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**Case Identifier:** 8b12f5e2-e4d3-5a0b-961a-92f13fae5cf2
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-02-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 27.02.2014 725 13 264 / 61 (725 2013 264 / 61)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-13-264---61_2014-02-27.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 27. Februar 2014 (725 13 264 / 61) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Kausalzusammenhang, Gelegenheits- resp. Zufallsursache verneint 
 
 
 
 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, 

Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiber Pascal 
Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, 
indemnis Rechtsanwälte, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Basler Versicherung AG, Aeschengraben 21, Postfach, 4002 Basel, 
Beschwerdegegnerin, vertreten durch Dr. Manfred Bayerdörfer, Ad-
vokat, Rathausstrasse 40/42, 4410 Liestal 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1959 geborene A.____ ist seit dem 1. Juli 2001 Mitarbeiter der Hauswirtschaft im 
Spital B.____ und dadurch bei der Basler Versicherung AG (nachfolgend: Basler) obligatorisch 
gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 13. Oktober 2011 rutschte 
A.____ auf einem nassen Tritt aus und stürzte. Dabei erlitt er gemäss Bericht der behandelnden 

 
 
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Ärzte des Spitals B.____ vom 1. März 2012 eine traumatisierte symptomatische Haglund 
Exostose am rechten Fuss. Zufolge vermehrter Schmerzen wurde am 12. März 2012 eine Ab-
tragung der Haglund Exostose durchgeführt. Die Basler richtete gemäss Schreiben vom 18. Mai 
2012 ab dem 12. März 2012 insgesamt fünf Taggelder à Fr. 163.-- aus. Nach weiteren Abklä-
rungen lehnte sie aber mit Verfügung vom 20. Dezember 2012 die Übernahme von Versiche-
rungsleistungen ab. Die Haglund Exostose stünde nicht in einem Kausalzusammenhang zu 
dem Ereignis vom 13. Oktober 2011. Das Stauchungstrauma sei bloss eine Zufallsursache für 
die geltend gemachten Beschwerden. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies 
die Basler mit Entscheid vom 19. Juli 2013 ab. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Nicolai Fullin, am 16. September 
2013 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Er beantragte, in Aufhebung des Einspracheentscheids sei die Basler zu verpflichten, die ge-
setzlichen Versicherungsleistungen für die Folgen des Unfalls vom 13. Oktober 2011 auszurich-
ten. Eventualiter sei die Basler zu verpflichten, weitere Abklärungen zur Frage des Kausalzu-
sammenhangs zwischen der bei ihm entstandenen Behandlungsbedürftigkeit, die in der Opera-
tion vom 12. März 2012 mündete, und dem Unfall vom 13. Oktober 2011 zu tätigen und im An-
schluss daran neu über die Leistungspflicht zu verfügen; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begrün-
dung machte er im Wesentlichen geltend, aufgrund der Stellungnahmen der behandelnden Ärz-
te sei davon auszugehen, dass durch den Unfall ein stummer Vorzustand symptomatisch ge-
worden sei und die Operation vom 12. März 2012 ohne das Ereignis vom 13. Oktober 2011 
nicht resp. nicht zu diesem Zeitpunkt notwendig geworden wäre. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 3. Dezember 2013 schloss die Basler, vertreten durch 
Advokat Dr. Manfred Bayerdörfer, auf Abweisung der Beschwerde. Ein Kausalzusammenhang 
zwischen dem Anschlagen des Fusses und den beklagten Beschwerden sei zu Recht verneint 
worden. Selbst wenn der Vorfall kein Zufallsereignis darstellen sollte, habe sie lediglich für die 
erste Phase der Arbeitsunfähigkeit vom 13. Oktober 2011 bis 1. November 2011 sowie allen-
falls noch für die diagnostizierten Abklärungen bis zur Sprechstunde vom 14. Februar 2012 auf-
zukommen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 

 
 
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als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formge-
recht erhobene - Beschwerde des Versicherten vom 16. September 2013 ist demnach einzutre-
ten. 
 
2. Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob die Beschwerde-
gegnerin für die Folgen des Ereignisses vom 13. Oktober 2011 aufzukommen hat. 
 
3. Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch entsteht gemäss 
Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung 
der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Per-
son. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, 
wenn sie infolge des Unfalles zu mindestens 10% invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, 
wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund-
heitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliede-
rungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn 
fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 
4.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen 
dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Inva-
lidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 und 3.2). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs 
sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden 
kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusam-
menhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesund-
heitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, 
das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetre-
tene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen ei-
nem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusam-
menhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde - die Verwaltung 
oder im Streitfall das Gericht - im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im 
Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin-
den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leis-
tungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 

 
 
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4.2 Rechtsprechungsgemäss gehören zu den im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG massgeben-
den Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die gesundheitliche Beeinträchti-
gung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine schadensauslösende traumatische Einwir-
kung wirkt also selbst dann leistungsbegründend, wenn der betreffende Schaden auch ohne 
das versicherte Ereignis früher oder später wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsicht-
lich des Zeitpunkts des Schadenseintritts Conditio sine qua non war. Anders verhält es sich, 
wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein gegenwärtiges Risiko, mit 
dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rah-
men des Verhältnisses von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (Ur-
teile des Bundesgerichts vom 15. Januar 2008, 8C_301/2007, E. 5.1.1 und vom 5. April 2007, 
U 413/05, E. 4.2 mit Hinweisen, in: SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94; Andreas Traub, Natürlicher 
Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Gesundheitsschädigung bei konkurrierender pa-
thogener Einwirkung: Abgrenzung der wesentlichen Teilursache von einer anspruchshindern-
den Gelegenheits- oder Zufallsursache, in: SZS 2009 S. 479 ff.). Einem Ereignis kommt nach 
dem Gesagten der Charakter einer anspruchsbegründenden Teilursache zu, wenn das aus der 
potentiellen pathogenen Gesamtursache resultierende Risiko zuvor nicht dermassen gegenwär-
tig war, dass der auslösende Faktor gleichsam beliebig und austauschbar erschiene. Dagegen 
entspricht die unfallbedingte Einwirkung - bei erstelltem Auslösezusammenhang - einer (an-
spruchshindernden) Gelegenheits- oder Zufallsursache, wenn sie auf einen derart labilen, pre-
kären Vorzustand trifft, dass jederzeit mit einem Eintritt der (organischen) Schädigung zu rech-
nen gewesen wäre, sei es aus eigener Dynamik der pathogenen Schadensanlage oder wegen 
Ansprechens auf einen beliebigen anderen Zufallsanlass. Wenn ein alltäglicher alternativer Be-
lastungsfaktor zu annähernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitsschädigung hätte bewirken 
können, erscheint der Unfall nicht als kausal signifikantes Ereignis, sondern als austauschbarer 
Anlass; es entsteht daher keine Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Urteil 
des Bundesgerichts vom 5. April 2007 U 413/05 E. 4.2.3, in: SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94). 
 
4.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natür-
liche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo 
ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo  
sine), erreicht ist (Kranken- und Unfallversicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis 
[RKUV] 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). Ebenso 
wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder 
kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im 
Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit (BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nun-
mehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hier-
bei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der 
Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei 

 
 
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der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (Sozialversicherungsrecht – Recht-
sprechung [SVR] 2009 UV Nr. 3 E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 
S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). 
 
5. Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte - wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person oder der Feststellung natürlicher Kau-
salzusammenhänge im Bereich der Medizin - ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig 
auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen 
sind (BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medi-
zinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne 
Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies 
bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie 
stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es 
bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei-
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
6. Zur Beurteilung der umstrittenen Frage sind die folgenden medizinischen Berichte zu 
berücksichtigen: 
 
6.1 Im Bericht vom 25. Oktober 2011 diagnostizierte Dr. med. C.____, FMH orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, einen hochgradigen Verdacht auf ei-
nen ossären Ausriss der Achillessehne im rechten Fuss bei Status nach axialem Stauchungs-
trauma. Der Versicherte sei vom 13. Oktober 2011 bis 1. November 2011 vollständig arbeitsun-
fähig. 
 
6.2 Am 23. Januar 2012 wurden eine Dreiphasenskelettszintigraphie und ein SPECT-CT 
des oberen Sprunggelenks (OSG) und der Füsse durchgeführt. Demnach bestünden Haglund-
Exostosen an den Ansatzstellen der Achillessehnen beidseits. Im rechten Fuss finde sich eine 
ausgedehnte Aktivierung des Tuber calcanei im Ansatzbereich der Achillessehne, welche ver-
dickt sei. Differentialdiagnostisch bestünde eine entzündliche Reizung. 
 
6.3 Gemäss Operationsbericht von Dr. C.____ vom 12. März 2012 sei aufgrund der ver-
mehrten Beschwerden im Bereich des rechten Fusses und der ausgeprägten Haglund-
Exostose mit zunehmenden Veränderungen im Bereich der Sehne eine Abtragung durchgeführt 
worden. 

 
 
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6.4 Auf Anfrage der Basler hielt der beratende Arzt Dr. med. D.____, FMH Allgemeine Inne-
re Medizin, am 18. Juli 2012 fest, dass die Haglund Exostose nicht mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit auf den Unfall vom 13. Oktober 2011 zurückzuführen sei. Es handle sich vielmehr 
um ein angeborenes Leiden. 
 
6.5 Im Bericht vom 29. August 2012 hielt Dr. C.____ fest, dass die gesamte Behandlung 
inkl. Eingriff vom 12. März 2012 in einem Zusammenhang mit dem Ereignis vom 13. Oktober 
2011 stehe. Interoperativ habe sich im zentralen Teil der Achillessehne am Ansatz eine Verän-
derung gezeigt. Da bei der bestehenden Haglund-Exostose eine erhöhte Vulnerabilität des An-
satzes bekannt sei, könne bei einem entsprechenden Unfall auch eine Läsion dieses Ansatzes 
stattfinden. Therapeutisch sei die Abtragung der Haglund-Exostose lediglich ein Teil der Be-
handlung. Gleichzeitig seien auch eine Skarifizierung und eine Resektion der beschädigten 
Achillessehnenanteile durchgeführt worden. 
 
6.6 Am 19. Dezember 2012 führte Dr. D.____ aus, die im Operationsbericht vom 12. März 
2012 gestellte Diagnose weise höchstens auf eine vorübergehende Verschlechterung eines 
prädisponierenden Leidens hin, welches innerhalb weniger Wochen abgeklungen sei. Behan-
delt worden sei eine angeborene Deformität. Das Stauchungstrauma sei bloss eine Zufallsursa-
che. Andere Bewegungen oder das Schuhwerk hätten früher oder später zu den gleichen Be-
schwerden geführt.  
 
6.7 Im Rahmen des Einspracheverfahrens holte die Basler bei Dr. med. E.____, 
FMH Chirurgie, eine Stellungnahme ein. Am 23. Juni 2013 hielt er mit Hinweisen auf die medi-
zinische Literatur fest, dass es sich bei der Haglund-Exostose um eine angeborene Deformität 
handle, weshalb die Unfallversicherung ihre Leistungspflicht zu Recht verneint habe. 
 
7. Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf ihre medizinischen Abklärungen davon aus, 
dass es sich bei der Haglund-Exostose um eine angeborene Deformität handle und es auch 
ohne das Ereignis vom 13. Oktober 2011 früher oder später zu den gleichen gesundheitlichen 
Beschwerden gekommen wäre. Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den 
Standpunkt, dass der Unfall vom 13. Oktober 2011 keine Zufallsursache darstelle. Es sei nicht 
zu erwarten gewesen, dass zeitnah zum Unfallereignis allein aus krankhaften Gründen eine 
Behandlungsbedürftigkeit entstanden wäre. 
 
8. Der Auffassung der Beschwerdegegnerin, das unbestrittenermassen Unfallcharakter 
aufweisende Ereignis vom 13. Oktober 2011 stelle eine Gelegenheits- oder Zufallsursache dar, 
kann nicht beigepflichtet werden. Es trifft zwar zu und ist unbestritten, dass die Gesundheits-
schädigung des Beschwerdeführers weitestgehend einer angeborenen gesundheitlichen Beein-
trächtigung zuzuschreiben ist und dem Ereignis vom 13. Oktober 2011 dementsprechend nur 
untergeordnete Bedeutung zukommt. Aufgrund der ärztlichen Berichte kann aber nicht davon 
ausgegangen werden, dass der Gesundheitsschaden und die Behandlungsbedürftigkeit ohne 
das Unfallereignis zum gleichen Zeitpunkt eingetreten wären. Nach der unter E. 4.2 hiervor dar-
gestellten Praxis genügt dies aber, um die Haftung des obligatorischen Unfallversicherers zu 

 
 
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begründen. Auch der Hinweis von Dr. D.____ im Bericht vom 19. Dezember 2012, wonach an-
dere Bewegungen oder das Schuhwerk früher oder später zu den gleichen Beschwerden ge-
führt hätten, vermag daran nichts zu ändern. Aus den vorliegenden medizinischen Unterlagen 
ergeben sich jedenfalls keine Hinweise darauf, dass das angeborene Fussleiden derart labil, 
prekär und gegenwärtig war, dass jederzeit, ungeachtet des Schweregrades eines zusätzlich 
auftretenden Belastungsfaktors, mit einer zeitnahen Behandlungsbedürftigkeit des rechten Fus-
ses zu rechnen war resp. das Unfallereignis vom 13. Oktober 2011 gleichsam beliebig und aus-
tauschbar erscheinen würde. Da demnach entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin nicht 
davon ausgegangen werden kann, dass ein alltäglicher alternativer Belastungsfaktor zu annä-
hernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitsschädigung hätte bewirken können, stellt der Unfall 
vom 13. Oktober 2011 eine anspruchsbegründende Teilursache dar, für die die Beschwerde-
gegnerin aufzukommen hat. Der genaue Zeitpunkt des Erreichens des Status quo sine vel ante 
wird durch die Versicherung festzulegen sein, denn den im Recht liegenden Akten lässt sich 
das genaue Behandlungsende nicht entnehmen. Die Kosten für die Operation vom 12. März 
2012 sind durch den Unfallversicherer zu übernehmen, da die Abtragung der Haglund-Exostose 
nach den Ausführungen des behandelnden Arztes Dr. C.____ im Bericht vom 29. August 2012 
lediglich ein Teil der Behandlung war. Zudem kann nicht gesagt werden, die Operation sei ohne 
den durch den Unfall bewirkten Beschwerdeschub überwiegend wahrscheinlich im gleichen 
Zeitraum notwendig geworden. Nach dem Gesagten ist in Gutheissung der Beschwerde die 
Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen im 
Zusammenhang mit dem Ereignis vom 13. Oktober 2011 zu erbringen. 
 
9.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. 
 
9.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist dem Beschwerdefüh-
rer deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Der 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 16. Dezember 2013 für 
das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 7 Stunden sowie Auslagen von Fr. 41.-- gel-
tend gemacht. Die detaillierte Abrechnung beinhaltet nun allerdings auch Bemühungen von 
15 Minuten und Auslagen von Fr. 7.--, die im Zusammenhang mit einem Schreiben und einem 
Telefonat des Rechtsvertreters mit der Rechtsschutzversicherung des Beschwerdeführers an-
gefallen sind. Für diese Bemühungen und Auslagen hat nicht die unterliegende Beschwerde-
gegnerin - im Rahmen der von ihr zu leistenden Parteientschädigung - aufzukommen. Dies be-
deutet, dass vorliegend lediglich ein Aufwand von 6,75 Stunden, der sich umfangmässig in An-
betracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist, sowie 
Auslagen von Fr. 34.-- entschädigt werden können. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialver-
sicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden 
Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Demnach ist dem Beschwerdeführer eine Par-
teientschädigung in der Höhe von Fr. 1’859.20 (6,75 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen 
von Fr. 34.-- + 8% Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 
19. Juli 2013 aufgehoben und die Beschwerdegegnerin verpflichtet, 
dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen im Zusammen-
hang mit dem Ereignis vom 13. Oktober 2011 zu erbringen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 1‘859.20 (inkl. Auslagen und 8 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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