# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 671aec42-3bec-58cd-8326-950ae65a3789
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-18
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 18.08.2014 200 2013 836
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-836_2014-08-18.pdf

## Full Text

200 13 836 IV
GRD/ZID/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 18. August 2014

Verwaltungsrichter Grütter, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 22. August 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Aug. 2014, IV/13/836, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1961 geborene A.________ (nachfolgend: Versicherte bzw. Beschwer-
deführerin) meldete sich im Dezember 2001 unter Hinweis auf seit einem 
Verkehrsunfall vom 23. Juli 1999 bestehende Kopfschmerzen, Ohrendruck, 
depressive Erschöpfungszustände, Abwesenheit, schnelle Überforderung, 
Nackenverspannungen, eingeschränkte Mobilität der HWS und grosse Ein-
schränkungen der Lebensqualität bei der Invalidenversicherung (IV) zum 
Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern [nachfolgend: IVB bzw. Be-
schwerdegegnerin], Antwortbeilage [AB] 1, 6). Diese ermittelte nach er-
werblichen und medizinischen Abklärungen (AB 4 ff.; insbesondere bidiszi-
plinäres [neurologisches und psychiatrisches] Gutachten vom 14. und 
19. August 2003, AB 22 f.) unter der Annahme, die Versicherte wäre im 
Gesundheitsfall zu 70 % erwerbstätig bzw. zu 30 % im Haushalt beschäf-
tigt, einen Invaliditätsgrad von 51% und sprach ihr ab 1. Januar 2003 eine 
halbe Invalidenrente zu (AB 31). Auf eine hiergegen erhobene Einsprache 
(AB 37, 42) trat die IVB mit Einspracheentscheid vom 13. August 2004 
nicht ein (AB 46). Diese Rente wurde im Rahmen einer im Jahre 2007 von 
Amtes wegen durchgeführten Rentenrevision bestätigt (AB 64).

B.

Ende Juli 2012 teilte die Versicherte mit, aufgrund verminderter Beanspru-
chung im Haushalt und in der Familie habe sie (auf Zusehen hin) ihr Ar-
beitspensum auf 50% erhöht und besuche die zur Vorbereitung des Lehr-
abschlusses … notwendigen Kurse und Lehrgänge in ihrer Freizeit 
(AB 69 f.). Hierauf leitete die IVB eine neuerliche Rentenrevision von Amtes 
wegen ein, in deren Rahmen die Versicherte von einem gleich gebliebenen 
Gesundheitszustand berichtete (AB 72/2 Ziff. 1.1). Die IVB tätigte in der 
Folge erwerbliche und medizinische Abklärungen (AB 71 ff.); insbesondere 
veranlasste sie auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; 
AB 77) eine bidisziplinäre Verlaufsbegutachtung (Expertise vom 25. Januar 
2013 [AB 83]) und liess durch ihren Abklärungsdienst einen Abklärungsbe-

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richt Haushalt (AB 78, 85) erstellen. Mit Vorbescheid vom 10. April 2013 
stellte die IVB aufgrund eines in Anwendung der gemischten Methode 
(70% Erwerb und 30% Haushalt) bemessenen rentenausschliessenden 
Invaliditätsgrades von 37% die Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht 
(AB 86). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (AB 87) und Einho-
lung einer Stellungnahme des Abklärungsdienstes (AB 90) verfügte die IVB 
am 22. August 2013 wie in Aussicht gestellt und hob die Rente auf Ende 
des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats – somit per Ende Sep-
tember 2013 – auf (AB 91).

C.

Hiergegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
am 20. September 2013 Beschwerde erheben und beantragen, unter Auf-
hebung der angefochtenen Verfügung sei die Sache zur weiteren Ab-
klärung des rechtserheblichen Sachverhalts an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen und gestützt darauf sei über ihren Leistungsanspruch neu 
zu verfügen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur Begründung lässt 
sie im Wesentlichen ausführen, für eine Verbesserung ihres Gesundheits-
zustandes fänden sich keine Anhaltspunkte, es sei vielmehr von einem 
weitgehend unveränderten Befund auszugehen. Voraussetzung für die 
aufgenommene Ausbildung sei die (auf zwei Jahre befristete) Erhöhung 
ihres Arbeitspensums auf 50% gewesen, doch sei offen gelassen worden, 
ob dieses neue Arbeitsverhältnis auch tatsächlich gelebt werden könne, 
zumal sie an ihre körperlichen Grenzen stosse und nur dank Verständnis 
des Arbeitgebers weiterarbeiten könne. Entsprechend würden die psychi-
schen Belastungen weiterhin einen Einfluss auf ihre Leistungsfähigkeit ha-
ben. Der Unterrichtsbesuch sei optional und wegen der Ausbildung habe 
sie jetzt schon viele Minusstunden am Arbeitsplatz. Insofern gebe die Aus-
bildung nicht eine zusätzliche Leistungsfähigkeit ihrerseits wieder, sondern 
liege im Rahmen der ihr attestierten maximalen Arbeitsfähigkeit von 50%. 
Zudem lässt sie die Feststellung des Status von 70% Erwerbstätigkeit und 
30% Haushalt rügen. Ohne Behinderung würde sie nämlich einem Vollpen-
sum nachgehen, zumal ihr jüngster Sohn von zu Hause weggezogen sei, 

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sie ihn aber während seines vor kurzem aufgenommenen Studiums finan-
ziell unterstütze und auch ihre Altersvorsorge aufstocken möchte.

Mit Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2013 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde, wobei sie unter Verweis auf die 
Ausführungen in der angefochtenen Verfügung (AB 91) und die Stellung-
nahme des Abklärungsdienstes (AB 90) auf eine ausführliche Stellung-
nahme verzichtet. Ergänzend bringt sie vor, identisch gebliebene Diagno-
sen würden eine revisionsrechtlich erhebliche Steigerung des tatsächlichen 
Leistungsvermögens (Arbeitsfähigkeit) grundsätzlich nicht ausschliessen, 
was namentlich dann gelte, wenn sich der Schweregrad eines Leidens ver-
ringert habe oder es der versicherten Person gelungen sei, sich besser an 
das Leiden anzupassen.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 

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vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 22. August 2013 
(AB 91). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente 
bzw. deren revisionsweise Aufhebung per Ende September 2013.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und 
damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschrän-
kungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung 
allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, ab-
wenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv 
bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 
2007 IV Nr. 47 S. 154 E. 2.4).

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invali-

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ditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Vier-
telsrente.

2.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird bei einer erwerbs-
tätigen versicherten Person das Erwerbseinkommen, das sie nach Eintritt 
der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit 
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 
geworden wäre (Art. 16 ATSG). Bei nicht erwerbstätigen Versicherten, die 
im Aufgabenbereich tätig sind und denen die Aufnahme einer Erwerbstätig-
keit nicht zugemutet werden kann (Art. 5 Abs. 1 IVG und Art. 8 Abs. 3 
ATSG), wird für die Bemessung der Invalidität darauf abgestellt, in wel-
chem Mass sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen 
(Art. 28a Abs. 2 IVG; spezifische Methode; BGE 125 V 146 E. 2a S. 149).

Nach Art. 28a Abs. 3 IVG wird bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbs-
tätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegat-
tin mitarbeiten, für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. 
Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität 
für diese Tätigkeit gestützt auf einen Betätigungsvergleich ermittelt 
(Art. 28a Abs. 2 IVG). In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit 
beziehungsweise der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten 
oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzu-
legen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen (sog. ge-
mischte Methode; BGE 125 V 146 E. 2a S. 150).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

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Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

2.6 Für den Beweiswert eines Abklärungsberichts sind verschiedene 
Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer 
qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der örtlichen und räumli-
chen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge-
benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Anga-
ben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Mei-
nungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext 
schliesslich muss plausibel begründet und bezüglich der einzelnen Ein-
schränkungen angemessen detailliert sein und in Übereinstimmung mit den 
an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Ab-
klärungsbericht voll beweiskräftig. Das Gericht greift in das Ermessen der 
die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein-
schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die 
fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist 
als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 130 V 61 E. 6.2 S. 63).

2.7

2.7.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli-
che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den In-
validitätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 134 V 
131 E. 3 S. 132). Die Invalidenrente ist deshalb nicht nur bei einer wesent-

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lichen Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revi-
dierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen (oder die Auswirkungen 
auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) des an sich gleich geblie-
benen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben. Ein Revisions-
grund ist ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere 
Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wand-
lung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349, 
117 V 198 E. 3b S. 199; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 25. Juli 
2013, 8C_441/2012, E. 3.1.1). Unerheblich unter revisionsrechtlichem Ge-
sichtswinkel ist nach ständiger Praxis die unterschiedliche Beurteilung ei-
nes im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes (BGE 112 V 371 
E. 2b S. 372; SVR 2009 IV Nr. 57 S. 178 E. 3.2.1). Auch eine neue Verwal-
tungs- oder Gerichtspraxis rechtfertigt grundsätzlich keine Revision des 
laufenden Rentenanspruchs zum Nachteil des Versicherten (BGE 135 V 
201 E. 6.4 S. 210, 115 V 308 E. 4a bb S. 313).

2.7.2 Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, 
sich im Aufgabenbereich zu betätigen, ist die anspruchsbeeinflussende 
Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem 
Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass 
sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu 
berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Mona-
te angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 88a 
Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 
1961 [IVV; SR 831.201]). Bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit 
oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, ist die an-
spruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne we-
sentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat (Art. 88a Abs. 2 IVV).

2.7.3 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 
Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369, SVR 2010 IV Nr. 53 S. 166 E. 3.1). 
Wurde die Rente zuvor bereits revidiert oder bestätigt, so ist als zeitliche 
Vergleichsbasis die letzte rechtskräftige Verfügung heranzuziehen, sofern 
eine materielle Überprüfung des Leistungsanspruches tatsächlich stattge-

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funden hat, d.h. eine rechtskonforme (medizinische) Sachverhaltsab-
klärung, eine Beweiswürdigung und gegebenenfalls – sofern Hinweise für 
eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszu-
stands bestanden – ein Einkommensvergleich durchgeführt worden sind 
(BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114).

2.7.4 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 4b S. 200; SVR 2011 IV 
Nr. 37 S. 109 E. 1.1).

3.

Zu prüfen ist die Rechtmässigkeit der umstrittenen Rentenaufhebung. Hier-
zu ist der Sachverhalt im Zeitpunkt der rentenzusprechenden Verfügung 
vom 25. Februar 2004 (AB 29, 31/4 f.; beim Einspracheentscheid vom 
13. August 2004 [AB 46] handelt es sich um einen blossen Nichteintretens-
entscheid) mit demjenigen im Zeitpunkt der hier angefochtenen rentenauf-
hebenden Verfügung vom 22. August 2013 (AB 91) zu vergleichen und zu 
prüfen, ob in dieser Zeit eine Änderung in den medizinischen oder erwerbli-
chen Verhältnissen eingetreten ist, welche geeignet ist, den bisherigen 
Rentenanspruch zu beeinflussen (vgl. E. 2.7 hiervor). Dass die Beschwer-
degegnerin im Jahre 2007 auf eine unveränderte IV-Rente geschlossen hat 
(AB 64), ist revisionsrechtlich unbeachtlich, erfolgte doch damals keine 
umfassende Prüfung (vgl. E. 2.7.3 hiervor).

3.1 Die ursprüngliche Verfügung vom 25. Februar 2004 (31/4 f.) stützte 
sich in medizinischer Hinsicht massgeblich auf das bidisziplinäre [neurolo-
gische und psychiatrische] Gutachten vom 14. und 19. August 2003 
(AB 22 f.).

3.1.1 Im neurologischen Gutachten diagnostizierte Dr. med. C.________, 
Facharzt für Neurologie FMH, ein mässig ausgeprägtes mittleres sowie 
leicht bis mässig ausgeprägtes oberes Cervicalsyndrom mit leicht bis mäs-

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sig ausgeprägten cervicocephalen Beschwerden im Sinne einer Migraine 
cervicale, eine intermittierende radikuläre Reiz- und Ausfallsymptomatik C6 
links mit Diskushernie C5/6 sowie engem Spinalkanal und anamnestisch 
leichte kognitive Störungen bei Zustand nach HWS-Stauchungstrauma 
sowie milder traumatischer Hirnverletzung im Juli 1999 (AB 22/6 Ziff. 4). 
Dadurch leide die Beschwerdeführerin vor allem unter sowohl spontan als 
auch belastungsabhängigen Genick- und Kopfschmerzen, Schulter-Arm-
Schmerzen links sowie durch die chronische Schmerzsymptomatik bedingt 
unter einer vermehrten Ermüdbarkeit und verminderten Belastbarkeit sowie 
anhand der Anamnese leichten kognitiven Störungen insbesondere in Pha-
sen chronischer Schmerzen auftretend. Die Arbeitsfähigkeit als … sei nicht 
mehr gegeben, da sie in diesem Beruf auf eine freie Halswirbelsäulenbe-
weglichkeit und auch auf körperliche Belastungsmöglichkeit angewiesen 
sei. Auch die Tätigkeit im … sei nicht vollumfänglich angepasst. In dieser 
Tätigkeit bestehe eine 60%ige Beeinträchtigung. Eine angepasste Tätigkeit 
im Hinblick auf das Beschwerdespektrum müsste die Möglichkeit einer 
wechselnd sitzenden, stehenden Körperhaltung bieten, keine Kopfzwang-
haltung und keine arbeitsmässige Belastung des Schultergürtels beinhal-
ten. In einer derartigen Tätigkeit wäre von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit 
auszugehen. Die Beeinträchtigung in einer derartigen Tätigkeit erfahre sie 
durch die sich tagsüber aufbauenden Genick- und Kopfschmerzen sowie 
auch durch die vermehrte Ermüdbarkeit und verminderte Belastbarkeit, 
welche Folge der chronischen Schmerzsymptomatik darstellten. Es sei 
davon auszugehen, dass die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit seit dem 
Unfallereignis vom Juli 1999 bestehe (AB 22/7 Ziff. 5).

3.1.2 Im psychiatrischen Gutachten diagnostizierte Dr. med. D.________, 
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, einen Status nach An-
passungsstörung vom depressiv-ängstlichen Typ nach HWS-
Stauchungstrauma im Juli 1999. Die depressive Symptomatik habe seit 
Beginn der psychotherapeutischen Behandlung im März 2002 einen de-
gressiven Verlauf gezeigt; im Gutachtenszeitpunkt habe keine depressive 
Symptomatik mehr festgestellt werden können. Es müsse aber nach wie 
vor ein labilisiertes psychisches Gleichgewicht festgestellt werden; es müs-
se davon ausgegangen werden, dass es insbesondere bei einer Exazerba-
tion der somatisch bedingten Schmerzen zu einer vermehrt depressiven 

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Grundstimmung, einem Erschöpfungszustand komme, der aber nur kurze 
Zeit (wenige Tage) andaure. Es müsse deshalb davon ausgegangen wer-
den, dass die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin aufgrund der an-
dauernden Belastung durch die somatisch bedingte Schmerzbewältigung 
zu ca. 20% eingeschränkt sei. Die Prognose sei günstig (AB 23/12 f.).

3.1.3 Im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung schlossen die Gutach-
ter auf eine Arbeitsfähigkeit von 50%. Die Beeinträchtigung aus psychiatri-
scher Sicht von 20% und diejenige aufgrund der körperlichen Beschwerden 
von 50% seien nicht additiv (AB 22/8; vgl. auch AB 23/13).

3.2 Der nunmehr angefochtenen Verfügung vom 22. August 2013 
(AB 91) liegt im Wesentlichen ein bidisziplinäres (neurologisches und 
psychiatrisches) Verlaufsgutachten der vormaligen Gutachter vom 25. Ja-
nuar 2013 zugrunde (AB 83).

3.2.1 Der neurologische Gutachter diagnostizierte mit Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit ein leicht bis mässig ausgeprägtes Cervicalsyndrom, leicht 
bis mässig ausgeprägte cervicocephale Beschwerden im Sinn einer Mi-
graine cervicale und eine intermittierende radikuläre Reiz- und Ausfalls-
symptomatik C6 links bei Diskushernie C5/6 sowie engem Spinalkanal bei 
Zustand nach HWS-Stauchungstrauma sowie milder traumatischer Gehirn-
verletzung im Juli 1999 (AB 83/9 Ziff. 3). Demnach finde sich bei der Be-
schwerdeführerin aus klinisch neurologischer Sicht ein weitgehend unver-
änderter Befund im Vergleich zur Voruntersuchung im Jahre 2003. Anhand 
der Anamnese sei davon auszugehen, dass ein gewisser Gewöhnungsef-
fekt eingetreten sei. Die Beschwerdeführerin arbeite (unter Berücksichti-
gung der Ausbildung) zwischen 50 und 60%. In der aktuell ausgeübten 
Tätigkeit als …, einer Tätigkeit, welche gemäss Belastungsprofil als ange-
passt angesehen werden könne, sei von einer Arbeitsfähigkeit von 60% 
auszugehen. Die Beeinträchtigung von 40% ergebe sich aus der vermehr-
ten Ermüdbarkeit und verminderten Belastbarkeit bei chronischen Schmer-
zen sowie intermittierenden Beschwerdeexazerbationen. Der Beginn der 
Verbesserung sei auf den Beginn der Ausbildung … (1. August 2012) an-
zusetzen (AB 83/10).

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3.2.2 Der psychiatrische Gutachter diagnostizierte eine anamnestische 
Panikstörung (ICD-10 F41.0) und eine phobische Symptomatik mit Tunnel-, 
Brücken-, Gondel-, Flug- und Höhenphobischer Symptomatik (ICD-10 F40; 
AB 83/14 Ziff. 5). Aufgrund ihres Vermeideverhaltens sei die Beschwerde-
führerin in ihrem Alltag durch die Panik- bzw. Angstzustände und die Pho-
bien nicht wesentlich beeinträchtigt. Hingegen sei sie durch ihre andauern-
den Kopfschmerzen, die Schmerzen im Schulter-Nackengürtelbereich und 
die Schwindelsymptomatik bzw. deren Bewältigung in ihren psychischen 
Ressourcen beeinträchtigt. Deswegen ermüde sie auch schneller. Eine 
andere Psychopathologie finde sich keine; insbesondere fänden sich keine 
Hinweise für eine depressive Symptomatik oder eine Persönlichkeitss-
törung. Die Schmerzen entsprächen keiner anhaltenden somatoformen 
Schmerzstörung, sie blieben auf den Schulter-Nackengürtel begrenzt, 
stünden in Zusammenhang mit einem körperlichen Befund. Aus rein psych-
iatrischer Sicht sei die Arbeits- und Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt. 
Allerdings sei die Beschwerdeführerin, wie bereits 2003 festgestellt, auf-
grund der Bewältigung ihrer andauernden körperlich bedingten Symptome 
in ihren psychischen Ressourcen beeinträchtigt. Es könne dies aber nicht 
mehr in Zusammenhang mit einer dauernden Arbeits- und Leistungsbeein-
trächtigung gebracht werden. Es habe insofern eine Verbesserung stattge-
funden. Die Prognose sei gut. Es könne aber, da das psychische Gleich-
gewicht aufgrund der angestrengten Copingmechanismen etwas labilisiert 
sei, jederzeit zu einer Dekompensation kommen. Das bedinge dann wieder 
eine verminderte Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Grundsätzlich müsse 
immer mit einem schwankenden Verlauf gerechnet werden (AB 83/15 f.).

3.2.3 In der Konsensbesprechung kamen die Gutachter zum Schluss, 
dass für die Beeinträchtigung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit die neuro-
logische Beurteilung massgebend sei. Daraus resultiere eine Einschrän-
kung von 40%. Der Beginn der Verbesserung sei auf den Beginn der Aus-
bildung … (1. August 2012) anzusetzen (AB 83/16).

3.3 Die Beschwerdeführerin geht aufgrund des gutachterlich festgestell-
ten weitgehend unveränderten Befundes von einem stabilen Verlauf aus 
(Beschwerde, S. 6 ff.). Dem kann nicht gefolgt werden. Sowohl im psychia-
trischen als auch im körperlichen Bereich sind Verbesserungen eingetre-

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ten. So ist die vom Psychiater festgestellte Einschränkung der Leistungs-
fähigkeit von 20% weggefallen, nachdem bereits im Gutachten vom 
19. August 2003 eine günstige Prognose gestellt worden war (vgl. E. 3.2.2 
hiervor im Vergleich zu E. 3.1.2 hiervor). Entsprechend hielt auch die die 
Beschwerdeführerin behandelnde Dr. med. E.________, Fachärztin für 
Allgemeine Innere Medizin FMH, im Bericht vom 16. November 2007 fest, 
die berufliche Perspektive als … habe seit 2005 zu einer Verbesserung der 
psychischen und physischen Situation geführt (AB 60/3 Ziff. 4). In somati-
scher Hinsicht ist – in Berücksichtigung eines Gewöhnungseffekts und des 
erhöhten Arbeitspensums – ebenfalls eine Verbesserung des Gesundheits-
zustandes erstellt (vgl. E. 3.2.1 hiervor). Damit erweist sich das Verlaufs-
gutachten (AB 83) als schlüssig; weitere Abklärungen, wie in der Be-
schwerde beantragt, erübrigen sich demzufolge.

3.4 Andererseits sind neben diesen gesundheitlichen Verbesserungen 
auch erwerbliche Veränderungen (vgl. E. 2.7.1 hiervor) eingetreten, indem 
die Beschwerdeführerin ab 1. August 2012 ihr Arbeitspensum (von zuvor 
ca. 35%; vgl. AB 83/13) auf 50% (AB 70/2) erhöhte und daneben die zwei-
jährige Ausbildung zur … absolvierte (AB 70/3; vgl. AB 83/13). Auch wenn 
diese Pensenerhöhung auf zwei Jahre befristet und auf blosses Zusehen 
hin erfolgt sein sollte (Beschwerde, S. 7; vgl. auch AB 69 f.), hatte diese 
(mangels gegenteiliger Vorbringen der Beschwerdeführerin) zumindest bis 
zur Beschwerdeerhebung am 20. September 2013 und damit über ein Jahr 
lang Bestand, womit vorliegend die Mindestfrist von Art. 88a Abs. 1 IVV 
(vgl. E. 2.7.2 hiervor) ohne weiteres erfüllt ist. Und selbst wenn die Ausbil-
dung nicht eine zusätzliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit darstellen 
sollte, zumal keine Verpflichtung zu einem aktiven Unterrichtsbesuch be-
stehe und die Beschwerdeführerin gerade wegen der Ausbildung viele Mi-
nusstunden am Arbeitsplatz aufweise (Beschwerde, S. 7), lässt dies doch 
ein 50% übersteigendes Pensum (vgl. AB 22/8) als realistisch erscheinen 
(vgl. die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdeführerin in AB 83/6 
lit. C Ziff. 1).

3.5 Nach dem Dargelegten sind im Vergleichszeitraum (vgl. E. 3 hier-
vor) entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin in der Beschwerde 
wesentliche Änderungen in den tatsächlichen (erwerblichen und gesund-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Aug. 2014, IV/13/836, Seite 14

heitlichen) Verhältnissen eingetreten, die geeignet sind, den Invaliditäts-
grad in anspruchsbegründender Weise zu verändern. Damit sind mehrere 
Revisionsgründe in medizinischer und erwerblicher Hinsicht ausgewiesen. 
Folglich ist der Rentenanspruch nachfolgend umfassend zu prüfen (vgl. 
E. 2.7.4 hiervor).

4.

Im Rahmen dieser umfassenden Prüfung des Rentenanspruchs ist auch 
der Status zu prüfen. Dieser und damit verbunden die Invaliditätsbemes-
sungsmethode (vgl. E. 2.4 hiervor) sind vorliegend denn auch umstritten. 
Während die Beschwerdegegnerin von der Anwendbarkeit der gemischten 
Methode mit einem Status von 70% Erwerb und 30% Haushalt ausgeht 
(AB 91/2), stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, dass sie 
ohne Behinderung in einem vollen Pensum erwerbstätig wäre, zumal sie 
ihren zwischenzeitlich von zu Hause ausgezogenen jüngsten Sohn 
während dessen Studium finanziell unterstütze und auch ihre Altersvorsor-
ge aufstocken möchte. Zudem funktioniere die Aufgabenteilung zwischen 
ihr und ihrem Lebenspartner sehr gut, so dass die Haushaltsführung keine 
grossen Schwierigkeiten bereite (Beschwerde, S. 9 f.).

4.1 Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig Erwerbs-
tätige oder als Nichterwerbstätige einzustufen ist – was je zur Anwendung 
einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, 
Betätigungsvergleich, gemischte Methode) führt –, ergibt sich aus der Prü-
fung, was sie bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine 
gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde (BGE 125 V 146 E. 2c S. 150). 
Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versi-
cherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in 
welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre (BGE 133 V 504 
E. 3.3 S. 508). Bei einer im Haushalt tätigen versicherten Person im Be-
sonderen entscheidet sich die Frage, ob sie als ganztägig oder zeitweilig 
Erwerbstätige zu betrachten ist, nicht danach, ob sie vor ihrer Heirat er-
werbstätig war oder nicht. Es ist vielmehr zu prüfen, ob sie im Gesundheits-
fall mit Rücksicht auf die gesamten Umstände vorwiegend erwerbstätig 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Aug. 2014, IV/13/836, Seite 15

oder im Haushalt beschäftigt wäre. Nebst den finanziellen Verhältnissen 
sind sämtliche weiteren Gegebenheiten des Einzelfalles zu berücksichti-
gen, wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kin-
dern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die 
persönlichen Neigungen und Begabungen der versicherten Person 
(BGE 125 V 146 E. 2c S. 150; AHI 1997 S. 289 E. 2b). Dabei sind die kon-
krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe 
der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen (BGE 117 V 194 E. 3b 
S. 195). 

Die Frage nach der anwendbaren Methode beurteilt sich praxisgemäss 
nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfü-
gung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Ge-
sundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversiche-
rungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit er-
forderlich ist (BGE 125 V 146 E. 2c S. 150, 117 V 194 E. 3b S. 195).

4.2 Anlässlich der Begutachtung im Jahr 2003 gab die Beschwerdefüh-
rerin an, zur Existenzsicherung müsste sie eigentlich in einem Pensum zu 
80% arbeiten. Sie habe die Ausbildung zur … mit dem Ziel begonnen, 
später zu ca. 80% in dieser Tätigkeit zu arbeiten (AB 22/3). Im Rahmen der 
Haushaltsabklärung im selben Jahr ging sie davon aus, dass sie im Ge-
sundheitsfall neben ihrer schon vor dem Unfall ausgeübten Tätigkeit im 
Umfang von 30% noch … angeboten hätte, sodass sie im Jahr 1999 einen 
Beschäftigungsgrad von total gut 50% erreicht hätte. Wegen der kostspieli-
gen Ausbildung des Sohnes hätte sie diesen Beschäftigungsgrad auf an-
fangs 2003 auf rund 70% ausbauen müssen (AB 24/4 Ziff. 3.5). Damit ist 
eine Aufstockung des Arbeitspensums infolge Finanzierung des Studiums 
bereits bei der ursprünglichen Rentenzusprechung mit einem Status 70% 
Erwerb und 30% Haushalt berücksichtigt worden (vgl. AB 31/4), wobei die-
ser Status in der Einsprache (AB 42) nicht gerügt worden ist. Es hat des-
halb als erstellt zu gelten, dass sie zum damaligen Zeitpunkt eine Vollzeit-
erwerbstätigkeit nicht in Betracht gezogen hat, nachdem sie schon zuvor 
mit Blick auf die Auszüge aus dem individuellen Konto (IK; AB 4, 59) über-
wiegend wahrscheinlich nie einem Vollzeitpensum nachgegangen ist. Mit 
Schreiben vom 15. Mai 2004 wies sie darauf hin, dass sie mit ihrer damali-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Aug. 2014, IV/13/836, Seite 16

gen Arbeit (in einem Pensum zwischen 20 und 40%; vgl. AB 22/2) und der 
zusätzlichen Führung des Haushalts an ihre Grenzen stosse (AB 45), ob-
schon sie in dieser zwar nicht vollumfänglich angepassten Tätigkeit im 
Gutachten doch zu 40% arbeitsfähig erachtet worden ist (AB 22/7). Selbst 
in der nunmehr ausgeübten und im Verlaufsgutachten als angepasst be-
zeichneten (AB 83/10 Mitte) Tätigkeit (in einem Pensum von damals 25%; 
AB 83/13) sah sich die Beschwerdeführerin im Jahr 2009 veranlasst, um 
eine Haushaltshilfe zu ersuchen, da die übrigen Familienmitglieder mit der 
Mithilfe im Haushalt ebenfalls überlastet seien (AB 66). Im Juli 2012 be-
gründete sie dann die Aufstockung ihres Arbeitspensums und die Aufnah-
me einer Ausbildung mit der Verringerung der Belastung in Haushalt und 
Familie (AB 69), merkte aber schon knapp einen Monat später im Revisi-
onsfragebogen an, dass sie eine Putzhilfe und administrative Hilfe benötige 
(AB 72/4 Ziff. 4). Aus alledem ist zu folgern, dass der Haushalt eben doch 
einen nicht zu unterschätzenden Bereich darstellt und entgegen den Aus-
führungen der Beschwerdeführerin in der Beschwerde, S. 10, gewisse 
Schwierigkeiten verursacht. Jedenfalls hat sie das ihr zumutbare Arbeits-
pensum bis zum Beginn der Ausbildung … im August 2012 nie ausge-
schöpft, obschon sie – aus finanziellen Überlegungen – davon ausgeht, 
dass sie im Gesundheitsfall bereits im Jahr 2006 voll erwerbstätig gewesen 
wäre (vgl. AB 85/4 Ziff. 3.4). Nicht nachvollziehbar ist schliesslich, warum 
nun die Aufgabenteilung zwischen der Beschwerdeführerin und ihrem Le-
benspartner sehr gut funktionieren sollte, nachdem er anscheinend noch im 
Jahr 2009 mit der Mithilfe im Haushalt überlastet gewesen ist. Dies steht 
denn auch in Widerspruch mit den Ausführungen der Beschwerdeführerin 
anlässlich der psychiatrischen Verlaufsbegutachtung, wonach sie den 
Haushalt mehrheitlich selber machen müsse und nur die schweren Arbei-
ten von anderen Familienmitgliedern übernommen würden (AB 83/11). 
Damit ist vorliegend eine weitere Änderung des Status entsprechend den 
Vorbringen der Beschwerdegegnerin (AB 90/2) nicht mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit ausgewiesen, sodass es beim Status 70% Erwerbs-
tätigkeit und 30% Haushalt bleibt.

4.3 Abgesehen von der Gewichtung bzw. Berücksichtigung des Haus-
haltanteils bestreitet die Beschwerdeführerin den Abklärungsbericht Haus-
halt vom 8. April 2013 (AB 85) inhaltlich nicht. Dieser ist denn auch nicht zu 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Aug. 2014, IV/13/836, Seite 17

beanstanden; er überzeugt, ist angemessen detailliert, plausibel begründet 
und erfüllt die Anforderungen der Rechtsprechung (vgl. E. 2.6 hiervor). Es 
sind keine Fehleinschätzungen ersichtlich, die ein Eingreifen in das Ermes-
sen der kompetenten Abklärungsperson anzeigen würden. Dem Ab-
klärungsbericht Haushalt kommt damit volle Beweiskraft zu und auf die 
darin ermittelte Invalidität im Aufgabenbereich von 3.3% (AB 85/10 Ziff. 7) 
ist abzustellen, zumal die ärztlichen Unterlagen nichts anderes gebieten.

5.

Ausgehend vom festgestellten Status 70% Erwerbstätigkeit und 30% 
Haushalt (vgl. E. 4.2 hiervor) und der diesfalls anwendbaren gemischten 
Methode ist nachfolgend der Invaliditätsgrad zu ermitteln (vgl. E. 2.4 
hiervor).

5.1 Für die Festlegung des Invaliditätsgrades im erwerblichen Bereich 
ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen (vgl. E. 2.4 hiervor).

5.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
bzw. im Revisionszeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in 
der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen 
Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft (BGE 134 V 
322 E. 4.1 S. 325, 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224). Lässt sich aufgrund der 
tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung rea-
lisierbare Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- 
und Durchschnittswerte gemäss Tabellenlohn abzustellen. Auf sie darf je-
doch im Rahmen der Invaliditätsbemessung nur unter Mitberücksichtigung 
der für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen 
und beruflichen Faktoren abgestellt werden (AHI 1999 S. 240 E. 3b; Ent-
scheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG {heute BGer}] 
vom 30. Oktober 2002, I 517/02, E. 1.2).

5.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Aug. 2014, IV/13/836, Seite 18

Person konkret steht (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 
S. 110 E. 4.1). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöh-
ne gemäss den vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen 
Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 135 V 297 
E. 5.2 S. 301; SVR 2010 IV Nr. 52 S. 162 E. 4.3.1).

5.2 

5.2.1 Die von der Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsscha-
dens innegehabte …-stelle existiert nicht mehr (F.________ wurde in die 
G.________ integriert). Soweit sie vor dem Unfall zudem als … bzw. … 
gearbeitet haben will (vgl. AB 1/4 Ziff. 6.3.1, 22/3), gilt es zu beachten, dass 
es sich dabei nicht um eine …, sondern bloss um eine zehnmonatige Aus-
bildung gehandelt hat (vgl. AB 1/4 Ziff. 6.2) und gemäss IK-Auszug (AB 4) 
nie ein entsprechendes Einkommen als … in einem … abgerechnet worden 
ist. Damit ist das Valideneinkommen aufgrund statistischer Zahlen der LSE 
zu bestimmen (im Übrigen würde das Abstellen auf den Lohn als … am 
Ausgang des Verfahrens nichts ändern). Es ist dabei auf Tabelle TA1 der 
LSE 2010, Niveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten), Frauen, Total, 
abzustellen, da dieser breite Wert den überwiegend wahrscheinlich erziel-
ten Lohn wiedergibt. Daraus resultiert ein auf das Jahr 2013 aufindexiertes, 
bei einem Pensum von 70% erzieltes, hypothetisches Valideneinkommen 
von Fr. 37'960.30 (Fr. 4'225.-- x 12 Monate / 40 x 41.7 Wochenstunden 
[BFS, Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit {BUA}, Total, 2013] / 100 x 
102.6 [BFS, Nominallohnindex, Frauen 2011-2013, T1.2.10, Total] x 0.7 
Arbeitspensum).

5.2.2 Da die Beschwerdeführerin ihre Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 
60% nicht (voll) ausschöpft (vgl. E. 3.2.3 hiervor), fragt sich, ob ihr effektiv 
im Rahmen eines Pensums von 50% erzieltes Einkommen zumindest in 
diesem Rahmen anzurechnen bzw. gar auf ein Pensum von 60% hochzu-
rechnen ist (wie dies die Beschwerdegegnerin gemacht hat; AB85/6 
Ziff. 3.8) oder ob wie im Rahmen des Valideneinkommens auf die LSE ab-
zustellen ist. Da das Pensum zeitlich (auf zwei Jahre) befristet und an-
scheinend auf blosses Zusehen hin auf 50% erhöht worden ist, um der Be-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Aug. 2014, IV/13/836, Seite 19

schwerdeführerin die Ausbildung … zu ermöglichen (vgl. AB 69 ff.), er-
scheint es höchst unwahrscheinlich, dass sie bei der aktuellen Arbeitgebe-
rin in einem höheren Pensum arbeiten könnte. Deshalb ist es nicht ange-
zeigt, das effektiv im Rahmen einer 50%-Anstellung erzielte Einkommen 
auf 60% hochzurechnen. Nach dem Dargelegten handelt es sich sodann 
weder um ein besonders stabiles Arbeitsverhältnis noch um eine 
überdurchschnittlich bezahlte Arbeitsstelle, weshalb (anders als im 
Entscheid des BGer vom 10. Juli 2014, 8C_7/2014, E. 8.1) auch nicht der 
effektiv erzielte Lohn als Teil des Invalideneinkommens anzurechnen und 
(nur) für das verbleibende Restpensum auf den LSE-Tabellenlohn abzu-
stellen ist. Vielmehr ist das Invalideneinkommen ebenfalls aufgrund statisti-
scher Zahlen zu bestimmen: Gemäss LSE 2010, Tabelle TA1, Niveau 3 
(Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), Frauen, Ziffer … - … (…) re-
sultiert bei einem Pensum von 60% (vgl. E. 3.2.3 f.) ein auf das Jahr 2013 
aufindexiertes Invalideneinkommen von Fr. 42'679.35. (Fr. 5'629.-- x 12 
Monate / 40 x 41.5 Wochenstunden [BFS, Statistik der betriebsüblichen 
Arbeitszeit {BUA}, Position 86 - 88, 2013] / 100 x 101.5 [BFS, Nominal-
lohnindex, Frauen 2011-2013, T1.2.10, Position Q] x 0.6 Arbeitspensum).

5.2.3 Aus der Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen resultiert 
keine Erwerbseinbusse und damit keine Invalidität.

5.3 Die Einschränkung im Aufgabenbereich beläuft sich nach dem unter 
E. 4.3 hiervor Ausgeführten auf 11% bzw. gewichtet 3.30% (30% von 11%).

5.4 Mangels einer Erwerbseinbusse (vgl. E. 5.2.3 hiervor) entspricht die 
Einschränkung im Aufgabenbereich von 3.30% (vgl. E. 5.3 hiervor) dem 
Invaliditätsgrad, was den Anspruch auf eine Rente ausschliesst (vgl. E. 2.3 
hiervor). Nach dem Ausgeführten ist die revisionsweise (Art. 17 ATSG) 
Einstellung der Rente auf das Ende des der Verfügung folgenden Monats 
(Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV) damit nicht zu beanstanden.

6.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Aug. 2014, IV/13/836, Seite 20

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf 
Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Aug. 2014, IV/13/836, Seite 21

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.