# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dd75a056-a22c-563e-8cb2-bc4499e27073
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-07-19
**Language:** de
**Title:** Staats- und Gemeindesteuern 2008
**Docket/Reference:** ST.2011.14
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/StRG_ST_2011_14_vh.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

1. Abteilung 

1 ST.2011.14 

Entscheid 

 19. Juli 2011 

Mitwirkend: 

Einzelrichter Anton Tobler und Gerichtsschreiberin Barbara Müller 

A,   

vertreten durch B,  

In Sachen 

gegen 

S t a a t   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Süd,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Rekurrent,  

Rekursgegner,  

betreffend 

Staats- und Gemeindesteuern 2008 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A. A deklarierte in der Steuererklärung 2008 ein steuerbares Einkommen von 

Fr. 109'161.- und ein steuerbares Vermögen von Fr. 1'252'518.-. Er merkte an, im Jahr 

2008 nur vom 2. Juni bis 17. August 2008 in der Schweiz wohnhaft gewesen zu sein. 

Dies  sei  bei  der  Festsetzung  des  steuerbaren  und  satzbestimmenden  Einkommens 

entsprechend zu berücksichtigen.  

Mit Auflage vom 11. Mai 2010 forderte das kantonale Steueramt den Pflichti-

gen  –  soweit  hier  noch  interessierend  –  auf,  sämtliche  Arbeitsverträge  inkl.  allfällige 

Zusatzvereinbarungen  betreffend  die  Steuerperiode  2008  einzureichen.  Am  18.  Ju-

ni 2010 nahm der Pflichtige hierzu Stellung und erklärte, dass er sich nicht verpflichtet 

sehe,  weitere  Unterlagen  vorzulegen.  Am  25.  Juni  2010  wurde  die  Auflage  zufolge 

Nichterfüllung  gemahnt.  Mit  Schreiben  vom  30.  Juni  2010  reichte  der  Pflichtige  ent-

sprechende Unterlagen ein. Er anerkannte sodann die Bundessteuerpflicht für die gan-

ze  Steuerperiode  2008  und  hielt  betreffend  Staats-  und  Gemeindesteuern  2008  an 

einer  Steuerpflicht  nur  vom  1.  Juni  bis  15.  August  2008  fest.  Mit  Entscheid  vom 

12. Juli 2010 wurde er für die Staats- und Gemeindesteuern 2008 bei unbeschränkter 

hiesiger Steuerpflicht mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 112'300.- und einem 

steuerbaren Vermögen von Fr. 1'325'000.- und eingeschätzt.  

B. Am 12. August 2010 erhob der Pflichtige hiergegen Einsprache und bean-

tragte eine unbeschränkte Besteuerung lediglich vom 1. Juni bis 16. August 2008. Sein 

Wohnsitz habe sich vom 1. Januar bis 31. Mai 2008 und ab dem 17. August 2008 im 

Ausland befunden. Mit Entscheid vom 13. Dezember 2010 wies das kantonale Steuer-

amt die Einsprache ab.  

C.  Hiergegen  liess  der  Pflichtige  am  17.  Januar  2011  Rekurs  erheben  und 

beantragen,  es  sei  festzustellen,  dass  er  im  Jahr  2008  lediglich  vom  1. Juni  bis 

17. August,  eventualiter  ab  1.  Juni  im  Kanton  Zürich  unbeschränkt  steuerpflichtig  sei. 

Subeventualiter  seien  die  Kosten  der  doppelten  Haushaltsführung  von  pauschal 

Fr. 10'000.- anzurechnen. Sodann liess er eine Prozessentschädigung beantragen.  

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Am 20. Januar 2011 wurde der Pflichtige, zufolge Geltendmachung eines aus-

ländischen Wohnsitzes, zur Leistung eines Kostenvorschusses angehalten. Der Betrag 

von  Fr. 600.-  ging  innert  Frist  ein.  Mit  Rekursantwort  vom  3. März  2011  schloss  das 

kantonale Steueramt auf kostenfällige Abweisung des Rechtsmittels.  

Am 15. April 2011 forderte der Einzelrichter den Pflichtigen auf, eine vollstän-

dige  Kopie  des  Diplomatenpasses  und/oder  zivilen  Passes  einzureichen,  woraus  er-

sichtlich  ist,  dass  er  Nepal  für  die  Weihnachtsferien  2008/2009  verliess  und  im  Janu-

ar/Februar 2009 wieder in Nepal einreiste. Sodann verlangte er eine Kopie des zivilen 

Passes  mit  Angaben  über  die  Ausreise  des  Pflichtigen  aus  Nepal  im  Februar  2010. 

Innert erstreckter Frist nahm der Pflichtige hierzu Stellung und reichte Unterlagen ein. 

Am 10. Juni 2011 verzichtete das kantonale Steueramt auf eine Stellungnahme dazu.  

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

1. a) Gemäss § 3 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) kommt 

es  für  die  unbeschränkte  Steuerpflicht  darauf  an,  ob  eine  natürliche  Person  ihren 

Wohnsitz oder Aufenthalt im Kanton Zürich hat (vgl. auch Art. 3 Abs. 1 des Bundesge-

setzes  über  die  Harmonisierung  der  direkten  Steuern  der  Kantone  und  Gemeinden 

vom 14. Dezember 1990, StHG).  

Das  Bundesgericht  hat  mit  Blick  auf  die  Wohnsitzaufgabe  innerhalb  der 

Schweiz offen gelassen, ob Art. 3 Abs. 1 StHG bzw. dieser Bestimmung entsprechen-

de  kantonale  Normen  wie  § 3  Abs. 1  StG  in  der  Weise  auszulegen  sind,  dass  sie  für 

den  Verlust  der  unbeschränkten  Steuerhoheit  in  einem  Kanton  nach  Abmeldung  und 

Wegzug  einer  natürlichen  Person  die  Begründung  eines  neuen  Wohnsitzes  in  einem 

anderen  Kanton  verlangen  (vgl.  immerhin  BGr,  14. April  2009,  2C_576/2008  E.  3.3). 

Dabei hat das oberste Gericht für seine Zurückhaltung in diesem Punkt darauf verwie-

sen, dass  die genannte Bestimmung des Steuerharmonisierungsgesetzes die Steuer-

hoheit der Kantone nicht beschränken dürfe.  Hinsichtlich der Abgrenzung  der Steuer-

hoheit gegenüber dem Ausland, d.h. bei Wohnsitzaufgabe im Verhältnis zum Ausland, 

hat das Bundesgericht dagegen ausdrücklich festgestellt, dass sich insoweit das Prob-

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lem des Eingriffs in die kantonale Steuerhoheit nicht stelle. In solchen Fällen sei Art. 3 

Abs. 1 StHG vielmehr (bzw. sind diesem entsprechende Normen des kantonalen Steu-

errechts  wie  § 3  Abs. 1  StG)  gleich  wie  Art. 3  Abs. 1  DBG  auszulegen.  Jede  andere 

Lösung  bringe  die  Möglichkeit  von  Missbräuchen  mit  sich,  welche  mit  den  Prinzipien 

des  schweizerischen  Steuerrechts  nicht  vereinbar  seien  (BGr,  26. Juli  2004, 

2A.475/2003,  E.  2.2;  insoweit  daher  überholt  VGr,  21. November  2001  =  StE 2002 

B 11.1  Nr. 17,  E.  2d  in  fine;  vgl.  auch  Peter  Locher,  Einführung  in  das  internationale 

Steuerrecht der Schweiz, 3. A., 2005, S. 229).  

Art. 3 Abs. 1 DBG knüpft gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung an 

den zivilrechtlichen Wohnsitzbegriff des ZGB an, und zwar obwohl das DBG anders als 

noch der Beschluss über die direkte Bundessteuer vom 9. Dezember 1940 (BdBSt; in 

Kraft bis Ende 1994) nicht mehr ausdrücklich auf das ZGB verweist. Damit bleibt – wie 

nach  altem  Recht – der  einmal  begründete  Wohnsitz  nach  Art. 24  Abs. 1 

ZGB grundsätzlich bis zum Erwerb eines neuen bestehen. Nicht entscheidend ist des-

halb,  wann  der  Steuerpflichtige  sich  am  bisherigen  Wohnort  abgemeldet  oder  diesen 

verlassen  hat.  Begibt  er  sich  ins  Ausland,  so  hat  er  die  direkte  Bundessteuer  zu  ent-

richten,  bis  er  nachweisbar 

im  Ausland  einen  neuen  Wohnsitz  begründet 

(BGr, 3. Mai 2000 = StR 2000, 514; 16. Mai 2002, 2A.443/2001, E. 6.2; je mit Hinwei-

sen).  

Der Wohnsitzbegriff nach Art. 3 Abs. 1 DBG setzt sich aus zwei Bestandteilen 

zusammen.  Zum  Einen  wird  ein  tatsächliches  Aufhalten  vorausgesetzt  (objektives 

Merkmal)  und  zum  Andern  muss  eine  Absicht  dauernden  Verbleibens  bestehen  

(subjektives  Merkmal).  Kumulativ  müssen  die  beiden  Merkmale  vor  allem  bei  der  

Begründung des steuerrechtlichen Wohnsitzes gegeben sein (Richner/Frei/Kaufmann/ 

Meuter,  Handkommentar  zum  DBG,  2. A.,  2009,  Art. 3  N 8  f.  DBG).  Betreffend  das 

tatsächliche  Aufhalten  ist  kein  ununterbrochener  Aufenthalt  notwendig.  Eine  vorüber-

gehende  Unterbrechung  des  tatsächlichen  Aufhaltens  am  steuerrechtlichen  Wohnsitz 

bleibt in der Regel ohne steuerliche Auswirkungen. Eine bloss vorübergehende Unter-

brechung liegt in der Regel vor, wenn die Abwesenheit vom steuerrechtlichen Wohnsitz 

weniger als zwei Jahre beträgt (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 3 N 16 DBG).  

Obwohl es sich bei der Absicht des dauernden Verbleibens um ein subjektives 

Merkmal  handelt,  ist  es  trotzdem  nur  anhand  von  äusserlich  erkennbaren  Indizien  zu 

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ermitteln: Der Mittelpunkt der Lebensinteressen als Ort, wo sich eine natürliche Person 

mit der Absicht des dauernden Verbleibens aufhält, bestimmt sich nach der Gesamtheit 

der objektiven äusseren Umstände (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 3 N 18 DBG). 

Als Absicht dauernden Verbleibens wird dabei nicht die Absicht vorausgesetzt, an die-

sem Ort auf Lebzeiten zu verweilen; es genügt, dass die Person dort auf unbestimmte 

Zeit  verweilen  will,  bis  spätere  Umstände  Änderungen  veranlassen.  Dauerndes 

Verbleiben  bedeutet  somit  nicht  etwa  "für  immer",  sondern  (eher)  "nicht  vorüber-

gehend" (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 3 N 17 DBG). 

b) Der Steuerwohnsitz als steuerbegründende Tatsache ist grundsätzlich von 

der  Steuerbehörde  nachzuweisen.  Wenn  die  von  der  Steuerbehörde  angenommene 

bisherige subjektive Steuerpflicht als sehr wahrscheinlich gilt, kann allerdings der steu-

erpflichtigen  Person  der  Gegenbeweis  für  die  behauptete  subjektive  Steuerpflicht  am 

neuen Ort auferlegt werden. Wird der Nachweis der Wohnsitzverlegung nicht erbracht, 

ist im Zweifel das bisherige Steuerdomizil als fortbestehend zu betrachten (StE 2008, 

A 24.1 Nr. 18). Diese Regeln über die Beweislastverteilung sind auch im internationa-

len Verhältnis zu beachten (StE 1992, B 11.1. Nr. 11).  

Bestehen  gleichzeitig  Beziehungen  zu  mehreren  Orten,  so  ist  zu  prüfen,  zu 

welchem  Ort  stärkere  und  dauerndere  Beziehungen  bestehen  (StE  1992,  B  11.1 

Nr. 11).  Bei  der  Beurteilung  der  engeren  persönlichen  und  wirtschaftlichen  Beziehun-

gen  einer  Person  sind  ihre  familiäre  Anbindung,  ihre  berufliche,  politische,  kulturelle 

und  sonstige  Tätigkeit,  der  Ort  ihrer  Geschäftstätigkeit,  der  Ort,  von  wo  aus  sie  ihr 

Vermögen  verwaltet,  und  Ähnliches  zu  berücksichtigen.  Dabei  sind  die  Umstände  als 

Ganzes  zu  prüfen.  Der  Mittelpunkt  der  Lebensinteressen  ist  damit  auf  der  Grundlage 

einer zusammenfassenden Wertung sowohl der persönlichen als auch der wirtschaftli-

chen  Beziehungen  im  konkreten  Fall  zu  ermitteln  (BGr,  vom  18.  Januar  2011, 

2C_472/2010).  

Wohnort  ist  der  Ort,  zu  dem  gesamthaft  die  engsten  Beziehungen  gegeben 

sind.  Die  übrigen  Orte  sind  Aufenthaltsorte,  die  unter  Umständen  eine  sekundäre 

Steuerpflicht zu begründen  vermögen (Reimann/Zuppinger/Schärrer,  Kommentar  zum 

Zürcher Steuergesetz, 1. Band, 1961, § 3 N 7).  

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c)  Gemäss  Kreisschreiben  1  der  Schweizerischen  Steuerkonferenz  (SSK) 

vom  30. Juni  2010  über  die  Besteuerung  von  natürlichen  Personen  im  Ausland  mit 

einem Arbeitsverhältnis zum Bund oder zu einer anderen öffentlich-rechtlichen Körper-

schaft oder Anstalt des Inlands (nachfolgend KS, www.steuerkonferenz.ch) richtet sich 

die Besteuerung ebendieser Personen auf kantonaler Ebene  (im Unterscheid zur Re-

gelung im Recht der direkten Bundessteuer, Art. 3 Abs. 5 DBG und der entsprechen-

den  Verordnung,  SR.642.110.8)  ausschliesslich  danach,  ob  die  Bediensteten  ihren 

steuerrechtlichen  Wohnsitz in der Schweiz beibehalten oder nicht (KS Ziff. 2). Bei Al-

leinstehenden mit einem Auslandaufenthalt zu Erwerbszwecken bis zu einem Jahr wird 

in der Regel davon ausgegangen, dass die unbeschränkte Steuerpflicht in der Schweiz 

bestehen bleibt. Dauert der ununterbrochene Aufenthalt länger als ein Jahr, endet die 

unbeschränkte Steuerpflicht in der Regel mit der Abreise ins Ausland (KS Ziff. 2.2.1). 

Bei militärischen Einsätzen der Swisscoy wird gemäss Kreisschreiben ohne Rücksicht 

auf die Dauer des Auslandaufenthalts (jedenfalls bis zu einer Dauer von 18 Monaten) 

eine durchgehende Besteuerung vorgenommen (KS Ziff. 2.2.3). 

Um  die  rechtsgleiche  Behandlung  der  Bürger  durch  die  Behörden  sicherzu-

stellen,  kann  die  Exekutive  an  Letztere  gerichtete  Dienstanweisungen  erlassen.  Bei 

einem  Kreisschreiben  handelt  es  sich  um  eine  sogenannte  Verwaltungsverordnung 

(Michael Beusch, Was Kreisschreiben dürfen und was nicht, ST 2005, S. 613 ff.). Sol-

che Verwaltungsverordnungen sind keine Gesetze, auf welche sich der Bürger berufen 

könnte,  sondern  richten  sich  einzig  an  die  Behörden.  Jedoch  kann  die  Missachtung 

einer Verwaltungsverordnung zu einer Verletzung der Rechtsgleichheit führen, so dass 

der Bürger sich unter diesem Titel auf die Verwaltungsverordnung berufen kann (Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Kommentar  zum  harmonisierten  Zürcher  Steuergesetz, 

2. A.,  2006,  § 265  N  23  StG).  Der  Richter  soll  Verwaltungsverordnungen  bei  seiner 

Entscheidung  mitberücksichtigen,  sofern  sie  eine  dem  Einzelfall  angepasste  und  ge-

recht  werdende  Auslegung  der  anwendbaren  gesetzlichen  Bestimmungen  zulassen 

(BGE  121  II  478).  Verwaltungsverordnungen  können  als  Meinungsäusserung  von 

Sachverständigen  über  die  Auslegung  des  Gesetzes  im  Interesse  der  rechtsgleichen 

Behandlung  berücksichtigt  werden,  sofern  sie  die  dem  Einzelfall  angepasste  und  ge-

recht  werdende  Auslegung  des  Bundesrechts  weder  vereiteln  noch  erschweren  und 

nicht über eine blosse Konkretisierung der bundesrechtlich vorgeschriebenen Voraus-

setzungen hinausgehen (BGE 109 Ib 207). Die Verwaltungsverordnung stellt mit ande-

ren Worten für die Steuerjustizbehörden eine nicht verbindliche Anweisung zur Ausle-

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gung des Steuergesetzes dar. Sie wird vom Richter berücksichtigt, wenn sie im konkre-

ten  Einzelfall  eine  sachgerechte  Auslegung  der  anwendbaren  gesetzlichen  Bestim-

mung  erlaubt  (Häfeli/Müller/Uhlmann,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6.  A.,  2010, 

Rz. 128). 

d)  Eine  frühere  Steuerperiode  betreffende  Einschätzung  entfaltet  grundsätz-

lich  keine  Rechtskraft  für  spätere  Einschätzungen.  Im  Rahmen  jeder  Steuerperiode 

kann  die  Einschätzungsbehörde  grundsätzlich  sowohl  die  tatsächliche  als  auch  die 

rechtliche  Ausgangslage  vollumfänglich  überprüfen  und  abweichend  zur  Vorperiode 

würdigen.  Die  Einschätzung  entfaltet  als  befristeter  Verwaltungsakt  nur  für  die  betref-

fende  Steuerperiode  Rechtswirkungen  (StE  1997,  B  93.4  Nr. 4,  zur  direkten  Bundes-

steuer).  

2.  Das  erwähnte  Kreisschreiben  der  Schweizerischen  Steuerkonferenz  vom 

30. Juni 2010, welches sich mit der Besteuerung von ins Ausland versetzten Bediens-

teten  des  Bundes  oder  anderer  öffentlich-rechtlicher  Körperschaften  oder  Anstalten 

auseinandersetzt,  enthält  vernünftige  und  sachgemässe  Regelungen,  welche  eine 

rechtsgleiche  Behandlung  der  Steuerpflichtigen  erlaubt  und  sich  im  Rahmen  der  ge-

setzlichen Vorgaben bewegt. Die Regelungen sind demgemäss im Grundsatz von den 

Steuerbehörden zu beachten. 

3.  a)  Fest  steht,  dass  sich  der  Pflichtige  in  der Steuerperiode  2008  nur  wäh-

rend  einer  beschränkten  Zeit,  nämlich  vom  1.  Juni  bis  17.  August  2008  und  vom 

14. Dezember  bis  31.  Dezember  2008,  tatsächlich  im  Kanton  Zürich  aufhielt.  Vom 

1. Januar 2008 bis 31. Mai 2008 war er für das Eidgenössische Departement für Ver-

teidigung,  Bevölkerungsschutz  und  Sport  (VBS)  in  Korea  und  vom  18.  August  bis 

13. Dezember 2008 in Nepal. 

Soweit  aus  den  Akten  ersichtlich,  wohnte  der  Pflichtige  während  seiner  Auf-

enthalte in der Schweiz jeweils in C, wo er eine Eigentumswohnung besitzt. Während 

seines  Aufenthalts  von  Anfang  Juni  bis  Mitte  August  bezog  er  Arbeitslosengelder  der 

Arbeitslosenkasse  des  Kantons  Zürich.  Für  die  Weihnachtsferien  reiste  er  aus  Nepal 

aus. In der Schweiz besitzt er, neben seiner Wohnung, ein Privatkonto bei der … und 

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ein Privat- und Sparkonto bei der …. Sodann hat er sein gesamtes übriges Vermögen, 

hauptsächlich in Wertschriften, bei der … angelegt. Sein Vater wohnt in der Nachbar-

gemeinde  D.  Betreffend  Postzustellung  wünschte  er  ausdrücklich,  dass  sie  an  seine 

eigene Wohnadresse in C erfolge.  

Der Pflichtige unterhielt damit während der  Steuerperiode 2008 Beziehungen 

zu  mehreren  Orten,  nämlich  zu  Beginn  der  Steuerperiode  bis  1.  Juni  2008  zu  Korea, 

danach zur Schweiz und ab dem 18. August 2008 zu Nepal. Zu entscheiden ist, ob der 

Pflichtige in Korea und Nepal jeweils einen Wohnsitz begründet hat oder ob er sich dort 

nur  vorübergehend  aufhielt  und  damit  aufgrund  der  dargelegten  bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung  zur  Wohnsitzfrage  im  internationalen  Verhältnis  seinen  hiesigen 

Wohnsitz während dieser Zeit beibehielt.  

b) Der Pflichtige lässt im Rekurs ausführen, er sei per 1. Juni 2008 von einem 

rund  zweijährigen  Auslandeinsatz  als  "Secretary"  im  Auftrag  des  VBS  zurückgekehrt. 

Es sei deshalb nicht einzusehen, dass er vor seiner Anmeldung in C per 1. Juni 2008, 

also vom 1. Januar 2008  - 31. Mai 2008,  bereits einer Steuerpflicht im Kanton Zürich 

unterstehen  solle.  Er  habe  seit  dem  14.  September  2006  (bis  Ende  Mai 2008)  in  der 

Schweiz keinen Wohnsitz mehr gehabt. Entsprechend sei er in den vorangegangenen 

Steuerperioden 2006 und 2007 im Kanton Zürich nicht unbeschränkt besteuert worden.  

Das kantonale Steueramt hält dafür, dass der Pflichtige keine Absicht gehabt 

habe, für eine längere oder unbestimmte Zeit in Korea zu bleiben, da der Einsatz von 

vornherein begrenzt und die Rückkehr in die Schweiz bereits vorausbestimmt gewesen 

sei. Weder im Fall von Korea noch von Nepal deute etwas darauf hin, dass der Pflichti-

ge sich dort länger als für die befristete Dauer habe niederlassen wollen. Sodann habe 

er  im  Zeitraum  Juni  bis  August  2008  Arbeitslosentaggelder  bezogen  und  sich  das 

Stockwerkeigentum in C während des ganzen Jahres zur eigenen Nutzung zur Verfü-

gung gehalten.  

aa)  Mit  Ausnahme  der  Dauer  des  Aufenthalts  bringt  der  Pflichtige  betreffend 

Korea nichts vor, das für eine dortige Wohnsitzbegründung  spricht. Namentlich macht 

er nicht geltend, er habe an seinem Einsatzort in Korea auf unbestimmte Zeit bleiben 

wollen. Eine solche Absicht ist denn auch nicht naheliegend und zeigt sich auch nicht 

etwa darin, dass sich der Pflichtige nach Ablauf des NNSC-Einsatzes dort zunächst um 

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eine  Weiterbeschäftigung  bemüht  hätte.  Nachdem  der  Pflichtige  auch  keine  persönli-

chen  Beziehungen  zu Korea  behauptet und direkt nach Beendigung des Einsatzes in 

die Schweiz zurückreiste, ist nicht von der Absicht eines auf unbestimmte Zeit angeleg-

ten Verweilens in Korea auszugehen. Auch wenn der Pflichtige also im Rahmen seines 

NNSC-Einsatzes  insgesamt  fast  1  3/4  Jahre  in  Korea  gelebt  hat,  ist  aufgrund  seiner 

Eigentumswohnung  in  C,  sämtlicher  Konti  und  Wertschriften  in  der  Schweiz,  der  Tat-

sache, dass er nach Beendigung seines  Einsatzes umgehend in die Schweiz  zurück-

reiste und sich im Kanton Zürich bei der Arbeitslosenkasse anmeldete sowie nicht zu-

letzt auch sein Vater im Nachbardorf seiner hiesigen Wohnstätte lebt, von näheren und 

engeren Bindungen zu C als zu seinem Einsatzort in Korea auszugehen.  

Zu  keinem  anderen  Schluss  kommt  man  bei  Anwendung  des  erwähnten 

Kreisschreibens  der  SSK.  Gemäss  diesem  Kreisschreiben  ist  im  Fall  eines  Ausland-

aufenthalts zu  Erwerbszwecken  bei  alleinstehenden  Bundesbediensteten  zwar  grund-

sätzlich  bereits  bei  ununterbrochenem  Auslandaufenthalt  von  mehr  als  einem  Jahr 

rückbezogen  auf  den  Abreisezeitpunkt  davon  auszugehen,  dass  sie  in  der  Schweiz 

nicht mehr unbeschränkt steuerpflichtig sind. Als Spezialregelung ist im Fall von militä-

rischen  Einsätzen  von  Swisscoy-Angehörigen  in  Bezug  auf  deren  befristete  Einsätze 

demgegenüber grundsätzlich von einem Fehlen der Absicht des dauernden Verweilens 

am Einsatzort bei Einsätzen bis zu 18 Monaten auszugehen.  

Die Swisscoy setzt sich aus Angehörigen der Armee zusammen und beteiligt 

sich  an  der  internationalen  friedensunterstützenden  Mission  Kosovo  Force  (KFOR). 

Der Pflichtige war zwar nicht als Angehöriger der Swisscoy (im Kosovo) im Einsatz. Er 

war jedoch in vergleichbarer Funktion in Korea tätig. Bei seinem Einsatz in Korea han-

delte  es  sich  ebenfalls  um  eine  Aufgabe  im  Rahmen  der  internationalen  friedensför-

dernden Massnahmen der Schweizer Armee im Ausland (SWISSINT). Ebenso wie die 

Einsätze der Swisscoy, war auch der Einsatz des Pflichtigen in Korea von vornherein 

befristet (zunächst auf ein Jahr und danach verlängert um 8 Monate. Das Kreisschrei-

ben bezieht sich sodann nur beispielhaft auf die Swisscoy im Kosovo ("z.B. Friedens-

erhaltende Massnahmen im Kosovo"; KS Ziff. 2.2.3). Auch andere friedenserhaltende 

Militäreinsätze sind damit darunter zu subsumieren. Auch wenn der Einsatz des Pflich-

tigen in Korea schliesslich rund 20 Monate und damit mehr als 18 Monate dauerte, ist 

auch bei Berücksichtigung des Kreisschreibens von einer fehlenden Absicht dauernden 

Verbleibens in Korea auszugehen. 

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bb)  Was  Nepal  betrifft,  so  stellte  sich  der  Pflichtige  mit  Vertrag  vom 

6./13. August 2008 für die Zeit vom 18. August 2008 bis 23. Januar 2009 als Militärbe-

obachter für die "United Nations Mission in NEPAL" (UNMIN) zur Verfügung, weshalb 

er  auf  diesen  Zeitpunkt  nach  Kathmandu  übersiedelte.  Der  Arbeitsvertrag,  wiederum 

mit dem VBS, war befristet und endete am 11. Februar 2009. Der Pflichtige lässt aus-

führen, dass er vom 13. Dezember 2008 - 6. Januar 2009 Nepal für die Weihnachtsfe-

rien verlassen habe und am 25. Januar bzw. im Februar 2009 wieder in Nepal einge-

reist sei (richtigerweise sollte es wohl heissen, am 25. Januar 2009 aus und im Februar 

2009 wieder eingereist sei). Im Anschluss an den Einsatz als Militärbeobachter habe er 

auf freiwilliger Basis und unbezahlt die bisherige Tätigkeit fortgesetzt. Ihm seien dabei 

die im Rahmen seines UNMIN-Einsatzes gewonnenen Kontakte zu nepalesischen Of-

fiziellen zugutegekommen. Die (unentgeltliche) Fortführung der Tätigkeit in Nepal habe 

in ideellen Motiven und der Liebe zum Land gegründet. Da er über Vermögen verfüge, 

habe er es sich leisten können, während dieser Zeit ohne Erwerb zu leben. Gegenüber 

dem  Vermieter  der  Wohnung  in  Kathmandu  habe  er  vom  Recht  der  Mietvertragsver-

längerung Gebrauch gemacht. Die erneute Einreise nach Nepal nach Beendigung des 

UNMIN-Einsatzes  zeige  die  innere  Gesinnung  und  Verbindung  zu  Nepal  und  damit 

auch die Absicht der dortigen Wohnsitznahme.  

Den Kopien des Diplomatenpasses lässt sich entnehmen, dass der Pflichtige 

am  19.  August  2008  in  Nepal  einreiste.  Er  erhielt  sodann  ein  Visum  bis  28.  Februar 

2009.  Ebenfalls  sind  die  Ausreise  am  13.  Dezember  2008,  die  Wiedereinreise  am  6. 

Januar 2009 und die Wiederausreise am 25. Januar 2009 aus den Passkopien ersicht-

lich.  

Betreffend  Einreise  nach  Nepal  nach  Beendigung  des  Militärbeobachter-

Mandates  im  Februar  2009  lässt  der  Pflichtige  vorbringen,  dass  er  hierfür  den  zivilen 

Reisepass  benutzt  habe.  Dieser  sei  jedoch  inzwischen  abgelaufen  und  nicht  mehr  in 

seinem Besitz. Die erneute Einreise im Februar 2009 und die Ausreise (in Richtigstel-

lung der Angaben in der Rekursschrift) "Ende Januar 2010" könne daher nicht belegt 

werden. Der neue Reisepass sei im Februar 2010 ausgestellt worden. Andere Belege 

hätten nicht aufgetrieben werden können. Er stehe aber für eine persönliche Befragung 

zur Verfügung.  

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Betreffend Wiedereinreise nach Nepal im Februar 2009 fehlen  damit jegliche 

Belege.  Auch  für  die  Verlängerung  des  dortigen  Mietvertrags  fehlt  eine  Bestätigung. 

Dies obwohl im Mietvertrag festgehalten wird, dass die Verlängerung schriftlich verein-

bart werden müsse. Auch ist nicht bekannt, wieso offenbar (auch) der ehemalige Ver-

mieter  nicht  für  eine  Bestätigung  zu  erreichen  war.  Weiter  ist  unklar,  unter  welchem 

Titel der Pflichtige bis Januar 2010 in Nepal bleiben konnte, lief doch sein Visum, mit 

welchem  er  im  August  2008  einreiste,  am  28.  Februar  2009  ab.  Es  ist  sodann  ange-

sichts seines Vorbringens, dass er in Nepal Wohnsitz genommen und dort mit der Ab-

sicht einer gewissen Dauerhaftigkeit verweilt haben will, unerklärlich, dass keine Amts- 

oder Privatperson auffindbar ist, die dies bestätigen könnte. Die beantragte persönliche 

Befragung vermag die fehlende Bestätigung nicht zu ersetzen. 

c) Damit bleibt festzuhalten, dass der Pflichtige auch für seinen Einsatz in Ne-

pal  befristet  angestellt  und  die  Rückreise  nach  rund  einem  halben  Jahr  zum  Voraus 

bestimmt  war.  Er  kehrte  nach  Beendigung  seines  Einsatzes  Ende  Januar  2009  auch 

effektiv in die Schweiz zurück. Es ist nicht bekannt, dass und inwiefern er sich bereits 

in der Steuerperiode 2008 um seine Zukunft in Nepal kümmerte. Er nennt z. B. keiner-

lei  Bemühungen  für  eine  Verlängerung  des  UNMIN-Einsatzes  auf  offizieller  Ebene 

durch das VBS. Nachdem er geltend macht, seine bisherige Tätigkeit auch nach Been-

digung des UNMIN-Einsatzes weitergeführt zu haben, wäre zudem zu erwarten, dass 

mindestens  das  VBS  oder  einer  der  Schweizer  UNMIN-Offiziere,  der  im  Jahr  2009 

noch  vor  Ort  war,  eine  Bestätigung  zu  seinen  Handen  hätte  abgeben  können.  Selbst 

wenn  seine  erneute  Einreise  in  Nepal  im  Februar  2009  belegt  wäre,  wäre  damit  ein 

tatsächlicher Aufenthalt in Kathmandu während rund eines weiteren Jahres nicht nach-

gewiesen.  Überdies  fehlen  objektive  Anhaltspunkte  für  die  Absicht  des  dauernden 

Verbleibens in Nepal.  

Aus  alledem  folgt,  dass  der  Pflichtige  eine  Wohnsitznahme  in  Kathmandu  in 

der Steuerperiode 2008 nicht nachgewiesen hat. In Bezug auf die Bindung zum Kanton 

Zürich bzw. zu C kann auf die Ausführungen in E. 3 b) aa) verwiesen werden.  

d)  Soweit  der  Pflichtige  sich  zur  Begründung  der  Wohnsitzverlegung  auf  die 

Einschätzungen der Steuerperioden 2006 und 2007 beruft,  kann er daraus  nach dem 

Gesagten nichts zu seinen Gunsten ableiten.  

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e)  Nichts  ableiten  betreffend  Wohnsitz  lässt  sich  auch  aus  der  An-  und  Ab-

meldung bei der Krankenkasse. Der Grund für die An- und Abmeldung nach bzw. vor 

einem  Einsatz  dürfte  darin  gelegen  haben,  dass  der  Pflichtige  während  der  Einsätze 

gegen Unfall und Krankheit jeweils militärversichert war und demnach während dieser 

Zeiten keiner eigenen Krankenversicherung bedurfte.  

4.  Subeventualiter  lässt  der  Pflichtige  beim  steuerbaren  Einkommen  einen 

pauschalen Abzug von Fr. 10'000.- für die Kosten der doppelten Haushaltsführung be-

antragen. Eine Begründung hierfür fehlt jedoch.  

Gemäss  den  Arbeitsverträgen  waren  Unterkunft  und  Verpflegung  in  Einsatz-

land  jeweils  abgegolten  und  zwar  neben  dem  eigentlichen  Arbeitsentgelt.  Entspre-

chende Mehrauslagen sind damit nicht ersichtlich und für einen diesbezüglichen Abzug 

ist damit von vornherein kein Platz.  

5.  Zusammenfassend  ist  von  der  Fortführung  des  angestammten  hiesigen 

Wohnsitzes  des  Pflichtigen  während  des  Korea-Aufenthalts  sowie  auch  während  des 

UNMIN-Einsatzes  in  Nepal  auszugehen.  Wie  sich  aus  den  beigezogenen  Akten  der 

Steuerperioden  2005  und  2006  ergibt,  lag  der  Wohnsitz  des  Pflichtigen  (schon)  vor 

dem 16. September 2006 in C.  

Nach  alledem  ist  der  Einspracheentscheid  zu  bestätigen  und  unterliegt  der 

Pflichtige  in  der  Steuerperiode  2008  der  unbeschränkten  Steuerpflicht  des  Kantons 

Zürich.  

6. Diese Erwägungen führen zur Abweisung des Rekurses. Ausgangsgemäss 

sind  die  Kosten  des  vorliegenden  Verfahrens  dem  Pflichtigen  aufzuerlegen  (§  151 

Abs. 1  StG).  Entsprechend  entfällt  die  Zusprechung  einer  Prozessentschädigung 

(§ 152  StG 

i.V.m.  §  17  Abs.  2  des  Verwaltungsrechtspflegegesetzes  vom 

24. Mai 1959 / 8. Juni 1997).  

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Demgemäss erkennt der Einzelrichter: 

1.  Der Rekurs wird abgewiesen.  

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