# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aaeff3ec-be61-5e3b-a3ed-a4cf41c6911e
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-04-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 16.04.2008 BK 2008 16
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_BK-2008-16_2008-04-16.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 16. April 2008 Schriftlich mitgeteilt am: 
BK 08 16

Entscheid
Beschwerdekammer

Vorsitz Vizepräsident Bochsler
Richter Rehli und Hubert 
Aktuar Blöchlinger

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In der strafrechtlichen Beschwerde

des X., Beschwerdeführer,

gegen

den Beschwerdeentscheid der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 26. März 
2008, mitgeteilt am 26. März 2008, in Sachen des Beschwerdeführers,

betreffend Beizug eines Übersetzers,

hat sich ergeben:

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A.1. Am 12. September 2007 stellte A. bei der Kantonspolizei Strafan-
trag gegen X. wegen Körperverletzung, Drohung und Sachbeschädigung. Am 
13. September 2007 stellte alsdann B. bei der Kantonspolizei Graubünden Straf-
antrag gegen X. wegen Drohung. Die Anzeigen beruhen auf einem Vorfall, der 
im Zusammenhang mit der Tätigkeit der drei genannten Personen bei der F. AG 
steht und sich am 10. bzw. 11. September 2007 ereignet haben soll. Gemäss 
Aussagen von A. und B. soll es am 10. September 2007 wegen der Weigerung 
A.s, den Verkehrsregelposten vor 22.00 Uhr zu verlassen, zu Problemen ge-
kommen sein. X. soll in der Folge A. am 11. September 2007 auf dem Parkplatz 
der Oberen Au in Chur durch Schläge verletzt haben. 

2. Gestützt auf die beiden Strafanzeigen sowie die vorausgehenden 
polizeilichen Ermittlungen - diese beinhalteten auch eine Befragung der betei-
ligten Personen - eröffnete die Staatsanwaltschaft am 27. Dezember 2007 ge-
gen X. ein Strafverfahren. Mit der Durchführung der Untersuchung wurde das 
Untersuchungsrichteramt Chur beauftragt. 

B.1. Mit Verfügung vom 31. Januar 2008 lud der zuständige Untersu-
chungsrichter - lic. iur. Z. - X., B., A. sowie D. (Leiter der Filiale Chur der F. AG) 
auf den 20. Februar 2008 zur Einvernahme vor. 

2. Am 20. Februar 2008 befragte der Untersuchungsrichter zuerst D.. 
Es folgten die Einvernahmen von B. und A.. Alle diese Einvernahmen erfolgten 
im Beisein von X., der auch Gelegenheit erhielt, sich zu den Zeugendepositio-
nen zu äussern. Für die Einvernahmen von D. und B. wurde zudem ein Dol-
metscher beigezogen. Im Anschluss an die vorerwähnten Einvernahmen wurde 
schliesslich X. vom Untersuchungsrichter als Angeschuldigter zur Sache be-
fragt. 

C.1. Mit Schreiben vom 25. Februar 2008 ersuchte X. den Untersu-
chungsrichter sinngemäss um Wiederholung der Einvernahme vom 20. Februar 
2008. Zur Begründung brachte X. vor, er habe sich zur Sache nicht ausreichend 
äussern können, da er nicht genügend deutsch verstehe. Er verlange deshalb, 
dass zur Einvernahme ein Dolmetscher beigezogen werde, der die ser-
bokroatische wie die deutsche Sprache ausreichend beherrsche. 

2. Mit Verfügung vom 4. März 2008 lehnte der Untersuchungsrichter 
das Begehren ab. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass zur Einvernahme 
vom 20. Februar 2008 ein Übersetzer beigezogen worden sei. Er - X. - habe es 
indessen vorgezogen, deutsch zu sprechen. Diese Sprache beherrsche er gut 

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und er habe denn auch den Ausführungen der Zeugen folgen können. Bei Aus-
sagen, denen er nicht habe zustimmen können, habe er sofort interveniert und 
seinen Standpunkt vorgebracht. Am Schluss der Einvernahme habe er - X. - 
verlangt, mit einem professionellen Dolmetscher einvernommen zu werden. Auf-
grund der guten Deutschkenntnisse sei dies jedoch nicht erforderlich. Abgese-
hen davon habe er ursprünglich verlangt, dass seine Ehefrau als Dolmetscherin 
beigezogen werde. Bereits damals sei ihm erklärt worden, dass dies nicht mög-
lich sei. 

D.1. Mit in serbokroatischer Sprache verfasster Eingabe vom 10. März 
2008, die vom Untersuchungsrichter zur Verbesserung zurückgewiesen wurde, 
bzw. in deutsch abgefasster Eingabe vom 22. März 2008 erhob X. bei der 
Staatsanwaltschaft Graubünden sinngemäss Beschwerde gegen die vorer-
wähnte Verfügung. Gleichzeitig stellte er ein Ausstandsbegehren gegen Unter-
suchungsrichter Z.. 

Zur Begründung brachte X. im Wesentlichen vor, mit dem am 20. Februar 
2008 anwesenden Übersetzer sei in keiner Weise seiner Muttersprache ent-
sprochen worden. Der Dolmetscher sei nicht fähig gewesen, alles richtig zu 
übersetzen. Schlussendlich habe er - X. - so gut wie möglich auf deutsch geant-
wortet. Er habe alsdann das Protokoll unterschrieben, obwohl er nicht alles rich-
tig verstanden habe. Der Zeuge D. habe am 20. Februar 2008 eine andere Liste 
als Beweis vorgebracht, als jene, die er der Polizei zur Beweisführung überge-
ben habe. Der Untersuchungsrichter habe jedoch die Tatsache, dass es sich 
dabei um ein anderes Dokument gehandelt habe, nicht im Protokoll festgehal-
ten. Ebenfalls nicht ins Protokoll aufgenommen worden sei seine Beschwerde 
über die öffentliche Kundgabe seiner Entlassung durch die F. AG. Bei der Ein-
vernahme des Zeugen B., der ganz klar nicht die Wahrheit ausgesagt habe, 
habe sich Untersuchungsrichter Z. rechtswidrig verhalten, indem er die ge-
machte Aussage nicht Wort für Wort übernommen habe, sondern den Zeugen 
auf fehlende Übereinstimmungen mit der Aussage bei der Polizei hingewiesen 
habe und ihm die Möglichkeit gegeben habe, seine Aussage zu korrigieren. Er 
- X. - habe den Untersuchungsrichter auf diese Tatsache aufmerksam gemacht 
und ihn gebeten, dies ins Protokoll mit aufzunehmen, was Letzter jedoch unter-
lassen habe. Das habe mit Rassismus zu tun. Er habe bei seiner Aussage klar 
und deutlich gesagt, dass A. ihn als „Huara Jugo" beschimpft habe. Dieser ganz 
wichtige Punkt sei - anscheinend weil der Untersuchungsrichter das vergessen 
habe - erst nicht ins Protokoll aufgenommen worden. Erst als er den Untersu-

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chungsrichter nochmals darauf hingewiesen habe, sei eine entsprechende Kor-
rektur erfolgt. 

2. Mit Verfügung vom 26. März 2008 wies die Staatsanwaltschaft die 
Beschwerde gegen die Verfügung des Untersuchungsrichters vom 4. März 2008 
ab. 

E.1. Gegen diesen Entscheid erhob X. am 4. April 2008 Beschwerde 
bei der Beschwerdekammer des Kantonsgerichts Graubünden. 

Auf die Beschwerdebegründung und die Ausführungen im angefochte-
nen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein-
gegangen.

2. Das Kantonsgerichtspräsidium Graubünden hat am 8. April 2008 
bei der Staatsanwaltschaft Graubünden die Akten des Strafverfahrens angefor-
dert. Auf das Einholen einer Vernehmlassung wurde verzichtet. 

3. Mit separater, ebenfalls am 26. März 2008 ergangener Verfügung 
wies die Staatsanwaltschaft Graubünden auch das Ausstandsbegehren gegen 
Untersuchungsrichter Z. ab. Auch diesen Entscheid hat X. mit seiner Eingabe 
vom 4. April 2008 bei der Beschwerdekammer angefochten. Nachdem letztlich 
zwei von einander zu trennende Anfechtungsobjekte vorliegen, bildet die dies-
bezügliche Beschwerde Gegenstand eines separat geführten Beschwerdever-
fahrens. 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 138 der Strafprozessordnung des Kantons Graubün-
den (StPO, BR 350.000) kann gegen Beschwerdeentscheide des Staatsanwal-
tes bei der Beschwerdekammer des Kantonsgerichts wegen Rechtswidrigkeit 
oder Unangemessenheit Beschwerde geführt werden. Die Beschwerde ist in-
nert zwanzig Tagen, seit der Betroffene vom angefochtenen Entscheid Kenntnis 
erhalten hat, schriftlich einzureichen (Art. 139 Abs. 2 StPO). Die Beschwerde-
schrift hat gemäss Art. 139 Abs. 3 StPO in Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 des 
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG, BR 370.100) den Antrag und 
eine Begründung zu enthalten hat. Es ist zu sagen, welche Punkte angefochten 
und worin die Rechtswidrigkeit oder Unangemessenheit erblickt wird. Die Be-
gründung muss sich dabei aus der Eingabe selbst ergeben (PKG 2004 Nr. 19 
E. 4.b; W. Padrutt, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Graubün-

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den, 1996, S. 343 mit Hinweisen). Die Vorinstanz legte im angefochtenen Ent-
scheid eingehend dar, weshalb auf die Wiederholung der Einvernahmen unter 
Beizug eines Dolmetschers verzichtet werden kann. Namentlich zeigte sie auf, 
gestützt auf welche konkreten Umstände sie darauf schloss, dass der Be-
schwerdeführer über Deutschkenntnisse verfügt, die es ihm ohne weiteres er-
möglichten, seine Rechte anlässlich der Einvernahme vom 20. Februar 2008 zu 
wahren. Mit diesen Ausführungen setzt sich der Berufungskläger nicht ausein-
ander. Er legt nicht dar, weshalb die von der Vorinstanz gewonnene Erkenntnis 
im Einzelnen falsch sein soll. Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, er verfüge 
nicht über genügende Kenntnisse der deutschen Sprache und die Einvernahme 
vom 20. Februar 2008 bemängelt, beschränkt er sich darauf, die bereits im vor-
instanzlichen Verfahren vorgetragenen Ausführungen wiederzugeben. Seine 
Kritik ist rein appellatorisch, weshalb auch nicht auf sein Rechtsmittel eingetre-
ten werden kann. 

2. Selbst wenn der fehlenden Begründung keine Beachtung zu 
schenken wäre (vgl. zu den Anforderungen an die Rechtsmitteleingabe eines 
Laien PKG 1999 Nr. 26) und der Kantonsgerichtsausschuss den Entscheid der 
Staatsanwaltschaft von sich aus einer Überprüfung unterziehen würde, 
bestünde kein Anlass zu einer Korrektur. 

a) Der Anspruch auf Beizug eines Dolmetschers wird in erster Linie 
durch die Vorschriften des kantonalen Strafprozessrechts geregelt (Urteil 
6P.43/2001 des Bundgerichts vom 31. Mai 2001 E. 1.b). Gemäss Art. 87 Abs. 4 
StPO kann der Untersuchungsrichter zur Einvernahme einer fremdsprachigen 
Person einen Übersetzer beiziehen. Die Bestimmung sieht demnach keine ab-
solute Pflicht zum Beizug eines Dolmetschers vor. Vom Hilfsmittel des Dolmet-
schers muss nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn der Fremdsprachige 
die Sprache der ihn einvernehmenden Behörde nicht genügend beherrscht (vgl. 
Hauser/Schweri, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Auflage, § 44, S. 169; 
Padrutt, a.a.O., S. 195 f.). Kein weitergehender Anspruch ergibt sich aus dem 
übergeordneten Recht. Gemäss Art. 6 Abs. 3 lit. e der Europäischen Menschen-
rechtskonvention (EMRK, SR 0.101) ist dem Angeschuldigten dann ein Dolmet-
scher beizugeben, wenn er die Verhandlungssprache des Gerichts nicht ver-
steht oder sich nicht darin ausdrücken kann (vgl. zum Ganzen BGE 121 I 196 
E. 5a S. 204 f.). 

b) Die Staatsanwaltschaft gelangte in der angefochtenen Verfügung 
zur Feststellung, dass der Beschwerdeführer sehr gute Deutschkenntnisse hat, 

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die es ihm ohne weiteres ermöglichten, den verschiednen Einvernahmen zu fol-
gen und seine Rechte zu wahren. Dieser Schluss erweist sich als offensichtlich 
zutreffend. 

ba) Gemäss eigenen Angaben lebt der Beschwerdeführer seit 1996 in 
der Schweiz. Im gleichen Jahr hat er sich mit E., welche die deutsche Sprache 
beherrscht, verheiratet. Er hat seit ungefähr 2001 das Schweizer Bürgerrecht 
und arbeitete an verschiednen Arbeitsstellen, unter anderem - in den Jahren 
2006 und 2007 - bei der F. AG. Wie nachgerade der dem Verfahren zugrunde 
liegende Sachverhalt zeigt, wurde der Beschwerdeführer dort zusammen mit 
deutschsprachigen Mitarbeitern eingesetzt und es ist denn auch schwerlich an-
zunehmen, dass der Beschwerdeführer im Sicherheitsdienst eine Beschäfti-
gung gefunden hätte, wenn er trotz seines langjährigen Aufenthalts in der 
Schweiz noch erhebliche Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hätte. 

bb) Vorgängig zur untersuchungsrichterlichen Einvernahme wurde der 
Beschwerdeführer alsdann zweimal - nämlich am 11. September 2007 und am 
16. Oktober 2007 - polizeilich befragt. Anlässlich der ersten Einvernahme vom 
11. September 2007 war auch seine Ehefrau anwesend, die auf seinen Wunsch 
hin als Übersetzerin fungierte. Wie dem diesbezüglichen Protokoll entnommen 
werden kann, wurde der Beschwerdeführer am Schluss der Befragung danach 
gefragt, ob er die Einvernahme verstanden habe. X. erklärte, er habe praktisch 
alles selber verstanden. Einige wenige Ausdrücke habe ihm seine Ehefrau ge-
nau übersetzt. Bei der zweiten Einvernahme erschien X. allein. Dass er Pro-
bleme hatte, dieser polizeilichen Befragung zu folgen, wurde weder anlässlich 
der Befragung noch zu einem späteren Zeitpunkt geltend gemacht. Es ist nun 
nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer gestützt auf seine Deutsch-
kenntnisse sehr wohl in der Lage war, den polizeilichen Einvernahmen zu fol-
gen, dann aber anlässlich der untersuchungsrichterlichen Einvernahme Schwie-
rigkeiten mit dem Verständnis gehabt haben soll. Bei der untersuchungsrichter-
lichen Einvernahme von A. und der eigenen Befragung verzichtete der Be-
schwerdeführer denn auch auf die Dienste des beigezogenen Dolmetschers, 
weil er über die besseren Deutschkenntnisse verfügte. Sowohl in der diesbe-
züglichen Aktennotiz des Untersuchungsrichter (vgl. act. 1.8) wie auch dem un-
tersuchungsrichterlichen Schreiben vom 12. März 2008 (act. 1.13) werden dem 
Beschwerdeführer denn auch gute Deutschkenntnisse attestiert. Das alles zeigt 
auf, dass der Beschwerdeführer tatsächlich über derart gute Deutschkenntnisse 
verfügt, dass er ohne Probleme den Einvernahmen folgen sowie seine Rechte 
wahren konnte. 

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bc) Nichts anderes ergibt sich im Übrigen auch aus den Einwänden 
des Beschwerdeführers in Bezug auf die Einvernahme vom 20. Februar 2008. 
Wenn er die Vorgehensweise des Untersuchungsrichters bei der Befragung der 
Zeugen bemängelt und etwa geltend macht, er habe sich gegen die falsche bzw. 
unvollständige Protokollierung zur Wehr gesetzt, ergibt sich daraus wohl nicht 
der Schluss, der Beschwerdeführer habe anlässlich der Einvernahme Verstän-
digungsprobleme gehabt. Im Gegenteil. Es zeigt, dass der Beschwerdeführer 
über die entsprechenden Deutschkenntnisse verfügt und sehr wohl in der Lage 
war, der Einvernahme zu folgen und seine Auffassung zu äussern. Entspre-
chend besteht auch keine Veranlassung, die Einvernahme vom 20. Februar 
2008 zu wiederholen. 

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Kosten des Be-
schwerdeverfahrens von Fr. 400.-- zu Lasten des Beschwerdeführers (Art. 160 
Abs. 1 StPO). Gemäss Art. 3 lit. c der Verordnung über Gebühren und Entschä-
digung der im Strafverfahren mitwirkenden Personen sowie das Rechnungswe-
sen (BR 350.230) beträgt die Gerichtsgebühr im Verfahren vor Kantonsgericht 
als Beschwerdeinstanz zwischen Fr. 80.-- bis Fr. 5'000.--. Mit der Beschränkung 
der Kosten auf den Betrag von Fr. 400.-- wird dem Umstand, dass die Beschwer-
dekammer bei der zweiten, vom Beschwerdeführer anhängig gemachten Be-
schwerde grundsätzlich denselben Sachverhalt und die gleiche Aktenlage zu 
würdigen hat, angemessen Rechnung getragen. 

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, abgewiesen. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 400.-- gehen zu Lasten des 
Beschwerdeführers. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 82 des Bundesgerichts-
gesetzes (BGG) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an 
das Schweizerische Bundesgericht geführt werden. Diese ist dem Bundes-
gericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfer-
tigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen 
Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die 
weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die 
Art. 29 ff., 82 ff. und 90 ff. BGG. 

4. Mitteilung an:

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Für den Kantonsgerichtsausschuss von  Graubünden
Der Vizepräsident Der Aktuar