# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9c276a1f-6014-5ad0-913a-d44ac47f6a76
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-03-16
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 16.03.2016 RH.2015.27
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_RH-2015-27_2016-03-16.pdf

## Full Text

Entscheid vom 16. März 2016 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Cornelia Cova, 

Gerichtsschreiber Martin Eckner  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Urs Huber, 

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESAMT FÜR JUSTIZ, Fachbereich Ausliefe-

rung, 

 

Beschwerdegegner 

 

 

Gegenstand  Auslieferung an Deutschland 

 

Auslieferungshaftbefehl (Art. 48 Abs. 2 IRSG);  

Rückzug der Beschwerde 

 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RH.2015.27 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- die Staatsanwaltschaft Augsburg in Deutschland ein Strafverfahren gegen 

A. u.a. wegen Korruption führt (s. act. 2); 

 

- gestützt auf eine SIS-Ausschreibung der Bundesrepublik Deutschland vom 

23. November 2015 und eine Haftanordnung des Bundesamtes für Justiz 

(nachfolgend "BJ") vom 26. November 2015 A. gleichentags festgenommen 

wurde (s. act. 3.3); 

 

- das BJ am 30. November 2015 gegen A. einen Auslieferungshaftbefehl er-

liess (act. 3.2); 

 

- A. dagegen mit Beschwerde vom 4. Dezember 2015 an die Beschwerde-

kammer des Bundesstrafgerichts gelangte (act. 1); 

 

- aufgrund einer Kautionsvereinbarung vom 10. Dezember 2015 (act. 7.2) A. 

am 11. Dezember 2015 aus der Auslieferungshaft entlassen wurde, worauf-

hin er gleichentags seine Beschwerde zurückzog (act. 5); 

 

- das Beschwerdeverfahren daher zufolge Rückzugs der Beschwerde als er-

ledigt abzuschreiben ist;  

 

- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als 

unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG 

i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten 

zu tragen hat (Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2007.4 vom 6. März 

2007 und RR.2007.70 vom 30. Mai 2007);  

 

- vorliegend auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu verzichten ist (Art. 63 

Abs. 1 letzter Satz VwVG); 

 

 

  

- 3 - 

 

 

und erkennt: 

 

1. Das Verfahren RH.2015.27 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erle-

digt abgeschrieben. 

 

2. Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben. 

 

 

Bellinzona, 21. März 2016 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Urs Huber 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Auslieferung 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).