# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a6c56a28-5f4f-5430-b27e-c0d043904e13
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-04-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.04.2019 BVGE 2019 IV/2
**Docket/Reference:** BVGE-2019-IV-2
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2019-IV-2_2019-04-24

## Full Text

&Ouml;ffentliches Beschaffungswesen | Öffentliches Beschaffungswesen. Unzulässigkeit eines
Zuschlagskriteriums &quot; Anfahrtsweg &quot; bei Fehlen sachlicher Gründe.
			

			

				Art. 1 Abs. 2, Art. 21 Abs. 1 BöB. Art. 27 Abs. 2 VöB.
	
	

			

				1.      Die Rechtmässigkeit
der Berücksichtigung des Standorts der Anbieterinnen oder von Schlüsselpersonen wird
nach dem Vergaberecht des Bundes mit Blick auf das Gleichbehandlungsgebot geprüft (E. 6.8.2 f.).
			

			

				2.      Die Berücksichtigung
der &quot; Transferzeit &quot; beziehungsweise des Anfahrtswegs kann zulässig sein, wenn
sie sich etwa wegen Pikettdienstes auf einen sachlichen Grund stützen lässt (E. 6.8.4).
			

			

				3.      Wenn die Natur des
Auftrags gegen die Wahrscheinlichkeit dringender Interventionen spricht und sich auch aus der Bewertung
anderer Zuschlagskriterien ergibt, dass die Vergabestelle in Bezug auf die Frage, bis wann die Schlüsselperson
vor Ort ist, keine hohen Anforderungen stellt, fehlt es an einem sachlichen Grund (E. 6.8.5).
			

			

2019-10-22T12:29:28Z