# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f8f8bd19-b653-502c-9dfe-1106732d4155
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.03.2010 C-4485/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4485-2009_2010-03-09.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-4485/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  9 .  M ä r z  2 0 1 0

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richter Stefan Mesmer, 
Richter Beat Weber, 
Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth.

A._______, Deutschland,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Kinderrente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-4485/2009

Sachverhalt:

A.
Mit drei  Verfügungen vom 17. Juni 2009 sprach die IV-Stelle für Ver-
sicherte  im  Ausland  IVSTA  (nachfolgend:  IVSTA)  A._______ vom 
1. August 2002 bis 30. November 2003 eine halbe und vom 1. Dezem-
ber  2003  bis  31. Juli  2008  eine  ganze  Invalidenrente  sowie  vom 
1. August  2002  bis  30. Juni  2003  für  seine  Tochter  B._______, 
geboren am (...)  1985, eine halbe Kinderrente zu (act. 123, 124 und 
125). 

B.
Gegen  die  Verfügung  betreffend  Kinderrente  erhob  A._______ 
(nachfolgend:  Beschwerdeführer)  mit  Eingabe  vom  8. Juli  2009  Be-
schwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte sinngemäss 
die  Weitergewährung  der  Kinderrente  ab  dem  1. Juli  2003,  da  sich 
B._______ noch im Studium befinde. Gleichzeitig bat er um Mitteilung, 
ob  die  Kinderrente  aufgrund  des  unbefristeten  Schwerbehinderten-
ausweises  seiner  Tochter  über  das  25. Lebensjahr  hinaus  gewährt 
werden  könne. Als  Beweismittel  reichte  er  diverse  Zeugnisse  sowie 
Schul- und Studienbescheinigungen seiner Tochter zu den Akten.

C.
Mit  Zwischenverfügung  vom  14. Juli  2009  forderte  der  zuständige 
Instruktionsrichter den Beschwerdeführer auf, einen Kostenvorschuss 
von  Fr. 400.-  in  der  Höhe  der  mutmasslichen  Verfahrenskosten  zu 
leisten. Der einverlangte Kostenvorschuss ging am 5. August 2009 bei 
der Gerichtskasse ein.

D.
Mit  zwei  Verfügungen  vom  5. Februar  2010  sprach  die  IVSTA dem 
Beschwerdeführer vom 1. Juli 2003 bis 30. November 2003 eine halbe 
und vom 1. Dezember 2003 bis 31. Juli 2006 eine ganze Kinderrente 
für B._______ zu (act. 139 und 140).

E.
Mit Vernehmlassung vom 15. Februar 2010 beantragte die IVSTA, die 
Beschwerde  sei  insoweit  gutzuheissen,  als  die  Sache  an  die  Ver-
waltung zurückzuweisen sei, damit sie für den fehlenden Zeitraum vom 
1. August  2006  bis  31. Juli  2008  eine  neue  Verfügung  betreffend 
Kinderrente erlasse. Im weiteren sei die Beschwerde abzuweisen. Zur 

Seite 2

C-4485/2009

Begründung  führte  sie  im  Wesentlichen  aus,  dass  sich  B._______ 
"nachgewiesenermassen  bis  und  mit  Sommersemester  2009"  in 
Ausbildung befand.

F.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unter-
lagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen 
eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  Bst. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-
rung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwal-
tungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Verfü-
gungen der  IVSTA. Eine  Ausnahme im Sinne  von Art. 32  VGG liegt 
nicht vor.

1.2 Das  Verfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  grund-
sätzlich nach den Bestimmungen des VwVG (Art. 37 VGG) Aufgrund 
von  Art. 3  Bst. dbis des  Bundesgesetzes  über  das  Verwaltungsver-
fahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG 
keine Anwendung auf Verfahren in Sozialversicherungssachen, soweit 
das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss 
Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invaliden-
versicherung (Art. 1a-26bis und 28-70 IVG) anwendbar, soweit das IVG 
nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

1.3 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass  er  im Sinne  von Art. 59  ATSG beschwerdelegiti-
miert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art. 60 
ATSG und Art. 52 VwVG) eingereicht  und der  Kostenvorschuss frist-
gerecht geleistet wurde, ist darauf einzutreten.

Seite 3

C-4485/2009

2.
Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren 
zur Anwendung gelangen.

2.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben 
(BGE 130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Übergangs-
bestimmungen.  In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich 
diejenigen  Rechtssätze  massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu 
Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 
E. 2.3). Für das vorliegende Verfahren ist  deshalb das per 1. Januar 
2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts  anwendbar.  Bei  den  materiellen  Bestim-
mungen des IVG und der Verordnung über die Invalidenversicherung 
vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201) ist  auf die Fassung gemäss 
den  am  1. Januar  2004  in  Kraft  getretenen  Änderungen  (4. IV-
Revision; AS 2003 3837) abzustellen. Soweit ein Rentenanspruch ab 
dem 1. Januar 2008 zu prüfen ist, sind weiter die mit der 5. IV-Revision 
zu diesem Zeitpunkt in Kraft getretenen Gesetzes- und Verordnungs-
änderungen zu beachten (AS 2007 5129 und AS 2007 5155).

2.2 Der Beschwerdeführer ist deutscher Staatsangehöriger mit Wohn-
sitz in Deutschland,  weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft  getretene 
Abkommen  vom  21. Juni  1999  zwischen  der  Schweizerischen  Eid-
genossenschaft  einerseits  und  der  Europäischen  Gemeinschaft  und 
ihrer  Mitgliedsstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit  (FZA, 
SR 0.142.112.681)  zu  beachten  ist.  Nach  Art. 1  Abs. 1  des  auf  der 
Grundlage  des  Art. 8  FZA  ausgearbeiteten  und  Bestandteil  des 
Abkommens bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II  ("Koordinierung der 
Systeme  der  sozialen  Sicherheit")  des  FZA  in  Verbindung  mit 
Abschnitt A  dieses  Anhangs  wenden  die  Vertragsparteien  unter-
einander insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates 
vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicher-
heit  auf  Arbeitnehmer  und  Selbstständige  sowie  deren  Familien-
angehörige,  die  innerhalb  der  Gemeinschaft  zu-  und  abwandern 
(SR 0.831.109.268.1),  und  die  Verordnung  (EWG)  Nr.  574/72  des 
Rates  vom  21.  März  1972  über  die  Durchführung  der  Verordnung 
(EWG)  Nr. 1408/71  über  die  Anwendung  der  Systeme  der  sozialen 
Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familien-
angehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (SR 

Seite 4

C-4485/2009

0.831.109.268.11)  oder  gleichwertige  Vorschriften  an.  Dabei  ist  im 
Rahmen des FZA auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" im Sinne dieser 
Koordinierungsverordnungen  zu  betrachten  (Art. 1  Abs. 2  Anhang  II 
des FZA).

2.3 Demnach bestimmt sich der Anspruch des Beschwerdeführers auf 
Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung auf Grund des 
IVG,  der  IVV, des  ATSG sowie  der  Verordnung  vom  11. September 
2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, 
SR 830.11).

3.
Während  des  vorliegenden  Beschwerdeverfahrens sprach  die  IVSTA 
dem Beschwerdeführer vom 1. Juli 2003 bis 30. November 2003 eine 
halbe und vom 1. Dezember 2003 bis 31. Juli 2006 eine ganze Kinder-
rente für seine Tochter zu (act. 139 und 140). 

3.1 Gemäss Art. 58 Abs. 1 VwVG kann die Vorinstanz bis zu ihrer Ver-
nehmlassung die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen. 
Diesfalls hat die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde 
insoweit  fortzusetzen,  als  diese  durch  die  neue  Verfügung  der  Vor-
instanz nicht gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG).

3.2 Der Beschwerdeführer beantragt die Weitergewährung der Kinder-
rente ab dem 1. Juli 2003. Mit den zwei Wiedererwägungsverfügungen 
vom  5. Februar  2010  wurde  dem  Antrag  des  Beschwerdeführers  in 
zeitlichen  Umfang  vom  1. Juli  2003  bis  31. Juli  2006  entsprochen, 
sodass die Beschwerde diesbezüglich gegenstandslos geworden und 
das Verfahren entsprechend abzuschreiben ist.

4.
Streitig  und  vorliegend  zu  prüfen  bleibt  somit,  ob  der  Beschwerde-
führer ab dem 1. August 2006 Anspruch auf eine Kinderrente für seine 
Tochter hat.

4.1 Gemäss  Art. 35  Abs. 1  IVG  haben  Männer  und  Frauen,  denen 
eine Invalidenrente zusteht,  für jedes Kind,  das im Falle ihres Todes 
eine  Waisenrente  der  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  bean-
spruchen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente. Nach Art. 25 Abs. 5 
des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1946  über  die  Alters-  und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) besteht  der Renten-
anspruch für Kinder, die noch in Ausbildung begriffen sind, über das 

Seite 5

C-4485/2009

vollendete  18. Altersjahr  hinaus  bis  zum Abschluss  der  Ausbildung, 
längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr.

4.2 Nach  der  Rechtsprechung  umfasst  der  Begriff  der  Ausbildung 
nicht  nur  die  Ausbildung  im  Hinblick  auf  einen  bestimmten  Berufs-
abschluss  (Berufsausbildung  im  engeren  Sinne),  sondern  auch  die 
Vorbereitung  auf  eine  Tätigkeit  ohne  Berufsabschluss  und  die  Aus-
bildung, die vorerst nicht auf einen bestimmten Beruf gerichtet ist, sei 
es, dass sie die allgemeine Grundlage für eine Mehrzahl von Berufen 
bildet, sei es, dass es sich um eine Allgemeinausbildung handelt, wie 
z.B. die Eidgenössische Maturität. Unter beruflicher Ausbildung ist jede 
Tätigkeit zu verstehen, welche die systematische Vorbereitung auf eine 
künftige  Erwerbstätigkeit  zum  Ziele  hat  (Urteil  des  Bundesgerichts 
I 546/01 vom 27. Februar 2002 E. 1).

4.3 Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, ist die Kinderrente 
eine  akzessorische  Leistung  zur  Hauptrente  (Urteil  des  Bundesge-
richts  5P.346/2006  vom 12. Oktober  2006 E. 3.3).  Vorliegend  wurde 
dem  Beschwerdeführer  vom  1. Dezember  2003  bis  31. Juli  2008 
(Erreichen der ordentlichen Altersrente) eine ganze Invalidenrente ge-
währt, weshalb auch der Anspruch auf die akzessorische Kinderrente 
für die Tochter spätestens am 31. Juli 2008 endet. Die Beschwerde ist 
daher insoweit abzuweisen, als sie den geltend gemachten Anspruch 
auf eine Kinderrente ab dem 1. August 2008 betrifft. 

Diesbezüglich  anzumerken  bleibt,  dass  die  Schweizerische  Aus-
gleichskasse  SAK über  Ansprüche  betreffend  akzessorische  Kinder-
renten zu Altersrenten im Sinne von Art. 22ter AHVG befindet (Art. 63 
AHVG).

4.4 Aufgrund der vom Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwer-
deverfahren  eingereichten  Beweismittel  (Zeugnisse,  Schul-  und  Stu-
dienbescheinigungen)  befand  sich  die  1985  geborene  B._______ 
unbestrittenermassen  bis  und  mit  Sommersemester  2009  in  Ausbil-
dung, weshalb der Beschwerdeführer vom 1. August 2006 bis 31. Juli 
2008 Anspruch auf eine ganze Kinderrente für seine Tochter hat. 

4.5 Demnach ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und dem Be-
schwerdeführer ist  vom 1. August  2006 bis 31. Juli  2008 eine ganze 
Kinderrente zuzusprechen.

Seite 6

C-4485/2009

5.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

5.1 Angesichts des weitgehenden Obsiegens des Beschwerdeführers 
sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG 
sowie Art. 5 und Art. 6 Bst. b  des Reglements vom 21. Februar 2008 
über  die  Kosten  und  Entschädigungen vor  dem Bundesverwaltungs-
gericht  [VGKE,  SR  173.320.2]),  sodass  der  geleistete  Kostenvor-
schuss von Fr. 400.- dem Beschwerdeführer auf ein von ihm anzuge-
bendes Konto zurückzuerstatten ist. Der Vorinstanz werden keine Ver-
fahrenskosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG).

5.2 Da dem Beschwerdeführer, welcher nicht anwaltlich vertreten war, 
keine unverhältnismässig hohen Kosten entstanden sind und dieser zu 
Recht keinen entsprechenden Antrag gestellt hat, ist keine Parteient-
schädigung  zuzusprechen  (vgl.  Art.  64  Abs.  1  VwVG  und  Art.  7  ff. 
VGKE).

Seite 7

C-4485/2009

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird bezüglich Kinderrente vom 1. Juli 2003 
bis 31. Juli 2006 als gegenstandslos abgeschrieben.

2.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. 

3.
Dem Beschwerdeführer wird vom 1. August 2006 bis 31. Juli 2008 für 
seine Tochter B._______ eine ganze Kinderrente zugesprochen.

4.
Weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen.

5.
Es werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben. Dem Beschwerdeführer 
wird  der  bereits  geleistete  Verfahrenskostenvorschuss  von  Fr. 400.- 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

6.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

7.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  (Einschreiben  mit  Rückschein;  Beilage: 
Formular Zahladresse)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Lucie Schafroth

Seite 8

C-4485/2009

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

Seite 9