# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1af60ac0-d4bc-531c-9672-792979e5f174
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-08-24
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 24.08.2011 ZK2 2011 8
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2011-8_2011-08-24.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 24. August 2011 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK2 11 8          31. August 2011

(Eine gegen dieses Urteil beim Bundesgericht erhobene Beschwerde ist mit Urteil 
vom 03. November 2011 abgewiesen worden, soweit darauf einzutreten war).

Urteil
II. Zivilkammer

Vorsitz Hubert
RichterInnen Bochsler und Michael Dürst
Redaktion Aktuarin ad hoc Ambühl

In der zivilrechtlichen Berufung

der A . , Klägerin und Berufungsklägerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. For-
tunat L. Schmid, Postfach 546, Obere Strasse 22B, 7270 Davos Platz 1,

gegen

das U r t e i l  d e s  B e z i r k s g e r i c h t e s  P r ä t t i g a u / D a v o s  vom 9. De-
zember 2010, mitgeteilt am 20. Dezember 2010, in Sachen der Klägerin und Beru-
fungsklägerin gegen die B . , Beklagte und Berufungsbeklagte, vertreten durch 
Rechtsanwalt lic. iur. Luzi Bardill, Postfach, Poststrasse 43, 7002 Chur,

betreffend Forderung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Am 16. Januar 2005 unterzeichneten die B. als Bauherrin und die A. als 
Planungsbüro eine als Werkvertrag bezeichnete Vereinbarung. Gemäss diesem 
Vertrag verpflichtete sich die A. die Planungsarbeiten für die Erstellung des Neu-
baus Wohn- und Geschäftshaus mit Eigentumswohnungen an der X. zu überneh-
men. Zwischen den Parteien wurde ein Pauschalhonorar von Fr. 578‘000.-- (ohne 
Mehrwertsteuer und Plankopien) vereinbart.

B. Mit Vermittlungsbegehren vom 21. August 2009 instanzierte die A. beim 
Kreisamt Davos eine Forderungsklage aus Werkvertrag gegen die B.. Nach erfolg-
los verlaufener Sühneverhandlung vom 1. Oktober 2009 stellte der Vermittler am 
7. Oktober 2009 den folgenden Leitschein aus:

„Rechtsbegehren der Klägerin:

1. Die beklagte Partei sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 
21‘391.00 zuzüglich 5% Zins seit dem 23.09.2008 zu bezah-
len.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehr-
wertsteuer zu Lasten der Beklagten.

Rechtsbegehren der Beklagten:

1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klä-
gerin.“

C. Die A. prosequierte den Leitschein mit Prozesseingabe vom 28. Oktober 
2009 an das Bezirksgericht Prättigau/Davos. Dabei hielt sie unverändert an ihren 
Rechtsbegehren fest. Zur Begründung wurde insbesondere ausgeführt, dass sich 
die Beklagte gemäss dem mit der Klägerin abgeschlossenen Werkvertrag ver-
pflichtet habe, für die vereinbarte Planungsarbeit Fr. 280‘000.-- (Prozesseingabe 
Ziff. III/1), respektive Fr. 380'000.-- (Prozesseingabe Ziff. IV/1) zu bezahlen. Die 
Klägerin räumte zudem ein, die Beklagte habe die Schuld bis zu einem Betrag in 
der Höhe von Fr. 21‘391.-- beglichen. In ihrer Prozessantwort vom 4. Dezember 
2009 beantragte die B. die kostenfällige Abweisung der Klage. Zur Begründung 
wird geltend gemacht, dass sich bereits aus den der Prozessantwort beigelegten 
Bankauszügen Zahlungen von mindestens Fr. 413‘184.-- ergeben würden, womit 
das behauptete Guthaben mehr als nur ausgeglichen sei.

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D. Mit Schreiben vom 1. Februar 2010 reichte die A. eine Replik ein. Darin 
führte sie aus, die bestehende Forderung sei unverändert, allerdings seien bei der 
Prozesseingabe falsche Zahlen verwendet worden. Das vereinbarte Honorar be-
laufe sich auf Fr. 578‘000 exklusive beziehungsweise Fr. 621‘928.-- inklusive 
Mehrwertsteuer. Die A. führte im Weiteren aus, dass sie Bankzahlungen im Um-
fang von Fr. 547'684.-- sowie nicht nachgewiesene Barzahlungen bis zum einge-
klagten Betrag von Fr. 21‘391.-- nicht bestreite. Die B. machte in ihrer Duplik vom 
17. Juni 2010 im Wesentlichen geltend, dass neben den von der Klägerin aner-
kannten Banküberweisungen und ebenso nicht bestrittenen Barzahlungen zusätz-
liche Bankzahlungen im Umfang von Fr. 61'890.40 erstellt seien und reichte ent-
sprechende Belege ein. Der geltend gemachte Werklohn sei damit weit mehr als 
nur abgegolten. 

E. In der Folge erhielt die A. Gelegenheit, sich zu der eingereichten Duplik der 
Gegenpartei zu äussern. Dabei reduzierte sie die Klage um Fr. 429.40 auf Fr. 
20‘961.60. 

F. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Prättigau/Davos fand am 9. 
Dezember 2010 statt. Mit Urteil vom 9. Dezember 2010, mitgeteilt am 20. Dezem-
ber 2010, erkannte das Bezirksgericht Prättigau/Davos, wie folgt:

„1.Die Klage der A. gegen die B. wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Kreisamtes Davos in Höhe von Fr. 250.00 
sowie die Kosten des Bezirksgerichts Prättigau/Davos, be-
stehend aus:

- einer Gerichtsgebühr von Fr. 3‘500.00

- Schreibgebühren von Fr.   500.00

total somit von Fr. 4‘000.00

gehen zu Lasten der A. und werden mit dem geleisteten 
Kostenvorschuss verrechnet.

3. Die A. wird verpflichtet, die B. ausseramtlich mit Fr. 8‘185.65 
(inkl. Spesen, Interessenwertzuschlag und Mehrwertsteuer) 
zu entschädigen.

4. (Rechtsmittelbelehrung)

5. (Mitteilung).“

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G. Am 24. Januar 2011 erhob die Klägerin Berufung zu Handen des Kantons-
gerichts von Graubünden. Die Berufungserklärung enthält folgende Rechtsbegeh-
ren: 

„1.Das Urteil vom 9. Dezember 2010 des Bezirksgerichtes Prät-
tigau/Davos (Proz. Nr. 110-2009-25) sei aufzuheben.

2. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 20‘961.60 
zuzüglich 5% Zins seit dem 23.9.2008 zu bezahlen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehr-
wertsteuer für beide Instanzen zu Lasten der Beklagten.“

Mit Verfügung vom 3. Februar 2011 ordnete das Kantonsgericht von Graubünden 
gestützt auf Art. 224 Abs. 2 ZPO-GR die Durchführung des schriftlichen Beru-
fungsverfahrens an. Am 11. März 2011 reichte die Berufungsklägerin ihre schriftli-
che Berufungsbegründung ein.

H. Die Berufungsbeklagte beantragte in ihrer Berufungsantwort vom 6. Mai 
2011, was folgt:

„1.Die Berufung sei abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge für beide Instanzen 
(für das Verfahren vor dem Kantonsgericht zuzüglich 8% 
Mehrwertsteuer) zu Lasten der Klägerin und Berufungsklä-
gerin.“

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie im angefoch-
tenen Urteil wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einge-
gangen.

II. Erwägungen

1.a) Für das Rechtsmittelverfahren gilt gemäss Art. 405 Abs. 1 der Schweizeri-
schen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) das Prozessrecht, welches bei der 
Eröffnung des angefochtenen Entscheides in Kraft ist. Das angefochtene Urteil 
des Bezirksgerichtes Prättigau/Davos vom 9. Dezember 2010 wurde den Parteien 
am 20. Dezember 2010 und damit vor dem Inkrafttreten der Schweizerischen Zi-
vilprozessordnung am 1. Januar 2011 eröffnet. Auf das vorliegende Verfahren fin-
det demnach die Bündnerische Zivilprozessordnung (ZPO-GR; BR 320.000) An-
wendung. 

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b) Gegen Urteile der Bezirksgerichte über vermögensrechtliche Streitigkeiten 
im Betrag von über Fr. 8'000.-- kann Berufung an das Kantonsgericht ergriffen 
werden (Art. 218 Abs. 1 ZPO-GR in Verbindung mit Art. 19 ZPO-GR). Das ange-
fochtene Urteil des Bezirksgerichts Prättigau/Davos betrifft einen vermögensrecht-
lichen Streit über einen Betrag von mehr als Fr. 8'000.--, so dass der Berufungs-
streitwert erreicht und die Zuständigkeit des Kantonsgerichts von Graubünden zur 
Beurteilung der vorliegenden Streitsache als Berufungsinstanz gegeben ist. 

c) Eine Berufung ist innert der peremptorischen Frist von 20 Tagen seit der 
schriftlichen Mitteilung des Urteils zu erklären und hat die formulierten Anträge auf 
Abänderung des erstinstanzlichen Urteils und der Beiurteile sowie neue Einreden, 
soweit solche noch zulässig sind, zu enthalten (Art. 219 Abs. 1 ZPO-GR). Die A. 
reichte die Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 9. 
Dezember 2010, mitgeteilt am 20. Dezember 2010, am 24. Januar 2011 und damit 
fristgerecht ein. Überdies entspricht die Berufung den Formerfordernissen, so 
dass darauf eingetreten werden kann.

2.a) Gegenstand der vorliegenden Berufung bildet die Frage, in welchem Um-
fang das vereinbarte Pauschalhonorar von Fr. 621‘928.-- inklusive Mehrwertsteuer 
bereits beglichen worden ist. Bei diesem Betrag handelt es sich um das zwischen 
den Parteien mit Vertrag vom 16. Januar 2005 vereinbarte Honorar für den Pla-
nungsauftrag für die Erstellung des Neubaus Wohn- und Geschäftshaus mit Ei-
gentumswohnungen an der X.. Der Vertrag wird als Werkvertrag tituliert. Wie die 
Vorinstanz in ihrem Urteil vom 9. Dezember 2010 zu Recht festhält, kann die 
Rechtsnatur des zwischen den Parteien abgeschlossenen Vertrages offen gelas-
sen werden. Die im Detail geschuldeten Leistungen sind im Übrigen nicht akten-
kundig; insbesondere wurde die in Ziffer 2 des Werkvertrages genannte Tabelle, 
welche die zu erbringenden Leistungen auflistet, nicht zu den Akten gereicht. Eine 
rechtliche Qualifikation des Vertrages (Werkvertrag oder Auftrag) ist daher nicht 
abschliessend möglich, ist aber für die sich stellenden Rechtsfragen auch nicht 
relevant. Nachfolgend gilt es zu prüfen, in welchem Umfang die Berufungsbeklag-
te das vereinbarte Honorar in der Höhe von Fr. 621‘928.-- bereits beglichen hat. 
Strittig sind dabei insbesondere der Umfang und die Bedeutung der Anerkennung 
von Barzahlungen seitens der Berufungsklägerin anlässlich ihrer Replik an das 
Bezirksgericht Prättigau/Davos vom 1. Februar 2010 sowie die Anrechenbarkeit 
einer Zahlung von Fr. 8‘608.-- (Belastungsanzeige vom 11. Februar 2008) auf das 
Konto von C..

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b) Gemäss Art. 118 ZPO-GR ist es Sache der Parteien, dem Gericht das 
Tatsächliche des Rechtsstreites darzulegen. Das Gericht legt seinem Verfahren 
nur rechtzeitig geltend gemachte Tatsachen zugrunde. Gemäss der damit statuier-
ten Verhandlungsmaxime obliegt es den Parteien, dem Gericht die Tatsachen, auf 
die sie ihre Begehren stützen, darzulegen und die Beweismittel für diese Tatsa-
chen zu benennen. Sie müssen diese Tatsachen substanziiert behaupten, d.h. in 
Einzeltatsachen zergliedert so detailliert und klar darlegen, dass die Gegenpartei 
zu den einzelnen Tatsachen Stellung nehmen kann und auch zu den einzelnen 
Punkten Beweis abgenommen werden kann. Erfüllt eine Partei diese Obliegenheit 
nicht, so kann das Gericht den betreffenden Anspruch nicht zusprechen, da es 
sein Urteil im Rahmen der Verhandlungsmaxime nur auf die ihm vorgetragenen 
Tatsachen stützen darf. Die Verhandlungsmaxime verlangt aber umgekehrt auch, 
dass die Gegenpartei alle Behauptungen bestreitet, die sie nicht anerkennen will. 
Die Bestreitung muss nur insofern bestimmt sein, als dem Gericht darzulegen ist, 
welche Behauptungen bzw. Sachverhaltselemente genau bestritten werden. Da-
gegen ist nicht notwendig, dass die Gegenpartei die nach ihrer Meinung richtigen 
Tatsachen darstellt. Tatsachenbehauptungen, die unbestritten geblieben sind, 
müssen vom Gericht grundsätzlich ohne weitere Beweisabnahme als wahr ange-
nommen werden (Urs Schenker, in: Baker McKenzie, Schweizerische Zivilpro-
zessordnung, Bern 2010, N 5 ff. zu Art. 55; Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar 
zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Zürich 1997, N 1 zu § 54). 
Gemäss Art. 156 Abs. 1 ZPO-GR wird Beweis nur über erhebliche und, soweit der 
Sachverhalt nicht von Amtes wegen zu erforschen ist, nur über bestrittene Tatsa-
chen erhoben. Was nicht zugestanden wird, gilt als bestritten. Die von einer Partei 
vor Gericht zugestandenen Tatsachen müssen nicht bewiesen werden (Abs. 2). 
Ob ein Geständnis einer Tatsache vorliegt, hat der Richter unter Berücksichtigung 
des gesamten Inhalts des Vorbringens und des Verhaltens der Partei im Prozess 
zu beurteilen (Abs. 3).

c/aa. Der Umfang des Pauschalhonorars in der Höhe von Fr. 621‘928.-- inklusive 
Mehrwertsteuer ist vorliegend unbestritten und kann folglich als ausgewiesen gel-
ten. Dabei ist es unerheblich, dass die Berufungsklägerin in ihrer Prozesseingabe 
vom 28. Oktober 2009 an das Bezirksgericht Prättigau/Davos noch von einem 
vereinbarten Honorar in der Höhe von Fr. 380‘000.-- spricht. Die A. hat bei der 
Bezifferung dieses Betrages wohl irrtümlicherweise lediglich die im Vertrag aufge-
listeten Teilleistungen berücksichtigt; nicht hingegen die Restzahlungen. 

bb. In ihrer Prozesseingabe vom 28. Oktober 2009 an das Bezirksgericht Prät-
tigau/Davos führte die Berufungsklägerin aus, die Beklagte habe einen Betrag in 

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der Höhe von Fr. 358‘609.-- bereits geleistet. Bis auf Fr. 21‘391.-- sei die Schuld 
beglichen. Daraufhin reichte die Berufungsbeklagte in der Beilage zur ihrer Pro-
zessantwort an das Bezirksgericht Prättigau/Davos vom 4. Dezember 2009 drei 
Belastungsanzeigen im Umfang von total Fr. 412‘184.-- (9. Mai 2005 Fr. 172‘160.--
; 20. Juli 2005 139‘880.--; 17. März 2006 Fr. 101‘144.--) ein. Zur Begründung führ-
te die Berufungsbeklagte aus, die behauptete Obligation von Fr. 380‘000.-- werde 
anerkannt. Aufgrund der beigelegten Bankauszüge sei ersichtlich, dass das be-
hauptete Guthaben mehr als nur ausgeglichen sei. 

cc. In ihrer Replik an das Bezirksgericht Prättigau/Davos vom 1. Februar 2010 
führte die Berufungsklägerin aus, in der Prozesseingabe seien falsche Zahlen 
verwendet worden. Das im Werkvertrag vereinbarte Honorar belaufe sich nicht wie 
in der Prozesseingabe irrtümlich erwähnt auf Fr. 380‘000.--, sondern betrage, wie 
dem Werkvertrag entnommen werden könne, Fr. 578‘000.-- (ohne Mehrwertsteuer 
und Plankopien). Im Weiteren führte die Berufungsklägerin aus, dass die Beru-
fungsbeklagte Zahlungen im Umfang von Fr. 547‘684.-- geleistet habe. Diese Zah-
lungen wurden mittels Kontoauszügen ausgewiesen, wobei drei der aufgeführten 
Zahlungen mit den von der Berufungsbeklagten anlässlich ihrer Prozessantwort 
vom 4. Dezember 2009 aufgeführten Belastungsanzeigen identisch waren (vgl. 
E.2.c/bb). Zusätzlich wurde ein Zahlungsbeleg vom 24. Mai 2006 in Umfang von 
Fr. 86‘080.-- sowie einer vom 23. Januar 2007 in der Höhe von Fr. 48‘420.-- zu 
den Akten gereicht. Dies ergebe einen Restbetrag von Fr. 74‘244.--. Jedoch habe 
die Beklagte noch Barzahlungen geleistet, welche nicht nachgewiesen werden 
könnten. Diese würden von der Klägerin bis zum eingeklagten Betrag von Fr. 
21‘391.-- nicht bestritten. Damit anerkannte die Berufungsklägerin implizite zusätz-
liche Barzahlungen in der Höhe von Fr. 52‘853.--. Die Berufungsbeklagte führte in 
ihrer Duplik vom 17. Juni 2010 an das Bezirksgericht Prättigau/Davos unter Beila-
ge von entsprechenden Belegen aus, dass zusätzliche Bankzahlungen im Zu-
sammenhang mit den Arbeiten der Klägerin am Projekt X. erstellt seien. Die Beru-
fungsklägerin habe zusätzlich zu den anerkannten Zahlungen noch einen Betrag 
von Fr. 61‘890.40 erhalten (17. Dezember 2004 Fr. 8‘000.--; 25. Februar 2005 Fr. 
10‘000.--; 18. Oktober 2007 Fr. 35‘282.40; 11. Februar 2008 Fr. 8‘608.--). 

dd. Mit Eingabe vom 27. August 2010 machte die A. von der Gelegenheit Ge-
brauch, sich zu der eingereichten Duplik der Gegenpartei zu äussern. Dabei redu-
zierte sie die Klage um Fr. 429.40 auf Fr. 20‘961.60. Zur Begründung wurde im 
Wesentlichen ausgeführt, die Berufungsbeklagte habe alle auffindbaren Zah-
lungsbelege eingereicht und zu dem von der Klägerin unbestrittenen Betrag ad-
diert. Eine Zahlung bleibe jedoch nur einmal bezahlt, auch wenn sie durch das 

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fehlende Bestreiten der Klägerin und durch die Quittung der Beklagten doppelt 
nachgewiesen werde. Die Beklagte mache zudem Überweisungen zugunsten von 
C. geltend; damit waren die Belastungsanzeigen vom 14. Dezember 2004 im Um-
fang von Fr. 8‘000.-- sowie diejenige vom 22. Mai 2005 in der Höhe von Fr. 
10‘000.-- gemeint. C. sei aber weder Kläger noch Vertragspartner. Für die ersten 
Zahlungen sei es Praxis gewesen, dass die Rechnungen auf das Konto von C. 
bezahlt worden seien. Diese Zahlungen würden daher nicht bestritten. Am 30. Juni 
2005 sei diese Praxis durch beide Parteien geändert worden. Auch die Zahlung 
vom 18. Oktober 2007 im Umfang von Fr. 35‘282.40, welche an die Klägerin er-
folgt sei, werde nicht bestritten. Hingegen könne die Zahlung vom 11. Februar 
2008 im Umfang von Fr. 8‘608.-- nicht berücksichtigt werden, da dieser Betrag 
nicht an die Gläubigerin geleistet worden sei. Zusammenfassend erkannte die Be-
rufungsklägerin in ihrer Stellungnahme an das Bezirksgericht Prättigau/Davos vom 
27. August 2010, nebst den von ihr mittels Bankbelegen ausgewiesenen Zahlun-
gen in der Höhe von Fr. 547‘684.--, die von der Berufungsbeklagten genannte 
Zahlung an C. vom 17. Dezember 2004 in der Höhe von Fr. 8‘000.-- sowie diejeni-
ge vom 25. Februar 2005 im Umfang von Fr. 10‘000.-- wie auch die Zahlung an 
die Berufungsklägerin vom 18. Oktober 2007 von Fr. 35‘282.40. Dies ergibt einen 
Betrag von Fr. 600‘966.40. Die A. forderte von der B. folglich einen Restbetrag von 
Fr. 20‘961.60. 

d) Die Berufungsklägerin macht im Wesentlichen geltend, die Beklagte habe 
beweisen können, dass die Schuld bis zu einem Betrag von Fr. 600‘966.40 erfüllt 
worden sei. Sie könne die Tilgung jedoch nicht in voller Höhe beweisen. Die Beru-
fungsklägerin bestreitet dabei insbesondere den Umfang und die Bedeutung der 
Anerkennung von Barzahlungen anlässlich ihrer Replik vom 1. Februar 2010 so-
wie die Anrechenbarkeit einer Zahlung von Fr. 8‘608.--, welche am 11. Februar 
2008 auf das Konto von C. einbezahlt worden ist (vgl. Erwägung 2.c/cc des vorlie-
genden Urteils). Darauf wird nachfolgend näher eingegangen.

e/aa. Die Berufungsklägerin will sich auf ihre Zugeständnisse in ihrer Replik vom 
1. Februar 2010 bezüglich der Barzahlungen nicht behaften lassen. Anlässlich der 
genannten Replik führte die Berufungsklägerin wörtlich aus, die Beklagte habe 
„noch Barzahlungen geleistet, welche nicht nachgewiesen werden können. Diese 
werden von der Klägerin bis zum eingeklagten Betrag von Fr. 21‘391.00 nicht be-
stritten“. Damit hat die Klägerin unmissverständlich erklärt, dass die gesamte For-
derung sowohl mittels Bankzahlungen als auch mittels Barzahlungen bis zu einem 
Betrag von Fr. 21‘391.00 getilgt worden sei. Sie stützt sich dabei auf diverse klar 
bezeichnete Bankbelege und anerkannte für den Rest Barzahlungen. Die Beru-

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fungsklägerin muss sich auf diesem Eingeständnis behaften lassen. Sie hat Bar-
zahlungen in einem gewissen Umfang ausdrücklich anerkannt, womit in Bezug auf 
diese Tatsache ein Zugeständnis vorliegt. Zugestandene Tatsachen müssen nicht 
bewiesen werden und sind vom Richter ohne weitere Prüfung als richtig hinzu-
nehmen (vgl. Erwägung 2.b. des vorliegenden Urteils). Es obliegt den Parteien, 
dem Gericht die Tatsachen, auf die sie ihre Begehren stützen, darzulegen und die 
Beweismittel für diese Tatsachen zu benennen. Nur wenn die Parteien die Tatsa-
chen in Einzeltatsachen zergliedert detailliert und klar darlegen, ist es auch der 
Gegenpartei möglich, zu den einzelnen Tatsachen Stellung zu nehmen und es 
kann zu den einzelnen Punkten Beweis abgenommen werden. Die Berufungsbe-
klagte konnte sich in ihrer Duplik vom 17. Juni 2010 demnach darauf beschrän-
ken, die Bezahlungen der nach Angaben der Klägerin noch ausstehenden Re-
stanz nachzuweisen. Insbesondere musste sich die B. zu den von der Berufungs-
klägerin implizite anerkannten Barzahlungen in der Höhe von Fr. 52‘853.-- nicht 
mehr äussern und konnte sich zu Recht darauf beschränken, die Bezahlung des 
Restbetrages von Fr. 20‘961.60 unter Beweis zu stellen. Entgegen der Ansicht der 
Berufungsklägerin hat die Vorinstanz in ihrem Urteil zu Recht zwischen den nicht 
nachweisbaren und seitens der Klägerin nicht bestrittenen Barzahlungen einer-
seits und den von der Klägerin anerkannten Bankzahlungen im Umfang von Fr. 
547‘684.--andererseits unterschieden. Mit Zahlenakrobatik oder doppelter Berück-
sichtigung von gleichen Zahlungen haben die vorinstanzlichen Erwägungen ent-
gegen den Behauptungen der Berufungsklägerin nichts zu tun. Das Vorbringen 
der Berufungsklägerin, sie habe sich einer falschen Bezeichnung bedient und mit 
der Bezeichnung „Barzahlung“ liquide Bankzahlungen gemeint, erweist sich als 
unbehelflich. Sollte sich die Berufungsklägerin mit diesem Vorbringen implizite auf 
einen Willensmangel im Sinne Art. 23 ff. des Schweizerischen Obligationenrechts 
(OR; SR 220) berufen, ist zu bemerken, dass die Vorschriften über Willensmängel 
auf Prozesshandlungen grundsätzlich nur eingeschränkt anwendbar sind, da es 
sich bei Prozesshandlungen - mit Ausnahme des gerichtlichen Vergleichs - nicht 
um Rechtsgeschäfte handelt (vgl. Schwenzer, Basler Kommentar, OR I, 4. Aufla-
ge, Basel 2007, N 15 zu Vor Art. 23-31; Vogel/Spühler, Grundriss des Zivilpro-
zessrechts, 8. Auflage, Bern 2006, Kapitel 9 N 84). Aufgrund des Gesagten ergibt 
sich, dass die Berufungsklägerin in der Replik ausdrücklich und unmissverständ-
lich Bank- und Barzahlungen bis auf einen Restbetrag von Fr. 21'391.-- anerkann-
te; diese haben als ausgewiesen zu gelten und sind folglich an die Tilgung der 
Forderung von Fr. 621‘928.-- anzurechnen. Die Berufungsbeklagte konnte sich in 
der Folge mit dem Nachweis der Begleichung dieses Restbetrags begnügen. Dies 

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hat sie mit den im Rahmen der Duplik eingereichten Belegen getan. Die Berufung 
der A. erweist sich damit in diesem Punkt als unbegründet.

e./bb. Die Berufungsklägerin macht in ihrer Berufungsbegründung vom 11. März 
2011 an das Kantonsgericht von Graubünden sodann geltend, drei der im Rah-
men der Duplik nachgewiesenen Zahlungen seien an C. erfolgt. Dieser sei jedoch 
nicht Vertragspartei, womit die Zahlungen nicht an die Klägerin erfolgt seien. Für 
die ersten beiden Teilrechnungen vom 24. November 2011 (Valuta 17. Dezember 
2004) im Umfang von Fr. 8‘000.-- sowie diejenige vom 18. Februar 2005 (Valuta 
25. Februar 2005) in der Höhe von Fr. 10‘000.-- sei die Berufungsbeklagte aus-
drücklich angewiesen worden, diese Rechnungen auf das UBS Konto von C. zu 
überweisen. In ihrer Stellungnahme vom 27. August 2010 an das Bezirksgericht 
Prättigau/Davos führte die A. zudem aus, dass es für die ersten Zahlungen Praxis 
gewesen sei, die Rechnungen auf das Konto von C. einzuzahlen. Dieser habe die 
Zahlungen dann an die A. weitergeleitet. Am 30. Juni 2005 sei diese Praxis von 
beiden Parteien geändert worden. 

Die ersten beiden Zahlungen werden von der Berufungsbeklagten folglich 
nicht bestritten. Im Gegensatz dazu wird die Zahlung vom 11. Februar 2008 
(Rechnungsdatum 14. Januar 2008) im Umfang von Fr. 8‘608.--, welche ebenfalls 
zugunsten von C. erfolgte, nicht anerkannt. Begründet wurde dies damit, dass die-
ser Betrag gemäss neuer Zahlungspraxis hätte an die A. erfolgen müssen (vgl. 
Stellungnahme vom 27. August 2010 an das Bezirksgericht Prättigau/Davos). Die-
sen Ausführungen kann nicht gefolgt werden; sie erweisen sich aufgrund nachfol-
gender Ausführungen als unbehilflich. Wie die Berufungsklägerin in der Beru-
fungsbegründung vom 11. März 2011 - und zudem auch in ihrer Stellungnahme 
vom 27. August 2010 an das Bezirksgericht Prättigau/Davos - zugesteht, wurde 
die Berufungsbeklagte zumindest anfangs unbestrittenermassen angewiesen, 
Überweisungen auf das Konto von C. vorzunehmen. C. war somit offenbar für die 
Berufungsklägerin tätig, fungierte unter anderem als Zahlstelle und trat gegenüber 
der Berufungsbeklagten mit Wissen und Willen der Berufungsklägerin als deren 
Vertreter auf. Im Weiteren führte die Berufungsklägerin aus, dass diese Zahlungs-
praxis am 30. Juni 2005 geändert worden sei und von diesem Zeitpunkt an die 
Rechnungen auf das Konto der A. zu erfolgen hätten. Aufgrund dessen werde die 
Zahlung vom 11. Februar 2008 (Rechnungsdatum 14. Januar 2008) von der Beru-
fungsklägerin nicht als Zahlung an das vereinbarte Honorar anerkannt. Die Ver-
einbarung einer derartigen Praxisänderung wurde indessen nicht nachgewiesen. 
Vielmehr trat C. auch noch nach dem 30. Juni 2005 als Vertreter der A. auf; zu-
mindest ist seine Unterschrift auf dem Zahlungsauftrag vom 31. März 2007 zu fin-

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den. Auch die Honorarrechnung vom 14. Januar 2008 im Umfang von Fr. 8‘608.-- 
wurde von C. ausgestellt. Die Berufungsbeklagte durfte daher aufgrund der frühe-
ren anerkannten Zahlungspraxis sowie der von der Berufungsklägerin weiterhin 
tolerierten Vertretung durch C. zu Recht davon ausgehen, Zahlungen mit befrei-
ender Wirkung an C. leisten zu dürfen. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass 
der gesamte ausstehende Rechnungsbetrag ohnehin bereits aufgrund der übrigen 
ausgewiesenen Zahlungsbelege sowie der anerkannten Barzahlungen als nach-
gewiesen zu erachten ist. Die Berufung erweist sich auch in diesem Punkt als un-
begründet, weshalb sie abzuweisen ist.

3. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Berufungsbeklagte aufgrund der 
ausgewiesenen Bankzahlungen - insbesondere aufgrund der von der Berufungs-
klägerin eingereichten Kontoauszüge sowie der von der Berufungsbeklagten ein-
gereichten Belastungsanzeigen - und der von der Berufungsklägerin ausdrücklich 
anerkannten Barzahlungen, das mit Vertrag vom 16. Januar 2005 vereinbarte Ho-
norar im Umfang von Fr. 621‘928.-- beglichen hat. Die Frage, ob diese gar zu viel 
bezahlt hat, ob ihr diesbezüglich ein Rückforderungsanspruch zusteht und allen-
falls, weshalb sie dies nicht im Rahmen des vorliegenden Verfahrens tat, ist an 
dieser Stelle nicht zu beurteilen. Sie ist für die Beurteilung der eingeklagten Forde-
rung nicht von Relevanz. Der von der Berufungsbeklagten aufgeführte Grund, 
weshalb sie auf eine Widerklage beziehungsweise eine Rückforderung des zu viel 
bezahlten Betrages verzichtet hat, erweist sich im Übrigen als durchaus nachvoll-
ziehbar. Auf jeden Fall kann entgegen den Ausführungen der Berufungsklägerin 
keine Rede davon sein, dass allein aufgrund des Verzichts auf eine Rückforde-
rung des zu viel bezahlten Betrages davon auszugehen ist, die Sachdarstellung 
der Berufungsbeklagten, sie hätte zu viel bezahlt, sei unglaubhaft. Aufgrund des-
sen erweist sich die Berufung als unbegründet, weshalb sie vollumfänglich abzu-
weisen ist.

4.a) Gemäss Art. 122 Abs. 1 ZPO-GR sind die Kosten des Gerichtsverfahrens in 
der Regel von der unterliegenden Partei zu tragen. Hat keine der Parteien 
vollständig obsiegt, können die Kosten verhältnismässig verteilt werden. Sie wer-
den dann den Parteien nach dem Masse ihres Unterliegens überbunden. Darüber 
hinaus hat die unterliegende Partei der obsiegenden gemäss Art. 122 Abs. 2 ZPO-
GR alle ihre durch den Rechtsstreit verursachten, notwendigen Kosten zu erset-
zen. Fällt das Urteil nicht ausschliesslich zu Gunsten einer Partei aus, können die 
aussergerichtlichen Kosten nach den gleichen Grundsätzen wie die gerichtlichen 
verteilt werden (Vogel/Spühler, a.a.O., 11. Kapitel, N. 24, 35). 

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b) Vorliegend ist die Berufung vollumfänglich abzuweisen. Die Anträge der 
Berufungsklägerin erweisen sich allesamt als unbegründet. Es rechtfertigt sich 
daher, die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 3‘000.-- zuzüglich einer 
Schreibgebühr von Fr. 224.--, insgesamt somit Fr. 3’224.--, der Berufungsklägerin 
aufzuerlegen. Diese hat überdies die Berufungsbeklagte ausseramtlich mit insge-
samt Fr. 1‘500.-- inkl. MwSt. zu entschädigen. 

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III. Demnach wird erkannt

1. Die Berufung wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 3‘000.-- zuzüglich Schreibge-
bühren von Fr. 224.--, insgesamt somit Fr. 3’224.--, gehen zu Lasten der 
Berufungsklägerin, die die Berufungsbeklagte ausserdem für das Beru-
fungsverfahren mit Fr. 1‘500.-- aussergerichtlich zu entschädigen hat.

3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als 30'000 Franken betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des Bundesgeset-
zes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, 
BGG; SR 173.110) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage 
von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist 
das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröff-
nung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 
42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die 
Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren 
der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG

4. Mitteilung an: