# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7b6f45a7-62fc-5fe2-8f0c-81ffc925c4eb
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-01
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Handelsgericht 01.05.2025 HSU.2025.16
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_009_HSU-2025-16_2025-05-01.pdf

## Full Text

Handelsgericht 

2. Kammer 

 

HSU.2025.16 / as / as       
  

 

Entscheid vom 1. Mai 2025 
 
 

Besetzung  Oberrichter Vetter, Präsident  

Gerichtsschreiber Schneuwly  

 

 
   

Gesuchstellerin   Swisscom Directories AG, CHE-102.951.148, Förrlibuckstrasse 60/62, 

8005 Zürich  

vertreten durch lic. iur. Stefan Hubacher, FMP Fuhrer Marbach & Partner, 

Rechtsanwalt, Konsumstrasse 16A, 3007 Bern  

 

  
   

Gesuchsgegner   F._____, Inhaber G._____, V-Strasse 7,  W._____  

 

  
 

Gegenstand  Summarisches Verfahren betreffend unlauterem Wettbewerb 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Der Präsident entnimmt den Akten: 

 

1. 

Die Gesuchstellerin ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich. Sie be-

zweckt im Wesentlichen die Bearbeitung von Daten, insbesondere deren 

Aufbereitung und den Handel damit, die Veröffentlichung dieser Daten mit-

tels Verzeichnissen aller Art, namentlich von Verzeichnissen im Bereich der 

Telekommunikation, den Betrieb und die Vermarktung einer virtuellen Platt-

form mit Suchen & Finden-Funktionen, die Produktion und Herausgabe von 

Telefonverzeichnissen, den Vertrieb von gedruckten oder elektronisch ver-

mittelten Informations- und Werbeträgern mittels Verzeichnissen aller Art, 

die Akquisition von Inseraten und Eintragungen aller Art und die Erbringung 

damit zusammenhängender Dienstleistungen (Gesuchsbeilage [GB] 4). 

 

2. 

Der Gesuchsgegner ist eine natürliche Person mit Wohnsitz in W._____. 

Er ist als Inhaber des Einzelunternehmens F._______ im Handelsregister 

eingetragen (GB 14). 

 

3. 

Mit Gesuch vom 31. März 2025 (persönlich überbracht am 31. März 2025) 

stellte die Gesuchstellerin die folgenden Rechtsbegehren: 

 

" 1. 
 Dem Gesuchsgegner sei unter Androhung der Bestrafung nach 

Art. 292 StGB im Widerhandlungsfall sowie unter Androhung ei-
ner Ordnungsbusse von CHF 1'000.00 für jeden Tag der Nicht-
erfüllung nach Art. 343 Abs. 1 lit. c ZPO, mindestens aber 
Fr. 5'000.00 nach Art. 343 Abs. 1 lit. b ZPO, mit sofortiger Wir-
kung vorsorglich zu untersagen 

 

a) das Logo  in der Schweiz im Zusammen-
hang mit Dienstleistungen eines Adress- bzw. Branchenver-
zeichnisses kennzeichenmässig zu verwenden und/oder 
Dritte zu solchen Handlungen anzustiften, an ihnen mitzuwir-
ken oder ihre Begehung zu begünstigen oder zu erleichtern; 

 
b) das Kennzeichen «local-suche.ch» in der Schweiz, im Zu-

sammenhang mit Dienstleistungen eines Adress- bzw. Bran-
chenverzeichnisses kennzeichenmässig zu verwenden, sei 
dies als Domainname oder sonstwie im geschäftlichen Ver-
kehr, und/oder Dritte zu solchen Handlungen anzustiften, an 
ihnen mitzuwirken oder ihre Begehung zu begünstigen oder 
zu erleichtern; 

 
c) in der Schweiz Rechnungen für Eintragungen in ein Ver-

zeichnis jeglicher Art zu versenden, ohne vorgängig einen 

 - 3 - 

 

 

Auftrag zur Aufnahme in dieses Verzeichnis erhalten zu ha-
ben. 

 
 2. 
 Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Gesuchs-

gegners." 

 

Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, der Gesuchsgegner 

versende ungefragt und massenweise für das von ihm betriebene Adress- 

und Branchenverzeichnis Rechnungen an Kunden der Gesuchstellerin und 

suggeriere dabei eine Verbindung oder zumindest Nähe zur Gesuchstelle-

rin. 

 

4. 

Am 31. März 2025 erliess der Präsident folgende Verfügung: 

 

" 1. 
1.1. 
In teilweiser Gutheissung des Gesuchs um Erlass superprovisori-
scher Massnahmen vom 31. März 2025 wird dem Gesuchsgegner un-
ter Androhung der Bestrafung mit Busse wegen Ungehorsams gegen 
eine amtliche Verfügung i.S.v. Art. 292 StGB im Widerhandlungsfall so-
wie einer Ordnungsbusse in Höhe von bis zu Fr. 1'000.00 für jeden Tag 
der Nichterfüllung, mindestens aber Fr. 5'000.00 mit sofortiger Wirkung 
vorsorglich verboten,  
 

1. das Zeichen  in der Schweiz im Zusam-
menhang mit Dienstleistungen eines Adress- bzw. Branchen-
verzeichnisses kennzeichenmässig zu verwenden und / oder 
Dritte zu solchen Handlungen anzustiften, an ihnen mitzuwir-
ken oder ihre Begehung zu begünstigen oder zu erleichtern, 

 
2. das Zeichen <local-suche.ch> in der Schweiz im Zusammen-
hang mit Dienstleistungen eines Adress- bzw. Branchenver-
zeichnisses kennzeichenmässig zu verwenden und / oder 
Dritte zu solchen Handlungen anzustiften, an ihnen mitzuwir-
ken oder ihre Begehung zu begünstigen oder zu erleichtern, 

 
3. in der Schweiz Rechnungen für Eintragungen in ein Adress- 
bzw. Branchenverzeichnis zu versenden, ohne vorgängig ei-
nen Auftrag zur Aufnahme in dieses Verzeichnis erhalten zu 
haben. 

 
 1.2. 

Art. 292 StGB lautet: 
 

" Wer der von einer zuständigen Behörde oder einem zuständi-
gen Beamten unter Hinweis auf die Strafdrohung dieses Arti-
kels an ihn erlassenen Verfügung nicht Folge leistet, wird mit 
Busse bestraft." 

 

 - 4 - 

 

 

 2. 
Dem Gesuchsgegner wird eine Frist von 10 Tagen für die Erstattung 
einer schriftlichen Antwort angesetzt.  

 
 3. 

Die Gesuchstellerin hat bis zum 9. April 2025 einen Kostenvorschuss 
von Fr. 2'500.00 mit beiliegendem Einzahlungsschein zu leisten.  

 
 4. 

Der Stillstand der Fristen gemäss Art. 145 Abs. 1 ZPO gilt nicht 
(Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). 

 
 5. 

Fristerstreckungen werden grundsätzlich nicht gewährt. Ausnahms-
weise ist eine Fristerstreckung beim Vorliegen zureichender Gründe 
möglich (Art. 144 Abs. 2 ZPO). Als solche gelten die Zustimmung der 
Gegenpartei oder von der Partei nicht vorhersehbare oder nicht beein-
flussbare Hinderungsgründe. 

 
 6. 

Bei Säumnis wird das Verfahren ohne die versäumte Handlung weiter-
geführt (Art. 147 Abs. 2 ZPO)." 

 

5. 

Die Verfügung vom 31. März 2025 wurde dem Gesuchsgegner am 7. April 

2025 zugestellt. 

 

6. 

Der Gesuchsgegner erstattete innert Frist keine Gesuchsantwort. 

 

7. 

Am 22. April 2025 verfügte der Präsident: 

 

" 1. 
Dem Gesuchsgegner wird eine letzte, nicht erstreckbare Frist von 7 Ta-
gen für die Erstattung einer schriftlichen Antwort angesetzt. Damit wird 
die Androhung verbunden, dass bei erneuter Säumnis das Gericht ei-
nen Endentscheid fällt, sofern die Angelegenheit spruchreif ist, oder zur 
Hauptverhandlung vorlädt (Art. 219 ZPO i.V.m. Art. 223 Abs. 2 ZPO). 
Werden die von der Gesuchstellerin erhobenen Tatsachenbehauptun-
gen in einer Gesuchsantwort nicht bestritten, gelten sie als unbestritten 
und können ohne Durchführung einer Hauptverhandlung einem En-
dentscheid zu Grunde gelegt werden.  

 
 2. 

Der Stillstand der Fristen gemäss Art. 145 Abs. 1 ZPO gilt nicht 
(Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO)." 

 

  

 - 5 - 

 

 

   

Der Präsident zieht in Erwägung: 

 

1. Zuständigkeit 

Die Zuständigkeit ist gegeben (vgl. E. 1 der Verfügung vom 31. März 2025). 

 

2. Zustellung der Verfügung vom 22. April 2025 

Die Verfügung vom 22. April 2025 wurde dem Gesuchsgegner mittels Ein-

schreiben gesendet und von der Post mit dem Vermerk "Empfänger konnte 

unter angegebener Adresse nicht ermittelt werden." retourniert, obschon 

dem Gesuchsgegner die Verfügung vom 31. März 2025 unter besagter Ad-

resse noch zugestellt werden konnte und das Prozessverhältnis damit be-

gründet wurde. 

 

Aus dem Grundsatz, wonach sich alle am Verfahren beteiligten Personen 

nach Treu und Glauben zu verhalten haben (Art. 52 Abs. 1 ZPO), fliesst die 

Obliegenheit, dafür zu sorgen, dass behördliche Akte während eines lau-

fenden Prozessverhältnisses zugestellt werden können. Dazu gehört auch 

die Pflicht, dem Gericht Adressänderungen zu melden. Im Unterlassungs-

fall kommt die Zustellfiktion nach Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO zur Anwen-

dung.1 

 

Nachdem dem Gesuchsgegner bekannt war, dass er im vorliegenden Ver-

fahren Prozesspartei war, hatte er mit der Zustellung behördlicher Akte zu 

Rechnen und dem Gericht entsprechende Adressänderungen mitzuteilen 

bzw. dafür zu sorgen, dass ihm behördliche Akte zugestellt werden können. 

Die Verfügung vom 22. April 2025 gilt daher als zugestellt. 

 

3. Versäumte Gesuchsantwort 

Der Gesuchsgegner ist mit der Erstattung einer Gesuchsantwort auch in-

nert der ihm angesetzten Nachfrist säumig geblieben. Die Säumnisfolgen 

wurden dem Gesuchsgegner in der Verfügung vom 22. April 2025 ange-

droht. Das Gericht erlässt damit entweder einen Endentscheid, sofern die 

Angelegenheit spruchreif ist, oder es lädt zur Hauptverhandlung vor 

(Art. 219 i.V.m. Art. 223 Abs. 2 ZPO).  

 

Die im Gesuch vorgebrachten Tatsachenbehauptungen blieben vom Ge-

suchsgegner unbestritten und gelten daher als zugestanden. Daraus kann 

jedoch noch keine Anerkennung der gesuchstellerischen Rechtsbegehren 

abgeleitet werden. Gemäss Art. 153 Abs. 2 ZPO kann das Gericht bei er-

heblichen Zweifeln an der Richtigkeit einer nicht streitigen Tatsache, d.h. 

bei fehlender Spruchreife, von Amtes wegen Beweis erheben. In diesem 

Fall hat das Gericht in der Regel eine Verhandlung anzusetzen.2 

 

 
1  SK ZPO-AMMANN/SEILER, 4. Aufl. 2025, Art. 138 N. 17. 
2  SK ZPO-LEUENBERGER, 4. Aufl. 2025, Art. 223 N. 7. 

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Ist die Angelegenheit hingegen spruchreif, trifft das Gericht direkt einen En-

dentscheid. Hierzu muss das Gesuch soweit geklärt sein, dass auf dieses 

mangels Prozessvoraussetzungen nicht eingetreten oder das Gesuch 

durch Sachurteil erledigt werden kann. Letzteres setzt voraus, dass das 

Vorbringen der gesuchstellenden Partei nicht unklar, widersprüchlich, un-

bestimmt oder offensichtlich unvollständig ist, denn andernfalls hat das Ge-

richt seine Fragepflicht auszuüben (vgl. Art. 56 ZPO).3 

 

4. Vorsorgliche Massnahmen 

Da der Gesuchsgegner die Tatsachenbehauptungen der Gesuchstellerin 

nicht bestreitet und der Präsident diese in seiner Verfügung vom 31. März 

2025 bereits ausführlich subsumiert hat, insbesondere die Hauptsachen- 

und Nachteilsprognose sowie auch die zeitliche Dringlichkeit und Verhält-

nismässigkeit bejaht hat, erübrigt sich eine erneute Auseinandersetzung 

mit diesen. Einzig hinsichtlich des Versendens von Rechnungen für Ein-

träge in andere Verzeichnisse "jeglicher Art" wurde die Hauptsachenprog-

nose verneint. Es kann daher auf E. 3 ff. der Verfügung vom 31. März 2025 

verwiesen werden. 

 

5. Direkte Vollstreckung 

Auch hinsichtlich der Anordnung von Vollstreckungsmassnahmen kann 

mangels Vorbringens des Gesuchsgegners auf die Ausführungen in E. 8 

der Verfügung vom 31. März 2025 verwiesen werden. 

 

6. Prosequierungsfrist 

Der Gesuchstellerin ist gemäss Art. 263 ZPO eine Frist zur Anhebung der 

Klage im ordentlichen Verfahren anzusetzen und für den Säumnisfall das 

Dahinfallen der vorsorglichen Massnahmen anzudrohen. In Würdigung der 

Umstände rechtfertigt sich eine Prosekutionsfrist von rund zwei Monaten. 

 

7. Prozesskosten 

Abschliessend sind die Kosten entsprechend dem Verfahrensausgang zu 

verlegen (Art. 106 Abs. 1 und 2 ZPO). Sie bestehen aus den Gerichtskos-

ten und der Parteientschädigung (Art. 95 Abs. 1 ZPO). Das Gesuch ist 

grossmehrheitlich gutzuheissen, sodass die Prozesskosten dem unterlie-

genden Gesuchsgegner aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine ab-

weichende Verteilung der Prozesskosten in einem allfälligen Hauptprozess 

bleibt vorbehalten, falls dieser vor dem Handelsgericht des Kantons Aargau 

geführt wird. 

 

7.1. Gerichtskosten 

Die Gerichtskosten bestehen einzig aus der Entscheidgebühr (Art. 95 

Abs. 2 lit. b ZPO). Unter Berücksichtigung des verursachten Aufwands 

 
3  Zum Ganzen: SK ZPO-LEUENBERGER (Fn. 2), Art. 223 N. 5 und 6a; BSK ZPO-WILLISEGGER, 4. Aufl. 

2024, Art. 223 N. 18 ff. 

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sowie des Umfangs der Streitigkeit wird die Entscheidgebühr auf 

Fr. 2'500.00 festgesetzt (§ 8 GebührD). Dementsprechend wird der Ge-

suchstellerin der von ihr geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von 

Fr. 2'500.00 zurückerstattet und die Gerichtskosten sind vom Gesuchsgeg-

ner nachzufordern (Art. 111 Abs. 1 ZPO). 

 

7.2. Parteientschädigung 

Die Parteientschädigung besteht aus den Kosten der berufsmässigen Ver-

tretung der Parteien (Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO). Bei ihrer Festsetzung ist von 

den kantonalen Tarifen auszugehen (Art. 105 Abs. 2 i.V.m. Art. 96 ZPO). 

Gemäss § 3 ff. AnwT bemisst sich die Parteientschädigung grundsätzlich 

nach dem Streitwert. Dieser beträgt vorliegend Fr. 100'000.00. Ausgehend 

von der Grundentschädigung von Fr. 12'930.00 (§ 3 Abs. 1 lit. a Ziff. 7 

AnwT) resultiert nach praxisgemässer Vornahme eines Summarabzugs 

von 50 % (gemäss § 3 Abs. 2 AnwT) ein Betrag von Fr. 6'465.00. Damit 

sind insbesondere eine Rechtsschrift und eine Teilnahme an einer behörd-

lichen Verhandlung abgegolten (vgl. § 6 Abs. 1 AnwT). Dem Umstand der 

vorliegend nicht durchgeführten Verhandlung wird mit einem Abzug von 

praxisgemäss 20 % Rechnung getragen, womit ein Betrag von Fr. 5'172.00 

verbleibt. Zuzüglich einer Auslagenpauschale gemäss § 13 AnwT von pra-

xisgemäss 3 % ergibt sich ein Gesamtbetrag von gerundet Fr. 5'325.00. 

 

 
   

Der Präsident erkennt: 

 

1. 

1.1. 

In teilweiser Gutheissung des Gesuchs vom 31. März 2025 wird dem Ge-

suchsgegner unter Androhung der Bestrafung mit Busse wegen Ungehor-

sams gegen eine amtliche Verfügung i.S.v. Art. 292 StGB im Widerhand-

lungsfall sowie einer Ordnungsbusse in Höhe von bis zu Fr. 1'000.00 für 

jeden Tag der Nichterfüllung, mindestens aber Fr. 5'000.00 mit sofortiger 

Wirkung vorsorglich verboten,  

 

1. das Zeichen  in der Schweiz im Zusammenhang 

mit Dienstleistungen eines Adress- bzw. Branchenverzeichnisses 

kennzeichenmässig zu verwenden und / oder Dritte zu solchen 

Handlungen anzustiften, an ihnen mitzuwirken oder ihre Begehung 

zu begünstigen oder zu erleichtern, 

 

2. das Zeichen <local-suche.ch> in der Schweiz im Zusammenhang 

mit Dienstleistungen eines Adress- bzw. Branchenverzeichnisses 

kennzeichenmässig zu verwenden und / oder Dritte zu solchen 

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Handlungen anzustiften, an ihnen mitzuwirken oder ihre Begehung 

zu begünstigen oder zu erleichtern, 

 

3. in der Schweiz Rechnungen für Eintragungen in ein Adress- bzw. 

Branchenverzeichnis zu versenden, ohne vorgängig einen Auftrag 

zur Aufnahme in dieses Verzeichnis erhalten zu haben. 

 

1.2. 

Art. 292 StGB lautet: 

 

" Wer der von einer zuständigen Behörde oder einem zuständigen Beamten 
unter Hinweis auf die Strafdrohung dieses Artikels an ihn erlassenen Ver-
fügung nicht Folge leistet, wird mit Busse bestraft." 

 

2. 

Der Gesuchstellerin wird Frist bis zum 4. Juli 2025 angesetzt, um eine 

Klage im ordentlichen Verfahren anzuheben. Im Säumnisfall fallen die in 

vorstehender Dispositivziffer 1 angeordneten vorsorglichen Massnahmen 

dahin. 

 

3. 

3.1. 

Die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 2'500.00 werden dem Gesuchsgeg-

ner auferlegt und sind von diesem nachzufordern.  

 

3.2. 

Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine Parteient-

schädigung in der Höhe von Fr. 5'325.00 zu bezahlen. 

 

3.3. 

Eine abweichende Verteilung der Prozesskosten mittels separater Verfü-

gung oder in einem allfälligen vor dem Handelsgericht des Kantons Aargau 

zu führenden Hauptprozess bleibt vorbehalten. 

 

  

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Zustellung an: 

− die Gesuchstellerin (Vertreter; zweifach mit Abrechnung) 

− den Gesuchsgegner (mit Einzahlungsschein) 

 

Mitteilung an: 

− die Obergerichtskasse 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff., 

Art 90 ff. BGG) 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der schriftlichen Eröff-

nung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweize-

rischen Bundesgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift ist in einer 

Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit An-

gabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte elekt-

ronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 

darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid verfassungsmässige 

Rechte (Art. 98 ff. BGG) verletzt. Die Urkunden, auf die sich die Partei als 

Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in den Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 1. Mai 2025 

 

Handelsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Vetter Schneuwly