# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** faf7d824-5fb5-5ecd-b68a-0e98f8665776
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-10-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 24.10.2011 PS110183
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS110183_2011-10-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs  
 
 

Geschäfts-Nr.: PS110183-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichter lic. iur. P. Raschle sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Muraro-Sigalas. 

Urteil vom 24. Oktober 2011 

in Sachen 

 

A._____ GmbH  
Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

Betreibungsamt B._____  
Beschwerdegegner, 

 

betreffend Kostenbeschwerde 
 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss der 3. Abteilung des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 3. Oktober 2011 (CB110133) 

- 2 - 

Erwägungen: 
 

1. In der Betreibung Nr. … stellte das Betreibungsamt B._____ am 

29. Juli 2011 für eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdeführerin gegen 

den Schuldner C._____ einen Zahlungsbefehl aus (act. 2/1). Mit Schreiben vom 

8. August 2011 zog die Beschwerdeführerin die Betreibung Nr. … zurück 

(act. 2/2). Das Bezirksgericht Zürich (Verfahren EB111266) lud die Beschwerde-

führerin und den Schuldner am 18. August 2011 betreffend Rechtsvorschlag 

mangels neuen Vermögens zur Verhandlung vor (act. 2/3), woraufhin sich die Be-

schwerdeführerin mit Schreiben vom 1. September 2011 an das Betreibungsamt 

wandte und auf ihren Rückzug der Betreibung hinwies (act. 2/4). Der Beschwer-

deführerin wurde für die Betreibung Nr. … am 5. September 2011 durch das Be-

treibungsamt eine Rechnung über einen Betrag von Fr. 22.– ausgestellt (act. 2/6). 

Gegen diese Rechnung setzte sich die Beschwerdeführerin zur Wehr. Sie ver-

langte beim Bezirksgericht Zürich die Aufhebung der Kostenrechnung des Betrei-

bungsamtes über Fr. 22.– sowie eine Kostenentschädigung von Fr. 150.– für di-

verse Schreiben, Umtriebe und Abklärungen (act. 1).  

2. Das Bezirksgericht Zürich eröffnete – nebst dem bereits laufenden Ver-

fahren EB111266 – das Verfahren CB110133 und setzte dem Betreibungsamt mit 

Zirkulationsbeschluss vom 15. September 2011 Frist an zur Vernehmlassung und 

Einsendung der Akten (act. 3). Das Betreibungsamt orientierte das Bezirksgericht 

Zürich (Vorinstanz) in der Vernehmlassung vom 27. September 2011 (Poststem-

pel) darüber, dass es die Kostenrechnung mit Verfügung vom 26. September 

2011 aufgehoben habe (act. 5 und act. 6/2). In der Folge schrieb die Vorinstanz 

das Verfahren mit Zirkulationsbeschluss vom 3. Oktober 2011 als gegenstandslos 

ab und sprach der Beschwerdeführerin keine Entschädigung zu (act. 7 = act. 10). 

3. Mit Urteil vom 20. September 2011 bewilligte das Bezirksgericht Zürich 

im parallelen Verfahren EB111266 den Rechtsvorschlag des Schuldners, aufer-

legte der Beschwerdeführerin die Spruchgebühr von Fr. 200.– und verpflichtete 

sie, dem Schuldner eine Parteientschädigung von Fr. 100.– zu bezahlen 

(act. 13/8).  

- 3 - 

4. Gegen den Zirkulationsbeschluss vom 3. Oktober 2011 (im Verfahren 

CB110133) sowie gegen das Urteil vom 20. September 2011 (im Verfahren 

EB111266) erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde – der Titel der Beschwer-

de lautete: "Beschwerde gegen den Zirkulationsbeschluss vom 3.10.2011 des 

Bezirksgerichts Zürich (3. Abteilung), bzw. gegen das Urteil vom 20.9.2011 des 

Bezirksgerichts Zürich (Einzelgericht Audienz)" (vgl. act. 11). Das Obergericht des 

Kantons Zürich legte zwei Verfahren an. Im Verfahren RT110155 wird die Be-

schwerde gegen das Urteil vom 20. September 2011 (im Verfahren EB111266) 

behandelt. Im vorliegenden Verfahren mit der Nummer PS110183 wird die Be-

schwerde gegen den Zirkulationsbeschluss vom 3. Oktober 2011 (im Verfahren 

CB110133) behandelt. 

5. Die Beschwerde erfolgte rechtzeitig (act. 11 und act. 8/2). Sie enthält 

allerdings weder einen Antrag, der Zirkulationsbeschluss sei aufzuheben oder ab-

zuändern, noch eine Begründung, weshalb der vorinstanzliche Zirkulationsbe-

schluss aufgehoben oder abgeändert werden sollte. Ein Rechtsmittel hat zwin-

gend einen Antrag und eine Begründung zu enthalten (vgl. die Ausführungen des 

Obergerichts in OGer ZH NQ110031 vom 9. August 2011 [www.gerichte-zh-

ch/entscheide]). Fehlen Antrag und/oder Begründung, so ist – wie im vorliegen-

den Fall – auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. Es besteht auch kein Anlass, 

von Amtes wegen in das Verfahren einzugreifen (Art. 22 SchKG).  

6. Sofern die Beschwerdeführerin den vorinstanzlichen Beschluss des-

halb anfocht, weil ihr durch die Vorinstanz die beantragte Parteientschädigung 

nicht zugesprochen wurde (was der Beschwerde selbst nicht zu entnehmen ist), 

ist sie darüber aufzuklären, dass im Beschwerdeverfahren keine Entschädigun-

gen ausgerichtet werden (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG). Im Übrigen war die Be-

schwerdeführerin durch den vorinstanzlichen Beschluss nicht beschwert. Selbst 

wenn also auf die Beschwerde eingetreten worden wäre, wäre sie abzuweisen 

gewesen.  

- 4 - 

7. Da sich die Beschwerde sofort als unbegründet erweist, wird auf die 

Einholung einer Stellungnahme des Betreibungsamtes verzichtet (Art. 322 Abs. 1 

ZPO). 

8. Das Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuld-

betreibungs- und Konkurssachen ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). Ei-

ne Parteientschädigung für das Beschwerdeverfahren wurde nicht beantragt; eine 

solche wäre jedoch ohnehin nicht auszurichten gewesen (Art. 62 Abs. 2 GebV 

SchKG; vgl. Ziff. 6 hiervor). 

Es wird erkannt: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an das Betreibungsamt B._____ unter 

Beilage eines Doppels von act. 11, sowie an das Bezirksgericht Zürich, 

3. Abteilung, als untere kantonale Aufsichtsbehörde, je gegen Empfangs-

schein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

- 5 - 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in 
Schuldbetreibungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. A. Muraro-Sigalas 
 
versandt am: 

	Urteil vom 24. Oktober 2011
	1. In der Betreibung Nr. … stellte das Betreibungsamt B._____ am 29. Juli 2011 für eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdeführerin gegen den Schuldner C._____ einen Zahlungsbefehl aus (act. 2/1). Mit Schreiben vom 8. August 2011 zog die Beschwer...
	2. Das Bezirksgericht Zürich eröffnete – nebst dem bereits laufenden Verfahren EB111266 – das Verfahren CB110133 und setzte dem Betreibungsamt mit Zirkulationsbeschluss vom 15. September 2011 Frist an zur Vernehmlassung und Einsendung der Akten (act. ...
	3. Mit Urteil vom 20. September 2011 bewilligte das Bezirksgericht Zürich im parallelen Verfahren EB111266 den Rechtsvorschlag des Schuldners, auferlegte der Beschwerdeführerin die Spruchgebühr von Fr. 200.– und verpflichtete sie, dem Schuldner eine P...
	4. Gegen den Zirkulationsbeschluss vom 3. Oktober 2011 (im Verfahren CB110133) sowie gegen das Urteil vom 20. September 2011 (im Verfahren EB111266) erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde – der Titel der Beschwerde lautete: "Beschwerde gegen den Zirk...
	5. Die Beschwerde erfolgte rechtzeitig (act. 11 und act. 8/2). Sie enthält allerdings weder einen Antrag, der Zirkulationsbeschluss sei aufzuheben oder abzuändern, noch eine Begründung, weshalb der vorinstanzliche Zirkulationsbeschluss aufgehoben ode...
	6. Sofern die Beschwerdeführerin den vorinstanzlichen Beschluss deshalb anfocht, weil ihr durch die Vorinstanz die beantragte Parteientschädigung nicht zugesprochen wurde (was der Beschwerde selbst nicht zu entnehmen ist), ist sie darüber aufzuklären...
	7.  Da sich die Beschwerde sofort als unbegründet erweist, wird auf die Einholung einer Stellungnahme des Betreibungsamtes verzichtet (Art. 322 Abs. 1 ZPO).
	8. Das Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). Eine Parteientschädigung für das Beschwerdeverfahren wurde nicht beantragt; eine solche wäre jedoch ohne...
	Es wird erkannt:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an das Betreibungsamt B._____ unter Beilage eines Doppels von act. 11, sowie an das Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, als untere kantonale Aufsichtsbehörde, je gegen Empfangsschein.
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...