# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e7942b04-3cf8-5293-b2cf-f6faf4155532
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 28.11.2023 R 2023 106
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_R-2023-106_2023-11-28.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

R 23 106

5. Kammer 

Einzelrichterin Brun

Aktuarin Maurer

URTEIL

vom 28. November 2023

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____, 

vertreten durch Luzi Hartmann,

Beschwerdeführer

gegen

B._____, 

Beschwerdegegnerin

betreffend Feststellung Baurechtswidrigkeit (BAB)

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I. Sachverhalt:

1. Am 1. November 2023 erhielt das Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden ein Schreiben der Hartmann AG, vertreten durch Luzi 

Hartmann, im Auftrag von A._____ (datiert vom 1. November 2023, 

Poststempel vom 31. Oktober 2023). Es bezog sich inhaltlich auf die 

Verfügung des Stadtrates C._____ vom 2. Oktober 2023. Das 

Verwaltungsgericht eröffnete das vorliegende Verfahren R 23 106.

2. Mit Instruktionshandlung vom 1. November 2023 teilte das Verwaltungs-

gericht Luzi Hartmann und A._____ mit, dass die Eingabe den 

gesetzlichen Anforderungen an eine Beschwerde gemäss Art. 38 Abs. 1 

und 2 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) 

nicht genüge; sie enthalte kein Rechtsbegehren, keine Begründung und 

keine kurze Sachverhaltsdarstellung. Unter Fristansetzung bis zum 

13. November 2023 und Androhung des Nichteintretens auf die 

Beschwerde bei ungenutztem Fristablauf wurde ihnen die Möglichkeit zur 

Verbesserung der Eingabe eingeräumt.

3. Das Schreiben der Instruktionsrichterin wurde Luzi Hartmann am 

2. November 2023 zugestellt. Er liess sich bis dato nicht vernehmen.

II. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

1. Nach Art. 43 Abs. 3 lit. b VRG entscheidet das Verwaltungsgericht in 

einzelrichterlicher Kompetenz, wenn ein Rechtsmittel offensichtlich 

unzulässig oder offensichtlich begründet oder unbegründet ist.

2. Eine Beschwerde hat gemäss Art. 38 VRG ein Rechtsbegehren, eine 

gedrängte Darstellung des Sachverhalts und eine kurze Begründung zu 

enthalten. Sie ist zu unterzeichnen und im Doppel unter Beilage der 

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verfügbaren Beweismittel und des angefochtenen Entscheids 

einzureichen; weitere Beweismittel sind genau zu bezeichnen. Genügt 

eine Eingabe den gesetzlichen Erfordernissen nicht, wird eine 

angemessene Frist zur Verbesserung angesetzt mit der Androhung, dass 

auf die Eingabe sonst nicht eingetreten werde (Abs. 3 VRG).

3. Im konkreten Fall ist erstellt, dass Luzi Hartmann als Adressat des 

Schreibens der Instruktionsrichterin vom 1. November 2023 

(Einschreiben), zugestellt am 2. November 2023, nicht reagiert und somit 

die angesetzte Frist zur Verbesserung der Eingabe ungenutzt hat 

verstreichen lassen. Dieses untätig bleiben ist auch der von ihm 

vertretenen Partei, A._____, dem das genannte Schreiben per A-Post 

zugesandt wurde, zuzurechnen. Auf die Beschwerde ist daher 

androhungsgemäss nicht einzutreten.

4. Bei diesem Verfahrensausgang werden aufgrund des geringen 

Aufwandes keine Kosten erhoben.

III. Die Einzelrichterin erkennt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung].

4. [Mitteilungen].