# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6cff8dbf-31d4-5b8e-ae39-d4efed851eb5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-02-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 20.02.2013 UE120038
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE120038_2013-02-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: UE120038-O/U/KIE 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Th. Meyer, Präsident, lic. iur. W. Meyer und 

Ersatzoberrichter lic. iur. A. Schärer sowie der Gerichtsschreiber 

Dr. iur. A. Brüschweiler 

 

Beschluss vom 20. Februar 2013 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____  

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich,  
3. C._____,  
Beschwerdegegner 

 

1 verteidigt durch Rechtsanwalt Z._____  

 

betreffend Nichtanhandnahme einer Untersuchung   
 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung einer Untersuchung 
der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 13. Januar 2012, 
2/2011/27 

- 2 - 

 

 
Erwägungen: 

I. Prozessgeschichte 

Nachdem die Beschwerdeführerin mit Eingabe an die Staatsanwaltschaft III des 

Kantons Zürich vom 15. Dezember 2010 Strafanzeige gegen den Beschwerde-

gegner 1 wegen Geldwäscherei, Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsführung 

hatte erstatten lassen (Urk. 13/1), nahm die Staatsanwaltschaft III des Kantons 

Zürich eine Untersuchung mit Verfügung vom 13. Januar 2012 nicht anhand 

(Urk. 4 A). Gegen diese Nichtanhandnahmeverfügung liess die Beschwerdeführe-

rin mit Eingabe vom 23. Januar 2012 innert Frist Beschwerde erheben und Fol-

gendes beantragen (Urk. 2 S. 2): 

"1. Es seien die Ziffern 1 bis 4 des Dispositivs der Nichtanhandnahmever-

fügung vom 13. Januar 2012 aufzuheben; und es sei die Vorinstanz 

anzuweisen, die Strafuntersuchung gegen den Beschuldigten B._____ 

an die Hand zu nehmen bzw. fortzuführen. 

2. Es seien die Guthaben der Konten No. … und … des Beschuldigten 

B._____ bei der D._____ AG in E._____ und die Guthaben allfälliger 

weiterer Konten bei der D._____ AG, die dem Beschuldigten gehören 

oder an denen der Beschuldigte wirtschaftlich berechtigt ist, sowie zu-

sätzlich die Guthaben der Konten No. 1._____, 2._____ und 3._____ 

bei der D._____ AG in E._____ und des Kontos 4._____ bei der 

F._____ AG in E._____ (lautend auf G._____) in Beschlag zu nehmen. 

 Eventualiter sei die Vorinstanz von der Beschwerdeinstanz anzuwei-

sen, die vorstehend beantragten Beschlagnahmungen vorzunehmen." 

Mit Präsidialverfügung vom 21. März 2012 wurde der Beschwerdeführerin aufge-

geben, eine Prozesskaution von Fr. 3'000.– zu leisten; darüber hinaus wurde der 

(allfällige) Antrag, im Sinne einer vorsorglichen Massnahme während des Be-

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schwerdeverfahrens Konten zu beschlagnahmen oder beschlagnahmen zu las-

sen, abgewiesen (Urk. 5). Die Prozesskaution in der Höhe von Fr. 3'000.– wurde 

am 31. März 2012 geleistet (Urk. 7). Nachdem dem Beschwerdegegner 1 und der 

Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich mit Präsidialverfügung vom 17. April 

2012 Frist zur freigestellten Stellungnahme angesetzt worden war (Urk. 11), ver-

zichtete die Staatsanwaltschaft am 27. April 2012 auf eine Vernehmlassung 

(Urk. 14). Der Beschwerdegegner 1 liess in seiner Stellungnahme vom 27. April 

2012 folgenden Antrag stellen (Urk. 16 S. 5):  

"Die Beschwerde von Frau A._____ sei abzuweisen und die Nichtanhand-

nahmeverfügung vom 13. Januar 2012 sei zu bestätigen." 

Nachdem dem Rechtsvertreter des Beschwerdegegners 1 mit Präsidialverfügung 

vom 3. Mai 2012 die Gelegenheit gewährt wurde, seine Beschwerdeantwort zu 

ergänzen (Urk. 19), reichte er am 18. Mai 2012 eine entsprechende Ergänzung 

ein (Urk. 21), worauf mit Präsidialverfügung vom 21. Mai 2012 die Beschwerde-

antwort samt Ergänzung der Beschwerdeführerin sowie der Staatsanwaltschaft III 

des Kantons Zürich zur freigestellten Äusserung übermittelt wurde (Urk. 22). Wäh-

rend die Staatsanwaltschaft am 30. Mai 2012 auf eine Vernehmlassung verzichte-

te (Urk. 24), liess die Beschwerdeführerin am 1. Juni 2012 eine Replik einreichen, 

in welcher sie beantragen liess, das Beschwerdeverfahren sei auf den Beschwer-

degegner 3 auszuweiten (Urk. 25). In der Folge wurde im Rahmen der Begrün-

dung der Präsidialverfügung vom 2. Juli 2012 festgehalten, unter den gegebenen 

Umständen rechtfertige es sich, ihn im vorliegenden Beschwerdeverfahren als 

Beschwerdegegner 3 aufzunehmen (Urk. 28 S. 2); im Weiteren wurde die Replik 

dem Beschwerdegegner 1 sowie der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich 

zur freigestellten Duplik bzw. Stellungnahme übermittelt (Urk. 28 S. 3). Die Duplik 

des Beschwerdegegners 1 und die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft datie-

ren vom 16. Juli 2012 (Urk. 30 und 33). Zudem reichte der Beschwerdegegner 1 

mit Eingabe vom 18. Juli 2012 die englische Übersetzung einer Entscheidung des 

… "…" [Strafverfolgungsbehörde des Staates L._____] ein, in welcher die Gründe 

für seine Freilassung dargelegt sind (Urk. 35 und 36). Nachdem der Beschwerde-

führerin die Duplik (samt der erwähnten englischen Übersetzung) sowie die Stel-

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lungnahme der Staatsanwaltschaft zugestellt (Urk. 38) und dem Beschwerdegeg-

ner 1 die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft übermittelt worden waren (Urk. 

39), liessen beide Stellungnahmen einreichen, die vom 17. August 2012 datieren 

(Urk. 40 und 42). In der Folge wurde die Stellungnahme der Beschwerdeführerin 

dem Beschwerdegegner 1 zugestellt (Urk. 44), worauf sich dieser mit Eingabe 

vom 3. September 2012 vernehmen liess (Urk. 46). 

Mit Beschluss vom 19. November 2012 wurde der Staatsanwaltschaft III des Kan-

tons Zürich Frist zur Mitteilung angesetzt, ob sie ihre Nichtanhandnahmeverfü-

gung vom 13. Januar 2012 in Wiedererwägung ziehe (Urk. 49). In ihrer Vernehm-

lassung vom 7. Januar 2013 führte sie aus, es bestehe kein Rechtsgrund zur 

Wiedererwägung ihrer Nichtanhandnahmeverfügung (Urk. 57 S. 4), worauf diese 

Vernehmlassung der Beschwerdeführerin sowie dem Beschwerdegegner 1 mit 

Präsidialverfügung vom 15. Januar 2013 zur freigestellten Stellungnahme zuge-

stellt wurde (Urk. 58). Die entsprechenden Stellungnahmen datieren vom 25. Ja-

nuar 2013 und 5. Februar 2013 (Urk. 64 und 66). 

 

II. Materielle Beurteilung 

1. Sachverhaltsdarstellung der Beschwerdeführerin 

Nach der Darstellung der Beschwerdeführerin (der Tochter des … Geschäfts-

mannes H._____ [des Staates L._____]) hatte H._____ im Jahr 1998 zwei Ober-

schenkelbrüche erlitten und war seither von seiner Sekretärin I._____ gepflegt 

worden. In dieser Zeit habe er – bereits 97-jährig – ein neues Bankkonto bei der 

D._____ AG in E._____ mit der Nummer 5._____ eröffnet. Im Gegensatz zu sei-

nen früheren Konten habe es sich bei diesem nicht mehr um ein persönliches 

Konto, sondern um ein Gemeinschaftskonto von H._____ und I._____ gehandelt. 

Dieses sei mit Mitteln in Millionenhöhe von seinen anderen Konten gespeist wor-

den. 

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Am tt.mm.2000 sei H._____ in … gestorben. Laut seinem öffentlich beurkunde-

tem Testament vom 3. Februar 1999 sollten von der verfügbaren Quote von 33% 

des Nachlasses 15% an I._____, 5% an seine Nichte J._____ und 80% an eine 

Stiftung gehen. Die Gültigkeit dieses Testamentes sei noch immer Gegenstand 

gerichtlicher Auseinandersetzungen in L._____. Nach dem Tod von H._____ ha-

be I._____ als formelle Mitinhaberin des Kontos Nr. 5._____ die D._____ AG in-

struiert, das gesamte Guthaben auf ihr eigenes Konto zu überweisen. Weil sie in 

der Folge die Rückerstattung dieser Vermögenswerte an den Nachlass von 

H._____ verweigert habe, habe die Beschwerdeführerin in ihrer Eigenschaft als 

Willensvollstreckerin in L._____ Strafanzeige gegen I._____ wegen Veruntreuung 

und anderer Delikte erstattet, worauf die … Behörden [des Staates L._____] ein 

Strafverfahren gegen I._____ wegen Veruntreuung, Betrug, Urkundenfälschung 

und Geldwäscherei eröffnet hätten. Am 28. August 2007 hätten sie von den 

schweizerischen Behörden rechtshilfeweise Informationen zum Konto Nr. 5._____ 

verlangt. Im Herbst 2009 sei I._____ von L._____ nach M._____ geflüchtet, wo 

sie am 7. Dezember 2009 in K._____ [Ort in M._____] mit zwei Schüssen aus ei-

ner Pistole ermordet worden sei. 

Der Beschwerdegegner 3 habe bis 2009 als Kundenbetreuer bei der D._____ AG 

gearbeitet und sei für die … Länder verantwortlich gewesen. Bei der Eröffnung 

des Kontos Nr. 5._____ habe er die Unterlagen vorbereitet. H._____ habe ge-

wünscht, dass I._____ über eine Bankvollmacht verfüge, damit sie – falls notwen-

dig – für ihn und seine Ehefrau Geld abheben könne. Der Beschwerdegegner 3 

habe H._____ jedoch nicht eine Bankvollmacht zur Unterschrift, sondern einen 

Antrag zur Eröffnung eines Gemeinschaftskontos unterbreitet. H._____ habe die 

Machenschaften des Beschwerdegegners 3 nicht bemerkt, da er zu jener Zeit 

sehr gebrechlich gewesen sei und seine geistigen Fähigkeiten stark nachgelas-

sen hätten. Allenfalls sei durch ein Gutachten zu ermitteln, ob H._____ die Konto-

eröffnungsunterlagen selbst unterzeichnet habe. 

Nach dem Tod von H._____ habe die Beschwerdeführerin sofort den Beschwer-

degegner 3 kontaktiert und sicherstellen wollen, dass die D._____ AG keine Ver-

fügungen über die in den Nachlass fallenden Werte des Kontos Nr. 5._____ zu-

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lasse. Anstatt die D._____ AG zu veranlassen, die Werte dieses Kontos zu sper-

ren, habe der Beschwerdegegner 3 I._____ und dem Beschwerdegegner 1 er-

möglicht, neue Konten zu eröffnen und die Werte des Nachlasses auf Konten des 

Beschwerdegegners 1 zu transferieren.  

Beim Beschwerdegegner 1 handle es sich um einen … Politiker [des Staates 

L._____] und Anwalt, der von 19.. bis 19.., von 19.. bis 20.. und von 20.. bis 20.. 

Mitglied des … Parlaments [des Staates L._____] gewesen sei. Unter anderem 

sei er auch Fraktionsführer der sozialdemokratischen Partei L._____s gewesen. 

In der gegen I._____ geführten Strafuntersuchung wegen Veruntreuung der Ver-

mögenswerte des Kontos Nr. 5._____ habe sich herausgestellt, dass der Be-

schwerdegegner 1 I._____ beraten habe und dass er einen erheblichen Teil der 

veruntreuten Gelder auf ein Konto bei der D._____ AG habe überweisen lassen, 

das auf ihn selbst laute. Die Beschwerdegegner 1 und 3 sowie I._____ hätten 

gemeinsam und in illegaler Weise bewirkt, dass die Vermögenswerte des 

D._____-Kontos Nr. 5._____ dem Nachlass von H._____ entzogen worden seien. 

Am Todestag von H._____ habe sein D._____-Konto einen Wert von ungefähr 

8.9 Millionen Euro aufgewiesen. Nach seinem Tod sei I._____ nicht nur vom Be-

schwerdegegner 3 beraten, sondern bei der Veruntreuung der Guthaben auch 

tatkräftig unterstützt worden Aus den Bankunterlagen ergebe sich, dass I._____ 

am 8. März 2001 in E._____ gewesen sei. Vermutlich sei sie vom Beschwerde-

gegner 1 begleitet worden und habe mit diesem zusammen den Beschwerdegeg-

ner 3 besucht. An diesem Tag habe sie USD 20'000.– und CHF 40'000.– bar vom 

D._____-Konto Nr. 5._____ abgehoben. Zudem habe sie an diesem Tag der 

D._____ AG den Auftrag erteilt, dieses Konto zu saldieren und die Saldi auf ihr 

soeben eröffnetes Konto Nr. 6._____ zu übertragen. Am 13. März 2001 habe die 

D._____ AG vom Konto Nr. 5._____ EUR 1'014'445.54, CHF 5'080'001.22 und 

USD 124'319.40 auf das Konto Nr. 6._____ überwiesen. Ein Teil der überwiese-

nen Beträge (nämlich CHF 2'431'000.–) sei noch am gleichen Tag auf das Konto 

Nr. … des Beschwerdegegners 1 überwiesen worden. Am 23. März 2001 habe 

dieser einen weiteren Teil der veruntreuten Guthaben erhalten, denn die D._____ 

AG habe an diesem Tag EUR 664'321.– vom Konto Nr. 6._____ auf das Konto 

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Nr. … transferiert. Am 25. April 2001 sei eine Überweisung von EUR 2'137'500.– 

vom Konto Nr. 6._____ auf das Konto Nr. … des Beschwerdegegners 1 erfolgt 

und am 22. Mai 2001 eine solche in der Höhe von EUR 181'500.– vom Konto Nr. 

6._____ auf das Konto Nr. … des Beschwerdegegners 1. Die Erlöse aus der Ver-

untreuung seien nicht nur auf die genannten Konten des Beschwerdegegners 1, 

sondern auch auf weitere Konten transferiert worden, wobei nicht ausgeschlossen 

werden könne, dass diese ebenfalls ihm gehören würden oder dass er zumindest 

daran wirtschaftlich berechtigt sei. Nach den Überweisungen habe I._____ ihr 

Konto Nr. 6._____ nicht mehr benötigt und dieses sei am 31. Mai bzw. 7. Juni 

2001 (und somit nicht einmal zwei Monate nach der Eröffnung) wieder geschlos-

sen worden (Urk. 13/1 S. 4 ff.).  

 

2. Begründung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich zur Nichtanhand-
nahmeverfügung 

Die Staatsanwaltschaft begründete ihre Nichtanhandnahmeverfügung im Wesent-

lichen damit, ob der früher sehr erfolgreiche Geschäftsmann H._____ am 

26. Oktober 1999 tatsächlich so gebrechlich gewesen sei, dass er Kontoeröff-

nungsunterlagen und ein Formular A nicht mehr von einer Vollmacht habe unter-

scheiden können, sei zwar nicht auszuschliessen, aber nicht ganz plausibel, denn 

am 3. Februar 1999 sei er geistig noch so gesund gewesen, dass ein Notar sein 

Testament öffentlich beurkundet habe. Irgendwelche konkreten Anhaltspunkte, 

dass die Unterschrift von H._____ auf dem Kontoeröffnungsantrag gefälscht wor-

den sei, seien nicht vorgetragen worden. Gegen die Theorie, dass ihm falsche 

Kontoeröffnungsunterlagen untergeschoben worden seien, spreche, dass auf 

dem entsprechenden Formular mit kräftigen Markierungen hervorgehoben worden 

sei, dass eine "Compte-joint" eröffnet werden solle, also ein Gemeinschaftskonto. 

Auch sei gemäss dem Formular eindeutig, dass das Konto zwei Inhaber haben 

solle. Es lägen keine Beweismittel vor, aus denen sich schlüssig ergebe, dass 

H._____ im Jahr 1999 kein Gemeinschaftskonto habe eröffnen wollen. 

Mit Eingabe vom 1. Februar 2011 (Urk. 13/4) habe der Rechtsvertreter der Be-

schwerdeführerin eine Generalvollmacht von H._____ eingereicht, welche dieser 

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I._____ am 8. August 1996 erteilt habe (Urk. 13/5). Dabei habe I._____ Einzelun-

terschrift erhalten. Gestützt auf diese Vollmacht habe sie ohne Weiteres für 

H._____ und dessen Ehefrau Beträge abheben können. Ein neues Konto sei da-

zu nicht notwendig gewesen. Weiter sei zu berücksichtigen, dass nicht nur ein 

Gemeinschaftskonto eröffnet, sondern dass dieses auch gespeist worden sei. 

Auch dies wäre nicht nötig gewesen, wenn H._____ seiner Lebenspartnerin 

I._____ nur eine Vollmacht hätte erteilen wollen. 

Im Fall der Eröffnung eines Gemeinschaftskontos seien die Banken gehalten, die 

Identität der wirtschaftlich Berechtigten zu klären. Gemäss dem Formular A 

(Urk. 13/5) seien H._____ und I._____ die wirtschaftlich Berechtigten gewesen. 

Daraus ergebe sich, dass der Behauptung, er habe ihr mit der Kontoeröffnung 

bloss eine Vollmacht erteilen wollen, die Belege entgegenstünden. Für die Be-

hauptung, er habe ihre (interne) Ermächtigung beschränkt, fehle jeder Hinweis. 

Die Argumentation der Beschwerdeführerin sei auch insofern unlogisch, als 

H._____ I._____ schon zwei Generalvollmachten erteilt gehabt habe, die zweite 

im Jahr 1996 gegenüber der D._____ AG. Wenn doch eine weitere Vollmacht hät-

te erteilt werden sollen, so hätte kein neues Konto eröffnet, kein Formular A aus-

gestellt und das entsprechende Konto auch nicht gespeist werden müssen. Ab-

hebungen und Vergütungen zugunsten von H._____ und dessen Ehefrau habe 

I._____ von allen anderen Konten machen können. Zusammenfassend sei bezüg-

lich der Kontoeröffnung festzuhalten, dass keine konkrete Tatsache dafür spre-

che, dass I._____ nach dem Willen von H._____ nicht wirtschaftlich Berechtigte 

am Gemeinschaftskonto sein sollte. 

Sei nicht festgelegt, welchen Anteil gemeinsame Inhaber an den Werten auf ei-

nem Konto hätten, so sei von einer hälftigen Beteiligung auszugehen. Im Verlaufe 

der Zeit könne sich das aber ändern. Wenn zwei Personen zueinander in einem 

Liebesverhältnis stünden und einen gemeinsamen Haushalt führen würden, wenn 

sie dann ein gemeinsames Konto eröffnen und wenn in der Folge der eine Inha-

ber erhebliche Werte auf dieses Konto bzw. in das zugehörige Depot verschiebe, 

so ergebe sich auch eine gewisse Vermutung, er habe die Werte seiner Lebens-

partnerin zukommen lassen. Dies gelte umso mehr, wenn dieser Inhaber auf an-

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deren Konten weiterhin ganz erhebliche Werte halte, also nicht über sein ganzes 

Vermögen verfüge. Jedenfalls könne unter solchen Umständen nicht ausge-

schlossen werden, dass es die Absicht der Beteiligten gewesen sei, I._____ die 

Vermögenswerte zukommen zu lassen. Konkrete Tatsachen, die dagegen sprä-

chen, gebe es nicht. Klarheit brächten nur Befragungen von H._____ und I._____, 

die jedoch beide verstorben seien. 

Bei dieser Sachlage gebe es keine konkreten Tatsachen, gestützt auf welche an-

genommen werden könnte, I._____ habe nach dem Tod von H._____ unrecht-

mässig über die Werte auf dem Gemeinschaftskonto verfügt (Urk. 4 A S. 2 ff.).  

 

3. Begründung der Beschwerde 

Zur Begründung ihrer Beschwerde liess die Beschwerdeführerin im Wesentlichen 

vorbringen, sie habe der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich mit Eingaben 

vom 9. September und 5. Dezember 2011 mitgeteilt, dass die … Behörden [des 

Staates M._____] den Beschwerdegegner 1 verdächtigen würden, I._____ er-

mordet zu haben, und dass dieser von der Staatsanwaltschaft K._____ [Ort in 

M._____] am 27. Oktober 2011 formell unter Anklage gestellt worden sei. Als Mo-

tiv für den Mord habe die Staatsanwaltschaft K._____ [Ort in M._____] einen 

Streit zwischen ihm und I._____ über die in der Schweiz veruntreuten Gelder des 

Gemeinschaftskontos bei der D._____ angenommen. Im Rahmen der Begrün-

dung der Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons 

Zürich vom 13. Januar 2012 werde die … Anklage [des Staates M._____] vom 27. 

Oktober 2011 nicht einmal erwähnt, weshalb diese bereits aus diesem Grund auf-

zuheben sei. Der Umstand, dass die …  Behörden [des Staates M._____] die an-

gezeigte Veruntreuung als ein Mordmotiv betrachten würden, hätte die Staatsan-

waltschaft unbedingt materiell würdigen müssen. Das Verfahren müsse auch zur 

allfälligen Unterstützung der … und … Behörden [der Staaten L._____ und 

M._____] fortgeführt werden.  

Wenn eine Untersuchungsbehörde in einem Verfahren bereits nach aussen in Er-

scheinung tretende Tätigkeiten (d.h. Untersuchungshandlungen) vorgenommen 

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habe, komme eine Nichtanhandnahme dieses Verfahrens nicht mehr in Frage. Im 

vorliegenden Fall habe die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich bereits nach 

aussen in Erscheinung tretende Tätigkeiten vorgenommen. 

Eine Nichtanhandnahmeverfügung setze im Weiteren voraus, dass die fraglichen 

Straftatbestände eindeutig nicht erfüllt seien. Vorliegend sei diese Eindeutigkeit 

nicht gegeben, denn es bestehe ein konkreter und dringender Tatverdacht. 

In einem Prozess vor dem 10. Familiengericht von K._____ [Ort in M._____], in 

welchem es um die Frage des Verhältnisses zwischen I._____ und H._____ ge-

gangen sei, hätten sich einige Zeugen gegen und einige Zeugen für eine Liebes-

beziehung ausgesprochen. Das Gericht habe ausgeführt, dass es die Gültigkeit 

der Zeugenaussagen, die für eine Liebesbeziehung sprächen, nicht vollständig 

verneine. Das Bestehen einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft oder einer fakti-

schen Lebensgemeinschaft sei jedoch klar verneint worden. 

Sämtliche auf das neu eröffnete Gemeinschaftskonto übertragenen Vermögens-

werte hätten von H._____ gestammt. I._____ sei dagegen nahezu mittellos ge-

wesen. Damit lasse sich schlecht vereinbaren, dass auf dem Formular A des Ge-

meinschaftskontos die beiden gemeinsam als wirtschaftlich Berechtigte aufgeführt 

würden. 

Im Jahr 2011 sei in L._____ ein neues Verfahren gegen den Beschwerdegegner 1 

eröffnet worden, in welchem es ebenfalls um die Veruntreuung der Vermögens-

werte des Gemeinschaftskontos und um die weitere Verwendung von veruntreu-

ten Geldern gegangen sei.  

Die von der Staatsanwaltschaft vorgenommene Schlussfolgerung, dass H._____ 

und I._____ je hälftig am Gemeinschaftskonto berechtigt gewesen seien, sei nur 

unter der Annahme vertretbar, dass H._____ in seinem Zustand der dauernden 

Pflegebedürftigkeit und entgegen seinen früheren Gepflogenheiten im Alter von 

98 Jahren wissentlich und willentlich ein Gemeinschaftskonto eröffnet habe. Die 

Staatsanwaltschaft setze sich dann aber über ihre eigene Schlussfolgerung (hälf-

tige Beteiligung) hinweg und führe in der Begründung ihrer Nichtanhandnahme-

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verfügung aus, die hälftige Beteiligung könne sich ändern, wenn zwei Personen 

zueinander in einem Liebesverhältnis stünden, einen gemeinsamen Haushalt füh-

ren würden und der eine Inhaber erhebliche Werte auf dieses Konto bzw. in das 

dazugehörige Depot verschieben würde; es entstünde dann eine gewisse Vermu-

tung, er habe die Werte seiner Lebenspartnerin zukommen lassen. Bei dieser 

"Vermutung" habe die Staatsanwaltschaft geflissentlich übersehen, dass die an-

gebliche Liebesbeziehung eben gerade nicht derart intensiv gewesen sei. 

H._____ sei nicht von seiner Ehegattin getrennt gewesen und er habe mit I._____ 

keinen gemeinsamen Haushalt geführt, sondern er habe sich lediglich in ihrem 

Haushalt pflegen lassen. Bei der Würdigung eines Sachverhalts dürften bis zu ei-

nem gewissen Grad Annahmen getroffen werden. Diese dürften aber nicht die 

Untersuchung ersetzen. Bei den oben erwähnten Annahmen könnte man zuge-

gebenermassen vermuten, dass I._____ am Gemeinschaftskonto hälftig berech-

tigt gewesen sei. Es sei jedoch nicht zulässig, von einer Vermutung zur nächsten 

zu springen und gestützt auf aneinandergereihte Annahmen und Vermutungen 

plötzlich von einer 100%-Beteiligung auszugehen. Dass H._____ neben dem 

Gemeinschaftskonto noch andere Vermögenswerte besessen habe, sei irrelevant.  

Die … Behörden [des Staates M._____] würden vermuten, dass I._____ die an 

den Beschwerdegegner 1 überwiesenen Gelder vor ihren Gläubigern bzw. vor 

den Erben von H._____ habe in Sicherheit bringen wollen und dass der Be-

schwerdegegner 1 ihr diese Gelder nicht habe zurückerstatten wollen. Allein die-

ser Verdacht erfordere eine Fortsetzung der Untersuchung durch die Staatsan-

waltschaft III des Kantons Zürich. Wenn wegen eines Streites um Kontoguthaben 

in der Schweiz ein Mensch ermordet werde, so dürften die schweizerischen Be-

hörden Untersuchungen über das Konto nicht verweigern. 

Die … Behörden [des Staates L._____] hätten wegen genau derjenigen Handlun-

gen, welche die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich leichtfertig als "recht-

mässig" bezeichne, eine Strafuntersuchung gegen I._____ eröffnet und sogar ein 

Rechtshilfeersuchen an die Schweiz gerichtet. Wären ihre Verfügungen über das 

Gemeinschaftskonto rechtmässig gewesen, so hätten die … Behörden [des Staa-

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tes L._____] keine Strafuntersuchung eröffnet (Urk. 2 S. 6 ff.).   

 

4. Stellungnahme des Beschwerdegegners 1 

Der Beschwerdegegner 1 liess seinen Antrag auf Abweisung der Beschwerde im 

Wesentlichen damit begründen, der Tatbestand der Veruntreuung stelle ein Son-

derdelikt dar, das ein besonderes Vertrauensverhältnis beinhalte. Zwischen 

H._____ und ihm habe kein solches Vertrauensverhältnis bestanden. Darüber 

hinaus habe I._____ ein legitimes Recht gehabt, über die Guthaben auf dem Ge-

meinschaftskonto der D._____ zu verfügen. Es bestehe die Vermutung, dass 

H._____ diese Werte seiner Geliebten habe zukommen lassen. Der Nachlass von 

H._____ belaufe sich auf mehrere Hundert Millionen (Urk. 16 S. 2 ff. und Urk. 21 

S. 1 f.).  

 

5. Replik der Beschwerdeführerin 

Replicando liess die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend machen, am 

17. Mai 2012 sei der Beschwerdegegner 3 in … [Stadt in L._____] verhaftet wor-

den. Im Zusammenhang mit dessen Verhaftung sei bekannt geworden, dass die-

ser und der Beschwerdegegner 1 nicht nur bei der Veruntreuung und der an-

schliessenden Verschleierung der Vermögenswerte von H._____ zusammenge-

arbeitet hätten, sondern dass sie einen internationalen Geldwäschereiring ge-

gründet hätten, der vom Beschwerdegegner 3 geführt und vom Beschwerdegeg-

ner 1 bis zu dessen Verhaftung am 17. November 2011 mehrfach in Anspruch 

genommen worden sei. Die … Behörden [des Staates L._____] würden von einer 

Deliktssumme bis zu einer Milliarde Euro ausgehen. 

Der Beschwerdegegner 1 vertrete die Ansicht, dass er nicht wegen Veruntreuung 

bestraft werden könne, weil die veruntreuten Vermögenswerte nicht ihm, sondern 

I._____ anvertraut worden seien. Diese Ansicht gehe fehl, denn dem sogenann-

ten Extraneus könne eine Teilnahmehandlung vorgeworfen werden (Urk. 25 S. 5 

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ff.).  

 

6. Duplik des Beschwerdegegners 1 

Duplicando liess der Beschwerdegegner 1 im Wesentlichen ausführen, die … Be-

hörden [des Staates L._____] hätten ausdrücklich anerkannt, dass das gegen ihn 

gerichtete Verfahren auf der einen Seite und das gegen den Beschwerdegegner 3 

gerichtete Verfahren auf der anderen Seite nichts miteinander zu tun gehabt hät-

ten. Die Beschwerdeführerin instrumentalisiere ausländische Verfahren, die mit 

dem vorliegenden Fall nichts zu tun hätten. Eine Videoaufnahme, die einige Mo-

nate vor dem Tod von H._____ gemacht worden sei, würden einen 98-jährigen 

Mann zeigen, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gewesen sei. Angesichts 

dieser Bilder könne ausgeschlossen werden, dass er im Zeitpunkt der Eröffnung 

des D._____-Gemeinschaftskontos nicht urteilsfähig gewesen sei (Urk. 30 S. 2 

ff.).   

 

7. Stellungnahme der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 16. Juli 
2012 

Die Staatsanwaltschaft brachte in ihrer Stellungnahme vom 16. Juli 2012 im We-

sentlichen vor, in Erwägung, dass inzwischen – nach der Sachverhaltsdarstellung 

der Beschwerdeführerin – der Beschwerdegegner 3 am 17. Mai 2012 in L._____ 

verhaftet worden und in den vorliegenden Fall verwickelt sei, erscheine es ange-

zeigt, gestützt auf die neu geltend gemachten Tatsachen erneut zu prüfen, ob die 

Strafuntersuchung an die Hand zu nehmen sei (Urk. 33 S. 2).   

 

8. Stellungnahme des Beschwerdegegners 1 vom 17. August 2012  

Im Rahmen seiner Stellungnahme liess der Beschwerdegegner 1 im Wesentli-

chen geltend machen, die Wiederaufnahme der Strafuntersuchung wegen der 

Verhaftung des Beschwerdegegners 3 und seiner angeblichen Verwicklung in den 

vorliegenden Fall sei aus dem Grund unhaltbar, weil im Falle einer Wiederauf-

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nahme eine Untersuchung nur gegen den Beschwerdegegner 3 gerichtet sein 

könne. Die Gründe für die Verhaftung des Beschwerdegegners 3 hätten nichts mit 

dem vorliegenden Fall zu tun (Urk. 40 S. 1 f.).  

 

9. Vernehmlassung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 7. Ja-
nuar 2013 

Nachdem der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich mit Beschluss vom 

19. November 2012 Frist zur Mitteilung angesetzt worden war, ob sie ihre Nicht-

anhandnahmeverfügung vom 13. Januar 2012 in Wiedererwägung ziehe 

(Urk. 49), lehnte sie in ihrer Vernehmlassung vom 7. Januar 2013 eine Wiederer-

wägung im Wesentlichen aus den folgenden Gründen ab: Die Beschwerdeführe-

rin rüge, die Staatsanwaltschaft habe "nach Aussen in Erscheinung tretende Tä-

tigkeiten" vorgenommen, und berufe sich dabei einerseits auf das Schreiben der 

Staatsanwaltschaft vom 21. Dezember 2010, worin diese der Beschwerdeführerin 

mitgeteilt habe, dass sie die Anzeige vom 15. Dezember 2010 auf "Vollständigkeit 

und Zuständigkeit" prüfe, und mit welchem sie um Ergänzungen und Präzisierun-

gen ersucht habe, sowie andererseits auf das Schreiben der Staatsanwaltschaft 

vom 9. März 2011, worin sie ihre Schreiben vom 21. Dezember 2010 und 8. Feb-

ruar 2011 als den Lauf der Verjährung unterbrechende Untersuchungshandlun-

gen darstelle. Dass die Staatsanwaltschaft damals von "nach Aussen in Erschei-

nung tretenden Tätigkeiten" gesprochen habe, sei tatsächlich etwas heikel, die 

Ursache dafür liege aber in der Rechtsschrift der Beschwerdeführerin. Der damals 

fallführende Staatsanwalt habe nämlich nur um "Ergänzungen, Präzisierungen 

und Behebung von Widersprüchen" in der Anzeige der Beschwerdeführerin gebe-

ten. Hätte die Beschwerdeführerin eine präzise und widerspruchsfreie Anzeige 

eingereicht, wären Verständnisfragen nicht nötig gewesen. 

Es sei nichts zur Annahme ersichtlich, dass I._____ nach dem Willen von 

H._____ nicht wirtschaftlich Berechtigte am D._____-Konto Nr. 5._____ hätte sein 

sollen. Bei dieser Konstellation könne keine Veruntreuung vorliegen, dies umso 

mehr, als aus den Akten nicht hervorgehe, welchen Anteil die beiden gemeinsa-

men Kontoinhaber an den darauf liegenden Werten gehabt hätten, womit von ei-

- 15 - 

ner hälftigen Beteiligung habe ausgegangen werden müssen (und mehr als eine 

solche habe der von I._____ abdisponierte Betrag nicht erreicht). Bei dieser Sach-

lage spiele es auch keine Rolle, ob der Beschwerdegegner 1 I._____ beim Um-

schichten der Werte geholfen oder sie sogar dazu angehalten habe. 

Wenn I._____ zu den Vermögensverschiebungen berechtigt gewesen sei, so sei-

en die unterstützenden Handlungen des Beschwerdeführers 3 auch nicht von 

strafrechtlicher Relevanz. Aus den Akten ergäben sich keine Hinweise, dass die-

ser H._____ anstelle der gewünschten Bankenvollmacht (zugunsten von I._____) 

einen Antrag auf Eröffnung eines Gemeinschaftskontos vorgelegt habe (Urk. 57 

S. 2 ff.).  

 

10. Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 5. Februar 2013 

In ihrer Stellungnahme liess die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vorbringen, 

der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, sie habe die Ursache für die angeblich heik-

len Ausführungen der Staatsanwaltschaft gesetzt, gehe fehl. Die Beschwerdefüh-

rerin habe am 15. Dezember 2010 eine Strafanzeige erstattet und anschliessend 

die von der Staatsanwaltschaft gestellten Fragen in guten Treuen beantwortet.  

Es sei nicht nachvollziehbar, wie die Staatsanwaltschaft zur Annahme gelangt sei, 

I._____ habe nur die Hälfte der Werte des Gemeinschaftskontos abdisponiert. 

Der Wert dieses Kontos habe am Todestag von H._____ EUR 8'895'517.– betra-

gen. Davon habe I._____ 100% abdisponiert und das Konto anschliessend am 

13. März 2000 saldiert (Urk. 66 S. 4 ff.).   

 

11. Rechtliches und Folgerungen 

a)  Gemäss Art. 309 Abs. 1 StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Eröffnung 

einer Untersuchung, wenn sich aus den Informationen und Berichten der Polizei, 

aus der Strafanzeige oder aus ihren eigenen Feststellungen ein hinreichender 

Tatverdacht ergibt, wenn sie Zwangsmassnahmen anordnet sowie wenn sie von 

der Polizei über schwere Straftaten oder andere schwer wiegende Ereignisse in-

- 16 - 

formiert wurde. Gelangt sie hingegen zum Schluss, dass die fraglichen Straftatbe-

stände oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind, Verfah-

renshindernisse bestehen oder gemäss Art. 8 StPO aus Opportunitätsgründen auf 

eine Strafverfolgung zu verzichten ist, verfügt sie die Nichtanhandnahme (Art. 310 

Abs. 1 StPO). Der Zweck der Untersuchung besteht nach Art. 308 Abs. 1 StPO 

darin, den Sachverhalt so weit zu ermitteln, dass das Vorverfahren entweder mit 

einem Strafbefehl, einer Anklage oder einer Einstellung abgeschlossen werden 

kann. Bei der Verfolgung dieses Zwecks steht der Staatsanwaltschaft ein gewis-

ser Ermessensspielraum zu. Dies bedeutet unter anderem, dass die Staatsan-

waltschaft nicht jeglicher Spur und jedem Hinweis nachzugehen hat, auch wenn 

sich eine beschuldigte Person oder ein Geschädigter solches vorstellt. Die 

Staatsanwaltschaft darf dann die Untersuchung – z.B. aufgrund einer Anzeige – 

nicht anhand nehmen, wenn mit Sicherheit feststeht, dass der zur Beurteilung vor-

liegende Sachverhalt unter keinen Straftatbestand fällt oder wenn mit anderen 

Worten eine Anzeige zum Vornherein aussichtslos ist, weil offensichtlich keine 

Straftatbestände oder Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Ebenso ist keine Un-

tersuchung anhand zu nehmen, wenn Prozesshindernisse wie z.B. Verjährung 

gegeben sind. Eine Nichtanhandnahmeverfügung darf jedoch nicht ergehen, 

wenn es bloss zweifelhaft ist, ob ein Straftatbestand vorliegt (vgl. zum Ganzen: 

Niklaus Schmid, Handbuch des schweiz. Strafprozessrechts, Zürich/St. Gallen 

2009, N 1231; Niklaus Schmid, StPO Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2009, 

Art. 309 N 3 f., Art. 310 N 1 ff.; Nathan Landshut, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber, 

Kommentar zur StPO, Zürich 2010, Art. 309 N 11-14, N 19-23, Art. 310 N 2 ff.; 

sowie auch Niklaus Schmid, in: Donatsch/Schmid, Kommentar zur Strafprozess-

ordnung des Kantons Zürich, Zürich 1999, N 4 ff. zu § 38 alt StPO/ZH). 

b) Nach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren o-

der Geldstrafe bestraft, wer ihm anvertraute Vermögenswerte unrechtmässig in 

seinem oder eines anderen Nutzen verwendet.  

Gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren 

oder Geldstrafe bestraft, wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen Auftra-

ges oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu 

- 17 - 

verwalten oder eine solche Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei 

unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zulässt, dass der andere am Ver-

mögen geschädigt wird. Handelt der Täter in der Absicht, sich oder einen andern 

unrechtmässig zu bereichern, so kann gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB auf 

Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren erkannt werden.  

In der Lehre wird die Auffassung vertreten, analog zu Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB 

(hier wird Alleingewahrsam des Täters verlangt) müsse der Täter auch im Falle 

von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB alleinige Verfügungsmacht über die anvertrauten 

Vermögenswerte haben. Entsprechend seien die betreffenden Vermögenswerte 

trotz Bevollmächtigung eines Treuhänders dann nicht anvertraut, wenn der Treu-

geber ebenfalls über die dem Konto gutgeschriebenen Vermögenswerte verfügen 

könne. Es sei zu beachten, dass im Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesor-

gung gemäss Art. 158 Ziff. 1 und 2 StGB der Sachverhalt des Missbrauchs einer 

Vollmacht explizit geregelt werde. Von Bedeutung sei, dass bei der ungetreuen 

Geschäftsbesorgung eine dem Alleingewahrsam ähnliche faktische Beziehung 

des Täters zum fraglichen Vermögenswert in keiner Variante vorausgesetzt wer-

de. Das spreche dafür, der Ansicht zuzustimmen, wonach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 

StGB solche Fälle nicht erfasse, in denen neben dem Treuhänder weiterhin auch 

der Treugeber über die dem Konto gutgeschriebenen Vermögenswerte verfügen 

könne (Donatsch, Strafrecht III, 9. Auflage, Zürich 2008, S. 128 f.). 

Da es sich im vorliegenden Fall um Vermögenswerte eines Gemeinschaftskontos 

handelt (und somit H._____ – bzw. nach dessen Tod die Gemeinschaft seiner Er-

ben – weiterhin über die dem Konto gutgeschriebenen Vermögenswerte verfügen 

konnte), ist demnach zu prüfen, ob der hinreichende Verdacht einer ungetreuen 

Geschäftsbesorgung gegeben ist. 

Das tatbestandsmässige Verhalten gemäss Art. 158 Ziff. 1 StGB besteht in der 

Verletzung von Pflichten, die den Täter in seiner Funktion als Geschäftsführer und 

im Zusammenhang mit der ihm obliegenden Geschäftsführertätigkeit treffen. Was 

den Pflichtinhalt betrifft, so lässt sich dieser nicht für jede konkrete Situation dem 

Gesetz entnehmen. Er muss vielmehr unter Berücksichtigung einer Vielzahl von 

- 18 - 

Kriterien für den Einzelfall unter Berücksichtigung der konkreten Umstände fest-

gelegt werden (Donatsch, Strafrecht III, 9. Auflage, Zürich 2008, S. 276 f.). 

Im vorliegenden Fall ist daher zu untersuchen, ob aufgrund der vorhandenen Ak-

ten Anhaltspunkte bestehen, dass I._____ aufgrund eines mit H._____ abge-

schlossenen Rechtsgeschäftes die Pflicht hatte, H._____ (bzw. nach seinem Tod 

der Gemeinschaft seiner Erben) den Zugriff auf die Vermögenswerte, die sich auf 

dem D._____-Gemeinschaftskonto Nr. 5._____ befanden, zu gewährleisten. Die 

folgenden Gründe sprechen gegen eine solche Pflicht von I._____: 

Nach der Darstellung des Beschwerdegegners 1, welche die Beschwerdeführerin 

nicht bestreiten liess, habe sich der gesamte Nachlass von H._____ auf mehrere 

Hundert Millionen belaufen. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hielt in 

der Begründung der Strafanzeige selbst fest, gemäss dem öffentlich beurkunde-

ten Testament von H._____ vom 3. Februar 1999 sollten von der verfügbaren 

Quote von 33% des Nachlasses 15% (und somit 4.95 % des gesamten Nachlas-

ses) an I._____ gehen. Bei einem Vermögen von mehreren Hundert Millionen 

stellt das Guthaben des D._____-Gemeinschaftskonto Nr. 5._____, das sich nach 

Darstellung der Beschwerdeführerin am Todestag von H._____ auf EUR 

8'895'517.– belaufen habe, auf jeden Fall nicht mehr als 4.95 % des gesamten 

Nachlasses dar. Die Beschwerdeführerin hat nicht vorgebracht, H._____ habe in 

seinem Testament (oder in anderen schriftlichen Dokumente) festgelegt, dass 

I._____ den ihr zugedachten Teil des Nachlasses nicht aus den Guthaben des 

D._____-Gemeinschaftskontos erhalten solle (und sie insbesondere aufgrund ei-

nes mit ihm abgeschlossenen Vertrages verpflichtet sei, die sich auf diesem Kon-

to befindenden Guthaben der Erbengemeinschaft zur Verfügung zu halten). Bei 

einer solchen Konstellation (in welcher der Testator eine Summe, die er einer be-

stimmten Person zukommen lassen will, auf ein Gemeinschaftskonto einzahlt, de-

ren Mitinhaberin die bedachte Person ist) ist vielmehr davon auszugehen, dass er 

durch die Eröffnung eines solchen Gemeinschaftskontos und die Überweisung 

entsprechender Gelder den Vollzug seines Testamentes vorbereiten bzw. sicher-

stellen wollte. Wenn in der Folge die bedachte Person nach dem Tode des Erb-

- 19 - 

lassers über die entsprechenden Gelder verfügt, so begeht sie keine Pflichtverlet-

zung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB. 

Angesichts dieser Sachlage besteht im vorliegenden Fall kein hinreichender Ver-

dacht eines strafbaren Verhaltens von I._____ (und damit auch kein Verdacht ei-

ner Beteiligung der Beschwerdegegner 1 und 3 an einer entsprechenden Straftat). 

c) Die Staatsanwaltschaft hat in der Begründung ihrer Nichtanhandnahmever-

fügung zutreffend festgehalten, aus den vorliegenden Akten ergäben sich keine 

konkreten Anhaltspunkte, dass die Unterschrift von H._____ auf dem Kontoeröff-

nungsantrag gefälscht worden sei oder dass ihm falsche Kontoeröffnungsunterla-

gen untergeschoben worden seien; es lägen keine Beweismittel vor, aus denen 

sich ergebe, dass H._____ kein Gemeinschaftskonto habe eröffnen wollen. 

d) Entgegen der Auffassung des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin ist 

von der Staatsanwaltschaft nicht allein zum Zweck der Unterstützung der … und 

… Behörden [der Staaten L._____ und M._____] eine Strafuntersuchung zu er-

öffnen. Den Strafverfolgungsbehörden jedes einzelnen Landes steht die Kompe-

tenz zu, selbständig zu prüfen, ob ein hinreichender Tatverdacht gegeben ist, 

welcher die Eröffnung einer Strafuntersuchung rechtfertigt. Sollten die … und … 

Behörden [der Staaten L._____ und M._____] zum Schluss gekommen sei, es lä-

ge bezüglich der Vermögenswerte auf dem D._____-Gemeinschaftskonto Nr. 

5._____ der hinreichende Verdacht einer Veruntreuung bzw. ungetreuen Ge-

schäftsbesorgung vor, so steht es ihnen nach Eröffnung entsprechender Strafver-

fahren gegen die Beschwerdegegner 1 und 3 offen, Rechtshilfegesuche zu stel-

len. 

e) Ebenso vermag die Beschwerdeführerin aus dem Umstand, dass ihr die 

Staatsanwaltschaft mit Schreiben vom 21. Dezember 2010 mitteilte, sie prüfe die 

Anzeige vom 15. Dezember 2010 auf Vollständigkeit und Zuständigkeit, und dass 

die Staatsanwaltschaft am 9. März 2011 ihre Schreiben vom 21. Dezember 2010 

und 8. Februar 2011 als den Lauf der Verjährung unterbrechende Untersu-

chungshandlungen darstellte, nichts zu ihren Gunsten ableiten.  

- 20 - 

f) Soweit die Beschwerdeführerin dem Beschwerdegegner 3 Geldwäscherei 

vorwirft, welche andere Vermögenswerte als diejenigen des D._____-Gemein-

schaftskontos Nr. 5._____ betrifft, ist sie nicht zur Beschwerde legitimiert, denn da 

sie bezüglich dieser anderen Vermögenswerte nicht Geschädigte ist, ist keine Be-

schwer im Sinne von Art. 382 Abs. 1 StPO gegeben. 

g) Dies führt zur Abweisung der Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmever-

fügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 13. Januar 2012. 

h) Die Beschwerdeführerin liess den Antrag stellen, es seien die Guthaben der 

Konten des Beschwerdegegners 1 bei der D._____ AG in E._____ sowie die Gut-

haben der Konten No. 1._____, 2._____ und 3._____ bei der D._____ AG in 

E._____ und des Kontos 4._____ bei der F._____ AG in E._____ in Beschlag zu 

nehmen. Die Beschlagnahme bildet das 7. Kapitel des 5. Titels (Zwangsmass-

nahmen) der StPO. Zwangsmassnahmen können gemäss Art. 197 Abs. 1 lit. a – 

d StPO nur ergriffen werden, wenn (a) sie gesetzlich vorgesehen sind, (b) ein hin-

reichender Tatverdacht vorliegt, (c) die damit angestrebten Ziele nicht durch mil-

dere Massnahmen erreicht werden können und (d) die Bedeutung der Straftat die 

Zwangsmassnahme rechtfertigt. Die Beschlagnahme setzt somit wie jede 

Zwangsmassnahme einen hinreichenden Tatverdacht voraus. Da im vorliegenden 

Fall aufgrund der obenstehenden Ausführungen ein hinreichender Tatverdacht zu 

verneinen ist, ist der Antrag der Beschwerdeführerin abzuweisen. 

III. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

Ausgangsgemäss sind die Kosten für das Beschwerdeverfahren der Beschwerde-

führerin aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO) und diese ist zu verpflichten, dem 

Beschwerdegegner 1 eine Prozessentschädigung von Fr. 3'703.70 (zuzüglich 8% 

Mehrwertsteuer) zu bezahlen (Art. 436 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 432 

Abs. 1 StPO). 

 

- 21 - 

Es wird beschlossen: 

1. Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Beschlagnahme der Konten des Be-

schwerdegegners 1 bei der D._____ AG in E._____ sowie der Guthaben der 

Konten Nr. 1._____, 2._____ und 3._____ bei der D._____ AG in E._____ 

und des Kontos Nr. 4._____ bei der F._____ AG in E._____ wird abgewie-

sen. 

2. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

3. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird festgesetzt auf 

Fr. 2'000.– und der Beschwerdeführerin auferlegt. 

4. Die Beschwerdeführerin wird verpflichtet, dem Beschwerdegegner 1 eine 

Prozessentschädigung von Fr. 4'000.– zu bezahlen. 

5. Schriftliche Mitteilung an: 

− die Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, zweifach, für sich und zu-
handen der Beschwerdeführerin (per Gerichtsurkunde) 

− RA Z._____, zweifach, für sich und zuhanden des Beschwerdegegners 
1 (per Gerichtsurkunde) 

− den Beschwerdegegner 3 (per Gerichtsurkunde) 
− die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich (gegen Empfangsbestä-

tigung) sowie - nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung 
allfälliger Rechtsmittel - unter Rücksendung der beigezogenen Akten 

6. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der 

in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich 

einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevo-

raussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des 

Bundesgerichtsgesetzes. 

 

- 22 - 

Zürich, 20. Februar 2013 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer 

 
Präsident: 

 
 
 

lic. iur. Th. Meyer 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. iur. A. Brüschweiler 
 
 
 

	Beschluss vom 20. Februar 2013
	
	Erwägungen:
	I.  Prozessgeschichte
	II. Materielle Beurteilung

	1. Sachverhaltsdarstellung der Beschwerdeführerin
	2. Begründung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich zur Nichtanhandnahmeverfügung
	3. Begründung der Beschwerde
	4. Stellungnahme des Beschwerdegegners 1
	5. Replik der Beschwerdeführerin
	6. Duplik des Beschwerdegegners 1
	7. Stellungnahme der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 16. Juli 2012
	8. Stellungnahme des Beschwerdegegners 1 vom 17. August 2012
	9. Vernehmlassung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 7. Januar 2013
	10. Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 5. Februar 2013
	11. Rechtliches und Folgerungen
	III. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	 die Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, zweifach, für sich und zuhanden der Beschwerdeführerin (per Gerichtsurkunde)
	 RA Z._____, zweifach, für sich und zuhanden des Beschwerdegegners 1 (per Gerichtsurkunde)
	 den Beschwerdegegner 3 (per Gerichtsurkunde)
	 die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich (gegen Empfangsbestätigung) sowie - nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel - unter Rücksendung der beigezogenen Akten