte dieser drei seien zudem jüngeren Datums. Die 

Annahme, die Beschwerdeführerin wäre zu 80 % erwerbstätig, widerspreche der 

damaligen tatsächlichen Erwerbstätigkeit, denn sie sei vor November 2002 mehrheitlich 

zu 100 % erwerbstätig gewesen. Erst ab ca. 2003, mit dem zunehmenden körperlichen 

und dann psychischen Leiden, habe die Beschwerdeführerin ihr Pensum reduzieren 

müssen. Es sei wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin, deren jüngstes Kind 

12.5 Jahre alt sei und die sich sorge, ihre finanzielle Autonomie zu verlieren und ihre in 

ihrer Heimat lebenden Geschwister nicht mehr unterstützen zu können, weiterhin in 

einem Vollpensum arbeiten würde. Sie habe stets Freude an der Arbeit gehabt und sei 

auch durchwegs als sorgfältige, korrekte und freundliche Arbeitnehmerin geschätzt 

worden. Ausserdem wäre die Haushaltabklärung vom Januar 2006 nicht bzw. infolge 

der Verschlechterung jedenfalls nicht mehr beweistauglich. Die Beschwerdeführerin 

könne im Haushalt kaum noch mithelfen. Was den Einkommensvergleich betreffe, habe 

sich das Pensum im Jahr 2001 von anfänglich 3.5 Stunden an fünf Tagen bis zu 100 % 

erhöht, weshalb nicht klar sei, aus welchem Durchschnittspensum sich der Lohn 

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ergeben habe. Das Valideneinkommen sei daher aufgrund statistischer Werte 

festzusetzen, und zwar für 2006 bei Fr. 48'228.--. Beim Invalideneinkommen sei vom 

selben Tabellenlohn auszugehen. Die Beschwerdeführerin sei gegenwärtig maximal zu 

50 % arbeitsfähig. Die gescheiterten Arbeitsversuche zeigten, dass ihr auch leichtere 

Tätigkeiten nicht mehr zumutbar seien. Es sei ein Teilzeitabzug von mindestens 10 % 

zu machen. Der zusätzliche Leidensabzug sei wegen des Altes, der fehlenden 

Ausbildung, der ausgeprägten Beschwerden, der langen Leidensdauer und der vielen 

Erwerbsjahre mit mindestens 20 % zu veranschlagen. Das Invalideneinkommen 

betrage somit maximal Fr. 16'880.--. Der Invaliditätsgrad mache somit mindestens 

65 % aus.

C.   

Die Beschwerdegegnerin hat am 24. April 2008 die Abweisung der Beschwerde 

beantragt und im Übrigen auf die Erstattung einer Beschwerdeantwort verzichtet.

Erwägungen:

1.  

1.1  Der Sachverhalt ist zu beurteilen, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Erlasses des 

angefochtenen Einspracheentscheids am 25. Januar 2008 entwickelt hat. Es 

rechtfertigt sich, bei der Beurteilung für die Zeit vor dem Inkrafttreten der 5. IV-Revision 

am 1. Januar 2008 (bezüglich des allfälligen Rentenbeginns, bei Anmeldung im Januar 

2005 und beim Eintritt der längeren ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeiten im Oktober 

2002 und Januar 2004; vgl. hierzu den Bundesgerichtsentscheid i/S P. vom 9. März 

2009, 8C_491/08, und das Rundschreiben Nr. 253 des Bundesamtes für 

Sozialversicherungen vom 12. Dezember 2007) die dannzumal gültig gewesenen 

Rechtssätze (im Folgenden angeführt) anzuwenden, für die Zeit ab 1. Januar 2008 

hingegen das neue Recht.

1.2  Mit dem angefochtenen Entscheid hat die Beschwerdegegnerin die Einsprache 

gegen ihre Verfügung abgewiesen, mit welcher sie einen Rentenanspruch der 

Beschwerdeführerin abgelehnt hatte. Der Anspruch auf Arbeitsvermittlung sei fallen 

gelassen worden. In diesem gerichtlichen Verfahren werden einzig Rentenleistungen 

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beantragt. Sollten - abweichend vom angefochtenen Entscheid - Rentenleistungen in 

Frage stehen, wäre die Frage beruflicher Massnahmen ebenfalls zu klären. Denn wie 

sich aus Art. 16 ATSG ergibt, ist der Einkommensvergleich zur Bemessung des 

Invaliditätsgrades erst nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen vorzunehmen ("Eingliederung vor Rente") und hat die 

versicherte Person, wenn ohne berufliche Massnahmen ein Rentenanspruch in Frage 

kommt, die Pflicht, sich geeigneten und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen zu 

unterziehen.

2.  

2.1  Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn 

sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40 % Anspruch auf eine Viertelsrente.

2.2  Nach dem hier anwendbaren Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG entsteht ein Rentenanspruch 

(frühestens) in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres 

ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig 

gewesen war. Unter Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG ist die 

durch den Gesundheitsschaden bedingte qualitative und/oder quantitative Einbusse an 

funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu 

verstehen (BGE 130 V 99 E. 3.2). Im Rahmen des Art. 29 Abs. 1 IVG nicht anwendbar 

ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts der Grundsatz, dass bei 

langdauernder Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf - oder sobald klar wird, dass 

die Wiederaufnahme der bisher ausgeübten Tätigkeit nicht mehr in Frage kommt - nach 

Ablauf einer gewissen Übergangsfrist auch zumutbare Tätigkeiten in einem andern 

Beruf zu berücksichtigen sind. Bei der Anwendung dieser Bestimmung ist 

ausschliesslich die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit zu betrachten 

(Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S S. vom 23. Oktober 2003, 

I 392/02, vgl. BGE 130 V 99 E. 3.2, bereits unter Hinweis auf den künftigen Art. 6 

ATSG). Die einjährige Wartezeit gilt als eröffnet, sobald eine Arbeitsunfähigkeit von 

mindestens 20 % vorliegt (AHI 1998 S. 124 E. 3c). Ein wesentlicher Unterbruch der 

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Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens dreissig 

aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29  IVV). Auch vor der 

Anmeldung liegende Zeiten von Arbeitsunfähigkeit sind zu berücksichtigen (ZAK 1966 

S. 58; Ulrich Meyer, a.a.O., S. 238; BGE 117 V 26 E. 3b; BGE 121 V 264; Entscheid des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S C. vom 2. März 2000 [I 307/99]).

3.  

3.1  Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird nach Art. 16 ATSG das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 

gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre (Valideneinkommen; sog. allgemeine Methode). Versicherte Personen 

mit vollendetem 20. Altersjahr (Art. 5 Abs. 1 IVG), die vor der Beeinträchtigung ihrer 

körperlichen oder geistigen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine 

Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG als 

invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu 

betätigen (vgl. auch Art. 28 Abs. 2  IVG; spezifische Methode, namentlich für im 

Haushalt tätige versicherte Personen). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig 

sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, 

wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben 

auch im Aufgabenbereich nach Art. 8 Abs. 3 ATSG tätig, so wird die Invalidität für diese 

Tätigkeit nach Art. 28 Abs. 2  IVG festgelegt. In diesem Falle sind die Anteile der 

Erwerbstätigkeit beziehungsweise der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des 

Ehegatten oder der Ehegattin und der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und es 

ist der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu 

bemessen (Art. 28 Abs. 2  IVV; gemischte Methode).

3.2  Die Beschwerdegegnerin hat die Invalidität der Beschwerdeführerin anhand der 

gemischten Methode mit einer Aufteilung in 80 % Erwerbstätigkeit und 20 % 

Haushalttätigkeit bemessen. Die Beschwerdeführerin lässt in diesem Verfahren 

einwenden, sie sei als voll Erwerbstätige zu betrachten.

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3.3  Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig Erwerbstätige oder als 

Nichterwerbstätige einzustufen ist - was je zur Anwendung einer andern Methode führt 

-, ergibt sich aus der Prüfung, was sie bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, 

wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Abgestellt wird dabei nach der 

Rechtsprechung des Bundesgerichts - einzig - auf den Beweis der hypothetischen 

Erwerbsverhältnisse im Gesundheitsfall, ohne die Zumutbarkeit als zusätzliches 

Kriterium zu betrachten (Bundesgerichtsentscheid i/S Y. vom 25. November 2008, 

9C_650/2008), obwohl diese auszublenden im Licht von Art. 8 Abs. 3 ATSG und Art. 5 

Abs. 1 IVG problematisch erscheint (vgl. Franz Schlauri, Das Rechnen mit der 

Arbeitsunfähigkeit in Beruf und Haushalt in der gemischten Methode der 

Invaliditätsbemessung in: Schaffhauser/Schlauri, Schmerz und Arbeitsunfähigkeit, 

St. Gallen 2003, S. 343 f.; vgl. etwa die Entscheide des Versicherungsgerichts des 

Kantons St. Gallen i/S M. vom 17. Februar 2009, IV 2007/425, und i/S S. vom 23. April 

2009, IV 2008/86). Massgeblich sind die gesamten (persönlichen, familiären, sozialen 

und erwerblichen) Umstände (Bundesgerichtsentscheid 9C_650/2008). Nebst dem 

früheren Arbeitsverhalten sind im Wesentlichen die Absicht der versicherten Person 

und ihre Vorstellungen und Pläne zum Alltag ohne Gesundheitsschaden zu 

berücksichtigen (vgl. Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S A. vom 

20. Juni 2003, I 635/02). Von Bedeutung sind vor allem auch die Verdienstverhältnisse 

(Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S A. vom 4. Januar 2002, 

I 715/00). Die konkrete Situation und die Vorbringen der Versicherten sind nach 

Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen (Bundesgerichtsentscheid i/S 

K. vom 19. März 2007, I 185/06).

3.4  Zwar wurde im Bericht über die Haushaltabklärung festgehalten, die 

Beschwerdeführerin habe erklärt, sie wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung im 

Rahmen von 80 % erwerbstätig. Die objektiven Umstände sprechen indessen für die 

Annahme, dass die Beschwerdeführerin ohne Eintritt einer Gesundheitsschädigung 

vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachgegangen wäre. Sie hat nach ihrer Einreise in die 

Schweiz bereits 1994, als das jüngste Kind erst eineinhalbjährig und das älteste 

elfjährig war, eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Wie aus den als Mitarbeiterin im 

Paketservice erzielten Einkommen zu ersehen ist, ist es im Lauf der Anstellung (bei 

Schwankungen, insgesamt) zu einem erheblichen Ausbau des Pensums gekommen, 

und es lässt sich schliessen, dass das Pensum zeitweise nahe bei 100 % lag oder 

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dieses Ausmass erreichte. In der Folge nahm die Beschwerdeführerin ein (befristetes) 

vollzeitliches Arbeitsverhältnis auf, währenddessen die langdauernde Arbeitsunfähigkeit 

eintrat. Unter diesen Umständen erscheint ihre Darstellung plausibel, dass sie bei guter 

Gesundheit beim Vollpensum geblieben wäre. Hierfür verweist sie auf individuelle 

finanzielle Gründe und auf ihre Freude am ausserhäuslich Erwerbstätig-Sein. Die im 

Abklärungsbericht als Auskunft der Beschwerdeführerin erwähnte Angabe, im 

hypothetischen Fall ein Pensum von 80 % zu erfüllen, steht dagegen ohne weiteren 

Anhaltspunkt im Raum und lässt sich durch nichts nachvollziehen. Ihre Invalidität ist 

daher mit dem reinen Einkommensvergleich zu bemessen.

4.  

4.1  Für die Invaliditätsbemessung, welche das Mass der Zurücksetzung des 

erwerblichen Potentials infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben soll, sind 

zunächst die medizinischen Vorbedingungen von Bedeutung. Aufgabe des Arztes oder 

der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und dazu Stellung zu 

nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person 

arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine wichtige Grundlage 

für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch 

zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982 S. 34; Rz 3047 f. des vom 

Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen Kreisschreibens über die Invalidität 

und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung = KSIH).

4.2  Bei der Beschwerdeführerin waren nach der Aktenlage erstmals im Jahr 2000 

Handgelenks- und Unterarmbeschwerden aufgetreten. Ausserdem hat sich ein 

Schulter-Arm-Syndrom entwickelt. In der Zeit ab Oktober 2002 

(Arbeitgeberbescheinigung, act. 12) bzw. November 2002 (Arztbericht Dr. D.___) waren 

wechselnd Arbeitsunfähigkeiten von 50 % und 100 % aufgetreten. Keine 

Arbeitsunfähigkeit war ihr für die Zeit vom Juli bis Dezember 2003 attestiert worden. 

Dr. D.___ hielt am 15. Februar 2005 dafür, seit der Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 

28. Januar bis 8. Februar 2004 sei die Beschwerdeführerin wahrscheinlich für die 

frühere Schichtarbeit zu etwa 50 % arbeitsfähig, sei aber in der Lage, ganztags 

körperlich leichte Arbeit zu machen, welche den rechten Arm nicht grösseren 

Belastungen aussetze. Er stimmt darin mit Dr. E.___ überein, welcher am 17. Februar 

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2004 dafürgehalten hatte, es liege kein invalidisierender Befund vor, doch seien 

Reinigungsarbeiten oder anderweitige gleichförmige Tätigkeiten mit dem rechten Arm 

für die Beschwerdeführerin nicht geeignet. Leichte wechselbelastende Tätigkeiten hielt 

Dr. E.___ aber für (voll) zumutbar. Dr. F.___ stellte am 29. März 2005 fest, aus der 

psychiatrischen Störung allein (der leichten depressiven Episode) ergebe sich nur 

zeitweise - also gerade nicht anhaltend, langdauernd - eine leichte Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit. Aus diesen Grundlagen ergibt sich, dass bei der Beschwerdeführerin 

für eine adaptierte Tätigkeit volle Arbeitsfähigkeit bestand, bevor eine Wartezeit mit 

einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % abgelaufen wäre. 

Zurzeit der Abklärung an Ort und Stelle vom Januar 2006 gab sie an, nicht an 

psychischen Beschwerden zu leiden, Dr. D.___ vor ca. vier Monaten zuletzt aufgesucht 

zu haben und keine Therapien (mit Ausnahme des Einsatzes von Brufen oder Irfen bei 

Bedarf, was die Schmerzen für einige Stunden zum Bessern bringe) zu machen, weil 

diese nicht geholfen hätten. Sie berichtete davon, dass die Schmerzen teilweise eher 

schlimmer gewesen seien, wenn sie nicht gearbeitet habe.

4.3  Im Februar 2006 meldete die Beschwerdeführerin eine Verschlechterung des 

Gesundheitszustandes. Die Begutachtung durch die Dres. H.___ und I.___ vom April 

2006 ergab, dass die Beschwerdeführerin in einer den verschiedenen Vorgaben 

entsprechenden, adaptierten leichten Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig sei. Dr. H.___ hielt 

dafür, die Schmerzpersistenz und -ausweitung nach der Berufsaufgabe müsse als 

Hinweis auf eine beginnende anhaltende somatoforme Schmerzstörung beurteilt 

werden. Der leichten depressiven Episode wurde kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 

zugemessen. Das Gutachten kann sowohl in somatischer wie psychiatrischer Sicht als 

nachvollziehbar betrachtet werden. Die RehaClinic Zurzach attestierte der 

Beschwerdeführerin nach einem stationären Aufenthalt von vier Wochen mit Teilnahme 

an einem Behandlungsprogramm für Patienten mit chronischen Schmerzen am 

29. März 2007 für eine leichte, wechselbelastende Arbeit ohne einseitige Belastung 

eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Klinik 

den selben Gesundheitszustand wie die Gutachter beschrieben und beurteilten. Die 

Gutachter, beides Fachärzte, haben den Sachverhalt umfassend abgeklärt und konnten 

sich ferner noch auf eine Kenntnis der Akten stützen. Dem überzeugend begründeten 

Ergebnis der bidisziplinären Begutachtung kann daher der Vorzug vor der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung der Klinik gegeben werden, welche zwar aus einer längeren 

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Beobachtung resultiert, aber ohne Aktenkenntnis und aus der Sicht der behandelnden 

Stelle abgegeben wurde. Es kann von einer Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin 

von 60 % für eine adaptierte Tätigkeit ausgegangen werden. Es rechtfertigt sich, von 

einem Eintritt dieser Arbeitsunfähigkeit für angepasste Tätigkeiten von 40 % im 

Meldemonat Februar 2006 auszugehen. In ihren angestammten Tätigkeiten bestand 

hingegen (seit Januar 2004) immer noch eine ununterbrochene vollständige 

Arbeitsunfähigkeit, sodass der Eintritt des Rentenfalls einzig noch vom Erreichen eines 

rentenbegründenden Ausmasses an Erwerbsunfähigkeit abhängt.

4.4  Für das Valideneinkommen ist entscheidend, was die versicherte Person im 

massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde (Bundesgerichtsentscheid 

i/S J. vom 15. Juni 2007, I 575/06; vgl. BGE 134 V 325 E. 4.1). Da nach empirischer 

Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt 

worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens 

grundsätzlich der letzte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der 

Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 134 V 

322 E. 4.1). In der Anstellung als Maschinenbedienerin hatte die Beschwerdeführerin in 

sechs Monaten 2002/2003 (ohne Gratifikation) Fr. 21'660.70 verdient, was pro Jahr 

Fr. 43'321.40 ergeben hätte. Wird die Gratifikation eingeschlossen, ergäbe sich ein 

Jahreslohn von Fr. 46'451.--. An der vorherigen Stelle im Paketservice erzielte sie im 

Jahr 2002 mit 1'038.25 Arbeitsstunden (ohne Gratifikation) Fr. 23'481.95, bei einem 

Vollpensum von ca. 1'950 Stunden (52x 5 Tage abzüglich 20 Ferien- und 9 Feiertage; 

bei einer aus der Wochenarbeitszeit umgerechneten Tagesarbeitszeit von 

8.44 Stunden) wären das Fr. 44'103.-- gewesen. Der durchschnittliche Jahreslohn von 

Frauen gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik machte im 

Jahr 2002 Fr. 47'788.-- aus (vgl. Textausgabe Invalidenversicherung, ATSG, Anhang 2). 

Es kann vorliegend davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin sich 

nicht aus freien Stücken mit einem unterdurchschnittlichen Verdienst hatte begnügen 

wollen, sondern dass es invaliditätsfremde Gründe waren, weshalb sie an ihren 

zufälligen, konkreten Stellen unterdurchschnittlich verdiente. Aus diesen Gründen ist 

auch beim Invalideneinkommen damit zu rechnen, dass es von vornherein (schon ohne 

Berücksichtigung der Arbeitsunfähigkeit und allfälliger gesundheitlich bedingter 

Lohnnachteile) nicht ganz den Tabellenwert erreichen wird. Es rechtfertigt sich daher 

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vorliegend, diese invaliditätsfremden Gründe dadurch ausser Acht zu lassen, dass als 

Valideneinkommen der Beschwerdeführerin der entsprechende Tabellenlohn gewählt 

wird.

4.5  Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 

primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher eine versicherte 

Person konkret steht. Die Beschwerdeführerin hat zunächst noch Reinigungsarbeiten 

gemacht, dabei aber ihre Arbeitsfähigkeit in wohl teilweise ungeeigneter Tätigkeit 

eingesetzt, und seit März 2007 keine Tätigkeit mehr ausgeübt (vgl. act. 61-8/8), sodass 

nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden dürfen (vgl. BGE 124 V 

321 E. 3b/aa), was im Grundsatz unbestritten ist. Angesichts der Annahme in Bezug 

auf das Valideneinkommen ist als Ausgangspunkt für die Bestimmung des zumutbaren 

Invalideneinkommens der Beschwerdeführerin dasselbe durchschnittliche Lohnniveau 

(Fr. 47'788.--) zu wählen, ohne eine Herabsetzung vorzunehmen. Weil die 

Beschwerdeführerin medizinisch auf eine wechselbelastende Tätigkeit ohne monotone 

Bewegungen angewiesen und einer restriktiven Gewichtsbeschränkung unterworfen 

ist, und weil die statistischen Daten von gesunden Arbeitnehmern erhoben werden, 

wird die Beschwerdeführerin mit einem Lohnnachteil zu rechnen haben, der mit 10 % 

zu veranschlagen ist. Die Anforderungen, welche sie leidensbedingt an einen 

geeigneten Arbeitsplatz stellen muss, sind aber nicht so einschränkend, dass nur noch 

von realitätsfremden Arbeitsmöglichkeiten zu sprechen wäre. Auf einem 

hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt sind ausreichend viele Stellen mit 

geeignetem Arbeitsprofil zu erwarten. Das für die Beschwerdeführerin erreichbare 

Lohnniveau beträgt nach dem angemessenen Abzug Fr. 43'009.--. Mit einer 

Arbeitsfähigkeit von 60 % vermag sie zumutbarerweise somit ein Invalideneinkommen 

von Fr. 25'805.-- zu erzielen. Der Invaliditätsgrad beträgt daher 46 %. Ab 1. Februar 

2006 hat die Beschwerdeführerin demnach grundsätzlich Anspruch auf eine 

Viertelsrente.

4.6  Dass die Beschwerdegegnerin von beruflichen Massnahmen im Sinne einer 

Umschulung abgesehen hat, lässt sich nicht beanstanden. Von 

Eingliederungsmassnahmen konnte kein den Invaliditätsgrad senkender Erfolg erwartet 

werden.

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4.7  Im Oktober 2007 meldete die Beschwerdeführerin erneut eine Verschlechterung 

des Zustands seit fünf Monaten, d.h. ab Mai 2007. Mit dem Arztbericht von Dr. D.___ 

vom 6. November 2007 lässt sich indessen eine Verschlechterung im Sachverhalt nicht 

belegen, geht der Arzt doch von einer ganztags zumutbaren Arbeitsfähigkeit in 

leichteren Tätigkeiten aus, nach Angaben der Rechtsvertreterin im Umfang von 50 %, 

wie sie die RehaClinic erhoben habe. Aus dem Arztbericht von Dr. F.___ vom 

15. Dezember 2007 ist zu schliessen, dass bei der Beschwerdeführerin eine dritte 

Phase einer depressiven Störung aufgetreten ist. Die Fixierung und Ausweitung der 

Schmerzen im letzten Jahr belaste die Beschwerdeführerin schwer. Der 

Gesundheitszustand sei reduziert, körperlich und psychisch. Die Ärztin beschreibt eine 

Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. Wie sich aus dem Bericht vom März 2005 ergibt, 

tritt diese episodisch auf. Eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bei leichten Tätigkeiten hielt 

Dr. F.___ für die Beschwerdeführerin aber auch im jüngeren Bericht für zumutbar. Es ist 

davon auszugehen, dass (wieder) eine depressive Störung - in Form einer 

mittelgradigen Episode - aufgetreten ist. Die Beschwerdeführerin war erst im 

November 2007 in Behandlung gekommen. Dass sich bis zum vorliegend 

massgeblichen Zeitpunkt vom 25. Januar 2008 eine anhaltende Verschlechterung des 

Gesundheitszustandes mit dauerhaften, zusätzlichen psychischen Auswirkungen auf 

die Arbeitsfähigkeit - und nicht eine erneute lediglich vorübergehende depressive 

Episode - ergeben hätte, muss nach der Aktenlage nicht angenommen werden. Bis 

zum vorliegend zu beurteilenden Zeitpunkt ist demnach vielmehr weiterhin von einer 

Arbeitsfähigkeit von 60 % und einem Invaliditätsgrad von 46 % auszugehen. Sollte sich 

allerdings danach eine dauernde Verschlechterung ergeben haben, wäre sie in einem 

nachfolgenden Verfahren geltend zu machen.

5.  

5.1  Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

angefochtenen Einspracheentscheids vom 25. Januar 2008 teilweise gutzuheissen. Der 

Beschwerdeführerin ist im Sinne der Erwägungen ab 1. Februar 2006 eine Viertelsrente 

zuzusprechen.

5.2  Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG; vgl. lit. a der 

Übergangsbestimmungen der Änderung des IVG vom 16. Dezember 2005). Hingegen 

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hat die Beschwerdeführerin bei diesem Ausgang des Verfahrens gegen die 

Beschwerdegegnerin Anspruch auf Ersatz der Parteikosten, die vom Gericht ohne 

Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der 

Schwierigkeit des Prozesses bemessen werden (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. 

VRP/SG, sGS 951.1). Der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand angemessen 

erscheint eine Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer). Es rechtfertigt sich, da der Einspracheentscheid zu Recht 

angefochten wurde, die Parteientschädigung voll zuzusprechen (vgl. Entscheid des 

Bundesgerichts i/S A. vom 25. Januar 2008, 9C_466/2007 E. 5; Entscheid des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen i/S D. vom 15. Dezember 2008, IV 

2008/200).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene 

Einspracheentscheid vom 25. Januar 2008 aufgehoben und der Beschwerdeführerin 

wird im Sinne der Erwägungen ab 1. Februar 2006 eine Viertelsrente zugesprochen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von 

Fr. 3'500.-- zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 04.09.2009
	Art. 28 IVG. Keine gemischte Bemessungsmethode, da Vollerwerb wahrscheinlich. Rentenanspruchsbeginn. Bidisziplinäres Gutachten, das im Beweiswert gegenüber den leicht abweichenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte zu bevorzugen ist (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 4. September 2009, IV 2008/118).

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