# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fdd492ec-7eee-5a2b-9e46-05ee0837e7b2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** VB250014-O1
**Docket/Reference:** VB250014-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/VB250014-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
Verwaltungskommission  

Geschäfts-Nr. VB250014-O/U

Mitwirkend: Obergerichtspräsidentin lic. iur. F. Schorta, Vizepräsident lic. iur. 

Ch. Prinz, Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos, Oberrichter

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter lic. iur. A. Wenker

sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu

Beschluss vom 19. Mai 2025

A._____, 

Beschwerdeführerin

in Sachen

gegen

Betreibungs- und Gemeindeammannamt Furttal, 

Beschwerdegegner

sowie

1.

2.

B._____, 

C._____, 

weitere Verfahrensbeteiligte

betreffend Aufsichtsbeschwerde gegen den aufsichtsrechtlichen Beschwer-

deentscheid des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 14. Februar 2025  

(CB240018-D)

- 2 -

Erwägungen:

I.

1.

Am  tt.mm.2014  verstarb  D._____  sel.  (act. 3  E. 1).  Gemäss  den  seitens 

A._____ (fortan: Beschwerdeführerin) unangefochten gebliebenen Erwägun-

gen  der  Vorinstanz  hinterliess  D._____  sel.  als  gesetzliche  Erbinnen  seine 

Ehefrau  E.______  sel.  sowie  seine  drei  Töchter  aus  erster  Ehe,  B._____, 

C._____ und die Beschwerdeführerin. Im Rahmen eines zwischen D._____ 

sel. und seiner Ehefrau E.______ sel. abgeschlossenen Erbvertrages wurde 

die  Meistbegünstigung  des  überlebenden  Ehegatten  vereinbart,  wobei  die 

drei erwähnten Töchter von D._____ sel. als Alleinerbinnen des zweitverster-

benden Ehegatten eingesetzt wurden (act. 3 E. 1 f.). Mit Entscheid vom 8. De-

zember 2022, Geschäfts-Nr. CP170003-D, ordnete das Bezirksgericht Diels-

dorf im Rahmen der Erbteilung von D._____ sel. u.a. die öffentliche Verstei-

gerung  einer  Liegenschaft  und  verschiedener  mobiler  Vermögenswerte  an. 

Dieses Urteil ist gemäss unbestritten gebliebener Feststellung der Vorinstanz 

rechtskräftig (act. 3 E. 1). Am tt.mm.2024 verstarb E.______ sel. (act. 3 E. 1, 

act. 2 Rz 4).

2.

Nachdem die Beschwerdeführerin mit dem Beschwerdegegner verschiedent-

lich  Korrespondenz  geführt  hatte  (act. 4/10/1-4),  erhob  sie  beim  Bezirksge-

richt Dielsdorf als untere kantonale Aufsichtsbehörde über die Betreibungs- 

und  Gemeindeammannämter  mit  Eingabe  vom  10. September  2024  Be-

schwerde und beantragte die Anweisung des Betreibungsbeamten F.______, 

im Geschäft Nr. 1'252 per tt.mm.2024 eine Abrechnung seiner Tätigkeit über 

Erträge, Gebühren und Auslagen zu erstellen (act. 5/1). Mit Urteil vom 14. Fe-

bruar  2025  (Geschäfts-Nr. CB240018-D)  wies  das  Bezirksgericht  die  Be-

schwerde  ab  (act. 3).  Dagegen  erhob  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe 

vom  14. April  2025  innert  Frist  (act. 5/9/3)  Beschwerde  an  das  Obergericht 

des Kantons Zürich und stellte die folgenden Anträge (act. 2 S. 2):

"1. Es sei Dispositivziffer Nr. 1. des Urteils des Bezirksgerichtes Diels-
dorf vom 14. Februar 2025, CB240018-D, aufzuheben und meine 
Aufsichtsbeschwerde vom 10. September 2024 sei gutzuheissen; 

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d.h. es sei der … [Position] Herr F.______ anzuweisen, eine Ab-
rechnung seiner Tätigkeit per Todestag der Erbteilungsklägerin 
(Erbteilungsklägerin im Verfahren CP170003-D) am tt.mm.2024 
über Erträge, Gebühren und Auslagen im Geschäft Nr. 1'252 zu er-
stellen.

2. Es sei Dispositivziffer Nr. 2. des Urteils CB240018-D abzuändern 

und es seien keine Kosten zu erheben.

Dies unter Kosten- und (allfälliger) Entschädigungsfolge zulasten des 
Beschwerdegegners."

3.

Nachdem die Beschwerde bei der II. Zivilkammer des Obergerichts des Kan-

tons Zürich eingegangen war, legte diese das Geschäft Nr. PS250103-O an. 

Mit Verfügung vom 30. April 2025 trat sie auf die Beschwerde nicht ein und 

überwies sie zusammen mit den bereits beigezogenen vorinstanzlichen Akten 

(act. 5/1-5/9/4) zuständigkeitshalber an die Verwaltungskommission (act. 1). 

Diese eröffnete in der Folge das vorliegende Verfahren.

4.

Nach § 83 Abs. 2 des Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG, LS 211.1) bzw. 

§ 84 GOG i.V.m. Art. 322 Abs. 1 der Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272) stellt 

die Rechtsmittelinstanz die Aufsichtsbeschwerde der Gegenpartei zur schrift-

lichen Stellungnahme zu, es sei denn, die Beschwerde erweise sich als sofort 

unzulässig oder unbegründet. Da dies – wie im Folgenden zu zeigen sein wird 

– der Fall ist, kann auf das Einholen einer Stellungnahme des Beschwerde-

gegners und der weiteren Verfahrensbeteiligten B._____ bzw. C._____ ver-

zichtet  werden  (GOG  Kommentar-Hauser/Schweri/Lieber,  2. Auflage,  Zü-

rich/Basel/Genf 2017, § 83 N 17). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 

Auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin ist nachfolgend einzugehen, so-

weit dies unter Hinweis auf § 83 Abs. 3 GOG notwendig erscheint.

5.

Auf das vorliegende Verfahren sind sodann die Art. 319 ff. ZPO sinngemäss 

anwendbar (§ 84 GOG). Entsprechend kann mit der Beschwerde die unrich-

tige  Rechtsanwendung  und  die  offensichtlich  unrichtige  Feststellung  des 

Sachverhaltes geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Neue Anträge, neue 

Tatsachen  und  neue  Beweismittel  sind  im  Beschwerdeverfahren  hingegen 

ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO).

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II.

1. Gemäss § 80 Abs. 1 lit. b GOG i.V.m. § 84 GOG i.V.m. § 18 Abs. 1 lit. k der 

Verordnung  über  die  Organisation  des  Obergerichts  (OrgV  OG,  LS 212.51) 

übt die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich die Auf-

sicht über die dem Obergericht unterstellten Gerichte und nach § 80 Abs. 2 

GOG die mittelbare Aufsicht über die den Bezirksgerichten unterstellten Be-

hörden aus (GOG Kommentar-Hauser/Schweri/Lieber, a.a.O., § 80 N 1 und 

§ 84  N 1).  Die  Verwaltungskommission  ist  daher  zur  Behandlung  der  Be-

schwerde  gegen  das  Urteil  des  Bezirksgerichts  Dielsdorf  vom  14. Februar 

2025, Geschäfts-Nr. CB240018-D, zuständig. 

2.

Die Beschwerdeführerin ist zur Erhebung der vorliegenden Beschwerde legi-

timiert (GOG Kommentar-Hauser/Schweri/Lieber, a.a.O., § 83 N 5). 

III.

1.

Das Bezirksgericht Dielsdorf begründete die Abweisung der Beschwerde im 

Wesentlichen wie folgt (act. 3 E. 8.1 f.): Am tt.mm.2024 habe im Zusammen-

hang mit der Erbteilung D._____ sel. die letzte öffentliche Versteigerung statt-

gefunden.  Am  31. Oktober  2024  habe  der  Beschwerdegegner  die  Abrech-

nung erstellt. Einer Zwischenabrechnung per tt.mm.2024 bedürfe es nicht. Die 

Beschwerdeführerin lege nicht dar, weshalb ihr ein Recht auf eine solche zu-

stehe. Ihre Rechte seien mit der Abrechnung im Geschäft Nr. 1'252 gewahrt 

worden. Es erschliesse sich nicht, weshalb der Stichtag des tt.mm.2024 rele-

vant sein soll. Es sei zunächst der Nachlass von D._____ sel. abzurechnen. 

Erst daraus ergebe sich der Anspruch von E.______ sel.

2.1. Die Beschwerdeführerin bringt zur Begründung der Beschwerde zusammen-

gefasst das Folgende vor (act. 2): Hinsichtlich des Geschäfts Nr. 1'252 habe 

der  Beschwerdegegner  immer  wieder  neue  Anordnungen  angekündigt.  Am 

tt.mm.2024  sei  E.______  sel.  verstorben.  Dieses  unvorhersehbare  Ereignis 

habe zu einer anderen Rechtslage geführt. Die Vorinstanz bestreite dies je-

doch und habe an der Vollstreckung des Urteils vom 8. Dezember 2022, Ge-

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schäfts-Nr. CP170003-D,  festgehalten,  obwohl  dies  nach  dem  Todesfall 

rechtlich nicht mehr vertretbar gewesen sei. Der Verwertungsauftrag sei über-

holt. Der Beschwerdegegner dürfe die neuen Rechtsverhältnisse nicht igno-

rieren. Die Versteigerung habe nicht innert Frist durchgeführt werden können. 

Auch fehle es an einer Schlussabrechnung in Bezug auf die Willensvollstre-

ckerin. Angesichts der vielen Verschiebungen des Beschwerdegegners dürfe 

ihre Beschwerde nicht abgewiesen werden. Es sei nicht nachvollziehbar, wes-

halb das Bezirksgericht erwäge, es sei kein plausibler Grund dargetan wor-

den, weshalb es einer Abrechnung per tt.mm.2024 bedürfe. Bis heute sei im 

Nachlass von E.______ sel. kein Inventar erstellt worden. Es bestehe daher 

ein  rechtliches  Interesse  an  einer  Abrechnung  per  Todestag.  Sie,  die  Be-

schwerdeführerin, habe ihre Erbenstellung mit Eröffnung des Erbgangs erhal-

ten.

2.2. Ferner werde nicht begründet, weshalb die Eingabe des Beschwerdegegners 

vom 31. Oktober 2024 zum vorliegenden Verfahren genommen worden sei. 

Das  Bezirksgericht  habe  dem  Beschwerdegegner  am  29. November  2024 

denn  auch  im  Verfahren  Geschäfts-Nr. CP170003-D  geantwortet.  Das  Be-

zirksgericht würdige die Eingaben sehr willkürlich. Es sei nicht nachvollzieh-

bar,  weshalb  nach  dem  Vorliegen  der  Abrechnung  vom  31. Oktober  2024 

keine  Zwischenabrechnung  mehr  notwendig  sei.  Eine  zweimalige  Abrech-

nung führe nicht zu einer Doppelspurigkeit und zu einer unnützen Belastung, 

wie es der Beschwerdegegner behaupte. Zudem habe das Bezirksgericht mit 

der  späten  Urteilsfällung  und  dem  noch  späteren  Urteilsversand  gegen  die 

Rechtssicherheit sowie den Grundsatz von Treu und Glauben verstossen. Da-

durch sei der Beschwerdegegner geschützt worden. Dessen Anfrage betref-

fend den Anteil, welcher E._____ zugekommen wäre, sei verpönt. Es sei un-

erklärlich, weshalb er ihr die Akteneinsicht verweigere. Das Bezirksgericht sei 

an ihren Antrag gebunden. Eine andere Würdigung ihres Begehrens sei will-

kürlich. Die Verfahrensführung sei nicht fair. Es sei nicht die Aufgabe des Be-

zirksgerichts, den Beschwerdegegner rechtlich zu beraten. 

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2.3. Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden sei grundsätzlich kos-

tenlos. Die Kostenauflage sei daher willkürlich. Auch fehle es an Ausführun-

gen zur Höhe des Streitinteresses, zum Zeitaufwand sowie zur Schwierigkeit 

des Falles. 

3.1. Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass der Beschwerdegegner im Rah-

men  der  Erbteilung  in  Sachen  D._____  sel.  gestützt  auf  das  Urteil  des  Be-

zirksgerichts Dielsdorf vom 8. Dezember 2022, Geschäfts-Nr. CP170003-D, 

verschiedene  genau  bezeichnete  Verwertungshandlungen  vorzunehmen 

hatte  (act. 2,  act. 5/7  S. 1).  Das  entsprechende  Verfahren  führte  der  Be-

schwerdegegner unter der Geschäfts-Nr. 1'252. Inzwischen konnte der Ver-

wertungsauftrag umgesetzt und abgeschlossen werden. Die Abrechnung da-

tiert vom 31. Oktober 2024 (act. 5/5, act. 5/7 S. 1). Aus den Ausführungen der 

Beschwerdeführerin ergibt sich nicht, auf welche gesetzliche Grundlage sie 

einen  Anspruch  auf  Zwischenabrechnung  stützt.  Eine  solche  ist  denn  auch 

nicht erkennbar. Namentlich ergibt sie sich nicht aus der für das Verwertungs-

verfahren massgeblichen Verordnung des Obergerichts über das Verfahren 

bei 

freiwilligen  öffentlichen  Versteigerungen  vom  19. Dezember  1979 

(LS 235.15),  welche  für  die  vorliegend  vorzunehmenden  Versteigerungen 

massgeblich  war.  Die  Beschwerdeführerin  behauptet  auch  nicht,  dass  dem 

Urteil vom 8. Dezember 2022 Entsprechendes entnommen werden kann. 

3.2. Das unter der Geschäfts-Nr. 1'252 geführte Verfahren des Beschwerdegeg-

ners betraf einzig und allein den Nachlass von D._____ sel. Der Nachlass der 

am  tt.mm.2024  verstorbenen  E.______  sel.  bzw.  entsprechende  allfällige 

Nachlassverfahren waren vom Verfahren Geschäfts-Nr. 1'252 nicht betroffen. 

Entsprechend den Erwägungen der Vorinstanz (act. 3 E. 8.2) ist nicht ersicht-

lich, inwieweit der Todestag von E.______ sel. in Bezug auf die beantragte 

Auflistung von Erträgen, Gebühren und Auslagen massgeblich sein soll. Denn 

das Ableben von E.______ hatte keine direkten Auswirkungen auf die Erb-

masse des Nachlasses von D._____ sel., sondern lediglich auf die Zusam-

mensetzung der diesbezüglichen Erben. Massgebliche Änderung war einzig 

der Eintritt der Erbengemeinschaft von E.______ sel. in deren Position. In Be-

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zug auf den vom Beschwerdegegner umzusetzenden Vollstreckungsauftrag 

und  die  finanziellen  Auswirkungen  hatte  das  Ableben  von  Letzterer  keinen 

direkten Einfluss. Die Erstellung einer Zwischenabrechnung per Todestag von 

E.______ sel. erwies sich bei diesen Gegebenheiten als nicht notwendig. Ge-

genteiliges vermag die Beschwerdeführerin nicht darzulegen. Insoweit erweist 

sich die Beschwerde als unbegründet.

4. Weiter beanstandet die Beschwerdeführerin, dass das Bezirksgericht die Ein-

gabe des Beschwerdegegners vom 31. Oktober 2024 (act. 5/7) zu den Akten 

Geschäfts-Nr. CB240018-D genommen habe (act. 2 Rz 7). Entsprechend den 

Ausführungen der Beschwerdeführerin betraf die Eingabe, welche insbeson-

dere die Abrechnung aus dem Geschäft Nr. 1'252 in Sachen D._____ sel. ent-

hielt,  gemäss  Überschrift  zwar  primär  das  Verfahren  Geschäfts-

Nr. CP170003-D,  weshalb  sie  dort  abzulegen  und  zu  beantworten  war.  Je-

doch  war  ein  Hinzuziehen  in  das  vorinstanzliche  Verfahren  im  Sinne  eines 

Aktenbeizugs gerechtfertigt, war doch der Umstand, dass die Verwertungs-

handlungen  in  Sachen  des  Nachlasses  von  D._____  sel.  inzwischen  abge-

schlossen  und  eine  Abrechnung  erstellt  werden  konnte,  für  die  Beurteilung 

der Beschwerde vom 10. September 2024 von Bedeutung. Zu Recht liess das 

Bezirksgericht dem Beschwerdegegner eine Antwort auf seine Anfrage vom 

31. Oktober 2024 aber im Verfahren Geschäfts-Nr. CP170003-D zukommen 

(siehe act. 2 Rz 14).

5.

Zum Vorwurf der Beschwerdeführerin, das Bezirksgericht habe das Urteil zu 

spät gefällt und gegen die Rechtssicherheit verstossen (act. 2 Rz 9), kann den 

vorinstanzlichen Akten entnommen werden, dass das Bezirksgericht dem Be-

schwerdegegner  und  den  weiteren  Verfahrensbeteiligten  nach  Eingang  der 

Beschwerde am 11. September 2024 (act. 5/1) mit Verfügung vom 17. Sep-

tember  2024  Frist  zur  Stellungnahme  ansetzte  (act. 5/4).  Diese  ging  am 

27. September  2024  ein  (act. 5/5)  und  wurde  der  Beschwerdeführerin  am 

1. Oktober  2024  zur  Kenntnisnahme  zugestellt  (act. 5/6).  Am  31. Oktober 

2024 reichte der Beschwerdegegner sodann eine weitere Eingabe betreffend 

Abschluss der Vollstreckungsmassnahmen ein, wobei diese Eingabe primär 

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das Verfahren Geschäfts-Nr. CP170003-D betraf, jedoch aufgrund der obge-

nannten Relevanz für das vorliegende Verfahren auch in diesem in Kopie bei-

gezogen wurde (act. 5/7). In der Folge wurden seitens des Gerichts bis zur 

Urteilsfällung  keine  verfahrensleitenden  Handlungen  mehr  vorgenommen. 

Auch wenn sich das Verfahren über einige Monate hinweg zog, ohne dass in 

dieser Zeit Vorkehrungen getroffen wurden (November 2024 bis Mitte Februar 

2025),  erweist  sich die Verfahrensdauer  nicht als derart  lange,  dass ihr ein 

rechtsverzögernder bzw. ein gegen Treu und Glauben verstossender Charak-

ter zukäme. Eine aufsichtsrechtlich relevante Verfahrensverzögerung ist nicht 

erkennbar. 

6.

Die Beschwerdeführerin beanstandet schliesslich die vorinstanzliche Kosten-

auflage und Kostenhöhe (act. 2 Rz 15). Die Vorinstanz setzte die Kosten des 

Verfahrens auf Fr. 500.- fest und begründete diese mit dem Streitinteresse, 

dem  Zeitaufwand  und  der  Schwierigkeit  des  Falles,  ohne  sich  hierzu  indes 

näher zu äussern (act. 3 E. 10). Entgegen der Beschwerdeführerin war das 

vorinstanzliche  Verfahren  nicht  kostenlos.  Gestützt  auf  § 83  Abs. 3  GOG 

i.V.m. Art. 106 Abs. 1 ZPO waren die Kosten der unterliegenden Partei, d.h. 

der  Beschwerdeführerin,  aufzuerlegen.  Die  Höhe  der  Kostenauflage  ergab 

sich sodann aus § 20 der Gebührenverordnung des Obergerichts (GebV OG, 

LS 211.11), welcher einen Minimalbetrag von Fr. 500.- vorsieht. Angesichts 

dessen, dass das Bezirksgericht die Gebühr auf das Minimum festsetzte, er-

übrigten  sich  nähere  Ausführungen  zum  konkreten  Streitinteresse,  dem 

Zeitaufwand und der Schwierigkeit des Falles. Die vorinstanzliche Kostenfest-

setzung und -auflage ist nicht zu beanstanden.

7.

Abschliessend ist damit festzuhalten, dass die Vorbringen der Beschwerde-

führerin nicht zu überzeugen vermögen, weshalb die Beschwerde abzuwei-

sen ist.

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IV.

1.

Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren ist auf Fr. 500.- 

festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Kosten des vorliegenden Verfahrens 

der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (§ 83 Abs. 3 GOG i.V.m. Art. 106 ZPO, 

§ 20  GebV  OG).  Entschädigungen  sind  entsprechend  dem  Verfahrensaus-

gang keine zu entrichten.

2.

Die Verwaltungskommission entscheidet als obere Aufsichtsbehörde letztin-

stanzlich über die vorliegende Beschwerde. Ein kantonales oder eidgenössi-

sches  Rechtsmittel  dagegen  besteht  nicht  (Urteil  des  Bundesgerichts 

4A_448/2015  vom  14. September  2015  sowie  Urteil  des  Bundesgerichts 

4A_571/2013 vom 4. Februar 2014, E. 1.1).

1.

2.

3.

4.

5.

Es wird beschlossen:

Die Aufsichtsbeschwerde wird abgewiesen. 

Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren wird auf 

Fr. 500.- festgesetzt.

Die Kosten des Verfahrens werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

Parteientschädigungen werden keine entrichtet.

Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:

-

- 

-

die Beschwerdeführerin, 

den Beschwerdegegner, unter Beilage einer Kopie von act. 2,

die weiteren Verfahrensbeteiligten, je unter Beilage einer Kopie von 

act. 2 sowie

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-

das Bezirksgericht Dielsdorf als untere kantonale Aufsichtsbehörde, 

unter Rücksendung der beigezogenen Akten Geschäfts-Nr. CB240018-

D (act. 5/1-9).

Zürich, 19. Mai 2025

versandt am:

Obergericht des Kantons Zürich
Verwaltungskommission

Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Leu