# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 106e8d3c-2726-5a8c-8686-856f1c63b015
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.09.2008 E-1252/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1252-2007_2008-09-03.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-1252/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichterin Marianne Teuscher, 
mit Zustimmung von Richter François Badoud; 
Gerichtsschreiber Simon Bähler.

E________, geboren (...),
Côte d'Ivoire,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 9. Februar 2007 / N_______

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-1252/2007

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  die 
Elfenbeinküste  am  5.  September  2005  verliess,  am  20.  September 
2005  illegal  in  die  Schweiz  einreiste  und  gleichentags  im 
Empfangszentrum Vallorbe um Asyl ersuchte,

dass  er  am  26.  September  2005  im  Empfangszentrum  Vallorbe 
summarisch befragt wurde,

dass  die  Anhörung  zu  den  Asylgründen  am  8.  Dezember  2005 
stattfand  und  vom  Migrationsamt  des  Kantons  Zürich  durchgeführt 
wurde,

dass der Beschwerdeführer geltend machte, aus Bouaké zu stammen 
und  dort  im  September  2002  durch  die  Regierungstruppen  wegen 
Verletzung der Ausgangssperre festgenommen worden zu sein,

dass  er  ferner  ausführte,  bis  Anfangs  Juni  2005  in  einem  Camp 
festgehalten worden zu sein,  als  ihm beim Holz  sammeln die Flucht 
gelang,

dass er in einer Ortschaft in der Nähe von Bouaké eine Frau gefunden 
habe,  welche  ihn  nach  S_______  begleitet  und  einem  Weissen 
anvertraut habe, der ihn auf ein Schiff gebracht habe, mit welchem er 
an einen unbekannten Ort in Italien gelangt sei,

dass das BFM mit Verfügung vom 9. Februar 2007 in Anwendung von 
Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 
142.31) auf dieses Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus 
der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der 
Beschwerdeführer  habe  keine  Reisepapiere  abgegeben  und  seine 
Angaben  bezüglich  Identitätspapiere  und  über  den  Reiseweg  seien 
unglaubhaft, weshalb davon auszugehen sei, dass er seinen richtigen 
Reiseweg zu verschleiern suche,

dass die Ausführungen des Beschwerdeführers unglaubhaft seien, da 
er  weder  die  geographischen  Gegebenheiten  noch  die  politische 

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Situation  in  seiner  angeblichen Heimatstadt  Bouaké zutreffend habe 
schildern können,

dass  seine  Aussagen  bezüglich  der  Festnahme  und  des  Camps 
widersprüchlich und unsubstantiiert ausgefallen seien,

dass  er  ferner  auch  nicht  in  der  Lage  gewesen  sei,  den  Alltag  im 
Gefangenenlager detailliert zu schildern,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom  14.  Februar  2007 
(Poststempel:  15.  Februar  2007)  gegen  diesen  Entscheid  beim 
Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhob  und  dabei  unter 
anderem  sinngemäss  beantragte,  seine  Vorbringen  seien  erneut  zu 
prüfen,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  19.  Februar  2007  beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass die zuständige Instruktionsrichterin mit  Zwischenverfügung vom 
22.  Februar  2007  feststellte,  der  Beschwerdeführer  könne  den 
Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten,  auf die Erhebung 
eines  Kostenvorschusses  verzichtete  und  die  Beschwerde  der 
Vorinstanz zur Vernehmlassung zustellte,

dass das BFM in seiner  Vernehmlassung vom 28. Februar  2007 die 
Abweisung der Beschwerde beantragte,

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM entscheidet  (Art. 105  AsylG i.V.m.  Art. 31-34 
des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 

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beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der 
Beschwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  im  Übrigen  form-  und  fristgerecht  eingereichte 
Beschwerde einzutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6  AsylG 
i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  demnach  die  Beschwerdeinstanz  -  sofern  sie  den 
Nichteintretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  -  einer 
selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung 
aufhebt  und  die  Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz 
zurückweist  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der 
Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. 
S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch 
gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

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dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden  in 
einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten 
Richters  beziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird 
(Art. 111  Bst. e  AsylG)  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend 
aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der 
Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a 
Abs. 2 AsylG),

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass  diese  Bestimmung  jedoch  keine  Anwendung  findet,  wenn 
Asylsuchende  glaubhaft  machen  können,  sie  seien  dazu  aus 
entschuldbaren  Gründen  nicht  in  der  Lage  (Art.  32  Abs.  3  Bst.  a 
AsylG), auf Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG 
die Flüchtlingseigenschaft festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) 
oder  sich  auf  Grund  der  Anhörung  erweist,  dass  zusätzliche 
Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Wegweisungsvollzugshindernisses  nötig  sind  (Art.  32  Abs.  3  Bst.  c 
AsylG),

dass  hinsichtlich  der  zur  Begründung  des  Asylgesuches  geltend 
gemachten Vorbringen des Beschwerdeführers vorweg auf dessen im 
Empfangs-  und Verfahrenszentrum Vallorbe am 26. September  2005 
protokollierten  Aussagen  sowie  auf  das  Protokoll  der  kantonalen 
Anhörung vom 8. Dezember 2005 zu verweisen ist,

dass vorliegend die Nichtabgabe von Reisepapieren im Sinne von Art. 
32 Abs. 2 Bst. a  AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung 
des Asylgesuches unbestritten ist,

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach 
Prüfung  der  Akten  auch  aus  Sicht  des  Bundesverwaltungsgerichts  - 
überzeugend  dargelegt  hat,  weshalb  für  das  Nichteinreichen  von 
Reise- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  aufgrund der  Ausführungen des 
Beschwerdeführers  davon  ausgeht,  er  habe  für  seine  Reise 
authentische Identitäts- und Reisepapiere verwendet, welche er jedoch 
innert  48  Stunden  und  bis  heute  in  Verletzung  seiner  gesetzlichen 

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Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG) den schweizerischen 
Behörden nicht aushändigte, zumal in der Beschwerde nichts geltend 
gemacht  wird,  was  diesbezüglich  allenfalls  zu  einer  anderen 
Beurteilung führen könnte,

dass  im  Übrigen  aufgrund  der  pflichtwidrigen  Nichtabgabe 
entsprechender  Dokumente  die  Identität  des  Beschwerdeführers  bis 
heute  nicht  feststeht  und  dadurch  auch  seine  persönliche 
Glaubwürdigkeit in Frage gestellt ist,

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde im Wesentlichen die 
bisherigen  Vorbringen  wiederholte  und  die  Glaubhaftigkeit  seiner 
Ausführungen beteuerte,

dass  der  Beschwerdeführer  geltend  machte,  in  Bouaké  von  den 
ivorischen Regierungstruppen festgenommen worden zu sein, obwohl 
Bouaké seit Beginn des Aufstandes am 19. September 2002 unter der 
Kontrolle  der  Rebellen  der  Forces  Nouvelles  und  deren  faktische 
Hauptstadt  ist,  was  aufzeigt,  dass  der  Beschwerdeführer  die 
schweizerischen Asylbehörden offensichtlich über seinen Herkunftsort 
zu täuschen versucht,

dass  zudem  –  wie  von  der  Vorinstanz  zutreffend  aufgezeigt  - 
unglaubhaft erscheint, dass der Beschwerdeführer bei seiner Ausreise 
immer wieder auf die Hilfe Unbekannter zählen konnte, ohne dass es 
sich dabei um von ihm bezahlte Schlepper gehandelt haben soll,

dass  angesichts  der  Unglaubhaftigkeit  der  Ausführungen  des 
Beschwerdeführers  davon  auszugehen  ist,  er  sei  mit  gültigen 
Reisepapieren  nach  Europa  gereist,  welche  er  indes  zwecks 
Verschleierung seines tatsächlichen Herkunftsortes nicht zu den Akten 
gereicht hat,

dass aus den in der angefochtenen Verfügung offensichtlich zutreffend 
angeführten  Argumenten  die  für  das  Bundesverwaltungsgericht 
unzweifelhafte Erkenntnis zu ziehen ist, es bestehe weder Anlass zur 
Vornahme  zusätzlicher  Abklärungen  zur  Feststellung  der 
Flüchtlingseigenschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses 
noch gar zur direkten Feststellung der Flüchtlingseigenschaft (Art. 32 
Abs. 3 Bst. b und c AsylG),

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dass immerhin die wörtliche Schlussfolgerung des Bundesamtes ("Der 
Gesuchstellers erfüllt  die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 und 7 
AsylG  nicht";  vgl.  angefochtene  Verfügung  S.  4)  redaktionell 
missverständlich, zumindest aber ungeschickt erscheint,

dass nämlich die Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens der 
Flüchtlingseigenschaft  nur  in  einem  materiellen  Entscheid  getroffen 
werden kann, wogegen der vorliegend nicht nur im Dispositiv korrekt 
ergangene Nichteintretensentscheid unter anderem auf der Erkenntnis 
beruht,  dass  keinerlei  Anlass  zur  unmittelbaren  Feststellung  der 
Flüchtlingseigenschaft  (ohne  weitere  Abklärungen  und  trotz 
Papierlosigkeit) im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG besteht,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine 
Aufenthaltsbewilligung  erteilt  hat  und  zudem  kein  Anspruch  auf 
Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die 
verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 
steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den 
gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von 
Ausländern regelt,  wenn der Vollzug der Wegweisung nicht  zulässig, 
nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG; Art.  83 
Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die 
Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn 
völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der 
Ausländerin  oder  des  Ausländers  in  den  Heimat-,  Herkunfts-  oder 
einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit 
aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem 
sie  Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu 
werden  (Art.  5  Abs.  1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des 

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Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge 
[FK, SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb  das  in  Art.  5  AsylG  verankerte  Prinzip  des 
flüchtlingsrechtlichen  Non-Refoulements  im  vorliegenden  Verfahren 
keine  Anwendung  findet  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine 
menschenrechtswidrige  Behandlung  ersichtlich  sind,  die  dem 
Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,

dass  sich  der  Vollzug  für  Ausländerinnen  und  Ausländer  als 
unzumutbar  erweist,  wenn  sie  im  Heimat-  oder  Herkunftsstaat  auf 
Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und 
medizinischer Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass aufgrund der allgemeinen Lage im Heimatstaat des Beschwerde-
führers  nicht  von  einer  generellen  Unzumutbarkeit  des  Vollzugs  der 
Wegweisung auszugehen ist (vgl. das Urteil  des Bundesverwaltungs-
gerichts vom 28. Januar 2008 D-4477/2006),

dass das Bundesverwaltungsgericht sodann den Wegweisungsvollzug 
nach Abidjan für junge Männer ohne gesundheitliche Probleme, wel-
che bereits vor ihrer Ausreise dort gelebt haben oder dort über ein fa-
miliäres Netz verfügen, generell als zumutbar erachtet (vgl. das Urteil 
des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Januar 2008, D-4477/2006),

dass  der  junge  Beschwerdeführer,  welcher  keine  gesundheitlichen 
Probleme geltend macht,  über  seine tatsächliche Herkunft  innerhalb 
der Elfenbeinküste - wie oben aufgezeigt wurde - offensichtlich falsche 
Angaben machte,

dass er somit die Prüfung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
absichtlich erschwert, weshalb es nicht Aufgabe der Asylbehörden ist, 
weitere,  vom Beschwerdeführer  nicht  genannte,  Wegweisungshinder-
nisse zu prüfen,

dass  er  neben  seiner  nur  in  einer  ländlichen  Region  gesprochenen 
Muttersprache  Koyaga  (Muttersprache  gemäss  Protokoll  der 
Empfangstellenbefragung)  auch  die  beiden  wichtigsten 

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Verkehrssprachen  der  Elfenbeinküste  (Djoula  und  Französisch) 
spricht,  weshalb  seine  Situation  im  Falle  einer  Rückkehr  in  seinen 
Heimatstaat   jener  vieler  Ivorer  entspricht,  welche  aus  ländlichen 
Gebieten in eine grössere Stadt gezogen sind,

dass der Vollzug der Wegweisung somit auch als zumutbar zu erach-
ten ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt,  bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt-  und  Rückkehrförderung,  mit  den 

Akten Ref.-Nr. N_______ (per Kurier; in Kopie)
- (...) (in Kopie)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Marianne Teuscher Simon Bähler

Versand: 

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