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**Case Identifier:** 5a73f713-3e73-5e41-a095-bffd48607474
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.11.2008 C-7704/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7704-2006_2008-11-10.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7704/2006/wam

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 0 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Johannes Frölicher, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

X._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Einspracheentscheid 
vom 5. April 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7704/2006

Sachverhalt:

A.
Die  am  _______1950  geborene,  verheiratete  deutsche  Staatsange-
hörige  X._______  (im  Folgenden:  Beschwerdeführerin),  wohnhaft  in 
Deutschland,  ist  seit  dem  1.  Oktober  1999  im  Hotel  A._______als 
Banquettaushilfe auf Abruf angestellt. Als Grenzgängerin arbeitete sie 
daselbst  bis  am  20.  September  2001  während  durchschnittlich  60 
Stunden  pro  Monat;  hernach  war  sie  – nach  eigenen  Angaben  – 
infolge einer Gehbehinderung zu 100% krank geschrieben (act. 1 und 
5). Von Oktober 1999 bis und mit Dezember 2001 leistete sie Beiträge 
an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenver-
sicherung (AHV/IV; act. 6).

B.
Am 22. Januar  2003  stellte  die  Beschwerdeführerin  ein  Gesuch  um 
Bezug von Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung (IV; 
act. 1 und 2).

Nach  Abklärung  der  gesundheitlichen  und  wirtschaftlichen  Verhält-
nisse  durch  die  Invalidenversicherungs-Stelle  Basel-Stadt  (im  Fol-
genden:  IV-Stelle  Basel-Stadt),  wies  die  IV-Stelle  für  Versicherte  im 
Ausland (IVSTA,  im Folgenden: Vorinstanz) das Leistungsgesuch der 
Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 31. Januar 2005 ab (act. 15). 
Sie  stützte  sich  dabei  im  Wesentlichen  auf  den  Abklärungsbericht 
Haushalt  vom 2. Dezember  2004  der  IV-Stelle  Basel-Stadt  (act.  13) 
und den Arztbericht für Grenzgänger vom 5. August 2004 von Dr. med. 
B._______ (act. 11), in dem unter anderem das psychiatrische Unter-
gutachten vom 23. Januar 2004 von Dr. med. F._______ (act. 8) und 
das  rheumatologische  Untergutachten  vom  20.  März  2004  von  Dr. 
med. G._______ (act. 9) zusammengefasst wurden. Im Zeitpunkt des 
Verfügungserlasses  lagen  der  Vorinstanz  ferner  der  Entlassungsbe-
richt  vom  26.  April  2002  der  Reha-Klinik  I._______(act.  7),  der 
Arztbericht  für  Erwachsene  vom  30.  April  2003  von  Dr.  med. 
C._______ zu Handen der IV-Stelle Basel-Stadt (act. 7) sowie diverse 
Berichte  von  in  Deutschland  auf  den  Gebieten  der  Orthopädie,  der 
Inneren  Medizin,  der  Rheumatologie,  der  Radiologie,  der  Nuklear-
medizin  und  der  Chirurgie  praktizierenden  Fachärzten  aus  der  Zeit 
vom 20. April 2001 bis zum 3. Februar 2003 vor (act. 7). 

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Zur Begründung ihrer Verfügung führte die Vorinstanz im Wesentlichen 
aus, ohne gesundheitliche Einschränkung sei die Beschwerdeführerin 
zu  67%  im  Haushalt  und  zu  33%  als  Erwerbstätige  beschäftigt 
gewesen. Laut medizinischer Beurteilung sei ihr  – derzeit  – die Aus-
übung  einer  vorwiegend  sitzenden  Verweisungstätigkeit  mit  einem 
Arbeitspensum von 5 Stunden täglich zumutbar, was einer Invalidität in 
diesem Bereich von gerundet 15% entspreche. Die Abklärung vor Ort 
habe zudem eine Einschränkung im Haushalt  von 12% ergeben. Bei 
gebotener  Anwendung  der  gemischten  Methode  resultiere  ein  Ge-
samtinvaliditätsgrad von 13%, der keinen Anspruch auf Leistungen der 
IV begründe (act. 15).

C.
Mit  Einsprache  vom  10.  Februar  2005  beantragte  die  Beschwerde-
führerin  sinngemäss,  die Verfügung vom 31. Januar  2005 sei  aufzu-
heben,  und es sei  ihr eine Invalidenrente zuzusprechen. Im Wesent-
lichen führte sie aus, angesichts ihrer Leiden sei die Ausübung einer 
Verweisungstätigkeit  während  täglich  5  Stunden  nicht  zumutbar,  ein 
Invaliditätsgrad von lediglich  13% sei  nicht  rechtens. In  Deutschland 
sei ihr denn auch ein Invaliditätsgrad von 80% attestiert worden (act. 
16 bis 18).

D.
Mit Einspracheentscheid vom 5. April 2006 wies die Vorinstanz die Ein-
sprache vom 10. Februar 2005 ab (act. 20). Zur Begründung führte sie 
sinngemäss aus, der rentenausschliessende Invaliditätsgrad von 13% 
sei  korrekt  bemessen worden; zur  Hauptsache gestützt  auf  den Ab-
klärungsbericht  Haushalt  vom  2.  Dezember  2004  (act.  13)  und  die 
Untergutachten  der  Dres.  med.  F._______  und  G._______  vom  23. 
Januar und 20. März 2004 (act. 8 und 9). Diesen Untergutachten sei zu 
entnehmen,  dass  der  Beschwerdeführerin  aus  rheumatologischer 
Sicht  die weitere Ausübung ihrer angestammten Tätigkeit  nicht  mehr 
möglich  sei;  hingegen  sei  eine  adaptierte  Tätigkeit  (nicht  dauernd 
sitzend,  ohne  Heben  von  schweren  Lasten)  von  täglich  5  Stunden 
zumutbar.

E.
In  ihrer  als  Einsprache  bezeichneten,  bei  der  IV-Stelle  Basel-Stadt 
eingereichten Beschwerde vom 3. Mai 2006 beantragte die Beschwer-
deführerin sinngemäss, in Aufhebung des Einspracheentscheides vom 
5. April  2006  sei  ihr  eine  Invalidenrente  zuzusprechen. Zur  Begrün-

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dung  verwies  sie  im  Wesentlichen  auf  einen  Bericht  vom  16. März 
2006 von PD Dr. med. D._______. Aus diesem gehe hervor, dass sich 
ihr  Gesundheitszustand  sehr  verschlechtert  habe  und  die  Ausübung 
einer Verweisungstätigkeit ganz ausgeschlossen sei (act. 21).

In der Folge leitete die IV-Stelle Basel-Stadt die Beschwerdeschrift an 
das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt weiter, das am 12. Okto-
ber  2006  nicht  auf  die  Beschwerde  eintrat  und  die  Sache 
zuständigkeitshalber  an  die  Eidgenössische  Rekurskommission  der 
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland 
wohnenden  Personen  überwies  (act.  22  bis  27).  Dieses  Urteil  ist  in 
Rechtskraft  erwachsen.  Am  1.  Januar  2008,  mit  Inkrafttreten  des 
Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2006  über  das  Bundesverwaltungs-
gericht  (VGG, SR 173.32),  übernahm das Bundesverwaltungsgericht 
die weitere Behandlung und Beurteilung der Streitsache.

F.
In ihrer Vernehmlassung vom 21. März 2007 beantragte die Vorinstanz 
die Abweisung der Beschwerde vom 3. Mai 2006 und die Bestätigung 
des Einspracheentscheides  vom 5. April  2006. Zur  Begründung  ver-
wies sie auf die Stellungnahme der IV-Stelle Basel-Stadt vom 19. März 
2007, welche ausführte, Herr PD Dr. med. D._______ habe in seinem 
Bericht vom 16. März 2006 die (Rest-)Arbeitsfähigkeit nicht beurteilt. 
Zumal  er  die  Beschwerdeführerin  behandle,  könne  dieser  Bericht 
„nicht  weiter  berücksichtigt  werden“. An den vorliegenden psychiatri-
schen und rheumatologischen Gutachten sei festzuhalten.

G.
Nachdem  die  Beschwerdeführerin  innert  der  mit  Verfügung  vom 
27. März  2007 gesetzten Frist  keine Replik  eingereicht  hatte,  wurde 
der  Schriftenwechsel  mit  Verfügung  vom 23.  Mai  2007  geschlossen 
und zugleich den Parteien die Zusammensetzung des Spruchkörpers 
bekannt gegeben. Am 21. Oktober 2008 wurde zudem eine Änderung 
des  Spruchkörpers  sowie  eine  Änderung  in  der  Person  des  zu-
ständigen  Gerichtsschreibers  mitgeteilt.  Innert  der  gesetzten  Fristen 
ging kein Ausstandsbegehren ein.

H.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten 
Unterlagen  wird  – soweit  erforderlich  – in  den  nachfolgenden  Er-
wägungen näher eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die 
Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- 
oder  Schiedskommissionen  oder  bei  den  Beschwerdediensten  der 
Departemente hängigen Rechtsmittel (Art. 53 Abs. 2 VGG).

1.1 Laut Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht seit dem 
1. Januar 2007 Beschwerden gegen Verfügungen gemäss Art. 5 des 
Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 
VGG  vorliegt.  Als  Vorinstanzen  gelten  die  in  Art.  33  und  34  VGG 
genannten  Behörden.  Zu  diesen  gehört  auch  die  IV-Stelle  für 
Versicherte im Ausland, die mit Verfügungen über Rentengesuche von 
Grenzgängern – wie der Beschwerdeführerin – befindet (Art. 33 Bst. d 
VGG; vgl. Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 
über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20] sowie Art. 40 Abs. 2, 
dritter Satz und Art. 40 Abs. 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 
über die Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201]).

1.2 Der  mit  Beschwerde  angefochtene  Einspracheentscheid  ist  als 
Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG zu qualifizieren, zu deren Erlass 
die Vorinstanz zuständig war (vgl. Art. Art. 40 Abs. 2, dritter Satz IVV 
i.V.m. Art. 40 Abs. 3 IVV). Da zudem keine Ausnahme gemäss Art. 32 
VGG vorliegt,  ist  das  Bundesverwaltungsgericht  zur  Beurteilung  der 
Beschwerde vom 3. Mai 2006 zuständig.

1.3 Laut Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) ist 
zur Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert, 
wer  durch  die  angefochtene  Verfügung  berührt  ist,  und  ein  schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch 
Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen 
Verfahren als Partei teilgenommen. Sie ist als Adressatin durch die an-
gefochtene Verfügung besonders berührt, und hat an deren Aufhebung 
bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse. 

1.4 Die  sich  in  den  Vorakten  befindliche  Kopie  des  angefochtenen 
Einspracheentscheides  trägt  das  Datum  vom  5.  April  2006.  Die 
formgerechte  Beschwerde  vom  3.  Mai  2006  ist  damit  ohne  Zweifel 

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rechtzeitig eingereicht worden, weshalb hierauf einzutreten ist (Art. 60 
ATSG und Art. 21, 50 und 52 VwVG).

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 
VGG) sowie des ATSG (vgl. Art. 3 Bst. dbis  VwVG). Dabei finden nach 
den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  diejenigen  Ver-
fahrensvorschriften Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerde-
beurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2, vgl. auch Art. 53 Abs. 
2 VGG).

2.1 Mit  der  Beschwerde kann gerügt  werden,  die angefochtene Ver-
fügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Überschreitung oder 
des  Missbrauchs  von Ermessen),  beruhe  auf  einer  unrichtigen  oder 
unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder 
sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde  auch  aus  anderen  als  den  geltend  gemachten  Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 
FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Auflage,  Bern  1983, 
S. 212).

2.3 Das  Sozialversicherungsverfahren  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz  beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht  von 
Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechts-
erheblichen Sachverhalts  zu  sorgen. Dieser  Grundsatz  gilt  indessen 
nicht  uneingeschränkt. Zum einen findet  er  sein Korrelat  in  den Mit-
wirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 
E.  1a);  zum  anderen  umfasst  die  behördliche  und  richterliche  Ab-
klärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet 
oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen 
des  streitigen  Rechtsverhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserheb-
lichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen,  von  deren 
Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders 
zu  entscheiden  ist  (vgl.  GYGI,  a.a.O.,  S.  43  und  273).  In  diesem 
Rahmen haben Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsgerichte 
zusätzliche  Abklärungen  stets  vorzunehmen  oder  zu  veranlassen, 

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wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den 
Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht  (BGE 
117  V  282  E.  4a  mit  Hinweis;  Urteil  des  Eidgenössischen  Ver-
sicherungsgerichts [im Folgenden: EVG] I 520/99 vom 20. Juli 2000).

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall  – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.4.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines  bestimmten  Sachverhalts  genügt  den  Beweisan-
forderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 
E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei  pflichtgemässer  Beweiswürdigung  zur  Überzeugung,  ein  bestim-
mter  Sachverhalt  sei  als  überwiegend  wahrscheinlich  zu  betrachten 
und  weitere  Beweismassnahmen  könnten  an  diesem  feststehenden 
Ergebnis  nichts  mehr  ändern,  so  ist  auf  die  Abnahme weiterer  Be-
weise  zu  verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI KIESER,  Das 
Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212, 
Rz. 450; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwalt-
ungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; 
GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, BGE 122 III 219 
E. 3c, BGE 120 1b 224 E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c mit Hinweisen).

2.4.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwer-
deverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. Danach 
haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte  die  Be-
weise  frei,  d.h. ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss zu würdigen. 

Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der  Bericht  für  die  streitigen  Belange  umfassend  ist,  auf  allseitigen 
Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Beschwerden  berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, 

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in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation 
einleuchtet ist, und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet 
sind.  Ausschlaggebend  für  den  Beweiswert  ist  grundsätzlich  somit 
weder die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeichnung der ein-
gereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder 
als  Gutachten  (vgl.  dazu  das  Urteil  des  EVG  I  268/2005  vom  26. 
Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3.a).

Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdi-
gung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut-
achten aufzustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 351 E. 3b; AHI 2001 S. 114 
E. 3b; Urteil des EVG I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den 
im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten extern-
er  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen  und 
Untersuchungen  sowie  nach  Einsicht  in  die  Akten  Bericht  erstatten 
und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen ge-
langen,  bei  der  Beweiswürdigung  volle  Beweiskraft  zuzuerkennen, 
solange  nicht  konkrete  Indizien  gegen  die  Zuverlässigkeit  der  Ex-
pertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen).

Berichte  der  behandelnden Ärzte  dagegen sind aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen  (BGE  125  V  351  E.  3b/cc).  Dies  gilt  für  den  allgemein 
praktizierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt 
(Urteil des EVG I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4, mit Hinweisen).

3.
In  materieller  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes  Geltung  haben  (BGE 130  V  329). Ein  allfälliger  Leist-
ungsanspruch ist  für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der 
bisherigen  und  ab  diesem  Zeitpunkt  nach  den  neuen  Normen  zu 
prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

3.1 Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige mit Wohn-
sitz in Deutschland, das Mitglied der Europäischen Gemeinschaft ist. 
Am 1. Juni 2002 trat das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 
schweizerischen Eidgenossenschaft  einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft  mit  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits  über  die  Frei-
zügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) in Kraft, insbesondere auch dessen 

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Anhang II, der die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit 
regelt  (vgl.  dazu  Art.  80a  IVG in  der  Fassung  gemäss  Ziff.  I  4  des 
Bundesgesetzes vom 14. Dezember 2001 betreffend die Bestimmung-
en  über  die  Personenfreizügigkeit  im  Abkommen  zur  Änderung  des 
Übereinkommens zur Errichtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). 
Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 
14. Juni 1971 (SR 0.831. 109.268.1) haben die Personen, die im Ge-
biet eines Mitgliedstaates wohnen und für welche daher diese Verord-
nung gilt,  die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvor-
schriften  eines  Mitgliedstaates  wie  die  Staatsangehörigen  dieses 
Staates  selbst,  soweit  besondere  Bestimmungen  der  Verordnung 
1408/71 nichts anderes vorsehen. Für die Beurteilung des geltend ge-
machten Anspruchs auf Leistungen der Invalidenversicherung ist somit 
grundsätzlich internes schweizerisches Recht, insbesondere das IVG 
sowie die IVV anwendbar. Die Verwaltung und im Beschwerdefall das 
Gericht  haben mangels  diesbezüglicher staatsvertraglicher  Regelung 
beim  Ermitteln  von  Leistungsansprüchen  allein  die  schweizerischen 
Rechtsvorschriften anzuwenden. 

Die Frage ob, und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen 
der  schweizerischen  Invalidenversicherung  besteht,  bestimmt  sich 
somit allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften. Für die 
Beurteilung eines  Rentensanspruchs sind  daher  Feststellungen aus-
ländischer  Versicherungsträger,  Krankenkassen,  Behörden und Ärzte 
bezüglich  Invaliditätsgrad  und  Anspruchsbeginn  für  die  rechtsan-
wendenden  Behörden  in  der  Schweiz  nicht  verbindlich  (BGE 130  V 
253 E. 2.4, AHI-Praxis 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E.2). 
Vielmehr  unterstehen  ausländische  Beweismittel  der  freien  Beweis-
würdigung des Richters.

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  Rechtsvor-
schriften  Anwendung,  die  bei  Erlass  des  Einspracheentscheids  vom 
5. April  2006 in  Kraft  standen; weiter  aber auch solche Vorschriften, 
die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber 
für  die  Beurteilung  eines  allenfalls  früher  entstandenen  Renten-
anspruchs von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Juni 2002 in der 
Fassung vom 8. Oktober 1999 [AS 2002 701, sowie AS 2002 685]; ab 
dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. Oktober 2000 [AS 2002 
3371  und  3453]  und  ab  dem  1.  Januar  2004  in  der  Fassung  vom 
21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]).

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Für  die  Prüfung  des  Rentenanspruchs  ab  2003  ist  sodann  das  am 
1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar. Da die darin ent-
haltenen Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit,  der Erwerbsunfähig-
keit,  der  Invalidität  und  der  Einkommensvergleichsmethode  den  bis-
herigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der IV 
entsprechen, und die von der Rechtsprechung dazu herausgebildeten 
Grundsätze unter  der Herrschaft  des ATSG weiterhin Geltung haben 
(BGE 130 V 343 E. 3.1 ff.),  wird im Folgenden auf  die dortigen Be-
griffsbestimmungen verwiesen. 

Die Änderungen vom 6. Oktober 2006 des IVG und des ATSG sowie 
die Änderungen vom 28. September 2007 der IVV und der Verordnung 
über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  vom  11. 
September  2002 ([ATSV, SR 830.11];  5.  IV-Revision,  AS 2007 5129 
bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im vorliegenden 
Verfahren  hingegen  nicht  anwendbar,  da  der  angefochtene  Ein-
spracheentscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen 
ergangen ist  (vgl. auch  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar, Zürich, Basel, 
Genf 2003, Art. 82 Rz. 4 [im Folgenden: KIESER, ATSG]).

3.3 Nach  der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  ist  der  rechtser-
hebliche  Sachverhalt  im  Beschwerdeverfahren  vor  dem  Sozialver-
sicherungsgericht  nach den tatsächlichen Verhältnissen zur  Zeit  des 
Erlasses der angefochtenen Verfügung zu beurteilen (BGE 129 V 4 E. 
1.2 mit Hinweisen, vgl. auch  THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialver-
sicherungsrechts,  3. Auflage,  Bern  2003,  S. 489 Rz. 20). Vorliegend 
sind demnach die Verhältnisse bis zum 5. April 2006 (Datum des Ein-
spracheentscheids) zu berücksichtigen. Allerdings können Tatsachen, 
die  den Sachverhalt  seither  verändert  haben,  unter  Umständen  Ge-
genstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 E. 
1b mit Hinweisen).

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat,  wer invalid  im Sinne des Gesetzes ist  (Art. 8  ATSG),  und beim 
Eintritt  der  Invalidität  während  mindestens  eines  vollen  Jahres  Bei-
träge an die AHV/IV geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 31. De-
zember 2007 gültig gewesenen Fassung [AS 2007 5140]). Diese Be-
dingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein 
Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

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4.1 Die  Beschwerdeführerin  hat  aktenkundigerweise  und  unbestrit-
tenermassen während insgesamt mehr als einem Jahr Beiträge an die 
AHV/IV geleistet (act. 6), so dass die Voraussetzung der Mindestbei-
tragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt 
ist.

4.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  oder  Unmöglich-
keit,  sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 
und 3 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jeweilige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2). Erwerbs-
unfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen  oder 
geistigen  Gesundheit  verursachte  und  nach  zumutbarer  Behandlung 
und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust  der  Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  (Art. 7 ATSG). Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch eine Be-
einträchtigung  der  körperlichen  und  geistigen  Gesundheit  bedingte, 
volle  oder teilweise Unfähigkeit,  im bisherigen Beruf  oder Aufgaben-
bereich zumutbare Arbeit  zu leisten. Bei  langer Dauer wird auch die 
zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich be-
rücksichtigt (Art. 6 ATSG).

4.3 Der Begriff  der Invalidität  ist  demnach nicht  nach medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu  erzielen  oder  sich  im  bisherigen  Aufgabenbereich  zu  betätigen 
(BGE 110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165). Dabei sind die Erwerbs- bzw. 
Arbeitsmöglichkeiten nicht  nur im angestammten Beruf  bzw. der bis-
herigen Tätigkeit, sondern  –  wenn erforderlich  – auch in zumutbaren 
Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist  also grund-
sätzlich  nach  wirtschaftlichen  und  nicht  nach  medizinischen  Grund-
sätzen zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit 
einzig  auf  die  objektiven  wirtschaftlichen  Folgen  einer  funktionellen 
Behinderung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der 
funktionellen Einschränkung (BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459).

Trotzdem  ist  die  Verwaltung  – und  im  Beschwerdeverfahren  das 
Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 
Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stell-

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ung  zu  nehmen,  in  welchem  Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätig-
keiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlich-
en Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  noch  zugemutet  werden 
können (BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; 
ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Be-
urteilungen, insbesondere in Zusammenhang mit der Bestimmung der 
Erwerbsfähigkeit, obliegen dagegen der Verwaltung und im Beschwer-
defall dem Gericht.

4.4 Gemäss  Art.  28  Abs.  1  IVG  (in  der  bis  Ende  2003  gültig  ge-
wesenen Fassung)  besteht  Anspruch auf  eine  ganze Invalidenrente, 
wenn  die  versicherte  Person  zu  mindestens  zwei  Dritteln,  derjenige 
auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige 
auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. Die seit 
dem  1. Januar  2004  massgeblichen  neuen  Rentenabstufungen 
gemäss  Art. 28  Abs.  1  IVG  geben  bei  einem  Invaliditätsgrad  von 
mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente, bei  einem Invalidi-
tätsgrad  von  mindestens  50%  Anspruch  auf  eine  halbe  Rente,  bei 
einem Invaliditätsgrad von mindestens 60% Anspruch auf  eine Drei-
viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% An-
spruch auf eine ganze Rente.

Laut  Art. 28 Abs. 1ter  IVG werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad 
von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die 
ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 
Schweiz haben. Nach der  bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt 
Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern 
eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c). 
Eine  Ausnahme  von  diesem  Prinzip  gilt  seit  dem  1. Juni  2002  für 
Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der  Europäischen  Gemein-
schaft,  denen  bei  einem  Invaliditätsgrad  ab  40%  eine  Rente  aus-
gerichtet  wird,  wenn  sie  in  einem  Mitgliedstaat  der  Europäischen 
Gemeinschaft Wohnsitz haben.

4.5 Der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG entsteht (gemäss den hier 
anwendbaren, bis zum 31. Dezember 2007 in Kraft gestandenen Be-
stimmungen)  frühestens  in  dem  Zeitpunkt,  in  dem  die  versicherte 
Person  mindestens  zu  40%  bleibend  erwerbsunfähig  bzw.  bleibend 
invalid geworden ist (Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG i.V.m. Art. 29 IVV; Art. 7 
ATSG)  oder  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch 

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durchschnittlich  mindestens  zu  40%  (bzw.  50%)  arbeitsunfähig  war 
(Wartefrist gemäss Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG; Art. 6 ATSG). 

Sofern sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach Ent-
stehen des Anspruchs zum Leistungsbezug anmeldet, werden sodann 
die Leistungen lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden 
Monate und die folgende Zeit ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG).

Gemäss  Art. 88a  Abs. 2  IVV  ist  bei  einer  Verschlechterung  der  Er-
werbsfähigkeit  oder  der  Fähigkeit,  sich  im  Aufgabenbereich  zu  be-
tätigen,  die  anspruchsbeeinflussende  Änderung  zu  berücksichtigen, 
sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei  Monate angedauert 
hat. Diese Bestimmung bezieht  sich  in  erster  Linie  auf  die  Revision 
bereits  laufender  Renten,  sie  ist  sinngemäss aber  auch dann anzu-
wenden,  wenn  die  anspruchsbeeinflussende  Änderung  des  Invalidi-
tätsgrades noch vor Erlass der ersten Rentenverfügung eingetreten ist 
mit  der Folge, dass dann gleichzeitig die Änderung mitberücksichtigt 
wird (BGE 121 V 264 E. 6 b/dd mit Hinweis).

4.6 Je nachdem, ob die versicherte Person als (teil-)erwerbstätig oder 
nichterwerbstätig einzustufen ist, variiert  die anzuwendende Methode 
der Invaliditätsgradbemessung (allgemeine Methode des Einkommens-
vergleichs, gemischte Methode, spezifische Methode des Betätigungs-
vergleichs [vgl. Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28 Abs. 2, Abs. 2bis und Abs. 2ter 

IVG in  den hier  anwendbaren,  bis  zum 31. Dezember  2007 in  Kraft 
gestandenen Fassungen]). 

Welche Methode im Einzelfall zur Anwendung gelangt, ergibt sich aus 
der  Beantwortung  der  Frage,  was  die  versicherte  Person  bei  im 
Übrigen unverändert  gebliebenen Umständen vorwiegend täte,  wenn 
keine  gesundheitliche  Beeinträchtigung  bestünde.  Diese  Frage  ist 
praxisgemäss  unter  Berücksichtigung  sämtlicher  entscheidrelevanter 
Umstände zu beantworten – namentlich der persönlichen, familiären, 
sozialen  und erwerblichen Verhältnisse,  wie  sie  sich  bis  zum Erlass 
des angefochtenen Einspracheentscheids entwickelt haben, wobei für 
die hypothetische Annahme einer (Teil-)Erwerbstätigkeit bzw. Nichter-
werbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (vgl. E. 2.4.1 hiervor 
sowie BGE 117 V 194 E. 3b mit Hinweisen; LOCHER, a.a.O., S. 248 Rz. 
4;  KIESER,  ATSG,  Art.  16  ATSG Rz. 21;  ULRICH MEYER-BLASER,  Recht-
sprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 26 ff.).

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Zur Bemessung des Invaliditätsgrads Erwerbstätiger wird das Erwerbs-
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invaliden-
einkommen),  in  Beziehung gesetzt  zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Validen-
einkommen; Art. 16 ATSG).

Bei  Versicherten,  die  nur  zum  Teil  erwerbstätig  sind,  wird  der  In-
validitätsgrad für diese Erwerbstätigkeit nach Art. 16 ATSG festgelegt. 
Waren  sie  neben  ihrer  beruflichen  Tätigkeit  auch  in  einem weiteren 
Aufgabenbereich (meistens: im Haushalt) tätig, so wird der Invaliditäts-
grad für diese Tätigkeit (seit 1. Januar 2004) nach Art. 28 Abs. 2bis IVG 
berechnet (vgl. auch Art. 27bis  Abs. 1 IVV in der bis am 31. Dezember 
2003 gültig gewesenen Fassung [AS 1976 2650 und AS 2003 3859]). 
In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der 
Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ent-
sprechend  der  Behinderung  in  beiden  Bereichen  zu  bemessen 
(gemischte Methode, vgl. Urteil des Bundesgerichts I 725/04 vom 20. 
Januar 2006 mit Verweis auf BGE 131 V 51 und BGE 125 V 146).

5.
Die Beschwerdeführerin beanstandet im Wesentlichen, die Vorinstanz 
habe angesichts des Berichtes vom 16. März 2006 von PD Dr. med. 
D._______ verkannt, dass sie nicht mehr in der Lage sei, zu arbeiten 
bzw. einer  Verweisungstätigkeit  nachzugehen,  weshalb  sie  Anspruch 
auf  eine  Invalidenrente  habe.  Damit  rügt  sie  sinngemäss,  die 
Vorinstanz  habe  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  bzw. 
unvollständig abgeklärt.

5.1 Der  angefochtene  Einspracheentscheid  beruht  im  Wesentlichen 
auf  dem  Abklärungsbericht  Haushalt  der  IV-Stelle  Basel-Stadt  vom 
2. Dezember  2004  (act.  13)  sowie  auf  dem  Arztbericht  für  Grenz-
gänger  vom  5.  August  2004  von  Dr.  med.  B._______  (act.  11),  in 
welchem  zur  Hauptsache  auf  die  Schlussfolgerungen  in  den  Unter-
gutachten der Dres. med. F._______ und G._______ vom 23. Januar 
2004 bzw. 20. März 2004 (act. 8 und 9) abgestellt wird.

5.2 Im vorerwähnten Arztbericht für Grenzgänger werden als Diagnos-
en mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Panver-

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tebralsyndrom bei Fehlhaltung, Adipositas und muskulärer Dekonditi-
onierung  sowie  lumbal  über  mehreren  Etagen  ausgedehnten  de-
generativen  Veränderungen  (Osteochondrosen/Spondylosen/Spondyl-
arthrosen),  ein  Status  nach  Totalendoprothese  links  am 25. Februar 
2002 wegen Hüftkopfnekrose, eine generalisierte Fibromyalgie sowie 
ungeklärte  chronische  Knieschmerzen  genannt.  Ferner  wird  auf 
Diagnosen ohne Auswirkungen auf  die  Arbeitsfähigkeit  hingewiesen, 
so  auf  eine  Entwicklung  psychischer  Symptome  aus  körperlichen 
Gründen sowie einen Status nach depressiver Episode von 1996 bis 
1998 (act. 11). 

In  Würdigung des Arztberichtes  für  Erwachsene vom 30. April  2003 
von Dr. med. C._______ zu Handen der IV-Stelle Basel-Stadt (act. 7) 
sowie  der  vorerwähnten  Diagnosen  kam  Dr.  med.  B._______  zum 
Schluss, dass die Beschwerdeführerin seit Eintritt „eines Ereignisses“ 
im Herbst 2001 oder aber ab Dezember 2001 bis auf weiteres in ihrer 
zuletzt  ausgeübten beruflichen Tätigkeit  als  Buffetaushilfe  arbeitsun-
fähig sei. Hingegen habe sich ihre gesundheitliche Situation ab März 
2003  stabilisiert.  Ab  diesem  Zeitpunkt  sei eine  dem  Rückenleiden 
angepasste  Verweisungstätigkeit,  bei  der  die  Beschwerdeführerin 
vorwiegend sitzen kann, aber nicht dauernd sitzen und keine schweren 
Lasten heben muss, während fünf Stunden pro Tag zumutbar. 

5.3 Der Arztbericht für Grenzgänger ist  in der Beurteilung der medi-
zinischen  Zusammenhänge  und  Situation  durchaus  einleuchtend, 
beruht auf allseitigen, die geklagten Beschwerden berücksichtigenden 
Untersuchungen der Beschwerdeführerin,  und wurde in Kenntnis der 
damaligen  Vorakten  (Anamnese)  erstellt,  weshalb  den  vorerwähnten 
Schlussfolgerungen  zur  Arbeitsunfähigkeit  der  Beschwerdeführerin 
erheblicher  Beweiswert  zukommt (vgl. E. 2.4.2  hiervor). Es kann als 
überwiegend  wahrscheinlich  gelten,  dass  die  Beschwerdeführerin  in 
der Zeit vom 20. September 2001 bis zum 5. April 2006 im zuletzt aus-
geübten  Beruf  als  Buffetaushilfe  bzw.  ihrem  erlernten  Beruf  als 
Coiffeuse zu 100% arbeitsunfähig war. 

Zur  Frage,  ob für  die Beschwerdeführerin  allenfalls  eine angepasste 
Verweisungstätigkeit  zumutbar  war,  finden  sich  im  Arztbericht  für 
Grenzgänger  nur  Aussagen  für  die  Zeit  ab  März  2003.  Die 
Gesundheitsbeeinträchtigung  der  Beschwerdeführerin  stellt  ohne 
Zweifel keine bleibende Erwerbsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 
1 Bst. a IVG dar, so dass ein Rentenanspruch frühestens 12 Monate 

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nach Eintritt der Invalidität, also am 20. September 2002, entstanden 
sein könnte  (Art. 29 Abs. 1 Bst. b  IVG; vgl. E. 4.5  hiervor). Da sich 
weder  im  Arztbericht  für  Grenzgänger  noch  in  den  übrigen  akten-
kundigen medizinischen Gutachten und Berichten, insbesondere auch 
nicht im Arztbericht für Erwachsene vom 30. April 2003 von Dr. med. 
C._______ (act. 7), Aussagen zur Zumutbarkeit einer Verweistätigkeit 
in der Zeit vom 20. September 2002 bis zum März 2003 finden, lässt 
sich  nicht  beurteilen,  in  welchem Umfang die Beschwerdeführerin  in 
der  fraglichen  Zeitspanne  in  ihrer  Arbeits-  bzw.  Erwerbsfähigkeit 
eingeschränkt  gewesen ist. Der rechtserhebliche Sachverhalt  erweist 
sich in dieser Beziehung als ungenügend abgeklärt.

5.4 Dem von der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren einge-
reichten Bericht vom 16. März 2006 von PD Dr. med. D._______ kann 
ferner  die  Feststellung  entnommen  werden,  dass  im  Vergleich  zum 
Befund vom 11. Juni 2002 (vgl. Bericht vom 12. Juni 2002 von Dr. med. 
E._______  [act.  7])  sowohl  die  Pseudospondylolisthese von vormals 
5mm auf 10mm zugenommen als auch die Spondylarthrose und – in 
der  Summe  –  die  bereits  seit  dem  Jahre  2002  bestehende 
Spinalkanalstenose sich verschlimmert haben. Diese Beurteilung steht 
in  einem gewissen Widerspruch zu den Ergebissen des Arztberichts 
für  Grenzgänger  vom  5.  August  2004,  wonach  der  Gesund-
heitszustand  der  Beschwerdeführerin  seit  März  2003  stabil  bzw. 
stationär geblieben sei. 

Der Bericht von PD Dr. med. D._______ enthält eine Beurteilung des 
Gesundheitszustandes  der  Beschwerdeführerin  im  entscheidrele-
vanten Zeitraum (20. September 2002 bis 5. April 2006), so dass er im 
vorliegenden Verfahren zu beachten ist  (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b; 
KÖLZ/HÄNER,  a.a.O.,  Rz.  941  und  ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ 
KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Lau-
sanne,  Zürich  und  Bern  2008,  S.  92  Rz.  2.204  f.).  Entgegen  der 
Auffassung der Vorinstanz kann diesem Bericht keineswegs jeglicher 
Beweiswert abgesprochen werden, obwohl er offenbar im Auftrag einer 
behandelnden  Ärztin  erstellt  worden  ist  und  keine  Angaben  zur 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit  enthält.  Von  entscheidender  Bedeutung  ist 
vielmehr,  dass  der  Bericht  auf  den  Ergebnissen  bildgebender 
Verfahren  (Computertomographie) beruht,  die  von  einem  von  der 
behandelnden  Ärztin  beigezogenen  Facharzt  für  Radiologie  be-
schrieben und interpretiert  wurden. Bei derartigen Beurteilungen, die 
auf  objektive  Erkenntnisse  abstellen,  spielt  das  Vertrauensverhältnis 

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zwischen Arzt und Patient, das den Beweiswert ärztlicher Berichte in 
Frage stellen kann, kaum eine Rolle.

Aufgrund  der  Ergebnisse  der  Untersuchung  durch  PD  Dr.  med. 
D._______ kann als überwiegend wahrscheinlich gelten, dass sich das 
diagnostizierte Panvertebralsyndrom seit Juni 2002 verschlimmert hat. 
Ob  diese  Verschlechterung  des  Gesundheitszustands  der  Be-
schwerdeführerin bereits im März 2003 abgeschlossen war und eine 
Stabilisierung eingetreten ist, wie dies im Arztbericht für Grenzgänger 
vom 5. August 2004 festgehalten wird, oder ob die Verschlechterung 
auch seither  anhält,  bleibt  völlig  offen,  wurden doch die  Ergebnisse 
der Untersuchung durch PD Dr. med. D._______ weder den zwei bis 
drei Jahre zuvor beigezogenen Ärzten noch dem ärztlichen Dienst der 
Vorinstanz bzw. der IV-Stelle  Basel-Stadt  unterbreitet. Mangels  einer 
ärztlichen Auseinandersetzung mit den Ergebnissen kann nicht ausge-
schlossen werden, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwer-
deführerin seit der letzten umfassenden medizinischen Begutachtung 
im  Frühjahr  2004  in  einer  entscheidrelevanten  Weise  verschlechtert 
hat.  Es  fehlen  zudem ärztliche  Aussagen  darüber,  ob  und  allenfalls 
welchen  Einfluss  die  im  Bericht  von  PD  Dr.  med.  D._______ 
festgestellten,  fortgeschrittenen  degenerativen  Veränderungen  der 
Wirbelsäule  auf  die  (Rest-)Arbeitsfähigkeit  der  Beschwerdeführerin 
haben.  Auch  in  dieser  Beziehung  erweist  sich  der  Sachverhalt  als 
unvollständig abgeklärt.

6.
Angesichts  der  vorstehenden  Erwägungen (vgl. E. 5  hiervor)  erhellt, 
dass es ohne Vornahme einer ergänzenden medizinischen Abklärung 
und Beurteilung für  das  Bundesverwaltungsgericht  nicht  möglich  ist, 
mit  dem im Sozialversicherungsrecht  üblichen Beweisgrad der  über-
wiegenden Wahrscheinlichkeit  (vgl. E. 2.4.1 hiervor) festzustellen, ob 
einerseits die Beschwerdeführerin vom 20. September 2002 bis zum 
März  2003  in  rentenbegründendem  Ausmass  invalid  war,  und  ob 
andererseits  ihr  Gesundheitszustand  seit  März  2003  eine  renten-
relvante Verschlechterung erfahren hat. 

6.1 Die Vorinstanz hat damit den rechtserheblichen Sachverhalt nicht 
vollständig festgestellt  (vgl. Art. 43 ff. ATSG sowie Art. 12 VwVG), so 
dass  der  angefochtene  Einspracheentscheid  aufzuheben  und  die 
Sache zur Vornahme einer umfassenden, multidisziplinären medizini-
schen  Untersuchung der Beschwerdeführerin (insbesondere in rheu-

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matologischer  und psychiatrischer  Hinsicht)  und retrospektiver  Beur-
teilung der Zumutbarkeit  einer Verweisungstätigkeit  vom  20. Septem-
ber 2002 bis zum März 2003 an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (Art. 
61  Abs.  1  VwVG).  Diese  Vorgehensweise  ist  insbesondere  auch 
deshalb gerechtfertigt, weil seit mehr als vier Jahren (Untersuchungen 
durch Dr. med. F._______ und Dr. med. G._______ vom Januar und 
Februar  2004 [act. 8  S. 1 und act. 9  S. 5])  keine umfassende Beur-
teilung  des  Gesundheitszustandes  der  Beschwerdeführerin  mehr 
stattfand.

6.2 Es  bleibt  anzumerken,  dass  die  Beschwerdeführerin  zu  Recht 
nicht  rügt,  die  Vorinstanz  habe  bei  der  Bemessung  des  Invaliditäts-
grades  ungerechtfertigterweise  die  gemischte  Methode  angewandt. 
Angesichts  ihrer  persönlichen,  familiären,  sozialen  und  erwerblichen 
Verhältnisse  im  Zeitpunkt  des  Erlasses  des  angefochtenen  Ein-
spracheentscheids konnte davon ausgegangen werden, dass sie ohne 
gesundheitliche Beeinträchtigung weiterhin monatlich während rund 60 
Stunden im Hotel A._______ als Banquettaushilfe gearbeitet,  und im 
Übrigen  den  eigenen  Haushalt  geführt  hätte  (vgl.  E.  4.6  hiervor). 
Allerdings beruht der Abklärungsbericht Haushalt der IV-Stelle Basel-
Stadt  vom 2.  Dezember  2004  (act.  13)  auf  einer  am  25.  November 
2004  durchgeführten  bzw.  heute  rund  4  Jahre  zurückliegenden 
Evaluation  der  Einschränkung  der  Beschwerdeführerin  im  Haushalt. 
Daher  ist  es  auch  gerechtfertigt,  die  Vorinstanz  anzuweisen  erneut 
eine  Abklärung  der  Einschränkungen  der  Beschwerdeführerin  im 
Haushalt vornehmen zu lassen.

7.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

7.1 Verfahrenskosten werden nicht erhoben, da nach ständiger Praxis 
des  Bundesverwaltungsgerichts  in  Beschwerdeverfahren  gegen  Ein-
spracheentscheide der Vorinstanz die bis zum 30. Juni 2006 in Kraft 
gestandenen  Bestimmungen  über  die  Kostenfreiheit  weiterhin  an-
zuwenden  sind  (Art.  69  Abs.  2  IVG  i.V.m.  Art.  85bis  Abs.  2  des 
Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember  1946  über  die  Alters-  und 
Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]; vgl. auch Bst. c der 
Schlussbestimmungen  des  IVG  zur  Änderung  vom  16.  Dezember 
2005).

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7.2 Da  aufgrund  der  Akten  feststeht,  dass  der  nicht  anwaltlich 
vertretenen Beschwerdeführerin nur verhältnismässig geringe Kosten 
entstanden sind,  ist  von der Zusprechung einer Parteientschädigung 
abzusehen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 und 4 des Re-
glementes vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigung-
en vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Einspracheent-
scheid vom 5. April 2006 wird aufgehoben.

2.
Die Sache wird an die Vorinstanz zurückgewiesen mit der Weisung, die 
erforderlichen  zusätzlichen  Abklärungen  im  Sinne  von  Erwägung  6 
vorzunehmen und anschliessend neu zu verfügen.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

 

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Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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