# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 769ad2b6-255a-5e7c-896b-fdfc31cf49ff
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.08.2009 C-7188/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7188-2007_2009-08-31.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7188/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 1 .  A u g u s t  2 0 0 9

Richterin Ruth Beutler (Vorsitz), Richter Bernard Vaudan, 
Richter Blaise Vuille, 
Gerichtsschreiberin Barbara Kradolfer.

A._______
vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7188/2007

Sachverhalt:

A.
Der aus Mazedonien stammende, im Jahre 1955 geborene Beschwer-
deführer heiratete am 18. März  1983 B._______ (geboren 1961). Am 
16. August 1983 kam ihre gemeinsame Tochter C._______ zur Welt. In 
den Jahren 1991 bis 1996 hielt sich der Beschwerdeführer als Saison-
nier in der Schweiz auf. Am 23. Mai 1997 wurde seine Ehe geschie-
den; das Urteil  erwuchs am 1. Juli  1997 in Rechtskraft. Am 25. Sep-
tember 1997 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um Bewilligung 
der  Einreise  zwecks  Vorbereitung  der  Eheschliessung  mit  der 
Schweizer Bürgerin D._______ (geboren 1937). Nach seiner Einreise 
am 2. Februar 1998 heiratete er am 20. Februar 1998 D._______ und 
erhielt  in  der  Folge  eine  Aufenthaltsbewilligung.  Am  1.  Juni  1999 
reichte  der  Beschwerdeführer  ein  Familiennachzugsgesuch  für  die 
Tochter aus erster Ehe, C._______, ein, welches abgewiesen wurde.

B.
Am 24. September 2001 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um 
erleichterte  Einbürgerung  gemäss  Art.  27  des  Bürgerrechtsgesetzes 
vom 29. September 1952 (BüG,  SR 141.0). Im Rahmen des Einbür-
gerungsverfahrens unterzeichneten er und seine Ehefrau am 3. Sep-
tember 2002 gemeinsam eine Erklärung, wonach sie in einer tatsäch-
lichen,  ungetrennten,  stabilen  ehelichen  Gemeinschaft  an  derselben 
Adresse  zusammenlebten  und  dass  weder  Trennungs-  noch  Schei-
dungsabsichten  beständen.  Gleichzeitig  nahmen  sie  unterschriftlich 
zur  Kenntnis,  "dass  die  erleichterte  Einbürgerung  nicht  möglich  ist, 
wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehe-
gatten die Trennung oder Scheidung beantragt hat oder keine tatsäch-
liche eheliche Gemeinschaft  mehr besteht". Ebenfalls bestätigten sie 
ihre Kenntnisnahme davon, dass die Verheimlichung solcher Umstän-
de zur Nichtigerklärung der Einbürgerung führen könne. Am 24. Sep-
tember  2002  wurde der  Beschwerdeführer  gestützt  auf  Art.  27  BüG 
erleichtert  eingebürgert  und  erwarb  das  Bürgerrecht  der  Gemeinde 
Sachseln, Kanton Obwalden.

C.
Mit  Urteil  des  Kantonsgerichtspräsidiums  II  Nidwalden  vom 5.  März 
2004 wurde die am 20. Februar 1998 zwischen dem Beschwerdeführer 
und D._______ geschlossene Ehe geschieden. Das Urteil erwuchs am 
23. März 2004 in Rechtskraft. Am 7. April  2004 verheiratete sich der 

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Beschwerdeführer  in  Mazedonien  erneut  mit  seiner  ersten  Ehefrau 
und  ersuchte  anschliessend  bei  der  zuständigen  Behörde  darum, 
dieser im Rahmen des Familiennachzuges eine Aufenthaltsbewilligung 
in der Schweiz zu erteilen.

D.
Diese Vorfälle bewogen das Bundesamt für Zuwanderung, Integration 
und Auswanderung (IMES, heute BFM, nachfolgend Bundesamt oder 
Vorinstanz) ein Verfahren betreffend Nichtigerklärung der erleichterten 
Einbürgerung gemäss Art. 41 BüG zu eröffnen. 

Am 17. August  2004 forderte das Bundesamt den Beschwerdeführer 
auf, binnen Monatsfrist zur Frage einer allfälligen Nichtigerklärung, zur 
Scheidung von der schweizerischen Ehefrau und zur raschen Wieder-
verheiratung mit  der ersten Ehefrau Stellung zu nehmen. Mit  Schrei-
ben  vom  30.  August  2004  erklärte  der  Beschwerdeführer,  er  sei 
anderthalb  Jahre  vorher  schwer  erkrankt  und  habe  mit  seiner  noch 
sehr rüstigen Ehefrau nicht mehr mithalten können. Zudem sei er voll-
ständig  arbeitsunfähig  geworden. In  dieser  Situation  hätten  sie  sich 
entschlossen, sich in aller Freundschaft zu trennen. Da er jedoch aus 
gesundheitlichen Gründen nicht ohne tägliche Hilfe leben könne, habe 
es  nahe gelegen,  seine erste  Ehefrau wieder  zu  heiraten. Weder  er 
noch seine schweizerische Ehefrau hätten bei der Einbürgerung etwas 
verheimlicht oder falsche Angaben gemacht.

E.
Am 6. August 2007 wurde die Ex-Ehefrau des Beschwerdeführers auf 
Ersuchen des Bundesamtes durch einen Vertreter des Amtes für Justiz 
des Kantons Nidwalden zur Ehe befragt. Aus den Ausführungen der 
Ex-Ehefrau geht hervor, dass sie den Beschwerdeführer bereits 1982, 
noch vor dessen Eheschliessung in Mazedonien, kennen gelernt hat. 
Es habe sich eine Liebesbeziehung entwickelt. Weil er keine Arbeits-
stelle  habe finden können,  sei  er  in  sein  Heimatland zurückgekehrt. 
Erst acht Jahre später, 1990, habe sie wieder von ihm gehört. Er habe 
sich  bei  Verwandten  in  der  Ostschweiz  aufgehalten.  Sie  hätten  seit 
dieser Zeit eigentlich immer wie ein Ehepaar gelebt. Geheiratet hätten 
sie,  weil  der  Beschwerdeführer  dadurch  permanent  in  der  Schweiz 
bleiben  und  seine  Familie  in  Mazedonien  (erste  Ehefrau,  Tochter, 
Mutter) weiterhin finanziell unterstützen konnte. In Diskussionen hätten 
sie die Vor- und Nachteile abgewogen und sich zur Heirat entschlos-
sen.  Dass  der  Beschwerdeführer  während  der  ganzen  Ehedauer 

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weiterhin die Beziehung zu seiner ersten Frau aufrechterhalten habe, 
habe sie nie gestört. Wäre es eine Freundin gewesen und nicht seine 
erste  Ehefrau,  hätte  ihr  das  nicht  gepasst. Nachdem der  Beschwer-
deführer  im  Jahre  2001  einen  Herzinfarkt  erlitten  habe  und  ihm  im 
April 2002 (recte 2003, vgl. Akten Vorinstanz Nr. 3 S. 4) eine 100 %-IV-
Rente zugesprochen worden sei,  hätten sie sich zur Scheidung ent-
schlossen,  weil  sie  sich  dadurch  mehr  Geld  von  der  AHV  bzw. IV 
versprochen  hätten.  Im  Scheidungsverfahren  hätten  sie  als  Begrün-
dung angegeben, der Beschwerdeführer wolle ihr, da er so krank sei, 
durch die Scheidung die Freiheit geben, noch etwas zu unternehmen. 
Gegenüber dem Anwalt hätten sie die Überlegungen in Bezug auf die 
finanzielle Situation dargelegt. Der Beschwerdeführer sei im April 2004 
(recte: 14. Juni 2004, vgl. Akten Vorinstanz Nr. 2 S. 12) zu seiner Toch-
ter in die Ostschweiz gezogen, bis dahin habe sie, die Ex-Ehefrau, ihn 
gepflegt. Gleich nach der Scheidung habe der Beschwerdeführer seine 
erste Ehefrau, die in Mazedonien im Krieg alles verloren habe, wieder 
geheiratet, weil  er eine Krankenschwester gebraucht habe und diese 
Aufgabe nicht seiner Tochter habe aufbürden wollen.

F.
Am  15.  August  2007  gab  die  Vorinstanz  dem  Beschwerdeführer 
wiederum die Möglichkeit, Stellung zu nehmen. In seiner Antwort vom 
13. September 2007 führte der Rechtsvertreter aus, es sei offensicht-
lich,  dass  die  Eheleute  eine  echte  Beziehung  gehabt  hätten,  die  in 
eine echte Ehe gemündet habe. Leider sei  die Ehe später,  wie jede 
dritte  in  der  Schweiz  geschlossene  Ehe,  gescheitert.  Nur  die  offen-
sichtliche  Umgehung  der  Einbürgerungsvorschriften  würde  zur  Fest-
stellung  berechtigen,  die  Einbürgerung  sei  erschlichen  worden;  dies 
sei  hier  offensichtlich  nicht  der  Fall.  Zudem  sei  die  Scheidung  erst 
lange  nach  der  Einbürgerung  erfolgt.  Dass  der  Beschwerdeführer, 
nachdem  das  Familiennachzugsgesuch  für  seine  Tochter  (im  Jahre 
1999) abgelehnt worden war, die Idee gehabt habe, nach seiner unter 
völlig normalen Umständen geschiedenen zweiten Ehe, seine frühere 
Ehefrau  wieder  zu  heiraten,  um  seiner  Tochter  die  Einreise  in  die 
Schweiz  zu  ermöglichen,  erscheine  logisch  und  von  der  Fürsorge-
pflicht der Eltern her gesehen geradezu geboten gewesen. Dass die 
Vorinstanz  daraus  die  Erschleichung  der  erleichterten  Einbürgerung 
ableiten wolle, sei nicht nachvollziehbar.

G.
Mit  Beschluss  vom 18.  September  2007  stimmte  der  Regierungsrat 

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des Kantons Obwalden der Nichtigerklärung der erleichterten Einbür-
gerung gemäss Art. 41 BüG zu.

H.
Mit  Verfügung vom 18. September 2007 erklärte das Bundesamt die 
erleichterte  Einbürgerung  des  Beschwerdeführers  für  nichtig.  Zur 
Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt,  es sei  aufgrund der 
gesamten  Umstände  als  erwiesen  anzusehen,  dass  der  Beschwer-
deführer durch Verheimlichen erheblicher Tatsachen die Einbürgerung 
erschlichen  habe.  Die  fehlende  Erwähnung  der  Tochter  und  der 
früheren  Ehe  im  Einbürgerungsverfahren,  die  Fremdbeziehung  zur 
geschiedenen  ersten  Ehefrau  während  der  Ehe  mit  der  Schweizer 
Bürgerin,  die Einleitung des Scheidungsverfahrens (recte: die Schei-
dung)  18  Monate  nach  der  Einbürgerung  sowie  die  Wiederverhei-
ratung mit der ersten Ehefrau kurz nach der Scheidung zeigten, dass 
es  dem Beschwerdeführer  nicht  ernst  gewesen  sei  mit  der  Begrün-
dung einer intakten, auf lange Sicht angelegten und tragfähigen ehe-
lichen Gemeinschaft. Das Vorgehen zeichne sich durch Planmässigkeit 
aus, von der Eheschliessung mit einer um Jahre älteren Schweizerin 
bis  hin  zur  Wiederverheiratung  mit  seiner  ersten  Ehefrau.  Die 
Erklärung  dafür,  dass  die  Ehe  so  kurze  Zeit  nach  der  erleichterten 
Einbürgerung gescheitert sei, sei nicht glaubwürdig.

I.
Mit Rechtsmitteleingabe vom 22. Oktober 2007 beantragt der Rechts-
vertreter  namens  seines  Mandanten  die  Aufhebung  der  vorinstanz-
lichen  Verfügung.  Als  Begründung  führt  er  im  Wesentlichen  an,  die 
Schlussfolgerung  der  Vorinstanz,  der  Beschwerdeführer  habe  die 
erleichterte Einbürgerung durch Verheimlichen von erheblichen Tatsa-
chen erschlichen,  treffe nicht  zu. Die  Eheleute  hätten  eine intensive 
und gute Beziehung gehabt,  welche leider später gescheitert  sei. Es 
sei nicht am Beschwerdeführer darzulegen, dass die Voraussetzungen 
für die erleichterte Einbürgerung nach wie vor bestünden; vielmehr sei 
es  an  den  Behörden  zu  beweisen,  weshalb  ein  Anspruch,  den  sie 
früher bejaht hätten, plötzlich nicht mehr bestehen sollte. Bis auf die 
Scheidung habe sich an den Tatsachen seit der Einbürgerung nichts 
verändert. Es gehe nicht an, dass die Behörde eine Einbürgerung für 
nichtig erkläre, obwohl  ihr  bereits  zum Zeitpunkt  der Einbürgerungs-
verfügung alle Tatsachen bekannt gewesen seien.

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J.
Mit Vernehmlassung vom 14. Februar 2008 beantragte die Vorinstanz 
die Abweisung der Beschwerde.

K.
Mit Schreiben vom 31. März 2008 wandte sich D._______, die frühere 
Ehefrau  des  Beschwerdeführers,  an  das  Bundesverwaltungsgericht 
und legte ihre Sicht der Dinge dar.

L.
Mit  Eingabe  vom  18.  April  2008  nahm  der  Beschwerdeführer  zur 
Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung.

M.
Auf den weiteren Akteninhalt  wird,  soweit  entscheiderheblich,  in  den 
Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter 
Vorbehalt  der  in  Art.  32  VGG  genannten  Ausnahmen  Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche 
von  einer  in  Art.  33  VGG  aufgeführten  Behörde  erlassen  wurden. 
Darunter  fallen  Verfügungen  des  Bundesamtes  für  Migration  (BFM), 
welche die Nichtigerklärung einer erleichterten Einbürgerung betreffen 
(Art. 41 Abs. 1 i.V.m. Art. 27 BüG).

1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das Verwaltungsgerichts-
gesetz nichts anderes bestimmt.

1.3 Als  Adressat  der  angefochtenen  Verfügung  ist  der  Beschwerde-
führer  zur  Beschwerde  legitimiert.  Auf  die  frist-  und  formgerecht 
eingereichte Beschwerde ist deshalb einzutreten (Art. 48 ff. VwVG).

2.
Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung 

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von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen  Sachverhalts  sowie  die  Unangemessenheit  gerügt  wer-
den, sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz ver-
fügt  hat  (Art.  49  VwVG).  Das  Bundesverwaltungsgericht  wendet  im 
Beschwerdeverfahren das  Bundesrecht  von Amtes wegen an. Es  ist 
gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht 
gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den gel-
tend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist 
grundsätzlich  die  Sach-  und  Rechtslage  zum  Zeitpunkt  seines  Ent-
scheides  (vgl.  E.  1.2  des  in  BGE  129  II  215  teilweise  publizierten 
Urteils des Bundesgerichts 2A.451/2002 vom 28. März 2003).

3.  
3.1 Gemäss Art. 27 Abs. 1  BüG kann ein Ausländer  nach der  Ehe-
schliessung mit  einem Schweizer Bürger ein Gesuch um erleichterte 
Einbürgerung stellen, wenn er insgesamt fünf Jahre in der Schweiz ge-
wohnt hat, seit einem Jahr hier wohnt und seit drei Jahren in ehelicher 
Gemeinschaft  mit  einem Schweizer Bürger  lebt. Seine Einbürgerung 
setzt zudem gemäss Art. 26 Abs. 1 BüG voraus, dass er in die schwei-
zerischen  Verhältnisse  eingegliedert  ist,  die  schweizerische  Rechts-
ordnung beachtet und die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz 
nicht gefährdet. Sämtliche Einbürgerungsvoraussetzungen müssen so-
wohl  im  Zeitpunkt  der  Gesuchseinreichung  als  auch  anlässlich  der 
Einbürgerungsverfügung erfüllt sein. Fehlt es im Zeitpunkt des Einbür-
gerungsentscheids  an der  ehelichen  Gemeinschaft,  darf  die  erleich-
terte  Einbürgerung  nicht  ausgesprochen  werden  (BGE  132  II  113 
E. 3.2, 130 II 482 E. 2, 129 II 401 E. 2.2 mit Hinweis).

3.2 Der Begriff  der  ehelichen Gemeinschaft  bedeutet  nach der  bun-
desgerichtlichen Rechtsprechung mehr als nur das formelle Bestehen 
einer  Ehe.  Verlangt  wird  vielmehr  die  tatsächliche  Lebensgemein-
schaft,  getragen  vom beidseitigen  Willen,  die  Ehe  auch  künftig  auf-
recht  zu  erhalten.  Gemäss  konstanter  Praxis  muss  sowohl  im  Zeit-
punkt  der  Gesuchseinreichung als  auch  im Zeitpunkt  des  Einbürge-
rungsentscheides  eine  tatsächliche  Gemeinschaft  bestehen,  die 
Gewähr  für  die  Stabilität  der  Ehe bietet. Mit  Art.  27  BüG wollte  der 
Gesetzgeber dem ausländischen Ehegatten eines Schweizer Bürgers 
die erleichterte Einbürgerung ermöglichen, um die Einheit des Bürger-
rechts  der  Ehegatten  im  Hinblick  auf  ihre  gemeinsame  Zukunft  zu 
fördern. Zweifel am Willen der Ehegatten, die eheliche Gemeinschaft 

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aufrecht zu erhalten, sind beispielsweise angebracht, wenn kurze Zeit 
nach  der  erleichterten  Einbürgerung  die  Trennung  erfolgt  oder  die 
Scheidung eingeleitet wird (vgl. BGE 135 II 161 E. 2 S. 165, 130 II 482 
E. 2 S. 484, Urteil des Bundesgerichts 5A.2/2006 vom 28. April 2006 
E. 2.1).

4.
4.1 Gemäss Art. 41 Abs. 1 BüG kann die Einbürgerung vom BFM mit 
Zustimmung der Behörde des Heimatkantons innert fünf Jahren nichtig 
erklärt werden, wenn sie durch falsche Angaben oder Verheimlichung 
erheblicher Tatsachen erschlichen worden ist.

4.2 Die formellen Voraussetzungen des Art. 41 Abs. 1 BüG für  eine 
Nichtigerklärung  sind  vorliegend  erfüllt:  Der  Kanton  Obwalden  als 
Heimatkanton hat die Zustimmung zur Nichtigerklärung der erleichter-
ten  Einbürgerung  erteilt  und  die  Nichtigerklärung  ist  seitens  der 
zuständigen Instanz innerhalb der gesetzlichen Frist von fünf Jahren 
ergangen.

4.3 Nachfolgend bleibt zu prüfen, ob die materiellen Voraussetzungen 
für eine Nichtigerklärung gegeben sind, indem der Beschwerdeführer 
seine Einbürgerung erschlichen hat. Das blosse Fehlen einer Einbür-
gerungsvoraussetzung  genügt  nicht  für  eine  Nichtigerklärung.  Diese 
setzt vielmehr voraus, dass die erleichterte Einbürgerung erschlichen, 
d.h. mit einem unlauteren und täuschenden Verhalten erwirkt worden 
ist (BGE 135 II 161 E. 2 S. 165, 132 II 113 E. 3.1 S. 115). Arglist im 
Sinne des strafrechtlichen Betrugstatbestandes ist  nicht  erforderlich. 
Immerhin ist es notwendig, dass der Betroffene bewusst falsche Anga-
ben macht bzw. die Behörde bewusst in falschem Glauben lässt und 
so den Vorwurf auf sich zieht, es unterlassen zu haben, die Behörde 
über eine erhebliche Tatsache zu informieren (vgl. BGE 135 II 161 E. 2 
S. 165, 130 II 482 E. 2 S. 484 mit weiteren Hinweisen). Hat der Betrof-
fene erklärt, in einer stabilen Ehe zu leben, und weiss er, dass die Vor-
aussetzungen für die erleichterte Einbürgerung auch im Zeitpunkt der 
Verfügung vorliegen müssen, so hat er gestützt auf seine Mitwirkungs- 
bzw. Auskunftspflicht gemäss Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG die Behörde 
unaufgefordert  zu  informieren,  wenn  diese  Voraussetzungen  nicht 
mehr vollständig vorliegen (vgl. BGE 132 II 113 E. 3 S. 115 f.).

5.  
5.1 In  der  Bundesverwaltungsrechtspflege  gilt  der  Grundsatz  der 
freien Beweiswürdigung (Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des Bundesgeset-

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zes  vom  4. Dezember  1947  über  den  Bundeszivilprozess  [BZP, 
SR 273]).  Frei  ist  die  Beweiswürdigung  darin,  dass  sie  nicht  an  be-
stimmte starre Beweisregeln gebunden ist, welche der Behörde genau 
vorschreiben, wie ein gültiger Beweiss zustande kommt und welchen 
Beweiswert  die  einzelnen  Beweismittel  im  Verhältnis  zueinander 
haben. Freie Beweiswürdigung ist aber nicht mit freiem Ermessen zu 
verwechseln  (FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2. Aufl., 
Bern  1983,  S. 278 f.;  zu  den  Beweismitteln:  BGE  130  II  169 
E. 2.3.1 ff.).  Für  eine  belastende  Verfügung  trägt  die  Verwaltung  die 
Beweislast. Bei der Nichtigerklärung einer erleichterten Einbürgerung 
ist von der Verwaltung zu untersuchen, ob die Ehe im massgeblichen 
Zeitpunkt  der  Gesucheinreichung  und  der  Einbürgerung  tatsächlich 
gelebt wurde (BGE 135 II 161 E. 3 S. 166, 130 II 169 E. 2.3.1 S. 172). 
Hierbei geht es vielfach um innere Vorgänge, die der Behörde oft nicht 
bekannt und schwierig zu beweisen sind. In derartigen Situationen ist 
es  zulässig,  von  bekannten  Tatsachen  (Vermutungsbasis)  auf  unbe-
kannte (Vermutungsfolge) zu schliessen. Solche tatsächlichen Vermu-
tungen können sich in allen Bereichen der Rechtsanwendung ergeben, 
namentlich  auch  im  öffentlichen  Recht.  Es  handelt  sich  dabei  um 
Wahrscheinlichkeitsfolgerungen,  die  auf  Grund  der  Lebenserfahrung 
gezogen werden (BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f. mit Hinweisen).

5.2 Als Problem der Beweiswürdigung berührt die tatsächliche Vermu-
tung weder  die Beweislast  noch die Untersuchungsmaxime. Letztere 
gebietet zwar, dass die Verwaltung auch nach entlastenden,  d.h. die 
Vermutung erschütternden Elementen sucht. Hinsichtlich der Voraus-
setzung  des  intakten  Ehelebens  liegt  es  jedoch  in  der  Natur  der 
Sache, dass solche Elemente der Behörde oft nicht bekannt sein dürf-
ten und nur die Betroffenen darüber Bescheid wissen. Es obliegt daher 
dem erleichtert Eingebürgerten, der nicht nur zur Mitwirkung verpflich-
tet ist (Art. 13 VwVG), sondern angesichts der gegen ihn sprechenden 
tatsächlichen  Vermutung  selber  ein  eminentes  Interesse  hat  bzw. 
haben sollte, die Vermutung durch den Gegenbeweis oder das Vorbrin-
gen  erheblicher  Zweifel  umzustürzen  (BGE 135  II  161  E. 3  S. 166, 
BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f.).

5.3 Der Beschwerdeführer  kann sich  daher  nicht  darauf  berufen,  es 
sei nicht an ihm darzutun, dass die erleichterte Einbürgerung zu Recht 
erfolgt  sei,  vielmehr  sei  es  an der  Vorinstanz,  den Beweis über  das 
Gegenteil  zu  führen  (Beschwerdeschrift  Ziffern  2.4  und  2.6).  Im 
Rahmen  seiner  Mitwirkungspflicht  ist  er  gehalten,  bei  der  Sachver-

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haltsermittlung  mitzuwirken.  Der  Mitwirkungspflicht  ist  dann  genüge 
getan, wenn der Betroffene einen oder mehrere Gründe angibt, die es 
plausibel erscheinen lassen, dass er im Zeitpunkt ihrer Erklärung mit 
dem Schweizer Ehepartner in einer stabilen ehelichen Gemeinschaft 
lebte und dass er diesbezüglich nicht gelogen hat. Ein solcher Grund 
kann entweder ein ausserordentliches Ereignis sein, das zum raschen 
Zerfall  des Willens zur ehelichen Gemeinschaft  im Anschluss an die 
Einbürgerung führte, oder der Betroffene kann darlegen, aus welchem 
Grund er die Schwere der ehelichen Probleme nicht erkannte und im 
Zeitpunkt,  als  er  die Erklärung unterzeichnete,  den wirklichen Willen 
hatte, mit dem Schweizer Ehepartner auch weiterhin in einer stabilen 
ehelichen Gemeinschaft zu leben (BGE 135 II 161 E. 3 S. 166).

6.
Die  angefochtene  Verfügung  geht  davon  aus,  dass  der  Beschwer-
deführer,  der  sowohl  während  seiner  ersten  Ehe  mit  einer  mazedo-
nischen Staatsangehörigen als auch während seiner zweiten Ehe mit 
einer  schweizerischen  Staatsangehörigen  die  Beziehung  mit  der 
jeweils  anderen  Frau  weitergeführt  hatte,  bereits  während  des  Ein-
bürgerungsverfahrens wusste, dass die Ehe mit der Schweizerin nicht 
(mehr) stabil und auf die Zukunft gerichtet war.

6.1 Aufgrund des Akteninhaltes steht fest, dass der Beschwerdeführer 
seine  spätere  schweizerische  Frau  bereits  während  eines  Besuchs-
aufenthaltes im Jahre 1982 kennenlernte. Als er sich zwischen 1991 
und 1996 als Saisonnier jedes Jahr fast neun Monate in der Schweiz 
aufhielt, lebte er mit seiner späteren schweizerischen Ehefrau zusam-
men. Nachdem das Saisonnier-Statut aufgehoben worden war, kehrte 
der Beschwerdeführer, da er die Voraussetzungen für eine Umwand-
lung der Saison- in eine Jahresaufenthaltsbewilligung nicht erfüllte, am 
17. Dezember 1996 in seine Heimat zurück, liess sich am 11. Juli 1997 
von seiner mazedonischen Ehefrau scheiden und stellte am 25. Sep-
tember 1997 ein Gesuch um Bewilligung der Einreise zur Vorbereitung 
der Eheschliessung mit seiner langjährigen schweizerischen Freundin. 
Nach der Eheschliessung mit der Schweizer Bürgerin am 20. Februar 
1998 wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Am 24. September 
2001 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um erleichterte Einbür-
gerung,  welches  am  24. September  2002  gutgeheissen  wurde.  Am 
17. März  2003  haben  die  Ehegatten  einen  Rechtsanwalt  in  Sachen 
"Ehescheidung nach Art. 111 ZGB" beauftragt und am 26. September 
2003 eine Scheidungsvereinbarung geschlossen. Die Ehe wurde mit 

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Urteil  vom 5. März  2004 geschieden,  welches am 23. März  2004 in 
Rechtskraft erwuchs. Am 7. April 2004 verheiratete sich der Beschwer-
deführer erneut mit seiner ersten Ehefrau.

6.2 Der  geschilderte  Sachverhalt  zeigt,  dass  der  Beschwerdeführer 
die  Ehe  mit  der  um 18  Jahre  älteren  Schweizer  Bürgerin  zu  einem 
Zeitpunkt eingegangen ist, als er nicht länger in der Schweiz arbeiten 
konnte. Knapp sechs Monate nach der erleichterten Einbürgerung, am 
17. März 2003, bevollmächtigten er und seine schweizerische Ehefrau 
einen  Anwalt  in  Bezug auf  die  Scheidung. Ein  weiteres  halbes  Jahr 
später, am 26. September 2003, schlossen sie eine Scheidungsverein-
barung ab und wiederum ein halbes Jahr später war die Ehe geschie-
den. Nur zwei Wochen nach Rechtskraft der Scheidung heiratete der 
Beschwerdeführer seine erste Ehefrau erneut. Allein aufgrund dieser 
äusseren  Umstände  durfte  die  Vorinstanz  von  der  tatsächlichen 
Vermutung  ausgehen,  die  Ehe  sei  zum  Zeitpunkt  der  Erklärung 
betreffend eheliche Gemeinschaft und der erleichterten Einbürgerung 
nicht  mehr  intakt  und  auf  eine  gemeinsame  Zukunft  ausgerichtet 
gewesen  und  die  erleichterte  Einbürgerung  sei  somit  erschlichen 
worden.

6.3 Besteht aufgrund des Ereignisablaufs die tatsächliche Vermutung, 
die Einbürgerung sei erschlichen worden, obliegt es dem Betroffenen, 
die  Vermutung  durch  den  Gegenbeweis  bzw.  erhebliche  Zweifel 
umzustossen,  indem er Gründe bzw. Sachumstände aufzeigt,  die es 
als  überzeugend  bzw. nachvollziehbar  erscheinen  lassen,  dass  eine 
angeblich noch wenige Monate zuvor bestehende tatsächliche, unge-
trennte  eheliche  Gemeinschaft  in  der  Zwischenzeit  dergestalt  in  die 
Brüche gegangen ist, dass es zur Scheidung kam (vgl. BGE 130 II 482 
E. 3.2 S. 486).

6.4 Dementsprechend stellt  sich die Frage, ob die vom Beschwerde-
führer vorgebrachten Argumente geeignet sind, die eben beschriebene 
tatsächliche Vermutung umzustossen.

7.  
7.1 Auf  Beschwerdeebene  bringt  der  Beschwerdeführer  vor,  ausser 
der erfolgten Scheidung habe sich seit der erleichterten Einbürgerung 
keine Änderung der Verhältnisse ergeben. Die Behörden hätten bereits 
zum  Zeitpunkt  der  erleichterten  Einbürgerung  Kenntnis  von  allen 
Einzelheiten gehabt (Beschwerdeschrift  Ziffer 2.4). Es gehe nicht an, 
die  erleichterte  Einbürgerung  trotzdem  rückgängig  zu  machen,  "nur 

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weil die Behörden irgendwann einmal nach Jahren aufgrund veränder-
ter politischer Verhältnisse auf die Idee kommen, sie hätten zuvor viel-
leicht  zuwenig  gründlich  gearbeitet  und  zu  wenig  genau  und  streng 
geprüft". Dies biete noch lange keinen rechtsgenügenden Grund, um 
das  zuerkannte  Staatsbürgerrecht  im  Nachhinein  aufzuheben.  In 
dieser Hinsicht beruft sich der Beschwerdeführer auf den Vertrauens-
grundsatz (Beschwerdeschrift Ziffer 2.5).

7.2 Die Vorinstanz führt dazu in ihrer Vernehmlassung aus, dass sich 
die Sachlage seit  der  erleichterten  Einbürgerung in  mehrfacher  Hin-
sicht verändert habe. Den Einbürgerungsbehörden sei beispielsweise 
nicht  bekannt  gewesen,  dass  der  Beschwerdeführer  während  seiner 
Ehe mit  der  Schweizer  Bürgerin  weiterhin eine Beziehung zu seiner 
geschiedenen  ersten  Ehefrau  unterhalten  habe.  Zudem  stelle  die 
Scheidung selbst ein wichtiges neues Element dar. Hingegen liess die 
Vorinstanz  den  in  ihrer  Verfügung  zentralen  Vorwurf  fallen,  der  Be-
schwerdeführer habe seine Tochter im Einbürgerungsgesuch nicht auf-
geführt,  um die Beziehung zur Mutter, der früheren Ehefrau, zu ver-
schweigen  (Vernehmlassung  "Ad  Ziffer  2.6");  der  Beschwerdeführer 
sei  nicht  verpflichtet  gewesen,  seine zum Zeitpunkt  der  Einreichung 
des  Gesuches  bereits  18jährige  Tochter  im  Gesuchsformular  anzu-
geben.

7.3 Der  Vorinstanz  ist  insoweit  zuzustimmen,  dass  den  Akten  kein 
Hinweis  darauf  zu  entnehmen  ist,  dass  der  Einbürgerungsbehörde 
zum Zeitpunkt  der  Erklärung  betreffend eheliche Gemeinschaft  bzw. 
der erleichterten Einbürgerung die immer noch gelebte Beziehung zur 
ersten  Ehefrau  bekannt  gewesen  wäre.  Der  Beschwerdeführer  geht 
daher  fehl,  wenn  er  geltend  macht,  die  Vorinstanz  habe  bei  der 
erleichterten Einbürgerung alle  Tatsachen gekannt  und verhalte  sich 
nun widersprüchlich. Von einer Verletzung des Vertrauensgrundsatzes 
kann demnach vorliegend keine Rede sein. Daran vermag auch nichts 
zu  ändern,  dass die  Vorinstanz  ein  zentrales  Argument  der  Begrün-
dung der angefochtenen Verfügung – der Vorwurf, die Tochter im Ein-
bürgerungsverfahren  verschwiegen  zu  haben  –  anlässlich  ihrer  Ver-
nehmlassung nicht mehr aufrecht erhalten konnte.

7.4 Der Beschwerdeschrift ist nichts zu entnehmen, was es nachvoll-
ziehbar  machen  könnte,  dass  eine  stabile  und  intakte  Ehe  innert 
kurzer Zeit so zerrüttet ist, dass sie 18 Monate nach der erleichterten 
Einbürgerung  bereits  geschieden  ist.  Vielmehr  erklärt  der  Rechts-

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vertreter sogar, es habe sich seit der erleichterten Einbürgerung nichts 
geändert.  Die  Eheleute  hätten  eine  intensive  und  gute  Beziehung 
gehabt, die leider später gescheitert sei (Beschwerdeschrift Ziffer 2.4). 
Es sei nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen 
Lebenserfahrung  nicht  ausgeschlossen,  dass  zwischen  der  Einbür-
gerung und dem Abschluss einer Scheidungskonvention bloss ein Jahr 
verstreiche. Mit dieser Argumentation gelingt es nicht, die tatsächliche 
Vermutung,  welche die  Vorinstanz  aufgrund der  äusseren Umstände 
zu  Recht  aufgestellt  hat,  zu  entkräften.  Zudem  fällt  auf,  dass  die 
Behauptung, es sei  nicht ungewöhnlich, dass eine Ehe innert  kürze-
ster  Zeit  scheitere, den Aussagen der beiden Eheleute im Verfahren 
vor der Vorinstanz widerspricht, welche übereinstimmend vorgebracht 
haben, die Ehe sei nicht gescheitert; vielmehr hätten äussere Umstän-
de eine Trennung sinnvoll erscheinen lassen (vgl. insbesondere Akten 
Vorinstanz  Nr.  4  und  19).  Auf  diese  Umstände  soll  im  Folgenden 
eingegangen werden.

8.
Gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG ist das Bundesverwaltungsgericht nicht 
an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (oben E. 2). 
Es  kann auch andere  Argumente  anführen,  um die Begehren abzu-
weisen oder gutzuheissen. 

9.
9.1 Der Beschwerdeführer  selbst  und seine Ex-Ehefrau nahmen am 
30. August  2004 (Akten Vorinstanz  Nr. 4)  zum Vorwurf  Stellung,  der 
Beschwerdeführer habe die erleichterte Einbürgerung erschlichen. Sie 
erklärten,  dass  sie  sechseinhalb  Jahre  lang  eine  sehr  gute,  harmo-
nische  Beziehung  gelebt  hätten.  Vor  anderthalb  Jahren  sei  der 
Beschwerdeführer  jedoch  schwer  erkrankt  und  in  der  Folge  arbeits-
unfähig geworden. Er habe mit seiner rüstigen Frau nicht mehr mithal-
ten können. Deshalb hätten sie sich entschieden, sich in aller Freund-
schaft zu trennen. Für den Beschwerdeführer sei es das nächstliegen-
de gewesen, seine erste Ehefrau wieder zu heiraten, weil er aufgrund 
seines Gesundheitszustandes auf tägliche Begleitung angewiesen sei. 
Aus  dem  Protokoll  der  Befragung  der  schweizerischen  Ex-Ehefrau 
vom 6. August  2007 (Akten Vorinstanz Nr. 19) geht  hervor, dass sie 
den Beschwerdeführer bis zu seinem Umzug zu seiner mittlerweile in 
der Ostschweiz lebenden Tochter, kurz nach der Scheidung, gepflegt 
habe. Er habe seiner Tochter jedoch die Pflege nicht aufbürden wollen 
und deshalb seine erste Ehefrau erneut geheiratet. 

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Diese Erklärung für die Scheidung vermag nicht zu überzeugen. Aus 
den Akten geht nicht hervor, dass der Ex-Ehefrau, die den Beschwer-
deführer immerhin bis zu seinem Auszug aus der gemeinsamen Woh-
nung  nach  der  Scheidung  gepflegt  hat,  die  Pflege  zu  viel  gewesen 
wäre. Von Ehegatten, die in einer intakten, auf die Zukunft gerichteten 
Ehe leben,  darf  erwartet  werden,  dass  sie  sich  gerade  in  schweren 
Zeiten  gegenseitig  unterstützen. Eine  Trennung oder  Scheidung,  um 
den einen Ehepartner von der Belastung der Pflege zu befreien, ist mit 
dieser gegenseitigen Unterstützungs- und Fürsorgepflicht nicht verein-
bar, zumal es in der Schweiz genügend andere Möglichkeiten gibt, um 
Personen bei der Pflege von Angehörigen zu entlasten.

9.2 Die (schweizerische) Ex-Ehefrau führte anlässlich ihrer Befragung 
am 6. August  2007 aus, sie und der Beschwerdeführer hätten diese 
Begründung zwar gegenüber dem Scheidungsrichter geltend gemacht. 
In Wirklichkeit hätten sie sich jedoch aus finanziellen Gründen schei-
den lassen: Die  IV-Rente des Beschwerdeführers habe nur  Fr. 672.- 
betragen. Sie selbst habe eine AHV-Rente von ca. Fr. 1'400.- gehabt. 
Sie hätten sich deshalb überlegt, wie sie ihre finanzielle Situation ver-
bessern  könnten  und  hätten  sich  entschieden,  sich  scheiden  zu 
lassen. Es sei jedoch nur eine Scheidung auf dem Papier gewesen; sie 
liebten sich auch heute noch. Es habe in der Ehe keine Schwierigkei-
ten gegeben.

Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer Anfang 2001 
einen Herzinfarkt erlitt. Per 1. Januar 2003 wurde er zu 100 % arbeits-
unfähig geschrieben, und ab 1. April 2003 bezog er eine IV-Rente. Wie 
genau  sich  der  Gesundheitszustand  zwischen  2001  und  2003  ent-
wickelt  hat,  geht  aus  den  Unterlagen  nicht  hervor. Mit  Blick  auf  die 
Frage, ob es eine plausible Erklärung dafür gibt, dass eine angeblich 
intakte Ehe kurze Zeit nach der erleichterten Einbürgerung zerbricht, 
erscheint  die  Tatsache,  dass  sich  durch  die  Zusprechung  einer  IV-
Rente die finanzielle Situation grundlegend verändert hat, von Bedeu-
tung. Allerdings ist es nur schwer nachvollziehbar, dass dieser Wech-
sel wirklich so unerwartet gekommen ist, wie die Ex-Ehefrau ausführt. 
Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers war offenbar bereits 
seit  2001 prekär, so dass sich die Frage stellt,  ob nicht  bereits zum 
Zeitpunkt der erleichterten Einbürgerung am 24. September 2002 die 
finanziellen  Schwierigkeiten  abzusehen  waren.  Diese  Frage  kann 
jedoch  offen  gelassen  werden,  da  der  Beschwerdeführer  durch  die 

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unverzügliche Heirat mit seiner ersten Ehefrau der an sich plausiblen 
Erklärung für die Scheidung den Boden entzogen hat.

9.3 Nur zwei Wochen nach der Rechtskraft des Scheidungsurteils hei-
ratete  der  Beschwerdeführer  in  Mazedonien seine erste  Ehefrau er-
neut. Aus den Aussagen der schweizerischen Ex-Ehefrau geht hervor, 
dass die erste Ehefrau ihre Lebensgrundlage in Mazedonien verloren 
habe,  weil  das  Haus  während  der  Unruhen  zerstört  worden  sei. 
Ausserdem hätten die Leute in Mazedonien nichts von der Scheidung 
gewusst,  weil  das  eine  Schande  bedeutet  hätte  (Akten  Vorinstanz 
Nr. 19).

9.3.1 Die  Republik  Mazedonien  erklärte  sich  nach  dem  Zerfall  der 
Bundesrepublik Jugoslawien im Jahre 1991 für unabhängig. Die latent 
vorhandenen ethnischen Spannungen führten im Februar 2001 zu be-
waffneten  Unruhen,  die  durch  einen  Waffenstillstand  im  Juli  des 
gleichen Jahres beendet wurden. Den Schlusspunkt setzte die Annah-
me einer Verfassungsänderung durch das mazedonische Parlament im 
November 2001, mit welcher der Inhalt der im August 2001 zwischen 
der Regierung und den Aufständischen über die Stärkung der Minder-
heitenrechte geschlossene Vereinbarung in die Verfassung aufgenom-
men wurde (Quellen: SFH, Mazedonien Lageübersicht Juni 2001 und 
Bosnien-Herzegowina und Mazedonien als Safe Countries vom 31. Juli 
2003,  im Internet  unter  www.orsar.ch > Herkunftsländer; US Depart-
ment  of  State,  Background  Note:  Macedonia,  Stand  Juli  2009,  im 
Internet  unter:  www.state.gov  >  Travel  >  Countries  and  Regions  > 
Background Notes. Beide Seiten besucht am 11. August 2009).

9.3.2 Da die Unruhen im Mazedonien in der ersten Hälfte des Jahres 
2001  stattgefunden  haben,  lag  es  für  den  Beschwerdeführer  nahe, 
sich bereits während des Einbürgerungsverfahrens, welches er durch 
Gesuch  vom  24. September  2001  eingeleitet  hatte,  Gedanken  zu 
machen,  wie  er  seiner  ersten  Ehefrau  helfen  könnte.  Es  ist  daher 
davon auszugehen, dass er bereits vor der erleichterten Einbürgerung 
die Scheidung von seiner schweizerischen Ehefrau und die Wiederver-
heiratung mit  seiner  ersten Ehefrau als  Möglichkeit  ins Auge fasste. 
Diese Annahme wird durch eine weitere Aussage der schweizerischen 
Ex-Ehefrau untermauert. In Mazedonien habe niemand von der Schei-
dung  gewusst,  weil  diese  als  Schande  angesehen  worden  wäre 
(Befragungsprotokoll Frage 25, S. 8). Es ist daher davon auszugehen, 
dass  sich  der  soziale  Druck  auf  die  erste  Ehefrau  und  ihre  Familie 

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stetig erhöhte, da ohne das Wissen über die Scheidung unverständlich 
bleiben  musste,  weshalb  die  Ehefrau  nach  der  Zerstörung  ihres 
Hauses bei  Bekannten wohnte (Befragungsprotokoll  Frage 15,  S. 6), 
statt  bei  ihrem  Ehemann  in  der  Schweiz.  Vollends  unverständlich 
wurde  die  Situation  für  jemanden,  der  nichts  von  der  Scheidung 
wusste,  als absehbar  wurde,  dass die Tochter  einen in der Schweiz 
niedergelassenen  Landsmann  heiraten  sollte.  Die  Tochter  ist  Mitte 
April 2004, kurze Zeit nach der Scheidung des Beschwerdeführers von 
der Schweizerin, in die Schweiz eingereist. Von diesem Zeitpunkt an 
wohnten die  engsten Familienmitglieder  in  der  Schweiz,  so  dass  es 
aus der Sicht des sozialen Umfeldes in Mazedonien überhaupt keinen 
Grund mehr gab, weshalb die erste Ehefrau nicht auch in der Schweiz 
leben sollte. Vor diesem Hintergrund – dem Zeitpunkt der Unruhen und 
dem Verschweigen der Scheidung – erscheint es plausibel, dass der 
Beschwerdeführer  bereits  vor  der  erleichterten  Einbürgerung  die 
Trennung und Scheidung von seiner schweizerischen Ehefrau und die 
Wiederverheiratung  mit  seiner  ersten  Ehefrau  ins  Auge  fasste  und 
damit  die  Erklärung  zur  ehelichen  Gemeinschaft  nicht  der  Wahrheit 
entsprach.

9.3.3 Weitere Hinweise darauf, dass die Ehe des Beschwerdeführers 
mit der Schweizerin im Sinne der Rechtsprechung nicht stabil und auf 
eine  gemeinsame  Zukunft  gerichtet  war,  ergeben  sich  aus  dem ge-
samten Sachverhalt, wie er sich gemäss den Akten seit 1982 darstellt 
(vgl.  dazu  auch  oben  E.  6.1).  Bereits  der  Besuchsaufenthalt  des 
Beschwerdeführers  im  Jahre  1982  war  darauf  ausgerichtet,  in  der 
Schweiz Arbeit zu finden. In dieser Zeit ergab sich gemäss den Aussa-
gen  der  schweizerischen  Ex-Ehefrau  anlässlich  der  Befragung  vom 
6. August 2007 ein Liebesverhältnis zwischen ihr und dem Beschwer-
deführer. Nach seiner Rückkehr ins Heimatland habe er eine ihm ver-
sprochene  Landsfrau  geheiratet.  Aus  dieser  Ehe  ging  eine  Tochter 
hervor. Als der Beschwerdeführer von 1991 bis 1996 als Saisonnier in 
der Schweiz arbeitete, wohnten er und seine nachmalige Ehefrau "wie 
ein  Ehepaar"  zusammen  (Befragungsprotokoll  Frage  6,  S.  3).  Sie 
hätten sich überlegt, dass es schön wäre, wenn der Beschwerdeführer 
das ganze Jahr in der Schweiz bleiben könnte; dies würde einerseits 
das  ständige Zusammenleben und andererseits  eine bessere Unter-
stützung  der  Familie  im  Ausland  ermöglichen  (Befragungsprotokoll 
Frage 2, S. 3). Aus diesen Gründen habe sich der Beschwerdeführer 
scheiden lassen und anschliessend sie, die schweizerische Partnerin, 
geheiratet, was ihm den Verbleib in der Schweiz gesichert habe. Nach 

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dem IV-Entscheid im April  2003 seien sie in eine prekäre finanzielle 
Situation geraten und hätten sich deshalb kurzfristig entschieden, sich 
scheiden zu lassen. Diese Scheidung habe jedoch nur auf dem Papier 
stattgefunden, sie würden sich auch heute noch lieben (Befragungs-
protokoll Frage 8, S. 4).

Diese Aussagen der Ex-Ehefrau machen deutlich, dass der Beschwer-
deführer einer einmal geschlossenen Ehe kein sehr grosses Gewicht 
beimisst. Vielmehr war er zweimal bereit, eine Ehe aus rein pragmati-
schen  Gründen  aufzugeben: die  erste,  um  seinen  Aufenthalt  in  der 
Schweiz zu sichern und die zweite, um finanzielle Vorteile zu erlangen 
und seiner  vormaligen  Ehefrau in  einer  schwierigen materiellen  und 
sozialen  Situation  mittels  Wiederverheiratung  die  Einreise  in  die 
Schweiz zu ermöglichen. Daraus spricht eine Haltung des Beschwer-
deführers dem Rechtsinstitut  Ehe gegenüber, die mit  der Auffassung 
der ehelichen Gemeinschaft, wie sie der Gesetzgeber bei der Einfüh-
rung der erleichterten Einbürgerung vor Augen hatte (vgl. oben E. 3.2), 
nicht vereinbar ist.

9.3.4 Aus  diesen  Erwägungen  wird  deutlich,  dass  die  Ehe  mit  der 
Schweizer Bürgerin aus Sicht des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt 
der erleichterten Einbürgerung bereits seit längerer Zeit nicht mehr auf 
eine  gemeinsame Zukunft  gerichtet  war. Es  stellt  sich  aufgrund  der 
zum Ausdruck gebrachten Haltung gegenüber dem Rechtsinstitut Ehe 
sogar die Frage, ob nicht von Anfang an zweckfremde Motive (Aufent-
haltssicherung)  im Vordergrund standen. Der Eheschluss diente  vor-
nehmlich den eigenen Bedürfnissen des Beschwerdeführers; nur so ist 
nachvollziehbar, dass er sich aus rationalen Gründen zweimal schei-
den liess, um kurze Zeit später wieder zu heiraten.

9.4 Ferner  muss  der  Beschwerdeführer  sich  vorwerfen  lassen,  den 
Einbürgerungsbehörden  verschwiegen  zu  haben,  dass  er  vor  und 
während des Einbürgerungsverfahrens eine aussereheliche Beziehung 
mit  seiner  ersten  Ehefrau  pflegte.  Entgegen  den  Vorbringen  in  der 
Replik vom 18. April  2008 geht  dieser Umstand klar aus den Akten, 
insbesondere  aus  den  Aussagen  der  schweizerischen  Ex-Ehefrau, 
hervor. Dem Beschwerdeführer musste aufgrund seines langen Aufent-
haltes  in  der  Schweiz  bewusst  sein,  dass  die  Pflege  einer  solchen 
Beziehung nicht der in der Schweiz herrschenden Vorstellung über die 
Ausgestaltung  einer  Ehe entsprach und deshalb  dazu geeignet  war, 
den Entscheid der Einbürgerungsbehörde zu beeinflussen. Indem er 

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diese  zweite,  aussereheliche  Beziehung  im  Einbürgerungsverfahren 
verschwieg,  enthielt  er  der  Einbürgerungsbehörde  ein  wesentliches 
Sachverhaltselement bewusst vor.

10.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Beschwerde-
führer durch seine Unterschrift unter die Erklärung betreffend eheliche 
Gemeinschaft  am 3. September  2002 die Behörden über  seine Hal-
tung  zu  der  Ehe  getäuscht  hat.  Zudem  täuschte  er  die  Behörden 
bewusst,  indem  er  die  aussereheliche  Beziehung  mit  seiner  ersten 
Ehefrau verschwieg. Die erleichterte Einbürgerung wurde somit durch 
Verschweigen wesentlicher Tatsachen erschlichen.

11.
Die  angefochtene  Verfügung  erweist  sich  demnach  als  rechtmässig 
(Art. 49 VwVG). Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen.

12.
Dem  Ausgang  des  Verfahrens  entsprechend  sind  die  Kosten  dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 ff. 
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

(Dispositiv S. 19)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 800.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  sind  von  dem  am  24.  Dezember  2007  eingezahlten 
Kostenvorschuss gedeckt.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die  Vorinstanz  (gegen  Empfangsbestätigung;  Akten  Ref-Nr.  [...] 

zurück)
- Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons Obwalden (Kopie)

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Ruth Beutler Barbara Kradolfer

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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