# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0e48b295-e2b0-5611-8077-fa7a107dd8a8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.03.2025 E-1623/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1623-2025_2025-03-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-1623/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Roswitha Petry, 

mit Zustimmung von Richter Manuel Borla;   

Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann-Widmer. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Algerien,   

vertreten durch MLaw Alfred Ngoyi Wa Mwanza,  

Swiss Immigration Law Office (SILO),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl (ohne Wegweisung und Wegweisungsvollzug);  

Verfügung des SEM vom 6. Februar 2025. 

 

 

 

E-1623/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

I. 

dass der Beschwerdeführer am 12. Februar 2011 erstmals in der Schweiz 

ein Asylgesuch stellte, 

dass er am 21. Februar 2011 summarisch vom damals zuständigen Bun-

desamt für Migration (BFM; heute: SEM) zur Person, zum Lebenslauf, den 

Fluchtgründen und zu seinem Reiseweg befragt wurde, 

dass das damalige BFM mit Verfügung vom 24. März 2011 auf das Asylge-

such des Beschwerdeführers nicht eintrat und seine Wegweisung in den 

für ihn gemäss dem Dublin-Abkommen zuständigen Staat Ungarn anord-

nete, wobei die Wegweisung nicht vollzogen werden konnte, 

II. 

dass der Beschwerdeführer am 19. Juli 2015 ein weiteres Asylgesuch in 

der Schweiz einreichte und das SEM das Asylverfahren mit Schreiben vom 

30. Juni 2015 wieder aufnahm, nachdem die Frist für die Überstellung nach 

Ungarn abgelaufen war, 

dass der Beschwerdeführer im Rahmen seiner summarischen Befragung 

vom 21. Februar 2011 und der einlässlichen Anhörung zu den Asylgründen 

vom 10. August 2015 im Wesentlichen vortrug, er habe in Algerien nach 

seiner abgeschlossenen Schulbildung eine Karriere als Berufssoldat ein-

geschlagen; er sei nach Verlassen des Militärdienstes mehrfach aufgefor-

dert worden, sich erneut der Armee anzuschliessen; er sei Anfang der 

2000er Jahre nach Libyen ausgereist, weil er nicht in den algerischen Mili-

tärdienst habe zurückkehren wollen und habe sich zunächst nach Syrien 

und anschliessend im Jahr 2011 in die Schweiz begeben, um nicht nach 

Algerien ausgeliefert zu werden; in Algerien erwarte ihn eine Verurteilung 

vor einem Militärgericht wegen Desertion, 

dass das SEM mit Verfügung vom 22. September 2015 das Asylgesuch 

ablehnte und die Wegweisung des Beschwerdeführers nach Algerien ver-

fügte, 

dass das SEM dabei erwog, die Vorbringen des Beschwerdeführers zur 

geltend gemachten Desertion aus dem Militärdienst enthielten Widersprü-

che, weshalb diese als unglaubhaft qualifiziert wurden, 

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Seite 3 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil E-6763/2015 vom 26. No-

vember 2015 auf die gegen die SEM-Verfügung vom 22. September 2015 

gerichtete Beschwerde wegen Nichtleisten des Kostenvorschusses nicht 

eintrat, womit die vom SEM verfügte Ablehnung des Asylgesuchs und die 

Anordnung der Wegweisung nach Algerien in Rechtskraft erwuchs, 

dass der Beschwerdeführer in der Folge über längere Zeit in Ausschaf-

fungs- respektive Durchsetzungshaft versetzt wurde, 

dass am (…) die Tochter des Beschwerdeführers B._______ in der 

Schweiz geboren wurde und diese, wie auch die Kindsmutter, C._______, 

italienische Staatsbürgerin ist und beide in Besitz einer Niederlassungsbe-

willigung sind, 

dass der Beschwerdeführer am 3. Juni 2020 die Vaterschaft seiner Tochter 

anerkannte, wobei das alleinige elterliche Sorgerecht der Kindsmutter zu-

gesprochen wurde, 

III. 

dass das Migrationsamt des Kantons D._______ auf das Familiennach-

zugsgesuch des Beschwerdeführers vom 2. September 2020 zwecks Ver-

bleib bei seiner Tochter mit Entscheid vom 22. März 2021 nicht eintrat, 

dass das Migrationsamt des Kantons D._______ mit Entscheid vom 

14. September 2023 das vom Beschwerdeführer am 20. April 2022 bei der 

zuständigen Einwohnergemeinde eingereichte Aufenthaltsgesuch zur Hei-

ratsvorbereitung wegen fehlender Ausweispapiere abwies, den Beschwer-

deführer aus der Schweiz wegwies und ihm dazu eine Ausreisefrist bis zum 

30. November 2023 ansetzte, 

dass das Verwaltungsgericht des Kantons D._______ mit Urteil vom 

13. Februar 2024 die dagegen eingereichte Beschwerde abwies und fest-

hielt, der Beschwerdeführer habe die Schweiz bis zum 31. Mai 2024 zu 

verlassen, 

dass das Migrationsamt des Kantons D._______ mit Verfügung vom 

26. September 2024 auf ein vom Beschwerdeführer eingereichtes Wieder-

erwägungsgesuch vom 16. September 2024 nicht eintrat und das Verwal-

tungsgericht des Kantons D._______ in der Folge mit Urteil vom 12. No-

vember 2024 seinerseits wegen nicht geleisteten Kostenvorschusses auf 

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Seite 4 

die Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid des Migrationsamtes 

vom 26. September 2024 nicht eintrat, 

IV. 

dass der Beschwerdeführer am 4. Dezember 2024 ein drittes Asylgesuch 

in der Schweiz einreichte und daraufhin dem Bundesasylzentrum (BAZ) 

(…) zugewiesen wurde, 

dass er am 18. Dezember 2024 in Anwesenheit seines Rechtsvertreters 

vertieft zu seinen Asylgründen angehört wurde, 

dass er dabei eine Geburtsurkunde seiner Tochter im Original sowie ein 

Schreiben seines Rechtsvertreters an das Zivilstandsamt E._______ be-

treffend ein angestrebtes Eheschlussverfahren zu den Akten reichte, 

dass er im Rahmen seiner Anhörung vom 18. Dezember 2024 im Wesent-

lichen vortrug, er habe keine körperlichen Beschwerden, aber sein psychi-

scher Gesundheitszustand sei zurzeit nicht gut; er nehme oft Beruhigungs-

mittel; er habe Algerien letztmals im März 2000 verlassen; er habe im Hei-

matland das Gymnasium abgeschlossen; der Grund, weshalb er nicht 

mehr nach Algerien zurückkehren könne, sei immer noch derselbe: er sei 

von 1989 bis 1999 in der algerischen Armee gewesen und habe in der 

Funktion als «Sergeant» Terroristen verfolgt; nach diesen zehn Jahren sei 

er aus der Armee desertiert; er wisse nicht, was ihn in Algerien erwarte, 

aber er habe Angst, wegen seiner Desertion verhaftet zu werden; die alge-

rischen Behörden würden regelmässig Druck auf seine Familie in der Hei-

mat ausüben; es sei ihm aufgrund seiner Desertion nicht möglich, algeri-

sche Reisepapiere zu beschaffen, 

dass das SEM im Anschluss an die Anhörung den Beschwerdeführer dem 

erweiterten Verfahren zuteilte und ihn am 23. Dezember 2024 dem Kanton 

D._______ zuwies,  

dass das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 

6. Februar 2025 – eröffnet am 8. Februar 2025 – ablehnte, 

dass es gleichzeitig festhielt, dass die Verfügung des Migrationsamtes 

D._______ vom 14. September 2023 betreffend Wegweisung aus der 

Schweiz und den Vollzug rechtskräftig und vollstreckbar sei (vgl. Dispositiv-

Ziffer 3), 

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Seite 5 

dass das SEM zur Begründung des Asylentscheides erwog, die Vorbringen 

des Beschwerdeführers seien bereits im Asylentscheid vom 22. September 

2015 als unglaubhaft und nicht asylrelevant gewürdigt worden; dieser Asyl-

entscheid sei in Rechtskraft erwachsen, weshalb als rechtkräftig erstellt 

gelte, dass der Beschwerdeführer die geltend gemachte Desertion aus 

dem algerischen Militärdienst nicht habe glaubhaft machen können, 

dass die Asylvorbringen deshalb weder den Anforderungen an die Flücht-

lingseigenschaft nach Art. 3 AsylG noch denjenigen an die Glaubhaftigkeit 

nach Art. 7 AsylG standhalten würden, 

dass das Migrationsamt des Kantons D._______ am 14. September 2023 

bereits die Wegweisung des Beschwerdeführers und den Wegweisungs-

vollzug angeordnet habe, weshalb das SEM nicht befugt sei, erneut über 

die Wegweisung und mögliche Vollzugshindernisse zu befinden, 

dass der Beschwerdeführer mit Rechtsmitteleingabe seines Rechtsvertre-

ters vom 8. März 2024 (Postaufgabe) gegen die SEM-Verfügung Be-

schwerde erhob, 

dass er dabei im Wesentlich vortrug, seine Asylgründe seien die gleichen, 

die er bereits bei seiner früheren Anhörung vorgetragen habe; er werde in 

seinem Heimatland als Deserteur betrachtet; es sei zu befürchten, dass er 

auch im Zusammenhang mit Terrorismus verfolgt werde; es sei nicht be-

kannt, ob weitere Anklagen gegen ihn vorliegen würden; seine Familienan-

gehörigen würden wegen seiner Desertion regelmässig von den heimatli-

chen Behörden unter Druck gesetzt; die neuen Bedrohungen gegenüber 

seiner Familie müssten zu einer Neubeurteilung seiner Asylgründe führen; 

das SEM habe diese neuen Vorbringen und den Umstand, dass die algeri-

schen Behörden die Ausstellung eines Reisepasses abgelehnt hätten, 

nicht mitberücksichtigt und dadurch seinen rechtlichen Gehörsanspruch 

verletzt; im Weiteren wurden Ausführungen zur Unzulässigkeit und Unzu-

mutbarkeit des Wegweisungsvollzuges gemacht, 

dass die zuständige Instruktionsrichterin des Bundesverwaltungsgerichts 

am 10. März 2025 festhielt, der Beschwerdeführer könne den Ausgang des 

Verfahrens einstweilen in der Schweiz abwarten, 

 

 

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Seite 6 

und erwägt, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung 

von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig ist und 

auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend – endgültig 

entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass die vorliegende Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht wurde, 

und der Beschwerdeführer zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 und Art. 108 Abs. 1 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 VwVG), 

weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist,   

dass der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu-

kommt (Art. 42 AsylG i.V.m. Art. 55 Abs. 1 VwVG) und die Vorinstanz diese 

nicht entzogen hat,  

dass sich der Beschwerdeantrag 1, es sei auf das Asylgesuch einzutreten, 

als gegenstandslos erweist, nachdem das SEM auf das Asylgesuch des 

Beschwerdeführers eingetreten ist und dieses materiell geprüft hat, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, 

dass sich der Beschwerdegegenstand vorliegend auf die Frage be-

schränkt, ob das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers zu Recht 

abgewiesen hat, nachdem das SEM in der angefochtenen Verfügung be-

treffend Wegweisung und Wegweisungsvollzug auf den rechtskräftig und 

vollstreckbar gewordenen Entscheid des Migrationsamt des Kantons 

D._______ vom 14. September 2023 verwiesen hat (vgl. zum Ganzen: 

Sachverhalt, Ziffer III oben), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG) wird, 

dass es sich bei der vorliegenden Beschwerde, wie nachstehend aufge-

zeigt wird, um eine solche handelt, weshalb das Urteil nur summarisch zu 

begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

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Seite 7 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf die Durchführung eines Schrif-

tenwechsels verzichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass das SEM mit ausführlicher und insgesamt zutreffender Begründung 

zum Schluss gelangt ist, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingsei-

genschaft nicht, weshalb vorab auf seine Erwägungen in der angefochte-

nen Verfügung verwiesen werden kann (vgl. ebd. Ziff. II), 

dass das SEM insbesondere zutreffend festgehalten hat, dass die Vorbrin-

gen des Beschwerdeführers betreffend seine angebliche Desertion bereits 

im – rechtskräftig gewordenen – Asylentscheid vom 22. September 2015 

als unglaubhaft und nicht asylrelevant gewürdigt worden sind, 

dass der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Anhörung vom 18. Dezem-

ber 2024 auch explizit festhält, dass der Grund, weshalb er heute nicht 

nach Algerien könne, derselbe sei (vgl. SEM-Verfahren (…)-[Akte 22], Ant-

wort 40), weshalb das SEM zu Recht davon ausging, die Vorbringen zur 

Desertion seien unglaubhaft und nicht asylbeachtlich, 

dass in der Beschwerde nichts Schlüssiges zur behaupteten Desertion aus 

dem algerischen Militärdienst vorgetragen wird, das an der vorinstanzli-

chen Einschätzung etwas zu ändern vermag, 

dass sich die in der Beschwerde erhobene Rüge, wonach das SEM den 

rechtlichen Gehörsanspruch verletzt habe, indem es die Umstände nicht 

mitberücksichtigt habe, dass die Familienangehörigen im Heimatland von 

den Behörden unter Druck gesetzt worden seien und die algerischen Be-

hörden sich geweigert hätten, dem Beschwerdeführer einen Reisepass 

auszustellen, als unzutreffend erweist, 

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dass der Beschwerdeführer nicht substanziiert dargelegt hat, wann und in-

wiefern seine Familie wegen seiner angeblichen Desertion aktuellen und 

konkreten Repressalien der algerischen Behörden ausgesetzt worden sei, 

und er auch keine schlüssigen Angaben dazu macht, wann und wie er sich 

um die Beschaffung eines Reisepasses bemüht habe und dieses Anliegen 

von den algerischen Behörden abgelehnt worden sei, 

dass in der Beschwerdeschrift auch keine sonstigen schlüssigen Argu-

mente oder Einwände vorgetragen werden, die die vorinstanzlichen Erwä-

gungen in einem andern Licht erscheinen liessen,  

dass es dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten nicht gelingt, die 

Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu ma-

chen, weshalb das SEM das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs in der Regel die Wegweisung aus 

der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 AsylG),  

dass vorliegend die zuständigen kantonalen Behörden über die Wegwei-

sung des Beschwerdeführers und dessen Vollzug bereits rechtskräftig ent-

schieden haben (vgl. Sachverhalt oben, Ziffer III), 

dass die zuständigen kantonalen Behörden (Migrationsamt und Verwal-

tungsgericht des Kantons D._______) die Gesuche des Beschwerdefüh-

rers um Familiennachzug respektive Aufenthaltsbewilligung abgelehnt ha-

ben respektive auf das diesbezügliche Wiedererwägungsgesuch nicht ein-

getreten sind mit der Begründung, es bestehe kein Anspruch auf die Ertei-

lung einer entsprechenden Aufenthaltsbewilligung, 

dass das Migrationsamt des Kantons D._______ die Wegweisung und den 

Wegweisungsvollzug des Beschwerdeführers am 14. September 2023 ver-

fügt hat (bestätigt mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons 

D._______ vom 13. Februar 2024; vgl. Sachverhalt oben, Ziffer III),  

dass sich die Asylbehörden gemäss langjähriger Rechtsprechung des Bun-

desverwaltungsgerichts bei dieser Konstellation – die kantonalen Behör-

den haben das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung geprüft 

und das Vorliegen eines Anspruchs verneint – nicht mehr mit der Prüfung 

der Wegweisung und der Wegweisungshindernisse zu befassen haben 

(vgl. zur Ausschliesslichkeit des Asylverfahrens: BVGE 2013/37, Regeste 

2, mit Verweis auf: Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen 

Asylrekurskommission [EMARK] 2021 E. 12b sowie Regeste 5), 

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dass sich das SEM somit zu Recht nicht mit der Prüfung der Wegweisung 

als solche und dem Wegweisungsvollzug befasst und in Ziffer III. seiner 

Verfügung vom 6. Februar 2025 auf den rechtskräftigen und vollstreckba-

ren Entscheid des Migrationsamtes des Kantons D._______ verwiesen 

hat, 

dass es sich bei dieser Sachlage erübrigt, auf die Ausführungen in der Be-

schwerde zur Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzuges weiter einzu-

gehen, 

dass es dem Beschwerdeführer unbenommen bleibt, sich an die zuständi-

gen kantonalen Behörden zu wenden, sollte er aus Art. 8 EMRK ein Blei-

berecht in der Schweiz ableiten wollen,   

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass die mit der Beschwerde gestellten Gesuche um Gewährung der un-

entgeltlichen Rechtspflege inklusive amtliche Verbeiständung unbesehen 

der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers abzuweisen sind, da 

die Beschwerdebegehren gemäss den vorstehenden Erwägungen als aus-

sichtslos zu bezeichnen waren und es daher an einer gesetzlichen Voraus-

setzung zu deren Gewährung fehlt, 

dass das sinngemäss gestellte Gesuch um Verzicht auf eine Kostenvor-

schusserhebung (vgl. Beschwerde, S. 9) mit dem vorliegenden Entscheid 

gegenstandslos geworden ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–  (Art. 

1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-

digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 10 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und um 

amtliche Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Roswitha Petry Sandra Bodenmann-Widmer 

 

 

Versand: