# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d0fcf1d8-6880-5ca1-98a0-cdc729666982
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250105-O2
**Docket/Reference:** PS250105-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250105-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250105-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw L. Kappeler

Urteil vom 6. Mai 2025

in Sachen

A._____ GmbH,

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____

gegen

B._____ [Stiftung], 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfah-

ren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 2. April 2025 (EK250035)

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Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend: Schuldnerin) ist 

seit dem tt.mm.2011 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Handelsregis-

ter des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Handelsregistereintrag bezweckt sie 

den Innenausbau und Montagearbeiten sowie Handel mit Waren und Einrich-

tungsgegenständen aller Art (act. 6). 

1.2. Am 16. Januar 2025 stellte die Gläubigerin und Beschwerdegegnerin 

(nachfolgend: Gläubigerin) beim Einzelgericht im summarischen Verfahren des 

Bezirksgerichtes Dietikon (nachfolgend: Vorinstanz) ein Begehren um Eröffnung 

des Konkurses über die Schuldnerin (act. 11/1). Nach Durchführung des Verfah-

rens eröffnete die Vorinstanz mit Urteil vom 2. April 2025 für eine Forderung der 

Gläubigerin in der Höhe von Fr. 15'719.50 nebst Zins zu 5 % seit 16. September 

2024, Fr. 580.– reglementarische Kosten, Fr. 60.– Mahnkosten, Fr. 459.57 Ver-

zugszins von 5 % vor Betreibung und gesamthaft Fr. 368.– Betreibungskosten, 

mithin für eine Forderung von total Fr. 17'613.42, den Konkurs über die Schuldne-

rin und beauftragte das Konkursamt Schlieren (nachfolgend: Konkursamt) mit 

dem Vollzug. Die Entscheidgebühr setzte die Vorinstanz auf Fr. 400.– fest, aufer-

legte sie der Schuldnerin und bezog sie aus dem von der Gläubigerin geleisteten 

Kostenvorschuss. Den Rest des Vorschusses überwies die Vorinstanz dem Kon-

kursamt (act. 3 = act. 10 = act. 11/7). 

1.3. Dagegen erhob die Schuldnerin mit Eingabe vom 16. April 2025 innerhalb 

der 10-tägigen Frist gemäss Art. 174 Abs. 1 SchKG (vgl. act. 11/8) Beschwerde 

beim Obergericht des Kantons Zürich (act. 2). Sie verlangt die Aufhebung des 

vorinstanzlichen Konkurseröffnungsentscheids und beantragte in prozessualer 

Hinsicht, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen (vgl. act. 2 S. 

2). 

1.4. Mit Verfügung vom 17. April 2025 wurde der Beschwerde einstweilen auf-

schiebende Wirkung zuerkannt (act. 8). Auf eine Fristansetzung zur Leistung ei-

nes Kostenvorschusses konnte verzichten werden, da die Schuldnerin den übli-

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chen Betrag von Fr. 750.– mit der Überweisung über Fr. 18'363.42 bereits am 

10. April 2025 bei der Obergerichtskasse einbezahlt hatte (act. 5/6, act. 7). 

1.5. Die erstinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 11/1-8). Das Beschwerdeverfahren erweist sich als spruchreif. 

2.

2.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurs-

eröffnung aufheben, wenn die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht 

und durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld einschliesslich Zinsen 

und Kosten getilgt ist (Tilgung), der geschuldete Betrag beim oberen Gericht zu-

handen der Gläubigerin hinterlegt ist (Hinterlegung) oder die Gläubigerin auf die 

Durchführung des Konkurses verzichtet hat (Gläubigerverzicht; vgl. Art. 174 

Abs. 2 SchKG). Tilgung und Hinterlegung müssen "einschliesslich Zinsen und 

Kosten" vor Ablauf der Beschwerdefrist erfolgt sein (KUKO SchKG-DIGGEL-

MANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 10; BGE 136 III 294 E. 3.2). Zu den "Kos-

ten" gehören auch die von der Gläubigerin vorgeschossenen Kosten des erstin-

stanzlichen Konkursgerichtes und des Konkursamtes (BGer 5A_829/2014 vom 

9. Februar 2015 E. 3.3; BGer 5A_435/2013 vom 10. Juli 2013 E. 2.1; BGer 

5A_409/2013 vom 8. Juli 2013 E. 2; BGE 133 III 687 E. 2.3). Folglich müssen 

auch diese Kosten von der Schuldnerin rechtzeitig sichergestellt werden, damit 

der Konkursaufhebungsgrund der Tilgung resp. Hinterlegung gegeben ist.

2.2. Die Schuldnerin hat am 10. April 2025 Fr. 17'613.42 (vgl. oben E. 1.4.) bei 

der Obergerichtskasse hinterlegt (vgl. act. 5/6). Damit hat sie die Forderung der 

Gläubigerin inkl. Zins und Betreibungskosten hinterlegt. Sodann belegt die 

Schuldnerin mit einer entsprechenden Bestätigung des Konkursamtes Schlieren 

vom 8. April 2025 (act. 5/7), beim Konkursamt die Kosten des Konkursgerichts 

und des Konkursverfahrens bis zu einer allfälligen Konkursaufhebung mit einer 

Zahlung von Fr. 1'000.– sichergestellt zu haben. Das Vorliegen des Konkursauf-

hebungsgrundes der Hinterlegung nach Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG ist damit 

belegt. 

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3.

3.1. Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin glaubhaft ist. 

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, mit 

denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. 

Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch 

nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine 

Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und 

die Schuldnerin deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Das ist 

beispielsweise der Fall, wenn die Schuldnerin Konkursandrohungen anhäufen 

lässt, systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht be-

zahlt. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund der Zah-

lungsgewohnheiten eines Konkursiten gewonnenen Gesamteindruck (BGer 

5A_191/2024 vom 14. August 2024 E. 3.1; BGer 5A_153/2017 vom 21. März 

2017 E. 3.1; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3).

3.2. An die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit dürfen keine zu strengen 

Anforderungen gestellt werden; es genügt, wenn die Zahlungsfähigkeit wahr-

scheinlicher erscheint als die Zahlungsunfähigkeit (statt vieler BGer 5A_353/2022 

vom 31. August 2022 E. 2.3). Es liegt an der Schuldnerin, Beweismittel vorzule-

gen, die geeignet sind, ihre Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. 

Behauptungen allein reichen nicht aus (OGer ZH PS230133 vom 17. August 2023 

E. 4.1). Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf dem aus den Unterlagen 

gewonnenen Gesamteindruck der Zahlungsgewohnheiten der Schuldnerin (BGer 

5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Wichtigstes bzw. unerlässli-

ches Beweismittel für diese Beurteilung ist der Auszug aus dem Betreibungsregis-

ter. Im Rahmen der Gesamtbetrachtung sind grundsätzlich auch Betreibungen zu 

berücksichtigen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde (zu den länger zu-

rückliegenden vgl. OGer ZH PS200011 vom 19. März 2020 E. 5.3.3). Die Schuld-

nerin ist deshalb grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungsregister nicht als 

erledigt aufgeführten Forderung Stellung zu nehmen (BGer 5A_33/2021 vom 

28. September 2021 E. 3.3).

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3.3. Nach Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, 

wenn glaubhaft gemacht wird, dass die Schuldnerin die aktuell dringendsten Ver-

pflichtungen bedienen kann und innert längstens zwei Jahren nebst den laufen-

den Verbindlichkeiten auch die bestehenden Schulden wird abtragen können 

(statt vieler: OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014 E. 2.2). Erhöhte Anforderun-

gen an die Glaubhaftmachung sind allerdings dann zu stellen, wenn Verlust-

scheine vorhanden sind. Gleiches gilt, wenn andere Betreibungen vorliegen, die 

sich bereits im Stadium der Konkursandrohung befinden bzw. bei Betreibungen 

nach Art. 43 SchKG im Stadium der Pfändungsankündigung oder gar Pfändung 

(vgl. BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; BGer 5A_181/2018 vom 30. 

April 2018 E. 3.1; OGer ZH PS210224 vom 28. Januar 2022 E. 4.1).

3.4. Gemäss dem Betreibungsregisterauszug der Schuldnerin wurden in den 

letzten fünf Jahren bis zum 14. April 2025 37 Betreibungen gegen sie eingeleitet. 

Davon wurden 30 Fälle durch Zahlung an das Betreibungsamt erledigt. In fünf 

Fällen (inkl. der streitgegenständlichen Betreibung) wurde der Konkurs angedroht. 

Zwei Betreibungen befinden sich im Stadium der Einleitung der Betreibung. Frü-

here Konkurseröffnungen sowie Verlustscheine sind keine registriert (vgl. 

act. 5/8). 

Aus dem Betreibungsregisterauszug ergehen damit sieben offene Betreibun-

gen. Die Schuldnerin anerkennt, dass davon zwei Betreibungen noch offen sind, 

nämlich die am 7. Januar 2025 [gemeint wohl 28. Januar 2025] eingeleitete Be-

treibung im Betrag von Fr. 7'605.– (in welcher bereits der Konkurs angedroht 

wurde) und die am 28. Januar 2025 [gemeint wohl 6. März 2025] eingeleitete Be-

treibung im Betrag von Fr. 3'676.70 (act. 2 Rz. 14). Zu vier weiteren Betreibungen 

führt die Schuldnerin aus, die entsprechenden Forderungen habe sie beglichen, 

könne aber aufgrund ihres administrativen Chaos keine Belege dazu einreichen 

(act. 2 Rz. 15). Die behaupteten Tilgungen sind damit unbestrittenermassen un-

belegt, weshalb sie unter Berücksichtigung der erhöhten Anforderungen an das 

Glaubhaftmachen (vgl. oben E. 3.3.) allesamt als offene Betreibungsschulden zu 

berücksichtigen sind. Betreffend die noch offenen Betreibungen aus dem Jahr 

2023 verfängt auch der Hinweis der Schuldnerin nicht, diese seien schon daher 

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offensichtlich beglichen, da die Frist zur Stellung des Konkursbegehrens gemäss 

Art. 166 SchKG abgelaufen sei (act. 2 Rz. 15). Das Recht zur Stellung des Kon-

kursbegehrens erlischt 15 Monate nach Zustellung des Zahlungsbefehls (Art. 166 

Abs. 2 SchKG). Zwar wurden die beiden Betreibungen vom 13. Oktober 2023 im 

Betrag von Fr. 4'512.65 und vom 19. Dezember 2023 im Betrag von Fr. 1'368.91 

tatsächlich vor über 15 Monaten eingeleitet. Daraus kann jedoch nicht ohne Wei-

teres geschlossen werden, die Frist gemäss Art. 166 Abs. 2 SchKG sei bereits 

verstrichen: So steht die Frist unter anderem während eines Gerichtsverfahrens 

still. Es ist vorliegend nicht bekannt, ob die Schuldnerin hinsichtlich dieser privat-

rechtlichen Forderungen allenfalls Rechtsvorschlag erhoben hat, und die Frist so-

mit während eines entsprechenden Verfahrens stillgestanden wäre. Angaben 

dazu macht die anwaltlich vertretene Schuldnerin keine. Somit ist lediglich die 

streitgegenständliche Betreibung im Umfang von Fr. 16'969.70 als beglichen zu 

betrachten, da sie nachweislich bei der Obergerichtskasse hinterlegt wurde 

(act. 5/6). 

Folglich ist von offenen Betreibungsschulden im Umfang von Fr. 24'043.36 

auszugehen. 

3.5. Die Schuldnerin führt aus, ihre momentane Situation sei auf ihr administra-

tives Chaos und nicht auf etwaige finanzielle Schwierigkeiten zurückzuführen. Ihr 

Gesellschafter und Geschäftsführer arbeite den ganzen Tag auf Baustellen und 

vernachlässige daher die Büroarbeiten (act. 2 Rz. 17 ff., Rz. 27). Sie sei finanziell 

aber gesund (act. 2 Rz. 22). Abgesehen von den offenen Betreibungsschulden 

äussert sich die Schuldnerin nicht zu weiteren offenen Schulden. Eine Kreditoren-

liste oder ähnliches, aus welcher noch weitere offene Forderungen hervorgehen 

würden, wurde nicht eingereicht. In der Bilanz der Jahresrechnung 2024 sind in-

dessen kurzfristige Verbindlichkeiten in der Höhe von Fr. 56'342.99 aufgeführt, 

wovon Fr. 47'780.84 auf ein Negativsaldo des Kontokorrents bei der C._____ AG 

und Fr. 8'562.15 auf eine Position "Umsatzsteuer" entfallen. Ob die bilanzierte Po-

sition für die Umsatzsteuer mittlerweile beglichen wurde, ist nicht bekannt. Sie ist 

daher ebenfalls als offene Verbindlichkeit im Rahmen der Liquiditätsprüfung zu 

beachten. Der Kontokorrent bei der C._____ AG wies per 7. April 2025 einen Ne-

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gativsaldo in der Höhe von Fr. 69'435.25 aus (act. 5/11). Dabei ist nicht ersicht-

lich, ob sich dieser Kontoüberzug im Rahmen einer gewährten Kreditfazilität be-

wegt, ein Ausgleich des negativen Saldos daher nicht unmittelbar bewerkstelligt 

werden müsste und allenfalls sogar ein weiterer Überzug möglich wäre, oder aber 

ob der Negativsaldo in nächster Zeit zu begleichen ist. Mangels entsprechenden 

Behauptungen und Belegen ist anzunehmen, dass der Negativsaldo kurzfristig 

zumindest teilweise abzutragen und kein weiterer Kontoüberzug möglich ist. Es ist 

damit davon auszugehen, dass die Schuldnerin neben den offenen Betreibungs-

forderungen im Betrag von Fr. 24'043.36 noch weitere kurzfristige Verbindlichkei-

ten im Umfang von Fr. 8'562.15 und – zumindest teilweise – von Fr. 69'435.25 zu 

bedienen hat. 

3.6. Die Schuldnerin beziffert ihre laufenden Ausgaben auf Fr. 12'000.– pro Mo-

nat (vgl. act. 2 Rz. 23 ff.). Ausgehend von der vorgelegten Jahresrechnung 2024 

erscheint dies als zu tief: Gemäss Erfolgsrechnung 2024 belief sich der Aufwand 

der Schuldnerin im Jahr 2024 auf gesamthaft Fr. 693'026.20, wovon rund 

Fr. 38'000.– für Mietkosten und rund Fr. 182'000.– für Lohnkosten anfielen 

(act. 5/9). Die Schuldnerin berücksichtigt in ihrem eingereichten Budget jedoch 

u.a. bloss monatliche Kosten von Fr. 1'400.– für die Miete/Leasing sowie 

Fr. 7'400.– für die Löhne (vgl. act. 5/13) und damit lediglich rund die Hälfte der im 

Jahr 2024 für diese Positionen angefallenen Kosten. Diese Reduktion begründet 

sie nicht. Weiter weist das Budget keine Positionen für Fremdkosten wie Material-

kosten und dergleichen aus, welche in der Jahresrechnung 2024 im Umfang von 

rund Fr. 232'000.– verbucht wurden. Es ist daher davon auszugehen, dass ihre 

laufenden Kosten deutlich mehr als die behaupteten Fr. 12'000.– betragen. 

3.7. Wie bereits dargelegt, muss die Schuldnerin, um ihre Zahlungsfähigkeit 

glaubhaft machen zu können, insbesondere die aktuell dringendsten Verpflichtun-

gen – namentlich die sich im Stadium der Konkursandrohung und -eröffnung be-

findlichen Forderungen – bedienen können. Die Schuldnerin macht dazu geltend, 

sie habe einen offenen Debitorenstand von Fr. 169'423.50, mit welchem sie ohne 

Weiteres den negativen Kontostand, die gemäss ihr noch offenen Rechnungen 

und die laufenden Kosten begleichen könne (act. 2 Rz. 23 f., Rz. 26). Diesbezüg-

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lich reicht sie eine Debitorenliste samt ausgestellten Rechnungen zu den Akten 

(act. 5/10). Daraus ergeht, dass aufgrund von im März und April 2025 ausgestell-

ten Rechnungen von einem zu erwartenden Mittelzufluss von Fr. 114'098.20 aus-

zugehen ist. Es erscheint dabei glaubhaft, wenn die Schuldnerin ausführt, sie 

habe grundsätzlich zahlungstreue Kunden (vgl. act. 2 Rz. 23), da es sich dabei 

vorwiegend um grössere Unternehmen und um den Kanton Zürich handelt. Es ist 

daher mit einem zeitnahen Zahlungseingang zu rechnen. Eine ebenfalls aufgelis-

tete Forderung im Umfang von Fr. 55'325.30 wurde indessen bereits im Novem-

ber 2023 fakturiert, und es ist angesichts des bereits länger andauernden 

Ausstands nicht davon auszugehen, dass diese Rechnung nun ebenfalls kurzfris-

tig beglichen wird. Sie ist daher nicht zu berücksichtigen. Obwohl die Guthaben 

der Schuldnerin zur Hauptsache in Debitoren und nicht in flüssigen Mitteln beste-

hen, scheint mit diesen Zahlungseingängen die Möglichkeit, einerseits die offenen 

Betreibungsforderungen sofort und andererseits ihre weiteren Schulden in abseh-

barer Zeit abzutragen, als gegeben. Zudem erscheint es auch als möglich, dass 

die Schuldnerin neben der Schuldentilgung auch ihre laufenden Verpflichtungen 

decken kann, selbst wenn diese deutlich höher als die behaupteten Fr. 12'000.– 

sein sollten. Dafür spricht auch, dass die Schuldnerin glaubhaft macht, dass über 

die bereits fakturierten Arbeiten hinaus noch weitere, bereits angefangene oder 

zumindest anstehende Aufträge mit einem Volumen von geschätzt Fr. 122'000.– 

bestehen (act. 2 Rz. 25, act. 5/12). Dieser Umsatz kann zwar zum jetzigen Zeit-

punkt mangels Rechnungstellung noch nicht unmittelbar zur Liquiditätsprüfung 

herangezogen werden. Es zeigt jedoch, dass mit weiteren Erträgen zu rechnen 

ist. Dies deckt sich auch damit, dass die Schuldnerin im Jahr 2024 einen Umsatz 

von Fr. 729'584.70 generieren konnte (act. 5/9). 

3.8.

Insgesamt erscheint die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin gerade noch als 

glaubhaft. Dies auch unter Berücksichtigung der von ihr eingereichten Jahres-

rechnung, aus welcher im Jahr 2024 ein Gewinn von Fr. 39'445.07 ergeht und ge-

mäss der per Ende 2024 keine Überschuldung vorlag (act. 5/9). Dies führt zur 

Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des am 2. April 2025 über die 

Schuldnerin eröffneten Konkurses.

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3.9. Die Schuldnerin ist jedoch darauf hinzuweisen, dass sie ihre Zahlungsmo-

ral und insbesondere ihre Debitorenbewirtschaftung zu überdenken hat. Sie 

scheint sich ihrer Situation gemäss ihren Ausführungen bewusst zu sein und 

möchte ihr administratives Chaos bereinigen (vgl. act. 2 Rz. 29). Sollte es jedoch 

den Erwartungen zum Trotz innert relativ kurzer Zeit wieder zur Konkurseröffnung 

kommen, so wäre diese Tatsache ein starkes Indiz für eine anhaltende Zahlungs-

unfähigkeit der Schuldnerin und es könnte diesfalls nicht auf weitere Angaben so-

wie (Buchhaltungs-)Belege zur Geschäftstätigkeit, zu den angenommenen Aufträ-

gen, den bestehenden Verbindlichkeiten und durchschnittlichen Einnahmen sowie 

Ausführungen zu ihrer Kreditfazilität verzichtet werden. 

4.

4.1. Obschon die Beschwerde gutzuheissen ist, sind die Gerichtsgebühren bei-

der Instanzen der Schuldnerin aufzuerlegen, weil sie das Verfahren durch ihre 

Zahlungssäumnis verursacht hat. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren sind 

auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG). 

4.2. Unter diesen Umständen hat die Schuldnerin keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Der Gläubigerin ist ebenfalls keine Parteientschädigung zu-

zusprechen, weil ihr im Beschwerdeverfahren keine entschädigungspflichtigen 

Aufwendungen entstanden sind. 

4.3. Das Konkursamt ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbe-

trag von Fr. 2'400.– (Fr. 1'000.– Zahlung der Schuldnerin sowie Fr. 1'400.– Rest 

des von der Gläubigerin der Vorinstanz geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin 

Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach Abzug seiner Kosten allfällig verblei-

benden Restbetrag auszuzahlen.

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Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Dietikon vom 2. April 2025 aufgehoben. 

Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 400.– wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

3.

Das Konkursamt Schlieren wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten 

Totalbetrag von Fr. 2'400.– (Fr. 1'000.– Zahlung der Schuldnerin sowie 

Fr. 1'400.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten 

Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach 

Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

4.

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den von der Schuldnerin hinterleg-

ten Betrag in Höhe von Fr. 17'613.42 an die Gläubigerin auszubezahlen. 

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage 

des Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes 

Dietikon (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkur-

samt Schlieren, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des 

Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Schlieren/Urdorf, je gegen Emp-

fangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw L. Kappeler

versandt am:
7. Mai 2025