# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 421ce3af-5243-5347-b170-b135b43508c8
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 11.12.2018 PQ180087
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ180087_2018-12-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PQ180087-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. E. Lichti Aschwanden und Oberrichter Dr. P. Higi sowie  

Gerichtsschreiberin lic. iur. I. Vourtsis-Müller 

Beschluss vom 11. Dezember 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

B._____,  
Beschwerdegegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

betreffend Besondere Aufgaben des Beistands / Einschränkung der elterli-
chen Sorge / vorsorgliche Massnahmen 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksrates C._____ vom 15. No-
vember 2018 i.S. D._____, geb. tt.mm.2007; VO.2016.38 (Kindes- und Er-
wachsenenschutzbehörde C._____) 
 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. Die Parteien sind die Eltern von D._____, geboren tt.mm.2007. Sie leben 

seit Frühjahr 2012 getrennt. D._____ wohnt zusammen mit ihrer Mutter (und Be-

schwerdegegnerin) in E._____, der Vater (und Beschwerdeführer) lebt in Grie-

chenland. Mit Urteil des Eheschutzrichters vom 8. Oktober 2012 des Bezirksge-

richts Winterthur wurde die gemeinsame elterlichen Sorge belassen und die elter-

liche Obhut der Mutter zugeteilt. Dem Vater wurde ein sechswöchiges Ferienbe-

suchsrecht und ein Besuchsrecht in den Weihnachtsschulferien für die Dauer von 

einer Woche eingeräumt sowie das Recht, wöchentlich zweimal für eine Dauer 

von jeweils 30 Minuten mit der Tochter telefonisch oder per Videotelefon (Skype) 

in Kontakt zu treten. Die Ehe der Parteien wurde mit Urteil des Landgerichts 

Athen vom tt. Juli 2016 geschieden. Die Kinderbelange wurden nicht geregelt 

(KESB-act. 412). 

Am 25. März 2014 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirke 

Winterthur und Andelfingen für D._____ eine Besuchsrechtsbeistandschaft nach 

Art. 308 Abs. 2 ZGB. Diese wird seit April 2014 von der Kindes- und Erwachse-

nenschutzbehörde Bezirk C._____ (fortan: KESB) geführt.  

Das Kontaktrecht zwischen Vater und Tochter bildet den zentralen Streitpunkt des 

seit der Trennung bestehenden heftigen Konfliktes zwischen den Parteien. Beide 

Parteien erhoben gegen den jeweils andern Elternteil strafrechtliche Vorwürfe. 

Der Vater hatte der Mutter Kindsmisshandlung (einfache Körperverletzung und 

Tätlichkeiten), Drohung und Freiheitsberaubung vorgeworfen, die Mutter hatte 

gegen den Vater den Verdacht auf sexuellen Missbrauch erhoben. Die in der 

Schweiz geführten Strafverfahren endeten am 25. September 2015 mit einer 

Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft (KESB-act. 205), das von 

der Mutter auch in Griechenland erhobene Strafverfahren ist offenbar noch hän-

gig. Das Kontaktrecht von D._____ zum Vater war aufgrund des erhobenen straf-

rechtlichen Vorwurfes mit Entscheid der KESB vom 26. November 2015 vorsorg-

lich aufgehoben worden (KESB-act. 243). Auf Beschwerde hin ordnete der Be-

- 3 - 

zirksrat C._____ wieder einen wöchentlichen Skype-Kontakt an, was die Kammer 

mit Urteil vom 15. August 2016 bestätigte (KESB-act. 347 und 411). Das Kindes-

schutzverfahren muss aufgrund der zahlreichen Anträge, insbesondere des Va-

ters, sowie der umfangreichen Eingaben der Parteien, sehr aufwändig geführt 

werden. Umstritten ist primär die Wiederaufnahme des Kontaktrechts; es sind es 

aber auch Art und Umfang von Kindesschutzmassnahmen; ebenso wurden Ver-

fahren betreffend Rechtsverzögerung geführt. Die Akten im KESB-Verfahren um-

fassen mittlerweile 811 Dokumente.  

2. Mit Entscheid vom 26. August 2016 erweiterte die KESB als vorsorgliche 

Massnahme die Aufgaben des Beistandes und beauftragte diesen, für D._____ 

soweit indiziert eine Therapie einzuleiten und zu begleiten; dies unter Einbezug 

der Eltern. Die elterliche Sorge des Vaters wurde im Umfang des erteilten Auf-

trags beschränkt (KESB-act. 419). Dem Entscheid waren zahlreiche Anträge und 

Begehren der Parteien vorangegangen, welche mitunter den Aufgabenbereich 

des Beistandes sowie auch die Frage der medizinisch/psychiatrischen Behand-

lung von D._____ betrafen. Der Beistand hatte ein inadäquates Verhalten des Va-

ters beanstandet, welches die Zusammenarbeit mit wichtigen Kontaktpersonen 

verunmögliche.  

Gegen den Entscheid der KESB erhob der Vater (fortan: Beschwerdeführer) am 

6. September 2016 Beschwerde (BR-act. 1). Mit Verfügung vom 6. September 

2016 setzte der Bezirksrat der KESB und der Beschwerdegegnerin Frist zur Ver-

nehmlassung bzw. Beschwerdeantwort an (BR-act. 5), diese Eingaben ergingen 

innert erstreckter Frist am 19. September und 3. Oktober 2016 (BR-act. 12 und 

14). Der Beschwerdeführer nahm seinerseits am 10. und 15. Oktober 2016 Stel-

lung dazu (BR-act. 19 und 21). Mit Eingabe vom 20. März 2017 machte der Be-

schwerdeführer "Ergänzende wichtige Hinweise" zur Beschwerde (BR-act. 23) 

und reichte u.a. Berichte bzw. Gutachten ein, welche im griechischen Verfahren 

über D._____ ergangen waren (BR-act. 24/1 und 2). Der Bezirksrat zog am 

27. Juli 2017 (BR-act. 26) weitere – zwischenzeitlich bei der KESB neu generierte 

– Akten bei (BR-act. 27/296-811), welche die KESB am 17. Mai 2018 und noch-

mals am 24. August 2018 zurückverlangte (BR-act. 28 und 29). Mit Eingabe vom 

- 4 - 

29. August 2018 ersuchte der Beschwerdeführer um Auskunft über den Stand der 

fünf beim Bezirksrat zwischenzeitlich hängigen Verfahren (BR-act. 31). Am 

15. November 2018 erging der bezirksrätliche Entscheid (BR-act. 35 = act. 6). 

Dieser wurde dem Beschwerdeführer am 19. November 2018 zugestellt (BR-

act. 35a/1).  

3. Mit Eingabe vom 24. November 2018 erhob der Beschwerdeführer hierorts 

Beschwerde (act. 2). Er beantragt "Das gleiche wie in den ursprünglichen zweite 

Beschwerden, die ursprünglich bei Bezirksrat C._____ eingereicht wurden und 

nachstehend aufgeführt sind" (act. 2 S. 2). Es wurden die Akten des Bezirksrates 

(act. 7/1-40) und der KESB (act. 7/25/0-295 und 7/27/296-811) beigezogen. Auf 

die Einholung weiterer Stellungnahmen kann in Anwendung von § 66 Einfüh-

rungsgesetz zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (EG KESR) verzichtet 

werden. Das Verfahren ist spruchreif.  

II. 

1. Das Verfahren vor den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen richtet sich pri-

mär nach dem ZGB und den ergänzenden kantonalen Bestimmungen (EG KESR) 

und Gerichtsorganisationsgesetz (GOG), subsidiär gelten die Bestimmungen der 

ZPO sinngemäss (Art. 450f ZGB; § 40 EG KESR).  

2. Gegen Entscheide des Bezirksrates über vorsorgliche Massnahmen kann 

innert 10 Tagen ab Zustellung des Entscheides Beschwerde beim Obergericht er-

hoben werden (Art. 450 Abs. 1 und Art. 445 Abs. 3 ZGB i.V.m. § 64 EG KESR). 

Nach Eingang der Beschwerde prüft das Gericht von Amtes wegen das Vorliegen 

der Rechtsmittelvoraussetzungen. Der Beschwerdeführer ist als Vater von 

D._____ zur Beschwerde ohne weiteres legitimiert (Art. 450 Abs. 2 ZGB). Die 

Frist wurde mit der am 28. November 2018 eingegangenen Beschwerdeerhebung 

ohne weiteres gewahrt (act. 2 i.V.m. BR-act. 35a/1).  

3. Die Beschwerde ist schriftlich begründet und mit Anträgen versehen einzu-

reichen (Art. 450 Abs. 3 ZGB). Gegenstand des zweitinstanzlichen Beschwerde-

verfahrens kann dabei einzig der Entscheid des Bezirksrates sein. Der Entscheid 

- 5 - 

der KESB kann nur indirekt überprüft werden. Aus dem Begründungserfordernis 

ergibt sich, dass die Beschwerde führende Partei darzulegen und konkret aufzu-

zeigen hat, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird. 

Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen des an-

gefochtenen Entscheides auseinandersetzt. Es genügt nicht, die Vorbringen vor 

Vorinstanz einfach zu wiederholen oder pauschal darauf zu verweisen. Ebenso-

wenig genügt eine allgemeine Kritik an den vorinstanzlichen Erwägungen (vgl. 

auch BGE 138 III 375). Fehlen Antrag und/oder eine Begründung oder genügen 

diese den Anforderungen nicht, dann wird auf das Rechtsmittel ganz oder teilwei-

se nicht eingetreten. Bei der Beurteilung von Laieneingaben dürfen dabei an das 

Erfordernis sowohl hinsichtlich der Anträge wie auch der Begründung keine über-

spitzten Anforderungen gestellt werden. Es muss sich aus der Eingabe ergeben, 

was der Beschwerdeführer damit erreichen will und aus welchen Gründen er den 

angefochtenen Entscheid für unrichtig hält. Der loyale und verständige Leser 

muss unschwer und eindeutig verstehen können, was nach Auffassung der Be-

schwerde führenden Partei am angefochtenen Entscheid falsch sein soll.  

Sind die Anforderungen erfüllt, überprüft die Rechtsmittelinstanz den angefochte-

nen Entscheid sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher Hinsicht frei. Ihr 

kommt eine umfassende Überprüfungsbefugnis zu; dazu gehört auch die volle 

Ermessensüberprüfung; es gilt der Untersuchungsgrundsatz (STECK, FamKomm 

Erwachsenenschutz, Art. 450a ZGB N 3 und 10). Gerügt werden kann (neben 

Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung) eine Rechtsverletzung, die unrich-

tige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder die 

Unangemessenheit des Entscheides (Art. 450a Abs. 1 ZGB; BGE 138 III 374 

E.4.3.1; BGE 137 III 617).  

4. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Entscheid des Bezirksrates 

verstosse gegen alle lokalen und internationalen Gesetze in Bezug auf die Kinder-

rechte. Es sei eine kriminelle Handlung, ein Kind ohne medizinische Hilfe zu las-

sen. Die Entscheidung betreffe zwei Beschwerden gegen die KESB, welche ge-

trennt eingereicht worden seien. Das erwähne der Entscheid nicht und er gehe 

auch nicht auf die in der Beschwerde gestellten Forderungen ein. Der Beschwer-

- 6 - 

deführer rügt, dass der Bezirksrat seinen Entscheid erst nach zwei Jahren gefällt 

habe, wissend, dass eine Beschwerde die Gefahrenmeldung betreffend das Kind 

betroffen habe und dass die psychische Gesundheit des Kindes noch heute ge-

fährdet sei. Er verlangt die Behandlung der beiden Beschwerden durch das Ober-

gericht und eine korrekte Rechtsanwendung. Dabei legt er die beiden von ihm 

genannten Beschwerden nochmals bei und verweist auf die dort gestellten Anträ-

ge (act. 2 S. 1 und 2 sowie S. 31). Die erste dieser vorinstanzlichen Beschwerden 

ist mit "Rechtsverweigerung Beschwerde" überschrieben und richtet sich gegen 

die KESB C._____, die sich weigere, den begründeten Antrag der Gefahrenmel-

dung vom 13. März 2017 zu untersuchen (act. 2 S. 3 - 15). Die zweite Beschwer-

de betrifft die am 2. September 2016 erhobene Beschwerde gegen den Entscheid 

der KESB vom 26. August 2016 (act. 2 S. 15 - 31).  

5. Der Beschwerdeführer sieht im Erlass des angefochtenen Entscheids eine 

Rechtsverletzung, ohne allerdings konkret zu bezeichnen, worin diese bestehen 

soll. Die Anträge, die er stellt, entsprechen denjenigen, die er vor dem Bezirksrat 

erhoben hat. Sinngemäss lässt sich hieraus entnehmen, dass er die Aufhebung 

des angefochtenen Entscheides und die Gutheissung der bei der Vorinstanz ge-

stellten Anträge anstrebt. Das bezirksrätliche Verfahren VO.2016.38/3.02.02, das 

dem vorliegenden Beschwerdeverfahren zugrunde liegt, betrifft allerdings einzig 

die vorerwähnte zweite Beschwerde des Beschwerdeführers (act. 2 S. 15 - 31 = 

BR-act. 1); die erste, als Rechtsverweigerungsbeschwerde bezeichnete, war nicht 

Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens und kann deshalb auch nicht Ge-

genstand des vorliegenden Verfahrens sein. Es ist auf die Beschwerde insoweit 

nicht einzutreten.  

6.1 Mit Entscheid vom 26. August 2016 übertrug die KESB C._____ dem Bei-

stand wie gesehen die Aufgabe, für D._____ soweit medizinisch indiziert eine 

Therapie einzuleiten, deren Durchführung sicherzustellen und zu begleiten. Die 

Kindseltern sollten einbezogen werden, beim Vater wurde aber vorsorglich die el-

terliche Sorge in diesem Bereich eingeschränkt (BR-act. 3). Hintergrund dieses 

Entscheides waren die unterschiedlichen und nicht überbrückbaren Differenzen 

der Eltern darüber, wo und bei wem D._____ die von beiden Elternteilen als not-

- 7 - 

wendig erachtete therapeutische Begleitung erhalten sollte. Der Beschwerdefüh-

rer erachtete nur eine öffentliche Klinik als ausreichend unabhängig. D._____ be-

suchte indes die Therapie bei Dr. F._____, welche von der Mutter organisiert 

worden war. Die Mutter wollte die Fortsetzung dieser Therapie. Mit der gegen den 

Entscheid der KESB erhobenen Beschwerde stellte der Beschwerdeführer zahl-

reiche Anträge: Er verlangte eine permanente, gesetzliche Kindesvertretung (An-

trag 1), dass das Kind vom Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst des Kan-

tons Zürich ärztlich beobachtet und untersucht werde (Anträge 2 und 3), dass die 

KESB von ihm, dem Beschwerdeführer, verlangte Massnahmen umsetzt (Anträge 

4 und 5), dass gegen den Beistand untersucht werde (Antrag 6), dass die das 

Kind behandelnden Ärztinnen Dr. F._____ und Dr. G._____ Auskünfte geben 

über Therapieauftrag, Inhalt und fehlenden Erfolg (Anträge 7 - 9) und schliesslich 

dass seine Informations- und Verfahrensteilnahme angeordnet werde (Antrag 10) 

(BR-act. 1 S. 2/3 = act. 2 S. 16 und 17).  

6.2 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat sich die Vorinstanz zu 

all diesen Anträgen geäussert. Sie stellte fest, es sei im Übrigen auf die zahlrei-

chen vom Beschwerdeführer vor Vorinstanz gestellten Anträge nicht einzutreten, 

mehrheitlich deshalb nicht, weil sie nicht den Gegenstand des angefochtenen 

KESB-Entscheids (vom 26. August 2016) betroffen hätten. Zum Antrag auf Ein-

setzung eines permanenten gesetzlichen Vertreters erwog sie, dass D._____ un-

ter gemeinsamer elterlicher Sorge stehe und die elterliche Sorge nicht Thema des 

angefochtenen Entscheides gewesen sei. Soweit damit eine Kindesvertretung im 

Sinne von Art. 314abis ZGB angesprochen werde, falle sie für ihr Verfahren ausser 

Betracht. Mit seinen Anträge 2 und 3 mache der Beschwerdeführer die konkrete 

Anordnung einer Therapierung und auch die allfällig damit zu beauftragende Insti-

tution zum Thema, was ebenfalls nicht Gegenstand des angefochtenen Entschei-

des gewesen sei. Für den Antrag 6, mit welchem eine Untersuchung oder Be-

schwerde gegen den Beistand eingeleitet werden wollte, sei der Bezirksrat so-

dann nicht zuständig. Die Anträge 7 und 8 hätten eine von der Beschwerdegegne-

rin beauftragte Ärztin betroffen, welche zunächst von beiden Parteien beauftragt 

worden sei und die die Behandlung inzwischen eingestellt habe. Auch dies sei 

nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheides gewesen, und Gleiches gelte 

- 8 - 

auch für den Antrag 9, welcher eine andere ehemalige Therapeutin von D._____ 

betreffe. Was das mit Antrag 10 verlangte Informationsrecht betreffe, so hielt die  

Vorinstanz schliesslich fest, dass dieses bereits kraft Art. 275a ZGB bestehe 

(act. 6 E. 2.6 S. 11 - 13).  

6.3 Der Beschwerdeführer nimmt in seiner Beschwerde hierauf keinerlei Bezug. 

Er kommt damit seiner Begründungspflicht nicht nach, weshalb auch insoweit auf 

die Beschwerde nicht eingetreten werden kann.  

7.1 Wie sich aus der dargestellten Prozessgeschichte (vgl. oben E. I.2) ergibt, 

holte der Bezirksrat nach Eingang der Beschwerde Vernehmlassung und Be-

schwerdeantwort ein, und der Beschwerdeführer äusserte sich mit Eingaben vom 

10. und 15. Oktober 2016 dazu (BR-act. 19 und 21). Weiter wurde die Beschwer-

de in der Folge nicht behandelt. Fünf Monate später, am 20. März 2017, übermit-

telte der Beschwerdeführer ergänzende Hinweise (BR-act. 23) und es folgte als 

nächstes – ein weiteres Jahr und fünf Monate später – die Anfrage des Be-

schwerdeführers zum Verfahrensstand (BR-act. 31). Der Anfrage und der Antwort 

des Bezirksrates (BR-act. 32) lässt sich zwar entnehmen, dass beim Bezirksrat 

vier weitere Verfahren pendent waren, welche den Beschwerdeführer betreffen. 

Fest steht nach dem Gesagten aber, dass die zu beurteilende Beschwerde betref-

fend vorsorgliche Massnahmen während der Dauer von mehr als zwei Jahren 

nach Eingang der Stellungnahmen zur Beschwerdeantwort unbearbeitet blieb. In 

dieser Zeit nahm das KESB-Verfahren demgegenüber seinen Fortgang. Ab Ende 

September 2016 bis zum 3. Mai 2018 ist dies in über 300 Aktoren dokumentiert 

(KESB-act. 447 - 767). Die KESB traf verschiedene Anordnungen. 

7.2 Mit Entscheid vom 3. Mai 2018 hob sie den vorsorglichen Entscheid vom 

26. August 2018 auf und legte in Abänderung von Ziff. 4 des Eheschutzurteils des 

Bezirksgerichts Winterthur vom 8. Oktober 2012 (jeweils vom Beistand vorzube-

reitende) halbjährliche Erinnerungskontakte zwischen D._____ und dem Be-

schwerdeführer fest. Überdies wies sie die Anträge betreffend therapeutische Be-

gleitung und/oder Begutachtung für D._____, Entzug des Aufenthaltsbestim-

mungsrechts gegenüber der Mutter und Anordnungen eines Erziehungsfähig-

keitsgutachtes ab (KESB-act. 767). Die Vorinstanz erwog, der Entscheid der 

- 9 - 

KESB vom 3. Mai 2018 sei zwar vom Beschwerdeführer auch angefochten wor-

den, indes richte sich die Beschwerde explizit nicht gegen die Aufhebung der An-

ordnung vom 26. August 2016. Dies wurde vom Beschwerdeführer im vorliegen-

den Verfahren nicht in Abrede gestellt, weshalb davon auszugehen ist.  

7.3 Mit der Aufhebung des Entscheides, welcher Gegenstand der vorinstanzli-

chen Beschwerde war, wurden die Vorbringen des Beschwerdeführers, welche 

sich darauf bezogen gegenstandslos. Dies wurde im angefochtenen Beschluss 

des Bezirksrates festgestellt (act. 6 S. 10), die Beschwerde nimmt auch hierauf 

keinen Bezug und genügt auch in diesem Punkt nicht. Durch die Gegenstandslo-

sigkeit wäre der Beschwerdeführer überdies nicht beschwert, weshalb auch aus 

diesem Grund auf die Beschwerde nicht eingetreten werden könnte.  

8. Im Ergebnis ist auf die Beschwerde insgesamt nicht einzutreten.  

III. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kosten- und ent-

schädigungspflichtig. Die Gegenstandslosigkeit des vorinstanzlichen Verfahrens 

wurde nicht von den Parteien verursacht. Sie war bedingt durch die veränderten 

Verhältnisse, welche im Laufe des zu langen vorinstanzlichen Verfahrens eintra-

ten. Die Vorinstanz hat zu Recht keine Kosten erhoben. Demgegenüber hätte 

dem Beschwerdeführer, welcher mittlerweile über einige Prozesserfahrung ver-

fügt, klar sein müssen, dass im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren nicht 

einfach auf die Eingaben in früheren Verfahren hätte verwiesen werden dürfen, 

zumal ja eine veränderte Situation eingetreten war. Es sind ihm daher die Ge-

richtskosten aufzuerlegen. Die Entscheidgebühr ist auf Fr. 500.-- festzusetzen. 

Entschädigungen sind keine zuzusprechen. Dem Beschwerdeführer nicht weil er 

unterliegt, der Beschwerdegegnerin nicht, weil ihr keine entschädigungspflichtigen 

Aufwendungen entstanden sind.  

 

- 10 - 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  

2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt und dem Beschwerde-

führer auferlegt. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.  

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage eines Doppels von act. 2, an die Kindes- und Erwachsenenschutz-

behörde C._____ sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an 

den Bezirksrat C._____, je gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. I. Vourtsis-Müller 
 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 11. Dezember 2018
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage eines Doppels von act. 2, an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde C._____ sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den Bezirksrat C._____, je gegen E...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...