# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 48ad2a17-c7b1-51a7-8eb7-8d154db95984
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-12-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.12.2010 E-8412/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-8412-2010_2010-12-13.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-8412/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  D e z e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichterin Regula Schenker Senn, 
mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo;
Gerichtsschreiber Rudolf Raemy.

A._______,
Türkei,
vertreten durch B._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 26. November 2010 / 
N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-8412/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer,  ein  türkischer  Staatsangehöriger  kurdi-
scher Ethnie aus C._______, eigenen Angaben zufolge am 11. August 
2010 in die Schweiz einreiste und am 13. August 2010 um Asyl nach-
suchte,

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 
machte,  die  Dörfer  in  C._______  seien  im  Jahre  1994  von  den 
Behörden unter Druck gesetzt  und verbrannt  worden,  so dass seine 
Familie gegen ihren Willen nach D._______ habe umziehen müssen,

dass  sein  Bruder  E._______,  ein  aktives  Mitglied  der  Kurdischen 
Arbeiterpartei  (PKK),  im  Jahre  1995  umgebracht  und  danach  die 
ganze Familie belästigt worden sei,

dass er während der Schulzeit und nachdem er gelernt habe, an Me-
dienkonferenzen und Aktionen teilzunehmen, ebenfalls von der Polizei 
mitgenommen worden sei,

dass es auch zu Hausdurchsuchungen und Drohungen gegenüber sei-
nem Vater gekommen sei,

dass er nach dem Abschluss des Gymnasiums zwar die Aufnahmeprü-
fungen für die Universität bestanden habe, indessen nach Warnungen 
des Rektors und weil ihm die Aufnahme im Studentenheim verweigert  
worden  sei,  keine  Hoffnungen  mehr  gehabt  habe,  die  Universität 
besuchen zu können,

dass er deswegen nach Istanbul gegangen sei, wo er aber ebenfalls 
auf den Polizeiposten mitgenommen worden sei,

dass er am 16. und 20. Oktober 2010 verhaftet und mehrere Wochen 
lang inhaftiert gewesen sei,

dass er dabei  gefoltert  und zum Unterschreiben vom Geständnissen 
gezwungen worden sei,

dass er sich in der Folge zur Ausreise entschlossen habe und via Bos -
nien und Herzegowina nach Österreich gereist sei, wo er ein Asylge-
such gestellt habe,

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dass er sich von 2001 bis zu seiner Einreise in die Schweiz in Öster-
reich aufgehalten habe, wo sein Asylgesuch im März 2010 abgewiesen 
worden sei,

dass er befürchtet habe, von Österreich in die Türkei zurückgeführt zu 
werden, weshalb er in die Schweiz gereist  sei,  um hier ein weiteres 
Asylgesuch zu stellen,

dass der Beschwerdeführer am 22. August 2010 eine Vollmacht seines 
Rechtsvertreters  sowie  mehrere  Beweismittel  zu  den  Akten  reichen 
liess,

dass das BFM dem Beschwerdeführer  anlässlich  der  Kurzbefragung 
vom 23. August 2010 das rechtliche Gehör zu einer allfälligen Wegwei-
sung nach Österreich gewährte,

dass  es  mit  Verfügung  vom  26. November  2010  – eröffnet  am 
30. November  2010 –  in  Anwendung  von  Art. 34  Abs. 2  Bst. d  des 
Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylge-
such nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz nach Öster-
reich sowie den Vollzug anordnete,

dass das BFM den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätes-
tens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist  zu verlassen und fest-
hielt, einer Beschwerde gegen diese Verfügung komme keine aufschie-
bende Wirkung zu,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe sich gemäss eigenen Aussagen von 2001 bis zu 
seiner  Einreise  in  die  Schweiz  in  Österreich  aufgehalten,  wo er  ein 
Asylgesuch eingereicht habe,

dass  Österreich  gestützt  auf  das  Abkommen vom 26. Oktober  2004 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäi-
schen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat 
oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags (Dublin-Assoziierungsab-
kommen [DAA, SR 0.142.392.68])  und auf  das Übereinkommen vom 
17. Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 

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Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwe-
gen gestellten Asylantrags (Übereinkommen vom 17. Dezember 2004, 
SR 0.362.32)  für  die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei 
und am 4. November 2010 einer Übernahme des Beschwerdeführers 
zugestimmt habe,

dass die  Rückführung – vorbehältlich  einer  allfälligen  Unterbrechung 
oder Verlängerung (Art. 19 f. Dublin II-VO) – bis spätestens am 4. Mai 
2011 zu erfolgen habe,

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers anlässlich der Gewährung 
des rechtlichen Gehörs kein Hindernis für eine Wegweisung nach Ös-
terreich darstellten,

dass  Österreich  seinen  aus  der  dem  Abkommen  vom 28. Juli  1951 
über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR  0.142.30)  und  der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte 
und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101)  erwachsenen Verpflichtungen 
nachkomme und der Beschwerdeführer daher auch nicht damit rech-
nen müsse, von dort aus in einen möglichen Verfolgerstaat zurückge-
schickt  zu werden, wenn er eine entsprechende Gefährdung geltend 
mache,

dass der Vollzug der Wegweisung nach Österreich zulässig, zumutbar 
und möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. Dezember 2010 gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob 
und dabei unter anderem beantragte, es sei die angefochtene Verfü-
gung aufzuheben und ihm Asyl zu gewähren,

dass eventualiter die Unzulässigkeit, allenfalls die Unzumutbarkeit des 
Vollzugs der Wegweisung festzustellen und ihm als Folge davon von 
Amtes wegen die vorläufige Aufnahme zu gewähren sei,

dass  mittels  vorsorglicher  Massnahmen  die  Vollzugsbehörden  anzu-
halten seien, von allfälligen Vollzugsmassnahmen abzusehen,

dass auf die Erhebung eines Verfahrenskostenvorschusses zu verzich-
ten sei,

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dass das Bundesverwaltungsgericht  mit  Verfügung vom 8. Dezember 
2010 (per  Telefax)  den Vollzug der  Wegweisung gestützt  auf  Art.  56 
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021) vorsorglich aussetzte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 9. Dezember 2010 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgül-
tig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM entscheidet  (Art. 105  AsylG i.V.m. Art. 31-33 
des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  die  Beschwerde  frist-  und  formgerecht  eingereicht,  der 
Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders 
berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert  ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 37 VGG, Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

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dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet –  einer  selbständigen  materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass somit auf den Antrag um Asylgewährung nicht einzutreten ist,

dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Beschwerde  im  Wesentlichen 
geltend macht, er befürchte wegen des abgelehnten Asylgesuchs von 
Österreich in die Türkei zurückgeschafft zu werden, und Österreich im 
vorliegenden Fall nicht als sicherer Drittstaat gelten könne

dass er dort wegen seines Bruders und seiner eigenen politischen Tä-
tigkeiten immer noch gesucht werde,

dass er aufgrund eines gegen ihn bestehenden Haftbefehls befürchte, 
bereits am Flughafen verhaftet zu werden,

dass  eine  Überführung  nach  Österreich  somit  eine  Verletzung  von 
Art. 5 AsylG und Art. 3 EMRK darstelle,

dass somit feststehe, dass der Vollzug der Wegweisung nach Öster -
reich unzulässig sei,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass der vorgängige Aufenthalt  des Beschwerdeführers in Österreich 
feststeht und er diesen nicht bestreitet, 

dass  Österreich  von den Schweizer  Behörden  am 18. Oktober  2010 
um Rückübernahme des Beschwerdeführers ersucht wurde,

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dass die österreichischen Behörden dieses Ersuchen am 4. November 
2010 positiv beantwortet und einer Rückübernahme des Beschwerde-
führers zugestimmt haben,

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde jeglicher Äus-
serung enthält, welche gegen eine Zuständigkeit Österreichs sprechen 
würde,

dass  vom  Beschwerdeführer  im  Weiteren  bei  der  Vorinstanz  keine 
relevanten  Gründe  vorgebracht  wurden,  welche  gegen  die  Über-
stellung nach Österreich als solche sprechen würden, 

dass, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, ihm drohe eine Ab-
schiebung von Österreich in die Türkei,  festzuhalten ist,  dass Öster -
reich sowohl Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die 
Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) als auch der Konven-
tion  vom 4. November  1950  zum Schutze  der  Menschenrechte  und 
Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ist,

dass keine Anhaltspunkte bestehen, die darauf hindeuten, Österreich 
habe sich dem Beschwerdeführer gegenüber nicht an seine sich aus 
der FK und der  EMRK ergebenden Verpflichtungen gehalten oder ge-
denke, diese ihm gegenüber künftig nicht einzuhalten,

dass deshalb  kein  Anlass  zur  Ausübung des Selbsteintrittsrechts  im 
Sinne von Art. 3 Abs. 2 Dublin II-VO besteht,

dass schliesslich die Absicht des Beschwerdeführers, in der Schweiz 
ein (weiteres)  Asylverfahren einzuleiten,  in  keiner  Weise gegen eine 
Rückführung nach Österreich spricht,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol -
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

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dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständi -
gen Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum bleibt  für  Ersatzmass-
nahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]),  sondern eine entsprechende Prü-
fung soweit notwendig vielmehr bereits im Rahmen des Dublin-Verfah-
rens vorzunehmen ist (vgl. vorgehende Erwägungen),

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Österreich zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erkannt 
hat, und der angeordnete Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es sich erübrigt, auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde 
einzugehen,  da diese  an  der  Würdigung  des  vorliegenden  Sachver-
halts nichts zu ändern vermögen,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass mit  dem vorliegenden Entscheid in  der Hauptsache der Antrag 
auf Verzicht auf die Erhebung eines Verfahrenskostenvorschusses ge-
genstandslos geworden ist,

dass aufgrund der Aussichtslosigkeit der Beschwerde das sinngemäs-
se Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne 
von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.− 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das sinngemässe Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
pflege wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, das 
BFM und die kantonale Migrationsbehörde.

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Regula Schenker Senn Rudolf Raemy

Versand: 

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