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**Case Identifier:** 66f7091a-e79e-5dd7-bee1-5a00c4034e35
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 25.10.2018 IV 2017/324
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2017-324_2018-10-25.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2017/324

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 27.09.2019

Entscheiddatum: 25.10.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 25.10.2018
Art. 28 IVG. Invalidenrente. Auf Grund des eingeholten psychiatrischen 
Gerichtsgutachtens - insbesondere zur genaueren Abklärung einer 
möglichen Angstproblematik - ergibt sich eine erheblich grössere 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als auf Grund des 
Verwaltungsgutachtens, in welchem die psychiatrische Gutachterin keine 
Angsterkrankung und demzufolge keine Einschränkung in der 
Arbeitsfähigkeit feststellen konnte. In somatischer Hinsicht ist jedoch 
weiterhin auf das Verwaltungsgutachten abzustellen, das nur eine relativ 
geringfügige Verminderung des Rendements in einer adaptierten Tätigkeit 
postulierte. Der Gerichtsgutachterin kann jedoch insoweit nicht gefolgt 
werden, als sie die frühere Arbeitsfähigkeitsschätzung von 100 % der durch 
die Beschwerdeführerin beauftragten Privatgutachter als nachvollziehbar 
erklärt, da jene Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht überzeugt (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. Oktober 2018, IV 
2017/324).

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz),

Marie Löhrer und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber

Jürg Schutzbach

Geschäftsnr.  

IV 2017/324

Parteien

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A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Roos, Postgasse 5,

Postfach 248, 9620 Lichtensteig,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente 

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 23. September 2009 wegen HWS-Beschwerden, 

Schmerzen und psychischen Beschwerden erneut zum Bezug von Rentenleistungen 

der Invalidenversicherung an, nachdem ein erstes Gesuch mit Verfügung vom 30. April 

2007 rechtskräftig abgewiesen worden war (act. G 5.1/46). Damals stützte sich die IV-

Stelle St. Gallen auf ein orthopädisch-neurologisch-psychiatrisches Gutachten des 

Medizinischen Gutachtenzentrums St. Gallen, Dres. B.___, Spezialarzt Orthopädie 

FMH, und C.___, Arzt für Neurologie und Psychiatrie, vom 30. Januar 2007/7. Februar 

2007, sowie auf eine Haushaltsabklärung vom 27. April 2006, und ging von einer 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit um 40 % und von 

einer solchen von knapp 20 % im Aufgabenbereich aus, bei einer Aufteilung von 70 % 

zu 30 % (act. G 5.1/41 [vgl. zum ausführlichen Sachverhalt: Entscheid des 

Versicherungsgerichts vom 25. März 2014 [IV 2012/159]]).

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A.b  Bei der Wiederanmeldung reichte die Versicherte ein neurologisch-psychiatrisches 

Privatgutachten der Dres. D.___, FMH Neurologie, und E.___, FMH Psychiatrie und 

Psychotherapie, vom 26. August 2009 ein, welches ihr aus "gesamtmedizinischer 

Sicht" (Konsens) eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche (Erwerbs-) 

Tätigkeiten bescheinigte. Im Haushalt sei die Versicherte zu 50 % beeinträchtigt (act. G 

5.1/50). Am 19. September 2011 führte die IV-Stelle sodann eine erneute 

Haushaltsabklärung durch, wobei sie dieses Mal eine Einschränkung im Haushalt von 

51 %, sowie eine Aufteilung Haushalt/Erwerbstätigkeit von je 50 % ermittelte (act. G 

5.1/87). In der Folge ging die IV-Stelle gestützt auf die Angaben der RAD-Ärztin von 

einer Arbeitsfähigkeit von 50 % aus, was rechnerisch allerdings zu keiner 

Erwerbsunfähigkeit führte, da die für den Gesundheitsfall angenommene 

Erwerbstätigkeit im Umfang von 50 % noch möglich war. Die Einschränkung im 

Aufgabenbereich wurde nachträglich wiederum auf 20 % festgesetzt, da diese 

Einschränkung bereits der rechtskräftig gewordenen Verfügung vom 30. April 2007 zu 

Grunde gelegen habe (act. G 5.1/91, 92). Mit Verfügung vom 19. März 2012 wies die 

IV-Stelle das Leistungsgesuch bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 10 % ab (act. 

G 5.1/101).

A.c  Die dagegen erhobene Beschwerde vom 7. Mai 2012 hiess das hiesige 

Versicherungsgericht mit Entscheid vom 25. März 2014 teilweise gut und wies die 

Angelegenheit zur weiteren medizinischen Abklärung (orthopädische sowie 

neurologisch-psychiatrische Begutachtung) an die IV-Stelle zurück.

A.d  In der Folge beauftragte die IV-Stelle St. Gallen die Medexperts AG, St. Gallen, mit 

der Erstellung eines entsprechenden Gutachtens (inkl. Allgemeine Innere Medizin), 

welches am 17. September 2015 erstattet wurde. Darin diagnostizieren die Experten 

(mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit) eine chronische Cervikobrachialgie links bei 

Bandscheibenprolaps HWK 5 bis 7 und hochgradiger foraminaler C6 bis C7-

Nervenwurzelkompression links, hypertropher Unkarthrose HWK 5 bis 7 mit relativer 

spinaler Enge (neurologisch: Cervikobrachialgie links [M54.83], anamnestisch bekannt 

seit 1999) und eine Spondylarthrose HWK 7 bis BWK 1. Als Diagnosen ohne 

wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter unter anderem 

eine histrionische Persönlichkeitsstörung (F60.4). Aus orthopädischer Sicht bestehe 

eine leicht verminderte Belastbarkeit (bzw. leicht bis mittelgradige 

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Funktionseinschränkung) der Halswirbelsäule für regelhafte reklinierende 

Seitwärtsbewegungen, schweres Heben und Tragen von Lasten über 10 kg. Die 

Versicherte benötige vermehrt Pausen. Auch sei von einer Verlangsamung bei 

Schmerzchronifizierung auszugehen. Ausgehend von einem Vollpensum sei in einer 

adaptierten sowie in der Haushaltstätigkeit ein Rendement von 20 bis 30 % (gemeint 

wohl: eine Verminderung des Rendements um 20 bis 30 %) anzunehmen. Aus 

neurologischer, internistischer und psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung 

der Arbeitsfähigkeit. Der Versicherten seien damit leichte, wechselbelastende 

Tätigkeiten ohne regelhafte Reklination/Rotation der Halswirbelsäule, ohne schweres 

Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, ohne einseitige Zwangshaltungen, ohne 

Armeinsatz links mit Heben über Schulterhöhe, in temperierten Räumen, bei Vermeiden 

von Zugluft und Nässe, zumutbar (act. G 5.1/176.57 und 176.62 f.). Der RAD 

Ostschweiz (Dr. med. F.___ und Dr. med. G.___) ging in seinen Stellungnahmen vom 

27. Oktober 2015, 8. Dezember 2015 und 10. Dezember 2015 sowohl für die 

angestammte als auch für eine adaptierte Tätigkeit von einer 75 %-igen 

Arbeitsfähigkeit aus (act. G 5.1/177).

A.e  Am 15. September 2016 führte die IV-Stelle St. Gallen eine weitere 

Haushaltsabklärung durch. Dieses Mal ermittelte sie - unter Berücksichtigung der 

Mitwirkungspflicht von Familienangehörigen - eine Einschränkung im Haushalt von 

37,89 %, was bei einer anerkannten Aufteilung Erwerbstätigkeit/Haushalt von 80 % zu 

20 % zu einem Invaliditätsgrad von 27,59 % führte (act. G 5.1/209.15). Aus 

medizinischer Sicht erachtete die RAD-Ärztin Dr. F.___ auf Grund des schmerzbedingt 

verlangsamten Tempos und des erhöhten Pausenbedarfs eine Leistungsminderung im 

Haushalt von 25 % als angemessen. Die - ohne Berücksichtigung der 

Mitwirkungspflicht der Angehörigen ermittelte - Einschränkung von 60,74 % sei 

demgegenüber aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar (Stellungnahme vom 7. 

Februar 2017 [act. G 5.1/210]). Mit Feststellungsblatt vom 20. März 2017 ging die IV-

Stelle schliesslich von einem Invaliditätsgrad von lediglich 5 % aus. Dabei ging sie im 

Erwerbsteil davon aus, dass die Versicherte anstatt des im Gesundheitsfall 

gewünschten Arbeitspensums von 80 % noch eine 75 %-Tätigkeit ausüben könnte 

(Einschränkung 6,25 %; Gewichtung 80 %). Für den Haushaltsteil ging sie nunmehr 

von einer Einschränkung von zunächst 20 % aus, da die Versicherte nur noch leichte 

Tätigkeiten ausüben könne. Unter Berücksichtigung der Mitwirkungspflicht der 

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Angehörigen sei dagegen von keiner Einschränkung auszugehen (Einschränkung 0 %; 

Gewichtung 20 % [act. G 5.1/212]).

A.f  Mit Vorbescheid vom 20. März 2017 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass 

bei diesem Abklärungsergebnis kein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe (act. G 

5.1/213). Am 7. August 2017 verfügte sie wie angekündigt (act. G 5.1/216).

B. 

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 12. 

September 2017 mit dem Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Der 

Beschwerdeführerin sei sodann ab 24. September 2009 nach Durchführung eines 

medizinischen Gutachtens eine IV-Rente zuzusprechen. Schliesslich sei der 

Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. Gemäss 

Haushaltsabklärung vom 15. September 2016 sei die Beschwerdeführerin zu 60,74 % 

eingeschränkt. Wenn die RAD-Ärztin dies als medizinisch nicht nachvollziehbar 

beurteile, stelle sie pauschalisierte Behauptungen auf, ohne die Beschwerdeführerin 

gesehen zu haben. Zudem sei darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin bei 

Dr. med. H.___ in psychiatrischer Behandlung sei, gemäss welchem Arzt die 

Beschwerdeführerin an einer psychiatrischen Erkrankung leide. Um sich ein 

Gesamtbild über den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin machen zu können, 

sei eine psychiatrische Abklärung zwingend nötig (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 2. November 2017 beantragt die Verwaltung 

Abweisung der Beschwerde. Die Gutachter hielten die Beschwerdeführerin für 20 - 30 

% eingeschränkt im Haushalt. Funktionell betrachtet sei sie aus orthopädischer Sicht 

voll arbeitsfähig in der angestammten wie in einer adaptierten Tätigkeit. Auf Grund der 

Schmerzen werde von einer Verlangsamung und einem vermehrten Pausenbedarf 

ausgegangen. In der Haushaltsabklärung sei ohne Berücksichtigung der 

Mitwirkungspflicht eine Einschränkung von 60,74 % ermittelt worden. Bei der 

Ernährung sei eine Einschränkung von 50 % angenommen worden. Auf Grund ihrer 

Angaben könne die Beschwerdeführerin aber die Arbeiten (Rüsten, Geschirr in 

Spülmaschine einräumen, Reinigen der Küche) grösstenteils selber ausführen, sodass 

die angegebene Einschränkung nicht nachvollziehbar sei. Bei der Wohnungspflege 

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werde eine Einschränkung von 80 % angegeben. Die Beschwerdeführerin könne diese 

Arbeiten jedoch mit Hilfe von Maschinen und Kindern sowie vermehrten Pausen 

weitestgehend selbst erledigen. Betreffend Einkäufe sei weder aus somatischer noch 

psychiatrischer Sicht ersichtlich, weshalb sie nicht mehr aus dem Haus gehen können 

sollte. Die geltend gemachte Einschränkung in diesem Bereich von 70 % (richtig: 80 %) 

sei daher nicht plausibel. Die RAD-Ärztin Dr. F.___ sei deshalb in ihrer Stellungnahme 

vom 7. Februar 2017 zum Schluss gekommen, dass eine 60 %-ige Einschränkung im 

Haushalt medizinisch nicht nachvollziehbar sei. Die Leistungsminderung sei gemäss 

Gutachten auf 25 % festzusetzen. Bei einem Widerspruch zwischen den Ergebnissen 

der Abklärung vor Ort und den fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der 

versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, sei den ärztlichen 

Stellungnahmen in diesem Fall mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die 

Haushaltsabklärung. Vorliegend sei deshalb auf die medizinisch-theoretische 

Einschränkung gemäss dem Medexperts-Gutachten bzw. der RAD-Stellungnahme vom 

7. Februar 2017 abzustellen. Unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht 

zeige sich, dass die Beschwerdeführerin dank der Putzmaschinen und der Kinder 

praktisch nicht eingeschränkt sei, weshalb die medizinisch attestierte Einschränkung 

von 25 % angemessen zu kürzen sei (act. G 5).

B.c  Mit Replik vom 30. Januar 2018 lässt die Beschwerdeführerin ausführen, dass 

gemäss Gutachten nicht etwa eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 - 30 % 

bestehe. Vielmehr werde ein Rendement von 20 - 30 % für adaptierte Tätigkeiten und 

die Tätigkeit im Haushalt veranschlagt. Das Rendement betreffe die 

Leistungskomponente und nicht die Einschränkung. Somit bestehe eine 

Arbeitsunfähigkeit von 70 - 80 %. Der psychiatrischen Exploration sei sodann nicht zu 

entnehmen, ob und welche Tests mit der Beschwerdeführerin durchgeführt worden 

seien. Es scheine, dass die psychiatrische Begutachtung einzig auf Grund des 

optischen Erscheinungsbildes und der Erzählungen der Beschwerdeführerin erstellt 

worden sei. Neben den früheren Arztberichten widerspreche auch der neueste Bericht 

von Dr. H.___ vom 26. Dezember 2017 der Diagnose der psychiatrischen Gutachterin 

erheblich. Nach seinen Ausführungen zeige die Beschwerdeführerin ausgeprägte 

Symptome einer generalisierten Angststörung mit Panikattacken (F41.1 und F40) sowie 

einer Schmerzverarbeitungsstörung (F45. F [richtig wohl: F45.4]), was ihr gesamtes 

Leben deutlich beeinträchtige. Die Diagnose der psychiatrischen Gutachterin weiche 

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zudem erheblich von früheren Gutachten ab, so von jenem von Dr. C.___ vom 30. 

Januar 2007 und von jenem von Dr. E.___ vom 26. August 2009. Es erscheine somit 

angebracht, eine neue psychiatrische Begutachtung durchzuführen. Im Hinblick auf die 

neue Rechtsprechung des Bundesgerichts (Urteile 8C_841/2016 und 8C_130/2017 

vom 30. November 2017) sei zusätzlich zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin an einer 

Depression leide. Betreffend die Arbeitsfähigkeitsschätzung widerspreche sich das 

polydisziplinäre Gutachten, wenn es die Cervikobrachialgie links als Diagnose mit 

Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aufführe, gleichzeitig aber feststelle, aus neurologischer 

Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit. Es treffe auch nicht zu, dass die 

Beschwerdeführerin ihre angestammte Tätigkeit als (angelernte) Parfümerieverkäuferin 

im eingeschränkten Rahmen wieder ausüben könnte. So könne es in einer Parfümerie 

vorkommen, dass die Produkte in einem Regal über Schulterhöhe gelagert seien oder 

beim Öffnen der Ladentür Zugluft in den Laden gelange. Ebenso wenig treffe zu, dass 

die Arbeitsfähigkeit im Haushalt gutachterlich abgeklärt worden sei. Vielmehr sei im 

Gutachten einfach festgehalten worden, das Rendement von 20 bis 30 % bestehe 

auch für die Tätigkeit im Haushalt. Darauf habe der RAD abgestellt, obwohl er kein 

persönliches Gespräch mit der Beschwerdeführerin geführt habe. Die in der Abklärung 

an Ort und Stelle vom 15. September 2016 ermittelte Einschränkung von 60,74 % sei 

demgegenüber unberücksichtigt geblieben. Weiter sei die neue (ab 1. Januar 2018 

gültige) Bestimmung des Art. 27bis Abs. 2 bis 4 IVV zu beachten, sodass eine neue 

Berechnung des Invaliditätsgrades vorzunehmen sei. Zudem sei ein Leidensabzug von 

25 % zuzulassen, da die Beschwerdeführerin gegenüber einer gesunden 

Teilzeiterwerbstätigen benachteiligt sei, dieses Jahr (2018) 58 Jahre alt werde und 

zuletzt im Jahr 1988 als Parfümerieverkäuferin gearbeitet habe. Die Chance, eine Arbeit 

zu finden, stände bei null (act G 10).

B.d  Mit Duplik vom 21. Februar 2018 führt die Beschwerdegegnerin aus, der 

eingereichte Arztbericht von Dr. H.___ vom 26. Dezember 2017 vermöge die 

Schlussfolgerungen des verwaltungsexternen Gutachtens nicht in Frage zu stellen. 

Dieses geniesse damit vollen Beweiswert, weshalb weiterhin darauf abzustellen sei 

(act. G 12).

B.e  Am 25. Mai 2018 beauftragt das Gericht Frau Dr. med. I.___, Fachärztin für 

Psychiatrie und Psychotherapie FMH, mit der psychiatrischen Begutachtung der 

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Beschwerdeführerin (act. G 17). Dr. I.___ erstattet ihr Gutachten am 31. August 2018. 

Sie diagnostiziert eine generalisierte Angststörung (F41.1) sowie eine komplexe 

posttraumatische Belastungsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit 

vorwiegend ängstlich-vermeidenden, dependenten und anteilig histrionischen und 

zwanghaften Zügen (F61). Differenzialdiagnostisch diagnostiziert sie eine anhaltende 

mittelgradige depressive Episode (F32.1) sowie eine zusätzliche chronische 

Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41). Die 

Beschwerdeführerin sei nicht in der Lage, einer ausserhäuslichen Tätigkeit auf dem 

freien Arbeitsmarkt nachzugehen. Im Haushalt gehe sie von einer Einschränkung von 

mehr als 50 %, ab 2015 von etwa 70 % aus. Eine einfache Homeoffice-Tätigkeit sei ab 

2015 noch im Umfang von ca. 2 Stunden pro Tag möglich. Allerdings beständen als 

zusätzliche Einschränkungen eine Legasthenie und vermutlich nur begrenzte Lese- und 

Schreibkompetenzen (act. G 20).

Erwägungen

1. 

1.1  Als Invalidität gilt gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die voraussichtlich bleibende 

oder länger dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Nach Abs. 3 derselben 

Bestimmung gelten Volljährige, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine 

Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, als invalid, wenn eine Unmöglichkeit 

vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Nach Art. 28 Abs. 2 des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) hat die versicherte 

Person Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70%, auf eine 

Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60%, auf eine halbe Rente, wenn sie 

mindestens zu 50% oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid 

ist.

1.2  Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

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Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 

261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und 

demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung 

des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Die Rechtsprechung hat es mit dem 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte 

Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung 

aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b).

2. 

2.1  Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Rentenanspruch im Wesentlichen mit der 

Begründung, dass die Beschwerdeführerin gemäss Medexperts-Gutachten noch eine 

75 %-ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit aufweise und damit eine 

lediglich 6 %-ige Erwerbseinbusse (gewichtet 4,8 %) erleide, während sie im 

Aufgabenbereich unter Berücksichtigung der Mitwirkungspflicht von im gleichen 

Haushalt lebenden Personen nicht eingeschränkt sei (act. G 5.1/216). In der 

Zwischenzeit hat das Versicherungsgericht bei Dr. I.___ ein weiteres psychiatrisches 

Gutachten eingeholt, insbesondere um die fragliche Angstproblematik auszuleuchten. 

Dabei kommt die Expertin zum Schluss, dass bei der Beschwerdeführerin eine 

generalisierte Angststörung (F41.1) sowie eine komplexe posttraumatische 

Belastungsstörung bzw. eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit vorwiegend 

ängstlich-vermeidenden, dependenten und anteilig histrionischen und zwanghaften 

Zügen (F61) vorliege. Differenzialdiagnostisch liege zusätzlich eine anhaltende 

mittelgradige depressive Episode (F32.1) und eine zusätzliche chronische 

Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41) vor (act. G 20 S. 

48). Eine ausserhäusliche Erwerbstätigkeit sei der Beschwerdeführerin nicht mehr 

möglich. Eine einfache Homeoffice-Tätigkeit sei ihr ab August 2009 (Gutachten Dr. 

E.___) wahrscheinlich bis etwa vier Stunden pro Tag möglich gewesen, ab 2015 

theoretisch noch zu etwa zwei Stunden pro Tag, wobei hier eine Legasthenie sowie 

vermutlich nur begrenzte Lese- und Schreibkompetenzen limitierend wirkten. Im 

Aufgabenbereich geht Dr. I.___ davon aus, dass die in den Haushaltsabklärungen von 

2011 und 2016 festgestellten Einschränkungen von 51 % bzw. 38 % zu tief angesetzt 

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sind. Sie gehe von über 50 % aus. Ab 2015 und bis auf weiteres schätze sie die 

Einschränkung im Haushalt auf ca. 70 %. Dr. E.___ habe die Einschränkung im 

Haushalt bereits in seinem Gutachten vom August 2009 auf 50 % und die 

Arbeitsfähigkeit für ausserhäusliche (Erwerbs-)Tätigkeiten auf 0 % geschätzt. Dies sei 

nachvollziehbar. Ab 2015 habe die Beschwerdeführerin das Haus nicht mehr allein 

verlassen können und beim Mitfahren im Auto ihres Lebenspartners Angst gehabt (act. 

G 20 S. 49 ff.). Auf das Gutachten ist grundsätzlich abzustellen. In zeitlicher Hinsicht 

übernimmt die Gutachterin den Ablauf von Dr. E.___, nach welchem bereits ab August 

2009 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in ausserhäuslichen Tätigkeiten bestanden 

habe. Dem ist jedoch entgegen zu halten, dass Dr. E.___ aus rein psychiatrischer Sicht 

lediglich von einer Einschränkung von 50 % in einer adaptierten Tätigkeit ausgegangen 

war. Dr. D.___ ging aus neurologischer Sicht ebenfalls von einer zumindest 50 %-igen 

Einschränkung in einer adaptierten Tätigkeit aus. In der Konsensbeurteilung gingen die 

beiden Experten sodann von einer (addierten) vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus, 

begründeten dies aber vor allem damit, dass die Beschwerdeführerin einem 

Arbeitgeber nicht mehr zuzumuten sei (act. G 5.1/50.12 f. und 50.23). Demgegenüber 

stellte Dr. J.___ in ihrem Teilgutachten vom 5. August 2015 keine Diagnose mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, wobei sie aber die Angstproblematik gerade nicht 

behandelte. Mithin erscheint eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in einer adaptierten 

Tätigkeit erst ab der Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands ab 

Anfang 2015 (Verlassen der Wohnung, Autofahrten) als plausibel (vgl. auch Angaben 

der Beschwerdeführerin in der Haushaltsabklärung vom 15. September 2016, wonach 

vor zwei bis drei Jahren [also 2013 oder 2014] die Panikattacken zu den körperlichen 

Schmerzen neu dazu gekommen seien und wo von der Abklärungsperson beschrieben 

wurde, dass die Angaben der Beschwerdeführerin, sich kaum mehr bewegen zu 

können und schwer invalid zu sein, auf sie befremdlich gewirkt hätten, habe jene etwa 

plötzlich wieder aufspringen und den streitenden Katzen nachrennen können [act. G 

5.1/209.1, 209.12 und 209.15]). Davor, d.h. ab der psychiatrischen Begutachtung durch 

Dr. E.___, im August 2009 bis Ende 2014 ist von einer psychiatrisch bedingten 

Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. Auch Dr. I.___ geht davon aus, dass vor 

2015 noch eine Homeoffice-Tätigkeit von immerhin rund vier Stunden pro Tag möglich 

war. In Bezug auf die somatischen Symptome ist grundsätzlich auf das Medexperts-

Gutachten abzustellen, da dieses durch die neuerliche psychiatrische Expertise von Dr. 

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I.___ nicht ersetzt wurde. Nachdem das Medexperts-Gutachten in einer adaptierten 

Tätigkeit lediglich von einer Verminderung des Rendements um 20 - 30 % ausgeht (act. 

G 5.1/176.62), lässt sich daraus kein relevanter zusätzlicher Einfluss auf die 

Gesamtarbeitsfähigkeit ableiten. Die gemäss der psychiatrischen Gutachterin 

theoretisch mögliche geringfügige Homeoffice-Tätigkeit kann ab 2015 als nicht 

verwertbar bezeichnet werden, da es kaum vorstellbar ist, dass sich die 

Beschwerdeführerin bei den geschilderten Symptomen (Verstecken hinter 

Lebenspartner) irgendwo bewerben oder die notwendige Konstanz in der Durchführung 

der Tätigkeit aufbringen könnte, zumal noch weitere - wenn auch invaliditätsfremde - 

Limitierungen bestehen. Im Aufgabenbereich können die Ausführungen der Expertin 

dahingehend interpretiert werden, dass ebenfalls bereits ab August 2009 eine 

Einschränkung von 50 %, ab Anfang 2015 eine solche von 70 % bestanden hat. Auch 

die Haushaltsabklärung von 2011 ging noch von einer Einschränkung von 51 % aus, 

während jene von 2016 - jeweils unter Berücksichtigung der Mitwirkungspflicht der 

Familienangehörigen bei der Wohnungspflege und beim Grosseinkauf - auf eine 

Einschränkung von 38 % kam. Die Reduktion kam im Wesentlichen durch die weg-

fallende Kinderbetreuung zu Stande (act. G 5.1/87.8 f. und 209.13 f.).

2.2  Nachdem spätestens ab August 2009 (Gutachten Dr. E.___) sowohl in einer 

adaptierten Erwerbstätigkeit als auch im Haushalt von einer 50 %-igen Einschränkung 

auszugehen ist, beträgt der Invaliditätsgrad nach Ablauf des Wartejahrs (Art. 28 Abs. 1 

lit. b und c IVG, Art. 27bis Abs. 2 f. IVV) ab August 2010 50 % ([80 % x 50 %] + [20 % x 

50 %]). Die Verschlechterung per Januar 2015 ist ab April 2015 zu berücksichtigen (Art. 

88a Abs. 2 IVV), womit der Invaliditätsgrad ab diesem Zeitpunkt 94 % beträgt ([80 % x 

100 %] + [20 % x 70 %]). Mit der Beschwerdegegnerin ist auf Grund der langen 

Abwesenheit vom Arbeitsmarkt von einem Prozentvergleich auszugehen (vgl. 

Feststellungsblatt vom 20. März 2017, wo sowohl beim Valideneinkommen als auch 

beim Invalideneinkommen vom Tabellenwert von Fr. 53'793.-- [2014] ausgegangen 

wurde [act. G 5.1/211]).

3. 

3.1  Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die 

angefochtene Verfügung vom 7. August 2017 aufzuheben. Die Beschwerdeführerin hat 

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- nachdem zu diesem Zeitpunkt auch die 6-monatige Karenzzeit gemäss Art. 29 Abs. 1 

IVG erfüllt war - ab August 2010 Anspruch auf eine halbe, ab April 2015 auf eine ganze 

Invalidenrente (vgl. Art. 29 Abs. 3 IVG). Die Sache ist zur Rentenberechnung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

3.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 1‘000.-- 

erscheint auf Grund der Einholung eines Gerichtsgutachtens und des damit 

verbundenen Mehraufwands als angemessen. Die Beschwerdeführerin hat bereits für 

die Zeit ab September 2009 Rentenleistungen beantragt. Diese zeitliche Überklagung 

bleibt ohne Einfluss auf die Bemessung der Kosten- und Entschädigungsfolge (vgl. 

betreffend quantitative und zeitliche Überklagung das Urteil des Bundesgerichts vom 7. 

Januar 2016, 9C_288/2015, E. 4.2). Somit ist diesbezüglich von einem vollständigen 

Unterliegen der Beschwerdegegnerin auszugehen. Sie hat deshalb die gesamte 

Gerichtsgebühr von Fr. 1‘000.-- zu bezahlen.

3.3  Die Kosten des psychiatrischen Gerichtsgutachtens von Fr. 8'625.-- (act. G 21) hat 

die Beschwerdegegnerin vollumfänglich zu tragen (Entscheid des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. September 2016, IV 2013/259, E. 

5.4.1 ff.; BGE 143 V 269).

3.4  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom Gericht 

festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache 

und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In der Verwaltungsrechtspflege 

beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der 

Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten (HonO; sGS 963.75) pauschal 

Fr. 1‘000.-- bis Fr. 12‘000.--. Gemäss Praxis des hiesigen Gerichts wird sie bei üblich 

aufwändigen Fällen mit Gerichtsgutachten mit Fr. 4'500.-- (inkl. Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) bemessen, was auch vorliegend angemessen erscheint. Bei diesem 

Ausgang erübrigt sich die Festsetzung einer Entschädigung aus der gewährten 

unentgeltlichen Rechtsverbeiständung.

Entscheid

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1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 7. 

August 2017 aufgehoben und der Beschwerdeführerin ab 1. August 2010 eine halbe, 

ab 1. April 2015 eine ganze Invalidenrente zugesprochen. Die Streitsache wird zur 

Rentenberechnung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2. 

Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.--.

3. 

Die Beschwerdegegnerin bezahlt die Kosten des Gerichtsgutachtens von Fr. 8'625.--.

4. 

Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von Fr. 

4'500.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 25.10.2018
	Art. 28 IVG. Invalidenrente. Auf Grund des eingeholten psychiatrischen Gerichtsgutachtens - insbesondere zur genaueren Abklärung einer möglichen Angstproblematik - ergibt sich eine erheblich grössere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als auf Grund des Verwaltungsgutachtens, in welchem die psychiatrische Gutachterin keine Angsterkrankung und demzufolge keine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit feststellen konnte. In somatischer Hinsicht ist jedoch weiterhin auf das Verwaltungsgutachten abzustellen, das nur eine relativ geringfügige Verminderung des Rendements in einer adaptierten Tätigkeit postulierte. Der Gerichtsgutachterin kann jedoch insoweit nicht gefolgt werden, als sie die frühere Arbeitsfähigkeitsschätzung von 100 % der durch die Beschwerdeführerin beauftragten Privatgutachter als nachvollziehbar erklärt, da jene Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht überzeugt (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. Oktober 2018, IV 2017/324).

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