# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22b03a36-fccf-55ec-82c8-6c8a5572ad7c
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-10-15
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 15.10.2015 601 2015 101
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_601-2015-101_2015-10-15.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

601 2015 101

Urteil vom 15. Oktober 2015

I. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Stellvertretender Präsident: Christian Pfammatter
Richter: Gabrielle Multone, Josef Hayoz
Gerichtsschreiber-Praktikant: Pierre Portmann

Parteien A.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Anselm 
Filliger

gegen

REKURSKOMMISSION DER UNIVERSITÄT FREIBURG, Vorinstanz,

REKURSKOMMISSION DER MATHEMATISCH-
NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT DER UNIVERSITÄT 
FREIBURG, Zweitinstanz,

MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT DER 
UNIVERSITÄT FREIBURG, Erstinstanz

Gegenstand Schule und Bildung

Studienausschluss

Beschwerde vom 13. August 2015 gegen den Entscheid der 
Rekurskommission der Universität vom 17. Juli 2015

Kantonsgericht KG

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Sachverhalt

A. A.________, geboren im Jahr 1982, absolviert seit 2006 ein Studium der Humanmedizin an 
der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg (nachfolgend: 
Fakultät). Prüfungen hat sie zwar abgelegt, aber nicht bestanden. Das Dekanat der Fakultät 
schloss sie am 11. September 2012 vom Studium aus. Es stützte sich dabei auf Art. 16 Abs. 2 des 
Reglements vom 26. Oktober 2009 für die Erlangung des Bachelor of Medicine und für die 
vorklinischen Studien der Zahnmedizin (veröffentlicht auf der Internetseite der Fakultät). Nach 
dieser Bestimmung werden Studierende definitiv vom Human- und Zahnmedizinstudium an der 
Universität Freiburg ausgeschlossen, wenn die 60 ECTS-Kredite des ersten Studienjahrs am Ende 
des vierten Semesters nicht erlangt sind. Eine gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde 
hiess die Rekurskommission der Fakultät am 16. November 2012 gut und räumte A.________ eine 
Frist von zwei zusätzlichen Semestern ein, um das erste Studienjahr erfolgreich abzuschliessen. 
Sie hielt ihr zu Gute, dass sie "auf offiziellem Wege nicht von der Änderung des Reglements 
benachrichtigt wurde".

Am 28. August 2013 erlitt A.________ nach einem Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma, weshalb sie die 
Prüfungen der Herbst-Session 2013 nicht absolvieren konnte. Nach Erhalt eines entsprechenden 
Arztzeugnisses gewährte der Dekan ihr am 4. September 2013 zwei weitere Semester, um die 
Examen abzulegen. Er wies sie allerdings darauf hin, dass, sollte sie bis zur Prüfungssession 
Sommer/Herbst 2014 die Prüfungen nicht bestehen, ihr keine Fristverlängerung und keine 
Rekursmöglichkeit mehr gewährt würden und sie definitiv vom Studium ausgeschlossen werde.

B. In der Folge schrieb sich A.________ für die Herbst-Examenssession 2014 ein. Am 
23. August 2014 zog sie die Anmeldung zurück mit der Begründung, sie könne aus 
gesundheitlichen Gründen die Prüfungen nicht absolvieren. Sie bitte das Dekanat, ihr in einem 
Jahr noch einmal die Möglichkeit zur Prüfungsteilnahme zu gewähren. Dem beigelegten 
Arztzeugnis vom 22. August 2014 ist zu entnehmen, dass bei A.________ seit dem Sturz eine 
Einschränkung der Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie migräneartige Kopfschmerzen 
bestünden. Auch sei die Wiedergabe von Lerninhalten gestört. Seit längerer Zeit sei eine 
neurologische Abklärung geplant, ein Termin habe aber trotz wiederholten Interventionen nicht 
vereinbart werden können. Mit einer E-Mail vom 25. August 2014 wurde A.________ durch das 
Dekanat darüber informiert, dass ihre Einschreibung für die Prüfungen im Herbstsemester 2014 
annulliert sei.

C. Mit Verfügung vom 11. September 2014 schloss das Dekanat A.________ definitiv vom 
Studium der Human- und Zahnmedizin aus. In diesem Entscheid ist festgehalten, dass keine 
Fristverlängerungs- und keine Rekursmöglichkeiten mehr bestünden.

Per E-Mail vom 16. September 2014 fragte A.________ das Dekanat an, ob hinsichtlich des 
Ausschlusses ein Missverständnis vorliege. Da sie sich mit einem Arztzeugnis abgemeldet und 
das Dekanat die Prüfungsanmeldung annulliert habe, sei sie davon ausgegangen, dass ihr 
Prüfungsversuch aufgeschoben werde. Am 1. Oktober 2014 verneinte das Dekanat das Vorliegen 
eines Missverständnisses und bestätigte den definitiven Ausschluss.

Am 12. Oktober 2014 erhob A.________ gegen den Entscheid vom 11. September 2014 Rekurs. 
Ihre Eingabe war an die "Rekurskommission Dekanat der Math.-Natw. Fakultät" adressiert. Das 

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Dekanat antwortete mit Brief vom 5. November 2014 und verwies auf sein Schreiben vom 
4. September 2013 sowie auf die Verfügung vom 11. September 2014, wonach A.________ kein 
Recht auf eine zusätzliche Fristverlängerung und keine Rekursmöglichkeit mehr habe. Somit sei 
ihr Rekurs unzulässig, das Dekanat könne darauf nicht eingehen und werde ihn nicht an die 
Rekurskommission weiterleiten.

Am 20. November 2014 ersuchte A.________, nunmehr vertreten durch einen Rechtsanwalt, den 
Dekan, ihre Beschwerde vom 12. Oktober 2014 der Rekurskommission (der Fakultät) zu 
übergeben. Das Schreiben vom 20. November 2014 blieb unbeantwortet, weshalb sie am 
11. Dezember 2014 an die Rekurskommission der Universität Freiburg gelangte und dieser 
beantragte, den Rekurs vom 12. Oktober 2014 zu behandeln. Mit Verfügung vom 20. Februar 2015 
überwies der Präsident der Rekurskommission der Universität die Akten zuständigkeitshalber an 
die Rekurskommission der Fakultät, damit diese über die Beschwerde vom 12. Oktober 2014 
entscheide. Er erwog, dass ein vorgängiger Verzicht auf ein Rechtsmittel grundsätzlich nicht 
zulässig sei und dass die Voraussetzungen einer Sprungbeschwerde nicht erfüllt seien.

Mit Entscheid vom 18. März 2015 lehnte die Rekurskommission der Fakultät die Beschwerde vom 
12. Oktober 2014 ab, bestätigte den Ausschluss von A.________ gemäss Verfügung vom 
11. September 2015 und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung.

D. Gegen die Verfügung vom 18. März 2015 liess A.________ am 26. März 2015 bei der 
Rekurskommission der Universität Beschwerde führen und beantragen, in Aufhebung des 
angefochtenen Entscheids sei sie wieder zu immatrikulieren. Die Rekurskommission wies die 
Beschwerde am 17. Juli 2015 ab. Den Einwänden von A.________, dass die Rekurskommission 
der Fakultät ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt sowie eine Ermessensüberschreitung 
begangen habe, ist sie nicht gefolgt, ebenso wenig der Meinung, dass das Dekanat gegen den 
Grundsatz von Treu und Glauben verstossen habe. A.________ sei ausschliesslich aufgrund der 
Überschreitung der reglementarisch maximal zulässigen Studiendauer sowie der Überschreitung 
der ausnahmsweise gewährten Verlängerung der Studiendauer exmatrikuliert worden. 

E. A.________ lässt am 13. August 2015 Beschwerde beim Kantonsgericht führen. Sie hält an 
ihrem Begehren um erneute Immatrikulation fest.

Die Rekurskommission verzichtete auf das Einreichen einer Stellungnahme. Die Fakultät und ihre 
Rekurskommission liessen sich nicht vernehmen.

Erwägungen

1. Die Zuständigkeit des Kantonsgerichts ist von Amtes wegen zu prüfen (Art. 16 Abs. 1 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SGF 150.1]). Der 
angefochtene Entscheid erging in Anwendung des Gesetzes vom 19. November 1997 über die 
Universität (UniG; SGF 430.1). Dieses Gesetz wurde auf den 1. Januar 2015 revidiert. Der vormals 
geltende Art. 41 Abs. 3 aUniG sah vor, dass Entscheide der Rekurskommission mit Beschwerde 
beim Kantonsgericht angefochten werden können. Die per 1. Januar 2015 erfolgte 
Gesetzesrevision hat an dieser Regelung nichts geändert (vgl. Art. 47c Abs. 2 UniG). Zur 
Beschwerde berechtigt ist, wer durch die angefochtene Anordnung berührt ist und ein 

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schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung hat (Art. 76 lit. a VRG). Die 
Beschwerdeführerin hat sich am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und ist mit ihren Anträgen 
nicht durchgedrungen. Sie ist somit durch die angefochtene Verfügung formell beschwert und 
besonders berührt und hat demnach ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise Änderung. Damit ist sie zur Beschwerde legitimiert. Da auch die übrigen 
Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

2. Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung des Rechts, einschliesslich der 
Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, gerügt sowie eine unrichtige und 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 77 
Abs. 1 lit. a und b VRG). Die Unangemessenheit kann vor dem Kantonsgericht nur gerügt werden, 
wenn die Angelegenheit das Gebiet der öffentlichen Abgaben oder der Sozialversicherungen 
betrifft oder sie der Beschwerde an eine zur Überprüfung dieser Rüge befugte Behörde unterliegt 
oder ein Gesetz diesen Beschwerdegrund ausdrücklich vorsieht (Art. 78 Abs. 2 lit. a-c VRG). 
Solange die Vorinstanz ihr Ermessen pflichtgemäss ausübt, ist es dem Gericht verwehrt, sein 
eigenes Ermessen anstelle der Vorinstanz zu setzen (vgl. BVR 2012 S. 193 E. 1.2). Das Gericht 
wendet das Recht von Amtes wegen an und prüft von Amtes wegen oder auf Antrag die Gültigkeit 
der auf den Einzelfall anwendbaren Vorschriften (Art. 10 Abs. 1 und 2 VRG).77

3. a) Wie erwähnt, ist am 1. Januar 2015 die Teilrevision des Universitätsgesetzes in Kraft 
getreten. Das Gesetz enthält keine Übergangsbestimmungen. Da die Rechtsänderung während 
des Verfahrens bei der Fakultät eintrat, ist für das vorliegende Verfahren grundsätzlich das neue 
Recht anwendbar (vgl. TSCHANNEN/ZIMMERLI/MÜLLER, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl. 
2014, S. 202).

b) aa. Nach Art. 25a UniG müssen die Studienpläne so ausgestaltet sein, dass 
Vollzeitstudierende ihr Studium in der Regelzeit, die in den Studienreglementen vorgesehen sind, 
abschliessen können (Abs. 1). Die Studienreglemente können die Dauer der einzelnen 
Studiengänge und Studienabschnitte beschränken. Sie sehen jedoch Fristverlängerungen aus 
wichtigen Gründen vor (Abs. 2). Sie können den Ausschluss vom betreffenden Studiengang 
vorsehen, wenn eine Frist ohne wichtigen Grund überschritten wurde (Abs. 3). Gemäss Art. 51 
UniG erlassen die universitären Organe die Statuten und Reglemente, die zum Vollzug des UniG 
notwendig sind (Abs. 1). Soweit die geltenden Statuten und Reglemente der Universität und der 
Fakultäten dem Gesetz (UniG) nicht widersprechen, bleiben sie in Kraft (Abs. 2). Die Statuten der 
Universität werden dem UniG innert zwei Jahren nach seinem Inkrafttreten angepasst; die übrigen 
Statuten und Reglemente werden spätestens zwei Jahre nach dem Inkrafttreten der revidierten 
Statuten dem Gesetz angepasst (Abs. 3).

bb. Die Einzelheiten über die Zulassung der Examen und deren Ablauf sind im bereits erwähnten 
Reglement der Fakultät vom 26. Oktober 2009 geregelt und im angefochtenen Entscheid (E. 7.1.2) 
wiedergegeben. Hervorzuheben ist, dass Studierende, welche die Evaluationen einer 
Anrechnungseinheit (= Prüfungen) im ersten oder zweiten Studienjahr zweimal beziehungsweise 
im dritten Studienjahr dreimal nicht bestanden haben, vom Studium ausgeschlossen werden (Art. 
16 Abs. 1 des Reglements). Nebstdem ist auf Art. 10 des Reglements zu verweisen: Zieht sich ein 
Student nach Ablauf der Anmeldefrist von einer Prüfung, für die er sich eingeschrieben hat, zurück, 
so muss er dies sieben Tage vor Beginn der Session schriftlich mitteilen. In diesem Fall wird die 
Anmeldung zur Prüfung annulliert (Abs. 1). Zieht er sich nach dieser Frist zurück, so ist der Dekan 
darüber schriftlich mit Angabe der Gründe für den Rückzug zu informieren. Im Krankheitsfall ist ein 

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ärztliches Zeugnis beizulegen. Der Dekan entscheidet, ob die angeführten Gründe anerkannt 
werden. Fällt der Entscheid positiv aus, so wird die Prüfungseinschreibung annulliert (Abs. 2). Liegt 
kein stichhaltiger Grund für einen Rückzug, einen Unterbruch oder eine Annullierung der Prüfung 
vor, so gilt die Prüfung als nicht bestanden (Abs. 3).

c) aa. Die Rekurskommission der Universität weist im angefochtenen Entscheid darauf hin, 
dass das Reglement vom 26. Oktober 2009 keine Bestimmungen hinsichtlich Fristverlängerungen 
aus wichtigen Gründen enthält. Nach Art. 10 des Reglements könne der Dekan zwar über 
Prüfungsannullierungen entscheiden, die jedoch lediglich einen Einfluss auf die Wiederholung der 
Prüfungen hätten, aber nicht auf die Verlängerung der reglementarisch befristeten Studiendauer. 
Mithin fehle es dem Reglement an einer Härtefall- oder Ausnahmeklausel, welche 
Studienreglemente anderer Fakultäten bereits kennen beziehungsweise wie es Art. 25a UniG 
vorsehen würden. Die Entscheide vom 16. November 2012 und vom 4. September 2013, mit 
welchen der Beschwerdeführerin jeweils zwei zusätzliche Semester für das Ablegen der Prüfungen 
gewährt wurden, würden sich auf keine Gesetzes- oder Reglementsgrundlage stützen. Trotzdem 
lasse sich eine gewisse Praxis der Fakultät und deren Rekurskommission ableiten. Überdies 
erscheine der per 1. Januar 2015 in Kraft getretene Art. 25a UniG günstiger für die Studierenden 
im Allgemeinen und die Beschwerdeführerin im Speziellen, da diese Bestimmung vorsehe, dass 
Fristverlängerungen für reglementarisch befristete Studiendauern aus wichtigen Gründen gewährt 
werden könnten. Im Übrigen widerspreche das Reglement Art. 25a UniG, da es die Möglichkeit 
einer Fristverlängerung aus wichtigen Gründen nicht vorsehe. In Anwendung von Art. 51 Abs. 2 
UniG und dem Grundsatz "lex superior derogat legi inferiori" sei somit festzuhalten, dass gestützt 
auf Art. 25a Abs. 2 UniG Fristverlängerungen aus wichtigen Gründen gewährt werden könnten, 
sofern Studienreglemente die Dauer der einzelnen Studiengänge und Studienabschnitte 
beschränkten. Folglich sei auch auf das vorliegende Verfahren Art. 25a Abs. 2 UniG anwendbar. 
Im Übrigen gehe auch die Rekurskommission der Fakultät davon aus, dass eine Abweichung der 
reglementarisch maximalen Studiendauer möglich sei. 

bb. Weiter führte die Rekurskommission aus, dass eine Definition des Begriffs "wichtige Gründe" 
im Gesetz fehlt. Mit dieser Formulierung seien Härtefälle beziehungsweise besondere Umstände 
gemeint. Hierbei handle es sich um Ermessensentscheide, die von der Rekurskommission mit 
einer gewissen Zurückhaltung zu prüfen seien; die Fakultät sei aufgrund ihrer Kenntnisse der 
Studienverhältnisse besser geeignet, um beispielsweise zu beurteilen, ob einer Studentin in 
Abweichung des Reglements ein zusätzliches Semester zugestanden werden solle. Allerdings 
könne aus dem unbestimmten Rechtsbegriff "wichtige Gründe" gemäss Art. 25a Abs. 2 UniG nicht 
ohne Weiteres geschlossen werden, dass gesundheitliche Probleme in jedem Fall zu einer 
Fristverlängerung der reglementarisch maximal zulässigen Studiendauer führen. Immerhin 
bestreite die Fakultät nicht, dass A.________ aus gesundheitlichen Gründen die Prüfungen nicht 
habe absolvieren können. Diese Gründe würden jedoch nicht in jedem Fall zu einer 
Fristverlängerung der reglementarisch maximal zulässigen Studiendauer führen. Vielmehr obliege 
es der zuständigen Behörde, im Rahmen ihres weiten Ermessens sämtliche ihrer Ansicht nach 
massgeblichen Kriterien zu berücksichtigen. Soweit sich die Rekurskommission der Fakultät auf 
die gesundheitlichen Probleme von A.________, auf die bereits absolvierte Studiendauer, die 
zweimalige Studienverlängerung, die Kosten des Medizinstudiums und das 
Gleichbehandlungsgebot gegenüber anderen Studierenden stütze, würden diese Kriterien als 
ernsthafte sachliche Gründe für einen Studienausschluss erscheinen. Der Fakultät stehe in der 
Ausgestaltung der Studien- und Examensordnung ein weiter Gestaltungsspielraum zu. Finanzielle 

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wie auch organisatorische Gründe würden gegen eine beliebige Wiederholung nicht bestandener 
Prüfungen sprechen. Ob die Wiederholung einer nicht bestandenen Prüfung nur einmal oder 
mehrmals zugelassen werde, falle in den Gestaltungsspielraum der zuständigen Behörden. Die 
Gewährung einer Ausnahme sei nur statthaft, wenn ein wirklicher Sonderfall vorliege, der ein 
Abweichen von der zugrundeliegenden Norm rechtfertige. Diese Voraussetzung sei nicht erfüllt, 
wenn die zu beurteilenden Situation in einer Vielzahl von Fällen vorkomme. Vorliegend erscheine 
es gerechtfertigt, nicht nur auf die krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit abzustellen, sondern 
auch andere Faktoren des Einzelfalls mit einzubeziehen, solange diese sachgerecht erscheinen. 
So würde es dem Sinn und Zweck einer Studienzeitbeschränkung zuwiderlaufen, wenn chronisch 
kranke Studierende ohne Prüfung der Gesamtumstände und alleine aufgrund ihres 
Gesundheitszustands ihre Studienzeit unbeschränkt verlängern könnten. Da sie (die 
Rekurskommission der Universität Freiburg) das weite Ermessen der Vorinstanz im 
Zusammenhang mit der Anwendung von Härtefallklauseln nur mit einer gewissen Zurückhaltung 
prüfe, erscheine der angefochtene Entscheid aufgrund der gesamten Umstände (anhaltende 
gesundheitliche Probleme, bereits absolvierte Studienzeit ohne Abschluss des ersten 
Studienjahres, bisher absolvierte Prüfungen mit klar ungenügenden Noten, zweimal gewährte 
Studienzeitverlängerung, kostenintensives Medizinstudium) nicht als unangemessen.

4. Die Nichtgewährung der Studiendauerverlängerung, des Gesuchs um Verschiebung der 
Prüfungen sowie der Ausschluss aus dem Studiengang haben, wie jede Verwaltungsmassnahme, 
dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu entsprechen (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 
18. April 1999 [BV; SR 101]). Die Verfügung muss demnach im Hinblick auf das im öffentlichen 
Interesse angestrebte Ziel erforderlich sein; sie hat zu unterbleiben, wenn eine gleich geeignete, 
aber mildere Massnahme für den angestrebten Zweck ausreichen würde. Ausserdem muss der 
angestrebte Zweck in einem vernünftigen Verhältnis zu den Belastungen stehen, die der 
Beschwerdeführerin auferlegt werden. Bei der Beurteilung dieser Frage sind die einander 
gegenüberstehenden öffentlichen und privaten Interessen sorgfältig gegeneinander abzuwägen. 
Je gewichtiger das eine und je weniger gewichtig das andere Interesse ist, desto eher fällt die 
Interessenabwägung zugunsten des erheblichen Interesses aus (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, 
Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, N. 581).

5. Die ursprüngliche Auffassung des Dekanats, dass die Beschwerdeführerin gegen einen 
allfälligen negativen Entscheid betreffend Studienverlängerung keinen Rekurs einreichen könne, 
war offensichtlich unrichtig. Darauf ist jedoch nicht weiter einzugehen, da die Rekurskommission in 
der Folge auf den Rekurs der Beschwerdeführerin eingetreten ist.

6. a) Die Beschwerdeführerin wirft dem Dekanat widersprüchliches beziehungsweise 
willkürliches Verhalten vor. Sie habe im Herbst 2014 zu den Prüfungen antreten wollen, dies aber 
aus gesundheitlichen Gründen nicht tun können. Nun erscheine auf einmal alles anders und eine 
ärztlich attestierte Prüfungsunfähigkeit habe für das Dekanat keine Gültigkeit mehr. Dieses habe 
mit E-Mail vom 25. August 2014 die Annullierung der Prüfungsanmeldung bestätigt und am
11. September 2014 den Ausschluss verfügt, obwohl es früher das ärztliche Attest akzeptiert und 
eine zusätzliche Frist von zwei weiteren Semestern gewährt habe. Sie habe im Herbst 2014 die 
Prüfungen nicht nicht bestanden, sondern sie sei aus unverschuldeter Prüfungsunfähigkeit gar 
nicht angetreten.

b) Das Verbot widersprüchlichen Verhaltens ergibt sich aus dem Grundsatz von Treu und 
Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV). Es richtet sich an Behörden wie an Private. Widersprüchliches 

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Verhalten findet keinen Rechtsschutz (TSCHUMI/SCHINDLER, in Die schweizerische 
Bundesverfassung, 3. Aufl. 2014, Art. 5 N. 55 f.). Allerdings ist im Allgemeinen kein 
widersprüchliches Verhalten darin zu sehen, dass Behörden Sachverhalte in einem späteren 
Verfahren anders beurteilen als in einem früheren; nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gibt 
es keinen Grundsatz der Gebundenheit an das eigene Handeln. Setzt sich jemand zu seinem 
früheren Verhalten in Widerspruch, ist darin nur dann ein Verstoss gegen Treu und Glauben zu 
erblicken, wenn das frühere Verhalten ein schutzwürdiges Vertrauen begründet hat, das durch die 
neuen Handlungen enttäuscht würde. Der Vertrauende muss aufgrund des geschaffenen 
Vertrauens Dispositionen getroffen haben, die sich nun als nachteilig erweisen (BGE 125 III 257 E. 
2a).

c) Sollte die Beschwerdeführerin aus der E-Mail vom 25. August 2014, mit welcher das 
Dekanat die Einschreibung für die Prüfungen im Herbstsemester 2014 annullierte, schliessen, sie 
hätte für das Absolvieren der Examen einen weiteren Aufschub erhalten, ist ihr nicht zu folgen. Die 
erwähnte E-Mail ist nicht anderes als eine Bestätigung, dass die Beschwerdeführerin nicht zu den 
Prüfungen antreten wird. Etwas anderes lässt sich dieser Mitteilung nicht entnehmen, auch 
sinngemäss nicht. Sodann kann die Beschwerdeführerin aus dem Entscheid der Fakultät vom 
4. September 2013, wonach ihr wegen den gesundheitlichen Problemen zwei zusätzliche 
Semester für die Absolvierung der Examen gewährt wurden, nichts zu ihren Gunsten ableiten. Es 
lag schon deshalb keine Zusicherung für eine mögliche künftige Gewährung zusätzlicher Semester 
vor, weil die Fakultät ausdrücklich festhielt, keine Fristerstreckungen mehr zu erteilen. Mithin 
konnte die Beschwerdeführerin nicht darauf vertrauen, dass ihr ohne Weiteres die Studiendauer 
noch einmal verlängert oder ihrem Gesuch um Verschiebung der Prüfungen stattgegeben werde. 
Der Vorwurf des widersprüchlichen oder willkürlichen Verhaltens der Fakultät erweist sich 
demnach als unbegründet; die Beschwerdeführerin kann sich nicht auf den Schutz berechtigten 
Vertrauens berufen. 

7. a) Überdies wirft die Beschwerdeführerin den Vorinstanzen vor, das Arztzeugnis vom 
22. August 2014 nicht beachtet zu haben. Gegebenenfalls hätten sie sich explizit dazu äussern 
müssen, inwiefern eine ärztlich attestierte unverschuldete Prüfungsunfähigkeit auf einmal keine 
Gültigkeit mehr haben soll. Ihr seien schon früher zwei zusätzliche Semester gewährt worden, 
weshalb jegliche Ausführungen, dass sie schon längere Zeit als vorgesehen studierte, hinfällig 
seien; es dürfe ihr nicht zum Nachteil gereichen, wenn sie am Ende dieser zwei gewährten 
Semester unverschuldet nicht an den Prüfungen habe teilnehmen können. Massgebend sei nicht 
Art. 25a Abs. 2 UniG, sondern Art. 25a Abs. 3 UniG. Diese Bestimmung schaffe Vorgaben für die 
entsprechenden Reglemente, aber auch einen Massstab nach Treu und Glauben für die 
entsprechenden Instanzen und deren Verhalten. Mit seiner Verfügung vom 4. September 2013 
habe das Dekanat das Vorliegen wichtiger Gründe anerkannt und eine Fristverlängerung erteilt. 
Ein Ausschluss nach Art. 25a Abs. 3 UniG sei nur dann zulässig, wenn die Frist ohne wichtigen 
Grund überschritten werde. Dies sei nicht der Fall. Sie habe an den Prüfungen teilnehmen wollen, 
sei aber infolge ärztlich attestierter Prüfungsunfähigkeit verhindert gewesen. Es sei nicht zu fragen 
und Ermessen zu üben, ob eine Studienverlängerung gewährt werden solle, dies sei schon 
geschehen, und es sei auch müssig zu fragen, ob wichtige Gründe vorliegen, denn diese lägen 
vor, da ihr infolge eines wichtigen Grunds (Arztzeugnis) eine Frist von zwei zusätzlichen 
Semestern erteilt worden sei. Wenn am Ende dieser Frist eine Studierende mit einem erneuten 
Gesundheitsproblem zu kämpfen habe und eine Prüfungsunfähigkeit vorliege, aufgrund welcher 
eine Studienverlängerung gewährt wurde, könne eine ärztlich attestierte Prüfungsunfähigkeit am 

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Ende dieser gewährten Frist nicht plötzlich keinen wichtigen Grund mehr darstellen. Die Frage, ob 
ihr eine Studienverlängerung gewährt werden solle, sei vom Dekanat beantwortet worden. Diesen 
Entscheid könne das Dekanat nicht mit einem unrechtmässigen Ausschluss rückgängig machen. 
Deshalb sei auch die Erwägung der Vorinstanz, dass chronisch kranke Studierende ohne Prüfung 
der Gesamtumstände und alleine aufgrund ihres Gesundheitszustands ihre Studienzeit 
unbeschränkt verlängern könnten, nicht zielführend. Bei ihr seien die Gesamtumstände überprüft 
worden und in Kenntnis sämtlicher Umstände sei ihr eine weitere Frist gewährt worden. Es gehe 
damit um eine korrekte Wahrung dieser erteilten Frist und nicht um eine Verlängerung derselben. 
Ein Ausschluss sei dann gerechtfertigt, wenn die Frist ohne wichtigen Grund überschritten wurde. 
Dem sei nicht so. Sie habe eine ärztlich attestierte Prüfungsunfähigkeit, welche ein wichtiger 
Grund darstelle. Es sei nicht erwiesen, dass ihr Gesundheitszustand ein chronisches Leiden 
darstelle. Sie sei gewillt und fähig, die Prüfungen abzulegen. Demnach sei der Entscheid vom 
17. Juli 2015 aufzuheben und sie sei in der ihr gewährten Frist von zwei Semestern entsprechend 
zum Studium und den Prüfungen zuzulassen.

b) Das vom 22. August 2014 datierte Arztzeugnis wird von keiner der Vorinstanzen infrage 
gestellt. Mithin ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Gründen 
nicht zu den Prüfungen antreten konnte. Ein ärztlicher Bericht, welcher gesundheitliche Störungen 
bescheinigt, welche das Ablegen von Prüfungen verunmöglichen oder erschweren, kann im 
Normalfall dazu führen, dass eine Prüfung verschoben wird (vgl. etwa BAUMANN, Die 
Rekurskommission der Universität Freiburg, in FZR 2001 S. 235 ff., 269 ff.). Es sind jedoch 
Konstellationen denkbar, in welchen nicht allein auf den (aktuellen) Gesundheitszustand einer 
Studierenden abzustellen ist, sondern eine Gesamtbeurteilung der Situation, unter 
Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls, vorzunehmen ist. Entsprechend ist die 
Fakultät vorgegangen. Dieses Verfahren, das von der Rekurskommission der Fakultät geschützt 
wurde, erscheint nicht unhaltbar.

c) Das Dekanat gewährte der Beschwerdeführerin am 4. September 2013 zwei zusätzliche 
Semester. Diese Verlängerung ist Ende Sommersemester 2014 beziehungsweise bei Beginn des 
Herbstsemesters 2014 abgelaufen. Die Beschwerdeführerin ist nicht zu den Prüfungen angetreten 
und ersuchte am 23. August 2014 um die Möglichkeit, die Prüfungen nochmals in einem Jahr 
abzulegen zu können. Auf diesen Begehren ist die Fakultät nicht eingetreten, sondern hat die 
Beschwerdeführerin vom weiteren Studium ausgeschlossen. Hätte sie dem Verschiebungsgesuch 
zugestimmt, hätte dies zwangsläufig eine weitere Verlängerung der Studiendauer um mindestens 
zwei Semester zur Folge gehabt, denn es versteht sich von selbst, dass eine Studierende nicht zu 
den Examen zugelassen wird, wenn sie sich nicht vorab zum Studium einschreibt. Insofern sind 
die Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht nachvollziehbar.

d) Im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung gilt es zu beachten, dass die nunmehr 
33 jährige Beschwerdeführerin während neun Jahren an der Universität eingeschrieben war, ohne 
dass sie jemals eine Prüfung – nicht einmal die Examen des ersten Jahrs - bestanden hätte. 
Bereits aus diesem Grund müssen für das erneute Verschieben der Prüfungen absolut 
ausserordentliche Umstände vorliegen. Krankheit und/oder Unfallfolgen, welche eine 
Prüfungsunfähigkeit attestieren, können, wie schon erwähnt, zwar solche Gründe sein, aber im 
vorliegenden Fall vermögen sie für sich allein gesehen nicht (mehr) zu genügen. Zwar ist die 
Beschwerdeführerin nicht "chronisch" krank. Die Folgen des Unfalls vom 28. August 2013 dauern 
aber an. Die Beschwerdeführerin behauptet zwar, dass sie nunmehr gewillt und fähig sei, die 
Examen abzulegen. Ihre Aussage ist indes nicht belegt, weshalb nicht ohne Weiteres davon 

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ausgegangen werden kann, dass sie in der kommenden Session zu den Prüfungen wird antreten 
können. Im Übrigen besteht kein verfassungsmässiger Anspruch auf unbeschränkte Wiederholung 
einer universitären Prüfung (Urteil BGer 2C_1241/2012 vom 29. Juli 2013 E. 3.2); ein Studium soll 
auch nicht über Jahre verlängert werden können.

e) Der Rechtsgleichheitsgrundsatz (Art. 8 Abs. 1 BV) verlangt, dass Gleiches nach 
Massgabe seiner Gleichheit gleich oder Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich 
behandelt wird. Der Anspruch auf rechtsgleiche Behandlung wird insbesondere verletzt, wenn 
hinsichtlich einer entscheidwesentlichen Tatsache rechtliche Unterscheidungen getroffen werden, 
für die ein vernünftiger Grund in zu regelnden Verhältnissen nicht ersichtlich ist, oder wenn 
Unterscheidungen unterlassen werden, die aufgrund der Verhältnisse hätten getroffen werden 
müssen (vgl. statt vieler BGE 135 V 361 E. 5.4.1). Es ist daran zu erinnern, dass Studierende, 
welche die 60 Kredite des ersten Studienjahrs am Ende des vierten Semesters nicht erreicht 
haben vom Studium der Human- und Zahnmedizin ausgeschlossen werden. Die 
Beschwerdeführerin studiert nun seit über neun Jahren, ohne dass sie jemals eine Prüfung 
bestanden hätte. Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass die Fakultät sich nicht dem 
Vorwurf aussetzen will, Studierende würden bei Prüfungsmisserfolgen nicht gleich behandelt. Sie 
hat ein evidentes Interesse daran, dass die vorgesehenen Studiendauern eingehalten werden.

f) Weiter wirft die Beschwerdeführerin dem Dekanat willkürliches Verhalten vor. Willkür in der 
Rechtsanwendung liegt dann vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, 
mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen 
Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken 
zuwiderläuft. Der Entscheid ist jedoch nur aufzuheben, wenn nicht bloss die Begründung, sondern 
auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar 
zutreffender erscheint, genügt nicht (vgl. BGE 138 I 305 E. 4.3). In Anbetracht des Umstands, dass 
die Beschwerdeführerin, ungeachtet der Folgen ihres Unfalls, bis anhin keine einzige Prüfung 
erfolgreich absolviert hat, erscheint die Massnahme der Fakultät, sie vom weiteren Studium 
auszuschliessen, keineswegs als willkürlich.

8. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Massnahme der Fakultät, die 
Beschwerdeführerin vom Studium auszuschliessen, nicht als stossend zu bezeichnen ist. Sie muss 
für eine rechtsgleiche Behandlung der Studierenden und für einen geregelten Betrieb besorgt sein, 
namentlich hat sie für die Einhaltung der maximalen Studiendauer zu sorgen. Dies gilt im 
vorliegenden Fall umso mehr, als das Medizinstudium unter die Zulassungsbeschränkung 
("numerus clausus") fällt und demnach nur eine bestimmte Anzahl Studierende zum Studium 
zugelassen werden. Insofern war die Massnahme geeignet, erforderlich und verhältnismässig. 

9. Somit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen und der 
angefochtene Entscheid zu bestätigen ist.

Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin als unterliegende Partei, die 
Gerichtkosten, die auf CHF 600.- festgesetzt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet 
werden, zu tragen (Art. 131 Abs. 1 VRG; Art. 1 und 2 des Tarifs vom 17. Dezember 1991 der 
Verfahrenskosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz [TarifVj; SGF 150.12])

Eine Parteientschädigung wird ihr nicht zugesprochen (Art. 137 Abs. 1 VRG).

Kantonsgericht KG

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen.

Der Entscheid der Rekurskommission der Universität vom 17. Juli 2015 wird bestätigt.

II. Die dem Staat Freiburg geschuldeten Gerichtskosten von CHF 600.- werden der 
Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

III. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht, 
Lausanne, eingereicht werden. 

Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten ist innert 30 Tagen die Einsprache an die 
Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides angefochten wird 
(Art. 148 VRG).

Freiburg, 15. Oktober 2015/jha

Stellvertretender Präsident Gerichtsschreiber-Praktikant