# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2b87bb6d-a635-5602-915c-9284a8aa1125
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-01-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 12.01.2012 LF110130
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF110130_2012-01-12.pdf

## Full Text

Art. 261 Abs. 1 ZPO, Prozessuale Bedeutung des "Nachteils" 
Im Massnahmeverfahren ist der nicht leicht wieder gut zu machende Nachteil eine 
Sach-, nicht eine Prozessvoraussetzung 
 

 

 (aus einem Entscheid des Obergerichts:) 

 3.5 Die Vorinstanz hat zu Recht verneint, dass der Klägerin ohne die 

Blockierung der Konti ein nicht leicht wieder gutzumachender Nachteil drohe. 

Bereits aus diesem (rechtlichen) Grund war das Begehren der Klägerin 

abzuweisen. Nicht einzutreten ist auf ein der Sache nach unbegründetes 

Begehren nur im Verfahren des Rechtsschutzes in klaren Fällen (Art. 257 Abs. 3 

ZPO). Die Berufung ist unbegründet.  

 

 

Obergericht. II. Zivilkammer 
Urteil vom 12. Januar 2012 

Geschäfts-Nr.: LF110130-O/U