# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4e5d5d6b-17ea-55be-8808-17dd5dcf361e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-08-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 13.08.2013 UV 2013/6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2013-6_2013-08-13.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2013/6

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 30.08.2019

Entscheiddatum: 13.08.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 13.08.2013
Art. 6 UVG, Art. 11 UVV: Verneinung der Rückfallkausalität zwischen 
Rückenbeschwerden und einer sechs Jahre zuvor erlittenen HWS-Distorsion 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. 
August 2013, UV 2013/6).

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen 

Marie Löhrer und Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiberin Della Batliner

Entscheid vom 13. August 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

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A.

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war als "Einrichter" bei der B.___ AG tätig und 

dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen 

von Unfällen versichert, als er laut Unfallmeldung der Arbeitgeberin vom 22. Juni 2004 

am 6. Juni 2004 in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde (Suva-act. 3). Laut 

Unfallschilderungen im Fragebogen vom 5. Juli 2004 und im Erhebungsblatt für die 

Abklärung von HWS-Fällen vom 13. Dezember 2004 stiess der Versicherte linksseitig 

frontal mit einem entgegenkommenden, die Kurve abschneidenden und somit auf die 

Gegenfahrbahn geratenen Kleinbus zusammen, wobei sein Auto abgedreht wurde 

(Suva-act. 5, 9). Hausarzt Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, 

bestätigte im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem 

Beschleunigungstrauma vom 9. Juni 2004 (Suva-act. 2, act. G 6) sowie im Arztzeugnis 

UVG vom 2. Juli 2004 (Suva-act. 4) eine Erstbehandlung am 7. Juni 2004 und stellte die 

Diagnose einer Distorsion der HWS bzw. der mittleren HWS rechts. Als Befunde erhob 

er eine deutliche Einschränkung aller HWS-Bewegungsrichtungen sowie eine 

Druckdolenz der Streckmuskulatur rechts vor allem im mittleren Bereich. Nach einer 

100%igen und anschliessend 50%igen Arbeitsunfähigkeit nahm der Versicherte seine 

Tätigkeit am 16. August 2004 wieder zu 100% auf (Suva-act. 4, 6 f.). Die ärztliche 

Behandlung durch Dr. C.___, der den Versicherten ausserdem am 12. November 2004  

durch Prof. Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Schmerztherapie, Neurochirurgie und 

Wirbelsäulenchirurgie, hatte beurteilen lassen (Suva-act. 7 f.), wurde am 30. März 2005 

bei nahezu bestehender Beschwerdefreiheit einstweilen abgeschlossen (Suva-act. 12 

f.). Am 18. Oktober 2005 konsultierte der Versicherte Dr. C.___ erneut wegen starker 

Nackenschmerzen. Der Hausarzt hielt im ärztlichen Zwischenbericht vom 23. 

November 2005 (Suva-act. 13) fest, dass der Versicherte anlässlich der erneuten 

Konsultation unter einer starken Verspannung sowie einer Schmerzhaftigkeit der 

Nacken- und Halsmuskulatur gelitten habe. Er attestierte dem Versicherten für den 18. 

und 19. Oktober 2005 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Laut ärztlichem 

Zwischenbericht von Dr. C.___ vom 22. April 2006 war nach einigen Behandlungen ein 

günstiger Verlauf mit Abnahme der Beschwerden am cervico-thoracalen Übergang 

bzw. nur noch wechselnden leichten Myotendinosen im Nackenbereich bei besonderer 

Belastung eingetreten und hatte am 6. März 2006 eine letzte ärztliche Nachkontrolle 

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stattgefunden (Suva-act. 14). Die Suva erbrachte für den Unfall vom 6. Juni 2004 die 

gesetzlichen Leistungen (Heilkosten- und Taggeldleistungen).

A.b  Am 8. Mai 2012 erfolgte durch die neue Arbeitgeberin des Versicherten, die E.___ 

GmbH, eine Schadenmeldung (Suva-act. 16), welche die Suva als Rückfallmeldung 

zum Unfallereignis vom 6. Juni 2004 behandelte (Suva-act. 17 ff.). Laut Arztzeugnis 

UVG von Dr. C.___ vom 24. Mai 2012 (Suva-act. 25) hatte sich der Versicherte am 26. 

März 2012 erneut bei seinem Hausarzt in Behandlung begeben. Dr. C.___ 

diagnostizierte ein thoraco- und lumbovertebrales Syndrom bei Status nach HWS-

Distorsion 2004 und attestierte eine erneute Arbeitsunfähigkeit; zunächst eine 100%ige 

und anschliessend eine 50%ige ab 16. April 2012. Auf seine Zuweisung hin wurde der 

Versicherte am 7. Juni 2012 abermals durch Prof. Dr. D.___ untersucht, der eine 

Gesamtaufnahme der Wirbelsäule plante, um einen Überblick über den Zustand und 

insbesondere auch über Anhaltspunkte für etwaige Traumarelikte zu bekommen (Suva-

act. 32). Die röntgenologischen Untersuchungen der HWS und LWS wurden 

gleichentags durch Dr. med. F.___ durchgeführt (Suva-act. 36). Am 28. Juni 2012 

berichtete Prof. Dr. D.___ über die Besprechung des Röntgenergebnisses mit dem 

Versicherten (Suva-act. 42).

A.c  Gestützt auf eine kurze Kausalitätsbeurteilung ihres Kreisarztes Dr. med. G.___, 

Facharzt für Chirurgie FMH, vom 26. Juni 2012 (Suva-act. 34) eröffnete die Suva dem 

Versicherten mit Verfügung vom 28. Juni 2012 (Suva-act. 37), dass zwischen den 

gemeldeten HWS-Beschwerden und dem Unfall vom 6. Juni 2004 kein sicherer oder 

wahrscheinlicher Kausalzusammenhang bestehe. Die Suva sei demzufolge nicht 

leistungspflichtig.

B.

Die gegen diese Verfügung vom Versicherten am 11. Juli 2012 erhobene Einsprache 

(Suva-act. 45) wies die Suva nach Eingang einer Stellungnahme von Dr. C.___ vom 14. 

August 2012 sowie gestützt auf eine ausführliche Beurteilung der Rückfallkausalität 

durch ihren Kreisarzt Dr. G.___ vom 6. November 2012 (Suva-act. 66) mit 

Einspracheentscheid vom 27. Dezember 2012 ab (Suva-act. 70). Der 

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Krankenversicherer hatte eine vorsorglich erhobene Einsprache (Suva-act. 55) wieder 

zurückgezogen (Suva-act. 62).

C.  

C.a  Gegen den Einspracheentscheid vom 27. Dezember 2012 erhob der Versicherte 

mit Eingabe vom 22. Januar 2013 (Datum Postaufgabe: 25. Januar 2013) "Einsprache" 

bei der Suva, welche diese zuständigkeitshalber zur weiteren Behandlung bzw. zur 

Prüfung als Beschwerde dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen überwies. 

Der Beschwerdeführer stellte sinngemäss den Antrag, der Entscheid sei aufzuheben 

und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihre gesetzliche Leistungspflicht 

anzuerkennen (act. G 1.1).

C.b  In der Beschwerdeantwort vom 22. Februar 2013 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde sowie Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 27. Dezember 2012 (act. G 3). Der Beschwerdeführer 

verzichtete auf die Einreichung einer Replik (act. G 4 f.).

C.c  Mit Schreiben vom 24. Juni 2013 wurde den Verfahrensparteien der bei Dr. C.___ 

eingeholte, vollständige Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-

zervikalem Beschleunigungstrauma vom 9. Juni 2004 zur Kenntnis zugestellt (act.

G 6 f.).

C.d  Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen näher 

eingegangen.

Erwägungen:

1. 

1.1 Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Einspracheentscheid die auch bei 

Rückfällen (Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]) 

geltende rechtliche Voraussetzung des für eine Leistungspflicht des Unfallversicherers 

erforderlichen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und 

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in dessen Folge eingetretener Gesundheitsschädigung (Art. 6 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]; BGE 129 V 181 E. 3.1) 

zutreffend dar. Darauf ist zu verweisen. Die Beurteilung des natürlichen 

Kausalzusammenhangs erfolgt aufgrund der Feststellungen bei den medizinischen 

Untersuchungen und ist Aufgabe des Arztes oder der Ärztin. Demgegenüber obliegt es 

dem Gericht, die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten 

(BGE 123 III 110 und 112 V 30; PVG 1984 Nr. 82, 174). Bei physischen Unfallfolgen hat 

allerdings die Adäquanz gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch 

keine selbständige Bedeutung (BGE 118 V 291 f. E. 3a).

1.2 Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für 

die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in 

der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

des Experten oder der Expertin begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert 

eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels 

noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als 

Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis). Den Berichten 

versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungsgemäss gleichfalls Beweiswert 

beigemessen werden, sofern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 

sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 

bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312 f. E 1b).

1.3 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach haben die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen für 

die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. 

Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den 

Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit 

Hinweisen; vgl. auch BGE 130 I 183 f. E. 3.2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst 

die Beweislast im Sinn der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als 

im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus 

dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Bei der hinsichtlich 

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Rückfall zu erfüllenden Anspruchsvoraussetzung eines erneuten natürlichen 

Kausalzusammenhangs handelt es sich um eine anspruchsbegründende Tatsache. Die 

diesbezüglichen Konsequenzen bei Beweislosigkeit trägt damit die versicherte Person 

(RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b; A. Rumo-Jungo/A. Holzer, Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 4, 79). Die Verwaltung als 

verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur 

dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im 

Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts 

Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt für die 

Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 117 V 360 E. 4a mit Hinweisen).

2.   

Streitig und zu prüfen ist, ob zwischen den beim Versicherten ab 26. März 2012 

behandlungsbedürftigen, eine Arbeitsunfähigkeit herbeiführenden sowie am 8. Mai 

2012 gemeldeten Rückenbeschwerden und seinem am 6. Juni 2004 erlittenen 

Verkehrsunfall ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, so dass ein Rückfall 

bejaht werden kann. Diese Frage wird von der Beschwerdegegnerin gestützt auf die 

Beurteilungen ihres Kreisarztes Dr. G.___ vom 26. Juni und 6. November 2012 (Suva-

act. 34, 66) verneint.

3.   

3.1 Dr. G.___ hält in der ärztlichen Beurteilung vom 6. November 2012 (Suva-act. 66) 

fest, dass beim Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 6. Juni 2004 lediglich 

Beschwerden im Bereich des Nackens bzw. der HWS bestanden hätten, welche nach 

2005 offenbar soweit abgeklungen seien, dass gemäss Aktenlage bis 2012 keine ärzt­

liche Behandlung mehr erfolgt sei. 2012 sei nun eine Panvertebropathie mit 

Hauptschmerz im Bereich der LWS diagnostiziert worden. Eine Traumatisierung der 

LWS sei jedoch keinem Bericht der Echtzeitdokumentation von 2004 zu entnehmen. 

Ausserdem würden die Röntgenaufnahmen anlagebedingte und degenerative 

Veränderungen in diesem Bereich zeigen, welche hinreichend Grund für die geklagten 

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Beschwerden bilden würden. Bildgebend seien weder 2004 noch bei den 

Röntgenaufnahmen 2012 irgendwelche Traumafolgen festgestellt worden. Es seien 

keine strukturellen Läsionen durch den Unfall vom 6. Juni 2004 aufgetreten. Dass die 

LWS beim Unfall verletzt worden sein könnte, sei sowieso sehr unwahrscheinlich, da 

diese durch den Autositz wesentlich besser geschützt sei als zum Beispiel die HWS. 

Auch im Bereich der HWS hätten jedoch keine strukturellen Traumafolgen 

nachgewiesen werden können.

3.2 Der Umstand, dass Dr. G.___ seine Beurteilung ausschliesslich aufgrund der Akten 

abgegeben und den Beschwerdeführer nicht selbst untersucht hat, steht dem 

Beweiswert seiner Beurteilung nicht entgegen (vgl. dazu PVG 1996, 267 E. 3b; RKUV 

1988 Nr. U 56 S. 371). Der Kreisarzt legt die Anamnese bzw. die Ergebnisse der im 

konkreten Fall durchgeführten persönlichen ärztlichen Untersuchungen des 

Beschwerdeführers lückenlos dar. Tatsächlich beziehen sich seine Ausführungen auf 

die im Rahmen der Beurteilung einer Rückfallkausalität massgebenden 

Beurteilungskriterien - die ursprünglich gestellte Unfalldiagnose bzw. die ursprünglich 

aufgetretenen Beschwerden, die im Rahmen des Rückfalls erhobene Diagnose, den 

zeitlichen Ablauf sowie das Ergebnis der radiologischen Untersuchungen betreffend 

Vorliegen relevanter unfallkausaler somatischer Befunde im Sinn struktureller 

Veränderungen.

3.3

3.3.1 Die bei einem Unfall erlittene Verletzung, d.h. die Unfalldiagnose, bildet den 

massgebenden Ausgangspunkt für traumatische Folgeschäden. Entsprechend 

wesentlich sind die unmittelbar nach dem Unfall sowie insgesamt im Rahmen des 

Grundfalls erhobenen Befunde bzw. Beschwerden. Dies in dem Sinne, dass es 

offensichtlich erscheint, dass in der Regel nur ein vom Unfall betroffener Körperteil eine 

Verletzung mit nachfolgenden Beschwerden zeitigen kann. Anlässlich der 

Erstbehandlung vom 7. Juni 2004 diagnostizierte Dr. C.___ eine Distorsion der mittleren 

HWS rechts (Suva-act. 4, act. G 6), d.h. eine dem konkreten Unfallgeschehen - einer 

Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug - vollkommen 

entsprechende Diagnose. Laut Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-

zervikalem Beschleunigungstrauma vom 9. Juni 2004 (Suva-act. 2, act. G 6) traten 

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beim Beschwerdeführer wenige Stunden nach dem Unfall Nackenschmerzen rechts mit 

Ausstrahlung in die rechte Schulter bzw. den rechten Arm und den linken Nacken 

sowie Kopfschmerzen und Schwindel auf. Dr. C.___ markierte ausserdem eine 

Druckdolenz auf Höhe der BWS. Laut Arztzeugnis UVG vom 2. Juli 2004 zeigte die 

klinische Untersuchung eine Einschränkung aller HWS-Bewegungsrichtungen sowie 

eine Druckdolenz der Streckmuskulatur rechts vor allem im mittleren Bereich (Suva-act. 

4). Im nachfolgenden ärztlichen Zwischenbericht vom 1. September 2004 ist von 

endständigen Schmerzen bei Flexion und Extension, einem druckdolenten 

Muskelstrang links, jedoch von einer guten Beweglichkeit mit

Kinn-Sternumabstand von 1 cm die Rede (Suva-act. 6). Im Überweisungsschreiben an 

Prof. Dr. D.___ vom 5. November 2004 wies Dr. C.___ auf eine Blockierung der oberen 

HWS rechts und neu auch des thoracolumbalen Übergangs hin (Suva-act. 7). 

Anlässlich seiner Befragung vom 13. Dezember 2004 schilderte der Beschwerdeführer, 

dass er 2 bis 3 Stunden nach dem Unfall unter Schmerzen im Nacken und Rücken 

sowie unter Schwindel und Kopfschmerzen gelitten habe. Nach wie vor habe er 

Nackenschmerzen beidseits sowie Rückenschmerzen, welche bis oberhalb der 

Kreuzgegend ausstrahlen würden. Auch die Schultern würden schmerzen. Ab und zu 

komme es zu Kopfschmerzen sowie Schwindelerscheinungen. Trotz der Nacken- und 

Rückenschmerzen habe er immer gearbeitet (Suva-act. 39). Auch im Erhebungsblatt für 

die Abklärung von HWS-Fällen führte der Beschwerdeführer am 13. Dezember 2004 

neben Schwindel, Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen Rückenschmerzen an 

(Suva-act. 9). Im ärztlichen Zwischenbericht vom 28. April 2005 schilderte Dr. C.___, 

dass die Beweglichkeit - offensichtlich in Bezug auf die HWS - am 30. März 2005 frei 

gewesen sei (Suva-act. 12). Entsprechend erwähnte er im ärztlichen Zwischenbericht 

vom 23. November 2005 einen vorläufigen Behandlungsabschluss am 30. März 2005 

bei nahezu bestehender Beschwerdefreiheit. Am 18. Oktober 2005 habe ihn der 

Beschwerdeführer wegen starker Nackenschmerzen erneut konsultiert. Zu diesem 

Zeitpunkt habe der Beschwerdeführer unter einer starken Verspannung und 

Schmerzhaftigkeit der Nacken- und Halsmuskulatur gelitten, welche sich unter sanfter 

Manualtherapie und eigenen Übungen allmählich gebessert habe (Suva-act. 13). Im 

ärztlichen Zwischenbericht vom 22. April 2006 führte Dr. C.___ schliesslich aus, dass 

nach einigen Behandlungen Ende 2005 ein günstiger Verlauf mit Abnahme der 

Beschwerden am cervico-thoracalen Übergang mit nur noch wechselnden, leichten 

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Myotendinosen im Nackenbereich bei besonderer Belastung eingetreten sei. 

Gegenwärtig finde keine Behandlung bei ihm mehr statt. Der letzte Nachkontrolltermin 

datiere vom 6. März 2006. Kontrollen habe man danach nur im Falle von Schmerzen 

vorgesehen (Suva-act. 14).

3.3.2 Im Rahmen des Rückfalls diagnostizierte Dr. C.___ im Arztzeugnis UVG vom 24. 

Mai 2012 ein thorako- und lumbovertebrales Syndrom bei Status nach HWS-Distorsion 

2004, wobei er einen Flexionsschmerz der unteren BWS, einen Extensionsschmerz der 

unteren LWS, einen Linksneigeschmerz im Schultergürtel rechts, eine beidseitige HWS-

Rotation von 75 Grad sowie eine Druckdolenz der DFS (Dornfortsätze) D7 bis L2 bzw. 

im ganzen Rücken befundete. Im Weiteren wies er auf eine Schmerzausdehnung über 

die Jahre hin (Suva-act. 25). Prof. Dr. D.___ stellte in seinem Bericht vom 12. Juni 2012 

die Diagnose einer Panvertebropathie und hielt fest, dass die Probleme über die Jahre 

einen undulierenden Verlauf genommen hätten. Mittlerweile hätten sich die Schmerzen 

vom zervikothorakalen Übergang erweitert. Es bestünden nun auch Schmerzen im 

thorakolumbalen Übergang und letztlich auch im gesamten LWS-Bereich mit 

handbreitförmiger Ausstrahlung (Suva-act. 32). Im Untersuchungsbericht vom 28. Juni 

2012 führte Prof. Dr. D.___ sodann aus, dass sich - wie ihm der Beschwerdeführer am 

25. Juni 2012 mitgeteilt habe - das Zentrum der Schmerzgeneration im Bereich der 

LWS befinde. Die Schmerzen seien aber nicht nur in diesem Bereich, sondern über 

eine Ausbreitung von muskulären Verspannungen auch bis in den zervikothorakalen 

Übergangsbereich hinauf angesiedelt (Suva-act. 42).

3.3.3 In Anbetracht des in Erwägung 3.3.1 dargelegten Sachverhalts lässt sich 

entgegen der Feststellung von Dr. G.___ nicht uneingeschränkt sagen, dass beim 

Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 6. Juni 2004 lediglich Beschwerden im 

Bereich des Nackens bzw. der HWS bestanden hätten. Beschrieben wurden auch 

Rückenschmerzen bzw. Schmerzen im thoracolumbalen Übergang. Dennoch ist im 

Rahmen des Grundfalls insgesamt von einem Vorherrschen der Beschwerden im 

Nacken- bzw. HWS-Bereich auszugehen, während die als Rückfall gemeldeten 

Beschwerden ihr Zentrum offensichtlich im Bereich der LWS haben (vgl. Erwägung 

3.3.2). Im Ganzen muss von einer massgebenden Schmerzverlagerung ausgegangen 

werden, wodurch eine überwiegend wahrscheinliche Kausalität der im Rückfall 

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vorherrschenden Rückenbeschwerden im LWS-Bereich zum Unfall vom 6. Juni 2004 

bereits relativiert wird.

3.4 Unabhängig von einer gewissen Übereinstimmung des Beschwerdebildes im 

Grundfall mit demjenigen im Rückfall spricht jedoch - wie von Prof. Dr. D.___ 

festgestellt - der zeitliche Ablauf der Konsultationen von Ärzten nicht für das Vorliegen 

eines natürlichen Kausalzusammenhangs. Wie in Erwägung 3.3.1 dargelegt, 

konsultierte der Beschwerdeführer seinen Hausarzt Dr. C.___ im Rahmen des 

Grundfalls letztmals am 6. März 2006, nachdem nach einigen Behandlungen Ende 

2005 ein günstiger Verlauf mit Abnahme der Beschwerden am cervico-thoracalen 

Übergang eingetreten war. Der Beschwerdeführer hatte seine Arbeit wieder zu 100% 

aufgenommen (Suva-act. 14). Eine nächste Behandlung von Wirbelsäulenbeschwerden 

sowie eine Bestätigung einer Arbeitsunfähigkeit durch Dr. C.___ ist sodann erst wieder 

am 26. März 2012 dokumentiert (Suva-act. 25). In Anbetracht dieser Aktenlage bzw. 

der dargelegten zeitlichen Komponente, mit einem rund 6 Jahre dauernden Intervall 

ohne Behandlung oder Kontrolle, mit durchgehender Arbeitsfähigkeit, erscheint die 

natürliche Kausalität zwischen den LWS-Beschwerden und dem Ereignis vom 6. Juni 

2004 unwahrscheinlich. Wenn der Beschwerdeführer gegenüber der 

Beschwerdegegnerin am 19. Juni 2012 nun telefonisch angab, seit damals nie 

beschwerdefrei gewesen zu sein (Suva-act. 33), erscheint dies wenig glaubwürdig. 

Gerade im Wissen um ein Unfallereignis ist es kaum einsehbar, dass eine versicherte 

Person - auch wenn sie nach dem Unfall bereits gewisse, möglicherweise erfolglose 

Behandlungen durchlaufen hat - sich während Jahren trotz Schmerzen nicht erneut in 

ärztliche Behandlung begibt. Zumindest finden sich keine, das Gegenteil nachweisende 

Unterlagen in den Akten. Das Vorliegen von massgebenden Brückensymptomen ist 

umso mehr in Frage gestellt, als sich aus den Beschwerden angeblich die 

einschneidende Konsequenz eines Arbeitsplatzwechsels ergeben haben soll (Suva-act. 

33). Bezüglich Kausalität ist im Übrigen zu beachten, dass sich gerade für die hier 

geklagten Rückenschmerzen in einem Zeitraum von 6 Jahren ohne weiteres 

degenerative Ursachen eingestellt haben können (vgl. dazu auch nachfolgende 

Erwägung 3.5) und laut Dr. G.___ im konkreten Fall solche gerade hinreichend Grund 

für die geklagten Beschwerden bilden.

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3.5 Radiologische und damit eine unfallkausale strukturelle, nicht reversible Verletzung 

objektivierende Untersuchungsbefunde im Bereich der LWS liessen sich nicht erheben. 

Laut Untersuchungsbericht von Prof. Dr. D.___ vom 18. November 2004 führten die 

echtzeitlich vorliegenden Röntgenbilder der HWS abgesehen von mässiggradig 

degenerativen Veränderungen im Sinne einer Spondylose und Unkarthrose keine 

anderweitigen fassbaren wesentlichen Veränderungen zutage (Suva-act. 8). Die 

röntgenologische Untersuchung durch Dr. F.___ vom 7. Juni 2012 zeigte im Bereich 

der HWS ein altersentsprechend normales Skelett mit normaler Konfiguration der 

einzelnen Wirbelkörper, einen normalen craniocervicalen und cervicothoracalen 

Übergang, normal weite Bandscheibenräume und normale intervertebrale 

Articulationen, keine Zeichen einer segmentalen Instabilität und eben keine 

morphologisch fassbare Traumafolge. Im Bereich des LWK 5 konnte in den 

Funktionsaufnahmen eine Spondylolyse ohne Listhesis und ohne Instabilität, ein 

grenzwertig höhengeminderter Bandscheibenraum L4/L5 sowie eine 

Bogenschlussanomalie LWK 5 erhoben werden. Ansonsten zeigte sich konventionell 

radiologisch ein normales LWS-Skelett, auch hier ohne fassbare Traumafolge (Suva-

act. 36). Dass es hinsichtlich der ausgewiesenen Degenerationen zu einer 

richtunggebenden Verschlimmerung gekommen wäre, wird weder von Dr. G.___ noch 

von Prof. Dr. D.___ diskutiert oder gar konkretisiert. Vielmehr beschränken sich beide 

Ärzte übereinstimmend auf die Aussage, dass die fraglichen anlagebedingten und 

degenerativen Veränderungen im Bereich der LWS hinreichend Grund für die geklagten 

Beschwerden bilden bzw. die Schmerzen in der LWS gut mit der Spondylolyse L5/S1 

korrelieren würden (Suva-act. 42, 66). Dr. G.___ hält in seiner Beurteilung zudem 

überzeugend fest, dass die LWS durch die Sitzlehne wesentlich besser geschützt sei 

als beispielsweise die HWS, was eine LWS-Beteiligung mit der Folge einer strukturellen 

Verletzung oder richtunggebenden Verschlimmerung einer degenerativen Erkrankung in 

der Regel ausschliesst. Selbst wenn - wie von Prof. Dr. D.___ in seinen Berichten vom 

12. und 28. Juni 2012 geäussert (Suva-act. 32, 42) - von einer Einwirkung des Unfalls 

auf die LWS im Sinne eines Schmerzauslösers ausgegangen wird, müsste gemäss der 

einschlägigen Literatur (Bär/Kiener, Prellung, Verstauchung oder Zerrung der 

Wirbelsäule, Medizinische Mitteilungen Nr. 67 der Suva, S. 45 ff.) nach einem Unfall mit 

fehlenden strukturellen Schädigungen der Wirbelsäule eine vorübergehende 

Verschlimmerung von lumbalen Beschwerden spätestens nach einem Jahr als 

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abgeschlossen betrachtet werden (vgl. dazu auch A. Rumo-Jungo/A. Holzer, a.a.O., S. 

78). Die von Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ gestellten Diagnosen eines thorako- und 

lumbovertebralen Syndroms bzw. einer Panvertebropathie vermögen schliesslich allein 

ebenfalls keinen überwiegend wahrscheinlichen Beweis für das Vorliegen unfallkausaler 

struktureller Gesundheitsschädigungen zu bilden. Laut Roche Lexikon Medizin (5. 

Auflage, S. 1791) handelt es sich bei einem Syndrom um ein sich stets mit etwa den 

gleichen Krankheitszeichen, d.h. einer Symptomatik mit weitgehend identischem 

"Symptommuster" manifestierendes Krankheitsbild mit unbekannter, vieldeutiger, 

durch vielfältige Ursachen bedingter oder nur teilweise bekannter Ätiogenese. Laut Dr. 

G.___ sind nun gerade die beim Beschwerdeführer festgestellten degenerativen 

Gesundheitsschäden hinreichend Grund für ein Lumbovertebralsyndrom. Ebensowenig 

ist mit einer -pathie ("Leiden" oder "Krankheit") überwiegend wahrscheinlich eine 

unfallbedingte Gesundheitsschädigung ausgewiesen. Die klinisch erhobenen Befunde 

wie muskuläre Verspannungen, Druckschmerzen und Bewegungseinschränkungen 

sind sodann zwar unfallbedingt nicht ausgeschlossen, doch haben sie ihrerseits auf 

einer im vorliegenden Fall fehlenden unfallkausalen Körperverletzung zu gründen. Für 

sich allein können auch sie nicht als organisch hinreichend nachweisbare Unfallfolge 

betrachtet werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 17. Oktober 2008, 

8C_124/2008, E. 6.1, mit zahlreichen Hinweisen, sowie vom 7. Februar 2008, U 13/07, 

E. 3.2 und 3.3).

3.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aufgrund der ursprünglich gestellten 

Unfalldiagnose bzw. der ursprünglich aufgetretenen Beschwerden, der im Rahmen des 

Rückfalls erhobenen Diagnose, des zeitlichen Ablaufs sowie des Ergebnisses der 

radiologischen Untersuchungen betreffend Vorliegen relevanter unfallkausaler 

somatischer Befunde im Sinn struktureller Veränderungen keinerlei Anhaltspunkte für 

eine Unfallkausalität der am 8. Mai 2012 gemeldeten Rückenbeschwerden ergeben. 

Die Beurteilung von Dr. G.___ vom 6. November 2012 (Suva-act. 66) umfasst diese im 

Rahmen der Kausalitätsbeurteilung massgebenden Beurteilungskriterien und erscheint 

damit in der Schlussfolgerung einer Verneinung der Unfallkausalität der 

Rückenbeschwerden - welche vor allem auch ohne weiteres degenerativ bedingt sein 

können - durchaus schlüssig und überzeugend.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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3.7 Das Arztzeugnis UVG von Dr. C.___ vom 24. Mai 2012 (Suva-act. 25) sowie dessen 

ärztliches Zeugnis vom 14. August 2012 (Suva-act. 53) vermögen der kreisärztlichen 

Beurteilung nichts Überzeugendes entgegen zu setzen. In Letzterem richtet sich Dr. 

C.___ ausschliesslich nach der Formel, Gesundheitsbeeinträchtigungen müssten 

unfallbedingt sein, weil sie nach dem Unfall aufgetreten seien ("post hoc ergo propter 

hoc"), die nach ständiger Rechtsprechung beweisrechtlich für sich allein nicht ergiebig 

ist (vgl. SVR 2009 UV Nr. 13 [8C_590/2007] S. 54 E. 7.2.4 mit Hinweisen; A. Maurer, 

Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 460 N 1205). Die 

Kausalitätsbejahung im Arztzeugis UVG entbehrt sodann jeglicher schlüssiger 

Begründung. Gerade die über Jahre stattgefundene Schmerzausdehnung spricht - wie 

in Erwägung 3.3.3 dargelegt - gegen eine überwiegend wahrscheinliche 

Unfallkausalität. Prof. Dr. D.___ hält schliesslich in seinem Bericht vom 12. Juni 2012 

(Suva-act. 32) - entsprechend den Ausführungen in Erwägung 3.5 - fest, er habe dem 

Beschwerdeführer erklärt, dass der Unfall als Auslöser für die zervikothorakalen 

Schmerzen sicher gewirkt habe, hingegen Schmerzen von Seiten eines 

Schleudertraumas - der Beschwerdeführer erlitt die schleudertraumaähnliche 

Verletzung einer HWS-Distorsion (vgl. BGE 117 V 377 E. 3c; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 

317 E. 3) - ohne Nachweis von Verletzungsfolgen in aller Regel nach einem halben Jahr 

nicht mehr als Unfallfolge zu werten, sondern krankheitsbedingt seien, wie es heute bei 

einem nicht unerheblichen Anteil der Bevölkerung zu verzeichnen sei. Prof. Dr. D.___ 

zieht den Schluss, dass die Zuordnung der jetzigen Beschwerden zu einem 

Unfallgeschehen oder zu einem Krankheitsgeschehen nicht so ohne weiteres möglich 

sei. Für ihn kommen damit für die Rückenbeschwerden unfallbedingte Ursachen 

höchstens gleichwahrscheinlich mit Krankheitsursachen in Betracht, womit eine 

überwiegend wahrscheinliche Unfallursache nicht als belegt gelten kann.

4. 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund der medizinischen Akten nicht mit 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als erstellt gelten kann, dass 

es sich bei den Rückenbeschwerden um eine natürlich-kausale Folge des 

Unfallereignisses vom 6. Juni 2004 handelt. Demgemäss ist ein Anspruch des 

Beschwerdeführers auf diesbezügliche Leistungen der Beschwerdegegnerin 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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abzuweisen. Die Frage der Adäquanz des Kausalzusammenhangs braucht in dieser 

Situation nicht geprüft zu werden.

5. 

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 13.08.2013
	Art. 6 UVG, Art. 11 UVV: Verneinung der Rückfallkausalität zwischen Rückenbeschwerden und einer sechs Jahre zuvor erlittenen HWS-Distorsion (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. August 2013, UV 2013/6).

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