# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6c602e61-5b1d-5f82-919a-315367841511
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-10-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.10.2023 C-4387/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4387-2023_2023-10-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4387/2023 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 4 .  O k t o b e r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Nadja Francke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Philippinen), 

vertreten durch B._______, (Schweiz),  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 AHV, Beitritt zur freiwilligen Versicherung 

(Einspracheentscheid vom 18. Juli 2023). 

 

 

 

C-4387/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vor-

instanz) mangels Erhalts der eingeforderten Unterlagen mit Verfügung vom 

18. November 2022 auf das Gesuch von A._______ (nachfolgend: Versi-

cherter oder Beschwerdeführer) um Beitritt zur freiwilligen Alters-, Hinter-

lassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) vom 9. Juli 2022 (vgl. Akten 

der Vorinstanz [nachfolgend: SAK-act.] 3) nicht eingetreten ist (SAK-act. 

14),  

dass die SAK die gegen diese Verfügung vom Versicherten, vertreten 

durch seinen Vater B._______, am 23. November 2022 (sinngemäss) er-

hobene und am 28. Juni 2023 verbesserte Einsprache (vgl. SAK-act. 19 

und 29) mit Einspracheentscheid vom 18. Juli 2023 abgewiesen hat mit der 

Begründung, der Versicherte habe nach wie vor keinen Nachweis für sei-

nen Wohnsitz im Ausland eingereicht (vgl. SAK-act. 30),  

dass der Beschwerdeführer, vertreten durch B._______, am 4. August 

2023 (Datum Postaufgabe) bei der Vorinstanz sinngemäss eine Be-

schwerde gegen diesen Einspracheentscheid eingereicht hat, welche die 

Vorinstanz am 14. August 2023 samt angefochtenem Einspracheentscheid 

zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht übermittelt hat 

(vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer-act.] 1 und 2),  

dass die Vorinstanz innert der für eine Vernehmlassung angesetzten Frist 

mit Eingabe vom 4. Oktober 2023 mitgeteilt hat, sie habe aufgrund von am 

21. Juni 2023 bei ihr eingegangenen Unterlagen, namentlich einer Anmel-

dung des Beschwerdeführers beim (zuständigen) Immigrationsamt vom 

6. Dezember 2022 sowie einer vom 25. Mai 2023 bis 25. Mai 2024 dauern-

den Visumserteilung "im Rahmen von Art. 53 Abs. 3 ATSG eine berichtigte 

Verfügung" erlassen und den Beschwerdeführer per 1. Juli 2022 in die frei-

willige AHV/IV aufgenommen, weshalb das Beschwerdeverfahren als ge-

genstandslos geworden abzuschreiben sei (vgl. BVGer-act. 14), 

dass sie gleichzeitig eine Kopie der "Aufnahmebestätigung zur freiwilligen 

AHV/IV" betreffend den Beschwerdeführer vom 4. Oktober 2023 als Bei-

lage zu den Akten reichte (vgl. Beilage zu BVGer-act. 4),  

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

C-4387/2023 

Seite 3 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,  

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich freiwillige Versicherung vor 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (vgl. Art. 85bis Abs. 1 Satz 1 

AHVG [SR 831.10]), 

dass auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, weshalb auf 

die Beschwerde vom 4. August 2023 einzutreten ist,  

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG resp. Art. 53 

Abs. 3 ATSG die angefochtene Verfügung bis zu ihrer Vernehmlassung in 

Wiedererwägung ziehen kann (Abs. 1; vgl. hierzu auch Urteil des BVGer 

C-911/2009 vom 29. November 2011 E. 4.1 m.H.) und die neue Verfügung 

ohne Verzug den Parteien eröffnet und der Beschwerdeinstanz zur Kennt-

nis bringt (Abs. 2), 

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen 

hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-

standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),  

dass eine lite pendente erlassene Verfügung den Streit nur insoweit been-

det, als damit den Begehren der Beschwerde führenden Partei entspro-

chen wird (vgl. Urteil des BGer 9C_22/2019 vom 7. Mai 2019 E. 3.1 mit 

Hinweisen),  

dass die Vorinstanz gemäss Eingabe vom 4. Oktober 2023 innert der für 

eine Vernehmlassung angesetzten Frist gestützt auf Art. 53 Abs. 3 ATSG 

wiedererwägungsweise auf den Einspracheentscheid vom 18. Juli 2023 

zurückgekommen ist und den Beschwerdeführer gemäss der gleichzeitig 

eingereichten "Aufnahmebestätigung zur freiwilligen AHV/IV" vom 4. Okto-

ber 2023 per 1. Juli 2022 in die freiwillige AHV/IV aufgenommen hat, 

dass die Vorinstanz mit dem wiedererwägungsweise getroffenen Entscheid 

dem Rechtsbegehren des Beschwerdeführers um Aufnahme in die freiwil-

lige AHV/IV per 1. Juli 2022 vollständig entsprochen hat,  

dass zudem der Beschwerdeführer auf entsprechende Aufforderung des 

Bundesverwaltungsgerichts (vgl. prozessleitende Verfügung vom 11. Okto-

ber 2023, BVGer-act. 15) mitgeteilt hat, er könne "dem Entscheid betref-

fend Beitrittsgesuch zur Aufnahme in die freiwillige AHV-Versicherung" voll-

umfänglich zustimmen und sei mit der kostenlosen Abschreibung des vor-

liegenden Beschwerdeverfahrens einverstanden (vgl. BVGer-act. 16), 

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Seite 4 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist 

(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),  

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei aufzuerlegen sind, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 Satz 1 des Reg-

lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass vorliegend die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens durch den Wie-

dererwägungsentscheid der Vorinstanz vom 4. Oktober 2023 im Rahmen 

des ersten Schriftenwechsels bewirkt worden ist,  

dass Vorinstanzen allerdings keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind 

(Art. 63 Abs. 2 VwVG),  

dass daher vorliegend keine Verfahrenskosten zu erheben sind und dem 

Beschwerdeführer der von ihm geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.- 

(vgl. BVGer-act. 11) nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zurück-

zuerstatten ist, 

dass bei Gegenstandslosigkeit eines Verfahrens unter sinngemässer An-

wendung des Art. 5 VGKE zu prüfen ist, ob eine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 15 VGKE),  

dass dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer, obwohl die Ge-

genstandslosigkeit nicht von ihm verursacht worden ist, keine Parteient-

schädigung zuzusprechen ist, da ihm keine unverhältnismässig hohen 

Kosten entstanden sind, 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite zu verweisen ist.   

 

  

C-4387/2023 

Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss im Betrag von Fr. 400.- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt 

der Rechtskraft dieses Entscheids zurückerstattet.  

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das 

Bundesamt für Sozialversicherungen.  

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christoph Rohrer Nadja Francke 

 

  

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Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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