# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dc8dc438-96b2-5c81-ab14-bf7ceeb14262
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-10
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 10.04.2025 725 24 253 (725 2024 253)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-24-253_2025-04-10.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 10. April 2025 (725 24 253) 
 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Zweifel an der Schlüssigkeit kreisärztlicher Beurteilungen. Vergütung einer privat einge-

holten Bildgebung unter dem Titel der Parteientschädigung. 

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kan-

tonsrichter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber Stephan Paukner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Alexandra Meichssner, 
Rechtsanwältin, Hauptstrasse 53, Postfach 74, 5070 Frick 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. A.____ war seit dem 4. Mai 2023 als Raumpfleger angestellt und in dieser Eigenschaft 
bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und 
Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Schadenmeldung der Arbeitgeberin vom 17. Oktober 
2023 rutschte er am 13. Oktober 2023 beim Fensterputzen von einer Trittleiter, fiel auf das Ge-
säss und erlitt dabei eine nicht dislozierte Querfraktur des Sakrums auf Höhe SWK 4. Die Suva 

 

 
 
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übernahm in der Folge zunächst die gesetzlichen Leistungen namentlich in Form von Taggeld-
leistungen. Gestützt auf eine kreisärztliche Aktenbeurteilung vom 2. Juli 2024 stellte sie mit Ver-
fügung vom 5. Juli 2024 ihre Taggeldzahlungen per Ende Juli 2024 auf der Basis einer ab August 
2024 bestehenden vollständigen Arbeitsfähigkeit des Versicherten jedoch wieder ein. Gleichzeitig 
verneinte sie die Notwendigkeit weiterer Abklärungen in Form neuerlicher Bildgebungen mittels 
einer Magnetresonanztomographie (MRT bzw. MRI). Der Versicherte veranlasste bei seinen be-
handelnden Ärzten in der Folge selbst ein MRI vom 8. August 2024. 
 
B. Eine am 18. Juli 2024 gegen die Verfügung der Suva vom 5. Juli 2024 erhobene Ein-
sprache des Versicherten wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 31. Juli 2024 unter Ver-
weis auf die Einschätzung ihrer Kreisärztin vom 2. Juli 2024 ab.  
 
C. Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Alexandra Meichss-
ner, am 11. September 2024 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, 
Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte, es seien ihm die gesetzli-
chen Leistungen insbesondere in Form weiterer Taggeldleistungen und der Kostenübernahme 
für Heilbehandlungen im Zusammenhang mit dem am 13. Oktober 2023 erlittenen Unfall über Juli 
2024 hinaus zu erbringen, und es sei nach dem Fallabschluss über eine IV-Rente sowie über 
eine Integritätsentschädigung zu befinden. Die Suva sei ausserdem zur Übernahme der Kosten 
des selbst veranlassten MRI vom 8. August 2024 zu verpflichten. Eventualiter sei die Angelegen-
heit zur ergänzenden Abklärung des medizinischen Sachverhalts an die Suva zurückzuweisen, 
alles unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor-
bringen, dass das von ihm veranlasste MRI vom 8. August 2024 ein entzündliches intraossäres 
Ödem zeige, welches die persistierenden Schmerzen erklären könne. Die kreisärztlichen Akten-
beurteilungen basierten hingegen auf Hypothesen und allgemeinen Erfahrungswerten in ähnlich 
gelagerten Fällen, nicht aber auf einer persönlichen Untersuchung. Die Schlussfolgerung hin-
sichtlich der Wiedererlangung einer vollständigen Arbeitsfähigkeit sei deshalb nicht nachvollzieh-
bar. Weil das selbst veranlasste MRI vom 8. August 2024 für die Beurteilung des strittigen Leis-
tungsanspruches geeignet sei, Zweifel an der Schlüssigkeit der kreisärztlichen Beurteilung auf-
kommen zu lassen, seien die entsprechenden Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 
 
D. Unter Hinweis auf eine erneute kreisärztliche Aktenbeurteilung vom 10. Oktober 2024 
schloss die Suva mit Vernehmlassung vom 16. Oktober 2024 auf Abweisung der Beschwerde.  

 
E. Das Kantonsgericht holte in der Folge die in der Sache ergangenen Akten der Invaliden-
versicherung (IV) ein. Nach Eingang der Stellungnahmen der Parteien vom 5. bzw. vom 11. No-
vember 2024 zu den seit der Rechtshängigkeit des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ergan-
genen IV-Akten wurde der Fall mit verfahrensleitender Verfügung vom 15. November 2024 dem 
Gericht zur Beurteilung überwiesen und es wurde dem Beschwerdeführer für das vorliegende 
Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Verbeiständung mit seiner Rechtsvertreterin bewilligt.  
 
 
 
Das Kantonsgericht zieht   i n  E r w ä g u n g :  

 

 
 
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1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 Abs. 1 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen 
Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. 
Befindet sich der Wohnsitz der versicherten Person im Ausland, so ist gemäss Absatz 2 derselben 
Bestimmung das Versicherungsgericht jenes Kantons zuständig, in dem sich ihr letzter schwei-
zerische Wohnsitz befand oder in dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber Wohnsitz hat. Vor-
liegend hat der Beschwerdeführer seinen Wohnsitz im Ausland. Der Sitz seines letzten Arbeitge-
bers befindet sich indessen im Kanton Basel-Landschaft, weshalb die örtliche Zuständigkeit des 
Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das 
Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwer-
den gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit 
auch sachlich zur Behandlung der vorliegend frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 
vom 11. September 2024 zuständig.  
 
1.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsver-
hältnisse zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich Stel-
lung genommen hat. Insoweit bestimmen die Verfügung oder der Einspracheentscheid den be-
schwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Streitgegenstand im System der nach-
träglichen Verwaltungsrechtspflege ist mithin stets das Rechtsverhältnis, das Gegenstand der 
angefochtenen Verfügung bzw. des angefochtenen Einspracheentscheids bildet, und zwar in 
dem Ausmass, als die Regelung des Rechtsverhältnisses nach den Parteianträgen des Be-
schwerdeverfahrens noch streitig ist (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, 
Bern 1983, S. 46). Bezieht sich die Beschwerde auf ein nicht durch die Verfügung oder den Ein-
spracheentscheid bestimmtes Rechtsverhältnis, gehören die beanstandeten Aspekte weder zum 
Anfechtungs-, noch zum Streitgegenstand (BGE 125 V 413 E. 1b). Diesfalls steht den Betroffe-
nen keine Befugnis zu, verfügungs- oder einspracheweise (noch) nicht geregelte Rechtsverhält-
nisse richterlich überprüfen zu lassen (BGE 118 V 311 E. 3b mit Hinweisen; ULRICH MEYER, Die 
Rechtspflege in der Sozialversicherung, in: Basler Juristische Mitteilungen [BJM] 1989 S. 25) und 
das Gericht kann auf die entsprechende Beschwerde nicht eintreten. 
 
1.3 Anfechtungsobjekt des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet der Einspracheent-
scheid vom 31. Juli 2024, in welchem die Suva die Einsprache des Versicherten abgewiesen und 
damit ihre vorangehende Verfügung vom 5. Juli 2024 bestätigt hat. In dieser Verfügung hat sie 
auf der Basis einer vollumfänglich wiedererlangten Arbeitsfähigkeit einzig ihre Taggeldleistungen 
eingestellt. Weder die Verfügung noch der angefochtene Einspracheentscheid befassen sich mit 
der Übernahme weiterer Heilbehandlungen oder mit einem allfälligen Anspruch auf eine IV-Rente 
der Unfallversicherung bzw. auf eine Integritätsentschädigung. Diese Aspekte bilden daher nicht 
Streitgegenstand, weshalb im Rahmen des vorstehenden Beschwerdeverfahrens darauf auch 

 

 
 
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nicht eingetreten werden kann. Prozessthema bildet einzig die Frage, ob die Suva ihre Taggeld-
leistungen auf der Basis einer vollständig wiedererlangten Arbeitsfähigkeit zu Recht per Ende Juli 
2024 eingestellt hat.  
 

2. Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähig-
keit 80 Prozent des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entspre-
chend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten 
Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 
Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person.  
 
3. Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicher-
ten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integri-
tätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 177 E. 3.1). Ursa-
chen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan-
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. 
nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die 
alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi-
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der 
versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht wer-
den kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 
E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsan-
wendende Behörde - die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht - im Rahmen der ihr obliegen-
den Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs ge-
nügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
4.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozial-
versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu 
prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widerspre-
chenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismate-
rial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere 
medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines 

 

 
 
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Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf 
allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis 
der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam-
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfol-
gerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1). 
 
4.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 f.). So kommt beispielsweise den Berichten und Gutachten versicherungs-
interner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG 
eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An die 
Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall 
ohne die Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur ge-
ringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest-
stellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 am Ende, mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3).  
 
5.1 Mit Verfügung vom 5. Juli 2024 hat die Suva dem Versicherten mitgeteilt, dass die Tag-
geldleistungen infolge Wiedererlangung einer vollen Arbeitsfähigkeit per Ende Juli 2024 einge-
stellt würden. In seiner Beschwerde wendet der Versicherte dagegen ein, die erlittene Fraktur sei 
noch nicht verheilt und der medizinische Endzustand deshalb nicht erreicht, so dass auch die 
Voraussetzung für eine Einstellung der bisher ausgerichteten Taggeldleistungen per Ende Juli 
2024 noch nicht erfüllt gewesen sei. 
 

5.2 Im Entscheid 134 V 109 ff. hat sich das Bundesgericht einlässlich mit der Thematik be-
fasst, in welchem Zeitpunkt der Unfallversicherer einen Fall abzuschliessen und – gegebenenfalls 
– den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung zu prüfen habe (BGE 
134 V 113 E. 3.2). Dies habe, so das Bundesgericht, gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG in dem 
Zeitpunkt zu geschehen, in welchem von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine nam-
hafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden könne 
und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen seien (BGE 
134 V 113 ff. E. 4). Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustands zu verste-
hen sei, umschreibe das Gesetz nicht näher. Mit Blick darauf, dass die soziale Unfallversicherung 
ihrer Konzeption nach auf die erwerbstätigen Personen ausgerichtet sei (vgl. etwa Art. 1a und 
Art. 4 UVG), werde sich dies namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder 
Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, bestimmen. Die Ver-
wendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber verdeutliche, dass die durch weitere 
Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen müsse. Unbedeutende Verbesse-
rungen genügten nicht (BGE 134 V 115 E. 4.3 mit Hinweisen). 
 
6.1 Im angefochtenen Entscheid sowie in der ihm zu Grunde liegenden Verfügung vom 
5. Juli 2024 stützte sich die Suva einzig auf die kreisärztliche Aktenbeurteilung von Dr. med. 

 

 
 
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B.____, FMH Allgemeine Medizin, vom 2. Juli 2024. In dieser Beurteilung kommt die Kreisärztin 
zum Schluss, dass im konventionellen Röntgen vom 15. Oktober 2023 eine nicht dislozierte Frak-
tur des Sakrums vermutet worden sei. Sieben Monate nach dem Unfallereignis vom 13. Oktober 
2023 habe der Versicherte weiterhin persistierende starke Schmerzen sowohl bei Belastung als 
auch in Ruhe beklagt, weshalb eine Bildgebung forciert worden sei. Das CT des Beckens vom 
18. Juni 2024 zeige eine verheilte Sakrumfraktur auf Höhe SWK 4 mit normalem Alignement. Im 
MRI der LWS habe keine Pathologie festgestellt werden können, welche die fortbestehenden 
Beschwerden erkläre. Durch eine weitere Behandlung sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
keine Verbesserung des unfallkausalen Zustandes zu erwarten. Nach einer Fraktur des Sakrums 
könnten während längerer Zeit Restbeschwerden fortbestehen. Im CT vom 18. Juni 2024 sei eine 
verheilte Fraktur zur Darstellung gekommen, weshalb von einer zunehmenden Schmerzreduktion 
ausgegangen werden könne und eine volle Arbeitsfähigkeit als Reinigungskraft bestehe. Nach 
abgeheilter Sakrumfraktur ohne Vorliegen einer Fehlstellung sei mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit nicht von einer bleibenden strukturellen Schädigung auszugehen (Suva-Dok 107). 
 
6.2 In ihrer erneuten Aktenbeurteilung vom 10. Oktober 2024 analysiert die Kreisärztin die 
zwischenzeitlich neu eingegangenen medizinischen Akten. Sie berichtet, dass am 8. August 2024 
wegen fortbestehender Schmerzen spezifisch über dem Steissbein ein MRI des Beckens erfolgt 
sei. Hier habe sich gemäss Bericht vom 8. August 2024 ein residuelles Knochenödem gezeigt. 
Die MRI-Bilder seien jedoch leider nicht mitgeliefert worden. Der radiologische Bericht sei wider-
sprüchlich. Unter dem Titel des Resultats werde ein normales Knochensignal, unter dem Titel der 
Zusammenfassung jedoch ein Knochenödem coccygeal beschrieben. Es trete hinzu, dass die 
angegebene Lokalisation des Knochenödems nicht mit jenem des CT vom 18. Juni 2024 über-
einstimme. Im CT habe sich eine konsolidierte Sakrumquerfraktur auf Höhe SKW 4 gezeigt. Im 
MRI vom 8. August 2024 werde indessen ein Ödem am Steissbein weiter distal erwähnt. Ausser-
dem sei das Knochenmarksignal im CT des Beckens und im MRI der LWS vom 18. Juni 2024 als 
normal beurteilt worden. Tatsache sei, dass die Fraktur gemäss CT vom 18. Juni 2024 konsoli-
diert sei und damals ein normales Knochenmarksignal aufgewiesen habe. An der Beurteilung 
vom 2. Juli 2024 könne daher festgehalten werden. Nach verheilter Sakrumfraktur sei der Versi-
cherte als Reinigungskraft wieder voll arbeitsfähig. Nach einer Fraktur des Sakrums könnten zwar 
über eine längere Zeit Restbeschwerden fortbestehen. Wie bereits aus dem durch den Versicher-
ten eingereichten Bericht vom 9. August 2024 hervorgehe, sei jedoch davon auszugehen, dass 
die Beschwerden rückläufig seien. Gewisse Restbeschwerden seien kein Grund für eine Arbeits-
unfähigkeit. Daran ändere auch ein allfälliges Rest-Ödem im Knochen nichts. Der MRI-Befund 
sei nicht verwertbar bei widersprüchlichen Annahmen zum Knochensignal und bei nicht identi-
scher Lokalisation der Veränderung im Vergleich zum CT vom 18. Juni 2024 (Suva-Dok 156).  
 
6.3 Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, dass die Suva den Fallabschluss zu früh 
verfügt habe, weil die erlittene Fraktur noch nicht verheilt und deshalb noch kein medizinischer 
Endzustand eingetreten sei. Es sei weiterhin eine wesentliche Verbesserung seines Gesund-
heitszustands möglich gewesen. Zur Begründung seines Standpunkts beruft er sich auf die Be-
richte seiner behandelnden Ärzte. Gemäss Bericht von Dr. C.____ vom 8. August 2024 zeige das 
MRI des Beckens normale iliosakrale Übergänge. Es liege keine Anomalie in Form eines knö-
chernen oder eines muskulären Signals am Becken vor. Auf der Höhe des Steissbeins zeige sich 

 

 
 
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eine nichtdislozierte Fraktur. Unter dem Titel «Conclusion» hält derselbe Bericht allerdings fest, 
dass eine Fraktur des Steissbeins mit einem entzündlichen knöchernen Ödem vorliege (Suva-
Dok 144). Gemäss Bericht von Dr. D.____, Assistenzärztin für Orthopädie und Traumatologie, 
vom 9. August 2024 habe der radiologische Befund eine nicht dislozierte Fraktur des Steissbeins 
ergeben. Seither beschreibe der Patient persistierende Beschwerden bei längerem Sitzen und 
Stehen im Bereich des Steissbeins. Neurologische Defizite bestünden keine. Das im April 2024 
durchgeführte MRI habe ein persistierendes intraossäres Ödem gezeigt. Dieser Umstand könne 
die persistierende Symptomatik zehn Monate nach dem erlittenen Trauma erklären (Suva-Dok 
152). 
 
6.4 Den Akten ist schliesslich ein radiologischer Bericht des Spitals E.____ vom 18. Juni 
2024 zu entnehmen. Daraus geht hervor, dass ein am 18. Juni 2024 durchgeführtes MRI der 
Lendenwirbelsäule und ein CT des Beckens ein intaktes knöchernes Alignement und eine kon-
solidierte Sakrumquerfraktur auf Höhe SWK 4 ergeben habe. Das Knochenmarksignal sei nor-
mal, das Iliosakralgelenk unauffällig. Es zeige sich weder eine intraspinale Blutung noch eine 
Neoplasie. Auf Höhe LWK 1 bis SWK 1 fänden sich keine Stenosen. Nervenwurzelkompressio-
nen lägen keine vor (Suva-Dok 101).  
 
7. Wie oben ausgeführt, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen, 
wenn ein Versicherungsfall wie hier ohne die Einholung eines externen Gutachtens entschieden 
werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind deshalb ergänzende Abklärungen vorzu-
nehmen (oben, E. 4.2 hiervor und die dortigen Rechtsprechungshinweise). Solche Zweifel an der 
Schlüssigkeit der Beurteilung durch die Kreisärztin, auf welche die Suva in ihrem Entscheid ab-
gestellt hat, liegen hier vor. Gestützt auf die beiden kreisärztlichen Beurteilungen vom 2. Juli und 
vom 10. Oktober 2024 argumentiert die Suva, dass der Beschwerdeführer trotz gewisser Rest-
beschwerden seit August 2024 wieder vollständig arbeitsfähig gewesen sei, zumal er als Reini-
gungskraft einer vorwiegend stehenden Arbeit und nicht etwa einer ausschliesslich sitzenden Bü-
rotätigkeit nachgehe. 
 
7.1 Es trifft zwar zu, dass auf der Basis der am 18. Juni 2024 durchgeführten Bildgebung 
von einer konsolidierten Sakrumquerfraktur auszugehen ist. Indessen hält nebst den behandeln-
den Ärzten auch die Kreisärztin in ihren Beurteilungen fest, dass nach einer entsprechenden 
Fraktur des Kreuzbeins über längere Zeit Residualbeschwerden persistieren können. Dass diese 
Restbeschwerden, wie die Kreisärztin weiter postuliert, quasi per se keinen Grund für eine allfäl-
lige, ebenfalls andauernde (teilweise) Arbeitsunfähigkeit bilden können, ist aus grundsätzlichen 
Überlegungen in Frage zu stellen. So ist nicht auszuschliessen, dass allfällige entzündliche Kno-
chenödeme gerade bei körperlich anstrengender Arbeit durchaus weiterhin auch Einfluss auf die 
Leistungs- und damit auf die Arbeitsfähigkeit haben können. Mit Blick auf das durch den Be-
schwerdeführer selbst veranlasste MRI des Beckens hält die Kreisärztin sodann fest, dass der 
entsprechende radiologische Bericht vom 8. August 2024 widersprüchlich ausgefallen sei. In die-
sem Zusammenhang ist ihr insoweit beizupflichten, dass gemäss diesem Bericht keine Anomalie 
in Form eines knöchernen oder muskulären Signals am Becken vorzuliegen scheint. An anderer 
Stelle spricht derselbe Bericht aber davon, dass eine Fraktur des Steissbeins mit einem 

 

 
 
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entzündlichen knöchernen Ödem bestehe. Wie es sich damit verhält und ob sich dieser Wider-
spruch auflösen lässt, ist aufgrund der vorliegenden Unterlagen nicht abschliessend zu klären. 
Diese Frage zu beantworten, wäre Aufgabe der die Sache beurteilenden Kreisärztin gewesen. 
Diese hat den Versicherten nicht untersucht, sondern lediglich eine Aktenbeurteilung vorgenom-
men. Eine solche Aktenbeurteilung ist rechtsprechungsgemäss jedoch nur dann zulässig, wenn 
die übrigen Unterlagen ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status 
ergeben, so dass sich die oder der Sachverständige auch ein lückenloses Bild machen kann 
(Kranken- und Unfallversicherung – Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1988, Nr. U 
56 S. 370 E. 5b). Eine solche Konstellation liegt infolge der von der Kreisärztin selbst aufgezeigten 
Widersprüche im hier vorliegenden Fall gerade nicht vor.  
 
7.2 In Nachachtung von Art. 43 Abs. 1 ATSG wäre es eine zentrale Aufgabe der Kreisärztin 
gewesen, insbesondere die Bilder des im August 2024 angefertigten MRI zunächst einzuverlan-
gen und selber zu analysieren. Indem sich die Kreisärztin jedoch mit dem Hinweis begnügt hat, 
die entsprechenden MRI-Bilder stünden ihr nicht zur Verfügung, weil sie nicht mitgeliefert worden 
seien, greift ihre Analyse hinsichtlich eines allenfalls vorliegenden Knochenödems zu kurz. Die 
Schlussfolgerung, dass ein allfälliges Knochenödem ohnehin nichts an der Wiedererlangung ei-
ner vollen Arbeitsfähigkeit ändere, basiert ohne eigene Einsicht in alle radiologischen Bildgebun-
gen letztlich auf Spekulationen und Vermutungen. Es tritt hinzu, dass gemäss Bericht von 
Dr. D.____ vom 9. August 2024 ein MRI offenbar bereits im April 2024 veranlasst worden ist, 
welches ein persistierendes Knochenödem gezeigt hat. Aufgrund der vorliegenden Aktenlage 
bleibt in diesem Zusammenhang unklar, ob es sich bei diesem MRI um jene Bildgebung handelt, 
welche Dr. C.____ im Bericht vom 8. August 2024 kommentiert hat, oder ob Dr. C.____ im August 
2024 allenfalls ein zweites MRI veranlasst hat, welches den Befund eines bereits im April 2024 
bestehenden Knochenödems bestätigen würde. Wie es sich damit verhält, und ob sich die ge-
naue Lokalisation dieser allenfalls wiederholt bildgebend bestätigten Knochenödeme im Ver-
gleich zu der im CT vom 18. Juni 2024 dargestellten Veränderung tatsächlich als widersprüchlich 
erweist, lässt sich ohne eine eigene und eingehende Analyse der angefertigten Bilder dieser ra-
diologischen MRI-Untersuchungen letztlich nicht schlüssig beantworten. Wenn die Kreisärztin in 
ihrer ergänzenden Aktenbeurteilung davon spricht, dass die Fraktur gemäss CT vom 18. Juni 
2024 ein normales Knochenmarksignal aufgewiesen habe, ist vielmehr darauf hinzuweisen, dass 
das Mittel der Wahl für die bildgebende Diagnose eines Knochenödems die Magnetresonanz- 
und nicht etwa eine Computertomographie darstellt. Hintergrund bildet der Umstand, dass ein 
Knochenmarködem durch Röntgenstrahlen, wie sie bei einer Computertomografie zur Anwen-
dung gelangen, nicht zur Darstellung gebracht werden kann. Daran ändert nichts, dass am 18. 
Juni 2024 auch ein MRI der Lendenwirbelsäule erstellt worden ist. In diesem Zusammenhang 
bleibt ohne einen ergänzenden Vergleich in Form einer präzisen Analyse aller vorhandenen Bild-
gebungen nämlich unklar, ob dieses MRI denselben Bildabschnitt präsentiert wie das durch den 
Beschwerdeführer selbst veranlasste MRI vom 8. August 2024 bzw. allenfalls bereits vom April 
2024. Nichts an einem ergänzenden Abklärungsbedarf zu ändern vermag in diesem Zusammen-
hang schliesslich auch der Umstand, dass der MRI-Bericht vom 8. August 2024 kurz nach dem 
vorliegend angefochtenen Einspracheentscheid ergangen ist. Der dort bildgebend erhobene Be-
fund gibt nämlich zweifellos die gesundheitlichen Verhältnisse wieder, wie sie noch wenige Tage 
zuvor bereits Bestand hatten. Entgegen der von der Beschwerdegegnerin in deren 

 

 
 
Seite 9    

Vernehmlassung postulierten Auffassung ist dieser Bericht für die im Zeitpunkt des angefochte-
nen Einspracheentscheids vom 31. Juli 2024 noch vorgelegenen Verhältnisse mithin sehr wohl 
relevant.  
 
7.3 Zusammenfassend bestehen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der von 
der Beschwerdegegnerin als massgeblich erachteten versicherungsinternen Beurteilungen ihrer 
Kreisärztin. Dem Gesagten zufolge (oben, E. 4.2 hiervor) kann deshalb nicht darauf abgestellt 
werden und der angefochtene Einspracheentscheid ist aufzuheben. Im Hinblick auf das weitere 
Vorgehen gilt es zu berücksichtigen, dass die Suva den medizinischen Sachverhalt bisher ledig-
lich versicherungsintern durch eine Allgemeinmedizinerin ohne Untersuchung des Versicherten 
hat beurteilen lassen. Hält man sich die sich aus dem Untersuchungsgrundsatz ergebende Pflicht 
des Versicherungsträgers vor Augen, den rechtserheblichen medizinischen Sachverhalt vollstän-
dig festzustellen (Art. 43 Abs. 1 ATSG), so müssen die von der Suva im Verwaltungsverfahren 
getroffenen Abklärungen insgesamt als unzureichend bezeichnet werden. Vor diesem Hinter-
grund rechtfertigt es sich, die Angelegenheit an die Suva zurückzuweisen. Diese wird zunächst 
die Bilder sowohl des am 8. August 2024 als auch des allenfalls bereits im April 2024 angefertig-
ten MRI zu ihren Akten zu nehmen und anschliessend ein versicherungsexternes fachärztliches 
Gutachten im Bereich der Orthopädie und Traumatologie einzuholen haben. Anschliessend wird 
abzuklären sein, an welchen unfallbedingten Restfolgen der Versicherte leidet und ob bzw. wann 
hinsichtlich dieser Unfallfolgen der medizinische Endzustand erreicht worden ist (oben, E. 5.2 
hiervor). Anschliessend wird die Suva gestützt auf die Ergebnisse dieser Aktenergänzung über 
den strittigen Leistungsanspruch des Versicherten neu zu befinden haben. Die vorliegende Be-
schwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist (oben, E. 1.3, hiervor). 
 

8.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erhe-
ben.  
 
8.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz ihrer Parteikosten. Hebt das Kantonsgericht – wie hier – einen bei ihm angefochtenen 
Entscheid auf und weist es die Angelegenheit zu ergänzender Abklärung und neuer Beurteilung 
an die Verwaltung zurück, so gilt die Beschwerde führende Partei in prozessualer Hinsicht als 
(vollständig) obsiegende Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2, BGE 132 V 235 E. 6.2, je mit 
Hinweisen). Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der Be-
schwerdegegnerin zuzusprechen. Seine Rechtsvertreterin hat in ihrer Honorarnote vom 27. No-
vember 2024 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 12 Stunden und 20 Minuten 
geltend gemacht, was sich in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als 
angemessen erweist. Die resultierenden Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungspro-
zessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz 
von Fr. 250.— zu entschädigen. Nicht zu beanstanden sind die in der Honorarnote ausgewiese-
nen Auslagen von Fr. 66.50. Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 3'149.85 (12 Stunden und 20 Minuten à Fr. 250.— zuzüglich Auslagen von 
Fr. 66.50, infolge des Auslanddomizils des Beschwerdeführers ohne Mehrwertsteuer) zu Lasten 
der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 

 

 
 
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8.3 Soweit der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdebegründung schliesslich unter dem 
Titel seiner Parteikosten die Kostenübernahme der von ihm vorprozessual eingeholten MRI-
Bildgebung vom 8. August 2024 beantragen lässt, ist darauf hinzuweisen, dass ihm unter dem 
Titel der Parteientschädigung die Kosten einer privat eingeholten Expertise nur dann vergütet 
werden können, wenn diese für die Entscheidfindung unerlässlich war (BGE 115 V 63 E. 5c; Urteil 
des Bundesgerichts vom 24. April 2007, I 1008/06, E. 3.1 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch 
Art. 45 Abs. 1 ATSG; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2020, 
Art. 45 Rz. 30). Diese Voraussetzung liegt hier vor. Der fraglichen MRI-Bildgebung vom 8. August 
2024 ist im Hinblick auf den Prozessausgang ohne Zweifel eine massgebende Bedeutung zuge-
kommen, weil sie vor dem Hintergrund eines ergänzenden Abklärungsbedarfs der medizinischen 
Verhältnisse Anlass bildet, die vorinstanzliche Einschätzung des medizinischen Sachverhalts in 
Frage zu stellen. Die Voraussetzungen für eine Kostenvergütung der Kosten für die MRI-
Bildgebung vom 8. August 2024 zu Lasten der Beschwerdegegnerin sind somit gegeben.  
 
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, wenn 
sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder 
wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen 
bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 
(Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei 
einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und anschlies-
senden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenentscheid im 
Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit dem eine 
materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) be-
antwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es 
sich somit um einen solchen Zwischenentscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine 
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 
93 Abs. 1 BGG genannten Voraussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bun-
desgericht. Die nachstehende Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbe-
halt. 
 
9.2 Zu ergänzen bleibt, dass nach bundesgerichtlicher Praxis die in einem Rückweisungs-
entscheid getroffene Kosten- und Entschädigungsregelung – wie die Rückweisung im Hauptpunkt 
selbst – einen Zwischenentscheid (Art. 93 Abs. 1 BGG) darstellt, der in der Regel keinen nicht 
wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirkt und deshalb auch 
nicht selbstständig beim Bundesgericht angefochten werden kann. Deren Anfechtung ist erst mit 
Beschwerde gegen den Endentscheid möglich. Entscheidet die Instanz, an welche die Sache 
zurückgewiesen wurde, in der Hauptsache voll zu Gunsten der Beschwerde führenden Person, 
so kann die Kosten- oder Entschädigungsregelung im Rückweisungsentscheid direkt innerhalb 
der Frist des Art. 100 BGG ab Rechtskraft des Endentscheids mit ordentlicher Beschwerde beim 

 

 
 
Seite 11    

Bundesgericht angefochten werden (BGE 133 V 648 E. 2.2, bestätigt im Urteil des Bundesge-
richts vom 30. Oktober 2008, 9C_567/2008, E. 2 ff.). 
 

Demgemäss wird   e r k a n n t : 

://: 1. Soweit darauf eingetreten werden kann, wird die Beschwerde gutge-
heissen. Der Einspracheentscheid der Suva vom 31. Juli 2024 wird auf-
gehoben und die Angelegenheit wird zur ergänzenden Abklärung des 
medizinischen Sachverhalts im Sinne der Erwägungen an die Vor-
instanz zurückgewiesen.  

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Die Suva hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 3'149.85 (inkl. Auslagen, ohne Mehrwertsteuer) zu bezah-
len.  

 4. Die Suva hat dem Beschwerdeführer die Kosten für die von ihm veran-
lasste MRI-Bildgebung vom 8. August 2024 zu bezahlen.