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**Case Identifier:** bbc94e28-7260-54a2-9a96-a6d4b53ed8c5
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-22
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 22.12.2022 WBE.2022.74
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_WBE-2022-74_2022-12-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht 

1. Kammer 

 

 

WBE.2022.74 / pm / we 

Art. 219 

 

Urteil vom 22. Dezember 2022 
 
 

Besetzung  Verwaltungsrichter Cotti, Vorsitz  

Verwaltungsrichter Pfister  

Ersatzrichterin Schöb-Talerico  

Gerichtsschreiberin i.V. Meyer      

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____ 

 

gegen 

 

Vorinstanz  B._____, Rektorat 

 

 
 

   

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend Lohnverfügung 

vom 27. Januar 2022 und vom 16. August 2022 

 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

 
   

Das Verwaltungsgericht entnimmt den Akten: 

 

A. 

1. 

A. ist am B. als hauptamtliche Lehrperson angestellt. Er unterrichtet 

6 Lektionen Mathematik und 10.69 Lektionen Sport. Gemäss dem bis am 

31. Dezember 2021 geltenden Lohnsystem war er bezüglich der 

Mathematiklektionen in der Lohnstufe 9 und bezüglich der Sportlektionen 

in der Lohnstufe 8 eingeteilt. 

 

2. 

Mit Lohnverfügung vom 27. Januar 2022 (gültig ab 1. Januar 2022) wurde 

A. neu bezüglich der Mathematiklektionen in die ARCUS-Lohnstufe 27 

(Erfahrungsstufe 20) und bezüglich der Sportlektionen in die ARCUS-

Lohnstufe 26 (Erfahrungsstufe 20) eingereiht. Auf beiden Stufen gewährt 

das B. eine Markzulage von 3.0 %. Nach unbestritten gebliebener 

Sachdarstellung der Vorinstanz stieg der Lohn des Beschwerdeführers per 

1. Januar 2022 für die Sportlektionen um ca. 2.79 % und für die Mathe-

matiklektionen um ca. 2.64 % bzw. gesamthaft um ca. 2.75 % an. Per 

16. August 2022 erhielt der Beschwerdeführer eine neue Lohnverfügung 

mit gleichem Inhalt, die seit dem 1. August 2022 gilt. 

 

B. 

1. 

Am 13. Februar 2022 (Postaufgabe am 21. Februar 2022/Posteingang am 

23. Februar 2022) reichte A. beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit 

den sinngemässen Anträgen, er sei bezüglich der Sportlektion in die 

Lohnstufe 27+ (entspricht der Lohnstufe 27 plus 3 % Marktzulage) bei einer 

Anzahl von 25 Pflichtlektionen sowie bezüglich der Mathematiklektionen in 

die Lohnstufe 28+ (entspricht der Lohnstufe 28 plus 3 % Marktzulage) 

einzuteilen. 

 

2. 

Mit Beschwerdeantwort vom 12. Mai 2022 beantragt die Vorinstanz die 

kostenfällige Abweisung der Beschwerde, eventuell sei darauf mangels 

Passivlegitimation nicht einzutreten. 

 

3. 

In seiner Replik vom 27. Mai 2022 hielt der Beschwerdeführer an seinen 

Anträgen fest. 

 

4. 

Mit Duplik vom 20. Juni 2022 hielt auch die Vorinstanz an ihren Anträgen 

fest. 

 

 - 3 - 

 

 

 

5. 

Mit Eingabe vom 1. September 2022 teilte der Beschwerdeführer mit, er 

habe am 16. August 2022 eine neue, gleichlautende Lohnverfügung erhal-

ten, mit der er ebenfalls nicht einverstanden sei. 

 

6. 

Mit Verfügung vom 2. September 2022 wurde das B. aufgefordert, dem 

Verwaltungsgericht eine Übersicht einzureichen, aus der für jede Lehrper-

son (anonymisiert) hervorgeht, welches Fach/welche Fächer sie unterrich-

tet, in welche Kategorie das einzelne Fach im Sinne von Art. 46 BBV ge-

mäss Beurteilung des B. fällt, ob es das Höhere Lehramt voraussetzt und 

in welche Lohnstufe die betreffende Lehrperson für dieses Fach eingestuft 

wurde. Gleichzeitig wurde das B. aufgefordert, den Beschluss des Schul-

vorstands zur Umsetzung der ARCUS-Lohnreform am B. einzureichen 

sowie einen zwischenzeitlich allenfalls ergangenen Beschluss des Schul-

vorstands über die Anpassung des Anhangs II des Anstellungsreglements. 

 

Am 16. September 2022 reichte das B. die gewünschte Übersicht sowie 

den Beschluss des Schulvorstands ein. Der Beschwerdeführer liess sich 

dazu nicht vernehmen. 

 

C. 

Das Verwaltungsgericht hat den Fall auf dem Zirkularweg entschieden (§ 7 

Abs. 1 und Abs. 2 des Gerichtsorganisationsgesetzes vom 6. Dezember 

2011 [GOG; SAR 155.200]). 

 

 
   

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

 

I. 

1. 

1.1. 

Gemäss § 48 Abs. 1 des Gesetzes über die Grundzüge des Personalrechts 

vom 16. Mai 2000 (Personalgesetz, PersG; SAR 165.100) gelten bei Strei-

tigkeiten aus einem öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnis zwischen Ge-

meinden, Gemeindeverbänden oder anderen öffentlich-rechtlichen Körper-

schaften (mit Ausnahme der Landeskirchen) und ihren Mitarbeitenden die 

Bestimmungen über das gerichtliche Klage- und Beschwerdeverfahren ge-

mäss §§ 39 ff. PersG; das Schlichtungsverfahren nach § 37 PersG entfällt. 

 

1.2. 

Trägerin des B. ist die Gemeinde T. (§ 15 des Gesetzes über die Berufs- 

und Weiterbildung vom 6. März 2007 [GBW; SAR 422.200] in Verbindung 

mit dem kantonalen Richtplan [Richtplantext S 3.2, Ziffer 3.1]; Ingress und 

Ziffer 2 des Organisationsstatuts des B. vom 6. Juli 2020). Die 

Bestimmungen des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen vom 

 - 4 - 

 

 

 

17. Dezember 2002 (GAL; SAR 411.200) sind nur auf kantonale Be-

rufsfachschulen anwendbar (vgl. § 1 Abs. 1 GAL). Aufgrund der kommuna-

len Trägerschaft des B. fällt es somit nicht in den Anwendungsbereich 

dieses Gesetzes. Folglich richtet sich der Rechtsschutz nach dem Perso-

nalgesetz und nicht nach dem GAL, womit auch das in § 35 GAL vorge-

sehene Schlichtungsverfahren nicht zum Tragen kommt. 

 

1.3. 

Gemäss § 16 Abs. 1 GBW regeln die Gemeinden oder Organisationen der 

Arbeitswelt als Trägerschaften der öffentlichen Berufsfachschulen Organi-

sation, Betrieb und Zuständigkeiten für jede Schule in einem Organisati-

onsstatut. Laut Ziffer 10 des Organisationsstatuts des B. richten sich die 

Anstellungsbedingungen für Lehrpersonen nach dem Anstellungs-

reglement des B. Gemäss dessen § 2 wird die Einreihung in die Lohnstufe 

in der Form einer Verfügung erlassen. Nach § 35 Anstellungsreglement 

wird der Jahresbruttolohn der Lehrpersonen gemäss Anhang I und II durch 

Verfügung des Rektors festgelegt. Entsprechend hat der Rektor des B. die 

angefochtene Lohnverfügung vom 27. Januar 2022 kompetenzgemäss 

erlassen. Gestützt auf § 13 des Gesetzes über die Verwal-

tungsrechtspflege vom 4. Dezember 2007 (Verwaltungsrechtspflegege-

setz, VRPG; SAR 271.200) ist der Rektor des B. in seiner Eigenschaft als 

Vorinstanz Partei im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren, 

weshalb das B. als Vorinstanz und nicht als Beschwerdegegnerin geführt 

wird. Die von der Vorinstanz aufgeworfene Frage der Passivlegitimation 

stellt sich nur im Klageverfahren, wo der "Verfahrensgegner" auch der In-

haber des streitigen Rechts sein muss. 

 

1.4. 

Soweit der Beschwerdeführer nicht nur eine Korrektur der Lohneinstufung, 

sondern darüber hinaus eine Reduktion der Anzahl Pflichtlektionen von 

27 auf 25 beantragt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Anzahl 

der Pflichtlektionen wurde mit den angefochtenen Verfügungen nicht ge-

ändert, weshalb die Beschwerde insofern in unzulässiger Weise über den 

Anfechtungsgegenstand hinausgreift (BGE 125 V 413, Erw. 1a mit Hinwei-

sen). Die Anzahl der Pflichtlektionen ergibt sich vielmehr aus § 26 des An-

stellungsreglements für Lehrpersonen des B. in Verbindung mit Anhang I 

dieses Reglements. 

 

II. 

1. 

1.1. 

Der Beschwerdeführer beantragt, er sei für seine Funktion als Sportlehrer 

in die Lohnstufe 27+ einzureihen. Zur Begründung führt er aus, bis anhin 

seien Sportlehrer gleich eingestuft gewesen wie die Lehrpersonen anderer 

Fächer, allerdings bei 27 statt 25 Pflichtlektionen. Neu würden die Sport-

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lehrer ohne Begründung tiefer eingestuft als die übrigen Lehrpersonen, ob-

wohl sie eine höhere Anzahl Pflichtlektionen zu leisten hätten. Darin sei 

eine Doppelbestrafung zu erblicken, obwohl genügend Studien belegen 

würden, dass die Anforderungen an die Lehrpersonen für Sport gleich 

seien wie für diejenigen anderer Fächer. In anderen Kantonen würden die 

Gerichte eine derartige Doppelbestrafung als nicht legitim taxieren. Sport-

unterricht stehe sowohl im Anspruch als auch ressourcentechnisch keinem 

anderen Fach nach. Um einen fachlichen, interessanten und guten Unter-

richt bieten zu können, habe er vier Jahre lang an der ETH dieses Fach 

studiert. Aufgrund der Doppelbestrafung bzw. der höheren Anzahl Pflicht-

lektionen werde Sport sogar schlechter gestellt als der allgemeinbildende 

Unterricht (ABU), obwohl für Sport ein höheres Ausbildungsniveau erwartet 

werde. Es sei nicht korrekt, ein Fach a priori abzuwerten. Sport werde de-

gradiert und lohntechnisch abgewertet, um Einsparungen vorzunehmen. 

Damit werde gegen den Grundsatz "gleicher Lohn bei gleicher Qualitätsan-

forderung und Erfahrung" verstossen. Mit der Umsetzung von ARCUS am 

B. würden zudem Lehrpersonen langfristig schlechter gestellt, was dem 

Anliegen zuwiderlaufe, die Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen (vgl. Be-

schwerde, S. 2; Replik, S. 2). 

 

Die Vorinstanz stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, dass die kan-

tonalen Berufsfachschulen autonom über die Löhne entscheiden könnten 

und das kantonale Lohnsystem ARCUS auf Lehrpersonen des B. nicht 

direkt anwendbar sei. Die Ausbildungsanforderungen an die Lehrpersonen 

für den Berufsmaturitätsunterricht seien höher als für Lehrpersonen im Be-

rufsschulunterricht. Sportunterricht sei kein Berufsmaturitätsfach, weshalb 

sich auch die Lohneinstufung an den Anforderungen für Berufsschullehr-

personen, wie beispielweise ABU-Lehrpersonen, orientiere. Die Einstufung 

der Löhne am B. orientiere sich überwiegend an der kantonalen Lohn-

klasse 27, zuzüglich einer Marktzulage von 3 %, welche ursprünglich für 

diese Lohnklasse nach ARCUS nicht vorgesehen gewesen sei. Berufs-

schulunterricht ohne die Ausbildung HLA (Höheres Lehramt) und Sport-

unterricht würden gemäss ARCUS in der Lohnklasse 26 (+3 % Marktzu-

lage) vergütet. Dies entspreche den Einstufungen (Lohnklassen 7 und 8) 

des bisherigen Anstellungsreglements. Durch die Umstellung auf das neue 

Lohnsystem würden die Lehrpersonen am B. ausserdem einen höheren 

Lohn erhalten als nach bisherigem System. So profitiere auch der Be-

schwerdeführer von einer Lohnerhöhung von total ca. 2.75 %. Die Einstu-

fung der Berufsmaturitäts-Lektionen nach Lohnklasse 27 (+3 % Markt-

zulage) und der Sportlektionen nach Lohnklasse 26 (+3 % Marktzulage) 

entspreche der Regelung der KV-Schulen im Aargau. Diese hätten gemein-

sam beschlossen, die Marktzulage auch für die Lohnklasse 27 zu gewäh-

ren und auf die Lohnklasse 28 zu verzichten (vgl. Beschwerdeantwort, 

S. 2 ff.). 

 

 - 6 - 

 

 

 

1.2. 

1.2.1. 

Eine Regelung verletzt den verfassungsmässigen Grundsatz der Rechts-

gleichheit (Art. 8 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenos-

senschaft vom 18. April 1999 [BV; SR 101]; § 10 der Verfassung des Kan-

tons Aargau vom 25. Juni 1980 [KV, SAR 110.000]), wenn sie rechtliche 

Unterscheidungen trifft, für die ein vernünftiger Grund in den zu regelnden 

Verhältnissen nicht ersichtlich ist, oder Unterscheidungen unterlässt, die 

sich aufgrund der Verhältnisse aufdrängen. Die Rechtsgleichheit ist ver-

letzt, wenn Gleiches nicht nach Massgabe seiner Gleichheit gleich oder 

Ungleiches nicht nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt 

wird. Vorausgesetzt ist, dass sich der unbegründete Unterschied oder die 

unbegründete Gleichstellung auf eine wesentliche Tatsache bezieht 

(BGE 138 I 225, Erw. 3.6 mit Hinweisen). 

 

Dem Gesetzgeber bleibt im Rahmen dieser Grundsätze und des Willkür-

verbots ein weiter Spielraum der Gestaltungsfreiheit. Ein grosser Ermes-

sensspielraum der Behörden besteht nach der Rechtsprechung des Bun-

desgerichts in besonderem Mass bei Organisations- und Besoldungs-

fragen (BGE 123 I 1). Ob verschiedene Tätigkeiten als gleichwertig zu be-

trachten sind, hängt von Beurteilungen ab, die unterschiedlich ausfallen 

können. Die Behörden sind innerhalb der Grenzen des Willkürverbots und 

des Rechtsgleichheitsgebots befugt, aus der Vielzahl denkbarer An-

knüpfungspunkte diejenigen Tatbestandsmerkmale auszuwählen, die für 

die Besoldung massgebend sein sollen. Das Bundesgericht übt eine ge-

wisse Zurückhaltung und greift von Verfassung wegen nur ein, wenn die 

Behörde mit den Unterscheidungen, die sie trifft, eine Grenze zieht, die sich 

nicht vernünftig begründen lässt, die unhaltbar und damit in den meisten 

Fällen auch geradezu willkürlich ist (BGE 129 I 161 mit zahlreichen Hinwei-

sen). Das Bundesgericht begründet seine Zurückhaltung damit, dass ab-

gesehen von der Geschlechtszugehörigkeit (Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV) die 

Verfassung keine Vorschrift darüber enthält, welche Kriterien für die 

Lohneinreihung herangezogen werden dürfen. Es fehlt insoweit an verfas-

sungsrechtlichen Vorgaben, anhand denen das Bundesgericht als Verfas-

sungsgericht in der Lage wäre, gewisse Bewertungen als zulässig, andere 

hingegen als unzulässig zu bezeichnen. Es gelten daher diesbezüglich die 

allgemeinen Regeln, wonach alle Differenzierungskriterien erlaubt sind, die 

sich mit sachlichen Überlegungen begründen lassen (Urteil des Bundesge-

richts 2P.369/1998 vom 21. März 2000, Erw. 3e mit Hinweisen, publiziert 

in: Schweizerisches Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht 

[ZBl] 2001, Nr. 5, S. 265 ff.). 

 

Analog zur dargestellten bundesgerichtlichen Rechtsprechung auferlegt 

sich auch das Verwaltungsgericht, das insofern die Praxis des vormaligen 

Personalrekursgerichts weiterführt, eine gewisse Zurückhaltung und greift 

nur ein, wenn Unterscheidungen getroffen werden, die sich nicht vernünftig 

 - 7 - 

 

 

 

begründen lassen, unhaltbar und damit in den meisten Fällen auch gera-

dezu willkürlich sind (vgl. etwa Entscheide des Personalrekursgerichts 

BE.2005.5000 vom 24. März 2006, Erw. 6.2; BE.2003.50008 vom 18. Ok-

tober 2004, Erw. 3). 

 

1.2.2. 

Unter dem Aspekt der Rechtsgleichheit und der Willkür ist vorab nicht ent-

scheidend, ob der Beschwerdeführer unter dem neuen Lohnsystem mehr 

verdient als unter dem alten System. Ebenso wenig hilft der Vorinstanz, 

dass das B. (anders als der Kanton Aargau im Lohnsystem ARCUS) auf 

der Lohnstufe 26 durchgehend eine Markzulage gewährt und dass die von 

ihr angewandte Regelung derjenigen der KV-Schulen im Kanton Aargau 

entspricht. Auf der anderen Seite hat der Beschwerdeführer keinen An-

spruch darauf gleich behandelt zu werden, wie Sportlehrer anderer Schu-

len oder Kantone. Der Grundsatz der Gleichbehandlung vermittelt weder 

einen Anspruch darauf, von eigenständigen Instanzen bei der Recht-

setzung gleich behandelt zu werden noch auf eine einheitliche Rechts-

anwendung durch verschiedene Behörden (zum Ganzen HÄFELIN/ 

MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht 8. Aufl., 2020, Rz. 581 

und 588; TSCHANNEN/MÜLLER/KERN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 

5. Auflage, 2022, S. 199, Rz. 514). Auch aus dem Umstand, dass Lehrer 

anderer Schulen anders eingestuft werden oder Lohnbeschwerden von 

Sportlehrern durch ausserkantonale Gerichte geschützt wurden, lässt sich 

nichts ableiten. Im Übrigen hängt die Frage, ob ein Rechtssetzungs- oder 

Rechtsanwendungsakt vom Grundsatz der Rechtsgleichheit bzw. dem 

Willkürverbot standhält, stets von der spezifischen Ausgestaltung des 

Lohnsystems bzw. davon ab, wie allfällige Lohnunterschiede begründet 

werden. 

 

1.2.3. 

Das Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 13. Dezember 2002 (Be-

rufsbildungsgesetz, BBG; SR 412.10) enthält keine Vorgaben, wie Lehrper-

sonen an Berufsfachschulen zu entlöhnen sind. Nach § 17 GWB ist der 

Schulvorstand zuständig für den Erlass von Bestimmungen über die Löhne 

der Lehrpersonen. Das Lohnsystem und die Löhne können dabei frei gere-

gelt werden. Gemäss dem Anstellungsreglement für Lehrpersonen des B. 

gelangen die Bestimmungen des Dekrets über die Löhne der Lehrpersonen 

vom 24. August 2004 (Lohndekret Lehrpersonen, LDLP; SAR 411.210) 

unmittelbar zur Anwendung, soweit diese für die subventionierten 

Berufsschulen relevant sind. Unter grundsätzlicher Berücksichtigung der 

Lohnentwicklung bei Lehrpersonen kantonaler Berufsschulen werde die 

Besoldung der Lehrpersonen des B. vom Schulvorstand bestimmt (vgl. 

Rechtsgrundlagen des Anstellungsreglements für Lehrpersonen des B.). 

§ 35 des Anstellungsreglements verweist bezüglich der Festsetzung des 

Jahresbruttolohns für Lehrpersonen auf die Anhänge I und II des 

Reglements. Während sich aus Anhang I lediglich die Anzahl der 

 - 8 - 

 

 

 

Pflichtlektionen ergibt, regelt Anhang II die Lohneinstufung. Diese Rege-

lung bezieht sich jedoch noch auf das alte Lohnsystem, das per 1. Januar 

2022 abgelöst wurde. Wie auch aus der Beschwerdeantwort der Vorinstanz 

hervorgeht, hat es der Schulvorstand versäumt, die entsprechende Rege-

lung an das neue Recht bzw. an den Beschluss des Schulvorstands vom 

6./9. Januar 2022 zur Umsetzung von ARCUS am B. anzupassen. Es 

können jedoch keine Zweifel daran bestehen, dass der Schulvorstand mit 

dem Beschluss vom 6./9. Januar 2022 die Regelung gemäss Anhang II des 

Anstellungsreglements integral ersetzen wollte, andernfalls der Beschwer-

deführer auch nicht von einer Lohnerhöhung profitiert hätte. Im Folgenden 

ist deshalb auf die Regelung des kompetenzgemäss erlassenen Beschlus-

ses und nicht auf diejenige des irrtümlich noch nicht angepassten An-

hangs II des Anstellungsreglements abzustellen. 

 

Dem besagten Beschluss lässt sich entnehmen, dass sich der Schulvor-

stand bei der Lohnfestsetzung insofern am Lohnsystem ARCUS orientieren 

wollte, als dieses die Gleichstellung und Gleichbehandlung gewährleistet, 

die Konkurrenzfähigkeit der Anstellungsbehörden gegenüber den umlie-

genden Kantonen erhöht, eine transparente und nachvollziehbare Bewer-

tung der Lehrpersonenfunktionen enthält und auf die berufliche und aus-

serberufliche Erfahrung (und nicht wie bisher nur auf das Alter) abstellt. 

Gleichzeitig wollte der Schulvorstand jedoch spezifischen Sondersitua-

tionen Rechnung tragen, die sich am B., analog den KV-Schulen Q., R. und 

S., ergeben. 

 

Als Zwischenfazit ist festzuhalten, dass der Schulvorstand bei der Einfüh-

rung des neuen Lohnsystems nicht verpflichtet war, die Kriterien der 

Lohneinstufung gemäss ARCUS tel quel zu übernehmen. Er war innerhalb 

der Grenzen, die sich aus dem Rechtsgleichheitsgebot und Willkürverbot 

ergeben, befugt, eine von ARCUS abweichende Lohneinstufung vorzu-

sehen. Entgegen den nicht näher begründeten Ausführungen des Be-

schwerdeführers ist auch nicht ersichtlich, inwiefern das fragliche Lohn-

system langfristig dem Ziel zuwiderläuft, die Konkurrenzfähigkeit der aar-

gauischen Anstellungsbehörden gegenüber Nachbarskantonen zu verbes-

sern. 

 

1.2.4. 

Die vom Beschwerdeführer gerügte doppelte Benachteiligung von Sport-

lehrern gegenüber anderen Lehrerpersonen der Berufsfachschule er-

scheint unter dem Aspekt der Rechtsgleichheit und des Willkürverbots nicht 

per se problematisch. Heikel wäre eine doppelte Schlechterstellung nur 

dann, wenn bei der Festlegung der Anzahl Pflichtlektionen und bei der 

Lohneinstufung dieselben Aspekte in unkoordinierter Weise zweifach be-

rücksichtigt würden. 

 

 - 9 - 

 

 

 

Bei der Anzahl der Pflichtlektionen kommt es auf die zeitliche Belastung der 

verschiedenen Funktionen an. Dabei wird dem Umstand Rechnung getra-

gen, dass der Aufwand für die Vor- und Nachbearbeitung einer Lektion 

(inkl. Korrekturen von Prüfungen) zwischen den Fächern variiert. Verschie-

dene Studien belegen, dass dieser Aufwand im Fach Sport deutlich ger-

inger ausfällt als etwa in den Fächern Deutsch, Mathematik, Fremd-

sprachen, Natur- und Geisteswissenschaften, Religion, Kunst sowie Musik 

(vgl. HARDWIG/MUSSMANN, Zeiterfassungsstudien zur Arbeitszeit von Lehr-

kräften in Deutschland, 2018, S. 77, Tabelle 11 mit weiteren Hinweisen, 

https://kooperationsstelle.uni-goettingen.de/fileadmin/user_upload/Hard-

wig_Mussmann_MTS-Expertise_-_Zeiterfassungsstudien_zur_Arbeits-

zeit_von_Lehrkraeften_in_Deutschland.pdf [zuletzt besucht am 22. De-

zember 2022]). Entsprechend erscheint es unter dem Aspekt der Rechts-

gleichheit sachgerecht und jedenfalls nicht willkürlich, dass Sportlehrer eine 

höhere Anzahl Pflichtlektionen zu leisten haben als Lehrpersonen anderer 

Fachgebiete, zumal der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen vermag, dass 

die zeitliche Belastung eines Sportlehrers im Vergleich zu derjenigen 

anderer Lehrpersonen an der Berufsfachschule falsch eingeschätzt wurde. 

Eine Benachteiligung bei der Anzahl von Pflichtlektionen ist deshalb unver-

fänglich, soweit die tiefere Lohneinstufung auf einer anderen Begründung 

beruht. 

 

1.2.5. 

1.2.5.1. 

Gemäss dem Beschluss des Schulvorstands zur Umsetzung von ARCUS 

erfolgt die Einstufung der Lehrpersonen am B. hauptsächlich in der Lohn-

klasse 27, für welche eine Markzulage gewährt wird (sog. Lohnklasse 27+). 

Auf dieser Stufe befinden sich Lehrpersonen, welche über die Lehrbe-

fähigung für die Sekundarstufe II mit Zusatzqualifikationen verfügen, so 

dass sie Maturitätsfächer unterrichten dürfen (sog. Höheres Lehramt, HLA). 

Auf der Lohnstufe 26+ sind dagegen Lehrkräfte angesiedelt, die keine Ma-

turitätsfächer unterrichten und deshalb nicht über das Höhere Lehramt ver-

fügen müssen. Die Lohnstufe 28 ist am B. nicht vorgesehen, weil keine 

Lehrperson ausschliesslich im Bereich der Berufsmaturität unterrichtet. 

Weil die Lohnstufe 28 am B. gar nicht verwendet wird und der Schulvor-

stand des B. grundsätzlich frei darüber entscheiden kann, welche Lohn-

einstufen er vorsieht, lässt sich ein Verstoss gegen das Rechtsgleichheits-

gebot bzw. das Willkürverbot von vornherein nicht damit begründen, der 

Beschwerdeführer sei bezüglich der Mathematiklektionen zu Unrecht nicht 

in die Lohnstufe 28 bzw. 28+ eingereiht worden. In der Lohnklasse 25+ be-

finden sich im Übrigen nur Teilbereiche des Berufsfachschulunterrichts 

(z.B. die Branchenkunde), die im vorliegenden Fall nicht weiter interessie-

ren. 

 

https://kooperationsstelle.uni-goettingen.de/fileadmin/user_upload/Hardwig_Mussmann_MTS-Expertise_-_Zeiterfassungsstudien_zur_Arbeitszeit_von_Lehrkraeften_in_Deutschland.pdf
https://kooperationsstelle.uni-goettingen.de/fileadmin/user_upload/Hardwig_Mussmann_MTS-Expertise_-_Zeiterfassungsstudien_zur_Arbeitszeit_von_Lehrkraeften_in_Deutschland.pdf
https://kooperationsstelle.uni-goettingen.de/fileadmin/user_upload/Hardwig_Mussmann_MTS-Expertise_-_Zeiterfassungsstudien_zur_Arbeitszeit_von_Lehrkraeften_in_Deutschland.pdf

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1.2.5.2. 

Die Einreihungen in die Lohnstufe 26+, in die der Beschwerdeführer einge-

teilt wurde, und in die Lohnstufe 27+, die der Beschwerdeführer in seiner 

Funktion als Sportlehrer anstrebt, hängen somit am B. davon ab, ob eine 

Lehrperson ein Maturitätsfach unterrichtet, das mit entsprechend höheren 

Ausbildungsanforderungen verbunden ist. Die Mindestanforderungen an 

die Ausbildung von Lehrpersonen der Berufsmaturität ergeben sich dabei 

aus Art. 46 der Verordnung über die Berufsbildung vom 19. November 

2003 (Berufsbildungsverordnung, BBV; SR 412.101). Beim Berufskunde-

unterricht, beim allgemeinbildenden Unterricht gemäss Rahmenlehrplan 

und beim Sportunterricht handelt es sich nicht um Maturitätsfächer 

(Art. 25 Abs. 5 BBG i.V.m. Art. 7 ff. der Verordnung über die eidgenös-

sische Berufsmaturität vom 24. Juni 2009 [Berufsmaturitätsverordnung, 

BMV; SR 412.103.1]). Für solche Lehrpersonen ergeben sich die Ausbil-

dungsanforderungen aus Art. 46 Abs. 2 und 3 BBV. 

 

Beim Höheren Lehramt handelt es sich um eine Zusatzqualifikation für 

Lehrpersonen der Maturitätsfächer. Als Bestandteil einer erweiterten Allge-

meinbildung, die den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu einer 

Fachhochschule eröffnet, stellen die Maturitätsfächer auch höhere Anfor-

derungen an die Lehrpersonen. Über diese Zusatzqualifikation müssen 

Lehrpersonen für berufskundliche Bildung, für allgemeinbildenden Unter-

richt sowie Sport von Gesetzes wegen nicht verfügen. Dass es sich beim 

Höheren Lehramt um ein zulässiges Anknüpfungskriterium handelt, zeigen 

auch die Ausführungen des Beschwerdeführers, der für seine Funktion als 

Mathematiklehrer eine höhere Einstufung beansprucht als für die Funktion 

einer ABU-Lehrperson. Während Lehrpersonen für die Berufsmaturität 

über eine berufspädagogische Ausbildung auf Hochschulstufe, eine Fach-

bildung mit Abschluss auf Tertiärstufe sowie eine betriebliche Erfahrung 

von sechs Monaten verfügen müssen (Art. 46 Abs. 1 BBV), genügt bei 

Lehrpersonen des allgemeinbildenden Unterrichts sowie für Sport (je nach 

Profil) in fachlicher Hinsicht bereits eine Lehrbefähigung für die obligato-

rische Schule, ergänzt durch eine Zusatzqualifikation, und in berufspäda-

gogischer Hinsicht eine Bildung von 300 Lernstunden (Art. 46 Abs. 3 lit. c 

BBV). Der Beschwerdeführer irrt somit, wenn er geltend macht, die Ausbil-

dungsanforderungen für Sportlehrer würden diejenigen einer Lehrperson 

für allgemeinbildenden Unterricht übersteigen. Dass Lehrpersonen für den 

allgemeinbildenden Unterricht und für Sport, die das Profil gemäss Art. 46 

Abs. 3 lit. c BBV aufweisen, eine vergleichbare Fach- und berufspädago-

gische Ausbildung aufweisen wie Lehrkräfte für Berufsmaturitätsfächer ge-

mäss Art. 46 Abs. 1 BBV ändert nichts daran, dass die Mindestanforde-

rungen an die Ausbildung von Lehrpersonen nach Art. 46 Abs. 3 BBV tiefer 

liegen als bei solchen nach Art. 46 Abs. 1 BBV. Das erlaubt auch eine 

tiefere Lohneinstufung. Es steht zudem im Ermessen der für die Erarbei-

tung eines Lohnsystems zuständigen Behörden, auf die für eine Funktion 

notwendige Ausbildung und nicht auf die effektiv vorhandene Ausbildung 

 - 11 - 

 

 

 

abzustellen. Nicht entscheidend ist deshalb, dass der Beschwerdeführer 

als Sportlehrer über Qualifikationen verfügt, welche über die Mindestanfor-

derungen für seine Funktion hinausgehen. Ein Arbeitgeber ist nicht ver-

pflichtet, eine derartige Überqualifikation zu entgelten. 

 

1.2.5.3. 

Aus den dargelegten Gründen handelt es sich beim Anknüpfungspunkt des 

Höheren Lehramts um ein sachliches und nachvollziehbares Kriterium, das 

vor dem Rechtsgleichheitsgebot und Willkürverbot standhält. Mithin ist 

nicht zu beanstanden, dass der Schulvorstand des B. Lehrpersonen mit 

Höherem Lehramt in die Lohnstufe 27+ und Berufskundelehrpersonen so-

wie Lehrpersonen für den allgemeinbildenden Unterricht und für Sport, für 

welche diese Mindestanforderung an die Ausbildung nicht gilt, in die Lohn-

stufe 26+ einreiht. Das hat nichts mit einer ungerechtfertigten Abwertung 

des Sportunterrichts zu tun, sondern ist den unterschiedlichen Mindestan-

forderungen an die Ausbildung geschuldet. Die Vorinstanz macht denn 

auch nicht geltend, der Sportunterricht stelle per se weniger hohe Anforde-

rungen an Lehrkräfte als andere Fächer. 

 

1.3. 

Nachdem bei der Lohneinstufung den unterschiedlichen Ausbildungsanfor-

derungen und bei den Pflichtlektionen der unterschiedlichen zeitlichen Be-

lastung der einzelnen Funktionen Rechnung getragen wird, ist auch eine 

doppelte Benachteiligung von Sportlehrern gegenüber Lehrpersonen für 

Maturitätsfächer sachlich begründbar und stellt keinen Verstoss gegen das 

Rechtsgleichheitsgebot und das Willkürverbot dar. 

 

2. 

2.1. 

Der Beschwerdeführer beansprucht sodann in seiner Funktion als Mathe-

matiklehrer eine Einreihung in der Lohnstufe 28 mit der Begründung, die 

Lektionen der Berufsmaturität seien bis anhin um eine Lohnstufe höher ein-

gestuft worden als alle anderen Lektionen. Berufsmaturitäts-Lektionen wür-

den von einer Lehrperson ein höheres Fachwissen, mehr Aufwand in Vor- 

und Nachbereitung sowie in der Korrektur verlangen. Die angefochtene 

Lohneinstufung trage diesem Gesichtspunkt keine Rechnung und stufe 

eine Lehrkraft der Berufsmaturität gleich ein wie eine Detailhandels-Lehr-

person. Dass die Mathematiklehrpersonen nach dem neuen Lohnsystem 

eine Stufe tiefer eingereiht würden, sei nicht nachvollziehbar (vgl. Be-

schwerde, S. 2). 

 

2.2. 

Wie bereits dargelegt, ist gemäss Beschluss des Schulvorstands zur Um-

setzung von ARCUS am B. entscheidend, ob und in wieweit eine Lehr-

person über das Höhere Lehramt verfügen muss, um im betreffenden Fach 

 - 12 - 

 

 

 

unterrichten zu können. Lehrpersonen, die keine Maturitätsfächer unter-

richten, befinden sich in der Lohnstufe 26+; Lehrpersonen, die Maturitäts-

fächer unterrichten, fallen in die Lohnstufe 27+. Das Höhere Lehramt ist 

grundsätzlich ein taugliches Anknüpfungskriterium, was auch der Be-

schwerdeführer anerkennt, wenn er eine höhere Einstufung für sich als Ma-

turitätslehrer beansprucht als für eine Lehrperson, die allgemeinbildenden 

Unterricht doziert. Die vom Beschwerdeführer zum Vergleich herangezo-

gene Lehrkraft für den Detailhandel muss gemäss Art. 46 Abs. 2 BBV über 

einen Abschluss der höheren Berufsbildung oder einer Hochschule sowie 

eine berufspädagogische Bildung von 1800 Lernstunden (Hauptamt) ver-

fügen, nicht aber über das Höhere Lehramt. Entsprechend wäre sie nach 

den eigenen Vorgaben des Schulvorstands nicht in die Lohnstufe 27+, son-

dern in einer tieferen Lohnstufe, einzureihen. 

 

Mit Verfügung vom 2. September 2022 forderte das Verwaltungsgericht 

das B. auf, eine Übersicht einzureichen, aus der für jede Lehrperson des 

B. (anonymisiert) hervorgeht, welches Fach oder welche Fächer sie un-

terrichtet, ob sie im Bereich der Berufsmaturität, im Bereich der Berufs-

kunde, im Bereich des allgemeinbildenden Unterrichts oder im Bereich des 

Sports unterrichtet, ob dafür das Höhere Lehramt vorausgesetzt wird und 

in welche Lohnstufe sie für die jeweilige Funktion eingestuft wurde. Diese 

Übersicht wurde dem Verwaltungsgericht am 16. September 2022 zuge-

stellt. Die Übersicht bestätigt die Behauptung des Beschwerdeführers nicht, 

wonach eine Lehrperson für den Detailhandel in die Lohnstufe 27+ einge-

stuft wurde. Ausserdem untermauert die Übersicht die Behauptung des 

Schulvorstands, wonach die Lohnstufe 28 am B. bis anhin nicht vergeben 

wurde. Entsprechend ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer ge-

genüber anderen Lehrpersonen, für welche geringere Minimalanfor-

derungen an die Ausbildung gelten, benachteiligt wäre. Es erscheint viel-

mehr sachlich begründet, dass der Beschwerdeführer bezüglich der Ma-

thematiklektionen in die Lohnstufe 27+ eingereiht wurde  

 

2.3. 

Aus den dargelegten Gründe ist die Beschwerde abzuweisen, soweit da-

rauf eingetreten werden darf. 

 

III. 

1. 

1.1. 

Entsprechend dem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer die ver-

waltungsgerichtlichen Kosten zu tragen (vgl. § 31 Abs. 2 VRPG). 

 

1.2. 

Im Verfahren vor Verwaltungsgericht werden bis zum (hier nicht erreichten) 

Streitwert von Fr. 30'000.00 keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

 - 13 - 

 

 

 

2. 

Gemäss § 29 Abs. 1 VRPG sind keine Parteikosten zu ersetzen. 

 

 
   

Das Verwaltungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden darf. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten werden auf die Staatskasse genommen. 

 

3. 

Es werden keine Parteikosten ersetzt.  

 

 
 

   

Zustellung an: 

den Beschwerdeführer 

B., Rektorat 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten 

 

Dieser Entscheid kann wegen Verletzung von Bundesrecht, Völkerrecht, 

kantonalen verfassungsmässigen Rechten sowie interkantonalem Recht 

innert 30 Tagen seit der Zustellung mit Beschwerde in öffentlich-recht-

lichen Angelegenheiten beim Schweizerischen Bundesgericht, 

Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, angefochten werden. Die Beschwerde 

setzt voraus, dass der Streitwert mehr als Fr. 15'000.00 beträgt, sich eine 

Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt oder die Gleichstellung 

der Geschlechter betroffen ist. Die Frist steht still vom 7. Tag vor bis und 

mit 7. Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August und vom 

18. Dezember bis und mit 2. Januar. Die unterzeichnete Beschwerde muss 

das Begehren, wie ein Entscheid zu ändern sei, sowie in gedrängter Form 

die Begründung, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, mit Angabe 

der Beweismittel enthalten. Der angefochtene Entscheid und als Beweis-

mittel angerufene Urkunden sind beizulegen (Art. 83 ff. des Bundesgeset-

zes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [Bundesgerichtsgesetz, 

BGG; SR 173.110]). 

 

Der geschätzte Streitwert beträgt Fr. 15'000.00. 

 

 

 - 14 - 

 

 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde 

 

Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 f. BGG zulässig ist, kann dieser Ent-

scheid wegen Verletzung von verfassungsmässigen Rechten innert 30 Ta-

gen ab Zustellung mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde beim 

Schweizerischen Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, an-

gefochten werden. Die Frist steht still vom 7. Tag vor bis und mit 7. Tag 

nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August und vom 18. Dezember 

bis und mit 2. Januar. Die unterzeichnete Beschwerde muss das Begehren, 

wie ein Entscheid zu ändern sei, sowie in gedrängter Form die Begründung, 

inwiefern der angefochtene Akt Verfassungsrecht verletzt, mit Angabe der 

Beweismittel enthalten. Der angefochtene Entscheid und als Beweismittel 

angerufene Urkunden sind beizulegen (Art. 113 ff. BGG). 

 

 
 

   

Aarau, 22. Dezember 2022 

 

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau 

1. Kammer 

Vorsitz: Gerichtsschreiberin i.V.: 

 

 

 

Cotti Meyer