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**Case Identifier:** 6fcc3736-3d9b-54f4-9617-2df63f99d009
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.11.2016 200 2016 132
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-132_2016-11-11.pdf

## Full Text

200 16 132 IV
SCP/JAP/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 11. November 2016

Verwaltungsrichter Schütz, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schwegler
Gerichtsschreiber Jakob

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 4. Dezember 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Nov. 2016, IV/16/132, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1976 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
melde sich am 19. Mai 2012 bei der IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerde-
gegnerin) zum Leistungsbezug an (Akten der IVB, Antwortbeilage [AB] 2). 
Diese stellte der Versicherten nach gutachterlichen Erhebungen (AB 84, 
109.1) mit Vorbescheid vom 8. September 2015 (AB 117) mangels eines 
invalidisierenden Gesundheitsschadens die Abweisung des Leistungsbe-
gehrens in Aussicht. Nach erhobenem Einwand (AB 122) verneinte sie ent-
sprechend dem Vorbescheid mit Verfügung vom 4. Dezember 2015 
(AB 125) einen Anspruch auf Invalidenversicherungsleistungen.

B.

Mit Eingabe vom 22. Januar 2016 erhob die Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, Beschwerde. Sie beantragt, die angefochtene 
Verfügung sei kostenfällig aufzuheben und ihr sei vom 1. November 2012 
bis 31. Mai 2015 eine ganze Rente bzw. ab 1. Juni 2015 eine Dreiviertels-
rente, zuzüglich Verzugszins seit wann rechtens, auszurichten. Eventualiter 
sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurück-
zuweisen.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 26. Februar 2016 schloss die Beschwer-
degegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Mit Replik vom 4. April 2016 bzw. Duplik vom 6. Mai 2016 hielten die Par-
teien an ihren Anträgen fest. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Nov. 2016, IV/16/132, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Die angefochtene Verfügung ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Verfügun-
gen. Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren 
Anträgen nicht durchgedrungen, durch die angefochtene Verfügung berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung, weshalb sie zur 
Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gege-
ben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über 
Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungs-
rechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwer-
de einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 4. Dezember 2015 
(AB 125). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden kön-
nen auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. 
Art. 7 ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens 
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Ein-
schränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei 
Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver-
werten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitge-
hend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 
S. 353; SVR 2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1). Entscheidend ist, ob und inwiefern 
es der versicherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, 
die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehen-
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesell-
schaft tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab 
zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281). Ausgangspunkt der An-
spruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 6 ff. und insbesondere 
Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizinische Befundlage. Eine Einschränkung 
der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann anspruchserheblich sein, wenn 
sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist, die fachärztlich einwand-
frei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 281 E. 2.1 S. 285).

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2.3 In Anbetracht der sich mit Bezug auf Schmerzen naturgemäss 
ergebenden Beweisschwierigkeiten muss im Rahmen der sozialversiche-
rungsrechtlichen Leistungsprüfung verlangt werden, dass die subjektiven 
Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig fest-
stellbare Befunde hinreichend erklärbar sind (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 
S. 281). Sowohl bei Leiden, deren Ursache bekannt oder (bildgebend) zu 
objektivieren ist, als auch bei Beschwerden mit unklarer Ätiologie und Kau-
salität vermögen die subjektiven Angaben der versicherten Person eine 
invalidenversicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit jedenfalls nicht 
ohne Weiteres rechtsgenüglich nachzuweisen, sondern es hat stets eine 
sorgfältige Plausibilitätsprüfung der geltend gemachten Funktionsein-
schränkungen zu erfolgen (BGE 140 V 290 E. 3.3.1 S. 296).

2.4 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht lassen sich den Akten im Wesentlichen 
die folgenden Angaben entnehmen:

3.1.1 Der Hausarzt Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, vermerkte im Bericht vom 25. Oktober 2012 (AB 23) als Dia-
gnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit rezidivierende Episoden mit 
Abdominalschmerzen, eine verminderte Glukosetoleranz sowie anamnes-
tisch eine Fruktose- und Laktoseintoleranz. Er zog als Differentialdiagnose 
eine Abdominalmigräne in Betracht und attestierte eine vollständige Ar-
beitsunfähigkeit seit 1. Januar 2012. In seinen Verlaufsberichten vom 4. 
Februar bzw. 7. Juni 2013 (AB 29, 36) ging er von einem stationären Ge-
sundheitszustand mit unveränderter Arbeitsunfähigkeit aus.

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3.1.2 Prof. Dr. med. D.________, Facharzt für Neurologie FMH, hielt im 
Bericht vom 17. Dezember 2012 (AB 28) zunächst als Verdachtsdiagnose 
eine atypische Migräne fest. Am 6. Juni 2013 orientierte er darüber, dass 
im Verlauf nun klar habe festgestellt werden können, dass es sich um eine 
schwere Migräne, zum Teil mit vorwiegender abdominellen Symptomatik, 
handle. Er ging von einem verbesserten Gesundheitszustand aus, attestier-
te zwar noch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, prognostizierte jedoch 
eine zunehmende Arbeitsfähigkeit innerhalb der nächsten sechs Monate 
(AB 37). Nachdem Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie FMH, im 
Rahmen einer Zweitmeinung die Diagnose einer Abdominalmigräne 
bestätigt (AB 73) und Dr. med. D.________ auf ein zusätzliches Zervikal-
syndrom hingewiesen hatte, welches zur Auslösung der Migräne-Attacken 
beitrage (AB 73/8), gab der letztere am 23. Dezember 2013 an, gesamthaft 
habe sich der Zustand etwas verbessert. Die Migräne-Attacken seien weni-
ger häufig und könnten besser angegangen werden; es könne nun sehr 
vorsichtig und mit möglichst geringem Produktivitäts-Druck mit beruflichen 
Massnahmen begonnen werden (AB 51).

3.1.3 Aufgrund chronischer Nackenschmerzen sowie sensorischer 
Störungen der Hände und Füsse wurde am 25. März 2014 eine bildgeben-
de Abklärung der Halswirbelsäule (HWS) durchgeführt. Gemäss dem ent-
sprechenden Befundbericht (AB 73/1) offenbarte sich dabei eine linkslasti-
ge 
dorsomediane Diskushernie auf Stufe C5/6, bis links foraminal reichend mit 
möglicher Wurzelreizung C6 links im Foramen, sowie eine nicht neurokom-
pressive dorsomediane Diskushernie auf Stufe Th5/6.

3.1.4 Auf Empfehlung von Dr. med. F.________, Fachärztin für Allgemei-
ne Innere Medizin FMH, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; AB 60), 
veranlasste die Beschwerdegegnerin in der Folge eine polydisziplinäre Be-
gutachtung. Der Auftrag für die Expertise, welche die Fachrichtungen Neu-
rologie, Psychiatrie, Allgemeine Innere Medizin und Orthopädie umfassen 
sollte, wurde an die Begutachtungsstelle H.________ (MEDAS) vergeben 
(AB 63, 64/1, 75 f.). Aufgrund einer Auseinandersetzung (vgl. IV-Protokoll 
[in den Gerichtsakten] S. 6 f.; AB 79-81, 84.1/23 Ziff. 8.6) wurde die Begut-

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achtung nach der psychiatrischen und internistischen Exploration abgebro-
chen.

Im psychiatrischen MEDAS-Teilgutachten vom 11. August 2014 (AB 84.1) 
führte Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 
in diagnostischer Hinsicht das Nachstehende auf (AB 84.1/15 f. Ziff. 6):

Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
 Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion (ICD-

10: F43.21), bestehend seit mindestens Dezember 2012

Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
 Verdacht auf somatoforme, autonome Funktionsstörung des 

oberen Gastrointestinaltraktes (ICD-10: F45.31)
 Hinweise für akzentuierte Persönlichkeitszüge mit emotional in-

stabilen, reizbaren Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z73.1)

Aus rein psychiatrischer Sicht attestierte der Gutachter seit mindestens 
Dezember 2012 für die angestammte Beschäftigung eine Arbeitsunfähig-
keit von 25 % bzw. für eine leidensadaptierte Tätigkeit (ohne erhöhte emo-
tionale Belastung, ohne erhöhten Zeitdruck [Stressbelastung], ohne erfor-
derliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne 
überdurchschnittliche Dauerbelastung) eine uneingeschränkte Arbeits-
fähigkeit (AB 84.1/20 f. Ziff. 8.1 und 8.2).

Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, stellte 
im internistischen MEDAS-Teilgutachten vom 16. August 2014 (AB 84.2) 
keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und vermerkte als 
solche ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Abdominalmigräne, 
eine Laktoseintoleranz sowie ein Untergewicht (AB 84.2/11 Ziff. 6). Er er-
klärte, für die seit elf Jahren auftretenden, krampfartigen Bauchschmerzen 
mit Erbrechen, Schwindel und vermehrten Schweissausbrüchen, habe sich 
trotz ausgedehnten Abklärungen keine somatisch-gastroenterologische 
Ursache finden lassen. Im Verlaufe der Jahre seien diese Beschwerden 
immer häufiger zusammen mit migräneartigen Kopfschmerzen aufgetreten, 
so dass schliesslich vor zwei Jahren die Diagnose einer Abdominalmigräne 
gestellt worden sei. Da die Beschwerden aus internistischer Sicht nicht 
plausibilisiert werden könnten, bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit 
(AB 84.2/12 Ziff. 7 und 8.1).

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3.1.5 Zur Abklärung der chronischen Nackenschmerzen, der Sensibi-
litätsstörungen, der HWS-Befunde sowie der Migräne holte die Beschwer-
degegnerin auf Empfehlung des RAD (AB 86) in der Folge ein Gutachten 
des Spitals J.________, Klinik K.________, ein. In der Expertise vom 
20. April 2015 (AB 109.1) hielten die Dres. med. L.________, Facharzt für 
Neurologie FMH, und M.________, Assistenzärztin, die folgenden Diagno-
sen fest (AB 109.1/13):

Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
 Migräne ohne Aura (ICHD 3-beta 1.1)
 Abdominelle Migräne (ICHD 3-beta 1.6.1.2)
 Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: 

F43.21)

Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
 Laktose- und Fruktoseintoleranz
 Pathologische Glukosetoleranz
 Leichtes Untergewicht (BMI [Body-Mass-Index] 17.6 kg/m2)
 Status nach Zystektomie Ovar links

Die Gutachter erklärten, im Gegensatz zu den beiden MEDAS-
Teilgutachten sähen sie eine aktuell reduzierte Arbeitsfähigkeit durch eine 
somatische Diagnose, nämlich eine initial abdominellen Migräne und eine 
daran anschliessende typische Migräne ohne Aura. Dies gelte insbesonde-
re für die Zeit bevor eine Migräne diagnostiziert und eine adäquate Thera-
pie eingeleitet worden sei (AB 109.1/15). Die im psychiatrischen MEDAS-
Teilgutachten gestellte Diagnose einer somatoformen, autonomen Funkti-
onsstörung des oberen Gastrointestinaltraktes sei nicht haltbar 
(AB 109.1/14). Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit sei kaum zu 
quantifizieren, da die Kopfschmerzattacken unvorhersehbar aufträten und 
die Arbeitsfähigkeit in den schmerzfreien Intervallen stark variiere 
(AB 109.1/17 Ziff. 4). Eine leidensadaptierte Tätigkeit (wechselbelastend 
[stehend-sitzend-gehend] ohne anhaltende Arbeiten an einem Computer-
monitor) sei initial vier bis fünf Stunden täglich grundsätzlich ohne Leis-
tungseinschränkung zumutbar und im Idealfall flexibel einzuteilen. Eine 
langsame Steigerung bis zu einem Arbeitspensum von 80 % scheine mittel- 
bis langfristig möglich (AB 109.1/18 f. Ziff. 11 und 13 f.).

3.1.6 Der RAD-Arzt Dr. med. N.________, Facharzt für Physikalische 
Medizin und Rehabilitation FMH, für Tropen- und Reisemedizin FMH sowie 
für Allgemeine Innere Medizin FMH, vertrat in seiner Stellungnahme vom 

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4. Mai 2015 (AB 111) die Auffassung, dass vorwiegend dem neurologi-
schen Gutachten des Spitals J.________ Bern (AB 109.1) gefolgt werden 
sollte. Die Problematik der Beschwerdeführerin sei hauptsächlich neurolo-
gisch bedingt, zudem sei diese Expertise im Vergleich zu jenen der ME-
DAS umfassender und schlüssiger. Vom 1. Januar 2012 bis zum Zeitpunkt 
der Exploration im Spital J.________ am 17. Februar 2015 habe die Ar-
beitsfähigkeit 40 % betragen, seither betrage sie fünf bis sechs Stunden 
täglich, was etwa 60 % entspreche; mittel- bis langfristig sei eine Steige-
rung auf 80 % möglich.

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.3 In den RAD-Stellungnahmen vom 3. Juni 2013 (AB 35) und 24. Fe-
bruar 2014 (AB 60) erkannte Dr. med. F.________ richtig, dass die ätiolo-
gisch unklare und instabile/fluktuierende Beschwerdesymptomatik, welche 
von den beteiligten Medizinern unterschiedlich interpretiert wurde («Migrai-
ne sans Migraine» [AB 17/2 Ziff. 1, 25/8 Ziff. 1, 25/21 Ziff. 1], Migräne ohne 
Kopfschmerzen [AB 25/18], atypische Migräne [AB 25/1], abdominale Mi-
gräne [AB 25/2, 27/3], Migräne äquivalent [AB 73/16], Migräne mit Kopf-
schmerzen [AB 27/3, 28/3, 40/2, 73/8, 73/17]) und zu der sich ein Verdacht 
auf eine funktionelle Überlagerung (AB 25/10) bzw. auf eine Anpassungs-
störung (AB 4/2) gesellten, eine interdisziplinäre Begutachtung erfordert. 
Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin zunehmend Nackenschmerzen 
geltend machte (AB 73/2, 73/8) und der bildgebende Befund (AB 73/1) auf 
eine mögliche radikuläre Genese hindeutete, was die Einschätzung der 
RAD-Ärztin umso mehr korrekt erscheinen lässt.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Nov. 2016, IV/16/132, Seite 10

3.3.1 Obwohl die Beschwerdegegnerin in der Folge ein polydisziplinäres 
Gutachten in Auftrag gab, liegt mangels einer konsensual ausgerichteten 
interdisziplinären Besprechung zur Würdigung der verschiedenen Ergeb-
nisse kein solches vor. Vielmehr bestehen nunmehr drei Teilgutachten 
(AB 84.1, 84.2, 109.1), die sich in wesentlichen Punkten sogar widerspre-
chen. Soweit Dr. med. N.________ hauptsächlich von einer neurologischen 
Beeinträchtigung ausging und der Expertise des Spitals J.________ Bern 
den Vorzug gab (AB 111), kann ihm deshalb nicht gefolgt werden. Es mag 
zwar zutreffen, dass die migräniformen Beschwerden entsprechend der 
Beurteilung im neurologischen Gutachten somatischen Ursprungs sind und 
die von Dr. med. G.________ in Betracht gezogene somatoforme, autono-
me Funktionsstörung des oberen Gastrointestinaltraktes (AB 84.1/15 Ziff. 
6.2), nicht haltbar ist (AB 109.1/14 f.). Indes vermochten die Dres. med. 
L.________ und M.________ die Beanspruchung einer somatischen Ursa-
che einzig mit den (notabene fluktuierend am Magentrakt, dem Kopf oder 
menstrual auftretenden) Beschwerdesymptomen und nicht auch mit objek-
tiven Befunden zu erklären, worauf in der Beschwerdeantwort (S. 2 lit. C 
Ziff. 3 lit. a) unter Hinweis auf die Rechtsprechung von BGE 140 V 290 (vgl. 
E. 2.3 hiervor) an sich zu Recht hingewiesen wurde. Zudem ist augenfällig, 
dass Prof. Dr. med. D.________ das Hinausschieben der Wiederaufnahme 
einer beruflichen Tätigkeit stets damit begründete, auf die Beschwerdefüh-
rerin solle nicht Druck ausgeübt werden (AB 37/4 Ziff. 4, 38/3 Ziff. 7, 51/2 
Ziff. 5), womit er klar von einem psychisch bedingten Wiedereingliede-
rungshindernis ausging. Des Weiteren wurde auch in einem früheren 
Sprechstundenbericht des Spitals J.________ vom 3. Januar 2012 
(AB 25/23 f.) erwähnt, dass es im Zusammenhang mit der unklaren gastro-
intestinalen Beschwerdesymptomatik zu einer anzunehmenden vegetativen 
Hyperventilation und Krämpfen in den Händen und Armen gekommen sei, 
was mit der Annahme einer funktionellen somatoformen Störung durchaus 
vereinbar wäre (vgl. DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT [Hrsg.], Internationale 
Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch dia-
gnostische Leitlinien, 9. Aufl. 2014, S. 231). Der diametrale Widerspruch in 
den diagnostischen Einschätzungen zwischen Dr. med. G.________ einer-
seits und den Dres. med. L.________ und M.________ andererseits wurde 
nicht aufgelöst, womit nach wie vor unklar ist, ob pathogenetisch ein psy-
chisches und/oder somatisches Geschehen vorliegt. Unbeantwortet blieb 

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im neurologischen Gutachten (AB 109.1) im Übrigen die Frage, ob und 
inwiefern die Beschwerdesymptomatik eine nachweisbare Folge einer an-
geblich im Ausland durchgemachten Lebensmittelvergiftung ist, sollen die 
Magenprobleme doch in Form von kolikartigen Schmerzanfällen unmittel-
bar danach begonnen haben (AB 4).

3.3.2 Den verschiedenen Gutachten fehlt nicht nur die der Natur einer 
polydisziplinären Expertise entsprechende konsensuale Gesamtwürdigung, 
sie sind auch für sich alleine betrachtet nicht überzeugend bzw. mängelbe-
haftet.

Dem internistischen MEDAS-Teilgutachten (AB 84.2) ist bereits in formeller 
Hinsicht ein Beweiswert abzusprechen. Dr. med. I.________ schloss seine 
Expertise mit der Bemerkung, es sei absolut unverständlich, weshalb die 
Verwaltung beim vorliegenden Gesundheitszustand der Beschwerdeführe-
rin und offenbar auch ihrem mitgereisten Lebenspartner wegen einer Be-
gutachtung eine Übernachtung vor Ort bezahle (AB 84.2/13 Ziff. 8.6). Ab-
gesehen davon, dass der Gesundheitszustand ja gerade durch die Begut-
achtung abgeklärt werden sollte und die anrechenbaren Kosten für die Un-
terkunft davon grundsätzlich unabhängig sind (vgl. Kreisschreiben des 
Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über die Verfügung der Rei-
sekosten in der Invalidenversicherung [KSVR], gültig ab 1. Januar 2008, 
Rz. 48), handelt es sich um eine unsachliche Äusserung, welche im Zu-
sammenhang mit der Auseinandersetzung zwischen der Beschwerdeführe-
rin und der Gutachterstelle zu sehen ist, einen aussermedizinischen Aspekt 
beschlägt und Zweifel an der gutachterlichen Unparteilichkeit zu erwecken 
vermag (vgl. BGE 132 V 93 E. 7.1 S. 109; SVR 2015 IV Nr. 23 S. 70 
E. 6.1.1). Wie es sich damit abschliessend verhält, kann hier offen bleiben, 
denn das Teilgutachten von Dr. med. I.________ (AB 84.2) ist auch inhalt-
lich nicht überzeugend. Es ist auffällig rudimentär sowie sprunghaft abge-
fasst und die «Internistische Beurteilung» (AB 84.2/12 Ziff. 7) entbehren 
einer nachvollziehbaren Begründung. Der Gutachter erklärte lediglich, für 
die seit Jahren geklagte Symptomatik sei schliesslich eine Abdominalmi-
gräne festgestellt worden. Diese von den behandelnden Ärzten stammende 
diagnostische Einschätzung übernahm er unkritisch (AB 84.2/11 Ziff. 6.2), 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Nov. 2016, IV/16/132, Seite 12

erklärte aber gleichzeitig, die Beschwerden könnten nicht plausibilisiert 
werden (AB 84.2/12 Ziff. 8.1).

Der psychiatrische Gutachter Dr. med. G.________ stellte in seiner Teilex-
pertise vom 11. August 2014 (AB 84.1) als einzige Diagnose mit Auswir-
kung auf die Arbeitsfähigkeit eine mindestens seit Dezember 2012 beste-
hende Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: 
F43.21; AB 81.1/15 Ziff. 6.1 lit. a). Mit Blick darauf, dass diese Diagnose 
gemäss den diagnostischen Leitlinien einen nicht länger als zwei Jahre 
dauernden depressiven Zustand voraussetzt (vgl. DILLING/MOM-
BOUR/SCHMIDT, a.a.O., S. 210), fehlt eine prognostische Beurteilung, die bis 
zum hier massgebenden Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 
4. Dezember 2015 (AB 125) Gültigkeit hat. Überdies bemerkte der Psychia-
ter zwar zutreffend, dass die Beschwerdeführerin gemäss Aktenlage keine 
psychiatrische oder psychosomatische Behandlung in Anspruch genom-
men habe (AB 84.1/17 f. Ziff. 7.1 f.), er erwähnte aber mehrfach die regel-
mässige psychotherapeutische Behandlung bei lic. phil. O.________, Psy-
chotherapeutin FSP (AB 84.1/2 Ziff. 1.2, 84.1/9 Ziff. 3.2.2, 84.1/13 
Ziff. 3.2.9, 84.1/16 Ziff. 7.1), und gab im Rahmen der Anamneseerhebung 
auch deren Berichte wieder (AB 40/2, 55, 84.1/6 Ziff. 2.1.4 und 2.1.6), er 
setzte sich mit diesen aber inhaltlich nicht auseinander. 

Im Rahmen der neurologischen Exploration im J.________ Bern wurde 
unter anderem der internistische Status erhoben und erfolgte eine Nach-
Befundung des MRI der HWS vom 25. März 2014 (AB 73/1) durch Dr. med. 
P.________, Facharzt für Radiologie (AB 109.1/13). Den chronischen Na-
ckenschmerzen wurde sodann kein relevanter Einfluss auf die Arbeits-
fähigkeit beigemessen (AB 109.1/16), eine nachvollziehbare kritische Aus-
einandersetzung mit der im früheren Befundbericht (AB 73/1) beschriebe-
nen Möglichkeit einer Wurzelreizung fehlt jedoch. Die HWS-Beschwerden 
und Diskushernien fanden auch keinen Niederschlag im Katalog der Dia-
gnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, stattdessen stellten die 
Dres. med. L.________ und M.________ mit der Anpassungsstörung aus 
fachfremder Perspektive eine Diagnose (AB 109.1/13), welcher der psych-
iatrischen Fachdisziplin vorbehalten ist (vgl. DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT, 
a.a.O., S. 209 f.).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Nov. 2016, IV/16/132, Seite 13

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Nov. 2016, IV/16/132, Seite 14

4.

4.1 Nach dem Gesagten erweist sich der medizinische Sachverhalt als 
nicht rechtsgenüglich abgeklärt. Damit fehlt die Basis für die durch die Ver-
waltung vorgenommene Plausibilitätsprüfung der geltend gemachten Funk-
tionseinschränkungen anhand der Rechtsprechung von BGE 140 V 290 
(AB 125/2; vgl. E. 2.3 hiervor) und lässt sich ein rentenbegründender Inva-
liditätsgrad auch nicht mit dem Vorliegen einer Beweislosigkeit begründen 
(Duplik S. 2). 

4.2 Bei dieser Ausgangslage rechtfertigt sich die von der Beschwerde-
führerin explizit beantragte (Beschwerde S. 2 Ziff. I Ziff. 2 und S. 8 Ziff. III 
Art. 2 Ziff. 11) und zulässige (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 S. 264 f.) 
Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin, damit sie in 
Nachachtung der Untersuchungsmaxime (Art. 43 Abs. 1 ATSG) bei einer 
mit der Beschwerdeführerin bisher nicht befassten Stelle eine interdiszi-
plinäre Begutachtung veranlasst. Dabei wird die Beschwerdegegnerin zu 
berücksichtigen haben, dass in Anbetracht der bildgebenden Befunde 
(AB 73/1) auch die geltend gemachten Nackenbeschwerden einzubeziehen 
sind. Weiter werden die Gutachter im Rahmen der interdisziplinären Kon-
sensbesprechung insbesondere die Frage zu beantworten haben, ob die 
offensichtlich vorliegende psychische Beschwerdesymptomatik Ursache 
oder bloss Folge eines somatischen Leidens ist. In diesem Sinne erweist 
sich die Beschwerde als offensichtlich begründet und ist gutzuheissen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der von der Beschwerde-

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führerin geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist ihr nach Eintritt der 
Rechtskraft des Urteils zurückzuerstatten.

5.2 Angesichts ihres Unterliegens hat die Beschwerdegegnerin der 
Beschwerdeführerin die Parteikosten zu ersetzen. Diese werden ohne 
Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach 
der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). 

In der Kostennote vom 24. Oktober 2016 hat Rechtsanwalt B.________ ein 
Honorar von Fr. 2‘800.-- sowie Auslagen von Fr. 78.60 und die Mehrwert-
steuer von Fr. 230.30 geltend gemacht. Diese Beträge sind nicht zu bean-
standen. Der gesamte Parteikostenersatz wird somit auf Fr. 3‘108.90 (inkl. 
Auslagen und MWSt.) festgesetzt.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 4. Dezember 2015 aufgehoben und die Sache an 
die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie im Sinne der Er-
wägungen verfahre und neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 800.-- wird nach Rechtskraft des Urteils 
zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 3‘108.90 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

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4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin 
- IV-Stelle Bern (samt Kostennote der Beschwerdeführerin vom 

24.10.2016)
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.