# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 636fc0e3-d85f-5125-8c0f-507eb08fe5ba
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-12-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.12.2014 B-6227/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-6227-2013_2014-12-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 
 Abteilung II 

B-6227/2013 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 .  D e z e m b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richter Ronald Flury (Vorsitz), 

Richter Jean-Luc Baechler, 

Richter Pietro Angeli-Busi, 

Richterin Vera Marantelli, 

Richter Francesco Brentani (Kammerpräsident), 

Gerichtsschreiber Alexander Schaer. 
 

 
 

Parteien 

 
A._______,  

vertreten durch die Rechtsanwälte 

lic. iur. Stefan Wehrenberg und/oder Dr. Lukas Wiget, LL.M.,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI,  

Regionalzentrum (…),  

(…), 

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Dienstverschiebung. 

 

 

B-6227/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a A._______ (Beschwerdeführer) wurde am (…) geboren und ist somit 

zum Urteilszeitpunkt (…) Jahre alt. Er steht seit dem (…) bei der 

B._______ AG (nachfolgend: Arbeitgeberin) unter Vertrag und spielt als 

(…) C._______ (…) in der Super League, (…). Der Beschwerdeführer 

wurde mit Verfügung vom 3. Dezember 2009 zum Zivildienst zugelassen. 

Die Gesamtdauer der zu erbringenden ordentlichen Zivildienstleistung 

wurde dabei auf 386 Tage festgelegt. 

A.b Mit Schreiben vom 1. Juli 2013 orientierte das Regionalzentrum (…) 

der Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI (Vorinstanz) den Beschwerde-

führer unter anderem dahingehend, dass er noch 362 Diensttage zu leis-

ten habe und dass im Jahre 2014 der obligatorische lange Einsatz von 

mindestens 232 Diensttagen zu leisten sei. Sie forderte in diesem Zu-

sammenhang den Beschwerdeführer auf, bis zum 15. Januar 2014 eine 

Einsatzvereinbarung für den nächsten Einsatz einzureichen. 

Mit Schreiben vom 26. August 2013 beantragten die Arbeitgeberin sowie 

der Beschwerdeführer beim Leiter des Regionalzentrums (…) der Voll-

zugsstelle für den Zivildienst ZIVI, eine mit der Profikarriere des Be-

schwerdeführers vereinbare Lösung zu finden. Dieses Schreiben wurde 

in der Folge an die Vorinstanz weitergeleitet, welche das Schreiben als 

Gesuch um Teil-Dienstverschiebung entgegennahm. 

A.c Mit Verfügung vom 1. Oktober 2013 hiess die Vorinstanz das Gesuch 

um Teilverschiebung der Einsatzpflicht gut und erliess eine neue Einsatz-

planung. Diese sah für die Jahre 2014 sowie 2016 – 2019 eine Einsatz-

pflicht von je 26 Tagen und für das Jahr 2015 eine solche von 232 Tagen 

vor.   

B.  

Mit Beschwerde vom 1. November 2013 wandte sich der Beschwerdefüh-

rer an das Bundesverwaltungsgericht und beantragt die Aufhebung der 

vorinstanzlichen Verfügung vom 1. Oktober 2013, die Gutheissung des 

Dienstverschiebungsgesuchs sowie die Erteilung der Erlaubnis, seine Zi-

vildienstpflicht nach Beendigung der Karriere als Profifussballer zu erfül-

len. Eventualiter sei die Verfügung aufzuheben und das Dienstverschie-

bungsgesuch für das Jahr 2014 gutzuheissen, so dass der Beschwerde-

führer im Jahr 2014 keinen Zivildiensteinsatz leisten müsse. 

B-6227/2013 

Seite 3 

Im Rahmen seiner Beschwerde betont der Beschwerdeführer, dass er 

seine Pflicht zur Zivildienstleistung anerkenne und diese auch erfüllen 

wolle. Er sei daher bereit, seinen Zivildienstpflichten nach Abschluss sei-

ner Profikarriere vollumfänglich nachzukommen und diesbezüglich mit 

der Vorinstanz eine Vereinbarung über die spätere Entlassung aus der 

Zivildienstpflicht abzuschliessen. Da er jedoch als Profifussballspieler 

praktisch täglich rund um die Uhr von seinem Beruf absorbiert werde und 

trainingsfreie Zeiten sowie offizielle Ferien der körperlichen Regeneration 

dienen würden, sei er nicht in der Lage, während seiner Profizeit Zivil-

dienst zu leisten. Ohne die genannten Regenerationsphasen riskiere der 

Beschwerdeführer seine körperliche und psychische Gesundheit.  

Der Beschwerdeführer weist weiters darauf hin, dass es – da ein Karrie-

reende im Profifussball in der Regel im Alter von ca. 35 Jahren zu erwar-

ten sei – für einen Profifussballer äusserst wichtig sei, die wenigen Jahre, 

in denen er seinen Beruf ausüben könne, optimal nutzen zu können. 

Durch eine längere Abwesenheit im Team laufe der Beschwerdeführer 

Gefahr, seine Stellung im Team, (…) und allenfalls am Ende gar seinen 

Job zu verlieren oder das Karriereende vergegenwärtigen zu müssen. 

Auch gäbe es im Profifussball keinen "Stellvertreter" wie in anderen Beru-

fen. Eine solche Person werde vielmehr alles daran setzen, die Position 

des Beschwerdeführers dauerhaft einzunehmen und diesen zu verdrän-

gen. Auch sei darauf hinzuweisen, dass er während seiner Abwesenheit 

nicht an den Trainings und Spielen (…) C._______ teilnehmen könne, 

was sich negativ auf seine Fitness und die fussballerischen Fähigkeiten 

auswirke. Ein solcher Trainingsrückstand sei in der Folge kaum mehr 

(rechtzeitig) aufzuholen. 

C. 

Mit Vernehmlassung vom 6. Dezember 2013 beantragt die Vorinstanz die 

vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Sie hält dabei fest, dass das 

Zivildienstgesetz für alle Zivildienstpflichtigen gelte und keine Ausnahmen 

für Profifussballer vorsehe. Sowohl dem Beschwerdeführer als auch der 

Arbeitgeberin sei die Zivildienstpflicht bewusst gewesen. Es sei daher 

nicht anzunehmen, dass der Beschwerdeführer durch die Leistung der 

von der Arbeitgeberin anerkannten Zivildienstpflicht Gefahr laufe, seine 

Anstellung zu verlieren. Auch sei nicht davon auszugehen, dass der Be-

schwerdeführer durch die Erfüllung seiner Zivildienstpflicht sogleich sei-

nen Stammplatz bzw. (…) verlieren werde, wenn er denn für die Mann-

schaft so wertvoll sei wie in der Beschwerdeschrift ausgeführt. Im Übrigen 

stehe es dem Beschwerdeführer offen, seinen Zivildiensteinsatz, welchen 

B-6227/2013 

Seite 4 

er während der üblichen Arbeitszeiten unter der Woche leisten könne, in 

der Nähe seines Wohnortes bzw. seiner Arbeitgeberin zu organisieren, so 

dass er ohne Weiteres abends und an Wochenenden trainieren und 

eventuell sogar an Spielen der Mannschaft teilnehmen könne. Es liege in 

vorliegendem Fall denn auch keine ausserordentliche Härte im Sinne der 

Rechtsprechung vor, habe doch der Beschwerdeführer nicht zuletzt auch 

2013 bewiesen, dass sich Zivildienst und Spitzenfussball durchaus ver-

einbaren lassen. Auch sei es zumutbar, den Zivildienst während den Fe-

rien zu leisten. 

D. 

D.a Mit Zwischenverfügung vom 18. Dezember 2013 lud das Bundesver-

waltungsgericht das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung 

und Forschung WBF sowie das Eidgenössische Departement für Vertei-

digung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS zu einer Stellungnahme ein, 

wobei das VBS ersucht wurde, seine Praxis hinsichtlich der Vereinbarkeit 

von Spitzensport und Militärdienstpflicht darzulegen. Im Weiteren wurde 

die Vorinstanz aufgefordert, ihre Praxis bezüglich Spitzensportlern und 

Zivildienstpflicht sowie bezüglich Vereinbarungen über eine spätere Ent-

lassung aus der Zivildienstpflicht darzulegen. 

D.b Mit Stellungnahme vom 28. Januar 2014 kam das VBS dem Ersu-

chen des Bundesverwaltungsgerichts nach und legte seinem Schreiben 

zudem eine ausführliche Stellungnahme des Bundesamtes für Sport 

BASPO bei. Letzteres führt dabei aus, dass sich der Zivildienst vom Mili-

tärdienst insbesondere auch dadurch unterscheide, dass er keinen derart 

zeitlich einschränkenden und organisierten Dienstbetrieb kenne, so dass 

der dienstpflichtigen Person – insbesondere auch durch die selbstständi-

ge Wahl des Einsatzes – vermehrt Raum für individuelles Training bleibe. 

Auch weist das BASPO darauf hin, dass der Beschwerdeführer (…) für 

die Spitzensport-RS selektioniert worden sei. In der Folge sei er jedoch 

noch am Einrückungstag aus sanitarischen Gründen gleich wieder ent-

lassen worden und habe daraufhin mehrfach Dienstverschiebungsgesu-

che eingereicht, so dass er (…) nicht mehr für die Spitzensport-RS son-

dern für die Absolvierung einer (…) RS vorgesehen worden sei. Daraufhin 

habe der Beschwerdeführer ein Gesuch um Zulassung zum Zivildienst 

eingereicht. 

D.c Mit Stellungnahme vom 31. Januar 2014 kam auch die Vorinstanz der 

Aufforderung des Bundesverwaltungsgerichts nach. Sie führt dabei ins-

B-6227/2013 

Seite 5 

besondere aus, dass bislang lediglich in sechs Fällen Spitzensportler 

Probleme mit der Erfüllung von zivildienstlichen Pflichten bekundet hät-

ten, wobei es sich dabei um zwei Super League-Fussballspieler, zwei 

NLA-Eishockeyspieler, einen 1. Liga-Eishockeyspieler sowie einen Profi-

Bodybuilder gehandelt habe; in sämtlichen Fällen habe eine mit der Zivil-

dienstgesetzgebung vereinbare Lösung gefunden werden können. In ei-

ner vergleichbaren Situation wie derjenigen des Beschwerdeführers hät-

ten sich indessen lediglich ein Fussballspieler sowie ein NLA-

Eishockeyspieler befunden. Die Vorinstanz weist zudem nochmals darauf 

hin, dass von der Pflicht, einen langen Einsatz zu leisten, bei keiner zivil-

dienstpflichtigen Person abgesehen werde, jedoch bei Vorliegen eines 

Dienstverschiebungsgrundes eine Dienstverschiebung gewährt werde, 

solange das Leisten aller verfügten Diensttage dadurch nicht gefährdet 

sei. 

D.d Mit Stellungnahme vom 31. Januar 2014 verzichtete das WBF auf ei-

ne eigene Stellungnahme und verwies in diesem Zusammenhang auf die 

zuvor dargestellte Stellungnahme der Vorinstanz gleichen Datums. 

E. 

Mit Replik vom 7. April 2014 hält der Beschwerdeführer an seinen Anträ-

gen fest. In Ergänzung seiner Argumentation in der Beschwerdeschrift 

führt er aus, dass auch Zivildiensteinsätze von 26 Tagen problematisch 

seien und der Vorschlag der Vorinstanz, diese während der Ferien zu 

leisten, das Problem nicht löse. Die Verwendung der Ferien zur Leistung 

von Zivildienst sei im Übrigen aus arbeitsrechtlicher Sicht bedenklich, da 

der Ferienanspruch des Arbeitnehmers diesem gemäss OR zur Erholung 

diene. Auch habe der Beschwerdeführer einen Anspruch darauf, die Fe-

rien mit seiner Familie zu verbringen. Es dürfe daher nicht sein, dass er – 

insbesondere im Vergleich mit Spitzensportlern im Militär – für seine Be-

reitschaft Zivildienst zu leisten bestraft werde. Schliesslich vermöge ent-

gegen der Ansicht der Vorinstanz ein Individualtraining am Abend in kei-

ner Art und Weise das reguläre Mannschaftstraining zu ersetzen. Zudem 

sei sein Verdienst in erheblichem Masse von der Teilnahme an Spielen 

der Mannschaft abhängig. 

Im Rahmen der Replik führt der Beschwerdeführer ergänzend aus, dass 

er grundsätzlich bereit sei, sich um einen Einsatz zu bemühen, der es ihm 

erlaube, die 26 Tage pro Jahr zu leisten, dies aber in mehreren kürzeren 

Einheiten. Auch erneuert er sein Angebot, den Zivildienst nach Beendi-

B-6227/2013 

Seite 6 

gung seiner Karriere als Profifussballer zu leisten und entsprechend in ei-

ne spätere Entlassung aus dem Zivildienst einzuwilligen. 

F. 

Mit Duplik vom 12. Juni 2014 hält auch die Vorinstanz an ihren Anträgen 

und ihrer Argumentation fest. Sie weist dabei ergänzend darauf hin, dass 

arbeitsrechtlich lediglich die Abgeltung von Ferien nicht jedoch das Leis-

ten von Zivildienst während den Ferien unzulässig sei. Im Übrigen stehe 

es dem Beschwerdeführer frei, seine 26 Diensttage pro Jahr in mehrere 

Teileinsätze (allenfalls auch mit flexiblen Arbeitszeiten) aufzuteilen, wenn 

er denn solche vereinbaren könne. Auch der lange Einsatz könne in zwei 

Teilen geleistet werden und es bestehe zudem die Möglichkeit, unter be-

stimmten Voraussetzungen Urlaubstage zu gewähren. Abschliessend 

weist die Vorinstanz darauf hin, dass der Beschwerdeführer die Möglich-

keit gehabt hätte, Militärdienst zu leisten und die Spitzensport-RS zu ab-

solvieren. Zudem hätte er später noch die Möglichkeit gehabt, auch ohne 

Spitzensportler-RS ein Gesuch um Aufnahme in die Spitzensportler-WKs 

zu stellen. Der Beschwerdeführer habe jedoch freiwillig auf die sich im Mi-

litär für Spitzensportler bietenden Möglichkeiten verzichtet.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1. 

1.1 Die Verfügung der Vorinstanz vom 1. Oktober 2013 kann gemäss 

Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst vom 

6. Oktober 1995 (Zivildienstgesetz, ZDG, SR 824.0) beim Bundesverwal-

tungsgericht angefochten werden. Letzteres ist somit für die Behandlung 

der vorliegenden Streitsache zuständig (vgl. Art. 31 ff. des Bundesgeset-

zes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwal-

tungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32]). 

1.2 Als Adressat der Verfügung ist der Beschwerdeführer beschwerdelegi-

timiert im Sinne von Art. 48 des Bundesgesetzes über das Verwaltungs-

verfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwaltungsverfahrensgesetz, 

VwVG, SR 172.021); die Eingabefrist sowie die Anforderungen an Form 

und Inhalt der Beschwerdeschrift wurden gewahrt (vgl. Art. 66 lit. b ZDG, 

Art. 52 Abs. 1 VwVG). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen 

vorliegen, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

B-6227/2013 

Seite 7 

2. 

2.1 Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten (Art. 59 Abs. 1 

Satz 1 BV). Militärdienstpflichtige, die den Militärdienst mit ihrem Gewis-

sen nicht vereinbaren können, leisten gemäss Art. 1 ZDG auf Gesuch hin 

einen länger dauernden zivilen Ersatzdienst (Zivildienst), welcher grund-

sätzlich 1,5-mal so lange wie die Gesamtdauer der noch nicht geleisteten 

Ausbildungsdienste nach der Militärgesetzgebung dauert (vgl. Art. 8 

Abs. 1 Satz 1 ZDG). Die Zivildienstpflicht beginnt, sobald der Entscheid 

für die Zulassung zum Zivildienst rechtskräftig geworden ist (vgl. Art. 10 

ZDG) und endet mit der Entlassung oder dem Ausschluss aus dem Zivil-

dienst, wobei für die Entlassung die Bestimmungen über die Dauer der 

Militärdienstpflicht sinngemäss gelten (vgl. Art. 11 Abs. 1 und 2 ZDG). Hat 

eine zivildienstpflichtige Person das 30. Altersjahr vollendet und legt sie 

glaubwürdig dar, dass die Verpflichtung zur Leistung der restlichen 

Diensttage bis zur ordentlichen Entlassung aus dem Zivildienst für sie, ih-

re engsten Angehörigen oder ihren Arbeitgeber eine ausserordentliche 

Härte bedeuten würde, so kann sie mit der Vollzugsstelle eine Vereinba-

rung über die spätere Entlassung aus der Zivildienstpflicht abschliessen, 

wobei sie ihre Zustimmung nicht widerrufen kann (vgl. Art. 15 Abs. 3
bis

 der 

Verordnung über den zivilen Ersatzdienst vom 11. September 1996 [Zivil-

dienstverordnung, ZDV, SR 824.01]). Eine Entlassung aus der Zivil-

dienstpflicht erfolgt spätestens am Ende des Jahres, in dem die zivil-

dienstpflichtige Person das 46. Altersjahr vollendet hat (vgl. Art. 15 Abs. 4 

ZDV). 

2.2 Der Zivildienst wird in einem oder mehreren Einsätzen geleistet 

(Art. 20 Satz 1 ZDG). Die zivildienstpflichtige Person hat dabei ihre Ein-

sätze so zu planen und zu leisten, dass sie die Gesamtheit der verfügten 

ordentlichen Zivildienstleistungen vor der Entlassung aus der Zivildienst-

pflicht erbracht hat (vgl. Art. 35 Abs. 1 ZDV). Leistet die zivildienstpflichti-

ge Person ihren Zivildienst in mehreren Einsätzen, so beträgt die Min-

destdauer eines Einsatzes grundsätzlich 26 Tage (vgl. Art. 38 Abs. 1 

ZDV). Hat die zivildienstpflichtige Person keine Rekrutenschule bestan-

den, so hat sie einen langen Einsatz von mindestens 180 Tagen zu leis-

ten, wobei sie den langen Einsatz in zwei Teilen innerhalb von zwei Ka-

lenderjahren leisten kann (vgl. Art. 37 Abs. 1 und 3 ZDV).  

2.3 Wenn eine gesetzliche Verpflichtung oder ein Aufgebot nicht befolgt 

werden kann, ist ein Gesuch um Dienstverschiebung einzureichen (vgl. 

Art. 44 Abs. 1 ZDV). Die Vollzugsstelle kann das Gesuch einer zivil-

B-6227/2013 

Seite 8 

dienstpflichtigen Person um Dienstverschiebung gemäss Art. 46 Abs. 3 

ZDV dann gutheissen, wenn die zivildienstpflichtige Person während des 

Einsatzes oder der diesem folgenden drei Monate eine wichtige Prüfung 

ablegen muss (lit. a), eine schulische oder berufliche Ausbildung absol-

viert, deren Unterbrechung mit unzumutbaren Nachteilen verbunden ist 

(lit. b), andernfalls ihren Arbeitsplatz verlieren würde (lit. c), mit einem 

Einsatzbetrieb vereinbart hat, sämtliche verbleibenden Diensttage im Fol-

gejahr zu leisten sofern das Folgejahr nicht das Jahr der Entlassung aus 

der Zivildienstpflicht darstellt (lit. c
bis

), vorübergehend aus gesundheitli-

chen Gründen nicht in der Lage ist, den vorgesehenen Einsatz zu absol-

vieren (lit. d) oder glaubwürdig darlegt, dass die Ablehnung des Gesuchs 

für sie, ihre engsten Angehörigen oder ihren Arbeitgeber eine ausseror-

dentliche Härte bedeuten würde (lit. e). Liegen keine solchen Gründe vor 

bzw. kann dem Anliegen der zivildienstpflichtigen Person durch die Ge-

währung von Urlaub weitgehend entsprochen werden oder ist – vorbe-

hältlich eines Abschlusses einer Vereinbarung nach Art. 15 Abs. 3
bis

 ZDV 

– nicht gewährleistet, dass die zivildienstpflichtige Person vor ihrer Ent-

lassung aus der Zivildienstpflicht die Gesamtdauer der ordentlichen Zivil-

dienstleistungen absolviert, so hat die Vollzugsstelle das Gesuch abzu-

weisen (vgl. Art. 46 Abs. 4 ZDV). 

2.4 Gemäss Art. 11 Abs. 3 ZDG verfügt die Vollzugsstelle die vorzeitige 

Entlassung aus dem Zivildienst, wenn die zivildienstpflichtige Person vor-

aussichtlich dauernd arbeitsunfähig ist (lit. a) oder auf ihr Gesuch hin zur 

Militärdienstleistung zugelassen worden ist (lit. b). Ist eine zivildienst-

pflichtige Person infolge eines Strafurteils wegen eines Verbrechens oder 

Vergehens oder infolge einer freiheitsentziehenden Massnahme für den 

Zivildienst untragbar geworden, wird sie von der Vollzugsstelle gemäss 

Art. 12 Abs. 1 ZDG vorübergehend oder dauernd von der Zivildienstleis-

tung ausgeschlossen. Schliesslich kann eine zivildienstpflichtige Person 

(vorübergehend) vom Dienst befreit werden, wenn es sich um ein Mitglied 

der Bundesversammlung handelt bzw. die Person eine "unentbehrliche 

Tätigkeit" ausübt (vgl. Art. 17 und 18 des Bundesgesetzes über die Armee 

und die Militärverwaltung vom 3. Februar 1995 [Militärgesetz, MG, 

SR 510.10] i.V.m. Art. 13 ZDG).  

3. 

Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens bildet das Schreiben vom 

26. August 2013, mit welchem der Beschwerdeführer eine mit der Profi-

karriere vereinbare Lösung, z.B. in Form einer Befreiung vom Zivildienst 

mit Wehrpflichtersatzzahlungen oder in Form des kompletten Nachholens 

B-6227/2013 

Seite 9 

der verbleibenden Zivildiensteinsätze nach der Profikarriere, beantragt 

hat und das in der Folge von der Vorinstanz als Gesuch um Teil-

Dienstverschiebung entgegengenommen worden ist. In diesem Zusam-

menhang werden vom Beschwerdeführer im Rahmen seiner Rechts-

schriften Dienstverschiebungsgründe im Sinne von Art. 46 Abs. 3 lit. c 

ZDV (drohender Arbeitsplatzverlust; vgl. nachfolgend E. 4) und Art. 46 

Abs. 3 lit. e ZDV (ausserordentliche Härte; vgl. nachfolgend E. 5 und 6) 

geltend gemacht. Zu unterscheiden gilt es in vorliegendem Fall zudem 

zwei Fallkonstellationen, so einerseits die Pflicht zur Leistung eines Ein-

satzes von je 26 Tagen in den Jahren 2014 sowie 2016 – 2019 sowie an-

dererseits die Pflicht zur Leistung des langen Einsatzes von 232 Tagen im 

Jahr 2015.  

In Bezug auf den im Schreiben vom 26. August 2013 ausgeführten, je-

doch im Rahmen seiner Rechtsschriften nicht mehr näher substantiierten 

oder gar explizit beantragten "Vorschlag" hinsichtlich einer "Dienstbefrei-

ung" ist an dieser Stelle der Vollständigkeit halber darauf hinzuweisen, 

dass der Beschwerdeführer (…) für die Spitzensport-RS selektioniert und 

in der Folge mit Verfügung vom 3. Dezember 2009 auf eigenes Gesuch 

hin zum Zivildienst zugelassen wurde. Seine Zivildienstpflicht endet somit 

mit der Entlassung oder dem Ausschluss aus dem Zivildienst (Art. 11 

Abs. 1 ZDG). Vorliegend fällt eine Entlassung bzw. ein Ausschluss im 

Sinne der unter E. 2.4 aufgezeigten Art. 11 Abs. 2 und 3 ZDG bzw. Art. 12 

Abs. 1 ZDG ausser Betracht. Nachdem auch für eine eigentliche Dienst-

befreiung im Sinne von Art. 13 ZDG keinerlei Gründe vorliegen, ist es 

nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz diesen "Vorschlag" im Rah-

men ihrer Verfügung sinngemäss abgelehnt hat. 

4. 

Hinsichtlich den Ausführungen, dass er mit der Erfüllung der Zivildienst-

pflicht Gefahr laufe, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, kann dem Be-

schwerdeführer im Hinblick auf die Leistung eines Einsatzes von je 

26 Tagen in den Jahren 2014 sowie 2016 – 2019 nicht zugestimmt wer-

den. So erscheint es höchst unwahrscheinlich, dass eine maximale Ab-

wesenheit von 26 Tagen pro Jahr, die im Übrigen vom Beschwerdeführer 

zum grössten Teil in die Ferien gelegt werden kann (vgl. nachfolgend 

E. 5), für sich alleine geeignet ist, die Stellung des Beschwerdeführers in 

der Mannschaft dermassen zu erschüttern, dass er nicht nur (…) bzw. 

den Stammplatz in der Startelf verlieren würde, sondern auch gleich noch 

eine Vertragsauflösung zu vergegenwärtigen hätte. Dies gilt umso mehr, 

wenn man wie vorliegend davon ausgeht, dass es sich beim Beschwer-

B-6227/2013 

Seite 10 

deführer (…) um einen Schlüsselspieler handelt. So war sich die Arbeit-

geberin hinsichtlich der Dienstpflichten des Beschwerdeführers bewusst 

(vgl. Art. […] des Arbeitsvertrages […]) und Letzterer besitzt zudem einen 

laufenden Vertrag bis (…). Die Arbeitgeberin liess denn auch in ihrer vom 

Beschwerdeführer im Rahmen von dessen Replik ins Recht gelegten, 

undatierten Stellungnahme keinerlei Kündigungsabsicht in Bezug auf den 

Einsatz von 26 Tagen erkennen, sondern betonte vielmehr die beabsich-

tigte Respektierung der zivildienstrechtlichen Pflichten des Beschwerde-

führers unter Hinweis auf die Gefahr physischer Defizite. Auch ist in die-

sem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass gemäss Art. 336c Abs. 1 

lit. a OR der Arbeitgeber im Falle eines Zivildiensteinsatzes das Arbeits-

verhältnis während des Einsatzes sowie im Falle eines Einsatzes von 

mehr als elf Tagen während vier Wochen vorher und nachher nicht kündi-

gen darf. Eine Kündigung aufgrund der Zivildienstleistung an sich ist zu-

dem schon ganz grundsätzlich missbräuchlich (vgl. Art. 336 Abs. 1 lit. e 

OR). Aufgrund der mit einer solchen Kündigung verbundenen gravieren-

den Sanktionen hat es denn das Bundesverwaltungsgericht in seiner bis-

herigen Praxis auch als wenig realistisch angesehen, dass ein Angestell-

ter aufgrund einer Abwesenheit von 26 Tagen seinen Arbeitsplatz verlie-

ren könnte (vgl. Urteil B-2674/2009 vom 23. Juni 2009 E. 4). An diesem 

Grundsatz ist auch in vorliegendem Fall festzuhalten.  

Eine andere Ausgangslage könnte sich hinsichtlich der Pflicht zur Leis-

tung des langen Einsatzes von 232 Tagen im Jahr 2015 ergeben. So ist 

übereinstimmend mit der Ansicht des Beschwerdeführers nicht auszu-

schliessen bzw. bei einem von sportlichen Gesichtspunkten ausgehen-

dem Management sogar wahrscheinlich, dass bei einer solch langen Ab-

wesenheit für den Beschwerdeführer ein Ersatz gesucht werden würde, 

was bei einem Schlüsselspieler durchaus auch einen nominell namhaften 

Transfer bedeuten kann. Im Kombination mit (…) ist die theoretische Ge-

fahr, dass sich das Management vor diesem Hintergrund gleich ganz für 

einen neuen Spieler entscheidet und den Vertrag mit dem zivildienst-

pflichtigen Spieler nicht verlängert nicht gänzlich von der Hand zu weisen. 

In diesem Kontext ist denn auch die bereits erwähnte Stellungnahme der 

Arbeitgeberin des Beschwerdeführers zu sehen, die in Aussicht stellte, 

den Arbeitsvertrag des Beschwerdeführers im Falle eines Einsatzes von 

232 Tagen "sistieren" zu wollen, ohne jedoch explizit eine Kündigung in 

Aussicht zu stellen. Wie es sich nun hinsichtlich der Gefahr des Arbeits-

platzverlustes in einem solchen Fall konkret verhält, braucht jedoch an 

dieser Stelle nicht entschieden zu werden, da – wie unter E. 6 aufzuzei-

gen ist – in vorliegendem Fall unabhängig von dieser Fragestellung hin-

B-6227/2013 

Seite 11 

sichtlich der Pflicht zur Leistung des langen Einsatzes im Jahr 2015 von 

einer ausserordentlichen Härte im Sinne von Art. 46 Abs. 3 lit. e ZDV 

auszugehen ist. 

5. 

Soweit sich die Beschwerde gegen die Pflicht zur Leistung eines jährli-

chen Einsatzes von je 26 Tagen richtet, ist diese vor dem Hintergrund der 

bundesverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung abzuweisen. 

Wie das Bundesverwaltungsgericht bereits im Urteil B-2128/2006 vom 

8. Februar 2007 festgehalten hat (E. 4.2.1), wird ein Anspruch eines Zivil-

dienstpflichtigen oder seines Arbeitsgebers auf eine Dienstverschiebung 

nur dann anerkannt, wenn eine eigentliche Notsituation vorliegt. Vor dem 

Hintergrund des Grundsatzes, dass zivildienstpflichtige Personen bezie-

hungsweise ihre Arbeitgeber nicht besser gestellt werden dürfen als Mili-

tärdienstpflichtige, hat das Bundesverwaltungsgericht dabei festgestellt, 

dass eine Einsatzpflicht in der Höhe der Mindestdauer von 26 Tagen ge-

mäss Art. 38 Abs. 1 ZDV grundsätzlich keine übermässige Härte im Sinne 

von Art. 46 Abs. 3 lit. e ZDV darstellt. An dieser Haltung hat das Bundes-

verwaltungsgericht seither in konstanter Rechtsprechung festgehalten. 

Ein Abweichen von der soeben aufgezeigten bundesverwaltungsgerichtli-

chen Praxis erscheint im vorliegenden Fall nicht zuletzt auch im Hinblick 

auf die Rechtsgleichheit im Sinne von Art. 8 BV nicht angezeigt. Auch 

wenn sich das Bundesverwaltungsgericht der Besonderheiten des Profi-

sports durchaus bewusst ist, so ist doch festzustellen, dass sich die Si-

tuation des Beschwerdeführers grundsätzlich nicht anders präsentiert als 

diejenige eines "normalen" Zivildienstpflichtigen. Ist in diesem Zusam-

menhang doch beispielsweise darauf hinzuweisen, dass das Bundesver-

waltungsgericht in seiner Rechtsprechung unter anderem auch einen  

26-tägigen Einsatz eines Alleinunternehmers (vgl. Urteil B-2128/2006 

vom 8. Februar 2007) oder eines Primarlehrers (vgl. Urteil B-1213/2009 

vom 14. April 2009) als zumutbar erachtet hat. Die Kritik des Beschwer-

deführers hinsichtlich einer vermeintlichen Schlechterstellung gegenüber 

militärdienst- bzw. zivilschutzpflichtigen Spitzensportlern ändert nichts an 

dieser Betrachtungsweise, zumal es inkonsequent ist, sich nun auf einen 

solchen Standpunkt zu stellen. Gilt es doch an dieser Stelle festzuhalten, 

dass der Beschwerdeführer seinerseits von den nun geltend gemachten 

Vorzügen der Spitzensport-RS bzw. -WKs hätte profitieren können. Er hat 

jedoch die Absolvierung der Spitzensport-RS (…) mehrfach verschoben 

und in der Folge ein Gesuch um Zulassung zum Zivildienst gestellt, wo-

B-6227/2013 

Seite 12 

durch er auch der Möglichkeit um Aufnahme in die Spitzensport-WKs ver-

lustig ging. Im Übrigen ist der Vollständigkeit halber darauf hinzuweisen, 

dass der Gesetzgeber hinsichtlich der Förderungspolitik für den leis-

tungsorientierten Nachwuchssport bzw. den Spitzensport ganz bewusst 

zwischen Militär- und Zivilschutzpflichtigen auf der einen und Zivildienst-

pflichtigen auf der anderen Seite unterschieden hat (vgl. Art. 16 Abs. 2 

lit. c des Bundesgesetzes über die Förderung von Sport und Bewegung 

vom 17. Juni 2011 [Sportförderungsgesetz, SpoFöG, SR 415.0]). Eine all-

fällige Gesetzesänderung dahingehend, dass der Bund auch für zivil-

dienstpflichtige Spitzensportler Möglichkeiten schaffen soll, den Dienst für 

die Leistungsentwicklung zu nutzen, obliegt daher dem Gesetzgeber (vgl. 

Art. 190 BV).  

Wohl ist nachvollziehbar, dass ein Profisportler die Ferien sinnvollerweise 

zur Regeneration nutzen sollte bzw. dass der Beschwerdeführer in dieser 

Zeit (…), doch unterscheidet er sich darin nicht von anderen Zivildienst-

pflichtigen, die ebenfalls körperlich anstrengenden bis sehr anstrengen-

den Berufen nachgehen (z.B. im Bauwesen) und im Regelfall ebenfalls 

nur vier Wochen Ferien zur Verfügung haben (vgl. Art. 329a Abs. 1 OR). 

Dass sich die dienstlichen Abwesenheiten der der Militär- oder Zivil-

dienstpflicht unterliegenden Schweizer Männer auch auf den privaten Be-

reich und damit die betroffenen Partner/Innen und Familien auswirken, 

liegt zudem in der Natur der Sache und die Dienstpflicht ist entsprechend 

in die persönliche Lebens- und Karriereplanung miteinzubeziehen (vgl. 

Urteile B-2591/2014 vom 27. August 2014 sowie B-6281/2009 vom 7. Mai 

2010 E. 7.3.5). Ferner geht auch die Argumentation des Beschwerdefüh-

rers hinsichtlich einer durch den Zivildiensteinsatz verursachten Einbusse 

an körperlicher und fussballerischer Leistungsfähigkeit ins Leere, ist doch 

davon auszugehen, dass mit einem zeitlich beschränkten Trainingsausfall 

im Profifussball grundsätzlich jederzeit zu rechnen ist (z.B. infolge Verlet-

zungen oder längeren Spielsperren). Auch ist darauf hinzuweisen, dass 

gemäss bundesverwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung eine ausseror-

dentliche Härte nicht schon dann gegeben ist, wenn der Arbeitgeber auf-

grund eines Einsatzes des Arbeitnehmers von 26 Tagen eine gewisse 

Mehrbelastung zu vergegenwärtigen hat sowie umdisponieren und allen-

falls in Bezug auf die innerbetriebliche Arbeitsteilung vorübergehend zeit-

liche oder personelle Anpassungen vornehmen muss, zumal sich solche 

Situationen auch aus anderen Gründen (in vorliegendem Fall wie bereits 

zuvor ausgeführt z.B. Verletzungen oder längere Spielsperren) ergeben 

können (vgl. Urteil B-2767/2011 vom 29. Juni 2011 E. 2.2. m.w.H.). Dass 

ein 26-tägiger Zivildiensteinsatz sowohl für den Beschwerdeführer als 

B-6227/2013 

Seite 13 

auch für die Arbeitgeberin machbar ist und nicht zwangsläufig zum Ver-

lust (…) und des Stammplatzes in der Startelf führt, wurde im Übrigen mit 

der Leistung eines solchen Einsatzes im Jahre 2013 unter Beweis ge-

stellt.  

Schliesslich sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass dem in der 

Replik formulierten Wunsch des Beschwerdeführers, kürzere Zivil-

diensteinsätze als 26 Tage am Stück zu leisten grundsätzlich nachge-

kommen werden kann, wie selbst die Vorinstanz einräumt. Gemäss 

Art. 35 Abs. 1 ZDV plant und leistet die zivildienstpflichtige Person ihre 

Einsätze so, dass sie die Gesamtheit der verfügten ordentlichen Zivil-

dienstleistungen vor der Entlassung aus der Zivildienstpflicht erbringt. Es 

steht dem Beschwerdeführer somit frei, seine Einsätze auf die beiden Fe-

rienphasen (gemäss Beschwerdeführer sowie Art. […] des Arbeitsvertra-

ges […]) und/oder andere passende Termine bzw. gar Tageszeiten zu 

verteilen, so er denn solche Einsätze vereinbaren kann (vgl. auch Art. 38 

Abs. 2 ZDV). Auch besteht die Möglichkeit, mittels passender Einsatzbe-

triebswahl, z.B. in einem sportnahen und örtlich nahen Umfeld, einen all-

fälligen vorübergehenden Verlust körperlicher Leistungsfähigkeit in Gren-

zen zu halten oder mit der Gutheissung von Urlaubsgesuchen auf gewis-

se terminliche Härtefälle zu reagieren. Bezüglich Letzterem wurde von 

der Vorinstanz bereits 2013 der Tatbeweis hinsichtlich eines vorhandenen 

Willens zum Finden einer kulanten Lösung erbracht (vgl. Verfügung der 

Vorinstanz vom 25. Juni 2013). 

Als Zwischenfazit ist somit festzuhalten, dass in vorliegendem Fall die 

Pflicht zur Leistung eines jährlichen Einsatzes von je 26 Tagen keine aus-

serordentliche Härte im Sinne von Art. 46 Abs. 3 lit. e ZDV darstellt, wo-

durch grundsätzlich ein entsprechender Einsatz verfügungsgemäss be-

reits im Jahre 2014 zu leisten wäre. Indessen muss es einem Zivildienst-

pflichtigen möglich sein, sich auf einen Zivildiensteinsatz einstellen zu 

können und entsprechende organisatorische Massnahmen zu treffen bzw. 

entsprechende Dispositionen zu tätigen (vgl. dazu auch Urteil  

B-5589/2011 vom 5. März 2012 E. 3.4.1). Diese Voraussetzung ist vorlie-

gend aufgrund des Urteilszeitpunktes für das Jahr 2014 nicht mehr gege-

ben, wodurch der Eventualantrag des Beschwerdeführers insofern gutzu-

heissen ist, als dass der Beschwerdeführer im Jahr 2014 keinen Zivil-

diensteinsatz mehr zu leisten hat. 

 

B-6227/2013 

Seite 14 

6. 

6.1 Soweit sich die Beschwerde gegen die Pflicht zur Leistung des langen 

Einsatzes von 232 Tagen im Jahr 2015 richtet, ist diese gutzuheissen. 

6.2 Betrachtet man die Anforderungen an einen Profifussballspieler in der 

höchsten nationalen Spielklasse ist übereinstimmend mit dem Beschwer-

deführer davon auszugehen, dass eine durch einen 232-tägigen Einsatz 

bewirkte faktisch mehrmonatige Trainingspause für den Beschwerdefüh-

rer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Verlust des 

Stammplatzes, (…) sowie von Spielpraxis zur Folge hätte. Sowohl der 

Beschwerdeführer als auch die Vorinstanz stimmen dahingehend überein, 

dass die Leistung der Zivildiensteinsätze beim Beschwerdeführer zu ei-

nem Trainingsrückstand führt, da dieser während seiner Einsätze nicht 

mit der gleichen Intensität trainieren kann. Gänzlich abwegig erscheint in 

diesem Zusammenhang die scheinbare Annahme der Vorinstanz, dass 

ein tägliches Individualtraining über einen solch langen Zeitraum ein ge-

ordnetes, mehrmals täglich erfolgendes Mannschaftstraining auf Spitzen-

fussballniveau zu ersetzen vermag, zumal so jegliche Einbettung des 

betreffenden Spielers in das Spielsystem der Mannschaft verunmöglicht 

wird und so auch ein allfälliger Verlust an Spielpraxis nicht kompensiert 

werden kann. Ist ein vorübergehender Verlust der körperlichen Leistungs-

fähigkeit aufgrund eines zeitlich beschränkten Trainingsausfalls noch zum 

grundsätzlichen Berufsrisiko eines Profisportlers zu zählen und kann die-

ser allenfalls noch durch eine geschickte Einsatzplanung und Einsatzbe-

triebswahl in Grenzen gehalten werden, so führt ein Einsatz von 

232 Tagen unweigerlich zu einem Rückstand, der nicht mehr so einfach 

wieder aufgeholt werden kann, was nicht zuletzt auch mehrmonatige 

Pausen infolge von schweren Verletzungen belegen. Auch ist allgemein 

bekannt, dass ein mehrmonatiger Ausfall eines Spielers dessen Karriere-

verlauf und Marktwert entscheidend beeinflussen kann, wobei das kon-

krete Ausmass freilich von den jeweiligen Umständen im Einzelfall ab-

hängt. Gerade bei einem Schlüsselspieler ist dabei – wie bereits unter 

E. 4 ausgeführt – nicht unwahrscheinlich bzw. wäre es aus Sicht der Ar-

beitgeberin wohl vernünftig, dass unter diesen Umständen ein möglichst 

gleichwertiger bzw. vorzugsweise besserer Ersatz gesucht werden würde 

(vgl. diesbezüglich auch die vom Beschwerdeführer im Rahmen seiner 

Replik ins Recht gelegte undatierte Stellungnahme der Arbeitgeberin). Es 

wird der besonderen Situation eines Spitzenmannschaftssportlers denn 

auch nicht gerecht, wenn die Vorinstanz analog zu Fällen "normaler" be-

rufstätiger Zivildienstpflichtiger in diesem Zusammenhang reflexionslos 

B-6227/2013 

Seite 15 

von der Möglichkeit einer temporären Stellvertretung ausgeht und diese 

als unproblematisch ansieht. Übereinstimmend mit der Ansicht des Be-

schwerdeführers ist vielmehr davon auszugehen, dass in Fallkonstellatio-

nen wie der vorliegenden ein solcher "Stellvertreter" aufgrund des fak-

tisch mehrmonatigen "Ausfalls" des Zivildienstpflichtigen im Regelfall mit 

einem Vertrag für zumindest eine ganze Saison ausgestattet werden und 

in der Folge sein bestmögliches dafür tun wird, seine Position zu verteidi-

gen. Nachdem im Gegensatz zu den Gegebenheiten in einem normalen 

unternehmerischen Umfeld die verfügbaren Plätze in der Startelf bzw. 

ersten Mannschaft beschränkt sind, besteht somit – insbesondere bei ei-

nem erfolgreichen Auftreten des Teams mit dem "Stellvertreter" – eine 

reelle Gefahr, dass der Beschwerdeführer infolge seiner Abwesenheit 

seinen Platz in der Startelf auf längere Zeit verlieren bzw. sich allenfalls 

aufgrund der direkten Konkurrenzsituation auf der jeweiligen Position 

auch die Frage eines Transfers stellen wird. 

Übereinstimmend mit dem Beschwerdeführer ist ferner davon auszuge-

hen, dass sich ein Feldspieler im Alter von (…) langsam aber sicher dem 

Ende seiner Karriere im Spitzenprofifussball nähert. Auch sei der Voll-

ständigkeit halber erwähnt, dass der Arbeitsvertrag des Beschwerdefüh-

rers zahlreiche Mechanismen beinhaltet, die den Lohn vom Erreichen von 

diversen Leistungszielen abhängig macht, wodurch ein faktischer "Aus-

fall" während mehrerer Monate auch signifikante Lohneinbussen zur Fol-

ge hat ([…]). Es ist daher festzustellen, dass sich die vorliegende Fall-

konstellation bei ganzheitlicher Betrachtung in entscheidendem Masse 

von den bisher vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelten Fällen 

"normaler" berufstätiger Zivildienstpflichtiger unterscheidet. So ist festzu-

halten, dass die durch den langen Einsatz erzwungene Trainings- und 

wohl auch Wettkampfpause das weitere (sportliche wie wirtschaftliche) 

Fortkommen des Beschwerdeführers behindert, dessen Marktwert nega-

tiv beeinflusst und – unter Berücksichtigung des Alters sowie Karrieresta-

diums – dessen Karriere als Spitzenfussballer ganz grundsätzlich gefähr-

det. Vor dem Hintergrund, dass einem Profifussballer im Gegensatz zu 

einem "normalen" berufstätigen Zivildienstpflichtigen im Regelfall nur rund 

ein Drittel bis die Hälfte der Zeit zur Verfügung steht, um in seinem Beruf 

Karriere zu machen, ist vorliegend von einer ausserordentlichen Härte im 

Sinne von Art. 46 Abs. 3 lit. e ZDV auszugehen.  

6.3 Eine ausserordentliche Härte stellt ein Verlust eines tatsächlichen  

oder potentiellen Schlüsselspielers im Übrigen auch für die Arbeitgeberin 

dar. Wie bereits ausgeführt, erscheint es aus sportlichen Gesichtspunkten 

B-6227/2013 

Seite 16 

bei einem so langen "Ausfall" eines tatsächlichen oder potentiellen 

Schlüsselspielers naheliegend und vernünftig, einen Ersatz zu verpflich-

ten. Wohl erachtet das Bundesverwaltungsgericht in konstanter Recht-

sprechung die Verpflichtung einer Stellvertretung und den damit zusam-

menhängenden Zusatzaufwand für einen Arbeitgeber grundsätzlich als 

zumutbare Belastung, indessen präsentiert sich in vorliegendem Fall die 

Ausgangslage in entscheidenden Punkten anders. So gilt es zu berück-

sichtigen, dass es in vorliegendem Fall um hochqualifizierte Spezialisten 

geht und ein gleichwertiger Ersatz aufgrund des kleinen Marktes hinsicht-

lich in Frage kommender Spieler sowie dem harten Wettbewerb zwischen 

den (in- und insbesondere auch ausländischen) Klubs nicht einfach zu 

finden ist, so denn nicht finanzielle Risiken eingegangen werden sollen. 

Hinsichtlich Letzterem darf auch nicht ausser Acht gelassen werden, dass 

ein erfolgreicher Transfer eines Spitzenspielers für die Arbeitgeberin zu 

einer zusätzlichen, aus sportlichen Gesichtspunkten (da Doppelbeset-

zung einer Position) allenfalls nicht notwendigen, Lohnzusatzbelastung 

(…) führt, wodurch sich der finanzielle Spielraum für die weitere Ge-

schäftstätigkeit empfindlich einschränken kann. Im Gegensatz zu den 

Gegebenheiten in einem normalen unternehmerischen Umfeld kann denn 

auch in vorliegender Fallkonstellation nicht einfach davon ausgegangen 

werden, dass die Verpflichtung eines "Stellvertreters" für die Arbeitgeberin 

im Hinblick auf die weitere Geschäftstätigkeit so ohne Weiteres positiv ist, 

birgt diese doch in casu nicht zuletzt auch die Gefahr möglicher negativer 

Auswirkungen auf das Mannschaftsgefüge in sich. Möglich ist schliesslich 

auch die gegensätzliche Konstellation, dass nämlich die Arbeitgeberin 

keinen gleichwertigen Ersatz für den Beschwerdeführer findet. Ein man-

gelnder Ersatz kann sich beim Verlust von Schlüsselspielern im schlech-

testen Fall direkt auf die sportliche Konkurrenzfähigkeit der Mannschaft 

auswirken, was insbesondere im Falle (…) zu signifikanten Einnahmever-

lusten führen kann.  

Es ist somit vorliegend nicht auszuschliessen, dass der faktische Ausfall 

eines tatsächlichen oder potentiellen Schlüsselspielers für die betroffene 

Arbeitgeberin zu einer insbesondere auch empfindlichen finanziellen Zu-

satzbelastung führt, was vorliegend als ausserordentliche Härte im Sinne 

von Art. 46 Abs. 3 lit. e ZDV aufzufassen ist. 

6.4 Abschliessend ist an dieser Stelle auch darauf hinzuweisen, dass der 

Beschwerdeführer glaubwürdig darlegt, dass es ihm nicht darum gehe, 

sich vor seinen Zivildienstpflichten zu drücken. Vielmehr anerkennt er 

seine Zivildienstpflicht ausdrücklich und gibt an, diesen nach Abschluss 

B-6227/2013 

Seite 17 

seiner Profikarriere vollumfänglich nachkommen zu wollen bzw. sich be-

reits zuvor um mehrere kürzere, auf das Jahr verteilte Einsätze à total 

26 Tage zu bemühen. Wie das Bundesverwaltungsgericht im Urteil  

B-4135/2010 vom 3. November 2010 festgehalten hat, widerspricht eine 

strikte und enge Auslegung der Ausnahmebestimmungen in Art. 46 Abs. 3 

ZDV dem Sinn und Zweck der Härtefallklausel, wenn der Beschwerdefüh-

rende – wie in vorliegendem Fall – seine Notsituation glaubhaft und sub-

stantiiert darlegt sowie eine überzeugende Lösung vorschlägt, welche die 

Absolvierung aller Diensttage nicht gefährdet (E. 4.3). Sollen doch diese 

Bestimmungen gerade die notwendige Flexibilität im Rahmen der gesetz-

lichen Fristen gewährleisten. Ganz grundsätzlich ist es daher nicht aus-

geschlossen, dass ein Spitzensportler seiner Zivildienstpflicht erst nach 

dem Abschluss seiner Profikarriere nachkommt – dies wohlverstanden 

unter Einhaltung des gesetzlichen Rahmens, namentlich dem Vorliegen 

entsprechender Gründe für Dienstverschiebungsgesuche, dem Einhalten 

der entsprechenden gesetzlichen Fristen sowie der Nicht-Gefährdung der 

Absolvierung aller Diensttage (vgl. Art. 35 Abs. 1 ZDV).  

Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, erfüllt der Beschwerdeführer im 

Urteilszeitpunkt die Voraussetzungen für den Abschluss einer Vereinba-

rung im Sinne von Art. 15 Abs. 3
bis

 ZDV nicht. Indessen wäre es an der 

Vorinstanz gelegen, vor dem Hintergrund der glaubhaften Äusserungen 

des Beschwerdeführers dessen persönliche Situation im Lichte einer wer-

tenden Gesamtbetrachtung ([…]) und einer umfassenden Abwägung aller 

Interessen sowie unter Beachtung des Verhältnismässigkeitsprinzips an-

gemessen zu würdigen (vgl. Urteil B-4135/2010 vom 3. November 2010 

E. 4.3.4). Wie die Vorinstanz in ihrer Stellungnahme vom 31. Januar 2014 

bzw. ihrer Duplik selber ausführt, besteht – sofern das Leisten aller ver-

fügten Diensttage dadurch nicht gefährdet wird – hinsichtlich der Pflicht 

zur Leistung des langen Einsatzes Spielraum zu Dienstverschiebungen, 

ohne dass von der grundsätzlichen Leistungspflicht abgewichen werden 

muss. Es sei denn an dieser Stelle auch darauf hingewiesen, dass zwei 

Regionalzentren 2012 bzw. 2013 die Dienstverschiebungsgesuche eines 

Fussballers bzw. eines (NLA-)Eishockeyspielers gutgeheissen haben, 

obwohl die Gesuche im wesentlichen keine substantiiertere Begründung 

aufgewiesen haben als dasjenige des Beschwerdeführers, es sich "nur" 

um einen langen Einsatz von jeweils 180 Tagen handelte und es im Fall 

des Fussballers "nur" um einen Schlüsselspieler in der Challenge League 

ging. Dass ein Leisten aller verfügter Diensttage gefährdet sein könnte ist 

in vorliegendem Fall weder ersichtlich noch von der Vorinstanz substanti-

B-6227/2013 

Seite 18 

iert dargetan, so dass den Parteien der Weg offen steht, Verhandlungen 

betreffend einer Vereinbarung aufzunehmen. 

7. 

Zusammenfassend ist festzustellen, dass in vorliegendem Fall die Pflicht 

zur Leistung eines jährlichen Einsatzes von je 26 Tagen keine ausseror-

dentliche Härte im Sinne von Art. 46 Abs. 3 lit. e ZDV darstellt. Aufgrund 

des Umstandes, dass es dem Beschwerdeführer im Urteilszeitpunkt je-

doch nicht mehr möglich ist, sich in angemessener Form auf einen  

26-tägigen Zivildiensteinsatz noch im Jahr 2014 einstellen zu können und 

entsprechende organisatorische Massnahmen zu treffen bzw. entspre-

chende Dispositionen zu tätigen, ist der Eventualantrag des Beschwerde-

führers insofern gutzuheissen, als dass der Beschwerdeführer im Jahr 

2014 keinen Zivildiensteinsatz mehr leisten muss. 

Soweit sich die Beschwerde gegen die Pflicht zur Leistung des langen 

Einsatzes von 232 Tagen im Jahr 2015 richtet, ist vorliegend davon aus-

zugehen, dass der so entstehende faktisch mehrmonatige "Ausfall" des 

Beschwerdeführers sowohl für ihn als auch seine Arbeitgeberin eine aus-

serordentliche Härte im Sinne von Art. 46 Abs. 3 lit. e ZDV darstellt.  

Bei diesem Verfahrensausgang ist die vorinstanzliche Verfügung aufzu-

heben und die Sache zur Neuregelung der Einsatzpflicht im Sinne der 

Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Der Beschwerdeführer 

ist bei seiner Bereitschaft der Zivildienstpflicht spätestens nach Abschluss 

seiner Profikarriere vollumfänglich nachzukommen zu behaften (vgl. Urteil  

B-4135/2010 vom 3. November 2010 E. 4.3.4). 

8. 

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist kostenlos; es wer-

den keine Parteientschädigungen ausgerichtet (vgl. Art. 65 Abs. 1 ZDG). 

9. 

Dieser Entscheid kann nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht wei-

tergezogen werden (vgl. Art. 83 lit. i des Bundesgesetzes über das Bun-

desgericht vom 17. Juni 2005 [Bundesgerichtsgesetz, BGG, 

SR 173.110]). Er ist endgültig. 

 

 

B-6227/2013 

Seite 19 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird insofern gutgeheissen, als dass die Verfügung der 

Vorinstanz vom 1. Oktober 2013 aufgehoben und die Sache zur Neurege-

lung der Einsatzpflicht im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zu-

rückgewiesen wird. Der Beschwerdeführer hat im Jahr 2014 keinen Zivil-

diensteinsatz mehr zu leisten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädi-

gung ausgerichtet. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Vorakten zurück) 

– die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Zentralstelle (Einschreiben) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Ronald Flury Alexander Schaer 

 

Versand: 15. Dezember 2014