# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4cb46861-063b-5709-8b92-60375f8ce1cd
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-02-28
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 28.02.2013 725 12 321 (725 2012 321)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-12-321_2013-02-28.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 28. Februar 2013 (725 12 321) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Massgeblicher Zeitpunkt der Rentenerhöhung 
 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Markus Mattle, Kantonsrichter 

Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiberin i.V. Michèle Trottmann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, 
indemnis Rechtsanwälte, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Andrea Tarnutzer, Advokat, Güterstrasse 
106, 4053 Basel 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. A.____, geboren 1950, war als B-Monteur bei der B.____ in einer Vollzeitstelle ange-
stellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfallfolgen obli-
gatorisch versichert, als er am 27. Juli 1972 auf einer Treppe stürzte und dabei eine Distorsion 
des rechten Kniegelenks erlitt. Am 9. November 1975 zog sich der Beschwerdeführer beim 
Ballspiel erneut eine Knieverletzung rechts zu. Die SUVA erbrachte in beiden Fällen Versiche-
rungsleistungen.  
 

 
 
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Nach mehreren Rückfällen und nachdem A.____ am 24. Oktober 2002 eine Knietotalprothese 
rechts eingesetzt worden war, sprach die SUVA ihm mit Verfügung vom 11. Juni 2004 eine 
Rente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 21 % sowie eine Integritätsentschädigung entspre-
chend einer Integritätseinbusse von 12 % zu. Mit Urteil vom 23. Mai 2006 setzte das von 
A.____ angerufene Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt den Invaliditätsgrad auf 26 % fest, 
während es die Beschwerde im Übrigen abwies. 
 

B. Im Sommer 2009 machte A.____ einen weiteren Rückfall geltend. Es wurden diverse 
Untersuchungen und am 12. Mai 2010 eine Kniegelenksarthroskopie und Biopsie rechts durch-
geführt. Am 7. September 2010 fand eine Entfernung der Knie-Totalprothese statt; eine neue 
Prothese wurde am 11. November 2010 wieder eingesetzt. Mit der kreisärztlichen Untersu-
chung durch Dr. med. C.____, FMH Chirurgie, vom 24. November 2011 wurden die Untersu-
chungen abgeschlossen. 
 

Mit Verfügung vom 4. Mai 2012 erhöhte die SUVA die seit dem 1. Juni 2004 bestehende Invali-
denrente von 26 % auf 31 %. Die Veränderung gegenüber der bestehenden Rente von 26 % 
sei erheblich, da sie 5 % betrage. Die Rentenerhöhung erfolge per 1. Dezember 2011. 
 
C. Am 4. Juni 2012 erhob A.____, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, Einsprache ge-
gen die Verfügung der SUVA. 
 
Am 17. September 2012 erging der Einspracheentscheid der SUVA, mit welchem die Einspra-
che abgewiesen wurde. Die SUVA führte aus, dass, da der Behandlungsabschluss auf Ende 
November 2011 festgesetzt werden könne, es sich als korrekt erweise, die Rentenerhöhung auf 
den Beginn des folgenden Monats, also den 1. Dezember 2011, vorzunehmen. Ausserdem sei-
en die Rückenbeschwerden nicht der Grund für den seit Dezember 2005 gegenüber der Invali-
denversicherung bestehenden Rentenanspruch. Es seien in unfallbedingter Hinsicht allein die 
Kniebeschwerden rechts zu berücksichtigen. 
 
D. Am 19. Oktober 2012 reichte A.____, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, gegen den 
Einspracheentscheid vom 17. September 2012 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-
Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), ein. Es wurden die Rechts-
begehren gestellt, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine 
Invalidenrente mit einem Invaliditätsgrad von mehr als 31 % ab einem noch zu ermittelnden 
Zeitpunkt vor dem 1. Dezember 2011, spätestens aber ab November 2009, zu leisten. Eventua-
liter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, weitere Abklärungen über den Arbeitsunfähig-
keitsgrad und den Verlauf der Arbeitsunfähigkeit zu tätigen; unter o/e-Kostenfolge. Im Wesentli-
chen wurde vorgebracht, die Abklärungen der Beschwerdegegnerin seien unvollständig; es be-
stünden ausserdem erhebliche Zweifel an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den 
Kreisarzt im Bericht vom 24. November 2011. Zudem sei die Rentenerhöhung mit Wirkung ab 
Eintritt des verschlechterten Gesundheitszustands zu gewähren. Da der Rückfall bereits im 
Sommer 2009 eingetreten sei, erweise sich eine Erhöhung der Rente per Dezember 2011 als 
zu spät. 
 

 
 
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E. Am 19. Dezember 2012 liess sich die SUVA, vertreten durch Andrea Tarnutzer-Münch, 
Advokat, zur Beschwerde vom 19. Oktober 2012 vernehmen. Es wurde das Rechtsbegehren 
gestellt, es sei die Beschwerde samt allen Beweisanträgen vollumfänglich abzuweisen und es 
sei der Einspracheentscheid vom 17. September 2012, womit die Verfügung der Beschwerde-
gegnerin vom 4. Mai 2012 geschützt werde, zu bestätigen. Es könne festgehalten werden, dass 
der Zeitpunkt für das Einsetzen der revidierten Invalidenrente ab dem 1. Dezember 2011 nicht 
zu beanstanden sei und auch der berechnete Invaliditätsgrad von 31 % korrekt sei. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 und Art. 1 Abs. 1 
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1981 kann gegen Ein-
spracheentscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht 
innert 30 Tagen Beschwerde erhoben werden. Zuständig ist gemäss Art. 58 ATSG das Versi-
cherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerde-
erhebung ihren Wohnsitz hat. Gemäss § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
Basel-Landschaft als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspra-
cheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit sachlich und örtlich 
für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die frist- und formgerecht er-
hobene Beschwerde ist einzutreten. 
 
2.1.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähig-
keit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend 
gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag 
nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 
Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalls zu mindes-
tens 10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen 
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten Person 
mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche-
rung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleis-
tungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dau-
ernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie 
nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird 
mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung 
der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 

 
 
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2.1.2 Ist die versicherte Person infolge des Unfalls zu mindestens 10 % invalid, so hat sie An-
spruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 ATSG 
die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähig-
keit. Diese wiederum entspricht dem durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen 
Gesundheit verursachten und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibenden 
ganzen oder teilweisen Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Art. 16 ATSG schliesslich hält fest, dass die Be-
stimmung des Invaliditätsgrads bei erwerbstätigen Versicherten anhand eines Einkommensver-
gleichs zu erfolgen hat. Wie das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG; seit 
1. Januar 2007: sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) aufgezeigt hat, brachte das 
ATSG hinsichtlich der unfallversicherungsrechtlichen Invaliditätsbemessung keine substanziel-
len Änderungen gegenüber der bis zum 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Normenlage. Die 
im ATSG enthaltenen Definitionen der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG), der Erwerbsunfähigkeit 
(Art. 7 ATSG) und der Invalidität (Art. 8 ATSG) entsprechen ebenso wie die Vorschrift über die 
Bestimmung des Invaliditätsgrads (bei erwerbstätigen Versicherten; Art. 16 ATSG) den bisheri-
gen, in der Unfallversicherung von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen und 
Grundsätzen. Die zur altrechtlichen Regelung ergangene Judikatur bleibt deshalb weiterhin 
massgebend (RKUV 2004 Nr. U 529 S. 573 ff. E. 1.2-1.4; Urteil des EVG vom 28. Juli 2004, 
U 12/04, E. 1.2). 
 
2.2.1 Für Leistungen nach UVG hat der Unfallversicherer grundsätzlich nur unter der Voraus-
setzung aufzukommen, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen 
Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und 
adäquater Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusam-
menhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursa-
che gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein-
trächtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch 
die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob 
zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher 
Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde - die 
Verwaltung oder im Streitfall das Gericht - im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung 
nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begrün-
dung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.2.2 Um eine Leistungspflicht des Unfallversicherers begründen zu können, muss zwischen 
dem versicherten Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, son-
dern auch ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein 
Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen 

 
 
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Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg 
von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereig-
nis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2). Der Voraussetzung des adäqua-
ten Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu 
(BGE 125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusam-
menhangs zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schä-
digung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, 
ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu 
beurteilen ist (BGE 112 V 33 E. 1b). Die Adäquanz spielt als rechtliche Eingrenzung der sich 
aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im 
Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die 
adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 127 V 103 E. 5b/bb). 
 
2.2.3 Versicherungsleistungen werden gemäss Art. 11 der Verordnung über die Unfallversi-
cherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt. Bei einem 
Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so 
dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit 
kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer 
Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krank-
heitsbild führen können. Rückfälle und Spätfolgen schliessen somit begrifflich an ein bestehen-
des Unfallereignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfall-
versicherers nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und 
der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und 
adäquater Kausalzusammenhang besteht (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 E. 2; BGE 118 V 296 
E. 2c mit Hinweisen). Nur wenn die Unfallkausalität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit er-
stellt ist, entsteht eine erneute Leistungspflicht des Unfallversicherers; dabei sind an den Wahr-
scheinlichkeitsbeweis umso strengere Anforderungen zu stellen, je grösser der zeitliche Ab-
stand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist (SVR 
2005 MV Nr. 1 S. 1, M 1/02 E. 1.2; RKUV 1997 Nr. U 275 S. 188, U 93/96 E. 1c am Ende; Urteil 
des Bundesgerichts vom 3. Juni 2009, 8C_237/2009, E. 3.3). 
 
2.3 Im Zusammenhang mit der Beurteilung des Rentenanspruchs des Versicherten ist zu 
prüfen, in welchem Ausmass der Beschwerdeführer unfallbedingt arbeitsunfähig ist. Gemäss 
der Legaldefinition von Art. 6 ATSG ist Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der 
körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen 
Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch 
die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 2). 
 
3.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustands und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde - die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Aufgabe der Ärztin bzw. des Arztes ist es, den Ge-
sundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hin-

 
 
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weisen). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die zuletzt 
ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgeglichenen und 
nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarerweise 
noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der Invalidi-
tätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozialversi-
cherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
3.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle an-
deren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ges-
tatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe an-
zugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsicht-
lich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streiti-
gen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
3.3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist es mit dem Grundsatz der freien Be-
weiswürdigung vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutach-
ten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellun-
gen dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen). So ist den im Rah-
men des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, 
welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die 
Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelan-
gen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien 
gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hin-
weisen). Diese Beweiskraft gilt gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch für Beur-
teilungen durch angestellte versicherungsinterne Arztpersonen, soweit die Berichte und Gutach-
ten schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und 
keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit vorliegen (BGE 125 V 353 E. 3b/ee). Jedoch sind die-
se Kriterien bei versicherungsinternen Beurteilungen dann nicht mehr erfüllt, wenn auch nur 
geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Angaben bestehen (Ur-
teil des Bundesgerichts vom 27. Juli 2009, 8C_113/2009, E. 3.2 mit Verweis auf 
BGE 122 V 157 E. 1d). 
 
4.1 Im vorliegenden Fall stützt sich die SUVA auf den Bericht der kreisärztlichen Untersu-
chung durch Dr. C.____ vom 24. November 2011. Dieser führt aus, dass sich die Belastbarkeit 

 
 
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des rechten Kniegelenks verglichen mit dem Zustand nach der primären Prothesenimplantation 
2003 vermindert habe, weshalb die Zumutbarkeit neu beurteilt werden müsse. Aktuell sei dem 
Versicherten rein aufgrund des rechten Kniegelenks eine überwiegend sitzende Tätigkeit mit 
kurzen stehenden oder ebenerdig gehenden Intervallen ganztags zumutbar. Nicht mehr möglich 
seien Tätigkeiten in Zwangshaltung des rechten Kniegelenks wie kauernder oder kniender Stel-
lung, ebenfalls seien Tätigkeiten auf Leitern, Gerüsten oder anderen absturzgefährdeten Positi-
onen nicht mehr zumutbar. Der Integritätsschaden habe sich verglichen mit der Erstbeurteilung 
nicht verändert. 
 
4.2 Die SUVA bestreitet nicht, dass eine Verschlechterung des Gesundheitszustands des 
Beschwerdeführers hinsichtlich seines rechten Knies eingetreten ist. Sie erhöhte deshalb mit 
Verfügung vom 4. Mai 2012 die seit dem 1. Juni 2004 bestehende Invalidenrente von 26 % ab 
dem 1. Dezember 2011 auf 31 %. Der Beschwerdeführer macht nun geltend, dass nicht nur das 
Leiden am rechten Knie, sondern auch seine Rückenbeschwerden kausal zum Unfall vom 
27. Juli 1972 bzw. vom 9. November 1975 seien und deshalb ein höherer Invaliditätsgrad vor-
liegen würde. Er bringt vor, dass es sich bei diesen Rückenschäden um Folgeschäden aus der 
einseitigen Belastung aufgrund des verletzten rechten Knies handeln würde. Die SUVA hinge-
gen stellt sich auf den Standpunkt, dass sich keine Anhaltspunkte dafür fänden, dass die Rü-
ckenbeschwerden Folge einer einseitigen Belastung seien; diese seien auch nicht der Grund für 
den seit Dezember 2005 gegenüber der Invalidenversicherung bestehenden Rentenanspruch. 
 
4.3 Den diversen medizinischen Berichten ist hinsichtlich des geklagten Rückenleidens 
nichts zu entnehmen. Einzig der Bericht der D.____ vom 6. Mai 2009 sowie der vom Beschwer-
deführer vorgebrachte Bericht der D.____ vom 7. Mai 2012, in welchem eine Diskopathie be-
schrieben wird, äussern sich zu den Rückenbeschwerden. Im Schreiben vom 25. Mai 2012 
zieht Dr. med. E.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, den Schluss, dass die rechtsseitigen 
Beinschmerzen keinen Zusammenhang mit einem Rückenleiden hätten, sondern durch Fehlbe-
lastung erklärbar seien. Die vom Beschwerdeführer vorgebrachte einseitige Belastung ist aller-
dings vor dem Hintergrund des Berichts der F.____ vom 14. September 2009 zu sehen, wel-
cher dem Beschwerdeführer ein "auffälliges Demonstrationsverhalten" attestiert. Im Bericht wird 
ausgeführt, dass das Gangbild des Beschwerdeführers in beobachteten Situationen rechts hin-
kend gewesen sei, während in vermeintlich unbeobachteten Situationen das Gangbild zügig, 
ohne Hinkkomponente und ohne Auffälligkeiten beobachtet habe werden können. Darüber hin-
aus habe sich neben der Inkonstanz der Befunde auch eine Diskrepanz zwischen den subjektiv 
beklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden bzw. dem Verhalten und den Be-
wegungsmustern des Patienten gezeigt. Auch der Kreisarzt berichtet bei seiner Untersuchung 
vom 24. November 2011 von "leichtem Schonhinken rechts". Ob überhaupt eine Fehlbelastung 
vorliegt, wenn das Gangbild des Beschwerdeführers in vermeintlich unbeobachteten Situatio-
nen keinerlei Auffälligkeiten zeigt, ist zumindest zweifelhaft. Festzuhalten ist, dass die Kausalität 
der geklagten Rückenbeschwerden zum Unfallereignis vom 27. Juli 1972 bzw. vom 9. Novem-
ber 1975 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden kann. Somit liess 
der Kreisarzt die Rückenbeschwerden bei der Beurteilung vom 24. November 2011 zu Recht 
ausser Betracht. Diese wurden deshalb - wie schon bereits am 17. August 2009 - korrekterwei-
se als unfallfremd taxiert. 

 
 
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4.4 Es ist sodann nicht ersichtlich, weshalb auf den Bericht des Kreisarztes Dr. C.____ vom 
24. November 2011 nicht abgestellt werden kann, zumal die Anforderungen, welche die Recht-
sprechung an ein ärztliches Gutachten stellt (E. 3.1 ff.) vorliegend erfüllt sind. Der Beschwerde-
führer vermag denn auch nicht zu begründen, weshalb die Einschätzung durch den Kreisarzt in 
Zweifel zu ziehen sei. Nach der Rechtsprechung sind an die Beweiswürdigung strenge Anforde-
rungen zu stellen, wenn allein gestützt auf eine versicherungsinterne ärztliche Beurteilung ent-
schieden wird. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen medizinischen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu-
nehmen (BGE 135 V 465 E. 4, Urteil des EVG vom 26. Januar 2007, U 365/06, E. 4.1, Urteil 
des Bundesgerichts vom 18. Dezember 2012, 8C_685/2012, E. 4.2.1). Vorliegend sind keine 
Zweifel an der Einschätzung des Kreisarztes auszumachen. Dass die SUVA in ihrer Verfügung 
vom 4. Mai 2012 auf den genannten Kreisarztbericht abstellte, ist somit nicht zu beanstanden. 
 
5.1 Zu prüfen ist weiter, ob die SUVA den Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers korrekt 
ermittelte. Gemäss Art. 16 ATSG wird zur Bestimmung des Invaliditätsgrads das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Er-
werbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Das trotz der 
gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf 
einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln. Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkes   
ist dabei ein theoretisch-abstrakter Begriff, der als Unterscheidungskriterium zwischen dem 
Leistungsbereich der Arbeitslosenversicherung und der Invalidenversicherung dient. Der Begriff 
beinhaltet einerseits ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage an Arbeits-
kräften; andererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fä-
cher verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten intel-
lektuellen Voraussetzungen als auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 110 V 276 
E. 4b). Soweit der Wegfall des Einkommens nicht auf gesundheitliche, sondern auf konjunktu-
relle Gründe zurückzuführen ist, liegt keine Invalidität vor (UELI KIESER, ATSG - Kommentar, 
2. Aufl., Zürich 2009, Rn 24 zu Art. 16).  Es ist für die Invaliditätsbemessung also nicht darauf 
abzustellen, ob die versicherte Person unter den konkreten Verhältnissen auf dem Arbeitsmarkt 
vermittelt werden kann, sondern darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaft-
lich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitkräften entspre-
chen würden (Urteil des Bundesgerichts vom 9. Oktober 2009, 9C_82/2009, E. 5.5). Die Ver-
wertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist nur dann zu verneinen, wenn die zumutbare Tätigkeit 
nur noch in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt prak-
tisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittli-
chen Arbeitgebers möglich wäre (Urteil des EVG vom 10. März 2003, I 617/02, E. 3.1 mit Hin-
weisen). 
 
5.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist auch das fortgeschrittene Alter, ob-
gleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, ein Kriterium, welches zusammen mit den weiteren 
persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die dem Versicherten ver-

 
 
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bliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht 
mehr nachgefragt wird. Ist die Resterwerbsfähigkeit in dem Sinne nicht mehr verwertbar, liegt 
vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die zum Anspruch auf eine ganze Invalidenrente führt (Ur-
teil des Bundesgerichts vom 10. Februar 2010, 9C_979/2009, E. 3.1). Der Einfluss des Lebens-
alters auf die Verwertbarkeit des verbliebenen Leistungsvermögens auf dem allgemeinen Ar-
beitsmarkt lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den 
Umständen des Einzellfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesund-
heitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und 
in diesem Zusammenhang auch die Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fer-
tigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus 
dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Mai 2009, 9C_918/2008, 
E. 4.2.1). 
 
5.3 Das Valideneinkommen wurde vorliegend von der SUVA gestützt auf die Angaben der 
ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers vom 14. Februar 2012 ermittelt und auf 
Fr. 76'180.-- festgesetzt. Da die Ermittlung des Valideneinkommens vom Beschwerdeführer 
nicht beanstandet wurde und zudem korrekt erfolgte, erübrigen sich weitere Ausführungen hier-
zu. 
 
5.4 Das Invalideneinkommen ermittelte die SUVA mittels Lohnangaben aus der Dokumenta-
tion von Arbeitsplätzen (DAP). Unter dieser Bezeichnung führt die SUVA eine laufend aktuali-
sierte Dokumentation, die Beschreibungen von in der Wirtschaft konkret vorhandenen Arbeits-
plätzen mit Angaben zu den ausbildungsmässigen und körperlichen Anforderungen und zum 
Einkommen enthält. Diese Dokumentation dient der Invaliditätsbemessung anhand konkreter 
und zumutbarer Arbeitsmöglichkeiten. Im Entscheid 129 V 472 ff. hat sich das EVG ausführlich 
mit der Invaliditätsbemessung aufgrund von Arbeitsplatzbeschreibungen aus der von der SUVA 
geschaffenen DAP befasst und festgestellt, dass die für die Invaliditätsbemessung herangezo-
genen DAP-Profile im konkreten Einzelfall repräsentativ sein müssen. Es genügt daher nicht, 
wenn lediglich ein einziger oder einige wenige zumutbare Arbeitsplätze angegeben werden, 
weil es sich dabei sowohl hinsichtlich der Tätigkeit als auch des bezahlten Lohnes um Sonder- 
oder Ausnahmefälle handeln kann. Vielmehr muss der Unfallversicherer mindestens fünf DAP-
Blätter auflegen, damit die Repräsentativität der DAP-Profile als gegeben betrachtet werden 
kann. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen 
Behinderung der versicherten Person in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über 
den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten 
Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Dadurch wird eine hinreichende Überprüfung des 
dem Unfallversicherer bei der Auswahl der DAP-Blätter zustehenden Ermessens ermöglicht. 
Sind die erwähnten verfahrensmässigen Anforderungen nicht erfüllt, kann nicht auf den DAP-
Lohnvergleich abgestellt werden (zitiertes Urteil, E. 4.2.2; vgl. auch die Urteile vom 14. Oktober 
2003, U 347/00, E. 2.3.1 und vom 20. Oktober 2003, U 392/00, E. 5.2.2). 
 
5.5 In ihrer Verfügung vom 4. Mai 2012 führte die SUVA aus, gestützt auf die kreisärztliche 
Untersuchung vom 24. November 2011 seien dem Beschwerdeführer mit den rein unfallbeding-
ten Kniebeschwerden rechts überwiegend sitzende Tätigkeiten ganztags zumutbar. In Frage 

 
 
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kämen etwa leichte Montage- und Produktionsarbeiten mit Kleinteilen sowie Kontroll- und 
Überwachungsfunktionen. Vorliegend ermittelte die SUVA das Invalideneinkommen aufgrund 
der DAP und legte hierzu im Verwaltungsverfahren insgesamt fünf DAP-Blätter auf (DAP-
Nr. 697, 1'767, 9'766, 10'390 und 732'981). Gestützt auf die darin enthaltenen Lohnangaben 
bezifferte sie das massgebliche Invalideneinkommen mit Fr. 52'653.-- pro Jahr. Darüber hinaus 
machte sie Angaben über die Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung des Be-
schwerdeführers in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze (insgesamt 62 DAP), über 
den dabei erzielbaren Höchstlohn (Fr. 80'665.--), über den Tiefstlohn (Fr. 42'250.--) sowie über 
den Durchschnittslohn der dem verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe 
(Fr. 51'977.20). Der Durchschnittslohn wurde schliesslich an die Teuerung angepasst. Die dar-
aus resultierende Berechnung des Invalideneinkommens durch die Vorinstanz ist nicht zu be-
anstanden. Der Beschwerdeführer vermag auch nicht aufzuzeigen, inwiefern die ausgewählten 
DAP-Arbeitsplätze dem Zumutbarkeitsprofil widersprechen sollten. Der Sprechstundenbericht 
von Dr. med. G.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa-
rates, vom 1. Juni 2012, vermag daran nichts zu ändern, denn die Aussage, die Erhöhung des 
Rentenanspruchs um lediglich 5 % entspreche nicht der Gesamtsituation des Beschwerdefüh-
rers, ist nicht begründet, weshalb nicht darauf abgestellt werden kann. 
 
5.6 Auch eine Kontrollrechnung zur Ermittlung des Invalideneinkommens mittels Angaben 
der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamts für Statistik führt zu keinem 
anderen Ergebnis. Wenn man für die Berechnung des Invalideneinkommens die Angaben der 
LSE für das Jahr 2008, Tabelle A1, Männer im Anforderungsniveau 4, Total, heranzieht 
(Fr. 4'806.--), eine Anpassung an die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stun-
den (Die Volkswirtschaft, 4-2012, Tabelle 9.2, Total, S. 94) vornimmt und schliesslich bis ins 
Jahr 2012 aufteuert, so ergibt sich ein massgebliches Invalideneinkommen von Fr. 61'993.-- 
jährlich. Bei einem aufgrund des Alters des Beschwerdeführers angezeigten leidensbedingten 
Abzug von 15 % resultiert ein massgebliches Invalideneinkommen von Fr. 52'699.--, welches 
mit dem von der SUVA mittels DAP errechneten Invalideneinkommen beinahe exakt überein-
stimmt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Berechnung des von der SUVA ermittel-
ten Invaliditätsgrads von 31 % korrekt erfolgte. 
 
6.1 Streitig ist sodann der Zeitpunkt, ab welchem die Rentenerhöhung erfolgen soll. Der 
Beschwerdeführer stellt das Rechtsbegehren, es sei ihm ab einem noch zu ermittelnden Zeit-
punkt vor dem 1. Dezember 2011, spätestens aber ab November 2009, die erhöhte Rente zu 
leisten. Eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustands sei spätestens im August 2009 
eingetreten und damit seien die Revisionsvoraussetzungen nach Art. 17 ATSG bereits in jenem 
Zeitpunkt erfüllt gewesen. Der Beschwerdegegnerin sei spätestens mit Zustellung der entspre-
chenden Berichte eine verschlechterte gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers mitge-
teilt worden. Nehme man an, dass die Verschlechterung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
im August 2009 eingetreten sei, so hätte der Beschwerdeführer spätestens ab November 2009 
Anspruch auf eine erhöhte Rente, da dann eine mehr als drei Monate dauernde Verschlechte-
rung bestanden habe. Die SUVA hingegen führt aus, dass man erst zum Zeitpunkt der kreis-
ärztlichen Untersuchung vom 24. November 2011 über die Rentenrevision habe entscheiden 
können, da man zuvor noch keine genaue Kenntnis über den Gesundheitszustand gehabt ha-

 
 
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be. Es sei somit nicht zu beanstanden, dass die Rentenerhöhung erst ab 1. Dezember 2011 
gewährt worden sei. 
 
6.2 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind laufende Invaliditätsrenten für die Zukunft zu erhöhen, 
herabzusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch er-
heblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat-
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch 
zu beeinflussen. Zu denken ist dabei in erster Linie an eine wesentliche Änderung des Gesund-
heitszustands der versicherten Person. Darüber hinaus ist die Rente aber auch revidierbar, 
wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands 
erheblich verändert haben (BGE 130 V 349 E. 3.5 mit Hinweisen). Dagegen stellt die bloss un-
terschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen 
Gesundheitszustands auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund 
im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (Urteil des Bundesgerichts vom 3. November 2008, 
9C_562/2008, E. 2.1 mit Hinweis). 
 
6.3 Die Frage, ob eine für die revisionsweise Veränderung des Invaliditätsgrads relevante 
Änderung der tatsächlichen Verhältnisse vorliegt, beurteilt sich durch den Vergleich des Sach-
verhaltes im Zeitpunkt, in welchem die Rente rechtskräftig gewährt bzw. materiell bestätigt wor-
den ist, mit dem Sachverhalt im Zeitpunkt der Neubeurteilung (BGE 109 V 265 E. 4a; THOMAS 
LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl., Bern 2003, S. 254 Rn 5; KIESER, 
a.a.O., Rn 14 zu Art. 17). Ferner muss die Veränderung der Verhältnisse erheblich, d.h. hin-
sichtlich der Auswirkungen auf den Invaliditätsgrad rentenwirksam sein (LOCHER, a.a.O, S. 255 
Rn 8; KIESER, a.a.O., Rn 15 zu Art. 17). Im zu beurteilenden Fall ist, wie bereits ausgeführt 
(E. 4.2), unstreitig, dass eine Rentenerhöhung zu erfolgen hat, da die Veränderung gegenüber 
der bestehenden Rente erheblich ist. 
 
6.4 Es stellt sich jedoch die Frage, welcher Zeitpunkt für die Rentenanpassung relevant ist. 
Der Gesetzgeber hat in Art. 17 Abs. 1 ATSG die zeitliche Wirkung der Anpassung offen um-
schrieben. Klargestellt hat er mit der Formulierung "für die Zukunft" jedoch immerhin, dass er 
eine vor den Zeitpunkt der Veränderung zurückgehende Anpassung ausschliessen will (KIESER, 
a.a.O., Rn 32 zu Art. 17). In Frage kommen für die Festlegung des Anpassungszeitpunkts der 
Eintritt der massgebenden Sachverhaltsänderung, der für die Anpassungsüberprüfung vorge-
sehene Termin, der Zeitpunkt des Gesuchs der rentenbeziehenden Person, der Zeitpunkt des 
Entscheids über die Anpassung oder ein zeitlich dem Anpassungsentscheid folgender Zeit-
punkt. Es kann sich also jedenfalls so verhalten, dass mit der Anpassungsverfügung die ent-
sprechende Leistung auch rückwirkend angepasst wird (vgl. dazu etwa Art. 88bis Abs. 2 lit. b 
der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] vom 17. Januar 1961; KIESER, a.a.O., 
Rn 32 zu Art. 17).  
 
6.5 Im Gegensatz zur Unfallversicherung gibt es für den Bereich der Invalidenversicherung 
spezielle Anpassungsregelungen in der IVV, welche die zeitlichen Wirkungen für einzelne Sach-
verhalte festlegen. So bestimmt unter anderem Art. 88a Abs. 2 IVV, dass eine Verschlechterung 
der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu berücksichti-

 
 
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gen ist, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat. Das Bundesge-
richt hat die Frage der zeitlichen Wirkung einer Rentenanpassung in der Unfallversicherung 
bisher noch nicht abschliessend beantwortet. Im Urteil vom 30. Juni 2011, 8C_301/2011, E. 3.5 
hat es im Falle einer Meldepflichtverletzung stillschweigend eine rückwirkenden Rentenaufhe-
bung angenommen. In den Urteilen vom 8. August 2011, 8C_90/2011, E. 8.7 und vom 3. No-
vember 2011, 8C_573/2011, E. 5.2 liess es offen, ob die gegenüber Art. 17 Abs. 1 ATSG stren-
gere Regelung von Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV in der Unfallversicherung analog anzuwenden ist. 
Bei beiden Fällen ging es um eine Rentenaufhebung und nicht wie vorliegend um eine Renten-
erhöhung. Gestützt auf die bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist folglich nicht ersichtlich, 
welches der für eine Rentenerhöhung relevante Zeitpunkt im Bereich der Unfallversicherung ist, 
jedoch ist eine rückwirkende Rentenanpassung nicht ausgeschlossen. Anzumerken bleibt, dass 
sich die zu beantwortende Frage in dieser Form lediglich dann stellt, wenn - wie im vorliegen-
den Fall - für die Dauer der Heilbehandlung keine Taggeldleistungen ausgerichtet wurden. 
 
6.6 Den Akten lässt sich entnehmen, dass der vorliegende siebte Rückfall des Beschwerde-
führers wegen vermehrter Kniebeschwerden rechts im Sommer 2009 geltend gemacht wurde, 
woraufhin am 10. August 2009 mit Bericht von Dr. H.____ sinngemäss ein Gesuch um Renten-
prüfung eingereicht wurde. Dr. H.____ ersuchte darin die Kollegen der SUVA um Beurteilung 
der Sachlage und Kostengutsprache. Im Anschluss wurden diverse Untersuchungen und am 
12. Mai 2010 eine Arthroskopie des rechten Kniegelenks und eine Biopsienentnahme bei Ver-
dacht auf Low grade-Infekt durchgeführt. Am 7. September 2010 fand eine Entfernung der 
Knieprothese statt, da diese sich gelockert hatte. Eine neue Prothese wurde am 11. November 
2010 wieder eingesetzt. Bis zur kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 24. November 
2011 verging ein weiteres Jahr. 
 
6.7 Aufgrund dieses Sachverhalts wird deutlich, dass der Prothesenwechsel am 7. Septem-
ber 2010 infolge des verschlechterten Gesundheitszustandes notwendig wurde. Demzufolge 
muss sich die gesundheitliche Situation des Versicherten vor diesem Eingriff massgebend ver-
schlechtert haben. Das Vorgehen der SUVA, den Zeitpunkt für die Rentenerhöhung auf den 
Moment der kreisärztlichen Untersuchung (= November 2011) festzusetzen, lässt damit den 
Umstand unberücksichtigt, dass die wesentliche Gesundheitsverschlechterung bereits zu einem 
früheren Zeitpunkt eintrat und vom Beschwerdeführer auch geltend gemacht wurde. Das Ge-
richt ist bei der Frage, auf welchen Zeitpunkt für die Rentenerhöhung abzustellen ist, zum 
Schluss gekommen, dass keine sachlichen Gründe gegen eine analoge Anwendung der IV-
rechtlichen Bestimmung des Art. 88a Abs. 2 IVV auf den vorliegenden unfallversicherungsrecht-
lichen Fall entgegenstehen. Gemäss dieser Bestimmung ist eine Verschlechterung der Er-
werbsfähigkeit zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate 
gedauert hat. Die Anwendung dieser Regelung erweist sich als zutreffend, da bei einer Ver-
schlechterung, welche drei Monate gedauert hat, davon auszugehen ist, dass sie erheblich ist 
und von einer gewissen Dauerhaftigkeit. Vorliegend bedeutet das Abstellen auf Art. 88a Abs. 2 
IVV, dass die Rentenerhöhung ab dem Zeitpunkt zu erfolgen hat, ab welchem die Verschlechte-
rung des Gesundheitszustands ohne Unterbrechung drei Monate bestanden hat.  
 

 
 
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6.8 Die zunehmende Verschlechterung der Kniesymptomatik ist in den Akten zum ersten 
Mal im Schreiben von Dr. med. I.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, an Dr. H.____ vom 1. Juli 2009 dokumentiert. In diesem Schreiben führt 
Dr. I.____ aus, dass beim Versicherten nach der Implantation der Knietotalprothese im Oktober 
2002 Spannungskopfschmerzen und vor allem Lumboischialgien auf der rechten Seite aufgetre-
ten seien, welche bis zum lateralen Fussrand einstrahlten. Er bittet deshalb seinen Kollegen, 
den Gesundheitszustand des Versicherten neu zu beurteilen, gegebenenfalls stationär zu be-
handeln. Da der Versicherte vor der Implantation im Jahr 2002 bis auf die Knieschmerzen keine 
Beschwerden hatte, ist aufgrund der neu nach der Implantation aufgetretenen Beeinträchtigun-
gen von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. Es rechtfertigt sich 
daher, bei der Bemessung der Dreimonatsfrist vom Zeitpunkt der Berichterstattung von Dr. 
I.____ vom 1. Juli auszugehen. Die Rentenerhöhung hat folglich per 1. Oktober 2009 zu erfol-
gen. Die von der SUVA vertretenen Ansicht, es sei auf den Zeitpunkt der kreisärztlichen Unter-
suchung vom 24. November 2011 abzustellen, ist demnach nicht zu folgen.   
 
7. Zusammenfassend ergibt sich, dass die geklagten Rückenbeschwerden des Beschwer-
deführers zur Recht als unfallfremd taxiert wurden. Der errechnete Invaliditätsgrad von 31 % 
erweist sich als korrekt und hat unbestrittenermassen eine Rentenerhöhung zur Folge. Was die 
Bestimmung des für die Rentenerhöhung massgeblichen Zeitpunkts betrifft, so ist Art. 88a 
Abs. 2 IVV analog heranzuziehen, gemäss welchem die Verschlechterung des Gesundheitszu-
stands ohne wesentliche Unterbrechung mindestens drei Monate gedauert haben muss. Da die 
Verschlechterung der Knieproblematik zum ersten Mal am 1. Juli 2009 in den Akten dokumen-
tiert ist, hat die Rentenerhöhung per 1. Oktober 2009 zu erfolgen. Dies führt zu einer teilweisen 
Gutheissung der Beschwerde. 
 
8. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren 
vor dem kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vor-
liegende Verfahren keine Kosten zu erheben. Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Be-
schwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Dazu gehören in erster Linie 
die Vertretungskosten. Dem Verfahrensausgang entsprechend ist dem Beschwerdeführer daher 
eine Entschädigung für die Vertretungskosten zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzuspre-
chen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 10. Januar 
2013 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 8 Stunden und 40 Minuten geltend 
gemacht. Allerdings sind darin auch die Kosten für das vorinstanzliche Verfahren enthalten, 
weshalb die in der Honorarnote ausgewiesenen Bemühungen erst ab Datum des Einsprache-
entscheids zu berücksichtigen sind. Somit ergibt sich ein Aufwand von 7 Stunden und 40 Minu-
ten. Dies ist umfangmässig in Anbetracht der Komplexität der sich stellenden Sachverhalts- und 
Rechtsfragen gerechtfertigt. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen 
praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von 
Fr. 250.-- zu entschädigen. Nicht zu beanstanden sind sodann die in der Honorarnote ausge-
wiesenen Auslagen, welche jedoch ebenfalls erst ab Datum des Einspracheentscheids Berück-
sichtigung finden und somit Fr. 56.-- betragen. Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 2'131.40 (7.67 Stunden à Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 56.-- 
zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und es wird festgestellt, 
dass der Beschwerdeführer ab 1. Oktober 2009 Anspruch auf eine 
Rente entsprechend einem Invaliditätsgrad von 31 % hat. Im Übrigen 
wird die Beschwerde abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die SUVA hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 2'131.40 (inkl. Auslagen und 8 % Mehrwertsteuer) auszu-
richten. 

 

 
 
Gegen diesen Entscheid wurde von der SUVA am 22. Mai 2013 Beschwerde beim Bundesge-
richt (Verfahren-Nr. 8C_394/2013) erhoben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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