# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f11fc4fb-1bc1-5467-809d-865798680e5e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.10.2022 III 2022 122
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2022-122_2022-10-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2022 122

Entscheid vom 26. Oktober 2022 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Oxana Straub, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________
Beschwerdeführer, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Sicherungsentzug)

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Sachverhalt:

A. Nach der Aktenlage hatte A.________ im Jahre 2014 ein Fahrzeug in an-
getrunkenem Zustand (qualifizierte Atemalkoholkonzentration von 1.19 mg) und 
unter Einfluss von Drogen (Cocain) gelenkt, worauf ihm der Führerausweis ent-
zogen wurde. Nach Ablauf der Entzugsdauer wurde die Fahreignung jeweils un-
ter Auflagen bejaht, so auch mit Verfügung des Verkehrsamts vom 2. Februar 
2022, in welcher eine nächste Abstinenz-Kontrolluntersuchung im Juni 2022 vor-
gesehen wurde (Vi-act. 2).

B. Mit Schreiben vom 3. Mai 2022 forderte das Verkehrsamt A.________ auf, 
sich beim Begutachtungszentrum Verkehrsmedizin (Zürich) untersuchen zu las-
sen (inkl. Haaranalyse, vgl. Vi-act. 3). Diese Untersuchung (mit ärztlicher Be-
sprechung und Entnahme einer Haarprobe) erfolgte am 20. Juni 2022. Nach 
Auswertung der Ergebnisse hielt die Verkehrsmedizinerin SGRM Dr.med. 
B.________ mit Bericht vom 18. Juli 2022 fest, dass die Fahreignung aufgrund 
des festgestellten Drogenkonsums verneint werden müsse (Vi-act. 4).

C. Gestützt auf diesen verkehrsmedizinischen Bericht verfügte das Verkehrs-
amt am 19. Juli 2022 einen Sicherungsentzug auf unbestimmte Zeit. Als Voraus-
setzung für die Aufhebung des Sicherungsentzuges wurde die Erfüllung ver-
schiedener Auflagen angeordnet, u.a. die Einhaltung einer 6-monatigen Drogen-
abstinenz sowie Fortführung der Alkohol- und Benzodiazepine-Abstinenz gemäss 
der im Merkblatt festgehaltenen Vorgehensweise (Vi-act. 5).

D. Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 26. Juli 2022 fristgerecht 
beim Verwaltungsgericht mit den folgenden Ausführungen Beschwerde:

Laut Verfügung vom "Strassenverkehrsamt, Abteilung Massnahmen" sollten am 
20.6.2022 keine Benzodiazepine untersucht werden. Da es doch gemacht wurde 
steht es im Gegensatz zur Verfügung. Darüber möchte ich mich beschweren (…).

In einer ergänzenden Eingabe vom 7. August 2022 kritisierte der Beschwerde-
führer den verkehrsmedizinischen Bericht vom 18. Juli 2022 als fehlerhaft und 
forderte sinngemäss eine neue Haaruntersuchung durch eine unabhängige 
Fachstelle.

E. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 15. September 2022, 
die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfol-
gen zulasten des Beschwerdeführers. Dazu nahm der Beschwerdeführer in einer 
Eingabe vom 3. Oktober 2022 Stellung (u.a. mit einem Antrag auf Aushändigung 
des Führerausweises und Durchführung einer neuen Haaranalyse).

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Motorfahrzeugführer müssen über Fahreignung und Fahrkompetenz verfü-
gen (Art. 14 Abs. 1 Strassenverkehrsgesetz [SVG, SR 741.01] vom 19.12.1958). 
Über Fahreignung verfügt, wer nach Art. 14 Abs. 2 SVG: 

a. das Mindestalter erreicht hat; 
b. die erforderliche körperliche und psychische Leistungsfähigkeit zum sicheren 

Führen von Motorfahrzeugen hat; 
c. frei von einer Sucht ist, die das sichere Führen von Motorfahrzeugen beein-

trächtigt; und 
d. nach seinem bisherigen Verhalten Gewähr bietet, als Motorfahrzeugführer die 

Vorschriften zu beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht zu nehmen. 

Eine der Grundvoraussetzungen für die Erteilung des Führerausweises ist die 
Fahreignung. Mit diesem Begriff umschreiben alle betroffenen wissenschaftlichen 
Disziplinen (insbesondere Medizin, Psychologie und Jurisprudenz) die körperli-
chen und geistigen Voraussetzungen des Individuums, ein Fahrzeug im Stras-
senverkehr sicher lenken zu können. Die Fahreignung muss grundsätzlich dau-
ernd vorliegen (vgl. Urteil des Bundesgerichts [BGer] 1C_79/2007 vom 6.9.2007 
Erw. 3.1 mit Verweis auf die bundesrätliche Botschaft vom 31.3.1999 zur Ände-
rung des Strassenverkehrsgesetzes; BBl 1999 S. 4462 ff., 4483 f.).

1.2.1 Wird festgestellt, dass die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung 
nicht oder nicht mehr bestehen, so sind Ausweise und Bewilligungen zu entzie-
hen (Art. 16 Abs. 1 SVG). Art. 16d Abs. 1 SVG bestimmt überdies, dass der Füh-
rerausweis einer Person auf unbestimmte Zeit entzogen wird, wenn ihre körperli-
che und geistige Leistungsfähigkeit nicht oder nicht mehr ausreicht, ein Motor-
fahrzeug sicher zu führen (lit.a), sie an einer Sucht leidet, welche die Fahreig-
nung ausschliesst (lit.b) oder sie auf Grund ihres bisherigen Verhaltens nicht 
Gewähr bietet, dass sie künftig beim Führen eines Motorfahrzeugs die Vorschrif-
ten beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht nehmen wird (lit.c).

1.2.2 Die Tatbestände des Art. 16d Abs. 1 SVG müssen mittels einer Gesamtbe-
trachtung beurteilt werden und dürfen weder (zu) eng, noch (zu) streng ausgelegt 
werden. Es kommt darauf an, dass der Entscheid über den Sicherungsentzug, 
der einen schwerwiegenden Eingriff in den Persönlichkeitsbereich des Betroffe-
nen bedeutet, auf einer sorgfältigen Abklärung aller wesentlichen Gesichtspunkte 
beruht (Urteil BGer 6A 44/2006 vom 4.9.2006 Erw. 2.2).

1.2.3 Angesichts des in Art. 16 Abs. 1 SVG verankerten Grundsatzes muss ein 
Sicherungsentzug in jedem Fall angeordnet werden, wenn die Fahreignung nicht 
mehr gegeben ist. Unter Art. 16d Abs. 1 lit. a SVG fallen alle medizinischen und 

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psychischen Gründe, welche die Fahreignung ausschliessen (vgl. Botschaft, 
BBl 1999 S. 4491). 

1.3.1 Sobald die Fahreignung nicht mehr gegeben ist, ist ein Sicherungsentzug 
zwingend anzuordnen. Bezüglich der Frage, was dem Zweck des Sicherungs-
entzuges (Gefahrenabwehr) entspricht haben die Behörden kein Ermessen. Ein 
Aufschub des Vollzuges eines Sicherungsentzuges, d.h. ein Aufschub der 
Rechtswirksamkeit eines Entzuges und der Rückgabe des Führerausweises, ist 
mit Blick auf die Wahrung der Verkehrssicherung ausgeschlossen (vgl. Bernhard 
Rütsche/Nadja D'Amico, in: Basler Kommentar zum SVG, Basel 2014, Art. 16d 
SVG N 6 mit Hinweisen).

1.3.2 Nachdem ein Sicherungsentzug im Interesse der Verkehrssicherheit in der 
Regel sofort zu vollstrecken ist, hat die verfügende Behörde einem allfälligen 
Rechtsmittel grundsätzlich die aufschiebende Wirkung zu entziehen bzw. die 
Rechtsmittelbehörde hat ein Gesuch um aufschiebende Wirkung im Grundsatz 
abzulehnen (vgl. Rütsche/D'Amico, a.a.O., Art. 16d SVG N 36).

1.4 Nach Art. 17 Abs. 3 SVG kann der auf unbestimmte Zeit entzogene Füh-
rerausweis bedingt und unter Auflagen wiedererteilt werden, wenn eine allfällige 
gesetzliche oder verfügte Sperrfrist abgelaufen ist und die betroffene Person die 
Behebung des Mangels nachweist, der die Fahreignung ausgeschlossen hat.

Missachtet die betroffene Person die Auflagen oder missbraucht sie in an-
derer Weise das in sie gesetzte Vertrauen, so ist der Ausweis wieder zu 
entziehen (Art. 17 Abs. 5 SVG).

1.5.1 Während es beim Warnungsentzug um die Stichhaltigkeit einer strafrechtli-
chen Anklage geht, bezweckt der Sicherungsentzug die Fernhaltung eines Fahr-
zeugführers vom Strassenverkehr aus Gründen der Verkehrssicherheit, und dies 
unabhängig vom Verschulden. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung (Art. 32 
Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK) findet in Verfahren betreffend Sicherungs-
entzüge daher keine Anwendung (vgl. Urteil BGer 1C_308/2012 vom 3.10.2012 
Erw. 2.4 mit Verweis auf BGE 122 II 359 Erw. 2c S. 363; 1C_384/2011 vom 
7.2.2012 Erw. 2.3.2). Um einen Sicherungsentzug anzuordnen reichen vage 
Verdachtsmomente nicht aus, es braucht vielmehr konkrete Anhaltspunkte die 
gegeben sein müssen und den Fahrzeugführer als besonderes Risiko für die an-
deren Verkehrsteilnehmer erscheinen lassen (vgl. BGE 122 II 364 Erw. 3a mit 
Hinweisen).

1.5.2 Wem der Führerausweis nach einem Sicherungsentzug wegen Alkohol- 
oder Drogensucht unter der Auflage wiedererteilt worden ist, sich periodischen 

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verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchungen zu unterziehen (insbesondere 
Haaranalyse und Urinprobe), dem kann der Führerausweis in Anwendung von 
Art. 16 Abs. 1 Satz 2 sowie Art. 17 Abs. 5 SVG bei Missachtung der Auflagen di-
rekt wieder entzogen werden, ohne dass zuvor erneut verkehrsmedizinische Ab-
klärungen hinsichtlich der Fahreignung vorgenommen werden müssten (vgl. Phi-
lippe Weissenberger, Kommentar zum SVG, 2. Aufl., Art. 16d SVG N 32 mit Ver-
weisen auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts). Analoges ist grundsätzlich 
auch für den Fall anzunehmen, wenn die Fahreignung wegen einer verkehrsrele-
vanten Medikamentenabhängigkeit verneint und die Wiedererteilung des Führer-
ausweises von einer Abstinenzauflage abhängig gemacht wurde, welche in der 
Folge missachtet worden ist. Die Nichteinhaltung einer ärztlich kontrollierten Ab-
stinenzauflage führt demzufolge ohne weitere Zwischenschritte zwingend zum 
erneuten Führerausweisentzug (vgl. Philippe Weissenberger, a.a.O., Art. 17 SVG 
N 27). 

1.6 Gemäss Rechtsprechung ist der Richter an die Auffassung des Experten 
gebunden, soweit Fachfragen betroffen sind und soweit nicht triftige Gründe für 
eine abweichende Würdigung sprechen (vgl. Urteil BGer 1C_164/2020 vom 
20.8.2020 Erw. 4.4 mit Verweis auf BGE 145 II 70 Erw. 5.5 S. 78; Urteil BGer 
1C_147/2018 vom 5.10.2018 Erw. 5.1, BGE 132 II 257 Erw. 4.4.1; Urteil BGer 
1C_5/2014 vom 22.5.2014 Erw. 3.3). Hinsichtlich des Beweiswerts eines 
Fachberichts einer sachverständigen Person ist entscheidend, ob dieser für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, in voller 
Kenntnis der Aktenlage abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 
Zusammenhänge und der Situation einleuchtet sowie, ob die Schlussfolgerungen 
der sachverständigen Person begründet sind (siehe zit. Urteil 1C_164/2020 vom 
20.8.2020 Erw. 4.4 in Anlehnung an den Beweiswert von Arztberichten im 
Sozialversicherungsrecht, namentlich BGE 125 V 352 Erw. 3a).

1.7 Die Haaranalyse wird vom Bundesgericht als geeignetes Mittel sowohl zum 
Nachweis eines übermässigen Konsums, als auch für die Einhaltung einer 
Abstinenzverpflichtung anerkannt (BGE 140 II 334 Erw. 3 S. 337). Die Haar-
analyse wird von dafür qualifizierten Labors vorgenommen. Die von ihnen gefun-
denen Ergebnisse sind Gutachten, von denen die zuständigen Behörden nicht 
ohne triftige Gründe abweichen dürfen. Dies ist nur zulässig, wenn die Glaub-
würdigkeit des Gutachtens durch die Umstände ernsthaft erschüttert ist (siehe 
BGE 140 II 334 Erw. 4.2.3 S. 391 mit Hinweisen). Das Abstellen auf eine nicht 
schlüssige Expertise bzw. der Verzicht auf die gebotenen zusätzlichen Bewei-
serhebungen kann gegen das Verbot willkürlicher Beweiswürdigung (Art. 9 BV) 

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verstossen (vgl. Urteil 1C_615/2014 vom 11.5.2015 Erw. 1.3.2 mit Verweis auf 
BGE 133 II 384 Erw. 4.2.3 S. 391; VGE III 2021 162 vom 20.12.2021 Erw. 1.5).

2. Der Beschwerdeführer begründet die von ihm geforderte neue Haaranalyse 
sowie Rückgabe des Führerausweises sinngemäss damit, dass vom Verkehrs-
amt die Untersuchung von Benzodiazepine auf die erste, dritte und fünfte Unter-
suchung festgelegt worden sei und bei der vorliegenden Untersuchung demnach 
nicht hätte untersucht werden dürfen. Auch sei es für ihn nicht nachvollziehbar, 
dass bei den Laborergebnissen unter der Gruppe Cocain, Cocaethylen nachge-
wiesen wurde, mithin eine Mischform von Alkohol und Cocain, wobei aber die Al-
koholtestung negativ ausgefallen sei. Hinzu komme, dass die Haaranalyse erst 
drei Wochen nach der Entnahme der Haarprobe stattgefunden habe und unklar 
bleibe, was in diesen Wochen mit der Haarprobe gemacht worden sei. 

3.1 Gemäss Verfügung vom 2. Februar 2022 hat die Vorinstanz die Fahreig-
nung des Beschwerdeführers unter Einhaltung folgender Auflagen bejaht (Vi-act. 
2):

- Alkoholproblematik: Einhaltung einer Alkoholtotalabstinenz gemäss der im Merk-
blatt festgehaltenen Vorgehensweise;

- Betäubungsmittelproblematik: Einhaltung einer Betäubungsmittelabstinenz 
gemäss der im Merkblatt festgehaltenen Vorgehensweise; 

- Psychische Problematik: Regelmässige Kontrolle und allfällige Behandlung der 
psychischen Erkrankung durch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychothera-
pie (..)

- Verlaufskontrolle: Nächste Abstinenz- Kontrolluntersuchung inkl. Haaranalyse auf 
Ethylglucuronid, Drogen und Medikamente im Begutachtungszentrum Verkehrs-
medizin (bzvm) im Juni 2022.

Diese Verfügung vom 2. Februar 2022 mit den darin enthaltenen Auflagen ist un-
angefochten in Rechtskraft erwachsen und mithin als Ausgangslage gegeben.

3.2 Das vorliegende verkehrsmedizinische Gutachten vom 18. Juli 2022 ergab 
zusammenfassend,

- dass den am 20. Juni 2022 asservierten und analysierten Kopfhaaren eine Aus-
sagekraft für den Zeitraum von Ende Dezember 2021 bis Mitte Juni 2022 zu-
kommt;

- dass für diesen Zeitraum die Abstinenz von Alkohol sowie hinsichtlich der Ben-
zodiazepine bestätigt werden konnte;

- hingegen die Auflage der Drogenabstinenz nicht eingehalten wurde, indem die 
Haaranalyse u.a. eine Konzentration von 1100 pg/mg Cocain ergab (vgl. Vi-act. 
4/ Anhang). 

In der Beurteilung betonte die Sachverständige, dass die Befunde bezüglich 
Cocain im Widerspruch zu den anamnestischen Angaben stehen, wonach eine 

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Drogenabstinenz konsequent eingehalten wurde. Daraus leitete die Sachver-
ständige eine insgesamt instabile Situation ab, bei welcher die Gefahr eines Vor-
falles im Strassenverkehr erhöht sei und deswegen die Fahreignung aktuell (auf-
grund des festgestellten Drogenkonsums) verneint werden müsse.

4. Die Vorinstanz ist der Einschätzung der Sachverständigen gefolgt und hat 
in der angefochtenen Verfügung die im Gutachten formulierten Auflagen über-
nommen. Daran ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nichts zu 
beanstanden. Es bleibt unerfindlich, inwiefern das vorliegende Gutachten nicht 
lege artis erstellt worden sei. Dass zwischen der Entnahme der Kopfhaarprobe 
und der eigentlichen Haaranalyse bzw. dem Vorliegen der Laborergebnisse eine 
gewisse Zeit vergeht, ist ohne weiteres nachvollziehbar. Daraus kann grundsätz-
lich kein Mangel abgeleitet werden, zumal wenn keine Anhaltspunkte ersichtlich 
sind für irgendwelche Fehler, Verwechslungen oder Verunreinigungen (usw.).

Mit anderen Worten kann im konkreten Fall die Glaubwürdigung des verkehrs-
medizinischen Gutachtens nicht ernsthaft in Frage gestellt werden. Daran ver-
mögen die Ausführungen des Beschwerdeführers vor Gericht nichts zu ändern. 
Unbehelflich ist namentlich die Argumentation in der Beschwerde, wonach (sinn-
gemäss) zu Unrecht auch der (allfällige) Konsum von Benzodiazepinen unter-
sucht worden sei. Einmal abgesehen davon, dass in der rechtskräftigen Verfü-
gung vom 2. Februar 2022 angekündigt wurde, dass bei der nächsten Kontrollun-
tersuchung im Juni 2022 eine Haaranalyse "auf Ethylglucuronid, Drogen und 
Medikamente" vorzunehmen sei (Vi-act. 2), verhält es sich so, dass die durchge-
führte Haaranalyse bezüglich Benzodiazepine eine Abstinenz dokumentiert hat, 
mithin dieses Untersuchungsergebnis die Fahreignung nicht in Frage stellte. 
Ausschlaggebend war vielmehr der festgestellte Cocain-Konsum. In einer Email 
vom 27. Juli 2022 ans Institut für Rechtsmedizin (St. Gallen) vom 27. Juli 2022 
bestreitet der Beschwerdeführer, dass er Cocain konsumiert habe, was indessen 
den diesbezüglichen Untersuchungsbefund nicht zu beseitigen vermag, zumal 
keine fachlichen Mängel bei der Ermittlung der Drogenbefunde ersichtlich sind. 
Nachdem der Beschwerdeführer die in der rechtskräftigen Verfügung vom 
2. Februar 2022 enthaltene Auflage einer Betäubungsmittelabstinenz (gemäss 
dem unmissverständlichen Ergebnis des beweiskräftigen Gutachtens) nicht ein-
gehalten hat, war die Vorinstanz nach Massgabe von Art. 17 Abs. 5 SVG (wegen 
Missachtung der erwähnten Auflage) verpflichtet, dem Beschwerdeführer den 
Führerausweis wieder zu entziehen.

5. Aus all diesen Gründen hat die Vorinstanz zu Recht einen Sicherungsent-
zug angeordnet und die Wiederaushändigung des Führerausweises von der Ein-
haltung der in der angefochtenen Verfügung aufgeführten Auflagen abhängig 

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gemacht. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie abgewiesen 
wird. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an
- den Beschwerdeführer, Moserstrasse 27, 3014 Bern (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnahmen, 

3003 Bern (A).

Schwyz, 26. Oktober 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 28. Oktober 2022

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