# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b00702cf-d659-5c3e-ba73-a9cb5101759d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-04-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.04.2025 C-2871/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2871-2023_2025-04-16.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2871/2023 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 6 .  A p r i l  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Selin Elmiger-Necipoglu, 

Gerichtsschreiber Samuel Wyrsch. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG,  

vertreten durch Sylvia Schüpbach, Rechtsanwältin,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut,  

Vorinstanz.   
 

 
 

Gegenstand 
 Arzneimittel, Zulassung von B._______, Konzentrat zur Her-

stellung einer Infusionsdispersion (Nr. …), als BWS mit Inno-

vation, Verfügung der Swissmedic vom 6. April 2023. 

 

 

 

C-2871/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut (nachfolgend: 

Swissmedic oder Vorinstanz) mit Verfügung vom 6. April 2023 das Verfah-

ren betreffend das Gesuch der A._______ AG (nachfolgend: Beschwerde-

führerin) um Zulassung eines Arzneimittels mit bekanntem Wirkstoff mit In-

novation vom 16. November 2021 als gegenstandslos geworden abschrieb 

(Beschwerdeakten [BVGer-act.] 1 Beilage 1), 

dass die Beschwerdeführerin durch ihre Rechtsvertreterin hiergegen mit 

Eingabe vom 16. Mai 2023 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde 

erhob und folgende Rechtsbegehren sowie Beweisanträge stellte (BVGer-

act. 1): 

«Rechtsbegehren 

1. Die Verfügung Rückzug sei aufzuheben. 

2. Der Schriftenverkehr mit der Beschwerdeführerin sei wieder aufzunehmen. 

Die weiteren Schritte des Zulassungsverfahrens seien in Absprache mit ihr 

festzulegen, wobei darauf zu achten sei, dass ausreichend lange Fristen ein-

geräumt werden. 

3. Es sei zu überprüfen, ob die Vorinstanz die Ausstandsregeln korrekt ange-

wendet hat. Die Beschwerdeführerin sei anschliessend davon in Kenntnis zu 

setzen. 

4. Eventualiter: Die Teile des Zulassungsverfahrens, an denen eine ausstands-

pflichtige Person beteiligt war, seien ohne diese Person zu wiederholen. 

Beweisanträge 

a. Es sei von der Vorinstanz in Erfahrung zu bringen, wer die interne Anzeige 

an C._______ vom 10. August 2022, 12:11:58, i.S. Website der Beschwerde-

führerin verfasst hat. Sollte die Antwort zur Erkenntnis führen, dass seitens 

der Vorinstanz Ausstandsregeln angewendet oder nicht angewendet wurden, 

sei das der Beschwerdeführerin mitzuteilen. 

b. Prof. Dr. med. D._______ von der Kinderonkologie (…) sei zu B._______ zu 

befragen. 

c. Prof. Dr. med. E._______ vom Brustzentrum (…) sei zu B._______ zu befra-

gen. 

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MWST)», 

 

C-2871/2023 

Seite 3 

dass der mit Zwischenverfügung vom 23. Mai 2023 eingeforderte Kosten-

vorschuss in der Höhe von Fr. 4'000.– rechtzeitig bei der Gerichtskasse 

einging (BVGer-act. 3 und 5), 

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 3. Juli 2023 die Abweisung 

der Beschwerde unter Kostenfolge beantragte (BVGer-act. 7),  

dass die damals zuständige Instruktionsrichterin mit Verfügung vom 

29. August 2023 dem Gesuch der Beschwerdeführerin vom 24. August 

2023 um Einsicht in die vorinstanzlichen Akten entsprach und gleichzeitig 

verfügte, über das ebenfalls gestellte Gesuch um Einsicht in die Unterlagen 

des Swismedic Medicines Expert Committee SMEC werde zu einem spä-

teren Zeitpunkt entschieden (BVGer-act. 9 f.), 

dass die Beschwerdeführerin mit Replik vom 31. Oktober 2023 an den be-

schwerdeweise vorgebrachten Rechtsbegehren und Beweisanträgen fest-

hielt (BVGer-act. 15), 

dass die Vorinstanz mit Duplik vom 30. November 2023 um Abweisung der 

Beschwerde ersuchte (BVGer-act. 17), 

dass der Schriftenwechsel mit Instruktionsverfügung vom 16. Januar 2024 

abgeschlossen wurde (BVGer-act. 18), 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 28. März 2025 ihre Be-

schwerde vorbehaltlos zurückzog und als Begründung ausführte, das 

Rechtsschutzinteresse sei in der Zwischenzeit dahingefallen,  

dass sie gleichzeitig um Rückerstattung eines angemessenen Teils des 

Kostenvorschusses ersuchte (BVGer-act. 19), 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass der Vorinstanz ein Doppel der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 

28. März 2025 zur Kenntnisnahme zuzustellen ist (BVGer-act. 19), 

dass gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG das Beschwerdeverfahren vor dem Bun-

desverwaltungsgericht grundsätzlich kostenpflichtig ist, 

C-2871/2023 

Seite 4 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 

deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 Satz 1 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass ein Rückzug der Beschwerde grundsätzlich als Unterliegen gilt (vgl. 

Urteil des BGer 2C_697/2018 vom 1. März 2019 E. 2.2; Urteil des BVGer 

C-5087/2020 vom 13. Januar 2021), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie vorliegend – ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für 

das Gericht durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass die bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten von Fr. 500.– der 

Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind, 

dass dieser Betrag dem geleisteten Kostenvorschuss zu entnehmen und 

der Restbetrag von Fr. 3'500.– der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten 

ist, 

dass das Gericht bei Gegenstandslosigkeit eines Verfahrens zu prüfen hat, 

ob eine Parteientschädigung zuzusprechen ist, und dass für die Festset-

zung der Parteientschädigung Art. 5 VGKE sinngemäss gilt (Art. 15 

VGKE), 

dass der die Gegenstandslosigkeit verursachenden Beschwerdeführerin 

keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, 

dass die Vorinstanz als Bundesbehörde ebenso wenig einen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung hat (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite verwiesen wird. 

 

 

  

C-2871/2023 

Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 500.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvorschuss entnommen und 

der Restbetrag von Fr. 3'500.– wird zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Ein Doppel der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 28. März 2025 geht 

an die Vorinstanz zur Kenntnisnahme. 

5.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das 

Eidgenössische Departement des Innern. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Selin Elmiger-Necipoglu Samuel Wyrsch 

 

  

C-2871/2023 

Seite 6 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat 

die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-

terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

 

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