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**Case Identifier:** 0e8573c9-3ff9-5a69-9a76-bf8702b70ab9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 22.06.2018 III 2018 88
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-88_2018-06-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 88

Entscheid vom 22. Juni 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien 1. Bezirksschulrat Küssnacht, Oberdorf 67, Postfach 440, 
6403 Küssnacht am Rigi,
Beschwerdeführer (und erste Vorinstanz),
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. A.________, 

gegen

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
(zweite) Vorinstanz,

3. B.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw C.________,

Gegenstand Schulrecht (Auswärtiger Schulbesuch)

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Sachverhalt:

A. B.________ sind die Eltern von D.________ (geboren ________2014) und 
E.________ (geboren ________2017). Die Familie B.________ wohnt an der 
F.________ (Strasse) in G.________ (SZ), unmittelbar an der Grenze zur Ge-
meinde H.________ (LU) bzw. zum Kanton Luzern. Die beiden Kinder sind be-
rechtigt, ab dem Schuljahr 2019/2020 bzw. 2021/2022 den freiwilligen Kindergar-
ten zu besuchen. 

Mit Schreiben vom 17. März 2017 ersuchten B.________ den Bezirksschulrat 
Küssnacht für ihre beiden Kinder um Genehmigung des auswärtigen Schulbesu-
ches in der Gemeinde H.________ (LU). 

Mit Beschluss Nr. 118 vom 24. Oktober 2017 wies der Bezirksschulrat das Ge-
such ab und ordnete die Einschulung der beiden Kinder in G.________ (SZ) an.

B. Gegen diesen Bezirksratsbeschluss erhoben B.________ mit Eingabe vom 
15. November 2017 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit 
den folgenden Anträgen: 

1. Das Gesuch vom 17. März 2017 betreffend auswärtiger Schulbesuch der 
beiden Kinder D.________ und E.________ sei zu bewilligen.

2. Die Kosten des auswärtigen Schulbesuches der beiden Kinder D.________ 
und E.________ seien vom Bezirk Küssnacht zu übernehmen.

3. Eventualiter sei festzustellen, ob die Gemeinde H.________ (LU) für die 
beiden Kinder D.________ und E.________ ein Schuldgeld (und in welcher 
Höhe) verlangt.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdegegners. 

C. Mit Beschluss (RRB) Nr. 251/2018 vom 10. April 2018 entschied der Regie-
rungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der angefochtene Beschluss wird 
aufgehoben. Die Vorinstanz wird im Sinne der Erwägungen angewiesen, 
D.________ und E.________ den auswärtigen Schulbesuch zu bewilligen und 
die Schuldgeldkosten zu übernehmen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 800.-- 
werden dem Bezirk Küssnacht auferlegt. (…).

3. Den Beschwerdeführern wird eine Parteientschädigung von Fr. 600.-- 
zugesprochen, welche vom Bezirk Küssnacht zu tragen ist.

(4.-6. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

D. Gegen diesen RRB (Versand am 17.4.2018) erhebt der Bezirksschulrat 
Küssnacht mit Eingabe vom 8. Mai 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristge-

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recht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgen-
den Anträgen:

1. Es sei der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 10. April 
2018 (Nr. 251/2018) aufzuheben.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer) 
zulasten der Beschwerdegegner. 

E. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 24. Mai 
2018, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers 
abzuweisen. Die Beschwerdegegner verzichten mit Schreiben vom 28. Mai 2018 
auf eine Vernehmlassung und beantragen die kostenfällige Abweisung der Be-
schwerde. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemeinden und Bezirke sowie andere öffentlich-rechtliche Körperschaften 
sind gestützt auf § 37 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 
234.110) vom 6. Juni 1974  nach konstanter verwaltungsgerichtlicher 
Rechtsprechung u.a. dann zur Beschwerde befugt, wenn eine 
Autonomieverletzung geltend gemacht wird oder wenn eine Gemeinde (bzw. 
Bezirk) nach ihrer Darstellung gleich oder ähnlich wie eine Privatperson in ihren 
Interessen betroffen wird (was insbesondere dann zutrifft, wenn das Finanz- oder 
Verwaltungsvermögen tangiert wird; vgl. VGE 815/05 vom 28.4.2005 Erw. 3.2; 
VGE 1025+1026/99 vom 15.7.1999 Erw. 2a mit Hinweisen).

1.2 Der geschützte Autonomiebereich kann sich auf die Befugnis zum Erlass 
oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften beziehen oder einen entspre-
chenden Spielraum bei der Anwendung des kantonalen oder eidgenössischen 
Rechts betreffen. Der Schutz der Gemeindeautonomie setzt eine solche nicht in 
einem ganzen Aufgabengebiet, sondern lediglich im streitigen Bereich voraus 
(vgl. VGE III 2013 113 vom 27.11.2013 Erw. 4.1; VGE III 2007 173 vom 
24.1.2008 Erw. 1.1 f.; VGE III 2007 27 vom 19.4.2007 Erw. 1.3; VGE 1023/01 
vom 14.3.2002 Erw. 1c mit Verweis auf BGE 124 I 227). 

Bejaht wurde die Autonomie einer Gemeinde hinsichtlich der Zuteilung eines 
Schülers in ein bestimmtes Schulhaus, weil dies eine organisatorische Frage 
betrifft (Bundesgerichtsurteil 2P.43/2003 vom 16.5.2003 Erw. 2.2 mit Hinweis auf 
das Urteil 2P.27/1990 vom 7.2.1991). Dies ist im Kanton Schwyz nicht anders. 
Gemäss § 7 Abs. 2 des Volksschulgesetzes (VSG; SRSZ 611.210) vom 19. Ok-
tober 2005 kann der Schulrat auswärtigen Schulbesuch gestatten oder anordnen, 

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wenn besondere Gründe es rechtfertigen. Mithin wird den Schulräten bzw. den 
Gemeinden und Bezirken jedenfalls eine gewisse Autonomie ("kann") betreffend 
die Anordnung bzw. Bewilligung eines auswärtigen Schulbesuchs eingeräumt. 

Der angefochtene Beschluss hat indessen für den Bezirk auch finanzielle Konse-
quenzen, die ihn ähnlich einem Privaten treffen, sofern er für den auswärtigen 
(ausserkantonalen) Schulbesuch das Schulgeld zu übernehmen hat. 

1.3 Die Beschwerdebefugnis des Beschwerdeführers ist folglich gegeben und 
wird zu Recht auch nicht bestritten. 

2.1 Die Beschwerdegegner begründeten ihr Gesuch vom 17. März 2017 wie 
folgt:

- Seit Generationen besuchten die Anwohner ihres Wohngebietes (I.________) 
den Bildungsgang im Kanton Luzern.

- Der nächstgelegene Kindergarten in H.________ (LU) befinde sich rund 
1.0 km und 15 Minuten Fussweg von ihrem Wohnhaus entfernt, der in der 
Wohnsitzgemeinde gelegene Kindergarten hingegen 4.2 km und einen stün-
digen Fussweg, was für ein Kind unzumutbar sei und einen täglichen Trans-
port erfordern würde.

- Die nächstgelegene Primar- und Oberstufenschule liege in H.________ (LU) 
und sei sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder sogar mit einem Fahr-
rad erreichbar. Die Oberstufenschule in der Wohnsitzgemeinde liege sogar 
10 km entfernt und sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mit unzumutbarem 
Aufwand zu besuchen. Zudem wäre ein gemeinsames Mittagessen nicht 
mehr möglich und die Kinder müssten den Mittagstisch besuchen.

- Sie seien geographisch nach H.________ (LU) orientiert. Ihre Kinder würden 
die Spielgruppe in H.________ (LU) besuchen. Auch bei einer allfälligen Ver-
einstätigkeit würden sie Vereine mit Sitz in H.________ (LU) bevorzugen. 

2.2 Der Bezirksschulrat führte in seinem Beschluss vom 24. Oktober 2017 aus, 
zwischen dem Kanton Luzern und dem Kanton Schwyz bestehe kein Schulgeld-
abkommen. Die jährlichen Schulgeldkosten in H.________ (LU) würden sich für 
den Kindergarten auf Fr. 15'178.--, für die Primarstufe auf Fr. 18'132.-- und für 
die Sekundarstufe I auf Fr. 22'380.-- belaufen, was bei einem normalen Durchlauf 
der Schulzeit in elf Jahren pro Kind Schulgeldkosten von Fr. 206'288.-- ergäbe, 
welche der Bezirk der Gemeinde H.________ (LU) zu bezahlen hätte. Eine 
Übernahme der Schuldgeldkosten in dieser Grössenordnung würde im Wider-
spruch zu den Grundsätzen des Finanzhaushaltgesetzes für Bezirke und Ge-
meinden stehen. Die soziale Anbindung der Kinder an die Gemeinde 
H.________ (LU) in einem späteren Alter sei unbestritten, sei aber nicht zwin-

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gend Grund um Ausgaben der öffentlichen Hand in dieser Höhe zu rechtfertigen. 
Die von den Eltern genannten Gründe reichten nicht aus, um einem Schulorts-
wechsel mit einer Kostenfolge dieser Grössenordnung zuzustimmen. Auch ande-
re Kinder im Bezirk hätten ähnliche oder sogar längere Schulwege. Bei einem 
Schulbesuch in G.________ (SZ) stehe den Eltern infolge eines fehlenden 
Schulbusses eine Entschädigung für die Benützung der öffentlichen Verkehrsmit-
tel oder eine Wegentschädigung zu. Die Details könnten dem Schülertransport-
konzept vom 2. Februar 2016 entnommen werden. 

2.3 Der Regierungsrat erwog im Wesentlichen, der auswärtige Schulbesuch 
stelle einen Ausnahmefall dar. Die Gründe müssten gewichtig sein. Vorliegend 
falle die geographische und gesellschaftliche (Vereinsteilnahme) Ausrichtung der 
Familie nach H.________ (LU) ins Gewicht. Zu berücksichtigen sei auch das so-
ziale Umfeld der Kinder: die Kinder in unmittelbarer Nachbarschaft würden die 
Schule in H.________ (LU) besuchen (Erw. 2.1). Zudem sei vorliegend der 
Schulweg als rechtsprechungsgemäss wichtigster Grund von Bedeutung. Kin-
dern im Kindergarten- und Primarschulalter könne der Weg zum Kindergar-
ten/Schulhaus in G.________ (SZ) nicht zugemutet werden. Ein Schulbus beste-
he nicht; die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (womit der Kindergar-
ten/Schulhaus in rund 40 Minuten erreichbar wäre) könne vier- bis sechsjährigen 
Kindern nicht zugemutet werden. Den (teilweise) berufstätigen Eltern sei ein 
Transport nicht möglich (Erw. 2.2.1-2.2.3). Zwar sei der Schulweg für die beiden 
Kinder nach G.________ (SZ) ab der 4. Klasse möglich. Doch sei zu beachten, 
dass sie für die Sekundarschule in die Schulanlage J.________ wechseln müss-
ten. Die Zumutbarkeit dieses Schulweges sei angesichts der Länge und der da-
mit verbundenen körperlichen Beanspruchung wie auch bei einer Erreichbarkeit 
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in rund 40 Minuten höchst fraglich 
(Erw. 2.2.4). Im Gegensatz dazu sei der Schulweg nach H.________ (LU) für die 
beiden Kinder bereits ab dem Kindergartenalter zumutbar. Die Bushaltestelle 
K.________ befinde sich nur rund fünf Gehminuten von der Liegenschaft der Be-
schwerdeführer entfernt und der Kindergarten L.________ nur 1.1 km bzw. rund 
15 Gehminuten (Erw. 2.3). Die räumliche Situation wie auch die persönlichen 
Umstände sprächen dafür, dass die beiden Kinder mindestens bis zur 4. Klasse, 
wohl aber auch darüber hinaus die Schule in H.________ (LU) besuchten. Ein 
Schulbesuch in Küssnacht könne höchstens dann in Betracht gezogen werden, 
wenn der Bezirksschulrat einen entsprechenden Schultransport organisiere, wo-
bei diesfalls immer noch die soziale Ausrichtung der Beschwerdeführer bzw. ihrer 
Kinder übergangen werden müsste (Erw. 2.4). Vorbehalten bleibe die Zustim-
mung der Gemeinde H.________ (LU) (Erw. 4). 

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2.4 Der Beschwerdeführer äussert sich nach der Darstellung des Sachverhal-
tes (Beschwerde S. 3 ff. Ziff. 6 bis 11) zu rechtlichen Aspekten (Legalitätsprinzip 
und Verwaltungspraxis, Territorialitätsprinzip, Rechtsgleichheit, Begründungs-
pflicht, Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Unterricht, Zuteilung zu 
den Schulen und Klassen, zumutbarer Schulweg, Schülertransport; Beschwerde 
S. 7 ff. Ziff. 12 bis 31) und nimmt anschliessend die "Subsumtion" vor (Be-
schwerde S. 24 ff. Ziff. 32 ff.). Von den Rechtsfolgen her sei die Situation des 
Besuches einer ausserkantonalen öffentlichen Schule mit dem Besuch einer Pri-
vatschule vergleichbar. Sowohl die Aufsicht wie auch die Einhaltung des Schwy-
zer Lehrplanes seien gelockert (Privatschule) bzw. vollständig obsolet (ausser-
kantonale öffentliche Schule). In beiden Fällen müssten Schulgelder bezahlt 
werden. Eine Schulung ausserhalb des Schulträgers sei nur im Rahmen der 
Sonderschulung vorgesehen (§ 31 VSG). Der Besuch einer ausserkantonalen öf-
fentlichen Schule sei positivrechtlich nicht vorgesehen (Beschwerde S. 24 f. 
Ziff. 32). Die vorinstanzliche Anwendung von § 7 Abs. 2 VSG scheitere auch vor 
dem Hintergrund des Territorialitätsprinzips. Weder könne H.________ (LU) ver-
pflichtet werden, den Schulbesuch von Kindern aus dem Zuständigkeitsbereich 
des Beschwerdeführers durch Vereinbarung zu regeln, noch könne das zustän-
dige Schwyzer Departement Anordnungen an die Adresse der Schule 
H.________ (LU) richten, falls sich die Schulträger nicht einigen könnten. Eine 
entsprechende gesetzliche Grundlage (interkantonale Vereinbarung oder Verein-
barung zwischen den beiden Gemeinden) fehle (Beschwerde S. 25 Ziff. 33). Das 
VSG kenne keine Bestimmung, wonach sich die Zuteilungsentscheidungen der 
Schulträger explizit nach dem Wohl des Kindes bzw. dessen schulischem Fort-
kommen oder nach der verkehrsmässigen und postalischen Ausrichtung einer 
Familie richten sollen. Beim Hinweis auf den "Wegweiser", der eine Verwaltungs-
verordnung sei, mache es sich die Vorinstanz etwas zu einfach (Beschwerde 
S. 25 f. Ziff. 35). Art. 19 und 62 BV gewährten keinen optimalen, sondern bloss 
einen ausreichenden Unterricht. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung greife die Zuteilung in ein etwas weiter entferntes Schulhaus nicht in den 
elementaren Schutzbereich des Schülers auf Unversehrtheit und auf Förderung 
seiner Entwicklung ein (Beschwerde S. 26 Ziff. 36 mit Hinweis auf das Bundes-
gerichtsurteil 2P.324/2001 vom 28.3.2002 [betr. Schulrat Schwyz] = ZBl 2007 
S. 170 ff.). Es sei nie bestritten worden, dass die beiden Kinder ihren Schulweg 
bis zur vierten Klasse nicht selbständig zurücklegen könnten und Anspruch auf 
einen Transport hätten. Ab der vierten Klasse sei der Schulweg mit dem Fahrrad, 
wie der Regierungsrat anerkannt habe (angefochtener Entscheid Erw. 2.2.4), oh-
ne weiteres zumutbar. Wie sich der Schulweg in die Oberstufe gestalte, müsse 
erst im Jahr 2025 festgelegt werden. Angesichts der Vorlaufzeit des Gesuchs 

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habe der Beschwerdeführer noch gar keinen Anlass gehabt, genaue Äusserun-
gen zum Schulweg zu machen und sich deshalb zu Recht auf die Frage be-
schränkt, ob der Schulbesuch in H.________ (LU) gestattet und finanziert werde; 
eine konkrete Zuteilung zu einem Schulhaus sei nicht zu beurteilen gewesen 
(Beschwerde S. 27 f. Ziff. 38). Der Beschwerdeführer verfüge über ein Schüler-
transportkonzept, das laufend den Verhältnissen angepasst werde. So sei es im 
Januar 2018 aufgrund des Transportbedarfes einer Schülerin so angepasst wor-
den, dass eine Verbindung von G.________ (SZ) nach Küssnacht sichergestellt 
sei. Es würden auch weitere Alternativen geprüft. Es treffe daher nicht zu, dass 
der Beschwerdeführer keinen Schulbus organisieren wolle. Die konkrete Schul-
weg- und Schülertransportsituation im Sommer 2019 habe noch nicht beurteilt 
werden können (Beschwerde S. 28 Ziff. 39). Von einer Verwaltungspraxis könne 
angesichts von bewilligten Schulbesuchen in H.________ (LU) in den Jahren 
1981, 1994 und 2009 nicht gesprochen werden. Zu jenen Zeiten habe noch kein 
Schülertransport bestanden. Der Beschwerdeführer habe zudem ein gewichtiges 
Interesse, alle Aussenwachten gleich zu behandeln und haushälterisch mit den 
Steuergeldern umzugehen (Beschwerde S. 29 Ziff. 40). 

3.1 Art. 19 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV; SR 101) vom 18. April 1999 gewährleistet den Anspruch auf ausreichenden 
und unentgeltlichen Grundschulunterricht. Für das Schulwesen sind gemäss 
Art. 62 Abs. 1 BV die Kantone zuständig. Sie sorgen für einen ausreichenden 
Grundschulunterricht, der allen Kindern offen steht. Der Grundschulunterricht ist 
obligatorisch und untersteht staatlicher Leitung oder Aufsicht. An öffentlichen 
Schulen ist er unentgeltlich (Art. 62 Abs. 2 BV). Art. 11 Abs. 1 BV räumt Kindern 
und Jugendlichen einen Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit 
und auf Förderung ihrer Entwicklung ein. 

3.2.1  Im Kanton Schwyz regelt das Volksschulgesetz unter anderem den Kin-
dergarten, die Primarschule und die Sekundarstufe I (§ 1 VSG). Alle Kinder mit 
Aufenthalt im Kanton haben das Recht und die Pflicht, die öffentliche Schule zu 
besuchen. Vorbehalten bleibt der Besuch von privaten Sonderschulen, anerkann-
ten privaten Volksschulen und bewilligtem Privatunterricht (§ 4 Abs. 1 VSG). Die 
Schulpflicht beginnt mit dem einjährigen Kindergarten und dauert grundsätzlich 
zehn Jahre, längstens jedoch bis zum Abschluss der Sekundarstufe I (§ 4 Abs. 2 
VSG). 

3.2.2  Die Schulpflicht ist in der Regel am Wohnsitz des Kindes zu erfüllen (§ 7 
Abs. 1 VSG). Der Schulrat kann auswärtigen Schulbesuch gestatten oder anord-
nen, wenn besondere Gründe es rechtfertigen (§ 7 Abs. 2 VSG). Die beteiligten 

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Schulträger regeln den auswärtigen Schulbesuch durch Vereinbarung. Der 
Schulträger des Aufenthaltsortes kann vom entlasteten Schulträger ein Schulgeld 
verlangen (§ 7 Abs. 3 VSG). Können sich die Schulträger nicht einigen, entschei-
det das zuständige Departement (§ 7 Abs. 4 VSG).

3.2.3  Der Unterricht an der öffentlichen Volksschule ist unentgeltlich (§ 8 Abs. 1 
VSG). Wo den Schülerinnen und Schülern der Schulweg nicht zugemutet werden 
kann, sorgen die Schulträger auf eigene Kosten für eine angemessene Fahrge-
legenheit (§ 8 Abs. 3 VSG). Wenn es die Umstände erfordern, sorgen die Schul-
träger für die Mittagsverpflegung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler. 
Die Schulträger beteiligen sich an den Kosten (§ 8 Abs. 4 VSG).

3.2.4  Für die Begabungsförderung sieht § 18 Abs. 1 VSG neben unterrichtlichen 
Massnahmen in der Klasse (lit. a) und schulorganisatorischen Massnahmen 
(lit. b) auch die Schulung in Sonderklassen vor. Besucht eine besonders begabte 
oder hochbegabte Schülerin oder ein besonders begabter oder hochbegabter 
Schüler eine öffentlich anerkannte Sonderklasse, leistet der Schulträger einen 
Schulgeldbeitrag, der höchstens dem gewichteten Durchschnittswert der Kosten 
pro Schulkind nach Gemeindefinanzstatistik entspricht. Im Rahmen von interkan-
tonalen Vereinbarungen legt der Regierungsrat den Schulgeldbeitrag der Schul-
träger fest (§ 18 Abs. 3 VSG). 

Die Zuständigkeit für die Sonderschulung liegt beim Kanton. Er zieht die Wohn-
sitzgemeinden und die Bezirke zu angemessenen Leistungen bei (§ 30 Abs. 1 
VSG). Die Sonderschulung erfolgt in kantonalen oder ausserkantonalen, öffentli-
chen oder privaten Institutionen (§ 31 Abs. 1 erster Teilsatz VSG). 

3.2.5  Schulträger von Kindergarten und Primarstufe sind die (Bezirks-)Gemein-
den (§ 20 Abs. 1 Satz 1 VSG). Die Bezirke führen die Sekundarstufe I (§ 20 
Abs. 2 Satz 1 VSG). Das Angebot der Schulträger wird von einer oder mehreren 
Schulen erbracht (§ 21 Abs. 1 VSG). Die Schulträger gestalten die Einzugsgebie-
te der einzelnen Schulhäuser, dass jede Schule unter Berücksichtigung der örtli-
chen und regionalen Verhältnisse in Bezug auf die Anzahl Schülerinnen und 
Schüler und die zur Verfügung stehenden Einrichtungen wirkungsvoll geführt 
werden (§ 21 Abs. 2 VSG). 

3.3.1  Der Regierungsrat hat die Voraussetzungen, welche ein Abweichen vom 
Grundsatz der Erfüllung der Schulpflicht am Wohnsitz rechtfertigen können, unter 
Bezugnahme auf den vom Amt für Volksschulen und Sport verfassten Wegwei-
ser (Stand März 2018, nunmehr Stand Mai 2018, S. 24 f. Ziff. 1.6.4), in den seine 
eigene Rechtsprechung eingeflossen ist, zutreffend dargelegt. Die Gründe für ein 

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Abweichen vom Grundsatz müssen gewichtig sein. Sachliche (z.B. verkehrsmäs-
sige und postalische Ausrichtung einer Familie bzw. deren Wohnsitzes, soziales 
Umfeld) und/oder persönliche (wie emotionale Ausrichtung der Familie, [kinder-
/jugend-]psychologische und/oder pädagogische Aspekte) Gründe können hierfür 
sprechen. Eine besondere Bedeutung kommt regelmässig dem Schulweg zu; so 
definiert beispielsweise Art. 7 Abs. 2 Satz 1 des Bernischen Volksschulgesetzes 
(VSG-BE; SRBE 432.210) vom 19. März 1992 explizit "insbesondere" die we-
sentliche Erleichterung des Schulweges als Grund für den Schulbesuch eines 
Kindes in einem anderen Kreis oder in einer anderen Gemeinde. Im Mittelpunkt 
der Beurteilung steht indes das Wohl des Kindes bzw. dessen schulisches Fort-
kommen; rein finanzielle Interessen können demgegenüber nicht ausschlagge-
bend sein. 

3.3.2  Was den Schulweg im Besonderen anbelangt, entscheidet über dessen 
Zumutbarkeit gemäss dem Wegweiser (S. 85 Rz. 3.1.1) der Schulträger im Rah-
men der Schulverordnung und der Empfehlungen des Wegweisers. Schülern der 
Sekundarstufe I kann die Benützung von Fahrrädern grundsätzlich zugemutet 
werden, wobei die Verkehrssicherheit zu berücksichtigen ist. Als Richtwert für die 
obere Grenze eines zumutbaren Schulweges (Hin- oder Rückweg) gilt eine Geh-
zeit von 45 Minuten und Fahrzeit (Fahrrad) von 15 Minuten. Für die Benützung 
von Fahrrädern sowie bei der Berechnung der Gehzeit sind die klimatischen und 
topographischen Verhältnisse angemessen zu berücksichtigen. 

Laut Lehre und Rechtsprechung verletzt ein unzumutbarer Schulweg das von 
Bund und Kanton garantierte Recht auf Ausbildung, darüber hinaus die Chancen- 
und die Rechtsgleichheit (vgl. Herbert Plotke, Schweizerisches Schulrecht, 2. A., 
Bern 2003, S. 226; Bundesgerichtsurteil 2C_495/2007 vom 27.3.2008 Erw. 2.2). 
Die Zumutbarkeit eines Schulwegs bestimmt sich nach seiner Länge und der zu 
überwindenden Höhendifferenz, nach der Beschaffenheit des Weges und den 
damit verbundenen Gefahren sowie nach Alter und Konstitution der betroffenen 
Kinder. Massgeblich ist der Weg vom Wohnhaus der Eltern bis zum Schulhaus, 
also die ganze Strecke, die effektiv zurückzulegen ist (Bundesgerichtsurteil 
2P.101/2004 vom 14.10.2004 Erw. 4.1 = ZBl 2005, S. 430 ff.; Herbert Plotke, 
a.a.O., S. 226 f.; VGE III 2011 79 vom 20.7.2011 Erw. 3.2.3 und Erw. 4). Im 
erwähnten VGE III 2011 79 vom 20. Juli 2011 hat das Verwaltungsgericht einen 
(flachen) Schulweg von rund 2.2 km für Knaben im Alter von fünf und sieben 
Jahren distanzmässig als an der oberen Grenze der Zumutbarkeit erachtet. 
Ausschlaggebend für die Unzumutbarkeit (für Kinder bis und mit der ersten 
Primarschulstufe, d.h. bis und mit dem siebten Lebensjahr) war der Umstand, 
dass der Weg teils entlang der Axenstrasse führte, welche ein hohes 

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Verkehrsaufkommen (mit viel auch internationalem [Schwer-]Verkehr) aufweist 
und die in erhöhtem Masse unfallgefährdet ist. Mit VGE 1061/04 vom 17. Februar 
2005 (auszugsweise publiziert in EGV-SZ 2005 B 10.1) erachtete das 
Verwaltungsgericht für ein rund dreizehnjähriges Mädchen (Sekundarstufe I) 
einen Schulweg bestehend aus 1.2 km Weg mit 90 m Gefälle bzw. Steigung 
(Gehzeit von rund 20 Minuten), 1.6 km mit geringer Höhendifferenz (Fahrzeit mit 
Fahrrad von 10 Minuten) und einer abschliessenden Bahnfahrt von 8 Minuten 
(Schulhaus unmittelbar beim Bahnhof; gesamte Wegdauer unter Einschluss der 
Wartezeiten am Bahnhof von rund 45 bis 50 Minuten) als zumutbar, wenn er 
auch an der oberen Grenze liege und von der Schülerin in (physischer) Hinsicht 
einiges abverlange und der Schulträger verpflichtet sei, in Ausnahmefällen (wie 
bei starkem Schneefall) ein witterungsbedingtes verspätetes Erscheinen der 
Schülerin zu tolerieren. Das Bundesgericht hat diesen Entscheid mit Urteil 
2P.101/2005 vom 25. Juli 2005 bestätigt. Zwar erscheine der Entscheid 
hinsichtlich der Gefährlichkeit insbesondere zur Winterzeit eher als streng. Er 
halte sich jedoch noch − insbesondere auch angesichts der vorliegenden 
speziellen Verhältnisse in einem ländlichen Gebiet mit zahlreichen Hof- und 
Streusiedlungen sowie der ebenfalls zu berücksichtigenden Schonung der 
öffentlichen Finanzen (BGE 129 I 12 Erw. 6.3) − im Rahmen des den Kantonen 
zustehenden Spielraumes. Zur reichhaltigen Praxis zur Zumutbarkeit von 
Schulwegen in der Rechtsprechung der Kantone sowie des Bundesgerichts kann 
im Übrigen auf die Beschwerde verwiesen werden (S. 15 Ziff. 24 bis S. 21 
Ziff. 28). 

3.3.3  Ist die Durchführung eines Schülertransportes wegen besonderer Verhält-
nisse unmöglich und werden dadurch Vorkehren nötig, welche die Eltern finan-
ziell zusätzlich belasten, so hat sich der Schulträger angemessen an den Kosten 
zu beteiligen. Wo eine Fahrgelegenheit organisiert wird, soll ein allfälliger für die 
Schüler noch verbleibender Gehweg nicht mehr länger als 30 Gehminuten sein. 
Nach Möglichkeit benützen Schüler öffentliche Verkehrsmittel (Wegweiser S. 85 
Ziff. 3.1.1). Erweist sich an ganzen Schultagen ein Schülertransport über die Mit-
tagszeit als zu kostspielig oder ist er aus zeitlichen Gründen nicht durchführbar, 
so hat der Schulträger für die einfache Mittagsverpflegung jener Schüler zu sor-
gen, deren Mittagszeit zu Hause nicht mindestens 40 Minuten beträgt. Die Schü-
ler aller Altersstufen sind im Verpflegungs- bzw. Aufenthaltsraum während der 
Mittagszeit durch eine hierfür eigens bestimmte Aufsichtsperson zu betreuen 
(Wegweiser S. 86 Ziff. 3.1.2).  

4.1.1  Der Grundsatz der Gesetzmässigkeit (Legalitätsprinzip) bedeutet, dass je-
des staatliche Handeln einer gültigen gesetzlichen Grundlage bedarf (vgl. Art. 5 

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Abs. 1 BV). Das Legalitätsprinzip gilt in der Eingriffs- als auch in der Leistungs-
verwaltung. Da die Leistungsverwaltung begünstigt und nicht belastet, sind übli-
cherweise die Anforderungen an die Normstufe und -dichte weniger hoch als in 
der Eingriffsverwaltung. Es ist im Bereich der Leistungsverwaltung üblich, dass 
der Gesetzgeber der Exekutive einen grösseren Ermessensspielraum als in der 
Eingriffsverwaltung zugesteht (Tschannen/Zimmerli/Müller, Allgemeines Verwal-
tungsrecht, § 19 Rz. 1, 24 ff.; Wiederkehr, in: Wiederkehr/Richli, Praxis des all-
gemeinen Verwaltungsrechts, Rz. 1274 ff., Rz. 1284). 

4.1.2  Ein Gesetz muss in erster Linie aus sich selbst heraus, das heisst nach 
Wortlaut, Systematik, Sinn und Zweck der Regelung verstanden werden. Auszu-
richten ist die Auslegung auf die ratio legis, die das Gericht allerdings nicht nach 
seinen eigenen, subjektiven Wertvorstellungen, sondern nach den Vorgaben und 
Regelungsabsichten des Gesetzgebers aufgrund der herkömmlichen Ausle-
gungselemente zu ermitteln hat. Das Bundesgericht befolgt bei der Gesetzesaus-
legung einen pragmatischen Methodenpluralismus und lehnt es namentlich ab, 
die einzelnen Auslegungselemente einer hierarchischen Prioritätsordnung zu un-
terstellen (BGE 142 III 102 Erw. 5 mit Hinweisen). Gefordert ist die sachlich rich-
tige Entscheidung im normativen Gefüge, ausgerichtet auf ein befriedigendes Er-
gebnis der ratio legis (BGE 141 V 642 Erw. 4.2 mit Hinweisen).

4.2.1  Das VSG kennt keine Bestimmung zum interkantonalen Schulbesuch, wie 
dieser beispielsweise in Art. 58 VSG-BE geregelt ist. Gemäss dessen Abs. 2 
kann die zuständige Stelle der Erziehungsdirektion den Besuch eines ausserkan-
tonalen Volksschulangebotes bewilligen und eine Kostengutsprache für die ver-
langten Schulgeldbeiträge leisten. Auch der umgekehrte Fall wird geregelt. Die 
zuständige Stelle der Erziehungsdirektion kann Schülern mit zivilrechtlichem 
Wohnsitz ausserhalb des Kantons den Besuch eines Volksschulangebots im 
Rahmen der verfügbaren Plätze bewilligen, wenn sichergestellt ist, dass der 
Wohnsitzkanton die Schulgeldbeiträge übernimmt (Art. 58 Abs. 3 VSG-BE). 

4.2.2  Laut dem Wortlaut von § 7 Abs. 1 und 2 VSG kann die Schulpflicht bei 
Vorliegen besonderer Gründe auch ausserhalb des Wohnsitzes des Kindes er-
füllt werden. Mithin liesse sich im Wortlaut dieser Bestimmungen durchaus auch 
eine gesetzliche Grundlage für die Erfüllung der Schulpflicht an einer ausserkan-
tonalen (öffentlichen) Schule sehen. 

Wenn indes § 7 Abs. 3 VSG die beteiligten Schulträger zur Regelung des aus-
wärtigen Schulbesuches durch Vereinbarung verpflichtet und den Schulträger 
des Aufenthaltsortes berechtigt, vom entlasteten Schulträger ein Schulgeld zu 
verlangen, kann sich dies zwangsläufig nur auf innerkantonale Schulträger be-

12

ziehen. Angesichts der kantonalen Schulhoheit kann ein ausserkantonaler Schul-
träger hierzu weder angehalten noch berechtigt werden. Dies gilt erst recht für 
die dem zuständigen Departement (d.h. dem Bildungsdepartement, vgl. § 4 der 
Vollzugsverordnung über die Aufgaben und die Gliederung der Departemente 
und der Staatskanzlei [VVAG; SRSZ 143.111] vom 11.9.2007) zugewiesene Ent-
scheidungsbefugnis bei einer Nichteinigung der beteiligten Schulträger. Mithin 
lässt sich aufgrund des Wortlautes und der (inneren) Systematik von § 7 VSG 
dieser Bestimmung weder eine gesetzliche Grundlage für einen Anspruch eines 
Schülers auf den Besuch einer ausserkantonalen öffentlichen Volksschule noch 
für eine Pflicht einer Gemeinde bzw. eines Bezirkes, einem Schüler den Besuch 
einer ausserkantonalen öffentlichen Volksschule zu gewähren, entnehmen. 

4.3.1 In systematischer Hinsicht fällt die abweichende Regelung betreffend die 
Begabungsförderung sowie die Sonderschulung auf. 

In § 18 Abs. 1 lit. b VSG wird einerseits der vom Schulträger zu leistende Schul-
geldbeitrag für den Besuch einer öffentlich anerkannten (innerkantonalen) Son-
derklasse durch einen hochbegabten Schüler gesetzlich geregelt und anderseits 
die Kompetenz zur Festlegung des Schulgeldbeitrages des Schulträgers (für ei-
nen ausserkantonalen Schulbesuch) im Rahmen von interkantonalen Vereinba-
rungen dem Regierungsrat übertragen. Der Kanton Schwyz ist denn auch der in-
terkantonalen Vereinbarung für Schulen mit spezifisch-strukturierten Angeboten 
für Hochbegabte (HBV) vom 20. Februar 2003 beigetreten. Gemäss Art. 1 Abs. 1 
HBV regelt die Vereinbarung u.a. den interkantonalen Zugang für spezifisch 
strukturierte Ausbildungsgänge zur Förderung von Hochbegabten in allen Berei-
chen sowie die Abgeltung, welche die Wohnsitzkantone der Schülerinnen und 
Schüler den Trägern der Schule leisten. Im Anhang wird festgehalten, welche 
Ausbildungsgänge unter diese Vereinbarung fallen und welche Beiträge für den 
Schulbesuch vom Wohnsitzkanton der ausserkantonalen Schülerinnen und 
Schüler zu entrichten sind (Art. 2 lit. a und b HBV).

Ähnlich stellt das VSG die Zuständigkeit für die Sonderschulung in die Kompe-
tenz des Kantons, und kann diese Sonderschulung gemäss expliziter gesetzli-
cher Regelung in kantonalen oder ausserkantonalen (öffentlichen oder privaten) 
Institutionen erfolgen. Auch in diesem Fall ist es der Kanton, welcher die Wohn-
sitzgemeinde (und die Bezirke) zu angemessenen Leistungen beizieht. 

Mithin ist auch aufgrund der Systematik und der gesetzlich unterschiedlich aus-
gestalteten Regelung der (ordentlichen) Schulpflicht einerseits und der Bega-
bungsförderung und Sonderschulung anderseits samt der dazugehörigen Kom-
petenzregelung der Schluss zu ziehen, dass von § 7 VSG ein ausserkantonaler 

13

auswärtiger Schulbesuch gesetzgeberisch nicht mitumfasst wird und gesetzge-
berisch auch nicht gewollt ist. 

4.3.2  Unter systematischen Gesichtspunkten wie auch im Lichte der Kompeten-
zenordnung im Schulbereich ist auch § 54 Abs. 2 VSG anzuführen, wonach der 
Regierungsrat ermächtigt ist, mit anderen Kantonen sowie öffentlichen und priva-
ten Institutionen Vereinbarungen im Schulwesen abzuschliessen und finanzielle 
Verpflichtungen einzugehen. Auf den Beitritt zur HBV wurde bereits hingewiesen. 
Des Weiteren ist der Kanton Schwyz am 27. September 2011 dem Regionalen 
Schulabkommen Zentralschweiz (RSZ; SRSZ 620.211.1) vom 19. Mai 2011 bei-
getreten. Die Möglichkeit eines ausserkantonalen Schulbesuches auf Primar-
schul- und Sekundarstufe I ist mit dem RSZ indes nicht vorgesehen. 

Für die Kindergärten, die Volksschulen, die allgemein bildenden Schulen auf der 
Sekundarstufe II sowie die vom Bund nicht anerkannten tertiären Bildungsgänge 
regelt das Regionale Schulabkommen über die gegenseitige Aufnahme von Aus-
zubildenden und Ausrichtung von Beiträgen (RSA 2009) der Nordwestschweize-
rischen Erziehungsdirektorenkonferenz NW EDK, welcher der Kanton Luzern, 
nicht aber der Kanton Schwyz angehört, den interkantonalen Zugang, die Stel-
lung der Auszubildenden sowie die Abgeltung, welche die Wohnsitzkantone der 
Auszubildenden leisten (Art. 1). Ein entsprechendes Abkommen zwischen dem 
Kanton Luzern und dem Kanton Schwyz besteht nicht. 

Auch dieser Umstand lässt sich nicht anders deuten, als dass der ausserkanto-
nale Besuch einer öffentlichen Schule auf Kindergarten-, Primarschul- und Se-
kundarstufe I vom Gesetzgeber nicht vorgesehen ist. 

4.4 Bei Unzumutbarkeit eines Schulweges hat der Schulträger von Gesetzes 
wegen für eine angemessene Fahrgelegenheit und gegebenenfalls auch für die 
Mittagsverpflegung und Betreuung der Schüler zu sorgen. Diese Bestimmungen 
gelten vorbehaltlos. Nichts spricht für eine bloss subsidiäre Anwendbarkeit in 
dem Sinne, dass eine ausserkantonale Schulgelegenheit bei einem unzumutba-
ren Schulweg dem Schultransport und/oder der Mittagsverpflegung und Betreu-
ung vorgeht. Vielmehr soll mit der Verpflichtung des Schulträgers für eine ange-
messene Fahrgelegenheit und eine Mittagsverpflegung zu sorgen, gerade garan-
tiert werden, dass die Schüler grundsätzlich an ihrem Wohnsitz die Schulen ab-
solvieren können. Sinn und Zweck dieser Regelungen betreffend Schülertrans-
port und Mittagsverpflegung/Betreuung sprechen in Übereinstimmung mit Wort-
laut und Systematik ebenfalls dafür, dass ein ausserkantonaler Schulbesuch ei-
ner öffentlichen Schule (Kindergarten, Primarschule, Sekundarstufe I) nicht vor-
gesehen ist. 

14

4.5 Der angefochtene Entscheid mit der verbindlichen Anweisung an den Be-
schwerdeführer, den auswärtigen Schulbesuch zu bewilligen und die Schulgeld-
kosten zu übernehmen, ist inhaltlich als Verfügung zu qualifizieren. Begriffswe-
sentlich für eine Verfügung ist (unter anderem) die Verbindlichkeit und Er-
zwingbarkeit des dadurch geregelten Rechtsverhältnisses (Wiederkehr, a.a.O., 
Rz. 2142; 2361 ff.). 

Wie der Regierungsrat selbst einräumt, steht der bewilligte auswärtige Schulbe-
such unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gemeinde H.________ (LU). Im 
Unterschied zu einem allfälligen innerkantonal auswärtigen Schulbesuch besteht 
keine rechtliche Handhabe, den angeordneten Schulbesuch gegenüber der Ge-
meinde H.________ (LU) durchzusetzen. Diese fehlende Erzwingbarkeit steht im 
Gegensatz zum innerkantonal auswärtigen Schulbesuch, der von den Schulträ-
gern durch Vereinbarung zu regeln ist, wobei bei Nichteinigung das zuständige 
Departement entscheidet (und ihren Entscheid entsprechend auch durchsetzen 
kann). Die fehlende Durchsetzbarkeit der Anordnung (die letztlich vom Belieben 
eines Dritten abhängig ist) ist im Kern Folge der fehlenden bzw. ungenügenden 
gesetzlichen Grundlage bzw. des Fehlens einer entsprechenden (interkantona-
len) Vereinbarung. Entsprechend beinhaltet eine solche Anordnung die Gefahr 
der willkürlichen und ungleichen Behandlung der Rechtssubjekte in sich (konkret 
von Schülern in ähnlichen/vergleichbaren Situationen). Art. 8 Abs. 1 RSA bei-
spielsweise hält konsequenterweise fest, dass Auszubildende sowie Anwärterin-
nen und Anwärter aus Nichtabkommenskantonen keinen Anspruch auf Gleich-
behandlung haben. Sie können zu einem Ausbildungsgang zugelassen werden, 
wenn die Auszubildenden aus den Abkommenskantonen, die das Angebot als 
beitragsberechtigt anerkennen, Aufnahme gefunden haben und die Finanzierung 
geregelt ist. Eine Aufnahme kommt folglich nur in Frage, wenn noch ein offener 
Platz/offene Plätze bestehen, wobei infolge der Kann-Formulierung selbst für 
diesen Fall keine Gewähr geboten wird. 

4.6 Auch aus der Verfassung lässt sich kein Anspruch auf einen ausserkanto-
nalen Schulbesuch ableiten. Hiergegen spricht vorab bereits die den Kantonen 
zugewiesene Zuständigkeit für das Schulwesen, womit auch das vom Beschwer-
deführer angeführte Argument des Territorialitätsprinzips seine Berechtigung fin-
det. Die Anforderungen, die Art. 19 BV − in Berücksichtigung des weiteren ver-
fassungsrechtlichen Kontextes (Art. 62 Abs. 2, Art. 41 Abs. 1 lit. f und g sowie 
Art. 67 Abs. 1 BV) − an den obligatorischen Grundschulunterricht stellt, belässt 
den Kantonen einen erheblichen Gestaltungsspielraum. Aus Art. 19 BV ergibt 
sich ein Anspruch auf eine den individuellen Fähigkeiten des Kindes und seiner 
Persönlichkeitsentwicklung entsprechende unentgeltliche Grundschulausbildung 

15

an einer öffentlichen Schule. Der Anspruch wird verletzt, wenn die Ausbildung 
des Kindes in einem Masse eingeschränkt wird, dass die Chancengleichheit nicht 
mehr gewahrt ist bzw. wenn es Lehrinhalte nicht vermittelt erhält, die in der hiesi-
gen Wertordnung als unverzichtbar gelten. Als soziales Grundrecht gewährleistet 
Art. 19 BV nur einen Anspruch auf ein angemessenes, erfahrungsgemäss aus-
reichendes Bildungsangebot an öffentlichen Schulen. Ein Mehr an individueller 
Betreuung, das theoretisch möglich wäre, kann mit Rücksicht auf das staatliche 
Leistungsvermögen von Verfassungs wegen nicht gefordert werden. Aus Art. 19 
BV ergibt sich insbesondere auch kein Anspruch auf unentgeltlichen Besuch ei-
ner Schule nach freier Wahl, weshalb das Gemeinwesen − unter Vorbehalt be-
sonderer örtlicher und anderer Verhältnisse − nicht verpflichtet ist, den unentgelt-
lichen Schulbesuch an einem anderen als dem Wohn- bzw. Aufenthaltsort zu 
ermöglichen. Auch aus Art. 11 BV lässt sich kein direkter Anspruch auf Zuteilung 
eines Schülers in ein bestimmtes Schulhaus ableiten (vgl. Bundesgerichtsurteile 
2P.150/2003 vom 16.9.2003 Erw. 4.2 = ZBl 2004 S. 276 ff.; 2C_495/2007 vom 
28.3.2002 Erw. 2.4). Solange die zur Verfügung stehende öffentliche Schule den 
Bedürfnissen eines Jugendlichen ausreichend gerecht wird, kann aus dem Recht 
auf Förderung der Entwicklung im Sinne von Art. 11 BV kein Anspruch auf eine 
schulische Sonderbehandlung abgeleitet werden (Reusser/Lüscher, St. Galler 
Kommentar zu Art. 11 BV, Rz. 34).

4.7 Zusammenfassend lässt sich im Sinne der vorstehenden Gesetzesausle-
gung dem Gesetz (VSG) weder ein Recht des Kantons entnehmen, eine Ge-
meinde dazu verpflichten zu können, einem Schüler den Besuch einer ausser-
kantonalen öffentlichen Volksschule (in einer Regelklasse) − aus welchen Grün-
den auch immer − zu gewähren, noch lässt sich dem Gesetz ein entsprechender 
Anspruch eines Schülers entnehmen. Ebenso wenig ergibt sich aus der Verfas-
sung ein solches Recht oder ein solcher Anspruch. Der angefochtene Beschluss 
entbehrt somit einer gesetzlichen Grundlage und ist daher aufzuheben. Anzufü-
gen ist, dass sich auch dem Wegweiser keine Hinweise für ein solches Recht 
bzw. einen solchen Anspruch entnehmen lassen. Abgesehen davon enthält der 
Wegweiser keine Rechtsnormen bzw. stellt er kein Regelwerk dar wie z.B. ein 
Gesetz oder eine Verordnung, da er nicht von einem kantonalen 
Rechtssetzungsorgan erlassen worden ist. Er vermag daher grundsätzlich keine 
Rechte und Pflichten der Bürger zu begründen (Bundesgerichtsurteil 
2P.101/2005 vom 25.7.2005; VGE III 2011 32 vom 14.4.2011 Erw. 1.7). 

4.8 Es wird nicht geltend gemacht, dass der Beschwerdeführer die auswärtigen 
Schulbesuche in H.________ (LU) zu früheren Zeiten erst auf Anordnung des 
Kantons bewilligte. Wie es sich allenfalls mit einer (einzelfallbezogenen vertragli-

16

chen) autonomen Regelung zwischen dem Beschwerdeführer und der Gemeinde 
H.________ (LU) über die (gegenseitige) Aufnahme von Schülern verhält − was 
derzeit für den Beschwerdeführer keine Option mehr ist −, ist vorliegend nicht zu 
beurteilen. 

Dem Beschwerdeführer ist auch beizupflichten, dass bei wenigen bewilligten 
auswärtigen Schulbesuchen über einen Zeitraum von 1977 (Begehung des 
Schulweges, vgl. Verwaltungsbeschwerde vom 15.11.2017 S. 6 Ziff. 17), 1981 
bis 2009 nicht von einer (Verwaltungs-)Praxis, welche Küssnacht binden könnte, 
die Rede sein kann. Zu verneinen ist angesichts dieser wenigen bewilligten aus-
wärtigen Schulbesuche auch eine allfällige Verletzung des Gleichbehandlungs-
gebotes, zumal sich die Verhältnisse (Schulen, Strassen und Wege, öffentlicher 
Verkehr, Einführung von Schultransporten, Mittagstischen etc.) seither und auch 
weiterhin erheblich veränder(te)n. 

4.9 Am vorliegenden Ergebnis kann auch die unbestrittene Unzumutbarkeit des 
Schulweges nach G.________ (SZ) (jedenfalls bis zur vierten Klasse) nichts 
ändern. Das gleiche gilt auch für die geltend gemachte soziale Ausrichtung nach 
H.________ (LU). Solche Aspekte können eine gesetzliche Grundlage nicht 
ersetzen. Mithin ist es für die Beurteilung nicht entscheidend, dass die 
Vereinstätigkeit (vgl. Gesuch der Beschwerdegegner vom 17.3.2017 "bei einer 
allfälligen Vereinstätigkeit") wie auch persönliche Verhältnisse sowohl der Eltern 
wie der Kinder, welche aus psychologischer und/oder pädagogischer Sicht einen 
auswärtigen Schulbesuch rechtfertigen könnten, nicht weiter substantiiert wurden 
(vgl. Beschwerde S. 26 Ziff. 36).

5.1 Was die Beurteilung des Schulweges anbelangt, ist unbestritten, dass den 
beiden Kindern der Schulweg in den Kindergarten und die Primarschule nach 
G.________ (SZ) jedenfalls bis zur vierten Klasse nicht zumutbar ist. Der Be-
schwerdeführer hat auch anerkannt, dass den Beschwerdegegnern infolge eines 
fehlenden Schulbusses ins Wohngebiet der Beschwerdegegner eine Wegent-
schädigung zusteht. Vor Verwaltungsgericht präzisiert der Beschwerdeführer, 
dass er angesichts des Alters der beiden Kinder noch keinen Anlass zu weiter-
gehenden Überlegungen (konkrete Zuteilung zu einem Schulhaus) gemacht ha-
be und das Schülertransportkonzept laufend den Verhältnissen angepasst wer-
de. 

Welche Option (Wegentschädigung; organisierter Schülertransport; weitere Al-
ternative [?]) letztlich zum Tragen kommt, wurde bis anhin noch nicht beurteilt 
(und war auch nicht zu beurteilen). Im vorliegenden Verfahren ist hierüber folglich 
nicht zu befinden. Der Beschwerdeführer wird entsprechend (rechtzeitig) diese 

17

Frage − auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung (namentlich Bundes-
gerichtsurteil 2C_433/2011 vom 1.6.2012 [betr. Schulrat Altendorf], Erw. 4.1 ff.; 
vgl. auch Bundesgerichtsurteil 2C_414/2015 vom 12.2.2016 Erw. 3.3) − unter 
Einbezug der Beschwerdegegner zu beurteilen und seinen entsprechenden Be-
schluss ihnen zu eröffnen haben. 

5.2 Die Zumutbarkeit des Schulweges ab der vierten Klasse (nach G.________ 
(SZ) und später nach Küssnacht) lässt sich derzeit noch nicht verlässlich beurtei-
len und ist ebenfalls nicht Verfahrensgegenstand. Dannzumal zu berücksichti-
gende Gesichtspunkte wie namentlich (physische und psychische) Konstitution 
der Kinder sind derzeit noch nicht bekannt. Ebenso kann sich die Verkehrssi-
cherheit negativ oder positiv (z.B. [verbesserte] Radwege) verändern. Hinzu 
kommt die Tatsache, dass gerade auch E-Bikes bei Schülern Einzug gehalten 
haben und im Trend sind, welche möglicherweise bisher als unzumutbar gelten-
de Schulwege zumutbar machen.

6. Zusammenfassend ist der angefochtene RRB Nr. 251/2018 vom 10. April 
2018 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und der BRB Nr. 118 vom 
24. Oktober 2017 zu bestätigen. 

7.1.1  Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten des regierungsrätlichen 
Beschwerdeverfahrens von Fr. 800.-- (inklusive Kanzleikosten) neu den Be-
schwerdegegnern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen. 

7.1.2  Der Bezirksschulrat war im regierungsrätlichen Verfahren nicht beanwaltet, 
womit ihm kein Anspruch auf eine Parteientschädigung zusteht. 

7.2.1  Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 1'200.-- werden dem Verfah-
rensausgang entsprechend je zur Hälfte (Fr. 600.--) den Beschwerdegegnern − 
unter solidarischer Haftbarkeit − und dem Kanton auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP). 

7.2.2  Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend ist dem beanwalteten 
Beschwerdeführer zu Lasten der Beschwerdegegner − unter solidarischer 
Haftbarkeit − einerseits sowie des Kantons anderseits eine Parteientschädigung 
zuzusprechen. Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für 
Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentli-
cherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 ei-
nen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungs-
kriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf je 

18

Fr. 1'300.-- (inkl. Barauslagen und MwSt), insgesamt also Fr. 2'600.--, festge-
setzt. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1.1 Der angefochtene RRB Nr. 251/2018 vom 10. April 2018 wird in Gutheis-
sung der Beschwerde im Sinne der Erwägungen aufgehoben.

1.2 Die Kosten des regierungsrätlichen Beschwerdeverfahrens von Fr. 800.-- 
(inklusive Kanzleikosten) werden neu den Beschwerdegegnern unter soli-
darischer Haftbarkeit auferlegt. 

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 1'200.-- werden je zur 
Hälfte (Fr. 600.--) den Beschwerdegegnern − unter solidarischer Haftbarkeit 
− und dem Kanton auferlegt.

Die Beschwerdegegner haben ihr Betreffnis von Fr. 600.-- innert 30 Tagen 
seit Zustellung dieses Entscheides auf das Postkonto 60-22238-6 des Ver-
waltungsgerichts zu überweisen. Auf die kantonsinterne Verrechnung wird 
verzichtet.

3. Der Kanton und die Beschwerdegegner (diese unter solidarischer Haftbar-
keit) haben dem beanwalteten Beschwerdeführer für das verwaltungsge-
richtliche Verfahren eine Parteientschädigung von je Fr. 1'300.-- (inkl. Bar-
auslagen und MwSt) zu bezahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegner (2/R)
- den Regierungsrat
- das Sicherheitsdepartement
- und das Bildungsdepartement (z.K.).

20

Schwyz, 22. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. Juni 2018