# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c1097911-cc24-5c0c-9b99-f41652a6d4c6
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-22
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 22.04.2024 S 2022 61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2022-61_2024-04-22.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Sarah Schneider
Gerichtsschreiber: lic. iur. Thomas Kreyenbühl

U R T E I L  vom 22. April 2024 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA lic. iur. Thomas Locher

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Rente)

S 2022 61

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Urteil S 2022 61

A. A.________, geboren 1977, arbeitete zuletzt seit dem 17. April 2017 als Maschi-
nenbediener bei der B.________ (IV-act. 13/1). Am 4. Juli 2019 (Eingangsdatum) meldete 
sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Thrombose im linken Arm/Venenthrombose 
bei der IV-Stelle Zug zum Leistungsbezug an (IV-act. 4). Die IV-Stelle liess einen Auszug 
aus dem individuellen Konto (IK-Auszug vom 12. Juli 2019, IV-act. 7) erstellen und holte 
die Berichte von Dr. med. C.________, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 21. Juli 
2019 (IV-act. 10) und der Klinik D.________ vom 23. Juli 2019 (IV-act. 11) ein. In der Fol-
ge nahm sie den Arbeitgeberbericht der B.________ vom 23. August 2019 zu den Akten 
(IV-act. 13). Am 3. September 2019 erfolgte in der Klinik E.________ ein operativer Ein-
griff (transaxilläre Resektion der 1. Rippe links, IV-act. 22/19-21). Die IV-Stelle holte den 
Verlaufsbericht von Dr. med. F.________, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 21. Ja-
nuar 2020 (IV-act. 20) ein und zog die Akten der G.________ (Krankentaggeldversiche-
rung, IV-act. 27) bei. Per 31. März 2020 kündigte die B.________ das Arbeitsverhältnis mit 
dem Versicherten (vgl. IV-act. 38). Daraufhin holte die IV-Stelle den Sprechstundenbericht 
der Klinik D.________ vom 30. April 2020 ein (IV-act. 32). Am 21. September 2020 teilte 
sie dem Versicherten mit, dass sie die Kosten für Beratung und Unterstützung bei der Stel-
lensuche durch ihren Eingliederungsberater übernehme (IV-act. 39). Am 4. Februar 2021 
teilte die IV-Stelle mit, dass sie die Kosten eines Belastbarkeitstrainings vom 8. Februar 
bis zum 7. Mai 2021 bei der H.________ in I.________ übernehme (IV-act. 44; vgl. auch 
Bericht der H.________ vom 14. Mai 2021, IV-act. 53). Am 14. Mai 2021 schloss die IV-
Stelle die Eingliederungsmassnahmen ab (vgl. IV-act. 54). Nachdem sie die Stellungnah-
me der Klinik E.________ vom 22. Juni 2021 eingeholt hatte (IV-act. 59), stellte sie dem 
Versicherten mit Vorbescheid vom 10. August 2021 die Abweisung des Rentenbegehrens 
in Aussicht (IV-act. 65). Dagegen erhob dieser am 13. September 2021 Einwand (IV-
act. 66; vgl. auch Einwandergänzung vom 18. Oktober 2021, IV-act. 71). Die IV-Stelle gab 
beim Begaz Begutachtungszentrum (nachfolgend Begaz) ein polydisziplinäres Gutachten 
in Auftrag, das am 23. März 2022 erstattet wurde (IV-act. 94). Wie angekündigt, verneinte 
die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. April 2022 einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei 
einem ermittelten Invaliditätsgrad von 37 % (IV-act. 97). 

B. Dagegen erhob der Versicherte am 23. Mai 2022 Beschwerde mit folgendem 
Rechtsbegehren (act. 1 S. 2):

1. Die Verfügung vom 7. April 2022 sei aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer ab De-

zember 2019 eine ganze und ab Juni 2021 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. 

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Urteil S 2022 61

2. Eventualiter sei vom Gericht ein polydisziplinäres Obergutachten zur Frage der Arbeits-

fähigkeit und des Beginns des Rentenanspruchs zu veranlassen. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. 

C. Am 15. Juni 2022 bezahlte der Beschwerdeführer den ihm mit Verfügung vom 
24. Mai 2022 auferlegten Kostenvorschuss innert Frist (act. 2 f.). 

D. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Vernehmlassung vom 18. August 2022 
die Abweisung der Beschwerde (act. 5), was dem Beschwerdeführer am 23. August 2022 
angezeigt wurde (act. 6). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätz-
lich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (in casu: 
7. April 2022) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei sind 
in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung des 
zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 146 V 364 E. 7.1).

Am 1. Januar 2022 ist die Änderung vom 19. Juni 2020 des Bundesgesetzes über die In-
validenversicherung (IVG; SR 831.20) in Kraft getreten. Zwar datiert die angefochtene 
Verfügung vom 7. April 2022, womit sie nach dem Inkrafttreten der IVG-Änderung vom 
19. Juni 2020 erging. Indessen liegt der frühestmögliche Zeitpunkt der potentiellen Entste-
hung des Rentenanspruchs vor dem 1. Januar 2022, weshalb die bis 31. Dezember 2021 
gültigen Normen des IVG auf den vorliegenden Fall Anwendung finden (vgl. auch 
Ziff. 9100 f. des Kreisschreibens über Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung 
[KSIR]) und in dieser Fassung zitiert werden. 

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] i.V.m. § 77 Abs. 1 des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 Abs. 1 lit. a des Einführungsgesetzes zu 
den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die Invaliden-

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Urteil S 2022 61

versicherung [BGS 841.1]). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kan-
tons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG – Zuständigkeit am Ort der IV-
Stelle – gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige Verfügung am 7. April 2022; diese ging 
am 8. April 2022 beim Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein (act. 1 S. 2). In Anwen-
dung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt Beschwerde beim zuständigen Versi-
cherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift wurde am 23. Mai 2022 der Post 
übergeben und ging tags darauf beim Verwaltungsgericht ein. Die gemäss Art. 60 Abs. 1 
ATSG vorgesehene 30-tägige Beschwerdefrist wurde somit unter Berücksichtigung des 
Fristenstillstands vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern
gemäss Art. 38 Abs. 4 lit. a ATSG gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochte-
nen Verfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift 
enthält sodann Antrag und Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen Genüge 
getan, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirku-
lationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 
162.11). 

3.
3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein-
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und 
nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver-
lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits-
markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 
Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über-
windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

3.2
3.2.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in 
Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. 
Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität 
und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungs-
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage er-
zielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). 
Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hy-

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Urteil S 2022 61

pothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander 
gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad 
bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs).

3.2.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts-
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. 
Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche 
Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität 
oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben 
können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa; BGer 9C_447/2019 vom 8. Oktober 2019 E. 3.1). Auf-
grund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch 
auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem 
erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist un-
ter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu 
schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 
und 126 V 75 E. 5b/aa-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug 
auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich 
leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 
E. 5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizini-
schen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die 
Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrech-
nung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen). Nach 
ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermes-
sen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, 
nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich 
auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung 
als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). 

3.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die 
ihre Erwerbstätigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 
zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern kön-
nen (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes-
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jah-
res zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Bei einer Invalidität von 40 % 
besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, ab 50 % auf eine halbe, ab 60 % auf eine Drei-
viertels- und ab 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

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3.4 Kann die Erwerbsfähigkeit einer versicherten Person voraussichtlich durch zumut-
bare Eingliederungsmassnahmen wieder hergestellt, erhalten oder verbessert werden, so 
greift der Grundsatz "Eingliederung vor Rente" (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG) beziehungs-
weise "Eingliederung statt Rente". Nur wenn keine entsprechenden Massnahmen (mehr) 
in Frage kommen, kann ein Rentenanspruch bejaht werden, andernfalls sind vorab geeig-
nete Eingliederungsmassnahmen anzuordnen. Nach der gesetzlichen Konzeption kann 
eine Rente vor der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen (allenfalls auch rück-
wirkend) nur zugesprochen werden, wenn die versicherte Person wegen ihres Gesund-
heitszustandes nicht oder noch nicht eingliederungsfähig war. Dass der Rentenanspruch 
grundsätzlich erst nach Beendigung der Eingliederungsmassnahmen entstehen kann, gilt 
dabei selbst im Fall, dass diese nur einen Teilerfolg brachten oder scheiterten. Anders 
verhält es sich nach Abklärungsmassnahmen, die zeigen sollen, ob die versicherte Person 
überhaupt eingliederungsfähig ist, und die dann ergeben, dass dies nicht zutrifft; diesfalls 
kann eine Rente rückwirkend zugesprochen werden (BGE 148 V 397 E. 6.2.4 mit Hinwei-
sen; BGer 8C_345/2022 vom 12. Oktober 2022 E. 5.3 mit Hinweisen). 

3.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 
auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der 
Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis).

Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforde-
rungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezialärzte (sogenann-
te Administrativgutachten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien 
gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4, 135 V 465 
E. 4.4; BGer 8C_77/2021 vom 20. April 2021 E. 3 mit Hinweisen).

4.
4.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass der 
Beschwerdeführer gemäss dem beweiskräftigen Gutachten des Begaz vom 23. März 2022 
in einer angepassten Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig sei. An der Expertise des Begaz sei 
einzig zu bemängeln, dass sich die Gutachter nicht hinlänglich mit dem retrospektiven Ver-
lauf der Arbeitsunfähigkeit auseinandergesetzt hätten. Gestützt auf die nachvollziehbar 

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begründete Einschätzung des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) sei seit dem 1. Januar 
2020 von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Oh-
ne Gesundheitsschaden könnte der Beschwerdeführer ein Einkommen von Fr. 61'774.– 
erzielen. Mit Gesundheitsschaden könnte er unter Berücksichtigung eines leidensbeding-
ten Abzugs von 10 % ein Einkommen von Fr. 39'193.– erwirtschaften. Demnach ergebe 
sich ein Invaliditätsgrad von 37 % (IV-act. 97; vgl. auch IV-act. 96).

4.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass das Gutachten des 
Begaz vom 23. März 2022 an gravierenden Mängeln leide. Es könne deshalb nicht darauf 
abgestellt werden. Die Beschwerden im Zusammenhang mit der Thrombose am linken 
Arm seien schon einige Tage vor der ersten Notfallkonsultation am 31. Dezember 2018 
aufgetreten. Unter diesen Umständen sei ab Dezember 2018 von einer 100%igen Arbeits-
unfähigkeit auch in angepassten Tätigkeiten auszugehen. Ab Juni 2021 habe die Arbeits-
unfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit noch 50 % betragen. Bei einem Validenein-
kommen von Fr. 61'744.– und Invalideneinkommen von Fr. 24'888.84 – hier sei ein lei-
densbedingter Abzug von 20 % zu berücksichtigen – ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 
gerundet 60 % (act. 1).

5.
5.1 Aktenkundig sind im Wesentlichen folgende ärztlichen Beurteilungen:

5.2 Die Ärzte der Klinik E.________ erklärten in der Stellungnahme vom 22. Juni 
2021, dass der Beschwerdeführer unter einem venösen Thoracic-Outlet-Syndrom leide. 
Es bestehe ein chronischer Stent-Graft-Verschluss der Vena subclavia. Die Problematik 
sei vorwiegend venös. Der linke Arm schwelle an, mit einem Taubheitsgefühl und 
Schmerzen aufgrund der Stauung des venösen Blutflusses. Eine angepasste, sehr leichte 
Tätigkeit (ohne Belastung des linken Armes und ohne Arbeiten am langen Hebelarm/über 
Schulterebene), beispielsweise eine administrative Tätigkeit, sei grundsätzlich möglich (IV-
act. 59). 

5.3 Die Ärzte der Klinik J.________ führten im an die Klinik D.________ gerichteten 
Bericht vom 10. November 2021 aus, dass die Therapieversuche mit mehrfacher Stentein-
lage, Exzision einer Rippe und Gabe von Lyrica 200 mg/Tag leider keinen Benefit ge-
bracht hätten. In der klinischen Untersuchung würden sich deutliche bewegungs- und la-
geabhängige Schmerzen der linken oberen Extremität zeigen. Durch Elevation des linken 
Armes seien ausgeprägte Schmerzen, Kribbelparästhesien und ein Ödem des linken Ar-

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mes ausgelöst worden, welche in Ruhehaltung regredient gewesen seien. Zudem sei auch 
eine deutliche Hypästhesie (fast Anästhesie) im Innervationsbereich des linken Nervus 
axillaris sowie unterhalb der linken Achsel festgestellt worden. Die Gefühlsminderung sei 
perioperativ aufgetreten (IV-act. 87).

5.4 Die Ärzte des Begaz nannten in ihrem Gutachten vom 23. März 2022 folgende 
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (IV-act. 94/8–9):

1. Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22)

2. vorwiegend Zwangsgedanken und -handlungen, gemischt (ICD-10 F42.2)

3. akzentuierte narzisstische, abhängige Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)

4. schweres postthrombotisches Syndrom links bei Armvenenthrombose links bei venö-

sem Thoracic-Inlet-Syndrom

- Status nach tiefer Venenthrombose der Vena subclavia bei Thoracic-Inlet-Syndrom, 

3. Januar 2019

- Status nach PTA/Stent bei Verschluss der Vena subclavia links via Vena basilica 

links am 18. März 2019

- Status nach PTA/Stenting Stent-Verschluss der Vena subclavia am 26. März 2019

- Status nach lokaler Thrombolyse (Actilyse) und PTA In-Stent-Verschluss der Vena 

subclavia am 8. Mai 2019

- Status nach transaxialer Resektion der ersten Rippe links am 3. September 2019

- Status nach PTA/GEB funktioneller Verschluss bei hochgradiger In-Stent-Stenose 

der Vena subclavia via retrograder Vena basilica-Punktion am 28. November 2019

- Status nach Stentgraft-Rekonstruktion (Viabahn 10/50) eines In-Stent-Rezidiv-

Verschlusses der Vena subclavia links von femoral rechts am 2. Februar 2019

- aktuell chronischer Stent-Graft-Verschluss der Vena subclavia, seit Dezember 2019 

bekannt

- Verdacht auf teilweise neuropathisches Schmerzsyndrom, bei möglicher Läsion des 

Nervus axillaris links

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führten die Ärzte des Begaz an 
(IV-act. 94/9):

5. chronischer sekundärer Kopfschmerz

- Verdacht auf Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz

6. Probleme in Beziehung zum Ehepartner (ICD-10 Z63.0)

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Die Ärzte des Begaz erklärten, dass dem Beschwerdeführer die zuletzt ausgeübte Tätig-
keit als Maschinenbediener seit Januar 2019 nicht mehr zumutbar sei. In einer angepass-
ten Tätigkeit sei bezogen auf ein 100%-Pensum eine Leistungsminderung von 30 % ge-
geben. Der retrospektive Verlauf der Arbeitsfähigkeit seit Januar 2019 sei unter Berück-
sichtigung der zahlreich durchgeführten interventionellen Behandlungen schwierig zu re-
konstruieren. Arbiträr gelte die Einschätzung einer Arbeitsunfähigkeit von 30 % in ange-
passter Tätigkeit spätestens ab Mai 2021. Für die vorausgegangene Zeitspanne ab Januar 
2019 sei generell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zu attestieren (IV-act. 94/13–14). 

6.
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung in medizini-
scher Hinsicht im Wesentlichen auf das Gutachten des Begaz vom 23. März 2022 (IV-
act. 94).

6.2 Das Gutachten des Begaz basiert auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun-
gen (allgemeininternistisch, angiologisch, neurologisch und psychiatrisch) und wurde in 
Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben. Die Gutachter des 
Begaz haben detaillierte Befunde erhoben, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und 
sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Zudem 
haben sie die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt. Das 
genannte Gutachten erfüllt demnach grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anfor-
derungen an eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 3.5).

6.3 Die Ärzte des Begaz erklärten in ihrem Gutachten, dass aufgrund des schweren 
postthrombotischen Syndroms eine massgebliche Funktionseinschränkung der linken obe-
ren Extremität bestehe, welche im Wesentlichen angiologisch begründet sei. Die neuropa-
thische Schmerzkomponente trage zur Funktionseinschränkung bei, sei jedoch nicht von 
vorrangiger Bedeutung. Der Umstand, dass eine während zwei Monaten in ausreichender 
Dosierung durchgeführte Medikation mit Lyrica (200 mg) die Beschwerden nicht beein-
flusst habe, schliesse zwar den neuropathischen Beschwerdeanteil nicht aus. Es bestätige 
aber die Einschätzung, dass dieser nicht vorrangig sei. Ob eine effektive Einarmigkeit be-
stehe, erscheine fraglich. In der spontanen Gestik und den Bewegungsabläufen könne die 
linke Hand eingesetzt werden, wenngleich die rechte Hand etwa beim Aus- und Ankleiden 
führend sei. Die Frage nach einer allfälligen Inaktivitätsatrophie der linken oberen Extre-
mität könne bei den vorliegenden Schwellungen am Oberarm und teils auch am Vorder-
arm nicht verlässlich beurteilt werden. Zumindest an der linken Hand, wo zum Untersu-

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chungszeitpunkt eine Schwellung nicht ersichtlich sei, könne eine Atrophie nicht festge-
stellt werden. Nach eingehender Konsensbesprechung würden sie zum Schluss kommen, 
dass dem Beschwerdeführer Tätigkeiten, bei denen ein regelmässiger Gebrauch der lin-
ken oberen Extremität vermieden werden könne, zumutbar seien. Eine überwiegend mit 
der dominanten rechten Hand auszuübende Tätigkeit mit intermittierendem Einsatz der 
linken Hand für Hilfs- und Stützfunktionen sei möglich. Unter Berücksichtigung der klar 
ausgewiesenen organischen Grundlage des Schmerzsyndroms bestehe dabei infolge Ver-
langsamung, vorzeitiger Ermüdung und vermehrtem Pausenbedarf bezogen auf ein 100%-
Pensum eine Leistungsminderung von 30 %. Dies gelte spätestens ab Mai 2021 (Zeit-
punkt der Wiedereingliederungsmassnahme; IV-act. 94/13–14).  

6.4 Diese Beurteilung der Ärzte des Begaz ist angesichts der genannten Befunde so-
wie der dazugehörigen Erläuterungen plausibel. Die Gutachter des Begaz setzten sich da-
bei auch hinreichend mit den normativen Vorgaben (Standardindikatoren) gemäss BGE 
141 V 281 auseinander (vgl. IV-act. 94/11–12 und IV-act. 94/100–106). Der Einwand des 
Beschwerdeführers, wonach die Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auf-
grund der in den Teilgutachten des Begaz festgestellten Einschränkungen von 28 % aus 
psychiatrischer Sicht und von 30 % aus somatischer Sicht konsequenterweise auf 50 % 
hätte festgelegt werden müssen (act. 1 Rz. 25), vermag nicht zu überzeugen. Massge-
bend für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind nicht die Einschätzungen in den einzel-
nen Teilgutachten, sondern die Beurteilung der Gutachter im Rahmen der Konsensbe-
sprechung. Die Gutachter kamen vorliegend zum nachvollziehbaren Schluss, dass die 
Einschränkungen aus den einzelnen Fachgebieten nicht zu kumulieren sind. Im Weiteren 
wiesen die Ärzte des Begaz zwar darauf hin, dass die von der Klinik J.________ in Aus-
sicht gestellte ergänzende elektrophysiologische Untersuchung beachtet werden solle und 
diese – falls sich daraus eine massgeblich anderslautende Einschätzung ergeben würde – 
im Rahmen einer Reevaluation zu berücksichtigen wäre (IV-act. 94/15). Einen Bericht der 
Klinik J.________ reichte der (anwaltlich vertretene) Beschwerdeführer indes bis heute 
nicht nach. Unter diesen Umständen kann davon ausgegangen werden, dass die auf ein-
gehenden klinischen Untersuchungen beruhende Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der Gutach-
ter des Begaz im massgebenden Beurteilungszeitraum bis zum Erlass der angefochtenen 
Verfügung vom 7. April 2022 ihre Gültigkeit hatte. Weitere medizinische Abklärungen sei-
tens der Gutachter des Begaz waren nicht angezeigt. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass 
die Gutachter des Begaz auch die Ergebnisse des Belastbarkeitstrainings bei der 
H.________ berücksichtigten (IV-act. 94/57–58 und act. 94/115–116). Was das Vorbrin-
gen des Beschwerdeführers betrifft, wonach die Schwellungszustände am linken Arm nicht 

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nur bei Belastung, sondern auch spontan auftreten würden (act. 1 Rz. 29 f.), ist zu bemer-
ken, dass die Ärzte der Klinik J.________ im Bericht vom 10. November 2021 – im We-
sentlichen in Übereinstimmung mit den Gutachtern des Begaz – erklärten, dass die Be-
schwerden am linken Arm in Ruhehaltung regredient seien (vgl. E. 5.3). 

6.5 Die Frage, in welchem Umfang dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit 
vor Mai 2021 zumutbar war, kann offen bleiben. Denn rechtsprechungsgemäss kann ein 
allfälliger Anspruch auf eine Rente nach dem Grundsatz "Eingliederung vor Rente" erst 
dann entstehen, wenn die Eingliederungsmassnahmen abgeschlossen sind (BGE 148 V 
397 E. 6.2.4 mit Hinweisen; vgl. E. 3.4). Dies war vorliegend im Mai 2021 der Fall (IV-
act. 54). 

Auf das Gutachten des Begaz kann somit abgestellt werden. 

7.
7.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Beschwerde-
führers in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. 

7.2 Das von der Beschwerdegegnerin gestützt auf die Angaben im Arbeitgeberbericht 
der B.________ vom 23. August 2019 (IV-act. 13) und unter Anpassung an die Nominal-
lohnentwicklung bis ins Jahr 2020 auf Fr. 61'774.– festgelegte Valideneinkommen wurde 
vom Beschwerdeführer nicht beanstandet (vgl. act. 1). Die Ermittlung des Valideneinkom-
mens gibt nicht Anlass zu Weiterungen. 

7.3 Da der Beschwerdeführer nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine ihm an 
sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, zog die Beschwerdegegnerin bei 
der Ermittlung des Invalideneinkommens zu Recht die LSE-Tabellenlöhne heran (LSE 
2018, TA1_tirage_skill_level, Kompetenzniveau 1, Männer, Total). Unter Berücksichtigung 
der durchschnittlichen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden im 
Jahr 2020 und unter Anpassung an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2020 errech-
nete sie dabei ein Einkommen von Fr. 68'906.10 (Fr. 5'417.– x 12 : 40 x 41.7 : 2'260 x 
2'298). Beim dem Beschwerdeführer noch zumutbaren 70%-Pensum ergibt sich damit ein 
Einkommen von Fr. 48'234.25 (Fr. 68'906.10 x 0.7). Gewährt man hiervon den von der 
Beschwerdegegnerin vorgenommenen und nicht zu beanstandenden 10%igen Abzug für 
die leidensbedingten Einschränkungen des Beschwerdeführers, beläuft sich das hypothe-
tische Jahreseinkommen auf Fr. 43'410.85 (Fr. 48'234.25 x 0.9). Gründe für einen höheren 

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Urteil S 2022 61

Leidensabzug sind nicht gegeben. Eine faktische Einarmigkeit ist – entgegen dem Vor-
bringen des Beschwerdeführers (act. 1 Rz. 36) – nicht ausgewiesen (vgl. E. 6.3). Mit Blick 
auf das von den Gutachtern des Begaz erstellte Belastungsprofil steht dem Beschwerde-
führer auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch ein einigermassen breites Spektrum an 
Hilfsarbeitertätigkeiten offen (vgl. dazu etwa BGer 8C_410/2023 vom 5. Dezember 2023 
E. 5.4.2.3 mit Hinweis). Seine mangelnde Berufsbildung (vgl. IV-act. 94/24-25) wurde be-
reits bei der Wahl des Kompetenzniveaus 1 berücksichtigt. Der Beschäftigungsgrad von 
70 % rechtfertigt bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Ka-
derfunktion) keinen zusätzlichen Tabellenlohnabzug (vgl. BGer 8C_805/2016 vom 
22. März 2017 E. 3.2 mit Hinweisen). Unumstritten ist schliesslich die von der Beschwer-
degegnerin vorgenommene Parallelisierung des Jahreseinkommens von (aufgerundet) 
Fr. 43'411.– um 9.7 % (IV-act. 96/2; dies aufgrund des unterdurchschnittlichen Lohns, den 
der Beschwerdeführer bei der B.________ erzielte), weshalb ein Invalideneinkommen von 
Fr. 39'193.– resultierte (vgl. zur Parallelisierung von Vergleichseinkommen BGer 
8C_841/2017 vom 14. Mai 2018 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Die Parallelisierung gibt ebenfalls 
nicht Anlass zu Weiterungen. 

7.4 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 61'774.– und einem Invalideneinkommen 
von Fr. 39'193.– resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 22'581.– und demnach ein nicht 
rentenbegründender Invaliditätsgrad von aufgerundet 37 % (Fr. 22'581.– : Fr. 61'774.–).

8. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung 
der Beschwerde führt. 

9. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten gestützt auf Art. 69 
Abs. 1bis IVG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei eine Spruchgebühr von 
Fr. 800.– dem angefallenen Verfahrensaufwand angemessen erscheint. Eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist nicht zuzusprechen.

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Urteil S 2022 61

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, welche 
mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum Vollzug 
von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 22. April 2024

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am