# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 069e5e53-2e0a-5c1c-a78f-5f779f52e6b0
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-03-14
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 14.03.2022 1C 164/2022 (1C_164/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1C-164-2022_2022-03-14.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1C_164/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 14. März 2022
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Kneubühler, Präsident, 

Gerichtsschreiber Störi. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatssekretariat für Migration, 

Quellenweg 6, 3003 Bern. 

 

Gegenstand 

Erleichterte Einbürgerung, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung VI, Einzelrichterin, vom 16. Februar 2022 (F-5504/2021). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

Mit Urteil vom 16. Februar 2022 ist das Bundesverwaltungsgericht auf eine Beschwerde von A.________ betreffend Erleichterte Einbürgerung nicht eingetreten mit der Begründung, sie habe den ihr auferlegten Vorschuss innert angesetzter Frist nicht geleistet. 

Mit Eingabe vom 7. März 2022 erhebt A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen dieses Urteil. Sie legt indessen, was einzig zulässig wäre, nicht dar, dass und weshalb das angefochtene Urteil bundesrechtswidrig sein soll. Sie bringt vielmehr vor, dass sie im Januar 2022 an Corona erkrankt sei. Wegen des damit verbundenen Arbeitsausfalls habe sie erhebliche finanzielle Einbussen erlitten und deswegen den Vorschuss nicht rechtzeitig leisten können. Die Eingabe stellt damit inhaltlich ein Fristwiederherstellungsgesuch dar, für dessen Behandlung das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist. 

Auf die Beschwerde ist wegen fehlender Zuständigkeit des Bundesgerichts nicht einzutreten und die Sache ans Bundesverwaltungsgericht zu überweisen. Auf die Erhebung von Kosten kann verzichtet werden. 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Die Sache wird ans Bundesverwaltungsgericht überwiesen. 

 

    
  4. 
 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Staatssekretariat für Migration und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung VI, Einzelrichterin, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 14. März 2022 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Kneubühler 

 

Der Gerichtsschreiber:    Störi