# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8d01a21f-ca14-54f7-bf9e-b232bfe8cbde
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.09.2009 D-5560/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5560-2009_2009-09-09.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5560/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  9 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Fulvio Haefeli, 
mit Zustimmung von Richter Hans Schürch;
Gerichtsschreiber Daniel Stadelmann.

A._______, geboren (...),
Mongolei,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 28. August 2009 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5560/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer – ein Staatsangehöriger der Mongolei mit 
letztem Wohnsitz in B., welcher der Volksgruppe der Khalkha angehört 
– sein Heimatland eigenen Angaben zufolge Anfang Juli 2009 verliess 
und am 10. Juli 2009 im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) C. 
um Asyl ersuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im EVZ C. vom 21. Juli 2009 und 
der  Anhörung  zu  den  Asylgründen  vom  24.  August  2009  zur 
Begründung  seines  Gesuches  im  Wesentlichen  geltend  machte,  die 
Brüder  seiner  Lebensgefährtin  hätten  ihn  mehrmals  zusammenge-
schlagen und mit einem Messer verletzt, da sie mit der Beziehung ih-
rer Schwester – die der Volksgruppe der Burjaten angehöre – und ihm 
nicht einverstanden gewesen seien,

dass  der  Beschwerdeführer  aus  Angst  vor  den  Morddrohungen  die 
Brüder seiner Lebensgefährtin nie angezeigt und sich dazu entschlos-
sen habe, das Land zu verlassen,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  28.  August  2009  –  eröffnet  am 
31. August 2009 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 des Asylgesetzes 
vom  26. Juni 1998  (AsylG,  SR 142.31)  auf  das  Asylgesuch  nicht 
eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete 
und  mit  der  Eröffnung  der  Verfügung  die  editionspflichtigen 
Verfahrensakten aushändigte,

dass das BFM zur Begründung seines Nichteintretensentscheides auf 
die  Tatsache  hinwies,  wonach  der  Bundesrat  mit  Beschluss  vom 
28. Juni  2000  die  Mongolei  als  verfolgungssicheren  Staat  ("safe 
country") im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG bezeichnet habe, 
und  ferner  die  länderspezifischen  historischen  und  politischen 
Beweggründe  für  diesen  Beschluss  (insbesondere  nachhaltiger 
Demokratisierungsprozess seit 1990) nachzeichnete,

dass die Bezeichnung eines Landes als "safe country" die widerlegba-
re  Vermutung  der  Verfolgungssicherheit  begründe  und  nach  Art.  34 
Abs. 1 AsylG auf Gesuche von Asylbewerbern  aus solchen Ländern 
nicht eingetreten werde, ausser es gebe Hinweise auf Verfolgung,

dass solche Hinweise vorliegend aus den Akten nicht ersichtlich seien,

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dass die  Aussagen des Beschwerdeführers  zwischen der  Befragung 
vom 20. Juli 2009 und der Anhörung vom 24. August 2009 "grobe" Wi-
dersprüche enthielten,

dass er  die Anzahl  der ihn angeblich misshandelnden Brüder seiner 
Lebensgefährtin unterschiedlich mit drei bis fünf Personen angegeben 
habe,

dass der Beschwerdeführer auch in Bezug auf die Misshandlungen wi-
dersprüchliche Angaben gemacht habe,

dass er während der Befragung zur Person angegeben habe, die letzte 
Misshandlung habe er am 1. Juni 2009 im Garten vor dem Gebäude 
der Telekom erlitten,  als  er  von drei  Brüdern  seiner Lebensgefährtin 
angegriffen worden sei,

dass er hingegen während der Anhörung ausgesagt habe, das letzte 
Mal in seiner Wohnung von einem der Brüder angegriffen und mit ei-
nem Messer verletzt worden zu sein,

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Befragung ausserdem gel-
tend  gemacht  habe,  die  Brüder  seiner  Lebensgefährtin  hätten  sich 
kurz  vor  seiner  Ausreise  Zugang zu seiner  Wohnung verschafft  und 
hätten ihn nicht mehr hineingelassen,

dass er  jedoch während der  Anhörung diesen Vorfall  nicht  mehr  er-
wähnt habe,

dass es dem Beschwerdeführer nicht gelinge, die Vermutung fehlender 
Verfolgung zu widerlegen und demnach auf das Asylgesuch in Anwen-
dung von Art. 34 Abs. 1 AsylG nicht einzutreten sei,

dass die Wegweisung die Regelfolge eines Nichteintretensentscheides 
darstelle  und keine Gründe ersichtlich  seien,  die  auf  Unzulässigkeit, 
Unzumutbarkeit  oder  Unmöglichkeit  eines  Wegweisungsvollzuges 
schliessen lassen könnten, zumal mangels Hinweisen auf die Flücht-
lingseigenschaft des Beschwerdeführers der Grundsatz der Nichtrück-
schiebung gemäss Art. 5 Abs. 1 AsylG nicht zur Anwendung gelange, 
und ihm im Heimatstaat keine durch Art. 3 der Konvention vom 4. No-
vember 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
(EMRK, SR 0.101) verbotene Strafe oder Behandlung drohe,

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dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. September 2009 – Da-
tum Poststempel: 5. September 2009 – gegen diesen Entscheid beim 
Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhob  und  dabei  beantragte, 
sein Asylgesuch sei nochmals zu prüfen und eventuell sei sein Aufent-
halt in der Schweiz so lange wie möglich zu verlängern,

dass die vorinstanzlichen Akten am 8. September 2009 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass es sich um eine sogenannte  Laienbeschwerde handelt,  an  die 
keine  hohen  formellen  Anforderungen  zu  stellen  sind,  weshalb  zu 
Gunsten  des  Beschwerdeführers  auf  die  insoweit  form-  und  fristge-
recht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG 
und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 Abs. 1 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-

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schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass nach dem Gesagten auf das Hauptbegehren der Beschwerde – 
sein Asylgesuch sei nochmals zu prüfen – , soweit darin sinngemäss 
die  Gewährung  von  Asyl  beantragt  wird,  nicht  einzutreten  ist  (vgl. 
EMARK 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.)

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Gesuche von Asylsuchenden aus verfolgungssicheren Staa-
ten nach  Art.  6a  Abs. 2  Bst.  a  AsylG (sogenannte  "safe  countries") 
nicht  eingetreten wird, ausser es gebe Hinweise auf eine Verfolgung 
(Art. 34 Abs. 1 AsylG),

dass  der  Bundesrat  mit  Beschluss  vom 28. Juni  2000  die  Mongolei 
zum "safe country" im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG erklärt hat 
und  von  dieser  Einschätzung  im  Rahmen  der  periodischen  Prüfung 
(vgl. Art. 6a Abs. 3 AsylG) bisher nicht abgewichen ist,

dass das BFM die Mongolei daher zu Recht und unbestrittenermassen 
als auf der bundesrätlichen Liste verfolgungssicherer Staaten stehend 
erkannt  hat  und  somit  die  formelle  Bedingung  für  den  Erlass  eines 

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Nichteintretensentscheides  auf  der  Grundlage  von  Art.  34  Abs.  1 
AsylG grundsätzlich erfüllt ist,

dass zu prüfen bleibt, ob das BFM im Weiteren zu Recht erwogen hat, 
aus den Akten würden sich keine Hinweise ergeben, welche die in Be-
zug auf die Mongolei bestehende Vermutung der Verfolgungssicherheit 
widerlegen könnten,

dass  bei  Art.  34  Abs.  1  AsylG  praxisgemäss  derselbe  weite  Verfol-
gungsbegriff wie in Art. 18, Art. 33 Abs. 3 Bst. b und Art. 35 AsylG zur 
Anwendung  gelangt  (zu  den  beiden  erstgenannten  Bestimmungen 
vgl. EMARK 2004 Nr. 35 E. 4.3 S. 247), welcher nicht bloss ernsthafte 
Nachteile  nach  Art.  3  AsylG,  sondern  auch  die  von  Menschenhand 
verursachten  Wegweisungshindernisse  im  Sinne  von  Art. 44  Abs.  2 
AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG umfasst (vgl. EMARK 2004 Nr. 5 
E. 4c.aa S. 35 f., EMARK 2004 Nr. 35 E. 4.3 S. 247),

dass  ausserdem ein  im Vergleich  zum –  bereits  erleichterten  –  Be-
weismass des Glaubhaftmachens nochmals reduzierter Massstab an-
zuwenden ist  und auch bei  Asylsuchenden aus einem verfolgungssi-
cheren Staat  das  Erfüllen  der  Flüchtlingseigenschaft  geprüft  werden 
muss, sobald in den Akten Hinweise auf Verfolgung (im soeben erläu-
terten Sinn) zu verzeichnen sind, deren Unglaubhaftigkeit nicht schon 
auf  den  ersten  Blick  erkannt  werden  kann  (vgl.  EMARK 2005  Nr. 2 
E. 4.3 S. 16 f.),

dass die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, dass der Beschwerde-
führer keine Hinweise auf Verfolgung, welche nicht offensichtlich halt-
los sind,  vorzubringen vermag und die diesbezüglichen Erwägungen 
der Vorinstanz zu bestätigen sind,

dass  zwecks  Vermeidung  von  Wiederholungen  auf  vorstehende  zu-
sammenfassende Darlegung dieser Erwägungen und im Detail auf den 
diesbezüglichen  Inhalt  der  angefochtenen  Verfügung  (vgl.  dort  E.  I) 
verwiesen werden kann,

dass die erkannten Unglaubhaftigkeitselemente eklatant und augenfäl-
lig  sind  und  keinen  anderen  Schluss  zulassen,  als  dass  die  Verfol-
gungsvorbringen unglaubhaft ausgefallen sind,

dass  der  Inhalt  der  Beschwerdeeingabe  offensichtlich  keine  andere 
Sichtweise erkennen lässt,  zumal darin einzig auf der Richtigkeit  der 

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Aussagen beharrt wird und weder im Einzelnen noch in substanzieller 
Weise Bezug auf die Erwägungen des BFM genommen wird oder gar 
ansatzweise  hervorginge,  weshalb  der  massgebliche  weite  Verfol-
gungsbegriff unrichtig angewendet worden wäre,

dass  der  Beschwerdeführer  ausserdem  rein  private  Probleme  als 
Grund für seine Flucht und das Stellen seines Asylgesuches geltend 
macht,

dass  diese  Probleme  jedoch  ohnehin  auch  in  Berücksichtigung  der 
Schutztheorie nicht asylrelevant sind, zumal der Beschwerdeführer die 
Behörden seines Heimatstaates nicht um Hilfe ersucht hat,

dass  demzufolge die  Auffassung des BFM, wonach im vorliegenden 
Fall  keine  Hinweise  auf  eine  Verfolgung  im  Sinne  der  vorgenannten 
Bestimmungen bestehen, zu bestätigen ist,

dass das BFM demnach in Anwendung von  Art. 34 Abs. 1 AsylG zu 
Recht  auf  das  Asylgesuch  des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

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dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung sämtlicher 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
und zumutbar ist und zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfäng-
lich  auf  die  betreffenden  Erwägungen  gemäss  angefochtener  Verfü-
gung (vgl. dort E. II) verwiesen werden kann, welche keinen Anlass zur 
Beanstandung liefern und in der Beschwerde substanziell  auch nicht 
bestritten werden,

dass überdies mit Blick auf die allgemeine Situation in der Mongolei – 
und  in  Anlehnung  an  die  vorinstanzlichen  Erwägungen  –  keine  An-
haltspunkte ersichtlich sind,  die auf  eine den Beschwerdeführer dort 
bedrohende menschenrechtswidrige Behandlung schliessen liessen,

dass der Beschwerdeführer jung sowie den Akten zufolge in der Mon-
golei einer geregelten Tätigkeit nachgegangen ist,

dass gemäss eigenen Angaben seine Mutter in D. lebt (vgl. A 1, S. 4) 
und er  somit  über  eine  familiäre  Beziehungsperson  in  der  Mongolei 
verfügt,

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dass er die vorgebrachten – jedoch in keiner Art und Weise belegten – 
Herzbeschwerden seit 2007 nicht mehr behandeln lässt und seine ge-
sundheitliche Verfassung deshalb nicht auf die Unzumutbarkeit  eines 
Wegweisungsvollzuges schliessen lässt,

dass aus obgenannten Gründen nicht zu erwarten ist, der Beschwer-
deführer würde bei einer Rückkehr in die Mongolei in eine existenzbe-
drohende Situation geraten, weshalb der Vollzug der Wegweisung zu-
mutbar ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt  mit  den Akten Ref.-Nr. N _______ 

(per Kurier, in Kopie)
- (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Fulvio Haefeli Daniel Stadelmann

Versand:

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