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**Case Identifier:** b5f4a29f-db6b-5af1-a750-02542e74f59c
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-06
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 06.01.2015 460 14 124 (460 2014 124)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_460-14-124_2015-01-06.pdf

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Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 

6. Januar 2015 (460 14 124) 

___________________________________________________________________ 

 

 

 

Strafrecht  

 

 

Banden- und gewerbsmässiger Diebstahl etc. 

 

 

Besetzung Präsident Dieter Eglin, Richter Stephan Gass (Ref.), Richterin 
Susanne Afheldt, Richterin Helena Hess, Richter Peter Tobler;  
Gerichtsschreiber Marius Vogelsanger   
 

Parteien Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Allgemeine Hauptabtei-
lung, Grenzacherstrasse 8, 4132 Muttenz  
Anklagebehörde und Anschlussberufungsklägerin 

  
gegen 
 

 A.____ (gesicherte Identität [IP Georgien]: B.____, geb. X.Y.82),  
 
alias: X.____, Y.____, X.____ 
 

vertreten durch Advokat Dieter Roth, Zeughausplatz 34, Postfach 
375, 4410 Liestal,  
Beschuldigter und Berufungskläger 
 
 

Gegenstand Banden- und gewerbsmässiger Diebstahl etc. 

Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 
14. Februar 2014 

 

 

 

 
 

 

 
 
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Sachverhalt 

 

A. Mit Urteil vom 14. Februar 2014 erklärte die Fünferkammer des Strafgerichts Basel-
Landschaft A.____ des banden- und gewerbsmässigen Diebstahls, der mehrfachen Sachbe-
schädigung, des mehrfachen Hausfriedensbruchs, der mehrfachen Fälschung von Auswei-
sen, der mehrfachen Geldwäscherei, der rechtswidrigen Einreise und des rechtswidrigen 
Aufenthalts sowie des mehrfachen unbefugten Konsums von Betäubungsmitteln schuldig 
und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten, unter Anrechnung 
der vom 22. August 2012 bis zum 13. November 2013 ausgestandenen Untersuchungshaft 
von 449 Tagen sowie zu einer Busse von CHF 400.‒ (Ziffer 1 des Urteilsdispositivs). Über-
dies wurde in Ziffer 2 des Urteilsdispositivs festgestellt, dass sich der Beschuldigte seit dem 
14. November 2013 im vorzeitigen Strafvollzug befindet (Art. 236 StPO i.V.m. Art. 220 Abs. 2 
StPO). Von den Vorwürfen des Diebstahls, teilweise versucht, der Sachbeschädigung sowie 
des Hausfriedensbruchs, teilweise versucht, in den Anklageziffern 1.1–1.4, 1.6 sowie 1.26, 
vom Vorwurf der mehrfachen Urkundenfälschung in der Anklageziffer 3 sowie vom Vorwurf 
der Sachbeschädigung in der Zusatzanklageschrift wurde A.____ hingegen freigesprochen 
(Ziffer 3). Ferner wurde das Verfahren wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Bun-
desgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer gestützt auf Art. 329 Abs. 4 und Abs. 5 
StPO in Beachtung des Prinzips "ne bis in idem" gemäss Art. 11 Abs. 1 StPO eingestellt, 
soweit es den Zeitraum zwischen dem 12. Juni 2012 und 14. Juni 2012 betrifft (Ziffer 4). Hin-
sichtlich der Entscheide bezüglich des Beschlagnahmeguts sowie der Zivilforderungen kann 
an dieser Stelle auf die Ziffern 5–6 des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs verwiesen werden. 
Schliesslich wurden die Verfahrenskosten, bestehend aus den Kosten des Vorverfahrens 
von CHF 37‘745.20, den Kosten des Zwangsmassnahmengerichts von CHF 4‘325.‒ sowie 
der Gerichtsgebühr von CHF 15‘000.‒, abzüglich der gemäss Ziffer 6 eingezogenen CHF 
600.‒, zu Lasten des Beschuldigten verlegt (Ziffer 7). Das Honorar der amtlichen Verteidi-
gung in Höhe von CHF 22‘513.70 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) wurde unter Vorbe-
halt der Rückzahlungsverpflichtung des Beschuldigten nach Art. 135 Abs. 4 StPO aus der 
Gerichtskasse entrichtet (Ziffer 8). 
 
B. Gegen dieses Urteil meldete Advokat Dieter Roth namens und im Auftrag des Be-
schuldigten am 3. März 2014 Berufung an.  
 
In seiner Berufungserklärung vom 10. Juni 2014 liess der Berufungskläger Folgendes bean-
tragen:  
   

 "1. Es sei das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 14. Februar 2014 teil-
weise aufzuheben.  

   

 2. Nicht anzufechten sind die Freisprüche gemäss den Ziffern 3 und 4 des Urteils 
des Strafgerichts vom 14. Februar 2014.  

   

 

 
 
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 3. Anerkannt und damit unangefochten bleiben die Schuldsprüche wegen mehrfa-
chen einfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachem 
Hausfriedensbruch in den Anklagepunkten 1.13 und 1.14.  

   

 4. Anzufechten sind demgegenüber insbesondere die Schuldsprüche in den weite-
ren Anklagepunkten, die Verurteilung zu qualifiziertem banden- und gewerbs-
mässigem Diebstahl, zu mehrfacher Fälschung von Ausweisen und zu mehrfa-
cher Geldwäscherei. 

   

 5. Aufzuheben seien auch die Verurteilungen zur Leistung von Schadenersatz 
gemäss Ziffer 5.1 des angefochtenen Urteils.  

   

 6. Gemäss der Neubeurteilung in den angefochtenen Urteilsziffern sei die Straf-
zumessung neu vorzunehmen und eine Freiheitsstrafe von maximal 6 Monaten 
auszusprechen.  

   

 7. Für das bereits erfolgte und noch andauernde Übersitzen sei dem Beschuldig-
ten eine angemessene Haftentschädigung zuzusprechen.  

   

 8. Aufzuheben ist auch Ziffer 7 des angefochtenen Urteils. Gemäss der Neubeur-
teilung der Schuldsprüche und der Strafzumessung sind die erstinstanzlichen 
Verfahrenskosten neu zu verlegen.  

   

 9. Unter o/e-Kostenfolge. Es sei dem Beschuldigten weiterhin die amtliche Vertei-
digung mit dem Unterzeichneten als Advokaten zu bewilligen." 

   

 
C. Mit Eingabe vom 30. Juni 2014 erklärte die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft an-
schlussweise Berufung und stellte folgende Rechtsbegehren:  
   

 "1. Es seien zusätzlich in den Fällen 1.1–1.4, 1.6 sowie 1.26 der Anklageschrift 
Schuldsprüche gemäss Anklage auszufällen.  

   

 2. Es sei der Beschuldigte zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren und einer Busse 
von CHF 400.00 zu verurteilen.  

   

 3. Im Übrigen sei das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 14. Februar 
2014 in Abweisung der Berufung des Beschuldigten vollumfänglich zu bestäti-
gen." 

   

 
D. Der Beschuldigte wiederholte mit Berufungsbegründung vom 15. August 2014 seine 
Rechtsbegehren gemäss Berufungserklärung vom 10. Juni 2014. 

 

 
 
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E. Ebenso hielt die Staatsanwaltschaft mit Begründung der Anschlussberufung vom 
14. August 2014 an ihren Rechtsbegehren gemäss Erklärung der Anschlussberufung vom 
30. Juni 2014 fest. 
 

F. In seiner Stellungnahme vom 20. Oktober 2014 zur Anschlussberufung der Staatsan-
waltschaft begehrte der Berufungskläger Folgendes:   
   

 "1.   Es seien die Begehren der Staatsanwaltschaft in der Anschlussberufung vom 
14. August 2014 vollumfänglich abzuweisen. 

   

 2.   Es sei das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 14. Februar 2014 teil-
weise aufzuheben und gemäss den Anträgen des Berufungsklägers vom 10. Juni 
2014 neu zu beurteilen. 

   

 3.   Unter o/e-Kostenfolge. Es sei dem Beschuldigten weiterhin die amtliche Verteidi-
gung mit dem Unterzeichneten als Advokaten zu bewilligen." 

   

G. Die Staatsanwaltschaft nahm in ihrer Eingabe vom 30. Oktober 2014 zur Berufungsbe-
gründung des Beschuldigten Stellung.  
 
H.  Was die wesentlichen verfahrensleitenden Verfügungen des Kantonsgerichts, Abtei-
lung Strafrecht, betrifft, so wurde dem Beschuldigten mit Verfügung vom 11. Juni 2014 die 
amtliche Verteidigung mit Advokat Dieter Roth für das Berufungsverfahren bewilligt. Über-
dies wurde mit Verfügung vom 31. Oktober 2014 das Untersuchungsgefängnis Arlesheim in 
Gutheissung des betreffenden Verfahrensantrags angewiesen, dem Beschuldigten am 
13. November 2014 die Teilnahme an der Trauerzeremonie für seine verstorbene Mutter in 
Georgien per Skype-Video-Telefonie zu ermöglichen. Dabei musste mittels Überwachung 
sichergestellt werden, dass der Beschuldigte den Videoanruf mit Skype nicht für sachfremde 
Zwecke nutzt. 
 
I. Anlässlich der kantonsgerichtlichen Hauptverhandlung vom 5./6. Januar 2015 erschei-
nen der Beschuldigte mit seinem amtlichen Verteidiger Dieter Roth, C.____ als Vertreterin 
der Staatsanwaltschaft sowie eine Dolmetscherin für Georgisch. Die Parteien halten an den 
bereits gestellten Anträgen fest. Auf die Aussagen des zur Sache und zur Person eingehend 
befragten Beschuldigten sowie die Parteivorträge wird, soweit erforderlich, nachfolgend in 
den Erwägungen eingegangen. 
 
 
Erwägungen 

 

I.  Formelles  

 

 
 
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[…] 

 
 

II.   Materielles  

1.  Allgemeines  

 
[…] 
 

2.   Banden- und gewerbsmässiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung und  

mehrfacher, teilweise versuchter Hausfriedensbruch 

2.1 Zurechenbarkeit der Mobiltelefone mit den Nummern 0XX XXX XX 57 sowie 0XX 

XXX XX 76  

  
a) Bezüglich der nachfolgend zu beurteilenden Einbruchserie sind die beiden Mobiltelefon-
nummern 0XX XXX XX 57 und 0XX XXX XX 76 von entscheidender Bedeutung, da diese 
jeweils an einem Antennenstandort nahe der betreffenden Einbruchsobjekte registriert wer-
den konnten. Die Verteidigung stellt sich auf den Standpunkt, die vorerwähnten zwei Tele-
fonnummern könnten dem Beschuldigten – im Gegensatz zur Auffassung der Staatsanwalt-
schaft sowie der Vorderrichter – nicht mit hinreichender Sicherheit zugeordnet werden.  
 
Telefonnummer 0XX XXX XX 57 

 
b) Zunächst ist zu konstatieren, dass der Beschuldigte anlässlich der Hauptverhandlung vor 
Kantonsgericht seine bisherigen Aussagen bezüglich des Mobiltelefons Samsung GT-E1050 
mit der Telefonnummer 0XX XXX XX 57 erheblich geändert hat: Im Untersuchungsverfahren 
sowie vor Strafgericht gab er zu Protokoll, es habe 3 typengleiche Telefongeräte gegeben, 
und alle, mit denen er zusammen gewesen sei, hätten diese benutzt, sodass es zu einer 
Verwechslung der Telefone gekommen sei (act. 2603 f.). Demgegenüber sagte der Beschul-
digte vor Kantonsgericht aus, es sei nicht um 3 Telefone gegangen und lediglich am letzten 
Tag vor seiner Verhaftung, somit am 22. August 2012, sei es zu einer Verwechslung ge-
kommen. Er selbst habe eine ganz anders lautende Telefonnummer gehabt (Prot. KGer 
S. 11). Festzuhalten ist des Weiteren, dass anlässlich seiner Festnahme vom 22. August 
2012 im Hostel Bed&Breakfast BackPack Basel beim Beschuldigten das Mobiltelefon mit der 
Nummer 0XX XXX XX 57 beschlagnahmt werden konnte (act. 935, 1033), was bereits als 
gewichtiges Indiz für die Zuordnung dieser Nummer zu ihm zu werten ist. Überdies hat der 
Beschuldigte das betreffende Mobiltelefon bereits am 2. August 2012 – somit einige Zeit vor 
seiner Verhaftung am 22. August 2012 – bei den beiden zugegebenen Einbrüchen an der 
X._____strasse 1 in Arlesheim (Ziffer 1.13 und 1.14 der Anklageschrift) auf sich getragen 
(act. 3805, 3923). 
 

 

 
 
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Am besagten Tag um 14:12 Uhr konnte die betreffende Nummer am X._____weg 10 in Ar-
lesheim und damit in der Nähe des Tatorts lokalisiert werden (act. 3807, 3925). Des Weite-
ren ergibt sich aufgrund der Auswertung der gespeicherten Kurznachrichten, dass zwischen 
der Rufnummer 0XX XXX XX 57 und der österreichischen Nummer 00XX XXX XX XX 08 zu 
jeder Tages- und Nachtzeit teilweise sehr intime Nachrichten ausgetauscht wurden (vgl. act. 
1033–1039). Im Zeitraum vom 21. Juli 2012 bis zum 22. August 2012 fanden zwischen den 
beiden Rufnummern insgesamt 707 registrierte Kontakte statt (act. 1627), weswegen auf 
eine sehr enge Beziehung zwischen den Inhabern der betreffenden Rufnummern zu schlies-
sen ist.  
 
Der Beschuldigte hat mit E.____, welche in Österreich wohnhaft ist, den gemeinsamen Sohn 
D.____ (geboren am 28. September 2011). Der Name des Sohnes erscheint in den ausge-
werteten Kurznachrichten mehrfach (vgl. z.B. act. 1035 und 1037), weswegen das Gericht 
davon überzeugt ist, dass E.____ Benutzerin der österreichischen Nummer 00XX XXX XX 
XX 08 war. 
 
Überdies haben Abklärungen bei Interpol Georgien ergeben, dass es sich beim Beschuldig-
ten in Wahrheit um B.____, geboren am X. Y. 1982, handelt (act. 167). Hierzu passt, dass 
der Beschuldigte in mehreren sehr intimen SMS seitens seiner in Österreich wohnhaften 
Freundin E.____ mit „Mi“ angesprochen wurde (vgl. act. 1033 f.). Dabei dürfte es sich um die 
beiden ersten Buchstaben seines korrekten Vornamens „F.____“ handeln. Schliesslich gilt es 
in diesem Zusammenhang zu beachten, dass dem Beschuldigten im Oktober 2013 von Sei-
ten des in Sissach inhaftierten G.____ ein in georgischer Sprache verfasster Brief zugestellt 
wurde, welcher mit „H.____“ adressiert war (act. 356.13 ff.). Gemäss Aussage der Dolmet-
scherin ist „H.____“ im Georgischen die Abkürzung für F.____ (act. 356.17). Nur unter Be-
rücksichtigung der wahren Identität des Beschuldigten ergibt die betreffende Adressierung 
einen Sinn.  
 
In Würdigung all dieser dargelegten Aspekte hegt die strafrechtliche Abteilung des Kantons-
gerichts mit der Vorinstanz keine Zweifel an der Zuordnung der Telefonnummer 0XX XXX 
XX 57 zum Beschuldigten als deren ständiger und ausschliesslicher Benutzer.  
 
 
Telefonnummer 0XX XXX XX 76 

 
c) Bezüglich der Rufnummer 0XX XXX XX 76 gab der Beschuldigte vor Strafgericht zu Pro-
tokoll, er habe das betreffende Mobiltelefon, welches sich in seinem Rucksack befunden 
habe, von einem „I.____“ erhalten und diesem dafür CHF 50.‒ gegeben. Mit dem sich eben-
falls im Rucksack befindlichen Einbruchswerkzeug habe er vorgehabt, einen Diebstahl zu 
begehen, um eine Anwaltskonsultation bezahlen zu können (act. 6005). Das betreffende 
Mobiltelefon habe er am 14. [Juni 2012] erhalten (act. 6007). Vor den Schranken des Kan-
tonsgerichts erklärte der Beschuldigte demgegenüber, eine ihm unbekannte Person habe 

 

 
 
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ihm eine Tasche mit Einbruchswerkzeugen und einem Handy überreicht, welche er noch am 
gleichen Tag hätte zurückgeben sollen (vgl. Prot. KGer S. 12 f.).  
 
d) Der Beschuldigte trug das Mobiltelefon mit der Rufnummer 0XX XXX XX 76 bei seiner    
vorübergehenden Festnahme durch die Kantonspolizei Basel-Stadt am 14. Juni 2012 im 
Bahnhof Basel SBB auf sich (act. 2121). Überdies befand sich im Rucksack des Beschuldig-
ten Einbruchswerkzeug (act. 2119). Im Zeitraum vom 11. Mai 2012 bis zum 20. Juni 2012 
fanden zwischen den Rufnummern 0XX XXX XX 76 und 00XX XXX XXX XX 44, welche in      
Österreich eingelöst wurde, insgesamt 718 Kontakte, das heisst durchschnittlich 17.5 Kon-
takte pro Tag, statt (act. 1629). Vom 23. Mai 2012 bis zum 26. Mai 2012 kommunizierten die 
Rufnummern 0XX XXX XX 76 und 00XX XXX XX XX 08 insgesamt 40 Mal miteinander, was 
einen Tagesdurchschnitt von 10 Kontakten ergibt (act. 1629). Es wurde bereits beweis-
mässig festgehalten, dass die Rufnummer 00XX XXX XX XX 08 von der Partnerin des Be-
schuldigten, E.____, verwendet worden ist (vgl. obenstehend II. 2.1 b). Zudem war die Ruf-
nummer 0XX XXX XX 76 während der Betriebsdauer unter anderem in regem Kontakt mit 
der Nummer 0XX XXX XX 78, welche eindeutig dem Bruder des Beschuldigten, F.____, zu-
zuschreiben ist, der am 14. Juni 2012 gemeinsam mit dem Beschuldigten in Basel kontrolliert 
worden war und das Mobiltelefon mit der erwähnten Rufnummer bei sich trug (0XX XXX XX 
78; act. 2123). Die beiden Rufnummern unterscheiden sich nur in der letzten Zahl voneinan-
der, was dafür spricht, dass diese Nummern in naher zeitlicher Abfolge – vermutungsweise 
gemeinsam – eingelöst wurden, wobei sich bei der Einlösung beim gleichen Anbieter wohl 
eine andere Nummer dazwischen geschoben hat. 
 
Aufgrund dieser Umstände erscheint es als ausgeschlossen, dass das Mobiltelefon mit der 
Nummer 0XX XXX XX 76 dem Beschuldigten von einer unbekannten Person bzw. von einem 
„I.____“ in Basel am 14. Juni 2012 überreicht wurde, und er es nur gerade einen Tag lang 
besass. Diese Aussagen erweisen sich vielmehr als völlig unglaubwürdige Schutzbehaup-
tungen. 
 
e) Demnach ist in Übereinstimmung mit dem Strafgericht als erstellt zu erachten, dass die 
Mobiltelefone mit den Rufnummern 0XX XXX XX 76 sowie 0XX XXX XX 57 eindeutig dem 
Beschuldigten zuzuordnen sind und dieser deren ständiger Besitzer bzw. Benutzer war.  
 
2.2. Die angefochtenen Einbruchdiebstähle im Einzelnen 

 
2.2.1  Ziffer 1.1 der Anklageschrift: Diebstahl, Sachbeschädigung und Hausfriedens-

bruch zum Nachteil von G.____ 

 

a) Unter Ziffer 1.1 der Anklageschrift wird dem Beschuldigten vorgeworfen, in der Zeit zwi-
schen Mittwoch, 23. Mai 2012, 09:00 Uhr, und Montag, 28. Mai 2012, ca. 15:00 Uhr, zu-
sammen mit mindestens einer weiteren, unbekannt gebliebenen Person in Basel an der 
Y.____strasse 21 zum Nachteil von G.____ in die dortige Liegenschaft eingebrochen zu 
sein. In diesem Anklagepunkt wurde der Beschuldigte von der Vorinstanz vom Vorwurf des 

 

 
 
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Diebstahls, der Sachbeschädigung sowie des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Das 
Strafgericht erwog im Wesentlichen, zwar stehe aufgrund der Ortung der dem Beschuldigten 
zuzurechnenden Rufnummer 0XX XXX XX 76 fest, dass sich dieser am 25. Mai 2012 um 
15:42:55 Uhr an der Z.____strasse 10 in Basel und somit in unmittelbarer Nähe zum Tatort 
aufgehalten habe. Da allerdings weitere Beweise oder Indizien für die Täterschaft des Be-
schuldigten fehlten, es sich überdies um ein grosses Tatzeitfenster von über 5 Tagen handle 
und eingedenk des Umstandes, dass der Beschuldigte seinen gewöhnlichen Aufenthalt in 
Basel gehabt habe, könnten die Zweifel an der Täterschaft des Beschuldigten nicht mit ge-
nügender Sicherheit ausgeräumt werden. In Beachtung des Grundsatzes "in dubio pro reo" 
habe der Sachverhalt gemäss Anklageschrift als nicht erstellt zu gelten. 
 

b) Die Staatsanwaltschaft hat gegen diesen Freispruch Anschlussberufung erhoben. Sie 
macht im Wesentlichen geltend, das Bewegungsprofil des Beschuldigten, seine zahlreichen 
Telefonkontakte im Tatzeitraum sowie das Vorgehensmuster sprächen klar für eine Täter-
schaft des Beschuldigten.   
 

c) Demgegenüber hält der Beschuldigte die Erwägungen des Strafgerichts im erstinstanzli-
chen Urteil für zutreffend. Es genüge nicht für den Beweis der Begehung einer Straftat, wenn 
eine Rufnummer, welche einem Beschuldigten zugeordnet werde, innerhalb von mehreren 
Tagen der möglichen Deliktsbegehung einmal in der Nähe des fraglichen Tatorts eingeloggt 
gewesen sei. Zudem bestünden keinerlei konkrete Tatspuren wie Fingerabdrücke oder DNA-
Material. Schliesslich könne die Tatsache, dass ein Einbruch nach dem Vorgehensmuster 
„Schlosszylinder-Abbrechen“ begangen worden sei, ebenfalls nicht zum rechtsgenüglichen 
Beweis für eine Täterschaft des Beschuldigten angeführt werden. 
 

d) Aus den Ergebnissen der Telefonüberwachung der dem Beschuldigten zuzuordnenden 
Rufnummer 0XX XXX XX 76 ergibt sich, dass sich dieser am 25. Mai 2012 von seinem ge-
wöhnlichen Aufenthaltsort in Basel (Hostel H.____, W.____strasse 1, Nähe V.____strasse) 
in Richtung Y.____strasse 21 (Antennenstandorte Z.____strasse 10 und U.____strasse 45) 
bewegt hat (act. 1665). Um 15:42:55 Uhr befand sich der Beschuldigte an der Z.____strasse 
10 in Basel und somit in unmittelbarer Nähe zum Tatort (act. 1665). Überdies ist der vorlie-
gende Fall im Zusammenhang mit dem Fall 1.2 der Anklageschrift zu sehen, in welchem der 
Beschuldigte – ebenfalls am 25. Mai 2012 – zwischen 17:32:22 und 17:51:06 Uhr an der 
T.____strasse 55 und an der S.____strasse 138 in Basel geortet werden konnte (act. 1665). 
Ferner ist festzustellen, dass sich die Täterschaft an diesen beiden Tatorten mittels der glei-
chen Vorgehensweise („Schlosszylinder-Abbrechen“) Zugang zu den betreffenden Liegen-
schaften verschaffte. Diese spezifisch angewendete Einbruchmethode wurde in allen übrigen 
dem Beschuldigten zur Last gelegten und den beiden von ihm eingestandenen Fällen ange-
wendet, was ein zusätzliches Indiz für eine Täterschaft des Beschuldigten darstellt. Des Wei-
teren ist zu konstatieren, dass die betreffenden Einbrüche in Mehrfamilienhäuser zu Tages-
zeiten stattfanden, was ebenfalls dem Vorgehen des Beschuldigten in der gesamten Ein-
bruchserie mit einer einzigen Ausnahme (Ziffer 1.20 der Anklageschrift) entspricht. Schliess-
lich hatte der Beschuldigte mit seiner Rufnummer 0XX XXX XX 76 zur Tatzeit am 25. Mai 

 

 
 
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2012 um 17:32 Uhr Kontakt zur österreichischen Nummer 00XX XXX XXX XX 08. Ebenso 
hatte er mit dieser Rufnummer um 15:24 Uhr Kontakt, also kurz bevor seine Rufnummer um 
15:42 Uhr an der Z.____strasse 10 in der Nähe zum Tatort an der Y.____strasse 21 in Basel 
registriert werden konnte (act. 1665). 
 
Diesbezüglich ist festzuhalten, dass der Beschuldigte in den Tatzeiträumen jeweils rege per 
Telefon kommunizierte, unter anderem auch mit seinem Bruder F.____ (vgl. act. 1665, 1677, 
1741, 1469). Wie bereits die Vorinstanz zutreffend ausführte, ist davon auszugehen, dass 
diese während eines Einbruchs geführten Telefongespräche offensichtlich in irgendeiner 
Weise im Zusammenhang mit der Tatausführung stehen müssen (vgl. hierzu Urteil der     
Vorinstanz, S. 79 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). 
 
Das Vorbringen des Beschuldigten, wonach keinerlei konkrete Tatspuren wie Fingerab-
drücke oder DNA-Material vorliegen würden, vermag ihn nicht entscheidend zu entlasten, 
denn auch im vom Beschuldigten eingestandenen Fall 1.14 fanden sich keinerlei DNA-
Spuren. Solche konnten mit Ausnahme von Ziffer 1.13 der Anklageschrift an keinem Tatort 
sichergestellt werden. Dieser Umstand weist auf ein weitgehend profihaftes Vorgehen und 
fundiertes Wissen um Spurenverhinderung hin, verunmöglicht jedoch eine Verurteilung nicht, 
wenn – wie im vorliegenden Fall – derart zahlreiche Anhaltspunkte für die Täterschaft des 
Beschuldigten sprechen. 
 
Werden die vorhandenen Indizien in ihrer Gesamtheit gewürdigt, sind nach Überzeugung der 
strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts jegliche relevanten Zweifel an der Täterschaft 
des Beschuldigten ausgeschlossen. Beweismässig ist daher festzustellen, dass der Be-
schuldigte entweder selber in die Liegenschaft Y.____strasse 21 eindrang oder draussen 
Wache hielt, um den Einbruch abzusichern, wobei keine der beiden Beteiligungsformen als 
unwahrscheinlich ausgeschlossen werden kann. Der erbeutete Deliktswert ist mit CHF 100.‒ 
zu beziffern (act. 3129). 
 
e) Des Diebstahls nach Art. 139 Ziffer 1 StGB macht sich strafbar, wer jemandem eine frem-
de bewegliche Sache zur Aneignung wegnimmt, um sich oder einen andern damit unrecht-
mässig zu bereichern. Gemäss Art. 186 StGB macht sich auf Antrag unter anderem strafbar, 
wer gegen den Willen des Berechtigten in ein Haus, in eine Wohnung, in einen abge-
schlossenen Raum eines Hauses oder in einen unmittelbar zu einem Hause gehörenden 
umfriedeten Platz, Hof oder Garten oder in einen Werkplatz unrechtmässig eindringt. Der 
Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB macht sich auf Antrag schuldig, wer eine 
Sache, an der ein fremdes Eigentums-, Gebrauchs- oder Nutzniessungsrecht besteht, be-
schädigt, zerstört oder unbrauchbar macht. Beim Einbruchdiebstahl stehen die Sachbeschä-
digung (Art. 144 StGB) sowie der Hausfriedensbruch (Art. 186 StGB) in echter Konkurrenz 
zum Diebstahl (Art. 139 StGB). Dies gilt jedenfalls für die Begehung des Grundtatbestandes 
nach Art. 139 Ziffer 1 StGB sowie für die Qualifikationen ausser derjenigen nach Art. 139 
Ziffer 3 Abs. 4 StGB, welche in casu nicht vorliegt (MARCEL ALEXANDER NIGGLI/CHRISTOF 
RIEDO, Basler Kommentar StGB, 3. Aufl. 2013, Art. 139 N 229 mit Hinweisen).  

 

 
 
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Mittäter ist, wer bei der Entschliessung, Planung oder Ausführung eines Deliktes vorsätzlich 
und in massgebender Weise mit anderen Tätern zusammenwirkt, sodass er als Hauptbetei-
ligter dasteht. Dabei kommt es darauf an, ob der Tatbeitrag nach den Umständen des kon-
kreten Falles und dem Tatplan für die Ausführung des Deliktes so wesentlich ist, dass sie mit 
ihm steht oder fällt. Das blosse Wollen der Tat genügt zur Begründung von Mittäterschaft 
jedoch nicht. Der Mittäter muss vielmehr bei der Entschliessung, Planung oder Ausführung 
der Tat auch tatsächlich mitwirken. Dem einen Täter sind die vom anderen im Rahmen des 
gemeinsamen Plans verübten Taten auch dann zuzurechnen, wenn er selber im betreffen-
den Ausführungsstadium nicht mehr Mitinhaber der Tatherrschaft ist, sofern eine enge, zeitli-
che, räumliche und sachliche Beziehung zwischen den gemeinsam vorgenommenen Tat-
handlungen und dem eingetroffenen Erfolg zu bejahen ist (BGE 108 IV 92 ff.; MARC 
FORSTER, Basler Kommentar StGB, 3. Aufl. 2013, Art. 24 N 8). Bei Mittäterschaft gibt es 
demnach keine Beschränkung der Haftung auf die "eigenen" kausalen Tatbeiträge. In sub-
jektiver Hinsicht setzt Mittäterschaft Vorsatz und einen gemeinsamen Tatentschluss voraus. 
Der gemeinsame Tatentschluss braucht nicht ausdrücklich zu sein, er kann auch bloss kon-
kludent begründet werden, wobei Eventualvorsatz genügt (BGE 130 IV 58 ff.; 125 IV 134 ff.; 
BGE 126 IV 84, 88; MARC FORSTER, a.a.O., Art. 24 N 12). 
 
Aufgrund des Beweisergebnisses ist "in dubio pro reo" davon auszugehen, dass der Be-
schuldigte zumindest ausserhalb der Liegenschaft "Schmiere" gestanden hat. Zu prüfen ist 
somit, ob er durch dieses Verhalten die angeklagten Tatbestände erfüllt hat.  
 
Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, dass ein „Schmierestehen“ des Beschuldigten nicht 
bloss Gehilfenschaft, sondern vielmehr Mittäterschaft begründet. Die betreffenden theoreti-
schen Ausführungen zu Ziffer 1.5 der Anklageschrift treffen vollumfänglich in analoger Weise 
auf den vorliegenden Fall zu, sodass darauf verwiesen werden kann (vgl. Urteil der          
Vorinstanz, S. 49–51). Hiervon ausgehend erscheint es in casu als erstellt, dass der Be-
schuldigte bei der Ausführung des Diebstahls eine massgebliche Rolle übernommen hat, 
indem er zumindest vor dem Einbruchsobjekt Wache hielt. Die Entwendung des Diebesguts 
gemäss Anklageschrift ist ihm in vollem Umfang zurechenbar. Somit hat der Beschuldigte 
den Tatbestand des einfachen Diebstahls in objektiver Hinsicht erfüllt. Er handelte zudem 
vorsätzlich und mit Bereicherungsabsicht, weswegen er bezüglich Ziffer 1.1 der Anklage-
schrift wegen Diebstahls schuldig zu sprechen ist.  
 
Bezüglich der Antragsdelikte des Hausfriedensbruchs bzw. der Sachbeschädigung liegt ein 
rechtsgültiger Strafantrag vor (act. 3147). Der Beschuldigte drang entweder selbst oder   
allenfalls sein Mittäter in die Liegenschaft an der Y.____strasse 21 ein. In jedem Falle ist 
dem Beschuldigten das Eindringen in die betreffende Liegenschaft und somit die Verletzung 
des Hausrechts von G.____ über die Regeln der Mittäterschaft zurechenbar. Der Tatbestand 
des Hausfriedensbruchs ist in objektiver und subjektiver Hinsicht erfüllt. Des Weiteren erfüllt 
das dem Beschuldigten nachgewiesene Verhalten den Tatbestand der Sachbeschädigung 
im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB. Durch das Abbrechen des Schlosszylinders und des 

 

 
 
Seite 11   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Schliessblechs bzw. des Langschilds entstand ein Sachschaden in der Höhe von CHF 
961.05 (act. 3157 ff.).  
 
Der Beschuldigte hat sich demnach hinsichtlich Ziffer 1.1 der Anklageschrift des Diebstahls 
gemäss Art. 139 Ziffer 1 StGB, der Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB sowie 
des Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB schuldig gemacht. 
 
2.2.2 –2.2.8 […] 
 
2.2.9   Zwischenfazit 

 
Zusammenfassend ist aufgrund der obigen Erwägungen hinsichtlich der Einbruchdiebstähle 
festzuhalten, dass der Beschuldigte in teilweiser Gutheissung der Anschlussberufung der 
Staatsanwaltschaft und in vollumfänglicher Abweisung der Berufung des Beschuldigten im 
Vergleich mit dem Urteil der Vorinstanz zusätzlich hinsichtlich der Ziffern 1.1 und 1.6 der An-
klageschrift wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs sowie bezüglich 
der Ziffer 1.2 der Anklageschrift wegen versuchten Diebstahls, Sachbeschädigung und ver-
suchten Hausfriedensbruchs schuldig zu sprechen ist. Von den insgesamt 27 angeklagten 
Einbruchdiebstählen ist der Beschuldigte somit lediglich hinsichtlich der Anklageziffern 1.3, 
1.4 sowie 1.26 freizusprechen.  
 
2.3  Gewerbsmässigkeit  

 
a) Zu prüfen ist des Weiteren der Vorwurf des gewerbsmässigen Handels, welchen die Vor-
derrichter bejahten. 
 
b) Die Einwände des Beschuldigten hinsichtlich der Gewerbsmässigkeit haben sich aller-
dings vorliegend insofern weitgehend erübrigt, als sie auf der Prämisse fussen, er habe le-
diglich die eingestandenen zwei Delikte gemäss den Ziffern 1.13 und 1.14 der Anklageschrift 
begangen. 
 
c) Nach Art. 139 Ziffer 2 StGB liegt eine qualifizierte Form des Diebstahls vor, wenn der Tä-
ter gewerbsmässig stiehlt. Gewerbsmässigkeit ist anzunehmen, wenn sich aus der Zeit und 
den Mitteln, die der Täter für die deliktische Tätigkeit aufwendet, aus der Häufigkeit der Ein-
zelakte innerhalb eines bestimmten Zeitraumes sowie aus den angestrebten und erzielten 
Einkünften ergibt, dass er die deliktische Tätigkeit nach der Art eines Berufs ausübt (BGE 
119 IV 132 f., E. 3a; MARCEL ALEXANDER NIGGLI/CHRISTOF RIEDO, Basler Kommentar, 
Schweizerisches Strafrecht, 3. Aufl. 2013, Art. 139 N 89, mit weiteren Hinweisen). Ge-
werbsmässigkeit setzt laut Bundesgericht ein Dreifaches voraus: Sie kann zunächst nur 
dann angenommen werden, wenn der Täter mehrfach delinquiert hat. Ferner muss der Täter 
in der Absicht handeln, ein Erwerbseinkommen zu erzielen, und er muss zur Verübung einer 
Vielzahl von Delikten der fraglichen Art bereit sein. Bei der Absicht, ein Erwerbseinkommen 
zu erzielen, muss das Bestreben erkennbar sein, aus der deliktischen Tätigkeit mit einer ge-

 

 
 
Seite 12   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

wissen Regelmässigkeit Einkünfte zu erzielen, die geeignet sind, einen namhaften Teil der 
Lebenskosten zu decken. Die Bereitschaft zur Verübung einer Vielzahl von Delikten kann 
auch aufgrund einer plausiblen Prognose beurteilt werden. Dabei sind unter anderem die 
Häufigkeit der verübten Delikte, die dafür eingesetzten Mittel und der dabei erzielte Delikts-
betrag zu berücksichtigen. Eine Bereitschaft liegt vor, wenn der Täter den entsprechenden 
Tatbestand mit einer gewissen Regelmässigkeit zu erfüllen gedenkt. Gemäss höchstrichterli-
cher Rechtsprechung ist dabei nicht vorausgesetzt, dass die deliktische Tätigkeit die einzige 
oder auch nur die hauptsächliche Einnahmenquelle des Täters bildet, es genügt vielmehr ein 
„Nebenerwerb“ (MARCEL ALEXANDER NIGGLI/CHRISTOF RIEDO, a.a.O., Art. 139 N 84 ff. mit 
diversen Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung). 
 
d) In Anbetracht der 24 begangenen Einbruchdiebstähle respektive Versuchen hierzu ist die 
Voraussetzung der Bereitschaft mehrfach zu delinquieren vorliegend offensichtlich erfüllt. 
Der gesamte Deliktswert beläuft sich inklusive der neu hinzutretenden Delikte auf 
CHF 139‘280.‒ (statt CHF 120‘000.‒ gemäss dem Urteil der Vorinstanz). Der bereits in    
Österreich und in anderen Ländern mehrfach einschlägig vorbestrafte Beschuldigte (act. 199 
f., 245 f., 255 f., 265 ff., 313) hatte in der Schweiz als abgewiesener Asylbewerber keine 
Möglichkeit, einer legalen Erwerbstätigkeit nachzugehen und verfügte auch nicht über Ver-
mögen. Er nutzte seinen Aufenthalt in der Schweiz zur Begehung einer Vielzahl von Ein-
bruchdiebstählen. Durch die Verübung derselben bzw. aufgrund des Deliktserlöses war es 
dem Beschuldigten nicht nur möglich, für seinen eigenen Lebensunterhalt aufzukommen, 
sondern auch seine in Österreich lebende Freundin E.____ und seinen Sohn D.____ finanzi-
ell zu unterstützen, für sich und weitere Personen Hotelunterkünfte zu bezahlen und an di-
verse Personen im Ausland höhere Geldbeträge zu überweisen (act. 1179.3, 1179.4, 4879–
4911). Überdies bezog der Beschuldigte während seines Aufenthaltes in der Schweiz Hero-
in, Kokain und Methadon, was ebenfalls auf nicht unerhebliche Geldquellen schliessen lässt. 
Selbst wenn davon ausgegangen wird, dass er den Deliktserlös mit Mittätern teilen musste, 
ist offensichtlich, dass dieser mindestens einen bedeutenden Beitrag an seine Lebenshal-
tungskosten bildete. Somit ist in casu die Qualifikation der Gewerbsmässigkeit klarerweise 
zu bejahen und das Urteil des Strafgerichts in diesem Punkt zu bestätigen. 
 
2.4  Bandenmässigkeit  

   

a) Sodann wendet sich die Verteidigung gegen den vorinstanzlichen Schuldspruch hinsicht-
lich der bandenmässigen Tatbegehung im Hinblick auf sämtliche Diebstähle und bringt dies-
bezüglich vor, es sei nie eine konkrete Person erwiesenermassen als Mittäter auch nur eines 
Anklagepunktes in vorliegender Sache festgestellt worden. Es könne nicht einzig aufgrund 
gerichtsnotorischer Feststellungen angenommen werden, dass der Beschuldigte banden-
mässig gehandelt habe. Des Weiteren liessen sich genügend Beispiele finden, bei welchen 
Einbrecher sehr wohl alleine unterwegs gewesen seien. Schliesslich könne weder aus der 
Feststellung, dass der Beschuldigte zu gewissen Zeiten mit anderen telefoniert habe, noch 
aus der Tatsache, dass er sich manchmal nicht alleine in einem Hotel aufgehalten habe, auf 
eine bandenmässige Begehung konkreter Taten geschlossen werden. 

 

 
 
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b) Art. 139 Ziffer 3 StGB erfasst als Qualifikation des Diebstahls die Taten, die vom Mitglied 
einer Bande begangen werden, die sich zur fortgesetzten Verübung von Raub oder Dieb-
stahl zusammengefunden hat. Gemäss konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts ist 
Bandenmässigkeit anzunehmen, wenn sich mindestens zwei Täter mit dem ausdrücklich 
oder konkludent geäusserten Willen zusammenfinden, inskünftig zur Verübung mehrerer 
selbständiger, im Einzelnen möglicherweise noch unbestimmter Delikte zusammenzuwirken 
(BGE 132 IV 132, 137 m.w.H.). Stehlen als Mitglied einer Bande ist als besonders gefährlich 
zu qualifizieren, "weil der Zusammenschluss zur fortgesetzten Verübung von Raub oder 
Diebstahl die Täter psychisch und physisch stärkt" (BGE 78 IV 233, 72 IV 113). Durch den 
Zusammenschluss binden sich die Mitglieder auch an die verbrecherischen Ziele und er-
schweren sich gegenseitig die Umkehr. Dabei muss der Wille der Täter auf die gemeinsame 
Verübung einer Mehrzahl von Delikten gerichtet sein. Auch das Qualifikationsmerkmal der 
Bande setzt gewisse Mindestansätze einer Organisation (etwa Rollen- oder Arbeitsteilung) 
und eine Intensität des Zusammenwirkens in einem Masse voraus, dass von einem stabilen 
Team gesprochen werden kann, auch wenn dieses allenfalls nur kurzlebig ist (BGE 124 IV 
86, E. 2b und 286, E. 2a; 122 IV 265, E. 2b).  
 
c) Das Strafgericht hat sich mit der Frage der Bandenmässigkeit einlässlich auseinanderge-
setzt und das Verhalten des Beschuldigten korrekt gewürdigt, sodass vorab auf die zu-
treffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden kann (vgl. Urteil der Vorinstanz, 
S. 79–81; Art. 82 Abs. 4 StPO). Hierbei wurde durch die Vorinstanz eine Mehrzahl konkreter 
Indizien (S. 79 f., Ziffer 3–7) aufgezeigt, die in ihrer Gesamtheit jeden vernünftigen Zweifel an 
der Zugehörigkeit des Beschuldigten zu einer Bande, die sich zur fortgesetzten Verübung 
von Diebstahl zusammengefunden und solche (Einbruch-)Diebstähle in einer grossen Anzahl 
begangen hatte, ausschliessen. 
 
Hervorzuheben ist hierbei einerseits die generelle Feststellung, dass eine derart grosse An-
zahl von Einbrüchen in Wohnungen von Mehrfamilienhäusern zu Tageszeiten (insgesamt 24 
Einbruchdiebstähle in einem Zeitraum von weniger als 3 Monaten), welche alle nach dem-
selben modus operandi ausgeführt wurden, kaum von einem Alleintäter begangen werden 
könnten, da das Risiko, hierbei von unerwartet auftauchenden Drittpersonen überrascht zu 
werden, viel zu hoch wäre. Gerade auch in Anbetracht der teilweise äusserst kurzen Tatzeit-
räume erscheint es schlechterdings als ausgeschlossen, dass der Beschuldigte alleine agier-
te (vgl. etwa die Anklageziffer 1.5: zwischen ca. 13:00 Uhr und 14:30 Uhr; Anklageziffern 
1.13 und 1.14: zwischen 14:00 Uhr und 14:15 Uhr; Anklageziffer 1.15: zwischen 16:45 Uhr 
und 17:30 Uhr; Anklageziffer 1.23: zwischen 12:55 Uhr und 14:00 Uhr). Das vom Beschuldig-
ten in sämtlichen Fällen gewählte Tatvorgehen setzt überdies zur erfolgreichen Ausführung 
zwangsläufig einen hohen Organisationsgrad mit einer klar definierten Rollenvertei-
lung voraus. Aus diesem Umstand sowie der hohen Anzahl an begangenen Einbruchdieb-
stählen drängt sich überdies der Schluss auf, dass der Beschuldigte nicht jedes Mal einen 
neuen Mittäter rekrutiert haben konnte, sondern immer wieder mit denselben routinierten 
Bandenmitgliedern Einbruchdiebstähle beging. Daneben erhellt aus den während den Tat-
zeiträumen vorhandenen telefonischen Kontakte mit teilweise denselben Nummern (unter 

 

 
 
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anderem jener seines Bruders F.____) vor und nach einem Einbruchdiebstahl, dass der Be-
schuldigte auf seinen Einbruchstouren immer wieder mit denselben Mittätern delinquiert hat. 
Es ist nicht erforderlich, dass die Identität der übrigen Bandenmitglieder namentlich bekannt 
ist, sofern sich das gemeinsame Handeln – wie in casu – aus den übrigen Tatumständen 
zweifelsfrei ergibt. Allerdings ist die strafrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts überzeugt, 
dass der Beschuldigte mit seinem Bruder F.____ ein stabiles Team bildete. Der Beschuldigte 
kommunizierte mit der seinem Bruder zuzuordnenden Nummer 0XX XXX XX 78 in den Fäl-
len 1.4, 1.5, 1.11, 1.13 und 1.15 (vgl. act. 1665, 1677, 1741, 1469) jeweils mehrfach in den 
betreffenden Tatzeiträumen. Überdies wurden die beiden am 14. Juni 2012 in Basel ange-
halten, wobei der Beschuldigte Einbruchswerkzeug auf sich trug (act. 2117 ff.). Im Übrigen 
wurde der Beschuldigte, wenn er von Drittpersonen wahrgenommen wurde, jeweils immer in 
Begleitung anderer Personen gesehen.  
 
Aufgrund all dieser Umstände bestehen keine vernünftigen Zweifel, dass der Beschuldigte 
als Mitglied einer Bande handelte, weswegen das Urteil der Vorinstanz hinsichtlich dieses 
qualifizierenden Merkmals zu bestätigen ist.  
 
3.–6.  

 
[…] 
  

III.   Strafzumessung 

 
[…] 
 

IV.   Kosten 

[…] 

 

Demnach wird erkannt: 

 
://: I. Das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 14. Februar 2014, aus-

zugsweise lautend:  

   "1.   Der Beschuldigte wird des banden- und gewerbsmässigen Dieb-
stahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, des mehrfachen 
Hausfriedensbruchs, der mehrfachen Fälschung von Ausweisen, 
der mehrfachen Geldwäscherei, der rechtswidrigen Einreise und 
des rechtswidrigen Aufenthalts sowie des mehrfachen unbefugten 
Konsums von Betäubungsmitteln schuldig erklärt und verurteilt 
 
zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten, 

 

 
 
Seite 15   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

unter Anrechnung der vom 22. August 2012 bis zum 13. Novem-
ber 2013 ausgestandenen Untersuchungs- und Sicherheitshaft 
von insgesamt 449 Tagen, 
 
sowie zu einer Busse von CHF 400.--, 
bei schuldhafter Nichtbezahlung tritt an deren Stelle eine Ersatz-
freiheitsstrafe von 4 Tagen, 
 
in Anwendung von Art. 139 Ziffer 2 und Ziffer 3 StGB, Art. 144 
Abs. 1 StGB, Art. 186 StGB, Art. 252 Abs. 3 und Abs. 4 StGB, Art. 
305bis Ziffer 1 StGB, Art. 115 Abs. 1 AuG, Art. 19a Ziffer 1 BetmG, 
Art. 40 StGB, Art. 49 Abs. 1 StGB, Art. 51 StGB sowie Art. 106 
StGB. 

      
   2.   Es wird festgestellt, dass sich der Beschuldigte seit dem 14. No-

vember 2013 im vorzeitigen Strafvollzug befindet (Art. 236 StPO 
i.V.m. Art. 220 Abs. 2 StPO). 

      
   3.   Der Beschuldigte wird in den Anklageziffern 1.1 - 1.4, 1.6 sowie 

1.26 vom Vorwurf des Diebstahls, teilweise versucht, der Sach-
beschädigung sowie des Hausfriedensbruchs, teilweise versucht, 
in der Anklageziffer 3 vom Vorwurf der mehrfachen Urkundenfäl-
schung sowie in der Zusatzanklageschrift vom Vorwurf der Sach-
beschädigung freigesprochen. 

      
   4.   Das Verfahren wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das 

Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer wird ge-
stützt auf Art. 329 Abs. 4 und Abs. 5 StPO in Beachtung des Prin-
zips ne bis in idem gemäss Art. 11 Abs. 1 StPO eingestellt, soweit 
es den Zeitraum zwischen dem 12. Juni 2012 und 14. Juni 2012 
betrifft. 

      
   5.   […] 
      
   6.   […] 
      
   7.   Die Verfahrenskosten, bestehend aus den Kosten des Vorverfah-

rens von CHF 37‘745.20, den Kosten des Zwangsmassnahmen-
gerichts von CHF 4‘325.-- sowie der Gerichtsgebühr von CHF 
15‘000.--, gehen, abzüglich der unter Ziffer 6 eingezogenen CHF 
600.-- (G 25156), zu Lasten des Beschuldigten. 

      
   8.   Das Honorar der amtlichen Verteidigung in Höhe von CHF 

 

 
 
Seite 16   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

22‘513.70 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) wird unter Vorbe-
halt der Rückzahlungsverpflichtung des Beschuldigten nach     
Art. 135 Abs. 4 StPO aus der Gerichtskasse entrichtet. 
 
Der Beschuldigte ist, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnis-
se erlauben, verpflichtet, dem Staat die Kosten der amtlichen Ver-
teidigung zurückzuzahlen und der amtlichen Verteidigung die   
Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen 
Honorar zu erstatten (Art. 135 Abs. 4 lit. a und lit. b StPO)." 

      
  wird in teilweiser Gutheissung der Anschlussberufung der Staatsan-

waltschaft und in Abweisung der Berufung des Beschuldigten in den 
Ziffern 1 und 3 wie folgt geändert: 

   1.   Der Beschuldigte wird des banden- und gewerbsmässigen Dieb-
stahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, des mehrfachen 
Hausfriedensbruchs, der mehrfachen Fälschung von Ausweisen, 
der mehrfachen Geldwäscherei, der rechtswidrigen Einreise und 
des rechtswidrigen Aufenthalts sowie des mehrfachen unbefugten 
Konsums von Betäubungsmitteln schuldig erklärt und verurteilt 
 
zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten, 
unter Anrechnung der vom 22. August 2012 bis zum 13. Novem-
ber 2013 ausgestandenen Untersuchungs- und Sicherheitshaft 
von insgesamt 449 Tagen, 
 
sowie zu einer Busse von CHF 400.--, 
bei schuldhafter Nichtbezahlung tritt an deren Stelle eine Ersatz-
freiheitsstrafe von 4 Tagen, 
 
in Anwendung von Art. 139 Ziffer 2 und Ziffer 3 StGB, Art. 144 
Abs. 1 StGB, Art. 186 StGB, Art. 252 StGB, Art. 305bis Ziffer 1 
StGB, Art. 115 Abs. 1 AuG, Art. 19a Ziffer 1 BetmG, Art. 40 StGB, 
Art. 49 Abs. 1 StGB, Art. 51 StGB sowie Art. 106 StGB. 

      
   3.   Der Beschuldigte wird in den Anklageziffern 1.3, 1.4 sowie 1.26 

vom Vorwurf des Diebstahls, der Sachbeschädigung sowie des 
Hausfriedensbruchs, in der Anklageziffer 3 vom Vorwurf der 
mehrfachen Urkundenfälschung sowie in der Zusatzanklageschrift 
vom Vorwurf der Sachbeschädigung freigesprochen. 

   
Im Übrigen wird das Urteil des Strafgerichts bestätigt. 
 

 

 
 
Seite 17   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 II. Die ordentlichen Kosten des Berufungsverfahrens in der Höhe von 
CHF 32‘500.‒, zuzüglich Auslagen von CHF 500.‒, werden dem Beschuldig-
ten auferlegt.  
 
Dem amtlichen Verteidiger Advokat Dieter Roth wird für das Berufungsver-
fahren ein Honorar in der Höhe von CHF 8‘619.55 (inkl. Auslagen) zuzüglich 
8% Mehrwertsteuer (CHF 689.55), somit insgesamt CHF 9‘309.10, aus der 
Gerichtskasse ausgerichtet. 
 
Der Beschuldigte ist zur Rückzahlung der Entschädigung der amtlichen    
Verteidigung an den Kanton verpflichtet, sobald es seine wirtschaftlichen 
Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO). 

 
 
Präsident 
 
 
 
Dieter Eglin 

Gerichtsschreiber 
 
 
 
Marius Vogelsanger