# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6ad7ef45-3d6e-5aa4-89fe-7e0288ed795f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 14.08.2017 SB170131
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB170131_2017-08-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    

 

 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB170131-O/U/jv 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. R. Naef, Präsident, Oberrichter lic. iur. S. Volken 

und Oberrichter lic. iur. Ch. Prinz sowie die Gerichtsschreiberin 

MLaw M. Konrad 

 

Urteil vom 14. August 2017 

 

in Sachen 

 

A._____,  

Beschuldigter und Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 
Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  

vertreten durch Staatsanwalt Dr. iur. Th. Brändli,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

betreffend  

gewerbsmässiger Diebstahl etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 2. Abteilung,  

vom 18. Januar 2017 (GG160240) 

 

- 2 - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 17. November 2016 

(Urk. 15) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz 
(Urk. 43 S. 17 ff.) 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig 

− des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und 2 

StGB teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB; 

− des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art 186 StGB sowie 

− der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 24 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis 

und mit heute 94 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft erstanden 

sind. 

3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

4. Das für den Beschuldigten aufbewahrte Fahrzeug VW Golf D 1.4, ungari-

sche Kontrollschilder H …, kann gegen Erstattung der allfälligen Aufbewah-

rungskosten bei der Kantonspolizei Zürich jederzeit (auch bereits vor Eintritt 

der Rechtskraft des Urteils) von einer ermächtigten Person abgeholt werden. 

Nach unbenutztem Ablauf einer Frist von 60 Tagen ab Eröffnung des Urteils 

wird das Fahrzeug verwertet und der Erlös zur Deckung der Verfahrenskos-

ten herangezogen. 

5. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der  

B._____ Versicherungsgesellschaft AG anstelle der Privatklägerin C._____ 

Schadenersatz von Fr. 3'810.30 zu bezahlen. 

- 3 - 

6. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privat-

klägerin D._____ Schadenersatz von Fr. 250.– zu bezahlen. 

7. Der Beschuldigte wird gemäss seiner grundsätzlichen Anerkennung ver-

pflichtet, den Privatklägern E._____ und F._____ je Fr. 500.– als Genugtu-

ung zu bezahlen. Im Mehrbetrag werden die Genugtuungsbegehren der bei-

den Privatkläger abgewiesen.  

8. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 3'600.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 2'100.–   Gebühr Strafuntersuchung 
Fr. 5'970.–   Kosten Kantonspolizei Zürich 
Fr. 4'894.85   amtliche Verteidigung 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, einschliess-

lich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auf-

erlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse 

genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO. 

10. (Mitteilungen) 

11. (Rechtsmittel).  

Berufungsanträge: 

a) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 56 S. 2 und Prot. II S. 3) 

1. In Abänderung von Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich 

vom 18. Januar 2017 sei mein Mandant mit maximal 18 Monaten Freiheits-

strafe zu bestrafen, unter Anrechnung von 301 Tagen Untersuchungshaft 

und vorzeitigen Strafvollzug; 

- 4 - 

2. In Abänderung von Dispositiv-Ziffer 3 des vorgenannten Urteils sei die Strafe 

bedingt auszusprechen unter Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren; 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens und der amtlichen Verteidigung seien 

auf die Staatskasse zu nehmen. 

b) Der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat: 

(Urk. 50 sinngemäss und Prot. II S. 3) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. 

 

Erwägungen: 

I. Prozessuales     

1.  Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 

18. Januar 2017 wurde der Beschuldigte A._____ anklagegemäss des gewerbs-

mässigen Diebstahls, des mehrfachen Hausfriedensbruchs sowie der mehrfachen 

Sachbeschädigung schuldig gesprochen und mit 24 Monaten Freiheitsstrafe be-

straft, wobei ihm der bedingte Strafvollzug verweigert wurde (Urk. 43 S. 19). Ge-

gen diesen Entscheid liess der Beschuldigte durch seine amtliche Verteidigung 

mit Eingabe vom 24. Januar 2017 innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden 

(Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 38). Die Berufungserklärung der Verteidigung ging 

ebenfalls innert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 

StPO; Urk. 46). Die Anklagebehörde hat mit Eingabe vom 25. April 2017 innert 

Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 50; Art. 400 

Abs. 2 f. und Art. 401 StPO). Beweisergänzungsanträge wurden im Berufungsver-

fahren nicht gestellt (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 46; Urk. 50). Die Verteidigung hat 

die Berufung in ihrer Berufungserklärung ausdrücklich auf den Strafpunkt be-

schränkt (Urk. 46; Art. 399 Abs. 4 StPO). Die Anklagebehörde beantragt die Be-

stätigung des angefochtenen Entscheides (Urk. 50).  

- 5 - 

2.  Demnach sind im Berufungsverfahren nicht angefochten  

-  der vorinstanzliche Schuldspruch (Urteilsdispositiv-Ziff. 1)  

-  die vorinstanzliche Regelung betreffend ein in der Untersuchung beschlag-

nahmtes Fahrzeug (Urteilsdispositiv-Ziff. 4) 

-  die vorinstanzliche Regelung der Zivilansprüche der Privatkläger (Urteilsdis-

positiv-Ziff. 5, 6 und 7) sowie 

-  die vorinstanzliche Kostenregelung (Urteilsdispositiv-Ziff. 8 und 9). 

Vom Eintritt der Rechtskraft dieser Anordnungen ist vorab Vormerk zu nehmen 

(Art. 404 StPO). 

3. Am 14. August 2017 fand die Berufungsverhandlung statt, zu welcher der 

Beschuldigte in Begleitung seiner amtlichen Verteidigerin Rechtsanwältin lic. iur. 

X._____ erschienen sind. Das vorliegende Urteil erging im Anschluss an die Beru-

fungsverhandlung (Prot. II S. 5 ff.) 

II. Sanktion 

1.  Der Beschuldigte ist im Sinne der Anklage geständig, im Juli 2014, im  

Dezember 2015 sowie im März und April 2016 insgesamt zwölfmal in Zürich in 

Wohnungen eingebrochen zu sein und in den überwiegenden Fällen dort auch 

Bargeld oder Wertgegenstände entwendet zu haben (Urk. 15; Urk. 25 S. 6). 

2.  Die Anklagebehörde beantragte im Hauptverfahren eine Freiheitsstrafe von 

20 Monaten (Urk. 26 S. 1), die Verteidigung eine solche von 10 Monaten (Urk. 27 

S. 2). Die Vorinstanz hat den Beschuldigten mit einer Freiheitsstrafe von 

24 Monaten bestraft (Urk. 43 S. 19).  

3.  Die Vorinstanz hat die notwendigen theoretischen Ausführungen zur Straf-

zumessung gemacht, den anwendbaren Strafrahmen korrekt abgesteckt und ins-

besondere auch zutreffend erwogen, dass die erfüllten Tatbestände des ge-

werbsmässigen Diebstahls, des Hausfriedensbruchs sowie der Sachbeschädi-

gung, welche die Einbruchdiebstähle ausmachen, einheitlich zu beurteilen sind 

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(Urk. 43 S. 6-10; Art. 82 Abs. 4 StPO). Die Verteidigung hat im Hauptverfahren in 

gleicher Weise argumentiert (Urk. 27) und im Berufungsverfahren keinerlei Kritik 

am Vorgehen der Vorinstanz erhoben (Urk. 46; Urk. 56). 

4.1.  Zur Tatkomponente und dort zur objektiven Tatschwere hat die Vorinstanz 

im angefochtenen Entscheid zusammengefasst erwogen, der Beschuldigte habe 

über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren in zwölf Fällen berufsmässig Diebstähle 

begangen. Die Deliktssumme betrage gesamthaft Fr. 72'627.– zuzüglich des 

Sachschadens von Fr. 9'750.–. Der Beschuldigte sei einzig zwecks Begehung der 

Straftaten in die Schweiz eingereist und habe sich als Kriminaltourist in Zürich auf 

Beutezug begeben. Zur Erbeutung der enormen Deliktsumme sei der Beschuldig-

te zielgerichtet vorgegangen, indem er ausschliesslich Privatwohnungen in zür-

cherischen Nobelquartieren aufsuchte und konkret nach teuren Uhren sowie 

Schmuck und anderen Wertgegenständen durchsuchte. Dieses routinierte Vorge-

hen zeuge von einer raffinierten Professionalität und einer hohen kriminellen 

Energie. Einbrüche wie die vorliegenden würden die betroffenen Privatpersonen 

zusätzlich psychisch treffen und ihr Sicherheitsgefühl arg beeinträchtigen. Ent-

sprechend könne nicht bloss von einer marginalen Verletzung der Privatsphäre 

der Geschädigten als Folge des gewaltsamen Eindringens in deren Privatbereich 

ausgegangen werden, wie dies bei Einbrüchen in Geschäftslokalitäten der Fall 

wäre (Urk. 43 S. 10). Soweit sind die Erwägungen der Vorinstanz zutreffend und 

ohne Weiteres zu übernehmen, zumal die Verteidigung dagegen keinerlei Kritik 

erhebt (Urk. 46 S. 3; Urk. 56).  

Die folgenden Erwägungen der Vorinstanz fallen dann aber zu milde aus: Wenn 

sie dem Beschuldigten "zu Gute hält, dass er die Wohnungen der Geschädigten 

grösstenteils nicht verwüstet hat", zeugt dies nicht von einem rücksichtsvollen, 

sondern vielmehr von einem gezielt-professionellen und routinierten Vorgehen 

des Beschuldigten. Auch der Umstand, dass der Beschuldigte "die Konfrontation 

mit den Geschädigten und/oder Nachbarn gemieden und, wenn er entdeckt wur-

de, sich jeweils vom Tatort entfernt hat", entlastet ihn nicht. Natürlich hat der Be-

schuldigte das Aufeinandertreffen mit Bewohnern der Einbruchsobjekte nicht ge-

rade gesucht. Wer in ein Wohnobjekt einbricht, nimmt hingegen zwingend in Kauf, 

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wenn auch unerwartet oder unverhofft, auf einen Bewohner zu treffen. Anders wä-

re es nur, wenn der Beschuldigte absolute Gewissheit hätte, dass sich tatzeitak-

tuell niemand im jeweiligen Einbruchsobjekt aufhält. Und diese Gewissheit hatte 

der Beschuldigte nicht, auch wenn er an der Berufungsverhandlung zu Protokoll 

gab, er habe jeweils an der Türe geläutet (Urk. 55 S. 12). Der Beweis dafür ist das 

tatsächlich erfolgte Aufeinandertreffen mit der Bewohnerin gemäss Anklagepunkt 

ND 10. Die Folgen eines Zusammentreffens von Einbrecher und Bewohner sind 

nicht vorherseh- und auch nicht planbar. Wer eine solche Konfrontation in Kauf 

nimmt, legt eine sehr grosse kriminelle Energie an den Tag.  

Wenn die Vorinstanz "eine erhebliche Geringschätzung fremden Eigentums, eine 

bemerkenswerte Skrupellosigkeit und Dreistigkeit sowie eine beachtliche kriminel-

len Energie des Beschuldigten" erkennt, ist dies dem Grundsatz nach zutreffend, 

in der Gewichtung jedoch zu milde eingestuft: Es ist nicht mehr von einem nicht 

mehr leichten, sondern von einem mindestens mittelschweren objektiven Ver-

schulden auszugehen. 

4.2.  Zur subjektiven Tatschwere hat die Vorinstanz zusammengefasst erwogen, 

der Beschuldigte habe die Einbruchdiebstähle mit direktem Vorsatz begangen. Er 

habe aus rein finanziellem Interesse und damit egoistisch gehandelt. Er sei nicht 

von anderen Personen zu den Taten verleitet oder gedrängt worden, sondern 

beging sie aus eigenem Antrieb, um sich damit den Lebensunterhalt zu verbes-

sern. Der Beschuldigte habe zwar eine scheidungsbedingte, finanzielle Notlage 

behauptet, hingegen aber angegeben, zu Hause zwischen € 600.– bis 800.– pro 

Monat zu verdienen, was in Ungarn sogar über dem Durchschnittslohn liege. Von 

einer eigentlichen Notlage könne – so die Vorinstanz – keine Rede sein (Urk. 43 

S. 11). Auch diesen Erwägungen ist – entgegen der Verteidigung (Urk. 56 S. 4) – 

vollumfänglich beizupflichten, nachdem der Beschuldigte auch an der Berufungs-

verhandlung ausführte, in Ungarn etwas mehr als ein durchschnittliches Ein-

kommen erzielt zu haben (Urk. 55 S. 4). Ergänzend ist festzuhalten, dass der Be-

schuldigte in seiner Schuldfähigkeit tatzeitaktuell in keiner Weise eingeschränkt 

war. 

 

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Das subjektive Verschulden wiege gemäss Vorinstanz nicht leichter als das objek-

tive. Das Gesamtverschulden wiege keinesfalls mehr leicht. Wie vorstehend er-

wogen ist aufgrund der erheblichen objektiven Tatschwere sogar eher von einem 

mittelschweren Verschulden auszugehen. Dass es in vier Fällen lediglich beim 

Diebstahlsversuch geblieben ist, führt mit der Vorinstanz lediglich zu einer margi-

nalen Minderung, da der Beschuldigte zum Abbruch der Taten gezwungen wurde 

und sich nicht selber dazu entschloss.  

Wenn die Vorinstanz nach der Beurteilung der Tatkomponente eine Einsatzstrafe 

von 24 Monaten Freiheitsstrafe bemessen hat, ist dies tendenziell zu tief.  

5.  Zur Täterkomponente hat die Vorinstanz den Werdegang und die persön-

lichen Verhältnisse des Beschuldigten angeführt (Urk. 43 S. 12 f.). An der Beru-

fungsverhandlung wurde aktualisiert, der Beschuldigte habe ein gutes Verhältnis 

zu seinem Sohn und kümmere sich um seine pflegebedürftige Mutter. In seiner 

Abwesenheit würden sich sein Sohn und seine Freundin um seine Mutter küm-

mern. Vor seiner Verhaftung sei er als Tischler im Bereich der Restaurierung von 

alten Möbeln tätig gewesen (Urk. 55 S. 2 ff.). Die persönlichen Verhältnisse wie-

gen in der Tat strafzumessungsneutral. Die Verteidigung macht im Berufungsver-

fahren indessen geltend, diese seien durch die Vorinstanz in keiner Weise be-

rücksichtigt worden; der Beschuldigte lebe in stabilen Verhältnissen und möchte 

sein Geschäft als Möbelrestaurator weiterführen (Urk. 46 S. 3). Einerseits ist nicht 

ersichtlich, inwiefern das Behauptete strafzumessungsrelevant sein soll (vgl. 

WIPRÄCHTIGER/KELLER, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], BSK StGB I, 3. Auflage, 

Basel 2013, Art. 47 N 146-149 mit Verweisen); andererseits bleibt es das Ge-

heimnis der Verteidigung, inwieweit sich geradezu regelmässige Einbruchstouren 

über Jahre hinweg in andere Länder mit einer stabilen Existenz im Heimatland 

vereinbaren liessen. Eine gesteigerte Strafempfindlichkeit des Beschuldigten liegt 

ferner nicht vor.  

Zum Nachtatverhalten hat die Vorinstanz erwogen, der Beschuldigte habe die 

"ihm objektiv nachweisbaren Delikte" in der Untersuchung und die übrigen Delikte 

an der Hauptverhandlung eingestanden; es sei "eine gewisse Einsicht und Reue 

erkennbar", was sich merklich strafmindernd auswirke (Urk. 43 S. 14). Die Vertei-

- 9 - 

digung macht im Berufungsverfahren geltend, die Vorinstanz trage dem Umstand 

zu wenig Rechnung, dass der Beschuldigte "bereits anfangs der Untersuchung 

vollständig und erheblich mehr Delikte eingestanden" habe, als die Anklagebe-

hörde ihm hätte nachweisen können (Urk. 46 S. 3; Urk. 56 S. 5). Beide Kritikpunk-

te der Verteidigung treffen in dieser Art nicht zu: Zu Beginn des Verfahrens kurz 

nach seiner Verhaftung hat der Beschuldigte sämtliche Delikte rundweg bestritten 

(Urk. D1/6). Erst einen Monat später, nachdem ihm durch seine Verteidigung und 

die Anklagebehörde eröffnet worden war, dass an diversen Tatorten seine DNA 

sichergestellt werden konnte, entschloss er sich zu einem Geständnis (Urk. D1/7). 

Es fällt sodann das Folgende auf: Die Delikte des Beschuldigten lassen sich 

chronologisch in vier "Einbruchstouren" einteilen: Juli 2014, Dezember 2015, 

März 2016 und April 2016 (Urk. D1/5). Dabei fällt auf, dass mindestens eine Tat 

aus jeder Tour durch DNA-Nachweis indiskutabel dem Beschuldigten zugeordnet 

werden kann. Wenn ein Täter innert kurzer Zeit, teilweise sogar mehrmals täglich, 

in der gleichen Gegend mit absolut demselben modus operandi Einbrüche verübt, 

liegen selbstverständlich auch betreffend jene Delikte, bei welchen keine DNA-

Spur vorliegt, schwer belastende Momente vor. Die Behauptung, sämtliche Ein-

brüche ohne DNA-Spuren hätten dem Beschuldigten nicht nachgewiesen werden 

können, trifft nicht zu. Dass der Beschuldigte vor diesem Hintergrund sämtliche 

ihm vorgehaltenen Delikte eingestanden hat, liegt auf der Hand. In der Tat äus-

serte der Beschuldigte – auch an der Berufungsverhandlung – Reue und Einsicht 

(Urk. 25 S. 7 und S. 9; Urk. 55 S. 12 ff.). Widerlegen lässt sich ihm dies nicht. 

Aufgrund seiner eigentlichen Einbrecher-Karriere im In- und Ausland verbleiben 

allerdings schwerwiegende Bedenken. Wenn die Vorinstanz das Nachtatverhalten 

"merklich" strafmindernd berücksichtigt hat, ist dies nicht zu beanstanden. Eine 

seitens der Verteidigung verlangte "starke Minderung" ist nicht begründet.  

Der Beschuldigte hat den ersten Teil der vorliegend zu beurteilenden Delikte kurz 

nach einer einschlägigen Verurteilung in Graz/Österreich und während laufender 

Probezeit begangen. Auch die restlichen Delikte beging er kurz nach einer weite-

ren einschlägigen Verurteilung in Graz/Österreich, nach der Verbüssung eines 

Teils der ihm dort auferlegten Freiheitsstrafe und während mehrerer laufender 

Probezeiten (Urk. D1/12/2). Diese Dreistigkeit, Abgebrühtheit und scheinbar  

- 10 - 

völlige Unbelehrbarkeit wiegen mit der Vorinstanz mindestens deutlich straf-

erhöhend (Urk. 43 S. 13).   

Die Vorinstanz hat in der Folge das Resultat der Prüfung der Täterkomponente 

auf die nach der Beurteilung der Tatkomponente bemessene hypothetische Ein-

satzstrafe als weder erhöhend noch mindernd erachtet und eine Sanktion von 

24 Monaten Freiheitsstrafe ausgefällt. Diese Strafe ist gemäss den vorstehenden 

Erwägungen eigentlich unangemessen tief. Aufgrund des Verschlechterungsver-

bots (Art. 391 Abs. 2 StPO) ist eine Erhöhung jedoch prozessual ausgeschlossen.  

6.  Der Anrechnung der bis heute erstandenen 303 Tage Haft und vorzeitiger 

Strafvollzug steht nichts entgegen (Art. 51 StGB).  

7.  Die Vorinstanz hat richtig gesehen, dass die Gewährung des bedingten 

Strafvollzugs angesichts der beiden Vorstrafen des Beschuldigten besonders 

günstige Umstände voraussetzen würde (Art. 42 Abs. 2 StGB), hat Solches ver-

neint und die Strafe vollziehbar erklärt (Urk. 43 S. 14 f.).  

Die Verteidigung führt dazu in der Berufungserklärung aus, "der Leumund des 

Beschuldigten sei zwar nicht einwandfrei, angesichts der positiven Entwicklung 

sei jedoch kein Rückfall zu erwarten" (Urk. 46 S. 3). An der Berufungsverhandlung 

lässt der Beschuldigte erneut vorbringen, es sei in der Zwischenzeit eine positive 

Wandlung in seinen Lebensumständen eingetreten und eine solche sei fest ge-

plant (Urk. 56 S. 6). 

Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Vorbringen gestaltet sich schwie-

rig: Der Beschuldigte delinquierte Anfang 2014 in Österreich, wurde dort verhaftet 

und Mitte 2014 verurteilt; unmittelbar nachher beging er in der Schweiz Einbrü-

che, um dann zum selben Zweck nach Österreich zurückzugehen; Anfang 2015 

delinquierte er wieder in Österreich, wurde verhaftet, verurteilt und verbüsste eine 

Freiheitsstrafe, nur um unmittelbar nachher in die Schweiz zu weiteren drei Ein-

bruchstouren zurückzukehren. Inwiefern beim Beschuldigten hier eine "positive 

Entwicklung" eingetreten sein soll, – ausser dass er während des Strafvollzugs 

nicht in der Lage war, weitere Delikte zu begehen –, ist weder auch nur an-

nähernd substantiiert noch belegt. Die gesetzlich erforderlichen besonders güns-

tigen Umstände lassen sich nicht einmal erahnen.  

- 11 - 

Daran ändern auch die Aussagen des Beschuldigten, er sei eigentlich "kein Straf-

täter, kein Verbrecher-Typ" und, der Aufenthalt im Schweizer Gefängnis habe ihm 

grossen Eindruck gemacht, da es hier viel unangenehmer sei als in Österreich 

(Prot. I S. 8; Urk. 55 S. 13), nichts, soweit er Solches überhaupt ernst gemeint 

hat. Weiter ist aufgrund des bescheidenen Einkommens des Beschuldigten weder 

ersichtlich noch substantiiert worden, wie er trotz Anerkennung der Zivilforde-

rungen der Privatkläger in der Lage sein soll, den von ihm verursachten Schaden 

zu ersetzen (vgl. Urk. 56 S. 6). 

Aufgrund der bisher und in aller Deutlichkeit an den Tag gelegten Renitenz des 

Beschuldigten bestehen nicht nur Zweifel an einer günstigen Legalprognose, es 

ist ihm sogar entschieden und in aller Deutlichkeit eine ausgesprochen schlechte 

Legalprognose zu stellen.  

Die Freiheitsstrafe ist zu vollziehen.  

III. Kosten 

1.  Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 2'500.– festzu-

legen. 

2. Die amtliche Verteidigung des Beschuldigten, Rechtsanwältin lic. iur. 

X._____, reichte am 9. August 2017 ihre Honorarnote samt Leistungsverzeichnis 

für das Berufungsverfahren ein (Urk. 54), worin sie einen Zeitaufwand von 17.45 

Stunden und Barauslagen im Umfang von Fr. 408.10 geltend gemacht, was einer 

Forderung von insgesamt Fr. 4'586.85 (inkl. 8% MwSt.) entspricht. Der geltend 

gemachte Aufwand ist sowohl ausgewiesen wie auch angemessen und 

demzufolge zu entschädigen. 

3. Der Beschuldigte unterliegt im Berufungsverfahren mit seinen Anträgen voll-

umfänglich. Daher sind ihm auch die Kosten dieses Verfahrens – exklusive die 

Kosten der amtlichen Verteidigung – aufzuerlegen (Art. 428 StPO). Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen un-

ter Vorbehalt einer Rückforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.  

- 12 - 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 2. Abtei-

lung, vom 18. Januar 2017 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"Es wird erkannt: 

 1. Der Beschuldigte ist schuldig 

-  des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und 2 

StGB teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB; 

- des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art 186 StGB sowie 

- der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB. 

2. (...) 

3. (...) 

4. Das für den Beschuldigten aufbewahrte Fahrzeug VW Golf D 1.4, ungarische 

Kontrollschilder H …, kann gegen Erstattung der allfälligen Aufbewahrungs-

kosten bei der Kantonspolizei Zürich jederzeit (auch bereits vor Eintritt der 

Rechtskraft des Urteils) von einer ermächtigten Person abgeholt werden. 

Nach unbenutztem Ablauf einer Frist von 60 Tagen ab Eröffnung des Urteils 

wird das Fahrzeug verwertet und der Erlös zur Deckung der Verfahrens-

kosten herangezogen. 

5. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der  

B._____ Versicherungsgesellschaft AG anstelle der Privatklägerin C._____ 

Schadenersatz von Fr. 3'810.30 zu bezahlen. 

6. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privat-

klägerin D._____ Schadenersatz von Fr. 250.– zu bezahlen. 

7. Der Beschuldigte wird gemäss seiner grundsätzlichen Anerkennung verpflich-

tet, den Privatklägern E._____ und F._____ je Fr. 500.– als Genugtuung zu 

bezahlen. Im Mehrbetrag werden die Genugtuungsbegehren der beiden Pri-

vatkläger abgewiesen.  

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8. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 3'600.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 2'100.–   Gebühr Strafuntersuchung 

Fr. 5'970.–   Kosten Kantonspolizei Zürich 

Fr. 4'894.85   amtliche Verteidigung 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, einschliess-

lich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auf-

erlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse 

genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO. 

 10. (Mitteilungen) 

 11. (Rechtsmittel)." 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 24 Monaten Freiheitsstrafe, wo-

von 303 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen 

Strafvollzug erstanden sind.  

2. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. 

3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 2'500.–  ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 4'586.85   amtliche Verteidigung. 

4. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der 

amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge-

- 14 - 

nommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO vorbehalten. 

5. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (versandt) 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste (versandt) 
− die Privatklägerschaft (auszugsweise) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 

− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A 
− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 

Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten. 

6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

- 15 - 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Strafkammer 
 
 

Zürich, 14. August 2017 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. R. Naef 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw M. Konrad 
 

 

 

 

	Urteil vom 14. August 2017
	Urteil der Vorinstanz (Urk. 43 S. 17 ff.)
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig
	 des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und 2 StGB teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB;
	 des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art 186 StGB sowie
	 der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB.

	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 24 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 94 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft erstanden sind.
	3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	4. Das für den Beschuldigten aufbewahrte Fahrzeug VW Golf D 1.4, ungarische Kontrollschilder H …, kann gegen Erstattung der allfälligen Aufbewahrungskosten bei der Kantonspolizei Zürich jederzeit (auch bereits vor Eintritt der Rechtskraft des Urteils)...
	5. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der  B._____ Versicherungsgesellschaft AG anstelle der Privatklägerin C._____ Schadenersatz von Fr. 3'810.30 zu bezahlen.
	6. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin D._____ Schadenersatz von Fr. 250.– zu bezahlen.
	7. Der Beschuldigte wird gemäss seiner grundsätzlichen Anerkennung verpflichtet, den Privatklägern E._____ und F._____ je Fr. 500.– als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag werden die Genugtuungsbegehren der beiden Privatkläger abgewiesen.
	8. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt...
	10. (Mitteilungen)
	11. (Rechtsmittel).
	Berufungsanträge:
	1. In Abänderung von Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 18. Januar 2017 sei mein Mandant mit maximal 18 Monaten Freiheitsstrafe zu bestrafen, unter Anrechnung von 301 Tagen Untersuchungshaft und vorzeitigen Strafvollzug;
	2. In Abänderung von Dispositiv-Ziffer 3 des vorgenannten Urteils sei die Strafe bedingt auszusprechen unter Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren;
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens und der amtlichen Verteidigung seien auf die Staatskasse zu nehmen.
	Erwägungen:
	I.  Prozessuales
	Vom Eintritt der Rechtskraft dieser Anordnungen ist vorab Vormerk zu nehmen (Art. 404 StPO).
	3. Am 14. August 2017 fand die Berufungsverhandlung statt, zu welcher der Beschuldigte in Begleitung seiner amtlichen Verteidigerin Rechtsanwältin lic. iur. X._____ erschienen sind. Das vorliegende Urteil erging im Anschluss an die Berufungsverhandlun...

	II. Sanktion
	1.  Der Beschuldigte ist im Sinne der Anklage geständig, im Juli 2014, im  Dezember 2015 sowie im März und April 2016 insgesamt zwölfmal in Zürich in Wohnungen eingebrochen zu sein und in den überwiegenden Fällen dort auch Bargeld oder Wertgegenstände...
	2.  Die Anklagebehörde beantragte im Hauptverfahren eine Freiheitsstrafe von 20 Monaten (Urk. 26 S. 1), die Verteidigung eine solche von 10 Monaten (Urk. 27 S. 2). Die Vorinstanz hat den Beschuldigten mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten bestraft ...
	3.  Die Vorinstanz hat die notwendigen theoretischen Ausführungen zur Strafzumessung gemacht, den anwendbaren Strafrahmen korrekt abgesteckt und insbesondere auch zutreffend erwogen, dass die erfüllten Tatbestände des gewerbsmässigen Diebstahls, des H...
	4.2.  Zur subjektiven Tatschwere hat die Vorinstanz zusammengefasst erwogen, der Beschuldigte habe die Einbruchdiebstähle mit direktem Vorsatz begangen. Er habe aus rein finanziellem Interesse und damit egoistisch gehandelt. Er sei nicht von anderen P...
	5.  Zur Täterkomponente hat die Vorinstanz den Werdegang und die persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten angeführt (Urk. 43 S. 12 f.). An der Berufungsverhandlung wurde aktualisiert, der Beschuldigte habe ein gutes Verhältnis zu seinem Sohn und k...
	Zum Nachtatverhalten hat die Vorinstanz erwogen, der Beschuldigte habe die "ihm objektiv nachweisbaren Delikte" in der Untersuchung und die übrigen Delikte an der Hauptverhandlung eingestanden; es sei "eine gewisse Einsicht und Reue erkennbar", was si...
	Der Beschuldigte hat den ersten Teil der vorliegend zu beurteilenden Delikte kurz nach einer einschlägigen Verurteilung in Graz/Österreich und während laufender Probezeit begangen. Auch die restlichen Delikte beging er kurz nach einer weiteren einschl...
	Die Vorinstanz hat in der Folge das Resultat der Prüfung der Täterkomponente auf die nach der Beurteilung der Tatkomponente bemessene hypothetische Einsatzstrafe als weder erhöhend noch mindernd erachtet und eine Sanktion von 24 Monaten Freiheitsstraf...
	6.  Der Anrechnung der bis heute erstandenen 303 Tage Haft und vorzeitiger Strafvollzug steht nichts entgegen (Art. 51 StGB).
	7.  Die Vorinstanz hat richtig gesehen, dass die Gewährung des bedingten Strafvollzugs angesichts der beiden Vorstrafen des Beschuldigten besonders günstige Umstände voraussetzen würde (Art. 42 Abs. 2 StGB), hat Solches verneint und die Strafe vollzie...
	Die Verteidigung führt dazu in der Berufungserklärung aus, "der Leumund des Beschuldigten sei zwar nicht einwandfrei, angesichts der positiven Entwicklung sei jedoch kein Rückfall zu erwarten" (Urk. 46 S. 3). An der Berufungsverhandlung lässt der Besc...
	Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Vorbringen gestaltet sich schwierig: Der Beschuldigte delinquierte Anfang 2014 in Österreich, wurde dort verhaftet und Mitte 2014 verurteilt; unmittelbar nachher beging er in der Schweiz Einbrüche, um dann...
	Daran ändern auch die Aussagen des Beschuldigten, er sei eigentlich "kein Straftäter, kein Verbrecher-Typ" und, der Aufenthalt im Schweizer Gefängnis habe ihm grossen Eindruck gemacht, da es hier viel unangenehmer sei als in Österreich (Prot. I S. 8; ...
	Aufgrund der bisher und in aller Deutlichkeit an den Tag gelegten Renitenz des Beschuldigten bestehen nicht nur Zweifel an einer günstigen Legalprognose, es ist ihm sogar entschieden und in aller Deutlichkeit eine ausgesprochen schlechte Legalprognose...
	Die Freiheitsstrafe ist zu vollziehen.

	III. Kosten
	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 2. Abteilung, vom 18. Januar 2017 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig
	-  des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 und 2 StGB teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB;
	- des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art 186 StGB sowie
	- der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB.
	2. (...)
	3. (...)
	4. Das für den Beschuldigten aufbewahrte Fahrzeug VW Golf D 1.4, ungarische Kontrollschilder H …, kann gegen Erstattung der allfälligen Aufbewahrungskosten bei der Kantonspolizei Zürich jederzeit (auch bereits vor Eintritt der Rechtskraft des Urteils)...
	5. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der  B._____ Versicherungsgesellschaft AG anstelle der Privatklägerin C._____ Schadenersatz von Fr. 3'810.30 zu bezahlen.
	6. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, der Privatklägerin D._____ Schadenersatz von Fr. 250.– zu bezahlen.
	7. Der Beschuldigte wird gemäss seiner grundsätzlichen Anerkennung verpflichtet, den Privatklägern E._____ und F._____ je Fr. 500.– als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag werden die Genugtuungsbegehren der beiden Privatkläger abgewiesen.
	8. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleib...
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 24 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 303 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind.
	2. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben.
	3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	4. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschul...
	5. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (versandt)
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste (versandt)
	 die Privatklägerschaft (auszugsweise)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten.

	6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.