# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22a4b230-1c14-56d4-8be0-af0a496d8f8b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.11.2025 D-7279/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7279-2025_2025-11-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-7279/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richter Lukas Müller;   

Gerichtsschreiberin Linn Amanda Szemberg. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Aegypten,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (Mehrfachgesuch); 

Verfügung des SEM vom 22. August 2025 / N (…). 

 

 

 

D-7279/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Beschwerdeführer zusammen mit seiner Ehefrau und ihrem ge-

meinsamen Sohn am 4. November 2022 ein Gesuch um vorübergehenden 

Schutz in der Schweiz einreichte, 

dass das Verfahren des Beschwerdeführers von demjenigen seiner Familie 

getrennt wurde, da seine Ehefrau in der Schweiz ein Eheschutzgesuch ein-

gereicht hatte, 

dass die Vorinstanz das Gesuch des Beschwerdeführers um vorüberge-

henden Schutz mit Verfügung vom 21. Oktober 2024 ablehnte,  

dass der Beschwerdeführer am 10. Januar 2025 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass die Vorinstanz dieses Asylgesuch mit Verfügung vom 24. April 2025 

ablehnte und eine dagegen im Wegweisungsvollzugspunkt erhobene Be-

schwerde mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D-3310/2025 am 

4. Juni 2025 abgewiesen wurde, 

dass der Beschwerdeführer am 22. Juli 2025 erneut in der Schweiz um 

Asyl nachsuchte und im Rahmen dieses Mehrfachgesuches neue Asyl-

gründe geltend machte, 

dass zum Hintergrund auszuführen ist, dass der Beschwerdeführer ge-

mäss eigenen Angaben ägyptischer Staatsangehöriger, jedoch in Libyen 

geboren und aufgewachsen sei, 

dass er im Jahre 2009 mit seiner Ehefrau für ein Studium in die Ukraine 

gereist und bis zum Kriegsausbruch mit ihr und dem dort geborenen ge-

meinsamen Sohn in der Ukraine geblieben sei, 

dass der Beschwerdeführer im aktuellen Asylverfahren geltend macht, er 

sei in der Schweiz vom Islam zum Christentum konvertiert und habe sich 

im Juni 2025 in der Schweiz taufen lassen, 

dass er durch diese Konversion in Ägypten als Bedrohung für die nationale 

Sicherheit gelte und ihm deshalb eine Verfolgung durch den Staat drohe, 

D-7279/2025 

Seite 3 

dass seine Familie streng gläubig sei, auf seine Konversion mit Wut und 

Drohungen reagiert habe und ihm deshalb auch eine Verfolgung durch 

seine eigene Familie drohe, 

dass der Beschwerdeführer zur Stützung seiner Vorbringen Fotografien 

und ein Video seiner Taufe sowie ein Taufzertifikat zu den Akten reichte, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 22. August 2025 – eröffnet am 

30. August 2025 – auch dieses Asylgesuch des Beschwerdeführers ab-

lehnte, sowie seine Wegweisung aus der Schweiz und den Vollzug anord-

nete, 

dass sie dabei zur Begründung im Wesentlichen anführte, dass die Vor-

bringen des Beschwerdeführers den Anforderungen an die Flüchtlingsei-

genschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht standhalten würden, 

dass insbesondere die blosse Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinschaft 

für sich allein noch keine individuelle Verfolgung begründe und der Be-

schwerdeführer nicht habe glaubhaft darstellen können, dass er aufgrund 

der Konversion einer staatlichen Verfolgung in seinem Heimatstaat ausge-

setzt wäre, 

dass auch die geltend gemachte Furcht vor seiner im Libyen wohnhaften 

Familie in diesem Fall nicht geeignet sei, eine flüchtlingsrelevante Verfol-

gung zu begründen, zumal die entsprechenden Vorbringen unsubstantiiert 

und stereotyp ausgefallen seien, 

dass die Nachteile, die der Beschwerdeführer aufgrund seiner Zugehörig-

keit zum Christentum befürchte, auch nicht zu einem unerträglichen psy-

chischen Druck führen würden, 

dass zudem für die Glaubhaftmachung in der Regel eine rein formelle Kon-

version nicht ausreiche, sondern vielmehr auch Hinweise auf eine innere 

Überzeugung vorhanden sein müssten, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 22. September 2025 gegen 

diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 

dabei die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft unter Gewährung von 

Asyl, eventualiter die Feststellung der Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit  

und Anordnung der vorläufigen Aufnahme beantragte, 

D-7279/2025 

Seite 4 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Gewährung der untentgeltli-

chen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses und die Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistands bean-

tragte, 

dass zur Begründung der Beschwerde im Wesentlichen geltend gemacht 

wurde, dass es sich nicht nur um eine formelle Konversion handle, sondern 

er auch praktizierender Christ sei, 

dass er deshalb vom ägyptischen Staat und dem Geheimdienst bedroht 

sei und jederzeit vorgeladen, angeklagt oder willkürlich verhaftet werden 

könne, 

dass eine weitere Bedrohung von seiner Familie ausgehe und ihm sein 

Bruder gar mit dem Tod gedroht habe und ihn dieser jederzeit in Ägypten 

aufspüren könne, 

dass er bei Rückkehr nach Ägypten im Verborgenen leben müsse und sich 

weder als Mensch noch als Christ ausleben könne, 

dass er seine neue Religion nicht in seinem Personalausweis aufnehmen 

lassen könne, was ihn vulnerabel mache, 

dass der Beschwerdeführer zur Stützung seiner Beschwerde ein Bestäti-

gungsschreiben eines Bischofs über die aktive Mitgliedschaft in der Kirche 

(…) in B._______, WhatsApp-Nachrichten des Bruders mit Reaktionen der 

Familie auf die Konversion sowie verschiedene Quellen über die Lage von 

Menschen christlichen Glaubens in Ägypten einreichte, 

dass mit Zwischenverfügung vom 2. Oktober 2025 die Gesuche um Ge-

währung der unentgeltlichen Prozessführung und Beiordnung eines amtli-

chen Rechtsbeistands abgewiesen wurden und dem Beschwerdeführer 

Frist gesetzt wurde, um einen Kostenvorschuss zu leisten, 

dass der Kostenvorschuss innert angesetzter Frist geleistet wurde, 

dass der Beschwerdeführer in einer ergänzenden Eingabe vom 16. Okto-

ber 2025 weitere Beweismittel in Form von WhatsApp-Nachrichten mit der 

Kirche zu den Akten reichte, um seine Beteiligung am kirchlichen Leben zu 

belegen, sowie eine Aufstellung von Menschen in seinem Umfeld, die ei-

nen Beitrag an den gerichtlichen Kostenvorschuss geleistet hätten, 

D-7279/2025 

Seite 5 

dass der Beschwerdeführer in einer weiteren ergänzenden Eingabe vom 

28. Oktober 2025 zwei Berichte der Organisation Open Doors über die Si-

tuation und die Verfolgung von Menschen christlichen Glaubens in Ägypten 

zu den Akten reichte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 6 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), nachdem der 

Kostenvorschuss fristgerecht geleistet worden ist, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass das SEM entgegen den Beschwerdevorbringen weder die Untersu-

chungspflicht noch die Begründungspflicht verletzt hat, zumal der Sachver-

halt als genügend erstellt zu qualifizieren ist und in der angefochtenen Ver-

fügung ausführlich dargelegt wurde, weshalb nicht von einer flüchtlings-

rechtlich relevanten Verfolgungssituation auszugehen sei, 

D-7279/2025 

Seite 6 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass im Sinne der bundesverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung der 

Vorinstanz dahingehend zuzustimmen ist, dass Menschen christlichen 

Glaubens in Ägypten keiner Kollektivverfolgung unterliegen, 

dass jedoch differenziert werden muss zwischen Menschen, die dem 

Christentum zugehörig geboren wurden und Menschen, die im Verlauf ih-

res Lebens vom Islam zum Christentum konvertiert sind, 

dass das Bundesverwaltungsgericht in ihrer Rechtsprechung festgehalten 

hat, dass die öffentliche Ordnung in Ägypten religiös geprägt ist, eine Kon-

version soziale Unruhen auslösen kann und es in der Vergangenheit wie-

derholt zu blutigen Zusammenstössen zwischen muslimischen und christ-

lichen Gruppen gekommen ist, die teilweise durch tatsächliche oder ange-

nommene Fälle von Konversion ausgelöst wurden, 

dass eine Konversion zudem auch erbrechtliche, familienrechtliche oder 

strafrechtliche Nachteile nach sich ziehen kann (vgl. Urteil des BVGer D-

1071/2022 vom 25. April 2023 E. 6.1), 

dass jedoch praxisgemäss nicht jeder Konvertit von ernsthaften Nachteilen 

bedroht und damit nicht von einer entsprechenden Kollektivverfolgung aus-

zugehen ist,   

D-7279/2025 

Seite 7 

dass daran auch die eingereichten Beweismittel nichts zu ändern vermö-

gen, zumal sich daraus gemessen an der Zahl der Übergriffe nicht ergibt, 

dass jeder Konvertit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit mit ernsthaften 

Nachteilen zu rechnen hat, 

dass vorliegend auch keine individuellen Anhaltspunkte dahingehend er-

kennbar sind, dass der Beschwerdeführer in Ägypten eine entsprechende 

Verfolgung zu erwarten hätte, 

dass in den Ausführungen und Akten des Beschwerdeführers nichts darauf 

hindeutet, dass der ägyptische Staat überhaupt von der Konversion des 

Beschwerdeführers erfahren hätte, 

dass insbesondere nicht glaubhaft erscheint, ein Familienmitglied sei nach 

Ägypten gereist, um den Beschwerdeführer dort anzuzeigen und das ent-

sprechende Beweismittel als Gefälligkeitszeugnis zu qualifizieren ist (vgl. 

Nachricht vom 24. Juni 2025), 

dass angesichts der angeblichen Vehemenz der Reaktionen in der Familie 

nicht nachvollziehbar erscheint, weshalb der Beschwerdeführer ihnen von 

seiner Konversion hätte erzählen sollen,  

dass daher die entsprechende angebliche Bedrohungslage seitens der Fa-

milie als offensichtlich konstruiert und nicht glaubhaft zu qualifizieren ist, 

dass zudem die Familie des Beschwerdeführers in Libyen und nicht in 

Ägypten wohnhaft ist und nicht zu überzeugen vermag, die Familie könne 

ihn überall in Ägypten aufspüren, 

dass anhand der eingereichten Akten zwar erkennbar ist, dass der Be-

schwerdeführer in den letzten Monaten wohl in seiner Kirche aktiv war, 

dass demnach auch nachvollziehbar ist, dass es für den Beschwerdeführer 

belastend sein dürfte, seine Religion im Heimatland nicht unbeschwert aus-

leben zu können, dies jedoch noch keinem unerträglichen psychischen 

Druck im Sinne des Asylgesetzes gleichkommt, zumal das Christentum Teil 

der ägyptischen Kultur und im Alltag durchaus präsent ist, 

dass auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer seine neue Religion 

nicht im Personalausweis registrieren lassen kann, nicht zu einem uner-

träglichen psychischen Druck zu führen vermag, 

D-7279/2025 

Seite 8 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Staatssekretariat das Asylgesuch bereits deshalb zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

D-7279/2025 

Seite 9 

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete 

Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-

zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 Abs. 1 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit 

überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 2'000.– 

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und dem einbezahlten Kostenvor-

schuss zu entnehmen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 10 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 2'000. – werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Der in dieser Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Deckung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Linn Amanda Szemberg 

 

 

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