# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 69e17ca9-b98d-58e5-8658-1932fc144843
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-31
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Zivilkammern 31.10.2022 ZSU.2022.164
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_001_ZSU-2022-164_2022-10-31.pdf

## Full Text

Obergericht 

Zivilgericht, 4. Kammer 

 

 

ZSU.2022.164  
(SZ.2022.164)  

Art. 108 

 

 

Entscheid vom 31. Oktober 2022 
 

 

Besetzung  Oberrichter Richli, Präsident  

Oberrichter Egloff  

Oberrichterin Massari  

Gerichtsschreiber Huber          

 

 
   

Klägerin   A._____,  

[…] 

Zustellungsbevollmächtigte: B._____ AG, 

[…]    

 

     
   

Beklagter   C._____, 

[…] 

 

     
 

Gegenstand  Mietausweisung 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Das Obergericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Die A. als Vermieterin schloss am 29. Mai 2008 mit C. als Mieter einen 

Mietvertrag über den Bastelraum Nr. 13.1 im 1. Untergeschoss der Liegen-

schaft X-Strasse in Q. zu einem monatlichen Mietzins von brutto Fr. 70.00 

(= Fr. 60.00 Mietzins und Fr. 10.00 Nebenkosten pauschal) ab.  

 

1.2. 

Die Liegenschaftsverwaltung B. AG forderte C. mit Einschreiben vom 

5. November 2021 nach mehreren versäumten Terminen letztmals auf, 

sich bis spätestens 15. November 2021 zwecks Auswechslung der 

Schliessanlage des Bastelraums mit ihr in Verbindung zu setzen, und 

drohte ihm für den Unterlassungsfall die Kündigung des Mietverhältnisses 

wegen Verletzung der Duldungspflicht an. 

 

1.3. 

Mit amtlichem Formular vom 19. November 2021 wurde das Mietverhältnis 

per 28. Februar 2022 gekündigt. 

 

1.4. 

Anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 21. Februar 2022 vor der 

Schlichtungsbehörde für Miete und Pacht des Bezirks Zofingen einigten 

sich die A. und C. unter anderem darauf, dass die Kündigung des Bastel-

raums per 28. Februar 2022 gültig sei, das Mietverhältnis einmalig bis 

30. April 2022 erstreckt werde und die Übergabe des Mietobjekts am 2. Mai 

2022 um 16.00 Uhr stattfinden werde.  

 

2. 

2.1. 

Mit Klage vom 5. Mai 2022 beantragte die A. (Klägerin) beim Bezirksgericht 

Zofingen die Ausweisung von C. (Beklagter) aus der Mieträumlichkeit im 

Verfahren des Rechtsschutzes in klaren Fällen. 

 

2.2. 

Der Beklagte beantragte in seiner Stellungnahme vom 24. Juni 2022 sinn-

gemäss, das Mietausweisungsbegehren der Klägerin sei abzuweisen. 

 

2.3. 

Mit Schreiben vom 28. Juni 2022 teilte die B. AG mit, der Beklagte habe ihr 

am 11. Mai 2022 die Schlüssel zurückgebracht und am 12. Mai 2022 habe 

das Mietobjekt abgenommen werden können.  

 

 

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2.4. 

Der Präsident des Bezirksgerichts Zofingen entschied am 14. Juli 2022: 

 

" 1. 
Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit von der Geschäftskon-
trolle abgeschrieben. 
 
2. 
Die Entscheidgebühr von Fr. 500.00 wird dem Gesuchsgegner auferlegt. 
Sie wird mit dem Vorschuss der Gesuchstellerin verrechnet, so dass der 
Gesuchsgegner der Gesuchstellerin Fr. 500.00 direkt zu ersetzen hat. Die 
Gerichtskasse hat der Gesuchstellerin Fr. 300.00 zurückzubezahlen.  
 
3. 
Der Gesuchsgegner wird verpflichtet der Gesuchstellerin eine Parteient-
schädigung von Fr. 50.00 zu bezahlen. " 

 

3. 

3.1. 

Gegen diesen ihm am 22. Juli 2022 zugestellten Entscheid erhob der Be-

klagte mit Eingabe vom 2. August 2022 beim Obergericht des Kantons Aar-

gau Beschwerde mit folgenden Anträgen: 

 

" 1. 
Dass… Sie die ganze Geschichte und Sachverhalt dokumentarisch anfor-
dern + prüfen.  
 
2. 
Dass… Sie mich "wegen dem Bagatellfall" wenigstens mich finanziell be-
freien. 
 
3. 
Dass… Sie mir einen 'Unentgeltlichen' Rechts-Beistand/-Anwalt zuspre-
chen." 

 

3.2. 

Es wurde keine Beschwerdeantwort eingeholt. 

 

 
   

Das Obergericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Das zulässige Rechtsmittel gegen den vorliegenden Abschreibungsent-

scheid ist die Beschwerde, da der Streitwert weniger als Fr. 10'000.00 be-

trägt (Art. 308 Abs. 2 i.V.m. Art. 319 lit. a ZPO; BGE 148 III 186 E. 6.5). 

 

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1.2. 

Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung und die of-

fensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht wer-

den (Art. 320 ZPO). Offensichtlich unrichtig bedeutet willkürlich (Urteil des 

Bundesgerichts 4A_149/2017 vom 28. September 2017 E. 2.2). Neue An-

träge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind ausge-

schlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Das gilt sowohl für echte als auch für un-

echte Noven, da die Beschwerde nicht der Fortführung des erstinstanzli-

chen Prozesses, sondern grundsätzlich nur der Rechtskontrolle des erst-

instanzlichen Entscheids dient (DIETER FREIBURGHAUS/SUSANNE AFHELDT, 

in: THOMAS SUTTER-SOMM/FRANZ HASENBÖHLER/CHRISTOPH LEUENBERGER 

[Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 

2016, N. 3 f. zu Art. 326 ZPO). 

 

2. 

Die Vorinstanz schrieb das bei ihr angehobene Mietausweisungsverfahren 

SZ.2022.45 zufolge Gegenstandslosigkeit ab, nachdem der Beklagte den 

Besitz am fraglichen Bastelraum aufgegeben hatte.  

 

Der Beklagte macht in seiner Beschwerde im Wesentlichen geltend, die 

Vorinstanz habe den Sachverhalt unvollständig und damit unrichtig festge-

stellt. Dies ergebe sich insbesondere aus der Kürze des vorinstanzlichen 

Entscheids. Insbesondere E. 2.1 und 2.2 seien unzutreffend. 

 

3. 

3.1. 

Die Gegenstandslosigkeit i. S. v. Art. 242 ZPO tritt insbesondere ein, wenn 

der Streitgegenstand oder das Rechtsschutzinteresse der klagenden Partei 

nach Eintritt der Rechtshängigkeit definitiv wegfällt (JULIA GSCHWEND/DA-

NIEL STECK, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 

3. Aufl. 2017, N. 5 zu Art. 242 ZPO). Das Ausweisungsverfahren wird mit 

dem Auszug des Mieters gegenstandslos (BGE 85 II 286 E. 2; GSCHWEND/ 

STECK, a.a.O., N. 8 zu Art. 242 ZPO). Wenn die Gegenstandslosigkeit des 

Verfahrens feststeht, hat das Gericht dieses als erledigt abzuschreiben. Die 

Gegenstandslosigkeit ist von Amtes wegen festzustellen (GSCHWEND/ 

STECK, a.a.O., N. 16 zu Art. 242 ZPO). Nach Eintritt der Gegenstandslosig-

keit kann in der Sache kein gerichtlicher Entscheid i. S. v. Art. 236 ff. ZPO 

mehr ergehen. In formeller Hinsicht ist das Verfahren jedoch erst mit dem 

gerichtlichen Abschreibungsentscheid erledigt. Der Abschreibungsent-

scheid hat schriftlich zu erfolgen und mindestens eine summarische Be-

gründung der Gegenstandslosigkeit und der Kostenregelung zu enthalten 

(GSCHWEND/STECK, a.a.O., N. 17 zu Art. 242 ZPO).  

 

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3.2. 

Die Klägerin reichte das Mietausweisungsgesuch gegen den Beklagten am 

5. Mai 2022 bei der Vorinstanz ein. Damit wurde das Gesuch bei der Vor-

instanz rechtshängig (Art. 62 Abs. 1 ZPO). Gemäss Mitteilung der Klägerin 

vom 28. Juni 2022 teilte die Liegenschaftsverwaltung B. AG der Vorinstanz 

mit, der Beklagte habe ihr am 11. Mai 2022 die Schlüssel für den Bastel-

raum zurückgebracht und am 12. Mai 2022 habe das Mietobjekt abgenom-

men werden können. Dieser Sachverhalt wurde vom Beklagten nicht be-

stritten. Damit ist das Rechtsschutzinteresse der Klägerin an der Mietaus-

weisung definitiv weggefallen und das vorinstanzliche Verfahren gegen-

standlos geworden. Demzufolge hat die Vorinstanz das Verfahren 

SZ.2022.45 zu Recht in Anwendung von Art. 242 ZPO zufolge Gegen-

standslosigkeit abgeschrieben. Von einer offensichtlich unrichtigen Fest-

stellung des Sachverhalts oder einer unrichtigen Rechtsanwendung durch 

die Vorinstanz kann deshalb - entgegen der Auffassung des Beklagten - 

keine Rede sein.  

 

3.3. 

Der Beklagte rügt sodann sinngemäss, die Vorinstanz habe die Begrün-

dungspflicht verletzt. 

 

Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 

Abs. 1 ZPO) folgt unter anderem die grundsätzliche Pflicht der Behörden, 

ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung eines Entscheids muss so 

abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht an-

fechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er als auch die Rechtsmit-

telinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. 

In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt wer-

den, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sich ihr Ent-

scheid stützt. Dabei kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen 

Gesichtspunkte beschränken. Die Behörde hat demnach in der Begrün-

dung ihres Entscheids diejenigen Argumente aufzuführen, die tatsächlich 

ihrem Entscheid zugrunde liegen (BGE 134 I 83 E. 4.1, 136 I 184 E. 2.2.1).  

 

Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid insbesondere aus, die 

Klägerin habe mit Gesuch vom 5. Mai 2022 die Ausweisung des Beklagten 

aus den Mieträumlichkeiten im 1. UG an der X-Strasse in Q. innert zehn 

Tagen nach Rechtskraft beantragt. Die Räumlichkeiten seien zu räumen 

und zu verlassen und der Klägerin ordnungsgemäss gereinigt mit allen 

Schlüsseln zurückzugeben (E. 1.1). Mit Schreiben vom 28. Juni 2022 habe 

die Klägerin erklärt, dass der Beklagte am 11. Mai 2022 den Schlüssel bei 

der Verwaltung zurückgebracht habe. Am 12. Mai 2022 habe das Mietob-

jekt abgenommen werden können (E. 1.5). Nachdem der Beklagte den Be-

sitz an den fraglichen Mieträumlichkeiten aufgegeben habe, sei das 

Mietausweisungsbegehren zufolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben 

(E. 2.1). Diese Begründung mit zusätzlichem Hinweis auf GSCHWEND/ 

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STECK, a.a.O., N. 8 zu Art. 242 ZPO, enthält kurz die Überlegungen, von 

denen sich die Vorinstanz leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid 

stützt, das erstinstanzliche Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abzu-

schreiben. Sie ermöglichte es dem Beklagten, den Entscheid sachgerecht 

anzufechten, und der Beschwerdeinstanz, diesen zu überprüfen. Da das 

Verfahren gegenstandlos geworden ist, ist nicht zu beanstanden, dass die 

Vorinstanz keine Ausführungen dazu machte, ob das Ausweisungsbegeh-

ren begründet war oder nicht. Die Vorinstanz hat ihre Begründungspflicht 

somit nicht verletzt.  

 

3.4. 

Soweit sich die Beschwerde gegen die Verlegung der Gerichts- und Partei-

kosten des erstinstanzlichen Verfahrens (angefochtener Entscheid E. 2.2) 

richtet, ist auf sie nicht einzutreten, nachdem der Beklagte mit keinem Wort 

begründet hat und auch nicht ersichtlich ist, weshalb diese unrichtig sein 

sollte. 

 

3.5. 

Aufgrund der obigen Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit 

darauf einzutreten ist. 

 

4. 

4.1. 

Der Beklagte ersuchte in seiner Beschwerde schliesslich um Bestellung ei-

nes unentgeltlichen Rechtsbeistands für das Beschwerdeverfahren.  

 

4.2. 

4.2.1. 

Gemäss Art. 117 ZPO hat eine Person Anspruch auf unentgeltliche Rechts-

pflege, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (lit. a) und ihr 

Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (lit. b). Die unentgeltliche 

Rechtspflege umfasst die Befreiung von Vorschuss- und Sicherheitsleis-

tungen, die Befreiung von den Gerichtskosten und die gerichtliche Bestel-

lung einer Rechtsbeiständin oder eines Rechtsbeistands, wenn dies zur 

Wahrung der Rechte notwendig ist, insbesondere wenn die Gegenpartei 

anwaltlich vertreten ist (Art. 118 Abs. 1 ZPO).  

 

Als aussichtslos i.S.v. Art. 117 lit. b ZPO sind nach der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaus-

sichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und sie deshalb 

kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren 

nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren 

ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. 

Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei 

vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde. Eine Par-

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tei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht füh-

ren würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie - zumindest vor-

läufig - nichts kostet. Ob im Einzelfall genügende Erfolgsaussichten beste-

hen, beurteilt sich aufgrund einer vorläufigen und summarischen Prüfung 

der Prozessaussichten, wobei die Verhältnisse im Zeitpunkt der Einrei-

chung des Gesuchs massgebend sind (statt vieler BGE 142 III 138 E. 5.1 

m.w.H.).  

 

4.2.2. 

Aus den Ausführungen in E. 3 hievor ergibt sich, dass im vorliegenden Be-

schwerdeverfahren die Gewinnaussichten von Anfang an beträchtlich ge-

ringer waren als die Verlustgefahren und deshalb kaum als ernsthaft be-

zeichnet werden konnten. Daher war die Beschwerde gegen die Verfügung 

des Präsidenten des Bezirksgerichts Zofingen vom 14. Juli 2022 von vorn-

herein aussichtslos. Die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege fällt 

deshalb ausser Betracht. Folglich ist das Gesuch des Beklagten um Bestel-

lung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands für das Beschwerdeverfahren 

abzuweisen.  

 

5. 

Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens hat der unterliegende Be-

klagte die obergerichtliche Entscheidgebühr zu bezahlen (Art. 106 Abs. 1 

ZPO) und seine Parteikosten selber zu tragen. Da der Klägerin im Be-

schwerdeverfahren kein Aufwand entstanden ist, ist ihr keine Parteient-

schädigung zuzusprechen. 

 

Ergänzend festzuhalten bleibt, dass die Vertretung durch die Liegen-

schaftsverwaltung lediglich vor den Schlichtungsbehörden für Miete und 

Pacht und im erstinstanzlichen Mietausweisungsverfahren zulässig ist 

(§ 18 Abs. 2 EG ZPO). Vor Obergericht ist die Vertretung der Klägerin 

durch die Liegenschaftsverwaltung demnach unzulässig. Es bleibt dies hier 

jedoch (abgesehen von der Anpassung im Rubrum des vorliegenden Ent-

scheids) ohne Folgen, da seitens der Klägerin keine Prozesshandlungen 

erforderlich waren und die Beschwerde, wie dargelegt, abzuweisen ist, so-

weit darauf einzutreten ist. 

 

 
   

Das Obergericht beschliesst: 

 

Das Gesuch des Beklagten um Bestellung eines unentgeltlichen Rechts-

beistands für das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen. 

 

  

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Das Obergericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

 

2. 

Die obergerichtliche Entscheidgebühr von Fr. 500.00 wird dem Beklagten 

auferlegt. 

 

3. 

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. In vermögensrechtlichen 

Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Streitwert in arbeits- und miet-

rechtlichen Fällen mindestens Fr. 15'000.00 bzw. in allen übrigen Fällen mindestens 

Fr. 30'000.00 beträgt, es sei denn, es stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-

deutung oder es handle sich um einen Entscheid des Konkurs- und Nachlassrichters (Art. 44 

Abs. 1, Art. 72, Art. 74, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Ist eine Beschwerde 

nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-

deutung stellt, ist auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist. Die Urkunden, auf die 

sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in den Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Der Streitwert des kantonalen Verfahrens beträgt Fr. 420.00. 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG)  

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die subsidi-

äre Verfassungsbeschwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden, so-

weit keine Beschwerde nach den Artikeln 72 - 89 BGG zulässig ist (Art. 44 Abs. 1, Art. 90, 

Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1, Art. 113, Art. 117 BGG). 

 

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Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid verfassungsmässige Rechte (Art. 116 BGG) verletzt. 

Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die 

Partei sie in den Händen hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 

BGG). Wird gegen einen Entscheid sowohl ordentliche Beschwerde als auch Verfassungs-

beschwerde geführt, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen 

(Art. 119 Abs. 1 BGG). 

 

 
   

Aarau, 31. Oktober 2022 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Zivilgericht, 4. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

 

Richli Huber