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**Case Identifier:** 7d2784bb-84a9-58c9-abb9-1356a7e91cd8
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.05.2020 200 2019 815
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2019-815_2020-05-14.pdf

## Full Text

200 19 815 IV
FUE/GET/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 14. Mai 2020

Verwaltungsrichter Furrer, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Kölliker, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Germann

A.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 25. September 2019

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der … geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerde-
führer), gelernter … bzw. … mit eidgenössischem Fachausweis, meldete 
sich im April 2004 unter Hinweis auf seit einem Bandscheibenvorfall beste-
hende Rückenschmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung 
(IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern [nachfolgend IVB 
bzw. Beschwerdegegnerin], [act. II], 1 S. 1 – 7, 11, 14). In der Folge über-
nahm die IVB die Kosten für berufliche Massnahmen im Hinblick auf eine 
Umschulung zum … (vgl. act. II 30 S. 2; 34; 40; 67; 75; 128). Nachdem der 
Versicherte der IVB im Oktober 2007 mitgeteilt hatte, an der anstehenden 
Prüfung wegen fehlender Zeit für die Schlussarbeit und aus gesundheitli-
chen Gründen nicht teilzunehmen (act. II 137 S. 1), wurde die Massnahme 
abgebrochen (S. 3; vgl. act. II 167 S. 2). In der Folge schritt die IVB zur 
Rentenprüfung und veranlasste bei Dr. med. B.________, Fachärztin für 
Neurochirurgie, sowie Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie, eine bidisziplinäre Begutachtung (Expertisen vom 11. No-
vember und 2. Dezember 2008 [act. II 169; 171]). Mit Verfügung vom 22. 
Juli 2009 (act. II 179 S. 2 ff.) sprach die IVB dem Versicherten eine für die 
Zeit vom 1. Februar bis 30. Juni 2005 befristete ganze Invalidenrente zu. 
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kan-
tons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, mit unangefochten 
gebliebenem Urteil vom 24. April 2010 (VGE IV/2009/939) ab (act. II 198). 

B. 

Im Rahmen einer im April 2010 eingereichten Neuanmeldung, mit welcher 
der Versicherte unter Hinweis auf einen im Februar 2010 erlittenen Band-
scheibenvorfall eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend 
machte (act. II 213), holte die IVB Berichte behandelnder Ärzte ein und 
nahm Rücksprache bei Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztli-
cher Dienst (RAD; Akten der IVB [act. IIA] 223). Mit (unangefochten geblie-

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bener) Verfügung vom 7. Juni 2011 (act. IIA 227) verneinte die IVB bei ei-
nem Invaliditätsgrad von 37% einen Anspruch auf eine Invalidenrente. 

Auf ein weiteres Neuanmeldungsgesuch vom Dezember 2014 (act. IIA 232) 
trat die IVB mit (unangefochten gebliebener) Verfügung vom 5. März 2015 
(act. IIA 245) nicht ein.

C.

Im September 2017 liess der Versicherte ein weiteres Neuanmeldungsge-
such einreichen und eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes 
geltend machen (act. IIA 254). Nachdem die IVB Berichte behandelnder 
Ärzte beigezogen und durch den RAD eine Laboruntersuchung (act. IIA 
281) hatte durchführen lassen, veranlasste sie in der MEDAS E.________ 
GmbH (nachfolgend MEDAS) eine polydisziplinäre (allgemein-
internistische, neurologische, orthopädische und psychiatrische) Begutach-
tung (Expertise vom 27. Mai 2019 [act. IIA 310.1 ff.]). Mit Vorbescheid vom 
12. Juli 2019 (act. IIA 311) stellte die IVB dem Versicherten bei einem Inva-
liditätsgrad von 33% die Verneinung eines Rentenanspruchs in Aussicht. 
Daran hielt sie auf Einwand des Versicherten hin (act. IIA 316) mit Verfü-
gung vom 25. September 2019 (act. IIA 318) fest. 

D.

Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 25. Oktober 2019 Be-
schwerde. Er stellt die folgenden Anträge: 

1. Die IV-Verfügung vom 25. September 2019 sei aufzuheben. 

2. Es sei eine Invalidenrente zuzusprechen.

Gleichzeitig reichte der Beschwerdeführer diverse Dokumente ein (Akten 
des Beschwerdeführers [act. I] – diese sind in den von der IVB zugestellten 
Akten enthalten [act. IIA 320], weshalb in der Folge, soweit erforderlich, auf 
Letztere Bezug genommen wird).

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Mit Eingabe vom 4. November 2019 schliesst die Beschwerdegegnerin auf 
Abweisung der Beschwerde, wobei sie auf eine ausführliche Stellungnah-
me im Rahmen einer Beschwerdeantwort verzichtet. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 25. September 2019 
(act. IIA 318). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenren-
te. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

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1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

2.1

2.1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG). 

2.1.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Rente, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga-
benbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnah-
men wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 
40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40% invalid sind (lit. c). 

2.2

2.2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Wurde eine Rente wegen eines zu geringen 
Invaliditätsgrades verweigert, so wird eine Neuanmeldung nur geprüft, 
wenn darin glaubhaft gemacht wird, dass sich der Grad der Invalidität in 

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einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. Art. 87 Abs. 2 
und 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung 
[IVV; SR 831.201]).

2.2.2 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsge-
such ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewis-
sern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung 
des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass 
der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine 
Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls 
hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, 
um nunmehr eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) 
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall 
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 
198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 E. 2.1).

2.2.3 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer 
Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung (BGE 144 I 103 E. 2.1 
S. 105, 141 V 9 E. 2.3 S. 10; SVR 2018 UV Nr. 22 S. 79 E. 2.2.1). Eine 
weitere Diagnosestellung bedeutet nur dann eine revisionsrechtlich rele-
vante Gesundheitsverschlechterung oder eine weggefallene Diagnose eine 
verbesserte gesundheitliche Situation, wenn diese veränderten Umstände 
den Rentenanspruch berühren (BGE 141 V 9 E. 5.2 S. 12).

2.2.4 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 
Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369; SVR 2010 IV Nr. 53 S. 166 E. 3.1).

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2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weite-
ren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Die Verwaltung ist auf die Neuanmeldung vom September 2017 
eingetreten, weshalb die Eintretensfrage praxisgemäss nicht zu überprüfen 
ist (BGE 109 V 108 E. 2b S. 114). 

Massgebende Vergleichszeitpunkte bilden die Verfügung vom 7. Juni 2011 
(act. IIA 227) – mit welcher ein Anspruch auf eine Invalidenrente nach me-
dizinischen Abklärungen sowie Durchführung eines Einkommensvergleichs 
verneint wurde – und die nunmehr angefochtene Verfügung vom 25. Sep-
tember 2019 (act. IIA 318; vgl. E. 2.2.4 vorne).

3.2

3.2.1 Bei Erlass der Verfügung vom 7. Juni 2011 (act. IIA 227) stützte 
sich die Beschwerdegegnerin auf den RAD-Bericht von Dr. med. 
D.________ vom 8. April 2011 (act. IIA 223). Dieser hielt in Bezug auf den 
damals geltend gemachten „erneuten Bandscheibenvorfall“ (act. II 213 S. 
1) fest, aus orthopädischer Sicht müsse klar darauf hingewiesen werden, 
dass seit 1988 eine Diskushernie auf Höhe L4/5 bestehe, die typischerwei-
se in wechselndem Ausmass seither symptomatisch sei (act. IIA 223 S. 3). 
Eine Verschlechterung sei seit 2007 nicht eingetreten, womit weiterhin un-
eingeschränkt auf das im Jahr 2008 formulierte Zumutbarkeitsprofil abzu-
stellen sei (S. 4). 

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3.2.2 Damit nahm Dr. med. D.________ Bezug auf das bidisziplinäre 
Gutachten der Dres. med. B.________ und C.________ vom 11. Novem-
ber bzw. 2. Dezember 2008 (act. II 169; 171). 

Dr. med. B.________ hielt im neurochirurgischen Gutachten vom 11. No-
vember 2008 (act. II 169) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit im Wesentlichen ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit 
radikulär-pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts fest. In der Beurteilung 
hielt sie fest, der Beschwerdeführer leide seit 1988 an lumbalen Rücken-
schmerzen, es habe erstmals am 3. September 1988 eine mediane Dis-
kushernie L4/5 ohne Neurokompression nachgewiesen werden können (S. 
15). Neurologisch lasse sich aktuell ein neurokompressives Geschehen 
ausschliessen, die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) sei 
schmerzfrei und kaum eingeschränkt, ein Nervendehnungsschmerz liege 
nicht vor, auch kein sensomotorisches Defizit. Neuroradiologisch komme 
auch jetzt die Diskushernie L4/5 median ohne Wurzelkompression zur Dar-
stellung. Radiologisch habe am 6. September 2007 eine Instabilität im Be-
reiche L5/S1 ausgeschlossen werden können, sodass die Lyse LWK5 
betreffend Beschwerden ursächlich nicht im Vordergrund stehen dürfte. Die 
ausstrahlenden Schmerzen v.a. in das rechte Bein liessen sich radikulär 
nicht mit Sicherheit zuordnen, da der Schmerz in der Oberschenkelinnen-
fläche, der dorsalen Wadenregion und der medianen Zehen verschiedenen 
Wurzelprojektionen entspreche (S. 16). Als ... könne der Beschwerdeführer 
nicht mehr eingesetzt werden (S. 18). Möglich seien Arbeiten mit Gewichte 
heben/tragen von 8 bis 10kg, Stehen sollte durch Bewegen verändert wer-
den können bzw. kurz gehalten werden, die Sitzdauer und Gehstrecke lä-
gen bei 1 Stunde (S. 19). Eine solche den Beeinträchtigungen angepasste 
Tätigkeit wäre ganztags mit entsprechender Stundenzahl zumutbar, wobei 
mit einer Leistungseinbusse von 25% wegen vermehrter Pausen zur Lo-
ckerung gerechnet werden müsste (S. 20).

Dr. med. C.________ hielt im psychiatrischen Gutachten vom 2. Dezember 
2008 (act. II 171) als Diagnosen eine abgeklungene Anpassungsstörung 
(ICD-10 F43.21), berufliche Probleme (ICD-10 Z56) sowie akzentuierte 
Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) fest (S. 6). Es bestehe keine Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 7). 

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Interdisziplinär könne unter Berücksichtigung der psychiatrischen und neu-
rochirurgischen Befunde von einer Restarbeitsfähigkeit von 75% für eine 
angepasste Tätigkeit ausgegangen werden. Der Einsatz als ... sei nicht 
mehr zumutbar (S. 8).

3.3 Bei Erlass der – zeitliche Grenze der gerichtlichen Prüfung 
bildenden – angefochtenen Verfügung vom 25. September 2019 (act. IIA 
318; BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243) präsentierte sich die medizinische Ak-
tenlage im Wesentlichen wie folgt: 

3.3.1 Dr. med. F.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera-
pie, hielt im Bericht vom 30. August 2017 (act. IIA 254 S. 5 f.) als Diagnose 
eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto-
ren (ICD-10 F45.41) mit/bei lumbospondylogenem Schmerzsyndrom mit 
lumboradikulärer Schmerzkomponente L5 links, Verdacht auf andauernde 
Persönlichkeitsänderung bei chronischem Schmerzsyndrom (ICD-10 
F62.80), rezidivierender depressiver Störung, ggw. leichtgradig (ICD-10 
F33.0), Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS; ICD-10 
F90.0) sowie Adipositas per magna mit Binge-Eating-Störung (ICD-10 
F50.9), fest. In der Beurteilung hielt sie fest, als Ursache für die depressive 
Störung fänden sich verschiedene Faktoren gesundheitlicher, beruflicher 
und psychosozialer Natur (S. 5). Zudem erschwerten respektive verschärf-
ten typische ADHS-Symptome die Situation. Sämtliche Störungen seien 
chronifiziert. Den …, den der Beschwerdeführer versucht habe aufzuzie-
hen, bringe er aufgrund der gestellten Diagnosen nicht zum Laufen (S. 6).

Mit weiterem Bericht vom 20. Februar 2018 (act. IIA 265) hielt Dr. med. 
F.________ fest, in einer angepassten Tätigkeit (…) betrage die Arbeitsun-
fähigkeit 50 – 60%; die frühere Tätigkeit als ... sei nicht zumutbar (S. 3).

3.3.2 Med. pract. G.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin 
(RAD), hielt im Bericht vom 18. Dezember 2018 (act. IIA 281) fest, auf-
grund der durchgeführten labormässigen Untersuchung habe eine wesent-
liche systemisch-entzündliche Krankheit oder ein exzessiver 
Alkoholkonsum, welche die beklagte Verschlechterung des Gesundheilszu-
standes bedingt haben könnte, ausgeschlossen werden können (S. 4).

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3.3.3 Im polydisziplinären Gutachten des MEDAS vom 27. Mai 2019 
(act. IIA 310.1 ff.) wurden die folgenden Diagnosen gestellt (act. IIA 310.1 
S. 8): 

Mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 

1. Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5)
- radiologisch Osteochondrose LWK4/5/SWK1, Bogenschlussanoma-

lie LWK5 ohne Olisthese und keine klaren Hinweise für Neurokom-
pression (MRI vom … 2015 und Röntgen vom … 2019)

2. Verdacht auf unbehandelte arterielle Hypertonie (ICD-10 I10)

3. Asthma bronchiale (IC D-10 J45.9)

Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 

1. Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren 
(ICD-10 F45.41)

2. Polyneuropathie unklarer Ätiologie (ICD-10 G62.9; diabetisch?)

3. Adipositas per magna, BMI 39 kg/m2 (ICD-10 E66.0)

4. Vitamin B12 Mangel (ICD-10 E53)

5. Fortgesetzter Nikotinkonsum (ICD-10 F17.1)

In der interdisziplinären Beurteilung hielten die Gutachter fest, aktuell könn-
ten weder aus psychiatrischer noch aus neurologischer Sicht Diagnosen 
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden. Es imponiere eine 
Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklagten Beschwerden 
und den objektivierbaren Befunden, wofür eine chronische Schmerzstörung 
mit somatischen und psychischen Faktoren verantwortlich zeichne, welche 
sich aber gemäss aktueller psychiatrischer Beurteilung nicht einschränkend 
auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Aus orthopädischer Sicht könne die Dia-
gnose eines chronischen lumbovertebralen Schmerzsyndroms bei radiolo-
gisch nachweisbarer Osteochondrose LWK4/5/SWK1 und Bogenschluss-
anomalie LWK5 ohne Olisthese und aktuell ohne Hinweisen für eine 
Neurokompression oder eine radikuläre Symptomatik gestellt werden. Aus 
allgemeininternistischer Sicht weise der Beschwerdeführer anlässlich der 
Untersuchung deutlich erhöhte Blutdruckwerte auf, so dass der Verdacht 
auf eine unbehandelte arterielle Hypertonie (DD ausgeprägte Weisskittel-
hypertonie) bestehe. Zudem sei anamnestisch ein Asthma bronchiale be-

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kannt, welches aktuell gut behandelt scheine, sei die aktuell durchgeführte 
Lungenfunktionsprüfung doch unauffällig ausgefallen (S. 8). 

Körperlich mittelschwere und schwere sowie überwiegend stehende und 
gehende Verrichtungen, einschliesslich derjenigen als ..., seien für den 
Beschwerdeführer ungeeignet. Hier bestehe eine bleibende und vollständi-
ge Arbeitsunfähigkeit. Für körperlich leichte Verrichtungen unter Wechsel-
belastung bestehe aufgrund der aktuellen Untersuchung eine 
Arbeitsfähigkeit, sofern dabei wiederholtes Heben und Tragen von Lasten 
über 10kg, die Einnahme von Zwangshaltungen und das Arbeiten in feuch-
ter oder staubiger Umgebung vermieden werden könnten (S. 9). Die Ar-
beits- und Leistungsfähigkeit betrage 80%, wobei auch in der 
Vergangenheit keine höhere Arbeitsunfähigkeit bestanden habe (S. 10).

3.4

3.4.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.4.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

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Im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Spezia-
lärzte, welche diesen Anforderungen entsprechen, kommt grundsätzlich 
(voller) Beweiswert zu, solange nicht konkrete Indizien gegen deren Zuver-
lässigkeit sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470).

3.5 Das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 27. Mai 2019 
(act. IIA 310.1 ff.) erfüllt die Anforderungen der Rechtsprechung an Experti-
sen (vgl. E. 3.4.2 vorne) und erbringt Beweis. Es ist in Bezug auf die be-
fundmässige und diagnostische Einschätzung sowie hinsichtlich der 
Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit in allen Teilen nachvoll-
ziehbar, die Schlussfolgerungen sind überzeugend begründet und es las-
sen sich gestützt darauf sämtliche vorliegend relevanten Tat- und 
Rechtsfragen zuverlässig beantworten. Die Gutachter gelangten zum 
Schluss, dass die angestammte Tätigkeit als ... nicht mehr zumutbar sei 
und für eine den Leiden angepasste Tätigkeit in somatischer (und interdis-
ziplinärer) Hinsicht eine um 20% eingeschränkte Arbeits- und Leistungs-
fähigkeit bestehe (act. IIA 310.1 S. 9); aus psychiatrischer Sicht liege keine 
Beeinträchtigung des funktionellen Leistungsvermögens vor (act. IIA 310.5 
S. 8). Es liegen keine medizinischen Berichte im Recht, welche Zweifel an 
dieser Einschätzung im MEDAS-Gutachten zu wecken vermöchten (vgl. E. 
3.4.2 vorne). Dergleichen wird auch nicht vorgebracht. Insbesondere hat 
der psychiatrische Gutachter mit überzeugender Begründung, auf welche 
verwiesen werden kann (act. IIA 310.5 S. 6), sowohl den von Dr. med. 
F.________ postulierten Verdacht auf Persönlichkeitsänderung als auch 
einer ADHS verneint. Ebenso hat er in Bezug auf das – auch von Dr. med. 
F.________ bloss als leichtgradig beschriebene (act. IIA 254 S. 5) – de-
pressive Geschehen schlüssig und nachvollziehbar keine Auswirkung auf 
das funktionelle Leistungsvermögen attestiert (act. IIA 310.5 S. 6). 

3.6 Indessen äusserten sich die MEDAS-Experten nicht ausdrücklich 
zur im Neuanmeldungsverfahren relevanten Frage, ob bzw. inwiefern eine 
effektive Veränderung des Gesundheitszustandes seit der letztmaligen 
umfassenden Rentenprüfung eingetreten ist (vgl. E. 2.2 vorne). Auch die 
Beschwerdegegnerin ist dieser Frage in der angefochtenen Verfügung vom 
25. September 2019 (act. IIA 318) nicht ausdrücklich nachgegangen, hat 

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jedoch implizit das Vorliegen eines Revisionsgrundes bejaht, indem sie den 
Rentenanspruch umfassend prüfte (vgl. E. 2.2.2 f.). 

3.6.1 Im bidisziplinären Gutachten der Dres. med. B.________ und 
C.________ vom 11. November bzw. 2. Dezember 2008 wurde einzig 
aufgrund des lumbovertebralen Schmerzsyndroms respektive der insoweit 
zugrunde liegenden degenerativen Veränderungen im unteren LWS-
Bereich in der angestammten Tätigkeit als ... eine gänzlich aufgehobene, 
für eine den Leiden angepasste Tätigkeit dagegen eine um 25% 
eingeschränkte Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit attestiert (vgl. act. II 171 S. 
8 f.). Die entsprechenden Untersuchungsbefunde fasste Dr. med. 
B.________ wie folgt zusammen: „[K]linisch: deutliche BWS-Kyphose, 
Beweglichkeit der LWS kaum eingeschränkt, kein Muskelhartspann, kein 
sensomotorisches Defizit, leicht positive ISG-Zeichen rechts; 
radiologisch/neuroradiologisch: leichte links konvexe Skoliose der LWS, 
deutliche degenerative Veränderungen L4/5, weniger ausgeprägt L3/4 und 
L5/S1, kaudal luxierte Discushernie L4/5 rechts lastig ohne 
Neurokompression, flache Discushernie L3/4 und L5/S1 ohne 
Neurokompression, scharf begrenzte ISG-Fugen beidseits“ (act. II 169 S. 
14). 

Die MEDAS-Expertise vom 27. Mai 2019 (act. IIA 310.1 ff.) führt neu einen 
Verdacht auf eine arterielle Hypertonie sowie ein Asthma bronchiale unter 
den Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit auf. Damit liegt im 
Vergleich zum massgeblichen Referenzzeitpunkt (vgl. E. 3.1 vorne) mittels 
zweier neuer Diagnosen zumindest nominell eine Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen vor. Sodann besteht weiterhin ein chronisches 
Lumbovertrebralsyndrom mit Auswirkung auf die Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit. Eine in Bezug auf den streitgegenständlichen 
Rentenanspruch (vgl. E. 1.2 vorne) anspruchsrelevante und in der Folge 
revisionsbegründende Änderung liegt jedoch nicht vor: 

3.6.1.1 Hinsichtlich der Hypertonie besteht einzig eine Verdachtsdiagnose, 
bei welcher die Untersuchungsergebnisse eine Erkrankung bloss vermuten 
lassen (vgl. PSCHYREMBEL, Klinisches Wörterbuch, 267. Aufl. 2017, S. 406) 
und welche demnach nicht als überwiegend wahrscheinlich erstellt zu qua-
lifizieren ist (vgl. Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 27. März 2020, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 14

8C_113/2020, E. 8.2.2.1). Ein Revisionsgrund ist somit insoweit nicht ge-
geben. Sodann liegt von Seiten des (ordentlich behandelten [act. IIA 310.2 
S. 6]) Asthma bronchiale – mit Blick auf die unauffällige Lungenfunktions-
prüfung (act. II 310.1 S. 8) nachvollziehbar – einzig eine qualitative Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit vor, indem es im Hinblick auf eine 
zumutbare Tätigkeit eine Kälte-, Nässe- und Staubexposition zu verhindern 
gilt (act. IIA 310.2 S. 7). Dies stellt im Vergleich zu den Verhältnissen im 
Zeitpunkt der Verfügung vom 7. Juni 2011 zwar eine Änderung des Sach-
verhalts dar, jedoch ist die zusätzliche Einschränkung des Zumutbar-
keitsprofils nicht erheblich und damit nicht geeignet, den Rentenanspruch 
zu berühren, weshalb auch diesbezüglich kein Revisionsgrund vorliegt (vgl. 
E. 2.2.3 vorne). 

3.6.1.2 In quantitativer Hinsicht wurde einzig aus orthopädischer Sicht 
eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert (act. IIA 310.1 S. 10). Zur 
Befundlage hielt der orthopädische Gutachter fest, bei der Untersuchung 
der Wirbelsäule zeige sich die Beweglichkeit thorakolumbal mittelgradig 
eingeschränkt und zervikal frei. Auch an den oberen und unteren Extre-
mitäten bestehe eine freie Beweglichkeit. Auf radiologischer Ebene bestän-
den Osteochondrosen LWK4/5/SWK1 und eine Bogenschlussanomalie 
LWK5 ohne Olisthese, wogegen klare Hinweise für eine Neurokompression 
fehlten (act. IIA 310.4 S. 6). Auch Dr. med. B.________ hatte in ihrem neu-
rochirurgischen Gutachten vom 11. November 2008 (act. II 169) festgehal-
ten, insgesamt müssten als körperliche Beeinträchtigungen die 
degenerativen Veränderungen, v.a. die Segmentdegeneration L4/5, aufge-
führt werden, wobei die mediane Diskushernie L4/5 keine Neurokompres-
sion bewirke (S. 17). Damit decken sich die anlässlich der Begutachtung in 
der MEDAS in Bezug auf die Wirbelsäule erhobenen Befunde im Wesentli-
chen mit jenen, wie sie bereits Dr. med. B.________ erhoben hatte (vgl. E. 
3.6.1 vorne). Auch das der MEDAS daraus abgeleitete orthopädische und 
in der Folge interdisziplinäre Zumutbarkeitsprofil (act. IIA 310.4 S. 9; 310.1 
S. 9) stimmt sowohl in qualitativer wie auch in quantitativer Hinsicht weitge-
hend mit jenem von Dr. med. B.________ überein (act. II 169 S. 18 f.). Ent-
sprechend hielt der orthopädische Gutachter der MEDAS denn auch fest, 
er könne den Einschätzungen von Dr. med. B.________ folgen (act. IIA 
310.4 S. 8). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 15

3.6.2 Zwar hat sich ein im Kontext eines Revisionsverfahrens eingehol-
tes Gutachten grundsätzlich zur Frage zu äussern, ob und wenn ja inwie-
fern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden 
hat (SVR 2018 IV Nr. 13 S. 40 E. 4.2 und 4.2.1). Dass die MEDAS-
Gutachter diese Frage vorliegend nicht ausdrücklich beantwortet haben, 
schadet unter den gegebenen Umständen jedoch nicht. Mit Blick auf das 
Dargelegte (vgl. E. 3.6.1 vorne) ist aufgrund der ansonsten den beweis-
mässigen Anforderungen genügenden MEDAS-Expertise (vgl. E. 3.5 vor-
ne) evident, dass die in der Neuanmeldung in Bezug auf den 
massgeblichen Referenzzeitpunkt der Verfügung vom 7. Juni 2011 glaub-
haft gemachte Änderung in den medizinischen Verhältnissen nicht mit dem 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit geeignet ist, den Ren-
tenanspruch zu berühren. Von einer Rückweisung zwecks Abklärung die-
ser fallspezifischen Frage ist somit in antizipierter Beweiswürdigung 
abzusehen (BGE 122 V 157 E. 1d S. 16). 

3.6.3 Sodann ist auch in erwerblicher Hinsicht keine anspruchsrelevante 
Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten: Zwar übte der 
Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Verfügung vom 7. Juni 2011, soweit 
ersichtlich, keine regelmässige berufliche Tätigkeit aus (vgl. act. IIA 221 
S. 5; 227 S. 2) und ist er seit dem 1. Mai 2015 Inhaber einer ..., der 
H.________ GmbH (vgl. act. IIA 320 S. 18), für welche der 
Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben ein Pensum von „30 – 50%“ 
(act. IIA 310.1 S. 7) bzw. „50 – 60% (S. 19) aufwendet. Damit ist insoweit 
eine Änderung in erwerblicher Hinsicht eingetreten. Jedoch gibt der 
Beschwerdeführer selber an, jährlich nur rund … zu verkaufen (act. IIA 
310.1 S. 7) und er etwa … verkaufen müsste, um sich einen Lohn von Fr. 
2‘000.-- auszahlen zu können (act. IIA 310.4 S. 3). Er wisse nicht, ob er in 
Zukunft einen hinreichenden Umsatz generieren könne, der den Aufwand 
rechtfertige (act. IIA 310.2 S. 5). Damit ist die seit Mai 2015 ausgeübte 
…Tätigkeit offensichtlich nicht existenzsichernd (vgl. auch Beschwerde, S. 
1) und das daraus generierte Erwerbseinkommen stellt keinen 
Revisionsgrund in erwerblicher Hinsicht dar, indem es mangels optimaler 
Verwertung der Restarbeitsfähigkeit nicht für die Bestimmung des 
Invalideneinkommens herangezogen werden kann (vgl. Entscheid des 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 16

BGer vom 22. November 2019, 8C_590/2019, E. 5.3 f.) und folglich den 
Rentenanspruch nicht berührt. 

3.6.4 Zusammenfassend liegt weder in erwerblicher noch in 
medizinischer Hinsicht überwiegend wahrscheinlich eine revisionsrelevante 
Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen vor, weshalb die Beschwerde 
bereits aus diesem Grund abzuweisen ist. 

Doch selbst wenn entgegen dem Dargelegten ein Revisionsgrund erstellt 
wäre mit der Folge, dass der Rentenanspruch in rechtlicher und 
tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter Berücksichtigung des gesamten 
für die Leistungsberechtigung ausschlaggebenden Tatsachenspektrums 
neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu prüfen wäre 
(BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b S. 200; SVR 2019 IV Nr. 39 S. 
124 E. 5), änderte sich am Ergebnis eines fehlenden Rentenanspruchs 
nichts, wie nachfolgend zu zeigen ist. 

4.

4.1

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 144 I 103 E. 5.3 S. 110, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325; SVR 2017 IV Nr. 52 S. 157 E. 5.1). 

Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitli-
che Beeinträchtigung realisierbare Einkommen nicht hinreichend genau 
beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte gemäss Tabellenlohn 
nach den vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Lohnstruk-
turerhebungen (LSE) abzustellen. Auf sie darf jedoch im Rahmen der Inva-
liditätsbemessung nur unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im 
Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 17

abgestellt werden (BGE 144 I 103 E. 5.3 S. 110; Entscheid des Eidgenös-
sischen Versicherungsgerichts [EVG, heute BGer] vom 30. Oktober 2002, 
I 517/02, E. 1.2).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296). Hat die versicherte 
Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 
ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können 
nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom BFS herausge-
gebenen LSE herangezogen werden (BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 297). 

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-
schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das 
Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu 
schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist 
(BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2018 IV Nr. 
46 S. 148 E. 3.3). 

4.1.3 Wird auf Tabellenlöhne abgestellt, sind grundsätzlich immer die im 
Zeitpunkt des angefochtenen Verwaltungsaktes aktuellsten statistischen 
Daten zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 2.3 S. 297; Entscheid des BGer 
vom 27. November 2019, 8C_64/2019, E. 6.2.1).

4.2 Der Zeitpunkt des potentiellen Rentenbeginns ist mit Blick auf die 
im September 2017 erfolgte Neuanmeldung (act. IIA 254 S. 1) auf den 
1. März 2018 festzulegen (Art. 29 Abs. 1 ATSG; Art. 29 Abs. 1 IVG).  

4.3

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 18

4.3.1 Hinsichtlich des Valideneinkommens macht der Beschwerdeführer 
– wie schon im Verfahren IV/2009/939 – geltend, er wäre gestützt auf seine 
Erwerbsbiographie „in der höchsten Lohnkategorie für Köche“ einzureihen, 
da er sich im ...beruf soweit möglich weitergebildet habe (Beschwerde, S. 
2). In VGE IV/2009/939 wurde hierzu festgehalten, dem Lebenslauf des 
Beschwerdeführers sei zu entnehmen, dass er seit dem Abschluss der 
...lehre im Mai 1991 bis Dezember 2003 bei über zwanzig verschiedenen 
Arbeitgebern tätig gewesen sei, wobei die Anstellungsverhältnisse durch-
schnittlich einige Monate bis etwa ein Jahr und in einem Fall rund zwei Jah-
re gedauert hätten. Vor diesem Hintergrund sei die vom Beschwerdeführer 
im Gesundheitsfall geltend gemachte Karriere als … respektive als … we-
der erstellt noch auch nur hinreichend wahrscheinlich. Vielmehr sei über-
wiegend wahrscheinlich, dass er als Gesunder als … mit zuweilen 
gewissen Führungsfunktionen als ... und Lehrmeister ein dem bisherigen 
Lohn (bezogen auf den Zeitraum von 1993 bis 2003 rund Fr. 35‘000.-- bzw. 
maximal Fr. 54‘589.-- [vgl. act. II 9; 198 S. 16]) entsprechendes Einkom-
men erzielt hätte (E. 4.2.2 [S. 15 f.]). Gesichtspunkte, welche inzwischen 
eine andere Beurteilung erforderten, bringt der Beschwerdeführer nicht vor 
und solche ergeben sich auch nicht aus den Akten. Insbesondere können 
die im Dokument „Arbeitserläuterung des Lebenslauf“ aufgeführten Gründe 
(act. IIA 320 S. 87 f.) – mögen sie den Verlauf der Erwerbsbiographie auch 
durchaus erklären – nichts daran ändern, dass die zahlreichen Stellen-
wechsel (vgl. act. II 185 S. 33) wie auch die Tatsache, dass der Beschwer-
deführer über keine Ausbildung als ... verfügt, nicht den Schluss zulassen, 
er würde heute als Gesunder eine entsprechende Tätigkeit bekleiden. Dies 
umso weniger, als heutzutage in den meisten Berufssparten eine 
qualifizierte Berufsausbildung verlangt wird (vgl. Entscheid des BGer vom 
21. Dezember 2016, 8C_728/2016, E. 3.3). Folglich ist für die Bestimmung 
des Einkommens, welches der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der 
Verfügung vom 25. September 2019 als Gesunder hypothetisch erzielt 
hätte, auch weiterhin nicht der Lohn eines … zugrunde zu legen.

4.3.2 Das vor Eintritt der Invalidität ausgeübte Arbeitsverhältnis war 
lediglich befristet (act. II 12 S. 1), womit – mit der Beschwerdegegnerin – 
für die Ermittlung des Valideneinkommens grundsätzlich auf TA1 der LSE 
2016 abzustellen ist (vgl. act. IIA 318 S. 2; E. 4.1.1 und 4.1.3 vorne). Auch 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 19

ist nicht zu beanstanden, dass sie die Position 55-56 
(„Gastgewerbe/Beherbergung u. Gastronomie“) berücksichtigte, bestehen 
doch keine Hinweise in den Akten, wonach sich der Beschwerdeführer im 
Gesundheitsfall (überwiegend wahrscheinlich) beruflich anderweitig 
orientiert hätte. Aufgrund der dargelegten Erwerbsbiographie sowie der 
Ausbildung des Beschwerdeführers kann demgegenüber nicht auf 
Kompetenzniveau 4 („Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und Ent-
scheidungsfindung, welche ein grosses Fakten- und theoretisches Wissen 
in einem Spezialgebiet voraussetzen“) abgestellt werden. Vielmehr ist 
Kompetenzniveau 3 massgebend („Komplexe praktische Tätigkeiten wel-
che ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen“). 

Das dergestalt zu ermittelnde Valideneinkommen ist sodann der Teuerung 
und der realen Einkommensentwicklung anzupassen, wobei auf den Nomi-
nallohnindex gemäss der entsprechenden Erhebung des BFS abzustellen 
ist (vgl. Entscheid des BGer vom 10. Mai 2013, 8C_67/2013, E. 3.3.5). Zu 
berücksichtigen ist ferner, dass den Tabellenlöhnen generell eine Arbeits-
zeit von 40 Wochenstunden zu Grunde liegt, welcher Wert etwas tiefer ist 
als die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit im Bereich der Tabel-
lenposition 55-56 von TA1, welche sich im Jahr 2018 (vgl. E. 4.2 vorne) auf 
42.4 Wochenstunden belief (vgl. BGE 126 V 75 E. 3b bb S. 77; BFS, Be-
triebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen). Unter Berücksichti-
gung der statistischen Lohnerhöhungen (BFS, T1.1.10 Nominallohnindex, 
Männer, 2011 – 2018, Abschnitt I) sowie einer durchschnittlichen Wochen-
arbeitszeit von 42.4 Stunden beträgt das jährliche Valideneinkommen pro 
2018 Fr. 68‘211.70 (Fr. 5‘332.-- x 12 Monate / 40 x 42.4 Wochenstunden / 
104.7 x 105.3).

4.4 Indem der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit im Rah-
men seiner Tätigkeit als selbständiger … dem Dargelegten zufolge invali-
denversicherungsrechtlich nicht optimal ausschöpft (vgl. E. 3.6.3 vorne; 
BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296; SVR 2019 IV Nr. 28 S. 88 E. 5.1.3), sind für 
die Ermittlung des Invalideneinkommens ebenfalls statistische Werte 
gemäss LSE 2016 zu berücksichtigen (vgl. E. 4.1.2 f. vorne). Die Be-
schwerdegegnerin hat dem Invalideneinkommen den Wert „Total“ gemäss 
TA1, Kompetenzniveau 1, Männer, Fr. 5‘340.--, zugrunde gelegt (act. IIA 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 20

318 S. 1), was mit Blick auf das im Gutachten der MEDAS vom 27. Mai 
2019 interdisziplinär formulierte Zumutbarkeitsprofil (vgl. act. IIA 310.1 S. 9) 
nicht zu beanstanden ist, was ebenso auf den zugrunde gelegten Arbeits-
unfähigkeitsgrad von 20% zutrifft. Ferner hat die Beschwerdegegnerin kei-
nen leidensbedingen Abzug (vgl. E. 4.1.2 vorne) vorgenommen. Dies ist mit 
Blick auf die Einschätzung der MEDAS-Gutachter, welche die postulierte 
Einschränkung von 20% auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit bezogen 
(act. IIA 310.1 S. 10), nicht zu beanstanden. Doch selbst wenn in Anbe-
tracht der gemäss Zumutbarkeitsprofil bestehenden qualitativen Einschrän-
kungen unter dem Blickwinkel der leidensbedingten Einschränkung ein 
Abzug von 10% gewährt würde – hinsichtlich der invaliditätsfremden Grün-
de Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäfti-
gungsgrad sind die Voraussetzungen für einen weitergehenden Abzug 
offensichtlich nicht erfüllt –, änderte sich am Ergebnis nichts (vgl. E. 4.5 
sogleich). 

Demnach beträgt das jährliche Invalideneinkommen pro 2018 unter 
Berücksichtigung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stun-
den, der statistischen Lohnerhöhungen (BFS, T1.1.10 Nominallohnindex, 
Männer, 2011 - 2018, Abschnitt Total), einer Arbeitsfähigkeit von 80% so-
wie eines leidensbedingten Abzugs von 10% mindestens Fr. 48‘560.50 
(Fr. 5‘340.-- x 12 Monate / 40 x 41.7 Wochenstunden /104.1 x 105.1 x 0.8 x 
0.9). 

4.5 Aus der Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen ergibt dies 
eine Erwerbseinbusse von Fr. 19‘651.20 (Fr. 68‘211.70 – Fr. 48‘560.50) 
und damit einen Invaliditätsgrad von gerundet (zur Rundung: vgl. BGE 130 
V 121 E. 3.2 S. 123) maximal 29% (Fr. 19‘651.20/ Fr. 68‘211.70 x 100). 
Damit besteht selbst bei Annahme eines Revisionsgrundes (vgl. E. 3.6.4 
vorne) kein Anspruch auf eine Invalidenrente (vgl. E. 2.1.2 vorne).

4.6 Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung vom 25. Sep-
tember 2019 nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen. 

5.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 21

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen. 
Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss gleicher Höhe entnom-
men. 

5.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG 
(Umkehrschluss) hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Par-
teientschädigung. Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat als Sozialver-
sicherungsträgerin nach allgemeinem sozialversicherungsrechtlichem 
Prozessgrundsatz ebenfalls keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(vgl. BGE 128 V 124 E. 5b S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2020, IV/19/815, Seite 22

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern  
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.