# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d778437e-f762-5f9f-9b86-46ab786160f1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 14.02.2025 LF250010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF250010_2025-02-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LF250010-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichterin lic. iur. A. 

Strähl sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Götschi

Beschluss vom 14. Februar 2025

in Sachen

A._____ AG, 
Die Gesellschaft und Berufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X._____,

betreffend Organisationsmangel

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Horgen vom 

18. Dezember 2024 (EO240031)

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Erwägungen:

1.1 Die Antragsgegnerin und Berufungsklägerin (nachfolgend: Berufungskläge-

rin) ist eine Aktiengesellschaft, welche insbesondere die Entwicklung, die Herstel-

lung und den Verkauf von … Geräte- und Apparate-Systemen aller Art bezweckt 

(vgl. act. 8).

1.2 Mit Urteil vom 18. Dezember 2024 (act. 3 = act. 12 [Aktenexemplar] = 

act. 13/6) ordnete das Einzelgericht des Bezirksgerichts Horgen (nachfolgend: 

Vorinstanz) die Auflösung der Berufungsklägerin und ihre Liquidation nach den 

Vorschriften über den Konkurs an (a.a.O. Dispositiv-Ziffer 1), beauftragte das 

Konkursamt Horgen mit dem Vollzug (a.a.O. Dispositiv-Ziffer 2), setzte die Ent-

scheidgebühr auf Fr. 1'200.– fest (a.a.O. Dispositiv-Ziffer 3) und auferlegte diese 

der Berufungsklägerin (vgl. a.a.O. Dispositiv-Ziffer 4).

1.3 Dagegen erhebt die Berufungsklägerin mit Eingabe vom 29. Januar 2025 

(act. 2) Berufung. Sie stellt folgende Anträge (a.a.O. S. 2):

1. (a) Es seien das Urteil des Bezirksgerichts Horgen (Einzelge-
richt) vom 18. Dezember 2024 (Geschäfts-Nr. EO240031-F) 
sowie die angeordnete Auflösung und Liquidation der Beru-
fungsführerin vollumfänglich aufzuheben.

(b) Es sei die Sache an die Vorinstanz zur Durchführung des 
Verfahrens zurückzuweisen.

2. Eventualiter zu 1:
(a) Es seien das Urteil des Bezirksgerichts Horgen (Einzelge-

richt) vom 18. Dezember 2024 (Geschäfts-Nr. EO240031-F) 
und die angeordnete Auflösung und Liquidation der Beru-
fungsführerin vollumfänglich aufzuheben.

(b) Es sei die Frist zur Erhebung der Berufung gegen das Urteil 
des Bezirksgerichts Horgen (Einzelgericht) vom 18. Dezem-
ber 2024 (Geschäfts-Nr. EO240031-F) wiederherzustellen.

(c) Es sei der Berufungsführerin eine Nachfrist von 10 Tagen 
anzusetzen, um Berufung gegen das Urteil des Bezirksge-
richts Horgen (Einzelgericht) vom 18. Dezember 2024 (Ge-
schäfts-Nr. EO240031-F) zu erheben.

Prozessuale Anträge:
1. Es sei festzustellen, dass der vorliegenden Berufung auf-

schiebende Wirkung zukommt.

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2. Es sei das Handelsregister des Kantons Zürich anzuweisen, 
die Eintragung im Handelsregister des Kantons Zürich be-
treffend Auflösung der Berufungsführerin und Anordnung der 
Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs gemäss 
Art. 731b Abs. 1bis Ziff. 3 OR (Tagesregister-Nr. … vom 
tt.mm.2025) zu streichen.

1.4 Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (vgl. 

act. 13/1-18). Mit Verfügung vom 31. Januar 2025 (act. 9) trat die Kammer auf 

den Antrag der Berufungsklägerin auf Feststellung der aufschiebenden Wirkung 

der Berufung nicht ein, weil die Berufung gegen einen Gestaltungsentscheid – so 

auch hier – von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung hat. Gleichzeitig setzte 

die Kammer der Berufungsklägerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses 

an. Dieser ist eingegangen (vgl. act. 17).

1.5 Mit Verfügung vom 31. Januar 2025 (act. 11 = act. 15) hiess die Vorinstanz 

(u.a.) das Fristwiederherstellungsgesuch der Berufungsklägerin vom 29. Januar 

2025 gut, hob das hier angefochtene Urteil vom 18. Dezember 2024 auf und wi-

derrief die Liquidation (a.a.O. Dispositiv-Ziffer 1).

2. Mit der Aufhebung des angefochtenen Urteils ist das Berufungsverfahren 

gegenstandslos. Es ist abzuschreiben (Art. 242 ZPO).

3. Die Entscheidgebühr für das vorliegende Berufungsverfahren ist im Rahmen 

von § 8 Abs. 4 GebV OG (Fr. 100.– bis maximal Fr. 7'000.–) in Würdigung des 

Streitwerts, des Zeitaufwandes und der Schwierigkeit des Falles festzusetzen 

(vgl. § 2 Abs. 1 lit. a, c und d sowie § 8 Abs. 4 i.V.m. § 12 Abs. 1 und 2 GebV 

OG). Unter Berücksichtigung des Streitwerts von Fr. 350'000.– (vgl. act. 9 E. 2.1), 

des Zeitaufwandes des Gerichtes und der Schwierigkeit des Falles erscheint es 

angemessen, die zweitinstanzliche Entscheidgebühr auf Fr. 1'000.– festzusetzen. 

Die Kosten des Berufungsverfahrens sind der Berufungsklägerin aufzuerlegen, da 

sie dieses veranlasst hat. Sie sind mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss 

zu verrechnen. Eine Parteientschädigung ist keine zuzusprechen.

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Es wird beschlossen:

1. Das Verfahren wird abgeschrieben.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.– festgesetzt und 

der Berufungsklägerin auferlegt.

Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden mit dem von der Be-

rufungsklägerin geleisteten Vorschuss von Fr. 1'000.– verrechnet.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Berufungsklägerin, das Handelsregisteramt des 

Kantons Zürich, das Betreibungsamt Horgen und das Konkursamt Horgen 

sowie – unter Rücksendung der vorinstanzlichen Akten – an das Einzelge-

richt im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Horgen, je gegen 

Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 350'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des 
Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision 
beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).

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Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi

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