# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8b69fd11-7ca9-5cb7-b9b3-c2e0bdcdefbb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-01-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.01.2017 BVGE 2017 VII/2
**Docket/Reference:** BVGE-2017-VII-2
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2017-VII-2_2017-01-13

## Full Text

Interdiction d&#39;entr&eacute;e | Einreiseverbot.
Bedingungen für die Anordnung einer solchen Massnahme nach Einleitung eines Verfahrens zur
Regularisierung des Aufenthalts.
			

			

				Art. 67 Abs. 2 Bst. a AuG.
			

			

				Da ein Einreiseverbot seine Wirkungen erst ab dem Zeitpunkt entfaltet, in dem die Ausländerin
oder der Ausländer die Schweiz verlassen hat, ist die Anordnung einer solchen Fernhaltemassnahme
rechtswidrig, wenn der Betroffene bereits ein Aufenthaltsverfahren eingeleitet hat, es unwahrscheinlich
scheint, dass er die Schweiz vor dem Abschluss dieses Verfahrens aus eigenem Antrieb verlassen wird,
und sich aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass demnächst eine Wegweisungsverfügung
gegen ihn ergehen wird (E. 6.4).
			

			

2018-09-26T12:43:19Z