# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0dd5c0e6-c046-5611-95b5-a3ded8a939ab
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.07.2008 C-6314/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6314-2007_2008-07-14.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6314/2007/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 4 .  J u l i  2 0 0 8

Richter Beat Weber (Vorsitz),
Richterin Elena Avenati-Carpani, Richter Stefan Mesmer 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

A._______, 
vertreten durch Patronato INCA, 
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Anspruch auf eine unbefristete Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6314/2007

Nach Einsicht:

in die Verfügung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend 
IV-Stelle  oder  Vorinstanz)  vom 14. September  2007 (act. 65 IVSTA), 
mit welcher A._______ (Beschwerdeführer) eine ganze Invalidenrente 
von Fr. 898.- vom 1. Mai bis 31. Dezember 2004 und von Fr. 915.- vom 
1. Januar bis 31. Mai 2005 zugesprochen wurde,

in die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde vom 19. Septem-
ber  2007  (Poststempel),  in  welcher  der  Beschwerdeführer  beantragt 
hat, ihm weiterhin eine ganze Invalidenrente zu gewähren,

in  die  Triplik  des  Beschwerdeführers  vom 16. Mai  2008 (act. 11),  in 
welcher  dieser  in  Ergänzung  der  Beschwerde  aktuelle  Arztberichte 
vorlegt (Dr. med. B._______, undatiert; Dr. med. C._______ vom 7. Mai 
2008; Dr. med. D._______ vom 9. Mai 2008),

in die Stellungnahme von Dr. med. E._______ vom 16. Juni 2008 zu 
Handen der IV-Stelle (act. 67 IVSTA), wonach gemäss diesen neues-
ten  Arztberichten  eine  Verschlechterung  des  Gesundheitszustandes 
durchaus denkbar wäre und eine Teileinschränkung in Verweistätigkei-
ten daher nicht ausgeschlossen sei, es sich vorliegend aber um eine 
komplexe und schwierige Problematik handle, welche nicht ohne aus-
führliche Begutachtung beurteilt werden könne und deshalb eine rheu-
matologisch-psychiatrische Begutachtung empfohlen werde,

in die Eingabe der IV-Stelle vom 20. Juni 2008 (act. 13), in welcher die-
se beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sa-
che im Sinne der erwähnten Stellungnahme an die Verwaltung zurück-
zuweisen.

In Erwägung:

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32)  in Verbindung 
mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Be-
schwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 und 
34 VGG zuständig ist,

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dass die IV-Stelle eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist, und 
vorliegend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt,

dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes 
vom 6. Oktober  2000 über  den Allgemeinen Teil  des Sozialversiche-
rungsrechts (ATSG, SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist,

dass  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  eingereicht 
wurde (Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) und so-
mit auf die Beschwerde einzutreten ist,

dass der Beschwerdeführer den ihm mit Zwischenverfügung vom 21. 
Januar  2008  auferlegten  Vorschuss  für  die  mutmasslichen  Verfah-
renskosten von Fr. 300.- fristgerecht einbezalt hat,

dass nach den Ausführungen der IV-Stelle in ihrer Stellungnahme vom 
20. Juni 2008 in  Verbindung mit  der IV-ärztlichen Stellungnahme die 
Verfügung vom 14. September 2007 auf  einem mangelhaft  eruierten 
Sachverhalt beruht und sich die Einholung eines rheumatologisch-psy-
chiatrischen Gutachtens als notwendig erweist,

dass  der  Beschwerdeführer  sinngemäss  eine  weitere  Begutachtung 
beantragt hat,

dass nach Einsicht in die Akten keine Anhaltspunkte bestehen, wes-
halb dem Antrag der IV-Stelle nicht entsprochen werden sollte,

dass Art. 49 Bst. b VwVG die unvollständige Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts ausdrücklich als Beschwerdegrund nennt,

dass eine Sache gemäss Art. 61 Abs. 1 VwVG mit verbindlichen Wei-
sungen an die Vorinstanz zurückgewiesen werden kann,

dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind und dem Beschwerde-
führer der einbezahlte Kostenvorschuss zurückzuerstatten ist, 

dass die  Beschwerdeinstanz gemäss art. 64 Abs. 1 VwVG der ganz 
oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnis-
mässig hone Kosten zusprechen kann,

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dass  dem  teilweise  obsiegenden  Beschwerdeführer  eine  Parteient-
schädigung zu Lasten der Vorinstanz zuzusprechen ist, welche vorlie-
gend aufgrund der Akten auf Fr. 500.- festzusetzen ist (Art. 14 Abs. 2 
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird  insoweit  teilweise  gutgeheissen,  als  die  ange-
fochtene Verfügung vom 14. September 2007 aufgehoben und die Sa-
che zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts im Sinne der 
Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz 
zurückgewiesen wird.

2.
Es werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben. Dem Beschwerdeführer 
wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 300.- zurückerstattet. 

3.
Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteient-
schädigung von Fr. 500.- zugesprochen. 

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs-
formular)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen  gemäss  den  Art.  82  ff.,  90  ff.  und  100  des 
Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  (BGG,  SR  173.110) 
gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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