# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f54e73e7-16d5-564a-86cd-a7e2ff9ec709
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-05-18
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 18.05.2007 6B 154/2007 (6B_154/2007)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-154-2007_2007-05-18.html

## Full Text

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_154/2007 /hum 

 

Urteil vom 18. Mai 2007 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Präsident, 

Gerichtsschreiber Monn. 

 

Parteien 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau. 

 

Gegenstand 

Nichteintretensverfügung (Betrug, Nötigung), 

 

Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 29. März 2007. 

 

Das Präsidium zieht in Erwägung: 

1. 

Der Beschwerdeführer warf den Organen einer AG in einer Strafanzeige vor, sie hätten ihn aufgrund eines Verlustscheins betrieben, obwohl er nicht zu neuem Vermögen gekommen sei. Auf die Strafanzeige wurde nicht eingetreten, und eine dagegen gerichtete Beschwerde wurde mit Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 29. März 2007 abgewiesen. Vor Bundesgericht behauptet der Beschwerdeführer, der Beklagten sei bestens bekannt gewesen, dass er zu keinem neuen Vermögen gekommen sei. Dies wird im angefochtenen Entscheid nicht festgestellt, und dass insoweit ein Fehler im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG vorliegen würde, wird in der Beschwerde nicht geltend gemacht. Soweit der Beschwerdeführer rügt, der angefochtene Entscheid verletze seine Grundrechte, ist die Beschwerde nicht hinreichend im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG begründet. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

2. 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege muss in Anwendung von Art. 64 BGG abgewiesen werden, weil die Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos erschienen. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

Demnach erkennt das Präsidium: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

3. 

Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

4. 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. 

Lausanne, 18. Mai 2007 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:                Der Gerichtsschreiber: