# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ad9452b1-5fd0-57c4-9111-724293364190
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-05-16
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 16.05.2018 BK 2018 175
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2018-175_2018-05-16.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss 
BK 18 175

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 16. Mai 2018

Besetzung Oberrichterin Schnell (Präsidentin), Oberrichterin Hubschmid, 
Oberrichterin Bratschi
Gerichtsschreiberin Lauber 

Verfahrensbeteiligte A.________

Beschuldigter/Gesuchsteller

Staatsanwältin B.________

Gesuchsgegnerin

Gegenstand Ausstand 

Strafverfahren wegen versuchter Drohung gegen eine Behörde 
und versuchter Anstiftung zu einem Amtsmissbrauch (BJS 18 
3073)

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Erwägungen:

1. Mit Strafbefehl BJS 16 13469 vom 19. Oktober 2016 erklärte Staatsanwältin 
B.________ der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland (nachfolgend: 
Gesuchsgegnerin) A.________ (nachfolgend: Gesuchsteller) der Beschimpfung 
z.N. von C.________ schuldig. Der Gesuchsteller erhob hiergegen Einsprache, zog 
diese in der Folge aber wieder zurück. Im Dezember 2017 erstattete der Gesuch-
steller gegen D.________(Mitarbeiterin der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner 
Jura-Seeland) Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung, übler Nachrede, Ver-
leumdung etc. Gemäss dem Gesuchsteller stünden die angezeigten Delikte mit 
dem Strafbefehl BJS 16 13469 in Zusammenhang (Verfahrens-Nr. BA 17 715). Am 
19. Januar 2018 reichte der Gesuchsteller dem Leitenden Staatsanwalt 
E.________ zudem ein Schreiben bezüglich seiner Strafanzeige gegen 
D.________(Mitarbeiterin der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland) 
sowie betreffend den gegen ihn erlassenen Strafbefehl ein. Dieses Schreiben wur-
de der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland mit dem Auftrag über-
mittelt, aufgrund des Inhalts der Eingabe die Einleitung eines Strafverfahrens zu 
prüfen. Am 15. März 2018 eröffnete die Gesuchsgegnerin ein Strafverfahren gegen 
den Gesuchsteller wegen versuchter Drohung gegen eine Behörde und versuchter 
Anstiftung zu einem Amtsmissbrauch (Verfahrens-Nr. BJS 18 3073). Tags darauf 
reichte der Gesuchsteller gegen die Gesuchsgegnerin Strafanzeige ein wegen 
Nötigung, Drohung, Amtsmissbrauchs, übler Nachrede und Verleumdung. Am 5. 
April 2018 beantragte der Gesuchsteller bei der Gesuchsgegnerin deren Ausstand 
im gegen ihn geführten Strafverfahren BJS 18 3073. Die Gesuchsgegnerin übermit-
telte das Ausstandbegehren am 27. April 2018 der Beschwerdekammer in Strafsa-
chen, verbunden mit ihrer Stellungnahme. In der Replik vom 1. Mai 2018 hielt der 
Gesuchsteller am Ausstandsbegehren fest. Ergänzend beantragte er eine Sistie-
rung des Strafverfahrens BJS 18 3073. Zudem ersuchte er sinngemäss um ein 
Zurückkommen auf den Strafbefehl vom 19. Oktober 2016 im Strafverfahren BJS 
16 13469. Ferner erhob er mit der Replik Beschwerde gegen die Nichtanhandnah-
meverfügung der Kantonalen Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben vom 25. 
April 2018 gegen den Leitenden Staatsanwalt E.________ (Verfahrens-Nr. BA 18 
37).

2. Will eine Partei den Ausstand einer in einer Strafbehörde tätigen Person verlangen, 
so hat sie der Verfahrensleitung ein entsprechendes Gesuch zu stellen, sobald sie 
vom Ausstandsgrund Kenntnis hat; die den Ausstand begründenden Tatsachen 
sind glaubhaft zu machen (Art. 58 der Schweizerischen Strafprozessordnung 
[StPO; SR 312.0). Zuständig für den Entscheid ist die Beschwerdekammer (Art. 59 
Ziff. 1 Bst. b StPO). Die Prozessvoraussetzungen sind erfüllt. Auf das form- und 
fristgerechte Ausstandsgesuch ist – unter Vorbehalt des Nachstehenden – einzu-
treten. 

Verfahrensgegenstand bildet vorliegend einzig das Ausstandsbegehren des Ge-
suchstellers gegen die Gesuchsgegnerin. Sämtliche weiteren Anträge des Gesuch-
stellers in seiner Replik können im vorliegenden Ausstandsverfahren nicht beurteilt 
werden. Soweit der Gesuchsteller um Sistierung des Strafverfahrens BJS 18 3037 

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ersucht, hat er sich hierfür zunächst an die Gesuchsgegnerin zu wenden. Dies hat 
der Gesuchsteller denn auch bereits gemacht. Erst eine die Sistierung ablehnende 
Verfügung wäre mit Beschwerde bei der Beschwerdekammer in Strafsachen an-
fechtbar. Im Strafverfahren BJS 16 13469, ebenfalls geführt von der Gesuchsgeg-
nerin, erging am 19. Oktober 2016 ein Strafbefehl gegen den Gesuchsteller wegen 
Beschimpfung. Der Gesuchsteller hat gemäss eigenen Angaben eine hiergegen 
erhobene Einsprache zurückgezogen. Der Strafbefehl ist demnach in Rechtskraft 
erwachsen. Auf dieses Verfahren kann folglich nicht mehr zurückgekommen wer-
den. Revisionsgründe, welche beim Berufungsgericht geltend gemacht werden 
müssten, liegen offensichtlich nicht vor. Auf die weiteren Anträge in der Replik ist 
demnach nicht einzutreten. Soweit der Gesuchsteller mit seiner Replik Beschwerde 
gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Kantonalen Staatsanwaltschaft für be-
sondere Aufgaben vom 25. April 2018 erhob (Strafverfahren BA 18 37 gegen 
E.________), wurde ein separates Beschwerdeverfahren BK 18 191 eröffnet. 

3.

3.1 Die verfassungsmässige Garantie von Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) gewährleistet jeder Person, de-
ren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, unter anderem 
den Anspruch auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht. Eine Gerichtsper-
son gilt als befangen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in 
ihre Unparteilichkeit zu erwecken. Für den allgemeinen grundrechtlichen Anspruch 
auf Unabhängigkeit und Objektivität von Strafverfolgungsbehörden ausserhalb ei-
ner richterlichen Funktion ist Art. 29 Abs. 1 BV massgebend, wobei der Bestim-
mung ein mit Art. 30 Abs. 1 BV weitgehend übereinstimmender Gehalt zukommt 
(BOOG, in: Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, N. 3 vor Art. 56-60 StPO). Die in 
einer Strafverfolgungsbehörde tätige Person hat die an sie herangetragenen Fra-
gen unvoreingenommen und frei von Bindungen an die Parteien, deren Standpunk-
te oder anderen Drittinteressen zu beurteilen (BOOG, a.a.O., N. 4 vor Art. 56-60 
StPO). Sie hat die belastenden und entlastenden Umstände mit gleicher Sorgfalt zu 
untersuchen (Art. 6 Abs. 2 StPO). Sie kann abgelehnt werden, wenn Umstände 
(etwa strafprozessual unzulässige vorverurteilende Äusserungen) vorliegen, wel-
che nach objektiven Gesichtspunkten geeignet sind, den Anschein der Befangen-
heit zu erwecken (Urteil des Bundesgerichts 1B_537/2012 vom 28. September 
2012 mit Hinweisen). Befangenheit bezeichnet eine innere Einstellung zu den Ver-
fahrensbeteiligten oder zum Gegenstand des konkreten Verfahrens, welche die 
gebotene Distanz vermissen lässt und aus der heraus die Person sachfremde Ele-
mente einfliessen lässt mit der Folge, dass sie einen Verfahrensbeteiligten benach-
teiligt oder bevorzugt oder zumindest dazu neigt (BOOG, a.a.O., N. 7 vor Art. 56-60 
StPO). Ob der Anschein von Befangenheit vorliegt, beurteilt sich ohne Rücksicht 
auf das subjektive Empfinden der Verfahrenspartei.

Die strafprozessualen Bestimmungen über den Ausstand (Art. 56 StPO) konkreti-
sieren die verfassungsmässige Garantie gemäss Art. 30 bzw. Art. 29 BV. Dem-
nach hat die in der Strafbehörde tätige Person unter anderem dann in den 
Ausstand zu treten, wenn sich eine Befangenheit aus «anderen Gründen, insbe-

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sondere wegen Freundschaft oder Feindschaft mit einer Partei oder deren Rechts-
beistand» ableiten lässt (Art. 56 Ziff. f StPO). 

3.2 Der Gesuchsteller begründet sein Ausstandsgesuch im Wesentlichen damit, dass 
sich die Gesuchsgegnerin strafrechtlich relevant verhalten haben solle, insbeson-
dere im Zusammenhang mit dem Strafverfahren BJS 16 13469. Er hat sowohl ge-
gen die Gesuchsgegnerin als auch gegen D.________(Mitarbeiterin der Regiona-
len Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland) und diverse weitere Mitarbeitende der 
Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland Strafanzeige erhoben wegen 
Amtsmissbrauchs etc. Aus den eingereichten Unterlagen ergibt sich, dass der Ge-
suchsteller D.________(Mitarbeiterin der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner 
Jura-Seeland) vorwirft, die Gesuchsgegnerin beeinflusst zu haben, ihn zu Unrecht 
der Beschimpfung z.N. seiner Mutter, vertreten durch Fürsprecher F.________, 
schuldig zu erklären. 

3.3 Die Gesuchsgegnerin bringt in ihrer Stellungnahme vor, sie erachte sich als nicht 
befangen. Sie habe weder zur Privatklägerschaft und/oder deren Rechtsvertretung 
im abgeschlossenen Strafverfahren gegen den Gesuchsteller noch zum Gesuch-
steller selber eine persönliche Beziehung. Sie habe zudem kein Interesse an einem 
bestimmten Ausgang des aktuell hängigen Verfahrens gegen den Gesuchsteller. 

3.4 Aus den Ausführungen des Gesuchstellers kann kein Anschein der Befangenheit 
abgeleitet werden. Die Einreichung einer Strafanzeige gegen ein Mitglied der Straf-
behörde vermag für sich allein keinen Anschein der Befangenheit zu begründen. 
Andernfalls hätte es die Partei in der Hand, einen ihr missliebigen Staatsanwalt 
oder Richter aus dem Verfahren hinauszudrängen. Eine Ausstandspflicht im An-
schluss an eine Strafanzeige kann nur bestehen, wenn in Bezug auf die dem 
Staatsanwalt vorgeworfenen Straftaten ein hinreichend verdichteter bzw. dringen-
der Tatverdacht besteht (Urteil des Bundesgericht 1B_465/2012 vom 6. September 
2012 E. 3; KELLER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 
2. Aufl. 2014, N. 11 zu Art. 56 StPO; BOOG, in: Basler Kommentar, Schweizerische 
Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 41 zu Art. 56 StPO). Eine solche Konstella-
tion liegt hier nicht vor. 

Vorab gilt es festzuhalten, dass der Gesuchsteller überwiegend Ausführungen be-
treffend Fehlverhalten anderer Personen (u.a. von D.________(Mitarbeiterin der 
Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland), des Leitenden Staatsanwalts 
E.________, des Staatsanwalts G.________, der Staatsanwaltsassistentin 
H.________, des Leitenden Staatsanwalts I.________, des Fürsprecher 
F.________) resp. der Staatsanwaltschaften im Allgemeinen (ohne konkrete Nen-
nung von Personen) macht. Ein solches (angebliches) Fehlverhalten anderer Per-
sonen resp. der Behörde vermag von vorherein keine Befangenheit der Gesuchs-
gegnerin zu begründen. Was der Gesuchsteller der Gesuchsgegnerin – soweit 
genügend konkret formuliert – vorwirft, erweckt keinen Anschein der Befangenheit. 
Es trifft zu, dass der Leitende Staatsanwalt E.________ im Schreiben vom 3. März 
2017 ausführte, dass die Staatsanwaltschaft dem Gesuchsteller im Rahmen der 
Untersuchung im Strafverfahren BJS 16 13469 anlässlich einer Einvernahme hätte 
Gelegenheit geben sollen, zu den von den Privatklägern erhobenen Vorwürfen 
Stellung zu nehmen und ihn im Hinblick auf den Erlass eines Strafbefehls zu sei-

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nen wirtschaftlichen Verhältnissen zu befragen. Daraus kann indes nicht geschlos-
sen werden, dass die Gesuchsgegnerin im früheren Verfahren BJS 16 13469 wie 
auch im vorliegend aktuellen Strafverfahren BJS 18 3073 voreingenommen sein 
soll. Derartige Verfahrensmassnahmen, seien sie nun richtig oder falsch, begrün-
den keine Voreingenommenheit. Rechts- bzw. Verfahrensfehler sind mit den zur 
Verfügung stehenden Rechtsmitteln zu korrigieren. Die Gesuchsgegnerin hat den 
Gesuchsteller denn auch im Nachgang an das Schreiben des Leitenden Staatsan-
walts und dem Rückzug des Verfahrens vor dem Regionalgericht zu einer Einver-
nahme vorgeladen. Diese fand allerdings nicht statt, weil der Gesuchsteller zuvor 
seine Einsprache zurückgezogen hatte. 

Soweit der Gesuchsteller mit dem Ergebnis der Strafuntersuchung im Verfahren 
BJS 16 13469 nicht einverstanden ist und daraus eine Befangenheit der Gesuchs-
gegnerin abzuleiten versucht, gilt das vorstehend Gesagte. Der Gesuchsteller hätte 
hiergegen das Rechtsmittel ergreifen resp. daran festhalten sollen. Inwiefern die 
Gesuchsgegnerin von D.________(Mitarbeiterin der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Berner Jura-Seeland) beeinflusst worden sein soll, ist nicht erkennbar. Die 
Gesuchsgegnerin ging offensichtlich nicht von durch Fürsprecher F.________ ma-
nipulierten Akten aus. Das Schreiben der Gesuchsgegnerin an Fürsprecher 
F.________ vom 2. August 2016, wonach sie nachfragte, welche Passagen im bei-
gelegten Schreiben ehrverletzend sein sollen, deutet nicht auf eine Befangenheit 
hin. Es ist nicht auszumachen, inwiefern der Gesuchsgegnerin im Verfahren BJS 
16 13469 derart gravierende Fehler unterlaufen sein sollten, dass sie im aktuellen 
Strafverfahren nicht mehr als unvoreingenommen betrachtet werden könnte. Ins-
besondere liegen auch keine Anhaltspunkte vor, dass es sich bei der Eröffnung des 
Strafverfahrens BJS 18 3073 um eine «Racheaktion» der Gesuchsgegnerin han-
deln soll, weil der Gesuchsteller Strafanzeige gegen D.________(Mitarbeiterin der 
Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland) erhoben hat (Verfahrens-Nr. 
BA 17 715). 

Die weiter mit der Replik vorgelegten Unterlagen vermögen ebenfalls keinen 
Ausstandsgrund gegenüber der Gesuchsgegnerin glaubhaft zu machen. Weder 
aus dem Schreiben an den Bruder des Gesuchstellers noch aus der Korrespon-
denz des Gesuchstellers mit dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt 
J.________ lässt sich Derartiges ableiten. Mit Schreiben vom 15. März 2018 wurde 
der Gesuchsteller von der Gesuchsgegnerin informiert, dass gegen ihn ein Straf-
verfahren gestützt auf sein Schreiben vom 21. Dezember 2017 an den Leitenden 
Staatsanwalt eingeleitet worden sei. Mit Schreiben vom 20. März 2018 berichtigte 
die Gesuchsgegnerin, dass das Strafverfahren gestützt auf sein Schreiben vom 
19. Januar 2018 eingeleitet worden sei. Hierbei handelte es sich offensichtlich um 
ein Versehen und nicht um einen krassen Verfahrensfehler, welcher auf eine Be-
fangenheit hindeuten würde. 

3.5 Zusammengefasst erkennt die Beschwerdekammer in Strafsachen nach objektiven 
Gesichtspunkten weder aus den Unterlagen noch aus den vom Gesuchsteller vor-
gebrachten Argumenten Anhaltspunkte, welche geeignet wären, die Gesuchsgeg-
nerin im Sinne von Art. 56 Bst. f StPO als befangen erscheinen zu lassen. Es gibt 
keinerlei Hinweise auf Feindschaft oder sonstige Umstände, die ein faires Verfah-

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ren gegenüber dem Gesuchsteller in Frage stellen würden. Ein Ausstandsgrund im 
Sinne von Art. 56 Bst. a-e StPO wird vom Gesuchsteller nicht geltend gemacht und 
ist auch nicht ersichtlich. Das Ausstandsgesuch erweist sich demnach als unbe-
gründet und ist abzuweisen. 

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Gesuchsteller kosten-
pflichtig (Art. 59 Abs. 4 StPO).

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Das Ausstandsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die Kosten des Ausstandsverfahrens, bestimmt auf CHF 800.00, werden dem Ge-
suchsteller auferlegt.

3. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Gesuchsteller
- der Gesuchsgegnerin (mit den Akten)

Bern, 16. Mai 2018 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Die Präsidentin:

Oberrichterin Schnell

Die Gerichtsschreiberin:

Lauber

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Be-
schwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.