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**Case Identifier:** 8fc31bda-8739-5935-9b93-6a529e6741e5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-09
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 09.05.2025 PS250092
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250092_2025-05-09.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250092-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 9. Mai 2025

in Sachen

A._____ AG,
Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw, LL.M. X._____, 

gegen

B._____ AG,
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch C._____ AG,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfah-
ren (Konkurssachen) des Bezirksgerichtes Meilen vom 2. April 2025 
(EK250045)

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Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.2010 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Han-

delsregistereintrag bezweckt sie die Erbringung von IT-Dienstleistungen, die Ent-

wicklung von Software, den Verkauf von Hard- und Software, die Erbringung von 

Dienstleistungen im Bereich Grafik- und Webdesign sowie die Erbringung von Un-

ternehmensberatungen (act. 14). 

1.2. Mit Urteil vom 2. April 2025 eröffnete das Konkursgericht des Bezirksge-

richts Meilen den Konkurs über die Schuldnerin für eine Forderung der Gläubige-

rin und Beschwerdegegnerin (fortan Gläubigerin) von total Fr. 7'849.38 (act. 7/10 

= act. 6 S. 2; act. 9). 

2.

2.1. Gegen diesen Entscheid erhob die Schuldnerin am 8. April 2025 (Datum 

Poststempel) rechtzeitig eine Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich 

(act. 2; zur Rechtzeitigkeit: act. 7/11/2). Mit Verfügung vom 9. April 2025 wurde 

der Beschwerde gegen die Konkurseröffnung einstweilen die aufschiebende Wir-

kung zuerkannt. Die Schuldnerin wurde darauf hingewiesen, dass sie ihre Be-

schwerde bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist noch ergänzen könne (vgl. act. 10). 

Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 7/1-11).

2.2. Das vorinstanzliche Urteil war der Schuldnerin am 3. April 2025 zugestellt 

worden (act. 7/11/2). Die 10-tägige Beschwerdefrist nach Art. 174 SchKG lief folg-

lich am Montag 14. April 2025 und somit während der Betreibungsferien ab 

(7 Tage vor und nach Ostern, d.h. 13. bis 27. April 2025; Art. 56 Ziff. 2 SchKG). In 

diesem Fall verlängert sich die Beschwerdefrist bis zum dritten Arbeitstag nach 

Ablauf der Betreibungsferien, das heisst bis zum 30. April 2025 (vgl. Art. 63 

SchKG i.V.m. Art. 56 Ziff. 2 SchKG; vgl. OGer ZH PS130227 vom 15. Januar 

2014, E. II./2.). Am 9. April 2025 (überbracht) reichte die Schuldnerin ein Beweis-

mittelverzeichnis samt Beilagen zu ihrer Beschwerde vom 8. April 2025 nach 

(act. 12-13/2-59). Mit weiteren Eingaben vom 14. sowie 23. April 2025 (Datum 

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Poststempel) und damit noch innert laufender Beschwerdefrist reichte die Schuld-

nerin der Kammer Beschwerdeergänzungen samt Beilagen ein (act. 15-16/1-27, 

act. 17-18/1-6). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 

3.

3.1. Gemäss Art. 174 SchKG kann ein Entscheid des Konkursgerichts innert 

zehn Tagen mit Beschwerde nach ZPO angefochten werden, wobei die Parteien 

neue Tatsachen geltend machen können, wenn diese vor dem erstinstanzlichen 

Entscheid eingetreten sind (Abs. 1). Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die 

Konkurseröffnung im Beschwerdeverfahren überdies aufgehoben werden, wenn 

der Schuldner mit der Einlegung des Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaub-

haft macht und durch Urkunden einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurs-

hinderungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) nachweist.

3.2. Die Schuldnerin belegt, dass sie mit Valutadatum vom 8. April 2025 einen 

Betrag von Fr. 8'000.00 bei der Obergerichtskasse einbezahlt hat (act. 5/4 = 

act. 13/4; act. 19). Zudem hat die Schuldnerin mit Zahlung vom 7. April 2025 beim 

Konkursamt Riesbach-Zürich zur Deckung der Kosten des Konkursverfahrens 

und des Konkursgerichts Fr. 2'000.00 sichergestellt (act. 5/5 = act. 13/5). Im Wei-

teren hat die Schuldnerin mit Zahlung vom 8. April 2025 (Valutadatum) Fr. 750.00 

als Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren an die Obergerichtskasse 

geleistet (act. 5/2 = act. 13/2; act. 19).

Damit ist die Hinterlegung der Konkursforderung samt Zinsen, Spesen und Kos-

ten nach der Konkurseröffnung belegt (Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). 

3.3.1. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldne-

rin überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 

SchKG). Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, in nä-

herer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die beste-

henden Schulden (praxisgemäss innert längstens zweier Jahre; vgl. statt vieler 

OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014, E. 2.2) abzutragen. Bloss vorüberge-

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hende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch nicht als zahlungs-

unfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für 

eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und die Schuldnerin 

deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Die Beurteilung der 

Zahlungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten einer 

Konkursitin gewonnenen Gesamteindruck (zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 

vom 10. Juli 2012 E. 2.3; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3).

3.3.2. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere das Betreibungsregister. Der von der 

Schuldnerin eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes Küs-

nacht-Zollikon-Zumikon vom 4. April 2025 weist – ohne die Konkursforderung – 

15 Betreibungen aus (act. 5/7 = act. 13/7). Davon tragen fünf Betreibung den 

Code "Z" für bezahlt an das Betreibungsamt. Eine weitere Betreibung trägt den 

Code "RV" für Rechtsvorschlag erhoben (Betreibung-Nr. 1), sechs Betreibungen 

tragen den Code "ZB" für Betreibung eingeleitet und drei weitere Betreibungen 

sind bereits bis zur Konkursandrohung vorgedrungen (Code "KA", Betreibungen-

Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4). 

Die Schuldnerin weist mittels Belegen nach, dass sie die den Betreibungen-Nr. 2, 

Nr. 5, Nr. 6, Nr. 7, Nr. 8, Nr. 9 zugrundeliegenden Forderungen bezahlt hat 

(act. 13/8, act. 16/14; act. 18/2-6). Weiter gibt die Schuldnerin an, auch die Betrei-

bung-Nr. 4 der SVA des Kantons Zürich bezahlt zu haben (act. 2 S. 7). Der von 

der Schuldnerin für die behauptete Zahlung vorgelegte Beleg weist eine Zahlung 

an das Betreibungsamt über Fr. 3'561.55 mit Valutadatum vom 24. Februar 2025 

aus, als Zahlungsgrund ist die Betreibung-Nr. 10 und damit keine solche der SVA 

des Kantons Zürich angegeben (act. 13/9). Im (aktualisierten) Betreibungsregis-

terauszug vom 14. April 2025 ist nun jedoch auch die Betreibung-Nr. 4 mit dem 

Code "Z" für bezahlt an das Betreibungsamt aufgeführt (act. 16/14), womit auch 

diese Betreibung als erledigt angesehen werden kann. In Bezug auf die Betrei-

bung-Nr. 3 der D._____ AG über Fr. 12'732.20 reicht die Schuldnerin einen 

E-Mailverkehr mit der Gläubigerin ein, wonach diese sich mit dem Zahlungsvor-

schlag der Schuldnerin (Fr. 6'354.30 bis spätestens 31. April 2025 und 

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Fr. 6'377.90 bis spätestens 31. Mai 2025) einverstanden erklärt hat (act. 13/10). 

Die Schuldnerin legt einen Kontobeleg vor, gemäss welchem die erste Rate von 

Fr. 6'354.30 bereits mit Valutadatum vom 10. April 2025 geleistet wurde 

(act. 18/1). In der Betreibung-Nr. 3 beläuft sich die Restschuld somit noch auf 

Fr. 6'377.90; diese ist nach der Zahlungsvereinbarung bis zum 31. Mai 2025 zu 

bezahlen (act. 2 S. 8). Die Schuldnerin führt sodann zur Betreibung-Nr. 1 der 

E._____ GmbH über Fr. 7'959.74 aus, dass die Forderung bestritten werde und 

diese infolge Erhebung des Rechtsvorschlages nicht unmittelbar zu bezahlen sei. 

Im Rahmen der Zahlungsfähigkeit sei diese Betreibungsforderung nicht zu be-

rücksichtigen, weil bei Einleitung einer Betreibung der materielle Bestand der For-

derung nicht geprüft werde und der Betriebene weder glaubhaft machen noch be-

weisen müsse, dass er sie nicht schulde (act. 2 S. 8). Dieser Logik der Schuldne-

rin kann in Bezug auf das vorliegende Beschwerdeverfahren, indem es an der 

Schuldnerin liegt, ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 

SchKG), nicht gefolgt werden. Für die Glaubhaftmachung, dass die Forderung 

nicht resp. nicht in der in Betreibung gesetzten Höhe gerechtfertigt ist, hätte die 

Schuldnerin Ausführungen machen und Belege, welche diese stützen, einreichen 

müssen. Dies hat sie unterlassen, weshalb vom Bestand der Betreibungsforde-

rung der E._____ GmbH auszugehen ist. 

Zusammengefasst bestehen gegenüber der Schuldnerin somit noch drei offene 

Betreibungen über rund Fr. 21'300.00: Die Betreibung-Nr. 1 der E._____ GmbH 

über Fr. 7'959.74, in welcher Rechtsvorschlag erhoben wurde, die Betreibung-

Nr. 3 der D._____ AG, welche sich im Stadium der Konkursandrohung befindet 

und in welcher noch eine Ratenzahlung von Fr. 6'377.90 (per 31. Mai 2025) offen 

ist, sowie die Betreibung-Nr. 11 der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Eidge-

nössische Steuerverwaltung) über Fr. 6'935.13. Im Betreibungsregister Küsnacht-

Zollikon-Zumikon sind im Weiteren keine Verlustscheine oder früheren Konkurser-

öffnungen über die Schuldnerin verzeichnet. 

3.3.3. Die Schuldnerin erklärt, durch die Covid-Pandemie hätten sich erste fi-

nanzielle Schwierigkeiten ergeben. Nach der Pandemie habe sich ihre Ertrags-

lage jedoch stark verbessert, der Liquiditätsengpass habe entschärft und neue 

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Kunden hätten gewonnen werden können. Im Oktober 2024 sei es dann jedoch 

zu einem krankheitsbedingten Ausfall ihres Geschäftsführers im Umfang von 50% 

gekommen. Dieser habe bis Februar 2025 angedauert und habe sich auf die Leis-

tungserbringung ausgewirkt. Ein Grossteil der Betreibungen falle genau in diesen 

Zeitraum. Die finanzielle Situation gemäss Betreibungsregisterauszug sei daher 

nicht strukturell, sondern situativ bedingt. Mit vielen Gläubigern habe eine Raten-

zahlungsvereinbarung getroffen werden können, sodass mittlerweile ein Grossteil 

der offenen Forderungen vollständig habe bezahlt werden können (act. 2 S. 7). 

Zur Konkurseröffnung sei es infolge einer unbeabsichtigten Nachlässigkeit ge-

kommen. Mit der Gläubigerin sei ein Ratenzahlungsplan vereinbart gewesen. Auf-

grund personeller Ausfälle resp. Krankheiten sei im Februar 2025 jedoch schlicht 

vergessen worden, die Rate rechtzeitig zu bezahlen. Auch die Vorladung zur Kon-

kursverhandlung sei schlicht untergegangen, was zur ersten Konkurseröffnung 

nach über 14 Jahren Geschäftstätigkeit geführt habe. Die Schuldnerin gibt an, sie 

habe sich zwischenzeitlich beraten lassen und werde sofort zuverlässige adminis-

trative sowie organisatorische Massnahmen ergreifen, damit in Zukunft derartige 

Nachlässigkeiten nicht mehr vorkommen werden (act. 2 S. 11 f.). 

Die Schuldnerin macht weiter geltend, ihren noch bestehenden Verbindlichkeiten 

stehe ein Bankguthaben bei der UBS Switzerland AG von Fr. 15'960.97 per 

5. April 2025 gegenüber. Sie verfüge über (bis mindestens Ende April 2025 fällig 

werdende) Debitoren in der Höhe von Fr. 20'050.30 und offene Forderungen aus 

Inkasso von Fr. 8'034.10 (act. 2 S. 8). Die Summe der vorhandenen Geldmittel 

und Debitoren sei damit höher als die offenen Kreditoren, weshalb ihr kein Liquidi-

tätsengpass bevorstehe. Nach der Schuldnerin habe bis März 2025 bereits durch 

die Dienstleistung "Support" ein Umsatz von Fr. 30'778.75 erzielt werden können. 

Im Jahr 2024 seien es sogar Fr. 100'565.70 gewesen. Die Schuldnerin geht da-

von aus, dass sie auch in Zukunft profitabel wirtschaften werde und keine weite-

ren Schulden entstehen werden. Auch stehe eine mögliche grössere Zusammen-

arbeit mit der F._____ AG und der Abschluss eines SLA-Vertrages mit dem 

G._____ [Organisation] bevor (act. 2 S. 11). Es handle sich um ein stetig wach-

sendes Unternehmen (act. 15 S. 4).

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3.3.4. Der eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes Küs-

nacht-Zollikon-Zumikon weist einige im Zeitraum Juli 2024 bis März 2025 gegen 

die Schuldnerin angehobene Betreibungen aus. Der Umstand, dass zwei Betrei-

bungen bis zur Konkursandrohung und eine weitere bis zur Konkurseröffnung vor-

drangen (act. 5/7), weist auf gewisse Schwierigkeiten resp. Nachlässigkeiten der 

Schuldnerin in finanzieller Hinsicht hin. Gemäss den von der Schuldnerin einge-

reichten Arztzeugnissen der Psychiatrie und Psychotherapie H._____ war ihr Prä-

sident des Verwaltungsrates, I._____, im Zeitraum September 2024 bis Februar 

2025 zu 50 Prozent krankgeschrieben (act. 13/6). Ein zeitlicher Zusammenhang 

zwischen der Anhebung der Betreibungen und der Krankschreibung von I._____ 

ist erkennbar, was die Behauptung der Schuldnerin stützt, dass ihre finanziellen 

Schwierigkeiten nicht strukturell, sondern situativ bedingt waren. Zugute gehalten 

werden kann der Schuldnerin des Weiteren, dass der Grossteil der Betreibungen 

zufolge Bezahlung der Forderungen erledigt wurde. Insbesondere war es der 

Schuldnerin auch möglich, innert kurzer Zeit genügend flüssige Mittel aufzubrin-

gen, um die Konkursforderung samt Zinsen, Spesen und Kosten über rund 

Fr. 8'000.00 bei der Obergerichtskasse zu hinterlegen, weitere Betreibungsschul-

den von über Fr. 10'900.00 zu begleichen, beim Konkursamt Riesbach-Zürich 

Fr. 2'000.00 sicherzustellen und die Kosten für das Beschwerdeverfahren von 

Fr. 750.00 vorzuschiessen (vgl. act. 13/4, act. 13/5, act. 18/1-6 und act. 19). Der 

Kontosaldo des Geschäftskontos der Schuldnerin bei der UBS Switzerland AG 

beläuft sich per 5. April 2025 auf Fr. 15'960.97 (act. 13/11). Mit diesem Guthaben 

verfügt die Schuldnerin über eine gewisse Liquidität, welche es ihr ermöglichen 

sollte, zunächst per 31. Mai 2025 die letzte Rate (Fr. 6'377.90) der betriebenen 

Schuld aus der (sich im Stadium der Konkursandrohung befindlichen) Betreibung-

Nr. 3 zu leisten. 

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Überdies ist festzuhalten, dass die Schuldnerin über eine solide Auftragslage zu 

verfügen scheint: Sie erhielt gemäss Auszug aus ihrem Geschäftskonto bei der 

UBS Switzerland AG im Zeitraum vom 8. Januar 2024 bis 4. April 2025 Gutschrif-

ten in der Höhe von total fast Fr. 550'000.00 (act. 13/11). Zudem liegen verschie-

dene (allerdings nur teilweise gegengezeichnete) Verträge resp. Agreements mit 

Kunden vor (act. 16/23-27). Gemäss dem von der Schuldnerin erstellten Liquidi-

tätsplan für April 2025 bestehen Kreditoren (inkl. Betreibungsschulden) von 

Fr. 31'659.78. Unter "Einnahmen", mit entsprechend gestellten Rechnungen un-

termauert (act. 13/13-35), führt die Schuldnerin einen Betrag von insgesamt 

Fr. 20'050.30 auf, der zusammen mit ihrem Kontostand von Fr. 15'991.66 ein "To-

tal April" von Fr. 36'041.96 ergibt und die Kreditoren übersteigt (act. 13/12). Im 

Mai 2025 rechnet die Schuldnerin mit Ausgaben von Fr. 26'501.94 bei (gemäss 

eingereichter Rechnungsstellung; act. 13/43-56) erwarteten Einnahmen (inkl. 

Kontoguthaben) von Fr. 38'753.28 (act. 13/37). Im Juni 2025 veranschlagt die 

Schuldnerin die Ausgaben auf Fr. 23'385.58 bei erwarteten Einnahmen (inkl. Kon-

toguthaben) von Fr. 49'680.39 (act. 13/38). Den erwarteten Ausgaben Juli 2025 

von Fr. 18'779.57 stellt die Schuldnerin Einnahmen (inkl. Kontoguthaben) von 

Fr. 47'973.06 gegenüber (act. 13/39). Die zu den laufenden Fixkosten eingereich-

ten Rechnungen belaufen sich auf monatlich insgesamt rund Fr. 13'000.00 

(act. 13/40-42, act. 16/1-13). Die in den Liquiditätsplänen aufgeführten Ausgaben 

liegen darüber und enthalten insbesondere zusätzlich geschätzte Kosten, etwa für 

die Mehrwertsteuer, für einen Freelancer sowie Lizenzen für Kunden, und im Juni 

und Juli 2025 einen Betrag als "Reserve" (act. 13/12 und act. 13/37-39).  

Nach Angabe der Schuldnerin sei die Bilanz per 31. Dezember 2024 noch nicht 

erstellt worden (act. 15 S. 4). Die vorliegenden Jahresabschlüsse weisen für das 

Jahr 2020 einen Gewinn von Fr. 21'165.35, für das Jahr 2021 einen Gewinn von 

Fr. 16'335.72 und für das Jahr 2022 einen solchen von Fr. 26'225.57 aus. Der 

Jahresabschluss 2023 scheint noch nicht definitiv erstellt zu sein; das Unterneh-

mensergebnis vor Steuern beträgt Fr. 23'594.07. Angesichts dieser Höhe dürfte 

das Geschäftsergebnis für das Jahr 2023 auch nach Steuerberücksichtigung noch 

positiv sein. Die erzielten Gewinne der letzten Jahre wurden jeweils zur Verkleine-

rung eines bestehenden Verlustvortrages verwendet, welcher jedoch mit dem Ge-

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winn aus dem Jahr 2022 nunmehr ganz beglichen werden konnte (act. 16/15, 

act. 16/17, act. 16/20). Ab dem Jahr 2023 war resp. ist damit kein Verlustvortrag 

mehr abzutragen. Insgesamt zeichnen die eingereichten Geschäftsabschlüsse 

das Bild eines positiven Geschäftsgangs der Schuldnerin in den letzten Jahren. 

Nach den vorgelegten Zins- und Kapitalausweisen verfügte die Schuldnerin per 

Ende des Jahres 2021, 2022 und 2023 jeweils über Liquidität auf ihrem Ge-

schäftskonto (act. 16/16, act. 16/18, act. 16/21-22). Vor diesem Hintergrund er-

scheinen die Liquiditätsplanungen der Schuldnerin (vgl. act. 13/12, act. 13/36-39) 

resp. der von ihr prognostizierte positive Geschäftsgang in der Zukunft als realis-

tisch. 

3.4. Aufgrund des vorstehend Ausgeführten kann als glaubhaft erachtet werden, 

dass die Schuldnerin in der Lage sein wird, ihre noch bestehenden Schulden bei 

Fälligkeit der letzten Rate (Betreibung-Nr. 3) resp. innert längstens zwei Jahren 

(Betreibungen-Nr. 1 und Nr. 11) abzubezahlen. Es bestehen in einer Gesamtbe-

trachtung genügend objektive Anhaltspunkte dafür, dass die Schuldnerin künftig 

die laufenden Verbindlichkeiten wird decken und die Gläubiger bei Fälligkeit von 

deren Forderungen wird befriedigen können. Die Zahlungsfähigkeit der Schuldne-

rin erweist sich damit als hinreichend glaubhaft im Sinne von Art. 174 Abs. 2 

SchKG. Der Konkursaufhebungsgrund der Hinterlegung ist ebenfalls gegeben. 

Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des am 2. April 

2025 über die Schuldnerin eröffneten Konkurses. Sollte es jedoch den Erwartun-

gen zum Trotz innert relativ kurzer Zeit wieder zur Konkurseröffnung kommen, so 

wäre diese Tatsache ein starkes Indiz für eine anhaltende Zahlungsunfähigkeit 

der Schuldnerin.

4.

Obschon die Beschwerde gutgeheissen wird, sind die Gerichtsgebühren beider 

Instanzen der Schuldnerin aufzuerlegen, weil sie das Verfahren durch ihre Zah-

lungssäumnis verursacht hat. Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen.

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Es wird erkannt:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Meilen vom 2. April 2025 aufgehoben. 

Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 500.00 wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

4. Das Konkursamt Riesbach-Zürich wird angewiesen, von dem bei ihm einbe-

zahlten Totalbetrag von Fr. 3'300.00 (Fr. 2'000.00 Zahlung der Schuldnerin 

sowie Fr. 1'300.00 Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleis-

teten Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.00 und der Schuldnerin einen 

nach Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

5. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr von der Schuldnerin 

einbezahlten Betrag von Fr. 8'000.00 in der Höhe von Fr. 7'849.40 an die 

Gläubigerin und im Restbetrag (Fr. 150.60) an die Schuldnerin auszubezah-

len.

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage der 

Doppel von act. 2, act. 15 und act. 17, sowie an das Konkursgericht des Be-

zirksgerichtes Meilen (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und 

das Konkursamt Riesbach-Zürich, ferner im Urteils-Dispositiv an das Han-

delsregisteramt des Kantons Zürich, an das Betreibungsamt Küsnacht-Zolli-

kon-Zumikon und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.

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7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

versandt am:
9. Mai 2025