# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 11ec6622-54fc-5022-9b56-591c63cf4f10
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 28.04.2025 PS250097
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250097_2025-04-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250097-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 28. April 2025

in Sachen

A._____ AG, 
Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

Sammelstiftung BVG der B._____, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 
Dielsdorf vom 9. April 2025 (EK250055)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.1954 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Han-

delsregistereintrag bezweckt sie die Übernahme von Treuhandmandaten, die Be-

ratungen in … sowie die Erledigung von … (act. 7). 

1.2. Mit Urteil vom 9. April 2025 eröffnete das Konkursgericht des Bezirksge-

richts Dielsdorf (fortan Vorinstanz) den Konkurs über die Schuldnerin. Die Vorin-

stanz gab in ihrem Urteil die Konkursforderung der Gläubigerin und Beschwerde-

gegnerin (fortan Gläubigerin), für welche der Konkurs eröffnet wurde, nicht an 

(vgl. act. 6/9 = act. 5). Aus der Konkursandrohung in der Betreibung-Nr. 1 ergibt 

sich jedoch folgende Forderung der Gläubigerin (act. 4/2D und act. 8):

Grundforderung 16'182.95CHF         

Zins 3.75% seit dem 01.01.2024 
bis 09.04.2025

771.45CHF               

Umtriebsspesen 500.00CHF               

Betreibungskosten 226.60CHF               

Zustellkosten in der Betreibung 65.20CHF                 

Total 17'746.20CHF         

1.3. Gegen das vorinstanzliche Urteil vom 9. April 2025 erhob die Schuldnerin 

am 11. April 2025 (überbracht) rechtzeitig eine Beschwerde beim Obergericht des 

Kantons Zürich (act. 2; zur Rechtzeitigkeit: act. 6/10/1). Mit Verfügung vom 

14. April 2025 wurde der Beschwerde gegen die Konkurseröffnung einstweilen die 

aufschiebende Wirkung zuerkannt. Der Schuldnerin wurde zudem Frist angesetzt, 

um für das Beschwerdeverfahren einen Kostenvorschuss von Fr. 750.00 zu leis-

ten (vgl. act. 9). Den Vorschuss leistete die Schuldnerin innert angesetzter Frist 

(act. 12). Am 14. April 2025 (überbracht) reichte sie zudem rechtzeitig eine Be-

schwerdeergänzung samt Beilagen ein (act. 11 und act. 13/1-4). Die vorinstanzli-

chen Akten wurden beigezogen (act. 6/1-11). 

- 3 -

Das vorinstanzliche Urteil war der Schuldnerin am 10. April 2025 zugestellt wor-

den (act. 6/10/1). Die 10-tägige Beschwerdefrist nach Art. 174 SchKG lief damit 

am Montag 21. April 2025 und somit während der Betreibungsferien ab (7 Tage 

vor und nach Ostern, d.h. 13. bis 27. April 2025; Art. 56 Ziff. 2 SchKG). In diesem 

Fall verlängert sich die Beschwerdefrist bis zum dritten Arbeitstag nach Ablauf der 

Betreibungsferien, das heisst bis zum 30. April 2025 (vgl. Art. 63 SchKG i.V.m. 

Art. 56 Ziff. 2 SchKG; vgl. OGer ZH PS130227 vom 15. Januar 2014, E. II./2.). Am 

23. April 2025 (Datum Poststempel) und damit noch innert laufender Beschwerde-

frist reichte die Schuldnerin eine weitere Beschwerdeergänzung samt Beilagen 

nach (act. 14, act. 15/1-3). Die Sache erweist sich als spruchreif.

2.

2.1. Gemäss Art. 174 SchKG kann ein Entscheid des Konkursgerichts innert 

zehn Tagen mit Beschwerde nach ZPO angefochten werden, wobei die Parteien 

neue Tatsachen geltend machen können, wenn diese vor dem erstinstanzlichen 

Entscheid eingetreten sind (Abs. 1). Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die 

Konkurseröffnung im Beschwerdeverfahren überdies aufgehoben werden, wenn 

die Schuldnerin mit der Einlegung des Rechtsmittels ihre Zahlungsfähigkeit glaub-

haft macht und durch Urkunden einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurs-

hinderungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) nachweist.

2.2. Die Schuldnerin reicht einen Zahlungsbeleg ein, wonach sie am 10. April 

2025 zur Tilgung der Konkursforderung samt Zinsen, Spesen und Kosten einen 

Betrag von Fr. 17'747.85 an die Gläubigerin geleistet hat (act. 4/4/1). Im Weiteren 

hat die Schuldnerin mit Zahlung vom 11. April 2025 beim Konkursamt Dielsdorf 

zur Deckung der Kosten des Konkursverfahrens und des Konkursgerichts 

Fr. 1'200.00 sichergestellt (act. 4/5b). Ebenfalls hat sie für die Kosten des Be-

schwerdeverfahrens einen Vorschuss von Fr. 750.00 geleistet (act. 13).

Das Vorliegen des Konkursaufhebungsgrundes der Tilgung nach Art. 174 Abs. 2 

Ziff. 1 SchKG ist somit belegt.

2.3.1. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldne-

rin überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 

- 4 -

SchKG). Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, in nä-

herer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die beste-

henden Schulden (praxisgemäss innert längstens zweier Jahre; vgl. statt vieler 

OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014, E. 2.2) abzutragen. Bloss vorüberge-

hende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch nicht als zahlungs-

unfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für 

eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und die Schuldnerin 

deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Die Beurteilung der 

Zahlungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten einer 

Konkursitin gewonnenen Gesamteindruck (zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 

vom 10. Juli 2012 E. 2.3; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3).

2.3.2. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere das Betreibungsregister. Der von der 

Schuldnerin eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes Furt-

tal vom 11. April 2025 weist – ohne die Konkursforderung – 34 Betreibungen seit 

August 2020 aus (act. 4/8). Davon tragen 16 Betreibung den Code "Z" für bezahlt 

an das Betreibungsamt, 6 Betreibungen den Code "E" für erloschen und 7 Betrei-

bungen den Code "DB" für Befriedigung nach Verwertung. Die Schuldnerin weist 

mittels Belege zudem nach, dass sie in drei weiteren Betreibungen (Nr. 2, Nr. 3, 

Nr. 4) die zugrundeliegenden Forderungen bezahlt hat (act. 4/3B-C und act. 4/4/2, 

act. 13/1-4). Es bestehen gegenüber der Schuldnerin somit noch zwei offene Be-

treibungen (Nr. 5 und Nr. 6). Diese tragen den Code "RV" für Rechtsvorschlag er-

hoben. Die Schuldnerin führt zur Betreibung-Nr. 5 der C._____ SA über 

Fr. 149.55 an, dass die Forderung bestritten werde, weil sie keine Lieferung erhal-

ten habe, diese allenfalls unterwegs gestohlen worden sei. Es handle sich jedoch 

um einen marginalen Betrag und die Betreibung sei nicht weitergeführt worden 

(act. 2 S. 3). Zwar reicht die Schuldnerin zu ihren Behauptungen keine Belege 

ein, aufgrund des vermerkten Betreibungsbeginns (4. September 2023) erscheint 

es jedoch glaubhaft, dass die Betreibung-Nr. 5 nicht weiterverfolgt wurde; es kann 

davon ausgegangen werden, dass die Frist zur Beseitigung des Rechtsvorschla-

- 5 -

ges resp. die Frist zur Stellung des Fortsetzungsbegehrens wohl mittlerweile ver-

strichen ist (Art. 88 Abs. 2 SchKG). In Bezug auf die Betreibung-Nr. 6 der 

D._____ AG über Fr. 3'782.77 gibt die Schuldnerin an, dass diese teilweise be-

stritten werde. Der zugrundeliegende Auftrag sei nicht vollständig erfüllt worden. 

Sie sei mit der D._____ AG jedoch befreundet und daher sei die Betreibung wohl 

bislang nicht weitergeführt worden. Man werde sich bezüglich der Forderung fin-

den können (act. 2 S. 3). Auch zu diesen Ausführungen reicht die Schuldnerin 

keine Belege ein. Der Bestand der Forderung und die Chancen auf eine einver-

nehmliche Regelung können damit nicht beurteilt werden. Die Schuldnerin führt 

auch nicht aus, wie Letztere aussehen resp. in welcher Grössenordnung sich 

diese bewegen würde. Es ist damit vom Bestand der Forderung in der Betrei-

bung-Nr. 6 auszugehen.

Zusammengefasst ist damit eine offene Betreibung über rund Fr. 3'800.00 gegen 

die Schuldnerin zu berücksichtigen. Das diesbezügliche Betreibungsverfahren ist 

derzeit zufolge Erhebung des Rechtsvorschlages gestoppt. Im Betreibungsregis-

ter Furttal sind im Weiteren keine Verlustscheine oder frühere Konkurseröffnun-

gen über die Schuldnerin verzeichnet. 

2.3.3. Die Schuldnerin führt aus, sie bestehe in der aktuellen Form seit dem 

Jahr 1991 und sie habe bis vor einigen Jahren mehrere Angestellte beschäftigt. 

Aufgrund des Wegfalls eines Grosskunden habe sie redimensionieren müssen 

und es würden heute nur noch die beiden Verwaltungsräte (E._____ und 

F._____) für sie arbeiten. Diese würden sich nun auf die anfallende Kernarbeit 

konzentrieren, welche aufgrund der Mitarbeiterreduktion viel sei. Aus diesem 

Grund sowie wegen persönlichen Problemen der Verwaltungsrätin E._____ sei 

insbesondere die Rechnungsstellung vernachlässigt worden. Zur Konkurseröff-

nung sei es infolge einer Nachlässigkeit gekommen. Trotz allem sei die Kernarbeit 

aber stets zur Zufriedenheit der (vielen sehr langjährigen) Kunden bewältigt wor-

den (act. 2 S. 2). Die Schuldnerin macht geltend, sie sei in der Lage, den laufen-

den Verbindlichkeiten nachzukommen und die bestehenden Schulden abzutra-

gen. An laufenden Verbindlichkeiten würden bloss die Personalkosten und die Bü-

romiete anfallen. Beide (in Teilzeitpensen arbeitenden) Verwaltungsräte würden 

- 6 -

sich reduzierte Löhne, nämlich monatlich im Schnitt je Fr. 1'250.00 brutto ausbe-

zahlen. Sie wären auch bereit, als vorübergehende Sanierungsmassnahme ganz 

auf den Lohn zu verzichten. Der Mietvertrag für die Büroräumlichkeiten sei (als 

weitere Redimensionierungsmassnahme) per Ende März 2025 gekündigt, das 

Mietverhältnis dann aber noch um einen Monat bis Ende April 2025 verlängert 

worden. Die Mietzinsen bis zum Mietende seien bereits bezahlt worden. Beide 

Verwaltungsräte seien ohne Weiteres in der Lage (bis wieder ein geeignetes Büro 

angemietet werden könne) ihre Arbeit vollständig von zuhause aus zu bewältigen. 

Schliesslich verweist die Schuldnerin darauf, dass die Summe ihrer heute vorhan-

denen Geldmittel und Debitoren höher sei, als die noch offenen und anstehenden 

Kreditoren. Es stehe somit kein Liquiditätsengpass bevor. Bei der PostFinance 

verfüge sie über ein Guthaben von Fr. 50'705.62 resp. nach Gutschriften aus De-

bitoren-Rechnungen über ein solches von Fr. 71'709.54 per 23. April 2025. Ihr 

Konto bei der UBS AG weise einen Kontostand von Fr. 16'812.80 aus. Das Mie-

terkautionskonto bei der ZKB belaufe sich auf Fr. 12'010.35, welcher Betrag ihr 

per Ende April 2025 freizugeben sei. Zudem gehörten ihr noch zwei Geschäftswa-

gen Mercedes Benz E 250 im Zeitwert von je rund Fr. 13'000.00. Es bestünden 

sodann offene Debitoren (mit Fälligkeit je 30 Tage) in der Höhe von Fr. 55'333.45. 

Die Auflistung der (noch nicht fakturierten) offenen Arbeiten zeige einen geschätz-

ten Gesamtbetrag von Fr. 529'000.00. Alle offenen Rechnungen seien bezahlt 

(act. 2 S. 3 f.; act. 14).

2.3.4. Zunächst ist festzuhalten, dass Belege, wie etwa Jahresabschlüsse, ein 

Zwischenabschluss und Steuererklärungen sowie Steuerrechnungen der letzten 

Jahre fehlen. Der bisherige Geschäftsgang der Schuldnerin bleibt damit im Dun-

keln, was Rückschlüsse auf den künftigen Geschäftsgang und damit die Prüfung 

der Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin erschwert. Die Schuldnerin äussert sich 

auch nicht konkret dazu, welche durchschnittlichen Einkünfte sie erzielt und wel-

che laufenden Verbindlichkeiten diesen gegenüberstehen. Sie macht lediglich 

sinngemäss sehr tiefe Fixkosten in Form der bisherigen (bis Ende April 2025 be-

fristeten) Mietkosten und der Personalkosten ihrer beiden Verwaltungsräte von 

insgesamt monatlich Fr. 2'500.00 brutto geltend. Zu den Lohnkosten legt die 

Schuldnerin die Lohnausweise des Jahres 2023 vor (act. 4/6/1-2). Lohnbelege 

- 7 -

zum Jahr 2024 fehlen. Die Mietkosten der Schuldnerin dürften sich bisher auf mo-

natlich Fr. 4'000.00 belaufen haben (act. 4/7/2). Das eingereichte Kündigungs-

schreiben der Schuldnerin vom 23. September 2024 und die Kündigungsbestäti-

gung seitens der Vermieterschaft vom 25. September 2024 belegen die Beendi-

gung des Mietverhältnisses (act. 4/7/1-2). Die Schuldnerin beglich mit Zahlung 

vom 27. März 2025 die Mietkosten noch bis April 2025 (act. 4/7/3). Vor diesem 

Hintergrund erscheint glaubhaft, dass ab Mai 2025 keine Mietkosten mehr anfal-

len. Die Schuldnerin gibt an, der Firma würden zudem zwei Geschäftswagen ge-

hören (act. 2 S. 3), womit auch Fahrzeugkosten anfallen dürften. Auch kann da-

von ausgegangen werden, dass im Rahmen der Tätigkeit der Schuldnerin ge-

wisse Kosten für Verbrauchsmaterialien entstehen. Die genaue Höhe dieser wei-

teren Kosten resp. der laufenden monatlichen Kosten der Schuldnerin ist nicht be-

kannt. Auf den von ihr eingereichten Zahlungsbelegen ist lediglich ersichtlich, 

dass sie im Zeitraum Juli 2024 bis April 2025 Zahlungen in der Grössenordnung 

von monatlich rund Fr. 620.00 bis zirka Fr. 785.00 vornahm (act. 15/1). 

Der eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes Furttal weist 

einige im Zeitraum August 2020 bis November 2024 gegen die Schuldnerin ange-

hobene Betreibungen aus. Zum Grossteil handelte es sich um Betreibungen für 

Steuer- und Versicherungsforderungen (namentlich der SVA des Kantons Zürich 

und der B._____ AG). Der Umstand, dass es in sieben Betreibungen zur Befriedi-

gung (erst) nach Verwertung kam und drei Betreibungen bis zur Konkursandro-

hung resp. eine bis zur Konkurseröffnung vordrangen (act. 4/8), weist auf gewisse 

finanzielle Schwierigkeiten der Schuldnerin in der Vergangenheit hin. Zugute ge-

halten werden kann der Schuldnerin jedoch, dass der Grossteil der Betreibungen 

zufolge Bezahlung der Forderungen erledigt wurde. Insbesondere war es der 

Schuldnerin auch möglich, innert kurzer Zeit genügend flüssige Mittel aufzubrin-

gen, um die Konkursforderung samt Zinsen, Spesen und Kosten über rund 

Fr. 17'750.00 sowie weitere Betreibungsschulden von fast Fr. 42'000.00 zu beglei-

chen, bei der Bezirksgerichtskasse Fr. 400.00 einzubezahlen, beim Konkursamt 

Dielsdorf Fr. 1'200.00 zu hinterlegen und die Kosten für das Beschwerdeverfah-

ren von Fr. 750.00 vorzuschiessen (vgl. act. 4/4/1-2, act. 13/1-4, act. 4/5, act. 4/5b 

und act. 12). Die Schuldnerin verfügt über genügend Liquidität, um die einzige 

- 8 -

noch offene Betreibungsschuld von rund Fr. 3'800.00 zu decken; die Geschäfts-

konten der Schuldnerin bei der PostFinance und UBS AG weisen gemäss den 

eingereichten Kontobelegen ein Guthaben von insgesamt rund Fr. 88'500.00 aus 

(act. 4/9-10, act. 15/2-3). Überdies erscheint aufgrund der Beendigung des Miet-

verhältnisses betreffend die Büroräumlichkeiten (act. 4/7/1-2) glaubhaft, dass der 

Schuldnerin das Guthaben von Fr. 12'053.90 auf dem auf ihren Namen lautenden 

Mieterkautionssparkonto bei der Zürcher Kantonalbank bald ausbezahlt wird 

(act. 4/11). Die Schuldnerin scheint über eine solide Auftragslage zu verfügen: Sie 

stellte anfangs April 2025 neun Honorarrechnungen über insgesamt fast 

Fr. 67'000.00 aus (act. 4/13A-I), was ihr selbst unter Berücksichtigung eines ge-

wissen Delkredererisikos (von erfahrungsgemäss bis zu 10 Prozent) einen nicht 

unerheblichen Mittelzufluss bringen wird. Im Umfang von Fr. 27'510.65 sind ihr 

bereits Debitoren-Zahlungen zugeflossen (act. 15/3). Gemäss der Aufstellung der 

Schuldnerin, zu welcher allerdings nähere Angaben fehlen, bestünden daneben 

noch offene Arbeiten ohne Fakturierung von Fr. 529'900.00 (act. 4/14). 

2.3.5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die Schuldnerin in der Ver-

gangenheit sowie nun nach erfolgter Konkurseröffnung um die Begleichung ihrer 

Betreibungsschulden gekümmert hat. Sie war in der Lage hierfür namhafte Be-

träge aufzubringen. Es ist nur noch eine Betreibungsforderung über einen relativ 

geringen Betrag offen, den die Schuldnerin ohne grosse Mühe aus ihrem verfüg-

baren Guthaben auf den Geschäftskonten wird decken können. Ausserdem ist 

glaubhaft, dass der Schuldnerin grössere Mittelzugänge bevorstehen. Auch 

scheint sich die Schuldnerin der Notwendigkeit der Redimensionierung der Unter-

nehmung bewusst zu sein und sie hat bereits Massnahmen zur Kostenreduktion 

ergriffen. Die Schuldnerin legte ihre finanzielle Lage zwar nicht lückenlos dar, im 

Rahmen einer Gesamtbetrachtung ist jedoch davon auszugehen, dass gerade 

noch genügend objektive Anhaltspunkte für die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin 

bestehen; diese erweist sich damit als glaubhaft im Sinne von Art. 174 Abs. 2 

SchKG. 

2.4. Das Gesagte führt zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des 

am 9. April 2025 über die Schuldnerin eröffneten Konkurses. 

- 9 -

3.

3.1. Obschon die Beschwerde gutgeheissen wird, sind die Gerichtsgebühren bei-

der Instanzen der Schuldnerin aufzuerlegen, weil sie das Verfahren durch ihre 

Zahlungssäumnis verursacht hat. Parteientschädigungen sind nicht zuzuspre-

chen.

3.2. Die Schuldnerin hat am 10. April 2025 und damit nach erfolgter Konkurser-

öffnung dem Konkursgericht (Vorinstanz) Fr. 200.00 unter Angabe der Geschäfts-

Nr. EK250055 einbezahlt (act. 4/5). Vom Konkursgericht wurde eine Entscheidge-

bühr von Fr. 200.00 erhoben, welche zu bestätigen ist. Diese wurde bereits aus 

dem Barvorschuss der Gläubigerin bezogen (act. 5 S. 2, Dispositiv-Ziffer 3). Der 

nachträglich von der Schuldnerin geleistete Betrag von Fr. 200.00 ist ihr von der 

Bezirksgerichtskasse Dielsdorf – unter Vorbehalt des Verrechnungsrechts des 

Staates – daher zurück zu erstatten. Das Konkursamt Dielsdorf ist anzuweisen, 

von den bei ihm einbezahlten bzw. überwiesenen Vorschüssen der Gläubigerin 

Fr. 1'800.00 und der Schuldnerin einen nach Abzug seiner Kosten allfällig verblei-

benden Restbetrag auszuzahlen.

Es wird erkannt:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 9. April 2025 aufgehoben. 

Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 200.00 wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

3. Das Konkursamt Dielsdorf wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten 

Totalbetrag von Fr. 2'800.00 (Fr. 1'200.00 Zahlung der Schuldnerin sowie 

Fr. 1'600.00 Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten 

Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.00 und der Schuldnerin einen nach 

Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen. 

- 10 -

4. Die Bezirksgerichtskasse Dielsdorf wird angewiesen, der Schuldnerin – un-

ter Vorbehalt des Verrechnungsrechts des Staates – den bei ihr einbezahl-

ten Vorschuss von Fr. 200.00 zurück zu erstatten.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage der 

Doppel von act. 2, act. 11 und act. 14, sowie an das Konkursgericht des Be-

zirksgerichtes Dielsdorf (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten), an 

die Bezirksgerichtskasse Dielsdorf und das Konkursamt Dielsdorf, ferner im 

Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das 

Betreibungsamt Furttal, je gegen Empfangsschein.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der Konkurs- oder 
Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Obergericht des Kantons Zürich

II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Schmidt
versandt am:
29. April 2025