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**Case Identifier:** 9834125c-9121-5836-81ac-7de80d2069ee
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-07-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.07.2014 100 2013 328
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2013-328_2014-07-07.pdf

## Full Text

100.2013.328U
DAM/MAM/JAA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 7. Juli 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Daum und Häberli
Gerichtsschreiberin Marti 

A.________
vertreten durch Fürsprecher …
Beschwerdeführer 

gegen

Berner Fachhochschule
handelnd durch den Rektor, Falkenplatz 24, 3012 Bern
Beschwerdegegnerin 

und

Erziehungsdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend Auflösung des Anstellungsverhältnisses (Entscheid der Erziehungsdirektion 
des Kantons Bern vom 30. August 2013; 4800.600.550.04/12 [595718])

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ (geb. 1956) wurde mit Arbeitsvertrag vom 8. März 1996 rückwirkend per 
1. Februar 1996 als Lehrer für das Fach … an der damaligen ... Schule in Bern 
angestellt. Da die ... Schule auf den 1. Januar 2001 in die Berner Fachhochschule 
(BFH) integriert wurde, wurde das Arbeitsverhältnis auf Ende des Wintersemesters 
2000/2001 in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Seither arbeitete A.________ als 
Dozent für das Fach ... an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) bzw. im 
Departement der Hochschule der Künste (HKB) im Fachbereich ..., Abteilung X.___ an 
der BFH. Im Jahr 2009 hat die Abteilung X.___ eine Neuausrichtung vorgenommen 
und die Hauptfachdozentinnen und -dozenten einem Wettbewerb ausgesetzt. Von den 
Hauptfachdozentinnen und -dozenten, zu denen auch A.________ gehört, wird seither 
verlangt, dass sie Marketingtätigkeiten ausüben und sich selber um die Akquisition 
neuer Studentinnen und Studenten kümmern. Das sinkende effektive Pensum von 
A.________ und weitere Aspekte seiner Tätigkeit an der BFH gaben wiederholt Anlass 
zu Diskussionen und Gesprächen. Obschon A.________ zuletzt mit einem 
Beschäftigungsgrad innerhalb einer Bandbreite von 25-45 Prozent angestellt war, 
betrug sein effektives Pensum im Frühjahrssemester 2012 nur noch 9,69 Prozent. Am 
5. Juni 2012 fand zwischen A.________, dem stellvertretenden Leiter des 
Fachbereichs ..., der Leiterin der Abteilung X.___ und einer Vertreterin der 
Personalabteilung der HKB ein Gespräch statt, in welchem Ersterem eine 
Austrittsvereinbarung vorgelegt wurde. A.________ lehnte diese ab. Mit Verfügung 
vom 15. Juni 2012 kündigte die BFH das Anstellungsverhältnis mit A.________ per 
31. Januar 2013 und stellte ihn per sofort frei.

B.

Gegen die Verfügung vom 15. Juni 2012 erhob A.________ am 16. Juli 2012 
Beschwerde bei der Erziehungsdirektion des Kantons Bern (ERZ). Am 30. August 
2013 wies die ERZ die Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 3

C.

Dagegen hat A.________ am 26. September 2013 Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
erhoben und folgendes Rechtsbegehren gestellt:

«Der Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei 
anzuweisen, den Beschwerdeführer weiter zu beschäftigen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge»

Mit Vernehmlassung vom 21. Oktober 2013 hat die ERZ die Abweisung der 
Beschwerde beantragt. Die BFH hat mit Beschwerdeantwort vom 25. Oktober 2013 
ebenfalls Antrag auf Abweisung der Beschwerde gestellt.

Auf Aufforderung der damaligen Instruktionsrichterin hat die BFH dem Ver-
waltungsgericht am 11. bzw. 18. Februar 2014 das Personaldossier und 
personalrechtliche Grundlagen der Schule zukommen lassen. Am 20. Februar 2014 
wurden diese Unterlagen zu den Akten erkannt und den Verfahrensbeteiligten 
Gelegenheit zur Äusserung gegeben. Am 25. Februar 2014 hat die ERZ an ihrem 
Antrag festgehalten. Auch A.________ hält mit Eingabe vom 14. März 2014 am 
gestellten Begehren fest. Die BFH hat sich nicht mehr vernehmen lassen.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. Der 
Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den 
angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und 
fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 4

2.

2.1 Der Beschwerdeführer macht in verfahrensrechtlicher Hinsicht eine Verletzung 
seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend. Er bringt vor, ihm sei anlässlich des 
Gesprächs vom 5. Juni 2012 mit dem stellvertretenden Leiter des Fachbereichs … 
(B.________), der Leiterin der Abteilung X.___ (C.________) und einer Vertreterin der 
Personalabteilung der HKB (D.________) eine zehntägige Frist eingeräumt worden, 
innert welcher er die Austrittsvereinbarung unterzeichnen bzw. dazu eine Stellung-
nahme einreichen sollte. Mit E-Mail vom 7. Juni 2012 habe er die Schule darüber 
informiert, dass er zu keiner einvernehmlichen Auflösung seines 
Anstellungsverhältnisses Hand bieten werde. Am 15. Juni 2012 habe die BFH die 
Kündigung verfügt. Zu den in der Kündigungsverfügung vorgebrachten Vorwürfen habe 
er vorgängig nicht Stellung nehmen können (vgl. Beschwerde, Ziff. 13). – Die 
Vorinstanz vertritt demgegenüber die Auffassung, der Beschwerdeführer habe bereits 
vor dem Gespräch vom 5. Juni 2012 wissen müssen, dass ihm – sofern er die 
Austrittsvereinbarung nicht unterzeichne – gekündigt werde. Insofern habe er mit der 
ihm angesetzten Frist Gelegenheit erhalten, sich nicht nur zur Austrittsvereinbarung, 
sondern auch zu einer allfälligen Kündigung zu äussern. Der Gehörsanspruch sei somit 
nicht verletzt worden (vgl. angefochtener Entscheid, E. 2.1.4).

2.2 Der Umfang des Anspruchs auf rechtliches Gehör richtet sich in erster Linie 
nach dem einschlägigen (kantonalen) Verfahrensrecht, mithin nach den Art. 21 ff. 
VRPG, subsidiär nach den Mindestgarantien gemäss Art. 26 Abs. 2 der Verfassung 
des Kantons Bern (KV; BSG 101.1) und Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; 
SR 101). Der Gehörsanspruch beinhaltet namentlich das Recht der betroffenen 
Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zu den 
Sachumständen zu äussern (vgl. Art. 21 Abs. 1 VRPG; BVR 2012 S. 28 E. 2.3.1; 
BGE 136 I 265 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. auch Art. 16 Abs. 2 der Personalverordnung 
vom 18. Mai 2005 [PV; BSG 153.011.1] betreffend die  Kündigung des 
Arbeitsverhältnisses). Es lässt sich jedoch nicht generell, sondern nur unter Würdigung 
der konkreten Interessenlage beurteilen, wie weit das Äusserungsrecht geht. 
Massgebend ist, dass die betroffene Person ihren Standpunkt wirksam in das 
Verfahren einbringen kann (vgl. zum Ganzen BVR 2010 S. 157 E. 2.2; 
BGer 8C_98/2010 vom 23.8.2010, in JAR 2011 S. 284 E. 5.1, 8C_251/2010 vom 
29.6.2010, E. 7.3). Im öffentlichen Dienstrecht können auch relativ informelle 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 5

Äusserungsmöglichkeiten vor der Kündigung dem Gehörsanspruch genügen, sofern 
der betroffenen Person klar war, dass sie mit einer solchen Massnahme zu rechnen 
hatte. Der Gehörsanspruch ist jedenfalls verletzt, wenn sich die zuständige Behörde 
zur Auflösung des Anstellungsverhältnisses entschlossen hat, bevor sie der 
betroffenen Person Gelegenheit zur Stellungnahme einräumt, sodass Letztere nur 
noch als Leerlauf bezeichnet werden kann (vgl. BGE 136 I 39 [BGer 8C_158/2009 vom 
2.9.2009], nicht publ. E. 5 und 6; BVR 2010 S. 157 E. 2.2).

2.3 Aus den Akten ergibt sich was folgt: 

2.3.1 Anders als der Beschwerdeführer glauben machen will, hat die Zu-
sammenarbeit mit der BFH nicht «während Jahren zu keinen Beschwerden Anlass» 
gegeben (vgl. Beschwerde, Ziff. 6). Vielmehr waren drei Punkte mehrmals Gegenstand 
von Diskussionen und Gesprächen. Hauptproblem bildete die zurückgehende Anzahl 
der Studentinnen und Studenten im Fach ... und das daraus resultierende sinkende 
tatsächliche Pensum des Beschwerdeführers. Ende Herbstsemester 2011 betrug der 
Negativsaldo des Beschwerdeführers 113,05 Stunden; Ende Frühjahrssemester 2012 
wies er einen solchen von 254,51 Stunden auf (vgl. hinten E. 4.3). Der Be-
schwerdeführer wurde deshalb mehrfach aufgefordert, sich besser zu vernetzen. 
Insbesondere wurde er angewiesen, den Kontakt zur Abteilung Y.___ zu pflegen, 
vermehrt in der Schweiz und in Europa aufzutreten und eine Homepage einzurichten 
(vgl. Beilagen zur Beschwerdeantwort [BAB] 4, 8 und 10). Auch unentschuldigtes 
Fernbleiben des Beschwerdeführers bei Prüfungen gab wiederholt zu Beanstandungen 
Anlass (BAB 1, 5, 6, 8). Schliesslich wurde der Beschwerdeführer mehrfach darauf 
hingewiesen, dass die Studentinnen und Studenten mit seinem Unterricht nicht 
zufrieden seien (BAB 1, 5, 8; vgl. auch hinten E. 4.5).

2.3.2 Mit E-Mail vom 1. März 2012 teilte B.________, stellvertretender Leiter des 
Fachbereichs …, dem Beschwerdeführer mit was folgt (BAB 15):

«[…] we are running out of work for you and we don’t see how we can create (more) 
workload for you anymore. furthermore you have accumulated a deficit of about 25% 
workload (for one semester). the outlook is not good and there’s no reason to 
assume that the situation will change. the pragmatic thing to do would be to put an 
end to our collaboration.»

Hierauf antwortete der Beschwerdeführer mit E-Mail vom 30. März 2012, dass er 
gewillt sei, weiterhin an der HKB zu unterrichten. Er sei zudem zuversichtlich, dass der 
Mangel an Studentinnen und Studenten («monumental lack of students») nächsten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 6

Sommer ein Ende finden werde (vgl. Beilage 4 zur Beschwerde vom 16.7.2012; 
Vorakten ERZ). Hierauf antwortete B.________ am 4. April 2012 wie folgt (BAB 16):

«[…]. i’m afraid you do not understand the seriousness of the situation. for one we are 
running out of students/work for you an we cannot generate pensum or invent 
workload. we have addressed this point many times over the years and nothing has 
changed. […] there are three options:

- you resign in august. […]

- you continue to work in fall with whatever workload you have […]. this means 
that you will have to work one full year with no salary to pay off your deficit.

- we will have to give you notice of your leave. […]

[…].C._______ will contact you for a meeting where we will try for the last time to 
discuss the situation. after this meeting one of the three options above will have to be 
chosen.»

Am 5. Juni 2012 trafen sich B.________, C.________ und D.________ mit dem 
Beschwerdeführer zum angekündigten Gespräch (BAB 17). Gegenstand dieses 
Gesprächs bildete gemäss der Aktennotiz zunächst der Abschluss einer 
Austrittsvereinbarung (Termination of employment by mutual agreement; BAB 19). 
Weiter wurde der Beschwerdeführer davon in Kenntnis gesetzt, dass – sofern eine 
Austrittsvereinbarung nicht zu Stande kommen sollte – das Anstellungsverhältnis per 
Ende Januar 2013 gekündigt werde. Ihm wurde bis zum 15. Juni 2012 Gelegenheit 
eingeräumt, Bescheid zu geben, ob er der Austrittsvereinbarung zustimme (zum 
Ganzen Aktennotiz vom 5.6.2012, BAB 18). Am 7. Juni 2012 antwortete der Be-
schwerdeführer wie folgt (BAB 20):

«As previously mentioned, I will not offer my resignation under any circumstances, and 
totally reject the decision of not being allowed to continue teaching in the fall. [...] 
Proceed as you wish …»

2.4 Der Aktennotiz des Gesprächs vom 5. Juni 2012 lässt sich nicht entnehmen, 
was über die bestehenden Probleme im Einzelnen gesagt wurde. Jedoch geht klar 
hervor, welche Modalitäten die Schule für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ins 
Auge gefasst hat (Austrittsvereinbarung oder Kündigung). Dem Beschwerdeführer 
kann nicht gefolgt werden, wenn er behauptet, erst mit der Kündigungsverfügung von 
den Kündigungsgründen Kenntnis erlangt zu haben. Vielmehr steht nach dem 
vorstehend Gesagten fest, dass die BFH den Beschwerdeführer wiederholt auf die 
bestehenden Schwierigkeiten hingewiesen hatte (Unterpensum aufgrund fehlender Ak-
quisition, unentschuldigtes Fernbleiben, Beanstandungen der Studentinnen und 
Studenten). Letzterer hat in der Vergangenheit auch mehrfach Gelegenheit erhalten, 
seine Sicht der Dinge darzulegen. Spätestens aufgrund der E-Mail vom 1. März 2012 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 7

war ihm bewusst, dass auch eine Kündigung in Erwägung gezogen wird. Am Gespräch 
vom 5. Juni 2012 wurde er schliesslich darüber in Kenntnis gesetzt, dass die 
Kündigung ausgesprochen werde, sofern die Austrittsvereinbarung nicht zu Stande 
komme. Bei dieser Ausgangslage genügen nach der dargelegten Rechtsprechung 
auch relativ informelle Äusserungsmöglichkeiten dem Gehörsanspruch (E. 2.2 hiervor). 
Eine solche hat der Beschwerdeführer erhalten, ist ihm doch am Gespräch vom 5. Juni 
2012 Gelegenheit zur Äusserung eingeräumt worden. Dass er in erster Linie 
aufgefordert wurde, zur Austrittsvereinbarung Stellung zu nehmen, ändert hieran 
nichts. Denn der Beschwerdeführer musste wissen, dass die Kündigung verfügt wird, 
falls die Austrittsvereinbarung scheitern sollte. Eine weitergehende Anhörung zu den in 
der Verfügung aufgeführten Kündigungsgründen war nicht erforderlich (vgl. eine 
ähnliche Konstellation betreffend VGE 2012/475 vom 18.9.2013, E. 2.4). 

2.5 Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, von seiner Sicht der Dinge habe der für 
die Kündigungsverfügung zuständige Rektor der BFH keine Kenntnis gehabt, da ihm 
weder ein Protokoll einer Besprechung noch eine schriftliche Stellungnahme 
vorgelegen habe. Sein Gehörsanspruch sei auch insoweit verletzt. Der 
Beschwerdeführer beruft sich auf das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 26. März 
2007 (BVR 2007 S. 395; vgl. Beschwerde, Ziff. 14). Das Gericht hat darin ausgeführt, 
die betroffene Person habe zwar keinen Anspruch darauf, von allen Mitgliedern der für 
die Auflösung des Anstellungsverhältnisses zuständigen Kollegialbehörde angehört zu 
werden. Erfolge die Anhörung allerdings durch ein Mitglied oder durch das Sekretariat, 
müssten zumindest die Ergebnisse der weiteren Abklärungen und die Stellungnahme 
der betroffenen Person schriftlich vorliegen, damit die Kollegialbehörde Verantwortung 
in der Sache übernehmen und selbständig entscheiden könne (vgl. E. 5.1 und 5.2). – 
Vorliegend ist nicht eine Kollegialbehörde, sondern der Rektor das für die Auflösung 
des Anstellungsverhältnisses zuständige Organ (vgl. Art. 17 i.V.m. Art. 13 Bst. b der 
Verordnung vom 5. Mai 2004 über die Berner Fachhochschule [Fachhoch-
schulverordnung, FaV; BSG 436.811]). Der Rektor braucht nicht persönlich an den 
Besprechungen teilzunehmen. Vielmehr darf er die Anhörung – wie er es hier getan hat 
– den direkten Vorgesetzten des Beschwerdeführers überlassen. Massgebend ist, 
dass er aufgrund des Personaldossiers, wozu auch die oben erwähnten E-Mails und 
die weiteren massgebenden Unterlagen (z.B. Aktennotiz vom 5.6.2012, BAB 18) 
gehören, selbständig entscheiden kann. Dem Rektor war demnach die Sicht des Be-
schwerdeführers zu den im Raum stehenden Vorwürfen bekannt. Hinweise, die auf 
Gegenteiliges schliessen liessen, sind weder dargetan noch ersichtlich. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 8

2.6 In Würdigung der konkreten Umstände und gemessen an den herabgesetzten 
Anforderungen an die Gehörsgewährung (E. 2.2 hiervor) verfügte der 
Beschwerdeführer über hinreichende Äusserungsmöglichkeiten. Die ERZ hat eine 
Gehörsverletzung zu Recht verneint. Im Übrigen wäre ein allfälliger Mangel dadurch 
geheilt worden, dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren die 
Möglichkeit hatte, seinen Standpunkt vollumfänglich einzubringen (vgl. dazu BVR 2007 
S. 20 [VGE 22465 vom 26.4.2006], nicht publ. E. 3.4 mit weiteren Hinweisen).

3.

In der Sache ist die Auflösung des Anstellungsverhältnisses strittig.

3.1 Grundsätzlich gilt für alle Arbeitsverhältnisse des Kantons das Personalgesetz 
(Art. 2 Abs. 1 des Personalgesetzes vom 16. September 2004 [PG; BSG 153.01]). Für 
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BFH gilt gemäss Art. 18 Abs. 1 des Gesetzes 
vom 19. Juni 2003 über die Berner Fachhochschule (FaG; BSG 435.411) die 
Personalgesetzgebung, soweit das FaG und seine Ausführungsbestimmungen keine 
besonderen Vorschriften enthalten. Art. 18 Abs. 2 FaG überlässt dem Regierungsrat 
die Kompetenz zum Erlass von Regelungen über die Fristen und Termine für die 
Beendigung des Anstellungsverhältnisses sowie die Folgen von dessen Beendigung. 
Gemäss Art. 17 FaV können die Anstellungsbehörde sowie die Dozentinnen und 
Dozenten das Anstellungsverhältnis unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei 
Monaten auf das Ende eines Semesters auflösen. Im gegenseitigen Einvernehmen 
kann von Termin und Frist abgewichen werden. 

3.2 In Bezug auf die Kündigungsgründe gilt das PG. Nach Art. 25 Abs. 2 PG hat die 
Anstellungsbehörde für die Kündigung triftige Gründe anzugeben; solche liegen 
insbesondere vor, wenn die oder der Angestellte ungenügende Leistungen erbringt 
(Bst. a), Weisungen der Vorgesetzten wiederholt missachtet hat (Bst. b), durch ihr oder 
sein Verhalten während der Arbeitszeit das Arbeitsklima nachhaltig stört (Bst. c) oder 
Arbeitskolleginnen, Arbeitskollegen oder in einem Betreuungs- oder Abhängigkeitsver-
hältnis stehende Personen sexuell belästigt (Bst. d). Die gesetzliche Aufzählung ist 
indes nicht abschliessend. Als zulässige Auflösungsgründe sind ferner 
Dienstpflichtverletzungen oder ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis anerkannt (BVR 
2000 S. 312 E. 2b). Mehrere geringfügige Beanstandungen können gesamthaft 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 9

gesehen einen triftigen Grund abgeben (BVR 2010 S. 157 E. 3.2.1, 2009 S. 443 E. 4.5; 
von Kaenel/Zürcher, Personalrecht, in Müller/Feller [Hrsg.], Bernisches 
Verwaltungsrecht, 2. Aufl. 2013, S. 49 ff., N. 60). Eine Kündigung ist immer dann 
sachlich begründet, wenn die Weiterbeschäftigung einer Person dem öffentlichen 
Interesse, insbesondere demjenigen an einer gut funktionierenden Verwaltung, 
widerspricht (BVR 2012 S. 294 E. 4.1, 2009 S. 443 E. 2.3, 2007 S. 538 E. 3.3, je mit 
Hinweisen). Bei der Beurteilung des Verhaltens der betroffenen Person steht der 
zuständigen Behörde ein gewisses Ermessen zu, weil sie den tatsächlichen 
Verhältnissen näher steht als das Gericht. Die Voraussetzungen für die Auflösung 
eines Arbeitsverhältnisses sind aufgrund der gesamten Umstände des Einzelfalls zu 
würdigen und die Auflösung muss stets verhältnismässig sein (BVR 2010 S. 157 
E. 3.2.2, 2009 S. 107 E. 9.1, 2007 S. 538 E. 3.3 und 4). 

3.3 Die Kündigungsverfügung vom 15. Juni 2012 wird im Wesentlichen damit 
begründet, dass seit mehreren Semestern zu wenige Studentinnen und Studenten das 
Fach ... belegt haben, wodurch beim Beschwerdeführer ein Unterpensum entstanden 
sei und er etliche Minusstunden aufweise (vgl. BAB 22). Diesbezügliche Weisungen 
habe der Beschwerdeführer nicht oder sehr spät befolgt. Auch sei er 
Abschlussprüfungen seiner Studentinnen und Studenten ohne Abmeldung 
ferngeblieben und habe deren [Auftritte] sehr selten besucht. Seitens der Studentinnen 
und Studenten hätten sich die Reklamationen gehäuft. Aufgrund dieser Umstände und 
des Verhaltens des Beschwerdeführers sei das Vertrauensverhältnis nachhaltig 
gestört. – Die ERZ führt im angefochtenen Entscheid aus, der Beschwerdeführer habe 
zu wenig unternommen, um seine seit Jahren sinkende Auslastung aufzufangen. 
Weiter habe er Pflichttermine versäumt und es sei wegen pädagogisch-didaktischer 
Mängel zu Reklamationen seitens der Studentinnen und Studenten gekommen (vgl. 
E. 2.2.6 des angefochtenen Entscheids). 

4.

Aufgrund der Akten ist im Zusammenhang mit den Kündigungsgründen von folgendem 
rechtserheblichem Sachverhalt auszugehen:

4.1 Der Beschwerdeführer war seit 1. Februar 1996 an der damaligen ... Schule in 
Bern als Lehrer für das Fach … tätig (Arbeitsvertrag vom 8.3.1996, in Vorakten ERZ). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 10

Per 1. Januar 2001 wurde die ... Schule in die BFH integriert. Seither war der 
Beschwerdeführer als Dozent vorerst an der HMT und sodann im Departement der 
HKB im Fachbereich …, Abteilung X.___ angestellt. Er unterrichtete … im Haupt- und 
Nebenfach und leitete Ensembles. Gemäss Anstellungsverfügung vom 27. April 2001 
war er mit einem Beschäftigungsgrad innerhalb einer Bandbreite von 30-50 Prozent 
angestellt (act. 10A/1/5). Per 1. September 2005 wurde sein Beschäftigungsgrad auf 
45 Prozent festgelegt (Anstellungsverfügung vom 29.8.2005; act. 10A/1/4). Dessen 
ungeachtet variierte sein Pensum von Semester zu Semester, weil individueller 
Unterricht nicht planbar ist und stark von der Anzahl der Studentinnen und Studenten 
abhängt, die eine Dozentin oder ein Dozent betreut. Den Dozierendenaufträgen, die 
dazu dienen, allfällige Abweichungen zwischen effektivem Pensum und vereinbartem 
Beschäftigungsgrad zu dokumentieren, ist Folgendes zu entnehmen (vgl. act. 10A/4): 

Semester Anstellung effektiv Saldo Std.
(laufendes 
Semester)

Saldo Std.
(Übertrag)

WS 2006/2007 45 % 49.99 % 47.14 10.84
SS 2007 45 % 44.43 % -5.35 5.49
HS 2007 45 % 48.45 % 32.62 38.11
FS 2008 45 % 44.27 % -6.90 31.21
HS 2008 45 % 49.74 % 44.82 76.03
FS 2009 45 % 37.20 % -73.74 2.29
HS 2009 45 % 37.64 % -69.57 -67.28
FS 2010 45 % 28.80 % -153.14 -220.42

4.2 Die professionelle …ausbildung hat sich allmählich zu einem kompetitiven 
Markt um die besten Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten 
gewandelt. Aus diesen Gründen hat (auch) die Abteilung X.___ unter der Leitung von 
C.________ im Jahr 2009 eine Neuausrichtung vorgenommen. Seither sind die 
Hauptfachdozentinnen und -dozenten einem Wettbewerb ausgesetzt, d.h. sie müssen 
sich selber um die Akquise neuer Studentinnen und Studenten kümmern. Mit allen 
Hauptfachdozentinnen und -dozenten wurden neue Arbeitsverträge abgeschlossen, die 
einen Beschäftigungsgrad innerhalb einer Bandbreite und keinen fixen 
Beschäftigungsgrad mehr vorsehen (vgl. E-Mail von B.________ an den 
Beschwerdeführer vom 20.4.2010; BAB 9). Das effektive Pensum hängt davon ab, wie 
viele Studentinnen und Studenten die betreffende Dozentin oder der betreffende 
Dozent betreut. Die BFH sorgt ihrerseits für «gute Rahmenbedingungen».

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 11

4.3 Der Beschwerdeführer hat sich mit der Lehrtätigkeit gemäss dieser 
Neuausrichtung einverstanden erklärt, indem er akzeptiert hat, per 1. August 2010 mit 
einem Beschäftigungsgrad innerhalb einer Bandbreite von 25-45 Prozent zu arbeiten 
(vgl. Arbeitsvertrag vom 9.6.2010 und Schreiben der BFH an den Beschwerdeführer 
vom 16.4.2010 [«Agreement for new workload»]; act. 10A/1/1 und 10A/1/2). Das 
tatsächliche Arbeitspensum entwickelte sich wie folgt (vgl. die betreffenden 
Dozierendenaufträge; act. 10A/4):

Semester Anstellung effektiv Saldo Std. 
(laufendes 
Semester)

Saldo Std.
(Übertrag)

HS 2010 25-45 % 30.67 % 53.56 -166.86
FS 2011 25-45 % 37.65 % 116.85 -50.01
HS 2011 25-45 % 18.18 % -63.04 -113.05
FS 2012 25-45 % 9.69 % -141.46 -254.51

4.4 Das seit Jahren kontinuierlich sinkende tatsächliche Arbeitspensum des 
Beschwerdeführers zeigt, dass immer weniger Studentinnen und Studenten das Fach 
… bei ihm belegten. Insbesondere gingen für die vom Beschwerdeführer 
ausgeschriebenen Ensembles für das Herbstsemester 2011 keine Anmeldungen 
(mehr) ein (vgl. E-Mail von C.________ an den Beschwerdeführer vom 7.6.2011; BAB 
13). Dieser Entwicklung wollte die BFH entgegenwirken, da eine … Schule, die keine 
Studentinnen und Studenten für das Fach … (mehr) findet, ihrer Darstellung nach 
weder glaubwürdig noch überlebensfähig ist (Beschwerdeantwort, S. 3). Sie ist daher 
in zweierlei Hinsicht tätig geworden: Zum einen hat sie den Beschwerdeführer zu 
Verhaltensänderungen aufgefordert (vgl. die nachfolgende E. 4.5). Zum anderen hat 
sie für das Herbstsemester 2009 vorerst einen weiteren Dozenten für dieses Fach 
angestellt (vgl. E. 4.6).

4.5 Mit Blick auf die sinkende Anzahl der Studentinnen und Studenten hat die BFH 
den Beschwerdeführer aufgefordert, seine Präsenz in der Öffentlichkeit zu erhöhen. 
Weiter sollte er seine Anwesenheitspflichten wahrnehmen und auf die Kritik der 
Studentinnen und Studenten eingehen. Zu den einzelnen Punkten ergibt sich 
Folgendes: 

4.5.1 Anlässlich des Dozierendengesprächs vom 15. April 2008 wurde der 
Beschwerdeführer – soweit aktenkundig – erstmals aufgefordert, mehr Kontakt zur 
HKB und zur … Schule zu pflegen (vgl. BAB 1; auch zum Folgenden). Die «bessere 
Vernetzung» wurde gar als neues Ziel vereinbart. Auch wurde er aufgefordert, sich in 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 12

der schweizerischen und europäischen Szene ein Netzwerk aufzubauen, damit sich 
Studentinnen und Studenten für ein Studium an der BFH entschliessen. Hierzu sollte er 
eine Homepage einrichten und mehr auftreten (E-Mail von E.________ an C.________ 
vom 3.12.2008; BAB 4). Im Anschluss an ein Gespräch zwischen B.________ und 
dem Beschwerdeführer vom 17. September 2009 wurde was folgt festgehalten (vgl. 
BAB 8):

«so please try to develop more presence on the scene and widen your reputation as 
a performer: get gigs in Switzerland and Europe get a website […] or at least a 
myspace account (put your … online), try to … and put your name …, make contact 
with the teachers from the … […].»

Diese Aufforderungen veranlassten den Beschwerdeführer vorerst nicht zu einer 
Verhaltensänderung. Noch am 15. März 2011 bestätigte er gegenüber C.________, 
diesbezüglich (Homepage oder MySpace-Account, Auftritte, Kontakt zur Abteilung 
Y.___) nichts unternommen zu haben (E-Mail von C.________ an den 
Beschwerdeführer vom 15.3.2011, BAB 10). Erst am 18. Mai 2011 eröffnete er ein 
MySpace-Profil, um seine Präsenz in der Öffentlichkeit zu erhöhen (Beilage 13 zur 
Beschwerde im vorinstanzlichen Verfahren). Überdies ist aus der bei der ERZ einge-
reichten …liste ersichtlich (vgl. Beilage 14 zur Beschwerde im vorinstanzlichen 
Verfahren), dass der Beschwerdeführer ab 2010 ab und zu, d.h. jährlich mindestens 
einmal, in Basel (…) aufgetreten ist. Auch in den Jahren zuvor trat er dort vereinzelt auf 
(einsehbar unter: <http://www.....ch>, Rubriken «Programm/Suchen/A.________»). 
Weiter ist er im Jahr 2010 einmal (…) und im Jahr 2012 zweimal in Bern (… und …) 
aufgetreten. Im Jahr 2012 fanden je ein Auftritt in Wädenswil (…) und einer in Basel 
(…) statt. Die weiteren Auftritte in den Jahren 2010 bis 2012 fanden – abgesehen von 
einem in Moskau – in den USA (Tampa, St. Petersburg, Sarasota, Ruskin, Detroit und 
Bloomfield Township) statt. Zudem hat er im vorinstanzlichen Verfahren angegeben, im 
Frühling 2012 mit dem «…» Aufnahmen gemacht zu haben. […] (Eingaben im 
vorinstanzlichen Verfahren vom 12.10.2012, S. 3, und vom 8.3.2013, S. 2).

4.5.2 Die unentschuldigten Abwesenheiten des Beschwerdeführers – vor allem 
während der unterrichtsfreien Zeit – gaben wiederholt zu Diskussionen Anlass. So 
wurde bereits anlässlich des Dozierendengesprächs vom 15. April 2008 bemängelt, 
dass der Beschwerdeführer an Aufnahme- und Abschlussprüfungen nicht anwesend 
war (BAB 1; auch zum Folgenden). Künftig sollte er sich diese Termine reservieren, 
was in der Zielvereinbarung festgehalten wurde («grösseres Engagement bei 
Prüfungen»). Dessen ungeachtet war der Beschwerdeführer im Juni 2008 erneut nicht 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 13

an den Phaseprüfungen, den BA Thesis-Prüfungen und Diplom… anwesend (vgl. E-
Mail von C.________ an E.________ vom 16.9.2008, E-Mail von C.________ an den 
Beschwerdeführer vom 13.6.2009 und E-Mail vom Beschwerdeführer an C.________ 
vom 29.6.2009; BAB 2, 5 und 6). Im Januar 2009 blieb er den Projektwochen fern, so 
dass seine Studentinnen und Studenten ohne seine Unterstützung auftreten mussten 
(vgl. E-Mail von C.________ an den Beschwerdeführer vom 13.6.2009; BAB 5). Laut 
C.________ brachte der Beschwerdeführer zur Erklärung vor: «I’m not coming back for 
this two weeks of school after christmas, because I’m in Detroit, and I’m not flying back 
and forth» (E-Mail von C.________ an den Beschwerdeführer vom 13.6.2009, BAB 5). 
An der Besprechung vom 17. September 2009 wurde der Beschwerdeführer wiederum 
auf seine Pflicht aufmerksam gemacht, während des Schuljahrs, wozu auch die ersten 
beiden Januarwochen gehören, anwesend zu sein (vgl. E-Mail von B.________ an den 
Beschwerdeführer vom 18.9.2009; BAB 8): 

«teachers are obliged to be present during the official school year. this includes the 
first two weeks in january. students and ensembles have the right to be coached and 
feedbacked until they finish the semester. we want you to be present at 
aufnahmeprüfung, phasenprüfung, projektwoche, BA/MA exams so you know exactly 
what’s going on at our school. this enables you to judge students in comparison to 
their fellow students and it still gives you more than 4 months per year for travelling, 
touring, family.»

4.5.3 Schliesslich ist aktenkundig, dass seitens der Studentinnen und Studenten 
Kritik am Unterricht des Beschwerdeführers geäussert worden ist (BAB 1, 2, 5, 8). 
Anlass zu Kritik gab es vorab im Zusammenhang mit den Ensembles. Dies hat der 
Beschwerdeführer zur Kenntnis genommen, indem er den Leitfaden und das Protokoll 
des Dozierendengesprächs unterzeichnet hat (BAB 1; auch zum Folgenden). Diesem 
Leitfaden und Protokoll ist folgende Bemerkung zu entnehmen: «Sehr viel Kritik an En-
semble WS. Studierende sehr unzufrieden». Der Beschwerdeführer wurde hierauf 
aufgefordert, mit den Studentinnen und Studenten das Gespräch zu suchen. Nach der 
Leiterin der Abteilung X.___ haben sich die Studentinnen und Studenten insbesondere 
über mangelndes Interesse, fehlende Didaktik und fehlenden Respekt sowie über ein 
inhaltlich langweiliges Unterrichtsprogramm beklagt (E-Mail vom 16.9.2008 von 
C.________ an E.________, BAB 2). Mit E-Mail vom 13. Juni 2009 wies C.________ 
den Beschwerdeführer erneut darauf hin, dass die Studentinnen und Studenten mit 
dem Unterricht (immer noch) nicht zufrieden seien und sich insoweit nichts verändert 
habe (BAB 5). Im Anschluss an die Besprechung vom 17. September 2009 forderte 
B.________ den Beschwerdeführer mit E-Mail vom 18. September 2009 auf (BAB 8):

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 14

«introduce structured feedback: please try to adapt to students’ needs for direct 
verbal feedback.»

Der Beschwerdeführer hat im vorinstanzlichen Verfahren verschiedene Schreiben bzw. 
E-Mails beigebracht, die ihm attestieren, ein hervorragender … zu sein und einen 
guten Unterrichtsstil zu pflegen (Beilagen zur Beschwerde 15-22). Eine dieser 
Rückmeldungen wurde von …, Dozent des Fachs …, verfasst. Ein weiteres positives 
Feedback stammt von …, der aufgrund einer ungenügenden Leistung bei der 
Eignungsprüfung nicht zum Studium zugelassen wurde. Nur wenige Rückmeldungen 
stammen von Studentinnen und Studenten der Abteilung X.___ (Stellungnahme der 
BFH vom 18.1.2013 im vorinstanzlichen Verfahren, S. 4). 

4.6 Um nicht weitere Marktanteile zu verlieren bzw. neue Studentinnen und 
Studenten für das Fach ... zu gewinnen, sah sich die BFH gemäss ihren Angaben im 
Herbst 2009 dazu veranlasst, einen weiteren Dozenten für dieses Fach anzustellen. 
Dass mehrere Dozentinnen und Dozenten dasselbe … unterrichten, entspricht der 
Regel. Für die Fächer … sind ebenfalls mehrere Dozenten angestellt (vgl. die 
Übersicht über die Dozentinnen und Dozenten der Abteilung X.___; einsehbar unter: 
<http://www.....ch/>). F.________, leitete seit dem Herbstsemester 2009 vorerst nur 
Ensembles. Seit dem Herbstsemester 2011 unterrichtet er aber auch ... im Hauptfach. 
Auf diesen Zeitpunkt hin stellte die BFH zudem noch einen weiteren Dozenten, 
G.________, an, welcher in erster Linie Ensembles und das Fach … unterrichtet. 
C.________ befürchtete, dass dieser Umstand den Beschäftigungsgrad des 
Beschwerdeführers negativ beeinflussen werde (vgl. E-Mail von C.________ an 
B.________ vom 15.3.2011; BAB 11). In Bezug auf das Kernfach bzw. die Kostenstelle 
«… Lehre» entwickelte sich die Situation wie folgt (BAB 10A/4):

Semester Hauptfach 
… Lehre

Effektives Pensum

WS 2006/2007 42.95 % 49.99 %
SS 2007 39.99 % 44.43 %
HS 2007 39.73 % 48.45 %
FS 2008 37.64 % 44.27 %
HS 2008 37.64 % 49.74 %
FS 2009 25.09 % 37.20 %
HS 2009 31.37 % 37.64 %
FS 2010 25.44 % 28.80 %
HS 2010 27.53 % 30.67 %
FS 2011 29.23 % 37.65 %
HS 2011 17.11 % 18.18 %
FS 2012 6.68 % 9.69 %

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 15

5.

Zum Vorliegen von Kündigungsgründen ergibt sich was folgt:

5.1 Die ERZ hat im mangelnden Engagement des Beschwerdeführers, das sich 
darin geäussert habe, dass er Termine verpasst hat (vgl. nachfolgende E. 5.3), auf 
Kritik seitens der Studentinnen und Studenten in Bezug auf seine pädagogisch-
didaktischen Fähigkeiten nicht eingegangen ist (vgl. nachfolgende E. 5.4) und sich 
nicht um die Akquisition von Studentinnen und Studenten gekümmert hat (vgl. 
nachfolgende E. 5.5), triftige Gründe für die Auflösung des Anstellungsverhältnisses 
erblickt. Sie wirft dem Beschwerdeführer sinngemäss vor, mehrere Dienstpflichten 
verletzt und Weisungen der BFH wiederholt missachtet zu haben. Dienstpflichtverlet-
zungen können nach der Rechtsprechung zulässige Auflösungsgründe bilden. Auch 
mehrere geringfügige Pflichtverletzungen können gesamthaft gesehen einen triftigen 
Grund im Sinn von Art. 18 Abs. 1 FaG i.V.m. Art. 25 Abs. 2 PG abgeben (vgl. vorne 
E. 3.2).

5.2 Die Dozentinnen und Dozenten an der BFH müssen grundsätzlich über eine 
abgeschlossene Ausbildung auf Hochschulstufe und über eine methodisch-didaktische 
Qualifikation verfügen. Die Lehrtätigkeit in richtungsspezifischen Fächern setzt zudem 
mehrjährige Berufserfahrung voraus (Art. 20 Abs. 1 FaG). Gemäss Art. 21 Abs. 1 FaV 
sind Dozentinnen und Dozenten in der Lehre, Forschung und Entwicklung sowie 
Dienstleistung tätig (Bst. a), gewährleisten im Rahmen ihres Auftrags die Verbindung 
zu Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft und Gesellschaft (Bst. b) und wirken bei der 
Verwaltung der BFH mit (Bst. c). Mit der Anstellung übernehmen die Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter, zu denen auch die Dozentinnen und Dozenten gehören (vgl. Art. 11 
Abs. 1 Bst. c FaV), eine Reihe von Rechten und Pflichten. Die Funktion BFH Dozent/in 
II wird gemäss der Richtpositionsumschreibung wie folgt umschrieben (einsehbar 
unter: <http://www.fin.be.ch/de/index/personal/anstellungsbedingungen/gehalt.html>; 
vgl. ferner Art. 35 der Personalverordnung vom 18. Mai 2005 [PV; BSG 153.011.1]):

«Umfassende Verantwortung in der Lehre und/oder Weiterbildung (Modul-Konzeption 
und -Durchführung, Beratung der Studierenden, Betreuung von studentischen 
Arbeiten), i.d.R. erweiterter Leistungsauftrag, d.h. umfassende Verantwortung für 
Forschung und Entwicklung und/oder Dienstleistung und Weiterbildung

ODER 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 16

Übernahme von Führungs- und Ergebnisverantwortung für Organisationseinheiten 
mittlerer oder geringer Komplexität. Anspruchsvolle Problemstellungen und 
Führungsaufgaben.» 

Die BFH hat diesen Aufgabenbeschrieb für den Fachbereich ... wie folgt präzisiert (vgl. 
act. 10A/2): 

« - Einzel-, Gruppen- und Klassenunterricht

- administrative und inhaltliche Vor- und Nachbearbeitung des Unterrichts 
(Vorlesungen, Haupt- und Nebenfachunterricht)

- Teilnahme an Bewertungskommissionen für BA-/MA-Thesen

- alleinige Verantwortung für die abschliessende Leistungsbeurteilung (KNW)

- Expertentätigkeit: Vor- und Nachbearbeitung, Akten/Werkstudium, Prü-
fungsabnahme, Besprechungen

- Begleitung der Abschlussvorbereitung

- Akquisitions-/Marketingtätigkeiten

- üben»

Aus dem Aufgabenbeschrieb ergibt sich, dass primäre Aufgabe der Dozentinnen und 
Dozenten des Fachbereichs … das Unterrichten (Einzel-, Gruppen- und 
Klassenunterricht) ist. Hierzu gehört aber nicht nur die Vor-, sondern auch die 
Nachbearbeitung. Die inhaltliche Nachbearbeitung setzt voraus, dass auf 
Rückmeldungen seitens der Studentinnen und Studenten eingegangen wird, um den 
Unterricht weiterzuentwickeln. Die Mitwirkung bei Prüfungen (Teilnahme an 
Bewertungskommissionen, Vornahme von Leistungsbeurteilungen, Ausüben der 
Expertentätigkeit und Begleitung der Abschlussvorbereitung) zählt zum Kreis der 
Aufgaben, die sich mit dem Unterricht verbinden. Die in diesem Zusammenhang 
stehenden Termine sind wahrzunehmen – unabhängig davon, ob sie während des 
Semesters oder in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden. Schliesslich sind die Dozentin-
nen und Dozenten ausdrücklich dazu verpflichtet, Akquisitions- und Mar-
ketingtätigkeiten zu übernehmen. 

5.3 Zum Vorwurf der unentschuldigten Abwesenheiten ergibt sich Folgendes: 
Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers ist aus den Akten ersichtlich, dass 
er nicht nur einen, sondern mehrere Termine versäumt hat. Insbesondere hat er im 
Jahr 2008 die Aufnahme- und Abschlussprüfungen sowie Phaseprüfungen, BA Thesis-
Prüfungen und Diplom… verpasst. Weiter ist er im Januar 2009 den Projektwochen 
ferngeblieben (vgl. E. 4.5.2 hiervor). Die BFH macht geltend, es sei auch später noch 
zu unentschuldigten Abwesenheiten gekommen (Beschwerdeantwort, S. 3). Weitere 
Versäumnisse sind zwar nicht belegt. Dessen ungeachtet ist mit Blick auf den 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 17

Aufgabenbeschrieb für Dozentinnen und Dozenten des Fachbereichs ..., welcher die 
Teilnahme an Bewertungskommissionen für Bachelor- und Master-Thesen sowie die 
Abnahme von Prüfungen ausdrücklich als Pflichten nennt, das Verpassen der belegten 
Termine als Pflichtverletzung zu werten. Der Beschwerdeführer behauptet, dem einen 
Termin aus «nachvollziehbaren Gründen» ferngeblieben zu sein; den Grund nennt er 
aber nicht (Beschwerde, Ziff. 20). Jedenfalls kann im Umstand, dass der 
Beschwerdeführer im Januar 2009 nicht gewillt war, für zwei Wochen von Detroit nach 
Bern zurückzukehren (vgl. E. 4.5.2 hiervor), kein die Abwesenheit entschuldigender 
Grund erblickt werden. Dass die Termine zu spät angekündigt worden wären, macht 
der Beschwerdeführer nicht geltend und ist im Übrigen auch nicht ersichtlich. Somit ist 
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer die Terminversäumnisse verschuldet 
hat, sodass eine Pflichtverletzung zu bejahen ist.

5.4 Soweit die Vorinstanz dem Beschwerdeführer pädagogisch-didaktische Mängel 
vorwirft, stellt sich die Frage, ob der Beschwerdeführer die ihm obliegende Pflicht zur 
Nachbearbeitung des Unterrichts vernachlässigt hat. Er behauptet, diese Kritik sei nicht 
belegt (vgl. Beschwerde, Ziff. 22). – Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der 
Beschwerdeführer Kenntnis davon hatte, dass seitens der Studentinnen und Studenten 
– insbesondere im Zusammenhang mit den von ihm geleiteten Ensembles – Kritik 
geäussert worden ist, was er im Anschluss an das Dozierendengespräch sogar mit 
seiner Unterschrift bestätigt hat. Kritisiert wurde Folgendes: Mangelndes Interesse, 
fehlende Didaktik und fehlender Respekt des Beschwerdeführers sowie ein inhaltlich 
langweiliges Unterrichtsprogramm. Der Beschwerdeführer wurde seitens der BFH 
angewiesen, eine Feedbackkultur einzuführen («introduce structured feedback»; vgl. 
hierzu vorne E. 4.5.3, auch zum Folgenden). Es sind aber auch Schreiben 
aktenkundig, die den Unterrichtsstil des Beschwerdeführers loben. Die positiven 
Rückmeldungen sind allerdings insoweit zu relativieren, als sie nicht von Studentinnen 
und Studenten der Abteilung X.___ stammen. Somit ist erstellt, dass es seit dem Jahr 
2008 zu Reklamationen seitens der Studentinnen und Studenten – insbesondere im 
Zusammenhang mit den vom Beschwerdeführer geleiteten Ensembles – gekommen 
ist. Für dessen Ensembles haben sich zuletzt denn auch keine Studentinnen und 
Studenten mehr angemeldet. Somit muss sich der Beschwerdeführer vorwerfen 
lassen, die Kritik einiger Studentinnen und Studenten nicht ernst genommen und die 
Weisung, eine Feedbackkultur einzuführen, nicht umgesetzt zu haben. 

5.5 Im Zusammenhang mit der Pflicht zur Akquisition ergibt sich was folgt:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 18

5.5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, mit der Neuausrichtung der Abteilung 
X.___ sei eine unnötige Konkurrenzsituation geschaffen worden. Nicht er als öffentlich-
rechtlicher Angestellter habe für die Arbeitsbeschaffung besorgt zu sein, sondern die 
BFH als Arbeitgeberin. Überdies habe die BFH mit F.________ und G.________ zwei 
Dozenten angestellt, die ihn direkt konkurrenziert hätten. Diese Vorgehensweise sei 
unzulässig (vgl. Beschwerde, Ziff. 16). Die Vorinstanz vertritt die Auffassung, es sei 
nicht an ihr, das seit 2009 praktizierte System zu werten, wonach sich die Dozentinnen 
und Dozenten um Studentinnen und Studenten bemühen müssen. – Die Abteilung 
X.___ hat im Jahr 2009 eine Neuausrichtung vorgenommen, mit welcher einherging, 
dass sich (auch) die Dozentinnen und Dozenten um die Akquisition neuer 
Studentinnen und Studenten kümmern müssen. Daher wurden auch mit sämtlichen 
Dozentinnen und Dozenten, die ein Hauptfach unterrichten, ein Beschäftigungsgrad 
innerhalb einer Bandbreite vereinbart (vgl. vorne E. 4.2). Auch mit dem 
Beschwerdeführer wurde ein neuer Arbeitsvertrag nach diesem Modell abgeschlossen. 
Er hat der Neuausrichtung seiner Tätigkeit als Dozent an der BFH folglich zugestimmt 
(vgl. vorne E. 4.3). Die Neuausrichtung fand Eingang im Aufgabenbeschrieb, ist doch 
diesem zu entnehmen, dass Akquisitions- und Marketingtätigkeiten zu den Pflichten 
der Dozentinnen und Dozenten des Fachbereichs ... gehören (vgl. vorne E. 5.2). 
Anders als sonst in Arbeitsverhältnissen des Kantons üblich, sind Auslastung bzw. 
Arbeitspensum von der Persönlichkeit und dem Renommee der Stelleninhaberin bzw. 
des -inhabers abhängig. Eine [Person], die oder der in der Öffentlichkeit präsent bzw. 
renommiert ist, vermag mehr Studentinnen und Studenten für ein Studium an der BFH 
zu gewinnen als eine Kollegin oder ein Kollege mit wenig öffentlicher Präsenz. Vor 
diesem Hintergrund ist es zulässig, von den Dozentinnen und Dozenten des 
Fachbereichs … eine Akquisitions- und Marketingtätigkeit zu verlangen. […] Eine 
unzulässige Konkurrenzsituation ist durch die Neuausrichtung nicht geschaffen 
worden. Der Einwand des Beschwerdeführers, es sei nicht ihm anzulasten, älter und 
Vertreter eines Stils zu sein, der zurzeit gerade nicht gefragt sei, ist deshalb 
unbehelflich (Beschwerde, Ziff. 17). Die Dozentinnen und Dozenten sind ungeachtet 
ihrer stilistischen Ausrichtung verpflichtet, in der Öffentlichkeit präsent zu sein bzw. 
Akquisition und Marketing zu betreiben. 

5.5.2 Die BFH hat den Beschwerdeführer mehrfach, erstmals am 15. April 2008, 
aufgefordert, sich besser zu vernetzen. Insbesondere sollte er vermehrt in der Schweiz 
und in Europa auftreten, eine Website erstellen oder mindestens ein MySpace-Profil 
eröffnen, Aufnahmen machen und den Kontakt mit der Abteilung Y.___ suchen (vgl. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 19

vorne E. 4.5.1, auch zum Folgenden). Noch am 15. März 2011 bestätigte der 
Beschwerdeführer gegenüber der Leiterin der Abteilung X.___, diesbezüglich nichts 
unternommen zu haben. Erst am 18. Mai 2011 eröffnete er ein MySpace-Profil (mit mi-
nimalen Inhalten), blieb aber sonst weitgehend untätig. Soweit der Beschwerdeführer 
in diesem Zusammenhang vorbringt, es sei unzulässig, von den Dozentinnen und 
Dozenten zu verlangen, dass sie finanzielle Aufwendungen für Homepages auf sich 
nehmen (vgl. Beschwerde, Ziff. 16), kann ihm nicht gefolgt werden. Ein Internetauftritt 
ist Teil des Profils, das von Künstlerinnen oder Künstlern und Dozentinnen oder 
Dozenten an der BFH erwartet wird. Überdies trat der Beschwerdeführer gemäss 
seiner …liste überwiegend in den USA auf und hat er in der Schweiz und Europa ab 
dem Jahr 2010 nur vereinzelte [Auftritte zu verzeichnen]. Aufnahmen soll er erst im 
Jahr 2012 gemacht haben. Somit steht fest, dass der Beschwerdeführer die 
Weisungen der BFH sehr lange missachtet hat, liessen doch die ersten Bemühungen 
fast drei Jahre auf sich warten. Insoweit kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt 
werden, er habe «sich nachweislich stark engagiert» (vgl. Beschwerde, Ziff. 19). 
Vielmehr muss er sich vorwerfen lassen, dass er zu lange untätig war und damit seine 
Akquisitions- und Marketingpflichten verletzte. Vor diesem Hintergrund kann 
dahingestellt bleiben, ob das eröffnete MySpace-Profil zwischenzeitlich überholt ist. 

5.6 Nach dem Gesagten hat der Beschwerdeführer mehrere Dienstpflichten 
verletzt. Diese Pflichtverletzungen zeigen, dass er den mit der Neuausrichtung im Jahr 
2009 gewandelten Auftrag eines Dozenten an der BFH in wichtigen Bereichen nicht zu 
erfüllen vermochte. Gesamthaft gesehen stellen diese Pflichtverletzungen, die über 
Jahre andauerten, wichtige Gründe für die Kündigung des Anstellungsverhältnisses 
dar. Die Pflichtverletzungen sind auch ein Grund, dass sich immer weniger 
Studentinnen und Studenten für das Hauptfach ... beim Beschwerdeführer inte-
ressierten. Die Anzahl seiner Studierenden mit dem Fach «… Lehre» ist – soweit aus 
den Akten ersichtlich – seit dem Wintersemester 2006/2007 rückläufig; nur in einzelnen 
Semestern (HS 2009, HS 2010 und FS 2011) ist eine leichter Zunahme feststellbar. 
Das schwindende Interesse der Studierenden für das Hauptfach ... wirkte sich auf das 
effektive Pensum des Beschwerdeführers aus (vgl. E. 4.6 hiervor). Da er aber auch ... 
im Nebenfach unterrichtete und (in früheren Jahren) Ensembles leitete, sank das 
effektive Pensum nicht kontinuierlich, aber in der gesamten Tendenz dennoch stetig 
(vgl. vorne E. 4.1 und 4.3). Vor diesem Hintergrund kann dem Beschwerdeführer nicht 
gefolgt werden, wenn er geltend macht, sein effektives Pensum sei einzig aufgrund der 
«unnötigen Konkurrenzsituation» bzw. den Anstellungen von F.________ und 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 20

G.________ gesunken. Vielmehr ist die Abwärtstendenz seit Längerem feststellbar. 
Zudem ist F.________ erst seit dem Herbstsemester 2009 für die BFH tätig. Auch 
leitete er zu Beginn Ensembles und konkurrenzierte den Beschwerdeführer nicht direkt. 
Dies änderte sich erst im Herbstsemester 2011. Auf diesen Zeitpunkt hin wurde auch 
G.________ angestellt, der Ensembles leitet und … unterrichtet. Dieser Umstand hat 
sich wohl – im Verbund mit den begangenen Pflichtverletzungen – dahin ausgewirkt, 
dass das effektive Pensum des Beschwerdeführers unter das vereinbarte Minimum der 
Bandbreite von 25 Prozent sank (vgl. vorne E. 4.3). Dessen ungeachtet kann in den 
Neuanstellungen keine unzulässige Konkurrenzsituation erblickt werden. Zum einen ist 
es der BFH erlaubt, mehrere Dozentinnen und Dozenten für … anzustellen. Zum 
anderen musste die BFH und insbesondere die Abteilung X.___ dem seit 
Wintersemester 2006/2007 schwindenden Interessen der Studentinnen und Studenten 
am Hauptfach ... Rechnung tragen, wenn sie im Fach ... auf dem Markt der Bil-
dungsinstitutionen wettbewerbsfähig bleiben wollte. Dies gilt umso mehr, als sie den 
Beschwerdeführer seit Jahren zu Verhaltensänderungen aufforderte. Zudem wäre es 
dem Beschwerdeführer sei längerer Zeit oblegen, durch Auftritte im Einzugsgebiet der 
BFH und die Veröffentlichung von … selber das Interesse neuer Studentinnen und 
Studenten zu wecken; dadurch hätte er es in der Hand gehabt, für eine bessere Aus-
lastung zu sorgen.

5.7 Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer mehrere 
Dienstpflichten verletzt und damit verbundene Weisungen der BFH wiederholt 
missachtet hat. Dies hat dazu geführt, dass sich immer weniger Studentinnen und 
Studenten für das Hauptfach ... beim Beschwerdeführer anmeldeten und seine 
tatsächliche Beschäftigung unter der vereinbarten Brandbreite von 25-45 Prozent zu 
liegen kam. Die Pflichtverletzungen bilden gesamthaft gesehen triftige Gründe im Sinn 
von Art. 18 Abs. 1 FaG i.V.m. Art. 25 Abs. 2 PG.

6.

Zu prüfen bleibt, ob die Kündigung auch verhältnismässig ist:

6.1 Um vor dem Verhältnismässigkeitsgrundsatz (Art. 5 Abs. 2 BV) standzuhalten, 
muss die Kündigung erstens ein geeignetes Mittel zur Problemlösung sein, muss 
zweitens in dem Sinn erforderlich sein, dass nicht weniger einschneidende 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 21

Massnahmen wie beispielsweise eine Verwarnung ebenfalls zum Ziel führen würden, 
und muss drittens eine Abwägung der gegenseitigen Interessen die Kündigung als 
gerechtfertigt bzw. zumutbar erscheinen lassen. Die Berücksichtigung des 
Verhältnismässigkeitsprinzips gilt unbesehen des Umstands, dass gewisse Aspekte 
desselben bereits in die Beurteilung der triftigen Gründe gemäss Art. 25 Abs. 2 PG 
einfliessen (BVR 2010 S. 157 E. 4.5.1 mit Hinweisen). 

6.2 Der Beschwerdeführer war vom 1. Februar 1996 bis zu seiner Freistellung am 
15. Juni 2012 insgesamt während 16 Jahren als Lehrer bzw. Dozent für das Fach … 
angestellt. Es liegt damit eine lange Anstellungsdauer vor, die im Rahmen der 
Verhältnismässigkeitsprüfung besonders zu berücksichtigen ist. In die Würdigung 
miteinzubeziehen ist auch das vorgerückte Alter des Beschwerdeführers. Das 
Interesse der BFH an der Entlassung des Beschwerdeführers wiegt schwer, zumal die 
Schule und insbesondere die Abteilung X.___ daran interessiert sind, als 
…ausbildungsstätte für das Fach ... attraktiv zu bleiben. Es ist ferner nicht ausser Acht 
zu lassen, dass der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2008 mehrmals auf dieselben 
Probleme hingewiesen wurde und ihm entsprechende Weisungen erteilt wurden. Er 
blieb aber zulange untätig. Es ist nicht ersichtlich, welche weiteren Massnahmen die 
BFH hätte ergreifen können. Vor diesem Hintergrund ist der BFH auch nicht 
vorzuwerfen, dass sie weitere Dozenten angestellt hat. Vielmehr hat sie den 
Beschwerdeführer über längere Zeit wiederholt zu einer Verhaltensänderung 
aufgefordert und damit dem Umstand Rechnung getragen, dass es sich um einen 
langjährigen Mitarbeiter handelt. Insbesondere bezüglich der wiederholten 
unentschuldigten Abwesenheiten wäre auch ein früheres Einschreiten vorstellbar 
gewesen. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer, wonach die BFH die 
Personalführung vernachlässigt habe, indem sie seit dem 15. April 2008 kein 
Dozierendengespräch mehr geführt habe (Stellungnahme vom 14.3.2014; act. 14), 
geht doch aus dem in E. 4 dargestellten rechtserheblichen Sachverhalt hervor, dass 
die BFH den Beschwerdeführer mehrfach auf die bestehenden Probleme 
angesprochen hat. Unter diesen Umständen hat sie die ihr obliegende Fürsorgepflicht 
nicht verletzt (vgl. BVR 2009 S. 443 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 132 III 115 und 
125 III 70; BVR 2007 S. 538 E. 4.4). In Würdigung der gesamten Umstände kann 
festgestellt werden, dass die Vorinstanz die Kündigung des Arbeitsverhältnisses zu 
Recht als verhältnismässig beurteilt hat.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.07.2014, Nr. 100.2013.328U, Seite 22

7. 

Die Vorinstanz hat damit kein Recht verletzt, indem sie die Auflösung des 
Arbeitsverhältnisses des Beschwerdeführers für rechtmässig erachtet hat. Die 
Beschwerde erweist sich folglich als unbegründet und ist abzuweisen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdeführer die 
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Auch liegen entgegen seiner 
Auffassung keine besonderen Umstände vor, die eine andere Verlegung rechtfertigten 
(vgl. auch E. 2 hiervor). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 104 Abs. 1 und 3 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer 
- der Beschwerdegegnerin
- der Erziehungsdirektion des Kantons Bern 

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Der Streitwert im Sinn von 
Art. 51 ff. BGG erreicht Fr. 15'000.--.