# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3468f3a3-c6da-5f54-ae47-6080ad8322f6
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.10.2017 IV 2015/265
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2015-265_2017-10-24.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2015/265

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 06.05.2020

Entscheiddatum: 24.10.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 24.10.2017
Art. 17 Abs. 2 ATSG. Art. 25 Abs. 1 ATSG. Art. 77 IVV. Art. 88bis Abs. 2 lit. b 
IVV. Die rückwirkende Einstellung der Kinderrente ist mangels 
Meldepflichtverletzung nicht zulässig. Für die Rückforderung der bereits 
ausgerichteten Kinderrente besteht keine rechtliche Grundlage. Gutheissung 
der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 24. Oktober 2017, IV 2015/265).

Entscheid vom 24. Oktober 2017

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Miriam Lendfers (Vorsitz), Michaela Machleidt Lehmann und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiberin Katja Meili

Geschäftsnr.  

IV 2015/265

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

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Gegenstand 

Rückforderung (Kinderrente)

Sachverhalt

A. 

A.a  Die IV-Stelle sprach B.___ (nachfolgend: Stammrentner) mit Verfügung vom 7. 

Dezember 2010 ab April 2008 eine halbe IV-Rente und unter anderem für dessen 1995 

geborene Tochter A.___ (nachfolgend: Versicherte) ab Januar 2009 eine IV-Kinderrente 

zu (Renten-act. 74, vgl. Renten-act. 52). Per 1. April 2010 sprach die IV-Stelle dem 

Stammrentner eine ganze IV-Rente zu und passte die Höhe der Kinderrente 

entsprechend an (Verfügungen vom 4. und 12. April 2011; Renten-act. 47, 43).

A.b  Auf Gesuch des Stammrentners vom 20. Mai 2011 richtete die IV-Stelle die 

Kinderrente direkt an das Sozialamt der Stadt C.___ aus (Renten-act. 42). Nachdem die 

Kinderrente zwischenzeitlich an die Mutter der Versicherten (vgl. Renten-act. 40) bzw. 

das Sozialamt D.___ (vgl. Renten-act. 39) ausbezahlt worden war, richtete die IV-Stelle 

die Kinderrente ab September 2013 direkt an die mittlerweile volljährige Versicherte aus 

(Renten-act. 25, vgl. 20, 10).

A.c  Am 5. August 2013 hatte sich die Versicherte zum Bezug von IV-Leistungen 

angemeldet (IVTG-act. 83). Die IV-Stelle übernahm die Mehrkosten der erstmaligen 

beruflichen Ausbildung zur Küchenmitarbeiterin EBA vom 1. Mai 2013 bis 31. Juli 2015 

(Mitteilung vom 27. März 2013; IVTG-act. 79). Mit Verfügung vom 23. August 2013 

sprach die IV-Stelle ihr ein Taggeld von Fr. 34.60 pro Tag für den Zeitraum vom 1. 

September bis 31. Dezember 2013 zu (IVTG-act. 78). Am 17. Januar 2014 verfügte die 

IV-Stelle einen Anspruch auf ein Taggeld von Fr. 34.60 pro Tag für den Zeitraum vom 1. 

Januar bis 31. Juli 2014 sowie auf das Höchsttaggeld von Fr. 103.80 vom 1. August bis 

31. Dezember 2014 (IVTG-act. 64 f.). Die Zusprache des Höchsttaggelds verlängerte 

sie für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Juli 2015 (Verfügung vom 23. Dezember 

2014; IVTG-act. 30).

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A.d  Am 1. Juni 2015 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, infolge Beendigung der 

Ausbildung erlösche der Anspruch auf Kinderrente per Juli 2015 (Renten-act. 8). Da die 

Versicherte das Qualifikationsverfahren ihrer Ausbildung nicht bestanden hatte (vgl. act. 

G1.10), übernahm die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. August 2015 jedoch die 

Mehrkosten der Verlängerung der erstmaligen beruflichen Ausbildung ab 1. August 

2015 bis 31. Juli 2016 und richtete weiter Taggelder aus (IVTG-act. 7, 5).

A.e  Mit einer weiteren Verfügung vom 14. August 2015 verpflichtete die IV-Stelle die 

Versicherte, den Betrag von Fr. 9‘189.-- für im Zeitraum vom 1. August 2014 bis 31. 

Juli 2015 ausbezahlte Kinderrenten zurückzuerstatten. Sie begründete, das Einkommen 

der Versicherten in Form von Taggeldern sei in dieser Zeit höher gewesen als die 

maximale Vollrente, weshalb sie keinen Anspruch auf die Kinderrente gehabt habe 

(Renten-act. 4, vgl. Abrechnung in IVTG-act. 6). 

B. 

B.a  Gegen die Verfügung vom 14. August 2015 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde (Postaufgabe 17. September 2015). Die Versicherte (nachfolgend: 

Beschwerdeführerin) beantragt darin sinngemäss, es sei keine Rückforderung 

vorzunehmen, da sie im von der Verfügung erfassten Zeitraum noch in Ausbildung 

gewesen sei. Eventuell sei ihr die Rückforderung aufgrund ihrer finanziellen 

Verhältnisse zu erlassen (act. G1). 

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 4. November 2015 beantragt die IV-Stelle 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin), es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin 

die Kinderrente im Umfang von Fr. 5‘369.-- zurückzuerstatten habe. Im Übrigen sei die 

Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Sie bringt vor, die im Jahr 2014 

erhaltenen Taggelder seien geringer gewesen als die maximale volle Altersrente der 

AHV, weshalb sie die Kinderrente für den Zeitraum von August bis Dezember 2014 

nicht hätte zurückfordern dürfen. Von Januar bis Juli 2015 habe die 

Beschwerdeführerin jedoch ein deutlich höheres Einkommen als die maximale volle 

Altersrente erzielt. Demnach habe sie ab Januar 2015 keinen Anspruch mehr auf eine 

Kinderrente. Die Voraussetzungen für einen Verzicht auf die Rückforderung seien erst 

im Erlassverfahren zu prüfen. Derzeit sei auf den Antrag nicht einzutreten (act. G3).

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B.c  Die mit Schreiben vom 5. November 2015 zur Einreichung einer Replik 

aufgeforderte Beschwerdeführerin (act. G4) liess sich nicht mehr vernehmen (vgl. act. 

G5).

Erwägungen

1. 

Den Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die rückwirkende Einstellung 

der Kinderrente per 1. August 2014 und die daraus resultierende Rückforderung in 

Höhe von Fr. 9‘189.-- (Renten-act. 4). Die in den Monaten August 2014 bis Juli 2015 

ausgerichtete Kinderrente hat sich auf die formell rechtskräftige Verfügung vom 12. 

April 2011 (Renten-act. 43) gestützt, welche nur dem Vater der Versicherten 

(nachfolgend: Stammrentner) eröffnet worden war. Die Rentenzahlungen haben folglich 

nicht ohne weiteres zurückgefordert werden können, da die verbindliche 

Leistungszusprache in der Verfügung vom 12. April 2011 dem entgegengestanden ist. 

Die von der Beschwerdegegnerin verfügte Rückforderung hat deshalb die vorgängige 

rückwirkende Einstellung der Kinderrente vorausgesetzt. Allerdings hat es die 

Beschwerdegegnerin versäumt, sich in der Rückforderungsverfügung vom 14. August 

2015 (Renten-act. 4) oder zuvor explizit dazu zu äussern. Diese Lücken im 

Verfügungstext müssen auf dem Weg der Auslegung gefüllt werden (vgl. Entscheide 

des Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen vom 29. November 2016, EL 2015/37 

E. 3.1 und vom 31. Januar 2017, EL 2015/38 E. 2, abrufbar unter www.gerichte.sg.ch, 

Dienstleistungen, Rechtsprechung, Versicherungsgericht). Mit der 

Rückforderungsverfügung vom 14. August 2015 hat die Beschwerdegegnerin dem 

Umstand Rechnung getragen, dass die Versicherte seit August 2014 ein höheres 

Taggeld erhielt. Damit hat sie die mit der Verfügung vom 12. April 2011 (Renten-act. 43) 

zugesprochene Kinderrente an eine Sachverhaltsänderung angepasst, weshalb es sich 

bei der Rückforderungsverfügung vom 14. August 2015 bzw. der Korrekturverfügung, 

welche dieser hätte vorausgehen müssen, um eine Revision der Kinderrente gemäss 

Art. 17 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) gehandelt haben muss (vgl. dazu unten). 

Diese Korrekturverfügung (Einstellung der Kinderrente) hätte dem Stammrentner 

eröffnet werden müssen, welcher somit rechtsmittelberechtigt gewesen wäre. 

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Vorliegend kann jedoch ausnahmsweise auf eine Beiladung des Stammrentners 

verzichtet werden (zur Beiladung vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, N 

125 ff. zu Art. 61 ATSG), weil die im umstrittenen Zeitraum angefallenen Kinderrenten 

direkt an die Beschwerdeführerin ausbezahlt wurden (vgl. Renten-act. 25). Er ist damit 

von der Rückforderung derselben nicht betroffen und es ist nicht davon auszugehen, 

dass er ein Rechtsmittel erhoben hätte. Die Beschwerdeführerin selbst ist zur 

Beschwerde berechtigt, da sie von der Einstellung der Kinderrente berührt ist und ein 

schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung der fälschlicherweise nicht erlassenen 

Korrekturverfügung hat (vgl. Art. 59 ATSG).

2. 

Vorerst ist zu prüfen, ob die rückwirkende Einstellung der Kinderrente per 1. August 

2014, welche der angefochtenen Rückforderungsverfügung zugrunde liegen muss, 

zulässig gewesen ist.

2.1  Männer und Frauen, denen eine Invalidenrente zusteht, haben für jedes Kind, das 

im Falle ihres Todes eine Waisenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung 

beanspruchen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente (Art. 35 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Der Anspruch auf 

die Kinderrente erlischt mit der Vollendung des 18. Altersjahrs. Für Kinder, die noch in 

Ausbildung sind, dauert der Rentenanspruch bis zu deren Abschluss, längstens aber 

bis zum vollendeten 25. Altersjahr (Art. 25 Abs. 4 und 5 des Bundesgesetzes über die 

Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Nicht als in Ausbildung gilt 

ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das 

höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 der Verordnung 

über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101], 2014: Fr. 2‘340.-- 

monatlich).

2.2  Jede formell rechtskräftig zugesprochene Dauerleistung wird von Amtes wegen 

oder auf Gesuch hin erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der ihr zu 

Grunde liegende Sachverhalt nachträglich erheblich verändert hat (Art. 17 Abs. 2 

ATSG). Unrechtmässig bezogene Leistungen sind zurückzuerstatten (Art. 25 Abs. 1 

Satz 1 ATSG). Die Herabsetzung oder Aufhebung der Renten erfolgt frühestens vom 

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ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an (Art. 88bis 

Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). 

Ausnahmsweise erfolgt die Herabsetzung oder Aufhebung der Rente rückwirkend ab 

Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung, wenn der Bezüger die Leistung zu 

Unrecht erwirkt hat oder der ihm nach Art. 77 IVV zumutbaren Meldepflicht nicht 

nachgekommen ist, unabhängig davon, ob die Verletzung der Meldepflicht oder die 

unrechtmässige Erwirkung ein Grund für die Weiterausrichtung der Leistung war (Art. 

88bis Abs. 2 lit. b IVV). Gemäss Art. 77 IVV haben der Berechtigte oder sein 

gesetzlicher Vertreter sowie Behörden oder Dritte, denen die Leistung zukommt, jede 

für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung, namentlich insbesondere eine 

solche des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit sowie der 

persönlichen und gegebenenfalls der wirtschaftlichen Verhältnisse des Versicherten 

unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen (vgl. Art. 31 Abs. 1 ATSG).

2.3  Eine unrechtmässige Erwirkung der Kinderrente i.S.v. Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV 

wird vorliegend nicht geltend gemacht und es ergeben sich keine diesbezüglichen 

Hinweise aus den Akten. Einzig zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdeführerin im Sinn 

von Art. 77 IVV meldepflichtig war und einer solchen allfälligen Meldepflicht 

nachgekommen ist.

2.3.1  Die Beschwerdeführerin erhielt seit Januar 2009 eine Kinderrente (Renten-act. 

74), welche ihr seit September 2013 direkt von der Beschwerdegegnerin ausbezahlt 

wurde (Renten-act. 25). Die Beschwerdegegnerin übernahm die Mehrkosten der 

erstmaligen beruflichen Ausbildung zur Küchenmitarbeiterin EBA und richtete der 

Beschwerdeführerin ab 1. September 2013 zusätzlich zur Kinderrente ein Taggeld von 

Fr. 34.60 aus (IVTG-act. 78, 64). Ab 1. August 2014 erhöhte sie das Taggeld auf den 

Höchstbetrag von Fr. 103.80 (IVTG-act. 65, 30). Die Beschwerdeführerin war als 

leistungsbeziehende Dritte (betreffend Kinderrente) potentiell meldepflichtig gemäss 

Art. 77 IVV. Sie durfte jedoch davon ausgehen, dass der Beschwerdegegnerin sowohl 

die Taggeldzahlungen als auch die Ausrichtung der Kinderrente bekannt war. Selbst 

wenn allenfalls unterschiedliche Mitarbeiter für das Rentendossier des Stammrentners 

und den Taggeldanspruch der Beschwerdeführerin zuständig waren, durfte sie damit 

rechnen, dass die ausgerichteten Leistungen der Beschwerdegegnerin als ein und 

derselben Versicherung bekannt waren. Die Meldepflicht ist nicht so weit zu fassen, als 

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dass die Beschwerdeführerin den Taggeldbezug bzw. die Erhöhung des eigenen 

Taggeldanspruchs quasi ins Rentendossier ihres Vaters hätte melden müssen. Dabei 

ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin keine besonderen Kenntnisse über 

die Abläufe im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren hat. Es war ihr nicht zumutbar 

zu erkennen, dass die Ausrichtung der Kinderrente ab August 2014 bzw. Januar 2015 

(vgl. act. G3) nicht mehr gerechtfertigt war, zumal dies lediglich in einer Erhöhung des 

bereits seit September 2013 ausbezahlten Taggeldes begründet war. Zudem ist zu 

bemerken, dass die Rentenverfügung vom 7. Dezember 2010 (Renten-act. 52) und die 

Rentenrevisionsverfügung vom 12. April 2011 (Renten-act. 43) der Beschwerdeführerin 

nicht eröffnet worden waren und sie damit vom darin enthaltenen Hinweis auf die 

Meldepflicht für Empfänger von Renten keine Kenntnis hatte.

2.3.2  Am Rand ist festzuhalten, dass nachdem sich die Beschwerdegegnerin der 

Ausrichtung der beiden Leistungen offenkundig bewusst sein musste, im Übrigen auch 

nicht von einer entsprechenden Meldepflicht des Stammrentners auszugehen ist. 

Folglich braucht auch nicht geklärt zu werden, ob er vom IV-Taggeldbezug der 

Beschwerdeführerin überhaupt Kenntnis hatte.

2.4  Damit liegt keine Meldepflichtverletzung vor und eine rückwirkende Einstellung der 

Kinderrente war nicht zulässig (vgl. Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV). Folglich besteht auch 

keine rechtliche Grundlage für die Rückforderung der von August 2014 bis Juli 2015 

ausgerichteten Kinderrentenzahlungen.

3. 

3.1  Nach dem Gesagten ist die Beschwerde unter Aufhebung der Verfügung vom 14. 

August 2015 gutzuheissen.

3.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Ausgangsgemäss 

hat die Beschwerdegegnerin die gesamte Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen.

Entscheid

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 14. August 

2015 aufgehoben.

2. 

Die Beschwerdegegnerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen.

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