# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f081e8e7-c6b3-5cbb-af2a-7b90c1e5407c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.03.2025 UV 2024/23
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2024-23_2025-03-24.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/12

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2024/23

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 29.04.2025

Entscheiddatum: 24.03.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 24.03.2025
Art. 28 UVG: Aufgrund der vorliegenden Aktenlage lässt sich nicht mit dem 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststellen, dass die 
unfallbedingten Beeinträchtigungen eine Ursache des Todes des 
Versicherten dargestellt haben. Es liegen keine von der schlüssigen 
Aktenbeurteilung des versicherungsmedizinischen Dienstes der 
Beschwerdegegnerin abweichenden medizinischen Beurteilungen bei den 
Akten. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 24. März 2025, UV 2024/23).

«Entscheid als PDF»

 

Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/11 

 

 
 
Versicherungsgericht 

Abteilung III 

 

 

 

 

 

 

 Entscheid vom 24. März 2025 

Besetzung  Versicherungsrichter Michael Rutz (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen 
Mirjam Angehrn und Michaela Machleidt Lehmann; Gerichtsschreiberin 
Karin Kobelt  

   

Geschäftsnr.   UV 2024/23 

   

Parteien 

 

 A.___,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

  gegen 

  S c h w e i z e r i s c h e  U n f a l l v e r s i c h e r u n g s a n s t a l t  

( S u v a ) ,  Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,  

Beschwerdegegnerin,  

 

 

 
  

Gegenstand  Hinterlassenenrente (i.S. B.___ sel.) 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

UV 2024/23 
 

 

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Sachverhalt 

A.  

A.a B.___ (nachfolgend: Versicherter) war bei der C.___ AG angestellt und dadurch bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für unter anderem Berufsunfälle versichert, als er 

am 29. Januar 1980 während der Arbeit ein Supinationstrauma des rechten oberen Sprunggelenks 

(OSG) erlitt (Suva-act. 1-183 und 1-68). Am 30. Januar 1980 wurde im Spital D.___ eine Ruptur des 

vorderen Talofibularbandes operativ mittels Naht versorgt (Suva-act. 1-180). Am vierten postoperativen 

Tag wurde ein beginnender Wundinfekt mit Staphylococcus aureus (Staphylokokken) festgestellt. Der 

Spitalaustritt erfolgte am 1. März 1980 (Suva-act. 1-165). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für 

die Folgen des Ereignisses vom 29. Januar 1980, erbrachte die vorübergehenden Leistungen (Taggeld 

und Heilbehandlung) und entrichtete dem Versicherten nach Abschluss der Heilungsphase ab 28. 

Februar 1982 eine Invalidenrente auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 20 % (Suva-act. 2-

48). 

A.b Am 6. Januar 2023 verstarb der Versicherte im Spital D.___ (Suva-act. 34-1), laut seiner 

Hausärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, am ehesten im Rahmen seiner 

hypertensiven, rhythmogenen und valvulären Herzkrankheit mit rechtsführender kardialer 

Dekompensation (Suva-act. 41-1). Mit Schreiben vom 26. Januar 2023 teilte die Suva seiner Witwe, 

A.___ (nachfolgend: Witwe), mit, dass mit dem Tod der Rentenspruch per Ende des Sterbemonats 

erlösche. Invalidenrenten würden nicht an Hinterlassene übergehen. Eine Hinterlassenenrente wäre 

nur geschuldet, wenn das Ableben mit der Gesundheitsschädigung, für welche sie die Invalidenrente 

ausgerichtet habe, in einem ursächlichen Zusammenhang stehe. Ein solcher sei nicht ersichtlich (Suva-

act. 36). A.___ erklärte der Suva am 24. Februar 2023, nach der Operation des OSG sei es zu einem 

Wundinfekt mit septischen Temperaturen gekommen. Wegen der Sepsis sei der Versicherte vom 5. 

Februar bis 27. März 1980 einer antibiotischen Therapie unterzogen worden. Die Sepsis habe zu einer 

Herzinnenhautentzündung geführt, welche eine Schädigung der Herzklappen nach sich gezogen habe. 

Dadurch sei es zur Aortenklappenstenose und zur Trikuspidalinsuffizienz gekommen, welche die 

Todesursachen darstellten (Suva-act. 37). 

A.c Am 27. März 2023 dokumentierte die Hausärztin des Versicherten die Suva mit dessen kardialer 

Krankheitsgeschichte auf (Suva-act. 41 ff.). 

A.d Mit ärztlicher Beurteilung vom 26. April 2023 kam Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine 

Innere Medizin, vom versicherungsmedizinischen Dienst der Suva zum Schluss, dass die 

Todesursache überwiegend wahrscheinlich nicht in direktem und auch nicht in indirektem, 

unfallkausalem Zusammenhang mit dem Ereignis vom 29. Januar 1980 stehe (Suva-act. 51). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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3/11 

A.e Mit Verfügung vom 28. April 2023 verneinte die Suva einen Anspruch der Witwe auf 

Hinterlassenenleistungen (Suva-act. 53). 

B.  

Dagegen erhob die Witwe am 24. Mai 2023 Einsprache und beantragte die Zusprache einer 

Hinterbliebenenrente (Suva-act. 54). Am 26. Oktober 2023 ergänzte sie ihre Einsprache (Suva-act. 60). 

Mit Entscheid vom 13. Februar 2024 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-act. 62). 

C.  

C.a Gegen diesen Einspracheentscheid erhob die Witwe (nachfolgend: Beschwerdeführerin), am 27. 

Februar 2024 (Postaufgabe: 5. März 2024) Beschwerde. Sie beantragte sinngemäss die Zusprache 

einer Witwenrente (act. G1).  

C.b In ihrer Beschwerdeantwort vom 27. März 2024 beantragte die Suva (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentscheides 

vom 13. Februar 2024 (act. G3). 

C.c In ihrer Replik vom 2. Mai 2024 hielt die Beschwerdeführerin an ihrem Beschwerdeantrag fest 

(act. G5).  

C.d Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 23. Mai 2024 auf die Erstattung einer Duplik (act. G7).  

C.e Am 11. Januar 2025 reichte die Beschwerdeführerin eine ergänzende Eingabe ein (act. G9 und 

9.1). Diese wurde der Beschwerdegegnerin am 15. Januar 2025 zur Kenntnis gebracht (act. G10). Sie 

verzichtete mit Schreiben vom 31. Januar 2025 auf eine Stellungnahme (act. G11). Dieses Schreiben 

wurde der Beschwerdeführerin am 4. Februar 2025 zur Kenntnisnahme zugestellt (act. G12). 

C.f Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der übrigen Akten wird, 

soweit entscheidwesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Erwägungen 

1.  

Vorliegend strittig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin gegenüber der 

Beschwerdegegnerin auf eine Hinterlassenenrente (Witwenrente). 

2.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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4/11 

2.1 Stirbt eine versicherte Person an den Folgen eines versicherten Unfalls, so hat – unter anderem 

– der überlebende Ehegatte grundsätzlich Anspruch auf eine Hinterlassenenrente (Art. 28 f. des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Der Anspruch auf eine 

Hinterlassenenrente setzt somit voraus, dass der Tod der versicherten Person natürlich kausal mit 

einem versicherten Unfallereignis zusammenhängt (vgl. Art. 6 Abs. 1 UVG; Urteil des Bundesgerichts 

vom 20. Mai 2019, 8C_437/2018, E. 2.1; BGE 129 V 181 E. 3; ANDRÉ NABOLD, Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum UVG, in: Hans-Ulrich Stauffer/Basile Cardinaux [Hrsg.], Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 5. Aufl. 2024, S. 56 ff.). Ursachen im Sinne des 

natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene 

Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten 

gedacht werden kann. Nicht erforderlich ist, dass der Unfall die alleinige oder die unmittelbare Ursache 

des Todesfalls ist; es genügt, dass das Unfallereignis zusammen mit anderen Bedingungen zu dieser 

Folge geführt hat, der Unfall mit anderen Worten als Teilursache nicht weggedacht werden kann, ohne 

dass auch die eingetretene Folge entfiele (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 337 f. E. 1 und 118 V 286 

E. 1b, je mit Hinweisen). Im Weiteren setzt die Leistungspflicht des Unfallversicherers voraus, dass 

zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang 

besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolgs zu gelten, 

wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich 

geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also 

durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2 und 125 V 461 f. E. 5a). 

Für die Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich 

der Medizin ist das Gericht in der Regel auf Angaben ärztlicher Experten oder Expertinnen angewiesen. 

Die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom 

Gericht nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181 E. 3.1 

und 123 III 110, 112). Bei physischen Unfallfolgen spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der 

aus dem natürlichen Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des Unfallversicherers jedoch 

praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 

134 V 111 f. E. 2.1 und 127 V 103 E. 5b/bb). 

2.2 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise 

frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen 

und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 

entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen 

Rechtsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind 

(BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis). Auch den Berichten beratender Ärzte und Ärztinnen von 

Versicherungen kann rechtsprechungsgemäss Beweiswert beigemessen werden. Soll ein 

Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an 

die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen (BGE 135 V 470 f. E. 4.4 und 4.6; bestätigt 

etwa im Urteil des Bundesgerichts vom 23. November 2012, 8C_592/2012, E. 5.3).  

2.3 Der im Sozialversicherungsprozess herrschende Untersuchungsgrundsatz schliesst eine 

Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess 

tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu 

Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten 

wollte. Beweislosigkeit ist erst anzunehmen, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der 

zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 E. 3b 

und 138 V 222 E. 6; ANDRÉ NABOLD, a.a.O., S. 3 f. und 58). 

3.  

3.1 Zu prüfen gilt es, ob der vom Versicherten am 29. Januar 1980 erlittene und von der 

Beschwerdegegnerin anerkannte Unfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (zum Beweismass siehe 

BGE 138 V 221 E. 6 und Urteil des Bundesgerichts vom 2. August 2017, 8C_128/2017, E. 2; vgl. ferner 

soeben E. 2.3) eine natürlich kausale (Teil-)Ursache des am 6. Januar 2023 eingetretenen Todes des 

Versicherten darstellt. 

3.2 Augenscheinlich hat weder der Unfall vom 29. Januar 1980 noch die dabei erlittene Verletzung 

am OSG unmittelbar zum Tod des Versicherten geführt. Nachdem der Unfallversicherer aber auch für 

indirekte bzw. mittelbare Unfallfolgen einzustehen hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 

23. Dezember 2008, 8C_444/2008, E. 5; vgl. auch oben E. 2.1), bleibt zu prüfen, ob aufgrund der 

medizinischen Aktenlage rechtsgenüglich erstellt ist, dass der postoperativ stattgehabte Wundinfekt 

respektive dessen Folgen mittelbar das Ableben des Versicherten verursacht haben (vgl. Entscheid des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. Mai 2018, UV 2016/27, E. 3.1), wie dies von der 

Beschwerdeführerin vorgebracht wird.  

3.3 Die Beschwerdeführerin stellt sich – wie gesagt – auf den Standpunkt, dass der Versicherte 

postoperativ unter einem Wundinfekt mit septischen Temperaturen gelitten habe. Die Sepsis habe zu 

einer Herzinnenhautentzündung geführt, welche eine Schädigung der Herzklappen nach sich gezogen 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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habe. Dadurch sei es zur Aortenklappenstenose und zur Trikuspidalinsuffizienz gekommen, welche die 

Todesursachen darstellten. Sie stützt ihre Ansicht auf einen Bericht der Medizinischen Abklärungsstelle 

der Invalidenversicherung (MEDAS) vom 5. Juli 1982 (Suva-act. 41-11 ff.), von Dr. G.___ vom 3. 

September 1980 (Suva-act. 1-123 ff.), einen Befund von Dr. med. H.___, Facharzt für Allgemeine Innere 

Medizin sowie Kardiologie, Spital D.___, vom 14. Juni 2022 (Suva-act. 47-6) sowie diverse 

medizinische Literaturhinweise (act. G1 und G5 inkl. Beilagen). Auch weist sie darauf hin, dass der 

Versicherte bis zum 27. März 1980 während rund acht Wochen täglich 3000 mg Floxapen habe 

einnehmen müssen. Dieses Medikament werde bei Staphylokokken-Endocarditis 

(Herzinnenhautentzündung) und bei Staphylokokken-Sepsis (Blutvergiftung) in dieser Dosis verabreicht 

(act. G9 und 9.1).  

3.4 Hinsichtlich der Todesursache ist gestützt auf die Epikrise des Spitals D.___ vom 10. Januar 2023 

(Suva-act. 37-15 ff.) sowie das Schreiben von Dr. E.___ vom 27. März 2023 (Suva-act. 41) davon 

auszugehen, dass diese – wie auch von der Beschwerdeführerin angenommen (vgl. soeben E. 3.2 f.) 

– im Herzleiden des Beschwerdeführers zu finden ist. Nach dem vorstehend in E. 3.2 Gesagten gilt es 

anhand der medizinischen Aktenlage zu prüfen, ob das todesursächliche Herzleiden überwiegend 

wahrscheinlich auf den postoperativen Wundinfekt oder dessen Folgen zurückzuführen ist. Die 

medizinische Aktenlage stellt sich hinsichtlich dieses Infekts folgendermassen dar:  

3.4.1 Der Zusammenfassung der Krankengeschichte des Spitals D.___ ist als Nebenbefund nach der 

am 30. Januar 1980 vorgenommenen Bandnaht ein Wundinfekt mit Staphylokokken zu entnehmen. Am 

vierten postoperativen Tag sei die Temperatur plötzlich schlagartig bis über 39 Grad angestiegen und 

der Versicherte habe starke Schmerzen im Bereich der Operationswunde verspürt. Ein 

Verbandswechsel habe einen beginnenden Wundinfekt gezeigt. Am siebten postoperativen Tag sei der 

Versicherte wieder in fieberfreiem Zustand gewesen, die regelmässigen klinischen Kontrollen hätten 

keine Anhaltspunkte für einen Durchbruch des Infektes in das OSG gezeigt. Es hätten auch nie 

Anhaltspunkte für eine Osteomyelitis oder eine artikuläre Infektion mit Zerstörung der Gelenkfläche 

bestanden (Suva-act. 1-165 i.V.m. -170). Laut ärztlichen Feststellungen des Spitals D.___ vom 

19. Februar 1980 wurde der Wundinfekt mittels Betadine-Spülungen und Antibiotika behandelt (Suva-

act. 1-181). 

3.4.2 Anlässlich einer kreisärztlichen Untersuchung vom 21. April 1980 wurde festgestellt, wegen eines 

Staphylokokken-Infekts im Operationsbereich sei der postoperative Verlauf verzögert worden. Es habe 

eine antibiotische Behandlung durchgeführt werden müssen (Suva-act. 1-160; vgl. auch den Bericht zur 

kreisärztlichen Untersuchung vom 9. Juni 1980 mit demselben Wortlaut in Suva-act. 1-145). 

3.4.3 Einem Bericht der I.___ vom 22. Juli 1980 ist der Hinweis auf einen postoperativen Infekt zu 

entnehmen (Suva-act. 1-137). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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3.4.4 Dr. med. G.___, Spezialarzt für orthopädische Chirurgie, notierte im Rahmen einer 

konsiliarischen orthopädischen Untersuchung am 3. September 1980, nach der im Spital D.___ 

vorgenommenen Bandnaht sei es zu einem Wundinfekt gekommen, mit septischen Temperaturen 

(Suva-act. 1-123). 

3.4.5 Bei einer kreisärztlichen Untersuchung vom 3. Oktober 1980 wurde festgehalten, „durch 

postoperativen Infekt kompl. Bandnaht lateral am rechten Sprunggelenk mit entsprechend verzögerter 

Heilungsphase.“ Es würden die Angaben des Hausarztes über die Entwicklung der BSR 

(Blutsenkungsreaktion) fehlen. Anlässlich der Untersuchung fänden sich klinisch keine Hinweise für 

einen Restinfekt (Suva-act. 1-122). Selbiges konnte bei der nächsten kreisärztlichen Untersuchung vom 

18. November 1980 festgestellt werden. Es wurde nochmals auf eine Infektion im Operationsbereich 

hingewiesen (Suva-act. 1-115). 

3.4.6 Gemäss Bericht des Nachbehandlungszentrums J.___ vom 27. Februar 1981 kam es im 

postoperativen Verlauf nach der im Spital D.___ durchgeführten Bandnaht zu einer Wundinfektion mit 

Staphylokokken (Suva-act. 1-96). 

3.4.7 Einem Gutachten des ärztlichen Dienstes der Beschwerdegegnerin vom 20. Mai 1981 ist zu 

entnehmen, dass der postoperative Heilungsverlauf nach Bandnaht durch einen Wundinfekt 

verkompliziert worden sei. Es habe eine Antibiotikatherapie stattgefunden (Suva-act. 1-72). 

3.4.8 Im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Schlussbeurteilung notierte die MEDAS am 5. Juli 1982, 

die Akten der Beschwerdegegnerin würden einen sekundären lokalen und allgemeinen Infekt 

(septisches Fieber) bestätigen (Suva-act. 2-15). Der Schlussfolgerung ist zu entnehmen, dass die 

operative Bandversorgung zu einem lokalen Infekt mit Sepsis geführt habe (Suva-act. 2-17). 

3.4.9 Mit Schreiben vom 29. März 1983 äusserte sich das Gesundheitsdepartement des Kantons St. 

Gallen gegenüber dem Bezirksamt K.___ zu einem Schadenersatzbegehren des Versicherten gegen 

das Kantonale Spital D.___ bzw. den Kanton St. Gallen, wobei es sich in medizinischer Hinsicht auf die 

Krankengeschichte des Spitals D.___ sowie eine Stellungnahme von Dr. med. L.___, Facharzt für 

Chirurgie, Klinik für Chirurgie am Kantonalen Spital D.___, stützte. Es kam zum Schluss, dass von einer  

eigentlichen Sepsis aufgrund des Temperaturverlaufes auf keinen Fall gesprochen werden könne, 

allerhöchstens von einem kurzdauernden septischen Schub am vierten postoperativen Tag (Suva-act. 

37-9 ff.).  

3.4.10 Einem Austrittsbericht des Spitals D.___ vom 27. Juni 2022 ist unter anderem zu entnehmen, 

dass eine am 14. Juni 2022 durchgeführte transthorakale Echokardiographie (TTE) eine schwer 

sklerosierte und teils verkalkte Aortenklappe mit beginnend schwerer Stenose ergab (Suva-act. 47-6). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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8/11 

4.  

4.1 Die Akten – und damit auch die in E. 3.4 dargelegten Dokumente – hat die Beschwerdegegnerin 

der Versicherungsmedizinerin Dr. F.___ vorgelegt mit der Frage, ob der Tod des Versicherten 

mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 29. Januar 1980 oder dessen 

Folgen zurückzuführen sei (Suva-act. 50).  

4.1.1 Aus der Beurteilung von Dr. F.___ vom 26. April 2023 geht nachvollziehbar hervor, weshalb sie 

keinen überwiegend wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen der Todesursache und dem Ereignis 

vom 29. Januar 1980 hat feststellen können. Sie erklärte, ein septisches Ereignis habe zu keinem 

Zeitpunkt stattgefunden, da eine lebensbedrohliche Organdysfunktion nicht dokumentiert sei. Die 

Temperaturverläufe würden gegen ein septisches Geschehen sprechen. Der Versicherte habe nur an 

einem Tag höheres Fieber (über 39 Grad) gehabt. Der zeitliche Verlauf lasse an ein physiologisches, 

postoperatives Fieber denken. Bei der nach der Fussoperation aufgetretenen Komplikation handle es 

sich um einen oberflächlichen Wundinfekt mit Bakterien. Zu keinem Zeitpunkt habe eine Osteomyelitis 

nachgewiesen werden können (Suva-act. 51-4). Der oberflächliche Wundinfekt sei zeitnah und 

resistenzgerecht mit Antibiotika über ca. drei Monate behandelt worden. Es habe zudem eine 

chirurgische Wundspreizung stattgefunden. Unter der langandauernden und ohne Unterbruch 

stattfindenden Antibiotikatherapie sei es praktisch unmöglich, dass sich Keime auf Herzklappen 

einnisteten und später Klappenerkrankungen auslösten. Gemäss Bericht der Kardiologie des Spitals 

D.___ vom 27. Januar 2022 (vgl. Suva-act. 41-6) habe der Versicherte sowohl unter einer 

hypertensiven, einer rhythmogenen wie auch einer valvulären Herzkrankheit mit schwerster 

Trikuspidalinsuffizienz und einer sich über den Verlauf von Jahren von mässig bis schwergradig 

entwickelnden Aortenklappenstenose gelitten. Der Versicherte sei also erheblich kardial vorbelastet 

gewesen – sowohl durch Veränderungen am Herzen, die bluthochdruckbedingt seien, wie auch von 

Seiten des Herzrhythmus und der Herzklappen. Als Todesursache werde eine biventrikuläre, 

rechtsführende Dekompensation ausgewiesen, von Seiten Behandler werde diese am ehesten im 

Rahmen eines Vorhofseptumdefektes mit konsekutivem links-rechts Shunt interpretiert. Ein solcher 

müsse als „kongenitale Fehlbildung“ (aufgrund einer Erbanlage bei der Geburt vorhanden) des Herzens 

angesehen werden. Die Echokardiographie vom 27. Januar 2022 zeige diesbezüglich positive 

Anzeichen mit Nachweis eines links-rechts Shunt auf Vorhofsebene mit zwei Jets. Hierdurch wäre die 

Mehr-Volumenbelastung des rechten Herzens und konsekutive Dilatation der Trikuspidalklappe erklärt. 

Weitere mögliche Ursachen seien jahrelanger Bluthochdruck, wie hier vorliegend, oder eine koronare 

Herzkrankheit (eine abschliessende Koronarangiographie sei nie durchgeführt worden). In seltenen 

Fällen seien es Herzmuskelerkrankungen/-entzündungen oder auch Stoffwechselerkrankungen wie 

zum Beispiel eine langjährige Zuckererkrankung, welche im vorliegenden Fall diagnostisch nicht 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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aufgeführt werde, jedoch vorgelegen haben könnte, zumal dem Austrittsbericht vom 23. Juni 2022 unter 

der Medikationsliste das Medikament Forxiga als Antidiabetikum zu entnehmen sei (Suva-act. 51-5).  

4.1.2 Dr. F.___ hat sich mit der medizinischen Aktenlage auseinandergesetzt und ihre Aktenbeurteilung 

steht in Einklang mit derselben. Ihre Ausführungen sind nachvollziehbar und schlüssig und weisen 

keinerlei Widersprüche auf. Folglich ist grundsätzlich gestützt auf diese Beurteilung davon auszugehen, 

dass es beim Versicherten im Nachgang zur Operation vom 30. Januar 1980 zu einem Wundinfekt, 

jedoch nicht zu einer Sepsis oder zu einer Herzinnenhautentzündung kam und die Todesursache nicht 

eine einem kausalen Zusammenhang zum Unfall vom 29. Januar 1980 und dessen Folge steht. Zu 

prüfen gilt es im Folgenden, ob die Eingaben der Beschwerdeführerin oder die übrigen Akten Zweifel 

an dieser Einschätzung von Dr. F.___ aufwerfen. 

4.2  

4.2.1 Die von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegte Literatur betreffend Zusammenhang zwischen 

Herzproblematik und durch Bakterien verursachte Sepsis resp. Herzinnenhautentzündung vermag als 

allgemeine, nicht fallbezogene Aussage die konkrete Beurteilung des individuellen Einzelfalles des 

Versicherten nicht in Zweifel zu ziehen. Dass es durch eine Sepsis zu einer Herzinnenhautentzündung 

und dadurch zu Veränderungen am Herzen kommen kann, vermag die Beschwerdeführerin durch diese 

Literatur darzutun und dies stellt auch niemand in Frage. Dr. F.___ führt jedoch in Übereinstimmung mit 

der mehrheitlichen echtzeitlichen medizinischen Aktenlage aus (vgl. vorstehende E. 3.4.1 bis 3.4.10, zu 

den von der Beschwerdeführerin angeführten abweichenden Einschätzungen der MEDAS und von Dr. 

G.___  vgl. nachfolgende E. 4.2.2), wieso beim Versicherten nicht vom Vorliegen einer Sepsis und/oder 

einer Herzinnenhautentzündung auszugehen ist (vgl. vorstehende E. 4.1.1). Diese beiden von der 

Beschwerdeführerin als gegeben erachteten Diagnosen sind denn auch der Krankengeschichte des 

behandelnden Spitals D.___ nicht zu entnehmen (vgl. vorstehende E. 3.4.1). Und das 

Gesundheitsdepartement St. Gallen kam im Übrigen in Würdigung der medizinischen Aktenlage 

ebenfalls zum Schluss, dass keine Sepsis vorgelegen habe (Suva-act. 37-11). Diese Umstände 

sprechen gewichtig gegen das Vorliegen einer der beiden Gesundheitsschädigungen beim 

Versicherten im Februar/März 1980.  

4.2.2 Dass Dr. G.___ am 3. September 1980 von septischen Temperaturen sprach (Suva-act. 1-123), 

kann entgegen der Beschwerdeführerin nicht mit der Diagnose einer Sepsis gleichgesetzt werden. Dass 

der Versicherte an einem Tag unter höherem Fieber litt, räumt auch Dr. F.___ ein (vgl. vorstehende E. 

4.1.1). Auch der Umstand, dass die MEDAS am 5. Juli 1982 notierte, die operative Bandversorgung 

habe zu einem lokalen Infekt mit Sepsis geführt, vermag nicht überwiegend wahrscheinlich das 

Vorliegen einer Sepsis zu belegen (vgl. Vorbringen in act. G1 Ziff. 1). Bei diesem Bericht handelt es 

sich um eine arbeitsmedizinische Schlussbeurteilung, für welche die Frage der zwischenzeitlich 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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ausgeheilten postoperativen Komplikation keinerlei Relevanz zeitigte. Der Versicherte hatte den 

berichtenden Ärzten über eine schwere Infektion mit lebensgefährlicher Sepsis sowie eine allgemeine 

schwerste Sepsis berichtet (Suva-act. 2-11). Dass die berichtenden Ärzte daraufhin aktenwidrig von 

einem lokalen Infekt mit Sepsis ausgingen (Suva-act. 2-12), dürfte hiervon beeinflusst worden sein. 

Jedenfalls kann nicht davon ausgegangen werden, dass diesen Ärzten andere Umstände bekannt 

waren als den behandelnden Ärzten, welche diese Diagnose nicht stellten.  

4.2.3 Auch das von der Beschwerdeführerin erwähnte Antibiotikum Floxapen (vgl. act. G9.1), welches 

der Versicherte im Februar und März 1980 einnehmen musste, belegt die von der Beschwerdeführerin 

vertretene Theorie der Sepsis oder Herzinnenhautentzündung nicht. Vielmehr wird dieses Antibiotikum 

laut dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Literaturhinweis auch in dieser Dosis bei 

Hautinfekten verschrieben. Angesichts der vom behandelnden Spital D.___ gestellten Diagnose eines 

lokalen Wundinfektes erscheint dieser als Grund für die Verschreibung dieses Medikamentes als am 

wahrscheinlichsten.   

4.2.4 Des Weiteren vermag nicht zu überzeugen, was die Beschwerdeführerin aus dem Röntgen resp. 

TTE vom 14. Juni 2022 ableitet. Es ist unstreitig, dass dabei die von der Beschwerdeführerin zitierten 

Befunde erhoben wurden. Der Grund für die Veränderungen am Herzen wird jedoch von Dr. H.___ mit 

keinem Wort erwähnt. Dass dieser Grund Bakterien gewesen sein sollen, führt einzig die 

Beschwerdeführerin an, was offensichtlich keine Zweifel an der fundierten ärztlichen Beurteilung von 

Dr. F.___ zu erwecken vermag.  

4.2.5 Insgesamt ist darauf hinzuweisen, dass keiner der von der Beschwerdeführerin zitierten resp. 

erwähnten Ärzte einen Zusammenhang zwischen dem Unfall resp. den in dessen Folge aufgetretenen 

postoperativen Komplikationen und dem Tod des Versicherten hergestellt hat. Unstrittig sind sich alle 

medizinischen Fachpersonen einig, dass der Tod des Versicherten auf dessen kardiale 

Gesundheitsschädigung zurückzuführen war. Diese Ansicht wird aber auch von Dr. F.___ geteilt, sagte 

jedoch nichts über den Zusammenhang zwischen den Unfallfolgen und dem Tod aus. Vielmehr kommt 

Dr. F.___ – wie gesagt – nach nachvollziehbarer Würdigung der Aktenlage zum Schluss, dass die 

kardiale Problematik des Versicherten angeboren und folglich nicht den Unfallfolgen anzulasten sei. 

Wie erwähnt liegt keine von dieser Einschätzung abweichende medizinische Beurteilung bei den Akten. 

Es liegt nicht einmal eine medizinische Beurteilung bei den Akten, welche auch nur eine Vermutung 

eines Zusammenhangs zwischen den postoperativen Komplikationen und dem Tod des Versicherten 

äussern würde, womit keine Zweifel an Dr. F.___s Beurteilung aufkommen. Vielmehr weist auch die 

Hausärztin des Versicherten darauf hin, dass dieser anlässlich der Untersuchung durch die MEDAS 

vom 12./13. Juli 1982 erklärt habe, unter keinen kardialen Problemen zu leiden. Dem entsprechenden 

Bericht ist sogar zu entnehmen, dass der Versicherte eine Allgemeinuntersuchung als völlig überflüssig 

erachtet, da er sich abgesehen vom Unfallschaden am rechten Bein völlig gesund fühle (Suva-act. 41-

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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1, -13 und -15). Hierin sind offensichtlich keinerlei Anhaltspunkte für das Vorliegen einer 

Herzinnenhautentzündung während der postoperativen Hospitalisation zu finden.  

4.3 Dr. F.___ erklärt denn auch überzeugend und nachvollziehbar, dass angesichts der sofort 

eingeleiteten und ununterbrochen stattfinden antibiotischen Therapie eine Einnistung von Keimen auf 

Herzklappen praktisch unmöglich sei (Suva-act. 51-5). Insgesamt muss festgehalten werden, dass die 

Vermutung der Beschwerdeführerin in den Akten keinerlei Stütze findet und schon gar nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht. Der Aktenbeurteilung von Dr. F.___ ist nach dem 

Gesagten voller Beweiswert beizumessen. Damit aber steht fest, dass aufgrund der vorliegenden 

Aktenlage nicht mit dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon 

auszugehen ist, dass die im Nachgang zum versicherten Unfall aufgetretenen Komplikationen 

zumindest eine Teilursache des am 6. Januar 2023 eingetretenen Todes des Versicherten dargestellt 

haben. Entsprechend hat die Suva einen Anspruch auf Hinterlassenenrente zu Recht abgelehnt. 

5.  

5.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gegen den angefochtenen Einspracheentscheid vom 

13. Februar 2024 abzuweisen. 

5.2 Gerichtskosten sind mangels entsprechender spezialgesetzlicher Grundlage im UVG keine zu 

erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG).  

Entscheid 

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 24.03.2025
	Art. 28 UVG: Aufgrund der vorliegenden Aktenlage lässt sich nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststellen, dass die unfallbedingten Beeinträchtigungen eine Ursache des Todes des Versicherten dargestellt haben. Es liegen keine von der schlüssigen Aktenbeurteilung des versicherungsmedizinischen Dienstes der Beschwerdegegnerin abweichenden medizinischen Beurteilungen bei den Akten. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. März 2025, UV 2024/23).

		2026-01-28T04:35:39+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen