# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 17f63277-3012-54bb-a0bd-2aa12b0c1ffe
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250077-O3
**Docket/Reference:** PS250077-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250077-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250077-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Ersatzrichterin Dr. C. Schoder 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw C. Widmer

Beschluss vom 6. Mai 2025

in Sachen

A._____ AG, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin,

gegen

B._____ [Stiftung],

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes 

Bülach vom 17. März 2025 (EK240907)

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Erwägungen:

1.

1.1. Das Einzelgericht des Bezirksgerichts Bülach (nachfolgend: Vorinstanz) er-

öffnete mit Urteil vom 17. März 2025 für eine Forderung der Gläubigerin und Be-

schwerdegegnerin (nachfolgend: Gläubigerin) in der Höhe von Fr. 3'875.– nebst 

Zins von Fr. 137.50 und zzgl. den Betreibungskosten von Fr. 148.– den Konkurs 

über die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend: Schuldnerin, 

act. 3 = act. 5, Aktenexemplar = act. 6/8).

1.2. Mit Eingabe vom 21. März 2025 (Poststempel gleichentags) wandte sich 

die Schuldnerin an die hiesige Instanz. Sie beantragt einerseits, das vorinstanzli-

che Urteil sei in Wiedererwägung zu ziehen und ihr sei Frist zur nachträglichen 

Stellungnahme anzusetzen, damit sie ihren Standpunkt darlegen und allfällige 

Missverständnisse aus dem Weg räumen könne. Zudem sei sie bereit, alle beste-

henden Forderungen zu klären und ihren Verpflichtungen nachzukommen (act. 2). 

Mit Präsidialverfügung vom 24. März 2025 wurde die ausdrücklich an das Ober-

gericht gerichtete Eingabe vom 21. März 2025 als Beschwerde entgegen genom-

men und eine Kopie der Eingabe an die Vorinstanz zur Prüfung als sinngemässes 

Wiederherstellungsgesuch im Sinne von Art. 148 f. ZPO überwiesen, da die 

Schuldnerin sinngemäss um Neuansetzung der Konkursverhandlung ersucht 

(E. 2.2; Dispositiv-Ziff. 3). Der Schuldnerin wurde Frist zur Leistung eines Kosten-

vorschusses von Fr. 750.– angesetzt (Dispositiv-Ziff. 1) und sie wurde darauf hin-

gewiesen, dass sie die Beschwerde bis zum Ablauf der Beschwerdefrist ergänzen 

könne (Dispositiv-Ziff. 3, act. 7). Da die Schuldnerin den Kostenvorschuss nicht 

fristgerecht leistete, wurde ihr mit Verfügung vom 10. März 2025 eine Nachfrist 

angesetzt mit dem Hinweis, im Säumnisfall werde auf die Beschwerde nicht ein-

getreten (act. 9). 

1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 6/1 - 9). Die Sache ist 

spruchreif. 

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2.

2.1. Aus organisatorischen Gründen ergeht dieser Entscheid in geänderter Be-

setzung.  

2.2.

In Anwendung von Art. 98 Abs. 1 ZPO kann das Gericht von der Be-

schwerde führenden Person einen Kostenvorschuss einverlangen. Wird der Kos-

tenvorschuss innert der Nachfrist nicht geleistet, tritt das Gericht auf die Be-

schwerde nicht ein (vgl. Art. 101 Abs. 3 ZPO). 

2.3. Die Verfügung vom 10. März 2025 betreffend Nachfrist (act. 9) wurde der 

Schuldnerin am 11. April 2025 zugestellt (vgl. act. 10). Die fünftägige Nachfrist en-

dete somit am 16. April 2025. Da bis heute kein Kostenvorschuss einging, ist auf 

die Beschwerde nicht einzutreten. 

3.

Ausgangsgemäss wird die Schuldnerin für das Beschwerdeverfahren kos-

tenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist auf 

Fr. 750.– festzusetzen. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen: Der 

Schuldnerin nicht aufgrund ihres Unterliegens und der Gläubigerin mangels we-

sentlicher Umtriebe. 

Es wird beschlossen:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt und der 

Schuldnerin auferlegt. 

1.

2.

3.

Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vorsorglich zur Kollokation ange-

meldet. 

4.

Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen. 

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5.

Schriftliche Mitteilung an: 

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die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage eines Doppels von 
act. 2,

das Konkursamt Wallisellen,

das Betreibungsamt Opfikon,

das Handelsregisteramt des Kantons Zürich (im Urteils-Dispositiv) und

das Bezirksgericht Bülach (unter Rücksendung der erstinstanzlichen 
Akten),

je gegen Empfangsschein,

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sowie an die Obergerichtskasse.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw C. Widmer

versandt am:
6. Mai 2025