# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b67402a-04c8-5cc7-a6bc-8d69e2ad80a8
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-07-07
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 07.07.2017 5A 469/2017 (5A_469/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-469-2017_2017-07-07.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          5A_469/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 7. Juli 2017
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter von Werdt, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Bezirksgericht Baden, Familiengericht. 

 

Gegenstand 

Beschwerde gegen den angeblichen Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, vom 10. Mai 2017. 

 

 

    
  In Erwägung,
  
 

dass das Bundesgericht mit Urteil 5A_440/2017 vom 12. Juni 2017 auf die gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 28. April 2017 eingereichte Beschwerde betreffend kindesschutzrechtliche Massnahmen nicht eingetreten ist, 

dass die Beschwerdeführerin am 5. Juni 2017 (Postaufgabe 21. Juni 2017) eine weitere Beschwerde gegen einen angeblichen Entscheid des Obergerichts vom 10. Mai 2017 betreffend kindesschutzrechtliche Massnahmen des Familiengerichtes Baden eingereicht hat, wobei sie das Obergericht der Mithilfe und Unterstützung zu Verbrechen gegen Kinder und die internationalen Kindesschutzgesetze bezichtigt und (wie bereits im Verfahren 5A_440/2017) eine ausführliche Begründung in weiteren Eingaben in Aussicht stellt, 

dass die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 23. Juni 2017 aufgefordert wurde, ein Exemplar des angefochtenen Entscheides einzureichen, sie indes die betreffende Gerichtsurkunde nicht abholte, 

dass gemäss zweimaliger direkter Anfrage beim Obergericht des Kantons Aargau (nach Eingang der Beschwerde und nach Retournierung der nicht abgeholten Gerichtsurkunde) kein betreffender Entscheid besteht, 

dass somit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, weil es an einem Anfechtungsobjekt mangelt (Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG), 

dass der Beschwerdeführerin die Gerichtskosten aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG), 

dass die Beschwerdeführerin ferner darauf hinzuweisen ist, dass künftig Eingaben ähnlicher Art ohne Beantwortung abgelegt werden, 

 

 

    
  erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Bezirksgericht Baden, Familiengericht, RA Oliver Bulaty als Vertreter der Kinder B.________ und C.________, RA Markus Leimbacher als Vertreter des Vaters D.________ sowie dem Obergericht des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 7. Juli 2017 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    von Werdt 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli