# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 202ab3f1-388a-5ec8-bb3d-ee58d5a62e5b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 23.07.2021 III 2021 83
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-83_2021-07-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 83

Entscheid vom 23. Juli 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Stefanie Zlauwinen, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch die Berufsbeiständin B.________,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
(KESB) C.________,

Gegenstand Erwachsenenschutzrecht (Genehmigung von Berichten und 
Rechnungen nach Art. 415 ZGB und Art. 425 ZGB)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ____1988) ist dem Gericht aus verschiedenen Verfahren 
bekannt. Eine ausführliche Vorgeschichte ist im Verwaltungsgerichtsentscheid 
VGE III 2020 117 vom 27. August 2020 (betreffend Aufhebung einer Vertre-
tungsbeistandschaft) enthalten. Zusammengefasst ist er in D.________ aufge-
wachsen und schon früh konsumierte er regelmässig Cannabis und Alkohol. Die 
Konflikte im familiären Bereich führten zu einer kinder- und jugendpsychiatri-
schen Intervention und zu einer Erziehungsbeistandschaft. Es folgten Platzierun-
gen in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in E.________ (2004/2005), bei 
einer Familie auf einem Hof (2005), in der F.________ (2005), bei einer Familie 
in D.________ (2005), in der G.________ (2005), in der Psychiatrischen Klinik 
H.________ (2005) und im I.________ (2005 mit dreiwöchigem Drogenentzug). 
Im Alter von 18 Jahren verbrachte er mehrere Wochen in Untersuchungshaft we-
gen Einbruchdiebstählen, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigungen. In ei-
nem forensischen Gutachten aus dem Jahre 2006 wurde eine Störung durch 
multiplen Substanzgebrauch mit Abhängigkeitssyndrom, eine drogeninduzierte 
psychotische Störung sowie eine Störung des Sozialverhaltens diagnostiziert. Es 
folgten Aufenthalte in einer Arbeitserziehungsanstalt, in der psychiatrischen Klinik 
H.________ (wegen einer akuten psychotischen Störung mit Symptomen einer 
Schizophrenie), im Kantonsgefängnis sowie in einer Notunterkunft in D.________ 
(vgl. auch VGE IV 2018 3 vom 29.1.2018 Ingress A). 

Mit Beschluss vom 6. Mai 2009 hatte die (damalige) Vormundschaftsbehörde 
J.________ für A.________ eine Beiratschaft nach aArt. 395 Abs. 1 ZGB errich-
tet, welche am 22. Oktober 2012 in eine Beistandschaft nach aArt. 392 Ziff. 2 und 
aArt. 393 Ziff. 3 ZGB umgewandelt wurde. Mit Beschluss vom 25. März 2014 er-
nannte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) C.________ 
K.________ zur Beiständin von A.________. Die bestehende Massnahme wurde 
mit KESB-Beschluss vom 15. September 2015 in eine kombinierte Beistand-
schaft nach Art. 393 und Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB geändert (VGE IV 2018 3 
vom 29.1.2018 Ingress B).

Zwischenzeitlich lebte A.________ als IV-Rentner in E.________ und nahm an 
einem Methadonprogramm teil. Am 13. Januar 2016 wurde er notfallmässig ins 
Spital eingeliefert (aufgrund einer Intoxikation und mehreren Verbrennungen am 
Körper). Nachdem er am 1. Juni 2016 in der Praxis des Hausarztes eine Ange-
stellte mit einem Klappmesser bedroht hatte (um Medikamente zu erhalten), wur-
de er verhaftet. Daraufhin erfolgte die medizinische Behandlung (mit Medikamen-
tenausgabe) durch den SPD E.________, was im September 2016 beendet wur-
de, als A.________ eine SPD-Mitarbeiterin mit einem Messer bedroht hatte. In 

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der Folge lebte er zeitweise in einem Zimmer im Hotel L.________ und dann in 
einem Zimmer im Hotel M.________ 

Nach einem weiteren Gefängnisaufenthalt wurde am 22. Dezember 2016 eine 
ärztliche fürsorgerische Unterbringung in der Klinik H.________ angeordnet. 
Aufgrund fehlender Anschlusslösung übernahm der SPD E.________ zusammen 
mit der Spitex E.________ die Behandlung bzw. die Medikamentenabgabe, wel-
che per 
28. Februar 2017 infolge mangelhafter Kooperation von A.________ eingestellt 
wurde. Am 7. März 2017 meldete der SPD E.________ der KESB C.________, 
A.________ sei aus dem Fenster gestürzt (HWS-Fraktur/ schwere Kopfverlet-
zung).

In der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2017 musste eine Polizeipatrouille zum 
Bahnhof D.________ ausrücken, weil A.________ dort randalierte. Am Abend 
des 13. Juni 2017 entfachte A.________ an der Kioskrückwand beim Bahnhof-
gebäude in N.________ ein Feuer (mit bis zu 2 m hohen Flammen). Durch das 
schnelle Eingreifen einer Polizeipatrouille (mit Feuerlöscher) konnte das Über-
greifen des Feuers verhindert werden.

Am 20. Juni 2017 trafen sich Vertreter der Kantonspolizei, der KESB 
C.________, des SPD E.________, der Psychiatrischen Klinik H.________ so-
wie der Beistand von A.________ zu einer Aussprache, wie weiter vorzugehen 
sei. Bei dieser Aussprache wurde u.a. festgehalten, dass die Kantonspolizei seit 
Januar 2016 wegen A.________ rund 30 Einsätze hatte. Die Klinik H.________ 
erklärte sich nochmals bereit, die Medikamente wöchentlich an A.________ zu 
übergeben. Gleichentags wurde A.________ bei einem Diebstahl von Alkohol in 
einem Geschäft in D.________ erwischt. Am 4. Juli 2017 wurde er von der Poli-
zei wegen fremdaggressivem Verhalten in stark angetrunkenem Zustand dem 
SPD zur Beurteilung zugewiesen. Die Untersuchung musste im Kastenwagen 
der Polizei durchgeführt werden, da A.________ massiv randalierte. Im An-
schluss daran erfolgte eine Einweisung per ärztlicher FU-Verfügung in die Klinik 
H.________. Wegen zunehmender Selbst- und Fremdgefährdung wurde ein fo-
rensisches Gutachten bei einer geschlossenen Unterbringung empfohlen (VGE 
IV 2018 3 vom 29.1.2018 Ingress lit. D).

Am 19. September 2017 wies die KESB C.________ A.________ zur stationären 
Begutachtung in die Psychiatrische Klinik H.________ ein. Das von Dr. 
O.________ (Fachpsychologe Rechtspsychologie FSP) in Zusammenarbeit mit 
Dr.med. et Dr.iur. P.________ (Facharzt für Psychiatrie FMH) verfasste Gutach-
ten (zur Frage der Selbst- und Fremdgefährdung, zur psychischen Grunderkran-
kung sowie zu allfälligen Massnahmen) wurde am 30. Oktober 2017 erstattet.

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Am 15. November 2017 erhielt die KESB C.________ von der Berner Kantons-
polizei eine Gefährdungsmeldung, wonach A.________ am Vortag vom Zugs-
personal am Bahnhof Q.________ der Kantonspolizei in einem völlig verwirrten 
und unterernährten Zustand übergeben wurde, worauf er zunächst ins Spital 
Q.________ und später im Rahmen einer FU-Einweisung ins R.________ ge-
bracht wurde.

Am 1. Dezember 2017 trafen sich der Beistand von A.________, der Kantonsarzt 
Dr.med. S.________ sowie Vertreter des SPD, der Staatsanwaltschaft, der Kan-
tonspolizei Schwyz und der KESB C.________ zu einer Besprechung hinsichtlich 
des weiteren Vorgehens (inkl. Umsetzung der Gutachterempfehlungen). Mit 
KESB-Beschluss vom 16. Januar 2018 wurde A.________ in der T.________ 
fürsorgerisch untergebracht. Eine dagegen erhobene Beschwerde hat das Ver-
waltungsgericht Schwyz nach der Anhörung mit Entscheid IV 2018 3 vom 29. Ja-
nuar 2018 abgewiesen.

Mit Beschluss vom 20. März 2018 hat die KESB C.________ u.a. gestützt auf ei-
nen Verlaufsbericht der forensisch-psychiatrischen T.________ A.________ zur 
weiteren stationären Behandlung in die Klinik H.________ verlegt sowie am 
18. Mai 2018 ein Entlassungsbegehren gutgeheissen, worauf er zur Verbüssung 
von Haftstrafen in den Strafvollzug überführt wurde. 

B. Mit Beschluss vom 8. Januar 2019 hat die KESB C.________ in der Bei-
standschaft für A.________ den Bericht und die Rechnung des Beistands für die 
Periode vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2018 genehmigt sowie die Be-
gleitbeistandschaft nach Art. 393 ZGB aufgehoben. Die Vertretungsbeistand-
schaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB für A.________ wurde weitergeführt und 
angepasst, wobei die Aufgaben des Beistandes neu umschrieben wurden. Das 
Dispositiv dieses Beschlusses wurde im Amtsblatt Nr. 35 vom 30. August 2019 
(S. 2045f.) publiziert, nachdem A.________ am zuletzt bekannten Aufenthaltsort 
abgereist war, ohne eine neue Adresse anzugeben und er sich bei einem Kon-
takt mit dem Beistand weigerte, den KESB-Beschluss entgegenzunehmen. Mit 
Beschluss vom 2. Juli 2019 hatte es die KESB C.________ abgelehnt, die be-
stehende Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB aufzuhe-
ben.

Am 16. Oktober 2019 gingen bei der KESB C.________ Unterlagen der Kan-
tonspolizei Zürich ein, wonach letztere wegen Tätlichkeiten des (betrunken wir-
kenden) A.________ gegenüber seiner Freundin ausrücken musste. Der beige-
zogene Arzt verfügte gegenüber A.________ eine fürsorgerische Unterbringung 
in die U.________.

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C. Am 19. Februar 2020 ging bei der KESB C.________ ein Antrag des Bei-
stands V.________ ein, wonach die Beistandschaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 
ZGB auf die für W.________ zuständige KESB zu übertragen sei mit der sinn-
gemässen Begründung, dass A.________ die zuvor von seiner Schwester ge-
mietete Wohnung bezogen und sich in der Hafenstadt W.________ angemeldet 
habe. Mit Beschluss vom 19. Mai 2020 hat die KESB C.________ ein erneutes 
Begehren von A.________ um Aufhebung der Beistandschaft abgelehnt. 
Eine dagegen erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid 
VGE III 2020 117 vom 27. August 2020 abgewiesen.

D. Die neu für A.________ vorgesehene Mandatsträgerin (B.________) konn-
te am 14. September 2020 ein Gespräch hinsichtlich der Übernahme der Mass-
nahme führen (vgl. Vi-act. 1259).

Mit Entscheid vom 8. Oktober 2020 hat die KESB Y.________ die bislang von 
der KESB C.________ geführte Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und 
Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB 
per 1. November 2020 zur Weiterführung übernommen und als Beiständin 
B.________ (Berufsbeistandschaft W.________) ernannt (mit einem detaillierten 
Aufgabenkatalog, vgl. Vi-act. 1264f.).

Am 8. November 2020 hat der zuletzt tätig gewordene Beistand V.________ sei-
nen Bericht und die Rechnung für die vergangene Periode sowie seinen 
Schlussbericht und die Schlussrechnung der KESB C.________ erstattet (vgl. Vi-
act. 1267ff.).

Mit Beschluss Nr. IA/007/15/2021 vom 13. April 2021 hat die KESB C.________ 
im Dispositiv was folgt festgehalten:

1. In der Beistandschaft für A.________ werden der Bericht und die Rechnung 
des Beistandes für die Periode vom 01. Oktober 2018 bis 30. September 2020 
genehmigt.

2. In der Beistandschaft für A.________ werden der Schlussbericht und die 
Schlussrechnung des Beistandes für die Periode vom 01. Oktober 2020 bis 
31. Oktober 2020 genehmigt.

3. V.________ wird entlastet. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen über die 
Verantwortlichkeit nach Art. 454 ZGB und Art. 455 ZGB.

4. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten und der Mandatsentschädigung inkl. 
Spesen wird verzichtet.

E. Gegen diesen KESB-Beschluss vom 13. April 2021 reichte die neue Man-
datsträgerin bei der KESB C.________ eine Beschwerde ein (Eingang bei der 
KESB am 12.5.2021), welche zuständigkeitshalber ans Verwaltungsgericht wei-
tergeleitet wurde (Eingang beim Gericht am 14.5.2021).

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Mit Vernehmlassung vom 21. Juni 2021 beantragte die KESB C.________, die 
Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, unter Kosten und Entschädigungs-
folgen zulasten des Beschwerdeführers. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes 
wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft 
u.a. insbesondere die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit 
des Rechtsmittels sowie die frist- und formgerechte Geltendmachung des 
Rechtsanspruches (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a, d, e und f Verwaltungsrechtspflege-
gesetz, VRP, SRSZ 234.110). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, 
trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP). 

1.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise 
weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem 
Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und 
insoweit keine Verfügung ergangen ist (siehe BGE 125 V 414 Erw. 1a mit 
Verweis auf BGE 119 Ib 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b, je mit 
Hinweisen; vgl. auch BGE 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der 
kantonalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der 
Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den 
Anfechtungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des 
Beschwerdeverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrunde liegenden 
Verfügung war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. 
Gegenstände, über welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) 
nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des 
Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 2014 111 
vom 28.1.2015 Erw. 2.1 mit Hinweisen; siehe auch Bertschi, in: Kommentar zum 
VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49).

1.3 Zu ergänzen ist, dass grundsätzlich nur das im Dispositiv eines 
Entscheides Festgehaltene in Rechtskraft erwächst. Erwägungen sind hingegen 
nur verbindlich und damit anfechtbar, wenn im Dispositiv ausdrücklich darauf 
verwiesen wird. Durch den Verweis im Dispositiv auf die Erwägungen wird dieser 
Konnex Teil des Dispositivs und hat Anteil an der Rechtskraft des Beschlusses 
(vgl. VGE III 2014 120 vom 19.9.2014 Erw. 1f. mit Verweis auf VGE III 2013 185 

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vom 18.12.2013 Erw. 1.4; Bundesgerichtsurteil 1P.348/2003 vom 4.11.2003 Erw. 
2.2; Alain Griffel, in: Kommentar zum VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, § 28 N 7).

2.1 Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung der Beschwer-
den gegen den vorinstanzlichen Beschluss ergibt sich aus Art. 450 Abs. 1 des 
Zivilgesetzbuches (ZGB, SR 210) i.V.m. § 2b Abs. 1 lit. a des kantonalen Ein-
führungsgesetzes zum schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGzZGB, SRSZ 
210.100). Dementsprechend hat die Vorinstanz die bei ihr eingereichte Be-
schwerde gegen den KESB-Beschluss vom 13. April 2021 zu Recht an das Ver-
waltungsgericht Schwyz weitergeleitet.

2.2  Die Rechtsmittelbefugnis des Beschwerdeführers ergibt sich grundsätzlich 
aus Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB. 

2.3.1  Gegenstand des angefochtenen Beschlusses bildet die Genehmigung von 
Berichten und Rechnungen nach Art. 415 ZGB und Art. 425 ZGB (darauf ist 
nachfolgend zurückzukommen). 

2.3.2  Nicht zum Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens gehören 
Fragen wie namentlich, ob und gegebenenfalls inwiefern im Rahmen der behörd-
lichen Massnahmen des Erwachsenenschutzes dem bisherigen Mandatsträger 
ein widerrechtliches Handeln oder Unterlassen anzulasten wäre, welches einen 
Anspruch auf Schadenersatz im Sinne von Art. 454 ZGB (Vierter Abschnitt: Ver-
antwortlichkeit) zur Folge hätte. Diesbezüglich hat der kantonale Gesetzgeber in 
§ 67 Abs. 2 Satz 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP, SRSZ 234.110) 
ausdrücklich festgehalten, dass Haftungsklagen im Sinne von Art. 454 ZGB 
durch die Zivilgerichte beurteilt werden. Bei dieser Rechtslage ist es dem Verwal-
tungsgericht (mangels Zuständigkeit) verwehrt, Schadenersatzbegehren zu beur-
teilen, welche auf ein geltend gemachtes (allfälliges) Fehlverhalten einer von der 
Vorinstanz eingesetzten Beistandsperson hergeleitet werden. Darauf hat die Vor-
instanz in ihrer Vernehmlassung (Ziff. 2.11 in fine) zutreffend hingewiesen.

3.1 Nach Art. 410 Abs. 1 ZGB führt der Beistand oder die Beiständin Rechnung 
und legt sie der KESB in den von ihr angesetzten Zeitabständen, mindestens 
aber alle zwei Jahre, zur Genehmigung vor (Art. 410 Abs. 1 ZGB). Art. 411 
Abs. 1 ZGB normiert, dass der Beistand oder die Beiständin der KESB so oft wie 
nötig, mindestens aber alle zwei Jahre, einen Bericht über die Lage der betroffe-
nen Person und die Ausübung der Beistandschaft erstattet. 

3.2 Die KESB prüft die Rechnung und erteilt oder verweigert die Genehmigung; 
wenn nötig, verlangt sie eine Berichtigung (Art. 415 Abs. 1 ZGB). Sie prüft auch 

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den Bericht und verlangt, wenn nötig, dessen Ergänzung (Art. 415 Abs. 2 ZGB). 
Sie trifft nötigenfalls Massnahmen, die zur Wahrung der Interessen der betroffe-
nen Person angezeigt sind (Art. 415 Abs. 3 ZGB).

3.3 Endet das Amt, so erstattet der Beistand oder die Beiständin der Erwach-
senenschutzbehörde den Schlussbericht und reicht gegebenenfalls die Schluss-
rechnung ein (Art. 425 Abs. 1 Satz 1 ZGB). Die Erwachsenenschutzbehörde prüft 
und genehmigt den Schlussbericht und die Schlussrechnung auf die gleiche 
Weise wie die periodischen Berichte und Rechnungen (Art. 425 Abs. 2 ZGB).

3.4 Der Bericht für die betreffende Periode dient nach der höchstrichterlichen 
Rechtsprechung der Information und nicht der Überprüfung der Beistandschaft. 
Die Genehmigung ist auszusprechen, soweit dieser Bericht der Informations-
pflicht genügt. Nicht anders verhält es sich grundsätzlich mit der Rechnung für 
die betreffende Periode. Die mit der Genehmigung des Berichts und der Rech-
nung befasste Behörde hat sich nicht über allfällige Verfehlungen der Beistands-
person zu äussern. Die Genehmigung hat weder unmittelbare materiellrechtliche 
Bedeutung, noch wird dem Mandatsträger damit eine vollständige Décharge er-
teilt. Allfällige Rechtsansprüche des Schutzbefohlenen (namentlich Verantwort-
lichkeitsansprüche gemäss Art. 454 ZGB) bleiben von der Genehmigung un-
berührt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_35/2019 vom 11.11.2019 Erw. 3.3.1 
mit Hinweisen, u.a. auf Urteil 5A_714/2014 vom 2.12.2014 Erw. 4.3; siehe auch 
Urs Vogel, in Basler Kommentar zum ZGB, 6. A., Basel 2018, N 11 zu Art. 415 
ZGB).

3.5 Im konkreten Fall genügen die vorliegenden Berichte und auch die Abrech-
nungen grundsätzlich den Anforderungen an die Informationsfunktion. Nament-
lich wurde auch die Vermögensabnahme thematisiert, welche nach der Aktenla-
ge dadurch entstand, dass die IV-Rente und Ergänzungsleistungen vorüberge-
hend eingestellt wurden, weil sich der Beschwerdeführer im Strafvollzug befand, 
dennoch aber u.a. Mietkosten anfielen. Was den Umstand anbelangt, wonach 
der Beschwerdeführer früher aus dem Strafvollzug entlassen worden war, als 
das X.________ in seinen Verfügungen (vom 16. November 2020 hinsichtlich 
Sistierung und Wiederausrichtung der IV-Rente [Vi-act. 1345f.] sowie vom 14. 
Dezember 2020 betreffend [Nicht]Auszahlung von EL [Vi-act. 1354f.]) angenom-
men hatte, empfahl der bis 31. Oktober 2020 zuständige Mandatsträger in einer 
Mitteilung vom 19. November 2020 an die neue Mandatsträgerin, "eine Be-
schwerde einzureichen und für die Zeit der Haft WSH [Wirtschaftliche Hilfe der 
Sozialhilfebehörde] zu beantragen (für die laufenden Mietkosten)" (vgl. Vi-act. 
1331 und 1327). 

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Soweit die neue Mandatsträgerin dieser Empfehlung nicht gefolgt ist (und auf 
die  erwähnten Verfügungen des X.________ vom 16.11.2020 und vom 
14.12.2020 nicht adäquat bzw. nicht rechtzeitig reagierte), ist nicht ersichtlich, 
inwiefern der lediglich bis zum 31. Oktober 2021 zuständige (abtretende) Man-
datsträger für die Folgen von Verfügungen, welche nach dem Mandatsträger-
wechsel (per 1.11.2020) ergingen, einstehen sollte. Dementsprechend gibt die 
vorinstanzliche Genehmigung der erwähnten Berichte (und der Rechnungen) hier 
keinen Anlass zur Beanstandung.

4. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde, soweit darauf einzu-
treten ist, als unbegründet. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird nach 
den konkreten Umständen verzichtet.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägun-
gen abgewiesen.

2. Es wird festgehalten, dass das Verwaltungsgericht nach § 67 Abs. 2 VRP 
für Schadenersatzbegehren nach Art. 454 ZGB nicht zuständig ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; 
SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Berufsbeiständin des Beschwerdeführers (2/R, für sich und den Ver-

beiständeten)
- die Vorinstanz (R)
- die Amtsbeistandschaft Z.________ (A/z.K.)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 23. Juli 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. August 2021