# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 95193dfe-b495-567c-96a6-10a6e3c1ffb6
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-21
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 21.08.2014 724 14 69 (724 2014 69)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_724-14-69_2014-08-21.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 21. August 2014 (724 14 69 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Anspruch auf Erhöhung der Invalidenrente und der Integritätsentschädigung bei Beein-

trächtigungen der adominanten Hand 

 

 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Kan-

tonsrichter Beat Hersberger, Gerichtsschreiberin Gisela Wartenweiler 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Claude Schnüriger, 
Advokat, Lange Gasse 90, Postfach 538, 4010 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Andrea Tarnutzer, Advokat, Güterstrasse 
106, 4053 Basel 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
 
A. Der 1947 geborene A.____ war von 1991 bis 2005 als Chauffeur bei der Firma B.____ in 
X.____ angestellt und durch die Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsan-
stalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 
4. Juni 1992 erlitt der Versicherte im Hafen von Y.____ beim Abladen von Papierrollen eine 

 
 
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Kahnbeinfraktur an der linken Hand. Ein operativer Eingriff wurde am 19. Oktober 1992 vorge-
nommen. Die Fraktur konsolidierte nicht erwartungsgemäss und es entwickelte sich eine Pseu-
doarthrose. Am 22. November 1993 erfolgte eine Denervation am linken Handgelenk. Es blieb 
eine deutliche Bewegungseinschränkung zurück. Mit Verfügung vom 4. Juli 1994 sprach die 
SUVA dem Versicherten für die Unfallfolgen eine Integritätsentschädigung bei einer Einbusse 
von 20 % zu. Von der Zusprechung einer Invalidenrente sah sie aber ab, weil eine erhebliche 
Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit nicht vorliege. 
 
B. Wegen zunehmender Beschwerden am linken Handgelenk erfolgten im Jahr 2004 neue 
medizinische Untersuchungen. Gestützt auf die Ergebnisse der kreisärztlichen Beurteilung vom 
5. November 2004 kam die SUVA zum Schluss, dass weder eine erhebliche Verschlimmerung 
des Gesundheitszustandes noch eine unfallbedingte Erwerbseinbusse vorliege. In der Folge 
verneinte sie mit Verfügung vom 7. Dezember 2004 erneut einen Anspruch auf eine Invaliden-
rente und lehnte eine Erhöhung der Integritätsentschädigung ab.  
 
C. Am 15. August 2005 meldete sich der Versicherte bei der Eidgenössischen Invalidenver-
sicherung (IV) zum Bezug von IV-Leistungen an. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland 
(IVSTA) sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 15. Juni 2010 gestützt auf einen Invalidi-
tätsgrad von 43 % eine Viertelsrente ab 1. Oktober 2009 zu. Diese Verfügung bestätigte das 
Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 20. Juni 2013. Seit 1. September 2012 bezieht der 
Versicherte eine ordentliche Altersrente (vgl. Verfügung der IVSTA vom 31. August 2012).  
 
D. Aufgrund der fortgeschrittenen Arthrose wurde am 26. August 2005 eine Handge-
lenksarthrodese mit Knochenspanentnahme vom rechten Beckenkamm im C.____ durchge-
führt. Nach erfolgter Metallentfernung und nach weiteren medizinischen Abklärungen gewährte 
die SUVA dem Versicherten am 27. Juli 2007 mit Wirkung ab 1. Dezember 2006 eine Invaliden-
rente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 12 %; eine Erhöhung der Integritätsentschädi-
gung lehnte sie ab. Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 
4. März 2010 ab.  
 
E. Gegen diesen Entscheid erhob A.____, vertreten durch Advokat Dr. Claude Schnüriger, 
am 14. April 2010 Beschwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kan-
tonsgericht). Das Kantonsgericht hiess die Beschwerde mit Urteil vom 22. Oktober 2010 gut 
und wies die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen zur erneuten Abklärung und zum Erlass 
einer neuen Verfügung an die SUVA zurück. Es kam zum Schluss, dass gestützt auf die vor-
handene Aktenlage die Fragen, ob die Rhizarthrose und allenfalls die Daumengrundgelenks-
arthrose Unfallfolgen seien und in welchem Ausmass die unbestritten als Unfallfolge anerkannte 
Meralgia paraesthetica die Arbeitsfähigkeit des Versicherten einschränke, nicht beantwortet 
werden könnten. Es sei deshalb eine neutrale medizinische Abklärung notwendig. 
 
F. In der Folge beauftragte die SUVA Dr. med. D.____, FMH Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Handchirurgie, mit der Erstellung eines Gutach-
tens. Gestützt auf das Gutachten vom 10. Mai 2011 und dem Ergänzungsgutachten vom 
13. Oktober 2012 sprach die SUVA mit Verfügung vom 8. April 2013 dem Versicherten mit Wir-

 
 
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kung ab 1. Dezember 2006 aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 15 % eine Invalidenrente zu 
und erhöhte die Integritätseinbusse von 20 % auf 25 %. Mit Entscheid vom 27. Januar 2014 
hiess die SUVA die Einsprache insofern teilweise gut, als sie sich verpflichtete, für die aufgrund 
der Erhöhung der Invalidenrente bis zum 30. November 2008 aufgelaufene Nachzahlung ab 
1. Dezember 2008 und für die in der Folge fällig gewordenen zusätzlichen Rentenbetreffnisse je 
nach Fälligkeit Zins von 5 % zu leisten. Ferner resultiere zur bereits mit Verfügung vom 4. Juli 
1994 zugesprochenen Integritätsentschädigung von 20 % eine zusätzliche von 7,5 %, welche 
ab 1. Dezember 2008 ebenfalls zu 5 % zu verzinsen sei. Im Übrigen wies sie die Einsprache 
ab.  
 
G. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte, vertreten durch Dr. Claude Schnüriger, 
am 27. Februar 2014 Beschwerde ans Kantonsgericht. Er beantragte, es sei in Aufhebung der 
Verfügung vom 8. April 2013 und des Einspracheentscheids vom 27. Januar 2014 die SUVA zu 
verurteilen, dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Dezember 2006 auf der Basis eines Invalidi-
tätsgrades von mindestens 50 % eine entsprechende Erwerbsunfähigkeitsrente auszurichten. 
Zudem sei die SUVA zu verpflichten, dem Versicherten eine weitere Integritätsentschädigung 
auf der Basis einer zusätzlichen Integritätseinbusse von mindestens 12,5 % zuzusprechen; al-
les unter o/e-Kostenfolge. Ausserdem sei dem Versicherten die unentgeltliche Rechtspflege zu 
bewilligen. In der Begründung machte er geltend, dass der endgültige medizinische Endzustand 
noch nicht eingetreten sei, da noch weitere operative Eingriffe bevorständen. Es sei dem Versi-
cherten sogar eine Amputation beim Daumensattelgelenk vorgeschlagen worden. Zudem sei 
das Gutachten von Dr. D.____ vom 10. Mai 2011 überholt, da in der Zwischenzeit verschiedene 
Operationen erfolgt seien und eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten 
sei. Es werde deshalb die Einholung eines Obergutachtens beantragt. Der Versicherte könne 
den Daumen der linken Hand nicht mehr verwenden. Er habe dauernd starke Schmerzen in der 
Hand, weshalb er nicht in der Lage sei, ein Invalideneinkommen von rund Fr. 47'000.-- zu erzie-
len. Die SUVA und der Gutachter hätten es unterlassen, die anhaltende Schmerzproblematik zu 
berücksichtigen. Ferner sei auf die Rentenverfügung der IV-Stelle vom 31. August 2013 zu ver-
weisen, mit welcher dem Versicherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze 
Invalidenrente zugesprochen worden sei. 
 
H. Die SUVA, vertreten durch Advokat Andrea Tarnutzer-Münch, beantragte in ihrer Ver-
nehmlassung vom 12. Mai 2014 die Abweisung der Beschwerde. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 Abs. 1 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen 
Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. 
Befindet sich der Wohnsitz der versicherten Person im Ausland, so ist das Versicherungsgericht 

 
 
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desjenigen Kantons zuständig, in dem sich ihr letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder in 
dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber seinen Sitz hat (Art. 58 Abs. 2 Satz 1 ATSG). Vor-
liegend hat die B.____ ihren Sitz in X.____ (BL). Die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft ist deshalb zu bejahen. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfas-
sungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantons-
gericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden ge-
gen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch 
sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- 
und formgerecht erhobene - Beschwerde des Versicherten vom 27. Januar 2014 ist demnach 
einzutreten.  
 
2. Materiell ist zu prüfen, ob der Versicherte Anspruch auf eine höhere Invalidenrente als 
15 % und auf eine höhere Integritätsentschädigung als 27,5 % hat.  
 
2.1 Das Kantonsgericht legte im Urteil vom 22. Oktober 2010 (725 10 96) die Rechtsgrundla-
gen und die darauf beruhende Rechtsprechung für die Leistungsvoraussetzung des natürlichen 
und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden 
sowie für den Leistungsanspruch der versicherten Person bei Rückfällen dar. Gleiches gilt zu 
dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit, zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung und zum Beweiswert von Arztberichten. Es 
wird darauf verwiesen. 
 
2.2 In Bezug auf die ärztlichen Beurteilungen fasste das Kantonsgericht in seinem Urteil vom 
22. Oktober 2010 den medizinischen Sachverhalt bis zum Zeitpunkt der richterlichen Überprü-
fungsbefugnis (Erlass Einspracheentscheid: 4. März 2010) ausführlich zusammen. Es werden 
daher im Folgenden lediglich die nach Erlass dieses Urteils verfassten, wesentlichen ärztlichen 
Berichte aufgeführt. 
 
2.3 Am 3. November 2010 äusserte sich Dr. med. E.____, Facharzt für Orthopädie und Chi-
rurgie, in Z.____, zum Gesundheitszustand der linken Hand des Versicherten. Er kritisierte vor 
allem die Beurteilung von Dr. med. F.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates, vom 11. Januar 2010. Er stellte sich auf den Standpunkt, dass auf-
grund des Unfallhergangs, des Krankheitsverlaufs mit mehrfachen operativen Interventionen 
und langen Ruhigstellungszeiten sowie der Röntgenbilder von einer unfallkausalen Rhizarthro-
se des linken Daumensattelgelenks auszugehen sei. Auf dem Röntgenbild aus dem Jahre 1993 
seien keine Arthrosezeichen erkennbar; eine anlagebedingte Arthrose des Daumensattelge-
lenks könne damit ausgeschlossen werden. Erst auf demjenigen aus dem Jahr 2005, das weni-
ge Tage vor der Arthrodese angefertigt worden sei, sei eine schwere Arthrose des Radiokarpal-
gelenks mit nahezu völliger Aufhebung des Gelenkspalts zu erkennen. Gleichzeitig zeigten sich 
Konturunregelmässigkeiten an der radialen Gelenkfläche, am Lunatum und in den Gelenkflä-
chen zwischen körpernahen und -fernen Handwurzelknochen. Betroffen seien das Trapez, das 
Trapezoid, das Hamatum und das Triquetum sowie das Daumensattelgelenk. Nicht nur die 
posttraumatische Arthrose des Radiokarpalgelenks, sondern auch diejenige in den Interkarpal-

 
 
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gelenken sei unfallbedingt. Aufgrund der topographischen Nähe als Nachbargelenk müsse die 
Arthrose des Daumensattelgelenks ebenfalls als traumatisch bedingt eingestuft werden 
 
2.4 Dr. med. G.____, Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie, in Z.____, be-
richtete am 23. Dezember 2010, dass der Versicherte weiterhin an belastungsabhängigen 
Schmerzen an der linken Hand, an Kraftlosigkeit und an einer zeitweisen Schwellneigung leide. 
Er habe eine leichte Verdickung über dem Handrücken und -gelenk feststellen können. Der 
Faustschluss sei abgeschwächt. Am 8. März 2011 hielt er fest, dass weiterhin Schmerzen be-
ständen und entzündliche Reaktionen im linken Handgelenk vorlägen.  
 
2.5 Aufgrund der im Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2010 angeordneten Neuab-
klärung, beauftragte die SUVA Dr. D.____ mit der Begutachtung des Versicherten. In seinem 
Gutachten vom 10. Mai 2011 hielt dieser als Diagnosen einen Status nach Scaphoidfraktur links 
(Juni 1992) mit chronischen Schmerzen im Handgelenk links (bei Status nach Matti Russe Plas-
tik am Scaphoid links und Resektion des Radiusstyloids [Oktober 1992], bei Status nach Hand-
gelenksdenervation links, bei Status nach Arthrodese des Handgelenks mit Einlage eines Be-
ckenkammspans [August 2005], bei Status nach Metallentfernung und Strecksehnentenolyse 
[Dezember 2006]) mit einer Meralgia paraesthetica Oberschenkel rechts nach Entnahme des 
Beckenkammspans sowie Schmerzen im Daumensattelgelenk bei Rhizarthrose links fest. Die 
Arthrodese des linken Handgelenks habe zu einem teilweisen Rückgang der Beschwerden ge-
führt. Es beständen noch Schmerzen in den höchstwahrscheinlich nicht ganz stabilisierten Kar-
pometakarpalgelenken II und III links, die durch noch mögliche Mikrobewegungen bedingt sei-
en. Eine eindeutige Instabilität könne aber nicht nachgewiesen werden. Die Konturen dieser 
Gelenke seien immer noch deutlich sichtbar. Die Beschwerden durch die Meralgia paraestheti-
ca am rechten Oberschenkel, die seit der Entnahme des Beckenkammspans beständen, hätten 
in den letzten Monaten zugenommen. Im Bereich des Sattelgelenks lasse sich eine fortgeschrit-
tene Rhizarthrose finden. Der Kausalzusammenhang zwischen der Rhizarthrose und dem Un-
fall könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bejaht werden. Bei Männern sei eine de-
generative Arthrose des Sattelgelenks selten. Sie könne nach einem lang zurückliegenden 
Trauma auch nach 10 Jahren entstehen. Bei solchen Verletzungen handle es sich immer um 
eine direkte Beeinträchtigung der knöchernen und/oder ligamentären Integrität des Sattelge-
lenks. Eine solche Verletzung sei aber beim Versicherten nicht dokumentiert. Da bis auf eines 
sämtliche Röntgenbilder nach dem Unfallereignis bis 2004 verschwunden seien, sei die Unfall-
kausalität der Rhizarthrose schwierig zu beantworten, da das Daumensattelgelenk ungenügend 
abgebildet sei. Erst mit den Aufnahmen von Juni 2009 sei das linke Sattelgelenk korrekt beur-
teilbar. Gestützt auf diese Bilder könne eine Arthrose erstmals klar diagnostiziert werden. Ein 
gewisser kausaler Einfluss des Handgelenkstraumas und der durchgeführten Eingriffe auf die 
Arthroseentstehung sei möglich. Diese Hypothese könne aber wegen der fehlenden Bilder nicht 
bewiesen werden. Aus objektiver Sicht sei die Rhizarthrose als unfallfremd zu betrachten. In 
einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der erheb-
lichen Beeinträchtigung der Halte- und Greifffunktion der linken Hand, der schmerzbedingten 
erheblichen Verminderung der Kraft beim Faustschluss und des fehlenden Pinzettengriffs kön-
ne der Versicherte keine Präzisionstätigkeiten mehr ausführen. Leichte Büroarbeiten, die vor-
wiegend mit der dominanten rechten Hand ausgeübt werden könnten, seien dagegen voll-

 
 
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schichtig möglich. Bei einer weiteren Beschwerdezunahme müsse eine Operation diskutiert 
werden. Es käme eine Trapezektomie und eine Aufhängeplastik der Metakarpale I mit einem 
Sehnenstreifen in Frage. Es wäre mit einer deutlichen Reduktion der Schmerzen und einer ver-
besserten Kraft des Faustschlusses zu rechnen. Wegen der Arthrodese des linken Handge-
lenks und der persistierenden Beschwerden durch die Meralgia paraesthetica betrage der Integ-
ritätsschaden 25 %. Dieser Einschätzung schloss sich Dr. F.____ gemäss Aktennotiz vom 
14. März 2013 an. 
 
2.6 Dr. E.____ nahm am 17. Juni 2011 Stellung zum Gutachten von Dr. D.____. Er hielt an 
seiner Auffassung, wonach die Rhizarthrose mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Un-
fallereignis zurückzuführen sei, fest. Zur Begründung führte er an, dass eine unfallunabhängig 
entstandene Arthrose des Daumensattelgelenks grundsätzlich auf beiden Seiten auftrete, was 
hier aber nicht der Fall sei. Die Entwicklung einer Rhizarthrose links nach einer schweren Quet-
schung mache eine nicht-knöcherne Verletzung des Sattelgelenks wahrscheinlich. Dazu kom-
me, dass nach einer Arthrodese des Handgelenks eine kompensatorische Überbelastung mög-
lich sei. Weiter würden die als Unfallfolgen anerkannten intrakarpalen Arthrosen auch die Ent-
stehung einer Daumensattelgelenksarthrose aufgrund der Gelenksnähe sehr wahrscheinlich 
machen. Entsprechend dieser Feststellungen sei der Kausalzusammenhang zwischen Unfaller-
eignis und der Rhizarthrose links hinreichend erstellt. 
 
2.7 In seinem Ergänzungsgutachten vom 13. Oktober 2012 führte Dr. D.____ an, dass er bei 
seiner Einschätzung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit nicht zwischen unfallbedingten und un-
fallfremden Beeinträchtigungen unterschieden habe. In Berücksichtigung der reinen Unfallfol-
gen sei der Versicherte in einer leichten bis mittelschweren manuellen Tätigkeit vollschichtig 
arbeitsfähig. 
 
2.8 Die behandelnden Ärzte des C.____ diagnostizierten in ihrem Zwischenbericht vom 
5. November 2012 eine Rhizarthrose links bei Zustand nach Handgelenksarthrodese bei post-
traumatischer Handgelenksarthrose nach Scaphoidfraktur. Es liessen sich ein Druckschmerz 
über dem Daumensattelgelenk und dem STT-Gelenk (= skapho-trapezio-trapezoidales Gelenk) 
sowie ein axialer Stauchungsschmerz mit Krepitation finden. Als Nebenbefund hielten sie eine 
Bewegungseinschränkung im Daumengrundgelenk fest. Es bestehe eine Indikation zur Resek-
tionsarthroplastik.  
 
2.9 Dr. E.____ stellte sich am 14. November 2012 auf den Standpunkt, dass der Versicherte 
aufgrund der unfallkausalen Rhizarthrose seine angestammte Tätigkeit als Lastwagenfahrer 
nicht mehr ausüben könne. Als Lastwagenfernfahrer müsse er beim Schalten mit der linken 
Hand das Lenkrad sicher halten können. Dazu komme, dass er die Ladungssicherung oder ei-
nen Reifenwechsel nur beim Gebrauch beider Hände durchführen könne. Beim Be- und Entla-
den müsse er auf Leitern steigen und sich dabei mit der linken Hand sicher festhalten können. 
Diese und ähnliche Funktionen könne er alle nicht mehr ordnungsgemäss wahrnehmen. Er sei 
deshalb nur noch fähig, leichte körperliche Arbeiten ohne besondere Belastung der linken Hand 
vollschichtig auszuführen. Ausserdem wies er darauf hin, dass beim Versicherten in Kürze eine 
Resektionsarthroplastik des linken Daumensattelgelenks durchgeführt werde. Dr. F.____ bejah-

 
 
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te in seiner Aktennotiz vom 24. Januar 2013 mit Verweis auf die Berichte von Dr. E.____ die 
Kausalität der im C.____ durchgeführten Operation vom 6. Februar 2013 mit dem Unfallereignis 
(vgl. auch Operationsbericht vom 12. Februar 2013 und Zwischenbericht vom 6. Februar 2013).   
 
2.10 Die Ärzteschaft des C.____ berichtete am 23. Mai 2013, dass der Versicherte seit der Re-
sektionsplastik an protrahierten Beschwerden leide. Aufgrund der Röntgenbilder sei eine über-
mässige Proximalisierung des Daumens auszuschliessen. Es sei davon auszugehen, dass der 
erste und der zweite Mittelhandknochen zum Os trapezoideum Kontakt hätten und dort Affekti-
onen auslösten. Gemäss Bericht vom 23. Juli 2013 bestehe eine noch lokale Weichteilschwel-
lung ohne Infektzeichen. Die aktuelle Röntgenaufnahme zeige eine mässige Proximalisierung 
des ersten Mittelhandknochens, ohne dass ein Anschlag zum benachbarten Carpus vorzufin-
den sei. Momentan bestehe keine Indikation zu weiteren Massnahmen. 
 
2.11 Die behandelnden Ärzte der H.____ führten in ihrem Zwischenbericht vom 23. August 
2013 aus, dass der Versicherte nach der Resektionsplastik von Februar 2013 über anhaltende 
Schmerzen klage und eine persistierende Schwellneigung vorliege. Die Röntgenaufnahmen 
zeigten regelrechte postoperative Befunde. Am 13. November 2013 hielten sie fest, dass sich 
auf den am 12. November 2013 angefertigten MRI-Bildern ein degenerativ geschädigter TFCC 
(= triangulärer fibrokartilaginärer Komplex) mit Einrissen ohne Reizzustand und Degenerations-
zeichen im ulnaren Bereich mit geringem karpalen Gelenkserguss gezeigt habe. Im Bereich der 
Arthrodese sei der Knochenspan regelrecht "eingeheilt" und stabil. Allerdings sei im ehemaligen 
Resektionsbereich des Daumensattelgelenks eine Anschlussarthrose mit mehreren ossären 
Ausziehungen vorhanden. Eine minimale Proximalisierung des MC I sei eingetreten. Sie wür-
den eine Arthrodese des ehemaligen Daumensattelgelenks oder eine Implantation einer Pro-
these empfehlen. 
 
3.1 Die SUVA anerkannte gestützt auf die Beurteilungen von Dr. E.____ die Unfallkausalität 
der Rhizarthrose am linken Daumensattelgelenk (vgl. Verfügung vom 8. April 2013). Sie sprach 
dem Versicherten in der Folge eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 15 % sowie 
einer zusätzlichen Integritätsentschädigung von 5 % zu. Die Unfallkausalität der Meralgia pa-
raesthetica am rechten Oberschenkel ist unbestritten, was auch im Urteil des Kantonsgerichts 
vom 22. Oktober 2010 festgehalten wurde. In Bezug auf die Zumutbarkeitsbeurteilung sind sich 
die Parteien einig, dass der Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit als Lastwagenfahrer 
zu 100 % arbeitsunfähig ist. Streitig ist jedoch das Ausmass der Arbeitsfähigkeit in einer Ver-
weistätigkeit. Die SUVA geht gestützt auf die Beurteilung von Dr. D.____ vom 10. Mai 2011 
davon aus, dass dem Versicherten eine leichte körperliche Arbeit ohne besondere Belastung 
der linken Hand ganztags zumutbar sei. Der Versicherte stellt sich dagegen auf den Stand-
punkt, dass er aufgrund der starken, anhaltenden linksseitigen Handbeschwerden und der Ge-
brauchsunfähigkeit des Daumens keine vollzeitliche leichte Tätigkeit ausführen könne.  
 
3.2 Der Ansicht des Versicherten kann nicht gefolgt werden. Die behandelnden Ärzte stimmen 
mit dem Versicherten überein, dass die Funktionsfähigkeit der linken Hand stark eingeschränkt 
ist. Aus diesem Grund muten sie es ihm nicht mehr zu, mittelschwere bis schwere körperliche 
Arbeiten auszuüben. Dagegen erachten sie die Ausführung von leichten Arbeiten als möglich, 

 
 
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sofern die linke Hand nicht besonders belastet werde. Entgegen den Ausführungen des Versi-
cherten schliesst sich Dr. E.____ in seiner Stellungnahme vom 14. November 2012 der Zumut-
barkeitsbeurteilung von Dr. D.____ an. Er geht ebenfalls davon aus, dass es dem Versicherten 
trotz der beeinträchtigten linken Hand möglich sei, leichte körperliche Arbeiten ohne besondere 
Belastung vollschichtig zu verrichten. Beide Beurteilungen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit sind 
nachvollziehbar und begründet. Da den Akten keine widersprechenden Arztberichte zu ent-
nehmen sind, ist davon auszugehen, dass der Versicherte eine seinem Leiden angepasste Tä-
tigkeit zu 100 % ausführen kann. Nichts anderes ergibt sich aus dem vom Versicherten ange-
führten Bericht vom 21. Juli 2009, den Dr. med. I.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, im 
Rahmen des IV-Verfahrens verfasste. Er kam wie Dr. E.____ und Dr. D.____ zum Schluss, 
dass in der angestammten Tätigkeit als Lastwagenchauffeur eine Einschränkung der Arbeitsfä-
higkeit von 70 % bestehe, der Versicherte aber in einer angepassten Verweistätigkeit nicht in 
bedeutendem Masse behindert sei. Zudem berücksichtigte er in seiner IV-rechtlichen Beurtei-
lung auch die nicht unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen, so dass schon allein 
deswegen nicht auf seinen Bericht abgestellt werden kann. Aus dem gleichen Grund kann der 
Versicherte aus der IV-Verfügung vom 31. August 2013, mit welcher ihm eine ganze Invaliden-
rente zugesprochen wurde, nichts zu seinen Gunsten ableiten.  
 
3.3 Der Einwand des Versicherten, die anhaltende Schmerzproblematik sei nicht berücksich-
tigt worden, ist nicht stichhaltig. Sowohl Dr. D.____ als auch Dr. E.____ wiesen in ihren Zumut-
barkeitsbeurteilungen darauf hin, dass der Versicherte an fortbestehenden Schmerzen an der 
linken Hand leide. Infolge dieser Schmerzen sei die Kraft beim Faustschluss links erheblich 
vermindert, der Pinzettengriff zwischen Daumen und Zeigefinger sei nicht möglich, feine Ge-
genstände könnten nicht gefasst werden und der Schlaf sei beeinträchtigt (vgl. Gutachten von 
Dr. D.____ vom 10. Mai 2011, Ziffer 8.5; Bericht von Dr. E.____ vom 14. November 2012, S. 2).  
 
3.4 Der Versicherte macht weiter geltend, dass die Vorinstanz die im Bericht des H.____ vom 
13. November 2013 beschriebene anhaltende Schmerzproblematik nach der im Februar 2013 
durchgeführten Resektionsarthroplastik nicht beachtet habe. In dieser Hinsicht ist darauf hinzu-
weisen, dass eine allfällige Verschlechterung des Gesundheitszustandes aufgrund des Errei-
chens des ordentlichen Rentenalters des Versicherten nicht mehr berücksichtigt werden kann. 
Da der Versicherte am 24. August 2012 65 Jahre alt wurde, bildet in analoger Anwendung von 
Art. 22 UVG lediglich der Sachverhalt, wie er sich bis Ende August 2012 entwickelt hat, Gegen-
stand der Beurteilung. Demzufolge sind auf die seit Februar 2013 persistierenden Schmerzen 
infolge der Resektionsarthroplastik und die von den Ärzten des H.____ empfohlene Arthrodese 
des Daumensattelgelenks oder Implantation einer Prothese nicht näher einzugehen. Gleicher-
massen erübrigt es sich, die Frage zu prüfen, ob infolge der im Jahr 2013 vorgenommenen 
Operation und der weiteren in Raum stehenden operativen Eingriffe der medizinische Endzu-
stand eingetreten ist oder nicht. In Bezug auf die beanstandete Aktualität des Gutachtens von 
Dr. D.____ ist darauf hinzuweisen, dass auf medizinische Berichte solange abgestellt werden 
kann, als sie den medizinischen Sachverhalt zuverlässig wiedergeben (BGE 125 V 352 E. 3b). 
Damit bestimmt sich der Beweiswert eines Gutachtens nicht aufgrund seines Alters, sondern 
aufgrund seines Inhalts. Aus den Akten ergeben sich keine Hinweise, dass sich der Gesund-
heitszustand des Versicherten seit der Begutachtung durch Dr. D.____ bis zum hier massge-

 
 
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benden Zeitpunkt per Ende August 2012 massgeblich verändert hat, weshalb kein Anlass be-
steht, in zeitlicher Hinsicht an der Beweiskraft des Gutachtens zu zweifeln. 
 
4.1 Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizi-
nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und  
einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditäts-
grad bestimmen (BGE 128 V 30 E. 1). 
 
4.2 Die SUVA nahm im angefochtenen Einspracheentscheid den erforderlichen Einkommens-
vergleich vor. Dabei ging sie gestützt auf die Angaben der letzten Arbeitgeberin des Versicher-
ten von einem jährlichen Valideneinkommen von Fr. 55'900.-- aus. Das Invalideneinkommen 
ermittelte sie anhand der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des 
Bundesamtes für Statistik, konkret LSE 2006, Tabelle TA 1, Total Männer, Anforderungsniveau 
4. Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden im Jahr 
2006 und unter Abzug eines leidensbedingten Abzugs von 20 % ergibt sich ein massgebendes 
Invalideneinkommen von Fr. 47'358.--. Der Versicherte beanstandet die Höhe des Validen- und 
Invalideneinkommens zu Recht nicht. Auch der vorgenommene leidensbedingte Abzug von 
20 % erweist sich in Anbetracht der ganztägigen Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit, den 
leidensbedingten Einschränkungen an der linken, nicht-dominanten Hand und im Vergleich zu 
ähnlich gelagerten Sachverhalte als grosszügig. Die Invaliditätsbemessung der SUVA ist somit 
nicht zu beanstanden. 
 
5. Zu beurteilen bleibt die Höhe des Integritätsschadens, welcher dem Anspruch auf Integ-
ritätsentschädigung zu Grunde zu legen ist. 
 
5.1   Die massgebenden Bestimmungen und Grundlagen über die Voraussetzungen für den 
Anspruch auf eine Integritätsentschädigung legt das Kantongericht in seinem Urteil vom 
22. Oktober 2010 dar, weshalb darauf verwiesen wird.  
 
5.2   Die SUVA sprach dem Versicherten am 4. Juli 1994 für die dauernden und erheblichen 
Unfallfolgen im Bereich des linken Handgelenks eine Integritätsentschädigung bei einer Einbus-
se von insgesamt 20 % zu. Mit Einspracheentscheid vom 27. Januar 2014 gewährte sie dem 
Versicherten eine zusätzliche Integritätsentschädigung von 7,5 %. Dabei stützte sie sich auf die 
Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. J.____, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Trauma-
tologie des Bewegungsapparates, vom 9. Oktober 2013. Darin führte er aus, dass Dr. D.____ 
den Integritätsschaden in seinem Gutachten vom 10. Mai 2015 auf 25 % geschätzt habe. Dabei 
habe er die Handgelenksarthrodese mit Restbeschwerden der ganzen Hand und die persistie-
renden Beschwerden am rechten Oberschenkel durch die Meralgia paraesthetica berücksich-
tigt. In der Zwischenzeit sei die Rhizarthrose des linken Daumens als unfallbedingt anerkannt 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

und deshalb in die Schätzung einzubeziehen. Es sei davon auszugehen, dass ein gewisser 
Anteil der Handbeschwerden durch die Rhizarthrose verursacht sei. Dabei sei aber bei einem 
über 65-jährigen Versicherten auch von gewissen arthrotischen Vorzuständen auszugehen. 
Gesamt gesehen seien für die Beschwerden im Bereich der Hand noch zusätzlich 2,5 % ge-
rechtfertigt. Diese vorinstanzliche Bemessung der Integritätsentschädigung ist nicht zu bean-
standen. Der Versicherte bringt in seiner Beschwerde keine stichhaltigen Argumente vor, wes-
halb ihm "eine zusätzliche Integritätsentschädigung von 12,5 %" auszurichten sei; entsprechen-
de Gründe sind auch aus den medizinischen Akten nicht ersichtlich.  
 
5.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass die SUVA dem Versicherten zu Recht eine Invaliden-
rente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 15 % und eine Integritätsentschädigung ba-
sierend auf einer Einbusse von 27,5% zusprach. Die Beschwerde ist somit abzuweisen. 
 
6.1 Art. 61 lit. a ATSG hält insgesamt fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für 
die Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind demnach für das vorliegende Verfahren keine Kos-
ten zu erheben.  
 
6.2. Es bleibt über den Antrag des Versicherten zu befinden, es sei ihm die unentgeltliche Ver-
beiständung mit seinem Rechtsvertreter zu bewilligen. Gemäss Art. 61 lit. f Satz 2 ATSG wird 
der Beschwerde führenden Person, wo die Verhältnisse es rechtfertigen, ein unentgeltlicher 
Rechtsbeistand bewilligt. Mit Inkraftsetzung des ATSG ist der im Wortlaut mit Art. 61 lit. f ATSG 
übereinstimmende Art. 108 Abs. 1 lit. f UVG aufgehoben worden. Damit hat sich inhaltlich nichts 
geändert und die bisherige Rechtsprechung des damaligen Eidgenössischen Versicherungsge-
richts (EVG) zu Art. 108 Abs. 1 lit. f UVG hat weiterhin Geltung (Urteil des EVG vom 3. Juli 
2003, U 114/03, E. 2.1). Gemäss dieser Rechtsprechung ist die unentgeltliche Verbeiständung 
im kantonalen Beschwerdeverfahren zu bewilligen, wenn der Prozess nicht offensichtlich aus-
sichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder 
doch geboten ist (Urteil des EVG vom 7. Juli 2003, U 356/02, E. 3.1; ALEXANDRA RUMO-JUNGO, 
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die 
Unfallversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/ Genf 2003, S. 451 mit Hinweisen auf BGE 100 V 
62 E. 3 und 98 V 117 E. 2; vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zü-
rich/Basel/Genf 2009, Art. 61 Rz. 104). Diese Voraussetzungen sind vorliegend gegeben: Die 
Bedürftigkeit des Versicherten kann gestützt auf die eingereichten Unterlagen bejaht werden, 
die Beschwerde kann nicht als aussichtslos bezeichnet werden und die anwaltliche Vertretung 
ist geboten gewesen. Der Rechtsvertreter des Versicherten wies in seiner Honorarnote vom 
22. Mai 2014 für das vorliegende Beschwerdeverfahren einen Zeitaufwand von 8,8 Stunden 
sowie Auslagen von Fr. 117.-- aus, was umfangmässig nicht zu beanstanden ist. Gemäss  
§ 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003 in der 
seit 1. Januar 2014 geltenden Fassung beträgt das Honorar bei unentgeltlicher Verbeiständung 
Fr. 200.-- pro Stunde. Dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ist deshalb für seine Bemü-
hungen ein Honorar in der Höhe von Fr. 2'027.15 (8,8 Stunden à Fr. 200.-- + Auslagen von 
Fr. 117.-- zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.  

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.  

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung im vorliegen-
den Verfahren wird dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein 
Honorar in Höhe von Fr. 2'027.15 (inkl. Auslagen und 8 % Mehrwert-
steuer) aus der Gerichtskasse entrichtet.