# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 27846f7a-737c-5e39-a118-f43960bf0eea
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2005-07-04
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 04.07.2005 ZF 2005 29
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZF-2005-29_2005-07-04.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Tribunale cantonale dei Grigioni
Dretgira chantunala dal Grischun

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 04. Juli 2005 Schriftlich mitgeteilt am: 
ZF 05 29

(Eine gegen diese Entscheidung erhobene Berufung hat das Bundesge-
richt mit Urteil vom 24. März 2006 (4C.400/2005) abgewiesen.)

Urteil
Zivilkammer

Vorsitz Vizepräsident Bochsler
RichterInnen Rehli, Sutter-Ambühl, Riesen-Bienz und Vital 
Aktuar Engler

——————

In der zivilrechtlichen Berufung

der Z., Klägerin und Berufungsklägerin, vertreten durch lic. iur. HSG Daniel Bet-
schart, c/o Rechtsanwalt Dr. iur. Luzius Schmid, Obere Strasse 22B, Postfach 
546, 7270 Davos Platz,

gegen

das Urteil des Bezirksgerichtes P r ä t t i g a u / D a v o s  vom 3. März 2005, mitgeteilt 
am 31. März 2005, in Sachen der Klägerin und Berufungsklägerin gegen die S t i f -
t u n g  Y . , Beklagte und Berufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. 
Bernhard Korolnik, St. Annagasse 16, 8027 Zürich,

betreffend Forderung aus Arbeitsvertrag,

hat sich ergeben:

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A. Am 08. Februar 1995 schloss Z. mit der Stiftung Y. einen unbefriste-
ten schriftlichen Arbeitsvertrag ab. Gestützt darauf wurde die Arbeitnehmerin ab 
dem 15. März 1995 in der durch die Stiftung betriebenen Klinik X. in W. als Haus-
angestellte beschäftigt (mit Schwerpunkt Reinigungsdienst). Der Arbeitsumfang 
belief sich dabei fast durchwegs auf hundert Prozent, lediglich während zweier 
Monate (Oktober/November 2000) war es aus wirtschaftlichen Gründen zu einer 
Reduktion um zehn Prozent gekommen.

Am Morgen des 07. April 2004 wurde Z. ins Büro ihrer Vorgesetzten V. ge-
beten, der hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin der Klinik in W., wo ihr eröffnet 
wurde, dass die Arbeitgeberin das mit ihr eingegangene Vertragsverhältnis unter 
Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist auf den 31. Juli 2004 auflösen wolle. 
V. ersuchte Z., das von ihr und der Personalverantwortlichen U. unterzeichnete 
Kündigungsschreiben entgegenzunehmen und den Empfang zu bestätigen. Die 
Arbeitnehmerin war damit indessen nicht einverstanden. Darauf wurde ihr ihrem 
Wunsch entsprechend vorerst eine Kopie der schriftlichen Kündigung ausgehän-
digt. Begründet wurde die Auflösung des Vertragsverhältnisses damit, dass die 
Leistungen von Z. als Mitglied der Reinigungsequipe den Anforderungen nicht 
mehr genügen würden und dass die Arbeitnehmerin Mühe habe, Weisungen ihrer 
Vorgesetzten anzunehmen und zu befolgen.

Schon bald nach der Aushändigung der Kündigungskopie an Z. bekamen 
V. und U. Zweifel, ob das von ihnen gewählte Vorgehen zweckmässig gewesen 
sei. Sie entschlossen sich deshalb, das Schreiben von der Empfängerin wieder 
zurückzuverlangen, und begaben sich zu diesem Zweck noch im Verlauf des Vor-
mittags des 07. April 2004 in den Trakt West, wo Z. am Arbeiten war. Sie weigerte 
sich indessen, die Aufforderung ihrer Vorgesetzten auf Rückgabe der Kündigungs-
kopie zu befolgen. In der Folge kam es zu einer lautstarken und handgreiflichen 
Auseinandersetzung, in deren Verlauf Z. V. in den Unterarm biss. Die Arbeitneh-
merin beendete schliesslich den Streit, indem sie den Arbeitsplatz eigenmächtig 
verliess und sich für kurze Zeit in die Praxis von Dr. med. S. begab. Er bestätigte 
ihr anschliessend lediglich, dass sie an jenem Tag in seiner Sprechstunde gewe-
sen sei.

Im Anschluss an die Auseinandersetzung vom 07. April 2004 verfassten 
und unterzeichneten V. und U. ein an Z. gerichtetes und an ihre damalige Wohn-
adresse in W. versandtes Schreiben, worin ihr mitgeteilt wurde, dass das mit ihr 

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eingegangene Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung aufgelöst werde. Zur 
Rechtfertigung der fristlosen Kündigung wurde geltend gemacht, dass Z. an die-
sem Tag gegenüber ihren Vorgesetzten handgreiflich geworden sei und dass sie 
ihren Arbeitsplatz während der ordentlichen Arbeitszeit ohne Erlaubnis verlassen 
habe. – Am 14. April 2004 wurde der Entlassenen noch ein Arbeitszeugnis nach-
gereicht und am 22. April 2004 schliesslich erfolgte die Lohnschlusszahlung über 
einen Betrag von Fr. 3385.60.

In einem an die Klinik X. zuhanden von V. und U. gerichteten Schreiben 
vom 22. April 2004 liess Z. durch ihren Rechtsvertreter gegen die fristlose Entlas-
sung Widerspruch erheben. Sie bestritt, dass die Voraussetzungen hierfür erfüllt 
gewesen seien, und forderte deshalb Schadenersatz in der Höhe des ihr (bei or-
dentlicher Kündigung) bis 31. Juli 2004 geschuldeten Lohnes. Für den Fall einer 
gütlichen Einigung hierüber verzichtete sie hingegen auf eine zusätzliche Entschä-
digung nach Art. 337c Abs. 3 OR.

B. Am 11. Juni 2004 machte Z. beim Kreispräsidenten W. als Vermittler 
eine gegen die Stiftung Y. gerichtete Forderungsklage anhängig. Laut dem Leit-
schein vom 13. Juli 2004 hatten die Parteien an der Sühneverhandlung vom glei-
chen Tag die folgenden Anträge gestellt:

Rechtsbegehren der Klägerin:

„1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 22'193.00 zu zah-
len, unter Abzug der Sozialversicherungsbeiträge (AHV, ALV, 
SUVA/UVG-Beiträge, PK-Beitrag) auf dem Betrage von CHF 
13'666.80, zuzüglich 5 % Zins vom Nettobetrag seit dem 23. April 
2004.

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zu 
Lasten der Beklagten.“

Rechtsbegehren der Beklagten:

„1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen.

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Klägerin.“

C. Mit Prozesseingabe vom 03. August 2004 unterbreitete Z. die Streit-
sache dem Bezirksgericht Prättigau/Davos, wobei sie an ihren Rechtsbegehren 
gemäss Leitschein festhielt.

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In ihrer Prozessantwort vom 13. September 2004 bestätigte auch die Stif-
tung Y. ihre ursprünglichen Anträge.

Ein zweiter Schriftenwechsel wurde nicht durchgeführt.

In der Stellungnahme zur Prozessantwort (Art. 87 Abs. 2 ZPO) bekräftigte 
und konkretisierte die Klägerin den bereits in der Prozesseingabe enthaltenen An-
trag, zur Beweisaussage zugelassen zu werden.

D. Mit Urteil vom 03. März 2005, mitgeteilt am 31. März 2005, erkannte 
das Bezirksgericht Prättigau/Davos:

„1. Die Klage der Z. gegen die Stiftung Y. wird abgewiesen.

 2. Die Kosten des Kreisamtes W. in Höhe von Fr. 200.00 gehen zulasten 
der Kreiskasse W.. Die Kosten des Bezirksgerichts Prättigau/Davos, 
bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 3000.00, Schreibge-
bühren von Fr. 740.00 und Barauslagen von Fr. 60.00, total somit Fr. 
3800.00, gehen zulasten der Bezirksgerichtskasse Prättigau/Davos 
(Art. 343 Abs. 2 OR in Verbindung mit Art. 343 Abs. 3 OR).

 3. Z. wird verpflichtet, die Stiftung Y. ausseramtlich mit Fr. 7478.20 (inkl. 
Spesen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

 4. (Rechtsmittelbelehrung).

 5. Mitteilung an: …“

E. Hiergegen liess Z. am 21. April 2005 Berufung an die Zivilkammer 
des Kantonsgerichtes erklären mit dem Begehren:

„1. Das Urteil vom 3. März 2005 des Bezirksgerichtes Prättigau/Davos 
(Pr. Nr. 110-2004-25) sei aufzuheben.

 2. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 22'193.00 zu zah-
len, unter Abzug der Sozialversicherungsbeiträge (AHV, ALV, 
SUVA/UVG-Beiträge, PK-Beitrag) auf dem Betrage von CHF 
13'666.80, zuzüglich 5 % Zins vom Nettobetrag seit dem 23. April 
2004.

 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer für 
das Verfahren vor Bezirksgericht Prättigau/Davos und das Verfahren 
vor Kantonsgericht Graubünden zu Lasten der Beklagten.“

F. In der schriftlichen Berufungserklärung erneuerte Z. ausserdem ihr 
Begehren, zur Beweisaussage zugelassen zu werden. Gleichzeitig ersuchte sie 

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die Zivilkammer, hierüber bereits vor der mündlichen Berufungsverhandlung zu 
befinden; dies, um ihr eine unnötige Anreise aus Portugal zu ersparen. – Mit Ver-
fügung vom 13. Mai 2005 wurde Z. durch das Kantonsgerichtspräsidium vorläufig 
beschieden, dass sie nicht zur Beweisaussage zugelassen werde. Sie wurde aber 
darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Rechtsvertreter anlässlich der Sitzung der 
Zivilkammer den Antrag noch einmal einbringen könne. Sollte er damit durchdrin-
gen, werde die Verhandlung vertagt.

Die Stiftung Y. ihrerseits liess am 29. Juni 2005 beantragen, es sei Z. zur 
Sicherstellung der aussergerichtlichen Kosten der Gegenpartei zu verpflichten.

G. An der mündlichen Berufungsverhandlung vom 04. Juli 2005 hielt der 
Rechtsvertreter von Z. das Gesuch um Zulassung seiner Mandantin zur Beweis-
aussage nicht länger aufrecht. Im Übrigen bestätigte er aber die schriftlichen Be-
rufungsbegehren.

Die Stiftung Y. liess demgegenüber beantragen, es sei die Berufung abzu-
weisen und das angefochtene Urteil zu bestätigen, unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen für beide Instanzen zu Lasten der Gegenpartei. Das Sicherstellungs-
begehren wurde durch die Beklagte hingegen zurückgezogen.

Auf die weiteren Ausführungen der Parteivertreter zur Begründung ihrer 
Rechtsbegehren wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. Im 
Sinne von Art. 51 Abs. 1 lit. b OG gaben die beiden Rechtsanwälte überdies 
schriftliche Ausfertigungen ihrer Vorträge zu den Akten.

Die Zivilkammer zieht in Erwägung:

1. Eine Arbeitnehmerin ist nicht gezwungen, allfällige Forderungen aus 
dem Arbeitsverhältnis am Wohnsitz oder Sitz der Arbeitgeberin geltend zu ma-
chen, und dies unbesehen, ob ein von einem Staatsvertrag (insbesondere dem 
LugÜ) beherrschter internationaler Sachverhalt, ein internationaler Sachverhalt 
ausserhalb eines derartigen Anwendungsbereichs oder aber eine rein innerstaat-
liche Streitangelegenheit zu beurteilen ist. Die jeweils massgeblichen Bestimmun-
gen (Art. 5 Ziff. 1 LugÜ, Art. 115 Abs. 1 IPRG und Art. 24 Abs. 1 GestG) erlauben 

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es ihr vielmehr, solche Ansprüche am gewöhnlichen Arbeitsort einzuklagen. 
Während des hier interessierenden Anstellungsverhältnisses arbeitete Z. aussch-
liesslich in W., wo die heutige Beklagte eine ihrer Kliniken betreibt. Der Mittelpunkt 
der Berufstätigkeit der Klägerin lag also in einer zum Bezirk Prättigau/Davos 
gehörenden Gemeinde. Damit durfte die von Z. angerufene Vorinstanz ihre inter-
nationale und örtliche Zuständigkeit bejahen.

Z. will im laufenden Verfahren erreichen, dass die Stiftung Y. gerichtlich 
verpflichtet wird, ihr rund Fr. 20'000.00 samt Zins zu bezahlen. Eine solche Klage 
fällt gemäss Art. 19 Ziff. 1 ZPO in die sachliche Zuständigkeit des jeweiligen Be-
zirksgerichtes, hier also jenes von Prättigau/Davos, so dass auch insoweit einem 
Eintreten auf die Streitangelegenheit durch die Vorinstanz nichts entgegenstand.

Bezirksgerichtliche Urteile im Sinne von Art. 19 ZPO, seien sie in vermö-
gensrechtlichen (Ziff. 1) oder nicht vermögensrechtlichen Streitsachen (Ziff. 2) er-
gangen, können gemäss Art. 218 Abs. 1 ZPO mit Berufung bei der Zivilkammer 
des Kantonsgerichtes angefochten werden, wobei bei Ersteren der ursprünglich 
erforderliche Streitwert (höher als Fr. 8000.00) im Zeitpunkt der Ausfällung des 
erstinstanzlichen Urteils noch vorhanden sein muss (vgl. PKG 1994-15-54). Dem 
war hier offensichtlich so, ist es doch vor Bezirksgericht Prättigau/Davos weder zu 
einem Rückzug in entsprechendem Umfang noch zu einer teilweisen Anerken-
nung der Klage gekommen. Da das Rechtsmittel überdies innert Frist ergriffen 
wurde (Art. 219 Abs. 1 Satz 1 ZPO) und da die Weiterzugserklärung ausserdem 
den gesetzlichen Formerfordernissen entspricht (Art. 219 Abs. 1 Satz 2 ZPO), ist 
darauf grundsätzlich einzutreten.

Keiner Ergänzung bedürfen die Ausführungen im angefochtenen Urteil, wo-
nach die hier zu beurteilende arbeitsvertragliche Streitsache mangels einer abwei-
chenden Rechtswahl (Art. 116 Abs. 1 IPRG) dem materiellen Schweizer Recht 
unterstehe (Art. 121 Abs. 1 IPRG), während das Verfahren (wie oben bereits 
berücksichtigt) von der bündnerischen ZPO beherrscht werde. Darauf kann ver-
wiesen werden (Art. 229 Abs. 3 ZPO).

2. Nachdem Z. in der schriftlichen Berufungserklärung vom 21. April 
2005 an ihrem Begehren um Zulassung zur Beweisaussage noch ausdrücklich 
festgehalten hatte, liess sie den Antrag an der mündlichen Berufungsverhandlung 

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vom 04. Juli 2005 wieder fallen. Darauf braucht also nicht weiter eingegangen zu 
werden.

An der mündlichen Berufungsverhandlung liess die Stiftung Y. ihrerseits ihr 
Begehren vom 29. Juni 2005 zurückziehen, wonach Z. zur Sicherstellung all jener 
aussergerichtlicher Kosten hätte verpflichtet werden sollen, welche ihr (der Be-
klagten und Berufungsbeklagten) im laufenden Prozess bereits entstanden seien 
und noch erwachsen würden. In einer separaten Verfügung vom heutigen Tag (04. 
Juli 2005) konnte das Gesuch deshalb als erledigt abgeschrieben werden (PZ 05 
136). Weitere Ausführungen hierzu erübrigen sich.

3. Im Verfahren blieb unbestritten, dass V. und U. berechtigt waren, das 
zu Z. bestehende Arbeitsverhältnis ordentlich aufzulösen, desgleichen, dass am 
07. April 2004 eine solche Kündigung auf den 31. Juli 2004 ausgesprochen wurde, 
und weiter, dass dieses Vorgehen zulässig war, dass damit insbesondere die ver-
traglich vereinbarte Kündigungsfrist von drei Monaten eingehalten wurde. Ebenso 
wenig angezweifelt wurde die grundsätzliche Befugnis der genannten Vorgesetz-
ten, die Arbeitnehmerin mit sofortiger Wirkung zu entlassen, wie es am 07. April 
2004 denn auch geschehen ist. Prozessthema ist hingegen, ob im konkreten Fall 
die Voraussetzungen erfüllt waren, um gegenüber Z. eine derart schwer wiegende 
Massnahme zu ergreifen.

Gemäss Art. 337 OR können sowohl die Arbeitnehmerin wie die Arbeitge-
berin das Arbeitsverhältnis aus wichtigen Gründen jederzeit fristlos auflösen (Abs. 
1). Als wichtiger Grund gilt jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein der Kündi-
genden nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht 
mehr zugemutet werden darf (Abs. 2). Ob solche Umstände vorliegen, entscheidet 
das Gericht nach pflichtgemässem Ermessen (Abs. 3). Eine fristlose Entlassung 
ist nur bei besonders schweren Verfehlungen der Arbeitnehmerin gerechtfertigt. 
Sie müssen einerseits objektiv geeignet sein, die für das Arbeitsverhältnis wesent-
liche Vertrauensgrundlage zu zerstören oder zumindest so tief greifend zu er-
schüttern, dass der Arbeitgeberin die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht 
mehr zuzumuten ist. Daneben ist zusätzlich erforderlich, dass sich das beanstan-
dete Verhalten auch tatsächlich so ausgewirkt hat, es also zu einer entsprechen-
den Zerstörung oder Erschütterung des gegenseitigen Vertrauens gekommen ist. 
Wiegen die Verfehlungen weniger schwer, müssen sie trotz Verwarnung wieder-
holt vorgekommen sein, um hinreichend Anlass zu geben für eine sofortige Been-

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digung des Arbeitsverhältnisses (vgl. BGE 130 III 213 E. 3.1 S. 220 f.). Beweisbe-
lastet ist die kündigende Partei (vgl. JAR 2001 S. 320). Tätlichkeiten und Be-
schimpfungen gegenüber Vorgesetzten dürften in aller Regel die fristlose Entlas-
sung der fehlbaren Arbeitnehmerin rechtfertigen. Je nach den konkreten Umstän-
den des Einzelfalles kann die Beurteilung freilich auch anders ausfallen; insbeson-
dere dann, wenn sich der Vorfall in einer Situation erhöhter Spannung ereignet hat 
und die Betroffenen dies wegen eigenen vertrags- oder gesetzeswidrigen Verhal-
tens selber zu vertreten haben (vgl. MANFRED REHBINDER / WOLFGANG PORTMANN, 
Basler Kommentar, Obligationenrecht I, [Hrsg.: HEINRICH HONSELL, NEDIM PETER 
VOGT und WOLFGANG WIEGAND], 3. Aufl., Basel 2003, Art. 337 OR N. 21 und 23; 
MANFRED REHBINDER, Berner Kommentar, Das Obligationenrecht, Band VI.2.2.2, 
Art. 337 OR N. 9).

4. Nach den Akten, insbesondere den insoweit glaubhaften und im 
Grunde auch gar nicht bestrittenen Aussagen der Zeuginnen V., U. und T., steht 
mit hinlänglicher Sicherheit fest, dass es am Vormittag des 07. April 2004 zwi-
schen Z. und ihrer direkten Vorgesetzten, der hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin 
V., zu einer lautstark ausgetragenen Meinungsverschiedenheit um die Rückgabe 
der Kopie eines Kündigungsschreibens gekommen ist, welche der Arbeitnehmerin 
am Morgen des gleichen Tages ausgehändigt worden war. Z. liess es dabei nicht 
damit bewenden, den wiederholten Aufforderungen ihrer Vorgesetzten auf Her-
ausgabe des gewünschten Dokumentes zu widersprechen. Vielmehr biss sie V. 
im Verlaufe der Auseinandersetzung in den Unterarm, und dies so fest, dass der 
Zahnabdruck, wie die Personalverantwortliche U. bestätigen konnte, einige Zeit 
sichtbar blieb. Würde es sich hierbei um den einzig wesentlichen Umstand han-
deln, wäre nach dem eben in E. 3 Gesagten die fristlose Entlassung nicht zu be-
anstanden gewesen. Ein tätlicher Angriff der geschilderten Art auf eine Vorge-
setzte stellt eine schwere Persönlichkeitsverletzung dar und zerstört in aller Regel 
das für eine Weiterbeschäftigung der Arbeitnehmerin erforderliche Vertrauensver-
hältnis. Im vorliegenden Fall gilt es nun aber zu berücksichtigen, dass Z., der die 
Arbeitsstelle eben erst ordentlich gekündigt worden war, von ihrer Vorgesetzten 
ohne sachlichen Grund gedrängt wurde, die ihr überlassene Kopie des Kündi-
gungsschreibens wieder herauszugeben. Dabei war sich V., wie ihre Zeugenaus-
sagen zeigen, nach bereits Erlebtem der aufbrausenden Seite des Charakters der 
Arbeitnehmerin durchaus bewusst. Indem sie trotz solcher Erfahrungen ohne 
rechtlich schützenswertes Interesse auf ihrem Ansinnen beharrte, schuf sie völlig 

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unnötig einen Zustand, in welchem ernstlich zu befürchten war, dass sich Z. in 
ihrer Verwirrung und Empörung wegen des von ihr Verlangten mit unzulässigen 
Mitteln zur Wehr setzen könnte. Hinzu kommt schliesslich noch, dass sich V. in 
einem Zeitpunkt, als Z. laut eigener Einschätzung der hauswirtschaftlichen Be-
triebsleiterin bereits „massive Stresssymptome“ zeigte, dazu hinreissen liess, sie 
an der Schulter zu berühren, und dies in einer Form, die von der Personalverant-
wortlichen U. als eigentliches Zurückhalten verstanden wurde. Obwohl V. ihr Vor-
gehen anders aufgefasst haben wollte, als blosses Beschwichtigungsbemühen 
nämlich, hätte sie damit rechnen müssen, dass die völlig aufgebrachte Arbeitneh-
merin darin einen Versuch sehen könnte, dass ihr das umstrittene Papier nunmehr 
mit Gewalt entrissen werden sollte, was sie dann handgreiflich werden liess. All 
dies lässt die von Z. begangene Tätlichkeit etwas weniger gravierend erscheinen, 
und es wäre unter diesen Umständen wohl angezeigt gewesen, wenn die Arbeit-
nehmerin lediglich verwarnt und darauf hingewiesen worden wäre, sie müsse mit 
der fristlosen Entlassung rechnen, sollte sie in der verbleibenden Anstellungszeit 
ihren Vorgesetzten gegenüber verbal oder tätlich ausfällig werden. – Zu keiner 
anderen Einschätzung gelangt man, wenn zusätzlich das Verhalten von Z. unmit-
telbar nach der Auseinandersetzung mit V. berücksichtigt wird. Es ist ohne weite-
res einfühlbar, dass sie durch den Vorfall derart aufgewühlt wurde, dass ihr dies 
körperliche Beschwerden bereitet hatte, und dass sie darauf, ohne sich näher Ge-
danken zu machen, überstürzt ihren Arzt aufgesucht hat. Dabei ist auch verständ-
lich, dass sie ihre Fassung nicht sofort wieder gefunden hat und dass sie deshalb 
subjektiv gar nicht in der Lage war, sich ausgerechnet bei jener Person um die 
Erlaubnis zum Weggehen zu bemühen, mit der sie sich eben noch gestritten hatte. 
Dass für die Arztkonsultation keine im Voraus erteilte Bewilligung vorlag, wog also 
nicht derart schwer, dass dies den Ausschlag zu Gunsten einer fristlosen Entlas-
sung hätte geben können, zumal die Klägerin offenbar nach kurzer Abwesenheit 
wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt ist. – Gleiches gilt für den Umstand, 
dass der Klägerin aus Sicht der Beklagten wegen nicht immer konstant guter Ar-
beitsleistungen und wegen teils uneinsichtigen Verhaltens ihren Vorgesetzten ge-
genüber bereits ordentlich gekündigt worden war.

Gesamthaft betrachtet erscheint bei dieser Sachlage die am 07. April 2004 
gegenüber Z. ausgesprochene fristlose Entlassung als nicht gerechtfertigt. Inso-
weit die Vorinstanz gegenteilig entschieden hat, ist ihr Urteil in (teilweiser) Gut-
heissung der Berufung aufzuheben.

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5. Die fristlose Entlassung einer Arbeitnehmerin beendet das Vertrags-
verhältnis selbst dann, wenn sich das Vorgehen der Arbeitgeberin bei einer späte-
ren gerichtlichen Überprüfung als unzulässig herausstellen sollte. Die Betroffene 
besitzt in solchen Fällen keinen Anspruch auf Weiter- bzw. Wiederbeschäftigung. 
Vielmehr steht ihr nach Art. 337c Abs. 1 OR vorab einmal Schadenersatz zu, und 
dies in der Höhe des Verdienstes, den sie erzielt hätte, wenn das Arbeitsverhältnis 
ordnungsgemäss aufgelöst worden wäre. In Fällen wie hier mit unbestimmter Ver-
tragsdauer besitzt die Arbeitnehmerin somit Anspruch auf Lohnersatz bis zum Ein-
tritt des nächsten zulässigen Kündigungstermins (vgl. REHBINDER/PORTMANN, a. a. 
O., Art. 337c OR N. 1 f.; REHBINDER, a. a. O., Art. 337c OR N. 2; ADRIAN STÄHELIN 
/ FRANK VISCHER, Zürcher Kommentar, Obligationenrecht, Band V.2.c, Art. 337c 
OR N. 7), Z. also angesichts der genannten dreimonatigen Kündigungsfrist sowie 
des Umstandes, dass keine der gesetzlichen Kündigungsbeschränkungen An-
wendung findet, bis zum 31. Juli 2004. 

Bei der Ermittlung des der Klägerin zustehenden Guthabens ist auf ihre ei-
genen Berechnungen abzustellen, soweit sie mit den Lohnunterlagen der Beklag-
ten und den Vorgaben über die vorzunehmenden Abzüge in Einklang stehen und 
nicht offensichtliche Versehen enthalten. Der Bruttolohn inkl. Schichtzulage für die 
Monate April, Mai, Juni und Juli 2004 beläuft sich danach auf Fr. 15'740.60. Hinzu 
kommen Fr. 1967.70 als Anteil am 13. Monatslohn für das erste Halbjahr 2004, 
was ein Zwischentotal von Fr. 17'708.30 ergibt. Hiervon abzuziehen sind Fr. 
1936.30 an Versicherungsbeiträgen sowie die Ende April 2004 erfolgte Auszah-
lung von Fr. 3385.60, womit sich ein Guthaben von Fr. 12'386.40 ergibt. Dieser 
Betrag ist ab einem mittleren Zeitpunkt (dem 31. Mai 2004) zu 5 % zu verzinsen.

6. Wird eine Arbeitnehmerin ohne zureichenden Grund fristlos entlas-
sen, muss es mit der Zusprechung von Schadenersatz gestützt auf Art. 337c Abs. 
1 OR noch nicht sein Bewenden haben. Das Gericht kann die Arbeitgeberin viel-
mehr überdies verpflichten, der Arbeitnehmerin zusätzlich eine Strafzahlung im 
Sinne von Art. 337c Abs. 3 OR zu entrichten. Deren Höhe bemisst es nach den 
konkreten Umständen des Einzelfalles, wobei der Betrag von sechs Monatslöhnen 
nicht überstiegen werden darf. Zweck dieser gesetzlichen Regelung ist einmal, 
Arbeitgeberinnen von leichtfertig ausgesprochenen fristlosen Entlassungen abzu-
halten. Kommt es im Einzelfall dennoch dazu, soll darüber hinaus durch eine sol-
che Geldstrafe die seelische Unbill abgegolten werden, welche die Arbeitnehmerin 

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durch die ungerechtfertigte fristlose Auflösung des Vertragsverhältnisses erlitten 
hat (vgl. BGE 123 V 5 E. 2.a S. 7). Wie frei das Gericht bei seinem Entscheid ist, 
wann es eine Strafzahlung nach Art. 337c Abs. 3 OR anordnen soll und wann es 
sie verweigern darf, ist in Lehre und Rechtsprechung umstritten. So soll nach BGE 
116 II 300 E. 5.a S. 301 eine unzulässige fristlose Entlassung regelmässig zur 
Folge haben, dass die Arbeitgeberin zur Erbringung einer solchen Geldleistung 
verpflichtet wird . Nur aussergewöhnlich gelagerte Fälle rechtfertigten ein Abwei-
chen hiervon. Dem wird zum Teil entgegengehalten, dass sich ein derart enger 
Rahmen mit der Ausgestaltung von Art. 337c Abs. 3 OR als Kann-Vorschrift nicht 
vertrage (vgl. STÄHELIN/VISCHER, a. a. O., Art. 337c OR N. 15), und in jüngerer Zeit 
äusserte auch das Bundesgericht gewisse Zweifel, ob dem Gericht, das sich mit 
den Wirkungen einer ungerechtfertigten fristlosen Entlassung auseinander zu set-
zen habe, nicht ein grösserer Spielraum eingeräumt werden müsste (vgl. die Be-
merkungen auf S. 266 des in JAR 2002 S. 263 ff. publizierten Entscheides). Wie 
hier die Gewichtung künftig erfolgen wird, lässt sich nicht verlässlich abschätzen, 
ist aber für den Ausgang der vorliegenden Streitsache auch nicht von massgebli-
cher Bedeutung.

Wie bereits ausgeführt wurde (vgl. oben E. 4), hat Z. im Rahmen einer vor-
erst verbal geführten Auseinandersetzung ihre Vorgesetzte, die hauswirtschaftli-
che Betriebsleiterin, überraschend in den Unterarm gebissen, und dies in Anwe-
senheit weiterer Klinikangestellten, unter ihnen insbesondere der Verantwortli-
chen für das Personalwesen. Damit hat die Klägerin eine Überreaktion an den Tag 
gelegt, die in hohem Masse geeignet war, das Ansehen der Angegriffenen im Be-
trieb zu beeinträchtigen. Es ist daher, wenn auch rechtlich nicht haltbar (vgl. E. 4), 
menschlich sehr wohl verständlich, dass sich V. und U., die beim Dazwischenge-
hen nach ihren glaubhaften Angaben ebenfalls noch einen Schlag erhalten haben 
will, unter dem Eindruck des eben Geschehenen veranlasst sahen, das Arbeits-
verhältnis mit Z. mit sofortiger Wirkung aufzulösen, was die Stiftung Y. in der Folge 
gegen sich gelten lassen musste. Angesichts dieser Umstände, insbesondere des 
erheblichen Fehlverhaltens der Arbeitnehmerin, wäre es in hohem Masse stos-
send, wenn die Arbeitgeberin über ihre Verpflichtung hinaus, Z. für beinahe vier 
Monate den Verdienstausfall zu ersetzen, noch eine Strafzahlung zu entrichten 
hätte (vgl. JAR 1994 S. 235; STÄHELIN/VISCHER, a. a. O., Art. 337c OR N. 15 am 
Ende). In diesem Punkt bleiben also Berufung und Klage ohne Erfolg.

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7. In zivilprozessualen Auseinandersetzungen um behauptete An-
sprüche aus Einzelarbeitsvertrag bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.00 dürfen 
auf die Parteien von hier nicht weiter interessierenden Ausnahmen abgesehen 
keine Gerichtskosten abgewälzt werden (Art. 343 Abs. 2 und 3 OR); sie sind viel-
mehr auf die jeweilige Gerichtskasse zu nehmen. Dies berücksichtigend überband 
das Bezirksgericht Prättigau/Davos die vermittleramtlichen Kosten der Kreiskasse 
W., während es jene des erstinstanzlichen Gerichtsverfahrens der Bezirksge-
richtskasse belastete. – Entsprechendes gilt für das Berufungsverfahren, dessen 
Kosten somit vom Kanton Graubünden zu tragen sind.

Kostenbefreiung im Sinne von Art. 343 Abs. 3 OR ändert nichts daran, dass 
die obsiegende Partei grundsätzlich einen Anspruch besitzt, zu Lasten der unter-
liegenden Gegnerin eine angemessene aussergerichtliche Entschädigung zuge-
sprochen zu erhalten (vgl. BGE 115 II 30 E. 5c S. 42). Laut dem Ergebnis des 
Berufungsverfahrens ist der Klägerin mit ihren ursprünglichen, nach dem Schei-
tern vor der Vorinstanz unverändert gelassenen Begehren nunmehr insoweit Er-
folg beschieden, als ihre fristlose Entlassung als ungerechtfertigt eingestuft und 
ihre Forderung auf Ersatz des dadurch entgangenen Verdienstes geschützt 
wurde, letzteres nicht nur dem Grundsatz nach, sondern auch betragsmässig. In 
einem anderen wesentlichen Punkt vermochte sie indessen mit ihren Anträgen 
nicht durchzudringen, bleiben ihr doch Leistungen aus Art. 337c Abs. 3 OR ver-
sagt. Dies ruft nach einer spürbaren Reduktion gegenüber der ungeschmälerten 
Entschädigung, die bei vollständigem Obsiegen gesamthaft geschuldet gewesen 
wäre. Hinzu kommt, dass in den zu den Akten gegebenen Honorarnoten des Ver-
treters der Klägerin bei dem nach Zeitaufwand zu ermittelnden Entgelt von einem 
Stundenansatz von Fr. 220.00 ausgegangen wird. Dies ist übersetzt, wurde das 
Mandat doch überwiegend durch einen Mitarbeiter von Rechtsanwalt Schmid aus-
geübt, der noch nicht im Besitz eines Anwaltspatentes ist. Dessen Bemühungen 
sind nach der Praxis mit einem Ansatz von 75 % des ordentlichen Honorars zu 
entschädigen, mit Fr. 165.00 pro Stunde also. Trägt man alldem Rechnung, ist die 
Beklagte zu verpflichten, der Klägerin unter zusätzlicher Berücksichtigung der 
Spesen und des Streitwertzuschlages eine Umtriebsentschädigung von insge-
samt Fr. 3700.00 zu bezahlen (die Mehrwertsteuer eingeschlossen), Fr. 2500.00 
für das erstinstanzliche Verfahren und Fr. 1200.00 für das Verfahren vor der Wei-
terzugsinstanz.

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Demnach erkennt die Zivilkammer:

1. Die Berufung wird teilweise gutgeheissen und es werden die Ziffern 1 und 
3 des angefochtenen Urteils aufgehoben.

2. In teilweiser Gutheissung der Klage wird die Stiftung Y. verpflichtet, Z. einen 
Betrag von Fr. 12'386.40 zuzüglich 5 % Zins seit dem 31. Mai 2004 zu be-
zahlen.

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens gehen zu Lasten des Kantons 
Graubünden.

4. Die Stiftung Y. wird überdies verpflichtet, Z. für die Verfahren vor beiden 
Instanzen einschliesslich Mehrwertsteuer eine reduzierte Umtriebsentschä-
digung im Betrage von Fr. 3700.00 zu bezahlen, wovon Fr. 1200.00 auf das 
Berufungsverfahren entfallen.

5. Mitteilung an:

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Für die Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
Der Vizepräsident Der Aktuar