# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 803f3e3a-6abe-5e21-b67d-d312d6f25a6f
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-08-17
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 17.08.2021 RR.2021.158
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_RR-2021-158_2021-08-17.pdf

## Full Text

Entscheid vom 17. August 2021 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Miriam Forni und Giorgio Bomio-Giovanascini,  

Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Christoph von Graf-

fenried und Rechtsanwältin Patrizia Gratwohl,  

Beschwerdeführer 

 

 gegen 
 

   

STAATSANWALTSCHAFT III DES KANTONS  

ZÜRICH, 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Grossbri-

tannien  

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG); Rück-

zug der Beschwerde 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2021.158 

  

 

 

 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- das SFO Serious Fraud Office in Zusammenarbeit mit der tschechischen 

Stelle zur Bekämpfung von organisiertem Verbrechen u.a. gegen A. ein 

Strafverfahren wegen Verdachts auf Betrug, betrügerisches Handeln, Fäl-

schung, Bilanzfälschung und Geldwäscherei führt;  

 

- die britischen Behörden in diesem Zusammenhang mit Rechtshilfeersuchen 

vom 15. August 2019 und Ergänzung vom 21. November 2019 an die 

Schweiz gelangt sind und um Bankermittlungen bei der Bank B. AG sowie 

der Bank C. AG betreffend auf A. lautende Konten ersucht hat; 

 

- die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich mit Schlussverfügung (Nr. 2) 

vom 1. Juli 2021 die Herausgabe der bei der Bank B. AG und der Bank C. 

AG edierten Kontounterlagen betreffend auf A. lautende Konten anordnete 

(act. 1.1); 

 

- A. dagegen bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Be-

schwerde erheben liess (act. 1); 

 

- A. mit Schreiben vom 3. August 2021 eingeladen wurde, bis 16. August 2021 

einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- zu leisten (act. 3); 

 

- die Rechtsvertreter von A. mit Schreiben vom 12. August 2021 mitteilten, 

dass dieser die Beschwerde zurückziehe (act. 4). 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- das Beschwerdeverfahrens zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abzuschreiben ist; 

 

- die beschwerdeführende Partei, die ihre Beschwerde zurückzieht, grund-

sätzlich als unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 

VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichts-

kosten zu tragen hat (Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2015.269 vom 

25. November 2015); 

 

- die Gerichtsgebühr auf Fr. 500.-- festzusetzen ist (vgl. Art. 63 Abs. 5 VwVG 

i.V.m. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. b BStKR). 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Verfahren RR.2021.158 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erle-

digt abgeschrieben. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

 

Bellinzona, 17. August 2021 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Christoph von Graffenried und Rechtsanwältin Patrizia Grat-

wohl  

- Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich  

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). Eingaben müssen spätestens am letzten Tag 
der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 
einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 48 
Abs. 1 BGG). Im Falle der elektronischen Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt 
massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen 
sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG). 
 

 

 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).