# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 65dda554-ef5f-5ad8-8dc3-2013ce51c915
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-11-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.11.2017 C-3625/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3625-2017_2017-11-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3625/2017, C-3780/2017 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 1 .  N o v e m b e r  2 0 1 7  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Karin Wagner. 
 

 
 

Parteien 
 1. Sozialversicherungsanstalt X._______,   

2. Kanton Y._______,  

handelnd durch Regierungsrat des Kantons Y._______,  

Beschwerdeführende,  

 
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, Effin-

gerstrasse 20, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Ergänzungsleistungen zur AHV und IV, Festlegung der Bun-

desanteile für den Kanton Basel-Landschaft für das Jahr 

2017; Verfügung BSV vom 6. Juni 2017. 

 

 

 

C-3625/2017, C-3780/2017 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Vorinstanz) mit Ver-

fügung vom 6. Juni 2017 die Bundesanteile der Ergänzungsleistungen zur 

AHV für den Kanton Y._______ für das Jahr 2017 für die EL zur AHV mit 

17,8 % und für die EL zur IV mit 32.9 % festlegte, 

dass die Sozialversicherungsanstalt X._______ (Beschwerdeführerin 1) 

mit Eingabe vom 26. Juni 2017 gegen diese Verfügung Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-3625/2017 (act. 1) erhob, 

dass der Kanton Y._______ (Beschwerdeführer 2) mit Eingabe vom 4. Juli 

2017 gegen diese Verfügung ebenfalls Beschwerde beim Bundesverwal-

tungsgericht im Verfahren C-3780/2017 (act. 1) erhob, 

dass die Beschwerden in den Verfahren C-3625/2017 und C-3780/2017 

mit Zwischenverfügung vom 11. Juli 2017 vereinigt wurden (act. 2), 

dass die Beschwerdeführerin 1 mit schriftlicher Erklärung vom 6. Novem-

ber 2017 (act. 10 im Verfahren C-3625/2017) ihre Beschwerde vom 26. 

Juni 2017 vorbehaltlos zurückgezogen hat mit der Begründung, die Vor-

instanz habe in Aussicht gestellt, ihre angefochtene Verfügung in Wieder-

erwägung zu ziehen und im Sinne der Beschwerdeführerin zu entscheiden,  

dass der Beschwerdeführer 2 mit schriftlicher Erklärung vom 14. November 

2017 (act. 3 im Verfahren C-3780/2017) seine Beschwerde vom 4. Juli 

2017 vorbehaltlos zurückgezogen hat mit der Begründung, die Vorinstanz 

habe in Aussicht gestellt, ihre angefochtene Verfügung in Wiedererwägung 

zu ziehen und im Sinne des Beschwerdeführers zu entscheiden,  

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 

1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 

173.32]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]),  

C-3625/2017, C-3780/2017 

Seite 3 

dass den Beschwerdeführenden 1 und 2 der einbezahlte Kostenvorschuss 

von Fr. 15‘000.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Abschrei-

bungsentscheides auf ein von ihnen gemeinsam bekanntzugebendes 

Konto zurückzuerstatten ist,   

dass bei gegenstandslosen Verfahren das Bundesverwaltungsgericht 

prüft, ob eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 15 Satz 1 VGKE), 

dass vorliegend gemäss Art. 7 VGKE weder die Beschwerdeführenden 1 

und 2 noch die Vorinstanz Anspruch auf eine Parteientschädigung haben. 

 

Es folgt das Dispositiv. 

  

C-3625/2017, C-3780/2017 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss von Fr. 15‘000.- ist den Beschwerdeführenden 1 und 2 nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungsentscheids auf ein von 

ihnen gemeinsam zu bezeichnenden Konto zurückzuerstatten. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführerin 1 (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahla-

dresse) 

– den Beschwerdeführer 2 (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahla-

dresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. ______; Einschreiben) 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Karin Wagner 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

C-3625/2017, C-3780/2017 

Seite 5 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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