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**Case Identifier:** c9eb1f19-a408-5d74-938e-2739b9a35446
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-06-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.06.2009 C-6639/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6639-2007_2009-06-23.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6639/2007/mas
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 3 .  J u n i  2 0 0 9

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Alberto Meuli, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Susanne Marbet Coullery.

X._______, 
vertreten durch memos Osmani, Herr Ernest Osmani, 
In der Ey 29, 8047 Zürich,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV, Einspracheentscheid vom 3. September 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6639/2007

Sachverhalt:

A.
Der 1948 geborene, aus der Republik Kosovo stammende X._______ 
(im Folgenden: Beschwerdeführer) war während mehrerer Jahre in der 
Schweiz als Hilfsarbeiter  auf dem Bau tätig und leistete Beiträge an 
die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV).  Im 
Jahre 1993 kehrte er endgültig in seine Heimat zurück und war seither 
nach eigenen Angaben nicht mehr erwerbstätig (act. 5 und 19). 

B.
Am 17. Juni 2005 (Eingangsdatum) meldete sich der Beschwerdefüh-
rer  bei  der  schweizerischen  Invalidenversicherung  (IV),  IV-Stelle  für 
Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA), zum Bezug von Leis-
tungen der Schweizerischen Invalidenversicherung an (act. 5). Mit Ver-
fügung vom 26. April 2006 wies die IVSTA sein Rentengesuch ab (act. 
24).  Eine  gegen  diesen  Entscheid  erhobene  Einsprache  wies  die 
IVSTA am  3. September  2007  ebenfalls  ab  (act.  32)  –  mit  der  Be-
gründung, der Gesuchsteller sei zwar in seiner bisherigen Tätigkeit zu 
50% arbeitsunfähig, doch in leichten Verweisungstätigkeiten (wie etwa 
als  Parkwächter,  Billetverkäufer  oder  Kassierer)  bestehe  noch  eine 
80%ige  Arbeitsfähigkeit.  Aufgrund  des  durchgeführten  Einkommens-
vergleiches  resultiere  ein  Invaliditätsgrad  von  20%  ab  Januar  2004 
resp. von 42% ab 15. Dezember 2005, was ihm keinen Anspruch auf 
eine IV-Rente einräume. 

C.
Mit Eingabe vom  2. Oktober 2007 erhob der Beschwerdeführer beim 
Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  und  beantragte  – unter  Kos-
ten-  und  Entschädigungsfolge  – die  Ausrichtung  einer  ganzen  IV-
Rente. Zur Begründung führte  er  aus,  er  sei  aufgrund des Diabetes 
mellitus  Typ  II,  der  schweren  Depression,  die  sich  verstärkt  habe, 
sowie  einer  schwer  therapierbaren Hypertonie überhaupt  nicht  mehr 
arbeitsfähig. Dies ergebe sich aus den medizinischen Unterlagen, die 
jedoch  von der  Vorinstanz  nicht  eingehend gewürdigt  worden  seien. 
Auch bestehe keine Eingliederungsmöglichkeit, und in der freien Wirt-
schaft sei er nicht mehr vermittelbar. Zudem stellte er ein Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege.

D.
In  ihrer  Vernehmlassung  vom  11.  Dezember  2007  beantragte  die 

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IVSTA die Abweisung der Beschwerde sowie die Bestätigung des an-
gefochtenen Einspracheentscheides. Zur Begründung machte sie gel-
tend,  der  streitige  Sachverhalt  sei  dem medizinischen  Dienst  mehr-
mals unterbreitet worden. Da der Beschwerdeführer keine neuen medi-
zinischen Sachverhaltselemente vorbringe, könne auf  die Ausführun-
gen im  Einspracheentscheid  sowie  die  zugrunde  liegenden IV-ärztli-
chen  Stellungnahmen  verwiesen  werden.  Demnach  vermöchten  die 
vorgebrachten  Leiden  im  bisherigen  Tätigkeitsfeld  zwar  ab  Januar 
2004 eine 20%ige und ab dem 15. Dezember 2005 eine 100%ige Ar-
beitsunfähigkeit  zu  begründen. Leichtere,  leidensangepasste  Verwei-
sungstätigkeiten  seien  dem Beschwerdeführer  aber  ab  dem 15. De-
zember 2005 zu 80% weiterhin zumutbar. 

E.
Mit Verfügung vom 18. Dezember 2007 wies das Bundesverwaltungs-
gericht das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege 
ab, soweit es nicht als gegenstandslos abgeschrieben wurde.

F.
In seiner Replik vom 4. Februar 2008 bestätigte der Beschwerdeführer 
seinen  Antrag  auf  Ausrichtung  einer  IV-Rente  und  machte  erneut 
geltend,  er  sei  aufgrund  der  schweren  Beeinträchtigung  seiner  Ge-
sundheit  nicht  fähig,  eine  Erwerbstätigkeit  auszuüben.  Als  Beweis-
mittel  reichte  er  diverse  Berichte  der  behandelnden  Ärzte  ein.  Ab-
schliessend wies er darauf hin, dass er bereit sei, sich in der Schweiz 
einer medizinischen Untersuchung unterziehen zu lassen.

G.
Mit Duplik vom 9. Juli  2008 hielt  die IVSTA an ihrem Antrag auf Ab-
weisung der Beschwerde fest und verwies auf die Ausführungen des 
ärztlichen Dienstes vom 30. Juni 2008,  in welchen insbesondere auf 
das nachgereichte ärztliche Attest vom 29. Januar 2007 eingegangen 
und festgehalten  wurde,  es  ergäben sich  gegenüber  den  bisherigen 
Beurteilungen keine neuen Aspekte, weshalb am bisher errechneten 
IV-Grad festzuhalten sei.

H.
Auf die Ausführungen der Parteien ist  – soweit  erforderlich  – in den 
nachfolgenden Erwägungen näher einzugehen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

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1.
Angefochten ist der Einspracheentscheid der IVSTA vom 3. September 
2007, mit welcher – in Bestätigung der Verfügung vom 26. April 2006 – 
das Gesuch des Beschwerdeführers um Ausrichtung einer Rente der 
schweizerischen Invalidenversicherung abgewiesen wurde.

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172. 
021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstan-
zen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen gehört 
auch  die  IVSTA,  die  mit  Verfügungen  über  Rentengesuche  befindet 
(Art. 33 Bst. d VGG; vgl. Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 
19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]). 

1.2 Laut Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) ist 
zur Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert, 
wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdi-
ges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch Art. 
48 Abs. 1 VwVG). Der Beschwerdeführer, der am vorinstanzlichen Ver-
fahren teilgenommen hat, ist als Adressat durch die angefochtene Ver-
fügung besonders berührt und hat an deren Aufhebung bzw. Änderung 
ein  schutzwürdiges  Interesse.  Auf  die  frist-  und  formgerecht  ein-
gereichte Beschwerde ist demnach einzutreten.

2.
Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im We-
sentlichen  nach  den  Vorschriften  des  VGG,  des  VwVG (vgl.  Art.  37 
VGG) sowie des ATSG (vgl. Art. 3 Bst. dbis VwVG). Dabei finden nach 
den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  diejenigen  Rechts-
sätze  Anwendung,  welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung 
Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2, vgl. auch Art. 53 Abs. 2 VVG).

2.1 Mit der Beschwerde kann gerügt werden, die angefochtene Verfü-
gung  verletze  Bundesrecht  (einschliesslich  der  Überschreitung  oder 
des  Missbrauchs  von Ermessen),  beruhe  auf  einer  unrichtigen oder 
unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder 
sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 

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2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).

2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.3.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt  den Beweisanfor-
derungen nicht.  Der  Richter  und  die  Richterin  haben vielmehr  jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360 
E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-
ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und 
weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergeb-
nis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu 
verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI KIESER,  Das  Verwal-
tungsverfahren  in  der  Sozialversicherung,  Zürich  1999,  S.  212,  Rz. 
450;  ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwal-
tungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; 
GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 120 1b 229 
E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen).

2.3.2 Der  Sozialversicherungsprozess  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die rich-
tige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu 
sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet 
zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 
125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen 
umfasst  die  behördliche  und  richterliche  Abklärungspflicht  nicht  un-
besehen  alles,  was  von  einer  Partei  behauptet  oder  verlangt  wird. 

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Vielmehr  bezieht  sie  sich  nur  auf  den  im  Rahmen  des  streitigen 
Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. 
Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, 
ob  über  den  streitigen  Anspruch  so  oder  anders  zu  entscheiden ist 
(GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungs-
behörden  und  Sozialversicherungsgericht  zusätzliche  Abklärungen 
stets  vorzunehmen  oder  zu  veranlassen,  wenn  hierzu  aufgrund  der 
Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhalts-
punkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hin-
weis; Urteil  des Eidgenössischen Versicherungsgerichts  [EVG] I 520/ 
99 vom 20. Juli 2000).

2.3.3 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwer-
deverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. Danach 
haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte  die  Be-
weise  frei,  d.h. ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss  zu  würdigen.  Für  das  Beschwerdeverfahren  bedeutet 
dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem 
sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat,  ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streiti-
gen Rechtsanspruchs gestatten. Ein erhöhter  Beweiswert  kann aller-
dings ärztlichen Gutachten zukommen, welche für die streitigen Belan-
ge umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (An-
amnese) abgegeben worden und in der Darlegung der Zusammenhän-
ge  sowie  der  Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtend 
sind, und in welchen die Schlussfolgerungen der Experten begründet 
werden (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c mit Hinweisen; 
AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 E. 2a/bb und 
RKUV 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a).

3.
In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben. Ein allfälliger Leistungsanspruch ist 
für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab 
diesem Zeitpunkt  nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata tem-
poris; vgl. BGE 130 V 445).

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3.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger der Republik Kosovo 
und hat dort  seinen Wohnsitz. Da die Schweiz mit  diversen Nachfol-
gestaaten des ehemaligen Jugoslawiens neue Abkommen über Sozia-
le Sicherheit abgeschlossen hat, nicht aber mit Kosovo, findet das Ab-
kommen vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozial-
versicherung  (SR  0.831.109.818.1;  im  Folgenden: Abkommen  über 
Sozialversicherung) nach wie vor Anwendung. Nach Art. 2 dieses Ab-
kommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren 
Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, 
zu welchen die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Invali-
denversicherung  gehört,  einander  gleich,  soweit  nichts  anderes  be-
stimmt ist. Hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf  eine 
schweizerische Invalidenrente sowie der anwendbaren Verfahrensvor-
schriften sieht das Abkommen über Sozialversicherung keine im vor-
liegenden  Verfahren  relevanten  Abweichungen  vom  Grundsatz  der 
Gleichstellung vor.

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  schweizeri-
schen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass des Einsprache-
entscheides vom 3. September 2007 in Kraft standen; weiter aber auch 
solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getre-
ten waren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstan-
denen Rentenanspruchs von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Ja-
nuar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-
Revision]).

Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) 
sowie die entsprechende Verordnung vom 11. September 2002 (ATSV, 
SR 830.11) in Kraft getreten, welche für die Beurteilung des vorliegend 
geltend gemachten Leistungsanspruchs ab diesem Zeitpunkt anwend-
bar sind. Bezüglich der auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizeri-
sche  Bundesgericht  (vormals  Eidgenössisches  Versicherungsgericht) 
erkannt, dass es sich bei den in Art. 3 bis Art. 13 ATSG enthaltenen 
Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine  formellgesetzliche  Fassung 
der  höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Be-

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griffen vor Inkrafttreten des ATSG handelt. Inhaltlich haben sich in die-
ser  Beziehung  keine  Änderungen  ergeben,  so  dass  die  zu  den  er-
wähnten Begriffen entwickelte Rechtsprechung übernommen und wei-
tergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). 

Die Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie 
der IVV und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision,  AS 
2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im 
vorliegenden  Verfahren  nicht  anwendbar,  da  der  angefochtene  Ent-
scheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen ergangen 
ist (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich Basel Genf 
2009, Art. 82 Rz. 5 und 6 [im Folgenden: KIESER, ATSG]).

3.3 Rechts- und Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgeben-
den Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Entscheides (3. September 
2007) eintraten, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu 
berücksichtigen (vgl. BGE 130 V 329,  BGE 129 V 1 E. 1.2 mit  Hin-
weisen). Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither ver-
ändert haben, unter Umständen Gegenstand einer neuen Verwaltungs-
verfügung sein (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). 

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an 
die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV)  ge-
leistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis am 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung). Diese Bedingungen müssen kumulativ gegeben 
sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die an-
dere erfüllt ist.

Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen während mehr als ei-
nem Jahr Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung  geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung der  Min-
destbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenren-
te zweifellos erfüllt ist. Zu prüfen bleibt damit, ob und gegebenenfalls 
ab wann und in welchem Umfang der Beschwerdeführer invalid im Sin-
ne des Gesetzes ist.

4.1 Der  Anspruch  auf  eine  ganze  Invalidenrente  besteht  gemäss 
Art. 28  Abs.  1  IVG bei  einem Invaliditätsgrad  von  mindestens  70%, 
derjenige auf eine Dreiviertels-Rente bei einem solchen von mindes-

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tens 60%, derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der Invali-
dität von 50% und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem solchen 
von 40%. 

Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten,  die einem Invaliditäts-
grad  von  weniger  als  50%  entsprechen,  nur  an  Versicherte  ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) 
in der Schweiz haben.  Eine – vorliegend unbeachtliche – Ausnahme 
von dieser Regel gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und 
Staatsangehörige  der  Europäischen Gemeinschaft,  denen bei  einem 
Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente auch dann ausgerichtet wird, wenn 
sie  in  einem Mitgliedstaat  der  Europäischen Gemeinschaft  Wohnsitz 
haben.  Nach  der  Rechtsprechung  des  Schweizerischen  Bundesge-
richts  stellt  Art.  28  Abs.  1ter IVG nicht  eine  blosse  Auszahlungsvor-
schrift,  sondern  eine  besondere  Anspruchsvoraussetzung  dar  (BGE 
121 V 275 E. 6c). 

4.2 Ein Rentenanspruch entsteht nach Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens 
in  dem Zeitpunkt,  in  welchem die versicherte Person mindestens zu 
40% bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist (Bst. a) oder 
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Bst. b). 
Vorliegend ist ohne Zweifel ein labiler Krankheitsverlauf zu beurteilen, 
so dass Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG Anwendung findet.

Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach Ent-
stehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich für die 
zwölf  der  Anmeldung  vorangehenden  Monate  und  die  folgende  Zeit 
ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG [in Kraft bis 31. Dezember 2007, AS 
2007 5141]). Massgeblich ist das Datum der Einreichung des Gesuchs. 
Der Beschwerdeführer hat sein Gesuch am 17. Juni 2005 (Eingangs-
datum) bei der IVSTA eingereicht, so dass allfällige Leistungen der IV 
frühestens ab Juni 2004 ausgerichtet werden könnten.

4.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Nach  Art.  4  IVG  kann  die  Invalidität  Folge  von  Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie 
die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erfor-
derliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2). Erwerbsunfähigkeit ist 
der durch Beeinträchtigung der  körperlichen oder  geistigen Gesund-

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heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 
verbleibende  ganze  oder  teilweise  Verlust  der  Erwerbsmöglichkeiten 
auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 
ATSG). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der kör-
perlichen und geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Un-
fähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit 
zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in ei-
nem  anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art.  6 
ATSG).

4.4 Der Begriff  der Invalidität  ist  demnach nicht  nach medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu erzielen (vgl. BGE 110 V 275 E. 4a, BGE 102 V 166) oder sich im 
bisherigen  Aufgabenbereich  zu  betätigen.  Dabei  sind  die  Erwerbs- 
bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. der 
bisherigen Tätigkeit, sondern  – wenn erforderlich  – auch in zumutba-
ren  Verweisungstätigkeiten  zu  prüfen.  Der  Invaliditätsgrad  ist  also 
grundsätzlich  nach  wirtschaftlichen  und  nicht  nach  medizinischen 
Grundsätzen zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es 
somit einzig auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen einer funktionel-
len Behinderung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad 
der  funktionellen  Einschränkung  (vgl.  BGE  110  V  275;  ZAK  1985 
S. 459). 

Trotzdem ist die Verwaltung und im Beschwerdefall auch das Gericht 
auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch an-
dere Fachleute zur Verfügung gestellt  haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu neh-
men, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versi-
cherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits-
leistungen  dem  Versicherten  noch  zugemutet  werden  können  (vgl. 
BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 
S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, 
insbesondere  im  Zusammenhang  mit  der  Bestimmung  der  Erwerbs-
fähigkeit,  obliegen  dagegen  der  Verwaltung  und  im  Beschwerdefall 
dem Gericht.

4.4.1 Aufgrund des im gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist  ein dauernd in seiner 
Arbeitsfähigkeit  eingeschränkter  Versicherter  gehalten,  innert  nützli-

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cher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- oder 
Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit  sie  noch möglich 
und zumutbar  erscheint  (vgl. BGE 113 V 28 E. 4a,  BGE 111 V 239 
E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt 
der IVSTA, aus medizinischer Sicht zu entscheiden, in welchem Aus-
mass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutba-
rer  Tätigkeit  und  zumutbarem  Einsatz  auf  dem  ausgeglichenen  Ar-
beitsmarkt einsetzen kann. Diese Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versi-
cherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; 
vgl. ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine Rest-
arbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

4.4.2 Der  Begriff  des  ausgeglichenen  Arbeitsmarkts  ist  ein  theoreti-
scher und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich 
der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung ab-
zugrenzen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleich-
gewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; 
anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt,  der von seiner Struktur 
her  einen Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält. Nach diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder 
nicht (vgl. BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus folgt, 
dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine 
invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermit-
telt  werden  kann,  sondern  einzig  darauf,  ob  sie  die  ihr  verbliebene 
Arbeitskraft  noch wirtschaftlich nutzen könnte,  wenn die verfügbaren 
Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (vgl. 
AHI 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 
16 ATSG kann aber dort  nicht mehr gesprochen werden,  wo die zu-
mutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie 
der  allgemeine Arbeitsmarkt  praktisch nicht  kennt  oder  dass sie  nur 
unter  nicht  realistischem  Entgegenkommen  eines  durchschnittlichen 
Arbeitgebers möglich wäre (vgl. SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 
1989 S. 322 E. 4).

4.5 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-

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men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen, 
Art. 16 ATSG).

4.5.1 Der Einkommensvergleich  bei  Erwerbstätigen hat  in  der  Regel 
so  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander  gegenüberge-
stellt  werden,  worauf  sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad  bestimmen  lässt.  Soweit  die  fraglichen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  nicht  genau  ermittelt  werden  können,  sind  sie  nach 
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen, und es 
sind  die  so  gewonnenen  Annäherungswerte  miteinander  zu  verglei-
chen (allgemeine Methode  des Einkommensvergleichs). Lassen sich 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuverlässig ermit-
teln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode für 
Nichterwerbstätige (Art. 27 IVV) ein Betätigungsvergleich anzustellen 
und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkun-
gen der  verminderten Leistungsfähigkeit  in  der  konkreten wirtschaft-
lichen Situation zu bestimmen (vgl. BGE 128 V 30 E. 1).

4.5.2 Für  die  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  ist  primär  von 
der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi-
cherte  Person  konkret  steht.  Ist  kein  solches  tatsächlich  erzieltes 
Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person 
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr 
an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit  aufgenommen hat,  so sind 
nach  der  Rechtsprechung  in  der  Regel  die  gesamtschweizerischen 
Tabellenlöhne  gemäss  den  vom  Bundesamt  für  Statistik  periodisch 
herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen (vgl. 
das  Urteil  des  Bundesgerichts  U  75/03  vom  12.  Oktober  2006), 
allenfalls die Zahlen der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP; vgl. 
BGE 129 V 472 E. 4.2.1, BGE 126 V 75 E. 3.b). 

4.6 Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG setzt voraus, dass 
bei der Ermittlung der beiden Vergleichseinkommen gleich vorgegan-
gen wird, dass also eine gleichartige Vergleichsbasis vorliegt (Gleich-
artigkeit der Vergleichseinkommen, vgl. KIESER, ATSG, Art. 16 Rz. 7).

In zeitlicher Hinsicht sind die Verhältnisse bei Entstehen des (hypothe-
tischen) Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invaliden-
einkommen  auf  zeitidentischer  Grundlage  zu  erheben  und  allfällige 
rentenwirksame Änderungen der  Vergleichseinkommen bis  zum Ver-

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fügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berücksich-
tigen sind (vgl. BGE 129 V 222 E. 4.1). Vorliegend ist  daher für den 
Einkommensvergleich  die  Situation  des  Beschwerdeführers  im  Zeit-
punkt des Einspracheentscheides vom 3. September 2007 massgeb-
lich.

Die Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen setzt aber auch voraus, 
dass die auf einem vergleichbaren örtlichen Arbeitsmarkt hypothetisch 
erzielbaren Einkommen verglichen werden. So ist dann, wenn sich das 
hypothetische  Valideneinkommen  aufgrund  eines  tatsächlichen  Ein-
kommens bestimmt, das der Versicherte vor dem Eintritt der Invalidität 
über längere Zeit im Ausland erzielt hat, nicht etwa das in der Schweiz 
erzielbare  hypothetische  Invalideneinkommen  beizuziehen,  sondern 
ein Invalideneinkommen zu ermitteln und dem Valideneinkommen ge-
genüber  zu  stellen,  das  der  Versicherte  auf  dem örtlichen ausländi-
schen Arbeitsmarkt erzielen könnte. Eine Bestimmung des Invaliden-
einkommens aufgrund der schweizerischen Tabellenlöhne kommt nur 
dann in Betracht, wenn auch auf ein Valideneinkommen in der Schweiz 
abgestellt wird.

5.
Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  er  sei  überhaupt  nicht  mehr 
arbeitsfähig,  was  durch  die  beigebrachten  Arztzeugnissen  bestätigt 
werde. Im Weiteren habe sich sein Zustand hinsichtlich der Depression 
verschlechtert. 

5.1 Für die Beurteilung der gesundheitlichen Situation des Beschwer-
deführers hat sich die Vorinstanz auf die Unterlagen der behandelnden 
ausländischen  Ärzte  abgestützt,  so  vor  allem  auf  den  Bericht  vom 
1. April  2005  von  Dr. A._______  (act.  11  und  12),  den  Bericht  vom 
1. April  2005 von Dr. B._______ (act. 13 und 14) sowie den Bericht 
vom 5. April 2005 von Dr. C._______ (act. 15 und 16). Diesen Unter-
lagen  ist  zu  entnehmen,  dass  beim Beschwerdeführer  insbesondere 
folgende Diagnosen gestellt wurden:

- Lumboischialgie, 
- Discopathie,
- depressive Störung, 
- Hypertonie,
- Gastritis und 
- Diabetes mellitus Typ II.

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Obschon in den Berichten teilweise eine Arbeitsunfähigkeit von mehr 
als  70% in sämtlichen Tätigkeiten genannt wird,  kam Dr. D._______ 
vom medizinischen Dienst  der  IVSTA nach Würdigung  der  medizini-
schen Unterlagen in seiner Stellungnahme vom 10. Januar 2006 (act. 
21) zum Schluss, dass der Versicherte alle leichteren bis mittelschwe-
ren Arbeiten uneingeschränkt ausüben könne, da dessen Zustand im 
Austrittsbericht vom 10. Januar 2005 des Spitals F._______ (act. 8 und 
9) als gut beschrieben werde, der Diabetes eingestellt  sei  und keine 
relevanten Sekundärfolgen des Diabetes festgestellt worden seien. Die 
Lumbalgien bezeichnete er als intermittierend und behandelbar, wes-
halb sie keine generelle Arbeitsunfähigkeit begründen könnten. Auch 
liege trotz  der  erwähnten Depression keine invalidisierende psychia-
trische Erkrankung vor.

5.2 Anlässlich des Einspracheverfahrens wurden weitere medizinische 
Unterlagen eingebracht und eine erneute Begutachtung durch den me-
dizinischen Dienst der IVSTA vorgenommen. In seinen Ausführungen 
vom 7. August 2007 (act. 30) nannte Dr. E._______ nebst der Haupt-
diagnose  Diabetes  Mellitus  Typ  II  (mit  diabetischer  Retinopathie, 
Neuropathie  und  Nephropathie)  als  Nebendiagnosen  mit  Auswirkun-
gen auf die Arbeitsfähigkeit ein Lumbovertebralsyndrom, ein cervico-
vertebrales  Schmerzsyndrom,  eine  Dysthymie  und  neu  auch  eine 
Gonarthrose. Als  Nebendiagnosen ohne Auswirkung auf  die Arbeits-
fähigkeit erwähnte er eine Hypertonie sowie eine chronische Gastritis. 
In Bezug auf die Restarbeitsfähigkeit hielt er fest, dass dem Versicher-
ten  infolge  des  Diabetes  mit  seinen  Folgeerscheinungen  sowie  der 
belastungsabhängigen  Rücken-  und  Gliederschmerzen  keine  schwe-
ren  Arbeiten  mehr  zugemutet  werden  könnten.  Als  Beginn  der 
100%igen  Arbeitsunfähigkeit  in  der  letzten  Tätigkeit  als  Hilfsarbeiter 
resp. Handlanger (mit  vermutungsweise teils körperlich schweren Ar-
beiten) bezeichnete er den 15. Dezember 2005 (u.a. Diagnose der Dia-
betes-Folgeerscheinungen  durch  Dr.  A._______  [vgl.  act.  18]), 
während  er  für  die  Zeit  davor,  ab  Januar  2004  (Diagnose  des 
Diabetes),  die  Arbeitsunfähigkeit  auf  20%  einschätzte.  Im  Weiteren 
führte  Dr.  E._______  aus,  eine  leichte,  angepasste  Tätigkeit  sei 
weiterhin vollschichtig möglich, doch könne infolge der Beschwerden 
eine  allgemein  verminderte  Leistungsfähigkeit  im  Umfang  von  20% 
angenommen werden. Die depressive Störung schliesslich schätzte er 
als  nicht  behandlungsbedürftig  und  somit  auch  nicht  invalidisierend 
ein.

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5.3 Im vorliegenden Beschwerdeverfahren wurde zudem der ärztliche 
Bericht vom 29. Januar 2007 des Neuropsychiaters Dr. B._______ bei-
gebracht,  in  welchem  der  Beschwerdeführer  als  depressiv,  dys-
phorisch, desinteressiert, kraftlos und ängstlich beschrieben wird. Der 
Psychiater  diagnostiziert  insbesondere eine schwere depressive Epi-
sode ohne psychotische  Symptome (F32.2)  und  sieht  als  Folge  der 
psychischen  Leiden  einen  Verlust  der  Arbeitsfähigkeit  von  mehr  als 
80%. 

5.3.1 Nach  der  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  bedeutet  eine 
fachärztlich festgestellte psychische Krankheit nicht ohne weiteres das 
Vorliegen einer Invalidität. Auch sagt die Behandelbarkeit oder fehlen-
de Chronifizierung allein nichts über die invalidenversicherungsrechtli-
che Bedeutung einer psychischen Störung aus. Vielmehr muss in je-
dem Einzelfall eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit unabhängig 
von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge-
wiesen  und  in  ihrem  Ausmass  bestimmt  sein.  Entscheidend  ist  die 
nach einem weitgehend objektivierten Massstab vorzunehmende Be-
urteilung, ob und inwiefern dem Versicherten trotz seines Leidens die 
Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit auf dem ihm nach seinen Fä-
higkeiten  offen  stehenden  ausgeglichenen  Arbeitsmarkt  noch  sozial-
praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar ist (vgl. BGE 127 V 
294). 

Eine solche Beurteilung enthält der Bericht vom 29. Januar 2007 von 
Dr. B._______ indes nicht. Gegen die Annahme, dass die diagnosti-
zierte depressive Verstimmung ursächlich für eine weitestgehende Ar-
beitsunfähigkeit des Beschwerdeführers sein soll, spricht einerseits die 
Tatsache, dass keine anhaltende psychische Erkrankung, sondern le-
diglich eine depressive Episode diagnostiziert wurde, und dass ande-
rerseits  dem  Beschwerdeführer  (u.a.)  die  Medikamente  Ladiomil  (in 
der Schweiz mit dem Namen Ludiomil zugelassen) und Demetrin in ei-
ner Dosierung verschrieben wurden, die für leichtere Fälle angezeigt 
sind.  Ludiomil ist  indiziert  bei  Depressionen  (endogenen,  psychoge-
nen, somatogenen, larvierten und klimakterischen Depressionen, Ver-
stimmungszuständen,  apathischen  Zustandsbildern  sowie  psychoso-
matischen und somatischen Beschwerden mit  depressivem und/oder 
ängstlichem Hintergrund), und bei leichteren bis mässig schweren De-
pressionen wird eine Dosierung von 1 - 3 x täglich 25 mg empfohlen. 
Das Präparat Demetrin ist zur Behandlung von Angst, Spannung, Erre-
gung und Unruhe,  gesteigerten Reizbarkeit,  Stimmungslabilität,  psy-

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choneurotischen  Störungen,  funktionellen  Organbeschwerden  und 
psychosomatischen Störungen zugelassen mit einer empfohlenen Ta-
gesdosierung von 10 - 30 mg, je nach Krankheitsbild (vgl. die Fachin-
formationen des Arzneimittel-Kompendium der Schweiz zu diesen Prä-
paraten, abrufbar unter www.documed.ch/Documed/de/index.php). Die 
von Dr. B._______ verschriebenen Dosierungen von 2 x 25 mg Ludio-
mil  sowie 10 mg Demetrin täglich bestätigen demnach das Vorliegen 
einer lediglich leichteren Depression. 

5.3.2 Der im Rahmen der Vernehmlassung vorgelegten Stellungnah-
me  des  medizinischen  Dienstes  der  Vorinstanz,  wonach  beim  Be-
schwerdeführer  keine  invalidenversicherungsrechtlich  relevante  psy-
chische Erkrankung vorliegt, ist damit beizupflichten. Zum einen liegt 
keine anhaltende schwere Depression vor, sondern eine schwere de-
pressive Episode ohne psychotische Symptome (F32.2), zum anderen 
ist  für  die  letzten  Jahre  keine  stationäre  psychiatrische  Behandlung 
dokumentiert. In Bezug auf die diversen somatischen Leiden hat  die 
Vorinstanz  zu  Recht  angenommen,  dass  der  Beschwerdeführer  ab 
Januar 2004 in seiner bisherigen Tätigkeit  zu 20% eingeschränkt ist, 
und  dass  ihm  ab  15.  Dezember  2005  überhaupt  keine  schweren 
Arbeiten mehr zumutbar sind. Für leichtere, leidensangepasste Tätig-
keiten (z.B. als Hauswart, Parkplatz- oder Museumswärter, Magaziner, 
Verkäufer oder Kurier) geht sie indes von einer 80%igen Restarbeitsfä-
higkeit  (ab  dem  15.  Dezember  2005)  aus  mit  der  Begründung,  der 
Diabetes mellitus Typ II sei  eingestellt  und die diabetische Retinopa-
thie, die Neuropathie sowie die Nephropathie hätten keinen relevanten 
Einfluss  auf  leichtere,  leidensangepasste  Verweisungstätigkeiten; die 
Lumbalgien  werden  als  intermittierend  sowie  behandelbar  und  auch 
die restlichen Diagnosen als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit in 
den  genannten  Bereichen  bezeichnet.  Diese  Einschätzung  ist  nach-
vollziehbar und schlüssig – und somit nicht zu beanstanden. Mit  der 
Vorinstanz ist damit von einer 80%igen Restarbeitsfähigkeit in Verwei-
sungstätigkeiten auszugehen.

5.3.3 Offensichtlich irrtümlicherweise hat die Vorinstanz allerdings im 
Einspracheentscheid vom 3. September 2007 von einer 50%igen Ar-
beitsunfähigkeit  in  der  bisherigen Tätigkeit  gesprochen,  obschon Dr. 
E._______ vom ärztlichen Dienst in seiner Stellungnahme vom 7. Au-
gust  2007  (act.  30)  eine  20%ige  (ab  Januar  2004)  respektive  eine 
100%ige (ab 15. Dezember 2005) Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen 
Tätigkeit und eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit (ab 15. Dezember 2005) 

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in einer angepassten Tätigkeit festgestellt hat. Dieser Fehler ist jedoch 
unbeachtlich, da die dem angefochtenen Entscheid zugrundeliegende 
Berechnung  des  Invaliditätsgrades  korrekt  –  aufgrund  der  Feststel-
lungen von Dr. E._______ – erfolgt ist (vgl. act. 31). 

5.4 Seit  seiner  Rückkehr  in  die  Heimat  im Jahre  1993 war  der  Be-
schwerdeführer  nicht  mehr  erwerbstätig.  Da  für  die  Ermittlung  der 
massgeblichen  Vergleichseinkommen  von  einer  gleichartigen  Ver-
gleichsbasis auszugehen ist und keine Statistiken über den serbokroa-
tischen Arbeitsmarkt vorliegen, hat die Vorinstanz sowohl für die Be-
stimmung des Validenlohnes als  auch für  die  Berechnung des Inva-
lidenlohnes zu Recht auf die schweizerischen Tabellenlöhne abgestellt. 

5.4.1 Als Validenlohn wurde demnach der durchschnittliche Verdienst 
eines  Arbeiters  mit  einfachen  und  repetitiven  Tätigkeiten  im  Bauge-
werbe im Jahr 2004 (angepasst an eine durchschnittliche Stundenzahl 
von 41,7 h/Woche) herangezogen (CHF 5'034.23). Die Arbeitsunfähig-
keit in der bisherigen Tätigkeit betrug ab Januar 2004 (Diagnose des 
Diabetes)  20%.  Wird  das  ohne  Invalidität  erzielbare  hypothetische 
Erwerbseinkommen mit  100% bewertet und das Invalideneinkommen 
auf  einen  entsprechend  kleineren  Prozentsatz  veranschlagt,  ergibt 
sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad, der sich im vorlie-
genden Fall auf 20% beläuft (zum sog. Prozentvergleich vgl. BGE 114 
V 310), was keinen Anspruch auf eine IV-Rente entstehen lässt.

5.4.2 Da der  Beschwerdeführer seit  dem 15. Dezember  2005 in  der 
bisherigen  Tätigkeit  100%  arbeitsunfähig  ist,  aber  in  leidensange-
passten Tätigkeiten eine 80%ige Arbeitsfähigkeit  besteht  (vgl. E. 5.2 
hiervor),  wurden für  die  Berechnung des Invalideneinkommens auch 
die  statistischen  Löhne  der  in  Frage  kommenden  Verweisungstätig-
keiten  berücksichtigt,  was  ebenfalls  nicht  zu  beanstanden  ist.  Der 
durchschnittliche  Lohn  für  diese  Verweisungstätigkeiten  beläuft  sich 
auf CHF 4'396.25 (bei 40 Stunden/Woche) resp. auf CHF 4'572.10 (un-
ter Berücksichtigung einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,6 Stun-
den/Woche im Jahr 2004). Unter Anrechnung eines 20%igen leidens-
bedingten  Abzuges  aufgrund  des  Alters  und  der  persönlichen  Um-
stände des Beschwerdeführers resultiert ein Invalideneinkommen von 
CHF 3'657.68 pro Monat bei einer vollschichtigen Tätigkeit  resp. von 
CHF 2'926.14 bei einer 80%igen Tätigkeit, was ein Invaliditätsgrad von 
42% ergibt. Der Beschwerdeführer hat demnach keinen Anspruch auf 
eine IV-Rente (vgl. E. 4.1 hiervor).

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5.5 Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Beurteilung der gesundheit-
lichen  Situation  des  Beschwerdeführers  durch  die  Vorinstanz  sowie 
der  durchgeführte  Einkommensvergleich  nicht  zu  beanstanden  sind. 
Der  Invaliditätsgrad  des  Beschwerdeführers  beträgt  ab  Januar  2004 
20% und ab dem 15. Dezember  2005 42%. Das Rentengesuch des 
Beschwerdeführers  wurde demnach zu Recht  abgewiesen und auch 
die vorliegende Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 

6.
Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass der Beschwer-
deführer aus der Tatsache, dass er in seinem Wohnsitzstaat eine Inva-
lidenrente bezieht, nichts zu seinen Gunsten ableiten kann.  

Gemäss konstanter Rechtsprechung sind die schweizerischen Behör-
den  an  die  Beurteilung  ausländischer  Versicherungsträger,  Kranken-
kassen und anderer Behörden nicht gebunden (vgl. ZAK 1989 S. 320 
E.2). Vielmehr unterstehen auch ausländische Beweismittel der freien 
Beweiswürdigung des Richters (vgl. Urteil des EVG vom 11. Dezember 
1981 i.S. D.). Die Frage, ob dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente 
zusteht,  beurteilt  sich  demnach allein  aufgrund der  schweizerischen 
Rechtsvorschriften (vgl. oben Erw. 3.2), mithin in freier richterlicher Be-
weiswürdigung der im Recht liegenden Akten. 

7.
Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Partei-
entschädigung. 

7.1 Verfahrenskosten werden nicht erhoben, da gemäss den bis zum 
30. Juni 2006 in Kraft  gestandenen und auf die zu diesem Zeitpunkt 
bereits hängigen Einspracheverfahren weiterhin anwendbaren Bestim-
mungen von der Erhebung von Verfahrenskosten abzusehen ist  (Art. 
69 Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, 
SR 831.10]).

7.2 Entsprechend  dem Ausgang  des  Verfahrens  ist  keine  Parteient-
schädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 3 Reg-
lement über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-
tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. xxxxxx)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Stefan Mesmer Susanne Marbet Coullery

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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