# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8eceb80b-0082-51c4-b6f0-d6cddb38c05a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.04.2010 E-2682/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2682-2010_2010-04-27.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-2682/2010/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 7 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Markus König, 
mit Zustimmung von 
Richterin Jenny de Coulon Scuntaro;
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

A._______, 
alias B._______, 
alias C._______, 
alias D._______,

und

E._______,
alias F._______,
alias G._______,
alias H.______, 

Mongolei,

c/o _______,

_______,

Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und
Wegweisung (Dublin-Verfahren),
Verfügung des BFM vom 30. März 2010 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Beschwerdeführenden eigenen Angaben zufolge die Mongo-
lei am 3. Juli 2007 verliessen und unter anderem über Russland nach 
Österreich reisten, wo sie am 13. Juli 2007 ankamen,

dass sie sich dort bis am 17. Januar 2010 aufhielten und am 18. Ja-
nuar  2010  in  die  Schweiz  einreisten,  wo  sie  gleichentags  im  Emp-
fangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) J._______ Asylgesuche stellten,

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Kurzbefragung im EVZ vom 
1. Februar 2010 zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen 
geltend  machte,  er  sei  am  _______ Zeuge  eines  Verbrechens  re-
spektive  eines  Mordes  geworden,  sei  dabei  von  den  Tätern  nieder-
geschlagen  und  in  der  Folge  offenbar  von  ihnen  weiter  behelligt 
worden,

dass  der  Beschwerdeführer  weiter  ausführte,  er  habe  darauf  am 
_______ sein Haus verkauft und sei am _______ mit seiner Ehefrau, 
die damals schwanger gewesen sei, nach K._______ verreist,

dass  die  Beschwerdeführerin  dort  ins  Spital  habe  verbracht  werden 
müssen, wo sie dann ihr Kind verloren habe, und sie nach dem über 
einen  Monat  dauernden  Spitalaufenthalt  schwach  und  schreckhaft 
gewesen sei,

dass der Beschwerdeführer daher beschlossen habe das Land zu ver-
lassen und er mit seiner Ehefrau gekommen sei, um ihr Leben zu ret-
ten,

dass  die  Beschwerdeführerin  anlässlich  der  Kurzbefragung  im  EVZ 
vom 1. Februar 2010 zur Begründung ihres Asylgesuchs im Wesent-
lichen geltend machte, sie sei wegen der Probleme ihres Ehemannes 
in die Schweiz gekommen,

dass  sie  dabei  ebenfalls  die  schwierigen  Umstände  im  Zusammen-
hang mit  der  Geburt  ihres  Kindes schilderte,  das sie dabei  verloren 
habe,

dass sie auch vorbrachte, sie, die Beschwerdeführenden seien in der 
Mongolei bedroht worden und würden bei einer Rückkehr umgebracht 
werden,

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dass den Beschwerdeführenden im Rahmen der Kurzbefragungen vom 
1. Februar 2010 das rechtliche Gehör zu einer allfälligen Wegweisung 
nach Österreich gewährt wurde,

dass  sie  dabei  hauptsächlich  festhielten,  das  Asylverfahren  in 
Österreich sei beendet, sie hätten dieses Land zu verlassen, weil sie 
bei  einem  Verbleib  in  Österreich  von  dort  ins  Heimatland 
zurückgeschafft würden,

dass das BFM mit Verfügung vom 30. März 2010 in Anwendung von 
Art. 34 Abs. 2 Bst. d  des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 
142.31)  auf  die  Asylgesuche  nicht  eintrat  und  die  Beschwerde-
führenden nach Österreich wegwies,

dass es zur Begründung seiner Verfügung ausführte, gestützt auf die 
einschlägigen  staatsvertraglichen  Bestimmungen  (Abkommen  vom 
26. Oktober  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft 
und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren 
zur  Bestimmung  des  zuständigen  Staates  für  die  Prüfung  eines  in 
einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags [Dub-
lin-Assoziierungsabkommen,  SR  0.142.392.68];  Verordnung  [EG] 
Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung der Kri-
terien  und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats,  der  für  die 
Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat 
gestellten  Asylantrags  zuständig  ist  [Dublin-II-VO];  Verordnung  [EG] 
Nr. 1560/2003  der  Kommission  vom  2. September  2003  mit  Durch-
führungsbestimmungen zur Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates 
[DVO Dublin]) sei  Österreich für die Durchführung des Asylverfahrens 
zuständig,

dass  Österreich sich  auf  Anfrage  hin  am  17.  Februar  2010  für  zu-
ständig  erklärt  und  einer  Übernahme der  Beschwerdeführenden  zu-
gestimmt habe,

dass die Rückführung nach Österreich – vorbehältlich einer allfälligen 
Unterbrechung  oder  Verlängerung  –  bis  spätestens  am  17.  August 
2010 zu erfolgen habe,

dass  die  Aussagen  der  Beschwerdeführenden  anlässlich  der  Ge-
währung  des  rechtlichen  Gehörs  zur  Wegweisung  nach  Österreich 
nichts  an der  Zuständigkeit  dieses Staates für  die  Behandlung ihrer 
Asylgesuche  zu  ändern  vermöchten,  und  die  Beschwerdeführenden 

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sich  in  Bezug  auf  eine  Aufenthaltsbewilligung  an  die  zuständigen 
österreichischen Behörden wenden könnten,

dass der Vollzug der Wegweisung nach Österreich zulässig, zumutbar 
und möglich sei,

dass  die  Beschwerdeführenden  mit  gemeinsamer  Eingabe  vom 
19. April 2010 (Datum der Postaufgabe) gegen diesen Entscheid beim 
Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhoben  und  dabei  die  Auf-
hebung der  angefochtenen  Verfügung,  die  Anweisung  zur  Ausübung 
des  Selbsteintrittsrechts  an  das  BFM,  die  Erteilung  der  auf-
schiebenden  Wirkung  der  Beschwerde,  die  Anordnung  vorsorglicher 
Massnahmen in Bezug auf das Absehen von Vollzugshandlungen, die 
Gewährung der  unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren  (VwVG,  SR  172.021)  und  den  Verzicht  auf  die  Erhebung 
eines Kostenvorschusses beantragten,

dass  die  Beschwerdeführenden  ihre  Bedürftigkeit  mit  einer  Unter-
stützungsbestätigung der "Asyl  Biel  und Region"  vom 15. April  2010 
belegen,

dass das Bundesverwaltungsgericht am 20. April 2010 den Vollzug der 
angefochtenen  Verfügung  mittels  vorsorglicher  Massnahme  proviso-
risch aussetzte,

und das Bundesverwaltungsgericht erwägt,

dass  es  im  Asylbereich  endgültig  über  Beschwerden  gegen  Ver-
fügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet  (Art. 105 AsylG i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

dass  die  Beschwerdeführenden  durch  die  angefochtene  Verfügung 
besonders berührt  sind,  ein schutzwürdiges Interesse an deren Auf-
hebung beziehungsweise Änderung haben und daher zur Einreichung 

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der  Beschwerde  legitimiert  sind  (Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 48  Abs. 1 
VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. Ent -
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass  die  Beschwerdeführenden  sich  eigenen  Angaben  zufolge  vor 
ihrer  Einreise in  die  Schweiz vom 13. Juli  2007 bis  zum 17. Januar 
2010 in Österreich aufgehalten haben,

dass vorliegend  Österreich für die Behandlung ihrer Asylgesuche der 
Beschwerdeführenden  zuständig  ist  und  die  österreichischen  Be-
hörden bei  ihrer  Zustimmung auf  16 Abs. 1  Bst. e  Dublin-II-VO hin-
gewiesen haben,

dass  die  von  den  Beschwerdeführenden  bei  der  Gewährung  des 
rechtlichen  Gehörs  geäusserten  Einwände  hinsichtlich  einer  Rück-
führung  in  den  Heimatstaat  durch  Österreich an  dieser  Feststellung 
nichts zu ändern vermögen,

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dass  Österreich unter  anderem  Signatarstaat  des  Abkommens  vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR 
0.142.30),  der  Konvention  vom 4. November  1950  zum Schutze  der 
Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  und  des 
Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter oder andere 
grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 
(FoK, SR 0.105) ist und keine konkreten Hinweise dafür bestehen, die-
ses  Land  werde  sich  im  vorliegenden  Fall  nicht  an  die  aus  diesen 
Übereinkommen resultierenden Verpflichtungen halten,

dass  die  Beschwerdeführenden  in  ihrer  Rekurseingabe  geltend  ma-
chen,  Österreich habe ihre Asylgesuche abgelehnt, und werde sie in 
das Heimatland zurückschicken,

dass die Beschwerdeführerin indessen zu Protokoll gab, nach der Ab-
lehnung ihres Rechtsmittels gegen den negativen Asylentscheid habe 
ihr Rechtsvertreter in Österreich eine weitere Beschwerde eingereicht, 
über die noch nicht entschieden worden sei (vgl. EVZ-Protokoll S. 10),

dass  kein  Anlass  zur  Annahme  besteht,  die  Beschwerdeführenden 
würden  von  Österreich ohne  korrekte  Prüfung  ihrer  Gesuchsgründe 
respektive  einer  allfälligen  Beschwerdeschrift  in  die  Heimat  zurück-
geführt,

dass  die  Beschwerdeführenden  in  ihrer  Rekurseingabe  ausserdem 
ausführen, in  Österreich sei ihnen auch die notwendige medizinische 
Hilfe verweigert  worden, die sie hier in der Schweiz endlich erhalten 
hätten,

dass bei Durchsicht der Befragungsprotokolle vorab auffällt, dass die 
Beschwerdeführenden bei der Gewährung des rechtlichen Gehörs zur 
Beabsichtigten Rücküberführung nach Österreich nicht erwähnt haben, 
dass  ihnen  dort  ärztliche  Unterstützung  verweigert  worden  sei  (vgl.  
EVZ-Protokoll  Beschwerdeführer  S.  10,  EVZ-Protokoll  Beschwerde-
führerin S. 12),

dass  gemäss  der  Richtlinie  2003/9/EG zur  Festlegung von Mindest-
normen für  die Aufnahme von Asylbewerbern  in  den Mitgliedstaaten 
die  EU-Staaten  verpflichtet  sind,  dafür  Sorge  zu  tragen,  dass  Asyl -
bewerber die erforderliche medizinischen Versorgung – zumindest die 
Notversorgung und die unbedingt notwendige Behandlung von Krank-
heiten – erhalten, und auch sicherzustellen haben, dass Asylsuchende 

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im betreffenden Mitgliedstaat Rechtsmittel gegen Verstösse gegen die-
se Vorschriften einlegen können (Art. 15 Abs. 1 und Art. 21 Abs. 1 der 
Richtlinie),

dass  es  den  Beschwerdeführenden  frei  stehen  würde,  mithilfe  ihres 
Rechtsanwalts eine allfällige rechtswidrige Unterlassung ihrer medizi-
nischen Behandlung bei  den zuständigen  österreichischen Behörden 
geltend zu machen,

dass  die  in  den  Beschwerdebeilagen  erwähnten  Gesundheits-
beschwerden  angesichts  der  mit  der  schweizerischen  absolut 
vergleichbaren  medizinischen  Infrastruktur  zweifellos  auch  in 
Österreich behandelt werden könnten,

dass demnach davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführenden 
in Österreich die erforderliche medizinische Hilfe erhalten können,

dass den Akten auch sonst keine Gründe zu entnehmen sind, die einer 
Zuständigkeit  Österreichs zur  Behandlung  des  vorliegenden  Asyl-
gesuchs entgegenstehen könnten, 

dass vorliegend schon aus diesem Grund keine Veranlassung besteht, 
das  BFM  zur  Wahrnehmung  des  Selbsteintrittsrechts  anzuweisen, 
weshalb der entsprechende Antrag abzuweisen ist,

dass das BFM nach dem Gesagten in Anwendung von Art.  34 Abs. 2 
Bst. d AsylG  zu  Recht  auf  die  Asylgesuche  der  Beschwerdeführer-
enden nicht eingetreten ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der  Schweiz zur  Folge hat  (Art. 44 Abs. 1 AsylG),  vor-
liegend keine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung erteilt  wurde 
und auch kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb 
die  verfügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Be-
stimmungen steht und demnach zu bestätigen ist, 

dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens  –  bei  dem es  sich  um ein 
Überstellungsverfahren in  den für  die Prüfung des Asylgesuches zu-
ständigen Staat handelt – systembedingt kein Raum bleibt für Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 16. Dezember  2005 über  die Ausländerin-
nen  und  Ausländer  [AuG,  SR 142.20])  und  eine  entsprechende  Be-

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urteilung soweit  notwendig vielmehr bereits  im Rahmen der Prüfung 
des Selbsteintritts stattfinden muss,

dass  in  diesem  Sinn  das  BFM  den  Vollzug  der  Wegweisung  nach 
Österreich zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erklärte,

dass mit  diesem Entscheid in  der  Sache selbst  der Antrag auf  Her-
stellung  der  aufschiebenden  Wirkung  der  Beschwerde  hinfällig  ge-
worden ist, weshalb nicht weiter darauf einzutreten ist,

dass  es  den  Beschwerdeführenden  demnach  nicht  gelungen  ist 
darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, 
den  rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  fest-
stelle  oder  unangemessen  sei  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Be-
schwerde abzuweisen ist,

dass  das mit  der  Beschwerde  gestellte  Gesuch  um Gewährung  der 
unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG wegen der 
Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2])  den  Beschwerdeführenden  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss 
Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils 
zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das BFM und die zu-
ständige kantonale Ausländerbehörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand:

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