# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 137e87fa-f906-58e3-8e67-4200ac98ea1d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-06-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 20.06.2023 WP230003
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_WP230003_2023-06-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: WP230003-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin  

lic. iur. B. Schärer und Ersatzoberrichterin lic. iur. N. Jeker sowie  

Gerichtsschreiber lic. iur. M. Hochuli 

Urteil vom 20. Juni 2023 

 

in Sachen 

 

Kanton Zürich,  
Beschwerdeführer 

 

vertreten durch Zentrale Inkassostelle der Gerichte 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Feststellung der Nachzahlungspflicht 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen  
Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 19. April 2023 (BD230004-C) 

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Erwägungen: 

1.1. Mit Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Bülach vom 28. Februar 

2013 wurden im Scheidungsverfahren FE120330-C der Beschwerdegegnerin die 

Gerichtskosten im Umfang von Fr. 1'200.– auferlegt, jedoch zufolge der gewähr-

ten unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genommen 

(Urk. 2/1). 

1.2. Mit Schreiben vom 6. September 2022, 17. Oktober 2022 und 16. Dezember 

2022 gelangte der Beschwerdeführer an die Beschwerdegegnerin mit dem Ersu-

chen um Begleichung der Gerichtskosten oder um Darlegung der finanziellen Si-

tuation (Urk. 2/3, 2/4 und 2/6). Nachdem die Beschwerdegegnerin gemäss Dar-

stellung des Beschwerdeführers auf dessen Schreiben nicht reagiert hatte, er-

suchte dieser mit Eingabe vom 21. Februar 2023 bei der Vorinstanz um Feststel-

lung der Nachzahlungspflicht im Umfang von Fr. 1'200.– (Urk. 1). Mit Verfügung 

vom 27. Februar 2023 setzte die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin Frist an, um 

zum Gesuch Stellung zu nehmen (Urk. 3). Diese Verfügung wurde der Beschwer-

degegnerin am 1. März 2023 zugestellt (Urk. 4). Sie liess sich innert angesetzter 

Frist nicht vernehmen. Mit Urteil vom 19. April 2023 wies die Vorinstanz das Ge-

such um Feststellung der Nachzahlungspflicht ab (Urk. 5 S. 3 = Urk. 9 S. 3). 

1.3. Hiergegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. Mai 2023 recht-

zeitig (vgl. Art. 321 Abs. 2 ZPO sowie Urk. 6 S. 2) Beschwerde mit folgenden An-

trägen (Urk. 8 S. 2): 

" 1. Das Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom 19. April 2023 sei aufzuheben. Es 
sei festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin zur Nachzahlung der ihr im 
Verfahren FE120330-C auferlegten Kosten im Betrag von insgesamt 
Fr. 1'200.00 verpflichtet ist. 

2. Eventualiter: Das Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom 19. April 2023 (Ge-
schäfts-Nr. BD230004-C) sei aufzuheben und die Sache zur neuen Entschei-
dung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin." 

1.4. Mit Verfügung vom 10. Mai 2023 wurde der Beschwerdegegnerin Frist zur 

Beantwortung der Beschwerde angesetzt (Urk. 11). Die genannte Verfügung wur-

de der Beschwerdegegnerin am 12. Mai 2023 zur Abholung gemeldet, von ihr al-

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lerdings innert der siebentägigen Frist nicht abgeholt (vgl. Track&Trace-Auszug 

bei Urk. 12). Da die Beschwerdegegnerin vom Verfahren bezüglich Feststellung 

der Nachzahlungspflicht Kenntnis hatte (vgl. Urk. 4) und daher mit Zustellungen 

des Gerichts rechnen musste, gilt ihr die Verfügung vom 10. Mai 2023 als am 

19. Mai 2023 zugestellt (Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO). Sie liess sich innert angesetz-

ter Frist nicht vernehmen. Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 

2. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich 

unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). 

Die beschwerdeführende Partei hat im Einzelnen darzulegen, an welchen Män-

geln (unrichtige Rechtsanwendung, offensichtlich unrichtige Feststellung des 

Sachverhalts) der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet. Was nicht 

beanstandet wird, braucht von der Rechtsmittelinstanz grundsätzlich nicht geprüft 

zu werden. Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel 

(Noven) sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). 

3. Die Vorinstanz erwog, das Urteil im Verfahren FE120330-C, auf welchem 

die geltend gemachte Nachzahlung beruhe, sei am 28. Februar 2013 in Rechts-

kraft erwachsen. Da der Beschwerdeführer keine Verjährungshemmung oder -

unterbruch (Anerkennung der Forderung durch die Beschwerdegegne-

rin/Schuldbetreibung/Eingabe im Konkurs) geltend gemacht habe, sei der An-

spruch des Beschwerdeführers auf Geltendmachung der Forderung am 28. Feb-

ruar 2023 verjährt. Folglich sei das Gesuch um Feststellung der Nachzahlungs-

pflicht abzuweisen (Urk. 9 S. 2). 

4. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass 

der Lauf der Verjährungsfrist durch die Stillstandszeiten gemäss Art. 145 Abs. 1 

lit. a-c ZPO gehemmt werde, sodass sie sich jährlich um 62 Tage verlängere. Der 

Entscheid des Bezirksgerichts Bülach betreffend die Auferlegung der Gerichtskos-

ten im Umfang von Fr.1'200.– sei am 28. Februar 2013 ergangen. Unter Berück-

sichtigung der zehnjährigen Verjährungsfrist und der Hemmung um 62 Tage wäh-

rend zehn Jahren, mithin 620 Tagen, sei die Forderung noch nicht verjährt. Die 

Vorinstanz habe mithin das Recht falsch angewandt, weshalb der Entscheid be-

reits aus diesem Grund aufzuheben sei (Urk. 8 S. 2 f.). 

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 Hinzu komme, dass die Verjährungsfrist einer öffentlich-rechtlichen Forde-

rung auch durch Verfügung unterbrochen werden könne. Wie bereits im Gesuch 

um Feststellung der Nachzahlungspflicht vom 21. Februar 2023 ausgeführt wor-

den sei, habe er die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 

6. September 2022 in Rechnung gestellt. Mangels Reaktion sei die Beschwerde-

gegnerin mit Schreiben vom 17. Oktober 2022 erneut aufgefordert worden, der 

Zahlung nachzukommen oder ihre finanzielle Situation dazulegen. Darauf sei 

wiederum keine Reaktion erfolgt. Mit Schreiben vom 16. Dezember 2022 sei die 

Beschwerdegegnerin sodann aufgefordert worden, ihrer Mitwirkungspflicht nach-

zukommen und einen Ratenzahlungsvorschlag einzureichen. Das Schreiben sei 

der Beschwerdegegnerin am 20. Dezember 2022 zugestellt worden. Mithin sei 

entgegen den Ausführungen der Vorinstanz eine Verjährungsunterbrechung wäh-

rend laufender Verjährungsfrist erfolgt. Auf diese Folgerung habe im Gesuch um 

Feststellung der Nachzahlungspflicht vom 21. Februar 2023 nicht explizit hinge-

wiesen werden müssen, zumal das Verfahren dem Offizial- und Untersuchungs-

grundsatz unterstehe und das Tatsächliche zur Verjährungsunterbrechung im Ge-

such vorgetragen worden sei (Urk. 8 S. 3 ff.). 

5.1. Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführt, wird der Lauf der Verjäh-

rungsfrist gemäss Art. 123 Abs. 2 ZPO durch die Stillstandszeiten gemäss 

Art. 145 Abs. 1 lit. a-c ZPO gehemmt und die Verjährungsfrist somit um jährlich 

62 Tage verlängert (BGer 2C_412/2022 vom 7. Dezember 2022, E. 4.1.2; BGer 

2C_529/2016 vom 22. Juli 2016, E. 2 mit Verweis auf BK ZPO-Bühler, Art. 123 

N 18; Botschaft ZPO, BBl 2006, S. 7221 ff., 7305; Huber, DIKE-Komm-ZPO, 

Art. 123 N 13; a.M. Wuffli, Die unentgeltliche Rechtspflege in der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung, Diss. 2015, Rz. 932). Des Weiteren wäre die Verjährung der 

Nachzahlungsforderung durch die mit Schreiben der Zentralen Inkassostelle der 

Zürcher Gerichte vom 6. September 2022 (Urk. 2/3), 17. Oktober 2022 (Urk. 2/4) 

und 16. Dezember 2022 (Urk. 2/6) erfolgte Geltendmachung der Nachzahlungs-

forderung rechtzeitig unterbrochen worden (vgl. dazu BGer 2C_529/2016 vom 

22. Juli 2016, E. 2). Abgesehen davon wurde das Gesuch um Feststellung der 

Nachzahlungspflicht bezüglich der mit Urteil vom 28. Februar 2013 auferlegten 

Gerichtsgebühr bereits am 21. Februar 2023 gestellt (vgl. Urk. 1). Damit wurde 

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die Verjährung der Nachzahlungspflicht rechtzeitig unterbrochen, ohne dass auf 

die Hemmung gemäss jährlichem Stillstand oder andere Unterbrechungshandlun-

gen abgestellt werden müsste. 

5.2. Das Nachzahlungsverfahren untersteht der Offizial- und Untersuchungsma-

xime (Wuffli/Fuhrer, Handbuch unentgeltliche Rechtspflege im Zivilprozess, 2019, 

N 1082; BK ZPO-Bühler, Art. 123 N 36 f.). Die für das Bewilligungsverfahren bei 

der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege statuierte Mitwirkungspflicht der 

gesuchstellenden Partei (Art. 119 Abs. 2 Satz 1 ZPO) gilt im Nachzahlungsverfah-

ren analog. Eine Verletzung der Mitwirkungspflicht führt im Nachzahlungsverfah-

ren zur Bejahung der Nachzahlungsfähigkeit und der Nachzahlungspflicht (Huber, 

DIKE-Komm-ZPO, Art. 123 N 6; BK ZPO-Bühler, Art. 123 N 38 f.). Aus der Mitwir-

kungspflicht folgt, dass die betreffende Partei verpflichtet ist, ihre Einkünfte, Ver-

mögenssituation und Schuldverpflichtungen vollständig und klar darzustellen so-

wie – soweit möglich – durch Urkunden zu belegen. Diese Gelegenheit verpasste 

die Beschwerdegegnerin vor Vorinstanz, obschon sie mit Verfügung vom 27. Feb-

ruar 2023 unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflicht aufgefordert worden war, ihre 

aktuellen finanziellen Verhältnisse darzulegen (Urk. 3 S. 2). Indem sich die Be-

schwerdegegnerin nicht vernehmen liess, verletzte sie ihre Mitwirkungspflicht. 

Dieses Versäumnis hat – wie vorangehend ausgeführt – zur Folge, dass ihre (an-

dauernde) finanzielle Bedürftigkeit zu verneinen und von der Nachzahlungsfähig-

keit und -pflicht auszugehen ist. 

5.3. Nach dem Gesagten ist der vom Beschwerdeführer geltend gemachte 

Nachzahlungsanspruch nicht verjährt. Die Verletzung der Mitwirkungspflicht durch 

die Beschwerdegegnerin führt sodann zur Bejahung ihrer Nachzahlungsfähigkeit 

und -pflicht. Entsprechend ist die Beschwerde gutzuheissen und die Beschwerde-

gegnerin ist zur Nachzahlung der ihr im Verfahren FE120330-C auferlegten Ge-

richtskosten im Umfang von Fr. 1'200.– zu verpflichten. 

6.1. Gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts gilt die Kostenfreiheit im Ver-

fahren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (nur) für das Gesuchs-

verfahren gemäss Art. 119 Abs. 6 ZPO (BGE 137 III 470 E. 6.5.5). Die Kosten-

freiheitsregeln sind auf das Nachzahlungsverfahren analog anwendbar (vgl. BK 

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ZPO-Bühler, Art. 123 N 46; OGer ZH WP200002 vom 17. April 2020, E. 4.1). Für 

das erstinstanzliche Verfahren sind daher keine Kosten zu erheben. Hingegen 

sind für das Rechtsmittelverfahren Kosten festzusetzen. Der Streitwert des Be-

schwerdeverfahrens beträgt Fr. 1'200.–. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist 

daher in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG in Verbindung mit § 4 

Abs. 1 GebV OG und § 8 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 200.– festzusetzen.  

6.2. Für das Beschwerdeverfahren sind – wie bereits für das vorinstanzliche Ver-

fahren, was unangefochten blieb – keine Parteientschädigungen zuzusprechen; 

der Beschwerdegegnerin zufolge ihres Unterliegens, dem Beschwerdeführer 

mangels entschädigungspflichtiger Umtriebe (Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird erkannt: 

1. In Gutheissung der Beschwerde wird Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils des Ein-

zelgerichts am Bezirksgericht Bülach vom 19. April 2023 im Verfahren 

BD230004-C aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt: 

"1. Die Beschwerdegegnerin wird zur Nachzahlung der ihr im Verfahren 
FE120330-C auferlegten Kosten im Umfang von Fr. 1'200.– verpflich-
tet." 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt. 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Beschwerdegeg-

nerin auferlegt. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, je gegen 

Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

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6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 82 ff. (Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 

Angelegenheiten) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in 

Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö-
gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 1'200.–. Die Beschwerde an 
das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs 
gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
 
Zürich, 20. Juni 2023 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. M. Hochuli 
 
 
versandt am: 
jo 

	Urteil vom 20. Juni 2023
	Erwägungen:
	6.2. Für das Beschwerdeverfahren sind – wie bereits für das vorinstanzliche Verfahren, was unangefochten blieb – keine Parteientschädigungen zuzusprechen; der Beschwerdegegnerin zufolge ihres Unterliegens, dem Beschwerdeführer mangels entschädigungspf...

	Es wird erkannt:
	1. In Gutheissung der Beschwerde wird Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils des Einzelgerichts am Bezirksgericht Bülach vom 19. April 2023 im Verfahren BD230004-C aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 82 ff. (...