# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8e205f72-865b-5e94-822a-8627d5afa70b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 21.10.2021 II 2021 76
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-76_2021-10-21.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 76

Entscheid vom 21. Oktober 2021

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. B.________,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung; ungenügende Arbeits-
bemühungen)

2

Sachverhalt:

A. A.________ war zuletzt beim Verein C.________ - in einer 
Vollzeitbeschäftigung angestellt. Dieses Anstellungsverhältnis wurde durch den 
Arbeitgeber am 2. Juni 2020 per 31. Dezember 2020 gekündigt (vgl. Vi-act 1, 17, 
18).

B. Per 3. November 2020 wurde A.________ zur Arbeitsvermittlung ab dem 1. 
Januar 2021 im Umfang eines Vollzeitpensums angemeldet (vgl. Vi-act. 2). Am 
17. November 2020 fand das erste RAV-Beratungsgespräch statt (vgl. Vi-act. 14, 
15).

C. Am 8. Januar 2021 informierte das Amt für Arbeit A.________, gemäss 
Mitteilung des zuständigen RAV Goldau habe er in der Zeitspanne für die letzten 
drei Monate vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum Stempelbeginn am 1. 
Januar 2021 zu wenig persönliche Arbeitsbemühungen eingereicht; es würden 
insgesamt 13 Arbeitsbemühungen vorliegen, was den gesetzlichen Be-
stimmungen nicht zu genügen vermöge. In der Folge wies das Amt für Arbeit 
A.________ darauf hin, dass es ihn in der Folge in der Anspruchsberechtigung 
einzustellen gedenke; gleichzeitig gewährte es ihm das rechtliche Gehör (vgl. Vi-
act. 4). Hierzu liess der anwaltlich vertretene A.________ nach Akteneinsicht und 
Fristerstreckung am 1. Februar 2021 eine Stellungnahme einreichen (vgl. Vi-act. 
8). Mit Verfügung vom 2. Februar 2021 stellte das Amt für Arbeit ab dem 1. 
Januar 2021 für die Dauer von 11 Tagen wegen ungenügenden 
Arbeitsbemühungen in den letzten Monaten bis zum Eintritt in die Arbeitslosigkeit 
bzw. bis zum Stempelbeginn in der Anspruchsberechtigung ein (vgl. Vi-act. 9).

D. Eine am 4. Februar 2021 - ergänzt mit Schreiben vom 2. März 2021 - 
hiergegen erhobene Einsprache (vgl. Vi-act. 10) wies das Amt für Arbeit mit 
Einspracheentscheid Nr. 148/21 vom 27. Mai 2021 ab (vgl. Vi-act. 13).

E. Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 148/21 vom 27. Mai 2021 
(Versand: gleichentags) liess A.________ am 28. Juni 2021 (Postaufgabe: 
gleichentags) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Der Einspracheentscheid Nr. 148/21 des Amtes für Arbeit vom 27.5.2021 sei 
aufzuheben und in Gutheissung der Beschwerde sei die Einstellung der 
Anspruchsberechtigung um 11 Tage wegen ungenügender Arbeitsbemühungen 
vollumfänglich aufzuheben und dem Beschwerdeführer der Taggeldanspruch in 
ebendiesem Umfang nachzubezahlen.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.

3

Mit Vernehmlassung vom 26. Juli 2021 beantragt das Amt für Arbeit die 
Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn 
sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl. Art. 30 
Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversiche-
rung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; 
SR 837.0] vom 25.6.1982). Diese Regelung steht im Zusammenhang mit der in 
Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminderungspflicht, wonach die versicher-
te Person alles Zumutbare unternehmen muss, um eine Arbeitslosigkeit zu ver-
meiden oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, 
nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes (vgl. AVIG-Praxis ALE, Juli 
2021, B307 ff.; vgl. BGE 114 V 285 Erw. 3; BGE 111 V 239 Erw. 2a; Urteil BGer 
8C_12/2010 vom 4.5.2010 Erw. 2.2).

1.2 Art. 26 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung 
und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; 
SR 837.02) vom 31. August 1983 normiert die Anforderungen an die persönli-
chen Arbeitsbemühungen der Versicherten. Die versicherte Person muss den 
Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätestens am fünften 
Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden Werktag 
einreichen. Nachgewiesene Arbeitsbemühungen werden nicht mehr berücksich-
tigt, wenn die versicherte Person die Frist verstreichen lässt und hierzu keinen 
entschuldbaren Grund geltend macht (vgl. Art. 26 Abs. 2 AVIV). Die zuständige 
Amtsstelle hat die Arbeitsbemühungen der Versicherten monatlich zu überprüfen 
(vgl. Art. 26 Abs. 3 AVIV). Arbeitsbemühungen sind unabhängig von den Erfolgs-
aussichten vorzunehmen (vgl. VGE 2014 68 vom 20.11.2014 Erw. 1.2 m.H.a. 
Gerhards, Kommentar zum AVIG, Bd. 1, Bern 1987, Art. 17 Rz. 14; VGE 432/97 
vom 17.12.1997 m.H.). Daraus folgt, dass vorbehältlich eines entschuldbaren 
Grundes die Arbeitsbemühungen unberücksichtigt bleiben und eine Einstellung in 
der Anspruchsberechtigung ausgesprochen werden kann, wenn die Nachweise 
der Arbeitsbemühungen nicht innert der gesetzlichen Frist eingereicht werden, 
ohne dass eine zusätzliche Frist gewährt werden müsste. Die versicherte Person 
muss ihre Bemühungen nachweisen können (vgl. AVIG-Praxis ALE B321 ff.). Ob 
die persönlichen Arbeitsbemühungen als genügend zu betrachten sind, ist mithin 
im Einzelfall unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (vgl. VGE 
319/04 vom 16.6.2004 Erw. 1). Die Arbeitslosenkasse soll ihre Leistungen nur 

4

dann (voll) erbringen, wenn sich die versicherte Person so verhält, wie wenn es 
keine Arbeitslosenversicherung gäbe (vgl. AVIG-Praxis ALE B311). 

1.3 Eine versicherte Person hat mithin nicht erst nach Eintritt der Arbeitslosig-
keit, sondern bereits in der Kündigungsfrist bzw. vor der Meldung beim Arbeits-
amt, Stellenbemühungen vorzunehmen (vgl. VGE II 2014 68 vom 20.11.2014 
Erw. 1.2 m.H.a. ARV 1993/94 Nr. 26 S. 184 Erw. 2b; vgl. auch ARV 2003 Nr. 10 
S. 119 Erw. 1). Dabei kann sich die versicherte Person generell nicht auf Rechts-
unkenntnis berufen (vgl. VGE II 2014 68 vom 20.11.2014 Erw. 1.2 m.H.a. BGE 
124 V 215 Erw. 2, BGE 126 V 308 Erw. 2b und VGE 367/98 vom 15.7.1998 
Erw. 2b). Persönliche Arbeitsbemühungen sind bereits vor der Meldung beim Ar-
beitsamt vorzukehren, bevor mithin überhaupt von Seiten der Arbeitslosenver-
sicherung entsprechende Informationen gezielt an von Arbeitslosigkeit bedrohte 
Versicherte abgegeben werden können (vgl. VGE II 2014 68 vom 20.11.2014 
Erw. 1.2; VGE 380/00 vom 20.9.2000 Erw. 2b sowie VGE 319/04 vom 16.6.2004 
Erw. 1; vgl. Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosen-
versicherung und die Insolvenzentschädigung, 4. Aufl., Zürich 2013, S. 172 + 
175).

1.4 Bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine Person genügend um zumutba-
re Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Qualität, sondern auch die Quantität ihrer 
Bewerbungen von Bedeutung (vgl. AVIG-Praxis ALE B315). Das Quantitativ der 
Bewerbungen beurteilt sich nach konkreten Umständen, wobei in der Praxis 
durchschnittlich zehn bis zwölf Stellenbewerbungen pro Monat in der Regel als 
genügend erachtet werden (vgl. Urteil BGer 8C_209/2018 vom 14.11.2018 
m.H.a. BGE 139 V 524 Erw. 2.1.4). Allerdings ist eine allgemein gültige Aussage 
über die erforderliche Mindestanzahl an Bewerbungen nicht möglich, das Quanti-
tativ beurteilt sich vielmehr nach den konkreten Umständen (vgl. BGE 139 V 524 
Erw. 2.1.4). Bei der Beurteilung der Frage, ob die Arbeitsbemühungen qualitativ 
und quantitativ genügend sind, steht somit der zuständigen Amtsstelle ein gewis-
ser Ermessensspielraum zu. Die erforderliche Anzahl von Bemühungen hängt 
u.a. ab vom Arbeitsmarkt und von den persönlichen Verhältnissen der versicher-
ten Person wie Alter, Bildung, geographische Mobilität und sprachliche Hinder-
nisse usw. (vgl. AVIG-Praxis ALE B316). Arbeitsbemühungen müssen umso in-
tensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu fin-
den (vgl. Kupfer Bucher, a.a.O., S. 104).

2.1 Mit Einspracheentscheid Nr. 148/21 vom 27. Mai 2021 bringt die Vorinstanz 
im Wesentlichen vor, dass der Beschwerdeführer für die letzten drei Monate vor 
Eintritt in die Arbeitslosigkeit insgesamt 13 Arbeitsbemühungen (zwei Arbeits-

5

bemühungen im Oktober, sieben im November und vier im Dezember) einge-
reicht habe (vgl. Erw. 5; Vi-act. 13). Anlässlich des Erstgesprächs vom 17. No-
vember 2020 sei der Beschwerdeführer darauf hingewiesen worden, dass min-
destens zehn realistische Arbeitsbemühungen zu erwarten gewesen wären; 
selbst wenn man eine reduzierte Anzahl von acht Arbeitsbemühungen pro Monat 
als Vorgabe für die Zeit vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit nehmen würde, so wür-
den die 13 nachgewiesenen Arbeitsbemühungen in quantitativer Hinsicht weiter-
hin nicht genügen (vgl. Erw. 8). Die im Juni, Juli und August 2020 vom Be-
schwerdeführer angeführten Arbeitsbemühungen seien nicht von Belang, da le-
diglich die letzten drei Monate vor dem Taggeldbezug zu berücksichtigen seien. 
Schliesslich erweise sich die beschwerdeführerische Argumentation, der Bewer-
bungsprozess für die gesuchten Positionen nehme aufgrund von Assessments 
längere Zeit in Anspruch und für das Profil des Beschwerdeführers sei keine 
genügend grosse Anzahl an offenen Stellen vorhanden gewesen, als unbeacht-
lich (vgl. Erw. 7). Mithin sei die Verfügung von 11 Einstelltagen nicht zu bean-
standen (vgl. Erw. 9).

2.2 Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer vor Verwaltungsgericht vor, er 
habe bis zum ersten RAV-Beratungsgespräch acht Stellenbewerbungen vorge-
nommen. Eine fixe Anzahl pro Monat an zu liefernden Arbeitsbemühungen 
während der Kündigungsfrist sei nie Thema des Beratungsgesprächs vom 17. 
November 2020 gewesen und dementsprechend sei diese auch nicht dem ent-
sprechenden Verlaufsprotokoll zu entnehmen. Lediglich dem Informations-
blatt/Ver-einbarung, welche der Beschwerdeführer anlässlich des Gesprächs un-
terzeichnet habe, sei zu entnehmen, dass mindestens zehn realistische Arbeits-
bemühungen monatlich zu erwarten gewesen seien. Dabei gelte es jedoch zu 
beachten, dass anfangs Januar 2021 die Vorgabe - wonach 10 realistische Ar-
beitsbemühungen zu liefern seien - auf acht realistische Arbeitsbemühungen re-
duziert wurde und mithin die zuvor genannte Messlatte nicht als streng gewertet 
werden dürfe. Zudem habe er vom 19. bis 29. November 2020 fünf sowie im De-
zember 2020 vier weitere Stellenangebote präsentieren können. Dies ergebe 
während der Kündigungszeit insgesamt 17 Stellenbewerbungen. Komme hinzu, 
dass Bewerbungsgespräche für Kaderstellen einen hohen zeitlichen Aufwand in 
der Vorbereitung bedürften (vgl. Beschwerde vom 28.7.2021 S. 3ff. lit. b).

2.3 Vorliegend ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenent-
schädigung grundsätzlich unbestritten. Streitig und zu beurteilen gilt nachfolgend 
einzig, ob die Vorinstanz den Beschwerdeführer zu Recht für 11 Tage in der An-
spruchsberechtigung eingestellt hat mit der Begründung, er sei seiner Pflicht 

6

nach persönlichen Arbeitsbemühungen in der Zeitspanne für die letzten drei Mo-
nate vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit am 1. Januar 2021 nicht nachgekommen.

3.1 Aktenmässig ist erstellt, dass der Beschwerdeführer gemäss den von ihm 
am 17. November 2020 und am 6. Dezember 2020 sowie am 6. Januar 2021 
beim RAV Goldau eingereichten Formularen "Nachweis der persönlichen Ar-
beitsbemühungen" für den Zeitraum vom 1.6.2020 bis 15.12.2020 bzw. während 
der Kündigungsfrist bis zum Stempelbeginn (vom 2.6.2020 bis 31.12.2020)  ins-
gesamt 17 bzw. 16 und für den Zeitraum von drei Monaten vor Eintritt der Ar-
beitslosigkeit bis zum Stempelbeginn (vom 1.10.2020 bis 31.12.2020) 13 Ar-
beitsbemühungen eingereicht hat (vgl. Vi-act. 3; vorstehend Erw. 2.1/2.2).

3.2.1  Der Beschwerdeführer hätte im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht 
(vgl. vorstehend Erw. 1.1/1.3) bereits seit er von der Kündigung am 2. Juni 2020 
per 31. Dezember 2020 Kenntnis erhalten hatte, Arbeitsbemühungen vornehmen 
müssen. Er bezeichnet diese Schadenminderungspflicht in seiner Stellungnahme 
vom 1. Februar 2021 (Vi-act. 8, S. 3) denn auch - zumal angesichts seiner 
bisherigen beruflichen Tätigkeit im Sozialversicherungsbereich - zu Recht als 
"durchaus bekannt". 

Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers erfolgten am 1. Juni 2020 - somit 
noch vor der Kündigung am 2. Juni 2020 -, am 6. Juli 2020, am 31. August 2020 
sowie am 28. September 2020; insoweit erfolgte mithin lediglich eine 
Arbeitsbemühung pro Monat bzw. wurden seit Kündigung des 
Anstellungsverhältnisses am 2. Juni 2020 bis September 2020 insgesamt drei 
Bewerbungen eingereicht, wobei die Vorinstanz nur auf die letzten drei Monate 
(d.h. Oktober bis Dezember 2020) abstellte.

Alsdann erfolgten vor dem Erstgespräch beim RAV Goldau vom 17. November 
2020 am 4. und 7. Oktober 2020 sowie am 3. und 8. November 2020 
Arbeitsbemühungen. Anlässlich des Gesprächs vom 17. November 2020 wies 
der Berater den Beschwerdeführer hinsichtlich der erwarteten 
Arbeitsbemühungen explizit darauf hin, dass so viele realistische 
Arbeitsbemühungen wie möglich erwartetet werden und monatlich auch drei bis 
vier Netzwerkkontakte sowie auch Spontanbewerbungen bei potentiellen 
Arbeitgebern - aber nicht nur - möglich sind. Allenfalls werde die Anzahl der 
Arbeitsbemühungen im Februar/März 2021 angepasst, falls nicht mehr möglich 
sein sollte (vgl. Vi-act. 14 [Verlaufsprotokoll des RAV-Beratungsgesprächs vom 
17.11.2020]). In diesem Zusammenhang unterzeichnete der Beschwerdeführer 
denn auch ein Informationsblatt, gestützt auf welches klar und 
unmissverständlich mindestens 10 realistische Arbeitsbemühungen monatlich 

7

erwartet wurden (vgl. Vi-act. 15). Damit musste dem Beschwerdeführer 
angesichts die Grössenordnung der erwarteten 10 Arbeitsbemühungen pro 
Monat - worunter sich drei bis vier Netzwerkkontakte befinden dürfen (vgl. hierzu 
auch Vi-act. 12 [Schreiben der Rechtsvertreterin vom 2.3.2021 S. 2]) - klar 
gewesen sein. Andernfalls wäre er zu diesbezüglichen Rückfragen an den 
Berater gehalten gewesen (vgl. Vi-act. 14). 

In der Folge reichte der Beschwerdeführer für den Monat November 2020 
zusätzlich zu den beiden bereits eingereichten Arbeitsbemühungen vom 3. und 
8. November 2020 fünf weitere (am 19./24./26./27./29.11.) ein, sowie für den 
Monat Dezember 2020 deren vier (am 1./4./14./15.12.) Arbeitsbemühungen ein. 
Dass es sich hierbei um eine ungenügende Zahl von Arbeitsbemühungen 
handelte, musste ihm aufgrund seiner vorerwähnten Kenntnisse im Sozialversi-
cherungsbereich und insbesondere seiner Spezialkenntnisse in der 
Eingliederung und der Arbeitsvermittlung (vgl. https://www.          , eingesehen 
am 27.9.2021) bekannt sein. Dies wird implizit dadurch bestätigt, dass er per 
Februar 2021 zehn Arbeitsbemühungen einreichte; per März 2021 erfolgte eine 
Anpassung (Reduktion) auf 8 Arbeitsbemühungen pro Monat, was während 
eines Zwischenverdienstes des Beschwerdeführers beibehalten wurde (vgl. Vi-
act. 14). In diesem Zusammenhang ist mit der Vorinstanz festzuhalten (vgl. 
Vernehmlassung vom 27.5.2021 S. 5 Ziff. 7), dass selbst dann, wenn man von 
der per März 2021 reduzierten Anzahl von 8 Arbeitsbemühungen pro Monat als 
Vorgabe für die Zeit vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit ausginge, die 13 
nachgewiesenen Arbeitsbemühungen für das vierte Quartal 2020 in quantitativer 
Hinsicht dennoch nicht genügten.

3.2.2  An der Tatsache ungenügender Arbeitsbemühungen vermögen die Ein-
wände des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Denn selbst wenn die Stellen-
suchbemühungen des Beschwerdeführers vor Oktober 2020 relevant sein sollten 
(vgl. Beschwerde S. 6 zu Ziff. 5), könnte dies angesichts der geringen Zahl be-
legter Arbeitsbemühungen in dieser Zeit an der Beurteilung nichts ändern (vgl. 
vorstehend Erw. 3.2.1). Auch trifft der beschwerdeführerische Einwand nicht zu, 
wonach er sinngemäss seit dem 17. November 2020 und mithin innerhalb von 
sechs Wochen eine Anzahl von 30 Arbeitsbemühungen hätte einreichen müssen. 
Für die noch offenen Monate November und Dezember 2020 hätte er insgesamt 
20 Arbeitsbemühungen vorlegen müssen, wobei er für den November 2020 zwei 
Bewerbungen bereits anlässlich des Beratungsgesprächs vom 17. November 
2020 einreichen konnte. Damit wären noch insgesamt 18 Arbeitsbemühungen 
(8 für November; 10 für Dezember) vorzulegen gewesen. Gleichwohl reichte der 

https://www

8

Beschwerdeführer für November 2020 insgesamt nur sieben und für Dezember 
2020 nurmehr vier Arbeitsbemühungen vor (vgl. vorstehend Erw. 3.2.1). 

Unbehelflich ist der Hinweis auf BGE 139 V 524 (Beschwerde S. 8). Betroffen 
war in jenem Verfahren ein Amtsvormund. Betroffen war also einerseits eine 
spezialisierte Tätigkeit, wie sie derjenigen des Beschwerdeführers durchaus ver-
gleichbar ist. Anderseits hatte dieser Amtsvormund für vier Monate insgesamt 
15 Bewerbungen nachgewiesen, was ebenfalls zu einer Einstellung in der An-
spruchsberechtigung führte. Als Schutzbehauptung zu qualifizieren ist der gel-
tend gemachte Aufwand für Assessments und Vorstellungen etc. (Beschwerde 
S. 5). Abgesehen davon, dass dieser Aufwand nicht weiter konkretisiert wird, ist 
nicht ersichtlich, dass er weiteren Bewerbungen entgegensteht und/oder solche 
verunmöglichen könnte. 

3.2.3  Es kann der Vorinstanz im Zusammenhang mit der Festlegung der 
erwarteten Arbeitsbemühungen keine Verletzung des rechtlichen Gehörs (vgl. 
Beschwerde S. 7 zu Ziff. 7) vorgeworfen werden. Der Beschwerdeführer führte 
zahlreiche Beratungsgespräche mit dem RAV Goldau, anlässlich derer er sowohl 
schriftlich als auch mündlich klar auf seine entsprechende Pflicht aufmerksam 
gemacht wurde (vgl. Vi-act. 14 und vorstehend Erw. 3.2). Soweit der Beschwer-
deführer in diesem Zusammenhang vorbringt, es sei ihm ein rückwirkendes Han-
deln vor dem Erstgespräch vom 17. November 2020 nicht möglich gewesen, ist 
noch einmal zu erwähnen, dass die arbeitslosenversicherungsrechtliche Not-
wendigkeit eine Stellensuche bereits während der Kündigungsfrist in der sozial-
versicherungsrechtlichen Schadenminderungspflicht wurzelt. Die diesbezügliche 
Rechtskenntnis wird vorausgesetzt und kann im konkreten Fall dem Beschwer-
deführer auch attestiert werden (vgl. vorstehend Erw. 1.2 sowie Erw. 3.2.1).

3.2.4  Im Lichte der Schadenminderungspflicht und der Rechtsprechung sind 
somit die vom Beschwerdeführer pro Monat und mithin die für den Zeitraum vom 
1.10.2020 bis 15.12.2020 gesamthaft lediglich 13 getätigten Arbeitsbemühungen 
- selbst wenn man ab dem Kündigungsdatum (namentlich vom 2.6.2020) bis zum 
Stempelbeginn am 1. Januar 2021, von insgesamt 16 (bestenfalls mit 17) Ar-
beitsbemühungen ausgehen würde - als ungenügend zu werten. Die vorinstanz-
liche Feststellung ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen ist mithin nicht 
zu beanstanden.

3.3.1  Entschuldbare Gründe für die ungenügenden persönlichen Arbeits-
bemühungen während der Kündigungsfrist liegen keine vor; die vorstehend er-
wähnten wenig substantiierten bzw. lediglich pauschalen Vorbringen, wonach die 
Bewerbungsgespräche sowie Vorstellungsgespräche für Kaderstellen einen ho-

9

hen zeitlichen Aufwand in der Vorbereitung mit sich bringen würden bzw. wonach 
von einer spezialisierten Arbeitskraft wesensgemäss weniger Bewerbungen ver-
langt werden dürfen als von einer Hilfskraft (vgl. Beschwerde S. 5/9), ändern 
hieran nichts. Zwar ist qualifizierten Berufsleuten in gekündigter Stellung das 
Recht zuzubilligen, ihre persönlichen Bemühungen zunächst auf ihren bisherigen 
Berufszweig zu beschränken, indes gilt dies nur insoweit, als dieser auch ent-
sprechende offene Stellen anbietet. Dabei mag das Finden einer Arbeitsstelle im 
Dezember bzw. derzeit generell aufgrund der Corona-Pandemie nicht einfach 
sein, indes wäre der Beschwerdeführer verpflichtet gewesen, nötigenfalls gerade 
angesichts dieser Situation auch ausserhalb seines bisherigen Berufes Arbeit zu 
suchen (vgl. vorstehend Erw. 1.1; BGE 139 V 524 Erw. 2.1.3 m.H.). Letztlich gilt 
es dabei den bundesgerichtlichen Grundsatz zu beachten, dass die Arbeits-
bemühungen umso intensiver sein müssen, je weniger Aussicht eine versicherte 
Person hat, eine Stelle zu finden. Dabei stehen sowohl Tatsache als auch Inten-
sität, nicht aber der Erfolg dieser Bemühungen im Vordergrund (vgl. Urteil BGer 
8C_21/2008 vom 3.6.2008 Erw. 3.2). Das erschwerte Finden einer Stelle - na-
mentlich im Dezember - rechtfertigt somit nicht die fehlende Suche nach einer 
Arbeitsstelle (vgl. VGE II 2021 24 vom 19.4.2021 Erw. 4.2.3).

3.3.2  Schliesslich vermag die vom Beschwerdeführer vorgebrachte mangelnde 
Unterstützung durch das RAV bzw. die Vorinstanz die ungenügende Suche nach 
einer Arbeitsstelle ebenfalls nicht zu rechtfertigen (vgl. Beschwerde S. 9f. zu 
Ziff. 8). Zur Erfüllung ihrer Schadenminderungspflicht hat die versicherte Person 
zwar Anspruch auf Unterstützung der zuständigen Amtsstellen, kann daraus al-
lerdings keinen Rechtsanspruch auf Arbeitsvermittlung ableiten (vgl. AVIG Praxis 
B312). Anlässlich des Beratungsgesprächs vom 17. November 2020 wurde 
der Beschwerdeführer durch das RAV Goldau ausdrücklich (durch Abgabe des 
schriftlichen Informationsblattes) darauf hingewiesen, dass er monatlich mind. 10 
schriftliche Arbeitsbemühungen fristgerecht einzureichen habe (vgl. Vi-act. 15; 
vgl. vorstehend Erw. 3.2.1). Das RAV Goldau kann entgegen dem Vorwurf des 
Beschwerdeführers nicht für dessen fehlende Arbeitsbemühungen verantwortlich 
gemacht werden (vgl. Beschwerde S. 9f. zu Ziff. 8). Ohnehin entbindet ein allfäl-
liges Ausbleiben der Unterstützung seitens RAV-Mitarbeiter bzw. der Vorinstanz 
den Beschwerdeführer nicht von der erwarteten Stellenbewerbung.

4.1 Steht fest, dass das Fehlen persönlicher Arbeitsbemühungen nicht ent-
schuldbar ist, so ist dies zu sanktionieren (vgl. vorstehend Erw. 1.1). Die Vor-
instanz verfügte in casu eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die 
Dauer von 11 Tagen. Zu beurteilen ist nachfolgend die Dauer der Einstellung in 
der Anspruchsberechtigung (vgl. Beschwerde S. 10f. zu Ziff. 9).

10

4.2.1  Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens 
und beträgt je Einstellungsgrund höchstens 60 Tage (Art. 30 Abs. 3 AVIG). 
Gemäss Art. 45 Abs. 3 AVIV dauert die Einstellung 1 bis 15 Tage bei leichtem 
(lit. a), 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem (lit. b) und 31 bis 60 Tage bei schwe-
rem Verschulden (lit. c). Eine ausdrückliche Zuordnung zum Grad des Verschul-
dens (als schwer) findet sich in Art. 45 Abs. 4 AVIV lediglich für die Aufgabe einer 
zumutbaren Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen sowie für die Ablehnung 
einer zumutbaren Arbeit ohne entschuldbaren Grund. Im Übrigen hat das SECO 
diesbezüglich weitergehende Vorgaben für die Verwaltung publiziert. Diese gel-
ten als Verwaltungsweisungen, die für das Gericht grundsätzlich nicht verbindlich 
sind. Es soll sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine 
dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 
gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne trifti-
gen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Kon-
kretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben 
der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwen-
dung zu gewährleisten, Rechnung getragen (vgl. BGE 141 V 362 Erw. 2.4). 

4.2.2  Bei der Bemessung der Einstelldauer sind im Übrigen rechtsprechungs-
gemäss alle Umstände des konkreten Einzelfalls wie Beweggründe, persönliche 
Verhältnisse (z.B. Alter, Zivilstand, Gesundheit, soziales Umfeld, Bildungsgrad) 
und Begleitumstände zu berücksichtigen (vgl. VGE I 2008 85 vom 25.6.2008 
Erw. 4.1 m.H.a. VGE 324/02 vom 17.7.2002 Erw. 5b; AVIG-Praxis ALE D64). 
Massgebend ist das Gesamtverhalten der versicherten Person, das unter 
Berücksichtigung aller wesentlichen Umstände des Einzelfalls, d.h. der objekti-
ven und subjektiven Gegebenheiten zu würdigen ist (vgl. BGE 130 V 125 Erw. 
3.5). Es ist dabei vom Mittelwert des jeweils definierten Rahmens für leichtes, 
mittleres und schweres Verschulden auszugehen, welcher bei qualifiziertem Ver-
halten entsprechend verschärft und bei privilegiertem Verhalten gemindert wer-
den kann (vgl. BGE 123 V 153 Erw. 3b). 

4.2.3  Schliesslich stellt die Feststellung der Einstellungsdauer eine typische Er-
messensfrage dar; mithin steht der Vorinstanz ein Ermessen zu, das sie pflicht-
gemäss auszuüben hat. Das Gericht greift nur mit Zurückhaltung in dieses ein. 
Es setzt nicht sein Ermessen anstelle desjenigen der Vorinstanz, solange diese 
davon pflichtgemäss Gebrauch gemacht hat, also allen einschlägigen Gesichts-
punkten gebührend Rechnung trägt (vgl. VGE II 2021 24 vom 19.4.2021 
Erw. 5.2.3 m.H.a. VGE II 2016 6 vom 22.3.2016 Erw. 4.1 und VGE II 2015 20 
vom 22.7.2015 Erw. 4.1).

11

4.3.1  Der Einstellraster des SECO (AVIG-Praxis ALE D79 Ziff. 1.A 3) beurteilt 
ungenügende Arbeitsbemühungen ab einer 3-monatigen Kündigungsfrist als 
leichtes Verschulden und gibt 9 bis 12 Einstelltage vor. 

4.3.2  Die Vorinstanz hat die ungenügenden Arbeitsbemühungen des Beschwer-
deführers "angesichts der obigen Ausführungen" (Einspracheentscheid S. 6 
Erw. 9) mit elf Einstelltagen sanktioniert. Welche Kriterien bei dieser ermessens-
weisen Festsetzung in der oberen Hälfte des (engen) Spektrums von neun bis 
zwölf Tagen berücksichtigt wurden, wird mit dieser Begründung nicht näher kon-
kretisiert.

Der Beschwerdeführer hat wie dargelegt, ungenügende Arbeitsbemühungen 
während der Kündigungsfrist bis Ende 2020 nachgewiesen. Soweit ersichtlich 
beschlägt dies jedoch nur die quantitativen Arbeitsbemühungen (vgl. angefoch-
tener Entscheid S. 6 Ziff. 8), nicht aber deren Qualität. Es kann denn auch nicht 
gesagt werden, es handle sich bei den belegten Arbeitsbemühungen um "pro 
forma-Bewerbungen", um allein die geforderte Anzahl zu erreichen und keine 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung zu riskieren. Zu Gunsten des Be-
schwerdeführers kann auch als nachvollziehbar gewürdigt werden, dass er sich 
zunächst auf eine seiner bisherigen Tätigkeit adäquate Arbeit konzentrierte. 
Wenn dies auch die ungenügenden Arbeitsbemühungen nicht zu rechtfertigen 
vermag, darf es dennoch beim Sanktionsmass berücksichtigt werden; andernfalls 
schlüge sich dieses Argument in doppelter Weise zu Ungunsten des Beschwer-
deführers nieder. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer für die drei Monate 
Oktober bis Dezember 2020 mit insgesamt dreizehn Bewerbungen immerhin 
knapp die Hälfte der geforderten dreissig Bewerbungen vorgenommen hat. Es 
kann ihm auch zu Gute gehalten werden, dass er einerseits nach dem Vorstel-
lungsgespräch vom 17. November 2020 in den verbleibenden dreizehn Tagen 
des Novembers noch fünf (ernsthafte) Bewerbungen, also die Hälfte des Mo-
natssolls tätigte. In Berücksichtigung der Begleitumstände, des bisherigen sozia-
len und beruflichen Umfeldes sowie auch des Alters des Beschwerdeführers 
rechtfertigt es sich daher, die Zahl der Einstelltage auf das Minimum des SECO-
Rasters, d.h. auf neun Tage festzusetzen bzw. zu reduzieren. Insoweit ist die 
Beschwerde somit teilweise gutzuheissen. 

5.1 Mangels einer entsprechenden Bestimmung im AVIG sind für das vorlie-
gende Verfahren keine Kosten zu erheben (vgl. Art. 61 lit. fbis Bundesgesetzes 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 
6.10.2000). Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).

12

5.2 Das Obsiegen des Beschwerdeführers ist auf einen Viertel zu veranschla-
gen. 

Die (teilweise) obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Er-
satz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und 
ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach 
der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. § 74 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974).

In Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 
280.411) vom 27. Januar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Ver-
waltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und 
unter Einbezug der in § 2 GebTRA enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des 
pflichtgemässen Ermessens ist dem beanwalteten Beschwerdeführer eine Par-
teientschädigung von Fr. 500.-- (inkl. MwSt und Barauslagen) zuzusprechen.

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid 
Nr. 148/21 vom 27. Mai 2021 insoweit aufgehoben, als die Einstelldauer in-
folge fehlender Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers von elf auf 
neun Tage reduziert wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat dem beanwalteten Beschwerdeführer eine reduzierte 
Parteientschädigung von Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezah-
len. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an
- Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 21. Oktober 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

14

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. November 2021