# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c5f46d64-fef4-5803-9d6a-9b6728ab55ac
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-08-27
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 27.08.2009 U 2009 11
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_U-2009-11_2009-08-27.pdf

## Full Text

U 09 11

5. Kammer 

URTEIL
vom 27. August 2009

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Elementarschaden

1. Die Miteigentümergemeinschaft … ist Eigentümerin des Appartementhauses 

…, Parzelle 1857, … in … Am 18. September 2008 ging bei der Feuerwehr 

… wegen eines Wasserleitungslecks und einem dadurch ausgelösten 

Erdrutsch beim Haus … ein Alarm ein. Oberhalb der Liegenschaft … rutschte 

der Steilhang auf einer Breite von ca. 12 Meter und einer Tiefe von ca. 1.5 

Meter auf der ganze Hanglänge ab und es wurde Schlamm und Geröll gegen 

das Haus … geschwemmt. Gemäss Schadensaufnahme durch Ing. Erik 

Bernhard vom 19. September 2008 drang die Rutschmasse ins 

Gebäudeinnere ein und beschädigte die Fassade, das Erdgeschoss, das 

erste und zweite Untergeschoss sowie die Tiefgarage und den Umschwung. 

Er schätzte den Schaden mit einer Genauigkeit von +/- 30% auf Fr. 400'000.--. 

2. Mit Schadensmeldung vom 23. September 2008 meldeten die Miteigentümer 

den Schaden der Gebäudeversicherung Graubünden (GVA). Am 10. Oktober 

2008 lehnte diese das Eintreten auf den Schadensfall ab, weil der Schaden 

nicht auf ein gedecktes Elementarereignis im Sinne des 

Gebäudeversicherungsgesetzes zurückzuführen sei, sondern auf einen 

Leitungsbruch und sei somit nicht gedeckt. 

3. Dagegen erhob die Verwaltung des Hauses … am 14. Oktober 2008 

Einsprache, mit dem Argument, dass der technische Bericht der 

beigezogenen Spezialistin noch ausstehend sei. Falls der Leitungsbruch 

aufgrund eines Hangrutsches erfolgt sei, handle es sich um einen gedeckten 

Elementarschaden. 

4. Der technische Bericht vom 16. Dezember 2008 von …, Ingenieure und 

Planer, kam zum Schluss, dass aus geologischer Sicht längst bekannt sei, 

dass in … grossräumige Gebiete mit Rutschprozessen vorhanden seien, da 

ein Grossteil der Gemeinde auf einem Kriechhang liege. Diese 

Kriechproblematik begünstige immer wieder die Entstehung entsprechender 

Schädigungen an Leitungen. Der Gemeinde könne bezüglich Kontrolle, 

Wartung und Unterhalt des Leitungsnetzes kein Versäumnis vorgeworfen 

werden. Es bestehe keine Kausalität zwischen den Gegebenheiten beim 

Haus … und dem jetzt aufgetretenen Leitungsleck. Vor dem Ereignis hätten 

keine aussergewöhnlichen Witterungsverhältnisse geherrscht. 

5. Am 22. Januar 2009 wies die GVA die Einsprache der 

Miteigentümergemeinschaft … ab. Sie argumentierte, dass im technischen 

Bericht festgehalten worden sei, dass der Erdrutsch infolge eines 

Wasserleitungslecks entstanden sei. Am 1. November 2007 sei bei der 

gleichen Ringleitung am Fuss des Steinhangs bereits einmal ein Leitungsleck 

aufgetreten und der Wasserleitungszustand werde gemäss Protokoll der 

Gemeindewerke als mittel bis schlecht beurteilt. Zwei Tage vor dem Ereignis 

sei kein Regen und am 18. September 2008 nur in sehr geringer Menge 

gefallen. Es hätten vor Eintritt des Schadens keine aussergewöhnlichen 

Witterungsverhältnisse geherrscht. Zwar gebe es in … grossräumige Gebiete 

mit Rutschprozessen, Schäden aus permanenter Rutschungen seien jedoch 

bei der GVA von der Deckung ausgeschlossen. Damit sei der Schaden nicht 

auf ein gedecktes Elementarereignis im Sinne des Gesetzes über die 

Gebäudeversicherung im Kanton Graubünden (GVG; BR 830.100) 

zurückzuführen. Darunter sei ein Naturereignis zu verstehen, das plötzlich 

und mit ausserordentlicher Heftigkeit auf die versicherte Sache einwirke. Es 

könne somit nur von einem Elementarschaden gesprochen werden, wenn 

dieser ausschliesslich oder vorwiegend auf plötzlich eintretende 

meteorologische oder klimatische Ereignisse zurückgehe, wenn 

gewachsenes Erdreich somit auf natürliche Art und Weise unaufhaltbar ins 

Rutschen geriete, wie z. B. nach heftigen Niederschlägen. Zudem sei in Art. 

45 der Ausführungsbestimmungen zum Gebäudeversicherungsgesetz 

(AVzGVG; BR 830.120) präzisierend festgehalten, dass Leitungsbrüche nicht 

gedeckt seien.

6. Am 24. Februar 2009 liessen die Miteigentümer (nachfolgend 

Beschwerdeführer) des Hauses … dagegen Beschwerde erheben und 

beantragten die Aufhebung der Verfügung vom 10. Oktober 2008 und des 

Einspracheentscheides vom 22. Januar 2009 sowie die Rückweisung der 

Sache zur materiellen Behandlung an die Vorinstanz. Die GVA habe nicht 

bewiesen, dass der Erdrutsch durch einen Wasserleitungsbruch entstanden 

sei. Es sei gerade so gut möglich, dass der in Bewegung geratene Hang die 

Wasserleitung beschädigt und schliesslich zerrissen habe. Dafür spreche, 

dass der Hang mit einer Kriechproblematik behaftet sei und dass im Bericht 

von September 2007 der Firma … Wassermesstechnik einen sehr guten 

Zustand des gesamten Wasserleitungsnetzes in … attestierte. Die Leitung 

weise keine Bruchstelle auf und es sei lediglich bei den Verbindungsmuffen 

zu einem Auseinanderrutschen zweier Leitungsstücke gekommen. Dies 

belege, dass eine schleichende Hangrutschung zur Auseinanderdriftung 

zweier Leitungsröhren geführt habe. Der Ausschluss von Leitungsbrüchen 

von der Versicherungsdeckung durch die GVA habe nur zum Ziel, dass der 

vom Dritten zu verantwortende Schaden - insbesondere bei Bauarbeiten - von 

diesem bzw. von dessen Haftpflichtversicherung gedeckt werde und nicht als 

Elementarereignis Versicherungsschutz geniesse. Wenn keine 

Dritteinwirkung vorliege, sei der Ausschluss sachlich nicht gerechtfertigt. Weil 

aber im vorliegenden Fall die Wasserleitung nicht aufgrund einer 

Dritteinwirkung bzw. eines menschlichen Eingriffes mit 

Verantwortlichkeitsfolge undicht geworden sei, sondern wegen eines 

Erdrutsches, liege ein im Sinne vom Gesetz versichertes Ereignis vor. Im 

Gegensatz zu den übrigen Elementarereignissen fehle dem Erdrutsch oft die 

Plötzlichkeit. Es bestehe Deckung, wenn dem Schadensereignis eine 

langsame Erdbewegung im Kriechhang vorausgehe. Es sei nicht so, dass 

Schäden aus permanenten Rutschungen nicht gedeckt seien. Andernfalls 

könnten Gebäude auf einem Kriechhang grundsätzlich nie 

Versicherungsschutz beanspruchen, wenn Erdbewegungen Schäden 

verursachten. Die GVA habe keine Auflagen verfügt, welche im 

Verletzungsfall Versicherungsdeckung ganz oder teilweise ausschlössen. 

Auch wenn das Ereignis auf einen Wasserleitungsbruch zurückzuführen wäre, 

bestünde eine Versicherungsdeckung. Art. 25 AVzGVG sei gesetzwidrig, weil 

ein Ausschluss insbesondere des Leitungsbruchs im GVG geregelt sein 

müsste. Art. 26 Abs. 1 lit. e GVG führe diesen aber nicht auf. Die Grundzüge 

der delegierten Materie, d.h. die wichtigen Regelungen müssten in einem 

Gesetz im formellen Sinn umschrieben sein. Die Auslegung des Begriffs 

„gedecktes Elementarereignis Erdrutsch“ lasse es nicht zu, den durch 

Leitungsbruch verursachten Erdrutsch davon auszunehmen. Dies müsste 

explizit im GVG erwähnt worden sein. In Art. 26 Abs. 1 und 2 GVG seien 

mehrere Ausschlüsse statuiert, jedoch nicht der Leitungsbruch. Zudem stehe 

Art. 25 AVzGVG unter dem Marginale „nicht gedeckte Elementarschäden“. 

Gemäss Verordnung handle es sich also beim Erdrutsch unbesehen der 

Ursache um ein Elementarereignis, doch der Verordnungsgeber formuliere 

einen Deckungsausschluss und schränke damit den im Gesetz vorgesehenen 

Versicherungsschutz in Überschreitung seiner Kompetenz ein.

7. Mit Vernehmlassung vom 21. April 2009 liess die GVA (nachfolgend 

Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde beantragen. Sie 

brachte vor, dass ein Elementarereignis das plötzlich auftretende, durch 

geologische, physikalische oder meteorologische Ereignisse ausgelöste 

Naturereignis von ausserordentlicher Heftigkeit sei. Die in Art. 26 Abs. 2 GVG 

aufgeführten Ausschlüsse seien nicht gedeckt, weil ihre Ursache kein 

Naturereignis von Elementargewalt darstelle oder zwar auf 

Elementarereignisse zurückgingen, aber nicht deren adäquat kausale Folge 

seien. Art. 25 AVzGVG präzisiere nur Art. 26 Abs. 2 GVG. Im technischen 

Bericht vom 16. Dezember 2008 sei enthalten, dass die Rutschung durch das 

Wasserleitungsleck ausgelöst worden sei und nicht dass der Erdrutsch zu 

einem Wasserleitungsleck geführt habe. Gemäss diesem Bericht sei der 

Wasserverbrauch am 18. September 2008 beschrieben. Die Expertin habe 

diese Daten so interpretiert, dass sich die Muffen auseinandergezogen hätten, 

was sich in den vorangehenden fünf Stunden durch den zunehmenden 

Wasserverbrauch undeutlich vorangekündigt habe. Diese Wassermenge sei 

daher ohne weiteres geeignet gewesen, die Rutschung auszulösen. An 

keinem anderen Ort in der Nähe des Wasseraustritts sei ein Abrutschen von 

Erdreich festgestellt worden. Gemäss dem Bericht sei die Leitung im Bereich 

der … nicht mehr im besten Zustand gewesen. Hätte sich ein Erdrutsch 

ereignet, wären andere Anzeichen wahrnehmbar gewesen, als allein eine 

undichte Wasserleitung wie z.B. Rissschäden am Haus oder an 

Gebäudeteilen im Bereich des Sitzplatzes des Hauses …, 

Terrainveränderungen oberhalb der Abbruchstelle oder im Bereich der 

Strasse. Lasse sich für eine Tatsache keinen Beweis erbringen, welche für 

den Versicherten günstig sei, trage er analog Art. 8 des Schweizerischen 

Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210) die Folge der Beweislosigkeit. Die 

Beschwerdeführer hätten ihre Version nicht bewiesen. Es liege kein Indiz auf 

einen Erdrutsch vor, welches das Leitungsleck verursacht haben könnte.

8. In ihrer Replik vom 25. Mai 2009 hielten die Beschwerdeführer an ihren 

Anträgen fest. Art. 26 GVG kenne keinen Überbegriff „Elementarereignis“ und 

Art. 25 AVzGVG „präzisiere“ nicht, sondern schliesse den 

Versicherungsschutz aus. Die Privatversicherer, die mit der 

Feuerversicherung die Elementarschadensversicherungen anböten, kennten 

den von der GVA eingewendeten Ausschlussgrund nicht. Trage man dem Bild 

der in sich kohärenten Gesamtassekuranz Rechnung, so müsse auch die 

Auslegung des hier relevanten Erdrutschbegriffes dazu führen, dass der 

vorliegende Schaden durch die GVA gedeckt werde. Im Bericht vom 18. 

Dezember 2008 scheine es um die Klärung der Ursache des Erdrutsches zu 

gehen. Die Ursache des Leitungslecks sei aber nicht geklärt. Dem Bericht sei 

aber zu entnehmen, dass ohne Mehrbelastung solche Leitungen 

üblicherweise eine Lebenserwartung von gut 100 Jahren aufwiesen. Das 

Auseinanderziehen der Muffen sei die wahrscheinliche Ursache des 

Leitungslecks; Leckstellen im Strassenbereich würden durch wechselnde 

Verkehrsbelastung immer auftreten; bei der vorliegenden Leckstelle sei keine 

Verkehrsbelastung vorhanden; hier bestünden keine Zusammenhänge mit 

dem im November 2007 aufgetretenen Leck im Strassenbereich (…); die in 

… vorherrschende Kriechproblematik begünstige Leitungsschäden wie den 

vorliegenden; das Leck sei nicht auf mangelnde Kontrolle, Wartung und 

Unterhalt zurückzuführen und die Ursache des Lecks gehe auch nicht auf die 

Gegebenheiten beim Haus … zurück und auch nicht auf aussergewöhnliche 

Witterungsverhältnisse. Somit sei offensichtlich, dass das Auseinanderziehen 

der Muffen durch eine Hang-/Erdbewegung erfolgte. Dass die Gemeinde über 

ein Alarmsystem bei gesteigertem Wasserverbrauch verfüge, unterstreiche, 

dass die Kriechproblematik vorhanden sei. Die Erdbewegungen, welche zum 

Leitungsbruch geführt hätten, liessen sich durch nachträgliche unwiderrufliche 

Veränderungen heute nicht mehr beweisen. Der Beweis, dass die Ursache 

des Lecks eine vorausgehende Erdbewegung gewesen sei, ergebe sich nach 

dem Ausschlussverfahren. Es gebe keine andere vernünftige Erklärung, was 

sonst zum Leitungsbruch bzw. zum Auseinanderziehen der Muffen geführt 

haben könnte. Es scheine nur die Aufgabe des Berichts gewesen zu sein, die 

unmittelbare Ursache des Erdrutsches zu klären, nicht aber dessen mittelbare 

Ursache. Immerhin lasse sich aus dem Bericht ableiten, dass das 

Leitungsleck ohne Dritteinwirkung allein durch natürliche Erdbewegungen 

verursacht worden sei.

9. Am 22. Juni 2009 liess die Beschwerdegegnerin in ihrer Duplik an ihrem 

Antrag festhalten. Sie machte geltend, dass es offensichtlich sei, dass ein 

Leitungsleck oder ein Ausschlaufen der Muffen keinen Erdrutsch im Sinne von 

Art. 26 Abs. 1 lit. e GVG darstelle. Diesbezüglich sei keine 

Verordnungsbestimmung nötig. Auch in der Privatversicherung werde 

Erdrutsch als Ereignis verstanden, dass mit unberechenbarer Naturgewalt 

und mit unwiderstehlicher plötzlicher Macht hereinbreche, bei dem Teile der 

Erdoberfläche von ihrer Unterlage abrutschten, wobei sich diese 

Rutschbewegung langsamer oder schneller vollziehen könne. Wenn nun ein 

Leitungsbruch oder ein Ausschlaufen von Muffen das Austreten einer grossen 

Wassermenge zur Folge habe, liege kein Erdrutsch vor. Ein Leitungsbruch sei 

weder unabwendbar noch auf eine natürliche Ursache zurückzuführen. Der 

Ausschluss gemäss Art. 25 lit. c der AVzGVG entspreche nur der allgemeinen 

Definition der Elementarschadengefahren und stelle keine Verletzung des 

Legalitätsprinzips dar. Der Bericht habe zu prüfen gehabt, ob die Ursache des 

Leitungsbruchs auf einen Sachverhalt zurückzuführen sei, welcher eine 

Haftung begründet hätte, welche bei der Haftpflichtversicherung gedeckt 

gewesen wäre. Der Bericht habe eine haftungsbegründende Ursache des 

Leitungsbruchs ausgeschlossen. Der Bericht habe nicht alle möglichen 

Ursachen für dieses Ausschlaufen der Muffen geprüft, insbesondere nicht, ob 

die Muffen beispielsweise infolge Alter oder Korrosion hätten auseinander 

gleiten können, was auch möglich wäre. Es sei unwahrscheinlich, dass ein 

Erdrutsch zum Ausschlaufens der Muffen geführt habe, ansonsten in der 

Umgebung ebenfalls Erdbewegungen wahrzunehmen gewesen wären. Es 

hätte in Wirklichkeit aber nur von der Stelle des Wasseraustritts an abwärts 

durch die grosse Wassermenge weggespültes Erdreich in Bewegung gesetzt 

und den Schaden am unter der lecken Leitungsstelle liegenden Gebäude der 

Beschwerdeführer verursacht. Für den Eintritt des Schadens trage der 

Versicherte die Beweislast, wenn sich der positive Beweis für den Eintritt und 

die Ursache des Schadens nicht erbringen lasse. Die Beschwerdeführer 

behaupteten, dass ein Elementarschaden die Ursache des Leitungslecks 

gewesen sei, was aber weder bewiesen noch indiziert sei.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Beschwerdethema bildet im vorliegenden Fall die Frage, ob die 

Beschwerdegegnerin zu Recht auf den von den Beschwerdeführern 

gemeldeten Schadensfall nicht eingetreten ist. Nachfolgend gilt auch zu 

prüfen, ob das Gesetzmässigkeitsprinzip eingehalten worden ist.

2. a) Wer die Beweislast trägt, bestimmt sich in verfahrensrechtlichen Fragen nach 

dem allgemeinen, auch in Art. 8 ZGB zum Ausdruck kommenden 

Rechtsgrundsatz, wonach sich die Beweislosigkeit einer Tatsache zu 

Ungunsten desjenigen ausschlägt, der aus ihrem Vorhandensein ein Recht 

ableitet. Das Bundesgericht hat ausdrücklich in einem Entscheid festgehalten, 

dass der Geschädigte den Beweis zu erbringen hat, dass der geltend 

gemachte Schaden durch ein Elementarereignis entstanden ist (Urteil des 

Bundesgerichts 2C_419/2008 vom 30. März 2009 E. 2.4; Urteil des 

Verwaltungsgericht Zürich, ZBl 95 (1994) S. 188 ff.).

b) Im vorliegenden Fall stützten die Beschwerdeführer ihre Argumentation bloss 

auf reine Vermutungen. Sie beantragen auch keine zusätzlichen Abklärungen 

durch das Verwaltungsgericht. Die Beschwerdeführer bringen vor, dass die 

Beschwerdegegnerin keinen Beweis dafür aufführt, dass der Erdrutsch 

tatsächlich durch einen Wasserleitungsbruch entstanden ist. Sie sind der 

Auffassung, dass es gerade so gut möglich wäre,  dass der Erdrutsch die 

Wasserleitung beschädigt habe. Sie argumentierten, dass der Bericht der 

Firma … Wassermesstechnik einen sehr guten Zustand des gesamten 

Wasserleitungsnetzes in … attestierte. Die Beschwerdeführer bringen im 

Weiteren vor, dass der schleichende Hangrutsch und nicht ein 

Wasserleitungsbruch kausal für das Ereignis war. 

Diese Vorbringen der Beschwerdeführer sind blosse Behauptungen, die sich 

überhaupt nicht auf Beweise oder blosse Indizien stützen. Das Leck befindet 

sich direkt unter dem Sitzplatz des Hauses … und wenn sich tatsächlich die 

Erde dort vor dem Wasseraustritt bewegt hätte - so wie die Beschwerdeführer 

behaupten - wären dort mit hoher Wahrscheinlichkeit Risse an Bauteilen oder 

Geländeveränderungen oberhalb der Abbruchstelle sichtbar gewesen. Diese 

Konstellation ist aber nicht dokumentiert und auch gemäss den Aufnahmen 

im technischen Bericht sind keine solchen Risse oder Terrainveränderungen 

erkennbar. Auch sonst wurden in der nahen und weiten Umgebung keine 

Erdbewegungen festgestellt. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer 

ist es daher höchst unwahrscheinlich, dass ein Erdrutsch den Leitungsbruch 

verursacht hat. Im Übrigen sind die Tauglichkeit und der Zustand des 

gesamten Wasserleitungsnetzes von … nicht bestritten und im vorliegenden 

Fall auch nicht relevant. Tatsache ist, dass die Beschwerdegegnerin ihren 

Entscheid aufgrund des technischen Berichtes von … vom 16. Dezember 

2008 gefällt hat. Es gibt faktisch keine anderen Beweise oder Indizien, welche 

die Argumentation der Beschwerdeführer bekräftigen könnten. Die 

Beschwerdeführer sind (gemäss ihrer Replik Ziff. 11) ausserdem selber der 

Ansicht, dass die von ihnen behaupteten Schadensursache – die 

Erdbewegungen – wegen des Hangrutsches nicht mehr eruierbar ist. Die 

Geschädigten hätten dem Verwaltungsgericht für ihre Argumentation den 

Beweis oder mindestens einen expliziten dahingehenden Beweisantrag 

liefern müssen. Weil die Beschwerdeführer dies unterlassen haben, tragen sie 

die Folge der Beweislosigkeit. Weil die von ihnen behauptete 

Schadensursache nicht mehr eruierbar ist und im technischen Bericht kein 

Hinweis auf einen Erdrutsch enthalten ist, ist davon auszugehen, dass auf 

weitere Untersuchungen verzichtet werden kann (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts 2C_419/2008 vom 30. März 2009 E. 2.4). Somit kann für die 

Beurteilung des Schadensfalls auf dem technischen Bericht vom 16. 

Dezember 2008 abgestellt werden.

3. a) Auszugehen ist von Art. 26 des Gesetzes über die Gebäudeversicherung im 

Kanton Graubünden (GVG; BR 830.100). Danach erbringt die 

Gebäudeversicherung u.a. Leistungen, wenn Gebäudeschäden durch 

Elementarschäden entstanden sind, wie z.B. durch Erdrutsch (Abs. 1 lit. e). 

Ausgeschlossen sind nach Art. 26 Abs. 2 lit. a GVG Schäden, die nicht auf 

eine Einwirkung von aussergewöhnlicher Heftigkeit zurückgehen oder die auf 

ein abwendbares Einwirken zurückzuführen sind. Nicht gedeckte      

Elementarschäden im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. e GVG sind gemäss Art. 25 

lit. c AVzGVG insbesondere Schäden, die infolge Leitungsbruch, 

Wasserinfiltration durch Dächer und Umfassungswände, Grundwasser, 

Rückschwallwasser, Frostschäden sowie Eisbildung auf Dächern entstanden 

sind. 

Nach der Lehre kann von einem Elementarereignis nur gesprochen werden, 

wenn es auf ein Naturereignis zurückgeht. Ein Erdrutsch im 

versicherungstechnischen Sinn liegt vor, wenn gewachsenes Erdreich auf 

natürliche Art und Weise unaufhaltbar ins Rutschen gerät. Ein Erdrutsch wird 

meistens durch heftige Niederschläge und das dadurch bedingte Eindringen 

von Wasser zwischen vorher gebundenen Bodenschichten ausgelöst. Das 

Naturereignis muss anderseits mit elementarer Gewalt und in einem Zuge 

eintreten, weshalb Rutschungen, die sich über einen längeren Zeitraum 

hinziehen oder mit zumutbaren baulichen Massnahmen verhindert werden 

konnten, nicht als Elementarereignis zu qualifizieren sind (Dieter Gerspach, 

in: Glaus/Honsell, Gebäudeversicherung, Systematischer Kommentar, Basel 

2009, 2. Kapitel, N 126 ff.). 

Auch die Materialien kommen zum gleichen Schluss: In der Botschaft der 

Regierung an den Grossen Rat vom 8. Juli 1969 steht zum damaligen Art. 28 

(heutige Art. 26 GVG) des Entwurfs: „Als Elementarereignis gilt ein plötzlicher 

Vorgang der unbelebten Natur, der sich durch eine gewisse Mächtigkeit 

(höhere Gewalt) auszeichnet“. Diese Definition wurde auch in der 

anschliessenden Beratung im Grossen Rat im Herbst 1969 (GRP 1969/1970, 

S. 226-273) nicht in Frage gestellt.

b) Der technische Bericht vom 16. Dezember 2008 hat klar festgehalten, dass 

der Erdrutsch infolge eines Wasserleitungslecks entstanden ist. Als Folge des 

grossen Wasseraustritts wurde der Hang stark durchnässt, weshalb die 

durchnässten Erdmassen auf der ganzen Hanglänge abrutschten. Der 

Wasserverbrauch in dieser Zone erhöhte sich ab ca. 16.00 Uhr laufend und 

im Zeitraum von 21.00 bis 22.00 Uhr stieg er schlagartig auf mehr als den 

doppelten Wert gegenüber der vorangehenden Stunden an. Wichtig ist auch, 

dass vor dem Eintritt des Schadens keine aussergewöhnlichen 

Witterungsverhältnisse geherrscht haben und dass zwei Tage vor dem 

Ereignis kein Regen und am 18. September 2008 nur eine sehr geringe 

Menge fiel. Zusätzlich ist im Bericht enthalten, dass gemäss dem 

Reparaturprotokoll der Gemeindewerke der Zustand der betreffenden Leitung 

als „mittel-schlecht“ bezeichnet wurde. Es wird aber präzisiert, dass ein 

Zusammenhang zwischen dem Leitungsbruch in der Elsa-Strasse vom 

November 2007 und dem Leck vom 18. September 2008, das vermutlich 

durch ein Ausschlaufen der Muffen entstanden ist, nicht besteht. In der 

Schlussfolgerung wird ausgeführt, dass aus geologischer Sicht längst bekannt 

sei, dass in … grossräumige Gebiete mit Rutschprozessen vorhanden seien, 

da ein Grossteil der Gemeinde auf einem Kriechhang liege. Diese 

Kriechproblematik begünstige natürlich auch immer wieder die Entstehung 

von entsprechenden Schäden an Leitungen. 

Im vorliegenden Fall ist erwiesen, dass die Schadensursache auf einen  

Leitungsbruch zurückzuführen ist. Auch dem Gutachten ist kein einziger 

Hinweis zu entnehmen, dass ein Erdrutsch das Leitungsleck verursacht 

haben könnte. Der Leitungsbruch ist in Art. 25 lit. c AVzGVG ausdrücklich als 

nicht gedeckter Elementarschaden genannt. Im Übrigen ist dieser Schaden 

nicht auf eine Einwirkung von aussergewöhnlicher Heftigkeit zurückzuführen 

und ist daher nach Art. 26 Abs. 2 lit. a GVG explizit von der Versicherung 

ausgeschlossen. 

c) Die Beschwerdeführer sind der Ansicht, dass die Ursache des Leitungslecks 

im technischen Bericht nicht geklärt wurde. Sie zitieren aus dem technischen 

Bericht, dass „ohne Mehrbelastung solche Leitungen üblicherweise eine 

Lebenserwartung von gut 100 Jahren aufweisen und das Auseinanderziehen 

der Muffen die wahrscheinliche Ursache des Leitungslecks ist“. Es wurde 

auch festgehalten, dass „Leckstellen, d.h. Leitungsbrüche im Strassenbereich 

durch wechselnde Verkehrsbelastung immer auftreten werden und beim hier 

vorliegenden „Ausschlaufen der Muffen“ kein Zusammenhang mit dem Leck 

im Strassenbereich besteht“. Zusätzlich bringen sie vor, dass „es in … 

grossräumige Gebiete mit Rutschprozessen gibt und dass Leitungsschäden 

durch diese Kriechproblematik in … begünstigt werden“. Schliesslich führen 

sie an, dass die „Ursache nicht auf mangelnde Kontrolle, Wartung und 

Unterhalt durch die Gemeinde … zurückgeht, die Ursache nicht auf die 

Gegebenheiten beim Haus … zurückgeht und als Ursache auch das Vorliegen 

aussergewöhnlichen Witterungsverhältnisse ausgeschlossen wird“. Die 

Beschwerdeführer argumentierten, dass aus diesem Bericht ersichtlich sei, 

dass die Ursache des Leitungslecks – mangels anderer Ursachen – allein auf 

das Auseinanderziehen der Muffen durch eine Hang-/Erdbewegung zugeführt 

werden könne. 

… hat in ihrem Bericht vom 16. Dezember 2008 untersucht, ob eine 

haftungsbegründende Ursache des Leitungsbruchs vorliegt. Sie ist zum 

Schluss gekommen, dass ein Leitungsbruch oder das „Ausschlaufen der 

Muffen“ zum Schaden geführt hat und daher kein gedeckter Schaden vorlag. 

Sie hat festgestellt, dass kein Erdrutsch den Leitungsbruch bewirkte. Sie hat 

keine weiteren Abklärungen vorgenommen und sie hat insbesondere nicht 

geprüft, ob die Muffen infolge Alter oder Korrosion den Leitungsbruch 

verursacht hatten. Die Expertin hat präzisiert, dass solche Leitungen 

üblicherweise eine Lebenserwartung von gut 100 Jahren aufweisen und dass 

die defekte Leitung ca. 50 bis 60-jährig war. Sie führte auch aus, dass sich 

der Wasserverbrauch schleichend erhöhte und plötzlich schlagartig auf den 

mehr als doppelten Wert gegenüber der vorangehenden Stunde anstieg. Aus 

diesen Daten war für sie erkenntlich, dass es sich um ein plötzlich 

eingetretenes Ereignis (vermutlich Auseinanderziehen der Muffen) handelte. 

Im Übrigen bestätigte sie in ihrem Bericht, dass im November 2007 ein 

Leitungsleck in der … auftrat. Sie stellte fest, dass Leckstellen, d.h. 

Leitungsbrüche im Strassenbereich bedingt durch die dort auftretenden 

wechselnden Verkehrsbelastungen immer auftreten können, dass aber kein 

Zusammenhang zwischen dem Leitungsbruch vom November 2007 und dem 

Leck am 18. September 2008 (das vermutlich durch ein Ausschlaufen der 

Muffen entstanden sei) besteht. Sie stellte fest, dass die Kriechproblematik in 

… Leitungsschäden begünstigen könnte. Es muss hier verdeutlicht werden, 

dass Schäden, die nicht auf eine Einwirkung von aussergewöhnlicher 

Heftigkeit zurückgehen oder voraussehbar waren (Art. 26 Abs. 2 lit. a und b 

GVG) von der Gebäudeversicherung ausgeschlossen werden. Auch die 

Tatsache, dass der Gemeinde … bezüglich Kontrolle, Wartung und Unterhalt 

kein Versäumnis vorgeworfen werden kann, ist im vorliegenden Verfahren 

nicht relevant. Die Expertin betont schliesslich, dass vor dem Ereignis keine 

aussergewöhnlichen Witterungsverhältnisse geherrscht haben. Wenn der 

Schaden aufgrund eines Elementarereignisses entstanden wäre, hätte die 

GVA Versicherungsleistungen erbringen müssen. Dies insbesondere, wenn 

gewachsenes Erdreich auf natürliche Art und Weise (wie z.B. durch heftige 

Niederschlägen) unaufhaltbar ins Rutschen geraten wäre. Die Expertin 

schliesst in ihrem Bericht das Vorliegen eines Naturereignisses und einer 

natürlichen Ursache ausdrücklich aus. Dementsprechend ist bewiesen, dass 

kein Elementarereignis und daher auch kein gedeckter Schaden vorlag. Die 

Einwände der Beschwerdeführer sind somit haltlos. 

4. a) Die Beschwerdeführer rügen ausserdem die Verletzung des 

Legalitätsprinzips. Sie machen geltend, dass selbst wenn das Ereignis nicht 

auf einen Erdrutsch sondern ganz oder teilweise auf einen 

Wasserleitungsbruch zurückzuführen sein sollte, trotzdem eine 

Versicherungsdeckung bestehen würde. Sie sind der Auffassung, dass Art. 

26 Abs. 1 und 2 GVG bereits mehrere Ausschlüsse statuiert und es sich daher 

bei Art. 25 lit. c AVzGVG es keineswegs um eine blosse Präzisierung handeln 

kann. Aus diesem Grund könne die GVA den Ausschluss von 

Leitungsbrüchen aus der Versicherungsdeckung nicht entgegenhalten. 

b) In der bundesgerichtlichen Rechtssprechung (BGE 128 I 113 E. 3c S. 122 

m.w.H.) sind die Voraussetzungen für eine Gesetzesdelegation enthalten. 

Diese ist nur zulässig, wenn sie nicht durch die Verfassung ausgeschlossen 

ist, die Delegationsnorm in einem Gesetz im formellen Sinn enthalten ist, die 

Delegation sich auf eine bestimmte, genau umschriebene Materie beschränkt 

und die Grundzüge der delegierten Materie in einem Gesetz im formellen 

Sinne umschrieben sind. Die ersten drei Voraussetzungen sind auch nach der 

Auffassung der Beschwerdeführer klar erfüllt. Was die vierte Voraussetzung 

anbelangt, muss folgendes festgehalten werden: die Grundzüge der 

delegierten Materie, d.h. die wichtigen Regelungen sind im vorliegenden Fall 

tatsächlich im Gesetz im formellen Sinn enthalten, weil in Art. 26 Abs. 1 GVG 

die Versicherungsleistungen mit den entsprechenden Elementarschaden 

aufgeführt sind. Auch die Ausschlüsse sind in Art. 26 Abs. 2 GVG und 

teilweise in Art. 26 Abs. 1 (z.B. lit. a und lit. c) explizit enthalten. Diese 

Bestimmungen sind wichtig, weil sie den Elementarschaden definieren. In der 

Botschaft der Regierung an den Grossen Rat vom 8. Juli 1969 wurde zum 

damaligen Art. 28 (heutige Art. 26 GVG) des Entwurfs festgehalten, dass als 

Elementarereignis ein plötzlicher Vorgang der unbelebten Natur gilt, der sich 

durch eine gewisse Mächtigkeit (höhere Gewalt) auszeichnet. Diese Definition 

wurde auch in der anschliessenden Beratung im Grossen Rat im Herbst 1969 

(GRP 1969/1970, S. 226-273) nicht in Frage gestellt. Auch der Art. 28 des 

Entwurfs enthielt im Übrigen keinen Hinweis auf die Notwendigkeit der 

natürlichen Ursache resp. keine Einschränkung betreffend Leitungsbrüche. 

Somit ist erstellt, dass mit Art. 26 Abs. 1 lit. e GVG nur Ereignisse gemeint 

sein können, die auf natürliche Art und Weise ausgelöst werden. Wie bereits 

ausgeführt, wird auch in der Lehre nur von einem Elementarereignis 

gesprochen, wenn es auf ein Naturereignis zurückgeht. Ein Erdrutsch liegt 

dann vor, wenn gewachsenes Erdreich auf natürliche Art und Weise 

unaufhaltbar ins Rutschen gerät (Dieter Gerspach, in: Glaus/Honsell, a.a.O. 

N 126 ff.). Der Leitungsbruch ist hingegen nicht auf eine natürliche Ursache 

zurückzuführen und er ist auch nicht unaufhaltbar. Es ist ersichtlich, dass dem 

Leitungsbruch der allgemeinen Definition der Elementarschaden gemäss Art. 

26 Abs. 1 GVG nicht entspricht, sondern die Voraussetzungen des 

Ausschlusses nach Art. 26 Abs. 2 GVG klar erfüllt. Art. 25 lit. a AVzGVG stellt 

somit nur eine Präzisierung dar, weil die Grundzüge im Art. 26 GVG enthalten 

sind. Das Legalitätsprinzip ist demzufolge nicht verletzt und der Einwand der 

Beschwerdeführer ist unbegründet. 

5. Die Beschwerde ist somit abzuweisen. Bei diesem Ausgang gehen die 

Verfahrenskosten zulasten der Beschwerdeführer. Gemäss Art. 78 Abs. 2 des 

Gesetzes über die Verwatungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) wird mit 

öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine 

Parteientschädigung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen 

Wirkungskreis obsiegen. Die Beschwerdegegnerin hat daher keinen 

Anspruch auf aussergerichtliche Entschädigung. 

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 4000.--

- und den Kanzleiauslagen von Fr. 374.--

zusammen Fr. 4'374.--

gehen unter solidarischer Haftung zulasten von … und sind innert 30 Tagen 

seit Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwaltung des Kantons 

Graubünden, Chur, zu bezahlen.

Die dagegen an das Bundesgericht erhobene Beschwerde wurde am 26. April 2010 

abgewiesen (2C_741/2009).