# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1447809a-96d1-5566-b34c-d8e7452481fc
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-03-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 16.03.2016 ZK2 2015 6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2015-6_2016-03-16.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 16. März 2016 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK2 15 6 17. März 2016

Urteil 
II. Zivilkammer

Vorsitz Pritzi
Richter Hubert und Schnyder
Aktuar Hitz

In der zivilrechtlichen Beschwerde

des X._____, Kläger und Beschwerdeführer, 

gegen

den Entscheid des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 2. Oktober 2014, mitge-
teilt am 29. Dezember 2014, in Sachen des Klägers und Beschwerdeführers ge-
gen A._____, Promenade 94, 7270 Davos Platz, Beklagter und Beschwerdegeg-
ner, 

betreffend Forderung aus Arbeitsverhältnis,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. 1. X._____ wurde von A._____ mit unbefristetem Vertrag vom November 
2008 ab 1. Januar 2009 als Nightauditor für das Hotel B._____ angestellt. Der 
Nettomonatslohn abzüglich Versicherungen, Quellensteuern, Verpflegung und 
Zimmerkosten betrug Fr. 2'008.60. Eine Lohnerhöhung erfolgte im Juli 2009. Mit 
Arbeitsvertrag vom 28. Dezember 2009 wurde X._____ ab 1. Januar 2010 weiter-
hin als Nightauditor, nun zu einem Nettolohn von Fr. 2'339.85, beschäftigt. Verein-
bart war eine einmonatige Kündigungsfrist vom ersten bis zum fünften Arbeitsjahr. 

2. A._____ kündigte das Arbeitsverhältnis mit X._____ mit Schreiben vom 27. 
September 2010 per 31. Oktober 2010. Als Grund wurde "wegen Saisonende" 
aufgeführt. 

3. Das Schlichtungsverfahren wurde am 12. November 2013 beim Vermittler-
amt des Bezirks Prättigau/Davos eingeleitet. Die Parteien konnten sich anlässlich 
der Schlichtungsverhandlung nicht einigen. Am 20. Dezember 2013 stellte der 
Vermittler die Klagebewilligung aus, die folgendes klägerisches Rechtsbegehren 
enthält:

"Die beklagte Partei sei zu verurteilen, der klagenden Partei CHF 12'000.00 
nebst 5% Zins seit dem 19. Januar 2011 zu bezahlen.

Unter Kostenfolge zu Lasten der beklagten Partei."

4. Die Klage vom 20. März 2014 wurde frist- und formgerecht gleichentags der 
Post zur Zustellung übergeben und ging am 24. März 2014 beim Bezirksgericht 
Prättigau/Davos ein. Das abgeänderte Rechtsbegehren lautete wie folgt:

"1. Der Beklagte habe dem Kläger den Betrag von CHF 11'480.56 nebst 
Zins zu 5% seit dem 19. Januar 2011 zu bezahlen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten."

Die Forderung setze sich zusammen aus einer Entschädigung für nicht gemachte 
Pausen und Nachtzuschläge von Fr. 10'752.74, nicht ausbezahlte Anteile am 13. 
Monatslohn für die Monate Juli und August 2009 in der Höhe von Fr. 290.30, der 
Differenz zum Mindestlohn gemäss L-GAV für die Monate Januar bis April 2009 
sowie einer Entschädigung für nicht bezogene Feiertage in der Höhe von Fr. 
105.52. Bei der Kündigung vom 27. September 2010 "wegen Saisonende" handle 
es sich um eine schriftliche Rachekündigung des Arbeitgebers. Es sei pro Nacht-
schicht eine halbe Stunde Pause abgezogen worden. Diese Pausen habe er indes 
nicht machen können. Zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr habe er das Hotel nie 

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für eine Pause verlassen können. Er sei immer zur Verfügung des Arbeitsgebers 
gestanden. 

5. A._____ beantragte in seiner Klageantwort vom 17. April 2014 (Datum 
Poststempel) die Abweisung der Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu 
Lasten des Klägers. Es seien zu keiner Zeit Pausen verhindert oder verboten wor-
den. Vielmehr habe er ausdrücklich erlaubt, über das normale Mass hinaus zu 
pausieren. 

6. In seiner Replik vom 14. Mai 2014 hielt X._____ an seinem Rechtsbegeh-
ren vollumfänglich fest. Er habe zum ersten Mal am Gespräch vom 12. August 
2010 erfahren, dass er überhaupt Pausen machen dürfe. Beim Pausieren sei er 
nie von seinen Dienstpflichten befreit gewesen. 

7. In seiner Duplik vom 28. Mai 2014 führte A._____ aus, X._____ sei wie alle 
Mitarbeiter orientiert gewesen und habe seine Pausen beziehen müssen. Es sei 
ihm aber freigestellt gewesen, wo er diese mache. 

8. In der Beweisverfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Prätti-
gau/Davos vom 16. Juli 2014 wurde X._____ der Hauptbeweis für den Bestand 
und die Höhe der Forderung und die Tatsache, dass die Pausen nicht in natura 
bezogen werden konnten, auferlegt. Im Weiteren wurden die eingereichten Urkun-
den für relevant erklärt und F._____ als Zeuge benannt. X._____ wurde aufgefor-
dert, den von ihm eingeklagten Geldbetrag netto zu errechnen, da gestützt auf 
PKG 1990 Nr. 21 E. 3a Lohnforderungen im Urteilsdispositiv nicht als Bruttolohn 
zuzusprechen seien. 

9. Die neue Berechnung reichte X._____ mit Schreiben vom 25. August 2014 
ein. Danach beträgt der eingeklagte Nettolohn insgesamt Fr. 8'048.55, zuzüglich 
5% Zins seit 19. Januar 2011. 

10. Mit Entscheid vom 2. Oktober 2014, mitgeteilt am 29. Dezember 2014, er-
kannte das Bezirksgericht Prättigau/Davos wie folgt:

 "1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und A._____ wird verpflichtet, 
X._____ netto Fr. 4'221.65, zuzüglich 5% seit 19. Januar 2011, zu be-
zahlen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. A._____ wird verpflichtet, X._____ eine Umtriebsentschädigung von 
CHF 400.00 zu bezahlen.

4. (Rechtsmittelbelehrung).

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5. (Mitteilung)."

Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass der Kläger geltend ma-
che, es seien ihm nicht bezogene Pausen zu Unrecht von seiner Arbeitszeit in Ab-
zug gebracht worden, weshalb ihm diese Stunden zu entschädigen seien. Es sei 
aber davon auszugehen, dass der Kläger bei einer siebenstündigen Nachtarbeits-
zeit durchaus eine Pause von mindestens einer halben Stunde und bei einer Ar-
beitszeit von mehr als neun Stunden eine Pause von mindestens einer Stunde zur 
kurzfristigen Erholung habe machen können. Folglich schulde A._____ X._____ 
keine Entschädigung für nicht in natura bezogene Pausen. Des Weiteren bemän-
gle der Kläger weiter, dass ihm für die Nachtarbeit kein Zeitzuschlag gewährt wor-
den sei. Der Kläger habe gemäss seinen Angaben zwischen 22:00 Uhr und 07:00 
Uhr gearbeitet. Er habe somit Nachtarbeit geleistet, wofür ein Zeitzuschlag von 
10% geschuldet sei. X._____ habe für die Dauer seiner Anstellung Anspruch auf 
eine Entschädigung für 218.75 geleistete Arbeitsstunden somit Fr. 4'185.00 brutto 
und damit Fr. 3'588.80 netto. Zudem würden dem Kläger Fr. 290.30 abzüglich der 
Sozialabzüge, somit Fr. 252.40, für seinen Anteil am 13. Monatslohn zustehen. Da 
X._____ mit Arbeitsvertrag vom November 2008 unbefristet angestellt worden sei, 
sei ihm der Mindestlohn ab Januar 2009 zuzugestehen. Da ihm dieser in der Höhe 
von Fr. 3'383.00 brutto erst ab Mai 2009 gewährt worden sei, habe er Anspruch 
auf Fr. 332.00 brutto. Abzüglich der Sozialleistungen ergebe sich ein Betrag von 
Fr. 288.65 netto. Gestützt auf Art. 18 L-GAV 2010 habe der Kläger noch eine Ent-
schädigung in der Höhe von Fr. 91.80 netto für die nicht bezogenen 2.5 Feiertage 
zugute. Damit ergebe sich ein Anspruch des Klägers von Fr. 4'221.65 (Fr. 
3'588.80 + Fr. 252.40 + Fr. 288.65 + Fr. 91.80 = Fr. 4'221.65).

B. Gegen diesen Entscheid des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 2. Okto-
ber 2014 erhob X._____ am 30. Januar 2015 Beschwerde beim Kantonsgericht 
von Graubünden mit den folgenden Anträgen:

"1. Das Urteil des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 2. Oktober 2014 
sei im Punkt 4.3 teilweise aufzuheben (vgl. Entscheid, S. 13-59). In 
den Akten liegende Tatsachen wurden grösstenteils falsch angewen-
det bzw. nicht überprüft. Die zugesprochenen Überstunden (inkl. Zeit-
zuschlag für die Nachtarbeit) wurden somit falsch ausgerechnet. Auch 
der Stundenlohn für das Jahr 2009 ist nicht korrekt berechnet worden.

2. Das Urteil des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 02. Oktober 2014 
sei im Punkt 8 aufzuheben (vgl. Entscheid, S. 62-63). Die Kostenbe-
rechnung konnte gar nicht abgegeben werden. Die Parteien hatten 
keine Möglichkeit dazu. Die gesamte Prozessführung liess zu wün-
schen übrig. Die Schweizerische Zivilprozessordnung wurde lücken-
haft respektiert.

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3. Das Urteil des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 02. Oktober 2014 
sei im Punkt 4.2 aufzuheben (vgl. Entscheid, S. 9-13). Das Gericht hat 
pauschal angenommen, dass der Kläger so wie der Zeuge Herr 
F._____, seine Esspausen gemacht hat, bzw. machen durfte. Den an-
deren Tatsachenbehauptungen, die den Sachverhalt bilden (z.B. feh-
lende Pausenregelung), wurde nicht nachgegangen. Die Behauptun-
gen des Beklagten sind nicht genügend umfassend dargelegt und be-
wiesen.

4. Das Urteil des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 02. Oktober 2014 
wird in allen restlichen Punkten akzeptiert (vor allem im Punkt 4.4 "13. 
Monatslohn", Punkt 4.5 "Mindestlohn" und Punkt 4.6 "Feiertage")."

Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die Parteien keine Möglichkeit gehabt 
hätten, ihre Kostennoten vorzubringen. Zudem sei ihnen das Protokoll der Haupt-
verhandlung nicht vorgelesen oder zum Lesen vorgelegt worden. Der Richter habe 
schon im Vorraum vom Kläger persönlich die Kostenabrechnung vom 1. Oktober 
2014 angenommen. Das Protokoll der Hauptverhandlung beinhalte höchstens 
25 % der Vorträge des Klägers. Des Weiteren sei es nicht nachvollziehbar, wes-
halb die Gattin des Beklagten an der gesamten Hauptverhandlung vom 2. Oktober 
2014 aktiv habe teilnehmen dürfen. Da eine Pausenregelung gefehlt habe, hätten 
keine gesetzlichen Pausen gemacht werden können. Die Essenszeiten hätten 
nicht den abgezogenen Pausenzeiten entsprochen und hätten noch an der Rezep-
tion verbracht werden müssen, das heisse in der ständigen Arbeitsatmosphäre, da 
ansonsten die notwendige und verlangte ständige Erreichbarkeit nicht gewährleis-
tet gewesen sei. In Anbetracht dieser Tatsachen seien die Bemühungen des Be-
zirksgerichts Prättigau/Davos, sich nur mit der Wiederaufnahme der gestörten 
Pause möglichst präzise zu befassen, nicht ausreichend. Somit schulde der Be-
klagte dem Kläger eine Entschädigung für nicht in natura bezogene Pausen in 
Höhe von Fr. 5'282.75 brutto, beziehungsweise Fr. 4'593.25 netto. Zusammenfas-
send ergebe sich ein Anspruch des Klägers von Fr. 8'415.55 (Überstunden Fr. 
3'189.45 + Anteil 13. Monatslohn Fr. 252.40 + Mindestlohn Fr. 288.65 + Feiertage 
Fr. 91.80 + Pausen Fr. 4'593.25 = Fr. 8'415.55). Zudem beantrage er eine Ent-
schädigung für seine Aufwendungen in der Höhe von Fr. 5'804.00. 

C. Das Bezirksgericht Prättigau/Davos führte in seiner Stellungnahme vom 
17. Februar 2015 aus, dass die Parteien sehr wohl die Möglichkeit gehabt hätten, 
zum Schluss der Verhandlung ihre Kostennoten einzureichen. Der Vorsitzende sei 
nicht verpflichtet, die Parteien aufzufordern, ihre Honorarnoten einzureichen. Zu-
dem habe der Kläger seinen Standpunkt ausführlich darlegen können. Die von ihm 
beigebrachten Urkunden seien zu den Prozessakten genommen worden und auch 
seine mündlichen Darlegungen seien, soweit entscheidrelevant, gewürdigt wor-

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den. Die Protokollierung der Hauptverhandlung sei eine fortlaufende und eine 
sinngemässe. Es werde kein Wortprotokoll geführt. Ausführungen tatsächlicher 
Natur, die nicht in den Schriftsätzen der Parteien enthalten gewesen seien und die 
gemäss Art. 235 Abs. 2 ZPO dem wesentlichen Inhalt nach zu protokollieren sei-
en, habe der Kläger keine vorgebracht. Es wurde von ihm denn auch nicht ver-
langt, dass das Protokoll über die Hauptverhandlung vorgelesen oder zum Lesen 
vorgelegt werde. Der Kläger habe während der Befragung des Zeugen und auch 
vorher keine Vorbehalte gegen die Anwesenheit der Ehefrau des Beklagten und 
deren Wortmeldungen angebracht. Erst nach der Entlassung des Zeugen habe 
der Kläger die Frage aufgeworfen, in welcher Funktion die Ehefrau des Beklagten 
anwesend sei und weshalb sie dem Zeugen Fragen gestellt habe. Zudem seien 
gerichtliche Verhandlungen gemäss Art. 54 ZPO von Bundesrechts wegen öffent-
lich. Der Beklagte habe sein Recht nach Art. 173 ZPO wahrgenommen und dieses 
teilweise an seine anwesende Ehefrau delegiert, welche seiner Ansicht nach, we-
gen besserer Vertrautheit mit den Sachumständen, geeigneter gewesen sei, die 
für ihn relevanten Ergänzungsfragen zu stellen. Hierbei habe der stets ebenfalls 
anwesende Beklagte die von seiner Ehefrau gestellten Fragen konkludent geneh-
migt und das Gericht habe die seiner Ansicht nach inhaltlich zulässigen Fragen 
zugelassen. Die Ehefrau sei nicht als Zeugin einvernommen worden und somit 
seien ihre Ausführungen auch kein Beweismittel. 

D. A._____ bringt in seiner Beschwerdeantwort vom 24. Februar 2015 (Datum 
Poststempel) vor, er sei Angestellter von C._____. Es sei für ihn nicht nachvoll-
ziehbar, weshalb der Kläger ihn und nicht das Hotel B._____ verklage. Das Be-
zirksgericht habe eine aufwendige Berechnung der Stunden erstellt, die auf nicht 
weiter verifizierten Dienstplänen beruhen würde. Diese Dienstpläne seien von 
X._____ kopiert oder erstellt worden. Er sei der Meinung, dass als Rechnungs-
grundlage nur die im Lohnprogramm eingegebenen Daten gemäss Anlage rele-
vant seien. Aus dieser Anlage gehe ganz klar hervor, dass X._____ Zeitzuschläge 
für die Nachtarbeit erhalten habe. Die Zeugeneinvernahme von F._____ sei nicht 
nachvollziehbar, da dieser nur drei bis fünf Nächte lang mit X._____ zusammen 
gearbeitet habe. Es stelle sich die Frage, weshalb nicht der Ablöser von X._____, 
Herr D._____, als Zeuge befragt worden sei. Dieser habe die ganze Zeit mit dem 
Kläger zusammengearbeitet, jeweils zwei Tage pro Woche. Zu den Spitzenzeiten 
während des Forums E._____ hätten sie sogar zur gleichen Zeit zusammen gear-
beitet. Herr D._____ hätte sicher zur Aufklärung beitragen können. 

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E. Auf weitergehende Ausführungen im angefochtenen Entscheid sowie in den 
Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen ein-
gegangen. 

II. Erwägungen

1. Erstinstanzliche nicht berufungsfähige Endentscheide der Bezirksgerichte 
sind gemäss Art. 319 lit. a ZPO in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des Einführungs-
gesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EGzZPO; BR 320.100) mit 
Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden anfechtbar. Die Beschwerde 
ist bei der Rechtsmittelinstanz innert 30 Tagen seit der Zustellung des begründe-
ten Entscheides oder seit der nachträglichen Zustellung der Entscheidbegründung 
schriftlich und begründet einzureichen. Der angefochtene Entscheid oder die an-
gefochtene prozessleitende Verfügung ist beizulegen, soweit die Partei sie in 
Händen hat (vgl. Art. 321 Abs. 1 und 3 ZPO). Innerhalb des Kantonsgerichts ist 
die II. Zivilkammer auf dem Rechtsgebiet des Obligationenrechts zuständig (vgl. 
Art. 7 lit. a der Kantonsgerichtsverordnung [KGV; BR 173.100]). 

Der vorliegend angefochtene Entscheid des Bezirksgerichts Prättigau/Davos da-
tiert vom 2. Oktober 2014 und wurde X._____ am 29. Dezember 2014 schriftlich 
begründet mitgeteilt. Die Beschwerde vom 30. Januar 2015 (vgl. act. A.1) erfolgte 
unter Berücksichtigung des Stillstands der Fristen gemäss Art. 145 Abs. 1 lit. c 
ZPO somit fristgerecht. 

2. a) Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung sowie die offen-
sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden (vgl. Art. 320 
ZPO). Der Begriff der unrichtigen Rechtsanwendung umfasst jeden Verstoss ge-
gen geschriebenes und ungeschriebenes Recht (vgl. Dieter Freiburg-
haus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kom-
mentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 2. Aufl., Zürich 2013, N. 3 
zu Art. 320 ZPO [zit. Kommentar zur ZPO]; Karl Spühler, in: Spüh-
ler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessord-
nung, 2. Aufl., Basel 2013, N. 2 zu Art. 320 ZPO [zit. Basler Kommentar zur ZPO]). 
Die Beschwerdeinstanz überprüft entsprechende Rügen mit freier Kognition (vgl. 
Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 4 zu Art. 
320 ZPO). Unrichtige Rechtsanwendung beinhaltet dabei auch die Unangemes-
senheit (vgl. PKG 2012 Nr. 11 mit zahlreichen Hinweisen). Hinsichtlich des von 
der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts gilt demgegenüber eine eingeschränkte 

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Kognition. Letzteren überprüft die Beschwerdeinstanz nur unter dem Gesichts-
punkt einer offensichtlich unrichtigen, also willkürlichen Feststellung (vgl. statt vie-
ler Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 5 zu 
Art. 320 ZPO). Insoweit als eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung allerdings auf 
einer falschen Rechtsanwendung beruht, ist wiederum der Beschwerdegrund der 
unrichtigen Rechtsanwendung nach Art. 320 lit. a ZPO gegeben, welcher von der 
Rechtsmittelinstanz mit freier Kognition überprüft werden kann (vgl. Karl Spühler, 
in: Basler Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 5 zu Art. 320 ZPO). 

b) Im Beschwerdeverfahren gilt die Rügepflicht; der Beschwerdeführer hat 
daher in der Beschwerdeschrift im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln der 
angefochtene Entscheid leidet und auf welche Beschwerdegründe er sich beruft 
(vgl. wiederum Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Kommentar zur ZPO, 
a.a.O., N. 15 zu Art. 321 ZPO). Was nicht gerügt wird, hat Bestand. 

c) Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind im Beschwerdeverfahren neue Anträge, 
Tatsachenbehauptungen und Beweismittel ausgeschlossen. Die Beschwerde hat 
im Gegensatz zur Berufung nicht den Zweck, das erstinstanzliche Verfahren fort-
zusetzen. Massgebend ist somit der Prozessstoff, wie er im Zeitpunkt des Erlas-
ses des angefochtenen Entscheides bestanden hat. Das Novenverbot gilt nicht 
nur bei Verfahren, welche der Verhandlungsmaxime unterliegen, sondern auch bei 
jenen, welche vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht sind (vgl. BGE 138 III 
626). Zulässig sind hingegen neue rechtliche Erwägungen (vgl. Dieter Freiburg-
haus/Susanne Afheldt, in: Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 3 f. zu Art. 326 ZPO; 
Karl Spühler, in: Basler Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 1 ff. zu Art. 326 ZPO; Do-
minik Gasser/Brigitte Rickli, Schweizerische Zivilprozessordnung, Kurzkommentar, 
Bern 2014, N. 1 zu Art. 326 ZPO). Für den vorliegenden Fall bedeutet die Anwen-
dung des Novenverbots, dass sämtliche vom Beschwerdegegner eingereichten 
Unterlagen und Behauptungen, welche dieser nicht bereits im vorinstanzlichen 
Verfahren eingereicht beziehungsweise getätigt hat, zur Beurteilung der Be-
schwerde keine Berücksichtigung finden können. Dies gilt insbesondere für das 
vom Beschwerdegegner eingereichte Schreiben der Kontrollstelle L-GAV betref-
fend Saisonprivileg vom 20. August 2013 (vgl. act. C.3).

3. a) Gemäss Art. 247 Abs. 2 lit. b Ziff. 2 ZPO stellt das Gericht in arbeitsrechtli-
chen Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.00 den Sachverhalt von 
Amtes wegen fest. Es handelt sich dabei um eine beschränkte soziale Untersu-
chungsmaxime, deren Anwendung aus sozialpolitisch motivierten Gründen erfolgt. 
Es wird damit bezweckt, ein soziales Machtgefälle, welches sich zwischen den 

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Prozessparteien ergibt, auszugleichen, so zum Beispiel zwischen Vermieter und 
Mieter oder Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ebenso kann ein durch das Gericht 
auszugleichendes Ungleichgewicht zwischen den Parteien dadurch entstehen, 
dass nur eine Partei anwaltlich vertreten ist. Im Gegensatz zur unbeschränkten 
Untersuchungsmaxime, welche dem Gericht die eigentliche Erforschung des 
Sachverhalts überbindet, besteht im Geltungsbereich der beschränkten Untersu-
chungsmaxime die Pflicht der Parteien, die wesentlichen Behauptungen selbst 
vorzubringen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_338/2011 vom 14. Dezember 
2011 E. 4.2). Die richterliche Mitwirkungspflicht kann daher keine Sachverhalts-
elemente betreffen, für die sich in den Parteidarstellungen keine Anhaltspunkte 
finden. Vielmehr besteht sie einzig darin, mit ergänzenden Fragen darauf hinzu-
wirken, dass die Parteien ihre getätigten Behauptungen allenfalls konkretisieren 
oder zusätzliche Beweismittel benennen. Ferner gilt auch im vereinfachten Verfah-
ren die Dispositionsmaxime uneingeschränkt, nach welcher der Streitgegenstand 
von den Parteien definiert wird und das Gericht an die Parteianträge gebunden ist 
(vgl. Stephan Mazan, in: Basler Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 4 ff. zu Art. 247 
ZPO). 

b) Die Beurteilung der Sachlegitimation erfolgt in einem Sachentscheid. Fehlt 
die Aktivlegitimation, wird die Klage durch Sachentscheid abgewiesen und liegt ein 
Endentscheid vor. Die Klage wird ebenfalls durch Sachentscheid abgewiesen, 
wenn die Passivlegitimation fehlt (vgl. Daniel Steck, in: Basler Kommentar zur 
ZPO, a.a.O., N. 16 zu Art. 236 ZPO unter Hinweis auf BGE 138 III 213 E. 2.3 und 
128 III 50 E. 2b/bb). Der Beschwerdegegner bestreitet erstmals im Beschwerde-
verfahren seine Passivlegitimation, indem er vorbringt, es wäre nicht gegen ihn, 
sondern gegen das Hotel B._____ zu klagen gewesen. Die Frage der Passivlegi-
timation ist eine Rechtsfrage und kann deshalb grundsätzlich auch im Rahmen 
des Beschwerdeverfahrens aufgeworfen werden. Voraussetzung ist allerdings, 
dass die zu Grunde liegenden Tatsachenbehauptungen und Beweise rechtzeitig in 
den (vorinstanzlichen) Prozess eingebracht wurden. Mit der erstmaligen Behaup-
tung des Beschwerdegegners in der Beschwerdeantwort vom 24. Februar 2015 
(vgl. act. A.3), er sei bei der G._____ angestellt, ist er damit ausgeschlossen. Das 
Novenverbot nach Art. 326 ZPO gilt wie bereits erwähnt auch unter dem Grund-
satz der sozialen Untersuchungsmaxime. Insofern der Beschwerdegegner sinn-
gemäss vorbringt, die Vor-instanz habe im Rahmen der Sachverhaltsfeststellung 
gemäss Art. 247 ZPO die soziale Untersuchungsmaxime in willkürlicher Weise 
verletzt, ist festzuhalten, dass die Vorinstanz aufgrund des fehlenden Einwands 
des Beschwerdegegners und Beklagten, er sei nicht passivlegitimiert, keine Ver-

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anlassung hatte, dieser Frage aufgrund der Akten weiter nachzugehen (vgl. dazu 
BGE 139 III 13 E. 3.2). Da die Passivlegitimation keine Prozessvoraussetzung im 
Sinne von Art. 59 ZPO darstellt (vgl. Daniel Steck, in: Basler Kommentar zur ZPO, 
a.a.O., N. 16 zu Art. 236 ZPO), ist diese nicht von Amtes wegen zu prüfen (vgl. 
dazu auch Myriam A. Gehri, in: Basler Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 1 zu Art. 59 
ZPO). Die Vorinstanz durfte somit ohne weiteres auf die Parteidispositionen ab-
stellen. Gemäss den vorinstanzlichen Akten hat A._____ die Arbeitsverträge, die 
Zwischenzeugnisse und die Kündigung stets in eigenem Namen unterzeichnet 
beziehungsweise abgeschlossen (vgl. Akten der Vorinstanz, act. II./1 -6). Insbe-
sondere geht aus den Arbeitsverträgen (vgl. Akten der Vorinstanz, act. II./1-2) her-
vor, dass diese mit A._____ als Arbeitgeber und Einzelunternehmer abgeschlos-
sen wurden. Es ist nicht erkennbar, dass diese mit dem Hotel B._____ als juristi-
sche Person abgeschlossen worden wären. Die in den jeweiligen Schreiben zu-
sätzliche Erwähnung des Hotel B._____ ändert daran nichts. Ein Handeln für die 
G._____ scheint weder in den erstinstanzlichen Verfahrensakten auf, noch wird 
dies vom Beklagten behauptet. A._____ hat auch nicht bestritten, dass der Ar-
beitsvertrag mit ihm als Direktor des Hotel B._____ abgeschlossen wurde. 
Schliesslich wurde X._____ auch die Klagebewilligung nach der gescheiterten Ei-
nigungsverhandlung gegen A._____ erteilt (vgl. Akten der Vorinstanz, act. II./30). 
Die Passivlegitimation von A._____ ist damit gegeben. 

4. Der Einzelrichter am Bezirksgericht Prättigau/Davos erklärte in seiner Be-
weisverfügung vom 16. Juli 2014 (vgl. Akten der Vorinstanz, act. I./6) die vom Klä-
ger eingereichten Urkunden und damit die Arbeitspläne vom 1. Januar 2009 bis 
zum 31. Oktober 2010, auf welche sich die Vorinstanz bei ihrer Berechnung der 
vom Kläger geleisteten Arbeitsstunden stützte, für relevant. Der Beschwerdegeg-
ner hat bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht, der Beschwerdeführer 
habe diese Arbeitspläne ohne Erlaubnis und ohne Bezahlung während seiner Ar-
beitszeit aus den Archiv entwendet und kopiert (vgl. Akten der Vorinstanz, act. I./2 
und act. A.3). A._____ erwähnte dies aber bloss als Nebenbemerkung. Insoweit er 
damit aber vorbringt, die Beweismittel seien rechtswidrig beschafft worden, kann 
dieser Einwand nicht gehört werden. Einerseits stehen sich zwei Aussagen ge-
genüber und andererseits ergeben sich in den Akten keine Anhaltspunkte dafür, 
dass die Arbeitspläne deliktisch erworben worden wären, auch wenn A._____ in 
seiner Duplik vom 2. Mai 2014 vorbrachte, der Kläger habe sich eventuell des 
Diebstahls von vertraulichen Hotelinformationen schuldig gemacht (vgl. Akten der 
Vorinstanz, act. I./5). X._____ führte diesbezüglich aus, dass er keine Arbeitspläne 
aus dem Archiv entwenden oder kopieren habe müssen, da er diese in regelmäs-

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sigen Zeitabständen vom direkten Vorgesetzten erhalten habe. Die Beilagen 1-21 
der Klageschrift habe er von der Direktion des Hotels erhalten. Den Rest würden 
seine persönlichen Dokumente bilden (vgl. Akten der Vorinstanz, act. I./3, S. 2). 
Die Arbeitspläne wurden somit zu Recht als Beweismittel zugelassen. 

5. Der Beschwerdeführer rügt eine Reihe angeblicher prozessrechtlicher Ver-
fahrensfehler der Vorinstanz anlässlich der Hauptverhandlung vom 2. Oktober 
2014. 

a) Was die Anwesenheit der Ehefrau von A._____ betrifft, weist die Vor-
instanz in ihrer Stellungnahme vom 17. Februar 2015 (vgl. act. A.2) zutreffend 
daraufhin, dass Verhandlungen gemäss Art. 54 ZPO öffentlich sind. Publikumsöf-
fentlichkeit bedeutet unter dem Vorbehalt von Absatz 3 von Art. 54 ZPO, dass je-
dermann Zugang zu den Verhandlungen hat und als Zuhörer den Prozessablauf 
unmittelbar und direkt verfolgen kann (vgl. Myriam A. Gehri, in: Basler Kommentar 
zur ZPO, a.a.O., N. 5 zu Art. 54 ZPO). Die Ehefrau von A._____ durfte daher der 
Hauptverhandlung vom 2. Oktober 2014 ohne weiteres beiwohnen. 

b) Nach der Konsultation der Audio-Aufnahme der mündlichen Zeugenbefra-
gung von F._____ ist festzuhalten, dass in Übereinstimmung mit dem Beschwer-
deführer die Ehefrau von A._____ während der Zeugenbefragung von F._____ 
das Wort ergriff und dem Zeugen direkt Fragen stellte. Die Vorinstanz begründete 
ihr Vorgehen mit Art. 173 ZPO. Gemäss dieser Bestimmung können die Parteien 
Ergänzungsfragen beantworten oder sie mit Bewilligung des Gerichts selbst stel-
len. Mit Bewilligung des Gerichts kann somit eine Partei einen Zeugen selbst er-
gänzend befragen. Das Gericht kann von sich aus oder auf Antrag die Bewilligung 
zur direkten ergänzenden Fragestellung unter Befreiung von jeweiliger Antragstel-
lung erteilen (vgl. Peter Guyan, in: Basler Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 3 zu Art. 
173 ZPO). Das Fragerecht ergibt sich direkt aus dem Anwesenheitsrecht und um 
das Recht auf Stellung von Ergänzungsfragen muss nicht besonders ersucht wer-
den. Das Gericht prüft indessen – aufgrund der ihm obliegenden Prozessleitung – 
die gestellten Ergänzungsfragen vor ihrer Zulassung auf ihre Zulässigkeit (vgl. 
Sven Rüetschi, in: Hausheer/Walter, Berner Kommentar, Kommentar zur schwei-
zerischen Zivilprozessordnung, Bd. II, Artikel 150-352 ZPO und Artikel 400-406 
ZPO, Bern 2012, N. 3 zu Art. 173 ZPO [zit. Berner Kommentar zur ZPO]). Die 
selbständige Befragung des Zeugen durch die Ehefrau des Beschwerdegegners 
war von vornherein nicht zulässig, weil die Ehefrau nicht als Partei am Verfahren 
beteiligt war. Auch wenn sich der Beschwerdegegner gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO 
durch seine Ehefrau hätte vertreten lassen wollen, lag keine Parteivertretung vor. 

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Es lag weder eine schriftliche Vollmacht vor, noch ergeben sich irgendwelche An-
haltspunkte aus den Akten, dass sich der Beschwerdegegner durch seine Ehefrau 
vertreten lassen wollte. Doch selbst wenn die Ehefrau den Beschwerdegegner 
hätte vertreten und den Zeugen selbst befragen wollen, hält Art. 173 ZPO fest, 
dass die Parteien dem Gericht die Ergänzungsfragen vorgängig zu unterbereiten 
haben, damit dieses die Fragen auf ihre Zulässigkeit hin überprüfen kann. Es geht 
aus den Akten nicht hervor, dass die Vorinstanz die Fragen der Ehefrau des Be-
schwerdegegners vorgängig geprüft hätte. Aus der Audioaufnahme vom 2. Okto-
ber 2014 geht hervor, dass die Ehefrau ihre Fragen direkt und ohne vorgängige 
Absprache mit dem Gericht an den Zeugen stellte. Auch wenn nun die Ehefrau, 
die nicht als Partei am Verfahren beteiligt war, dem Zeugen selbst Fragen stellte, 
ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht ausgeführt, inwie-
fern er in seinen Rechten verletzt worden wäre. Der Beschwerdeführer war 
während der Zeugenbefragung anwesend und konnte dem Zeugen F._____ seine 
Ergänzungsfragen stellen beziehungsweise auf die Fragen der Ehefrau des Be-
schwerdegegners reagieren, falls dies notwendig gewesen wäre. 

c) Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, dass das Protokoll der 
Hauptverhandlung vom 2. Oktober 2014 nicht vorgelesen oder zum Lesen vorge-
legt worden sei. Er habe somit keine Änderungen in der Protokollierung beantra-
gen können. Das Protokoll beinhalte höchstens 25% seiner Vorträge. Gemäss Art. 
235 Abs. 3 ZPO entscheidet das Gericht über Gesuche um Protokollberichtigung. 
Die Zuständigkeit für die Protokollberichtigung liegt beim Gericht, über dessen 
Verfahren das Protokoll Aufschluss gibt. Bei Kollegialgerichten ist der Instruktions-
richter zuständig, da ihm die Protokoll- und Aktenführung im Rahmen der Prozess-
leitung obliegt. Auf ein vor der oberen Instanz gestelltes Gesuch um Berichtigung 
des erstinstanzlichen Protokolls ist mangels Zuständigkeit nicht einzutreten (vgl. 
Daniel Willisegger, in: Basler Kommentar zur ZPO, N. 38 ff. zu Art. 235 ZPO). In-
soweit nun der Beschwerdeführer ein Gesuch um Protokollberichtigung beim Kan-
tonsgericht von Graubünden als Beschwerdeinstanz einreicht, kann auf dieses 
nach soeben Ausgeführtem mangels Zuständigkeit nicht eingetreten werden. Ein 
entsprechendes Gesuch wäre beim Vorsitzenden des Bezirksgerichts Prätti-
gau/Davos einzureichen gewesen und zwar nach Treu und Glauben umgehend 
nach Kenntnisnahme des Protokolls. 

6. Die Vorinstanz stellte fest, dass der Kläger einen Betrag aus Überstunden 
in der Höhe von Fr. 3'588.80 zu Gute habe. Der Beschwerdeführer bringt vor, dass 
die zugesprochenen Überstunden (inkl. Zeitzuschlag für die Nachtarbeit) von der 
Vorinstanz falsch ermittelt worden seien. Er habe einen Anspruch aus Überstun-

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den (inkl. Nachtzuschlag) in der Höhe von Fr. 3'189.45 (vgl. act. A.1, S. 7). Damit 
macht der Beschwerdeführer einen Anspruch geltend, der geringer ausfällt, als der 
ihm vor der Vorinstanz zugesprochene. Der Beschwerdeführer ist, ausser im Be-
reich der Offizialmaxime, im Rechtsmittelverfahren aber nicht schlechter zu stellen 
als das Ergebnis im vorinstanzlichen Verfahren. Er kann somit nicht schlechter 
gestellt werden, wie wenn er den vorinstanzlichen Entscheid nicht angefochten 
hätte (vgl. BGE 129 III 417 E. 2.1.1; 129 I 65 E. 2.3; 110 II 113 E. 3). Soweit der 
Beschwerdeführer nun für die geleisteten Überstunden weniger als die ihm im vor-
instanzlichen Verfahren zugesprochen Fr. 3'588.80 geltend macht, hat er auch 
kein Rechtsschutzinteresse an der Behandlung seiner Beschwerde in diesem 
Punkt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), weshalb darauf nicht eingetreten werden 
kann. Damit erübrigen sich auch Ausführungen in Bezug auf die Begründung und 
die Berechnung der Überstundenentschädigung der Vorinstanz. 

7. a) Der Beschwerdeführer beantragt weiter, dass der Entscheid der Vorinstanz 
im Punkt 4.2 (Entschädigung für nicht bezogene Pausen) aufzuheben sei. Das 
Gericht habe pauschal angenommen, dass er wie der Zeuge F._____ seine Ess-
pausen habe machen dürfen. Den anderen sachverhaltsbildenden Tatsachenbe-
hauptungen sei nicht nachgegangen worden. Das Bezirksgericht habe nicht fest-
gestellt, ob es irgendeine Pausenregelung für den Nightauditor im Betrieb gege-
ben habe und ob es überhaupt erlaubt und möglich gewesen sei, die Pausen zu 
machen. Die Behauptungen des Beklagten seien nicht genügend dargelegt und 
bewiesen worden. Es sei nur eine Örtlichkeit zur Verfügung gestanden, um unge-
stört und abseits des Empfanges seine Pausen zu beziehen. Dies sei der Pausen-
raum auf der Ebene -1 gewesen. Nur habe man in der Cafeteria seinen wichtigs-
ten Pflichten nicht nachkommen können, da die Personensuchanlage dort keinen 
Empfang gehabt habe. Um etwas Essen zu dürfen und erreichbar zu sein, habe 
man zwangsweise an die Rezeption zurückkommen müssen. Es hätten somit kei-
ne gesetzlichen Pausen gemacht werden können. Das Essen hätte an der Rezep-
tion eingenommen werden müssen, das heisse in der ständigen Arbeitsatmosphä-
re. Er sei beim Pausieren nie von seinen Dienstleistungspflichten befreit gewesen. 
Er habe somit Anspruch auf Fr. 4'593.25 für nicht bezogene Pausen. 

Der Beschwerdegegner führte aus, dass er zu keiner Zeit Pausen verhindert oder 
verboten habe. Er habe ausdrücklich erlaubt, sogar über das normale Mass hin-
aus zu pausieren. Da in der Nacht kein Koch anwesend sei, habe der Kläger die 
vorbereiteten Mahlzeiten aus dem Kühlraum holen und in der Kantine im Mikro-
wellenherd erwärmen müssen. Da es in der Nacht höchstens Arbeit für drei bis 

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vier Stunden gäbe, sei es den Stelleninhabern erlaubt zu schlafen oder zu lernen 
(vgl. Akten der Vorinstanz, act. I./2). 

Die Vorinstanz führte aus, dass davon auszugehen sei, dass der Kläger bei einer 
siebenstündigen Nachtarbeitszeit durchaus eine Pause von mindestens einer hal-
ben Stunde und bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden eine Pause von 
mindestens einer Stunde zur kurzfristigen Erholung habe machen können. Folglich 
schulde der Beklagte dem Kläger keine Entschädigung für nicht in natura bezoge-
ne Pausen. Der Zeuge F._____ habe anlässlich seiner Einvernahme bestätigt, 
dass X._____ seine Pausen habe machen können. Es sei schon möglich gewe-
sen, seine Mahlzeiten einzunehmen. Der Kläger habe somit nach den Aussagen 
von F._____, welcher den Kläger angelernt und die gleichen Arbeiten zu erledigen 
hatte, genügend Zeit gehabt, um die Pausen zu beziehen. Auch wenn der Kläger 
aufgrund seiner speziellen Tätigkeit als Nightauditor gelegentlich seine Pausen 
zum Zweck eines Arbeitseinsatzes unterbrochen habe, stünde dies dem Zweck 
der Pausen nicht entgegen. Es sei kein Grund ersichtlich, weshalb der Kläger die-
se allfällig ausnahmsweise unterbrochenen Pausen nicht hätte nachholen können, 
sei ihm doch dafür bis zum Morgen hinreichend Zeit zur Verfügung gestanden. 
Letztlich habe X._____ auch nicht genügend detailliert dargelegt, weshalb er in 
welcher Nacht nicht seine Pause habe machen können. Vielmehr habe er sich 
begnügt, solches pauschal zu behaupten. Damit sei der Kläger seiner Substantiie-
rungspflicht nicht nachgekommen. 

b/aa) Der Beschwerdeführer bestreitet die Ausführungen der Vorinstanz betref-
fend die Pausenentschädigung in Erwägung 4.2 des angefochtenen Entscheids. 
Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Erwägung 4.2 ist der Beschwerde-
schrift aber nicht zu entnehmen. Der Beschwerde ist auch keine Geltendmachung 
einer unrichtigen Rechtsanwendung gemäss Art. 320 lit. a ZPO zu entnehmen. 
Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, inwiefern die Vorinstanz die Bestimmungen 
des Arbeitsgesetzes falsch angewendet hätte. Die Ausführungen können dem 
Sinn nach nur als behauptete offensichtlich unrichtige und damit willkürliche Fest-
stellung des Sachverhalts gemäss Art. 320 lit. b ZPO gedeutet werden. 

b/bb) Gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO ist die Beschwerde wie bereits erwähnt bei 
der Rechtsmittelinstanz schriftlich und begründet einzureichen. Die Beschwerde 
erfordert eine im Vergleich zur Berufung einlässlichere Begründung. Begründen in 
diesem Sinne bedeutet substantiiert aufzeigen, inwiefern der angefochtene Ent-
scheid als fehlerhaft erachtet wird. Dieser Anforderung genügt der Beschwerde-
führer nicht, wenn er lediglich auf das vor erster Instanz vorgetragene Vorbringen 

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verweist, sich mit Hinweisen auf frühere Prozesshandlungen zufrieden gibt oder 
den angefochtenen Entscheid in allgemeiner Weise kritisiert. Die Begründung 
muss hinreichend genau und eindeutig sein, um von der Beschwerdeinstanz 
mühelos verstanden werden zu können. Dies setzt voraus, dass der Beschwerde-
führer im Einzelnen die vorinstanzlichen Erwägungen bezeichnet, die er anficht, 
und die Aktenstücke nennt, auf denen seine Kritik beruht. Wird eine unrichtige 
Rechtsanwendung gemäss Art. 320 lit. a ZPO geltend gemacht, ist darzulegen, 
welche Rechtsnorm nicht richtig angewendet worden ist und inwiefern dies der 
Fall sein soll. Wird eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts 
(Art. 320 lit. b ZPO) gerügt, ist anzugeben, welche Feststellung der Vorinstanz 
nicht den Tatsachen entspricht und woraus sich dies ergibt. Die Begründung ist 
eine gesetzliche, von Amtes wegen zu prüfende Zulässigkeitsvoraussetzung für 
die Beschwerde. Fehlt sie, so tritt das obere kantonale Gericht nicht auf die Be-
schwerde ein (vgl. zum Ganzen BGE 138 III 374 E. 4.3.1; Urteil des Bundesge-
richts 5A_438/2012 vom 27. August 2012 E. 2.2; ferner Martin H. Sterchi, in: Ber-
ner Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 17 ff. zu Art. 321 ZPO). 

Bei Laienbeschwerden sollten geringere Anforderungen an die Formalitäten ge-
stellt werden, insbesondere an die Substantiierungslast und die Formulierung der 
Beschwerdeanträge. Anträge von Laien müssen nach Treu und Glauben ausge-
legt werden. Das gilt auch im Übrigen bei eher unklaren Beschwerdeanträgen. Es 
genügt, wenn Laien wenigstens dem Sinn nach Anträge stellen, wie die Be-
schwerdeinstanz zu entscheiden habe (vgl. Karl Spühler, in: Basler Kommentar 
zur ZPO, a.a.O., N. 4 zu Art. 321 ZPO unter Verweis auf N. 13 zu Art. 311 ZPO). 

b/cc) Die Beschwerde genügt im angefochtenen Punkt den soeben aufgezeigten 
Begründunganforderungen nicht (vgl. act. A.1, Ziff. 3.1-3.3). Der Beschwerdefüh-
rer setzt sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander und ver-
weist, auch durch Wiederholungen (insbesondere auf die Zeugenaussagen von 
F._____), auf seine Sachverhaltsdarstellung der Pausenregelung resp. der nicht 
vorhandenen Pausenregelung, der ständigen Erreichbarkeit und damit der Ver-
unmöglichung des Bezugs von Pausen, mit der Folge, dass die nicht getätigten 
Pausenbezüge zu entschädigen seien. Er bringt nicht vor, welche Feststellungen 
der Vorinstanz in Erwägung 4.2 nicht den Tatsachen entsprechen und woraus sich 
dies ergibt. Er führt auch nicht aus, inwiefern die Vorinstanz die Be-stimmungen 
von Art. 15 Abs. 1 des Arbeitsgesetzes (ArG; SR 822.11) falsch angewendet hät-
te. Entsprechend ist auf die Vorbringen zur Pausenentschädigung in der Be-
schwerde nicht einzutreten. 

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c/aa Doch selbst wenn auf die Beschwerde betreffend die Entschädigung für 
nicht bezogene Pausen aufgrund einer rechtsgenüglichen Begründung einzutreten 
wäre, müsste diese abgewiesen werden. Die Vorbringen des Beschwerdeführers 
beziehen sich ausschliesslich auf die ungenügende und unrichtige Feststellung 
des Sachverhalts. Gemäss Art. 320 lit. b ZPO kann eine offensichtlich unrichtige 
Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden. Die Beschwerdeinstanz 
überprüft den Sachverhalt somit nur unter dem Gesichtspunkt einer offensichtlich 
unrichtigen, also willkürlichen Feststellung. Willkür liegt vor, wenn der festgestellte 
Sachverhalt qualifiziert falsch ist, das heisst unhaltbar und offensichtlich unrichtig 
ist. Die Feststellung des Sachverhalts durch die erste Instanz ist offensichtlich un-
richtig, wenn sie aktenwidrig ist, das heisst, wenn sie sich auf einen Sachverhalt 
stützt, der überhaupt nicht aktenmässig belegt ist, es sei denn, es handle es um 
bekannte Tatsachen im Sinne von Art. 151 ZPO. Dasselbe gilt, wenn umgekehrt 
eine aktenkundige und rechtserhebliche Tatsache schlichtweg übersehen oder 
irrtümlich nicht richtig festgehalten worden ist. Ist das Beweisergebnis interpretati-
onsbedürftig, gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 151 ZPO). 
Der Beschwerdegrund ist nur erfüllt, wenn die durch die erste Instanz gezogene 
Schlussfolgerung schlechtweg nicht vertretbar erscheint. Eine offensichtlich un-
richtige Sachverhaltsfeststellung führt schliesslich nur dann zur Gutheissung der 
Beschwerde, wenn sie für den Ausgang des erstinstanzlichen Verfahrens kausal 
war. Dies ist dann der Fall, wenn zumindest die ernsthafte Möglichkeit besteht, 
dass die erste Instanz bei zutreffender Würdigung des relevanten Sachverhalts 
anders entschieden hätte (vgl. Martin H. Sterchi, in: Berner Kommentar zur ZPO, 
a.a.O., N. 4 ff. zu Art. 320 ZPO). 

c/bb) Mit dem Beschwerdeführer ist festzuhalten, dass eine explizite Regelung 
des Pausenbezuges nicht existiert hat (vgl. dazu das Protokoll der Zeugeneinver-
nahme von F._____ vom 2. Oktober 2014, Akten der Vorinstanz, act. IV, S. 4 f.). 
Der Beschwerdegegner führte zwar aus, dass X._____ wie alle anderen Mitarbei-
ter im Betrieb über die Pausenzeiten orientiert worden sei (vgl. Akten der Vorin-
stanz, act. I./5). Er führt aber nicht aus, wie diese Pausenzeiten (insbesondere für 
den Nightauditor) geregelt waren. Aus den Akten ergeben sich ebenfalls keine 
Hinweise auf die Pausenregelung. Die Vorinstanz hat diesen Einwand des Be-
schwerdeführers nicht erwähnt, da der Umstand der fehlenden Pausenregelung 
für den Nightauditor nicht entscheidrelevant war, ihr somit kein Versäumnis anzu-
lasten ist. Vielmehr hat sie sich auf die Aussagen des Zeugen F._____, welcher 
den Beschwerdeführer angelernt hat und dieselben Aufgaben zu erledigen hatte, 
abgestützt. Dieser hat, als Zeuge des Beschwerdeführers, eingehend auf die Fra-

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gen des Vorsitzenden der Vorinstanz zum Arbeitsablauf des Nightauditors Aus-
kunft erteilt. Die Aufgabe des Zeugen F._____ sei es gewesen, den Beschwerde-
führer in die Arbeit des Nightauditors einzuweisen. So hat F._____ anlässlich sei-
ner Zeugeneinvernahme vom 2. Oktober 2014 (vgl. Akten der Vorinstanz, act. IV) 
ausgesagt, und diese Aussagen sind vom Beschwerdeführer in seiner Beschwer-
de wiedergegeben worden, dass die Pausen hätten bezogen werden können, wo-
bei es hin und wieder vorgekommen sei, dass er bei den Pausen gestört worden 
sei. Dennoch hätten diese im Verlaufe der Arbeitszeit nachgeholt werden können. 
Diese Aussagen sind vom Beschwerdeführer, welcher als Nightauditor die glei-
chen Arbeiten wie der Zeuge ausführte, unbestritten geblieben. Insoweit der Be-
schwerdegegner vorbringt, es wäre Herr D._____ als Zeuge zu befragen gewe-
sen, kann er mit diesem erstmaligen Antrag im Beschwerdeverfahren nicht gehört 
werden. Die Vorinstanz ist gestützt auf die Zeugenaussagen zum Schluss ge-
kommen, dass dem Beschwerdeführer genügend Zeit zur Verfügung gestanden 
sei, um die Pausen zu beziehen. Es seien ihm auch genügend Örtlichkeiten im 
Hotel zur Verfügung gestanden, um ungestört und abseits der Rezeption und so-
mit seines eigentlichen Arbeitsplatzes seine Pausen zu beziehen. Es stehe dem 
gewöhnlichen, nicht als Arbeitszeit geltenden Pausenbezug nicht entgegen, dass 
der Kläger währenddessen das Hotelgebäude nicht weiträumig habe verlassen 
können. Denn wenn bereits Pausen, die weisungsgemäss in einem speziell dafür 
vorgesehenen Pausenraum zu beziehen seien, nicht als entschädigungspflichtige 
Arbeitszeit zu qualifizieren seien, könne dies umso weniger gelten, wenn, wie vor-
liegend, für den Bezug der Pausen grundsätzlich ein ganzes Hotelgebäude zur 
Verfügung stehe. Ebenso wenig vermöge die jederzeitige, durch einen Piepser 
sichergestellte Erreichbarkeit des Klägers als solche den gewöhnlichen Pausen-
bezug zu verhindern. Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, inwiefern diese Fest-
stellungen der Vorinstanz willkürlich sein sollen. Mit dem blossen Hinweis auf die 
fehlende Pausenregelung konnte er nicht aufzeigen, dass er in abweichender 
Feststellung zur Vorinstanz keine Pausen machen konnte. Der Zeuge F._____ 
führte zwar aus, dass keine Pausenregelung bestanden habe, er bestätigte je-
doch, dass es möglich gewesen sei, die Pausen zu beziehen. Es ist dem Be-
schwerdeführer daher nicht gelungen, eine willkürliche Sachverhaltsdarstellung 
der Vorinstanz darzulegen, weshalb die Beschwerde in diesem Punkt selbst dann 
abzuweisen wäre, wenn auf diese einzutreten wäre. 

8. Der Beschwerdeführer beantragt schliesslich die Aufhebung der Kostenver-
teilung in Erwägung 8 des angefochtenen Entscheids der Vorinstanz, da seine 
Kostennote nicht berücksichtigt worden sei, resp. er diese nicht habe einreichen 

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können. Sinngemäss macht er damit eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gel-
tend. Nicht beanstandet wird hingegen die eigentliche Kostenverteilung gemäss 
der Erwägung 8 des Entscheids. 

a) Gemäss Art. 53 Abs. 1 ZPO haben die Parteien Anspruch auf rechtliches 
Gehör. Nach der ständigen Formel des Bundesgerichts vermittelt das rechtliche 
Gehör unter anderem den Parteien ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungs-
recht im Verfahren. Als Mitwirkungsrecht umfasst das rechtliche Gehör alle pro-
zessualen Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Ver-
fahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 132 II 485 
E. 3.2; 129 II 497 E. 2.2, je mit Hinweisen). Gemäss Art. 105 Abs. 2 Satz 2 ZPO 
können die Parteien eine Kostennote einreichen. Das Gericht kann die Parteien 
zur Einreichung einer Kostennote auffordern, muss aber nicht. Die beim Gericht 
eingereichten Kostennoten sind bei der Kostenfestsetzung selbst dann zu berück-
sichtigen, wenn sie innert angemessener Frist nach der letzten Prozesshandlung 
(zum Beispiel Hauptverhandlung) eintreffen (vgl. Viktor Rüegg, in: Basler Kom-
mentar zur ZPO, a.a.O., N. 2 zu Art. 105 ZPO). Ein bestimmter Zeitpunkt für die 
Stellung des Entschädigungsantrags wird vom Gesetz nicht vorgeschrieben. Ein 
nachträglicher Kostenschluss stellt insbesondere keine unzulässige Klageände-
rung dar, weil die Geltendmachung des Anspruchs auf Ersatz der Prozesskosten 
als rein prozessrechtliche und akzessorische Nebenforderung nicht den Voraus-
setzungen von Art. 227 bzw. Art. 230 ZPO – welche sich einzig auf den eigentli-
chen Streitgegenstand beziehen – unterliegt. Da eine Kostennote regelmässig erst 
unmittelbar vor dem Verfahrensabschluss vollständig erstellt und sogar erst 
nachträglich (das heisst nach Schluss der Urteilsverhandlung) eingereicht werden 
kann, ergibt sich, dass der Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung bis 
zum Schluss der Parteiverhandlung gestellt werden kann. Konsequenterweise ist 
eine Partei aber nur dann zur nachträglichen Einreichung einer Kostennote einzu-
laden, wenn sie bis zu diesem Zeitpunkt mindestens einen grundsätzlichen Ent-
schädigungsantrag unter Spezifikationsvorbehalt gestellt hat (vgl. Martin H. Ster-
chi, in: Berner Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 8 zu Art. 105 ZPO). 

b) Indem der Beschwerdeführer vorbringt, seine Kostennote sei von der Vor-
instanz zu Unrecht nicht berücksichtigt worden, womit sein Anspruch auf rechtli-
ches Gehör verletzt worden sei, ist sein Einwand gutzuheissen. Vorliegend ist un-
bestritten, dass der Bezirksgerichtspräsident die Kostennote nach dem Abschluss 
der Hauptverhandlung vom Beschwerdeführer entgegen nehmen wollte, dieser 
sich aber weigerte, die Kostennote abzugeben, da auf das Ausstellen einer Emp-
fangsbestätigung verzichtet wurde. Der Beschwerdeführer reichte in der Folge 

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seine Kostennote mit Eingabe vom 3. Oktober 2014 (vgl. Akten der Vorinstanz, 
act. I./9) dem Bezirksgericht ein. Die Vorinstanz führte in ihrer Begründung in Er-
wägung 8 aus, dass der Kläger seine detaillierte Rechnung für seine Aufwendun-
gen im Umfang von Fr. 5'804.00 erst mit Schreiben vom 3. Oktober 2014, und 
damit an dem der Hauptverhandlung folgenden Tag, als das Urteil samt Kosten-
folge bereits gefällt war, einreichte. Damit wird sinngemäss ausgeführt, der Be-
schwerdeführer habe seine Kostennote zu spät eingereicht, weshalb diese nicht 
mehr habe berücksichtigt werden können. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt 
werden. Die Kostennote des Beschwerdeführers ging nach der Urteilsfällung am 
2. Oktober 2014 am 6. Oktober 2014 beim Bezirksgericht Prättigau/Davos und 
damit innert angemessener Frist ein und hätte, gemäss oben gemachten Aus-
führungen, bei der Festsetzung der Umtriebsentschädigung berücksichtigt werden 
müssen. Dies vorliegend umso mehr, als der Kläger in seiner Klage vom 20. März 
2014 (vgl. Akten der Vorinstanz, act. I./1) einen Entschädigungsanspruch stellte 
und nach dem Abschluss der Hauptverhandlung vom 2. Oktober 2014 dem Vorsit-
zenden des Bezirksgerichts Prättigau/Davos mitteilte, er werde die Honorarnote 
per Post zu kommen lassen. Da der Ersatz der Prozesskosten als rein prozess-
rechtliche Nebenforderung nicht den Anforderungen von Art. 227 bzw. Art. 230 
ZPO unterliegt, hätte das Bezirksgericht Prättigau/Davos nach fristgerechtem Ein-
gang der Kostennote des Beschwerdeführers die Entschädigung unter Berück-
sichtigung derselben bestimmen können. Indem nun die Kostennote des Be-
schwerdeführers nicht berücksichtigt wurde, wurde sein Anspruch auf rechtliches 
Gehör verletzt. Die Beschwerde erweist sich in diesen Punkt deshalb als begrün-
det. Es stellt sich nun die Frage, ob die Verletzung des rechtlichen Gehörs zu ei-
ner Aufhebung der Ziffer 3 des vorinstanzlichen Entscheiddispositivs und zu einer 
Rückweisung an die Vorinstanz führt oder ob das Verfahren vor der Rechtsmitte-
linstanz unter Kompensation des Mangels fortgeführt werden kann. 

c) Der Gehörsanspruch der Parteien ist formeller Natur (vgl. BGE 129 I 364). 
Die Verletzung führt ungeachtet der materiellen Begründetheit des Rechtsmittels 
zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Ent-
scheids (vgl. BGE 135 I 191 E. 2.2; 125 I 113 E. 3; 122 II 464 E. 4a). Eine nicht 
besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs kann ausnahms-
weise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich 
vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die 
Rechtslage frei überprüfen kann (vgl. Christoph Hurni, in: Berner Kommentar zur 
ZPO, Bd. I, a.a.O., N. 82 f. zu Art. 53 ZPO). Da es sich bei der Ermittlung des an-
gemessenen Aufwands um eine Feststellung tatsächlicher Natur handelt (vgl. da-

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zu BGE 117 II 282 E. 4.c sowie BGE 135 III 259 = Pra 2009, 592 E. 2.6.3 und Ur-
teil des Kantonsgerichts von Graubünden ZK2 13 48 vom 8. Mai 2014 E. 3.a)), ist 
die Kognition der Beschwerdeinstanz indessen auf Willkür beschränkt. Da somit 
die Beschwerdeinstanz nicht über die gleiche Kognition wie die Vorinstanz verfügt, 
kommt eine Heilung der Verletzung des rechtlichen Gehörs im Beschwerdeverfah-
ren nicht in Frage. Die Vorinstanz hat somit unter Berücksichtigung der Kostenno-
te des Beschwerdeführers noch einmal über die Höhe der Umtriebsentschädigung 
zu befinden. Damit erweist sich die Beschwerde in diesem Punkt als begründet, 
weshalb die Ziffer 3 des vorinstanzlichen Entscheids aufzuheben ist. 

9. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerde teilweise 
gutzuheissen, die Ziffer 3 des vorinstanzlichen Entscheids aufzuheben und die 
Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzu-
weisen ist. Im Übrigen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

10. Gemäss Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO werden die Prozesskosten der unter-
liegenden Partei auferlegt. Hat keine Partei vollständig obsiegt, so werden die 
Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (vgl. Art. 106 Abs. 2 
ZPO). Im Entscheidverfahren werden gemäss Art. 114 lit. c ZPO keine Gerichts-
kosten bei Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis sowie nach dem Arbeitsver-
mittlungsgesetz vom 6. Oktober 1989 bis zu einem Streitwert von 30'000 Franken 
gesprochen. Die in Art. 114 ZPO festgelegte Kostenlosigkeit gilt nicht nur in den 
angeführten erstinstanzlichen Entscheidverfahren, sondern auch in anschliessen-
den kantonalen Rechtsmittelverfahren (vgl. Viktor Rüegg, Basler Kommentar zur 
ZPO, a.a.O., N. 2 zu Art. 114 ZPO). Die Gerichtskosten werden gestützt auf den 
geltenden Gebührenrahmen für Beschwerdeentscheide (vgl. Art. 10 Abs. 1 der 
Verordnung über die Gerichtsgebühren in Zivilverfahren [VGZ; BR 320.210]) vor-
liegend auf Fr. 2'000.00 festgesetzt und verbleiben beim Kanton Graubünden. 
Gemäss Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO gilt als Parteientschädigung in begründeten Fäl-
len auch eine angemessene Umtriebsentschädigung, wenn eine Partei nicht be-
rufsmässig vertreten ist. Ein bezifferter und substantiierter Antrag auf Ausrichtung 
einer Parteientschädigung liegt in der Regel in der Einreichung einer Kostennote. 
Gemäss Art. 105 Abs. 2 ZPO steht es den Parteien jedoch frei, ob sie eine Kos-
tennote einreichen wollen oder nicht. Dies bestätigt, dass die Bezifferung des An-
trags auf Parteientschädigung nicht erforderlich ist. Fehlt eine Bezifferung, legen 
die Gerichte die Parteientschädigung nach ihrem Ermessen fest (vgl. BGE 140 III 
444 E. 3.2.2). Die Entschädigung soll in erster Linie als ein gewisser Ausgleich für 
den Verdienstausfall einer selbständig erwerbenden Person zu verstehen sein. Sie 
soll durch die Umtriebsentschädigung einen gewissen Ausgleich erhalten. Letzte-

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res ist nicht selbstverständlich, da für die in eigener Prozesssache aufgewendete 
Zeit grundsätzlich keine Entschädigung beansprucht werden kann (vgl. auch Mar-
tin H. Sterchi, in: Berner Kommentar zur ZPO, a.a.O., N. 15 ff. zu Art. 95 ZPO). 
Der Beschwerdeführer stellte zwar den Antrag auf Entschädigung, verzichtete je-
doch auf das Einreichen einer Kostennote vor der Beschwerdeinstanz. Es ist vor-
liegend auch nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer nicht geltend ge-
macht, dass er einen Verdienstausfall erlitten hätte, womit die primäre Vorausset-
zung für die Zusprechung einer Umtriebsentschädigung nicht erfüllt ist. Eine sol-
che lässt sich unter Umständen aber auch aus Billigkeitsüberlegungen rechtferti-
gen. So kann einer nicht berufsmässig vertretenen Partei ausnahmsweise dann 
eine Entschädigung zugesprochen werden, wenn es sich um eine komplizierte 
Sache (allenfalls mit hohem Streitwert) handelt, wenn der getätigte Aufwand er-
heblich ist und zwischen dem Aufwand und dem Ergebnis der Interessenwahrung 
ein vernünftiges Verhältnis besteht (vgl. Adrian Urwyler, in: Brunner/Gas-
ser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Zürich 2011, N. 26 
zu Art. 95 ZPO, mit Hinweisen). Solche Umstände sind vorliegend nicht gegeben. 
Der Beschwerdeführer erstellte eine Beschwerdeschrift, in welcher er hauptsäch-
lich die Zeugeneinvernahme vor der Vorinstanz wiedergab. Von einem erhebli-
chen Aufwand kann mithin nicht die Rede sein. Dementsprechend ist dem Be-
schwerdeführer keine Umtriebsentschädigung zu Lasten von A._____ zuzuspre-
chen. 

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, Ziffer 3 des angefochtenen 
Entscheids des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 2. Oktober 2014 auf-
gehoben und die Sache der Vorinstanz zur Neubeurteilung im Sinne der 
Erwägungen zurückgewiesen. Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht 
eingetreten. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden auf Fr. 2'000.00 festgesetzt 
und verbleiben beim Kanton Graubünden. 

3. Es wird keine Umtriebsentschädigung zu Lasten des Beschwerdegegners 
ausgesprochen. 

4. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG Beschwer-
de in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 
14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeu-
tung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss 
Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bun-
desgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Aus-
fertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen 
Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die 
weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die 
Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.

5. Mitteilung an: