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**Case Identifier:** d2635227-e455-50c9-9f36-ee8819318e7b
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft 15.08.2019 720 19 101/192
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_005_720-19-101-192_2019-08-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
Vom 15. August 2019 (720 19 101 / 192) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Würdigung des medizinischen Sachverhalts: Auf das verwaltungsexterne Gutachten kann 

abgestellt werden. 

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, 

Kantonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Katja Wagner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Alex Hediger, Advo-
kat, Freie Strasse 82, Postfach, 4010 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  

 
 
 
A. Der 1972 geborene A.____ meldete sich mit Gesuch vom 2. November 2015 unter Hin-
weis auf seit 2009 auftretende Erschöpfungsdepressionen bei der Eidgenössischen Invalidenver-
sicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der gesundheitlichen und erwerblichen 
Verhältnisse lehnte die IV-Stelle des Kantons Basel-Landschaft (IV-Stelle) mit Verfügung vom 19. 
Februar 2019 nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren den Anspruch auf eine Invalidenrente 
ab.  

 
 
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B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Dr. Alex Hediger, Advokat, mit 
Eingabe vom 25. März 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, 
Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragter er, die Verfügung der Be-
schwerdegegnerin sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Mai 2016 eine 
ganze Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% auszurichten; 
unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die unentgeltliche Prozess-
führung mit Advokat Hediger als unentgeltlichem Rechtsbeistand. Zur Begründung brachte er im 
Wesentlichen vor, dass das von der IV-Stelle in Auftrag gegebene Gutachten von Dr. med. 
B.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, aus verschiedenen Gründen nicht beweiskräftig 
sei. 
 
C. Mit Schreiben vom 11. April 2019 liess der Beschwerdeführer mitteilen, dass er das Kos-
tenerlassgesuch zurückziehe. 
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 24. Mai 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Be-
schwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und fristge-
recht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.  
 
2.1  Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die 
Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnah-
men wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), die während eines Jahres ohne 
wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesge-
setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000) 
gewesen (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid sind (lit. c). Bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 40% besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invalidi-
tätsgrad von mindestens 50% auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 
60% auf eine Dreiviertelrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% auf eine ganze 
Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 
 
2.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburtsgebre-
chen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be-
einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach 
zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen 
(Art. 7 Abs. 1 ATSG). 
 

 
 
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2.3 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). Zu 
betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belastenden 
psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zukommt. Ein 
invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 
IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit 
wesentlich beeinträchtigt. In BGE 143 V 409 und 143 V 418 hat das Bundesgericht entschieden, 
dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren 
nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind. Dieses für somatoforme Leiden entwickelte Vorgehen 
definiert systematisierte Indikatoren, die – unter Berücksichtigung von leistungshindernden 
äusseren Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) ander-
seits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 
E. 2., E. 3.4 bis 3.6 und 4.1). Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einord-
nung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer recht-
lich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die 
materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 mit Hinweis auf BGE 141 V 281 
E. 3.7.2). 
 
3. Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG an-
wendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommensver-
gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein-
tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie-
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 
erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommens-
vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein-
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus 
der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Ein-
kommensvergleichs; bereits für den Zeitraum vor 1. Januar 2003: BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 
E. 2a und b). 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und bei der Beurteilung der Arbeitsfä-
higkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Un-
terlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi-
cherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grund-
lage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zuge-
mutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 

 
 
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pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des 
Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 
E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). Gemäss diesen Richtlinien ist den im Rahmen des Verwal-
tungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund 
eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht er-
statten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Be-
weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zu-
verlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). 
 
5.1 Für die Beurteilung des Gesundheitszustandes des Versicherten sind im Wesentlichen 
die folgenden Unterlagen von Relevanz: 
 
5.2 Mit Bericht des Spitals C.____ vom 2. Oktober 2010 wurden Kopfschmerzen vom Span-
nungstyp und ein Verdacht auf eine Migräne ohne Migräne bei einem psychophysischen Er-
schöpfungszustand diagnostiziert. Der Patient habe im April 2009 einen psychophysischen Er-
schöpfungszustand erlitten, wahrscheinlich aufgrund einer beruflichen Stresssituation. Betreffend 
die psychische Situation wurde die Weiterführung der Psychotherapie empfohlen. 
 
5.3 Rund viereinhalb Jahre später diagnostizierte der Hausarzt des Versicherten, 
Dr. med. D.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, am 21. April 2015 erneut eine psychophysi-
sche Erschöpfung mit depressivem Syndrom. Der Patient wirke niedergeschlagen und depressiv, 
zeige aber keine psychotischen Symptome. Am 23. Mai 2015 bestätigte er die entsprechenden 
Angaben zuhanden der Krankentaggeldversicherung des Beschwerdeführers.  
 
5.4 Im Bericht des Spitals C.____ vom 18. August 2015 wurde hinsichtlich der psychischen 
Situation festgehalten, dass es dem Patienten aktuell besser gehe. Er befinde sich ein bis zwei-
mal pro Monat in psychotherapeutischer Behandlung und er scheine mit der aktuellen Therapie 
unter Cipralex stabil zu sein. Die Gereiztheit und die Antriebslosigkeit seien zurzeit fast ver-
schwunden, lediglich der Schlaf sei noch etwas gestört.  

 
 
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5.5 Mit Verlaufsbericht vom 4. Januar 2016 führte Dr. D.____ bezüglich der bekannten Di-
agnose eines psychophysischen Erschöpfungszustandes mit depressivem Syndrom seit Frühjahr 
2015 aus, dass sich der Patient aktuell nicht mehr in der Lage fühle, zu arbeiten bzw. in den 
ursprünglichen Beruf als Verkehrsingenieur zurückzukehren. Die Fragen nach den psychischen 
Einschränkungen sowie der Zumutbarkeit der angestammten Tätigkeit aus medizinischer Sicht 
seien vom Psychiater zu beurteilen.  
 
5.6 Am 17. März 2016 diagnostizierte Dr. med. E.____, FMH Psychiatrie und Psychothera-
pie, eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und ängstlich ver-
meidenden Anteilen (F61.0) und eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion 
(ICD-10 F43.21). Anlässlich des Gesprächs habe der Patient verlangsamt, zeitweise abwesend, 
müde und ohne Dynamik gewirkt. Durch die integriert psychiatrisch-psychotherapeutischen Be-
handlungen (IPPB) und die analytische Gesprächstherapie bei einer Psychologin habe eine Ver-
schlechterung vermieden werden können. Eine Besserung sei aber noch nicht eingetreten. Der 
Patient werde wieder eine volle Arbeitsfähigkeit erreichen können, wann dies der Fall sein werde, 
könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. 
 
5.7 Am 27. März 2016 berichtete Dr. E.____ zuhanden der Beschwerdegegnerin, der Patient 
wirke im Auftreten schlaff, müde, gelangweilt, ideen- und phantasielos und mit wenig Antrieb. Er 
würde über eine Verlangsamung klagen. Er wirke hilflos und könne sich selbst kaum verstehen. 
Er scheine blockiert zu sein sowie eingeengt auf die bisherigen Stellen. Er könne sich kaum etwas 
neues, anderes vorstellen. Dazu scheine ihm der Antrieb, die Phantasie, die Wachheit und die 
Spritzigkeit zu fehlen. Die Prognose sei grundsätzlich gut, was nicht gesagt werden könne, sei 
die Dauer dieser aggressiv depressiven Phase. 
 
5.8 In seinem Gutachten vom 4. April 2017 stellte Dr. B.____ als Diagnose mit Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 
F33.4). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erhob er akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 
Z73.1) sowie einen Verdacht auf Alkoholabhängigkeit (ICD-10 F10.25). Der Explorand habe an-
lässlich der Begutachtung ein ruhiges Auftreten gezeigt, grobe Konzentrationsstörungen seien 
nicht ersichtlich gewesen. Die Merkfähigkeit sei nicht eingeschränkt und auch das Langzeitge-
dächtnis unauffällig gewesen. Im formalen Denken sei er geordnet, kohärent und nicht eingeengt 
gewesen. Er habe kein Vorbeireden, keine Inkohärenz und keine Zerfahrenheit gezeigt. In der 
Grundstimmung habe er ausgeglichen gewirkt. Wohl habe er geäussert, während der Depression 
im Jahr 2015 das Gefühl gehabt zu haben, von der Umwelt losgelöst zu sein. Aktuell würde es 
ihm von der Stimmung her stabil bescheiden gehen, manchmal sei er noch etwas depressiv. Eine 
durchgehende depressive Stimmung sei nicht vorhanden gewesen, er habe eher unzufrieden 
gewirkt. Insuffizienzgefühle und eine Verminderung der Interessen seien nicht geäussert worden, 
hingegen habe er ein Gefühl der Freudlosigkeit bejaht. Der Antrieb sei unauffällig gewesen. Damit 
seien die B-Kriterien nach ICD-10 nicht erfüllt, weshalb kein depressives Syndrom mehr diagnos-
tiziert werden könne. Es bestünden selbstunsichere, negativistische, zwanghafte Persönlichkeits-
züge. Der Explorand habe angegeben, dass er länger benötige, um sich Menschen zu öffnen. Er 
hätte Angst, kritisiert oder abgelehnt zu werden. Er hätte hohe Anforderungen an sich und die 

 
 
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Umwelt, sei perfektionistisch. Eine Persönlichkeitsstörung habe nicht diagnostiziert werden kön-
nen, da die beschriebene Symptomatik nicht alle Lebensbereiche betreffen würde und auch nicht 
seit der späten Kindheit und Adoleszenz vorhanden gewesen sei. Der Explorand trainiere zwei-
mal pro Woche eine Jugendmannschaft, habe ein gutes soziales Umfeld, gehe regelmässig mit 
Freunden zu Fussballmatches und habe auch in den Anstellungen keine Instabilität gezeigt. Bis 
auf die letzte Anstellung hätte er mehrjährige Anstellungen gehabt. Die langjährige Beziehung 
zur Ehefrau und zu den Kindern würde als gut beschrieben. Es fänden sich nicht ausreichend 
Hinweise, dass diese Persönlichkeitszüge, wie im ICD-10 gefordert, stabil vorhanden seien und 
sich auf vielfältige Bereiche des Verhaltens und der psychologischen Funktionen beziehen wür-
den. Es handle sich bei Persönlichkeitsstörungen um tief verwurzelte, anhaltende Verhaltens-
muster, die sich in starken Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen 
zeigen würden. Eine solch ausgeprägte Symptomatik wurde beim aktuellen Funktionsniveau des 
Exploranden nicht gesehen, weshalb die Diagnose von akzentuierten Persönlichkeitszügen mit 
selbstunsicheren, zwanghaften und negativistischen Zügen gestellt worden sei.  
 
Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit führte Dr. B.____ aus, der Explorand sei in der Lage, sich an 
Regeln und Routinen zu halten, sich in Organisationsabläufe einzufügen, anstehende Aufgaben 
in zweckmässiger Reihenfolge zu erledigen und die Arbeiten zu strukturieren. Auch habe der 
Explorand in der kognitiven Basistestung COGBAT keine Einschränkung gezeigt. Die Durchhal-
tefähigkeit sei genauso wenig vermindert, wie die Selbstbehauptungsfähigkeit und die Fähigkeit 
zur Selbstpflege. In der angestammten Tätigkeit als Kulturtechniker bestehe keine wesentliche 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Der Explorand sei in der Lage eine adäquate kognitive Leis-
tungsfähigkeit zu erbringen. Auch in alternativen Tätigkeiten bestehe aufgrund des genannten 
Funktionsniveaus keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der Äusserun-
gen des Exploranden könne davon ausgegangen werden, dass es ihm im Herbst 2015 schlechter 
gegangen sei und noch eine Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Im Frühling 2016 sei bereits ein 
leichtgradiges depressives Syndrom vorhanden gewesen und die Arbeitsfähigkeit habe sich seit 
diesem Zeitpunkt weiter gebessert und aktuell würde keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
mehr vorliegen. Bezüglich der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit fänden sich in den Akten diffe-
rente Angaben. Die durch Dr. E.____ veranschlagte vollständige Arbeitsunfähigkeit könne an-
hand der Diagnostik nicht nachvollzogen werden. Es sei vielmehr mit hoher Wahrscheinlichkeit 
von einer Einschränkung von 50% auszugehen, zuvor, im Herbst, sei nach Angaben des Explo-
randen ein deutlich ausgeprägteres depressives Syndrom vorhanden gewesen.  
 
5.9 Mit Stellungnahme vom 12. März 2018 äusserte sich Dr. E.____ zum vorstehend zitier-
ten Gutachten von Dr. B.____. Dabei hielt er im Wesentlichen fest, der Gutachter habe die Per-
sönlichkeitsstörungen des Patienten falsch eingeschätzt. Diese seien die Hauptursache der 
Krankheitsentwicklung. Die Depression sei ein Symptom der zugrundeliegenden narzisstischen 
und zwanghaften Persönlichkeitsstörung. Auf der Grundlage dieser Persönlichkeitsstörung wirke 
sich diese viel stärker und schädlicher aus. Ferner beschreibe der Gutachter die Merkmale der 
Persönlichkeitsstörung ziemlich ausführlich um dann festzuhalten, dass gar keine bestehe. Darin 
sei ein Widerspruch zu sehen. Bei psychiatrischen Störungen müsse man sich immer auch fra-
gen, wie sich diese Störungen auf den betroffenen Menschen auswirken würden. Diese Erkennt-
nisse würden sich in keinem statistischen Hilfswerkzeug, wie dem ICD oder dem DSM, finden 

 
 
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lassen. Des Weiteren sei die Feststellung, wonach die Symptomatik nicht alle Lebensbereiche 
betreffen würde, schlicht falsch. Der Patient würde ihm gegenüber in jeder Therapiesitzung die 
gleichen einschränkenden Symptome der Persönlichkeitsstörungen aus allen Bereichen be-
schreiben, wie Arbeit, Familie, Beziehung und Sport. Überall zeige er deutlich verminderte Leis-
tungen. Der Patient würde auch kaum noch Fussball spielen und sei daran, das Amt als Fuss-
balltrainer aufzugeben, weil ihm beides zu belastend und zu mühsam sei. Zur Arbeitsfähigkeit sei 
zu sagen, dass der Patient seit dem 20. April 2015 und weiterhin nicht arbeitsfähig sei. Er sei 
nicht belastbar und komme bei geringer Belastung sofort unter psychischen Stress.  
 
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung des medizinischen Sachver-
halts und der Arbeitsfähigkeit des Versicherten vollumfänglich auf die Ergebnisse, zu denen 
Dr. B.____ in seinem Gutachten vom 4. April 2017 gelangt war. Sie ging demzufolge davon aus, 
dass dem Versicherten sowohl seine angestammte Tätigkeit als Kulturtechniker als auch eine 
leidensadaptierte Tätigkeit vollschichtig zumutbar seien.  
 
6.2 Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. Den im Rahmen des 
Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche auf-
grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht 
erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der 
Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zu-
verlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. E. 4.3). Vorliegend besteht kein Anlass, von den Er-
gebnissen des zitierten Gutachtens von Dr. B.____ abzuweichen. Das Gutachten ist umfassend 
und die darin dargelegten medizinischen Zusammenhänge sowie die jeweils vorgenommenen 
Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und überzeugend. Der Gutachter hat den Versicherten 
persönlich untersucht, eine umfassende Anamnese erhoben und geht einlässlich auf seine An-
gaben und Beschwerden ein. Er setzt sich zudem fundiert mit den bei den Akten liegenden me-
dizinischen Berichten, namentlich mit den Berichten von Dr. E.____, auseinander und begründet 
abweichende Einschätzungen in überzeugender Weise. 
 
6.3 Der Beschwerdeführer bringt auf der Grundlage der Berichte von Dr. E.____, namentlich 
gestützt auf seine Stellungnahme vom 12. März 2018, vor, dass aus mehreren Gründen nicht auf 
das unter Erwägung 5.7 hiervor dargelegte Gutachten abgestellt werden könne.  
 
Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang zunächst geltend macht, der Gutachter 
habe die Persönlichkeitsstörung falsch eingeschätzt, übersieht er bei seiner Argumentation, dass 
dieser geradezu keine Persönlichkeitsstörung diagnostizieren konnte. Dabei vermochte er seine 
Schlussfolgerungen anhand einer ausführlichen Diskussion der innerpsychischen Struktur des 
Versicherten und einer eingehenden Würdigung der Berufsanamnese schlüssig zu begründen. 
Er gelangte dabei nachvollziehbar zum Ergebnis, dass die für eine Persönlichkeitsstörung erfor-
derlichen Kardinalkriterien nicht erfüllt sind, weil es insbesondere am zentralen Kriterium eines 
tief verwurzelten, anhaltenden Verhaltensmusters fehle, welches sich auf vielfältige Bereiche des 
Verhaltens und der psychologischen Funktionen beziehen würde. Seine Beurteilung nahm er an-
hand eines wissenschaftlich anerkannten Klassifikationssystems − namentlich des ICD-10 vor − 

 
 
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wie dies von der Rechtsprechung für die Annahme einer invalidisierenden (psychischen) Gesund-
heitsbeeinträchtigung verlangt wird (vgl. BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). 
Sofern der Gutachter nach einer ausführlichen Diskussion der entsprechenden Kriterien zur Auf-
fassung gelangte, dass keine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert werden kann, ist darin – ent-
gegen dem weiteren Einwand des Beschwerdeführers – kein Widerspruch zu erblicken. Dies 
umso weniger, als er die auch von ihm erhobenen selbstunsicheren und negativistischen Ge-
wohnheiten des Versicherten überzeugend der Diagnose von akzentuierten Persönlichkeitszü-
gen zuordnete. Darüber hinaus beschränkte er sich nicht auf die Darlegung der entsprechenden 
Kriterien, sondern führte auch die verbleibenden Ressourcen und Fähigkeiten nach einer Ausei-
nandersetzung mit der Biographie, dem beruflichen Werdegang, der sozialen Anamnese und der 
Familienanamnese sowie den Alltagsaktivitäten auf und gewichtete diese. Dr. E.____ begnügt 
sich demgegenüber im Wesentlichen mit pauschaler Kritik an den gutachterlichen Ausführungen, 
ohne diese mit nachvollziehbaren Ergebnissen zu untermauern. Er stützt seine Diagnosen viel-
mehr einzig auf die subjektiv geschilderte Symptomatik des Beschwerdeführers, wonach der-
selbe in den Bereichen, Familie und Sport verminderte Leistungen gegenüber früher aufweise. 
Er stellt ferner die Behauptung in den Raum, dass sich die Depression auf der Grundlage der 
Persönlichkeitsstörung stärker auswirken würde. Eine nähere Begründung oder eine nachvoll-
ziehbare Diagnosestellung, welche diese Aussagen stützen würde, können aber weder der Stel-
lungnahme vom 12. März 2018 noch seinen früheren Berichten entnommen werden. Insgesamt 
vermögen die Ausführungen von Dr. E.____ daher keine Zweifel an den gutachterlichen Feststel-
lungen zu wecken.  
 
6.4 Der Beschwerdeführer macht ferner geltend, die Tatsache, dass bei ihm keine verwert-
bare Arbeitsfähigkeit vorliege, ergebe sich ferner aus dem Abschlussbericht der Eingliederungs-
massnahmen vom 9. März 2016, worin für die fehlende Fortsetzung der beruflichen Mass-nah-
men gesundheitliche Gründe angeführt würden. Dem ist entgegenzuhalten, dass die entspre-
chenden Feststellungen der Eingliederungsfachstelle in der Beschwerde unzutreffend wiederge-
geben werden. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt, werden im besagten Bericht 
keine gesundheitlichen, sondern vielmehr vom Beschwerdeführer ausgehende Gründe für die 
fehlende Weiterverfolgung der beruflichen Massnahmen genannt, so dass auch dieser Einwand 
fehlgeht.  
 
6.5 Schliesslich kann der Beschwerdeführer auch aus dem Umstand, wonach ihm im vorlie-
gend dokumentierten Zeitraum von Juni 2015 bis März 2016 Krankentaggelder ausgerichtet wor-
den seien, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Eine Krankentaggeldversicherung bezahlt ihre 
Leistungen in einer ersten Phase der Arbeitsunfähigkeit bekanntlich lediglich gestützt auf ein At-
test der behandelnden Ärzte. Vorliegend liegt aber erst mit dem psychiatrischen Gutachten von 
Dr. B.____ eine verlässliche Grundlage vor, um die Arbeitsfähigkeit des Versicherten umfassend 
(Art. 8 ATSG) und somit auch abschliessend beurteilen zu können. Auf dieser nunmehr vorlie-
genden Grundlage wäre bereits dazumal die auf einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit basie-
rende Ausrichtung der Krankentaggelder in Frage zu stellen gewesen. Dr. B.____ anerkennt für 
den genannten Zeitraum eine Arbeitsunfähigkeit von höchstens 50%, wobei sich dieselbe bereits 
im Frühling 2016 bei einem nur noch leichtgradigen depressiven Syndrom gebessert habe. Des-
sen ungeachtet lassen sich daraus aber ohnehin keine Rückschlüsse auf einen nach Ablauf des 

 
 
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Wartejahres im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG weiterbestehenden, invalidisierenden Gesund-
heitsschaden ableiten.  
 
7. Nach dem Gesagten kann hinsichtlich der Beurteilung der gesundheitlichen Verhältnisse 
sowie der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf das überzeugende Gutachten von 
Dr. B.____ abgestellt werden. Auf dieser Grundlage ist davon auszugehen, dass zwar noch im 
Herbst 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von höchstens 50% bestanden hatte, bei Vorliegen eines 
leichtgradigen Syndroms im Frühling 2016 aber bereits keine rentenrelevante Arbeitsunfähigkeit 
mehr zu verzeichnen war. Ferner ergibt sich daraus, dass sich die Arbeitsfähigkeit seit diesem 
Zeitpunkt stetig verbessert hat, mit der Folge, dass dem Beschwerdeführer sowohl seine ange-
stammte als auch eine leidensadaptierte Tätigkeit spätestens seit Ablauf des Wartejahres im April 
2016 vollumfänglich zumutbar sind. Unter diesen Umständen kann hinsichtlich der erwerblichen 
Auswirkungen (vgl. E. 3 hiervor) ohne weiteres festgehalten werden, dass kein Anspruch auf eine 
Invalidenrente besteht.  
 
8. Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 
19. Februar 2019 nicht zu beanstanden. Bei diesem Ergebnis ist die dagegen erhobene Be-
schwerde abzuweisen.  
 
9. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Be-
willigung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert 
im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen 
ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten 
in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach § 
20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Par- tei in ange-
messenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist der Beschwerdeführer unterliegende Partei, wes-
halb ihm die Verfahrenskosten aufzuerlegen sind. Diese werden mit dem geleisteten Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 800.-- verrechnet. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird 
keine Parteientschädigung ausgerichtet.  
  

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Beschwer-
deführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe 
von Fr. 800.-- verrechnet. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.