# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 844ae2a9-4915-5869-a713-78e1c0937d2b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-06-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.06.2016 BVGE 2016/15
**Docket/Reference:** BVGE-2016-15
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2016-15_2016-06-09

## Full Text

Krankenversicherung (&Uuml;briges) | Krankenversicherung. Zuordnungen zur hochspezialisierten Medizin
(HSM). Anfechtbarkeit von Zuordnungsbeschlüssen.
			

			

				Art.&#160;5 VwVG. Art.&#160;31 VGG. Art.&#160;53 Abs.&#160;1 und Art.&#160;39 Abs.&#160;2bis
KVG. Art.&#160;12 IVHSM.
			

			

				1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Die IVHSM sieht
nur für Zuteilungsentscheide, nicht aber für Zuordnungsbeschlüsse die Möglichkeit
einer Beschwerde nach Art.&#160;53 KVG vor (E.&#160;3.3.3). Beim Zuordnungsbeschluss handelt es sich
um eine generell-abstrakte Regelung, nicht um eine Allgemeinverfügung (E.&#160;4.5). Eine
abstrakte Normenkontrolle ist in Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht ausgeschlossen
(E.&#160;5.1.1). Auch liegt keine Rechtsstreitigkeit im Sinne von Art.&#160;29a
BV (Rechtsweggarantie) vor (E.&#160;5.2). Zuordnungsbeschlüsse sind deshalb nicht selbstständig
anfechtbar (E.&#160;5.3).
			

			

				2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Durch den Zuordnungsbeschluss
werden Spitälern weder Rechte noch Pflichten auferlegt, noch zeitigt der vorgenommene Zuordnungsbeschluss
unmittelbare Vorwirkungen auf die spätere Zuteilung (E.&#160;5.4.3). Die Beschwerdelegitimation
eines Spitals wäre deshalb auch dann zu verneinen, wenn das Bundesverwaltungsgericht von Gesetzes
wegen zur abstrakten Normenkontrolle befugt wäre (E.&#160;5.4.4).
			

			

				3.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Auch wenn sich ein
Spital in einem früheren Verfahren nicht für einen HSM-Leistungsauftrag beworben hat, steht
es ihm frei, sich in einem neuen Zuteilungsverfahren zu bewerben (E.&#160;7).
			

			

2017-02-07T16:53:40Z