# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f0d55928-4c74-509e-9615-6c45712aba7d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-02-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.02.2012 C-5223/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5223-2009_2012-02-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-5223/2009/mes/wam 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  F e b r u a r  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,  

Richter Vito Valenti, 

Gerichtsschreiber Marc Wälti. 
 

 
 

Parteien 

 
X._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,  

1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Invalidenversicherung, Verfügung vom 31. Juli 2009. 

 

 

C-5223/2009 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der im Jahre 1948 geborene, in Österreich wohnhafte österreichische 

Staatsangehörige X._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) arbei-

tete in den Jahren 1972 bis 1979 während 84 Monaten in der Schweiz 

und leistete dabei Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen und Inva-

lidenversicherung (AHV/IV). In der Folge war er zuletzt vom 6. März 1991 

bis am 4. März 2009 bei den A._______ als Busfahrer angestellt. Diese 

Vollzeittätigkeit übte er bis zum 6. Juli 2008 aus. Danach war er nicht 

mehr erwerbstätig (vgl. act. 1, 2, 5, 11 und 12). 

B.  

Am 25. November 2008 stellte der Beschwerdeführer beim österreichi-

schen Sozialversicherungsträger zuhanden der IV-Stelle für Versicherte 

im Ausland (im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz) ein Gesuch um 

Rentenleistungen der schweizerischen Invalidenversicherung (IV). Im 

Wesentlichen machte er geltend, infolge gesundheitlicher Beschwerden 

keine Erwerbstätigkeit mehr ausüben zu können (vgl. act. 2, 12 und 13). 

Dieses Leistungsgesuch wies die Vorinstanz mit der ihren Vorbescheid 

vom 29. April 2009 (act. 18) im Ergebnis bestätigenden Verfügung vom 

31. Juli 2009 mangels rentenanspruchsbegründender Invalidität ab (vgl. 

act. 27). 

C.  

Mit Beschwerde vom 13. August 2009 beantragte der Beschwerdeführer 

dem Bundesverwaltungsgericht unter Beilage diverser Dokumente aus 

der Zeit vom 23. März 2001 bis zum 12. August 2009 sinngemäss, in 

Aufhebung der Verfügung vom 31. Juli 2009 sei ihm eine Rente der IV 

zuzusprechen, da er gesundheitlich nicht mehr in der Lage sei, eine 

Erwerbstätigkeit auszuüben. 

D.  

In ihrer Vernehmlassung vom 20. November 2011 beantragte die Vor-

instanz, die Beschwerde sei abzuweisen und die angefochtene Verfügung 

vom 31. Juli 2009 sei zu bestätigen. Gemäss Stellungnahme ihres 

ärztlichen Dienstes vom 12. November 2009 (act. 30) rechtfertigten die 

vorliegenden medizinischen Unterlagen, insbesondere auch die be-

schwerdeweise nachgereichten Dokumente nicht die Annahme einer 

anspruchsbegründenden Invalidität des Beschwerdeführers.  

C-5223/2009 

Seite 3 

E.  

Mit Replik vom 15. Dezember 2009 bekräftigte der Beschwerdeführer 

seine Anträge. Ergänzend wies er darauf hin, dass er laut beigelegtem 

Führerschein vom 3. Dezember 2009 aus gesundheitlichen Gründen 

nicht mehr berechtigt sei, einen Bus zu führen.  

F.  

In der Duplik vom 8. Februar 2010 bestätigte auch die Vorinstanz ihre 

Anträge sowie sinngemäss deren Begründung. Ergänzend führte sie im 

Wesentlichen aus, der Umstand, dass der Beschwerdeführer nicht mehr 

berechtigt sei, einen Bus zu führen, sei als invaliditätsfremd zu qualifi-

zieren. Er sei durchaus noch in der Lage, ein rentenausschliessendes 

Erwerbseinkommen zu erzielen. 

G.  

Den mit Zwischenverfügung vom 27. November 2009 einverlangten Ver-

fahrenskostenvorschuss von Fr. 400.- leistete der Beschwerdeführer am 

17. Dezember 2009.  

H.  

In seiner unaufgefordert eingereichten Eingabe vom 2. März 2010 be-

tonte der Beschwerdeführer erneut, er dürfe aus medizinischen Gründen 

keinen Bus mehr führen. Mit Verfügung vom 9. März 2010 wurden diese 

Eingabe der Vorinstanz zur Kenntnis gebracht und der Schriftenwechsel 

geschlossen. 

I.  

Am 17. April 2011 teilte der Beschwerdeführer dem Bundesverwaltungs-

gericht eine Adressänderung mit und wies darauf hin, dass er mit Er-

reichen des 63. Altersjahrs seine vorzeitige Alterspension beantrage. 

J.  

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten 

Unterlagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägun-

gen näher eingegangen. 

 

 

 

C-5223/2009 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Zu beurteilen ist die Beschwerde vom 13. August 2009 gegen die 

Verfügung vom 31. Juli 2009, mit der die Vorinstanz das Leistungsgesuch 

des Beschwerdeführers vom 25. November 2008 mangels rentenan-

spruchsbegründender Invalidität abgewiesen hat. 

1.1. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im We-

sentlichen nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2006 

über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), des Bundesge-

setzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 

SR 172.021 [vgl. auch Art. 37 VGG]) sowie des Bundesgesetzes vom 6. 

Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1 [vgl. auch Art. 3 Bst. d
bis

 VwVG]). Dabei finden nach 

den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln diejenigen Verfahrens-

regeln Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung in 

Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch Art. 53 Abs. 2 VGG). 

1.2. Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG, sofern – wie 

vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen 

gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen gehört auch 

die IVSTA, die mit Verfügungen über Leistungsgesuche befindet (Art. 33 

Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. 

Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]). Das 

Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig. 

1.3. Nach Art. 59 ATSG ist zur Beschwerdeführung vor dem Bundesver-

waltungsgericht legitimiert, wer durch die angefochtene Verfügung berührt 

ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung 

hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG).  

Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren als Partei 

teilgenommen. Als Adressat ist er durch die angefochtene Verfügung 

besonders berührt und hat er an deren Aufhebung bzw. Änderung ein 

schutzwürdiges Interesse. Nachdem auch der Verfahrenskostenvor-

schuss innert Frist geleistet worden ist, kann auf die form- und frist-

gerecht eingereichte Beschwerde eingetreten werden (vgl. Art. 60 ATSG; 

Art. 21 Abs. 3, 52 Abs. 1 und 63 Abs. 4 VwVG). 

C-5223/2009 

Seite 5 

2.  

Mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann gerügt 

werden, die vorinstanzliche Verfügung verletze Bundesrecht (einschliess-

lich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe auf einer 

unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 

2.1. Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der 

Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der 

Begehren der Parteien gebunden (vgl. Art. 62 Abs. 4 VwVG). Im Rahmen 

seiner Kognition (vgl. Art. 49 VwVG) kann es die Beschwerde auch aus 

anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den 

angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, 

die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwal-

tungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 212). 

2.2. Der Beschwerdeführer ist österreichischer Staatsangehöriger und hat 

dort heute seinen Wohnsitz, so dass vorliegend die am 1. Juni 2002 in 

Kraft getretenen Bestimmungen des Abkommens zwischen der Schwei-

zerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemein-

schaft andererseits über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (im Folgen-

den: FZA, SR 0.142.112.681) sowie der darin erwähnten europäischen 

Verordnungen anwendbar sind. Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die 

Systeme der sozialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die Gleich-

behandlung aller Bürger der Vertragsstaaten zu gewährleisten. Soweit – 

wie vorliegend – weder das FZA und die gestützt darauf anwendbaren 

gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte abweichende Bestimmungen 

vorsehen noch allgemeine Rechtsgrundsätze dagegen sprechen, richtet 

sich die Ausgestaltung des Verfahrens und die Prüfung des 

Rentenanspruchs alleine nach der schweizerischen Rechtsordnung. 

Demnach bestimmt sich vorliegend die Frage, ob und gegebenenfalls ab 

wann Anspruch auf Leistungen der schweizerischen IV besteht, alleine 

aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften (vgl. auch Art. 2 Abs. 1, 

Art. 3 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 1 Bst. b der Verordnung [EWG] Nr. 1408/71 

des Rates vom 14. Juni 1971 [SR 0.831.109.268.1]).   

 

Ferner sind die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz nicht an 

Feststellungen und Entscheide ausländischer Versicherungsträger, 

Krankenkassen, Behörden und Ärzte bezüglich Invaliditätsgrad und 

Anspruchsbeginn gebunden (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI-Praxis 

1996, S.179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E.2). Vielmehr unterstehen auch 

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Seite 6 

aus dem Ausland stammende Beweismittel der freien Beweiswürdigung 

des Gerichts (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts 

[EVG, seit 1. Januar 2007: Bundesgericht] vom 11. Dezember 1981 i.S. 

D; zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung: BGE 125 V 351 E. 3a).  

2.3. In zeitlicher Hinsicht ist zunächst festzuhalten, dass Rechts- und 

Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 

Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 31. Juli 2009) eintraten, im vor-

liegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu berücksichtigen sind (vgl. 

BGE 130 V 329 sowie BGE 129 V 1 E. 1.2, je mit Hinweisen). Allerdings 

können Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, unter 

Umständen Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (vgl. 

BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). 

2.4. Die Sache beurteilt sich nach denjenigen materiellen Rechtssätzen, 

die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Gel-

tung hatten (vgl. BGE 130 V 329). Vorliegend sind dies insbesondere das 

IVG in der Fassung vom 6. Oktober 2006 (5. IV-Revision; AS 2007 5129) 

und die Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung 

(IVV, SR 831.201; in der entsprechenden Fassung der 5. IV-Revision), 

standen diese Erlasse doch sowohl im Zeitpunkt des frühestmöglichen 

Beginns der Arbeitsunfähigkeit (8. Juli 2008, vgl. E. 4.1 hiernach) als auch 

im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung (31. Juli 2009) in 

Kraft. Noch keine Anwendung findet vorliegend das am 1. Januar 2012 in 

Kraft getretene erste Massnahmenpaket der 6. IV-Revision (für das IVG: 

Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]).  

Ferner sind das ATSG und die Verordnung vom 11. September 2002 über 

den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) 

anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Arbeitsun-

fähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Invalidität und des Einkommensvergleichs 

entsprechen den bisherigen von der Rechtsprechung zur Invaliden-

versicherung entwickelten Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 

343 E. 3.1 ff.). Daran hat sich auch nach Inkrafttreten der 5. IV-Revision 

nichts geändert, weshalb nachfolgend auf die dortigen Begriffsbestim-

mungen verwiesen wird. 

3.  

Im Folgenden werden für die Beurteilung der Streitsache wesentliche 

Bestimmungen und von der Rechtsprechung dazu entwickelte Grund-

sätze dargestellt. 

http://www.admin.ch/ch/d/as/2011/5659.pdf

C-5223/2009 

Seite 7 

3.1. Anspruch auf eine ordentliche Rente der IV hat, wer invalid im Sinne 

des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Eintritt der Invalidität während 

der vom Gesetz vorgesehenen Mindestbeitragsdauer von 3 Jahren (vgl. 

Art. 36 Abs. 1 IVG in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung) 

Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden-

versicherung (AHV/IV) geleistet hat. Diese Bedingungen müssen kumu-

lativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst 

wenn die andere erfüllt ist.  

 

Laut Auszug vom 28. Oktober 2009 aus dem individuellen Konto leistete 

der Beschwerdeführer während insgesamt mehr als drei Jahren Beiträge 

an die AHV/IV (vgl. act. 5; vgl. auch act. 16), so dass im Zeitpunkt des 

frühestmöglichen Beginns der Arbeitsunfähigkeit (8. Juli 2008, vgl. E. 4.1 

hiernach) die Voraussetzung der gesetzlichen Mindestbeitragsdauer er-

füllt war. 

3.2. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauern-

de, ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit oder Unmöglichkeit, sich im 

bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 und 3 ATSG). 

Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburtsgebrechen, Krank-

heit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für die 

Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art 

und Schwere erreicht hat (Abs. 2). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund-

heit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder 

Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch 

die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich 

berücksichtigt (vgl. Art. 6 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein-

trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 

verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei-

bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. Art. 7 ATSG).  

 

Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach medizinischen Kriterien 

definiert, sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen 

oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (vgl. BGE 110 V 

273 E. 4a und BGE 102 V 165). Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeits-

möglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. in der bisherigen 

Tätigkeit, sondern – wenn erforderlich – auch in zumutbaren Verweis-

ungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach 

wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen zu ermitteln. 

C-5223/2009 

Seite 8 

Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit einzig auf die 

objektiven wirtschaftlichen Folgen einer funktionellen Behinderung an, 

und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der funktionellen 

Einschränkung (vgl. BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459).  

 

Trotzdem ist die Verwaltung – und im Beschwerdeverfahren das Gericht – 

auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere 

Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 

welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte 

arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 

Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 

Versicherten noch zugemutet werden können (vgl. BGE 115 V 133 E. 2 

und BGE 114 V 310 E. 3c, je mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). 

Eine zumutbare Arbeitsmöglichkeit (sog. leidensangepasste Verwei-

sungstätigkeit; vgl. ZAK 1986 S. 204 f.) hat sich der Versicherte infolge 

seiner Schadenminderungspflicht anrechnen zu lassen (vgl. BGE 113 V 

22 E. 4a und BGE 111 V 235 E. 2a, je mit Hinweisen). Die rein wirt-

schaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, insbesondere in Zusammen-

hang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, obliegen dagegen der 

Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht. 

3.3. Für den Beweiswert eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für 

die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 

medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet, und ob die 

Schlussfolgerungen der Experten begründet und in sich widerspruchsfrei 

sind. Auch auf Beurteilungen versicherungsinterner Ärzte der Vorinstanz 

oder von Ärzten eines regionalen ärztlichen Dienstes darf nur abgestellt 

werden, sofern sie diesen beweisrechtlichen Anforderungen genügen. 

Nicht in jedem Einzelfall zwingend erforderlich ist, dass solche Ärzte den 

Versicherten persönlich untersuchen. Das Fehlen eigener Untersuchun-

gen vermag daher ihre Stellungnahmen für sich alleine nicht in Frage zu 

stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im Wesentlichen um die 

Beurteilung der erwerblichen Folgen eines bereits feststehenden medi-

zinischen Sachverhalts geht, folglich die direkte ärztliche Befassung mit 

dem Versicherten in den Hintergrund rückt. Ausschlaggebend für den 

Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels 

noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 

medizinischen Beurteilung als Bericht, Gutachten oder Stellungnahme 

C-5223/2009 

Seite 9 

(vgl. zum Ganzen die Urteile des Bundesgerichts 9C_58/2011 vom 25. 

März 2011 E. 3.3, 9C_323/ 2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 sowie BGE 

125 V 351 E. 3.a und E. 3b/ee, je mit Hinweisen).  

3.4. Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 

Rente, welche ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Auf-

gabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungs-

massnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können 

(Bst. a), und die zusätzlich während eines Jahres (Wartezeit) ohne 

wesentlichen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40% arbeits-

unfähig gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres zu mindes-

tens 40% invalid sind (Bst. b und c; vgl. auch Art. 29 Abs. 1 Bst. a und b 

IVG in den bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassungen, dazu BGE 121 V 

264 E. 5 und 6 mit Hinweisen sowie die Urteile des Bundesgerichts 

9C_882/ 2009 vom 1. April 2010 E. 5.2 und 9C_718/2008 vom 2. Dezem-

ber 2008 E. 4. 1.1, je mit Hinweisen). 

Weiter ist zu beachten, dass gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG der Renten-

anspruch frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des Leis-

tungsanspruchs gemäss Art. 29 Abs. 1 ATSG bzw. nach der Anmeldung 

zum Leistungsbezug entsteht. 

3.5. Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente, bei einem Invalidi-

tätsgrad von mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, bei 

einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% Anspruch auf eine halbe 

Rente und bei einem solchen von mindestens 40% Anspruch auf eine 

Viertelsrente.  

 

Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, 

werden jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und 

gewöhnlichen Aufenthalt (vgl. Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben (vgl. 

Art. 29 Abs. 4 erster Satz IVG), was laut Rechtsprechung eine besondere 

Anspruchsvoraussetzung darstellt (vgl. BGE 121 V 264 E. 6c). Eine 

– vorliegend zutreffende – Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 

1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der Euro-

päischen Union (EU), denen bereits ab einem Invaliditätsgrad von 40% 

eine Rente ausgerichtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der EU 

Wohnsitz haben. 

C-5223/2009 

Seite 10 

3.6. Je nachdem, ob der Versicherte als (teil-)erwerbstätig oder nichter-

werbstätig einzustufen ist, unterscheidet sich die anzuwendende Methode 

der Invaliditätsgradbemessung (allgemeine Methode des Einkommens-

vergleichs, gemischte Methode sowie spezifische Methode des Betäti-

gungsvergleichs [vgl. Art. 8 Abs. 3 und 16 ATSG, Art. 28a IVG; zur Frage, 

welche Methode im Einzelfall anzuwenden ist BGE 137 V 334 E. 3.2 und 

BGE 117 V 194 E. 3b, je mit Hinweisen]). Dabei ist in zeitlicher Hinsicht 

jeweils auf die Verhältnisse bei Entstehen des hypothetischen Renten-

anspruchs abzustellen.   

 

Bei Erwerbstätigen Versicherten wird auf diesen Zeitpunkt hin ein 

Einkommensvergleich durchgeführt, indem das Erwerbseinkommen, das 

der Versicherte nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 

durch eine ihm zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 

erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen) in Beziehung gesetzt wird 

zum Erwerbseinkommen, das er erzielen könnte, wenn er nicht invalid 

geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG; vgl. zum Ganzen 

BGE 129 V 222 E. 4.1, BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b, 

je mit Hinweisen; ZAK 1990 S. 518 E. 2; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 

2. Aufl., Zürich 2009, Rz. 8 zu Art. 16). Ein derartiger Einkommens-

vergleich erübrigt sich dann, wenn keine leidensbedingte Einschränkung 

der Arbeitsfähigkeit vorliegt, besteht doch in diesem Falle auch keine 

leidensbedingte Einschränkung der Erwerbsfähigkeit – und damit keine 

Invalidität. 

4.  

Vorliegend ist unter den Parteien umstritten und im Folgenden vom 

Bundesverwaltungsgericht in Würdigung der relevanten Dokumente zu 

beurteilen, ob die Vorinstanz das Leistungsbegehren des Beschwerde-

führers zu Recht mangels anspruchsbegründender Invalidität abgewiesen 

hat. 

4.1. Der Beschwerdeführer übte seine berufliche Tätigkeit als Busfahrer 

vollschichtig bis zum 6. Juli 2008 aus. Ab dem 8. Juli 2008 war er krank-

geschrieben und musste sich ärztlichen Behandlungen unterziehen (vgl. 

act. 11 und 15 S. 2). Obwohl einzelne Diagnosen bereits früher gestellt 

worden waren, muss er damit bis zum 7. Juli 2008 als vollumfänglich 

arbeitsfähig gelten und kann der Versicherungsfall, also eine allfällige 

Arbeitsunfähigkeit frühestens am 8. Juli 2008 eingetreten sein.  

C-5223/2009 

Seite 11 

In Anwendung von Art. 28 Abs. 1 Bst. b und c IVG ist demnach zu prüfen, 

ob der Beschwerdeführer ab dem 8. Juli 2008 während eines Jahres 

ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40% 

arbeitsunfähig gewesen ist und anschliessend, ab dem 8. Juli 2009 bis 

zum massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Ver-

fügung vom 31. Juli 2009 mindestens in diesem Grade invalid im Sinne 

von Art. 8 ATSG gewesen ist. Ohne Bedeutung ist vorliegend, dass ein 

allfälliger Rentenanspruch erst sechs Monate nach der Anmeldung zum 

Leistungsbezug entstehen könnte (Art. 29 Abs. 1 IVG), meldete sich der 

Beschwerdeführer doch bereits am 25. November 2008, also mehr als 

sechs Monate vor Ablauf der Wartezeit an. 

4.2. Die angefochtene Verfügung vom 31. Juli 2009 beruht im Wesent-

lichen auf der Stellungnahme vom 27. April 2009 des ärztlichen Dienstes 

der Vorinstanz (Dr. med. B._______; vgl. act. 17).  

4.2.1. Dr. med. B._______ lagen – nebst den übrigen Vorakten – insbe-

sondere fachärztliche Berichte der Krankenanstalt I._______, der Dres. 

med. C._______ und D._______ sowie F._______ aus der Zeit vom 16. 

Juli 2008 bis zum 20. Januar 2009 vor (vgl. act. 13 bis 15). Im 

Wesentlichen in Übereinstimmung mit diesen fachärztlichen Berichten 

führte die Ärztin als Diagnosen einen Myokardinfarkt bzw. einen Status 

nach Anigoplastie der arteria circumflexa mit zweifacher Stentimplantation 

im Juli 2008 (Hauptdiagnose), Zervikalgien und Lumbalgien ohne 

neurologische Defizite (Diagnosen mit Auswirkungen auf die 

Arbeitsfähigkeit) sowie eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung 

(Bronchialasthma), ein beginnendes bilaterales Karpaltunnelsyndrom, 

eine Gichtarthritis, eine arterielle Hypertonie, einen Diabetes Typus II und 

eine Hyperlipidämie (Diagnosen ohne Auswirkungen auf die 

Arbeitsfähigkeit) an.  

4.2.2. Vornehmlich würdigte Dr. med. B._______ den fachärztlichen 

Bericht vom 20. Januar 2009 von Dr. med. F._______ (Formular E 213), 

der beim Beschwerdeführer unter anderem eine global gute 

Pumpfunktion des Herzens, einen annähernd zufriedenstellenden 

Blutdruck sowie weder Bewegungseinschränkungen in den Gelenken der 

oberen und unteren Extremitäten noch neurologische Ausfälle zervikal 

und lumbal feststellen konnte. Angesichts der Schmerzen und 

Bewegungseinschränkungen des Beschwerdeführers im Bereiche der 

Halswirbel- und Lendenwirbelsäule hielt Dr. med. F._______ fest, dass 

Tätigkeiten über Kopfhöhe sowie vorgebeugte, gebückte, knieende und 

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hockende Zwangshaltungen "nur fallweise erfolgen" sollten. Er gelangte 

zum Schluss, der Beschwerdeführer sei in seiner zuletzt ausgeübten Er-

werbstätigkeit als Busfahrer vollschichtig arbeitsfähig. Ferner sei er in der 

Lage, vollschichtig leichte Tätigkeiten ohne Belastung durch Rauch, Gase 

und Dämpfe sowie ohne Wechsel- und Nachtschicht auszuüben (vgl. 

act. 15).  

  

In ihrer Stellungnahme vom 27. April 2009 schloss sich Dr. med. 

B._______ diesem Leistungskalkül an (vgl. act. 17). Sie bestätigte 

dasselbe auch im vorliegenden Verfahren, indem sie am 12. November 

2009 im Wesentlichen festhielt, die beschwerdeweise nachgereichten 

Dokumente, namentlich die fachärztlichen Berichte aus der Zeit vom 23. 

März 2001 bis zum 12. August 2009, erlaubten keine abweichende 

Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (vgl. act. 30). 

4.3. Dem fachärztlichen Bericht von Dr. med. F._______ vom 20. Januar 

2009 kann entnommen werden, dass diesem Arzt – trotz fehlender 

Bezeichnung der gewürdigten medizinischen Vorakten (Anamnese) – die 

Ätiologie der vom Beschwerdeführer geklagten Leiden vollständig 

bekannt war, und er diese Leiden allseitig klinisch untersucht hat (vgl. act. 

15). Er hat beim Beschwerdeführer keine Bewegungseinschränkungen 

der Extremitäten und keine neurologischen Ausfälle zervikal und lumbal, 

wohl aber eine gute Pumpfunktion des Herzens bei Dauerblutver-

dünnungstherapie und einen annähernd zufriedenstellend eingestellten 

Blutdruck und -zucker (beides unter Medikation) festgestellt. In seinem 

Leistungskalkül nimmt er auf die diagnostizierten Erkrankungen des 

Beschwerdeführers, insbesondere auch auf die Schmerzen und Be-

wegungseinschränkungen der HWS und der LWS ausreichend Rücksicht, 

indem er mittelschwere und schwere körperliche Tätigkeiten, Staub-, 

Rauch-, Gas- und Dampfexpositionen sowie Wechsel- und Nachtarbeit 

ausschliesst und Arbeiten an offen laufenden Maschinen und Tätigkeiten 

über Kopfhöhe sowie in vorgebeugter, gebückter, knieender und hocken-

der Zwangshaltung nur "fallweise" als zumutbar erachtet. Die Beurteilung 

der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. F._______ erweist sich durchaus als 

nachvollziehbar und ausreichend begründet. Dem fachärztlichen Bericht 

vom 20. Januar 2009 kommt daher ein erheblicher Beweiswert zu, 

weshalb auch nicht zu beanstanden ist, dass Dr. med. B._______ 

hauptsächlich diesen Bericht gewürdigt und das Leistungskalkül von Dr. 

med. F._______ bestätigt hat. 

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Seite 13 

4.4. An der Zuverlässigkeit des Leistungskalküls von Dr. med. F._______ 

– und somit auch desjenigen von Dr. med. B._______ – vermögen auch 

der Rentenbescheid vom 29. Mai 2009 der Pensionsversicherungsanstalt 

der Landesstelle G._______ (vgl. act. 21 und 22), der Behindertenpass 

vom 25. Juni 2009 des österreichischen Bundessozialamtes (vgl. act. 23 

bis 25) sowie der beschwerdeweise nachgereichte Parkausweis vom 20. 

Juli 2009 für Behinderte der EU nichts zu ändern, sind doch die 

schweizerischen Behörden an Feststellungen und Entscheide ausländi-

scher Versicherungsträger bezüglich Invaliditätsgrad und Anspruchs-

beginn nicht gebunden. Der fachärztliche Bericht der Krankenanstalt 

I._______ vom 16. Juli 2008 (act. 13) und der Dres. med. C._______ und 

D._______ vom 11. Dezember 2008 (act. 14) sowie die beschwerdeweise 

nachgereichten fachärztlichen Berichte aus der Zeit vom 23. März 2001 

bis zum bis zum 12. August 2009 bestätigen nur die bekannten Dia-

gnosen und beinhalten keine Schlussfolgerungen zur Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers. Sie vermögen die Beurteilung durch Dr. med. 

F._______ und Dr. med. B._______ nicht in Frage zu stellen.   

 

Der nachgereichte fachärztliche Bericht von Dr. med. H._______ vom 12. 

August 2009 sowie das Schreiben der Pensionsversicherungsanstalt der 

Landesstelle G._______ vom 11. Dezember 2009 äussern sich nur zum 

Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach Erlass der 

angefochtenen Verfügung (31. Juli 2009), so dass sie nicht zu berück-

sichtigen sind (vgl. E. 2.3 hiervor). Auch der ebenfalls nachgereichte 

Führerausweis der Republik Österreich kann nicht berücksichtigt werden, 

da er am 3. Dezember 2009 und somit nach dem 31. Juli 2009 aus-

gestellt worden ist. Dem Ausweis kann im Übrigen ohnehin nicht entnom-

men werden, dass der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen 

nicht mehr zum Führen eines Busses berechtigt ist. 

5.  

Angesichts des zuverlässigen Leistungskalküls von Dr. med. B._______ 

ist überwiegend wahrscheinlich erstellt (vgl. zum Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit BGE 126 V 353 E. 5b und BGE 125 V 

193 E. 2, je mit Hinweisen), dass der Beschwerdeführ bis zum mass-

gebenden Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 

31. Juli 2009 sowohl in seiner zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit als 

Busfahrer als auch in leichten Verweisungstätigkeiten vollschichtig 

arbeitsfähig war. Die Vorinstanz hat den massgebenden medizinischen 

Sachverhalt vollständig erhoben und korrekt gewürdigt. Mangels 

Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf hat sie zudem zu Recht auf die 

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Durchführung eines Einkommensvergleichs verzichtet und festgestellt, 

dass der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen keine Er-

werbseinbusse erleidet und damit keinen Anspruch auf Leistungen der IV 

hat (vgl. E. 3.6 hiervor). Die angefochtene Verfügung erweist sich folglich 

als rechtens, und die Beschwerde vom 13. August 2009 ist abzuweisen. 

6.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten sowie eine allfällige 

Parteientschädigung. 

6.1. Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer die Verfahrens-

kosten zu tragen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG), die sich aus der Gerichts-

gebühr und den Auslagen zusammensetzen. Sie werden unter Berück-

sichtigung des Umfanges und der Schwierigkeit der Streitsache im 

vorliegenden Verfahren auf Fr. 400.- festgesetzt (vgl. Art. 63 Abs. 4
bis

 

VwVG sowie Art. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem bereits geleisteten Kostenvorschuss 

in gleicher Höhe verrechnet. 

6.2. Weder der unterliegende Beschwerdeführer noch die obsiegende 

Vorinstanz haben Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 

Abs. 1 VwVG in Verbindung mit  Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde vom 13. August 2009 wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 400.- werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt und mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss 

verrechnet. 

3.  

Es wird keine Parteienschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

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Seite 15 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr._______) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Stefan Mesmer Marc Wälti 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 

Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in 

öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 

und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 

173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 

Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der 

angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der 

Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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