# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d9840b1-e194-54a1-8d3a-b417b183e0ce
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-02-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.02.2016 BVGE 2016/21
**Docket/Reference:** BVGE-2016-21
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2016-21_2016-02-01

## Full Text

Absolute Ausschlussgr&uuml;nde | Markeneintragungsgesuch
IR 823&#160;911 GOLDBÄREN; Zulassung zum Markenschutz trotz fehlender Unterscheidungskraft gestützt
auf das Gleichbehandlungsgebot bejaht.
			

			

				Art.&#160;2 Bst.&#160;a MSchG.
			

			

				1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Zeichen, die
sich in einer anpreisenden Farbangabe und dem Hinweis auf eine übliche Form der beanspruchten
Waren erschöpfen, haben keine Unterscheidungskraft und gehören zum Gemeingut (E.&#160;5.5).
			

			

				2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Bei einer
grossen Menge mit der angemeldeten Marke vergleichbarer Voreintragungen, die vergleichbare Waren
beanspruchen, aufgrund des gleichen Konzepts gebildet sind und eine konstante Eintragungspraxis belegen,
kann eine Eintragung des Zeichens gestützt auf das Gleichbehandlungsgebot bejaht werden, sofern
der Eintragung keine überwiegenden öffentlichen oder privaten Interessen entgegenstehen (E.&#160;6.4 6.7).
			

			

				3.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Eine Praxisänderung
der Vorinstanz ist kein Argument gegen eine Gleichbehandlung im Unrecht, wenn sie andere Marken betraf
(E.&#160;6.5).
			

			

				4.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Als Beleg
für eine lange, bis heute andauernde Praxis der Vorinstanz können neben neueren auch
über acht Jahre alte Voreintragungen berücksichtigt werden (E.&#160;6.6).
			

			

2017-06-09T13:58:27Z