# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b0ac0bbe-c80a-5af6-a0bd-173d911a1a6b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 26.08.2021 PS210099
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS210099_2021-08-26.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs 
 

 

 

 

Geschäfts-Nr.: PS210099-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichter lic. iur.  

T. Engler sowie Gerichtsschreiberin MLaw S. Ursprung 

Urteil vom 26. August 2021 

in Sachen 

 

A._____, Dipl. Ing. ETH/SIA, lic.iur.,  
Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

B._____,  
Beschwerdegegnerin, 

 

vertreten durch C._____ und D._____, 

 
betreffend Rechtsverweigerung usw. 

 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 27. Mai 2021 (CB200117) 
 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Sachverhalt und Prozessgeschichte 

1.1. Der Beschwerdeführer ist seit dem Jahr 1995 Mitglied und auch Präsident 

des fünfköpfigen Gläubigerausschusses im Konkurs der E._____ in Konkursliqui-

dation (nachfolgend: Konkursmasse E'._____). Als ausseramtliche Konkursver-

waltung im Konkurs der E._____ amtet seit dem Jahr 1995 die B._____ AG 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin). Die Konkursmasse E'._____ ist die einzige 

Gläubigerin im Nachlasskonkurs der ausgeschlagenen Erbschaft von F._____ in 

G._____ VD (nachfolgend: Masse F'._____), der durch H._____, resp. das Kon-

kursamt La Côte in G._____ verwaltet wird (OGer ZH, PS150152 vom 5. Novem-

ber 2015, E. 1; PS170254 vom 7. Februar 2018, E. I./1; PS180141 vom 13. De-

zember 2018, E. 1.1; VB160009 vom 3. Februar 2017, E. III./1; act. 7 S. 2).  

1.2. Es bestehen erhebliche Spannungen zwischen dem Beschwerdeführer 

bzw. dem von ihm präsidierten Gläubigerausschuss der Konkursmasse E'._____ 

(nachfolgend: Gläubigerausschuss E'._____) und der Beschwerdegegnerin. Dies 

hat bereits direkt oder indirekt zu einer Vielzahl von Gerichtsverfahren geführt (am 

Bezirksgericht Zürich u.a.: CB120127; CB120129; CB120154; CB120158; 

CB130066; CB150057; CB15014 7; CB170086; am Obergericht u.a.: PS150152; 

PS170254; PS180141; vgl. zu den Spannungen eingehend den erwähnten Ent-

scheid VB160009, E. III./1 ff.; vgl. auch act. 1 S. 3 und act. 6 S. 2). 

1.3. Die Beschwerdegegnerin ist nicht nur ausseramtliche Konkursverwaltung 

in der Konkursmasse E'._____, sie bzw. mit ihr verbundene Unternehmen wurden 

auch von der Konkursverwaltung der Masse F'._____ mit dem Verkauf der "Villa 

I._____", einer Liegenschaft an der J._____ aus der Masse F'._____ sowie sepa-

rat zur Behandlung der Steuerfolgen dieses Verkaufs beauftragt. Der Beschwer-

deführer wirft der Beschwerdegegnerin bei beiden Aufträgen Pflichtverletzungen 

vor, d.h. sowohl beim Verkauf als insbesondere auch hinsichtlich der Behandlung 

von dessen Steuerfolgen (Verpassen des Steuertermins). Diese Pflichtverletzun-

gen haben aus Sicht des Beschwerdeführers zu einem Verlust für die Masse 

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F'._____ und damit auch für die Masse E'.______ in der Höhe von über einer Mil-

lion Franken geführt. Dafür soll die Beschwerdegegnerin auch schadenersatz-

pflichtig gemacht werden. Die Beschwerdegegnerin bestreitet sämtliche geltend 

gemachten Pflichtverletzungen (act. 1 S. 1; act. 6/15 S. 1; vgl. die bereits erwähn-

ten Entscheide OGer ZH, PS180141, E. 1.1 und VB160009, E. III./1 ff.; Bezirksge-

richt Zürich, CB150057 / Z4, E. 3.1; act. 6 S. 2).  

1.4. Die Beschwerdegegnerin musste nach einer längeren Auseinandersetzung 

als ausseramtliche Konkursverwaltung am 14. Oktober 2015 infolge des Interes-

senskonfliktes im Zusammenhang mit dem vorerwähnten Verkauf der Villa 

I._____ schliesslich in den Ausstand treten. Daraufhin setzte das Bezirksgericht 

Zürich mit Zirkulationsbeschluss vom 13. Januar 2016 als ausseramtliche und 

ausserordentliche Stellvertreterin der Beschwerdegegnerin mit beschränktem 

Aufgabengebiet die Kollektivgesellschaft K._____ ein (nachfolgend K._____, vgl. 

dazu die bereits erwähnten Entscheide OGer ZH, VB160009, E. I./1 ff.; 

PS170254, E. I./1; PS180141, E. 1.1; Bezirksgericht Zürich, CB150057 / Z4, 

E. 3.1).  

1.5. In der Folge verzichtete K._____ darauf, Schadenersatzansprüche gegen 

die Beschwerdegegnerin geltend zu machen (act. 6/13 S. 1). Mit Verfügung vom 

1. September 2015 trat H._____ seitens des Office des faillites de l'arrondisse-

ment de La Côte in G._____ (Konkursamt La Côte) die Prozessführungsbefugnis 

in Bezug auf die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen im Namen der 

Masse F'._____ gegenüber der Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit dem 

Auftrag vom 22. April und 16. Juni 2010 betreffend den Verkauf der Villa I._____ 

im Sinne von Art. 260 SchKG an die Masse E'._____ ab (Erstabtretung, OGer ZH, 

PS180141, E. 1.2).  

1.6. Die Mehrheit der Gläubiger im Konkurs E'._____ verzichtete auf Antrag von 

K._____ mit Gläubigerzirkular vom 18. Juli 2017 ihrerseits auf die Geltendma-

chung der erwähnten Schadenersatzansprüche im Namen und auf Kosten der 

Masse E'.______. Daraufhin verlangte die L._____, eine Gläubigerin der E'._____ 

im 5. Rang (nachfolgend Abtretungsgläubigerin), mit Antrag vom 8. August 2017 

die Abtretung gemäss Art. 260 SchKG an sie. Anschliessend wurde die Abtre-

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tungsgläubigerin mit Verfügung vom 21. September 2017 von K._____ ermäch-

tigt, die Rechte auf Schadenersatz gegenüber der Beschwerdegegnerin gemäss 

Art. 260 SchKG an Stelle der Masse E'._____, in eigenem Namen und auf eigene 

Rechnung und Gefahr zu den in der Abtretungsverfügung festgesetzten Bedin-

gungen geltend zu machen (Zweitabtretung, vgl. OGer ZH, PS180141, E. 1.3). 

Der Beschwerdeführer vertritt die Abtretungsgläubigerin im Gläubigerausschuss 

der E'._____ als Gläubigerin und macht gleichzeitig die im Sinne von Art. 260 

SchKG zedierten Schadenersatzansprüche der Masse F'._____ als Rechtsvertre-

ter der Abtretungsgläubigerin im Prozess gegen die Beschwerdegegnerin geltend 

(OGer ZH, PS180141, E. 1.1; act. 1 S. 5; act. 6/7 S. 1).  

1.7. Weiter bestehen zwischen dem Gläubigerausschuss bzw. dem Beschwer-

deführer und der Beschwerdegegnerin bzw. der Masse F'._____ auch Differenzen 

hinsichtlich der Vermögensverwaltung in der Masse F'._____. Der Beschwerde-

führer wirft der Beschwerdegegnerin u.a. vor, sie toleriere durch ihr passives Ver-

halten, dass die Gelder der Masse F'._____ aus dem Erlös des Verkaufs der Villa 

I._____ in der Höhe von Fr. 20 Mio. der Masse E'._____ vorenthalten würden und 

dass diese Gelder entgegen der Anweisungen des Gläubigerausschusses riskant 

angelegt seien (act. 1 S. 1 f. und S. 4 f.).  

1.8. Anlass zur vorliegenden Beschwerde gab ein an die Beschwerdegegnerin 

gerichtetes Begehren des Beschwerdeführers vom 2. Oktober 2019 um Einsicht 

in Dokumente, darunter Bankunterlagen sowie ein Vermögensverwaltungsvertrag, 

welche der Beschwerdegegnerin von der Masse F'._____ zur Verfügung gestellt 

wurden (act. 1 S. 5; act. 6/7 S. 1 ff.). Als der Beschwerdeführer am 5. November 

2019 zum abgemachten Akteneinsichtstermin bei der Beschwerdegegnerin er-

schien, wurde ihm jedoch die Einsicht in die verlangten Dokumente verweigert. 

Diese Vorgehensweise begründete die Beschwerdegegnerin mit E-Mail vom 

19. November 2019 wie folgt: "Angesichts ihrer Doppelrolle – als Präsident des 

Gläubigerausschusses und gleichzeitig Rechtsvertreter einer Abtretungsgläubige-

rin in einem im Parallelverfahren pendenten Gerichtsprozess – ist es der Kon-

kursverwaltung F'._____ nicht klar, in welcher Funktion Sie jeweils auftreten bzw. 

Einblick in die Konkursakten verlangen und erhalten. Aus diesem Grund erhält die 

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KM E'._____ bis auf Weiteres nunmehr Einblick in die Akten der KM F'._____ mit 

der Auflage, dass diese Ihnen nicht ausgehändigt werden" (act. 6/7 S. 1). Mit E-

Mail vom 21. August 2020 bestätigte die Beschwerdegegnerin dem Gläubiger-

ausschussmitglied M._____ die Verweigerung der Aushändigung der Akten der 

Konkursmasse F'._____ und bestritt dabei, dass es sich um eine generelle Infor-

mationssperre handle, die Unterlagen würden lediglich unter entsprechender Auf-

lage nicht offengelegt (act. 6/1 S. 1). In der Folge erhob der Beschwerdeführer am 

26. August 2020 (Datum Poststempel) Beschwerde mit folgenden Rechtsbegeh-

ren:  

Anträge: 
(act. 1 S. 2) 

"1. Es sei B._____ anzuweisen, sämtliche in ihrem Besitz befindli-
chen Bankunterlagen des Sub-Konkurses F'._____, inkl. Korres-
pondenz mit dem Konkursamt La Côte und Vermögensverwal-
tungsverträge zu edieren, bzw. dem Gläubigerausschuss 
E'._____ Einsicht in diese Akten zu gewähren. 

 2. Es seien geeignete und angemessene Massnahmen anzuordnen, 
damit die Aufsichtstätigkeit des Gläubigerausschusses E'._____ 
ungehindert wahrgenommen werden kann." 

1.9. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, die Beschwerdegegnerin 

verweigere den Mitgliedern des Gläubigerausschusses andauernd die Gewäh-

rung des uneingeschränkten Akteneinsichtsrechts, insbesondere die Edition der in 

ihrem Besitz befindlichen Bankunterlagen im Sub-Konkurs F'._____, obwohl vor-

liegend nicht einzusehen sei, inwiefern der Gläubigerausschuss als Organ aus-

standsbelastet sein könnte. Der Beschwerdeführer handle in seiner Funktion als 

Rechtsvertreter einer Abtretungsgläubigerin im Zusammenhang mit der Geltend-

machung von allfälligen Schadenersatzansprüchen aus dem Verkauf der Villa 

I._____ im Namen der Konkursmasse F'._____ und damit im Interesse beider 

Konkursmassen. Allein die Aufsichtsfunktion des Gläubigerausschusses bringe es 

mit sich, dass seinen Mitgliedern ein uneingeschränktes Einsichtsrecht zustehe 

und gewährt werden müsse, was vorliegend jedoch nicht der Fall sei. Im Weiteren 

lasse das von der Beschwerdegegnerin an den Tag gelegte Verhalten die Frage 

aufkommen, ob sie für die Weiterführung ihres Konkursverwaltungsmandats noch 

tragbar und nicht durch eine neutrale, unbefangene Konkursverwaltung zu erset-

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zen sei. Es sei schon jetzt ersichtlich, dass durch die Untätigkeit der Beschwerde-

gegnerin, insbesondere die Nichtbeachtung der Ermahnungen des Gläubigeraus-

schusses betreffend die Verwaltung des "Villa I._____ Netto-Erlöses", der Kon-

kursmasse F'._____ und somit ihrer einzigen Gläubigerin E'._____ über die letz-

ten 13 Monate ein zusätzlicher Schaden von rund Fr. 400'000.– erwachsen sei. 

Zudem habe die Beschwerdegegnerin die gerichtlich angeordnete Ausstands-

pflicht krass verletzt, weshalb geeignete und angemessene Massnahmen ange-

ordnet werden sollten, damit der Gläubigerausschuss seine Aufsichtstätigkeit un-

gehindert wahrnehmen könne (act. 1). Seiner Beschwerde legte er diverse Unter-

lagen bei (act. 2/1-9).  

1.10. Die 1. Abteilung des Bezirksgerichts Zürich als untere kantonale Aufsichts-

behörde setzte dem Beschwerdeführer zunächst mit Zirkulationsbeschluss vom 

31. August 2020 eine Nachfrist, um sich zu seiner Beschwerdelegitimation zu 

äussern und die dafür notwendigen Beweismittel einzureichen, und zudem lesba-

re Kopien von diversen Urkunden nachzureichen (act. 3). Auf das Einholen einer 

Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin wurde verzichtet. Mit Zirkulationsbe-

schluss vom 27. Mai 2021 trat das Bezirksgericht Zürich mangels Legitimation 

des Beschwerdeführers nicht auf die Beschwerde ein (act. 7 = act. 10 = act. 12, 

Dispositivziffer 1). Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 

17. Juni 2021 (Datum Poststempel) rechtzeitig (vgl. act. 8/2) Beschwerde an die 

II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über die Konkursämter mit 

folgenden Anträgen (act. 11 S. 2): 

"1. Es sei der Nichteintretensbeschluss aufzuheben. 
 2. Es sei der Beschwerdeführer als einzelnes Mitglied des Gläubi-

gerausschusses als zur Erhebung einer Rechtsverweigerungsbe-
schwerde legitimiert zu betrachten. 

 3. Es seien geeignete und angemessene Massnahmen anzuordnen, 
damit die Aufsichtstätigkeit des Gläubigerausschusses E'._____ – 
einschliesslich der vorbereitenden Aktenanalysen durch den Be-
schwerdeführer – ungehindert wahrgenommen werden kann." 

Das Beschwerdeverfahren wurde hierorts unter der Geschäfts-Nr. PS210099 er-

öffnet. 

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Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1-8). Von der Einholung einer 

Beschwerdeantwort und einer Vernehmlassung der Vorinstanz kann abgesehen 

werden (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG i.V.m. § 84 GOG i.V.m. 

Art. 322 Abs. 1 und Art. 324 ZPO); die Sache ist spruchreif. Der Beschwerdegeg-

nerin ist mit dem vorliegenden Entscheid lediglich ein Doppel der Beschwerde-

schrift zuzustellen. 

2. Prozessuales 

2.1. Auf den Weiterzug einer betreibungsrechtlichen Aufsichtsbeschwerde an 

die obere kantonale Aufsichtsbehörde sind gemäss kantonalem Recht die 

Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 2 und 3 SchKG sowie § 18 EG SchKG 

i.V.m. § 83 f. GOG; BSK SchKG I-COMETTA/MÖCKLI, 2. Aufl. 2010, Art. 20a N 38; 

JENT-SØRENSEN, Das kantonale Verfahren nach Art. 20a Abs. 3 SchKG: ein Relikt 

und die Möglichkeit einer Vereinheitlichung, BlSchK 2013 S. 89 ff., S. 103 f.). Als 

Beschwerdegründe können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich un-

richtige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO ist eine Beschwerde innert der Frist 

schriftlich und begründet einzureichen. Entsprechend der Praxis der Kammer hat 

ein Beschwerdeführer auch in Verfahren, in welchen das Gericht den Sachverhalt 

von Amtes wegen zu untersuchen hat (vgl. dazu § 83 Abs. 3 GOG), sich mit der 

Begründung des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen und im Einzel-

nen darzulegen, aus welchen Gründen der angefochtene Entscheid aus seiner 

Sicht unrichtig ist. Sind diese Anforderungen nicht erfüllt, wird auf das Rechtsmit-

tel wegen fehlender Begründung ohne Weiteres nicht eingetreten. Allerdings gel-

ten bei Laien zur Erfüllung des Erfordernisses, einen Antrag zu stellen und zu be-

gründen, weniger hohe Anforderungen. Als Begründung reicht es aus, wenn auch 

nur rudimentär zum Ausdruck kommt, weshalb der angefochtene Entscheid nach 

Auffassung des Beschwerdeführers unrichtig sein soll (vgl. dazu OGer ZH, 

PS160064 vom 2. Mai 2016, E. 2.b m.w.H.).  

2.2. Neue Anträge, neue Beweismittel und neue Tatsachenbehauptungen (so-

genannte Noven) sind im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren nach der Pra-

xis der Kammer gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO unzulässig. Das gilt ungeachtet der 

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Bestimmung von Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 ZPO (vgl. eingehend OGer ZH, PS140112 

vom 4. Juli 2014, E. II./3.3 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch BGer 5A_405/2011, 

in BGE 137 III 470 nicht publizierte E. 4.5.3; COMETTA/MÖCKLI, a.a.O., Art. 20a 

N 40 sowie JENT-SØRENSEN, a.a.O., S. 103 f.).  

2.3. Ob der verfügenden ausseramtlichen Konkursverwaltung die Stellung einer 

Gegenpartei im Beschwerdeverfahren zukommt, ist nicht gänzlich geklärt und 

wird unterschiedlich gehandhabt. Sie kann auf jeden Fall zur Vernehmlassung 

aufgefordert werden und hat Mitwirkungspflichten (vgl. BSK SchKG I-

COMETTA/MÖCKLI, Art. 17 N 47; LORANDI, Betreibungsrechtliche Beschwerde und 

Nichtigkeit, Basel 2000, Art. 17 N 223). Es rechtfertigt sich, die ausseramtliche 

Konkursverwaltung wie im vorinstanzlichen Verfahren als Beschwerdegegnerin zu 

erfassen. 

3. Rechtliche Vorbemerkungen 

3.1. Akteneinsichtsrecht und Beschwerdelegitimation des Gläubigerausschus-

ses 

3.1.1. Die Gläubigerversammlung kann aus ihrer Mitte einen Gläubigerausschuss 

wählen; dieser hat, sofern die Versammlung nichts anderes beschliesst, folgende 

Aufgaben: 1. Beaufsichtigung der Geschäftsführung der Konkursverwaltung, Be-

gutachtung der von dieser vorgelegten Fragen, Einspruch gegen jede den Inte-

ressen der Gläubiger zuwiderlaufende Massregel; 2. Ermächtigung zur Fortset-

zung des vom Gemeinschuldner betriebenen Handels oder Gewerbes mit Fest-

setzung der Bedingungen; 3. Genehmigung von Rechnungen, Ermächtigung zur 

Führung von Prozessen sowie zum Abschluss von Vergleichen und Schiedsver-

trägen; 4. Erhebung von Widerspruch gegen Konkursforderungen, welche die 

Verwaltung zugelassen hat; 5. Anordnung von Abschlagsverteilungen an die Kon-

kursgläubiger im Laufe des Konkursverfahrens (Art. 237 Abs. 3 SchKG).  

3.1.2. Der Gläubigerausschuss kann aufgrund seines kollegialen Charakters sei-

ne Befugnisse nur als Einheit wahrnehmen, wie die Vorinstanz zutreffend ausge-

führt hat (act. 7 E. 3.2 S. 6). Einzelne Mitglieder können aufgrund des Kollegial-

prinzips – unter Vorbehalt der Delegation von Befugnissen an einzelne Mitglieder 

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– nicht alleine agieren (vgl. LORANDI, Zirkularbeschlüsse im SchKG, ZZZ 2021 

S. 31 ff., S. 37). Die einzelnen Mitglieder haben somit kein Recht, sich in die Ge-

schäftsführung der Konkursverwaltung einzumischen, ausser, die Gemeinschaft 

habe dem Mitglied diese Kompetenz delegiert. Entsprechend steht dem Einzel-

mitglied des Gläubigerausschusses auch nur gegen solche Handlungen der Kon-

kursverwaltung ein individuelles Beschwerderecht zu, die trotz einer obligatori-

schen Mitwirkungspflicht des Gläubigerausschusses unter dessen Umgehung o-

der ohne Einbezug des einzelnen Mitglieds dieses Ausschusses erfolgt sind 

(BGE 119 III 118 E. 1.b = Pra 83 [1994] Nr. 87; BGE 51 III 160, 163; OFK SchKG-

KREN KOSTKIEWICZ, 20. Aufl. 2020, Art. 237 N 11; vgl. auch SPRECHER, Der Gläu-

bigerausschuss im schweizerischen Konkursverfahren und im Nachlassverfahren 

mit Vermögensabtretung, Zürich/Basel/Genf 2003, N 397 und N 677). Abgesehen 

von dieser Ausnahmekonstellation hat der Gläubigerausschuss damit allfällige 

Beschwerden gegen Handlungen der Konkursverwaltung als Kollegium zu erhe-

ben.  

3.1.3. Trotz kollegialem Charakter muss grundsätzlich jedes einzelne Mitglied des 

Gläubigerausschusses die Kontrollbefugnis nach Art. 237 Abs. 3 Ziff. 1 SchKG im 

Namen des Kollegialgremiums ausüben können, jedenfalls vorbehältlich anderer 

interner Beschlüsse des Gläubigerausschusses. Zur Wahrnehmung dieser Auf-

gabe zwingend notwendig ist auch ein Recht auf Akteneinsicht (SPRECHER, a.a.O., 

N 756 m.w.H.). Die Akteneinsicht ist ein zentrales Werkzeug der Überwachung 

der Konkursverwaltung und der Konkursverwaltung steht es daher grundsätzlich 

nicht zu, über die Befugnis eines einzelnen Mitglieds zur Akteneinsicht zu ent-

scheiden. Vielmehr hat sie der Aufforderung des Gläubigerausschusses zur Ge-

währung von Akteneinsicht ohne weiteres Folge zu leisten (SPRECHER, a.a.O., 

N 757).  

3.1.4. Vom Akteneinsichtsrecht des (ganzen) Gläubigerausschusses ist indessen 

jenes des einzelnen Mitglieds zu unterscheiden. Es liegt am Gläubigerausschuss, 

zu entscheiden, welchem seiner Mitglieder Einsicht in welche Akten gegeben 

werden soll. Es ist durchaus denkbar, dass gewisse Kontrollaufgaben einem Mit-

glied übertragen werden, insb. etwa die Kontrolle eines Geschäfts durch ein Mit-

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glied, welches in der geographischen Nähe dieses Geschäfts wohnt (vgl. JAE-

GER/WALDER/KULL/KOTTMANN, SchKG, 4., Aufl., Art. 237 N 11). Die Akteneinsicht 

darf nur in seltenen Fällen gegenüber einem einzelnen Mitglied eingeschränkt 

werden, etwa, wenn es hinsichtlich eines bestimmten Geschäfts in den Ausstand 

treten muss (SPRECHER, a.a.O., N 727 und N 758). Der Entscheid, ob ein Mitglied 

des Gläubigerauschusses hinsichtlich eines einzelnen Geschäfts oder eines be-

stimmten Aktenstücks ausstandsbelastet ist, kommt dabei dem Gläubigeraus-

schuss zu, sofern das Mitglied nicht von selbst in den Ausstand tritt (SPRECHER, 

a.a.O., N 726). Dies entspricht dem Grundsatz, dass Ausstandsgesuche stets an 

das betroffene Konkursorgan zu stellen sind (vgl. dazu auch OGer ZH, PS130026 

vom 13. Juni 2013, E. 6.a). Noch seltener ist eine Einschränkung der Aktenein-

sicht gegenüber dem gesamten Gläubigerausschuss möglich (SPRECHER, a.a.O., 

N 757 f.).  

3.2. Vorgehen bei Interessenskonflikten 

3.2.1. Ein Mitglied des Gläubigerausschusses ist dazu verpflichtet, bei Interes-

senskonflikten in den Ausstand zu treten, insbesondere bei Beschlüssen, die die 

Behandlung eigener Forderungen zum Gegenstand haben (SPRECHER, a.a.O., 

N 720 m.w.H.). Tritt ein Mitglied des Gläubigerausschusses nicht von sich aus in 

den Ausstand, so kann der Gläubigerausschuss es auf entsprechendes Gesuch 

gegen seinen Willen als ausstandbelastet erklären (SPRECHER, a.a.O., N 726). 

Dies entspricht dem bereits erwähnten Grundsatz, dass Ausstandsgesuche stets 

an das betroffene Konkursorgan zu stellen sind (vgl. auch dazu OGer ZH, 

PS130026 E. 3.3.2 nachstehend). Ein Ausstandsbegehren kann grundsätzlich 

von jedem einzelnen Gläubiger und damit auch von jedem einzelnen Mitglied des 

Gläubigerausschusses oder der Konkursverwaltung gestellt werden, da damit die 

Interessen der Masse geltend gemacht werden. 

3.2.2. Ebenso muss die ausseramtliche Konkursverwaltung bei Vorliegen von 

Gründen nach Art. 10 SchKG, insbesondere bei Interessenskonflikten, in den 

Ausstand treten. Ein Ausstandsbegehren kann wiederum von jedem einzelnen 

geschädigten Gläubiger und damit auch von jedem einzelnen betroffenen Mitglied 

des Gläubigerausschusses gegenüber der Konkursverwaltung gestellt werden. 

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Art. 10 Abs. 2 SchKG hält fest, dass der Betreibungs- oder der Konkursbeamte, 

der in den Ausstand treten muss, ein an ihn gerichtetes Begehren sofort seinem 

Stellvertreter übermittelt und davon den Gläubiger durch uneingeschriebenen 

Brief benachrichtigt. Der Beamte hat demnach von sich aus in den Ausstand zu 

treten. Bleibt die ausseramtliche Konkursverwaltung trotz der Ausstandspflicht tä-

tig, sind alle ihre Amtshandlungen mit Beschwerde nach Art. 17 SchKG anfecht-

bar (SK SchKG-WEINGART, 4. Aufl. 2017, Art. 10 N 22 f.; KUKO SchKG-MÖCKLI, 

Art. 11 N 3; BSK SchKG-PETER, Art. 10 N 17 und 19; BGE 36 I 97 E. 3; BGE 29 I 

515, 517).  

3.2.3. Selbst bei verspäteter Beschwerdeerhebung können die Aufsichtsbehörden 

der ausstandspflichtigen Person untersagen, künftige Amtshandlungen in der 

gleichen Sache vorzunehmen (Art. 14 Abs. 2 SchKG; SK SchKG-WEINGART, 

Art. 10 N 26). Ausnahmsweise kann eine solche Handlung unter den Vorausset-

zungen von Art. 22 SchKG gar als nichtig erklärt werden (SK SchKG-WEINGART, 

Art. 10 N 27 m.w.H.; LORANDI, a.a.O., Art. 22 N 24).  

4. Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers 

4.1.1. Der Beschwerdeführer machte mit seiner Beschwerde an die Vorinstanz im 

Wortlaut seines eingangs angegebenen Rechtsbegehrens das Akteneinsichts-

recht für den gesamten Gläubigerausschuss geltend (act. 1 S. 2). Er präzisierte 

auf Anfrage der Vorinstanz, dass er die Beschwerde im eigenen Namen erhebe 

(act. 5). Daran hält er beschwerdeweise fest, indem er explizit einen Entscheid 

über seine Legitimation als Einzelmitglied des Gläubigerausschusses zur Einrei-

chung der vorliegenden Beschwerde verlangt (act. 11 S. 2).  

4.1.2. Aus den Akten ergeben sich bezüglich der Frage, wer bei der Beschwerde-

gegnerin Akteneinsicht verlangte und wem diese verweigert wurde, widersprüchli-

che Angaben. Aus dem Sitzungsprotokoll des Gläubigerausschusses vom 

13. Februar 2019 geht hervor, dass nur der Beschwerdeführer Einsicht in die Un-

terlagen der Masse F'._____, insbesondere in den Vermögensverwaltungsvertag, 

begehrt – und diese seitens der Beschwerdegegnerin auch zugesichert erhält 

(vgl. act. 6/4 S. 6). In ihrer E-Mail an den Beschwerdeführer vom 19. November 

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2019 erklärt die Beschwerdegegnerin, sie verweigere gemäss Auflage der Masse 

F'._____ dem Beschwerdeführer aufgrund seiner Doppelrolle als Präsident des 

Gläubigerausschusses E'._____ und Rechtsvertreter der Abtretungsgläubigerin 

die Einsicht (act. 6/7 S. 1). Aus dem vorangehenden E-Mail-Verlauf geht sodann 

hervor, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer (und nur ihm) hin-

sichtlich eines Gerichtsverfahrens im Kanton Waadt als Rechtsvertreter einer 

Gläubigerin Handeln wider die Interessen der Gläubiger vorwirft (act. 6/7 S. 4). 

Aus dem Brief von M._____ an das Notariatsinspektorat vom 15. Juni 2020 sowie 

einer Bitte dieses Inspektorats um Stellungnahme an die Beschwerdegegnerin 

vom 22. Juni 2020 geht hervor, dass die Beschwerdegegnerin gegenüber dem 

Beschwerdeführer am 15. oder 24. April 2020 die Akteneinsicht erneut mit Blick 

auf seine Doppelrolle verweigert haben soll (act. 6/11 S. 2 und act. 6/12). In ei-

nem an das Notariatsinspektorat gerichteten Schreiben vom 30. Juni 2020 gibt die 

Beschwerdegegnerin dagegen an, die Akteneinsicht sei seitens der Masse 

F'._____ gegenüber sämtlichen Mitgliedern des Gläubigerausschusses einge-

schränkt worden, da diese in der Masse F'._____ immer wieder Beschwerdever-

fahren erheben würden (act. 6/13 S. 1). Aus der E-Mail der Beschwerdegegnerin 

vom 21. August 2020 gegenüber M._____ geht lediglich hervor, dass "Unterlagen 

unter entsprechender Auflage" nicht offengelegt würden, aber nicht an wen und 

für welche Unterlagen diese Einschränkung genau gilt (act. 6/1 S. 1).  

4.1.3. Zunächst ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer legitimiert ist, ein (nur) 

ihm gegenüber verweigertes Einsichtsrecht im eigenen Namen beschwerdeweise 

zu erstreiten. Der Beschwerdeführer beruft sich zur Begründung seiner Be-

schwerdelegitimation insbesondere auch auf die im bereits erwähnten BGE 51 III 

160, 163 begründete Rechtsprechung (act. 11 S. 5). Dieser Entscheid betrifft den 

Beschluss über die Zustimmung zur Anhebung eines Prozesses, wo der Gläubi-

gerausschuss umgangen wurde und wo es nicht hilft, wenn eine Mehrheit des 

Ausschusses einem Beschluss nachträglich zustimmt. Dass die Minderheit dar-

stellende Mitglied soll bei der Beschlussfassung ebenfalls mitwirken und abstim-

men können, da an diesem Entscheid die Mitwirkung des gesamten Gläubiger-

ausschusses zwingend ist. Wird ein solches Mitglied von der Beschlussfassung 

ausgeschlossen, so ist es ausnahmsweise alleine zur Beschwerde legitimiert, 

- 13 - 

während die Beschwerdelegitimation im Allgemeinen (wie eingangs ausgeführt) 

nur dem Gläubigerausschuss als Kollegium zusteht. 

Die Akteneinsicht des Gläubigerausschusses ist (anders als die Beschlussfas-

sung) nicht dergestalt geregelt, dass jedes Einzelmitglied hinsichtlich der Akten-

einsicht stets zwingend mitwirkungsberechtigt ist, wie dies der Beschwerdeführer 

ausführt (act. 11 S. 3 Rz. 9 ff.). Vielmehr kann (vor der Beschlussfassung) auch 

nur ein Mitglied für den Ausschuss Akteneinsicht nehmen. Der Gläubigeraus-

schuss entscheidet über das Vorgehen (vgl. auch SPRECHER, a.a.O., N 750). So-

weit sich also die Konkursverwaltung weigert, gegenüber einem Einzelmitglied die 

Einsicht zu gewähren, ist es am Gläubigerausschuss, zu entscheiden, ob diesem 

Einzelmitglied die Einsicht zusteht, ob diese stattdessen durch ein anderes Mit-

glied wahrgenommen werden sollte oder ob dieses Recht allenfalls auch gegen-

über der Konkursverwaltung gerichtlich erzwungen werden soll. Dies gilt insbe-

sondere dann, wenn, wie vorliegend, ein Interessenkonflikt des Einzelmitglieds 

und damit ein möglicher Ausstandsgrund eines Einzelmitglieds des Gläubigeraus-

schusses geltend gemacht wird. Über einen Ausstand eines Einzelmitglieds muss 

ebenfalls der Gläubigerausschuss als Kollegialbehörde entscheiden.  

In der erwähnten Bundesgerichtspraxis geht es gerade um den Schutz des Kolle-

gialprinzips, wonach der Ausschuss als Behörde zu entscheiden hat und jedes 

Mitglied des Ausschusses im korrekten Verfahren abzustimmen hat. Ein einzelnes 

Mitglied, das dabei umgangen wird, soll in diesem Sinn (als Ausnahme vom Kol-

legialprinzip) alleine zur Beschwerde legitimiert sein. Daraus ist nicht zu schlies-

sen, dass ein einzelnes Mitglied auch berechtigt sein soll, das ihm gegenüber un-

ter Hinweis auf einen Ausstandsgrund verweigerte Akteneinsichtsrecht alleine be-

schwerdeweise geltend zu machen. Hier gilt das Kollegialprinzip; ein entspre-

chendes Vorgehen hat deshalb vom Kollegium auszugehen bzw. von einem 

durch dieses dazu ermächtigten Mitglied. Daher kann der Beschwerdeführer aus 

dieser Rechtsprechung nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wie vorstehend darge-

legt, braucht er für die Erstreitung des Akteneinsichtsrechts gegenüber der Be-

schwerdegegnerin im Namen des Gläubigerausschusses die Ermächtigung des 

- 14 - 

Kollegialorgans. Über diese verfügt er nicht. Entsprechend ist er als Einzelmitglied 

nicht zur Einforderung des Akteneinsichtsrechts mittels Beschwerde legitimiert.  

Auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen keine Ausnahme 

vom Kollegialprinzip hinsichtlich der Beschwerdeerhebung zu begründen. Sein 

Hinweis auf das Referentensystem, gemäss welchem der Gläubigerausschuss 

der E'._____ funktioniere (act. 11 S. 3), ist unbehelflich. Es spricht nichts dage-

gen, dass der Ausschuss als Kollegium einzelne Aufgaben an einen Referenten 

delegiert. Gerade den vom Beschwerdeführer genannten geographischen oder 

sprachlichen Aspekten (act. 11 S. 3 f.) kann auf diesem Weg Rechnung getragen 

werden (vgl. vorne Ziff. 3.1.4). Das heisst indes nicht, dass ein Mitglied des Aus-

schusses ohne weiteres von sich aus gestützt auf ein behauptetes Referenten-

system alleine agieren könnte; dies verletzt das eingangs erwähnte Kollegialitäts-

prinzip. Es geht auch nicht an, dieses Prinzip unter Hinweis auf die Prozessöko-

nomie zu umgehen, wie es der Beschwerdeführer nahe legt (act. 11 S. 4 unten).  

4.1.4. Wird, wie vorliegend ebenfalls im Raum steht, sogar nicht nur einem ein-

zelnen Mitglied, sondern dem gesamten Gläubigerausschuss von der Konkurs-

verwaltung das Akteneinsichtsrecht verweigert (vgl. act. 6/13 S. 1), muss dieser 

erst Recht als Kollegialbehörde handeln und sich im Namen des gesamten Aus-

schusses mittels Beschwerde gegen die Verweigerung zur Wehr setzen. 

4.2. Weiter macht der Beschwerdeführer auch einen möglichen Interessens-

konflikt der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Doppelrolle als ausseramtliche 

Konkursverwaltung in der Masse E'._____ und als Adressatin von Schadener-

satzansprüchen in der Masse F'._____ geltend, welcher bereits dazu geführt ha-

be, dass die Beschwerdegegnerin als ausseramtliche Konkursverwaltung in den 

Ausstand treten musste (act. 1 S. 2 Rz. 6; act. 11 S. 2; zum Ausstand siehe so-

dann Ziff. 3.2.2 vorstehend). Es bleibt jedoch unklar, inwieweit die Verweigerung 

der Einsicht in Unterlagen mit der Geltendmachung von Schadenersatzansprü-

chen aus dem Verkauf der Villa I._____ zusammenhängt, derentwegen sich die 

Beschwerdegegnerin im Ausstand befindet. Soweit die Beschwerdegegnerin die 

Verweigerung der Akteneinsicht tatsächlich als ausstandsbelastetes Organ vor-

genommen hätte, war diese Handlung vom Gläubigerausschuss auch aufgrund 

- 15 - 

von einer Verletzung von Art. 10 SchKG anfechtbar. Auch dann wäre es jedoch 

am Gläubigerausschuss als Kollegium, die nächsten Schritte vorzukehren, Akten-

einsicht zu verlangen oder nötigenfalls den Ausstand der Beschwerdegegnerin 

gerichtlich geltend zu machen (allenfalls mit Delegation der jeweiligen Aufgaben 

an ein Mitglied).  

4.3. Der angefochtene Entscheid, mit dem die Vorinstanz die Beschwerdelegi-

timation des Beschwerdeführers persönlich als einzelnes Mitglied des Gläubiger-

ausschusses verneinte, ist somit nicht zu beanstanden.  

5. Aufsichtsanzeige 

5.1. Hinsichtlich der Aufsichtsanzeige ist der Beschwerdeführer zunächst auf 

die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz zu verweisen. Soweit die Ge-

schäftsführung der Beschwerdegegnerin beanstandet wird, gilt nach wie vor, was 

zur Kompetenzaufteilung zwischen Gläubigerversammlung, Gläubigerausschuss 

und ausseramtlicher Konkursverwaltung bereits in verschiedenen anderen Ver-

fahren mit Beteiligung des Beschwerdeführers, u.a. am Bezirksgericht Zürich, 

Nr. CB170086, oder auch am Obergericht, Nr. VB160009, ausführlich besprochen 

wurde: Der Gläubigerausschuss hat mangels entsprechender Kompetenzdelega-

tion hinsichtlich der Geschäftsführung keine Weisungsbefugnis gegenüber der 

ausseramtlichen Konkursverwaltung.  

5.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass die Beschwerdegegne-

rin in den Ausstand zu treten hat (act. 11 S. 5), ist die Aufsichtsbehörde dafür 

nicht zuständig. Ein entsprechendes Gesuch ist vielmehr direkt an die Beschwer-

degegnerin zu stellen (vgl. OGer ZH, PS130026, E. 6.a), oder der Ausstands-

grund ist in einer Beschwerde gegen eine konkrete Handlung geltend zu machen 

(vgl. Ziff. 4.2 vorstehend).  

5.3. Zwar ist nicht von der Hand zu weisen, dass die bereits länger andauern-

den Spannungen zwischen dem Beschwerdeführer bzw. dem Gläubigeraus-

schuss und der Beschwerdegegnerin weiterhin anhalten, was bereits in der Ver-

gangenheit zu einer Vielzahl von Gerichtsverfahren geführt hat. Es ist primär Sa-

- 16 - 

che des Gläubigerausschusses als Kollegialgremium, die Geschäftsführung der 

Beschwerdegegnerin zu beaufsichtigen (vgl. Ziff. 3.1.1 vorstehend). Der Aus-

schuss als Kollegium verfügt dabei über die erwähnten Einsichtsrechte und über 

die Möglichkeit, diese gerichtlich geltend zu machen. Eine Veranlassung für die 

Aufsichtsbehörde, aufgrund einer bestimmten Handlung der Beschwerdegegnerin 

von Amtes wegen tätig zu werden, ist vorliegend auch aufgrund der weiteren Aus-

führungen des Beschwerdeführers (act. 11 S. 5 f.) nicht gegeben.  

6. Fazit 

Die vorinstanzlichen Erwägungen sind vollumfänglich zu schützen und die Be-

schwerde ist abzuweisen.  

7. Kosten 

Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und 

Konkurssachen ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 

GebV SchKG). Parteienschädigungen sind nicht zuzusprechen (vgl. Art. 62 

Abs. 2 GebV SchKG). 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage eines Doppels von act. 11, und – unter Beilage der Akten – an das 

Bezirksgericht Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde, je gegen Emp-

fangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

- 17 - 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw S. Ursprung 
 
versandt am: 
30. August 2021 
 
 
 

	Urteil vom 26. August 2021
	Erwägungen:
	1. Sachverhalt und Prozessgeschichte
	1.1. Der Beschwerdeführer ist seit dem Jahr 1995 Mitglied und auch Präsident des fünfköpfigen Gläubigerausschusses im Konkurs der E._____ in Konkursliquidation (nachfolgend: Konkursmasse E'._____). Als ausseramtliche Konkursverwaltung im Konkurs der E...
	1.2. Es bestehen erhebliche Spannungen zwischen dem Beschwerdeführer bzw. dem von ihm präsidierten Gläubigerausschuss der Konkursmasse E'._____ (nachfolgend: Gläubigerausschuss E'._____) und der Beschwerdegegnerin. Dies hat bereits direkt oder indirek...
	1.3. Die Beschwerdegegnerin ist nicht nur ausseramtliche Konkursverwaltung in der Konkursmasse E'._____, sie bzw. mit ihr verbundene Unternehmen wurden auch von der Konkursverwaltung der Masse F'._____ mit dem Verkauf der "Villa I._____", einer Liegen...
	1.4. Die Beschwerdegegnerin musste nach einer längeren Auseinandersetzung als ausseramtliche Konkursverwaltung am 14. Oktober 2015 infolge des Interessenskonfliktes im Zusammenhang mit dem vorerwähnten Verkauf der Villa I._____ schliesslich in den Aus...
	1.5. In der Folge verzichtete K._____ darauf, Schadenersatzansprüche gegen die Beschwerdegegnerin geltend zu machen (act. 6/13 S. 1). Mit Verfügung vom 1. September 2015 trat H._____ seitens des Office des faillites de l'arrondissement de La Côte in G...
	1.6. Die Mehrheit der Gläubiger im Konkurs E'._____ verzichtete auf Antrag von K._____ mit Gläubigerzirkular vom 18. Juli 2017 ihrerseits auf die Geltendmachung der erwähnten Schadenersatzansprüche im Namen und auf Kosten der Masse E'.______. Daraufhi...
	1.7. Weiter bestehen zwischen dem Gläubigerausschuss bzw. dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin bzw. der Masse F'._____ auch Differenzen hinsichtlich der Vermögensverwaltung in der Masse F'._____. Der Beschwerdeführer wirft der Beschwerdegeg...
	1.8. Anlass zur vorliegenden Beschwerde gab ein an die Beschwerdegegnerin gerichtetes Begehren des Beschwerdeführers vom 2. Oktober 2019 um Einsicht in Dokumente, darunter Bankunterlagen sowie ein Vermögensverwaltungsvertrag, welche der Beschwerdegegn...
	1.9. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, die Beschwerdegegnerin verweigere den Mitgliedern des Gläubigerausschusses andauernd die Gewährung des uneingeschränkten Akteneinsichtsrechts, insbesondere die Edition der in ihrem Besitz befindlichen...
	1.10. Die 1. Abteilung des Bezirksgerichts Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde setzte dem Beschwerdeführer zunächst mit Zirkulationsbeschluss vom 31. August 2020 eine Nachfrist, um sich zu seiner Beschwerdelegitimation zu äussern und die dafü...

	2. Prozessuales
	2.1. Auf den Weiterzug einer betreibungsrechtlichen Aufsichtsbeschwerde an die obere kantonale Aufsichtsbehörde sind gemäss kantonalem Recht die Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 2 und 3 SchKG sowie § 18 EG SchKG i.V.m. § 83 f. GOG; BSK SchKG ...
	2.2. Neue Anträge, neue Beweismittel und neue Tatsachenbehauptungen (sogenannte Noven) sind im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren nach der Praxis der Kammer gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO unzulässig. Das gilt ungeachtet der Bestimmung von Art. 20a Abs...
	2.3. Ob der verfügenden ausseramtlichen Konkursverwaltung die Stellung einer Gegenpartei im Beschwerdeverfahren zukommt, ist nicht gänzlich geklärt und wird unterschiedlich gehandhabt. Sie kann auf jeden Fall zur Vernehmlassung aufgefordert werden und...

	3. Rechtliche Vorbemerkungen
	3.1. Akteneinsichtsrecht und Beschwerdelegitimation des Gläubigerausschusses
	3.1.1. Die Gläubigerversammlung kann aus ihrer Mitte einen Gläubigerausschuss wählen; dieser hat, sofern die Versammlung nichts anderes beschliesst, folgende Aufgaben: 1. Beaufsichtigung der Geschäftsführung der Konkursverwaltung, Begutachtung der von...
	3.1.2. Der Gläubigerausschuss kann aufgrund seines kollegialen Charakters seine Befugnisse nur als Einheit wahrnehmen, wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat (act. 7 E. 3.2 S. 6). Einzelne Mitglieder können aufgrund des Kollegialprinzips – unter...
	3.1.3. Trotz kollegialem Charakter muss grundsätzlich jedes einzelne Mitglied des Gläubigerausschusses die Kontrollbefugnis nach Art. 237 Abs. 3 Ziff. 1 SchKG im Namen des Kollegialgremiums ausüben können, jedenfalls vorbehältlich anderer interner Bes...
	3.1.4. Vom Akteneinsichtsrecht des (ganzen) Gläubigerausschusses ist indessen jenes des einzelnen Mitglieds zu unterscheiden. Es liegt am Gläubigerausschuss, zu entscheiden, welchem seiner Mitglieder Einsicht in welche Akten gegeben werden soll. Es is...
	3.2. Vorgehen bei Interessenskonflikten
	3.2.1. Ein Mitglied des Gläubigerausschusses ist dazu verpflichtet, bei Interessenskonflikten in den Ausstand zu treten, insbesondere bei Beschlüssen, die die Behandlung eigener Forderungen zum Gegenstand haben (Sprecher, a.a.O., N 720 m.w.H.). Tritt ...
	3.2.2. Ebenso muss die ausseramtliche Konkursverwaltung bei Vorliegen von Gründen nach Art. 10 SchKG, insbesondere bei Interessenskonflikten, in den Ausstand treten. Ein Ausstandsbegehren kann wiederum von jedem einzelnen geschädigten Gläubiger und da...
	3.2.3. Selbst bei verspäteter Beschwerdeerhebung können die Aufsichtsbehörden der ausstandspflichtigen Person untersagen, künftige Amtshandlungen in der gleichen Sache vorzunehmen (Art. 14 Abs. 2 SchKG; SK SchKG-Weingart, Art. 10 N 26). Ausnahmsweise ...

	4. Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers
	4.1.1. Der Beschwerdeführer machte mit seiner Beschwerde an die Vorinstanz im Wortlaut seines eingangs angegebenen Rechtsbegehrens das Akteneinsichtsrecht für den gesamten Gläubigerausschuss geltend (act. 1 S. 2). Er präzisierte auf Anfrage der Vorins...
	4.1.2. Aus den Akten ergeben sich bezüglich der Frage, wer bei der Beschwerdegegnerin Akteneinsicht verlangte und wem diese verweigert wurde, widersprüchliche Angaben. Aus dem Sitzungsprotokoll des Gläubigerausschusses vom 13. Februar 2019 geht hervor...
	4.1.3. Zunächst ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer legitimiert ist, ein (nur) ihm gegenüber verweigertes Einsichtsrecht im eigenen Namen beschwerdeweise zu erstreiten. Der Beschwerdeführer beruft sich zur Begründung seiner Beschwerdelegitimation i...
	Die Akteneinsicht des Gläubigerausschusses ist (anders als die Beschlussfassung) nicht dergestalt geregelt, dass jedes Einzelmitglied hinsichtlich der Akteneinsicht stets zwingend mitwirkungsberechtigt ist, wie dies der Beschwerdeführer ausführt (act....
	In der erwähnten Bundesgerichtspraxis geht es gerade um den Schutz des Kollegialprinzips, wonach der Ausschuss als Behörde zu entscheiden hat und jedes Mitglied des Ausschusses im korrekten Verfahren abzustimmen hat. Ein einzelnes Mitglied, das dabei ...
	Auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen keine Ausnahme vom Kollegialprinzip hinsichtlich der Beschwerdeerhebung zu begründen. Sein Hinweis auf das Referentensystem, gemäss welchem der Gläubigerausschuss der E'._____ funktioniere (a...
	4.1.4. Wird, wie vorliegend ebenfalls im Raum steht, sogar nicht nur einem einzelnen Mitglied, sondern dem gesamten Gläubigerausschuss von der Konkursverwaltung das Akteneinsichtsrecht verweigert (vgl. act. 6/13 S. 1), muss dieser erst Recht als Kolle...
	4.2. Weiter macht der Beschwerdeführer auch einen möglichen Interessenskonflikt der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Doppelrolle als ausseramtliche Konkursverwaltung in der Masse E'._____ und als Adressatin von Schadenersatzansprüchen in der Masse F'...
	4.3. Der angefochtene Entscheid, mit dem die Vorinstanz die Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers persönlich als einzelnes Mitglied des Gläubigerausschusses verneinte, ist somit nicht zu beanstanden.
	5. Aufsichtsanzeige
	5.1. Hinsichtlich der Aufsichtsanzeige ist der Beschwerdeführer zunächst auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz zu verweisen. Soweit die Geschäftsführung der Beschwerdegegnerin beanstandet wird, gilt nach wie vor, was zur Kompetenzaufteilung...
	5.2. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass die Beschwerdegegnerin in den Ausstand zu treten hat (act. 11 S. 5), ist die Aufsichtsbehörde dafür nicht zuständig. Ein entsprechendes Gesuch ist vielmehr direkt an die Beschwerdegegnerin zu stelle...
	5.3. Zwar ist nicht von der Hand zu weisen, dass die bereits länger andauernden Spannungen zwischen dem Beschwerdeführer bzw. dem Gläubigerausschuss und der Beschwerdegegnerin weiterhin anhalten, was bereits in der Vergangenheit zu einer Vielzahl von ...
	6. Fazit
	Die vorinstanzlichen Erwägungen sind vollumfänglich zu schützen und die Beschwerde ist abzuweisen.
	7. Kosten
	Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 GebV SchKG). Parteienschädigungen sind nicht zuzusprechen (vgl. Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG).

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage eines Doppels von act. 11, und – unter Beilage der Akten – an das Bezirksgericht Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...