# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a1339860-98fc-5648-a7f6-a23ab2934210
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-22
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Zivilabteilung 22.03.2022 Z1 2021 5
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_001_Z1-2021-5_2022-03-22.pdf

## Full Text

20220222_161652_ANOM.docx

I. Zivilabteilung Z1 2021 5

Oberrichter lic.iur. P. Huber, Abteilungspräsident
Oberrichter Dr.iur. F. Horber
Oberrichter Dr.iur. A. Staub
Gerichtsschreiberin MLaw K. Fotsch

Urteil vom 22. März 2022 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
vertreten durch RA Dr.iur. B.________ und/oder RA MLaw C.________,
Kläger und Berufungsbeklagter,

gegen

D.________ AG,
vertreten durch RA Dr.iur. E.________,
Beklagte und Berufungsklägerin,

betreffend

Forderung aus Arbeitsvertrag
(Berufung gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Zug, 2. Abteilung, vom 25. Januar 2021)

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Rechtsbegehren

Beklagte und Berufungsklägerin

1. Es sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 25. Januar 2021 vollumfänglich aufzuheben und 
gemäss den in der Klageantwort vom 29. April 2020 [recte: 14. Februar 2020] gestellten Rechtsbe-
gehren durch die Berufungsinstanz neu zu entscheiden.

2. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zwecks Neuentscheidung zurückzuweisen.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Berufungsbeklagten.

Kläger und Berufungsbeklagter

1. Auf die Berufung sei nicht einzutreten.

2. Eventualiter sei die Berufung abzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten der Beklagten.

Sachverhalt

1. Die in Zug domizilierte D.________ AG (vormals F.________ AG; nachfolgend: Beklagte) 
wurde im Jahr 2004 gegründet. Sie stellte im Auftrag von Zulieferfirmen der 
Automobilindustrie Formen zur Teileherstellung her, mit denen Einzelbestandteile für Autos 
produziert wurden. Im Rahmen des Herstellungsprozesses nahm die Beklagte primär Design-
, Ingenieur- und Projektmanagementaufgaben wahr. Die eigentliche Produktion der Formen 
fand unter Aufsicht der Beklagten in China statt.

A.________ (nachfolgend: Kläger) war der Gründer der Beklagten und während vielen Jahren 
deren CEO und Verwaltungsratspräsident. Zwischen ihm und der Beklagten bestand ab dem 
1. August 2014 bezüglich seiner Funktion als CEO ein befristeter Arbeitsvertrag, der am 
31. Dezember 2016 auf unbestimmte Zeit verlängert wurde (act. 1/8-9). Zudem war der 
Kläger zusammen mit seiner Ehefrau Alleinaktionär der Beklagten.

2. Mit Vertrag vom 15. Oktober 2018 verkauften der Kläger und seine Ehefrau sämtliche Aktien 
der Beklagten an die G.________ GmbH in Gründung (act. 1/4; nachfolgend: 
Aktienkaufvertrag). Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der G.________ GmbH war 
und ist H.________. Im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses war geplant, dass der Kläger 
nach dem Verkauf im Rahmen einer Übergangsperiode noch mindestens zwei weitere Jahre 
im Unternehmen aktiv bleiben sollte. Per 1. November 2018 reduzierte der Kläger sein 
Arbeitspensum auf 80 %, auf den 1. März 2019 erfolgte eine weitere Reduktion auf 60 % 
(act. 1 S. 7; act. 15/37).

3. Schon kurze Zeit nach dem Abschluss des Aktienkaufvertrags kam es zwischen dem Kläger 
und H.________ zu Unstimmigkeiten. Bereits am 27. Dezember 2018 liess H.________ 
deshalb über seinen Rechtsanwalt erstmals ein Schreiben an den Kläger und dessen Ehefrau 

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richten. Darin machte er in Bezug auf den Aktienkaufvertrag "substanzielle" 
Gewährleistungsmängel geltend und warf dem Kläger unter anderem vor, für das Geschäftsjahr 
2018 Debitoren in der Höhe von CHF 1,2 Mio. falsch sowie Lieferantenrechnungen in der Höhe 
von schätzungsweise CHF 900'000.00 gar nicht verbucht zu haben. Auch seien "weitere 
Kreditoren" unbezahlt geblieben. Er (H.________) behalte sich ausdrücklich vor, die im Brief 
erwähnten Sachverhalte den Strafuntersuchungsbehörden zu unterbreiten (act. 1/6).

4. Am 15. Februar 2019 trat der Kläger per sofort als Verwaltungsrat der Beklagten zurück 
(act. 1/7). Am 4. März 2019 kündigte die Beklagte das Arbeitsverhältnis mit dem Kläger 
fristlos, wobei sie zur Begründung Folgendes festhielt (act. 1/10):

"Vorliegende Kündigung erfolgt insbesondere, weil Sie [der Kläger] durch die absichtliche
 Täuschung im Rahmen des Verkaufs der Aktien der F.________ AG Ihre eigenen Interes-
 sen den Interessen der Gesellschaft vorangestellt und dadurch dieselbe um mindestens 
 CHF 2.5 Mio. geschädigt haben. Diese gravierende Verletzung Ihrer arbeitsvertraglichen
 aber auch verwaltungsrätlichen Pflichten hat unser Vertrauensverhältnis endgültig er-
 schüttert, weswegen eine Zusammenarbeit mit Ihnen nach Treu und Glauben wie aus-
 geführt nicht mehr länger zumutbar ist, insb. auch nach heute postalischem Veranlagungs-
 eingang von nachträglichen Staats- und Gemeindesteuern 2015 bis 2017 von knapp
 CHF 170'000 und weiteren Vorkommnissen der letzten Tage."

Gegen diese Kündigung erhob der Kläger mit Schreiben vom 9. März 2019 Einsprache 
(act. 1/11). Mit einem weiteren Schreiben vom 18. März 2019 machte er sodann eine 
Forderung von insgesamt CHF 149'882.85 gegenüber der Beklagten geltend, bestehend aus 
CHF 15'530.55 für (damals) ausstehenden Lohn sowie CHF 134'352.30 als Schadenersatz 
und Entschädigung gestützt auf Art. 337c Abs. 1 und 3 OR wegen ungerechtfertigter frist-
loser Kündigung (act. 1/13). Nachdem die Beklagte die vom Kläger angesetzte Zahlungsfrist 
hatte verstreichen lassen, setzte der Kläger die Forderung in Betreibung. Die Beklagte erhob 
daraufhin Rechtsvorschlag (Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Zug vom 11. April 2019 in 
der Betreibung Nr. ________ [act. 1/18]).

5.1 Am 20. Dezember 2019 reichte der Kläger beim Kantonsgericht Zug gegen die Beklagte eine 
Klage mit folgendem Rechtsbegehren ein (act. 1):

1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 17'006.40, nebst Zins zu 5 % seit dem 
25. März 2019, zu bezahlen.

2. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 44'279.25, nebst Zins zu 5 % seit dem 
5. März 2019, zu bezahlen.

3. Die Beklagte sei zu verpflichten, die auf den Nettobeträgen gemäss Ziffer 1 und 2 ge-
schuldeten Sozialversicherungsbeiträge den Sozialversicherungen zuzuführen und 
darüber Nachweis zu leisten.

4. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 68'632.90 (netto), nebst Zins zu 5 % 
seit dem 5. März 2019, zu bezahlen.

5. Der von der Beklagten in der Betreibung Nr. ________ des Betreibungsamts Zug er-
hobene Rechtsvorschlag sei im Umfang von CHF 129'918.55, nebst Zins zu 5 % auf 
CHF 112'912.15 seit dem 5. März 2019 sowie auf CHF 17'006.40 seit dem 25. März 

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2019, definitiv zu beseitigen, und es sei dem Kläger zu gestatten, diese Betreibung 
fortzusetzen.

6. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten (zzgl. 
Mehrwertsteuer).

5.2 In der Klageantwort vom 14. Februar 2020 beantragte die Beklagte die vollumfängliche 
Abweisung der Klage (act. 8). In der Replik vom 2. Mai 2020 (act. 15) und der Duplik vom 
30. Juni 2020 (act. 19) hielten die Parteien im Wesentlichen an ihren Standpunkten und 
Rechtsbegehren fest.

5.3 Mit Eingabe vom 14. Juli 2020 beantragte die Beklagte, der Kläger sei zur Sicherstellung der 
Parteientschädigung der Beklagten in der Höhe von CHF 15'000.00 zu verpflichten (act. 23). 
In der Stellungnahme vom 27. Juli 2020 stellte der Kläger Antrag auf Abweisung des 
Gesuchs (act. 27).

5.4 An der Hauptverhandlung vom 9. November 2020 äusserten sich die Parteien je zweimal zur 
Sache und beharrten dabei im Wesentlichen auf ihren Standpunkten (act. 36-38).

5.5 Mit Entscheid vom 4. Dezember 2020 wurde der Kläger verpflichtet, eine allfällige 
Parteientschädigung der Beklagten in der Höhe von CHF 20'000.00 sicherzustellen (act. 39).

5.6 Am 25. Januar 2021 fällte das Kantonsgericht Zug, 2. Abteilung, folgenden Entscheid 
(act. 42; Verfahren A2 2019 51):

1. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger folgende Beträge zu bezahlen: 

1.1 netto CHF 17'006.40 nebst Zins zu 5 % seit 25. März 2019;
1.2 netto CHF 44'279.25 nebst Zins zu 5 % seit 5. März 2019;
1.3 CHF 22'877.60 nebst Zins zu 5 % seit 5. März 2019.

2. Auf Ziffer 3 des Rechtsbegehrens des Klägers wird nicht eingetreten.

3. Es wird festgehalten, dass der Kläger die Betreibung Nr. ________ des Betreibungsamtes 
Zug im Betrag von CHF 84'163.25 nebst Zins zu 5 % auf CHF 67'156.85 seit dem 5. März 
2019 sowie auf CHF 17'006.40 seit dem 25. März 2019 fortsetzen kann.

4. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

5. Die Gerichtskosten werden wie folgt festgesetzt:

CHF 10'000.00 Entscheidgebühr

Die Gerichtskosten werden der Beklagten zu drei Fünfteln (CHF 6'000.00) und dem Kläger 
zu zwei Fünfteln (CHF 4'000.00) auferlegt und mit dem vom Kläger geleisteten 
Kostenvorschuss von CHF 7'800.00 verrechnet. Der Fehlbetrag von CHF 2'200.00 wird von 
der Beklagten nachgefordert. Die Beklagte hat dem Kläger den Kostenvorschuss im Umfang 
von CHF 3'800.00 sowie die Kosten des Schlichtungsverfahrens im Umfang von CHF 300.00 
zu ersetzen.

6.1 Die Beklagte hat dem Kläger eine Parteientschädigung von CHF 4'102.00 (MWST 
inbegriffen) zu bezahlen.

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6.2 Es wird festgehalten, dass die Gerichtskasse den vom Kläger bei der Gerichtskasse als 
Sicherstellung der Parteientschädigung der Beklagten hinterlegten Betrag von CHF 
20'000.00 dem Kläger nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zurückzuerstatten hat.

7. [Rechtsmittelbelehrung]

6. Noch während der laufenden Berufungsfrist stellte der Kläger am 19. Februar 2021 beim 
Obergericht des Kantons Zug vorsorglich für den Fall, dass die Beklagte gegen diesen 
Entscheid Berufung einreichen sollte, ein Gesuch um Sicherstellung der mutmasslichen 
Parteientschädigung in der Höhe von mindestens CHF 9'949.80. Zudem beantragte er, die 
Zustellung einer allfälligen Berufungsschrift an den Kläger sei bis zum Entscheid über die 
Sicherheitsleistung aufzuschieben (act. 45).

7.1 Mit Eingabe vom 25. Februar 2021 reichte die Beklagte gegen den Entscheid des 
Kantonsgerichts Zug vom 25. Januar 2021 beim Obergericht des Kantons Zug innert Frist 
Berufung mit dem eingangs erwähnten Rechtsbegehren ein (act. 46).

7.2 Die Berufungsschrift wurde dem Kläger – wie von ihm beantragt – einstweilen nicht 
zugestellt. Stattdessen erhielt die Beklagte Gelegenheit, zum Gesuch des Klägers um 
Sicherstellung der Parteientschädigung Stellung zu nehmen (act. 47). In der Folge 
beantragte sie mit Eingabe vom 23. März 2021 die Abweisung des Gesuchs (act. 50). Der 
Kläger replizierte auf diese Stellungnahme unaufgefordert am 31. März 2021 (act. 52).

Mit Präsidialverfügung vom 23. April 2021 wurde das klägerische Gesuch um Sicherstellung 
der Parteientschädigung abgewiesen, wobei die Kosten für diesen Zwischenentscheid zur 
Hauptsache geschlagen wurden (act. 54). Dieser Entscheid blieb unangefochten.

7.3 In der Berufungsantwort vom 21. Mai 2021 stellte der Kläger seinerseits das eingangs 
erwähnte Rechtsbegehren. Gleichzeitig stellte er den Antrag, die Beilagen zur Berufung 
seien aus dem Recht zu weisen und dem angefochtenen Entscheid sei die vorzeitige 
Vollstreckbarkeit zu bewilligen (act. 57). In der Folge wurde ein zweiter Schriftenwechsel 
angeordnet, worauf die Beklagte am 16. August 2021 die Berufungsreplik (act. 60) und der 
Kläger am 19. August 2021 die Berufungsduplik (act. 62) einreichten, wobei beide Parteien 
an ihren bisherigen Rechtsbegehren festhielten. In der Berufungsreplik bestritt die Beklagte 
zudem, dass die Voraussetzungen für eine vorzeitige Vollstreckung des angefochtenen 
Entscheids erfüllt seien (act. 60 und 62).

7.4 Mit Präsidialverfügung vom 30. August 2021 wurde das klägerische Gesuch teilweise gutge-
heissen und hinsichtlich des Entscheids des Kantonsgerichts Zug, 2. Abteilung, vom 25. Januar 
2021 im Umfang von netto CHF 17'006.40 nebst Zins zu 5 % seit 25. März 2019 (Dispositiv-
Ziff. 1.1) die vorzeitige Vollstreckbarkeit bewilligt. Im Übrigen wurde das Gesuch abgewiesen. 
Die Entscheidgebühr für diesen Zwischenentscheid in der Höhe von CHF 1'000.00 wurde zu 
4/5 dem Kläger und zu 1/5 der Beklagten auferlegt, welcher mangels eines entsprechenden 
Antrags keine Parteientschädigung zugesprochen wurde (act. 64).

7.5 Eine Berufungsverhandlung wurde nicht durchgeführt.

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Erwägungen

1. Die Vorinstanz führte zur Begründung ihres Entscheids – soweit für das vorliegende 
Berufungsverfahren relevant – zusammengefasst Folgendes aus (act. 42):

1.1 Der Kläger mache Lohnausstände für die Monate Januar bis März 2019 von insgesamt netto 
CHF 17'006.40, Schadenersatz nach Art. 337c Abs. 1 OR in der Höhe von netto CHF 44'279.25 
und eine Entschädigung wegen ungerechtfertigter fristloser Entlassung nach Art. 337c Abs. 3 OR 
im Betrag von CHF 68'632.90 geltend. Während die Beklagte die Forderungen aus Art. 337c OR 
bestreite, habe sie die Lohnforderung in der Höhe von CHF 17'006.40 grundsätzlich anerkannt. 
Dieser Forderung stelle sie allerdings Verrechnungsforderungen (aus Schadenersatz) entgegen 
(a.a.O., E. 2), welche aber nicht ausgewiesen seien.

1.1.1 Dass und in welchem Betrag die Beklagte Rechnungen der Firma I.________ bezahlt habe 
und ihr daraus ein Schaden entstanden sei, sei nicht erstellt. Der vom Kläger in der Replik 
vorgebrachte Einwand, wonach es sich dabei um Rechnungen handle, die an die Firma 
I.________ versandt worden und entsprechend auch von dieser zu bezahlen gewesen seien 
und nicht umgekehrt, sei von der Beklagten gänzlich unkommentiert geblieben. Die Beklagte 
habe stattdessen in der Duplik einfach erneut ausgeführt, dass sie gegen Jahresende 2018 
mit diesen Rechnungen konfrontiert gewesen sei und diese schlussendlich habe begleichen 
müssen, ohne aber einen Beleg für diese Rechnungen, den Zahlungsausstand oder die 
angeblich getätigten Zahlungen ins Recht zu legen. Gesamthaft habe sie für ihren 
Standpunkt auf die Klageschrift in der ebenfalls vor dem Kantonsgericht Zug hängigen 
Streitigkeit betreffend Aktienkaufvertrag (Verfahren A3 2019 37) verwiesen. Es sei jedoch 
nicht Aufgabe des Gerichts (und auch nicht des Klägers), in den Akten anderer Verfahren 
relevante Ausführungen zu sondieren und den Prozessstoff zusammenzutragen. Der 
Behauptungs- und Substanziierungslast sei grundsätzlich in den Rechtsschriften des 
jeweiligen Prozesses nachzukommen und ein blosser, pauschaler Verweis auf Beilagen oder 
andere Verfahrensakten genügten in der Regel nicht. Folglich hätte die Beklagte 
substanziiert vortragen müssen, um was für Rechnungen es sich im Einzelnen genau 
gehandelt habe, dass und wann diese angeblich nachträglich bezahlt worden seien und was 
für ein Schaden ihr daraus entstanden sei; ausserdem hätte sie auch die entsprechenden 
Belege einreichen müssen. Dieser Substanziierungspflicht sei die Beklagte jedoch nicht 
nachgekommen (a.a.O., E. 3.3.1). 

1.1.2 Im Weiteren sei auch nicht erstellt, dass es sich bei den an den Kläger ausbezahlten 
Beträgen über CHF 11'708.00 und CHF 6'379.00 nicht um effektiv geschuldeten 
Spesenersatz, sondern um zu Unrecht getätigte Bargeld- und Privatbezüge gehandelt habe, 
wie die Beklagte geltend mache. Fordere der Arbeitgeber – wie vorliegend – vom 
Arbeitnehmer bereits ausbezahlte Spesen zurück, so habe er nach der allgemeinen 
Beweislastregel von Art. 8 ZGB zu beweisen, dass es sich bei den an den Arbeitnehmer 
ausbezahlten Beträgen um zu Unrecht vergütete Spesen handle. Dies ergebe sich bereits 
daraus, dass der Arbeitnehmer die entsprechenden Belege üblicherweise dem Arbeitgeber 
aushändigen müsse, damit er die Spesen vergütet erhalte. Folglich gehe mit der Auszahlung 
der Spesen die Behauptungs- und Beweislast auf die Beklagte über, welche nun zu beweisen 
habe, dass es sich bei den an den Kläger ausbezahlten Beträgen nicht um berechtigen 
Spesenersatz, sondern um zu Unrecht vergütete Auslagen handle. Die Beklagte behaupte 

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allerdings nur pauschal, dass es sich nicht um die Auszahlung von Spesen handeln könne, da 
der Kläger weder ein Spesenformular noch den Originalbeleg eingereicht habe. Der Kläger 
habe aber bereits in der Replik ausführen lassen, dass er die Originalbelege nicht einreichen 
könne, da diese bei der Beklagten seien. Gleichzeitig habe er einen entsprechenden 
Editionsantrag gestellt. Der Einwand der Beklagten, wonach diesem Editionsantrag zur 
Einreichung der Belege und Spesenabrechnungen nicht Folge geleistet werden könne, da der 
Kläger sämtliche zurückliegenden Dokumente auf seinem Laptop vollständig zerstört habe 
und es mithin keine Spesenformulare und Originalbelege gebe, vermöge nicht zu 
überzeugen. Es wäre sehr unüblich und hätte daher näher dargelegt werden müssen, wenn 
die Belege über Spesenbezüge in einem Unternehmen von der Grösse der Beklagten nur auf 
dem Laptop des Geschäftsführers gespeichert wären. Überdies habe die Beklagte 
diesbezüglich keine Beweise offeriert. Da sie in diesem Punkt beweisbelastet sei, hätte die 
Beklagte die Befragung von Zeugen wie beispielsweise eines Mitarbeiters der Buchhaltung, 
der Revisionsstelle oder des externen Treuhänders beantragen müssen, welche hätten 
bestätigen können, dass tatsächlich keine Originalbelege für die Spesen des Klägers 
auffindbar seien. Gleiches gelte für den Ersatz der Auslagen in 
China. Auch hier wäre es Aufgabe der beweisbelasteten Beklagten (und nicht des Klägers) 
gewesen, entsprechende Mitarbeiter als Zeugen zu offerieren (a.a.O., E. 3.3.2). 

1.1.3 Die Lohnforderungen des Klägers gemäss Rechtsbegehren Ziff. 1 sei somit gutzuheissen. 
Weil mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses alle Forderungen aus dem Arbeitsverhältnis 
sofort fällig würden, könne dem Kläger antragsgemäss Zins zu 5 % ab dem 25. März 2019 
zugesprochen werden (a.a.O., E. 3.4).

1.2 Die Beweislast für die Tatsachen, aus denen die Berechtigung zur fristlosen Kündigung und 
deren Rechtzeitigkeit abgeleitet werde, obliege der Partei, welche die fristlose Kündigung 
erklärt habe, vorliegend mithin der Beklagten. Werde dieser Beweis nicht erbracht, so sei die 
fristlose Kündigung ungerechtfertigt.

1.2.1 Als Grund für die fristlose Kündigung nenne die Beklagte zunächst vom Kläger nicht 
ausgewiesene und unbezahlte Forderungen und die Verletzung der im Aktienkaufvertrag 
abgegebenen Gewährleistung über die Richtigkeit und Vollständigkeit des 
Jahresabschlusses 2017. Obwohl der Kläger diese Darstellung der Beklagten in der Replik 
bestritten habe, sei die Beklagte in der Duplik nicht auf die Ausführungen des Klägers zu 
ihrer Buchhaltung eingegangen. Sie habe sowohl den Hinweis auf den Vermerk der 
ausstehenden Lieferantenrechnungen in der Höhe von CHF 2'927'421.00 im Anhang zum 
Bericht der Revisionsstelle und der Jahresrechnung 2017 als auch die Ausführungen zur 
Buchhaltungsmethode der Beklagten (PoC-Methode) und der WIP-Liste unkommentiert 
gelassen. Stattdessen habe die Beklagte in der Duplik nach wie vor nur pauschal behauptet, 
mehrere Jahre zurückliegende unverbuchte Lieferanten- und Kreditorenrechnungen entdeckt 
und im Nachhinein bezahlt zu 
haben, ohne diese Behauptungen näher auszuführen oder einen Beweis für den 
Zahlungsausstand und den Bestand dieser Rechnungen oder deren nachträgliche Bezahlung 
zu erbringen. Gleiches gelte für die angeblich unbezahlten Mitarbeiterlöhne, die 
ausstehenden Boni sowie die nicht bezahlten Sozialversicherungsabgaben. Es hätte der 
Beklagten oblegen, substanziiert vorzutragen und zu belegen, um welche offenen Positionen 
es sich im Einzelnen genau gehandelt habe, wann diese jeweils entdeckt und angeblich 

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nachträglich bezahlt worden seien. Dieser Substanziierungspflicht sei die Beklagte nicht 
nachgekommen. Die behaupteten nicht ausgewiesenen Forderungen sowie die angeblich in 
diesem Zusammenhang erfolgten Verstösse gegen arbeitsvertragliche Pflichten und die im 
Aktienkaufvertrag abgegebene Gewährleistung über die Richtigkeit und Vollständigkeit des 
Jahresabschlusses 2017 könnten die fristlose Kündigung folglich nicht rechtfertigen (a.a.O. 
E. 4.1.1).

1.2.2 Abgesehen von der ungenügenden Substanziierung habe die Beklagte in der Klageantwort 
selbst ausgeführt, dass es bereits an der ersten Verwaltungsratssitzung nach Vollzug des 
Aktienkaufvertrags am 14. Dezember 2018 zu einer harschen Auseinandersetzung darüber 
gekommen sei, dass der Kläger einige Forderungen von Werkzeugmachern in China im 
Umfang von CHF 750'000.00 seit 2014 unverbucht und unbezahlt gelassen habe. Auch aus 
der E-Mail vom 3. Dezember 2018 gehe hervor, dass die Beklagte bereits Anfang Dezember 
2018 Kenntnis von den angeblich unverbuchten und unbezahlten Forderungen gehabt habe. 
H.________ habe in dieser E-Mail an den Kläger ausgeführt, dass von der angedachten 
Million nichts mehr da sei, da er alle Zahlungen, die vor seiner Zeit entstanden seien, aber 
auch bereits neue projektorientierte Zahlungen über das Kontokorrent bezahlt habe 
(ca. CHF 750'000.00 plus CHF 200'000.00). Es sei mithin erstellt, dass die 
Verwaltungsratssitzung vom 14. Dezember 2018 nach den angeblich entdeckten 
ausstehenden Lieferanten- und Kreditorenrechnungen stattgefunden habe und die Beklagte 
bereits Anfang Dezember 2018 – also drei Monate vor der Kündigung – Kenntnis davon 
gehabt habe. Dieser Kündigungsgrund wäre folglich ohnehin verspätet vorgebracht worden. 
Was die weiteren angeblich unbezahlten Rechnungen und Mitarbeiterlöhne betreffe, so habe 
die Beklagte nicht einmal ausgeführt, wann sie diese entdeckt habe. Es sei somit auch nicht 
erstellt, dass die fristlose Kündigung wegen angeblich nicht ausgewiesenen und unbezahlten 
Forderungen rechtzeitig erfolgt sei (a.a.O., E. 4.1.1 letzter Absatz).

1.2.3 Alsdann führe die Beklagte die nachträgliche Steuerrechnung für die Staats- und 
Gemeindesteuern 2015 bis 2017 über knapp CHF 170'000.00 als weiteren Grund für die 
fristlose Kündigung an. Diese habe gegen die Gewährleistung aus dem Aktienkaufvertrag 
verstossen, wonach alle fälligen Steuern bei Vollzug hätten bezahlt sein sollen. Die 
nachträgliche Steuerrechnung datiere vom 28. Februar 2019, mithin nur wenige Tage vor der 
ausgesprochenen fristlosen Kündigung. Entgegen den Ausführungen der Beklagten könne 
dem revidierten Einschätzungsentscheid des kantonalen Steueramts vom 12. Dezember 2019 
aber nicht entnommen werden, dass ein Revisionsgrund gemäss Art. 155 Abs. 1 lit. c StG ZH 
vorgelegen habe. Sodann sei unbestritten und erstellt, dass die Beklagte in der 
Erfolgsrechnung 2017 Rückstellungen für Kantons- und Gemeindesteuern von total CHF 
155'000.00 gebildet und bis Ende 2017 Steuerzahlungen in der Höhe von insgesamt CHF 
52'733.05 geleistet habe. Es sei daher mit dem Kläger auszuführen, dass lediglich eine 
Differenz von rund CHF 8'332.00 zur effektiven Steuerschuld von insgesamt CHF 216'065.90 
verblieben sei. Weder die Beklagte noch der Kläger hätten den genauen Betrag der 
definitiven Steuerrechnung im Aktienkaufvertrag oder im Zeitpunkt des Jahresabschlusses 
2017 vorhersehen können, was denn auch der Grund für die Bildung von Rückstellungen 
gewesen sei, die jeweils auf den zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Daten und mithin einer 
Schätzung beruhen würden. Unabhängig davon sei mit dem Kläger weiter auszuführen, dass 
es sich bei dieser nachträglichen Steuerrechnung – wenn überhaupt – um einen Verstoss 
gegen die Gewährleistung im Aktienkaufvertrag und nicht um eine Verletzung von 

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arbeitsrechtlichen Pflichten gegenüber der Beklagten handeln würde. In Bezug auf die 
nachträgliche Steuerrechnung für die Staats- und Gemeindesteuern sei somit keine 
arbeitsrechtliche Pflichtverletzung des Klägers erstellt. Im Übrigen hätte eine solche 
Pflichtverletzung bei einem Betrag von lediglich CHF 8'332.00 auch keine solche Schwere 
aufgewiesen, die eine fristlose Kündigung rechtfertigen würde. Es könne auch nicht behauptet 
werden, dass es sich bei diesem – im Vergleich zu den restlichen Vorwürfen – marginalen 
Betrag um den einen noch ausschlaggebenden Grund für den Bruch des 
Vertrauensverhältnisses gehandelt habe, der das Fass zum Überlaufen gebracht habe. Die 
Rechtzeitigkeit der fristlosen Kündigung könne auf diesem Weg nicht konstruiert werden 
(a.a.O., E. 4.1.2).

1.2.4 Als weiteren Grund für die fristlose Entlassung nenne die Beklagte die verschiedenen 
Rechnungen der Firma I.________ über insgesamt EUR 456'000.00, die der Kläger noch am 
Tag der Unterzeichnung des Aktienkaufvertrages an das Factoring der J.________ (Bank) 
gegeben haben solle. Obschon der Kläger in der Replik vorgebracht habe, dass nicht 
ersichtlich sei, was ihm vorgeworfen werde, und auch nicht nachvollziehbar sei, inwiefern die 
Beklagte Rechnungen der Firma I.________ beglichen haben solle, da es sich bei den 
besagten Rechnungen um Rechnungen an die Firma I.________ gehandelt habe und nicht 
umgekehrt, sei die Beklagte in der Duplik nicht auf diese Ausführungen eingegangen. Sie 
habe nur pauschal behauptet, dass Rechnungen an das Factoring gegeben worden seien, 
die unter anderem Leistungen enthalten hätten, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht 
erbracht worden seien und die Beklagte diese Rechnungen der Firma I.________ 
schliesslich habe bezahlen müssen. Diese Behauptungen seien aber weder näher ausgeführt 
worden noch habe die Beklagte einen Beweis für den angeblichen Zahlungsausstand oder 
den Bestand und die nachträgliche Bezahlung der Rechnungen erbracht. Zudem gehe aus 
den Angaben der Beklagten tatsächlich nicht hervor, ob es sich nun um Rechnungen der 
Firma I.________ an die Beklagte oder umgekehrt um Rechnungen der Beklagten an die 
Firma I.________ handle. Es hätte auch hier der Beklagten oblegen, substanziiert 
vorzutragen und zu belegen, welche einzelnen Rechnungen noch offen gewesen und wann 
diese angeblich nachträglich bezahlt worden seien, und den daraus dem Kläger 
schlussendlich vorgeworfenen Grund für die Kündigung zu erläutern. Dieser 
Substanziierungspflicht sei die Beklagte jedoch nicht nachgekommen. Im Übrigen habe sie 
selbst ausgeführt, dass sie bereits gegen Ende 2018 mit der Zahlung der Rechnungen der 
Firma I.________ konfrontiert gewesen sei und diese beglichen habe. Die Rechnungen 
hätten der Beklagten also bereits zum Jahresende 2018 vorgelegen, mithin mehr als zwei 
Monate vor der ausgesprochenen fristlosen Kündigung. Auch dieser Kündigungsgrund sei 
folglich verspätet vorgebracht worden (a.a.O., E. 4.1.3).

1.2.5 Im Weiteren werfe die Beklagte dem Kläger als Grund für die fristlose Kündigung vor, dass er 
in der chinesischen Repräsentanz ohne Belege Bargeld in der Höhe von CHF 11'708.00 
bezogen habe und sich ohne Rechtstitel und ohne Angabe von Gründen am 8. November 
2018 CHF 6'379.00 habe auszahlen lassen. Dass es sich bei den an den Kläger 
ausbezahlten Beträgen nicht um berechtigten Spesenersatz, sondern um zu Unrecht 
getätigte Bargeld- und Privatbezüge handle, sei – wie bereits dargelegt – jedoch nicht 
erstellt. Davon unabhängig sei der Beklagten die von ihr eingereichte Spesenaufstellung mit 
E-Mail vom 29. November 2018 zugestellt worden. Sie habe mithin bereits drei Monate vor 
der ausgesprochenen fristlosen Kündigung Kenntnis von den angeblich beleglosen 

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Bargeldbezügen des Klägers in der chinesischen Repräsentanz gehabt. Es sei weder 
ersichtlich noch von der Beklagten behauptet worden, dass sie zu diesem Zeitpunkt keine 
hinreichende Kenntnis von diesem Sachverhalt gehabt habe oder noch weitere Abklärungen 
bezüglich des Schadensausmasses hätte treffen müssen. Dieser Kündigungsgrund sei somit 
ebenfalls verspätet vorgebracht worden. Gleiches gelte für die angeblichen Bargeldbezüge in 
der Höhe von CHF 6'379.00, sei doch nicht erstellt, dass die Beklagte tatsächlich erst am 
1. März 2019 Zugriff auf die Bankunterlagen der J.________ (Bank) gehabt habe, welche 
diese Bargeldbezüge ausgewiesen hätten. Dies ergebe sich auch nicht aus dem Schreiben 
der J.________ (Bank) vom 1. März 2019. Daraus sei einzig ersichtlich, dass H.________ 
einen Zugang für die Online-Services der Bank beantragt habe. Die klägerische Behauptung, 
wonach sämtliche Kontakte zur J.________ (Bank) direkt nach dem Verkauf an K.________, 
L.________ AG, delegiert worden seien, habe die Beklagte ausserdem nicht kommentiert 
oder bestritten. Es sei überdies nicht glaubhaft, dass der Käufer eines Unternehmens erst 
mehrere Monate nach Vollzug des Aktienkaufvertrages Zugriff auf die firmeneigenen 
Bankkonten und Bankunterlagen habe. 
Die Beklagte habe somit in Bezug auf die angeblichen Bargeldbezüge in der Höhe von 
CHF 6'379.00 ebenfalls nicht beweisen können, dass sie erst am 1. März 2019 Kenntnis 
davon erhalten habe und die fristlose Kündigung gestützt auf diesen Grund mithin rechtzeitig 
erfolgt wäre (a.a.O., E. 4.1.4).

1.2.6 Ferner werfe die Beklagte dem Kläger vor, die in der Jahresrechnung 2017 mit CHF 2,5 Mio. 
bezifferten und zugesicherten langfristigen Verbindlichkeiten der J.________ (Bank) seien um 
CHF 400'000.00 höher gewesen. H.________ habe jedoch bereits in der E-Mail vom 
3. Dezember 2018 festgehalten, dass sich die J.________ (Bank) gemeldet und die CHF 2,5 
Mio. (damaliger Stand CHF 2,69 Mio.) sofort zurückgefordert habe. Die Beklagte habe mithin 
bereits am 3. Dezember 2018 gewusst, dass sie der J.________ (Bank) CHF 2,69 Mio. 
schulde, also CHF 190'000.00 mehr als die in der Jahresrechnung 2017 ausgewiesenen 
CHF 2,5 Mio. (= CHF 2,69 Mio. ./. CHF 2,5 Mio.). Die Beklagte hätte den Kläger folglich 
bereits am 3. Dezember 2018 mit dem Vorwurf konfrontieren können, dass die langfristigen 
Verbindlichkeiten der J.________ (Bank) höher gewesen seien als in der Jahresrechnung 
2017 zugesichert. Es sei denn auch weder ersichtlich noch von der Beklagten behauptet 
worden, dass sie zu diesem Zeitpunkt keine genügend sichere Kenntnis dieses Umstands 
gehabt hätte oder noch weitere Abklärungen hätte treffen müssen. Auch dieser 
Kündigungsgrund sei folglich verspätet vorgebracht worden (a.a.O., E. 4.1.5).

1.2.7 Weiter behaupte die Beklagte, der Kläger habe durch sein Schweigen über die finanzielle 
Situation der Beklagten seine persönlichen Interessen denjenigen der Beklagten 
vorangestellt. Es sei davon auszugehen, dass der Kläger durch die Entnahme von 
Vermögenswerten aus dem Betriebsvermögen der Beklagten im Geheimen bei Lieferanten 
alte Schulden aus seiner Zeit als Eigentümer habe begleichen oder sich für eigene Zwecke 
habe bereichern wollen. Bei dieser Behauptung der Beklagten handle es sich um eine bloss 
pauschale und unbewiesene Unterstellung, welche die fristlose Entlassung offenkundig nicht 
rechtfertige. Gleiches gelte für die Aussage, der Kläger hätte als CEO der Beklagten merken 
müssen, dass diese finanziell viel schlechter dagestanden habe als im Aktienkaufvertrag 
angegeben. Der Kläger habe aus diesem Grund den Jahresabschluss 2018 – gemäss der 
Beklagten – auch nicht zum abgemachten Zeitpunkt am 21. Januar 2019 liefern können bzw. 

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wollen, sondern erst Mitte März 2019. Der Jahresabschluss 2018 habe sich sodann inhaltlich 
äusserst dürftig präsentiert und es scheine, man habe die Zahlen beschönigen wollen. 

Auch diese Behauptungen der Beklagten seien völlig unsubstanziiert. Sie führe nicht aus, 
welche Zahlen angeblich beschönigt worden seien oder inwiefern ihre finanzielle Situation 
viel schlechter gewesen sei als im Aktienkaufvertrag angegeben. Sie reiche diesbezüglich 
auch keine Belege ins Recht. Die fehlende Substanziierung könne nicht durch die Befragung 
von M.________ (Treuhänder) oder N.________ (CFO der Beklagten) als Zeugen geheilt 
werden. Das Beweisverfahren diene nicht dazu, fehlende Behauptungen zu ersetzen oder zu 
ergänzen (a.a.O., E. 4.1.6).

1.2.8 Was sodann die Behauptung der Beklagten betreffe, es seien nach dem 4. März 2019 weitere 
schwerwiegende Unregelmässigkeiten entdeckt worden, so sei festzuhalten, dass unstrittig 
keine Gründe nachgeschoben werden könnten, die sich nach der fristlosen Kündigung 
zugetragen hätten. Zur Begründung der Kündigung könnten nur Tatsachen berücksichtigt 
werden, die sich vor deren Empfang zugetragen hätten. Aus diesem Grund sei auf die 
Behauptungen über die angebliche Zerstörung von Daten, das Eindringen in das EDV-System 
der Beklagten sowie die späteren Besuche des Klägers bei Kunden der Beklagten nicht 
einzugehen. Die entsprechenden Vorfälle hätten sich gemäss Angaben der Beklagten alle 
erst nach dem 4. März 2019 zugetragen. Gleiches gelte im Ergebnis für eine angeblich am 
2. Juni 2020 in der chinesischen Repräsentanz der Beklagten eingegangene Klageandrohung 
wegen einer nicht bezahlten Rechnung über RMB 500'000.00. Die Beklagte behaupte 
lediglich pauschal, dass es sich dabei um eine offene Rechnung eines Lieferanten handle, 
welchen der Kläger über einen längeren Zeitraum vertröstet habe, nenne aber weder die 
Firma des Lieferanten noch das Datum, wann der Zahlungsverzug eingetreten sein solle. 
Diesen Erfordernissen komme die Beklagte immerhin bei der behaupteten Androhung einer 
Klage durch den Lieferanten "O.________" am 12. Mai 2020 wegen einer angeblich 
ausstehenden Restforderung von August 2017 nach. Die Beklagte weise aber nicht konkret 
nach, dass diese Forderung zu Recht geltend gemacht worden sei, ihr daraus ein Schaden 
entstanden sei (die angebliche Sicherstellung der Forderung werde ebenso wenig belegt wie 
ein Schaden wegen fehlender Liquidität) und inwiefern der Schaden auf eine Verletzung 
arbeitsrechtlicher Pflichten des Klägers zurückzuführen sei (a.a.O., E. 4.1.7). 

1.2.9 Schliesslich könne die Beklagte auch aus dem E-Mail-Verkehr zwischen K.________ und 
dem Kläger vom 26. Februar und 1. März 2019 nichts zu ihren Gunsten ableiten. Entgegen 
ihrer Behauptung habe der Kläger die weitere Zusammenarbeit in seiner E-Mail vom 1. März 
2019 nicht als unzumutbar bezeichnet. Aus dem Kontext ergebe sich klar, dass sich die 
Ausführungen des Klägers auf die Anfrage von K.________ betreffend eine weitere 
Zwischenfinanzierung und nicht auf das Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien bezogen 
habe. Wie der Kläger im Übrigen zutreffend ausführe, habe er mit dieser E-Mail weder 
gekündigt noch etwas geäussert, das eine fristlose Kündigung durch die Beklagte 
rechtfertigen würde. Als Zwischenfazit sei festzuhalten, dass kein wichtiger Grund im Sinne 
von Art. 337 OR für eine fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses nachgewiesen worden 
und die Kündigung ausserdem nicht unmittelbar auf einen der vorgebrachten Gründe hin 
erfolgt sei. Die von der Beklagten am 4. März 2019 ausgesprochene fristlose Kündigung sei 
deshalb nicht gerechtfertigt (a.a.O., E. 4.1.8 f.).

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1.2.10 Der Kläger habe demnach Anspruch auf den Lohn für die Zeit vom 5. März bis 30. Juni 2019. 
Da die Parteien sich ab März 2019 auf ein Arbeitspensum von 60 % geeinigt hätten, betrage 
der Monatslohn unbestrittenermassen CHF 11'438.80 netto. Der dem Kläger zuzusprechende 
Schadenersatzanspruch gemäss Art. 337c Abs. 1 OR betrage somit antragsgemäss netto 
CHF 44'279.25 (= CHF 9'962.85 Lohn vom 5. bis 31. März 2019 + 3 x CHF 11'438.80 Lohn 
von April bis Juni 2019). Der vom Kläger beantragte Zins von 5 % seit 5. März 2019 sei 
ebenfalls zuzusprechen (a.a.O. E. 4.2.2). Aufgrund der Umstände rechtfertige sich zudem 
eine Entschädigung für die ungerechtfertigte fristlose Entlassung in der Höhe von zwei 
Monatslöhnen bzw. CHF 22'877.60. Der vom Kläger beantragte Zins von 5 % seit 5. März 
2019 sei ihm ebenfalls zuzusprechen (a.a.O., E. 4.3.2).

1.3 Zusammengefasst habe der Kläger Anspruch auf die nicht bezahlten Löhne von Januar bis 
4. März 2019 im Betrag von insgesamt netto CHF 17'006.40, auf Schadenersatz gemäss 
Art. 337c Abs. 1 OR in der Höhe von netto CHF 44'279.25 sowie auf eine Entschädigung 
nach Art. 337c Abs. 3 OR im Umfang von CHF 22'877.60, je zuzüglich Akzessorien (a.a.O., 
E. 5).

2. Bevor auf die von der Beklagten dagegen erhobene Berufung eingegangen wird, ist in 
prozessualer Hinsicht Folgendes festzuhalten:

2.1 Die Berufung ist bei der Rechtsmittelinstanz innert 30 Tagen seit Zustellung des begründeten 
Entscheids schriftlich und begründet einzureichen (vgl. Art. 311 Abs. 1 ZPO). Dabei muss die 
Berufungsklägerin in ihrer Begründung aufzeigen, inwiefern und weshalb sie den 
angefochtenen Entscheid in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht als fehlerhaft erachtet 
bzw. weshalb (zulässige) Noven oder neue Beweismittel einen anderen Schluss aufdrängen. 
Um diesen Anforderungen nachzukommen, genügt es nicht, wenn die Berufungsklägerin 
lediglich auf ihre Vorbringen vor erster Instanz verweist, sich mit Hinweisen auf frühere 
Prozesshandlungen zufriedengibt oder den angefochtenen Entscheid in allgemeiner Weise 
kritisiert. Vielmehr muss sie im Einzelnen die vorinstanzlichen Erwägungen bezeichnen, die 
sie beanstandet, sich mit ihnen argumentativ auseinandersetzen und die Aktenstücke 
nennen, auf denen ihre Kritik beruht. Die Begründung muss hinreichend explizit sein, sodass 
sie von der Berufungsinstanz einfach nachvollzogen werden kann. Die Berufungsschrift hat 
sich vornehmlich mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander zu setzen und soll nicht 
einfach die Ausführungen vor der ersten Instanz wiederholen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_598/2019 vom 23. Dezember 2019 E. 3.1 m.w.H., insbesondere auf BGE 142 III 413 
E. 2.2.2 und 138 III 374 E. 4.3.1; Spühler, Basler Kommentar, 3. A. 2017, Art. 311 ZPO 
N 15). 

Die Begründung ist eine gesetzliche, von Amtes wegen zu prüfende Zulässigkeitsvoraus-
setzung für die Berufung. Lässt die Berufung insgesamt oder hinsichtlich eines bestimmten 
Streitpunkts eine (hinreichende) Begründung vermissen, so tritt die Berufungsinstanz darauf 
nicht ein. Die gerichtliche Fragepflicht nach Art. 56 ZPO entbindet nicht von einer gehörigen 
Begründung der Rechtsmitteleingabe. Ebenso wenig besteht eine Pflicht des Berufungs-
gerichts, die Berufung zur Verbesserung zurückzuweisen. Dabei handelt es sich nicht um 
einen verbesserlichen Mangel im Sinne von Art. 132 Abs. 1 ZPO (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 5A_350/2019 vom 26. Oktober 2020 E. 4.1 und 5A_342/2020 vom 4. März 
2021 E. 3.3, je m.w.H.).

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2.2 Gemäss Art. 310 ZPO können mit Berufung die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) und die 
unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) geltend gemacht werden. Die Berufung 
ermöglicht demnach eine umfassende Überprüfung des erstinstanzlichen Entscheids. Dies 
bedeutet aber nicht, dass die Berufungsinstanz gehalten ist, alle sich stellenden tatsächlichen 
und rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn die Parteien diese in oberer Instanz nicht mehr 
vortragen. Sie hat sich – abgesehen von offensichtlichen Mängeln – grundsätzlich auf die 
Beurteilung der in der schriftlichen Begründung gegen das erstinstanzliche Urteil erhobenen 
Beanstandungen zu beschränken. Die Beanstandungen am angefochtenen Entscheid haben 
die Parteien innert der Berufungs- bzw. Berufungsantwortfrist vollständig vorzutragen; ein 
allfälliger zweiter Schriftenwechsel oder die Ausübung des Replikrechts dienen nicht dazu, die 
bisherige Kritik zu ergänzen oder zu verbessern. Die Ergänzung eines Rechtsmittels auf dem 
Weg der Replik ist nur insoweit statthaft, als die Ausführungen in der Vernehmlassung eines 
anderen Verfahrensbeteiligten dazu Anlass geben (BGE 144 III 394 E. 4.1.4; 142 III 413 
E. 2.2.4 und Urteil des Bundesgerichts 4A_317/2020 vom 15. Dezember 2020 E. 1.5, je 
m.w.H.).

2.3 Im Weiteren ist zu beachten, dass der Berufungsinstanz in der Regel der erstinstanzlich 
festgestellte Sachverhalt als Grundlage dient, sofern und soweit dagegen keine begründeten 
Sachverhaltsrügen erhoben worden sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_187/2021 vom 
22. September 2021 E. 2 m.w.H.). Neue Tatsachen und Beweismittel werden im 
Berufungsverfahren nur noch im Rahmen von Art. 317 Abs. 1 ZPO berücksichtigt, d.h. wenn 
sie ohne Verzug vorgebracht wurden und wenn sie trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor 
erster Instanz vorgebracht werden konnten (BGE 138 III 625 E. 2.2; Urteil des 
Bundesgerichts 5A_763/2018 vom 1. Juli 2019 E. 2.1.3.3). Mit dieser Regelung hat der 
Gesetzgeber für das Berufungsverfahren ein Novenrecht statuiert, das nur unter restriktiven 
Voraussetzungen ausnahmsweise Noven zulässt. Denn der ZPO liegt die Idee zugrunde, 
dass alle Tatsachen und Beweismittel in erster Instanz vorzubringen sind und der Prozess 
vor dem erstinstanzlichen Richter grundsätzlich abschliessend zu führen ist. Das 
Berufungsverfahren dient nicht der Vervollständigung des vorinstanzlichen Verfahrens, 
sondern der Überprüfung und Korrektur des erstinstanzlichen Entscheids im Lichte konkret 
dagegen vorgebrachter Beanstandungen (BGE 142 III 413 E. 2.2.2).

3. Die Beklagte beantragt im Hauptstandpunkt – sinngemäss – die vollumfängliche Aufhebung 
des angefochtenen Entscheids, eventualiter die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz. 
Soweit die Vorinstanz auf Ziff. 3 des klägerischen Rechtsbegehrens nicht eingetreten ist 
(Dispositiv-Ziff. 2) und die Klage – soweit über das in Dispositiv-Ziff. 1 und 3 Zugesprochene 
hinausgehend – abgewiesen hat (Dispositiv-Ziff. 4), fehlt es der Beklagten aber an einer 
Beschwer. Diese wird im Rechtsmittelstadium für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels 
vorausgesetzt (Domej, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar ZPO, 
3. A. 2021, Art. 59 ZPO N 24b), weshalb auf die Berufung in diesen Punkten von vornherein 
nicht einzutreten ist. 

4. Wie schon in der Präsidialverfügung vom 30. August 2021 erwähnt, äussert sich die Beklagte 
in der Berufung zudem mit keinem Wort zur klägerischen Lohnforderung von insgesamt netto 
CHF 17'006.40 für die Monate Januar bis März 2019. Diese Forderung blieb im 
erstinstanzlichen Verfahren unbestritten (act. 42 E. 2). Im Weiteren beanstandet die Beklagte 
auch nicht, dass die Vorinstanz die von ihr zur Verrechnung gestellte 

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Schadenersatzforderung nicht als ausgewiesen betrachtet hat (act. 42 E. 3). Mithin bringt die 
Beklagte in der Berufung zu diesem Punkt nichts gegen den angefochtenen Entscheid vor. 
Soweit die Beklagte die Dispositiv-Ziff. 1.1 des erstinstanzlichen Entscheids anficht, enthält 
die Berufung demnach nicht nur eine ungenügende, sondern gar keine Begründung. Auch 
darauf ist nicht einzutreten.

5. Auch in den übrigen Teilen der Berufungsschrift werden die Anforderungen an eine 
Berufungsbegründung fast durchgehend nicht erfüllt.

5.1 Wie einleitend dargelegt, muss die Berufungsklägerin aufzeigen, welche Erwägungen des 
angefochtenen Entscheids sie kritisiert. Darüber hinaus ist eine argumentative 
Auseinandersetzung mit diesen Erwägungen erforderlich. Es reicht nicht aus, bloss pauschal 
zu behaupten, die Vorinstanz habe in diesem oder jenem Zusammenhang das Recht falsch 
angewendet oder den Sachverhalt falsch festgestellt. Vielmehr ist hinreichend darzulegen, 
inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt falsch festgestellt oder das Recht falsch 
angewendet haben soll (vgl. vorne E. 2.1 [Hervorhebung hinzugefügt]). Zudem hat die 
Berufungsklägerin genau zu bezeichnen, was sie im vorinstanzlichen Verfahren wo und wie 
behauptet, bestritten oder bewiesen haben soll, wenn es sich um Sachverhaltselemente 
handelt, die die Vorinstanz so (noch) nicht festgestellt hat (vgl. vorne E. 2.3 erster Satz) und 
die Berufungsklägerin daraus Folgen für den Ausgang des Berufungsverfahrens ableitet. 
Diese Voraussetzungen sind für jeden einzelnen Kritikpunkt kumulativ zu erfüllen, damit auf 
die Berufung eingetreten werden kann. 

5.2 Zunächst legt die Beklagte in einem ersten Teil der Berufung über sechs Seiten hinweg im 
Wesentlichen frei ihre Sicht zum Sachverhalt und teilweise auch zu rechtlichen Aspekten der 
Streitsache dar (act. 46 Rz 7-37). Weder die Struktur noch der Inhalt dieses ersten Teils 
lassen eine argumentative Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid erkennen. 
So sind die betreffenden vier Abschnitte mit "Hintergrund", "Sachverhalt", "Indizien eines 
schweren Fehlverhaltens des Berufungsbeklagten vor fristloser Kündigung" und "Gewissheit 
über die schwerwiegenden Verfehlungen des Berufungsbeklagten seit 28. Februar 2019 bzw. 
1. März 2019" betitelt. Bereits diese Titel weisen auf eine blosse Wiederholung der 
wesentlichen Behauptungen der Beklagten aus dem erstinstanzlichen Verfahren hin. Aber 
auch inhaltlich unterscheidet sich die Berufung in diesem Teil kaum von einer Klageschrift. 
Wenn der angefochtene Entscheid überhaupt erwähnt wird, dann nur in Verbindung mit der 
pauschalen Behauptung, die dargelegten Sachverhaltselemente seien von der Vorinstanz 
falsch bzw. gar nicht gewertet worden oder die Rechtsanwendung der Vorinstanz sei 
fehlerhaft, ohne freilich darzulegen, worin konkret der Fehler liegen solle und mehrheitlich 
auch ohne die kritisierte Erwägung überhaupt zu bezeichnen (vgl. act. 46 Rz 15, 16, 18, 28, 
32-36). Zudem legt die Beklagte auch nicht ansatzweise dar, dass (und gegebenenfalls wo) 
sie 
die Sachverhaltselemente, auf die sie abstellt, bereits im erstinstanzlichen Verfahren 
rechtsgenüglich behauptet hat oder es sich dabei allenfalls um zulässige Noven handelt. 
Einzelne Ausführungen in der Berufung sind zudem schlicht nicht nachvollziehbar (vgl. 
beispielsweise act. 46 Rz 16). Insgesamt entspricht dieser Teil der Berufung den 
Begründungsanforderungen offenkundig nicht, sodass darauf nicht einzutreten ist.

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5.3 Unter dem Titel "Berufungsgründe i.e.S." bringt die Beklagte im zweiten Teil der Berufung 
zwar konkretere Kritik am angefochtenen Entscheid vor. Dennoch werden auch in diesem 
Teil die Begründungsanforderungen wiederholt nicht erfüllt: 

5.3.1 Soweit die Beklagte beanstandet, die Vorinstanz habe zu Unrecht die von ihr vorgebrachten 
nachträglichen Kündigungsgründe nicht gewürdigt (act. 46 Rz 38-51), so bezeichnet sie zwar 
die Erwägung des angefochtenen Entscheids, die sie kritisiert (E. 4.1.7, vgl. act. 46 Rz 40) 
und setzt sich mit dieser Erwägung auch insofern auseinander, als sie behauptet, die darin 
enthaltene Aussage widerspreche der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Dabei legt sie 
aber nicht dar, welche von ihr rechtzeitig im vorinstanzlichen Verfahren behaupteten 
Kündigungsgründe konkret unbeachtet geblieben sein sollen. Stattdessen übt sie 
appellatorische Kritik und äussert sie sich noch einmal frei zu verschiedenen Themen, die 
ihrer Ansicht nach die Kündigung zumindest nachträglich legitimiert hätten. Dies ist nach dem 
Gesagten nicht zulässig. Daran ändert auch die pauschale Behauptung der Beklagten nichts, 
dass dies 
"so alles im vorinstanzlichen Verfahren behauptet und von der Vorinstanz komplett negiert" 
worden sei (act. 46 Rz 48 a.E.), ist es doch nicht Aufgabe des Obergerichts, die 
erstinstanzlichen Rechtsschriften danach zu durchforsten, wo die Parteien eine bestimmte 
Behauptung möglicherweise bereits einmal aufgestellt haben. Vielmehr muss die 
Berufungsklägerin in der Berufungsschrift darlegen, was sie wo im vorinstanzlichen 
Verfahren bereits rechtsgenüglich behauptet und bewiesen hat.

5.3.2 Unzureichend begründet ist auch die Kritik, die Vorinstanz sei fälschlicherweise von einem 
(unzulässigen) Pauschalverweis der Beklagten auf die Prozessakten im Verfahren A3 2019 37 
ausgegangen (act. 46 Rz 54 f.). Auch hier bezeichnet die Beklagte zwar die Erwägung, die sie 
damit anspricht (E. 3.3.1; vgl. act. 46 Rz 54). Eine argumentative Auseinandersetzung mit 
dieser Erwägung ist jedoch nicht ersichtlich. Zudem beschränkt sich die Beklagte darauf, 
pauschal und ohne Angabe entsprechender Fundstellen zu behaupten, sie habe in der 
Klageantwort und der Duplik um Beizug der Verfahrensakten A3 2019 37 ersucht, "gleichzeitig 
aber auch die Gegenforderungen und wichtigen Gründe darin substanziiert präsentiert" (act. 46 
Rz 55). Auf welche Behauptungen im vorinstanzlichen Verfahren (und allenfalls im Verfahren 
A3 2019 37) sie sich konkret beruft, lässt sie damit erneut offen. Wie schon erwähnt, ist es aber 
nicht Aufgabe des Berufungsgerichts, nach entsprechenden Behauptungen zu suchen, welche 
die Beklagte im erstinstanzlichen Verfahren oder im Verfahren A3 2019 37 allenfalls 
vorgebracht hat. Eine derart pauschale Kritik erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an eine 
Berufungsbegründung offenkundig nicht, sodass auch darauf nicht einzutreten ist. 

5.3.3 Mangels ausreichender Begründung kann schliesslich auch nicht auf die Rügen eingetreten 
werden, welche die Beklagte unter dem Titel "Zeitpunkt der fristlosen Kündigung von der Vor-
instanz zu früh angesetzt" vorbringt (act. 46 Rz 60-63). Auch hier bezeichnet die Beklagte 
weder die Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheids, die sie anficht, noch findet eine 
argumentative Auseinandersetzung mit den erstinstanzlichen Erwägungen statt. Die Beklagte 
fasst stattdessen einmal mehr frei ihren Standpunkt zur Rechtzeitigkeit und Begründetheit 
der fristlosen Kündigung zusammen. Dazu behauptet sie pauschal, die Vorinstanz habe ihre 
Vorbringen "komplett ignoriert", legt aber nicht dar, wo sie entsprechende Behauptungen 
bereits im erstinstanzlichen Verfahren gemacht haben soll und weshalb die Vorinstanz diese 
Behauptungen hätte berücksichtigen müssen. Inwiefern das Kantonsgericht in diesem 

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Zusammenhang den Sachverhalt falsch festgestellt und/oder das Recht falsch angewendet 
haben soll, ist daher nicht nachvollziehbar. 

6. Ob die zwei noch verbleibenden Rügen der Beklagten hinreichend begründet sind, scheint 
zwar auch bei grosszügiger Betrachtung fraglich. Letztlich kann diese Frage aber offenblei-
ben, da die Beklagte damit so oder anders nicht durchzudringen vermag.

6.1 So macht die Beklagte zunächst geltend, es sei ihr nicht möglich gewesen, einzelne "Posi-
tionen" substanziiert zu beweisen, weshalb der Kläger nach Treu und Glauben zur 
Mitwirkung verpflichtet gewesen wäre, nicht zuletzt auch wegen seiner Funktion als 
Schlüsselfigur bei der Beklagten als Eigentümer, Organ und CEO. Die Vorinstanz hätte 
deshalb die von ihr beantragte Edition nicht ablehnen dürfen (act. 42 E. 4.1.4), sondern den 
Kläger im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht dazu anhalten müssen, sämtliche sich in seinem 
Einflussbereich befindenden Kopien von Originalbelegen herauszugeben, insbesondere weil 
er den Bestand von Spesenbelegen behauptet habe. Die Vorinstanz habe hier nicht für eine 
adäquate Sachverhaltsermittlung gesorgt (act. 46 Rz 53).

Abgesehen davon, dass aus der Berufung nicht hervorgeht, von welchen "Positionen" 
überhaupt die Rede ist, geht diese Kritik am angefochtenen Entscheid vorbei. In der 
beanstandeten E. 4.1.4 des angefochtenen Entscheids ging es darum, ob zwei (angeblich 
ungerechtfertigte) Bargeldbezüge des Klägers in der Höhe von CHF 11'708.00 und 
CHF 6'379.00 die fristlose Kündigung gerechtfertigt hätten. Dabei kam die Vorinstanz zum 
Schluss, dass in Bezug auf beide Beträge nicht erstellt sei, dass die Beklagte davon erst am 
1. März 2019 erfahren habe. Sie erachtete daher eine fristlose Kündigung am 4. März 2019 
als verspätet, falls diese Bezüge der Grund für die Kündigung gewesen sein sollten. Die von 
der Beklagten aufgeworfenen Fragen, ob die getätigten Bezüge tatsächlich zu Unrecht 
erfolgten und der Kläger rechtmässig vorging, sind daher von vornherein irrelevant, weshalb 
die Vorinstanz – ungeachtet einer allfälligen Mitwirkungspflicht des Klägers – auf die Edition 
der entsprechenden Belege verzichten konnte. 

6.2 Schliesslich bringt die Beklagte vor, sie habe in den Rz 38, 59 und 61 ff. der Duplik auf die 
Unmöglichkeit der Edition von sachverhalts- oder rechtsrelevanten Dokumenten 
hingewiesen. Der Geschäftslaptop des Klägers sei während seiner Zeit als CEO die 
"Schaltzentrale" der Beklagten gewesen, da sich sämtliche die Geschäftsführung 
betreffenden Dokumente, Verträge und Korrespondenzen darauf befunden hätten. Dieselben 
seien allerdings weder auf einer externen Festplatte abgespeichert worden noch habe der 
Kläger jemals ein Backup von den Dokumenten gemacht. Nach der fristlosen Kündigung 
habe er dann gezögert, das Gerät herauszugeben mit der Begründung, dieses werde bis zu 
einer "angeblichen Klärung" bei ihm bleiben, bevor er es am 15. März 2019 schliesslich 
herausgegeben habe. Einige Tage später habe die Beklagte bei der Begutachtung des 
Laptops feststellen müssen, dass der Kläger sämtliche Daten auf dem Gerät professionell 
und nicht mehr wiederherstellbar gelöscht habe. Der IT-Experte P.________ gehe in seiner 
E-Mail davon aus, dass die Festplatte so oft überschrieben worden sei, dass eine 
Wiederherstellung nicht mehr möglich sei. Es sei bezeichnend, dass der Kläger die 
"Schaltzentrale" und somit sämtliches Know-how sowie die Informationen bezüglich alter 
Projekte der Beklagten unwiderruflich zerstört habe. All dies sei von der Vorinstanz komplett 
negiert worden (act. 46 Rz 56 ff.).

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Dieser Vorwurf ist haltlos. Die Vorinstanz ging im angefochtenen Entscheid sogar zwei Mal in 
unterschiedlichem Kontext auf diese Thematik ein. Zum einen äusserte sie sich im 
Zusammenhang mit den fehlenden Spesenformularen und Originalbelegen relativ ausführlich 
dazu (act. 42 E. 3.3.2). Zum anderen prüfte sie, ob in der angeblichen Zerstörung der Daten 
ein nachgeschobener Kündigungsgrund liegen könnte (act. 42 E. 4.1.7). Bloss folgte sie 
dabei nicht der Argumentation der Beklagten, sondern hielt stattdessen fest, es sei nicht 
überzeugend, dass Belege über Spesenbezüge in einem Unternehmen von der Grösse der 
Beklagten nur auf dem Laptop des Geschäftsführers gespeichert gewesen seien. Als 
Kündigungsgrund tauge die Datenlöschung zudem nicht, weil sie erst nach der Kündigung 
erfolgt sei. Dagegen bringt die Beklagte nichts vor und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern 
diese Überlegungen zu beanstanden wären.

7. Demnach ist die Berufung insgesamt abzuweisen, soweit darauf überhaupt eingetreten 
werden kann. Unbeachtlich bleibt dabei, dass die Beklagte ihre Rügen in der Berufungsreplik 
noch verbessert und ausführlich ergänzt hat. Wie bereits vorne in E. 2.2 dargelegt, ist die 
Ergänzung eines Rechtsmittels auf dem Weg der Replik nur insoweit statthaft, als die 
Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten – vorliegend der 
Berufungsantwort des Klägers – dazu Anlass geben. Damit ist nicht gemeint, dass die 
Beklagte Mängel ihrer Berufungsschrift, auf die in der Berufungsantwort hingewiesen wird, in 
der Berufungsreplik noch beheben kann. Vielmehr geht es darum, eine Reaktion auf allfällige 
Noven oder eine neue juristische Argumentation zu ermöglichen. Die Berufungsantwort 
enthält vorliegend jedoch weder das eine noch das andere; neu war dort lediglich das 
Gesuch um Bewilligung der vorzeitigen Vollstreckung. Die darauf bezogenen Ausführungen 
der Beklagten wurden in der Präsidialverfügung vom 30. August 2021 zur vorzeitigen 
Vollstreckbarkeit entsprechend berücksichtigt (act. 64).

8. Nach dem Gesagten kann schliesslich offenbleiben, ob die von der Beklagten mit der 
Berufung eingereichten Urkunden Noven sind und es sich dabei allenfalls um zulässige 
Noven handelt oder ob sie als unzulässig aus dem Recht zu weisen sind, wie der Kläger 
beantragt. Die Beantwortung dieser Fragen ist für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens 
nicht relevant. 

9. Die Beklagte unterliegt mit ihrer Berufung und wird daher kosten- und entschädigungspflichtig 
(Art. 106 Abs. 1 ZPO). Dass (auch) der Kläger mit seinem Begehren um Sicherstellung einer 
allfälligen Parteientschädigung unterlegen ist (act. 54; vgl. vorne Sachverhalt Ziff. 7.2), ändert 
daran nichts. Massgebend für die Verteilung der Prozesskosten gemäss Art. 106 Abs. 1 OR ist 
das Gesamtergebnis des Prozesses in der Hauptsache, während es nicht darauf ankommt, wie 
über einzelne Angriffs- oder Verteidigungsmittel entschieden wurde. Auch das Ergebnis blosser 
Zwischenverfahren (etwa betreffend Höhe des Gerichtskostenvorschusses oder Sicherheit 
für die Parteientschädigung) hat dabei ausser Betracht zu bleiben (Urteil des Bundesgerichts 
4A_442/2021 vom 8. Februar 2022 E. 3.2 [zur Publikation vorgesehen]). Hinsichtlich des 
klägerischen Begehrens um Bewilligung der vorläufigen Vollstreckung wurden die 
Prozesskosten sodann bereits in der Präsidialverfügung vom 30 August 2021 verteilt (act. 64; 
vgl. vorne Sachverhalt Ziff. 7.4).

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9.1 Bei der Festsetzung der Gerichtskosten für das Berufungsverfahren gilt als Streitwert das vor 
der Vorinstanz zuletzt aufrecht erhaltene Rechtsbegehren. Es finden überdies dieselben 
Ansätze und Bemessungsgrundsätze Anwendung wie vor der Vorinstanz (§ 15 Abs. 1 KoV 
OG). Bei einem Streitwert von CHF 129'918.55 beträgt die ordentliche Entscheidgebühr 
gemäss § 11 Abs. 1 KoV OG rund CHF 7'800.00. 

9.2 Im Weiteren hat die Beklagte dem Kläger für das Berufungsverfahren eine angemessene 
Parteientschädigung zu bezahlen. Da die Beklagte den vorinstanzlichen Entscheid in seiner 
Gesamtheit angefochten hat (vgl. vorne E. 3), ist für die Berechnung der Parteientschädigung 
ebenfalls von einem Streitwert von CHF 129'918.55 auszugehen (§ 8 Abs. 1 AnwT; vgl. 
vorne E. 3). Bei diesem Streitwert beträgt das Grundhonorar der Rechtsanwälte gerundet 
CHF 12'700.00 (§ 3 Abs. 1 AnwT). Nachdem im Berufungsverfahren ein zweiter 
Schriftenwechsel durchgeführt wurde, ist es angezeigt, dieses Grundhonorar um 25 % auf 
CHF 15'875.00 zu erhöhen (§ 8 Abs. 2 i.V.m. § 5 Abs. 1 Ziff. 2 AnwT). Davon dürfen im 
Rechtsmittelverfahren ein bis zwei Drittel, d.h. gerundet CHF 5'290.00 bis CHF 10'580.00, 
berechnet werden (§ 8 Abs. 1 AnwT). Vorliegend rechtfertigt sich eine Reduktion auf zwei 
Drittel. Zum Betrag von CHF 10'580.00 sind noch Auslagen von 3 % sowie die Mehrwertsteuer 
(§ 25 und 25a AnwT) hinzuzurechnen, womit eine angemessene Parteientschädigung von 
gerundet CHF 11'735.00 (inkl. MWST) resultiert.

Urteilsspruch

1. Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird, und der Entscheid des 
Kantonsgerichts Zug, 2. Abteilung, vom 25. Januar 2021 wird bestätigt.

2.1 Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren von CHF 7'800.00 wird der Beklagten 
auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss in derselben Höhe verrechnet.

2.2 Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger für das Berufungsverfahren eine 
Parteientschädigung in der Höhe von CHF 11'735.00 (inkl. MWST) zu bezahlen.

3. Gegen diesen Entscheid mit einem Streitwert von über CHF 15'000.00 ist die Beschwerde in 
Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die 
Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. BGG. Eine allfällige Beschwerde ist 
innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich, begründet und mit bestimmten 
Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Die Beschwerde hat nach 
Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende Wirkung.

4. Mitteilung an:
- Parteien
- Kantonsgericht Zug, 2. Abteilung (A2 2019 51)
- Schlichtungsbehörde Arbeitsrecht (zur Kenntnisnahme) 
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

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Obergericht des Kantons Zug 
I. Zivilabteilung

lic.iur. P. Huber MLaw K. Fotsch
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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