# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 80c3c47e-7fc0-57d1-83d2-680766d158ca
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-29
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 29.01.2018 BK 2017 404
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2017-404_2018-01-29.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss 
BK 17 404

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 635 48 15
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 29. Januar 2018

Besetzung Oberrichterin Schnell (Präsidentin), Oberrichterin Bratschi, Ober-
richter Stucki
Gerichtsschreiberin Lauber 

Verfahrensbeteiligte A.________
a.v.d. Rechtsanwalt B.________

Beschuldigter

Leitung Jugendanwaltschaft, Amthaus, Hodlerstrasse 7, 
3011 Bern

C.________
v.d. Rechtsanwalt D.________

Straf- und Zivilklägerin/Beschwerdeführerin

Gegenstand Einstellung

Strafverfahren wegen sexueller Nötigung

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Jugendanwalt-
schaft Bern-Mittelland vom 18. September 2017 (BM-16-0268)

2

Erwägungen:

1. Mit Strafbefehl der Regionalen Jugendanwaltschaft Bern-Mittelland (nachfolgend: 
Jugendanwaltschaft) vom 14. Januar 2015 wurde A.________ (Jg. 1999; nachfol-
gend: Beschuldigter) schuldig erklärt des Missbrauchs einer Fernmeldeanlage so-
wie des Zeigens weicher Pornografie, begangen im Zeitraum vom 1. September 
2013 bis 12. März 2014, z.N. der Straf- und Zivilklägerin C.________ (Jg. 2001; 
nachfolgend: Beschwerdeführerin). Am 9. Februar 2016 meldete sich der Vater der 
Beschwerdeführerin, E.________, auf der Polizeiwache F.________(Ortschaft) und 
gab an, dass der Beschuldigte seine Tochter zudem im Zeitraum von Sommer 
2013 bis Weihnachten 2014 mehrfach sexuell belästigt habe. Die Jugendanwalt-
schaft ordnete eine Videobefragung der Beschwerdeführerin an und liess den Be-
schuldigten sowie diverse Auskunftspersonen delegiert polizeilich befragen. Zudem 
führte sie eine Einvernahme des Beschuldigten durch. Nach Gewährung der Frist 
nach Art. 318 Abs. 1 der Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO; SR 312.0) 
stellte sie das Strafverfahren gegen den Beschuldigten wegen sexueller Nötigung 
z.N. der Beschwerdeführerin ein. Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin am 
29. September 2017 Beschwerde. Sie beantragte, die Einstellungsverfügung sei 
aufzuheben und die Jugendanwaltschaft sei anzuweisen, das Strafverfahren gegen 
den Beschuldigten wegen mehrfach begangener sexueller Nötigung weiterzu-
führen. Die Leitende Jugendanwaltschaft beantragte am 30. Oktober 2017 innert 
gewährter Fristerstreckung die Abweisung der Beschwerde. Der Beschuldigte 
schloss am 6. November 2017 innert gewährter zweimaliger Fristerstreckung auf 
kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 7. Dezember 2017 hielt 
die Beschwerdeführerin innert gewährter Fristerstreckung an den bereits gestellten 
Anträgen fest. 

2. Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Jugendanwaltschaft kann bei 
der Beschwerdekammer in Strafsachen innert 10 Tagen schriftlich und begründet 
Beschwerde geführt werden (Art. 39 Abs. 1 der Schweizerischen 
Jugendstrafprozessordnung [JStPO; SR 312.1] i.V.m. Art. 393 Abs. 1 Bst. a und 
Art. 396 Abs. 1 StPO, Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der 
Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 
Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Die 
Beschwerdeführerin ist als Straf- und Zivilklägerin durch die angefochtene 
Einstellungsvefügung unmittelbar in ihren rechtlich geschützten Interessen 
betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 38 Abs. 1 Bst. a und 
Abs. 3 JStPO i.V.m. Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die form- und fristgerechte 
Beschwerde ist einzutreten. 

3.

3.1 Dem Beschuldigten wird gemäss Anzeigerapport vom 24. März 2016 vorgeworfen, 
die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom Sommer 2013 bis Weihnachten 2014 im 
Schulhaus/Oberstufenzentrum G.________(Ortschaft) und anderswo zum Oralver-
kehr und Manipulation am Glied gezwungen, sie geschlagen, am Geschlechtsteil 
ausgegriffen und mit dem Messer bedroht zu haben. Zudem soll der Beschuldigte 

3

der Beschwerdeführerin mit dem Tode gedroht haben, falls sie bei den Handlungen 
nicht mitmache. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe. 

3.2 Die Jugendanwaltschaft kam in der angefochtenen Einstellungsverfügung nach 
Analyse der Aussagen der Beschwerdeführerin und des Beschuldigten zum 
Schluss, dass die Aussagen der Beschwerdeführerin teilweise widersprüchlich sei-
en und durch keine Indizien hätten besonders gestützt werden können. Von den 
befragten Auskunftspersonen wolle niemand von den sexuellen Belästigungen und 
Nötigungen sowie von den Gewaltanwendungen gegenüber der Beschwerdeführe-
rin etwas mitbekommen haben. Dass niemand von den sexuellen Nötigungen, wel-
che in der Nachmittagspause in der gut einsehbaren Turnhalle erfolgt sein sollen, 
etwas beobachtet habe, sei schwer vorstellbar. Aufgrund dieser mangelnden Be-
weislage könne nicht von einem für die Anklageerhebung hinreichenden Verdacht 
ausgegangen werden. 

3.3 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Grundsatzes «in dubio pro durio-
re». Sie bringt zusammengefasst vor, ihre Aussagen seien vollumfänglich als 
glaubhaft einzustufen. Insbesondere seien keine Widersprüche in ihren Aussagen 
zum Kerngeschehen ersichtlich. Sämtliche vorgebrachten angeblichen Wider-
sprüche würde nur das Rahmengeschehen betreffen. Demselben komme im Rah-
men der Beweiswürdigung nur sehr untergeordnete Bedeutung zu. Die Aussagen 
des Beschuldigten seien als nicht glaubhaft oder zumindest als weniger glaubhaft 
zu werten. Selbst wenn man davon ausginge, die Aussagen des Beschuldigten 
seien zumindest ebenso glaubhaft, müsste eine Anklageerhebung erfolgen. Wolle 
die Jugendanwaltschaft die Aussage der Beschwerdeführerin als unglaubhaft er-
achten, hätte sie sie zumindest noch persönlich befragen müssen, wozu sie bereit 
gewesen wäre. 

4.

4.1 Gemäss Art. 319 Abs. 1 Bst. a StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Einstellung 
des Verfahrens, wenn kein Tatverdacht erhärtet ist, der eine Anklage rechtfertigt. 
Der Entscheid über die Einstellung des Verfahrens ist hat sich nach dem Grundsatz 
«in dubio pro duriore» zu richten. Dieser ergibt sich aus dem Legalitätsprinzip und 
verlangt, dass das Verfahren im Zweifel seinen Fortgang nimmt. Anklage muss er-
hoben werden, wenn eine Verurteilung wahrscheinlicher ist als ein Freispruch. Ist 
ein Freispruch gleich wahrscheinlich wie eine Verurteilung, drängt sich in der Re-
gel, insbesondere bei schweren Delikten, eine Anklageerhebung auf (BGE 138 IV 
86 E. 4.1.1; Urteil des Bundesgerichts 6B_918/2014 vom 2. April 2015 E. 2.1.1). 
Bei der Prüfung der Frage, ob nach der Aktenlage ein Freispruch zu erwarten ist, 
darf und muss die Staatsanwaltschaft die Beweise würdigen (vgl. Beschluss des 
Obergerichts des Kantons Bern BK 17 49 vom 25. April 2017 E. 7.1 mit Hinweis).

Besonders schwierig sind Fälle, in denen ausser den Aussagen der Geschädigten 
und der beschuldigten Person keine wesentlichen Beweismittel vorhanden sind. 
Dabei kann ein Einzelzeugnis durchaus als rechtsgenügender Beweis angesehen 
werden, sofern die Aussage in jeder Hinsicht als zuverlässig und unbefangen er-
scheint oder durch Indizien unterstützt wird. Steht Aussage gegen Aussage, ist ein 
gewissenhaftes Wahrscheinlichkeits-Kalkül über die Aussichten der Anklage anzu-

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stellen. Massgeblich ist, ob die Zweifel von derartigem Gewicht sind, dass eine 
Verurteilung nach den praktischen Erfahrungen nicht mehr für wahrscheinlich ge-
halten werden kann. Belastet nach Ausschöpfung aller sachdienlichen Beweismög-
lichkeiten einzig die Anschuldigung der Geschädigten den Beschuldigten und er-
weist sich diese Anschuldigung als einziges Anklagefundament als wenig tragfähig, 
hat eine Einstellung zu erfolgen (LANDSHUT/BOSSHARD, in: Kommentar zur Schwei-
zerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 17 zu Art. 319 StPO; vgl. ebenso 
BGE 143 IV 241 E. 2.2.2 mit Hinweis, wonach auf eine Anklageerhebung verzichtet 
werden kann, wenn der Strafkläger ein widersprüchliches Aussageverhalten offen-
bart und seine Aussagen daher wenig glaubhaft sind). Stehen sich gegensätzliche 
Aussagen der Parteien gegenüber und liegen keine objektiven Beweise vor, kann 
ausnahmsweise auf eine Anklage verzichtet werden, wenn es nicht möglich ist, die 
einzelnen Aussagen als glaubhafter oder weniger glaubhaft zu bewerten und keine 
weiteren Beweisergebnisse zu erwarten sind (Urteil des Bundesgerichts 
6B_856/2013 vom 3. April 2014 E. 2.2 mit Hinweis). 

Die Glaubhaftigkeit einer Aussage wird durch methodische Analyse ihres Inhalts 
darauf überprüft, ob die auf ein bestimmtes Geschehen bezogenen Angaben einem 
tatsächlichen Erleben der befragten Person entspringen. Damit eine Aussage als 
zuverlässig gewürdigt werden kann, ist sie insbesondere auf das Vorhandensein 
von Realitätskriterien und umgekehrt auf das Fehlen von Fantasiesignalen zu 
überprüfen. Dabei wird zunächst davon ausgegangen, dass die Aussage nicht rea-
litätsbegründet ist, und erst wenn sich diese Annahme (Nullhypothese) aufgrund 
der festgestellten Realitätskriterien nicht mehr halten lässt, wird geschlossen, dass 
die Aussage einem wirklichen Erleben entspricht und wahr ist (BGE 133 I 33 E. 4.3 
mit Hinweis). 

4.2 Gemäss Art. 189 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) 
macht sich der sexuellen Nötigung strafbar, wer eine Person zur Duldung einer 
beischlafsähnlichen oder einer anderen sexuellen Handlungen nötigt, namentlich 
indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter psychischen Druck setzt oder 
zum Widerstand unfähig macht. 

4.3 In der angefochtenen Verfügung wurden die Aussagen der Beschwerdeführerin 
und des Beschuldigten sowie diejenigen der Auskunftspersonen (Eltern der Be-
schwerdeführerin; Lehrer; Schulkollegen/Schulkolleginnen) ausführlich wiederge-
geben. Darauf wird verwiesen (S. 2 f. der Verfügung). Vorliegend basiert der Vor-
wurf der sexuellen Nötigung allein auf den Aussagen der Beschwerdeführerin. Di-
rekte objektive Beweismittel oder Tatzeugen sind keine vorhanden. Es liegt damit 
eine Aussage gegen Aussage-Konstellation vor und die Aussagen sind auf ihre 
Glaubhaftigkeit hin zu überprüfen. Weder die Aussagen der Beschwerdeführerin 
noch diejenigen des Beschuldigten vermögen durchwegs zu überzeugen: 

4.3.1 Betreffend die Aussagen des Beschuldigten fällt auf, dass dieser anlässlich der 
Befragungen sehr darauf bedacht war, jegliches sexuelles Interesse am anderen 
Geschlecht für den Tatzeitraum zu verneinen (vgl. Protokoll der Einvernahme des 
Beschuldigten vom 23. März 2016 Z. 318, 338, 343 f. und vom 19. Januar 2017 
Z. 98, 116, 123, 147 f.). Diesen Aussagen steht die Verurteilung des Beschuldigten 
wegen Zeigens weicher Pornografie im Zeitraum vom 1. September 2013 bis 

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12. März 2014 entgegen. Gemäss Aussagen der Lehrerinnen H.________ und 
I.________ soll der Beschuldigte während der fraglichen Zeit zudem Pornos kon-
sumiert haben (vgl. Protokoll der Einvernahme von H.________ vom 4. Juli 2016 
Z. 159 ff.; Protokoll der Einvernahme von I.________ vom 4. Juli 2016 Z. 122 ff.). 
Von der Sportlehrerin J.________ wurde berichtet, dass der Beschwerdeführer im 
Sport öfters ein sexualisierendes Vokabular verwendet habe und gemeinsam mit 
Mitschülern auf den Turnmatten Bewegungen getätigt habe, welche dem Ge-
schlechtsverkehr geglichen hätten. Der Beschuldigte soll dabei der Initiator gewe-
sen sein (vgl. Protokoll der Einvernahme von J.________ vom 30. Juni 2016 Z. 44 
ff.). Es mag zutreffen, dass nicht nachgewiesen ist, dass der Beschuldigte beim 
Konsum der Pornografie sexuelle Lust empfunden hat. Allerdings mutet es schon 
etwas seltsam an, wenn der Beschuldigte eher spät entwickelt gewesen sein will 
und sogar Angst gehabt haben soll, seine Genitalien zu zeigen, zugleich ein derar-
tiges Verhalten an den Tag legt. Eine Überforderungssituation, wie sie von der Lei-
tenden Jugendanwaltschaft beschrieben wird, erscheint wenig wahrscheinlich. Die 
Beschwerdeführerin machte zudem geltend, der Beschuldigte habe seinen entblös-
ten Penis an die Turnhallenscheibe gedrückt. Dies hätten alle gesehen. Die Szene 
wurde allerdings nur von der Mitschülerin K.________ gesehen (vgl. Protokoll der 
Einvernahme von K.________ vom 5. August 2016 Z. 144 ff.), wohingegen sich die 
Lehrerinnen nicht an einen solchen Vorfall erinnerten (vgl. Protokoll der Einver-
nahme von H.________ vom 4. Juli 2016 Z. 175 ff.; Protokoll der Einvernahme von 
I.________ vom 4. Juli 2016 Z. 163 ff.; Protokoll der Einvernahme von J.________ 
vom 30. Juni 2016 Z. 168 ff.). Der Beschuldigte bestreitet diesen Vorfall. Ob sich 
dieser tatsächlich so ereignet hat, muss daher offen bleiben. Seltsam muten die 
Aussagen des Beschwerdeführers zu Beginn der ersten Einvernahme vom 23. 
März 2016 an, wonach er auf den ihm vorgehaltenen strafrechtlichen Vorwurf der 
sexuellen Nötigung sogleich Zeugen nennen wollte, welche beweisen könnten, 
dass es zu keinen sexuellen Handlungen gekommen sei. Er sei die ganze Zeit mit 
diesen zusammen gewesen (vgl. Protokoll der Einvernahme des Beschuldigten 
vom 23. März 2016 Z. 98 ff.; 115 ff.). Seine Aussage, er sei die ganze Zeit mit sei-
nen Zeugen zusammen gewesen, wirkt übertrieben. Zu berücksichtigten ist auch, 
dass sich der Beschwerdeführer bereits in der Vergangenheit strafbar gegenüber 
der Beschwerdeführerin verhalten hat. Er hat ihr Pornografie geschickt und sie als 
Nutte, Schlampe, sie sei ja nur da zum Blasen und Figgen etc. beschimpft (vgl. 
Protokoll der Einvernahme des Beschuldigten vom 23. März 2016 Z. 369 ff.). An-
gesichts der vorstehenden Erwägungen bestehen Zweifel an der Glaubhaftigkeit 
der Aussagen des Beschuldigten, wie es von der Jugendanwaltschaft zu Recht 
dargetan wurde. 

4.3.2 Allerdings weisen auch die Aussagen der Beschwerdeführerin diverse Ungereimt-
heiten und Widersprüche auf. In der Videobefragung vom 10. März 2016 gab die 
Beschwerdeführerin an, dass die sexuellen Nötigungen in der Turnhalle vor der 
Sprossenwand erfolgt seien. Sie sei dort vom Beschuldigten gezwungen worden, 
diesen einmal oral und dreimal manuell zu befriedigen. Der Beschuldigte habe sie 
am ganzen Körper und im Intimbereich berührt, ihre Brüste, die Vagina innen und 
innen im After. Bei ihrer Mutter, L.________, erzählte die Beschwerdeführerin 
demgegenüber, dass sie im Geräteraum der Turnhalle durch den Beschuldigten 

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vergewaltigt worden sei. Die Mutter hielt fest, die Beschwerdeführerin kenne den 
Unterschied zwischen Vergewaltigung und blossem Anfassen am Körper (vgl. Pro-
tokoll der Einvernahme von L.________ vom 15. Februar 2016 Z. 147 f.; 156 f.). 
Die insoweit vom Vertreter der Beschwerdeführerin gemachten Einwände gehen 
damit fehl. Bei der Mitschülerin M.________ berichtete die Beschwerdeführerin von 
Berührungen durch den Beschuldigten in einem Mehrzweckraum, welcher nicht in 
der Nähe der Turnhalle sei (vgl. Protokoll der Einvernahme von M.________ vom 
27. Juli 2016 Z. 76 f.; 82; 89 f.). Der Mitschülerin K.________ gab die Beschwerde-
führerin ebenfalls lediglich an, dass der Beschuldigte sie berührt habe (vgl. Proto-
koll der Einvernahme von K.________ vom 5. August 2016 Z. 81). Die angebliche 
manuelle und orale Befriedigung des Beschuldigten erwähnte sie nicht. Weshalb 
die Beschwerdeführerin die Tathandlung gegenüber ihren Freundinnen ab-
schwächen sollte, ist nicht nachvollziehbar. Sowohl der angebliche Tatort wie auch 
die Tathandlung stimmen demnach nicht überein. Insbesondere die Tathandlung, 
welche die Beschwerdeführerin selbst und gegenüber ihrer Mutter und Freundin-
nen komplett anders schilderte, stellt nicht blossen Rahmensachverhalt, sondern 
das Kerngeschehen dar. Insoweit wären keine Widersprüche zu erwarten gewe-
sen. 

Die Beschwerdeführerin gab weiter anlässlich ihrer Videobefragung an, dass sie al-
le ihre Kleider habe ausziehen müssen. Später machte sie allerdings geltend, der 
Beschuldigte habe ihr die Kleider ausgezogen. Widersprüchlich erscheinen auch 
ihre Aussagen betreffend das Erbrechen. Die Beschwerdeführerin hielt fest, dass 
sie den Beschuldigten in der Turnhalle habe manuell und oral befriedigen müssen 
und dabei einmal auf den Beschuldigten erbrochen habe. Auf das Erbrechen ange-
sprochen erklärte sie aber später, dass sie nicht in der Turnhalle, sondern einmal 
draussen habe erbrechen müssen. Weiter will die Beschwerdeführerin ihrer Klas-
senlehrerin H.________ mitgeteilt haben, dass der Beschuldigte die Mädchendu-
sche betreten habe. H.________ hat keine solche Meldung erhalten (vgl. Protokoll 
der Einvernahme von H.________ vom 4. Juli 2016 Z. 149 ff.). Ein derartiges Ver-
halten des Beschuldigten konnte auch nicht durch die anderen Mädchen bestätigt 
werden (vgl. Protokoll der Einvernahme von K.________ vom 5. August 2016 
Z. 131 f.; Protokoll der Einvernahme von M.________ vom 27. Juli 2016 Z. 139 ff.). 
Die Turnlehrerin weiss ebenfalls nichts davon. Sie führte an, dass andere, starke 
Mädchen aus der Klasse reagiert hätten, falls es zu einem solchen Vorfall gekom-
men wäre (vgl. Protokoll der Einvernahme von J.________ vom 30. Juni 2016 
Z. 134 ff.). 

Die Aussagen der Beschwerdeführerin betreffend die geltend gemachte Bedro-
hungslage mit einem Messer enthalten ebenfalls Ungereimtheiten. Die Beschwer-
deführerin beschrieb ein Messer von ca. 20 cm, mit welchem sie vom Beschuldig-
ten bedroht worden sein soll. Der Beschuldigte soll dieses im Werkunterricht her-
gestellt und stets mit sich getragen haben. Er soll es auch auf den Schultisch abge-
legt haben. Die Werklehrerin verneinte, dass der Beschuldigte bei ihr ein solches 
Messer hergestellt hat (vgl. Protokoll der Einvernahme von I.________ vom 4. Juli 
2016 Z. 103 ff.). Sämtliche weiteren Personen – sowohl Schüler als auch Lehrer – 
haben ein derartiges Messer beim Beschuldigten nie festgestellt (vgl. Protokoll der 
Einvernahme von K.________ vom 5. August 2016 Z. 141 f.; Protokoll der Einver-

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nahme von M.________ vom 27. Juli 2016 Z. 146 f.; Protokoll der Einvernahme 
von H.________ vom 4. Juli 2016 Z. 142 ff.; Protokoll der Einvernahme 
N.________ vom 5. August 2016 Z. 174 f.; Protokoll der Einvernahme von 
J.________ vom 30. Juni 2016 Z. 119 ff.). Ihre diesbezüglichen Aussagen müssen 
daher in Frage gestellt werden. 

Fest steht weiter, dass weder die Mutter noch andere Drittpersonen Verletzungen 
an der Beschwerdeführerin aufgefallen sind, welche in ihrer Ausprägung er-
klärungsbedürftig gewesen wären (vgl. Protokoll der Einvernahme von K.________ 
vom 5. August 2016 Z.110 ff.; Protokoll der Einvernahme von M.________ vom 
27. Juli 2016 Z. 121 f.; Protokoll der Einvernahme von H.________ vom 4. Juli 
2016 Z. 125 f.; Protokoll der Einvernahme von I.________ vom 4. Juli 2016 Z. 92 f.; 
Protokoll der Einvernahme von E.________ vom 30. Juni 2016 Z. 153 f.; Protokoll 
der Einvernahme von N.________ vom 5. August 2016 Z. 162 f.; Protokoll der Ein-
vernahme von J.________ vom 30. Juni 2016 Z. 110 f.). Es ist davon auszugehen, 
dass sich die Mutter der Beschwerdeführerin nicht mit der Erklärung zufrieden ge-
geben hätte, sie habe die blauen Flecken durch Anschlagen verursacht, wenn die 
Beschwerdeführerin tatsächlich «mega viele blaue Flecken» gehabt hätte, wie es 
von ihr beschrieben wurde. L.________ wurde anlässlich ihrer Einvernahme ge-
fragt, ob sie die Beschwerdeführerin habe körperlich untersuchen lassen (vgl. Pro-
tokoll der Einvernahme von L.________ vom 15. Februar 2016 Z. 208). Angesichts 
dieser Frage wäre zu erwarten gewesen, dass sie etwaige Würgemale oder blaue 
Flecken von sich aus erwähnt hätte, wenn sie solche festgestellt hätte. Es erscheint 
im Übrigen unwahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin während mehrerer Ta-
ge 24 Stunden lang einen Schal getragen haben soll, um die blauen und grünen 
Flecken am Hals zu verbergen. Dies hätte den Eltern der Beschwerdeführerin auf-
fallen müssen. Der Vater der Beschwerdeführerin war denn auch erstaunt über den 
Tatzeitpunkt und gab an, dass er, wenn er vor Januar 2014 etwas festgestellt hätte, 
etwa eine Körperverletzung, er reagiert hätte (vgl. Protokoll der Einvernahme von 
E.________ vom 30. Juni 2016 Z. 163 ff.).

Die Beschwerdekammer in Strafsachen teilt die Auffassung der Jugendanwalt-
schaft, dass es schwer vorstellbar erscheint, dass niemand – weder Lehrpersonen 
noch Mitschüler – etwas von der sexuellen Nötigungen mitbekommen haben sol-
len. Immerhin sollen die sexuellen Nötigungen in der Turnhalle in der Nachmittags-
pause erfolgt sein, wobei die Turnhalle gut einsehbar ist (vgl. Protokoll der Einver-
nahme von J.________ vom 30. Juni 2016 Z. 221 ff.; vgl. ebenso die Aussagen der 
Beschwerdeführerin anlässlich der Videobefragung). Die Beschwerdeführerin will 
vom Beschuldigten auch Schläge und Fusstritte draussen, insbesondere auf dem 
Pausenplatz, erhalten haben. Zudem soll der Beschuldigte sie im Korridor des 
Schulhauses manchmal intim berührt haben. Auch dies wurde von niemandem 
wahrgenommen. Es mag zutreffen, dass grundsätzlich nichts undenkbar ist, wie es 
vom Vertreter der Beschwerdeführerin geltend gemacht wird. Allerdings erscheint 
es doch merkwürdig, dass niemand auch nur einen Vorfall wahrgenommen hat, 
wenn sich diese mehrheitlich in der Öffentlichkeit abgespielt haben. Die Mitschüle-
rin und Freundin der Beschwerdeführerin, K.________, gab vielmehr an, sie könne 
sich nicht erinnern, dass sich der Beschuldigte der Beschwerdeführerin gegenüber 
unkorrekt verhalten habe (vgl. Protokoll der Einvernahme von K.________ vom 

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5. August 2016 Z. 103 ff.). Auch die Lehrer konnten nicht feststellen, dass der Um-
gang des Beschuldigten mit der Beschwerdeführerin speziell gewesen sein soll 
(vgl. Protokoll der Einvernahme von I.________ vom 4. Juli 2016 Z. 62 ff.; Protokoll 
der Einvernahme von J.________ vom 30. Juni 2016 Z. 64 ff.). 

Die bei der Beschwerdeführerin eingetretene Verschlechterung ihres psychischen 
Gesundheitszustandes spricht nicht zwingend für eine sexuelle Nötigung durch den 
Beschuldigten resp. die Glaubhaftigkeit der Aussagen der Beschwerdeführerin, 
kann diese doch verschiedene Ursachen haben. Aus den Akten ergibt sich, dass 
sich die Eltern der Beschwerdeführerin zu dieser Zeit trennten und der Vater An-
fangs 2015 auszog (vgl. Einvernahme von E.________ vom 30. Juni 2016 Z. 12 f.; 
71 f.). Die Beschwerdeführerin ist zudem erwiesenermassen durch den Beschuldig-
ten belästigt worden (Zeigen von Pornografie und Missbrauch einer Datenverarbei-
tungsanlage). Bereits dieses strafrechtliche Verhalten des Beschuldigten könnte 
die Beschwerdeführerin aus der Bahn geworfen haben. Die Beschwerdeführerin 
wurde zudem offenbar in der Schule gemobbt, weshalb sie die Schule wechseln 
musste (vgl. Protokoll der Einvernahme von H.________ vom 4. Juli 2016 Z. 50 ff.; 
260 ff.; Protokoll der Einvernahme von L.________ vom 15. Februar 2016 Z. 48 ff.; 
72 ff.; 185 ff.). Auch diese Geschehnisse sind durchaus geeignet, eine Verschlech-
terung des psychischen Zustandes der Beschwerdeführerin herbeizuführen. 

Schliesslich hat etwa die Mitschülerin M.________ anlässlich ihrer Befragung an-
gegeben, dass die Beschwerdeführerin den Drang zur Übertreibung habe (vgl. Pro-
tokoll der Einvernahme von M.________ vom 27. Juli 2016 Z. 175 f.). Die Klassen-
lehrerin H.________ merkte an, dass die Beschwerdeführerin eine Person sei, die 
gerne im Mittelpunkt stehe und provoziere (vgl. Protokoll der Einvernahme von 
H.________ vom 4. Juli 2016 Z. 31). Auch die Sportlehrerin J.________ führte aus, 
dass die Beschwerdeführerin ab und zu die Aufmerksamkeit auf sich lenkte, von 
sich erzählte und auch Seich erzählte, um die Lehrerschaft herauszufordern. Sie 
habe das Gefühl gehabt, dass die Beschwerdeführerin um Aufmerksamkeit kämpfe 
(vgl. Protokoll der Einvernahme von J.________ vom 30. Juni 2016 Z. 30 f.). Die 
Mitschülerin und Freundin der Beschwerdeführerin, K.________, hielt fest, sie wür-
de nicht sagen, dass die Beschwerdeführerin nie lüge (vgl. Protokoll der Einver-
nahme von K.________ vom 5. August 2016 Z. 185). Auch diese Beschreibungen 
der einvernommenen Personen lassen die Aussagen der Beschwerdeführerin als 
nicht sonderlich glaubhaft erscheinen. 

Insgesamt können die Aussagen der Beschwerdeführerin angesichts der zahlrei-
chen Ungereimtheiten und Widersprüche nicht in jeder Hinsicht als zuverlässig und 
unbefangen erscheinen, so dass auf diese als einziges Anklagefundament abge-
stellt werden kann. Daran vermag auch eine staatsanwaltschaftliche Einvernahme 
der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Vorab gilt es festzuhalten, dass die Aus-
sagen der Beschwerdeführerin anlässlich der Videobefragung vom 10. März 2016 
bereits genügend detailliert waren, weshalb sich insoweit keine weiteren Ergän-
zungen aufdrängen. Die Jugendanwaltschaft hat den rechtserheblichen Sachver-
halt bereits rechtsgenüglich abgeklärt. Eine Vielzahl der vorstehend aufgeführten 
Unklarheiten bzw. Widersprüche könnten zudem mit einer staatsanwaltschaftlichen 
Einvernahme nicht mehr aus dem Weg geräumt werden (vgl. etwa die Aussagen 

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zum Ausziehen, Erbrechen, Messer etc.). Es bliebe mit anderen Worten dabei, 
dass die Beschwerdeführerin widersprüchliche Aussagen machte, welche gegen 
deren Glaubhaftigkeit sprechen. Eine staatsanwaltschaftliche Einvernahme ist da-
her nicht angezeigt. Dies auch angesichts des offensichtlich verschlechterten psy-
chischen Gesundheitszustandes und des Umstandes, dass die Beschwerdeführe-
rin offenbar an einem Asperger-Syndrom leidet. 

4.4 Die Aussagen der Beschwerdeführerin sind in wesentlichen Punkten widersprüch-
lich. Weitere Belastungsindizien ober Beweise liegen nicht vor. Auszugehen ist, wie 
dargelegt (vgl. E. 4.1 hiervor), von der Nullhypothese, das heisst, es ist zunächst 
anzunehmen, die Aussage der Beschwerdeführerin seien nicht realitätsbegründet. 
Danach ist zu prüfen, ob aufgrund von Realitätskriterien in ihren Aussagen die 
Nullhypothese widerlegt werden kann. Dies ist hier nicht der Fall. Der Beweiswert 
der Aussage ist schlecht, der Tatverdacht schwach. Die Aussagen der Beschwer-
deführerin sind nicht geeignet, das Bestreiten der Tatvorwürfe durch den Beschul-
digten zu widerlegen, auch wenn dessen Aussagen für sich allein genommen nicht 
sonderlich glaubhaft erscheinen. Es ist insgesamt mit grosser Wahrscheinlichkeit 
davon auszugehen, dass der Beschuldigte bei einem Gerichtsverfahren freigespro-
chen würde. Es kann deshalb nicht von einem für eine Anklageerhebung hinrei-
chenden Tatverdacht ausgegangen werden. Eine sexuelle Belästigung gemäss 
Art. 198 StGB war zum Zeitpunkt der Anzeigeerstattung bereits verjährt (Art. 36 
Abs. 1 Bst. c des Bundesgesetzes über das Jugendstrafrecht [JStGB; SR 311.1]). 
Die Jugendanwaltschaft hat demnach das Strafverfahren gegen den Beschuldigten 
wegen sexueller Nötigung zu Recht eingestellt. Der Grundsatz «in dubio pro durio-
re» wurde nicht verletzt. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

5.

5.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die unterliegende Beschwerdeführerin 
die Verfahrenskosten, bestimmt auf CHF 200.00 (Art. 44 Abs. 2 JStPO i.V.m. 
Art. 428 Abs. 1 StPO; Art. 33 des Dekrets betreffend die Verfahrenskosten und die 
Verwaltungsgebühren der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft 
[VKD; BSG 161.12]). Sie hat keinen Anspruch auf eine Entschädigung. 

5.2 Die amtliche Entschädigung des Verteidigers des Beschuldigten wird gestützt auf 
die Kostennote von Rechtsanwalt B.________ vom 14. Dezember 2017 auf 
CHF 1‘227.75 bestimmt (Aufwand 5.42 Stunden à CHF 200.00, ausmachend 
CHF 1‘084.00, Auslagen CHF 52.80; 8 % MWSt. auf CHF 1‘136.80, ausmachend 
CHF 90.95). Der Beschuldigte hat im Beschwerdeverfahren obsiegt. Für die ausge-
richtete Entschädigung besteht daher weder eine Rückzahlungspflicht noch ein 
Nachforderungsrecht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.

10

Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 200.00, werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt. 

3. Die amtliche Entschädigung des Verteidigers des Beschuldigten für das Beschwerde-
verfahren wird auf CHF 1‘227.75 (inkl. Auslagen und MWSt.) bestimmt. Für die ausge-
richtete Entschädigung besteht weder eine Rückzahlungspflicht noch ein Nachforde-
rungsrecht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.

4. Zu eröffnen:
- der Straf- und Zivilklägerin/Beschwerdeführerin, v.d. Rechtsanwalt D.________
- dem Beschuldigten, a.v.d. Rechtsanwalt B.________
- der Leitung Jugendanwaltschaft

Mitzuteilen:
- der Regionalen Jugendanwaltschaft Bern-Mittelland, Jugendanwältin O.________

(mit den Akten)

Bern, 29. Januar 2018 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Die Präsidentin:

Oberrichterin Schnell 

Die Gerichtsschreiberin:

Lauber 

Die Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird durch die Beschwerdekammer in Strafsachen entrichtet. 
Es wird um Zustellung eines Einzahlungsscheins ersucht. 

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Be-
schwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.