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**Case Identifier:** 50dfdfc8-83e8-5efa-bb56-4d9fe18f9aaa
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-21
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 21.08.2025 200 2025 97
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-97_2025-08-21.pdf

## Full Text

IV 200 2025 97 
FUE/BOC/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 21. August 2025

Verwaltungsrichter Furrer, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Kölliker, Verwaltungsrichter Isliker
Gerichtsschreiberin Bossert

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 10. Januar 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

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Sachverhalt:

A.

Der 1963 geborene A.________ (nachfolgend: Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) hat keine berufliche Ausbildung absolviert und arbeitete 
zuletzt als Mitarbeiter in der ... der C.________ AG (Akten der IV-Stelle 
Bern [nachfolgend: IVB bzw. Beschwerdegegnerin; act. II] 1). Er meldete 
sich im November 2021 unter Hinweis auf Lungenprobleme (Lungenent-
zündung) bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an, wobei 
er angab, auch bei der D.________ (D.________) angemeldet zu sein (act. 
II 1). Die IVB nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und 
holte die Akten der D.________ ein (act. II 11.1 - 11.60, 13, 16, 17.1 - 17.4, 
25.1 - 25.159, 32). Am 14. Juni 2022 teilte die IVB mit, aufgrund des Ge-
sundheitszustandes des Versicherten seien zur Zeit keine Eingliederungs-
massnahmen möglich (act. II 24). 

Nachdem die D.________ im Zusammenhang mit den beim Beschwerde-
führer aufgetretenen Atembeschwerden das Vorliegen einer Berufskrank-
heit anerkannt hatte (act. II 25.104), schloss sie den Fall mit Verfügung 
vom 16. Juni 2022 (act. II 25.14) per selbem Datum ab und stellte ihre Leis-
tungen auf diesen Zeitpunkt ein. Die dagegen erhobene Einsprache wies 
die D.________ mit Entscheid vom 3. Februar 2023 ab, was das Verwal-
tungsgericht des Kantons Bern mit Urteil UV 200 2023 XXX vom TT. MM 
2023 bestätigte. Dieses Urteil blieb unangefochten. 

Nach Einholung einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes 
(RAD; act. II 29) stellte die IVB mit Vorbescheid vom 14. Juli 2022 bei ei-
nem Invaliditätsgrad von 0 % die Verneinung des Rentenanspruchs in Aus-
sicht (act. II 33). Am 27. Juli 2022 führte die IVB ein Assessment durch und 
am 25. August 2022 teilte sie den Abschluss der beruflichen Eingliede-
rungsmassnahmen mit, da die gesundheitlichen Einschränkungen nicht von 
einem Ausmass seien, welches die Zusprache von Eingliederungsmass-
nahmen zu begründen vermöge (act. II 36, 40). Am 12. und 26. September 
2022 (act. II 44, 47) erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, Einwände gegen die Verneinung des Rentenanspruchs und 

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den Abschluss der beruflichen Massnahmen. Am 19. Oktober 2022 erliess 
die IVB den Abschluss der beruflichen Eingliederungsmassnahmen zusätz-
lich in Form eines Vorbescheids (act. II 48). Nach Einholung von RAD-
Stellungnahmen und Ergänzung der Einwände durch den Versicherten 
(act. II 49, 53, 55, 61, 76) ersetzte die IVB den Vorbescheid vom 14. Juli 
2022 (act. II 33) mit Vorbescheid vom 22. Juli 2022 (act. II 77) und stellte 
wiederum bei einem Invaliditätsgrad von 0 % die Abweisung des Renten-
anspruchs in Aussicht. Nach abermals erhobenen Einwänden des Versi-
cherten und Einholung einer RAD-Stellungnahme verfügte die IVB am 
10. Januar 2025 wie vorbescheidweise angekündigt (act. II 80 - 85). 

B.

Dagegen erhob der Versicherte, weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, am 11. Februar 2025 Beschwerde. Er beantragte, unter Auf-
hebung der angefochtenen Verfügung sei das Verfahren zur Durchführung 
der notwendigen Abklärungen – nach Abschluss der Eingliederungsmass-
nahmen – und zum neuen Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurück-
zuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be-
schwerdegegnerin.

Mit Beschwerdeantwort vom 24. Februar 2025 beantragte die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

Mit (unaufgeforderter) Replik vom 7. März 2025 hält der Beschwerdeführer 
an seinem Rechtsbegehren fest und reichte zwei Berichte von Dr. med. 
E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Pneumologie, 
vom 4. und 11. Februar 2025 ein (Akten des Beschwerdeführers [act. I] 5 
f.). Diese Eingabe samt Beilagen wurde der Beschwerdegegnerin mit pro-
zessleitender Verfügung vom 10. März 2025 zur Kenntnisnahme zugestellt.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist die Verfügung vom 10. Januar 2025 (act. II 85). 
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen vom 19. Juni 2020 des IVG 
(Weiterentwicklung der IV) und weiterer Erlasse (insbesondere des ATSG) 

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in Kraft getreten (AS 2021 705). Vorbehältlich besonderer übergangsrecht-
licher Regelungen sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen 
Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden 
oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 150 V 
89 E. 3.2.1 S. 95, 323 E. 4.2 S. 328, 148 V 162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 210 
E. 4.3.1 S. 213). Die angefochtene Verfügung datiert vom 10. Januar 2025 
(act. II 85) und der frühestmögliche Zeitpunkt der potenziellen Entstehung 
des Rentenanspruchs liegt nach dem 1. Januar 2022 (vgl. E. 6.2 hiernach), 
so dass die Bestimmungen des IVG und diejenigen der Verordnung vom 
17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) in der 
ab 1. Januar 2022 gültigen Fassung massgebend sind (Rz. 9100 des 
Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über 
Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung [KSIR]; zur Bedeutung 
von Verwaltungsweisungen vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 
E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228, BGE 132 
V 121 E. 4.4 S. 125).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur 
Arbeitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder 
bloss teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbs-
unfähigkeit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346). Für die Beurteilung des Vor-
liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der 
gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun-
fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind-
bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

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2.3 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Eine Rente 
nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Ein-
gliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1bis und 1ter nicht ausgeschöpft sind 
(Art. 28 Abs. 1bis IVG).

Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenanspruchs in pro-
zentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invali-
ditätsgrad von 50 bis 69 % entspricht der prozentuale Anteil dem 
Invaliditätsgrad (Art. 28b Abs. 2 IVG), bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % 
besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28b Abs. 3 IVG). Bei einem 
Invaliditätsgrad zwischen 40 und 49 % gelten die prozentualen Anteile nach 
Massgabe von Art. 28b Abs. 4 IVG.

Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf 
von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach 
Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung 
des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG). 

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3). 

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3.

Den Akten ist in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen das Folgende zu 
entnehmen: 

3.1 Der Internist und Pneumologe Dr. med. E.________ führte im Be-
richt vom 16. Februar 2021 (act. II 32/10 f.) die folgenden (Haupt-
)Diagnosen auf: 

 Rechtsthorakale Schmerzen unklarer Aetiologie
 St. n. am ehesten akut toxisch irritativer Pneumopathie bei wahrscheinli-

cher inhalativer Exposition gegenüber Chemikalien 1/21
 St. n. helicobacter-positiver Gastritis
 Epicondylitis humeroradialis links
 St. n. Mortonneuralgie Fuss links Strahl ll/lll
 Rezidivierendes lumbovertebrales Syndrom
 Mögliches intermittierendes radikuläres Reizsyndrom L4 links 2006
 Nierenstein rechts
 Rezidivierende Gastritis
 Varikosis linksbetont
 Hämorrhoiden Grad I
 Mässige Laktoseintoleranz 
 Leichte Hyperlipidämie 
 Adipositas

Der Beschwerdeführer habe bereits früher an rechtsthorakalen Schmerzen 
gelitten. Er sei nun vor kurzem hospitalisiert worden mit unklaren Infektzei-
chen mit Husten, Fieber und atemabhängigen Schmerzen, Dyspnoe und 
auch schon dort eher rechts thorakalen Schmerzen. Es habe sich dann 
eine unklare interstitielle Pneumopathie ohne Nachweis eines Erregers 
gefunden, in der Zwischenzeit habe er sich doch davon einigermassen er-
holt. Vermutet worden sei eine Inhalation von Chemikalien am Arbeitsplatz 
als mögliche Ursache. Die Atemsituation habe sich normalisiert, die Sätti-
gung habe dann bereits Ende Januar [2021] wieder 98 % betragen, die 
Lungenfunktionsprüfung zeige allerdings immer noch eine leichte Restrikti-
on mit ventilatorischen Reserven von 74 %. Der Beschwerdeführer klage 
aber über sehr starke Schmerzen im rechten Thoraxbereich, der klinische 
Lungenbefund sei normal gewesen, es hätten auch keine ganz eindeutigen 
lokalen Druckschmerzen nachgewiesen werden können. Vorsichtshalber 
habe er noch ein Thoraxröntgenbild gemacht, dieses habe einen normalen 

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Befund mit allerdings vergrössertem Herz gezeigt, im Vergleich zur Vorun-
tersuchung vor einigen Jahren habe die Herzgrösse aber zugenommen. In 
dieser Situation sei eine kardiologische Standortbestimmung mit einer 
Echokardiografie sinnvoll. Ob bereits jetzt eine Belastung möglich sei, 
scheine fraglich. In der Laboruntersuchung habe sich aktuell eine nur leicht 
erhöhte Senkung ohne weitere Entzündungszeichen gezeigt und wie auch 
schon bei früheren Messungen eine massive Hyperlipidämie. Das pro-BNP 
und Troponin seien normal gewesen.

3.2 Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und 
für Kardiologie, führte im Bericht vom 17. Februar 2021 (act. II 32/2 ff.) die 
folgenden Diagnosen auf: 

Unklare, fast dauerhaft vorhandene rechtsthorakale Schmerzen:
 kardiovaskuläre Risikofaktoren: Hypercholesterinämie, Übergewicht
 normale Echokardiographie am 17. Februar 2021
 elektrisch unauffällige Ergometrie am 17. Februar 2021, leicht einge-

schränkte Leistungsfähigkeit
St. n. am ehesten akut-toxisch irritativer Pneumopathie 2021:
 inhalative Exposition gegenüber Chemikalien, berufliche Dampfexpositi-

on mit silikonartigem Mittel
 akute respiratorische Partialinsuffizienz
 CT-Thorax-Abdomen im (richtig: mit) ausgeprägten zentral betonten 

Milchglasinfiltraten beidseits, keine suspekten Lungenrundherde
 Bronchoskopie mit leicht ödematös veränderter Schleimhaut, BAL ohne 

Nachweis auf maligne Neoplasie verdächtigen Zellen
 vermehrte neutrophile Granulozyten, mikrobiologisch Standardflora ohne 

Nachweis pathogener Erreger

Die radiologische Kardiomegalie scheine nur vorgetäuscht zu sein, denn 
echokardiographisch lägen beide Ventrikel von den Dimensionen her im 
Bereich des Normalen und auch sonst hätten keine Auffälligkeiten im Herz-
ultraschall entdeckt werden können, auch keine regionalen Wandbewe-
gungsstörungen und kein Perikarderguss. Die dumpfen, augenfällig 
einschränkenden rechtsthorakalen Schmerzen blieben weiterhin unklar. Ein 
Argument für eine muskuläre Ursache sei der Umstand, dass die Schmer-
zen bei Rotationsbewegungen im Oberkörper an Stärke zunähmen. Nicht 
zugenommen habe das Schmerzgefühl hingegen dann in der ergometri-
schen Belastung, welche trotz der Limitation aussagekräftig ausgefallen sei 

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und ohne Hinweise gewesen sei für eine ischämische Herzkrankheit. Der 
Beschwerdeführer schien besorgt zu sein, er habe unbedingt Klärung ha-
ben wollen für die Beschwerden und mache sich auch Gedanken, ob der 
inhalative Reiz zu einer dauerhaften Schädigung der Lunge geführt haben 
könnte.

3.3 Im Bericht vom 22. November 2021 (act. II 32/7 ff.) hielt Dr. med. 
E.________ die gleichen (Haupt-)Diagnosen fest wie im Bericht vom 16. 
Februar 2021 (act. II 32/10 f.), ergänzt durch die folgende Diagnose:

 Verdacht auf rezidivierende akut toxisch irritative Pneumopathie bei in-
halativer Exposition gegenüber Chemikalien (TDFA, Perfluorooctyl-
triethoxysilane)

Eine erste Episode von Lungeninfiltraten mit respiratorischer Partialinsuffi-
zienz habe ätiologisch noch nicht ganz zugeordnet werden können, der 
Beschwerdeführer habe damals auch lange Zeit an thorakalen Schmerzen 
gelitten. Im Sommer sei es ihm dann bis auf diese gut gegangen. In den 
Ferien in ... habe er noch einen Coronabluttest durchführen lassen, dieser 
sei negativ gewesen. Er selbst glaube nicht, eine Corona-Infektion gehabt 
zu haben. Er habe sich dann im Oktober wieder mit etwas gelegentlichen 
Thoraxschmerzen rechts gemeldet, er habe auch über ein trockenes Irrita-
tionsgefühl im Hals mit wenig Schleimproduktion geklagt, habe aber keine 
Atembeschwerden gehabt und habe weiter voll gearbeitet. In der Folge sei 
er dann wieder akut hospitalisiert gewesen wegen den gleichen Beschwer-
den. In der Zwischenzeit habe man von weiteren Arbeitnehmern der Firma 
C.________ AG von ähnlichen Beschwerden erfahren und nachträglich 
eine Berufskrankheit attestiert. Die zweite Coronaimpfung habe der Be-
schwerdeführer in der Zwischenzeit gehabt. Zur besseren Beurteilung der 
Leistungsfähigkeit sei eine Spiroergometrie durchgeführt worden. Der Be-
schwerdeführer sei weiterhin verunsichert und überlege viel, wie es weiter 
gehen solle. Er könne aktuell allerhöchstens zwei Stunden spazieren ge-
hen in mässigem Tempo und sei danach vollkommen erschöpft, Tho-
raxschmerzen habe er nur bei Belastungen. Die Spiroergometrie zeige 
auch eine erheblich eingeschränkte Leistungsfähigkeit bei noch normaler 
Sättigung, ein zusätzliches Trainingsdefizit sei ebenfalls möglich. Jedenfalls 
genügten die aktuellen Daten der Spiroergometrie nicht für eine belastende 

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Arbeit. Deswegen sei der Beschwerdeführer vorläufig bis 12. Dezember 
2021 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden.

3.4 Dr. med. G.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, von der Ar-
beitsmedizin der D.________ führte im Bericht vom 27. Mai 2022 (act. II 
25.22) zur Untersuchung vom 20. Mai 2022 aus, der Beschwerdeführer sei 
aufgrund eines über längere Zeit nicht identifizierten technischen Defektes 
am Arbeitsplatz mit Spuren eines Stoffgemischs in seiner Umgebungsluft 
exponiert gewesen, welches der ... von ... diene. Dabei sei es zweimal zu 
Hospitalisationen aufgrund akuter Atemnot gekommen. Als Grund dieser 
Atemnot habe jeweils eine Alveolitis/Pneumonitis identifiziert (Milchglasinfil-
trate im CT Thorax) und behandelt werden können. Die Symptomatik sei 
jeweils rasch und komplett regredient gewesen, wie dies bei aller-
gisch/toxischen Alveolitiden typisch sei. Entgegen der Erwartung habe 
beim Beschwerdeführer aber eine Leistungseinschränkung persistiert. Zu-
dem habe er in verstärktem Ausmass Gefühle von Einengungen im Tho-
raxbereich und im Halsbereich präsentiert, teilweise seien diese Symptome 
auch bereits vor den beiden Ereignissen vorhanden und seit längerer Zeit 
bekannt gewesen. Trotz umfangreicher pneumologischer und kardiologi-
scher Abklärungen hätten Ursachen für diese Engegefühle bisher nicht 
identifiziert werden können. Bekannt sei auch eine Helicobacter-positive 
Gastritis vor etwa 15 Jahren. Ziel der jetzt durchgeführten Untersuchung 
sei gewesen zu klären, ob die Beschwerden und die Leistungseinschrän-
kung Folge der Arbeitsmittelexposition und der zweimaligen Alveolitis-
Episoden sein könnten. Das wichtigste objektive Indiz, welches gegen 
diese Annahme spreche, sei der ungestörte pulmonale Gasaustausch. 
Hinweise auf Diffusionsstörungen lägen keine vor. In der Spiroergometrie 
habe leider das Blutdruckverhalten aufgrund eines technischen Defektes 
nicht ausgewertet werden können, jedoch zeige die Analyse der sonstigen 
erhaltenen Befunde eine erhöhte Totraumventilation und einen gewissen 
Trainingsmangel bei mittelgradiger Adipositas. Diese Adipositas dürfte 
auch der Hauptgrund sein für die gestörte Atemmechanik und die nicht 
ausgenutzten Atemreserven, die beim Beschwerdeführer auch noch bei 
maximaler Belastung feststellbar seien. Hinweise auf persistierende Verän-
derungen aufgrund der Inhalation der ...dämpfe hätten keine gefunden 
werden können. Solche seien erfahrungsgemäss arbeitsmedizinisch auch 

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nicht zu erwarten. Aus ähnlichen Vorfällen im Consumer-Bereich aus den 
90er Jahren sei bekannt, dass sich die akuten, aufgrund des Oedems 
durchaus dramatisch darstellenden Beschwerden (es habe dabei auch ein-
zelne Todesfälle gegeben) dann ohne strukturelle bleibende Veränderun-
gen rasch wieder zurückbildeten. Dies sei beim Beschwerdeführer bei den 
beiden Hospitalisationen jeweils auch der Fall gewesen. Die Leistungsein-
schränkung und die chronischen unklaren, teilweise auch funktionell anmu-
tenden Beschwerden seien nicht berufsbedingt.

3.5 Der RAD-Arzt Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin, führte in der Stellungnahme vom 5. Juli 2022 (act. II 29) aus, eine 
durchgehende Arbeits-/Erwerbsunfähigkeit von mindestens 40 % habe vom 
13. Januar bis 20. Juni 2021 und vom 14. Oktober bis 14. November 2021 
bestanden. Zwischen März 2021 bis Oktober 2021 existierten keine vorlie-
genden Befundberichte. Im November 2021 in der Spiroergometrie bei Dr. 
med. E.________ habe immer noch eine sehr schlechte Belastbarkeit mit 
einer VO2max von 8.5 ml bestanden (deshalb Verlängerung der 100%igen 
Arbeitsunfähigkeit bis 12. Dezember 2021), anamnestisch seien aber zwei 
Stunden spazieren möglich gewesen mit anschliessender Erschöpfung. 
Somit könne aufgrund der vorliegenden Befunde davon ausgegangen wer-
den, dass dann ab 14. Oktober 2021 bis Ende Dezember 2021 eine 
vollständige Arbeits-/Erwerbsunfähigkeit bestanden habe. Zum Zeitraum 
von Januar bis Mai 2022 existierten wiederum keine Befundberichte, es sei 
eine kardiologische Standortbestimmung bei Dr. med. F.________ disku-
tiert worden, ob diese stattgefunden habe, sei unklar. Ein Unterbruch der 
Arbeits-/Erwerbsunfähigkeit habe vom 20. Juni bis 14. Oktober 2021 be-
standen. Aus Sicht des RAD könne auf den fachärztlich ausgestellten Ar-
beitsunfähigkeits-Verlauf abgestellt werden, da es sich um eine 
mittelschwere bis schwere Tätigkeit gehandelt habe. Im Hinblick auf die 
angepasste Leistungsfähigkeit (EUF) könne aufgrund der momentan vor-
liegenden objektiven Befundberichte der Zeitraum von Januar 2022 bis zur 
Untersuchung bei Dr. med. G.________ im Mai 2022 wegen mangelnder 
Befunde nicht seriös eingeschätzt werden. Ab Mai 2022 könne aufgrund 
der erhobenen Befunde von Dr. med. G.________ (Lungenfunktion mit 
TLC von 85 %, normale CO-Diffusion, Anstieg der Sauerstoffsättigung un-
ter Belastung von 94 auf 97 %) davon ausgegangen werden, dass eine 

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mindestens leichte Tätigkeit in einem weitgehenden Vollpensum wieder 
habe zugemutet werden können. Bezüglich der Zumutbarkeit der ange-
stammten Tätigkeit könne auf die fachärztlich ausgestellten Arbeitsunfähig-
keit abgestellt werden. Als angepasste Tätigkeit sei eine körperlich leichte 
Tätigkeit ganztags zu 8.5 Stunden mit einer zusätzlichen Leistungsminde-
rung von maximal 10 % aufgrund vermehrten Pausenbedarfs bei Dekondi-
tionierung zumutbar. Zu vermeiden seien repetitives Heben und Tragen 
von Gewichten, anhaltende Zwangshaltungen, überwiegendes Bücken, 
Knien und Kauern, überwiegendes Stehen und Gehen, Steigen auf Leitern 
und Gerüste, häufiges Treppensteigen, Tätigkeiten in Kälte/Hitze oder un-
ter starken Temperaturschwankungen, Tätigkeiten mit gestörtem Tag-
/Nacht-Rhythmus, sowie Schichtarbeit. Keine Exposition mit Staub, 
Dämpfen, auch oder anderen inhalativen Belastungen. Es sollte noch der 
Befundbericht beim Kardiologen Dr. med. F.________ (Zeitpunkt nicht be-
kannt, eventuell Januar 2022) eingeholt werden. Dies werde höchstwahr-
scheinlich am aktuellen Zumutbarkeitsprofil nichts ändern.

3.6 In der Stellungnahme vom 2. November 2022 (act. II 49) hielt 
Dr. med. H.________ fest, aufgrund der aktuellen Befundlage hätten keine 
neuen Diagnosen beziehungsweise Befundberichte vorgelegt werden kön-
nen, welche die Arbeitsfähigkeit entsprechend beeinflussen würden. Der 
zuvor ausstehende Befundbericht des Kardiologen vom Februar 2021 sei 
vorgelegt worden und sei unauffällig gewesen. Der Rechtsvertreter schrei-
be zwar von einer noch eingeschränkten Lungenfunktion, allerdings ohne 
Vorlage von Befunden. Diese würden noch nachgereicht. Die angekündigte 
pneumologische Verlaufsuntersuchung sollte noch abgewartet und vorge-
legt werden. Nach Eingang des aktuellen pneumologischen Verlaufsbe-
richts könne der RAD wieder Stellung nehmen.

3.7 Dr. med. H.________ hielt in der Stellungnahme vom 16. Juli 2024 
(act. II 76) auf die Frage, wie der Verlauf der Arbeits-/Erwerbsunfähigkeit 
ab Januar 2021 sei, fest, diesbezüglich könne man auf die RAD-
Stellungnahme vom 2. November 2022 (act. II 49) verweisen, daran habe 
sich bis anhin nichts geändert, da bisher auch keine pneumologische Ver-
laufsuntersuchung mit Lungenfunktionsparametern vorgelegt worden sei. 
Die kardiologische Untersuchung bei Dr. med. F.________ sei unauffällig 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

- 13 -

gewesen. Das Vorliegen einer noch eingeschränkten Lungenfunktion sei 
weiterhin nur eine Behauptung des Rechtsvertreters, ohne dass dies durch 
aktuelle Lungenfunktionsparameter hinterlegt wäre. Insofern bleibe wohl 
nichts Anderes übrig, als diesen Befundbericht noch abzuwarten oder aber, 
wenn dies nicht gelinge, eine pneumologische Begutachtung durchzu-
führen. Eine Untersuchung im RAD sei aufgrund mangelnder diagnosti-
scher Möglichkeiten nicht sinnvoll. Aufgrund der von Dr. med. G.________ 
im Mai 2022 erhobenen Befunde gehe der RAD nicht davon aus, dass eine 
relevante funktionelle pneumologische Einschränkung bestehe. In der Lun-
genfunktion vom Mai 2022 werde eine schwierige Kooperation beschrieben 
mit dann nur leicht verminderter expiratorischer Vitalkapazität (70 %) und 
ansonsten unauffälligen Atemparametern und normaler CO-Diffusion, wo-
bei dazu gesagt werden müsse, dass der Goldstandard im Hinblick auf eine 
Restriktion die TLC (totale Lungenkapazität) in der Bodyplethysmografie 
sei. Gegen eine relevante Lungenfunktionseinschränkung spreche auch 
der Anstieg des pO2 und die bei weitem nicht ausgeschöpfte Atemreserve 
im Rahmen der Spiroergometrie, wobei hier mit 126 Watt und bei Abbruch 
im Rahmen einer fraglichen Blutdruckentgleisung sicherlich keine Ausbe-
lastung vorgelegen habe. Bezüglich Zumutbarkeit der bisherigen Tätigkeit 
als ... bei der C.________ AG in einem Vollpensum hielt Dr. med. 
H.________ fest, trotz der Mitteilung von Dr. med. G.________ (27. Mai 
2022), wonach der stattgehabte technische Defekt in der ... behoben wor-
den sei und weitere Expositionen für sein Dafürhalten nicht wahrscheinlich 
seien, sei die Zumutung einer weiteren Tätigkeit an diesem Arbeitsplatz 
natürlich sehr fraglich. Bezüglich der angepassten Tätigkeit könne weiterhin 
auf das Zumutbarkeitsprofil des RAD aus dem Jahr 2022 abgestellt wer-
den. Weiter seien Eingliederungsmassnahmen im Rahmen des Zumutbar-
keitsprofils zumutbar, welche sofort gestartet werden könnten, Beginn zum 
Beispiel mit einem 50%-Pensum und Steigerung um 10 bis 20 % pro Mo-
nat.

3.8 In der Stellungnahme vom 9. Januar 2025 (act. II 84) führte 
Dr. med. H.________ aus, es seien weiterhin keine neuen Befundberichte 
vorgelegt worden, welche die Behauptungen des Rechtsanwalts, dass eine 
Lungenerkrankung und eine deutlich eingeschränkte Lungenfunktion vor-
liegen würden, untermauern könnten. Die bisher vorliegenden Befundbe-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

- 14 -

richte und Lungenfunktionsbefunde seien vom RAD bereits wiederholt aus-
führlich gewürdigt und eingeschätzt worden. Aus Sicht des RAD könne 
weiterhin auf das Zumutbarkeitsprofil vom 16. Juli 2024 abgestützt werden.

3.9 Dr. med. E.________ führte im replicando eingereichten Bericht 
vom 4. Februar 2025 (act. I 5) die gleichen (Haupt-) Diagnosen wie im Be-
richt vom 22. November 2021 (act. II 32/7 ff.) auf, ergänzt durch die folgen-
de Diagnose:

 Thorakospondylogenes Schmerzsyndrom Rippe 4 rechts ventral

In der Zwischenzeit habe er den Beschwerdeführer noch rheumatologisch 
weiter abklären lassen wegen seiner Thoraxschmerzen. Dabei sei eine 
Schmerzsymptomatik der vierten Rippe rechts festgestellt worden, welche 
als Ursprung eine leichte deformierte Wirbelsäule und wahrscheinlich auch 
degenerative Veränderungen der Rippenwirbelgelenke habe. Eine eindeu-
tige rheumatische Erkrankung habe sich dabei nicht gefunden und es sei 
eine physiotherapeutische Behandlung durchgeführt worden. Die Schmer-
zen hätten unter dieser Behandlung abgenommen, seien aber nicht 
vollständig verschwunden.

Bezüglich der Lunge habe sich die Situation leider nicht verbessert, kon-
stant leide der Beschwerdeführer an stark störendem und fast konstantem 
Husten, phasenweise auch wieder an Schleimproduktion. Der Husten trete 
auch bei körperlichen Belastungen und durch Stress noch verstärkt auf, es 
gehe einzig gut, wenn er ganz ruhig sitze. Er könne noch in normalem 
Tempo gehen, rennen sei aber nicht möglich, da sofort der Husten ver-
stärkt auftrete. Die Lungenfunktionswerte zeigten die bekannten Ein-
schränkungen mit insgesamt Werten etwas unterhalb der Norm, aber noch 
normalem Erstsekundenvolumen (Atemreserven) von zuletzt 82 %. Eine 
eindeutige Diffusionsstörung (Gasaustauschstörung) habe sich im Moment 
nicht nachweisen lassen. Eine Thorax-CT-Untersuchung habe er mangels 
Konsequenzen bei unveränderter Lungenfunktion nicht mehr durchgeführt. 
Auch bei der Messung der Lungenfunktionen sei ein unproduktiver Husten 
nachweisbar gewesen. Wegen der unverschuldet eingetretenen Arbeitslo-
sigkeit mit schlussendlich auch erfolgloser Stellensuche über lange Zeit 
habe sich auch die psychische Situation des Beschwerdeführers ver-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

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schlechtert, bisher habe er auf eine psychiatrische Abklärung und Behand-
lung noch verzichtet, allenfalls müsse diese noch durchgeführt werden. 
Aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen seien für den Beschwer-
deführer nur Arbeiten ohne Kontakt zu chemischen (vor allem löslichen 
oder gasförmigen) Substanzen zumutbar. Zudem sollte er in möglichst 
staubfreier Umgebung arbeiten können. Wegen seiner Rückenbeschwer-
den könne er maximal 10 kg an Gewichten heben, zudem sei eine Arbeit 
mit Wechselbelastungen sinnvoll, wo beispielsweise stehende Arbeit oder 
Tätigkeiten mit Gehen und zwischendurch auch Sitzen möglich seien. Ge-
rade auch wegen dieser Einschränkungen habe der Beschwerdeführe kei-
ne Arbeit gefunden.

3.10 Im Schreiben an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers vom 
11. Februar 2025 (act. I 6) hielt Dr. med. E.________ fest, aus seiner Sicht 
bestehe beim Beschwerdeführer eine eingeschränkte Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit, da wie erwähnt bei körperlichen Belastungen rasch Be-
schwerden wie Husten oder Atemnot aufträten. Er könne deswegen das 
normale Arbeitstempo nicht einhalten. Er gehe insgesamt von einer Nor-
malleistung von etwa 50 % aus, entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 
ebenfalls 50 %.

4.

4.1

4.1.1 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

- 16 -

4.1.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV 
Nr. 3 S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2).

Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenlo-
ser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beur-
teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, 
mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den 
Hintergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und 
Stellungnahmen Regionaler Ärztlicher Dienste (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 
9C_651/2019 E. 4.3).

Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versi-
cherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe 
Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 
ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger 
Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines exter-
nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an 
der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 
Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Insbeson-
dere sind die von der versicherten Person aufgelegten Berichte der behan-
delnden Ärztinnen und Ärzte mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit 
der Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen durch einen 
nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, 
so genügt der pauschale Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung 
(BGE 125 V 351 E. 3a cc S. 353) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. 
Vielmehr wird das Gericht entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen 
oder die Sache an den Versicherungsträger zurückzuweisen haben, damit 
dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst 
(BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105, 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 139 V 225 E. 5.2 
S. 229, 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469; Urteil des Bundesgerichts [BGer] 
8C_434/2023, 8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: 
BGE 150 V 188, aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

- 17 -

4.1.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

4.2 Die Beschwerdegegnerin stützte sich beim Erlass der angefochte-
nen Verfügung auf die RAD-Aktenbeurteilungen des Internisten Dr. med. 
H.________ vom 5. Juli 2022 (act. II 29), 2. November 2022 (act. II 49), 16. 
Juli 2024 (act. II 76) sowie 9. Januar 2025 (act. II 84). Auf diese Aktenbeur-
teilungen, die u.a. auf zahlreichen bildgebenden Abklärungen, der Untersu-
chung durch den D.________-Spezialisten Dr. med. G.________ vom 20. 
Mai 2022 (act. II 25.22), den Untersuchungen des behandelnden Internis-
ten und Pneumologen Dr. med. E.________ vom 16. Februar 2021 und 22. 
November 2021 (act. II 32/10 f., 32/7 ff.) sowie jener des Kardiologen Dr. 
med. F.________ vom 17. Februar 2021 (act. II 32/2 ff.) basieren, kann 
abgestellt werden. Gestützt auf die Aktenbeurteilungen ist erstellt, dass die 
angestammte mittelschwere bis schwere Tätigkeit aus pneumologischer 
Sicht nicht mehr zumutbar ist, in einer adaptierten, körperlich leichten 
Tätigkeit jedoch eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit besteht mit einer Leis-
tungsminderung von maximal 10 % aufgrund vermehrten Pausenbedarfs 
bei Dekonditionierung (act. II 29/12 f.). Aus kardiologischer Sicht bestehen 
gestützt auf die Untersuchung bei Dr. med. F.________ keine Einschrän-
kungen (act. II 32/2 ff.). Wie dem replicando ins Recht gelegten Bericht des 
Dr. med. E.________ vom 4. Februar 2025 (act. I 5/2) entnommen werden 
kann, wurde auch in einer zwischenzeitlich durchgeführten rheumatologi-
schen Untersuchung keine Erkrankung in diesem Fachgebiet festgestellt 
und die vom Beschwerdeführer geklagten Thoraxschmerzen nahmen unter 
physiotherapeutischer Behandlung ab.

Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was auch nur geringe Zweifel an 
den Aktenbeurteilungen wecken könnte (vgl. E. 4.1.2 hiervor). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

- 18 -

Soweit der Beschwerdeführer rügt, er sei vor allem wegen der Lungenfunk-
tion eingeschränkt, weswegen eine reine Aktenbeurteilung nicht bewei-
stauglich sei bzw. eine persönliche Untersuchung durch eine Fachperson 
der Pneumologie notwendig gewesen wäre (Beschwerde S. 6 B./Ziff. 16), 
dringt er nicht durch. Der RAD stützte sich (vgl. act. II 29/12 f., 76/9) bei der 
Festlegung des Zumutbarkeitsprofils auf die im Rahmen der persönlichen 
Untersuchung durch Dr. med. G.________ ermittelten Lungenfunktionspa-
rameter (vgl. act. II 25.22, 25.26 - 25.30). Hinweise dafür, dass sich die 
pulmonale Situation seit der Untersuchung durch den D.________-
Spezialisten massgeblich verändert hätte, liegen keine vor. Im Gegenteil 
sprechen sämtliche aktenkundigen Umstände für eine im Wesentlichen 
unveränderte Situation. Namentlich hat der Beschwerdeführer, obschon er 
gemäss seinen Angaben weiterhin pneumologisch behandelt wird und be-
reits im September 2022 eine pneumologische Stellungnahme zur RAD-
Aktenbeurteilung in Aussicht gestellt hatte (act. II 44/4 Ziff. 11), eine solche 
in der Folge nie eingereicht (vgl. act. II 49/5 Ziff. 2, 76/8 unten, 84/6 Ziff. 1). 
Des Weiteren berichtete der Hausarzt und Pneumologe Dr. med. 
E.________ am 4. Februar 2025 (act. I 5/2), die Lungenfunktionswerte 
zeigten "die bekannten Einschränkungen" mit insgesamt Werten etwas 
unterhalb der Norm, aber noch normalen Erstsekundenvolumen (Atemre-
serven) von zuletzt 82 %. Eine eindeutige Diffusionsstörung (Gasaus-
tauschstörung) lasse sich nicht nachweisen. Eine CT-Thorax-Untersuchung 
habe er bei unveränderter Lungenfunktion nicht mehr durchgeführt. Mit 
anderen Worten bestätigte der Hausarzt und Lungenspezialist, dass eine 
im Wesentlichen unveränderte Situation vorliegt. Die von ihm ausgestellten 
Arztzeugnisse bescheinigen lediglich die Unfähigkeit, schwere Arbeiten 
bzw. Arbeiten in pneumologisch ungünstiger Umgebung durchführen zu 
können (act. II 61/3 f.). Auch das von ihm postulierte Zumutbarkeitsprofil 
(act. I 5/2 f.) lässt sich mit demjenigen des RAD ohne Weiteres vereinba-
ren. Soweit er mit Schreiben vom 11. Februar 2025 von einer bloss 
50%igen Arbeitsfähigkeit ausging und dies mit Beschwerden wie Husten 
und Atemnot bei körperlicher Belastung begründete (act. I 6), ist festzuhal-
ten, dass dieses Attest sich auf die angestammte Tätigkeit (mittelschwere 
bis schwere körperliche Tätigkeit) beziehen dürfte. Indes hat der RAD den 
bei körperlicher Belastung auftretenden Beschwerden mit dem Zumutbar-
keitsprofil, das einzig leichte Tätigkeiten umfasst, hinreichend Rechnung 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

- 19 -

getragen. Abgesehen davon ist beim Attest des Dr. med. E.________ auch 
zu berücksichtigen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftrags-
rechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patien-
ten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; SVR 2015 IV Nr. 26 S. 78, 
8C_616/2014 E. 5.3.3.3; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts 
[EVG, heute BGer] I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4). Mithin legte er – 
zumal er sich nicht mit der RAD-Beurteilung bzw. dem Zumutbarkeitsprofil 
auseinandersetzte und auch keine unerkannt oder ungewürdigt gebliebe-
nen Aspekte benannte – nichts dar, was gegen die RAD-Akten-
beurteilungen spricht. Weshalb bei dieser Ausgangslage bzw. fehlenden 
Anhaltspunkten für eine massgebliche pneumologische Verschlechterung 
erneut eine persönliche Untersuchung angezeigt sein sollte, legte der Be-
schwerdeführer nicht dar und dies ist auch nicht erkennbar. Vielmehr ist es 
in dieser Konstellation nicht zu beanstanden, dass Dr. med. H.________ 
die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit ge-
stützt auf die Akten vornahm (vgl. E. 4.1.2 hiervor). 

Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Beschwerdegegnerin hätte zumin-
dest Eingliederungsmassnahmen durchführen müssen (Beschwerde S. 7 
B./Ziff. 18). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung darf über einen 
Rentenanspruch jedoch unabhängig von allfälligen Eingliederungsmass-
nahmen entschieden werden, wenn ein rentenbegründender Invaliditäts-
grad bereits vor der Eingliederung verneint werden kann (Urteil des BGer 
9C_769/2019 vom 30. März 2020 E. 2.2). Das ist hier der Fall (vgl. E. 6 
hiernach). Folglich ist nachfolgend die Invaliditätsbemessung vorzuneh-
men.

5.

Der Beschwerdeführer wendet ein, eine Verwertung einer allfälligen Resta-
rbeitsfähigkeit erscheine auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als unmög-
lich, insbesondere auch im Hinblick auf sein fortgeschrittenes Alter 
(Beschwerde S. 8 B./Ziff. 20). 

5.1 Erwerbslosigkeit aus invaliditätsfremden Gründen vermag keinen 
Rentenanspruch zu begründen. Die Invalidenversicherung hat grundsätz-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

- 20 -

lich nicht dafür einzustehen, dass Versicherte infolge ihres Alters, wegen 
mangelnder Ausbildung oder Verständigungsschwierigkeiten keine ent-
sprechende Arbeit finden; die hieraus sich ergebende "Arbeitsunfähigkeit" 
ist nicht invaliditätsbedingt (BGE 107 V 17 E. 2c S. 21; AHI 1999 S. 238 
E. 1).

Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Fak-
tor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit 
weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, 
dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf 
dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachge-
fragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbstein-
gliederungslast nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf 
die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Re-
gel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. 
Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens 
und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand 
und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene 
Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder 
Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein. 
Fehlt es an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt 
eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine gan-
ze Invalidenrente begründet (BGE 145 V 2 E. 5.3.1 S. 16, 138 V 457 E. 3.1 
S. 460; SVR 2022 IV Nr. 32 S. 107, 8C_535/2021 E. 5.3.2 und 5.3.3).

Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum 
der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für 
einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Massgeblicher 
Stichtag für die Beantwortung der Frage nach der Verwertbarkeit der 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter ist der Zeitpunkt, in welchem 
die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil)Erwerbstätigkeit feststeht. Dies 
ist der Fall, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver-
lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 146 V 16 E. 7.1 S. 25, 138 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

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V 457 E. 3.2 S. 460 und E. 3.3 S. 462; SVR 2020 IV Nr. 5 S. 19, 
8C_759/2018 E. 7.1 und Nr. 44 S. 155, 9C_644/2019 E. 4.2).

5.2 Im vorliegenden Fall stand das Zumutbarkeitsprofil spätestens mit 
dem Vorliegen der Aktenbeurteilung des RAD vom 16. Juli 2024 (act. II 76) 
fest (vgl. E. 5.1 hiervor). In diesem Zeitpunkt war der am TT.MM. 1963 ge-
borene Beschwerdeführer (act. II 1/1 Ziff. 1.1) 60 Jahre und rund sieben 
Monate alt, so dass bis zum ordentlichen Rentenalter bzw. Referenzalter 
des Beschwerdeführers von 65 Jahren eine Aktivitätsdauer von vier Jahren 
und fünf Monaten verblieb. 

Gemäss der RAD-Stellungnahme vom 5. Juli 2022 (act. II 29; bestätigt mit 
Stellungnahme vom 16. Juli 2024 [act. II 76/9 Ziff. 4]) ist als angepasste 
Tätigkeit eine körperlich leichte Tätigkeit ganztags zu 8.5 Stunden mit einer 
zusätzlichen Leistungsminderung von maximal 10 % aufgrund vermehrten 
Pausenbedarfs bei Dekonditionierung zumutbar. Zu vermeiden sind repeti-
tives Heben und Tragen von Gewichten, anhaltende Zwangshaltungen, 
überwiegendes Bücken, Knien und Kauern, überwiegendes Stehen und 
Gehen, Steigen auf Leitern und Gerüste, häufiges Treppensteigen, Tätig-
keiten in Kälte/Hitze oder unter starken Temperaturschwankungen, Tätig-
keiten mit gestörtem Tag-/Nacht-Rhythmus, sowie Schichtarbeit. 
Unzumutbar ist eine Exposition mit Staub, Dämpfen, auch oder anderen 
inhalativen Belastungen.

Mit Blick auf die verbleibende Aktivitätsdauer von mindestens vier Jahren 
und fünf Monaten, die hohe Restarbeitsfähigkeit und das vorstehend fest-
gehaltene Belastungsprofil kann nicht gesagt werden, dass die zumutbare 
Tätigkeit in nur so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgegli-
chene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realisti-
schem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich 
wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als 
ausgeschlossen erscheint (vgl. BGE 148 V 174 E. 9.1 S. 188; SVR 2024 IV 
Nr. 18 S. 59, 8C_346/2023 E. 2.3). In diesem Zusammenhang ist zu 
berücksichtigen, dass Hilfsarbeiten gemäss Rechtsprechung auf dem aus-
geglichenen Arbeitsmarkt praxisgemäss altersunabhängig nachgefragt 
werden. Das fortgeschrittene Alter muss sich hier deshalb bei einer ge-
sundheitsbedingten beruflichen Umorientierung nicht zwingend lohnsen-

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- 22 -

kend auswirken (vgl. BGE 146 V 16 E. 7.2.1 S. 26; Urteil des BGer 
8C_304/2022 vom 30. Mai 2023 E. 4.1.1) und erfordert das Kompetenzni-
veau 1 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im Wirtschaftszweig "Total" 
gemäss der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Schwei-
zerischen Lohnstrukturerhebung (LSE; vgl. E. 6.3.2 hiernach) meist keine 
lange Einarbeitungszeit (Urteil des BGer 8C_192/2022 vom 7. Juli 2022 E. 
7.2.1).

5.3 Mit Blick auf die vorstehenden Ausführungen und die relativ hohen 
Hürden betreffend die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer 
Versicherter (vgl. Urteil des BGer 9C_536/2015 vom 21. März 2016 E. 4.2) 
ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähig-
keit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. Eine nähere 
Umschreibung der noch zumutbaren Tätigkeiten durch die Verwaltung war 
dabei nicht erforderlich (vgl. Urteil des BGer 8C_257/2022 vom 21. Februar 
2023 E. 6.3).

5.4 Bezüglich der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist mit der 
Beschwerdegegnerin zudem festzuhalten (Beschwerdeantwort S. 3 
C./Ziff. 9), dass die fehlende Stellungnahme in der angefochtenen Verfü-
gung zur Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit keine Verletzung des An-
spruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; 
SR 101]) darstellt (vgl. Beschwerde S. 8 B./Ziff. 21). Denn die Begrün-
dungspflicht (Art. 49 Abs. 3 ATSG) verlangt lediglich, dass wenigstens kurz 
die Überlegungen genannt werden müssen, von denen sich die Behörde 
hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung stützt. Dies bedeutet 
indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Be-
hauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Viel-
mehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte 
beschränken (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236, 124 V 180 E. 1a S. 181; in 
BGE 151 III 143 nicht publizierte E. 8.2 des Urteils des BGer 9C_717/2023 
vom 7. August 2024, in BGE 150 V 273 nicht publizierte E. 4.1 des Urteil 
des BGer 9C_385/2023 vom 8. Mai 2024; SVR 2022 IV Nr. 37 S. 121, 
8C_572/2021 E. 5.1). Dem Beschwerdeführer war es denn auch ohne Wei-
ters möglich, die angefochtene Verfügung sachgerecht anzufechten. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

- 23 -

6.

6.1

6.1.1 Für die Ermittlung des Einkommens ohne Invalidität (Validenein-
kommen; Art. 16 ATSG) ist entscheidend, was die versicherte Person im 
Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte 
(BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325). Das Valideneinkommen bestimmt sich an-
hand des zuletzt vor Eintritt der Invalidität tatsächlich erzielten Erwerbsein-
kommens. Unterlag das in den letzten Jahren vor Eintritt der Invalidität 
erzielte Erwerbseinkommen starken Schwankungen, so wird auf ein ange-
messenes Durchschnittseinkommen abgestellt (Art. 26 Abs. 1 IVV). Kann 
das tatsächlich erzielte Erwerbseinkommen nicht oder nicht hinreichend 
genau bestimmt werden, so wird das Einkommen ohne Invalidität nach 
statistischen Werten nach Art. 25 Abs. 3 IVV für eine Person bei gleicher 
Ausbildung und entsprechenden beruflichen Verhältnissen festgelegt 
(Art. 26 Abs. 4 IVV).

6.1.2 Erzielt die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität ein Er-
werbseinkommen, so wird ihr dieses als Einkommen mit Invalidität (Art. 16 
ATSG) angerechnet, sofern sie damit ihre verbliebene funktionelle Leis-
tungsfähigkeit in Bezug auf eine ihr zumutbare Erwerbstätigkeit bestmög-
lich verwertet (Art. 26bis Abs. 1 IVV). Liegt kein anrechenbares Erwerbs-
einkommen vor, so wird das Einkommen mit Invalidität nach statistischen 
Werten gemäss Art. 25 Abs. 3 IVV bestimmt. Bei versicherten Personen 
nach Art. 26 Abs. 6 IVV sind in Abweichung von Art. 25 Abs. 3 IVV ge-
schlechtsunabhängige Werte zu verwenden (Art. 26bis Abs. 2 IVV). Kann 
die versicherte Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch mit einer funktio-
nellen Leistungsfähigkeit nach Art. 49 Abs. 1bis IVV von 50 % oder weniger 
tätig sein, so werden vom statistisch bestimmten Wert 10 % für Teilzeitar-
beit abgezogen (Art. 26bis Abs. 3 IVV in der bis 31. Dezember 2023 gültig 
gewesenen Fassung).

Soweit aufgrund der gegebenen Fallumstände, bei Beachtung von Art. 26 
Abs. 2 und Art. 26bis Abs. 3 IVV sowie der nach Art. 49 Abs. 1bis IVV ärztlich 
festgelegten qualitativen und quantitativen Leistungsfähigkeit Bedarf an 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

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weitergehender Korrektur besteht, ist, was die zu berücksichtigenden Fak-
toren und deren Gewichtung beim leidensbedingten Abzug angeht, ergän-
zend auf die bisherigen Rechtsprechungsgrundsätze zurückzugreifen 
(BGE 150 V 410 E. 10.6 S. 439).

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-
schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invaliden-
einkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, 
wobei der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 
148 V 174 E. 6.3 S. 182, 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; 
SVR 2024 UV Nr. 14 S. 58, 8C_706/2022 E. 6.1.2, 2018 IV Nr. 46 S. 147, 
8C_211/2018 E. 3.3). 

6.2 Dem Beschwerdeführer wurden ab dem 13. Januar 2021 bis im Juli 
2021 und ab dem 14. Oktober 2021 wiederum Arbeitsunfähigkeiten attes-
tiert (vgl. act. II 29/3), womit ein Unterbruch von mehr als 30 Tagen gege-
ben ist (vgl. Art. 29ter IVV [wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit 
im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG]). Die IV-Anmeldung erfolgte im No-
vember 2021 (act. II 1). Mit Blick auf diese Gegebenheiten und unter 
Berücksichtigung der sechsmonatigen Karenzfrist von Art. 29 Abs. 1 IVG 
und der Karenzzeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (vgl. E. 2.3 hiervor) fällt 
der frühestmögliche Rentenbeginn auf Oktober 2022. Auf diesen Zeitpunkt 
hin ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

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6.3

6.3.1 Die Beschwerdegegnerin hat das Valideneinkommen zu Recht ge-
stützt auf das zuletzt bei der C.________ AG erzielte Einkommen festge-
legt (act. II 85/1). Ab dem 1. Januar 2019 erzielte der Beschwerdeführer 
dort ein Jahreseinkommen von Fr. 59'449.-- (act. II 16/6 Ziff. 5.1). Indexiert 
auf das Jahr 2022 resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 59'682.80 (Ta-
belle T1.1.15 Nominallohnindex, Männer, 2016 - 2024, Ziff. 10 - 33 Verar-
beitendes Gewerbe/Herstellung von Waren, Index Jahr 2019: 101.7 
Punkte, Index Jahr 2022: 102.1 Punkte). 

6.3.2 Da kein anrechenbares Erwerbseinkommen vorliegt (vgl. E. 6.1.2 
hiervor), ist das Invalideneinkommen gestützt auf statistische Werte zu er-
mitteln. Wird im Rahmen der Invaliditätsbemessung auf Tabellenlöhne ab-
gestellt, so sind die aktuellsten statistischen Daten beizuziehen. Gemeint 
sind damit die im Verfügungszeitpunkt bezogen auf den Zeitpunkt des Ren-
tenbeginns aktuellsten veröffentlichen Daten (BGE 150 V 67 E. 4.2 S. 70). 
Auszugehen ist von der LSE 2022, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Monatli-
cher Bruttolohn (Zentralwert), nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau 
und Geschlecht, Privater Sektor (veröffentlicht am 29. Mai 2024, Verfü-
gungserlass am 10. Januar 2025 [act. II 85]), Total, Kompetenzniveau 1, 
Männer, von Fr. 5'305.-- monatlich bzw. Fr. 63'660.-- jährlich. Angepasst an 
die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Abschnitt Total im Jahr 
2022 von 41.7 Stunden resultiert ein Betrag von Fr. 66'365.55 (Fr. 63'660.-- 
: 40 h x 41.7 h). Die Berücksichtigung der 10%igen Leistungsminderung 
ergibt einen Betrag von Fr. 59'729.-- (Fr. 66'365.55 x 0.9). Mit Blick auf die 
vollschichtige Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungsminderung von 10 % 
(act. II 29/12) ist gestützt auf Art. 26bis Abs. 3 IVV in der bis 31. Dezember 
2023 gültig gewesenen Fassung (vgl. E. 6.1.2 hiervor) kein leidensbeding-
ter Abzug zu gewähren. Weiter wirken sich die Faktoren Alter und Dienst-
jahre bzw. Betriebszugehörigkeit – in concreto 22 Dienstjahre (act. II 16/2 
Ziff. 2.1; act. II 39) – rechtsprechungsgemäss im Kompetenzniveau 1 nicht 
zwingend lohnsenkend aus (Urteil des BGer 9C_439/2018 vom 31. Januar 
2019 E. 4.3.2 mit Hinweisen; vgl. E. 5.2 hiervor). Doch selbst wenn zu 
Gunsten des Beschwerdeführers aufgrund des fortgeschrittenen Alters und 
der Dienstjahre von einem maximal in Frage kommenden Abzug von 10 % 

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auszugehen wäre, änderte sich am Ergebnis nichts. Diesfalls beliefe sich 
das Invalideneinkommen auf Fr. 53'756.10 (Fr. 59'729.-- x 0.9).

6.3.3 Die Gegenüberstellung der beiden hypothetischen Vergleichsein-
kommen ergibt einen (maximalen) Invaliditätsgrad von gerundet 10 % 
([Fr. 59'682.80 - Fr. 53'756.10] : Fr. 59'682.80 x 100 = 9.93 %; zu den Run-
dungsregeln vgl. BGE 130 V 121 E. 3.2 und 3.3 S. 123; SVR 2019 IV 
Nr. 61 S. 196, 8C_575/2018 E. 7.1), was keinen Anspruch auf eine Invali-
denrente begründet (vgl. E. 2.3 hiervor).

6.4 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

7.

7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, sind entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer zur Bezah-
lung aufzuerlegen und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe 
zu entnehmen.

7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehr-
schluss]).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. August 2025, IV 200 2025 97

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.