# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1fcb50d9-4651-5179-9e87-ed6286260f01
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-10-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.10.2023 A-2174/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2174-2022_2023-10-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-2174/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  11 .  O k t o b e r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Richter Jürg Marcel Tiefenthal (Vorsitz), 

Richter Jérôme Candrian,  

Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot,    

Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI,  

Luppmenstrasse 1,  

8320 Fehraltorf,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Hausinstallationen; fehlender Sicherheitsnachweis. 

 

 

 

A-2174/2022 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ und B._______ sind Gesamteigentümerinnen der Liegenschaft 

C._______, D._______. Sie wurden am 5. Februar 2019 und 24. April 2020 

von der Politischen Gemeinde D.________, Elektrizitätsversorgung (nach-

folgend: Netzbetreiberin) sowie am 12. Januar 2021 von der E._______ 

GmbH im Auftrag der Netzbetreiberin angewiesen, den Sicherheitsnach-

weis für die periodische Kontrolle der elektrischen Installationen der oben-

genannten Liegenschaft einzureichen. Nachdem der geforderte Sicher-

heitsnachweis nicht eingegangen war, wurde die Angelegenheit am 

14. Oktober 2021 dem Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) zur 

Durchsetzung überwiesen. Das ESTI forderte die Eigentümerinnen in der 

Folge am 21. Oktober 2021 auf, den ausstehenden Sicherheitsnachweis 

bis am 11. Februar 2022 einzureichen. Für den Unterlassungsfall drohte es 

den Erlass einer gebührenpflichtigen Verfügung an. Mit Verfügung vom 

13. April 2022 wurden A._______ und B._______ aufgefordert, bis am 

30. Juni 2022 den Sicherheitsnachweis für die elektrischen Installationen 

der erwähnten Liegenschaft einzureichen (Dispositiv-Ziffer 1). Ausserdem 

wurde eine Gebühr von Fr. 732.– für den Erlass der Verfügung auferlegt 

(Dispositiv-Ziffer 2). 

B.  

Mit Eingabe beim Bundesverwaltungsgericht vom 11. Mai 2021 (recte: 

2022) reicht A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) Beschwerde 

ein. Sie beantragt sinngemäss die Aufhebung der Verfügung und macht 

geltend, es sei für sie nicht nachvollziehbar, weshalb der Netzbetreiberin 

der Nachweis nicht vorliege. Das beauftragte, für solche Nachweise zuge-

lassene Fachgeschäft habe ihr den Sicherheitsnachweis vom 9. Juni 2021 

geschickt und mitgeteilt, der Netzbetreiberin sei eine Kopie zugestellt wor-

den. Nach der Mahnung durch das ESTI vom 21. Oktober 2021 habe sie 

der Gemeinde (d.h. der Netzbetreiberin) eine Kopie des verlangten Nach-

weises in den Briefkasten geworfen, allerdings ohne Begleitbrief; sie sei 

davon ausgegangen, dass der Nachweis selbstredend sei. Sie hätten das 

erste Mal diesen Nachweis erbringen müssen und seien darauf angewie-

sen gewesen, dass ihnen die Fachstellen die richtigen Informationen und 

korrekten Anweisungen vermittelten. Sie hätten alles ihnen Mögliche ge-

tan, damit dieser Nachweis erbracht worden sei.  

 

A-2174/2022 

Seite 3 

C.  

In ihrer Vernehmlassung vom 20. Juni 2022 führt die Vorinstanz aus, die 

Beschwerdeführerin lege mit der Beschwerde den am 9. Juni 2022 (recte: 

2021) unterzeichneten, korrekten Sicherheitsnachweis bei. Dieser sei nicht 

zu beanstanden. Allerdings reiche sie keine Belege dazu ein, welche des-

sen Zustellung bei der Netzbetreiberin vor Erlass der Verfügung vom 

13. April 2022 beweisen würden. Die Beweislast liege bei der Beschwer-

deführerin. Es sei nicht davon auszugehen, dass der Sicherheitsnachweis 

innerhalb der auferlegten Frist eingegangen sei. Die Verfügung sei deshalb 

zu Recht ergangen. An der erhobenen Gebühr sei festzuhalten und die Be-

schwerde abzuweisen, soweit diese nicht gegenstandslos geworden sei. 

D.  

Auf die weiteren Vorbringen und die sich bei den Akten befindenden Unter-

lagen wird, soweit entscheidrelevant, in den Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung von Beschwerden 

gegen Verfügungen der Vorinstanz zuständig (vgl. Art. 23 i.V.m. Art. 16 

Abs. 2 Bst. a des Elektrizitätsgesetzes vom 24. Juni 1902 [EleG, SR 734.0] 

und Art. 31 ff. VGG). Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit 

das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG).  

1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer am Ver-

fahren vor der Vorinstanz teilgenommen hat, durch die angefochtene Ver-

fügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren 

Aufhebung oder Änderung hat.  

 

Mit der Beschwerde vom 11. Mai 2022 reichte die Beschwerdeführerin den 

verlangten Sicherheitsnachweis vom 9. Juni 2021 ein, wie die Vorinstanz 

darlegt. Die Beschwerdeführerin stellt die Verpflichtung, als Eigentümerin 

einer Liegenschaft einen Sicherheitsnachweis erbringen zu müssen, nicht 

in Frage und hat diese nunmehr auch erfüllt. Die Beschwerde richtet sich 

demnach nur noch gegen die Gebührenerhebung gemäss Dispositiv-Ziffer 

2 der angefochtenen Verfügung. An der Überprüfung der Rechtmässigkeit 

dieser Gebührenerhebung hat die Beschwerdeführerin als Verfügungsad-

ressatin weiterhin ein aktuelles Rechtsschutzinteresse (Art. 48 Abs. 1 

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VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 50 

Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) ist daher insoweit einzutreten, als sie sich 

gegen die Gebührenerhebung richtet (Dispositiv-Ziffer 2). Soweit sie sich 

gegen Dispositiv-Ziffer 1 der angefochtenen Verfügung richtet, ist sie als 

gegenstandlos geworden abzuschreiben (vgl. auch Urteil des BVGer  

A-7391/2018 vom 4. Juli 2019 E. 1.2 m.H.). 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit uneinge-

schränkter Kognition. Es überprüft die angefochtene Verfügung auf 

Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger und unvollständiger Fest-

stellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der Aus-

übung des Ermessens – sowie auf Angemessenheit (Art. 49 VwVG). 

3.  

3.1 Elektrische Anlagen müssen nach den anerkannten Regeln der Tech-

nik erstellt, geändert, in Stand gehalten und kontrolliert werden (Art. 3 

Abs. 1 EleG i.V.m. Art. 3 Abs. 1 der Verordnung über elektrische Nieder-

spannungsinstallationen vom 7. November 2001 [NIV, SR 734.27]). Ge-

mäss Art. 20 Abs. 1 EleG ist der Betriebsinhaber (Eigentümer, Pächter 

usw.) für die Beaufsichtigung der elektrischen Anlagen und die Überwa-

chung ihres guten Zustandes verantwortlich. Der Eigentümer oder der von 

ihm bezeichnete Vertreter sorgt dafür, dass die elektrischen Installationen 

ständig den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Er muss auf Verlan-

gen den entsprechenden Sicherheitsnachweis erbringen (Art. 5 Abs. 1 

NIV). Der Eigentümer der elektrischen Installationen beauftragt unabhän-

gige Kontrollorgane und akkreditierte Inspektionsstellen mit der Durchfüh-

rung von technischen Kontrollen und der Ausstellung der entsprechenden 

Sicherheitsnachweise (Art. 32 Abs. 1 NIV).  

3.2 Die Netzbetreiberinnen fordern die Eigentümer, deren elektrische In-

stallationen aus ihrem Niederspannungsverteilnetz versorgt werden, min-

destens sechs Monate vor Ablauf der Kontrollperiode schriftlich auf, den 

Sicherheitsnachweis bis zum Ende der Kontrollperiode einzureichen. Die-

se Frist kann bis längstens ein Jahr nach Ablauf der festgelegten Kontroll-

periode verlängert werden. Wird der Sicherheitsnachweis trotz zweimaliger 

Mahnung nicht innerhalb der festgesetzten Frist eingereicht, übergibt die 

Netzbetreiberin der Vorinstanz die Durchsetzung der periodischen Kontrol-

le (Art. 36 Abs. 1 und 3 NIV). Die Vorinstanz ist gemäss Art. 41 NIV berech-

tigt, für die Kontrolltätigkeit und für Verfügungen nach dieser Verordnung 

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Seite 5 

Gebühren zu erheben (Art. 9 und Art. 10 der Verordnung über das Eidge-

nössische Starkstrominspektorat [ESTI-Verordnung; SR 734.24]).  

3.3 Im Verwaltungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz: Die Be-

hörde ermittelt den Sachverhalt von Amtes wegen (Art. 12 VwVG), wobei 

den Parteien unter Umständen Mitwirkungspflichten obliegen (Art. 13 

VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht würdigt die vorgelegten Beweis-

mittel frei (Art. 40 des Bundesgesetzes über den Bundeszivilprozess vom 

4. Dezember 1947 [BZP, SR 273] i.V.m. Art. 19 VwVG). Der Beweis ist er-

bracht, wenn das Gericht gestützt auf die Beweiswürdigung nach objekti-

ven Gesichtspunkten zur Überzeugung gelangt, dass sich der rechtserheb-

liche Sachverhalt verwirklicht hat (BVGE 2018/VI/3 E 3.3, 2012/33 E. 6.2.1; 

MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER/KAYSER, Prozessieren vor dem Bundesver-

waltungsgericht, 3. Aufl. 2022, Rz. 3.141). Bleibt ein behaupteter Sachum-

stand unbewiesen, stellt sich die Frage, wer die Folgen der Beweislosigkeit 

zu tragen hat. Diesbezüglich gilt auch im Bereich des öffentlichen Rechts 

in Anlehnung an Art. 8 ZGB der allgemeine Rechtsgrundsatz, dass dieje-

nige Partei das Vorhandensein einer Tatsache zu beweisen hat, welche 

aus ihr Rechte ableitet.  

4.  

4.1 Streitig und nur noch zu prüfen ist, ob die Vorinstanz der Beschwerde-

führerin für den Erlass der angefochtenen Verfügung zu Recht eine Gebühr 

in Rechnung gestellt hat (vgl. vorne E. 1.2). 

4.2 Die Beschwerdeführerin bringt vor, der in Frage stehende Sicherheits-

nachweis vom 9. Juni 2021 sei durch das beauftragte, für solche Nach-

weise zugelassene Fachgeschäft an die Netzbetreiberin übermittelt wor-

den, wie diese ihr am 7. September 2021 mitgeteilt habe. Ausserdem habe 

sie nach Aufforderung durch die Vorinstanz im Oktober 2021 nochmals 

eine Kopie des Nachweises der Netzbetreiberin in den Gemeindebriefkas-

ten geworfen – allerdings ohne Begleitbrief. Sie hätten das ihnen Mögliche 

getan, um den Nachweis zu erbringen. 

4.3 Die Vorinstanz macht geltend, der Sicherheitsnachweis sei ihr erst mit 

der Zustellung der Beschwerde durch das Bundesverwaltungsgericht zur 

Kenntnis gebracht worden. Auf Nachfrage bei der Gemeinde D.________ 

habe diese jedenfalls am 17. Mai 2022 für die in Frage stehende Liegen-

schaft keinen Sicherheitsnachweis erhalten. Die öffentlich-rechtliche Ver-

pflichtung, den Sicherheitsnachweis fristgerecht zu erbringen, liege bei der 

Eigentümerin, unabhängig von einem allfälligen Fehlverhalten eines Elek-

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trounternehmens bzw. eines Kontrollorgans. Es erscheine nicht nachvoll-

ziehbar, dass die Beschwerdeführerin trotz der mehrfachen Mahnungen 

keine überprüfbare Übermittlung des Sicherheitsnachweises gewählt 

habe. Ohne Nachweis einer tatsächlichen Zustellung sei davon auszuge-

hen, dass der Sicherheitsnachweis der Gemeinde D.________ bzw. der 

E._______ GmbH nicht vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 

13. April 2022 zugestellt worden sei.  

5.  

5.1 Die formellen Voraussetzungen für die Übergabe der Angelegenheit an 

die Vorinstanz (Aufforderung und zweimalige Mahnung) sind im vorliegen-

den Fall erfüllt. 

5.2 Es ist belegt, dass die im Februar 2021 festgestellten Mängel an den 

elektrischen Installationen bei der Liegenschaft C._______, D.________, 

im April 2021 von einem Elektroinstallateur behoben wurden. Ferner wird 

nicht bestritten, dass der Sicherheitsnachweis für die Liegenschaft erstellt 

und am 9. Juni 2021 korrekt unterzeichnet wurde. Die Beschwerdeführerin 

vermag allerdings dessen Eingang bei der Netzbetreiberin nicht zu bele-

gen. Die Akten enthalten eine E-Mail der Politischen Gemeinde D._______ 

vom 17. Mai 2022, wonach sie für diese Liegenschaft keinen Sicherheits-

nachweis in ihren Akten habe. Es ist somit davon auszugehen, dass der 

eingeforderte Nachweis nicht innert Frist eingegangen ist. Wie die Vor-

instanz zu Recht ausführt, ist nicht nachzuvollziehen, dass die Beschwer-

deführerin – spätestens als sie im Oktober 2021 unter Androhung von Kos-

ten bei Nichteinbringung aufgefordert wurde, den Nachweis einzureichen 

– nicht sicherstellte, dass der Nachweis tatsächlich (beweisbar) bei der zu-

ständigen Empfängerin einging; und dass sie beispielsweise im Nachgang 

zum Einwurf in den Briefkasten der Gemeinde bei der Netzbetreiberin nicht 

nachfragte, ob die Unterlagen jetzt angekommen seien. Da keine diesbe-

züglichen Vorkehren oder Belege ersichtlich sind, welche eine rechtzeitige 

Zustellung des Sicherheitsnachweises an die Netzbetreiberin beweisen 

würden, kann die Beschwerdeführerin aus der unbewiesenen Behauptung 

keine Rechte ableiten und hat die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen. 

  

Die Beschwerdeführerin kann sich ihrer Verantwortung als Grundeigentü-

merin auch nicht mit Verweis auf ein allfälliges Fehlverhalten anderer Be-

teiligter entziehen. Auf ihre Verpflichtung wurde sie von der Netzbetreiberin 

und von der Vorinstanz mehrmals aufmerksam gemacht. Ein Fehlverhalten 

Dritter, wie des beauftragten Kontrollorgans, das ihr am 9. September 2021 

mitteilte, der Netzbetreiberin eine Kopie des Sicherheitsnachweises zuge-

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stellt zu haben, könnte allenfalls zivilrechtliche Ansprüche der Beschwer-

deführerin begründen. Ihre öffentlich-rechtliche Verpflichtung, den Sicher-

heitsnachweis fristgerecht zu erbringen, bleibt davon jedoch unberührt (vgl. 

Urteile des BVGer A-7391/2018 vom 4. Juli 2019 E. 5.2 und A-4159/2016 

vom 21. November 2016 E. 4.2, je m.w.H.). 

5.3 Die Vorinstanz hat die angedrohte kostenpflichtige Verfügung vom 

13. April 2022 daher zu Recht erlassen. 

5.4 Damit ist die der Beschwerdeführerin auferlegte Gebühr dem Grund-

satz nach nicht zu beanstanden. Zur Höhe der Gebühr verweist Art. 41 NIV 

auf Art. 9 und Art. 10 der ESTI-Verordnung. Danach betragen die Gebüh-

ren für den Erlass einer Verfügung höchstens Fr. 3'000.– und sind nach 

dem tatsächlich entstandenen Aufwand zu bemessen (Art. 9 Abs. 1 ESTI-

Verordnung). Innerhalb des von der ESTI-Verordnung vorgegebenen Ge-

bührenrahmens kommt der Vorinstanz ein erheblicher Ermessensspiel-

raum zu (vgl. statt vieler Urteil des BVGer A-3441/2020 vom 17. Januar 

2022 E. 5.1 m.H.).   

 

Die der Beschwerdeführerin auferlegte Gebühr von Fr. 732.– (inkl. Ausla-

gen) bewegt sich im unteren Bereich der vorgegebenen Bandbreite. Die 

Vorinstanz hatte bei der Bearbeitung der Angelegenheit einigen Aufwand. 

So war das von der Netzbetreiberin überwiesene Dossier zu prüfen, eine 

Nachfrist anzusetzen, die Einhaltung der Frist zu kontrollieren und schliess-

lich eine anfechtbare Verfügung zu erlassen. In Anbetracht dieses Auf-

wands erscheint eine Gebühr von Fr. 732.– (inkl. Auslagen) für den Erlass 

der angefochtenen Verfügung als angemessen und ist auch in der Höhe 

nicht zu beanstanden (vgl. Urteile des BVGer A-3441/2020 vom 17. Januar 

2022 E. 5.2 sowie A-7391/2018 vom 4. Juli 2019 E. 5.4, m.w.H.).  

5.5 Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet und ist abzu-

weisen, soweit sie nicht als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist. 

6.  

6.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens gilt die Beschwerdeführerin als 

unterliegend, weshalb sie die Verfahrenskosten zu tragen hat (Art. 63 

Abs. 1 VwVG). Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 800.– festgesetzt 

(Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).  

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Seite 8 

6.2 Angesichts ihres Unterliegens hat die Beschwerdeführerin keinen An-

spruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 VwVG i.V.m. Art. 7 VGKE). 

Auch die Vorinstanz hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung 

(Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit sie nicht als gegenstandslos ge-

worden abzuschreiben ist. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das Ge-

neralsekretariat des UVEK. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Jürg Marcel Tiefenthal Susanne Flückiger 

 

 

A-2174/2022 

Seite 9 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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