# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 665c757c-5d20-59af-932c-fd080c246267
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.09.2009 C-3027/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3027-2007_2009-09-07.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3027/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  7 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richter Hans Urech (Vorsitz), Richter Beat Weber, 
Richter Philippe Weissenberger, 
Gerichtsschreiber Marc Hunziker.

K._______, Postfach 2328, DE-79558 Weil am Rhein,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 
9. Februar 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3027/2007

Sachverhalt:

A.
Der  am  x._______  1949  in  Lörrach  geborene  deutsche 
Staatsangehörige K._______ machte eine Lehre als Steuerfachgehilfe 
und war zwischen 1994 und 2002 mit Unterbrüchen als Grenzgänger 
in  verschiedenen  Betrieben  in  der  Schweiz  erwerbstätig  und 
entrichtete  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen- 
und Invalidenversicherung (AHV/IV). Zuletzt  arbeitete er  in Basel als 
Zeitungsverträger. Am 23. November 2001 rutschte er während einer 
Zeitungstour  mit  dem  Mofa  auf  einem nassen  Tramgeleise  aus  und 
brach  sich  das  rechte  obere  Sprunggelenk.  Am  13. August  2002 
meldete  er  sich  bei  der  IV-Stelle  Basel-Stadt zum  Bezug  von  IV-
Leistungen an (act. 1). 

B.
In der Folge nahm die IV-Stelle verschiedene Unterlagen wirtschaftli-
chen und medizinischen Inhalts zu den Akten, insbesondere:

- die  Kündigung  des  Arbeitsvertrages  auf  den  31. Mai  2002 
(act. 6);

- den  von  der  Arbeitgeberin  am  23. August  2002  ausgefüllten 
Fragebogen, dem sich entnehmen lässt, dass dem Arbeitnehmer infol-
ge  unfallbedingter  Arbeitsunfähigkeit  gekündigt  worden  sei  und  der 
Lohn von der Unfallkasse fortbezahlt werde (act. 6);

- den  Arztbericht  von  Dr. Z._______,  orthopädischer  Chirurg, 
vom 19. Juni  2002,  in  welchem festgestellt  wurde,  dass  die  Fraktur 
nach konservativer  Therapie  in  Fehlstellung geheilt  sei,  weshalb  die 
Gehfähigkeit  weiterhin  eingeschränkt  und  der  Versicherte  in  seiner 
ausgeübten  Tätigkeit  als  Zeitungsverträger  100 % arbeitsunfähig  sei 
(act. 13);

- den  Arztbericht  von  Prof.  Dr.  H._______,  orthopädischer 
Chirurg, vom 9. April 2003, gemäss welchem unter anderem das Kör-
pergewicht, das Alter, die Anamnese von wiederholt langwierigen Heil-
verläufen  wie  auch  die  verschiedentlich  festgestellte  geringe 
Compliance gegen  die  Durchführung  eines  operativen  Heileingriffs 
spreche (act. 18);

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- der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit von der Re-
haklinik R.________ vom 13. Juni 2003, nach welcher der Versicherte 
in Tätigkeitsbereichen, die keine längeren Gehstrecken umfassten und 
bei  denen  keine  Gewichte  über  zehn  Kilogramm  gehoben  werden 
müssten, halbtags voll arbeitsfähig sei (act. 18);

- das Schreiben der Unfallversicherung vom 24. Juni  2003,  wo-
nach  sie  ihre  Taggeldleistungen  per  30. September  2003  einstelle 
(act. 18);

- der vom Versicherten mit Schreiben vom 12. August 2003 ein-
gereichte Lebenslauf, gemäss welchem er von 1986 bis 1997,  neben 
seinen  Tätigkeiten  im  Aussendienst  und  als  Zeitungsverträger, 
meistens als Chauffeur gearbeitet habe (act. 20);

- den Antrag der Unfallversicherung vom 17. April 2004 auf Ver-
rechnung von Nachzahlungen der Invalidenversicherung mit  den von 
ihr erbrachten Taggeld-Vorleistungen (act. 25);

- den  Arztbericht  von Dres. R. N._______ und  S._______  vom 
24. Juni 2004, gemäss welchem der Versicherte im angestammten Be-
ruf als Zeitungsverträger sowie Berufschauffeur nicht arbeitsfähig sei, 
dagegen  eine  uneingeschränkte  Arbeitsfähigkeit  für  kaufmännische 
Bürotätigkeiten  mit  vorwiegend  sitzenden  Tätigkeitsanteilen  bestehe 
(act. 27);

- den Abklärungsbericht Haushalt vom 1. Dezember 2004 (Abklä-
rung vom 25. 11. 2004),  dem sich  entnehmen lässt,  dass  der  Versi-
cherte,  auch wenn er dafür  ein wenig mehr Zeit  benötige,  sämtliche 
Haushaltsarbeiten ohne Hilfe erledige (act. 39);

- die vom Versicherten mit Schreiben vom 6. Dezember 2004 ein-
gereichten Lohnausweise, gemäss denen er als Zeitungsverträger in 
der Zeitspanne vom 1. Januar 2002 bis 30. Juni 2002 inklusive Taggel-
der von Fr. 3'900.– einen Bruttolohn von Fr. 14'191.- sowie als Chauf-
feur  vom 1. Februar  2002 bis  31. August  2002 einen Bruttolohn von 
Fr. 9'097.– erhalten habe (act. 41);

C.
Am 8. November 2005 beschloss die das Leistungsgesuch prüfenden-
de IV-Stelle Basel-Stadt, dass dem Versicherten infolge langdauernder 
Krankheit vom 1. November 2002 bis 31. Mai 2003 eine Viertelsrente 

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zustehe und überwies die Sache zum Entscheid an die IV-Stelle für 
Versicherte im Ausland (act. 50).

Mit Verfügung vom 16. Dezember 2005 richtete die IV-Stelle für Versi-
cherte im Ausland dem Versicherten unter der Annahme eines mass-
geblichen  durchschnittlichen  Jahreseinkommens  von  Fr. 37'980.– für 
die  Zeitspanne  vom  1. November  2002  bis  31. Mai  2003  eine 
Viertelsrente in  der Höhe von insgesamt Fr. 1'967.– aus. Dabei  ging 
sie  davon  aus,  dass  der  Versicherte  ohne  Invalidität  zu  rund  47 % 
erwerbstätig und zu rund 53 % im Haushalt beschäftigt wäre, wobei im 
ersten  Bereich  eine  volle,  im  letzten  dagegen  keine  Einschränkung 
vorliege,  was einer  Gesamtinvalidität  von 47 % entspreche (act. 52). 
Ab Juni 2003 sei  ihm eine sitzende Tätigkeit  unter  Einschränkungen 
halbtags und die Hausarbeiten uneingeschränkt zumutbar, weshalb ab 
1. Juni 2003 kein Anspruch mehr auf eine Rente bestehe.

D.
Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 16. Januar 2006 bei 
der IV-Stelle Basel Einsprache. Er rügte im Wesentlichen, dass seine 
Invalidität mit 47 % zu tief bemessen worden sei, dass von einem we-
sentlich höheren Arbeitspensum und Validenlohn auszugehen sei und 
dass  sich  sein  Gesundheitszustand  seit  Einstellung  der  Rente  nicht 
verbessert habe (act. 53). 

E.
Mit  Einspracheentscheid  vom 9. Februar  2007  wies  die  IV-Stelle  für 
Versicherte im Ausland die Einsprache ab. Zur Begründung führte sie 
im Wesentlichen aus, dass die Diskussion um das Arbeitspensum so-
wie das exakte Valideneinkommen irrelevant sei, habe sich die fach-
ärztliche Begutachtung vom 24. Juni 2004 doch sehr deutlich dahinge-
hend geäussert,  dass dem Versicherten eine kaufmännische Bürotä-
tigkeit  mit  vorwiegend  sitzenden  Tätigkeitsanteilen  uneingeschränkt 
zumutbar  sei  und bestehe doch gemäss Abklärungsbericht  Haushalt 
vom 1. Dezember 2004 keine Einschränkung in der Haushaltsführung 
(act. 57).

F.
Mit Eingabe vom 5. April 2007 an die IV-Stelle für Versicherte im Aus-
land  erhob  K._______  (nachfolgend:  Beschwerdeführer)  sinngemäss 
Beschwerde  gegen  den  Einspracheentscheid.  Dabei  machte  er 
geltend,  dass  er  in  Deutschland  bereits  seit  vielen  Jahren  als 
Schwerbehinderter anerkannt werde und sich seine Gesundheit in der 

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Zwischenzeit  weiter  verschlechtert  habe. Auch sei  eine  Bürotätigkeit 
völlig  wirklichkeitsfremd,  habe  er  mit  bald  sechzig  Jahren  doch  seit 
1984 nicht mehr im Büro gearbeitet und verfüge er über keinerlei EDV-
Kenntnisse. 

G.
Mit Schreiben vom 26. April  2007 übermittelte die IV-Stelle für Versi-
cherte im Ausland die Eingabe des Beschwerdeführers an das zustän-
dige Bundesverwaltungsgericht. 

H.
Mit Stellungnahme vom 22. Juni 2007 beantragte die IV-Stelle Basel-
Stadt unter Hinweis, dass für die Bemessung des Invaliditätsgrades für 
Ansprüche auf Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung 
ausschliesslich schweizerisches Recht massgeblich sei, die Beschwer-
de abzuweisen. 

I.
Mit  Vernehmlassung  vom 27. Juni  2007  beantragte  die  IV-Stelle  für 
Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz), die Beschwerde ab-
zuweisen  und  die  angefochtene  Verfügung  zu  bestätigen.  Bezüglich 
der Rechtzeitigkeit der Beschwerde brachte sie vor, dass der Einspra-
cheentscheid  am  9. Februar  2007  uneingeschrieben  an  den  Be-
schwerdeführer verschickt worden sei, weshalb sich der Zeitpunkt der 
Zustellung nicht  ermitteln  lasse und  folglich  offen  bleibe,  ob  die  am 
5. April  2007  in  Basel  der  schweizerischen  Post  übergebene  Be-
schwerde fristgerecht eingereicht worden sei. 

J.
Mit Replik vom 3. August 2007 verwies der Beschwerdeführer auf sei-
nen  sich  verschlechternden  Gesundheitszustand.  Er  sei  chronisch 
krank  und  leide  unter  massiven  Beschwerden  im  gesamten  Bewe-
gungsapparat. Am rechten Sprunggelenk sowie an der Halswirbelsäule 
sei bereits eine fortgeschrittene Arthrose eingetreten. Auch quälten ihn 
die Folgen einer  missglückten Operation  der  linken Hand im Januar 
2007. Überdies legte der Beschwerdeführer eine ärztliche Bescheini-
gung bei, wonach er bereits seit Jahren an Diabetes sowie an erhöh-
tem Blutdruck leide. 

K.
Mit  Stellungnahme vom  27. August  2007  führte  die  IV-Stelle  Basel-
Stadt  aus,  dass  es  den Gesundheitszustand respektive die  gesund-

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heitlichen Einschränkungen bis zum Zeitpunkt des Erlasses des Ein-
spracheentscheids zu berücksichtigen gelte. Im Übrigen seien der er-
höhte Blutdruck und der Diabetes bereits im medizinischen Gutachten 
vom 24. Juni 2004 aufgeführt und als ohne Auswirkungen auf die Ar-
beitsfähigkeit befunden worden. 

L.
Mit Duplik vom 29. August 2007 hielt die Vorinstanz unter Einreichung 
der Vorakten am Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest. 

M.
Ein Kostenvorschuss wurde vom Bundesverwaltungsgericht nicht ein-
gefordert. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt  das Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgeset-
zes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 
SR 172.021). Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der IV-
Stelle  für  Versicherte im Ausland, die zu den Vorinstanzen des Bun-
desverwaltungsgerichts  gehört  (Art. 33  Bst. d VGG; vgl.  auch  Art. 69 
Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invali-
denversicherung [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachge-
biet angeht, ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG).

1.2 Das VwVG findet keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, 
soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen 
Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSG,  SR 830.1)  anwendbar  ist 
(Art. 3 Bst. dbis VwVG).

1.3 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens  ist der Ein-
spracheentscheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 9. Feb-
ruar 2007. Auch wenn der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdefüh-
rer im Schreiben vom 5. April 2007 keinen konkreten Antrag formuliert, 
so äussert er doch unter Hinweis auf seinen Gesundheitszustand so-
wie die fehlenden EDV-Kenntnisse klar sein Unverständnis gegenüber 
dem angefochtenen Entscheid, weshalb seine Eingabe als Beschwer-
de verstanden werden muss (vgl. zum Verbot des überspitzten Forma-

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lismus:  U. HÄFELIN/G. MÜLLER/F. UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 
5. Aufl., Zürich/St. Gallen 2006, RN 1661 ff.). Anstatt beim Bundesver-
waltungsgericht reichte der Beschwerdeführer die Beschwerde bei der 
Vorinstanz  ein.  Gemäss  Art. 39  Abs. 2  in  Verbindung  mit  Art. 60 
Abs. 2 ATSG, gilt  die  Frist  als  gewahrt,  wenn die  Beschwerdeeinrei-
chung  rechtzeitig  bei  einem  unzuständigen  Versicherungsträger  er-
folgt. Die Vorinstanz versandte den Einspracheentscheid am 9. Febru-
ar 2007 uneingeschrieben an den Beschwerdeführer. Da sich der Zeit-
punkt  der Zustellung nicht  ermitteln lässt,  muss davon ausgegangen 
werden, dass die am 5. April 2007 der schweizerischen Post überge-
bene Beschwerde fristgerecht  eingereicht  worden ist. Im Übrigen ist 
der Beschwerdeführer durch den Einspracheentscheid  besonders be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder 
Aufhebung (Art. 59 ATSG). 

1.4 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Aushilfe  in  anderen  Abteilungen ver-
pflichtet.  Vorliegend  ist  der  Vorsitz  im  Beschwerdeverfahren  Mitte 
März 2009 auf die Abteilung II übergegangen. Der Spruchkörper setzt 
sich  neu  zusammen  aus  Richter  Hans  Urech  und  Richter  Philippe 
Weissenberger  der  Abteilung II  und  Richter  Beat  Weber  der 
Abteilung III.

2.

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundes-
recht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Er-
messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts  und die Unangemessenheit,  wenn nicht  eine 
kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).

2.2 Gemäss Art. 40 Abs. 2 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über 
die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) ist bei Grenzgängern die 
IV-Stelle, in deren Tätigkeitsgebiet die Grenzgängerin oder der Grenz-
gänger eine Erwerbstätigkeit ausübt, zur Entgegennahme und Prüfung 
der Anmeldung zuständig. Die Verfügungen werden von der IVSTA er-
lassen. 

Da der Beschwerdeführer bei Eintritt des geltend gemachten Gesund-
heitsschadens als  Grenzgänger  im Tätigkeitsgebiet  der  IV-Stelle  Ba-
sel-Stadt gearbeitet hatte, war diese für die Entgegennahme und Prü-

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fung der Anmeldung sowie die spätere Revision der Rente zuständig. 
Die Verfügungen wurden hingegen zu Recht von der IVSTA erlassen.

3.
Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der 
Europäischen Union, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft 
getretene  Abkommen  vom  21. Juni  1999  zwischen  der  Schweizeri-
schen  Eidgenossenschaft  einerseits  und  der  Europäischen  Gemein-
schaft  mit  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit 
(Freizügigkeitsabkommen,  FZA,  SR 0.142.112.681),  insbesondere 
dessen Anhang II, der die Koordinierung der Systeme der sozialen Si-
cherheit  regelt,  anwendbar  ist  (vgl.  Art. 80a IVG,  in  Kraft  seit  dem 
1. Juni  2002). Das  Freizügigkeitsabkommen setzt  die  verschiedenen 
bis dahin geltenden bilateralen Abkommen zwischen der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaaten der Euro-
päischen Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt 
wird (Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der 
sozialen  Sicherheit  koordiniert,  um insbesondere  die  Gleichbehand-
lung aller Mitglieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten. Nach Art. 3 
Abs. 1  der  Verordnung  (EWG)  Nr. 1408/71  des  Rates  vom 
14. Juni 1971  (SR 0.831.109.268.1)  haben  die  Personen,  die  im 
Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen, für die diese Verordnung gilt, die 
gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines 
Mitgliedstaates  wie  die  Staatsangehörigen  dieses  Staates  selbst, 
soweit  besondere  Bestimmungen  dieser  Verordnung  nichts  anderes 
vorsehen.  Demnach  richtet  sich  vorliegend  der  Anspruch  des 
Beschwerdeführers  auf  Leistungen  der  Invalidenversicherung  nach 
dem schweizerischen Recht, insbesondere dem IVG sowie der IVV. 

4.

4.1 Zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine schwei-
zerische  Invalidenrente  hat.  Weil  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich 
diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu 
Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben,  und weil  nach 
ständiger Praxis der Sozialversicherungsgerichte in der Regel auf den 
bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes 
(hier:  9. Februar  2007)  eingetretenen  Sachverhalt  abgestellt  wird 
(BGE 132 V 2 E. 1, 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen), sind im vorliegen-
den Fall die auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Bestimmungen 
der 4. IV-Revision anwendbar, nicht aber diejenigen der 5. IV-Revision. 

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4.2 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung 
mit  Art. 1  Abs. 1 IVG  zu  berücksichtigenden  ATSG-Normen  zur  Ar-
beitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) 
und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) hat das Schwei-
zerische  Bundesgericht  (vormals  Eidgenössisches  Versicherungsge-
richt [EVG]) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthalte-
nen Legaldefinitionen in  aller  Regel  um eine formellgesetzliche Fas-
sung der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden 
Begriffen vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit 
keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte Rechtsprechung 
übernommen  und  weitergeführt  werden  kann  (vgl.  BGE 130  V  343 
E. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht 
zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemes-
sung bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der ange-
stammten  Methode  des  Einkommensvergleichs  vorzunehmen  ist 
(BGE 129 V 224 E. 4.3, 131 V 53 E. 5.1.2).

5.

5.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde, ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Nach  Art. 4 IVG  kann  die  Invalidität  Folge  von  Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie 
die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erfor-
derliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).

5.2 Anspruch  auf  eine  ganze Invalidenrente  besteht  gemäss  Art. 28 
Abs. 1 IVG bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 %, derjenige 
auf  eine  Dreiviertelsrente  bei  einem  solchen  von  mindestens  60 %, 
derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der Invalidität von 50 % 
und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40 %. Ge-
mäss Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad 
von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) 
in  der  Schweiz  haben.  Nach  der  Rechtsprechung  des  EVG  stellt 
Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift,  sondern 
eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c).

5.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-

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geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Wei-
se  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander  gegenüberge-
stellt  werden,  worauf  sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt. Insoweit  die fraglichen Erwerbseinkommen 
nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im 
Einzelfall  bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen 
Annäherungswerte  miteinander  zu  vergleichen  (allgemeine  Methode 
des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und 
b; ZAK 1990 S. 518 E. 2). Dagegen gelten gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG 
Volljährige,  die vor der Beeinträchtigung ihrer  körperlichen, geistigen 
oder  psychischen  Gesundheit  nicht  erwerbstätig  waren  und  denen 
eine Erwerbstätigkeit  nicht  zugemutet  werden,  als invalid,  wenn eine 
Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betäti-
gen. Zum Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten zäh-
len nach Art. 27 IVV insbesondere die übliche Tätigkeit  im Haushalt, 
die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tä-
tigkeiten. Bei nichterwerbestätigen Personen ist somit ein Betätigungs-
vergleich anzustellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der ver-
minderten  Leistungsfähigkeit  zu  bestimmen.  Bei  Personen,  die  im 
Haushalt  tätig  sind und teilzeitlich einer Erwerbstätigkeit  nachgehen, 
berechnet  sich  die  Invalidität  nach  der  gemischten  Methode.  Bei 
diesem  sich  aus  dem  Einkommens-  und  dem  Betätigungsvergleich 
zusammensetzenden Verfahren gilt es die Anteile der Erwerbstätigkeit 
und der  Tätigkeit  im anderen Aufgabenbereich festzustellen und der 
Invaliditätsgrad ist entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen 
zu  bemessen  (Art. 28  Abs. 2ter IVG  in  der  bis  31. Dezember  2007 
geltenden Fassung). 

5.4 Der Begriff  der Invalidität  ist  demnach nicht  nach dem Ausmass 
der gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der dar-
aus folgenden Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 110 
V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu 
betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur 
im angestammten Beruf bzw. der bisherigen Tätigkeit, sondern – wenn 
erforderlich –  auch  in  zumutbaren  anderen  beruflichen  Tätigkeiten 
(Verweistätigkeiten) zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also grundsätz-
lich nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen 

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zu ermitteln. Das heisst,  dass  es  bei  der  Bemessung  der  Invalidität 
einzig und allein auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktio-
nellen  Behinderung  ankommt,  welche  nicht  unbedingt  mit  dem vom 
Arzt  festgelegten Grad  der  funktionellen  Einschränkung übereinstim-
men müssen (BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die Ver-
waltung und im Beschwerdefall auch das Gericht auf Unterlagen ange-
wiesen,  die der  Arzt  und gegebenenfalls  auch andere Fachleute zur 
Verfügung gestellt haben.

Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die 
ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  noch  zugemutet 
werden können (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; 
ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Be-
urteilungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der 
Erwerbsfähigkeit, obliegt dagegen der Verwaltung und im Beschwerde-
fall dem Gericht.

5.5 Hinsichtlich der Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente 
schreibt Art. 29 Abs. 1 IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung) vor, dass der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG 
frühestens in dem Zeitpunkt  entsteht,  in dem die versicherte Person 
mindestens  zu  40 %  bleibend  erwerbsunfähig  bzw.  bleibend  invalid 
(vgl.  THOMAS LOCHER, Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  Bern 
2003,  §52 N13) geworden ist  (Bst. a: Dauerinvalidität)  oder während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch zu mindestens 40 % ar-
beitsunfähig gewesen war (Bst. b: langdauernde Krankheit).

Für  die  Annahme bleibender  Invalidität  im  Sinne  von  Art. 29  Abs. 1 
Bst. a IVG  und  Art. 29 IVV  ist  nach  ständiger  Rechtsprechung  des 
EVG die überwiegende Wahrscheinlichkeit erforderlich, dass ein weit-
gehend stabilisierter,  im Wesentlichen irreversibler  Gesundheitsscha-
den vorliegt, welcher die Erwerbsfähigkeit der versicherten Person vor-
aussichtlich  dauernd  in  rentenbegründendem  Ausmass  beeinträchti-
gen wird. Als relativ stabilisiert kann ein ausgesprochen labil gewese-
nes  Leiden  nur  dann  betrachtet  werden,  wenn  sich  sein  Charakter 
deutlich in der Weise geändert hat, dass vorausgesehen werden kann, 
in  absehbarer Zeit  werde keine praktisch erhebliche Wandlung mehr 
erfolgen (BGE 119 V 102 E. 4a mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung 

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führt  dazu, dass die Annahme bleibender Invalidität  im Rahmen von 
Art. 29 IVG  Seltenheitswert  hat;  in  Betracht  fällt  sie  etwa  bei 
Amputationen  (ULRICH MEYER-BLASER,  Rechtsprechung  des  Bundesge-
richts zum IVG, Zürich 1997, S. 232 f., mit weiteren Hinweisen). Fehlen 
die genannten restriktiven Kriterien, so ist die Frage, wann ein allfälli-
ger Rentenanspruch entsteht und mithin der Versicherungsfall eintritt, 
stets nach Massgabe von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG zu prüfen. Mit der 
in  dieser  Bestimmung vorgesehenen Wartezeit  von einem Jahr  wird 
eine  Abgrenzung  zwischen  den  Aufgaben  der  Invalidenversicherung 
und  denjenigen  der  sozialen  Kranken-  und  Unfallversicherung  be-
zweckt; letztere haben während der Wartezeit  in  erster  Linie für den 
Erwerbsausfall bei Krankheit oder Unfall aufzukommen (BGE 111 V 23 
E. 3a).  Nach  Art. 29ter IVV  liegt  ein  wesentlicher  Unterbruch  der  Ar-
beitsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG vor, wenn die 
versicherte Person an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll 
arbeitsfähig war.

6.

6.1 Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im We-
sentlichen  an  der  in  Fehlstellung  geheilten,  auf  den  Sturz  mit  dem 
Mofa vom 23. November 2001 zurückzuführenden Fraktur des oberen 
rechten  Sprunggelenks  leidet.  Erschwerend  hinzu  kommen  chronifi-
zierte Nacken- und Rückenschmerzen, eine Nervenentzündung im lin-
ken  Oberschenkel  sowie  beidseitig  eine  beginnende  leichte  Hüftge-
lenksarthrose.  Dabei  handelt  es  sich  um  ein  labiles  pathologisches 
Geschehen, so dass ein allfälliger Rentenanspruch erst nach der ge-
setzlichen  Wartezeit  von einem Jahr  entstehen kann  (Art. 29  Abs. 1 
Bst. b IVG in der bis zum 31. Dezember 2007 gültigen Fassung). 

6.2 Hinsichtlich des Einflusses dieser Leiden auf die Arbeitsfähigkeit 
geht  die Vorinstanz gestützt  auf  die medizinischen Akten sowie den 
Abklärungsbericht  Haushalt  davon  aus,  dass  der  zu  rund  47 %  er-
werbstätige und zu rund 53 % im Haushalt beschäftigte Beschwerde-
führer bis Ende Mai 2003 im ersten Bereich voll, im letzten dagegen 
nicht  eingeschränkt  gewesen  sei,  was  einer  Gesamtinvalidität  von 
47 %  entspreche.  Ab  Juni  2003  sei  jedoch  eine  sitzende 
Erwerbstätigkeit  ohne  grosse  Gehstrecken  und  ohne  Heben  von 
Gewichten von mehr als 10 kg halbtags zumutbar. 

6.3 Die  in  den Akten vorhandenen medizinischen Beurteilungen der 
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers stimmen weitgehend überein. 

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Gemäss dem Bericht von Dr. Z._______, orthopädischer Chirurg, vom 
19. Juni  2002  (act. 13)  sei  der  Versicherte  in  seiner  ausgeübten 
Tätigkeit als Zeitungsverträger 100 % arbeitsunfähig. Dagegen beste-
he eine zeitlich nicht eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in sitzenden Tä-
tigkeiten. In der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit der Re-
haklinik  Rheinfelden  vom  13. Juni  2003  (act. 18)  wird  festgehalten, 
dass  die  angestammte  Arbeit  sowie  andere  leichte  Arbeiten  mit  zu-
sätzlichen Pausen und unter Vermeidung längerer Gehstrecken halb-
tags möglich seien. Gemäss dem Bericht von Dres. med. N._______ 
und S._______ des Kantonsspital  Basel  vom 24. Juni 2004 (act. 27) 
sei  der  Beschwerdeführer  im  angestammten  Beruf  als 
Zeitungsverträger  sowie  Berufschauffeur  nicht  arbeitsfähig,  dagegen 
bestehe  eine  uneingeschränkte  Arbeitsfähigkeit  für  kaufmännische 
Bürotätigkeiten  mit  vorwiegend  sitzenden  Tätigkeitsanteilen.  Die  auf 
objektive medizinische Abklärungen gestützten Befunde sind klar und 
schlüssig. Das Bundesverwaltungsgericht sieht deshalb keinen Grund, 
von diesen ärztlichen Meinungen abzuweichen. Der Beschwerdeführer 
ist in Tätigkeiten, die längere Wegstrecken zu Fuss, längeres Stehen, 
das  Heben  schwerer  Gewichten  oder  den  häufigen  Gebrauch  des 
Gas-  und  Bremspedals  erfordern,  eingeschränkt.  Hingegen  ist  er 
zumindest  bei  sitzenden  Tätigkeiten,  wie  etwa  bei  kaufmännischen 
Büroarbeiten, uneingeschränkt arbeitsfähig. 

6.4 Dem Abklärungsbericht Haushalt vom 1. Dezember 2004 (act. 39) 
lässt  sich  entnehmen,  dass  der  Beschwerdeführer  alleine  eine 
Dreizimmerwohnung  bewohne  und  keine  Einschränkungen  im 
Haushalt bestünden. Auch wenn er dafür mehr Zeit als üblich aufwen-
de, so bereite der Beschwerdeführer selbständig einfache Gerichte zu, 
führe  sämtliche  Reinigungsarbeiten  durch  und  wasche  einmal  wö-
chentlich. Das Bundesverwaltungsgericht kann sich daher der Auffas-
sung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer durch seinen Ge-
sundheitszustand in der Haushaltsführung nicht eingeschränkt werde, 
anschliessen. 

6.5 Zwischen  den  Parteien  ist  der  Umfang  der  Erwerbstätigkeit  des 
Beschwerdeführers  strittig. Die  Vorinstanz ging in  ihrem Einsprache-
entscheid vom 9. Februar 2007 davon aus, dass er als Zeitungsverträ-
ger lediglich Teilzeit arbeitete. Der Beschwerdeführer machte dagegen 
ein höheres Stundenpensum geltend und erklärte, dass er zusätzlich 
noch als Chauffeur tätig gewesen sei (act. 47). Die tatsächlich geleis-
tete Arbeitszeit kann vorliegend jedoch dahingestellt bleiben, ist doch 

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der Beschwerdeführer weder in der Erwerbsfähigkeit in einer Verweis-
tätigkeit noch in der Haushaltsführung in relevantem Ausmasse einge-
schränkt.  Einerseits  ist  er  zumindest  bei  sitzenden  Tätigkeiten,  wie 
etwa bei kaufmännischen Büroarbeiten,  uneingeschränkt  arbeitsfähig 
und anderseits vermag er die Haushaltsarbeiten ohne fremde Hilfe zu 
erledigen.  Aus den Akten ist auch nicht auf einen signifikanten Lohn-
unterschied  aufgrund  der  Verweistätigkeit  –  eine  sitzende  Tätigkeit 
kann mindestens das gleiche Einkommen generieren – zu schliessen. 
Folglich ergäbe weder die Invaliditätsbemessung nach der gemischten 
Methode im Falle einer Teilzeitbeschäftigung (vgl. dazu die Berechnun-
gen in der Verfügung der IVSTA vom 16.12.2005, act. 52) noch diejeni-
ge gemäss einem Einkommensvergleich im Falle einer Vollzeitbeschäf-
tigung eine rechtlich relevante Behinderung. 

7.
Der  Beschwerdeführer  wendete  in  seiner  Beschwerde  vom  5. Ap-
ril 2007 ein, dass eine Bürotätigkeit völlig wirklichkeitsfremd sei, habe 
er mit bald sechzig Jahren doch seit 1984 nicht mehr im Büro gearbei-
tet und verfüge er über keinerlei EDV-Kenntnisse. Gemäss seinem Le-
benslauf  (act. 20)  ist  der  Beschwerdeführer  ausgebildeter  Steuer-
fachgehilfe und arbeitete in verschiedenen Unternehmen als Buchhal-
ter oder Finanzberater. Nachdem er von 1982 bis 1984 als kaufmänni-
scher Leiter und im Folgejahr als Finanzberater tätig gewesen war, ar-
beitete er  nur  noch als  Chauffeur,  Versicherungsvertreter  sowie Zei-
tungszusteller. 

Der  Begriff  des  ausgeglichenen  Arbeitsmarktes  ist  ein  theoretischer 
und abstrakter  Begriff,  welcher dazu dient,  den Leistungsbereich der 
Invalidenversicherung von jenem der  Arbeitslosenversicherung abzu-
grenzen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichge-
wicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen, an-
dererseits  bezeichnet  er  einen Arbeitsmarkt,  der  von seiner Struktur 
her  einen Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält. Nach diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder 
nicht (vgl. BGE 110 V 276 E. 4b, ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus folgt, 
dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine 
invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermit-
telt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Ar-
beitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Ar-

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beitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (vgl. 
AHI 1998 S. 291 E. 3b).

Dem Beschwerdeführer  sind  nach  der  Aktenlage für  die  Umsetzung 
der  Restarbeitsfähigkeit  keine  allzu  engen  Grenzen  gesetzt.  So  be-
steht bei sitzenden Tätigkeiten, wie kaufmännischen Arbeiten, eine un-
eingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Auch war der Beschwerdeführer laut 
seinem Lebenslauf rund zwanzig Jahre im Bereich Buchhaltung tätig. 
Selbst wenn der Beschwerdeführer über keinerlei Informatikkenntnisse 
verfügen sollte, lassen sein Werdegang sowie seine Eingaben vermu-
ten, dass er zumindest des Maschinenschreibens mächtig ist. Es sollte 
ihm daher möglich sein, sich das erforderliche Wissen innerhalb von 
kurzer Zeit  und mit  relativ geringem Aufwand anzueignen, zumal die 
meisten Bürotätigkeiten lediglich Anwendungskenntnisse der Textver-
arbeitung und der elektronischen Kommunikation erfordern. Auf einem 
als  ausgeglichen  gedachten  Arbeitsmarkt  darf  realistischerweise  mit 
einem  derartigen  Arbeitsangebot  gerechnet  werden,  weshalb  davon 
auszugehen ist,  dass der  Beschwerdeführer die ihm verbliebene zu-
mutbare Arbeitsfähigkeit wirtschaftlich verwerten kann. 

8.
Der  Beschwerdeführer  brachte  in  seiner  Replik  vom 3. August  2007 
vor,  dass  sich  sein  Gesundheitszustand  in  der  Zwischenzeit  ver-
schlechtert  habe  und  er  unter  massiven Beschwerden  im gesamten 
Bewegungsapparat leide. So seien am rechten Sprunggelenk sowie an 
der Halswirbelsäule bereits eine fortgeschrittene Arthrose eingetreten. 
Auch quälten ihn die Folgen einer missglückten Operation der linken 
Hand im Januar  2007. Zudem legte  er  eine ärztliche Bescheinigung 
vom 2. August  2007  bei,  wonach  er  bereits  seit  Jahren  wegen  Dia-
betes sowie erhöhtem Blutdruck behandelt werde. 

Bereits im medizinischen Gutachten vom 24. Juni 2004 wurden beim 
Beschwerdeführer  eine  mittelgradige  Arthrose  im  rechten  oberen 
Sprunggelenk sowie eine ausgeprägte degenerative Veränderung der 
Halswirbelsäule festgestellt. Gemäss der Expertise haben diese Diag-
nosen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf 
als Zeitungsverträger, nicht dagegen im Bereich kaufmännischer Büro-
tätigkeiten mit vorwiegend sitzenden Tätigkeitsanteilen. Dagegen wur-
den der erhöhte Blutdruck und der Diabetes als ohne Auswirkungen 
auf  die  Arbeitsfähigkeit  befunden.  Dasselbe  gilt  für  eine  folgenlos 
verheilte Fraktur des linken Vorderarms. Für das Bundesverwaltungs-

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gericht  gibt  es  keine  ersichtlichen  Gründe  vom Gutachten  abzuwei-
chen. Desweiteren lässt sich bezüglich der nicht belegten oder näher 
datierten  Behauptung  des  Beschwerdeführers  einer  misslungenen 
Operation der linken Hand im Januar 2007 festhalten, dass weder die 
der  Replik  beigelegte  ärztliche  Bescheinigung  vom  2. August  2007 
dazu  Stellung  nimmt,  noch  davon  ausgegangen  werden  kann,  dass 
der nicht wunschgemässe Heilungsverlauf nach der Operation noch in-
nerhalb des Sachverhalts bis zum Verfügungszeitpunkt fällt, tritt doch 
eine Verbesserung gegenüber  dem Zustand vor  der  Operation  nach 
allgemeiner Lebenserfahrung oft erst nach mehreren Monaten ein. 

Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht  bei 
der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeit-
punkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 9. Feb-
ruar 2007) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hin-
weis). Soweit der Beschwerdeführer eine nach diesem Zeitpunkt ein-
getretene Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend macht, 
kann  nicht  auf  diese  Rüge  eingetreten  werden.  Tatsachen,  die  den 
dem Einspracheentscheid zu Grunde liegenden Sachverhalt verändert 
haben, sollen grundsätzlich Gegenstand einer neuen Verwaltungsver-
fügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). 

9.
Der  Beschwerdeführer  macht  im  übrigen  geltend,  dass  nicht  nach-
vollziehbar  sei,  weshalb  er  in  der  Schweiz  –  im  Gegensatz  zu 
Deutschland – nicht als Schwerbehinderter anerkannt werde.

Wie bereits dargelegt wurde (vgl. E. 3 hiervor), sind für die Invaliditäts-
bemessung mangels abweichender gemeinschafts- bzw. abkommens-
rechtlicher Regelung allein die schweizerischen Rechtsnormen mass-
gebend. Gemäss konstanter Rechtsprechung sind die schweizerischen 
Behörden an die Beurteilung ausländischer Versicherungsträger, Kran-
kenkassen,  anderer  Behörden  und  Ärzte  nicht  gebunden  (vgl.  ZAK 
1989  S. 320  E. 2).  Vielmehr  unterstehen  ausländische  Beweismittel 
der  freien  Beweiswürdigung  des  Richters  (vgl.  Urteil  des  EVG vom 
11. Dezember 1981 i.S. D.). Die Frage, ob dem Beschwerdeführer eine 
Invalidenrente  zusteht,  beurteilt  sich  demnach  allein  aufgrund  der 
schweizerischen  Rechtsvorschriften,  mithin  in  freier  richterlicher  Be-
weiswürdigung der im Recht liegenden Akten. Die Attestierung eines 
Behindertenstatus in Deutschland ist  für  die schweizerischen Behör-
den und das Bundesverwaltungsgericht  nicht  verbindlich. Angesichts 

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der  Unterschiede  in  der  Definition  der  Invalidität  und  deren Bemes-
sung ist  sie  nicht  geeignet,  die  von der Vorinstanz nach schweizeri-
schem Recht  korrekt  vorgenommene Invaliditätsbemessung in  Frage 
zu stellen.

10.
Die Beschwerde erweist sich folglich als unbegründet, weshalb sie ab-
zuweisen ist.

11.

11.1 Die Verfahrenskosten sind bei  Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder  die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  nach  dem  Verfahrensauf-
wand  und  unabhängig  vom  Streitwert  im  Rahmen  von  200  -  1'000 
Franken festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. Abs. 2 IVG). Für das vor-
liegende  Verfahren  sind  die  Verfahrenskosten  auf  Fr 300.– 
festzusetzen und dem Beschwerdeführer als der unterliegenden Partei 
aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

11.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnis-
mässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als 
Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf  Partei-
entschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar  2008 
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt [VGKE, SR 173.320.2]). Der unterliegende Beschwerdeführer hat 
keinen  Anspruch  auf  Parteientschädigung  (Art. 64  Abs. 1 VwVG  e 
contrario).

Seite 17

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 300.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft 
des  vorliegenden Urteils  zu Gunsten der  Gerichtskasse zu überwei-
sen. Die Zustellung des Einzahlungsscheins erfolgt mit separater Post.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 559.49.254.150)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Hans Urech Marc Hunziker

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid  kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6,  6004 Luzern,  Beschwerde in  öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff.,  90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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