# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b8924999-63ec-5025-a0ca-be0fe12acd83
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 19.01.2024 II 2023 74
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-74_2024-01-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 74

Entscheid vom 19. Januar 2024 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin, 
vertreten durch B.________,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Nachzahlungsverfügungen 
Lohnbeiträge 2019 & 2020 samt Verzugszinsen)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ AG (nachstehend: A.________) mit Sitz in C.________ 
(zuvor bis 5.9.2013 in D.________) wurde am 8. Juni 2012 im Handelsregister 
des Kantons Schwyz eingetragen. Sie bezweckt die "Erbringung von Dienstleis-
tungen im Bereich Vermögensverwaltung, -beratung und -strukturierung". Sie 
verfügt über ein zu Fr. 60'000.-- liberiertes Aktienkapital von Fr. 120'000.--, einge-
teilt in 120 Namenakten zu je Fr. 1'000.--. Präsident des Verwaltungsrates (und 
Mitglied der Geschäftsleitung) ist seit dem 2. April 2023 E.________, zuvor 
F.________, der jetzt Vizepräsident des Verwaltungsrates und ebenfalls Mitglied 
der Geschäftsleitung ist. Beide zeichnen mit Einzelunterschrift. 

B. Gestützt auf eine Arbeitgeberkontrolle vom 20. Oktober 2021 (Vi-act. 1), 
wonach Honorarzahlungen an B.________ (geboren 15.10.1945) als un-
selbständiges Einkommen zu qualifizieren seien, erliess die Ausgleichskasse am 
25. Oktober 2021 folgende Nachzahlungsverfügungen für die Jahre 2019 und 
2020 (Beträge in Franken):

Jahr 2019

Beitragsart Lohnsumme Beitragssatz % Betrag

AHV/IV/EO 66'685.00 10.250 6'835.20
ALV1 0.00 2.200 0.00
ALV2 0.00 1.000 0.00
FAK 66'685.00 1.400 933.60
Verwaltungskosten 6'835.20 2.400 164.05

Total 7'932.85

Jahr 2020

Beitragsart Lohnsumme Beitragssatz % Betrag

AHV/IV/EO 34'773.00 10.250 3'668.55
ALV1 0.00 2.200 0.00
ALV2 0.00 1.000 0.00
FAK 34'773.00 1.400 486.80
Verwaltungskosten 3'668.55 2.400 88.05

Total 4'243.40

Zudem wurden folgende Verzugszinsen für die Jahre 2019 und 2020 verfügt (Be-
träge in Franken):

Jahr 2019

Zinspflichtiger Betrag Zinsenlauf Anzahl Tage Zinssatz Betrag

7'932.85 1.1.2020-20.03.2020 80 5.000 88.15
7'932.85 21.3.2020-30.06.2020 100 0.000 0.00
7'932.85 01.07.2020-25.10.2021 475 5.000 523.35

Total Verzugszins 611.50

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Jahr 2020

Zinspflichtiger Betrag Zinsenlauf Anzahl Tage Zinssatz Betrag

4'243.50 01.01.2021-25.10.2021 295 5.000 173.85

Total Verzugszins 173.85

C. Gegen diese Verfügungen erhob die A.________ mit Schreiben vom 
19. November 2021 Einsprache bei der Ausgleichskasse (Vi-act. 10) mit der Be-
gründung, B.________ entrichte seine Sozialversicherungsbeiträge als 
Selbständigerwerbender im Kanton Zürich; er stehe in keinem Angestelltenver-
hältnis, sondern rechne auf Honorarbasis ab. 

D. Mit Entscheid Nr. 1357/21 vom 10. August 2023 (Versand am gleichen 
Tag) wies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache ab. 

E. Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt B.________ mit Eingabe vom 
6. September 2023 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des Einspracheent-
scheides. 

F. Am 18. September 2023 reicht B.________ die Vollmacht der A.________ 
vom 15. September 2023 ein. 

G. Mit Vernehmlassung vom 24. Oktober 2023 beantragt die Vorinstanz die 
Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführe-
rin. 

H. Mit Eingabe vom 6. November 2023 äussert sich die Beschwerdeführerin 
zur Vernehmlassung der Vorinstanz. Diese erklärt am 28. November 2023 ihren 
Verzicht auf eine weitere Stellungnahme. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender 
Lohn genannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erho-
ben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinter-
lassenenversicherung [AHVG; SR 831.10] vom 20.12.1946). Als massgebender 
Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbe-
stimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 Satz 1 AHVG). Demgegenüber wird 
vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ein Beitrag des Selbständi-
gerwerbenden erhoben (Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger Erwerbs-

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tätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger 
Stellung geleistete Arbeit darstellt (Art. 9 Abs. 1 AHVG).  

Die Beiträge vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit sind bei je-
der Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeitgeber zusammen mit dem 
Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG). Die Beiträge 
vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit, die Beiträge der Nichter-
werbstätigen sowie die Beiträge der Arbeitnehmer ohne beitragspflichtige Arbeit-
geber sind periodisch festzusetzen und zu entrichten (Art. 14 Abs. 2 Satz 1 
AHVG). Sozialversicherungsbeiträge auf dem Einkommen aus unselbständiger 
Erwerbstätigkeit sind grundsätzlich in dem Zeitpunkt geschuldet, da die Lohnzah-
lung in den Geschäftsbüchern des Arbeitgebenden verbucht wurde (Kieser, 
Rechtsprechung zur AHV, Art. 14 AHVG Rz. 3 mit Hinweis auf SVR 2005 AHV 
Nr. 12). 

1.1.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall 
selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der 
Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend 
sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnis-
se vermögen allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikati-
on zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Die Vielfalt der im wirt-
schaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtli-
che Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten 
Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider 
Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche 
im konkreten Fall überwiegen (BGE 146 V 139 Erw. 3.1; 144 V 111 Erw. 4.2).  

1.1.3 Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von 
einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher bzw. arbeitsorganisatorischer Hin-
sicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt (BGE 146 V 139 
Erw. 3.1; 144 V 111 Erw. 4.2). Von einer unselbständigen Erwerbstätigkeit ist 
auszugehen, wenn die für den Arbeitsvertrag typischen Merkmale vorliegen, d.h. 
wenn der Versicherte Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom "Arbeitge-
benden" abhängig ist und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb einge-
ordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann. Indizien 
dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über 
den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die 
Infrastruktur am Arbeitsort. Das wirtschaftliche Risiko des Versicherten erschöpft 
sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg   
oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des 
Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust 

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von Arbeitnehmenden der Fall ist (BGE 122 V 169 Erw. 3c und 281 Erw. 2b mit 
Hinweisen).  

1.1.4 Eine selbständige Erwerbstätigkeit liegt im Regelfall vor, wenn der Bei-
tragspflichtige durch Einsatz von Arbeit und Kapital in frei bestimmter Selbstor-
ganisation und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt mit 
dem Ziel, Dienstleistungen zu erbringen oder Produkte zu schaffen, deren Inan-
spruchnahme oder Erwerb durch finanzielle oder geldwerte Gegenleistungen ab-
gegolten wird (BGE 143 V 177 Erw. 3.3). Charakteristische Merkmale für eine 
selbständige Erwerbstätigkeit sind nach der Rechtsprechung die Tätigung erheb-
licher Investitionen, die Benutzung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die 
Beschäftigung von eigenem Personal. Das spezifische Unternehmerrisiko be-
steht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, die der 
Versicherte selber zu tragen hat. Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit 
spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem 
Namen, ohne indessen von diesen abhängig zu sein. Massgebend ist dabei nicht 
die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Auftraggebern anzunehmen, 
sondern die tatsächliche Auftragslage (BGE 122 V 169 Erw. 3c und 281 Erw. 2b, 
je mit Hinweisen; zum Ganzen vgl. Urteil BGer 9C_70/2022 sowie 9C_76/2022 
vom 16.2.2023 [i.Sa. Uber] = BGE 149 V 57 = SVR 2023 AHV Nr. 12 
Erw. 6.1 ff.). 

1.1.5 In Grenzfällen, in denen sowohl Merkmale unselbständiger als auch solche 
selbständiger Erwerbstätigkeit vorliegen, ohne dass das Pendel eindeutig in die 
eine oder die andere Richtung ausschlagen würde, ist rechtsprechungsgemäss 
namentlich auch Koordinationsgesichtspunkten Rechnung zu tragen. Dies gilt 
vorab bei Mehrfachbeschäftigten, welche dieselbe Erwerbstätigkeit für verschie-
dene Arbeit- oder Auftraggeber oder verschiedene Erwerbstätigkeiten für densel-
ben Arbeit- oder Auftraggeber ausüben (vgl. BGE 123 V 161 Erw. 4a; Urteile 
BGer [vormals Eidg. Versicherungsgericht EVG] 9C_1094/2009 vom 31.5.2010 
Erw. 2.2; H 55/01 vom 27.5.2003 Erw. 4.2 und H 300/98 vom 4.7.2000 
Erw. 8d/aa). Der Gesichtspunkt der Koordination gebietet, dass ein und dieselbe 
Erwerbstätigkeit in den einzelnen Zweigen des Sozialversicherungsrechts gleich 
gewertet wird, soweit dem nicht eine gesetzliche Regelung entgegensteht (BGE 
119 V 161 Erw. 3.b).

1.2.1 Dem Bericht über die Arbeitgeberkontrolle gemäss Art. 68 Abs. 2 AHVG 
lässt sich Folgendes entnehmen (Vi-act. 1-3/4): 

Herr B.________ hat in den Jahren 2019 und 2020 diverse Honorare für 
Beratungsdienstleistungen in Rechnung gestellt. Gemäss telefonischer 
Rücksprache mit Herr B.________ sei er als Freischaffender für die A.________ 

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AG tätig. Ein Auftrags-/Mandatsvertrag existiere nicht. Bei der SVA Zürich sei Herr 
B.________ nicht als Selbständigerwerbender erfasst. 
Folglich sind die Honorarzahlungen gemäss Fibu-Kto 4060 als unselbständiges 
Erwerbseinkommen zu qualifizieren. Für die Ermittlung des AHV-pflichtigen 
Einkommens wurden 10% als Spesenanteile berücksichtigt und der AHV-
Rentnerfreibetrag in Abzug gebracht. Auf dem Restbetrag wurde der AHV-Beitrag 
Netto-/Brutto aufgerechnet. Details siehe Differenzaufstellung.

Die AHV-Differenzaufstellung zeigt folgendes Bild (Vi-act. 1-4/4; Beträge in Fran-
ken):

Jahr 2019 Jahr 2020
Netto Fibu 88'964.-- 55'265.--
./. 10 % Spesen 8'896.-- 5'526.--
./. Freibetrag 16'800.-- 16'800.--
Netto massgebend 63'238.-- 32'939.--
AHV 3'417.-- 1'834.--
Brutto massgebend 66'685.-- 34'773.--

1.2.2 Mit Schreiben vom 24. März 2023 (Bf-act. 3) verfügte die SVA Zürich, dass 
B.________ bei der SVA Zürich als selbständigerwerbend in der Branche Ver-
mögensverwaltung angeschlossen wird. Seine Tätigkeit als Vermögensverwalter 
für die A.________ sei hingegen als unselbständig zu qualifizieren. Die 
A.________ als seine Arbeitgeberin müsse mit der zuständigen Ausgleichskasse 
sein Einkommen abrechnen und die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträ-
ge bezahlen. Mit E-Mail vom 28. März 2023 akzeptiere B.________ diese Verfü-
gung, gegen welche ein Einspruch ohnehin chancenlos sei (Bf-act. 4). Diese Ver-
fügung ist in der Folge in Rechtskraft erwachsen.

1.3 Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Einspracheentscheid (Ingress 
lit. G und H), aufgrund der Zuständigkeit gemäss Art. 64 AHVG i.V.m. Art. 117 
der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; 
SR 831.101) vom 31. Oktober 1947 und Art. 35 Bundesgesetz über den Allge-
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 
2000 sei der rechtskräftigen Verfügung der SVA Zürich zu folgen, womit sich eine 
nähere Begründung erübrige. Die Nachzahlungsverfügungen bzw. die mitange-
fochtenen Verzugszinsenverfügungen vom 25. Oktober 2021 erwiesen sich als 
rechtmässig und seien nicht zu beanstanden bzw. liessen keine offensichtlichen 
Rechnungsfehler erkennen (Ingress lit. I und J). 

2.1.1 Vor dem Verwaltungsgericht lässt die Beschwerdeführerin (bzw. deren Ver-
treter) die Rechtmässigkeit der Nachzahlungs- und Verzugszinsverfügungen im 
Grundsatz unbestritten. Sie macht jedoch geltend, es seien mit 10 % zu wenig 
Spesen berücksichtigt worden. Die ausschliesslich geschäftlichen Auslagen des 

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Vertreters hätten im Jahr 2019 Fr. 19'514.-- und im Jahr 2020 Fr. 30'052.-- betra-
gen. Diese Auslagen inklusive Büromiete seien vom Steueramt des Kantons 
Zürich vollumfänglich und definitiv akzeptiert worden. Mit der Anrechnung von 
10 % der berechneten AHV-Summe bezahle er somit AHV-Beiträge auf seinen 
ausschliesslich geschäftlich bedingten Auslagen.

Gemäss der von der Beschwerdeführerin mit der Beschwerde eingereichten - für 
die Steuerklärungen erstellten - Übersichten über die Einnahmen aus Vermö-
gensverwaltung und Beraterhonoraren (Bf-act. 7 und Beilage zur Replik vom 
6.11.2023) erzielte der Vertreter im Jahr 2019 seitens der A.________ ein Hono-
rar von insgesamt Fr. 77'434.-- (sowie Fr. 21'326.-- von neun weiteren Auftrag-
gebern) und im Jahr 2020 von insgesamt Fr. 66'795.-- (sowie Fr. 31'247.-- von 
fünf anderen Auftraggebern).

Gemäss einer ebenfalls mit der Beschwerde eingereichten Übersicht über die 
mandatsbedingten Auslagen beliefen sich diese im Jahr 2019 auf insgesamt 
Fr. 19'514.40 (sowie eine Büromiete [Anteil Eigenmiete] von Fr. 12'000.--) und im 
Jahr 2020 auf Fr. 30'052.05 (sowie ebenfalls eine Büromiete [Anteil Eigenmiete] 
von Fr. 12'000.--). 

2.1.2 Mit Replik vom 6. November 2023 bringt die Beschwerdeführerin (bzw. de-
ren Vertreter) weiter vor, seine Spesen seien nicht höher als vorher bei der 
G.________ AG, H.________, wo er als Mitbesitzer und Angestellter fungiert ha-
be. Der Steuerkommissär in Zürich habe ihm damals bestätigt, dass sie bei der 
G.________ AG am unteren Rand der Spesenskala stünden. 

Die Vorinstanz gehe vernehmlassend auf die kleinen Beträge wie Internet-
Verbindung in I.________ (2019 und 2020: je Fr. 588.--) oder J.________-
Abonnements (Fr. 748.-- bzw. Fr. 814.--) ein. Dies seien wichtige Informations-
quellen. Einzelbelege seien seitens der Vorinstanz nie eingefordert worden. Die 
A.________ vergüte ihm keinerlei Spesen; er bestreite alle vollständig selber. 
Der Abzug von 10 % stehe in keinem Verhältnis zu seinen gesamten Auslagen. 
Es könne nicht sein, dass die Nichtanerkennung von Unkosten zwischen einer 
ausserkantonalen Ausgleichskasse und den Zürcher kantonalen Steuerbehörden 
auf dem Rücken des AHV-Beitragspflichtigen ausgetragen werde. 

2.1.3 Unzutreffend und zu berichtigen ist vorab die Rüge der Beschwerdeführerin 
in der Replik, die Spesenrate von 10 % sei nach Abzug des Freibetrages für 
AHV-Bezüger vorgenommen worden. Die Vorinstanz bzw. die Arbeitgeberkon-
trollbehörde hat von den jeweiligen Lohnverbuchungen zunächst 10 % unter dem 
Titel von Spesen und erst danach vom um 10 % reduzierten Betrag jeweils den 
AHV-Freibetrag abgezogen (vgl. vorstehend Erw. 1.2.1). 

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2.2 Spesen bzw. Unkosten sind Auslagen, die dem Arbeitnehmer bei der Aus-
führung seiner Arbeiten entstehen. Unkostenentschädigungen gehören nicht zum 
massgebenden Lohn (Art. 9 Abs. 1 AHVV). Keine Unkostenentschädigungen 
sind regelmässige Entschädigungen für die Fahrt des Arbeitnehmers vom Wohn-
ort zum gewöhnlichen Arbeitsort sowie für die übliche Verpflegung am Wohnort 
oder am gewöhnlichen Arbeitsort; sie gehören grundsätzlich zum massgebenden 
Lohn (Art. 9 Abs. 2 AHVV). Zu den Unkosten gehören unter anderem namentlich 
Repräsentationskosten und Auslagen für die Kundenbewirtung, Auslagen für Ar-
beitsmaterial, die Kosten für die Benützung von Räumlichkeiten, berufliche Aus- 
und Weiterbildungskosten (Rz. 3003 der Wegleitung über den massgebenden 
Lohn in der AHV, IV und EO [WML], gültig ab 1.1.2019, Stand 1.1.2024). 

Unkostenentschädigungen sind bei der Festsetzung des massgebenden Lohnes 
auszuscheiden. Sie sind grundsätzlich in ihrer tatsächlichen Höhe zu berücksich-
tigen. Die Arbeitgebenden und/oder die Arbeitnehmenden haben die Unkosten 
nachzuweisen. Die Anerkennung von Unkosten durch die Steuerbehörden ist für 
die Ausgleichskassen nicht verbindlich. Rechnen die Arbeitgebenden die Unkos-
ten jedoch unter Einhaltung der steuerlichen Vorgaben nach Belegen oder in 
Form von Einzelfallpauschalen ab, so dass diese im Lohnausweis für die Steu-
ererklärung betragsmässig nicht deklariert werden müssen, können diese auch 
von den Ausgleichskassen übernommen werden (WML Rz. 3010 f.). Haben die 
Steuerbehörden ein Spesenreglement genehmigt, sollen die Ausgleichskassen 
diesen Entscheid übernehmen, sofern dies im Rahmen des AHV-Rechts zulässig 
ist oder die genehmigten Spesen nicht offensichtlich übersetzt sind (WML 
Rz. 3012). Allemal ist das Kriterium der objektiven Notwendigkeit für die Lohner-
zielung, welches für die Annahme von Unkostenentschädigung erfüllt sein muss, 
streng zu beurteilen (Urteil BGer H 290/99 vom 9.5.2001 Erw. 5.a). 

2.3.1 Soweit die Beschwerdeführerin sich auf die Akzeptierung der geltend ge-
machten Auslagen durch die Steuerbehörden des Kantons Zürich beruft, lässt 
sich hieraus nur schliessen, dass diese Auslagen dort entweder als Unkosten der 
im Kanton Zürich ausgeübten selbständigen Erwerbstätigkeit (vgl. vorstehend 
Erw. 1.2.2) anerkannt wurden (vgl. § 27 ff. des Zürcher Steuergesetzes [StG-ZH; 
SRZH 631.1) und entsprechend das dort ahv-pflichtige Einkommen aus der 
selbständigen Erwerbstätigkeit reduzierten. Oder aber die Auslagen/Unkosten 
wurden im Kanton Zürich als steuerlich abzugsfähige Berufsauslagen für die im 
Kanton Schwyz bzw. bei der A.________ ausgeübte unselbständige Erwerbs-
tätigkeit akzeptiert (vgl. § 25 f. StG-ZH). Im einen wie im anderen Fall hat diese 
Abzugsfähigkeit jedoch keine Konsequenzen auf die Höhe des von der Be-
schwerdeführerin ihrem Vertreter entrichteten AHV-pflichtigen Lohnes/Honorars. 

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Daraus ergibt sich gleichzeitig, dass diese Unkosten im Kanton Schwyz nicht 
auch noch einmal - weder steuerlich noch ahv-beitragsrechtlich - berücksichtigt 
werden können, was einer doppelten Berücksichtigung/Abzugsfähigkeit gleich-
käme. Bereits aus diesem Grunde kann dem Begehren der Beschwerdeführerin 
und ihres Vertreters nicht stattgegeben werden. 

2.3.2 Laut dem Arbeitgeberkontrollbericht verfügt die Beschwerdeführerin über 
ein von der Steuerverwaltung des Kantons Schwyz am 14. Dezember 2018 ge-
nehmigtes Spesenreglement. Die pauschalen Vergütungen lägen im Rahmen der 
genehmigten Ansätze; Stichprobenkontrollen der effektiven Spesen seien vorge-
nommen worden und hätten sich als in Ordnung erwiesen. 

Es besteht kein Anlass daran zu zweifeln, dass sich die von der Arbeitgeberkon-
trolle berücksichtigten Unkosten von 10 % im Rahmen des Spesenreglements 
und der Stichprobenkontrollen der effektiven Spesen bewegen (vgl. vorstehend 
Erw. 2.2 mit Hinweis auf WML Rz. 3012). Die Unkosten dürfen von der Aus-
gleichskasse auch geschätzt werden, wenn zwar feststeht, dass Unkosten ent-
standen sind, ein strikter Nachweis aber nicht möglich ist (WML Rz. 3016). 

2.3.3 Abgesehen davon, dass die Beschwerdeführerin bzw. deren Vertreter mit 
den beiden Übersichten über die "mandatsbedingten Auslagen" keine 
(Detail-)Belege eingereicht hat, fehlt es insbesondere auch an einer Aufschlüsse-
lung nach Arbeiten des Vertreters für die Beschwerdeführerin (d.h. die un-
selbständige Erwerbstätigkeit) einerseits, sowie die übrigen einzelnen Mandate 
(d.h. die selbständige Erwerbstätigkeit) anderseits. 

Eine Aufschlüsselung im Verhältnis zu den generierten Honorarerträgen wäre 
vorliegend nicht sachgerecht. Einzelne, teils kostenintensive Unkosten, sind 
grundsätzlich unabhängig vom Gewicht eines Mandats/Auftrags. Es gilt dies bei-
spielsweise für die vorstehend erwähnten Informationsmedien (J.________, Wi-
fi), wozu auch die teureren quartalsweise anfallenden Kosten für die Finanzinfos 
(rund Fr. 550.-- bis Fr. 1'480.--) zu zählen sind, aber auch für die hohen Auslagen 
für "IT-Unterstützung, Adm.Arbeiten" von Fr. 6'800.-- (2019) und Fr. 8'400.-- so-
wie Fr. 8'475.-- im Jahr 2020. Hinzu kommen die Differenzen der vom Vertreter 
der Beschwerdeführerin deklarierten Honorareinnahmen aus der unselbständi-
gen Erwerbstätigkeit bei der Beschwerdeführerin (2019: Fr. 77'434.-- gegenüber 
Fr. 88'964.-- gemäss der Arbeitgeberkontrolle; 2020: Fr. 66'795.-- gegenüber 
Fr. 55'265.--). Mit diesen deklarierten Honorareinnahmen kontrastieren wiederum 
die geltend gemachten gegenläufigen Unkosten (Fr. 30'052.05 bei einem tieferen 
Honorarertrag im Jahr 2019 gegenüber erheblich tieferen Fr. 19'514.40 im Jahr 
2020 bei einem erheblich höheren Honorarvolumen). 

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Hinzu kommt, dass die von der Rechtsprechung geforderte objektive Notwendig-
keit als Voraussetzung für die Annahme von Unkostenentschädigungen (vgl. vor-
stehend Erw. 2.2) vorliegend nicht oder nur teils bejaht werden kann, und daher 
einer Aufschlüsselung auch entgegensteht. Auslagen für Infrastruktur wie Infor-
mationsquellen sind in der Regel teils auch von privatem Interesse und entspre-
chend insoweit teils auch als Lebenshaltungskosten zu würdigen. Bereits ange-
merkt wurde, dass die Unkosten von der Ausgleichskasse gegebenenfalls auch 
geschätzt werden dürfen. 

2.3.4 Wenn die vorerwähnten hohen Beträge für IT-Unterstützung von Fr. 
6'800.-- (2019) und Fr. 16'875.-- an K.________ (der bei der vom Vertreter der 
Beschwerdeführerin genannten G.________ AG [im Handelsregister gelöscht am 
8.8.2022] wie der Vertreter ebenfalls dem Verwaltungsrat angehörte]) geflossen 
sind, liesse sich allenfalls die Frage nach deren AHV-rechtlicher Beitragspflicht 
stellen. Dies ist vorliegend jedoch nicht zu beurteilen. 

2.4 Die Beschwerde erweist sich zusammengefasst als unbegründet und ist 
daher abzuweisen. 

3. Gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leis-
tungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Es 
ist das kantonale Recht anwendbar (Art. 61 ATSG; § 71ff. VRP). Dem Verfah-
rensausgang entsprechend sind die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfah-
rens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 800.-- der Be-
schwerdeführerin aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). 

Parteientschädigungen sind vorliegend unabhängig vom Verfahrensausgang 
nicht zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG; § 74 VRP).  

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 
19. September 2023 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- geleistet, so 
dass ihr Fr. 200.-- aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R; unter Beilage der Eingabe 

der Vorinstanz vom 28.11.2023)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 19. Januar 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 2. Februar 2024