# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1983bb90-acea-5d92-84ef-180ffc2264e7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-11-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.11.2018 D-6529/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6529-2018_2018-11-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6529/2018 

law/joc 

 

 
 

  
W i e d e r a u f n a h m e e n t s c h e i d   

v o m  2 8 .  N o v e m b e r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richter Walter Lang (Vorsitz), 

Richterin Nina Spälti Giannakitsas,  

Richter Gérald Bovier,    

Gerichtsschreiberin Claudia Jorns Morgenegg. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Irak,   

vertreten durch lic. iur. Patrick Stutz, Rechtsanwalt,  

Gesuchsteller,  

 

  

 

  
 

   

Gegenstand 

 
Gesuch um Wiederaufnahme des Beschwerdeverfahrens; 

Abschreibungsentscheid  

D-5430/2018 vom 24. Oktober 2018. 

 

 

 

D-6529/2018 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Das SEM stellte mit Verfügung vom 30. August 2018 (unter der Verfahrens-

nummer N […]) fest, der Gesuchsteller erfülle die Flüchtlingseigenschaft 

nicht und lehnte sein Asylgesuch vom 8. Oktober 2015 ab. Gleichzeitig ver-

fügte es seine Wegweisung aus der Schweiz und ordnete den Vollzug der-

selben an. 

B.  

Mit Eingabe vom 20. September 2018 erhob der Gesuchsteller gegen die-

sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde.  

C.  

C.a Das Bundesverwaltungsgericht hielt mit Zwischenverfügung vom 

26. September 2018 fest, der Gesuchsteller könne den Ausgang des Be-

schwerdeverfahrens (D-5430/2018) in der Schweiz abwarten und forderte 

ihn auf, bis zum 11. Oktober 2018 einen Kostenvorschuss in der Höhe von 

Fr. 750.– zu leisten, unter der Androhung, bei ungenutzter Frist werde auf 

die Beschwerde nicht eingetreten. 

C.b Am 10. Oktober 2018 wurde der geforderte Kostenvorschuss durch 

den Gesuchsteller zu Gunsten der Gerichtskasse des Bundesverwaltungs-

gerichts einbezahlt.  

D.  

Das Amt für Migration (…) teilte dem Bundesverwaltungsgericht mit Schrei-

ben vom 18. Oktober 2018 (Eingang Bundesverwaltungsgericht: 22. Okto-

ber 2018) mit, der beiliegenden Meldung des (…) vom 18. Oktober 2018 

könne entnommen werden, dass der Gesuchsteller seit dem 19. Septem-

ber 2018 unbekannten Aufenthaltes sei. 

E.  

Das Bundesverwaltungsgericht schrieb das Beschwerdeverfahren mit Ent-

scheid D-5430/2018 vom 24. Oktober 2018 als gegenstandslos geworden 

ab. Dem Gesuchsteller wurden die Verfahrenskosten von Fr. 250.– aufer-

legt, wobei festgehalten wurde, der einbezahlte Kostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 750.– werde für die Bezahlung der Verfahrenskosten verwen-

det. Der darüber hinaus gehende Betrag von Fr. 500.– werde dem Gesuch-

steller bei Bekanntwerden seines Aufenthaltsortes zurückerstattet. 

F.  

D-6529/2018 

Seite 3 

F.a Mit Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht vom 12. November 

2018 ersuchte rubrizierter Rechtsvertreter namens des Gesuchstellers um 

Einsicht in die Akten des Beschwerdeverfahrens D- 5430/2018.  

F.b Diesem Gesuch wurde durch das Bundesverwaltungsgericht am 

14. November 2018 stattgegeben und dem Gesuchsteller die Akten 1, 2, 

5, 6 und die erste Seite der Akte 4 ediert.  

G.  

Mit als Revisionsgesuch/Revisionsbegehren bezeichneter Eingabe an das 

Bundesverwaltungsgericht vom 16. November 2018 beantragte der 

Rechtsvertreter namens des Gesuchstellers, der Abschreibungsentscheid 

des Bundesverwaltungsgerichts D- 5430/2018 vom 24. Oktober 2018 sei 

aufzuheben und das Beschwerdeverfahren sei – in Gutheissung des Ge-

suchs – wieder aufzunehmen respektive fortzusetzen. Dem Gesuch sei so-

fort die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen und das SEM sowie das 

Migrationsamt des Kantons B._______ anzuweisen, bis zum Abschluss 

des Verfahrens von weiteren Massnahmen gegen den Gesuchsteller ab-

zusehen. Ferner wurde beantragt, es sei dem Gesuchsteller die unentgelt-

liche Prozessführung für das vorliegende Verfahren sowie auch für das 

weitere Beschwerdeverfahren zu gewähren sowie, rubrizierter Rechtsan-

walt sei als amtlicher Rechtsvertreter einzusetzen. Der Eingabe lagen eine 

E-Mail des Gesuchstellers vom 20. September 2018 an seine Sozialarbei-

terin, ein Untermietvertrag vom 1. September 2018, eine Bestätigung sei-

ner Arbeitgeberin vom 13. November 2018, eine Meldung des (…) vom 

18. Oktober 2018 betreffend unbekannten Aufenthalts, ein Stammdaten-

blatt des Kantonalen Sozialdienstes B._______ vom 18. Oktober 2018, 

eine Rechtskraftmitteilung des SEM vom 30. Oktober 2018 ein Protokoll 

vom 7. November 2018 hinsichtlich einer Rayonauflage des (…) und ein 

Protokoll vom 7. November 2018 über ein Ausreisegespräch bei. 

H.  

Das Bundesverwaltungsgericht setzte den Vollzug der Wegweisung mit 

Zwischenverfügung vom 19. November 2018 gestützt auf Art. 126 BGG 

per sofort aus.  

 

 

 

D-6529/2018 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet auf dem Gebiet des Asyls 

in der Regel endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 

VwVG) des SEM (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31-33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG).  

1.2 Vorliegend hat das Bundesverwaltungsgericht das Beschwerdeverfah-

ren D-5430/2018 (i.S. Asyl und Wegweisung betreffend die Verfügung des 

SEM vom 30. August 2018) mit Abschreibungsentscheid vom 24. Oktober 

2018 als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

1.3 Insoweit im Gesuch vom 16. November 2018 ausdrücklich um Revision 

des Entscheides vom 24. Oktober 2018 ersucht wird, ist festzuhalten, dass 

Abschreibungsbeschlüsse weder in Revision noch in Wiedererwägung ge-

zogen werden können. Ein Abschreibungsentscheid kann jedoch – wie vor-

liegend beantragt wird – auf Gesuch hin aufgehoben und das ursprüngliche 

Beschwerdeverfahren durch das Bundesverwaltungsgericht wieder aufge-

nommen werden. Eine Aufhebung und Wiederaufnahme des Beschwerde-

verfahrens erfolgt insbesondere dann, wenn das vorangegangene Verfah-

ren infolge einer auf Willensmängeln beruhenden Rückzugserklärung der 

Partei oder irrtümlich als Folge von unzutreffenden Informationen oder von 

Fehlinterpretationen als gegenstandslos geworden abgeschrieben wurde 

(vgl. zum Ganzen statt vieler: Urteil D-7256/2014 des Bundesverwaltungs-

gerichts vom 8. Januar 2015 E. 1.2 mit weiteren Hinweisen).  

1.4 Der Gesuchsteller hat am Verfahren vor dem Bundesverwaltungsge-

richt teilgenommen, ist durch den Abschreibungsentscheid des Bundesver-

waltungsgerichts vom 24. Oktober 2018 besonders berührt, hat ein schutz-

würdiges Interesse an der Wiederaufnahme des Verfahrens und ist daher 

zur Einreichung des Gesuchs legitimiert (vgl. Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 

Abs. 1VwVG). 

1.5 Über die Wiederaufnahme abgeschriebener Verfahren entscheidet das 

Bundesverwaltungsgericht in der Zusammensetzung mit drei Richterinnen 

und Richtern (Art. 21 Abs. 1 VGG, Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG). 

2.  

2.1 Zur Begründung seines Wiederaufnahmegesuchs brachte der Gesuch-

steller vor, das (…) habe in seiner Mitteilung vom 18. Oktober 2018 tatsa-

chenwidrig festgestellt, der Gesuchsteller sei seit dem 19. September 2018 

D-6529/2018 

Seite 5 

unbekannten Aufenthaltes. Schon die Tatsache, dass er den vom Bundes-

verwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 26. September 2018 ge-

forderten Kostenvorschuss fristgerecht einbezahlt habe, zeige, dass er ab 

dem 19. September 2018 nicht unbekannten Aufenthaltes gewesen sei, 

ansonsten er weder die Verfügung hätte in Empfang nehmen noch den 

Kostenvorschuss zahlen können. Gemäss der beigelegten E- Mail des Ge-

suchstellers vom 20. September 2018 an die für ihn zuständige Sozialar-

beiterin des Kantonalen Sozialdienstes B._______ habe er dieser schrift-

lich bestätigt, dass er ab dem 1. September 2018 den Wohnort respektive 

die Adresse gewechselt habe. Wie der E-Mail zu entnehmen sei, habe er 

die Sozialarbeiterin offenbar schon vorher darüber informiert, dass er sich 

seit dem 1. September 2018 an der (…) in C._______ aufhalte. Er habe 

der Sozialarbeiterin auch den Mietvertrag vom 1. September 2018 überge-

ben. Dem Sozialdienst und dem (…) sei auch bekannt gewesen, dass er 

seit Ende Juni 2018 über eine Arbeitsstelle verfügt habe. Das Stammda-

tenblatt des Kantonalen Sozialdienstes B._______ vom 18. Oktober 2018, 

auf das sich das (…) berufe, und das vom Bundesverwaltungsgericht in 

seinem Schreiben vom 14. November 2018 als für den Abschreibungsent-

scheid nicht massgebend bezeichnet worden sei, sei somit tatsachenwid-

rig. Das (…) habe – wie den beigelegten Protokollen zu entnehmen sei – 

ausserdem mit dem Gesuchsteller am 6. November (recte: 7. November) 

2018 eine Befragung betreffend Rayonauflagen und ein Ausreisegespräch 

durchgeführt. Daraus lasse sich schliessen, dass das (…) in Kontakt mit 

dem Gesuchsteller stand und ihn für Gespräche habe aufbieten können. 

Den Protokollen des (…) sei zu entnehmen, dass der Gesuchsteller nie 

untergetaucht gewesen sei.  

2.2 Ein Asylsuchender hat sich im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht wäh-

rend des Verfahrens den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung 

zu halten und seine Adresse und jede Änderung der nach kantonalem 

Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde sofort mitzu-

teilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG).  

2.3 Dieser Pflicht ist der Gesuchsteller nachgekommen. Die Ausführungen 

in seinem Gesuch (vgl. E. 2.1) sind – wie nachstehend aufgezeigt – zu be-

stätigen.  

Aufgrund des von ihm geleisteten Kostenvorschusses vom 10. Oktober 

2018 an das Bundesverwaltungsgericht steht fest, dass der Gesuchsteller 

von der Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Sep-

tember 2018 Kenntnis genommen hat. Diese Verfügung wurde zwar an die 

D-6529/2018 

Seite 6 

ehemalige Adresse (…), C._______ versandt – dieser hatte denn auch in 

der Beschwerde vom 20. September 2018 seine aktuelle Adresse mit „(…), 

C._______“ bezeichnet. Gemäss dem beigelegten Untermietvertrag vom 

1. September hätte die (neue) korrekte Adresse jedoch „(…), C._______“ 

gelautet. Aufgrund des Untermietvertrags ergibt sich denn auch, dass der 

Gesuchsteller – wie er bereits in der Beschwerde vom 20. September 2018 

angegeben hatte – seit September 2018 über eine Mietwohnung in 

C.______ verfügte, was darauf hätte schliessen lassen, dass er sich be-

reits nicht mehr in einer kantonalen Unterkunft aufgehalten hat. Wie er zu-

dem gegenüber dem (…) im Ausreisegespräch vom 7. November 2018 

darlegte, sei er regelmässig noch im Heim – und somit in der kantonalen 

Unterkunft – gewesen und habe seine Post stets dort abgeholt. Vor diesem 

Hintergrund ist nachvollziehbar, dass ihm die Zwischenverfügung vom 

26. September 2018 – trotz Adressierung an seine ehemalige Adresse – 

zugestellt werden konnte. Aus der E-Mail des Gesuchstellers an die Sozi-

alarbeiterin vom 20. September 2019 resultiert ebenfalls, dass er seiner 

Mitwirkungspflicht stets nachgekommen ist und nie unbekannten Aufent-

haltes war. Unter Angabe seiner aktuellen Adresse (…), C._______ erklärt 

er darin nämlich, er bestätige den Wohnortwechsel. Der Sozialarbeiterin 

war somit zu diesem Zeitpunkt bekannt, dass der Gesuchsteller über einen 

neuen Aufenthaltsort verfügte. Auf dem Stammdatenblatt Asyl des kanto-

nalen Sozialdienstes vom 18. Oktober 2018 ist denn auch nicht etwa ver-

merkt, dass er unbekannten Aufenthaltes gewesen wäre, sondern lediglich, 

dass er sich seit dem 19. September 2018 nicht mehr in der kantonalen 

Unterkunft aufgehalten habe.  

Die Feststellung des (…) vom 18. Oktober 2018, der Gesuchsteller sei seit 

dem 19. September 2018 unbekannten Aufenthaltes gewesen, lässt sich 

bei dieser Sachlage nicht aufrechterhalten. Vielmehr ist – wie im Wieder-

aufnahmegesuch zu Recht geltend gemacht wird – darauf zu schliessen, 

er sei nie unbekannten Aufenthaltes gewesen.  

2.4 Bei dieser Sachlage entbehrt die Vermutung im Abschreibungsent-

scheid vom 24. Oktober 2018, der Gesuchsteller habe kein Interesse mehr 

an der Weiterführung des Verfahrens und kein schutzwürdiges Interesse 

an der Aufhebung oder Änderung der mit der Beschwerde vom 20. Sep-

tember 2018 angefochtenen Verfügung des SEM vom 30. August 2018 ih-

rer Grundlage.  

 

D-6529/2018 

Seite 7 

3.  

3.1 Aus diesen Erwägungen folgt, dass das Gesuch um Wiederaufnahme 

des Beschwerdeverfahrens gutzuheissen ist. Der Abschreibungsentscheid 

D-5430/2018 vom 24. Oktober 2018 ist aufzuheben. Das ursprüngliche Be-

schwerdeverfahren ist wieder aufzunehmen.  

3.2 Über den im Gesuch vom 16. November 2018 gestellten Antrag, es sei 

für das weitere Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu 

bewilligen und dem Gesuchsteller rubrizierter Rechtsanwalt als amtlicher 

Rechtsvertreter beizuordnen, ist nicht vorliegend, sondern im wieder auf-

zunehmenden Beschwerdeverfahren zu befinden. Ebenso verhält es sich 

betreffend der allfälligen Rückerstattung des vom Gesuchsteller geleiste-

ten Kostenvorschusses. 

3.3 Da das Beschwerdeverfahren wieder aufzunehmen ist, kommt der Be-

schwerde gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG aufschiebende Wirkung zu. Der 

Gesuchsteller kann daher den weiteren Ausgang des Beschwerdeverfah-

rens in der Schweiz abwarten (Art. 42 AsylG).  

4.  

4.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben 

(Art. 63 Abs. 1 VwVG). Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen 

Prozessführung (Art. 65 Abs. 1 VwVG) wird gegenstandslos.  

4.2 Dem vertretenen Gesuchsteller ist angesichts seines Obsiegens in An-

wendung von Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) eine Entschädigung für die ihm 

notwendigerweise erwachsenen Parteikosten zuzusprechen. Das Gesuch 

um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung wird damit ge-

genstandslos.  

4.3 Der Rechtsvertreter hat keine Kostennote zu den Akten gereicht. Der 

notwendige Vertretungsaufwand wird daher in Anwendung von 

Art. 14 VGKE unter Berücksichtigung der massgeblichen Berechnungsfak-

toren aufgrund der Akten auf Fr. 1100.– (inklusive Auslagen und Mehrwert-

steuerzuschlag) festgesetzt. Dieser Betrag ist dem Gesuchsteller durch 

das Bundesverwaltungsgericht als Parteientschädigung auszurichten. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

D-6529/2018 

Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Gesuch um Wiederaufnahme des Beschwerdeverfahrens wird gutge-

heissen.  

2.  

Der Abschreibungsentscheid D-5430/2018 vom 24. Oktober 2018 wird auf-

gehoben. Das Beschwerdeverfahren wird wieder aufgenommen.  

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

4.  

Dem Gesuchsteller wird vom Bundesverwaltungsgericht eine Parteient-

schädigung von Fr. 1100.– ausgerichtet. 

5.  

Dieser Entscheid geht an den Gesuchsteller, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Walter Lang Claudia Jorns Morgenegg 

 

 

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