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**Case Identifier:** 7b1e98ab-2aa4-5284-9226-9a2804793ed9
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250167-O2
**Docket/Reference:** PS250167-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250167-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250167-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw D. Fabio

Urteil vom 5. August 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

B._____ Pensionskasse,

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen einen Entscheid des Einzelgerichtes in Konkurssachen 

des Bezirksgerichtes Horgen vom 10. Juni 2025 (EK25203)

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Erwägungen:

I.

1.

Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.2021 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in C._____ im Han-

delsregister des Kantons Zürich eingetragen. Ihr Zweck besteht im Betrieb eines 

Restaurants und Catering. Als einziger Gesellschafter und Geschäftsführer mit 

Einzelunterschrift ist D._____ aufgeführt (act. 5).

2. Mit Urteil vom 10. Juni 2025 vereinigte das Konkursgericht des Bezirksge-

richts Horgen (fortan Vorinstanz) die Konkursverfahren mit der Geschäfts-

Nr. EK250203-F und EK250204-F unter der Verfahrensnummer EK250203-F. 

Gleichzeitig eröffnete es den Konkurs über die Schuldnerin für zwei Forderungen 

der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gläubigerin) von Fr. 3'306.15 

nebst Fr. 74.– Betreibungskosten (Betreibung Nr. 1) gestützt auf den Verlust-

schein vom 9. Januar 2025 (Verlustschein Nr. 2 in der Betreibung Nr. 3) sowie 

von Fr. 5'453.60 nebst Fr. 74.– Betreibungskosten abzüglich der geleisteten Zah-

lung am 6. Juni 2025 von Fr. 5'081.65 (Betreibung-Nr. 4) gestützt auf den Verlust-

schein vom 9. Januar 2025 (Verlustschein Nr. 5 in der Betreibung Nr. 6). Gleich-

zeitig beauftragte die Vorinstanz das Konkursamt Horgen (fortan Konkursamt) mit 

dem Vollzug (act. 11/19 = act. 3 = act. 10 [Aktenexemplar], fortan zitiert als 

act. 10). 

3. Gegen diesen Entscheid erhob D._____ namens der Schuldnerin mit Ein-

gabe vom 13. Juni 2025 (gleichentags persönlich überbracht) Beschwerde bei der 

Kammer und beantragte die Aufhebung des Konkurses. In prozessualer Hinsicht 

beantragte er, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen 

(act. 2). 

4.

In der Folge wurde der Beschwerde mit Verfügung vom 17. Juni 2025 die 

aufschiebende Wirkung zuerkannt (act. 8, Dispositiv-Ziffer 1). Ausserdem wurde 

die Schuldnerin über die für die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit in der 

Regel erforderlichen Unterlagen aufgeklärt und darauf hingewiesen, dass sie die 

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Beschwerde bis zum Ablauf der Beschwerdefrist noch ergänzen könne (act. 8 

E. 2.5 f. und Dispositiv-Ziffer 2). Schliesslich wurde der Schuldnerin Frist ange-

setzt, um für die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens einen Vorschuss von 

Fr. 750.– zu leisten (act. 8, Dispositiv-Ziffer 3). 

5. Mit Eingabe vom 23. Juni 2025 (gleichentags persönlich überbracht) reichte 

die Schuldnerin eine ergänzende Beschwerdebegründung samt Beilagen ein 

(act. 12 und 13/1-6). 

6.

Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 11/1-21). Der für die 

Kosten des Beschwerdeverfahrens mit Verfügung vom 17. Juni 2025 einverlangte 

Kostenvorschuss von Fr. 750.– wurde von der Schuldnerin fristgerecht geleistet 

(act. 13/5 und 14). Die Sache ist spruchreif. 

II.

1.

Der erstinstanzliche Entscheid über die Konkurseröffnung kann innert 10 Ta-

gen nach Zustellung mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden (Art. 174 

Abs. 1 SchKG; BSK SchKG I-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, Art. 174 N 11). 

2.

Der angefochtene Entscheid wurde der Schuldnerin am 11. Juni 2025 zuge-

stellt (act. 11/20/2). Die zehntägige Rechtsmittelfrist begann somit am 12. Juni 

2025 zu laufen und endete am 23. Juni 2025. Die Beschwerde vom 13. Juni 2025 

(gleichentags persönlich überbracht) erfolgte daher rechtzeitig (act. 2). Ebenso 

wurde die ergänzende Beschwerdebegründung vom 23. Juni 2025 (gleichentags 

persönlich überbracht) innert der Rechtsmittelfrist eingereicht (act. 12). Weiter ist 

die Schuldnerin zur Beschwerde legitimiert. Dem Eintreten auf die Beschwerde 

steht somit nichts entgegen.

1.

III.

1.1. Nach Art. 174 SchKG kann die beschwerdeerhebende Partei neue Tatsa-

chen geltend machen, wenn diese vor dem erstinstanzlichen Entscheid eingetre-

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ten sind (Abs. 1). Dazu gehört insbesondere, dass die Forderung des Gläubigers 

schon vor der Konkurseröffnung nebst Zinsen und Kosten bezahlt wurde, was 

nach Art. 172 Ziff. 3 SchKG zur Abweisung des Konkursbegehrens geführt hätte, 

wenn es dem Konkursgericht bekannt gewesen wäre. Diesfalls wird nach ständi-

ger Praxis der Kammer von der Prüfung der Zahlungsfähigkeit abgesehen (KUKO 

SchKG-DIGGELMANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 7a und 12). Gemäss 

Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Rechtsmittelverfahren je-

doch auch aufgehoben werden, wenn der Schuldner durch Urkunden 

einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkursaufhebungsgründe (Tilgung nach 

Ziff. 1, Hinterlegung nach Ziff. 2 oder Gläubigerverzicht nach Ziff. 3) nachweist. In 

diesem Fall hat der Schuldner überdies seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu ma-

chen (vgl. Art. 174 Abs. 2 SchKG). In jedem Fall ist zusätzlich erforderlich, dass 

die Kosten des Konkursamtes und des erstinstanzlichen Konkursgerichts sicher-

gestellt werden. Neue Behauptungen und Urkundenbeweise sind unabhängig da-

von, ob sie vor oder nach dem erstinstanzlichen Entscheid ergangen sind, zuläs-

sig, müssen indes vor Ablauf der Beschwerdefrist beigebracht werden (BGE 136 

III 294 und BGE 139 III 491). 

1.2. Die Schuldnerin macht geltend, sie habe beide Konkursforderungen ein-

schliesslich Kosten in den Betreibungen Nr. 1 und 4 getilgt (act. 2 S. 2). In den 

von ihr eingereichten Abrechnungen des Betreibungsamtes Horgen vom 11. Juni 

2025 wird ihr der Erhalt der Zahlungen mit Valuta-Datum vom 11. Juni 2025 un-

terschriftlich bescheinigt (act. 4/9 und 4/10). Mit der Zahlung an das Betreibungs-

amt erlischt die Schuld (vgl. Art. 12 SchKG). Damit ist belegt, dass die Schuldne-

rin die der Konkurseröffnung zugrunde liegenden Forderungen samt Kosten vor 

Ablauf der Beschwerdefrist getilgt hat. Weiter ergibt sich aus der eingereichten 

Bestätigung des Konkursamtes vom 16. Juni 2025, dass die Schuldnerin mit ihrer 

Zahlung von Fr. 1'200.– die Kosten des Konkursamtes und die Kosten des erstin-

stanzlichen Konkursgerichts sichergestellt hat (act. 6). Ebenso leistete die Schuld-

nerin den vom Obergericht mit Verfügung vom 17. Juni 2025 einverlangten Kos-

tenvorschuss von Fr. 750.– fristgerecht am 23. Juni 2025 (act. 13/5 und 14). Da-

mit ist das Vorliegen des Konkursaufhebungsgrundes der Tilgung nach Art. 174 

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Abs. 2 Ziff. 1 SchKG hinreichend belegt. Zu prüfen bleibt, ob die Schuldnerin ihre 

Zahlungsfähigkeit glaubhaft gemacht hat. 

1.3.

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden 

sind, mit welchen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, ihren laufen-

den Verpflichtungen nachzukommen und in absehbarer Zeit auch die bestehen-

den Schulden abzutragen. Grundsätzlich als zahlungsunfähig erweist sich eine 

Schuldnerin, die beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, systema-

tisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt. Bloss vor-

übergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch nicht als zah-

lungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich, wenn keine Anzeichen für eine 

Verbesserung ihrer finanziellen Lage zu erkennen sind und sie auf unabsehbare 

Zeit hinaus als illiquid erscheint. Auch wenn die Schuldnerin die Zahlungsfähigkeit 

nicht strikt beweisen, sondern nur glaubhaft machen muss, so genügen Behaup-

tungen allein nicht. Sie muss die Angaben durch objektive Anhaltspunkte unter-

mauern, so dass das Gericht den Eindruck erhält, diese seien zutreffend, ohne 

das Gegenteil ausschliessen zu müssen (BGE 132 III 715 E. 3.1.; BGE 132 III 

140 E. 4.1.2; BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 E. 2.3). In der Regel unab-

dingbar ist ein Auszug aus dem Betreibungsregister mit entsprechenden Angaben 

zu den offenen Betreibungen. Zudem muss anhand von Unterlagen wie Bankaus-

zügen, Geschäftsabschlüssen oder Debitoren- und Kreditorenlisten ein mindes-

tens grobes Bild der Unternehmung und ihrer näheren finanziellen Zukunft entste-

hen, welches abzuschätzen erlaubt, ob die erwähnten Voraussetzungen der Zah-

lungsfähigkeit erfüllt sind.

1.4. Nach der Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähig-

keit, wenn glaubhaft gemacht ist, dass die Schuldnerin die aktuell dringendsten 

Verpflichtungen bedienen kann und innert längstens zwei Jahren neben den lau-

fenden Verbindlichkeiten auch die schon bestehenden Schulden wird abtragen 

können (statt vieler: OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014). Bei einem ersten 

Konkurs ist der Massstab in der Regel ein etwas milderer, als wenn die Schuldne-

rin innert vergleichsweise kurzer Zeit ein zweites Mal in Konkurs fällt (vgl. OGer 

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ZH PS240008 vom 31. Januar 2023 E. 4.1 mit Verweis auf OGer ZH PS180162 

vom 17. September 2018 E 2.3). Erhöhte Anforderungen an die Glaubhaftma-

chung sind zu stellen, wenn Verlustscheine vorhanden sind. Gleiches gilt, wenn 

andere Betreibungen vorliegen, die sich – wie hier – bereits im Stadium der Kon-

kursandrohung befinden bzw. bei Betreibungen nach Art. 43 SchKG im Stadium 

der Pfändungsankündigung oder gar der Pfändung (vgl. BGer 5A_251/2018 vom 

31. Mai 2018 E. 3.1; 5A_181/2018 vom 30. April 2018 E. 3.1; OGer ZH PS210224 

vom 28. Januar 2022 E. 4.1).

2.

2.1. D._____ erklärt namens der Schuldnerin, er habe die der Konkurseröff-

nung zugrunde liegenden Forderungen in den Betreibungen Nr. 1 und Nr. 4 be-

zahlt. Die noch effektiv offenen Betreibungen bestünden noch im Umfang von ca. 

Fr. 14'000.–. Aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sei er in der Lage, diese innert 

der nächsten Monate restlos zu begleichen und den laufenden Verpflichtungen 

ohne neue Betreibungen nachzukommen. Er führe ein … Restaurant mit 25 Sitz-

plätzen, wobei er und seine Frau das Geschäft mit zwei Teilzeitangestellten be-

trieben. Seine Familie mit vier Kindern bestreite aus dem Geschäftsbetrieb den 

gesamten Lebensunterhalt, weshalb er darauf angewiesen sei, mit seinem Re-

staurant Einkünfte für den Lebensunterhalt zu erzielen (act. 2 S. 1 f.). 

2.2. Mit der ergänzenden Beschwerdebegründung hat D._____ weitere Unterla-

gen eingereicht sowie ergänzend ausgeführt, dass das Geschäft aktuell keinerlei 

offene Schulden mehr aufweise. Die Aufwände seien mit den Einnahmen pro-

blemlos zu bewältigen. Dies könne aus den entsprechenden Belegen entnommen 

werden. Sämtliche Einkäufe für die Lebensmittel würden immer sofort in bar be-

zahlt. Bezüglich der Miete des Geschäftslokals bestehe lediglich ein mündlicher 

Mietvertrag über einen Mietzins von Fr. 3'200.–, da die Liegenschaft im Eigentum 

seiner Ehefrau stehe und die Firma im Erdgeschoss eingemietet sei (act. 12). 

2.3. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere das Betreibungsregister. Der Betrei-

bungsregisterauszug des Betreibungsamtes Horgen vom 13. Juni 2025 (fortan 

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Betreibungsregisterauszug) weist seit Dezember 2022 insgesamt 32 gegen die 

Schuldnerin eingeleitete Betreibungen aus (act. 4/8). Davon wurden 9 Betreibun-

gen durch Zahlung an das Betreibungsamt erledigt und eine Betreibung ist erlo-

schen. In zwei weiteren Betreibungen bestehen ausserdem Verlustscheine im 

Umfang von total Fr. 15'390.–, gestützt auf welche die Gläubigerin die Konkurser-

öffnung verlangte. Die übrigen 20 noch offenen Betreibungen belaufen sich auf ei-

nen Betrag von insgesamt Fr. 31'654.90. Davon befinden sich zwei Betreibungen 

in Höhe von Fr. 5'204.85 (Betreibung Nr. 7) und Fr. 2'438.45 (Betreibung Nr. 8) 

bereits im Stadium der Konkursandrohung. Weitere nicht getilgte Verlustscheine 

oder vergangene Konkurseröffnungen sind hingegen keine registriert.

Von den 20 noch offenen Betreibungen werden von der Schuldnerin zwei 

Betreibungen als geschuldet anerkannt: Namentlich führt die Schuldnerin zur Be-

treibung Nr. 9 von E._____ in Höhe von Fr. 2'057.55 aus, es handle sich um eine 

Lohnforderung eines ehemaligen Mitarbeiters, welche bis 10. Juli 2025 bezahlt 

werde. Ferner sei ihr in der Betreibung Nr. 10 der Finanzverwaltung des Kantons 

Zürich in Höhe von Fr. 1'237.55 eine (weitere) Zahlungsfrist bis 31. Juli 2025 ge-

währt worden (act. 12). Ein Beleg für die Begleichung oder (weitere) Stundung 

dieser Forderungen wurde nicht eingereicht. Diese sind deshalb für die Beurtei-

lung der Zahlungsfähigkeit als offene Betreibungen zu berücksichtigen. 

Hinsichtlich der Betreibung Nr. 11 der F._____ GmbH in der Höhe von 

Fr. 5'477.25, gegen welche die Schuldnerin am 13. Januar 2025 Rechtsvorschlag 

erhoben hatte, macht die Schuldnerin geltend, diese betreffe nicht korrekt ausge-

führte Internetdienstleistungen. Zudem sei bis heute kein Rechtsöffnungsverfah-

ren eingeleitet worden (act. 12). Diese knappe Begründung lässt die Betreibung 

noch nicht als unbegründet erscheinen. Die Erhebung des Rechtsvorschlags liegt 

auch noch nicht so weit zurück, dass eine Fortsetzung der Betreibung als gera-

dezu ausgeschlossen erscheinen würde (vgl. auch Art. 88 Abs. 2 SchKG). Folg-

lich kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Betreibung fortgesetzt wird, 

weshalb sie für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit zu berücksichtigen ist. 

Im Zusammenhang mit den von der G._____ AG eingereichten Betreibun-

gen führt die Schuldnerin aus, es handle es sich um Verträge der Firma 

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"H._____", welche nicht rechtmässig eingefordert worden seien. Die G._____ AG 

würde fortlaufend Betreibungen einleiten, verfolge diese aber nach Erhebung des 

Rechtsvorschlags nicht weiter (act. 2 S. 1 und 12). Aus dem Betreibungsregister-

auszug ist ersichtlich, dass zwischen Mai 2023 und Mai 2025 total 12 Betreibun-

gen in Höhe von Fr. 13'688.65 von der G._____ AG eingeleitet wurden, welche 

sich allesamt im Stadium "Rechtsvorschlag" befinden. Bei den neun Betreibun-

gen, welche bis und mit Juli 2024 eingeleitet wurden und die sich weiterhin im 

Stadium "Rechtsvorschlag" befinden, ist anzunehmen, dass die Frist zur Stellung 

des Fortsetzungsbegehrens nach Art. 88 Abs. 2 SchKG bereits abgelaufen ist. In-

sofern rechtfertigt es sich, diese von den bestehenden Schulden auszuklammern. 

Hingegen sind die drei Betreibungen der G._____ AG, bei welchen die Frist zur 

Stellung des Fortsetzungsbegehren noch nicht abgelaufen ist (vgl. Betreibungen 

Nr. 12, Nr. 13 und Nr. 14), zu den offenen Betreibungen hinzuzuzählen. 

Zu den weiteren offenen Betreibungen, insbesondere zu denen in welchen 

die Konkursandrohung bereits ausgestellt wurde, äusserte sich die Schuldnerin 

nicht. Zusammengefasst bestehen damit insgesamt 11 offene Betreibungen im 

Umfang von Fr. 21'679.10. 

2.4.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Umstand, dass die Schuldnerin zwei 

(inzwischen getilgte) Verlustscheine im Umfang von Fr. 15'390.– aufwies und sich 

zwei Betreibungen (ohne die konkursauslösenden Forderungen) bereits im Sta-

dium der Konkursandrohung befinden, auf erhebliche Zahlungsschwierigkeiten 

bzw. Nachlässigkeiten der Schuldnerin in finanzieller Hinsicht hindeutet. Die zwei 

Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung in Höhe von insgesamt 

Fr. 7'643.30 (vgl. Betreibung Nr. 7 in Höhe von Fr. 5'204.85 und Betreibung Nr. 8 

in Höhe von Fr. 2'438.45) bedingen daher, dass die Schuldnerin über sofort abruf-

bare finanzielle Mittel in dieser Höhe verfügt. Andernfalls besteht die begründete 

Gefahr, dass nach Aufhebung der vorliegenden Konkurseröffnung bereits die 

nächste Konkurseröffnung folgt. 

2.5. Aus dem von der Schuldnerin eingereichten Bankkontoauszug des Ge-

schäftskontos bei der Raiffeisenbank lässt sich per 23. Juni 2025 ein Positivsaldo 

von Fr. 5'952.95 entnehmen (act. 13/3). Auf dem zweiten Geschäftskonto bei der 

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PostFinance beläuft sich der Positivsaldo auf Fr. 925.80. Insgesamt stehen der 

Schuldnerin somit zurzeit Fr. 6'878.75 zur Verfügung. Dieses Guthaben reicht al-

lerdings nicht aus, um die zwei Forderungen der Betreibungen Nr. 7 und 8 im Sta-

dium der Konkursandrohung vollständig zu begleichen. Damit hat die Schuldnerin 

weder glaubhaft dargelegt, dass sie über genügend finanzielle Mittel zur Tilgung 

der dringendsten Forderungen verfügt, noch ergeben sich aus den Akten Anhalts-

punkte dafür, dass die Schuldnerin über weitere liquide Mittel verfügt. 

2.6. Weiter hat die Schuldnerin zur Beurteilung der Zahlungsfähigkeit weder 

Geschäftsabschlüsse noch Steuererklärungen eingereicht. Sie machte lediglich 

geltend, aus dem laufenden Geschäftsbetrieb in der Lage zu sein, die offenen 

Forderungen innert der nächsten Monate restlos begleichen zu können, ohne je-

doch darzulegen, wie hoch die monatlichen Einnahmen bzw. Ausgaben sind bzw. 

ihr Gewinn ist. Ebenso wenig legte sie dar, wie sie die zwei anerkannten Forde-

rungen in den Betreibungen Nr. 9 (Lohn des ehemaligen Mitarbeiters) und Nr. 10 

(Forderung der Finanzverwaltung des Kantons Zürich) nebst den zwei Betreibun-

gen im Stadium der Konkursandrohung im Juli 2025 bezahlen will. Lediglich in 

Bezug auf ihre laufenden Verbindlichkeiten reichte die Schuldnerin (in ihrer Be-

schwerdeergänzung als "Kreditoren" bezeichnet) diverse Rechnungskopien für 

Leasing, Strom, Steuern und weitere Aufwände ein (act. 13/2). Aus dem einge-

reichten Bankkontoauszug der Raiffeisenbank geht jedoch hervor, dass die 

Schuldnerin zahlreiche weitere Ausgaben hat. So ist beispielsweise ersichtlich, 

dass die Schuldnerin monatlich Zahlungen für Kommunikationskosten (Swisscom 

und Sunrise), Benzin, Löhne, Parkplätze, Einkäufe bei weiteren Lebensmittel-

händlern etc. vornimmt. Die von der Schuldnerin eingereichten Rechnungen er-

scheinen daher unvollständig. Es kann nicht die Aufgabe des Gerichts sein, aus 

eingereichten Bankkontoauszügen die (durchschnittlichen) monatlichen Ausgaben 

zu ermitteln. Wie bereits erwähnt, bestehen erhöhte Anforderungen an die Glaub-

haftmachung der Zahlungsfähigkeit, wenn sich Betreibungen bereits im Stadium 

der Konkursandrohung befinden. Indem es die Schuldnerin unterlassen hat, ihre 

monatlichen Aufwände im Detail darzulegen und zu belegen, kommt sie den er-

höhten Anforderungen nicht nach. Zwar hat die Schuldnerin hinsichtlich der Ein-

nahmen einen sog. Umsatzbericht für den Zeitraum vom 1. Dezember 2024 bis 

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23. Juni 2025 eingereicht (act. 13/4), welchem ein Nettoumsatz von 

Fr. 157'061.81 (inkl. 8.1 % MWST) entnommen werden kann. Dieser Bericht al-

leine reicht jedoch nicht aus, um die finanzielle Situation der Schuldnerin abschät-

zen zu können, geschweige denn beurteilen zu können, ob die Schuldnerin in der 

Lage ist, sofort die dringendsten sowie innert nützlicher Frist die weiteren offenen 

Schulden abzutragen. Der gegenüberzustellende Aufwand bleibt – wie gesagt – 

völlig unklar. Ferner verkennt die Schuldnerin den Ernst der Lage, wenn sie aus-

führt, sie sei in der Lage, die Forderungen innert der nächsten Monate zu beglei-

chen. Im Stadium der Konkursandrohung, in dem sich die Betreibungen Nr. 7 und 

Nr. 8 befinden, bleiben der Schuldnerin keine Monate mehr, um die Schuld zu be-

gleichen. Vielmehr hätte sie darlegen müssen, wie sie diese Forderungen sofort 

zu begleichen gedenke, was sie unterlassen hat. 

2.7. Nach dem Gesagten ist es der Schuldnerin nicht gelungen, ihre Zahlungs-

fähigkeit hinreichend darzutun. Die Schuldnerin wurde den (vorliegend geltenden) 

erhöhten Anforderungen an die Glaubhaftmachung nicht gerecht. Insbesondere 

ist es ihr nicht gelungen aufzuzeigen, dass sie in der Lage wäre, umgehend die im 

Stadium der Konkursandrohung befindlichen Betreibungsforderungen zu beglei-

chen, um eine erneute Konkurseröffnung innert kurzer Frist abwenden zu können. 

Ihre Zahlungsfähigkeit kann daher nicht als glaubhaft gemacht gelten. Somit sind 

die Voraussetzungen zur Aufhebung des Konkurses nicht erfüllt und die Be-

schwerde ist abzuweisen. Da der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuer-

kannt wurde (vgl. oben E. I./4.), ist der Konkurs neu zu eröffnen.

3.

Ausgangsgemäss sind die Kosten beider Instanzen der Schuldnerin aufzuerlegen. 

Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren ist auf Fr. 750.– festzusetzen 

(vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG) und mit dem von der Schuld-

nerin geleisteten Vorschuss zu verrechnen. Der Gläubigerin ist mangels entstan-

dener Umtriebe keine Parteientschädigung zuzusprechen.

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Es wird erkannt:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, und über die Schuldnerin wird mit Wir-

kung ab Dienstag, 5. August 2025, 09.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.

2.

Das Konkursamt Horgen bzw. die mobile Equipe Konkurs des Notariatsin-

spektorates des Kantons Zürich wird mit der Durchführung des Konkurses 

beauftragt. 

3.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

4.

5.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage der 

Doppel von act. 2 und 12, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes 

Horgen (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten), an das Konkur-

samt Horgen und an die mobile Equipe Konkurs des Notariatsinspektorates 

des Kantons Zürich, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt 

des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Horgen, je gegen Emp-

fangsschein.

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6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw D. Fabio

versandt am:
5. August 2025