# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e6a64017-1a56-52f8-815a-a0918f63e0b3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-03-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.03.2024 F-320/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-320-2024_2024-03-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-320/2024 

 

 
 

  Z w i s c h e n e n t s c h e i d   

v o m  1 3 .  M ä r z  2 0 2 4   

Besetzung 
 Richterin Susanne Genner (Vorsitz), 

Richterin Claudia Cotting-Schalch,  

Richter Basil Cupa,    

Gerichtsschreiberin Selina Schmid. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch Marc Spescha, Rechtsanwalt,  

Gesuchstellerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Ausstandsbegehren im Verfahren F-6881/2023. 

 

 

 

F-320/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Gesuchstellerin (geb. […], Staatsangehörigkeit unbekannt) ersuchte 

am […]. Dezember 2012 in der Schweiz um Asyl. Am 28. April 2014 lehnte 

die Vorinstanz das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der 

Schweiz sowie den Vollzug an, unter Ausschluss eines Wegweisungsvoll-

zugs nach China. Im anschliessenden Rechtsmittelverfahren wies das 

Bundesverwaltungsgericht zunächst mit Zwischenverfügung vom 5. Juni 

2014 das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

sodann mit Urteil E-2918/2014 vom 14. Oktober 2015 die Beschwerde 

rechtskräftig ab.  

B.  

Am 22. Januar 2019 stimmte die Vorinstanz im Verfahren des Migrations-

amts des Kantons Zürich der Erteilung einer Härtefallbewilligung nach 

Art. 14 Abs. 2 AsylG zu. Die Gesuchstellerin ist seither im Besitz einer Auf-

enthaltsbewilligung. 

C.   

Die Gesuchstellerin beantragte am 12. Januar 2022 beim Migrationsamt 

des Kantons Zürich die Ausstellung eines Passes für eine ausländische 

Person. Das Gesuch wurde der Vorinstanz (zuständigkeitshalber) zur Prü-

fung und zum Entscheid überwiesen. Mit Verfügung vom 13. November 

2023 wies die Vorinstanz das Gesuch um Ausstellung eines Passes für 

eine ausländische Person ab. 

D.  

Am 12. Dezember 2023 erhob die Gesuchstellerin beim Bundesverwal-

tungsgericht Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei 

aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, ihr einen Pass für eine 

ausländische Person auszustellen. Für diese Beschwerde wurde das Ver-

fahren F-6881/2023 eröffnet.  

E.  

Die im Verfahren F-6881/2023 zuständige Instruktionsrichterin Regula 

Schenker Senn erhob mit Zwischenverfügung vom 18. Dezember 2023 ei-

nen Kostenvorschuss von Fr. 800.–, zahlbar bis zum 1. Februar 2024. Die 

Gesuchstellerin leistete den Kostenvorschuss mit Zahlung vom 22. De-

zember 2023.  

  

F-320/2024 

Seite 3 

F.  

Mit Verfügung vom 4. Januar 2024 setzte das Bundesverwaltungsgericht 

der Vorinstanz Frist zur Vernehmlassung an. 

G.  

Am 11. Januar 2024 reichte die Gesuchstellerin beim Bundesverwaltungs-

gericht ein Ausstandsbegehren ein. Sie beantragte, Instruktionsrichterin 

Regula Schenker Senn habe in den Ausstand zu treten.  

H.  

Mit Eingabe vom 17. Januar 2024 verzichtete Richterin Regula Schenker 

Senn auf eine Stellungnahme. Der Verzicht wurde der Gesuchstellerin zur 

Kenntnisnahme zugestellt. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Verfügungen des SEM betreffend Ausstellung von Reisedokumenten 

für ausländische Personen sind mit Beschwerde beim Bundesverwaltungs-

gericht anfechtbar (Art. 112 Abs. 1 AIG i.V.m. Art. 31 ff. VGG). Dieses ent-

scheidet endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 6 BGG). Im Rahmen dieses Haupt-

verfahrens ist das Bundesverwaltungsgericht ebenfalls zur Beurteilung von 

Fragen formeller Natur und damit auch zum Entscheid über Ausstandsbe-

gehren zuständig (BVGE 2007/4 E. 1.1).  

1.2 Die Bestimmungen von Art. 34 ff. BGG über den Ausstand sind im Ver-

fahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss anwendbar 

(Art. 38 VGG). 

2.  

2.1 Eine Partei, die gemäss Art. 36 Abs. 1 BGG den Ausstand einer Ge-

richtsperson verlangt, hat dem Gericht ein schriftliches Begehren einzu-

reichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. 

Durch die Zwischenverfügung vom 18. Dezember 2023 (eröffnet am 

19. Dezember 2023) erfuhr die Gesuchstellerin, dass Richterin Regula 

Schenker Senn im Verfahren F-6881/2023 als Instruktionsrichterin amtiert. 

Da sie das Ausstandsbegehren vom 11. Januar 2024 damit begründet, 

Richterin Regula Schenker Senn sei aufgrund ihrer Mitwirkung im Verfah-

ren E-2918/2014 befangen, war sie gehalten, das Ausstandsgesuch nach 

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Erhalt der Zwischenverfügung vom 18. Dezember 2023 einzureichen. Mit 

Blick auf die Gerichtsferien (18. Dezember 2023 bis 2. Januar 2024) ist 

zugunsten der Gesuchstellerin davon auszugehen, dass sie das Aus-

standsbegehren gestellt hat, sobald sie respektive ihr Rechtsvertreter vom 

(behaupteten) Ausstandsgrund Kenntnis erlangt hat.  

2.2 Als Partei im Verfahren F-6881/2023 ist die Gesuchstellerin zur Einrei-

chung des Ausstandsbegehrens legitimiert (vgl. Art. 30 Abs. 1 BV i.V.m. 

Art. 48 Abs. 1 Bst. a VwVG per analogiam).  

2.3 Auf das form- und fristgerecht eingereichte Ausstandsbegehren ist ein-

zutreten. 

3.  

Bestreitet die Gerichtsperson, deren Ausstand verlangt wird, oder ein Rich-

ter beziehungsweise eine Richterin der Abteilung den Ausstandsgrund, so 

entscheidet die Abteilung unter Ausschluss der betroffenen Gerichtsperson 

über den Ausstand (Art. 37 Abs. 1 BGG), wobei der Entscheid in der Regel 

in der Besetzung von drei Richtern oder Richterinnen ergeht (Art. 21 Abs. 1 

VGG). 

4.  

Die Gesuchstellerin begründet ihr Ausstandsbegehren gegen Richterin Re-

gula Schenker Senn damit, diese habe im damaligen Beschwerdeverfah-

ren E-2918/2014 als Einzelrichterin mit Zustimmung von Richter François 

Badoud mit Urteil vom 14. Oktober 2015 ihre Flüchtlingseigenschaft ver-

neint und sie aus der Schweiz weggewiesen. Im Urteil werde unter ande-

rem Bezug genommen auf die Zwischenverfügung desselben Gerichts, 

welche – soweit ersichtlich – ebenfalls von Frau Schenker Senn allein er-

lassen worden sei. In dieser sei festgestellt worden, dass ihre Vorbringen 

betreffend Herkunft, Sozialisation, Staatsangehörigkeit, Reiseumstände, 

Papierlosigkeit und Verfolgungsgründe den Anforderungen an Art. 7 AsylG 

an die Glaubhaftmachung eines asylbegründeten Sachverhalts, von Art. 8 

AsylG an die Mitwirkungspflicht und von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrecht-

liche Beachtlichkeit nicht genügen würden. Im Urteil vom 14. Oktober 2015 

habe die Instruktionsrichterin im Wesentlichen die vorinstanzlichen Fest-

stellungen sowie die Würdigung gemäss Zwischenverfügung bekräftigt. 

Sie habe festgehalten, in Übereinstimmung mit der Vorinstanz dränge sich 

der Schluss auf, dass sie – die Gesuchstellerin – zwar ethnische Tibeterin 

sei, aber nicht im Tibet sozialisiert worden sei, nicht chinesische Staatsan-

gehörige sei und die auf angeblichen Vorfluchtgründen oder illegaler 

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Seite 5 

Ausreise aus China basierende Verfolgungssituation auch nicht habe aus-

lösen können. Vielmehr habe sie offensichtlich die ihr obliegenden Mitwir-

kungspflichten nach Art. 8 AsylG missachtet und versucht, die Asylbehör-

den durch Verschleierung und Unterdrückung von Tatsachen und Beweis-

mitteln (insbesondere Identitätsdokumenten) zu täuschen.  

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sei dagegen die Ausstellung ei-

nes Passes für eine ausländische Person. Das entsprechende Reisedoku-

ment sei von der Vorinstanz im Wesentlichen unter Hinweis auf das Urteil 

vom 14. Oktober 2015 verweigert worden. Wenngleich es ihr im Asylver-

fahren nicht gelungen sei, glaubhaft zu machen, im Tibet sozialisiert ge-

worden zu sein, sei auch der Umkehrschluss nicht zwingend, dass sie 

nämlich entweder in Indien oder Nepal aufgewachsen sein müsse. Wenn 

dem so wäre, hätte sie keinerlei Anlass, dies nicht spätestens im jetzigen 

Verfahren offenzulegen, da ihr Aufenthaltsrecht als aufenthaltsberechtigte 

Ehefrau eines Doppelbürgers EU/Schweiz hierdurch in keiner Weise in 

Frage gestellt wäre. Ein Pass für eine ausländische Person sei auch dann 

auszustellen, wenn im Asylverfahren rechtskräftig festgestellt worden sei, 

sie habe falsche Angaben gemacht. 

Trotz des Wortlauts von Art. 34 Abs. 2 BGG erscheine es fraglich, ob Frau 

Schenker Senn als vorbefasste Instruktionsrichterin hinreichend offen und 

unvoreingenommen sei, um im vorliegenden Verfahren die Frage zu be-

antworten, ob ihr – der Gesuchstellerin – ein Pass für eine ausländische 

Person auszustellen sei beziehungsweise die Beschaffung eines entspre-

chenden Papiers bei einem anderen Staat als unmöglich beziehungsweise 

als nicht zumutbar erachtet werde. Andererseits seien die tatsächlichen 

und verfahrensrechtlichen Umstände nicht identisch mit denjenigen im da-

maligen Verfahren. Die im Asylverfahren festgestellte fehlende Glaubhaft-

machung der Verfolgungssituation, Verletzung der Mitwirkungspflicht und 

gar ein Täuschungsversuch hinsichtlich von Identitätsdokumenten würden 

der Anerkennung einer Unmöglichkeit beziehungsweise Unzumutbarkeit 

der Beschaffung eines Ausweispapiers im vorliegenden Verfahren und zum 

jetzigen Zeitpunkt nicht entgegenstehen. Es dränge sich zwecks Vermei-

dung des Anscheins der Unbefangenheit der Ausstand von Frau Schenker 

Senn gleichwohl auf.  

5.  

5.1 Von den in Art. 34 BGG aufgezählten Ausstandsgründen kommt einzig 

die Auffangbestimmung von Art. 34 Abs. 1 Bst. e BGG in Frage. Gemäss 

dieser Bestimmung haben Gerichtspersonen – Richter, Richterinnen, 

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Gerichtsschreiber und Gerichtsschreiberinnen – in den Ausstand zu treten, 

wenn sie aus anderen Gründen, insbesondere wegen besonderer Freund-

schaft oder persönlicher Feindschaft mit einer Partei oder ihrem Vertreter 

beziehungsweise ihrer Vertreterin, befangen sein könnten. Dieser Bestim-

mung kommt die Funktion einer Auffangklausel zu, die – über den Bereich 

der namentlich erwähnten besonderen sozialen Beziehungen zwischen ei-

ner Gerichtsperson und einer Partei hinausgehend – sämtliche weiteren 

Umstände abdeckt, welche den Anschein der Befangenheit einer Gerichts-

person erwecken und objektiv Zweifel an deren Unvoreingenommenheit zu 

begründen vermögen. Unter den Anwendungsbereich von Art. 34 Abs. 1 

Bst. e BGG fallen unter anderem bestimmte Konstellationen von soge-

nannter Vorbefassung, welche nicht vom Spezialtatbestand zur Vorbefas-

sung gemäss Art. 34 Abs. 1 Bst. b BGG abgedeckt werden (vgl. ISABELLE 

HÄNER, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, 

Art. 34 BGG, N. 16 f.). Die Mitwirkung in einem früheren Verfahren dessel-

ben Gerichts bildet für sich allein keinen Ausstandsgrund (Art. 34 Abs. 2 

BGG). 

5.2 Für den Ausstand wird nicht verlangt, dass der Richter beziehungs-

weise die Richterin tatsächlich befangen ist. Es genügt, wenn Umstände 

vorliegen, die bei objektiver Betrachtung den Anschein der Befangenheit 

und Voreingenommenheit erwecken. Mit anderen Worten muss gewähr-

leistet sein, dass der Prozess aus Sicht aller Beteiligten als offen erscheint. 

Eine gewisse Besorgnis der Voreingenommenheit und damit Misstrauen in 

das Gericht kann bei den Parteien immer dann entstehen, wenn einzelne 

Gerichtspersonen in einem früheren Verfahren mit der konkreten Streitsa-

che schon einmal befasst waren. In einem solchen Fall sogenannter Vor-

befassung stellt sich die Frage, ob sich ein Richter durch seine Mitwirkung 

an früheren Entscheidungen in einzelnen Punkten bereits in einem Mass 

festgelegt hat, die ihn nicht mehr als unvoreingenommen und dementspre-

chend das Verfahren nicht mehr offen erscheinen lassen (BGE 140 I 326 

E. 5.1).  

6.  

Die Gesuchstellerin begründet das Ausstandsbegehren in erster Linie da-

mit, dass Richterin Regula Schenker Senn mit Urteil vom 14. Oktober 2015 

festgehalten habe, sie sei zwar ethnische Tibeterin, aber nicht im Tibet so-

zialisiert worden und sei nicht chinesische Staatsangehörige; daher er-

scheine es fraglich, ob sie als vorbefasste Instruktionsrichterin hinreichend 

offen und unvoreingenommen sei, um im vorliegenden Verfahren die Frage 

zu beantworten, ob ihr – der Gesuchstellerin – ein Pass für eine ausländi-

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sche Person auszustellen sei beziehungsweise ob die Beschaffung eines 

entsprechenden Papiers bei einem anderen Staat als unmöglich respektive 

als nicht zumutbar erachtet werde.  

Der Gesuchstellerin ist zuzustimmen, dass für das vorliegende Beschwer-

deverfahren die Würdigung im Urteil vom 14. Oktober 2015 von Relevanz 

ist, wonach sie ihre tibetische Herkunft und Sozialisation sowie ihre chine-

sische Staatsangehörigkeit nicht glaubhaft darzulegen vermochte. Das in 

Rechtskraft erwachsene Urteil vom 14. Oktober 2015 bindet indessen – 

insbesondere in Bezug auf die zum damaligen Zeitpunkt verneinte tibeti-

sche Herkunft und Sozialisation sowie chinesische Staatsangehörigkeit – 

sämtliche Richter und Richterinnen. Wäre ein anderer Instruktionsrichter 

dem aktuellen Verfahren zugeteilt, hätte auch dieser das in Rechtskraft er-

wachsene Urteil vom 14. Oktober 2015 bei der Urteilsfällung zu berück-

sichtigen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern Richterin Regula Schenker 

Senn – im Vergleich zu einem anderen allfälligen Richter bzw. einer ande-

ren Richterin – in gesteigertem Masse von dem damaligen Urteil beein-

flusst sein sollte. Dies auch mit Blick darauf, dass die entsprechenden For-

mulierungen in der durch sie erlassenen Zwischenverfügung vom 5. Juni 

2014 sowie im Urteil vom 14. Oktober 2015 sachbezogen und objektiv aus-

gefallen sind. Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Ausgang des Ver-

fahrens F-6881/2023 aufgrund der Mitwirkung von Richterin Regula 

Schenker Senn nicht offen wäre. Im Übrigen steht es der Gesuchstellerin 

weiterhin frei, ihre wahre Identität und Sozialisierung in überprüfbarer 

Weise offenzulegen. Es gibt keinen Anlass zu bezweifeln, dass Richterin 

Regula Schenker Senn die im Urteilszeitpunkt vorliegenden Umstände un-

voreingenommen prüfen und würdigen wird.  

7.  

Nach dem Gesagten sind keine objektiven Gründe ersichtlich, welche im 

Verfahren F-6881/2023 für eine Befangenheit von Richterin Regula Schen-

ker Senn sprechen würden. Das Ausstandbegehren ist abzuweisen.  

8.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Gesuchstellerin 

aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.– festzuset-

zen (Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]).  

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Ausstandsbegehren gegen Richterin Regula Schenker Senn wird ab-

gewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden der Gesuchstellerin auferlegt. 

Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Versand des vorliegenden Urteils 

zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieser Zwischenentscheid geht an die Gesuchstellerin, Richterin Regula 

Schenker Senn und die Vorinstanz. 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Susanne Genner Selina Schmid 

 

 

 

Versand: