# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 161f8122-53b2-57c3-9def-e863ff8a5a4a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.11.2018 III 2018 167
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-167_2018-11-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 167

Entscheid vom 28. November 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

1. Amt für Migration (AFM), Steistegstrasse 13, Postfach 454, 
6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Post-
fach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Ausländerrecht (Widerruf der Niederlassungsbewilligung und Weg-
weisung)

2

Sachverhalt:

A. A.________ (Jg 1974; kosovarischer Staatsangehöriger) reiste am 8. Sep-
tember 1998 als Asylsuchender in die Schweiz ein. Am 10. Januar 2000 heiratete 
er in D.________ die kosovarische Staatsangehörige C.________ (Jg 1976; Nie-
derlassungsbewilligung), worauf er die Aufenthaltsbewilligung erhielt. Zusammen 
haben sie die drei Kinder E.________ (Jg 2002), F.________ (Jg 2003) und 
G.________ (Jg 2012). Seit dem 3. Dezember 2004 ist A.________ im Besitz ei-
ner Niederlassungsbewilligung mit gültiger Kontrollfrist bis 19. Juni 2020.

B. Mit Schreiben vom 18. November 2010 verwarnte das Amt für Migration 
A.________ aufgrund verschiedener strafrechtlicher Verfehlungen mit der Beleh-
rung, dass ihm ausländerrechtlich schwerer wiegende Massnahmen in Form des 
Widerrufs der Niederlassungsbewilligung drohen, wenn sein Verhalten weiterhin 
zu berechtigten Klagen Anlass geben sollte (Vi-act. 128). Am 14. Februar 2013 
erging infolge neuerlicher Verstösse gegen die schweizerische Rechtsordnung 
eine zweite Verwarnung (Vi-act. 167). Am 13. Juni 2014 zog das Amt für Migrati-
on in Erwägung, die Niederlassungsbewilligung von A.________ wegen neuerli-
cher Verletzungen der Rechtsordnung zu widerrufen, wozu sie ihm das rechtliche 
Gehör gewährte (Vi-act. 208). A.________ nahm am 2. Juli 2014 Stellung (Vi-act. 
218). Mit Verfügung vom 10. Juli 2014 hat das Amt für Migration auf einen Wider-
ruf verzichtet und A.________ den Widerruf der Niederlassungsbewilligung an-
gedroht (Vi-act. 221).

C. Mit Schreiben vom 19. Februar 2018 teilte das Amt für Migration 
A.________ mit, es ziehe in Erwägung, seine Niederlassungsbewilligung zu wi-
derrufen und ihn aus der Schweiz wegzuweisen sowie beim Staatssekretariat für 
Migration ein Einreiseverbot zu beantragen. Gleichzeitig wurde ihm das rechtli-
che Gehör gewährt (Vi-act. 446). A.________ nahm mit Eingaben vom 27. März 
2018 und 12. April 2018 Stellung (Vi-act. 456, 464). 

D. Am 13. April 2018 verfügte das Amt für Migration den sofortigen Widerruf 
der Niederlassungsbewilligung von A.________. Er wurde aus der Schweiz weg-
gewiesen und angehalten, die Schweiz innert acht Wochen nach Rechtskraft der 
Verfügung zu verlassen (Vi-act. 475). Die am 7. Mai 2018 hiergegen erhobene 
Verwaltungsbeschwerde wies der Regierungsrat mit RRB Nr. 658/2018 vom 11. 
September 2018 (Versand 18.9.2018) ab.

E. A.________ lässt gegen den Regierungsratsbeschluss am 9. Oktober 2018 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben 
mit den Rechtsbegehren:

3

1. Der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 11.09.2018 und 
die Verfügung des Amtes für Migration vom 13.04.2018 seien aufzuheben und 
es sei von einem Widerruf und von der Wegweisung abzusehen.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanzen.

Mit Schreiben vom 16. Oktober 2018 verzichtet das Amt für Migration - unter 
Verweis auf die Ausführungen der angefochtenen Verfügung sowie der Ver-
nehmlassung im Verwaltungsbeschwerdeverfahren - auf eine Vernehmlassung. 
Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 23. Oktober 
2018 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Be-
schwerdeführers.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers wurde gestützt auf 
Art. 63 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer 
(Ausländergesetz, AuG; SR 142.20) vom 16. Dezember 2005 widerrufen (Verfü-
gung vom 13.4.2018; Vi-act. 475). Nach Darstellung des Beschwerdeführers sind 
weder die Voraussetzungen gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG erfüllt, noch seien 
Widerruf und Wegweisung verhältnismässig. 

2. Ein Widerruf einer Niederlassungsbewilligung ist alternativ möglich, wenn 
der Ausländer in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Sicherheit und 
Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen oder diese gefährdet hat 
(Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG). Diese Widerrufsgründe gelten auch, wenn der Auslän-
der sich seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgemäss im Land 
aufgehalten hat (Art. 63 Abs. 2 AuG). Dabei fallen nicht sämtliche ausländische 
Personen, deren strafrechtliche Verurteilungen den Tatbestand von Art. 63 Abs. 
1 lit. a AuG in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG nicht erfüllen, einfach unter den 
Tatbestand von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG. Die bundesgerichtliche Praxis geht von 
einer solchen schweren Gefährdung vielmehr dann aus, wenn (1) die ausländi-
sche Person durch ihr Handeln besonders hochwertige Rechtsgüter verletzt oder 
in Gefahr gebracht hat oder (2) sich von strafrechtlichen Massnahmen nicht be-
eindrucken lässt und sich im Rahmen einer Gesamtbetrachtung zeigt, dass sie 
auch künftig weder gewillt noch fähig ist, sich an die Rechtsordnung zu halten 
(BGE 139 I 16 Erw. 2.1; 137 II 297 Erw. 3; Urteile BGer 2C_884/2016 vom 
25.8.2017 Erw. 3.1; 2C_562/2011 vom 21.11.2011 Erw. 3.2). Eine Summierung 
von Verstössen, die für sich genommen für einen Widerruf nicht ausreichen wür-
den, kann mithin einen Bewilligungsentzug ebenfalls rechtfertigen; in diesem Fall 
ist nicht die Schwere der verhängten Strafen, sondern die Vielzahl der Delikte 

4

und die sich daraus ergebende Unverbesserlichkeit für den Widerruf ausschlag-
gebend (Urteil BGer 2C_43/2018 vom 28.6.2018 Erw. 3.2.2).

3. Dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung liegt folgendes, von den Vor-
instanzen dem Beschwerdeführer vorgeworfenes Verhalten zugrunde:

3.1 Wegen Fälschung von Ausweisen (mehrfache Begehung) und Fahren ohne 
Führerausweis (mehrfache Begehung) verurteilte ihn das Bezirksgericht 
H.________ am 9. Mai 2001 mit 10 Tagen Gefängnis (bedingt vollziehbar mit ei-
ner Probezeit von einem Jahr).

Am 11. November 2001 lenkte der Beschwerdeführer auf der Autobahn einen 
Personenwagen mit einer Geschwindigkeit von 185 km/h anstelle der erlaubten 
120 km/h (nach Abzug der Sicherheitsmarge 46 km/h zuviel). Er erhielt (am 
11.2.2002) eine Busse von Fr. 1'200.-- und (am 11.12.2001) einen Führeraus-
weisentzug für 3 Monate.

Am 25. Januar 2004 lenkte der Beschwerdeführer auf der Autobahn einen Per-
sonenwagen mit einer Geschwindigkeit von 158 km/h anstelle der erlaubten 120 
km/h (nach Abzug der Sicherheitsmarge 31 km/h zuviel). Er erhielt (am 
15.3.2004) eine Busse von Fr. 430.-- und (am 19.4.2004) einen Führerausweis-
entzug für 2 Monate.

Am 11. Dezember 2005 lenkte der Beschwerdeführer auf der Autobahn einen 
Personenwagen mit einer Geschwindigkeit von 179 km/h anstelle der erlaubten 
120 km/h (nach Abzug der Sicherheitsmarge 52 km/h zuviel). Er erhielt (am 
10.6.2008) eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 80.-- und eine 
Busse von Fr. 600.-- sowie (am 10.9.2008) einen Führerausweisentzug für 2 Mo-
nate.

Wegen Nichtgewährens des Vortrittes mit Personenwagen beim Einmünden in 
eine vortrittsberechtigte Strasse (mit Kollision) am 17. Januar 2009 wurde der 
Beschwerdeführer (am 3.2.2009) mit Fr. 280.-- bestraft und der Führerausweis 
wurde (am 18.3.2009) für einen Monat entzogen.

Wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand am 7. Mai 2010 (mind. 1.07‰) wur-
de dem Beschwerdeführer (am 22.6.2010) der Führerausweis für sechs Monate 
entzogen und er erhielt (am 20.9.2010) eine unbedingte Geldstrafe von 15 Ta-
gessätzen zu Fr. 70.--; gleichzeitig wurde die am 10. Juni 2008 aufgeschobene 
Strafe (20 Tagessätze à Fr. 80.--) widerrufen.

Mit Schreiben vom 18. November 2010 verwarnte das Amt für Migration den Be-
schwerdeführer aufgrund der strafrechtlichen Verfehlungen und drohte ihm aus-

5

länderrechtlich schwerer wiegende Massnahmen an, wenn sein Verhalten wei-
terhin zu berechtigten Klagen Anlass geben sollte (Vi-act. 128). 

3.2 Wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand am 23. April 2011 (mind. 0.5‰) 
wurde dem Beschwerdeführer (am 19.7.2011) der Führerausweis für zwei Mona-
te entzogen.

Wegen der Übertretung eines gerichtlichen (allgemeinen) Verbotes mit einem 
Personenwagen, begangen am 17. Februar 2012, wurde der Beschwerdeführer 
(am 29.3.2012) mit Fr. 60.-- bestraft.

Wegen der Übertretung des Inverkehrhaltens eines Personenwagens in nicht be-
triebssicherem Zustand (Nichtnachprüfen von nicht für den Fahrzeugtyp geneh-
migten Rädern), begangen am 20. Februar 2012, wurde der Beschwerdeführer 
(am 18.5.2012) mit Fr. 100.-- bestraft.

Wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand am 11. September 2012 (mind. 
0.52‰) wurde dem Beschwerdeführer (am 22.11.2012) der Führerausweis für 
drei Monate entzogen und er erhielt (am 18.10.2012) eine Busse von Fr. 600.--.

Wegen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit nach Abzug der 
Sicherheitsmarge innerorts um 17 km/h (72 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h), 
begangen am 27. September 2012, wurde der Beschwerdeführer (am 10.1.2013) 
mit einer Busse von Fr. 400.-- bestraft und der Führerausweis wurde (am 
22.2.2013) für einen Monat entzogen.

Am 14. Februar 2013 erging infolge dieser neuerlichen Verstösse gegen die 
schweizerische Rechtsordnung eine zweite Verwarnung des Amtes für Migration 
an den Beschwerdeführer (Vi-act. 167). 

3.3 Wegen Raufhandels, begangen am 17. November 2010, wurde der Be-
schwerdeführer (am 21.11.2013) mit einer bedingten, auf zwei Jahre aufgehobe-
nen Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 70.-- bestraft (das Urteil des Strafge-
richts Schwyz wurde mit Urteil des Kantonsgerichts Schwyz vom 26.8.2014 
bestätigt).

Wegen Nichttragens der Sicherheitsgurten am 15. August 2013 wurde der Be-
schwerdeführer (am 2.12.2013) mit einer Busse von Fr. 60.-- bestraft.

Wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand am 25. April 2014 (mind. 0.64‰) 
wurde dem Beschwerdeführer (am 6.5.2014) mit einer Busse von Fr. 700.-- be-
straft.

6

Wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand am 11. Mai 2014 (mind. 0.75‰) 
wurde dem Beschwerdeführer (am 12.6.2014) mit einer Busse von Fr.1'200.-- be-
straft.

Wegen Nichttragens der Sicherheitsgurten und Verwendens eines Telefons ohne 
Freisprechanlage während der Fahrt, begangen am 3. April 2014, wurde der Be-
schwerdeführer (am 15.7.2014) mit einer Busse von Fr. 160.-- bestraft.

Am 13. Juni 2014 zog das Amt für Migration in Erwägung, die Niederlassungs-
bewilligung des Beschwerdeführers zu widerrufen, wozu sie ihm das rechtliche 
Gehör gewährte (Vi-act. 208). Mit Verfügung vom 10. Juli 2014 hat das Amt für 
Migration auf den Bewilligungswiderruf verzichtet, diesen dem Beschwerdeführer 
aber angedroht (Vi-act. 221).

3.4 Wegen Überschreiten der Parkzeit bis 2h am 14. Juli 2014 wurde der Be-
schwerdeführer (am 30.9.2014) mit einer Busse von Fr. 40.-- bestraft.

Wegen fahrlässiger Verletzung der Verkehrsregeln (begangen am 19.7.2013; 
Auffahrkollision auf der Autobahn wegen pflichtwidriger Unaufmerksamkeit) wur-
de der Beschwerdeführer (am 27.3.2015) mit einer Busse von Fr. 500.-- bestraft. 

Am 26. Juni 2015 wurde dem Beschwerdeführer der Führerausweis für drei Mo-
nate entzogen wegen Kollision vom 4. Juni 2013 wegen Vortrittsmissachtung 
sowie der Kollision vom 19. Juli 2013 (vgl. oben) und dem Fahren in angetrunke-
nem Zustand vom 11. Mai 2014 (vgl. oben).

Wegen mehrfachen Nichtbefolgens einer Vorladung zum Verkehrsunterricht 
(21.1.2016 resp. 23.6.2016) wurde der Beschwerdeführer (am 23.8.2016) mit ei-
ner Busse von Fr. 100.-- bestraft. 

Wegen Ungehorsam gegen eine amtliche Verfügung (Missachten der Auflage im 
Pfändungsvollzug im Dezember 2016) wurde der Beschwerdeführer (am 
3.3.2017) mit einer Busse von Fr. 200.-- bestraft.

Wegen Betrugs und mehrfacher Gehilfenschaft zum Betrug, begangen im Jahr 
2011, wurde der Beschwerdeführer (am 27.11.2017) mit einer bedingten, für zwei 
Jahre aufgeschobenen Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu Fr. 30.-- sowie einer 
Busse von Fr. 900.-- bestraft.

Wegen Tätlichkeiten gegen seine Tochter G.________, begangen im Juni 2016, 
wurde der Beschwerdeführer (am 12.12.2017) mit einer Busse von Fr. 300.-- be-
straft.

Nachdem dem Beschwerdeführer am 19. Februar 2018 das rechtliche Gehör 
zum beabsichtigten Widerruf der Niederlassungsbewilligung gewährt wurde, ver-

7

fügte das Amt für Migration am 13. April 2018 den sofortigen Widerruf der Nieder-
lassungsbewilligung des Beschwerdeführers.

4.1 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die beiden Verwarnungen 
von 2010 und 2013 seien keine rechtsgültigen Verwarnungen im Sinne von 
Art. 96 Abs. 2 AuG, weshalb ihnen in rechtlicher Hinsicht keine Bedeutung zu-
komme, verkennt er, dass Verwarnungen nicht vorgeschrieben sind und ein Be-
willigungswiderruf auch ohne vorgängige explizite Androhung verfügt werden 
kann (Urteil BGer 2C_290/2017 vom 28.2.2018 Erw. 4.3). Zudem macht er nicht 
geltend, die Verwarnungen gar nicht zugestellt erhalten zu haben. Damit aber 
musste ihm bewusst sein, dass ihm bereits 2010 ausdrücklich - wenn auch nicht 
in Form einer Verfügung - eröffnet wurde, er müsse mit ausländerrechtlich 
schwerer wiegenden Massnahmen in Form des Widerrufs der Niederlassungs-
bewilligung rechnen, wenn sein Verhalten weiterhin zu berechtigten Klagen An-
lass geben sollte (Vi-act. 128). Im Februar 2013 listete das Amt für Migration dem 
Beschwerdeführer die vorgeworfenen Regelverstösse auf und bemerkte, offen-
sichtlich habe die Verwarnung von 2010 keine Wirkung gezeigt, weshalb er noch 
einmal verwarnt werde. Es wurde ihm nahegelegt, sich im eigenen Interesse an 
die Rechtsordnung zu halten, andernfalls der Bewilligungswiderruf drohe (Vi-act. 
167). Vor diesem Hintergrund musste dem Beschwerdeführer selbst ohne formel-
le Verfügung ohne weiteres klar sein, dass Gefahr eines Bewilligungswiderrufs 
bestand und er sein Verhalten ändern musste.

4.2 Ebenso wenig kann der Beschwerdeführer aus dem Grundsatz von Treu 
und Glauben etwas zu seinen Gunsten ableiten. Nach geäusserter Absicht eines 
Bewilligungswiderrufs vom 13. Juni 2014 und Gewährung des rechtlichen 
Gehörs, verzichtete das Amt für Migration mit Verfügung vom 10. Juli 2014 auf 
den Widerruf und sprach eine förmliche Androhung aus. Dies mit der Begrün-
dung, die Kontrollfrist der Niederlassungsbewilligung sei bis 19. Juni 2015 gültig, 
dem Beschwerdeführer werde nahegelegt, im eigenen Interesse nicht weiter 
straffällig zu werden, keine Schulden zu generieren und die Sanierung seiner 
Schulden an die Hand zu nehmen. Das Amt werde die Erfüllung der Anforderun-
gen innert Jahresfrist überprüfen (Vi-act. 221). Am 28. April 2015 beantragte der 
Beschwerdeführer die Verlängerung der Niederlassungsbewilligung (Vi-act. 251); 
am 8. Mai 2015 wurde die Niederlassungsbewilligung mit Kontrollfrist 19. Juni 
2020 ausgestellt (Vi-act. 252).

In seinem Vertrauen wird geschützt (Art. 9 Bundesverfassung der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] vom 18.4.1999), wer (u.a.) im Vertrauen 
auf das behördliche Verhalten nicht ohne Nachteil rückgängig zu machende Dis-
positionen getroffen hat (vgl. BGE 143 V 95 Erw. 3.6.2; Urteil BGer 1C_333/2017 

8

vom 22.11.2017 Erw. 3.2). Der Beschwerdeführer kann nicht ernsthaft behaup-
ten, die 2015 verlängerte Niederlassungsbewilligung habe ihn berechtigt, weiter 
straffällig zu werden und Schulden zu generieren bzw. er habe aufgrund der Ver-
längerung darauf vertrauen dürfen, dass weitere Straffälligkeit keinen Bewilli-
gungswiderruf zur Folge haben könne. Die Beachtung der Rechtsordnung ist so 
oder anders gefordert, was der Beschwerdeführer offensichtlich missachtet hat. 
Ein Bewilligungswiderruf setzt sodann keine vorgängige förmliche Androhung 
voraus (vgl. Erw. 4.1). Und im Übrigen hatte das Amt für Migration auch gar nicht 
erklärt, nach Ablauf des Jahres bzw. nach Erneuerung der Bewilligung würde 
sein Verhalten nicht mehr beachtet und ein Bewilligungswiderruf stehe dann aus-
ser Frage. 

4.3 Der Beschwerdeführer führt weiter aus, den Administrativmassnahmen 
würde keine eigenständige Bedeutung zukommen, da sie Folge von Widerhand-
lungen gegen das SVG darstellen und auf demselben Sachverhalt fussen wür-
den wie die Strafbescheide. Dem ist insofern beizupflichten, als für die Frage des 
Bewilligungswiderrufs nicht einfach alle behördlichen Anordnungen summiert 
werden können und die Quantität der Anordnungen allein ausschlaggebend ist. 
Tatsächlich steht der eigentliche Sachverhalt, das konkrete Fehlverhalten - das 
zu mehr als einer behördlichen Anordnung führen kann - im Vordergrund. Zu be-
urteilen ist das Verhalten des Bewilligungsinhabers, sein ausländerrechtliches 
Verschulden. Dazu ist regelmässig vom im Strafverfahren festgestellten Ver-
schulden auszugehen (vgl. Urteil BGer 2C_864/2017 vom 15.6.2018 Erw. 4.2). 
Anhaltspunkte können indes auch weitere Quellen wie z.B. Administrativverfah-
ren bieten. Entscheidend ist letztlich eine Gesamtbetrachtung. Diesbezüglich ist 
bei Prüfung der Frage, ob sich der Bewilligungsinhaber durch Massnahmen be-
eindrucken liess oder davon ausgegangen werden muss, dass er auch künftig 
weder gewillt noch fähig ist, sich an die Rechtsordnung zu halten, durchaus auch 
zu berücksichtigen, dass ein Führerausweis mehrfach und scheinbar ohne nach-
haltige Wirkung entzogen wurde. 

4.4 Eine schwere Gefährdung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG liegt einer-
seits vor, wenn die ausländische Person durch ihr Handeln besonders hochwer-
tige Rechtsgüter verletzt oder in Gefahr gebracht hat (vgl. Erw. 2). Diesbezüglich 
kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er die Verurteilung we-
gen Raufhandels nicht unter die Kategorie der hochwertigen Rechtsgüter sub-
sumiert. Als solche gelten namentlich die körperliche, psychische und sexuelle 
Integrität eines Menschen (BGE 137 II 297 Erw. 3.3). Wegen Raufhandel wird mit 
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer sich an einem 
Raufhandel beteiligt, der den Tod oder die Körperverletzung eines Menschen zur 

9

Folge hat. Mit anderen Worten setzt eine Verurteilung wegen Raufhandel die 
Verletzung eines hochwertigen Rechtsgutes (körperliche Integrität) geradezu 
voraus. Daran ändert nichts, dass sich der Vorsatz des Täters nicht auf die To-
des- oder Körperverletzungsfolge richten muss und der Tatbestand des Rauf-
handels primär das öffentliche Interesse, Schlägereien (unter mindestens drei 
Beteiligten) zu verhindern, schützt (BGE 141 IV 454 Erw. 2.3.2). Denn immerhin 
muss der Täter damit rechnen, dass sich mehr als zwei Personen an einer tätli-
chen Auseinandersetzung beteiligen (BGE 137 IV 1 Erw. 4.2.3). Da die Todes- 
oder Körperverletzungsfolge objektive Strafbarkeitsbedingung ist, sind bei Erfül-
lung des Tatbestandes hochwertige Rechtsgüter betroffen. Aus dem Urteil des 
Kantonsgerichtes vom 26. August 2014 geht denn auch hervor, dass der Be-
schwerdeführer zugegebenermassen um sich herum geschlagen bzw. versucht 
hatte, mit dem Baseballschläger auf alle zu schlagen, er habe sich aktiv an der 
Schlägerei beteiligt, seine Handlung habe keine Abwehr dargestellt (Vi-act. 
226/227). Der Raufhandel führte denn auch zu mehreren Verletzten. Dieser 
Raufhandel liegt rund acht Jahre zurück und fand am Tag vor der ersten Verwar-
nung statt. Die weiteren Rechtsverstösse waren nicht unmittelbar gegen hoch-
wertige Rechtsgüter gerichtet. Damit sollen allerdings die Strassenverkehrsdelik-
te resp. deren Gefahrenpotential oder die Tätlichkeit gegenüber der Tochter 
(welche die körperliche und psychische Integrität tangiert) keineswegs bagatelli-
siert werden. In Anbetracht der zeitlichen Distanz und der Einmaligkeit eines De-
liktes gegen hochwertige Rechtsgüter rechtfertigt es sich auf jeden Fall nicht, die 
Niederlassungsbewilligung wegen schwerer Gefährdung im Sinne von Art. 63 
Abs. 1 lit. b AuG infolge Verletzung hochwertiger Rechtsgüter zu widerrufen.

4.5.1 Anderseits können auch vergleichsweise weniger gravierende Pflichtverlet-
zungen als "schwerwiegend" im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG gelten: So ist 
ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung namentlich auch dann zulässig, 
wenn eine ausländische Person sich von strafrechtlichen Massnahmen bzw. aus-
länderrechtlichen Verwarnungen nicht beeindrucken lässt und damit zeigt, dass 
sie auch künftig weder gewillt noch fähig ist, sich an die Rechtsordnung zu halten 
(Urteil BGer 2C_43/2018 vom 28.6.2018 Erw. 3.2). Eine Summierung von Ver-
stössen, die für sich genommen für einen Widerruf nicht ausreichen würden, 
kann einen Bewilligungsentzug rechtfertigen. Diesfalls ist nicht die Schwere der 
verhängten Strafen, sondern die Vielzahl der Delikte und die sich daraus erge-
bende Unverbesserlichkeit für den Widerruf ausschlaggebend (Urteile BGer 
2C_526/2015 vom 15.11.2015 Erw. 3.1; 2C_446/2014 vom 5.3.2015 Erw. 3.2). 
Das Nichterfüllen von öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Verpflichtungen 
bildet ebenso einen schwerwiegenden Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit 
und Ordnung, falls die damit verbundene Verschuldung mutwillig erfolgt (Art. 80 

10

Abs. 1 lit. b Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; 
SR 142.201] vom 24.10.2007; vgl. die Urteile BGer 2C_526/2015 vom 15.11. 
2015 Erw. 3.1; 2C_446/2014 vom 5.3.2015 Erw. 3.2).

4.5.2 Die erste Verwarnung an den Beschwerdeführer erfolgte im November 
2010, nachdem er zwischen 2001 und 2010 sechsmal strafrechtlich belangt und 
der Führerausweis fünfmal entzogen werden musste. Es handelte sich dabei 
ausschliesslich um Strassenverkehrsdelikte (auch die Fälschung von Ausweisen 
betraf den Führerschein). Allerdings dürfen diese Delikte nicht bagatellisiert wer-
den, war er doch mit 185 resp. 158 resp. 179 km/h auf der Autobahn unterwegs 
und fuhr er in angetrunkenem Zustand (mindestens 1.07‰), wodurch er sich und 
die weiteren Verkehrsteilnehmer rücksichtslos einer grossen Gefahr aussetzte. 
Auch zeigte sich, dass ihn selbst eine Busse in der Höhe von Fr. 1'200.-- oder ein 
Ausweisentzug für sechs Monate nicht von weiteren Regelverletzungen abhalten 
konnte. Auch die ausländerrechtliche Verwarnung zeitigte kaum Wirkung. Bereits 
wenige Monate danach fuhr der Beschwerdeführer erneut in angetrunkenem Zu-
stand. Innert nur etwas mehr als zwei Jahren bis zur zweiten Verwarnung im Fe-
bruar 2013 musste er wiederum fünfmal strafrechtlich belangt werden und den 
Führerausweis dreimal abgeben. Erneut fuhr er mehrmals in angetrunkenem Zu-
stand, montierte Räder ohne Zulassung an sein Fahrzeug und liess diese trotz 
Beteuerung anlässlich der Befragung nicht umgehend kontrollieren bzw. zulas-
sen (Vi-act. 134), womit er eine nicht duldbare Gleichgültigkeit offenbarte. Auch 
nach der zweiten (formlosen) Verwarnung hielten die Strassenverkehrsdelikte an. 
Nach weiteren fünf Bestrafungen sprach das Amt für Migration im Juni 2014 (d.h. 
rund 16 Monate später) eine förmliche Androhung des Bewilligungswiderrufs aus. 
Dennoch verhielt sich der Beschwerdeführer nicht anstandslos. Straffällig wurde 
er weiterhin wegen Strassenverkehrsdelikten. Zusätzlich befolgte er aber auch 
behördliche Vorladungen nicht und er zeigte sich ungehorsam gegen eine amtli-
che Verfügung. 2017 folgte eine Verurteilung wegen Vermögensdelikten im Jahr 
2011. Auch musste er wegen Tätlichkeiten gegen seine Tochter belangt werden. 
Mithin beschränken sich seine Pflichtverletzungen nicht mehr nur auf den Stras-
senverkehr; es handelt sich nicht einfach um einige SVG-Übertretungen (die im 
Übrigen nicht bagatellisiert werden dürfen). Über alles gesehen zeigt sich viel-
mehr das Bild eines Beschwerdeführers, der sich durch behördliche Anordnun-
gen unbeeindruckt zeigte und sich immer wieder neue Regelverstösse vorwerfen 
lassen musste. 

4.5.3 Der Beschwerdeführer hält mit Verweis auf die einzelnen Straftaten fest, es 
handle sich allesamt um Bagatelldelikte, um Übertretungen oder gar Ordnungs-
bussen. In der jüngeren Vergangenheit seien keine Verurteilungen wegen Ver-

11

gehens- bzw. Verbrechenstatbeständen mehr zu verzeichnen. Es trifft wohl zu, 
dass jede Tat für sich allein keinen Bewilligungswiderruf nach Art. 63 Abs. 1 lit. b 
AuG rechtfertigen würde. In der Summe jedoch, im Geschehens- und Lebensver-
lauf ergibt sich aber ein Bild, dass der Beschwerdeführer allen Verurteilungen, 
Administrativmassnahmen und Verwarnungen zum Trotz sich immer wieder Re-
gelverstösse zu Schulden kommen lässt. Weder liess er sich durch die - mitunter 
auch hohen - Bussen von Regelverstössen im Strassenverkehr abhalten, noch 
beeindruckten ihn die neun Führerausweisentzüge. Auch die zwei formlosen 
Verwarnungen und die förmliche Androhung des Bewilligungswiderrufs bewirkten 
keine nachhaltige Besserung und die Regelverstösse beschränkten sich auch 
nicht nur auf den Strassenverkehr. Er beteiligte sich an einem Raufhandel und an 
Betrug, zeigte sich ungehorsam gegen behördliche Anordnungen und ging gegen 
die Tochter tätlich vor. Indem der Beschwerdeführer ausführt, er sei seit der Sa-
che des Raufhandels vom Staat enttäuscht (Vi-act. 358 Frage 59), demonstriert 
er zudem eine Abneigung und Uneinsichtigkeit, so dass nicht zu beanstanden ist, 
wenn die Vorinstanzen den Beschwerdeführer in einer Gesamtbetrachtung als 
unverbesserlich und gleichgültig gegenüber der hiesigen Rechtsordnung beurteil-
ten. 

4.6.1 Im Rahmen der Abklärungen forderte das Amt für Migration vom Be-
schwerdeführer auch einen Betreibungsregisterauszug ein, der am 10. April 2018 
erstellt wurde (Vi-act. 462). Dieser listet auf drei Seiten die in den letzten fünf 
Jahren (d.h. seit 2013) eingeleiteten Betreibungen auf mit einem Gesamtwert der 
Forderungen in Höhe von Fr. 106'296.90 (gemäss Vernehmlassung des Amtes 
für Migration im Verwaltungsbeschwerdeverfahren) sowie nicht getilgte Verlust-
scheine aus Pfändungen der letzten 20 Jahre in einer Gesamthöhe von 
Fr. 193'925.24. 

4.6.2 Gemäss Beschwerdeführer sind die Schulden nicht auf Mutwilligkeit 
zurückzuführen. Auch hätten sie sich seit 2014 in etwa gehalten und seien auf 
Ursachen zurück zu führen, die bereits 2014 bestanden hätten; sie stünden 
grossmehrheitlich mit dem Konkurs seiner Firma, seinen unternehmerischen 
Tätigkeiten in Zusammenhang. Selbst wenn dem Beschwerdeführer einzugeste-
hen wäre, dass grosse Positionen gegenüber der SUVA, AHV oder I.________ 
AG mit seiner Firma in Zusammenhang stehen und diese einen Grossteil der Be-
treibungen und Verlustscheine ausmachen, so enthält sein Betreibungsregister-
auszug der letzten fünf Jahre dennoch auch viele Einzelpositionen gegenüber 
dem Staat und Krankenkassen. Keinesfalls kann seine Darstellung bestätigt wer-
den, das Bild habe sich seit 2014 verbessert. Der Beschwerdeführer zeigt denn 
auch nicht auf, dass er gewillt wäre und welche Anstrengungen er unternimmt, 

12

um seine Schulden abzubauen (das Betreibungsregister weist in den letzten fünf 
Jahren lediglich drei bezahlte Forderungen in der Gesamthöhe von Fr. 729.80 
aus). Gerade seine Schuldensituation wurde aber bereits in der Widerrufsandro-
hung vom 10. Juli 2014 explizit angesprochen und der Beschwerdeführer wurde 
aufgefordert, die Sanierung seiner angefallenen Schulden an die Hand zu neh-
men. Abgesehen vom Versuch, den Schulden-Bestand zu erklären, zeigt der Be-
schwerdeführer aber keine Fakten oder Pläne auf, wie er die Sanierung der als 
erheblich zu bezeichnenden Schulden angegangen ist oder angeht. Dies obwohl 
es am Beschwerdeführer gewesen wäre, zu belegen, dass und inwiefern er 
tatsächlich aktiv und namhaft an der Sanierung seiner Schulden arbeitet. Ange-
sichts der Höhe der Schulden sowie der Anzahl und Zusammensetzung der offe-
nen Forderungen und der fehlenden Schuldensanierung ist eine mutwillige oder 
zumindest leichtfertige Nichterfüllung der finanziellen Verpflichtungen im Sinn 
von Art. 80 Abs. 1 Bst. b VZAE zu bejahen.

4.7 Zusammenfassend ist damit nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanzen 
vor dem Hintergrund der über die Jahre hinweg wiederholten Regelverstösse und 
Nichtbeachtung finanzieller Verpflichtungen trotz strafrechtlicher und administra-
tiver Ahndung sowie migrationsrechtlichen Verwarnungen zum Schluss gelangt 
ist, dass der Beschwerdeführer offenbar nicht gewillt oder fähig ist, sein Verhal-
ten anzupassen und die hiesige Rechtsordnung vollumfänglich zu respektieren 
und ihm damit einen schwerwiegenden Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit 
und Ordnung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG vorwerfen.

5. Selbst wenn ein Widerrufsgrund bejaht wird, soll der Widerruf der Nieder-
lassungsbewilligung nur verfügt werden, wenn er nach den gesamten Umstän-
den auch angemessen und verhältnismässig erscheint (Art. 96 Abs. 1 AuG). 
Tangiert eine ausländerrechtliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme so-
dann den Schutzbereich von Art. 8 EMRK, ist diese Massnahme nach Art. 8 Ziff. 
2 EMRK rechtfertigungsbedürftig. Landes- wie auch konventionsrechtlich ist eine 
umfassende Interessenabwägung vorzunehmen und das Interesse der betroffe-
nen Person, im Land zu verbleiben, den entgegenstehenden Interessen gegenü-
berzustellen. Bei dieser Interessenabwägung steht den nationalen Behörden ein 
gewisser Beurteilungsspielraum zu. Dabei ist das Interesse an einer Kontrolle 
und Steuerung der Zuwanderung (Art. 121a BV) bzw. an der Erhaltung eines 
ausgewogenen Verhältnisses zwischen schweizerischer und ausländischer 
Wohnbevölkerung ein legitimes Interesse, das im Rahmen der Verhältnismässig-
keit Eingriffe in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK rechtfertigen kann. Handelt 
es sich um ausländische Personen, die - wie der Beschwerdeführer - nicht in den 
Anwendungsbereich des Freizügigkeitsabkommens fallen, darf auch generalprä-

13

ventiven Gesichtspunkten Rechnung getragen werden (Urteil BGer 2C_447/2017 
vom 10.9.2018 Erw. 2.3). Im Rahmen der Interessenabwägung ist zu prüfen, ob 
eine gute, auch wirtschaftliche, Integration vorliegt. Ebenso zu berücksichtigen 
ist, in welchem Alter die ausländische Person eingewandert ist, wie lange sie im 
Gastland gelebt hat und welche Beziehungen zum Heimatstaat sie unterhalten 
hat und noch unterhält (Urteile BGer 2C_105/2017 vom 8.5.2018 Erw. 3.7; 
2C_43/2018 vom 28.6.2018 je m.w.H.). 

5.1 Der Regierungsrat attestiert dem Beschwerdeführer, es könne nicht von ei-
ner extrem hohen kriminellen Energie gesprochen werden. Dennoch aber sei 
sein Fehlverhalten, sein Verschulden als schwer zu werten, habe er doch trotz 
der Verwarnungen und auch nach der förmlichen Androhung des Widerrufs wei-
terhin Delikte begangen. Demgegenüber betont der Beschwerdeführer, seit der 
Androhung des Bewilligungswiderrufs habe er im Verlaufe von vier Jahren ledig-
lich vier Übertretungen begangen, was zeige, dass er gewillt sei, sich an die 
Rechtsordnung zu halten und kein schweres Fehlverhalten vorliege. Dem ist ent-
gegen zu halten, dass der Beschwerdeführer mit zwei Verwarnungen und einer 
förmlichen Androhung mehrere Chancen erhielt, sein Verhalten zu bessern. 
Nachhaltige Wirkung zeigten sie nicht. Seit der Androhung muss auch festgestellt 
werden, dass sich das Fehlverhalten nicht mehr nur auf den Strassenverkehr be-
schränkt, sondern sich der Beschwerdeführer - im Bewusstsein um den drohen-
den Bewilligungswiderruf - mehrfach auch ungehorsam gegen Behörden zeigte, 
gegenüber der Tochter tätlich wurde und explizit sein Unverständnis gegenüber 
seiner Verurteilung wegen Raufhandel äusserte. Zudem lassen sich keine Anzei-
chen erkennen, dass der Beschwerdeführer Willens wäre, seine Schulden zu sa-
nieren. Insgesamt liegt ein ausländerrechtliches Verschulden in einem Ausmasse 
vor, so dass nicht zu beanstanden ist, wenn der Regierungsrat das öffentliche In-
teresse an der Ausreise des Beschwerdeführers als gewichtig bezeichnet hat. 
Dieses öffentliche Interesse an der Wegweisung kann nur durch entsprechend 
gewichtige private Interessen aufgewogen werden, d.h. wenn aussergewöhnlich 
schwerwiegende Umstände gegen eine Wegweisung sprechen würden. In die-
sem Zusammenhang sind die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers 
zu prüfen.

5.2 Der Beschwerdeführer mit Jg 1974 kam 1998 als Asylsuchender in die 
Schweiz. Nach der Heirat mit der niederlassungsberechtigten Landsfrau erhielt er 
im Jahr 2000 die Aufenthaltsbewilligung und 2004 die Niederlassungsbewilli-
gung. 2004 liefen Abklärungen betreffend Einbürgerung der Familie (Vi-act. 47); 
eine Einbürgerung fand nicht statt. Im polizeilichen Bericht wurde die Ehefrau als 
assimiliert, der Beschwerdeführer als bedingt assimiliert beurteilt. Positiv zu ver-

14

merken sind seine sprachlichen Fertigkeiten, die eine Kommunikation in deut-
scher Sprache problemlos zulassen, sowie die Tatsache, dass die Familie - trotz 
wirtschaftlich nicht einfacher Situation (vgl. Antwort Tochter Vi-act. 330 Fr.  31) - 
bislang keine wirtschaftliche Sozialhilfe beanspruchen musste. Dennoch kann 
nicht von einer guten Integration gesprochen werden. Der Befragung des Be-
schwerdeführers im September 2016 ist zu entnehmen, dass er in keinem Verein 
ist; die Freizeit verbringe er mit Kollegen, er spiele Billiard. Einer regelmässigen 
Arbeit gehe er nicht nach. Gemäss Aussagen der Ehefrau und der Tochter ist er 
oft tagelang abwesend bei unbekanntem Aufenthalt. Hierzu wollte der Beschwer-
deführer keine Stellung nehmen; er gehe weg und komme wann er wolle, was 
solle er Hause (Vi-act. 357). Anzeichen für einen vertieften Kontakt mit der ein-
heimischen Bevölkerung bestehen nicht; der Beschwerdeführer benennt auch 
keine solchen. Mit der Familie zusammen wohnt die Mutter des Beschwerdefüh-
rers, die sich insbesondere um die Kinder kümmert. In der Schweiz leben sodann 
zwei Halbgeschwister, wobei der Beschwerdeführer den Kontakt zu diesen nicht 
weiter beschreibt, namentlich auch keinen intensiven Kontakt geltend macht. Ein 
Vollbruder wohnt in den USA, eine Schwester im Kosovo. Gegen eine gefestigte 
Integration sprechen auch die immer wiederkehrenden Ordnungsverstösse und 
auch die körperliche Züchtigung der Kinder muss als Zeichen mangelnder Inte-
gration gewertet werden (vgl. Antwort Tochter: "Bei uns Albanern ist es halt nor-
mal, wenn man die Kinder schlägt wenn sie nicht brav waren", Vi-act. 327 Frage 
54). Insgesamt kann trotz der 20 Jahre Anwesenheit nicht von einer tiefen sozia-
len, kulturellen und familiären Bindung des Beschwerdeführers zur Schweiz ge-
sprochen werden.

5.3 Dem Regierungsrat ist beizupflichten, wenn er die berufliche Integration 
des Beschwerdeführers als nicht gelungen bezeichnet. Den Akten ist zu entneh-
men, dass der 1998 in die Schweiz eingereiste Beschwerdeführer vorerst für ver-
schiedene Firmen als Schaler tätig war. Eine erste Selbständigkeit als Schaler 
scheiterte ebenso (Vi-act. 464) wie seine spätere Firma im Bereich Bau- und 
Versicherungsberatung. Aus beiden Versuchen resultierten namhafte Schulden. 
Seit 2014 geht der Beschwerdeführer keiner geregelten Arbeit mehr nach (die 
Verlängerung der Niederlassungsbewilligung 2015 beantragte er als Nichter-
werbstätiger, Vi-act. 250). Im Rahmen des rechtlichen Gehörs gab er dem Amt 
für Migration an, auf Stellensuche zu sein (Vi-act. 452; vgl. auch Vi-act. 369, 
362), in der Beschwerde führt er aus, immer wieder einer Arbeit nachzugehen. 
Auch die wenigen eingereichten Lohnabrechnungen (Juni - August 2015; Sep-
tember/Oktober 2017; Bf-act. 9a+b) bestätigen die seltene Erwerbstätigkeit des 
Beschwerdeführers. Mithin verfügt er über keine feste Anstellung, der Beschwer-
deführer kann nicht als beruflich integriert bezeichnet werden. 

15

Unter Mitberücksichtigung der bestehenden Schulden und des Fehlens einer 
Schuldensanierung hat der Regierungsrat den Beschwerdeführer sodann zu 
Recht auch als wirtschaftlich nicht integriert beurteilt. Daran ändert die Tatsache, 
dass die Familie bislang keine wirtschaftliche Sozialhilfe beanspruchen musste, 
nichts, ist dies doch insbesondere auf die Erwerbstätigkeit der Ehefrau zurück zu 
führen. Soweit der Beschwerdeführer ausführt, dies sei auf die Rollenverteilung 
zwischen den Ehegatten zurückzuführen und er kümmere sich vermehrt um die 
Betreuung der Kinder, so kann dem bei Lektüre der Aussagen der Ehefrau und 
der Tochter keinesfalls gefolgt werden. Sie führen aus, der Beschwerdeführer sei 
tagelang abwesend, ohne dass man wisse, wo er sei (was im Übrigen vom Be-
schwerdeführer selbst bestätigt wird) und gemäss Tochter habe er sich kaum um 
die Kinder gekümmert, schon gar nicht ums Schulische. Wenn die Ehefrau arbei-
ten geht, kümmert sich viel mehr die ebenfalls bei der Familie wohnhafte Mutter 
des Beschwerdeführers um die Kinder. 

5.4 Es ist anzuerkennen, dass dem Beschwerdeführer eine Rückkehr in sein 
Heimatland nicht einfach fallen dürfte. Als unzumutbar kann sie dennoch nicht 
betrachtet werden. Bis zum 24. Altersjahr wuchs der Beschwerdeführer im Koso-
vo auf. Er schloss da die obligatorische Schulzeit und vier Jahre Gymnasium ab. 
Im Kosovo stieg er ins Berufsleben ein. Wichtige (und die Mehrheit) seiner Le-
bensjahre verbrachte er im Kosovo. Der Kontakt zur Heimat riss auch während 
der rund 20 Jahre in der Schweiz nicht ab (die Tochter bestätigt Besuche, auch 
wenn diese selten seien; Bf-act. 10). Eine Schwester lebt nach wie vor im Koso-
vo, womit sich der Beschwerdeführer zumindest zu Beginn durchaus auf familiäre 
Verbindungen abstützen kann. Die wirtschaftliche Situation im Kosovo ist aner-
kanntermassen schwierig, auch wenn 2017 ein Wirtschaftswachstum von 4.1% 
verzeichnet werden konnte und auch für 2018 4% geschätzt werden (was deut-
lich über demjenigen der Euro-Zone und anderen Ländern des Westbalkans 
liegt; vgl. Wirtschaftsbericht Kosovo 2018 vom 7.5.2018 der Schweizerischen 
Botschaft in Kosovo; publiziert durch Handelskammer Schweiz - Mitteleuropa; 
https://cee.swiss). Dem Beschwerdeführer werden seine Berufserfahrung in der 
Schweiz und namentlich seine Sprachkenntnisse bei der Stellensuche von Vorteil 
sein. Zudem ist der Beschwerdeführer in der Schweiz beruflich nicht integriert, er 
verfügt auch hier über keine feste Anstellung (eine Ausreise würde keinen Stel-
lenverlust nach sich ziehen) und er ist wirtschaftlich von seiner Ehefrau abhän-
gig. Sie kann ihn auch im Kosovo finanziell unterstützen, wo die Lebenshaltungs-
kosten tiefer sind als hier. 

5.5 Eine Rückkehr würde wohl ebenso die Trennung der Familie bedeuten, 
verfügen die Mutter, die Ehefrau und die Kinder doch über eigene Anwesenheits-

16

rechte in der Schweiz; sie sind nicht verpflichtet, mit dem Beschwerdeführer aus-
zureisen. Da die Ehefrau in der Schweiz beruflich integriert und für den wirt-
schaftlichen Unterhalt der Familie besorgt ist, ist nicht mit ihrer Ausreise zu rech-
nen. Eine solche Trennung der Familie ist stets als nicht leicht zu nehmender 
Eingriff zu werten. Der Anspruch auf Schutz des Familienlebens steht praxis-
gemäss einer aufenthaltsbeendenden Massnahme jedoch nicht grundsätzlich 
entgegen. Art. 8 EMRK verschafft keinen Anspruch auf Einreise und Aufenthalt 
oder auf einen bestimmten Aufenthaltstitel (Urteil BGer 2C_562/2017 vom 
30.10.2017 Erw. 4.1). Vorliegend vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzei-
gen, inwiefern das Familienleben durch seine Wegweisung unverhältnismässig 
eingeschränkt würde. Seine diesbezüglichen, allgemeinen Ausführungen bestäti-
gen bloss, was ohnehin anerkannt ist, dass nämlich eine Trennung ein nicht 
leicht zu nehmender Eingriff darstellt. Tatsache ist aber ebenso, dass sich das 
Familienleben des Beschwerdeführers ohnehin schwierig gestaltet und der Be-
schwerdeführer oft und ohne Erklärung abwesend ist. Auf die Frage, wie er zu 
einer Trennung/ Scheidung von der Ehefrau stehe, gab er im September 2016 
an, kein Problem darin zu sehen (Vi-act. 359 Frage 54). Auch bestritt er nicht, oft 
tagelang abwesend zu sein. Er stellte gar die Frage in den Raum, was er denn 
zu Hause solle (Vi-act. 357 Frage 64). Damit aber verkommt seine Ausführung in 
der Beschwerdeschrift, wonach für das Kindeswohl eine persönliche intensive 
Beziehung erforderlich ist, zur leeren Floskel. Das von der Tochter ins Recht ge-
legte Schreiben an den Rechtsvertreter (Bf-act. 10; undatiert) bestätigt ebenso 
die grundsätzlich anerkannte Tatsache, dass eine Trennung der Familie nicht 
einfach ist. Anderseits steht das Schreiben in gewissem Widerspruch zu ihren 
Ausführungen gegenüber der Polizei, wo sie kein enges Verhältnis zum Vater 
zeichnet, von seinen vielen Abwesenheiten spricht und ihn als impulsiv be-
schreibt (Vi-act. 334 ff.). Auch der Sohn spricht davon, der Beschwerdeführer sei 
meistens weg (Vi-act. 318 Frage 30). Die Kinder werden schon heute gross-
mehrheitlich durch die Grossmutter betreut und für das wirtschaftliche Auskom-
men sorgt die Mutter. Der Vater ist zwar immer wieder präsent, wobei es dann 
immer wieder auch eskaliert. Zu berücksichtigen ist auch die Tatsache, dass die 
Ehefrau Anzeige gegen den Beschwerdeführer erstattet hat infolge Tätlichkeiten 
und Drohungen ihr gegenüber. Dennoch würde die Wegweisung auch dieses 
(bisweilen nicht sehr enge) Familienleben unweigerlich erschweren. Allerdings 
hat sich dies der Beschwerdeführer selbst zuzuschreiben, da er aufgrund mehre-
rer Verwarnungen mit einer Trennung rechnen musste und sein Verhalten den-
noch nicht änderte. Zu Recht hat die Vorinstanz sodann darauf hingewiesen, 
dass insbesondere mit der Frau und den beiden grösseren Kindern eine Kom-
munikation möglich bleibt. Die familiären Kontakte können mittels der heute zur 

17

Verfügung stehenden Kommunikationsmittel, aber auch durch gegenseitige Be-
suche aufrechterhalten werden. Schliesslich ist auch die Erteilung einer neuen 
Aufenthaltsbewilligung nicht zwingend ein für allemal verunmöglicht. Soweit der 
Beschwerdeführer einen Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilli-
gung besitzt, kann nach einer gewissen Zeit, in der Regel nach fünf Jahren, eine 
Neubeurteilung angezeigt sein, sofern er das Land verlassen und sich in dieser 
Zeit bewährt hat (vgl. Urteil BGer 2C_270/2017 vom 30.11.2017 Erw. 3.7). Der 
Eingriff in das Familienleben durch die Wegweisung des Beschwerdeführers er-
weist sich damit bei Gesamtbetrachtung nicht als unverhältnismässig.

5.6 Schliesslich kann sich der Beschwerdeführer auch nicht auf die Achtung 
des Privatlebens im Sinne von Art. 8 EMRK berufen (vgl. Urteile BGer 
2C_105/2017 vom 8.5.2018 Erw. 3; 2C_1001/2017 vom 18.10.2018 Erw. 5). 
Zwar lebt er seit rund 20 Jahren in der Schweiz und damit während einer so lan-
gen Dauer, dass im Regelfall von einer engen Beziehung ausgegangen werden 
kann. Wie dargestellt handelt es sich beim Beschwerdeführer jedoch keinesfalls 
um einen ordnungsgemässen Aufenthalt. Beruflich ist er nicht integriert und auch 
von einer tiefen sozialen Integration kann nicht gesprochen werden. Daran än-
dern die guten Deutschkenntnisse nichts. Es kann beim Beschwerdeführer nicht 
von einer besonderen sozialen Bindung zur Schweiz gesprochen werden, wes-
halb eine Wegweisung die Achtung des Privatlebens nicht verletzt. 

6.1 Zusammenfassend steht damit fest, dass der Widerrufsgrund des schwer-
wiegenden Verstosses gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne 
von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG erfüllt ist und der Widerruf ebenso länder- wie kon-
ventionsrechtlich verhältnismässig ist, nachdem das öffentliche Interesse am 
Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zwecks Vermeidung weiterer 
Straftaten und damit an der Beendigung des Aufenthaltes des Beschwerdefüh-
rers in der Schweiz die entgegenstehenden privaten Interessen überwiegt. Die 
Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen. 

6.2 Diesem Ergebnis entsprechend sind die Verfahrenskosten in der Höhe von 
Fr. 1'500.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (§ 72 Abs. 1 VRP). Anspruch 
auf eine Parteientschädigung besteht nicht.

18

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die verwaltungsgerichtlichen Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzlei-
kosten und Barauslagen) werden auf Fr. 1'500.-- festgesetzt und dem Be-
schwerdeführer auferlegt. Nachdem er einen Kostenvorschuss in gleicher 
Höhe geleistet hat, ist die Rechnung ausgeglichen.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, sofern das Bundesrecht oder das Völker-
recht einen Bewilligungsanspruch einräumt (Art. 42 und 82ff., insbesondere 
Art. 83 lit. c Ziffer 2 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, 
SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann innert 30 Tagen seit Zustellung Verfassungsbeschwerde* 
erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt 
werden (Art. 113ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentlicher Beschwerde sind 
beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- den Regierungsrat
- das Amt für Migration
- und das Staatssekretariat für Migration, SEM, 3003 Bern (A).

Schwyz, 28. November 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 13. Dezember 2018

19