# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 00d0254d-8a8f-555f-a6d7-7ac7855b486d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 21.03.2024 LZ240005
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LZ240005_2024-03-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LZ240005-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, 
Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter Dr. M. Kriech 
sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke

Beschluss vom 21. März 2024

in Sachen

A._____,
Beklagte und Berufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____

gegen

B._____, 
Kläger und Berufungsbeklagter

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____

sowie

C._____, 
Verfahrensbeteiligter

betreffend Unterhalt und weitere Kinderbelange (vorsorgliche Massnahmen)

Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen 
Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung, vom 13. Februar 2024

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Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 18. März 2024, beim Obergericht eingegangen am 

19. März 2024, zog die Berufungsklägerin ihre am 19. Februar 2024 eingereichte 

Berufung (Urk. 1) zurück (Urk. 8). Das Berufungsverfahren ist demgemäss abzu-

schreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO).

2. a) Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens sind ausgangsge-

mäss der Berufungsklägerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und mit dem von 

ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'500.-- (Urk. 5) zu verrechnen (Art. 111 

Abs. 1 ZPO); der Überschuss ist der Berufungsklägerin zurückzuerstatten, unter 

Vorbehalt von Verrechnungsansprüchen des Staates.

b) Die Berufungsklägerin ist zu verpflichten, dem Berufungsbeklagten für 

seine Stellungnahme vom 4. März 2024 zum Gesuch um Erteilung der aufschie-

benden Wirkung (Urk. 6) eine den notwendigen Aufwand deckende Parteientschä-

digung von Fr. 700.-- (ohne Mehrwertsteuerzusatz, da nicht beantragt; Urk. 6 S. 3) 

zu bezahlen (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO).

Es wird beschlossen:

1. Das Berufungsverfahren wird abgeschrieben.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 800.-- festgesetzt.

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Berufungsklägerin 

auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Gerichtskostenvorschuss verrech-

net. Der Überschuss wird der Berufungsklägerin zurückerstattet, unter Vorbe-

halt von Verrechnungsforderungen der Gerichtskasse.

4. Die Berufungsklägerin wird verpflichtet, dem Berufungsbeklagten für das Be-

rufungsverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 700.-- zu bezahlen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und an die Vorinstanz, je gegen Emp-

fangsschein, sowie an die Obergerichtskasse.

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Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine nicht ver-
mögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Be-
gehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim 
Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).

Zürich, 21. März 2024

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. F. Rieke

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