# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** daed9917-8688-5432-b953-67ccb81c8243
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-01-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.01.2011 E-8786/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-8786-2010_2011-01-07.pdf

## Full Text

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung V
E-8786/2010

Urteil vom 7. Januar 2011 

Besetzung Einzelrichter Markus König,
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi;  
Gerichtsschreiber Urs David.

Parteien A._______,
B._______,
C._______,
D._______,
Syrien,
alle vertreten durch (…),
Zürcher Beratungsstelle für Asylsuchende,
Beschwerdeführende, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,  
Vorinstanz. 

Gegenstand Asyl und Wegweisung (Flughafenverfahren);
Verfügung des BFM vom 21. Dezember 2010 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Beschwerdeführenden am (…) 2010 von Istanbul her kommend 
auf dem Luftweg nach Zürich-Kloten gelangten und am 2. De�zem�ber 
2010 am Flughafen Asylgesuche stellten,

dass das BFM mit Verfügung vom 2. Dezember 2010 den 
Beschwerde�führenden die Einreise in die Schweiz vorläufig verweigerte 
und für die Dauer des Asylverfahrens, beziehungsweise maximal 60 
Tage, den Tran�sit�bereich des Flughafens Zürich als Aufenthaltsort 
zuwies, 

dass die beiden erstrubrizierten Beschwerdeführenden anlässlich der 
Be�fragungen vom 4. und vom 7. Dezember 2010 sowie der Anhörungen 
vom 16. Dezember 2010 zu den Asylgründen im Wesentlichen Folgendes 
gel�tend machten,

dass sie syrische Staatsangehörige kurdischer Ethnie seien, aus der 
Pro�vinz (…) stammten und seit der Heirat im Jahre 2006 in E._______ 
wohnhaft gewesen seien, wo sie Landwirtschaft betrieben und in guten 
Verhältnissen gelebt hätten,

dass der Beschwerdeführer seit 2004 Mitglied der Kurdenpartei "PYD" 
be�ziehungsweise "DKP" und in seinem Dorf hauptsächlich für die 
Wei�terleitung von monatlich erzeugten Flugblättern zuständig gewesen 
sei,

dass er am (…) an einer Demonstration für den Kurdenführer Öcalan 
teilgenommen habe, beim gewaltsamen Ein�grei�fen der 
Sicherheitskräfte am Bein verletzt und für vier Tage in Poli�zei�haft 
genommen und verhört worden sei, wobei die Freilassung mangels 
Be�weisen und gegen seinen schriftlichen Verzicht auf künftige politische 
Be�tätigung erfolgt sei, 

dass er sich in der Folge in Spitalpflege habe begeben müssen, ihm aber 
aus dem Vorfall keine weiteren negativen Folgen erwachsen seien,

dass im (…) in seiner Abwesenheit – jedoch in Anwesenheit der 
Beschwerdeführerin – eine Hausdurchsuchung stattgefunden habe, 
an�läss�lich welcher die Angehörigen der Sicherheitskräfte acht 
Flugblätter ent�deckt und beschlagnahmt hätten,

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dass er von seinem Vater beziehungsweise Bruder über den Vorfall 
tele�fo�nisch informiert worden sei und aus Furcht vor einer langjährigen 
In�haf�tierung nach Damaskus gezogen sei, wohin ihm einige Tage 
später seine Fa�milie nachgefolgt sei,

dass sie sich während des eineinhalbjährigen Aufenthalts in Damaskus 
be�ziehungsweise einem Vorort dieser Stadt nicht hätten registrieren 
las�sen und sich die Behörden verschiedentlich bei den Eltern des 
Be�schwer�de�führers nach dessen Aufenthalt erkundigt hätten,

dass sie ihre insgeheime Hoffnung auf Erlass einer Amnestie aufgegeben 
hätten, (…) Oktober 2010 auf dem Landweg kontrolliert und legal 
be�zie�hungsweise durch Bestechung der Grenzbeamten in die Türkei 
gelangt und von Istanbul aus weiter auf dem Luftweg in das Zielland 
Schweiz ge�reist seien, wobei für die Reise ihre eigenen und echten 
Reisepässe so�wie – mangels gültiger Visa für die Schweiz – Flugtickets 
mit Zürich als Transitdestination benützt hätten,

dass die Beschwerdeführerin keine eigenen Asylgründe geltend machte, 
son�dern auf jene ihres Ehemannes verwies und auf ihre im 
Einreise�zeit�punkt dreimonatige Schwangerschaft aufmerksam 
machte,

dass die Beschwerdeführenden im Übrigen auf die allgemeine 
Diskrimi�nie�rung der Kurden in Syrien hinwiesen,

dass sie aufforderungsgemäss ihre originalen Reisepässe abgaben, 
wel�che sie auf dem ordentlichen Beschaffungsweg erhältlich gemacht 
hätten,

dass die abgegebenen Reisepässe vom Urkundenlabor Zürich einer 
Do�ku�mentenprüfung unterzogen und als echt befunden wurden,

dass das BFM via die schweizerische Vertretung in Damaskus weitere 
Ab�klärungen und Verifizierungen vornahm,

dass die Beschwerdeführenden gemäss Botschaftsbericht vom 
19. De�zem�ber 2010 syrische Staatsangehörige und ihre Reisepässe 
echt seien, sie ferner Syrien am (…) Oktober 2010 auf dem Landweg 
kontrolliert ver�las�sen hätten und von den syrischen Behörden nicht 
gesucht würden,

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dass die Beschwerdeführenden im Rahmen des ihnen am 21. Dezember 
2010 gewährten rechtlichen Gehörs an ihren Vorbringen und 
ins�be�son�de�re an der geschilderten Verfolgungssituation des 
Beschwerdeführers fest�hiel�ten und erklärten, die syrischen Behörden 
würden niemals einräumen, dass eine Person gesucht werde,

dass das BFM die Asylgesuche der Beschwerdeführenden mit Verfügung 
vom 21. Dezember 2010 – eröffnet am selben Tag – ablehnte und deren 
Weg�weisung aus dem Transitbereich des Flughafens Zürich sowie den 
Voll�zug anordnete,

dass das Bundesamt seinen ablehnenden Asylentscheid damit 
begründe�te, dass die Schilderungen der Beschwerdeführenden den 
Anforderungen von Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, 
SR 142.31) an das Glaubhaftmachen eines Asyl begründenden 
Sachverhalts nicht ge�nüg�ten, sie daher die Flüchtlingseigenschaft im 
Sinne von Art. 3 AsylG nicht erfüllten und sich eine Prüfung der 
flüchtlingsrechtlichen Beacht�lich�keit der Vorbringen erübrige,

dass die Angaben des Beschwerdeführers zu seiner Parteizugehörigkeit 
und den diesbezüglichen Aktivitäten widersprüchlich (Parteiname) sowie 
un�substanziiert, detailarm und stereotyp (Parteiwissen, 
Beitrittsmotivation und –ablauf, Parteitätigkeit und –funktion) ausgefallen 
seien und die Be�schwer�deführerin zu diesen Themen inhaltlich 
überhaupt nichts beizu�tra�gen imstande gewesen sei,

dass die diesbezüglichen Erklärungen (insbesondere Nervosität des 
Be�schwer�deführers an der Erstbefragung, Desinteresse sowie 
Vermeidung der Beschwerdeführerin, sich in die Angelegenheiten ihres 
Mannes einzu�mischen) unbehelflich und als Schutzbehauptungen zu 
werten seien,

dass die Beschwerdeführenden gleichsam die Ereignisse vom November 
2007 (Demonstration, Festnahme, Inhaftierung und Umstände der 
Frei�las�sung des Beschwerdeführers) unsubstanziiert, stereotyp und 
unplau�si�bel geschildert hätten,

dass ebenso die Schilderungen betreffend die Hausdurchsuchung vom 
Ap�ril 2009 (Durchsuchungsgrund, -umstände und -ablauf) an 
Detail�reich�tum, Informationsgehalt und Substanz mangeln würden, 
wiederum ste�reo�typ und zudem widersprüchlich (Ablageort der 
Flugblätter) seien und nicht nachvollziehbar erscheine, weshalb die 

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Beschwerdeführenden kein grös�seres Interesse an Informationen über 
die betreffenden Umstände mani�festieren würde, 

dass es schliesslich angesichts der behaupteten Verfolgungslage wenig 
plau�sibel, unnachvollziehbar und erfahrungswidrig erscheine, dass sie 
zu�nächst über ein Jahr in Damaskus verblieben seien und für die 
Ausreise den Landweg über einen kontrollierten Grenzübergang gewählt 
hätten, 

dass im Übrigen auch der Botschaftsbericht die fehlende Verfolgungslage 
be�stätige und die Beschwerdeführenden diesem nichts Substanzielles 
ent�gegenzuhalten vermocht hätten,

dass die Wegweisung die Regelfolge eines ablehnenden Asylentscheides 
darstelle und keine zureichenden Gründe ersichtlich seien, die auf 
Unzu�läs�sig�keit, Unzumutbarkeit oder Unmöglichkeit eines 
Wegweisungs�voll�zugs schliessen lassen würden,

dass mangels Erfüllung der Flüchtlingseigenschaft der Grundsatz der 
Nicht�rückschiebung gemäss Art. 5 Abs. 1 AsylG keine Anwendung finde 
und keine Anhaltspunkte für eine den Beschwerdeführenden mit 
beacht�licher Wahrscheinlichkeit drohende, durch Art. 3 der Konvention 
vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und 
Grundfreihei�ten (EMRK, SR 0.101) verbotene Bestrafung oder 
Behandlung ersichtlich sei�en,

dass ferner von der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs auszugehen 
sei, da in Syrien keine Kriegslage oder eine Situation allgemeiner Gewalt 
herr�sche, die Beschwerdeführerenden jung und gesund seien, sie in 
ihrer Hei�mat über ein breites Beziehungsnetz verfügen würden und sich 
auch aus der Schwan�gerschaft der Beschwerdeführerin keine 
Unzumut�bar�keits�indizien er�gäben,

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 24. Dezember 2010 
ge�gen diese Verfügung vom 21. Dezember 2010 beim 
Bundesverwaltungs�ge�richt Beschwerde erhoben und darin die 
Aufhebung des angefochtenen Ent�scheids, die Gewährung von Asyl 
unter Zuerkennung der Flüchtlings�eigenschaft, eventualiter die 
Anordnung der vorläufigen Aufnahme unter Fest�stellung der 
Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sowie in pro�zes�sualer 
Hinsicht die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für die 

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Verfahrenskosten inklusive Verzicht auf die Erhebung eines 
Kosten�vor�schusses beantragen, 

dass sie in der Begründung zunächst den festgestellten Widerspruch 
be�tref�fend die Nennung des Parteinamens (DKP beziehungsweise 
PYD) zwar einräumen, diesen aber auf die Nervosität des 
Beschwerdeführers bei der Erstbefragung zurückführen und die 
Bedeutsamkeit insofern in den Hintergrund stellen, als das Protokoll der 
Erstbefragung praxis�ge�mäss nur zurückhaltend und bedingt 
heranziehbar sei und die parteibe�zo�ge�nen Aussagen in der 
Anhörung durchaus konkret, detailliert und differenziert erscheinen 
würden,

dass der durch Gewalteinwirkung verursachte Beinbruch vom (…) 
nunmehr mittels einer Bestätigung des betreffenden Spitals (in Kopie) 
bewiesen werden könne und dadurch die Demonstrations�teil�nah�me 
und Verhaftung untermauert würden,

dass sodann die Aussagekraft von Botschaftsabklärungen in Syrien in der 
Re�gel beschränkt sei, wie das Bundesverwaltungsgericht in einem 
ande�ren Verfahren bereits festgestellt habe,

dass mithin die Anforderungen an die Glaubhaftmachung eines 
asylbe�grün�denden Sachverhalts vorliegend erfüllt seien, 

dass die Furcht des Beschwerdeführers vor Verfolgung ferner begründet 
er�scheine und politisch motiviert sei, weshalb ein Anspruch auf 
Zuer�ken�nung der Flüchtlingseigenschaft und Erteilung des Asyls 
bestehe, andern�falls den Beschwerdeführenden zumindest die 
vorläufige Aufnahme zu ge�währen sei,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 
172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des 
Ver�waltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; 
Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]),

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dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz 
teil�ge�nom�men haben, durch die angefochtene Verfügung besonders 
berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise Än�derung haben und daher zur Einreichung der 
Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 
sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, 
weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 
AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder 
im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, 
Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder 
wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt 
sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu 
werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 
gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 
ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben 
hält,

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dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in 
we�sent�lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich 
widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich 
auf gefälschte oder ver�fälschte Beweismittel abgestützt werden,

dass die Vorinstanz gesetzes- und praxiskonform erkannt hat, dass die 
be�haup�tete Parteizugehörigkeit und politische Tätigkeit des 
Be�schwer�de�füh�rers, die angeblich gegen ihn gerichteten 
Verfolgungshandlungen vom No�vember 2007 und vom April 2009 sowie 
die darauf gestützte Furcht vor künf�tiger Verfolgung den Anforderungen 
von Art. 7 AsylG an das Glaub�haft�machen eines asylbegründenden 
Sachverhalts offensichtlich nicht ge�nü�gen,

dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die betreffenden, 
umfas�send auf die Akten abgestützten Erwägungen gemäss 
angefochtener Ver�fü�gung und die zusammenfassende Darstellung 
oben verwiesen werden kann,

dass eine Überprüfung von Amtes wegen keine Unzulänglichkeiten in der 
Sach�verhaltsfeststellung oder Rechtsfindung durch das BFM erkennen 
lässt,

dass auch die Beschwerdeschrift keine zureichenden Anhaltspunkte für 
eine von den vorinstanzlichen Erkenntnissen abweichende 
Betrach�tungs�weise enthält, 

dass sie sich über weite Teile auf eine Bekräftigung der protokollierten 
Vor�bringen und das Aufstellen blosser Gegenbehauptungen beschränkt 
und die Argumente des BFM nur teilweise anspricht, 

dass die Beschwerdeführenden zwar zu Recht darauf hinweisen, dass 
die Protokolle der summarischen Erstbefragung bei der Beurteilung von 
Aus�sagewidersprüchen nur beschränkt berücksichtigt werden können, 
der vorliegend festgestellte Widerspruch im Parteinamen aber eine 
dia�metrale und ein zentrales Sachverhaltselement betreffende 
Abweichung dar�stellt, die nach Lehre und Praxis zu berücksichtigen ist 
(vgl. bereits Ent�scheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen 
Asylrekurs�kom�mis�sion [EMARK] 1993 Nr. 3),

dass die eingereichte Spitalbestätigung betreffend die durch 
Gewalt�ein�wir�kung verursachte Beinverletzung vom (…) in ihrem 

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Be�weis�wert eingeschränkt ist, weil das Beweismittel nur in (zudem 
qualitativ schlech�ter) Kopieform vorliegt,

dass das Dokument zudem eine medizinische Aussage beinhaltet, ohne 
ver�lässliche Rückschlüsse auf eine flüchtlingsrechtlich bedeutsame 
Ur�sa�che der Beinverletzung zuzulassen, weshalb auch die 
Beweistauglichkeit er�heblich reduziert ist,

dass der Hinweis auf die beschränkte Aussagekraft von 
Botschafts�ab�klä�run�gen in Syrien in der vorliegenden, bloss 
allgemein und pauschal ge�hal�tenen Form unbehelflich ist und auch 
insoweit erstaunt, als der Bot�schafts�bericht überwiegend eigene 
Aussagen der Beschwerdeführenden be�stätigt (Identitätsangaben, 
Echtheit der Reisepässe, Ausreisezeitpunkt und -umstände),

dass zudem mit der unbestrittenerweise legalen und kontrollierten 
Aus�reise aus Syrien – nebst den weiteren erkannten 
Unglaub�haftig�keits�ele�men�ten – ein starkes Indiz für eine fehlende 
behördliche Suche vorliegt, 

dass die vorinstanzlichen Akten darüber hinaus eine Fülle weiterer 
Unge�reimt�heiten enthalten, welche die bisherigen Erkenntnisse 
zusätzlich stüt�zen, jedoch angesichts des bisher Erwogenen nicht näher 
zu erörtern sind,

dass aufgrund dieser Erwägungen eine begründete Furcht vor künftiger 
Verfolgung zu verneinen ist,

dass es den Beschwerdeführenden somit nicht gelingt, die 
Flüchtlings�ei�gen�schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu 
machen, weshalb das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt 
hat,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asyl�gesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine 
Aufenthalts�be�will�ligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf 
Erteilung einer solchen be�steht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die 
verfügte Wegweisung im Ein�klang mit den gesetzlichen Bestimmungen 
steht und demnach vom Bun�desamt zu Recht angeordnet wurde,

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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 
Be�stimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, 
wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 
nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen 
ge�mäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts und seiner 
Vor�gän�gerorganisation ARK der gleiche Beweisstandard wie bei der 
Flücht�lings�eigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der 
strikte Be�weis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu 
machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser 
[Hrsg.], Aus�län�derrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 11.148),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn 
völkerrecht�liche Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der 
Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen 
Drittstaat ent�gegen�stehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land 
ge�zwun�gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit 
aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser 
mass�geb�lichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es den Beschwerdeführenden nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erheb�liche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoule�ments im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine An�halts�punkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
im Sinne von Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen 
Eidgenossen�schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des 
Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere 
grausame, unmensch�liche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 
(FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK) ersichtlich sind, die im 
Heimat- oder Her�kunfts�staat droht,

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dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 
er�weist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von 
Situa�tio�nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und 
medizinischer Not�lage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat der 
Be�schwerde�führenden noch individuelle Gründe auf eine konkrete 
Gefähr�dung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der 
Vollzug der Weg�weisung vorliegend zumutbar ist,

dass hier – auch bezüglich der Schwangerschaft der 
Be�schwerde�führerin – vollumfänglich auf die vorinstanzlichen 
Erwägungen (vgl. angefochtene Verfügung E. II/2) verwiesen werden 
kann, 

dass in diesem Zusammenhang auch auf die zahlreichen begünstigenden 
Zu�mutbarkeitselemente hinzuweisen ist, insbesondere das umfassende 
ver�wandtschaftliche Beziehungsnetz im Heimatland und die offenbar 
gu�ten finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführenden,

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden in den 
Hei�mat�staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse 
bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es den Beschwerdeführenden im 
Bedarfsfall ob�liegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere 
mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 
S. 513 ff.),

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der 
Weg�wei�sung zu bestätigen ist,

dass es den Beschwerdeführenden demnach nicht gelungen ist darzutun, 
in�wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den 
rechts�er�heb�lichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt 
oder unan�ge�mes�sen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nach 
Art. 65 Abs. 1 VwVG schon aufgrund der Aussichtslosigkeit der 
Rechts�be�geh�ren abzuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

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Ent�schä�digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG),

dass das prozessuale Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines 
Kos�ten�vorschusses angesichts des vorliegenden Direktentscheides in 
der Haupt�sache hinfällig geworden ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird 
abge�wiesen.

3.  
Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden den Beschwerdeführenden 
auf�erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils 
zu�guns�ten der Gerichtskasse zu überweisen.

4. 
Dieses Urteil geht an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden, das 
BFM und die kantonale Migrationsbehörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Urs David

Versand:

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