# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 14d9af51-373c-54d0-b2c6-5a5ca8b1d28b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-03-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.03.2012 D-1147/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1147-2012_2012-03-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-1147/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  9 .  M ä r z  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Richter Thomas Wespi (Vorsitz), 

Richter Robert Galliker, Richter Yanick Felley; 

Gerichtsschreiber Stefan Weber. 

   Partei 
 

A._______, geboren (...), 

Pakistan, 

vertreten durch lic. iur. Ralph Wiedler Friedmann, 

Rechtsanwalt, 

Gesuchsteller,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern. 

 

 

Gegenstand 

 
Revision; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts  

vom 14. November 2011 / D-43/2011. 

 

 

D-1147/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das BFM mit Verfügung vom 21. Dezember 2010 in Anwendung von 

Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, 

SR 142.31) auf das Asylgesuch des Gesuchstellers vom 19. August 2010 

nicht eintrat, die Wegweisung nach Griechenland verfügte, den Ge-

suchsteller – unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall – 

aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerde-

frist zu verlassen, den Kanton B._______ verpflichtete, die Wegwei-

sungsverfügung zu vollziehen, feststellte, eine allfällige Beschwerde ge-

gen die vorliegende Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, und 

dem Gesuchsteller die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis 

aushändigte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die gegen diese Verfügung erhobene 

Beschwerde vom 3. Januar 2011 mit Urteil D-43/2011 vom 14. November 

2011 abwies und in der Urteilsbegründung festhielt, ein Wegweisungs-

vollzug nach Griechenland sei zwar gemäss dem Urteil des Europäischen 

Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) M.M.S. gegen Belgien und 

Griechenland vom 21. Januar 2011 grundsätzlich unzulässig, 

dass jedoch nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts 

(Urteil D-2076/2010 vom 16. August 2011) ein Wegweisungsvollzug nach 

Griechenland in besonderen Fällen ausnahmsweise zulässig sei und die 

Voraussetzungen im Falle des Gesuchstellers gegeben seien, 

dass der Gesuchsteller erwiesenermassen bereits im Jahre (...) in Grie-

chenland ein Asylgesuch gestellt habe, 

dass er seinen eigenen Aussagen zufolge während des Verfahrens in 

Griechenland zusammen mit anderen Flüchtlingen in einem Gästehaus in 

C._______ untergebracht worden sei, welches nicht staatlich gewesen 

sei, 

dass bei dieser Sachlage davon auszugehen sei, der Gesuchsteller habe 

während seines Aufenthalts in Griechenland unter menschenwürdigen 

Bedingungen gelebt, eine Aufenthaltserlaubnis besessen und über aus-

reichende Subsistenzmittel verfügt, 

dass der Gesuchsteller im Weiteren zu Protokoll gegeben habe, zu Be-

ginn des Jahres (...) nach Pakistan zurückgekehrt zu sein und im (...) 

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wieder in Griechenland eingereist zu sein, was das Bestehen eines Auf-

enthaltstitels in Griechenland indiziere, 

dass zudem die freiwillige Rückkehr in den angeblich verfolgenden Hei-

matstaat auch ein gewichtiges Indiz für das Fehlen eines Verfolgerstaates 

bilde, 

dass der Gesuchsteller demnach in Griechenland auch keine unzulässige 

Kettenabschiebung zu befürchten habe,  

dass sodann aufgrund der Akten keine humanitären Aspekte auszuma-

chen seien, die für die Ausübung des Selbsteintrittsrechts sprechen wür-

den, 

dass der Gesuchsteller am 29. Februar 2012 (Poststempel) beim Bun-

desverwaltungsgericht eine als Revision/Wiedererwägungsgesuch betitel-

te Eingabe einreichte und beantragte, es seien das Urteil des Bundes-

verwaltungsgerichts vom 14. November 2011 (D-43/2011) und die Verfü-

gung des BFM vom 21. Dezember 2010 aufzuheben, es sei auf sein 

Asylgesuch materiell einzutreten und ihm in der Schweiz Asyl zu erteilen, 

eventuell sei festzustellen, dass er nicht in seine Heimat zurückkehren 

könne, und es sei ihm dementsprechend die vorläufige Aufnahme in der 

Schweiz zu gewähren, 

dass im Weiteren auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzich-

ten, der Vollzug der Wegweisung bis zum definitiven Entscheid auszuset-

zen und die vorliegende Eingabe eventualiter als Wiedererwägungsge-

such an das BFM zu überweisen sei, 

dass der Gesuchsteller zur Begründung seiner Eingabe vorbrachte, die 

Tatsache, dass sich Griechenland bis zum Entscheid des BFM zu einer 

allfälligen Rückübernahme nicht geäussert habe, sei im Zeitpunkt des 

Entscheids bekannt gewesen, 

dass jedoch eine solche Erklärung vorliegen müsste, damit überhaupt der 

Nichteintretensentscheid mit dieser Begründung hätte gefällt werden 

können, und der Hinweis auf die Dublin-Verordnung fehl gehe, da sich 

Griechenland nicht an diese – und andere – internationalen Vereinbarun-

gen halte, weshalb nach Treu und Glauben nicht auf die theoretischen in-

ternationalen Verpflichtungen Griechenlands, sondern auf die bekannte 

Realität der Asylverfahren in Griechenland, welche eine Vielzahl internati-

onaler Standards und Garantien verletzten, abgestellt werden könne, 

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dass weiter im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. November 

2011 die untragbare Situation im griechischen Asylwesen nicht hinrei-

chend berücksichtigt worden sei, 

dass mit der Nichtberücksichtigung dieser Umstände sinngemäss der 

Revisionsgrund gemäss Art. 121 Bst. d des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) angerufen wird, 

dass der Gesuchsteller weiter anführt, er habe die eingereichte griechi-

sche Bestätigung vom D._______ über seinen fehlenden Aufenthaltssta-

tus in Griechenland erst Mitte Februar 2012 per E-Mail erhalten, wodurch 

er den Revisionsgrund nachträglich aufgefundener Beweismittel gemäss 

Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG anruft, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Telefax vom 1. März 2012 den 

Vollzug der Wegweisung gestützt auf Art. 112 AsylG per sofort aussetzte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 105 AsylG auf dem Ge-

biet des Asyls endgültig (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG) über Beschwer-

den gegen Verfügungen des BFM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines 

Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdefüh-

rende Person Schutz sucht, 

dass das Bundesverwaltungsgericht ausserdem für die Revision von Ent-

scheiden zuständig ist, die es in seiner Funktion als Beschwerdeinstanz 

gefällt hat (vgl. BVGE 2007/21 E. 2.1 S. 242, mit Hinweisen), 

dass gemäss Art. 45 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) für die Revision von Urteilen des Bundesverwaltungs-

gerichts die Art. 121-128 BGG sinngemäss gelten, 

dass gemäss Art. 47 VGG auf Inhalt, Form und Ergänzung des Revisi-

onsgesuches Art. 67 Abs. 3 VwVG Anwendung findet, 

dass vorliegend – mit Blick auf die Eintretensfrage – der Gesuchsteller 

am Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht teilgenommen hat, 

durch das angefochtene Urteil besonders berührt ist und ein schutzwürdi-

ges Interesse an dessen Aufhebung beziehungsweise Änderung hat, 

womit die Legitimation gegeben ist (vgl. analog Art. 48 Abs. 1 VwVG; UR-

SINA BEERLI-BONORAND, Die ausserordentlichen Rechtsmittel des Bundes 

und der Kantone, Zürich 1985, S. 65 ff.), 

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dass der durch einen Rechtsanwalt vertretene Gesuchsteller keinen Re-

visionsgrund explizit geltend macht, sich indessen sinngemäss auf das 

Vorliegen der Revisionsgründe von Art. 121 Bst. d BGG und Art. 123 

Abs. 2 Bst. a BGG beruft, 

dass der Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG innert der in 

Art. 124 BGG genannten Frist geltend gemacht wird, da der Gesuchstel-

ler die sich auf den ursprünglichen Sachverhalt beziehende Bestätigung 

der griechischen Behörden erst nach Erlass des angefochtenen Urteils 

des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. November 2011, nämlich Mitte 

Februar 2012 per E-Mail, erhalten habe, 

dass sich die Geltendmachung des Revisionsgrundes von Art. 121 Bst. d 

BGG aber als verspätet erweist, zumal gemäss Art. 124 Abs. 1 Bst. b 

BGG die Verletzung anderer Verfahrensvorschriften, worunter der er-

wähnte Revisionsgrund von Art. 121 Bst. d BGG fällt, innert 30 Tagen 

nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids gerügt 

werden muss, 

dass das angefochtene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 

14. November 2011 am 15. November 2011 per Einschreiben an den da-

maligen Rechtsvertreter des Gesuchstellers versandt und somit (frühes-

tens) am 16. November 2011 eröffnet wurde, 

dass mit der Revisionseingabe vom 29. Februar 2012 die 30-tägige Frist 

gemäss Art. 124 Abs. 1 Bst. b BGG klarerweise nicht eingehalten ist und 

weder aus den Akten ersichtlich ist noch in der Revisionseingabe Gründe 

angeführt werden, gemäss welchen die Eröffnung des in Frage stehen-

den Bundesverwaltungsgerichtsurteils erst viel später respektive erst 

nach dem 30. Januar 2012 geschehen wäre, 

dass somit auf das Revisionsgesuch hinsichtlich der sinngemässen Gel-

tendmachung des Revisionsgrundes von Art. 121 Bst. d BGG nicht einzu-

treten ist, 

dass die Revisionseingabe die Begehren für den Fall eines neuen Be-

schwerdeentscheides enthält (vgl. Art. 67 Abs. 3 VwVG), wobei zu be-

rücksichtigen ist, dass auf die Begehren auf Gewährung von Asyl oder Er-

teilung der vorläufigen Aufnahme bei einer allfälligen Gutheissung des 

Revisionsgesuchs nicht einzutreten wäre, da sich im wieder aufzuneh-

menden Beschwerdeverfahren lediglich die Frage stellen würde, ob das 

BFM zu Recht auf das Asylgesuch des Gesuchstellers nicht eingetreten 

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ist, und im Dublin-Verfahren ohnehin keine vorläufige Aufnahme wegen 

Undurchführbarkeit des Wegweisungsvollzuges in das Heimatland verfügt 

werden kann (vgl. BVGE 2011/9 E. 5 S. 116 f.), 

dass vorliegend lediglich der Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 Bst. a 

BGG zu behandeln ist, 

dass mit dem ausserordentlichen Rechtsmittel der Revision die Unabän-

derlichkeit und Massgeblichkeit eines rechtskräftigen Beschwerdeent-

scheides angefochten wird, damit in der Sache neu entschieden werden 

kann (vgl. PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, Allgemeines Verwal-

tungsrecht, 2. Aufl., Bern 2005, S. 269), 

dass die Revision in Zivilsachen und öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-

ten verlangt werden kann, wenn die ersuchende Partei nachträglich er-

hebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die 

sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der 

Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden 

sind (Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG), 

dass die Revision nicht aus einem Grund verlangt werden kann, der 

schon im ordentlichen Beschwerdeverfahren hätte geltend gemacht wer-

den können (vgl. Art. 46 VGG), 

dass in casu zur Stützung des Revisionsgrundes nachträglich erfahrener, 

erheblicher Tatsachen (Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG) vorgebracht wird, der 

Gesuchsteller habe Mitte Februar 2012 per E-Mail die vom D._______ 

datierende Bestätigung der griechischen Behörden erhalten, gemäss 

welcher er am D._______ von der griechischen Polizei freigelassen und 

ihm eine Frist von 30 Tagen gewährt worden sei, das Land zu verlassen, 

andernfalls die Zwangsausschaffung drohe, und diese Bestätigung als 

Ausweis, nicht jedoch als Aufenthaltsbewilligung diene, 

dass das erwähnte Beweismittel im (...) entstanden ist, der Gesuchsteller 

in revisionsrechtlicher Hinsicht jedoch nicht darlegt, weshalb es ihm nicht 

zumutbar und möglich gewesen ist, das angeführte Beweismittel bereits 

im ordentlichen Verfahren – das mit der Einreichung des Asylantrags am 

19. August 2010 begann und mit dem angefochtenen Urteil vom 14. No-

vember 2011 seinen Abschluss nahm – bekanntzugeben oder einzurei-

chen, zumal er im Verlaufe des ordentlichen Asylbeschwerdeverfahrens 

Beweismittel einreichte und wiederholt die Möglichkeit erhielt, weitere Un-

terlagen zu den Akten zu reichen, 

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dass es ihm somit offensichtlich problemlos möglich und zumutbar gewe-

sen wäre, auch das erwähnte Beweismittel vor Erlass des angefochtenen 

Beschwerdeurteils ins Recht zu legen, 

dass nämlich das Revisionsverfahren nicht dazu dient, im früheren Ver-

fahren begangene vermeidbare Unterlassungen eines Gesuchstellers 

nachzuholen, wobei Gesetzesunkenntnis oder Rechtsirrtum jedenfalls 

keine Unzumutbarkeit schaffen (vgl. BEERLI-BONORAND, a.a.O., S. 109), 

dass bei dieser Sachlage sodann zu prüfen ist, ob mit Bezug auf das ein-

gereichte Beweismittel allenfalls ein völkerrechtliches Wegweisungsvoll-

zugshindernis vorliegt (vgl. bspw. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

D-8194/2010 vom 21. Februar 2012 mit weiteren Hinweisen), 

dass es aus Gründen der Rechtssicherheit praxisgemäss nicht genügt, 

dass eine drohende Verletzung von Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung 

der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, 

SR 101), Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der 

Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) respektive 

Art. 33 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der 

Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) lediglich behauptet wird, sondern der Ge-

suchsteller muss die beachtliche Wahrscheinlichkeit einer aktuellen, 

ernsthaften Gefahr vielmehr schlüssig nachweisen, wobei allerdings der 

herabgesetzte Beweismassstab der Glaubhaftmachung genügt, 

dass sich im Sinne einer vorweggenommenen materiellen Beurteilung der 

neuen, aber verspätet eingereichten Tatsachen und Beweismittel ergeben 

muss, dass die genannten völkerrechtlichen Wegweisungsschranken tat-

sächlich bestehen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizeri-

schen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 9 E. 7), 

dass vorliegend klarerweise nicht vom Vorliegen solcher Vollzugshinder-

nisse ausgegangen werden kann, zumal aufgrund des eingereichten Be-

weismittels die im angefochtenen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

vom 14. November 2011 getroffene Einschätzung, wonach von Hinweisen 

auf das Bestehen eines Aufenthaltstitels in Griechenland auszugehen sei, 

nicht grundsätzlich bezweifelt werden kann, 

dass der Gesuchsteller eigenen Angaben zufolge gemäss der in der ein-

gereichten Bestätigung enthaltenen Aufforderung, Griechenland zu ver-

lassen, in seine Heimat respektive den angeblichen Verfolgerstaat zu-

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rückreiste, indessen einige Zeit später wieder nach Griechenland zurück-

kehrte und sich dort (...) Jahre aufhielt, 

dass die Identität des Gesuchstellers nicht feststeht, weshalb nicht ge-

prüft werden kann, ob die eingereichte Bestätigung sich auf diesen be-

zieht, 

dass im Übrigen die Aussagen des Gesuchstellers anlässlich der Erstbe-

fragung im Empfangszentrum Kreuzlingen, wonach er im (...) von 

C._______ aus Griechenland verlassen habe, nicht mit den in der Bestä-

tigung enthaltenen Ausführungen, wonach er am D._______ aus der Po-

lizeihaft entlassen worden sei, in Übereinstimmung gebracht werden kön-

nen, 

dass demnach insgesamt keine Anhaltspunkte für völkerrechtliche Voll-

zugshindernisse zu erkennen sind, 

dass, soweit der Gesuchsteller mit seinem Vorbringen, die urteilende In-

stanz habe die Situation im griechischen Asylwesen nicht hinreichend be-

rücksichtigt, Kritik am angefochtenen Urteil übt, anzuführen ist, dass eine 

andere Sachverhalts- oder Beweiswürdigung einem Revisionsverfahren, 

das an enge formelle Voraussetzungen gebunden ist, ohnehin nicht zu-

gänglich ist, da die Revision kein ordentliches Rechtsmittel darstellt, 

dass sodann kein Anlass gegeben ist, die Eingabe des Gesuchstellers 

vom 29. Februar 2012 an das BFM zwecks allfälliger Behandlung als 

Wiedererwägungsgesuch zu überweisen, zumal darin ausschliesslich 

Vorbringen geltend gemacht werden, die sich auf einen vorbestehenden 

respektive den ursprünglich angeführten Sachverhalt beziehen, weshalb 

der entsprechende Eventualantrag abzuweisen ist, 

dass zusammenfassend der Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 Bst. a 

BGG nicht erfüllt und das Revisionsgesuch somit abzuweisen ist, soweit 

darauf einzutreten ist, und aufgrund der dargelegten Erkenntnisse davon 

abgesehen werden kann, die Eingabe an das BFM zwecks Prüfung eines 

allfälligen Wiedererwägungsgesuches zu überweisen, 

dass das mit der Eingabe vom 29. Februar 2012 gestellte Gesuch, es sei 

der Vollzug der Wegweisung bis zum definitiven Entscheid auszusetzen 

beziehungsweise das in der Begründung gestellte Gesuch um Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung in Anbetracht der Sachlage gegenstandslos 

ist, da mit Telefax des Instruktionsrichters vom 1. März 2012 der Vollzug 

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Seite 9 

der Wegweisung provisorisch ausgesetzt wurde und einem Revisionsge-

such ohnehin keine aufschiebende Wirkung zukommt, 

dass aufgrund des Entscheids in der Hauptsache das Gesuch um Erlass 

des Kostenvorschusses gegenstandslos geworden ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 1200.– 

(Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1-3 des Reglements vom 21. Febru-

ar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Gesuchsteller aufzuerlegen 

sind (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG und Art. 68 Abs. 2 

VwVG). 

 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 10 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1200.- werden dem Gesuchsteller auferlegt. 

Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der 

Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Gesuchsteller, das BFM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Wespi Stefan Weber 

 

 

Versand: