# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 10770918-79b3-54a3-a1a4-5ba520804daa
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-09-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 29.09.2016 SB160383
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB160383_2016-09-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB160383-O/U/cwo 
 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, die Oberrichterinnen 

lic. iur. L. Chitvanni und lic. iur. Ch. von Moos sowie die 

Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Truninger 

Beschluss vom 29. September 2016 

 

in Sachen 
 

A._____,  

Privatkläger und Berufungskläger 

unentgeltlich vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 
 

sowie 
 

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl,  

Anklägerin 
 

gegen 
 

B._____,  

Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ 

 

betreffend  

einfache Körperverletzung etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich,  
10. Abteilung - Einzelgericht, vom 15. Juni 2016 (GG160028) 

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Erwägungen: 

1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, Einzelgericht, vom 15. Juni 

2016 liess der Privatkläger zwar Berufung anmelden (Urk. 45), innert der Frist von 

Art. 399 Abs. 3 StPO aber keine Berufungserklärung einreichen. Deshalb ist auf 

die Berufung gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten. 

2. Dem Privatkläger wurde die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von 

Art. 136 StPO gewährt (Urk. D2/13/4). Die Kosten des Berufungsverfahrens, sind 

somit – trotz Unterliegens des Privatklägers (Art. 428 Abs. 1 Satz 2 StPO) – auf 

die Gerichtskasse zu nehmen (Art. 136 Abs. 2 lit. b StPO). Die amtliche 

Verteidigerin des Beschuldigten hat für das vorliegende Verfahren auf die 

Geltendmachung einer Entschädigung verzichtet (vgl. Urk. 51). 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung des Privatklägers vom 24. Juni 2016 gegen das Urteil des 

Bezirksgerichts Zürich, Einzelgericht, vom 15. Juni 2016 wird nicht 

eingetreten.  

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse 

genommen.  

3. Dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Privatklägers wird keine 

Entschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl 
− die Vertretung des Privatklägers (im Doppel für sich und die 

Privatklägerschaft) 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz.  

- 3 - 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 29. September 2016 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. A. Truninger 
 

 
 

	Beschluss vom 29. September 2016
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung des Privatklägers vom 24. Juni 2016 gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, Einzelgericht, vom 15. Juni 2016 wird nicht eingetreten.
	2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Privatklägers wird keine Entschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl
	 die Vertretung des Privatklägers (im Doppel für sich und die Privatklägerschaft)

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.