# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2999658e-0910-5df8-a690-3af3f42c0c8c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-04-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 14.04.2014 VR140001
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VR140001_2014-04-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 
 

Geschäfts-Nr.: VR140001-O/U 

 
Mitwirkend: Der Obergerichtspräsident lic. iur. R. Naef, Oberrichter lic. iur. P. 

Helm und Oberrichter lic. iur. M. Langmeier sowie die Gerichts-

schreiberin lic. iur. A. Leu-Zweifel 

 

 

Beschluss vom 14. April 2014 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Rekurrentin 

 

gegen 

 

Fachgruppe Dolmetscherwesen,  
Obergericht des Kantons Zürich,  

Rekursgegnerin 

 

 

 

betreffend Rekurs gegen den Beschluss der Fachgruppe Dolmetscherwesen 
(KA140001) vom 4. Februar 2014 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Mit Eingabe vom 12. März 2014 erhob A._____ (nachfolgend: Rekurrentin) 

bei der Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich Re-

kurs gegen den Beschluss der Fachgruppe Dolmetscherwesen (nachfol-

gend: Rekursgegnerin) vom 4. Februar 2014 betreffend Abweisung ihres 

Gesuchs um Eintragung ins Dolmetscherverzeichnis für die Sprache Litau-

isch (act. 1).  

2. Mit Verfügung vom 19. März 2014 wurde der Rekursgegnerin Frist zur Be-

antwortung des Rekurses sowie zur Einsendung der Akten angesetzt 

(act. 3). Am 9. April 2014 teilte die Rekursgegnerin der Verwaltungskommis-

sion mit, der Beschluss vom 4. Februar 2014 sei inzwischen in Wiedererwä-

gung gezogen worden und die Rekurrentin befinde sich bereits wieder im 

Verfahren zur Aufnahme ins Dolmetscherverzeichnis des Kantons Zürich 

(act. 4). Damit ist das vorliegende Verfahren als gegenstandlos geworden 

abzuschreiben. 

3. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Rekursverfahrens auf die Gerichts-

kasse zu nehmen.  

4. Im Verfahren vor Verwaltungsbehörden werden keine Parteientschädigun-

gen zugesprochen (§ 17 Abs. 1 VRG). Im Rekursverfahren kann indessen 

die unterliegende Amtsstelle zu einer angemessenen Entschädigung für die 

Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, wenn die rechtsgenügende 

Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen beson-

deren Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtbeistandes rechtfer-

tigte oder wenn die angefochtene Anordnung offensichtlich unbegründet war 

(§ 17 Abs. 2 VRG). Vorliegend liegt keiner der genannten Fälle vor, weshalb 

der Rekurrentin keine Umtriebsentschädigung zuzusprechen ist. 

 

- 3 - 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren VR140001 wird als gegenstandslos am Register abgeschrie-

ben. 

2. Die Kosten des Verfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.  

3. Es werden keine Prozessentschädigungen entrichtet.   

4. Dieser Beschluss wird den Parteien des Rekursverfahrens schriftlich gegen 

Empfangsschein mitgeteilt. 

5. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von 
der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 

einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich 

nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Ver-

fassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über 

das Bundesgericht (BGG). 

Zürich, 14. April 2014 

__________________________________ 

OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 

Verwaltungskommission 

Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

lic. iur. A. Leu-Zweifel 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 14. April 2014
	
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren VR140001 wird als gegenstandslos am Register abgeschrieben.
	2. Die Kosten des Verfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Es werden keine Prozessentschädigungen entrichtet.
	4. Dieser Beschluss wird den Parteien des Rekursverfahrens schriftlich gegen Empfangsschein mitgeteilt.
	5. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (ordentlich...
	Zürich, 14. April 2014