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**Case Identifier:** a4df48e6-ac45-5176-926c-6ae7716c102d
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-03
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 03.03.2015 IV 2013/297
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-297_2015-03-03.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/297

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 11.05.2020

Entscheiddatum: 03.03.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 03.03.2015
Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Bemessung der Invalidität unter Berücksichtigung 
eines Gerichtsgutachtens und einer überdurchschnittlich bzw. 
ausserordentlich anforderungsreichen Validentätigkeit. Notwendigkeit 
spezifischer Abklärungen durch einen spezialisierten Berufsberater 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. März 
2015, IV 2013/297).

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider,

Versicherungsrichter Ralph Jöhl; Gerichtsschreiber Tobias Bolt

Entscheid vom 3. März 2015

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Fabienne Brandenberger, Raggenbass

Rechtsanwälte, Bahnhofstrasse 9, 8580 Amriswil,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Rente

Sachverhalt:

A.

A.a  A.___ meldete sich am 19. September 2008 zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung an (IV-act. 1). Er gab an, dass er an der Universität B.___ 

Volkswirtschaftslehre studiert und an der Universität C.___ doktoriert habe. Er sei zu 80 

Prozent als Investment Consultant und zu 20 Prozent als selbständiger Anlageberater 

erwerbstätig. Der behandelnde Psychiater Dr. med. D.___ teilte der IV-Stelle am 

23. Oktober 2008 mit (IV-act. 13), der Versicherte leide an einer Kryptopyrollurie und an 

einem Burn-Out. Er klage über Konzentrationsstörungen, erhöhte Ermüdbarkeit, 

Schlafstörungen und Störungen im Frischgedächtnis. Im Auftrag der 

Krankentaggeldversicherung hatte der Psychiater Dr. med. Dr. phil. E.___ am 

17. Oktober 2008 ein Gutachten erstattet (Fremdakten). Er hatte mitgeteilt, dass der 

Versicherte klinisch-objektiv schwer agitiert-depressiv imponiert habe und dass sein 

Zustandsbild die Kriterien einer mittelschweren bis schweren depressiven Episode 

erfülle. Die IV-Stelle beauftragte in der Folge die BEGAZ GmbH mit der Erstellung eines 

polydisziplinären Gutachtens (IV-act. 34). Die F.___ teilte der IV-Stelle am 18. März 

2009 mit (IV-act. 36), sie habe den Versicherten bis zum 15. November 2006 als 

Teamleiter in einem Vollpensum beschäftigt und ihm zuletzt einen Jahreslohn von 

239’202 Franken (inklusive eines Bonus von 110’000 Franken) ausgerichtet. Die 

Sachverständigen der BEGAZ GmbH hielten in ihrem Gutachten vom 7. Juli 2009 fest 

(IV-act. 41), der Versicherte habe als Hauptsymptome Schlafstörungen, eine bleierne 

Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen und Probleme beim 

Verarbeiten angegeben. Der psychiatrische Sachverständige führte aus, der 

Versicherte zeige keine objektivierbaren Befunde einer depressiven Störung mehr. 

Aufgrund der subjektiven Angaben könne aber noch eine gewisse Restsymptomatik 

vermutet werden, die sich in einer erhöhten Erschöpfbarkeit bemerkbar mache. Dem 

Versicherten könne wenigstens eine teilzeitige Erwerbstätigkeit zugemutet werden. 

Allenfalls aufgrund der abgelaufenen depressiven Episode könne noch eine etwas 

verminderte Belastbarkeit angenommen werden, die sich vor allem bei komplexen 

Tätigkeiten bemerkbar mache. Der Versicherte sei zur Zeit nur bedingt in der Lage, 

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Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu treffen. In der bisherigen Tätigkeit 

bestehe eine Einschränkung von 40 Prozent. In einer Tätigkeit, in welcher der 

Versicherte nicht allein Entscheidungen treffen und unter hohem Zeitdruck arbeiten 

müsse, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80 Prozent. Diese Arbeitsfähigkeitsschätzung 

gelte ab sofort; für die Zeit davor scheine eine vollständige Arbeitsunfähigkeit 

bestanden zu haben. Der neuropsychologische Sachverständige berichtete, das 

Befundbild weise auf leicht bis mässig stark ausgeprägte fronto-mesiale und links-

fronto-dorso-laterale bzw. links-temporo-basale Hirnfunktionsstörungen hin, die 

sowohl Ausdruck einer leichten Demenz als auch eines Zustandes bei Depression oder 

eines Restzustandes nach einer durchgemachten Depression sein könnten. Die 

Befunde seien authentisch und beeinträchtigten die Arbeitsfähigkeit in einem 

erheblichen Ausmass. In einer adaptierten Tätigkeit könne der Versicherte nur noch 

eine halbe Leistung erbringen. Die Sachverständigen übernahmen in ihrer 

Konsensbeurteilung die Arbeitsfähigkeitsschätzung des Neuropsychologen und 

attestierten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit und eine 

Arbeitsunfähigkeit von 50 Prozent für adaptierte Tätigkeiten. Auf eine Rückfrage von 

Dr. med. G.___ vom IV-internen regionalen ärztlichen Dienst (RAD) hin teilten die 

Sachverständigen der BEGAZ GmbH am 1. April 2010 mit (IV-act. 68), insgesamt 

könne eine Einschränkung von etwa 50 Prozent in der bisherigen Tätigkeit 

angenommen werden. In einer adaptierten Tätigkeit könne der Versicherte eine 

Leistung von 70 Prozent erbringen. Gestützt auf diese vom RAD-Arzt Dr. G.___ als 

nachvollziehbar und überzeugend qualifizierten Angaben errechnete die IV-Stelle einen 

Invaliditätsgrad von 46 Prozent, weshalb sie dem Versicherten mit einer Verfügung vom 

13. September/19. Oktober 2010 eine Viertelsrente ab Dezember 2008 zusprach (IV-

act. 86 und 93).

A.b  Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hiess eine vom Versicherten 

gegen die Verfügung vom 13. September/19. Oktober 2010 erhobene Beschwerde mit 

einem Entscheid vom 30. Oktober 2012 (IV 2010/410) gut. Der Versicherte hatte im 

Beschwerdeverfahren ein in seinem Auftrag erstelltes, polydisziplinäres Gutachten des 

Institutes für interdisziplinäre medizinische Begutachtungen (IIMB) eingereicht, in dem 

die Diagnose einer schweren depressiven Episode bei akzentuierter Persönlichkeit mit 

anankastischen Zügen angeführt und eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert 

worden war. Das Versicherungsgericht erachtete gestützt auf das Gutachten von 

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Dr. Dr. E.___ vom Oktober 2008, den Bericht von Dr. D.___ vom Februar 2009 und das 

Gutachten des IIMB bzw. den Bericht von Dr. D.___ vom Juni 2010 eine vollständige 

Arbeitsunfähigkeit im Zeitraum von Oktober 2008 bis Februar 2009 und ab Juni 2010 

als überwiegend wahrscheinlich bewiesen. Gestützt auf das Gutachten der BEGAZ 

ging das Versicherungsgericht für die dazwischen liegende Zeit vom März 2009 bis 

zum Mai 2010 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten, höchst 

anforderungsreichen Tätigkeit und einer Arbeitsunfähigkeit von 50 Prozent für 

leidensadaptierte Tätigkeiten aus. Angesichts eines Valideneinkommens von 239’202 

Franken (des im Jahr 2006 bei der ZKB erzielten Lohnes) und eines zumutbaren 

Invalideneinkommens von 46’154 Franken (LSE 2008, höchstes Anforderungsniveau, 

zehn Prozent Tabellenlohnabzug, 50 Prozent Arbeitsfähigkeit) resultierte für diesen 

Zeitraum ein Invaliditätsgrad von 81 Prozent. Folglich sprach das Versicherungsgericht 

dem Versicherten eine ganze Rente ab dem 1. Dezember 2008 zu. Es verpflichtete die 

IV-Stelle, die Gerichtskosten zu bezahlen, dem Beschwerdeführer eine 

Parteientschädigung auszurichten und die Kosten für das vom Beschwerdeführer in 

Auftrag gegebene Gutachten zu übernehmen.

A.c  Die IV-Stelle erhob eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

gegen den Entscheid IV 2010/410 vom 30. Oktober 2012. Das Bundesgericht hiess 

diese Beschwerde mit einem Urteil vom 19. Juni 2013 (9C_947/2012) insofern gut, als 

es das Gutachten des IIMB als nicht überzeugend, die Therapieoptionen bloss als 

fraglich ausgeschöpft und den Sachverhalt insgesamt als nicht entscheidungsreif 

qualifizierte. Es verpflichtete das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, ein 

Gerichtsgutachten einzuholen und neu über den Rentenanspruch des Versicherten zu 

entscheiden. Im Übrigen wies es die Beschwerde der IV-Stelle ab.

B.

B.a  Das Versicherungsgericht teilte den Parteien am 17. September 2013 mit, dass es 

ein Gerichtsgutachten einholen werde und vorsehe, die kantonalen psychiatrischen 

Dienste H.___, die psychiatrischen Dienste I.___, die integrierte Psychiatrie J.___ oder 

das Universitätsspital Zürich mit der Begutachtung zu beauftragen (act. G 2). Die IV-

Stelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) erklärte sich mit dem Vorgehen 

einverstanden (act. G 3). Der Versicherte (nachfolgend: der Beschwerdeführer) liess 

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unter Hinweis auf einen Arztbericht einwenden, eine rein psychiatrische Begutachtung 

reiche für die Beurteilung des rechtserheblichen Sachverhaltes nicht aus (act. G 6). 

Diesem Einwand folgend beauftragte das Versicherungsgericht am 11. März 2014 das 

Universitätsspital Zürich mit einer polydisziplinären (internistisch/

gastroenterologisch-dermatologisch-psychiatrischen) Begutachtung (act. G 10). Das 

Universitätsspital Zürich teilte am 21. März 2014 mit (act. G 14), dass es keine 

Veranlassung für ein gastroenterologisches und dermatologisches Teilgutachten sehe, 

aber eine erneute neuropsychologische sowie eine allergologische Begutachtung 

empfehle. Der Beschwerdeführer liess unter Hinweis auf einen Arztbericht eine 

ergänzende rheumatologische Begutachtung beantragen (act. G 19). Am 13. Mai 2014 

konnte schliesslich der definitive Auftrag erteilt werden (act. G 23).

B.b  Das Gutachten wurde am 28. Oktober 2014 fertiggestellt (act. G 29). Die 

Sachverständigen hielten fest, der Beschwerdeführer leide an einer 

Somatisierungsstörung mit idiopathic chronic fatigue, Konzentrations- und 

Gedächtnisstörung, chronischer Schlafstörung, generalisierten Polyarthralgien, 

Spannungskopfschmerzen und Reizdarm-Beschwerden, an einer rezidivierenden 

depressiven Störung mit aktuell unvollständig remittierter Episode (schwere depressive 

Episode im Oktober 2010, mittelschwere Episode im Juni 2010, Remission im Juli 

2009, mittelschwere bis schwere Episode im Oktober und November 2008) sowie an 

einer Persönlichkeitsakzentuierung mit histrionen und narzisstischen Zügen. Weiter 

seien die Diagnosen eines Asthma bronchiale, einer rechtsbetonten Coxarthrose, einer 

intermittierenden Migräne, eines Tinnitus (anamnestisch) sowie eines rezidivierenden 

Herpes genitale (anamnestisch) gestellt worden; diese wirkten sich allerdings nicht auf 

die Arbeitsfähigkeit aus. Im angestammten Beruf als Kadermitarbeiter in einer Bank 

bzw. in einer Consulting-Unternehmung sei der Beschwerdeführer aus psychiatrischer 

Sicht aufgrund seiner Somatisierungsstörung in Kombination mit der rezidivierenden 

depressiven Störung sowie den bestehenden auffälligen Persönlichkeitszügen zu 50 

Prozent arbeitsunfähig. Diese Beeinträchtigung sei durch eine verminderte emotionale 

Belastbarkeit und eine erheblich verminderte Stresstoleranz bedingt. Ferner sei der 

Beschwerdeführer in seiner Fähigkeit, in einer Druck- und Stresssituation mit einer 

adäquaten Leistung zu antworten, limitiert. Als selbständig erwerbender 

Vermögensverwalter und Anlageberater sei der Beschwerdeführer in seiner Fähigkeit, 

Kunden adäquat zu betreuen, sprich komplexe zwischenmenschliche Interaktionen 

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suffizient zu managen, erheblich beeinträchtigt. Auch die Verminderung der 

Stresstoleranz wirke sich hier erheblich ungünstig aus, was zu einer Arbeitsunfähigkeit 

von 50 Prozent auch in dieser Tätigkeit führe. Aus rein somatischer Sicht ergäben sich 

keine Einschränkungen. Aus neuropsychologischer Sicht könne aufgrund nicht valider 

Testresultate keine Stellung bezüglich der Arbeitsfähigkeit genommen werden. In 

anderen, intellektuell anspruchsvollen Tätigkeiten ohne Belastung durch Verantwortung 

und besonderen Leistungsdruck falle die Auswirkung der geschilderten 

Beeinträchtigungen aus psychiatrischer Sicht geringer aus. Die Arbeitsunfähigkeit für 

solche Tätigkeiten betrage 30 Prozent. Aus somatischer Sicht seien aufgrund der 

Hüftgelenksarthrosen beidseits mit belastungsabhängigen Schmerzen an den 

Hüftgelenken sowie Myalgien im Kreuz und den Oberschenkeln körperlich schwere 

Tätigkeiten nicht zumutbar. Für Büroarbeiten ergebe sich jedoch keine Einschränkung. 

Bezüglich des Asthma bronchiale werde eine Arbeit drinnen, ohne Kälte- und 

Staubbelastung empfohlen. Aufgrund der Akten sei anzunehmen, dass der 

Beschwerdeführer ab Dezember 2007 vollständig arbeitsunfähig gewesen sei. Im Juli 

2009 sei die dafür verantwortliche depressive Episode remittiert gewesen, weshalb ab 

diesem Zeitpunkt eine Arbeitsfähigkeit wie aktuell bestanden habe. Ab Juni 2010 habe 

aufgrund einer erneuten depressiven Episode wiederum eine vollständige 

Arbeitsunfähigkeit bestanden, die bis zur aktuellen Untersuchung im September 2014 

angedauert habe. Hinsichtlich der attestierten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit 

bestehe damit keine Diskrepanz zu den früheren medizinischen Berichten. Allerdings 

bestünden Diskrepanzen bezüglich der Diagnosen. So spiele die früher postulierte 

Kryptopyrollurie, deren Existenz wissenschaftlich nicht belegt sei, bezüglich der 

Arbeitsfähigkeit keine Rolle. Eine Demenz könne retrospektiv nicht bestätigt werden. 

Die abnormen Resultate der neuropsychologischen Untersuchungen seien am ehesten 

auf die starke subjektive Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers 

zurückzuführen. Es falle schliesslich auf, dass im psychiatrischen Teilgutachten des 

IIMB überwiegend auf die subjektiven Beschwerden abgestellt worden sei, ohne dass 

eine differenzierte Qualifizierung derselben vorgenommen worden sei und ohne dass 

diese in eine Relation zum objektiven Befund gebracht worden seien. Die aktuell 

diagnostizierten Störungen (rezidivierende depressive Störung, 

Persönlichkeitsakzentuierung sowie Somatisierungsstörung) seien dauerhafter Natur. 

Aus psychiatrischer Sicht bestünden Möglichkeiten, die Auswirkungen der 

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Beeinträchtigungen durch medizinische Massnahmen zu behandeln. In erster Linie 

werde zu einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung der 

Somatisierungsstörung geraten. Da diese Diagnose nicht bereits früher gestellt worden 

sei, habe sich der Beschwerdeführer keinen entsprechenden Behandlungen 

unterziehen können.

B.c  Die Beschwerdegegnerin nahm am 13. November 2014 Stellung zum Gutachten 

(act. G 31). Sie hielt fest, die remittierte depressive Störung stelle keine Komorbidität 

zur Somatisierungsstörung im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dar, 

zumal nicht einmal eine Behandlung notwendig sei. Auch die akzentuierten 

Persönlichkeitszüge stellten keine Komorbidität von erheblicher Schwere und 

Ausprägung dar. Der psychiatrische Sachverständige habe das Vorliegen einer 

chronischen, schwerwiegenden körperlichen Erkrankung verneint. Ein sozialer Rückzug 

liege nur fraglich vor. Der Sachverständige habe einen solchen zwar bejaht, doch habe 

der Beschwerdeführer verschiedene intensive soziale Kontakte angegeben. Ein 

primärer Krankheitsgewinn sei entgegen der Ansicht des psychiatrischen 

Sachverständigen ebenfalls zu verneinen, da das eigentliche Leiden therapeutisch 

noch behandelbar sei. Folglich habe die Somatisierungsstörung keinen 

invalidisierenden Charakter, weshalb für leidensadaptierte Tätigkeiten von einer vollen 

Arbeitsfähigkeit auszugehen sei.

B.d  Der Beschwerdeführer liess am 20. Januar 2015 geltend machen (act. G 34), die 

Aussage der Sachverständigen, zwischen den früheren Gutachten bestünden keine 

Widersprüche, stehe im Widerspruch zur Feststellung des Bundesgerichtes, die 

früheren Gutachten seien widersprüchlich. Die Sachverständigen hätten zudem diverse 

Aussagen des Beschwerdeführers falsch wiedergegeben. Die Feststellung der 

Sachverständigen, wonach der Beschwerdeführer im Rahmen der Untersuchungen 

keine Schwäche oder Ermüdung gezeigt habe, sei ebenfalls falsch. Die morgendlichen 

Untersuchungen hätten den Beschwerdeführer nicht vor übermässige Anforderungen 

gestellt, doch während der neurologischen Untersuchung, die erst am späten 

Nachmittag begonnen habe, sei eine Migräneattacke aufgetreten, worauf der 

Beschwerdeführer den Sachverständigen hingewiesen habe. Es sei nicht 

nachvollziehbar, weshalb der neuropsychologische Sachverständige keine Diagnose 

habe stellen können. Gemäss dem entsprechenden Teilgutachten seien die Ergebnisse 

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mehrheitlich mit jenen der neuropsychologischen Untersuchungen in den Jahren 2009 

und 2010 vergleichbar gewesen. Folglich müsse diesbezüglich auf die 

Schlussfolgerungen des neuropsychologischen Sachverständigen der BEGAZ GmbH 

abgestellt werden. Gemäss dem Entscheid des Versicherungsgerichtes sei eine 

Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit unrealistisch, weshalb für die Ermittlung 

des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens von einer leidensadaptierten 

Tätigkeit ausgegangen werden müsse. Selbst wenn es dem Beschwerdeführer 

tatsächlich zumutbar sein sollte, in einer solchen leidensadaptierten Tätigkeit eine 

Leistung von 70 Prozent zu erbringen, resultiere ein Invaliditätsgrad von 73,47 Prozent, 

der zum Bezug einer ganzen Rente berechtige.

Erwägungen:

1.

Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu 

betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, 

erhalten oder verbessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 

durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf 

dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid sind, haben einen Anspruch auf eine 

Rente der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 1 IVG). Invalidität ist der voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde, durch eine Gesundheitsbeeinträchtigung 

verursachte und nach einer zumutbaren Behandlung und Eingliederung verbleibende 

ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht 

kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 8 Abs. 1 i.V.m. Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für 

die Bestimmung des Invaliditätsgrades von erwerbstätig gewesenen Versicherten (vgl. 

Art. 28a Abs. 1 IVG) wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 

dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der medizinischen Behandlung 

und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, 

gesetzt (Art. 16 ATSG).

2.

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2.1  Im Entscheid IV 2010/410 vom 30. Oktober 2012 ist die Frage aufgeworfen 

worden, ob die Zusprache einer Invalidenrente überhaupt in Betracht fallen könne, 

solange eine Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers mittels 

einer – bis dahin noch nicht in Anspruch genommenen – leitliniengerechten 

psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung möglich sei. Die Sachverständigen 

des Universitätsspitals Zürich haben in ihrem Gerichtsgutachten zwar dargelegt, dass 

eine solche Behandlung eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit auch 

eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit zur Folge haben könne. Dennoch rechtfertigt es 

sich nicht, eine Rente mit der Begründung, die Eingliederung im Sinne von Art. 28 

Abs. 1 lit. a IVG sei noch nicht abgeschlossen, zu verweigern. Die fraglichen 

Erfolgsaussichten einer fachärztlichen Behandlung hängen nämlich unter anderem 

wesentlich von der Krankheitseinsicht des Beschwerdeführers ab. Solange er der 

Überzeugung ist, vor allem an somatischen und nicht an psychischen Beschwerden zu 

leiden, wird er sich nicht genügend auf eine psychotherapeutische Behandlung 

einlassen können, was den Erfolg einer solchen Behandlung wesentlich gefährdet. 

Selbstverständlich kann der Beschwerdeführer nicht dazu angehalten werden, 

„krankheitseinsichtig“ zu werden. Einer nicht freiwillig und aus Überzeugung 

aufgenommenen Psychotherapie dürfte kein relevanter Erfolg beschieden sein, 

weshalb die Anwendung des so genannten Mahn- und Bedenkzeitverfahrens gemäss 

Art. 21 Abs. 4 ATSG objektiv chancenlos wäre. Folglich schliesst die bis anhin 

unterbliebene psychotherapeutische Behandlung die Prüfung des Rentenanspruchs 

nicht aus. Sollte der Beschwerdeführer zu einem späteren Zeitpunkt zur Einsicht 

gelangen, dass er an einer Störung aus dem somatoformen Formenkreis leidet, und 

eine entsprechende zielgerichtete Behandlung aufnehmen, wird die 

Beschwerdegegnerin die Auswirkungen dieser Behandlung auf die Arbeitsfähigkeit 

unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten prüfen müssen. Im Übrigen hat bereits das 

Bundesgericht darauf hingewiesen, dass die Behandelbarkeit einer Störung nicht ohne 

Weiteres deren invalidisierende Wirkung widerlegt. Folglich haben die medizinischen 

Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG als (vorerst) 

ausgeschöpft zu gelten, weshalb zu prüfen ist, ob die Voraussetzungen des Art. 28 

Abs. 1 lit. b und c IVG erfüllt sind.

2.2  Der Beschwerdeführer ist vor dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung 

vollzeitig erwerbstätig gewesen und wäre dies ohne die Gesundheitsbeeinträchtigung 

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auch geblieben, weshalb der Invaliditätsgrad anhand des Einkommensvergleichs 

gemäss Art. 16 ATSG zu ermitteln ist.

2.2.1  Hinsichtlich des Valideneinkommens kann im Wesentlichen auf die E. 1.3.1 des 

Entscheides IV 2010/410 des Versicherungsgerichtes des Kantons St. Gallen vom 

30. Oktober 2012 verwiesen werden, wonach hierfür auf den im Jahr 2006 erzielten 

Lohn bei der F.___ (inkl. Bonus) abzustellen ist, weil erste 

Gesundheitsbeeinträchtigungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits während der 

Tätigkeit für die F.___ aufgetreten sind und eine wichtige Mitursache für die Kündigung 

des Arbeitsverhältnisses gebildet haben.

2.2.2  Als Invalidenkarriere fallen gemäss den Sachverständigen des Universitätsspitals 

Zürich die Weiterführung der bisherigen Tätigkeit mit einer Leistung von 50 Prozent 

oder der Wechsel in eine leidensadaptierte Tätigkeit mit einer Leistung von 70 Prozent 

in Betracht. Die Sachverständigen haben überzeugend dargelegt, dass der 

Beschwerdeführer aufgrund seiner Beeinträchtigungen nicht mehr in der Lage ist, in 

der bisherigen, höchst anforderungsreichen Tätigkeit eine volle Leistung zu erbringen. 

Diesbezüglich ist auch auf die E. 1.3.2 des Entscheides IV 2010/410 vom 30. Oktober 

2012 zu verweisen, in der eine Weiterführung der bisherigen Tätigkeit (trotz eines 

Attestes einer Restarbeitsfähigkeit) gar als unrealistisch erachtet worden war. Die vom 

Beschwerdeführer früher ausgeübte Tätigkeit hatte überdurchschnittlich hohe 

Anforderungen an ihn gestellt. Der Beschwerdeführer hatte nicht nur einen 

akademischen Abschluss vorweisen, sondern sich auch als unter hohem Zeitdruck, 

Erfolgszwang und dem Druck der Verantwortung zur Lösung hochkomplexer Probleme 

fähig erweisen müssen. Ausserdem hatte er mit wichtigen Kunden und Mitarbeitern 

zusammenarbeiten müssen. Sein hohes Einkommen hatte mit anderen Worten seiner 

Fähigkeit, unter hohem Druck in einem komplexen Aufgabengebiet erfolgreich arbeiten 

zu können, entsprochen. Die meisten Arbeitnehmer sind selbst trotz gesundheitlich 

uneingeschränkter Arbeitsfähigkeit nicht in der Lage, vergleichbare Leistungen zu 

erbringen. Umgekehrt ist der Beschwerdeführer trotz eines erheblichen Verlustes seiner 

(überdurchschnittlichen) Fähigkeiten noch in der Lage, in „durchschnittlich“ 

anforderungsreichen Tätigkeiten eine beachtliche Leistung zu erbringen. Selbst wenn 

man die gesundheitlich bedingten Einschränkungen seiner Leistungsfähigkeit, wie sie 

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von den Sachverständigen beschrieben worden sind, als vergleichsweise gering 

bezeichnen wollte, kann kein ernsthafter Zweifel daran bestehen, dass der 

Beschwerdeführer nicht mehr in der Lage ist, den ausserordentlichen Anforderungen 

seiner früheren Tätigkeit zu genügen. Die Beschwerdegegnerin hat zwar eine relevante 

quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in 

leidensadaptierten Tätigkeiten in Abrede gestellt, aber zu Recht nicht bestritten, dass 

die von den Sachverständigen erhobenen Gesundheitsbeeinträchtigungen des 

Beschwerdeführers dessen Leistungsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit erheblich 

einschränken. Die Sachverständigen haben die Leistungseinbusse auf 50 Prozent 

festgelegt. Sie haben sich mit anderen Worten auf den Standpunkt gestellt, dass es 

dem Beschwerdeführer möglich sei, während eines Arbeitstages die Hälfte der von 

einem gesunden Arbeitnehmer in seiner Position geforderten Leistung zu erbringen. 

Diese Arbeitsfähigkeitsschätzung vermag nicht zu überzeugen, denn der 

Beschwerdeführer wird die nötigen Entscheidungen nicht aufschieben oder die Kunden 

vertrösten können, bis seine Tagesform gut genug ist. Die in der früheren Tätigkeit 

geforderten Leistungen müssen zuverlässig und oft unter Zeitdruck erbracht werden, 

was mit einer Teilleistungsfähigkeit nicht vereinbar ist. Allenfalls werden Teilpensen in 

diesem Tätigkeitsbereich angeboten, aber von den Arbeitnehmern wird während der 

Präsenzzeiten eine volle Leistung erfordert. Zeitliche „Verschiebungen“ der Leistungen 

würden den Arbeitsablauf stören. Der Beschwerdeführer kann seine 

Teilleistungsfähigkeit aber nicht so bündeln, dass er während jeweils eines Halbtages 

zuverlässig die volle geforderte Leistung erbringen kann. Realistischerweise dürfte 

seine Restarbeitsfähigkeit angesichts der von den Sachverständigen beschriebenen 

Symptomen im früheren Tätigkeitsbereich nicht mehr nachgefragt werden. Die 

Verwertbarkeit der für die frühere Tätigkeit attestierten Restleistungsfähigkeit ist folglich 

noch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

belegt. Nur ein spezialisierter Berufsberater mit profunden Kenntnissen der Branche 

kann eine zuverlässige Beurteilung bezüglich der Verwertbarkeit der von den 

Sachverständigen attestierten Restleistungsfähigkeit abgeben. Mit anderen Worten 

genügt eine medizinische Schätzung darüber, in welchem quantitativen Ausmass die 

Leistungsfähigkeit durch gewisse Symptome beeinträchtigt wird, nicht für die 

Beurteilung der effektiven Arbeitsfähigkeit. Vielmehr ist anhand der von den 

medizinischen Sachverständigen beschriebenen Symptome und 

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Leistungseinschränkungen aus der Sicht eines Berufsberaters die Frage zu 

beantworten, ob in einer hochqualifizierten Tätigkeit, wie sie der Beschwerdeführer 

früher ausgeübt hat, überhaupt noch eine Arbeitsfähigkeit besteht und ob eine allfällige 

Restarbeitsfähigkeit in der betreffenden Tätigkeit noch nachgefragt wird. 

Zusammenfassend vermag das Gerichtsgutachten zwar die Frage, durch welche 

Symptome und wie stark die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigt ist, 

mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu 

beantworten, weshalb in medizinischer Hinsicht für die Bemessung der Invalidität auf 

dieses Gutachten abzustellen ist. Für die Beantwortung der Frage, inwiefern der 

Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit in der früheren Tätigkeit allenfalls noch 

verwerten könnte, ist aber eine Einschätzung eines spezialisierten Berufsberaters mit 

guten Kenntnissen der Bankenbranche erforderlich. Diesbezüglich besteht also noch 

ein Abklärungsbedarf. Zur entsprechenden Fortsetzung der Sachverhaltsabklärung ist 

die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese wird einen eigenen 

Berufsberater mit den notwendigen Fachkenntnissen oder nötigenfalls einen externen 

Spezialisten mit der Beantwortung der noch offenen Fragen zu beauftragen und 

gestützt auf dessen Arbeitsfähigkeitsschätzung den Invaliditätsgrad zu berechnen 

haben.

3.

Folglich ist die Sache in Aufhebung der Verfügung vom 13. September/19. Oktober 

2010 zur Durchführung der weiteren Abklärungen und zur anschliessenden neuen 

Verfügung im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Die 

Aufhebung einer angefochtenen Verfügung und die Rückweisung zu weiteren 

Abklärungen gilt hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfolgen als Obsiegen der 

Beschwerde führenden Partei. Folglich hat die Beschwerdegegnerin die 

Gerichtskosten, die angesichts des überdurchschnittlichen Aufwandes auf 1’000 

Franken festgelegt werden (worin die Kosten für das Verfahren IV 2010/410 enthalten 

sind), die Kosten für das vom Beschwerdeführer in Auftrag gegebene Gutachten des 

IIMB von 13’000 Franken sowie die Kosten des Gerichtsgutachtens von 19’320,95 

Franken zu bezahlen und dem Beschwerdeführer eine dem überdurchschnittlichen 

Vertretungsaufwand entsprechende Parteientschädigung von 5’000 Franken 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer; die Entschädigung schliesst den 

Vertretungsaufwand für das Verfahren IV 2010/410 mit ein) auszurichten.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

1.  Die angefochtene Verfügung vom 13. September/19. Oktober 2010 wird aufge­

hoben und die Sache wird zur Durchführung weiterer Abklärungen und zur 

anschliessenden neuen Verfügung im Sinne der Erwägungen an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.  Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von Fr. 1’000.--, die Kosten für das 

Gutachten des IIMB von Fr. 13’000.-- sowie die Kosten für das Gerichtsgutachten des 

Universitätsspitals Zürich von Fr. 19’320.95 zu bezahlen.

3.  Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

Fr. 5’000.-- auszurichten.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 03.03.2015
	Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Bemessung der Invalidität unter Berücksichtigung eines Gerichtsgutachtens und einer überdurchschnittlich bzw. ausserordentlich anforderungsreichen Validentätigkeit. Notwendigkeit spezifischer Abklärungen durch einen spezialisierten Berufsberater (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. März 2015, IV 2013/297).

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