# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7db83621-4db2-5662-9453-b21f850173f7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LZ250007-O6
**Docket/Reference:** LZ250007-O6
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LZ250007-O6.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LZ250007-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Ersatzoberrichterin 

Dr. C. Schoder und Oberrichter lic. iur. K. Vogel 

sowie Gerichtsschreiber MLaw D. Valsangiacomo

Beschluss und Urteil vom 30. Juli 2025
(unbegründete Fassung)

in Sachen

A._____, 

Beklagter, Berufungskläger und Anschlussberufungsbeklagter

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

gegen

B._____, 

Klägerin, Berufungsbeklagte und Anschlussberufungsklägerin

vertreten durch Inhaberin der elterlichen Sorge C._____ (Kindsmutter) 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____

betreffend Abänderung Unterhalt

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am 

Bezirksgericht Uster vom 19. Dezember 2024 (FK210035-I)

- 2 -

Rechtsbegehren:

der Klägerin, Berufungsbeklagten und Anschlussberufungsklägerin (Urk. 1 S. 2 
i.V.m. Urk. 27 S. 1 f. und Urk. 51 S. 1, sinngemäss):

1.

In Abänderung des mit Unterhaltsvereinbarung vom 
27.05.2018/03.06.2018, genehmigt durch die KESB Uster mit Ent-
scheid Nr. ... vom 07.08.2018, festgesetzten Kinderunterhalts sei 
der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin ab 01.08.2021 monat-
lich und monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden 
Monats folgenden Unterhaltsbeitrag zu zahlen, zuzüglich allfälli-
ger gesetzlicher oder vertraglicher Kinderzulagen:

-

-

-

-

-

-

CHF 5'055.–

bis zum tt.mm.2023 (Ende 6. Altersjahr)

CHF 5'315.–

bis zum tt.mm.2026 (Ende 9. Altersjahr)

CHF 4'705.–

bis zum 31.07.2029 (Übertritt Oberstufe) 

CHF 3'064.– 

bis zum tt.mm.2033 (Ende 16. Altersjahr)

CHF 2'720.–

bis zum tt.mm.2034 (Volljährigkeit)

CHF 2'220.–

danach bis zum Abschluss einer angemes-
senen Erstausbildung

zuzüglich Verzugszins auf dem rückwirkend geschuldeten Unter-
halt August und September 2021 von 5%.

Eventualiter sei festzustellen, dass der Beklagte der Klägerin ge-
stützt auf Ziffer 4 des Unterhaltsvertrages vom 27.05./03.06.2018 
die Hälfte der Kosten für Freizeitbetätigung schuldet und damit für 
das erste Kindergartenjahr CHF 407.–.

Es sei festzustellen, dass der Beklagte der Klägerin gestützt auf 
den Entscheid des Bezirksrats Uster Nr. VO.2019.31 vom 
16.12.2019 den Betrag von CHF 801.– (Fremdbetreuung wäh-
rend CAS am Wochenende) schuldet.

Eventualiter sei festzustellen, dass der Beklagte der Klägerin ge-
stützt auf Ziffer 4 des Unterhaltsvertrages vom 27.05./03.06.2018 
die Hälfte der Kosten für Freizeitbetätigung schuldet und damit für 
August bis Dezember 2022 den Betrag von CHF 480.–.

Es sei festzustellen, dass der Beklagte der Klägerin die Hälfte der 
Kosten für die ausserordentlichen, infolge der Krankheit der Kin-
desmutter entstandenen Fremdbetreuungskosten von 
CHF 1'348.– schuldet.

2.

3.

4.

5.

- 3 -

des Beklagten, Berufungsklägers und Anschlussberufungsbeklagten (Urk. 22 S. 2 
und Prot. S. 9, sinngemäss):

1.

2.

Der Beklagte sei zu verpflichten, sich an den Nanny-Kosten der 
Klägerin von August bis und mit November 2021 im Umfang von 
CHF 3'117.– zu beteiligen, ferner mit 71.7% an den effektiven 
Hortkosten im selben Zeitraum, wobei dem Beklagten nach Vor-
lage der Hort-Rechnungen für die Zeit von August bis und mit No-
vember 2021 Gelegenheit zur Bezifferung zu geben sei. Im Übri-
gen sei die Klage abzuweisen.

Der Beklagte sei zu verpflichten den Unterhaltsbeitrag der Kläge-
rin gemäss dem Unterhaltsvertrag ab dem tt.mm.2021 bis zum 
Ende der 6. Primarklasse um CHF 280.– und ab dem 1. August 
2021 bis zum 18. Geburtstag der Klägerin um weitere CHF 500.– 
zu erhöhen. 

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7.7% Mwst zu 
Lasten der Klägerin.

Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht 
Uster vom 19. Dezember 2024:
(Urk. 88 S. 58 ff. = Urk. 91 S. 58 ff.)

1.

Ziffer 1.1. des Unterhaltsvertrags vom 27.05.2018 bzw. 03.06.2018, geneh-

migt durch die KESB Uster mit Entscheid Nr. ... vom 07.08.2018, wird wie 

folgt geändert:

Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin (rückwirkend) ab 1. August 2021 

monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats folgende 

Unterhaltsbeiträge zu zahlen, zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertragli-

cher Kinderzulagen:

-

-

-

-

-

Fr. 5'245.–

vom 01.08.2021 bis tt.mm.2026 (Phase I)

Fr. 5'207.–

vom tt.mm.2026 bis tt.mm.2028 (Phase II)

Fr. 3'115.–

vom tt.mm.2028 bis 31.07.2029 (Phase III)

Fr. 2'644.– 

vom 01.08.2029 bis tt.mm.2034 (Phase IV)

Fr. 952.–

vom tt.mm.2023 bis zum Abschluss einer angemesse-

nen Erstausbildung (Phase V)

- 4 -

2.

Ziffer 1.4. des Unterhaltsvertrags vom 27.05.2018 bzw. 03.06.2018, geneh-

migt durch die KESB Uster mit Entscheid Nr. ... vom 07.08.2018, wird wie 

folgt abgeändert:

Die Unterhaltsbeiträge gemäss Urteilsdispositivziffer 1 basieren auf dem 

Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik per 

Ende Oktober 2024 mit 107,1 Punkten (Basis Dezember 2020 = 100). Sie 

werden jährlich auf den 1. Januar dem Indexstand per Ende November des 

Vorjahres angepasst, erstmals auf den 1. Januar 2026. Berechnungsart:

Neuer Unterhaltsbeitrag    =

–––––––––––––––––––––––––––––––––

(Alter Unterhaltsbeitrag) x (neuer Index)

107.1

Fällt der Index unter den Stand von Ende Oktober 2024, berechtigt dies 

nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

3.

Ziffer 2 und 3 des Unterhaltsvertrags vom 27.05.2018 bzw. 03.06.2018, ge-

nehmigt durch die KESB Uster mit Entscheid Nr. ... vom 07.08.2018, werden 

wie folgt abgeändert:

Die Unterhaltsbeiträge gemäss Urteilsdispositivziffer 1 basieren auf folgen-

den aktuellen finanziellen Verhältnissen:

Einkommensverhältnisse
(100 %-Pensum; monatlich netto; Durch-
schnitt der Jahre 2020 bis 2022; inkl. Au-
tospesen, Krankenkassenzulage, Bonus, 
Kommission; exkl. Familien-, Kinder- und 
Ausbildungszulagen)
(100 %-Pensum; monatlich netto; inkl. 13. 
Monatslohn; inkl. Prämien und Pauschal-
spesen; exkl. Familien-, Kinder- und Aus-
bildungszulagen)

Fr. 19'520.–

Fr. 11'815.–

Kinder- und Ausbildungszulagen

Fr.

200.–

Beklagter

Kindsmutter

B._____ (Kläge-
rin)

- 5 -

Beklagter

Bedarfszahlen

familienrechtlicher Bedarf:
- Phase I + II
- Phase III
- Phase IV
- Phase V

Kindsmutter

familienrechtlicher Bedarf

familienrechtlicher Bedarf (nach Abzug 
Kinder-/Ausbildungszulagen):

Klägerin 
(B._____)

- Phase I

- Phase II

- Phase III

- Phase IV

- Phase V

Anspruch aus Betreuungsunterhalt je

Fr.
Fr.
Fr.
Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

6'250.–
6'952.–
7'099.–
7'717.–

6'114.–

4'245.–

4'207.–

2'115.–

1'644.–

1'411.–

0.–

Die Vermögensverhältnisse sind nicht relevant für die vorliegende Unter-

haltsberechnung.

4.

Ziffer 4 (Ausserordentlicher Unterhalt) des Unterhaltsvertrags vom 

27.05.2018 bzw. 03.06.2018, genehmigt durch die KESB Uster mit Ent-

scheid Nr. ... vom 07.08.2018, wird ersatzlos aufgehoben.

5.

Das Begehren der Klägerin, es sei der Beklagte zur Leistung von Verzugs-

zins zu 5% auf dem rückwirkend geschuldeten Unterhalt August und Sep-

tember 2021 zu verpflichten, wird abgewiesen.

6.

Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin gestützt auf den Entscheid des 

Bezirksrats Uster Nr. VO.2019.31 vom 16.12.2019 den Betrag von Fr. 801.– 

(Fremdbetreuung während CAS am Wochenende) zu bezahlen.

7.

Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin Fr. 650.50 (Hälfte der Kosten für 

die ausserordentlichen, infolge der Krankheit der Kindesmutter entstande-

nen Fremdbetreuungskosten von Fr. 1'348.– abzüglich erfolgte Zahlung von 

Fr. 697.50) zu bezahlen.

- 6 -

8.

Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:

Fr.

Fr.

Fr. 

10'351.– ; die weiteren Kosten betragen:

950.– Schlichtungsverfahrens beim Friedensrichteramt D._____

11'301.– Total Gerichtskosten

9.

Die Gerichtskosten werden der Kindsmutter im Umfang von Fr. 1'367.40 und 

dem Beklagten im Umfang von Fr. 9'933.60 auferlegt. Der Anteil der Kinds-

mutter wird mit dem von der Klägerin geleisteten Vorschuss verrechnet.

10. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin eine Parteientschädigung von 

Fr. 20'526.40 (zzgl. 7.7 % MwSt.) zu bezahlen.

11.

[Schriftliche Mitteilung]

12.

[Rechtsmittel]

Berufungsanträge:

des Beklagten, Berufungsklägers und Anschlussberufungsbeklagten (Urk. 90 
S. 2):

"1. Die Ziff. 1, 2 (nur letzter Satz), 3, 9 und 10 des Urteils des Be-

zirksgerichts Uster vom 19.12.2024 seien aufzuheben. An deren 
Stelle und in Abänderung von Ziff. 1.1. des Unterhaltsvertrags 
vom 27.05.2018 bzw. 03.06.2018, genehmigt durch die KESB Us-
ter mit Entscheid Nr. ... vom 07.08.2018 sei der Berufungskläger 
zu verpflichten, der Berufungsbeklagten (rückwirkend) ab 
01.08.2021 monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines je-
den Monats folgende Unterhaltsbeiträge zuzüglich allfälliger ge-
setzlicher oder vertraglicher Familienzulagen zu zahlen (unter An-
rechnung bereits gezahlter Unterhaltsbeiträge):

01.08.2021 – tt.mm.2021:

CHF 1'745

tt.mm.2021 – tt.mm.2022:

CHF 2'025

tt.mm.2022 – tt.mm.2028

CHF 2'195

tt.mm.2028 – 31.07.2029

CHF 2'205

01.08.2029 – tt.mm.2032

CHF 1'925

tt.mm.2032 – tt.mm.2034

CHF 1'666

Ab tt.mm.2034

CHF 1'166

- 7 -

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen für das Verfahren vor 

dem Bezirksgericht Uster und für das Berufungsverfahren zuzüg-
lich gesetzlicher Mwst zu Lasten der Kindsmutter C._____, even-
tualiter zu Lasten der Berufungsbeklagten."

der Klägerin, Berufungsbeklagten und Anschlussberufungsklägerin (Urk. 98 S. 2):

"1. Die Berufung vom 6. Februar 2025 sei vollumfänglich abzuwei-

sen.

 2.

Ziffer 1 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 19.12.2024, 
Geschäfts-Nr. FK210035, sei in Abänderung des Unterhaltsver-
trages vom 27.05.2018 bzw. 03.06.2018, genehmigt durch die 
KESB Uster mit Entscheid Nr. ... vom 07.08.2018, betreffend Un-
terhalt für die Phase V und damit ab tt.mm.2023 [recte 2034] wie 
folgt zu ersetzen:

Der Berufungskläger wird verpflichtet monatlich im Voraus auf 
den Ersten eines jeden Monats folgenden Unterhaltsbeitrag zu 
zahlen, zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Kinder-
zulagen. 

-

CHF 1'250.-

vom tt.mm.2034 bis zum Abschluss einer 
angemessenen Erstausbildung (Phase V).

 3. Es sei Ziffer 4 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

19.12.2024 Geschäfts-Nr. FK210035, wie folgt zu ersetzen:

Ziffer 4 (ausserordentlicher Unterhalt) des Unterhaltsvertrages 
vom 27.05.2018 bzw. 03.06.2018, genehmigt durch die KESB 
Uster mit Entscheid Nr. ... vom 07.08.2018, wird wie folgt abgeän-
dert:

Ausserordentlicher Unterhalt: Ab Mündigkeit des Kindes 
(Phase V) beteiligen sich die Eltern je zur Hälfte an ausserordent-
lichen Unterhaltskosten (Zahnspange, Musikunterricht, Ausbil-
dung etc.).

 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zu Lasten 

des Berufungsklägers."

Es wird beschlossen:

1.

Die Anschlussberufung bezüglich Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils des Einzel-

gerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Uster vom 

19. Dezember 2024 (FK210035-I) wird infolge Rückzugs abgeschrieben.

- 8 -

2.

Es wird vorgemerkt, dass das Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Ver-

fahren am Bezirksgericht Uster vom 19. Dezember 2024 (FK210035-I) be-

treffend die Dispositiv-Ziffern 5, 6 und 7 in Rechtskraft erwachsen ist.

3.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Urteil.

Es wird erkannt:

1.

In Genehmigung der Vereinbarung der Parteien vom 2. Juli 2025 werden die 

Dispositiv-Ziffern 1 bis 3 des Urteils des Einzelgerichts im vereinfachten 

Verfahren am Bezirksgericht Uster vom 19. Dezember 2024 (FK210035-I) 

aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:

"1. Ziffer 1.1. des Unterhaltsvertrags vom 27.05.2018 bzw. 03.06.2018, ge-

nehmigt durch die KESB Uster mit Entscheid Nr. ... vom 07.08.2018, 

wird wie folgt geändert:

Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin (rückwirkend) ab 1. August 

2021 monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats 

folgende Unterhaltsbeiträge zu zahlen, zuzüglich allfälliger gesetzlicher 

oder vertraglicher Kinderzulagen, abzüglich für die entsprechende 

Phase bereits bezahlten Unterhaltsbeiträge:

-

-

-

-

-

-

Fr. 3'500.–

vom 01.08.2021 bis tt.mm.2026 (Phase I)

Fr. 3'300.–

vom tt.mm.2026 bis tt.mm.2028 (Phase II)

Fr. 2'300.–

vom tt.mm.2028 bis 31.07.2029 (Phase III)

Fr. 2'000.– 

vom 01.08.2029 bis zum ordentlichen 

Pensionsalter des Beklagten (Phase IV)

die AHV- und/oder BVG-Kinderrenten, mindestens aber 

Fr. 1'700.–

ab dem ordentlichen Pensionsalter des Beklagten 

bis tt.mm.2034 (Phase V) 

die AHV- und/oder BVG-Kinderrenten, mindestens aber 

Fr. 1'170.–

vom tt.mm.2034 bis zum Abschluss einer ange-

messenen Erstausbildung, längstens aber bis  

tt.mm.2041 (Phase VI)

- 9 -

-

Fr. 500.–

vom tt.mm.2041 bis zum Abschluss einer ange-

messenen Erstausbildung (Phase VII)

 2.

Ziffer 1.4. des Unterhaltsvertrags vom 27.05.2018 bzw. 03.06.2018, ge-

nehmigt durch die KESB Uster mit Entscheid Nr. ... vom 07.08.2018, 

wird wie folgt abgeändert:

Die Unterhaltsbeiträge gemäss Urteilsdispositivziffer 1 basieren auf 

dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statis-

tik per Ende Mai 2025 mit 107.6 Punkten (Basis Dezember 2020 = 

100). Sie werden jährlich auf den 1. Januar dem Indexstand per Ende 

November des Vorjahres angepasst, erstmals auf den 1. Januar 2026. 

Berechnungsart:

Neuer Unterhaltsbeitrag    =

–––––––––––––––––––––––––––––––––

(Alter Unterhaltsbeitrag) x (neuer Index)

107.6

Fällt der Index unter den Stand von Ende Mai 2025, berechtigt dies 

nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

 3.

Ziffer 2 und 3 des Unterhaltsvertrags vom 27.05.2018 bzw. 03.06.2018, 

genehmigt durch die KESB Uster mit Entscheid Nr. ... vom 07.08.2018, 

werden wie folgt abgeändert:

Die Unterhaltsbeiträge gemäss Urteilsdispositivziffer 1 basieren auf fol-

genden finanziellen Verhältnissen:

Beklagter

Einkommensverhältnisse
(100 %-Pensum; monatlich netto; Durch-
schnitt der Jahre 2020 bis 2022; inkl. Au-
tospesen, Krankenkassenzulage, Bonus, 
Kommission; exkl. Familien-, Kinder- und 
Ausbildungszulagen)
ab. Mai 2025 bei 100 %-Pensum (hypo-
thetisch)
Eine Einkommensreduktion des Beklagten 
bis Fr. 14'000.– stellt kein Abänderungs-
grund dar.

Fr. 19'520.–

Fr.

19'520.–

- 10 -

Kindsmutter

B._____ (Kläge-
rin)

(100 %-Pensum; monatlich netto; inkl. 
13. Monatslohn; inkl. Prämien und Pau-
schalspesen; exkl. Familien-, Kinder- und 
Ausbildungszulagen)

Fr. 11'815.–

Kinder- und Ausbildungszulagen derzeit

Fr.

215.–

Beklagter

Bedarfszahlen

familienrechtlicher Bedarf:
- Phase I + II
- Phase III
- Phase IV + V
- Phase VI +VII

Kindsmutter

familienrechtlicher Bedarf

Klägerin 
(B._____)

familienrechtlicher Bedarf (nach Abzug 
Kinder-/Ausbildungszulagen):
- Phase I (inkl. Fremdbetreuungskosten 
von Fr. 2'526.–, wovon die Kindsmutter 
32.5 % trägt)

- Phase II (inkl. Fremdbetreuungskosten 
von Fr. 2'335.–, wovon die Kindsmutter 
32.5 % trägt)

- Phase III (inkl. Fremdbetreuungskosten 
von Fr. 434.–, wovon die Kindsmutter 
32.5 % trägt)

- Phase IV + V

- Phase VI + VII

Anspruch aus Betreuungsunterhalt je

Fr.
Fr.
Fr.
Fr.

Fr.

6'250.–
6'952.–
7'099.–
7'717.–

6'114.–

Fr.

4'245.–

Fr.

4'207.–

Fr.

2'115.–

Fr.

Fr.

Fr.

1'644.–

1'411.–

0.–"

2.

3.

Die erstinstanzlichen Gerichtskosten (Dispositiv-Ziffer 8) werden bestätigt.

Die erstinstanzliche Entscheidgebühr wird dem Berufungskläger und der 

Kindsmutter je zur Hälfte auferlegt.

4.

Der Berufungskläger und die Kindsmutter werden verpflichtet, der Beru-

fungsbeklagten je Fr. 475.– (Anteil an der Schlichtungspauschale in der 

Höhe von Fr. 950.–) zu erstatten.

5.

Für das erstinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen zu-

gesprochen.

- 11 -

6.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 6'000.– festgesetzt.

Verlangen die Parteien keine schriftliche Begründung des Entscheids, er-

mässigt sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel.

7.

Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beru-

fungskläger sowie der Kindsmutter je zur Hälfte auferlegt und aus dem vom 

Berufungskläger geleisteten Kostenvorschuss bezogen. Im allfälligen Mehr-

betrag wird der Kostenvorschuss, unter Vorbehalt des Verrechnungsrechts 

des Staates, dem Berufungskläger zurückerstattet.

Die Kindsmutter wird verpflichtet, dem Berufungskläger ihren hälftigen Anteil 

an den zweitinstanzlichen Gerichtskosten zu erstatten.

8.

Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen 

zugesprochen.

9.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien und die Vorinstanz, je gegen Emp-

fangsschein, sowie an die Obergerichtskasse.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach Eintritt der Rechtskraft an die 

Vorinstanz zurück.

10. Die Parteien können innert 10 Tagen von der schriftlichen Zustellung an 

schriftlich beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Postfach 

8021 Zürich, eine Begründung dieses Entscheides verlangen (Art. 318 

Abs. 2 i.V.m. Art. 239 Abs. 2 ZPO). Wird eine Begründung verlangt, so läuft 

den Parteien die Frist zur Einreichung eines Rechtsmittels ab Zustellung des 

begründeten Entscheides.

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung 

des Entscheides mit Beschwerde ans Bundesgericht.

- 12 -

Zürich, 30. Juli 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Vorsitzende:

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. A. Huizinga

MLaw D. Valsangiacomo

versandt am:
ip