# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f4eab79a-8e87-5f5f-b7c6-1876bc1960b5
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-07-02
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 02.07.2024 SK.2024.21
**Docket/Reference:** SK.2024.21
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2024-21_2024-07-02

## Full Text

Versuchte Geldfälschung, mehrfache Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlung gegen das Waffengesetz.;;Versuchte Geldfälschung, mehrfache Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlung gegen das Waffengesetz.;;Versuchte Geldfälschung, mehrfache Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlung gegen das Waffengesetz.;;Versuchte Geldfälschung, mehrfache Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlung gegen das Waffengesetz.

Urteil vom 2. Juli 2024 
Strafkammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Martin Stupf, Vorsitz 

Stefan Heimgartner und Alberto Fabbri  

Gerichtsschreiberin Elena Inhelder  

Parteien  BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staatsan-

walt des Bundes Johannes Rinnerthaler 

 

 
gegen 

  
1. A., zurzeit im vorzeitigen Strafvollzug in der Justiz-

vollzugsanstalt V., amtlich verteidigt durch Rechts-

anwältin Ramona Völlmin 

  

2. B., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Fabian 

Voegtlin 

  

Gegenstand  
Versuchte Geldfälschung (A.) 

Versuchte Geldfälschung, Widerhandlungen gegen das 

Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlung gegen das Waf-

fengesetz (B.) 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t  

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer: SK.2024.21 

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SK.2024.21 

Anträge der Bundesanwaltschaft: 

1. A. 

1.1 A. sei schuldig zu sprechen der versuchten Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 i.V.m. 

Art. 250 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB). 

1.2 A. sei mit einer Freiheitsstrafe von 46 Monaten zu bestrafen, unter  

Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft von 38 Tagen sowie die  

durch den vorzeitigen Strafantritt in Haft verbrachten Tage (Art. 51 StGB).  

1.3 Von den Verfahrenskosten (Kosten des Vorverfahrens in der Höhe von 

Fr. 88'293.15) seien A. Fr. 13'169.15 (Gebühren: Fr. 7'940.--, Auslagen: 

Fr. 5'229.15) zzgl. der gerichtlich zu bestimmenden Kosten des Hauptverfahrens 

aufzuerlegen (Art. 426 Abs. 1 StPO).  

2. B. 

2.1 B. sei schuldig zu sprechen: 

 der versuchten Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 i.V.m. Art. 250 i.V.m. Art. 22 
Abs. 1 StGB); 

 der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz  
(Art. 19 Abs. 1 lit. a und d BetmG); 

 der Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Art. 33 Abs. 1 lit. a WG  
i.V.m. Art. 4 Abs. 1 lit. d WG). 

2.2 B. sei mit einer Freiheitsstrafe von 52 Monaten sowie einer bedingt  

vollziehbaren Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 80.--, insgesamt ausma-

chend Fr. 800.--, bei einer Probezeit von 2 Jahren, zu bestrafen, unter Anrech-

nung der ausgestandenen Untersuchungshaft von 78 Tagen (Art. 51 StGB).  

2.3 Von den Verfahrenskosten (Kosten des Vorverfahrens in der Höhe von 

Fr. 88'293.15) seien B. Fr. 74'124.-- (Gebühren: Fr. 35'700.--, Auslagen: 

Fr. 38'424.--) zzgl. der gerichtlich zu bestimmenden Kosten des Hauptverfahrens 

aufzuerlegen (Art. 426 Abs. 1 StPO).  
  

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SK.2024.21 

3. Beschlagnahmte Gegenstände bzw. Datensicherungen 

3.1 Die folgenden beschlagnahmten Bargeldbeträge seien zur Deckung der Verfah-

renskosten von B. einzuziehen (Art. 267 Abs. 3 i.V.m. Art. 268 Abs. 1 lit. a und 

Art. 442 Abs. 4 StPO): 

Ass-ID Gegenstand 

[…] 

Währung USD - amerikan. Dollar Summe, 1'678.00 Hartgeld,  
Anz. Noten 15 x 100 / Anz. Noten 4 x 20 / Anz. Noten 9 x 10 /  
Anz. Noten 8 x 1 

Ass-ID: […] 

[…] 
Währung CHF - Schweizer-Franken Summe, 1'900.00 Hartgeld, Anz. Noten 
19 x 100 

[…] 
Währung CHF - Schweizer-Franken Summe, 300.00 Hartgeld,  
Anz. Noten 3 x 100 

3.2 Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände seien A. zurückzugeben (Art. 267 

Abs. 3 StPO): 

Ass-ID Gegenstand 

[…] 1 Tagebuch A. (rosafarben) 

Ass-ID: […] 

[…] Computer K. mini 

Ass-ID: […] 

[…] SDD-Festplatte C., Portable SSD T7 

Ass-ID: […] 

[…] Diverse CD's. Im CD-Etui sind zwei Schlüssel (1. INOCC  
ohne Nr.; 2. schwarzer Schlüssel Nr. […]) und ein Badge  
(Nr. […])  

exklusive Datenträger «Back Up 13.02.2011» und «Daten vom D. Laptop 
19.3.20» 

Ass-ID: […] 

3.3 Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände seien A. nach  

unwiderruflicher Löschung (wipen) der Daten zurückzugeben (Art. 267 Abs. 3 

StPO): 

Ass-ID Gegenstand 

[…] 
Mobiltelefon iPhone 13 Pro Max, SIM-Card E., Gerätesperrcode 2. 

Ass-ID: […] 

[…] 
Computer HP H. 500 PC Series,  
Seriennummer […] 

Ass-ID: […] 

 

  

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SK.2024.21 

3.4 Der folgende beschlagnahmte Gegenstand sei B. nach unwiderruflicher  

Löschung (wipen) der Daten zurückzugeben (Art. 267 Abs. 3 StPO): 

Ass-ID Gegenstand 

[…] 
Mobiltelefon J. iPhone 12 Pro Max in Lederhülle 

Ass-ID: […] 

3.5 Die folgenden Gegenstände bzw. Datensicherungen seien einzuziehen und als  

Beweismittel bei den Akten zu belassen: 

Ass-ID Gegenstand 

[…] 
Forensische Datensicherung von SDD-Festplatte  
C., Portable SSD T7 
(vgl. Ass-ID: […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von 1 Festplatte WD,  
S/N: […]  
(vgl. Ass-ID: […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von Computer HP H. 500 PC Series,  
Serien-Nr. […]  
(vgl. Ass-ID: […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von Computer K. mini  
(vgl. Ass-ID: […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von Diversen CD's.  
(vgl. Ass-ID: […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von Mobiltelefon iPhone 13 Pro Max,  
SIM-Card E., Gerätesperrcode 2.  
(vgl. Ass-ID: […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von Mobiltelefon J. iPhone 12 Pro Max 

(vgl. Ass-ID: […] 

[…] 
Forensische Datensicherung von iPhone XS Max 
(vgl. Ass-ID […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von SIM-Karte L. ([…]),  
SIM-Karten-Nr. […], Tel. […] 
(vgl. Ass-ID […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von USB Stick M.  
(vgl. Ass-ID […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von SIM-Karte […], IMEI-Nr. […], SIM-Karten-Nr. 
[…]  
(vgl. Ass-ID […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von Festplatte Marke N.,  
Typ […], Serien-Nr. […] 
(vgl. Ass-ID […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von Festplatte O.,  
Typ […], Serien-Nr. […] 
(vgl. Ass-ID […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von Festplatte, Marke P.,  
Typ […], Serien-Nr. […]  
(vgl. Ass-ID […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von SIM-Karte Q., IMSI-Nr. […], SIM-Karten-Nr. 
[…], 
Tel. […] (vgl. Ass-ID […] 

[…] 
Forensische Datensicherung von SD Karte ScanDisk, 64GB  
(vgl. Ass-ID […]) 

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SK.2024.21 

Ass-ID Gegenstand 

[…] 
Forensische Datensicherung von 1 USB-Stick  
(vgl. Ass-ID […]) 

[…] 
Forensische Datensicherung von Mobiltelefon R., IMEI-Nr. […], Serien-Nr. […]  
(vgl. Ass-ID […]) 

[…] 
1x 50 US Dollar Note  
(Nr.: […]) 

[…] 
1 Ordner mit Quittungen, Bestellungen zu Druckmaschinen und Zubehör. Vorla-
gen für 50 Dollar Note 

3.6 Im Übrigen seien die beschlagnahmten Gegenstände einzuziehen und zu ver-

nichten (Art. 267 Abs. 3 StPO i.V.m. Art. 69 StGB). 

4. Entschädigung der amtlichen Verteidigung 

4.1 Rechtsanwältin Ramona Völlmin sei, abzüglich der bereits geleisteten Akonto-

zahlung von Fr. 14'000.--, für die amtliche Verteidigung von A. in gerichtlich zu 

bestimmender Höhe aus der Kasse der Eidgenossenschaft zu entschädigen 

(Art. 135 Abs. 1 StPO). 

A. sei zu verpflichten, dem Bund die Entschädigung zurückzuzahlen,  

sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 StPO). 

4.2 Rechtsanwalt Fabian Voegtlin sei für die amtliche Verteidigung von B. in  

gerichtlich zu bestimmender Höhe aus der Kasse der Eidgenossenschaft zu  

entschädigen (Art. 135 Abs. 1 StPO). 

B. sei zu verpflichten, dem Bund die Entschädigung zurückzuzahlen, sobald es 

seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 StPO). 

5. Vollzug 

Der Kanton Zürich sei als Vollzugskanton zu bestimmen (Art. 74 Abs. 2 StBOG 

i.V.m. Art. 34 Abs. 1 StPO). 

6. Weitere Verfügungen 

Die weiteren Verfügungen seien von Amtes wegen zu treffen. 
  

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SK.2024.21 

Anträge der Verteidigung von A.: 

1. Es sei der Beschuldigte A. der versuchten Geldfälschung im Sinne von Art. 240 
Abs. 1 i.V.m. Art. 250 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen. 

2. Es sei der Beschuldigte A. mit einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten zu bestrafen, 
unverzüglich aus der Haft zu entlassen und ihm für die erlittene Überhaft eine 
Entschädigung in Höhe von Fr. 9’000.-- auszurichten. 

3. Es seien dem Beschuldigten das rosafarbene Tagebuch (Ass-ID Nr. […]), die 
CDs ohne fallrelevante Dateien (Teile von Ass-ID BA Nr. […]), das Mobiltelefon 
iPhone 13 Pro Max (Ass-ID BA […]), der «Computer K. mini» (Ass-ID BA Nr. […]) 
sowie die «SSD-Festplatte C.» (Ass-ID BA Nr. […]), herauszugeben. 

Eventualiter seien dem Beschuldigten das rosafarbene Tagebuch (Ass-ID 
Nr. […]) und die CDs ohne fallrelevante Dateien (Teile von Ass-ID BA Nr. […]) 
vollständig, das Mobiltelefon iPhone 13 Pro Max (Ass-ID BA […]) auf die Wer-
keinstellungen zurückgesetzt sowie der «Computer K. mini» und die «SSD-Fest-
platte C.» nach Löschung der deliktsrelevanten Dateien herauszugeben. 

Subeventualiter seien dem Beschuldigten das rosafarbene Tagebuch (Ass-ID 
Nr. […]) und die CDs ohne fallrelevante Dateien (Teile von Ass-ID BA Nr. […]) 
vollständig, das Mobiltelefon iPhone 13 Pro Max (Ass-ID BA […]) auf die Wer-
keinstellungen zurückgesetzt sowie anstelle des «Computers K. mini» sowie der 
«SSD-Festplatte C.» eine Spiegelung sämtlicher vorhandener und nicht delikts-
relevanter Dateien herauszugeben. 

4. Die übrigen sichergestellten Gegenstände, Dateien, Spuren sowie Spurenträger 
seien nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides einzuziehen und zu ver-
nichten. 

5. Es seien die Kosten der Untersuchung im Betrag von Fr. 13’169.15 sowie die 
Kosten des gerichtlichen Verfahrens im Umfang von 25 %, ausgenommen dieje-
nigen der amtlichen Verteidigung, dem Beschuldigten A. aufzuerlegen. 

6. Es seien die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Gerichtskasse zu neh-
men, unter Vorbehalt einer Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. Im Um-
fang von Fr. 2’816.65 seien die Kosten definitiv auf die Staatskasse zu nehmen. 

  

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SK.2024.21 

Anträge der Verteidigung von B.: 

1. Herr B. sei vom Vorwurf der mehrfachen Herstellung von Betäubungsmitteln 
i.S.v. Art. 19 Abs. 1 lit. a BetmG freizusprechen. 

2. Herr B. sei schuldig zu sprechen wegen versuchter Geldfälschung i.S.v. Art. 240 
Abs. 1 i.V.m. Art. 250 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, wegen mehrfachen Besitzes 
von Betäubungsmitteln i.S.v. Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG sowie wegen Wider-
handlung gegen das Waffengesetz i.S.v. Art. 33 Abs. 1 Iit. a WG. 

3. Herr B. sei hierfür mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten, unter Anrechnung 
der bereits erstandenen Untersuchungshaft von 78 Tagen, zu bestrafen. 

4. Der Vollzug der 24-monatigen Freiheitsstrafe sei bedingt aufzuschieben unter 
Ansetzung einer Probezeit von 5 Jahren. 

5. Eventualiter sei der Vollzug von 6 Monaten Freiheitsstrafe anzuordnen und für 
die restlichen 18 Monate Freiheitsstrafe sei der Vollzug bedingt aufzuschieben 
unter Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren. 

6. Die mit Beschlagnahmebefehl vom 24. November 2023 beschlagnahmten Ge-
genstände und Vermögenswerte seien einzuziehen und zu vernichten bzw. zur 
Kostendeckung zu verwenden. 

7. Der mit Strafbefehl vom 2. November 2022 der Staatsanwaltschaft Baden be-
dingt gewährte Strafvollzug sei nicht zu widerrufen und die Probezeit um 1 Jahr 
zu verlängern. 

8. Unter ausgangsgemässen Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.). 

 
  

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SK.2024.21 

Prozessgeschichte: 

A. Im Rahmen einer am 16. November 2022 von der Kantonspolizei Zürich durch-
geführten routinemässigen Kontrolle der vom Beschuldigten B. gemeldeten 
CBD-Anlagen in U. stellten die Polizeifunktionäre mehrere mit Marihuana gefüllte 
Säcke sowie einen Pollinator fest. Bei der anschliessend durch die Staatsanwalt-
schaft Zürich-Limmat angeordneten Hausdurchsuchung der besagten Lager-
räumlichkeiten wurde der Beschuldigte A. an einem Tisch sitzend bei der Ausfer-
tigung von Vorlagen für die Herstellung von gefälschten US-Dollarnoten ange-
troffen, woraufhin er angab, ein Profigeldfälscher zu sein. Bei der anschliessen-
den Durchsuchung wurde eine professionell eingerichtete Falschgeldwerkstatt 
vorgefunden und in diesem Zusammenhang wurden diverse Gerätschaften und 
Materialien, darunter insbesondere in unterschiedlichen Stufen der Produktion 
stehende Falsifikate von USD 50-Noten sichergestellt. Daneben wurden Gerät-
schaften zur Betäubungsmittelherstellung sowie Cannabisprodukte vom Typ 
«Drogenhanf» sichergestellt (BA pag. 2.00.1 ff.). 

B. Im Anschluss an die Hausdurchsuchung wurden die Beschuldigten A. und B. 
festgenommen. B. befand sich in der Folge bis am 1. Februar 2023 in Untersu-
chungshaft; A. bis am 23. Dezember 2023, seitdem befindet er sich auf entspre-
chendes Gesuch hin im vorzeitigen Strafvollzug (BA pag. 6.01.044). 

C. Das ursprünglich von der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat eröffnete und ge-
führte Verfahren wurde – nach entsprechender Gerichtsstandsanfrage – von der 
Bundesanwaltschaft mit Schreiben vom 25. November 2022 übernommen (BA 
pag. 2.1.1 ff.; 2.1.4 ff.). Diese dehnte das Verfahren mit Verfügung vom 6. Juni 
2023 betreffend B. auf den Straftatbestand der Widerhandlung gegen das Waf-
fengesetz aus (BA pag. 1.1.5 f.). Mit Verfügung vom 7. Dezember 2023 vereinigte 
die Bundesanwaltschaft die Strafverfolgung gegen die Beschuldigten A. und B. 
– infolge teils originärer, teils kantonaler Zuständigkeit – in der Hand der Bundes-
behörden (BA pag. 2.00.1 ff.) 

D. Mit Verfügung vom 23. März 2023 dehnte die Bundesanwaltschaft das Verfahren 
auf S. und mit Verfügung vom 26. Mai 2023 auf T., wegen Gehilfenschaft zur 
Geldfälschung, aus (BA pag. 1.1.2 f.). Je mit Strafbefehl vom 20. Februar 2024 
verurteilte die Bundesanwaltschaft S. und T. wegen Gehilfenschaft zur versuch-
ten Geldfälschung zu einer bedingten Geldstrafe; die Strafbefehle sind in Rechts-
kraft erwachsen (BA pag. 3.2.1 ff.; 3.3.1 ff.). 

E. Mit Verfügung vom 4. Juli 2023 wurde das Verfahren gegen A. wegen Wider-
handlung gegen das Betäubungsmittelgesetz in Anwendung von Art. 319 Abs. 1 
lit. a StPO eingestellt (BA pag. 3.1.3 ff.). Die Verfügung ist in Rechtskraft erwach-
sen. 

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SK.2024.21 

F. Am 22. März 2024 erhob die Bundesanwaltschaft bei der Strafkammer des Bun-
desstrafgerichts Anklage gegen A. und B. wegen rubrizierter Straftatbestände 
(TPF pag. 13.100.001 ff.; näher zu den Anklagevorwürfen E. 2 ff.). 

G. Mit Verfügung vom 17. April 2024 lud der Vorsitzende die Parteien ein, bis am 
30. April 2024 Beweisanträge zu stellen und zu begründen und ordnete gleich-
zeitig den Beizug der Straf- und Betreibungsregisterauszüge, der Steuerunterla-
gen sowie der Führungsberichte betreffend die Beschuldigten an (TPF 
pag. 13.400.001 f.). 

Die Bundesanwaltschaft und Rechtsanwältin Völlmin verzichteten auf das Stellen 
von Beweisanträgen (TPF pag. 13.510.001); Rechtsanwalt Voegtlin liess sich in-
nert Frist nicht vernehmen. 

H. Am 1. Juli 2024 fand die Hauptverhandlung in Anwesenheit der Bundesanwalt-
schaft sowie der Beschuldigten A. und B. in Begleitung ihrer jeweiligen Verteidi-
gung am Sitz des Bundesstrafgerichts in Bellinzona statt (TPF pag. 13.310.002). 

I. Das Urteil wurde am 2. Juli 2024 mündlich eröffnet und begründet (TPF 

pag. 13.930.001 ff.). 

J. B. und A. meldeten mit Schreiben ihrer Verteidigung vom 3. Juli 2024 innert Frist 

Berufung gegen das Urteil an (TPF pag. 13.940.001; 13.940.002). Mit Schreiben 

vom 12. August 2024 zog Rechtsanwältin Völlmin namens und im Auftrag von A. 

dessen Berufungsanmeldung zurück (TPF pag. 13.940.005). 

K. Mit Verfügung vom 25. Juli 2024 hiess die Verfahrensleitung das Gesuch von A. 

um Versetzung in den offenen (vorzeitigen) Strafvollzug gut (Nebenentscheid 

Verfahrensnummer: SN.2024.16). Seit dem 25. Juli 2024 befindet sich der Be-

schuldigte A. im vorzeitigen Strafvollzug in der Justizvollzuganstalt V. (TPF 

pag. 13.231.017 f.). 
  

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SK.2024.21 

Die Strafkammer erwägt: 

1. Prozessuales 

1.1 Bundesgerichtsbarkeit 

Das Gericht prüft seine Zuständigkeit von Amtes wegen. Die Anklage lautet auf 
versuchte Geldfälschung im Sinne von Art. 240 Abs. 1 i.V.m. Art. 250 und Art. 22 
Abs. 1 StGB sowie zusätzlich gegen den Beschuldigten B. auf mehrfache Wider-
handlung gegen Art. 19 Abs. 1 lit. a und d des Bundesgesetzes über die Betäu-
bungsmittel und die psychotropen Stoffe vom 3. Oktober 1951 (Betäubungsmit-
telgesetz, BetmG; SR 812.12) und Widerhandlung gegen Art. 33 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 4 lit. d des Bundesgesetzes über Waffen, Waffenzubehör und Munition vom 
20. Juni 1997 (Waffengesetz, WG; SR 514.54). Die Bundesgerichtsbarkeit ergibt 
sich vorliegend somit zum Teil originär (Art. 23 Abs. 1 lit. e i.V.m. Art. 26 Abs. 2 
StPO) und zum Teil aus der Vereinigung der Verfahren in der Hand der Bundes-
behörden (Art. 26 Abs. 2 StPO, vgl. auch Prozessgeschichte Lit. C).  

Die sachliche Zuständigkeit der Strafkammer des Bundesstrafgerichts ist somit 
für sämtliche angeklagten Straftatbestände gegeben (Art. 19 Abs. 1 StPO i.V.m. 
Art. 35 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. März 2010 über die Organisation 
der Strafbehörden des Bundes [Strafbehördenorganisationsgesetz, StBOG; 
SR 173.71]). 

Die Kompetenz des Kollegialgerichts der Strafkammer des Bundesstrafgerichts 
ergibt sich aus Art. 19 Abs. 2 StPO e contrario i.V.m. Art. 36 Abs. 1 StBOG. 

2. A. und B. in Mittäterschaft vorgeworfene versuchte Geldfälschung 

2.1 Anklagevorwurf 

2.1.1 Gemäss Anklageziffer 1.1.1 sollen sich A. und B. in Mittäterschaft der versuchten 
Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 i.V.m. Art. 250 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB) schul-
dig gemacht haben, indem sie in der Zeit von ca. November 2021 bis 16. Novem-
ber 2022 den grundlegenden Tatablauf und die Arbeitsteilung betreffend Finan-
zierung und Aufbau einer Falschgeldwerkstatt sowie Herstellung und in Umlauf 
bringen der dort produzierten Falschgeldnoten gemeinsam geplant und umge-
setzt resp. mit der Umsetzung begonnen haben. Während A. vorwiegend für den 
Aufbau der Falschgeldwerkstatt sowie die Entwicklung und Ausführung des Her-
stellungsprozesses zur Produktion von falschen, dem äusseren Anschein nach 
echten USD 50-Noten besorgt gewesen sein soll, habe B. unter anderem die 
Falschgeldwerkstatt im Umfang von mind. Fr. 132'034.25 finanziert, die Räum-
lichkeiten für die Falschgeldwerkstatt in U. zur Verfügung gestellt und aktiv beim 
Aufbau und Herstellungsprozess der Falschgeldnoten assistiert.  

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SK.2024.21 

A. und B. sollen dabei diverse Druckvorstufen ausgeführt, einzelne Druckvor-
gänge erfolgreich umgesetzt und bereits (in unterschiedlichen Stufen der Pro-
duktion stehende) Halbfabrikate gemäss den von A. ausgearbeiteten Druck-
schritten – indes noch kein fertiges Falsifikat einer USD 50-Note – mit einem 
nominalen Gesamtwert von knapp USD 8'000'000.-- hergestellt haben, wobei sie 
den Herstellungsprozess am 16. November 2022 soweit optimiert hätten, dass 
sie am finalen Druckvorgang gewesen sein sollen. 

Im Rahmen dieses entwickelten, abgestimmten deliktischen Systems sollen sie 
das Ziel verfolgt haben, – nach Optimierung des Herstellungsprozesses – 
USD 50-Falschgeldnoten im Nennwert von mind. USD 5'000'000.-- herzustellen. 
B. hätte dann für das in Umlaufsetzen der Falschgeldnoten besorgt gewesen sein 
sollen, wobei A. davon Fr. 500'000.-- als Verbrecherlohn hätte erhalten, während 
B. über den restlichen Verbrechenserlös hätte verfügen sollen. 

2.2 Rechtliches 

2.2.1 Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 StGB) 

2.2.1.1 Der Geldfälschung macht sich strafbar, wer Metallgeld, Papiergeld oder Bankno-
ten fälscht, um sie als echt in Umlauf zu bringen (Art. 240 Abs. 1 StGB). 

2.2.1.2 Geschütztes Objekt ist sowohl schweizerisches als auch ausländisches Geld 
(Art. 250 StGB). Die Tathandlung liegt im Fälschen, d.h. im Herstellen von Geld-
zeichen, die den äusseren Anschein echten Geldes erwecken (TPF 2020 26 
E. 4.1.1; Urteile des Bundesstrafgerichts SK.2015.11 vom 6. Mai 2015 E. 3.2; 
SK.2010.28 vom 1. Dezember 2011 E. 7.3.1; LENTJES MEILI/KELLER, Basler 
Kommentar, 4. Aufl. 2019, Art. 240 StGB N. 10). Dabei sind an die Ähnlichkeit 
keine allzu hohen Anforderungen zu stellen; entscheidend ist die Verwechs-
lungsgefahr mit echtem Geld. Entsprechend der Natur der Art. 240 ff. StGB als 
Gefährdungsdelikte und den Gepflogenheiten des täglichen Geschäftsverkehrs 
genügt es, wenn das Falsifikat eine ähnliche Gestaltung wie echtes Geld aufweist 
und auch nur bei bloss flüchtiger Betrachtung als echt erscheint (BGE 123 IV 55 
E. 2b; TPF 2020 26 E. 4.1.1; LENTJES MEILI/KELLER, a.a.O., Art. 240 StGB N. 11). 
Auch bloss einseitig bedruckte Nachahmungen von Banknoten können ggf. 
Falschgeld im Sinne von Art. 240 ff. StGB sein (TPF 2020 26 E. 4.1.3). 

2.2.1.3 In subjektiver Hinsicht ist Vorsatz hinsichtlich aller objektiven Tatbestandsele-
mente (Art. 12 Abs. 1 und 2 StGB) und die Absicht, die Fälschungen als echt in 
Umlauf zu bringen, erforderlich. Der Täter muss anstreben oder zumindest in 
Kauf nehmen, dass seine Falsifikate in Verkehr gebracht werden. Die erforderli-
che Absicht ist auch gegeben, wenn der Fälscher will, dass das Falschgeld über-
haupt – von wem auch immer – als echtes Geld verwendet wird (BGE 119 IV 154 
E. 2d; Urteil des Bundesgerichts 6B_405/2011 vom 24. Januar 2012 E. 2.2). 

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2.2.2 Versuch (Art. 22 Abs. 1 StGB) 

Ein Versuch liegt vor, wenn der Täter sämtliche subjektiven Tatbestandsmerk-
male erfüllt und seine Tatentschlossenheit manifestiert hat, ohne dass alle objek-
tiven Tatbestandsmerkmale verwirklicht sind. Zum Versuch gehört folglich der 
Entschluss des Täters, eine Straftat zu begehen, und die Umsetzung dieses Ta-
tentschlusses in eine Handlung. Der Täter muss mit der Ausführung der Tat be-
gonnen haben (BGE 140 IV 150 E. 3.4; Urteil des Bundesgerichts 6B_536/2021 
vom 2. November 2022 E. 2.3.2). Zur Ausführung der Tat im Sinne von Art. 22 
Abs. 1 StGB gehört nach der Rechtsprechung jede Tätigkeit, die nach dem Plan, 
den sich der Täter gemacht hat, auf dem Weg zur Tatbestandsverwirklichung den 
letzten entscheidenden Schritt darstellt, von dem es in der Regel kein Zurück 
mehr gibt, es sei denn wegen äusserer Umstände, die eine Weiterverfolgung der 
Absicht erschweren oder verunmöglichen. Die Schwelle, bei welcher ein Versuch 
anzunehmen ist, und nicht mehr blosse Vorbereitungshandlungen vorliegen, darf 
der eigentlichen Tatbegehung zeitlich allerdings nicht zu weit vorausgehen. Er-
forderlich ist ein sowohl in räumlich-örtlicher als auch in zeitlicher Hinsicht tatna-
hes Handeln (BGE 131 IV 100 E. 7.2.1; Urteil des Bundesgerichts 6B_536/2021 
vom 2. November 2022 E. 2.3.2). Eine versuchte Geldfälschung nach 
Art. 240 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB liegt demnach vor, wenn der Täter vorsätzlich 
und mit der Absicht, die Fälschungen als echt in Umlauf zu bringen, mit der ersten 
Fälschungshandlung beginnt (NIGGLI, a.a.O., Art. 240 StGB N. 40; LENTJES 
MEILI/KELLER, a.a.O., Art. 240 StGB N. 18). Vollendet ist das Delikt mit der abge-
schlossenen Herstellung einer einzigen Fälschung, welche die objektiven Krite-
rien erfüllt, d.h. den äusseren Anschein echten Geldes erweckt (NIGGLI, a.a.O., 
Art. 240 StGB N. 41; LENTJES MEILI/KELLER, a.a.O., Art. 240 StGB N. 19).  

2.2.3 Mittäterschaft 

Nach der konstanten Rechtsprechung ist Mittäter, wer bei der Entschliessung, 
Planung oder Ausführung eines Delikts vorsätzlich und in massgebender Weise 
mit anderen Tätern zusammenwirkt, sodass er als Hauptbeteiligter dasteht 
(BGE 133 IV 76 E. 2.7). Dabei kommt es darauf an, ob der Tatbeitrag nach den 
Umständen des konkreten Falls und dem Tatplan für die Ausführung des Delikts 
so wesentlich ist, dass sie mit ihm steht oder fällt. Das blosse Wollen der Tat, der 
subjektive Wille allein genügt zur Begründung von Mittäterschaft nicht. Der Mit-
täter muss vielmehr bei der Entschliessung, Planung oder Ausführung der Tat 
auch tatsächlich mitwirken. Daraus folgt aber nicht, dass Mittäter nur ist, wer an 
der eigentlichen Tatausführung beteiligt ist oder sie zu beeinflussen vermag. Tat-
bestandsmässige Ausführungshandlungen sind nicht notwendige Vorausset-
zung für die Annahme von Mittäterschaft (vgl. BGE 143 IV 361 E. 4.10 S. 371 
f.;135 IV 152 E. 2.3.1 S. 155; Urteile des Bundesgerichts 6B_712/2017 vom 23. 
Mai 2018 E. 2.3.2, nicht publ. in BGE 144 IV 198; 6B_116/2012 vom 30. März 
2012 E. 2.3). Dass der Mittäter bei der Fassung des gemeinsamen Tatentschlus-
ses mitwirkt, ist nicht erforderlich; es genügt, dass er sich später den Vorsatz 

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SK.2024.21 

seiner Mittäter zu eigen macht (BGE 130 IV 58 E. 9.2.1). Die Begründung für 
diese Praxis liegt unter anderem darin, dass gerade raffinierte Delinquenten sich 
bei der Tatausführung häufig im Hintergrund halten und die «Handarbeit» andern 
überlassen. Solche Delinquenten sind Mittäter, obschon sie sich zur Zeit der Tat-
ausführung allenfalls an einem ganz anderen Ort aufhalten und auf den Gesche-
hensablauf und die Details der Tatausführung keinen Einfluss mehr haben 
(BGE 108 IV 88 E. I.2/a). Immer aber ist entscheidend, dass der Beteiligte sich 
dem Tatentschluss unter Bedingungen oder im Masse assoziiert, dass er nicht 
als nebensächlicher, sondern hauptsächlicher Teilnehmer erscheint («qui le font 
apparaître comme un participant non pas secondaire, mais principal», BGE 135 
IV 152 E. 2.3.1; Urteil 6B_1052/2020 vom 19. Juli 2021 E. 2.1.2). Insofern ist 
Mittäterschaft gleichwertiges koordiniertes Zusammenwirken bei Begehung einer 
strafbaren Handlung (TRECHSEL/GETH, in: Schweizerisches Strafgesetzbuch, 
Praxiskommentar, 4. Aufl. 2021, N. 13 Vor Art. 24 StGB; TRECHSEL/NOLL/PIETH, 
Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil I, 7. Aufl. 2017, S. 192). In subjek-
tiver Hinsicht verlangt Mittäterschaft Vorsatz und einen gemeinsamen Tatent-
schluss, der auch bloss konkludent bekundet werden kann, wobei Eventualvor-
satz genügt (BGE 133 IV 76 E. 2.7; 130 IV 58 E. 9.2.1; 126 IV 84 E. 2c/aa S. 88; 
Urteil des Bundesgerichts 6B_950/2016 vom 10. April 2017 E. 2.1.2). 

2.3 Tatsächliche und rechtliche Würdigung betreffend die den Beschuldigten 

A. und B. in Mittäterschaft vorgeworfene versuchte Geldfälschung 

2.3.1 Vorliegen von Falschgeld 

2.3.1.1 Zunächst erfordert der Tatbestand der Geldfälschung gemäss Art. 240 Abs. 1 
StGB das Vorliegen von Falschgeld. Nach dem Gesetzeswortlaut wird eine Ver-
wechslungsgefahr durch die Wiedergabe oder Nachahmung der Gesamtheit ei-
ner Seite oder des grössten Teils einer Seite einer Banknote auf einem Material 
und in einer Grösse, die mit Material und Grösse des Originals übereinstimmen 
oder ihnen nahekommt, geschaffen. Bei einseitig bedruckten Falsifikaten liegt ein 
Falsifikat mithin bereits dann vor, wenn die bedruckte Seite nicht die gesamte 
Abbildung einer echten Banknote wiedergibt, sondern bloss deren grössten Teil 
(TPF 2020 26 E. 4.1.1; BGE 123 IV 55 E. 2b).  

2.3.1.2 Im Rahmen der Hausdurchsuchung vom 16. November 2022 wurden in den 
Räumlichkeiten in U. unter anderem ein Flachbettscanner zum Einscannen der 
Notenbilder in hoher Auflösung (Ass-ID. […]), eine Offsetmaschine u.a. zum 
Druck der Fadenbeschriftung (Ass-ID.[…]), ein Planschneider sowie 36'000 
Druckbögen Melamine Overlay Papier (Ass-ID. […]) sichergestellt. Neben diesen 
für die Herstellung von Falschgeld benötigten Materialien und Gerätschaften, lie-
gen insbesondere diverse Klischees mit einzelnen Elementen der USD 50-Noten 
sowie in jeweils unterschiedlichen Stufen der Produktion stehende (Halb-)Falsi-
fikate bei den Akten (BA pag. 10.2.103 ff.; vgl. Ass-IDs. […]; […]; […]), indes 
keine – weder ein- noch beidseitig – vollständig bedruckte USD 50-Note. Die 

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SK.2024.21 

besagten Fabrikate erscheinen auch bei flüchtiger Betrachtung nicht als echt, 
womit die objektiven Kriterien von Art. 240 ff. StGB, nämlich das Vorliegen von 
Falschgeld, nicht erfüllt sind. Es handelt sich folglich bei den bei den Akten lie-
genden (Halb-)Fabrikaten nicht um Falschgeld, sondern lediglich um in diesem 
Zeitpunkt noch unfertige bzw. in Produktion stehende Falsifikate, die durch das 
Vornehmen der in der Anklageschrift umschriebenen weiteren (mindestens) zehn 
Druckschritte erst noch hätten fertiggestellt werden sollen, um den Anschein von 
echten USD 50-Noten zu erwecken. Insofern wurden neben der Beschaffung der 
für die Herstellung von Falschgeld benötigten Gerätschaften und Materialien so-
wie der Durchführung diverser Druckvorstufen, wie insbesondere die Herstellung 
von Fotopolymerklischees (BA pag. 10.2.31 ff.; -133; Ass-IDs. […], […], […], 
[…]), auch schon die ersten Druckschritte umgesetzt und somit mit dem Druck 
der ersten Falsifikate, um diese später – d.h. nach Vervollständigung des Druck-
prozesses resp. sämtlicher Druckschritte – in Umlauf zu bringen, begonnen (BA 
pag. 10.2.99 ff.; -129 ff.; -133 ff.; -164 ff.; 13.1.170). Die Finalisierung des Her-
stellungsprozesses scheiterte allem Anschein nach einzig infolge der am 16. No-
vember 2022 durchgeführten Hausdurchsuchung. Insofern war der «point of no 
return» offensichtlich bereits überschritten. Daran vermag auch nichts zu ändern, 
dass der erste von den Beschuldigten umgesetzte Druckschritt (zu den einzelnen 
Druckschritten nachfolgend E. 2.3.2.1) durch die falsche Anzahl der Wiederho-
lungen des Mikrotexts «50 USD» fehlerbehaftet war, zumal die Handlungen vor-
liegend ohnehin im Versuchsstadium geblieben sind. Vielmehr war die Umset-
zung des ersten Druckschrittes – entgegen den Vorbringen der Verteidigungen 
– trotz dieses Fehlers erfolgreich. Ohnehin wird nicht die perfekte Fälschung un-
ter Strafe gestellt, sondern es genügt eine Verwechslungsgefahr mit echten 
Banknoten, die bei einer Finalisierung des Druckvorgangs ohne weiteres bestan-
den hätte. 

Die Frage, wie weit die Umsetzung des geplanten Druckprozesses zum Zeitpunkt 
der Verhaftung der Beschuldigten schon gereift war, insbesondere ob der finale, 
serienmässige Druck der (vollständigen) Falsifikate – wie von der Anklage be-
hauptet – kurz bevorstand, ist für die Beurteilung des Vorliegen des Versuchs (im 
Gegensatz zur Strafzumessung resp. der Schwere des Verschuldens, vgl. dazu 
E. 4) einzig insofern relevant, als die Rechtsgutgefährdung selbst im Rahmen 
des Versuchsstadiums noch nicht sehr weit fortgeschritten war.  

Damit wurde vorliegend unlängst mit den ersten Fälschungshandlungen begon-
nen, womit ein Versuch der Geldfälschung im Sinne von Art. 240 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 22 Abs. 1 StGB vorliegt. 

  

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SK.2024.21 

2.3.2 Mittäterschaftliches Vorgehen von A. und B.  

2.3.2.1 Tathandlung und Täterschaft des Beschuldigten A. 

a) Der Beschuldigte A. ist vollumfänglich geständig und anerkennt den Vorwurf ge-
mäss Anklageschrift. So gestand er unter detaillierter Darlegung der entspre-
chenden Produktionsschritte die benötigten Maschinen und Materialien ausge-
sucht, bestellt und die Halbfabrikate angefertigt zu haben und räumte ein, dass 
die Perfektionierung des Druckvorgangs kurz bevorstand und sie demnächst mit 
einer Auflage fertig gewesen wären (BA pag. 13.1.6; -84; -197 f.). Gedruckt hät-
ten sie dann, so der Beschuldigte A., gefälschte USD 50-Noten im Gesamtwert 
von USD 5 Mio., wovon etwa 2 USD Mio. brauchbar gewesen resp. in Umlauf 
gebracht worden wären, davon hätte er ca. eine halbe Million erhalten sollen (BA 
pag. 13.1.7; -84; -197 f.). Fertig geworden sei bis zum Zeitpunkt seiner Fest-
nahme indes keine einzelne USD 50-Falschgeldnote (BA pag. 13.1.31). Ebenso 
räumte er ein, dass der Mitbeschuldigte B., die Räumlichkeiten zur Verfügung 
stellte und die Geräte und Materialien finanzierte, da dieser im Unterschied zu 
ihm vom Prozess des Druckens selbst keine Ahnung habe (BA pag. 13.1.10; -
39). 

b) Das Geständnis von A. erscheint i.S.v. Art. 160 StPO glaubhaft und steht im 
Einklang mit den Sachbeweisen, insbesondere den beschlagnahmten Utensilien 
(siehe vorne Prozessgeschichte Lit. A; BA pag. 10.2.103 ff.). 

In einem von A. verfassten Schreiben zuhanden der Strafverfolgungsbehörden, 
betitelt «50$ Banknote kopieren, Benötigte Maschinen, Geräte und Material» lis-
tete dieser zudem detailliert die beschafften Geräte sowie die einzelnen Druck-
schritte auf (BA pag. 10.2.129 ff.; -133 ff.; B1.10.2.9 ff.). Anhand dieser Auflis-
tung konnten auch die einzelnen Druckschritte eruiert und nachvollzogen wer-
den, in welchen Stufen sich die noch in Produktion stehenden Halbfabrikate be-
fanden. Darüber hinaus führte der Beschuldigte Tagebuch, in welchem er ins-
besondere diverse von ihm vorgenommene Handlungen in Zusammenhang mit 
dem Aufbau und dem Herstellungsprozess notierte. Darin hielt er unter anderem 
auch fest: «Alles zusammen reicht für knapp 5 Millionen» (BA pag. 10.2.62; 
B1.10.2.138 ff.). In besagtem Tagebuch finden sich zudem diverse Einträge, wo-
nach A. zusammen mit B. (Spitzname «[...]», BA pag. 13.2.189) Testdrucke und 
diverse Drucke vorgenommen hat und diesen insofern belastet («Hatte mit [...] 
Testdrucke gemacht und die wurden super», B1.10.2.138 f.; «Musste mit [...] die 
Bogen trocknen [...] die sind nun okay.» B1.10.2.151; «[...] herausgefunden, 
dass das Gelb auf der einen Seite zu wenig leuchtet», B1.2.152); «Das Leucht-
gelb ist aber nach wie vor viel zu stark. Mit dem Gelb kann ich nichts mehr än-
dern. Ist echt Scheisse. Muss mit B. eine Lösung finden. Am Ende war dann de 
Irisdruck gut gelaufen.», B1.10.2.170; «War am Nachmittag mit [...] am dru-
cken.», B1.10.2.171). 

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SK.2024.21 

2.3.2.2 Tathandlung und Täterschaft des Beschuldigten B. 

a) Der Beschuldigte B. ist geständig, mit dem Mitbeschuldigten A. versucht zu ha-

ben, gefälschte USD 50-Noten herzustellen (BA pag. 13.2.7; TPF 

pag. 13.721.100 ff.). Er, so der Beschuldigte B., sei dabei als Investor aufgetre-

ten, da er von den Fälschungshandlungen keine Ahnung habe (BA pag. 13.2.60 

f.). Das Ziel sei es gewesen, Falschgeld im Wert von ca. 2 Mio. herzustellen, 

nicht 5 USD Mio. (BA pag. 13.2.61; -195), wovon A. dann (gewaschene) 

Fr. 500'000.-- hätte haben wollen (BA pag. 13.2.63; -195). Er habe mit der Zeit 

mit der Falschgeldproduktion aufhören wollen, da er gesehen habe, dass der 

Beschuldigte A. es «nicht schaffen» würde, sich dann aber wieder überreden 

lassen (BA pag. 13.2.71; -141). Dass B. tatsächlich zeitweise mit der geplanten 

Herstellung von Falschgeld aufhören wollte, hielt auch der Beschuldigte A. in 

seinem Tagebuch fest (B1.10.2.117 f.). Dennoch zeigte er sich nur kurze Zeit 

später – und insbesondere auch kurz vor seiner Verhaftung – wieder motiviert, 

da er dem Mitbeschuldigten A. am 12. November 2022 und damit nur wenige 

Tage vor der Hausdurchsuchung via Telegram schrieb: «Wir schaffen bin 100% 

sicher. Jetzt Haben wir Erfarun[g] mit Maschine» und «Wird gut» (BA 

pag. 8.1.66 f.). 

 

b) Hinsichtlich der Finanzierung der Falschgeldwerkstatt ist zunächst erstellt und 

im Übrigen auch unbestritten, dass der Beschuldigte B. sowohl die benötigten 

Räumlichkeiten in U., als auch dem Mitbeschuldigten A. ein Zimmer in einer 

Wohngemeinschaft in W. (AG) kostenlos zur Verfügung gestellt hat (BA 

pag. 13.2.63 f.; 185). In Bezug auf die Höhe der Finanzierung der Falschgeld-

werkstatt ergibt sich aus den Akten, dass sich diese auf insgesamt 

Fr. 132'034.25 belief (BA pag. 14.00.1 ff.; 8.2.7 ff.; -14 ff.; 10.2.191 f.). 

 

Der Beschuldigte gab im Rahmen der Einvernahme vom 4. Januar 2023 und 

damit zu Beginn des Verfahrens an, die Bezahlung der Gerätschaften und Ma-

terialien, die der Mitbeschuldigte A. ausgesucht habe, habe er entweder via 

Bankzahlung – in Höhe von Fr. 25'000.-- bis 30'000.-- – vorgenommen oder dem 

Mitbeschuldigen A. die Gelder im Umfang von Fr. 60'000.-- bis 80'000.-- in bar 

zur Bezahlung übergeben (BA pag. 13.2.62). Im Rahmen der Schlusseinver-

nahme anerkannte er dann zwar die Bankzahlung in Höhe von mind. 

Fr. 45'920.30 über das Geschäftskonto der AA. GmbH bei der Bank BB. (BA 

pag. 13.2.184), hingegen bestritt er die Höhe der Barzahlungen an den Mitbe-

schuldigen A., einerseits in Höhe von mind. Fr. 32'280.--, welcher davon mind. 

Fr. 20'772.77 auf seine Prepaidkarte transferierte, um die Einkäufe aus China 

mittels MM. zu begleichen (BA pag. 7.6.163 f.; -166; -169; -176; 10.2.191 f.; -

191 f.; 13.1.40; -182), andererseits die Barzahlungen an A. im Betrag von EUR 

11'500.-- und Fr. 40'000.--, insgesamt somit rund Fr. 51'949.50 (BA 

- 17 - 

SK.2024.21 

pag. 14.00.1; BA pag. 8.2.115 f.; B1.10.2.179; 13.1.41; -182), zur Begleichung 

eines Teils der Kosten der Bestellung bei der CC. mbH (BA pag. 13.2.183 ff.). 

Dabei führte er an, dass A. nicht gewollt habe, dass er bei der Geldübergabe 

resp. der Bezahlung dabei sei, und er nicht wisse, ob dieser das Geld wirklich 

übergeben habe (BA pag. 13.2.183 ff.). Da der Beschuldigte B. damit nicht die 

Bargeldübergabe an A. in Frage stellt, sondern vielmehr die Höhe der von A. 

angeblich bezahlten Rechnungen für Materialien und Gerätschaften für die 

Falschgeldwerkstatt, und er darüber hinaus selbst anfänglich des Verfahrens 

einräumte, A. rund Fr. 60'000.-- bis Fr. 80'000.-- in bar übergeben zu haben, sind 

seine Aussagen im Rahmen der Schlusseinvernahme als Schutzbehauptungen 

zu qualifizieren. Der Umfang der Finanzierung wurde im Rahmen des Parteivor-

trags seitens des Verteidigers namens und im Auftrag des Beschuldigten B. – 

vor der erdrückenden Beweislage – denn auch anerkannt und ist insofern nun-

mehr unbestritten (TPF pag. 13.721.103)  

 

c) Neben der Finanzierung der Falschgeldwerkstatt im vorgenannten Umfang ist 

erstellt und im Grundsatz unbestritten, dass der Beschuldigte B. den Mitbeschul-

digten A. bei der Installation der Gerätschaften und Bereitstellung der Materia-

lien sowie – zumindest punktuell – bei dem Herstellungsprozess unterstützte. 

So chauffierte er den Beschuldigten A. zu den Räumlichkeiten in U., versorgte 

ihn – während dieser mit der Herstellung der Falschgeldnoten beschäftigt war – 

mit Mahlzeiten, entsorgte Abfälle/fehlerhafte Drucke resp. sogenannte Makula-

tur der Druckvorgänge und unterstützte ihn vereinzelt beim Zuschneiden des 

Papiers und beim Trocknen (BA pag. 13.2.178 ff.; -188 f.; vgl. auch TPF 

pag. 13.721.106.). Darüber hinaus ist erstellt und unbestritten, dass der Be-

schuldigte B. für das in Umlaufsetzen der Falschgeldnoten besorgt gewesen 

wäre (BA 13.2.71; -186; -188; -191; TPF pag. 13.721.110). Dass der Beschul-

digte B. durchaus mehr als nur die Finanzierung der Falschgeldwerkstatt im 

Sinne eines im Hintergrund agierenden Investors übernahm (was an der recht-

lichen Qualifikation indes ohnehin nichts ändern würde), wird auch durch die 

Aussage des Beschuldigten A., wonach die Arbeiten während der Auslandsab-

wesenheit B.s «mehr oder weniger» stillgestanden seien, untermauert (TPF 

pag. 13.731.12).  

2.3.2.3 Ergebnis betreffend Mittäterschaft 

a) Erstellt – und im Übrigen auch unbestritten – ist nach dem Gesagten, dass die 
beiden Beschuldigten A. und B. gemäss dem gemeinsamen Tatplan zum Auf-
bau einer Falschgeldwerkstatt zur Herstellung und in Umlauf Setzen der in die-
ser Weise fabrizierten Falschgeldnoten arbeitsteilig vorgingen. Dies, indem A., 
aufgrund seiner fachlichen Kenntnisse, insbesondere den Aufbau der Falsch-
geldwerkstatt übernahm, die Herstellung der Druckplatten und Klischees 

- 18 - 

SK.2024.21 

vornahm sowie den Herstellungsprozess entwickelte und ausführte (BA 
pag. 13.1.4; -33 f.; -39 f.). Damit war er für den technisch-operationellen Teil 
verantwortlich. Demgegenüber finanzierte B. die dafür benötigten Materialien 
und Maschinen und stellte die entsprechenden Räumlichkeiten – für die Falsch-
geldwerkstatt einerseits und als Wohnstätte für A. andererseits – zur Verfügung 
(BA pag. 13.2.60; -181; -191). Zudem unterstützte er A. bei einzelnen Handlun-
gen in Zusammenhang mit dem Herstellungsvorgang resp. Druckprozess, so 
insbesondere beim Zuschneiden und Trocknen des Papiers. 

Insofern haben die beiden Beschuldigten einen gemeinsamen Tatplan entwi-
ckelt und einen gemeinsamen Tatentschluss gefasst, wobei hinsichtlich der Pla-
nung, Vorbereitung und Ausführung der Tat ein partnerschaftliches, mehrheit-
lich arbeitsteiliges, teilweise jedoch auch gemeinsames und letztlich ein kom-
plementäres Vorgehen vorliegt. Offensichtlich hätte keiner der beiden Beschul-
digten ohne den anderen tätig werden können, da es dem einen an den finan-
ziellen und logistischen Mitteln und dem anderen an den erforderlichen Fach-
kenntnissen fehlte. Entsprechend vermag der Beschuldigte B. aus seinen wie-
derholt betonten fehlenden Fachkenntnissen im Bereich der Geldfälschung 
nichts zu seinen Gunsten abzuleiten (BA pag. 13.2.189; -208; TPF pag. 13.721. 
104 ff.). Zumindest hat ihn die fehlende Fachkenntnis nicht daran gehindert, den 
Beschuldigten A. bei einzelnen Handlungen im Rahmen des Druckvorganges 
zu unterstützen. Zudem ist dieses arbeitsteilige Vorgehen bei der Mittäterschaft 
gerade immanent. Im Umfang der jeweiligen Tatbeiträge liegt zudem ein Gleich-
gewicht vor, womit die für eine Mittäterschaft geforderten Elemente vorliegend 
gegeben sind. Es bestehen somit keine Zweifel am mittäterschaftlichen Han-
deln von A. und B. 

In welchem Umfang (Anzahl und Gesamtwert) mittels des vorangehend be-
schriebenen mittäterschaftlichen Handelns Falschgeld hätte hergestellt und 
letztlich in Umlauf gesetzt werden sollen, ist indes umstritten. Während der Be-
schuldigte A. einräumt, dass sie avisierten, gefälschte USD 50-Noten im Ge-
samtwert von USD 5 Mio. herzustellen, wovon etwa USD 2 Mio. brauchbar ge-
wesen resp. in Umlauf gebracht worden wären (BA pag. 13.1.7; -84; -197 f.) 
und sie hierfür auch genügend Material gehabt hätten, bestreitet der Beschul-
digte B., die beabsichtigte Herstellung von Falschgeld in vorgenannter Höhe. 
Ziel sei es gewesen, Falschgeldnoten im Wert von USD 2 Mio. herzustellen, 
wovon A. Fr. 500'000.-- verlangt und er den Rest behalten hätte (BA 
pag. 13.2.63; -195). Der Beschuldigte A. bestätigte auch in der Hauptverhand-
lung wiederholt, dass sie beabsichtigt hatten, Falsifikate im Wert von USD 5 
Mio. zu drucken und Mitte Januar «die erste Ladung» von ungefähr USD 2 Mio. 
fertig gedruckt (aber noch nicht einer detaillierten Einzelprüfung unterzogen) 
gewesen wäre (TPF pag. 13.731.12). Der Druck der restlichen Falsifikate bis 
USD 5 Mio. hätte dann noch ca. 2 Monate gedauert (TPF pag. 13.731.13). B. 
äusserte sich in der Hauptverhandlung nicht zur Sache (TPF pag. 13.732.1 ff.). 

- 19 - 

SK.2024.21 

Damit ist zwar nicht die Höhe der avisierten Gesamtmenge der zu produzieren-
den Falschgeldnoten unstrittig, wohl aber, dass letztlich 50-Dollar-Falschgeld-
noten im Wert von USD 2 Mio. den perfektionistischen Qualitätsansprüchen von 
A. genügten und in der Folge in Umlauf hätten gebracht werden sollen. 

Wenn es dem gemeinsamen Tatplan entsprach, resp. Ziel war, USD 2 Mio. in 
Umlauf zu setzen, wie beide Beschuldigten übereinstimmend aussagten, dann 
müssten zwangsläufig Falsifikate in weit grösserem Umfang produziert werden. 
Dies musste auch dem Beschuldigten B. klar gewesen sein resp. von diesem 
zumindest in Kauf genommen worden sein, da er den detaillierten Produktions-
vorgang und die für die Produktion der von ihm avisierten, in Umlauf zu setzen-
den USD 2 Mio. mangels eigener Fachkenntnisse (dem mittäterschaftlichen 
Vorgehen entsprechend) dem Beschuldigten A. überliess. Folglich bestand hin-
sichtlich der weiteren USD 3 Mio. seitens des Beschuldigten B. zumindest 
Eventualabsicht. Für einen Mittäterschaftsexzess – wie es die Verteidigung B.s 
geltend macht – verbleibt somit kein Raum (TPF pag. 13.721.118). 

Rückschlüsse auf die Anzahl der gemäss dem gemeinsamen Tatplan zu dru-
ckenden Falsifikate lassen sich aus dem in diesem Zusammenhang bestellten 
Papier – insgesamt 36 Ries Papier à 500 Bogen im Format 70 x 100 cm, d.h. 
18'000 Bogen – ableiten (Ass-ID. […]). Diese Ressourcen hätten gemäss Ab-
klärungen der Bundeskriminalpolizei auch unter Berücksichtigung von Druck-
versuchen und Makulaturen für den Druck von USD 50-Noten im Nominalwert 
von rund USD 8 Mio. gereicht (BA pag. 10.2.53). Sichergestellt wurden im Rah-
men der Hausdurchsuchung vom 16. November 2022 Halbfabrikate in unter-
schiedlichen Stufen der Produktion mit einem Nennwert von knapp USD 8 Mio., 
davon 15'748 Druckbögen mit Nennwert von insgesamt USD 3'149'600.-- 
schwarz gedruckter Sicherheitsfaden mit Mikrotext (Druckstufe 1); 23'400 
Druckbögen mit Nennwert von insgesamt USD 4'680'000.-- schwarz gedruckter 
Sicherheitsfaden mit Mikrotext und schwarzem Wasserzeichen (Druckstufen 1 
bis 3); 405 Druckbögen mit Nennwert von insgesamt USD 8’100.-- schwarz ge-
druckter Sicherheitsfaden mit Mikrotext, Wasserzeichen und beschichteter Vor-
derseite (Druckstufen 1 bis 4; BA pag.10.2.99 ff; 13.1.61; -192). Aus den Akten 
ergibt sich weiter, dass der Beschuldigte A. am 24. April 2022 in seinem Tage-
buch Folgendes festhielt: «Wasserzeichen für drei Millionen gedruckt» und am 
3. Mai 2022 ausführte: «alles zusammen reicht für knapp 5 Millionen» (BA 
pag. 10.02.0062; B1.10.02.0023; B1.10.02.0025). 

Vor diesem Hintergrund wäre es lebensfremd anzunehmen, dass die – nach 
Finalisierung des Druckvorgangs geplante – Produktion der Falsifikate ausge-
rechnet bei einem Betrag von USD 2 Mio. hätte gestoppt werden sollen, wenn 
nach dreimaligem Scheitern erstmals eine Serie erfolgreich produziert worden 
wäre, zumal das Material für den Druck von weiteren ca. USD 3 Mio. unstrittig 
vorhanden war. Folglich kann nicht zweifelhaft sein, dass die Beschuldigten A. 
und B. das Ziel verfolgten, USD 50-Falschgeldnoten im Umfang von rund USD 

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5 Mio. herzustellen. Dass dabei letztlich einige Falsifikate den hohen Qualitäts-
anforderungen des Beschuldigten A. nicht genügt hätten resp. bei solchen 
Druckvorgängen erfahrungsgemäss gewisse Makulatur angefallen und somit 
nicht die gesamten USD 5 Mio. Falschgeldnoten in Umlauf gebracht worden 
wären, spielt dabei keine Rolle.  

Nach den vorstehenden Ausführungen ist davon auszugehen, dass die Ge-
samtmenge der zu druckenden USD 50-Falschgeldnoten USD 5 Mio. beträgt. 

2.3.2.4 Handlungseinheit  

Eine natürliche Handlungseinheit wird allgemein angenommen, wenn mehreren 
Einzelhandlungen auf einem einheitlichen Willensakt beruhen und wegen des 
engen räumlichen und zeitlichen Zusammenhangs bei objektiver Betrachtung 
noch als ein einheitliches zusammengehörendes Geschehen erscheinen 
(BGE 133 IV 256 E. 4.5.3).  

Da die Beschuldigten A. und B. einen gemeinsamen Tatplan zur serienmässigen 
Herstellung von Falsifikaten im Wert von rund USD 5 Mio. durch Entwicklung 
eines nahezu perfekten Druckverfahrens beschlossen und mit dem Druckvor-
gang bereits begonnen hatten, ist aufgrund des engen räumlichen, zeitlichen und 
handlungsmässigen Zusammenhangs der Einzelakte in der vorliegenden Kons-
tellation von einer Handlungseinheit auszugehen. Letztlich sprechen die zahlrei-
chen Produktionsmittel zwar dafür, dass mehrmals Falsifikate hätten hergestellt 
werden sollen, ansonsten sich ein derartiger Aufwand finanziell gar nicht gelohnt 
hätte. Mit der serienmässigen Produktion der Falsifikate – sehr wohl aber mit den 
einzelnen Druckschritten – wurde indes zum Zeitpunkt der hier die strafbaren 
Handlungen unterbrechenden Hausdurchsuchung noch nicht begonnen, da der 
Druckvorgang noch nicht finalisiert war. Der Prozess zur Herstellung von Falsch-
geld ist vielschichtig und von Versuchen, Erfolgen und Misserfolgen, bis hin zur 
Finalisierung des Druckprozesses geprägt, wobei das Ziel, letztlich serienmässig 
Falschgeldnoten herzustellen, stets das gleiche war. Folglich rechtfertigt es sich, 
vorliegend dem Tatplan entsprechend von einer natürlichen Handlungseinheit 
auszugehen. 

  

- 21 - 

SK.2024.21 

 

2.3.2.5 Subjektiver Tatbestand der Beschuldigten A. und B. 

Der subjektive Tatbestand ist im Wesentlichen unbestritten und ergibt sich ohne 
Weiteres aus dem vorangehend ausgeführten Vorgehen der Beschuldigten A. 
und B., das unzweifelhaft zeigt, dass sie im Zeitpunkt der jeweiligen Tathandlun-
gen vorsätzlich und in der Absicht handelten, gefälschte Banknoten herzustellen, 
um diese in Umlauf zu bringen. Angestrebt und geplant war dabei, wie vorgehend 
ausgeführt, Falsifikate im Umfang von rund USD 5 Mio. herzustellen, um letztlich, 
angesichts der hohen Qualitätsanforderungen, mindestens USD 2 Mio. in Umlauf 
zu setzen (E. 2.3.2.3b). Dass die Produktion dabei nicht finalisiert werden konnte 
resp. diverse Halbfabrikate infolge Qualitätsmängel entsorgt werden mussten, 
ändert daran nichts. Das besondere subjektive Unrechtsmerkmal der Absicht des 
in Umlaufsetzens hat lediglich anlässlich der Fälschungshandlung vorzuliegen. 
Dies ist vorliegend offensichtlich der Fall und der subjektive Tatbestand demnach 
bei beiden Beschuldigten erfüllt. 

2.3.2.6 Ergebnis 

Zusammenfassend haben sich die Beschuldigten A. und B. jeweils der versuch-
ten Geldfälschung im Umfang von USD 5 Mio. gemäss Art. 240 Abs.1 i.V.m. 
Art. 22 Abs. 1 StGB strafbar gemacht. 

3. Die übrigen dem Beschuldigten B. vorgeworfenen Straftaten 

3.1 Mehrfache Herstellung und mehrfacher Besitz von Betäubungsmitteln 

(Art. 19 Abs. 1 lit. a und lit. d BetmG) 

3.1.1 Dem Beschuldigten B. wird in Anklageziffer 1.2.1 zudem mehrfache Herstellung 
von Betäubungsmitteln gemäss Art. 19 Abs. 1 lit. a BetmG vorgeworfen, indem 
dieser in einem unbekannten Zeitraum, jedoch spätestens bis zum 16. November 
2022, unbefugt mit Hilfe eines Pollinators aus Drogenhanf 24.4671 kg Cannabis-
harz (Haschisch) gewonnen und dieses teilweise mit einer Presse zu Haschisch-
blöcken gepresst habe, wobei der THC-Gehalt den Grenzwert von 1 % jeweils 
überschritten habe. Weiter soll er mit Hilfe einer Extraktionsanlage 16 Liter Can-
nabisextrakt mit einem THC-Gehalt von 1.9 % gewonnen haben. 

3.1.2 Die Anklage wirft dem Beschuldigten B. in Anklageziffer 1.2.2 alsdann vor, 
256.643 kg Cannabismaterial, 24.4671 kg Cannabisharz (Haschisch), 16 Liter 
Cannabisextrakt sowie ca. 15'000 Cannabissamen, jeweils der Kategorie «Dro-
genhanf» mit einem THC-Gehalt von über 1 %, ab einem unbekannten Zeitpunkt 
und bis am 16. November 2022 besessen und sich damit des mehrfachen Besit-
zes von Betäubungsmitteln gemäss Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG strafbar gemacht 
zu haben. 

- 22 - 

SK.2024.21 

3.1.3 Rechtliches 

3.1.3.1 Art. 19 Abs. 1 BetmG untersagt generell alle Handlungen, die dazu führen, dass 
Betäubungsmittel in den Umlauf geraten oder allfälligen Konsumenten zugäng-
lich gemacht werden (Urteil 6B_1440/2019 vom 25. Februar 2020 E. 2.3.1 mit 
Hinweis). Nach Art. 19 Abs. 1 lit. a BetmG wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jah-
ren oder Geldstrafe bestraft, wer Betäubungsmittel unbefugt anbaut, herstellt 
oder auf andere Weise erzeugt. Als Herstellen gelten dabei alle zur Erzeugung 
von Betäubungsmitteln geeigneten Verfahren. Zur Vollendung des Delikts gehört 
dabei kein Herstellungserfolg, es genügt vielmehr, dass mit einem Betäubungs-
mittel gearbeitet wird, womit bereits mit Beginn des Herstellungsvorganges die 
Vollendung eintritt. Gemäss lit. d desselben Artikels macht sich auch strafbar, 
wer Betäubungsmittel unbefugt besitzt, aufbewahrt, erwirbt oder auf andere 
Weise erlangt. Besitz im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes setzt grundsätz-
lich Herrschaftsmöglichkeit, d.h. die tatsächliche Möglichkeit des Zugangs zur 
Sache und das Wissen darum, wo sie sich befindet, sowie Herrschaftswillen, d.h. 
den Willen, die Sache der tatsächlichen Möglichkeit gemäss zu beherrschen vo-
raus (BGE 119 IV 269 m.w.V.). Die Bestimmung ist als abstraktes Gefährdungs-
delikt ausgestaltet (BGE 118 IV 200 E. 3f; Urteil 6B_932/2018 vom 24. Ja-
nuar 2019 E. 1.2.4, nicht publ. in: BGE 145 IV 146; je mit Hinweis).  

Der subjektive Tatbestand von Art. 19 BetmG verlangt Vorsatz, wobei Eventual-
vorsatz genügt. Namentlich ist ausreichend, dass der Täter den Charakter des 
Stoffs als Betäubungsmittel, die Menge des Betäubungsmittels und das Fehlen 
einer erforderlichen Bewilligung in Kauf nimmt (FINGERHUTH/SCHLEGEL/JUCKER, 
Kommentar zum Betäubungsmittelgesetz, 3. Aufl. 2016, Art. 19 N 114 f.) 

In den meisten Fällen erfüllt ein Täter, der dem Betäubungsmittelgesetz zuwider-
handelt, gleichzeitig mehrere der in den verschiedenen Absätzen von Art. 19 
Abs. 1 BetmG aufgezählten Tathandlungen. Dabei stellt sich die Frage, ob echte 
Realkonkurrenz im Sinne einer wiederholten Deliktsbegehung vorliegt. Echte 
Idealkonkurrenz ist demgegenüber nicht möglich (HUG/BEELI, Betäubungsmittel-
gesetz, 1. Aufl. 2016, Art. 19 N. 163 ff.). So ist der Besitz verschiedenartiger Be-
täubungsmittel nur als eine einzige Tathandlung zu qualifizieren (HUG/BEELI, 
a.a.O., Art. 19 N. 604). 

3.1.3.2 Strafbar ist nur, wer «unbefugte» Handlungen mit Betäubungsmitteln vornimmt. 
Das Unrecht liegt im Verstoss gegen das Bewilligungssystem, welchem der Ver-
kehr mit Betäubungsmitteln unterliegt. Unbefugt handelt, wer nicht über die not-
wendige behördliche Bewilligung verfügt oder mit einem gemäss Art. 8 Abs. 1 
BetmG generell verbotenen Betäubungsmittel umgeht (ALBRECHT, Handkom-
mentar, Art. 19-28l BetmG, 3. Aufl. 2016, Art. 19 BetmG N. 29 f.; BGE 95 IV 179). 

3.1.3.3 Zu den verbotenen Betäubungsmitteln gehören namentlich abhängigkeitserzeu-
gende Stoffe des Wirkungstyps Cannabis (Art. 2 lit. a BetmG), soweit sie nicht zu 

- 23 - 

SK.2024.21 

medizinischen Zwecken verwendet werden (Art. 8 Abs. 1 lit. d BetmG). Hanf-
pflanzen oder Teile davon, die einen durchschnittlichen Gesamt-THC-Gehalt von 
mindestens 1 % aufweisen, und sämtliche Gegenstände und Präparate, welche 
einen Gesamt-THC-Gehalt von mindestens 1% aufweisen oder aus Hanf mit ei-
nem Gesamt-THC-Gehalt von mindestens 1% hergestellt werden, sind als Dro-
genhanf und damit verbotene Betäubungsmittel zu qualifizieren (Art. 1 Abs. 2 
lit. a in Verbindung mit dem Verzeichnis d [Anhang 5] der BetmVV-EDI; 
vgl. BGE 145 IV 513 E. 2.3 S. 516 ff.). Demgegenüber gelten Hanfprodukte, die 
einen THC-Gehalt von unter 1 % aufweisen, nicht als Drogenhanf, sondern als 
Industriehanf. 

3.1.4 Tatsächliches 

3.1.4.1 Anlässlich der Hausdurchsuchung vom 16. November 2022 wurden in den von 
der Garage DD. GmbH gemieteten Räumlichkeiten in U. – deren einziges Organ, 
Gesellschafter und Geschäftsführer der Beschuldigte B. ist – 256.643 kg Canna-
bispflanzenmaterial, 24.4671 kg Cannabisharz (Haschisch), 16 Liter Cannabis-
extrakt sowie im von der AA. GmbH – deren Geschäftsführer ebenfalls der Be-
schuldigte B. ist – gemieteten Raum in W. (AG) ca. 15'000 Cannabissamen aus 
deren Tresor sichergestellt (BA pag. 8.00.4 ff.). Diese Räume verfügten zudem 
über eine fachmännisch installierte Lüftungsanlage, wie dies auch bei grossge-
werblichen Hanfplantagen üblicherweise der Fall ist (BA pag. 11.1.3). In den 
Räumlichkeiten in U. wurden zudem Gerätschaften zur Betäubungsmittelherstel-
lung vorgefunden, namentlich ein Pollinator, eine Extraktionsanlage und eine 
Presse (BA pag. 8.00.4 f.; 11.1.2). 

3.1.4.2 Im Vorverfahren verweigerte der Beschuldigte B. in Zusammenhang mit den ihm 
vorgeworfenen Betäubungsmitteldelikten zunächst die Aussage (BA 
pag. 13.2.2 ff.), räumte später aber ein, eine Pollinatormaschine gebaut zu ha-
ben, die zur Herstellung von Pollinat aus CBD-Hanf-Abfall hätte dienen sollen, 
die aber kaputt gegangen sei (BA pag. 13.2.7). Hinsichtlich der sichergestellten 
256.643 kg Cannabismaterial gab er an, dieses von jemandem – dessen Namen 
er nicht nennen wolle – zur Verarbeitung zu Pollinat erhalten zu haben (BA 
pag 13.2.7; -34; --130; - 199). Dass es sich dabei um Drogenhanf handelte, habe 
er gewusst, relativierte indes, dass es lediglich Abfall sei (BA pag. 13.2.7; -35; -
201). Den Wert des verarbeiteten Materials bezifferte der Beschuldigte zunächst 
mit Fr. 10'000.-- bis Fr. 12'000.-- (BA pag. 13.2.34), später im Verfahren mit 
Fr. 15'000.-- bis Fr. 20'000.-- (BA pag. 13.2.198). Für die Verarbeitung des Ma-
terials zu Pollinat hätte er Fr. 2'000.-- erhalten sollen (BA pag. 13.2.34; -198; -
201). Da der Pollinator jedoch defekt gewesen sei, habe er effektiv kein Pollinat 
hergestellt (BA pag. 13.2.113; -116; -197 f.). B. bestritt, Drogenhanf produziert zu 
haben und verneinte die Frage, ob der Pollinator, die Presse oder Extraktionsan-
lage zur Verarbeitung von Drogenhanf benutzt worden sei (BA pag. 13.2.33). Von 
dieser Version abweichend räumte er im Rahmen der Schlusseinvernahme ein, 
dass er am Tag seiner Verhaftung einen Teil des Materials in den Pollinator 

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gefüllt und diesen gedreht habe, woraufhin die Maschine kaputt gegangen sei 
(BA pag. 13.2.201).  

Die gleiche Person, von welcher er das Cannabismaterial zur Verarbeitung er-
halten habe, habe ihm auch das Pollinat (Haschisch) gebracht und ihm mitgeteilt, 
sie hole das gesamte Hasch, d.h. die gepressten Blöcke und den Hasch-Staub 
in zwei Tagen – zusammen mit dem von ihm aus dem Cannabismaterial herzu-
stellenden Pollinat – wieder ab (BA pag. 13.2.34; -130). Auch das Cannabisext-
rakt habe er von derselben Person erhalten (BA pag. 13.2.131; -199). Anders als 
beim Cannabismaterial habe er, so der Beschuldigte, bei den Haschischblöcken 
und dem Cannabisextrakt indes nicht gewusst, dass es sich um Drogenhanf 
handle (BA 13.2.202; -205). 

Im Rahmen des Parteivortrags anlässlich der Hauptverhandlung führte die amt-
liche Verteidigung des Beschuldigten B. aus, dass der Besitz der Betäubungs-
mittel – mit Ausnahme der ca. 15'000 Cannabissamen – anerkannt werde (TPF 
pag. 13.721.116). In diesem Zusammenhang erläuterte die Verteidigung des Be-
schuldigten B. zudem, dass dieser die Person nicht namentlich nennen wollte, 
aus (Todes-)Angst vor möglichen Repressalien (TPF pag. 13.721.113). Zur Un-
termauerung, dass es sich dabei gerade nicht um Schutzbehauptungen seines 
Mandanten handle, führte die Verteidigung im Rahmen des Plädoyers unter Ein-
reichung diverser Dokumente Folgendes aus: Am 4. April 2024 sei der Beschul-
digte in seinem Fahrzeug von einem anderen Fahrzeug, dessen Insassen eine 
Sturmhaube getragen hätten, verfolgt worden. Daraufhin habe er die Kantonspo-
lizei Aargau avisiert, welche das Fahrzeug in der Folge anhalten konnte. Die In-
sassen des Fahrzeuges wurden gemäss Antrag auf Entsiegelung und Durchsu-
chung der Staatsanwaltschaft Baden vom 9. April 2024 als EE., GG. und HH. 
identifiziert. Der Beifahrer GG. trug in einem Holster am Gürtel rechts eine gela-
dene und gesicherte, in den Registraturen der Polizei nicht verzeichnete Pistole 
[…] mit sich. HH. trug Handschellen auf sich. GG. gab im Rahmen seiner Einver-
nahme zudem zu Protokoll, dass er sich im Auftrag einer Drittperson zur Garage 
des Beschuldigten B. begeben habe, um diesem mitzuteilen, dass sein Mandant 
nicht auf die Geldschulden von Fr. 400'000.-- verzichte (TPF pag. 13.721.132 f.). 

Hinsichtlich der aus dem Tresor sichergestellten Cannabissamen gab der Be-
schuldigte an, diese auf einer CBD-Messe in X. für ca. Fr. 300 bis 500 gekauft zu 
haben, wobei ihm der Verkäufer mitgeteilt habe, dass es sich um CBD-Samen 
handle (BA pag. 13.2.116; TPF pag. 13.731.20). Nur wenig später, gab der Be-
schuldigte auf die Frage, weshalb er die Samen noch nicht angepflanzt habe, zu 
Protokoll, «weil ich nicht wusste, was es für Samen sind.» (BA 13.2.117). Auf 
Frage, ob er CBD-Samen üblicherweise im Tresor aufbewahre, antworte der Be-
schuldigte, er habe dies gemacht, damit ihm die Samen niemand stehlen könne 
(BA pag. 13.2.204). 

  

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SK.2024.21 

3.1.5 Rechtliche Würdigung 

3.1.5.1 Vorliegen von Betäubungsmitteln 

Gemäss dem Gutachten des Forensischen Instituts Zürich vom 30. Januar 2023 
handelt es sich bei den, im Rahmen der Hausdurchsuchung vom 16. November 
2022 in den Räumlichkeiten der Garage DD. GmbH konfisziertem 24.4671 kg 
Cannabisharz, 16 Litern Cannabisextrakt, sowie 256.643 kg Cannabispflanzen-
material (BA pag. 8.0.4 f.), jeweils um Pflanzenmaterial des Typs Drogenhanf mit 
einem den Grenzwert von 1 % jeweils übersteigenden THC-Gehalt (BA 
pag. 11.1.40 1 ff.; -45 ff.; -106 ff.). Laut Gutachten beläuft sich der stichprobeartig 
bestimmte THC-Gehalt bei 16.131 kg Pollinat (Ass-ID. […]) auf 6.3 %, bei den 7 
Blöcken Haschisch im Zwischenbereich auf 1.4 % (Ass-ID. […]) und bei 644 
Gramm Pollinat (Ass-ID. […]) auf 12 % (BA pag. 11.1.47 ff.). Der THC-Gehalt 
des sichergestellten Cannabisextrakts liegt bei 1.9 % (BA pag. 11.1. 48 ff.), jener 
des stichprobeartig geprüften, in schwarzen Abfallsäcken verpackten Cannabis-
pflanzenmaterials bei 3.7 % (BA pag. 11.1.49). Gemäss demselben Gutachten 
handelt es sich gemäss den durchgeführten Voruntersuchungen auch bei den in 
den Räumlichkeiten der AA. GmbH im Rahmen der Hausdurchsuchung vom 16. 
November 2022 im Tresor sichergestellten rund 15'000 Cannabissamen um sol-
che vom Typ Drogenhanf mit einem Gesamt-THC-Gehalt von über 1 % (BA 
pag. 11.1.50).  

Damit ist erstellt, dass es sich bei den sichergestellten 24.4671 kg Cannabisharz, 
16 Litern Cannabisextrakt, 256.643 kg Cannabispflanzenmaterial sowie den rund 
15'000 Cannabissamen jeweils um Pflanzenmaterial des Typs Drogenhanf mit 
einem den Grenzwert von 1 % übersteigenden THC-Gehalt und folglich um Be-
täubungsmittel im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes handelt.  

Der Einwand des Beschuldigten, es handle sich bei den 256.643 kg Cannabis-
materials vom Typ Drogenhanf nur um Abfall, ohne nennenswerten Wert, vermag 
nichts an der Qualifizierung als Betäubungsmittel der sichergestellten Cannabis-
erzeugnissen zu ändern. Gemäss dem Bericht des Forensischen Instituts Zürich 
ist dieses Cannabismaterial, bestehend aus getrocknetem, zerkleinerten Pflan-
zenmaterial, insbesondere Blütenmaterial als cannabinoidhaltigster Teil der 
Pflanze, als verkehrsfähig einzustufen, da es geeignet ist zur Anreicherung durch 
Pollinieren (mechanisches Abtrennen der cannabinoidreichen Drüsenhaare) und 
der Weiterverarbeitung zu Cannabisharz (Haschisch) oder zur Anreicherung 
durch Extraktion (BA pag. 11.1.107). Es ist auch nicht nachvollziehbar, wieso der 
Beschuldigte aus angeblich wertlosem Abfall hätte Pollinat herstellen und dafür 
seinen eigenen Angaben zufolge auch noch hätte vergütet werden sollen. Ent-
sprechend sind seine diesbezüglichen Aussagen als reine Schutzbehauptungen 
zu werten. 

  

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3.1.5.2 Besitz von Betäubungsmitteln 

a) Der Beschuldigte B. hat die in seinen Räumlichkeiten sichergestellten 256.643 kg 
Cannabismaterial, 24.4671 kg Cannabisharz (Haschisch), 16 Liter Cannabisext-
rakt sowie ca. 15'000 Cannabissamen erwiesener- und unbestrittenermassen be-
sessen. Der Einwand des Beschuldigten im Vorverfahren, das Cannabismaterial 
sei nicht «sein Besitz» (gemeint: sein Eigentum) und er habe dies nur «genom-
men», um damit Pollinat herzustellen (BA pag. 13.2.201), vermag daran nichts 
zu ändern. Vorliegend geht es gerade nicht um die Frage des umgangssprachli-
chen Besitzes, sondern einzig um die Verfügungsmacht und den Herrschaftswil-
len des Beschuldigten, der fraglos bestanden hat. Der objektive Tatbestand von 
Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG ist somit erfüllt. 

b) In subjektiver Hinsicht handelte der Beschuldigte in Bezug auf das Cannabisma-
terial wissentlich und willentlich. Das Cannabismaterial war in seinem Besitz, da-
mit er es zu Pollinat verarbeiten konnte, wobei er um dessen Betäubungsmittel-
qualität wusste. Der Vorsatz ist auch hinsichtlich des Cannabisextraktes sowie 
des Pollinats gegeben und selbst wenn – seinen Angaben entsprechend – ange-
nommen würde, dass er dieses von derselben ominösen Person wie das Canna-
bismaterial zur Lagerung erhalten hat, so hätte er in diesem Fall umso mehr davon 
ausgehen müssen, dass es sich wie beim Cannabismaterial um Drogenhanf han-
delte. 

In Bezug auf die Cannabissamen ist ebenfalls von einem vorsätzlichen Handeln 
auszugehen. Der Umstand, dass er diese im Tresor aufbewahrte, weil er fürch-
tete, dass ihm diese sonst jemand hätte stehlen können, weist deutlich darauf hin, 
dass es sich um wertvolle Samen und somit um solche des Typs Drogenhanf 
handelte (BA pag. 13.2.204). Dass er die hier relevanten Samen auf einer CBD-
Messe in X. für insgesamt Fr. 300.-- bis Fr. 500.-- erworben haben will (BA 
pag. 13.2.116), ist nicht glaubhaft, bezeichnete er dies doch selber als äusserst 
günstig, was wiederum gegen eine Aufbewahrung derselben im Tresor sprechen 
würde. Seine widersprüchlichen Aussagen sind somit als Schutzbehauptungen 
zu werten. Nach dem Gesagten wusste der Beschuldigte B. um die Betäubungs-
mittelqualität der bei ihm sichergestellten Cannabismaterialien und er besass 
diese offensichtlich mit Wissen und Willen. 

Vor diesem Hintergrund ist auch der subjektive Tatbestand von Art. 19 Abs.1 lit. d 
BetmG erfüllt. 

3.1.5.3 Mehrfache Herstellung von Betäubungsmitteln 

a) Dass der Beschuldigte B., wie von der Anklage behauptet, die 16 Liter Cannabis-
extrakt sowie ca. 24 kg Cannabisharz (Haschisch) hergestellt hat, wird von ihm 
auch bestritten und lässt sich nicht rechtsgenügend nachweisen. Zwar wurde im 
Rahmen der Hausdurchsuchung eine entsprechende Extraktionsanlage 

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SK.2024.21 

aufgefunden. Dass diese jedoch zur Herstellung des hier in Rede stehenden Can-
nabisextraktes verwendet wurde, ergibt sich nicht aus den Akten. Darüber hinaus 
wurde in den vom Beschuldigten B. angemieteten Räumlichkeiten zwar auch ein 
von ihm selbst gebauter Pollinator aufgefunden, auf dem ebenfalls Rückstände 
von betäubungsmittelhaltigem Pollinat sichergestellt wurden. Allein dieser Um-
stand stellt noch kein hinreichender Beweis dafür dar, dass B. die bei ihm sicher-
gestellten ca. 24 kg Cannabisharz hergestellt hat. Dies gilt umso mehr, als der 
Beschuldigte B. nach eigenen Angaben versucht hat, das ihm angeblich von einer 
Person übergebene Cannabismaterial mittels des von ihm selbst konstruierten 
Pollinators zu pollinieren, was ihm aber letztlich nicht gelungen ist, womit sich die 
Rückstände auf dem Pollinator ohne weiteres erklären lassen. Gerade in dieser 
Hinsicht wirft ihm die Anklage aber keine Herstellung, sondern einzig Besitz vor. 

Entsprechend ist in dubio pro reo davon auszugehen, dass der Beschuldigte B. 
das Cannabisextrakt und das Cannabisharz nicht selbst hergestellt, sondern le-
diglich besessen hat. 

3.1.5.4 Ergebnis 

Zusammengefasst ist der Beschuldigte B. wegen Besitzes von Betäubungsmit-
teln gemäss Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG schuldig zu sprechen. 

3.2 Widerhandlung gegen das Waffengesetz 

3.2.1 Anklagevorwurf 

Dem Beschuldigten B. wird schliesslich vorgeworfen, seit spätestens dem Jahr 
2020 und bis am 16. November 2022 ohne Berechtigung einen Schlagring be-
sessen zu haben. 

3.2.2 Rechtliches 

3.2.2.1 Gemäss Art. 33 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über Waffen, Waffenzubehör 
und Munition vom 20. Juni 1997 (Waffengesetz, WG; SR 514.54) wird mit Frei-
heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer vorsätzlich (Art. 333 
Abs. 1 i.V.m. Art. 12 Abs. 2 StGB) ohne Berechtigung u.a. Waffen besitzt. Für die 
Tatbegehung genügt Eventualvorsatz. Dieser ist gegeben, wenn der Täter den 
Eintritt des Erfolgs bzw. die Tatbestandsverwirklichung für möglich hält und in 
Kauf nimmt (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 m.H.). 

3.2.2.2 Als Waffen gelten gemäss Art. 4 Abs. 1 lit. d WG, Geräte, die dazu bestimmt sind, 
Menschen zu verletzen, namentlich Schlagringe, Schlagruten, Schlagstöcke, 
Wurfsterne und Schleudern. Zum Besitz einer Waffe ist berechtigt, wer den Ge-
genstand rechtmässig erworben hat (Art. 12 WG). Das Waffengesetz unterstellt 
gewisse Waffen einem Erwerbsverbot (Art. 5 Abs.1-2 WG; sog. verbotene Waf-
fen). Im Übrigen wird zum Erwerb einer nicht verbotenen Waffe grundsätzlich ein 

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Waffenerwerbsschein benötigt (Art. 8 Abs. 1 WG; sog. bewilligungspflichtige 
Waffen), ausgenommen davon sind bestimmte Waffen gemäss Art. 10 WG, ins-
besondere Imitations- und Soft-Air-Waffen, die aufgrund ihres Aussehens mit 
echten Feuerwaffen verwechselt werden können. 

3.2.3 Tatsächliches 

Der fragliche Schlagring liegt bei den Akten (Asservat-ID: […]). Er wurde im Rah-
men der Hausdurchsuchung vom 16. November 2022 in der Küche, aufbewahrt 
in einem Korb in der Küchenablage, sichergestellt (BA pag. 8.5.22; -90). 

Gemäss Rapport der Kantonspolizei Zürich vom 4. April 2023 verfügt der Be-
schuldigte B. über keinerlei waffenrechtliche Bewilligung für den sichergestellten 
Schlagring (BA pag. 10.1.0301 ff.). 

Der Beschuldigte B. gab im Vorverfahren an, im Jahr 2019 bzw. 2020 einen Oc-
casion-Personenwagen II. gekauft, den Schlagring in diesem gefunden und dann 
an seinem Wohnort in der Küche aufbewahrt zu haben. Er habe zwar gewusst, 
dass es ein Schlagring sei, nicht aber, dass er als Waffe gelte und verboten sei, 
für ihn sei das «einfach ein Spielzeug» gewesen (BA pag. 13.2.42; -132; -206 f.). 
An diesen Aussagen hielt er auch im Rahmen der Hauptverhandlung fest (TPF 
pag. 13.732.0021). 

3.2.4 Rechtliche Würdigung 

3.2.4.1 Der sichergestellte Schlagring gilt als Waffe im Sinne von Art. 4 Abs. 1 lit. d WG. 
Der Besitz bedarf einer entsprechenden Bewilligung, ansonsten er verboten ist 
(Art. 8 Abs. 1 WG). Über eine solche Bewilligung verfügte der Beschuldigte B. 
nicht (E. 3.2.3). Demnach hat er den Schlagring ohne Berechtigung besessen. 
Der objektive Tatbestand von Art. 33 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 4 lit. d WG ist erfüllt.  

3.2.4.2 Vorab ist festzuhalten, dass die Ausführungen des Beschuldigten B., er habe den 
Schlagring in einem von ihm gekauften Occasion-Fahrzeug gefunden und diesen 
nach Hause genommen, als Schutzbehauptungen zu qualifizieren sind: Er 
konnte den angeblichen Kauf weder zeitlich näher eingrenzen noch diesbezüg-
lich Kaufunterlagen vorweisen. Seine Aussage, er habe die rechtliche Qualifika-
tion des Schlagringes als Waffe nicht gekannt, vermag ihn ebenfalls nicht zu ex-
kulpieren. Vielmehr besass B. den Schlagring mit Wissen und Willen, ohne über 
eine entsprechende Bewilligung zu verfügen. Insofern ist auch der subjektive Tat-
bestand zu bejahen. 

Die Frage, ob der Beschuldige wusste, dass sein Verhalten der Rechtsordnung 
widerspricht, ist eng mit dem sog. Verbotsirrtum in Sinne von Art. 21 StGB ver-
knüpft. Demnach handelt nicht schuldhaft, wer bei Begehung der Tat nicht weiss 
und nicht wissen kann, dass er sich rechtswidrig verhält, mithin irrtümlich und aus 
zureichenden Gründen annimmt, sein Tun sei erlaubt. Ein Verbotsirrtum ist 

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ausgeschlossen, wenn der Täter aufgrund seiner laienhaften Einschätzung (sog. 
Parallelwertung in der Laiensphäre) weiss, dass sein Verhalten der Rechtsord-
nung widerspricht (Urteil des Bundesgerichts 6B_141/2020 vom 9. Juli 2020 E. 
1.2.1 m.H.). Das Wissen um die Strafbarkeit gehört nicht zum Vorsatz, weshalb 
ein allfälliger Subsumtionsirrtum insoweit irrelevant ist (vgl. Urteil des Bundesge-
richts 6B_274/2021 vom 1. Dezember 2021 E. 1.4.1). 

Ein diesbezüglicher Rechtsirrtum wurde nicht vorgebracht und dessen hohe An-
forderungen liegen in casu a priori offensichtlich nicht vor, weswegen darauf auch 
unter dem Aspekt der Schuld nicht näher einzugehen ist. Vielmehr wusste der 
Beschuldigte B., dass es sich bei dem hier in Frage stehenden Gegenstand um 
einen Schlagring handelt. Dass ein Schlagring nicht, wie von ihm vorgebracht, 
ein Spielzeug, sondern eine Waffe darstellt und Waffen in den meisten Staaten 
Regulierungen unterliegen, gilt als allgemein bekannt und musste auch dem Be-
schuldigten B. geläufig gewesen sein (vgl. dazu Urteil BGer 6B_311/2020 E. 
3.4.2). Zumindest hätte er Anlass dazu gehabt, an der Legalität des Schlagringes 
zu zweifeln und sich entsprechend zu informieren. 

Rechtfertigungs- und Schuldausschlussgründe wurden weder geltend gemacht 
noch ergeben sich solche aus den Akten.  

3.2.4.3 Im Ergebnis ist der Beschuldigte B. der Widerhandlung gegen das Waffengesetz 
gemäss Art. 33 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 4 lit. d und Art. 28b WG schuldig zu spre-
chen. 

4. Strafzumessung 

4.1 Rechtliches 

4.1.1 Das Gericht misst die Strafe nach dem Verschulden des Täters zu. Es berück-
sichtigt das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse sowie die Wirkung der 
Strafe auf das Leben des Täters (Art. 47 Abs. 1 StGB). Das Verschulden wird 
nach der Schwere der Verletzung oder Gefährdung des betroffenen Rechtsguts, 
nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggründen und Zielen des Tä-
ters sowie danach bestimmt, wie weit der Täter nach den inneren und äusseren 
Umständen in der Lage war, die Gefährdung oder Verletzung zu vermeiden 
(Art. 47 Abs. 2 StGB). 

4.1.2 Hat der Täter durch eine oder mehrere Handlungen die Voraussetzungen für 
mehrere gleichartige Strafen erfüllt, so verurteilt ihn das Gericht zu der Strafe der 
schwersten Straftat und erhöht sie angemessen. Es darf jedoch das Höchstmass 
der angedrohten Strafe nicht um mehr als die Hälfte erhöhen. Dabei ist es an das 
gesetzliche Höchstmass der Strafart gebunden (Art. 49 Abs. 1 StGB). Gemäss 
Rechtsprechung ist die Bildung einer Gesamtstrafe in Anwendung des  
Asperationsprinzips nach Art. 49 Abs. 1 StGB nur möglich, wenn das Gericht im 

- 30 - 

SK.2024.21 

konkreten Fall für jeden einzelnen Normverstoss gleichartige Strafen ausfällt 
(sog. konkrete Methode).  

4.1.3 Begeht der Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen und 
ist deshalb zu erwarten, dass er weitere Straftaten verüben wird, so widerruft das 
Gericht die bedingte Strafe oder den bedingten Teil der Strafe. Sind die widerru-
fene und die neue Strafe gleicher Art, so bildet es in sinngemässer Anwendung 
von Art. 49 StGB eine Gesamtstrafe (Art. 46 Abs. 1 StGB). Ist nicht zu erwarten, 
dass der Verurteilte weitere Straftaten begehen wird, so verzichtet das Gericht 
auf einen Widerruf. Es kann den Verurteilten verwarnen oder die Probezeit um 
höchstens die Hälfte der im Urteil festgesetzten Dauer verlängern. Für die Dauer 
der verlängerten Probezeit kann das Gericht Bewährungshilfe anordnen und 
Weisungen erteilen. Erfolgt die Verlängerung erst nach Ablauf der Probezeit, so 
beginnt sie am Tag der Anordnung (Art. 46 Abs. 2 StGB).  

4.2 Strafzumessung betreffend den Beschuldigten A. 

4.2.1 Der Beschuldigte wurde wegen versuchter Geldfälschung schuldig gesprochen. 
Der Strafrahmen bei Geldfälschung beträgt 1-20 Jahre Freiheitsstrafe (Art. 240 
Abs. 1 StGB). Aufgrund des Strafmilderungsgrundes des Versuchs (Art. 22 
Abs. 1 StGB) wird der Strafrahmen gestützt auf Art. 48a StGB nach unten erwei-
tert, sodass theoretisch auch eine tiefere Strafe möglich wäre. Eine solche kommt 
vorliegend aber a priori nicht in Betracht. 

4.2.2 Tatkomponenten 

Hinsichtlich der objektiven Schwere der Tat fällt ins Gewicht, dass der Beschul-
digte rund ein Jahr, nämlich von Mitte November 2021 bis 16. November 2022, 
mit der Herstellung der perfekten 50 US-Dollar-Banknote beschäftigt war. Vor 
dem Hintergrund des Beweisergebnisses, dass es sein Ziel war, Falschgeld im 
Wert von 5 Millionen herzustellen, um es anschliessend als echt in Umlauf zu 
bringen, wird deutlich, dass das geschützte Rechtsgut in erheblichem Masse ge-
fährdet war. Der Beschuldigte hat nicht nur einen enormen Zeit- und Arbeitsauf-
wand betrieben, sondern auch eine Vielzahl von Geräten und Maschinen ange-
schafft. Aufgrund seines beruflichen Werdegangs, seiner umfassenden Kennt-
nisse und seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Falschgeldherstellung 
ging er bei der Tatausführung mit hoher Professionalität, besonderer Raffinesse 
und teilweise auch Kreativität vor.  

In subjektiver Hinsicht fällt zunächst sein finanzielles Motiv ins Gewicht, einen 
Verbrecherlohn von Fr. 500'000.-- erzielen zu wollen. Da er die perfekte Fäl-
schung anstrebte, viel Zeit in die Verbesserung der Fälschungsqualität inves-
tierte und dabei eine enorme Beharrlichkeit an den Tag legte, ist ihm eine sehr 
hohe kriminelle Energie und ein ausgeprägter deliktischer Wille zu attestieren. 
Auch wenn er mit einer AHV-Rente von monatlich ca. Fr. 950 und 

- 31 - 

SK.2024.21 

Ergänzungsleistungen eine eher bescheidene Altersrente bezieht, wäre es ihm 
als Alleinstehender ohne gesetzliche Unterstützungspflichten ohne weiteres 
möglich gewesen, sich nicht kriminell zu betätigen. 

Gesamthaft ist das Tatverschulden als knapp noch nicht mittelschwer zu qualifi-
zieren. Unter Berücksichtigung der versuchten Tatbegehung (Art. 22 Abs. 1 
StGB) erachtet das Gericht eine Einsatzstrafe von 60 Monaten Freiheitsstrafe als 
angemessen. 

4.2.3 Täterkomponenten 

Der heute […]-jährige Beschuldigte wuchs in Y. im Kanton Zürich auf. Er ist ge-
schieden und kinderlos. Er schloss eine vierjährige Lehre als Buchdrucker ab und 
absolvierte zudem eine Zusatzlehre als Offsetdrucker. Während seiner berufli-
chen Tätigkeit war er für diverse Druckereien in unterschiedlichen Funktionen im 
In- und Ausland tätig. Die persönlichen und finanziellen Verhältnisse des Be-
schuldigten geben im Übrigen zu keinen Bemerkungen Anlass und sind daher 
neutral zu würdigen.  

Der Beschuldigte ist einschlägig vorbestraft: Er wurde in Thailand mit Urteil des 
Provincial Court of Samut Prakan vom 18. November 2011 wegen Geldfälschung 
zu einer Gefängnisstrafe von 20 Jahren verurteilt, welche aufgrund seines Ge-
ständnisses auf 10 Jahre reduziert wurde. Mit Verfügung der Bewährungs- und 
Vollzugsdienste vom 3. August 2015 wurde er am 13. August 2015, bei einem 
Strafrest von 605 Tagen, bedingt und mit Bewährungshilfe aus dem Strafvollzug 
entlassen. Die Probezeit ist am 9. April 2017 abgelaufen. Die Vorstrafe ist deut-
lich straferhöhend zu berücksichtigen. 

Dem Beschuldigten ist hingegen zugute zu halten, dass er ein umfassendes, 
schlüssiges und in sich stimmiges Geständnis abgelegt hat. Zudem kooperierte 
er mit den Strafverfolgungsbehörden: Er war bereit, sein Vorgehen bei der Her-
stellung des Falschgeldes, namentlich die einzelnen Druckvorgänge, in mehre-
ren Schreiben zu erläutern. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann 
ein Geständnis grundsätzlich zu einer Strafmilderung von 20 % bis 33 % führen 
(BGE 121 IV 202 E. 2d; Urteil des Bundesgerichts 6B_687/2016 vom 12. Juli 
2017 E. 1.5.2.; ablehnend 6B_412/2014 vom 27. Januar 2015 E. 2.6). Vorliegend 
sind die Voraussetzungen für eine Strafmilderung von 33 % klar gegeben. 

Der Beschuldigte lässt jedoch bis heute keinerlei Einsicht und Reue für sein 
rechtswidriges Handeln erkennen. Er bedauert nicht seine Straftaten, sondern 
die Tatsache, dass es ihm erneut nicht gelungen ist, die perfekte Falschgeldnote 
herzustellen. Immerhin hat er mehrfach betont, dass er sich in Zukunft auch aus 
Altersgründen nicht mehr mit der Herstellung von Falschgeld beschäftigen wolle. 
Dennoch wirkt sich seine bisher uneinsichtige Haltung leicht straferhöhend aus. 

- 32 - 

SK.2024.21 

Eine besondere Strafempfindlichkeit ist gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre-
chung nur bei aussergewöhnlichen Umständen zu bejahen (Urteile des Bundes-
gerichts 6B_1225/2019 vom 8. April 2020 E. 2.2.3; 6B_1053/2018 vom 26. Feb-
ruar 2019 E. 3.4; je mit Hinweisen). Vorliegend fällt weder aufgrund des Gesund-
heitszustands noch des Alters des Beschuldigten eine Strafminderung in Be-
tracht.  

Entgegen der Auffassung der Verteidigung führt die Verfahrensdauer zu keiner 
zusätzlichen Strafreduktion: Die Strafuntersuchung wurde ab der Hausdurchsu-
chung vom 16. November 2022 von den Strafverfolgungsbehörden des Bundes 
und der Kantonspolizei Zürich effizient geführt. Es mussten eine Vielzahl von 
elektronischen Daten betr. Falschgeld (insbesondere vom Beschuldigten A.) aus-
gewertet und durch die Spezialisten des Kommissariats Falschgeld verifiziert 
werden. Die Anklageerhebung erfolgte bereits im März 2024 und in den Akten 
finden sich keinerlei Verfahrensunterbrüche, die strafmindernd zu berücksichti-
gen wären. 

4.2.4 Im Ergebnis überwiegen in deutlichem Masse die strafreduzierenden Täterkom-
ponenten. Aufgrund aller relevanten Strafzumessungsfaktoren erweist sich eine 
Freiheitsstrafe von 48 Monaten als tat- und verschuldensangemessen. 

4.3 Strafzumessung betreffend den Beschuldigten B. 

4.3.1 Während für die versuchte Geldfälschung die hierfür auszusprechende Sankti-
onsart konkret festgelegt ist (Freiheitsstrafe), stehen bei den übrigen vom Be-
schuldigten verübten Delikten (mehrfache Widerhandlungen gegen das Betäu-
bungsmittelgesetz und eine Widerhandlung gegen das Waffengesetz) verschie-
denartige Sanktionen zur Verfügung. In letzterem Fall wählt das Gericht zuerst 
die Art der Strafe, wobei es dem Verschulden des Täters, der Angemessenheit 
der Strafe, ihren Auswirkungen auf den Täter und auf seine soziale Situation so-
wie ihrer Wirksamkeit unter dem Gesichtswinkel der Prävention Rechnung trägt. 
Bei der Wahl der Sanktionsart steht dem Gericht ein Ermessen zu (BGE 147 IV 
241 E. 3.2; Urteil des Bundesgerichts 6B_696/2021 vom 1. November 2021 
E. 5.2).  

Neben der für die versuchte Geldfälschung von Gesetzes wegen auszufällenden 
Freiheitsstrafe erachtet das Gericht diese Sanktionsart auch für die vom Beschul-
digten begangene Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz als ange-
messen, da die Taten hinsichtlich Tatort, Tatmotiv und (teilweise) kongruente 
Dauer des inkriminierten Verhaltens eine gewisse Konnexität aufweisen. Für die 
Widerhandlung gegen das Waffengesetz kommt hingegen wegen des noch nä-
her darzulegenden sehr leichten Verschuldens nur eine Geldstrafe in Betracht. 

4.3.2 Die tat- und täterangemessene Strafe ist grundsätzlich innerhalb des ordentli-
chen Strafrahmens des schwersten Delikts festzusetzen. Der ordentliche 

- 33 - 

SK.2024.21 

Rahmen ist dann zu verlassen, wenn aussergewöhnliche Umstände vorliegen 
und die angedrohte Strafe im konkreten Fall als zu hart oder zu mild erscheint 
(BGE 136 IV 55 E. 5.7 f.). Schwerste Straftat im Sinne von Art. 49 Abs. 1 StGB 
bildet vorliegend die versuchte Geldfälschung gemäss Art. 240 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 22 Abs. 1 StGB. Der Strafrahmen dieses Delikts reicht von Freiheitsstrafe 
nicht unter einem Jahr bis zu zwanzig Jahren Freiheitsstrafe (Art. 240 Abs. 1 
i.V.m. Art. 40 Abs. 2 Satz 1 StGB). Aufgrund des Strafmilderungsgrundes des 
Versuchs (Art. 22 Abs. 1 StGB) wird der Strafrahmen gestützt auf Art. 48a StGB 
nach unten erweitert, sodass theoretisch auch eine tiefere Strafe möglich wäre. 
Eine solche kommt vorliegend aber a priori nicht in Betracht. Die versuchte Geld-
fälschung ist mit einer Freiheitsstrafe zu ahnden, welche wegen der Verurteilung 
wegen Besitzes von Betäubungsmitteln im Sinne des Asperationsprinzips ange-
messen zu erhöhen ist. 

4.3.3 Einsatzstrafe für die versuchte Geldfälschung 

4.3.3.1 Zu den Tatkomponenten ergibt sich Folgendes: In Bezug auf die objektive Tat-
schwere kann im Wesentlichen auf die Ausführungen zum Beschuldigten A. ver-
wiesen werden (vgl. E. 4.2.2 hievor). Der Beschuldigte A. war gewissermassen 
der spiritus rector der Falschgeldproduktion. Ohne die umfassende Finanzierung 
und die Anmietung der entsprechenden Räumlichkeiten durch den Beschuldigten 
B. hätte aber eine derart professionelle Falschgeldwerkstatt nie eingerichtet und 
betrieben werden können. Aufgrund der Mittäterschaft waren die Rollen der Be-
schuldigten komplementär ausgestaltet. Dem Beschuldigten (B.) ist darüber hin-
aus ein besonders verwerfliches Verhalten vorzuwerfen, da er sogar seinen in 
diesem Zusammenhang wegen Gehilfenschaft verurteilten Sohn (siehe Prozess-
geschichte lit. D.) zu Hilfsarbeiten in der Falschgeldwerkstatt heranzog. Ange-
sichts der Tatsache, dass der Beschuldigte alles darangesetzt hat, auf diese 
Weise ca. 5 Millionen gefälschte USD 50-Noten herzustellen, hat er das ge-
schützte Rechtsgut erheblich gefährdet. Ihm ist daher  eine hohe kriminelle Ener-
gie zu attestieren. In subjektiver Hinsicht handelte der Beschuldigte gezielt und 
direktvorsätzlich. Er erhoffte sich aus der kriminellen Tätigkeit einen hohen Erlös. 
Erschwerend kommt hinzu, dass er im Tatzeitraum in äusserst komfortablen fi-
nanziellen Verhältnissen lebte, teure Fahrzeuge besass und generell an einen 
gehobenen Lebensstandard gewöhnt war. Es wäre ihm daher ein sehr Leichtes 
gewesen, von dieser kriminellen Tätigkeit gänzlich Abstand zu nehmen. 

4.3.3.2 Insgesamt ist dem Beschuldigten ein mittelschweres Tatverschulden vorzuwer-
fen und es rechtfertigt sich, auch bei ihm die Einsatzstrafe (unter Berücksichti-
gung des Versuchs) auf 60 Monate festzulegen. 

4.3.4 Asperation wegen der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz 

- 34 - 

SK.2024.21 

4.3.4.1 Der Strafrahmen beträgt Geldstrafe oder – wie vorliegend relevant – Freiheits-
strafe von 3 Tagen bis zu 3 Jahren (Art. 19 Abs. 1 BetmG i.V.m. Art. 40 Abs. 1 
StGB).  

4.3.4.2 Hinsichtlich der objektiven Schwere der Tat ist insbesondere festzuhalten, dass 
das geschützte Rechtsgut der Volksgesundheit nur in geringem Masse gefährdet 
wurde. Zwar konnten beim Beschuldigten grosse Mengen an Drogenhanf sowie 
Cannabissamen, Cannabisharz und Cannabisextrakt sichergestellt werden. Mit 
THC-Gehalten zwischen 1,4 % und maximal 12 % handelte es sich jedoch um 
(eher) weiche (illegale) Drogen mit geringem THC-Gehalt und ohne beträchtlich 
schädigende Wirkung auf die körperliche Gesundheit von Menschen. Zudem 
wurde der Drogenhanf nicht in Umlauf gebracht oder verkauft. In subjektiver Hin-
sicht handelte der Beschuldigte mit direktem Vorsatz und liess sich auch bei die-
ser illegalen Tätigkeit von eigennützigen und rein finanziellen Motiven leiten. Die 
Vermeidbarkeit ist eindeutig gegeben und es wurde bereits darauf hingewiesen, 
dass er nicht auf einen weiteren illegalen Zusatzverdienst angewiesen gewesen 
wäre.  

Insgesamt ist von einem leichten Tatverschulden auszugehen und die bisherige 
Einsatzstrafe von 60 Monaten ist in Anwendung des Asperationsprinzips um 
5 Monate zu erhöhen. 

4.3.5 Zu den Täterkomponenten ist Folgendes festzuhalten: 

4.3.5.1 Der […]-jährige Beschuldigte ist im Kosovo geboren und lebt seit ca. seinem 
13. Lebensjahr in der Schweiz. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte er 
eine Anlehre als Autolackierer. Zum Zeitpunkt der Hauptverhandlung lebte er ge-
trennt von seiner Ehefrau, mit der er zwei volljährige Söhne hat. Er ist Geschäfts-
führer der Autoreparaturwerkstatt Garage DD. GmbH, wobei deren finanzielle Si-
tuation nach seinen eigenen Angaben angespannt ist. Der Beschuldigte verfügt 
gemäss der letzten rechtkräftigen Steuerveranlagung aus dem Jahre 2020 über 
erhebliche Vermögenswerte: Unter anderem besitzt bzw. besass er mehrere 
Fahrzeuge (Harley Davidson, Corvette Cabrio aus dem Jahr 1964, Lamborghini 
Aventador) im Wert von über Fr. 300'000.-- und sein steuerbares Vermögen be-
lief sich im Jahr 2020 auf Fr. 427'024.--. Mit Ausnahme der Hypothek auf seinem 
Wohnhaus ist er schuldenfrei. Insgesamt wirken sich die persönlichen und finan-
ziellen Verhältnisse des Beschuldigten neutral auf die Strafzumessung aus.  

4.3.5.2 Der Beschuldigte weist drei Vorstrafen auf: Die erste Vorstrafe aus dem Jahr 
2015 betrifft Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz. Bei der zwei-
ten Vorstrafe (Begehungszeitraum: 16. November 2016 bis 18. Februar 2019) 
handelt es sich um einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Baden vom 2. No-
vember 2022 wegen Unterlassung der Buchführung (Art. 166 StGB). Der Be-
schuldigte wurde zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 30 Tagessätzen 
zu Fr. 170.-- mit einer Probezeit von zwei Jahren sowie zu einer Busse von 

- 35 - 

SK.2024.21 

Fr. 1’200.-- verurteilt. Bei der dritten Vorstrafe handelt es sich um ein Urteil des 
Cour d’appel de Colmar vom 9. Dezember 2022 wegen Geldwäscherei (began-
gen am 29. Januar 2018) sowie wegen nicht deklarierter Ein- bzw. Ausfuhr von 
Bargeld oder Wertpapieren im Wert von mind. EUR 10'000.--. Der Beschuldigte 
wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von einem Jahr, unter Ansetzung von 
einer Probezeit von 5 Jahren, verurteilt. Die Vorstrafen sind leicht straferhöhend 
zu berücksichtigen. 

 Die Verurteilung wegen Unterlassung der Buchführung aus dem Jahr 2022 fällt 
in die Probezeit. Da der Beschuldigte rückfällig geworden ist, stellt sich die Frage 
des Widerrufs dieser Vorstrafe nach Art. 46 StGB (vgl. vorne E. 4.1.3). Da die 
Vorstrafe nicht einschlägig ist, die Tatbegehung mehr als fünf Jahre zurückliegt 
und das Verschulden aufgrund der verhängten Strafe leicht wiegte, kann auf ei-
nen Widerruf verzichtet werden.  

4.3.5.3 Ein Wohlverhalten des Beschuldigten seit der Entlassung aus der Untersu-
chungshaft ist zu erwarten und führt demzufolge nicht zu einer Strafmilderung. 

4.3.5.4 Strafmildernd wirkt sich die Strafempfindlichkeit aus: Das Gericht berücksichtigt, 
wie sich die Strafe auf das Leben des Täters auswirkt. Neben dem Umstand, 
dass der Beschuldigte zu einer empfindlichen Freiheitsstrafe verurteilt wird, 
kommt hinzu, dass er sich derzeit in einer schwierigen privaten Situation – ins-
besondere familiär – befindet, wie er anlässlich der Hauptverhandlung glaubhaft 
geschildert hat. Dabei ist auch das zu den Akten gereichte ärztliche Gutachten 
zu berücksichtigen, das dem Beschuldigten aufgrund seiner psychischen Verfas-
sung bis auf weiteres keine bzw. in Zukunft allenfalls eine 50 %-ige Erwerbstä-
tigkeit attestiert. 

4.3.5.5 Im Vorverfahren hatte der Beschuldigte eher den Umstand bedauert, dass er viel 
Geld investiert hatte und letztlich finanziell nichts aus diesem illegalen Geschäft 
«herausbekommen» habe. Anlässlich der Hauptverhandlung schien er seine Ta-
ten, beeindruckt und gezeichnet durch die erlittenen familiären und privaten Kon-
sequenzen, ernsthaft und aufrichtig zu bereuen. Diese späte Reue kann leicht 
strafmildernd berücksichtigt werden. 

4.3.5.6 Im Ergebnis überwiegen auch beim Beschuldigten B. die strafreduzierenden Tä-
terkomponenten. Aufgrund aller relevanten Strafzumessungsfaktoren erweist 
sich eine Freiheitsstrafe von 52 Monaten als tat- und verschuldensangemessen.  

4.3.6 Für den Schuldspruch wegen der Widerhandlung gegen das Waffengesetz er-
achtet das Gericht aufgrund des sehr leichten Tatverschuldens und unter Be-
rücksichtigung der finanziellen Verhältnisse des Beschuldigten eine Geldstrafe 
von 10 Tagessätzen zu Fr. 80.-- als angemessen. Der Anklagevorwurf wurde 
vom Beschuldigten und seiner Verteidigung anlässlich der Hauptverhandlung so-
wohl beweismässig als auch rechtlich anerkannt. Die Voraussetzungen des 

- 36 - 

SK.2024.21 

bedingten Vollzugs sind vorliegend ohne Weiteres erfüllt und dem Beschuldigten 
wird eine Probezeit von 2 Jahren auferlegt (Art. 42 Abs. 1 i.V.m. Art. 44 Abs. 1 
StGB). 

4.4 Vollzug 

 Die Freiheitsstrafen sind zu vollziehen (Art. 42 Abs. 1 StGB e contrario). 

 Die ausgestandene Haft und der vorzeitige Strafvollzug von insgesamt 595 Ta-
gen (Beschuldigter A.) bzw. von 78 Tagen (Beschuldiger B.) wird auf den Vollzug 
der Strafe angerechnet (Art. 51 StGB). 

4.5 Vollzugskanton 

Für den Vollzug der ausgesprochenen Strafen ist der Kanton Zürich zuständig 
(Art. 74 Abs. 1 und 2 StBOG). 

5. Beschlagnahmte Gegenstände  Einziehung 

5.1 Ist die Beschlagnahme eines Gegenstandes oder Vermögenswertes nicht vorher 

aufgehoben worden, so ist über seine Rückgabe an die berechtigte Person, seine 

Verwendung zur Kostendeckung oder über seine Einziehung im Endentscheid 

zu befinden (Art. 267 Abs. 3 StPO). Ist der Grund für die Beschlagnahme weg-

gefallen, so hebt die Staatsanwaltschaft oder das Gericht die Beschlagnahme 

auf und händigt die Gegenstände oder Vermögenswerte der berechtigten Person 

aus (Art. 267 Abs. 1 StPO). 

Das Gericht verfügt ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit einer bestimmten Person 

die Einziehung von Gegenständen, die zur Begehung einer Straftat gedient ha-

ben oder bestimmt waren oder die durch eine Straftat hervorgebracht worden 

sind, wenn diese Gegenstände die Sicherheit von Menschen, die Sittlichkeit oder 

die öffentliche Ordnung gefährden (Art. 69 Abs. 1 StGB). Das Gericht kann an-

ordnen, dass die eingezogenen Gegenstände unbrauchbar gemacht oder ver-

nichtet werden (Art. 69 Abs. 2 StGB). 

5.2 Im Vorverfahren wurden diverse Gegenstände und Vermögenswerte beschlag-

nahmt, insbesondere Gerätschaften aus der Falschgeldwerkstatt sowie Betäu-

bungsmittel (BA pag. 8.0.64 ff.). Mitunter wurden von den beschlagnahmten Da-

tenträgern forensische Datensicherungen erstellt, wovon diverse, relevante Da-

teien als Beweismaterial zu den Akten genommen wurden. Da diese bereits Be-

standteil der Akten des vorliegenden Verfahrens bilden, erübrigt sich eine Einzie-

hung derselben. Ähnlich verhält es sich hinsichtlich der Spurenträger, mit denen 

an den Tatorten Spuren, namentlich DNA-Abstriche und Fingerabdrücke 

- 37 - 

SK.2024.21 

genommen wurden. Es handelt sich hier nicht um Beschlagnahmungen, die ein-

zuziehen wären, sondern um Mittel der Spurensicherung. 

5.2.1 Einziehung der beschlagnahmten Vermögenswerte 

Die Bundesanwaltschaft beantragte die Einziehung und Verwendung der be-

schlagnahmten Vermögenswerte zur anteilsmässigen Deckung der auferlegten 

Verfahrenskosten (TPF pag. 13.721.49). Die Beschuldigten haben dagegen nicht 

opponiert. 

Das in den vom Beschuldigten B. gemieteten Räumlichkeiten beschlagnahmte 

Bargeld in Höhe von Fr. 1'900.-- (Ass-ID […]) sowie USD 1'678.-- (Ass-ID. […]), 

der auf dem Konto der Eidgenössischen Finanzverwaltung befindliche Betrag in 

Höhe von Fr. 300.-- (Kontonummer: 1., Ass-ID: […]) sowie die beschlagnahmten 

USD 50.-- (Ass-ID. […]) werden in Anwendung von Art. 267 Abs. 3 StPO zur De-

ckung der dem Beschuldigten B. auferlegten Verfahrenskosten (siehe dazu 

nachfolgend E. 6.2) verwendet. 

5.2.2 Rückgabe an den Beschuldigten A. 

Anlässlich der vorinstanzlichen Hauptverhandlung und bereits vorab mit Eingabe 

vom 20. Juni 2024 beantragte Rechtsanwältin Völlmin namens und im Auftrag 

von A., die Herausgabe des Tagebuchs, der SSD-Festplatte C. sowie des Com-

puter K. mini (TPF pag. 13.521.2 ff.;13.721.67). Seitens der übrigen Parteien 

wurde dagegen nicht opponiert resp. die Bundesanwaltschaft beantragte ihrer-

seits ebenfalls die Herausgabe der vorgenannten Gegenstände (TPF 

pag. 13.721.52). 

Mangels Vorliegens eines Einziehungsgrundes sind die nachfolgenden Gegen-

stände nach Eintritt der Rechtskraft dem Beschuldigten A. zurückzugeben: 

Ass-ID Beschreibung 

[…] 1 Tagebuch A. (rosafarben)  

[…] SDD-Festplatte C., Portable SSD T7 

[…] Computer K. mini 

Dasselbe gilt auch für die beschlagnahmten diversen CD’s (Asservat-ID […]). 

Diese sind dem Beschuldigten A., ohne die deliktisch relevanten Daten «Back 

Up 13.02.2011» und «Daten vom D. Laptop 19.3.20», herauszugeben. Die vor-

genannten beiden Datensätze sind einzuziehen und zu vernichten (siehe dazu 

nachfolgend E. 5.2.5). 

- 38 - 

SK.2024.21 

Schliesslich sind auch die folgenden beiden beschlagnahmten Gegenstände, 

nach vollständiger Löschung sämtlicher Daten, dem Beschuldigten A. zurückzu-

geben: 

Ass-ID Beschreibung 

[…] 
Mobiltelefon iPhone 13 Pro Max, inkl. SIM-Card E.,  
zuhanden von A. 

[…] 
Computer HP H. […],  
Seriennummer […] 
zuhanden von A. 

5.2.3 Rückgabe an den Beschuldigten B. 

Dem Beschuldigten B. ist das Mobiltelefon J. iPhone 12 Pro Max (Asservat-ID 
[…]), nach vollständiger Löschung sämtlicher Daten, zurückzugeben. 

5.2.4 Einziehung zuhanden der Akten 

Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und 

verbleiben bei den Akten: 

Ass-ID Beschreibung 

[…] 
1 Ordner mit Quittungen, Bestellungen zu Druckmaschinen und Zubehör.  
Vorlagen für die 50 Dollar Note 

5.2.5 Vernichtung resp. Verwertung der übrigen Sicherstellungen 

Bei sämtlichen übrigen beschlagnahmten Gegenständen gemäss Ziff. 4 der An-

klageschrift vom 22. März 2024 handelt es sich um Halbfabrikate gefälschter 

Banknoten bzw. Gegenstände, die zur Herstellung falschen Geldes oder zur Be-

gehung anderer Delikte gedient haben oder dazu bestimmt waren. Folglich sind 

diese zur Verwertung resp. Vernichtung einzuziehen und ein allfälliger Verwer-

tungserlös wird an die Verfahrenskosten angerechnet (Art. 69 StGB, Art. 249 

StGB). 

6. Verfahrenskosten 

6.1  
6.1.1 Die beschuldigte Person trägt die Verfahrenskosten, wenn sie verurteilt wird, aus-

genommen sind die Kosten für die amtliche Verteidigung; vorbehalten bleibt 
Art. 135 Abs. 4 StPO (Art. 426 Abs. 1 StPO).  

6.1.2 Die Verfahrenskosten setzen sich zusammen aus den Gebühren zur Deckung 
des Aufwands und den Auslagen im konkreten Straffall (Art. 422 Abs. 1 StPO; 
Art. 1 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über 
die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; 

- 39 - 

SK.2024.21 

SR 173.713.162]). Die Gebühren sind für die Verfahrenshandlungen geschuldet, 
die im Vorverfahren von der Bundeskriminalpolizei und von der Bundesanwalt-
schaft sowie im erstinstanzlichen Hauptverfahren von der Strafkammer des Bun-
desstrafgerichts durchgeführt oder angeordnet worden sind (Art. 1 Abs. 2 
BStKR). Die Höhe der Gebühr richtet sich nach Bedeutung und Schwierigkeit der 
Sache, der Vorgehensweise der Parteien, ihrer finanziellen Situation und dem 
Kanzleiaufwand (Art. 5 BStKR); sie bemisst sich nach Art. 6 und Art. 7 BStKR. 
Die Auslagen umfassen die vom Bund vorausbezahlten Beträge, namentlich die 
Kosten für die amtliche Verteidigung, Übersetzungen, Gutachten, Mitwirkung an-
derer Behörden, Porti, Telefonspesen und andere entsprechende Kosten 
(Art. 422 Abs. 2 StPO; Art. 1 Abs. 3 BStKR). 

Im Vorverfahren beträgt die Gebühr für die polizeilichen Ermittlungen Fr. 200.-- 

bis Fr. 50'000.-- und für die Untersuchung im Falle einer Anklageerhebung 

Fr. 1'000.-- bis Fr. 100'000.-- (Art. 6 Abs. 3 lit. b und Abs. 4 lit. c BStKR). Im 

Hauptverfahren vor dem Kollegialgericht beträgt die Gebühr Fr. 1'000.-- bis 

Fr. 100'000.-- (Art. 7 lit. b BStKR). 

6.2 Die Bundesanwaltschaft beziffert die auferlegbaren Verfahrenskosten des Vor-

verfahrens insgesamt mit Fr. 88'293.15 (recte: 86'255.45; Gebühr: Fr.44'640.-- 

[recte: Fr. 43'640.--]; Auslagen: 42'615.45 zzgl. Fr. 1'037.10 für seit der Anklage-

erhebung eingegangener Rechnungen bezüglich Lagerkosten [TPF 

pag. 13.721.049]), bestehend aus Kosten betr. den Beschuldigten A. von 

Fr. 13'169.15 (Gebühr: Fr. 7'940.--; Auslagen: Fr. 5'229.15) und betr. den Be-

schuldigten B. von Fr. 77'124.-- (Gebühr: Fr. 35'700.--; Auslagen: 38'424.--). 

Die Gebühren liegen innerhalb des gesetzlichen Gebührenrahmens von Art. 6 
Abs. 3 lit. b und Abs. 4 lit. c BStKR und sind angemessen. Die Auslagen sind 
ausgewiesen (vgl. BA-Rubrik 24).  

Die Gebühr für das erstinstanzliche Hauptverfahren wird unter Berücksichtigung 

der in E. 6.1 erwähnten Kriterien auf Fr. 5‘000.-- festgesetzt (Fr. 2‘000.-- für den 

Verfahrenskomplex betr. den Beschuldigten A. und Fr. 3‘000.-- für den Verfah-

renskomplex betr. den Beschuldigten B.). 

Insgesamt betragen die Verfahrenskosten somit Fr. 91‘255.45, wovon 

Fr. 15‘169.15 auf den Beschuldigten A. und Fr. 76‘086.30 auf den Beschuldigten 

B. entfallen. 

6.3 Die Verfahrenskosten sind den beiden Beschuldigten je vollumfänglich aufzuer-

legen; die Kostenauflage erscheint angesichts der finanziellen Verhältnisse der 

Beschuldigten nicht unbillig und steht auch in einem vernünftigen Verhältnis zur 

Strafe. 

- 40 - 

SK.2024.21 

7. Entschädigung der amtlichen Verteidigung 

7.1 Die Entschädigung der amtlichen Verteidigung wird in Bundesstrafverfahren 

nach dem Anwaltstarif des Bundes festgesetzt (Art. 135 Abs. 1 StPO). Die An-

waltskosten umfassen das Honorar und die notwendigen Auslagen, namentlich 

für Reise, Verpflegung und Unterkunft sowie Porti und Telefonspesen (Art. 11 

Abs. 1 BStKR). Das Honorar wird nach dem notwendigen und ausgewiesenen 

Zeitaufwand der Anwältin oder des Anwalts für die Verteidigung bemessen. Der 

Stundenansatz beträgt mindestens Fr. 200.-- und höchstens Fr. 300.-- (Art. 12 

Abs. 1 BStKR). In Ermangelung ausserordentlicher Umstände betragen die Stun-

denansätze für Rechtsanwälte praxisgemäss Fr. 230.-- für Anwaltstätigkeit und 

Fr. 200.-- für Reise- und Wartezeit (statt vieler: Entscheide des Bundesstrafge-

richts BB.2019.45 vom 18. September 2019 E. 3.1 und SK.2018.47