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**Case Identifier:** c7e5267a-f3d5-5ba0-ae8c-64e3865933d3
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 12.02.2021 I 2020 79
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2020-79_2021-02-12.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2020 79

Entscheid vom 12. Februar 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

C.________ AG,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________,

Gegenstand Unfallversicherung (Leistungen; Meniskusschaden)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1961) war als Sakristan/Hauswart bei der röm.-kath. 
Kirchgemeinde E.________ angestellt und dadurch bei der C.________ AG 
(nachfolgend C.________) obligatorisch unfallversichert, als er sich gemäss 
Schadenmeldung vom 23. April 2019 am 18. April 2019 beim Rasenmähen das 
linke Knie verdreht hatte (Bf-act. 5). Am 22. Mai 2019 erfolgte am Spital 
F.________ durch Dr.med. G.________ (Facharzt Chirurgie) bei Diagnose 'Läsi-
on medialer Meniskus Knie links' eine Arthroskopie, arthroskopische Teilmenis-
kektomie medial Knie links (Bf-act. 9).

B. Mit Schreiben vom 23. Januar 2020 informierte C.________ A.________, 
sie erbringe infolge Erreichens des status quo sine per 21. Mai 2019 ab dem 
22. Mai 2019 für den Unfall vom 18. April 2019 keine weiteren Versicherungs-
leistungen mehr (Bf-act. 12). Nachdem A.________ eine beschwerdefähige Ver-
fügung verlangt hatte (Bf-act. 13), verfügte C.________ am 12. Februar 2020 (Bf-
act. 14):

1. Mangels natürlicher Kausalität werden die Versicherungsleistungen per 21. Mai 
2019 eingestellt.

2. Einer allfälligen Einsprache wird die aufschiebende Wirkung entzogen (ATSV 
Art. 11 Abs. 1 lit. b).

C. Gegen die Verfügung vom 12. Februar 2020 erhob H.________ als Kran-
kenversicherer von A.________ vorsorgliche Einsprache und ersuchte um Ak-
teneinsicht (Bf-act. 15). Mit Schreiben vom 6. März 2020 wurde die Einsprache 
zurückgezogen (Bf-act. 17).

Am 11. März 2020 erhob A.________ Einsprache (Bf-act. 16). 

Mit Einspracheentscheid vom 18. August 2020 wies C.________ die Einsprache 
ab; einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.

D. Am 18. September 2020 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid vom 18. August 2020 und die zugrundeliegende Ver-
fügung vom 12. Februar 2020 seien aufzuheben und die Beschwerdegegnerin 
sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer für das Ereignis vom 18. April 2019 
die gesetzlichen Leistungen auch ab 21. Mai 2019 zu erbringen, insbesondere 
Heilbehandlungskosten und Taggeld.

2. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen und zu 
anschliessend neuem Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

3. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

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E. Mit Vernehmlassung vom 22. Oktober 2020 beantragt die Vorinstanz, die 
Beschwerde vom 18. September 2020 sei abzuweisen und der Einsprache-Ent-
scheid vom 18. August 2020 zu bestätigen.

F. Mit Zwischenbescheid vom 23. Oktober 2020 lehnt der verfahrensleitende 
Richter den beschwerdeführerischen Antrag auf Wiederherstellung der aufschie-
benden Wirkung ab.

G. Am 7. Dezember 2020 nimmt der Beschwerdeführer in Bestätigung seiner 
Anträge Ziff. 1, 2 und 4 Stellung zur Vernehmlassung der Vorinstanz.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Vorinstanz ihre Leistungen für 
die Folgen des Unfalls vom 18. April 2019 zu Recht per 21. Mai 2019 eingestellt 
und einen Anspruch auf Versicherungsleistungen ab dem 22. Mai 2019, und da-
mit insbesondere auch für die am 22. Mai 2019 erfolgte arthroskopische Teilme-
niskektomie, abgelehnt hat.

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden Leistungen der Unfallversicherung 
bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit 
das Gesetz nichts anderes bestimmt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 des Bundes-
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 
830.1) vom 6. Oktober 2000 die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, 
die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den 
Tod zur Folge hat. 

Zudem erbringt die Versicherung ihre Leistungen auch bei Knochenbrüchen, Ver-
renkungen von Gelenken, Meniskusrissen, Muskelrissen, Muskelzerrungen, 
Sehnenrissen, Bandläsionen sowie Trommelfellverletzungen, sofern diese nicht 
vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Art. 6 Abs. 2 
UVG).

Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf die zweckmässige 
Behandlung der Unfallfolgen. Ist der Versicherte infolge des Unfalls voll oder 
teilweise arbeitsunfähig, so hat er Anspruch auf ein Taggeld (vgl. Art. 16 Abs. 1 
UVG). 

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2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali-
dität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 
134 V 109 Erw. 2.1; BGE 129 V 177 Erw. 3.1 f.). 

2.2.1  Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 
natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleini-
ge oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche 
oder geistige Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern 
Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge-
sundheitliche Störung entfiele; m.a.W. wenn der Unfall überwiegend wahrschein-
lich zumindest eine indirekte Teilursache der gesundheitlichen Beschwerden ist 
(BGE 142 V 435 Erw. 1; BGE 134 V 109 Erw. 2.1; Urteil BGer 8C_689/2019 vom 
9.3.2020 Erw. 5.3 je mit Hinweisen). 

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung 
ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die 
Verwaltung (im Beschwerdefall der Richter) im Rahmen der ihr obliegenden Be-
weiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat (BGE 138 V 218 Erw. 6; BGE 
126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen). Die blosse Möglichkeit eines Zusammen-
hangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 
177 Erw. 3.1; BGE 119 V 338 Erw. 1; BGE 118 V 289 Erw. 1b).

2.2.2  Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt des Weiteren voraus, 
dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäqua-
ter Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis 
dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge-
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich 
geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Ein-
tritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 Erw. 3.2; BGE 125 V 461 Erw. 5a, je mit Hinweisen). Die 
Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzu-
sammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers spielt bei organisch 
objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die 
adäquate und natürliche Kausalität weitgehend decken (BGE 134 V 109 Erw. 2). 

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2.3.1  Hat der Unfallversicherer seine Leistungspflicht einmal anerkannt, entfällt 
diese erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des 
Gesundheitsschadens darstellt, der Gesundheitsschaden mit anderen Worten 
nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann 
zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor 
dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch 
ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist (vgl. 
Urteil BGer 8C_331/2015 vom 21.8.2015 Erw. 2.1.1; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12 
Erw. 3.2 mit Hinweisen [8C_901/2009]; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b). 

2.3.2  Trifft ein Unfall auf einen vorgeschädigten Körper und steht aus ärztlicher 
Sicht fest, dass weder der Status quo ante noch der Status quo sine je wieder er-
reicht werden können, so spricht die Rechtsprechung von einer richtunggeben-
den Verschlimmerung (vgl. Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundes-
gerichts zum UVG, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2012, S. 54; Urteil BGer 
8C_212/2015 vom 10.7.2015 Erw. 2.2.1 m.H.). Bei einer bloss vorübergehenden 
Verschlimmerung eines degenerativen Vorzustandes entfällt die Leistungspflicht 
des Unfallversicherers bei Eintritt des Status quo sine vel ante (vgl. Urteile BGer 
8C_331/2015 vom 21.8.2015 Erw. 2.1.1; 8C_557/2015 vom 7.10.2015 Erw. 5.2 
ff.; 8C_320/2013 vom 5.9.2013 Erw. 3.1).

2.3.3  Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen 
eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üb-
lichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. 
Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen 
des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tat-
frage handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob 
ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht 
beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Der Beweis des Wegfalls des 
Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen 
erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den nega-
tiven Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder 
die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob 
unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung ver-
loren haben, also dahingefallen sind (Urteile BGer 8C_608/2020 vom 15.12.2020 
Erw. 5.2; 8C_855/2018 vom 14.3.2019 Erw. 3.1).

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2.4 Bei Taggeldern und Heilbehandlung handelt es sich nicht um Dauerleistun-
gen. Der Versicherungsträger kann diese ohne Berufung auf einen Wiedererwä-
gungs- oder Revisionsgrund "ex nunc und pro futuro" einstellen, wenn sich her-
ausstellt, dass die gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen gar nicht erfüllt sind, 
etwa weil bei richtiger Betrachtung gar kein versichertes Ereignis vorliegt (BGE 
130 V 380 Erw. 2.3.1; Urteile BGer 8C_187/2017 vom 11.8.2017 Erw. 2.3; 8C 
176/2016 vom 17.5.2016 Erw. 3.2; 8C 249/2016 vom 1.3.2017 Erw. 3.2).

2.5 Gemäss dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG normierten Untersuchungsgrundsatz 
hat der Versicherungsträger die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen 
vorzunehmen. Diese Untersuchungspflicht gilt grundsätzlich auch im Gerichtsver-
fahren (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., Art. 43 Rz. 28). Was notwendig ist, 
ergibt sich zum einen daraus, in welchem Umfang Abklärungen vorzunehmen 
sind, und zum anderen daraus, in welcher Tiefe dies der Fall ist. Zunächst sind 
die für die zu entscheidende Frage massgebenden Bereiche abzustecken und in 
der Folge ist der Sachverhalt abzuklären. Die Verwaltung als verfügende Instanz 
und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen 
annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. 

Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Ge-
setz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit zu fällen (BGE 146 V 51 Erw. 5.1). Die blosse Möglichkeit 
eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der 
Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu fol-
gen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste 
würdigen (BGE 138 V 218 Erw. 6; BGE 126 V 353 Erw. 5b; BGE 125 V 193 
Erw. 2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Be-
weisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungs-
gerichts (oder der verfügenden Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung 
des Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen mit-
hin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Be-
weislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem un-
bewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel 
greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des 
Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt 
zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu 
entsprechen (BGE 117 V 261 Erw. 3b; Urteil BGer 8C_663/2009 vom 27.4.2010 
Erw. 2.2). 

Auf ein beantragtes Beweismittel kann ohne Verletzung des Gehörsanspruches 
des Versicherten verzichtet werden, wenn die Verwaltung oder der Richter bei 

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pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, der Sachverhalt, 
den eine Partei beweisen will, sei nicht rechtserheblich oder der angebotene Be-
weis vermöge keine Abklärungen herbeizuführen. In der damit verbundenen anti-
zipierten Beweiswürdigung kann kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör nach 
Art. 29 Abs. 2 BV erblickt werden (BGE 122 V 157 Erw. 1d mit Hinweis auf BGE 
104 V 209 Erw. a und BGE 119 V 335 Erw. 3c je mit Hinweisen).

2.6 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 und 61 ATSG). Danach haben 
die beurteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Be-
weismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

2.6.1  Zur Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medi-
zin ist die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall der Richter wesensgemäss auf 
Angaben ärztlicher Fachkräfte angewiesen. Hinsichtlich des Beweiswerts eines 
Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas-
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 
worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be-
urteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 
der Fachperson begründet sind (BGE 134 V 231 Erw. 5.1). Ausschlaggebend für 
den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-
gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
BGE 122 V 157 f. Erw. 1c mit Hinweisen; Weber, 'Hürden' und 'Hilfen' bei der 
richterlichen Würdigung von medizinischen Gutachten, JaSo 2020, S. 199). 

2.6.2  Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungs-
gemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, 
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 
gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311). Ein Anstel-
lungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon 
auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr be-
sonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurtei-
lung objektiv als begründet erscheinen lassen. Soll ein Versicherungsfall jedoch 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die 
Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe 

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Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztli-
chen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 
V 225 Erw. 5.2; BGE 135 V 465 Erw. 4.4 mit Hinweisen). 

2.6.3  In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll der Richter 
der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass die Ärzte mitunter im Hinblick auf 
ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen, weshalb den (unabhängigen) Fachärzten mehr Gewicht zu-
kommt (vgl. Urteil des BGer 8C_871/2008 vom 24.3.2009 Erw. 3.2 mit Hinwei-
sen; BGE 135 V 465 Erw. 4.5; BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Dies gilt grund-
sätzlich nicht nur für Hausärzte (BGE 135 V 465 Erw. 4.5), sondern auch für spe-
zialärztlich behandelnde Medizinalpersonen (Urteile BGer 8C_609/2017 vom 
27.3.2018 Erw. 4.3.3; 8C_180/2017 vom 21.6.2017 Erw. 4.4.2). Mit Blick auf die 
Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag kann daher im 
Streitfall regelmässig nicht auf die Sicht des behandelnden (Fach-)Arztes abge-
stellt werden (vgl. statt vieler: Urteil des BGer I 701/05 vom 5.1.2007 Erw. 2 mit 
Hinweisen). 

2.6.4  Eine ärztliche Beurteilung aufgrund der Akten ist nicht an sich unzuverläs-
sig. Für die Beweistauglichkeit entscheidend ist, dass genügend Unterlagen von 
persönlichen Untersuchungen vorliegen (RKUV 1988 Nr. U 56 S. 371 Erw. 5b). 
Dem reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert zukommen, sofern ein lü-
ckenloser Befund vorliegt, und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurtei-
lung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht. Aktengut-
achten sind insbesondere dann von Belang, wenn die relevanten Befunde mehr-
fach und ohne wesentlichen Widerspruch bereits erhoben worden sind, aber die 
Zuordnung zu einer Diagnose oder der Kausalzusammenhang und das Ausmass 
der Behinderung verschieden bewertet werden. In diesen Fällen kann in einem 
Aktengutachten das Für und Wider der verschiedenen Meinungen erwogen und 
die überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Beurteilung deutlich 
gemacht werden (BGE 125 V 352 Erw. 3b/ee; Urteile BGer 8C_608/2020 vom 
15.12.2020 Erw. 5.2; 8C_523/2018 vom 5.11.2018 Erw. 5.2; 8C_540/2007 vom 
27.3.2008 Erw. 3.2 mit Hinweisen).

3. Bezüglich Unfallereignis und des dabei erlittenen Gesundheitsschadens 
ergibt sich aus den Akten Folgendes:

3.1.1  Mit Mail vom 23. April 2019 meldete die Arbeitgeberin der Vorinstanz, der 
Beschwerdeführer habe sich am 18. April 2019 um 16 Uhr beim Rasenmähen 
das linke Knie verdreht. Erstbehandelnde Ärztin sei Dr.med. I.________ (FMH 

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Allgemeine Innere Medizin), die den Beschwerdeführer am 20. April 2019 unter-
suchte. Seit dem Unfalltag bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Vi-act. 1). 

3.1.2  Am 27. Mai 2019 hielt der Beschwerdeführer in Beantwortung des Frage-
bogens der Vorinstanz fest (Vi-act. 4), er sei beim Rasenmähen ausgerutscht 
und habe sein linkes Knie verdreht. Der Meniskus sei gerissen. Er habe sofort 
einen starken, stechenden und brennenden Schmerz im Knie verspürt.

3.2.1  Am 20. April 2019 wurde das linke Kniegelenk geröntgt (Vi-act. 6). Das 
Seitenbild war gemäss Dr.med. J.________ (FMH Radiologie) eingeschränkt be-
urteilbar. Soweit abgrenzbar war keine Fraktur nachweisbar, keine Luxationsfehl-
stellung. Verdacht auf etwas Erguss im Suprapatellarrezessus. Sie empfahl eine 
MRT-Untersuchung.

3.2.2  Bei Indikation 'Klinisch Verdacht auf Meniskuspathologie medial, Patholo-
gien?' erfolgte am 25. April 2019 ein MRI nativ des linken Knies. Dr.med. 
J.________ berichtete danach der Hausärztin (Vi-act. 2):

Befund:
Keine Voruntersuchung zum Vergleich vorliegend.
Intakte Quadriceps- und Patellarsehne.
Mediales Kompartiment: Kompletter Riss in der Hinterhorn-Spitze des medialen 
Meniskus. Zusätzlich horizontale Linie im Hinterhorn des medialen Meniskus am 
Übergang zur Pars intermedia. Das mediale Kollateralband ist intakt. Kein Nach-
weis von tieferen Knorpelläsionen. Zystoide Veränderung dorsal mit einer maxima-
len craniocaudalen Ausdehnung von circa 2.9 cm, gewertet als Bakerzyste.
lnterkondyläres Kompartiment: Intakte Kreuzbänder. Gelenkerguss, insbesondere 
im Processus [recte wohl Recessus] patellaris.
Laterales Kompartiment: Intaktes laterales Kollateralband. Keine Meniskusläsion. 
Keine osteochondralen Defekte.
Femoropatellares Kompartiment: Intakte Retinacula. Leichte Chondropathie retro-
patellar medial bei kleinen, bis knapp an den Knochen reichenden Knorpelfissuren, 
gewertet als Chondropathie Grad III.

Beurteilung:
Riss im medialen Meniskus mit begleitendem Gelenkerguss. Kleine Bakerzyste. 
Chondropathie Grad III retropatellar medial. Keine Bandläsionen.

3.3 Nach Zuweisung durch die Hausärztin untersuchte Dr.med. G.________ 
(FMH Chirurgie) den Beschwerdeführer am 10. Mai 2019 (Vi-act. 8). Dieser wei-
se nach einer eher leichten Distorsion Mitte April 2019 Schmerzen des linken 
Kniegelenks auf. Es zeige sich wenig Erguss, F/E 130/0/0°, in der endphasigen 
Flexion medial schmerzhaft. Der Bandapparat sei stabil, leichte Druckdolenz des 
medialen Gelenkspaltes und deutlich positives Thessaly-Zeichen für den Innen-
meniskus. Auf dem mitgebrachten MRI Läsion des medialen Meniskus bei noch 
sehr geringfügig ausgeprägten degenerativen Veränderungen. Dr.med. 

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G.________ gelangte zur Beurteilung einer Läsion des medialen Meniskus und 
erachtete die Operations-indikation als selbstverständlich gegeben.

3.4 Am 22. Mai 2019 erfolgte bei Diagnose Läsion medialer Meniskus Knie 
links durch Dr.med. G.________ eine Arthroskopie mit arthroskopischer Teilme-
niskektomie medial Knie links (Vi-act. 7). Er dokumentierte im Operationsbericht 
des gleichen Tages:

1. Narkoseuntersuchung: Stabiler Bandapparat.
2. Kniegelenkserguss: Wenige ml gelblich-klaren Ergusses.
3. Medialer Gelenksspalt: Knorpelflächen mit Chondropathie im Stadium I bis II. 

Der mediale Meniskus zeigt im Hinterhornbereich eine lappenförmige Läsion 
auf. Resektion des Lappens sowie des Restmeniskus bis in eine stabile Schicht 
und Glätten des Randes mit dem Shaver (Meniskusverlust im dorsalen Drittel 
ca. 40%).

4. Interkondylärregion: Intakte, straffe Kreuzbänder
5. Lateraler Gelenksspalt: Knorpelflächen, Meniskus und Popliteussehne intakt.
6. Femoropatellargelenk: Chondropathia patellae im Stadium I.

3.5 Im Arztbericht vom 28. Mai 2019 umschrieb Dr.med. I.________ den Un-
fallhergang gemäss Angaben des Beschwerdeführers als "Beim Rasenmähen 
Knie links verdreht". Es handle sich nicht um einen Rückfall, er habe früher nicht 
unter ähnlichen Beschwerden gelitten. Als bildgebenden Befund notierte sie ei-
nen Riss des medialen Meniskus mit Gelenkserguss, Bakerzyste, und als Dia-
gnose nannte sie eine Meniskusläsion Knie links medial (Vi-act. 5). 

3.6 Nach einmaliger Verlaufskontrolle vom 31. Mai 2019 berichtete Dr.med. 
G.________ der Hausärztin, das Kniegelenk sei weitgehend abgeschwollen, F/E 
120/0/0°, Wunden reizlos. 

3.7 Am 9. Juli 2019 gelangte die Vorinstanz mit der Frage nach der Unfallkau-
salität an die beratende Ärztin Dr.med. L.________ (Fachärztin physikalische 
Medizin und Rehabilitation, Vertrauensärztin SGV; Vi-act. 10). Der Beschwerde-
führer habe sich am 18. April 2019 beim Rasenmähen das linke Knie verdreht. 
Der Unfallbegriff nach Art. 4 ATSG sei erfüllt. Als Diagnose genannt wird "Supi-
nationstrauma OSG rechts" (sic). Dr.med. L.________ nahm keine Beurteilung 
vor, sondern bat um Vorlage zur Beurteilung an Dr.med. M.________ (Facharzt 
Allgemeine Innere Medizin FMH; Vertrauensarzt SGV, zertifizierter Medizinischer 
Gutachter SIM).

3.8 Dr.med. M.________ erstattete am 17. Januar 2020 seine Stellungnahme / 
Aktenbeurteilung (nachdem ihm die letzten Versicherungsunterlagen am 
9.1.2020 zugestellt wurden). Er gelangte dabei zu folgender Beurteilung (Vi-act. 
15): 

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Der Versicherte war am 18. April 2019 beim Rasenmähen, rutschte aus und ver-
spürte sodann Knieschmerzen. Aus den vorliegenden Akten ist keine gewaltsame 
blockierte Verdrehung des belasteten Kniegelenks bei der Schlussrotation in Ex-
tension ersichtlich. Auch ist nicht klar, ob es tatsächlich zu einer Kniekontusion ge-
kommen ist, oder aber ob der Versicherte bloss ausgerutscht und gar nicht ge-
stürzt war. Trotzdem bejahte die C.________ Unfallversicherung aufgrund der Er-
eignisbeschreibung die Erfüllung der Kriterien des gesetzlichen Unfallbegriffs, und 
stellte folglich Fragen zur Kausalität, weshalb eine Kausalitätsprüfung angezeigt 
ist.

Der Versicherte stellte sich erstmals 2 Tage nach dem rubrizierten Ereignis […] 
hausärztlich vor. Die Hausärztin überwies den Versicherten zur bildgebenden Dia-
gnostik. Am Erstuntersuchungstag wurde eine konventionelle Röntgenuntersu-
chung durchgeführt, die, soweit beurteilbar, Frakturen sowie Luxationsstellungen 
ausschloss. Zur weiteren diagnostischen Beurteilung wurde 5 Tage später, also 
am 25. April 2019, eine native kernspintomografische Untersuchung des Kniege-
lenks durchgeführt, welche einen Riss des medialen Meniskushinterhorns, eine 
kleine Baker-Zyste sowie eine Chondropathie Grad lll retropatellar ergab. Typische 
frische, akut-traumatische Marker wurden fachradiologisch nicht beschrieben. Z.B. 
keine Bone Bruise gesehen, zudem wurden die Bandstrukturen als intakt be-
schrieben.

Zum Zeitpunkt der kernspintomografischen Untersuchung 7 Tage nach dem rubri-
zierten Ereignis ist somit erstellt, dass das rubrizierte Ereignis lediglich zu einer 
vorübergehenden Verschlimmerung eines leicht degenerativen Kniegelenks ge-
führt hat. Solche lnnenmeniskushinterhornläsionen oder lnnenmeniskopathien - die 
Bezeichnung Riss ist hier irreführend - sind in aller Regel degenerativer Natur. Zur 
Verursachung eines isolierten lnnenmeniskusriss wäre die gewaltsame blockierte 
und forcierte Verdrehung des Kniegelenks erforderlich gewesen, wie zum Beispiel 
beim Drehsturz. Bei einer akut-traumatischen Schädigung kommt es auch sehr 
häufig zu einem Knochenkontusionsödem in der lmpaktionszone (Bone Bruise) 
sowie zu begleitenden Bandverletzungen. Es liegen keine Hinweise für eine ge-
waltsame, blockierte Knieverdrehung vor, denn die ist beim Ausrutschen gar nicht 
möglich. Zusammenfassend gilt, dass die vorliegenden Befunde am linken Knie 
überwiegend wahrscheinlich degenerativer Natur sind. Das Ausrutschen und die 
angegebene Knieverdrehung - es ist nicht bekannt, ob mit Sturz und Kontusion - ist 
nicht die Ursache für die anhand der Bildgebung fachradiologisch beschriebenen 
Befunde.

Bei der Knieuntersuchung präoperativ wurden lediglich wenig Erguss und Druckdo-
lenz am medialen Gelenkspalt erhoben. Die Knieflexion war gemäss Referenz mit 
130-0-0° normal. Der Referenzbereich liegt bei (150-120)-0-(5-10°). Nichtsdesto-
weniger hielt der behandelnde Chirurg Dr. med. G.________ fest, die Indikation 
zur arthroskopischen Intervention sei gestellt, wenngleich aus den Akten nicht er-
sichtlich ist, ob im Zeitraum vor der Operation vom 22. Mai 2019 ein konservativer 
Therapieansatz versucht wurde. […] 

Bei Vorliegen einer Bone Bruise muss das Kniegelenk konsequent entlastet wer-
den. Da der Versicherte aber keine Bone Bruise hatte, ist von einer verkürzten un-
fallbedingten Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Der Versicherte zeigte leichte dege-
nerative Veränderungen im Kniegelenk. In so einem Fall sollte eine unfallbedingte 
AUF von 4 Wochen anerkannt werden. Somit wäre per 16. Mai 2019 ein Abschluss 
zu erwarten gewesen.

12

Der Versicherte war vom 20. April 2019 bis 06. Mai 2019 100% arbeitsunfähig, ge-
folgt von 50% Arbeitsunfähigkeit vom 07. Mai 2019 bis 21. Mai 2019. Die 
C.________ Unfallversicherung sollte die unfallbedingte Teilarbeitsfähigkeit bis 
zum 21. Mai 2019 noch übernehmen. Damit waren die zu erwartende unfallbeding-
te Arbeitsunfähigkeit und die unfallbedingten Behandlungen nach mehr als 4 Wo-
chen abgeschlossen.

Trotzdem entschied sich der Versicherte, den degenerativ bedingten Meniskus-
schaden am 22. Mai 2019 operativ sanieren zu lassen. Notabene zeigte auch die 
direkte Einsicht wie schon die kernspintomografische Untersuchung - und die di-
rekte Einsicht ist in der Diagnostik höher zu werten - keinerlei akut traumatische 
Schädigungen. Es zeigten sich Knorpelunregelmässigkeiten im medialen Gelenk-
spalt im Sinn von Chondropathie Grad I bis ll, eine degenerativ bedingte Innenme-
niskushinterhornläsion bei intakten Kreuzbändern und unauffälligem lateralem Ge-
lenkkompartiment sowie eine leichte Chondropathie patellae Grad l. Die durchge-
führte operative Intervention zielte somit auf die Behandlung des degenerativen 
Vorzustands am linken Knie ab. Dies gilt auch im Fall der Symptomfreiheit vor dem 
Ereignis. Dass symptomatische, degenerativ bedingte Kniegelenkbeschwerden, 
gleichermassen wie Schulter- und Rückenbeschwerden, mit zunehmendem Alter 
häufiger werden, ist bekannt. Deswegen ist nicht ungewöhnlich, dass der Versi-
cherte mit Geburtsjahrgang 1961 bereits Degenerationen im Kniegelenk hat.

Somit ist erstellt, dass das rubrizierte Ereignis überwiegend wahrscheinlich zu ei-
ner vorübergehenden Verschlimmerung eines bereits degenerativ veränderten 
Kniegelenks geführt hat. Die Operation zielte also auf die Behandlung eines Vor-
zustands ab, war doch das rubrizierte Ereignis selbst eindeutig nicht die Ursache 
für den typisch abnützungsbedingten medialen Innenmeniskusschaden. Ab Errei-
chen des Status quo sine am 21. Mai 2019 ist der Vorzustand für die Beschwerden 
ursächlich.

In Beantwortung der vorinstanzlichen Fragen hielt Dr.med. M.________ fest, im 
Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung eines bereits leicht degenerativ 
veränderten Kniegelenks seien die geltend gemachten Kniebeschwerden min-
destens überwiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis vom 18. April 2019 
zurückzuführen bis zum Erreichen des status quo sine rund 4 Wochen nach dem 
Unfall. Der Gesundheitszustand werde durch unfallfremde Faktoren in der Art 
leichter degenerativer Veränderungen im Sinn eines degenerativ bedingten ln-
nenmeniskushinterhornschadens, Knorpelunregelmässigkeiten im medialen 
Kompartiment sowie retropatellar und einer für die Degeneration typischen Ba-
kerzyste beeinflusst. Per Erreichen des status quo sine (21.5.2019) würden nur 
noch unfallfremde Ursachen wirken. Danach geltend gemachte Beschwerden 
und die damit verbundenen Behandlungen seien dem Vorzustand geschuldet. 

3.9 Mit Verfügung vom 12. Februar 2020 (Bf-act. 14) stellte die Vorinstanz die 
Versicherungsleistungen per 21. Mai 2019 mangels natürlicher Kausalität ein. 
Dies gestützt auf die Beurteilung von Dr.med. M.________, wonach der status 
quo sine spätestens am 21. Mai 2019 erreicht sei und zwischen dem Unfallereig-
nis vom 18. April 2019 und den darüber hinaus geklagten Beschwerden kein be-

13

gründeter Kausalzusammenhang bestehe. Die Operation vom 22. Mai 2019 habe 
auf die Behandlung eines Vorzustandes abgezielt.

4. Die am 11. März 2020 eingereichte Einsprache des Beschwerdeführers 
wies die Vorinstanz mit Entscheid vom 18. August 2020 ab (Bf-act. 2 und 16). Sie 
stützte sich dabei erneut auf die Beurteilung von Dr.med. M.________ ab (vgl. 
oben Erw. 3.8) und begründete ihren Entscheid wie folgt (vgl. Einspracheent-
scheid Erw. 2.2):
- Soweit der Beschwerdeführer die degenerativen Veränderungen als sehr ge-

ringfügig bezeichne, sei anzufügen, dass auch Dr.med. G.________ auf aus-
geprägte degenerative Veränderungen hingewiesen habe. Entscheidend sei, 
dass diese degenerativen Veränderungen eine vorübergehende Verschlimme-
rung erfahren hätten, was Dr.med. M.________ nachvollziehbar dargelegt ha-
be.

- Dem Argument, vor dem Unfall keine Kniebeschwerden verspürt zu haben, 
komme gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kein Beweiswert zu 
(post hoc ergo propter hoc).

- Die mittels bildgebenden Untersuchungen erhobenen Befunde seien allesamt 
degenerativer Natur. Dass eine lappenförmige Läsion für ein akutes traumati-
sches Geschehen spreche, sei aus medizinischer Sicht falsch. Der Beschwer-
deführer lege auch keine die Beurteilung von Dr.med. M.________ widerle-
gende ärztliche Beurteilung vor.

- Auf ein neutrales Gutachten könne verzichtet werden, da damit die echtzeitli-
chen Unterlagen nicht widerlegt würden. 

- Die Richtigkeit der vorinstanzlichen Einschätzung werde auch durch den Ein-
spracherückzug des Krankenversicherers bekräftigt.

5.1 Nachdem sich sowohl die angefochtene Verfügung vom 12. Februar 2020 
als auch der Einspracheentscheid vom 18. August 2020 auf die Aktenbeurteilung 
des die Vorinstanz beratenden Arztes Dr.med. M.________ vom 17. Januar 2020 
abstützen - so namentlich mit der Begründung, die am 22. Mai 2019 sanierte 
Meniskusläsion sei degenerativer Vorzustand und das Unfallereignis vom 18. 
April 2019 habe nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung geführt, der 
status quo sine sei per 21. Mai 2019 erreicht worden - ist die bundesgerichtliche 
Rechtsprechung zu Beurteilungen von versicherungsinternen Ärzten zu beach-
ten, wonach nur auf deren Feststellungen abgestellt werden kann, wenn keine 
auch nur geringen Zweifel an deren Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen 
(BGE 142 V 58 Erw. 5.1 m.w.H.; VGE I 2019 27 vom 27.9.2019 Erw. 6.1; vorste-
hend Erw. 2.6.2). 

14

5.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde reicht der Beschwerdeführer eine 
Stellungnahme von Dr.med. G.________ vom 3. September 2020 ein (Bf-act. 
19). Auf entsprechende Mailanfrage des Beschwerdeführers stellte dieser fest:

Aus meiner Sicht handelt es sich bei Ihrer damaligen Verletzung des Kniegelenkes 
bzw. dem Riss im Meniskus eindeutig um eine Unfallfolge. Die degenerativen Ver-
änderungen waren wie mehrfach erwähnt sehr wenig ausgeprägt, der Riss relativ 
gross in einem ansonsten qualitativ guten Meniskus. Die Argumentation von Dr. 
M.________ ist schwierig nachvollziehbar, insbesondere scheint mir, dass er sich 
beispielsweise bei den MRI-Befunden effektiv nur auf die Befunde beruft, ich glau-
be kaum, dass er die Bilder selber gesehen hat. Bekanntlich ist die Beurteilung des 
Röntgenarztes nicht der Weisheit letzter Schluss, fehlerhafte Befunde kommen in 
20-40% der Fälle vor. Zudem erwähnt Kollege M.________ Schwarz-Weiss-Bilder 
von schlechter Qualität, welche dem OP-Bericht beigelegt worden sind. Ich nehme 
an, dass dies von Ihnen aus veranlasst wurde, bei uns würden ausgezeichnete 
Bilder in Farbe vorliegen, welche den Sachverhalt eindeutig zeigen. Wäre Herr 
M.________ an einer objektiven Beurteilung wirklich interessiert, hätte er diese je-
derzeit bei uns anfordern sollen.

5.3.1  Vor Verwaltungsgericht betont der Beschwerdeführer, es sei zwischen den 
Parteien unbestritten, dass es sich beim Ereignis vom 18. April 2019 um einen 
Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handle. Wenn er dann jedoch hieraus folgert, 
die zu beurteilende Verletzung sei "damit eindeutig ein unfallbedingter Meniskus-
riss", so kann dem als zwingende Schlussfolgerung nicht gefolgt werden. Viel-
mehr ist vorliegend gerade die Frage strittig, ob die nicht strittige mediale Menis-
kusläsion durch das Unfallereignis verursacht wurde oder - wie von der Vor-
instanz geltend gemacht - einen degenerativen Vorzustand darstellt, der durch 
den Unfall nur vorübergehend verschlimmert wurde.

5.3.2  Soweit die Vorinstanz im Einspracheentscheid erklärt, der Beschwerdefüh-
rer spreche zu Unrecht von 'sehr geringfügigen' degenerativ bedingten Verände-
rungen, da auch Dr.med. G.________ auf ausgeprägte degenerative Verände-
rungen hingewiesen habe, so kann dem nicht gefolgt werden. 

Seitens Dr.med. G.________ liegen drei Berichte im Recht. Im Bericht zur 
Sprechstunde vom 10. Mai 2019 interpretiert er den MRI-Befund als Läsion des 
medialen Meniskus bei noch sehr geringfügig ausgeprägten degenerativen Ver-
änderungen (Vi-act. 8). Im Operationsbericht vom 22. Mai 2019 äussert sich 
Dr.med. G.________ überhaupt nicht zur Ätiologie der Befunde und erwähnt le-
diglich leichte Chondropathie (Vi-act. 7; vgl. Erw. 3.4). Und in seinem Schreiben 
an den Beschwerdeführer vom 3. September 2020 (d.h. nach Erlass des Ein-
spracheentscheides) wiederholt Dr.med. G.________, die degenerativen Verän-
derungen seien wie mehrfach erwähnt sehr wenig ausgeprägt gewesen, der Riss 
relativ gross in einem ansonsten qualitativ guten Meniskus (Bf-act. 19). 

15

Damit aber ist die Darstellung der Vorinstanz widerlegt, wonach auch der behan-
delnde Arzt auf ausgeprägte degenerative Veränderungen hingewiesen habe. 
Das Gegenteil ist der Fall. Im Übrigen stellte auch der beratende Arzt Dr.med. 
M.________ mehrfach fest, der Beschwerdeführer habe "leichte degenerative 
Veränderungen im Kniegelenk" gezeigt, also nicht "ausgeprägte" (Vi-act. 15, 
Gutachten S. 5/7).

5.3.3  Der einleitenden Bemerkung in der Aktenbeurteilung von Dr.med. 
M.________ ist zu entnehmen, dass er die Vorinstanz mehrfach um Zustellung 
von Akten ersuchen musste. Ob er letztlich alle geforderten Akten erhielt, geht 
aus dem Bericht nicht hervor. Jedoch dürfte die Vermutung von Dr.med. 
G.________ zutreffen, dass dem beratenden Arzt einzig die schriftlichen Rönt-
gen- und MRI-Befunde vorlagen, nicht jedoch die eigentlichen Bilder. Zum einen 
ergibt sich dies aus seiner Beurteilung, in welcher er einzig auf die Befunde ver-
weist und wiedergibt, was beschrieben wurde; eigene Interpretationen fehlen. 
Zum andern ergibt sich aus den vorinstanzlichen Akten, dass die Vorinstanz mit 
mehreren Schreiben bei (zum Teil gar nicht involvierten) Ärzten und beim Be-
schwerdeführer MRI-, CT- und Röntgenbefunde vom 25. April 2019 eingefordert 
hatte, nicht jedoch MRI-, CT- und Röntgenbilder (vgl. Vi-act. 2, 3, 16, 18, 19, 20). 
Dies, nachdem vom ärztlichen Berater auch nur ein MRI-Bericht eingefordert 
wurde (vgl. Vi-act. 17). 

Sodann hält Dr.med. M.________ fest, die direkte Einsicht sei in der Diagnostik 
höher zu werten als die kernspintomographische Untersuchung (Vi-act. 15, Gut-
achten S. 6/7). Intraoperative Bilder wurden durch Dr.med. G.________ erstellt. 
Allerdings stellte die Vorinstanz dem beratenden Arzt - gemäss dessen Aussage 
- nur qualitativ schlechte Schwarz-Weiss-Kopien (welche der Beschwerdeführer 
zur Verfügung gestellt hat; vgl. Vi-act. 21) zur Verfügung, die Dr.med. 
M.________ mangels Qualität nicht weiter konsultierte, sondern schlicht zur 
Kenntnis nahm. Gemäss Schreiben von Dr.med. G.________ wurden die origina-
len Bilder offenbar nie eingefordert, was nicht nachvollziehbar ist, wenn diese 
doch für die Diagnostik hoch bzw. höher als die MRI-Diagnostik zu werten sind. 

5.3.4  Dr.med. M.________ gelangt zur Beurteilung, es liege eine Innenmenis-
kushinterhornläsion oder Innenmeniskopathie vor, die Bezeichnung 'Riss' sei in 
casu irreführend. Zu diesem Schluss gelangt er ohne Einsichtnahme in die dia-
gnostischen Bilder und entgegen dem radiologischen Befund, der explizit von ei-
nem kompletten Riss in der Hinterhorn-Spitze des medialen Meniskus spricht. 
Und Dr.med. G.________ dokumentierte im Operationsbericht eine lappenförmi-
ge Läsion des medialen Meniskus im Hinterhornbereich und betonte in seinem 
Schreiben vom 3. September 2020, es habe sich um einen relativ grossen Riss 

16

in einem ansonsten qualitativ guten Meniskus gehandelt. Damit aber erscheint 
die Beurteilung von Dr.med. M.________, solche - wie von ihm interpretierte - In-
nenmensikus-hinterhornläsionen oder Innenmeniskopathien seien in aller Regel 
degenerativer Natur zweifelhaft, ist doch allein schon die Morphologie der Schä-
digung umstritten.

5.3.5  Bei der Beurteilung, ob ein Meniskusschaden traumatischer oder degene-
rativer Genese ist, kommt dem Unfallhergang eine wesentliche Bedeutung zu 
(vgl. Dubs et al., Knieschmerzen - Unfall oder Erkrankung, SAEZ 2016 S. 1741 
ff.). Dies betont zu Recht auch Dr.med. M.________. Nicht gefolgt werden kann 
ihm jedoch, wenn er bei zugegebenermassen spärlichen Informationen zum Un-
fallhergang eigene Annahmen trifft und seine Beurteilung auf diese abstellt. 

Gemäss Schadenmeldung hat sich der Beschwerdeführer beim Rasenmähen 
das linke Knie verdreht. Der Beschwerdeführer gab gegenüber der Vorinstanz 
an, beim Rasenmähen ausgerutscht zu sein und das linke Knie verdreht zu ha-
ben. Und im UVG-Arztbericht hielt die erstbehandelnde Hausärztin fest: Beim 
Rasenmähen Knie links verdreht. Weitergehende Angaben fehlen. Dr.med. 
M.________ betont dann, es bestünden insbesondere keine Angaben, dass es 
zu einer gewaltsamen blockierten Verdrehung bei der Schlussrotation in Extensi-
on gekommen sei; es sei nicht klar, ob es zu einer Kniekontusion oder bloss ei-
nem Ausrutschen ohne Sturz gekommen sei. Die degenerative Genese begrün-
det er mitunter damit, dass eine gewaltsame, blockierte Knieverdrehung beim 
Ausrutschen gar nicht möglich sei, weshalb das Ausrutschen und die angegebe-
ne Knieverdrehung nicht die Ursache für die anhand der Bildgebung fachradiolo-
gisch beschriebenen Befunde sei. Auch ist nicht nachvollziehbar, gestützt worauf 
die Vorinstanz (in der Vernehmlassung) eine Knieverdrehung gänzlich bestreitet, 
nachdem in den Berichten stets von einer solchen die Rede ist.

Nachdem aber der Unfallhergang wesentlich ist und das Verdrehen des Knies 
von Anbeginn weg durchgehend geltend gemacht wurde, wäre es angezeigt ge-
wesen - im Sinne des Knietrauma-Checks (vgl. SAEZ 2016 S. 1741) - genauere 
Informationen zum Hergang einzuholen und nicht ohne Hinweise einen Unfall-
hergang auszuschliessen, der für eine traumatische Meniskusläsion sprechen 
könnte (vgl. betr. Knietrauma-Check BGE 146 V 51; Urteil BGer 8C_267/2019 
vom 30.10.2019 Erw. 6). Dies gilt nicht nur bei der Überprüfung der Leistungs-
pflicht aus unfallähnlicher Körperschädigung, sondern muss auch dann gelten, 
wenn ein Ereignis als Unfall gemäss Art. 4 ATSG anerkannt wird, dessen Ur-
sächlichkeit für eine Meniskusläsion aber strittig ist. 

17

5.4 Damit aber bestehen mehr als nur geringe Zweifel an der Aktenbeurteilung 
von Dr.med. M.________ bzw. dem darauf beruhenden Einspracheentscheid 
vom 18. August 2020. Diese gründen insbesondere auf der ungenügenden Ab-
klärung des Unfallherganges durch die Vorinstanz sowie dem Ausserachtlassen 
der vorhandenen diagnostischen und intraoperativen Bilder und den daraus re-
sultierenden Widersprüchen zu den Beurteilungen der behandelnden Ärzte. Die 
nur knappe Abklärung des Unfallhergangs und dennoch Anerkennung als Unfall 
im Sinne von Art. 4 ATSG (der Beurteilung von Dr.med. M.________ sowie der 
vorinstanzlichen Vernehmlassung sind gewisse Zweifel an der Unfallqualität zu 
entnehmen) ist nicht zuletzt auch deshalb problematisch, weil aufgrund der Aner-
kennung als Unfall der Beschwerdeführer für den Nachweis der Unfallkausalität 
des Meniskusrisses beweisbelastet ist (vgl. oben Erw. 2.3.3), wogegen bei Nicht-
anerkennung als Unfall und Vorliegen eines Meniskusrisses als Listendiagnose 
gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG die Vorinstanz leistungspflichtig wäre, ausser sie 
vermöge den Gegenbeweis zu erbringen, dass die Listenverletzung vorwiegend 
auf Abnützung oder Erkrankung zurück zu führen ist. Auch daher ist es erforder-
lich, den Unfallhergang genauer abzuklären. Die Vorinstanz wird nicht umhin-
kommen, den Hergang zusammen mit dem Beschwerdeführer nachzuzeichnen. 
Für die neuerliche Beurteilung sind sodann sämtliche medizinischen Berichte und 
Dokumentationen beizuziehen. Auch dürfte es sich anbieten, im Rahmen der 
Klärung der Ursache der geltend gemachten Kniebeschwerden den Knietrauma-
Check beizuziehen (vgl. SAEZ 2016 S. 1741 ff.). 

6. Was die vom Beschwerdeführer darüber hinaus geltend gemachte Leis-
tungspflicht aus unfallähnlicher Körperschädigung aufgrund des Meniskusrisses 
als Listendiagnose gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG anbelangt, so können sich die 
Ausführungen darauf beschränken, dass sich bei fehlendem natürlichem Kausal-
zusammenhang (wie von der Vorinstanz vertreten) zwischen einem anerkannten 
Unfallereignis im Sinne von Art. 4 ATSG und einer Listenverletzung eine Prüfung 
der Leistungspflicht nach Art. 6 Abs. 2 UVG erübrigt, wenn kein anderes initiales 
Ereignis als Verletzungsursache in Frage kommt (BGE 146 V 51 Erw. 9.2). Denn 
damit ist der Gegenbeweis im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG (dass der mediale 
Meniskusriss vorwiegend auf Abnützung und/oder Erkrankung zurück zu führen 
ist) ohne weiteres erbracht. Ein anderes erinnerliches initiales Ereignis macht der 
Beschwerdeführer nicht geltend.

Ergeben die weiteren Abklärungen, dass es sich beim Ereignis vom 18. April 
2019 tatsächlich um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelt und bestätigt 
sich, dass dieses Ereignis für den Meniskusriss nicht überwiegend wahrschein-

18

lich ursächlich war, dann besteht auch keine Leistungspflicht aus Art. 6 Abs. 2 
lit. c UVG.

7. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde damit als begründet. Sie 
ist insoweit gutzuheissen, als der Einspracheentscheid vom 18. August 2020 
aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung und neuem Entscheid an die 
Vorinstanz zurückzuweisen ist.

8.1 Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. a ATSG).

8.2.1  Die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur erneuten Abklärung und 
neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt nach ständiger Praxis für die 
Frage der Zusprechung einer Parteientschädigung als Obsiegen der beschwer-
deführenden Partei, unabhängig davon, ob die Rückweisung überhaupt bean-
tragt, oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder Eventualantrag ge-
stellt wird (vgl. BGE 137 V 210 Erw. 7.1; VGE I 2019 75 vom 16.3.2020 Erw. 6.2, 
je mit Hinweisen).

8.2.2  Nachdem der beanwaltete Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren 
obsiegt, ist ihm zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzuspre-
chen (Art. 61 lit. g ATSG). Die Parteientschädigung ist in Beachtung des kanto-
nalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Ja-
nuar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 
einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in 
§ 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflicht-
gemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) 
festzusetzen.

19

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 
18. August 2020 aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung im 
Sinne der Erwägungen und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurück-
gewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat dem beanwalteten Beschwerdeführer eine Parteien-
tschädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- den Rechtsvertreter der Vorinstanz (2/R)
- und das Bundesamt für Gesundheit BAG, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 12. Februar 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 19. Februar 2021