# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b5ae6897-e6b0-5b5c-8842-e44aed8305c2
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-12-22
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 22.12.2010 6B 1041/2010 (6B_1041/2010)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1041-2010_2010-12-22.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_1041/2010 

 

Urteil vom 22. Dezember 2010 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Favre, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 

Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Einfache Körperverletzung, Beschimpfung usw., 

 

Beschwerde gegen die Urteile des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 

16. September und 28. Oktober 2010. 

 

Der Präsident zieht in Erwägung: 

 

1. 

Soweit sich die Beschwerde mit dem Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 16. September 2010 befasst, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, weil sich das Bundesgericht mit diesem Urteil bereits in seinem Entscheid 6B_881/2010 vom 28. Oktober 2010 befasst hat. Darauf ist nicht zurückzukommen. 

 

2. 

Soweit sich die Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts vom 28. Oktober 2010 richtet, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, weil sich daraus nicht ergibt, inwieweit das angefochtene Urteil gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Um was es in der früheren, angeblich nicht behandelten Beschwerde vom Juli 2010 geht, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. 

 

3. 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. 

Demnach erkennt der Präsident: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 

3. 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

4. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 22. Dezember 2010 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: 

 

Favre   C. Monn