# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b62f3225-5c61-59e5-b3c4-a7303d1a44a1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 08.04.2024 RB230027
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RB230027_2024-04-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: RB230027-O/U

Mitwirkend: Oberrichter Dr. M. Kriech, Vorsitzender, 

Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichterin lic. iur. B. Schärer 

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner

Urteil vom 8. April 2024

in Sachen

A._____, 
Klägerin und Beschwerdeführerin

gegen

Stockwerkeigentümergemeinschaft B._____-str. …, 
Beklagte und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____

betreffend Nachbarrecht (Ausstand)

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Zürich, 
1. Abteilung, im summarischen Verfahren vom 8. August 2023 (CG210106-L)

- 2 -

Erwägungen:

1. a) Die Parteien stehen seit dem 26. Oktober 2021 vor Erstinstanz in ei-

nem Verfahren betreffend Nachbarschaftsstreit.

Mit Eingabe vom 31. Juli 2023 stellte die Klägerin und Beschwerdeführerin 

(fortan Klägerin) ein Ausstandsgesuch gegen Bezirksrichterin lic. iur. E. Iseli und 

Gerichtsschreiberin MLaw A. Schaller (Urk. 6/57).

Mit Beschluss vom 8. August 2023 trat die Vorinstanz auf das vorgenannte 

Ausstandsgesuch nicht ein. Sie führte dazu aus, die Klägerin sei daran zu erin-

nern, dass die Prozessleitung dem Gericht obliege (unter Hinweis auf Art. 124 

ZPO). Der Klägerin sei aus zahlreichen (vergangenen) Verfahren bekannt, dass 

prozessuale Fehler oder gar falsche materielle Entscheide mit ordentlichen oder 

ausserordentlichen Rechtsmitteln zu rügen seien, aber im Allgemeinen nicht dazu 

führten, dass Befangenheit der Mitwirkenden anzunehmen wäre (unter Hinweis 

auf BGE 125 I 119 E. 3e und BGer 4A_596/2021 vom 8. Februar 2022, E. 5.3.2). 

Aufgrund der zahlreichen, sich teilweise wiederholenden Eingaben der Klägerin 

entstehe der Eindruck, die Klägerin schätze die Sach- und Rechtslage vorliegend 

anders als die Gerichtsbesetzung ein. Dieser Umstand alleine führe jedoch nicht 

dazu, dass das gerichtliche Vorgehen beziehungsweise die gerichtlichen Ent-

scheidungen grundlegende gesetzliche Prinzipien verletzen würden oder das Ver-

halten der Gerichtsbesetzung gar strafrechtlich relevant wäre. Es könne nicht an-

gehen, dass über die leere Behauptung von Straftaten versucht werde, Gerichts-

personen in den Ausstand zu zwingen. Im Übrigen umfasse der Anspruch auf ein 

unabhängiges und unparteiisches Gericht nicht auch die Garantie jederzeit fehler-

frei arbeitender Gerichtspersonen (unter Hinweis auf BGer 5A_350/2022 vom 

16. Juni 2022, E. 3 und BGer 4A_220/2009 vom 17. Juni 2009, E. 4.1). Krasse 

und wiederholte Irrtümer, welche als schwere Verletzung der Richterpflichten zu 

beurteilen wären und die Gerichtsbesetzung geradezu als befangen erscheinen 

liessen, seien jedenfalls keine ersichtlich. Die Klägerin sei darauf hinzuweisen, 

dass den Parteien die Veränderungen im Spruchkörper auf Richterebene ange-

zeigt und begründet worden seien. Die Änderungen in der Zusammensetzung 

seien aus sachlichen Gründen erfolgt. Der Gerichtsschreiberwechsel sei zwar 

- 3 -

nicht proaktiv mitgeteilt worden, sei aber ebenfalls aus sachlichen Gründen, näm-

lich aufgrund des Austritts von Dr. iur. J. Trachsel erfolgt. Die Vorbringen der Klä-

gerin liefen auch diesbezüglich ins Leere. Zusammengefasst erweise sich das 

Ausstandgesuch als offensichtlich unbegründet, weshalb darauf ohne Weiterun-

gen nicht einzutreten sei (Urk. 6/59 = Urk. 2).

b) Innert Frist erhob die Klägerin mit Eingabe vom 28. August 2023 Be-

schwerde gegen den genannten Beschluss mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 1):

" 1 - Die Verfügungen vom 8. August 2023 im Bezug auf CG210105 
sowie auch CG210105 (recte: CG210106) seien für nichtig zu er-
klären und aufzuheben und die Sache für neue Beurteilung der 
Vorinstanz zurückzuweisen.

2 - Bezirksrichterin Iseli und Gerichtsschreiberin Schwaller mit einen 
unbefangenen, unvoreingenommenen und unparteiischen Richter 
und Gerichtsschreiberin zu ersetzen und die Sache von der unbe-
fangenen, unvoreingenommenen und unparteiischen Richter und 
Gerichtsschreiberin neu zu beurteilen.

3 - Alles unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Ge-
suchsgegnerin."

c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 6/1-6/60/2).

d) Auf die im Beschwerdeverfahren gemachten Ausführungen der Klägerin 

ist nachfolgend nur insoweit einzugehen, als sich dies für die Entscheidfindung als 

notwendig erweist.

2. a) Die Klägerin bringt in ihrer Beschwerde vor, der angefochtene Be-

schluss sei fast identisch mit den Verfügungen vom 3. August 2023 in den Verfah-

ren FV220152-L und FV220153-L; er sei offensichtlich von der gleichen Person 

geschrieben worden. Sie mache daher geltend, dass der angefochtene Beschluss 

nicht von den auf ihm erwähnten Gerichtspersonen geschrieben bzw. entschieden 

worden sei. Der Beschluss sei demnach nichtig (Urk. 1 S. 7 f. Ziff. 29 ff.).

b) Nichtigkeit eines Entscheids tritt nach ständiger bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung ein, wenn der ihm anhaftende Mangel besonders schwer ist, er 

offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und zudem die Rechtssicherheit 

durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet wird. Als Nichtigkeits-

- 4 -

gründe fallen vorab funktionelle und sachliche Unzuständigkeit der entscheiden-

den Behörde sowie krasse Verfahrensfehler in Betracht. Inhaltliche Mängel eines 

Entscheids führen nur ausnahmsweise zur Nichtigkeit (BGer 5A_630/2015 vom 

9. Februar 2016, E. 2.2.2 mit Verweis auf BGE 138 II 501 E. 3.1).

c) Wie von der Klägerin geltend gemacht, entspricht die Erwägung 2.a der 

Verfügung vom 3. August 2023 im Verfahren FV220152-L (Urk. 4/4 S. 2 f.) und 

die Erwägung 3 der Verfügung vom 3. August 2023 im Verfahren FV220153-L 

(Urk. 4/5 S. 3) weitgehend dem ersten Absatz der Erwägung 3 des angefochtenen 

Beschlusses (Urk. 2 S. 2 f.). Bei allen drei Entscheiden sind die gleichen Parteien 

beteiligt. Zudem wirkte jeweils Vizepräsident lic. iur. H. Dubach mit. Es ist dem-

nach sowohl erklärbar wie auch zulässig, dass einzelne Absätze in den drei Ver-

fahren praktisch identisch sind. Einen Nichtigkeitsgrund stellt dies nicht dar. Ein 

Hinweis darauf, dass der Beschluss nicht von der auf ihm erwähnten Gerichtsbe-

setzung gefällt wurde, lässt sich daraus auch nicht konstruieren. Sofern die Kläge-

rin mit den entsprechenden Erwägungen inhaltlich nicht einverstanden ist, ist bzw. 

wäre dies im Rahmen des Rechtsmittels der Beschwerde (Art. 319 ff. ZPO, 

Art. 50 Abs. 2 ZPO) geltend zu machen und substantiiert zu rügen.

Im Übrigen bringt die Klägerin keinerlei Sachumstände vor, die in irgendei-

ner Weise auf Nichtigkeit des angefochtenen Entscheids schliessen lassen könn-

ten. Solche sind auch nicht ersichtlich. Die geltend gemachte Nichtigkeit des an-

gefochtenen Beschlusses ist demnach nicht gegeben.

3. a) Die Klägerin macht in ihrer Beschwerdeschrift geltend, es gebe in den 

Akten keinen Hinweis darauf, dass der angefochtene Beschluss vom Gericht ge-

fällt worden sei. Ein Protokoll sei in den Akten nicht enthalten. Ein solches sei ge-

mäss Art. 235 ZPO jedoch erforderlich. Es sei daher die Sache an die Vorinstanz 

zurückzuweisen und diese anzuweisen, einen Mehrheitsbeschluss mit drei Rich-

tern und eventuell auch der Gerichtsschreiberin zu fassen und dies im Protokoll 

festzuhalten (Urk. 1 S. 8 Ziff. 40 f.).

b) Die Schweizerische Zivilprozessordnung sieht keine Pflicht zur Führung 

eines umfassenden Verfahrensprotokolls vor. Sie schreibt in Art. 235 ZPO ledig-

- 5 -

lich ein Verhandlungsprotokoll vor (OGer ZH LB160067-O vom 5. Juli 2017, E. III. 

2.4.3). Da im vorinstanzlichen Verfahren bis anhin keine Verhandlung durchge-

führt wurde, war die Vorinstanz demnach nicht verpflichtet, ein Protokoll zu füh-

ren. Im Gegensatz zur Behauptung der Klägerin ist in den vorinstanzlichen Akten 

jedoch trotzdem ein Verfahrensprotokoll zu finden. In diesem ist auf Seite 11 auch 

ersichtlich, dass am 8. August 2023 Vizepräsident lic. iur. H. Dubach, Bezirksrich-

ter Dr. iur. R. Pfeiffer und Bezirksrichterin lic. iur. O. Canal unter Mitwirkung der 

Gerichtsschreiberin MLaw J. Novak beraten [vgl. Prot. Vi S. 11: "(Beratung.)"] und 

den angefochtenen Entscheid beschlossen haben. Beim Protokoll handelt es sich 

um eine öffentliche Urkunde, welche für die durch sie bezeugten Tatsachen den 

vollen Beweis erbringt, solange nicht die Unrichtigkeit nachgewiesen ist (Hauser/

Schweri/Lieber, GOG-Kommentar, 2. Aufl., § 133 N. 11 m.w.H.). Zudem wird mit 

der handschriftlichen Unterzeichnung des vorinstanzlichen Entscheides durch die 

Gerichtsschreiberin die formelle Richtigkeit der Ausfertigung und deren Überein-

stimmung mit dem vom Gericht gefassten Erlass bestätigt. Zugleich bezeugt die 

Unterschrift in authentischer Weise die Mitwirkung der rubrizierten Personen am 

gefällten Entscheid (Hauser/Schweri/Lieber, GOG-Kommentar, 2. Aufl., § 136 

N. 2 m.w.H.). Vorliegend bestehen demnach keine Zweifel daran, dass der ange-

fochtene Beschluss formell korrekt zustande gekommen ist.

4. a) Gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO ist eine Beschwerde schriftlich und be-

gründet einzureichen. Die Rechtsmittelinstanz ist nicht gehalten, den erstinstanzli-

chen Entscheid losgelöst von konkreten Anhaltspunkten in der Rechtsmittelbe-

gründung von sich aus in jede Richtung hin auf mögliche Mängel zu untersuchen, 

die eine Gutheissung des Rechtsmittels ermöglichen könnten. Abgesehen von of-

fensichtlichen Mängeln beschränkt sie sich vielmehr darauf, die Beanstandungen 

zu beurteilen, welche die Parteien in ihren schriftlichen Begründungen gegen das 

erstinstanzliche Urteil erheben. Die Rechtsmittelklägerin muss sich mit den ein-

schlägigen Erwägungen der ersten Instanz auseinandersetzen und darf sich nicht 

darauf beschränken, ihre vorgetragene Auffassung vor Rechtsmittelinstanz 

schlicht zu wiederholen (BGer 5D_40/2023 vom 9. August 2023, E. 2.1 m.w.H.).

- 6 -

b) Die Klägerin unterlässt es in der Beschwerdeschrift (Urk. 1 S. 2-8), sich 

konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Beschlusses (Urk. 2 S. 2 f. E. 3) 

auseinanderzusetzen. So stellt beispielsweise ihre Behauptung, der vorherige Ge-

richtsschreiber Dr. Trächseln (recte: Dr. Trachsel) sei grundlos durch Gerichts-

schreiberin Schwalle (recte: Schwaller) ersetzt worden (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1), keine 

genügende Auseinandersetzung mit der diesbezüglichen vorinstanzlichen Erwä-

gung, gemäss welcher Dr. iur. J. Trachsel aufgrund seines Austritts ersetzt wor-

den sei (Urk. 2 S. 3), dar. Die vorinstanzlichen Erwägungen, ihr sei aus zahlrei-

chen (vergangenen) Verfahren bekannt, dass prozessuale Fehler oder gar falsche 

materielle Entscheide mit ordentlichen oder ausserordentlichen Rechtsmitteln zu 

rügen seien, aber im Allgemeinen nicht dazu führten, dass Befangenheit der Mit-

wirkenden anzunehmen wäre, lässt die Klägerin in ihrer Beschwerdeschrift so-

dann unkommentiert. Demnach ist im Beschwerdeverfahren auf die sich mit den 

vorinstanzlichen Erwägungen nicht substantiiert auseinandersetzenden klägeri-

schen Behauptungen nicht einzugehen.

c) Die Klägerin macht sodann geltend, ihr Anspruch auf Gewährung des 

rechtliches Gehörs gemäss Art. 29 Abs. 2 BV sei verletzt, da ihr Ausstandsgesuch 

durch die Vorinstanz ignoriert worden sei (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2-4). Auch auf diese 

Rüge ist im Beschwerdeverfahren nicht näher einzugehen, da es die Klägerin auf 

Seite 2 in den Ziffern 2 bis 4 der Beschwerdeschrift unterlassen hat, konkret zu 

bezeichnen, inwiefern ihr Anspruch auf Gewährung des rechtlichen Gehörs ver-

letzt worden sein soll. Die Gehörsverletzung einzig aus dem Nichteintreten auf ihr 

Ausstandsgesuch abzuleiten, geht nicht an.

Sodann geht auch aus den Vorbringen auf Seite 5 in Ziffer 18 der Beschwer-

deschrift zu wenig klar hervor, inwiefern die Vorinstanz das rechtliche Gehör der 

Klägerin verletzt haben soll (Urk. 1). Die in Ziffer 18 der Beschwerdeschrift vorge-

brachten Behauptungen lassen keine Verletzung des rechtlichen Gehörs erken-

nen. Es handelt sich dabei um Vorbringen, welche sich gegen das vorinstanzliche 

Nichteintreten auf das klägerische Ausstandsgesuch richten. Die Klägerin setzt 

sich aber auch hier nicht konkret genug mit den vorinstanzlichen Erwägungen des 

- 7 -

angefochtenen Beschlusses auseinander, weshalb darauf ebenfalls nicht einzu-

gehen ist.

Soweit die Vorinstanz den Fall materiell abweichend von der Meinung der 

Klägerin beurteilte, liegt sodann von vornherein keine Verletzung des Gehörsan-

spruchs und der daraus fliessenden Begründungspflicht vor (BGer 4A_624/2023 

vom 26. Januar 2024, E. 2).

d) Im Übrigen setzt sich die Klägerin in ihrer Beschwerdeschrift (Urk. 1) mit 

den vorinstanzlichen Erwägungen des angefochtenen Beschlusses nicht ausein-

ander. Damit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet. Es kann 

daher davon abgesehen werden, eine Beschwerdeantwort der Beklagten und Be-

schwerdegegnerin (fortan Beklagte) oder eine Stellungnahme der Vorinstanz ein-

zuholen (Art. 322 ZPO, Art. 324 ZPO). Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit 

darauf einzutreten ist.

5. a) Für das Beschwerdeverfahren ist von einer vermögensrechtlichen 

Streitigkeit mit einem Streitwert der Hauptsache von mindestens Fr. 30'000.– aus-

zugehen (Urk. 6/5 S. 2). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung 

von § 9 Abs. 1 sowie § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG auf Fr. 500.– festzusetzen.

b) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss der 

Klägerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO).

c) Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, der Klägerin zufolge ihres Unterliegens, der Beklagten mangels rele-

vanter Umtriebe (vgl. Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO).

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde der Klägerin wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten 

wird.

- 8 -

2. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 500.– fest-

gesetzt.

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Klägerin aufer-

legt.

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage von Ko-

pien der Urk. 1, 3 und 4/3-7, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangs-

schein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 BGG.

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert der Haupt-
sache übersteigt Fr. 30'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 8. April 2024

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. A. Baumgartner

versandt am: 
ip