# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 859513c3-2a03-56b1-ad5f-0f7017ae3b5f
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-25
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Fürsorgerechtliche Kammer 25.01.2023 F 2023 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_003_F-2023-1_2023-01-25.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

FÜRSORGERECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Diana Oswald, Vorsitz 
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Ersatzrichterin lic. iur. Judith Fischer
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L vom 25. Januar 2023 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

B.________
C.________

Verfahrensbeteiligte

betreffend

Fürsorgerische Unterbringung

F 2023 1

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Urteil F 2023 1

A. Die 1945 geborene A.________ wurde im Dezember 2022 mehrfach nach Stürzen 
hospitalisiert. Zuletzt wurde sie am 28. Dezember 2022 nach einem Sturzereignis zuhause 
per Rettungsdienst dem Spital D.________ zugewiesen. Dort wurde eine Kopfprellung 
festgestellt; weiter wurde Anfang Januar 2023 eine Covid-19-Infektion stationär behandelt. 
Bei Alkohol- und Benzodiazepinabhängigkeit erfolgte ein stationärer Alkoholentzug sowie 
der Beginn einer Therapie mit Quetiapin, um im Verlauf die Medikation mit Temesta 
langsam zu reduzieren. Nach Abklingen des Covid-19-Infekts ergab eine Testung auf 
kognitive Einschränkungen eindeutige Hinweise auf geistige Beeinträchtigung. Bei 
fehlender Krankheitseinsicht der alleinlebenden Patientin empfahl der behandelnde Arzt 
(in Absprache mit dem Kaderarzt) eine Hospitalisation in der Klinik C.________ zur 
weiteren Abklärung der kognitiven Einschränkung, zum Benzodiazepin-Entzug sowie zur 
langfristigen Alkoholentwöhnung. Zu diesem Zweck wurde am Nachmittag des 10. Januar 
2023 nach Gespräch mit der Patientin durch Oberarzt B.________, Facharzt Allgemeine 
und Innere Medizin, eine ärztliche fürsorgerische Unterbringung angeordnet. Die 
Verlegung in die Klinik C.________ erfolgte am Nachmittag des 11. Januar 2023 mit dem 
Rettungsdienst. 

B. Mit Beschwerde vom 19. Januar 2023 (auf der Gerichtskanzlei eingegangen am 
folgenden Tag) beschwert sich A.________ gegen ihre fürsorgerische Unterbringung. 

C. Es wurden die Akten der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 
beigezogen; diese gingen am 25. Januar 2023 beim Gericht ein. Am selben Tag wurde die 
Beschwerdeführerin in den Räumlichkeiten der Klinik C.________ angehört. An der 
Verhandlung nahmen seitens der Klinik Dr. E.________, Oberärztin und Fachärztin für 
Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Stationsleiter F.________ teil. Als gerichtlicher 
Gutachter wirkte Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, 
der sein Gutachten im Anschluss an die Anhörung mündlich erstattete. Die Verhandlung 
wurde anschliessend zur Beratung unterbrochen und der Urteilsspruch danach mündlich 
eröffnet. 

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Urteil F 2023 1

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gemäss Art. 426 Abs. 1 ZGB darf eine Person, die an einer psychischen Störung 
oder an geistiger Behinderung leidet oder schwer verwahrlost ist, in einer geeigneten 
Einrichtung untergebracht werden, wenn die nötige Behandlung oder Betreuung nicht 
anders erfolgen kann. Zuständig für die Unterbringung ist grundsätzlich die 
Erwachsenenschutzbehörde. Gemäss Art. 429 Abs. 1 ZGB können die Kantone weiter 
Ärzte und Ärztinnen bezeichnen, die neben der Erwachsenenschutzbehörde eine 
Unterbringung während einer vom kantonalen Recht festgesetzten Dauer anordnen 
dürfen. Im Kanton Zug kann jede Facharztperson der Psychiatrie, die eine Bewilligung zur 
Berufsausübung im Kanton Zug besitzt, die Unterbringung anordnen (§ 51 Abs. 1 des 
Gesetzes betreffend die Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches für den 
Kanton Zug [EG ZGB; BGS 211.1]). Bei Gefahr im Verzug kann jede Arztperson, die eine 
Bewilligung zur Berufsausübung im Kanton Zug besitzt, die Unterbringung anordnen (§ 51 
Abs. 2 EG ZGB).

2. Gegen eine ärztlich angeordnete Unterbringung kann die betroffene oder eine ihr 
nahestehende Person innert zehn Tagen seit Mitteilung des Entscheids schriftlich das Ge-
richt anrufen (Art. 439 Abs. 1 Ziff. 1 und Abs. 2 ZGB). Zuständiges Gericht für die 
Beurteilung von Beschwerden in den Fällen von Art. 439 ZGB ist gemäss § 58 Abs. 1 lit. b 
EG ZGB das Verwaltungsgericht. Die Beschwerdeführerin ist in H.________ von einem 
dort praktizierenden Arzt mit kantonaler Berufsausübungsbewilligung eingewiesen worden. 
Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug und 
des hiesigen Verwaltungsgerichts ist damit gegeben (BGE 146 III 377). Die Beschwerde 
genügt weiter den minimalen formellen Anforderungen (Art. 439 Abs. 3 i.V.m. Art. 450e 
Abs. 1 ZGB), so dass darauf einzutreten ist.

3.
3.1 Das Bundesrecht (Art. 429 Abs. 1 ZGB) überlässt es nach dem Ausgeführten den 
Kantonen, welche Arztpersonen sie zur fürsorgerischen Unterbringung ermächtigen. Von 
Bundesrechts wegen müssen die Kantone weder eine Facharztausbildung in Psychiatrie 
noch eine kantonale Berufsausübungsbewilligung zwingend voraussetzen (vgl. dazu auch 
Geiser/Etzensberger, in: Basler Kommentar Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, Art. 429/430 
ZGB N 5). Ob der kantonale Gesetzgeber solche Voraussetzungen statuiert, ist mit 
anderen Worten ihm überlassen. In Zug überträgt das kantonale Recht grundsätzlich nur 

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Urteil F 2023 1

Fachärztinnen und Fachärzten in Psychiatrie mit Bewilligung zur Berufsausübung im 
Kanton Zug die hoheitliche Befugnis, Personen gegen deren Willen fürsorgerisch 
unterzubringen (§ 51 Abs. 1 EG ZGB). Einzig bei Gefahr im Verzug lässt es 
ausnahmsweise die Bewilligung zur Berufsausübung im Kanton Zug – ohne spezifisch 
psychiatrische Ausbildung – genügen (§ 51 Abs. 2 EG ZGB). Der Kantonsrat folgte im 
Zuge der Anpassung des kantonalen Rechts an das neue eidgenössische 
Erwachsenenschutzrecht per 1. Januar 2013 einem entsprechenden Antrag des 
Regierungsrates (Protokoll der Kantonsratssitzung vom 27. Oktober 2011, abrufbar unter 
https://www.zg.ch/behoerden/kr/protokolle, Kantonsratsprotokolle 2011, S. 583 f. e 
contrario [keine Änderung von § 51 EG ZGB gegenüber dem regierungsrätlichen Entwurf]; 
Bericht und Antrag des Regierungsrates vom 5. April 2011 zur Änderung des EG ZGB, S. 
26, abrufbar unter: https://kr-geschaefte.zug.ch/gast/geschaefte/291). Gemäss 
Erläuterungen des Regierungsrates wurde damit einem Anliegen der Stiftung pro mente 
sana im Zuge der Vernehmlassung (zum Vorentwurf vom Frühling 2010, der eine 
Anordnung noch durch jede Arztperson mit Berufsausübungsbewilligung vorsah) 
Rechnung getragen. Diese hatte darauf hingewiesen, dass die zwangsweisen 
Unterbringungen für die betroffenen Personen oft traumatisch seien und 
Facharztpersonen der Psychiatrie eher bereit und fähig seien, gefährdende Situationen 
vor Ort zu entschärfen, womit Einweisungen ggf. auch vermieden werden könnten (a.a.O., 
S. 16). Dies scheinen denn auch die durch das schweizerische Gesundheitsobservatorium 
(Obsan) erhobenen Daten zur Rate fürsorgerischer Unterbringungen zu bestätigen. So 
werden im Kanton Zürich (wo im Wesentlichen jede praktizierende Arztperson zur 
Anordnung einer fürsorgerischen Unterbringung ermächtigt ist, vgl. § 27 des Zürcher 
Einführungsgesetzes zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht [EG KESR; LS 232.3]) 
für das Jahr 2021 pro 1'000 Einwohnerinnen und Einwohner 2.57 fürsorgerische 
Unterbringungen ausgewiesen, während dieser Wert im Kanton Zug wesentlich tiefer, 
nämlich bei 1.6 liegt (2020 gar noch ausgeprägter: 2.72 vs. 1.48; vgl. 
https://ind.obsan.admin.ch/indicator/obsan/fuersorgerische-unterbringung-in-schweizer-
psychiatrien). Notorisch müssen denn auch im Kanton Zürich die ärztlichen 
fürsorgerischen Unterbringungen deutlich häufiger durch die gerichtlichen 
Beschwerdeinstanzen aufgehoben werden, als dies im Kanton Zug der Fall ist. 

3.2 Gefahr im Verzug bedeutet grundsätzlich, dass sofortiges Handeln erforderlich ist, 
hier konkret: dass die Unterbringung sofort angeordnet werden muss, ohne dass der 
Beizug einer Facharztperson für Psychiatrie für die Evaluation und ggf. Anordnung 
abgewartet werden kann. Dies ist etwa vorstellbar im Falle akuter 

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Urteil F 2023 1

Gefährdungshandlungen in psychotischem oder manischem Zustand oder bei unmittelbar 
suizidalen Handlungen (vgl. zu letzterem VGer ZG F 2022 36 E. 1.2). Hier lag 
offensichtlich nichts dergleichen vor. Die Beschwerdeführerin befand sich bereits seit dem 
28. Dezember 2022, d.h. im Einweisungszeitpunkt seit fast zwei Wochen, stationär im 
Spital D.________ in Behandlung. Die rezidivierenden Stürze sowie jedenfalls die 
Alkoholabhängigkeit der Patientin waren bereits bekannt. Als Einweisungsgrund wird denn 
auch nicht eine akute, sondern eine chronische Selbstgefährdung (seit Jahren) 
angegeben. Auf telefonische Nachfrage der Referentin vom 23. Januar 2023 hin 
vermochte der einweisende Arzt zwar nachvollziehbar darzulegen, weshalb man die 
Patientin lieber nicht alleine habe nach Hause entlassen wollen. Hingegen liess sich kein 
Grund eruieren, weshalb am Nachmittag des 10. Januars 2023 sofortiges Handeln 
erforderlich gewesen wäre, ohne den Beizug einer Facharztperson für Psychiatrie 
abzuwarten. Dies bestätigt auch die Tatsache, dass der Transport in die Klinik 
C.________ mittels Rettungsdienst erst beinahe 24 Stunden nach Erlass der Verfügung 
über die fürsorgerische Unterbringung erfolgte, also augenscheinlich auch keine akute 
Gefahr eines Entweichens der Patientin bestand. Nach dem Gesagten war der 
einweisende Arzt – anders als etwa im Falle akut selbst- oder fremdgefährdender 
Patienten in der Notaufnahme – sachlich nicht zuständig, die fürsorgerische Unterbringung 
der Beschwerdeführerin als einschneidenden Eingriff in deren Grundrecht der 
persönlichen Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV und Art. 8 Ziffer 1 EMRK; BGE 148 III 1 E. 2.4.3) 
anzuordnen. Folglich ist die Nichtigkeit der Verfügung vom 10. Januar 2023 über die 
fürsorgerische Unterbringung festzustellen. 

Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass Nichtigkeit (d.h. absolute 
Unwirksamkeit einer Verfügung) nur angenommen wird, wenn ein schwerwiegender 
Mangel offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und die Rechtssicherheit durch 
die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet wird. Als Nichtigkeitsgründe fallen 
hauptsächlich funktionelle und sachliche (nicht aber örtliche) Unzuständigkeit sowie 
schwerwiegende Verfahrensfehler in Betracht (siehe nur BGE 137 I 273 E. 3.1 mit 
Hinweisen). Vorliegend gefährdet die Nichtigkeit der entsprechenden Verfügung 
offensichtlich weder die Rechtssicherheit ernsthaft, noch gefährdet sie die betroffene 
Person, kann doch bei lediglich formeller Nichtigkeit, aber materieller Begründetheit der 
Einweisung grundsätzlich eine neue, korrekte fürsorgerische Unterbringung verfügt 
werden (vgl. zum Nichtigkeitsgrund der sachlichen Unzuständigkeit eines 
Allgemeinmediziners bei fehlender Gefahr im Verzug auch unpubliziertes Urteil VGer ZG V 

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Urteil F 2023 1

2018 69 E. 5d/cc [in concreto dann Gefahr im Verzug bejaht bei akut wahnhafter 
psychotischer Störung]). 

4. Da bei Wegfall der bestehenden fürsorgerischen Unterbringung aus formellen 
Gründen grundsätzlich eine erneute Verfügung derselben in Betracht kommt, ist mit Blick 
auf die Prozessökonomie – gegen eine neuerliche Einweisung stünde wiederum der 
Beschwerdeweg an das Verwaltungsgericht offen – im vorliegenden Fall trotz formeller 
Nichtigkeit der angefochtenen Unterbringungsverfügung auch die materielle 
Rechtfertigung der fürsorgerischen Unterbringung der Beschwerdeführerin in der Klinik 
C.________ zu prüfen. Vom Ausgang dieser Prüfung hängt insbesondere ab, ob das 
Gericht eine sofortige Entlassung (i.d.R.: im Tagesverlauf) anzuordnen hat oder ob darauf 
mit Blick auf den Schutz von Leib und Leben der betroffenen Person sowie einen zu 
erwartenden neuerlichen Unterbringungsentscheid seitens einer zuständigen Arztperson 
zu verzichten ist, so dass die Patientin oder der Patient vorläufig in der Klinik 
zurückbehalten werden kann. 

Die Vor- und Nachteile, die eine fürsorgerische Unterbringung der betroffenen Person 
bringt, sind bei diesem schweren Eingriff in die persönliche Freiheit (vgl. oben E. 3.2) 
sorgfältig gegeneinander abzuwägen. Das Gesetz nennt als Voraussetzung für eine 
fürsorgerische Unterbringung das Vorliegen eines Schwächezustandes, der eine 
Behandlung oder Betreuung notwendig macht, die nicht anders als durch den Entzug der 
Freiheit erbracht werden kann (Art. 426 Abs. 1 ZGB; vgl. auch Geiser/Etzensberger, 
a.a.O., Art. 426 N 8 f.). Zu ermitteln ist auf tatsächlicher Ebene zunächst, ob ein 
Schwächezustand vorliegt und ob bzw. inwiefern deshalb ein Fürsorgebedarf hinsichtlich 
Behandlung und/oder Betreuung besteht. Der Schwächezustand allein vermag eine 
fürsorgerische Unterbringung nie zu rechtfertigen, sondern immer nur zusammen mit der 
Notwendigkeit einer Behandlung oder Betreuung. Letzteres ist aufgrund der konkreten 
Gefahr für die Gesundheit oder das Leben der betroffenen Person bzw. von Dritten, die 
besteht, wenn die Behandlung der psychischen Störung bzw. die Betreuung unterbleibt, zu 
beurteilen. Anhand dieser tatsächlichen Angaben ist in rechtlicher Hinsicht zu beurteilen, 
ob und wenn ja, warum eine Behandlung einer festgestellten geistigen Störung bzw. eine 
Betreuung zwingend erfolgen muss (vgl. BGer 5A_254/2013 vom 17. April 2013 E. 2.2). 
Dabei ist die Verhältnismässigkeit zu prüfen. Die fürsorgerische Unterbringung muss mit 
Blick auf den Schutzzweck erforderlich, geeignet und verhältnismässig im engeren Sinne 
sein (vgl. zur Verhältnismässigkeit ausführlich etwa BGer 5A_567/2020 vom 
18. September 2020 E. 3.1). Ihre Zulässigkeit lässt sich deshalb auch immer nur mit 

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Bezug auf die Einweisung in eine bestimmte Einrichtung beurteilen (Geiser/Etzensberger, 
a.a.O., Art. 426 N 7). Im Auge zu behalten ist bei der Überprüfung der Geeignetheit der 
Massnahme das Ziel, die betroffene Person in die Selbständigkeit zu führen, ihre 
Eigenverantwortung zu stärken und ihr ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. 
Lässt sich der Schwächezustand beseitigen oder mindestens abschwächen, ist mit der 
fürsorgerischen Unterbringung dafür zu sorgen, dass die betroffene Person wieder aus der 
Einrichtung entlassen werden und ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen, Neigungen 
und Fähigkeiten selber gestalten und organisieren kann (vgl. Geiser/Etzensberger, a.a.O., 
Vorbemerkungen zu Art. 426–439 N 14). Die freiheitsbeschränkende Unterbringung ist nur 
so lange und insoweit gesetzeskonform, als der Schutzzweck nicht mit einer milderen 
Massnahme erreicht werden kann.

4.1 Mit der Alkoholabhängigkeit sowie dem schädlichen Gebrauch von 
Benzodiazepinen liegt eine psychische Störung zweifelsohne vor, und ist mithin ein 
Schwächezustand als erste Voraussetzung für eine fürsorgerische Unterbringung 
gegeben. Darin stimmen die behandelnde Ärztin und der psychiatrische Gutachter 
überein. Ein Schwächezustand besteht aktuell umso mehr, als nebst diesen 
ausgewiesenen Diagnosen auch – nach Darlegung der behandelnden Klinikärztin nach 
wie vor – kognitive Einschränkungen festgestellt wurden und ein Verdacht auf demenzielle 
Entwicklung besteht, der bis anhin noch nicht näher abgeklärt werden konnte. 
Entsprechende Abklärungen sind geplant, wobei nicht zuletzt auch möglich ist, dass die 
kognitiven Einschränkungen vorübergehender Natur bedingt durch die kürzlich 
stattgehabte Covid-19-Infektion sind. In diesem Zusammenhang berichtet der 
Stationsleiter, konkret habe etwa die Beschwerde an das Gericht durch die Pflege 
vorbereitet werden müssen (auf Wunsch der Patientin); diese habe dann in der Folge 
rasch nicht mehr gewusst, dass sie Beschwerde erhoben habe bzw. habe diese allenfalls 
auch zurückziehen wollen, was sie dann auch wieder vergessen habe. Die Unterschrift der 
Empfangsbestätigung (der Anhörungseinladung) zuhanden des Gerichts habe eine 
Viertelstunde in Anspruch genommen. Behandelnde Ärztin und Stationsleiter weisen 
zudem beide darauf hin, dass die Beschwerdeführerin sehr rasch vergesse, dass bzw. 
wann ihre Tochter dagewesen sei oder angerufen habe, oder was man ihr kurz zuvor 
gesagt habe. Weiter weist die behandelnde Ärztin auf eine (vor-)bestehende 
Polyneuropathie hin, welche u.a. die Gangfähigkeit der Beschwerdeführerin beeinträchtigt. 
Durch die Tochter der Beschwerdeführerin wurde schliesslich gemäss den Akten eine 
gewisse Verwahrlosung der Wohnung berichtet, wobei aber keine objektiven 
Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sich die Häuslichkeit oder die Beschwerdeführerin 

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selber in einem mit der Menschenwürde nachgerade nicht mehr zu vereinbarenden, 
verwahrlosten Zustand befunden hätten (vgl. bereits zum alten Erwachsenenschutzrecht 
BGE 128 III 12 E. 3). Den KESB-Akten lässt sich jedenfalls entnehmen, dass sich die 
Wohnung der Beschwerdeführerin noch im Januar 2022 in einem sehr ordentlichen, 
aufgeräumten Zustand befand, als sie die Polizei auf Wunsch der besorgten Tochter 
unangemeldet betrat; weiter gab die Beschwerdeführerin in der Anhörung vom 25. Januar 
2023 an, ihre Wohnung werde alle drei Wochen durch die Haushaltsspitex gereinigt. Dass 
von dieser Seite eine Gefährdungsmeldung an die KESB ergangen wäre, ist nicht 
aktenkundig, was jedoch zu erwarten wäre, befände sich die Wohnung der 
Beschwerdeführerin tatsächlich in desolatem Zustand. 

4.2 Ein Bedarf an persönlicher Fürsorge ist insofern ausgewiesen, als für die betagte 
Beschwerdeführerin eine Begleitung im Sinne z.B. einer regelmässigen Kontaktaufnahme 
angezeigt erscheint, um sicherzustellen, dass sie im Falle weiterer Sturzereignisse rasch 
die benötigte Hilfe erhält. Solange sie eine solche aufsuchende Begleitung, z.B. durch die 
Psychiatriespitex, ablehnt, ist ein erhebliches latentes Selbstgefährdungspotenzial nicht 
von der Hand zu weisen. Eine Fremdgefährdung scheint primär im weiteren Sinne einer 
Belastung der erwachsenen Tochter der Beschwerdeführerin gegeben zu sein. Im Übrigen 
ist eine Fremdgefährlichkeit nicht erkennbar. Insbesondere versichert die 
Beschwerdeführerin glaubhaft, dass sie kein Fahrzeug mehr lenke, sondern auf 
Fahrdienste zurückgreife, so dass sich Unfälle wie im Dezember 2021 nicht mehr ereignen 
sollten. Zusammenfassend besteht bei der Beschwerdeführerin wohl – wie dies denn auch 
der einweisende Arzt nachvollziehbar umschrieben hat – eine chronische 
Selbstgefährdung. Diese erscheint allerdings eher als latent und unterschwellig immer 
vorhanden denn als akut und schwerwiegend. Nebst der Alkoholabhängigkeit sowie dem 
schädlichen Gebrauch von Medikamenten dürfte hierbei auch schlicht das Alter der 
Beschwerdeführerin und eine Einschränkung der Sehfähigkeit (Makuladegeneration) eine 
Rolle spielen. Der einweisende Arzt beschrieb denn auch die Ursache der rezidivierenden 
Stürze als "multifaktoriell bedingt". Im aktuellen Zeitpunkt erreicht jedenfalls die 
bestehende Gefährdungslage nicht die notwendige Schwelle, um die Beschwerdeführerin 
– die sich insoweit klar, kohärent und auch bereits seit Eintritt konstant gegen jede 
Behandlung und Betreuung in der Klinik ausspricht und erklärt, nach Hause zurückkehren 
und ihr Glas Wein am Abend geniessen zu wollen – gegen ihren Willen fürsorgerisch 
unterzubringen. Dies gilt umso mehr, als der psychiatrische Gutachter zwar – 
übereinstimmend mit der behandelnden Ärztin und auch der eigenen Aussage der 
Beschwerdeführerin – davon ausgeht, die Beschwerdeführerin werde nach ihrer 

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Entlassung wieder Alkohol trinken und allenfalls auch in Eigenregie mehr als die 
verschriebene Dosis der Benzodiazepine einnehmen, wodurch sie auch ihr Risiko für 
Stürze erhöht. Gleichzeitig geht er aber auch nachvollziehbar davon aus, die Patientin 
werde sich im vertrauten Umfeld zuhause im Übrigen grundsätzlich zurecht finden wie bis 
anhin auch; evtl. werde sie sogar auch weniger stürzen, wenn sie zuhause neuerdings 
Bettgitter montiert habe und deshalb zum Verlassen des Bettes an dessen Fussende 
rauskriechen müsse und dadurch vor dem Aufstehen wacher werde.

Ein allenfalls auch in administrativen Belangen bestehender Unterstützungsbedarf (nicht 
erledigte Steuererklärung, unbezahlte Rechnungen) vermag zum vornherein keinen 
Bedarf an persönlicher Fürsorge zu begründen, der allein eine Freiheitsentziehung 
rechtfertigt. Einen Unterstützungsbedarf in dieser Hinsicht abzuklären, ist grundsätzlich 
Sache der KESB, die nötigenfalls eine Beistandschaft errichten kann (vgl. etwa 
Geiser/Etzensberger, a.a.O., Art. 426 ZGB N 9). Weiterungen dazu erübrigen sich. 

4.3 Das Gesagte führt zwar in der Tat dazu, dass der Beschwerdeführerin ein weiterer 
Klinikaufenthalt – wünschenswert bis zum Abschluss der weiteren Abklärungen sowie 
erfolgreichem Aufgleisen der ambulanten Unterstützung bzw. Begleitung zuhause – 
dringend angeraten werden muss. Die aktuell ausgewiesene Gefährdungslage reicht aber 
in der Gesamtwürdigung klarerweise nicht aus, um sie hierzu zu zwingen. Das gilt umso 
mehr, als zwar während der Abstinenz im stationären Rahmen dem Gehirn der 
Beschwerdeführerin nach Ausführung des Gutachters die Gelegenheit gegeben wird, sich 
zu erholen, sich indes mit dem Experten offensichtlich die Frage aufdrängt, inwiefern sich 
auch bei einem Aufenthalt von maximal noch sechs Wochen im Rahmen einer (neuen) 
ärztlichen fürsorgerischen Unterbringung wirklich eine nachhaltige Krankheits- und 
Behandlungseinsicht einstellen würde. Damit ist die Geeignetheit der Unterbringung 
angesprochen, die zumindest insoweit in Frage zu stellen ist, als mit der Unterbringung 
mehr als eine akute Entgiftung und vorübergehende Abstinenz der Beschwerdeführerin 
erreicht werden soll. Wie es sich damit verhält, kann aber hier letztlich – bei ohnehin nicht 
ausreichender akuter Selbstgefährdung – offengelassen werden. 

4.4 Schliesslich führt auch die Verhältnismässigkeitsprüfung zur Ablehnung einer 
fürsorgerischen Unterbringung im aktuellen Zeitpunkt. Entscheidend ist hier, ob der 
Beschwerdeführerin die nötige persönliche Fürsorge im Zusammenhang mit ihrer 
Erkrankung auch anders als im Rahmen eines stationären Klinikaufenthaltes erwiesen 
werden könnte, beispielsweise durch eine ambulante Therapie oder Abgabe von 

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Medikamenten, allenfalls auch durch Dienste wie beispielsweise die Spitex. Bei der 
Beurteilung dieser Frage sind die folgenden Kriterien in die Entscheidung 
miteinzubeziehen: Krankheitseinsicht, Bereitschaft, in eine medizinische Behandlung 
einzuwilligen, soziale Begleitumstände (Wohnung, Arbeit, Beziehungsnetz) und die Folgen 
einer sofortigen Entlassung in medizinischer und sozialer Hinsicht. Die Kriterien sind 
gegeneinander abzuwägen. Ob die fürsorgerische Unterbringung aufrecht erhalten bleiben 
soll, beurteilt sich anhand der Lage der betroffenen Person im Zeitpunkt des jeweiligen 
Entscheids. 

4.4.1 Krankheitseinsicht und Behandlungsbereitschaft werden durch den Gutachter 
sowie die behandelnde Ärztin übereinstimmend verneint. Auch in der gerichtlichen 
Anhörung bagatellisierte die Beschwerdeführerin offensichtlich sowohl ihren Alkohol- als 
auch ihren Medikamentenkonsum, indem sie etwa angab, lediglich am Abend zum 
Schlafen eine halbe Tablette eines Schlafmittels zu nehmen (zuhause: Zolpidem, 
verschrieben durch den Hausarzt), was nicht dem aktenmässig verzeichneten Temesta-
Konsum bereits im Klinikrahmen entspricht. Aus den KESB-Akten erhellt sodann, dass 
auch der Alkoholkonsum wohl erheblicher ist als von der Beschwerdeführerin angegeben, 
ist doch aktenkundig, dass sie zumindest bis und mit Februar 2022 nebst Rotwein auch 
regelmässig Whiskey konsumiert hat (trotz bereits damals gegenteiliger Beteuerung). Im 
Einklang damit weist der Gerichtsgutachter darauf hin, dass ein Glas Rotwein am Tag 
nicht ausreichen würde, um Entzugssymptome hervorzurufen, wie sie bei der 
Beschwerdeführerin im Rahmen der Hospitalisation im Spital D.________ auftraten. Zu 
berücksichtigen ist aber anderseits auch, dass die fehlende Krankheitseinsicht und 
Behandlungsbereitschaft der Beschwerdeführerin tatsächlich mit Blick darauf zu 
relativieren, dass ein zwingender Behandlungsbedarf nach dem bereits Gesagten auch 
gar nicht ausgewiesen ist (oben E. 4.2 f.). Das äussert sich z.B. auch darin, dass sich ein 
erheblicher Kontrollverlust nicht feststellen lässt: offenbar vermag die Beschwerdeführerin 
ihren Alltag zuhause nach wie vor und seit Jahren mehr oder weniger unverändert zu 
bewältigen, abgesehen von seit 2017 immer wieder vorkommenden Stürzen. Der 
Alkoholkonsum scheint sich dabei denn auch über die Jahre hinweg nicht wesentlich 
verändert zu haben und sich in einem Rahmen zu bewegen, der das sozial übliche 
zumindest nicht erheblich sprengt, wenngleich er natürlich im Zusammenspiel mit Alter, 
Vorerkrankungen und Medikamentenkonsum dennoch offensichtlich negative 
Auswirkungen zeitigt. Hinsichtlich der Medikamente fällt weiter ins Gewicht, dass diese 
vom Hausarzt verschrieben werden, auch wenn davon auszugehen ist, dass sie die von 
diesem verordnete Dosierung nicht (immer) einhält. 

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4.4.2 Die sozialen Begleitumstände erscheinen nicht ungünstig: Offenbar besteht zur 
Tochter ein Vertrauensverhältnis, wenngleich diese zu weit weg wohnt, um selber jeweils 
vor Ort zu sein. Auch pflegt die Beschwerdeführerin soziale Kontakte zu mindestens einer 
Freundin in der Nähe sowie zu ihrer Schwester und – nach ihrem Bekunden – auch nach 
wie vor zu einem Lebenspartner. Nach ihren Stürzen wurde denn auch immer wieder 
rechtzeitig der Rettungsdienst aufgeboten, zuletzt z.B. durch eine Freundin, oder ist es der 
Beschwerdeführerin gelungen, selbst einen Fahrdienst zu organisieren. Die 
Beschwerdeführerin lebt in günstigen finanziellen Verhältnissen in einer 
Stockwerkeigentumseinheit in I.________, die ohne Treppen angelegt ist, so dass 
zumindest innerhalb ihrer Wohnung die Gefahr von (lebensbedrohlichen) Treppenstürzen 
als gering erscheint und sie bei Bedarf auch externe Hilfe in Anspruch nehmen kann, 
wenn sie dies möchte. Zudem führte sie an ihrer Anhörung vom 25. Januar 2023 aus, sie 
erhalte alle drei Wochen im Haushalt Unterstützung durch die Haushaltsspitex und 
bekundete zum Schluss auch zumindest ansatzweise eine Bereitschaft, inskünftig – 
anders als in der Vergangenheit – mit der Spitex zusammenzuarbeiten, wenn diese sie 
auch in anderer Hinsicht unterstützen würde (z.B. im Sinne regelmässiger 
Kontaktaufnahme; diesbezüglich käme nötigenfalls auch eine verbindliche Anweisung 
oder Anordnung der KESB nach § 54 EG ZGB in Frage). Weiter steht die 
Beschwerdeführerin in Betreuung in einer Hausarztpraxis, wobei aber offenbar dort primär 
Medikamente abgegeben werden und keine regelmässigen Kontrollen durch den Arzt 
selber erfolgen; solchen steht die Beschwerdeführerin aber offen gegenüber. Jedenfalls 
scheint das zur Verfügung stehende Beziehungsnetz in der Gesamtschau (noch) als 
tragfähig genug, um die aktuelle Gefährdungssituation auch im ambulanten Rahmen 
auffangen zu können. 

4.5 Zusammenfassend erreicht die akute Gefährdungslage nicht die Schwere, die 
notwendig wäre, um eine stationäre fürsorgerische Unterbringung der Beschwerdeführerin 
als zwingend erforderlich erscheinen zu lassen, um diese vor schweren Schäden zu 
schützen. Insbesondere ist nicht akut mit lebensbedrohlichen Stürzen, Verwahrlosung 
oder weiterem Kontrollverlust zu rechnen (vgl. etwa BGer 5A_638/2013 vom 20. Septem-
ber 2013 E. 3.3). Nach dem Gesagten wäre eine weitere stationäre Behandlung der 
Beschwerdeführerin – auch mit Blick auf die weitere Abklärung allfälliger kognitiver Defizite 
nach der Stabilisierung sowie die Aufgleisung einer adäquaten Unterstützung zuhause – 
im Sinne eines Optimums zwar in höchstem Masse wünschenswert, und lässt sich 
insofern auch ohne Weiteres nachvollziehen, dass die Klinik, die grundsätzlich der 

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Urteil F 2023 1

medizinischen Perspektive der bestmöglichen Behandlung und Betreuung verpflichtet ist, 
eine Entlassung ablehnt (Art. 429 Abs. 3 ZGB). Der stationäre Aufenthalt ist aber aktuell 
nicht alternativlos erforderlich ("nötig"). Mithin erweist sich die fürsorgerische 
Unterbringung – nebst der bereits dargelegten formellen Nichtigkeit – juristisch auch in 
materieller Hinsicht als gegenwärtig nicht gerechtfertigt und muss es deshalb dem freien 
Willen der Beschwerdeführerin anheimgestellt werden, in der Klinik zu verbleiben oder 
diese zu verlassen. 

5. Das Verfahren ist kostenlos (§ 57 Abs. 2 EG ZGB). Eine Parteientschädigung ist 
der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin nicht zuzusprechen. 

 

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Urteil F 2023 1

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerde wird insofern gutgeheissen, als die Nichtigkeit der 
fürsorgerischen Unterbringung vom 10. Januar 2023 festgestellt wird. Die 
Beschwerdeführerin ist im Tagesverlauf aus der Klinik zu entlassen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in Zivilsachen 
eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Beschwerdeführerin, an die ärztliche Leitung der Klinik 
C.________, an dipl. med. B.________ sowie an die Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Zug.

Zug, 25. Januar 2023

Im Namen der
FÜRSORGERECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

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