# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ed50294b-7876-5538-b78e-bc181c6b016a
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-29
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Steuergericht 29.06.2018 510 2018 11 (510 18 11)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_SG_001_510-2018-11_2018-06-29.pdf

## Full Text

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Entscheid vom 29. Juni 2018 (510 18 11) 

 

 _____________________________________________________________________  

 

Fahrzeugkosten Zahnarzt 

 

Besetzung Steuergerichtspräsident A. Zähndler, Steuerrichter M. Angehrn (Ref.), 
M. Zeller, Gerichtsschreiber i.V. L. Fankhauser 
 

Parteien A.____, vertreten durch finanzwerkstatt ag, Baselstrasse 113, 
4144 Arlesheim 
 
 Rekurrent 

  
 
gegen 
 
 

 Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Rheinstrasse 33, 
4410 Liestal,  
 
 Rekursgegnerin 
 
 
 

betreffend Staatssteuer 2014 
 
 

 
 
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S a c h v e r h a l t :  

 

A. 

Dr.med.dent. A.____ hat Wohnsitz in der Gemeinde B.____ und praktiziert in der Gemeinde 
C.____ als selbständig erwerbstätiger Zahnarzt in eigener Praxis.  
 
Während der Periode 2014 erwarb er einen Porsche Panamera 4S mit V8-Motor, 4.8 Litern 
Hubraum und 400 PS Leistung als neues Geschäftsfahrzeug, aktivierte den Wagen in der Bi-
lanz mit Fr. 97'000.-- und verbuchte darauf anschliessend per 31. Dezember 2014 Abschrei-
bungen in Höhe von Fr. 39'000.--. 
 
Mit Veranlagungsverfügung vom 21. April 2016 rechnete die Steuerverwaltung diese Abschrei-
bungen in Höhe von Fr. 39‘000.-- wieder auf mit der Begründung, das Fahrzeug werde nicht 
überwiegend geschäftlich genutzt sondern sei in Anwendung der Präponderanzmethode dem 
Privatvermögen zuzuordnen. 
 
 
B. 

Mit Schreiben vom 21. Mai 2016 erhob die Vertreterin des Pflichtigen Einsprache und begehrte 
u.a. sinngemäss, die Abschreibungen seien zum Abzug zuzulassen. Zur Begründung machte 
sie im Wesentlichen geltend, es würden täglich ca. 40 bis 60 Krankengeschichten zwischen der 
Praxis und dem Büro zu Hause zur administrativen Bearbeitung hin und her transportiert. Zu-
dem leiste der Pflichtige zahnärztlichen Notfalldienst und transportiere Lachgas zwischen seiner 
Praxis und einer anderen Zahnarztpraxis in D.____, mit welcher er das Lachgas teile. Er besu-
che auch Weiterbildungen und Verbandsanlässe, wozu er zwingend ein Geschäftsfahrzeug 
benötige. Aus diesem Grund werde beantragt, ab Juni 2016 eine Prüfung mittels Fahrtenbuch 
vorzunehmen und bis dahin die Fahrtkosten im bisherigen Umfang geltend machen zu dürfen. 
Der Pflichtige legte dabei eine eigene Aufstellung ins Recht, welche für das Jahr 2016 eine Auf-
schlüsselung der privaten und der geschäftlich motivierten Fahrten samt Kilometerleistung vor-
nahm. 
 

Mit Einspracheentscheid vom 5. Januar 2018 hiess die Steuerverwaltung die Einsprache teil-
weise gut. Zur Begründung führte sie u.a. aus, bei der vom Pflichtigen eingereichten Aufstellung 
handle es sich bloss um eine Schätzung. Es sei gesamthaft eine Fahrtleistung von 7‘625 km 
erfasst worden. Davon seien gemäss den Behauptungen des Pflichtigen 4‘704 km geschäftli-
chen Fahrten zuzuordnen, was rund 62 % entspreche. Von diesen 4‘704 km würden indes 
2‘498 km auf den Arbeitsweg zwischen Wohnort und Praxis entfallen; die übrigen geschäftli-
chen Fahrten würden sich bloss auf 2‘209 km belaufen. Fahrten, welche den Arbeitsweg betref-
fen würden, seien jedoch dem privaten Gebrauch zuzuordnen. Aufgrund dessen werde das 
Fahrzeug nicht überwiegend geschäftlich verwendet, weshalb die Abschreibungen von 
Fr. 39‘000.-- zu Recht aufgerechnet worden seien. Ausserdem seien zusätzlich auch die Netto-
Fahrzeugkosten von Fr. 747.95 aufzurechnen. Im Gegenzug würden aber die verbleibenden 
2‘209 km für geschäftliche Fahrten mit einem Ansatz von Fr. 0.70 pro Kilometer zum Abzug 
zugelassen. Zusätzlich seien die Kosten für ein Umweltschutz-Abonnement des Tarifverbundes 

 
 
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Nordwestschweiz (U-Abo) in Höhe von Fr. 912.-- zu gewähren. Das Einkommen des Pflichtigen 
aus selbständiger Erwerbstätigkeit reduziere sich damit von Fr. 341‘714.75 auf Fr. 340‘004.40. 
 
 
C. 

Mit Schreiben vom 2. Februar 2018 erhob die Vertreterin des Pflichtigen Rekurs und begehrte 
weiterhin den Abzug der geltend gemachten Fahrzeugkosten. Zur Begründung führte sie aus, 
seit der Praxiseröffnung im Jahre 1990 sei die Handhabung des Geschäftsfahrzeugs gemäss 
der Selbstschatzung 2014 praktiziert worden. Nachdem die Fahrtkosten nicht zum Abzug zuge-
lassen worden seien, habe die Steuerverwaltung ein Fahrtenbuch verlangt. In den letzten 20 
Jahren sei jedoch nie ein solches geführt worden. Zudem würden pro Tag rund 40 bis 60 Pati-
entendossiers von der Praxis in C.____ in das Büro resp. an den Wohnort des Pflichtigen in 
B.____ transportiert; dies entspreche einem Gewicht von ca. 30 bis 50 kg. Es verstehe sich von 
selber, dass das Volumen dieser Unterlagen nicht aktenkoffertauglich sei. Ebenso sei es weder 
zumutbar noch im Sinne des Arztgeheimnisses, dass diese vertraulichen Akten mit den öffentli-
chen Verkehrsmitteln transportiert würden. Das Auto stelle somit keine Bequemlichkeit sondern 
vielmehr eine Notwendigkeit dar. In der Praxis würden die Räumlichkeiten für ein Büro fehlen, 
weshalb die Büroarbeiten in den Räumlichkeiten zuhause erledigt würden. Der Pflichtige habe 
sich gegen die Digitalisierung entschieden, was zur Folge habe, dass die Dossiers täglich 
transportiert werden müssten. Mit Schreiben vom 8. Februar 2018 ergänzte die Vertreterin, 
dass es betreffend der Gewichtsangabe der Patientendossiers ein Missverständnis gegeben 
habe: Der Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln sei nicht primär wegen des Gewichts un-
möglich, sondern aufgrund der sperrigen Sonderformate der Dossiers, insbesondere der Rönt-
genbilder. Gewichtsmässig lägen die täglich zu transportierenden Akten bei rund 15 bis 25 kg. 
 
Mit Vernehmlassung vom 14. März 2018 beantragte die Steuerverwaltung die Abweisung des 
Rekurses. Zur Begründung führte sie u.a. aus, der Pflichtige habe den Porsche Panamera zwar 
als Geschäftswagen deklariert und deswegen einen Privatanteil von 9.6 % verbucht. Die Steu-
erverwaltung gehe jedoch davon aus, dass der Privatnutzen überwiege. Dies nicht nur deswe-
gen, weil Zahnärzte regelmässig nicht auf ein Geschäftsfahrzeug angewiesen seien, sondern 
auch weil aufgrund des Charakters des gewählten Sportwagens eine Geschäftsnotwendigkeit 
ganz grundsätzlich eher verneint werden müsse. Auch die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs 
gemäss den Aufstellungen des Pflichtigen spreche für eine Zuordnung zum Privatvermögen. So 
würden 892 Fahrten pro Jahr vom Wohnort zum Arbeitsort (2.8 km pro Einzelfahrt) für den 
Transport der Krankengeschichten gerechnet. Dies bedeute, dass pro Tag vier Fahrten dafür 
beansprucht würden, was auch eine Rückkehr über Mittag resp. ein Verbringen der Mittagspau-
se zu Hause bedeute. Dass diese Fahrten rein geschäftlichen Charakter haben sollen und täg-
lich tatsächlich zwischen 40 und 60 Patientendossiers transportiert würden, sei realitätsfremd. 
Kaum ein Zahnarzt vermöge im Alleingang zwischen 40 und 60 Patienten täglich zu behandeln. 
 
Anlässlich der heutigen Verhandlung halten die Parteien an ihren Anträgen fest. 
 
 
 
 

 
 
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Das Steuergericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 

 

1. 

Das Steuergericht ist gemäss § 124 des Gesetzes vom 7. Februar 1974 über die Staats- und 
Gemeindesteuern (Steuergesetz, StG; SGS 331) zur Beurteilung des vorliegenden Rekurses 
zuständig. Gemäss § 129 Abs. 2 StG werden Rekurse, deren umstrittener Steuerbetrag wie im 
vorliegenden Fall Fr. 8'000.-- pro Steuerjahr nicht übersteigt, vom Präsidenten und zwei Richte-
rinnen und Richtern des Steuergerichts beurteilt. Da die in formeller Hinsicht an einen Rekurs 
zu stellenden Anforderungen erfüllt sind, ist ohne weiteres darauf einzutreten. 
 
 
2. 

Von den steuerbaren Einkünften werden gemäss § 29 lit. b StG bei selbständiger Erwerbstätig-
keit u.a. die für die Erzielung des Erwerbseinkommens geschäfts- oder berufsmässig begründe-
ten Aufwendungen und die geschäftsmässig begründeten Abschreibungen und Rückstellungen 
auf Geschäftsvermögen abgezogen. 
 
Nach § 24 lit. b StG gelten als Geschäftsvermögen alle Vermögenswerte, die ganz oder vorwie-
gend der selbständigen Erwerbstätigkeit dienen. Da diese Bestimmung mit Art. 8 Abs. 2 des 
Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der 
Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14) sowie mit Art. 18 
Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; 
SR 642.11) identisch ist, rechtfertigt es sich, zur Auslegung auch die Rechtsprechung und Lite-
ratur zum DBG bzw. StHG beizuziehen.  
 
Wirtschaftsgüter können aufgrund ihrer Beschaffenheit und konkreten Zweckbestimmung not-
wendiges Geschäfts- oder notwendiges Privatvermögen bilden oder aber Alternativgüter dar-
stellen, d.h. sowohl zum Geschäfts- als auch zum Privatvermögen gehören. Für die Abgren-
zung ist massgebend auf die technisch-wirtschaftliche Funktion des Vermögenswertes abzu-
stellen; Geschäftsvermögen wird angenommen, wenn es tatsächlich dem Geschäft dient (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts [BGer] 2C_515/2013 vom 27. November 2013, E. 2.1; BGE 133 II 
420, E. 3.2, m.w.H.). Dient ein Alternativgut gleichzeitig sowohl privaten als auch geschäftlichen 
Zwecken, spricht man von gemischten Gütern. Die Zuweisung zum Geschäfts- oder Privatver-
mögen erfolgt in diesen Fällen nach der sogenannten Präponderanzmethode (AMSCHWAND, 
"Geschäftsvermögen oder Privatvermögen? Eine Übersicht", publ. in: SteuerRevue [StR] 2000, 
S. 481 ff.). Nach der Präponderanzmethode werden diejenigen gemischt (d.h. teils geschäftlich, 
teils privat) genutzten Objekte, die ganz oder vorwiegend der selbständigen Erwerbstätigkeit 
dienen, in ihrer Gesamtheit dem Geschäftsvermögen zugewiesen. Die nicht vorwiegend ge-
schäftlich genutzten Objekte gehören demgegenüber gesamthaft zum Privatvermögen, auch 
wenn sie teilweise geschäftlich genutzt werden (BGE 133 II 420, E. 3.3, m.w.H). Ein Vermö-
genswert dient dann vorwiegend der selbstständigen Erwerbstätigkeit, wenn er zu mehr als 
50 % geschäftlich genutzt wird (vgl. REICH / VON AH in: Zweifel / Beusch [Hrsg.], Kommentar 
zum Schweizerischen Steuerrecht - Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, 3. Aufl. 2017, 
N 55 zu Art.18; RICHNER / FREI / KAUFMANN / MEUTER, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 
2016, N 107 zu Art. 18 m.w.H). 

 
 
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3. 

3.1. Das Steuergericht hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach mit geltend gemachten 
Auslagen für Geschäftsfahrzeuge von Zahnärzten befasst (vgl. Entscheide des Steuergerichts 
[StGE] 510 17 102 vom 9. März 2018 und 510 11 15 vom 7. Oktober 2011). 
 
In diesem Zusammenhang hat das Steuergericht jeweils festgestellt, dass die Kerntätigkeit ei-
nes Zahnarztes in dessen Praxis ausgeübt wird, da für die Ausübung der Tätigkeit spezifische 
nicht mobile Ausrüstung (Behandlungsstuhl, entsprechende Beleuchtung, Bohrer, Luft- und 
Wasserspritze, Speichelsauger, Röntgengerät, etc.) verwendet werden muss. Ein Fahrzeug 
wird für die eigentliche Ausübung dieser Kerntätigkeit nicht oder nur sehr bedingt benötigt. 
Hausbesuche, wie sie bei anderen Ärzten (z.B. Allgemeinmediziner, Tierärzte, etc.) vorkommen 
können, sind bei einem Zahnarzt kaum denkbar: Auch einen Notfall behandelt der Zahnarzt in 
der Praxis und begibt sich nicht zum Patienten nach Hause, da ein zahnärztlicher Notfall die 
Patienten meistens nicht in ihrer Mobilität einschränkt (StGE 510 17 102 vom 9. März 2018, 
E. 5.b; 510 11 15 vom 7. Oktober 2011, E. 3.d). Hinzu kommt, dass es sich beim Porsche Pan-
amera um ein sportliches Luxusfahrzeug handelt (Neuwert weit über Fr. 100'000.--; vgl. BGer. 
2C_697/2014 vom 1. Mai 2015, E. 3), welches sich eben primär durch seine sportliche Antriebs-
technik bzw. die luxuriöse Ausstattung und nicht in erster Linie durch seine üppigen Transport-
kapazitäten auszeichnet. Dies ist im vorliegenden Zusammenhang insoweit von Bedeutung, als 
der Rekurrent die geschäftliche Notwendigkeit des Fahrzeugs für den kurzen Arbeitsweg zwi-
schen B.____ und C.____ einzig mit dem Transport von schweren und sperrigen Gütern be-
gründet. Aus den genannten Gründen spricht die technisch-wirtschaftlichen Funktion des streit-
betroffenen Vermögenswertes (vgl. E. 2 hiervor) somit klar für eine Zuweisung des Porsche 
Panamera zum Privatvermögen des Rekurrenten. 
 
 
3.2. Diese Einschätzung bestätigt sich auch bei Betrachtung der vom Rekurrenten geltend ge-
machten konkreten Nutzung des Fahrzeugs. Er legte diesbezüglich ein rudimentäres, nachträg-
lich erstelltes Fahrtenbuch für das Jahr 2016 ins Recht, welches über die grundsätzliche Art der 
Verwendung des Porsches Auskunft geben soll. Dieser Aufstellung ist zu entnehmen, dass das 
Fahrzeug während eines Jahres eine Fahrtleistung von insgesamt 7'625 km absolvierte. Davon 
entfallen gemäss der Behauptung des Rekurrenten 2'921.4 km auf eine private Nutzung und 
4'703.6 km auf die geschäftliche Nutzung. Bei näherer Betrachtung der behaupteten geschäft-
lich begründeten Kilometer fällt indes auf, dass von 4'703.6 km insgesamt 2'497.6 km auf den 
Arbeitsweg des Rekurrenten entfallen: Er macht insgesamt 892 Fahrten zwischen seinem 
Wohnort in B.____ und der Praxis in C.____, ausmachend je 2.8 km, geltend, was rund vier 
Fahrten pro Arbeitstag entspricht. Diese Nutzung für den Arbeitsweg stellt indes praxisgemäss 
keine geschäftliche Nutzung sondern vielmehr eine private Verwendung dar (StGE 510 11 15 
vom 7. Oktober 2011, E. 3.e). 
 
Daran vermag auch nichts zu ändern, dass der Rekurrent einwendet, er benötige das Fahr-
zeug, um Patientenakten in Papierform zwischen der Praxis und dem Aufbewahrungsort an 
seinem privaten Domizil hin und her zu fahren. Der diesbezüglich behauptete geschäftliche Ge-
brauch im Umfang von 892 Fahrten pro Jahr erscheint aus verschiedenen Gründen als wenig 
plausibel: Insbesondere überrascht, dass für administrative Arbeiten und die Aktenaufbewah-

 
 
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rung in der Praxis kein Platz sein soll, wie dies der Rekurrent geltend macht; zum einen hat der 
Rekurrent die Praxisräumlichkeiten im Jahr 2006 für Fr. 933'000.-- zu Eigentum erworben, was 
einerseits eine gewisse Grösse der Praxisfläche indiziert und andererseits auch bedeutet, dass 
der Rekurrent die Räumlichkeiten nach seinem Bedarf umbauen resp. umnutzen könnte. Dem 
Kaufvertrag betreffend die Praxisliegenschaft ist sodann zu entnehmen, dass das vom Rekur-
renten erworbene Stockwerkeigentum auch das Sonderrecht an Lagerräumen (Reduit im 
1. Obergeschoss; Kellerabteil im 1. Untergeschoss) umfasst, so dass eine Aufbewahrung der 
Akten in der Praxisliegenschaft jedenfalls nicht von vornherein als unmöglich erscheint. Dem-
gegenüber ist eine Aufbewahrung sämtlicher Patientenakten am privaten Wohnort als ausge-
sprochen unüblich zu bezeichnen: Bei einem akuten Platzmangel wäre eher zu erwarten, dass 
weitere Räumlichkeiten (z.B. Keller- bzw. Hobbyräume) in der gleichen Liegenschaft resp. in 
Praxisnähe zugemietet würden, zumal es für einen reibungslosen und effizienten Betrieb uner-
lässlich scheint, dass sämtliche Akten auch tagsüber relativ schnell greifbar sind; zu denken ist 
in diesem Zusammenhang etwa an spontane telefonische Anfragen von Patienten oder von 
Versicherungen. Ebenso erstaunt das Ausmass bzw. das Volumen des behaupteten täglichen 
Aktentransports, welches mit 40 bis 60 Patientendossiers, ausmachend je nach Eingabe erst 
30 bis 50 kg bzw. später immerhin noch 15 bis 25 kg, angegeben wurde. Auffallend ist zudem, 
dass die Notwendigkeit eines Transportes mittels eines Personenwagens zuerst mit dem Ge-
wicht der Akten und anschliessend mit deren Sperrigkeit begründet wurde. Was die Anzahl der 
geltend gemachten Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsort anbelangt, ist abschliessend zu 
bemerken, dass der Rekurrent von vier Fahrten pro Tag ausgeht, d.h. von einer täglichen 
Heimkehr während der Mittagspause, wogegen seine Ehefrau, welche in der gleichen Praxis 
einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nachgeht, in der Steuererklärung den Abzug für auswär-
tige Verpflegung vorgenommen hat, was gerade gegen eine Verpflegung zu Hause spricht. 
 
3.3. Bei dieser Sachlage ergibt sich folgendes Bild: Von den gesamthaft ausgewiesenen 
7'625 km, welche in der Zeit vom 18. November 2015 bis zum 3. November 2016 gefahrenen 
wurden, erscheinen 2'206 km als geschäftliche Nutzung, was einer Quote von 28.93 % ent-
spricht. Es ist diesbezüglich zu bemerken, dass sich die als Basis dieser Berechnung dienende 
Aufstellung zwar nicht direkt auf die hier betroffene Steuerperiode 2014 bezieht, doch können 
die vom Rekurrenten behaupteten Zahlen vorliegend zumindest als substantiierte Schätzung 
hinsichtlich des Gebrauchs des Fahrzeugs dienen. Damit ist die Schlussfolgerung der Steuer-
verwaltung nicht zu beanstanden, dass der Porsche Panamera überwiegend privat verwendet 
wird und mithin gemäss der Präponderanzmethode dem Privatvermögen zuzuordnen ist. 
 
An der Zuordnung zum Privatvermögen wäre im Übrigen selbst dann festzuhalten, wenn man 
dem Rekurrenten jeweils zwei Fahrten pro Tag zwischen dem Wohnort und der Praxis als ge-
schäftliche Nutzung zugestehen würde: Diesfalls wären 3'454.8 km (2'206 km + 
[2'497.6 km / 2]) geschäftlich motiviert, was einer Quote von 45.31 % entspricht. 
 
 
3.4. Die Zuordnung des Porsche Panamera zum Privatvermögen hat zur Folge, dass die Auf-
rechnung der streitbetroffenen Abschreibung in Höhe von Fr. 39'000.-- zu Recht erfolgt ist, zu-
mal Abschreibungen auf Privatvermögen nicht möglich sind. Auch die der Erfolgsrechnung be-
lasteten geschäftlichen Netto-Fahrzeugkosten von Fr. 747.95 waren folgerichtig aufzurechnen. 

 
 
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Im Gegenzug hat die Steuerverwaltung im Einspracheentscheid aber wie bereits ausgeführt 
insgesamt 2‘209 km für geschäftliche Fahrten zu einem Ansatz von Fr. 0.70 pro Kilometer zum 
Abzug zugelassen und - zu Gunsten des Rekurrenten - von sich aus überdies den Abzug der 
Kosten für ein U-Abo in Höhe von Fr. 912.-- gewährt, obwohl dieser Abzug weder beantragt 
noch belegt worden war. Wenn dem Rekurrenten anstelle des U-Abos jeweils zwei Fahrten pro 
Tag zwischen dem Wohnort und der Praxis als geschäftliche Nutzung zugestanden würden, so 
entspräche dies bei insgesamt 1'248.8 km (446 Fahrten à 2.8 km) zu einem Ansatz von Fr. 0.70 
pro Kilometer einem Abzug in Höhe von Fr. 874.15; der Abzug des U-Abos erweist sich mithin 
für den Rekurrenten als günstiger. 
 
 
4. 

Nach dem Obenstehenden ist der Rekurs unbegründet und somit abzuweisen. 
 
Ausgangsgemäss sind dem unterliegenden Rekurrenten die Verfahrenskosten aufzuerlegen 
(§ 130 StG i.V.m. § 20 Abs. 1 und Abs. 3 des Gesetzes vom 16. Dezember 1993 über die Ver-
fassungs- und Verwaltungsprozessordnung [Verwaltungsprozessordnung, VPO; SGS 271]) und 
es ist ihm keine Parteientschädigung zuzusprechen (§ 130 StG i.V.m. § 21 VPO). 
 
 
  

 
 
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Demgemäss    w i r d  e r k a n n t :  

 

://: 1. Der Rekurs wird abgewiesen. 

 2. Der Rekurrent hat gemäss § 130 StG i.V.m. § 20 VPO die Verfahrenskosten in Höhe 

von Fr. 1'000.-- (inkl. Auslagen von pauschal Fr. 100.--) zu bezahlen, welche mit dem 

bereits geleisteten Kostenvorschuss verrechnet werden. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

 4. Mitteilung an die Vertreterin, für sich und z.Hd. des Rekurrenten (2), die Gemeinden 

B.____ und C.____ (je 1) und die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft (3).