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**Case Identifier:** 96166a65-b950-5d3d-a3b5-a856a83924f4
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-02-16
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 16.02.2023 BB.2022.152
**Docket/Reference:** BB.2022.152
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2022-152_2023-02-16

## Full Text

Hausdurchsuchung (Art. 244 f. StPO); Gegenstandslosigkeit des Verfahrens;;Hausdurchsuchung (Art. 244 f. StPO); Gegenstandslosigkeit des Verfahrens;;Hausdurchsuchung (Art. 244 f. StPO); Gegenstandslosigkeit des Verfahrens;;Hausdurchsuchung (Art. 244 f. StPO); Gegenstandslosigkeit des Verfahrens

Beschluss vom 16. Februar 2023 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Miriam Forni und Felix Ulrich,     

Gerichtsschreiberin Inga Leonova  

   
 

Parteien 

  

A., 

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT, 

 

Beschwerdegegnerin 

 

 

Gegenstand  Hausdurchsuchung (Art. 244 f. StPO);  

Gegenstandslosigkeit des Verfahrens 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2022.152, BB.2023.1 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Sachverhalt: 

 

A. Die Bundesanwaltschaft (nachfolgend «BA») führt gegen B. ein Strafverfah-

ren mit der Geschäftsnummer SV.22.446 u.a. wegen Gefährdung durch 

Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht (Art. 224 StGB) 

sowie Anwerbung, Ausbildung und Reisen im Hinblick auf eine terroristische 

Straftat (Art. 260sexies StGB). 

 

 

B. Gestützt auf den Durchsuchungs- und Sicherstellungsbefehl der BA  

vom 22. Dezember 2022 führte das Bundesamt für Polizei (nachfolgend 

«Fedpol») am 23. Dezember 2022 am Wohnort von B., an welchem auch 

seine Eltern wohnhaft sind, eine Hausdurchsuchung durch. Dabei wurden  

im Kellerabteil sowie im Zimmer von B. diverse Unterlagen sowie mehrere 

elektronische Gegenstände und SIM-Karten sichergestellt (BB.2022.152, 

act. 5.4 und 5.7). Im Anschluss an die Durchsuchung nahm das Fedpol B. 

gestützt auf den Haftbefehl der BA vom 22. Dezember 2022 fest 

(BB.2022.152, act. 5.1). Auf Antrag der BA ordnete das Kantonale Zwangs-

massnahmengericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 25. Dezember 

2021 (recte: 2022) gegenüber B. bis am 22. März 2023 Untersuchungshaft 

an (BB.2022.152, act. 5.3).  

 

 

C. Gegen die Hausdurchsuchung vom 23. Dezember 2022 erhob der Vater des 

Beschuldigten, A., mit Eingabe vom 22. Dezember 2022 (recte: 23. Dezem-

ber 2022; Posteingang: 27. Dezember 2022) bei der BA Beschwerde. Darin 

machte er eine Verletzung der Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte im 

Zusammenhang mit der Hausdurchsuchung vom 23. Dezember 2022 gel-

tend und verlangte hierfür eine Entschädigung von Fr. 250.-- (BB.2022.152, 

act. 1).  

 

 

D. Die BA leitete die Beschwerde am 28. Dezember 2022 zuständigkeitshalber 

der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts weiter (BB.2022.152, 

act. 2), woraufhin das Gericht das Beschwerdeverfahren BB.2022.152 eröff-

nete. Mit Schreiben vom 30. Dezember 2022 forderte das Gericht die BA zur 

Einreichung der Verfahrensakten auf (BB.2022.152, act. 3). 

 

 

E. Mit Eingabe vom 30. Dezember 2022 reichte A. gegen die Hausdurchsu-

chung vom 23. Dezember 2022 bei der Beschwerdekammer Beschwerde 

ein. Die Beschwerdekammer eröffnete dieses Verfahren unter dem 

- 3 - 

 

 

Verfahrenszeichen BB.2023.1. A. stellte in der Beschwerde vom 30. Dezem-

ber 2022 dieselben Begehren wie in der Beschwerde vom 23. Dezember 

2022. Zudem führte A. u.a. aus, dass die neuere Beschwerde die dem Ge-

richt weitergeleitete Beschwerde vom 23. Dezember 2022 ersetze, welche 

sich deshalb als obsolet erweise (BB.2023.1, act. 1). Am 3. Januar 2023 lud 

die Beschwerdekammer die BA zur Einreichung einer Beschwerdeantwort 

ein (BB.2023.1, act. 3). 

 

 

F. Am 10. Januar 2023 reichte die BA die im Verfahren BB.2022.152 angefor-

derten Verfahrensakten ein (BB.2022.152, act. 5). Zur Beschwerde vom 

30. Dezember 2022 liess sich die BA im Verfahren BB.2023.1 mit Eingabe 

vom 13. Januar 2023 vernehmen. Sie beantragt die kostenfällige Abweisung 

der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (BB.2023.1, act. 6). Das Ge-

richt stellte A. die Beschwerdeantwort vom 13. Januar 2023 sowie die dem 

Gericht zustellten Akten zu und gab ihm Gelegenheit, hierzu bis zum 30. Ja-

nuar 2023 Stellung zu nehmen (BB.2023.1, act. 7).  

 

 

G. Innert erstreckter Frist liess sich A. zur Beschwerdeantwort der BA mit Ein-

gabe vom 6. Februar 2023 vernehmen. Darin führte A. insbesondere aus, 

dass er mit dem Zustellen der umfangreichen Akten seitens der Beschwer-

dekammer alle gewünschten Informationen erhalten habe und somit auf die 

Forderung von Fr. 250.-- verzichte (BB.2023.1, act. 10). In der Folge teilte 

das Gericht A. mit Schreiben vom 7. Februar 2023 mit, dass es seine Aus-

führungen in der Replikschrift als einen Rückzug der Beschwerde vom 

30. Dezember 2022 interpretiere und das Beschwerdeverfahren mangels ei-

ner gegenteiligen Rückmeldung bis zum 17. Februar 2023 infolge Rückzugs 

als gegenstandslos abgeschrieben werde (BB.2023.1, act. 11). Mit Eingabe 

vom 9. Februar 2023 erläuterte A., dass seine Ausführungen vom 6. Februar 

2023 nicht automatisch als Beschwerderückzug zu verstehen seien; mit dem 

Rückzug der Beschwerde sei er indessen unter der Bedingung einverstan-

den, dass weder Parteikosten noch Verfahrenskosten erhoben werden 

(BB.2023.1, act. 13).  

 

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit 

erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug genom-

men.  

 

 

 

  

- 4 - 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1. Die Eingaben des Beschwerdeführers vom 23. und 30. Dezember 2022 rich-

ten sich gegen dieselbe Hausdurchsuchung vom 23. Dezember 2022 und 

basieren auf demselben Sachverhalt, weshalb die Beschwerdeverfahren 

BB.2022.152 und BB.2023.1 zu vereinigen und mit einem einzigen Ent-

scheid zu beurteilen sind. 

 

 

2.  

2.1 Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Bundesanwaltschaft 

kann bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde er-

hoben werden (Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 des Bundes-

gesetzes über die Organisation der Strafbehörde des Bundes [Strafbehör-

denorganisationsgesetz, StBOG; SR 173.71]). Die Beschwerde gegen 

schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide ist innert zehn Tagen schrift-

lich und begründet einzureichen (Art. 396 Abs. 1 StPO). Mit ihr gerügt wer-

den können gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO Rechtsverletzungen, einschliess-

lich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung 

und Rechtsverzögerung (lit. a), die unvollständige oder unrichtige Feststel-

lung des Sachverhalts (lit. b) sowie die Unangemessenheit (lit. c).  

 

2.2 Zur Beschwerde berechtigt ist jede Partei oder jeder andere Verfahrensbe-

teiligte mit einem rechtlich geschützten Interesse an der Aufhebung oder Än-

derung des angefochtenen Entscheides (Art. 382 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 

Abs. 2 StPO). Das zur Beschwerdeführung berechtigende Rechtsschutzin-

teresse muss grundsätzlich ein aktuelles und praktisches sein (BGE 118 IV 

67 E. 1c; TPF 2017 93 E. 2.2; 2004 40 E. 2.1 S. 43). Bezüglich Beschwerden 

gegen bereits abgeschlossene Hausdurchsuchungen fehlt es naturgemäss 

an einem aktuellen und praktischen Interesse an der Aufhebung oder Ände-

rung der Anordnung (BGE 118 IV 67 E. 1c; 103 IV 115 E. TPF 2017 93 E. 2.2; 

2004 34 E. 2.2). Sowohl das Bundesstrafgericht als auch das Bundesgericht 

sind grundsätzlich zurückhaltend und verzichten nur ausnahmsweise auf das 

Erfordernis des aktuellen Rechtsschutzinteresses (BGE 144 IV 74 nicht publ. 

E. 3.1; Entscheid des Bundesgerichts 1B_499/2017 vom 12. April 2018 

E. 4.5; u.a. Beschlüsse des Bundesstrafgerichts BV.2019.46-47, 

BE.2019.16 vom 14. November 2019 E. 3.3.3; BV.2018.8 vom 4. September 

2018 E. 2.3). Ein Verzicht auf das Erfordernis des aktuellen und praktischen 

Rechtsschutzinteresses ist ausnahmsweise zulässig, wenn sich die gerügte 

Rechtsverletzung jederzeit wiederholen könnte, eine rechtzeitige gerichtli-

che Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre, sich die aufgeworfenen 

Fragen jederzeit unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen 

- 5 - 

 

 

könnten und an deren Beantwortung wegen der grundsätzlichen Bedeutung 

ein hinreichendes öffentliches Interesse besteht (BGE 118 IV 67 E. 1d 

m.w.H.). 

 

2.3 Nachdem der Beschwerdeführer seine bei der Beschwerdegegnerin einge-

reichte Beschwerde vom 23. Dezember 2022 durch die Beschwerde vom 

30. Dezember 2022 ersetzt hat und erstere seinen Angaben zufolge obsolet 

geworden ist (BB.2023.1, act. 1), erweist sich das Beschwerdeverfahren 

BB.2022.152 als gegenstandslos und ist als solches abzuschreiben.  

 

2.4 Bei schriftlichen Verfahren kann ein Rechtsmittel bis zum Abschluss des 

Schriftenwechsels und allfälliger Beweis- oder Aktenergänzungen zurückge-

zogen werden (Art. 386 Abs. 2 lit. b StPO). Der Rückzug des Rechtsmittels 

hat nach der Rechtsprechung klar, ausdrücklich, unmissverständlich und be-

dingungslos zu erfolgen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_204/2015 vom 

30. März 2015 E. 2 m.H.). Ein an Bedingungen geknüpfter Rückzug der Be-

schwerde ist demnach nicht möglich. Nachdem der Beschwerdeführer sich 

mit dem Rückzug seiner Beschwerde vom 30. Dezember 2022 nur unter ge-

wissen Bedingungen einverstanden erklärt, liegen die Voraussetzungen für 

die Abschreibung des Beschwerdeverfahrens BB.2023.1 infolge Rückzugs 

nicht vor.  

 

2.5 Die Beschwerde vom 30. Dezember 2022 richtet sich gegen die Hausdurch-

suchung vom 23. Dezember 2022, welche von der Fedpol im Auftrag der 

Beschwerdegegnerin durchgeführt wurde (BB.2022.152, act. 1). Somit ist 

eine Verfahrenshandlung der Beschwerdegegnerin angefochten, gegen wel-

che grundsätzlich Beschwerde geführt werden kann. Indes geht aus der Be-

schwerde vom 30. Dezember 2022 nicht hervor, inwiefern vorliegend die  

Voraussetzungen für ausnahmsweisen Verzicht auf das aktuelle und prakti-

sche Rechtsschutzinteresse gegeben wären. Die in Art. 29a BV statuierte 

Rechtsweggarantie wird durch in Art. 434 StPO gewahrt, der dem Beschwer-

deführer als von einer Zwangsmassnahme betroffenen Dritten die Möglich-

keit gewährt, Entschädigung oder Genugtuung für Schäden zu verlangen, 

die nicht auf andere Weise gedeckt sind (GRIESSER, Zürcher Kommentar, 

3. Aufl., 2020, Art. 434 StPO N. 2). Über diesen Anspruch wird grundsätzlich 

im Endentscheid entschieden, wobei das Gesetz in klaren Fällen die Staats-

anwaltschaft berechtigt, schon im Vorverfahren einen Entscheid zu fällen 

(vgl. Art. 434 Abs. 1 und 2 StPO). Ob auf die Beschwerde vom 30. Dezem-

ber 2022 einzutreten ist, kann dahingestellt bleiben. Nachdem der Be-

schwerdeführer im Nachgang an die Zustellung der Beschwerdeantwort und 

der Verfahrensakten in der Replikschrift vom 6. Februar 2023 ausgeführt hat, 

dass er alle gewünschten Informationen erhalten habe und somit auf die 

- 6 - 

 

 

Forderung von Fr. 250.-- verzichte (BB.2023.1, act. 10), hat er jegliches all-

fälliges Interesse an der erhobenen Beschwerde verloren. Damit ist das Be-

schwerdeverfahren BB.2023.1 ebenso gegenstandslos geworden und als 

solches abzuschreiben.  

 

 

3. Nach dem Gesagten sind die Beschwerdeverfahren BB.2022.152 und 

BB.2023.1 als gegenstandslos geworden abzuschreiben.  

 

 

4.  

4.1 Bei Eintritt der Gegenstandslosigkeit eines Beschwerdeverfahrens wird die-

jenige Partei kosten- und entschädigungspflichtig, welche die Gegenstands-

losigkeit des Rechtsmittels verursachte (TPF 2011 31 m.w.H.; vgl. u.a. Be-

schlüsse des Bundesstrafgerichts BB.2019.49 vom 3. Mai 2019; 

BB.2017.218, BP.2017.83 vom 15. Februar 2018; BB.2016.366 vom 6. De-

zember 2016; BB.2016.284 vom 7. September 2016; BB.2016.274 vom 

26. Juli 2016).  

 

4.2 Die (fälschlicherweise bei der BA erhobene) Beschwerde vom 22. Dezember 

2022 (recte: 23. Dezember 2022) ersetzte der Beschwerdeführer mit Be-

schwerde vom 30. Dezember 2022 (BB.2023.1, act. 1). Somit hat er die Ge-

genstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens BB.2022.152 verursacht. Im 

Beschwerdeverfahren BB.2023.1 gab der Beschwerdeführer an, auf die in 

der Beschwerde vom 30. Dezember 2022 geltend gemachte Forderung von 

Fr. 250.-- zu verzichten (BB.2023.1, act. 10). Durch den Verzicht auf sein in 

der Beschwerde gestelltes Rechtsbegehren hat der Beschwerdeführer auch 

die Gegenstandslosigkeit des zweiten Verfahrens zu verantworten. Damit 

hat der Beschwerdeführer die Gegenstandslosigkeit beider Beschwerdever-

fahren zu vertreten und wird deshalb kostenpflichtig. Die Gerichtsgebühr ist 

auf Fr. 800.-- festzusetzen (vgl. Art. 73 StBOG und Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 

des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die 

Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; 

SR 173.713.162]) und aufgrund des oben Gesagten dem Beschwerdeführer 

aufzuerlegen. Unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses von 

Fr. 2'000.-- hat die Bundesstrafgerichtskasse dem Beschwerdeführer den 

Überschuss von Fr. 1'200.-- zurückzuerstatten. 

 

 

- 7 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Verfahren BB.2022.152 und BB.2023.1 werden vereinigt.  

 

2. Die Beschwerden vom 22. Dezember 2022 (recte: 23. Dezember 2022) und 

30. Dezember 2022 werden als gegenstandslos abgeschrieben.  

 

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt und 

mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- verrechnet. Die Bun-

desstrafgerichtskasse hat dem Beschwerdeführer den überschüssigen Betrag 

von Fr. 1'200.-- zurückzuerstatten. 

 

 

Bellinzona, 16. Februar 2023 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

Zustellung an 

- A. 

- Bundesanwaltschaft 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden (Art. 
79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Eingaben 
müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen 
der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen 
Vertretung übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Im Falle der elektronischen Einreichung ist für 
die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die 
bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung 
notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG). 

Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).