# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 48c95690-d6c3-5a08-a6cb-2a474b9f99ff
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-03-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 08.03.2012 PS120024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS120024_2012-03-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PS120024-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter lic. iur. 

P. Hodel und Ersatzrichterin Prof. Dr. I. Jent-Sørensen sowie Ge-

richtsschreiberin lic. iur. A. Muraro-Sigalas. 

Urteil vom 8. März 2012 

in Sachen 

 

A._____,  
Schuldner und Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 

vertreten durch B._____ AG, Zentraler Betreibungsdienst,  

 

betreffend Konkurseröffnung 
 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Dietikon 
vom 1. Februar 2012 (EK110478) 

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Erwägungen: 
 

1. Am 1. Februar 2012 wurde über den Schuldner in der Betreibung 

Nr. X0.__für eine Forderung von Fr. 1'011.90 nebst Zins zu 5% seit dem 1. Juni 

2011 – abzüglich Teilzahlungen von Fr. 865.10 –, Fr. 156.– Betreibungskosten 

und Fr. 100.– Bearbeitungsgebühren der Konkurs eröffnet (act. 2 = act. 6 = 

act. 7/6). Der Entscheid wurde dem Schuldner am 8. Februar 2012 zugestellt 

(act. 7/7). 

2. Mit Beschwerde vom 9. Februar 2012, zur Post gegeben am 

10. Februar 2012, beantragte der Schuldner rechtzeitig die Aufhebung des Kon-

kurses und stellte ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 1 

S. 2). Mit Verfügung vom 15. Februar 2012 wurde der Beschwerde die aufschie-

bende Wirkung einstweilen zuerkannt, und der Schuldner wurde darauf aufmerk-

sam gemacht, dass seine Beschwerde mangelhaft sei. Zur Tilgung der Betrei-

bungsforderung fehle noch ein Betrag von Fr. 12.35 und er habe zur Glaubhaft-

machung seiner Zahlungsfähigkeit weitere Unterlagen (namentlich aufgelistet) 

einzureichen. Dem Schuldner wurde zudem eine Frist von 10 Tagen angesetzt, 

um für die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens einen Vorschuss von 

Fr. 750.– zu leisten (act. 9). 

Mit einer weiteren Eingabe vom 20. Februar 2012, gleichentags und damit 

noch rechtzeitig innerhalb der Beschwerdefrist zur Post gegeben, ergänzte der 

Schuldner seine Beschwerde und reichte weitere Belege ein (act. 12). Den Kos-

tenvorschuss für das Verfahren des Obergerichts zahlte er fristgerecht (act. 15). 

3. Mit Schreiben vom 5. März 2012 (Poststempel) reichte der Schuldner 

eine weitere Ergänzung (inkl. Beilagen) seiner Beschwerde ein (act. 16 und 

act. 17). Gemäss Praxis der Kammer werden nach Ablauf der Beschwerdefrist 

eingereichte Unterlagen jedoch nicht mehr berücksichtigt (vgl. BGE 136 III 294 

und ZR 119/2011 Nr. 5 S. 8). 

4. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Be-

schwerdeverfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung 

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des Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden 

einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hin-

terlegung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Wenn der Schuldner sich auf Til-

gung berufen will, muss er innert der Beschwerdefrist nicht nur die in der Konkur-

sandrohung aufgeführten Positionen zahlen, sondern auch die Kosten des Kon-

kursrichters und die des Konkursamtes zahlen oder sicherstellen – nur so kann 

dem Gläubiger bei einer Aufhebung des Konkurses der an den Konkursrichter ge-

leistete Kostenvorschuss (in der Regel Fr. 1'800.–, neuerdings bisweilen 

Fr. 2'000.–) unverkürzt zurückerstattet werden (OGerZH PS110095 vom 6. Juli 

2011 auf www.gerichte-zh.ch/entscheide). Neue Behauptungen und Urkunden-

beweise über konkurshindernde Tatsachen sind im Beschwerdeverfahren unbe-

schränkt zugelassen, unabhängig davon, ob sie vor oder nach dem erstinstanzli-

chen Entscheid ergangen sind (KUKO SchKG-Diggelmann/Müller, Art. 174 N. 18).  

5. Der Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren wurde bezahlt, auf 

die Beschwerde kann demnach eingetreten werden (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). 

6. Gemäss Berechnung des Obergerichts in der Verfügung vom 

15. Februar 2012 betrug die Forderung bis zur Konkurseröffnung (Art. 209 Abs. 1 

SchKG), inklusive Betreibungs- und weitere Kosten, abzüglich Teilzahlungen, ins-

gesamt Fr. 436.25 (act. 9 S. 2). Der Schuldner belegt, dass er die Konkursforde-

rung der Gläubigerin vollumfänglich getilgt hat durch Teilzahlungen am 2. Februar 

2012 in der Höhe von Fr. 423.90 und am 20. Februar 2012 in der Höhe von 

Fr. 12.35 (act. 3/2, act. 12/21 und act. 12/22). Für die vom Konkursrichter aus 

dem Vorschuss der Gläubigerin direkt bezogenen Kosten der Konkurseröffnung 

(Fr. 400.–) und die mutmasslichen Aufwendungen des Konkursamtes hinterlegte 

der Schuldner beim Konkursamt Y._____ ausserdem insgesamt Fr. 600.–. Das 

Konkursamt Y._____ bestätigte, dass dieses Depot zur Deckung seiner Kosten 

sowie der Kosten der ersten Instanz für die Konkurseröffnungsverfügung genüge 

(act. 5/1). Damit ist ein Konkursaufhebungsgrund nachgewiesen. 

7. Wie bereits erwähnt, hat der Schuldner neben dem Konkurshinde-

rungsgrund auch seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Dazu müssen 

ausreichende liquide Mittel vorhanden sein, womit die Gläubiger bei Fälligkeit ih-

- 4 - 

rer Forderungen befriedigt werden können. Der Schuldner hat deshalb aufzuzei-

gen, dass er in der Lage ist, seinen laufenden Verpflichtungen nachzukommen 

und in absehbarer Zeit auch die bestehenden Schulden abzutragen. Bloss vo-

rübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen ihn noch nicht als zahlungsunfähig 

erscheinen; anders verhält es sich, wenn keine wesentlichen Anhaltspunkte für 

eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu erkennen sind und er auf un-

absehbare Zeit als illiquid erscheint.  

7.1. Dass über den Schuldner der Konkurs eröffnet wurde, ist ein Hinweis 

auf fehlende Zahlungsfähigkeit. Eine Konkurseröffnung bringt Umtriebe und Kos-

ten, welche sich ein Schuldner wenn immer möglich spart. Der Umstand, dass of-

fene Betreibungen mittlerweile beglichen wurden, darf als Indiz für bloss temporä-

re Illiquidität berücksichtigt werden. 

7.2. Gemäss Auszug aus dem Betreibungsregister vom 9. Februar 2012 

wurden in der Zeit vom 2. März 2010 bis 26. Januar 2012 insgesamt 31 Betrei-

bungen für Fr. 202'623.20 (ohne Zinsen und Kosten) eingeleitet (act. 3/10). Aus 

dem zweiten vom Schuldner eingereichten Auszug aus dem Betreibungsregister 

vom 20. Februar 2012 ist ersichtlich, dass in der Zwischenzeit ein Verlustschein 

der K._____ über Fr. 7'832.90 bezahlt wurde und noch Betreibungen in einer Ge-

samthöhe von Fr. 194'790.30 ausgewiesen sind (act. 12/19). 

Von den noch ausgewiesenen Betreibungen wurden deren fünf im Betrag 

von insgesamt Fr. 5'324.65 infolge Zahlung erledigt (Z). Eine Betreibung über 

Fr. 35'058.40 der C._____ (Betreibung Nr. X22.__) ist erloschen (E). Bei dieser 

Betreibung ist auf Folgendes hinzuweisen: Die Forderung der C._____ wurde 

nach einer Zahlung des Schuldners von Fr. 400.– in der Betreibung Nr. X23.__ 

erneut in Betreibung gesetzt (vgl. act. 12/1, act. 12/2 und act. 12/20; vgl. auch 

Ziff. 7.4). Ausserdem ist anzunehmen, dass es sich auch in der Betreibung 

Nr. X23.__ um dieselbe Forderung der C._____ handelt, da sie denselben Saldo 

wie die Betreibung Nr. X22.__ aufweist, nämlich Fr. 35'058.40 (vgl. act. 12/20). 

Ferner besteht für eine Betreibung von Fr. 7'846.20 ein offener Verlustschein 

(DV), und auch bei dieser Betreibung können allfällige Doppelspurigkeiten mit den 

neu eingeleiteten Betreibungen Nrn. X13.__, X14.__ und X15.__ nicht ausge-

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schlossen werden. Die im vorliegenden Verfahren zu beurteilende Forderung über 

Fr. 1'111.90 (Betrag gemäss Betreibungsregisterauszug) wurde durch Zahlung 

getilgt (vgl. vorstehende Ziff. 6). Nach Abzug der bezahlten Forderungen sowie 

der (allfällig) doppelt aufgeführten Betreibungen bestehen gemäss Betreibungsre-

gisterauszug offene, in Betreibung gesetzte Forderungen von Fr. 110'390.75.  

7.3 Der Schuldner führte in seiner ergänzten Beschwerdeschrift (innerhalb 

der Rechtsmittelfrist) aus, welche Rechnungen zusätzlich bezahlt und bei welchen 

Betreibungen Zahlungsvereinbarungen geschlossen wurden (act. 11). Er reichte 

entsprechende Belege ein (act. 12). Nach Prüfung der Unterlagen ergibt sich, 

dass weitere Zahlungen von Fr. 15'621.05 erfolgten und eine Reduktion der in Be-

treibung gesetzten Forderungen auf Fr. 94'769.70 erreicht werden konnte. Zur 
besseren Übersicht folgt eine tabellarische Darstellung, welche nach Art der Be-

treibung oder des Verfahrensstadiums gegliedert ist, und welche unter den nach-

folgenden Ziffern 7.4 bis 7.7 teilweise zusätzlich kommentiert wird: 

Bet.-Nr. Gläubiger Forderung Zahlung / Vereinba-
rung 

abzüglich 
Zahlungen 

Total in Fr. 

Konkursandrohung 

X1.__ B._____   991.05 – –  991.05 

X2.__ D._____  3'725.70 bezahlt am 10.02.2012 

(act. 12/9) 

 3'725.70  0.– 

X3.__ E._____  1'467.15 – –  1'467.15 

X4.__ F._____  6'493.40 Zahlungsvereinbarung 

über Fr. 300.– monat-

lich ab dem 

05.03.2012 

(act. 12/12) 

–  6'493.40.– 

X5.__ C._____  34'658.40 Zahlungsvereinbarung 

über Fr. 300.– monat-

lich, begonnen am 

24.1.2012 (act. 12/1-

 300.–  34'358.40 

- 6 - 

12/3) 

X6.__ G._____  359.– bezahlt am 20.02.2012 

(act. 12/13) 

 359.–  0.– 

X7.__ H._____  9'995.60 Zahlungsvereinbarung 

über Fr. 960.– monat-

lich (act. 3/4), begon-

nen am 29.09.2011. 

Die Raten wurden ent-

gegen der Vereinba-

rung bisher nicht jeden 

Monat bezahlt (vgl. 

act. 12/14). 

 3'840.–  6'155.60 

X8.__ B._____  965.10 – –  965.10 

X9.__ I._____  1'761.30 – –  1'761.30 

X10.__ J._____   1'744.25 Zahlungsvereinbarung 

über Fr. 84.80 pro Mo-

nat ab dem 

30.03.2012 

(act. 12/16) 

–  1'744.25 

   62'160.95   8'224.70  53'936.25 

Zahlungsbefehl 

X11.__ K._____  2'703.40 teilweise bezahlt (vgl. 

act. 12/4 und act. 12/5 

sowie Bemerkungen 

unter Ziff. 7.5)  

 310.35  2'393.05 

X12.__ B._____  1'830.20 bezahlt gemäss Bestä-

tigung vom 14.2.2012 

(act. 12/23) 

 1'830.20  0.– 

   4'533.6.–   2'140.55  2'393.05 

- 7 - 

 

Zahlungsbefehl noch nicht zugestellt 

X13.__ K._____  2'742.45 nicht bezahlt (vgl. Be-

merkungen unter 

Ziff. 7.5 sowie bei Be-

treibung Nr. X11.__)  

–  2'742.45 

X14.__ K._____  1'039.15 –  1'039.15 

X15.__ K._____  6'555.45 –  6'555.45 

X16.__ L._____  5'700.– Zahlungsvereinbarung 

(vgl. Bemerkungen un-

ter Ziff. 7.7 sowie bei 

Betreibungen 

Nrn. X20.__, X21.__) 

–  5'700.– 

   16'037.05    16'037.05 

Rechtsvorschlag 

X17.__ J._____  2'207.85 Zahlungsvereinbarung 

über Fr. 102.95 pro 

Monat ab dem 

30.03.2012 

(act. 12/17) 

–  2'207.85 

X18.__ J._____  6'856.45 Zahlungsvereinbarung 

über Fr. 299.15 pro 

Monat ab dem 

30.03.2012 

(act. 12/18) 

–  6'856.45 

   9'064.30    9'064.30 

Einkommenspfändung 

X19.__ L._____  2'000.– bezahlt gemäss Kon-

toauszug vom 

17.2.2012 (act. 12/11); 

vgl. Ziff. 7.7 

 2'000.–  0.– 

X20.__ L._____  10'000.– teilweise bezahlt (vgl.  3'255.80  6'744.20.– 

- 8 - 

X21.__ L._____  6'594.85 
act. 12/11 und Bemer-

kungen in Ziff. 7.7) / 

mündliche Zahlungs-

vereinbarung, wonach 

Fr. 10'000.– bis 

29.2.2012 zu bezahlen 

sind und der Rest (zu-

sammen mit der Be-

treibung Nr. X16.__) in 

drei nachfolgenden 

monatlichen Raten ab 

Ende März 2012 

(act. 11 S. 4 Ziff. 6) 

–  6'594.85 

   18'594.85   5255.80  13'339.05 

 

 Gesamttotal 110'390.75   15'621.05  94'769.70 

7.4. Zu den Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung 

Entgegen den Ausführungen in seiner Beschwerde konnte der Schuldner 

nicht belegen, dass auch die Betreibungen Nr. X1.__ und X8.__ der B._____ 

(Konkursandrohung) getilgt wurden (vgl. act. 11 S. 3 Ziff. 3).  

Mit der C._____ schloss der Schuldner eine Abzahlungsvereinbarung 

(act. 11 S. 3 Ziff. 1). Die C._____ wies am 20. Februar 2012 noch ein Guthaben 

von Fr. 34'358.40 aus (act. 12/1), weshalb anzunehmen ist, dass es sich um eine 

Vereinbarung über die Betreibung Nr. X5.__ handelte, welche ebenfalls – nach 

Abzug der Zahlung vom 24.1.2012 – einen Saldo von Fr. 34'358.40 aufweist (vgl. 

Tabelle).  

Die Forderung der E._____ GmbH soll spätestens per Ende Februar 2012 

beglichen werden (act. 11 S. 4 Ziff. 7). 

Der Schuldner brachte vor, sein Bruder habe die Schuld der I._____ über-

nommen (act. 11 S. 4 f. Ziff. 12) und reichte dazu eine Ratenzahlungsvereinba-

- 9 - 

rung der I._____ mit dem "neuen" Schuldner ein (act. 3/9). Die Ratenzahlungs-

vereinbarung, welche gleichzeitig auch eine Schuldübernahme darstellt, wurde 

vom Bruder (Z._____) allerdings nicht unterzeichnet, weshalb nicht leichthin da-

von ausgegangen werden kann, dass die Schuld des Schuldners nicht mehr be-

steht.  

7.5. Zu den Betreibungen im Stadium des Zahlungsbefehls 

Was die Schulden gegenüber der K._____ anbelangt, ist eine Gesamtbeur-

teilung (mit den Betreibungen unter dem Titel "Zahlungsbefehl noch nicht zuge-

stellt") vorzunehmen. Die K._____ gewährte dem Schuldner mit Schreiben vom 

20. Mai 2011 einen Zahlungsaufschub für eine Forderung von Fr. 12'519.35. Die 

Zahlungsfristen wurden wie folgt vereinbart: Fr. 1'046.35 bis 31.5.2011 und je 

Fr. 1'043.– monatlich ab 30.6.2011 bis 30.4.2012 (act. 3/3, act. 11 S. 3 Ziff. 2). 

Der Schuldner belegte, dass er der K._____ vom Juni 2011 bis Februar 2012 in 

acht (mehr oder weniger) regelmässigen Abständen Beträge von je Fr. 1'043.– 

überwies (= Fr. 8'344.–) und darüber hinaus weitere Abzahlungen in einem Ge-

samtbetrag von Fr. 6'804.50 tätigte (act. 12/6 und act. 12/7). Der Schuldner reich-

te ausserdem weitere Belege ein, welche Zahlungen an das Betreibungsamt 

W._____ von insgesamt Fr. 5'000.– dokumentierten (vgl. act. 12/8). Ob diese Ab-

zahlungen der K._____ gutgeschrieben wurden, kann aus den Belegen allerdings 

nicht gelesen werden. Es fällt auch nicht stark ins Gewicht, da mit Ausnahme von 

einer Zahlung über Fr. 400.– vom 8. Februar 2012 alle übrigen Zahlungen vor 

Konkurseröffnung erfolgten. Jedenfalls stellte die K._____ am 9. Februar 2012 ei-

nen Konto-Auszug für die Zeit vom 1. Januar 2010 bis zum 9. Februar 2012 aus 

und wies einen Gesamtsaldo zu ihren Gunsten von Fr. 12'235.50 aus, wobei sie 

diesen Betrag mit einer E-Mail vom 20. Februar 2012 auf Fr. 12'730.10 korrigierte. 

Die Betreibungen Nrn. X11.__, X13.__, X14.__ und X15.__ sind also bis auf einen 

Betrag von Fr. 12'730.10 abbezahlt. Gemäss Betreibungsregisterauszug ergibt 

die Zusammenrechnung der Betreibungen der K._____ einen Betrag von 

Fr. 13'040.45. Dementsprechend wurde bei der Betreibung Nr. X11.__ in der 

obenstehenden Tabelle ein Abzug von Fr. 310.35 angebracht (Fr. 13'040.45 ab-

züglich Fr. 12'730.10).  

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Der Schuldner versichert, der verbleibende Betrag von Fr. 12'730.10 werde 

durch die Einhaltung des Zahlungsplanes und durch weitere Direktzahlungen ge-

tilgt, sei es durch Bezahlung des kompletten Betrages oder durch eine neue Ra-

tenvereinbarung mit der K._____ (act. 11 S. 3 Ziff. 2). Eine Ratenzahlung von 

mindestens Fr. 1'000.– pro Monat ist sicherlich notwendig, um einen Weg aus den 

Schulden zu finden, denn es häufen sich stetig neue Schulden der K._____ an, 

welche ja auch wieder bezahlt werden müssen. 

7.6. Zu den Betreibungen im Stadium des Rechtsvorschlags  

Der Schuldner hat mit der J._____ AG Zahlungsvereinbarungen geschlos-

sen (act. 11 S. 4 Ziff. 11, act. 12/17 und act. 12/18).  

7.7. Zu den Betreibungen mit Einkommenspfändung 

Gemäss Kontoauszug der L._____, vom 1.5.2009 bis 17.2.2012 beträgt der 

noch offene Saldo zu Lasten des Schuldners Fr. 19'039.05 (act. 12/11). Die Be-

treibung Nr. X19.__ ist als offener Posten nicht mehr aufgeführt, demgemäss 

wurde diese Forderung beglichen. Aufgeführt sind nur noch die Betreibungen 

Nrn. X16.__, X20.__ und X21.__ (was aus den Beträgen im Soll geschlossen 

werden kann). Diese Betreibungen sind also bis auf einen Betrag von 

Fr. 19'039.05 abbezahlt. Gemäss Betreibungsregisterauszug ergibt die Zusam-

menrechnung dieser Betreibungen allerdings einen Saldo von Fr. 22'294.85. 

Dementsprechend wurde bei der Betreibung Nr. X20.__ ein Abzug von 

Fr. 3'255.80 angebracht (Fr. 22'294.85 abzüglich Fr. 19'039.05; vgl. auch 

act. 12/11). 

Gemäss Schuldner wurde eine mündliche Zahlungsvereinbarung mit der 

L._____ getroffen. Der offene Saldo von Fr. 19'039.05 sei wie folgt zu bezahlen: 

Fr. 10'000.– bis 29. Februar 2012, der restliche Betrag in drei nachfolgenden mo-

natlichen Raten, erstmals per Ende März 2012 (act. 11 S. 4 Ziff. 6). 

7.8 Die Anzahl Betreibungen sowie die Tatsache, dass immer noch Betrei-

bungen in der Höhe von rund Fr. 95'000.– offen sind, lassen auf erhebliche Zah-

lungsschwierigkeiten schliessen. Der Schuldner begründet die prekäre Situation 

- 11 - 

im Wesentlichen damit, dass er in den letzten zwei Jahren seinem Bruder, 

Z._____, finanziell unter die Arme gegriffen habe, diesen bei sich aufgenommen 

habe, und der Bruder ohne Wissen und im Namen des Schuldners Verpflichtun-

gen eingegangen sei. Vor allem die Schulden gegenüber der C._____, der 

E._____ GmbH, der F._____ AG, der J._____ AG, der I._____ AG sowie der 

G._____ AG hätten ihren Ursprung bei seinem Bruder (act. 11 S. 5 f.).  

Auch wenn nicht überprüft werden kann, ob diese Schilderung tatsächlich 

zutrifft, ist doch zu würdigen, dass der Schuldner enorme Anstrengungen unter-

nommen hat, um die Schulden zu tilgen. Dies geht aus der vorstehenden Graphik 

hervor. Er hat etliche Zahlungsvereinbarungen geschlossen und – absolut be-

trachtet – einen beträchtlichen Teil an Schulden durch regelmässige Tilgungen 

abgetragen. Es fällt auch auf, dass der Schuldner nach der Konkurseröffnung etli-

che Zahlungen getätigt hat, was auf eine gewisse Liquidität schliessen lässt.  

Es bestehen Konkursforderungen im Stadium der Konkursandrohung im 

Gesamtbetrag von Fr. 5'184.60, bei welchen keine Zahlungsvereinbarungen vor-

gelegt werden konnten, und die sofort zu begleichen sind (vgl. Graphik). Ausser-

dem mussten bis Ende Februar 2011 Fr. 10'000.– an die L._____ bezahlt werden 

(vgl. Graphik). Der Schuldner gibt an, es bestünden offene Debitorenposten im 

Gesamtbetrag von Fr. 62'619.50 und drei offene Kreditorenposten im Gesamtbe-

trag von Fr. 5'910.– (act. 12/27). Es ist also mit Einnahmen von rund Fr. 56'000.– 

zu rechnen, welche zumindest teilweise für die Abtragung der Schulden verwen-

det werden können. Ausserdem darf aufgrund der bereits seit Konkurseröffnung 

getätigten Zahlungen davon ausgegangen werden, dass die sofort fällig werden-

den Beträge bezahlt werden können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der 

Konkurs neu eröffnet werden muss.  

Dass die Schuldentilgung gemäss den vereinbarten Zahlungsplänen auch in 

Zukunft neben den laufenden weiteren Verpflichtungen aus dem Geschäft mög-

lich sein wird – es sind nach Tilgung der kurzfristigen Verbindlichkeiten schliess-

lich noch immer etwa Fr. 80'000.– abzutragen –, lässt sich aus den eingereichten 

Bankauszügen des Geschäftskontos der Jahre 2010 und 2011 zumindest erhof-

fen (act. 12/30 und act. 12/31). Im Jahr 2011 ist nebst der Schuldentilgung ein 

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Schlusssaldo von Fr. 7'000.– ausgewiesen (act. 12/31). Die Bankauszüge sind für 

eine Prognose in diesem Fall aussagekräftiger als die Bilanz per 31.12.2010 und 

die Erfolgsrechnung des Jahres 2010 (act. 12/28 und act. 12/29) – in der Bilanz 

per 31.12.2010 ist kein Verlust ausgewiesen (act. 12/28).  

Der Schuldner hat glaubhaft dargetan, dass er über genügend liquide Mittel 

verfügt, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu tilgen, und dass er auch in Zu-

kunft bemüht und in der Lage sein wird, seine Schulden abzutragen. Es bleibt da-

her beim positiven Ergebnis der Prüfung der Zahlungsfähigkeit. 

8. Die Beschwerde ist gutzuheissen. 

9. Der Schuldner hat erst nach Konkurseröffnung die Voraussetzungen 

für die Aufhebung des Konkurses geschaffen, und es sind ihm daher alle Kosten 

aufzuerlegen. 

9.1 Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr ist auf Fr. 750.– festzusetzen, 

dem Schuldner aufzuerlegen und von dem von ihm geleisteten Barvorschuss zu 

beziehen. Auch die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Gerichtsge-

bühr von Fr. 400.– ist dem Schuldner aufzuerlegen. 

9.2 Das Konkursamt Y._____ ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahl-

ten Totalbetrag von Fr. 2'000.– (Fr. 600.– Zahlung des Schuldners sowie 

Fr. 1'400.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten Barvor-

schusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und dem Schuldner einen nach Abzug sei-

ner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen. 

Es wird erkannt: 

1. In Gutheissung der Beschwerde wird das Urteil des Konkursgerichtes des 

Bezirksgerichtes Dietikon vom 1. Februar 2012, mit dem über den Schuldner 

der Konkurs eröffnet wurde, aufgehoben. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Barvorschuss verrech-

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net. Auch die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Gerichtsgebühr 

von Fr. 400.– wird dem Schuldner auferlegt. 

3. Das Konkursamt Y._____ wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten 

Totalbetrag von Fr. 2'000.– (Fr. 600.– Zahlung des Schuldners sowie 

Fr. 1'400.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten 

Barvorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und dem Schuldner einen nach 

Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Konkursgericht des Be-

zirksgerichts Dietikon und (mit besonderem Hinweis auf E. 9.2 vorstehend) 

das Konkursamt Y._____, ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsre-

gisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt W._____, je ge-

gen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

- 14 - 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. A. Muraro-Sigalas 
 
versandt am: 
 
 

	Urteil vom 8. März 2012
	1. Am 1. Februar 2012 wurde über den Schuldner in der Betreibung Nr. X0.__für eine Forderung von Fr. 1'011.90 nebst Zins zu 5% seit dem 1. Juni 2011 – abzüglich Teilzahlungen von Fr. 865.10 –, Fr. 156.– Betreibungskosten und Fr. 100.– Bearbeitungsgebü...
	2. Mit Beschwerde vom 9. Februar 2012, zur Post gegeben am 10. Februar 2012, beantragte der Schuldner rechtzeitig die Aufhebung des Konkurses und stellte ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 1 S. 2). Mit Verfügung vom 15. Februar 2...
	3. Mit Schreiben vom 5. März 2012 (Poststempel) reichte der Schuldner eine weitere Ergänzung (inkl. Beilagen) seiner Beschwerde ein (act. 16 und act. 17). Gemäss Praxis der Kammer werden nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Unterlagen jedoch n...
	4. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwerdeverfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen der drei gesetzlich vorgesehene...
	5. Der Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren wurde bezahlt, auf die Beschwerde kann demnach eingetreten werden (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO).
	6. Gemäss Berechnung des Obergerichts in der Verfügung vom 15. Februar 2012 betrug die Forderung bis zur Konkurseröffnung (Art. 209 Abs. 1 SchKG), inklusive Betreibungs- und weitere Kosten, abzüglich Teilzahlungen, insgesamt Fr. 436.25 (act. 9 S. 2). ...
	7. Wie bereits erwähnt, hat der Schuldner neben dem Konkurshinderungsgrund auch seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Dazu müssen ausreichende liquide Mittel vorhanden sein, womit die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden...
	8. Die Beschwerde ist gutzuheissen.
	9. Der Schuldner hat erst nach Konkurseröffnung die Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkurses geschaffen, und es sind ihm daher alle Kosten aufzuerlegen.
	Es wird erkannt:
	1. In Gutheissung der Beschwerde wird das Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Dietikon vom 1. Februar 2012, mit dem über den Schuldner der Konkurs eröffnet wurde, aufgehoben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Barvorschuss verrechnet. Auch die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Gerichtsgebühr von Fr. 400.– wird dem Schul...
	3. Das Konkursamt Y._____ wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag von Fr. 2'000.– (Fr. 600.– Zahlung des Schuldners sowie Fr. 1'400.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten Barvorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'8...
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichts Dietikon und (mit besonderem Hinweis auf E. 9.2 vorstehend) das Konkursamt Y._____, ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich u...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...