# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0f47c78-5f79-54f1-af0a-562f12b4adf7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 24.06.2024 PS240063
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS240063_2024-06-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS240063-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichterin 

Dr. C. Schoder sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Götschi

Urteil vom 24. Juni 2024

in Sachen

Gemeinde A._____, 
Beschwerdeführerin,

vertreten durch Betreibungsamt Möriken-Wildegg

betreffend Reduktion der Kostenrechnung und Verfügung / Rückweisung
(Beschwerde über das Betreibungsamt Volketswil)

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Uster vom 
22. März 2024 (CB240008)

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Erwägungen:

1. Sachverhalt und Prozessgeschichte

1.1 Am 30. November 2023 wandte sich das Betreibungsamt Möriken-Wildegg 

mit folgendem Rechtshilfegesuch / Einvernahmeauftrag an das Betreibungsamt 

Volketswil: Der Schuldner B._____ (nachfolgend: Schuldner), der von der 

C._____-Strasse … in D._____ an die E._____-Strasse … in F._____ weggezo-

gen sei, sei über seine Einkommensverhältnisse und im Falle seiner Verheiratung 

auch über diejenigen seines Ehegatten einzuvernehmen. Weiter sei sein Exis-

tenzminimum festzusetzen (act. 2/2/1). Am 1. Dezember 2023 teilte das Betrei-

bungsamt Volketswil dem Betreibungsamt Möriken-Wildegg mit, es könne diesem 

Requisitionsbegehren nicht entsprechen. Der Schuldner sei nämlich im Betrei-

bungskreis Volketswil unbekannt. Eine Nachfrage bei der Einwohnerkontrolle 

habe ergeben, dass er an der angegebenen Adresse nicht gemeldet sei. Gleich-

zeitig stellte das Betreibungsamt Volketswil dem Betreibungsamt Möriken-Wil-

degg für diese Mitteilung Fr. 18.30 in Rechnung (Gebührenrechnung Nr. 148'593). 

Das Betreibungsamt Möriken-Wildegg ersuchte daraufhin am 4. Dezember 2023 

das Betreibungsamt Volketswil, seine Rückweisung des Rechtshilfeauftrages in 

Wiedererwägung zu ziehen und das Existenzminimum des Schuldners doch noch 

festzusetzen. Am 8. Dezember 2023 führte das Betreibungsamt Volketswil die be-

antragte Einvernahme durch und verrechnete dem Betreibungsamt Möriken-Wil-

degg dafür einen Betrag von insgesamt Fr. 162.90 (Gebührenrechnung 

Nr. 148'794, act. 2/2/4/1) (vgl. OGer ZH PS230251 vom 15. Februar 2024 E. I./1.1 

f.). In diesem Betrag enthalten sind insbesondere die beiden Positionen "Mehrauf-

wand Fr. 80.–" und "Kopie Fr. 10.–" (vgl. act. 2/2/4/1).

1.2 Das Betreibungsamt Möriken-Wildegg erhob beim Bezirksgericht Uster als 

untere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs (nachfol-

gend: Vorinstanz) Beschwerde mit dem Antrag, die Gebührenrechnung 

Nr. 148'593 sei vollumfänglich aufzuheben und die Gebührenrechnung 

Nr. 148'794 sei von Fr. 162.90 (um Fr. 90.– für die Positionen "Mehraufwand" und 

"Kopie") auf Fr. 72.90 zu reduzieren (vgl. act. 1). Mit Beschluss vom 15. Dezem-

ber 2023 trat die Vorinstanz auf die Beschwerde nicht ein. Die Kammer hiess die 

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dagegen erhobene Beschwerde des Betreibungsamtes Möriken-Wildegg mit 

Urteil vom 15. Februar 2024 gut, hob den Beschluss der Vorinstanz auf und wies 

die Sache zur Ergänzung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen und zur 

neuen Entscheidung an diese zurück (vgl. OGer ZH PS230251 vom 15. Februar 

2024 E. I./2).

1.3 In der Folge setzte die Vorinstanz dem Betreibungsamt Volketswil mit Verfü-

gung vom 16. Februar 2024 (act. 3) eine Frist an, um eine schriftliche Vernehm-

lassung zur Beschwerde und den Beilagen einzureichen. Die Vernehmlassung 

ging am 23. Februar 2024 samt Beilagen ein (act. 5 und act. 6/1-5) und wurde der 

Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 5. März 2024 zugestellt (vgl. act. 7). Wei-

tere Eingaben erfolgten keine. Mit Urteil vom 22. März 2024 (act. 8 = act. 11 

[Aktenexemplar] = act. 13) hiess die Vorinstanz die Beschwerde teilweise gut und 

hob die Gebührenrechnung Nr. 148'593 des Betreibungsamtes Volketswil über 

Fr. 18.30 auf. Im Übrigen (Reduktion der Gebührenrechnung Nr. 148'794 des 

Betreibungsamtes Volketswil von Fr. 162.90 um Fr. 90.– auf Fr. 72.90) wies sie 

die Beschwerde ab (a.a.O. Dispositiv-Ziffer 1), erhob keine Kosten (a.a.O. 

Dispositiv-Ziffer 2) und sprach keine Parteientschädigungen zu (a.a.O. Dispositiv-

Ziffer 3).

1.4 Mit Eingabe vom 5. April 2024 (act. 12) erhob die Beschwerdeführerin 

dagegen Beschwerde an die hiesige Kammer und reichte Beilagen ins Recht 

(act.  14/1-7). Sie ficht die Abweisung ihrer Beschwerde nur noch betreffend die 

Position "Mehraufwand" an, für welchen ihr das Betreibungsamt Volketswil in der 

Gebührenrechnung Nr. 148'794 Fr. 80.– in Rechnung stellte (vgl. act. 12 S. 1 

i.V.m. act. 2/4/1 i.V.m. act. 2/4/3).

1.5 Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 1-9). 

Mit Verfügung vom 27. Mai 2024 (act. 17) setzte die Kammer dem Betreibungs-

amt Volketswil Frist zur Vernehmlassung an. Dieses liess sich mit Eingabe vom 

4. Juni 2024 (act. 19) fristgerecht vernehmen und beantragte die Abweisung der 

Beschwerde. Das Verfahren ist spruchreif. 

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2. Prozessuales

2.1 Das Verfahren der Aufsichtsbeschwerde in Schuldbetreibungs- und Kon-

kurssachen richtet sich nach den Bestimmungen von Art. 20a Abs. 2 SchKG. Ge-

mäss dessen Ziffer 2 ist der Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Soweit 

Art. 20a Abs. 2 SchKG keine Bestimmungen enthält, regeln die Kantone das Ver-

fahren (Art. 20a Abs. 3 SchKG; BSK SchKG-COMETTA/MÖCKLI, 3. Aufl. 2021, Art. 

20a N 38). Im Kanton Zürich richtet sich das Beschwerdeverfahren gemäss §§ 17 

und 18 EG SchKG nach §§ 80 f. und 83 f. GOG. Danach sind die Bestimmungen 

der ZPO sinngemäss anwendbar (§ 83 Abs. 3 GOG). Für den Weiterzug an das 

Obergericht gelten insbesondere die Bestimmungen über die Beschwerde ge-

mäss Art. 319 ff. ZPO (vgl. § 84 GOG).

2.2 Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz innert der Rechtsmittelfrist 

schriftlich, mit Anträgen versehen und begründet einzureichen (vgl. Art. 321 

Abs. 1 ZPO). Dabei ist im Einzelnen darzulegen, aus welchen Gründen der ange-

fochtene Entscheid unrichtig ist und inwiefern er abgeändert werden soll (Begrün-

dungslast), d.h. die Beschwerde führende Partei muss sich mit den Erwägungen 

des vorinstanzlichen Entscheids auseinandersetzen. Sind diese Voraussetzungen 

nicht erfüllt, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (vgl. statt vieler OGer ZH 

PS120188 vom 26. Oktober 2012 E. 2; OGer ZH PF110034 vom 22. August 2011 

E. 3.2). Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung und die offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Neue Tatsachen und Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren 

ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Das gilt auch im zweitinstanzlichen betrei-

bungsrechtlichen Beschwerdeverfahren, wo das Gericht – wie hier (vgl. Art. 20a 

Abs. 2 Ziff. 2 SchKG) – den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen hat (vgl. 

OGer ZH PS110019 vom 21. Februar 2011 E. 3.4), zumal es im Beschwerdever-

fahren primär um eine Rechtskontrolle geht (vgl. ZK ZPO-FREIBURGHAUS/AFHELDT, 

3. Aufl. 2016, Art. 326 N 4).

2.3 Das Betreibungsamt Möriken-Wildegg ist zur Anfechtung der Gebührenrech-

nung des Betreibungsamtes Volketswil legitimiert (vgl. OGer ZH PS230251 vom 

15. Februar 2024 E. II./4.3).

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3. Materielles

3.1 Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist die Frage, ob das 

Betreibungsamt Volketswil dem Betreibungsamt Möriken-Wildegg für die rechts-

hilfeweise vorgenommene Einvernahme des Schuldners im Rahmen der Revision 

der Einkommenspfändung – die unbestrittenermassen "deutlich über eine Stunde" 

dauerte (vgl. act. 5 S. 2; act. 7 i.V.m. act. 11 E. 1.5; act. 12; act. 19 S. 2) –, über 

die unter der Position ''Vollzug'' aufgeführte und im vorliegenden Beschwerdever-

fahren nicht angefochtene Gebühr von Fr. 32.50 hinaus einen Mehraufwand von 

Fr. 80.– in Rechnung stellen durfte.

3.2 Die Vorinstanz führte dazu im Wesentlichen aus, die Gebühr für die Revision 

einer Einkommenspfändung (Art. 93 SchKG) betrage die Hälfte der Gebühr nach 

Art. 20 Abs. 1 GebV SchKG (vgl. Art. 22 Abs. 2 GebV SchKG). Dies ergebe bei 

einer Forderung von Fr. 6'800.–, wie sie hier zur Diskussion stehe (act. 2/2/1), die 

unter der Position 'Vollzug' aufgeführten und unbestritten gebliebenen Fr. 32.50 

(über Fr. 1'000.– bis Fr. 10'000.–: Fr. 65.– ./. 2). Diese Gebühr erhöhe sich um 

Fr. 40.– für jede weitere halbe Stunde, wenn der Vollzug der Pfändung mehr als 

eine Stunde erfordere (Art. 20 Abs. 3 GebV SchKG). Die Einvernahme des 

Schuldners B._____ habe laut unbestritten gebliebener Sachdarstellung des Be-

treibungsamtes Volketswil "deutlich über eine Stunde gedauert" und dessen "Er-

wartungshaltung anlässlich einer Einvernahme" habe "zu Diskussionen" geführt 

(vgl. act. 5 S. 2, act. 7). Vor diesem Hintergrund liege aufsichtsrechtlich gesehen 

weder eine Gesetzesverletzung noch ein Fall von Unangemessenheit im Sinne 

von Art. 17 Abs. 1 SchKG vor, wenn das Betreibungsamt Volketswil zusätzlich zu 

den Vollzugskosten von Fr. 32.50 einen 'Mehraufwand' von total Fr. 80.– verrech-

net habe (2 x Fr. 40.– für jede weitere halbe Stunde, mithin für total eine Stunde) 

(vgl. act. 11 E. 3.6).

3.3 Die Beschwerdeführerin hält dem im Wesentlichen entgegen, für den Akt 

des Vollzuges der Pfändung erfolge die Gebührenerhebung nach Art. 20 GebV 

SchKG und für den Akt des Vollzuges einer Revision einer Einkommenspfändung 

nach Art. 22 Abs. 3 GebV SchKG. In Art. 22 Abs. 3 GebV SchKG sei festgelegt, 

dass die Gebühr für die Revision der Einkommenspfändung (Art. 93 SchKG) die 

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Hälfte der Gebühr nach Artikel 20 Absatz 1 betrage. Weitere Gebühren für den 

Akt der Revision einer Einkommenspfändung seien nicht vorgesehen. Demnach 

könne hier keine Gebührenerhebung nach Art. 20 Abs. 3 GebV SchKG oder 

Ähnlichem erfolgen. Es fehle an einer gesetzlichen Grundlage. Die Dauer des 

Vollzugs der Revision der Einkommenspfändung sei somit unerheblich (vgl. 

act. 12 S. 1 f.).  

3.4 Das Betreibungsamt Volketswil hält demgegenüber im Wesentlichen dafür, 

folge man den Ausführungen der Beschwerdeführerin, wäre ein allfälliger Mehr-

aufwand beispielsweise bei einer Revision eines Lohnarrestes zwecks Fest-

setzung des Notbedarfs gestützt auf Art. 21 GebV SchKG i.V.m. Art. 20 GebV 

SchKG zulässig. Hingegen wäre ein Mehraufwand bei der gleichen Betreibungs-

handlung, vorliegend aber in einem Pfändungsverfahren, nicht zu berücksichti-

gen. Dies leuchte umso weniger ein, als eine Revision der Lohnpfändung in Form 

des Pfändungsvollzugs erfolge (a.a.O. mit Verweis auf BSK SchKG-VONDER 

MÜHLL, Art. 93 N 56). Selbst wenn allfällige Mehraufwände im Rahmen einer 

Revision einer Einkommenspfändung nicht unter Art. 20 Abs. 3 GebV SchKG 

subsumierbar wären, bliebe für derartige Verrichtungen Art. 1 Abs. 2 GebV 

SchKG. Der in Rechnung gestellte Betrag von Fr. 80.– liege unterhalb des 

möglichen Betrages von Fr. 150.– (vgl. a.a.O.).

3.5 Soweit das SchKG oder die Gebührenverordnung vom 23. September 1996 

zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG; 

SR 281.35) keine Ausnahmen vorsehen, unterliegen alle Verrichtungen der 

Vollstreckungsorgane der Kostenpflicht (Art. 1 Abs. 2 GebV SchKG; BGE 142 III 

648 E. 3.2; BGE 131 III 136 E. 3.1). Welche Kosten im Rahmen eines 

Vollstreckungsverfahrens von der zuständigen Behörde zu erheben und wie sie 

zu bemessen sind, bestimmt ausschliesslich die GebV SchKG; andere als in 

diesem Erlass vorgesehene Gebühren und Auslagen sind nicht zulässig (Art. 1 

Abs. 1 GebV SchKG; BGE 136 III 155 E. 3.3). Gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung stellt die GebV SchKG damit im Prinzip eine lückenlose 

Regelung der Kostenpflicht auf, indem keine zusätzlichen Gebühren erhoben 

werden dürfen, umgekehrt von der Erhebung einer Gebühr aber auch nur 

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abzusehen ist, falls die GebV SchKG für die konkrete Verrichtung des 

Betreibungsamts eine solche Ausnahme vorsieht (vgl. OGer ZH PS170188 vom 

23. Oktober 2017 E. III./3.1 mit Verweis auf BGE 142 III 648 E. 3.4). 

Für die Revision der Einkommenspfändung (Art. 93 SchKG) sieht die 

Gebührenverordnung eine Gebühr im Umfang einer halben Gebühr nach Artikel 

20 Absatz 1 vor (vgl. Art. 22 Abs. 3 GebV SchKG). Bei einer Revision der 

Einkommenspfändung sind die neuen Einkommens- und Notbedarfsverhältnisse 

des Schuldners, falls sich dies notwendig erweist, auf dem Wege der Rechtshilfe 

abzuklären. Bei Bedarf, z.B. bei Stellen- oder Wohnsitzwechsel, ist der Schuldner 

neu einzuvernehmen und sein Existenzminimum ist neu zu überprüfen (vgl. Art. 4 

SchKG; BSK SchKG-VONDER MÜHLL, 3. Aufl. 2021, Art. 93 N 47 und 56).

3.6.1 In ihrem Hauptstandpunkt subsumiert das Betreibungsamt Volketswil den 

geltend gemachten zeitlichen Mehraufwand für die rechtshilfeweise Einvernahme 

des Schuldners im Rahmen der Revision der Einkommenspfändung unter Art. 20 

Abs. 3 GebV SchKG. Damit macht es sinngemäss geltend, die Gebühr für die 

Revision der Einkommenspfändung sei nach Zeitaufwand zu berechnen (vgl. 

Art. 4 GebV SchKG). Dies im Sinne einer sog. ergänzenden Zeittarifierung, bei 

welcher nebst der fixierten Grundgebühr (die hier wie gesehen nicht Gegenstand 

ist) ein zeitlicher Mehrwaufwand zusätzlich abgegolten wird (vgl. dazu Komm 

GebV SchKG-ADAM, Wädenswil 2008, Art. 4 N 1). Dieser zeitliche Mehraufwand 

(bzw. diese Mehrzeit) kann indes nur anfallen, wenn in der Gebührenverordnung 

für eine Verrichtung ein Stunden- resp. Halbstundenansatz vorgesehen ist, zumal 

– wie gesehen – keine zusätzlichen Gebühren zu den in der Gebührenverordnung 

vorgesehenen erhoben werden dürfen. 

Bei der Gebühr für eine Revision der Einkommenspfändung ist kein solcher 

Stunden- resp. Halbstundenansatz vorgesehen. Dies ergibt sich aus dem klaren 

Wortlaut von Art. 22 Abs. 3 GebV SchKG: Diese Bestimmung sieht explizit und 

einzig eine (fixierte) Gebühr im Umfang einer halben Gebühr nach Art. 20 Abs. 1 

GebV SchKG vor. Separat abgerechnet werden können Schreibgebühren und 

Auslagen, sofern die Revision denn zu solchen führt (vgl. Komm GebV SchKG-

BOESCH, Wädenswil 2008, Art. 22 N 13; s.a. BGE 142 III 648 E. 3.4 mit Verweis 

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auf Art. 13 und 14 GebV SchKG). Inwiefern nebst der halben Gebühr ein zeitlicher 

Mehraufwand bzw. eine Mehrzeit zusätzlich abgegolten werden können soll, ist 

daher nicht ersichtlich. Auch in der Wegleitung für den Bezug von Gebühren der 

Betreibungs- und Gemeinde-/Stadtammannämter des Kantons Zürich werden die 

Bestimmungen der GebV SchKG so verstanden (vgl. insb. a.a.O. Art. 22 N 2). Die 

Wegleitung stellt zwar nur eine - rechtlich unverbindliche - Richtlinie zur Verein-

heitlichung der Praxis der Betreibungsämter im Kanton Zürich dar (BGE 142 III 

648 E. 3.6). Sie darf aber zur Bestätigung des Normverständnisses herangezogen 

werden.

3.6.2 In ihrem Nebenstandpunkt macht das Betreibungsamt Volketswil geltend, 

der geltend gemachte zeitliche Mehraufwand stelle eine nicht tarifierte Verrichtung 

im Sinne von Art. 1 Abs. 2 GebV SchKG dar, für welche eine Gebühr bis zu 

Fr. 150.– erhoben werden kann.

Die Gebühr für die Revision der Einkommenspfändung ist – wie gesehen – 

in Art. 22 Abs. 3 GebV SchKG tarifiert. Diese Gebühr deckt den rechtshilfeweise 

erfolgten Vollzug einer Einvernahme durch das beauftragte Betreibungsamt ab, 

welche dieses dem auftraggebenden Betreibungsamt in vollem Umfang in Rech-

nung stellen kann (vgl. Wegleitung, Art. 7 N 11). Gemäss der erwähnten 

Wegleitung ist eine Gebühr gestützt auf Art. 1 Abs. 2 GebV SchKG einzig für 

spezielle Einvernahmen, wie beispielsweise im Zusammenhang mit der 

Betreibung auf Verwertung eines Grundpfandes, zulässig. Einvernahmen im 

Zusammenhang mit der Revision von Einkommenspfändungen oder der 

Berechnung des Existenzminimums zählen demgegenüber zu den "üblichen" 

Einvernahmen (vgl. a.a.O. Art. 7 N 12). Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern der 

geltend gemachte zeitliche Mehraufwand für die Einvernahme des Schuldners im 

Rahmen der Revision der Einkommenspfändung eine nicht tarifierte Verrichtung 

im Sinne von Art. 1 Abs. 2 GebV SchKG darstellen soll.

Im Übrigen gilt Art. 1 Abs. 2 GebV SchKG zwar grundsätzlich für den 

ganzen Anwendungsbereich der Verordnung (vgl. BGE 142 III 648 E. 3.3; BSK 

SchKG-EMMEL, 3. Aufl. 2021, Art. 16 N 6 und 16), darf jedoch nicht dazu dienen, 

allfällige nach Ansicht der Betreibungsbehörden ungenügende Entschädigungen 

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der tarifierten Amtshandlungen zu korrigieren (vgl. Kommentar GebV SchKG-

ADAM, Wädenswil 2008, Art. 1 N 6).

3.6.3 Weiter vermag der vom Betreibungsamt Volketswil gezogene Vergleich 

zur Gebühr für eine Revision eines Lohnarrestes – sofern sich diese Gebühr, wie 

geltend gemacht, im vorliegenden Fall auf Art. 21 GebV SchKG stützen liesse – 

aus folgenden Gründen nicht zu überzeugen:

In Art. 21 GebV SchKG wird die Gebühr für den Arrestvollzug, nicht die 

Revision des Arrestvollzugs geregelt. Dieser Artikel verweist zudem, anders als 

Art. 22 Abs. 3 GebV SchKG, nicht auf "Artikel 20 Absatz 1", sondern auf den 

gesamten "Artikel 20". Inwiefern bei der Berechnung der Gebühr für die Revision 

der Einkommenspfändung Artikel 20 Absatz 3 GebV SchKG herangezogen 

werden können soll, ist daher nicht ersichtlich.

Im Übrigen erfolgte die Revision der Einkommenspfändung hier nicht in 

Form eines Pfändungsvollzugs: Zwar erfolgt die Revision der Einkommens-

pfändung grundsätzlich in der Form des Pfändungsvollzugs. Wird jedoch – wie 

hier – ein Amt rechtshilfeweise mit einem Einvernahmeauftrag betraut, hat es 

lediglich bestimmte Abklärungen vor Ort für das auftraggebende Amt vorzu-

nehmen. Die Pfändung wird in diesem Fall jedoch durch das auftraggebende Amt 

vollzogen, basierend auf den Informationen des beauftragten Amtes (vgl. SK 

SchKG-WINKLER, 4. Aufl. 2017, Art. 89 N 21).

3.6.4 Nach dem Gesagten darf dem Betreibungsamt Möriken-Wildegg für die 

rechtshilfeweise vorgenommene Einvernahme des Schuldners im Rahmen der 

Revision der Einkommenspfändung kein "Mehraufwand" von Fr. 80.– in Rech-

nung gestellt werden.

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3.7 Die Beschwerde ist gutzuheissen und der Beschluss der Vorinstanz vom 

22. März 2024 im angefochtenen Umfang aufzuheben. Die Gebührenrechnung 

Nr. 148'794 des Betreibungsamtes Volketswil ist somit von total Fr. 162.90 um 

Fr. 80.– auf Fr. 82.90 zu reduzieren.

4. Kosten- und Entschädigungsfolgen

Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und 

Konkurssachen ist grundsätzlich kostenlos (vgl. Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). 

Parteientschädigungen sind keine auszurichten (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG).

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die Gebührenrechnung Nr. 148'794 des 

Betreibungsamtes Volketswil wird von total Fr. 162.90 um Fr. 80.– auf 

Fr. 82.90 reduziert.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin unter Beilage einer Kopie 

der Vernehmlassung (act. 19), und das Betreibungsamt Volketswil, sowie 

– unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an die Vorinstanz, je ge-

gen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-
nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi

versandt am:
24. Juni 2024